nahrhaft - vegetarische Rezepte

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Spicy Creme aus geröstetem und gemahlenen Sesam, Kichererbsen, Kreuzkümmel und Chili

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nahrhaft vegetarische Rezepte

Reissalat mit Azukibohnen und knackigem Gemüse

18. Juni 2019 The Vegetarian Diaries 

Reissalat mit Azukibohnen und knackigem Gemüse Dieser Beitrag enthält Werbung in Zusammenarbeit mit Reformhaus(R) . Durch das Lesen, Kommentieren und Teilen unterstützt du mich bei meiner Arbeit. Vielen Dank dafür! Hast du schon mal etwas von Azukibohnen gehört oder diese gegessen? Nein, dann wird es aber Zeit! In diesem einfachen Reissalat mit knackigem Gemüse kommen sie ganz hervorragend zur Geltung. Außerdem verrate ich dir, was es mit der neuen Eigenmarke des Reformhaus(R) auf sich hat und wie du vielleicht schon bald selber einmal mit dem Team vom Reformhaus(R) kochen kannst. Azukibohnen – eine Proteinbombe! Azukibohnen gehören zur Pflanzenart der Hülsenfrüchtler und sind unter anderem mit der Mungobohne verwandt. Sie werden vor allem in Japan, Korea und China angebaut und werden dort seit Tausenden Jahren in der Küche verwendet. Azukibohnen zeichnen sich durch ihre weinrote Farbe mit einem kleinen weißen Streifen auf der Bohne aus. Nach dem Kochen weisen sie eine kernige, bissfeste Konsistenz auf und haben einen ganz leichten süßlichen Geschmack. Damit eigenen sie sich sowohl für herzhafte Gerichte, als auch in der Verwendung für Süßspeisen. In Japan sind mit Bohnenpaste gefüllte, süße Reiskuchen zum Beispiel ein beliebtes Dessert! Neben den äußeren Merkmalen hat es die Azukibohne aber in sich: zum einen ist sie mit über 20 % Proteinanteil eine tolle Eiweißquelle, zum anderen ist sie reich an Eisen, Folsäure, Kalium, Magnesium und Vitamin B! Reformhaus(R) on Tour Die Reformhäuser kennst du bestimmt oder? Reformhäuser sind Fachgeschäfte, die sich vor allem auf (pflanzliche), Bio-zertifizierte Lebensmittel, pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel, rezeptfreie Naturarzneimittel und Kosmetikartikel spezialisiert haben. In fast allen größeren und kleineren Städten in Deutschland findest du ein Reformhaus(R). Seit letztem Jahr ist das Reformhaus(R) auch mit einem eigenen Food-Truck auf vielen verschiedenen Veranstaltungen in Deutschland unterwegs. Ob auf einer Veggie-Messe, bei Straßenfesten, Laufveranstaltungen oder bei einem Food-Truck Festival. An vielen Orten hast du die Chance das Reformhaus(R) on Tour zu erleben. Im Foodtruck werden ausschließlich vegan-vegetarische Gerichte angeboten. Die nächsten Termine und Veranstaltungen, kannst du ganz einfach auf der Website einsehen. Reformhaus(R) meets Blogger Neben dem Erna-Foodtruck ist das Reformhaus(R) auch immer wieder auf verschiedenen Veggie-Messen wie zum Beispiel der Veggie-World aktiv. Neben dem Food-Truck und einem Reformhaus(R) Stand, bietet das Reformhaus(R) dort eine interaktive Mitmach-Küche an. Hier ist jeder eingeladen gemeinsam mit dem Reformhaus(R) unter professioneller Anleitung in kurzen Workshops gemeinsam zu kochen und zu genießen. Neben der Zubereitung von kleinen Snacks, besteht genug Zeit sich ein wenig kennen zulernen, die Produkte der neuen Reformhaus(R) Eigenmarke zu probieren und natürlich das ein oder andere Foto zu machen. Bei der Veggie-World in Hamburg hatte ich das große Vergnügen mit einigen anderen Bloggern an dieser tollen Kochrunde teilzunehmen. Gemeinsam haben wir mit anderen TeilnehmerInnen ein verdammt leckeres Champignons-Baguette mit einer Cashewcreme zubereitet. Das Rezept für das Daisys Pilz Wiesen Krusti findest du hier! Solltest du auf einer der kommenden Messen vor Ort sein, schau unbedingt einmal vorbei. Vielen Dank an dieser Stelle für den schönen Tag an das #teamreformhaus, Lena von ‘A Very Vegan Life‘, Daniela und Heiko von ‘Teekesselchen‘, Luzie von ‘Cream Karma‘, Sascha von ‘ThinkVegan‘ und Cornelia von ‘Die See kocht‘. Die neue Reformhaus(R) Eigenmarke! Falls du in den letzten Wochen mal in einem Reformhaus(R) gewesen sein solltest, ist dir vielleicht aufgefallen, dass sich dort gerade einiges tut. Die Azukibohnen aus diesem Rezept und viele weitere tolle Produktgruppen wie Trockenfrüchte, Hülsenfrüchte oder Nüsse findest du seit einiger Zeit unter der neuen Reformhaus(R) Eigenmarke. Ein komplett neues Design, neue Verpackungen und natürlich bewährte Reformhaus(R) Qualität kommen bei diesen Produkten zusammen. Aber was steckt genau drin? Bio ist nicht gleich Bio Alle Produkte der Reformhaus(R) Eigenmarke sind zu 100 % Bio und tragen entsprechend das bekannte EU Biosiegel. Das Reformhaus geht aber noch einen großen Schritt weiter mit den sogenannten neuform(R) Qualitätsrichtlinien. Diese garantieren, dass die Produkte so ursprünglich, nachhaltig und vielfältig wie möglich produziert und vertrieben werden. Um dies zu erreichen wird bei den Produkten großer Wert auf 100 % Natürlichkeit gelegt. Das bedeutet kein Zusatz von E-Nummer, keine Verwendung von gentechnisch veränderten Organismen oder Zugabe von Geschmacksverstärkern. Alle Produkte werden so natürlich wie möglich erzeugt und weiterverarbeitet. Dabei werden keine Zusätze wie Konservierungsstoffe oder Aromen beigefügt! Um sicher zu gehen, dass diese hohen Anforderungen an die Produkte auch eingehalten werden, führt das Reformhaus(R) strenge Qualitätskontrollen durch. Die bezogenen Rohwaren und Produkte werden kontinuierlich auf Rückstände und Kontaminationen kontrolliert. So kann das Reformhaus(R) sicher gehen, dass die Qualitätsrichtlinien eingehalten werden und der hohe Anspruch und Standard der Produkte garantiert werden kann. Wenn du das nächste Mal in einem Reformhaus(R) vorbeischaust, halte unbedingt Ausschau nach den neuen Produkten. Auf den Packungen findest du fantastische Illustrationen des Inhalts sowie Hintergrundinformationen, Tipps & Tricks sowie Zubereitungsweise! Reissalat mit Azukibohnen Zurück zu den Azukibohnen und der neuen Reformhaus(R) Eigenmarke. Für das Rezept habe ich die Azukibohnen mit einem einfachen Reissalat kombiniert. Dazu frisches Gemüse und ein einfaches Dressing. Fertig ist ein super einfaches, abwechslungsreiches und vor allem sehr nahrhaftes Essen. Mit dem Gemüse kannst du natürlich variieren. Auch Möhren, grüne Bohnen, Brokkoli, Gurke oder Paprika passt sehr gut dazu. Ich habe den tollen Basmatireis vom Reformhaus(R) verwendet. Hier kannst du aber auch auf einen Naturreis zurückgreifen. Abgerundet wird der Reissalat durch Sesam und Cashewkerne. Viel Spaß beim Nachmachen und Ausprobieren! Reissalat mit Azukibohnen und knackigem Gemüse Rezept drucken Ergibt: 2 Portionen Zutaten - Reissalat - 100 g Reformhaus(R) Azukibohnen (vor dem Abkochen) - 200 g Reformhaus(R) Basmati-Reis (natur) - 2 Frühlingszwiebeln - 100 g Zuckerschoten - handvoll Radieschen - Reformhaus(R) Sesam (ungeschält) - Reformhaus(R) Cashewkerne - frische Petersilie oder Koriander - Dressing - 50 ml neutrales Pflanzenöl - 1 Knoblauchzehe - Saft einer Limette - 1 Tl Agavendicksaft (oder andere Süße) - 1 Tl Senf - Salz, Pfeffer - Ingwer (nach Vorliebe) Zubereitung 1 Die Azukibohnen über Nacht in Wasser einweichen. Am nächsten Tag abspülen und nach Packungsanweisung abkochen. Bei mir hat das ca. 45 Minuten gedauert. Das hängt aber immer ein wenig davon ab, wie lange die Bohnen eingeweicht wurden und wie groß sie sind. Einfach ab und zu mal probieren! Parallel den Basmati-Reis abkochen und anschließend etwas abkühlen lassen. 2 Die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Die Radieschen waschen und je nach Größe in dünne Scheiben oder Stücke schneiden. Die Zuckerschoten waschen und für 2-3 Minuten blanchieren. Anschließend in mundgerechte Größe zuschneiden. 3 Die Cashewkerne in einer kleinen Pfanne anrösten und zur Seite stellen. Alle Zutaten für das Dressing miteinander vermischen und gut abschmecken. Ingwer passt in dieser Kombination gut, aber nur wenn du ihn magst! 4 Reis, Azukibohnen und das Gemüse gut miteinander vermischen. Zum Schluss das Dressing unterheben und mit dem Sesam, Cashewkernen und frischer Petersilie oder Koriander servieren. Notes Ergibt mit der Menge zwei gute Portionen oder als Beilage vier Portionen. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit dem Reformhaus(R) entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen und spiegelt meine eigene Meinung dar. The post Reissalat mit Azukibohnen und knackigem Gemüse appeared first on The Vegetarian Diaries.

