gesund - vegetarische Rezepte

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Vegane Ernährungspläne mit neuen Funktionen

Reissalat mit Azukibohnen und knackigem Gemüse

Kokos-Mohnkuchen - mit Buchweizenmehl gebacken und ohne Ei

Tofu Zubereitung - Top 10 Tipps










gesund vegetarische Rezepte

Veggie-Tage in Schulkantinen - hop oder top?

17. Juni 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Veggie-Tage in Schulkantinen - hop oder top? Anzeige - Schon 2013 plädierten die Grünen während ihrer Kampagne für einen Veggie-Tag in der Kantine und wurden dafür kläglich verurteilt. Einige Medien nahmen es zum Anlass, die Partei deshalb stark zu kritisieren. Der Vorwurf: Die Grünen würden sich das politische Sommerloch zu Nutze machen und damit dem deutschen Bürger das Recht auf freie Ernährung nehmen. Schnell ruderte die Partei zurück und nahm Abstand von ihrem Vorschlag. Es scheint, dass Deutschland zu diesem Zeitpunkt nicht bereit dafür war. Aber wie ist es jetzt? Die USA führt den Meatless Monday ein Der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio beruft einen ,,Meatless Monday an New Yorker Schulen ein. Ab September 2019 sollen in allen Kantinen im Bundesstatt einmal wöchentlich nur vegetarische Gerichte serviert werden. Die Schülerinnen und Schüler haben an diesem Tag nicht die Wahl zwischen Hamburger oder Chicken Wings. Sie bekommen an Montagen künftig Pasta mit Tomatensoße oder Salat serviert. Mit der Aussage ,, Ein bisschen weniger Fleisch zu essen, wird die Gesundheit der New Yorker verbessern und die Treibhausgase reduzieren rechtfertigt de Blasio seine Entscheidung, das Projekt ,,Meatless Monday in die Wege zu leiten. Seit einem Jahr wurde es als Pilotprojekt an Brooklyner Schulen ausprobiert und erzielte großen Erfolg. Der Anreiz dabei ist, dass die Gerichte hierbei nicht nur ,,cost neutral, sondern sogar kostenlos für alle sein sollen. Neben einem gesunden, vegetarischen Frühstück wird es künftig einen Veggie-Lunch geben, der für alle Schülerinnen und Schüler erschwinglich ist. Sollten die Eltern die Entscheidung anstößig finden, so könnten sie ihren Kids stattdessen Lunchboxen mit Fleisch in die Schule mitgeben, so de Blasio. Bisher ist diese Einführung ein Erfolg, denn viele Eltern begrüßen das kostenlose Essen. Veggie-Tage sind international schon weit verbreitet Nicht nur in New York wird dieses Konzept umgesetzt, auch Schulen in Kalifornien und Los Angeles haben die Veggie-Tage bereits eingeführt. Zudem gibt es weitere Länder wie Australien, Großbritannien und Kanada, die die Kampagne ,,Meatless Monday unterstützen und leben. Wieso also nicht auch in Deutschland? Kritik an dem Veggie-Tag Schon in der Vergangenheit war der ,,Veggie-Tag ein heiß umstrittenes Thema. Tatsächlich ist die Ernährung für viele Menschen ein emotionaler Punkt, zu dem des Öfteren große Debatten geführt werden. Welcher Veganer kennt es nicht, sich zu seiner Ernährung rechtfertigen zu müssen. Gerade wenn es darum geht, von einer höheren Instanz etwas vorgeschrieben zu bekommen, ist das schon zu Kinderzeiten auf wenig Gegenliebe gestoßen. Da ist es nicht verwunderlich, dass kritische Stimmen laut werden. Es sind jedoch meist nicht die Kinderstimmen, die hier laut ,,Halt schreien und auf deren Recht auf freie Ernährung plädieren. Es sind die Eltern, die sich in ihrer Erziehung in die Karten gespielt fühlen und der politischen ,,Diktatur der Erziehung Einhalt gebieten wollen. Die Frage ist, ob sie sich ihrer Kinder wegen auf den Schlips getreten fühlen oder weil ihnen als Eltern eine erzieherische Maßnahme vor die Nase gesetzt wird, die sie nicht beeinflussen können. gemischte Lunchbox mit verschiedenen Leckereien Anders als in Kantinen von Konzernen, in denen der Mitarbeiter selbst entscheiden kann, ob er in der Mensa oder bei der Pommes-Bude isst, können die Kinder nicht auswärts essen. Meist bleibt ihnen nur die Wahl zwischen Schulbrot von Mama oder Mensa, da sie das Schulgelände nicht verlassen dürfen. Auch wenn es unseren Kindern genauso gestattet werden könnte, sich eine Lunchbox mitzunehmen wie den amerikanischen Schülern, bleibt es doch eine Einschränkung. Der Veggie-Tag ist sinnvoll und zukunftsorientiert Auch wenn die Grünen schon vor Jahren für diesen Vorschlag ausgelacht wurden, so waren sie damit doch fortschrittlich. Denn spätestens heute, wo das Wort ,,Klimaschutz groß geschrieben wird, ist ein Umdenken nicht nur im Bereich der Erneuerbaren Energien wichtig. Unser tägliches Verhalten sollte hinterfragt werden. Mit dem Auto auf kurzem Weg zur Schule, das neuste Smartphone in der Tasche und dabei möglichst viele Coffee-to-go Becher konsumieren: Bei vielen Schülerinnen und Schülern fehlt das Umweltbewusstsein. Genau darauf zielt ein Veggie-Tag aus. Er macht es möglich, sich sein eigenes Konsumverhalten in Bezug auf seine Ernährung bewusst zu machen und sich zu fragen: ,,Wo kommt mein Essen eigentlich her? Gerade weil dieses Bewusstsein noch nicht vorhanden ist, ist es umso wichtiger, früh mit der Aufklärung anzufangen. Die Schülerinnen und Schüler sollten wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen und was es mit ihrem Fleischkonsum auf sich hat. Vielen ist nicht bewusst, welche gesundheitlichen und vor allem Klima-spezifischen Auswirkungen der Genuss von Fleisch mit sich bringt. Einen Tag in der Woche kein Fleisch zu essen, schränkt ein Kind nicht in seiner Ernährung ein. Es macht aber möglich, seinen Horizont zu erweitern und sich zu fragen: Brauche ich täglich mein Fleisch, um lecker und gesund zu essen? Meatless bedeutet Umweltschutz Obwohl einmal die Woche fleischlos essen für den Kritiker in Bezug auf unser Klima nicht wirkungsvoll klingt, so hat es doch einen großen Einfluss. Wenn man bedenkt, wie viele Schülerinnen und Schüler es weltweit gibt und wie viel Fleisch sie täglich in den Kantinen konsumieren. Landesweit einen Tag auf den Fleischkonsum zu verzichten, kann gerade für unsere Massentierhaltung ein Zeichen sein, ihre Produktion ein wenig herunterzufahren. Somit hat das Projekt ,,Meatless Monday nicht nur einen Einfluss auf die Gesundheit unserer künftigen Generation, sondern auch auf deren Konsumverhalten und unseren Planeten. Meatless Monday: Hop oder top? Schlussendlich ist unserer Meinung nach der ,,Meatless Monday eine Chance dafür, unseren Konsum für künftige Generationen transparent zu machen und den Schülerinnen und Schülern die Chance zu geben, ihre Zukunft mitzugestalten. Wichtig hierbei ist jedoch, dass ihnen nicht wortlos das Fleisch einmal die Woche ,,vorenthalten wird. Das Projekt und dessen Inhalt sollten zum Anlass genommen werden, über Konsum aufzuklären und die Kinder bei der Frage nach dem ,,Warum abzuholen. Das Thema ,,Fleischkonsum sollte auch in den Unterrichtsstunden aufgenommen und diskutiert werden, damit klar wird, weshalb ein Veggie-Tag ein sinnvolles Projekt ist. Nur so bekommt man die Aufmerksamkeit und das Verständnis der Schülerinnen und Schüler und zugleich deren Eltern. Schließlich ist nicht das Ziel, Menschen in ihrem Essverhalten zu bevormunden, sondern ihr Bewusstsein zu schulen. Und im Zweifel bleibt immer noch die Wahl: Mensa oder Lunchbox. Was hälst du von der Debatte? Sind Meatless-Mondays auch in Deutschland realisierbar? Teile uns deine Meinung dazu gerne bei Instagram oder Facebook mit. Das könnte dich auch interessieren Du suchst noch nach leckeren Snacks für die Lunchbox? Wir geben dir 5 Tipps für vegane Snacks für unterwegs. Wie wäre es mit einem leckeren veganen Wrap für unterwegs? Schmeckt Kindern und Erwachsenen und ist perfekt für die Lunchbox. Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken euch! 

The nu company - Gesund und lecker genießen

13. Juni 2019 Deutschland is(s)t vegan 

The nu company - Gesund und lecker genießen Anzeige -  Heute stellen wir euch the nu company vor. Das Jungunternehmen aus Dresden steht für gesunde und natürliche Ernährung und verkauft Schokoladenriegel und Proteinshakes. Rein pflanzlich und vor allem nur mit Bio-Zutaten hergestellt, stellen die Produkte ihre Konkurrenten in den Schatten. Die Gründer von the nu company möchten bei ihren Produkten Gesundheit und optimalen Geschmack verbinden, so dass man auf nichts verzichten muss. Schokolade muss nämlich sicher nicht ungesund sein und Proteinshakes nicht voller Chemie. The nu company zeigt, dass es auch anders geht - Eben natürlicher und gesünder.  Vegane Proteine Stark für die Umwelt The nu company liegt die Umwelt sehr am Herzen. Dies berücksichtigen sie in ihren Produkten, denn diese sind plastikfrei verpackt und mit Ökostrom hergestellt. Außerdem achtet the nu company darauf, die Zutaten so regional wie möglich einzukaufen. Sie pflanzen für jedes verkaufte Produkt einen Baum. Dabei arbeiten sie mit dem renommierten Aufforstungsnetzwerk Eden Projects zusammen und spenden monatlich die entsprechende Summe. Die Bäume sorgen für einen Lebensraum für zahlreiche vom Aussterben bedrohte Tiere, liefern wichtigen Sauerstoff zum Atmen und retten die Umwelt in den jeweiligen Gebieten. Außerdem bekommt die arme Bevölkerung der Orte dadurch Arbeit und sichert sich somit neue Perspektiven und einen fairen Lohn. Durch ein detailliertes Reporting bekommt the nu company immer mit, wo die Bäume gepflanzt werden und wie sie Mensch und Natur helfen. Die Bäume werden unter anderem in Nepal, Haiti und Madagaskar gepflanzt. Bisher wurden mehr als 464 Tausend Bäume gepflanzt und über 4 Tausend Arbeitstage vor Ort geschaffen. Mehr über das Baumprojekt von the nu company kannst du online nachlesen.  Die Produkte NUCAO  Die leckeren Schokoriegel names nucao gibt es bisher in sechs Sorten: Macadamia Chai, Wilde Beere, Haselnuss, Espresso crunch, Cashew Vanille und Kokos Zimt. Die Riegel sind plastikfrei verpackt und hundertprozent bio. Sie sind frei von Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern und raffiniertem Zucker und somit wirklich ein gesunder Snack. Uns schmecken die Riegel vor allem super als Topping in einem Müsli.  NUPRO Der neue Proteinshake von the nu company zeigt, dass nicht nur Sportler und Sportlerinnen Shakes trinken. Alle, die auf ihren Körper achten möchten und ihm etwas Gutes tun möchten, können durch den natürlichen Shake profitieren. Seit November 2018 gibt es die Shakes auch bei dm zu kaufen. Der Shake macht lange satt und enthält eine Menge pflanzliche Proteine, Ballaststoffe und Nährstoffe wie Eisen, Magnesium und Vitamin C. Du bist also grundlegend versorgt! Doch wer jetzt denkt, dass der Proteinshake künstlich und komisch schmeckt, liegt falsch. Statt mit Süßungsmitteln verwendet the nu company ausschließlich Gewürze und Bio-Früchte. 100% pflanzlich und nachhaltig überzeugt dieser Proteinshake auch unsportliche Menschen. Die Zutatenliste ist kurz und vor allem rein pflanzlich: Erbsenprotein, Sonnenblumenprotein, Acerola Kirsche, getrockneter Kokosblütennektar, Leinmehl, Flohsamenschalen, Guarkernnmehl und Reishüllen. Bisher gibt es die Sorten Kakao Zimt, Maracuja und Johannisbeere. Auch hier verzichtet the nu company auf Plastik. Die äußere Verpackung ist aus Pappe und das Pulver ist in einer kompostierbaren Folie verpackt und kommt somit einfach in den Biomüll.  Tipps zur Zubereitung des Shakes findet ihr auf der Website von the nu company. Ein Unternehmen mit Wiedererkennungswert Wir finden das Unternehmenskonzept von the nu company sehr gut und vor allem wichtig. Je mehr Menschen sich aktiv für die Umwelt einsetzen, desto mehr können wir erreichen. Hinzukommt, dass die Produkte wirklich halten, was sie versprechen. Kein großer Schnick-Snack, sondern ausschließlich pflanzliche Zutaten machen nucao und nupro zu wahren Geschmackssiegern! Hast du schon mal einen Riegel oder einen Proteinshake von the nu company probiert? Sag uns gerne, was du von den Produkten hältst.  Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit the nu company. Danke dafür!

Tofu Zubereitung - Top 10 Tipps

11. Juni 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Tofu Zubereitung - Top 10 Tipps Tofu gilt im westlichen Raum als DAS vegane Lebensmittel schlechthin. Umso häufiger hört man Vorurteile, dass Tofu nach gar nichts schmecke oder ein schlechter Fleisch-Fake sei. Aber Tofu kann so viel mehr, wenn man weiß, wies geht. Deshalb stellen wir dir in diesem Artikel die Top 10 Tipps zur Tofu Zubereitung vor und machen das proteinreiche Bohnenpaket zu einer Geschmacksbombe, von dem auch die Omnivoren nicht genug kriegen! Was ist Tofu? Tofu ist ein Sojaprodukt. Die aus Sojabohnen hergestellte Sojamilch wird durch Gerinnung, Filtration und je nach Tofu-Sorte durchgeführter Pressung zu dem Tofublock, wie wir ihn aus dem Supermarkt kennen. Tofu zeichnet sich durch einen niedrigen Fett- und gleichzeitig hohen Eiweißgehalt aus. Im asiatischen Raum gilt er als Grundnahrungsmittel. Trotz allem unterliegt er in westlichen Breitengraden einigen Irrglauben. Die typischen Soja-Mythen haben wir dir bereits vor einigen Wochen aufgezeigt und erläutert. Schau gerne mal vorbei. Hast du dich aber nicht von Vorurteilen und negativen Schlagzeilen abschrecken lassen, so solltest du dir für eine sinnvolle Verwendung erst mal überlegen, welchen Tofu du für dein Gericht einsetzt. Je nach Herstellungsmethode kann sich Tofu nämlich im Feuchtigkeitsgehalt, der Konsistenz und in der Geschmacksintensität unterscheiden. Welche Sorten von Tofu gibt es? Naturtofu | Das ist der herkömmliche Tofu, der sich bei uns vornehmlich finden lässt. Er hat eine relativ feste Konsistenz, wobei ein Großteil der Flüssigkeit bereits in der Herstellung ausgepresst wird. Dieser Tofu eignet sich vor allem für herzhafte Gerichte sehr gut, bei denen der Tofu stückig und fest bleiben soll. Bei dieser Tofu-Sorte sind keine Grenzen hinsichtlich des Würzens gesetzt, man kann ihm sehr einfach eine eigene Note verleihen. Räuchertofu | Dieser Tofu ist weiter verarbeitet als der Naturtofu. Wie der Name schon sagt, ist er würzig geräuchert, in manchen Fällen sogar schon mit Sojasauce angemacht und kann deshalb je nach Marke bereits etwas salzig schmecken. Wenn man es eilig hat und bereits einen weiterverwendbaren Naturtofu haben möchte, ohne großartig würzen oder marinieren zu müssen, ist dieser eine gute Wahl. Außerdem bietet sich der Tofu auch roh ohne weitere Zubereitung als Snack oder Brotbelag an. Tipp: Für die Bequemen gibt es auch weitere vorgefertigte Tofu Geschmacksrichtungen, die alleine ohne Zutun schon geschmackvoll sind. Darunter fallen Sorten wie Mandel-Nuss Tofu, Tomaten Tofu, Curry Tofu, Kräutertofu, Oliventofu und viele weitere. Seidentofu | Der eher typisch asiatische Tofu ist von der Konsistenz wesentlich wässriger und formloser als der gewohnte Naturtofu. Er hat wenig Struktur, mehr Flüssigkeit und wird vermehrt in Süßspeisen verwendet. Dadurch, dass er häufig schon beim Berühren und Rausholen aus der Packung zerfällt, kann man ihn exzellent zum Mixen mit anderen Zutaten verwenden. Mehr dazu, wenn es zu den unkonventionellen Verwendungszwecken von Tofu kommt. Räuchertofu (links) und Naturtofu (rechts) Vorbereitung zum Zubereiten von Tofu Der nun mehrmals erwähnte Flüssigkeitsgehalt vom Tofu spielt eine große Rolle in der Zubereitung. Man merkt es schon beim Kochen von Suppen: gibt man zu viel Wasser hinzu, dann geht die Würze oder vorige Intensität des Geschmacks verloren. Dasselbe Problem ergibt sich beim Marinieren von Naturtofu, wenn man die Flüssigkeit nicht ausdrückt. Das ist die wohl essenziellste Vorgehensweise, um nicht mit einem geschmacklosen Tofu zu enden, wie es das Vorurteil sagt. Nur wenn man das Wasser ausdrückt, dann kann der Tofu andere Gewürze oder Aromen aufnehmen, die man zufügen möchte. Entweder man nutzt ein Küchentuch, in das man den Tofu einwickelt und stellt danach etwas Schweres oben drauf. Danach lässt man das Konstrukt circa 10 Minuten so stehen und kann am Ende noch einmal manuell mit den Händen Flüssigkeit ausdrücken. Alternativ kann man auch zwei Schnittbretter nutzen und den Tofu dazwischen platzieren. Durch die größere Oberfläche macht es das einfacher, Gegenstände als Briefbeschwerer daraufzustellen. Anschließend kann man mit demselben Verfahren versuchen, Restflüssigkeit auszudrücken. Damit hat man die wichtigste Vorbereitung zum Würzen und Marinieren geleistet. Je nach Gericht solltest du überlegen, wie du den Tofu schneiden möchtest. Hier gilt, je mehr Oberfläche der Tofu abhängig von der Schnitttechnik hat, desto höher die Geschmacksintensität. Belässt man den Tofu als Block, so können weniger Gewürze in den inneren Teil vordringen, als wenn man eine zerkrümelte Textur auswählt. Ein einzelner Krümel kann schließlich von allen Seiten gleichmäßig Marinade aufnehmen. Unser Produkttipp zum Würzen von Tofu Das Tofu-Gewürz von Justspices eignet sich perfekt zum Würzen deines Tofus. Kurkuma und Korianderkörner sorgen dabei für einen Hauch Exotik. Ingwer, Zitronengras und Tellicherry-Pfeffer erzeugen eine angenehme Schärfe, während Knoblauch, Thymian und Rosmarin dem Tofu ein mediterranes Aroma geben. Die Kunst des Würzens von Tofu Wenn es an das konkrete Würzen geht, gibt es wieder zwei Möglichkeiten. Vorher zu marinieren ist zeitaufwändiger, da du ein paar Stunden zum Einziehen der Marinade einplanen solltest, wenn du einen intensiven Geschmack haben möchtest. Diese Option eignet sich vor allem für Zubereitungsmethoden, bei denen du nicht im Nachhinein würzen kannst - das gilt zum Beispiel für das Frittieren, Backen und Grillen. Außerdem hast du durch das vorige Marinieren auch die Möglichkeit, zusätzlich mithilfe von Sesam, Semmelbröseln oder Mehl zu panieren. Das hat den Vorteil, dass du dem Tofu mehr Biss und eine gewisse Knusprigkeit geben kannst. Möchtest du auf den Schritt des Marinierens verzichten, so kannst du den Tofu gemeinsam mit Panade und Gewürzen auch direkt in einen Gefrierbeutel geben, schütteln und dann weiterverarbeiten. Als extra Tipp zum Marinieren empfiehlt es sich, auf Öl zu verzichten, da dieses sich als Film um den Tofu legt und damit alle anderen Gewürze abkapselt. Stattdessen gibt es vielfältige Möglichkeiten, verschiedene Geschmacksrichtungen durch Zutaten wie Sojasauce, Essig, Limettensaft, Kokosmilch, Miso- oder Currypaste, Sambal Oelek oder Tomatenmark zu erzielen. Grundsätzlich sind beim Würzen prinzipiell aber keine Grenzen gesetzt. Methode 2 wäre das Würzen direkt in der Pfanne, wenn du Vorbereitungszeit sparen möchtest. Zum Anbraten eignen sich antihaftbeschichtete Pfannen am besten, sodass keine Tofureste am Boden kleben bleiben. Ansonsten kannst du dich auch mit Öl behelfen - an diesem Punkt agiert das Öl nicht nachteilig, wenn du den Tofu erst hinzugibst, sobald es bereits heiß ist und du daraufhin die Gewürze zufügst. Hier solltest du allerdings beachten, dass Sojasauce zu einem frühen Zeitpunkt des Bratens Probleme bereiten kann. Bei hoher Hitzezufuhr kann diese schnell anbrennen. Dementsprechend ist es empfehlenswert, Sojasauce erst gegen Ende des Bratvorgangs zu nutzen. Nun weißt du, wie man Tofu würzt. Aber was genau muss man bei der anschließenden Zubereitung beachten? Jede Zubereitungsmethode ergibt ein anderes Geschmacksergebnis und Nährwertprofil. Abgesehen davon, dass das Experimentieren mit unterschiedlichen Zubereitungsstilen eine große Freude macht. Tofu Backen Sie gilt als eine der fettärmsten Zubereitungsmethoden, insofern man ganz auf Öl verzichtet. Das Positive ist, dass du durch das Weglassen keine Schwierigkeiten in der Zubereitung hast, im Gegensatz zu beispielsweise einer ölfreien Zubereitung in einer nicht antihaft-beschichteten Pfanne. Beim Backen ist es auch wesentlich einfacher, den Tofu gleichmäßig knusprig zu machen. Gleichzeitig ist aber auch die Gefahr höher, dass er möglicherweise zu trocken wird. In Blockform empfiehlt sich ein Backvorgang bei 200°C für 30 Minuten, bei dem man den Tofu nach 15 Minuten einmal wendet. Je nach Backofen und Schnittart können die Angaben natürlich variieren. Tofu Grillen Ausgezeichnet durch hohe Hitze und eine knusprige Außenseite bei saftig bleibendem Inneren. Beim direkten Grillen auf dem Rost solltest du den Tofu bevorzugt in große Scheiben schneiden und ihn gegebenenfalls im Vorhinein etwas einölen, damit er nicht kleben bleibt. Eine Alternative bieten antihaftbeschichtete Grillschalen, in denen der Tofu in beliebiger Form zubereitet werden kann. Man sollte eine Grillzeit von ca. 2-5 Minuten pro Seite einplanen. Tofu Frittieren Ob Fritteuse oder Wok, ausschlaggebend ist eine konstante, ausreichende Hitze, um den Tofu geschmackvoll zu machen. Beim Wok gefüllt mit Öl lässt sich das gut testen, indem man einen Holzlöffel ins Öl hält und überprüft, ob es eine Bläschenbildung gibt. Wenn das der Fall ist, ist das Öl heiß genug, um den Tofu hinzuzufügen. Dabei solltest du ihn nicht zu dicht nebeneinander platzieren, weil sonst die einzelnen Stücke aneinander hängen. Der Tofu sollte nicht sehr viel länger als 2-3 Minuten im heißen Öl gelassen werden. Tofu Braten In der antihaftbeschichteten Pfanne lässt sich Tofu mit oder auch komplett ohne Öl braten. Ein Klassiker für gebraten zubereiteten Tofu ist veganes Rührei. Probier es doch gleich mal aus und überzeug dich selbst! Foto: Michael Groll Tofu Dampfgaren Nach der asiatisch geprägten Zubereitungsweise kannst du Tofu auch dampfgaren. Als Einlage in Suppen oder als Hauptspeise übergossen mit Sauce - die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Im Dampfgarer dauert die Zubereitung etwa 5-7 Minuten. Roher Tofu Wie bereits erwähnt: Du kannst Tofu auch roh genießen! Entweder in Form von bereits fertig mariniertem Naturtofu oder auch als gekaufter Räuchertofu. Einfach in Scheiben schneiden, aufs Brot legen und optional mit Frühlingszwiebeln oder anderen Leckereien toppen. Super lecker! Nicht herkömmliche Tofu Zubereitungsmethoden Süßgerichte mit Tofu mögen zunächst abwegig klingen, allerdings hat süßer Tofu in asiatischen Ländern eine lange Tradition. Zum Beispiel das malaysische Taufu Fa ist ein beliebter süßer Tofu Pudding, wobei Seidentofu in Zuckersirup angereichert ist. Dort ist es gängig, dass man den Tofu unter den süßen Elementen immer noch herausschmecken kann. Währenddessen bevorzugt man im Westen, die Zutat in Tofu Desserts nur subtil einzusetzen, damit kein Eigengeschmack entsteht. Darunter findet man vor allem Mousse-, Pudding- und Eis-Rezepte. In Kuchen mit Cremeschichten, die ohne Milchprodukte auskommen, fungiert Tofu ebenso als Konsistenzfaktor. Da er recht geschmacksneutral ist, kann man durch Zugabe entsprechender anderer Zutaten gewünschte Geschmacksnuancen erhalten. Tofu Schokoladen Mousse Der Allrounder Seidentofu eignet sich aber auch für herzhafte Speisen. Aufstriche oder Saucen lassen sich damit strecken und flüssiger machen, ohne viel Öl nutzen zu müssen. Dafür eignet sich nicht nur Seidentofu. Einen ausgezeichneten Aufstrich kannst du beispielsweise auch durch das Mixen von Kidneybohnen und Räuchertofu erhalten, der eine vegane Leberwurst-Alternative schafft. Selbst zum Gratinieren bietet sich Tofu mit weiteren Gewürzen, Kräutern und Nährhefe an. Insgesamt trägt Tofu zu einer tollen Nährwertdichte bei und glänzt als pflanzenbasierte Proteinquelle, die man in den zuvor genannten Nahrungsmitteln quasi versteckt einbauen kann, um vor allem als Veganer einfacher seinen Bedarf zu decken. Aber keine Angst, wir haben auch viele alternative Eiweißquellen für Veganer parat, die sich anbieten, wenn man nicht der größte Tofu-Fan ist oder ihn vielleicht nicht so gut verträgt. Wenn aber bisher nur die Scheu vor Tofu überwog, konnten wir dir hoffentlich genug Anregungen liefern, um selbstbewusst deinen ersten eigenen Tofu zuzubereiten! Du fragst dich, wie du am besten alle nötigen Proteine zu dir nehmen kannst? Mit unserem Artikel zeigen wir dir, wie du dich unkompliziert mit allen Aminosäuren versorgen kannst. Der Online-Kochkurs Bowl-Masterclass Ím Online-Kochkurs, die Bowl-Masterclass, lernst du auch wie du Tofu richtig gut zubereitest und erhält außerdem viel Inspiration für viele schöne kreative Bowls. So kannst du eigenständig und im Handumdrehen leckere und gesunde Bowls kreieren. Diese funktionieren flexibel im Alltag und begeistern deine Familie oder Freunde. Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken euch!

