Greta Thunberg und Fridays for Future - warum es so wichtig ist, für die Umwelt zu kämpfen - vegetarische Rezepte

Greta Thunberg und Fridays for Future - warum es so wichtig ist, für die Umwelt zu kämpfen

14. Mai 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Greta Thunberg und Fridays for Future - warum es so wichtig ist, für die Umwelt zu kämpfen
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Es gibt wohl kein Mädchen, was momentan öfter in den Medien zu sehen ist als sie - Greta Thunberg. Die 16-jährige Schwedin setzt sich aktiv für den Klima-und Umweltschutz ein und schlägt damit internationale Wellen. Wer ist Greta überhaupt? Greta Thunberg ist Schülerin, lebt in Schweden und ernährt sich vegan. Als sie elf Jahre alt war, wurde bei ihr das Asperger-Syndrom diagnostiziert, eine Form von Autismus. Dabei handelt es sich um eine Entwicklungsstörung, die vor allem Schwächen in der sozialen Interaktion und Kommunikation mit sich bringt. Die unheilbare Krankheit bringt nicht nur Nachteile mit sich, sondern sorgt auch dafür, dass der Erkrankte bestimmte Dinge sehr gut kann. Vor allem im Bereich der Selbstbeobachtung, der Aufmerksamkeit und der Gedächtnisleistung weisen Asperger-Patienten Stärken auf.  Copyright: Facebook: Greta Thunberg Gretas Weg zum Klimaaktivismus Mitte 2018 gewann Greta einen Schreibwettbewerb zur Umweltpolitik, welcher von der schwedischen Tageszeitung ,,Svenska Dagbladet organisiert wurde. Greta bekam dadurch zahlreiche Kontakte zu verschiedenen Personen, die sich ebenfalls für die Umwelt einsetzen. Kurz darauf setzte sie sich auch in der Öffentlichkeit für den Klimaschutz ein. Als im Sommer 2018 dann die Hitzewelle über viele Teile Europas einbrach, begab sich Greta am 20. August vor den schwedischen Reichstag. Sie hält ein Schild mit der Aufschrift ,,Schulstreik für das Klima in den Händen und überzeugt immer mehr junge Menschen davon, für die den Klimaschutz zu streiken. Dass sie dafür aber die Schule schwänzt, passt so einigen aber gar nicht. Doch die Schüler streiken weiter und nach und nach entwickelte sich daraus eine weltweite Klimabewegung von jungen Leuten, heute ,,Fridays for Future genannt.  Internationale Aufmerksamkeit bekam sie nach ihrer Rede beim Klimagipfel in Kattowitz, Polen. Dort sprach sie gerade mal drei Minuten lang und erreichte damit Millionen Menschen. Greta spricht im Namen ihrer Generation klare Worte gegen die internationalen Politiker. ,,Ihr sprecht nur von grünem, ewigen Wirtschaftswachstum, weil ihr zu viel Angst habt, euch unbeliebt zu machen. Ihr sprecht nur darüber, mit den immer gleichen schlechten Ideen weiterzumachen, die uns in diese Krise geführt haben. Und dass, obwohl die einzige vernünftige Entscheidung wäre, die Notbremse zu ziehen. [...]. Ihr seid nicht einmal erwachsen genug, die Wahrheit zu sagen.Greta Thunberg, 2018 Greta wurde nicht zu Unrecht von dem us-amerikanischen Magazin ,,Time in die Liste der 25 einflussreichsten Teenager 2018 und in die Liste der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten 2019 aufgenommen. Außerdem ist sie für den Friedensnobelpreis nominiert und wurde im März 2019 für ihr Engagement mit dem Sonderpreis Klimaschutz der goldenen Kamera ausgezeichnet.  