5 Superfoods, die deinen Stoffwechsel ankurbeln

8. Juni 2017 Deutschland is(s)t vegan 

5 Superfoods, die deinen Stoffwechsel ankurbelnAls Superfoods zeichnen sich Lebensmittel aus, die einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien haben und somit äußerst zu einer nahrhaften und zugleich auf dein Wunschgewicht optimierten Ernährung beitragen können. Dabei müssen Superfoods nicht teuer sein oder gar von weit weg kommen. Auch heimisches Wunderwaffen finden ihren wohlverdienten Platz auf unserer Veganfit Top 5 Superfood-Liste.   1. Goji-Beeren In Beeren generell schlummern ungeheure Kräfte, denn enorme Mengen an Antioxidantien machen sie in Kombination mit grünem Blattgemüse zu einem Gesundheitsgaranten unserer Zeit. Das Du solltest daher gerne häufiger zugreifen - ob Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren oder auch bei den für uns neuen Sorten wie Acai, Aronia und Goji-Beeren. Goji Beeren sind kleine, leuchtend rote Beeren mit einem hohen Gehalt an Antioxidantien. Sie schützen vor Entzündungen und verlangsamen den Alterungsprozess der Zellen. Goji Beeren steigern die geistige und körperliche Energie, fördern die Leistungsfähigkeit der Muskulatur und tragen dazu bei, sportliche und alltägliche Herausforderungen erfolgreich zu meistern.   2. Chia Samen und Leinsamen Chia-Samen sind verdauungsfördernd verbessern die Konzentration, steigern durch ihren hohen Anteil an Ballaststoffen das Sättigungsgefühl und helfen überschüssige Pfunde zu loszuwerden. Naturvölker in Mexiko sind sogar der Meinung, dass ein Esslöffel Chia-Samen reicht, um den Menschen einen ganzen Tag mit den notwendigen Nährstoffen zu versorgen. Chia-Samen wirken darmreinigend, entschlackend und machen durch die innere Reinigung Platz für wichtige Nährstoffe. Als altbewehrte heimische Alternative legen wir dir Leinsamen ans Herz. Diese sind günstiger zu erhalten und ebenfalls sehr gut für deinen Verdauungstrakt. 3. Grünes Blattgemüse ,,Kind, iss dein Gemüse. Schon Omi wusste: Grünes Blattgemüse gehört regelmäßig auf jeden Teller. Besonders unterschätzt sind vor allem Wildpflanzen wie beispielsweise Löwenzahn und Gräser wie Dinkelgras. Früher war der Anteil an frischem Gemüse wesentlich höher. Besonders die sekundären Pflanzenstoffe, aber auch die vielen Vitamine und Mineralstoffe, tragen zu einem vitalen Leben bei. Besonders positiv: Der Verzehr erhöht den Anteil der Rohkost in deiner Nahrung was zur Folge hat, dass du weniger träge bist. Vor allem nach dem Essen. 4. Avocado Avocado, the good kind of fat. Rund 20g gesundes Fett stecken in einer Avocado. Während einige die Hände über dem Kopf zusammenschlagen wissen Kenner, dass die vielen ungesättigten Fettsäuren ein Segen seien können. Die besonderen Fette steigern das Sättigungsgefühl, reduzieren ungewollte Hungerattacken, sind eine hervorragende Alternative zu Margarine und Butter und zudem reich an Kalium, Vitamin E, Vitamine der B-Klasse, Folsäure und Ballaststoffen. Natürlich ist das kein Freifahrtsschein für den unbegrenzten Verzehr, doch richtig dosiert runden Avocados die Ernährung ab. Außerdem schmecken sie auch einfach köstlich.     5. Garcinia Cambogia Garcinia Camgogia ist ein rein pflanzliches Superfood, das zunehmend populärer wird. Es hilft dabei den Heißhunger zu reduzieren und kann zur Gewichtsreduzierung beitragen, indem es durch die enthaltene Hydroxycitronensäure ein Enzym stört, welches für die Umwandlung von Kohlenhydraten in Fettsäuren verantwortlich ist. Es wird aus der getrockneten Schale des Tamarindenbaums gewonnen, welcher ursprünglich aus Ostafrika stammt und bereits seit Jahrtausenden in Indien als Nutzpflanze angebaut wird. Garcinia Cambogia hat eine Hype-Phase durchlebt und wird kontrovers diskutiert. Wissenschaftliche Studien, wie beispielweise eine Testreihe im Journal of Obesity, beweisen in jedem Falle statisch signifikante Ergebnisse. Garcinia Cambogia hat keine Bekannten Nebenwirkungen. Diabetiker sollten diese Frucht jedoch meiden, da es bei hohem Konsum eine negative Wirkung auf den Zuckerstoffwechsel haben kann. In Kombination mit weiteren hochwertigen Pflanzenextrakten wie Grüntee-Extrakt und Guarana, kann eine effektive Unterstützung einer gesunden kalorienreduzierten Lebensweise ermöglicht werden. Der Beitrag 5 Superfoods, die deinen Stoffwechsel ankurbeln erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Gut gekeimt ist halb verdaut!

