exotisch - vegetarische Rezepte

exotisch vegetarische Rezepte

Vegane Cig Köfte - Türkische Bulgur Bällchen

22. November 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Lust auf vegane Cig Köfte aus Bulgur? In der Türkei sind die Fleischbällchen Cig Köfte sehr bekannt, aber es geht auch vegan. Es müssen nicht immer ein Fleischersatzprodukt wie Soja oder Seitan sein. Veganfit hat sich für euch in die traditionelle vegane türkische Küche begeben und aus den tiefen der Hausmannskost ein fabelhaftes Rezept gegraben, das schon immer vegan war. Seid bereit, denn unsere Fellah Köfte aus Bulgur und Hartweizengrieß sind nicht nur simpel in der Zubereitung, sondern auch ein wahrer Gaumenschmauß. Als extra erfährst du hier obendrein, wie du jeder Tomatensoße den letzten Schliff geben kannst. Zutaten: Fu?r die veganen Cig Ko?fte Eine Erklärung für die verschiedenen Sorten Bulgur findest du weiter unten: - 3/­­4 Tasse Bulgur grob (pilavlik) - 1/­­2 Tasse Bulgur fein (ko?ftelik) - 1/­­2 Tasse Hartzweisengrieß (Irmik) - 2 2/­­3 Tassen heißes Wasser - 1 TL Kreuzku?mmel - 1 TL Salz - 1 Prise Pfeffer - 1 TL Minze, getrocknet - 1 TL Salc?a (tu?rkisches Tomaten- mark, alternativ normales) Fu?r die Soße - 1 große Dose Tomaten in Stu?cken (400g) - 1 Zwiebel fein gehackt - 1 EL Speiseo?l - 1/­­2 TL Kreuzku?mmel - 1 TL Oregano - 1 Schuss Essig - 1/­­2 Bund Petersilie - Salz, Pfeffer Zubereitung: Fu?r die veganen Cig Ko?fte - Alle trockenen Bestandteile in einer Schu?ssel vermengen. Wasser aufkochen. Salc?a in dem aufgekochten Wasser verru?hren und in die Schu?ssel geben. Vermengen und zugedeckt ziehen lassen. Am Ende des Artikels findest du eine kleine Warenkunde. - Nach 5 Minuten bildet sich eine Art Teig, der mit der Hand zu Bulgur Ba?llchen geformt werden kann. Diese zuna?chst beiseite stellen. Achtung: Der Bulgurbällchen Teig ist heiß. Gelegentliches Unterheben und das Stellen an einen ku?hleren und luftigeren Ort la?sst die Masse schneller abku?hlen. Die Ba?llchen sollten einen Durchmesser von ca. 4cm haben. Fu?r die Soße - Das O?l in einem Topf ausreichender Gro?ße oder einem Wok erhitzen und Zwiebeln darin goldbraun anbraten. - Die Tomaten hinzugeben und mit den Kreuzku?mmel und Oregano wu?rzen. Salzen und pfeffern, danach 10 Minuten ein- ko?cheln lassen, um Tomatengeschmack zu intensivieren. - Nachdem die Soße ein wenig eingeko?chelt ist, einen Schuss Essig hinzugeben, um alles den letzten Schliff zu geben. 3/­­4 der Petersilie und die Ko?fte vorsichtig unterheben und wieder auf Temparatur bringen. Lieber weniger ru?hren als ha?ufig. - Die Ko?fte in einen kleinen Schale mit dem Rest der Petersilie garniert servieren. Dazu passt ein frischer Salat. Bulgur: Kleine Warenkunde Man kann nicht alles wissen. Damit du dich nicht von Neuem abschrecken la?sst, erkla?ren wir kurz, um was es sich handelt, sollte mal etwas exotisches dabei. Dieses Gericht besteht hauptsa?chlich aus Bulgur. Dieser wird aus Hartzweizen gewonnen und ist Grundnahrungsmittel im vorderen Orient. Durch seine spezielle Vorbehandlung ist er nicht nur in wenigen Minuten zubereitet, sondern auch reicher an Na?hrstoffen als beispielsweise Reis. Bulgur ist auch Teil unserer Produkthighlights im September 2017. Es gibt viele verschiedene Mahlstufen. Wir beno?tigen genau zwei Sorten Bulgur. Pilavlik bedeutet dabei grob und ko?ftelik sehr fein gemahlen. Am besten und am gu?nstigsten bekommt ihr diese Zutaten in einem tu?rkischen Lebensmittelgescha?ft. Ein Besuch lohnt sich in jedem Falle und dabei ko?nnt ihr auch gleich noch ein Glas Salc?a mitnehmen. Dieses besondere tu?rkische Tomatenmark ist sehr fruchtig und hat einen besonderen Geschmack. Petersilie gibt es dort auch immer sehr gu?nstig. Schau auch bei dem Artikel über Produkte im türkischen Supermarkt vorbei. Den Trick Essig in die Tomatensoße zu geben, um diese abzurunden, hat einer unser veganfit-Coaches u?brigens aus der Tu?rkei mitgebracht. Ein alter Hausfrauenkniff für deine Bulgur Köfte. Probier es aus. Der Beitrag Vegane Cig Köfte - Türkische Bulgur Bällchen erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegane Brotaufstriche, Saucen und Chutneys von Sanchon + Gewinnspiel

25. September 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Brotaufstriche, Saucen und Chutneys von Sanchon + Gewinnspiel*ad/­­Werbung Kennt ihr schon Sanchon? Nein? Dann stellen wir euch heute das Unternehmen aus Steinheim vor - denn wir finden nicht nur die Leute dahinter, sondern auch deren Produkte richtig gut. Uns ist ehrlich gesagt zuerst das Logo mit dem Esel aufgefallen - und dahinter stecken quasi die Lieblingshelden von Sanchon: Don Quijote und Sancho Pansa. Die Firmengründer sagen über sich: Nach dem Vorbild Sancho Pansas und seines Ritters kämpfen wir gegen die Windmühlen der industriellen Lebensmittelproduktion und verteidigen die Ehre wahrer Tafelfreuden. Die Idee für Sanchon wurde bereits Mitte der 90er Jahre geboren - als sich ein Bio-Ladner, ein Welten bummelnder Koch und ein kocherfahrener Globetrotter trafen. Alle drei hatten die Idee, das Gastfamilien, Garküchen oder Märkten genossen hatten, sollte es ganz ohne Fernreise auch zuhause geben. Bei Sanchon sind alle Zutaten aus biologischem Anbau und alle Produkte sind vegetarisch - und größtenteils vegan - ganz nach dem Credo: Wir sagen lieber ,,mit Pflanze als ,,ohne Tier. Übrigens: Sanchon ist schon immer vegetarisch, oft auch vegan. Nicht, weil es gerade Trend ist. Sondern weil wir uns treu bleiben. Aber: Was gibt es bei Sanchon? Das Sortiment von Sanchon ist wirklich sehr groß. Neulich stand ich Bioladen vor der riesigen Auswahl an Produkten von Sanchon und war sehr beeindruckt. Wir geben euch einen kleinen Einblick:   Brotaufstriche Die Brotaufstriche basieren auf frischem Gemüse oder Cashewkernen und werden mit aromatischen Gewürzen verfeinert. Natürlich passen sie sehr gut zu fast jeder Art von Brot - wir finden sie natürlich perfekt zu unserem selbst gemachten Kürbiskern-Vollkornbrot. Probiert doch das Rezept einmal aus. Es gibt insgesamt 20 Aufstriche - wovon 15 Brotaufstriche vegan sind! Die Brotaufstriche sind aufgeteilt in: Antipasti-Aufstriche (mit mediterranen Kräutern) Cheesana-Aufstriche (aus Cashewkernen) Cremige Aufstriche (absolut einzigartig in Geschmack und Cremigkeit) Gemüse-Frucht-Aufstriche (toller Geschmack nach herbem Gemüse und süßen Früchten) Kichererbsen-Aufstriche (super als Dip oder aufs Brot) Mediterrane Aufstriche (leider nur vegetarisch) Unser Lieblingsaufstrich ist die Sorte: Rote Bete-Apfel Wir finden die Kombination aus Roter Beete und Apfel sowieso sensationell und bei diesem Aufstrich gibt der Meerrettich noch eine ordentliche Portion Schärfe hinzu. Am liebsten streichen wir uns diesen Brotaufstrich auf ein dunkles Vollkornbrot, Pumpernickel oder Essener. Übrigens: Dieser Brotaufstrich ist nicht nur vegan, sondern auch glutenfrei und palmölfrei! Saucen & Gerichte Mit den Curry- und Woksoßen von Sanchon fühlt man sich ein ganz kleines bisschen wie in Fernost. Eine kulinarische Reise nach Indien, China, Indonesien oder Thailand - und das ganz ohne Flug Es gibt insgesamt fünf Soßen - wovon drei Saucen vegan sind. Die Soßen sind aufgeteilt in: Thailändische Soßen (Chili oder Thai Curries liefern hier die authentische Würze) Indische Soßen (vielfältig gewürzt und perfekt zu Reis oder Fladenbrot; von den drei Soßen ist eine vegan!) Saté (der Klassiker zum Beispiel zu Tofu-Spießen) Unser Favoriten ist die Sorten: Red Thai Diese Soße besteht zu 67 % (!) aus Gemüse, kombiniert mit thailändischen Gewürzen und Kokosmilch. Wir finden sie perfekt für ein schnell zubereitetes Gericht: Einfach Gemüse mit Tofu anbraten, mit der Sauce übergießen und kurz gar ziehen lassen. Fertig! Es gibt noch eine Currypaste in einer grünen Variante, also als Green Thai mit köstlichem Koriander! Diese könnt ihr auch wunderbar mit Gemüse und Tofu anbraten.   Würzen & Verfeinern In dieser Warengruppe gibt es eine große Auswahl an veganen Produkten - da können wir uns nur schwer entscheiden. Wir hatten eine der Grillsaucen zum veganen Grillen bei unserer veganen Grillfeier neulich verwendet - erinnert ihr euch an diesen Artikel? Darüber hinaus gibt es 23 Würzsaucen und davon sind alle Würzsoßen vegan! Die Würzsoßen sind aufgeteilt in: - Chutneys (Allrounder für Salatsoßen, Currys oder als Brotaufstrich) - Currypasten (nach traditionellen Rezepturen) - Sambal (für noch mehr Pep in euren Gerichten!) - Asia Saucen (zum Beispiel zum Dippen für Frühlingsrollen) - Grillsoßen (klassisch, mexikanisch oder exotisch) - Mojos (die kanarische Spezialität) - Würzsoßen (nur wenige Tropfen zaubern das gewisse Etwas!) Unser Favorit ist das Sambal Sambal Oelek Als Sambal bezeichnet man ursprünglich aus Indonesien stammende Würzsoße zum Verfeinern von Reis- und Nudelgerichten. Es gibt sie in verschiedenen Variationen von mild bis scharf und von süß bis pikant. Sambal Olek ist nicht nur die schärfste und bekannteste Version, sie ist uns auch die liebste! Wir verwenden sie in für die richtige Portion Schärfe in fast allen asiatischen Gerichten. Achtung - ein kleiner Klecks genügt vollkommen! Unser Favorit ist das Chutney Mango Der Hauptbestandteil in diesem veganen Chutney sind die aromatischen Mangos der Sorte Alfonso. Das Chutney ist fruchtig-pikant - und wir finden auch ganz schön scharf. Die exotischen Gewürze passen sehr gut zum Grillen von Seitan- oder Tofuspießchen oder schenken einem normalen Salatdressing eine exotische Note. Wir mögen dieses Chutney wirklich sehr und wir haben es deshalb immer auf Vorrat im Haus! Ein weiterer Liebling von uns ist die Mojo Verde Diese Mojo hat eine lange, spanische Tradition! Ursprünglich stammt sie von den Kanarischen Inseln und wird dort quasi zu allen Speisen gereicht. Wir haben sie in einem Urlaub auf Gran Canaria am liebsten in der klassischen Version gegessen - also zu den berühmten papas arrugadas. Das sind in Salzwasser gekochte, kleine, runzelige Pellkartoffeln. Mit dieser Mojo könnt ihr euch ab sofort etwas kanarisches Feeling nach Hause holen. Übrigens gibt es natürlich auch noch die Mojo Rojo - das Gegenstück mit Chilis, roter Paprika und Knoblauch. Lecker!   *** Gewinnspiel *** Wir verlosen 5 x 1 Sanchon-Testpaket mit 6 verschiedenen Sanchon-Produkten! Wer will gewinnen? 1. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook! 2. Nenne einen Freund oder eine Freundin, der/­­die (mit)probieren darf und hinterlasse einen netten Gruß! Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich auch willkommen. Solltest du kein Facebook haben, dann schreib uns eine nette Nachricht an hallo@deutschlandistvegan.de und dann kannst du auch mitmachen. Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am am 03.10.2017 um 9 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 03.10.2017 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. www.bit.ly/­­gewinnspiel-disclaimer Viel Glück! Dieser Beitrag entstand mit der freundlichen Unterstützung von Sanchon! Danke dafür!   Der Beitrag Vegane Brotaufstriche, Saucen und Chutneys von Sanchon + Gewinnspiel erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Unsere liebsten veganen Limonaden für heiße Tage

