fantastisch - vegetarische Rezepte

fantastisch vegetarische Rezepte

Urlaub in Toronto, Niagara Falls, Detroit und Ohio

13. November 2017 Totally Veg! 

Urlaub in Toronto, Niagara Falls, Detroit und OhioVor zehn Jahren haben mein Mann M und ich in Ohio studiert und dort sehr gute Freunde kennengelernt. Wir sind seitdem in Kontakt und haben uns auch 2013 wiedergesehen. Da das nun schon wieder vier Jahre her ist, wurde es Zeit für einen Besuch und so sind M und ich im September nach Nordamerika aufgebrochen, mit einem Abstecher nach Kanada. Es war ein toller Urlaub und wir hatten Glück mit dem Wetter - es war richtig heiß, wir hatten viele Tage weit über 30 Grad, und für uns war das vor dem Herbst und Winter eine gute Gelegenheit, Sonne zu tanken. Gestartet sind wir in Toronto, eine unserer liebsten Städte überhaupt (gleichauf mit London!). Toronto hat das "Großstadt-Feeling", aber ist trotzdem überschaubar, sicher und ist von wunderbarer Natur und dem riesigen Lake Ontario umgeben.   Toronto Financial District Street Art in Toronto Wir haben in einem sehr gemütlichen Bed & Breakfast übernachtet, das ich euch nur ans Herz legen kann. Pauline und Jeff vom Elliott House Bed & Breakfast sind wunderbare Gastgeber und man hat nach einem langen Tag in Toronto das Gefühl als würde man nach Hause kommen. Ich habe Pauline vorab geschrieben, dass M und ich vegan leben, und sie hat für uns Sojamilch, Hummus und vegane Muffins zum Frühstück gekauft, an einem Morgen hat sie uns sogar vegane Waffeln gemacht. Da wir mit dem Auto unterwegs waren, haben wir den Parkplatz genutzt, der zwar extra zu bezahlen ist, aber dessen Erlös an ein Tierheim geht, was uns natürlich besonders freut. Das Bed & Breakfast von außen Vegane Waffeln mit Banane und natürlich Ahornsirup Unser erster Weg in Toronto ging zu Doomie's, einem veganen Junk-Food-Restaurant - anders kann man es nicht bezeichnen. Hier sucht man Clean Eating oder Salate vergeblich, stattdessen gibt es Burger, Frittiertes und allerlei Kalorienbomben. Es war göttlich! M hat den den Fried Chicken Burger bestellt, ich den normalen Chicken Burger, und obwohl beides ausgezeichnet war, waren die Pommes dort nicht von dieser Welt und ich träume noch heute von ihnen. Als Dessert teilten wir uns einen riesigen, warmen Chocolate Chip Cookie, der in einer heißen Pfanne mit Vanilleeis serviert wird. Rückblickend war es ein Fehler, so viel zu essen, da uns beiden dann leicht unwohl war, aber ich würde den gleichen Fehler wohl wieder machen. Chicken Burger Fried Chicken Burger Chocolate Chip Cookie mit Eis Auch ein Highlight in Toronto war sicher das ebenfalls rein vegane Restaurant Fresh, wo es viele frische Salate, Wraps und Suppen gibt. Wir waren dort gleich zwei Mal essen und es war unser liebstes Restaurant in Toronto. M hat sich in den Buffalo Chicken Wrap verliebt, ich fand den Thai Salat mit Erdnussauce und Tofu super.  Buffalo Chicken Wrap Salat mit Tofu und Erdnussauce In Toronto selbst kann ich euch die tolle Aussicht vom CN Tower nur empfehlen, gleich daneben befindet sich die stylishe Steamwhistle Brewery, wo man in schönster Kulisse ein veganes Bier und eine eingelegte Gurke genießen kann.  Steamwhistle Brewery Außerdem lohnt sich ein Ausflug in den Distillery District, in dem man in schöner Atmosphäre bummeln und essen kann. Wir haben in einem kleinen Bistro indische Wraps und Kichererbsen-Salat gegessen. Kichererbsen-Salat Wrap mit Kartoffeln und Chutney gefüllt Ein absolutes Highlight ist auch ein Abstecher auf die Toronto Islands, den vor Toronto gelagerten Inseln. Man hat nicht nur einen fantastischen Ausblick auf Toronto, sondern auch einen wunderschön angelegten Park, der zu langen Spaziergängen einlädt. Weiter ging es zu den Niagara Fällen. Auf dem Weg dorthin hielten wir in St. Catharines, einem Ort etwa 20 Minuten vor den Wasserfällen, für ein Mittagessen an. Dort kehrten wir in das vegane Restaurant Rise Above ein. Wir bestellten Mac and Cheese mit Kale Caesar's Salad und ein Tempeh Bacon Sandwich. Alles ganz ausgezeichnet! Im Anschluss ging es für ein Dessert über die Straße in den veganen Donut-Laden Beechwood Doughnuts, wo man die Qual der Wahl hat. Der Bananen-Kokos-Donut ist einer der besten Donuts, die ich je gegessen habe! Wenn ihr die Niagara Fälle mit dem Auto besucht, kann ich euch einen kurzen Abstecher nach St. Catharines nur empfehlen, da die Gegend direkt rund um die Wasserfälle leider sehr touristisch und wenig vegan-freundlich ist. Die Wasserfälle selbst sind aber wunderschön und absolut beeindruckend! Kale Caesar's Salad Mac and Cheese Tempeh Sandwich mit hausgemachten Pommes Donuts! Schoko, Banane-Kokos, Peanutbutter & Jelly und Snickerdoodle Die Horseshoe Falls mit meterhoher Gischt Die Fälle bei Nacht - auch sehr beeindruckend! Unsere Tour führte uns dann weiter nach Cedar Point, ein großer Vergnügungspark direkt am Lake Erie gelegen. Der Ort bezeichnet sich auch selbst als "Roller Coaster Capital of the World" und das mit gutem Grund. Während andere Vergnügungspark wie Disney eher viel Wert auf das Theming legen, stehen in Cedar Point die schnellen, riesigen Achterbahnen im Vordergrund. Wer auf Nervenkitzel steht, für den zahlt sich der Besuch jedenfalls aus! Und auch als Veganer muss man nicht verhungern, es gibt ein (überschaubares) veganes Angebot im Park. Wir sind bei Melt eingekehrt, die mit veganem Burger und Käsesandwich aufwarten, vorab gab es noch frittierten Tofu. Sehr deftig, aber gut! Obwohl bereits die Halloween-Feierlichkeiten in Cedar Point im vollen Gange waren, war es unglaublich warm und so haben wir den Sommer wirklich verlängern können. Frittierter Tofu mit Dip Veggie Burger Sandwich Grilled Cheese mit Zwiebel Danach ging es Richtung "zweite Heimat", nach Bowling Green, Ohio, wo wir 2007 studiert haben. Für M und ich ist es jedes Mal wie Heimkommen, wir haben dort sehr prägende und schöne Erinnerung gesammelt. In Bowling Green nahmen uns Freunde in Empfang und es war ein sehr herzliches und fröhliches Wiedersehen. Kennt ihr das Gefühl, wenn man jemanden nach langer Zeit trifft und es sich aber so anfühlt, als wäre man nie getrennt gewesen? Wir haben viel Zeit mit unseren Freunden verbracht (wir haben zwei verschiedene Familien besucht), und wir haben es sehr genoßen, mit ihnen zu plaudern, zu lachen, Filme anzusehen und einfach den Alltag zu teilen. Für uns ist es eine große Bereicherung, mit ihnen befreundet zu sein, auch wenn wir uns alle wünschen, uns öfter zu sehen. Unsere Freunde leben übrigens nicht vegan, aber sind sehr interessiert und hilfsbereit, und so haben wir immer ausgezeichnet gespeist. Hier haben wir früher gewohnt! An einem Abend waren wir in einem extrem schnuckeligen Örtchen essen (es sieht orginal aus wie den Gilmore Girls entsprungen). In einem Diner haben unsere Freunde einen veganen Bohnen-Burger für uns ausfindig gemacht, der zwar seltsam aussieht, aber sehr gut geschmeckt hat. Und wie in den USA so üblich waren die Portionen riesig. Grand Rapids Veganer Bohnen-Burger mit Pommes und Salat Ein Mittagessen haben wir in einem Restaurant verbracht, das nur Bowls serviert, die man sich selbst zusammenstellt, mit sehr vielen veganen Optionen. Die Erdnussauce war eine Wucht und der Tofu so lecker! Man sieht, dass die vegane Lebensweise am Vormarsch ist, wenn man auch in kleinen Städten so tolle Angebote findet. Wenn ihr je in der Gegend nahe der großen Seen in Michigan und Ohio seid, kann ich euch einen Besuch direkt an die Great Lakes nur wärmstens ans Herz legen. Die großen Seen sind das, was das Wort sagt: Groß. Man fühlt sich, als würde man am Meer stehen und jeder See bei uns kann dagegen wirklich einpacken. Wir haben eine Schiffahrt auf die beliebte Insel Put-In-Bay unternommen, die süße Souvenirshops, Restaurants und Bars und wunderschöne Natur bietet. Das Wetter war grandios, wir hatten eine Jause eingepackt und sind mit unseren Freunden mit einem Golfmobil über die Insel gedüst. Abends sind wir dann verschwitzt, müde, aber sehr glücklich noch bei Taco Bell eingekehrt, wo man übrigens sehr einfach veganes Fastfood bekommt! Rückblickend war das wohl mein liebster Tag unserer Reise und ich bin sehr dankbar für die schöne Erinnerung an diesen heißen Spätsommertag. Restaurants und Shops auf Put-In-Bay mit den allgegenwärtigen Golfmobilen  Natur auf Put-In-Bay Ein Strand voll mit Muscheln auf Put-In-Bay Unser Picknick: Tofurkey-Sandwich mit Gurkerl und Senf, dazu Maischips, Mandeln und frische Zwetschken. Taco Bell: Unsere liebste Wahl ist der Seven Layer Burrito mit Bohnen statt Beef und ohne Käse oder Sour Cream. Dazu bestellen wir gerne Kartoffeln und Reis. Ein anderes Highlight, das wir mit Freunden verbracht haben, ist ein Besuch auf einer Fruit Farm. Dort gibt es neben frischen Äpfel und riesigen Kürbissen auch liebevoll gestaltete Dekoration zu bestaunen - ich war im Herbst-Himmel, es war herrlich kitschig! Dazu gibt es einen entzückenden Markt, wo man allerlei selbstgemachte Produkte erwerben kann, und das Angebot, auch selbst Äpfel zu pflücken. Man bekommt einen großen Sack, den man bis zum Anschlag mit selbstgepflückten Äpfeln füllen kann. Normalerweise ist das nur am Wochenende möglich, und wir waren an einem Montag dort - als die nette Besitzerin allerdings hörte, das unsere Freunde extra mit Besuchern aus Österreich da waren, machte sie für uns eine Ausnahme. Und so haben wir in der schönen, goldenen Septembersonne Äpfel von den Bäumen geholt, ganz alleine auf dem Feld. Ich habe eine neue Lieblingssorte: Jonathan! Die waren riesig, knackig und süß-säuerlich und am besten schmecken sie frisch vom Baum und noch warm von der Sonne. Auf dem Weg von Ohio nach Detroit blieben wir noch eine Nacht in Ann Arbor, einem schönen College-Städtchen in Michigan, das wirklich sehr vegan-freundlich ist. Hier haben wir in The Lunchroom gegessen. M hat ein Tempeh Sandwich bestellt, ich hatte Mac and Cheese und als Abschluss gab es noch hausgemachtes Eis (Mint-Chocolate Chip und Erdbeer). Ann Arbor war nett, aber leider hatten wir etwas Pech und landeten in einem muffigen, abgewohnten Motel, in dem unser Zimmer streng nach Putzmittel roch. Irgendwie gehört das aber scheinbar zu unserem Urlaub dazu, da wir in jedem Urlaub mit einem Hotel Pech haben. Heute lachen wir aber natürlich schon darüber! Die Innenstadt in Ann Arbor Am Campus der riesigen University of Michigan Mac and Cheese Tempeh Bacon Sandwich mit Chips und Gurkerl Eis zum Dessert: Erdbeer und Mint Chocolate Chip Abschließend waren wir noch in Detroit und sind dort in einem sehr netten Bed & Breakfast geblieben. Auch hier war ein Frühstück dabei, und nach einem E-Mail gab es hier auch reichlich veganes Essen für uns: Kokos-Joghurt, vegane Muffins, verschiedene Sorten Pflanzenmilch, Hummus, Avocado, frische Früchte und sogar Clif-Bars. Wir haben das Frühstück hier sehr genossen! Detroit sieht man zwar noch an, das es eine zeitlang nicht besonders floriert hat, aber es ist doch wieder am Aufstieg. In vielen Gebäuden sind kleine Coffee Shops oder Restaurants angesiedelt. Zu Abend haben wir bei PJ's Lagerhouse gegessen, einem Pub mit guter veganer Auswahl. Das Pub ist schon unter Zeiten der Prohibition in Betrieb gewesen und ist zwar etwas abgewohnt, dafür sehr charmant und mit herzlicher Bedienung. Ich habe das Banh Mi bestellt, ein vietnamesisches Sandwich mit Tofu, M hatte den Burrito. Beides war ausgezeichnet, mein Favorit war aber sicher das Banh Mi. Nahe Detroit liegt das Henry Ford Museum, das ich auch sehr empfehlen kann. Es geht hier zwar in erster Linie um Autos, aber damit auch um einen großen Teil amerikanischer Geschichte. Es sind tolle alte Fahrezeuge und Leuchtreklamen ausgestellt, man kann die Autos der US Präsidenten bewundern, in einem orginalen Diner aus den 1950ern Kaffee trinken, oder im Bus von Rosa Parks auf ihrem Platz sitzen. The Inn on  Ferry Street Frühstück im Bed & Breakfast  Downtown Detroit Downtown Detroit Tofu Banh Mi Burrito mit Bohnen, Gemüse und Queso Henry Ford Museum Henry Ford Museum: Der historische Bus, in dem Rosa Parks ihren Platz nicht für Weiße geräumt hat Henry Ford Museum Picknick nach dem Museum: Eine Auswahl von Whole Foods und Trader Joe'

Vegane Restaurants in Berlin - Asiatisch Essen gehen

30. Oktober 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Restaurants in Berlin - Asiatisch Essen gehenDies ist eine Ode an vegane Restaurants in Berlin, die unsere liebsten asiatischen Gerichte anbieten. 5 vegane Restaurants, in denen ihr köstliche pflanzliche Küche und fernöstliche Hochgenüsse erfahren könnt. Egal ob vietnamesisch, chinesisch oder japanisch. Uns war wichtig, für euch eine vielseitige und persönliche Auswahl zu treffen und asiatische Restaurants zu küren, die uns immer wieder zu sich locken. Hier unsere Top 5, die ganz besondere vegane Gerichte in Berlin anbieten, ein tolles Ambiente haben und dazu preiswert sind. Vegane chinesische Träume erleben im Tianfuzius Unser heimliches Lieblingsrestaurant Tianfuzius in Schöneberg bietet irrsinnig leckere vegane chinesische Küche an. Und das mit dem mit Abstand freundlichsten Personal, das wir in Berlin kennen. Wir könnten uns schon an den Vorspeisen ins Paradies futtern. Der mildscharfe geräucherte Wuxiang Tofu mit Wildgemüse, der knoblauchige Gurkensalat und gedämpfte Teigtaschen sind nur die erste Schwelle zum großen Essensglück. Hauptspeisen mit gebratenen Auberginen nach Yüxiang Art, vegane Lotusgarnelen oder gebackener Tofu mit eingelegten Schwarzbohnen sind die wahre vegane Erfüllung. Unfassbar lecker! Ein Must-Try unter den Restaurants für Veganer in Berlin! Vegane Hauptspeise chinesisch Chinesische Vorspeise vegan Chinesisches Gericht vegan Beste Kokossuppe schlürfen im Soy in Berlin Jede Stadt braucht einen guten Vietnamesen. Und das Soy ist nicht nur ein richtig guter Vietnamese, sondern auch einer unserer Favoriten wenn es um vegane Restaurants in Berlin geht. Nicht nur, weil es am allerschönsten aller Plätze, nämlich vor der Volksbühne in Berlin, liegt. Wir könnten einfach jeden Tag diese wunderbare Vorspeisen-Kokosuppe mit Tofu und Champignons essen. Danach dann den gemischten Reistopf mit karamellisiertem Tofu, Seitan, Austernpilze (Com Thap Cam m,i,o) oder das fast nach Fisch-schmeckende Cha Ca m,o (Marinierter Tofu mit Austernpilzen umwickelt in Seetangbla?ttern). Wir lieben diesen Ort. Das bunte Treiben, die erlesene Auswahl an veganen Gerichten und die Erdbeerlimo mit Chia-Samen. Der perfekte Ort zum immer wieder hingehen. Veganes vietnamesisches Restaurant Soy Soy – Veganes vietnamesisches Restaurant in Berlin Ryong - japanisch-vietnamesische Vielfalt genießen Das Ryong bietet eine aufregende Auswahl an japanisch-vietnamesischer Küche und darunter viele vegane Gerichte. Ihr wählt unter anderem zwischen veganen Bao-Burgern in knuspriger Tempurakruste, Wraps in Chinakohl, hausgemachten Dinkelnudeln mit kräftigen Gemüsebrühen sowie Bentoboxen mit einer bunten Zusammenstellung an frischen wie gegrillten Gemüsen. Wir sind im Wow-Zustand. Ein kleiner Vorgeschmack gefällig...? Gedämpfter Spinat mit karamellisierter Zitronengras-Lauch-Wasabi-Sojasauce oder lieber Süßkartoffel in einem Kurkuma-Tempuramantel in Dill-Pilz-Sauce mit Noristreifen? Super auch für den nächsten Lunch mit Freunden die auf veganes Essen in Berlin Mitte stehen. Japanisches veganes Gericht   Ryong: Japanisch-Vietnamesisches Restaurant in Berlin Mitte 1990 vegan living - 100% vegane Vorspeisen-Wunder Als totale Vorspeisen- und Bowls-Fans gibt es fast kein besseres veganes Restaurant in Berlin und wir konnten uns bei 1990 vegan living gar nicht mehr halten vor Glück. Die Auswahl ist einfach nur sexy und umwerfend delikat. Bestellen und teilen ist das Motto, denn dann macht vegan Essen gehen in Berlin am meisten Spaß. Wie soll man sich auch sonst auf eine kleine Vorspeisenauswahl beschränken. Wir wollen alle! Fantastisches Ambiente auch, schön gelegen am Boxi und immer einen Mädels- oder Männerabend wert. Wir wünschen guten Hunger! 1990 – 100% veganes vietnamesisches Restaurant in Berlin Royals and Rice - vietnamesische Reis-Bar Das Royals und Rice ist das schickere unter den Vietnamesen. Vom Ambiente her mutig und stylisch, liebevoll und mit wunderbarer Berliner Industrie-Ästhetik. Wir finden, dies ist der perfekte Ort für alle die ein Business-Dinner planen oder einfach mal schick vegan Essen gehen möchten. Bei 50% veganen Speisen findet nämlich jede/­­r was. Was uns ebenfalls begeistert: hier stellen wechselnd Künstler ihre Bilder aus. Kreativität fließt also nicht nur in die superleckeren vietnamesischen Speisen. Wir lieben zum Beispiel: Gedämpfte Germreisnudeln, Königsrollen mit Taro und Shiitake, Tempura Curry mit Auberginen und eingelegten Erdnüssen oder die sensationellen ,,Old Berliner - Crunchy Veggie Rice Rolls gefüllt mit grünem Spargel, Aubergine und Pflücksalat. Yummy, so macht vegan Essen gehen in Berlin Spaß! Das Royals & Rice – Vietnamesische Rice Bar mitten in Berlin (mit Verlosung) Der Beitrag Vegane Restaurants in Berlin - Asiatisch Essen gehen erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

orientalischer Bulgur-Salat mit Tofu Curcuma von Taifun

27. Oktober 2017 The Vegetarian Diaries 

orientalischer Bulgur-Salat mit Tofu Curcuma von Taifun Dieser Beitrag enthält Werbung in Zusammenarbeit mit Taifun. Durch das Lesen, Kommentieren und Teilen unterstützt du mich bei meiner Arbeit. Vielen Dank dafür! Falls du ab und zu hier im Blog vorbeischauen solltest, wirst du wissen, dass ich immer wieder gerne verschiedene Tofu-Sorten ausprobiere und in meinen Rezepten integriere. Dabei ist Tofu nicht unbedingt als „Fleischersatz oder Alternative“ zu verstehen. Tofu ist für mich (und z.B. im asiatischen Raum) ein Lebensmittel, das sich für bestimmte Gerichte hervorragend eignet und für manche eben nicht. Darüber hinaus gibt es neben dem klassischen Naturtofu viele spannende und vor allem sehr abwechslungsreiche Tofu-Varianten. Genau um eine dieser Sorten, den neuen Tofu Curcuma von Taifun geht es heute! Was an diesem Tofu so besonders ist und wie man ihn ganz fantastisch in einem einfachen und schnellen Rezept einsetzten kann, das verrate ich dir in diesem Beitrag. Tofu Curcuma von Taifun Hättest du auf den ersten Blick erkannt, dass die Spieße aus Tofu bestehen? Die Farbe und Struktur des neuen Tofu Curcuma von Taifun macht in jedem Fall einen tollen Eindruck und erinnert so gut wie gar nicht an einen Tofu. Das liegt neben dem Curcuma, das für die gelbe Färbung verantwortlich ist, vor allem an der enthaltenen Paprika und dem Schwarzkümmel. Das verleiht dem Tofu eine tolle Struktur, Farbe und vor allem einen orientalisch würzigen Geschmack. Das Unternehmen Taifun kennst du bestimmt. Ich habe hier im Blog schon einige Male über den Hersteller von Tofu-Produkten aus Freiburg geschrieben. Beispielsweise im Rahmen des 1000 Gärten-Projekts oder mit einem ausführlichen Blick hinter die Kulissen und der Frage, wie Tofu überhaupt hergestellt wird. Wie bei allen anderen Produkten auch besteht der Tofu Curcuma zu 100% aus Bio-Soja aus Deutschland, Frankreich und Österreich. Der neue Tofu Curcuma kann hervorragend kalt zum Beispiel zu einem Chutney gegessen werden, als gegrillte Beilage zu Salaten und passt zu bunten Bowls genauso wie in einer würzigen Reis- und Gemüsepfanne. Ich mag es aktuell am liebsten kurz und scharf angebraten zum Salat. Ganz besonders gut passt der Tofu zu diesem orientalischem Bulgur-Salat mit gerösteten Kichererbsen, Tomaten und frischem Koriander! orientalischer Bulgur-Salat mit Curcuma Tofu Rezept drucken Ergibt: 3 Portionen Zutaten - Bulgur-Salat - 200 g Bulgur - (Gemüsebrühe) - 1/­­2 Salatgurke - 1 kleine rote Zwiebel - 1 Dose Kichererbsen - 300 g gemischte Cocktailtomaten - frischer Koriander oder Petersilie - Salz, Pfeffer - Kreuzkümmel - Pininienkerne - Tofu Curcuma Spieße - Tofu Curcuma (von Taifun) - Zwiebel - Öl, Pfeffer, Koriander - Pistazien Zubereitung 1 Für den Salat: Den Bulgur nach Packungsanweisung aufquellen beziehungsweise garen. Ich verwende dazu statt heißem Wasser gerne Gemüsebrühe. Dies gibt dem Bulgur zusätzlich etwas Geschmack und eine würzige Note. Die Zwiebel abziehen und in feine Stücke zuschneiden. Gurke waschen und in mundgerechte Stücke teilen. 2 Die Kichererbsen abtropfen lassen und die Cocktailtomaten waschen und halbieren. Beides gemeinsam in eine Schüssel geben und mit Olivenöl sowie Kreuzkümmel, Salz und etwas Pfeffer vermischen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gleichmäßig verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 200°C für ca. 10 Minuten rösten. Die Flüssigkeit der Tomaten und das Öl kannst du als Dressing für den Salat verwenden. 3 In der Zwischenzeit die Pinienkerne in einer kleinen Pfanne leicht anbräunen. 4 Anschließend alle Zutaten für den Salat miteinander vermischen und gegebenenfalls noch mal abschmecken. 5 Für die Tofu-Spieße: Den Tofu in gleich große Würfel zuschneiden. Eine Zwiebel abziehen und in Stücke schneiden, die in etwa so groß sind wie der Tofu. Auf kurzen Holzspießen abwechselnd Tofu und Zwiebel aufspießen. Mit etwas Salz, Pfeffer und Öl würzen. Je nach Jahreszeit und Verfügbarkeit die Spieße auf einem Grill, Kontaktgrill oder in der Pfanne scharf rösten. Notes Ergibt mit der Menge 3-4 Portionen. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Taifun entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen. The post orientalischer Bulgur-Salat mit Tofu Curcuma von Taifun appeared first on The Vegetarian Diaries.

