teuer - vegetarische Rezepte

Versuchen Sie diese Rezepte!

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Veganer Johannisbeer-Streuselkuchen

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teuer vegetarische Rezepte

Potato Cheese

11. Juli 2019 Vegan Guerilla 

Potato Cheese Ihr seid auf der Suche nach einer Alternative zu Hefeschmelz & überteuertem veganem Käse aus dem Supermarkt für Gratins und Pizzen? Dann probiert es doch mal mit diesem Rezept auf Kartoffelbasis. Kartoffel klingt nicht gerade käsig? Das ist natürlich erst einmal korrekt. Die Kartoffel sorgt in diesem Dip (gemeinsam mit wenigen anderen Zutaten) auch lediglich für die Konsistenz. Und diesen Job macht die Knolle gemeinsam mit ihren Zuataten-Kumpels übrigens ganz schön gut, denn der Dip ist super cremig und zerläuft wunderbar. Für den leicht käsigen Geschmack sorgen natürlich die Gewürze. Eine ziemlich gute Alternative zu, auf die Dauer eher eintönigen Hefeschmelz und überteuerten, meist gar nicht mal so geilen, Käsealternativen aus dem Supermarkt. Vegan Guerilla

Aktuelle News der Woche

28. Juni 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Wir zeigen dir jeden Freitag, welche veganen Neuigkeiten es in der vergangenen Woche gab und geben dir außerdem eine Vorschau fürs Wochenende. So bist du immer auf dem neusten Stand und verpasst sicherlich nichts! Haben wir eine besondere Neuigkeit vergessen? Dann schreib uns bitte bei Instagram oder Facebook, wir versuchen, die News immer aktuell zu halten. Supermarkt  Erster Getränkemarkt wirft Plastikflaschen aus dem Sortiment Letzte Woche postete ein Stuttgarter Getränkemarkt, Getränke Lieferservice Kastner, ein Foto von einem Müllberg aus zahlreichen Einweg-Plastikflaschen. Insgesamt haben sich innerhalb von 12 Wochen 10.400 Einwegflaschen und Dosen angesammelt.  Quelle: Facebook-Post von Getränke Lieferservice Kastner Dabei appellierte der Geschäftsführer Hans-Peter Kastner mit einem offenen Brief auf Facebook an seine Kunden und Nichtkunden, das eigene Umweltbewusstsein zu überdenken und endlich zu handeln. Kastner wies in dem Post darauf hin, dass das Umweltbewusstsein anscheinend noch nicht so sehr in den Köpfen der Menschen angekommen sei, da man immer noch wie wild Plastikflaschen kaufe. Der Post ging viral und sorgte für Begeisterung, aber auch für wütende Gegenstimmen. Aktuell hat er über 23 Tausend Likes, über 3 Tausend Kommentare und wurde über 42 Tausend mal geteilt. (Stand 25.06.2019). Kastners Getränkemarkt bietet aus Prinzip keine Einweg-Plastikflaschen an und möchte in Zukunft überhaupt keine Plastikflaschen mehr verkaufen. Ab ersten August soll dieses Vorhaben durchgeführt werden, so Kastner gegenüber der Bild. Er schrieb in seinem Post ,,Wenn ich betriebswirtschaftlich an den Punkt komme, dass ich Plastikmüll verkaufen muss, um zu überleben, dann schließe ich meinen Betrieb. Er möchte seinen Kindern ein Vorbild sein und sich so gut es geht für den Umweltschutz einsetzen.  Wir finden das Vorhaben des Getränkemarktes Kastner gut und vorbildlich.  Restaurants  Peter Pane bietet ab sofort neuen Jackfruit Burger an  Die Burgerkette Peter Pane bietet in der neuen Saisonkarte ,,Sommerzeit den Kunden einen neuen veganen Burger an. Der Burger ,,Meeresbrise ist ab sofort in allen Filialen erhältlich. Der Bratling besteht aus Wasserkastanien und Jackfruit, roter Kimchi, Wasabimayonnaise und saisonales Spirulina-Brötchen machen den Burger zu einer echten Besonderheit. Achtung: Die Wasabimayonnaise ist nicht vegan und muss weggelassen werden, wenn du einen komplett veganen Burger möchtest! Quelle: Peter Pane Instagram Der Burger ist noch bis zum 31. August erhältlich, also beeil dich besser, wenn du noch auf den Geschmack der ,,Meeresbrise kommen möchtest. Der Jackfruit-Bratling entstand durch eine Kooperation mit dem Start-Up Jacky F. Die Jackfruits stammen aus ökologischem Anbau in Sri Lanka und sind fair gehandelt und haben Bio-Qualität.  Der ,,Meeresbrise-Burger ist jedoch nicht der einzige Jackfruit-Burger bei Peter Pane. Seit 8. Mai gibt es den ,,Frucht-Fleich-Burger, ebenfalls mit einem Jackfruit-Bratling. Hinzu kommen Radieschen, Rucola und Curry-Soße. Gut zu wissen: Peter Pane hat insgesamt sechs vegane Burger im Angebot.  Hast du schon mal einen veganen Burger bei Peter Pane gegessen? Sag uns auf Instagram oder Facebook, wie er dir schmeckt.  Europa EU stellt 470 Tonnen gefälschte Bio-Lebensmittel sicher Die EU-Polizeibehörde Europool hat im Rahmen einer Untersuchung 90.000 Tonnen Lebensmittel beschlagnahmt, wovon 470 Tonnen fälschlicher Weise als teure Bio-Ware verkauft werden sollten. Dabei soll es sich um Produkte wie Äpfel, Mais, Beeren, Sojabohnen und Kokosmilch handeln. Es passiere immer häufiger, dass Vertreiber falsche Bio-Lebensmittel teuer verkaufen und somit den Markt betrügen. Laut Europool fand der Einsatz zwischen Dezember 2018 und April 2019 statt. Beteiligt daran waren Polizei,-Zoll und Lebensmittelbehörden von 16 EU-Staaten. Europool möchte sich nun darauf konzentrieren, die Betrüger schnellstmöglich zu enttarnen. Symbolbild Deutschlands erste komplett vegane Hochseekreuzfahrt (C) Transocean Vegan Travel, ein Münsteraner Reiseveranstalter, präsentiert zusammen mit TransOcean Kreuzfahrten eine rein pflanzliche Hochseereise. Die VASCA DA GAMA reist man von Kiel zu den schönsten Metropolen der Ostsee, und das komplett vegan. Ganze elf Tage kann man auf dem 219 Meter langen Schiff vegane kulinarische Speisen essen und sich dabei die atemberaubendsten Metropolen der Ostsee anschauen. Auch spannend: Namenhafte vegane Köche bieten während der Reise Events an und sorgen so für tolle Unterhaltung. Für alle, die umweltbewusst reisen möchten, kann man die CO2 Emissionen über die Organisation atmosfair kompensieren, so reist man auf jeden Fall etwas klimabewusster. Vegan Travel bietet seit 2013 vegane Flusskreuzfahrten an und auch im Jahr 2017 gab es bereits eine rein vegane Kreuzfahrt mit TransOcean. Die erste rein vegane Kreuzfahrt ging in Richtung Norwegen und beeindruckte 1071 Gäste aus 28 Ländern. Würdest du eine vegane Kreuzfahrt in Betracht ziehen? Lass es uns gerne auf Instagram oder Facebook wissen. Wenn wir eine wichtige News vergessen haben, sag uns bitte Bescheid! Welche News findest du am interessantesten? Lass es uns gerne bei Facebook oder Instagram wissen. Messen und Events Weißt du etwas von veganen Messen oder Events in deiner Nähe? Sag uns Bescheid und wir ergänzen die Info dazu in diesem Artikel. Bildquellen: Plastikflaschen: (C)Getränke Lieferservice Kastner Meeresbrise-Burge: (C)PeterPane Gemüseabteilung: (C)Unsplash Kreuzfahrtschiff: (C)Transocean

Erfahrungen vom Jakobsweg - unsere Autorin Kimberley berichtet

26. Juni 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Erfahrungen vom Jakobsweg - unsere Autorin Kimberley berichtet Anzeige - Der Jakobsweg - Er ist derzeit in aller Munde und in vielen Urlaubsplänen zu finden. Für Gläubige ist er der Weg zur Vergebung, für Suchende der Weg zur Erkenntnis. Jeder findet auf seinem Pilgerweg genau das, was er oder sie zu suchen glaubt, mag er sich mit einer Liste von Fragen oder ganz ohne Erwartungen auf den Weg gemacht haben. Auch unsere Autorin Kimberley hat sich auf den Jakobsweg begeben, mit einigen persönlichen Fragen im Gepäck und doch offen für alles, was der Camino Portugues für sie bereit hält. Für 11 Tage trat sie die Wanderung von rund 250 km an und berichtet hier von ihren spannenden Erlebnissen und den lehrreichen Lektionen, die diese Pilgerreise für sie bereitgehalten hat. Zum Schluss verrät sie dir einige Tipps, wie du deinen Jakobsweg vegan gestalten kannst, was gar nicht so einfach ist. Aber lies selbst: Der Camino beginnt! Das Camino-Frühstück Ich schrecke aus dem Schlaf. Draußen dämmert es und meine Oropax lassen keinen Laut durch, dennoch sitze ich senkrecht im Bett mit wild klopfendem Herzen und der absoluten Überzeugung, dass ich verschlafen habe. Dieses Phänomen wird mich die nächsten Tage an fast jedem Morgen begleiten, denn ich befinde ich mich auf dem Camino Portugues, einem Jakobsweg in Spanien. Doch nicht ein direktes Geräusch scheucht mich aus meinem wohl verdienten Schlaf, sondern die rund 39 anderen Pilger um mich herum, von denen ca. 20 schon früh am packen, rumpeln und räumen sind. Tatsächlich ist ein Wecker absolut unnötig, denn die ,,umliegenden Pilger lassen es nicht zu, dass man den Beginn des Tages verschläft. Trotz der Geschäftigkeit um einen herum, sollte man eines nicht vergessen: Höre auf deine eigenen Bedürfnisse und wenn das bloß mehr Schlaf bedeutet. Dies blieb nicht die einzige Lektion, die der Camino Portugues für mich bereit hielt. Die Hardfacts Der Camino Portugues zählt mit seinen an die 250km zu dem zweitbeliebtesten Jakobsweg, direkt nach dem klassischen Camino Francés. Das liegt zum einen daran, dass er mit seinen wenigen Höhenmetern für Pilgeranfänger eine gute Einstiegsmöglichkeit ist. Zum anderen überzeugt er mit seinen landschaftlichen Gegebenheiten: Je nachdem, wie die Route gewählt wird, verläuft der Camino sowohl an der Küste als auch im Landesinneren und deckt damit jeden Naturwunsch ab. Leuchtturm von PortoKüstenweg des Camino Beginnend in der Stadt Porto verläuft er durch zwei Länder. Das ermöglicht dem Pilger, gleich in zwei Kulturen einzutauchen, zwei kulinarisch ähnliche, aber auch verschiedene Küchen zu probieren und zwei unterschiedliche Arten der Gastfreundschaft kennen zu lernen. So viel verriet mir meine Recherche vor meinem Aufbruch zum Jakobsweg. Ich hatte zudem das große Glück, dass eine Freundin von mir den Camino zwei Monate zuvor gelaufen war und daher glorreiche Packtipps für mich in Petto hatte. Damit kam ich mir zwar Gepäck-mäßig gut vorbereitet vor, jedoch keines Wegs mental, denn meine größte Sorge galt vor allem einer Frage: ,,Werde ich es schaffen, täglich an die 25 km mit 10 kg Rucksack auf meinem Rücken zu laufen? Diese Sorge erwies sich als nächste Lektion für mich: Mach dir keine Sorgen um ungelegte Eier! Meine ersten Schritte auf dem Jakobsweg oder: Die Angst vor nichts Ich hatte mich zwecks Flexibilität in der An- und Abreise dazu entschlossen, mit einem Interrail Global Pass nach Porto zu fahren. Damit habe ich die Möglichkeit, vorher einen Zwischenstopp in Barcelona zu machen und kann zudem meine Rückfahrt aus Santiago entspannter gestalten, so dachte ich. An sich eine gute Idee, wenn man davon absieht, dass jede Bahnstrecke recht weit ist. Allein von Köln nach Barcelona sind es immerhin 12 Stunden. Aber der Camino lehrte mich: Der Weg beginnt direkt vor deiner Haustüre! Ich genoss die Fahrt mit den Zügen durch Gegenden, die ich noch nie gesehen hatte. Durch die Provence zu fahren, allein dafür war es jede Fahrtstunde wert. Auch mein Städtetrip durch Barcelona erwies sich als tolle Idee, ließ sich doch dort kulturelles Interesse mit der Vorbereitung auf längere Laufstrecken verbinden. Leider machte ich den Fehler, dort meine neuen Wandersandalen einzulaufen. Blasen, die großen und kleinen Gefährten des Pilgers auf dem Camino Das kam mir teuer zu stehen, denn das Ergebnis war: Mit drei Blasen an jedem Fuß sollte ich meinen Jakobsweg starten. Das ließ meine Angst vor dem Scheitern meines Weges trotz einer epischen Anreise mit dem Nachtzug nach Lissabon noch um einiges größer werden. Letztlich muss ich heute ein wenig über meine damalige Sorge schmunzeln, denn hätte ich da gewusst, was mich noch erwartet, hätte ich mich vielleicht entmutigen lassen. Mit Sandalen über die GrenzeWanderblessurenAnstieg auf den größten Berg Das ,,Blasen-Highlight erwartete mich an meinem 5. Wandertag, als sich langsam an einer Ferse die erste kleine abzeichnete. Auch dank mehrerer Blasenpflaster wollte sie nicht schwinden, sondern stattdessen auf die Größe eines Hühnereis wachsen. Wenn das nicht genug wäre, eröffnete mir meine andere Ferse zwei Tage vor dem Einlaufen in Santiago das selbe Schicksal. Solch große Blessuren habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen oder gehabt! Aber das ließ mich dennoch nicht davon abhalten, den Weg in Sandalen weiterzulaufen. Denn hier kam die nächste Lektion: Du bist mit deinem Schicksal nie allein! Alle litten an etwas, kaum einer blieb auf dem Weg verschont! Der Camino - ein stetiges Auf und Ab Die ersten 1,5 Tage lief ich an der Küste, bevor es ins Landesinnere gehen sollte. Die Etappen gingen sich mal locker, mal weniger entspannt. Mit meinen 10 kg Gepäck auf dem Rücken zählte ich nicht zu den ,,Fliegengewichten. Dies ließ sich leider nicht vermeiden, da mein Schlafsack und Backpack zusammen allein an die 3,5 kg wogen. Klamotten und Kulturartikel waren da nicht inkludiert. Doch auch wenn andere Pilger vor meiner Last erschraken, ich trug es sprichwörtlich mit Fassung und gewöhnte mich nach ein paar Tagen daran. Alles ist eine Frage der Einstellung und mag es nur die der Rucksackgurt sein. Ist das Denken der neue Begleiter des Wanderns? Viele sehen im Jakobsweg die Chance, sich mit sich selbst auseinander zu setzen. Sie nehmen sich die Zeit, in Ruhe nachzudenken. So mancher hat hier einen ganzen Fragenkatalog im Gepäck, den es abzuarbeiten gilt. Damit wird der Jakobsweg zu etwas heiligem, spirituellem auserkoren. Für mich persönlich stand von Vornherein fest, dass ich den Camino ohne große Erwartungen gehen wollte. Mein Fokus lag darauf, mich mit etwas Unbekanntem herauszufordern. Dennoch war ich natürlich gespannt, was sich ergeben würde, wenn man Kilometer um Kilometer mit sich und für sich läuft. Umso erstaunter war ich darüber, was geschah. Ich hatte vermutet, dass ich die Stille und das ruhige, mit sich alleine Sein auf Dauer als anstrengend empfinde. Dass sich doch unerwartet Themen in meine Gedanken schleichen würden, die es zu lösen gilt. Tatsächlich jedoch hatten all die anderen Pilger Recht damit zu sagen, der Camino gebe einem genau das, was man brauche. Denn das tat er: Ich dachte an nichts! Ich hatte mir Wochen zuvor viele Sorgen gehabt, die mich erdrückten. Immer wieder sagte ich mir: Auf dem Camino wirst du die Zeit finden, in Ruhe nachzudenken. Doch kaum hatte ich die Gelegenheit, über Dinge nachzugrübeln, war mein Kopf wie leer gefegt und eine Ruhe stellte sich bei mir ein, wie ich es seit Jahresanfang nicht mehr verspürte. Vegan oder nicht vegan? Das ist hier die Frage Wie viele Reisende wissen, gehören Spanien und Portugal nicht zu den Ländern, die für ihre vegetarische, geschweige denn vegane kulinarische Vielfalt bekannt sind. Tatsächlich sind es in Portugal vor allem die Fisch-, in Spanien die Fleisch- und Eigerichte, die das jeweilige Land als ihre Spezialitäten auszeichnen. Wie also als Veganer damit umgehen? Für mich wurde auf der Reise eines deutlich: Ich ernähre mich mit Leib und Seele vegan! Trotzdem probiere ich für mein Leben gerne und so entschied ich mich, die nationalen vegetarischen Gerichte zumindest zu probieren. Hundertprozentig wohl fühlte ich mich damit nicht und aß möglichst viel vegan. Aber gerade wenn es abends, nach 30 km wandern, darum ging: ,,Esse ich nun das vegetarische Pilgermenü für 5 EUR oder suche ich noch einen Supermarkt und koche?, überwog manchmal doch die vegetarische Variante. Ich kann dich aber beruhigen: Es gibt die Möglichkeit, den Camino vegan zu laufen! In Porto gibt es etliche vegane Optionen und in Santiago fand sich auch das ein oder andere. In den Zwischenetappen auf dem Camino ist es dagegen nicht immer leicht. Daher gebe ich dir 4 Tipps, wie du dich auf deiner Wanderung vegan ernährst: -  Nimm dir eine Tupperdose und einen Spork für unterwegs mit. Nichts ist schöner, als unabhängig von Cafés oder Supermärkten zu sein. Und nirgendwo schmeckt das Porridge besser als in der Sonne sitzend auf einer steinernen Mauer im Weinrebenfeld. -  Gehe in jeder angepeilten Stadt den Supermarkt frisches Obst einkaufen. Es gibt zur besten Wanderzeit die leckersten Orangen (übrigens auch am Wegesrand für Leute mit sehr langen Armen oder Wanderstöcken), Nektarinen und Aprikosen. Perfekt zum Mitnehmen und sich Stärken für zwischendurch oder für dein Porridge morgens! -  Packe dir Datteln und Nüsse ein. Man weiß nie, wie und ob du unterwegs eine Stärkung brauchst. Aber denke daran: Nicht zu viel, denn du musst alles selber tragen! -  Suche dir Kochpartner für den Abend und koche selbst. Nudeln und Tomatensoße kann man überall zubereiten. Und auch wenn es unterwegs Möglichkeiten gibt, es sind nur eine Handvoll und dein Körper braucht die Energie. Es gibt sicher andere Pilger, die sich anschließen, denn: Selber kochen ist günstiger! Genau wie Zuhause auch. Der Weg ist das Ziel Letztlich kann ich sagen, dass der Camino Portugues mir vieles gegeben hat. Es war das Miteinander mit Menschen von überall her, das Füreinander-da-Sein und die Zeit mit mir selbst, die ich sehr genossen habe. Der Weg bescherte mir Blasen, er machte mich aber vor allem dankbar! Ich bin dankbar für das, was ich habe und was ich erreiche. Dafür, die unterschiedlichsten Menschen kennengelernt und in einigen sogar Freunde gefunden zu haben. So war also meine letzte Lektion: Gehe offen durchs Leben und genieße jede Begegnung! Der Jakobsweg - Die Aussicht ist herrlich Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken euch! 

Greta Thunberg und Fridays for Future - warum es so wichtig ist, für die Umwelt zu kämpfen

