nützlich - vegetarische Rezepte

Versuchen Sie diese Rezepte!

Vegane Apfel Zimt Muffins - Unser gesundes Rezept

Tofu Kung Pao

Veganer Beyond Meat Burger

In Knoblauch gedünsteter Spinat auf Dinkel-Hafer-Crunchy mit einer Apfel-Joghurtsauce und Ahornsirup










nützlich vegetarische Rezepte

Nährstoff- und Kalorienrechner: Berechne kostenlos deinen Nährstoffbedarf (Makro- und Mikronährstoffe)

24. Januar 2019 Nicole Just 

Wie du vielleicht schon hier im Blog gelesen hast, kooperiere ich seit letztem Jahr mit Upfit in Sachen vegane Ernährungspläne. Seit kurzer Zeit gibt es von Upfit nun auch einen Kalorienrechner mit einer außerordentlich nützlichen Funktion, die ich bei anderen Rechnern bisher vermisst habe: Die Berechnung des Nährstoffbedarfs und zwar […] The post Nährstoff- und Kalorienrechner: Berechne kostenlos deinen Nährstoffbedarf (Makro- und Mikronährstoffe) appeared first on Nicole Just - Vegane Rezepte - Vegan kochen leichtgemacht.

VeggieWorld Düsseldorf 20. bis 21. Oktober 2018 + Gewinnspiel

10. Oktober 2018 Deutschland is(s)t vegan 

VeggieWorld Düsseldorf 20. bis 21. Oktober 2018 + GewinnspielAnzeige   Wer Ende Oktober noch nichts vorhat, hat vielleicht Zeit und Lust bei der VeggieWorld in Düsseldorf vorbeischauen. Die Messe findet dieses Jahr bereits zum siebten Mal statt und wir verlosen Eintrittskarten! Die VeggieWorld ist nicht nur einer unserer liebsten Partner, sie ist auch die Messe für den veganen Lebensstil. Dort könnt ihr veganen Genuss kennenlernen und Produkte entdecken, die es nicht an jeder Ecke zu kaufen gibt. Dazu gibt es reichlich Tipps und Tricks von Machern, Produzenten, Köchen und Gesichtern der Szene. Auch pflanzlich produzierte Kleidung und Kosmetik, die keinen Kompromiss mehr in Sachen Form, Farbe und Style machen, findet ihr auf der VeggieWorld. (C) Foto: Andreas Gebert /­­/­­ VeggieWorld Bei der VeggieWorld in Düsseldorf könnt ihr auf Einsteiger, Aussteiger und Querdenker treffen. Auf Menschen, die ausschließlich vegan leben und Leute, die sich pflanzlich ausprobieren und rantasten wollen. Denn die Messe möchte so viele Menschen wie möglich erreichen. Ohne Dogmatismus, sondern mit Vielfalt ... und das nicht nur in Deutschland, sondern überall! Geboten wird dem Publikum eine informative Messe mit Verbänden und Unternehmen, die ihr breites veganes Angebot an Food, Kosmetik, Kleidung und Dienstleistungen zeigen. Dieses Jahr werden sich sogar noch mehr Aussteller präsentieren als in den Vorjahren. Es gibt ein größeres Kosmetikangebot und auch der Start-up-Bereich ist bereits ausgebucht - sodass ihr 16 frisch gegründete Unternehmen und deren innovative Produkte kennenlernen könnt. Ganz besonders freuen wir uns auf den riesigen Foodbereich, bei dem wir nach Herzenslust zuschlagen werden. Dieses Jahr haben wir auf eine sehr gelungene Mischung im Speiseangebot: von Currywurst und Döner über fernöstliche und mexikanische Spezialitäten bis hin zu Waffeln und Kuchen ist für jeden etwas dabei. Besonders schön ist, dass die meisten der Foodtrucks, wie zum Beispiel The Vexican, veg-ruf und Veggiewerk zum ersten Mal in Düsseldorf dabei sind. So wird unseren Stamm-Besuchern viel Abwechslung geboten. Hendrik Schellkes, Geschäftsführer des Veranstalters Wellfairs (C) Foto: Andreas Gebert /­­/­­ VeggieWorld Auf der Veggie-Bühne findet auch dieses Jahr ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit interessanten Vorträgen und tollen Kochshows statt. Alles, was das Veggie-Herz begehrt! Ganz besonders freuen wir uns auf die Highlights der Bühne von und mit: Gordon Prox und Aljosha Muttardi von Vegan ist ungesund, Niko Rittenau, Björn Moschinski und Sebastian Copien. Bei dieser spannenden Mischung könnt ihr mit dem Rahmenprogramm nicht nur Spaß haben, sondern auch noch nützliches Wissen mit nach Hause nehmen. (C) Foto: Andreas Gebert /­­/­­ VeggieWorld Wir hoffen, dass du Lust bekommen hast, die VeggieWorld Düsseldorf 2018 zu besuchen. Öffnungszeiten Samstag, 20.10.2018 | 10 - 18 Uhr Sonntag, 21.10.2018 | 10 - 18 Uhr Eintrittspreise Online Vorverkauf* 10,00 EUR inkl. Mwst. | für Erwachsene *Der Online-VVK endet am Tag vor der Messe um 23.45 Uhr. Danach gilt für Online-Tickets der gleiche Preis, wie an der Tageskasse. Tageskasse 12,00 EUR inkl. Mwst. | für Erwachsene 10,00 EUR inkl. Mwst. | für Schüler, Studenten, Menschen mit Behinderung, ALG-II-Empfänger, Rentner & ProVeg-Mitglieder (bitte zeigt entsprechende Nachweise an der Kasse vor). Eintritt frei | für Kinder bis einschließlich 14 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen Tickets Der Vorverkauf startet bereits einige Monate vor der Messe. Die Tickets sind dann hier im VeggieWorld Onlineshop erhältlich. Tickets gibt es auch an der Tageskasse. Das gibts zu sehen Mehr Informationen zu den Ausstellern und zum Rahmenprogramm findet ihr hier. Adresse /­­/­­ Location Areal Böhler, Hansaallee 321, 40549 Düsseldorf Anreise mit dem ÖPNV Aus Richtung Düsseldorf Innenstadt: U74 oder U76 bis zur Haltestelle Lörick. Aus Richtung Neuss Innenstadt: Bus 828 bis zur Haltestelle Löricker Straße oder U75 bis Belsenplatz, ab Belsenplatz U76 oder U74 bis zur Haltestelle Lörick. Die Haltestelle Lörick befindet sich direkt am Eingang zum Messegelände AREAL BÖHLER. Anreise mit dem Auto /­­/­­ Parken Aussteller wie Besucher parken in unmittelbarer Nähe zur Halle für 5,00 EUR pro Tag. Tierverbot Generell gilt in den Messehallen ein Verbot für das Mitführen von Hunden und anderen Tieren.   *** Gewinnspiel *** Wir  verlosen 3 x 2 Tickets für die VeggieWorld Düsseldorf. Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer  Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, wer mitkommen darf. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Düsseldorf an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 15.10.2018 um 12:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 15. 10.2018 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.   Der Beitrag VeggieWorld Düsseldorf 20. bis 21. Oktober 2018 + Gewinnspiel erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

,,Probiert doch mal, das schmeckt gut! - Interview mit PR-Expertin Katrin Kasper

2. Oktober 2018 Deutschland is(s)t vegan 

,,Probiert doch mal, das schmeckt gut! - Interview mit PR-Expertin Katrin KasperWie lassen sich Menschen für vegane Produkte begeistern? PR-Expertin Katrin Kasper erzählt uns im Interview über neue Food-Trends, Tipps für Veggie-Startups und gepimpte Smoothies. Katrin, du lebst seit neun Jahren vegan und hast deinen Lebensstil zum Beruf gemacht. Was gab es bei dir heute zum Frühstück? Viel! (Lacht.) Ich starte jeden Morgen, wenn die Kinder noch schlafen, mit Yoga in den Tag - danach schlage ich zu!  Zuerst trinke ich ein Glas heißes Zitronenwasser. Danach gibts Kräutertee und einen grünen Smoothie - meist mit Weizengras, Wildkräutern, Grünkohl oder Spinat und Banane, gepimpt mit etwas Spirulina und Ingwer. Später gönne ich mir noch eine Schüssel Overnight-Oats, gekeimten Buchweizen, Lein- und Chiasamen in Schoko-Mandelmilch mit Maca, Kokosflocken und Kakaonibs - alles roh und einfach köstlich! Im Job machst du Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Veggie-Produkte. Ebbt der Vegan-Boom nicht gerade ab? Der Hype hat sich zwar gelegt, aber Vegan bleibt einer der großen Ernährungstrends. Das glauben nicht nur die Marktforscher, sondern auch viele konventionelle Lebensmittelhersteller. Nicht umsonst bringen Firmen wie Katjes, Coppenrath, Ritter Sport und Rügenwalder Mühle immer mehr vegetarische oder sogar vegane Produkte auf den Markt. Der Fleischkonzern PHW - dazu gehört Wiesenhof - hat sich bei einem US-Anbieter veganer Fischprodukte eingekauft und bei einer israelischen Biotech-Firma, die an der Herstellung von kultiviertem Fleisch forscht. Auch der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Bell Food investiert in Labor-Fleisch. Sie investieren, weil sie das große Geschäft wittern, oder? Manche erkennen auch, dass wir nicht einfach immer so weiter wirtschaften können, weil wir uns sonst die Lebensgrundlage entziehen. Dieser Bewusstseinswandel verändert auch die Wahrnehmung von Vegan: Früher war der Begriff vielen unbekannt oder wurde mit militant-aggressiv assoziiert. Heute steht er zunehmend für gesunde, umweltfreundliche Alternativen zu tierischen Produkten. Zu diesem Bewusstseinswandel trägst du mit deiner Arbeit bei. Wer sind deine Auftraggeber? Natürlich reden wir bei veganen Produkten immer noch über eine Nische, gemessen am Gesamtmarkt für Nahrungsmittel. Und viele der Hersteller sind kleine Start-ups oder Familienbetriebe, die sich Werbung und Öffentlichkeitsarbeit kaum leisten können. Doch gerade für sie ist es wichtig, ihre Marken bekannt zu machen. Ich arbeite deshalb nach wie vor für große Industriekunden verschiedener Branchen, betreue aber seit einigen Jahren auch immer häufiger mittelständische Veggie-Firmen. Auch hier geht es vor allem darum, gute Inhalte zu erstellen und zu verbreiten. Und es macht mir Freude, mit meinem Know-how Firmen zu unterstützen, die den Wandel aktiv vorantreiben. Jedes pflanzliche Produkt, das statt eines Tierproduktes gekauft wird, vermindert das Leid. Die Zielgruppe der Zukunft lebt direkt bei dir im Haus. Ernähren sich deine Kinder auch vegan? Meine Kinder leben wie wir Eltern vegan, die beiden Jüngeren von Geburt an. Dass wir ihnen keinerlei Tierprodukte verabreichen, war für uns die logische Konsequenz langer Recherchen. Denn dabei fanden wir heraus, dass nicht nur ethische, sondern auch sehr viele gesundheitliche Gründe für eine pflanzliche Ernährung sprechen - und zwar deutlich mehr als für eine mit Tierprodukten. Heute gibt mir meine Älteste schon ein erstes Gefühl dafür, was bei Snapchat, Whatsapp und Youtube gerade angesagt ist. Aber die Stichprobe ist natürlich zu klein, da verlasse ich mich neben meiner Intuition lieber auf richtige Marktforschung. Welche Medien nutzt du, um die Leute für vegane Produkte zu begeistern? Die sozialen Netzwerke sind sehr nützlich. Auf Facebook gibt es neben Fanpages auch viele Gruppen zum Thema Vegan - von Erziehungsfragen für vegane Familien über den Rezeptetausch bis zu Ernährungstipps für Leistungssportler. Auf Instagram können schöne Food-Fotos inspirieren, auf Twitter coole Sprüche, und es gibt unzählige Blogs zum Thema Vegan. Aber auch die klassischen Medien - ob Print oder Online - sind sehr wichtig, weil sie große Glaubwürdigkeit besitzen und hohe Reichweiten erzielen. Schließlich wollen wir ja auch Menschen ansprechen, die ihre Ernährungsgewohnheiten vielleicht noch nie überdacht haben. Dazu sind übrigens auch Events super: ich habe zum Beispiel ein Format entwickelt, das Firmen erlaubt, sich Journalisten und anderen Multiplikatoren auf eine sehr unwerbliche, glaubwürdige Art live zu präsentieren. Und welche Argumente ziehen am besten? Moralische Appelle machen ein schlechtes Gewissen. Und Scham ist ein sehr unangenehmes Gefühl, das wir unbedingt vermeiden wollen - das führt zu einer Abwehrhaltung. Ich versuche deshalb, die Menschen positiv anzusprechen: Probiert doch mal, das schmeckt und tut gut! Auch den Gesundheitsaspekt sollte man nicht überbetonen. Britische Forscher haben herausgefunden, dass viele Leute meinen, gesunde Produkte könnten nicht schmecken. Wird der Veggie-Burger aber schwelgerisch als ,,Spicy Rote Bete-Burger mit karamellisierten Zwiebeln und scharfem Zitronen-Dressing angepriesen, greifen sie eher zu. Welche Tipps hast du für vegane Startups? Die Grundvoraussetzung ist natürlich ein vernünftiger Businessplan mit einem Budget für PR und Marketing. Denn die Startups müssen sich positionieren, wenn der Sprung ins Regal nachhaltig gelingen soll. Schließlich ist der Andrang groß, und die etablierten Firmen verfügen meist über große Werbe-Etats. Gründer brauchen eine attraktive Website und ein Pressekit mit Basisinformationen zum Unternehmen und guten Fotos sowie einen Presseverteiler - also Adressen relevanter Redakteure und anderer Multiplikatoren. Pressemeldungen müssen einen Nachrichtenwert haben und schnell auf den Punkt kommen. Parallel sollte man sich in Social Media eine Community aufbauen. Guten Content zu erstellen und die Communities zu managen, ist allerdings nicht jedermanns Sache, es verursacht auch einigen Aufwand. Viele Gründer erreichen da schnell ihre Grenzen und brauchen Unterstützung. Hier sind Professionalität und ein langer Atem wichtig. Was würdest du jemandem raten, der in dem Bereich arbeiten möchte? Ich finde es sehr hilfreich, die verschiedenen Seiten des Schreibtisches zu kennen - also Journalismus, Unternehmen, Agentur und am besten auch noch Bloggen. Zumal heute die verschiedenen Disziplinen immer mehr ineinander verschwimmen. Also würde ich möglichst vielseitige Erfahrungen sammeln, sei es durch freie Mitarbeit oder Praktika. Und vor allem: Schreiben, Schreiben, Schreiben. Wichtig ist dabei das Feedback von Profis. Als ich bei meiner Heimatzeitung anfing, ging der Textchef jede Zeile mit mir durch. Und auch heute  lasse ich manche Texte noch von einem Kollegen gegenlesen - als zusätzliche Qualitätskontrolle. Dein Mann Udo Taubitz ist Journalist und schreibt Veggie-Kinderbücher. Gibts da Synergien? Auf jeden Fall! Mein Mann coacht heute zwar überwiegend Kommunikationsverantwortliche in Unternehmen. Aber er unterstützt mich auch bei der Content-Erstellung und beim Konzipieren von Publikationen und Kampagnen. Der journalistische Blickwinkel hilft, aus PR-Botschaften gute Stories zu machen. Umgekehrt kenne ich die Abläufe in großen Konzernen und Agenturen, was nützlich ist, um komplexe Projekte zu managen. Manche unserer Publikationen werden in zig Sprachen übersetzt - da hängt ein großer Produktionsaufwand dran. Mit seinen Kinderbüchern will mein Mann all den Bauernhof-Büchern etwas entgegensetzen, die Kindern ein Landleben vorgaukeln, das es gar nicht gibt. Wir alle sind von Natur aus liebevoll und empathisch, wir sollten Kindern das nicht mit Lügen austreiben. Vielen Dank für deine Zeit und die interessanten Einblicke, Katrin! Katrin Kasper ist freie PR-Expertin und Autorin. Sie hat für Radio-, TV- und Printmedien geschrieben, war PR-Managerin bei einem Global Player und Projektmanagerin bei einer Web-Agentur. Seit 2001 unterstützt sie mit ihrem Kreativen-Verbund KASPER Kommunikation vegane, nachhaltige Firmen und Marken bei Pressearbeit, Content Marketing und Social Media.     Der Beitrag ,,Probiert doch mal, das schmeckt gut! - Interview mit PR-Expertin Katrin Kasper erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Outdoor Cooking - Vegane Rezepte von Vegan Guerilla