veganer Zwetschgenkuchen mit Mohn und das ViOtope-Projekt

5. Oktober 2017 The Vegetarian Diaries 

veganer Zwetschgenkuchen mit Mohn und das ViOtope-Projekt Dieser Beitrag enthält Werbung in Zusammenarbeit mit ViO. Durch das Lesen, Kommentieren und Teilen unterstützt du mich bei meiner Arbeit. Vielen Dank dafür! Falls du mir bei Instagram folgst, konntest du meinen Ausflug ins Biosphärenreservat Mittelelbe vor ein paar Tagen quasi live mitverfolgen. Was ich dort genau gemacht habe, was es zu sehen gab und wie du mitentscheiden kannst, welches tolle Naturschutzprojekt gefördert werden soll, verrate ich dir in diesem Beitrag. Darüber hinaus gibt es einen fantastischen veganen Zwetschgenkuchen mit Mohn und Pflaumen der Saison!  Das ViOtope-Projekt In Zusammenarbeit mit EUROPARC Deutschland e.V. setzt sich ViO aktiv für die Erhaltung heimischer Natur ein. Als ViOtope werden dabei Naturschutzprojekte bezeichnet, die natürliche Lebensräume für Pflanzen und Tiere schützt und bei denen eine regionale Artenvielfalt gefördert wird. ViO bezieht das Mineralwasser sowie die in den Apfel-, Rhabarber- und Johannisbeer-Schorlen verwendeten Früchte aus heimischen Anbaugebieten in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Baden-Württemberg. Mit den ViOtopen möchte ViO diesen Regionen etwas zurückgeben. Insgesamt 16 Naturschutzprojekte, verteilt auf ganz Deutschland, wurden dabei ausgewählt. Von der Kiesgrube zur Biberburg – Das Biosphärenreservat Mittelelbe Das Biosphärenreservat Mittelelbe ist eines von 15 in Deutschland anerkannten Biosphärenreservaten und erstreckt sich entlang der Elbe von Wahrenberg über Magdeburg bis Jessen. In den Biosphärenreservaten wird ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen der Natur erprobt, erforscht und gelebt. Gleichzeitig bleibt die menschliche Beeinflussung dabei berücksichtigt und wird auf den Landschafts- und Artenschutz ausgerichtet. Lediglich ca. 3 % der Fläche eines Biosphärenreservats sind von menschlichen Einflüssen vollständig geschützt und sollen ungestörte Abläufe für Tier und Natur ermöglichen. Innerhalb des Biosphärenreservat Mittelelbe gibt es eine Vielzahl unterschiedlichster Projekte, die sich beispielsweise der Erhaltung von Elbauen widmen, Rückzugsorte für seltene Vogelarten schaffen, Weidengebiete oder den Elbebieber schützen. Eines dieser Projekte ist das Viotop „Von der Kiesgrube zur Biberburg“ , das in der Nähe von Tangermünde in direkter Nähe zur Elbe liegt. Dort soll eine alte Kiesgrube renaturalsiert werden und passende Rahmenbedingungen für eine Ansiedlung von Bibern ermöglichen. Wichtige Vorarbeiten auf diesem Wege wurden bereits geleistet. Damit sich Biber in der neuen Umgebung ansiedeln können, sind jedoch weitere wichtige Maßnahmen erforderlich. Unter anderem ist es nötig alte Betonplatten zu entfernen und versiegelte Flächen freizulegen. Zudem sollen Hart- und Weichhölzer gepflanzt werden, um die Artenvielfalt zu fördern und Baumaterialien für die Biber bereitzustellen. Der neu geschaffene Schutzraum wird durch einen Auenpfad, ein mit Bäumen bepflanzter Wanderweg, für den Menschen erlebbar. Auf diesen Wegen können sich Besucher über typische Tierarten der Region, Lebensräume und die Besonderheiten der jeweiligen landschaftlichen Räume informieren. Wähle dein Lieblings-ViOtope An dieser Stelle kommst du ins Spiel! Neben dem von mir besuchten ViOtope im Biosphärenreservat Mittelelbe gibt es 15 weitere Projekte, die über ganz Deutschland verteilt sind. Von Rückzugsorten für Bienen, Streuobstwiesen bis hin zu Freigehegen für verwaiste Biberkinder gibt es eine bunte Vielfalt an Projekten. Bis zum 30. November 2017 hast du  die Möglichkeit dein persönliches Lieblingsprojekt per Online-Wahl zu unterstützen. Alle weiteren Infos zu den verschiedenen Projekten, sowie die Möglichkeit deine Stimme abzugeben, findest du auf der Website von ViO. Ich würde mich sehr freuen, wenn du an der Auswahl teilnimmst und damit eines der tollen Projekte unterstützt! Vielen Dank :). Innerhalb des Biosphärenreservat Mittelelbe, das sich über viele hundert Kilometer entlang der Elbe erstreckt, finden sich natürlich auch viele landwirtschaftlich genutzte Flächen. Bei meinem Besuch sind mir vor allem viele Streuobstwiesen und generell der Anbau von Obst aufgefallen. Gerade jetzt im Herbst leuchten an jeder Ecke frische Äpfel, Birnen oder Pflaumen. Was liegt da näher als dieses tolle regionale Angebot zu nutzen?! Gesagt, getan und herausgekommen ist dabei dieser tolle vegane Zwetschgenkuchen mit Mohn! veganer Zwetschgenkuchen mit Mohn Rezept drucken Ergibt: 1 Kuchen mit 28 cm Durchmesser Zutaten -  Teig - 200 g Weizenmehl (Type 550) - 1 Tl Soja- oder Kichererbsenmehl - 1 Tl Zimt - Prise Salz - 100 g Zucker - 1/­­2 Tl Natron - 100 veganen Joghurt (Soja-, Mandel- oder Haferjoghurt) - 50 g Apfelmus - 120 ml pflanzliche Milch oder Wasser - 30 ml neutrales Öl - 600 g Zwetschgen (Pflaumen) - 1/­­2 Tl Essig (z.B. Apfelessig oder einen hellen Balsamico) - Joghurt-Mohn-Masse - 100 veganen Joghurt (Soja-, Mandel- oder Haferjoghurt) - 50 g Mohnback (vegan, alternativ selber anrühren) - Streusel - 2 El Margarine (z.B. Alsan) - 2 El Mehl - 2 El Zucker - 1 Tl Zimt Zubereitung 1 Für den Teig: Alle trockenen Zutaten miteinander vermischen und gemeinsam mit den übrigen Zutaten in einer Küchenmaschine oder per Hand zu einem homogenen Teig vermischen. Die Konsistenz des Teigs soll zähflüssig sein, sodass er sich in der Springform gut verteilen lässt. 2 Für die Joghurt-Mohn-Masse: Joghurt und das Mohnback gut miteinander vermischen, sodass die Mohnmasse gleichmäßig im Joghurt verteil ist. 3 Für die Streusel: Alle Zutaten miteinander vermischen und mit der Hand oder einer Gabel verarbeiten, bis sich kleine Brösel gebildet haben. Falls die Brösel zu feucht oder trocken sein sollte, gegebenenfalls mit Zucker oder Margarine ausgleichen. 4 Den Backofen auf 170°C vorheizen und eine Springform mit einem Durchmesser von 28 cm einfetten. Den Teig hineingeben und gleichmäßig verteilen und glatt streichen. Die Joghurt-Mohn-Masse darauf geben und vorsichtig verteilen. Die Pflaumen spülen, halbieren und entkernen. Die Hälften auf dem Kuchen platzieren und die Zimt-Streusel darauf verteilen. 5 Den Kuchen für ca. 60 Minuten ausbacken. Mit der Stäbchenprobe sicher gehen, dass der Teig gut durch ist. Anschließend etwas abkühlen lassen und dann erst aufschneiden. Notes Mit Puderzucker oder (veganer) Schlagsahne servieren. Ergibt einen Kuchen mit einem Durchmesser von 28 cm. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit ViO entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen. The post veganer Zwetschgenkuchen mit Mohn und das ViOtope-Projekt appeared first on The Vegetarian Diaries.

Burger mit Pfirsich-Salsa und glutenfreien Brötchen von EDEKA

24. Juni 2017 The Vegetarian Diaries 

Dieser Beitrag enthält Werbung in Zusammenarbeit mit EDEKA. Durch dein Lesen, Kommentieren und Teilen des Artikels unterstützt du meine Arbeit. Vielen Dank dafür! Burger sind nun wahrlich nicht als Essen für den Sommer bekannt. Eigentlich aber komisch, denn nicht nur bieten die vielen frischen Obst- und Gemüsesorten eine große Vielfalt an Zubereitungsmöglichkeiten. Sie schmecken frisch geerntet auch einfach besser. Mit aromatischen Tomaten und Salat schmeckt gleich jeder Burger doppelt so gut. Dass man auch typisches Obst aus dem Sommer ganz fantastisch mit einem deftigen Burger verbinden kann, zeige ich dir im heutigen Rezept. Zusammen mit den neuen glutenfreien Broten und Brötchen von EDEKA sowie einer feurigen Pfirsich-Salsa holst du dir den Sommer auf den Teller. Glutenfreie Brote und Brötchen von EDEKA EDEKA bietet seit Neustem vier verschiedene glutenfreie Brot- und Brötchensorten an: Saatenbrot, Bio-Knusperbrot sowie Bäcker- und Weltmeisterbrötchen. Alle Produkte sind glutenfrei, vegan und ohne Konservierungsstoffe hergestellt. Für die Burger habe ich die Bäckerbrötchen verwendet, die sich dafür hervorragend eignen aber natürlich auch süß zum Frühstück oder als schnelle Zwischenmahlzeit. Die glutenfreien Bäckerbrötchen sind auf Basis von Reismehl, Mais- und Tapiokastärke hergestellt und mit dem Vegan-Siegel/­­Label des Vegetarierbundes ausgezeichnet. Die Brötchen werden im Ofen aufgebacken und im Viererpack angeboten. Darüber hinaus gibt es Weltmeisterbrötchen, die ebenfalls auf Reismehlbasis hergestellt werden und zusätzlich mit Leinsamen, Sesam, Mohn und Sonnenblumenkernen daherkommen. Die beiden Brotvarianten müssen im Vergleich zu den Brötchen nicht aufgebacken werden und können sofort verzehrt werden. In den Verpackungen befinden sich jeweils 4 Brötchen beziehungsweise zwischen 100 – 300 g Brot. Super für den unbeschwerten Genuss, um einfach mal etwas Neues zu probieren und eine glutenfreie Variante im Haus zu haben. sommerlicher Burger mit Pfirsich-Salsa Rezept drucken Ergibt: 4 Portionen Zutaten - Zwiebel - Tomate - Salat - Senf - EDEKA glutenfreie Bäckerbrötchen - (vegane, glutenfreie) Burger-Patties nach Vorliebe - Pfirsich-Salsa - 2 Schalotten - 1 kleine Knoblauchzehe - 1 rote Chilischote - 2 Pfirsiche - Salz, Pfeffer Zubereitung 1 Für die Pfirsich-Salsa: Schalotte und Knoblauch abziehen und so wie die Chilischote klein schneiden. Die beiden Pfirsiche von der Haut befreien, entkernen und ebenfalls in kleine Stücke zuschneiden. In einer kleinen Pfanne etwas Öl erhitzen und Knoblauch, Zwiebel und Chili kurz anrösten. Anschließend den Pfirsich hinzugeben und für 2-3 Minuten erhitzen, sodass er weich geworden ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zur Seite stellen. 2 Die EDEKA glutenfreien Bäckerbrötchen nach Packungsanweisung im Ofen aufbacken. Mit Senf (oder anderen Soßen) bestreichen. Tomate, Zwiebel und Salat waschen und in dünne Ringe bzw. passende Größe für die Brötchen schneiden. 3 Wer Lust (und Zeit) hat, bereitet die (veganen, glutenfreien) Patty rechtzeitig zu. Alternativ gibt es mittlerweile auch im Handel eine entsprechend große Auswahl. Brötchen mit etwas Senf bestreichen und nach persönlicher Vorliebe belegen. Notes Die Menge an Salsa aus dem Rezept reicht für etwa 4 Burger und somit 2-4 Personen. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit EDEKA entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

Saftiger Rote-Bete-Schokokuchen

7. Mai 2017 Minzgrün 

Rote-Bete-Schokokuchen – ich weiß, was ihr jetzt denkt. Rote Bete?! Diese süß-erdig (für die meisten nicht ganz so lecker) schmeckende Knolle in einem Kuchen?! Um Himmels Willen! Aber ich sage Euch: p r o b i e r t  d a s  a u s!! Die Kombination mit zartbitterem Kakao klingt zunächst ungewöhnlich. Gemüse eignet sich neben Nüssen aber auch wunderbar als gesunde Zutat für saftige Backkreationen mit dem gewissen Etwas, denn es geht auch ohne eine halbe Packung Eier, viel Butter, Milch oder Sahne. Gekocht und fein gerieben verleiht rote Bete diesem Schokoladenkuchen nämlich nicht nur eine fantastische Textur sondern – gemeinsam mit einem Schluck Espresso – auch eine besondere geschmackliche Tiefe. Aber auch optisch kann er sich mit seiner dunkelrot-braunen Färbung sehen lassen (die übrigens durch eine chemische Reaktion mit der leichten Säure der Buttermilch besonders intensiv wird)! Gekrönt mit einem flüssigen Schokoladenkern ein richtiges Schmuckstück, das auch ohne aufwändige Verzierung beeindruckt. ? Zutaten für eine kleine Springform (Durchmesser 18cm) 130g Dinkelvollkornmehl 200g Rote Bete (gekocht) 100ml Buttermilch 90g Rohrohrzucker 3 EL Kakao 3 Eier 100g weiche Butter 100g Zartbitterschokolade 1 TL Backpulver 1/­­2 TL Salz 4 EL Espresso   Rote Bete ungeschält etwa 30min kochen, bis sie gar ist. Inzwischen […] The post Saftiger Rote-Bete-Schokokuchen appeared first on minzgrün.

Happy Cheeze Freundinnen-Abend

20. April 2017 Claudi goes vegan 

Happy Cheeze Freundinnen-AbendWerbung, Anzeige, Promotion. Für Happy Cheeze. Von Claudi. Gesponsert in Form eines Testpakets welches ich nicht selbst vernascht habe ;-) Hallo ihr Lieben, zur Überschrift "Happy Cheeze Freundinnen-Abend" sollte ich eigentlich noch "... und Buddamülch in der Yogalehrer-Ausbildungsschule" ... und "ein Kakao-Cheeze-Cake nur für mich!" hinzufügen ;-) Wär aber a bissi lang geworden.  Daher freue ich mich euch heute  an der Freude meiner Yogafamily und einem Teil meiner Mädels teilhaben zu haben. Happy Cheeze begleitet mich seit Jahren!!! Ihr findet hier schon einige Blogeinträge zu den superkuhlen und kuhrettenden Nordlichtern. Zuerst einmal zu mir und dem Käse: So gerne denke ich an "Camenbert und Champagner Abende" in Paris zurück. Oder an Buttermilch, eiskalt als Kind nach dem Spielen im Hof direkt aus dem Kühlschrank getrunken. Vier Käse Pizza war mein Leibgericht und Gorgonzola der Oberhammer. Probleme vegan zu werden hatte ich nach 20 vegetarischen Jahren aber nie. Und ich weiß nun auch wieso. Im Gegensatz zu vielen anderen Menschen, die offensichtlich ihren eigenen Genuss über das Leiden der Natur/­­ Umwelt, von Menschen und Tieren stellen, sind bei mir (nach dem Lesen von "Tiere essen") mit jeder Käsescheibe, jeder Vollmilchschokolade und jeder Latte Macchiato mit Kuhmilch Bilder hochgeploppt.  Bilder? Wer (noch) nicht weiß wie Kuhmilch hergestellt wird, kann gerne meinen Blogeintrag zum Thema "Tierrechte: Kuhmilch" oder "Zur Herstellung von Milch" lesen. Ich empfehle beide ;-) Und jetzt kommt genau der Punkt: GENUSS geht auch vegan! Eine große Rolle spielt dabei Happy Cheeze. Denn die veganisieren nicht nur und verwenden dafür zigtausend seltsame Zusatzstoffe um eine Tier-Käse-Alternative voller Transfette, mit viel zu hoher Energiedichte und viel zu wenig Nährstoffen. Nein! Happy Cheeze nimmt Cashews, Wasser, die kleinen Helfer zur Fermentation plus natürliche Unterstützer zur jeweiligen Geschmacksrichtung - und fertig! Was sie nun obendrein gemacht haben ist mich Kabumm in die 80er und 90er Jahre zurück zu katapultieren! Buttermilch ist in Form von "Buddamülch" zurück und in den Geschmacksrichtungen Natur, Erdbeere und Zitrone erhältlich! Mein Liebling is Zitrone (erinnert mich an dieses Eis damals...), gefolgt von Natur (erinnert mich an viele Sommer und das Rumtoben) und dann Erdbeere (macht total süchtig, kenn ich aber von früher nicht. Gibt es das auch von der Kuh zu kaufen? Keine Ahnung....). Buddamülch macht nicht "nur" mich glücklich (danke an die glücklichen Cashews) (siehe unten)... ... sondern auch einen Teil meiner Yogafamily :-) Einige Rückmeldungen: - "Wow, das schmeckt ja echt wie echte Buttermilch" - "Und das ist VEGAAAAAAAAAAAN?" - "Da fehlen nur die Flocken, sonst kommt das ja TOTAL hin!"  - "Wie machen die das?!??!" - "Ja was is da dann drin?" - "Ich hab mir die gerade in meinen Kaffee gekippt. Das schmeckt ja auch total gut!" - "Und wo kann ich die kaufen?" - "Ui, vielen Dank fürs Mitbringen!" Sind sie nicht süß? Hach. Ich liebe meine gewaltfreien Yoginis die ahimsa in Kombi mit Ernährung zum Großteil leider nicht umsetzen. Aber ich lieb sie trotzdem. :-) Zurück zu mir und dem Cheeze der glücklich macht (Cashews und Serotonin und so)... Was ich (über drei Tage) (ja, das macht so satt, siehe das Thema Nährstoffe oben) ganz allein genossen habe ist der Happy Cheeze Chocolate Cake. Dazu also lediglich meine Meinung: HAMMER HAMMER HAMMER. Ich bin ja voll der Kakao Junkie und das war eine wirkliche Freude und hat mich total begeistert. Fluffig, schokoladig, zergeht auf der Zunge und mehr als 1/­­3 Glas kann ich nicht essen. Den Parvesan hab ich einmal über Nudeln gestreut. Leider ist er geschmacklich untergegangen. Das kann aber an den Sojanudeln liegen, weil die an sich schon recht eigen im Geschmack sind, oder an der Flüssigkeit im Teller. Von der Textur und dem direkten Erlebnis (raus auf den Teelöffel, rein in den Mund) kann ich ausschließlich Positives berichten - so wie ich Parmesan (den hab ich bereits vor 2011 zu essen aufgehört zwecks des tierischen Labs. Stichwort Kälbermagen und "Ist Käse eigentlich vegetarisch?" (Ui - eine Idee für einen weiteren Blogeintrag!)) in Erinnerung hab. Und dann kommen wir zum Höhepunkt - dem Happy Cheeze Freundinnen-Abend!!! Erst mal Fotos für euch, damit ihr wisst von was die Rede ist. Der "Camenbert" bzw. "Happy White" Darf ich bitten? ;-)Und jetzt - Trommelwirbel!!! Es wird spannend!!! Nun folgen die Meinungen der eingeladenen Damen :-) Johanna: Der Chorizo hat mich durch deine super pikante Note überzeugt. Spirulina Chili hat seine Schärfe erst nach einiger Zeit entfaltet - sehr schmackhaft! Die Farbe erinnert mich an die Schlümpfe. ? Der Bärlauch Cheeze war schlicht und einfach ein Gedicht. Die Sorten Neutral und Asche haben mir zu wenig intensiv geschmeckt und mich deshalb nicht überzeugt. Der Camembert hat zu sehr wie echter Camembert geschmeckt. Deshalb mochte ich ihn nicht, da ich auch als Vegetarierin Camembert gelinde gesagt nicht gut fand. Der Cheesecake neutral war herrlich frisch und zart; ich hätte gut und gerne das ganze Glas essen können. Der Cheesecake Heidelbeer hat meiner Meinung nach zu säuerlich und leider zu wenig nach Heidelbeeren geschmeckt. Katrin: Ein Mädelsabend mit Freundinnen, Lachen und gutem Essen - es gibt kaum was Schöneres, oder? Tatsächlich doch: Meine Freude über Claudis Einladung wurde noch größer, als ich hörte, dass es auch eine Happy Cheeze Verkostung geben würde.  Da ich schon ein paar Sorten von Happy Cheeze kannte, wusste ich, wie lecker der Abend werden würde und meine Erwartungen wurden alle erfüllt. :) So genug Blabla, hier ist meine Bewertung: Platz 1 teilen sich gleich drei Sorten: Der Camembert (schmeckt dem Original unglaublich ähnlich!), der Bärlauch Frischkäse (frisch, cremig und sehr gut abgeschmeckt) und der Cheeze Cake Original (yummy! Süß, aber nicht zu süß - und sehr süchtig machend). Lecker waren auch die Sorte Asche (cremig und leicht säuerlich, aber die Asche Schicht ist ziemlich klebend - auch an den Fingern) und Chorizo (sehr würzig). Nicht ganz so mein Fall waren die Sorte Klassik (cremig und bestimmt gut in Kombination, aber alleine fand ich ihn zu neutral), der Spirulina Chili Frischkäse (war mir zu scharf) und der Cheeze Cake Blaubeere (etwas zu säuerlich). Lieben Dank für den tollen Abend, Claudi!  Und Danke an Happy Cheeze für sehr leckeren ,,Käse! Tanja: Hallo liebe Claudi, vielen lieben Dank, dass wir uns bei dir durch die vielen tollen Sorten futtern durften!