14. Mai 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Greta Thunberg und Fridays for Future - warum es so wichtig ist, für die Umwelt zu kämpfen Es gibt wohl kein Mädchen, was momentan öfter in den Medien zu sehen ist als sie - Greta Thunberg. Die 16-jährige Schwedin setzt sich aktiv für den Klima-und Umweltschutz ein und schlägt damit internationale Wellen. Wer ist Greta überhaupt? Greta Thunberg ist Schülerin, lebt in Schweden und ernährt sich vegan. Als sie elf Jahre alt war, wurde bei ihr das Asperger-Syndrom diagnostiziert, eine Form von Autismus. Dabei handelt es sich um eine Entwicklungsstörung, die vor allem Schwächen in der sozialen Interaktion und Kommunikation mit sich bringt. Die unheilbare Krankheit bringt nicht nur Nachteile mit sich, sondern sorgt auch dafür, dass der Erkrankte bestimmte Dinge sehr gut kann. Vor allem im Bereich der Selbstbeobachtung, der Aufmerksamkeit und der Gedächtnisleistung weisen Asperger-Patienten Stärken auf.  Copyright: Facebook: Greta Thunberg Gretas Weg zum Klimaaktivismus Mitte 2018 gewann Greta einen Schreibwettbewerb zur Umweltpolitik, welcher von der schwedischen Tageszeitung ,,Svenska Dagbladet organisiert wurde. Greta bekam dadurch zahlreiche Kontakte zu verschiedenen Personen, die sich ebenfalls für die Umwelt einsetzen. Kurz darauf setzte sie sich auch in der Öffentlichkeit für den Klimaschutz ein. Als im Sommer 2018 dann die Hitzewelle über viele Teile Europas einbrach, begab sich Greta am 20. August vor den schwedischen Reichstag. Sie hält ein Schild mit der Aufschrift ,,Schulstreik für das Klima in den Händen und überzeugt immer mehr junge Menschen davon, für die den Klimaschutz zu streiken. Dass sie dafür aber die Schule schwänzt, passt so einigen aber gar nicht. Doch die Schüler streiken weiter und nach und nach entwickelte sich daraus eine weltweite Klimabewegung von jungen Leuten, heute ,,Fridays for Future genannt.  Internationale Aufmerksamkeit bekam sie nach ihrer Rede beim Klimagipfel in Kattowitz, Polen. Dort sprach sie gerade mal drei Minuten lang und erreichte damit Millionen Menschen. Greta spricht im Namen ihrer Generation klare Worte gegen die internationalen Politiker. ,,Ihr sprecht nur von grünem, ewigen Wirtschaftswachstum, weil ihr zu viel Angst habt, euch unbeliebt zu machen. Ihr sprecht nur darüber, mit den immer gleichen schlechten Ideen weiterzumachen, die uns in diese Krise geführt haben. Und dass, obwohl die einzige vernünftige Entscheidung wäre, die Notbremse zu ziehen. [...]. Ihr seid nicht einmal erwachsen genug, die Wahrheit zu sagen.Greta Thunberg, 2018 Greta wurde nicht zu Unrecht von dem us-amerikanischen Magazin ,,Time in die Liste der 25 einflussreichsten Teenager 2018 und in die Liste der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten 2019 aufgenommen. Außerdem ist sie für den Friedensnobelpreis nominiert und wurde im März 2019 für ihr Engagement mit dem Sonderpreis Klimaschutz der goldenen Kamera ausgezeichnet.  Was ist ihre Mission? Greta vertritt die Meinung, dass die Politik zu wenig für den Klimaschutz tue und somit die Zukunft der jüngeren Generationen riskiere. Sie fordert alle Politiker der Welt auf, viel mehr Geld in den Klimaschutz zu investieren. Streiken möchte sie so lange, bis ihr Heimatland Schweden die Treibhausgasemissionen um 15 % pro Jahr reduziert. Ihrer Meinung nach habe die Politik beim Klimaschutz deutlich versagt und müsse nun endlich handeln, um erhebliche globale Umweltschäden zu vermeiden. Um eine globale Gerechtigkeit anzustreben, müssen laut Greta alle reichen Länder ihre Emissionen in den nächsten sechs bis zwölf Jahren auf null reduzieren. Gerade die jüngere Generation wird laut Greta die Auswirkungen der Klimakrise zu spüren bekommen und deswegen sei es umso wichtiger, dass die Stimmen der jungen Menschen gehört werden. Am meisten Kritik bekommt Greta für ihre Streiks während der Schulzeit. Tausende Schüler streiken weltweit und schwänzen dafür die Schule. Greta argumentiert, dass es keinen Sinn habe, in der Schule für eine Zukunft zu lernen, die es schon bald nicht mehr geben könnte. Sie brauche kein Studium der Klimawissenschaften abschließen, um ein Recht darauf zu haben, sich für das Klima einzusetzen.  ,,Wir haben bereits alle Fakten und Lösungen. Alles, was wir tun müssen, ist, aufzuwachen und uns zu verändern. Greta Thunberg, 2019 Alle Infos zu den Fridays for Future Nachdem Greta die Schulstreiks zum Klimaschutz ins Leben gerufen hat, gab es relativ schnell einige Menschen, die ihr Handeln gutheißen und sich dem Streik anschließen. Weltweit protestieren zahlreiche Schüler und Studierenden für den Klimaschutz. Die Streiks finden immer freitags während der Schulzeit statt und werden von den Schülern und Studierenden selbst organisiert. Weltweit sollen bisher über 1,7 Millionen Menschen an ,,Fridays for future-Demonstrationen teilgenommen haben. Kernposition der Demonstranten ist, dass die Politiker sich für den menschengemachten Klimawandel verantwortlich machen und effektiv handeln, um die Zukunft aller zu retten. ,,Handelt endlich - damit wir eine Zukunft haben, oder ,,Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut sind nur einige der Demo-Sprüche.  Die Hauptforderungen der Demonstranten können wie folgt zusammengefasst werden:  - Subventionen für fossile Energieerzeugung abschaffen  - Abbau fossiler Brennstoffe im Rahmen einer Energiewende beenden - Investitionen in erneuerbare Ernergien steigern  - Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs - Wahlalter auf 16 Jahre absenken, damit junge Leute sich mehr für die Poltik einsetzen können  Auch hier in Deutschland finden zahlreiche Fridays for Future statt, die Forderungen der Demonstranten wurden am 08. April 2019 veröffentlicht und enthalten Kurz-und Langfristziele. Gemeinsam mit Wissenschaftlern wurden folgende Forderungen entwickelt:  Kurzzeitziele (bis Ende 2019):  - Abschaffung der Subventionen für fossile Energien  - Abschaltung von einem Viertel aller Kohlekraftwerke - Einführung einer Kohlenstoffsteuer auf alle Treibhausgasemissionen, die die Klimakosten, die dadurch für zukünftige Generationen entstehen, kompensiert. Dies wären laut Umweltbundesamt 180EUR pro Tonne CO2.  Langzeitziele:  - Senkung der Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2035 auf netto null  - Umsetzun des Kohleausstiegs bis 2030  - 100% erneuerbare Energien in der Energieversorgung bis 2035 Zahlen und Fakten zur Klima- und Umweltkrise Damit du dir einen besseren Überblick darüber verschaffen kannst, was genau momentan unser Klima und unsere Umwelt negativ beeinflusst, haben wir dir einige wichtige Zahlen und Fakten zusammengefasst. (Quelle: National Geographics) Die Welt wird wärmer Die Temperatur der Erde schwankt von Jahr zu Jahr, aber in den letzten 50 Jahren ist sie extrem angestiegen. Die globale Durchschnittstemperatur war im Jahr 2016 0,7 Grad Celcius höher, als der Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts. Das Jahr 2016 war das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Der Klimawandel ist menschenverschuldend Der Mensch ist schuld am Klimawandel, da wir ununterbrochen CO2 in die Atmosphäre abgeben. CO2 ist der Hauptverursacher der Erderwärmung. Wir haben die CO1-Konzentration in der Luft um fast 50% erhöht, größtenteils seit 1960. Außerdem stimmen knapp 97% der Wissenschaftler zu und bestätigen, dass der Mensch der Verursacher des Klimawandels ist.  Das arktische Meereis schmilzt Die Arktis war schneller von der Erderwärmung betroffen, als andere Bereiche der Welt. Die Eisdecke ist um einiges kleiner und dünner geworden. Im September 2017 war die Ausdehnung des Eises um etwa 2,1 Millionen Quadratkilometer kleiner als der Langzeitdurchschnitt. Dadurch wird die Erderwärmung noch mehr beschleunigt, da das Sonnenlicht vom dunklen Meer absorbiert wird, anstatt vom Eis reflektiert zu werden. Ein großes Problem stellt aber auch das Schmelzen der Gletscher dar. Diese verursachen nämlich den Anstieg des Meeresspiegels. Bis zum Jahr 2100 könnte der Meeresspiegel um 90 Zentimeter ansteigen. Dann würden Inseln und Küstenregionen überschwemmt werden.  Mehr klimabedingte Naturkatastrophen Seit 1980 hat sich die Anzahl der klimabezogenen Naturkatastrophen mehr als verdreifacht. Durch den Klimawandel sind Dürren, Stürme, Überschwemmungen, Waldbrände und Erdrutsche wahrscheinlicher. Wissenschaftler sind sich nicht sicher, welches Ausmaß die Naturkatastrophen in den nächsten Jahren annehmen werden, jedoch ist es wahrscheinlich, dass sich die Anzahl an Überschwemmungen, Waldbränden und Co. in den nächsten Jahren noch massiv erhöhen wird.  Massenaussterben Laut Wissenschaftlern ist kommt es zu einem Massenaussterben, wenn in einigen Tausend Jahren drei Viertel der Arten aussterben. Dies ist in den letzten 540 Millionen Jahren erst fünfmal vorgekommen. Jetzt verweisen einige Studien darauf, dass das klimabedingte Massenaussterben bereits begonnen habe. Von 976 Arten, die 2016 in einer Studie untersucht wurden, waren 47% aus den Gebieten verschwunden, in denen sie zuvor gelebt haben. Die steigenden Temperaturen sorgen dafür, dass die Tiere sich anders verhalten und auch ihre gewohnte Umgebung verlassen. Manche Arten können sich wohlmöglich an die verändertern Umstände anpassen, aber leider nicht alle. Für viele ist der extreme Temperaturanstieg ein Todesurteil.  Jeder Schritt zählt Jeder einzelne von uns kann etwas daran ändern und seinen Teil zum Klima-und Umweltschutz leisten. Wenn alle Menschen vegan essen würden, könnten wir bis zu 49% aller verursachten Co2-Emissionen einsparen. Da dies momentan leider eine Utopie wäre, sollte man am besten so wenig tierische Produkte wie möglich konsumieren. Es lohnt sich außerdem, auf regionale und saisonale Kost umzusteigen, da so keine langen Transportwege entstehen und Emissionen gespart werden. Außerdem kann man zu einem Ökostromanbieter wechseln und generell darauf achten, weniger Strom, Wasser und Heizöl zu verwenden. Empfehlenswert ist es auch, anstatt mit dem Auto mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, um seinen CO2-Verbrauch zu minimieren.  Wir finden Greta und die Friday for Future-Demonstrationen sehr gut, denn nur so werden die Menschen endlich darauf aufmerksam, was wir unserer Erde antun. Auch wenn es noch zahlreiche Gegenstimmen gibt, ist es wichtig, immer weiter zu machen und die Hoffnung nie aufzugeben. Wir alle brauchen eine gesunde Umwelt, um eine glückliche Zukunft zu haben. Wie stehst du zu dem Thema? Hast du noch Tipps, wie man seinen Teil zum Klimaschutz beitragen kann? Schreib es uns gerne auf Facebook oder Instagram.  Die nächsten Friday for Future Termine findest du hier: https:/­­/­­fridaysforfuture.de/­­streiktermine/­­

Der Maulwurf Mix von Voelkel - ein natürlicher Durstlöscher für Groß und Klein

3. Mai 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Der Maulwurf Mix von Voelkel - ein natürlicher Durstlöscher für Groß und KleinAnzeige - Kannst du dich auch an die Trinkpäckchen aus der Schulzeit erinnern? Strohalm rein und Durst löschen. War das erfrischend und lecker! Lange Zeit waren die heißgeliebten Drinks nicht mehr so beliebt, insbeodere nicht bei unseren Eltern. Zu viel Zucker, keine guten Inhaltstoffe und somit nicht gerade gesund. Auch in der veganen Ernährung sind Säfte oft ein Problem, da viele mit Gelatine geklärt werden und somit alles andere als vegan sind. Doch es gibt nun ein Produkt, was uns die Kindheitserinnerung zurückbringt und vor allem bio und vegan ist. Keine unnötigen Zusatzstoffe, kein Zuckerzusatz und sogar mit biologisch abbaubaren Trinkhalm! Die Naturkostsafterei Voelkel hat drei leckere und natürliche Demeter-Durstlöscher im praktischen Tetra Pak(R) auf den Markt gebracht, die nicht nur Kindern schmecken. Der Maulwurf Mix bekam seinen Namen vom kleinen Maulwurf, den man aus dem Fernsehen kennt. Die Zeichentrinkfigur erlebt seit über 61 Jahren spannende Abenteuer und erfreut nicht nur Kinderherzen. Nun kommt er mit Voelkels Maulwurf Mix zurück. Die drei verschiedenen Sorten Apfel & Traube, Traube & Beeren und Traube & Zitrone bestehen aus Demeter zertifizierten Direktsäften und stillem Wasser. Auf Zuckerzusatz und künstliche Aromen wurde bewusst verzichtet, um den Saft so natürlich wie möglich herzustellen. Die Säfte kommen außerdem aus biologisch-dynamischem Anbau. Ideal für unterwegs gibt es den Durstlöscher im 0,2l Tetra Pak(R) für 0,99EUR zu kaufen, aber auch im 6er Umkarton mit Memo zum Ausschneiden und Sammeln, ab 5,99EUR. Natürlich umweltfreundlich ist auch der Trinkhalm des leckeren Drinks. Dieser ist nämlich zu 100% biologisch abbaubar. Bei der Herstellung des Kunststoffs wird ein Abfallprodukt der Mineralölindustrie benutzt. Zusätzlich wird ein oxo-biologisch abbaubares Additiv benutzt, aus dem gewöhnlicher Kunststoff zu einem Material mit einer anderen Molekülstruktur wird. Ungeöffnet ist der Trinkhalm 24 Monate haltbar. Sobald man die Verpackung öffnet, beginnt er innerhalb von 2-4 Monaten den Zerteilungsprozess. Der Zusatzstoff zerfällt mit Gegenwart von Sauerstoff. Am Ende dieses Prozesses wurde der Kunststoff in ein Material umgewandelt, was rückstandslos zerfällt. Der Trinkhalm wird dann schließlich zu Kohlendioxid, Wasser und Biomasse ohne Fragmente in der Umgebung zu hinterlassen. Man kann ihn mit normalem Kunststoff entsorgen, jedoch hinterlässt er im Vergleich zu Kunststoff keine Rückstände. Unsere Lieblingssorte des Maulwurfdrinks Jede der drei Sorten hat einen sehr leckeren und natürlichen Geschmack. Besonders gut gefallen hat uns die Sorte Kräutertee mit Traube und Zitrone. Der angenehme Kräutertee-Geschmack hat einen hohen Wiedererkennungswert. Der Nachgeschmack ist dank der Zitrone sehr fruchtig und erfrischend. Insgesamt schmeckt der Maulwurfdrink  äußerst natürlich und frisch, nichts im Vergleich zu typischen, viel zu süßen Trinkpäckchen. Infos zu Voelkel Voelkel stellt seit über 80 Jahren traditionelle Frucht-und Gemüsesäfte, hochwertige Erfrischungsgetränke, Fruchtsaftvariationen und prickelnde BioZisch Limonaden in Demeter- und Bioqualität her. Das vielseitige Sortiment umfasst über 200 verschiedene Produkte und lässt keine geschmacklichen Wünsche offen. Die Bio-Kelterei im Wendland ist auch heute noch in Familienhand. Stefan Voelkel und seine Söhne haben in der Naturkostsafterei ihre Berufung gefunden und unterstützen das Unternehmen mit ihrem individuellen Können. Jacob Voelkel ist seit 2017 neben seinem Vater auch Teil der Geschäftsführung. Seit diesem Jahr sind nun auch Jurek und Boris Voelkel, sowie der kaufmännische Leiter Christian Harder, Teil der Geschäftsführung. Voelkel ist besonders wichtig, dass auf die Natur und die Gesellschaft Rücksicht genommen wird. Deswegen wurde Voelkel 2011 in eine Stiftung überführt, welche sich für die Förderung einer ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit einsetzt. Die Demeter-Naturkostsafterei wurde 2017 auch für ihr großes Umwelt-und Klimaschutzengagement mit dem B.A.U.M Umweltpreis ausgezeichnet. Voekel engagiert sich außerdem stark für die Erhaltung der Artenvielfalt, insbesondere für den Anbau von samenfesten Gemüsesorten. ***Gewinnspiel*** Wir verlosen gemeinsam mit Voelkel 5 Pakete mit je drei Sorten Maulwurf Mix.  Die leckeren Durstlöscher schmecken jung und alt und sind perfekt für unterwegs! Ob ihr selbst mal wieder Kind sein wollt oder ob ihr es euren Kindern gebt, der Maulwurf Mix erfrischt jeden mit seinem natürlich-fruchtigem Geschmack. Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Voraussetzungen für die Teilnahme am Gewinnspiel: Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum gerade du den Saisonkalender haben möchtest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Maulwurf an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 10.05.2019 um 12:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 11.05.2019 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook oder Instagram und wird in keiner Weise von Facebook oder Instagram gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Voelkel. Vielen Dank! (C)Zdenek Miler Agentur: WDR mediagroup GmbH

Muskelaufbau vegan - Der richtige Einstieg

8. Februar 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Muskelaufbau vegan - Der richtige EinstiegEndlich loslegen - Muskelaufbau mit veganer Ernährung Tipps von unserem veganen Personal Trainer Sebastian  2019. Ein neues Jahr. Mitte Januar. Nicht der erste. Da mussten ja alle noch ausnüchtern. Am 2. auch. Jedes Fitnessstudio ist voller als die Mitglieder es vor drei Tagen noch waren. An den Geräten bilden sich Schlangen. Auch im Freihantel-Bereich sind Nicht-Pumper zu finden. Aber hauptsächlich an den Cardio-Geräten hat man das Gefühl, dass der Black Friday wieder ausgebrochen ist. ,,Wehe, wenn ich nicht mit meinem Tablet darauf kann, um 45 Minuten lang meine Bullshit-Serie zu gucken, während ich das Gefühl habe, mich sportlich zu betätigen. Es ist der 1. Februar oder auch der 1. März. Egal. So oder so ist keiner mehr da. Denn keiner hatte Erfolge. Und das obwohl alle eine Handvoll Mal da waren und sinnlos und ohne Plan trainiert haben. Einige haben sogar bei der Ernährung Zucker weg gelassen und sich nur noch einmal die Woche den Kanal vollgehauen. Und dennoch hatten sie alle nach vier Wochen nicht ihre Traumfigur? Geschweige denn nach acht? Unfassbar. Zum Teufel mit der Fitnessindustrie. Moment. Da sind ja doch noch ein paar Leute. Und die sehen ja sogar richtig gut aus. Haben die was anders gemacht? Sind die schon länger da? Hat das Fitness-Studio etwa auch von April bis Dezember geöffnet? Auf alles ist die Antwort: Ja. Sport bzw. Fitness, Gesundheit bzw. Ernährung sind Themen, welche in sich sehr komplex sind. Erst recht in Kombination. Aber die meisten denken anscheinend, dass man das nur irgendwie machen muss und dann wird das auch irgendwie klappen. Irgendwie. Oder irgendwie auch nicht. Eher letzteres. Es setzt sich ja auch niemand das erste Mal allein ans Steuer und fährt los, ohne jemals etwas vom Autofahren gesehen, gelesen oder gehört zu haben. Oder jemanden, der einem zeigt und sagt, wie es geht. Entweder man kriegt den Wagen gar nicht erst an oder man ballert direkt ins nächste parkende Auto. In beiden Fällen wird die Motivation zum Weitermachen nicht lange erhalten bleiben. Es sei denn, das parkende Auto war vom gesunden und durchtrainierten Nachbars-Boy. Ebenso ist es beim Fitness und Muskelaufbau. Warum ist denn nun wirklich ein Großteil der Leute einige Wochen nach Neujahr nicht mehr im Fitness-Studio zu sehen? Wenn ihnen niemand sagt, wie ein Training sinnvoll aufgebaut ist und welche Ernährungsform am Besten dazu passt, wird kaum einer sein individuelles Ziel erreichen. Es ist nicht damit getan, hauptsächlich auf den Stepper zu gehen, weil man ja dabei konstant leicht schwitzt und im Anschluss hin und wieder ein paar Geräte im unteren Schwierigkeitsgrad zu nutzen. Zwar ist das alles besser als immer nur auf der Couch zu sitzen und sich nie sportlich zu betätigen, aber die sichtbaren und die Leistungs-Erfolge werden größtenteils ausbleiben. Was passiert dann? Richtig. Man denkt, dass der ganze Fitness-Quatsch keinen Sinn macht. Denn man war regelmäßig im Studio, über mehrere Wochen hinweg und hat sich in gewisser Form angestrengt. Und doch ist alles irgendwie wie vorher. Dann kann man sich auch die Zeit sparen, wieder mehr auf der Couch sitzen und die ungesunden Snacks ohne schlechtes Gewissen essen. Das Ergebnis ist ja das Selbe. Was sind deine Figur- und Fitness-Ziele? So erlebe ich den Ablauf Jahr für Jahr bzw. bekomme dies als Feedback von vielen Interessierten, die eigentlich doch schöne Ziele vor Augen haben. Fitter werden, gesünder essen, Muskeln aufbauen, Gewicht verlieren. All das unterstütze ich und freue mich, wenn jemand damit auf mich zukommt. Genau an diesem Punkt bzw. zu diesem Zeitpunkt muss man ansetzen. Jeder sollte sich darüber im Klaren sein, was sein Ziel ist und warum. Einfach nur abnehmen reicht nicht. Kurz mal inne halten und sich Gedanken machen. ,,Ich möchte...5 Kilo abnehmen! Cool. ,,Warum? ,,Weil es in sechs Monaten in einen zweiwöchigen Strandurlaub geht! Klasse. ,,Wie oft die Woche hast du Zeit für Sport? ,,2-3 Mal! ,,Also zweimal mit Sicherheit? ,,Ja! Nice. ,,Möchtest du auch etwas Neues in deiner Ernährung ausprobieren, um deinen Sport zu unterstützen und dich auch gesundheitlich voran zu bringen? ,,Yes! Na prima. Jetzt haben wir ein messbares Ziel, einen Zeitraum und einen ersten Plan. Und Zack, rein in den Freihantel-Bereich! Im Ernst? Auch die 45-jährige Bürofrau, deren Sport eigentlich nur Mit-Dem-Stuhl-Zum-Kopierer-Rollern ist? Ja. Warum soll ich sie an ein Gerät setzen? Warum soll ihr Körper eine einzelne Kraftübung isoliert ausführen, was in dieser Form im Alltag nie der Fall ist? Klar, eingespannt am Gerät kann jeder sitzen und ein Gewicht an sich ranziehen und dann wieder nachgeben. Aber wenn dann mal beim Umzug ein Karton angehoben wird, ist die Haltung eine Katastrophe und der Rücken tut weh. Toll. Und warum? Weil hier nicht nur isoliert eine Muskelgruppe benötigt wird, sondern z.B. auch der Core /­­ der Rumpf /­­ die Körpermitte. Sowas wird beim Geräte-Training so gut wie gar nicht angesprochen, geschweige denn die Tiefenmuskulatur. Aber genau darum geht es. Der Körper muss ganzheitlich gefordert werden und in natürlichen Haltungen arbeiten. Er muss etwas drücken und etwas ziehen können und sich vom Boden nach oben bewegen können. Anders ausgedrückt, er muss die klassischen Übungen beherrschen. Bankdrücken, Kreuzheben und vorgebeugtes Rudern sowie Kniebeuge. Auf diese Übungen werde ich im nächsten Teil genauer eingehen. Wenn man diese drei bzw. vier Basics in seinem Training absolviert und dazu noch etwas für den Core tut, dann ist man auch für den Alltag gerüstet und wird sich fitter und aktiver fühlen. Was wir an dieser Stelle nicht vergessen dürfen, ist die Mobility. Jemand der sich jahrzehntelang sportlich nur zwischen Couch und Kühlschrank bewegt hat, wird Schwierigkeiten haben, die Arme gestreckt über den Kopf zu bekommen. Dieser jemand muss dann natürlich nicht als aller erstes die Langhantel in einer Schulter-Presse gerade über den Kopf drücken. Es ist also sinnvoll, mit einigen Sportübungen auszutesten, wo der aktuelle Stand in Sachen Mobilität ist. An einigen Dingen wird man mehr arbeiten müssen, an anderen weniger und kann direkt Übungen mit dem eigenen Körpergewicht testen und dann auch schon Gewichte dazu nehmen. Ggf. war ich also mit dem direkten Start im Freihantel-Bereich etwas voreilig, aber auch hierauf komme ich im nächsten Teil zu sprechen. Sebastian Stühmer Wer hilft beim Abnehmen und dem Aufbau von Muskeln? Woher weiß man denn aber nun, wie die Mobilität getestet wird und wie die Grundübungen ausgeführt werden? Der beste Ansprechpartner ist natürlich ein qualifizierter Fachmann mit Erfahrung. Im besten Fall ist man in einem Fitness-Studio angemeldet, in welchem die Trainer einen zumindest am Anfang für einige Stunden betreuen. Also z.B. mit einer Einführungsstunde und vielleicht der einen oder anderen Stunde Personal Training. Das wird in einem eher günstigen Studio nicht so häufig der Fall sein. Hier muss man sich entscheiden, was einem lieber ist. Entweder monatlich mehr ausgeben und dafür regelmäßig den Service der Trainer in Anspruch nehmen können oder hin und wieder mal privat (oder bestenfalls dauerhaft, was dann aber entsprechend kostenintensiv ist) einen Personal Trainer buchen, welcher alles individuell im Blick hat. Grundübungen wie z.B. die Kniebeuge mag für den einen oder anderen vielleicht einfach klingen, so dass man sich fragt, warum man mehrere hundert Euro für einen Trainer ausgeben soll. Auf der anderen Seite habe ich bereits Varianten von Kniebeugen gesehen, das kann man keinem erzählen. Es gibt so viel zu beachten, besonders wenn das Gewicht mit der Zeit erhöht wird, damit die Gelenke so sauber wie möglich arbeiten und man einerseits eine bestmögliche Leistung bringt und andererseits möglichst risikofrei trainiert. Schwere Gewichte heben? Ebenso beim Kreuzheben. Eine Übung, die viele entweder gar nicht kennen oder sie nur als eine Übung ansehen, welche Gewichthebern vorbehalten ist. Sie kräftigt aber vor allem den unteren Rücken, die Körpermitte und in gewissem Sinne fast den ganzen Körper. Mit jedem meiner Kunden mache ich Kreuzheben (und die anderen Basics). Mit jedem. Unabhängig davon, was sein eigentliches Ziel ist. Denn ein starker Rücken und eine gute Haltung ist für jeden wichtig. Und umso mehr man von Anfang an mit der korrekten Ausführung startet, umso leicht erlernt es sich. Zwar mag jetzt mancher denken, dass die benannten Übungen nicht den größten Spaß-Faktor mit sich bringen. Aber hier sollte man logisch an die Sache rangehen. Für wen Sport bzw. Fitness aus Zumba und Aqua-Aerobic besteht, bitte. Aber das hat nichts mit Mobilität, Muskelaufbau und geplantem Training zu tun. Wer ein bestimmtes Ziel verfolgt, egal ob in der Leistung, der Gesundheit oder dem Optischen, wird dieses am schnellsten erreichen und langfristig halten, wenn er einen darauf zugeschnittenen Trainingsplan mit passender Ernährung hat. Und wenn man nicht gerade dabei ist, selbst einen Trainerschein zu machen, dann ist ein erfahrener Trainer mit guten Referenzen der beste Ansprechpartner. Zögere also nicht, den Trainer in deinem Studio öfter mal zur Seite zu nehmen und dir eine Übung zeigen zu lassen oder dich bei der Ausführung zu kontrollieren. Erkundige dich bei einem neuen Fitness-Studio, wie genau der Service seitens der Trainer aussieht oder mach dich schlau, welche Personal Trainer-Angebote es in deiner Umgebung gibt. So ist für jedes Budget etwas passendes dabei und jeder kann seine Situation entsprechend anpassen und optimieren. Ich hoffe, dass ich dir auf etwas unterhaltsame Art und Weise vermitteln konnte, was beim Einstieg zum veganen Muskelaufbau tatsächlich von Bedeutung ist. Natürlich gehe ich in den kommenden Artikeln noch ausführlich auf den Part der pflanzlichen Ernährung ein, so dass du bestmöglich vorbereitet bist. Zusätzlich findest du auf meiner Homepage http:/­­/­­www.vegan6pack.com zu 100% kostenlos ausführliche Informationen zu dieser Thematik. In einzelnen Videos erkläre ich alles im Detail. Es gibt Trainingspläne (für zu Hause & das Fitnessstudio) sowie das eBook Plants.Fitness.Warriors., welches den Weg meiner Frau und mir von der tierischen zur veganen Ernährung beschreibt. Was hast du bisher mitgenommen und was sind deine Motivations-Tipps, um regelmäßig am Ball zu bleiben? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Selbstgemachte Badebomben aus einfachen Zutaten - Last-Minute-Geschenk

21. Dezember 2018 Feines Gemüse 

Keine Angst, ich werde in diesem Leben keine DIY-Bloggerin mehr. Aber dieses Rezept für selbstgemachte Badebomben wollte ich euch einfach nicht vorenthalten - denn es ist selbst für Menschen mit zwei linken Händen (,,Bastel-Handicap) geeignet und schnell gemacht. Das perfekte Last-Minute-Geschenk aus der Küche - das man allerdings lieber nicht essen sollte. Ich finde Badebomben witzig und schön, kaufe sie aber eher selten - und für mich selbst schonmal gar nicht - weil sie doch recht teuer sind. Zufällig bin ich bei Instagram über einen Beitrag gestolpert, in dem es darum ging, die sprudelnden Wannenbegleiter selbst herzustellen: Aus Kakaobutter,… Der Beitrag Selbstgemachte Badebomben aus einfachen Zutaten - Last-Minute-Geschenk erschien zuerst auf feines gemüse.