14. Dezember 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Gut gekeimt ist halb verdaut!   Im letzten Beitrag haben wir über Die Versorgung mit langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA/­­DHA ganz ohne Fisch und deren Einfluss auf unsere Gesundheit gesprochen. Heute widmen wir uns dem Thema „Keimen“ in allen Details und erläutern, warum es so bedeutend für unsere Gesundheit ist. Getreide stellt für viele Bevölkerungsgruppen auf dem gesamten Globus ein wichtiges Grundnahrungsmittel dar. Sei es nun Reis in asiatischen Ländern, der Mais in Südamerika oder auch Weizen in vielen europäischen Ländern. Darüber hinaus bilden Hülsenfrüchte, Samen und Nüsse eine perfekte Ergänzung zu unseren Mahlzeiten, da sie voller Proteine stecken und im Fall von Nüssen und Samen aufgrund des höheren Fettgehaltes auch sehr nahrhaft sind. Allerdings haben wir als Gesellschaft vergessen, wie man Getreide, Hülsenfrüchte und Nüsse richtig zubereitet, um aus Ihnen das Maximum an Nährstoffen herauszuholen. Einige von uns haben vielleicht schon mal bei ihren Großeltern in der Küche miterleben dürfen, wie sie Linsen und Bohnen vor dem Kochen viele Stunden einweichen. Würde man nachfragen, würden die Großeltern vermutlich sagen, dass die Linsen dadurch besser ,,verdaubar werden. Auch wenn die Großmutter vielleicht nicht im Detail weiß, was auf biochemischer Ebene während der Einweichzeit passiert, hat sie mit ihrer Aussage trotzdem vollkommen recht. Sie leitet mit dem Einweichen nämlich den sogenannten Keimprozess ein, bei dem sich die Linse mit Wasser vollsaugt und der Keimstoffwechsel in der Hülsenfrucht in Gang gesetzt wird. Aber auch schon weit vor der Zeit unserer Großeltern - vermutlich bereits vor mehreren tausend Jahren – haben Lebensgemeinschaft wie jene der Essener bereits Brote aus gekeimtem Getreide hergestellt, um den Nährstoffg-ehalt zu steigern und antinutritive Stoffe abzubauen. Ohne, dass man damals die Ernährungswissen-schaft hinter diesen Vorgängen genau benennen konnte, hat man wahrscheinlich einfach gemerkt, dass das Brot gekeimt nahrhafter und besser verdaulich ist. Genau das bestätigt heute die moderne Wissenschaft: Durch das Keimen unserer Nahrung ist diese ernährungsphysiologisch gesünder. Leider ist diese frohe Botschaft noch nicht flächendeckend in der deutschen Lebensmittelbranche angekommen. Während man in der amerikanischen Supermarktkette ,,Whole Foods bereits alle Nahrungsmittel von Brot und Pasta, über Pizza- und Strudelteig, bis hin zu Tortillachips in gekeimter Form erhält, sind es in Deutschland aktuell erst eine Handvoll Unternehmen, die diese uralte Technik in ihrer Produktion einsetzen. Allen voran Firmen wie Naturarten, Bettinas Keimbackstube, Keimster, Govinda und ein paar wenige andere Unternehmen aber bereits jetzt Grundnahrungsmittel wie Frühstücksflocken, Brote, Cracker und Aufstriche aus gekeimten Saaten und leisten damit echte Pionierarbeit! Gekeimtes Müsli Die hohe Schule des Keimens Aber was genau bedeutet ,,Keimen überhaupt und wofür ist es gut? Um sämtliche Getreidesorten, Hülsen-früchte, Nüsse und Samen optimal verdaulich zu machen, ist es notwendig, diese ausreichend lange einzu-weichen, um damit das erste Stadium des Keimprozesses einzuleiten. Wenn das Korn eine gewisse Zeit lang eingeweicht wird, beginnt bereits der Keimprozess. Beim Keimen kommt es vor allem zu zwei, für die mensch-liche Verdauung wichtigen, Prozessen. Erstens: Durch das Eindringen von Wasser und die gleichzeitig richtige Temperatur lösen sich Enzymhemmer im Korn und wichtige Enzyme können aktiv werden. Zweitens: Der Samen erwacht durch den Keimprozess aus der Keimruhe und sein Stoffwechsel wird aktiv. Neue aktive Enzyme verwandeln komplexe chemische Verbindungen im Korn in einfacher verdaubare Verbindungen. Diese einfachen chemischen Verbindungen sind für den menschlichen Organismus besser zu verwerten. Welche Bedeutung hat all diese theoretische Erklärung aber ganz konkret in der Praxis? Es bilden sich Enzyme wie beispielsweise Phytase, welche die oft erwähnte Phytinsäure im Korn abbaut. Die Phytinsäure (wie auch andere ,,antinutritive Nährstoffe) wiederum sorgt im ungekeimten Korn dafür, dass entweder Verdauungsenzyme im menschlichen Magen-Darm-Trakt behindert oder Mineralstoffe schlechter aufgenommen werden können. Einfaches Einweichen konnte den Gehalt an Phytinsäure im Reis bereits um bis zu 60 % reduzieren1. In kleinen Mengen haben aber selbst diese ,,antinutritiven Stoffe gesundheitliche Vorteile2. Gerade bei einer Ernährungsweise wie der veganen Vollwertkost, in der wir unsere Basiskost zumeist auf vollwertigem Getreide aufbauen, sollten wir diese Stoffe aber zumindest zum Teil durch die richtige Zubereitung abbauen. Wie lange eingeweicht und gekeimt wird, unterscheidet sich von Nuss zu Nuss und Getreide zu Getreide. Einen kleinen unvollständigen Überblick verschafft die Tabelle von Ben Greenfield. Wenn man eine gewisse Zeit mit Keimlingen arbeitet, wird man allerdings merken, dass pauschalisierte Aussagen über Einweichzeiten wenig Sinn machen und man wird einfach ein Gespür dafür bekommen, wann ein eingeweichtes Getreidekorn perfekt angekeimt ist. Wichtig: Das Einweichwasser bitte niemals zur weiteren Zubereitung verwenden sowie das Lebensmittel nach dem Einweichen sorgfältig abspülen. Denn im Einweichwasser befinden sich nun ja einige ausgeschwemmte Enzymhemmer und weitere Antinutritiva. Du bist was du verdaust! Neben dem Einweichen kann auch schon das herkömmliche Schälen von Vollkorngetreide die Antinährstoffe reduzieren, was allerdings auf Kosten der Ballast- und Vitalstoffe des Lebensmittels geht. Denn wie wir wissen, sind Vollkornprodukte wesentlich nahrhafter als Weißmehlprodukte und reduzieren das Risiko für Koronare Herzerkrankungen, Diabetes, einige Krebserkrankungen, Übergewicht und stärken die Darmgesundheit3. Auch das herkömmliche Kochen zerstört bereits viele Antinutritiva. Von daher wäre auf den ersten Blick das Einwei-chen und Keimen gar nicht notwendig, wenn das Kochen das Problem doch ohnehin löst. Leider werden beim Kochen aber nicht alle Antinährstoffe beseitigt und zum zweitens bewirkt der Keimprozess sehr viel mehr als lediglich den Abbau von Antinährstoffen. Während zwar beim Erhitzen viele der Giftstoffe unschädlich gemacht werden, verbessert das Keimen darüber hinaus aber noch den gesamten Nährwert des Lebensmittels. Das Korn lagert im ungekeimten Zustand viele seiner für den Menschen wichtigen Nährstoffe hauptsächlich in einer Speicherform ein, die sie für den Menschen nicht so gut verwertbar macht als im freien (gekeimten) Zustand. So findet man beispielsweise in ungekeimten Saaten die Aminosäuren in langen Ketten als Proteine (zb Gluten), Einfachzucker als Mehrfachzucker (Stärke) und Fettsäuren als Triglyceride gebunden, welche während des Keimens wieder in ihre leichter verwertbare freie Form aufgeschlüsselt werden. Außerdem steigt darüber hinaus beim Keimen der Gehalt an mehrfach unge-sättigten Fettsäuren4, Mineralstoffen5 und der Vitaminen6 stark an. Erste experimentelle Versuche legen nahe, dass der Gehalt an beispielsweise Eisen im gekeimten Korn wesentlich vom Eisengehalt im Einweichwasser abhängt und sich dann im Keimling akkumuliert. Wenn man diese Theorie zu Ende denkt, ließen sich zukünftig also besonders kalzium- , eisen-, zink- oder magnesiumreiche Keimlinge herstellen und auch alle anderen Mineralien könnten sich im Keimling anreichern und uns optimal versorgen. Interessant ist auch der Anstieg der essenziellen Aminosäure Lysin im Getreide4, welche in ungekeimtem Getreide nur gering vorhanden ist und den Grund für die verminderte biologische Wertigkeit darstellt. Durch den Keimprozess steigt also auch die biolo-gische Wertigkeit im Getreide. Außerdem verbessert sich in einigen (Pseudo-)getreiden wie dem Buchwei-zen neben der Verdaubarkeit und dem Vitalstoffgehalt auch der Geschmack durch den Abbau der Stärke in Einfachzucker zum Positiven7. Gekeimte Brote Dadurch wird der Samen oder das Korn sehr wertvoll für die menschliche Ernährung und zudem auch für Aller-giker interessant. Wenn Menschen beispielsweise allergisch auf bestimmte Nahrungsbestandteile in Getreide wie dem Gluten reagieren, kann es durchaus sein, dass sie, je nach der Schwere ihrer Unverträglichkeit , gluten-haltige Lebensmittel in gekeimter Form gut vertragen. Wer eine Autoimmunerkrankung wie Zöliakie oder sehr starke Allergien hat, sollte dies aber nicht unbedacht im Selbstversuch sondern unter ärztlicher Beobachtung testen.   1 Lianga, J., Han, B. Z., Nout, R. & Hamer, R. J. (2008). Effects of soaking, germination and fermentation on phytic acid, total and in vitro soluble zinc in brown rice. Food Chemistry. 110 (4). 821-828 2 Watzl, B. & Leitzmann, C. (2005). Bioaktive Substanzen in Lebensmitteln. Hippokrates: Stuttgart 3 Jonnalagadda,S., Harnack, L., Liu, R. H., McKeown, N., Seal, C. Liu, S. & Fahey G. (2010). Putting the Whole Grain Puzzle Together: Health Benefits Associated with Whole Grains. The Journal of Nutrition. 1011-1022 4 Flamme, W., Kurpjun, CH., Seddig, S., Jansen, G. & Jürgens, H.-U. (2003). Gekeimte Samen als Futtermittel. Abschlussbericht zum Forschungsprojekt (02OE662) 5 Hübner, F. & Arendt, E. K. (2012). Germination of Cereal Grains as a Way to Improve the Nutritional Value. Critical Reviews in Food Science and Nutrition. 53 (8). 853-861 6 Fernandez, M. L., Berry J. W. (1988). Nutritional evaluation of chickpea and germinated chickpea flours. Plant Foods Hum Nutr. 38 (2). 127-34 7 Zhang, G., Xu, Z., Gao, Y., Huang, X., Zou, Y. & Yang, T. (2015). Effects of Germination on the Nutritional Properties, Phenolic Profiles, and Antioxidant Activities of Buckwheat. Journal of Food Science. 80 (5). 1111-1119 Der Beitrag Gut gekeimt ist halb verdaut! erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vollkornbrot mit frisch gemahlenem Mehl