Genialer Bananen-TRICK ? und VE MIX JET Leistungstest

23. März 2017 Die Umsteiger-weg vom Fleisch! 

Genialer Bananen-TRICK ? und VE MIX JET LeistungstestEs gibt ja mehr als eine Möglichkeit,  um Bananen einzufrieren, um dann die eingefrorenen Bananen in Gebrauch zu nehmen. Das kann leider auch nach hinten losgehen. Daher bin ich auf eine geniale Lösung gekommen,  wie ich Bananen zum einen geschützt, zum anderen einfach und gleichzeitig auch in größeren Mengen einfrieren und anschliessend einfach verbrauchen kann. kIch friere sie im Ganzen ein und schneide sie im tiefgefrorenen Zustand in Scheiben.   Das geht absolut wunderbar.  Dann ritzt man nur noch die Schale ein und man kann die Scheiben wie eine Orange schälen. Ganz simpel und einfach!! So kann man ganz einfach die Bananen einfrieren und noch einfacher die Bananen so portionieren wie ich sie brauche.  Das Innere der Banane bleibt bis zu letzten Sekunde absolut geschützt.  Und was macht man nun dann damit? :)) In meinem Fall mache ich mir am liebsten einen hervorragenden Bananshake mit Cashewmus und Ahornsirup. Beides gebe ich mit den gefrorenen Bananenscheiben und etwas Wasser in den Vital Energy VE MIX JET Mixer,    denn dieser Mixer ist so leistungsstark, dass dieser Mixer einen hervorragenden Bananenshake zubereiten kann! Und das zu einem echt fantastisch günstigen Preis,..  nämlich unter 100 EUR Der Bananenshake ist also ruck zuck gemacht und schmeckt superlecker, supercremig und und und... Ein weiterer Vorteil in meinen Augen ist die Tatsache, dass das Rührwerk, da das Rührwerk im Deckel ist,  abschraubbar ist und nicht wie in einem Vitamix unten am Boden des Bechers wo man schlecht bis unmöglich dran kommt. Das erleichtert die Reinigung des Rührwerkes und die Entnahme erheblich.  Und durch die Leistungsstärke des VE MIX JET, wurde dieser Mixer zu meinem Lieblingsmixer. Cashewmus und Ahornsirup und viele andere tolle Sachen hier bei HIELA Reformwaren: http:/­­/­­www.hiela.de Das Video findet ihr hier: VIDEO HIER KLICKEN

Meine 5 leckersten Bärlauch-Rezepte

8. März 2017 The Vegetarian Diaries 

Die Bärlauch-Saison ist kurz und dauert in der Regel nur von Anfang /­­ Mitte März bis Mai. Also leider nicht allzu viel Zeit das leckere Wildgemüse zuzubereiten. Umso besser also, wenn du dir nicht lange mit der Suche nach veganen Bärlauch-Rezepten aufhalten musst. Aus diesem Grund habe ich in diesem Beitrag meine fünf besten und leckersten Bärlauch-Rezepte zusammengestellt. Durch einen Klick auf das Bild oder den passenden Link im Text gelangst du direkt zum entsprechenden Rezept und kannst sofort loslegen. Lasst es dir schmecken und verratet mir in den Kommentaren doch gerne dein liebstes Bärlauch Gericht. grünes Spargel-Bärlauch-Kohlrabi Risotto Einer der absoluten Klassiker in meiner Küche. So gibt es dieses grüne Risotto mindestens einmal in der Bärlauch-Saison. Die Zeit, in der es frischen Bärlauch UND grünen Spargel gibt, ist leider nur klein. Also schnell zum Rezept. veganes Sandwich mit Bärlauch, Avocado und Räuchertofu Neben Pesto oder Butter eignet sich Bärlauch auch hervorragend, um damit eine vegane Mayonnaise zuzubereiten. So lässt sich der Bärlauch nicht nur etwas länger haltbar machen, sondern vor allem auf dieses fantastische Sandwich mit Räuchertofu und Avocado packen. vegane Bärlauch-Quiche mit Cocktailtomaten Diese Quiche ist nicht nur eines meiner Lieblingsrezepte mit Bärlauch, sondern wirklich ein absoluter Favorit unter den vielen Rezepten hier auf dem Blog. Schaut super aus, lässt sich gut vorbereiten und schmeckt einfach klasse. Wenn du schon immer mal eine vegane Quiche zubereiten wolltest, starte mit dieser! Spaghetti in einer Bärlauch-Tomatensoße Wenn es richtig schnell gehen soll und du gleichzeitig Lust auf Pasta hast, dann probier doch mal diese Tomatensoße mit frischem Bärlauch und Spaghetti.  Bärlauch-Rucola-Pesto mit Nudeln Klar, dass der Klassiker unter den Bärlauch-Rezepten hier in veganer Variante nicht fehlen darf: veganes Bärlauch-Pesto. In diesem Rezept gemeinsam mit Rucola, Cashewkernen und Walnüssen zubereitet.

Smile And Burn: Drunken Camper Pancakes

1. März 2017 Vegan Guerilla 

Smile And Burn: Drunken Camper PancakesSie sind andauernd auf Tour, vegan, liebenswert chaotisch, keine Köche, ständig hungrig und haben immer vegane Schlagsahne unterm Beifahrersitz versteckt. Schnell stand fest, dass die Jungs der Punkband Smile And Burn die idealen Tester für ein Rezept aus meinem neuen Buch Outdoor Cooking sind, welches diesen Sommer im Ventil Verlag erscheint. Mit dem fantastischen Skill-Level “Weiß ich wie man Pancakes macht?” qualifizierte sich die Band, welche durchaus auch eine Vorliebe für Bier hat, direkt für die “Drunken Camper Pancakes”. Diese enthalten nämlich Bier statt pflanzliche Milch. Das ist nicht nur für tourende Punkbands und Festivalfreunde sehr praktisch, sondern ebenso, wenn man als BackpackerIn am anderen Ende der Welt in irgendeinem Dorf steckt, in welchem es fast keine vegane Zutaten im winzigen Supermarkt gibt. Exakt so ging es mir nämlich in dem winzigen Fischerdorf Sartenjea im Norden von Belize, wo auch dieses Rezept entstand. Aber das ist eine andere Geschichte… Die Testbedingungen waren natürlich klar: Das ausgewählte Rezept muss on the road ohne richtige Küche ausprobiert werden. Es lag also nahe die Band mit Rezept, Kochplatte und ein paar Zutaten in den Tourbus zu stecken und in einem Wald abzusetzen. Mal gucken, ob die nur Musik machen können oder auch überlebensfähig sind! Glück gehabt. Sind sie. Und ein paar neue Ideen für die Tour haben Smile And Burn nun auch direkt parat: “Jetzt wo ich das gesehen hab machen wir um hinten wirklich was am Merch einzunehmen vielleicht immer eine kleine Pancake-Ecke. Bringt euch n’ paar Heidelbeeren mit.” Bis die Tour startet gibt nun es jedoch ersteinmal das Video von Smile And Burn mit Rezept für euch und ihr könnt 2*2 Tickets für die am 10.3.2017 startende Tour gewinnen.     Wie schon erwähnt, sind Smile And Burn ab dem 10.3. mit ihrem neuen und mittlerweile vierten Album “Get Better Get Worse” auf Tour. Insgesamt sechzehn Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz stehen auf dem Programm. Ob es Pancakes gibt bleibt fraglich, aber die Band freut sich bestimmt trotzdem über Bier, Heidelbeeren und vegane Schlagsahne. Wer Bock hat live dabei zu sein und den Jungs beim Musik machen statt Kochen zuzuschauen, hat an dieser Stelle die Chance 2*2 Tickets für ein Smile And Burn Konzert seiner Wahl zu gewinnen. In folgenden Städten ist die Band im März unterwegs: SMILE AND BURN – live 2017 mit: The Deadnotes 10.03. DE – Leipzig – Conne Island 11.03. DE – Jena – Kassablanca 13.03. DE – München – Sunny Red 14.03. DE – Nürnberg – Stereo 15.03. AT – Wien – B72 16.03. AT – Innsbruck – Weekender* 17.03. CH – Rorschach – Treppenhaus 18.03. DE – Stuttgart – Zwölfzehn 20.03. DE – Frankfurt – Nachtleben 21.03. DE – Köln – Underground 22.03. DE – Dortmund – FZW 23.03. DE – Hamburg – Hafenklang 24.03. DE – Hannover – LUX 25.03. DE – Bremen – Tower 26.03. DE – Bielefeld – Nr. z.P. 31.03. DE – Berlin – Musik und Frieden *ohne The Deadnotes Die Teilnahme ist bis einschließlich dem 05.03.2017 möglich. Hinterlasst einfach einen Kommentar mit der Stadt eurer Wahl. Wichtig: Ich benachrichte die Gewinner bis spätestens am 06.03.2017 früh morgens über den Gewinn und benötige eure Bestätigung (Namen für die Gästeliste) bis zum Tag darauf, da die Tour schon bald startet. Zuletzt noch das neue Album zum reinhören. Natürlich am besten als Koch-Soundtrack für Beer-Pancakes. Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken

Lila Suesskartoffelsuppe

18. Februar 2017 Vegan Guerilla 

Lila SuesskartoffelsuppeAus unerfindlichen Gründen standen in den letzten Woche sehr viele rosa- und lilafarbene Speisen und Getränke auf meinem Speiseplan. Ständig landeten Beeren in Smoothies und fruchtigen Naschereien (z.B. Eis oder Tamales) und violette (Süß-)Kartoffeln, Möhren und Rotkohl in den deftigen Speisen. Vielleicht versuche ich unterbewusst das nach dem Urlaub frisch gewonnene Grau vor der Tür mit etwas Farbe auszugleichen, wer weiß. Letztlich ist das aber auch nicht so wichtig, da lila Süßkartoffeln einfach lecker sind und die Farbe der Suppe fantastisch. Wer noch nie lila Süßkartoffeln gesehen hat, sollte in größeren Supermärkten die Augen offen halten. In Hamburg gibt es z.B. welche in einigen Edeka-Filialen. Wer keine lila Süßkartoffeln finden kann, kann dieses Rezept auch mit einer anderen Sorte Süßkartoffeln zubereiten. Natürlich ist das Ergebnis in diesem Fall jedoch keine lilafarbene Suppe. Wenn ihr mit orangefarbenen oder weißen Süßkartoffeln trotzdem zu einem ähnlichen Farbergebnis kommen wollt, könnt ihr jedoch eine der Süßkartoffeln durch ein paar violette Möhren ersetzen.   - 2 lila Süßkartoffeln - 1 Zwiebel - 1 Knoblauchzehe - ca. 300ml Gemüsebrühe - Optional: etwas Mandel-, Hafer- oder Soja-Cuisine - Optional: 50ml Rotwein - Cayenne-Pfeffer - schwarzer Pfeffer - Paprikapulver - Salz - etwas Öl Topping (optional): - vegane Quarkalternative - Schnittlauch - gemahlene Cashews - als Suppeneinlage oder Topping passen z.B. auch weitere Kräuter, Nüsse, angebratene Pilze, Grieß-Klößchen oder Röstzwiebeln Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden. Den Knoblauch schälen. Die Süßkartoffeln schälen und in Stücke schneiden. Die Zwiebel in einem Topf in etwas Öl anschwitzen. Den Knoblauch dazu pressen, wenn die Zwiebel glasig ist. Die Süßkartoffeln hinzugeben und mit der Gemüsebrühe sowie optional dem Wein ablöschen. Köcheln lassen bis die Kartoffeln gar sind. Dies dauert je nach Größe der Süßkartoffel -Stückchen ca. zwischen 5-15 Minuten. Jeweils eine Prise der Gewürze hinzugeben. Zum Testen ob die Kartoffeln gar sind einfach mit einer Gabel in ein Süßkartoffel-Stück pieksen. Wenn dieses weich genug ist (so, dass das Stück Süßkartoffel wieder von der Gabel rutscht) könnt ihr die Suppe pürieren. Optional etwas pflanzliche Cuisine hinzugeben. Erneut mit den Gewürzen abschmecken. Mit Toppings und Suppeneinlagen nach Wahl servieren. Ein paar Vorschläge findet ihr in der Zutaten-Liste. Merken Merken Merken Merken Merken Merken

Wasser und Wein, das muss sein!

19. Januar 2017 The Vegetarian Diaries 

Wasser und Wein, das muss sein! In den vergangenen Wochen habe ich in einer kleinen Serie, Beiträge rund um das Heilwasser von Staatl. Fachingen veröffentlicht. Im ersten Beitrag habe ich euch zunächst erklärt, worin der Unterschied zwischen einem Leitungs-, Mineral- und Heilwasser liegt. Im zweiten Beitrag ging es dann ganz konkret um die Frage, welche besondere Mineralstoffzusammensetzung im Staatl. Fachingen Heilwasser enthalten ist und wie dadurch die vorbeugende, beziehungsweise lindernde Wirkung zustande kommt. Anschließend habe ich euch gezeigt, worauf der Säure-Basen-Haushalt im Körper beruht und wie Sodbrennen durch ein Heilwasser vorgebeugt werden kann. Im heutigen Beitrag erkläre ich euch, warum das Wasser von Staatl. Fachingen so hervorragend zu einem guten Wein passt. Die Sache mit den Neujahrsvorsätzen Mitte Januar ist ein guter Zeitpunkt um einen Blick auf die Neujahrsvorsätze zu werfen. Seid ihr noch dabei oder habt ihr einen Großteil dieser schon über Bord geworfen? Falls nicht, ist das ein gutes Zeichen. Wie sagt man so schön: „Aller Anfang ist schwer“. Häufig scheitern die guten Vorsätze nicht nur am Wollen, sondern an unrealistischen Zielen und persönlichen Einschränkungen, die man zwar ein paar Tage oder Wochen in Kauf nimmt, schlussendlich aber doch wieder verwirft. Auch wenn der Vorsatz an sich eine gute Idee ist, wie zum Beispiel konsequent auf industriell verarbeiteten Zucker zu verzichten, keinen Alkohol zu konsumieren oder auf Fleischprodukte zu verzichten. Deutlich erfolgversprechender ist häufig diese Vorsätze auf ein Maß zu reduzieren, bei dem man sich kleinere, dafür aber realistisch erreichbare Ziele setzt. In den meisten Fällen möchte man ja gerade nicht auf den damit verbundenen Genuss und Geschmack verzichten, sondern die Auswirkungen eines übermäßigen Konsums wie zum Beispiel Gewichtszunahme oder den Kater am nächsten Morgen vermeiden. Ganz konkret kann das bedeuten, sich bewusster mit Lebensmitteln auseinanderzusetzen und Ernährungsgewohnheiten entsprechend anzupassen, statt diese zwanghaft meiden zu wollen. So sind die Chancen sich ausgewogen und gleichzeitig abwechslungsreich zu ernähren und vor allem den Spaß daran nicht zu verlieren, deutlich größer, wenn man beispielsweise Zucker oder Alkohol ganz bewusst in Maßen genießt. Wasser und Wein, das muss sein! Wohl kaum ein Getränk verbindet man mit einer Belohnung oder gutem Essen so sehr wie ein Glas Wein. Die enorme Vielfalt durch verschiedene Trauben und Anbaugebiete machen Wein zu einem komplexen und überaus abwechslungsreichen Getränk. Egal ob Weiß- oder Rotwein, gerade in Kombination mit Essen, lassen sich so fantastische Geschmackserlebnisse kreieren. Jeder Wein enthält Weinsäure. Diese verleiht dem Wein seine Haltbarkeit und Frische. Vor allem in Weißweinen ist eine hohe Konzentration dieser Säure vorhanden. Ein hoher Säureanteil kann aber zu einer Übersäuerung des Körpers führen und schlägt mitunter buchstäblich auf den Magen. Genau hier kommt ein gutes Wasser ins Spiel. Mit der richtigen Kombination an Mineralstoffen hilft es die Säure-Basen-Balance im Körper aufrechtzuerhalten. Das Heilwasser von Staatl. Fachingen enthält neben wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen wie Calcium, Magnesium und Natrium einen hohen Anteil an Hydrogencarbonat. Hydrogencarbonat dient im Körper unter anderem als natürlicher Säurepuffer und hilft so aktiv den Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht zu halten. Wer mehr darüber wissen möchte, schaut gerne in den letzten Beitrag zu diesem Thema. Darüber hinaus wirkt das Wasser ausgleichend auf den Geschmackssinn, indem es Geschmacksnerven neutralisiert. Daher ist es gerade bei der Verkostung von Weinen oder auch dem Verzehr eines Mehr-Gänge-Menüs mit Weinbegleitung unverzichtbar, um die vielfältigen Aromen und Geschmacksnuancen der verschiedenen Weine gebührend erschmecken und genießen zu können. Staatl. Fachingen sorgt so für Weingenuss ohne Reue und macht den maßvollen Konsum von Wein noch zusätzlich verträglicher. Das gilt nicht nur für den Moment, in dem man den Wein und das Wasser genießt, sondern auch noch am folgenden Tag. Durch die enthaltenen Mineralien und Spurenelemente wirkt das Wasser von Staatl. Fachingen der Dehydrierung durch den Alkohol entgegen, sodass man auch am nächsten Tag noch von den positiven Eigenschaften des Wassers profitiert. Das Auge isst (und trinkt) mit Das Essen kann so gut sein, wie es will, passt die Atmosphäre und Optik nicht, ist das Ganze nur halb so lecker und ansprechend. Das gilt nicht nur für das Essen, sondern auch für die Getränke und das entsprechende Tischarrangement. Hier setzt Staatl. Fachingen mit einem besonders hochwertigen und edlen Flaschendesign Maßstäbe. Die an eine Bordeaux-Flasche aus dem 19. Jahrhundert angelehnte Flaschenform bildet auf jedem Tisch ein elegantes optisches Highlight und sorgt für die richtige Stimmung. Wie sieht es denn mit euren Neujahrsvorsätzen aus? Habt ihr euch etwas vorgenommen und seid noch dabei? Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Staatl. Fachingen entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