29. September 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Outdoor Cooking - Vegane Rezepte von Vegan GuerillaViele von euch werden den großartigen veganen Rezepteblog Vegan Guerilla kennen. Blogbetreiberin Sarah war eine der ersten veganen Bloggerinnen, und ihre Leserschaft ist seit dem Start immens angewachsen. Kein Wunder, denn ihre Fotos und Rezepte sind schon ziemlich cool, viele Gerichte sind schön deftig oder auch mal ein wenig ,,fastfoodig. Es muss also nicht immer supergesund sein, und das gefällt vielen Leuten richtig gut. Und so war es auch nur logisch, dass Sarah irgendwann (2011, um genauer zu sein) ihr erstes Kochbuch mit dem Titel ,,Vegan Guerilla - Revolutioniere deine Küche mit 40 abwechslungsreichen Rezepten! herausbrachte. Und nun, 2017 ist es endlich soweit: Sarahs zweites veganes Kochbuch mit dem Titel ,,Outdoor Cooking - vegane Rezepte für den nächsten Roadtrip ist im Ventil Verlag erschienen! Abwechslungsreich und lecker auf Reisen essen Zunächst sei auch mal gesagt, dass Sarah das Buch nicht alleine, sondern zusammen mit Oliver Zöphel gemacht hat, der hier keinesfalls unterschlagen werden soll. Und es handelt sich auch nicht um ein ,,Standard-Kochbuch, sondern die beiden haben sich ein ganz spezielles Thema vorgeknöpft: Wie ernähre ich mich vegan und abwechslungsreich auf Reisen? Das nämlich ist gar nicht mal so einfach, vor allem, wenn man nicht in veganen Hotels mit Vollverpflegung nächtigt, sondern auch mal in einsamen Hütten, im Wohnwagen oder im Zelt. Sarah und Olli hatten diese Idee, weil sie eben selber unheimlich viel gereist sind, vor allem durch Lateinamerika - durch 15 Länder insgesamt. Da ist es immer wieder eine Herausforderung, sich mit dem zu verpflegen, was man vor Ort findet, und mit dem Equipment, dass man gerade zur Verfügung hat. Herausgekommen ist also ,,Outdoor cooking, und es ist wirklich schön geworden! Das schön gestaltete und fotografierte Buch bietet zunächst mal so einige wichtige Infos zum Thema: - Wo kaufe ich ein? - Was kaufe ich ein? - Flexibel bleiben - Unterkünfte und Kochmöglichkeiten - Campinggeschirr und Töpfe - Nützliche Helfer - Backen ohne Ofen etc. Zudem erfährst du noch etwas über die vegane Küche in Lateinamerika. Ein super hilfreicher Einstieg, der bei der Vorbereitung der nächsten Reise hilft! Dann geht es in den Rezepte-Teil mit veganen Rezepten für unterwegs, und der ist aufgeteilt nach: - Brot - Aufstriche - Salate - Hauptspeisen - Süsses - Maya Basics Hier mal ein paar Impressionen aus dem Buch: Das kann man alles unterwegs kochen? Wow! Beim Durchblättern staunt man, dass man so geile Sachen auch unterwegs machen kann, mit wenig Equipment. Die beiden haben nämlich nicht einfach ein paar Dosen Bohnen und Mais aufgemacht, sondern waren super kreativ, und deswegen würde man beim Durchlesen der Rezepteliste gar nicht auf die Idee kommen, dass es sich um ein Outdoor Cooking Buch handelt. Die Gerichte sind natürlich auch stark von der lateinamerikanischen Küche beeinflusst, hören dort aber nicht auf. Es gibt auch Rezepte für z.B. Frenchtoast, Bier Pancakes, Sommerrollen, Pulled Seitan Burger, Campfire Pizza und und und....klingt alles auf jeden Fall superlecker! Die veganen Rezepte sind allesamt bebildert und schön übersichtlich dargestellt. Tipps wie ,,Was mache ich mit den Resten? runden das Ganze genauso ab, wie einige schöne Reiseanekdoten und tolle Fotos am Ende des Buches. ,,Outdoor Cooking ist richtig gut geworden, und man möchte am liebsten gleich ein Zelt und ein Flugticket nach Lateinamerika kaufen - Spirituskocher aber nicht vergessen! Weitere Infos zum Buch findest du beim Ventil Verlag und natürlich auch auf Sarahs Blog Vegan Guerilla. So sieht das Cover aus: Outdoor Cooking Cover Der Beitrag Outdoor Cooking - Vegane Rezepte von Vegan Guerilla erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Warmer Buchweizensalat mit grünem Spargel & Rucola

11. Mai 2017 Eat this! 

Warmer Buchweizensalat mit grünem Spargel & RucolaWas Buchweizen angeht, sind wir richtige Spätzünder! Klar, wir haben auch früher schon Buchweizenmehl zum Beispiel für leckere Pancakes oder Wraps verwendet und haufenweise feine Buchweizennudeln verdrückt. Aber die wirklich einfachste und schnellste Variante (und auch die günstigste), haben wir bis letztes Jahr irgendwie völlig unterschlagen. Nämlich, ganzen Buchweizen einfach in lächerlich kurzen zehn Minuten gar zu köcheln und so ganz fix wunderbare Salate oder eine leckere und gesunde Beilage zu zaubern! Wir waren direkt Hals über Kopf verlieb. Aber so richtig! ? Seitdem sind wir treue Fans. Und nein, du willst jetzt gar nicht erst wissen, wie oft es seitdem Buchweizen bei uns als schnelles Mittag- oder Abendessen gegeben hat. Sagen wir einfach mal, seeehr oft! Ursprünglich stammen die kleinen Körnchen wohl aus Asien und kamen etwa im Mittelalter zu uns nach Deutschland. Und da Buchweizen auch auf kargen Böden gut gedeiht, wurde er gerne und häufig angepflanzt. War halt einfach. Logisch, oder? Und das ging so bis ins 18. Jahrhundert, als die Kartoffel aus Südamerika zu uns kam und noch genügsamer, pflegeleichter und ertragreicher war. Meine geliebte Kartoffel hat den Buchweizen dann so gut wie verdrängt und er ist sogar ein bisschen in Vergessenheit geraten. Bei meinen Eltern und sogar bei Oma und Opa kam Buchweizen früher leider nie auf den Tisch. Ich rede mir jetzt aber ein, dass vielleicht meine Ur-Ur-Uroma ein ganz ähnliches Rezept geköchelt haben könnte und finde das ganz grandios ?. Fragen kann ich logischerweise ja leider niemanden mehr - aber wenn du dich zufällig mit alten Rezepten auskennst, freue ich mich über Feedback, hehe. Rucola hieß damals jedenfalls bestimmt noch ganz ordinär „Rauke“ und statt Flageolet-Bohnen gab es wohl eher Ackerbohnen bzw. Dicke Bohnen oder auch Saubohnen. Und klar, Zitrone gab’s natürlich keine ?. Aber Apfelessig! Und der schmeckt anstelle von Zitrone dazu auch superleckerfein. Nützliche Tipps zum Kochen und Aufbewahren von Bohnen & Co. findest du übrigens in unserem Hülsenfrüchte-Special. Welches ist denn dein liebstes Rezept mit Buchweizen? Ich freue mich auf Tipps! Warmer Buchweizensalat mit grünem Spargel & Rucola - 2 Knoblauchzehen - 300 g Spargel - 4 EL Olivenöl - 1/­­2 TL Salz - Zitronenzesten 1/­­2 Zitrone - Saft 1 Zitrone - 300 g Buchweizen - 125 g Rucola - 200 g Flageolet-Bohnen (gekocht) -  Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. -  Knoblauch in feine Scheiben schneiden und zusammen mit dem Spargel, 2 EL Olivenöl, Salz und Zitronenzesten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und 20 Minuten rösten. -  Inzwischen den Buchweizen nach Packungsanweisung garen. -  Alle Zutaten vermengen und mit Salz abschmecken. Der Beitrag Warmer Buchweizensalat mit grünem Spargel & Rucola erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Pad Thai mit grünem Spargel und Tofu - Vegane Kumpir mit Paprika-Couscous, Rotkraut & frischem Rucola - Glutenfreie Frühlings-Tarte mit grünem Spargel

Vegan Basics, Teil 2: Was bedeutet eigentlich ,,vegan?

20. Februar 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Heute wollen wir uns im zweiten Teil der ,,Vegan Basics-Serie mal etwas genauer anschauen, was ,,vegan eigentlich genau bedeutet. Klar, wir haben alle eine Vorstellung davon, vor allem die, die diesen Artikel lesen. Aber, so stelle ich zumindest immer wieder fest, nicht jedem ist so ganz genau klar, was es das heisst, vegan zu essen oder zu leben. Besonders bei Restaurant-Besuchen fällt mir das immer noch häufig auf, muss ich den Mitarbeitern erklären, dass auch Butter oder Honig wirklich nicht vegan sind. Also lasst uns noch mal kurz und knackig zusammenfassen, wann ,,vegan wirklich ,,vegan ist. Definition von ,,Vegan Veganer lehnen die Nutzung von Tieren oder tierischen Produkten komplett ab. So könnte man das einfach zusammenfassen. Die Vegan Society definiert das Ganze etwas umfassender: >>Veganismus bezeichnet eine Philosophie und einen Lebensstil, der versucht - soweit möglich und praktikabel -, alle Formen der Ausbeutung und des Leides gegenüber Tieren für Lebensmittel, Kleidung oder jeglichen anderen Grund zu vermeiden; und fördert darüber hinaus die Entwicklung und die Nutzung von nicht tierlichen Alternativen zum Vorteil für Mensch, Tier und Umwelt.Cut out the crap!>Lass den Mist weg!rausgeschnittenvegan

Buch-Tipp: ,,Clean Eating vegan + Gewinnspiel

24. Januar 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Buch-Tipp: ,,Clean Eating vegan + GewinnspielUnser Redakteur Patrick Bolk hat ein neues Buch rausgebracht. Es heißt „Clean eating vegan“ und ist im Riva-Verlag erschienen. Das Buch umfasst 244 Seiten und kostet 19,99 Euro. Doch: was bedeutet „Clean Eating“ eigentlich? Einfach ausgedrückt bedeutet „Clean Eating“ keine industriell verarbeiteten Lebensmittel zu essen. „Nur“ vegane Ernährung bedeutet nicht automatisch das sie auch „gesund“ ist. Ich selbst habe am Anfang meiner „Vegan-Karriere“ sehr viele Ersatzprodukte „wie Wurst“ oder „wie Käse“ konsumiert – einfach, weil ich es nicht besser wusste. Erst später ist mir aufgefallen, wie viele Zusatz- und Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker und Zucker in veganen Produkten enthalten sein kann. Ein kleiner Einblick in das Buch   Ich würde sagen „Clean eating vegan“ ist kein klassisches Kochbuch – es ist eher eine gut gelungene Kombi aus Ernährungsratgeber und Kochbuch. Neben Hintergrundwissen und praktischen Tipps findet man 50 kreative Rezepte für vollwertige Gerichte. Alle Rezepte sind nicht nur vegan, sondern frei von Zusatzstoffen und basieren auf naturbelassenen Zutaten. Ein kleiner Überblick der Kapitel von „Clean eating vegan“: - Was bei unserer Ernährung falsch läuft und wie uns die Lebensmittelindustrie reinlegt! - Aktuelle Ernährungskonzepte: Was zählt wirklich - und was ist nur Marketing? - Grundlagen: Saubere Lebensmittel, Rohkost, Superfoods, Bio, vegan, Ballaststoffe, Säure Basen-Haushalt - Gluten, Weizen und Soja: gefährlich oder nützlich? - So wirst und bleibst du Clean Eater in 10 Schritten! - Über 50 vollwertige und gesunde Rezepte zum Nachkochen und Inspirierenlassen Mir persönlich hat das Kapitel über „Gluten, Weizen und Soja“ wirklich weitergeholfen. Ich hatte mich vorher damit nie wirklich beschäftigt – und bin froh, nun einige, ungesunde Produkte von meiner Einkaufsliste streichen zu können. Es ist tatsächlich nicht „so easy“ mal eben auf „clean eating“ umzusteigen. Irgendwie ist man ja in seinen Koch- oder Einkaufsgewohnheiten „so drin“… oder? Allein möglichst ohne Zucker und Fett zu kochen ist erstmal eine Herausforderung – da hilft einem der Rezept-Teil von „Clean eating vegan“ auf jeden Fall weiter! Hier gibt es ein kleines Vorstellungsvideo zum Buch: Und hier gibt es eine Leseprobe zu Clean Eating vegan.  Mein Lieblings-Rezept: „Jakobsmuscheln“ auf Kartoffel-Merrettich Pürree Ich gebe zu, dass ich vor meinem veganen Leben sehr gerne Meeresfrüchte gegessen habe. Als ich „Clean eating vegan“ das erste Mal durchgeblättert habe, ist mir dieses Rezept sofort ins Auge gesprungen. Nicht nur wegen dem Foto… ich hatte gleich spontan Lust die „Jakobsmuscheln“ nachzukochen! Der Clou an diesem Rezept ist die Nori-Alge in Kombination mit den Seitling – Hallelulja! Sooo lecker! Zutaten für die „Jakobsmuscheln“: - 4 grosse Kräuterseitlinge -  1/­­4 L trockener Weisswein - 1 EL getrocknete Nori-Alge 1 TL Salz 2-3 Knoblauchzehen Saft von 1/­­2 Zitrone Zutaten für das Kartoffelpüree: 300 g Kartoffeln, mehligkochend 300 g Kartoffeln, festkochend 150 ml Sojadrink, ungesüsst 2 EL Tafelmeerrettich 1 EL neutrales Pflanzenöl Abrieb von 1 Bio-zitrone Zubereitung: Seitlinge putzen und die Stiele in gleich große Scheiben schneiden. Aus Weißwein, 1/­­4 l Wasser, Algen und Salz eine Marinade anrühren und die Pilze darin 2 Stunden einweichen. Für das Püree Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und mit ausreichend Salz weich kochen. Mit einem Kartoffelstampfer zu einem groben Stampf verarbeiten. Sojadrink erhitzen und unter die Masse rühren. Meerrettich und Öl unterziehen. Zitrone heiß waschen und gut abreiben. Dann die Zitronenschale in das Püree reiben und gut unterrühren. Abgedeckt warm halten. Pilzstücke mit Küchenkrepp abtupfen und kreuzweise einritzen. In einer Pfanne mit etwas Pflanzenöl von beiden Seiten scharf anbraten. Knoblauch fein hacken und zu den >>Muscheln