Vegane Buddha Bowl

9. Juni 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Buddha BowlVegane Bowl sind gesund und lecker. Manche denken, das wäre viel Arbeit, dabei lassen sich Bowls super schnell und einfach zubereiten. Bekommst du auch Lust super leckere, gesunde und wundervolle Bowls zu zaubern? Der vegane Profi-Koch Sebastian Copien teilt seine Küchengeheimnisse mit uns, so dass auch wir unsere Kochskills und Fertigkeiten in der pflanzlichen Küche verbessern können. Der Online-Kochkurs Bowl-Masterclass Sebastian vermittelt wunderbar in seinem neuen Online-Kurs wie man unendlich viele leckere Kombinationen aus veganen Zutaten zaubern kann. Täglich eine neue bunte Bowl, die schmeckt und natürlich gesund ist. Wir haben seinen neuen Online-Kochkurs, die Bowl-Masterclass, getestet. Der Kurs besteht aus zahlreichen Videos, Skripten und Rezepten, so dass du in Ruhe mitkochen kannst um all seine Tipps zu verinnerlichen. Aus dem Kurs haben wir diese Vegane Buddha Bowl ausgewählt und nachgekocht. Sieht die Bowl nicht einfach verlockend aus? Es hat lecker geschmeckt und richtig satt gemacht. Wollt ihr das Rezept nachkochen? Bowl Masterclass E-Book Alle Teilnehmer der Bowl-Masterclass erhalten zum Start das komplette Bowl-Masterclass E-Book mit allen Rezepten aus dem Kurs kostenlos dazu. Es erwarten dich super leckere und wundervolle Rezepte aus Getreide, Grünzeug, Proteinen, Gemüse und Toppings, die du mithilfe des Kurses zu mehr als 500 verschiedenen Bowl-Varianten zusammenstellen kannst.   Vegane Buddha Bowl Rezept aus dem Online-Kochkurs Bowl-Masterclass  Zutaten BBQ-Tofu 4 EL Bratöl 300 g weißer Bio-Tofu, in 4-cm x 1,5-cm-Stangen geschnitten 2 EL Bio-Tamari/­­-Sojasoße 60 g BBQ-Soße Schmorpaprika 1 Zwiebel, in dünne Ringe geschnitten 2 EL Olivenöl 2 TL weißer Balsamico-Essig 2 cm frische, milde Chili, fein gehackt 1 Prise geräuchertes, mildes Paprikapulver 1/­­2 TL Paprikapulver edelsüß 1 gute Prise frisch gemahlenen Pfeffer, 1/­­2 TL natürliches Salz 230 g rote Paprika, in 2-cm-Stücke geschnitten PRODUKTTIPP: Vita Verde Olivenöl Peloponnes Die alten Römer und Griechen schätzen schon das ,,grüne Gold als Quell von Genuss und Lebensfreude. Kein anderes Nahrungsmittel steht für höchste kulinarische Ansprüche wie das Olivenöl aus dem Mittelmeerraum. Qualitatives Olivenöl ist für seine reichhaltig vorhandene, ungesättigte Fettsäure beliebt und reich an Vitaminen und Mineralstoffen wie Vitamin A und E, Magnesium und Kalium.   Zucchini-Spieß 200 g Zucchini, in ca. 3-cm-Stücke geschnitten 4-6 Holzspieße 1 EL Olivenöl 3 EL weißer Balsamicoessig 1 Prise Rohrzucker 1/­­2 TL natürliches Salz und 1 gute Prise frisch gemahlenen Pfeffer Tomaten-Pfirsichsalat 200 g bunte süße Tomaten, in Spalten geschnitten 2 EL hauchdünne Schalottenringe 100 g süßer Pfirsich, in Spalten geschnitten 2 EL Limettensaft 1 EL Olivenöl 1/­­2 TL natürliches Salz 1 gute Prise Pfeffer, frisch gemahlen 1 Spritzer Agavensirup 1 EL Petersilie, fein gehackt Salzige Melone 200 g süße Wassermelone, in ca. 2-cm-Würfel geschnitten 1/­­2 TL leicht grobes Meersalz oder Fleur de Sel 1 gute Prise Pfeffer, frisch gemahlen Zubereitung Ein Pfanne mit Bratöl auf Stufe 7 von 9 erhitzen und wenn das Öl heiß ist, die Tofustangen darin ca. 10 Minuten knusprig von allen Seiten anbraten und regelmäßig wenden (siehe Tipp). Währenddessen auch bereits die Schmorpaprika (s. u.) ansetzen. Wenn der Tofu gleichmäßig braun und knusprig ist, mit Tamari/­­Sojasoße ablöschen, diese kurz einkochen lassen und dann sofort die Hitze reduzieren. BBQ-Soße dazugeben, gut vermischen mit dem Tofu und bei mittlerer Hitze noch 5 Minuten sanft köcheln, bis die BBQ-Soße gut eingezogen ist. Dann warm halten. Für die Schmorpaprika die Zwiebelringe mit 2 EL Olivenöl in einer Pfanne oder in einem Topf braun anrösten, Essig dazugeben und kurz einkochen lassen, dann die restlichen Gewürze dazugeben, kurz scharf anrösten, Paprikastücke dazu, gut vermischen und auf niedriger Hitze ziehen lassen. Vor dem Servieren mit Salz, Pfeffer und etwas Essig abschmecken. Die Zucchinistücke gleichmäßig auf die Spieße stecken und mit dem Öl ca. 2 Minuten scharf anbraten, bis deutlich Röstfarbe zu sehen ist. Mit dem Essig und Rohrzucker würzen und kurz einkochen lassen. Dann mit Salz und Pfeffer abschmecken und ziehen lassen. Für den Tomaten-Pfirsichsalat alle Zutaten miteinander mischen und mit etwas Salz, Pfeffer und Limettensaft nach eigenem Gusto abschmecken. Die Melonenwürfel mit etwas Meersalz/­­Fleur de Sel und Pfeffer würzen. Dann alles zusammen in einer schönen Schüssel und kleinen Pfanne anrichten und genießen. Tipp: Den Tofu vor dem Schneiden immer zwischen zwei Papier-Küchentüchern sanft ausdrücken, bis keine Flüssigkeit mehr austritt, dann wird er beim Braten besonders knusprig. Zusätzlich in guss- oder schmiedeeisernen Pfannen mit einer ordentlichen Portion Öl zubereitet wirds sogar noch knuspriger. Wichtig beim Tofu-Anbraten ist, dass die Stücke nicht zu klein sind und diese auch maximal knusprig und braun werden. Hierzu als Test einfach mit dem Kochlöffel sanft auf den Tofu, der in der Pfanne brät, drücken - federt es noch gummiartig nach, ist er noch nicht soweit, erst wenn der Tofu auf sanften Druck nicht mehr nachgibt, passt es. So ist er innen schön weich und außen knusprig lecker. Das dauert auf Stufe 7 von 9 möglichen gute 10 Minuten. Gute Kohlenhydrate treffen auf wertvolle Eiweissquellen. Lerne wie du deine Bowl individuell und gesund zubereitetet.  Der Online-Kochkurs Bowl-Masterclass Ím Online-Kochkurs, die Bowl-Masterclass, lernst du auch wie du Tofu richtig gut zubereitest und erhält außerdem viel Inspiration für viele schöne kreative Bowls. So kannst du eigenständig und im Handumdrehen leckere und gesunde Bowls kreieren. Diese funktionieren flexibel im Alltag und begeistern deine Familie oder Freunde. Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken euch!

Vegane Pizza in München

3. Juni 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Pizza in München Anzeige - Natürlich ist es nicht schwer, in einem Restaurant an vegane Pizza zu kommen. Denn vegetarische Varianten hat eigentlich jede Pizzeria auf der Speisekarte. Ohne Käse bestellen, nochmal zur Sicherheit nachfragen, ob im Teig keine Milch oder Eier enthalten sind und fertig. Da hast du deine vegane Pizza. Aber ganz ehrlich: Wer will schon Pizza ohne (veganen) Käse? Also wollen, meine ich. Klar, ich esse sie schon, wenn es nichts anderes gibt. Aber von wollen würde ich nicht sprechen. Mein Verzicht auf Käse liegt nicht an meinem Hass auf Käse-Geschmack und -Konsistenz. Ganz im Gegenteil. Und ich weiß, dass ich damit nicht alleine bin.  Das heißt, wenn ich die Wahl habe, dann bitte Pizza mit veganem Käse! Und zwar original italienisch: mit dünnem Teig aus dem Steinofen. Genau diese Traum-Pizza habe ich in meiner Wahlheimat München gefunden. Die traditionellen Teigerzeugnisse und das Restaurant dahinter möchte ich dir in diesem Beitrag vorstellen und ans Herz legen, da es für meinen Geschmack die beste vegane Pizza Münchens ist. Mixto Cucina Italiana Sitzmöglichkeiten Mixto Cucina Italiana Sitzmöglichkeiten Mixto Cucina Italiana in der Ludwigsvorstadt Der Ort an dem vegane Pizzaträume wahr werden, heißt Mixto Cucina Italiana. Es liegt in der Lindwurmstraße in der Nähe vom Sendlinger Tor in der Ludwigsvorstadt. Ein von außen eher unscheinbares Restaurant, innen aber liebevoll eingerichtet, wenige Plätze, freundlicher Service und bei gutem Wetter kann man auch im Freien ein Plätzchen ergattern. Auf den ersten Blick kommt ,,die Mixto wie die typische Pizzeria daher: auf der Speisekarte Salate, Antipasti, Suppen, Pasta und Pizza natürlich mit Fleisch, Fisch, Käse und Co. Doch es gibt in jeder dieser Kategorien mindestens ein veganes Gericht, klar und deutlich auf der Karte gekennzeichnet. Das Angebot reicht von Bruschetta aus hausgemachtem Ciabatta, über Minestrone hin zu Spaghetti Primavera mit frischem Marktgemüse.  Aber nun zu meinem Highlight, der Pizza: Dünner, knuspriger Teig aus dem Steinofen, trifft auf frische Zutaten. So groß, dass sie über den Tellerrand ragt. Darüber geschmolzen ein veganer Käse, der wirklich ein Geschmackserlebnis ist. So muss meine Pizza sein. Pizza von Mixto Cucina Italiana ,,Ich habe den veganen Käse, den ich für unsere Pizza verwende, auf einer Messe probiert und war geschmacklich sofort überzeugt. So eine gute Käse-Alternative hatte ich zuvor noch nie gegessen. Inhaber Sebastiano Inhaber Sebastiano vom Mixte Cucina Italiana Seit 2004 betreibt Sebastiano die Pizzeria Mixto Cucina Italiana. Als gesundheitsbewusster Mensch ist er der veganen Ernährung privat schon seit vielen Jahren zugetan. Doch er war lange unsicher, ob ein veganes Angebot in seinem Restaurant überhaupt nachgefragt wird und wie sich vegan mit seiner Küche verbinden lässt. Ihm ist es wichtig, nur Produkte anzubieten, von deren Qualität und Geschmack er überzeugt ist. Käse spielt besonders bei italienischer Pizza eine wichtige Rolle und Sebastiano konnte es nicht mit sich vereinbaren, geschmackliche Ersatzprodukte anzubieten. geschmacklose. Erst nachdem ihm auf einer Messe ein geschmacklich überzeugender, veganer Käse über den Weg gelaufen ist, hat er sich 2013 entschieden, diese Option für seine Pizzen auf die Karte aufzunehmen.  Unter den Veganern hat sich das schnell herumgesprochen und die Nachfrage ist stetig gewachsen, sodass Sebastiano das vegane Angebot über die Jahre erweitert hat. ,,Heute bin ich stolz darauf, neben meiner regulären Kundschaft ein großes wiederkehrendes, veganes Publikum zu haben., Inhaber Sebastiano Pinsa vom Mixto Cucina Italiana Neben der Pizza ebenfalls sehr zu empfehlen ist die Pinsa Romana. Das ist eine Variante der klassischen Steinofen-Pizza. Sieht zwar ähnlich aus, der Teig wird allerdings aus Reis- und Sojamehl nach einem alten Verfahren für Sauerteiggährung hergestellt. Serviert wird sie in ovaler Form mit etwas dickerem Teig - knusprig und dennoch fluffig. Natürlich gibt es auch von der Pinsa eine vegane Variante oder man stellt sich den Belag einfach selbst zusammen.  Die Mixto öffnet ihre Türen täglich von 17:30 - 23:00 Uhr. Lass es dir schmecken! Lindwurmstraße 13 80337 München 089 23887751 Homepage Das könnte dich auch interessieren Du möchtest deine Pizza lieber selber machen? Kein Problem. Dafür haben wir genau das richtige für dich. Mit unserem Rezept zeigen wir dir, wie du leckere und gesunde Pizza ganz einfach zu Hause machen kannst. gesunde Pizza Du suchst noch die perfekte Käsealternative für deine Pizza? Wie wär es denn mit leckerem veganen Mozzarella? Dieser eignet sich perfekt für Pizza oder Caprese! Wir wünschen guten Appetit! veganer Mozzarella Gastautorin Anne In Annes Leben spielt Essen seit sie denken kann eine große Rolle. Kein Wunder - mit einem Koch als Vater wurde, so lange sie sich erinnern kann, schon immer Wert auf frische Zutaten und gutes Essen gelegt. Das hat abgefärbt! Die eigene Leidenschaft fürs Kochen hat sich mit der Entscheidung für die vegane Ernährung manifestiert. Seit 2015 teilt sie auf Ihrem Blog Mangold & Muskat leckere, vegane Rezepte garniert mit Musikempfehlungen sowie Restaurantempfehlungen und vegane Reiseberichte.

Greta Thunberg und Fridays for Future - warum es so wichtig ist, für die Umwelt zu kämpfen

14. Mai 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Greta Thunberg und Fridays for Future - warum es so wichtig ist, für die Umwelt zu kämpfen Es gibt wohl kein Mädchen, was momentan öfter in den Medien zu sehen ist als sie - Greta Thunberg. Die 16-jährige Schwedin setzt sich aktiv für den Klima-und Umweltschutz ein und schlägt damit internationale Wellen. Wer ist Greta überhaupt? Greta Thunberg ist Schülerin, lebt in Schweden und ernährt sich vegan. Als sie elf Jahre alt war, wurde bei ihr das Asperger-Syndrom diagnostiziert, eine Form von Autismus. Dabei handelt es sich um eine Entwicklungsstörung, die vor allem Schwächen in der sozialen Interaktion und Kommunikation mit sich bringt. Die unheilbare Krankheit bringt nicht nur Nachteile mit sich, sondern sorgt auch dafür, dass der Erkrankte bestimmte Dinge sehr gut kann. Vor allem im Bereich der Selbstbeobachtung, der Aufmerksamkeit und der Gedächtnisleistung weisen Asperger-Patienten Stärken auf.  Copyright: Facebook: Greta Thunberg Gretas Weg zum Klimaaktivismus Mitte 2018 gewann Greta einen Schreibwettbewerb zur Umweltpolitik, welcher von der schwedischen Tageszeitung ,,Svenska Dagbladet organisiert wurde. Greta bekam dadurch zahlreiche Kontakte zu verschiedenen Personen, die sich ebenfalls für die Umwelt einsetzen. Kurz darauf setzte sie sich auch in der Öffentlichkeit für den Klimaschutz ein. Als im Sommer 2018 dann die Hitzewelle über viele Teile Europas einbrach, begab sich Greta am 20. August vor den schwedischen Reichstag. Sie hält ein Schild mit der Aufschrift ,,Schulstreik für das Klima in den Händen und überzeugt immer mehr junge Menschen davon, für die den Klimaschutz zu streiken. Dass sie dafür aber die Schule schwänzt, passt so einigen aber gar nicht. Doch die Schüler streiken weiter und nach und nach entwickelte sich daraus eine weltweite Klimabewegung von jungen Leuten, heute ,,Fridays for Future genannt.  Internationale Aufmerksamkeit bekam sie nach ihrer Rede beim Klimagipfel in Kattowitz, Polen. Dort sprach sie gerade mal drei Minuten lang und erreichte damit Millionen Menschen. Greta spricht im Namen ihrer Generation klare Worte gegen die internationalen Politiker. ,,Ihr sprecht nur von grünem, ewigen Wirtschaftswachstum, weil ihr zu viel Angst habt, euch unbeliebt zu machen. Ihr sprecht nur darüber, mit den immer gleichen schlechten Ideen weiterzumachen, die uns in diese Krise geführt haben. Und dass, obwohl die einzige vernünftige Entscheidung wäre, die Notbremse zu ziehen. [...]. Ihr seid nicht einmal erwachsen genug, die Wahrheit zu sagen.Greta Thunberg, 2018 Greta wurde nicht zu Unrecht von dem us-amerikanischen Magazin ,,Time in die Liste der 25 einflussreichsten Teenager 2018 und in die Liste der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten 2019 aufgenommen. Außerdem ist sie für den Friedensnobelpreis nominiert und wurde im März 2019 für ihr Engagement mit dem Sonderpreis Klimaschutz der goldenen Kamera ausgezeichnet.  Was ist ihre Mission? Greta vertritt die Meinung, dass die Politik zu wenig für den Klimaschutz tue und somit die Zukunft der jüngeren Generationen riskiere. Sie fordert alle Politiker der Welt auf, viel mehr Geld in den Klimaschutz zu investieren. Streiken möchte sie so lange, bis ihr Heimatland Schweden die Treibhausgasemissionen um 15 % pro Jahr reduziert. Ihrer Meinung nach habe die Politik beim Klimaschutz deutlich versagt und müsse nun endlich handeln, um erhebliche globale Umweltschäden zu vermeiden. Um eine globale Gerechtigkeit anzustreben, müssen laut Greta alle reichen Länder ihre Emissionen in den nächsten sechs bis zwölf Jahren auf null reduzieren. Gerade die jüngere Generation wird laut Greta die Auswirkungen der Klimakrise zu spüren bekommen und deswegen sei es umso wichtiger, dass die Stimmen der jungen Menschen gehört werden. Am meisten Kritik bekommt Greta für ihre Streiks während der Schulzeit. Tausende Schüler streiken weltweit und schwänzen dafür die Schule. Greta argumentiert, dass es keinen Sinn habe, in der Schule für eine Zukunft zu lernen, die es schon bald nicht mehr geben könnte. Sie brauche kein Studium der Klimawissenschaften abschließen, um ein Recht darauf zu haben, sich für das Klima einzusetzen.  ,,Wir haben bereits alle Fakten und Lösungen. Alles, was wir tun müssen, ist, aufzuwachen und uns zu verändern. Greta Thunberg, 2019 Alle Infos zu den Fridays for Future Nachdem Greta die Schulstreiks zum Klimaschutz ins Leben gerufen hat, gab es relativ schnell einige Menschen, die ihr Handeln gutheißen und sich dem Streik anschließen. Weltweit protestieren zahlreiche Schüler und Studierenden für den Klimaschutz. Die Streiks finden immer freitags während der Schulzeit statt und werden von den Schülern und Studierenden selbst organisiert. Weltweit sollen bisher über 1,7 Millionen Menschen an ,,Fridays for future-Demonstrationen teilgenommen haben. Kernposition der Demonstranten ist, dass die Politiker sich für den menschengemachten Klimawandel verantwortlich machen und effektiv handeln, um die Zukunft aller zu retten. ,,Handelt endlich - damit wir eine Zukunft haben, oder ,,Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut sind nur einige der Demo-Sprüche.  Die Hauptforderungen der Demonstranten können wie folgt zusammengefasst werden:  - Subventionen für fossile Energieerzeugung abschaffen  - Abbau fossiler Brennstoffe im Rahmen einer Energiewende beenden - Investitionen in erneuerbare Ernergien steigern  - Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs - Wahlalter auf 16 Jahre absenken, damit junge Leute sich mehr für die Poltik einsetzen können  Auch hier in Deutschland finden zahlreiche Fridays for Future statt, die Forderungen der Demonstranten wurden am 08. April 2019 veröffentlicht und enthalten Kurz-und Langfristziele. Gemeinsam mit Wissenschaftlern wurden folgende Forderungen entwickelt:  Kurzzeitziele (bis Ende 2019):  - Abschaffung der Subventionen für fossile Energien  - Abschaltung von einem Viertel aller Kohlekraftwerke - Einführung einer Kohlenstoffsteuer auf alle Treibhausgasemissionen, die die Klimakosten, die dadurch für zukünftige Generationen entstehen, kompensiert. Dies wären laut Umweltbundesamt 180EUR pro Tonne CO2.  Langzeitziele:  - Senkung der Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2035 auf netto null  - Umsetzun des Kohleausstiegs bis 2030  - 100% erneuerbare Energien in der Energieversorgung bis 2035 Zahlen und Fakten zur Klima- und Umweltkrise Damit du dir einen besseren Überblick darüber verschaffen kannst, was genau momentan unser Klima und unsere Umwelt negativ beeinflusst, haben wir dir einige wichtige Zahlen und Fakten zusammengefasst. (Quelle: National Geographics) Die Welt wird wärmer Die Temperatur der Erde schwankt von Jahr zu Jahr, aber in den letzten 50 Jahren ist sie extrem angestiegen. Die globale Durchschnittstemperatur war im Jahr 2016 0,7 Grad Celcius höher, als der Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts. Das Jahr 2016 war das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Der Klimawandel ist menschenverschuldend Der Mensch ist schuld am Klimawandel, da wir ununterbrochen CO2 in die Atmosphäre abgeben. CO2 ist der Hauptverursacher der Erderwärmung. Wir haben die CO1-Konzentration in der Luft um fast 50% erhöht, größtenteils seit 1960. Außerdem stimmen knapp 97% der Wissenschaftler zu und bestätigen, dass der Mensch der Verursacher des Klimawandels ist.  Das arktische Meereis schmilzt Die Arktis war schneller von der Erderwärmung betroffen, als andere Bereiche der Welt. Die Eisdecke ist um einiges kleiner und dünner geworden. Im September 2017 war die Ausdehnung des Eises um etwa 2,1 Millionen Quadratkilometer kleiner als der Langzeitdurchschnitt. Dadurch wird die Erderwärmung noch mehr beschleunigt, da das Sonnenlicht vom dunklen Meer absorbiert wird, anstatt vom Eis reflektiert zu werden. Ein großes Problem stellt aber auch das Schmelzen der Gletscher dar. Diese verursachen nämlich den Anstieg des Meeresspiegels. Bis zum Jahr 2100 könnte der Meeresspiegel um 90 Zentimeter ansteigen. Dann würden Inseln und Küstenregionen überschwemmt werden.  Mehr klimabedingte Naturkatastrophen Seit 1980 hat sich die Anzahl der klimabezogenen Naturkatastrophen mehr als verdreifacht. Durch den Klimawandel sind Dürren, Stürme, Überschwemmungen, Waldbrände und Erdrutsche wahrscheinlicher. Wissenschaftler sind sich nicht sicher, welches Ausmaß die Naturkatastrophen in den nächsten Jahren annehmen werden, jedoch ist es wahrscheinlich, dass sich die Anzahl an Überschwemmungen, Waldbränden und Co. in den nächsten Jahren noch massiv erhöhen wird.  Massenaussterben Laut Wissenschaftlern ist kommt es zu einem Massenaussterben, wenn in einigen Tausend Jahren drei Viertel der Arten aussterben. Dies ist in den letzten 540 Millionen Jahren erst fünfmal vorgekommen. Jetzt verweisen einige Studien darauf, dass das klimabedingte Massenaussterben bereits begonnen habe. Von 976 Arten, die 2016 in einer Studie untersucht wurden, waren 47% aus den Gebieten verschwunden, in denen sie zuvor gelebt haben. Die steigenden Temperaturen sorgen dafür, dass die Tiere sich anders verhalten und auch ihre gewohnte Umgebung verlassen. Manche Arten können sich wohlmöglich an die verändertern Umstände anpassen, aber leider nicht alle. Für viele ist der extreme Temperaturanstieg ein Todesurteil.  Jeder Schritt zählt Jeder einzelne von uns kann etwas daran ändern und seinen Teil zum Klima-und Umweltschutz leisten. Wenn alle Menschen vegan essen würden, könnten wir bis zu 49% aller verursachten Co2-Emissionen einsparen. Da dies momentan leider eine Utopie wäre, sollte man am besten so wenig tierische Produkte wie möglich konsumieren. Es lohnt sich außerdem, auf regionale und saisonale Kost umzusteigen, da so keine langen Transportwege entstehen und Emissionen gespart werden. Außerdem kann man zu einem Ökostromanbieter wechseln und generell darauf achten, weniger Strom, Wasser und Heizöl zu verwenden. Empfehlenswert ist es auch, anstatt mit dem Auto mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, um seinen CO2-Verbrauch zu minimieren.  Wir finden Greta und die Friday for Future-Demonstrationen sehr gut, denn nur so werden die Menschen endlich darauf aufmerksam, was wir unserer Erde antun. Auch wenn es noch zahlreiche Gegenstimmen gibt, ist es wichtig, immer weiter zu machen und die Hoffnung nie aufzugeben. Wir alle brauchen eine gesunde Umwelt, um eine glückliche Zukunft zu haben. Wie stehst du zu dem Thema? Hast du noch Tipps, wie man seinen Teil zum Klimaschutz beitragen kann? Schreib es uns gerne auf Facebook oder Instagram.  Die nächsten Friday for Future Termine findest du hier: https:/­­/­­fridaysforfuture.de/­­streiktermine/­­