Buchvorstellung: Vegan frühstücken kann jeder

3. Januar 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Buchvorstellung: Vegan frühstücken kann jederViele von euch werden den tollen veganen Kochblog ,,eat this kennen. Die beiden Betreiber Nadine und Jörg stellen dort ihre kreativen Rezepte vor, und fotografieren können sie auch. Kein Wunder, dass ihr Blog ganz sicher zu den beliebtesten veganen Blogs gehört. Und nicht nur das. 2014 erschien ihr erstes Kochbuch ,,Vegan kann jeder, und das ist zu einem der erfolgreichsten veganen Kochbücher der letzten Jahre geworden. Die beiden sind nicht faul gewesen, und so folgten ,,Vegan grillen kann jeder, ,,Vegan street food und ,,Vegan frühstücken kann jeder. Das möchte ich euch heute kurz vorstellen, weil ich es wieder mal sehr gelungen finde. Und Frühstück ist ein Thema, oder? Ein wichtiges! Wunderschöne Gestaltung Zum veganen Frühstück gibt es noch nicht allzu viele Bücher, daher war ich gespannt, was ,,Vegan frühstücken kann jeder zu bieten hat. Ich nehme es gerne vorweg: Eine ganze Menge! Fangen wir mit dem Layout an. Wunderschön, von der ersten bis zur letzten Seite. Besonders bemerkenswert ist, dass Nadine und Jörg so gut wie alles selbst gemacht haben, von den Rezepten über die Fotos bis hin zum Layout. Und das alles auf allerhöchstem Niveau! Die Fotos sind fantastisch und die Rezepte sind super übersichtlich gestaltet, was ich bei einem Kochbuch wirklich wichtig finde. Die Schriftarten sind schön und gut lesbar, total gelungen das ganze Buch, das als Hardcover daher kommt. Was erwartet dich? Ich weiß nicht, wie das bei euch früher aussah, aber bei mir hieß Frühstück - bevor ich Veganer wurde – Toast oder Brot mit Aufschnitt und Frühstücksflocken. Seitdem ich mich gesünder und vegan ernähre, ist mein Frühstücksprogramm deutlich größer geworden. Vor allem Smoothies, Smoothie Bowls, selbst gemachtes Müsli oder Pfannkuchen liebe ich morgens. Aber ich bin auch immer auf der Suche nach neuen Inspirationen, und die bekommt man in ,,Vegan frühstücken kann jeder reichlich geliefert. Die Rezepte sind in die Kategorien - Smoothies, Säfte & Co. - Frühstück to go - One Bowl Wonders - Vom Herd & aus dem Ofen - Für Naschkatzen - Wochenend-Brunch - Kaffee, Tee & Co. - Basics eingeteilt. Natürlich gibt es ein paar kreative Abwandlungen bekannterer ,,Klassiker wie Tofu Scrabble, Cupcakes, Oatmeal oder Porridge. Aber dazu jede Menge ungewöhnlichere Ideen wie ,,Buttermilch-Shake, Frühstücks-Burrito, Hubmus-Brötchen, Schwarzer Chao-Reis, Frühstücks-Frittate oder Death by Chocolate. Da ist garantiert für absolut jeden Geschmack etwas dabei. Schön, dass man auch einige Rezepte für Basics wie Roggensauerteigbrot, süße und herzhafte Aufstriche oder selbstgemachte Pflanzendrinks geboten bekommt. Ich bin auf jeden Fall ganz heiß drauf, ein paar neue Frühstücksvarianten auszuprobieren! Und sonst? Neben den tollen Rezepten findest du ein paar Tipps für den ,,perfekten Start in den Tag, Infos zu Inhaltsstoffen in Nüssen, Beeren und Saaten, Infos zu Getreiden und Körnern, aber auch zu Kaffee und Tee. Sind viele interessante Infos dabei, die einen netten Mehrwert darstellen. Fazit: ,,Vegan frühstücken kann jeder von Nadine Horn und Jörg Mayer ist ein rundum gelungenes veganes Kochbuch, das auf ganzer Linie überzeugt, von der Aufmachung bis hin zu den äußerst kreativen Rezepten. Das Buch inspiriert dazu, endlich auch mal von den gewohnten Frühstücksideen abzuweichen. Eine absolute Kauf-Empfehlung! Mehr Infos zum Buch findet ihr auf eat this. Bei amazon könnt ihr es auch kaufen. Vegan frühstücken kann jeder (2015) Nadine Horn & Jörg Mayer | eat this! - Vegan frühstücken kann jeder | 192 Seiten | ISBN: 978-3-9424-9163-1 | 19,99 EUR Der Beitrag Buchvorstellung: Vegan frühstücken kann jeder erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Unsere liebsten Superfoods: Infos, Produkttipps und Einkaufsquellen

9. Dezember 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Unsere liebsten Superfoods: Infos, Produkttipps und EinkaufsquellenSuperfoods sind seit einiger Zeit absolut im Trend. Produkte wie Chiasamen findet man sogar schon bei Aldi & Co., der Drogeriemarkt DM bietet in Kooperation mit dem Veganz eine ganze Reihe an Superfoods wie Gojibeeren, Maca, Kakaonibs, Hanfsamen, Maulbeeren, Matcha Tee oder Quinoa an. Ebenfalls reichlich fündig wird man in Bioläden und veganen Supermärkten sowie in zahlreichen Onlineshops. Inzwischen gibt es nicht nur die eben genannten und weitere Superfoods pur zu kaufen, sondern auch als Zutat in Riegeln, als Pudding (Chia-Pudding z.B.), in Trinkmischungen, in Proteinpulvern, Smoothies und vielen weiteren Produkten. Keine Frage: Superfoods sind in! Aber warum eigentlich und was genau sind Superfoods? Was sind Superfoods? Superfoods sind Lebensmittel mit einer besonders hohen Dichte an bestimmten Nährstoffen. Chiasamen beispielsweise haben einen hohen Anteil an den wichtigen Fettsäuren Omega-3. Gleichzeitig bieten sie viele Antioxidanzien und haben einen sättigenden Effekt. Gojibeeren enthalten alle essenziellen Aminosäuren, sehr viel Vitamin C und E sowie B, 21 wichtige Spurenelemente und viel Eisen - daher gelten Gojibeeren als eines der wertvollsten Lebensmittel der Welt. Ein wahrer Superfoods-Klassiker ist Kakao. Wohl kein Lebensmittel enthält mehr Antioxidantien, insgesamt 621 - Blaubeeren zum Vergleich enthalten nur 32. Lucuma, ein Superfoods das sich gut zum Süßen und Andicken von Süßspeisen eignet, enthält unter anderem einen hohen Anteil an Niacin, ein Mineralstoff, der hilft, den Cholesterinspiegel zu regulieren. Zudem jede Menge B-Vitamine, Beta-Carotin, komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Diese Aufzählung könnte man jetzt ewig weiterführen, aber ich denke ein paar Beispiele reichen zur Veranschaulichung erst mal aus. Superfoods letztlich Früchte, Wurzeln, Algen und weitere Lebensmittel, deren Konsum sich gesundheitlich positiv auswirkt. Kein Wunder, dass die meisten Superfoods nicht selten schon seit Jahrhunderten auch in der Medizin eingesetzt werden. Zwar mag der Begriff Superfoods relativ neu sein, für die Lebensmittel an sich gilt das nicht. Im Gegenteil waren sie häufig schon vor 3.000 Jahren oder mehr Grundnahrungsmittel oder Heilmittel. Regionale Superfoods Die meisten eben aufgezählten Superfoods kommen von weit her, zum Beispiel aus den Anden oder Afrika. Sie werden daher hierzulande vor allem in Pulver- oder Kapselform angeboten, weil dieses natürlich deutlich länger haltbar und leichter zu transportieren ist. Nun muss man aber gar nicht unbedingt nur auf solche exotischen Superfoods zurückgreifen, auch quasi vor der eigenen Haustür findest du Superfoods wie Löwenzahn, Giersch, Rote Bete, Grünkohl oder Johannisbeeren. Auch solche und viele weitere heimische Lebensmittel darf man als Superfoods bezeichnen, weil sie genauso wie die oben genannten exotischen Superfoods eine besonders hohe Dichte an wertvollen Nährstoffen enthalten. Wir haben sie bislang einfach nur nicht als Superfoods bezeichnet, verdient hätten sie es aber allemal. Wie verwende ich Superfoods? Ich versuche so viele heimische Superfoods wie möglich auf meinen Speiseplan zu setzen, ergänze diesen aber gerne durch das eine oder andere exotische Superfoods. Begeistert bin ich von Chiasamen, weil sie supergesund und vielfältig zu verwenden sind. Gerade morgens gibt es bei mir fast täglich Chia: Als Pudding oder als Zugabe in Smoothies, Müslis oder Overnight Oats. Dazu gibt es statt Kaffee einen Matcha Latte oder einfach Matcha mit Reis-Kokos-Drink und einem Stück gefrorener Banane (im Mixer ordentlich durchmixen). Und im selbstgemachten Müsli findest du bei mir eigentlich immer Kakaonibs, Kokosraspeln, gerösteten Buchweizen, gepoppten Amaranth und Gojibeeren oder Maulbeeren. Meine Superfoods-Favoriten Für den Superfoods-Start habe ich noch ein paar Produkttipps: Keimling Superfoods Set: Gut als Starterset, weil mit Maca, Moringa und Gerstengras drei wertvolle Superfoods enthalten sind, die man mal ausprobieren kann. Moringa beispielsweise wird von einem afrikanischen Baum gewonnen, der auch als  Baum des Lebens bezeichnet wird. Alle Teile des Baumes werden verwendet, von der Wurzel über die Rinde bis hin zu Früchten und Blättern.    Lifefood Lifebars: Superleckere und supergesunde Energie-Riegel, die ich gerne unterwegs dabei habe - damit ich nicht auf die doofe Idee komme, meinen Hunger mit Pommes zu stillen ;-). Aber im Ernst: Die Lifebars gibt es in Sorten wie Açai+Banane, Blaubeere+Quinoa, Berry+Maca+Baobab und viele mehr. Gute Inhaltsstoffe und ein richtig guter Geschmack.   Pureraw MaKao: Pureraw hat eine Menge toller Produkte, und eines davon liebe ich besonders im Winter: den MaKao. MaKao ist eine Wortschöpfung aus Maca und Kakao. Außerdem sind noch weitere Superfoods wie Lucuma, Carob und Vanille enthalten. Eine richtig gesunde Alternative zu all den Trinkkakao-Mischungen aus dem Supermarkt. Wird einfach mit Nussmilch angerührt und fertig.   Organic Super Green Mix von Your Superfoods: Your Superfoods bieten feine Dosen mit gesundem Inhalt, Mischungen aus verschiedenen Superfoods in Pulverform, die man beispielsweise einem Smoothie zugeben kann. Der Vorteil dieser fertigen Mischungen ist, dass sie vernünftig in Hinblick auf Geschmack und Nährstoffe zusammengestellt worden sind. Gar nicht so einfach bei der Vielzahl an Superfoods. Der Super Green Mix passt natürlich perfekt zu jedem grünen Smoothie. Your Superfoods haben zudem noch so einige andere Mixe und Protein-Pulver.   Chiasamen von Sachia: Für Chiasamen-Fans wie mich gibt es inzwischen ein riesiges Angebot an entsprechenden Produkten. Mir gefallen die Chiasamen von Sachia gut, nicht zuletzt weil man sie in günstigen Nachfüllpacks bekommt. Die Dosen find ich praktischer als Tüten, in denen Chiasamen oft verpackt sind. Bei Sachia bekommt man weiße und schwarze Chiasamen, hier gibt es leichte Unterschiede bei den Nährwerten. Chia-Pudding ist eines meiner Lieblings-Frühstücks.   Matcha-Tee von Keimling: Bei mir gibt es morgens zum Chia-Pudding (oder einem anderen leckeren veganen Frühstück) keinen Kaffee, sondern Matcha. Und das in verschiedenen Varianten, z.B. einfach kalter Reis-Kokos-Drink mit einem halben Teelöffel Matcha in den Mixer, dazu manchmal noch eine Dattel. Macht wach und schmeckt echt gut. Für diese Zwecke reicht der etwas günstigere „Matcha Classic“ völlig aus.   Goodsport Riegel: Nicht nur für Sportler sind die Superfoods-Riegel von Goodsport eine gute Sache, mir schmecken die auch an Tagen, an denen ich keinen Sport mache (also fast täglich ;-)). Aber im Ernst: Super Inhaltsstoffe und tatsächlich richtig lecker, was bei Funktions-Riegeln nicht gerade immer der Fall ist. Wo kaufe ich Superfoods ein? Wie gesagt, inzwischen sogar im Drogeriemarkt oder beim Discounter, ansonsten natürlich im Bioladen oder im veganen Supermarkt. Wer gerne online bestellt, für den habe ich abschließend noch ein paar Onlineshop-Tipps: Keimling Naturkost : Hat ein riesiges Angebot an Superfoods und Produkten mit Superfoods. Bei Keimling wird Wert auf Rohkost- und Bioqualität gelegt. Pureraw : Bei Pureraw gibt es vor allem tolle Eigenprodukte, die man sonst nirgendwo bekommt. Lifefood : Gute Produkte, vor allem die Lifebars finde ich genial lecker und gesund. Goodsport Riegel : Richtig gute Energie-Riegel, besonders für Sportler. Schmecken gut und sind absolut sinnvoll zusammengestellt. Nu3 : Große Auswahl an Superfoods, mit Eigenmarke. Your Superfoods : Tolle Superfoodsmischungen für Smoothies, Müslis etc. Naturarten : Gesunde Müslis mit gekeimten Superfoods, fantastische Pestos und mehr Boutique Vegan: Großer Onlineshop mit einer Extrakategorie für Superfoods und Nahrungsergänzungsmittel. Alles vegetarisch: Riesen Onlineshop, der auch eine große Auswahl an Superfoods bietet. Reformhaus Shop : Der Onlineshop der Reformhäuser bietet ebenfalls eine große Auswahl an Superfoods an. Das waren einige Basic-Infos zum Thema Superfoods. Ich hoffe, du kannst einige Tipps und Infos gut gebrauchen. Wenn du magst, schreib doch in den Kommentaren, was dein liebstes Superfoods ist, und was du damit machst. Hast du weitere Tipps, wo man gut Superfoods kaufen kann? Immer her damit! Danke! 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Veganer Bacon aus Reispapier

5. Juli 2017 Eat this! 

Veganer Bacon aus ReispapierJa, alles klar. Wir haben verstanden. Bacon ist so der Insiderwitz der Karnivoren in so ungefähr jedem einzelnen Freundeskreis und dich als Veganer guckt man immer mit einer Mischung aus Mitleid und fieser Schadenfreude an ... ... bis jetzt, denn wir präsentieren dir heute unseren veganen Bacon! ? ? ? Aus Reispapier. Also vergiss es - deine Freunde werden dich auch weiterhin schief von der Seite aus anschauen. Aber die hochgezogenen Augenbrauen gehen zumindest ein paar Millimeter weiter nach unten und vielleicht, mit etwas Glück, erntest du sogar das ein oder andere kurz angedeutete anerkennende Nicken. Aber sei’s drum. Wer braucht das schon. Was viel wichtiger ist: Unser veganer Bacon schmeckt fantastisch auf veganen Burgern und Sandwiches, ist ruck, zuck gemacht und gehört deshalb in jedes Basic-Repertoire der veganen Küche. Und ich meine, wir sind kein healthy Blog - aber Bacon aus Reispapier und Gewürzen klingt doch mal ein Stückchen gesünder, als das Original, oder? ? Veganer Bacon Veganer Bacon aus Reispapier und den leckersten Gewürzen. Hey, schmeckt nach Bacon und das Schweinchen freut’s. Gehört allein deshalb schon in jede vegane Küche. ? - 3 EL Sojasauce - 2 EL Erdnussöl - 2 TL Liquid Smoke - 1 TL Misopaste - 1/­­2 TL Senf - 1/­­2 TL geräuchertes Paprikapulver - 1/­­4 TL Knoblauchpulver - 1/­­4 TL Salz - 10 Blatt Reispapier -  Backofen auf 200 °C Ober-/­­Unterhitze vorheizen. -  Alle Zutaten, bis auf das Reispapier, zu einer glatten Marinade rühren. -  Reispapier mit einer scharfen Küchenschere in 3-4 cm breite Streifen schneiden. -  Jeweils zwei Streifen kurz unter fließendes, kaltes Wasser halten, aufeinanderlegen und durch die Marinade ziehen. -  Nebeneinander auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. -  8-10 Minuten backen. Anschließend aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen. Übrige Baconstreifen halten sich luftdicht verpackt und kühl und trocken gelagert etwa eine Woche. Merken Merken Der Beitrag Veganer Bacon aus Reispapier erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Barbecue Tofu Sandwich - Veganer Eggnog mit Vanille & Zimt - Würzige Tomaten-Grünkernsuppe

Süßkartoffelcurry mit Reis und frischem Gemüse – Meal Prep mit der MaxiCook-Serie

6. Juni 2017 The Vegetarian Diaries 

Meal Prep, also das Vorbereiten von Speisen, ist einer der Trends der letzten Monate. Gründe dafür gibt es viele: keine Lust mittags immer das Gleiche zu essen, ein gesteigertes Bewusstsein und Interesse an einer gesunden und ausgewogenen Ernährung, Kostengründe oder einfach die Lust und der Spaß am Kochen. All diese Punkte lassen sich ganz hervorragend unter einen Hut bringen, wenn du dein Mittagessen zu Hause vorbereitest und dann im Laufe der Woche mit ins Büro nimmst (oder dir natürlich auch unterwegs schmecken lässt). Ein paar Basics zum Thema Meal Prep, tolle Küchenhelfer, die dich bei der Zubereitung unterstützen und ein ganz fantastisches Gericht zeige ich dir in diesem Beitrag. Was heißt Meal Prep eigentlich? Meal Prep wird als Abkürzung für Meal Preparation verwendet und meint auf gut Deutsch eigentlich nichts Anderes als Vorkochen bzw. das Vorbereiten von Speisen. Lebensmittel, wie Gemüse und andere Frischwaren, werden nach dem Kauf zeitnah zubereitet und anschließend vorgegart im Kühlschrank gelagert. Im Lauf der Woche können die vorbereiteten Mahlzeiten im Büro, beim Sport oder auch zu Hause gegebenenfalls noch mal erhitzt und gegessen werden. Je nach Gerichten werden zusätzlich frische Zutaten, wie Avocado, Tomaten oder auch ein Dressing hinzugegeben. Der Großteil der Arbeit ist dann aber schon erledigt. Planen ist alles Damit das Meal Prep gut funktioniert brauchst du nicht viel mehr machen, als ein paar Minuten Planung zu investieren und dir über ein paar Dinge klar zu werden: - Welche (frischen) Lebensmittel habe ich noch zu Hause, die aufgebracht werden müssen? - Welches Gericht möchte ich kochen und eignet sich dieses Gericht, um es einige Tage kühl aufzubewahren und wieder zu erwärmen? - Wie oft möchte ich das Gericht in den kommenden Tagen essen und welche Produkte und Mengen muss ich dafür einkaufen? - Wann habe ich Zeit das Gericht vorzubereiten? - Habe ich die entsprechenden Aufbewahrungsmöglichkeiten zu Hause (Dosen, Platz im Kühlschrank oder Gefrierfach)? Welche Gerichte und Lebensmittel eignen sich zum Meal Prep? Im Prinzip kannst du so ziemlich alle Gerichte vorbereiten und ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren. Ob sie dann noch so gut schmecken, aussehen und vor allem auch vom Bissgefühl Freude bereiten ist eine andere Frage. Deswegen lohnt es sich nicht nur passende Gerichte auszuwählen, sondern die einzelnen Zutaten in der „richtigen Reihenfolge“ aufzubewahren. Zutaten, die viel Feuchtigkeit enthalten oder dazu neigen Wasser abzugeben kommen nach unten. Frische Zutaten wie Obst und Gemüse ganz nach oben. So vermeidest du, dass das Gericht nach ein paar Tagen Lagerung durchgematscht ist. Neben der Konsistenz und dem Geschmack lohnt es sich beim regelmäßigen Vorbereiten deiner Gerichte,sich ebenfalls ein paar Gedanken zur Zubereitung der verwendeten Lebensmittel zu machen. Idealerweise soll das Essen ja nicht nur gut vorzubereiten, sondern auch schmecken und gesund sein. Ein wichtiger Aspekt kann dabei zum Beispiel das schonende Garen von Gemüse sein. So bleiben wichtige Inhaltsstoffe im Gemüse enthalten, ohne dass du den Brokkoli, die Möhren oder auch die Paprika roh verzehren musst. Die MaxiCook Serie von Russell Hobbs Die neue MaxiCook Serie von Russell Hobbs bestehend aus einem Dampfgarer, Schongarer und Teppan-Yaki Tischgrill unterstützt dich genau an dieser Stelle. Nicht nur lassen sich mit den drei Geräten der Serie verschiedenste Zutaten und Gerichte, sondern auch größere Mengen bequem und einfach vorbereiten. Darüber hinaus helfen dir die Geräte bei einer kalorienbewussten und schonenden Zubereitung der Speisen. Dampfgarer Gerade bei Gemüse, das einige Tage später verzehrt werden soll, solltest du auf eine entsprechende Zubereitung beziehungsweise Garmethode achten. Einige Gemüsesorten lassen sich problemlos roh verzehren. Bei Gemüse wie zum Beispiel Brokkoli, Blumenkohl oder Ähnliches lohnt sich aber das Vorbereiten. Damit das Gemüse möglichst viele (gesunde und wertvolle) Inhaltsstoffe behält, lohnt sich das Garen mit Wasserdampf. Der  MaxiCook  Dampfgarer fasst in insgesamt drei Dampfgarbehältern mehr als 10 Liter und verfügt über eine Reisschale, in der du parallel auch Reis garen kannst. So lassen sich gleichzeitig eine Vielzahl von Gemüsesorten (oder natürlich auch Fisch- und Fleisch) garen. Während des Garprozesses kannst du Kräuter oder Gewürze hinzugeben, um die enthaltenen Lebensmittel zusätzlich zu aromatisieren. Das Wasser für den Dampfgarer wird über eine externe Öffnung hinzugeben, sodass du auch während des Betriebs gegebenenfalls Wasser nachgießen kannst. Eine entsprechende Wasserstandsanzeige findest du auf der Vorderseite. Das gesammelte Kondenswasser wird in einer Abtropfschale gesammelt und kann nach dem Garvorgang geleert werden. Schongarer Ein Schongarer erhitzt die Speisen auf Temperaturen unter dem Siedepunkt und gart so schonend in der Regel über einen längeren Zeitraum. Entsprechend werden diese Produkte häufig auch als Slow Cooker bezeichnet. Beim MaxiCook Schongarer lassen sich drei Temperaturstufen bis maximal 90°C auswählen, sowie die gewünschte Garzeit und gegebenenfalls ein verzögerter Startzeitpunkt einstellen. Das Fassungsvermögen beträgt 6 Liter, sodass sich auch große Mengen problemlos auf einen Schlag zubereiten lassen. Teppan-Yaki Tischgrill Möchtest du größere Mengen an Lebensmittel anbraten, dabei aber nicht im Öl ertrinken eignet sich dafür der MaxiCook Teppan-Yaki Tischgrill. Durch die leicht abgewinkelten Grillplatten fließt überschüssiges Öl und Fett in zwei der Fettauffangschalen und kann separat geleert werden. Die Temperatur der Grillplatten kann variabel eingestellt werden und so an das entsprechende Grillgut angepasst werden. Das Thermostat inklusive Kabel kann abgenommen werden, sodass du den Grill auch als Servierplatte einsetzten kannst. Und was koche ich jetzt als Meal Prep? Als Inspiration und guten Ausgangspunkt für ein einfaches & leckeres Meal Prep findest du hier ein Rezept für Reis mit einem Süßkartoffelcurry und knackigem Gemüse. Typisch für viele Meal Prep Gerichte ist, dass du verschiedene Komponenten deines Essens zubereitest und getrennt lagerst. Statt des Langkornreis, könntest du hier genauso gut Wildreis, Quinoa, Couscous oder Nudeln zubereiten. Keine Lust auf ein Süßkartoffelcurry? Kein Problem: Bereite ein Spinat-Curry, ein Linsen Dal, ein thailändisches Curry, eine Bolognese.. zu. Du magst keinen Brokkoli? Verwende einfach Blumenkohl, Spargel, Spinat oder dein persönliches Lieblingsgemüse. Du merkst schon, die Kombinationsmöglichkeiten sind quasi endlos. Mit Sicherheit findest auch du deine Lieblingsvariante und vielleicht schmeckt dir das folgende Rezept genauso gut wie mir! Süßkartoffelcurry mit Reis und frischem Gemüse Rezept drucken Ergibt: 4 Portionen Zutaten - 250 g Langkornreis - Süßkartoffelcurry - 1 Zwiebel - 1 Knoblauchzehe - 1 Süßkartoffel - 3 Kartoffeln - 1 Dose Kichererbsen (vorgekocht oder eingeweicht) - 1 Dose gehackte Tomaten oder passierte Tomaten - Salz, Pfeffer, Currygewürz - Gemüse - Brokkoli - Paprika - Tomaten - Möhren Zubereitung 1 Für das Süßkartoffelcurry: Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und fein hacken. Die Kartoffeln schälen und in kleine, mundgerechte Stücke teilen. Kichererbsen gründlich spülen und anschließend abtropfen lassen. Etwas Öl in den MaxiCook Schongarer geben und auf die hohe Gartemperatur (höchste Stufe) stellen. Die Zwiebeln und Knoblauch hinzugeben und für 5 Minuten leicht anschwitzen. Anschließend alle übrigen Zutaten hinzugeben, Deckel schließen und für etwa 45 Minuten garen lassen. Das Curry ist fertig, wenn die Kartoffeln und Kichererbsen gut durch sind. Je nachdem wie groß oder klein du die Kartoffeln würfelst, kann es gegebenenfalls etwas länger dauern. Abschließend noch mal mit Salz, Pfeffer und einem Curry-Gewürz (ich benutze gerne das Good old mild von Herbaria) würzen. 2 In der Zwischenzeit das übrige Gemüse (bei mir: Brokkoli, Paprika, Tomaten und Möhren) gegebenenfalls schälen und reinigen. In mundgerechte Größe zuschneiden und anschließend im MaxiCook Dampfgarer garen. Ich habe dabei die Karotten ganz unten platziert und darüber die Paprika und den Brokkoli. Je nach dem, welches du Gemüse verwendest, solltest du die Reihenfolge ändern. Zutaten, die länger benötigen und heißer erhitzt werden sollen, kommen nach ganz unten. 3 Den Reis nach Packungsanweisung abkochen, abgießen und zur Seite stellen. Je nachdem welche Gemüsesorten du zubereiten möchtest, kannst du den Reis auch im Dampfgarer zubereiten oder mit dem Curry in den Schongarer geben. 4 Alle Zutaten sofort servieren oder alternativ als Meal Prep in geeignete Aufbewahrungsbehälter packen. Die Gerichte halten sich gut verschlossen und im Kühlschrank gelagert ohne Probleme einige Tage lang. Notes Ergibt mit der obigen Menge etwa 4 Portionen. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Russell Hobbs entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