28. August 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Unsere liebsten veganen Limonaden für heiße TageDer Sommer war launisch dieses Jahr. Wir hatten die Hoffnung schon aufgegeben, aber da belohnt die Sonne uns nochmal mit paar warmen Strahlen. Was gibt es da Herrlicheres als einen Blumenstrauß erfrischender veganer Limonaden. Sie sprudeln auf der Zunge, sie sind fein sauer und wir machen: Aahhh! Wir haben die leckersten Durstlöscher für euch getestet und zeigen euch hier unsere TOP Favoriten.   fritz vegane Zitronenlimo Wenn es eine weltbeste Zitronenlimo gibt, dann ist es die von fritz. Naturtrüb und original im Zitrusgeschmack. So schön lustig sauer und bitter, dass es uns das Gesicht zusammenzieht und wach macht. Eine Limo, wie Limo sein soll. Kein Schnickschnack. Einfach Limo-Limo, wie selbstgemacht aus Tante Gerdas Schrebergarten. Danke fritz, die Sorte ist echt so erfrischend, dass es zwitschert. Sauer macht lustig. Das Sprichwort kommt übrigens von ,,Sauer macht lüstig, d.h. es macht Appetit vor dem Essen. #nowyouknow!   BioZisch Gurke: Gemüse als Limonade Seid wir Gurkenscheiben nicht mehr nur auf die Augen legen, hat sich das Gemüse auch als Limo seinen Namen gemacht. Oh Gurke, mit deinem süßlich-milden kühlen Inneren bist du ein wahrer Erfrischungsheld nicht nur für die Haut, sondern jetzt auch für den Gaumen. Ob als nächstes die Karotte in den Limohimmel aufsteigt? Wir sind gespannt, was sich Völkel noch ausdenkt und genießen jetzt erstmal BioZisch Gurke zusammen mit einem Sprung in den See.   Djahe Ingwerlimo - schön scharfe Erfrischung Die Djahe-Ingwerlimos sind überraschend frisch, schön scharf und belebend. Besonders weil die Limonade durch die unerwartete Schärfe des Ingwers den Gaumen kitzelt, finden wir diese vegane Limo richtig lecker, irgendwie anders, einfach toll. Eine unbedingte Entdeckung dieses Sommers. Die Sorten Maulbeere und Zitrone vereinen einen Hauch von Tretbootfahren, Jahrmarkt und Schlossgarten. Heimweh und Fernweh in einem. Wir seufzen, während die Sonne uns Sommersprossen auf die Wangen zaubert. Ingwerlimo: Ungewöhnlich, wie uns etwas derart Scharfes so wahnsinnig belebt, dass es uns die Augen aufreißt.   Helgas vegane Algenlimonade Es musste ja so kommen! Seitdem die außergewöhnliche Alge auf dem Vormarsch ist und sich in der veganen Welt etabliert, verbreiten sich die Algen-Neuheiten exponentiell. Wir waren gespannt auf die Limonade namens Helga. Wir finden: gar nicht fischig, sondern dezent süßlich und zart sucht sich Helga den Weg durch unsere Geschmacksknospen, wie eine sanfte Meeresbrise. Irgendwie anders, nüchtern und lässig ist diese Algenlimo, wie angenehmer Schatten am heißen Strand. Gerne mehr davon! Taiberg -übernatürliche Taigawurzel Ehrlich gesagt finden wir zunächst einmal das Design der Taiberg-Dose echt gelungen. Aber zurück zum Erfrischungs-Score. Mit einer übernatürlich exotischen Zusammenstellung aus Taiga-Wurzel (musste ich googlen), Granatapfel und Grapefruit ist diese Limo ein ziemlich freakiges geniales Getränk. Wow! Wens interessiert: Taigawurzel oder sibirischer Ginseng ist eine immunmodulierendes Arzneipflanze und hilft gegen Müdigkeit und Schmerzen. Taiberg hat uns auf jedenfall auf köstliche Weise den Durst gelöscht. Aaahh! Taigawurzel oder sibirischer Ginseng ist eine immunmodulierende Arzneipflanze und hilft gegen Müdigkeit und Schmerzen.   Der Beitrag Unsere liebsten veganen Limonaden für heiße Tage erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Knackiges Gemüse im Backteig: Veggie Pakora

2. Juli 2017 Minzgrün 

Erntefrisches, knackiges Gemüse ausgebacken in einem knusprigen Teig aus Kichererbsenmehl – das ist Pakora. Wörtlich als „Frittiertes“ übersetzt, stammt Pakora aus der indischen Küche, wird aber auch hierzulande oft als Vorspeise in asiatischen Restaurants oder als leckeres Streetfood in Pommestüten angeboten. Streetfood-Festivals sind gerade der Renner und es gibt wohl kaum eine deutsche Großstadt, die in diesem Sommer nicht von Foodtrucks heimgesucht wird – eine tolle Möglichkeit übrigens, um sich durch traditionelle Gerichte aus aller Welt zu futtern! Gibt es also Streetfood-Festivals in eurer Nähe: hin da, es lohnt sich! ? Das Besondere an Pakora? Die bunte Vielfalt umhüllt in einem goldgelben Kichererbsenmantel! Denn ihr könnt so ziemlich jedes Gemüse (aber beispielsweise auch Ananas, Mangoldstiele, Käse- oder Tofuwürfel) darin ausbacken. Wenn euch also die Lust auf Heißes und Fettiges wieder überkommt und ihr euch irgendwie unterfrittiert fühlt (das kennen wir doch alle!), backt es in heißem Fett aus – für die Hüftgoldschonungsvariante backt ihr das Gemüse (ohne Fett) im Ofen. Easy, oder? /­­enthält Werbung für Naturata Was gibt’s dazu? Vergesst Ketchup! Zu dem leicht nussigen Kichererbsenteig gewürzt mit Garam Masala (DAS Gewürz für indische Speisen schlechthin), Curry und frischem Koriander gehört natürlich etwas Fruchtig-Exotisches! Bei einer Verkostung im Lieblingsbioladen probierte ich vor […] The post Knackiges Gemüse im Backteig: Veggie Pakora appeared first on minzgrün.