Vegane Mode aus recycelten Materialien

21. November 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Mode aus recycelten MaterialienAnzeige Vor kurzem habe ich diesen Artikel über die vegane Lederalternative - Kork - veröffentlicht. Da die Tage langsam kürzer bzw. die Temperaturen immer frischer werden, ist der Zeitpunkt perfekt, um weitere spannende Materialien vorzustellen, die euch auch im fiesesten Winter warm halten können. Es gibt noch so viel mehr, als Pullover aus Wolle und Jacken aus Daunen. Ich selbst trage seit vielen Jahren nichts mehr aus Wolle oder Daunen - selbst von meiner Second-Hand Daunenjacke habe ich mich vor kurzem verabschiedet, weil sie mir jedes Mal beim Tragen ein mieses Gefühl vermittelt hat. Weder Wolle noch Daunenfedern wachsen auf einem Baum - und sind auch darüber hinaus besonders natürlich oder ausgesprochen nachhaltig, wie allgemein gern angenommen wird. Abgesehen davon gibt kein Tier auf der Welt seine Haut oder sein Fell freiwillig ab. Dafür kommt der Mensch dann - wie meistens - ins Spiel und schert den Kaninchen, Alpaka oder Schafen auf brutale Art und Weise die Wolle herunter. Die Tiere werden nicht artgerecht gehalten und bereits nach kurzer Zeit getötet. Noch mehr Informationen zum Thema Wolle findet ihr bei PETA. Damit sich der Mensch in flauschige Decken oder warme Jacken kuscheln darf, werden Enten und Gänse quasi doppelt gequält und ausgebeutet. Zum Einen reißt man ihnen ohne Gnade die Federn aus - zum Anderen mästet man sie qualvoll, um ihre Lebern in kurzer Zeit auf das Zehnfache der Normalgröße zu bringen. Mehr zu diesem Thema könnt ihr ebenfalls bei PETA nachlesen. Klar, das Allerbeste ist natürlich, wenn wir alle unseren Konsum einschränken würden - sprich: Einfach weniger Klamotten kaufen! Ökologischer als jedes vegane und/­­oder recycelte Kleidungsstück ist es, das wir einfach das was wir haben möglichst lange tragen. Slow-Fashion statt Fast-Fashion! Am besten kauft man also gleich - wenn man etwas kauft - etwas Vernünftiges. So halte ich es auch seit einiger Weile - und ich kann euch sagen, dass diese Methode am Ende deutlich preiswerter ist, als ich am Anfang gedacht habe. Klar, eine nachhaltig produzierte, vegane Winterjacke gibt es nicht für 29,99 an jeder Ecke zu kaufen. Sie wird sich langfristig jedoch auszahlen und mir jeden Winter viel Freude bereiten. P. S.: Wir haben bereits vor einiger Zeit einen tollen Artikel zum Thema vegane Winterjacken veröffentlicht. Ich weiß noch genau, wie ich mich mit der gebrauchten Daunenjacke von Jack Wolfskin gefühlt habe. Sie war immer noch ganz schön teuer, stand mir aber gut - und war in meiner ersten veganen Zeit eigentlich ok. Aber richtig wohl habe ich mich nie damit gefühlt. Ich habe mich beim Ausziehen der Jacke oft geschämt, wenn man das Etikett 100 % Daunen sehen konnte. Vermutlich hat auch nicht jeder die Möglichkeit gebrauchte Kleidung überall zu kaufen. Meistens sind die Möglichkeiten in kleineren Städten eingeschränkt und online (Kleiderkreisel oder Mädchenflohmarkt) kommt jedes Mal noch der Versandpreis obendrauf. Was also tun? Recyclingmode: Nachhaltiger geht es nicht! Foto: (C)bleed Das es auch anders geht zeigen diverse Modelabels, die mittlerweile einzelne oder sogar mehrere Stücke ihrer Kollektionen aus recycelten Rohstoffen kreieren. Ökologisch gesehen ist Recycling von Textilien der normalen Herstellung deutlich überlegen. Wieder verwendete Baumwolle benötigt weniger Wasser, gar kein Dünger, keine Pestizide und insgesamt weniger Energie. Aber auch aus gebrauchtem Polyester kann man neues Garn gewinnen. Als Rohstoff dafür dienen meistens gebrauchte Plastikflaschen. Klar, bei diesem Verfahren wird einiges an Chemie verwendet und die PET-Flaschen meistens um die halbe Welt transportiert, aber: Die Umweltbilanz ist meist besser als bei der Gewinnung von Polyester aus Erdöl! Als ein Vorreiter des Recycling-Trends gilt zum Beispiel die Outdoor-Marke Patagonia aus den USA. Seit 1993 stellt das Unternehmen Fleecejacken aus recycelten PET-Flaschen her. Nicht zu vergessen, eines meiner Lieblingslabel Kuyichi. Der niederländische Modepionier verwendet zur Herstellung seiner Jeans und Jacken 20% Recyclingmaterial. Cool, oder? Bleed: 100 % Eco, 100 % Fair, 150 % Yeah! Foto: (C)bleed Last but not least, komme ich zu einem meiner liebsten Modelabels: bleed! Bereits 2008 in Süddeutschland gegründet, hat sich die Textilschmiede heute einen festen Platz auf dem grünen Markt gesichert. Vor mehr als zehn Jahren gab es nur T-Shirts und Hoodies - doch heute umfasst das Sortiment eine umfangreiche Kollektion modernen Streetstyle. Vegane Mode, die nicht nur gut aussieht, sondern sich auch gut anfühlt! Von Beginn an waren und sind wir bis heute immer auf der Suche nach besonderen Materialien. Diese nutzen wir auch gerne auf unkonventionelle Weise für innovative, funktionale und außergewöhnliche Produkte. Durch Kooperationen mit Organisationen, die unsere Leidenschaften für Natur, Mensch, Tier und Sport teilen, können wir unserer Mission gerecht werden und uns gegenseitig unterstützen. (bleed) Die Kleidungsstücke, die ich von bleed besitze, habe ich übrigens schon einige Jahre. Mir gefällt der sportliche und doch zeitlose Look - denn er passt zu mir und meinem Leben. Ich bin sehr viel draußen unterwegs - mit und ohne Hund - deshalb kann ich mit nicht-funktionaler Kleidung wenig anfangen. Was nicht heißt, dass ich auf einen modernen Style verzichten möchte. Besonders erwähnenswert sind die von bleed verwendeten Materialien: Bio-Baumwolle Kork TENCEL(R) Hanf Leinen Recyceltes Polyester Jacroki(R) Kapok Econyl(R) Wer noch eine warme Winterjacke sucht, wird auf jeden Fall im Onlineshop von bleed fündig. Aktuell habe ich zwei Favoriten auf meiner Wunschliste, die ich nicht nur sehr schön, sondern auch vom Material her besonders spannend finde. Foto: (C)bleed Dieser POLARTEC(R) Mantel ist genau mein Ding: schick und funktional! Polartec(R) besteht aus hochwertig verarbeitetem recycelten Polyester - ohne Abstriche bei Wärmerückhalt, Atmungsaktivität und Trockenverhalten. Dieser Mantel wird mir bestimmt viele Jahre Freude machen, da das Material als äußerst langlebig gilt. Toll, oder?! Foto: (C)bleed In dieser Jacke könnt ihr Ski-, Snowboard-, und Schlittenfahren, durch den Schnee stapfen und Schneeballschlachten veranstalten. Sie ist funktional und doch zeitlos und durch das satte Dunkelgrün etwas Besonderes. Der Stoff von SYMPATEX(R) und das Fleecefutter bestehen aus recyceltem Polyester, die Imprägnierung ist frei von PFCs und PFOAs, die Membran frei von PTFE und aufgrund der Sortenreinheit ist die Jacke auch nach dem Gebrauch wieder recycelbar. Wahnsinn! Übrigens: bleed ist eine der ersten Marken aus dem Sport- und Streetwear-Bereich, die zusammen mit dem Membranhersteller SYMPATEX(R) und dem Klimaschutzberater ClimatePartner eine komplett klimaneutral hergestellte Funktionsjacke anbietet. Das absolut Besondere ist, dass wir hier die Kombination aus vollrecycelter Jacke (inklusive der Membran) und die komplette Produktion, von Materialgewinnung bis Versand zum Endkunden, CO2-kompensiert haben. Weiterhin kann der Kunde die ausrangierte Jacke auch wieder an uns zurückgeben, die wir in einen Materialkreislauf einspeisen (wear2wear: ein Zusammenschluss europäischer Firmen), um Müll vollständig zu verhindern. (bleed) Natürlich findet ihr im Onlineshop von bleed noch viel, viel mehr tolle Klamotten ... und auch geniale Winterjacken für Herren. Übrigens kommt jedes Paket von bleed ohne Plastikmüll zu euch nach Hause und wird klimaneutral versendet! Foto: (C)bleed Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit bleed. Danke dafür!

Unser Organsystem Teil 1 - Das Herz: Wie bleibt euer Herz gesund?

16. Oktober 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Unser Organsystem Teil 1 - Das Herz: Wie bleibt euer Herz gesund?Anzeige In unserer  Reihe zu verschiedenen Organsystemen zeigen wir euch in diesem Artikel, wie euer Herz gesund bleibt. Wir haben vegane Ernährungs- und Verhaltenstipps für euch zusammengestellt, sowie eine Beschreibung der Funktion dieses überlebenswichtigen Organs. Die Unabhängigkeit des Herzens Unser Herz ist nicht einfach nur eine Pumpe. Das Herz ist das selbstloseste Organ unseres Körpers. In der einzigartigen Mischung aus glatten und quergestreiften Muskelzellen wird das Herz willkürlich (bewusst) sowie unwillkürlich gesteuert. Mit unserem Herzen können Blut und die darin beinhalteten Nährstoffe zirkulieren und den Sauerstoff über Arterien bis in die Finger- und Fußspitzen bringen. Abfallstoffe und sauerstoffarmes Blut gelangen entgegen der Schwerkraft über Venen wieder zurück ins Herz und werden dann über den kleineren Lungenkreislauf wieder mit Sauerstoff angereichert. Das meiste Blut (etwa 2/­­3) steckt dabei in den Venen. Die Funktion wortwörtlich: Geben und Nehmen zu regulieren Das Wort Herz kommt aus dem Sanskrit ,,hrdya bestehend aus hr, da und ya, was soviel heißt wie: ,,Geben & Nehmen regulieren.  Das Herz liegt hinter unserem Brustbein, zwischen den Lungenflügeln und nimmt 2/­­3 links und 1/­­3 rechts davon Raum ein. Es liegt also weder ganz in unserer Mitte, noch schlägt es komplett links.  Das fein-gefäßige arterielle System zur Organversorgung arbeitet mit leichtem Hochdruck, was im Puls zu spüren ist. Die Venen arbeiten in Niederdrucksystem, das Blut wird quasi vom Herzen angesaugt. Parasympathikus (Entspannungsnerv) und Sympathikus (Stressnerv) steuern die Herzfrequenz in Erregung und Entspannung. Die Erregung des Herzens erfolgt über den Sinusknoten im rechten Vorhof, der autonom 60-80 Impulse in der Minute erzeugt. Die Erregung breitet sich über den AV-Knoten weiter über das Herz aus und bringt den Herzmuskel zur Kontraktion. Das Herz schlägt unabhängig Welche Lebensmittel sind gesund fürs Herz? - Omega-3-reiche Öle wie Leinöl* oder Walnussöl zum Gefäßschutz - Früchte wie Aprikosen oder Bananen: enthalten Kalium und andere blutdrucksenkende Inhaltsstoffe - Gemüse wie Broccoli, Spinat oder Tomaten: enthalten sekundäre Pflanzenstoffe wie Lycopin und Vitamine wie Folsäure, die die Artierenverkalkung verhindern Was das Herz gesund zum Schlagen bringt - unsere Verhaltens-Tipps Genug Zeit für den Parasympathikus Das Herz versorgt immer erst die Organe, dann, in der Herzschlagpause, sich selbst. Ist das Herz zu oft erregt, fällt Entspannungsphase kürzer aus, in welcher ein kleiner Teil des Blutes das Herz selbst versorgt. Bleibt diese Entspannung aus, können Zellen aufgrund von Sauerstoff-Unterversorgung absterben, was zum Herzinfarkt führen kann. Auch flache Atmung ist insbesondere nicht gut für die Herzversorgung. Daher, Füße hoch und atmen! Das Herz braucht Pausen zum Entspannen Bluthochdruck-Prävention durch vegane Ernährung Ständiger Hochdruck belastet die Blutgefäße und zerstört deren Wände. Herzinfarkt, Schlaganfall, arterielle Verschlüsse oder Niereninsuffizienz können langfristige Komplikationen sein. Besonders im Hirn, Auge oder in der Niere sind schnell kleinste Gefäße gefährdet. Achtet auf Blutdruck-Warnzeichen wie morgendliche Kopfschmerzen, Nasenbluten, Druck im Schläfenbereich, Ohrensausen oder Schwindel. Dies können frühe Hinweise auf versteckten, hohen Blutdruck sein. Oft führt der Arzt eine Augenhintergrunduntersuchung durch, weil in den feinen Gefäßen Blutdruck schnell sichtbar ist. Bei der Blutdruckmessung wird empfohlen mehrmals zu messen in verschiedenen Zeitabständen. Falls ihr unter hohem Blutdruck leidet, klärt eure Möglichkeiten mit dem Arzt ab. Bewegung, Ruhe und ausgeglichene vegane Ernährung helfen präventiv und in der begleitenden Therapie, je nach Schweregrad und Ursache. Auf Blutfette oder Blutzucker achten Die feinen Herzkranzgefäße vertragen kein Blut mit erhöhten Zucker- oder Fettbestandteile. So können die versorgenden Gefäße schnell verstopfen (Arteriosklerose) und zum Herzinfarkt führen. Mit einer pflanzenbasierten Ernährung ist der große Anteil gesättigter tierischer Fette von vorne herein vom Speiseplan verschwunden, was vorteilhaft sein kann. Eine gute Mischung (weniger) gesättigter und ungesättigter Fettsäuren sind dagegen Gefäßschutz. Lernt hier mehr über gesunde Fette. Auch  durch einen ständig erhöhten Blutzuckerspiegel und die Komplikation im Diabetes mellitus ist eine Ursache für Gefäßverstopfung, was zum Herzinfarkt führen kann. Setzt daher auf vollwertige, vollkornige Kohlehydrate, deren Zuckerbestandteile langsamer ins Blut gelangen. Vollkornbrot ist besser für niedrige Blutzuckerspiegel Work it Baby! Der Herzmuskel ist auch nur ein Muskel - und will trainiert werden!  Je stärker er ist, desto weniger oft muss er schlagen und desto weniger angestrengt ist er, Blut auszutreiben. Sich neu verlieben, lässt zwar das Herz rasen, ist aber kein adäquates Herztraining. Also raus joggen in den Wald oder ab ins Schwimmbad! Ganz nach dem Spruch meiner Oma: Zwei Dinge sollst du täglich machen, einmal schwitzen, einmal lachen. Empfoheln sind täglich etwa 30min Bewegung oder wöchentlich 2-3 Stunden Ausdauertraining mit Belastungspuls im Bereich zwischen 120-150 Schläge/­­min, je nach Trainingsgrad und Alter. So bleibt euer Herz gesund. Joggen trainiert den Herzmuskel Schön auskurieren! Wenn bestimmte Infekte nicht ausreichend ausheilen, können Sie aufs Herz gehen und dort eine Entzündung auslösen. Insbesondere Streptokokken-Erkrankungen wie eine Angina, Nasen-Nebenhöhlen Entzündungen oder Zahnwurzelvereiterung sind Ersterkrankungen, die bei fehlendem Ausheilen aufs Herz gehen können und dort z.B. die Innenhaut des Herzen entzünden. Im schlimmsten Falle bleiben bei Herzentzündungen bleibende Herzklappenfehler und in der Komplikation Herzschwäche. Nehmt Krankheiten daher ernst und gönnt eurem Körper Bettruhe und eurem Immunsystem die Chance, in Ruhe aufzuräumen, was euch krank gemacht hat. Gesunde Gefäße mögen Abwechslung Ur-Deutsche Kalt-Warmbäder sind ein tolles Training für die Gefäße. Der Wechsel von kalt und warm regt die (venösen) Gefäßwände an und trainiert sie. Solange keine Vorbelastung (z.B. Venenentzündungen) vorliegen, sind gute alte Kneipp-Fußbäder  wohltuend. Auch Massagen oder Drainage an den Beinen und Armen sind gut, wenn keine Thrombose besteht. Die Massage stimuliert die arterielle Durchblutung und den venösen Rückfluss. Massage hilft Gefäße anzuregen Übrigens! - Der Ayurveda kennt Heilmittel die ,,hrdya (Wortherkunft von Herz) heißen, also gut fürs Herz sind wie z.B. Arjuna (Terminalia arjuna), was u.a. gut bei Bluthochdruck hilf - Das Sprichwort ,,auf Herz und Nieren prüfen kommt nicht von ungefähr. Auch medizinisch gibt es Zusammenhänge zwischen den zwei ,,tiefsten Organen des Körpers. Zum Beispiel wird über Hormone der Niere der Blutdruck beeinflusst. - Wem das Herz bricht oder psychischen Belastungen ausgesetzt ist, kann tatsächlich ähnliche körperliche (psychosomatische) Beschwerden erleiden wie nach einem Schock oder einer Angina Pectoris. Dies wird Herzneurose genannt. Körperlich gibt es in diesem Fall aber keinen Befund und therapeutisch würde man eine Psychotherapie empfehlen. Weiterlesen auf Deutschland is(s)t vegan - Hier findest du unser Herzrezept TABOULÉ-SALAT - Buchtipp für vegane Lebensmittel und eure Gesundheit Vegan-Klischee ade! - Das Buch Ab sofort könnt ihr das Buch Vegan-Klischee ade!  von Niko Rittenau kaufen*. Wissenschaftlich fundiert räumt er mit den häufigsten Vorurteilen gegenüber der veganen Ernährung auf. Evidenzbasiert, aber allgemein verständlich, beantwortet das Buch wichtige Fragen zur Versorgung mit essentiellen Nährstoffen wie Protein, Eisen, Calcium, B12, Omega 3 und weiteren. Bei richtiger Auswahl und Zubereitung der Lebensmittel kann eine vegane Ernährung gesundheitsförderlich und effektiv in der Prävention chronisch-degenerativer Erkrankungen sein - und dieser Ratgeber zeigt worauf es dabei ankommt. Es wird erläutert, warum manche Ernährungsgesellschaften eine vegane Ernährung für alle Altersgruppen empfehlen, während andere davon abraten.   * Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Danke, dass du unsere Arbeit unterstützt Der Beitrag Unser Organsystem Teil 1 - Das Herz: Wie bleibt euer Herz gesund? erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Warum Ernährung dein Ding ist

