Vegan for fit-Challenge: Rückblick auf die 1. Woche - vegetarische Rezepte

Vegan for fit-Challenge: Rückblick auf die 1. Woche

12. Juni 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan for fit-Challenge: Rückblick auf die 1. Woche
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Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Katja, Susanne und Patrick machen die 30 Tage Vegan for fit-Challenge, und zeigen täglich auf dem DIV Challenger Blog, was sie so gegessen haben. Hier kommt nun der Rückblick auf die 1. Woche. Katja Samstag, zwei Tage vor Start der Challenge: Ich sitze vor meiner Einkaufsliste. Mandelmus, Zucchini-Spagetthi-Schäler, Matcha-Tee. Ich blättere im Vegan-for-Fit-Buch und versuche mir zumindest für die erste Woche einen Plan zu machen, was ich kochen will. Und fühle mich plötzlich und überwältigend überfordert. Ich hab doch gar keine Zeit so viele neue Sachen zu kochen! Wie soll ich denn so lange ohne Pommes frites überleben! Das passt doch gerade alles gar nicht in mein Leben! Und außerdem habe ich gar keine Lust einzukaufen. Ich gehe trotzdem. Schnell finde ich den Zucchini-Schäler und habe außerdem ein nettes Gespräch im Tee-Laden über meinen Matcha-Tee. Und der mit Grünzeug vollgeladene Einkaufswagen macht mich irgendwie stolz. Na gut. Vielleicht ist ja doch alles gar nicht so schlimm… Montag, erster Tag: Der Tag startet mit einem alten Bekannten: Soja-Joghurt mit gepopptem Amaranth und Himbeeren. Das esse ich nämlich schon seit geraumer Zeit fast jeden Tag. Ha, ausgetrickst. Mittags gibt es einen fantastischen Quinoa-Salat, den ich schon am Vortag zubereitet habe. Das matschige Mensa-Gemüse fehlt mir gar nicht. Und Abends kommt der Zucchini-Schäler zum Einsatz. Was für ein großartiger Spaghetti-Ersatz! Ich will nie wieder langweilige weiße Pasta. Mittwoch, dritter Tag: Meine Motivation ist am Boden. Ich habe das beängstigende Gefühl dass ich mich derzeit ausschließlich damit beschäftige, Essen zuzubereiten. Und habe Heißhunger auf Kartoffelchips. Süßes fehlt mir erstaunlicherweise überhaupt nicht - die Bonbons, die der Kollege verteilt, kann ich beruhigt ablehnen. Nach viel Sport am Abend fühle ich mich plötzlich stark und motiviert zu kochen. Ich bereite Abends um 10 gleich noch zwei Gerichte zu (Spargelcremesuppe und Bohnen in Basilikum-Tomaten-Soße), esse schon jetzt einen Teil davon, trotz der Uhrzeit, und freue mich auf den nächsten Challenge-Tag. Samstag, sechster Tag: Herausforderung: Ich bin auf eine Fahrt im Planwagen durch die Weinberge eingeladen. Wein ist für mich ein Genussmittel und ich habe noch nie viel davon getrunken, aber in geselliger Runde nur Traubensaft zu trinken stelle ich mir schwer vor. Ist es aber nicht. Ich genieße mit klarem Kopf und dem schönen Bewusstsein, am nächsten Tag keinen Kater zu haben, die Fahrt durch’s Grüne (und die Ausgelassenheit der anderen). Und in der Vesper-Pause gibts einen tollen Hirse-Salat, den die Kollegin zubereitet hat, die die Challenge ebenfalls absolviert. Gewonnen! Resümee für die erste Woche: Die Gerichte sind wirklich wunderbar und sehr leicht zuzubereiten. Nach einigem Magenknurren die ersten Tage hat sich mein Hungergefühl auf ein normales Maß eingependelt - ich habe sogar den Eindruck weniger essen zu müssen (vielleicht weil das was ich esse so randvoll mit Nährstoffen ist). Und vielleicht ist es Einbildung, aber ich habe dein Eindruck, wacher zu sein als in der Zeit vor der Challenge. Ausgeglichener allerdings nicht. Aber was nicht ist kann ja noch werden.   