Chia, nein danke! - 5 Gründe, warum ich nichts von Superfoods halte

21. Mai 2017 Feines Gemüse 

Chia, nein danke! - 5 Gründe, warum ich nichts von Superfoods halte Irgendwann waren sie da: Chia, Aç ai- und Goji-Beeren, Kakaonibs, Weizengras, Moringa, Quinoa, Spirulina, Chlorella und wie sie alle heißen - Superfoods.  Das Versprechen, das mitschwingt (mal konkret genannt, mal angedeutet): Superfoods sind einfach genial, halten uns jung, gesund, schön, fit, schlank, entgiften - hach, was auch immer das Herz begehrt: Irgendein Kraut, mit dem man seine morgendliche Frühstücksbowl möglichst instagramable pimpen kann, ist dafür (oder dagegen?) gewachsen. Ihr kriegt schon bei den ersten Zeilen ein bisschen Puls? Ich auch.  Denn ich verstehe den anhaltenden Hype um diese Produkte nicht.  Dass man in gewisser Weise neugierig auf exotische Lebensmittel ist, finde ich gut, das finde ich auch wichtig. Doch das überpositive Bild von Superfoods halte ich für so überzogen, dass ich mittlerweile gar nichts mehr aus dieser Kategorie kaufe. Und ich kritisiere nicht nur den Hype, das ist nicht nur eine ,,Ich mag nicht, was alle mögen-Ablehnung, ich habe gute Gründe.  1) Gut für die Gesundheit? Maybe - maybe not.  Gesundheit, Vitalität, gesteigertes Wohlbefinden, das sind die Attribute, mit denen Superfoods um Käuferschaft werben.  Doch ist bisher gar nicht erwiesen, dass Superfoods positive(re) Effekte auf die menschliche Gesundheit haben als ,,Standardlebensmittel - und ich spreche von ,,echter Forschung, nicht von subjektiven Blogbeiträgen und Anekdötchen, schon gar nicht von pseudo-seriösen Texten auf Anbieterseiten. Fakt ist:  Es fehlen (noch) wissenschaftliche Beweise für die präventive oder gar heilende Wirkung von Superfoods.  Ein Test an Zellkulturen zählt für mich nicht, denn denkt dran:   Der Mensch ist kein Reagenzglas. 2) Super Nährwerte? Geht. Was erwarten wir von Superfoods? Na, dass die Vitalstoffzusammensetzung besser ist als bei ,,normalen Lebensmitteln, dass auf kleinste Konsummenge der bestmögliche Effekt für den Körper erzielt wird. Allerdings gibt es da zwei kleine Problemchen: Erstens:  Die Nährwertangaben der ,,neuen Exoten unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter. (Ob da wohl das Verkaufsinteresse eine Rolle spielt? - Mehr Vitamine, mehr Absatz. Zweitens: Die Bioverfügbarkeit von Vitaminen, Mineralstoffen usw. ist begrenzt. Was der menschliche Körper nicht verwerten kann, wird (im besten Fall) ungenutzt rausgeschmissen. Bioverfügbarkeit ist ein sehr komplexes und auch individuelles Thema. Denn dabei geht es nicht nur darum, wie stark verarbeitet das Ausgangsprodukt ist, sondern auch darum wie alt oder gesund (oder, oder, oder) der Empfänger ist - will sagen:  Natürlich kann man sich ein hochdosiertes Anti-Freie-Radikale-Pülverchen aus Aç ai den Smoothie mixen, aber ob der Körper damit mehr anfangen kann als mit einer Hand voll heimischer Heidelbeeren sei mal dahingestellt...  Übrigens: Ein paar interessante Vergleiche findet ihr u. a. bei Fit for Fun. 3) Schadstoffbelastung? Aber hallo! Wie oft waren Superfoods in den vergangenen Jahren in den Negativ-Schlagzeilen? Ziemlich häufig, nicht wahr - sogar Bio-Ware wurde teilweise als ,,nicht verkehrsfähig eingestuft.  Das soll (und darf!) selbstverständlich nicht auf alle Lebensmittel - ob Bio oder nicht - übertragen werden. Mich persönlich haben die Ergebnisse aber nachhaltig irritiert. Die liebe Hannah hat  auf ihrem Blog einen ausführlichen Artikel dazu geschrieben, der die komplexe Sachlage auf den Punkt bringt.  4) Money Money Money Everything comes at a price, klar - nur liegt der bei Superfoods stets in exorbitanten Höhen. Muss ich ins Detail gehen? 100 Gramm Acai-Beerenpulver für 15 EUR, 180 Moringakapseln 20 EUR, 1 kg Chiasamen 10 Euro - wohingegen Leinsamen (die nährwerttechnisch Chiasamen häufig sogar überlegen zu sein scheinen) gerade einmal 2-3 Euro im Kilo kosten. Ich möchte an dieser Stelle betonen: Ich gebe gerne Geld für Lebensmittel aus, ich bin nicht geizig und lasse sicher monatlich auch ein ordentliches Sümmchen im Bio-Supermarkt. Aber davon kaufe ich eben echte Lebensmittel, Gemüse, Obst, Eier, Nüsse - keinen Erste-Welt-Quatsch.  5) Wie war das nochmal mit der Nachhaltigkeit? Was viele ü-ber-haupt nicht zu stören scheint: Die Importstrecken, die manche Superfoods überwinden müssen, um den Weg zu uns zu finden. Komisch, dass (fast) alle Superfoods tausende von Kilometern zurücklegen, um hier teuer verkauft zu werden. Die Gojibeere wächst nicht im Schrebergarten und von Macaknolle  hat eure Oma auch noch nie gehört.  Quinoa kaufe ich aber nicht nur aufgrund der komplizierten Anreise nicht mehr, sondern es kommt  eine erweiterte Komponente hinzu: Schon vor Jahren machten diverse Medien (z. B. hier) darauf aufmerksam, dass die ärmsten Schichten der südamerikanischen Bevölkerung - aus deren Gefilden das Pseudo-Getreide stammt - sich ihr Grundnahrungsmittel nicht mehr leisten können, weil die internationale Gier sowohl Nachfrage als auch Preis so stark haben ansteigen lassen. Und nicht nur das: Selbst die Quinoa-Bauern verzichten mittlerweile auf ihr eigenes Erzeugnis, weil es finanziell lukrativer ist, Quinoa zu verkaufen als selbst zu essen. Und wozu greifen sie alternativ? Nach Pasta, einem billigen Industrieprodukt mit quasi null Nährwerten. Finde nur ich das völlig absurd? Tja, so sieht es aus mit den 5 Gründen, warum ich von den sogenannten Superfoods nichts halte (mit Ausnahmen natürlich - ich bin, wie ihr wisst, weder heilig noch radikal). Dabei habe ich die Sachlage stark verkürzt wiedergegeben. Ich hätte zu jedem Punkt noch viel, viel mehr schreiben können.  Was ist denn eure Meinung zu Superfoods? Kauft und konsumiert ihr sie gerne? Oder seid ihr auch eher skeptisch? Ich freue mich (wirklich) sehr über euren Kommentar, da mich das Thema sehr umtreibt.  Weitere Lesetipps: Die Wahrheit über Superfood - Springlane.de Superfoods - Das Steckt hinter Goji, Chia und Co. - WDR.de Superfood - Kritik an Chia-Samen, Quinoa, Amaranth & Co. - WELT Wie super sind Superfoods? - UGB The Truth about Superfoods - The Guardian Ich bin weder Ärztin noch Ökotrophologin. Ich kann in diesem Blogpost nur meine Meinung und mein Wissen, das ich mir über die vergangenen Jahre angelesen habe, weitergeben. Wie ich bereits oben geschrieben habe, stehen Langzeitstudien aus und es ist möglich, dass der eine oder andere Punkt nicht medizinisch-korrekt erläutert wurde.  Vielleicht ist dieser Post in einigen Monaten oder Jahren überholt, aber aktuell weist für mich nichts darauf hin.  Dass manche "Superfoods" interessante Eigenschaften haben und sicher auch gut schmecken, ist mir völlig klar. Meiner Meinung nach sollten wir allerdings nicht jedes Marketinggewäsch so hinnehmen. Wir haben schließlich eine Verantwortung, nicht nur gegenüber der Umwelt, auch gegenüber unseres Verstandes . 