24 Stunden in Leipzig – #simplysaxony

1. Mai 2017 The Vegetarian Diaries 

Du fragst dich, was man innerhalb von 24 Stunden alles in Leipzig erleben, essen & trinken und sehen kann?! Du wärst überrascht, wie vielfältig, bunt und abwechslungsreich die Stadt ist. Von historischen Plätzen und Gebäuden über moderne Architektur, bis hin zu den alternativen und angesagtesten Spots der Stadt, hat Leipzig so ziemlich alles zu bieten. Im Rahmen der Kampagne #sogehtsächsisch bzw. #simplysaxony hatte ich das große Vergnügen gemeinsam mit Liv von Thank you for eating, Kerstin von my cooking love affair, Anja von schönes + leben, Astrid von Arthurs Tochter kocht und Niamh von Eat like a girl ein Wochenende in Leipzig zu verbringen. Was ich in  24 Stunden in Leipzig erlebt habe, möchte ich euch in diesem Beitrag zeigen. Die Leipziger Innenstadt Falls das Wetter mitspielen sollte und du gerne Fahrrad fährst, nutze die Chance und leiht dir ein Rad aus und erkunde die Stadt auf zwei Rädern. Nach einem kurzen Abstecher zur Thomas-Kirche haben wir eine kleine Runde durch die wundervolle Leipziger Innenstadt gedreht. Vorbei am Coffe Baum, Europas zweitältestem Kaffeehaus, über den Leipziger Marktplatz Platz und dem alten Rathaus, durch die Mädler-Passage mit dem berühmten Auerbachs Keller, der Goethe zu seinem Stück Faust inspiriert hat, bis hin zum neuen Rathaus; übrigens eines der größten Rathausbauten der Welt mit über 600 Räumen. Innerhalb von wenigen Metern kannst du hier jede Menge historische und geschichtsträchtige Orte durchschreiten und stehst mit dem nächsten Schritt mitten in der Moderne, so wie die gegenüber dem neuen Rathaus gelegene Katholische Propstei St. Trinitatis. alternative Südvorstadt Anschließend haben wir uns auf unsere Räder geschwungen und sind entlang der Karl-Liebknecht-Straße Richtung Südvorstadt gefahren. In diesem Teil Leipzigs findet ihr viele kleine Restaurants, Bars, Läden, kreative Gastro-Konzepte und Hinterhöfe in denen kleine Märkte stattfinden oder das bekannte Kulturdenkmal ‚Löffelfamilie‘. Durch eine SMS oder einen Anruf könnt ihr die 12 x 7 Meter große Leuchtreklame zum Leuchten bringen und euch gleichzeitig am Erhalt und Wartung beteiligen. Direkt nebenan fand im Innenhof des alten Fabrik- und Gewerbehofs die Feinkost Beben Marktzeit statt. Dies ist ein offener Markt mit Künstlern, Kleinhandwerkern, Streetfood und Getränken. Abends gibt es darüber hinaus Livemusik, DJs und den ein oder anderen Drink. Bayrischer Bahnhof und Street Food Market Im Anschluss ging es weiter Richtung Altes Messegelände vorbei am Bayrischen Bahnhof. Ein Bayrischer Bahnhof mitten in Leipzig?! Im 19. Jahrhundert gab es in Leipzig und vielen anderen Städten eine Vielzahl von Bahnhöfen und Stecken, die Städte miteinander verbanden. Je nach Lage dieser Städte wurden die betreibenden Eisenbahngesellschaften benannt. In diesem Falle verlief die Bahnverbindung von Leipzig nach Hof in Bayern und wurde von der Sächsisch-Bayerischen Eisenbahn-Compagnie betrieben; daher der Name Bayrischer Bahnhof mitten in Leipzig. Heute befindet sich an dieser Stelle ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt mit vielen S-Bahnen und Busverbindungen. Die damaligen Bahnhofsgebäude werden heute als Eventlocations und der Gose-Brauerei genutzt. Anschließend hatten wir uns unsere Mittagspause bereits mehr als verdient. Auf dem alten Messegelände in der Nähe des Völkerschlachtdenkmals fand passenderweise an diesem Wochenende eines der größten Food-Truck-Festivals Deutschlands statt. Über 80 Food-Trucks aus ganz Deutschland waren zu Gast in Leipzig und luden zum Schlemmen und Genießen ein. Sich erst einmal einen Überblick zu verschaffen, was es überhaupt alles zu essen gibt und dann zu entscheiden, WAS man wirklich isst, war gar nicht so einfach. Ich hatte mir bereits im Vorhinein vorgenommen Dinge zu probieren, die es so in Hamburg oder in Food-Trucks, die ich bereits kenne, nicht gibt. Das hat sich in jedem Fall ausgezahlt. Neben fantastischen Avodcado-Chili-Fries mit einem BBQ-Dip vom Veggiemobil, gab es zweierlei vegane Tacos und frisch gezapftes Craftbier von Weiße Elster Biere. Mein persönliches Highlight war aber das vegane Handbrot bzw. die veganen Handröllchen. Frisch gebackenes Brot aus dem Ofen, gefüllt mit Gemüse und dazu ein veganer „Quarkdip“. Direkt aus dem Ofen in die Hand. Schade, dass ich nach drei Stück schon satt war. Der Leipziger Ratskeller Klar, dass die Kalorien wieder verbrannt werden mussten. So ging es anschließend der Straße vom 18. September folgend, radelnd Richtung neues Rathaus. Das Anfang des 20. Jahrhunderts erbaute Gebäude beherbergt traditionell den Ratskeller, der seit 1999 wieder als Restaurant, Brauerei und Event-Location betrieben wird. Highlight ist das seit diesem März im Haus gebraute Ratskellerbier. Neben einem hellen, schwarzen und Weizenbier gibt es eine saisonale Sorte, die regelmäßig wechselt und sich im Geschmack und Aroma deutlich von den anderen drei Sorten abhebt. Darüber hinaus bietet der Ratskeller eine große Auswahl an Weinen und Speisen an. Dabei wird bewusst auf eine Mischung aus traditioneller und moderner Küche wert gelegt, sowie die Verwendung von saisonalen und regionalen Lebensmitteln. Nach einer Bierverkostung und Rundgang durch die verschiedenen Räumlichkeiten (mein persönliches Highlight der Ratskeller Club) ging es mit den Fahrrädern am späten Nachmittag wieder zurück Richtung Innenstadt und Hotel. Höchste Zeit also für einen Kaffee und etwas Süßes. Direkt neben der bekannten Thomaskirche gelegen, befindet sich Tonis Eisladen. Dort gibt es neben einer Auswahl an veganen Sorbets und Eissorten auch veganen Kuchen und andere Süßspeisen. Wir haben ein wenig die Sonne genossen und uns eine Kugel Chunky Monkey schmecken lassen. Hotel INNSIDE und Panorama über Leipzig Zum abendlichen Programm und auch zur Übernachtung sind wir im Hotel INNSIDE Leipzig zusammengekommen. Ebenfalls direkt neben der Thomaskirche gelegen, bildet das Hotel einen super Ausgangspunkt um die Stadt zu erkunden. In die Innenstadt mit den vielen Sehenswürdigkeiten und Einkaufsmöglichkeiten ist es nicht mal ein Steinwurf. Das Hotel wurde erst im September 2016 eröffnet und präsentiert sich als modernes Vier-Sterne-Superior Haus mit so ziemlich allen Annehmlichkeiten, die man sich wünschen kann. Im Hotel gelegen, befindet sich das SYNDEO Restaurant, das ganztägig, nicht nur als Gast des Hotels besucht werden kann. Das SYNDEO bietet neben einem wechselnden Business-Lunch, abends Essen ? la carte mit wechselnden saisonalen Gerichten an. Klar, dass man als Food-Blogger gerne einen Blick hinter die Kulissen wirft. Netterweise durften wir uns sehr ausgiebig in der Küche umschauen, uns mit den Köchen vor Ort austauschen und unser Abendessen quasi selbst anrichten. Neben dem Essen war die Dachterrasse inklusive Sonnenuntergang natürlich ein absoluter Hingucker! Oh, und habe ich schon erwähnt, dass es in der Hotel-Lobby eine Süßigkeiten-Ecke zur Selbstbedienung inklusive Popcorn gibt?! Brunch im Fela Am nächsten Morgen hieß es zwar schon wieder packen und langsam Abschied von Leipzig nehmen aber natürlich nicht, ohne sich vorher noch einmal den Bauch ordentlich vollzuschlagen! Gemeinsam sind wir zum Brunch ins Fela gefahren und haben uns dort noch mal kulinarisch verwöhnen lassen. Neben den klassischen Brunch-Gerichten wie Brot, Brötchen Croissants, Müsli, einigen warmen Speisen, konnte das Fela vor allem mit einer großen und sehr abwechslungsreichen Auswahl an Salaten punkten. An dieser Stelle vielen Dank an Liv, Kersten, Astrid, Anja, Niamh und Manu, dem INNSIDE Hotel sowie allen anderen Gastgebern für dieses tolle Wochenende in Leipzig! Ich komme in jedem Fall wieder! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit dem Freistaat Sachsen im Rahmen der Kampagne ,,So geht sächsisch entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

Tempeh- Gyros- Burger mit Krautsalat

26. März 2017 Vegan Guerilla 

Tempeh- Gyros- Burger mit KrautsalatDiesen März war ich unter anderem für eine Woche auf der dänischen Insel R?m? und habe eine Woche täglich Essen für je knapp 20 Workshop-TeilnehmerInnen von zwei mehrtägigen Hochzeitsfotografie-Workshops zubereitet. Entsprechend gab es täglich drei vegane Speisen für alle. Die meisten TeilnehmerInnen hatten sich zuvor kaum mit dem Thema “vegan” auseinander gesetzt und waren wohl zunächst etwas skeptisch, als sie hörten, dass das im Workshop enthaltene Essen vegan sein wird. Auf das Experiment ein paar Tage vegan haben sich dennoch alle eingelassen. Umso spannender für mich, challenge accepted! Also habe ich losgebrutzelt. Auf den Tisch kamen unter anderem ein brasilianisches Dinner, Sandwiches mit Kirsch-Preiselbeer-Seitan mit Süßkartoffeln und Cocktailsauce, Falafel-Sandwiches mit Sesam-Kartotten und verschiedenen Hummus-Versionen, diverse Aufstriche aus meinem im Sommer erscheinenden Buch Outdoor Cooking, eine Version meines Bananen-Schoko-Kuchens (mit zusätzlichem Kokosmehl), Seitan-Gyros mit Pellkartoffeln, Krautsalat und Soja-Tzatziki und vieles mehr. Womit ich nicht gerechnet hätte: An den Abreisetagen verschlug es mir vor lauter Lob der nicht-veganen TeilnehmerInnen tatsächlich die Sprache, was  eher selten vorkommt. Ich wurde ständig nach den in diesen Tagen gekochten Rezepten gefragt, viele der TeilnehmerInnen bestellten noch schnell von unterwegs mein erstes Buch Vegan Guerilla und auch nach meiner Rückkehr nach Hamburg erhielt ich noch unglaublich viele liebe Nachrichten mit Inhalten wie “dein gutes Essen fehlt mir jetzt schon”, “Das war ganz merkwürdig. Als ich nach Hause gefahren bin hatte ich überhaupt keine Lust mehr auf mein sonstiges Essen…Offenbar will mein Körper mir was sagen.”, sah ein Video, in dem einer der Teilnehmer mit seinem Sohn direkt nach der Rückreise meinen Kuchen nachbäckt… Einfach unglaublich toll, dass selbst die anfänglichen Skeptiker in so kurzer Zeit ihre Vorurteile gegenüber pflanzlicher Ernährung aus dem Weg geräumt haben und – neben ganz viel fotografischer – auch mit etwas neuer Inspiration für die eigene Küche nach Hause gefahren sind. Mit so viel unglaublich positivem Feedback hätte ich in Anbetracht der Ausgangssituation “unfreiwillig vegan” absolut nicht gerechnet. Daher ein riesen Dankeschön an die TeilnehmerInnen der beiden Workshops – Für eure Offenheit und Neugier, die spannenden Gespräche und ein paar, auch für mich, sehr inspirierende Tage. Das gilt natürlich auch für die beiden Fotografen, welche mich “mitgeschleppt” haben: Björn Lexius von Hafenliebe Hochzeitsfotografie und Sergej Falk. Geil, dass ihr das angezettelt habt! Wieder zu Hause spukten mir die Tage in R?m? noch eine Weile im Kopf herum. Trotz, oder vielleicht eher wegen, des kiloweise zubereiteten Seitan-Gyros, hatte ich immer noch Lust auf Gyros. Da ich diesen Monat allerdings tatsächlich genug Seitan-Gyros-Teller zubereitet habe, musste ein anderes Gericht und eine andere Gyros-Basis her. Dabei heraus gekommen ist dieser Burger mit Tempeh-Gyros, Basilikum-Sesam-Creme, Krautsalat und eingelegter Paprika. Eine sehr leckere Kombination und fantastische Alternative zu langweiligen 0815-Burgern, auch wenn ihr nicht in Gyros-Erinnerungen schwelgt!   Für 2 Burger benötigt ihr: - 2 Burgerbrötchen - 100g Tempeh (alternativ: Seitan) - 4 Scheiben eingelegte Gurke - 1-2 Scheiben (rote) Zwiebel - 2 große Scheiben eingelegte oder gegrillte Paprika (oder 1-2 frische Paprika zm selbermachen) - Krautsalat (Weißkohl, Zitrone & Salz) - Optional: Tomate, Gurke, anderer Salat, Oliven - Gyros-Gewürz - BBQ-Ketchup und/­­oder Grill-Senf - (Oliven-)Öl - optional: Chilipulver - optonal: bunter Pfeffer - Salz Basilikum-Sesam-Creme: - 100g Soja-Quark (alternativ: 100g in Wasser eingeweichte Cashews) - 10g – 15g frischer Basilikum - 50g helle Sesampaste - optional: Zitronensaft - Salz - schwarzer Pfeffer Krautsalat selber machen: Weißkohl in dünne (möglichst feine!) Streifen schneiden. Reichlich Zitronensaft und Salz hinzugeben und für ca. 10 Minuten gut durchkneten. Für ein paar Stunden, am besten jedoch über Nacht, kalt stellen. Die überschüssige Flüssigkeit im Anschluss abgießen/­­auswringen. Ggf. nachwürzen. Zwiebel, Paprika, eingelegte Gurke (und evtl. weiteres frisches Gemüse) für den Burgerbelag schneiden. Eingelegte Paprika selber machen: Die Paprika mit der Schale nach oben auf ein Blech legen. Bei hohen Temperaturen im Ofen garen bis die Haut Blasen wirft (die Haut darf schwarz werden, das macht absolut nichts!). Die Paprika nach dem Backen direkt in eine Schale legen und diese abdecken. Nach etwa 30 Minuten sollten die Schalen sich nun recht leicht (mit Hilfe eines Messers) von der Paprika lösen lassen. Die gehäutete Paprika direkt verwenden oder in eine Marinade (z.B. ganz simpel mit Öl, Salz und Kräutern) einlegen. Soja-Quark, Basilikum, helle Sesampaste, etwas Salz und schwarzen Pfeffer mit dem Mixer oder Pürierstab zu einer Creme verarbeiten. Stellt ihr diese auf der Basis von Cashews her, müsst ihr höchstwahrscheinlich noch etwas zusätzliches Wasser hinzugeben. Optional Zitronensaft hinzufügen. Tempeh in möglichst dünne “Gyros” Streifen schneiden. Am besten (für einen intensiveren Geschmack) für ein paar Stunden mit Gyros-Gewürz, Chilipulver, buntem Pfeffer, Salz und (Oliven-)Öl marinieren. Wenn es schnell gehen soll, die Tempehstreifen direkt in heißem Öl knusprig braten und würzen. Zusammen mit (Süßkartoffel-)Pommes, Ofengemüse, Salat, Gemüse vom Grill oder auch ohne Beilage servieren. Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken

Das perfekte vegane Rührei mit Tofu und Kala Namak

9. März 2017 Eat this! 

Das perfekte vegane Rührei mit Tofu und Kala NamakIch weiß schon, was du dir jetzt vermutlich denken wirst. „Hä? Für veganes Rührei hat doch schon wirklich jeder Foodblogger - völlig egal, ob vegan oder nicht - und seine Katze Rezepte ins Netz gestellt. Warum kommt ihr denn jetzt damit an? Es ist 2017, wacht auf!“ Hat jeder. Hat auch die Katze und ja, du hast natürlich recht. Und du musst aber auch zugeben, dass die meisten Rezepte auch irgendwie gleich sind. Sie sind meist nicht schlecht - hey, ich will mich hier nicht in die Nesseln setzen -, aber irgendwie kommt keines an die Rühreikonsistenz heran, die ich noch zu Vegetarierzeiten geliebt habe: Leicht schlotzig, sodass die Würze der heißen, saftigen Pampe regelrecht auf die krosse Oberfläche der dicken, frisch getoasteten, krossen Brotscheibe, welche meiner Meinung nach unbedingt unter Rührei gehört, trieft und es damit schon wieder so leicht „soggy“ und einfach lecker macht. Was ein Traum ? Okay, sorry. Ich glaube, ich bin etwas abgedriftet. Dass das mit der Schlotzigkeit und dem „runny egg“ mit einem ausschließlich aus Tofu gebratenen veganen Rührei nicht funktioniert, ist irgendwie klar. Dafür ist fester Tofu einfach zu trocken und Seidentofu schon wieder einen großen Ticken zu schlabberig. Das Ergebnis schmeckt zwar auch lecker, kommt aber eben so gar nicht an die Erinnerungen an Sonntagsbrunches mit frisch gebratenem Rührei heran. Deshalb rühre ich, nachdem ich den Tofu leicht bei mittlerer bis hoher Hitze angebräunt habe, einige Esslöffel Sojajoghurt unter meinen veganen Scramble und schmore alles bei geringer Hitze ein paar Augenblicke weiter. Die Mischung wird so super-saftig und die Gewürze verteilen sich auch bis an den letzten Krümel. Natürlich darf auch Kala Namak nicht fehlen. Das Schwarzsalz aus der indischen Küchen, welches so „betörend“ nach Schwefel riecht, gehört einfach in jedes vegane Rührei. Und mal ganz ehrlich. Als regelrechter „Vegan Scramble“-Connaisseur geht da einfach kein fertig gemahlenes Stinkesalz! Da geht doch Aroma verloren ? Deshalb sind wir extrem happy, dass wir bei Swen von salted. leckeres Kala Namak „im Ganzen“ gefunden haben. Schick ist es noch dazu - sowohl die Krümel, als auch das Packaging. Und das ist uns einfach wichtig. Und da die ganze Webseite nur so vor Know How in Sachen Salz strotzt, lohnt sich ein Besuch schon deshalb, weil du danach mit dem Wissen angeben kannst, warum Kala Namak so riecht und schmeckt, wie es riecht und schmeckt. Verraten werde ich hier jetzt aber nix - da musste schon selbst klicken. Und jetzt nicht lange rumeiern. Machen! ? Und lass‘ mich wissen, was bei dir als „Geheimzutat“ auf keinen Fall in deinem veganen Rührei fehlen darf. Wenn du auch sonst total auf Frühstück und Brunchideen stehst, solltest du mal einen Blick in unser Buch Vegan frühstücken kann jeder werfen. Da findest du alles von selbstgemachtem Granola, bis hin zum legendären „Full English“ und ganz viel mit Kala Namak! Zutaten für 4 Portionen - 400 g fester Tofu - 2 Schalotten - 4 EL Pflanzenöl - 1 TL Hefeflocken - 1/­­2 TL Kurkuma - 1/­­2 TL schwarzer Pfeffer - 1 Prise Muskat - 1 Prise edelsüßes Paprikapulver - 8 EL ungesüßter Sojajoghurt - 1-2 TL (frisch) gemahlenes Kala Namak Tofu abtropfen lassen, in feine Scheiben schneiden und mit den Händen klein zupfen. Schalotten in feine Würfel hacken. Öl in eine heiße Pfanne geben, Tofu und Schalotten bei mittlerer Hitze 5 Minuten unter Rühren leicht anbräunen. Herd auf niedrige Hitze schalten, Hefeflocken, Kurkuma, Pfeffer, Muskat und Paprikapulver unterrühren. Sojajoghurt unterheben, gut umrühren und 3 Minuten köcheln lassen. Veganes Rührei vom Herd nehmen, Kala Namak unterrühren und mit frisch gehacktem Schnittlauch auf getoastetem Brot servieren. Reklame! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit salted. entstanden, er spiegelt jedoch ausschließlich unsere eigene Meinung wider. Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten. Der Beitrag Das perfekte vegane Rührei mit Tofu und Kala Namak erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Breakfast Sandwich - Feuriges rotes Thai Curry mit Tofu - Chili con Tofu

schnelles Thai-Erdnuss Hummus

1. März 2017 The Vegetarian Diaries 

schnelles Thai-Erdnuss Hummus Manchmal muss es einfach schnell gehen. Am besten so schnell, dass man nur den Kühlschrank aufmachen muss und schon fast fertig ist. Nach den fantastischen und ebenfalls ziemlich flott zubereiten fünf veganen Süßkartoffeltoasts gibt es heute ein leckeres Thai-Erdnuss-Hummus. Warum das Ganze so schnell geht? Statt das Hummus selber zu machen, habe ich auf das ‚NOA Hummus natur‚ zurückgegriffen. Dieses eignet sich nicht nur ganz hervorragend als Grundlage zum Weiterverarbeiten, so wie hier, sondern schmeckt auch pur klasse. Es gibt unfassbar viele Möglichkeiten und Variationen Hummus zuzubereiten. Dabei sind der Kreativität und vor allem den unterschiedlichen Geschmäckern kaum Grenzen gesetzt. Ob mit Rote Bete, Avocado, Edamame, getrockneten Tomaten, Harissa oder frischen Kräutern. So ziemlich alles ist möglich. Für dieses Thai-Erdnuss Hummus habe ich Erdnussmus, frische Limette und zum Abschmecken etwas Sriracha verwendet. Lässt sich hervorragend mit Nachos oder Gemüsesticks snacken und schmecken lassen. Probiert es aus! Thai-Erdnuss-Humus Rezept drucken Ergibt: 1 große Schüssel Zutaten - 1 Packung NOA Hummus Natur - 2 Tl Erdnussmus - 1 Knoblauchzehe - 1 Limette - 2 Tl Sriracha oder andere Schärfe - handvoll Erdnüsse - 1 Frühlingszwiebel Zubereitung 1 Die Knoblauchzehe abziehen und auspressen. Limette waschen und abreiben, im Anschluss ausdrücken. Das NOA Humus mit Erdnussmus, dem Knoblauch, Limettenabrieb und Limettensaft 2 abschmecken. Für etwas Schärfe nach Vorliebe Sriracha oder eine andere Schärfe hinzugeben. Alles gut vermischen und mit klein gehackten Erdnüssen und etwas Frühlingszwiebeln anrichten. Notes Dazu passen ganz hervorragend verschiedene Gemüse oder auch Tortilla-Chips. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit NOA entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

Vegan On The Road: Quintana Roo, Mexiko

27. Februar 2017 Vegan Guerilla 

Vegan On The Road: Quintana Roo, MexikoIm Dezember und Januar war ich für knapp zwei Monate im südlichen Mexiko sowie Norden von Belize und Guatemala unterwegs. Die Idee dahinter: Klar, in aller erster Linie zwischendurch dem Winter entfliehen, da ich, sobald es auch nur ansatzweise beginnt draußen kälter zu werden, beginne mich in 1001 Zwiebelschichten zu pellen. Strumpfhose unter der Hose und dicke Kniestrümpfe sind absolutes Minimum und die wenigsten dürften mich über die Wintermonate auch nur für Sekunden ohne Mütze zu Gesicht bekommen. Kurz gesagt: Furchtbar. Außerdem musste dringend Ausgleich zum Verfassen meiner Masterarbeit im letzten Jahr her. Entsprechend nahe lag die Idee, sich in den kalten Monaten so lange wie möglich in einer warmen Region der Welt aufzuhalten. Weil ich gerne in Lateinamerika unterwegs bin, jedoch noch nie in Mexiko und Belize war und es immer wieder verhältnismäßig günstige Flüge (im Vergleich zu vielen anderen Ecken Lateinamerikas) nach Mexiko gibt, fiel die Wahl also auf diese Länder. Im Gegensatz zu sonst habe ich während dieser Reise recht viel zusammen mit meinem Freund gekocht, weil wir eine eigene kleine Outdoor-Kochausrüstung dabei hatten, mit welcher wir unser Essen einfach vor unseren Hütten brutzeln konnten. An einigen Orten hat uns dies vor allem auch einige Tage sehr einseitige Ernährung erspart. Trotz Bastelei am neuen Buch-Projekt zu reisetauglichen Rezepten sind wir natürlich auch ein paar mal essen gegangen. Daher möchte ich euch heute auch ein paar vegane Restaurant- und Reisetipps mit euch teilen. Zur besseren Übersicht habe ich die Artikel nach Bundesstaaten bzw. Regionen eingeteilt. Zum Start gibt es Tipps für den Staat Quintana Roo. Entsprechend unserer Reiseroute folgen dann in den nächsten Wochen noch Artikel zu Nord-Belize und Nord-Guatemala sowie den mexikanischen Bundesstaaten Chiapas und Yucatán. Generell lässt sich festhalten, dass es im Bundesstaat Quintana Roo leichter war Restaurants mit veganem Angebot zu finden, als in vielen anderen Regionen die wir während unserer weiteren Reise besucht haben. Dies lässt sich vermutlich in erster Linie darauf zurückführen, dass der Bundesstaat und vor allem seine Hauptstadt Cancún extrem touristisch sind. Zwar sind wir nach Cancún geflogen, dennoch sei gesagt, dass die Stadt mein absolutes Albtraum-Urlaubsziel ist: Die überdimensionalen Hotelketten stapeln sich am Strand nebeneinander, Privatstrand neben Privatstrand, dazwischen Discos und alles, was ich sonst auch nicht brauche. Also schnell raus da und ab nach Puerto Morelos und von da aus gen Süden! Puerto Morelos Der knapp 10.000 Einwohnern zählende Ort ca. 25km südlich vom Flughafen Cancúns ist zwar ebenfalls recht touristisch, dennoch um Weiten entspannter als Cancún. Vegan essen gehen: Puerto Vegan – Siempre Sano (Av. Ninos Heroes) – Wechselndes Mittagsmenü und veganes Eis. Die Inhaberin kocht jeden Tag verschiedene Gerichte und man kann sich aussuchen, welche davon auf dem eigenen Teller landen sollen. Mexikanische Küche, komplett vegan. Nur Barzahlung. Geöffnet von ca. 12- 17 Uhr. Andere Restaurants mit veganen Optionen sind in dem Ort schwer zu finden. Wir haben einige Restaurants gesucht, welche laut Internet vegane Optionen haben bzw. vegetarisch sein sollten. Zwei von drei weiteren Restaurants haben wir nicht gefunden, das angeblich vegetarische Restaurant war absolut nicht vegetarisch und lediglich ein Café mit Sandwiches & co. (jedoch mit vegetarischen Optionen). Puerto Vegan ist entsprechend die beste Anlaufstelle im Ort. Tulum Wird viel für seine spektakulären Ruinen und tollen Strände gelobt. Mir kam die Stadt eher vor wie ein kleineres, alternativeres Cancún: Gebaut für Touristen, allerdings jene, die an ihrem Privatstrand Yoga machen möchten und zwischendurch vor die Tür gehen um in kleinen Boutiquen zu shoppen. Die Ruinen sind zur Hochsaison eher Disneyland und absolut überlaufen. War früher bestimmt mal schön, heute meiner Meinung nach überbewertet und nicht zwangsweise einen Stop wert. Vegan essen gehen: Das vegane Angebot ist aufgrund “alternativer” Tourismus-Massen jedoch recht groß, vor allem in der Region am Strand und auf dem Weg dorthin (vom Zentrum kommend). Im Ort gibt es ebenfalls ein paar wenige komplett vegetarische Restaurants und ein paar weitere mit veganen Optionen (z.B. Burger) auf den Karten anderer Restaurants. Diese findet man recht schnell, wenn man durch die kleinen Straßen läuft. Das La Hoja Verde (Av. Tulum Manzana 2 Lote 1 Local 2, Ecke Calle Beta) hat zum Beispiel eine recht gute Auswahl an veganen Speisen auf der Karte. Ein Plus ist zudem der kleine integrierte Laden (ein paar Regalbretter), welcher ein paar vegane Produkte, wie z.B. pflanzliche Milchsorten, bietet. Meiner Meinung nach versucht die Küche hier leider zu viel anzubieten. Haltet euch bei der Bestellung an die mexikanischen Speisen. Diese sind in dem Laden um Längen besser als die anderen angebotenen Gerichte. Laguna Bacalar Etwas weiter im Süden und Inland Quintana Roos – und entsprechend auch etwas weiter ab vom Touristen-Strom – liegt die Laguna Bacalar. Highlight des Ortes ist auf jeden Fall die Lagune und hier lassen sich gut ein paar Tage mit Schwimmen, Stand-Up-Paddeling oder einem geliehenen Boot auf und im Wasser verbringen. In der Region gibt es außerdem auch noch ein paar kleinere Maya-Ruinen. Vegan essen gehen: Der kleine Ort bietet ebenfalls vegane Optionen, wenn auch weniger als Tulum. Eine davon ist dafür umso fantastischer und gehörte während unserer Reise zu unseren absoluten Favoriten. Das Mango y Chile (Av 3, vom Hauptplatz gesehen links neben dem Fuerte San Felipe) hat zwar nur eine winzige Karte mit veganen Burgern, ein paar Naschereien (teilweise Rohkost) und leckere Smoothies, dafür ist jedoch auch jede der Speisen geschmacklich einfach perfekt abgestimmt. Insbesondere die selbstgemachten Burgerpatties sind fantastisch. Zusammen mit hausgemachten Salsas und grandiosen Burgerpatties sind die angebotenen Burger entsprechend weit mehr als nur irgendein Fast-Food. Unbedingt ausprobieren! Weil wir zwischen dem selbst kochen ständig im Mango y Chile waren haben wir in dem Ort keine anderen Optionen getestet. Auf dem Hauptplatz stand im Dezember jedoch täglich ein kleiner Food-Truck mit vegetarisch-veganem Angebot und auf der Straße aus dem Ort raus in Richtung der “Cenote” findet sich ein weiteres komplett vegetarisches Restaurant. 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Gut versorgt: Vegane Ernährung für Schwangere & Stillende