Susanne Die Ausrüstung Da sich zeitgleich auch meine liebe Freundin und Mitbewohnerin für die Challenge entschieden hat und wir ohnehin schon sehr viele der benötigten Zutaten im Haus haben, stand der große Einkauf erstmal nicht an. Auf der einen Seite dachte ich beim Blättern im Buch schon, dass die Gerichte sehr aufwändig sind und die Zutatenliste speziell und umfangreich. Da ich täglich koche … für alle möglichen … hat mich das also nicht abgeschreckt. Im Gegenteil. Dienstag ist Starttag Okay, dann wollen wir mal - Tag 1 der Challenge geht an den Start und das mit einem Frühstück, dass nicht aus dem Buch stammt: Hirse-Gemüse. Bisher habe ich mich überwiegend nach den 5-Elementen ernährt und den Tag stets mit Ingwer-Linsen begonnen, da eine warme Mahlzeit meinen ,,inneren Ofen anheizt und mir mehr Energie spendet. Heute halte ich mich also nochmal an meinem gewohnten Frühstück fest, challengetauglich ist es allemal. Den Joghurt gönne ich mir dann zur Mittagszeit und abends folgt dieser nochmal in verkleinerter Ausführung, denn ich hatte genug Zwischenmahlzeiten und war ohnehin sehr gesättigt. Mein Highlight In den folgenden Tagen habe ich den Amaranth Joghurt, Tomaten Caprese und den Matcha Shake in mein Herz geschlossen. Das ganze wird aber fast noch getoppt: von den Zucchini Spaghettis. Schon die Zubereitung ist die reine Challenge – mein Arm-Workout habe ich damit vollbracht. ,,Spirali Totali nenne ich das Zubereiten der Zucchini Spaghettis mit dem Spirali, vier Stück an der Zahl, denn ich koche ja für zwei. Die Carbonara war mir nicht neu, aber mit diesen besonderen Spaghettis der Oberknaller. Dieser Challengepart wird nie wieder abgelegt, das weiß ich schon jetzt. Meine Challenge-Lieblinge könnte ich jeden Tag essen, keine Frage. Aber ich freue mich auch schon auf die anderen leckeren Gerichte. Shake it, Baby! Ganz besonders haben es mir die Shakes angetan: Matcha, das grüne Gold! Ich mag am liebsten Vanille-Matcha und am Nachmittag folgt dann noch ein Maca-Shake, damit bleibe ich schön konzentriert, fit und leistungsstark. Auch diesen Shake trinke ich am liebsten mit Vanille Sojamilch, super schmeckt aber auch ein Mix aus Schoko-Vanille Sojamilch. Und dazu natürlich viele Eiswürfel und ordentlich in meinem Blender gemixt. Power on! Soja total. Die Challenge läuft ohne Probleme, mich plagen keinerlei Attacken und ich fühle mich rundum wohl. Allerdings stelle ich fest, dass der viele Konsum von Sojajoghurt oder Sojamilch mir nicht so liegt. Ich habe vor der Challenge davon ganz selten gekostet. Den Verpackungsmüll davon finde ich im übrigen auch nicht wirklich toll. Wieso gibt es Sojamilch nicht in der Flasche, wenn doch alle so umweltbewusst und nachhaltig sein wollen? Kein Alkohol? Kein Problem. Ehrlich gesagt habe ich mich darauf gefreut, 30 Tage lang keinen Alkohol zu trinken. Nicht das ich jeden Tag an der Flasche hänge, aber ab und zu ein Genuss-Glässchen gab es zum Essen schonmal, oder eben am Wochenende. Ich habe mich hauptsächlich auf die Erfahrung und das körperliche Empfinden gefreut. Und so ist es mir auch nicht schwer gefallen auf einem Konzert zwei kleine alkohohlfreie Pils zu trinken. Das bremst doch die Freude nicht, getanzt wird trotzdem. Und am nächsten Tag ist der Geist frisch und klar. Ich mag das. Auch. Und Sport? Anfang des Jahres hatte ich einen blöden, klar unnötigen, Bruch im Knie. Dieser ist nun fast verheilt, aber auch nur fast, also hält sich mein Sportprogramm sehr in Grenzen … bis gar nicht. Wir absolvieren zu hause aber diese Challenge Übungen, die aus Squares, Blanks und Crunshes bestehen und die sich jeden Tag steigern. Damit fahr ich super und die Crunshes habe ich sogar noch gesteigert, da diese schon zu meinem täglichen ,,Workout gehörten … immerhin strebe ich das Eightpack an. Bitte immer mit einem Augenzwinker lesen. Okay, erst Woche vorbei und nun? Und nun geht es weiter mit der zweiten Woche. Meine Freude und mein Wille die Challenge durchzuziehen und auch danach daran festzuhalten sind nach wie vor ungebändigt. YAY! Es macht wirklich großen Spaß und ich kann die Euphorie und die Freude all der Challenger nachempfinden. Das hat der Attila doch gut gemacht, überlegt man sich einmal, wie viele Menschen er damit jetzt schon erreicht hat.   