Pad Thai mit grünem Spargel und Tofu

4. Mai 2017 Eat this! 

Pad Thai mit grünem Spargel und TofuPad Thai ist einfach genial. Du lädst Freunde ein, sagst ihnen, es gibt Pad Thai, hörst vor, während und nach dem Essen ausschließlich Oooh- und Aaah-Laute und anerkennende Kommentare zu deinen Wok-Künsten und dabei stehst du von der Vorbereitung bis hin zum Anrichten gerade mal 30 Minuten in der Küche. Und da sind die 5 Minuten, in denen du im Anschluss ans Nudeln-Slurpen deinen Wok abspülst und dabei effektvoll Lärm machst (hey, soll auch jeder mitbekommen, dass du gerade schwer am arbeiten bist) sogar schon eingerechnet! Wir stehen so dermaßen auf das thailändische Nationalgericht, dass wir - wenn es sich mit dem „Kochplan“ für’s Blog vereinbaren lässt - mindestens einmal die Woche Reisnudeln in die Pfanne hauen und irgendeine Art von Pad Thai machen. Diese Woche war das aus lauter Schock über das drohende Verbot der Street Food-Stände in Bangkok, die anschließende, leider nicht viel bessere „Richtigstellung“ und die scheinbar bleibende „Endzeitstimmung“ gleich mal zur Beruhigung ein Pad Thai mit grünem Spargel und kross gebratenem Tofu machen mussten. Hey, Pad Thai ist Bangkok in einer Schüssel und was bleibt denn noch, wenn Bangkoks Straßen nicht mehr von den kleinen Karren gesäumt sind, auf denen Straßenverkäufer das leckerste Zeug verkaufen? ? Okay, jetzt heißt es erstmal „Abwarten und Nudeln essen“ ? Pad Thai ist natürlich super wandlungsfähig und passt sich gerne der jeweiligen Gemüsesaison an. Und was klingt da im Frühling besser als „grüner Spargel, Reisnudeln, Tofu und viel Chili“? Wenig, oder? ? Und ich meine … auch unser Rezept für klassisches veganes Pad Thai ist jetzt nicht gerade arbeits- und zutatenintensiv. Das Spargel-Pad-Thai ist aber noch einfacher zuzubereiten, kommt völlig ohne exotische Zutaten aus, die du erst im Asialaden besorgen müsstest und ist damit auch perfekt für den spontanen Thai-Appetit nach einem anstrengenden Arbeitstag geeignet. Einfach auf dem Nachhauseweg am Bioladen oder Supermarkt Halt machen und schon hast du alles für’s gesunde Soulfood im Einkaufskorb oder Rucksack. Schon Hunger bekommen? ? Pad Thai mit grünem Spargel und Tofu - 400 g Reisnudeln - 400 g grüner Spargel - 1 Bund Frühlingszwiebeln - 4 Knoblauchzehen - 1 daumengroßes Stück Ingwer - 75 ml Sojasauce - 4 EL Tafelessig - 2 EL brauner Zucker - 4 EL Erdnüsse - 300 g Tofu - 4 EL Erdnussöl - 250 g Sojasprossen - 1/­­2 Bund Koriander - 2 Chilischoten -  Reisnudeln in einer Schüssel mit kochendem Wasser übergießen, abdecken und beiseite stellen. -  Spargel diagonal in 1 cm dicke Scheiben, den weißen Teil der Frühlingszwiebeln in 4 cm lange Stücke schneiden. Grünen Teil fein hacken und für die Deko beiseite stellen. -  Knoblauch pressen, Ingwer reiben. Mit Sojasauce, Essig, Zucker und 8 EL Wasser verrühren. Sauce beiseite stellen. -  Erdnüsse in einem Wok ohne Öl bei mittlerer bis hoher Hitze 2 Minuten unter dauerndem Rühren rösten. Anschließend aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. -  Tofu in 3 cm große Würfel schneiden. Öl in den Wok geben, Tofuwürfel bei mittlerer bis hoher Hitze unter häufigem Rühren 6 Minuten goldbraun braten. -  Frühlingszwiebeln dazu geben, weitere 2 Minuten braten. -  Spargel unterheben, 3 Minuten unter häufigem Rühren rösten. -  Nudeln abgießen, unter das Gemüse mischen und 1 Minute pfannenrühren. Mit Sauce ablöschen, Sprossen unterrühren und 2 Minuten schmoren. -  Mit Erdnüssen, frisch gehacktem Koriander und Chili toppen. Der Beitrag Pad Thai mit grünem Spargel und Tofu erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Veganes Pad Thai mit grünen Bohnen & Tofu - Glutenfreie Frühlings-Tarte mit grünem Spargel - Tagliatelle mit grünem Spargel & Thai-Basilikum-Pesto

Silvester in London

8. Januar 2017 Totally Veg! 

Silvester in LondonSeid ihr gut ins Jahr 2017 gerutscht? Das neue Jahr ist nun schon eine Woche alt und ich wollte euch berichten, wie ich heuer mein Silvester verbracht habe: M und ich waren in London! London ist eine unserer absoluten Lieblingsstädte. Falls ihr gerne an Silvester verreisen würdet - es war halb so voll, wie ich befürchtet habe, auch am Flughafen war es durchaus erträglich und ich würde es jederzeit wiederholen! Da wir schon mehrmals in London waren, haben wir uns aber das klassische Sightseeing-Programm gespart und und einfach treiben lassen. Bummeln, spazieren, in Pubs sitzen - es war herrlich!  Aber der Reihe nach... Nach unserer etwas verspäteten Ankunft (der Nebel am Flughafen war derart dicht, dass ich die Landebahn aus dem Fenster nicht gesehen habe), nahmen wir den Zug in die Stadt. Wir waren schon recht hungrig und kehrten in Nando's nahe London Bridge und Borough Markets ein. Von diesem Restaurant hatte ich schon viel gehört, immerhin gibt es hier einen veganen Burger (Veggie Burger minus Mayo) und gut gewürzte Pommes. Fazit: Es war ok. Ich bin hier irgendwie einem Hype erlegen. Der Veggie Burger war durchschnittlich, die Pommes einfach nur scharf, dafür war das Knoblauchbrot sehr gut. Das Restaurant ist zwar schön eingerichtet, aber leider stehen die Tische so eng beieinander, dass man trotzdem mit der Nase im Brathuhn des Nachbarn drinsteckt. Wenn ich irgendwo wäre, wo es sonst nichts gibt, ginge ich erneut hin, ansonsten reiße ich mich nicht darum. Falls es euch zu Nando's verschlägt, hier gibt es eine Übersicht über das vegane Essen. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir im Hotel und Pub... herrlich. Am Silvestertag stärkten wir uns im Hotel bei Baked Beans (die dort irgendwie immer am besten schmecken!), bummelten wir durch die Innenstadt und waren - Überraschung - wieder im Pub. Nach einem (oder zwei) leckeren Cider ging es dann weiter zum vegetarischen Restaurant Tibits, von dem ich schon sehr viel gehört habe. Dort gibt es ein Buffet, bei dem man sich selbst bedient und dann nach Gewicht des Teller abgerechnet wird. Vegane Speisen sind klar angeschrieben, und etwa 60 % des Angebots war vegan. Alles war ausgezeichnet! Besonders die Onion Rings, die vegane Cocktailsauce und der Kartoffelsalat schmeckten uns besonders gut. Als Dessert gab es Sticky Pudding mit Mango- und Mandarinencreme. Das Tibits ist in einer Seitenstraße der Regent Street gelegen, daher ideal nach einem Einkaufsbummel und ich kann es nur wärmstens empfehlen! Das große Feuerwerk am Silvesterabend haben wir uns dann erspart. Mit so vielen Menschen in der Kälte stundenlang zu warten ist nicht gerade meine Vorstellung eines gelungenen Abends. Stattdessen haben wir es uns mit Snacks im Hotelzimmer gemütlich gemacht... schön war's! Die Snacks haben wir im Whole Foods Kensington eingekauft. Wer allerdings amerikanische Whole Foods gewöhnt ist, wird hier etwas enttäuscht sein. Da wir praktisch sofort nach dem Datumswechsel weggedöst sind, waren wir am 1. Jänner frisch und munter - ich liebe das! M hatte einen Spaziergang für uns herausgesucht, der wirklich schön ist und den ich euch nur empfehlen kann. Entlang des Regent's Canals geht es von der Paddington Station nach Camden. Man spaziert vorbei an klassischen Londoner Siedlungen, bei denen ich immer an Doctor Who denken muss, durch Little Venice, vorbei an Luxusvillen, am Londoner Zoo (buh) und landet schließlich in den Camden Lock. Der Spaziergang hat uns etwa eine gute Stunde in Anspruch genommen und es war toll, eine neue Seite an London zu entdecken. Angekommen in den Camden Lock Markets, war es Zeit für ein Mittagessen. Die Food Stands wurden etwas umstrukturiert und wir freuten uns sehr, einen komplett veganen Stand mit mexikanischem Essen zu entdecken. Wir aßen zwei Portionen Fish Tacos, einen Burrito mit BBQ Jackfruit und die Nachos mit Käsesauce. Alles war köstlich, aber besonders die Fish Tacos waren nicht von dieser Welt! Danach kehrten wir in die Cuban Bar ein. Nachdem es draussen mittlerweile wild stürmte, waren uns die kubanischen Klänge und exotischen Drinks nur recht. Kein Besuch der Camden Locks ist komplett ohne einen Besuch von Cookies and Scream. Dort werden rein vegane Kekse, Brownies, Donuts und Shakes angeboten. Während ich die Donuts und Brownies nicht so besonders finde, liebe ich die Cookie Sandwiches und besonders die Shakes. Wir teilten uns einen Cookie Dough Shake - veganes Schokoladeneis, roher Keksteig und Sojamilch, püriert zu einem creamy dreamy Shake, garniert mit einer Eiskugel und mehr Keksteig. Himmlisch! Da ich an diesem Tag meinen achten veganen Jahrestag feierte, war das ein sehr gelungener Abschluss. Natürlich war der Tag nicht vorbei ohne einen (oder zwei) Absacker in unserem liebsten Pub. Irgendwie bin ich froh, dass es so weit weg ist, ansonsten würde ich dort wohl jeden Abend hängen bleiben!   The Alma in Wandsworth - unser liebstes Pub! Am nächsten Tag ging es nach Hause, allerdings ging der Rückflug erst am frühen Nachmittag. Aber ich verbringe gerne Zeit am Flughafen - bin ich da die Einzige? Dutyfree-Shops, Büchergeschäfte, Bars, Restaurants, Durchsagen... ich liebe den Trubel auf einem Flughafen! M und ich haben am Flughafen noch zu Mittag gegessen. Bei Wagamama gab es Kokos-Currysuppe mit Reisnudeln und Gemüse (Yasai Itame), gebratenen Reis ohne Ei, Edamame und frisch gepressten Saft. Ein perfekter Abschluss für unseren Ausflug. Jetzt freue ich mich auf ein aufregendes, tolles Jahr 2017! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Unsere liebsten Superfoods: Infos, Produkttipps und Einkaufsquellen

