Weihnachtsdessert: Spekulatiuscreme mit Quitten-Nashi-Kompott - vegetarische Rezepte

Weihnachtsdessert: Spekulatiuscreme mit Quitten-Nashi-Kompott

21. Dezember 2014 Nicole Just 

Weihnachtsdessert: Spekulatiuscreme mit Quitten-Nashi-Kompott
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Ich war in diesem Jahr oft auf Reisen und genieße gerade die Vorweihnachtszeit und – zumindest bis zum nächsten Frühjahr – auch viele Wochenenden zu Hause. Zeit um mal wieder richtig viel in der eigenen Küche zu kochen! Meine erste Amtshandlung zu Hause war es, ein Weihnachtsdessert für Euch in Rezeptform zu bringen: Spekulatiuscreme! Vor einiger Zeit habe ich schon ein Foto davon auf Facebook gepostet und das hat euch scheinbar so gut gefallen hat, dass mein Posteingang am nächsten Tag gut gefüllt war. Alle wollten das Rezept für die Spekulatiuscreme. Und hier kommt das Ganze nun,  als Last-Minute-Weihnachtsgeschenk an Euch. Ich hoffe Euer Weihnachtsdinner ist noch nicht durchgeplant und ihr habt für dieses Dessert noch Platz! Als Basis für die Creme habe ich mich für einfache Stärke als Bindemittel entschieden. Wer Maisstärke verwendet, kann das Rezept damit auch glutenfrei halten. Falls ihr keine Quitten mehr im Bioladen oder Supermarkt findet, ersetzt ihr diese einfach durch Nashibirnen, Birnen oder Äpfel. Und falls das Spekulatiusgewürz im Geschäft schon vergriffen ist, probiert das Rezept doch auch mal mit anderen Gewürzmischungen. Ich habe im Supermarkt auch noch eine Mischung für Christstollen eingepackt, die ich mir in dieser Creme gut vorstellen kann. Was die Sahne angeht: Wer eine stichfeste Creme möchte, von der sich Nocken abstechen lassen, greift am besten zu Leha Schlagfix (ich bevorzuge die ungesüßte Variante) oder Soyatoo Soy Whip. Beide Sahnesorten sind bei Kaufland und Tegut erhältlich. Oder online z.B. hier. Spekulatiuscreme mit Quitten-Nashi-Kompott (4 Personen) Für die Spekulatiuscreme 300 ml aufschlagbare vegane Sahne (ungesüßt) 100 ml pflanzliche Milch (Soja-, Mandel- oder Haferdrink, ohne Zusätze) 1 Vanilleschote ca. 3-5 EL Agavendicksaft (nach Geschmack und Grundsüße der Sahne) 15 g Stärke (entspricht 1 leicht gehäuften EL; Mais- oder Weizenstärke) 1 leicht geh. TL Spekulatiusgewürz 1/­­2 TL Zimtpulver Für das Kompott 2 Nashibirnen 2 Quitten 1 Vanilleschote 3 EL Zucker 1 TL pflanzliche Margarine 1 Zimtstange 2 EL Mirin oder Cointreau (nach Belieben) 50 ml Apfelaft (oder Wasser) Außerdem 4 Gläser (Fassungsvermögen ca. 150-200 ml) etwas Minze oder Zitronenmelisse zum Garnieren 1. 200 ml Sahne kaltstellen. Die restliche Sahne mit der Pflanzenmilch verrühren und 8 EL abnehmen. Die restliche Flüssigkeit unter Rühren aufkochen. Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. (Die leere Schote für das Kompott beiseite legen.)  Die 8 EL Flüssigkeit mit Agavendicksaft, Stärke, Spekulatiusgewürz, Zimtpulver und Vanillemark gut verrühren, so dass keine Klümpchen entstehen und das Gemisch unter Rühren zur kochenden Sahne geben. Alles zusammen nochmals aufkochen und 1 Min. unter Rühren bei niedriger Hitze zu einem Pudding köcheln lassen. 2. Den Topf vom Herd nehmen und den Pudding abkühlen lassen. Dabei etwas Frischhaltefolie auf die Oberfläche legen, damit sich keine Haut bildet. (Alternativ immer wieder umrühren.) Die übrige, kalte Sahne steifschlagen. Sobald der Pudding handwarm geworden ist, die aufgeschlagene Sahne vorsichtig unter den Pudding heben und alles zusammen nochmals aufschlagen. Je nach verwendeter Sahne ist ggf. noch etwas mehr Süße erforderlich, die jetzt hinzugegeben werden kann. Die Creme danach auf 4 Gläser verteilen und in den Kühlschrank stellen. 3. Das Obst waschen und vierteln. Das Kerngehäuse und die Stielansätze herausschneiden und das Fruchtfleisch in 0,5 - 1 cm große Würfel schneiden. Die zweite Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Zucker und Margarine in einem Topf erhitzen, und 1-2 Min. unter Rühren goldgelb karamellisieren lassen. Das Obst und beide Vanilleschoten (die übrig gebliebene Schote aus dem ersten Schritt kommt noch dazu), die Zimtstange sowie das Vanillemark dazugeben und mit Mirin oder Cointreau ablöschen (alternativ Wasser oder Apfelsaft). 50 ml Wasser oder Apfelsaft hinzugeben und bei niedriger Hitze mit aufgelegtem Deckel 15-20 Min. bissfest garen. Hin und wieder umrühren. Ggf. das Kompott mit wenig Stärke abbinden oder die Flüssigkeit etwas reduzieren. Wer mag süßt noch nach. Danach lauwarm abkühlen lassen. 4. Das lauwarme Kompott in die Gläser zur Creme geben und mit einigen Blättern Minze oder Zitronenmelisse dekorieren. Das Rezept lässt sich auch gut vorbereiten. Wenn die Creme über Nacht im Kühlschrank ziehen darf, ist sie stichfest und kann alternativ mit einem Anrichtering als Türmchen oder als Nocke angerichtet werden. Das Kompott schmeckt natürlich umso besser, wenn es über Nacht ziehen kann. Dafür die Zimtstange und die Vanilleschoten im Topf belassen. Ich wünsche Euch und Euren Lieben ein wunderschönes Weihnachtsfest mit viel gutem Essen! Eure Nicole   The post Weihnachtsdessert: Spekulatiuscreme mit Quitten-Nashi-Kompott appeared first on vegan-sein.

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