Patrick Die erste Woche ist rum, und hier kommen meine persönlichen Eindrücke. Zunächst mal muss ich sagen, dass mir die 1. Woche sehr gut gefallen hat, und dass ich es nicht sonderlich schwierig fand, mich an die Challenge-Regeln zu halten. Das kann natürlich an 2 Dingen zumindest zum Teil liegen: 1. Ernähre ich mich sowieso gar nicht so dramatisch anders, und 2. konnte ich die Woche fast komplett zuhause arbeiten, und mir Zeit für die Rezepte nehmen, hab daher auch so ziemlich genau komplett danach gekocht. Die Rohkost-”Challenge”, die ich schon mal mit Sonja gemacht habe, fand ich jedenfalls deutlich herausfordernder. Meine beiden grössten Herausforderungen bei der Vegan for fit Challenge sind 1. kein Essen nach 19 Uhr und 2. kein Alkohol. Beides ist mir aber gut gelungen bislang. Fast etwas enttäuscht war ich darüber, dass ich in dieser Woche “nur” 1-2 KG verloren habe, aber wie gesagt, so dramatisch war die Ernährungsumstellung eben nicht. Eine Menge Sport hab ich ausserdem gemacht, Jogging und Radfahren fast täglich. Hier meine ersten Tipps: - Bereite dich vor! Am besten suchst du dir für die ersten paar Tage Rezepte raus, machst dir eine Einkaufsliste und kaufst ein. - Plan dir mehr Zeit fürs Kochen ein! Die Challenge zu machen, bedeutet für vermutlich 99% der Leute, mehr Zeit in der Küche zu verbringen. Mittags mal einfach irgendwo was essen gehen? Nö, Vorbereitung ist angesagt. Fang vielleicht besser am Wochenende an. Macht es auf jeden Fall einfacher, einzusteigen, weil es schon einen gewissen Aufwand erfordert. - Kauf auf Vorrat. Der Vorteil der Challenge ist, dass man insgesamt eigentlich gar nicht so viele verschiedene Dinge kaufen muss. Was du immer wieder brauchst: Weißes Mandelmus, gepoppter Amaranth, Agavendicksaft, Zucchinis, Räuchertofu, Naturtofu, Sojajoghurt, dazu Nüsse und Kerne. Gibt es alles im Bioladen oder bei DM. - Auch mal improvisieren. Keine Panik, wenn du nicht alles da hast – improvisier einfach. Es kann definitiv nicht schaden, wenn du Pastinaken statt Möhren oder Aubergine statt Zucchini ins Essen packst. Letztlich geht es ja vor allem darum, Weißmehl und Zucker wegzulassen, und abends keine Kohlenydrate mehr zu sich zu nehmen. Man braucht sich daher nicht sklavisch an die Rezepte halten. Meine kulinarischen Highlights waren neben dem Amaranth-Joghurt-Pop, den ich mir schon vorher oft gemacht habe, die Pilz-Mandel-Lasagne, der superoberleckere Amaranth-Riegel, Zucchini-Spaghetti mit Walnuss-Tomaten-Pesto und Moussaka Reloaded. Ach, und das Challenger-Frühstück. Eigentlich fand ich alles richtig lecker. Und hier kommt der Riesenvorteil an den Gerichten: Sie sind wirklich EINFACH! Das meiste ist in 10-15 Minuten Netto-Kochzeit (ohne den Rest, den der Herd allein macht) zu bewältigen. Fazit: Hat super Spaß gemacht, bin voll motiviert, weiter zu machen, und einige der Gerichte haben schon jetzt mein Standard-Programm erweitert. Freue mich auf die weiteren Rezepte und die nächste Woche Challenge!     The post Vegan for fit-Challenge: Rückblick auf die 1. Woche appeared first on Deutschland is(s)t vegan.

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