9. Dezember 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Unsere liebsten Superfoods: Infos, Produkttipps und EinkaufsquellenSuperfoods sind seit einiger Zeit absolut im Trend. Produkte wie Chiasamen findet man sogar schon bei Aldi & Co., der Drogeriemarkt DM bietet in Kooperation mit dem Veganz eine ganze Reihe an Superfoods wie Gojibeeren, Maca, Kakaonibs, Hanfsamen, Maulbeeren, Matcha Tee oder Quinoa an. Ebenfalls reichlich fündig wird man in Bioläden und veganen Supermärkten sowie in zahlreichen Onlineshops. Inzwischen gibt es nicht nur die eben genannten und weitere Superfoods pur zu kaufen, sondern auch als Zutat in Riegeln, als Pudding (Chia-Pudding z.B.), in Trinkmischungen, in Proteinpulvern, Smoothies und vielen weiteren Produkten. Keine Frage: Superfoods sind in! Aber warum eigentlich und was genau sind Superfoods? Was sind Superfoods? Superfoods sind Lebensmittel mit einer besonders hohen Dichte an bestimmten Nährstoffen. Chiasamen beispielsweise haben einen hohen Anteil an den wichtigen Fettsäuren Omega-3. Gleichzeitig bieten sie viele Antioxidanzien und haben einen sättigenden Effekt. Gojibeeren enthalten alle essenziellen Aminosäuren, sehr viel Vitamin C und E sowie B, 21 wichtige Spurenelemente und viel Eisen - daher gelten Gojibeeren als eines der wertvollsten Lebensmittel der Welt. Ein wahrer Superfoods-Klassiker ist Kakao. Wohl kein Lebensmittel enthält mehr Antioxidantien, insgesamt 621 - Blaubeeren zum Vergleich enthalten nur 32. Lucuma, ein Superfoods das sich gut zum Süßen und Andicken von Süßspeisen eignet, enthält unter anderem einen hohen Anteil an Niacin, ein Mineralstoff, der hilft, den Cholesterinspiegel zu regulieren. Zudem jede Menge B-Vitamine, Beta-Carotin, komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Diese Aufzählung könnte man jetzt ewig weiterführen, aber ich denke ein paar Beispiele reichen zur Veranschaulichung erst mal aus. Superfoods letztlich Früchte, Wurzeln, Algen und weitere Lebensmittel, deren Konsum sich gesundheitlich positiv auswirkt. Kein Wunder, dass die meisten Superfoods nicht selten schon seit Jahrhunderten auch in der Medizin eingesetzt werden. Zwar mag der Begriff Superfoods relativ neu sein, für die Lebensmittel an sich gilt das nicht. Im Gegenteil waren sie häufig schon vor 3.000 Jahren oder mehr Grundnahrungsmittel oder Heilmittel. Regionale Superfoods Die meisten eben aufgezählten Superfoods kommen von weit her, zum Beispiel aus den Anden oder Afrika. Sie werden daher hierzulande vor allem in Pulver- oder Kapselform angeboten, weil dieses natürlich deutlich länger haltbar und leichter zu transportieren ist. Nun muss man aber gar nicht unbedingt nur auf solche exotischen Superfoods zurückgreifen, auch quasi vor der eigenen Haustür findest du Superfoods wie Löwenzahn, Giersch, Rote Bete, Grünkohl oder Johannisbeeren. Auch solche und viele weitere heimische Lebensmittel darf man als Superfoods bezeichnen, weil sie genauso wie die oben genannten exotischen Superfoods eine besonders hohe Dichte an wertvollen Nährstoffen enthalten. Wir haben sie bislang einfach nur nicht als Superfoods bezeichnet, verdient hätten sie es aber allemal. Wie verwende ich Superfoods? Ich versuche so viele heimische Superfoods wie möglich auf meinen Speiseplan zu setzen, ergänze diesen aber gerne durch das eine oder andere exotische Superfoods. Begeistert bin ich von Chiasamen, weil sie supergesund und vielfältig zu verwenden sind. Gerade morgens gibt es bei mir fast täglich Chia: Als Pudding oder als Zugabe in Smoothies, Müslis oder Overnight Oats. Dazu gibt es statt Kaffee einen Matcha Latte oder einfach Matcha mit Reis-Kokos-Drink und einem Stück gefrorener Banane (im Mixer ordentlich durchmixen). Und im selbstgemachten Müsli findest du bei mir eigentlich immer Kakaonibs, Kokosraspeln, gerösteten Buchweizen, gepoppten Amaranth und Gojibeeren oder Maulbeeren. Meine Superfoods-Favoriten Für den Superfoods-Start habe ich noch ein paar Produkttipps: Keimling Superfoods Set: Gut als Starterset, weil mit Maca, Moringa und Gerstengras drei wertvolle Superfoods enthalten sind, die man mal ausprobieren kann. Moringa beispielsweise wird von einem afrikanischen Baum gewonnen, der auch als  Baum des Lebens bezeichnet wird. Alle Teile des Baumes werden verwendet, von der Wurzel über die Rinde bis hin zu Früchten und Blättern.    Lifefood Lifebars: Superleckere und supergesunde Energie-Riegel, die ich gerne unterwegs dabei habe - damit ich nicht auf die doofe Idee komme, meinen Hunger mit Pommes zu stillen ;-). Aber im Ernst: Die Lifebars gibt es in Sorten wie Açai+Banane, Blaubeere+Quinoa, Berry+Maca+Baobab und viele mehr. Gute Inhaltsstoffe und ein richtig guter Geschmack.   Pureraw MaKao: Pureraw hat eine Menge toller Produkte, und eines davon liebe ich besonders im Winter: den MaKao. MaKao ist eine Wortschöpfung aus Maca und Kakao. Außerdem sind noch weitere Superfoods wie Lucuma, Carob und Vanille enthalten. Eine richtig gesunde Alternative zu all den Trinkkakao-Mischungen aus dem Supermarkt. Wird einfach mit Nussmilch angerührt und fertig.   Organic Super Green Mix von Your Superfoods: Your Superfoods bieten feine Dosen mit gesundem Inhalt, Mischungen aus verschiedenen Superfoods in Pulverform, die man beispielsweise einem Smoothie zugeben kann. Der Vorteil dieser fertigen Mischungen ist, dass sie vernünftig in Hinblick auf Geschmack und Nährstoffe zusammengestellt worden sind. Gar nicht so einfach bei der Vielzahl an Superfoods. Der Super Green Mix passt natürlich perfekt zu jedem grünen Smoothie. Your Superfoods haben zudem noch so einige andere Mixe und Protein-Pulver.   Chiasamen von Sachia: Für Chiasamen-Fans wie mich gibt es inzwischen ein riesiges Angebot an entsprechenden Produkten. Mir gefallen die Chiasamen von Sachia gut, nicht zuletzt weil man sie in günstigen Nachfüllpacks bekommt. Die Dosen find ich praktischer als Tüten, in denen Chiasamen oft verpackt sind. Bei Sachia bekommt man weiße und schwarze Chiasamen, hier gibt es leichte Unterschiede bei den Nährwerten. Chia-Pudding ist eines meiner Lieblings-Frühstücks.   Matcha-Tee von Keimling: Bei mir gibt es morgens zum Chia-Pudding (oder einem anderen leckeren veganen Frühstück) keinen Kaffee, sondern Matcha. Und das in verschiedenen Varianten, z.B. einfach kalter Reis-Kokos-Drink mit einem halben Teelöffel Matcha in den Mixer, dazu manchmal noch eine Dattel. Macht wach und schmeckt echt gut. Für diese Zwecke reicht der etwas günstigere „Matcha Classic“ völlig aus.   Goodsport Riegel: Nicht nur für Sportler sind die Superfoods-Riegel von Goodsport eine gute Sache, mir schmecken die auch an Tagen, an denen ich keinen Sport mache (also fast täglich ;-)). Aber im Ernst: Super Inhaltsstoffe und tatsächlich richtig lecker, was bei Funktions-Riegeln nicht gerade immer der Fall ist. Wo kaufe ich Superfoods ein? Wie gesagt, inzwischen sogar im Drogeriemarkt oder beim Discounter, ansonsten natürlich im Bioladen oder im veganen Supermarkt. Wer gerne online bestellt, für den habe ich abschließend noch ein paar Onlineshop-Tipps: Keimling Naturkost : Hat ein riesiges Angebot an Superfoods und Produkten mit Superfoods. Bei Keimling wird Wert auf Rohkost- und Bioqualität gelegt. Pureraw : Bei Pureraw gibt es vor allem tolle Eigenprodukte, die man sonst nirgendwo bekommt. Lifefood : Gute Produkte, vor allem die Lifebars finde ich genial lecker und gesund. Goodsport Riegel : Richtig gute Energie-Riegel, besonders für Sportler. Schmecken gut und sind absolut sinnvoll zusammengestellt. Nu3 : Große Auswahl an Superfoods, mit Eigenmarke. Your Superfoods : Tolle Superfoodsmischungen für Smoothies, Müslis etc. Naturarten : Gesunde Müslis mit gekeimten Superfoods, fantastische Pestos und mehr Boutique Vegan: Großer Onlineshop mit einer Extrakategorie für Superfoods und Nahrungsergänzungsmittel. Alles vegetarisch: Riesen Onlineshop, der auch eine große Auswahl an Superfoods bietet. Reformhaus Shop : Der Onlineshop der Reformhäuser bietet ebenfalls eine große Auswahl an Superfoods an. Das waren einige Basic-Infos zum Thema Superfoods. Ich hoffe, du kannst einige Tipps und Infos gut gebrauchen. Wenn du magst, schreib doch in den Kommentaren, was dein liebstes Superfoods ist, und was du damit machst. Hast du weitere Tipps, wo man gut Superfoods kaufen kann? Immer her damit! Danke! 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Die Wunderpflanze: Die Süßlupine erobert Deutschland