Was ist ihre Mission? Greta vertritt die Meinung, dass die Politik zu wenig für den Klimaschutz tue und somit die Zukunft der jüngeren Generationen riskiere. Sie fordert alle Politiker der Welt auf, viel mehr Geld in den Klimaschutz zu investieren. Streiken möchte sie so lange, bis ihr Heimatland Schweden die Treibhausgasemissionen um 15 % pro Jahr reduziert. Ihrer Meinung nach habe die Politik beim Klimaschutz deutlich versagt und müsse nun endlich handeln, um erhebliche globale Umweltschäden zu vermeiden. Um eine globale Gerechtigkeit anzustreben, müssen laut Greta alle reichen Länder ihre Emissionen in den nächsten sechs bis zwölf Jahren auf null reduzieren. Gerade die jüngere Generation wird laut Greta die Auswirkungen der Klimakrise zu spüren bekommen und deswegen sei es umso wichtiger, dass die Stimmen der jungen Menschen gehört werden. Am meisten Kritik bekommt Greta für ihre Streiks während der Schulzeit. Tausende Schüler streiken weltweit und schwänzen dafür die Schule. Greta argumentiert, dass es keinen Sinn habe, in der Schule für eine Zukunft zu lernen, die es schon bald nicht mehr geben könnte. Sie brauche kein Studium der Klimawissenschaften abschließen, um ein Recht darauf zu haben, sich für das Klima einzusetzen.  ,,Wir haben bereits alle Fakten und Lösungen. Alles, was wir tun müssen, ist, aufzuwachen und uns zu verändern. Greta Thunberg, 2019 Alle Infos zu den Fridays for Future Nachdem Greta die Schulstreiks zum Klimaschutz ins Leben gerufen hat, gab es relativ schnell einige Menschen, die ihr Handeln gutheißen und sich dem Streik anschließen. Weltweit protestieren zahlreiche Schüler und Studierenden für den Klimaschutz. Die Streiks finden immer freitags während der Schulzeit statt und werden von den Schülern und Studierenden selbst organisiert. Weltweit sollen bisher über 1,7 Millionen Menschen an ,,Fridays for future-Demonstrationen teilgenommen haben. Kernposition der Demonstranten ist, dass die Politiker sich für den menschengemachten Klimawandel verantwortlich machen und effektiv handeln, um die Zukunft aller zu retten. ,,Handelt endlich - damit wir eine Zukunft haben, oder ,,Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut sind nur einige der Demo-Sprüche.  Die Hauptforderungen der Demonstranten können wie folgt zusammengefasst werden:  - Subventionen für fossile Energieerzeugung abschaffen  - Abbau fossiler Brennstoffe im Rahmen einer Energiewende beenden - Investitionen in erneuerbare Ernergien steigern  - Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs - Wahlalter auf 16 Jahre absenken, damit junge Leute sich mehr für die Poltik einsetzen können  Auch hier in Deutschland finden zahlreiche Fridays for Future statt, die Forderungen der Demonstranten wurden am 08. April 2019 veröffentlicht und enthalten Kurz-und Langfristziele. Gemeinsam mit Wissenschaftlern wurden folgende Forderungen entwickelt:  Kurzzeitziele (bis Ende 2019):  - Abschaffung der Subventionen für fossile Energien  - Abschaltung von einem Viertel aller Kohlekraftwerke - Einführung einer Kohlenstoffsteuer auf alle Treibhausgasemissionen, die die Klimakosten, die dadurch für zukünftige Generationen entstehen, kompensiert. Dies wären laut Umweltbundesamt 180EUR pro Tonne CO2.  Langzeitziele:  - Senkung der Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2035 auf netto null  - Umsetzun des Kohleausstiegs bis 2030  - 100% erneuerbare Energien in der Energieversorgung bis 2035 Zahlen und Fakten zur Klima- und Umweltkrise Damit du dir einen besseren Überblick darüber verschaffen kannst, was genau momentan unser Klima und unsere Umwelt negativ beeinflusst, haben wir dir einige wichtige Zahlen und Fakten zusammengefasst. (Quelle: National Geographics) Die Welt wird wärmer Die Temperatur der Erde schwankt von Jahr zu Jahr, aber in den letzten 50 Jahren ist sie extrem angestiegen. Die globale Durchschnittstemperatur war im Jahr 2016 0,7 Grad Celcius höher, als der Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts. Das Jahr 2016 war das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Der Klimawandel ist menschenverschuldend Der Mensch ist schuld am Klimawandel, da wir ununterbrochen CO2 in die Atmosphäre abgeben. CO2 ist der Hauptverursacher der Erderwärmung. Wir haben die CO1-Konzentration in der Luft um fast 50% erhöht, größtenteils seit 1960. Außerdem stimmen knapp 97% der Wissenschaftler zu und bestätigen, dass der Mensch der Verursacher des Klimawandels ist.  