Interview mit MY HEART BEATS VEGAN - vegetarische Rezepte

Interview mit MY HEART BEATS VEGAN

21. Juni 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Interview mit MY HEART BEATS VEGAN
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Es freut uns immer wieder mitzubekommen, wenn Veganer das Risiko der Selbstständigkeit eingehen und ein 100% veganes Business auf die Beine stellen. Auf dem Kurfürstlichen Weihnachtsmarkt in Schwetzingen bin ich zum ersten Mal auf MY HEART BEATS VEGAN getroffen. Elisa, David und Daniel hatten einen wunderschönen Stand dort, wo es Chili sin Carne, herzhafte Suppe, Kuchen, Plätzchen usw. gab - alles ohne Tierleid und dazu noch in Bio-Qualität und ohne Geschmacksverstärker. Absolut verdient haben sie sogar den Preis als schönster Stand auf dem Schlossplatz bekommen. Auf dem Mannheimer Stadtfest im Mai habe ich die drei dann wiedergetroffen und gerade erst waren sie sogar beim VSD in Stuttgart. Nun haben sie uns mal ein paar Fragen zu ihrem kleinen Unternehmen beantwortet. Wer und was genau ist MY HEART BEATS VEGAN? Was steckt dahinter? David: MHBV sind wir drei, Elisa, Daniel und ich. Wir haben aus ganz unterschiedlichen Gründen nach und nach aufgehört zunächst Fleisch und dann auch andere tierische Produkte zu uns zu nehmen. Jedesmal, wenn wir gemeinsam eine Veranstaltung besucht haben, haben wir uns darüber geärgert, dass es für Veganer - und auch schon für Vegetarier - kaum ein Speisenangebot gibt. Auf solchen Veranstaltungen möchten wir auch unseren Spaß haben und da gehört leckeres Essen einfach dazu. Immer nur Pommes oder Langos ohne Käse sind wenig attraktiv und unser eigenes Essen wollten wir auch nicht mitnehmen. Dann haben wir uns einfach gesagt, wenn es vielen anderen so geht wie uns und es noch kein Angebot gibt, schaffen wir eines. Daniel: Und da entstand MHBV. Uns war auch wichtig, sich nicht um jeden Preis vegan zu ernähren und dabei eine gesunde Ernährung durch Kunstprodukte zu ersetzen. Deshalb haben wir uns darauf verständigt, keinerlei der üblichen Zusatzstoffe wie Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Aromen und Geschmacksverstärker zu verwenden. Zudem sind uns ökologisch angebaute Zutaten wichtig, einmal für unsere eigene Gesundheit sowie die unserer Gäste, aber auch für den Umweltschutz. Wie heutzutage Lebensmittel produziert werden, ist teilweise pervers. Ohne Rücksicht auf Verluste wird mit Giften und künstlichen Düngern um sich geworfen, das wollen wir nicht unterstützen. Kurz gesagt arbeiten wir vegan, bio und zusatzstofffrei. Oder - internationaler ausgedrückt - vegan, organic, clean. Seit wann lebt Ihr drei vegan und wie kamt Ihr auf die Idee, das zum Beruf zu machen? Daniel: David lebt jetzt seit knapp zwei Jahren vegan, Eli seit mehr als einem Jahr. Ich habe lange Zeit vegetarisch gelebt und bin jetzt seit etwa vier Jahren vegan. Wir möchten alle beruflich etwas machen, hinter dem wir auch persönlich stehen und von dem wir denken, dass es ökologisch und auch sozial eine gute Sache ist. Wir leben vegan, essen tun wir alle gerne, kochen und backen ebenso. Wir haben einen gastronomischen und betriebswirtschaftlichen Hintergrund, was lag da näher? Was genau bietet Ihr für Leistungen und Produkte an? Elisa: Das besondere an uns ist eigentlich, dass wir kein festes