Soja - Die umstrittene Bohne

7. Mai 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Soja - Die umstrittene Bohne Die Sojabohne - in asiatischen Ländern seit Jahrhunderten ein elementarer Bestandteil vieler traditioneller Rezepte - erobert beständig die Teller europäischer Genießer. Mit dem Aufschwung der veganen Bewegung seit 2010 erfreuen sich Produzenten von Tempeh, Tofu und Co. steigender Verkaufszahlen und größerer Umsätze mit ihren Produkten. Da Sojaprodukte oft unter Beschuss geraten und allerlei Anschuldigungen angehängt bekommen, möchten wir im Folgenden die üblichen Vorurteile und häufigsten Gerüchte rund um die Sojabohne aufgreifen und klären. 1.) Der Verzehr von Sojaprodukten fördert die Abholzung der Regenwälder Nein - der Verzehr von tierischen Produkten fördert die Abholzung der Regenwälder, da die dort angebauten Sojabohnen der Tiermast und der Industrie zufließen. 98 % der tierischen Produkte, die wir käuflich erwerben können, kommen aus der Massentierhaltung - und diese Tiere werden mit Sojaschrot gefüttert. Sojabohnen für den menschlichen Verzehr werden - soweit sie bio-zertifiziert sind und gentechnik-frei deklariert werden dürfen - v.a. in Süddeutschland, Österreich und Italien angebaut. Ein geringer Teil kommt aus weiteren umliegenden Nachbarländern. 2.) Der Verzehr von Sojaprodukten fördert das Krebsrisiko - insbesondere das Brutkrebsrisiko bei Frauen Nein - die Phytoöstrogene der Sojabohne gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und sind eine hormonähnliche Substanz, die unseren körpereigenen Östrogenen in ihrer Struktur ähneln. Sie können an Östrogenrezeptoren in unserem Körper andocken und diese besetzen. Ihre Wirkung ist dort aber mehrere 100 mal schwächer als die von Östrogen. Das bedeutet, dass Phytoöstrogene östrogen-sensitives Gewebe sogar vor der Stimulierung durch Östrogen schützen, da dieses an besetzen Rezeptoren keine Wirkung entfalten kann. Im gebärfähigen Alter regulieren Phytoöstrogene also den zellulären Reiz von körpereigenem Östrogen. Im Alter, wenn die Östrogenproduktion nachlässt, können sie die hormonelle Wirkung im Bezug auf Osteoporose und menopausale Beschwerden z.T. ersetzen. Phytoöstrogene, die in unnatürlich hoher Konzentration und isoliert aus ihrem natürlichen Verbund im Lebensmittel, in Petrischalen zu Zellwachstum führten oder das Krebswachstum bei Labormäusen mit unterdrücktem Immunsystem auslösen konnten, sind kein Referenzwert für ein natürliches Lebensmittel. Langzeitstudien in Bevölkerungsgruppen und Kulturkreisen, die seit Jahrhunderten in normalen Mengen Sojaprodukte verzehren, zeigen dagegen die positiven Wirkungen der Sojabohne im Bezug auf Brustkrebs (auch beim Mann) und anderen östrogen-sensitiven Erkrankungen. 3.) Die Sojabohne ist voller Antinutritiva und Behindert die Nährstoffaufnahme im Darm Jein. Ja, die Sojabohne enthält, wie auch Vollkorngetreide und Nüsse, antinutritive Stoffe in ihrer Schale, die bei unsachgemäßer Zubereitung unsere Verdauung stören können. Während diese Elemente einerseits Mineralstoffe binden und deren Aufnahme aus dem Darm ins Blut blockieren, wirken sie andererseits antimikrobiell, cholesterinsenkend und entzündungshemmend, blutdruckregulierend und antioxidativ (sekundäre Pflanzenstoffe). Nein, denn bereitet man die Sojabohne fachkundig zu, wird der größte Teil dieser Stoffe durch Einweichen, Keimen, Erhitzen und Fermentieren abgebaut. Sojabohnensprossen und Tempeh, sowie Miso sind gekeimte, bzw. fermentierte Sojaprodukte, die im menschlichen Darm sehr gut aufgespalten und verwertet werden können. Selbst Sojamilch wird aus gekochten Sojabohnen hergestellt, die für Sojayoghurt, Seidentofu und Tofu im Anschluss gesäuert wird, so dass sie gerinnt und das Eiweiß ausfällt. 4.) Männer sollten Sojaprodukte meiden, da sie durch die enthalten Phytoöstrogene zu viel Östrogen ähnliche Stimulatien aufnehmen Männer profitieren, ebenso wie Frauen davon, dass Östrogen sensitive Rezeptoren von 100fach schwächer wirksamen Soja-Phytoöstrogenen besetzt werden und so das körpereigene Östrogen nicht andocken kann. Denn auch der männliche Hormonhaushalt produziert Östrogen - genauso wie der weibliche Testosteron. Jeweils in wesentlich geringerer Menge. Folglich wirkt der Verzehr von Sojaprodukten auch im männlichen Organismus präventiv gegenüber hormon-sensitiven Erkrankungen wie Brustkrebs. Und ja! Auch Männer können Brustkrebs bekommen. Für die Verweiblichung männlicher Körpermerkmale sind heutzutage ganz andere Auslöser verantwortlich. Darunter die extremen Mengen an Wachstumshormonen in Milchprodukten und Fleisch, der erhöhte Gehalt an Östrogen im Leitungswasser (durch die Einname und die Ausscheidung der Hormone der Antibabypille zur Verhütung) und häufig eine grundsätzlich verkehrte Ernährung, die bei weitem zu viel (tierisches) Eiweiß und Fertigprodukte enthält und der es an naturbelassenen Grundprodukten wie Gemüse, Hülsenfrüchte und Getreide mangelt. Die wenigen belegte Fälle, in denen Menschen durch den Konsum von Sojaprodukten erkrankt sind (seien es Männer, die eine Verweiblichung ihres Körpers festgestellt haben und diese mit dem Verzehr von Soja in Verbindung brachten, sowie solche, deren Schilddrüse angeblich auf den Verzehr von Sojaprodukten reagiert habe) weichen von der gesellschaftlich üblichen Verzehrsmenge an Soja im äußersten Extrem ab. Mehrere Liter Sojamilch am Tag und mehrere hundert Gramm Tofu, Sojaquark und Tempeh sind für niemanden ,,normal und schon gar nicht gesund. Ähnlich negative Auswirkungen würden sich im Übrigen ergeben, würde jemand derartig viele Nüsse und Nussmilchprodukte verzehren oder sich an anderen Lebensmitteln einseitig überfressen. Hier fällt nicht mehr das Lebensmittel mit seinen spezifischen, individuellen Charakteristika ins Gewicht, sondern die Tatsache an sich, dass eine einseitige Nahrungsmittelauswahl und ein übertriebener Konsum von wenigen Lebensmitteln mit einhergehender Restriktion anderer Lebensmittel immer zu einem Ungleichgewicht führen muss. Fazit: Die Sojabohne ist für die menschliche Ernährung eine wertvolle Ergänzung. Sojaprodukte, bevorzugt fermentierte wie Tempeh oder Miso, sowie hochwertig hergestellter Tofu und gelegentlich Sojajoghurt oder Sojadrink liefern uns alle essentiellen Aminosäuren in einem relativ ausgewogenen Verhältnis. Die biologische Wertigkeit konkurriert mit der von Rinder- Muskelfleisch. Verglichen damit enthält ein Sojaprodukt allerdings weniger Fett (und kaum gesättigte Fettsäuren - das tierische Produkt weitgehend nur gesättigte Fettsäuren), kein Cholesterin und wesentlich mehr Ballaststoffe. Ballaststoffe fördern unsere Darmgesundheit, regen die Darmtätigkeit an und beugen Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Außerdem enthalten Sojaprodukte viel Kalium, reichlich Vitamin B1 und B2 und außerdem Eisen, Zink und Magnesium. Mein Räuchertofubrot - herzhaftes Frühstück, sättigender Snack oder schnelles Abendessen Ein Räuchertofubrot mit knackigen Gurkenscheiben, aromatischer Tomate, etwas Kräutern und frisch gemahlenem Pfeffer ist Wohlfühlessen auf ganzer Linie. Es sättigt, liegt nicht schwer im Magen, liefert dir wichtige Proteine und wertvolle Kohlehydrate und ist außerdem eine gesunde und ausgewogene Zwischenmahlzeit, wenns mal schnell gehen darf. Foto: Michael Groll Zubereitung: einfach und schnell (max. 10 min.) Pro Person: 1-2 Scheiben saftiges Vollkornbrot 2 TL Tahin oder einen anderen Aufstrich nach Wahl 50-100 g Räuchertofu, in Scheiben geschnitten Gurken- und Tomatenscheiben Ein paar Stängel Rucola oder frischer Basilikum Brot bestreichen, Gemüse und Tofu drauf, salzen, pfeffern, mit Tahin oder Kürbiskernen beträufeln. Für einen guten Start in den Tag eignet sich auch dieses Power-Frühstück-Rezept mit Scrambled Tofu! Ein echter Genuss! Foto: Michael Groll

Lebenselixir gefiltertes Trinkwasser

30. April 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Lebenselixir gefiltertes TrinkwasserAnzeige - Jeder Erwachsene sollte 1,5 bis 2 Liter am Tag trinken, so lautet die allgemeine Empfehlung. Dabei geht es nicht um Flüssigkeit im Allgemeinen, sondern explizit um Wasser. Doch warum ist Wasser für uns so wichtig? Wasser, Energie allen Lebens Unser Planet besteht zum Großteil aus Wasser, oder auch H2O. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass auch wir, die Menschen, hauptsächlich aus Wasser sind. Es befindet sich in jeder einzelnen Zelle unseres Körpers. Für viele Stoffwechselprozesse, für unsere Organe und andere Körperfunktionen ist Wasser wie das Öl in einem Getriebe: Ohne das kühle Nass geht es nicht. Deshalb gilt es auch als das wichtigste Lebensmittel für uns Menschen. Dabei wird es nicht nur über das Trinken dem Körper hinzugefügt. Über die Nahrungsaufnahme von Obst und Gemüse gelangt Wasser ebenfalls in unseren Kreislauf. Nun ist Wasser nicht gleich Wasser und es gibt verschiedenste Möglichkeiten, es zu sich zu nehmen: Zuhause aus dem Wasserhahn, in einem Restaurant aus dem Glas, unterwegs aus der Flasche oder beim Wandern direkt aus der Quelle. Auch dem Geschmack ist heutzutage keine Grenze gesetzt: In Orangen-, Apfel- oder Zitronengeschmack, mit Sprudel oder still, mit Nährstoffen und Zusätzen versetzt oder nicht. Für jeden ist etwas dabei und was der Mensch nicht hat, wird erfunden. Doch was ist nun das Beste? Leitungswasser - Freund oder Feind? Aufgrund des schlechten Rufs von Leitungswasser wird von vielen Verbrauchern zum abgepackten Wasser gegriffen. Nitrat, Blei, Hormone, Pestizide - die Zahl der angeblich enthaltenen, gefährlichen Stoffe im natürlichen Trinkwasser wächst und wächst. Dabei ist unser Leitungswasser das am besten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland. Es gibt sogar eine Trinkwasserverordnung, nach der sich all unsere Quellen zu richten haben. Dennoch vertrauen viele den gesetzlichen Bestimmungen nicht. ,,Dat Wasser vun Kölle es jot, so sagt es der kölsche Volksmund. Und tatsächlich ist laut den gesetzlichen Vorgaben das Trinkwasser in Köln ausgezeichnet, auch wenn es mit Blick in den eigenen Wasserkocher nicht so scheint. Was die meisten jedoch nicht wissen: Sogenanntes hartes Wasser, wenngleich sehr kalkhaltig, weist einen hohen Gehalt von Magnesium und Calcium auf. Das sind die Mineralstoffe, die von den meisten Herstellern extra hinzugefügt werden, um höhere Verkaufszahlen zu erzielen. Und das ist nicht der einzige Vorteil, den das Wasser aus dem Hahn zu bieten hat. Warum wir nicht zur Flasche greifen sollten Viele Verbraucher werden sicher sagen, das sicherste und einfachste wäre, in Plastik abgefülltes Wasser zu kaufen. Dabei könne man nichts falsch machen. Leider ist dem nicht so, denn oftmals ist gerade dieses Wasser durch Verunreinigung belastet, wie Studien von der Stiftung Warentest belegen. In den Jahren 2016, 2017 und 2018 wurden wiederholt verschiedenste Anbieter von abgefülltem Wasser getestet. Das Ergebnis ist erschreckend: Nur wenige Anbieter schneiden überhaupt mit ,,gut ab. Der Grund liegt in der Verarbeitung: Beim Abfüllen des Lebensmittels gelangen schnell Keime mit in die Flasche oder befinden sich sogar schon in ihr. Vermehrt wurden auch Pestizide und andere Giftstoffe nachgewiesen. Unabhängig vom gesundheitlichen Aspekt gibt es zusätzlich ökologische Fakten, die gegen das Trinken aus Plastikflaschen sprechen. Wir haben hier einige für euch aufgeführt: - Flaschenwasser enthält nicht unbedingt die beworbenen Mineralstoffe, da deren Gehalt von der Wasserquelle abhängt. - Wasser wird deutschlandweit abgefüllt und verkauft, was lange Transportwege mit sich bringt. - Die Flaschen bestehen oftmals aus PET, was in Puncto Recycling ökologisch fragwürdig ist. - Das Recyclen von Plastik ist ein hoher ökologischer Aufwand. - Umgerechnet ist Mineralwasser aus Plastikflaschen teurer als Leitungswasser. - Unternehmen wie Nestlé kaufen Wasserquellen auf und kommerzialisieren damit Trinkwasser. Wir filtern nur das Beste Letztlich kann das Leitungswasser von den Stadtwerken noch so gut gereinigt sein, einwandfreies Trinkwasser kann leider nur bis zum Hausanschluss gewährleistet werden. Ab hier kommt es auf das Alter des Hauses und die Art der Rohre an, durch die das Wasser ins Haus und aus dem Hahn gelangt. Wenn wir also in einem alten Haus mit Kupferrohren wohnen, so hat dies negativen Einfluss auf die Qualität unseres Leitungswassers. Um hier die Qualität auch weiterhin zu gewährleisten, bleibt einem nur eines übrig: Erneutes Filtern. Warum ist das so wichtig? Gerade für Babys und Kleinkinder ist schadstofffreies Wasser essentiell. Egal welche Stoffe dem Wasser auf dem Weg durchs Haus zugeführt werden, der Gesundheit ist dies nicht förderlich. Und abgesehen von dem offensichtlichen Gesundheitsaspekt, mindern Kupfer und Co. den natürlichen Geschmack, sowohl des Getränks selbst wie auch der daraus zubereiteten Speisen. Heutzutage gibt es verschiedenste Möglichkeiten, sein eigenes Wasser zu filtern. Von einem klassischen Handwasserfilter über Auftisch- oder Untertischgeräte. Diverse Anbieter wie beispielsweise Keimling Naturkost lassen kein Käuferherz unerfüllt. Wir haben uns unter den verschiedenen Anbietern umgeschaut und den Carbonit Wasserfilter SanUNO Auftischgerät für euch getestet. Das Gerät gehört zu den erschwinglichen und leicht zu handhabenden Modellen. Es steht laut Anleitung neben der Spüle und wird mittels eines Schlauchs direkt mit dem Wasserhahn verbunden. Der Hersteller wirbt speziell mit der leichten Handhabung und der guten Filterqualität, wobei es deutlich günstiger als seine Mitstreiter ist. Es liefere durch den Aktivkohlefilter im Inneren sofort nach dem Anschließen frisches, gefiltertes Leitungswasser direkt aus dem Hahn ins Glas. Soweit so gut! Wir machen den Check. Und das Ergebnis ist verblüffend: Das Wasser schmeckt eindeutig klarer und samtiger. Das Filtern macht einen deutlichen Unterschied zu dem zuvor sehr kalkhaltigen und dumpfen Geschmack des Wassers, das sonst aus dem Hahn kommt. Auch das Anbringen ist wie beschrieben simpel: Mit wenig Werkzeug und einigen Handgriffen lässt er sich leicht an den Hahn anbringen. Einmal die Schutzfolie im Inneren abgemacht und schon ist der Filter einsatzbereit. Vom Hersteller wurde also nicht zu viel versprochen, selbst handwerklich Unbegabte wie ich schaffen das Installieren ganz leicht. Wie bei jedem anderen Modell auch muss nach einer gewissen Zeit der Filter ausgetauscht werden. Das ist bei dem Carbonit Wasserfilter SanUNO allerdings kein Problem, denn laut Anleitung wird er nur alle sechs Monate ausgetauscht und sorgt selbst bis zum Austausch noch für keimfreies Wasser. Nach nur zwei Wochen bin ich passionierte Leitungswasser-Trinkerin und möchte meinen Filter nicht mehr hergeben. Aber überzeug dich selbst und schau mal rein. Falls du etwas mehr für sauberes Trinkwasser investieren möchtest, wäre auch der Aqua living Wasserfilter spring-time classic etwas für dich. Dieser Filter arbeitet mit dem empfohlenen Umkehrosmoseverfahren statt mit einem Aktivkohlefilter. Er entfernt bis zu 99,99% der Schadstoffe wie Schwermetalle, Agrargifte, Medikamentenrückstände und sogar radioaktive Isotope und organische Lösungsmittel. Er hat auch einen Qualitätsmonitor, über welchen du die Wasserqualität überprüfen kannst. Im Vergleich zu herkömmlichen Geräten geht hier sehr viel weniger Wasser verloren und der natürliche Geschmack wird beibehalten. Auch die Bedienung ist laut Herstellerangaben einfach. Der Behälter fasst rund 1,8 Liter Wasser und filtert dieses innerhalb von 10 Minuten zu frischem Wasser. Der Wasserfilter wird in Deutschland produziert, ist BPA-frei und du bekommst zwei Jahre Garantie. Der Neupreis liegt bei 1.548 Euro. Anzeige, da dieser Artikel Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Danke, dass du unsere Arbeit unterstützt.

Interview mit Charlotte Weise - nachhaltig, gesund und glücklich

26. April 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Interview mit Charlotte Weise - nachhaltig, gesund und glücklichAnzeige - Heute stellen wir dir Charlotte Weise vor. Die 26-jährige lebt gemeinsam mit ihrem Verlobten Felix und ihrem Mops Mini in Hamburg und gibt ihren rund 57 Tausend Followern auf Instagram Einblicke in ihren bunten Alltag. Hauptsächlich beschäftigt Charlotte sich mit Themen wie Fair Fashion und Nachhaltigkeit, aber auch Veganismus spielt in ihrem Leben eine große Rolle. Mit selbstbewussten Tanzvideos versprüht sie Leichtigkeit und Fröhlichkeit, die ansteckend sind. Auch auf Youtube und ihrem eigenen Blog ist sie aktiv und gibt Tipps für ein bewusstes Leben. Ob Naturkosmetik, Beziehungstipps oder Zero Waste - Charlotte weiß Bescheid und inspiriert damit eine Menge Menschen. Copyright Charlotte Weise Wir haben die 26-jährige Lehramtsstudentin interviewt und konnten einiges mehr über ihre Person und ihre Interessen erfahren. Hier kannst auch du Charlotte ein bisschen besser kennenlernen. Wie bist du zum Veganismus gekommen und aus welchen Gründen ernährst du dich vegan? Ich war im Waldorfkindergarten und in der Waldorfschule und dort gab es kein Fleisch. Viele Freunde von mir sind ohne Fleisch aufgewachsen und als ich mit 17 Jahren von zu Hause ausgezogen bin, habe ich mir selbst kein Fleisch gekauft. Ich habe ab und zu nochmal irgendwo was mitgegessen, aber mir nie selbst zubereitet. Mit 20 Jahren habe ich das letzte Mal Fleisch gegessen und habe mich durch die Milchalternativen etc. durchprobiert. Bei mir war es ein Prozess. Quasi eine Umgewöhnungsphase. Ich habe großen Respekt vor Menschen, die von heute auf morgen vegan leben. Nun lebe ich seit zwei Jahren komplett vegan. Wenn ich unterwegs bin ist es manchmal schwierig und dann ist nur vegetarisch möglich, aber das kennen wir ja alle. Ich ernähre mich vegan, weil es gesünder ist, Tierleben rettet und besser für die Umwelt ist. Auf Instagram zeigst du dich ganz selbstbewusst und offen. Ist dir das anfangs schwergefallen? Hast du Tipps für mehr Selbstbewusstsein und ein gutes Körpergefühl? Ich bin zum Glück schon immer sehr selbstbewusst. Ich habe mich nie mit Freundinnen verglichen oder Vorbildern hinterher geeifert. Meine Mutter war und ist mir da ein tolles Vorbild. Sie ist selber sehr kurvig und mag ihren Körper sehr. Wir sind alle mit FKK aufgewachsen und deshalb war es immer völlig normal am Strand und zu Hause nackt rumzulaufen. Ich denke das stärkt unterbewusst sehr stark das Selbstbewusstsein. Immer wenn ich mich unwohl fühle, tanze ich. Das hilft mir wieder zurück zu meinem Körper zu kommen. Ihn zu spüren. Wenn man einen Partner hat, der einem das Gefühl gibt, dass man nicht schön ist, sollte man sich von ihm trennen. Es macht mich immer sehr traurig, wenn ich höre, dass Männer ihre Frauen so behandeln. Dann ist es kein Wunder, dass sie sich hässlich fühlen. Dein liebstes veganes Restaurant oder Café in Hamburg? Happenpappen Du beschäftigst dich auch mit fairer Mode. Wie kann einem ,,Nachhaltigkeits-Neuling der Umstieg zu Fair Fashion gelingen? Auf meinem Blog habe ich sehr viele Fair-Fashion Labels aufgelistet und ansonsten auf Flohmärkte gehen und in Second Hand Shops. Dein Freund und du haben einen Hund. Wie stehst du zum debattierten Thema ,,veganes Hundefutter? Unser Mops bekommt zu circa 60% veganes Futter und die anderen 40% bestehen aus sehr hochwertigen Bio Fleischdosen. Ich habe mittlerweile einen großen Ekel vor Fleisch und deshalb gibt Felix netterweise Mini das Futter. Auf welche vegane Nascherei könntest du nicht verzichten und warum?  Schokolade schmeckt einfach super und macht gute Laune! Was kannst du jungen Leuten auf den Weg geben, die sich gerne mehr mit Umweltschutz beschäftigen wollen? Am besten umweltbewussten Menschen bei Instagram folgen und nach und nach Dinge umsetzen. Niemand ist perfekt! Aber aus seiner Komfortzone rauskommen, ist in der jetzigen Welt-Situation ein MUSS. Jutebeutel mitnehmen, wenn man das Haus verlässt. Eine Trinkflasche mit auf Reisen nehmen. Mehr Fahrrad fahren. Auf dem Markt unverpackt einkaufen. Faire Mode shoppen. Auf Demos gehen. Es gibt so vieles was man tun kann! Dein absolutes Lieblingsrezept, welches du mit unserer Community teilen möchtest Foto: Charlotte Weise Kartoffeln in schmale Scheiben schneiden und in den Ofen bei 180 Grad ohne alles backen, bis die Kartoffeln leicht braun sind. Dazu einen Salat. Salatblätter, Tomate, Möhren, Kürbiskerne, Balsamicoessig, Olivenöl, Pfeffer, Salz, Agavendicksaft und Senf. Wir bedanken uns bei Charlotte für das tolle Interview! Wenn du mehr über Charlotte erfahren möchtest, schau doch mal auf Ihren Social Media Profilen vorbei. Instagram: Charlotte_­Weise Youtube: Charlotte Weise Blog: www.charlotteweise.de *** Gewinnspiel *** Wir verlosen gemeinsam mit Charlotte zwei danceandbehappy T-Shirts by Charlotte Weise von Ohana. Das T-Shirt vermittelt ganz klar Charlottes Lebensmotto Dance and be happy. Ohana stellt ausschließlich nachhaltige Mode her. Das Danceandbehappy T-Shirt ist vorerst ein Rohexemplar, was erst nach Bestelleingang veredelt und gefärbt wird. Jedes T-Shirt ist ein Unikat, da die Färbung immer minimal unterschiedlich ist. Außerdem ist der Schnitt des T-Shirts unisex, also kann es jeder tragen. Die Gründer Tim und Martin haben sich 2015 mit Ohana selbstständig gemacht. Sie produzieren nachhaltig zertifizierte Kleidung, die lokal bedruckt wird und zu einem angemessenen Preis verkauft wird. Die Kleidung wird außerdem in exklusiven Kleinstauflagen angefertigt, um der Massenproduktion und dem Massenkonsum entgegenzuwirken. Mehr zu Ohana: www.ohana-wear.com  Instagram: ohana.wear Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Voraussetzungen für die Teilnahme am Gewinnspiel: Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum gerade du das T-Shirt haben möchtest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff Charlotte an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 03.05.2019 um 12:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 04.05.2019 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook oder Instagram und wird in keiner Weise von Facebook oder Instagram gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.