15. November 2016 The Vegetarian Diaries 

Vollkornbrot mit frisch gemahlenem Mehl Sobald es etwas stressiger ist und man sich seine Zeit etwas besser einteilen muss, kommen leider häufig Dinge zu kurz, die einem vielleicht wichtig sind, es die Zeit aber nicht mehr zulässt. Das habe ich in den letzten Monaten unter anderem beim Kochen gemerkt, ganz besonders aber beim Backen. Habe ich vergangenes Jahr einen Großteil meiner Brote & Brötchen selber gebacken, habe ich es dieses Jahr so gut wie noch gar nicht geschafft. Das ist nicht nur schade, weil Brot backen eine fantastische Sache ist, sondern vor allem auch deswegen, weil es gar nicht so einfach ist gutes, leckeres und gesundes Brot zu kaufen. Versucht mal bei einem „Bäcker“ um die Ecke ein gescheites (Vollkorn-)Brot auf Dinkel oder Roggenbasis zu kaufen. Selbst hier in Hamburg muss man da schon ein wenig Weg auf sich nehmen und früh dran sein. Selbst beim selber backen, muss man gegebenenfalls ein wenig suchen, bis man die gewünschten Mehlsorten findet. Viele Gründe also wieder selber den Ofen vorzuheizen und loszulegen. In diesem Beitrag verrate ich euch was der Unterschied zwischen „normalen“ Mehl und Vollkornmehl ist, warum es besonders gesund ist und wie ihr mit der Mockmill Getreidemühle kinderleicht euer eigenes Mehl mahlen könnt.  Was ist der Unterschied zwischen Mehl und Vollkornmehl? Wer im Supermarkt vor dem Regal mit Mehl steht, wird schnell merken, dass Mehl nicht gleich Mehl ist. Neben den verschiedenen Getreidesorten finden sich eine Vielzahl verschiedener Bezeichnungen für die Mehle. So gibt es zum Beispiel Unterscheidungen, die mit einer Typebezeichnung wie Type 550 oder 1050 versehen sind, Vollkornmehle, Mehl für Pizza- oder Brotteige und viele weitere. Die Typebezeichnung ist ein Maß für den Mineralstoffgehalt des Mehls. Niedrige Werte bedeuten einen vergleichsweise geringen Gehalt und resultieren in sehr hellen Mehlen. Bestes Beispiel ist das Weizenmehl Type 405. Im Gegensatz dazu stehen die Vollkornmehle: Wie der Name verrät, müssen für diese Mehle das ganze Korn verarbeitet werden. In der entsprechenden Definition (DIN 10355) heißt es dazu: ,,Vollkornmehl und Vollkornschrot müssen die gesamten Bestandteile der gereinigten Körner, einschließlich des Keimlings, enthalten“ [1]. Dadurch sind die Mehle in der Regel deutlich dunkler und nicht ganz so fein gemahlen. Warum Vollkornmehl so gesund ist? Ein Großteil der Ballaststoffe, Vitamine, Öle und Mineralstoffen, die ein Getreide nahrhaft und „gesund“ machen, stecken in der Schale. Bei der Verarbeitung des ganzen Korns bleiben diese erhalten und können in weiteren Verarbeitungsschritten und im Anschluss zu einem Nahrungsmittel verarbeitet werden. Der Mineralstoffgehalt hängt dabei stark vom verwendeten Getreide ab und unterliegt wie bei vielen anderen Agrarprodukten natürlichen Schwankungen, bedingt durch Klima und Witterung. Neben dem erhöhten Mineralstoffgehalt von Vollkornmehlen sind vor allem die enthaltenen Öle das, was umgangssprachlich als gesund bezeichnet wird. Der Anteil essenzieller Fettsäuren, also die Fettsäuren, die der Körper nicht selber herstellen kann, liegen bei Vollkornprodukten besonders hoch [2]. Dies ist einer der vielen Gründe, warum Vollkornprodukte so häufig mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung in Zusammenhang gebracht werden [3]. Die Mockmill Getreidemühle Jeder der regelmäßig backt kennt die Problematik das passendes Mehl vorrätig zu haben. Gerade bei Broten und Brötchen benötigt man unter Umständen eine Vielzahl von verschiedenen Typen, Vollkornmehlen, Schroten und und und. Abgesehen davon, dass man diese häufig gar nicht so einfach überall käuflich erwerben kann, nehmen die ganzen Packungen schnell jede Menge Platz in der Küche ein. Viel praktischer also, wenn man sein Mehl schnell und einfach selber mahlen kann und dabei den gewünschten Mahlgrad auch noch einstellen kann. Umso besser, wenn man nicht auch noch ein zusätzliches Gerät in der Küche angeschafft werden muss, sondern eine vorhandene Küchenmaschine zum Einsatz kommen kann. All das geht kann die Mockmill Getreidemühle. Die aufsetzbare Getreidemühle ist kompatibel mit Küchenmaschinen von AEG, Electrolux, KitchenAid, Kenmore und einigen anderen. Die Mühle mit den Keramik-Mahlsteinen lässt sich von sehr fein bis sehr grob stufenlos einstellen und mahlt bis zu 70 g Getreide pro Minute. Das Design ist so gewählt, dass das gemahlene Mehl direkt in die Schüssel der entsprechenden Küchenmaschine fällt, sodass kein weiteres Zubehör benötigt wird. Mit der Mockmill Getreidemühle lassen sich alle Getreidesorten mahlen aber auch trockene Gewürze wie zum Beispiel Pfeffer oder Koriander können verarbeitet werden.   Und weil sich die Mühle natürlich hervorragend eignet, um Brot zu backen gibt es direkt noch ein Rezept für ein Vollkornbrot mit frisch gemahlenem Dinkel und Roggen. 5 from 1 reviews Vollkornbrot mit frisch gemahlenem Mehl   Drucken Autor: Arne Ewerbeck Rezepttyp: Brot, Backen Zutaten Vorteig 350 g Roggenvollkornmehl (fein gemahlen) 350 g lauwarmes Wasser 70 g Anstellgut vom Roggensauer 7 g Salz Brühstück 45 g Dinkelvollkornmehl (grob gemahlen) 180 g Wasser 10 g Salz Teig Vorteig & Brühstück 350 g Dinkelvollkornmehl (fein gemahlen) 50 g Roggenvollkornmehl (fein gemahlen) 5 g frische Hefe 70 g lauwarmes Wasser 25 g Sonnenblumenkerne 25 g Leinsamen Zubereitung Für den Vorteig: Alle Zutaten gut miteinander vermischen, bis eine homogene Masse entstanden ist. Bei Raumtemperatur etwa 20 Stunden stehen lassen. Für das Brühstück: Alle Zutaten in einem kleinen Topf erhitzen und zum Köcheln bringen. Unter Rühren einkochen, bis sich ein zähflüssiger Brei gebildet hat. Für knapp 2 Stunden ruhen lassen. Für den Teig: Alle Zutaten miteinander vermischen, bis sich ein glatter Teig ergibt. Abgedeckt für 60 Minuten gehen lassen und anschließend in eine gefettete Kastenform geben. Noch mal bei Raumtemperatur für 60 Minuten ruhen lassen. Den Backofen auf 250°C vorheizen und fallend auf 200°C für 80 Minuten ausbacken. 3.4.3177 [1] Deutsches Institut für Normung e. V.: DIN 10355, Mahlerzeugnisse aus Getreide, Berlin 1991 [2] REKS-Arkady-Institut für Bäckereiwissenschaft (Hrsg.): IREKS-ABC der Bäckerei. 4. Auflage. Institut für Bäckereiwissenschaft, Kulmbach 1985 [3] Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V., Vollwertige Ernährung Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit der Wolfgang Mock GmbH entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

3 gute Gründe, warum du Fertiggerichte vermeiden solltest

21. Oktober 2016 Deutschland is(s)t vegan 

3 gute Gründe, warum du Fertiggerichte vermeiden solltestWir alle kennen das. Unsere Welt ist hektisch und daher muss es oft schnell gehen. Eine sofort verfügbare Mahlzeit nach der Arbeit und auf gehts  zur nächsten Verabredung oder dem Sport. Vielleicht ist man nach der Arbeit  auch einfach nur zu müde oder zu bequem, um sich in die Küche zu stellen. Fertiggerichte versprechen da Abhilfe. Sie sind schnell, sie sind gut zu lagern, zuweilen günstig und einfach zuzubereiten. Doch der vermeintliche Segen hat große Schattenseiten. Wir von veganfit.me decken 3 gute Gründe auf, um auf Fertiggerichte zu verzichten und wieder auf frische natürliche Kost umzusteigen. Zutaten Solltest du gerade ein Fertiggericht parat haben , schaue dir doch am besten die Zutatenliste und die Nährwerttabelle einmal an. Macht man sich erst einmal bewusst was dort eigentlich enthalten ist und welche Folgen das für deinen Körper und damit auch für dein Wohlbefinden hat, bekommt so manches Gericht einen faden Beigeschmack. Angefangen bei den Grundprodukten bis hin zu den Zusatzstoffen. Fertiggerichte werden über den Preis verkauft. Da fast niemand viel Geld für eine Tiefkühlpizza oder eine Lasagne ausgeben möchte, sind das Wichtigste bei der Produktion die Kosten, die das Produkt verursacht. Die Qualität der Zutaten findet dabei weniger Beachtung. Du wirst beispielsweise nicht erfahren woher das verarbeitete Gemüse stammt, wie belastet es war und ob es etwaige Mängel aufgewiesen hat.  Viel erhoffen kannst du dir da jedenfalls nicht. Dazu werden die billigen, minderwertigen Zutaten zumeist ausgeglichen mit Zusätzen. Ganz hoch im Kurs, damit das Ganze nach irgendetwas schmeckt sind Fette, Salze und Zucker. Diese sind zwar nicht von Grund auf ungesund, doch von den Transfetten, über viel zu hohen Salzgehalten bis hin zu einer unglaublichen  Zugabe an Industriezucker bleibt wenig Raum übrig, um Gerichte dieser Art als nahrhaft zu bezeichnen. Dabei sollen Konservierungsstoffe und die allseits beliebten E-Nummern an dieser Stelle unerwähnt bleiben. Auswirkungen auf die Umwelt Manch einem mag sich verständlicherweise das Resultat nicht von Fertiggerichten nicht sofort erschließen, da man immer nur einen Ausschnitt des Lebenszyklus eines solchen Produktes zu sehen bekommt, der sich vom Kauf bis zur Entsorgung der Verpackung erstreckt. Fertiggerichte sind hoch verarbeitet und daher wird massenhaft Energie bei der Produktion aufgewandt. Zusätzlich verbraucht die Einhaltung der Kühlkette bei Tiefkühlprodukten unglaublich viel Energie und bei Konservendosen aus Aluminium sieht die Ökobilanz ebenfalls alles andere als glänzend aus. Apropos Verpackung. Fertiggerichte erzeugen einen ungeheuren Berg an Müll, den es zu recyceln oder zu verbrennen gilt. Fertiggkeiten, Warenkunde, Leidenschaft Es gibt nur wenig Dinge auf dieser Erde, die wir machen müssen. Essen ist eines davon. Wenn deine täglichen Kochaktionen sich auf das Drehen des Rades an der Mikrowelle beschränken, verpasst du etwas Essentielles. Natürlich ist nicht jeder der geborene Koch, noch will er es werden, doch Nahrung ist wichtig und in der heutigen Zeit haben die Menschen den Bezug dazu verloren. Was es heißt der Natur in der Landwirtschaft etwas abzuverlangen und aus den Grundprodukten etwas zu zaubern. Zu wissen was dort eigentlich drin ist. Jeder fängt klein an und zugegeben sieht anfangs fast jede Küche aus wie ein Schlachtfeld, doch wenn du viel selber kochst wirst du strukturierter, schneller und hast nebenbei noch die Muse dein neues Lieblingsalbum zu hören. Kochen ist ein Prozess, genauso wie das Lernen auch. Es gibt natürlich Ausnahmen unter den Gerichten und du musst Speisen dieser Art nicht völlig von deinem Tisch verbannen oder jegliches verarbeitete Produkt meiden. Es geht darum sich einmal bewusst zu machen, was man da überhaupt isst.  Wenn du dir über die Hintergründe im Klaren bist, kann dies schon eine große Hilfe bei der Entscheidungsfindung sein. Nimm dir die Zeit und bereite dein Essen mit anständigen Zutaten selber zu. Es gibt sehr viele Gerichte, die mit frischen Zutaten in wenigen Minuten zubereitet werden können. Die Umwelt, dein Körper und dein Geist werden es dir danken. Ran an die Kochlöffel Selbst kochen ist natürlich die beste Entscheidung. Und mittlerweile gibt es so tolle Kochbücher mit einfachen Gerichten, die schnell und gesund zubereitet werden können. Unsere Buchempfehlungen findet hier.                  Der Beitrag 3 gute Gründe, warum du Fertiggerichte vermeiden solltest erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Interview mit Melanie von Food Elements