20. Februar 2018 Veganpassion 

Warum Ernährung dein Ding ist 10 Dinge, die du bisher anderen überlassen hast und warum es sich wirklich lohnt deine Ernährung selbst in die Hand zu nehmen. Du sagst Ernährung ist nicht dein Ding? Hast du einen Darm und einen Mund? Voil? - wenn Essen dein Ding ist, ist es die Ernährung auch. Oder zumindest sollte sie es sein. Denn jede unserer Zellen bauen wir aus dem auf, was wir oben rein stecken. Und leider hat der Supermarkt an unserem Zellaufbau so gar kein Interesse. Zahlen gegen Wohlbefinden, ausgefuchste Marketingstrategien gegen den Wunsch nach einem gesunden Körper. Lies dir diese 10 Fakten durch und entscheide selbst, wer über deine Ernährung entscheidet. 1. Die Zutaten Seit der ersten Werbekampagne und schöne Etiketten investiert die Lebensmittelindustrie lieber in Designer statt gute Zutaten. Mehr und mehr landen Auszugsmehl (das weiße Weizenmehl) und Haushaltszucker in allen möglichen verarbeiteten Produkten. Warum? Die Industrie legt vor allem Wert auf günstig, um ihren Gewinn zu maximieren. Der Konsument als Individuum mit seinen Bedürfnissen spielt nur als Kaufkraft eine Rolle. Deine Gesundheit ist für die Industrie nur ein Werbemotto. Was wirklich zählt sind der Preis, eine lange Lagerung und die Einheitlichkeit der Produkte, denn schließlich soll die eine Paprika genauso aussehen wie die 500.000 anderen daneben auch. Ob gesund oder nicht. Alles muss in die gleich Schachtel passen. 2. Die Zubereitung Beinahe egal, was du kaufst. Wenn du nicht selber kochst wurde es hocherhitzt, pasteurisiert der sogar frittiert ohne Rücksicht auf sie heiß geliebten Nährstoffe. Denn seit das Haltbarkeitsdatum bis gestern war, ist der Industrie "lange haltbar" wichtiger als "nährstoffreich". Und "lange haltbar" heißt vor allem: fettreich, zuckerhaltig, salzreich und nährstoffarm. Wenn du anstatt dessen selbst und frisch kochst, sparst du nicht nur deutlich Kalorien ein, und schonst deinen Geldbeutel sondern du kannst außerdem eine Extraportion Nährstoffe zu dir nehmen. Weg mit Fertigessen! Mein Tipp: Du bist viel Convenience Foods gewöhnt? Dann gehe es langsam an. Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut. Nimm dir für das Wochenende ein einfaches Rezept vor und taste dich so in Ruhe langsam ans Selberkochen heran. Stück für Stück, ganz ohne Druck und mit Freude am Kochen. 3. Subventionen und Zuschüsse Unsere Gesundheit ist in keinster Weise im Interesse der Konzerne. Aber es kommt noch besser: Um den Gewinn zu maximieren, werden Lebensmitteln gerne "Abfälle" aus anderen Produktionen beigemischt. "Zero waste cooking" könnte man es nennen - aber nein! Hier werden gezielt Gelder bezahlt, um Abfälle und er Industrie nicht entsorgen zu müssen und sie anstatt dessen in einem Lebensmittel hübsch für den Verkauf aufzufrisieren. So landen Fischpulver in den Chips und Milchbestandteile in Produkten, die nichtmal essbar sind. 4. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser Auch wenn es aufwändig ist: informiere dich. Selbst mit einem Interesse an Bio und hochwertigen Lebensmitteln gaukeln dir Unternehmen mit hochprofessionellen Marketingstrategien ihre Liebe zu Gesundheit und Umwelt vor. Wie du sie von den "wahren Biofirmen mit Herz" unterscheiden kannst? Lesen. Schau nach der Firmenphilosophie, sprich mit den Vertretern auf der Messe, sieh dir an welche Zusammenarbeiten und Projekte die Unternehmen ins Leben gerufen haben und frag dich rum. Solche Sätze wie "Wir sind davon überzeugt, dass Mutter Natur die besten Nährstoffe liefert, deshalb bringen wir sie direkt zu dir nach Hause..." überzeugen nur, wenn mehr dahinter steht. Unternehmen wie Rapunzel Naturkost, Sonnentor und Ecover machen seit Jahrzehnten auf nachhaltige Ideen aufmerksam und haben Initiativen, die weit über die europäischen Kriterien von bio und ecocert hinausgeht. Aber vertraue nicht mir, oder meiner Meinung, sondern mach dich selbst schlau. Denn es ist ein unglaublich befreiendes und jeden Tag aufs Neue gutes Gefühl zu wissen, dass man sich etwas Gutes tut. 5. Behalte deine Kröten Vegan ist teuer, bio ist teuer, gesund ist teuer? Pustekuchen! Schau dir mal das Päckchen Bohnen im Bioladen an, spotbillig! Ich sage euch Lebensmittel sollten nach Gramm Nährwerten bezahlt werden, nicht nach Gramm Gewicht. Denn auch wenn so ein Glas Mandelmus offen gestanden nicht ganz günstig ist, darin steckt das tausendfache an Nähstoffen als in einer Packung Weißbrot oder einer Tiefkühlpizza. Was nämlich wirklich Geld kostet sind Zwischenhändler. Jeder Verarbeitungsschritt soll Profit machen. Deshalb ist die Karotte für ein paar Cent zu haben und das Babyglas kostet ein halbes Vermögen. Nicht weil das Glas teuer ist, oder Tinkabell ihren teuren Feinstaub mit ins Glas gezaubert hat - nur weil Hipp geldgierig ist. Investiere lieber in dich und deine Umwelt und kaufe Lebensmittel mit Mehrwert. 6. Bio ist nicht alles Ihr wisst, dass ich eine große Vertreterin des Biolandbaus bin, ABER Bio ist nicht alles. Wenn du vom Bauer nebenan Karotten kaufst, der sich das Biosiegel nicht leisten kann, selbst anbaust oder in einer solidarischen Landwirtschaft mitwirkst, hat das einen großen Einfluss auf dein direktes Umfeld. Dein Geld, deine Arbeit und dein Konsum stärken damit die eigene, lokale Landwirtschaft. Das ist etwas Gutes, und ganz ehrlich ein Schatz, den wir uns wahren sollten. Leider macht keiner ausgiebige Werbung für die lokale Landwirtschaft, warum ist ganz einfach: Mit kurzen Wegstrecken und keiner Verarbeitung für rohe Zutaten sind die Lebensmittel günstig und lokal schlicht nicht profitabel genug für die Wirtschaft. Außer dem Bauern selbst (der von Marketing selten etwas gehört hat), verdient keiner daran. Mit lokalen/­­bio-Lebensmitteln unterstützt du den Boden vor deiner Haustüre, damit deine direkte Umwelt und langfristig deine eigene Gesundheit. 7. Werbung macht hungrig Ist dir mal aufgefallen, wie du nach der Eiswerbung im Kino gleich Lust auf etwas Süßes hast, oder nach der Chipswerbung unbedingt knusprig gebackene Kartoffelchips knabbern möchtest? Ich kaufe keine Magazine mehr und habe den Fernseher abgeschafft und dennoch bin ich immer und überall der Werbung ausgesetzt. Und sie macht so verdammt hungrig auf alles! Sie suggeriert mir eine Gier nach Neuem, nach mehr, nach fantastischen Erlebnissen. Im Grund verspricht sie mir, dass ich Glück finde, wenn ich genau das tue, was sie mir sagt. Eine gute Lüge, bis ich 10 Minuten später merke, dass ich etwas anderes unbedingt haben muss. Das bist nicht du, das ist Brainwashing. Wenn du dich mal hinsetzt und 5 Dinge aufschreibst, die dir wirklich wichtig sind, kommen unter Garantie "Familie" und "Gesundheit" darin vor. Die wirklich wichtigen Dinge sind nämlich die, die für uns lange währen. Vertraue nicht der Werbung, geh nach deinem eigenen Gefühl. 8. Liebe braucht Zeit Auch wenn jeder Werbespot verspricht, dass du nach dem Joghurt, der Eiscreme, der Fertigpizza vor Freude strahlst, von langer Dauer ist das nicht. Denn (Selbst-)Liebe braucht Zeit und kann nicht per Knopfdruck nach 2 Minuten aus der Mikrowelle geholt werden. Wenn du genießen, erleben und dir selbst etwas schenken möchtest, dann kaufe frische Zutaten - aus der Abteilung wo alles so bunt ist, auf ganz natürliche Art. Dieser Regenbogen, der frisch vom Acker kommt, der ist es, der uns wirklich glücklich macht. Ich habe das schon so oft erlebt in meinen Kochkursen und Workshops und am meisten, wenn ich mit Kindern arbeite, die noch nie vorher gekocht haben. Wie sich innerhalb des Kochens der Blick erleuchtet und der Stolz aufkommt etwas selbst gekocht zu haben. Das ist Selbstliebe - mit den eigenen Händen etwas erschaffen, das uns nährt, dabei die Sinne erleben und genießen. Und woher kommt eigentlich der Gedanke, dass wir uns immer mit etwas "Versautem" etwas Gutes tun? Man "gönnt" sich etwas und schwups sitzt man glücklich mit der Schokolade auf der Couch. Wenn ich mal Kinder habe, assoziiere ich ganz klar Banane mit Erdnussbutter mit Glücksgefühlen - und zum Disney-Movie werden Blaubeeren gereicht. 9. Behalte deine Sinne Geschmack ist lernbar. Je mehr wir süß schmecken, oder salzig, umso mehr verlangt unser Geschmack danach - denn er stumpft ab. Wenn nun die ganzen Fertigprodukte unheimliche Mengen an Fett, Süße und Salz beinhalten, nimmt unsere Wahrnehmung dafür mehr und mehr ab. In nur 3 Wochen kannst du deinem Geschmack etwas zurück geben, indem du dich neu sensibilisierst: Verwende Kräuter in Speisen bevor du salzt, dadurch hat dein Gericht bereits ein Aroma bevor ihm Salz zugegeben wurde. Auch mit Süßungsmitteln kannst du auf natürliche Varianten wie Dattelsirup umsteigen. Reduziere die Mengen an Salz/­­Süße für drei Wochen drastisch und du wirst merken, dass sich dir eine ganz neue Geschmackwelt auftut. 10. Das kann dir keiner nehmen Auch wenn es anfangs aufwendiger ist; selbst zu wissen was ich esse kann mir keiner nehmen und ist ein Gut, das meine Gesundheit und Umwelt nachhaltig stärkt. Ich bestehe aus dem was ich esse und möchte mir von niemandem diese Entscheidung abnehmen lassen. Hol dir Inspiration Aller Anfang ist schwer und es gibt so viele Interessante Dinge. Aber on the bright side: alles was du lernst bringt dich voran. Nach meiner veganen Ernährungsumstellung habe ich mich zunächst mit den Biosiegeln auseinander gesetzt. Portale wie Utopia und nutritionfacts.org bieten eine tolle Datenbank an interessanten Artikeln. Bücher von Vandana Shiva sind allesamt lesenswert und das Buch "How not to die" von Michael Greger ist zu meiner absoluten Bibel geworden. Mein Tipp: Als Einstieg für einfache Alltagsrezepte, die dich gesund halten und Spaß machen, kann ich dir mein Buch VEGIONAL empfehlen. Darin findest Rezepte für jede Tageszeit und unterstützt dich bei einem gesunden Lebensstil. Veganpassion-Blog abonnieren

winterliche Pizza mit Rosenkohl & mein neuster interaktiver Küchenhelfer + tolles Gewinnspiel!

9. Januar 2018 The Vegetarian Diaries 

winterliche Pizza mit Rosenkohl & mein neuster interaktiver Küchenhelfer + tolles Gewinnspiel! Dieser Beitrag enthält Werbung in Zusammenarbeit mit Sony. Durch das Lesen, Kommentieren und Teilen unterstützt du mich bei meiner Arbeit. Vielen Dank dafür! Du kannst dir unter einer winterlichen Pizza im ersten Moment nicht viel vorstellen!? Dann ließ auf jeden Fall weiter beziehungsweise probiere unbedingt einmal deine Pizza mit typischen Wintergemüsen wie Rosenkohl, Zwiebeln oder auch Äpfeln zu belegen. Du wirst überrascht sein, wie gut dies auf eine Pizza passt! Neben der Pizza stelle ich dir in diesem Beitrag meinen neusten interaktiven Küchenhelfer vor – den Sony Smart Speaker. Und etwas Tolles zu gewinnen gibt es auch noch! Der Sony Smart Speaker Tada, darf ich vorstellen: Der Sony Smart Speaker mit integriertem Google Assistant. Unter einem Lautsprecher kannst du dir sicher etwas vorstellen, von Google Assistant hast du bestimmt auch schon gehört oder?! Sony bringt mit ihrem ersten smarten Lautsprecher nun genau diese beiden Welten zusammen. Für dich heißt das ganz konkret: toller 360°C Sound, berührungsfreie Gestensteuerung, integrierter Google Assistant, der per Sprachbefehl auf deine Kommandos wartet, spritzwassergeschütztes Gehäuse, automatische Lautstärkeanpassung und viele weitere tolle Features. Eine schöne Übersicht zum Sony Smart Speaker LF-S50G sowie ein paar bewegte Eindrücke findest du an dieser Stelle. Dein interaktiver Küchenhelfer  So weit so gut, könnte man nun entgegnen. Aber was hat der Sony Smart Speaker in der Küche zu suchen beziehungsweise warum ist der Smart Speaker ein interaktiver Küchenhelfer, der aufs Wort hört? Klar, Musik hören und beim Kochen und Backen laut mitsingen hast du bestimmt auch schon mal gemacht. Hier spielt Sony seine Erfahrung aus dem HiFi-Segment voll aus und hat den Smart Speaker mit einem tollen Klang und Bass versehen. Du wirst dich wundern, was für ein Sound aus dem kleinen, unscheinbaren Gerät herauskommen kann. Durch die berührungsfreie Gestensteuerung kannst du ganz einfach Lieder überspringen oder die Lautstärke ändern. Ideal also, wenn du so wie ich gerade beim Pizzateig ausrollen beschäftigt bist und plötzlich dein absoluter Lieblingssong kommt. Mehl- und Teigreste an deinem Handy oder Tablet sind ab sofort Geschichte. Noch besser: per Sprachbefehl kannst du mit Hilfe des Google Assistant und einer Verbindung zu Spotify oder Google Music auch gleich deinen Lieblingssong abspielen lassen, verschiedene Playlisten abrufen und und und. Durch die Integration des Google Assistant kannst du mit dem Gerät aber natürlich noch vieles weitere machen. So kannst du per Sprachbefehl deine Einkaufsliste aktualisieren, deine Termine checken, nach dem Wetter fragen oder aber Fragen zum Kochen und Backen stellen sowie einen Timer für die Pizza stellen, sobald diese in den Ofen gewandert ist. Darüber hinaus lernt der Assistant mit der Zeit dazu, versteht dich besser und wird laufend mit neuen Features ausgestattet. So kannst du mittlerweile zum Beispiel mit Hilfe des Sony Smart Speakers eine Verbindung zu deinem Sony TV herstellen und zum Beispiel per Sprachbefehl Youtube-Videos abspielen. winterliche Pizza mit Rosenkohl und Granatapfel Zurück zur Pizza: Gerade bei Pizzen, die ohne Fleisch oder Fisch angeboten werden, kommt häufig Sommergemüse wie Tomaten, Spargel, Paprika oder Zucchini zum Einsatz. Damit sieht es im tiefsten Winter, gerade regional aus Deutschland, natürlich schwierig aus. Dafür gibt es aber jede Menge andere Gemüsesorten, die gerade Saison haben oder als Lagerware zur Verfügung stehen. Warum also nicht mit diesen eine vegane Pizza zubereiten?! Genau so ist diese winterliche Pizza mit zweifarbigem Rosenkohl, Äpfeln, karamellisierten Zwiebeln und Granatäpfeln (eine kleine Ausnahme zum saisonal verfügbarem Gemüse ;)) zu Stande gekommen. Eine super Kombination und einfach mal etwas anderes. Probier es unbedingt einmal aus! Falls du so wie ich das Pizza machen in allen Zügen genießen und leben solltest, ist der Sony Smart Speaker genau der richtige Begleiter für dich. Mit mehligen Händen kannst du einfach per Sprachbefehl oder auch per Gestensteuerung das nächste Lied anmachen oder die Lautstärke ändern. Durch einen kurzen Hinweis “Hey Google, stelle den Timer auf 12 Minuten” wirst du darüber hinaus noch genau zur richtigen Zeit daran erinnert die Pizza aus dem Ofen zu nehmen. Und auch die richtige Playlist zum Essen danach kannst du ganz einfach anfordern. winterliche Pizza mit Rosenkohl und Apfel Rezept drucken Ergibt: 1 Pizza Zutaten - Teig - 150 g Mehl (Type 550) - 20 g Hartweizengrieß - 3,5 g frische Hefe - 100 ml Wasser - Prise Salz - Tomaten-Soße - 1/­­2 Zwiebel - 1 kleine Knoblauchzehe - 3 Tomaten - 1 El Tomatenmark - Thymian, Basilikum, Oregano - Salz, Pfeffer, Zucker - Belag - Rosenkohl (hier: grüner und roter) - karamellisierte Zwiebeln - 1/­­2 Apfel - Granatapfelkerne Zubereitung 1 Für den Teig: Alle Zutaten miteiander vermischen, bis ein glatter Teig entstanden ist. Gegebenenfalls etwas Mehl oder Wasser hinzugeben, falls die Konsistenz noch nicht ganz stimmt. Den Teig für eine Stunde ruhen lassen und anschließend abgedeckt über Nacht im Kühlschrank stehen lassen. Am nächsten Tag rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen und vor dem Ausrollen etwas anwärmen lassen. 2 Für die Soße: Die Zwiebeln und Knoblauchzehe fein hacken und in einem kleinen Topf andünsten. Die gewaschenen und klein geschnitten Tomaten und das Tomatenmark hinzugeben. Würzen und bei geringer Hitze einköcheln lassen, bis die Konsistenz dickflüssig genug ist. Gegebenenfalls noch mal abschmecken und auf dem Pizzateig verteilen. 3 Für den Belag: Beim Rosenkohl gegebenenfalls die oberen Blätter und den Strunk entfernen. Waschen und in dünne Streifen schneiden oder hobeln. Die Zwiebeln in dünne Ringe schneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten, bis sie beginnen Farbe anzunehmen. Etwas Zucker hinzugeben und kurz karamellisieren. Den Apfel waschen und in kleine Stücke zuschneiden. 4 Die Pizza nach persönlicher Vorliebe belegen und im vorgeheizten Backofen bei 220°C für ca. 12-15 Minuten ausbacken. Notes Ergibt eine runde Pizza mit einem Durchmesser von ca. 28 cm. Gewinne einen Sony Smart Speaker Das Beste zum Schluss: Du möchtest den Sony Smart Speaker einmal in deiner Küche ausprobieren und die tollen Funktionen in Aktion erleben. Dann kommt jetzt deine Chance. Verrate mir einfach in einem Kommentar bis zum 21.01.2018 was du als Erstes mit dem Sony Smart Speaker in deiner Küche tun würdest. Bitte beachte die Teilnahmeregeln wie folgt: - Hinterlasse einen Kommentar unter diesem Beitrag und verrate mir, was du mit dem Sony Smart Speaker in deiner Küche zuerst machen würdest - Teilnehmen können alle Personen ab 18 Jahren, die in Deutschland wohnhaft sind - Es muss eine gültige E-Mail-Adresse als Kontaktmöglichkeit hinterlegt werden - Eine Mehrfachteilnahme ist ausgeschlossen - Gewinnspielende ist der 21.01.2018 Kommentare, die nach Gewinnspielende abgegeben werden, werden nicht berücksichtigt - Der Gewinner wird per Zufall bestimmt und nach Beendigung des Gewinnspiels per E-Mail kontaktiert - Der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden - Der Rechtsweg ist ausgeschlossen Viel Erfolg! Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Sony entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen. The post winterliche Pizza mit Rosenkohl & mein neuster interaktiver Küchenhelfer + tolles Gewinnspiel! appeared first on The Vegetarian Diaries.

Mandelmilch Rezept - Pflanzenmilch selber machen

2. November 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Mandelmilch Rezept - Pflanzenmilch selber machenJetzt stellt euch mal vor, es ist Sonntag und ihr wolltet einen Kuchen backen und dazu einen leckeren Kaffee mit Pflanzenmilch trinken. Ihr macht den Kühlschrank auf und es ist keine Milch mehr da, für beides braucht ihr welche. So sollte ein Sonntag definitiv nicht starten! Wir schaffen euch Abhilfe und stellen euch unser Mandelmilch Rezept vor. Für eine optimale Mandelmilch eignen sich eingeweichte Mandeln am besten. Falls ihr eure Milch aber sofort genießen wollt, wäre es super wenn ihr ein paar eingeweichte Kerne im Kühlschrank habt. Ihr könnt sie im Wasser gut ein paar Tage lagern! Mandelmilch, Cashewmilch, Haselnussmilch, Reismilch, Hafermilch... die Auswahl für pflanzliche Milchalternativen in den Märkten ist riesig. Viele dieser Milchsorten sind jedoch relativ teuer und wir finden es gibt einige Gründe, die fürs selber machen sprechen.     Der Tierschutz ist für uns der wichtigste Grund, um auf Kuhmilch zu verzichten. Eine Mehrzahl der Milchkühe wird unter schlechten Bedingungen in Zuchtbetrieben gehalten und werden zu Hochleistungskühen gezüchtet. Ein weiterer Grund ist der Müll, der durch die Tetrapacks entsteht. Rechnet euch mal aufs Jahr hoch wieviel Liter Milch ihr kauft und wieviel Müll das bedeutet. Selbstgemachte Pflanzenmilch könnt ihr direkt in wiederverwendbare Flaschen abfüllen und diese natürlich immer wieder verwenden! Langfristig gesehen ist es auch günstiger Milch selber zu machen als diese zu kaufen. Eine fertige Mandelmilch kann schon mal knapp 3,00 EUR kosten. Auch der Gesundheitsfaktor spielt eine Rolle, denn um Milch haltbarer zu machen werden oftmals Emulgatoren und Konservierungsmittel verwendet. Zu Hause könnt ihr die Zutaten selbst bestimmen! Deswegen ran an die Nüsse und euren eigenen Milchersatz machen... Wir möchten euch auch einige Ideen für die Verwendung eurer veganen Milch geben, denn die Möglichkeiten sind vielfältig und ihr könnt die Milch nicht nur im Kaffee genießen. Wie wäre es denn mit veganen Muffins für die nächste Geburtstagsfeier oder das Treffen mit den Freunden? Zum nächsten Frühstück  Porridge? Erfrischender Amaranth Smoothie als Snack? Kleiner Tipp: Verwendet bei der Herstellung der Milch einen leistungsstarken Mixer (keinen Pürierstab) oder den Veggiefino zur Herstellung von Pflanzenmilch von Keimling, denn so bekommt ihr die Nüsse feiner und das Ergebnis wird eine leckere und nicht zu dünne Pflanzenmilch sein. Die Milch hält sich im Kühlschrank in einer gut verschlossenen Flasche 3-4 Tage. Wundert euch nicht, wenn sich eure Milch nach einiger Zeit trennt, denn sie enthält ja keine Zusatzstoffe. Einfach gut schütteln und weiter genießen! Mandelmilch Rezept Inhaltsstoffe wie Kalium, Magnesium, Natrium, Mangan und Vitamin E und B2 machen die Mandelmilch zu einem Powerdrink. Zutaten - 200 g Mandeln - 800-1000 ml Wasser (je nachdem wie dick ihr es mögt) Zubereitung Mandeln für mindestens 4 Stunden einweichen. Danach das Wasser abgießen und mit kaltem Wasser abspülen. Die Mandeln mit dem 800 ml frischem Wasser in einem Mixer geben und für etwa 2 Minute mixen oder bis ihr eine weiße Flüssigkeit ohne Stückchen habt. Nun könnt ihr die Flüssigkeit in einem Nussmilchtuch passieren. Versucht so viel Flüssigkeit wie möglich raus zu pressen. Ihr könnt die Hände zur Hilfe nehmen. Fertig ist eure selbstgemachte Mandelmilch! Die Reste im Tuch nicht wegschmeißen, sondern trocknen und zum Backen verwenden!   Auf die gleiche Weise könnt ihr Milch aus Cashews, Walnüssen oder Haselnüssen herstellen! Viel Spaß beim Ausprobieren!   Der Beitrag Mandelmilch Rezept - Pflanzenmilch selber machen erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