Die Top 10 Lebensmittel zur Stärkung deines Immunsystems

16. April 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Die Top 10 Lebensmittel zur Stärkung deines ImmunsystemsAnzeige - Wir stellen dir hier unsere 10 Top Lebensmittel zur Stärkung deines Immunsystems vor und haben auch gleich unsere liebsten Rezepte für diese mitgebracht. 1. Kurkuma und Ingwer Kurkuma und Ingwer strotzen nur so vor antioxidativen und zellschützenden Eigenschaften. Besonders für die Zellen des Immunsystems und die Blutzellen ist das im Winter von Bedeutung, wenn wir überall nervigen Grippe-Bakterien und dem ein oder anderem Virus begegnen.  Beide Wurzeln haben darüber hinaus wärmende Eigenschaften und heizen uns so richtig gut ein. Auch Ingwertee unterstützt das Immunsystem Unser Blitzrezept für den tägliche Immunshot Den Immunshot, vor allem für die kalte Jahreszeit, kannst du heiß oder kalt genießen. Er lässt sich für 2-3 Tage im Voraus zubereiten und hält gut verschlossen im Kühlschrank auch entsprechend lange frisch. Zutaten für 4 Portionen - 1 Zitrone, geschält - 1 Orange, geschält - 2-3 cm Ingwerwurzel, gründlich gewaschen - 2-3 cm Kurkumawurzel, gründlich gewaschen - 1-2 Datteln, entsteint - 1 Msp. Cayennepfeffer Zubereitung - Alle Zutaten in einen Hochleistungsmixer geben und sehr gründlich vermixen. - Kalt als Shot genießen (max. 80-100 ml) oder die entsprechende Menge mit warmem Wasser aufgießen und genießen. 2. Kreuzblütler Die Familie der Kreuzblütler ist DAS Gemüse der Wintermonate. Kohl hält der kalten Witterung recht lange stand, manch einer braucht sogar einmal Frost, um bekömmlicher zu werden und geschmacklich zu überzeugen (Grünkohl und Rosenkohl, sowie Wirsing und Schwarzkohl). Kohlköpfe gehören zu den Lagergemüsen und können wunderbar eingemacht werden (siehe 5. Fermentierte Lebensmittel). Der hohe Vitamin C Gehalt, die vielen antioxidativen Bestandteile und die Mikonährstoffdichte machen Kohl zu einem großartigen Lebensmittel. Kohl muss nicht muffig und abstoßend schmecken oder schwer im Magen liegen. Bekömmlichkeit und Geschmack liegen ganz in der Hand des Kochs: Kräftig gewürzt mit in Öl gerösteter Senfsaat, Kreuzkümmel und Bockshornklee, sachte gekocht mit Lorbeeren, Wacholderbeeren und Nelken und abgeschmeckt mit einer ordentlichen Prise Asafoitida (Teufelsdreck - ein Gewürz aus der indisch-ayurvedischen Küche) ist für gute Bekömmlichkeit und spannenden Geschmack gesorgt. Wie wäre es mit Chili-Zimt-Rosenkohl aus dem Ofen oder Blumenkohl orientalisch ? Rezept für Chili-Zimt-Rosenkohl aus dem Ofen mit Kokos-Kartoffelstampf und Koriander Zutaten für 4 Personen - leicht - 40-50 min - 600 g Rosenkohl - Kokosöl zum Backen - je 1/­­2 TL Chiliflocken, Muskat und Zimt - 1 kg Kartoffeln, mehligkochend - 400 g Kokosmilch - 1 TL Salz - 1 Prise Galgant (wenn erhältlich) - frisches Zitronengras - frischer Koriander - Kokoschips, geröstet Zubereitung - Die Kartoffeln schälen und etwas zerkleinern. - Das Zitronengras mit Hilfe eines Nudelholzes aufbrechen. - Beides in einen passenden Topf geben, das Zitronengras zu zuunterst  und mit 200 ml Wasser angießen. Zum Kochen bringen. - Dann die Kokosmilch, das Galgant und das Salz hinzugeben, nochmal aufkochen und auf kleiner Flamme 30 min. garen. - Den Rosenkohl putzen und den Strunk kreuzweise einschneiden. - 2-3 EL Kokosöl leicht erwärmen, damit es flüssig wird. Das Backblech damit einfetten. - Achtung! Wenn der Rosenkohl aus dem Kühlschrank kommt, ist er so kalt, dass das Kokosöl sofort wieder fest wird. Besser der Kohl hat Zimmertemperatur. - Den Kohl mit den Chiliflocken, Muskat und Zimt bestäuben, rundherum wenden. Dann das Kokosöl gleichmäßig darüber verteilen und alles miteinander vermengen. - Auf das Backblech geben und ca. 20 min. bei 170°C Umluft backen. Ggf. am Ende 3- 5 min. grillen, damit die äußersten Blätter noch Farbe bekommen. - Für den Kartoffelstampf das Zitronengras aus dem Topf fischen und die Kartoffeln anschließen im Kokossud zerstampfen. Abschmecken. - Den Koriander von den Stängeln zupfen und die Kokoschips ohne Fett in einer Pfanne anrösten. - Den Kartoffelstampf mit dem gar gebackenen Rosenkohl anrichten, Koriander und Kokoschips darüber geben und heiß genießen. Rezept für orientalischen Blumenkohl Zutaten - 1 Kopf Blumenkohl - ja 1 TL Kurkuma & Ingwer gemahlen - 1 Msp. Piment - 1 Msp. Zimt - 1 Msp. Chiliflocken - 60 g Rapsöl Zubereitung - Den Blumenkohl waschen und in Röschen zerteilen. Die Gewürze mit dem Rapsöl glatt rühren. - Die Blumenkohlröschen gründlich mit der Gewürzpaste bepinseln und auf einem mit Backpapier belegten Backblech ausbreiten. - Bei 180°C 20 min. backen. 3. Rote Bete und andere Winterwurzeln Winterwurzeln wie Rote Bete, Karotten, Petersilienwurzel und Pastinaken zählen zu den Lagergemüsen und haben die Fähigkeit wichtige Nährstoffe zu speichern. Im Winter vermehrt auf Wurzelgemüse zurück zu greifen, hat den Vorteil, dass wir diese gespeicherten Inhaltsstoffe in gut verwertbarer Form zugeführt bekommen. Ganzheitlich betrachtet wirken Wurzeln auch wärmend (was im Winter von Vorteil ist), während Fruchtgemüse, wie Tomaten, Gurken, Paprika, Zucchini und Auberginen kühlend wirken und unseren Stoffwechsel dadurch eher schwächen. Darüber hinaus ist es nachhaltiger regionale Lebensmittel zu bevorzugen, als Fruchtgemüse aus Spanien oder Übersee zu verzehren. Photo: Maria Siebenhaar Gesundheitlich ist die Rote Bete eine unscheinbare, aber nicht zu verkennende Vitalstoffbombe. Ihr hoher Gehalt an B-Vitaminen, Kalium, Eisen und Folsäure, machen sie zu einem interessanten Nährstofflieferanten. Auch der Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen schlägt gesundheitlich vorteilhaft zu Buche. In diesem Artikel findest du noch mehr Infos zur Ironlady und ein Rezept für Rote Bete Ravioli. Rezept für Rote Bete Spaghetti mit Paranuss-Bolognese Zutaten für 4 Personen - 2 - 3 große Knollen Rote Bete - 1 Zitrone, Saft - etwas Salz - 100 g Paranusskerne - 1  kleine Möhre - 1/­­2 Knolle Fenchel - 2 reife Fleischtomaten - je 1 Zweig Oregano, Majoran, Rosmarin und Thymian - 1 EL  Tamari - 50 ml Olivenöl - Frischer Basilikum nach Belieben - 50 g Paranüsse, gehackt und mit etwas Paprika, Kreuzkümmel, Salz und Olivenöl in der - Pfanne geröstet - nötig: Spiralschneider und Food Prozessor oder Blitzhacker Zubereitung - Die Rote Bete waschen, schälen und mit dem Spiralschneider zu Spaghetti drehen. Mit Zitronensaft beträufeln und etwas salzen. Bei Seite stellen, bis die Bolognese zubereitet ist. - Die Paranusskerne im Food Prozessor oder im Blitzhacker zerkleinern. - Möhre und Fenchel waschen und in superfeine Würfelchen schneiden. - Die Fleischtomaten im Mixer oder mit dem Pürierstab zu einem Püree verarbeiten. - Je ca. 1 EL Oreganoblätter und Majoranblätter von den Stängeln lösen, ebenso 4-6 Rosmarinnadeln und 1 TL Thymianblätter. - Die Kräuter mit dem Tamari, dem Olivenöl und etwas Salz unter das Tomatenpüree mixen. - Die vorbereiteten Nüsse und das Gemüse ebenfalls unter das Tomatenpüree heben und alles gut miteinander vermengen. - Mit Salz und Pfeffer abschmecken. - Die Rote Bete Pasta portionsweise mit der Bolognese in einer Rührschüssel vermengen und auf Tellern anrichten. - Jede Portion mit etwas Bolognese, Paranussparmesan und Basilikum abrunden. 4. Beeren Beeren (im Winter auch als hochwertige Tiefkühlware) liefern uns jede Menge Vitamine und Spurenelemente und stärken somit unser Immunsystem und die körpereigenen Abwehr. Beeren lassen sich leicht im Smoothie unterbringen oder ergänzen das wärmeren Porridge zum Frühstück um eine fruchtige Komponente. Für den Mega-Booster lassen sich schon beim Frühstück mehrere der hier genannten Top 10 kombinieren: Zum Beispiel in diesem Rezept für fermentierte Overnight-Oats. 5. Fermentierte Lebensmittel Fermentierte Lebensmittel, wie fermentierter Kohl (Sauerkraut oder Kimchi), fermentierte Sojabohnen (Tempeh) oder fermentierter, selbst gemachter Nussjoghurt, liefern uns wichtige probiotische Kulturen, die unserer Darmflora gehörig auf die Sprünge helfen. Das Mikrobiom (die gesammelten Bakterienstämme in unserem Darm) ist maßgeblich dafür verantwortlich wie gut unser Immunsystem funktioniert. Denn hier - im Darm - werden die Immunzellen ausgebildet und geschult, körperfremd und körpereigen zu unterscheiden. Umso gesünder also unsere Darmbakterien sind, umso besser fühlen wir uns und umso widerstandsfähiger ist auch unser Immunsystem. Also - nichts wie ran, an die Fermentationstechnik! In unserem Artikel Milchprodukte ohne Milch - aber mit Leben drin findest du noch viele weitere Information rund um dieses Thema. Foto: Michael Groll Rezept für Cashew-Yoghurt (am Tag vorher ansetzen) Zutaten - 300 g Cashew (über Nacht einweichen) - 1 Pck. probiotisches Pulver - Wasser Zubereitung - Die Cashew abgießen, abbrausen und im Mixer zu einer sahnigen Creme vermixen. - Mit den Probiotikum beimpfen und bei Zimmertemperatur für 6-12 Stunden fermentieren lassen. Auf dem Blog von Estella findest du außerdem ein Rezept für winterliches Rosenkohl-Kimchi. 6. Nüsse, besonders Mandeln, Walnüsse, Erdnüsse und Paranüsse Nüsse zeichnen sich durch eine geballte Mineralstoffdichte und jede Menge Spurenelemente aus. Calcium findet sich z.B. besonders reichlich in Mandeln, Paranüsse sind eine einzigartige Selenquelle (aber nur max. 1-3 pro Tag, da sonst Selenüberschuss droht) und Erdnüsse sind reich an Zink und Protein. Walnüsse liefern von allen Mikronährstoffen in der Summe am meisten und werden deswegen oft als Königin der Nüsse gefeiert. Eine Hand voll Nüsse am Tag schützt erwiesenermaßen vor Herz-Kreislauferkrankungen und beeinflusst die Blutfettwerte auf positive Art und Weise. Und das, obwohl Nüsse selber recht fettreich sind. Aber Entwarnung für alle Figurbewussten: Nüsse liefern extrem hochwertige Fette und machen nicht dick - solange man es mit dem Verzehr nicht übertreibt. Rezept für Mandel-Dattel-Karamell Zutaten - 200 g Datteln, eingeweicht - 200 g Mandelmus - 100 g Kokosmus, erwärmt Zubereitung - Zuerst die Datteln im Mixer ganz bland und cremig pürieren. - Dann das warme, cremige Kokosmus dazu geben und zuletzt das Mandelmus einfließen lassen. - Gut glatt mixen - in Schraubgläser füllen und auf Brot, zu Banane oder ins Porridge genießen. 7. Getreide, besonders Haferflocken Vollkorngetreide ist reich an Mikronährstoffen und vor allem an Vitaminen des B-Komplexes. Die B-Vitamine spielen bei sämtlichen Stoffwechselfunktionen eine Rolle. Besonders Folsäure ist für die Zellteilung von Bedeutung (das ist wichtig fürs Immunsystem). Hafer und Haferflocken (Achtung - auf Vollkorn achten) bringen insbesondere viel Zink mit. Zink ist neben Vitamin C eines der Booster-Elemente für unsere Abwehrkräfte. Ein Grund mehr sich morgens mit einem angenehm wärmenden und stärkendem Porridge zu verwöhnen und auch sonst mal mit Hafer zu backen. Suchst du ein besonders schnelles Rezept? Dann ist unser 5-Minuten Haferbrei mit Banane genau das richtige für dich. Rezept für glutenfreies Haferbrot Zutaten für eine Kastenform - 250 g Haferflocken, glutenfrei - 100 g Reis-Vollkorn-Mehl - 100 g Buchweizenmehl - 100 g Leinsamen, geschrotet - 1 EL Salz - 1 TL Brotgewürz (oder mehr nach Geschmack) - 1/­­2 Würfel Hefe - 500 ml warmes Wasser - Nach Belieben 100 g Kerne oder Nüsse nach Belieben) Zubereitung - Alle trockenen Zutaten mischen. - Die Hefe in dem warmen Wasser auflösen, die Mischung zu den trockenen Zutaten geben und zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. - Um genug Luft unter den Teig zu kneten, mindestens 5 Minuten rühren. - Den Teig in einer mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen, die Oberfläche mit Wasser glatt streichen und den Rohling an einem warmen Ort, bedeckt, 45 min gehen lassen. - Anschließend bei 160 - 180 °C 50 min. backen. - Nach 50 min. mit Backpapier aus der Form nehmen und weitere 10 min weiter backen, damit die Krume rundherum noch fest werden kann. - Aus dem Ofen nehmen und gut auskühlen lassen. 8. Hülsenfrüchte Zugegeben, bei Hülsenfrüchten versteht man erst mal nicht, was diese genau mit dem Immunsystem zu tun haben sollen. Aber auch hier gibt es eine wichtige Verbindung. Diese liegt in unserem Darm. Hülsenfrüchte liefern hochwertige, komplexe Kohlehydrate, reichlich pflanzliches Protein und jede Menge Mineralstoffe. Auch der Ballaststoffgehalt ist nicht zu verleugnen. Insofern sind sie ein Rundum-Paket für unseren Zellstoffwechsel - und gut versorgte Zellen bleiben gesund. Für die biologische Wertigkeit des enthaltenen Protein, sollten Kichererbsen, Linsen und Co mit Vollkorngetreide (Reis, Dinkel, Buchweizen etc.) kombiniert werden. Und für die Bekömmlichkeit ist auf fachgerechte Zubereitung zu achten: - ) über Nacht einweichen (außer Linsen) 2.) gründlich waschen 3.) in frischem Wasser lange genug kochen 4.) gut würzen (am Besten mit Kreuzkümmel, Bockshornklee, Ingwer, Chili, Senfsaat, Teufelsdreck etc.) Rezept für Linsendahl Zutaten - 200 g gelbe Linsen, gewaschen, abgetropft - 2 cm  Ingwerwurzel, fein gewürfelt - 2 cm Kurkumawurzel, fein gewürfelt - 1-2 Chilischoten, mild - fein geschnitten - 1 TL Kardamom-Kapseln - 1/­­2 TL Kreuzkümmel - 1/­­2 TL Senfsaat - etwas Kokosöl oder anderes Bratöl - Salz - etwas Zitronen - oder Apfelsaft, Apfelessig und UmeSu zum Abschmecken. - 4 Tomaten, wenn verfügbar gelbe Tomaten Zubereitung - Das Öl in einem großen Topf erhitzen. - Zunächst die Senfsaat anrösten und platzen lassen, dann den Kreuzkümmel und die Kardamomkapseln mit rösten und dann Ingwer, Kurkuma und Chili dazu geben. - Sobald es aromatisch nach Gewürzen duftet, die Linsen dazu geben und rundherum anbraten. - Mit Wasser aufgießen, bis die Linsen gut bedeckt sind. - Aufkochen und bei geringer Hitze 30-40 min. sanft garen. - Ggf. etwas Wasser nachgießen, damit die Linsen genug Flüssigkeit haben, die sie aufsaugen können. - Sobald die Linsen weich sind kannst du das Dahl noch mit Salz und etwas Zitronen- oder Apfelsaft abschmecken. - Die Tomaten würfeln und unterheben. - geschlossenen Topf ziehen lassen, bis alle anderen Komponenten fertig sind. 9. Leinsamen Der Leinsamen ist das absolute Highlight unter den Samen. Er enthält so ziemlich alle kritischen Mineralstoffe die bei veganer Ernährung von Seiten der DGE vorgebracht werden in einem Korn. Außerdem reichlich Omega 3 Fette und jede Menge Ballaststoffe um den Darm zu reinigen. Täglich 1-2 EL geschroteten Leinsamen den Mahlzeiten unter zu mischen, ist eine einfache und effektive Weise, den eigenen Körper von innen heraus zu pflegen und zu hegen. Wichtig zu wissen: - Leinsamen immer frisch schroten - am Besten max. für 7 Tage im Voraus und dann luftdicht verschlossen im Kühlschrank aufbewahren 2. Leinsamen immer ausreichend quellen lassen (30 min bis zu über Nacht) damit er genügend aufquellen kann und in all seinen Nuancen für unseren Darm verwertbar wird 3. Wenn Du täglich Leinsamen isst, achte darauf genügend zu trinken, weil Ballaststoffe Wasser im Darm binden und dann zügiger wieder ausgeschieden werden können. 10.  Sprossen Sprossen werden aus trockenen Getreidekörnern, Saaten und Samen und manchen Hülsenfrüchten gezogen. Es ist von der Natur aus so angelegt, dass in den Samen der jeder Pflanze, die geballte Kraft für die Entstehung einer neuen Pflanze enthalten ist und in Verbindung mit Wasser zum Leben erweckt wird. Während des Sprossen nimmt der Nährstoffgehalt des Korns bis auf ein Zehnfaches zu. Sprossen sind ganzjährig in Keimgläsern ziehbar und können jede Mahlzeit bereichern und aufwerten. Hier stellen wir dir das Microgreens Starterkit von Heimgart vor und haben einen gesunden Burger mit Sprossen gezaubert. Gerade in den trüben Wintermonaten gibt es kein frischeres Lebensmittel! Mit Heimgart kannst du Microgreens ganz einfach ohne Erde und zusätzliches Gießen bei dir zu Hause anpflanzen. Alle nötigen Utensilien sind im Starter-Kit enthalten. Wir verlosen eines dieser Starterkits am Ende des Beitrags. Einmal bewässert und je nach Sorte könnt ihr die Microgreens bereits nach 5 bis 10 Tagen ernten. Die Microgreens enthalten viele Nährstoffe, Vitamine und Pflanzenstoffe und können praktisch zu jedem Gericht hinzugefügt werden. Weitere Infos zum Microgreens Starterkit findest du hier.   Rezept für gratinierten Chicorée mit Blaukraut-Sprossen-Salat und Kartoffelbrei Zutaten - 4 Köpfchen Chicoréesalat - 1 kg Kartoffeln, mehlig kochend - 50 g Alsan - Reismilch, am besten schon erwärmt - 100 g Mandelmus - 2 TL Hefeflocken - 1 Msp. Muskat, gerieben - 1 Msp. Cayennepfeffer - 1 kleiner Kopf Blaukraut - 100 g Sprossen, bunt gemischt - 4 EL Walnussöl - 4 EL Zitronensaft /­­ Schale von einer Zitrone - 2 EL Rosinen - 4 EL Walnüsse - Zimt - Chiliflocken - Ahornsirup - Salz /­­ Pfeffer Zubereitung - Das Blaukraut hobeln und mit dem Zitronensaft und dem Walnussöl kräftig durchkneten. - Die Zitronenschale und die Rosinen dazu geben und gut untermischen und ziehen lassen, bis die anderen Elemente zubereitet sind. - Die Kartoffeln schälen und vierteln. In wenig Wasser aufkochen und gar sieden lassen. - Den Ofen auf 180°C vorheizen. - Jetzt den Chicorée längs halbieren. Auf ein gefettetes Backblech legen. - Aus dem Mandelmus mit etwas Reismilch, den Hefeflocken, einer Prise Muskat und Cayennepfeffer eine dickflüssige Sauce mixen. - Mit Salz abschmecken und wie eine Käsesauce über den Chicorée träufeln und im Ofen für 25 min. überbacken. - Die Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten bis sie duften, dann mit etwas Ahornsirup, Zimt und Chiliflocken bestreuen und unter Rühren kurz karamellisieren - Sobald die Kartoffeln gar sind, das Kochwasser abgießen und die Alsan in Stücken zu den Kartoffeln geben. - Mit einem Schneebesen kräftig durchrühren. - Das Püree mit heißer Reismilch bis zur gewünschten Konsistenz strecken. - Etwas salzen und auf Wunsch mit frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. - Das Blaukraut abschmecken und die Sprossen unterheben. - Kartoffelpüree und Blaukraut auf Tellern anrichten, den Chicorée direkt aus dem Ofen auf dem Kartoffelpüree anrichten und mit den karamellisierten Walnüssen bestreuen. Weiterlesen auf Deutschland is(s)t vegan - Unser Organsystem Teil 1 - Das Herz: Wie bleibt euer Herz gesund? - Hier findest du unser Herzrezept - Unser Organsystem Teil 2 -Blut und Immunität: Tipps für eine gesunde Abwehr - Unser Rezept für eine gesunde Abwehr: Gemüsecurry Anzeige, da dieser Artikel Affiliate-Links. Danke, dass du unsere Arbeit unterstützt. *** Gewinnspiel *** Wir verlosen gemeinsam mit Heimgart ein Microgreens Starter-Kit!  Beim Microgreens Starterkit bekommt ihr eine Keimschale, ein Edelstahleinsatz und zwei Bio-Saatpads der Sorten Rauke (Rucola) und Gartenkresse geliefert. Jedes Saatpad ist nach der EU-BIO Verordnung (DE-ÖKO-070) zertifiziert. Zudem sind die Saatpads frei von Zusatzstoffen, kompostierbar und werden in Handarbeit in einer gemeinnützigen Werkstatt hergestellt. Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Voraussetzungen für die Teilnahme am Gewinnspiel: Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum gerade du das Microgreens Starter-Kit haben möchtest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff Heimgart an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 23.04.2019 um 12:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 24.04.2019 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook oder Instagram und wird in keiner Weise von Facebook oder Instagram gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.  

Kaffee: Nährstoff-Feind oder doch erlaubt?

10. April 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Kaffee: Nährstoff-Feind oder doch erlaubt?Anzeige - Der Kaffee am Morgen gehört für einen Großteil der Deutschen zum Standard-Programm. Rund 1,8 Tassen täglich lassen sich Frauen und Männer durchschnittlich schmecken. Dabei gilt das Heißgetränk oft als ,,böser Bube und Aufnahmehemmer, was einige Nährstoffe betrifft. Kein Wunder, dass sich vor allem Veganer fragen: Ist Kaffee nun gut oder schlecht? Ist Kaffee eigentlich vegan? Auf den ersten Blick erscheint diese Frage seltsam. Schließlich handelt es sich bei Kaffee um die Bohnen einer Pflanze und somit um ein veganes Genussmittel. Auf den zweiten Blick aber sind Zweifel durchaus berechtigt, denn die Bohnen werden vor ihrer Weiterverarbeitung mit einem Hilfsstoff überzogen. Dieser soll die Fließfähigkeit des Kaffees verbessern und ist nicht immer pflanzlicher Herkunft. So erlaubt die EU-Zusatzstoffverordnung als Überzugsmittel: - Bienenwachs - Schellack - Candelillawachs - Carnaubawachs Die ersten beiden Stoffe sind nicht vegan. Bienenwachs stammt - wie es sein Name bereits verrät - von Bienen, während für Schellack Gummischild-Lackläuse benötigt werden. Es kann also durchaus sein, dass der unscheinbare Kaffee doch nicht so unschuldig ist. Die meisten Hersteller greifen zu Carnaubawachs. Das ist eine gute Nachricht, denn die Auswahl wird auf diese Weise ein wenig eingeschränkt. Wer ganz sicher sein will, sollte eine Produktanfrage stellen und auf Auskunftsbereitschaft hoffen. Angesehen davon gilt: Die meisten Veganer sind aus ethischen Gründen vegan und beziehen dabei nicht nur die Tiere in ihre Lebensweise ein. Auch Kinderarbeit und unfaire Arbeitsbedingungen sind für sie absolute No-Gos. Wem Kaffeegenuss ohne schlechtes Gewissen wichtig ist, sollte zu Fairtrade-Produkten aus Bio-Landwirtschaft greifen. Einige Beispiele hat fairtrade-deutschland.de zusammengestellt. Kaffee ist nicht zwingend ungesund Oft wird behauptet, Kaffee sei nicht gesund. Die Effekte von Kaffee auf die menschliche Gesundheit sind häufiger Gegenstand der Forschung. Eine großangelegte Studie des us-amerikanischen National Cancer Institute beschäftigte sich mit diesem Thema. Hier kamen die Wissenschaftler laut wissenschaft-aktuell.de zu dem Ergebnis, dass Kaffee tatsächlich eine lebensverlängernde Wirkung habe und somit das Sterberisiko verringern könnte. Zwei bis drei Tassen Kaffee täglich verringerten das Gesamtsterberisiko um rund zwölf Prozent. Wie bei allen Studien handelt es sich aber auch hier nur um eine Momentaufnahme, die durch weitere Untersuchungen bestätigt werden muss. Es wird auch oft behauptet, eine Tasse Kaffee pro Tag mit mindestens 100 Milligramm Koffein würde Demenz und Alzheimer vorbeugen. Grund dafür sei der Koffeingehalt, die die Auswirkungen von Cholesterin im Körper blockieren soll. Kaffee nicht gleich Kaffee Frisch gemahlen aus der frischen Bohne liefert er selbstverständlich mehr Inhaltsstoffe als in Form von Instant-Pulver. Die Investition in einen Kaffeevollautomaten mit gutem Mahlwerk ist daher eine gute Idee. Worauf des hier ankommt, zeigt küchengeräte-test.de. Wie es um den Nährstoff-Gehalt einer Tasse Kaffee mit 150 Millilitern steht, ist nicht uninteressant. So enthält sie etwa: Vitamin B1 1,5?g Vitamin B2 15 ?g Vitamin B3 1050 ?g Vitamin B5 1,5?g Kalium 99 mg Magnesium 9 mg Zink 15 ?g Kupfer 154,5 ?g Mangan 120?g   Kaffee kann damit durchaus einen Beitrag zur täglichen Nährstoffversorgung leisten, allerdings nicht in einem Maß, das den Bedarf einzelner Nährstoffe deckt. Die Erkenntnis ist also: Kaffee ist nicht gänzlich nährstofffrei und liefert darüber hinaus auch sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole, denen eine mögliche positive Wirkung im menschlichen Körper nachgesagt wird. Gegen die tägliche Tasse (oder auch zwei bis drei) spricht also nichts, sofern es sich um guten Bio-Kaffee ohne Pestizidrückstände handelt. Hier ein paar Beispiele für guten Bio-Kaffee: Premium Bio Kaffeebohnen von 360 Grad rund um ehrlich Premium Kaffee Café Creme von Coffee Circle Premium Bio Kaffeebohnen von Origeens Active After Work Premium Bio Fairtrade Kaffee von C&R Coffee & Relax   Vegane Rezepte für ein Power-Frühstück Du startest gerne mit Kaffee in den Tag? Wir zeigen dir in drei Schritten den perfekten Start in den Morgen und unsere liebsten veganen Frühstücksrezepte für einen Power-Start in den Tag. Foto: Michael Groll Wann Kaffee getrunken werden sollte Nun aber kommen wir zu einem Problem: In Kaffee enthaltene Polyphenole und Gerbstoffe senken die Bioverfügbarkeit bestimmter Nährstoffe, die bei veganer Lebensweise als potenziell kritisch gelten. Ausufernder Kaffeekonsum ist daher wirklich keine gute Idee. Gehemmt wird durch Kaffee die Aufnahme von - Zink - Eisen - Calcium Insbesondere die jenigen, die bereits verstärkt auf ihren Eisenspiegel achten müssen, sollten daher mit Kaffee vorsichtig sein. Verboten ist das Heißgetränk deswegen aber nicht. Es genügt, zwischen den Mahlzeiten und einer Tasse Kaffee rund zwei Stunden Zeit einzuplanen. Diese Lücke reicht aus, um die negativen Effekte abzumildern. Ein eisenreiches Frühstück sollte also ohne Kaffee auskommen. Besser ist hier ein Glas Orangensaft, denn das enthaltene Vitamin C fördert die Eisenaufnahme. Je nach Zeitplan spricht dann nichts gegen eine Kaffeepause am späteren Vormittag. Tipp: Wer Milchschaum im Kaffee mag, wird schnell deutliche Unterschiede feststellen. Nicht gut aufschäumen lässt sich beispielsweise ein Reisdrink. Guter Schaum entsteht bei Haferdrinks. Alternativ gibt es inzwischen auch spezielle Barista-Versionen, die speziell für das Aufschäumen entwickelt wurden. Wir verraten euch im Beitrag nächste Woche welche veganen Milchalternativen euren Kaffeemoment abrunden. PRODUKTTIPP: Der Kaffeebereiter von Bodum für aromatischen Kaffee ohne Rückstände.   Wie wäre es mit einem Apfelkuchen mit Mandelstreusel Wer von euch liebt es auch die Streusel wegzufuttern? Also wir definitiv und wenn ihr auch zu der Sorte gehört, dann ist dieses vegane Kuchenrezept genau das Richtige für euch. Der Kuchen besteht aus einem knusprigen Mürbteig, einer saftigen Apfelfüllung mit Rosinen und ganz viel leckeren Mandelstreuseln. Ob nun mit Kaffee oder Tee, dieser vegane Apfelkuchen wird euch munden. Vorsicht, heißer Kaffee! Es spricht also nur wenig gegen täglichen Kaffeekonsum. Wichtig ist aber auch die Trinktemperatur, wie einige Forscher bemerken. So warnt die ,,International Agency for Research on cancer in einer Zusammenfassung vor heißen Getränken ab 65 Grad Celsius, da diese das Risiko für Speiseröhrenkrebs steigern können. Es ist also besser, den Kaffee zunächst etwas abkühlen zu lassen, oder bei wenig Zeit mit kühlerer Pflanzenmilch zu mischen. Allzu kalt sollte die Milch dabei aber nicht sein, denn sonst kann es zum Ausflocken kommen. Empfehlenswert ist die Verwendung bei Raumtemperatur oder von Milchaufschäumern, die ohnehin eine Erhitzung vornehmen. Dann gilt jedoch wieder: Abkühlen lassen! Trinkt ihr gerne Kaffee? Schreibt es uns gerne bei Facebook oder Instagram und folgt uns, um nichts mehr zu verpassen! Hier noch ein Buchtipp für echte Kaffeeliebhaber. Anzeige, da dieser Artikel Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Danke, dass du unsere Arbeit unterstützt.

