Superfoods - Sind sie ihr Geld wert? (Teil 2) - vegetarische Rezepte

Superfoods - Sind sie ihr Geld wert? (Teil 2)

9. Februar 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Superfoods - Sind sie ihr Geld wert? (Teil 2)
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Im ersten Teil haben wir Chia Samen, Weizengras, Maca und Baobab unter die Lupe genommen. Doch das Angebot ist riesig und umfasst viel mehr, als nur die 4 behandelten Superfoods. Deshalb betrachten wir in diesem Teil drei weitere Supernahrungsmittel und erfahren mehr über deren Herkunft, Nährstoffe und natürlich deren Preis. Hanfsamen Nein, hiervon bekommt man keinen Rausch, denn die Samen enthalten kein THC. Man kann sie also bedenkenlos konsumieren. Das positive der Pflanze ist, dass sie auf nahezu jedem Boden wächst und sehr pflegeleicht ist. Man kann nicht nur die Samen, sondern auch die Fasern des Nutzhanfes verwenden, um damit Kleidung oder Papier herzustellen. Die Samen zeichnen sich durch ihren hohen Ballaststoffgehalt aus, d.h. sie sind sehr sättigend. Zudem bestehen sie aus ca. 30% Proteinen und enthalten wichtige Mineralstoffe und B-Vitamine. Außerdem liefern sie wichtige Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Gekauft habe ich die Samen im Alnatura, jedoch bieten sie auch andere Biosupermärkte an und im Internet gibt es auch reichlich Auswahl. 250G kosten ca. 4EUR und man kann sie fast überall hineinmischen. Mir persönlich haben sie gut im selbst gebackenen Brot gefallen, denn die Samen sind knusprig, was dem Brot ein gewisses Etwas verleiht. Moringapulver Das Moringapulver wird aus den Blättern des Moringabaumes gewonnen. Dieser Baum ist die nährstoffreichste Pflanze auf der ganzen Welt, weshalb sie auch ,,Wunderbaum oder ,,Tree of Life genannt wird. Seine Blätter werden schonend getrocknet, sodass sie alle Nährstoffe behalten. Danach werden sie zu einem Pulver zermahlen, welches letztendlich in der Verpackung landet. Es riecht nach Kaninchenfutter, ist jedoch viel wertvoller, denn der Baum aus Afrika überzeugt mit seinen Nährstoffen. Kaum zu glauben, dass das Pulver 25mal soviel Eisen wie Spinat, 3mal soviel Kalium wie Bananen und 9mal soviel Eisen wie ein Rinderfilet hat. Zudem enthält die Pflanze 46 Antioxidantien, alle essentiellen Aminosäuren und Zeatin, was Hautalterungen aufhalten soll. Das wertvolle Pulver gibt es vereinzelt in Läden und hauptsächlich im Internet zu erwerben. Das Pulver was ich getestet habe ist von The Essence of Africa und kostet 14,90EUR pro 100g-Packung. Man kann es in Suppen, Smoothies, Dressings und ins Gebäck geben, wobei ein Teelöffel am Tag genügt. Goji Beeren Die Goji Beere kommt aus China und gilt als die nährstoffreichste bekannte Beere. Sie wird vor Ort schonend getrocknet, wodurch keine Nährstoffe verloren gehen. 50g der getrockneten Beeren reichen aus, um den Mindes-Tagesbedarf an Eisen zu decken. Sie enthalten zudem 21 wichtige Spurenelemente, die in unseren Grundnahrungsmitteln aufgrund der ausgelaugten Böden kaum noch gibt. Die Beeren unterstützen die Entgiftung des Körpers und sind zudem gut für Sportler, da die Polysaccharide die Leistungsfähigkeit der Muskulatur erhöhen. Eine 500g Packung gibt es für ca. 15EUR in Biosupermärkten oder in Onlineshops. Die Beeren kann man in Smoothies geben, in den Joghurt unterrühren oder so als Snack essen. Fazit Einige haben im letzten Teil das Fazit vermisst, denn auf die Frage, ob die Superfoods ihr Geld wert seien, bin ich im ersten Teil nicht eingegangen. Denn für mich persönlich gibt es nicht das eine Superfood, das Euch jetzt Superkräfte verleiht. Zwar kann ich sie jedem empfehlen, der das benötigte Geld hat, aber zwingend notwendig sind sie nicht. Für mich macht der regelmäßige Kauf nur einen Sinn, wenn man sich danach besser fühlt. Dabei empfehle ich Euch das zu kaufen, was Euch in den Beiträgen am besten gefallen hat und am meisten anspricht. Wenn ihr keine positive Veränderung spürt, dann sind sie ihr Geld meiner Meinung nach nicht wert. Aber wenn Ihr morgens fitter und aktiver seid, dann kann sich der Kauf lohnen. Mein Tipp: Findet selber heraus, was Euch gut tut. Integriert eine Woche lang Euren Favoriten in Speisen und Smoothies.

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