Rohkost: Was du zum Einstieg wissen musst

5. Juni 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Rohkost: Was du zum Einstieg wissen musstHast du dich schon mal intensiver mit dem Thema Rohkost auseinander gesetzt, oder hast es demnächst vor? Ein rohköstliche Ernährung ist besonders bei Veganern meinem Eindruck nach ziemlich hoch im Kurs, und das sicher auch nicht ohne Grund. Letztens erst habe ich beispielsweise Mimi Kirk kennen gelernt, eine nicht nur in den USA sehr bekannte Kochbuch-Autorin, die rohköstlich lebt, und vermutlich nicht zuletzt deswegen locker mal 20 Jahre jünger aussieht, als sie tatsächlich ist. Sehr beeindruckend! Was aber ist denn nun das Besondere an einer rohköstlichen Ernährung, und was bedeutet überhaupt ,,Rohkost? Ganz simpel: Das Rohkost-Prinzip Der Grundgedanke bei einer rohko?stlichen Erna?hrung ist schnell erkla?rt: Man verzehrt Lebensmittel mo?glichst roh, also im Urzustand. Wenn man sie erhitzt, dann maximal bis 42 °C, da bei ho?heren Temperaturen Na?hrstoffe und Enzyme verloren gehen. Einige Na?hrstoffe sind nämlich ziemlich temperaturempfindlich (z. B. Vitamin C oder Chlorophyll). Außerdem können durch das Erhitzen von Lebensmitteln bestimmte scha?dliche Stoffe entstehen (z. B. Acrylamid). Eine rohköstliche Erna?hrung wird daher auch ha?ufig als >>Lebendige Nahrung

Vegane Flusskreuzfahrt in Holland & Belgien

18. April 2015 Totally Veg! 

Vegane Flusskreuzfahrt in Holland & BelgienWir waren auf veganer Flusskreuzfahrt! Wer meinen Artikel im letzten Sommer gelesen hat, der weiß, dass wir die Flusskreuzfahrt auf dem Rhein schon sehr genossen haben. Nun ging es von Amsterdam aus durch die Niederlande und Belgien. Und was soll ich sagen: Veganes Essen (praktisch rund um die Uhr), ein elegantes Schiff, wunderschöne Städte, nette Leute an Bord, mit denen man immer was zu plaudern hatte und natürlich ein interessantes Rahmenprogramm mit Kochshows und Vorträgen! M und ich hatten eine tolle Zeit auf dieser Reise, nicht zuletzt, weil man sich ausnahmsweise mal gar keine Gedanken über das Essen machen muss. Normalerweise spähe ich im Urlaub immer mit einem Auge auf meine Happy Cow-App, um herauszufinden, wo das nächstgelegene vegan-freundliche Restaurant ist, oder wir kramen im Rucksack nach Müsliriegel, falls es gerade nichts gibt, was uns anspricht. Bei einer veganen Flusskreuzfahrt hat man all diesen Aufwand nicht: Hier wird man mehrmals am Tag reichlich gefüttert. Hinsetzen, Mund auf und all die Köstlichkeiten verspeisen. Wie angenehm! Natürlich habe ich euch einen ausführlichen Reisebericht mitgebracht - leider nur das, Internet mit Geschmack ist ja noch nicht erfunden! Tag 1 Die Flusskreuzfahrt startete von Amsterdam aus. M und ich gaben unsere Koffer ab, schossen ein Foto von der MS Inspire und starteten dann unsere Erkundungstour durch Amsterdam. Amsterdam ist unbedingt eine Reise wert - aber ich bin ja eh ein großer Fan von allen Städten mit viel Wasser. Nach unserer Erkundungstour waren wir dank Sturm Niklas am Nachmittag schon ordentlich durchgefroren, zum Glück war unsere wunderschöne Kabine schon fertig! Nach einem kurzen Freudentanz (den sollte ich euch mal zeigen) ging es auch gleich zum Begrüßungsgetränk in die Lounge, wo schon erste Häppchen serviert wurden. Damit hatten sie mich natürlich gleich auf ihrer Seite: Veganen Prosecco und Speisen im Mini-Format, mehr brauche ich nicht für's Glücklichsein. Anschließend ging's zum fünfgängigen Abendessen. Der Kriminalbiologe Mark Benecke eröffnete dann das vegane Rahmen-programm mit seinem Vortrag.  Gruß vor der Kabine... die beste vegane Schokolade, Nirwana Vegan!  Das supergemütliche Bett  Goodie-Bag in der Kabine mit tollen veganen Snacks und zwei absolut lesenswerten Magazinen - Kochen ohne Knochen und Vegan Good Life Besonderer Touch: Rein vegane Pflegeprodukte in der Kabine. Man muss sich wirklich um nichts kümmern! Crostini, Suppe, Artischockensalat, Seitan auf Risotto (gr. Bild) und Nougat mit Bananencreme Tag 2 Am zweiten Tag gab es gleich etwas, worauf ich mich schon lange gefreut habe: Das großartige vegane Frühstücksbuffet. Gerade beim Frühstück schauen wir Veganer dann manchmal durch die Finger und essen trockenes Marmeladebrot, garniert mit etwas Frustration - nicht so auf der veganen Flusskreuzfahrt! Hier gibt es wirklich alles, was das pflanzliche Herz begehrt. Besonders das Bircher-Müsli hatte es mir angetan, M hielt sich aber durchwegs an die pikanten Köstlichkeiten. Den Vormittag verbrachten wir noch in Amsterdam, wo M und ich schließlich uns auch noch zu einer Grachtenfahrt hinreissen ließen. Schön war's! Den Nachmittag verbrachten M und ich gemütlich in der Kabine für ein ausgedehntes Schläfchen. Auch ein Streifzug durch's Schiff war drinnen, bis es dann wieder zum Abendessen ging. Ihr seht schon: Essen und Entspannen lautete die Devise. Mittagessen: Vegane Butter, Salat,  Suppe, Polenta mit Schwammerl (gr. Bild) und fabelhafte Creme Brulée  Auf meinem Shirt steht übrigens "Bloggers do it better"... was genau, weiß ich nicht. Völlern, vermutlich. Aufstrich zum köstlichen Brot, Sushi, Graupensuppe, Glasnudeln mit Tempeh (gr. Bild) und hervorragende Zitronentarte Tag 3 Nach einem wunderbaren Frühstück (und ja, ich habe mich wirklich jeden Tag wie ein kleines Kind über das Frühstück gefreut) ging es zuerst zu den Windmühlen von Kinderdijk: Holländischer wird's nicht - zumindest für mich. M und ich bemühten uns eifrig, einen ausführlichen Verdauungsspaziergang einzulegen, aber an Bord wartete ja schon wieder das Mittagessen auf uns... Schlemmen als Extremsport!  Im Anschlus ging es nach Rotterdam, wo ich zielsicher den nächsten Supermarkt ansteuerte für ein paar holländische Spezialitäten, die bei mir seit langer Zeit auf meiner mentalen Shoppingliste standen (Hagelslag!). Rotterdam ist eine lebendige, quirlige Stadt und wir genossen den Nachmittag dort. Und dann... ihr habt es erraten, gab es ein köstliches Abendessen!   Vegane Butter, Salat vom Buffet, Erbsensuppe, fabelhafte Käse-Pasta (gr. Bild) und wunderbarer Schokokuchen Gefüllte Tortilla, Sojasteak mit Salat und Cocktailsauce, Kartoffelsuppe mit veganem Speck, Roulade mit Gemüse und Reis (gr. Bild), Apfelstrudel Tag 4 Nach dem Mittagessen legte die MS Inspire in Middelburg an - und das ist wirklich ein hübsches idyllisches Städtchen. Verwinkelte Gassen, alte Häuser, gemütliche Cafés, ein Flohmarkt und natürlich die belebte Einkaufsstraße... ein perfekter Nachmittag in der ersten zarten Frühlingssonne. Ein Nachmittag, der mir sicher lange in Erinnerung bleiben wird. Am Abend kochte dann Justin P. Moore von The Lotus and the Artichoke für uns und verriet seine Tipps für perfekten mexikanischen Reis... yum!  Kürbisaufstrich, Salat vom Buffet, Kürbiscremesuppe, Paella (gr. Bild) und Bananen-Pancakes! Sonne! Ich taue auf... Paprika-Dip, geröstetes Gemüse, Spinatsuppe mit Papadam, Eierschwammerl mit Gemüse und Kartoffelstampf (gr. Bild), Mandelpudding Tag 5 Ostersonntag! Zum feierlichen Anlass wurde uns ein grandioser Osterbrunch aufgetischt mit herzhaften Gerichten wie Soja-Geschnetzeltes, Tortellini und Rührtofu, süßen Früchten, Müsli und natürlich Schokoladeneiern. Am liebsten wäre ich dann wieder zurück ins Bett gekrabbelt, aber Ghent wartete auf uns... und ganz ehrlich, ich habe mir Belgien nicht so schön vorgestellt. Die alten, verschnörkelten Gebäude, die romantischen Kanäle, dazwischen Grünflächen, die zum Sitzen einladen - hach! Und natürlich auch die enorme Bierauswahl, da wird alles mindestens doppelt so schön...  Osterbrunch! Viel Vleischiges, aber auch viel frisches Obst, Gemüse, Müsli und süßes Gebäck Häppchen zum Glas Prosecco Hummus, überbackener Portobello, Gemüsecremesuppe, Gemüserösti und herausragendes Tiramisu! Tag 5 Antwerpen wartete auf uns... und ich war schon ein wenig aufgeregt, weil ich am Nachmittag eine Vorführung zu meinen Softcake Cupcakes geben würde - dieses Mal würde ich die Cupcakes aber nicht selber backen, sondern das übernahm die Bordküche! Ich schickte meinen Cupcakes also in Gedanken ein Bussi und machte mich dann auf, Antwerpen zu erkunden. Zwischendurch hatten wir noch veganen Lunch in einem sehr schönen Café (als würden wir noch nicht genug essen), bevor ich dann präsentieren durfte, wie saftige, köstliche Cupcakes entstehen. Die Küche hat übrigens wunderschöne vegane Cupcakes fabriziert, ich war sehr stolz auf die Crew! Am letzten Abend gab es dann Abschlussworte von dem tollen Team, die die vegane Flusskreuzfahrt möglich gemacht haben - und man konnte erkennen, dass sie alle mit Herzblut und Leidenschaft dabei sind. Ich will nicht wissen, wieviel Arbeit so eine Kreuzfahrt macht, aber von diesem Team gab es immer ein Lächeln, ein freundliches Wort und an jedes vegane Detail wurde gedacht. Den Abschluss des Abends lieferte die Kochshow von Björn Moschinski und Justin P. Moore, bei der wir uns einige nützliche Tipps rund ums Zwiebelschneiden und Tofu abschauen konnten (und natürlich den einen oder anderen veganen Cocktail schlürften).  Das ist ein Pub... hier regiert Gott Bier! Fest am Werk... schließlich sollen die Cupcakes gut werden! Das Dream-Tem der veganen Flusskreuzfahrt!  Justin und Björn kochen sich um Kopf und Kragen... Das beste vegane Carpaccio (unglaublich gut!), gefüllte Avocado, Kirschsorbet, Lupinenlaibchen und extrem leckeres Mandelparfait auf Tonka-Marzipan-Sauce Tag 6 Nach meiner Lieblingsmahlzeit - Frühstück - mussten wir vom Schiff, der Besatzung und den neuen Freunden Abschied nehmen. Die Zeit verging viel zu schnell, und es wird hoffentlich nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir mit einer veganen Flusskreuzfahrten die sieben Weltmeere, äh, Flüsse, unsicher machen würden. Ihr seht schon, ich höre mich reichlich rührselig an, aber mit der familiären Atmosphäre auf dem Schiff fällt es wirklich schwer, von Bord zu gehen. Erleichtert haben uns den Abschiedsschmerz noch ein paar Stunden in Amsterdam und eine große Schüssel veganes Curry vor dem Heimflug. Wie ihr seht - es war eine unvergessliche Reise! Und ich habe gar nicht alles abdecken können: Von veganer Schokoladenherstellung zu mehr Kochshows mit Björn Moschinski und veganer Weinkost reichte das Rahmenprogramm, und ganz unerwähnt blieb bisher auch noch der Mitternachtssnack... langweilig wird einem an Bord jedenfalls nicht, es ist immer was los! Ich kann die vegane Flusskreuzfahrt nur wärmstens empfehlen - nicht nur ist es wunderbar, dass das Essen rein vegan ist, die Städte und Ausflüge sind auch fabelhaft und vor allem in der Detailliebe merkt man, dass hier Menschen arbeiten, die wirklich Spaß an der Sache haben. In einem der nächsten Artikel wird es auch ein Interview und mehr Infos zu den kommenden Fahrten geben. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

vegane Kochbuch-Neuerscheinungen Ende 2014 u.a. mit 'vegan kann jeder' und 'vegan X-mas'