Plastikfrei einkaufen im Supermarkt - Funktioniert das?

31. März 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Plastikfrei einkaufen im Supermarkt - Funktioniert das?Plastikfrei einkaufen ist zwar eine kleine Herausforderung, aber sicherlich nicht unmöglich. Wie du deinen Einkauf im Supermarkt möglichst ohne Plastik gestalten kannst, zeigen wir dir jetzt. Der Umweltzerstörer Plastik Plastikmüll stellt ein verehrendes Problem für unsere Umwelt dar. Die Auswirkungen bekommen wir schon seit Jahren zu spüren: Von den 78 Millionen Tonnen des weltweit verbrauchten Plastikmülls gelangen 32 Prozent in die Ozeane und sind eine große Bedrohung für Tiere und Natur (Quelle: WWF). Da Plastik sich nur sehr langsam abbaut, sammelt sich immer mehr Müll an. Eine einzige Plastikflasche braucht laut Umweltbundesamt bis zu 450 Jahre, um komplett abgebaut zu sein. Prognosen zu folge gibt es im Jahr 2050 mehr Plastik als Fische im Meer. Gruselig, oder? Um unsere Umwelt zu schonen und einen Beitrag für die Zukunft zu leisten, ist es also empfehlenswert, so wenig Plastik wie möglich zu verbrauchen. Unsere Tipps für einen plastikfreien Einkauf Um den Einkauf umweltfreundlich zu transportieren, empfehlt es sich Stoffbeutel oder größere Tragetaschen zu verwenden. Diese kann man jahrelang verwenden und tut somit der Umwelt etwas Gutes. Empfindliches Obst und Gemüse, welches sich nur schwer lose transportieren lässt, kann man ganz einfach in wiederverwendbare Gemüsebeutel oder Papiertüten packen. So werden beispielsweise die Champignons nicht zerdrückt oder gehen kaputt. In vielen Supermärkten sind trotzdem noch zahlreiche Obst- und Gemüsesorten in Plastik verpackt. Ein Brokkoli wird meist mit mehreren Schichten Frischhaltefolie umwickelt. Um solch unnötige Verpackungen zu vermeiden und trotzdem den frischen Brokkoli kaufen zu können, kann man am besten zum Bio-Laden gehen. Diese haben meist mehr Auswahl an unverpacktem Obst und Gemüse. Aber auch auf dem Wochenmarkt findest du mehr unverpacktes Obst und Gemüse, als im Supermarkt. Auch Plastikflaschen solltest du vermeiden, wenn du deinen Einkauf umweltfreundlicher gestalten möchtest. Als Ersatz eignet sich beispielsweise eine Edelstahl-Trinkflasche. Leitungswasser und selbstgemachte Säfte sind umweltfreundlich und gesund und lassen sich ganz leicht in die Edelstahlflasche füllen. Sojajogurts, Milchalternativen und Tofu gibt es leider bisher auch nur in Plastikverpackungen. Die umweltfreundlichere Alternative wäre, diese Produkte selbst machen. Ein passendes Rezept für selbstgemachte Mandelmilch findest du hier.   Generell gilt: Lieber frisch kochen, als viele Fertigprodukte zu verwenden. Damit sparst du dir einiges an Plastikmüll und unnötigen Verpackungen! Alles, was sowohl in Plastik als auch im Glas verkauft wird, solltest du lieber im Glas kaufen. Diese kann man so oft es geht wiederverwenden und auch die Entsorgung verläuft etwas umweltfreundlicher. Solltest du dir für unterwegs einen Salat aus der Salattheke im Supermarkt mitnehmen, kannst du dafür auch deine eigene, umweltfreundliche Verpackung mitnehmen. Frag am besten einmal im Laden nach, ob das in Ordnung wäre. Meistens ist es kein Problem und du kannst deinen Salat in Edelstahldosen wie diesen hier abfüllen. Du liebst Nüsse und Trockenobst? Dann wäre Keimling was für dich. Keimling ist ein Online-Shop, in welchem ihr Mandeln, Walnüsse und Co. In Großverpackungen kaufen könnt. Somit sparst du etwas Verpackungsmüll. Plastik in Kosmetikartikeln Ein weiterer Tipp ist es, Mikroplastik in Kosmetika vermeiden. Mikroplastik wird in einigen Kosmetika verwendet, um diese zu strecken. Bei z.B. Duschgel gelangt das feine Mikroplastik durch den Abfluss direkt in unser Grundwasser. Mit App Codecheck lässt sich sekundenschnell überprüfen, ob ein Produkt Mikroplastik enthält. Man scannt einfach den Barcode des Produkts und bekommt dann aufgelistet, ob bedenkliche oder gefährliche Inhaltsstoffe vorhanden sind. Somit kannst du auch im Beautybereich auf einen plastikfreien Einkauf achten. Noch umweltfreundlicher ist es, Kosmetik und Putzmittel im Unverpackt-Laden zu kaufen. Unverpackt-Läden sind in vielen Großstädten eine super Anlaufstelle für den plastikfreien Einkauf. Dort hat man eine große Auswahl an unverpackten Lebensmitteln, wie z.B. Nudeln, Hülsenfrüchten, Müsli, Mehl und Co. Auch unverpackte Kosmetikartikel, Bambuss-Zahnbürsten und Putzmittelalternativen findest du dort. Schau doch mal, ob ein Unverpackt-Laden bei dir in der Nähe ist. Jeder kleine Schritt ist von Bedeutung Je weniger Plastik man verbraucht, desto besser. Doch den kompletten Konsum von heute auf morgen umzugestalten, ist natürlich recht schwierig. Aber Schritt für Schritt plastikfreier einzukaufen macht schon sehr viel aus. Mit unseren Tipps kannst du bei deinem nächsten Einkauf schon etwas mehr Plastik vermeiden. Die Hoffnung, dass große Supermarktketten nach und nach plastikfrei werden und zukunftsorientiert der Umweltverschmutzung entgegenwirken, bleibt bestehen. Teile Beiträge wie diesen und mache mehr Leute darauf aufmerksam, dass wir Plastikmüll reduzieren sollten. Irgendwann müssen die Supermärkte auf die Nachfrage nach plastikfreien Lebensmitteln reagieren! Wie du generell nachhaltiger kochst, kannst du in unserem Artikel Zero Waste Küche nachlesen. Wenn dir der Beitrag gefällt, teile ihn gerne auf Facebook oder Instagram und folg uns, um nichts mehr zu verpassen.

Süsskartoffel -,,Salat mit Erdnussdressing - für Salatliebhaber

29. März 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Süsskartoffel -,,Salat mit Erdnussdressing - für Salatliebhaber Salate müssen ganz sicher nicht langweilig und trocken sein. Das zeigt der Chefkoch von ,,Vegan Masterclass Sebastian Copien mit seinem neuen Rezept Süsskartoffel -,,Salat mit Erdnussdressing aus seinem Online-Kurs Essentials Masterclass Vol.2 Er kreiert einen Salat, der bunt, wild und würzig ist. Durch die Kombination von rohen und gekochten Zutaten verbindet Sebastian unterschiedliche Konsistenzen und Geschmäcker und sorgt für ein wahres Geschmackserlebnis! Da der Salat so vielseitig und vor allem reichhaltig ist, lässt er sich auch super als Hauptgang servieren. Wir zeigen euch das Rezept zum Nachkochen und Genießen! Nur noch bis zum Sonntag gibt es die neue Essentials Masterclass Vol.2 zum Aktionspreis und ich kann euch diesen Kurs wirklich nur wärmstens empfehlen. Mehr als 350 Teilnehmer absolvieren die Masterclass bereits und das Feedback ist einfach soo klasse. Niko Rittenau & Sebastian Copien kochen leckere vegane Gerichte Lerne die wichtigsten Ernährungsgrundlagen und trainiere deine Fertigkeiten für eine abwechslungsreiche pflanzliche Küche die einfach begeistert. Alle Kurse im Überblick:   Bowl Masterclass In der Bowl Masterclass dreht sich alles um die bunten und leckeren Bowls. Du lernst wie man mit Profi Techniken und natürlichen Zutaten gesunde und super leckere Bowls zaubert, die einfach begeistern.   X-Mas Masterclass In der X-Mas Masterclass lernst du, wie man ein das perfekte vegane Festessen kocht, so dass du und deine ganze Familie ein Lächeln im Gesicht haben. Weil es üppig, deftig und lecker ist. Essentials Masterclass Vol.1 In der Essentials Masterclass Vol.1 lernst du die elementaren Grundtechniken und Rezepte kennen, um das Große und Ganze der leckeren und gesunden pflanzlichen Küche zu verstehen und zu verinnerlichen. NEU: Essentials Masterclass Vol.2 In der Essentials Masterclass Vol.2 lernst du die wichtigsten Ernährungsgrundlagen und trainierst deine Fertigkeiten für eine abwechslungsreiche pflanzliche Küche die einfach begeistert. Im neuen Seminar geht es von wichtigen theoretischen Grundlagen mit Ernährungswissenschaftler Niko Rittenau und Tipps aus dem praktischen Koch-Nähkästchen von Profikoch Sebastian Copienüber die Zubereitung von wundervollen und süchtig machenden Käsealternativen wie Mozarella, Schmelzkäse und Mandelricotta hin zu bunt-knackigen Salaten mit aromatischen Dressings, um allen Salat Miesepetern das gesunde Grün näher zu bringen. Rezept Süsskartoffel -,,Salat mit Erdnussdressing ZUTATEN SÜSSKARTOFFEL GEBACKEN 1 große Süßkartoffel, in 1cm Scheiben geschnitten 1 EL geröstetes Sesamöl Salz BANANEN-LIMETTEN- KORIANDER-SALSA 1/­­2 gelbe (nicht grün und nicht braun) Banane in 0,5cm-Würfel geschnitten 1/­­2 Bund Koriandergrün, fein geschnitten 1 milde rote Chili, fein gewürfelt 4 EL Limettensaft ERDNUSSDRESSING 6 EL Zitronensaft 1 kleine Zehe Knoblauch, ca. 2g 7 EL natives Olivenöl 1 EL geröstetes Sesamöl 20g Erdnussmus ohne Stücke 1 Streifen BIO-Zitronenschale 2 Deglet-Datteln 50ml milde Brühe oder Wasser Salz und Pfeffer zum Abschmecken ZUSÄTZLICH 1 rote Paprika, in feine Streifen geschnitten 1 kleiner Fenchel, hauchdünn gehobelt 4 EL geröstete Kokoschips (C)Hansi Heckmair ZUBEREITUNG Die Süßkartoffelscheiben mit dem Messer auf der Oberseite in Rauten anrit- zen. Dann mit dem Öl einreiben und etwas salzen. Auf ein Backblech geben und ca. 10 Minuten lang bei 220 Grad backen, bis deutlich Röstaromen zu sehen sind und die Scheiben gar sind. Alle Zutaten für das Dressing in den Mixer füllen, auf höchster Stufe cremig und glatt mixen und nochmal mit Salz, evtl. Süße und Säure abschmecken. Für die Salsa alle Zutaten vorsichtig mischen und durchziehen lassen. Wenn die Süßkartoffelscheiben gar sind, jeweils 2 auf den Teller setzen. Auf eine Scheibe eine Hand gehobelten Fenchel, und auf die andere eine Hand voll Paprika setzen. Mit Dressing beträufeln und mit etwas Salsa und Kokoschips garnieren. Klicke hier und erfahre mehr über die neue Masterclass und sichere dir den Aktionspreis.   Buch Vegan-Klischee ade! direkt online bestellen Ab sofort könnt ihr das Buch Vegan-Klischee ade! kaufen. Niko Rittenau räumt wissenschaftlich fundiert mit den häufigsten Vorurteilen gegenüber der veganen Ernährung auf. Evidenzbasiert, aber allgemein verständlich, beantwortet das Buch wichtige Fragen zur Versorgung mit essentiellen Nährstoffen wie Protein, Eisen, Calcium, B12, Omega 3 und weiteren. Bei richtiger Auswahl und Zubereitung der Lebensmittel kann eine vegane Ernährung gesundheitsförderlich und effektiv in der Prävention chronisch-degenerativer Erkrankungen sein - und dieser Ratgeber zeigt worauf es dabei ankommt. Es wird auch erläutert, warum manche Ernährungsgesellschaften eine vegane Ernährung für alle Altersgruppen empfehlen, während andere davon abraten.

Einzigartige vegane Buffets in Bali & Warung Guide

25. März 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Einzigartige vegane Buffets in Bali & Warung GuideHäufig betitelt als Vegan Heaven hat Bali nicht nur den Erzählungen nach gehörig etwas für Veganer zu bieten. Neben den unzähligen Restaurantempfehlungen im Urlaubsparadies Indonesiens gibt es 3 ganz einzigartige vegane Buffets, denen man unbedingt einen Besuch abstatten sollte, solange man auf Bali ist. Abseits dieser besonders sehenswerten Konzepte haben wir mit unserem Warung Guide ein paar Anregungen, die Bali für euch noch entspannter machen. Was sind Warungs? Vor allem für Budgetreisende bietet sich das Schmausen in sogenannten Warungs an. Warungs lassen sich am besten umschreiben als lokale Imbissbuden. Häufig befinden sie sich sogar in Häusern von Familien oder kleineren Etablissements. Meist spärlich dekoriert und auf das Nötigste begrenzt, bieten sie günstige und leckere indonesische und balinesische Spezialitäten an. Eine bekannte Praxis ist entweder das reguläre Bestellen über die Speisekarte oder das eigene Zusammenstellen seines Gerichtes am Buffet. Das sehr geläufige Buffet in Warungs gleicht allerdings nicht dem 12,99 EUR All You Can Eat Buffet, was man in Deutschland finden kann. In Südostasien ist es gängig, dass man seinen Teller mit verschiedenen Gerichten füllt. Anstatt immer wiederzukehren und schier unendliche Essensmengen aufzuladen, gibt es hier eine andere Handhabung. Sobald der Teller die gewünschten Gerichte enthält, wird an der Kasse entweder nach Anzahl der Speisen oder Gewicht abgerechnet. Adé, Überfraß Gefahr bei Buffets! Keine Sorge, ein voller Teller bringt trotzdem übermäßige Sättigung. Und dabei zahlt man in den meisten Fällen noch nicht mal mehr als 1 EUR! Die meisten Buffets sind außerdem sehr vegan-freundlich, weil Indonesier vieles mit den kostengünstigen Zutaten Tofu und Tempeh zubereiten. Auch Gemüse ist in Vielzahl vorhanden. Dazu sei gesagt, dass das Gesundheitsbewusstsein in diesen Restaurants weniger im Vordergrund steht und grundsätzlich nicht mit Öl gespart wird. Milchprodukte sind in aller Regel sowieso kein Thema, weil stattdessen entweder Kokosmilch oder Sojamilch verwendet werden. Um bezüglich der Eier oder der Übeltäter Fischsauce oder Garnelenpaste sicher zu sein, sollte man trotzdem immer nachfragen. Selbst zusammengestellter Teller bei Varuna Warung in Canggu Foto: Lisa Merki Vegane balinesische Nationalgerichte Möchte man stattdessen von der Speisekarte bestellen, kann man selbst als Veganer die balinesischen Nationalgerichte auskosten. Warungs in touristischen Bereichen weisen mehrheitlich separate Abschnitte ihrer Speisekarte auf, die als vegetarisch oder sogar vegan gekennzeichnet sind. Solange folgende Worte nicht vorkommen, könnte es eine Option für Veganer sein. daging = Fleisch ayam = Hähnchen sapi = Rind babi = Schwein kamping = Ziege ikan = Fisch telur = Ei susu = Milch   Eine Liste an Gerichten, die häufig vegan zubereitet werden sind: Mie Goreng - gebratene Nudeln Nasi Goreng - gebratener Reis Gado Gado - frisches Gemüse mit Erdnusssauce Nasi Campur - Reis mit Gemüse, Erdnüssen, Tofu/­­Tempeh und frittierten Crackern Tempe/­­Tahu Manis - frittierter süß saurer Tempeh/­­Tofu Kare Tempe/­­Tahu - Curry mit Bohnen, Kartoffeln, anderem Gemüse und Tempeh/­­Tofu Tempe Manis Foto: Lisa Merki Mit diesen Lokalgerichten kann man unter veganer Spezifikation überall auf Bali auf seine Kosten kommen. Wenn man besonders bequem leben möchte oder sich im Urlaub unabhängig der Preisspanne etwas gönnen will, lassen sich die Regionen Ubud und Canggu sehr empfehlen - das sind die derzeit größten veganen Hotspots. Sehnt man sich letztlich doch nach der westlichen Variante des All You Can Eat Buffets, sollte man die folgenden besonderen Essenskonzepte nicht auslassen. Besondere All You Can Eat Buffets 1. Zwei Buffet Restaurants direkt nebeneinander! Ubud In Ubud könnte man seinen ganzen Aufenthalt damit verbringen, nur durch vegane Cafés und Restaurants zu schlemmen. Man wird buchstäblich erschlagen von den vielfältigen Möglichkeiten. Was allerdings besondere Aufmerksamkeit erregt, sind die zwei Buffet Restaurants, die direkt nebeneinander liegen. Lokalisiert in der Nähe des Monkey Forest, bieten sie beide lokale All You Can Eat Optionen für gerade mal 3 EUR an. Komplett gegensätzlich zum Warung Stil, wird man von draußen direkt auf die Geschäfte aufmerksam und wird wie magisch angezogen von den schönen Innendesigns mit inspirierenden Veganbotschaften. Erwähnenswert ist außerdem, dass die Restaurants kostenloses, gefiltertes Wasser reichen. Vegge Karma hat viele Sitzmöglichkeiten, eine größere Örtlichkeit und besticht vor allem abends mit einem entspannenden Flair. Die Auswahl umfasst verschiedene Curries, Tempeh, gebratenes und gedämpftes Gemüse, verschiedene Reisvarianten, Saucen und auch eine frische Salatauswahl zum selbst Zusammenstellen. Als Nachtisch Option gibt es leider nur einen Teller einer Sorte geschnittener Frucht und kleine indonesische Küchlein. Unbedingt zu empfehlen: die klassische und super leckere Erdnusssauce und der gebratene Tempeh! Sawobali Cake & Coffee Shop ist im Inneren etwas enger und gedrängt und bietet zusätzlich Sitzplätze draußen an, die in der Regenzeit kontraproduktiv sind und im Sommer häufig bei dem zu heißen, schwülen Wetter auch wenig empfehlenswert sind. Diese Umstände werden allerdings definitiv mit dem fantastischen Essen kompensiert. Es gibt viele vegane Fleischalternativen, die geschmacksvoll mariniert sind. Wechselhaft gibt es Kürbiscurry, violette und gelbe gebackene Süßkartoffeln, Reis, gebratene Nudeln, sogar glutenfreies Brot und weitere Köstlichkeiten. Guckt man mal 10 Minuten nicht hin, wurde ein leer gegessenes Gericht schon mit einer neuen Delikatesse ausgetauscht. Auch hier gibt es eine Salatbar und ab und zu auch Dessert in Form von Muffins und Bananen. Foto: Lisa Merki Ist den Süßmäulern unter euch das aber noch nicht genug, so kann man sich an den dutzenden veganen Kuchen und Eiscremes austoben. Geschmäcker wie Schoko, Red Velvet, Brownie, Cheesecake und Tiramisu sind nur ein paar von vielen. Selbst bei Glutenintoleranz gibt es hier zahlreiche Optionen. Persönliche Empfehlungen sind die knusprig gebackenen - zur Abwechslung nicht tot frittierten - Süßkartoffeln und der marinierte Tofu, der an eine vegane Version vom Teriyaki Chicken aus Subway erinnert. Wer nach Ubud fährt, sollte sich dieses Esserlebnis zu einem angemessenen Preis nicht entgehen lassen. 2. Spendenbuffet im Bamboo Spirit! Ubud Das Bamboo Spirit ist ein ganz besonderes Fleckchen etwas abseits der Innenstadt von Ubud. Es agiert nicht als ständig geöffnetes Restaurant mit konsistentem Angebot, sondern ist eher ein Platz der Begegnung. Die Inhaber organisieren verschiedene wechselnde Events, unter anderem auch Yoga Stunden. Der etwas versteckte Ort, mit großer Fläche des Rückzugs und der Entspannung, präsentiert jeden Sonntag etwas ganz Besonderes. Dabei wird zum veganen Spendenbuffet eingeladen. Reis als Basis für die Gerichte trifft auf hausgemachte Küche. Das Buffet glänzt durch Abwechslung, weil man jede Woche andere Speisen erwarten kann. Selbst während des Buffets von 12 bis 15 Uhr werden immer wieder aufgebrauchte mit neuen Gerichten getauscht. Deshalb empfiehlt es sich auch, früh zu kommen, weil ab einem gewissen Punkt die Auswahl kleiner wird. Grundsätzlich lässt sich balinesisches Essen erwarten. Zudem kann man sich vom kostenlosen Wasser und Tee bedienen. Foto: Lisa Merki Die Atmosphäre ist gesellig und sobald man sich an einen Tisch mit fremden Leuten setzt, gerät man oft ins Gespräch und kann mehrere Stunden an diesem Ort verbringen. Vor allem für Alleinreisende eine absolute Empfehlung. Vor dem Verlassen bezahlt man einfach den Betrag in eine kleine Sammeltruhe, die einem das Essen wert war. 3. Kostenloses Buffet bei Oma Jamu! Canggu Das voll-vegane Restaurant Oma Jamu, das regulär teils aus Buffet und ? la carte Menü besteht, lohnt sich freitags morgens ganz bestimmt. Denn ab etwa 8 Uhr wird den Besuchern ein kostenloses Frühstücksbuffet geboten. Gespickt mit Angeboten wie selbstgemachtem Tofu Ei, Guacamole, süßem Kurkuma Reis, verschiedenen reifen Früchten und sogar frisch gebackenem Brot und Pancakes gibt es eine beachtliche Auswahl für etwas, das man kostenlos erhält. Zur Erfrischung gibt es außerdem Säfte und Chai Tee. Einige Gerichte wie die viel zu saure Guacamole oder der sehr bittere Gemüsesaft konnten geschmacklich leider nicht hundertprozentig überzeugen. Aber wie sagt man so schön - einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, richtig?   Mit diesen Tipps steht dem veganen Himmel auf Erden in Bali ja nichts mehr im Wege! Viel Spaß im Urlaub und beim Erkunden der genialen Essenskultur. Für weitere Hilfe zum veganen Urlaub, werft doch einen Blick in unsere allgemeinen Reisetipps, um sich im Ausland vegan zu ernähren. Wenn du ein Stück Asiens nach Hause holen möchtest, dann schau dir doch ebenso unseren Einkaufsführer für asiatische Supermärkte an oder probiere dich an unserem Pad Thai Rezept mit einem Zoodle Twist!   Als Hinweis ist zu erwähnen, dass die Preise und besonderen Angebote dem Stand März 2019 unterliegen. Zu einem späteren Zeitpunkt könnten sich diese Gegebenheiten geändert haben, also bitte überprüfen.    