11. April 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Interview mit Melanie von Food ElementsPflanzenbasierte Ernährung - das ist alles andere als langweiliger, angetrockneter Salat und fades Wurzelkauen. Glücklicherweise ist das hinterwäldlerische Öko-Hippie-Image aus den 80ern inzwischen von einer modernen, frischen und lebensfrohen veganen Bewegung abgelöst worden - deren Ideale allerdings noch dieselben wie früher sind. Um Interessierten (und auch bereits vegan Lebenden) eine fundierte, fachkundige und nahe am Lebensalltag stehende Anlaufstelle zu bieten, gibt es Food Elements. Food Elements ist ein Projekt, das aus dem Zusammenschluss zweier Frauen- Melanie de Jong und Jule Frommelt - entstanden ist und dreht sich darum, den Menschen die Angst vor pflanzenbasierter Ernährung zu nehmen und ihnen zu zeigen, wie wundervoll vielfältig diese Ernährung ohne jeden Mangel an Nährstoffen eigentlich ist. Wir haben mit Melanie de Jong gesprochen - was ist Food Elements und was bietet es uns? Wie kam Food Elements zustande? Jule und ich haben beide kleine Kinder - wir lernten uns auf dem Spielplatz kennen, kamen ins Gespräch und stellten fest, dass wir beide dieselben Interessen haben und uns die gleichen Fragen umtreiben: Wie weiß man, wann man genug Nährstoffe zu sich genommen hat? Wie ernährt man sich und seine Familie gesund? Ich hatte da gerade meine Ausbildung zur Ernährungsberaterin begonnen und wollte einen Weg finden, diese Vorurteile vor Mangelernährung bei veganer Kost bei den Menschen abzubauen. Das war die Geburtsstunde von Food Elements. Heute sind wir ein pflanzenbasiertes Ernährungsmagazin, an dem Experten aus unterschiedlichsten Bereichen arbeiten und ihr Wissen einfließen lassen. Wir verstehen uns als Plattform, auf der alle eingeladen sind, die sich mit dem Thema beruflich beschäftigen, auch vorstellen können und Ihr Wissen teilen können. Wer ist in eurer Redaktion anzutreffen und warum?  Mich persönlich hat der Umstieg von der vegetarischen auf die vegane Ernährung so nachhaltig beeinflusst, dass ich die Ausbildung zur Ernährungsberaterin gemacht habe. Ich versuche, so viel Zeit wie möglich in das Projekt zu stecken. Jule ist passionierte Food-Fotografin und kreiert unter anderem zusammen mit ihrem Mann - Siddhartha, der aus einer vegetarischen Familie kommt und nie Fleisch auf seinem Teller hatte - unsere Rezepte. Siddharthas Vater, Axel Meyer, hat schon in den 80er Jahren Kochbücher geschrieben – unter anderem das nun neu aufgelegte Buch ,,Die Kunst, vegan zu backen. Die Freude am Kochen liegt da familiär in den Genen. Auf der anderen Seite kocht Jule gerne und viel mit Ihre Mutter Silvia. Sie ist ebenfalls eine leidenschaftliche Köchin und liebt die Herausforderungen, die wir an sie stellen. Rein pflanzlich, mit den richtigen Anteilen Mikronährstoffen und nach Empfehlung der DGE Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate ausgewogen und über den Tag verteilt zu sich zu nehmen. Außerdem ist auch Robert Werner mittlerweile ein fester Bestandteil unseres Teams - seine Liebe zum Design und seine passionierte vegane Lebensweise passen perfekt zu uns. Dass er sich darüber hinaus auch mit technischen Dingen auskennt und uns in der Hinsicht gut beraten kann, ist macht ihn natürlich ebenfalls zu einer tollen Ergänzung für unser Kernteam.  Ursprünglich haben wir mit einem sehr kleinen Team begonnen. Nun arbeiten allerdings auch Ernährungswissenschaftler und wechselnde Köche mit uns - die meisten davon ehrenamtlich. Was ist das Konzept hinter eurem Projekt? Was ist eure Mission? Wir wollen zeigen, dass pflanzenbasierte Ernährung nichts mit Verzicht zu tun hat. Im Gegenteil: Wir in der Redaktion ernähren uns alle gänzlich vegan oder vegetarisch/­­vegan. Wir wollen einfach einladen, sich der pflanzenbasierten Ernährung zu öffnen und die Vorteile zu erkennen. Wir möchten unseren Leser*innen mitgeben, dass es viele verschiedene Zugänge zur pflanzlichen Ernährung gibt, im Fokus aber immer die Freude an der Sache steht. Daher gibt es bei uns viele leckere, bunte und vielfältige Rezeptideen. Bei uns ist für jeden und jede etwas dabei - unsere Mission ist es, zu zeigen, dass pflanzliches Essen schnell und einfach selbstgekocht auf dem Tisch stehen kann. Was macht Food Elements so besonders? Tagesplan mit Nährstoffabdeckung Wahrscheinlich, dass wir versuchen, durch die Tagespläne und die dazugehörigen Rezepte den Menschen zu zeigen: ,,Guck mal, sieht doch gar nicht so schwer aus! Oder: ,,Schau, das ist doch gar nicht extrem, sondern völlig natürlich. Da liegt auf den Bildern dann ganz viel gesundes Gemüse und irgendwie erscheint alles sehr, sehr normal und natürlich. Außerdem gibt es bei uns Artikel rund ums Essen und einen gesunden Lebensstil. Für uns ist die wissenschaftliche Komponente sehr wichtig. Wir möchten nicht nur hübsche, nahrhafte und leicht nachzukochende Rezepte liefern, sondern auch die dahinterstehenden Informationen, auf deren Grundlage wir unsere Tagespläne schreiben. Wir haben daher gewissermaßen auch einen Bildungsanspruch. Darüber hinaus möchten wir keine isolierte vegane Insel im Netz sein: Wir laden alle Menschen, die sich mit veganer Ernährung auskennen und einen Gesundheitsberuf haben, ein, sich über unsere Plattform in Form von Artikeln vorzustellen. Das kann von Yogalehrer bis zum Ernährungsmediziner jeder und jede sein. Nach welchen Kriterien stellt ihr eure Tagespläne oder Rezepte zusammen? Wir versuchen, möglichst regional und saisonal zu arbeiten. Es sollen möglichst keine Lebensmittel verwendet werden, die zu stark verarbeitet sind. Daher nutzen wir Fleischersatzprodukte wenig bis gar nicht. Unsere Rezepte sind in der Regel nach dem Prinzip des Clean Eating ausgerichtet (früher nannte man das noch ,,Vollwert-Kost), aber natürlich gibt es auch hier Ausnahmen. Das Leben ist zu schön, sich selbst ständig starren Regeln zu unterwerfen. Kakao-Cashew-Smoothie Kochshow auf dem Green Market in Berlin, Siddhartha erklärt seine Kochkünste Womit können wir in Zukunft bei Food Elements rechnen? Wir möchten natürlich unsere Internetpräsenz weiter ausbauen und noch viel mehr Menschen erreichen und sie von einer pflanzlichen Lebensweise überzeugen. Die Vorteile für Tiere, Umwelt und jeden Einzelnen von uns liegen auf der Hand. Wir werden auch wieder Kochworkshops anbieten und Vorträge geben. Es ist eine Serie an Vorträgen und Workshops in der Urania in Berlin geplant. Wir arbeiten außerdem bereits seit Längerem an einer Software, mit der wir unseren Leser*innen ermöglichen wollen, einen schnellen und einfachen Überblick über ihre aufgenommenen Nährstoffe zu erlangen. Wir hoffen, dass es so für alle einfach sein wird, vollwertig pflanzlich zu leben. Danke für das Gespräch, Melanie www.food-elements.com Der Beitrag Interview mit Melanie von Food Elements erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Das Beste von der Wiese: Wiesenlust in Frankfurt