10 Dinge, die du über Kuper-Töpfe wissen solltest

19. Oktober 2017 The Vegetarian Diaries 

Zum Auftakt der Blog-Serie, in dem ich dir verschiedene Materialien von Küchentöpfen und Pfanne vorstelle, ging es im ersten Beitrag um 10 Dinge, die du über Edelstahl-Töpfe wissen solltest. Im zweiten Teil der Reihe dreht sich im folgenden Beitrag alles um 10 Dinge, die du über Kupfer wissen solltest. Angefangen mit der Frage, was Kupfer überhaupt ist, wie du Kupfertöpfe pflegen solltest und worauf du beim Kauf achten kannst. In den kommenden Wochen folgen dann die beiden abschließenden Beiträge zu Emaille und Gusseisen. Was ist Kupfer? Kupfer, vom lateinischen cuprum, ist ein Übergangsmetall und chemisches Element. Kupfer ist ein verhältnismäßig weiches und gut formbares Metall, dabei aber sehr zäh. Reines Kupfer weißt eine orange-rötliche Farbe auf. Der lateinische Name cuprum leitet sich übrigens von ‚cyprium‘ ab und bedeutet „Erz von der griechischen Inseln Zypern“. Welche besonderen Eigenschaft zeichnen Kupfer aus? Kupfer besitzt eine hohe Wärme- und elektrische Leitfähigkeit. Es eignet sich dadurch hervorragend als Wärme- oder Stromleiter. Nach Gold weist Kupfer die zweithöchste elektrische Leitfähigkeit aller Metalle auf und findet so zum Beispiel Einsatz als elektrischer Leiter für Stromkabel, Oberleitungen oder auf elektrischen Bauteilen. Durch die hohe Wärmeleitfähigkeit kommt Kupfer zum Beispiel in Wärmetauschern oder Kühlkörpern zum Einsatz. Darüber hinaus ist Kupfer für viele Mikroorganismen bereits in geringen Konzentrationen toxisch, für den Menschen und andere Wirbeltiere aber unbedenklich. Neben der hohen Verfügbarkeit und leichten Verarbeitung ist dies ein wichtiger Grund, warum Wasserleitungen und Rohre häufig Kupfer enthalten. Warum eignet sich Kupfer als Material für Töpfe und Pfannen? Kupfertöpfe besitzen eine sehr hohe Wärmeleitfähigkeit, sodass sich die Wärme im Topf sehr gleichmäßig verteilt und an das Gargut weitergegeben werden kann. Darüber hinaus lässt sich die Wärme, die beim Inhalt des Topfes ankommt, gut steuern und bei Bedarf schnell ändern. Wusstest du, dass es Krankenhäuser gibt, in denen alle Türklinken und Treppengeländer aus Kupfer sind? Da Kupfer nachweislich antimikrobiell wirkt, hilft es dabei die Übertragung von gefährlichen Keimen wie Bakterien, Pilzen und Viren deutlich zu reduzieren. Sind Kupfertöpfe indkutionsggeeignet? Ohne dir ausführlich zu erklären, wie ein Induktionsherd funktioniert (eine gute Erklärung findest du hier), ist es entscheidend, dass das verwendete Kochgeschirr magnetisierbar ist (etwas genauer: zumindest eine dünne Schicht aus ferromagnetischem Material besitzt). Nicht-Metalle wie Edelstahl oder Aluminium und eben bspw. Kupfer weisen diese Eigenschaft nicht auf, sind also zunächst einmal nicht induktionsgeeignet. Es gibt jedoch Hersteller, die diese Topfarten mit einer ferromagnetischen Schicht am Boden des  Topfs versehen, sodass die Töpfe dann auch induktionsgeeignet sind (siehe weiter unten). Wann benutzt man Kupfer-Töpfe am besten? Kupfertöpfe lassen sich ganz normal im täglichen Gebrauch in der Küche verwenden, sind aber etwas empfindlicher als Töpfe aus beispielsweise Edelstahl. Durch die hohe Wärmeleitfähigkeit ermöglichen Kupfertöpfe und Pfannen ein sehr genaues Dosieren und Justieren der Temperatur beim Gargut. Entsprechend kommen Kupfertöpfe häufig bei Köchen und Köchinnen zum Einsatz, die darauf angewiesen sind, die Temperaturen sehr präzise und schnell ändern zu können. Neben dem optischen Aspekt halten Kupfertöpfe bei entsprechender Pflege quasi ein Leben lang. Du kannst ganz einfach herausfinden, ob deine Töpfe induktionsgeeignet sind: halte einfach einen Magneten an die Unterseite des Topfs. Bleibt er daran haften, sind die Töpfe induktionsgeeignet. Kupfertöpfe oder Schüsseln aus Kupfer (ohne Beschichtung) kommen darüber hinaus vor allem beim Einkochen von Marmeladen zum Einsatz. Die hervorragende Wärmeleitfähigkeit und gleichmäßige Verteilung der Hitze ermöglichen ein einfaches und unkompliziertes Einkochen der Marmelade, ohne ein Anbrennen am Boden der Schüssel bzw. des Topfes. Wie muss man Kupfertöpfe pflegen? Kupfer ist ein vergleichsweise weiches Metall und entsprechend empfindlich gegenüber Kratzern, kleinen Dellen und Verformungen. Zur täglichen Reinigung wird warmes Wasser, gegebenenfalls etwas Spülmittel und ein Spültuch verwendet. Darüber hinaus gibt es für Kupfertöpfe, die vonseiten des Herstellers poliert werden, spezielle Polierpasten, mit denen die Oberfläche bearbeitet werden kann, sodass die Töpfe auch nach vielfacher Benutzung ihren Glanz nicht verlieren. Unter keinen Umständen solltest du den Kupfertopf mit einem Scheuermittel, einer Stahlbürste bearbeiten oder in die Spülmaschine packen! Stimmt es, dass sich die Farbe von Kupfer mit der Zeit ändert? Wenn du das nächste Mal in einer größeren Stadt unterwegs bist, wirst du bestimmt das ein oder andere grüne Kirchdach erblicken. Hier in Hamburg wimmelt es davon nur. Vor allem Kirchen wurden häufig mit Kupferdächern versehen. Dabei bildet sich auf diesen Dächern mit der Zeit eine sogenannte Kupferpatina. Diese bildet sich durch Korrosion, da das Kupfer der Witterung ausgesetzt ist. Dies ist ganz bewusst gewollt, da diese Patina eine extrem stabile Schutzschicht für das Dach bildet. Auch Töpfe oder anderes Geschirr in der Küche unterliegt in geringem Maße einer natürlichen „Witterung“ und kommt beispielsweise mit Wärme und erhöhter Luftfeuchtigkeit in Kontakt. Dabei können sich die Töpfer verfärben und beispielsweise eine deutlich dunklere, unregelmäßigere Farbe annehmen, als beim Kauf. Wusstest du, dass die Statue of Liberty in New York vollständig mit einer Kupferummantelung überzogen ist?! Welche Unterschiede gibt es bei Kupfertöpfen? Wenn du dich im Fachhandel nach Kupfertöpfen umschaust, wirst du schnell feststellen, dass es einige unterschiedliche „Arten“ von Kupfertöpfen zu kaufen gibt. Diese unterscheiden sich vor allem in folgenden Punkten: - Kupfertöpfe ohne jegliche zusätzliche Beschichtung - Kupfertöpfe mit einer Zinnbeschichtung erlauben das Abkühlen von Speisen im Kupfertopf, ohne das sich eine Verfärbung des Kupfers einstellt. Die Zinnschicht verändert ihre Farbe jedoch selber mit der Zeit ein wenig und wird leicht gräulich - Kupfertöpfe mit Edelstahlbeschichtung, die verhindern, dass sich das Topfinnere generell verfärbt - Kupfertöpfe, die mit Griffen aus einem anderen Material versehen werden, um zu verhindern, dass sich diese zu stark erhitzen Worauf musst du beim Kauf von Edelstahl-Töpfen achten? Wenn du die Entscheidung für Kupfer-Töpfe getroffen haben solltest, gibt es zusätzlich einige Punkte zu berücksichtigen: - besitzt du ein Cerankochfeld, sollten die Kupfertöpfe einen dickwandigen Kupferboden besitzen, damit sie auch beim Erhitzen plan auf dem Kochfeld aufliegen - besitzt du einen Gasherd lassen sich auch dünnwandige Kupfertöpfe einsetzen - Töpfe aus Kupfer sind zunächst einmal nicht induktionsgeeignet. Es gibt mittlerweile jedoch Hersteller, die Kupfertöpfe mit einem ferromagnetischen Boden anbieten, sodass diese auch für Induktionskochfelder geeignet sind - achte beim Kauf darauf, dass der Topf auch wirklich zu mindestens 90 % aus Kupfer besteht. Es gibt eine Vielzahl von Aluminium-Edelstahltöpfen, die lediglich mit einer dünnen Kupfer-Ummantelung auf den Markt gebracht werden Marken, die Kupfertöpfe herstellen, die du kennen solltest Speziell bei Herstellern von Kupfertöpfen und Geschirr findest du eine Vielzahl von kleinen Handwerksbetrieben, die sich auf die Produktion von Kupferwaren spezialisiert haben. Dies liegt vor allem an der anspruchsvollen Fertigung, zum anderen natürlich ein Stück weit an der Exklusivität dieser Produkte. Ein guter Kupfertopf begleitet dich bei ordentlicher Pflege ein Leben lang. Nicht nur qualitativ hochwertige Töpfe, sondern meiner Meinung nach auch die mit Abstand optisch attraktivsten Töpfe kommen von der Firma Weyersberg. Die kleine Manufaktur aus der Nähe von Tübingen produziert seit über 30 Jahren Kupfergeschirr und hat in ihrer neusten Produktreihe induktionsgeeignetes Kochgeschirr aus Kupfer auf den Markt gebracht. Alle Töpfe und Pfannen dieser Serie von Weyersberg kannst du bei Bleywaren beziehen. Dort findest du neben vielen weiteren tollen Produkten auch eines der sympathischsten Firmenlogos, das ich kenne :). Du hast tolle, enttäuschende oder gar lustige Erfahrungen mit deinen Kupfer-Töpfen gemacht?! Dann hinterlasse gerne einen kurzen Kommentar unter diesem Beitrag. Mich würde zum Beispiel besonders interessieren, welche Töpfe bei dir tagtäglich zum Einsatz kommen und ob du mit diesen zufrieden bist. Achtest du darüber hinaus bei der Reinigung auf besondere Dinge oder Hauptsache sauber ;)? Ich freue mich auf deine Rückmeldungen. The post 10 Dinge, die du über Kuper-Töpfe wissen solltest appeared first on The Vegetarian Diaries.

Richtig entsaften - die Juice Bar für Zuhause

31. August 2017 Eat this! 

Richtig entsaften - die Juice Bar für ZuhauseDas frisch gepresster Saft geschmacklich und inhaltlich die Flaschen aus dem Supermarkt um Längen schlägt, ist ja nicht gerade ein gut gehütetes Geheimnis. Und trotzdem ist unsere Küche nicht unbedingt als Saftladen bekannt. Wir haben schlichtweg nur sehr beschränkten Platz auf unseren Arbeitsflächen, das Reinigen war bei den meisten bisher getesteten Entsaftern ziemlich mühsam und dann dauert es natürlich auch um ein vielfaches länger, frisches Obst und Gemüse erstmal vorzubereiten und dann zu entsaften. Kühlschrank auf - Flasche raus - Saft ins Glas. Oh, wie komfortabel. Und wenn es doch frischer sein soll, wird eben alles in den Blender geworfen und zum Smoothie püriert ... ... bis man Smoothies irgendwie „über“ hat oder der pürierte Apfel irgendwie doch mehr an Babybrei als an ein erfrischendes, eisgekühltes Getränk erinnert. Wir haben also mal wieder richtig Lust auf’s Entsaften bekommen und wie es der praktische Zufall so will, haben uns unsere Freunde von Pansasonic den MJ-L500 dafür zur Verfügung gestellt. Welcher Entsafter ist der richtige? Es gibt wie immer für (fast) alles und jeden das richtige Gerät. Hast du zum Beispiel einen großen Schrebergarten mit Apfelbäumen und möchtest jede Menge Apfelsaft herstellen, der lange haltbar ist? Dann bist du sicherlich mit einem Dampfentsafter an der richtigen Adresse. Die meisten werden sich jedoch, so wie auch wir, für die frisch gepressten Säfte zwischendurch interessieren. Beim Herstellen von frisch gepressten Säften in kleineren Mengen, welche nicht so lange haltbar sind, gibt es Zentrifugalentsafter und sogenannte Slow Juicer im Angebot. Die Zentrifuge produziert den Saft mit einer hohen Umdrehungszahl, so dass beim Entsaften durch die Hitze, die zwangsläufig entsteht, deutlich Nährstoffe verloren gehen. Slow Juicer zermahlen das Obst und Gemüse langsam, ohne das Hitze entsteht. Das Kaltentsaften ist also die schonendste Art frische, gesunde Säfte herzustellen. Welches Obst und Gemüse eignet sich am besten zum Entsaften? Das Wichtigste bei der Saftherstellung, neben der Saftpresse, ist natürlich die Qualität und die richtige Verwendung von Obst und Gemüse. Das man aus einer Banane jetzt nicht sooo viel Saft herausbekommt, ist ja irgendwie klar, oder? ? Hier bieten sich gerade die Obst- und Gemüsesorten als Basis für Saft an, die besonders viel Flüssigkeit und Volumen produzieren und nicht zu süß sind. Zum Beispiel: - Zitrusfrüchte (Orangen, Zitronen, Limetten, Grapefruits) - Äpfel - Gurken - Karotten - Stangensellerie etc. Aber Achtung: Um den maximalen Gesundheitsvorteil aus dem Saft zu kitzeln, ist es von Vorteil, nicht nur pappsüße Obstsorten zu pressen. Klar, das schmeckt erst mal gefälliger, aber die guten Enzyme, Vitamine und Nährstoffe werden durch den hohen Fruchtzuckeranteil dann leider ganz schön in den Schatten gestellt. Probiere deshalb einfach einen Teil der süßen Obstzutaten durch leckeres Grünzeug wie Babyspinat, Salat, Grünkohl, frische Kräuter wie Petersilie und gesunde Verfeinerungen wie zum Beispiel Ingwer und Minze zu ersetzen. Ein Mischungsverhältnis von etwa 80 % Gemüse und 20 % Obst ist ein guter Anhaltspunkt. Einen weniger süßen Geschmack kann man sich ganz einfach antrainieren und nach einiger Zeit zieht man die dezenteren oder auch herberen Geschmacksrichtungen den süßen eindeutig vor. Versprochen! ?? Vorbereitung Je nach Größe der Entsafteröffnung gilt es nun das Obst und Gemüse etwas zu trimmen und vorzubereiten. Zitrusfrüchte werden geschält - wer mutig ist und in super Bioqualität einkauft, kann auch mal die ein oder andere Schale für’s extra zitrusfruchtige Aroma dranlassen. Schmeckt spannend! Kerngehäuse von Äpfeln, Birnen etc. können entfernt oder mitverarbeitet werden - wie du es lieber magst. Alles bio oder was? Gerade beim Entsaften geht es ja darum, die geballte Ladung guter Inhaltsstoffe aus dem jeweiligen Obst und Gemüse zu bekommen. Auf Pestizide & Co. kann ich also in meinem frisch gepressten Saft gerne verzichten. Wenn du nicht ausschließlich auf Bio-Zutaten zurückgreifen magst oder kannst, achte zumindest bei bestimmtem Obst und Gemüse darauf, es in Bio-Qualität zu kaufen. Gerade die beliebtesten Sorten wie Gurken, Tomaten, Äpfel und Erdbeeren sind leider die absoluten Spitzenreiter, was die Pestizidbelastung angeht ?. Eine gute Übersicht besonders belasteter konventioneller Lebensmittel findest du beispielsweise auf dieser Liste der amerikanischen Non-Profit-Organisation Environmental Working Group. Suche dir für deine großen Obst- und Gemüseeinkäufe am besten einen Bioladen deines Vertrauens und achte vor allem auf regionale und saisonale Angebote. Auch der Wochenmarkt ist dafür bestens geeignet und mit der Zeit findest du heraus, wann und wo die besten Bio-Äpfel und -Rüben findest. wie lange ist frisch gepresster saft haltbar? Am besten ist es natürlich, du trinkst den frischen Saft sofort, denn dann sind noch alle Nährstoffe erhalten. Sobald Sauerstoff an den Saft kommt, oxidiert er und verliert nach und nach an Power. Besonders schnell passiert das mit chlorophyllhaltigen, also grünen Säften. Aber wie es der stressige Alltag nun mal so will, kommt man vielleicht nicht jeden Tag dazu den Juicer anzuwerfen. In diesem Fall kannst du deinen Saft in gut verschlossenen, sauberen Glasflaschen bis zu 3 Tagen im Kühlschrank aufheben. Er ist dann zwar leider nicht mehr ganz so vitaminreich, aber immer noch lecker! Ist entsaften teuer? Zugegeben, guter, hochwertiger Saft ist leider auch zu Hause nicht günstig herzustellen. Und die Mengen an Bio-Obst und Gemüse, die in ein Glas frisch gepressten Saft fließen, sind natürlich nicht zu unterschätzen. Allerdings sehe ich tagtäglich wie die Leute in hippe Saftläden rennen, um sich dort konventionelle Säfte für 6EUR pro (Plasitk-)Becher aufwärts zu kaufen. Im Vergleich dazu kommt der hochwertige Bio-Raw-Juice aus der heimischen Saftbar gar nicht so schlecht weg ?. Saft vs. Smoothie Es gibt bestimmtes Obst und Gemüse, wie beispielsweise Äpfel, Karotten oder auch rote Bete, die man nur in sehr kleinen Mengen in einen Smoothie geben kann, damit am Ende nicht der schon erwähnte „Babybrei“ entsteht. Beim Entsaften hingegen landen nur die Nährstoffe im Glas, die Pflanzenfasern, die so manchen Smoothie zum Brei werden lassen, werden beim Saftpressen als sogenannter Trester vom Saft getrennt. Die Nährstoffdichte, die du mit einem kleinem Glas frisch gepressten Saft zu dir nimmst, ist gegenüber der gleichen Menge püriertem Smoothie somit unangefochten. Klar, beim Smoothie gibt es dafür keine „Abfälle“, es wird gleich alles verwertet und deutlich schneller geht es insgesamt auch. Allerdings lassen sich die Trester, die nach dem Entsaften übrigen bleiben, noch in so manches Rezept mogeln, wie zum Beispiel in Kuchen, Brot, Gemüsebratlinge oder auch ins morgendliche Müsli. Wenn nicht gerade Berge anfallen, ist das Verwerten kein Problem. Ein ausführlicheres Review zum Panasonic MJ-L500 findest du demnächst auch auf dem Blog. Der Beitrag Richtig entsaften - die Juice Bar für Zuhause erschien als erstes auf Eat this!. 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Rosinenbrötchen mit Buchweizenmehl gebacken

13. Mai 2019 Herr Grün kocht 

Rosinenbrötchen mit Buchweizenmehl gebacken Ich hatte noch nie etwas mit Buchweizen gebacken. Ich wollte aber mal gerne Menschen mit Glutenallergie eine kleine Frühstücksfreude bereiten:-) Die Rosinenbrötchen sind aber nicht nur glutenfrei - sie enthalten auch keine Hefe, weil mit Quark-Ölteig gebacken und außerdem sind sie mit Kokosblütenzucker gebacken und haben deshalb einen eher niedrigen glykämischen Index. Spontan heute Morgen gebacken. Außen schön kross und innen weich. Nussig mit leichter Vanillenote. Ein kleines Backabenteuer eben. Ich mag die lütten Brötchen und freue mich:-) Anmerkung: Die Rosinenbrötchen schmecken warm gut, bröseln dann aber beim Schneiden einen Tick. Und gutes Messer mit Zacken wäre schon gut. Ich finde sie abgekühlt etwas aromatischer und natürlich schnittfester. Zutaten für vier kleine Brötchen (ca. 7 cm im Durchmesser und 4 cm hoch) 160 g Buchweizenmehl 2 geh. TL Backpulver-Reinweinstein 30 g Kokosblütenzucker 70 g Quark Magerstufe 70 ml Milch 30 ml Olivenöl 40 g Sultaninen 1 EL Vanillezucker (wie Sie ihn selber herstellen können, erfahren Sie hier) Zubereitung Alles in eine Schüssel geben und gut miteinander vermischen. Zu einem Kloß formen und ca. 15 Minuten quellen lassen. Den Ofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Gehen Sie nach Ihrer Erfahrung. Jeder Herd ist ja anders. Backpapier auf einen Gitterrost legen. Anmerkung: Der Teig ist etwas klebrig und nicht so leicht zu formen. Aber es geht. Den Kloß in vier Teile zerteilen. Etwas Buchweizenmehl auf einen glatte Arbeitsfläche geben und aus einem Stück eine Kugel formen. Die Kugel auf die bemehlte Fläche geben, etwas darin wälzen und plattdrücken. Dann auf das Backpapier legen. Auf mittlerer Stufe ca. 25 bis 30 Minuten backen. Viele Freude mit den Rosinenbrötchen Herr Grün

Rhabarber-Bohnensalat Bing Bong mit selbst gemachtem Rhabarbersirup

5. April 2019 Herr Grün kocht 

Rhabarber-Bohnensalat Bing Bong mit selbst gemachtem Rhabarbersirup Ein kleines Ensemble aus Rhabarber, weißen Riesenbohnen roter Zwiebel, Balsamico, Vanille und etwas Salz und Pfeffer – mit ein paar Spritzern selbst hergestelltem Rhabarbersirup:-) Vielleicht als kleine Plaudervorspeise vor dem Hauptgang? >>Der Salat heisst Bing Bong.>Wieso denn Bing Bong?>Weiß ich auch nicht. Da musst du Herrn Grün fragen.