Sortiment gibt. Sobald wir etwas vegan, bio und zusatzstofffrei zu einem vertretbaren Preis anbieten können, probieren wir es einfach aus. Von Suppen über Süßspeisen zu klassischem Fastfood und Salaten haben wir eigentlich schon alles ausprobiert. Dabei sind schon jetzt einige Produkte zum Klassiker geworden, die wir dann öfter anbieten. Unser hausgebrühter grüner Jasmin-Eistee wäre so ein Beispiel, da freuen sich immer sehr viele drauf. Ansonsten bleiben wir aber experimentierfreudig und schauen auch, was die Saison so hergibt. Im Herbst werden dann Pilze und Kürbis ein Thema sein, im Winter sind es eher Suppen und Eintöpfe. Auf Anfrage liefern wir unsere Produkte auch gerne für Parties etc., da sind wir eigentlich auch sehr flexibel und schauen immer, was sich machen lässt. Was für Termine in den nächsten Wochen bzw. große Termine in den nächsten Monaten? Elisa: Am 03. Juli sind wir in Karlsruhe auf der ,,Gründerzeit, das ist eine Messe für Existenzgründer und Interessierte. Am 19. Juli sind wir dann etwas weiter weg, da gehts zu den Kölner Lichtern, dem größten Musikfeuerwerk Deutschlands am Rheinufer mit über 1 Million Besuchern. Dann kommt der CSD in Mannheim, das Karlsruher Innenstadtfest, dann auch die Herbstmesse in Speyer und wie im letzten Jahr der Schwetzinger Weihnachtsmarkt, auf dem du uns im letzten Jahr getroffen hast. Diesmal sind wir sogar an allen drei Wochenenden vor Ort. Was dazwischen noch an Veranstaltungen kommt, posten wir dann immer rechtzeitig auf unserer Facebook-Seite und auch unserer Homepage www.MHBV.de. Ihr seid aber auch mittlerweile fest auf Märkten wie z.B. Heidelberg/­Mannheim.  Daniel: Die Märkte in Heidelberg und Mannheim sind sozusagen noch im Testbetrieb. Eigentlich sind wir ja ein Imbiss, wenn man so will und kein klassischer Marktstand. Insbesondere Mannheim wird aber mittlerweile schon recht gut angenommen. Natürlich müssen wir nach der Probezeit erstmal schauen, inwiefern das Ganze auch finanziell Sinn macht. Habt Ihr nur Veganer*innen als Kunden oder macht Ihr die Erfahrung, dass auch immer mehr andere Menschen sich für veganes Essen interessieren? David: Natürlich haben wir viele Veganer/­innen und Vegetarier/­innen zu Gast. Wir freuen uns über jeden einzelnen, versteifen uns aber nicht auf diese Zielgruppe. Viele Zutaten und Gerichte würden vielleicht bei Veganern sehr gut ankommen, weil Sie sie aus ihrer eigenen Küche kennen. Für den ,,Otto-Normalverbraucher sind aber viele Dinge etwas zu speziell. Diese Menschen möchten wir nicht erschrecken, darum gestalten wir unsere Gerichte eigentlich immer so, dass auch jeder Omnivore bei uns glücklich werden kann. Einige unverbesserliche Fleischfanatiker gibt es natürlich immer, aber wir erleben auch viele Fleischfans, die offen sind und zu uns kommen, um mal etwas auszuprobieren. Unser Chili sin Carne haben auch viele gegessen, die gar nicht auf das Wort ,,vegan geachtet haben und sich nachher wunderten, dass sie keinen Unterschied geschmeckt haben. Das freut uns dann sehr, weil für den veganen Gedanken am Ende jedes Essen zählt. Wenn wir bei Fleischessern einen Punkt für die vegane Küche machen konnten ist das für uns ein großer Erfolg.   MY HEART BEATS VEGAN GmbH www.mhbv.de www.facebook.com/­mhbv.de

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