5. Januar 2015 The Vegetarian Diaries 

Zunächst einmal ein frohes neues Jahr euch allen! Die letzten Tage waren etwas ruhiger hier aber jetzt kann es wieder voll losgehen und ich freue mich euch in nächster Zeit den ein oder anderen neuen Beitrag zu präsentieren. Nach dem erfolgreichen und meiner Meinung übersichtlichen Beitrag zu den veganen Kochbuch-Neuerscheinungen für September an dieser Stelle, möchte ich euch heuten einen großen Schwung neuer veganer Koch- und Backbücher präsentieren, die Ende des vergangenen Jahres erschienen sind. Und so viel schon einmal vorweg. Darunter sind definitiv einige Highlights zu finden! Titel: Vegane Tapas Autor: Gonzalo Baró Verlag: NeunZehn Verlag Seiten: 64 Preis: 4,90 EUR "Klein aber fein". So könnte man "vegane Tapas" von Gonzalo Baró wohl am besten zusammenfassen. Das Kochbuch hält genau, was es verspricht. Gonzalo präsentiert insgesamt über 30 verschiedene kalte und warme vegane Tapas-Rezepte. Diese reichen von Klassikern wie geröstetem Gemüse und Edamame über das spanische Kartoffelomelett bis hin zu veganer Chorizo in Cidre oder Shiitake-Kroketten. Die Rezepte sind nicht nur abwechselungsreich und kreativ, sondern auch sehr ansprechend in Szene gesetzt. Mengenangaben und Rezeptanleitung sind gut und klar verständlich gehalten, sodass beim Einkauf und Nachkochen keine Missverständnisse auftreten. Fazit: Wer auf vegane Tapas steht und für den nächsten Tapas-Abend noch ein paar Inspirationen benötigt, sollte sich das Buch von Gonzalo Baró unbedingt einmal näher anschauen! Bei einem Preis von knapp 5 Euro kann man fast nichts falsch machen! Titel: Vegan kann jeder Autor: Nadine Horn & Jörg Mayer Verlag: NeunZehn Verlag Seiten: 224 Preis: 19,95 EUR Den aufmerksamen Lesern des Blogs wird das Buch vielleicht bekannt vorkommen. Das liegt nicht nur daran, dass Nadine und Jörg den Blog "eat-this" betreiben, den ich hier auch häufiger mal erwähne, sondern vor allem daran, dass ich das Buch vor ein paar Wochen mit auf die Liste meiner besten veganen Kochbücher 2014  gepackt habe. Das möchte ich an dieser Stelle noch einmal betonen und das Buch dabei ein wenig ausführlicher vorstellen. In "vegan kann jeder" stellen die beiden insgesamt mehr als 100  vegane Rezepte vor. Dabei ist alles von Frühstück, Snacks, Brot & Gebäck, Hauptgerichten, dem schnellen Mittagessen, Dips, Party-Snacks und Süßes dabei. Der Name des Buchs ist dabei jederzeit Programm, sodass keine Scheu beim Nachkochen oder Backen aufkommt. Einige der Rezepte kommen mit Tofu und Co. daher, der Schwerpunkt liegt aber ganz klar auf frischen Zutaten. Darüber hinaus sind die Gerichte abwechslungsreich und aus verschiedensten internationalen Küchen zusammengesetzt. So ist stets für Abwechslung gesorgt und auch beim fünften Durchblättern findet ihr bestimmt noch mal etwas "Neues", auf das ihr genau in diesem Moment Lust habt. Wer den Blog von Nadine und Jörg kennt, der weiß, dass das Buch gar nicht "nicht schön" aufgemacht sein kann. Und genau das ist auch der Fall. Von vorne bis hinten ein ansprechendes Design und tolle, einfache nicht überlandende Bilder, die zur Nachahmung einladen. Fazit: Ich werde dann gleich mal in der Küche verschwinden und das ein oder andere Rezept nachkochen! Wer mit dem Gedanken spielt demnächst ein neues (veganes) Kochbuch anzuschaffen, sollte mit "vegan kann jeder" von Nadine und Jörg anfangen! Punkt! Titel:  kick it vegan! Autor: Ilja Lauber Verlag: NeunZehn Verlag Seiten: 352 Preis: 19,95 EUR Ilja ernährt sich seit ihrem 17. Lebensjahr vegan, betreibt regelmäßig Kampfsport, Kraftsport und Tanzen. Dies lässt schon einmal erste Rückschlüsse auf den Titel ihres ersten Buchs mit den Namen "Kick it vegan!". Darin stellt sie vier Dinge vor, die für ihr Leben einen besonderen Stellenwert bieten und für eine gesunde Ernährung (mit Schwerpunkt für Sportler) ebenfalls wichtig sein sollten: Vegan, Essen, Kochen und Sport. Entsprechend dieser Themen ist auch das Buch gestaltet. Den ersten Teil machen somit Grundlagen zur veganen Ernährung, zu verschiedenen Sportarten, Kochen und Dingen wir Nährstoffe, Fette, Kalorien etc. aus. Alles sehr verständlich und gut lesbar geschrieben, leider ohne Quellenangaben oder weiterführende Hinweise. Im zweiten großen Kapitel mit dem Namen "Masterplan" geht es konkret darum, wie jeder für sich selber mögliche Zielvorstellungen und den dazugehörigen Weg definieren und erfolgreich meistern kann. Konkret zeigt Ilja zum Beispiel verschiedene Essenspläne für unterschiedliche Kalorienbedarfe. Den Großteil des Buches macht aber der Rezeptteil aus. Dort wird eine riesige Auswahl veganer Rezepte aus den Bereichen Basis, Suppen & Salate, Hauptgerichten, Snacks und Desserts präsentiert. Man merk Ilja bereits beim ersten Durchblättern sofort ihre Begeisterung und Liebe fürs Kochen an. Neben vielen abwechslungsreichen Gerichten findet man auch immer wieder Tipps und Erläuterungen zu den Rezepten. Die Rezeptanleitungen sind ausführlich und gut verständlich verfasst. Ein Teil der Rezepte ist bebildert und ansprechend in Szene gesetzt. Fazit: Wer auf der Suche nach einer großen Auswahl veganer Rezepte ist, sollte auf jeden Fall einmal in "Kick it vegan!" hineinschauen. Wer zusätzlich noch regelmäßig Sport treibt bzw. es vorhat, sollte hier sowieso zuschlagen! Titel: Vegane Kuchen-Träume werden wahr Autor: Isa Chandra Moksowitz + Terry Hope Romero Verlag: NeunZehn Verlag Seiten: 226 Preis: 11,95 EUR Isa Chandra Moskowitz und Terry Hope Romero waren beim letzten Mal schon mit einem Buch vertreten. Mit ihren veganen Backkünsten haben sie mittlerweile nicht nur mehrere vegane Backbücher veröffentlicht, sondern sind bzw. waren auch auf Youtube aktiv und eröffnen gerade ein veganes Restaurant. Das mittlerweile in der deutschen Fassung erhältliche "vegane Kuchen-Träume werden wahr" ist ein bunter Streifzug durch vegane Kuchen- und Tortenrezepte. Seien es Grundrezepte zu Kuchenböden, Kuchen mit Fruchtfüllung, Schokoladenkuchen oder aber saisonal passende Kuchen. Bei über 75 Rezepten sollte sich hier für jeden Geschmack etwas finden lassen. Neben den Rezepten selber, gibt es ein ausführliches Vorwort mit Tipps und Tricks zum Backen von veganen Kuchen und den benötigen Küchenutensilien. Die meisten Rezepte sind bebildert und ansprechend in Szene gesetzt. Die Übersetzung aus dem Englischen ist gelungen und sowohl die Rezeptanleitungen als auch die weiterführenden Tipps lesen sich gut. Leider sind bei den Mengenangaben die "amerikanischen" Cups über geblieben. Hier sollte man beim Nachbacken also entsprechend ein wenig aufpassen. Fazit: Wer auf der Suche nach veganen Kuchenrezepte ist, sollte sich "vegane Kuchen-Träume werden wahr" unbedingt einmal näher anschauen! Titel: InterEssen Autor: T. Colin Campbell Verlag: Verlag Systemische Medizin Seiten: 336 Preis: 29,80 EUR Mit "The China Study" ist T. Collin Campbell weltweit bekannt geworden. Vor Kurzem ist ein weiteres seiner Bücher in der deutschen Übersetzung erschienen. Darin widmet sich der mittlerweile emeritierte Professor vor allem dem Zusammenhang zwischen Ernährungswissenschaft und ökonomischen Gesichtspunkten. So widmen sich große Teile des Buchs Themen der Ernährung, der Genetik, der westlichen Medizin aber auch Themen rund um Profitmaximierung und industrielle Ausbeutung. Zusätzlich wird im ersten Teil des Buchs auf aktuelle Entwicklungen und auf Kritiken zu "The China Study" eingegangen. Wie auch schon dort werden die Themen sehr ausführlich und detailliert besprochen. Darüber hinaus gibt es einen großen Anhang mit Quellen und weiterführender Literatur. Fazit: Wer sich gerne und vor allem ausführlich mit den sehr vielschichtigen Beziehungen zwischen Ökonomie, Medizin und gesunder Ernährung auseinandersetzen möchte, dem ist InterEssen von T. Colin Campbell ans Herz gelegt. Titel: Kekskunst zum Selbermachen Autor: Nadja Bruhn Verlag: Kosmos Seiten: 144 Preis: 14,99 EUR Ausnahmsweise kein veganes oder typisches Koch- und Backbuch, die ich hier sonst in der Regel rezensiere. Nadja Bruhn ist Deutschlands erste Keksdesignerin und führt in Hamburg unter anderem die Keksmanufaktur "Henk und Henri". In 'kekskunst' zeigt sie mit einer Mischung aus Grundrezepten- und -techniken wie man aus einem einfachen Keks ein Kunstwerk zaubert. Das Buch teilt sich dabei in verschiedene Kapitel ein, die unterschiedliche Schwerpunkte wie zum Beispiel Kekse zu bestimmen Anlässen und Jahreszeiten, Kekskunst für den Alltag oder auf Kekskunst auf Reisen legen. Fast alle Rezepte kommen mit den gleichen Grundzutaten aus und unterscheiden sich vor allem in Form und der finalen Verzierung. Dabei sind die Rezeptanleitungen klar verständlich und auch die Zutatenlisten machen deutlich, was (unter anderem an Zubehör) benötigt wird. Alle Rezepte sind sehr ansprechend in Szene gesetzt. Bei vielen der Keksvarianten staunt man doch, was sich aus so alles aus wenigen Zutaten machen lässt. Ich hatte das Vergnügen beim diesjährigen FoodBlog Award in Berlin den ein oder anderen Keks von Nadja zu bestaunen und muss sagen, dass die Kekse ja schon fast zu schade zum Essen sind. Fazit: Wer zu Hause selber kreative, abwechslungsreiche und vor allem schön anzuschauende Kekse backen möchte, sollte sich 'kekskunst' von Nadja Bruhn unbedingt einmal näher anschauen. Auch als Geschenk natürlich eine ganz tolle Möglichkeit. Titel: The Lotus and the Artichoke - Mexico! Autor: Justin P. Moore Verlag: Ventil Verlag Seiten: 128 Preis: 14,00 EUR Justin P. Moore hat sich in den vergangenen Monaten und Jahren nicht nur mit seinem ersten veganen Kochbuch "The Lotus and the Artichoke " einen Namen gemacht, sondern vor allem auch durch seine vielen Live-Kochshows und Auftritte mit anderen Köchen. In seinem neuen Buch "The Lotus and the Artichoke - Mexiko" knüpft er quasi nahtlos an den Vorgänger an. Einziger Unterschied ist, dass hier nun "ausschließlich" Rezepte aus bzw. mit mexikanischem Ursprung enthalten sind. In diesem Zusammenhang war Justin knapp drei Monate in Mexiko und hat sich dort intensiv mit der mexikanischen Küche auseinandergesetzt. So haben es über 60 Rezepte von Salat und Suppen, über typische Tacos, Burritos bis hin zu Desserts und Süßspeisen in das Buch geschafft. Alle Rezepte sind wieder gut und ausführlich beschrieben und im gleichen Stil und 'Charme' des ersten Buches aufgemacht und fotografiert worden. Bei der Übersetzung der englischen Mengenangaben wurde zwar die "Maßeinheit Tasse" übernommen aber praktischerweise auch eine Gewichtsangabe hinzugefügt. Hier könnten sich einige Verlage mal eine Scheibe von abschneiden! Ansonsten sind die Rezepte sehr abwechselungsreich, voll mit verschiedensten frischen Gemüsesorten und natürlich vielen Gewürzen, Salsa und Soßen. Neben vielen Klassikern der mexikanischen Küche, die auch in Deutschland bekannt und teilweise verbreitet sind, findet man natürlich auch viele "neue" spannende und typisch mexikanische Gerichte. Fazit: Für alle Justin P. Moore und "The Lotus and the Artichoke" Fans natürlich ein absoluter Pflichtkauf. Wer gerne mexikanisch isst, sollte auf jeden Fall einen Blick in "The Lotus and the Artichoke - Mexiko" werfen. Titel: Tender | Gemüse Autor: Nigel Slater Verlag: Dumont Seiten: 624 Preis: 39,95 EUR Fast alle Bücher, die ich bisher hier im Blog vorgestellt habe, waren rein vegetarisch oder vegan. Nur ganz selten kommt es vor, dass ich ein Buch hier überhaupt vorstelle, was nicht in irgendeiner Form damit zu tun hat. Wie immer bestätigen Ausnahmen ja die Regel und bei "Gemüse" von Nigel Slater mache ich so eine Ausnahme mehr als gerne. In "Tender | Gemüse" hat Nigel Slater seine Leidenschaft und Kreativität rund um frisches Gemüse eine Plattform gegeben. Das Buch ist deutlich mehr als ein reines Kochbuch, auch wenn es über 400 Rezepte enthält. Fast schon akribisch und stellenweise sehr detailliert geht Nigel Slater auf Eigenschaften, Details, Wissenswertes und vieles mehr zu verschiedenen Gemüsesorten ein. So erfährt man nicht nur, was zum Beispiel gut zur Pastinake passt, sondern auch wie viele Sorten Brokkoli es gibt, warum Grünkohl und Zitrone gut zusammenpassen oder aber warum Minze und Lauch eine tolle Kombination abgeben. Nigel Slater kommt dabei immer wieder auf seine eigenen Erfahrungen und seinen Garten zurück. Stellenweise (un-)freiwillig komisch und immer unterhaltsam. Ein Großteil der Rezepte ist "natürlich" mit Fisch, Fleisch und Co. jedoch in der Regel mit vielen verschiedenen, frischen Sorten Gemüse. Ein Teil der Rezepte ist bebildert, der Schwerpunkt liegt aber immer auf dem jeweils thematisierten Gemüse. Fazit: Wer in Koch- und Backbüchern auch gerne liest und sich in erste Linie inspirieren lassen will, der sollte sich "Tender | Gemüse" von Nigel Slater auf keinen Fall entgehen lassen. Wer auf der Suche nach einem vegan /­­ vegetarischen Kochbuch mit vielen regional oder saisonalen Gerichten ist, der sollte sich vielleicht doch anderweitig umschauen. Titel: Vegetarisch mit Leidenschaft Autor: Andi Schweiger Verlag: Zabert Sandmann Verlag Seiten: 256 Preis: 24,95 EUR Bis vor einem knappen halben Jahr hätte ich bei dem Namen Andi Schweiger wohl nur mit dem Kopf geschüttelt und keine Ahnung gehabt, wer das ist. Da es beim Food Blog Award Finale in Berlin jedoch unter anderem einen Kochkurs bei eben diesem Andi Schweiger zu gewinnen gab, bin ich nun mittlerweile also auch im Bilde. In "vegetarisch mit Leidenschaft" präsentiert Andi eine bunte Auswahl saisonaler vegetarischer Speisen. Laut eigener Aussage war das Entwickeln der Rezepte für dieses Buch für ihn ein großes "Aha-Erlebnis". Erst durch das Schreiben und Kochen der Gerichte ist ihm der volle Reichtum der Gemüseküche klar geworden. Das Buch gliedert sich nach den vier Jahreszeiten und präsentiert so eine große Auswahl saisonaler und regionaler Rezepte mit dem Schwerpunkt frisches Gemüse und dessen Zubereitung. Neben einigen Klassikern der vegetarischen Küche findet sich viele kreative und sehr abwechslungsreiche Gerichte, die sofort Lust machen sich selbst an den Herd zu stellen. Ein Großteil der Rezepte ist sehr ansprechend in Szene gesetzt. Die Zutatenlisten und Anleitungen sind ausführlich und an vielen Stellen im Buch gibt es nützliche Tipps. Viele der Rezepte sind mit Milch, Eiern und Co. zubereitet, lassen sich an vielen Stellen, aber ohne größere Probleme auch rein vegan kochen. In einigen Rezepten werden recht spezielle Zutaten benötigt, sodass an der ein oder Stelle etwas Kreativität gefordert sein kann. Fazit: Wer auf der Suche nach einem umfangreichen, vegetarischem Kochbuch ist, dass einen kreativen Eindruck der "Gemüseküche" vermittelt, der sollte sich "vegetarisch mit Leidenschaft" auf jeden Fall einmal näher anschauen! Titel: Eat to Live Autor: Dr. Joel Furhmann Verlag: Unimedica Seiten: 432 Preis: 24,80 EUR Mit "Eat to live - Das wirkungsvolle nährstoffreiche Programm für schnelles und nachhaltiges Abnehmen" von Dr. Joel Furhmann ist ein weiteres sehr ausführliches Buch erschienen, das sich mit der "richtigen" Ernährung befasst. Ähnlich wie in InterEssen oder vergleichbaren Werken wird unter amderen ausführlich auf die aktuelle Nahrungsmittelversorgung bzw. Essensgewohnheiten in vielen westlichen Ländern eingegangen. An konkreten Beispielen werden unzählige Fakten aus Medizin und Ernährungswissenschaft präsentiert. Unter anderem finden sich so im Buch auch mehrere Kapitel und Unterkapitel, die sich mit den Problemen tierischer Proteine und dessen Folgen auseinandersetzen. Nach den vielen Grundlagen und Hintergründen schließt das Buch mit dem sogenannten "Eat to Live Plan" in dem der Leser innerhalb von sechs Wochen die wissenschaftlichen Ergebnisse und Erkenntnisse konkret umgesetzt sollen kann. Zum Schluss schließt sich eine Auswahl von Rezepten an, die sich gut mit dem vorher vorgestellten Ernährungsplan kombinieren lassen sollen. Das Buch ist ausführlich und detailliert verfasst. Neben vielen Hintergrundinformationen werden auch ausreichend Verweise, Quellen und weiterführende Literatur empfohlen, sodass man sich jederzeit tiefer und eingehender mit der Materie befassen kann. Das, dass Buch ein wenig auf der Diät/­­Abnehmen-Schiene fährt, finde ich persönlich schade, denn das wäre überhaupt nicht nötig gewesen. Auch der Sechs-Wochen-Plan mag eine Motivation darstellen, nur sollte es eben nicht bei den sechs Wochen bleiben. Die Rezepte sind einfach gehalten und vor allem mit frischem Obst und Gemüse zubereitet. Fazit: Wer sich bereits ausführlich mit dem Thema gesunde Ernährung auseinandergesetzt hat, wird in "Eat to Live" nicht viel Neues lernen können. Für alle anderen, die sich gerne einmal ausführlich mit dem Thema beschäftigen möchte, sollten unbedingt einen Blick in das Buch werfen. Titel: Vegan international Autor: Gabriele Lendle Verlag: Trias Verlag Seiten: 168 Preis: 19,99 EUR Zwei Bücher von Gabriele Lenlde habe ich mittlerweile schon rezensiert. Mit "vegan international" ist vor einigen Monaten nun bereits ihr viertes Kochbuch erschienen. In diesem Buch dreht sich diesmal alles um vegane Rezepte aus aller Welt. Entsprechend gliedert sich das Buch in verschiedene Länder bzw. Regionen, zu denen entsprechende Rezepte vorgestellt werden. Schwerpunkt sind neben einigen europäischen Rezepten vor allem asiatische Gerichte und Spezialitäten. So findet man zum Beispiel neben einem arabischen Rote-Bete-Granatapfel Salat, ein Libanesisches Fladenbrot, Kimchi, eine japanische Miso-Suppe oder ein indonesisches Mie Goreng. Ein Teil der Rezepte wird mit Seitan oder auch Lupinen zubereitet, sodass auch Freunde der veganen "Ersatzprodukte" das ein oder andere interessante Rezept entdecken sollten. Die Zubereitungsschritte und Erläuterungen zu den Rezepten sind knapp aber gut verständlich formuliert. Bei der Aufmachung bleibt Gabriele Lendle ihren vorherigen Büchern treu. Leider ist nur ein (kleiner) Teil der Rezepte bebildert. Gerade bei Gerichten, die in Europa eher unbekannt sind, hilft ein Bild oft, um sich zumindest einen ersten guten Eindruck zu verschaffen, was einen erwartet. Fazit: Wer Lust auf abwechslungsreiche, internationale vegane Küche hat, sollte unbedingt einen Blick in "vegan international" von Gabriele Lendle werfen. Titel: Vegan X-mas Autor: Stina Spielberger Verlag: Edition Fackelträger Seiten: 144 Preis: 19,95 EUR Ich weiß, dass ich ein klein wenig spät dran bin für Weihnachtsgeschenke und vor allem für weihnachtliche Bücher. Dabei hätte "vegan X-mas - Vegane Plätzchen für die Winter & Weihnachtszeit" von Stina definitiv unter den veganen Weihnachtsbaum gehört. Da Kekse und Gebäck ja auch jetzt im kalten Januar noch hervorragend passen, solltet ihr euch das Ganze vielleicht doch noch mal genauer anschauen.  In ihrem zweiten veganen Backbuch präsentiert Stina wieder eine große Auswahl süßer Versuchungen. Wie immer rein pflanzlich, schön anzuschauen und zum Nachbacken einladend. Im Buch findet man eine große Auswahl veganer Klassiker aus der Weihnachtszeit wie zum Beispiel Stollen, Linzer Plätzchen, Spekulatius, Florentiner oder aber Vanillekipferl.  Die Rezeptanleitungen sind ausführlich und auch die Mengenangaben passen. Einen Großteil der Zutaten findet ihr in den gängigen Supermärkten, sodass dem Nachbacken nichts mehr im Wege stehen sollte. Fazit: Wer auf der Suche nach veganen Keks- und Weihnachtsrezepten sein sollte, kommt nicht an "vegan X-mas" vorbei. Jetzt schon mal auf die Wunschliste für das kommende Weihnachten schreiben! Alle Links sind Afiliate-Links. Bei dem Kauf über diesen Link unterstützt ihr "The Vegetarian Diaries".