Die Proteinfrage: Unkompliziert versorgt mit allen Aminosäuren

8. Juni 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Die Proteinfrage: Unkompliziert versorgt mit allen Aminosäuren Wer sich vegan ernährt, entkommt seinen Mitmenschen und deren drängenden Fragen oftmals nicht. Besonders beliebt sind dabei Hinweise und Rückfragen zum Thema Proteinversorgung. Besorgte Eltern oder Freunde machen hier darauf aufmerksam, dass eine rein pflanzliche Ernährung nicht mit einer ausreichenden Aufnahme von Proteinen einhergehen kann. Das jedoch stimmt nicht. Wir zeigen, wie es doch klappt und liefern ein leckeres Rezept zum Ausprobieren. Grundsätzliche Versorgung: An sich kein Problemfall   Zunächst einmal gilt: Eine rein pflanzliche Proteinversorgung ist nicht unmöglich und sicherlich nicht mit großem Aufwand verbunden. Hier sollten sich Zweifler stets die Tatsache vor Augen führen, dass auch große Landtiere wie Nashörner ihren Bedarf ganz ohne Fleisch und Milch zu decken wissen, ohne dass sie an Muskelmasse verlieren. Auch vegane Sportler wissen längst, wie sie sich gut mit Protein versorgen.  Edamame sind eine gute Proteinquelle und eignet sich perfekt als Abendsnack. (Quelle: takedahrs (CC0-Lizenz)/­­ pixabay.com) Tolle Lieferanten für rein pflanzliches Protein sind beispielsweise  - Tofu - Tempeh  - Hülsenfrüchte - Nüsse  - Pseudogetreide  - und Brokkoli. Da sie auch aus anderen Gründen am besten täglich auf dem Speiseplan stehen sollten und den Körper so mit wichtigen Nährstoffen versorgen, wird eine gute Proteinversorgung automatisch unterstützt. Wie viel Eiweiß es letztlich sein muss, kann pauschal nicht beantwortet werden. Der Mindestbedarf von 0,8 g pro Kilogramm Körpergewicht gilt laut DGE für Menschen unter 65 Jahren. Danach steigt er laut einer Publikation auf geschätzte 1,0 g an.  Doch Sportler brauchen in der Regel mehr Protein. Bei Leistungssportlern kann der Bedarf auf bis zu 1,8 g pro Kilogramm Körpergewicht ansteigen. Ein achtzig Kilogramm schwerer Sportler muss dann folglich bis zu 144 Gramm Protein zu sich nehmen. Nicht ganz einfach, weswegen in der Küche vieler Fitness-Fans auch vegane Eiweißshake zu finden sind. Gleichermaßen interessant werden pflanzliche Proteinriegel für zwischendurch. Hier sollten Veganer grundsätzlich darauf achten, dass sich der Zusatz ,,Protein nicht als werbewirksame Luftnummer entpuppt. Zu viel Zucker sollte keinesfalls in einem solchen Riegel und auch in Pulvern stecken. Besser ist es, sich ein wenig mit Makronährstoffen zu beschäftigen, um schlechte von guten Quellen unterscheiden zu können.  Wo liegt das Problem beim Pflanzenprotein?  An sich wirkt die Versorgung mit pflanzlichem Protein also vollkommen unproblematisch. Wichtig zu wissen ist aber, dass viele pflanzliche Proteinquellen nicht über die gleiche Qualität verfügen wie ihre tierischen Konkurrenten. Das allerdings ist noch lange kein Grund, wieder zu Fleisch und Milch zu greifen, denn die Proteinqualität ist beeinflussbar.  So sagt die Wertigkeit eines Proteins viel darüber aus, wie gut der menschliche Körper es für sich nutzen kann. Hintergrund ist das Aminosäurenprofil des jeweiligen Lebensmittels, das bei pflanzlichen Quellen in den meisten Fällen über eine sogenannte limitierende Aminosäure verfügt. Die limitierende Aminosäure aus dem Spektrum der neun essenziellen Aminosäuren kann folglich de Verwertung aller essenziellen Kollegen blockieren. Das ist natürlich nicht gewünscht und lässt sich mit cleverer Kombination von verschiedenen proteinreinreichen Nahrungsmitteln umgehen. Wichtig: Kombination bedeutet in diesem Fall übrigens nicht, dass bestimmte Lebensmittel zur selben Zeit gegessen werden müssen. Eine abwechslungsreiche Ernährung über den Tag verteilt reicht vollkommen aus.  Beim Kombinieren werden zwei Lebensmittel mit unterschiedlichen limitierenden Aminosäuren konsumiert, sodass sich ihre Profile ergänzen. Getreide und Hülsenfrüchte beispielsweise sind ideale Partner, denn bei Getreide ist die limitierende Aminosäure Lysin, das in Hülsenfrüchten reichhaltig vorkommt. Hülsenfrüchte wiederum enthalten wenig Methionin, für das Getreide wiederum ein idealer Lieferant ist. Wer nun beispielsweise Mais und Bohnen isst, erhöht die Wertigkeit deutlich. Und das sogar dann, wenn der Mais im Mittagessen und die Bohnen im Dip am Abend waren.  Was vollständige pflanzliche Proteine betrifft, so gibt es auch hier einige Vertreter, die in der täglichen Ernährung vorkommen sollten. Einige Lebensmittel nämlich verfügen von Haus aus über ein gutes Profil. Hierzu gehören:  - Buchweizen  - Soja - Hanfsamen - Spirulina - und Quinoa. Wer zur Bowl am Abend Tempeh wählt und dazu Quinoa isst, nutzt folglich gleich zwei großartige Proteinquellen für sich.  Rezept: Protein-Bowl zum Frühstück oder als Dessert Natürlich ist die Planung des täglichen Proteinkonsums nicht immer möglich. Drückt der Job und bleibt schlicht keine Zeit für große Mahlzeiten oder Einkäufe, kann die Versorgung unter Umständen leiden. Dann ist es sinnvoll, mit einfachen Rezepten zu unterstützen und beispielsweise diese leckere Protein-Bowl zum Frühstück zu essen. Sie kann problemlos bereits am Vorabend zubereitet und über Nacht im Kühlschrank aufbewahrt werden.  Was zur Bowl gehört:  - 100 g veganer Joghurt  - 1 Banane - 25g veganer Eiweißshake (Pulver)  - frische Beeren  - 30 g Sojaflocken  - 15 g gepuffter Quinoa  Zubereitung:  - Joghurt, Banane und Eiweißpulver in einen Mixer geben und auf mittlerer Stufe etwa eine Minute lang gründlich pürieren.  - Die Creme in eine Schale gießen und in den Kühlschrank stellen.  - Am nächsten Morgen mit Sojaflocken, Beeren und gepufftem Quinoa garnieren und genießen.  Wer möchte, kann selbstverständlich auch andere Kombinationen wählen und jeden Tag eine ganz neue Bowl erfinden. Toll im Smoothiefrühstück machen sich auch Kiwi, Mango, etwas Spirulinapulver, gepuffter Amaranth und verschiedene Ölsaaten, Kakaonibs oder Nüsse. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.  Buchtipp - Ab sofort könnt ihr das Buch Vegan-Klischee ade! kaufen. Vegan-Klischee ade Niko Rittenau räumt wissenschaftlich fundiert mit den häufigsten Vorurteilen gegenüber der veganen Ernährung auf. Evidenzbasiert, aber allgemein verständlich, beantwortet das Buch wichtige Fragen zur Versorgung mit essentiellen Nährstoffen wie Protein, Eisen, Calcium, B12, Omega 3 und weiteren. Bei richtiger Auswahl und Zubereitung der Lebensmittel kann eine vegane Ernährung gesundheitsförderlich und effektiv in der Prävention chronisch-degenerativer Erkrankungen sein - und dieser Ratgeber zeigt worauf es dabei ankommt. Es wird auch erläutert, warum manche Ernährungsgesellschaften eine vegane Ernährung für alle Altersgruppen empfehlen, während andere davon abraten. Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken euch dafür!

Grüner Spargel aus dem Ofen auf Kräuterpolenta

31. Mai 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Grüner Spargel aus dem Ofen auf Kräuterpolenta Es gibt Gemüse, das ist für sich schon ein Hit, so ganz ohne viel Schnick-Schnack. Spargel gehört für mich definitiv in diese Kategorie. Der landet bei mir nicht in einem Auflauf oder Gratin, weil ich da Sorge hätte, dass er untergeht. Außerdem mag ich Rezepte mit wenigen Zutaten und Arbeitsschritten. Insofern ist das hier ein ganz simples Gericht mit dem Spargel als Hauptdarsteller. Häufig wird Spargel gekocht, wir garen ihn heute aber im Ofen. Denn bei der Zubereitung im Ofen hat man so schön wenig zu tun und der Spargel bleibt knackig. Im Wasser gekocht wird er schnell zu weich oder gar wässrig, wenn man nicht gut aufgepasst hat und die Gar-Dauer leicht überschreitet.  Lecker, gesund und einfach zu bereitet Im Ofen verweilt er für 12-15 Minuten und währenddessen kann man sich der Beilage widmen: Kräuterpolenta mit frischem Zitronen-Thymian und Salbei. Auch die ist herrlich einfach und schnell zuzubereiten. Wenn du dafür Minuten-Polenta verwendest, dauert es - wie der Name schon sagt - nur Minuten und deine Beilage ist fertig zum Verzehr. Polenta-Reste kann man einfach in Bratling-Form bringen, flach auf einen Teller oder ein Blech streichen und nach dem Auskühlen schneiden. Diese Teilchen einfach in etwas Öl anbraten und schon hast du ein zweites Mal eine leckere Beilage. Aber jetzt kommen wir erstmal zum leckeren und einfachen Rezept für grünen Spargel aus dem Ofen mit Kräuterpolenta. Rezept Facts - vegan - glutenfrei - Vorbereitungszeit 5 -10Min - Zubereitungszeit 15 Min. - Gesamtzeit 20-25 Min. - Portionen: 2 Zutaten - 500 g grüner Spargel - 1 EL Zitronensaft - 1 TLSalz  - 1 Prise Pfeffer - 1 TL Zucker - 2 EL Olivenöl Für die Polenta - 1 Zwiebel - 1 Zehe Knoblauch - 120 g Minuten-/­­Instant-Polenta - 500 ml Wasser - 1/­­2 TL Salz  - 1 Prise Pfeffer - 1 EL Hefeflocken - 1/­­2 TL frisch gemahlener Muskat - 1 EL Pflanzen-Margarine - 5 Stängel Zitronenthymian - 4-6 Blätter Salbei Optional - 1 EL Zitronensaft - Kerne oder Saaten (z. B. Pinienkerne, Sesam Zubereitung - Spargel waschen und trockene Enden abschneiden. Auf Backblech legen und Salz, Pfeffer, Zucker, Zitronensaft und ca. 1 EL Öl darüber geben. Nun den Spargel bei 180 °C für 10-12 Minuten im Ofen garen. Ob er fertig ist, kannst du einfach mit der Gabel prüfen. - Währenddessen Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und in einem Topf in ca. 1 EL Öl für 3-4 Minutenglasig dünsten. Mit 500 ml Wasser aufgießen und die Polenta mit einem Schneebesen unterrühren. Mit Salz, Pfeffer, Hefeflocken und Muskatnuss würzen. Für 5 Minuten köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren, sodass nichts anbrennt. Thymian von den Stängeln zupfen, Salbei grob hacken und zusammen mit einer Flocke Margarine zur Verfeinerung unter die Polenta mischen.  - Den Spargel auf einem Bett aus Kräuterpolenta servieren. Nach Geschmack noch etwas Zitronensaft und ein paar Kerne oder Saaten darüber geben. Wir wünschen guten Appetit! Gastautorin Anne In Annes Leben spielt Essen seit sie denken kann eine große Rolle. Kein Wunder - mit einem Koch als Vater wurde, so lange sie sich erinnern kann, schon immer Wert auf frische Zutaten und gutes Essen gelegt. Das hat abgefärbt! Die eigene Leidenschaft fürs Kochen hat sich mit der Entscheidung für die vegane Ernährung manifestiert. Seit 2015 teilt sie auf Ihrem Blog Mangold & Muskat leckere, vegane Rezepte garniert mit Musikempfehlungen sowie Restaurantempfehlungen und vegane Reiseberichte.

Was du bei veganer Ernährung beachten solltest - 10 Tipps einer Ernährungsberaterin

9. Mai 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Was du bei veganer Ernährung beachten solltest - 10 Tipps einer Ernährungsberaterin Als ausgebildete vegan Ernährungsberaterin weiß Patricia, worauf es bei der pflanzlichen Ernährung ankommt. Heute zeigen wir dir ihre 10 Tipps für eine optimale vegane Ernährung. 1. Nicht nur weglassen, sondern auch hinzufügen Das Wort vegan ist ja schon etwas suboptimal, weil es nur beschreibt, was weggelassen wird - nämliche tierische Produkte. Sehr viel mehr sagt es aber nicht über die Ernährungsform aus. Viele machen den Fehler, dass sie ihre Ernährung gar nicht wirklich umstellen, sondern nur die tierischen Produkte ersetzen. Dann kann sich natürlich auch das gesundheitliche Potential einer pflanzlichen Ernährung nicht vollkommen entfalten. Und außerdem kann es sehr schnell langweilig werden.   Deshalb ist es super wichtig, mit einer großen Offenheit und einer gewissen Neugierde an die Ernährungsumstellung heranzugehen. Es gibt über 40 Tausend (!) verschiedene essbare Pflanzen auf diesem Planeten. Natürlich werden wir davon vielleicht nicht alle mögen. Und es macht auch durchaus Sinn, erstmal bei denen anzufangen, die in deiner Region wachsen. Aber, wenn man eine Ernährungsumstellung richtig angeht, kann ich versprechen: Für jedes Produkt, das du weglässt, kommen mindestens zwei neue hinzu. Sieh das Ganze einfach als eine Art kulinarische Reise, auf der du dein Spektrum an gesunden und leckeren pflanzlichen Lebensmitteln und Mahlzeiten stetig erweiterst.  2. Informiere dich gründlich zu Nährstoffen Keine Ernährungsform ist per se bedarfsdeckend - weder die Mischkost, noch die vegane Kost. Es kommt im Endeffekt immer darauf an, wie der Speiseplan genau zusammengestellt ist.  Um sich grundsätzlich bedarfsdeckend zu ernähren, müssen wir wissen, welche Nährstoffe potenziell kritisch sind, in welchen Lebensmitteln diese enthalten sind und wie ich meinen Bedarf in meinem Alltag konsequent decken kann. Speziell in der veganen Ernährung zählen diese Nährstoffe zu den potenziell kritischen: Proteine, DHA&EPA, Vitamin B12, Vitamin D, Vitamin B2, Kalzium, Eisen, Zink, Selen und Jod. Das klingt erstmal nach einer Menge, bedeutet aber nicht, dass es super schwierig ist, diese abzudecken, sondern nur, dass man ein Auge darauf haben sollte. Die meisten der hier aufgezählten gelten auch für Mischköstler. Mit dem einzigen Unterschied, dass diese nicht immer wieder darauf hingewiesen werden, doch bloß auf ihre Nährstoffe zu achten. Veganer sind gerade deshalb oft sehr besser versorgt, weil sie sich aktiv mit diesen Themen beschäftigen. 3. Bluttest Warum soll man denn jetzt noch Bluttests machen, obwohl man sich gut ernährt? Der Hauptgrund liegt darin, dass nicht nur die Menge der aufgenommenen Nährstoffe darüber entscheidet, was im Endeffekt meinen Zellen zur Verfügung steht, sondern auch die komplexen Prozesse unserer Verdauung und des Stoffwechsels. So können zum Beispiel auch Mischköstler trotz hohem Fleischverzehr an Vitamin B12-Mangel leiden, weil das Vitamin nicht richtig aufgenommen wird. Bluttests zur Prävention von Nährstoffmängeln und damit einhergehenden Krankheiten sind also auch nicht nur ein Thema für Veganer. Leider sind die Symptome meist so diffus, dass wir es nicht auf einen Nährstoffmangel zurückführen oder wir merken es erst so richtig, wenn bereits ein manifester Mangel besteht. Damit ist wirklich nicht zu scherzen. Also lieber einmal jährlich die wichtigsten Werte kontrollieren und man ist auf der sicheren Seite. 4. Die richtigen Supplemente Keine Angst: Nur weil man sich vegan ernährt, braucht man nicht den ganzen Medizinschrank voll mit Pillen und Pulvern füllen. Die eben genannten Bluttests dienen dann als optimale Grundlage, um die richtigen Supplemente und deren Dosis zu bestimmen. Grundsätzlich gilt beim Thema Nahrungsergänzung: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Vorrang sollte immer die Deckung der Nährstoffe über unsere Ernährung haben. Gewisse Supplemente können in zu hoher Dosierung auch Schaden anrichten und es gilt nicht ,,Je mehr, desto besser. Daher rate ich meinen Kunden immer nur zu einer gezielten Supplementation.  5. Erhöhe die Portionsgrößen Good News: Veganer können tendenziell MEHR essen. Wuhu! Denn pflanzliche Lebensmittel sind verglichen mit tierischen Produkten in der Regel kalorienärmer. Daher können und müssen die Portionsgrößen etwas erhöht werden, um gleichviel Kalorien zu sich nehmen. Das mag am Anfang etwas ungewohnt sein und auch der Magen-Darm-Trakt muss sich erstmal an das größere Volumen und die Ballaststoffe gewöhnen. Bei vielen führt das dann dazu, dass sie insgesamt einfach nicht genügend Energie zu sich nehmen und sich schlapp fühlen.  6. Möglichst viele gering verarbeitete Lebensmittel  Wenn man so vor dem Supermarkt-Regal mit der Aufschrift ,,vegan steht, kann man schnell den Eindruck kriegen, dass vegane Ernährung bedeutet, sich von Sojaschnitzel und Lupinennuggets zu ernähren. Schade eigentlich, dass die wirklichen Basislebensmittel der pflanzlichen Ernährung meistens keinen ,,vegan-Sticker haben. Ich empfehle hier die 80/­­20-Regel: Solange ca. 80% deiner Lebensmittel möglichst gering verarbeitet sind, ist immer noch Platz für 20% für alle die industriell verarbeiteten Produkte, wie vegane Schnitzel, Kekse, Soßen und andere Fertigprodukte. Man will ja auch gerne austesten, was die Produkte so draufhaben und die Entwicklung pflanzlicher Alternativen unterstützen. Das Maß ist hier wie so oft entscheidend. 7. Keine Lebensmittelgruppen weglassen Was sind denn die Basislebensmittel einer veganen Ernährung? Es gibt grundsätzlich fünf pflanzliche Lebensmittelgruppen: Obst, Gemüse, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte sowie Nüsse und Samen. Und um sich bedarfsdeckend zu ernähren, ist es wichtig, wirklich alle Lebensmittelgruppen in die Ernährung mit aufzunehmen. Oftmals geschieht dies nicht aus Unwissenheit, dass bestimmte Gruppen wichtig sind oder aus Angst, eine bestimmte Gruppe sei weniger gesund. Das liegt wahrscheinlich an den vielen Extrem-Diäten innerhalb der veganen Ernährung, die bestimmte Lebensmittel oder ganze Gruppen verteufeln. In meinen Augen eine sehr gefährliche Entwicklung. 8. Vorausplanen So einfach es auch in unseren Großstädten geworden ist, sich vegan zu ernähren, kann das vor allem in ländlichen Gebieten schon teilweise noch eine Herausforderung sein. Da kann ich aus eigener Erfahrung sprechen. Auch auf der Arbeit bieten natürlich nicht längst alle Kantinen gesunde vegane Alternativen an. Je nachdem wie deine Lebens- und Arbeitssituation also ist, macht es schon sehr viel Sinn, deine Mahlzeiten im Voraus zu planen. Eigenes Essen mitbringen schont als schönen Nebeneffekt ja auch den Geldbeutel.  9. Connecte dich Gerade als Vegan-Neuling kann man sich sehr schnell als Außenseiter fühlen, wenn man keine Gleichgesinnten in seinem Umkreis hat. Gerade, wenn dann Familie, Freunde und Arbeitskollegen weniger positiv auf die Ernährungsumstellung reagieren, kann das ganz schön herausfordernd sein. Viele schmeißen dann wieder alles hin, weil sie zu viel Gegenwind bekommen. Aber auch hier gibt es eine gute Nachricht: Du bist nicht allein und jeden Tag sollen bis zu 200 neue Veganer in Deutschland hinzukommen. Dank Social Media ist es uns so einfach wie noch nie, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen - egal ob über Instagram oder Facebook Gruppen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, dir Verbündete zu suchen. Trau dich einfach, es lohnt sich! 10. Lass dir Zeit  Viele machen sich am Anfang unnötig viel Druck, sofort von heute auf morgen alles umzustellen. So sehr ich deine Entscheidung, dich vegan zu ernähren, auch unterstütze, finde ich es vollkommen okay, wenn es jeder in seinem Tempo macht. Man braucht sich nicht schlecht zu fühlen, wenn man etwas nicht geklappt hat oder man doch nochmal eine Ausnahme machen musste. Jeder Schritt zählt! Ich hoffe diese Tipps haben dir geholfen und du weißt jetzt, worauf du bei der pflanzlichen Ernährung achten solltest. Wenn du darüber hinaus noch Fragen hast, dir bei bestimmten Themen unsicher bist oder grundsätzlich etwas Hilfe benötigst, deine Ernährung umzustellen, bist du in meinem Ernährungscoaching herzlich willkommen. Gastautorin Patricia Patricia ist zertifizierte und vor allem leidenschaftliche Ernährungsberaterin mit Spezialisierung auf vegane Ernährung. Seit 5 Jahren lebt sie selbst vegan und hilft nun auch Anderen, mit pflanzlicher Ernährung in Bestform zu kommen.  Vor allem liegt es ihr auch am Herzen, für Klarheit rund um Ernährungsmythen zu schaffen und trotzdem dabei den Spaß an der Sache nicht zu vergessen. 

Der Maulwurf Mix von Voelkel - ein natürlicher Durstlöscher für Groß und Klein

3. Mai 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Der Maulwurf Mix von Voelkel - ein natürlicher Durstlöscher für Groß und KleinAnzeige - Kannst du dich auch an die Trinkpäckchen aus der Schulzeit erinnern? Strohalm rein und Durst löschen. War das erfrischend und lecker! Lange Zeit waren die heißgeliebten Drinks nicht mehr so beliebt, insbeodere nicht bei unseren Eltern. Zu viel Zucker, keine guten Inhaltstoffe und somit nicht gerade gesund. Auch in der veganen Ernährung sind Säfte oft ein Problem, da viele mit Gelatine geklärt werden und somit alles andere als vegan sind. Doch es gibt nun ein Produkt, was uns die Kindheitserinnerung zurückbringt und vor allem bio und vegan ist. Keine unnötigen Zusatzstoffe, kein Zuckerzusatz und sogar mit biologisch abbaubaren Trinkhalm! Die Naturkostsafterei Voelkel hat drei leckere und natürliche Demeter-Durstlöscher im praktischen Tetra Pak(R) auf den Markt gebracht, die nicht nur Kindern schmecken. Der Maulwurf Mix bekam seinen Namen vom kleinen Maulwurf, den man aus dem Fernsehen kennt. Die Zeichentrinkfigur erlebt seit über 61 Jahren spannende Abenteuer und erfreut nicht nur Kinderherzen. Nun kommt er mit Voelkels Maulwurf Mix zurück. Die drei verschiedenen Sorten Apfel & Traube, Traube & Beeren und Traube & Zitrone bestehen aus Demeter zertifizierten Direktsäften und stillem Wasser. Auf Zuckerzusatz und künstliche Aromen wurde bewusst verzichtet, um den Saft so natürlich wie möglich herzustellen. Die Säfte kommen außerdem aus biologisch-dynamischem Anbau. Ideal für unterwegs gibt es den Durstlöscher im 0,2l Tetra Pak(R) für 0,99EUR zu kaufen, aber auch im 6er Umkarton mit Memo zum Ausschneiden und Sammeln, ab 5,99EUR. Natürlich umweltfreundlich ist auch der Trinkhalm des leckeren Drinks. Dieser ist nämlich zu 100% biologisch abbaubar. Bei der Herstellung des Kunststoffs wird ein Abfallprodukt der Mineralölindustrie benutzt. Zusätzlich wird ein oxo-biologisch abbaubares Additiv benutzt, aus dem gewöhnlicher Kunststoff zu einem Material mit einer anderen Molekülstruktur wird. Ungeöffnet ist der Trinkhalm 24 Monate haltbar. Sobald man die Verpackung öffnet, beginnt er innerhalb von 2-4 Monaten den Zerteilungsprozess. Der Zusatzstoff zerfällt mit Gegenwart von Sauerstoff. Am Ende dieses Prozesses wurde der Kunststoff in ein Material umgewandelt, was rückstandslos zerfällt. Der Trinkhalm wird dann schließlich zu Kohlendioxid, Wasser und Biomasse ohne Fragmente in der Umgebung zu hinterlassen. Man kann ihn mit normalem Kunststoff entsorgen, jedoch hinterlässt er im Vergleich zu Kunststoff keine Rückstände. Unsere Lieblingssorte des Maulwurfdrinks Jede der drei Sorten hat einen sehr leckeren und natürlichen Geschmack. Besonders gut gefallen hat uns die Sorte Kräutertee mit Traube und Zitrone. Der angenehme Kräutertee-Geschmack hat einen hohen Wiedererkennungswert. Der Nachgeschmack ist dank der Zitrone sehr fruchtig und erfrischend. Insgesamt schmeckt der Maulwurfdrink  äußerst natürlich und frisch, nichts im Vergleich zu typischen, viel zu süßen Trinkpäckchen. Infos zu Voelkel Voelkel stellt seit über 80 Jahren traditionelle Frucht-und Gemüsesäfte, hochwertige Erfrischungsgetränke, Fruchtsaftvariationen und prickelnde BioZisch Limonaden in Demeter- und Bioqualität her. Das vielseitige Sortiment umfasst über 200 verschiedene Produkte und lässt keine geschmacklichen Wünsche offen. Die Bio-Kelterei im Wendland ist auch heute noch in Familienhand. Stefan Voelkel und seine Söhne haben in der Naturkostsafterei ihre Berufung gefunden und unterstützen das Unternehmen mit ihrem individuellen Können. Jacob Voelkel ist seit 2017 neben seinem Vater auch Teil der Geschäftsführung. Seit diesem Jahr sind nun auch Jurek und Boris Voelkel, sowie der kaufmännische Leiter Christian Harder, Teil der Geschäftsführung. Voelkel ist besonders wichtig, dass auf die Natur und die Gesellschaft Rücksicht genommen wird. Deswegen wurde Voelkel 2011 in eine Stiftung überführt, welche sich für die Förderung einer ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit einsetzt. Die Demeter-Naturkostsafterei wurde 2017 auch für ihr großes Umwelt-und Klimaschutzengagement mit dem B.A.U.M Umweltpreis ausgezeichnet. Voekel engagiert sich außerdem stark für die Erhaltung der Artenvielfalt, insbesondere für den Anbau von samenfesten Gemüsesorten. ***Gewinnspiel*** Wir verlosen gemeinsam mit Voelkel 5 Pakete mit je drei Sorten Maulwurf Mix.  Die leckeren Durstlöscher schmecken jung und alt und sind perfekt für unterwegs! Ob ihr selbst mal wieder Kind sein wollt oder ob ihr es euren Kindern gebt, der Maulwurf Mix erfrischt jeden mit seinem natürlich-fruchtigem Geschmack. Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Voraussetzungen für die Teilnahme am Gewinnspiel: Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum gerade du den Saisonkalender haben möchtest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Maulwurf an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 10.05.2019 um 12:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 11.05.2019 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook oder Instagram und wird in keiner Weise von Facebook oder Instagram gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Voelkel. Vielen Dank! (C)Zdenek Miler Agentur: WDR mediagroup GmbH