6. Februar 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Aus aktuellem und immer wiederkehrendem Anlass möchte ich an dieser Stelle nochmals das Thema der Nährstoffversorgung bei veganer Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit für Mutter und Kind ansprechen. Das tue ich nicht, weil ich Sorge habe, dass vegan lebende Mütter generell untervorsorgt sind, sondern weil ich damit hoffentlich manchen Menschen die Angst nehmen kann, die man leicht bekommt, wenn man sich manche der aktuell kursierenden Artikel durchliest. Trotzdem möchte ich diese Gelegenheit dazu nutzen, auf die Wichtigkeit einer gut geplanten, vollwertigen pflanzlichen Ernährung hinzuweisen und nachfolgend aufzuzeigen, wie man diese Ernährungsweise bedarfsgerecht gestaltet. In einem Folgeartikel gehe ich auch vertiefend in die Ernährung und Entwicklung veganer Kinder in den ersten Lebensjahren ein, welche in diesem Artikel aus Platzgründen weitestgehend unerwähnt blieben. Schlagzeilen wie ,,Veganes Essen schädigt ungeborene Babys(1), ,,Geschrumpftes Hirn durch veganes Essen(2) und zuletzt ,,Vegane Ernährung schadet Kindern (3) sind schlichtweg an den Haaren herbeigezogen und können nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Ich wünsche mir, dass die BILD und andere Medien mit genau dem gleichen Eifer die tatsächlichen Missstände in unserem Essverhalten anprangern, wie sie es fälschlicherweise bei veganer Ernährung tun. Die Nationale Verzehrsstudie II zeigte klar, dass in Deutschland im Durchschnitt viel zu hohe Mengen (gesättigte) Fette und Cholesterin aufgenommen werden, während einer großer Teil der Bevölkerung die tägliche Zufuhrempfehlung an vollwertigen Kohlenhydraten und Ballaststoffen sowie wichtigen Vitamin nicht erreicht (4). Laut dem Robert Koch-Institut waren im Jahr 2014 zwei Drittel der Männer (67 %) und die Hälfte der Frauen (53 %) in Deutschland übergewichtig und ein Viertel der Erwachsenen (23 % der Männer und 24 % der Frauen) stark übergewichtig (adipös)(5) Im selben Jahr wurden laut dem Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) insgesamt 651 Millionen Arzneimittelpackungen an 70 Millionen Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland von niedergelassenen Ärzten und Zahnärzten verordnet. Das macht durchschnittlich mehr als 1,5 Arzneimittel (6). Aufgrund der steigenden Rate an Personen mit Übergewicht wird auch die Häufigkeit an Diabeteserkrankungen in den kommenden 10-20 Jahren nochmals rasant ansteigen (7). Seit über zwanzig Jahren zeigen Mediziner wie Dr. Dean Ornish, Dr. Caldwell Esselstyn and Dr. Neal Barnard die Effektivität einer fettreduzierten, rein pflanzlichen Ernährung in der Therapie von Herzerkrankungen (8, 9) sowie Diabetes Mellitus Typ II (10) und Adipositas (11). Wie kann es sein, dass in den USA hunderttausenden Menschen durch eine Ernährungsumstellung hin zu einer rein pflanzlichen Ernährung geholfen werden kann, während wir in Deutschland noch immer darüber diskutieren, ob Veganer nun genügend Vitamin B12 in ihrer Ernährung erhalten? Dass die Empörung und Anteilnahme von Seiten der vegan lebenden Menschen groß ist, wurde auch in einem meiner letzten Facebookpostings (12) klar und so möchte ich hier die Gelegenheit ergreifen, um noch etwas ausführlicher Stellung dazu zu nehmen, als ich es in meinem Beitrag auf Facebook tun konnte. An dieser Stelle möchte ich auch die zwei sehr guten, kürzlich erschienen Bücher ,,Vegane Ernährung von Sigrid Siebert & Dr. Heike Englert sowie ,,Vegane Ernährung in Schwangerschaft, Stillzeit & Beikost von Dr. Markus Keller & Edith Gätjen, die ich als sehr lesenswert empfinde. Beide zeigen anhand der aktuellen wissenschaftlichen Literatur, dass eine rein pflanzliche Ernährungsweise in der Schwangerschaft und Stillzeit bedarfsdeckend ist, wenn man – wie bei jeder Ernährungsweise – auf einen vollwertigen und abwechslungsreichen Speiseplan achtet und weiß, woher man alle relevanten Nährstoffe beziehen kann. Unbedingt lesenswert ist auch der Artikel von Sohra von www.tofufamily.de, die schon sehr viel Lesenswertes zum Thema vorweggenommen hat (13). Rundum gut versorgt Die Nährstoffversorgung von Schwangeren und Stillenden ist grundsätzlich mit einer pflanzlichen Ernährung einwandfrei möglich, weist aber einige Besonderheiten auf, die ich nachfolgend gerne ansprechen möchte. Vorab die wichtigste Frage: Was unterscheidet eigentlich eine schwangere Frau oder ein Kleinkind von anderen Bevölkerungsgruppen in Bezug auf die Ernährung? Im Grunde genommen vor allem eine Sache: Der Energie- und Nährstoffbedarf, der erhöht ist. Tatsächlich ist der Energiebedarf aber gar nicht so stark erhöht, wie oft angenommen wird. Der Bedarf an Makronährstoffen (Kohlenhydrate, Fett, Proteine) steigt im Verhältnis zum Bedarf an Mikronährstoffen (Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente) nämlich wesentlich weniger stark an (14). Einfach gesagt brauchen wir in jeder Lebensphase dasselbe in unterschiedlichen Mengen. Details dazu möge man in Dr. Kellers Buch nachlesen. Eine Ausnahme bildet lediglich die Proteinversorgung bezogen auf die Zufuhr an essenziellen Aminosäuren. Während für den Erwachsenen nur 8 Aminosäuren lebensnotwendig sind, gelten je nach Quelle für Kinder 9-10 Aminosäuren als essenziell. Diese zusätzlichen Aminosäuren sind Histidin und Arginin (15). Wenig überraschend enthält die Muttermilch auch diese zwei semi-essenziellen Aminosäuren in ausreichender Menge und so ist die Versorgung während des Stillens sichergestellt (16). Danach sollte, wie in jeder Lebensphase, eine abwechslungsreiche und vollwertige pflanzliche Ernährung praktiziert werden, die dann auch den Bedarf an allen zehn Aminosäuren decken kann. Histidin findet man in in größeren Mengen in Nüssen, Samen, Hülsenfrüchten und Vollkorngetreiden. Besonders reich an Histidin sind Kidneybohnen (17), Sesamsamen, Sonnenblumenkerne (18) und Sojaprodukte (19). Falls die Frage innerlich aufkommen sollte: Der Konsum von sojahaltigen Lebensmitteln verweiblicht Männer nicht und verursacht auch keinen Brustkrebs bei Frauen. Diese und weitere Mythen widerlege in meinem Artikel für das Welt Vegan Magazin über Soja (20). Reich an Arginin sind im Pflanzenreich erneut die Sojabohne, Lupine und Erdnuss (21) sowie Sesam und Sonnenblumekerne (22). Auch einige Blattgemüse wie Spinat enthalten großzügige Mengen an Arginin (23). Positionspapiere der Ernährungsgesellschaften Sowohl im Artikel der BILD (24) als auch andere Quellen prangern immer wieder die gleichen angeblichen Mängel an, die ich nun wiederlegen möchte. Zuallererst: Seit 13 (!) Jahren sagt die größte Ernährungsgesellschaft der Welt, die Academy of Nutrition and Dietetics (A.N.D), dass eine rein pflanzliche Ernährung für jede Lebensphase einschließlich Schwangerschaft und Stillzeit geeignet ist. Somit wurde eine rein pflanzliche Ernährung von der A.N.D (vormals American Dietetic Association) bereits in 2003 als eine gesündere Alternative zur westlichen Mischkost empfohlen (25). Dies hat die Organisation im Jahr 2009 (26) erneut bestätigt und auch im Dezember 2016 veröffentlicht (27). Wie Sohra von www.tofufamily.de in einem weiteren Artikel zeigt, ist diese Meinung nicht nur in den USA vorherrschend, sondern auch in Kanada, Großbritanien und Australien (28). Nun aber zu den ,,kritischen Nährstoffen einer veganen Ernährung, die in Wirklichkeit gar keine sind, wenn man sich vollwertig und abwechslungsreich pflanzlich ernährt und seine Versorgung mit B12 sicherstellt. Im Artikel der BILD wird Professor Michael Melter, der Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Regensburg zitiert: ,,Durch fehlende Nährstoffe wie Eisen, Jod und Vitamin-B12 kann es zu verzögertem Wachstum, Gehirnschäden und Blutarmut kommen. (29) Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) setzt noch einen oben drauf und erweitert die Liste noch: ,,Bei einer veganen Ernährung kann es aufgrund des Verzichts auf jegliche tierische Lebensmittel zu einer Unterversorgung mit Energie, Protein, Eisen, Calcium, Jod, Zink, Vitamin B2 (Riboflavin), Vitamin B12 (Cobalamin) und Vitamin D kommen und die Zufuhr langkettiger n-3 Fettsäuren ist ebenfalls gering (30) Nachfolgend ist hier eine Stellungnahme von mir zu allen genannten Nährstoffen: 1. Energie   Energie? Steht da tatsächlich Energie? Eine rein pflanzliche Ernährung hat den großen Vorteil, dass sie tatsächlich reich an Mikronährstoffen und verhältnismäßig kalorienarm sein kann (!), wenn man es möchte und mit ihr abnehmen und sein Gewicht mühelos halten will. Jedoch kann man genau so gut auch mit einer rein pflanzlichen Ernährungsweise Personengruppen mit erhöhtem Kalorienbedarf (Schwangere Frauen, Heranwachsende und Sportler) versorgen. Man denke nur an Lebensmittelgruppen wie: - Nüsse & Nussmuse (Walnuss, Haselnuss, Mandel, Cashew, etc.) - Samen (Leinsamen, Hanfsamen, Chiasamen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, etc.) - Trockenfrüchte (Rosinen, Datteln, Feigen, Aprikosen, etc.) - Obst (Oliven, Avocados, Bananen, etc.) Diese vollwertigen Lebensmittel sind allesamt hoch kalorisch, liefern aber im Gegensatz zu vielen anderen energiedichten Lebensmitteln zusätzlich viele wertvolle Inhaltsstoffe. Nicht zu vergessen ist die große Auswahl an pflanzlichen Ölen, die ich zwar spätestens nach dem Erreichen der vollen Körpergröße auf ein Minimum reduzieren würde, die im Rahmen der Kinderernährung aber in geringen Mengen ihre Berechtigung haben können. Außerdem liefern Speiseöle mit einem Anteil an Mikroalgenöl wichtige langkettige Omega-3-Fettsäuren, wie wir später noch sehen werden. Getreideerzeugnisse wie Brot, Pasta, Reis, etc. und Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen, Soja, Lupine, etc. würde ich nicht gerade als kalorienarm bezeichnen. 2. Proteine  Ein Blick auf die zuvor genannten Positionspapiere zeigt, dass ein Unterschreiten der physiologisch notwendigen Menge an Protein bei einer gut geplanten rein pflanzlichen Ernährung nicht zu befürchten ist. Im Rahmen der Schwangerschaft und Stillzeit steigt der Proteinbedarf um 20 % bzw. 35 % an (31). Dies ergibt ausgehend von der D-A-CH-Empfehlung in Höhe von 10-15 % an Proteinen innerhalb der Gesamtzufuhr für nicht-schwangere Erwachsene (32) eine Zufuhrempfehlung von 12-18 % Protein für Schwangere und 13,5-20 % für Stillende. Auch diese Menge kann durch eine vollwertige vegane Ernährung abgedeckt werden. Das immer wieder auftretende Argument der minderen biologischen Wertigkeit von pflanzlichen Proteinen gilt ebenfalls nicht mehr, sobald wir vielseitig essen. Denn dann ergänzen sich die einzelnen Aminosäuren der unterschiedlichen pflanzlichen Proteine untereinander, wie ich bereits in meinem Artikel über Proteinkombinationen ausführlich erklärt habe (33). Viel mehr Sorgen würde ich mir über die Überversorgung mit Proteinen machen, wie es bei beinahe allen MischköstlerInnen in Deutschland der Fall ist, die zum Teil 150 % der empfohlenen Menge an (großteils tierischem) Protein zu sich nehmen, wie die Ergebnisse der Nationalen Verzehrsstudie II zeigen (34). Einige Untersuchungen legen nahe, dass ein Übermaß an tierischem Lebensmitteln mit einem erhöhten Risiko für chronische degenerative Erkrankungen wie Koronare Herzerkrankungen (35) oder Diabetes Mellitus Typ II (36), einhergehen kann. 3. Eisen Ein Blick auf eine vergleichende Untersuchung aus der Schweiz zeigt: Die Eisenversorgung ist bei Mischköstlern, Vegetariern und Veganern ähnlich ausgeprägt (37). Eisenmangel ist aber ohnehin eher ein Problem des Verlustes (Monatsblutung, sehr häufiges Blutspenden, etc.) als der mangelnden Zufuhr. In einigen Untersuchungen war die Eisenzufuhr der Vegetarier sogar höher als die der Mischköstler (38). Wenn man diese erhöhte Zufuhr noch mit Substanzen wie Vitamin C kombiniert, kann aus der erhöhten Eisenzufuhr auch eine erhöhte Eisenaufnahme des schlechter resorbierbaren, dreiwertigen Eisens (Fe3+) werden. Wenn man zusätzlich noch auf den Abbau von Phytinsäure durch Einweichen, Keimen und Kochen bei Getreiden achtet und Tee und Kaffee aufgrund der Tannine eher zwischen anstatt zu den Mahlzeiten trinkt, steht der optimalen Eisenversorgung mit Pflanzen nichts mehr im Weg (39). Damit könnte man diese Debatte eigentlich beenden. Aber da wäre noch eine wichtige Sache bezüglich des ,,minderwertigen pflanzlichen Eisens in pflanzlichen Lebensmitteln im Vergleich zu dem ,,hochwertigeren tierischen zweiwertigen Hämeisen (Fe2+): Hämeisen scheint im Gegensatz zum pflanzlichen Eisen mit einem höheren Risiko für das Auftreten des Metabolischen Syndroms (40) und Koronarer Herzkrankheit (41) einherzugehen und so stellt sich die Frage, was ,,hochwertig in diesem Zusammenhang unbedingt wünschenswert ist. Wer wirklich Sorge hat, zu wenig Eisen im Rahmen einer rein pflanzlichen Ernährung zu bekommen, kann mit meiner super eisenhaltigen ,,Allroundbeilage (42) aus in Roter-Beete-Saft gekochter Hirse mit Kürbiskernen sowie jeder Menge Petersilie und Basilikum seine Eisenzufuhr rein pflanzlich auf die Spitze treiben. Durch die Zugabe von Zitronensaft kann die Eisenaufnahme zusätzlich verbessert werden, um auch den erhöhten Eisenbedarf während der Schwangerschaft und Stillzeit zu decken. Denn die normale Eisenzufuhr von ca. 15 mg für erwachsene Frauen verdoppelt sich während der Schwangerschaft auf 30 mg und beträgt auch während der Stillzeit noch etwa 20 mg (43). Diesem stark erhöhten Eisenbedarf sollte also in jeder Ernährungsform eine große Beachtung zugemessen werden. Die Deckung des Eisenbedarfs durch pflanzliche Lebensmittel ist mit ein bisschen Hintergrundwissen auch völlig ohne Supplements möglich. Nahrungsergänzungsmittel mit Eisen sollten nur in Fällen eines manifesten und nachgewiesenen Eisenmangels eingenommen werden und auch dann nur in Rücksprache mit einem Arzt (44). 4. Kalzium  Wie eine große Metaanalyse (45) und eine prospektive Kohortenstudie (46) gezeigt haben, scheint es keinen Zusammenhang zwischen dem Konsum von tierischer Milch im Kindesalter und der Knochengesundheit im Erwachsenenalter zu geben. Kalzium als einen kritischen Nährstoff in veganer Ernährung zu bezeichnen ist auch insofern unzutreffend, weil die kalziumreichsten Lebensmittel der Welt Pflanzen sind. Die Kalkalge ,,Lithothamnium Calcareum deckt bereits mit 3 Gramm ihren gemahlenen Pulvers den Tagesbedarf an Kalzium eines Erwachsenen zu 100 % und auch die Sangokoralle ist kalziumreicher als jedes Milchprodukt (47). Aber auch ohne diese in unseren Breitengraden nicht-alltäglichen Lebensmittel liefern Vollkorngetreide, Nüsse und Samen genügend Kalzium für unsere Knochen. Und eines der Gerichte aus meiner Kindheit ist da ganz vorne dabei: Brennnesselspinat! Sowohl Brennnesseln als auch Spinat sind, wie auch Grünkohl und andere dunkelgrüne Blattgemüse, enthalten reichlich Kalzium. Wie kalziumreich ist denn im Vergleich dazu die Milch? Milch enthält laut DGE etwa 120 mg Kalzium pro 100 g (48). Wie viel Kalzium enthält einfaches Mineralwasser? Manche Mineralwässer wie ,,Aqua Römer enthalten bereits halb so viel Kalzium wie Milch und so kann mit weniger als 2 Litern Mineralwasser unseren täglicher Kalziumbedarf in Höhe von ca. 1000 mg gedeckt werden (49). Der tägliche Bedarf an Kalzium für Schwangere und Stillende ist übrigens gleich hoch wie für Frauen im selben Alter, die nicht stillen oder schwanger sind (50). 5. Jod Wir werfen wieder einen Blick auf unsere vergleichende Untersuchung aus der Schweiz und sehen erneut: Sowohl Mischköstler, Vegetarier als auch Veganer erreichten im Durchschnitt nicht die empfohlene tägliche Menge an in Höhe von 200 mcg Jod (51). Jod scheint also durchaus kein ,,veganes Problem zu sein. Unsere Böden sind nun einmal nicht besonders reich an Jod, wir essen (zum Glück) nicht so viel Meeresfisch und Meeresalgen sind (leider) kein Teil der täglichen Kost in Deutschland. Wir alle sind also nicht sonderlich gut mit Jod versorgt, weshalb es ja auch jodiertes Speisesalz im Handel gibt, um die durchschnittlich schlechte Versorgung aufzubessern. Es reichen allerdings schon weniger als 1 g getrocknete, pulverisierte Wakame-Alge zur Deckung des Tagesbedarfs bzw. etwas mehr davon zur Deckung von 230 mcg für Schwangere und 260 mcg für Stillende (52). Ob man den Empfehlungen des ,,Arbeitskreis Jodmangel e.V folgen möchte und zusätzlich zur jodhaltigen Ernährung noch weitere 150 mcg Jod supplementieren möchte, muss man für sich entscheiden (53). Ich persönlich würde empfehle, die den Tagesbedarf an Jod durch eine saubere Quelle an biologischen Algen zu decken. 6. Zink Die Zufuhr an Zink ist ein Problem von vitalstoffarmen Ernährungsformen, die sich durch Industrieprodukte, Auszugsmehle und raffinierten Zucker kennzeichnet. Trifft dies auf eine vegane Ernährung zu? Ich würde sagen ,,jein. Denn was bedeutet überhaupt vegan? Es bedeutet einfach gesagt, dass man nichts vom Tier isst. Das kann im besten Fall heißen, eine gemüse- und obstlastige Ernährungsweise mit vollwertigem Getreide, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen zu praktizieren oder im Fast Food Laden um die Ecke veganen Burger mit Pommes und veganer Mayo zu essen. Bei Ersterer ist ein Zinkmangel bei isokalorischer Ernährung rein rechnerisch nur schwer möglich, bei Letzterer allerdings sehr wahrscheinlich. Natürlich kann man eine vegane Ernährungsform falsch praktizieren. Nur, weil man eine Ernährungsweise auch falsch machen kann, heißt das aber doch bitte nicht, dass sie per Definition mangelhaft ist. Hülsenfrüchte (Kichererbsen, Erbsen, Linsen, Sojabohnen) und Vollkorngetreide (Haferflocken, Dinkel, etc.) aber auch Leinsamen enthalten in Summe genügend Zink zur Bedarfsdeckung. Der eigentliche Tagesbedarf von ca. 7-10 mg für nicht-schwangere Frauen ist im Durchschnitt während der Schwangerschaft und Stillzeit um 50 % erhöht und so sollte man die zinkhaltigen Lebensmitteln vor dem Garen zum Abbau der Phytinsäure gut einweichen und mit Vitamin-C-haltigen rohen Lebensmitteln wie Zitronen, Orangen, Paprika oder Toamten zusammen verzehren, um die Aufnahmemenge zu erhöhen (54). 7. Vitamin B2 (Riboflavin) Bereits eine Hauptmahlzeit aus braunem Reis mit Linsen, Spinat und Champignons deckt den Tagesbedarf in Höhe von 1- 1,3 mg (für nicht-schwangere Frauen) ab. Wenn man dazu noch die Hefeflocken hinzufügt und sich ein paar Scheiben Tempeh anbrät, kommt man auch auf den um ca 20 % bzw ca 30 % erhöhten Bedarf während der Schwangerschaft und Stillzeit. Da einige konventionelle Pflanzenmilch- und Pflanzenjoghurtsorten wie jene von Oatly (55) oder Alpro (56) neben Vitamin D und Vitamin B12 auch Riboflavin enthalten, nehmen viele Pflanzenmilchtrinker und Pflanzenjoghurtliebhaber zusätzlich über diese Lebensmittel Vitamin B2 auf. Richtigerweise muss man aber anmerken, dass die Zugabe von Riboflavin bei weitem nicht in allen Pflanzenmilchsorten zum Einsatz kommt. 8. Vitamin B12 ,,Vegane Ernährung kann doch gar nicht natürlich sein, wenn du dazu eine Pille schlucken musst, ist einer der häufigsten Argumente in Gesprächen über vegane Ernährung. Für alle Interessierten habe ich diese Thematik in aller Ausführlichkeit in meinem Artikel zu Vitamin B12 behandelt (57). In zwei Sätzen zusammengefasst: B12-Mangel ist in erster Linie ein Problem der modernen Lebensumstände und Zubereitungsmethoden und nicht nur Veganer, sondern auch Vegetarier und viele Mischköstler in höherem Alter weisen niedrigere B12 Spiegel auf (58). Da Vitamin B12 wird von Mikroorganismen prodziuert, die wir auf vielen naturbelassenen Oberflächen finden. Erste Studien weisen darüber hinaus auch auf eine verlässliche pflanzliche B12 Quellen in korrekt angebauten Chlorellaalgen (59). Zur Deckung des erhöhten Tagesbedarfs von 3,5 mcg für Schwangere und 4 mcg für Stillende (60) empfehle ich aber selbstverständlich ausnahmslos jeder vegan lebenden Person die Nahrungsergänzung mit einem Vitamin B12-Präparat, wie es auch mein zuvor genannter B12-Artikel ausführlich beschreibt. Zur Debatte über die Natürlichkeit einer Ergänzung mit B12 in der vegane Ernährung sei noch hinzugefügt, dass laut der Befragung im Rahmen der Nationalen Verzehrsstudie II knapp 30 % der Befragten angaben, ein Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. 9. Vitamin D Die Versorgung mit Vitamin D hat so gut wie gar nichts mit unserer Ernährung zu tun, denn unser Körper bildet Vitamin D selbst, wenn wir genügend an der Sonne sind. Einen Vitamin-D-Mangel also irgendeiner Ernährungsform zuzuschreiben ist unangemessen. Jede interessierte Person kann zur Vertiefung gerne meinen Artikel zu Vitamin D lesen (61). Wie man anhand der Nationalen Verzehrsstudie II nachlesen kann, unterschreiten 82 % der Männer und 91 % der Frauen die Empfehlung für die Vitamin-D-Zufuhr (62). Wenn wir davon ausgehen, dass der Vegetarierbund mit seiner Schätzung von etwas 1,1 % der Bevölkerung an vegan lebenden Menschen richtig liegt (63), dann sehe ich hier über 85 % mit Vitamin unterversorgte Menschen in Deutschland, die sich nicht vegan ernähren. Die Empfehlung lautet also nicht mehr tierische Produkte zu konsumieren, sondern mehr in die Sonne zu gehen. Und zwar von April bis September (je nach Hauttyp) 15-30 Minuten um die Mittagszeit herum (64) und zwischen Oktober und März sollte man supplementerien oder (noch besser) in den Süden verreisen. 10. Langkettige Omega-3-Fettsäuren (EPA/­­DHA) Für unseren Körper essenziell, also lebensnotwendig, sind nur die in pflanzlichen Lebensmittel enthaltenen kurzkettigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren Linolsäure (eine Omega-6-Fettsäure) und ?-Linolensäure (eine Omega-3-Fettsäure). Um einen gemeinsamen Wissensstand zum Thema Omega-3-Fettsäuren sowie die Unterschiede zwischen kurzkettigen Omega-3-Fettsäuren (Linolsäure, ?-Linolensäure) und langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) DHA (Docosahexaensäure) und Arachidonsäure zu schaffen, bitte ich interessierte Personen erneut, meinen Artikel zu diesem Thema zu lesen (65). Die DGE kritisiert in ihrem Positionspapier, dass in einer strikten veganen Erna?hrungsweise kaum Eicosapentaensa?ure (EPA) und Docosahexaensa?ure (DHA) zugefu?hrt werden (66). Diese kann der Körper grundsätzlich aber aus den kurzkettigen Fettsäuren selbst herstellen, weswegen sie ja korrekterweise als ,,semi-essenziell bezeichnet werden. Ein Blick in die Literatur vermittelt zwar auf den ersten Blick, dass dies nur bedingt möglich ist, allerdings möchte ich Folgendes hinzufügen: Die Umwandlungsrate von ? -Linolensäure in EPA und DHA ist maßgeblich von der Zufuhr an kurzkettigen Omega-6-Fettsäuren abhängig, weil sich beide kurzkettigen Fettsäuren die selben Enzyme teilen, um in die jeweiligen langkettigen Fettsäuren umgewandelt zu werden. Wenn wir ein ausgewogenes Verhältnis von Omega-3-Fettsäuren zu Omega-6-Fettsäuren konsumieren, funktioniert die Umwandlung in EPA und DHA wesentlich besser. Ein gutes Verhältnis von Omega 3 zu 6 von 1:4. Welches Verhältnis nehmen wir durch eine durchschnittliche westliche Ernährung auf? Durchschnittlich ungefähr ein Verhältnis von Omega 3 zu 6 von 1:15 (ist es nicht andersrum?) (67). Aus meiner Sicht kann dann eine ausreichende Umwandlung in den Studien mit durchschnittlichen westlichen Menschen nicht beobachtet werden, was aber wenig Aufschluss über die Umwandlungsrate bei einer vollwertigen, Omega-6-reduzieren pflanzenbetonten Ernährung gibt? Wie haben es denn die abertausenden Menschen in den vergangenen hunderten von Jahren ohne direkten Zugang zum Meer (und damit zu Meeresfischen) und ohne einer Nordseefiliale um die Ecke geschafft, genügend langkettige Omega-3-Fettsäuren aufzunehmen? Wie wir es von vielen Mechanismen in unserem Körper kennen, wird der Körper weniger effizient in seiner Arbeit, wenn er im Überschuss mit Nährstoffen lebt. Das könnte auch erklären, warum Veganer in manchen Studien trotz niedrigerer Aufnahme an DHA über die Nahrung nicht höhere Serumwerte als erwartet aufwiesen (68). Um Spekulationen aus dem Weg zu gehen und auf Nummer sicher zu gehen, empfehle ich aber ohnehin jeder schwangeren und stillenden Frau die Einnahme von 250 mg schadstofffreien, umweltschonenden, fischfreundlichen EPA/­­DHA aus Mikroalgenöl. Denn das ist ebenso bioverfügbar wie jenes aus Fischöl (69) und dabei frei von Schwermetallen. Denn anscheinend sind einige Fischarten wie Thunfisch, Heilbutt, Hecht, Seezunge, Barsch, (spanische) Makrele und weitere in manchen Untersuchungen so belastet gewesen, dass der positive Effekt des DHA durch den Fischkonsum die negativen Folgen der Schwermetallbelastung nicht aufwiegen konnte. (70). Einige Fische wie Lachse waren weniger belastet, wiesen aber in anderen Untersuchungen erhöhte PCB Werte (= Polychlorierte Biphenyle; giftige und krebsauslösende organische Chlorverbindungen) auf. Obwohl PCBs in den 1980er-Jahren verboten wurden, reichern sich diese Stoffe aufgrund ihrer Langlebigkeit nach wie vor an der Spitze der Nahrungskette bei Raubfischen wie Lachsen an (71). Da fällt einem doch der Griff zum Mikoralgenöl gleich nochmal leichter, oder? Geburt und Stillzeit  Neugeborene von gut versorgten Veganerinnen hatten eine durchschnittliche Geburtsgröße und Geburtsgewicht (72) und haben sich normal entwickelt (73). Die Muttermilch von Veganerinnen bietet dem Säugling im ersten Halbjahr alles Benötigte, um sich gesund zu entwickeln. Die genaue Nährstoffzusammensetzung der Muttermilch ist dabei (in vielen aber nicht allen Punkten) von der Nährstoffzufuhr der Mutter abhängig. Die wesentliche Zusammensetzung der Muttermilch von Vegetarierinnen war in Bezug auf den prozentualen Fettanteil (74) sowie die Menge an Eisen, Kupfer, Zink, Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium und Laktose vergleichbar mit der Muttermilch von Mischköstlerinnen (75). Worauf auch während der Stillzeit weiterhin stark geachtet werden muss, ist die Vitamin-B12-Versorgung. Der Gehalt an B12 in der Muttermilch ist abhängig von der Versorgung der Mutter (76). Aber auch hier gilt: ist die Mutter gut versorgt, dann ist auch der Säugling gut versorgt. Fazit?  Ich hoffe, ich konnte in meiner Abhandlung bisher aufzeigen, dass eine vegan lebende Frau sich und ihr ungeborenes Kind während der Schwangerschaft mit einer vollwertigen, rein pflanzlichen Ernährung optimal versorgen kann. Mein Ziel ist es nicht, dass mit meiner Arbeit die Kluft zwischen den Ernährungsstilen zu vergrößern. Mehr Informationskampagnen für alle Bevölkerungsgruppen und Ernährungsstile sind eine dringend gebrauchte Maßnahme, denn auch der omnivor lebende Teil der Bevölkerung ist laut der Nationalen Verzehrsstudie II (51) zu großen Teil unterversorgt mit Vitamin C, Vitamin D, Folsäure, Jod, Eisen (Frauen), Kalzium (!) und Ballaststoffen (NVSII) sowie nach Aussage der Erhebung in der Schweiz auch in Bezug auf Vitamin E, Magnesium und Vitamin B 3 (Niacin) defizitär (52). Von der mangelhaften Aufnahme an vollwertigen Kohlenhydraten, Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen ganz zu schweigen. Von daher denke ich, sollten wir uns keine Illusion darüber machen sollten, dass Nährstoffmängel in jeder Ernährungsform auftreten können und dringender Handlungsbedarf darin besteht, diese Personengruppen aufzuklären und dafür zu sorgen, dass sie mit den richtigen Lebensmitteln versorgt werden. Das große Potential einer veganen Ernährung besteht ohne Zweifel aber nicht nur darin, welche sehr gesunden Lebensmittel in großen Mengen zugeführt werden, sondern ebenso welche Lebensmittel gerade nicht zugeführt werden. Darin liegt meines Erachtens eine große Chance, der Epidemie an chronischen degenerativen Erkrankungen entgegenzuwirken. Niemand mag ernsthaft anzweifeln, dass die Ernährungsgewohnheiten der deutschen Bevölkerung ganz stark in die falsche Richtung gehen und dass ein wesentlich höherer Anteil an vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ein wichtiger Schritt für die Gesundheit des Individuums (und damit für die Entlastung des Gesundheitssystems) sowie für unsere Umwelt (und damit für unsere Zukunft) darstellt. Dazu müssen wir keine Studien gegeneinander ausspielen oder Veredelungsverluste oder Co2-Äquivalente in der Tierhaltung berechnen lassen. Aber solange wir gegeneinander arbeiten, wird keine Veränderung stattfinden können. Denn wie Albert Schweitzer es treffend formuliert hat: ,,Mit gutem Beispiel voranzugehen ist nicht nur der beste Weg andere zu beeinflussen, es ist der Einzige. In diesem Sinne verweise ich auf Nummer 1 der ,,10 Regeln der DGE für vollwertige Ernährung: ,,Wählen Sie überwiegend pflanzliche Lebensmittel. Diese haben eine gesundheitsfördernde Wirkung und unterstützen eine nachhaltige Ernährungsweise. In dieser Regel sehe ich bereits mehr als nur eine kleine Schnittmenge zwischen einer veganen Ernährung und der Empfehlung der DGE, die eine definitive Zuwendung zu einer getreidebasierenden, vollwertigen Ernährung mit viel Gemüse und Obst zeigt. Die einzige Diskussion, die wir noch führen dürfen ist jene, aus welcher Quelle denn nun unsere Proteine stammen sollten. Und für dieses Gespräch bin ich mehr als offen und bereitwillig. Beste Grüße, Niko Rittenau   Quellen & Links:  (1)www.bild.de/­­geld/­­wirtschaft/­­wirtschaft/­­essen-schaedigt-ungeborene-babys-46862398.bild.html (2)www.bild.de/­­bild-plus/­­ratgeber/­­kind-familie/­­ernaehrung/­­ernaehrung-von-kindern-geschrumpftes-hirn-durch-veganismus-47803082,view=conversionToLogin.bild.html#fromWall (3) www.bild.de/­­ratgeber/­­gesundheit/­­ernaehrung/­­vegane-ernaehrung-schadet-kindern-49993144.bild.html (4) www.bmel.de/­­SharedDocs/­­Downloads/­­Ernaehrung/­­NVS_­ErgebnisberichtTeil2.pdf?blob=publicationFile (5)www.rki.de/­­DE/­­Content/­­Gesundheitsmonitoring/­­Themen/­­Uebergewicht_­Adipositas/­­Uebergewicht_­Adipositas_­node.html (6) www.wido.de/­­aktuelles/­­archiv/­­meldung-archiv/­­artikel/­­gkv-arzneimittelindex-so-viele-teure-neue-medikamente-wie-nie-zuvor.html (7) www.diabetes-deutschland.de/­­aktuellesituation.html (8) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­9863851 (9) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­25198208 (10) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pmc/­­articles/­­PMC2677007/­­ (11) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­16673753/­­ (12)www.facebook.com/­­niko.rittenau/­­photos/­­a.347845595425770.1073741831.278955552314775/­­605179559692371/­­?type=3&theater (13) www.tofufamily.de/­­ueber-die-diffamierung-veganer-eltern (14) Keller, M & Gätjen, E. 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Eure Top Ten aus 2016