Gelateria Vegana - Vegane Eisspezialitäten hausgemacht | Review

20. April 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Gelateria Vegana - Vegane Eisspezialitäten hausgemacht | Review  Sie hat es schon wieder getan: Heike Kügler-Anger beglückt uns nach “Vegane Brotaufstriche”, “Vegan Grillen - Köstliche Rezepte fürs Grillvergnügen” und “Cucina Vegana - Vegan genießen auf italienische Art” mit einem neuen Buch. Diesmal dreht sich alles um Eis, Eis, Baby! 120 Rezepte für Eiscreme, Konfekt, Eis am Stil, Frappés und Sorbets warten darauf, ausprobiert zu werden. Zum Einstieg gibt Heike Kügler-Anger praktische Tipps zur Herstellung von hausgemachtem Eis und den richtigen Küchenhelfern. Auch an eine kleine Warenkunde zu Zutaten wie Ahornsirups, Guakernmehl und Carobpulver und Hinweise zu den Rezepten wurde gedacht. Besonders schön finde ich die Kleine Eistheorie - eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, mit der jeder zum Eis-Experten werden kann. Eis-Klassiker, tolle Kreationen und raffinierte Extras Neben den Klassikern wie Erdbeer, Schoko und Vanille, erwarten euch tolle, außergewöhnliche Kreationen wie Marzipan-Carob, Brombeer-Balsamico oder Karotte-Birne. Auch knusprige Waffeln, leckere Saucen und raffinierte Toppings findet ihr in diesem Buch. Wie wäre es zum Beispiel mal mit einer würzigen Kirsch-Cranberry-Sauce? Eine Eismaschine ist zwar nützlich für große Eisproduktionen, aber keine Vorraussetzung um die Eiskreationen in diesem Buch herzustellen. Die Autorin erklärt ausführlich, welche anderen Helferlein ihr für cremigen Eisgenuss braucht. Das kleine Büchlein ist ein wunderbarer Begleiter für die warmen Tage und lässt quasi keine Eis-Wünsche offen - So kann der Sommer kommen! Heike Kügler-Anger – Gelateria vegana, Vegane Eisspezialitäten hausgemacht, Pala-Verlag, 180Seiten, 14,00EUR

Buchvorstellung: Vegan vom Feinsten von Nicole Just und Martin Kintrup

14. März 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Buchvorstellung: Vegan vom Feinsten von Nicole Just und Martin KintrupNicole Just hat mit “La Veganista” einen großen Hit gelandet, es ist nach wie vor eines der bestverkauften veganen Kochbücher, und das nicht ohne Grund. Nicole, die auch schon mal bei Deutschland is(s)t vegan mitgebloggt hat und weiterhin ihren eigenen Blog www.vegan-sein.de schreibt, hat anschließend noch ein tolles veganes Backbuch herausgebracht. Jetzt präsentiert sie ihr neuestes Werk, dass sie gemeinsam mit Martin Kintrup geschrieben hat: Vegan vom Feinsten. Der Titel und die Gestaltung des Buches weisen eindeutig darauf hin, was den Käufer hier erwartet: Ausgefeilte kreative vegane Küche - und genau so ein Buch fehlte vermutlich auch noch. Ihr findet hier nicht die x-te Variante von Rührtofu oder veganer Bolognese, also keine Basics (die ja absolut wichtig sind), sondern anspruchsvolle Rezepte für besonders toll klingende Gerichte. Die Aufteilung des Buches sieht folgende Kapitel vor: - Kalte Vorspeisen und Salate - Warme Vorspeisen und Suppen - Hauptgerichte - Desserts Dazu gibt es einige nützliche Tipps zu Würzmitteln und Kräutern, wie man im Topf selber räuchern kann, Tapenaden, Senf & Co. selber machen kann und es gibt Menüvorschläge mit passenden Getränkeempfehlungen. Sehr rund das ganze damit. Wunderschöne Gestaltung, raffinierte Rezepte Die Gestaltung des gebundenen 192 Seiten dicken Buches ist wunderschön, die Fotos sind ebenfalls sehr stimmig und passen zum Gesamtkonzept des Buches. Die Rezepte sind übersichtlich und verständlich geschrieben, dazu gibt es immer wieder zusätzliche Tipps, z.B. Variationen der Gerichte. Viele Gerichte sind soja- und/­­oder glutenfrei. Auf der Buch-Seite beim GU-Verlag ist das Konzept gut zusammengefasst: “Kreative und raffinierte vegane Hochgenüsse zum Sich-selbst-Verwöhnen und Gästebeeindrucken”. Es ist also für alle interessant, die ihren veganen Koch-Horizont erweitern wollen, und mal etwas Besonderes auf den Teller zaubern möchten. Ein paar Beispiele gefällig? - Süßkartoffel-Schupfnudeln mit orientalischem Sauerkraut - Glasierter Tofu an Cashew-Schwarzkohl - Hirse-Satéspieße mit Smoky-Peanut-Salsa - Gemüsetimbale mit Basilikumöl - Fenchelcarpaccio - Seitan-Involtini auf Safranschaum - Waldpilzessenz mit Topinamburklösschen Ihr bekommt eine Idee. Außerdem könnt ihr euch hier eine Leseprobe anschauen, und ein paar erste Rezepte ausprobieren. Das Buch gibt es auch als E-Book übrigens. “Vegan vom Feinsten” kostet 24,99 Euro und ist ein absolut tolles Buch geworden, dass sich für alle lohnt, die raffinierte vegane Rezepte ausprobieren wollen, eine tolle Ergänzung zum bestehenden Angebot an veganen Kochbüchern und rund um gelungen. Nicole Just und Martin Kintrup – Vegan vom Feinsten. GU Verlag, 192 Seiten, 24,99 Euro. 

Leckerer Frühstückssmoothie mit Apfel, Karotte & Orangensaft {5 a day}

12. Juni 2017 Eat this! 

Leckerer Frühstückssmoothie mit Apfel, Karotte & Orangensaft {5 a day}5 a day keeps the doctor away! Den Spruch kennt fast jedes Kind, oder? Sollte man jedenfalls meinen. Fakt ist, dass laut aktuellem Gesundheitsreport der OECD, nur etwas mehr als ein Drittel der Deutschen anscheinend überhaupt jeden Tag Obst und Gemüse essen! Und bilden damit zusammen mit Rumänien und den Niederlanden europaweit das Schlusslicht ? Da müsste ich die Frage: „Was esst ihr denn dann den lieben lang Tag so?“ glatt mal zurückgeben. Dürfte ich auch, denn genau diese Frage habe in den letzten elf Jahren ungefähr „drölf Milliarden mal“ beantwortet ? Eigentlich kann ich mir die Frage aber auch selbst beantworten. Beziehungsweise tut auch das eine Statistik für mich. Laut dieser essen die Deutschen am liebsten Fleisch. Wie klischeehaft! Und das 2017 - c’mon! Ich muss zugeben, trotz aller kuriosen Erfahrungen mit den Essgewohnheiten so mancher Leute (und der jahrelangen Beobachtung von den Produkten auf den Einkaufsbändern im Supermarkt der Einkäufer vor mir, haha): Mit einem ganz so erschreckenden und auch traurigen Ergebnis hätte ich dann doch nicht gerechnet. Und das, obwohl wir heute paradoxerweise mehr denn je über den Zusammenhang von Ernährung und Gesundheit wissen. Womit wir dann wieder bei der „Fünf am Tag“-Geschichte wären ... Hey, es ist doch auch sooo easy. Und schmeckt lecker. Die „für so was habe ich keine Zeit“-Ausrede lass ich da gar nicht gelten. Sich und seinem Körper etwas Gutes zu tun - dafür sollte man sich immer Zeit nehmen! Basta. Du siehst, ich bin heute ein bisschen in Stänkerlaune. Tut mir Leid ?  Aber der Schock der Zahlen sitzt tief in den Knochen! Kommen wir also zu etwas Erfreulicherem: dem leckeren Frühstückssmoothie! Mit gesundem Apfel, Karotten, Zitrone und Orangensaft. Die erste Portion des Tages an Obst und Gemüse ist damit schon gedeckt und der Smoothie ist wirklich blitzschnell zubereitet. Gerade für Smoothies, Müslis oder auch manchmal Overnight-Oats verwende ich gerne Orangensaft. Und der muss dafür nicht mal extra frisch gepresst werden. Forscher der Uni Hohenheim haben sogar herausgefunden, dass man die Nährstoffe aus dem Orangensaft besser aufnimmt als direkt aus der frischen Frucht. Übrigens: Alles, was bei uns Orangen- bzw. Fruchtsaft heißt, muss gesetzlich zu hundert Prozent Fruchtsaft enthalten. Sonst nix. Kein zusätzlicher Zucker, keine Aromen, keine Konservierungsstoffe und auch sonst wird nix gepanscht. Nützliche Infos dazu findest du auch bei der Initiative „Fruit Juice Matters“. Klar, auch Fruchtzucker ist in hohen Mengen ungesund. Aber genau auf diese Menge kommt es an. Die „5 a day“-Regel empfiehlt etwa 400 g Gemüse und 250 g Obst am Tag. Mein ab und zu sehr gerne getrunkenes Glas Orangen- oder Fruchtsaft gilt dann bereits als eine der zwei empfohlenen Portionen Obst am Tag. Allerdings wird auch der meiste Zucker nach wie vor über Fertigprodukte, Süßigkeiten und Backwaren konsumiert und nicht etwa über Obst oder Orangensaft. Außerdem habe ich nach einer Portion Obst oder einem Glas Saft meistens genug - mit Eis, Schokolade & Co. sieht’s da schon anders aus, oder? ? So, jetzt gibt’s aber endlich den guten Smoothie! Leckerer Frühstückssmoothie mit Apfel & Karotte - 5 a day! Schneller und einfacher Frühstückssmoothie mit Apfel, Karotte und Orange. - 150 g Karotten - 1 Apfel - Saft 1 Zitrone - 200 ml Orangensaft - 100 ml Wasser - 1 Handvoll Eiswürfel - Alle Zutaten in einen High-Speed-Blender geben und glattmixen. Ich gebe immer noch ein paar Tröpfchen Leinöl auf meine Smoothies mit Karotte und Orangenasaft - das verbessert die Aufnahme von Betacarotin zusätzlich. Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, dass es aber eine gute Zerkleinerung der Karotten noch viel wichtiger für die gute Aufnahme ist. In der Kombi kann also nix mehr schiefgehen! Reklame! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit dem Europäische Fruchtsaftverband (AIJN) entstanden, er spiegelt jedoch ausschließlich unsere eigene Meinung wider. Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten. Der Beitrag Leckerer Frühstückssmoothie mit Apfel, Karotte & Orangensaft {5 a day} erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - #Review: Saftpresse „Green Star Elite“ von Keimling Naturkost - Apfel-Pite aus „Vegane Lieblingsküche“ - Energy Balls - leckerer Powersnack mit viel Protein