30. Juli 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Das Beste von der Wiese: Wiesenlust in Frankfurt Das Beste von der Wiese, damit wirbt die Wiesenlust. Aber keine Angst, es gibt dort nicht nur Gras und Matsch Die Wiesenlust ist ein Burgerladen, der im Februar 2013 in Frankfurter Nordend eröffnet hat. Ich habe dort in der gleichen Woche vorbeigeschaut, in der ich auch bei Die Kuh die lacht war. Dieser Besuch war ja leider nicht von Erfolg gekrönt gewesen. Dieses Mal war ich mit einem Kollegen essen und es war mir wichtig, dass jeder frei in seiner Entscheidung ist, was er essen möchte, also wollte ich in kein rein veganes Restaurant gehen. In der Wiesenlust gibt es sowohl Fleisch (Bio-Rindfleisch), Fisch (Garnelen aus Wildfang), als auch ein vegetarisches Patty (Bulgur-Spinat) und ein veganes (Grünkern-Mandel), also genau das, was ich wollte. Neben Burgern mit Vollkorn-Brötchen gibt es auch Salate, Chili (auch eine vegane Variante) und Picknick-Platten. Die Picknick-Platten bestehen aus einer Tüte Chips, Dips und frittierten Patty-Bällchen (wie bei den Burgern kann man wählen zwischen Fleisch, Fisch, vegetarisch und vegan oder sogar gemischt). Vegane Burger mit Mandel-Grünkern-Bratling Ein Blick auf die Speisekarte lohnt sich, vor allem bei den Burgern sind sehr leckere Kombinationen dabei. Ich empfehle ganz besonders: Burgerglück Nr. 7 (Coleslaw, gegrillte rote Paprika, Frühlingszwiebeln, gebratene braune Champignons, Orangen-Curry-Mayonnaise, Wiesenlustsoße) oder Burgerglück Nr. 9 (Salat, frische Avocado, gegrillte Paprika, Salatgurke, Chili-Curry-Ketchup, Orangen-Curry-Mayonnaise, Blattpetersilie). Die veganen Gerichte sind alle mit einem V gekennzeichnet, aber man kann natürlich auch andere Kombinationen aussuchen und diese dann veganisieren lassen. Die Soßen sind übrigens alle vegan, auch die Mayonnaisen. Als Beilage gibt es knackige Pommes Frites, aromatische Süßkartoffel Frites oder eine Mischung aus beiden. Allerdings ist die Mayo, die zu den Pommes serviert wird, nicht vegan (warum auch immer, alle anderen Soßen sind wie gesagt vegan). Also da bitte aufpassen! Zur Auswahl hat man auch noch Zwiebelringe, aber ich habe vergessen zu fragen, ob diese vegan sind. Natürlich, nahrhaft und nachhaltig Man setzt Wert auf Nachhaltigkeit und Natürlichkeit. Geschmacksverstärker, künstliche Aroma und Zusatzstoffe, gentechnisch veränderte Lebensmittel sind hier tabu. Ein Großteil der Zutaten kommt aus der Region und aus ökologischem Anbau. Bei Wiesenlust gibt es Slowfood statt Fastfood. Der Außenbereich ist sehr einladend und so kann man bei einer Bio-Limo den Flair der Berger Straße auf sich wirken lassen. Sogar ein veganer Wein steht auf der Karte (ich habe ehrlich gesagt noch nie erlebt, dass ich einem Restaurant sogar die veganen Getränke gekennzeichnet sind – es sei denn es ist ein vegetarisches Restaurant)! Und als Nachtisch kann man ein leckeres Sorbet von Das Eis bestellen. Und somit wäre bewiesen, dass es durchaus möglich ist, in einem nicht-veganen Laden sehr leckeres veganes Essen zu bekommen. Zwar muss man für ein Essen bei der Wiesenlust etwas tiefer ins Portemonnaie greifen (der günstigste Burger kostet 7,95 EUR), aber meiner Meinung nach ist es jeden Cent wert. Die Portionen sind sehr groß und der Service ist der netteste, den ich jemals erlebt habe. Megafreundlich und dennoch nicht aufdringlich, das findet man selten. Und sowohl Vegetarier, Veganer als auch Fleischliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Das Wiesenlust ist übrigens nur ca. 700 Meter vom Veganz entfernt, auch das sollte erwähnt werden. Ganz neu nun auch noch ein weiteres veganes Patty Ergänzung: vor ein paar Tagen war ich nochmal dort und zusätzlich zu dem Grünkern-Mandel-Patty gibt es nun noch einen weiteres veganes Patty im Angebot: ein Bratling aus Hirse, Zucchini, Haferflocken und gegrillten Champignons. Auch dieser ist extrem lecker. Das sollte belohnt werden, deshalb hier ein Aufruf an alle aus Frankfurt und Umgebung: bitte unterstützt dieses tolle Konzept! Wiesenlust Berger Straße 77 60316 Frankfurt www.wiesenlust.de   Öffnungszeiten MO-DO 11:00-23:00 Uhr FR 11:00-01:00 Uhr SA 10:00-01:00 Uhr SO & Feiertags 10:00-23:00 Uhr The post Das Beste von der Wiese: Wiesenlust in Frankfurt appeared first on Deutschland is(s)t vegan.

Rohköstlich, nachhaltig und liebevoll: Superfrans Feinkost-Manufaktur in Berlin

3. November 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Rohköstlich, nachhaltig und liebevoll: Superfrans Feinkost-Manufaktur in BerlinAlle VeganerInnen, die ich kenne, sind – genauso wie ich – ein bisschen verrückt. Verrückt nach richtig gutem Essen. Dafür machen sie verrückte Sachen, wie Essensfotos auf Instagram anstarren, online-Speisekarten lesen oder kilometerweite Strecken zurücklegen. Die beiden ersten Sachen mache ich täglich (Asche auf mein Haupt), die letztere nur dann, wenn ich mir sicher bin, dass es sich richtig lohnt. So wie für das Superfrans in Berlin, für das ich zu den 680 Kilometern, die es von Wien entfernt liegt, sogar noch einige mehr in Kauf nehmen würde. Ich habe dem kleinen Bistro 2015, kurz nach seiner Eröffnung, das erste Mal einen Besuch abgestattet und mich sofort verliebt. Ein Jahr später war ich erneut vor Ort und jetzt ist endlich der Moment für eine Vorstellung dieser veganen Oase gekommen. In der Zwischenzeit hat sich nämlich einiges getan, was sie nochmals eine Stufe nach oben gehoben hat: Es gibt mehrere Tische und Stühle zum Verweilen, neues Geschirr und jede Menge frische Kreationen auf der Speisekarte. Rohkost vom Feinsten – Torten, Smoothies und Herzhaftes Natürlich gilt mein größtes Augenmerk wie immer der Kuchenvitrine und diese ist mit Köstlichkeiten gefüllt, die nicht nur toll aussehen und einfach herrlich schmecken, sondern für mich auch das gewisse Etwas haben. Rohkosttorten sind ja derzeit sehr trendy, unterscheiden sich, mit den obligatorischen Dattel-Nuss-Böden und Cashewfüllungen aber oftmals recht wenig voneinander. Im Superfrans stößt man allerdings auf viele unterschiedliche Geschmacksrichtungen und Texturen. Variationen wie Waldbeer-Pastete, Papaya-Cheesecake, Limettenmousse-Torte, Mohn-Mandel-Kuchen mit Kirschgelee, Triple-Choc-Torte oder Macarons sind ein wahres Fest und es ist direkt schade, dass diese so nahrhaft und sättigend sind, dass man nicht alle auf einmal vernaschen kann. Zu dem süßen Genuss bestellt man Kaffee, Tee, Säfte oder einen grünen bzw. fruchtigen Smoothie, für die Granatapfelkerne, Birnen, Nüsse, Spinat, Bananen und auf Wunsch viele weitere Superfoeds natürlich ganz frisch in den Mixer wandern. Das herzhafte Repertoire wurde sehr erweitert und so gibt es neben Lasagne, Flammkuchen und Quiche, die allesamt fix in der Karte stehen, auch die Wahl zwischen wöchentlich wechselnden und auf die jeweilige Jahreszeit abgestimmten Tagesgerichten. Das größte Highlight und die Seele von Superfrans sind aber nicht die Speisen an sich, sondern Franziska und Alex, die sich mit ihrem kleinen Laden am Prenzlauer Berg einen Traum verwirklicht haben. Den Traum von gesundem, nährstoffreichem und nachhaltigem Essen, fernab von industriellen Fertigprodukten. Die beiden führen ihr Bistro seit dem ersten Tag mit so viel Liebe und Herzblut und sind auch so regelmäßig auf Messen und Märkten vertreten, dass ich mich frage, wie sie das zu zweit alles schaffen. Aber mit dem Feuer in ihren Herzen ist anscheinend alles möglich. Dies geben sie seit kurzem auch in Workshops weiter. Wer also lernen möchte, wie man ein vier-gängiges Menü aus dem Mixer zubereitet, wie man rohen Mürbeteig ausrollt oder rohköstliche Cremetuffs aufspritzt, der ist hier bestens beraten. Fazit: Wer noch nicht verrückt nach süßen Rohköstlichkeiten ist, wird es spätestens nach einem Besuch in der Superfrans Feinkost-Manufaktur ganz sicher sein. Das kleine Bistro besticht durch herrliche Torten, ständig wechselnde herzhafte Speisen und leidenschaftliche Inhaber – ein Traum!   Superfran’s Feinkost-Manufaktur Prenzlauer Allee 176 D- 10409 Berlin www.superfrans.de www.facebook.com/­­SuperfransOnline/­­ www.instagram.com/­­superfranonline/­­ Öffnungszeiten: Mo-Fr: 11.00-20.00 Uhr Sa: 11.00-16.00 Uhr Der Beitrag Rohköstlich, nachhaltig und liebevoll: Superfrans Feinkost-Manufaktur in Berlin erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Oatmeal mit Süßkartoffeln und Zimt - gesundes veganes Frühstück

2. Oktober 2016 Totally Veg! 

Oatmeal mit Süßkartoffeln und Zimt - gesundes veganes FrühstückEs ist Oktober! Endlich! Meine liebste Jahreszeit, schon immer. Ich bin auch sicherlich nicht die Einzige, die sich darüber freut, dass das Wetter nun endlich herbstlich wird. Nieselregen, Temperaturen unter 15 Grad und Wind schreien geradezu nach den besten Zutaten des Herbsts: Schals. Dicke Strumpfhosen. Schicke Boots. Heißer Tee. Und natürlich einem warmen Frühstück. Ich esse sehr gerne Oatmeal, zu deutsch Haferbrei (aber das klingt furchtbar nach Babykost und Krankenhaus, nur noch getoppt von den noch schlimmeren Wörtern Haferschleim und Hafergrütze. Darum bleibe ich lieber bei den Amerikanismen). Haferflocken in einem schnöden deutschen Müsli sind immer irgendwie eine staubige Angelegenheit, ein wenig hart bleiben sie gerne zwischen den Zähnen hängen oder lassen sich gar nicht richtig zerkauen. Kocht man besagte Haferflocken aber mit etwas Wasser oder Milch auf, werden sie herrlich zart und weich und mollig. Normalerweise esse ich sie einfach gern mit etwas zerstampfter Banane oder manchmal mit Kakaopulver, aber um den Herbst so richtig abzufeiern, wollte ich eine etwas ausgefallenere Variante wählen: Oatmeal mit Süßkartoffeln (wild, ich weiß).  Zu Süßkartoffeln habe ich ein ambivalentes Verhältnis. Meinen ersten Kontakt hatte ich in einer original amerikanischen Sweet Potato Casserole, ein Auflauf aus Süßkartoffeln, der mit Marshmallows getoppt wird, den man als Beilage zu Thanksgiving ist. Schrecklich. Süßkartoffel-Suppe hingegen kann sehr gut sein, und in meinem bald erscheinenden Buch "Weihnachten Vegan" gibt es ein Rezept für eine Pasta-Sauce aus Süßkartoffeln, die himmlisch ist. Süßkartoffeln, die im Ofen gebacken und dann pur gelöffelt werden, sind wiederum nicht mein Fall - ich glaube, es liegt an der matschig-breiigen Konsistenz, die ich auch bei manchen Kürbis-Sorten nicht mag. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich hatte Süßkartoffeln zuhause und wollte sie in ein leckeres, nahrhaftes Frühstück verwandeln. In diesem Oatmeal wird zerstampfte Süßkartoffel unter die Haferflocken gemischt und mit viel Zimt und Ahornsirup abgerundet. Durch die Zugabe der Süßkartoffeln wird das Oatmeal wunderbar cremig und bekommt eine tolle, herbstliche Farbe. Und natürlich bietet dieses gesunde Frühstück jede Menge Vitamine und Nährstoffe und da es sehr sättigend ist, habt ihr genug Power für euren Vormittag. Meine Empfehlung für einen kühlen Morgen im Oktober! Oatmeal mit Süßkartoffeln und Zimt (für zwei Personen) 100 Gramm Haferflocken (Großblatt) 500 ml Wasser 150 Gramm weich gedämpfte oder gebackene Süßkartoffel, fein gestampft (siehe Notiz) 1 TL Zimt Prise geriebener Muskat 1 - 2 EL Ahornsirup (und mehr zum Servieren) Toppings: Gehackte Nüsse, Kokosflocken, Banane... In einem Topf die Haferflocken mit dem Wasser auf mittlerer Hitze aufkochen, dabei gelegentlich umrühren. Köcheln lassen, bis die Haferflocken schön weich und die Konsistenz "schleimig" ist (sorry, aber das ist so). Die Hitze zurücknehmen und Süßkartoffeln, Zimt und Muskat gut einrühren, und dann mit dem Ahornsirup abschmecken. Vom Herd nehmen und etwa fünf Minuten stehen lassen, dann auf zwei Schüssel aufteilen und mit den gewünschten Toppings bestreuen und mit mehr Ahornsirup servieren. Notiz: Ihr könnt die Süßkartoffeln entweder dämpfen oder im Rohr backen. Für's Dämpfen die Süßkartoffel schälen, in Stücke schneiden und in einem Kochtopf mit Dämpfeinsatz weich dämpfen. Für's Backen die Süßkartoffeln einstechen und bei 180 Grad etwa 40 - 60 Minuten backen, bis sie weich sind, danach das Fleisch herauslöffeln. Dämpfen geht schneller, dafür kommt das süße Aroma im Backofen besser zur Geltung. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Schnell vegan und lecker essen - mit Lunch Vegaz