8. Januar 2017 The Vegetarian Diaries 

Eure Top Ten aus 2016 Das vergangene Jahr hatte es in vielerlei Hinsicht in sich und war am Ende dann doch wie immer Ruck-Zuck vorbei. So wie ich mir regelmäßig vornehme einen (ausführlichen) Jahresrückblick zu verfassen, klappt das auch regelmäßig nicht. Deswegen freue ich mich heute umso mehr, euch (gerade noch rechtzeitig, wie ich finde) die beliebtesten veganen Rezepte und Beiträge aus 2016 zu präsentieren. An dieser Stelle einen großen Dank an eat-this, die mit ihrem Rückblick, mir genau die Motivation gegebenen haben, dies ebenfalls noch nachzuholen. Obwohl mir der erste Platz schon im Vorhinein klar war, gab es doch die ein oder andere Überraschung unten den ersten zehn Plätzen. Durch einen Klick auf das Bild oder den Link, gelangt ihr entsprechend zum Beitrag bzw. Rezept. Viel Spaß dabei. Taucht euer persönlicher Favorit aus dem letzten Jahr mit in der Liste auf, oder habt ihr etwas ganz anderes auf dem Schirm gehabt? Einen tollen Start ins Jahr euch!  Platz 10 Zucchini- und Süßkartoffelsuppe mit gerösteten Kürbiskernen Suppe geht immer, das seht ihr anscheinend auch so ;). In dieser Kombination mit Zucchini & Süßkartoffeln, abgerundet durch Knoblauch-Kürbiskerne. Platz 9: vegane Pasta mit knackigem Wirsinggemüse So ähnlich wie Suppe ist Pasta auf jeden Fall ein absolutes Soul- und Comfortfood. Diese Wirsing-Pasta passt darüber hinaus auch noch super in den Winter. Platz 8: Selbstgebackenes Fladenbrot Solltet ihr die Tage mal Lust & Zeit haben Brot selber zu backen, probiert unbedingt dieses fantastische Fladenbrot! Alleine der Geruch beim Ausbacken lohnt! Platz 7:  vegane Sauce hollandaise mit Spargel und Kartoffeln Auch wenn es bis zum Frühjahr und der Spargelsaison leider noch ein wenig hin ist, könnt ihr euch mit diesem Rezept für eine vegane Sauce hollandaise ja schon mal ein bisschen einstimmen. Platz 6: veganer Möhren-Kuchen Spätestens zum Osterfest ist dieser vegane Möhren-Kuchen auf jeden Fall Pflicht ;)! Platz 5: sommerlicher Couscous-Salat Den Beginn der Top 5 macht einer meiner persönlichen Lieblingssalate überhaupt: ein veganer Couscoussalat mit Sommergemüse. Nicht nur zum Grillen die perfekte Beilage! Platz 4: vegane Lasagne Und gleich noch ein All-Time Favor! DIE vegane Lasagne. Wenn ihr einmal eine vegane Lasagne ausprobieren möchtet, probiert es mit dieser. Word! Platz 3: veganen Oreo-Brownies mit Erdnussbutter-Schokoladen-Topping – ohne Worte – (: Platz 2: Ist Brot vegan? Etwas überraschend auf Platz 2 gelandet ist der Beitrag mit der Frage, ob Brot vegan bzw. vegetarisch ist?  So selbstverständlich, wie man vielleicht meinen könnte, ist es leider nicht. Warum, schaut im Beitrag vorbei! Darüber hinaus gibt es im Blog noch eine Vielzahl weiterer Beiträge, die sich mit der Frage, ob bestimme Lebensmittel(gruppen) vegan sind, befassen. Platz 1: One-Pot-Pasta Trommelwirbel….und wie die Jahre zuvor auch, unangefochten auf Platz 1: eine einfache, schnelle und tatsächlich schmackhafte One-Pot-Pasta-Variante. Schon ausprobiert? Und zum Abschluss, noch flott die BestNine 2016 von Instagram.

Rezept aus Vegan Queens: Kirschblütenzauber Drink

12. Dezember 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Rezept aus Vegan Queens: Kirschblütenzauber DrinkVor einigen Wochen haben wir euch das fantastische neue Buch von Sophia Hoffmann hier vorgestellt, das am 6. Oktober 2016 im Edel Verlag erschienen ist. Wir sind total begeistert, und freuen uns daher, dass wir netterweise insgesamt 3 Rezepte aus ,,Vegan Queens auf Deutschland is(s)t vegan veröffentlichen dürfen. Die Rezepte, die wir euch heute und in den vergangenen Wochen vorgestellt haben, posten wir passend Dinners im Rahmen der ,,Vegan Queens Dinners Tour - denn dort werden sie für die Gäste gekocht. Du möchtest live dabei sein? Dann schau dir am besten gleich mal die einzelnen Termine weiter unten an! Gestartet waren wir mit einem Rezept für ,,Lila Brot. Dann gab es Pasta! Und zwar „Franziskas Orecchiette mit bunten Möhren, Sauerampfer und Mandelsplittern„. Das klingt lecker, oder? Also am besten gleich mal die Rezepte durchlesen und alles besorgen, was ihr braucht! Heute gibt es was zu trinken, passend zum Vegan Queens Dinner in der Chaostheorie in Berlin am 13.12. Ob es noch Karten dafür gibt, könnt ihr hier bei eventbrite checken.  Rezept Kirschblütenzauber 5 Minuten, glutenfrei, 1 Drink Zutaten Eiswürfel 4 cl Gin 1 Stängel frisches Basilikum ein Spritzer Limettensaft 200 ml Cherry Blossom Tonic Water Zubereitung Ein Longdrinkglas bis oben hin mit Eiswürfeln füllen und 4 cl Gin hineingeben. Basilikum auf die eine Hand legen und mit der anderen kräftig darauf klatschen,  damit sich die ätherischen Öle entfalten. Die ,,verhauenen Basilikumblätter  mit in das Glas geben, einen Spritzer Limette dazu und mit  dem Cherry Blossom Tonic Water auffüllen. So sieht’s aus Viel Spaß und Prost! Und natürlich vielen Dank an den Edel Verlag! Mehr Infos zu Sophia Hoffmann Sophia Hoffmann auf Facebook Sophias Videokanal Sophia auf Instagram Mehr Infos und Kaufmöglichkeit von ,,Vegan Queens SOPHIA ON TOUR: 13.12.2016: Vegan Queens Dinner in Berlin mit Jule Zachow/­­ Chaostheorie 20.01.2017: Kochshow @LivingKitchen/­­ Köln 26.01.2017: Vegan Queens Dinner in Berlin mit Sarah Lebkücher & Theresa Helmich &Laura Villanueva/­­ No.58 Speiserei Der Beitrag Rezept aus Vegan Queens: Kirschblütenzauber Drink erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Unsere veganen Buch-Geschenketipps zu Weihnachten (+ Verlosung)

7. Dezember 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Unsere veganen Buch-Geschenketipps zu Weihnachten (+ Verlosung)Verschenkt ihr etwas zu Weihnachten? Falls ja, vielleicht ein Buch? Da hat man inzwischen die Qual der Wahl, wenn es irgendwie um das Thema „Vegan“ geht. Wir haben mal einige Tipps für euch zusammengestellt. Diese Liste ist natürlich nur eine subjektive Momentaufnahme, wir konnten hier nur ein paar wenige aus der großen Masse herauspicken. Vegane Sachbücher: Be faster go vegan (Ben Urbanke) Nicht nur für Sportler ein interessantes Buch, in dem Extrem-Radsportler Ben Urbanke davon berichtet, wie er aufgrund seiner Umstellung auf eine vegane Ernährung eine unglaubliche Leistungssteigerung erzielt hat. Mit einem großen Rezepteteil. (Bei Amazon kaufen) Vegan Guide (Patrick Bolk) Ein Einstiegsbuch in die vegane Welt, das ganz kompakt und mit vielen Illustrationen das Wichtigste zum Thema Veganismus zusammenfasst. Hier kann man auch mal schnell einen Begriff wie B12 oder Milchalternativen nachschlagen, dazu gibt es viele Links zu weiterführenden Seiten, Dokus etc. (Bei Amazon kaufen) How not to die (Dr. Michael Greger) Für mich eines der besten Ernährungsbücher auf dem Markt. Aus dem Klappentext: „In How Not To Die analysiert Greger die häufigsten 15 Todesursachen der westlichen Welt, zu denen z. B. Herzerkrankungen, Krebs, Diabetes, Bluthochdruck und Parkinson zählen, und erläutert auf Basis der neuesten wissenschaftlichen Forschungsergebnisse, wie diese verhindert, in ihrer Entstehung aufgehalten oder sogar rückgängig gemacht werden können.“ Super wichtig und lesenswert. (Bei Amazon kaufen) Vegane Lebensmittel (Sonja Reifenhäuser) Schönes kompaktes Kompendium, das hilft herauszufinden, wie es um die Nährwerte von Lebensmitteln bestellt ist: „Der kleine Kompass bietet Neu-Veganern und Interessierten eine Hilfe beim Einstieg in ein Leben ohne tierische Produkte und dient als Sicherheit, um sich dabei ausgewogen und gesund zu ernähren. Vegane Lebensmittel – woher bekommt man die eigentlich? Welche gibt es und wie erkenne ich sie? Was bedeutet es, sich vegan zu ernähren? Und auf welche Nährstoffe muss besonders geachtet werden, um optimal versorgt zu sein?“ (Bei Amazon kaufen) Ab heute vegan (Patrick Bolk Hrsg.) Dieser kompakte Ratgeber ist quasi schon ein kleiner Klassiker geworden, der allen beim Einstieg ins vegane Leben hilft, von Gesundheitsfragen bis hin zu Tipps zu Kosmetik, Kleidung oder auch der veganen Partnersuche. (Bei Amazon kaufen) Wieso? Weshalb? Vegan!: Warum Tiere Rechte haben und Schnitzel schlecht für das Klima sind (Hilal Sezgin) Ein Buch für junge Veganer: „Vegan? Ist das nicht ein bisschen extrem? So denken viele, wenn sie zum ersten Mal davon hören. Dann kann man ja gar nichts mehr essen! Und: Das ist bestimmt nicht gesund! So lauten die Einwände, die sofort erhoben werden. Eine spannende und leicht verständliche Einführung in das Thema Veganismus und Tierrechte“ (Bei Amazon kaufen) Vegan, aber günstig (Patrick Bolk) Dieser Ratgeber soll zeigen, dass eine vegane Ernährungsweise nicht teuer ist – auch wenn das viele (Nicht-Veganer) behaupten. Wenn man statt auf Ersatzprodukte auf frisches Gemüse, Hülsenfrüchte und Getreide setzt, kann man auch mit wenig Geld gesund vegan leben. (Bei Amazon kaufen) Vegane Back- und Kochbücher: Einfach vegan backen: Süß & herzhaft – zum Genießen & Wohlfühlen (Jerôme Eckmeier und Daniela Lais) Ein rundum gelungenes Backbuch, das auch optisch schon extrem Lust darauf macht, loszulegen. 80 Rezepte und dazu alle wichtigen Infos, die man zum veganen Backen benötigt. (Bei Amazon kaufen) Vegan backen: Mit Liebe, aber ohne Ei (Nicole Just) Ein kleines, aber feines Backbuch mit 40 Rezepten für alle Fälle.Den Einstieg erleichtern wertvolle Tipps zu veganen Austausch- und Spezialprodukten, die leicht im Supermarkt oder Bioladen zu besorgen sind. (Bei Amazon kaufen) Weihnachten vegan: Festmenüs – Brunch – Cookies – Drinks – Geschenke (Claudia Barzinger) Ein schönes Buch mit allem, was zu Weihnachten und natürlich auch danach braucht, um ein tolles veganes Fest zu zaubern. Sogar Tipps für selbstgemachte Geschenke gibt es. Tolles Buch! (Bei Amazon kaufen) Vegane Backträume: Kuchen, Kekse und andere Leckereien (Brigitte Bach) Ein zauberhaftes Backbuch mit über 40 unwiderstehliche Lieblingsrezepte, die von Klassikern wie Apfelstrudel oder Nusskipferl über Newcomer wie Heidelbeer-Cupcakes oder Cassis-Brownies bis hin zu herzhaften Brötchen reichen. Dazu jede Menge Tipps zu den Basics. (Bei Amazon kaufen) Vegan kann jeder!: Über 100 unkomplizierte Rezepte für jeden Tag – das eat this! Kochbuch (Nadine Horn & Jörg Mayer) Eines der besten veganen Kochbücher auf dem Markt: Tolle Rezepte, fantastische Fotos, von den Machern des beliebten veganen Rezepteblogs eat this! (Bei Amazon kaufen) So geht vegan! (Patrick Bolk) Ein Einstiegsbuch, dass die Umstellung in der Küche auf eine vegane Ernährung schrittweise erklärt, und zwar leicht nachvollziehbar. Mit über 120 Rezepten und vielen Hintergrundinfos. (Bei Amazon kaufen) Vegan with love (Lea Green) Eines der schönsten veganen Kochbücher von der Macherin des fantastischen Rezepteblogs Veggies. Tolle Fotos, großartige Rezepte. Das macht richtig Spaß! (Bei Lea kaufen) Vegan aus aller Welt (Jens Schmitt & Miriam Spann) Eine einzige Augenweide ist dieses vegane Kochbuch, das 80 Rezepte aus aller Welt versammelt. Alleine schon wegen dem Layout würde sich der Kauf lohnen, aber die Rezepte sind genauso genial. (Bei Amazon kaufen) Vegan quick & easy: Über 60 Blitzrezepte (Björn Moschinski) Björn ist einer der Vegan-Pioniere schlechthin und macht tolle Kochbücher. Da macht auch dieses hier keine Ausnahme. Super Rezepte, die leicht und schnell gelingen! (Bei Amazon kaufen) Vegan for Starters (Attila Hildmann) Der bekannteste Veganer Deutschlands hat mit dem Titel eine günstige Zusammenfassung von Rezepten aus 4 Büchern herausbringen lassen. Für Einsteiger sicherlich nicht schlecht. (Bei Amazon kaufen) Vegan Cuisine (Jean Jury & Jörg Lehmann) Wow, was für ein Buch! Ich sage gleich dazu: Es kostet fast 100 Euro, aber was man dafür geboten bekommt, ist unglaublich: 800 Rezepte (achthundert) in 10 Kategorien, die vom Sternekoch Jean-Christian Jury entwickelt wurden. Dazu unfassbar schöne Fotos. So etwas hat man noch nicht in der veganen Bücherwelt gesehen! (Bei Amazon kaufen) A grain, a green and a bean (Daniel Roth & Katrin Schäfer) Unsere Freunde von bevegt haben ein tolles veganes Kochbuch gemacht, dass Rezepte nach dem Prinzip „A grain, a green and a bean“ bietet. Gibt es als E-Book, ist toll geworden. (Bei bevegt kaufen) Vegane Kinderbücher: Warum wir keine Tiere essen: Ein Buch über Veganer, Vegetarier und alles Lebendige (Ruby Roth) „Dieses Buch bringt dem jungen Leser mit farbenfrohen Bildern und lebendigen Texten den Vegetarismus und Veganismus näher. Das von Ruby Roth geschriebene und bebilderte Buch lebt von der einfühlsamen Darstellung der Hühner, Schweine, Truthähne, Kühe und vieler anderer Tiere.“ (Bei Amazon kaufen) Schweinchen Hugo reißt aus (Alexander Bulk) „Schweinchen Hugo ist ein spannendes Kinderbuch über Freiheit und die Angst vor dem Ungewissen. Auf sanfte Weise entzaubert es die in vielen Kinderbüchern propagierte Idylle des Bauernhoflebens. Anstelle des moralischen Zeigefingers setzt die Geschichte auf die Empathie der Leserinnen und Leser mit ihren neugierigen Protagonisten.“ (Bei Amazon kaufen) Max & Fine (Marco Mehring) „Max & Fine ist ein Buch über Freundschaft, Mut, Selbstvertrauen, Freiheit und die Milch. Es zeigt, dass jeder etwas verändern kann, wenn er nur daran glaubt.“ (Bei Amazon kaufen) Lass mich frei! (Patrick George) „Dieses Buch bietet durch schlichtes Umblättern transparenter Seiten die Gelegenheit, alle Tiere wieder in ihre natürliche Umgebung zu versetzen. Das ist überraschend und verblüffend und regt zum Gespräch über Freiheit und Unfreiheit an.“ (Bei Amazon kaufen) Das waren unsere Buchtipps. Welche würdet ihr unbedingt noch auf der Liste sehen wollen? Verlosung von 3 Vegan Guides Netterweise stellt der Südwest Verlag 3 Exemplare des „Vegan Guide“ zur Verlosung zur Verfügung. Wie kann ich gewinnen? 1. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook! 2. Verlinke einen Freund oder eine Freundin auf Facebook, der/­­die dir das Buch bestimmt gerne schenken würde oder dem/­­der du das Buch schenken würdest - oder den/­­die du einfach lieb hast, und hinterlasse einen netten Gruß! Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich auch willkommen. Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am am 13.12.2016 um 9 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 13.12.2016 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Viel Glück! Hinweis: Die Links zu Amazon sind Affiliate-Links. Damit unterstützt ihr im Falle eines Kaufes ein wenig unsere Arbeit, da ein kleiner Prozentsatz dann uns als Provision geht. Danke! Der Beitrag Unsere veganen Buch-Geschenketipps zu Weihnachten (+ Verlosung) erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.


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