Vegan in Japan

6. Januar 2019 Totally Veg! 

Vegan in JapanIm Herbst haben mein Mann M und ich uns einen Traum erfüllt: Wir sind endlich nach Japan gereist! Wir waren beide schon viel in der Welt unterwegs, und veganes Essen zu finden war noch nie ein Problem. Trotzdem hatte ich vor der Reise nach Japan doch etwas Bedenken, ob diese denn auch kulinarisch für uns ansprechend wäre. Immerhin ist das Konzept des Vegetarismus in Japan sehr wenig bekannt, und Fisch sowie Fischflocken (aka Bonito) wird in fast jede Speise fröhlich hineingemischt. Dazu kommt noch die Sprachbarriere, denn wir können keinen Brocken Japanisch. Spoiler-Alert: Wir haben sehr gut gespeist. Bei dieser Reise muss ich ehrlich zugeben, dass wir uns recht wenig vorbereitet haben, da wir beide beruflich gut eingespannt sind (das ist auch der Grund, warum es hier am Blog ein wenig ruhig geworden ist, mea culpa). Wir haben zwar einen schicken Reiseführer gekauft, den wir im Flugzeug auf dem Weg zu anderen Destinationen durchgeblättert haben und wir haben uns für eine Reiseroute entschieden, aber das wars dann auch. So fleißig wie andere Blogger, die sich bestens für den Japan-Urlaub vorbereiten, war ich demnach nicht, aber meiner Meinung nach war das auch nicht nötig. Das tröstet auch vielleicht diejenigen unter euch, die mit hängender Zunge in den Urlaub starten, so wie das heuer bei uns der Fall war.  Da wir verschiedene Destinationen in Japan besucht haben und mit dem Zug reisen wollten, haben wir uns für den Japan Rail Pass entschieden, der sehr praktisch ist, da man im Nahverkehr in Tokio beispielsweise auch viele Züge damit benutzen kann. Und hier kommt mein erster, großer Tipp für Japan: Bucht euch mit eurem Japan Rail Pass ein Pocket WiFi dazu, quasi euer persönliches WLAN zum Mitnehmen. Wir haben unsere ganze Reise damit navigiert, da Google Maps wirklich unverzichtbar war für uns, gerade dort, wo Straßennamen nur auf Japanisch angeschrieben waren - nicht nur bringt Google Maps einen von A nach B, es zeigt einem sogar in Bahnhöfen an, auf welchem Gleis der Anschlusszug losfährt, und glaubt mir, auf japanischen Bahnhöfen, wo es vor Leuten wuselt, kann dieser kleine  Informationsvorsprung echt gut sein. Und natürlich bringt es einen zu den besten veganen Restaurants via HappyCow. Zwar gibt es in einem fortschrittlichen Land wie Japan sehr viele gratis Zugänge zu WLAN, aber man wandert trotzdem nicht flächendeckend von einem Netz ins andere und muss sich natürlich für verschiedene Anbieter immer wieder neu einloggen. Und bevor man bereits zum dritten Mal im Kreis geht, weil man einfach nicht die richtige Straße findet und das Internet immer wieder ausfällt, denkt an meine Worte: Bucht. Euch. Pocket. WiFi. Gestartet haben wir unsere Reise in Tokio. Tokio ist genauso, wie ich es mir vorgestellt habe: Laut, schrill, bunt, voll mit Menschen und trotzdem hat alles irgendwie seine Ordnung. Wir haben uns in die Stadt verliebt. Geschlafen haben wir in einem Hotel in Shinjuku, was sich von der Lage her als Glücksgriff herausgestellt hat: Nicht nur war wenige Minuten Fußmarsch ein tolles veganes Restaurant, Shinjuku hat auch einen der verkehrsreichsten Bahnhöfe der Welt, was einerseits ziemlich überwältigend ist, andererseits auch sehr praktisch, weil man von dort aus überall hinkommt. Das Hotel haben wir ohne Frühstück gebucht, weil wir keine großen Frühstücker sind und eigentlich nur Kaffee am Morgen brauchen, und wir uns auf eine besondere Eigenheit in Japan verlassen haben: Combinis. Combinis sind kleine Supermärkte, die sich ein wenig wie Tankstellenshops bei uns anfühlen, und die neben Knabberzeug, Bier und Erwachsenenheftchen auch eine ganze Reihe an frisch zubereitetem, abgepacktem Essen verkaufen, darunter der Freund jedes veganen Reisenden in Japan - Onigiri. Onigiri ist quasi Sushi in Pyramiden-Form, kleine eckige Klumpen aus Sushi-Reis, umwickelt von Nori, die unterschiedlich gefüllt sind (übrigens haben wir drei Versuche gebraucht um zu verstehen, wie man die Dinger richtig auspackt. Jeder, der schon mal Onigiri gegessen hat, wird verstehen, was ich meine). Ich mag als Füllung Umeboshi (eingelegte Pflaume), mein Mann M steht auf Algen und auf Senfblätter. Mein Liebling war aber sicher das Onigiri, die nur aus gesalzenem Reis bestehen - gerade morgens war mir das Nori zum Kaffee doch etwas zu steil. Dazu findet man noch Sojamilch von Kikkoman in den Combini, Chips, Nüsse, herrlichen gekühlten grünen Tee und mit etwas Glück auch Bananen und Äpfel (frisches Obst ist sehr teuer in Japan, zumindest in den Städten). Die Google Translate App hilft euch beim Entziffern der Zutaten, aber erwartet euch nicht zuviel - das erste Mal, wenn das Wort ,,Schlitzdings als Zutat auftaucht, wisst ihr, dass die Übersetzung nicht allzu verlässlich ist. Die Onigiri sind aber generell eine sichere Sache, bebildert und in den allermeisten Fällen auch auf Englisch beschriftet. Wir haben in diesem Urlaub sicher unser Gewicht in Onigiri verspeist und sie wirklich jeden Tag gegessen, weil es einfach praktisch ist. Gegen Ende hin sind sie mir beim Hals herausgehangen, jetzt würde ich aber jemanden töten für ein himmlisches Reisbällchen. Tja. In Tokio war das vegane Burger-Restaurant Ripple ganz in der Nähe unseres Hotels und wir haben dort oft (räusper, jeden Tag) zu Abend gegessen - Burger machen können die Japaner! Wirklich köstlich. Nahe des Tokio Skytrees, der für alle Menschen, die auf große Höhen und atemberaubende Aussichten stehen, wirklich eine Empfehlung ist, und quasi ums Eck des Senso Ji Tempels, der uns nicht besonders beeindruckt hat, waren wir zu Mittag essen in Kaeomon Asakusa, das mittlerweile leider geschlossen hat! Vielleicht lag es an der Location im dritten Stock eines Bürogebäudes, ohne mein veganes Adlerauge wären wir wohl verhungert. Das Restaurant bietet ein veganes Buffet mit einigen westlichen und japanischen Spezialitäten. Mein Favorit war die hervorragende Miso-Suppe mit Kabocha-Kürbis, das in der Konsistenz leicht rotzige Sojafleisch hätte ich nicht haben müssen. Ein Pflichtpunkt in Tokio für alle Pflanzenesser ist sicher Ts Tantan, ein komplett veganes Restaurant, das für seine Ramen-Suppen bekannt ist, direkt im Hauptbahnhof von Tokio. Und es ist wirklich direkt im Hauptbahnhof, man braucht ein Zugticket (oder einen Railpass), um dorthin zu kommen und es ist quasi knapp vor einem Gleis. Klingt schräg, ist es auch. Die Ramen-Suppen sind wirklich gut, das Curry von M war in Ordnung, aber jetzt nichts Besonderes. Aufgrund der Lage haben wir dort mehrmals gespeist, die kleinen Sandwiches haben sich dann als Favorit herausgestellt! Sehr nett war auch der vegane Brunch im Lovinghut Tokio, der nur samstags stattfindet: Hier gibt es ein köstliches Buffet in Wohnzimmer-Atmosphäre mit herzlichen Gastgebern, die sich in gebrochenem Englisch versichern, ob es eh schmeckt, und ob man nicht noch etwas essen möchte (danke, ich platze gleich). M redet heute noch den Sojafleisch-Spießchen, ich würde jemanden wehtun, um eine süße Teigtasche zu bekommen. Einen Tagesausflug haben wir nach Yokohama unternommen, eine direkt an Tokio angrenzende Stadt. Dort haben wir in Chinatown gegessen, in einem Restaurant, in das uns Happy Cow geführt hat. Es gab gefüllte Teigtasche und gebratene Nudeln, lecker, aber auch sehr fettig. Übrigens ist uns ins Yokohama auch das passiert, wovon ich immer gelesen habe: Wir wurden als westliche Touristen fotografiert und haben mit einer sehr lieben japanischen Schulklasse posiert. Von Tokio ging es dann mit dem Shinkansen weiter nach Osaka (und ehrlich, der Shinkansen ist eine Offenbarung, nach diesem Schnellzug kann man sich die Uhr stellen). In Osaka haben wir die sehr schöne Burg besichtigt, aber eigentlich waren wir für den Vergnügungspark Universal Studios dort. Die Universal Studios machen übrigens großen Spaß und es waren auch gerade Halloween-Horrornights. Wer also immer schon mal von Zombies und Mutanten durch die Dunkelheit gejagt werden wollte, während der Ehegatte lautstark zetert, nie wieder mit einem irgendwohin zu gehen, ist dort sehr gut aufgehoben. Um uns für die Zombie-Verfolgung zu stärken, haben wir uns noch im Food Court des etwas überwältigenden Technik-Geschäfts Yodobashi (quasi Saturn auf Ecstasy) eine köstliche Ramen-Suppe bei Chabuton einverleibt. Dort wählt und bezahlt man am Automaten  seine Bestellung, vegan ist dort die Gemüse-Ramen-Suppe und die Gyoza (Teigtaschen) mit Gemüsefüllung. Anschließend gibt man den Zettel der Kellnerin, die wenige Momente später mit dampfenden Schüsseln voll herrlicher Gemüsesuppe auftaucht. Wer mag, man kann bei Chabuton auch kostenlos Nudeln nachbestellen, aber danach ist man mit Sicherheit sehr satt. Weiter ging es dann für uns nach Hiroshima, das wir aufgrund seiner historischen Bedeutung und der schönen umliegenden Natur besichtigen wollten. Der A-Bomb Dome in Hiroshima ist ein gespenstischer Zeitzeuge des ersten kriegerischen Einsatzes einer Atombombe, das zugehörige Peace Memorial Museum ist sehr interessant aufbereitet, ausgelassene Partystimmung kommt aber bei beidem nicht gerade auf, seid also gewarnt - ein wenig aufs Gemüt schlägt es sich schon.  Abgelenkt haben wir uns dann mit einem Lunch im Art Cafe Elk, wo M sich Udon Nudeln mit Gemüse einverleibt hat und ich mich, sehr tapfer, für ein japanisches Lunch-Set entschieden habe. Letzteres fiel unter die Kategorie ,,kann man, muss man aber nicht. Während der Tofu sehr gut und Reis, Salat und Edamame wie gewohnt waren, war der Rest etwas abenteuerlich. Die Miso-Suppe war zwar gut, die Einlage aus geschmackloser, schwammiger Wurzel (?) aber eher gewöhnungsbedürftig. Die getrockneten Algen, die eher an graue Haare erinnert haben, habe ich übergelassen, ebenso die eingelegten Schoten mit weißen Kügelchen mit einer Konsistenz wie Kaugummi, die salzig-fad geschmeckt haben. Für meine Experimentierfreudigkeit habe ich mich dann beim Dessert belohnt - köstlicher, warmer Schokoladenkuchen und frittierte Banane im Teigmantel. Auch empfehlenswert in Hiroshima ist ein indisches Restaurant nahe des Bahnhofs. Zu diesem Zeitpunkt wollte keiner von uns mehr Reis essen, es gelüstete uns nach Brot. Die Linsen mit Chapati kamen also genau richtig! Einen Ausflug haben wir auf eine Insel nahe Hiroshima unternommen, Miyajima. Die Insel ist einerseits bekannt für den Itsukushima-Schrein und das Tor (Torii) im Wasser, andererseits für die freilebende Rehe, die wirklich überall unterwegs sind, ganz ungewohnt zutraulich. Miyajima ist herrlich grün und auch zum Souvenir-Shopping bestens geeignet. Zum Essen sind wir in einem Restaurant eingekehrt, das laut Happy Cow vegane Optionen hat, gegessen haben wir beide das Gemüse-Curry. Und dazu bekommt ihr einen Kommentar von zu dem Zeitpunkt aus Hunger grantigem M: ,,Das ist schon ganz schön mutig, die Pampe Gemüse-Curry zu nennen. Ganz unrecht hat er damit nicht: Denkt man an Gemüse-Curry, kommt einen die indische oder thailändische Variante in den Sinn, die ja vor Gemüse wirklich strotzt. Die japanische Version hingegen konzentriert sich eher auf die aromatische Sauce, mit Gemüse sind hier eher die drei Würfelchen Kartoffel und der Schnitzer Karotte gemeint. Schmecken tut es trotzdem sehr gut! Als Nachtisch gab es dann fein geschabtes Eis mit Mango-Saft, eine Spezialität der Insel. Nach Hiroshima ging es für uns weiter nach Kyoto, wo es sehr viele Tempel und tolles veganes Essen gibt. Fangen wir mit den Tempel an, und ich sage jetzt für Touristen in Japan etwas sehr Ketzerisches: Nach zwei Tempeln hatten wir eigentlich genug davon. Sorry, not sorry, irgendwie sind Tempel nicht unseres. Wir können mit der (jedweder) Religion nichts anfangen, die Tempel sind oft frustrierend schlicht gehalten und Steine sind zwar schön, aber unseren Gesichtsausdruck, als wir realisierten, dass mit ,,Stone Garden wirklich ein Innenhof mit Kieselsteinen gemeint war, für den wir uns jetzt auch noch angestellt haben, hätte man sich rahmen lassen können. Keine Frage: Die Gärten sind wunderschön angelegt und haben uns viel besser gefallen als die Tempelgebäude selbst. Aber hier kommt wieder ein Aber: Die Menschenmengen sind nichts für schwache Nerven. Und so schön kann der Garten gar nicht sein, wenn man ständig einen Ellbogen in der Seite oder einen Selfie-Stick im Auge hat. Natürlich macht man das Tempel-Programm, wenn man das erste Mal in Kyoto ist, nochmal müsste ich es nicht machen. Wie immer kommt jetzt auch hier eine Ausnahme: Wo ich wieder hingehen würde, ist Fushimi-Inari. Während das Tempelgebäude mich - sorry! - an ein China-Restaurant erinnert hat, ist der dazugehörige Berg mit seinen hunderten Holztoren und der herrlichen Natur ein wirklich tolles, fast schon spirituelles Erlebnis. Nach einigen Höhenmetern hat man die Touristenhorden hinter sich gelassen, und man ist alleine mit dem Geruch des Waldes, den lärmenden Zikaden und den roten Holztoren, durch die man auf dem steilen Weg wandert. Mich hat Fushimi-Inari tief beeindruckt. Nach dem doch etwas schweißtreibenden Anstieg auf den Berg kann man sich danach mit dem relativ nahen Vegans Cafe mit der besten Pizza überhaupt stärken: Die wartet nämlich statt mit ordinärer Tomatensauce mit Teriyakisauce auf. Sogar der vegane Käse-Feind M hat mir meine Pizza streitig gemacht. Sehr lecker ist auch das Sojamilch-Softeis, überhaupt ist das Vegans Cafe ein schöner Ort zum Völlern und Ausruhen. Sehr gut kann man in Kyto auch im Morpho Cafe speisen, der vegane Burger ist zwar eine ganz schöne Patzerei, aber unglaublich gut, fast noch besser ist aber die Caramel Pizza mit veganem Schlagobers, für die ich auch jemanden umbringen würde (ich bin ganz schön gewalttätig, was Essen angeht). Nahe der Einkaufsstraße von Kyoto gibt es das Ain Soph, die einen sehr leckeren Burger haben (übrigens von den gleichen Betreibern, die auch das Ripple in Tokio besitzen!), aber besonders empfehlenswert dort sind die Pancakes mit Heidelbeerkompott, Eis und Schlagobers. Mhm. Abschließend ging es für uns zurück nach Tokio, und wer den Blog schon eine Weile liest, der weiß, warum: Tokio hat nicht einen, sondern zwei Disney Parks. Einer davon ist der klassische Disneyland Park, der andere ist der wunderschöne und einzigartige DisneySea Park. Für Disney-Fans eine absolute Empfehlung, alle anderen müssen sich fragen, ob die Menschenmassen es ihnen wirklich wert sind. Für vegane Disney-Fans gibt es zumindest ein wenig Auswahl, unsere Favoriten waren sicher die süßen Eislollies, das vegane Curry (an das sich M inzwischen gewohnt hatte) und das süße Reisbrot mit einer Füllung aus roten Bohnen. Meine Lieben - das wars. Mein Reisebericht aus Japan! Fazit: Eine Investition in mobiles Internet ist es für uns absolut wert gewesen, Happy Cow hat uns gut beraten, ebenso haben wir die Onigiri-Industrie ordentlich angekurbelt. Ich habe Japan als Veganerin nicht besonders schwierig erlebt, wir sind aber auch recht einfache Esser, die nicht drei Mal am Tag ins Restaurant müssen. Restaurants haben wir uns nach Sehenswürdigkeiten herausgesucht und nicht umgekehrt, was aber sehr gut funktioniert hat. Darum: Keine Angst, ihr werdet in Japan nicht verhungern! Stattdessen werdet ihr euch in ein Land zwischen Tradition und Moderne, zwischen Kitsch und Understatement, zwischen Ruhe und Chaos verlieben und überlegen, wann euch eine Reise endlich dorthin zurückführt. 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Adventstürchen Nr. 1: Vanillepudding

1. Dezember 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Adventstürchen Nr. 1: VanillepuddingAnzeige Dieses Jahr wartet auf euch ein ganz besonderer Adventskalender. Ein Kalender zum kochen, staunen und lernen. Estella Schweizer, Agentin für angewandten Genuss, stellt euch vom 1. Dezember bis Heiligabend 24 Lebensmittel vor, die typisch für die Winter- und Weihnachtszeit sind. Neben den bemerkenswerten Inhaltsstoffen und den ernährungsphysiologischen Eigenschaften, erfahrt ihr anhand eines kleinen Rezeptes außerdem, was ihr daraus zaubern könnt. Wir wünschen euch die schönste und besinnlichste Adventszeit mit vielen winterlichen Köstlichkeiten, die eure Herzen und Bäuche erwärmen. Los geht es mit unserem Lieblings-Gewürz: Der Vanille! Illustration: Jasmine Schmid Echte Vanille wird aus der Frucht einer Orchideenplanze gewonnen. Die Fruchtschoten sind roh relativ geschmacks- und geruchlos und entwickeln erst mit Hilfe von Enzymen während eines Fermentationsprozesses die typischen Aromen. Der Anbau und die Verarbeitung sind ziemlich aufwendig und zeitintensiv, weswegen echte Vanilleschoten relativ teuer sind. Das synthetisch hergestellte Vanillin dagegen, welches als Aroma - Ersatz preisgünstig eingesetzt werden kann, heißt korrekt Ligninsulfonsäure und ist ein Abfallprodukt der Papierindustrie. Die Vanilleschoten, die besagten Fruchtkapseln der Orchideenpflanze, sind ca. 15 cm lang, schwarz und runzelig und tragen im Inneren unendlich viele kleine schwarze Samen und klebriges Öl. Man schneidet sie der Länge nach auf und schabt das Mark mit einem Messer heraus. Dieses kann man dann weiter verwenden. Die entleerte Schote selber ist anschließend allerdings nicht wertlos. In Rohrzucker gesteckt gibt sie weiterhin ihr süßlich mildes Aroma ab und verwandelt einfachen Zucker in feinen Vanillezucker. Der Vanille werden aphrodisierende Eigenschaften zugesprochen. Des Weiteren soll sie antioxidative Wirkung haben und unsere Zellen schützen. Ihre Aromen wirken beruhigend auf die Nerven, mildern Ängste und Depressionen und fördern den Schlaf. Rezept: Echter Vanillepudding Zutaten Für 2 Personen - 500 ml pflanzliche Milch (Soja oder Hafer) - 40 g Rohrzucker oder Ahornsirup - 40 g Speisestärke - das herausgekratzte Mark einer Vanilleschote - 1 Msp. Kurkuma Zubereitung - Den Großteil (ca. 3/­­4) der Pflanzenmilch mit dem Rohrzucker zum Kochen bringen. In dem verbleibenden Viertel die Stärke auflösen und mit Vanillemark und Kurkuma vermischen. - Sobald die Milch kocht, den verbleibenden Teil mit der aufgelösten Stärke und den Gewürzen dazu geben. Alles zusammen unter Rühren einmal aufkochen lassen - Vorsicht es brennt leicht an. - Sobald der Pudding dick wird von der Flamme nehmen und in Dessertgläser oder eine schöne Schüssel füllen. - Etwas Auskühlen lassen und mit eingeweckten Kirschen oder Pflaumen genießen. Unser Produkt-Tipp Auch in diesem zart schmelzenden Haselnuss-Nougat Konfekt verbirgt sich eine vanillige Note. Die handgefertigten bio-veganen Köstlichkeiten von Das Bernsteinzimmer sind wirklich etwas besonderes. *** Gewinnspiel *** Das Bernsteinzimmer ist eine vegane Pralinen-Manufaktur in Wuppertal. Dahinter stecken Solvejg und Oliver, die mit viel Leidenschaft und besten Zutaten köstliche Schokoladenkreation herstellen. Und das besondere, alle Pralinen werden von Hand hergestellt.   Diese könnt ihr online bestellen oder vor Ort in Läden und Chocolaterien erwerben. Darüber hinaus bieten sie auch Veranstaltungen wie Pralinenkurse oder Schokoladentastings an. Wenn ihr noch ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk sucht, werdet ihr hier bestimmt fündig. Wir  verlosen an einen glücklichen Gewinner das Konfekt ,,Bourbon-Vanille-Nougat von Bernsteinzimmer. Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer  Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum du gewinnen solltest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Bernsteinzimmer an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 02.12.2018 um 24:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 03.12.2018 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.   Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit vanilla bean, der vegane Restaurantführer. Danke dafür!