22. Dezember 2015 Deutschland is(s)t vegan 

Wer mal wenig Zeit hat muss nicht mehr auf gesundes Essen verzichten. Vegan und lecker Essen, wenn es mal schnell gehen soll? Nein wir meinen keine Bagels, Smoothies oder asiatische Nudeln aus der Box oder Pommes von Fastfood Giganten. Wie wäre es mit Gourmet Essen – gesund und immer und überall? – in wenigen Minuten verzehrbereit? Das verspricht uns nun Lunch Vegaz und die Macher haben ein einzigartiges Projekt gestartet.Heute ist vegan so einfach wie noch nie. Kostenlose Rezepte im Netz, die uns animieren die Zutatenlisten aller Länder und Geschmäcker nachzukochen. Die vielen Kochbücher von Indisch, Asiatisch oder Italienisch landen nicht nur in staubigen Bücherregalen, nein, sie werden leidenschaftlich nachgekocht und von vielen Bloggern und Fans mit Videos liebevoll im Netz präsentiert. Dank den Supermärkte haben wir auch immer mehr Produktvielfalt zu immer mehr erschwinglichen Preisen.Man könnte aber meinen, der heutige Veganer hat immer viel Zeit, Geld und Muße. Wir wissen aus eigener Erfahrung, der Alltag sieht manchmal anders aus. Viele sind berufstätig, arbeiten von ,,Nine to Five und haben auch mal keine Zeit für ein leckeres und gesundes Mittagessen. Nach der Arbeit stehen nicht selten Yoga, Fitnessstudio oder soziale Treffen auf dem Plan. Was landet dann eigentlich auf unseren Speiseplänen? Hand aufs Herz – vorkochen für den nächsten Tag und das täglich? Was wäre, wenn uns jemand diese Arbeit auch mal abnehmen könnte? Gesundes Fastfood, was schnell geht, aber dennoch vollwertig ist.Das dachten sich auch die Macher von Lunch Vegaz. Olaf, Miriam, Helene, Jayanthi, Yamuna, Mauricio und Govinda wollen den Markt des Fastfoods revolutionieren und tolle und abwechslungsreiche Gerichte anbieten. Für alle, die nicht immer viel Zeit haben und trotzdem beim Geschmack und der Qualität keine Kompromisse machen wollen. Das hat uns neugierig gemacht und daher habe ich mir das neue Konzept Lunch Vegaz näher angeschaut und auch mit dem Gründer Govinda gesprochen.Lunch Vegaz auf der Veggie World Govinda, wie kam die Idee zu Lunch Vegaz?Gutes Essen hat einen Einfluss auf unser Lebensgefühl und viele Menschen bemühen sich immer mehr gesunde Mahlzeiten zu sich zu nehmen, viele setzten sogar ganz auf vegan und kochen immer mehr selbst. Das ist eine schöne Entwicklung. Trotzdem sind viele im Stress, haben lange Arbeitstage und nicht immer die Zeit sich gesund und vollwertig zu ernähren. Menschen sollen im stressigen Alltag, im Büro oder in der Schule, nicht mehr auf nahrhafte, gehaltvolle Mahlzeiten verzichten. Hier setzen wir an und wollen eine schöne und abwechslungsreiche Alternative bieten. Was steht genau hinter dem Konzept? Und was ist das Besondere?Nach über 10 Jahren Catering und Eventgastronomie lernt man viel über die Bedürfnisse und Geschmäcker seiner Kunden. Wir wollten unser Angebot erweitern und mehr Menschen erreichen. Dann war die Vision da, die Gerichte von Lunch Vegaz sollen eine Alternative zum Fastfood sein und überall wo sie gebraucht werden einen narhaften und gesunden Mehrwert bieten. Lieblingsessen sollen ganz leicht und einfach überall zu bekommen sein. Wir kochen also über 30 beliebte internationale Gerichte vor, verpacken sie im Vakuum und verschicken sie an unsere Kunden. Es sollen auch bundesweit Automaten bereitgestellt werden, wo jeder Gast sein Lieblingsessen findet und in wenigen Minuten ein gesundes Fertiggericht genießen kann. Die Gerichte soll es auch im Supermarkt, an Bahnhöfen, Universitäten oder im Krankenhaus geben. Solche Automaten kennen wir meist befüllt mit ungesunden Snacks, aber ein gehaltvolles Gericht, das ist völlig neu.Heute wollen sich immer mehr Menschen gesund ernähren und achten auch auf ökologische Faktoren. Wie passen dann Fertiggerichte in Verpackung zusammen?Durch die schlechten Erfahrungen der letzten Jahre verbinden Menschen mit Fertiggerichten oft ungesunde, schlechte Zutaten mit Konservierungsstoffe. So muss es aber nicht sein, Fertiggerichte können auch gesund, nährstoffreich und qualitativ hochwertig zubereitet werden und das wollen wir mit Lunch Vegaz beweisen. Durch die Vakuumverpackung haben die Gerichte die vollen Nährwerte. Wir setzen auf biologische Gerichte mit Qualität. Wir kochen vegan und bereiten alle Gerichte aus frischem Gemüse zu und das ohne Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker. Eine umweltschonende Verpackung ohne Plastik war uns sehr wichtig, daher sind die Gerichte in einer Schale aus einer kompostierbaren Verpackung aus nachwachsendem Zuckerrohr. Die Nachhaltigkeit gegenüber der Umwelt, die Gesundheit und die Zufriedenheit unserer Kunden sind unsere Hauptkriterien und spornen uns auch jeden Tag an.Was sind eure Ziele und wer ist die Zielgruppe?Unser Ziel ist es, auf dem rasch wachsenden Fastfood-Markt und für alle, die schnell und unkompliziert etwas zu essen brauchen, eine nahrhafte und wertvolle Alternative zu bieten.Unsere Zielgruppe sind alle, die gerne abwechslungsreich essen wollen und die nicht aus zeitlichen Gründen auf eine vollwertige Mahlzeit verzichten wollen. Also Veganer, Vegetarier und gesundheitsbewusste Menschen.Ich wähle also aus mehr als 30 Gerichten meine Favoriten aus und wie finden sie den Weg zu mir?Die Lunch Vegaz Gerichte gibt es ab dem Frühjahr 2016 in unserem Onlineshop. Nach und nach werden die Gerichte auch in anderen Onlineshops und Läden in ganz Deutschland bereitgestellt. Du kannst aus der Rubrik Europa, Asien, Australien oder zum Beispiel Afrika deine Favoriten wählen.Wir verschicken die Gerichte in einem Packet mit ökologischer Dämmung. Der Versand kostet ca. 5,00 EUR. Voraussichtlich gibt es auch eine kostenlose Lieferung ab ca. 7 Gerichten. Nach dem Erhalt sind die Gerichte zwischen 20-25 Tage im Kühlschrank haltbar. Die Lunch Vegaz Kühlschränke sollen ab März 2016 in Büros ab 50 Mitarbeitern kostenfrei aufgestellt werden. Unser Ziel ist es, neben der Onlinebestellung und den Kühlschränken bundesweit die Lunch Vegaz Automaten aufzustellen, so können Kunden auch spontan von unterwegs ihr Gericht per App mit Wunschzeit vorbestellen und vor Ort warm zubereitet abholen.Mehr Infos zu den Automaten: Wir haben gesehen, dass ihr auf Startnext sogar eine Crowdfunding Kampagne gestartet habt. Was steht denn genau an?Wir sind ein fleißiges Team und haben schon viele raffinierte Rezepte und Ideen. Die 30 sind nur der Anfang. Wir basteln schon an Suppen, Salaten, Süssspeisen und Snacks. Wir haben bereits eine große, voll ausgestattete Küche und können alle Gerichte zubereiten. Uns fehlt nur noch die Verpackungsmaschine.Wenn wir die Fundingschwelle von 10.000 EUR erreichen, können wir die Maschine vorerst mieten und loslegen. Haben wir das Fundingziel von 55.000EUR erreicht, ist es uns damit möglich, die Verpackungsmaschine zu kaufen. Das wäre ein großer Meilenstein für uns.Wir bekommen viel Lob für unser Projekt und sind optimistisch, dass wir mithilfe der Community unsere Vision näher kommen.Lieben Dank Govinda, dass Du soviel von Lunch Vegaz erzählt hast. Wir sind schon sehr gespannt und drücken euch die Daumen.Zur Crowdfunding Kampagne:https:/­­/­­www.startnext.com/­­lunchvegaz Fazit:Selbst gesund und lecker kochen ist trotz der vielen Angebote von heute noch ein Luxus, gerade wenn die Zeit fehlt und wir auf der Arbeit sind. Wie immer ist die Mischung aus Allem die perfekte Lösung. Warum mal nicht selbst am Vortag kochen, eine lange Mittagspause in einem Lieblingsrestaurant machen oder auch mal ein Lunch Vegaz Gericht ausprobieren. Gerade die Idee mit den Automaten an Universitäten und Büros finde ich genial, denn gemeinsam Essen macht doch am meisten Spass. Vielleicht probieren dann auch Kollegen mehr vegan aus. Das Konzept als gesunde Alternative zum Fastfood finde ich sehr spannend und unterstützenswert und wünsche dem Team viel Erfolg.Kontakt:Lunch Vegaz Govinda Thaler Kopenhagener Str. 34 13407 Berlin Tel.: +49 30 916 8888 2 E-Mail: info@lunchvegaz.deDer Beitrag Schnell vegan und lecker essen – mit Lunch Vegaz erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Ayurveda-Rezepte zum Frühling