Buchvorstellung: Vegan for fit Gipfelstürmer von Attila Hildmann

22. Februar 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Buchvorstellung: Vegan for fit Gipfelstürmer von Attila HildmannDeutschlands erfolgreichster Autor veganer Kochbücher, Attila Hildmann, hat ein neues Kochbuch herausgebracht: Vegan for fit ,,Gipfelstürmer. Das Buch ist der Nachfolger zu seinem größten Erfolg ,,Vegan for fit, das 2012 erschien, und sich hungertausendfach verkaufte. ,,Vegan for fit war dabei mehr als ,,nur ein veganes Kochbuch, es beinhaltete gleichzeitig ein Fitnessprogramm, und alles zusammen hieß ,,30-Tage-Challenge. Einen Monat lang sollte man dem Ernährungs- und Fitnessprogramm folgen, um Gewicht zu verlieren und sich fitter zu fühlen. Challenger-Gruppen und -foren wurden gegründet, Menschen berichteten über ihre Erfolge, tauschten sich aus. Das Ganze wurde ein riesiger Erfolg, und ist bis heute das meistverkaufte vegane Kochbuch. Kein Wunder, dass Attila Hildmann sich dachte: Da sollte ich doch unbedingt einen Nachfolger schaffen. Am 1.12.2016 erschien nun der Nachfolger, und diesmal gibt es keine 30-Tage-Challenge, sondern eine 7-Tage-Detox-Diät. In der Einleitung berichtet Attila, dass viele Menschen einfach nicht 30 Tage durchhalten, die Ernährung konsequent durchzuhalten. Für alle jene soll es nun das Turbo-Programm geben. Die Besonderheit: Mittels eines kostenlosen Internet-Rechners, der das Buch online ergänzt, werden bei Attila Hildmann individuelle Bedarfsmengen, Körpergröße, Alter, Gewicht, Beruf und Bewegungsprofil berücksichtigt und sogar die individuellen Einkaufslisten automatisch erzeugt. Die 7-Tage-Detox-Diät Die Schlagwörter ,,Detox und ,,Diät sind für viele Menschen sicherlich nicht positiv belegt, denn sie werden im großen Stile dafür genutzt, uns das Geld aus der Tasche zu ziehen. Und so stellt Attila auch gleich klar: Detox bedeutet nichts anderes, als das der Körper entgiftet, nachdem man ihm etwas zugemutet hat - egal ob Alkohol, Zigaretten oder eben ungesunde Lebensmittel. Detoxen hat bei ihm auch nichts mit Hungern zu tun, er findet solche Ansätze sogar kontraproduktiv, weil die Verdauung und der Stoffwechsel im Hungermodus heruntergefahren werden - und damit Gifte sogar länger im Körper verbleiben würden. Sein Gegenprogramm: Eine optimale Versorgung mit gesunden, vollwertigen Lebensmitteln, mit Zutaten wie Matcha oder Açai, die besonders hohe Werte bei bestimmten Nährstoffen erzielen. Die 7-Tage-Detox-Diät bedeutet daher: 7 Tage gesund und giftfrei essen, dazu Sport machen. Rezepte und Fitnessübungen Im Anschluss an die einführenden Worte und ,,Grundregeln wird über die Testgruppe berichtet, die das Konzept im Vorfeld ausprobiert hat - mit durchaus beeindruckenden Ergebnissen. Anschließend gibt es noch ein paar To-Do-Listen für den Start, bevor es Rezepte für 7 Tage gibt, in unterschiedlichen Varianten, so dass man etwas Abwechslung reinbekommt, sollte man die 7 Tage verlängern. Morgens gibt es die Wahl zwischen 2 proteinhaltigen Shakes, mittags und abends dann die Wahl aus je 2 Gerichten, immer mit Kalorienangaben. Anschließend widmet sich Attila dem Thema ,,Trinken noch ein wenig ausführlicher, bevor es in den Fitnessteil geht. Hier bekommt der Leser insgesamt 27 Übungen erklärt, die man kombinieren kann. Abschließend gibt es noch Tipps zur Meditation und kurz knapp die wichtigsten Gründe für eine vegane Ernährung noch einmal zusammengefasst. Fazit Vegan for fit ,,Gipfelstürmer ist nicht einfach ein veganes Kochbuch, sondern ein durchdachtes Konzept, das Menschen helfen sollen, wieder (oder erstmals) ,,in die richtige Spur zu kommen. Es soll den Einstieg in eine vegane gesunde Ernährung erleichtern, die hoffentlich schnell sichtbaren Erfolge sollen aber natürlich auch motivieren, dabei zu bleiben. Dass das funktionieren kann, hat Attila Hildmann bereits mit seinem Beststeller ,,Vegan for fit bewiesen. Ganz klar: Attila polarisiert, viele mögen ihn, viele auch nicht. Aber eines dürfte klar sein: Er wird ganz sicher vielen Menschen geholfen haben, den Einstieg in eine gesündere und pflanzenbasierter Ernährung zu schaffen - und das ist großartig. Das Buch scheint mir sehr gut recherchiert zu sein, mit vielen nützlichen Ernährungstipps und einem klaren und durchdachten Konzept statt schwammiger Aussagen. Weitere Infos findest du beim Becker Joest Verlag, eine Leseprobe gibt es hier. Bestellen kannst du das Buch natürlich auch bei Amazon (Affiliate Link, für dich entstehen keine Mehrkosten). ISBN 978-3-95453-131-8 19,95 EUR (D), 20,60 EUR (A) 160 Seiten, Format 19 x 24 cm, 104 Fotos, gebunden Der Beitrag Buchvorstellung: Vegan for fit Gipfelstürmer von Attila Hildmann erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegan Basics, Teil 1: Warum vegan essen oder vegan leben?

4. Februar 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan Basics, Teil 1: Warum vegan essen oder vegan leben?Willkommen zum ersten Teil unserer Reihe ,,Vegan Basics, in der wir euch in den nächsten Monaten alles Wichtige für den veganen Einstieg zusammenfassen wollen. Denn der ist gar nicht mal so einfach, wenn man genauer hinschaut. Überall lauern Stolperfallen, vieles hat man einfach nicht auf dem Schirm, wenn man diesen Schritt tut. Mit unserer Vegan Basics-Reihe möchten wir euch ein klein wenig unterstützen mit wertvollen Infos und vielen Tipps. Heute fangen wir mal an mit der Frage: Warum vegan essen oder gleich komplett vegan leben? Moralische Gründe: Kein Tier soll für mich leiden! Du möchtest nicht, dass Tiere für deinen Konsum leiden? Können wir gut verstehen! Tiere sind Lebewesen mit Gefühlen, mit Instinkten, sie haben häufig enge soziale Kontakte und sie spüren genauso wie wir Schmerzen. Wir Menschen haben aber entschieden, dass es okay ist, für uns nützliche Tiere (,,Nutztiere) in Gefangenschaft zu nehmen, sie häufig unter katastrophalen Umständen zu halten und sie schließlich zu töten. Solche Tiere können ihre natürlichen Triebe und Instinkte nicht ausleben, sie werden von ihren Familien getrennt und zumeist lange vor ihrer natürlichen Lebenserwartung getötet. Übrigens nicht nur für unser Essen, sondern auch für Kleidung, Kosmetik, für Zoos und Zirkusse und viele weitere Produkte, die wir ganz selbstverständlich täglich benutzen. Über 50 Milliarden Tiere werden weltweit jährlich getötet - und da sind Fische und andere Meerestiere nichtmal hinzugerechnet. Unglaublich, diese Zahl, oder? Über 50 Milliarden Tiere werden weltweit jährlich getötet! Für die Lebensmittel- oder Kleidungsindustrie sind Tiere einfach nur Lieferanten von Nahrung wie Fleisch, Eier und Milch sowie anderen Gütern (Leder, Pelz etc.), die man mit möglichst geringen Kosten maximal ausnutzt. Doch davon bekommt der Konsument nichts oder nur sehr wenig mit, denn das Halten und Schlachten von Tieren findet hinter hohen Mauern statt. Wir sollen nicht abgeschreckt werden, sollen weiterhin hübsch gestaltete Verpackungen mit Aufschnitt kaufen, die uns im besten Falle überhaupt nicht an Tiere erinnern. Wer vegetarisch lebt, hat sicher schon einen guten Schritt in die richtige Richtung getan, doch Tierleid verhindert man damit nur zum Teil. Auch für Eier oder Milch müssen Tiere leiden, dazu muss man sich nur mal bei YouTube eine Dokumentation zu diesen Themen anschauen, oder den Film ,,Earthlings sehen. Aber Vorsicht: Die Realität anzuschauen tut weh, denn sie ist leider sehr brutal. Möchtest du dich nicht nur vegan ernähren, sondern auch vegan leben, so gilt es auch in anderen Lebensbereichen, von Kosmetik über Kleidung bis hin zu Haushaltsreinigern darauf zu achten, dass keine tierischen Bestandteile enthalten sind. Vegan leben bedeutet, für weniger Tierleid verantwortlich zu sein. Gesundheit: Eine ausgewogene vegane Ernährungsweise tut mir gut! Inzwischen ist das Thema Vegan längst aus der Tierrechtecke herausgekommen, man könnte fast schon vermuten, dass ein sehr großer Teil der Neu-Veganer aus gesundheitlichen Gründen eine vegane Ernährungsweise gewählt haben. Bei vielen, die gesundheitlich motiviert sind, dürfte es bei der Ernährung bleiben, während sie in anderen Lebensbereichen nicht so stark darauf achten, auf Tierisches zu verzichten. Vegan essen bedeutet also auch nicht automatisch vegan leben. Interessanterweise hatte die vegane Ernährung bis vor einigen Jahren das (falsche) Image einer gefährlichen Mangelernährungsweise. Doch das wurde und wird ständig von immer neuen Studien widerlegt. Immer mehr Ernährungsinstitute oder gar Ernährungsministerien bescheinigen, dass eine vegane Ernährungsweise bei verantwortungsbewusster Ausführung gesundheitliche Vorteile besitzt. Wichtig ist, dass man sich ausgewogen vegan ernährt. Wer hauptsächlich veganes Fast Food und Fertiggerichte mit einem hohen Anteil an ungesunden Fetten, leeren Kalorien und viel Zucker zu sich nimmt, dürfte tatsächlich mit hoher Wahrscheinlichkeit bald den einen oder anderen Mangel aufweisen. Viel frisches Gemüse und Obst, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte sollten die Basis deines Speiseplans darstellen. Ernährst du dich ausgewogen, vollwertig und möglichst frisch, so dürftest du ein gesunder Veganer werden und bleiben. Unbestritten scheint inzwischen zu sein, dass tierische Produkte, und hier vor allem tierische Proteine, für die Entstehung vieler Zivilisationskrankheiten verantwortlich sind, oder sie zumindest begünstigen. Jede Menge Studien von renommierten Instituten oder Universitäten wie Harvard bestätigen den Zusammenhang zwischen dem Konsum von tierischen Produkten und der Entstehung von Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und vielen mehr. Übrigens sprechen die Studien dabei nicht nur von Fleisch, sondern auch von Milch und weiteren tierischen Produkten, die sich negativ auf deine Gesundheit auswirken können. Lass dich also nicht von alten Vorurteilen verunsichern, wenn du dich für eine vegane Ernährungsweise entscheidest. Beschäftige dich aber eingehend damit, welche Nährstoffe du aus welchen Pflanzen bekommst, und schaue dir auch das Thema Vitamin B12 näher an. Keine Angst, das muss man nicht wissenschaftlich angehen. Es reicht wirklich, die wichtigste Grundlagen für den Start zu kennen. Ökologische Gründe: Klimaschutz durch vegane Ernährung Du möchtest die Umwelt und das Klima schützen? Dann ist eine vegane Ernährungs- oder Lebensweise genau das Richtige für dich. Man mag es kaum glauben, aber nicht der weltweite Verkehr ist der größte Klimatreiber, sondern der Konsum von Fleisch! Natürlich ist es toll, wenn du soweit es geht auf das Benutzen von Autos und Flugzeugen verzichtest, oder beim Duschen Wasser sparst. Aber bedenke: Für den Verzehr von einem Kilogramm Rindfleisch aus Brasilien werden soviele CO2-Emissionen verursacht wie für eine 1.600 Kilometer lange Autofahrt. Bei Tofu sind es nur 19 Kilometer, wenn man das vergleicht. Für die Produktion von 1 Kilogramm Rindfleisch werden ca. 16 Kilogramm Futter (z.B. Soja, Mais oder anderes Getreide) und ca. 16.000 Liter Wasser benötigt - damit könntest du jedes Jahr täglich duschen! Weltweit wird ungefähr ein Drittel aller Flächen in irgendeiner Form für die Tierhaltung genutzt. Dafür wird auch täglich tropischer Regenwald abgeholzt, um Platz für die Tierhaltung und vor allem für den Anbau von Futter für Nutztiere zu schaffen. Man könnte an dieser Stelle viele unglaubliche Daten und Zahlen bemühen, doch man kann es auch ganz kurz machen: Die Umwelt hat schwer zu leiden unter unserem Fleischkonsum, und kaum jemand dürfte wissen, welche Konsequenzen so ein Steak für unseren Planeten hat. Möchtest du also deine Umwelt schonen, ist eine vegane Ernährungs- oder Lebensweise dafür ideal. Vegan leben bedeutet, weniger Ressourcen zu verbrauchen. Fleischkonsum ist ineffizient! Die ,,Herstellung von Fleisch ist unglaublich ineffizient. Für 16 Kilogramm eingesetztes Futter bekomme ich am Ende 1 Kilogramm Rindfleisch. Mit dem gleichen Einsatz an Getreide beispielsweise könnte ich mehr als 16 Kilogramm Brot backen. Ist ja auch logisch: Ein Rind braucht 90% der aufgenommenen Kalorien eben dafür, sich selbst am leben zu halten – Stoffwechsel, Bewegung etc. Unfassbar große Ressourcen (Flächen, Nahrungsmittel, fossile Brennstoffe wie Benzin etc.) werden also absolut ineffizient genutzt, um dem Konsumenten billiges Fleisch in die Kühltheke legen zu können. Gleichzeitig hungern immer noch fast eine Milliarde Menschen weltweit, sterben in jeder Sekunde Kinder. Das darf man durchaus als zynisch bezeichnen. Das waren die wichtigsten Gründe – kurz zusammengefasst – für eine vegane Ernährungs- oder Lebensweise. Und das beste ist: Vegan leben ist gar nicht mal so schwer, das wird dir auch die Vegan Basics Serie in den nächsten Monaten zeigen. Wenn du jetzt schon mehr dazu erfahren möchtest, schau dir doch mal am besten mal die folgenden Buchtipps an. Beim nächsten Mal gibt es noch ein paar Dokutipps dazu. - Ab heute vegan: Ein großartiges Buch für den Einstieg in das vegane Leben, mit allen wichtigen Infos die du benötigst. - Kein Fleisch macht glücklich: Für alle, die sich für die Konsequenzen des Fleischkonsums interessieren. - Tiere essen: Ähnlich wie das eben genannte Buch von Andreas Grabolle ein unverfälschter Blick hinter die Kulissen der Nahrungsmittelindustrie. - Vegan Guide: Ein kleines Nachschlagewerk für alle Vegan-Einsteiger - How not to die: Wenn du dich für die gesundheitlichen Aspekte interessierst, ist das für mich eines der besten Bücher auf dem Markt.   Alle Fotos von Pixabay. Der Beitrag Vegan Basics, Teil 1: Warum vegan essen oder vegan leben? erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Die besten Suchmaschinen und Apps für vegane Locations