14. Oktober 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Die Wunderpflanze: Die Süßlupine erobert Deutschland  Es gibt viele Gründe die Süßlupine zu kennen und zu genießen. Die Pflanze, die auch in Deutschland heimisch ist, hat neben mehr als 30% Eiweißanteil auch einen hohen Ballaststoffanteil zu bieten und enthält die Vitamine B1 und A sowie die Mineralstoffe Kalzium, Kalium und Magnesium. Nicht nur für Sportler ein Muss, sondern wegen ihres himmlisch leicht nussigen Geschmacks auf jedem Speiseplan eine Bereicherung. Kleine Einführung in die Welt der Lupine: Die Geschichte der Lupine reicht Jahrtausende zurück. Im Mittelmeerraum werden Lupinen schon lange Zeit geschätzt. Nicht nur ihres hohen Nährwertes wegen, auch für die Natur ist sie ein wahrer Segen. Sie hübscht die Landschaft durch ihre Farbenvielfalt auf und lockert überdies noch die Böden auf und reichert diese mit Nährstoffen an. Die Lupine gehört zu der Familie der Hülsenfrüchte. Ihre wertvollen Lupinensamen, auch Lupinenkerne oder Lupinenbohnen genannt, sind erbsengroß und enthalten – abhängig von der genauen Sorte – sagenhafte 36 – 48% Eiweiß welches alle essenziellen Aminosäuren enthält, unter anderem Lysin. Unterscheiden muss man die Süßlupinen und die Lupinen. Während die Lupine die ursprüngliche Pflanze ist, ist die Süßlupine eine Zuchtform die Anfang des 20 Jhd. entstanden ist. In der Süßlupine wurden die Bitterstoffe (Alkaloide) auf ein Minimum herausgezüchtet, sodass die Samen der Pflanze auch ohne tagelanges herauswaschen der Bitterstoffe genießbar sind. Wenn also von der essbaren Lupine die Rede ist, ist immer die Süßlupine gemeint. Was kann die Süßlupine? Ein kurzer Steckbrief: – heimischer und gentechnikfreier Anbau – hoher Eiweißgehalt von über 35 Prozent – enthält alle acht essenziellen Aminosäuren – Eiweiß wirkt basisch im Körper – Anteil von 85 Prozent der gesunden, ungesättigten Fettsäuren am Gesamtfett – Ballaststoffanteil von 15 Prozent – enthält u. a. die Vitamine B1, A und Kalium, Kalzium und Magnesium Außerdem ist die Lupine: – glutenfrei – laktosefrei – cholesterinfrei – zuckerfrei – und natürlich rein pflanzlich Der Vergleich zu Soja: All diese Eigenschaften ähneln sehr der Sojapflanze. Auch der Nährwerte sind fast gleich. Auszug aus wikipedia.org Zu was also greifen? Der Vorteil von Soja ist klar das große Produktangebot. Von Sojamilch über Sojajoghurt, Tofu und allerlei Fertigprodukten gehören Sojaprodukte mittlerweile in fast jedem Supermarkt und sogar im Discounter zur Standardbestückung. Diese hohe Verbreitung macht es jedem vegan/­­vegetarisch Interessierten leicht, an diese Produkte zu kommen. Reformhäuser, Bio -und Vegan-Supermärkte halten überdies noch eigene und exklusivere Marken und Produkte in verschiedensten Variationen im Angebot. Was der große Vorteil ist, stellt auf der anderen Seite jedoch auch einen großen Nachteil dar. Soja ist unlängst zum Massenprodukt geworden. Der großflächige Sojaanbau laugt die Böden aus und es müssen immer wieder neue Anbauflächen erschlossen werden. Auch die Sojaverarbeitung wird auf Massenproduktion und Effizienz umgestellt. Somit bleibt vom ursprünglich gesunden Produkt, in der Regel nicht mehr viel nährstoffreiches übrig und die Umwelt wird belastet. Die Ausnahme bilden handverarbeitete und exklusive Bio Produkte. Und dann ist da noch die Genmanipulation im Futtersoja. Der Großteil der Sojaernte wird für die Tierfuttermittelproduktion verwendet. Diese Sojabohnen sind gen-technisch verändert. Je nach Quellenangaben* sind bereits 80 bis 90% der Ernte gen-technisch verändert. Dieses Negativ-Image überträgt sich zunehmend auf das Image der Sojabohne insgesamt. Soja hat also derzeit nicht nur mit Imageproblemen zu kämpfen. Die Alternative: Lupine Die Lupine ist bezüglich gen-technischen Veränderungen völlig unbelastet und es sind keine Fälle einer solchen Veränderung bekannt. Zudem wächst sie heimisch und stellt keine hohen Ansprüche an den Boden. Im Gegenteil: Oft wächst die Süsslupine sogar auf kargen Böden, und benötigt keine oder nur wenig Düngung, denn ihr tief reichendes Wurzelsystem bindet Stickstoff. Dadurch sorgt die Lupine für eine natürliche Verbesserung der Bodenqualität, von der auch Folgefrüchte, die auf diesem Boden angebaut werden, profitieren. Aufgrund dieser guten Vorfruchteigenschaften leisten die Lupinen einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Landbewirtschaftung. Derzeit werden Süßlupinen vorwiegend im Norden Deutschlands angebaut und auch in Deutschland verarbeitet, was den CO2-Fuß-Abdruck deutlich begünstigt. Die Lupine bietet also einen echten CO2-Bonus. Aus der Bohne der Lupine lassen sich viele tolle Produkte verarbeiten: – Lupinenmehl – Lupinenkerne – Lupinencrunchy – Lupinenflocken – Lupinenmilch etc. gewonnen. Aus der Lupine lässt sich also alles zaubern, was das Herz begehrt: Von deftigen Lupinenschnitzeln und Steaks über leckere Shakes und Müsli bis hin zu Joghurts und Desserts. Alles voller pflanzlichem Eiweiß, hochwertigen Fetten und guten Kohlenhydraten. Auch in den Supermärkten findet die Süßlupine und aus ihr hergestellte Produkte immer mehr Verbreitung. Wir von Deutschland is (s)t vegan haben das Glück, dass wir uns schon seit Wochen durch die verschiedensten Lupinenprodukte durchprobieren und euch nun unsere 5 Highlights vorstellen können. Unsere Top 5 Produktempfehlungen 1. Lupinen Joghurt-Alternative Mango von MADE WITH LUVE Wer unter einer Laktoseintoleranz leidet oder keine Sojaprodukte verträgt, der ist ständig auf der Suche nach geeigneten sojafreien Joghurt-Alternativen. Wir haben die MADE WITH LUVE Joghurt-Alternativen für uns entdeckt. Sie basieren auf dem Eiweiß der Blauen Süßlupine und es gibt sie in fünf leckeren Sorten. Unser Favorit: Die exotische Sorte Mango. Das tolle an den Joghurt-Alternativen von MADE WITH LUVE: Sie sind nicht nur ohne Soja und vegan, sondern auch laktose-, gluten- und cholesterinfrei. Ihre cremige Konsistenz verdanken sie den veganen Joghurt-Kulturen (Str. thermophilus, L. bulgaricus), mit denen die Joghurt-Alternativen natürlich fermentiert sind. - Rein pflanzlich, ohne Gentechnik - Blaue Süßlupine aus heimischem Anbau - Mit Lupinen Eiweiß nach einem patentierten Verfahren, entwickelt am Fraunhofer IVV, Freising - Packungsgröße  500 g, in aus ausgewählten Supermärkten auch 150 g - Erhältlich bei zahlreichen Händlern und bei alles-vegetarisch.de ab 1,99  EUR (500 g-Becher) 2. BIO Süßlupinen Protein - gekeimt von PURYA  Gekeimte Süßlupine enthält viele Proteine mit allen essentiellen Aminosäuren, die der Körper nur mit der Nahrung aufnehmen kann. Proteine tragen zu einer Erhaltung und Zunahme der Muskelmasse bei. Wertvolle Nährstoffe, Vitamine und Enzyme werden erst durch die Keimung verfügbar gemacht. - 100% gekeimte Süßlupine - glutenfrei - Lupine aus kontrolliert biologischem Anbau - Packungsgröße  250 g - Erhältlich bei goodfood-shop.de ab 9,90 EUR 3. Lupinenmehl aus 100 % gemahlenen Süßlupinensamen von Govinda Süßlupinenmehl ist sehr reich an wertvollem pflanzlichem Protein und ist vielseitig einsetzbar. Dabei dient es nicht nur als Eiersatz, sondern auch als feine Zugabe zu Gebäck oder Smoothies. Gebäck oder Smoothies werden so auf natürliche und leckere Weise mit Protein angereichert. Zur Verwendung als Eiersatz einen Esslöffel Süßlupinenmehl mit 1 Esslöffel Wasser anrühren. Diese Menge ersetzt z.B. in Rührkuchen oder Mürbeteig 1 Ei. - 100% gekeimte Süßlupine - Geschmack: mild, ganz leicht süß - aus kontrolliert biologischem Anbau - als Eiersatz geeignet - Packungsgröße  300 g - Erhältlich bei govinda-natur.de ab 6,70 EUR 4. Lupinenkaffee von Naturata Wer weniger Kaffee trinken möchte und nicht nur Tee trinken möchte, der kann wunderbar köstlichen Lupinenkaffee genießen. Besonders lecker mit Hafer- oder Mandeldrink. Die Herstellung des Naturata Kaffees erfolgt in einem handwerklich arbeitenden Familienbetrieb im Schweizer Emmental. Das Verfahren wird wunderbar hier beschrieben. Der Lupinenkaffee kann außerdem zahlreichen Gerichten eine raffinierte, würzige Note geben. Einfach mal mutig ausprobieren. - Zutaten: 60 %, Roggen, Zichorien - aus kontrolliert biologischem Anbau - koffeinfrei - glutenfrei - Packungsgröße  100 g - Erhältlich bei shop.naturata.de ab 5,29 EUR 5. Bratfertige GYROS aus Süsslupinensamen von alberts Wer möchte nicht mal einen leckeren veganen Döner essen? Wir haben den von alberts probiert und möchten euch das Produkt mit Rezept empfehlen. Die Lupinen werden von Öko-Landwirten ihres Vertrauens direkt in unserer Region angebaut. Kurze Wege, hohe Qualität und Frische – garantiert ohne Gentechnik! - sojafrei - aus kontrolliert biologischem Anbau - Packungsgröße  200 g - Erhältlich bei alles-vegetarisch.de ab 3,59 EUR   Um die Vielfalt dieser Pflanze zu zeigen hat Christian Wenzel von christian-wenzel.com der Lupine ein Kompendium incl. großem Rezeptteil gewidmet und an deutschlandisstvegan.de exklusiv aus dem neuen Buch Vegan Kochen mit Lupine eines der besten Rezepte spendiert. Credit: Jan Wischnewski Photograph | Berlin „Lupinen Schoko Power Vorbereitungszeit: 10 Minuten Kühlzeit: 3 Stunden Stücke: 8-10 50 g getrocknete Datteln ohne Steine 50 g getrocknete Feigen 150 g vegane Zartbitterkuvertüre 50 g Lupinenflocken 200 g gemischte Nüsse und Kerne (nach Belieben) 40 g Sesam Die Datteln und die Feigen klein schneiden und in einem Blitzhacker fein pürieren. Die Kuvertüre hacken und über einem heißen Wasserbad schmelzen. Das Trockenfrucht-Püree, die Kuvertüre, die Lupinenflocken sowie die Nüsse und Kerne miteinander vermengen. Eine Kastenbackform oder eine Auflaufform mit Frischhaltefolie auslegen. Die Schokoladenmasse darin verteilen, mit Frischhaltefolie abdecken und flach drücken. Im Kühlschrank etwa 3 Stunden kalt stellen. Danach Masse mithilfe der Folie aus der Form stürzen und in Riegel schneiden. Den Sesam in einer trockenen Pfanne rösten und lauwarm abkühlen lassen. Die Riegel auf 2 gegenüberliegenden Seiten in den Sesam drücken und ggf. nochmals im Kühlschrank erkalten lassen. Pro Stück: kJ/­­kcal 1180/­­280 E 6,9 g K 18 g F 20,3 g BUCH TIPP: Weitere Rezepte im neuen Buch „Vegan Kochen mit Lupine“ von Christian Wenzel seit dem 10.10.2016 im Handel. Bestellen kannst du das Buch hier.  Hier geht es zum Trailer –> Fazit Genieße die sündenfreie und leckere Süßlupine in vollen Zügen und lasse dich von ihrer Charme verzaubern. Es gibt so viele Vorteile und tolle Produktvariationen. Wir sind uns sicher, wir werden von der Süsslupine noch viel hören.     Christian Wenzel ist der deutsche Personal Branding Experte & Consultant für die vegane Branche und Experte auf dem Gebiet vegane Fitnessernährung. Seit 2013 ernährt er sich vegan und war einer der ersten deutschen Freeathleten. Begeistert von der veganen Ernährungsweise und dem Bodyweight Training, merkte er schnell, dass er mehr Menschen von diesem Lifestyle und den vielen positiven Aspekten der Kombination „vegan & Bodyweight Training“ wissen lassen wollte. So entschloss er sich im Sommer 2013, seine Erfahrungen und sein Wissen im Netz zu teilen und gründete die Plattform vegan-freeletics.com. Seine Leidenschaft für die Süsslupine vollendet er in seinem neuen Buch „Vegan kochen mit Lupine“   Quellenangaben: http:/­­/­­www.transgen.de/­­anbau/­­460.gentechnisch-veraenderte-sojabohnen-anbauflaechen-weltweit.html) http:/­­/­­www.wwf.de/­­fileadmin/­­fm-wwf/­­Publikationen-PDF/­­WWF-Studie_­Sojaboom_­in_­deutschen_­Staellen.pdf Der Beitrag Die Wunderpflanze: Die Süßlupine erobert Deutschland erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