Herzensgeschenke für Kinder: Unsere Bilderbuch-Tipps

16. November 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Herzensgeschenke für Kinder: Unsere Bilderbuch-TippsAnzeige Ein Gastartikel von Katrin Kasper Was gibts Schöneres an langen Winterabenden, als mit Kindern in Bilderbüchern zu stöbern? Nur: die meisten sind alles andere als vegan. Unsere Auswahl präsentiert Alternativen zu Bauernhofidyll, Zoo & Co. - mal laut und fröhlich, mal ruhig und nachdenklich. Aber immer klug und liebevoll. Wer Kindern diese Bücher schenkt, schenkt Herzensbildung - nicht nur für kleine Vegetarier und Veganer, sondern für alle Kinder. ,,Karl Klops, der coole Kuhheld von Udo Taubitz Die abenteuerliche Geschichte eines Jungen, der beim Anblick des Weihnachtsbratens beschließt, nie wieder Fleisch zu essen. Karls Eltern sind zutiefst besorgt. Um dem Jungen die Flausen auszutreiben, schicken sie ihn in den Ferien auf den Biohof von Onkel Tom. Aber von wegen Flausen austreiben, es kommt ganz anders: Dank eines Zaubertranks von der Kräuterhexe kann Karl plötzlich mit den Tieren auf dem Hof sprechen. Die Kühe erzählen ihm, wie sehr sie ihre Kälbchen vermissen. Und die Hühner protestieren gegen das tägliche Eierlegen. Karls Mitgefühl löst eine kleine Revolution aus: Der Bauernhof verwandelt sich in eine Chill-Zone für Tiere. Klasse geschrieben, macht auch Erwachsenen Spaß! Ausgezeichnet mit dem PETA Progress Award. Ab 6 Jahren Gebundene Ausgabe, 64 Seiten Durchgehend farbig illustriert von Annette Jacob-Zube Echo Verlag, 12,90 Euro Bei Amazon ansehen   ,,Lass mich frei! von Patrick George Dieses wunderschöne Buch erzählt in grafisch reduzierten Bildern Geschichten, die schon die Kleinsten auf Anhieb verstehen: einfach umblättern, und schon sind die Tiere da, wo sie hingehören: der Bär sitzt nicht mehr im Käfig, sondern im Wald, das Krokodil steckt nicht mehr im Schuh, sondern im Wasser, und die Hühner scharren nicht mehr auf Beton, sondern auf der Wiese. Der Betrachter wird zum Tierretter - ganz ohne Worte. Die Idee, Kinderbücher mit Folien zu gestalten, ist zwar nicht neu. Aber die Kleinen lieben diese Verwandlungen, und hier werden sie einfach genial eingesetzt. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis. Bilderbuch mit transparenter Folie Ab 3 Jahren Gebunden, 54 Seiten Moritz Verlag, 12,95 Euro Bei Amazon ansehen   ,,Warum wir keine Tiere essen von Ruby Roth Bereits 2009 in den USA erschienen, ist das Bilderbuch ein Klassiker der Kinderliteratur zum Thema Veganismus. In Form eines erzählenden Sachbuchs erklärt es mit sanften, einfühlsamen Worten und mit Bildern in ruhigen, gedeckten Farben die Eigenheiten und Bedürfnisse von Hühnern, Kühen, Schweinen und anderen Tieren. Und warum diese sich, in Käfige gestopft, in Tierfabriken nicht wohl fühlen. Auch komplexe Zusammenhänge wie die Bedrohung des Regenwaldes und der Artenvielfalt werden kindgerecht thematisiert. Da müssen auch Erwachsener manchmal schlucken. Eine handfeste Argumentationshilfe für kleine Veganer - und für ihre Eltern. Bilderbuch, ab 6 Jahren Gebunden, 48 Seiten Durchgehend farbig illustriert Echo Verlag, 14,90 Euro Bei Amazon ansehen   ,,Klaus mag Hühner von Carlos Pati?o Klaus, ein schlaues lila Monster mit goldenem Herzen, landet auf der Erde. Es isst statt Fleisch Gemüse und kann die Essgewohnheiten der Erdenbewohner nicht verstehen. Am Beispiel Hühner erklärt Klaus mit einfachen Worten, warum Tiere nicht zum Essen da sind: Sie picken und baden gern im Staub, sind schnell, schlau und megastark. Der Text ist in eingängigen, lockeren Reimen verfasst, gelungen übersetzt aus dem Amerikanischen von Alexander Bulk (,,Schweinchen Hugo reißt aus) und Simon Kneip. Die Bilder im Comicstil sind farbenfroh und witzig - da macht das Durchblättern und Vorlesen nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen Spaß! Bilderbuch, ab 3 Jahren Hardcover, 36 Seiten Compassion Media, 12 Euro Bei Amazon ansehen   ,,Schweinchen Schlau - Mein Papa gehört mir von Udo Taubitz Der Bauer will Papa Schwein verwursten. Doch klein Schweinchen protestiert: ,,Zwar bin ich nur ein kleines Tier, doch mein Papa, der gehört zu mir! Aus Futterresten, Stroh und alten Traktorreifen erfindet Schweinchen Schlau alles neu, was der Bauer verlangt: Würstchen, Gelatine, Leder. Alles ganz ohne Schwein. Die kleinen Leser fiebern mit: ob die Rettung jede Nacht wieder gelingt? Am Ende weicht die Gier des Bauern der Einsicht: Schweine sind schlauer, als die Wurst erlaubt! Witzig und liebevoll in Reimen erzählt, aufwändig illustriert - mit vielen originellen Details zum Entdecken. Immer der kleinen Maus nach! Bilderbuch mit Reimen, ab 4 Jahren Hardcover, 40 Seiten Durchgehend farbig illustriert von Katharina Roth Echo Verlag, 13,90 Euro Bei Amazon ansehen   ,,Schweinchen Hugo reißt aus von Alexander Bulk Der kleine Hugo lebt auf einem Bauernhof, seinem neugierigen rosa Rüssel entgeht so leicht nichts. Nachts träumt er von einem Leben außerhalb der Stallmauern - und stiftet prompt seine Freundin Mathilda zu einem gefährlichen Abenteuer an. Was die beiden kleinen Schweinchen dabei erwartet, wird hier natürlich nicht verraten. Nur so viel: Kinder verfolgen die Story von Hugo und Mathilda gespannt bis zur letzten Seite - und wollen danach unbedingt wissen, wies weitergeht! Diese Frage beantwortet das Buch zwar nicht. Aber im Anhang gibt es Infos zu echten Schweinen auf Lebenshöfen und ein paar kindgerechte Rezepte. Schweinegut! Ab 6 Jahren Hardcover, 72 Seiten Illustriert von Insa-Christina Müller Compassion Media, 13,90 Euro Bei Amazon ansehen   ,,Vegan aus Liebe von Ruby Roth Vegan leben heißt nicht nur, sich rein pflanzlich zu ernähren. Sondern auch, welche Kleidung wir tragen und welche Seife wir benutzen, ob wir in den Zoo oder Zirkus gehen oder Tiere als Spielzeug oder Sportgerät benutzen. Denn es geht dabei um Liebe und Mitgefühl. Davon erzählt dieses Bilder-Sachbuch - und macht Kindern Mut, im Kleinen etwas zu verändern, um die Welt ein bisschen besser zu machen. Es zeigt Alternativen, die niemandem weh tun, und gibt konkrete Tipps - vom Kauf tierversuchsfreier Produkte bis zum biologischen Gemüseanbau. Ab 6 Jahren Gebunden, 44 Seiten Durchgehend farbig illustriert Echo Verlag, 14,90 Euro Bei Amazon ansehen   ,,Die Reise nach Veganien von Katharina Kullmann Die achtjährige Frida lebt bei ihren Großeltern - zusammen mit einem Kakadu, einem Hund und Schwein Mona. Doch als Mona nach den Ferien mit in die Schule darf, bricht das Chaos aus: eine neue Lehrerin stellt komische Fragen über Tiere, der Schulleiter ruft ein veganes Dorffest aus, und die Metzgerfamilie dreht durch. Wird es Mona und ihren Freunden gelingen, die anderen mit einem leckeren veganen Buffet davon zu überzeugen, dass Tiere nicht zum Essen da sind? Ein fröhlich-quirliges, originell illustriertes Vorlesebuch, an dem auch Grundschulmädchen noch Spaß haben. Nur die Frage, was genau es nun mit dem fremden Land namens Veganien auf sich hat, gab meinen Töchtern Rätsel auf. Ab 5 Jahren Gebunden, 87 Seiten Mit Illustrationen von Nana Weissbooks.w Verlag, 16,90 Euro Bei Amazon ansehen   ,,Die geschenkte Freiheit von Katja Kaminski Die Geschichte beginnt mit einer kriminellen Handlung: Ein vermummter Mann dringt nachts in einen Kuhstall ein und lässt die Tiere raus. Einige Tiere machen sich auf, um ein besseres Leben zu suchen - wo sie ihre Babys behalten dürfen und nicht mit bauchschmerzendem Kraftfutter gefüttert werden. Sie gelangen auf eine Art Gnadenhof. Eine ungewöhnliche Geschichte, die meine Sechsjährige auch nach mehrmaligem Vorlesen immer wieder fasziniert. Schöne, eher düstere Illustrationen, sprachlich teilweise etwas holprig. Unklar bleibt die Moral der Geschicht: Sollen wir jetzt alle Bauernhöfe überfallen und die Tiere befreien? Ab 4 Jahren Gebundene Ausgabe, 14 Seiten (kartoniert) Mit Illustrationen von Schlunz Fair-Antispe-Fashion-Verlag, 15 Euro Bei Amazon ansehen   ,,Max & Fine von Marco Mehring Die beste Freundin der fünfjährigen Fine ist eine Kuh namens Luise. Als die eines Tages ein Kälbchen bekommt, ist Fine überglücklich. Doch kurze Zeit später verschwindet der kleine Max, und Fine begibt sich auf Spurensuche. Stück für Stück kommt das Mädchen den Machenschaften der Milchindustrie auf die Spur. Durch viele Wiederholungen ist der Text manchmal etwas langatmig, die Bilder sind recht einfach. Aber die spannende Story macht das wett! Meine Tochter wollte gleich die Fortsetzung hören (,,Max & Fine 2 - Henri haut ab), darin geht es um die Eierwirtschaft. Ab 5 Jahren 196 Seiten Mit Illustrationen von Kerstin Falkenstein Tredition (Eigenverlag), 16,90 Euro Tipp: Antolin goes vegan! Einige dieser Bücher sind auch bei Antolin hinterlegt. In dem interaktiven Leseförder-Programm können Kinder selbständig Fragen zu gelesenen Büchern beantworten und Punkte sammeln. Ein Riesenansporn für die Kids zu lesen! Neue Bücher und Quizfragen können übrigens nicht nur Lehrer einstellen, deren Schule eine Antolin-Lizenz hat, sondern auch interessierte Eltern.   Herzen statt Veräppeln - Ein Interview mit Udo Taubitz Kinderbücher, die auf Bauernhöfen spielen, gibt es tausende. Sie vermitteln eine heile Welt - auf Kosten der Tiere. Der Hamburger Journalist Udo Taubitz schreibt tierfreundliche Kinderbücher. Worauf kommt es an? Udo, soll man Kindern die ganze Wahrheit über ihr Schnitzel erzählen? Nein, das wäre zu krass. Aber es ist auch krass, wenn wir ihnen Lügenmärchen vorlesen, in denen die Kühe happy sind, weil der nette Bauer sie zwei Mal täglich melkt, und die Hühner beim Eierlegen Partys feiern. Wie soll sich so etwas ändern? Wir müssen den Kindern erklären, was es bedeutet, wenn wir Fleisch, Milch, Eier und Gelatine-Gummibärchen konsumieren - und dass es tolle Alternativen gibt. Der Bauer in deinem Buch ,,Schweinchen Schlau will Papa Schwein abholen, zum Schlachtefest. Schweinchen verhindert das - ziemlich unrealistisch, oder? Kinderbücher öffnen phantastische Welten: Tiere sprechen unsere Sprache, das Gute siegt über das Böse, alles ist möglich. In meinen Büchern zeige ich, dass auch Kleine Großes bewirken können. Und dass Tiere uns Menschen sehr ähnlich sind: sie sind familiär, intelligent, gefühlvoll - und wollen ganz sicher nicht geschlachtet werden! Das leuchtet jedem Kind sofort ein. Warum schreibst Du überhaupt solche Kinderbücher? Weil ich dazu beitragen will, unnötiges Leid zu vermeiden. Hierzulande muss niemand ein Tier ausbeuten oder töten, um satt zu werden oder sich zu kleiden. Wenn wir die natürliche Empathie, die Kinder für Tiere haben, stärken statt sie zu untergraben, werden künftige Generationen immer weniger Tierprodukte konsumieren. Ich sehe meine Bücher als Herzensöffner. Viele sagen: Kinder sollen selbst entscheiden, was sie essen. Sollen sie dann auch selbst entscheiden, ob sie andere verprügeln und mobben? Kinder halten zunächst einmal das für richtig, was wir Große ihnen sagen und vorleben. Veganer haben beste Argumente für ihre Lebensweise. Je mehr Kinder von Anfang an vegan aufwachsen, desto normaler wirds - wir ziehen die neue Generation heran! Tierfreundliche Kinderbücher unterstützen dabei. Udo Taubitz schrieb für Stern, Spiegel Online und Financial Times - und vor sechs Jahren das erste Kinderbuch mit veganem Helden. ,,Karl Klops, der coole Kuhheld wurde ausgezeichnet mit dem PETA Progress Award. Es folgten ,,Ben Biemer - App ins All!, ,,Schweinchen Schlau - Mein Papa gehört mir! sowie ,,Nelli und der Neidwichtel.         Der Beitrag Herzensgeschenke für Kinder: Unsere Bilderbuch-Tipps erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Kurztrip nach Helsinki und Tallinn

23. September 2018 Totally Veg! 

Kurztrip nach Helsinki und TallinnIm August waren mein Mann und ich für drei Nächte in Helsinki und haben auch Tallinn mit der Fähre besucht. Helsinki ist eine hübsche, kleine Stadt und perfekt für einen Trip für zwei oder drei Tage geeignet. Und das Beste: Wie viele skandinavische Orte ist Helsinki sehr vegan-freundlich (das ist uns letztes Jahr in Stockholm schon aufgefallen!), es gibt fast überall Soja- oder Hafermilch zum Kaffee und sogar veganes Eis an Eisständen. In sehr vielen Restaurants stehen die veganen Optionen auf der Speisekarte - mir kommt es so vor, als würde die vegetarische Option hier oftmals zugunsten der veganen Variante einfach übersprungen. Daher haben wir uns in Helsinki einfach mal treiben lassen und sind dorthin essen gegangen, wo wir gerade Hunger bekamen, anstatt extra vegane Restaurants ausfindig zu machen - obwohl ich vegane Restaurants sehr gerne unterstütze, war das auch mal ganz nett. Helsinki kann man sich gut zu Fuß ergehen, die Sehenswürdigkeiten liegen nicht zu weit auseinander. Wer gerne shoppen geht, in Helsinki gibt es sehr viele schöne, kleine Geschäfte, die viel Schmuck und Mode im typisch skandinavischen Look verkaufen. Besonders lohnenswert ist ein Ausflug auf die vor Helsinki gelagerte Festungsinsel Suomenlinna, die zum Spazieren und Picknicken einlädt. Gegessen haben wir wie gesagt dort, wo uns gerade die Bäuche geknurrt haben. Und einige von euch müssen jetzt ganz stark sein: Wir waren sogar bei McDonald's. Finnland hat als eines der ersten Länder den McVegan eingeführt (der sich auch sehr gut verkauft). Und ehrlich, ich war einfach zu neugierig. Unser Urteil: Sehr gut! Ein "fleischiges" Laiberl statt nur eines Gemüsebratlings, und sogar mit veganer Mayonnaise. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt bei McDonald's war oder gar ein Menü bestellt habe, letzteres ist über 12 Jahre her. Geschmeckt hat es, allerdings hat ein McDonald's einfach keinen Charme zum Drinnensitzen und ich wurde wieder daran erinnert, warum ich nicht gerne in dieses Restaurant gehe. Mein Mann M hat an einem Abend nach ein paar Bier eine zweite Runde beim Burger eingelegt und ihn zum Mitnehmen bestellt - siehe da, etwas Alkohol lässt den Burger noch besser schmecken. Außerdem waren wir im Hard Rock Cafe Helsinki, die auch eine vegane Option auf der Karte haben, was praktisch nie vorkommt. Als große Hard Rock Cafe-Fans, die sonst immer nur Pommes essen, hat uns das besonders gefreut. Der vegane Burger könnte zwar noch Gurkerl vertragen, ansonsten hat er uns aber sehr gut geschmeckt und man merkt, dass das Laiberl hausgemacht ist. Das Pub O'Learys kannten wir schon aus Stockholm und auch hier finden sich verschiedene vegane Gerichte auf der Karte, alle mit den wirklich sehr guten Produkten von Oumph! zubereitet. M entschied sich für den veganen Burger, der wirklich ausgezeichnet sind, ich für die Quesadillas, die zwar ganz gut waren, aber für die Portion doch etwas überteuert. Für alle Freunde von Pub-Atmosphäre empfiehlt sich ein Besuch bei O'Learys! An einem Abend hatten wir nur Lust auf eine Kleinigkeit und haben uns einen Falafel-Teller geteilt bei Fafa's. Falafel gehen immer! Der geröstete Karfiol mit Tahini war köstlich, der Hummus dazu eher fad, aber da sind wir auch sehr verwöhnt. Was zu einem Besuch in Helsinki absolut dazugehört: Ein Besuch in einem der zahlreichen Kaffeehäuser. Die Finnen sind ungeschlagene Weltmeister im Kaffeetrinken und so strotzt auch Helsinki vor gemütlichen Cafés. Wir sind bei Robert's Coffee eingekehrt, die mehrere Filialen in Helsinki haben und auch vegane Snacks, Sandwiches und Kuchen anbieten.  Einen Tag sind wir mit der Fähre nach Tallinn übergesetzt. Ich war 2014 schon mal auf einer Konferenz in Tallinn, aber im November und ich hatte die Stadt nur dunkel und grau in Erinnerung. Zum Glück hat sich Tallinn bei diesem Besuch von der besten Seite gezeigt! Die Überfahrt dauert etwa zwei Stunden und auf der Fähre wird einem sicher nicht fad - es gibt Shops, Bars, Cafés und natürlich die schöne Aussicht. Wir haben uns ein kleines Frühstück mit an Bord genommen. Eine Kuriosität der Fähren ist, dass der Alkohol an Bord relativ günstig ist, was dazu führt, dass die Passagiere palettenweise Bier und Spirituosen von Bord karren. Ich habe wirklich selten so viel Alkohol außerhalb vom Großmarkt gesehen! Tallinn hat eine schöne, mittelalterliche Altstadt. Da wir auf das Frühstücksbier auf der Fähre dankend verzichtet haben, sind wir zu Mittag kurz in eines der bekanntesten Restaurants eingekehrt, Olde Hansa. Obwohl hier nichts Veganes auf der Karte steht, lohnt sich zumindest ein Getränk (Zimt-Bier!), da man hier den mittelalterlichen Charme des Restaurants genießen kann.  Weiter ging es dann zum Vegan Restoran V, das auch in der historischen Altstadt liegt. Hier gibt es wirklich sehr gute, kreative Küche - wir haben uns den köstlichen Vorspeisen-Teller geteilt, danach hatte M den Burger und ich den Caesar's Salat, der unglaublich gut war.  Tallinn ist noch nicht so vegan-freundlich wie Helsinki und da wir uns etwas verbummelt haben, haben wir uns im Supermarkt einfach ein kleines Picknick gekauft, bevor wir auf die Fähre zurück sind. Mit der frischen Brise schmeckt das gleich doppelt so gut! Wart ihr schon mal in Helsinki oder Tallinn? Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

7 häufige Vorurteile gegen Veganer

3. Februar 2018 Totally Veg! 

7 häufige Vorurteile gegen Veganer Man isst unschuldig sein Hummus-Brötchen im Schulhof /­­ Pausenraum /­­ auf der Familienfeier, möchte nur seinen Gedanken nachhängen und in Ruhe kauen, da passiert es... Jemand setzt sich dazu, man kommt ins Plaudern, und im Laufe des Gespräch findet der andere heraus, dass er vor einem waschechten Veganer sitzt. Die Augen weiten sich ungläubig und heraus kommt ein "Vegan?", gefolgt von einem Vorurteil gegen die vegane Lebensweise. Kennt ihr? Ich auch, und darum wollte ich ein paar sehr häufige Vorurteile richtig stellen. ,,Vegan? Da sind Tiere mehr wert als Menschen... Auch wenn ich es durchaus verstehe, wenn man nach einem langen Tag unter Mitmenschen die ruhige Anwesenheit eines Tieres bevorzugt, so liegen den allermeisten Veganerinnen und Veganern Menschen doch sehr am Herzen. Viele machen sich genau darum Gedanken über Fair-Trade-Produkte und über die Ausbeutung von Menschen in der Mode-Branch. In den letzten Jahren gibt es erfreulicherweise immer mehr vegane Familien (und man setzt doch keine Menschen in die Welt, wenn man sie nicht mag) und gerade Social Media boomt in der veganen Community - weil niemand gerne allein ist, auch nicht allein unter Tieren. Dass uns Menschen also nicht wichtig sind, das stimmt sicher nicht, aber dass Tiere in unserer Gesellschaft nichts wert sind, nur weil sie Tiere sind, das stößt vielen von uns sauer auf.   ,,Vegan? Das sind doch ungewaschene Hippies... Was hat man eigentlich gegen Hippies? Die waren doch mal cool! Jedenfalls: Die vegane Community ist bunt und vielfältig. Eltern, Bankangestellte, Uni-Profs, Ärztinnen, Bauarbeiter, Geschäftsleute, Alleinerzieher...  Veganerinnen und Veganer findet man in allen Lebensentwürfen. Sicher sind auch ein paar Hippies dabei, aber man muss kein Batik-Muster mögen, um vegan zu leben.    ,,Vegan? Da ist man ständig krank! Na klar, weil einem das Fleisch fehlt! So ein Blödsinn - sorry, anders kann ich es nicht formulieren. Nachdem viele Studien zeigen (ich verlinke hier auf den großartigen Dr. Michael Greger, der wichtige Studien umfassend zusammenträgt), dass eine vegane, vollwertige Ernährung der Gesundheit sehr förderlich ist, möchte ich diesen Punkt eigentlich gar nicht mehr diskutieren. Gelegentlich wird dann die Großcousine des Zimmerkollegen des Neffen der besten Freundin als Negativbeispiel angeführt, die eine Woche vegan gelebt hat und der dann alle Haare ausgegangen sind. Okay, auf dem Niveau diskutiere ich natürlich gerne. Neben den wissenschaftlichen Studien kann ich dann immer nur sagen, dass ich seltener und weniger intensiv krank bin als früher und mich einfach körperlich besser fühle - veganen Personen aus meinem Umfeld geht es übrigens genauso. ,,Vegan? Die sind alle so dürr Ich würde es schön finden, wenn vegane Cupcakes und Eisbecher und Schokoriegel schlank und rank machen würden. Aber es sind eben Cupcakes und Eisbecher und Schokoriegel und die haben ebenso Kalorien wie ihre unveganen   Kollegen. Fakt ist: Obwohl im Schnitt vegane Menschen leichter sind als nicht-vegane Menschen, gibt es auch Veganer, die nicht dürr oder schlank sind. Und das ist genauso ok.  ,,Vegan? Da isst man nur nur gesund und bio Ich esse nicht nur gesund. Meine überwiegende Ernährung versuche ich vollwertig und ausgewogen zu gestalten, aber ehrlich - gelegentlich mal Pommes oder Kuchen oder ein Aperol Spritz, das hat schon was. Ich bin vegan, keine Nonne. Genauso versuche ich schon viel Bio-Lebensmittel zu kaufen, aber das geht nicht immer. Mein Mann und ich arbeiten Vollzeit, ich fahre mit den Öffis, da fahre ich nicht extra wegen jeder Kleinigkeit in den Bio-Markt. Ich kenne viele, die genau so eine Mischung haben. Gibt es andere, die wirklich nur gesund und bio essen? Bestimmt, aber das ist sicher bestimmend für die gesamte vegane Community.  ,,Vegan? Die glauben doch, sie sind etwas Besseres Ich gehe nicht mit Heiligenschein herum, nur weil ich keine tierischen Produkte esse, ich sehe mich deswegen nicht als besseren Menschen. Gibt es herzensgute Menschen, die nicht vegan leben? Natürlich. Gibt es Veganer, die richtig fiese und unangenehme Zeitgenossen sind? Klar. Für mich ist an einem Menschen mehr dran als seine Essgewohnheiten - zumal jeder das Potenzial hat, die zu ändern (denn wie viele von euch sind schon vegan auf die Welt gekommen? Dachte ich es mir doch). ,,Vegan? Das ist doch total teuer Oberflächlich gesehen - ja, vegane Produkte können teurer sein. Sojamilch ist teurer als Kuhmilch, Bio-Tofu kostet gerne mehr als Fleisch (was an sich schon ein Wahnsinn ist), manche vegane Eis- oder Käsesorten verlangen fantastische Preise (die man gelegentlich trotzdem gerne zahlt). Einerseits hat das denn Grund, dass Milch, Fleisch und Eier heftigst subventioniert werden, sprich, man zahlt als Endkonsument nicht das Geld, das eigentlich in das Produkt geflossen ist. Andererseits sind viele vegane Produkte oft von kleineren Firmen hergestellt, die noch nicht die Preise anbieten können wie große Konzerne. Aber selbst wenn vegane "Spezialprodukte" teuer sein können  - die Grundlagen einer veganen Ernährung sind es nicht. Mein Mann und ich essen sehr einfach: Kartoffeln, Vollkorn-Nudeln, Reis, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, und das sind alles sehr günstige Lebensmittel! Wenn man es hochrechnet, gebe ich jetzt sogar weniger für Essen aus wie früher, trotz gelegentlicher veganer Goodies. Fallen euch noch mehr Vorurteile gegenüber einer veganen Lebensweise ein? Lasst uns in den Kommentaren diskutieren! Fotos von unsplash-logo Brooke Lark Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Die 11 besten Food-Fotografie Tipps