5. November 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Die besten Suchmaschinen und Apps für vegane LocationsDu planst einen Städtetrip oder bist gerade in einer fremden Stadt unterwegs und möchtest gerne irgendwo etwas veganes essen? Heutzutage gar kein Problem mehr, denn es gibt eine ganze Reihe an Suchmaschinen, Portalen und Smartphone-Apps, die uns hier das Leben deutlich erleichtern. Wir möchten euch im Folgenden einige nützliche vorstellen. Ergänzt gerne, wenn wir etwas vergessen haben! Der Klassiker: Happy Cow (Web + Smartphone) Sozusagen der Klassiker unter den Suchmaschinen mit weltweiten Einträgen. Filtern kann man nach „rein vegan“, „vegetarisch-vegan“, „veggie-freundlich“ sowie „Geschäfte + mehr“. Gibt es als Internetseite und passende Smartphone-App (iPhone und Android) für unterwegs. Benutzer können sich einen Account anlegen und zu den Locations Bewertungen, Kommentare und Fotos hinterlassen. Cool ist die Funktion, sich Trips anlegen zu können, denen man die für sich interessanten Orte zuweist. So kannst du in der jeweiligen Stadt dir direkt auf einer Karte deine Favoriten anzeigen lassen. Die Smartphone-Apps kosten zwar ein paar Euro, aber die Anschaffung lohnt sich sehr. Einziger kleiner Wermutstropfen ist das etwas altbackene Design der App, aber dafür funktioniert sie in der Regel reibungslos. Ach so, und sie ist ausschließlich in englischer Sprache. Die Neue: Vanilla Bean (Web + Smartphone) Ziemlich neu am Start, aber schon unter den absoluten Top-Apps ist Vanilla Bean, eine Web- und Smartphone-App die in vielen Punkten an Happy Cow vorbeizieht. Zunächst mal fällt das wirklich wunderschöne Design auf, sowohl auf der Internetseite als in der Smartphone-Variante. Gefällt mir außerordentlich gut, super gestaltet, total übersichtlich. Ebenfalls zu loben sind die vielen Filter, die man benutzen kann: - rein vegan - vegan oder vegetarisch - auch mit Fisch und Fleisch (bei Happy Cow als „veggie-friendly“ gekennzeichnet) - glutenfrei - Bio-Zutaten - Regionale Zutaten - Fairtrade - Rohkost - Preisniveau   Auch bei Vanilla Bean kannst du bewerten und Fotos hochladen sowie einen Beitrag schreiben. Sind dir geänderte Öffnungszeiten oder andere Dinge aufgefallen, die nicht mehr stimmen, kannst du das den Machern melden. Auf der Vanilla Bean Homepage werden als netter Service verschiedene Städte-Trips zusammengestellt. Nachteil gegenüber Happy Cow: Es sind längst nicht soviele Orte angelegt, aber immerhin nach so kurzer Zeit bereits über 4.200, und es werden ständig mehr. VEBU Restaurant-Suche (Web + Smartphone) Eine tolle Suchmöglichkeit im Web bietet auch der Vegetarierbund an. Auf der übersichtlich gestalteten Seite kannst du nach Städten oder bestimmten Restaurants oder einfach nach Plätzen in deiner Nähe suchen. Dabei bietet der VEBU tolle Filtermöglichkeiten: von rein vegan bis veganfreundlich, vom Imbiss über Café bis Restaurant oder Lieferservice, aber auch nach Länderküche und Preisniveau. Außerdem kann man nach Rollstuhl- und Hundefreundlichen Restaurants filtern und mehr. Absolut top! Es gibt für Android auch eine Smartphone-Variante.  Veganguide (Web) Ein weiterer „Dinosaurier“ unter den Suchmaschinen ist der Vegan Guide, den es schon seit einigen Jahren gibt. Hier wirst du ebenfalls weltweit fündig. Filtern kann man allerdings nicht, und die Seite ist vom Design auch etwas altbacken. Dafür gibt es eine ganze Menge Einträge. Unterteilt wird zwischen „Essen“ und „Geschäfte“, außerdem kannst du dir die neuesten Plätze gesondert anschauen. Ein Forum gibt es hier ebenfalls, und eine Top 7, in der auffällig viele Leipziger Restaurants zu finden sind :-). Peta Veganblog (Web) Auf dem Veganblog von Peta findest du eine einfach gehaltene, aber sehr umfangreiche Auflistung von Restaurants für Veganer, allerdings „nur“ für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Gefiltert werden kann nach rein veganen Restaurants, ansonsten gibt es eine Verlinkung auf den Internetauftritt der jeweiligen Locations. Veggiefinder Der Veggiefinder ist eine Internetseite, die so ein bißchen an die gelben Seiten erinnert, nur eben mit Schwerpunkt auf bio und vegan. Zusätzlich kann man nach Onlineshops, Cateringanbietern, Läden und Märkten suchen. Leser können auch hier Bewertungen hinterlassen, eine Smartphoneapp gibt es nicht. Vegman (Web + Smartphone) Eine weitere interessante App für die Restaurantsuche ist „Vegman“, mit der man weltweit nach veganen Restaurants suchen kann. Die App ist übersichtlich gestaltet, genauso wie die Web-Version. Es gibt momentan eine iPhone-App, die Android-Variante befindet sich gerade in der Mache. Die Datenbank gibt allerdings deutlich weniger Plätze her als z.B. Happy Cow. Vegweiser (Web) Eine Webseite, die übersichtlich vegane und vegetarische Restaurants, Cafés Bioläden, Hotels und mehr auflistet, und zwar für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Berlin vegan Für alle Berliner und Berlinbesucher ist die „Berlin vegan„-Seite und dazugehörige App unverzichtbar. Hier findest du vermutlich wirklich jeden Ort, wo es etwas veganes gibt. Die App ist zwar technisch nicht unbedingt auf dem allerneuesten Stand, aber dahinter stecken halt ein paar Begeisterte, die das in ihrer Freizeit nur machen können, sprich das Angebot ist auch komplett kostenlos. Du kannst hier nach Restaurants, Imbiss, Cafés, Eisdielen und Läden filtern. Außerdem kannst du deine Favoriten abspeichern. Das waren unsere Tipps. Natürlich findest du auch hier auf Deutschland is(s)t vegan eine ganze Menge an Restaurants, Imbissen usw. über die Suche. Welche App oder Webseite fehlt dir hier? Schreib uns das gerne in die Kommentare, damit wir diesen Artikel noch vervollständigen können. Danke! Der Beitrag Die besten Suchmaschinen und Apps für vegane Locations erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Küchengeräte und Helfer für die gesunde Küche o Tchibo

26. Januar 2016 A Very Vegan Life 

(Werbung) Wir zählen die vierte Kalenderwoche des Jahres 2016. Damit wir gesund durch die nächsten 48 Wochen kommen, heißt es bei der aktuellen Themenwelt von Tchibo ab sofort: fruchtig, knackig, frisch! Um bei einer gesunden Ernährung zu bleiben und gute Vorsätze langfristig beibehalten zu können, braucht es Rezepte, die schnell und einfach zubereitet sind, die den Geldbeutel nicht unnötig belasten und dazu vor allem auch lecker schmecken. Nützliche Küchengeräte (z.B. Standmixer, Smoothie Maker, Spriralschneider), die vielseitig einsetzbar sind, Frischeboxen zur Aufbewahrung und platzsparende, zusammen faltbare Lunch- und clevere To Go-Boxen sorgen zusätzlich dafür, das der ein oder andere Vorsatz kein Vorsatz bleibt, sondern zur gelebten Realität werden kann. Da clevere Tools und A Very Vegan Life hervorragend zusammen passen, werde ich in dieser Woche die Themenwelt begleiten und habe daher drei Grundrezepte mit den Küchengeräten und Helfern von Tchibo für dich vorbereitet, die du immer schnell und einfach abwandeln kannst, so dass keine Langeweile aufkommen wird. Nebenher stelle ich dir verschiedene Geräte und Nutzungsmöglichkeiten kurz vor, die ich bereits erfolgreich ausprobieren konnte und auch kannst in dieser Woche 1 von 3 Sets, bestehend aus den praktischen Müsli To Go-Box und Gemüse-Spiralschneider mit drei Messereinsätzen, gewinnen (siehe unten). Mehr zeige ich dir auch […]

Glow | Favoriten 1/2015

4. Februar 2015 A Very Vegan Life 

Ab heute möchte ich Euch künftig immer mal wieder in aller Kürze Favoriten zeigen, die meinen Alltag bereichern konnten. Darunter werden abwechselnd kosmetische Produkte und Tools fallen, doch auch besondere Rezepte, nützliche Tools für die Küche und schmackhafte Zutaten, Literatur, tolle Locations und Vieles mehr, was man unter der Headline Favoriten parken kann. Los geht […]

vegane Kochbuch-Neuerscheinungen im September u.a. mit 'So geht vegan' und 'Die Kunst vegan zu backen'