VeganMeetups - wie Picknicke offline verbinden

28. April 2019 Deutschland is(s)t vegan 

VeganMeetups - wie Picknicke offline verbindenAnzeige - Knapp 60 junge Menschen, die sich an einem Frühlingstag bei Sonnenschein im Park treffen, interessante Gespräche, gute Laune, Yoga und ein ausgiebiges Buffet an selbstgemachten veganen Speisen - all das und noch viel mehr gab es beim veganen Meetup in Köln. Copyright: Jasna Janekovic Was sind Vegan Meetups? Die veganen Meetups wurden von Laura (@laurafuitfairy) und Lina (@linalemondrop) ins Leben gerufen, mit der Idee Menschen zu verbinden, die die gleichen Interessen haben: eine gesunde Ernährung und ein bewusster Lebensstil. Doch oft reichen die Interessen über Veganismus hinaus - Reisen, Achtsamkeit, Spiritualität und Yoga sind häufig Themen, über die gemeinsam geplaudert werden. Die Meetups finden sowohl deutschlandweit als auch teilweise in der Schweiz und in Österreich statt und sind besonders im letzten Jahr stark gewachsen. Copyright: Judith Schönenberg Wie funktionieren Meetups und wer kann kommen? Auf dem Instagram Account @veganmeetups werden alle grundlegenden Infos zu anstehenden Picknicks veröffentlicht. Des Weiteren gibt es zu jeder Stadt eine zugehörige WhatsApp Gruppe, in der Details zur Organisation geklärt werden. Die meisten Meetups finden draußen statt, wenn das Wetter es zulässt. Ganz nach dem Motto ,,come as you are, darf jeder kommen - egal ob vegan oder nicht. Die einzige Voraussetzung ist, etwas veganes selbstgemachtes Essen mitzubringen. Somit entsteht ein buntes Buffet an leckeren Speisen. Hilfreich ist es außerdem, eigenes Wasser sowie Besteck und Teller für das Essen mitzubringen. Ebenfalls sollte an eine Picknickdecke oder gegebenenfalls Yogamatte gedacht werden, um sich auf der Wiese bequem zu machen. Die Meetup Saison ist eröffnet Das erste vegane Meetup der diesjährigen Saison fand am 06. April in Köln statt. Die Picknicksaison wurde somit eröffnet. Treffpunkt war der Adenauer Weiher, ein ruhiger Park mit angelegtem Weiher. Bei Sonnenschein und angenehmen 20° Grad kamen an diesem Tag mehr als 60 Menschen zusammen, um einen entspannten Nachmittag mit leckerem Buffet zu verbringen. Geteilt wurde das Buffet in eine herzhafte und eine süße Ecke, um sich einen besseren Überblick zu verschaffen. Fündig sollte hier jeder werden. Vom Pad Thai Salat über Pizzaschnecken und Mango-Tiramisu bis hin zu Süßkartoffel-Brownies und dem obligatorischen Bananenbrot war für jeden Geschmack etwas dabei. Nachdem zahlreiche Fotos vom Buffet geschossen wurden, nahm sich jeder seine Portion und das Essen konnte beginnen. Copyright: Judith Schönenberg Copyright: Judith Schönenberg Yoga und Qi Gong - Good vibes garantiert Jeder, der selbst einmal Teil das Meetups war kann es bezeugen: good vibes und positivity schweben in der Luft.  Vielleicht liegt es an den inspirierenden Gesprächen, vielleicht aber auch an den anschließenden gemeinsamen Aktivitäten, was die Picknicke zu einem magischen Event machen. Denn für alle, die sich nach dem Essen nach etwas Bewegung sehnen, kommt die anschließende gemeinsame Yoga-Runde zu Gute. Zusammen mit Yoga-Lehrerin Jacky (@colourful_­movement) wurde über eine Stunde gemeinsam Yoga praktiziert und meditiert. Und auch hierbei gilt: come as you are. Egal, ob Anfänger oder Fortgeschrittener, Yoga bietet sich für jeden. Spaß und Entspannung stehen hier im Vordergrund. Besonders nach dem Essen tat es gut, sich auch ein bisschen körperlich zu bewegen und dafür war der leichte Yoga Flow von Jackie perfekt, um den Tag ausklingen zu lassen., so Laura (@laurafruityfairy). Copyright: Judith Schönenberg Neben Yoga wurde zum ersten Mal auch Qi Gong beim veganen Meetup angeboten. Benjamin alias BenWangChongLong führte die Gruppe in die chinesische Kampfkunst ein. Die Bewegungsform bringt Körper, Geist und Atmung in Einklang und zeigt ihre entspannende Wirkung besonders, wenn sie in der Natur praktiziert wird. Vor allem mit so vielen Teilnehmern auf einmal, wird der kollektive Spirit enorm gehoben - gute Laune garantiert. Copyright: Judith Schönenberg Wenn auch du Interesse hast, an einem vegan Meetup teilzunehmen, schaue am besten auf Instagram bei @veganmeetups vorbei. Dort findest du alle nötigen Informationen. Sollte deine Stadt nicht dabei sein, kontaktiere gerne die Administratoren des Accounts und mit Sicherheit kannst auch du bald ein Picknick in deiner Stadt realisieren. Wir freuen uns auf dich! Copyright: Judith Schönenberg Ein herzlichen Dank für die schönen Bilder von Judith Schönenberg zeitreise-fotografie.de Gastautorin Sabrina Kröffges Sabrina ist 22 Jahre alt und studiert in Köln Medienkommunikation und Journalismus. Nach ihrem Studium möchte sie sich als Social Media Marketerin selbstständig machen. In ihrer Freizeit befasst sie sich mit einer bewussten Lebensweise. Neben Yoga und Spiritualität gehören auch Reisen zu ihren Hobbies, über welche sie auf ihrem Blog berichtet. Schau doch mal vorbei

Vegane Schokomuffins mit Kaffee

25. April 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Schokomuffins mit KaffeeAnzeige - Also wenn es ein Gebäck gibt, welches immer überzeugt, dann sind das definitiv Schokomuffins. Wenn diese dann auch noch super schnell zubereitet sind und nach einem Hauch von Kaffee schmecken... Wer könnte da widerstehen? Wir zeigen euch heute vegane Schokomuffins mit Kaffee und einer ganz besonderen Schokolade von RITTER SPORT. Ihr habt Lust auf kleine Schokobomben für den kleinen Hunger auf etwas Süßes? Diese veganen Muffins sind schön fluffig und dennoch richtig schokoladig. Außerdem kommen sie mit genau 10 Zutaten aus, die ihr wahrscheinlich alle bereits im Vorratsschank habt. Vegane Schokomuffins sind unser liebstes To-Go Gebäck, denn jeder kann sie in die Hand nehmen und auf einer Feier fühlt sich keiner benachteiligt, weil jeder ein gleichgroßes Kuchenstück bekommt. Verdoppelt dieses vegane Backrezept, um noch mehr Muffins zu backen oder gebt noch ein paar Beeren dazu. Das schmeckt auch sehr gut! Diese saftigen Schokomuffins backen wir mit der neuen Kakao-Klasse von RITTER SPORT. Das Besondere an dem Schoko-Trio ist das Single Origin-Prinzip. Für jede Sorte verwendet Ritter Sport Kakao aus jeweils nur einem Anbauland: Ghana, Nicaragua und Peru. Und das Tolle ist, dass zwei der drei neuen Sorten komplett vegan sind! Wie für alle Sorten bezieht RITTER SPORT auch für die Kakao-Klasse ausschließlich zertifiziert nachhaltigen Kakao. Denn das Familienunternehmen setzt sich auch dafür ein, die sozialen und ökologischen Bedingungen im Kakaoanbau zu verbessern. Die beiden veganen Sorten der Kakao-Klasse enthalten übrigens nur drei Zutaten: Kakaomasse, Kakaobutter und Zucker! Mehr braucht man auch nicht, um den besten Geschmack rauszuholen: denn die Schokoladen sind beide super cremig und zergehen auf der Zunge. Bei der Kakao-Klasse kann man wirklich schmecken, was für ein toller und vielfältiger Rohstoff Kakao eigentlich ist. Und man bekommt auch so etwas wie ein Bewusstsein für den gesamten Prozess vom Anbau bis zum fertigen Produkt im Supermarkt. 61 % - Die Feine aus Nicaragua ,,Die Feine hat einen Kakaoanteil von 61 % und besticht durch den blumigen sowie nussigen Geschmack. Der Kakao kommt aus langfristigen Partnerschaften in Nicaragua, wo Ritter Sport Bauern im nachhaltigen Kakaoanbau unterstützt. Wir finden diese Sorte besonders cremig und können gar nicht aufhören zu naschen! 74 % - Die Kräftige aus Peru ,,Die Kräftige hat eine besonders intensive und kakaoige Note. Die vollmundige Sorte mit Kakao aus Peru überzeugt alle Schokoladengenießer. Sie wird mit weniger Zucker produziert und ist somit perfekt für den kleinen Naschanfall zwischendurch und richtig schokoladige Backrezepte! Porbiert gleich unsere vegane Schokomuffins mit Kaffee aus. Wenn ihr noch Lust auf mehr vegane Backrezepte habt, dann gibt es drei leckere Muffin-Rezepte für euch: Blaubeermuffins, Schoko Lava Cake und gesunde Schokomuffins ohne Mehl und Zucker. Viel Spaß beim Nachbacken! Vegane Schokomuffins mit Kaffee Zutaten - 240 ml Pflanzendrink - 1 EL Apfelessig - 50 ml Kokosöl (flüssig) - 120 g Rohrohrzucker - 3 EL Kakaopulver - 3 EL Kaffeepulver - 210 g Mehl - 1 TL Backpulver - 1 Prise Salz - 1,5 Tafeln RITTER SPORT Die Feine 61 % Zubereitung 1. Zunächst den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Ein Muffinblech mit Papiermuffinformen auslegen. 2. Anschließend Pflanzendrink und Apfelessig verrühren, dann Kokosöl dazu geben. 3. Nun die restlichen Zutaten (außer Schokolade) in die Schüssel geben und mit einem Schneebesen klümpchenfrei rühren. 4. Zum Schluss die Schokolade in kleine Stückchen schneiden und 2/­­3 davon untermischen. 5. Den Teig in die Muffinförmchen geben und die restlichen Schokostückchen auf den Muffins verteilen. 6. Danach werden die veganen Muffins auf der mittleren Schiene 15-18 Minuten gebacken. Mit einem Stäbchen könnt ihr testen, ob die Schokomuffins durchgebacken sind! Diese veganen Schoko-Kaffee-Muffins schmecken super zu einer zusätzlichen Tasse Kaffee, aber auch für unterwegs eignen sie sich super. Wenn ihr keinen Kaffee mögt, dann könnt ihr auch nur vegane Schokomuffins backen. Dafür einfach das Kaffeepulver weglassen und nur 200 ml Pflanzendrink verwenden!

Was essen vegane Sportler?

12. April 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Was essen vegane Sportler?Muskelaufbau und Fettverbrennung mit veganer Ernährung Tipps von unserem veganen Personal Trainer Sebastian Stühmer Im Allgemeinen ist das Feedback zu einer rein pflanzlichen Ernährung wesentlich positiver als noch vor einigen Jahren. Wenn es darum geht, dass man sich regelmäßig sportlich betätigt, erscheinen jedoch oft viele Fragezeichen. Ausreichend Eiweiß? Vegan? Thema Nummer 1 ist natürlich Protein. Aber eben auch, wie man denn mit einer veganen Lebensweise Fett verlieren oder Muskeln aufbauen kann. Oftmals liegt das daran, dass Eiweiß in erster Linie mit Fleisch, Fisch, Eiern und Milchprodukten assoziiert wird. Alles was übrig bleibt, ist pflanzlich. Also z.B. Getreideprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse. Wie kann man nun trotzdem ausreichend Eiweiß zu sich nehmen, besonders wenn man vegan Muskeln aufbauen möchte? Bevor wir hierauf näher eingehen, gilt es zu klären, wieviel Eiweiß benötigt wird. Im Allgemeinen sprich man von grob einem Gramm Eiweiß je Kilogramm Körpergewicht (Übergewicht bzw. Menschen mit schweren Knochen ausgeschloßen). Einfach ausgedrückt - eine 55 Kilo leichte Frau sollte etwa 55 Gramm Eiweiß am Tag zu sich nehmen. Ein 80 Kilo schwerer Mann ca. 80 Gramm Eiweiß. Das gilt auch bei Hobbysportlern (1x die Woche Yoga, 1x die Woche lockeres Fußball spielen). Trainiert man jedoch intensiv Fitness nach einem sinnvollen Plan mehrmals die Woche, steigt der Proteinbedarf. Mindestens 1,5 Gramm je Kilogramm Körpergewicht sollte nun täglich zugeführt werden. Dies gilt natürlich auch bei anderen Sportarten, welche ebenfalls mehrmals die Woche mit entsprechender Intensität ausgeführt werden. Warum? Weil das zuvor erwähnte eine Gramm nur den grundsätzlichen Bedarf deckt. Nun muss der Körper jedoch mehr Eiweiß erhalten, da dies die Regeneration und den Muskelaufbau unterstützt. Das härteste Training bringt nur einen Bruchteil an Erfolg, wenn die Ernährung nicht dauerhaft dem Ziel angepasst ist. Wie kommt man nun zu ausreichend Protein, wenn die vermeintlich besten Quellen wegfallen? Das Besondere liegt hierbei in der Kombination der oben genannten pflanzlichen Produkte Getreide, Hülsenfrüchte, Nüsse. Diese sind nicht nur wertvolle Kohlenhydrat-, Ballaststoff- und Fettlieferanten, sondern enthalten unterschiedliche Aminosäuren. Da Eiweiß aus Aminosäuren besteht und wir mit der Kombination dieser Lebensmittel verschiedene Aminosäuren zusammenführen, ergänzen sich diese gegenseitig und es entsteht eine sehr gute biologische Wertigkeit. Vegan Körperfett abbauen? Der eine oder andere mag nun denken, dass diese Zusammenstellung nicht geeignet ist für den Abbau von Körperfett, da bei gängigen Methoden wie Low Carb oder Low Fat zwei von drei unserer oben genannten Lebensmittel entfallen. Manchmal auch die Hülsenfrüchte. Ein Gewichtsverlust oder auch der Abbau von Körperfett ist jedoch immer dann der Fall, wenn der Leistungsumsatz höher ist als die zugeführten Kalorien. Anders ausgedrückt, muss der Körper im Rahmen des Alttags mehr Energie aufbringen als ihm über die Ernährung zur Verfügung gestellt wird. Dann muss er auf körpereigene Reserven zurückgreifen. Wichtig: Isst man einfach nur ohne Planung unterkalorisch und verfolgt keinen durchdachten Trainingsplan, nutzt der Körper auch Muskulatur als Energiequelle, nicht nur Körperfett. Es sinkt also das Gewicht auf der Waage, aber auch die Muskelmasse. Sebastian Stühmer Muskeln erhalten? Muskeln aufbauen? Unabhängig davon wieviel oder wenig Muskeln man denn nun mit sich rumtragen möchte, sollte jeder darauf bedacht sein, mindestens ein gewisses Level zu halten. Dies ist dadurch begründet, dass der Mensch ab dem 25./­­30.Lebensjahr Muskulatur abbaut. Im zunehmenden Alter wird dies problematisch, da sich Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke gegenseitig bedingen. Wird also die Muskulatur schwächer, wirkt sich dies auf alle zuvor genannten Bereiche ebenfalls aus. Somit empfiehlt es sich, regelmäßig die Grund-Fitness zu trainieren und ausgewogen zu essen. Das muss natürlich nicht immer sein. Hat man mal eine Urlaubswoche und das Training wird während der Zeit pausiert, ist das okay. Isst man mal den einen oder anderen süssen Snack oder ein Cheatmeal, ist aus meiner Sicht auch das in Ordnung. Natürlich ist das für den Körper nicht positiv. Aber ich finde, dass hier nach dem 80/­­20-Prinzip gehandelt werden kann. Warum? Einfach weil mir dies bei dem Großteil meiner Kunden immer wieder auffällt. Lieber alles etwas entspannter angehen und langfristig durchziehen, als auf alles für immer verzichten wollen und nach zwei Wochen abbrechen und alles hinschmeißen. Wenn nun also eine Mahlzeit beispielsweise aus Vollkornnudeln, Sojageschnetzeltem und einer Mandelsoße besteht, ist man zum einen auf der sicheren Seite was die Makronährstoffversorgung (Kohlenhydrate, Protein und Fette) betrifft und durch die unterschiedlichen Aminosäuren auch in Bezug auf Eiweiß. Hier gibt es verschiedene Varianten und etliche Rezepte, wie man aus den Kategorien kombinieren kann. Hat man erstmal eine Handvoll Gerichte gefunden, ist man ausgewogen und mit gutem Geschmack unterwegs. Was fehlt noch? Die Mikronährstoffe. Vitamine, Mineralien und Spurenelemente sind hautsächlich in Obst und Gemüse zu finden. Ich bevorzuge hierfür mehrmals die Woche, meist täglich zum Frühstück, einen grünen Smoothie. Für meine Frau und mich besteht dieser aus: - einer Handvoll Rucola - einer Handvoll Pak Choi - zwei Bananen - einer Handvoll verschiedene Beeren - ein Daumen-großes Stück Ingwer - zwei Teelöffeln Kokonussöl - 50 Gramm Haferflocken - 60 Gramm Eiweiß - etwas Agavendicksaft - Wasser nach Bedarf Hierbei sind also auch die Makronährstoffe enthalten. Für mich ist es so jedoch am bequemsten, regelmäßig frisches Blattgemüse zu mir zu nehmen. Selbstverständlich kann bei den oben beschriebenen Hauptmahlzeiten auch frisches Gemüse hinzugegeben werden. Also neben Blattsalaten auch Paprika, Zucchini, Champignons usw.. Wer sich größtenteils wie oben beschrieben ernährt, ist gesundheitlich sehr gut dabei. Bezüglich eines körperlichen Ziels (Körperfett abbauen, Gewicht halten, Muskeln aufbauen) empfehle ich wie oben erwähnt die Kalorien der täglich Mahlzeiten grob im Blick zu behalten, aber keine der genannten Komponenten ersatzlos zu streichen. Möchte man aufgrund des gewünschten Fettverlusts die Kalorien reduzieren, verringert man einfach den Anteil der Kohlenhydrate und steigert dafür den des Gemüses. Genau das Gegenteil ist beim Muskelaufbau der Fall. Kohlenhydrate werden erhöht, damit man überkalorisch isst und der Körper eine Grundlage für den Aufbau hat. Beim Halten des Gewichts pendelt man sich dementsprechend einfach in etwa bei seinem täglichen Leistungsumsatz ein. Was das eigentliche Hunger-/­­Appetitgefühl betrifft, sollte jeder auf seinen Körper hören und sich weder zum Essen zwingen, noch hungern. Der eine fühlt sich mit fünf kleinen Mahlzeiten besser, der andere mit drei klassischen Hauptmahlzeiten. Abschließend bleibt zu sagen, dass man dem Körper viel Abwechslung im Rahmen der Lebensmittelwahl geben sollte und dies in sinnvollen Mengen. Einen riesigen Obstteller am Abend brauch man genauso wenig wie einen Liter Eis zum Frühstück des Cheatdays. So lange man für sich eine Variante findet, die eher zum Lebensstil passt, als das sie eine kurzfristige Diät ist, ist man auf einem guten Weg. Durch die oben genannten Möglichkeiten, hat man viele Variationen was die Mahlzeiten betrifft. So muss keiner das Gefühl haben auf etwas zu verzichten und kann trotzdem je nach Bedarf seine Ziele erreichen.

Vegan-Klischee ade - Wir gehen den Mythen auf den Grund

2. April 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan-Klischee ade - Wir gehen den Mythen auf den GrundAnzeige - Wer kennt das nicht: Man plaudert gemeinsam mit Freunden am Esstisch oder sitzt mit Kollegen beim Mittagessen. Das beliebteste Thema in solchen Runden ist wohl das Essen selbst. Jeder hat seine eigenen Ansichten, vor allem zum Begriff gesund und oftmals wird mit Halbwahrheiten, eigenen Erfahrungen oder Vermutungen während des Gespräches um sich geworfen. Gerade der Veganismus ist ein Thema, zu dem jeder etwas zu sagen hat, weshalb sich Veganer des Öfteren Spekulationen anhören müssen, vor allem in einer gemischten Gruppe. Viele von ihnen haben dann das Gefühl, in die Ecke gedrängt zu werden. Bei Aussagen wie Als Veganer leidet man an Eisenmangel oder Ohne Vitamin B12 kann das böse ins Auge gehen haben die meisten nicht das gebündelte wissenschaftliche Know-how, um dem Vorurteil entgegen zu wirken. Das soll sich dank Niko Rittenau nun ändern. Die wissenschaftlich fundierte Nährstoff- und Warenkunde für Jedermann ,,Das Wissen zur Warenkunde [...] zusammen mit dem Wissen über die Nährstoffbedarfsdeckung [...]  können dabei helfen, einen eigenen, bedarfsdeckenden veganen Speiseplan zusammenzustellen, besser über die weitverbreiteten falschen Vorurteile [...] zu wissen und diese evidenzbasiert entkräften zu können. Mit dieser Aussage beendet Niko Rittenau, Autor des neusten veganen Ratgebers ,,Vegan-Klischee ade!, den ersten Teilabschnitt seines Buches. Dabei kann dieses Zitat nicht besser sein, um sein neues Meisterwerk zu beschreiben. Unterteilt in drei Teilbereiche, geht Niko Rittenau in seinem Werk zunächst auf wissenschaftliche Veröffentlichungen der DGE, der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V., und vergleichbare Institute weltweit ein, beschreibt deren Positionierung zur rein pflanzlichen Ernährungsweise und weist auf eine kritische Auseinandersetzung hiermit hin. Denn vegan ist nicht gleich vegan und nicht jede Studie gibt den Unterschied wider. ,,Die Quintessenz ist, dass zwar jede vollwertige rein pflanzliche Ernährung automatisch eine vegane Ernährung ist, aber nicht jede vegane Ernährung auch eine vollwertige rein pflanzliche Ernährung darstellt. Ein Grundlagenwerk, das Klarheit schafft Im zweiten Teil des Buches wird jedem von der DGE als kritisch eingestuften Nährstoff ein eigenes Kapitel gewidmet, über deren Notwendigkeit für den menschlichen Körper aufgeklärt und worin sie in der pflanzlichen Ernährung vorkommen. Dabei ist Vitamin B12, der wohl bekannteste und weit umstrittenste, nicht das einzige Thema in diesem Buch. Omega-3-Fettsäuren sind bekanntlich über den Verzehr von Fisch zu beziehen. Dass Fische diese wertvollen Fette jedoch über Mikroalgen aufnehmen, ist weit weniger bekannt. Vitamin D wird hingegen über die Haut aufgenommen und ist wichtig für die Knochengesundheit. Gerade in sonnenarmen Gebieten muss auf eine ausreichende Zufuhr geachtet werden. Nur worauf muss geachtet werden? Und ist Vitamin D3 und D2 das gleiche? Ebenso Jod, Zink und Selen - sie alle sind wichtige Nährstoffe, die der Körper braucht. Niko Rittenau geht ihnen auf den Grund und lässt dabei keine Fragen offen. Ein weiterer Aspekt in der Kritik ist das Protein. Milch gibt Kalzium, stärkt die Knochen und deckt zum großen Teil den Proteinbedarf des Tages - so denken viele Menschen. Doch dass pflanzliches Protein auch über Hülsenfrüchte bezogen werden kann, bedenken die wenigsten. Hierfür findet sich ebenfalls ein extra Kapitel in Vegan Klischee ade. Was die anderen Lebensmittelgruppen Vollkorngetreide, Obst und Gemüse alles zu bieten haben, lest selbst! Gesondert erläutert er die Kontroverse um Sojaprodukte und deren negativ behaftete Publicity und gibt hierzu dem Leser ein wissenschaftliches Werkzeug an die Hand, kritischen Stimmen entgegen treten zu können. Sein Ziel ist erreicht: Niko Rittenau erschafft mit seinem Buch ein Grundlagenwerk für jeden, mag er vegan oder ernährungswissenschaftlich interessiert sein. Skeptiker oder Befürworter, egal mit welcher Einstellung es gelesen wird, das Buch schafft es, Vorbehalte zu entkräften und mit den Mythen und Klischees rund um die kritisch behafteten Nährstoffe aufzuräumen. Weg von den gängigen Klischees Selen, Jod, Eisen und ganz besonders Vitamin B12 - all diese Nährstoffe sind in Bezug auf die vegane Ernährung in Verruf geraten. Der klassische Veganer leidet an Nährstoffmangel noch und nöcher, so ist oft noch der allgemeine Eindruck in der Gesellschaft. Niko Rittenau räumt gründlich mit den Klischees auf. Auch wenn Kritiker es nicht glauben mögen, Ernährungsexperten sind der Meinung, dass die rein pflanzliche Ernährung dem menschlichen Körper gut tut: ,,[...] durch eine gezielte Lebensmittelauswahl und gute Planung ist es möglich, eine vegane Kost zusammenzustellen, bei der kein Nährstoffmangel auftritt. (Veröffentlichung DGE-Autor) Gewappnet für Kritiker Schlussendlich stellt Niko Rittenau mit seinem wissenschaftlich fundierten Ratgeber die Weichen für einen offenen, ehrlichen Umgang mit der rein pflanzlichen Ernährung. Mit bestem Wissen und Gewissen trägt er den aktuellsten wissenschaftlichen Kenntnisstand zusammen und macht es für die breite Masse zugänglich. Kein Thema kommt zu kurz, kein Mythos bleibt unangetastet. Es ermöglicht jedem Leser, sich ein umfassendes Bild zu machen und seinen eigenen Speiseplan zu bereichern. Dabei liegt dem passionierten Koch jedoch eines weiterhin am Herzen:  ,,Bei aller Wichtigkeit einer gut geplanten veganen Ernährung sollte dabei aber die Freude am Essen niemals auf der Strecke bleiben, und es gilt eine Ernährungsweise zu finden, die alltagstauglich, machbar und genussvoll ist und das eigene Leben bereichert und nicht unnötig verkompliziert. Über den Autor Der gebürtige Österreicher hat sich in seinen jungen Jahren schon früh mit dem Veganismus und einer rein pflanzlichen Ernährung auseinandergesetzt, wie er uns in diesem Interview berichtet. Begonnen als Vegetarier, absolvierte er während seiner Touristikausbildung eine Nebenqualifikation als Koch. Niko Rittenau ist mittlerweile studierter Ernährungsberater und geht neben seinen Kochkursen und Shows mit Vorträgen auf Tour oder lehrt als Dozent an dem Plant Based Institute, für das er ebenfalls Mitbegründer ist. Er ist der Meinung:  ,,Eine vegane Ernährung ist nicht die Lösung für alle Probleme dieser Welt und auch nicht das Wundermittel, zu dem es manchmal ernannt wird, aber es ist eine sehr einfache und effiziente Möglichkeit, Umwelt- und Tierschutz mit gesunder Ernährung zu kombinieren. In der Essentials Masterclass Vol.2 lernst du die wichtigsten Ernährungsgrundlagen und trainierst deine Fertigkeiten für eine abwechslungsreiche pflanzliche Küche die einfach begeistert. Im neuen Online-Seminar geht es von wichtigen theoretischen Grundlagen mit Ernährungswissenschaftler Niko Rittenau und Tipps aus dem praktischen Koch-Nähkästchen von Profikoch Sebastian Copien über die Zubereitung von wundervollen und süchtig machenden Käsealternativen wie Mozarella, Schmelzkäse und Mandelricotta hin zu bunt-knackigen Salaten mit aromatischen Dressings, um allen Salat Miesepetern das gesunde Grün näher zu bringen. Buch Vegan-Klischee ade! direkt online bestellen Ab sofort könnt ihr das Buch Vegan-Klischee ade! kaufen. Niko Rittenau räumt wissenschaftlich fundiert mit den häufigsten Vorurteilen gegenüber der veganen Ernährung auf. Evidenzbasiert, aber allgemein verständlich, beantwortet das Buch wichtige Fragen zur Versorgung mit essentiellen Nährstoffen wie Protein, Eisen, Calcium, B12, Omega 3 und weiteren. Bei richtiger Auswahl und Zubereitung der Lebensmittel kann eine vegane Ernährung gesundheitsförderlich und effektiv in der Prävention chronisch-degenerativer Erkrankungen sein - und dieser Ratgeber zeigt worauf es dabei ankommt. Es wird auch erläutert, warum manche Ernährungsgesellschaften eine vegane Ernährung für alle Altersgruppen empfehlen, während andere davon abraten.   *** Gewinnspiel *** Wir  verlosen zwei Bücher ,,Vegan-Klischee ade! von Niko Rittenau.  Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Voraussetzungen für die Teilnahme am Gewinnspiel:  Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum gerade du dieses Buch haben möchtest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Vegan-Klischee an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 09.04.2019 um 12:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 10.04.2019 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook oder Instagram und wird in keiner Weise von Facebook oder Instagram gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Anzeige, da dieser Artikel Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. 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10 vegane Proteinquellen für viel Power