22. November 2017 Veganpassion 

Die 11 besten Food-Fotografie Tipps Der Winter kommt in schnellen Schritten und da krümelt man sich lieber in den eigenen vier Wänden. Fotografie ist so ein schönes Indoor-Projekt, uns lässt mich jeden Tag erneut das Leben bunter und aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Als ich diesen Blog 2010 begann, habe ich mich ins Fotografieren verliebt und seither vieles dazu gelernt. Zwei meiner Kochbücher habe ich fotografiert und ganz besonders freue ich mich mit Instagram ganz aktuelle Eindrücke meiner Kulinarik zu teilen. Wenn du dich bisher nicht an die Food-Fotografie herantraust, habe ich gedacht dieser bunte Herbst ist genau der richtige Moment ein paar meiner Tipps zu teilen. 1. Die Ausrüstung. Du findest dein Essen immer sehr lecker, aber auf dem Bild sieht es einfach nicht appetitlich aus? Ich zeige dir wie du mit nur 10 Tipps deine Food-Fotografie verbessern kannst. Dabei ist es nicht unbedingt wichtig, ob dein Bild mit einem Smartphone oder einer DLSR-Kamera (digital Single Lens Reflex) geschossen wurde. Beides macht sehr schöne Aufnahmen! Hier siehst du den direkten Vergleich der unbearbeiteten Bilder: Die Käseplatte einmal mit dem iPhone 7 und rechts mit der Spiegelreflex Kamera (Sony alpha 7ii) geschossen: 2. Iss bevor du dein Essen fotografierst. Denn wer hungrig fotografiert, kann sich nicht auf die Food-Fotografie konzentrieren. Außerdem Snacks du nicht die besten Teile weg ?. Ich habe immer etwas neben dem Setting stehen. Zusatz darf man allerdings auch nicht sein, ich habe festgestellt, dass ein leichter Appetit die schönsten Fotos zaubert. 3. Suche Inspiration. Jedes Bild ist individuell und die goldene Regel wie ein Bild genau aussehen "muss" gibt es nicht. Lass dich vom Internet inspirieren, Pinterest und Instagram sind wunderschönen Plattformen, um Ideen zu sammeln. 4. Treffe Vorbereitungen. Schneide alle Zutaten vor und bereite alles nötige vor, damit du mit dein Gericht ohne Umschweife ablichten kannst. Soßen und Nudeln ermatten schnell. Leichtes Grünzeug wie Kräuter und Salat sollten erst ganz zum Schluss angerichtet werden, damit sie ihre Frische nicht verlieren. Baue am besten deine gesamte Dekoration (Tischdecke, Geschirr, Besteck etc.) bereits im Vorhinein auf und schieße ein paar Probefotos. Wie wirkt der Hintergrund im Bild, wie wirken die Lichtverhältnisse, brauchst du mehr Licht? 5. Benutze Tageslicht. Baue dein Setting am Besten nahe eines Fensters auf. Morgens zwischen 8-11 und Nachmittags von 14-16 Uhr (im Sommer länger) ist das Außenlicht weich und natürlich und wirft keine harten Schatten. Benutze kein direktes Licht von vorne (durch künstliche Quellen wie Blitzlicht), sondern ein Fenster von der Seite, um deine Gerichte natürlich anstrahlen zu lassen. Belichte dabei dein Hauptmotiv, um das Auge zu führen und setze Highlights. 6. Spiele mit der Optik. Richte dein Essen hübsch an. Kräuter, Kerne, spirelliertes Gemüse, ein Bisschen Liebe, Sößchen und grob gekörntes Meersalz verzaubern eine einfache Kürbissuppe in etwas Besonderes. Verwende immer passende Deko zum Inhalt deiner Speisen. Das können Nussmuse, Gemüse und Obst, Kräuter und Gewürze sein. Je mehr schöne zusätzliche Komponenten du hast, umso spannender erscheint dein Bild. Überlade es aber nicht. Du merkst schon wann es deinem Auge entspricht. 7. Benutze schöne Requisiten. Eine ansprechende Optik bei Geschirr und Besteck oder einem Leinentuch unter dem Teller geben deinem Gericht eine realistische Form und dem Betrachter das Gefühl er könne gleich mit dem Löffel in die Pasta tauchen. Achte darauf, dass deine Requisiten thematisch zum Bild passen und dein Styling unterstützen. Für dieses Bild habe ich diese Requisiten verwendet: Holztablett, Brettchen, Brot, Messerchen, Schälchen, Salz und weitere. Schöne Tabakware findest du auf Flohmärkten, bei Oma (immer wieder eine Überraschung) oder bei kleinen Läden wie ELZ Bag, Ms Pompadour und Foodreich. 8. Front vs. Vogel- Perspektive. Gehe in jedem Fall etwas näher ran an dein Bild. Es macht Sinn etwas Puffer für eventuelle Bilddrehung und Ausschnitte einzukalkulieren, je schlechter allerdings deine Kamera ist, umso eher solltest du das Endformat fotografieren. Jeder Zoom verliert an Qualität. Probiere dabei aus, ob dein Bild mit der Vogelperspektive oder von vorne (45° Winkel) schöner aussieht. Außerdem kannst du dich mit der Drittelteilung vertraut machen. Wenn dein Hauptmotiv nicht genau in der Mitte ist, sondern im oberen/­­unteren oder rechten/­­linken Drittel deines Bildes. Es wirkt dadurch ausgeglichener und bekommt eine schöne Bildspannung. Probiere es aus! 9. Wähle das passende Format. Inzwischen lassen sich auch jpegs sehr gut mit Bildbearbeitungsprogrammen verbessern. Wenn du mit großen Formaten arbeiten möchtest, verlustfrei bearbeiten und eine druckfähige Qualität bekommen möchtest, erreichst du das am besten im RAW-Format. Schaue dafür in die Einstellungen deiner DSLR Kamera (im Smartphone nicht verfügbar). 10. Schärfe und Belichtungszeit (Verschlusszeit). Die Belichtung deiner Bilder kannst du an DSLR Kameras und auch dem Handy (Mit Apps wie ProCam) einstellen. Sie regelt nicht nur die Helligkeit des Bildes, sondern steuert auch wie scharf deine Aufnahme ist. Je länger du ein Motiv belichtest, umso eher läuft es Gefahr zu verschwimmen, dafür kann es aber besser ausgeleuchtet werden. Mit der Blende kannst du zudem steuern, wie sehr du den Hintergrund vom Fokus des Bildes abgrenzen möchtest. Für einen sehr weichen Hintergrund wähle eine kleine Blende, für ein gesamt scharfes Bild wähle eine große Blende. Da eine große Blende viel Licht benötigt, um alle Details stark abbilden zu können und eine kleine Blende nur wenig Licht benötigt, entsteht ein Spiel zwischen Verschlusszeit und Blende. 11. Hole mehr aus deinen Bildern mit einem Bildbearbeitungsprogramm. Bildbearbeitungsprogramme bringen zum Vorschein was die Kamera gegenüber dem Auge an Qualität schluckt. Hast du schonmal ein Gericht voller Leuchtkraft bewundert und warst dann eher enttäuscht wie es in der Kamera wirkt? Genau das kannst du nachbearbeiten! Zum Schärfen, für die Dynamik und Helligkeit verwende ich auf dem Handy VSCO (kostenlos) und auf dem Mac Adobe Lightroom (ca. 12EUR pro Monat). Zu den Anschaffungskosten Ich habe mit einer Kompaktkamera angefangen zu fotografieren, mir nach und nach zunächst eine Lightbox, dann Softboxen und eine bessere Kamera gegönnt. Wie ihr an den Vergleichen sehen könnt, lassen sich heute auch aus Handyfotos erstaunlich gute Bilder zaubern. Für richtig große Formate im Privatbereich reicht die Qualität aber meistens nicht aus.  Wenn du dir ein gutes Anfangs-Equipment zulegen möchtest, empfehle ich eine mittelpreisige DSLR Kamera (meine ist die SONY alpha 77i) und im Winter eventuell ein paar Softboxen. Da die Objektive für Spiegelreflexkameras oft keinen Zoom haben und mit einer Festbrennweite arbeiten, richtet sich die Wahl des Objektivs nach deinen Motiven. Für große Torten verwende ich ein 17-55mm Objektiv, für Pralinen und Kekse arbeite ich gerne mit 200-300mm Makro-Objektiven. Bei Porträt würde ich mit 90-100mm arbeiten. Ein großes DANKE geht an Happy Cheeze und ihre wunderbaren veganen Käsesorten, die mich einmal mehr zur farbenfrohen Food-Fotografie inspiriert haben. Das Malen mit Zutaten rund um diese schönen Käse ist wie ein Mandala zeichnen, ein Mobilé bauen oder Malen nach Zahlen. Ich hoffe dir hiermit einen schönen Anstoß für die Food-Fotografie gegeben zu haben. Zu diesem Thema werden weitere Food-Fotografie-Posts folgen, in denen ich gerne auf deine Fragen eingehe. Was möchtest du sonst über Food-Fotografie wissen? Schreib mir in den Kommentaren! Veganpassion-Blog abonnieren

Meine vegane Woche - 16. - 22. Oktober 2017

23. Oktober 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 16. - 22. Oktober 2017 Montag Die Woche fängt am besten mit gleichermaßen schnell zubereitetem wie köstlichem Essen an, findet ihr nicht auch? Ich hatte noch Refried Beans eingefroren (dabei werden Pinto-Bohnen mit Zwiebel, Knoblauch und Gewürzen sehr weich gekocht und dann gestampft), und habe die als Füllung in Wraps gestrichen, M hat sie dann auf unserem Sandwich-Grill knusprig getoastet. Dazu gab es einen knackigen Salat. Mit so einem Abendessen ist der Montag nur halb so schlimm! Dienstag Das vermutlich hässlichste Foto, das je auf einem Blog gesichtet wurde - aber ich möchte hier ja ehrlich sein. Am Dienstag zu Mittag gab es Haferbrei (auch als "Overnight Oats" bekannt), den ich mit feinblättrigen Haferflocken, einer gestampften Banane, Sojajoghurt, Zimt, Leinsamen und gefrorenen Himbeeren anrühre. Zwar hat die Kreation dann die Farbe der Tischplatte, aber ich schwöre, das ist wirklich gut! Ich esse das sehr gerne zu Mittag, vor allem, weil man es am Vorabend schnell zubereiten kann. Mittwoch Esther, mein liebstes Internet-Schwein, deren Abenteuer ich auf Facebook verfolge, hat leider keine gute Woche. Esther ist eine Internet-Sensation - ihre beiden Papas haben sie als vermeintliches Mini-Schwein bekommen und dann schnell festgestellt, dass die liebe Esther nicht zu wachsen aufhört. Tatsächlich ist Esther ein ausgewachsenes Schwein, die aber trotzdem bei ihren beiden Papas bleiben durfte (und die Familie lebt mittlerweile vegan, auch hier ist Esther der Grund dafür). Auf Facebook erzählen sie aus Esther's Perspektive von ihren Abenteuern. Der armen Esther geht es momentan nicht gut, und während Tierartzpraxen auf Meerschweinchen, Hunde und Katzen ausgelegt sind, fehlt einerseits die notwendige Erfahrung mit Schweinen, die nicht einfach zu Speck verarbeitet werden, wenn es ihnen nicht gut geht, und andererseits die Ausrüstung, die man für eine Lady von Esthers Ausmaßen benötigen würde. Die beiden Papas von Esther bemühen sich sehr, ihr eine möglichste gute Behandlung zukommen zu lassen, doch leider gestaltet sich das teilweise schwierig - während eine Behandlung in den USA einfacher wäre, ist es nicht gar so leicht, das kanadische Schweinchen über die Grenze und wieder zurück zu bekommen. Weil sie kein Hund und keine Katze ist, sondern in die Kategorie "Nutztier" fällt, und  daher die "Canadian Food Inspection Agency" für sie zuständig ist, wenn sie die Grenze überqueren sollte. Das muss man sich vorstellen: Man hat ein Familienmitglied, das zutraulich und intelligent wie ein Hund ist, das aber offiziell als Essen eingestuft ist, das nur so viel wert sein soll, wie die Anzahl Würstchen, die man aus jemandem machen kann. Ich habe diese Woche oft an Esther gedacht, und auch an all die anderen Schweine auf dieser Welt, die es nicht so gut haben wie sie. Donnerstag Euch ist sicherlich aufgefallen, dass ich mir mein Essen täglich ins Büro mitnehme. Oft koche ich am Vortag mehr, um dann auch gleich unsere Lunchboxen aufzufüllen, manchmal bereite ich auch extra etwas vor (und momentan gibt es gerne Haferbrei, siehe oben). Gelegentlich reiße ich auch einen Beutel Tiefkühl-Gemüse auf (hier eine Wokmischung), schnippsle etwas frische Gemüse und Nüsse dazu und gebe eine fertige Sauce darüber (Sweet-Chili-Sauce oder auch süß-saure Sauce). Mit Reis dazu ein wirklich schnelles und leckeres Mittagessen! Freitag M und ich haben uns eine kleine Auszeit gegönnt und sind ins Hotel Alpendorf im Salzburger Land gefahren (übrigens nicht gesponsort, aber ich erzähle es euch trotzdem gerne). Dort heißt man auch vegane Gäste gerne willkommen! Gestartet haben wir den Kurzurlaub mit einem Soja-Latte und Kuchen, perfekt! Nach einer Runde im Pool und im Dampfbad haben wir das mehrgängige Abendessen eingenommen. Mousse von der Strauchtomate Ofenkartoffel mit Dip und Gemüse Samstag Wir hatten Glück mit dem Wetter und haben das fabelhafte Herbstwetter für einen Ausflug genutzt. Am Nachmittag haben wir dann hungrig eine Jause im Hotel eingenommen, die uns aber nicht den Hunger auf's Abendessen verdorben hat! Jause: Ravioli mit Pesto Gefüllter Paprika mit Kräutersauce Buchtel mit Vanillesauce Sonntag Zurück daheim erwartete mich eine schöne Überraschung: Eine Flasche veganer Baileys! Ganz neu auf dem Markt und exklusiv im Online-Shop von Veganz erhältlich, besticht diese Sorte einerseits natürlich mit der veganen Rezeptur auf Basis von Mandeln und andererseits mit dem schönen Design (die Flasche schimmert auch ganz zart). Veganz war so nett und hat mir eine Flasche geschickt, danke! Ich habe ihn noch nicht probiert, aber sagen wir es so - ich schleiche seitdem an der Flasche vorbei und überlege mir jeden Morgen, ob es zu viel des Guten wäre, wenn ich mir einfach einen Schuss Baileys in meinen Kaffee kippe. Aber ich habe noch etwas Willenskraft über und möchte den Baileys am liebsten über Vanilleeis probieren, so mochte ich Baileys früher auch am liebsten. Ich berichte euch natürlich sofort, wenn ich die Flasche geköpft habe! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Veganer Obazda

14. September 2017 Eat this! 

Veganer ObazdaAb kommenden Samstag heißt es in München mal wieder „O’zapft is!“ Und obwohl ich dem Trubel auf dem Oktoberfest, der ja eigentlich eher an Ballermann erinnert, rein gar nichts abgewinnen kann, schlägt mein fränkisch-bayerisches Herz wie wild für deftiges Brotzeit-Gedöns wie Obazda, frischen „Radi“, saure Gurken, Zwiebeln und leckeres Bier. Alles vegan, versteht sich. Deines vielleicht auch? ? Bisher blieb einem ja meistens leider bei solchen Veranstaltungen bis auf’s Bier und einer trockenen Brezn der Schnabel im wahrsten Sinne des Wortes trocken. Wenn es denn schon mal was Veganes gab, dann meistens die obligatorischen, faden und überteuerten Quinoa-Bällchen mit liebloser Tomatensauce und ein paar Salatfusseln. Mittlerweile hat sich da aber wohl auf der Wiesn einiges getan und es werden vegane Käsespätzle, Bratwurstsemmeln, Seitan-Leberkäswecken, Schnitzel, Wraps und einiges mehr angeboten, yay! Vielleicht gibt’s ja auch bald leckeren veganen Obazda? Bis dahin bastel ich mir meine feine Brotzeitplatte gerne selber, auf die ich packen kann, was ich will. Obazda in rauen Mengen, rauchiger Seitanaufschnitt, Rettich und mein heißgeliebtes Wasa Knäckebrot, das so gut zum Dippen und Snacken passt, dürfen natürlich auf keinen Fall fehlen. Und überhaupt darf’s dabei ein bisschen gemütlicher zugehen als auf der Wiesn, eher wie bei einem Picknick! Je nach Wetterlage gerne draußen oder bei „Sauwetter“ einfach gemütlich in den vier Wänden. Zu unserem zünftigen Wiesn-Picknick haben wir uns jedenfalls nicht lumpen lassen und alles aufgetischt, was das deftige Veganer-Herz begehrt und unserer Meinung nach auf einer fancy Brotzeitplatte landen darf ?. Und hey, wer sagt, dass da hausgemachter veganer Mozzarella und Camembert nicht dazu gehören? Zusammen mit unserem Obazda ist man als früherer Käseliebhaber schon fast im siebten Himmel. Damit der Obazda so richtig schön herzhaft würzig und einfach unglaublich lecker wird, lassen wir dem Guten ein bisschen Zeit zum reifen. Das dauert keine Ewigkeit, sondern ist fix einfach über Nacht erledigt. Den Unterschied schmeckst du aber! Ich bin dann mal beim picknicken. Prost! ? Was darf auf deiner Wiesn-Platte auf keinen Fall fehlen? Immer her mit den Tipps! Veganer Obazda Deftiger, gereifter veganer Obazda der auf keiner veganen Brotzeitplatte fehlen darf. - 125 g Cashewkerne - 3 EL Sojajoghurt - 3 EL Wasser - 3 EL Brottrunk - 125 g gekochte Kichererbsen - 12 g Hefeflocken - 1 TL Misopaste - 50 g vegane Butter - 1/­­2 TL Salz - 1 TL Paprikapulver (edelsüß) - 1/­­2 TL Kümmel (gemahlen) - 1/­­2 Zitrone (ausgepresst) - 1 Schalotte - 1/­­4 Bund Schnittlauch - 1/­­4 TL Paprikapulver -  Cashews mindestens zwei Stunden in lauwarmen Wasser einweichen. Anschließend abgießen. -  Mit Sojajoghurt, Wasser und Brottrunk fein pürieren und über Nacht in einer sauberen Schüssel zugedeckt bei Zimmertemperatur reifen lassen. -  Cashewmasse und restliche Zutaten, bis auf Schalotte, Schnittlauch und 1/­­4 TL Paprikapulver, in einer Küchenmaschine pürieren. - Schalotte fein hacken und unter den Obazda heben und im Kühlschrank mindestens 5 Stunden ziehen lassen. -  Mit Schnittlauch und 1/­­4 TL Paprikapulver toppen. Serviere zu deiner Wiesn-Platte frischen Rettich, Radieschen, Tomaten, Weintrauben, Beeren, Gurken, Seitanaufschnitt, veganen Mozzarella, veganen Camembert, WASA Knäckebrot und süßen Senf. Merken Merken Der Beitrag Veganer Obazda erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Veganer Mohn-Babka mit den EDEKA Backhelden - Veganer Masala Chai - Gegrillte Maiskolben wie auf Mexikos Straßen - Veganer Käsekuchen mit Provamel

Eis selber machen - Veganes Eis Rezept

30. August 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Eis selber machen - Veganes Eis RezeptEis geht doch einfach immer, oder nicht? Auch wenn wir dieses Jahr einen durchwachsenen Sommer haben, ist ein leckeres veganes Eis nie verkehrt. Wir zeigen euch heute wie ihr veganes Eis selber machen könnt, das super cremig ist und euch immer gelingt. Mit diesem Eis Rezept habt ihr eine leckere Basis und könnt viele unterschiedliche Sorten kreieren, je nach eurem persönlichen Geschmack! Veganes Eis gibt es mittlerweile in vielen Supermärkten zu kaufen, doch diese sind entweder ziemlich teuer oder enthalten Emulgatoren und Stabilisatoren, auf die wir hier verzichten können. Also heißt es: Veganes Eis selber machen! So könnt ihr nämlich entscheiden, welche Zutaten ihr verwendet und welche Geschmacksrichtung ihr zubereitet. Ich esse viel lieber fruchtigere Sorten, mein Mann jedoch die schokoladigen Sorten. Gar kein Problem! Ihr macht eine größere Menge vom Basis Eis Rezept und wandelt diese dann für jeden ab. Veganes Eis selber machen Unsere Basis ist wirklich super einfach. Ihr habt ein tolles Eis Rezept ohne Eismaschine und braucht im Prinzip nur zwei Zutaten: Die Flüssigkeit und die Süße! Die Zubereitung von veganem Eis ist gar nicht so aufwendig und lohnt sich in jedem Fall. Da wir ein richtig cremiges Eis haben möchten, ist es wichtig als Basis eine etwas fetthaltige Flüssigkeit zu nehmen. Hier eignet sich am besten eine aufschlagbare vegane Sahne. Ihr könnt die Sahne auch aus Kokosmilch zubereiten: Dafür die Dose Kokosmilch über Nacht in den Kühlschrank stellen und dann den festen Teil wie normale Sahne aufschlagen. Für die Süße verwenden wir Kondensmilch. Da diese als vegane Variante ziemlich schwer zu bekommen ist, kochen wir diese aus Kokosmilch einfach selbst. Die Kondensmilch ist sehr wichtig für eine gute Konsistenz ohne Eiskristalle nach dem Gefrieren. Eis Grundrezept vegan Zutaten - 200 ml Kokosmilch (Dose) - 80 g Zucker - 200 ml aufschlagbare vegane Sahne Zubereitung Erhitzt in einem kleinen Topf die Kokosmilch und den Zucker solange, bis sich der Zucker aufgelöst hat und es anfängt zu kochen. Lasst es alles bei niedriger Hitze solange weiter köcheln, bis ihr eine cremige Konsistenz bekommt. Dies dauert zwischen 30 - 40 Minuten. Versucht dabei nicht zu oft zu rühren, damit sich keine Kristalle bilden. Lasst nun die fertig gekochte Kondensmilch über Nacht im Kühlschrank abkühlen. Am nächsten Tag könnt ihr die Sahne aufschlagen und in die Kondensmilch unterrühren, bis alles gut vermischt ist. Das ist die Basis für euer leckeres Eis!     Mit diesem Eis Rezept könnt ihr nun euer Eis in allen Geschmacksrichtungen und Variationen selber herstellen. Probiert es doch einfach mal aus, denn Eis macht glücklich und das brauchen wir schließlich doch jeden Tag!       Cookie Dough Zutaten - 1 Portion Basis Eis - 1 EL Kokosöl - 1 EL Pflanzenmilch - 1 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft - 5 EL Mehl - 1 EL Schokodrops Zubereitung Für euer veganes Eis mit Cookie Dough alle Zutaten gut verrühren und in kleinen Stücken unter das Eis mischen. Danach das selbstgemachte Eis über Nacht (oder mindestens für vier Stunden) einfrieren! Brownie Caramel Zutaten - 1 Portion Basis Eis Brownie - 4 EL Pflanzenmilch - 2 EL Apfelmus - 1 EL Kakaopulver - 2 EL Mehl - 1 Msp Backpulver Karamellsauce - 50 g Zucker - 2 EL Wasser - 40 g Kokosmilch Zubereitung Für den Brownie als Topping für die selbstgemachte Eiscreme alle Zutaten gut verrühren, in eine Tasse füllen und für zwei Minuten in der Mikrowelle backen. Für die Karamellsauce den Zucker und das Wasser in einen kleinen Kochtopf aufkochen und bei niedriger Hitze so lange köcheln, bis der Zucker karamellisiert. Nun die Kokosmilch da zugießen, gut einrühren und nochmals aufkochen lassen. Vorsicht: Beim Eingießen der Kokosmilch brodelt das Karamell sehr stark! Die Brownie in Stücke rupfen und mit der Karamellsauce vorsichtig in das Eis einrühren. Dann das fertige Eis über Nacht (oder mindestens für vier Stunden) einfrieren! Strawberry Cheesecake Zutaten - 1 Portion Basis Eis - 3 vegane Kekse - 100 g Erdbeeren - 3 EL Sojaquark (ungesüßt) Zubereitung Die Erdbeeren pürieren und mit dem Sojaquark vermischen. Anschließend mit den zerbröselten Keksen unter die Eis-Masse mischen. Friert nun das Eis über Nacht (oder mindestens für vier Stunden) ein! Cookies ´n´ Cream Zutaten - 1 Portion Basis Eis - 6 Oreos Zubereitung Die Oreos in das vegane Basis Eis zerbröseln und über Nacht (oder mindestens für vier Stunden) einfrieren! KLEINER TIPP: Holt am besten das Eis mindestens 15 Minuten bevor ihr es essen möchtet aus dem Gefrierfach, damit es nicht zu fest ist!   Mit diesen vier Eis Rezepten überzeugt ihr definitiv jeden davon, dass es super easy und lecker ist veganes Eis selber zu machen! Wir freuen uns auch über neue, vegane Eis Kreationen und Ideen eurerseits! Lasst euch euer selbstgemachtes Eis schmecken Der Beitrag Eis selber machen - Veganes Eis Rezept erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.


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