23. Oktober 2014 The Vegetarian Diaries 

vegane Kochbuch-Neuerscheinungen im September u.a. mit 'So geht vegan' und 'Die Kunst vegan zu backen'Mittlerweile erscheinen so viele spannende und interessante vegan /­­ vegetarische Kochbücher, dass es schwierig wird, immer den Überblick zu behalten. Darüber hinaus sollen auf dem Blog natürlich weiterhin die Rezepte (unter anderem aus den vielen tollen Büchern) weiterhin klar im Vordergrund stehen. Entsprechend werde ich nun regelmäßig Vorstellungen zu Büchern je nach Erscheinungsdatum zusammenfassen. An den Rezensionen selber ändert sich natürlich nichts. Bei Rezepten, die im Original aus den Büchern stammen, wird es natürlich auch weiterhin noch mal ein Hinweis und eine kurze Bewertung geben. Viel Spaß mit dem ersten Schwung für Veröffentlichungen aus dem Monat September!  Titel: Vegan Daily Autor: Surdham Göb Verlag: AT Verlag Seiten: 216 Preis: 24,90 EUR Surdham Göb war mir bis vor Kurzem gar nicht bekannt. Dabei ist er bereits seit vielen Jahren eine feste Größe in der Szene und hat unter anderem bereits zwei Bücher veröffentlicht.  Mit "Vegan Daily" folgte nun seine dritte Veröffentlichung, die sich besonders der alltäglichen veganen Ernährung widmet. Dabei ist das Buch passend in die Jahreszeiten Frühling, Sommer und Winter aufgeteilt. Warum in diesem Fall auf den Herbst verzichtet wurde, habe ich noch nicht herausgefunden, dafür gibt es jedoch noch ein Kapitel mit veganen Rezepten zu Kuchen, Keksen und Eis.  Die Rezepte sind bunt, abwechslungsreich und immer saisonal angepasst. So gibt es ein breites Angebot an Smoothies, Suppen, Broten und Aufstrichen, deftige Hauptgerichte und Süßes. Darüber hinaus liegt der Schwerpunkt ganz klar auf Gerichten, die sich gut in den Alltag integrieren lassen und auch mal schnell auf dem Tisch stehen müssen.  Alle Rezepte sind gut beschrieben und fantastisch in Szene gesetzt. Da kriegt man nur beim schnellen Durchblättern auf jeden Fall Lust sich in die Küche zu stellen.  Besonders gut gefallen hat mir neben der sehr abwechslungsreichen Rezeptauswahl vor allem auch die zu Beginn des Buchs vorgeschlagenen Wochenpläne. Passend zu den jeweiligen Jahreszeiten findet man dort Vorschläge für Frühstück, Mittag und Abendessen.  Fazit: Eine ganz klare Kaufempfehlung für alle, die auf der Suche nach einem veganen Kochbuch mit abwechslungsreichen Rezepten sind und sich gerne der saisonal, regionalen Küche bedienen. Titel: Die Kunst vegan zu backen Autor: Axel Meyer Verlag: Kosmos Seiten: 160 Preis: 19,99 EUR In "Die Kunst vegan zu backen" von Axel Meyer findet ihr ein breites Spektrum veganer Rezepte, die sich neben Süßem wie Keksen, Kuchen und Muffins auch verstärkt Broten und Brötchen widmen. Gerade in diesem Bereich gibt es meines Wissens aktuell nicht viel Fachliteratur in gedruckter Form. Umso gespannter war ich auf die Rezepte von Axel Meyer, der bereits seit vielen Jahrzehnten im Bereich der Naturkost und Bio-Szene bekannt ist. Das Buch ist aufgeteilt in die Kapitel Brötchen, Brote, Vollkornbrote, Pizza und Flammkuchen sowie Kuchen, Torten und Muffins. Insgesamt finden sich so mehr als 80 vegane Rezepte wieder. Alle Gerichte sind fantastisch in Szene gesetzt und machen sofort Lust zum Nachbacken und Ausprobieren. Die Rezeptanleitungen und Zutatenlisten sind gut strukturiert und verständlich. Darüber hinaus werden die Rezepte immer wieder durch nützliche Tipps und Tricks aufgelockert. So findet man zum Beispiel Infos zu Sauerteigen, veganen Zutaten und vielem mehr. Besonders angesprochen haben mich die Pizza- und Flammkuchen-Rezepte. Einige davon werden in den nächsten Wochen mit Sicherheit den Weg hier in den Blog finden. Viele der Brot- und Brötchen-Rezepte sind so gestaltet, dass sie innerhalb von kurzer Zeit (1-2 Stunden) zubereitet und ausgebacken werden können. Entsprechend hoch ist der Hefeanteil in den meisten Rezepten. Hier hätte ich mich gerne mehr Rezepte gewünscht, die mit einem Sauerteig geführt werden und dem Teig deutlich mehr Zeit gegeben wird.  Fazit: "Die Kunst zu vegan zu backen" ist ein rundum gelungenes veganes Koch- bzw. Backbuch. Wer auf der Suche nach einem breiten Angebot veganer Backgerichte, gerne auch Brot- und Brötchen-Rezepten ist, sollte sich das Buch unbedingt näher anschauen. Titel: Jeden Tag vegan genießen Autor: Mäggi Kokta Verlag: Löwenzahn Seiten: 154 Preis: 17,95 EUR Mäggi Kokta ist Biogärtnerin und betreibt mit ihrem Mann einen Onlineshop für bio-vegane Lebensmittel. In "Jeden Tag vegan genießen" präsentiert sie eine Auswahl saisonaler veganer Gerichte. Passend dazu ist das Buch in die vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter eingeteilt. Zu jeder Jahreszeit gibt es eine bunte Zusammenstellung verschiedener Vor-, Haupt- und Nachspeisen. Dabei sind regional erhältliche Gemüse- und Obstsorten der wichtigste Bestandteil fast aller Gerichte. Auf Ersatzprodukte wird so quasi vollständig verzichtet und alle Zutaten sind entsprechend einfach und unkompliziert zu beziehen. Die Rezeptanleitungen sind kurz aber in den meisten Fällen verständlich formuliert. Dazu gibt es bei jedem Rezept noch einen Tipp zur Abwandlung, Abwechslung oder möglichen Variationen. Ein Großteil der Rezepte hat mich persönlich auf den ersten Blick leider nicht besonders angesprochen. Das ist natürlich immer ein wenig Geschmackssache, jedoch ist die Darstellung vieler Rezpete nicht besonders attraktiv gelungen. Ein Kochbuch bedeutet für mich auch immer eine ansprechende Gestaltung und Darstellung der Rezepte. Das dies natürlich erst mal nichts mit dem Geschmack oder Rezept selber zu tun ist klar, jedoch sorgt dies bei mir nicht für den Wunsch ein Gericht auszuprobieren und zu kochen. Gut gefallen hat mir die Aufteilung in die vier Jahreszeiten und vor allem das Verwenden saisonaler und vielseitiger Gemüsesorten. Gerade jetzt im Herbst lassen sich so interessante neue Dinge entdecken und ausprobieren! Fazit: Wer auf der Suche nach einem Buch mit einem breiten Spektrum veganer Gerichte mit viel Gemüse ist und gerne ohne Ersatzprodukte kocht, sollte sich "Jeden Tag vegan genießen" von Mäggi Kokta einmal näher anschauen. Titel: So geht vegan Autor: Patrick Bolk Verlag: Südwest Seiten: 208 Preis: 16,99 EUR Patrick Bolk hat sich nicht nur mit seiner Website "Deutschlandisstvegan", sondern vor allem auch durch das Buch "Ab heute vegan" einen Namen gemacht. Mit "So geht vegan" ist nun sein zweites Werk erschienen. Im Vergleich zu "Ab heute vegan" liegt der Schwerpunkt in diesem Buch deutlich mehr auf veganen Rezepten und deren Zubereitung und Verwendung im Alltag. Zusätzlich gibt es wieder viele nützliche Tipps rund um die vegane Lebensweise. Welche Ersatzprodukte gibt es, worauf muss man besonders achten, wo lassen sich bestimmte Lebensmittel gut kaufen und vieles mehr. Das Buch ist in insgesamt in zehn Kapitel eingeteilt, die sich jeweils einer speziellen Lebensmittelgruppe widmen. So findet ihr zum Beispiel spezielle Rezepte, die pflanzliche Alternativen zu Fleisch und Fisch präsentieren. Vergleichbares gibt es für Milchprodukte, Eier oder auch Getränke. Darüber hinaus gibt es zum Beispiel ein Kapitel speziell zur veganen Ernährung mit Kindern oder Gerichte für unterwegs. In jedem dieser Unterkapitel findet man eine Auswahl von 5-15 teilweise bebilderten Rezepten. Durch die oben angesprochenen Kapitel ergibt sich so eine große Auswahl verschiedenster Rezepte. Die Rezepte sind mit einer ausführlichen Step by Step Anleitung versehen und werden immer wieder durch Tipps und Tricks ergänzt. Fazit: Wer auf der Suche nach einem veganen Rezeptbuch mit einer großen Auswahl verschiedener Rezepte ist und darüber hinaus gerne mehr über vegane Ersatzprodukte und Ernährung erfahren möchte, sollte sich "So geht vegan" von Patrick Bolk einmal nähe anschauen. Titel: Everyday Raw Express Autor: Matthew Kenney Verlag: Unimedica Seiten: 152 Preis: 19,80 EUR Rohkost bzw. rohköstliche Rezepte gibt es hier im Blog quasi (noch) gar nicht. Auch habe ich bisher erst ein paar Mal ganz bewusst rohköstliche Restaurants besucht beziehungsweise Essensangebote wahrgenommen. Umso gespannter war ich auf das Buch "Everyday Raw Express" von Matthew Kenney. Matthew ist ein bekannter amerikanischer Koch, Autor und Restaurantbesitzer. Darüber hinaus hat er die erste rohköstliche Kochschule gegründet und ist regelmäßiger Gast in Film und Fernsehen. "Everyday Raw Express" ist in der deutschen Übersetzung nun im Unimedica-Verlag erschienen. Schwerpunkt sind, wie der Name bereits andeutet, Rezepte für jeden Tag. Anspruch war es rohköstliche Rezepte, die in unter 30 Minuten auf dem Tisch stehen, zu präsentieren. Aufgeteilt sind die Kreationen ganz klassisch in Vorspeisen, Suppen, Pasta, Hauptspeisen, Desserts und einigen weitere Unterkapitel. Ein Großteil der Rezepte ist bebildert und sehr ansprechend in Szene gesetzt und auch die Übersetzung der Mengenangaben und Rezeptanleitungen aus dem englischen machen einen guten Eindruck. Neben vielen "klassischen" Rohkost-Rezepten wie zum Beispiel Zucchini-Nudeln, finden sich auch immer wieder sehr kreative Vorschläge. Besonders gut gefallen hat mir, dass in vielen Gerichten mit wenigen Zutaten und sehr interessanten Gewürzzusammensetzungen interessante und vor allem kreative Rohkost präsentiert wird. Ich hoffe, dass ich in nächster Zeit einmal das ein oder andere Rezepte hier im Blog präsentieren kann. Fazit: Wer auf der Suche nach einer großen Auswahl rohköstlicher Rezepte ist, die auch für Anfänger geeignet sind, sollte sich "Everyday Raw Express" von Matthew Kenney unbedingt einmal näher anschauen. Titel: Genussvoll schlemmen Autor: Jordan und Jessica Bourke Verlag: Thorbecke Seiten: 144 Preis: 19,99 EUR "Genussvoll schlemmen" von Jordan und Jessica Bourke ist zwar kein rein vegan oder vegetarisches Kochbuch, ist durch die Spezialisierung auf Rezepte ohne Weizen, Zucker und Milch aber auch für Vegetarier oder Veganer sicher einen Blick wert.  So werden zwar in einigen Rezepten Eier und vor allem bei den Hauptgerichten auch Fisch und Fleisch verwendet, der Schwerpunkt liegt aber ganz klar auf Möglichkeiten Weizen, Zucker und Milch kreativ zu ersetzten.  So finden sich viele Rezepte, die mit Dinkel, Roggen- oder anderen Mehlsorten zubereitet werden. Auch pflanzliche Milchalternativen finden sich an vielen Stellen. Das Buch ist nach Rezeptkategorien wie Brunch, Seelenfutter, Selbst gebacken oder gemeinsam Tafeln aufgeteilt. Alle Bilder sind toll in Szene gesetzt. Auch die Rezeptbeschreibungen und Zutatenlisten, die aus dem Englischen übersetzt wurden, sind klar und deutlich verfasst.  Fazit: Für alle, die gerne Neues ausprobieren und auch durch das ein oder andere nicht vegetarische Gericht nicht abgeschreckt sind, sollten einen näheren Blick in "Genussvoll schlemmen" werfen.  Titel: Vegane Cupcakes erobern die Welt Autor: Isa Chandra Moskowitz & Terry Hope Romero Verlag: Neun Zehn Verlag Seiten: 176 Preis: 11,95 EUR Ein kleines, aber feines Buch mit ganz großartigem Inhalt. Mit ihrem Buch ,,Vegane Cupcakes erobern die Welt, das mehrfach ausgezeichnet worden ist, teilen Isa und Terry ihre Geheimnisse für gelungene vegane Cupcakes mit uns. Die Cupcakes fallen zusammen? Das Frosting sieht eklig aus? Diese und weitere Fragen werden hier mit möglichen Lösungsvorschlägen beantwortet. Ich habe schon ein paar Mal Cupcakes gebacken und hatte genau diese Probleme. Ich hoffe beim nächsten Backen passiert das nicht mehr! Das benötigte Backzubehör wird genau erklärt und bietet so für Anfänger sowie Fortgeschrittene Aufklärung. Darüber hinaus werden die wichtigsten Lebensmittel und benötigten Zutaten erläutert und kurz auf die bestmögliche Nutzung als Zutat eingegangen. Das Buch ist ansprechend bebildert und übersichtlich gelayoutet. Leider gibt es nicht zu jedem Rezept ein Foto, was Anfängern vielleicht Schwierigkeiten bereiten kann, vor allem bei der Dekoration und im Umgang mit der Spritztülle. Schön ist, dass es hier auch ausgefallenere Cupcakes gibt, wie zum Beispiel Apfelwein Cupcakes oder Pistazien Rosenwasser Cupcakes. Außerdem wird zu fast jedem Rezept eine Variation vorgeschlagen, das ist super! Ein Großteil der Rezepte kommt im Original leider nicht ohne Extrakte aus (Vanille, Mandel, Kokos, Minz..). Die sind nicht nur teuer, sondern auch nicht überall erhältlich. Selbst hier in Hamburg gibt es nur wenige Einkaufsmöglichkeiten (wie zum Beispiel das  American Heritage im Levantehaus). Ansonsten müssen die veganen Extrakte bestellt oder ersetzt werden. Neben den mehr als 70 enthaltenen Cupcake-Rezepten, gibt es auch eine Auswahl an Grundteigen und Frostings. So ergeben sich Hunderte neue und abwechslungsreiche Kombinationen und Rezepte.  Fazit: Wer gerne vegane Cupcakes backt oder einmal ausprobieren möchte, sollte bei "Vegane Cupcakes erobern die Welt" unbedingt zuschlagen.

Vegan in Topform - Das Kochbuch

17. März 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan in Topform - Das KochbuchBrendan Braziers Buch “Vegan in Topform” wird bereits als Klassiker gehandelt. Passend dazu ist jetzt das Kochbuch erschienen. Auch hier gibt Brazier sein Fachwissen - angereichert aufgrund seiner Erfahrungen und ganz besonders einiger Selbsttests - ausführlich weiter und berichtet, wie sich Stress auf den Körper und speziell durch die Ernährung auswirkt, ein nach wie vor so spannendes und wichtiges Thema. Er widmet sich aber auch dem Klimaschutz und unseren Resourcen und belegt mit diesem Werk einmal mehr, dass die vegane Ernährung eine ausgezeichnetet gesundheitliche Vorsorge bietet und dem Umweltschutz dient. Mit 200 Rezepten bietet er ein abwechslungsreiches und spannendes Kochbuch, geht dabei auch wieder auf die “Superfoods” ein. In diesem Kochbuch findet sich - und das finde ich ja erstaunlich genial - kein einziges Rezept mit Soja, Mais, Hefe, Weizen und Gluten. Das hat mich schon in seinem dazugehören Sachbuch sehr erstaunt – das gefällt mir sehr gut, denn es gibt ganz viele Menschen, die Soja und/­­oder Gluten nicht vertragen, ganz speziell für diese Menschen freue ich mich, dass es jetzt ein tolles Kochbuch auf dem Markt gibt, dass nicht nur dem (Super-)Sportler dient, sondern auch allen anderen und noch dazu jede Menge Inspiration liefert. Ich bin sicher, dass man mit diesem Buch seine sportlichen Leistungen dauerhaft verbessern kann. Und mit den 200 Rezepte kann man sich einen abwechslungsreichen Ernährungsplan zusammenstellen. Das kann nur lecker und vor allem “anders” werden, wie zum Beispiel mit diesen Speisen: Ahorn-Maca-Eiscreme mit Schokoladensplittern Brendans Original-Zitronen-Limetten-Sportdrink Buchweizen-Bananen-Pfannkuchen Gebackene Pastinaken mit Kokos-Fenchelsauce Grünkohlchips mit Sauerrahm und Zwiebeln Indisch gewürzte Linsen-Hanfburger Pak-Choi mit Hirse und Sacha Inchi … und vielen weiteren! Das erste Rezept, dass ich aus diesem Buch zubereitet habe, war das vom “Salat aus Zucchini-Carpaccio und Sancha Inchi”, den ich für eine Geburtstagsparty zubereitet habe - einfach und sehr lecker.   Das sagen übrigens andere über das Kochbuch: ,,In meiner 15-jährigen Laufbahn im Krafttraining hat kein Buch mich so beeindruckt wie dieses. Ich habe meine Ernährung komplett umgestellt und bin mit Mitte 30 fitter als je zuvor. Brendans Empfehlungen habe ich meinen Top-Athleten weitergegeben und auch sie erzielen bessere persönliche Bestleistungen und erholen sich schneller. Ich bin überzeugt, dass jeder Sportler oderTrainer dieses Buch gelesen haben muss. Jason Ferruggia, Leitender Trainingsberater von Mens Fitness ,,Das Buch, das Ihr Leben wahrscheinlich mehr verändern wird als jedes andere, das Sie je lesen. Zur Maximierung von Fitness und Vitalität gibt es nichts, was Vegan in Topform gleichkommt. Erik Marcus, Herausgeber von Vegan.com ,,Vegan in Topform ist vollgepackt mit nützlichen Informationen für jeden auf jedem Niveau. Bruny Surin, Olympischer Goldmedaillen-Gewinner   Rezepttipp: Blaubeer Chia Frühstückspudding Leseprobe: www.unimedica.de 440 Seiten, geb. erschienen 2014 Best.-Nr. 14241 Gewicht: 1080g ISBN: 978-3-944125-17-6 Weitere Infos: www.unimedica.de/­­Vegan-in-Topform www.brendanbrazier.de www.youtube.com


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