30. März 2019 Deutschland is(s)t vegan 

10 vegane Proteinquellen für viel PowerDie vegane Ernährung ist sehr nährstoffreich und gesund. Doch woher bekommt man eigentlich die notwendigen Proteine? Wir stellen dir 10 vegane Proteinquellen vor, die du ganz einfach in deine alltäglichen Mahlzeiten integrieren kannst. Pflanzliche Proteine Viele Kritiker der veganen Ernährung bemängeln oft, dass es nicht genügend pflanzliche Proteinquellen gäbe. Proteine zu sich zu nehmen sei in der veganen Ernährung schwierig. Das ist natürlich absolut falsch! Es gibt reichlich pflanzliche Lebensmittel, die uns mit allen nötigen Proteinen versorgen und dazu auch noch wirklich lecker sind. Außerdem sind pflanzliche Eiweißquellen cholesterin- und fettarm und sind daher auch um einiges gesünder, als tierische. Was sind überhaupt Proteine und wofür brauchen wir sie? Proteine, bzw. Eiweiße, sind wichtige Makronährstoffe, die unter anderem für den Erhalt unserer Muskeln und für den Aufbau der Knochen notwendig sind. Sie liefern uns Aminosäuren, die lebensnotwendig sind, da diese vom Körper nicht selbst hergestellt werden können. Unser ganzes Immunsystem profitiert von Proteinen, sie bilden Antikörper und fördern den Sauerstofftransport im Blut. Auch für das Bindegewebe und die Haut sind Proteine essenziell. Empfehlenswert sind mindestens 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht. Das heißt also, dass jemand der 70 kg wiegt ungefähr 56g Eiweiß zu sich nehmen sollte. Sollest du aber speziell Muskeln aufbauen wollen oder Ausdauersport machen, erhöht sich der Proteinbedarf. Deinen genauen Proteinbedarf kann auch ein Ernährungsberater oder ein Arzt bestimmen. Unsere Top 10 der veganen Proteinquellen: Linsen Rote Linsen beinhalten ca. 26,7g pflanzliches Eiweiß. Sie sind leicht verdaulich und lassen sich ganz leicht in den Ernährungsplan integrieren. Sie regen den Stoffwechsel an und sorgen auch für schöne Haut, da sie reichlich Zink beinhalten. Dieses Linsencurry mit Reis ist super lecker und gesund!     Kidneybohnen Bohnen sind richtige Nährstoffbomben und sehr sättigend. In 100g Kidneybohnen sind 24g Protein enthalten, aber auch reichlich Ballaststoffe und Magnesium.Somit sind die Hülsenfrüchte sehr gesund und vor allem auch noch lecker! Dieses Rezept mit Kidneybohnen ist voller Proteine!     Mandeln Nüsse sind bekannt für ihren hohen Nährstoffgehalt und auch Mandeln beinhalten Unmengen an Proteinen. In 100g Mandeln stecken ca. 24g pflanzliches Eiweiß. Die leckeren Nüsse beinhalten außerdem reichlich Magnesium, Vitamin B und E und sind somit sehr gesund. Mandeln dienen als Basis von leckeren Energyballs. Die proteinreichen Snacks kannst du ganz einfach zubereiten.     Quinoa Das Pseudogetreide Quinoa beinhaltet 15g Protein pro 100g und liefert dir somit eine große Menge an pflanzlichem Eiweiß. Quinoa enthält außerdem lebenswichtige Nährstoffe wie z.B. Eisen und Vitamin B2.  Dieses veganes Quinoa-Powerfrühstück ist versorgt dich mit zahlreichen Nährstoffen.     Tofu Das kalorienarme Sojaprodukt Tofu ist aus der veganen Ernährung nicht mehr weg zu denken. 100g Tofu enthalten ca. 14g Protein. Es versorgt unseren Körper außerdem mit reichlich Eisen, Magnesium und Kalzium. Ob gegrillt oder gebraten, Tofu ist vielseitig einsetzbar. Zum Beispiel lässt sich daraus veganes Rührei machen.   Haferflocken Haferflocken sind sättigend und gut für den Magen-Darm-Trakt. Außerdem beinhalten sie 12,5g Protein auf 100g. Sie haben eine exzellente Nährstoffbilanz, da sie zahlreiche Mineralstoffe und Vitamine enthalten. Mit Haferflocken kannst du leckere Frühstücksrezepte kochen, wie zum Beispiel dieses.   Kichererbsen Ganze 7,5g Protein pro 100g sind in Kichererbsen enthalten. Kichererbsen beinhalten vor allem die Aminosäure Lysin, welche für uns essenziell ist. Auch Zink, Eisen und Magnesium sind in den kleinen gelben Erbsen enthalten. Alles gute Gründe, um die leckeren Hülsenfrüchte in euren Speiseplan aufzunehmen.  Ein gesundes Gemüsecurry mit Kichererbsen schmeckt gut und ist sehr gesund!     Erbsen Erbsen beinhalten 6,8g Eiweiß auf 100g. Wie alle Hülsenfrüchte sind sie sehr gesund. Man sollte Erbsen aber nicht roh essen, da sie die gesundheitsschädlichen Lektine enthalten. Gekocht sind Erbsen aber genießbar und lassen sich in viele Gerichte integrieren, wie zum Beispiel in vegane Mac & Cheese.   Brokkoli Auch Brokkoli ist eine sehr gute Proteinquelle. 100g beinhalten ca. 3,8g Eiweiß. Das kalorienarme Kreuzblütengewächs liefert wichtige Nährstoffe in ausreichender Menge, wie z.B. Kalium und Vitamin C. Schau doch mal hier, ein echt leckeres und gesundes Rezept mit Brokkoli!   Kartoffeln Kartoffeln sind schon seit Jahrhunderten eines der Hauptnahrungsmittel der ganzen Welt. Sie beinhalten 1,9g Protein pro 100g. In Kartoffeln enthalten viele Kohlenhydrate und sind alles andere als Dickmacher! Sie sind kalorienarm und sehr gesund! Ein veganer Kartoffelsalat ist super lecker und einfach zuzubereiten.    Zusätzliche Fakten zum Thema pflanzliche Proteine und wie du die optimale Proteinversorgung erhältst, kannst du hier nachlesen. Was sind deine Lieblingsproteinquellen? Teil es uns ganz einfach auf Facebook oder Instagram mit.

Rohkost-Checkliste: Mit diesen Tipps gelingt der Umstieg

26. März 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Rohkost-Checkliste: Mit diesen Tipps gelingt der UmstiegAnzeige - So natürlich wie möglich essen ohne dass die Vitamine von Obst und Gemüse verloren gehen: Zu einer roh-veganen Ernährungsform gehören alle Lebensmittel, die nicht über 42 Grad erhitzt werden. Dadurch bleibt nicht nur der pure Geschmack erhalten, sondern auch alle wichtigen Nährstoffe der Lebensmittel. Wer auf Rohkost umsteigen möchte oder immer mehr unerhitzte Gerichte in seinen Alltag integrieren möchte, sollte bei der Umstellung einige Dinge beachten. Wie der Schritt zur Rohkost ohne negative Effekte gelingt und welche Küchenhelfer dich bei der Zubereitung unterstützen, zeigen wir dir in unserer Rohkost-Checkliste. Was du vor dem Umstieg auf Rohkost wissen musst Bei der Umstellung auf Rohkost kann der Darm zunächst erstmal überfordert sein. Besonders dann, wenn die bisherige Ernährungsform ballaststoffarm mit wenig frischem Obst und Gemüse sowie viel Weichgekochtem und weizenhaltigen Lebensmitteln bestand. Anfängliche Blähungen sind typisch für eine Darmmuskulatur, die in der Vergangenheit zu wenig zum Arbeiten gekommen ist.  Integriere Rohkost beziehungsweise ballaststoffreiche Frischkost deshalb langsam. Zudem ist es wichtig, die Speisen ausreichend lange zu kauen, um die Verdauungsenzyme im Speichel anzuregen. Weitere Tipps zum Einstieg in die Rohkosternährung erhältst du hier. Das kannst du während der Übergangszeit essen Speisen, die im Hochleistungsmixer bereits verarbeitet wurden, sind ideal für den Umstieg zur Rohkost, da sie die Verdauung nicht überfordern.  Smoothies oder Rohkost-Suppen sind hierbei eine Möglichkeit. Des Weiteren sind zu Beginn faserarme Obst- und Gemüsesorten wie Avocados, Bananen, weiches Blattgemüse oder Tomaten empfehlenswert. Spielt deine Verdauung trotzdem bei der Umstellung auf Rohkost verrückt, kannst du dir dein Gemüse auch leicht andünsten. Hier findest du drei Rezepte für gesunde vegane Smoothies. Diese Lebensmittelkombinationen solltest du meiden Stark wasserhaltige Lebensmittel lieber separat essen: Ein gutes Beispiel ist hier die Wassermelone: Sie sollte nicht zum Nachtisch verzehrt werden, da das Obst innerhalb von 20 Minuten verdaut wird. Werden vorher etwa Nüsse gegessen, die den Darm für längere Zeit in Anspruch nehmen, kann es zu Bauchweh und Blähungen kommen. So ernährst du dich ausgewogen roh-vegan Eine abwechslungsreiche roh-vegane Ernährungsform besteht neben Obst und Gemüse auch aus getrockneten Früchten, Sprossen, Keimen und gesunden Fetten wie Nüssen und Samen. Wie bei jeder veganen Ernährungsform muss Vitamin B12 supplementiert werden. Viele Rezept-Inspirationen erhältst du mit dem Großen Rohkost-Kochbuch. Rohkost am Abend - eine gute Idee? Wer ein eher schwaches Verdauungssystem hat, sollte am Anfang der Rohkosternährung nicht zu spät essen, um einem Völlegefühl entgegen zu wirken. Alternativ kannst du Gemüse auch andünsten. So wirst du mit Rohkost satt Salat und Obst allein machen dich nicht satt? Dann kombiniere dein Essen mit Fetten wie Avocados, Nüsse und Samen. Bis sich dein Körper auf Rohkost umstellt, ist dein Hungergefühl ausgeprägter, weshalb du zu Beginn wahrscheinlich größere Mengen verzehren musst, bis ein Sättigungsgefühl eintritt. Ein Rezept für eine leckere Rohkosttorte findest du hier. Rohkost für unterwegs Stichwort Meal-Prep! Für Roh-Veganer kann es schwierig sein, sich unterwegs ausgewogen zu ernähren. Deshalb ist es ratsam, bei langen Arbeitstagen Proviant mitzunehmen. Gemüsesticks, Raw-Balls aus Nüssen und Datteln oder Smoothies eignen sich perfekt als to-go-Mahlzeit. Auswärtig essen Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte im Vorfeld eine Kleinigkeit zu sich nehmen, um satt zu werden. Bei einem Restaurantbesuch finden sich aber immer einige roh-vegane Speisen, wie etwa Salat oder Gemüsebeilagen. Im Zweifel immer beim Koch nachfragen. Außerdem gibt es in vielen Großstädten einige roh-vegane oder roh-vegan-freundliche Restaurants. Anschaffungen für die Rohkost-Küche Hochleistungsmixer Zu den wichtigsten Rohkost-Küchengeräten zählt ein guter Mixer. Hochleistungsmixer wie der Vitamix  oder Bianco haben ihren Preis. Die Modelle beginnen ab etwa 500 Euro. Im Gegensatz zu einem günstigeren Modell schaffen Hochleistungsmixer bis zu 30.000 Umdrehungen pro Minute oder sogar noch mehr. Wer cremiges Rohkost-Eis, super fein pürierte Smoothies oder Nuss-Soßen herstellen möchte, für den lohnt sich langfristig gesehen ein Hochleistungsmixer. Es gibt aber auch preiswerte Mixer, die ihren Zweck erfüllen. Entsafter Frisch gepresste Säfte strotzen voller Vitamine und Mineralien. Mit einem Saft kannst du gleich mehrere Mengen an Obst und Gemüse verzehren. Wie schon beim Mixer, sollte nicht an der Qualität des Gerätes gespart werden. Ein hochwertiger Entsafter bringt die maximale Saftausbeute von Obst und Gemüse ins Glas. Zudem muss zwischen Zentrifugal-Entsafter und Slow Juicer unterschieden werden. Letzterer ist deutlich teurer, dafür zermahlen Slow Juicer Obst und Gemüse langsamer. Es entsteht keine Hitze, wodurch Nährstoffe zerstört werden. Verschiedene Slow Juicer findest du hier. Dörrgerät Wer sich langfristig roh-vegan ernähren möchte oder immer mehr Rohkost in sein Leben integrieren möchte, kann mit einem Dörrgerät leckere Snacks herstellen. Dörrgeräte trocknen schonend Obst und Gemüse, sodass sich rohe Apfelchips, Pizzaböden oder etwa Wraps herstellen lassen. Die Möglichkeiten sind hierbei grenzenlos, bis zur Roh-Veganen-Gourmet-Küche ist alles möglich. Bei Keimling.de findest du qualitative Dörrgeräte mit mehreren Einschubfächern. Kleinere Modelle wie der WMF Küchenminis Dörrautomat sind bereits schon unter 100 Euro zu haben. Einen ausführlichen Testbericht zum Sedona Dörrgerät kannst du hier nachlesen. Nussmilchbeutel Mit Nussmilchbeuteln kannst du grobe Stückchen von selbst hergestellter pflanzlicher Milch aussieben. Einfach die Lieblingsnüsse mit Wasser mixen und dann im Beutel auspressen. Ein Rezept für eine selbst gemachte Mandelmilch findest du hier. Spiralschneider Nicht nur für Roh-Veganer interessant: Mit Spiralschneidern kannst du zum Beispiel Nudeln aus Zucchini oder Karotten herstellen. So lässt sich die Rohkost ganz einfach im Alltag umsetzen. Die praktischen Küchenhelfer gibt es zum Beispiel hier sehr preiswert.   Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Danke, dass du unsere Arbeit unterstützt.

10 Rezepte für schöne Haut und Haare

21. März 2019 Deutschland is(s)t vegan 

10 Rezepte für schöne Haut und HaareStrahlende Haut, ein frischer Teint und kräftiges, glänzendes Haar: Wer die richtigen Lebensmittel isst, leuchtet von innen. Wir zeigen euch zehn Rezepte für schöne Haut und Haare. Haare und Haut sind der Spiegel unseres Gesundheitszustands. Ausreichend Wasser trinken, Sport und mindestens sieben Stunden Schlaf tragen zu einer schönen Haut bei. Stress hingegen kann sich in Hautunreinheiten und Haarausfall äußern. Eine ausgewogene Ernährung mit möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln fördert ebenfalls ein frisches und gesundes Aussehen. Mit diesen zehn Rezepten für schöne Haut und Haare könnt ihr Beauty Food ganz leicht in den Alltag integrieren. Grünes Blattgemüse für den Glow Wer auf der Suche nach Rezepten für schöne Haut und Haare ist, sollte auf jeden Fall viel grünes Blattgemüse zu sich nehmen. In Spinat, Grünkohl, Chlorella und Spirulina stecken unter anderem Chlorophyll, sowie zahlreiche Spurenelemente und Mineralien wie zum Beispiel Zink, Kalzium, Kalium, Magnesium, Mangan und Phosphor. Bitteres Blattgemüse wie Mangold, Kohl und Spinat regen die Ausscheidungsorgane an. Dadurch muss die Haut nicht einspringen, um den Körper zu entgiften. Unreine Haut und Ausschläge können ein Zeichen sein, dass Darm, Nieren, Lunge oder Leber überlastet sind. Für Veganer dient grünes Blattgemüse zudem als guter Eisenlieferant. In unserer roh-veganen, grünen Protein-Bowl sind alle Vitamine und Beauty-Booster des Grünkohls enthalten. Durch Beeren versorgt ihr euren Körper zudem mit Antioxidantien . Foto: Michael Groll Vitamin A: Karotten für einen schönen Teint Karotten sind nicht nur gut für die Augen, sondern auch für schöne Haut und Haare. So enthält das Wurzelgemüse Beta-Carotin, die dem Beauty Food seine orangene Farbe verleihen. Durch das Provitamin A wirkt Beta-Carotin als Hautschutzmittel gegen DNA-Schäden, die beispielsweise durch Sonne entstehen können. Außerdem helfen Karotten mit ihrem hohen Anteil an Vitamin A bei Haarausfall, trockene Haaren und spröden Nägeln. Des Weiteren unterstützt Vitamin A den Einbau von Eisen, was für schöne Haut und Haare ebenfalls wichtig ist. Bereits mit einer großen Karotte täglich können Veganer ihren Bedarf an Vitamin A decken. Ein weiterer Pluspunkt: Karotten wachsen regional von März bis Dezember in Deutschland. Karotten müssen nicht immer roh oder als Saft zu sich genommen werden. So lassen sie sich auch gut beim Backen und Kochen integrieren. In unserem Rezept für eine vegane Bolognese steckt neben Karotten auch noch jede Menge Eiweiß! Nährstoffbombe Haferflocken Haferflocken sind vollgepackt mit Zink, Calium, Eisen, Magnesium und Biotin. Mit einer Schüssel Haferflocken am Morgen versorgt ihr Haut, Haare und Nägel bereits zum Frühstück mit wichtigen Nährstoffen.  Schon 100 Gramm Haferflocken decken 50 Prozent des Tagesbedarfs an Zink. Das Spurenelement wirkt Haarausfall entgegen, beschleunigt die Wundheilung und wird für die Zellerneuerung benötigt. Hier findest du unser Rezept für ein tolles Haferflocken-Porridge. Du hast wenig Zeit? Dann ist dieses Blitz-Rezept für Haferbrei mit Banane in nur 5 Minuten genau das richtige für dich. Foto: Michael Groll Vollkornprodukte für B-Vitamine B-Vitamine, Zink, Eisen und Antioxidantien: Vollkornprodukte lassen sich als gesunde Ballaststoff-Quelle gut in den Alltag integrieren und tragen gleichzeitig zur Schönheit bei. Wer bei Vollkornprodukten ausschließlich an glutenhaltige Lebensmittel denkt, liegt falsch. Pseudo-Getreide wie Quinoa, Amaranth, Hirse oder Buchweizen gehören ebenfalls in diese Lebensmittelgruppe. Unser Rezept für das gesunde Vollkornbrot beinhaltet zudem noch Kürbiskerne. Die Samen besitzen einen hohen Anteil an Zink. Ohne das Spurenelement kann der Körper keine neuen Haut- und Haarzellen bilden. Eingerissene Mundwinkel, Haarausfall und brüchige Nägel sind oft Zeichen eines Zinkmangels. Des Weiteren zählen Kürbiskerne zu den eisenreichsten pflanzlichen Lebensmitteln. Eisen transportiert Sauerstoff im Blut und wirkt so einer blassen, fahlen Haut entgegen. Für alle, die gerne ein leckeres, sättigendes Frühstück mit besonders hoher Nährstoffdichte essen möchten, ist dieses Rezept genau das Richtige. Das Powerfrühstück ist obendrein sehr schnell zubereitet und enthält dank Quinoa, geschälter Hanf- und Chiasamen alle neun essentiellen Aminosäuren, die dir Power für den Tag geben, sowie dein Immunsystem und den Aufbau neuer Zellen unterstützen. Gesunde Fette für schöne Haut und Haare Nicht alle Fette sind schlecht! Für eine reine Haut und kräftiges Haar sind Lebensmittel mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren wichtig. Pickel, schuppige oder glänzende Haut verbessern sich, wenn täglich ungesättigte Fettsäuren eingenommen werden. Lebensmittel wie Chia- und Leinsamen oder Walnüsse wirken entzündungshemmend . Außerdem verbessern sie die Spannkraft der Haut und versorgen das größte Organ des Menschen mit Feuchtigkeit. Eine handvoll Walnüsse (30 Gramm) reichen schon aus, um den Tagesbedarf an Omega-3 zu decken. Das Superfood lässt sich gut ins Müsli integrieren oder in Form von Energy-Balls verarbeiten. Unser Rezept für diese findet ihr hier. Linsen und Tofu versorgen Haare und Haut mit Protein In jeder Zelle unseres Körpers befindet sich Eiweiß, und auch Haare und Haut bestehen größtenteils aus Proteinen. Als gute vegane Protein-Quelle eignen sich Linsen, die zudem noch das Beauty-Vitamin Zink enthalten. Aber auch der Klassiker unter den pflanzlichen Eiweißlieferanten kann sich sehen lassen: Tofu besitzt einen Eiweißgehalt von 10 bis 20 Gramm pro 100 Gramm und wirkt so einem schlaffen Bindegewebe entgegen. Proteinreiche Lebensmittel unterstützen zudem die Wundheilung. Eine bunte Vielfalt an Gemüse, das eure Haut und Haare mit wichtigen Nährstoffen versorgt, steckt in unserem Gemüsecurry. Für ausreichend Protein sorgen die Kichererbsen. Liebst du es am Wochenende ausgiebig zu frühstücken? Wie wäre dieses Rezept für Scrambled Tofu mit selbstgebackenen glutenfreien Amaranthbrot? Ein echter Sattmacher!  Foto: Michael Groll Beeren als natürliches Anti-Aging-Mittel Klein, aber voller wichtiger Vitamine und Antioxidantien: Egal ob heimische Himbeeren sowie Heidelbeeren oder exotische Varianten des Superfoods wie die Açaí-Beeren aus den Tropen - Beeren sind wahre Beauty-Früchte. Beeren haben eine hohe Schutzwirkung gegen freie Radikale, die zur vorzeitigen Hautalterung führen. Dabei gilt: je dunkler die Beere, desto gesünder.  Denn vor allem die dunkleren Beeren enthalten Pflanzenstoffe, die eine antioxidative Wirkung haben. Mit unserem Rezept für die Rohkost-Beeren-Torte mit Blaubeeren könnt ihr gesund naschen. Blaubeeren lindern Entzündungen. Für einen höheren Eisengehalt könnt ihr einfach die dunklen Früchte mit Himbeeren ersetzen.


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