11 Fragen an Winfried Holler von Keimling Naturkost (+ Verlosung)

1. Oktober 2016 Deutschland is(s)t vegan 

11 Fragen an Winfried Holler von Keimling Naturkost (+ Verlosung)Vor einigen Wochen haben wir euch das sympathische Unternehmen Keimling Naturkost vorgestellt. Keimling ist ein Onlineshop, der eine große Auswahl an gesunden veganen, sehr häufig rohköstlichen Lebensmitteln und Küchengeräten verkauft. Wir wollten wissen: Wie fing das eigentlich an mit Keimling Naturkost? Und was hat sich verändert in den letzten Jahren? Freundlicherweise hat sich Firmengründer Winfried Holler Zeit genommen, unsere Fragen ausführlich zu beantworten. Lieber Herr Holler, wir würden gerne mehr über das Unternehmen Keimling Naturkost erfahren! Es wäre schön, wenn Sie uns die folgenden Fragen beantworten würden. Woher kam die Motivation, ein Unternehmen wie Keimling Naturkost zu gründen? Was ist das Besondere am Unternehmen? Als ich 1984 in der Buxtehuder Altstadt den Bioladen Kernbeißer übernahm, war ich durch meine Eltern quasi schon ,,vorbelastet. Bereits mit 14 Jahren ist mein Interesse an gesunder, natürlicher Ernährung erwacht, und es wuchs der Wunsch heran, mit meinem künftigen Beruf die Gesundheit der Menschen zu fördern. Ein entscheidender Faktor für ein gesundes Leben ist nun mal die Ernährung,  und genau da wollte ich ansetzen. Statt mich an kurzlebigen Trends zu orientieren, war und ist es mir auch heute noch wichtig, Gesundheits- und Qualitätsbewusstsein in meinem Unternehmen als Grundsteine zu verankern und mein Unternehmen nachhaltig zu führen. Darauf baue ich mit Keimling Naturkost erfolgreich seit nunmehr 32 Jahren. Eine der Besonderheiten, die uns von so manch anderem Unternehmen in diesem Bereich unterscheidet, ist, dass unser Leitgedanke eine vegane Rohkost ist. Dieser Leitgedanke durchzieht unser gesamtes Produkt- und Qualitätsmanagement. Das heißt, dass Produkte, die ich mit dem Prädikat ,,Rohkost anbiete, nicht über 45°C erhitzt wurden und auf dem gesamten Weg vom Baum bis zum Verbraucher ,,ihre Lebendigkeit und damit ihre wertvollen Inhaltsstoffe erhalten. Eine Aufgabe, die leichter auszusprechen als zu realisieren ist. Für mich ist außerdem das Thema Ehrlichkeit hochwichtig. Meine Kunden vertrauen mir und meiner Firma. Das verpflichtet mich zu einer ehrlichen Information. Das Produkt muss inhaltlich dem entsprechen, was außen auf der Packung oder in der Werbung steht. Immer häufiger sieht man jedoch, dass zwar Rohkost angegeben, aber nicht geliefert wird oder dass die Deklaration nicht ganz eindeutig ist. Menschen, die sich rohköstlich ernähren, haben ernsthafte Motive - da dürfen wir Kaufleute sie nicht mit unvollständigen oder sogar falschen Angaben betrügen! Was war das erste Produkt, das Keimling Naturkost angeboten hat? Wie viele Produkte zählt das Sortiment heute? Meine ersten Produkte im Buxtehuder ,,Fachgeschäft für Vollwerternährung Keimling waren seit 1984 Bio-Getreide, Bio-Vollkornbrot, Müslis, Bio-Obst und Gemüse, die ich bei Bio-Bauern der Region und Bio-Großhändlern in Hamburg selbst einkaufte. Darüber hinaus vertrieb ich als einer der Ersten ungeschwefelte Trockenfrüchte frei von Konservierungsstoffen, später aus biologischem Anbau. Ab 1989 ergänzte ich das Sortiment um hochwertige Geräte für die Rohkostküche wie beispielsweise Saftpressen, Dörrautomaten und Hochleistungsmixer. Heute umfasst unser Sortiment über 800 Produkte und wird ständig erweitert. Was ist Ihr persönliches Keimling-Lieblingsprodukt zurzeit? Das ist eine schwierige Frage. Schließlich wähle ich die Produkte selbst aus, die in den Verkauf gehen. Da mag man eigentlich alle. Bei den Saftpressen ist die Omega 8226 mein Lieblingsgerät, weil sie so einfach zu bedienen und zu reinigen ist und auch grüne Blätter sehr gut entsaftet. Mein Hit unter den Trockenfrüchten sind Aprikosen, die mit zwei bitteren Aprikosenkernen gefüllt sind. Unter den Superfoods mag ich besonders das Lucuma Pulver, weil es rohköstlichen Speisen eine zusätzliche Cremigkeit verleiht. Und nicht zu vergessen unser Leinöl, welches jede Woche auf Bestellung frisch gepresst wird. Warum setzt Keimling Naturkost so auf Rohkost? Was sind die gesundheitlichen Vorteile einer rohköstlichen Ernährung?  Wir erhalten aus der bunten Welt der Rohkost ein immens breites Spektrum an Vitaminen, Mineralstoffen, Enzymen und lebenswichtigen Proteinen. Rohkost bedeutet 100 Prozent Natürlichkeit. Die Zutaten sind maximal bis 45 Grad erhitzt. Natürlich gehören für mich zur Rohkost auch die Vermeidung von chemischen Schadstoffen und der biologische Anbau. Nur so bleiben die Inhaltsstoffe in den Lebensmitteln maximal erhalten und können entsprechend vom Körper aufgenommen und bestmöglich verstoffwechselt werden. Durch Kochen, Braten, Backen, Raffinieren oder Pasteurisieren hingegen werden viele Nährstoffe zerstört. Um es an einem Beispiel zu zeigen: Wenn Sie einen Apfel in fruchtbare Erde legen, entsteht ein neuer Baum. Legen Sie einen Bratapfel in die Erde, verfault er einfach, weil das Leben in ihm zerstört ist. Ähnlich verhält es sich mit Eiweiß. Ein gekochtes Ei wird nie wieder flüssig, da das Eiweiß denaturiert wurde. Auch essenzielle Fettsäuren in kaltgepressten Ölen sollten nicht erhitzt werden, weil auf diese Weise für den Menschen gefährliche Trans-Fettsäuren entstehen können. Vielmehr sollten wir von der Natur so profitieren, wie sie sich uns darbietet. Warum sind einige Rohkostprodukte so teuer, z.B. die Cashewkerne ? Danke, dass Sie diese Frage stellen. Normalerweise werden Cashews – und das wissen nur wenige – lange bedampft oder gar in siedendem Öl bei 220°C gekocht. Der Grund hierfür ist, dass die Schale sehr hart und nur schwierig zu entfernen ist. Durch das Kochen wird die Schale weich und löst sich leichter. (Zu dem Thema gibt es hier ein interessantes Video.) Nun verbietet der Rohkostgedanke das Kochen. Daher müssen die Cashews per Hand geknackt werden - und zwar jede einzeln. Dazu wurden spezielle Cashewknacker entwickelt, mit denen jede einzelne Cashew-Schale geknackt wird. Danach wird bei jeder Cashew die Haut mit einem Küchenmesser abgeschabt. Das braucht sehr viel Arbeitszeit, wodurch rohköstliche Cashews eben auch deutlich teurer in der Herstellung werden. Sie sind meines Erachtens aber auch viel besser. Unsere Keimling Nussmuse sind ein anderes Bespiel. Die Nüsse dürfen nur langsam vermust werden, da Reibungswärme entsteht. Je nach Herstellungsprozess werden die Mahlsteine oder die Pressschnecken gekühlt, damit das Nussmus nicht über 42 °C warm wird. Notfalls wird der Vermusungsprozess zum Zwecke des Abkühlens angehalten und später wieder fortgesetzt. Dies ist vergleichsweise aufwändig und schlägt sich natürlich im Preis nieder. Normale und auch Bio-Trockenfrüchte werden in der Regel bei 70 °C getrocknet. Unsere bei 40-45 °. Die erforderliche Trocknungszeit verlängert sich dadurch überproportional. Da Keime nicht durch Erhitzen oder Konservierungsstoffe abgetötet werden können, ist außerdem die Hygiene entsprechend strenger und teuer. Beim Transport und bei der Lagerung ist die Kühlung enorm wichtig, um die wertvollen Produkte zu bewahren. Um sicherzustellen, unsere Produkte