Das arktische Meereis schmilzt Die Arktis war schneller von der Erderwärmung betroffen, als andere Bereiche der Welt. Die Eisdecke ist um einiges kleiner und dünner geworden. Im September 2017 war die Ausdehnung des Eises um etwa 2,1 Millionen Quadratkilometer kleiner als der Langzeitdurchschnitt. Dadurch wird die Erderwärmung noch mehr beschleunigt, da das Sonnenlicht vom dunklen Meer absorbiert wird, anstatt vom Eis reflektiert zu werden. Ein großes Problem stellt aber auch das Schmelzen der Gletscher dar. Diese verursachen nämlich den Anstieg des Meeresspiegels. Bis zum Jahr 2100 könnte der Meeresspiegel um 90 Zentimeter ansteigen. Dann würden Inseln und Küstenregionen überschwemmt werden.  Mehr klimabedingte Naturkatastrophen Seit 1980 hat sich die Anzahl der klimabezogenen Naturkatastrophen mehr als verdreifacht. Durch den Klimawandel sind Dürren, Stürme, Überschwemmungen, Waldbrände und Erdrutsche wahrscheinlicher. Wissenschaftler sind sich nicht sicher, welches Ausmaß die Naturkatastrophen in den nächsten Jahren annehmen werden, jedoch ist es wahrscheinlich, dass sich die Anzahl an Überschwemmungen, Waldbränden und Co. in den nächsten Jahren noch massiv erhöhen wird.  Massenaussterben Laut Wissenschaftlern ist kommt es zu einem Massenaussterben, wenn in einigen Tausend Jahren drei Viertel der Arten aussterben. Dies ist in den letzten 540 Millionen Jahren erst fünfmal vorgekommen. Jetzt verweisen einige Studien darauf, dass das klimabedingte Massenaussterben bereits begonnen habe. Von 976 Arten, die 2016 in einer Studie untersucht wurden, waren 47% aus den Gebieten verschwunden, in denen sie zuvor gelebt haben. Die steigenden Temperaturen sorgen dafür, dass die Tiere sich anders verhalten und auch ihre gewohnte Umgebung verlassen. Manche Arten können sich wohlmöglich an die verändertern Umstände anpassen, aber leider nicht alle. Für viele ist der extreme Temperaturanstieg ein Todesurteil.  Jeder Schritt zählt Jeder einzelne von uns kann etwas daran ändern und seinen Teil zum Klima-und Umweltschutz leisten. Wenn alle Menschen vegan essen würden, könnten wir bis zu 49% aller verursachten Co2-Emissionen einsparen. Da dies momentan leider eine Utopie wäre, sollte man am besten so wenig tierische Produkte wie möglich konsumieren. Es lohnt sich außerdem, auf regionale und saisonale Kost umzusteigen, da so keine langen Transportwege entstehen und Emissionen gespart werden. Außerdem kann man zu einem Ökostromanbieter wechseln und generell darauf achten, weniger Strom, Wasser und Heizöl zu verwenden. Empfehlenswert ist es auch, anstatt mit dem Auto mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, um seinen CO2-Verbrauch zu minimieren.  Wir finden Greta und die Friday for Future-Demonstrationen sehr gut, denn nur so werden die Menschen endlich darauf aufmerksam, was wir unserer Erde antun. Auch wenn es noch zahlreiche Gegenstimmen gibt, ist es wichtig, immer weiter zu machen und die Hoffnung nie aufzugeben. Wir alle brauchen eine gesunde Umwelt, um eine glückliche Zukunft zu haben. Wie stehst du zu dem Thema? Hast du noch Tipps, wie man seinen Teil zum Klimaschutz beitragen kann? Schreib es uns gerne auf Facebook oder Instagram.  Die nächsten Friday for Future Termine findest du hier: https:/­­/­­fridaysforfuture.de/­­streiktermine/­­

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