21. März 2008 Vegetarierbund Deutschland 

Im Ayurveda (der ältesten Heilkunst der Menschheit, auch Ursprung der chinesischen Traditionellen Medizin/­­TCM) spielt die richtige Ernährung vor allem im Frühjahr eine besonders wichtige Rolle. Zu dieser Jahreszeit ist die ,,Kapha- Energie (Das Fundament des Jahres, auch der Kindheit) in der Natur dominant. Der Körper sollte entschlacken, und mann/­­frau sollte nun ,,leichter und bekömmlicher essen, also weniger fettreich aber etwas schärfer würzen! Mit diesen Rezepten können Sie Ihren Körper bei der Reinigung unterstützen Viele Kulturen kennen Reinigungszeremonien und -rituale, die im Frühling ausgeübt werden, wenn das Leben aufs Neue erwacht. So gibt es in der christlichen Tradition vor Ostern die Fastenzeit, im Islam reinigt mann/­­frau sich während der Zeit des ,,Ramadans. Auch im Ayurveda werden für die Kapha-Zeit Entschlackungskuren empfohlen, weil die Reinigungskraft zu dieser Zeit am stärksten ist. Von Mitte Februar bis Ende Mai dominiert in der Natur wie auch beim Menschen das Kapha-Element. Der Stoffwechsel arbeitet langsam, was die Bildung von Schlacken im Körper fördert. Daher ist es ratsam, jetzt weniger zu essen und sich mehr zu bewegen: Leichte Reisgerichte, Gemüse wie Rettich, Weißkohl, Rotkohl, Fenchel und Blumenkohl gehören im Frühjahr auf den Speiseplan, denn sie reduzieren Kapha. Und: Es sollte nun schärfer gewürzt werden. Schwere Gemüsesorten wie Kartoffeln, Tomaten, Paprika oder Salate sollten zum Jahresanfang gemieden werden. Es folgt ein besonders reinigendes und heilendes Rezept aus meiner Zeit als Chefkoch der stattlich anerkannten Maharishi Ayurveda Privat Klink in Bad Ems: Bad Emser ,,Königliche Reissuppe Eine Suppe mit frischem Brot ist die ideale Abendmahlzeit für die Kaphazeit: Leicht verdaulich, nahrhaft und bekömmlich. Die Bad Emser königliche Reissuppe hilft beim Entschlacken und ist schnell und einfach zubereitet! Rezept für 2 Personen Zubereitungszeit:  30 bis 40 Minuten Zutaten: - 1 Tasse Bio-Basmatireis - 16 Tassen Wasser - 1-2 TL Olivenöl extra natives - 1 EL frischen Majoran - 1 EL Liebstöckel - 1 EL Kerbel - 1 EL glatte Petersilie - 4 Msp. gemahlener Koriander - 2 Msp. gemahlener Cumin/­­Kreuzkümmel - 1-2 Msp. Asafoetida - Salz Zubereitung Den Reis waschen, mit 16 Tassen Wasser aufsetzen und bei offenem Deckel in einem tiefen Topf bei mittlerer Temperatur kochen lassen. Alle fünf Minuten mit dem Schneebesen durchrühren. Nach ca. 15 Minuten Kochzeit Öl mit den Gewürzen in einer Pfanne erhitzen, zwei Kellen Reissuppe aus dem Reistopf nehmen und in der Pfanne etwa drei Minuten mitkochen. Anschließend alles wieder in den Reistopf geben. Am Ende Salz und frische Kräuter dazugeben. Die Suppe ist fertig, wenn der Reis ganz weich geworden ist. Als Geschmacksvariation mit Vata-, Pitta- oder Kaphachurna (leicht scharfe Bio-Currywürzmischung von Franks Veda Shop) abrunden. Tipp 1: Um die Reissuppe kräftiger zu machen, können Sie auch 3 Esslöffel Mungdal geschält von Anfang an mitkochen lassen. Dadurch wird die Reissuppe nahrhafter. Tipp 2: Ganz zu Anfang etwas Petersilienwurzel & Sellerieknolle (3 El. In Würfel geschnitten) sowie 1/­­2 Tasse frisches Fenchelgemüse mitkochen lassen, verfeinert den Geschmack! Broccoli- ,,Ayurvedisch-Chinesisch Ein würziges Rezept das die indische & chinesische Küchenkultur vereinigt. für 2-4 Personen Zubereitungszeit: ca. 20-25 Minuten Zutaten: - 500 g Broccoli & 2 Karotten - 2 1/­­2 EL Sonnenblumenöl - 2 ausgepresste Orange & 1/­­2 ausgepresste Zitrone - 3- 4 TL. Brauner Zucker aus Zuckerrohr -  1/­­4 TL. gem. Sternanis, 1/­­4 TL. gem. Schwarzer Pfeffer - 1- 2 TL. frischer Ingwer gewürfelt oder kleingehackt - 3 Messerspitzen Asafoetida/­­Hing ( gibt es in den Asienläden) - Nach Belieben: ca 1/­­4 TL. Steinsalz und zu guter Schluß 1 Schuss Bio-Sojasoße (lieblich) Zubereitung: Broccoli waschen und vom Strunk ab Röschen mit langen Stielen schneiden, dann jedes Röschen nochmals der Länge nach zweimal durchschneiden bis sie die typische chinesische Form bekommen. Nun die Karotten waschen, schälen und in 5 mm breite und ca. 5 cm. Lange Streifen schneiden. Vorteil dieser Schnitttechnik ist, dass die Garzeit erheblich verkürzt wird. Nun das Sonnenblumenöl in einem Wok oder in einer Pfanne erhitzen. Frisch geriebenen Ingwer, Pfeffer, Sternanis und Asafoetida der Reihe nach zufügen, anschließend Zuckerden Orangen- und Zitronensaft und dann das Gemüse beifügen. Bei offener Pfanne/­­Wok und starker Hitze unter ständigem Umrühren mit einem Holzspachtel oder -löffel weiter kochen lassen, bis der Broccoli nach etwa 5- 8 Min. gar ist. Zum Schluß mit Salz und einem Schuß Bio-Sojasoße den Geschmack abrunden. Eventuell 1 TL frisches & feingehacktes Zitronengras (frisches Koriandergrün) die letzten 2 Min. mitkochen lassen. Tipp 1: Als Variation eignen sich alle Kohlsorten, wenn sie ganz dünn und stäbchenartig geschnitten werden wie auch Paksoi, ein typisches chinesisches Gemüse, welches stark Kaphareduzierend wirkt und gut für Lunge und Magen ist. Bei diesem Kochvorgang braucht man kein zusätzliches Wasser hinzugeben. Paksoi wächst an den Osthängen chinesischer Wälder. Es trägt Endorphine in sich, ähnlich wie Opium oder Schokolade. Traditionell isst man dazu Reis oder chinesische Nudeln, italienische Pasta tuns auch. Dies ist ein schnelles Gericht für Singles oder für Leute, die es eilig haben. Es ist sehr nahrhaft und kann auch abends gegessen werden. Tipp 2: Orangen- und Zitronensaft helfen, den Zucker besser im Verdauungssystem umzuwandeln und wirkt der Entstehung Freier Radikaler entgegen. Außerdem erleichtert der Saft die Arbeit der Bauchspeicheldrüse und spendet auf natürliche Weise Vitamin C. Magenempfindliche brauchen nach Ayurveda keine Angst vor der Verwendung von Zitrusfrüchten zu haben: Durch den Kochprozeß wird die Zitronensäure ein Helfer zur Regulierung der Magensäure und gleicht den Säurehaushalt im Körper aus. Vata - Pitta + Kapha - Erklärung: El.= Esslöffel, Tl.= Teelöffel, Msp.= Messerspitze, gem.= gemahlen. Ltr.= Liter V= Vata, P= Pitta, K= Kapha -= reduzierend, += anregend Alle Rezepte stammen aus dem Buch ,,Himmlisch Kochen und Leben im Einklang mit dem Veda. Von Frank W. Lotz Copyright Frank W. Lotz, zur privaten Nutzung frei gegeben! Foto: (C) Lotz Franks Lotz empfiehlt alle Lebensmittel/­­Zutaten etc. aus kontrolliert biologischem Anbau zu verwenden! Er ist seit über 33 Jahren Vegetarier (seit dem 18. Lebensjahr).


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