als Rohkost anbieten zu können, sind wir im ständigen Austausch mit unseren Produzenten und Lieferanten und führen - oft gegen deren Widerstand - Kontrollmechanismen in den Produktionsprozess ein. Wie teuer ist Rohkost als Ernährungsform für den ,,Anwender? Rohkost kann sehr günstig sein, da kann fast aus der Natur leben kann - oder aber auch sehr teuer. Das hängt, wie auch bei einer ,,normalen Ernährungsweise, von jedem einzeln ab. Es gibt Rohkostprodukte, die sehr günstig sind. Denken Sie zum Beispiel an Sprossen, Keime und Weizengras oder Gemüse und Obst wie Kohlrabi, Möhren, Kohl, Zucchini, Äpfel, Birnen, Orangen usw. Eine einfache Rohkost mit Grundnahrungsmitteln bestehend aus den eben genannten Produkten kann richtig preiswert sein. Es kann aber auch sehr kostspielig werden, je nachdem, wie weit wir den Luxus treiben und inwieweit wir exotische Lebensmittel einbeziehen. Beispiele hierfür wären Avoacados, Mangos, Ananas, Papaya, Guave, Gojibeeren, Cashews, Macadamias, Pistazien - ach, und die vielen anderen köstlichen Lebensmittel, die mir jetzt noch einfallen würden. Generell gilt: Vielleicht kann sich nicht jeder jeden Tag Gourmet-Rohkost leisten, doch jeder kann zu 100 Prozent rohköstlich leben. Gesunde Ernährung ist keine Frage des Geldbeutels. Es ist eine Frage der Einstellung. Halten Sie eine 100%ige rohköstliche Ernährung für sinnvoll? Wie halten Sie persönlich das? Im Prinzip ja. Im Laufe der Evolution waren wir bis auf die letzten wenige Jahre auf Rohkost angewiesen. Denn Feuer gibt es ja noch nicht so lange. Wir sind also ,,konstruiert, um als optimalen Kraftstoff rohköstliche Nahrung zu uns zu nehmen. Es ist ja auch nur der Mensch, der seine Nahrung erhitzt, bevor er sie isst. Im Leben gebe ich folgenden Rat: Am wichtigsten ist es, auf den eigenen Körper zu hören. Er sagt uns ganz genau, was er benötigt – nur verstehen wir ihn leider oftmals falsch oder haben in der heutigen Zeit auch zum Teil verlernt, auf ihn zu hören. Ein großer Rohkost-Anteil auf dem täglichen Speiseplan ist auf jeden Fall immer zu empfehlen. Ob wir uns ausschließlich rohköstlich ernähren sollten oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wie bei jeder Ernährungsform gilt auch bei der Rohkost, dass wir ausgewogen und abwechslungsreich essen sollten. Mangelerscheinungen können überall auftreten, deshalb sollten wir uns niemals einseitig ernähren. Die Pflanzenwelt bietet uns dabei alles, was wir benötigen: Proteine erhalten wir aus grünen Blättern, Nüssen, Hanfsamen oder Sprossen, Kohlenhydrate aus Karotten und Früchten, verschiedene Vitamine stecken in fast allen Früchten. Fette nehmen wir über kaltgepresste Öle, Nüsse oder auch über Avocados und Oliven auf. Ich mag einfache Rohkost-Gerichte am liebsten. Für den guten Start in den Tag mache ich mir gern einen grünen Saft aus Salatblättern, Gurken, Selleriestangen, Keimling Frischleinöl und Superfoods. Am Wochenende bereite ich mir gern einen Rohkost-Pudding aus eingeweichten Chia-Samen mit geriebenem Apfel, pürierten Bananen und ein paar Nüssen zu. Mittags nutze ich meist die Keimling-Cafeteria, in der Rohkost-Menüs serviert werden. Abends gönne ich mir gern einen bunten Salat mit frischem Leinöl, etwas Zitronensaft oder Apfelessig. Ab und an steht auch mal ein selbst gemachter Rohkost-,,Zucchini-Puffer mit Cashews und frischem Apfelmus auf dem Speiseplan. Aber ich liebe es auch, manchmal abends gedämpftes Gemüse aus dem Wasserdampfgarer zu essen. Wie schaffen Sie es, sich auch im Alltag gesund zu ernähren? Eigentlich hat das in meinen Augen nichts mit ,,schaffen zu tun. Für mich ist die gesunde Ernährung ganz einfach ein entscheidender Teil meines Alltags. So sind frische, unerhitzte und unverarbeitete Lebensmittel einfach roh-köstlich und genießen bei mir den absoluten Vorzug. Das Wichtigste bei der Auswahl von Lebensmitteln ist für mich außerdem die Qualität. Beim Einkaufen entscheiden Fakten wie chemiefrei, reif, appetitlich riechend, aromatisch schmeckend. Da entstehen Glücksgefühle, die man spüren kann! Dieses Glücksgefühl erlebe ich zum Beispiel, wenn ich grüne Wildkräuter esse oder ein Getränk aus unseren getrockneten Getreidegräsern zubereite. Und eben das macht für mich die gesunde Ernährung viel einfacher, da sie ein entscheidender Bestandteil dessen ist, was mich glücklich und gesund macht. Superfoods sind ja sprichwörtlich in aller Munde. Was sind Ihre persönlichen Lieblings-Superfoods? Moringa Pulver liebe ich, da es gut schmeckt, viel Chlorophyll enthält und sehr nährstoffreich ist. Wie schon gesagt, bin ich ein großer Fan von Lucuma, vor allem wegen seiner küchentechnischen Eigenschaften. Unser Keimling Leinöl liebe ich, weil es nicht nur extrem reich an Omega-3-Fettsäuren ist, sondern auch, weil es richtig gut schmeckt – am besten in Mandelpüree! Haben Sie ein Lieblingsrestaurant, das unsere Leser unbedingt mal besuchen sollten? Rohkostrestaurants gibt es ja noch sehr wenige in Deutschland. Wer gerne biologisch, vegetarisch oder vegan, aber erhitzt isst, dem empfehle ich das La Monella in Hamburg am Hallerplatz. Abschließend: Haben Sie noch einen persönlichen Ernährungstipp für uns?  Ein wichtiger Tipp ist, vielseitig zu essen und Lebensmittel immer wieder abzuwechseln. Nicht vier Wochen lang nur Spinat oder Giersch in den Smoothie zu geben, sondern auch Kohl, Römischen Salat, Feldsalat, Brennnessel etc. Denn jedes Lebensmittel, mag es als noch so gesund gepriesen werden, hat ernährungsphysiologische Vorteile - und Nachteile. Das balancieren wir nur durch eine reichhaltige Auswahl aus. Aber das Wichtigste ist: Legen Sie sich keinen Zwang auf! Wir sind nicht nur Stoffwechsel, sondern auch geistige, sinnliche und soziale Wesen. Daher gilt für mich: Zuerst das Natürlichste, Frischeste und das am wenigsten Hitzebehandelte wählen und dann, wenn wirklich noch Hunger da ist, auch mal vom ,,normalen Essen zu nehmen. Denn Zwang engt uns ein, und wir sind doch zur Freude da. Zu unserer Freude und der Freude unserer Mitmenschen. Vielen Dank für das Interview! Zur Homepage von Keimling Naturkost geht es hier lang. Verlosung Netterweise hat Keimling Naturkost uns noch 2 Gläser Lucuma Pulver zur Verlosung zur Verfügung gestellt. Mit Lucuma kannst du u.a. Süßspeisen ganz wunderbar abrunden. Gewinnen kannst du, wenn du bis zum 10.10.2017 um 12 Uhr hier einen kurzen Gruß hinterlässt oder uns wissen lässt, welche Keimling-Produkte dir gut gefallen. Viel Glück! Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von Keimling Naturkost. Der Beitrag 11 Fragen an Winfried Holler von Keimling Naturkost (+ Verlosung) erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

VeggieWorld München mit Gewinnspiel

21. April 2016 Deutschland is(s)t vegan 

VeggieWorld München mit GewinnspielMünchen entpuppt sich mehr und mehr als einer der vielen veganen Highlights in Deutschland. Ob Kleidung, Supermarkt oder Restaurants, die Stadt hat einiges zu bieten. Und im April 2016 macht die VeggieWorld endlich auch Halt im Süden Deutschlands, im MVG Museum in München. Die älteste und größte Messe rund um den veganen Lebensstil findet dort zum ersten Mal statt und öffnet ihre Tore für alle Veganer, Vegetarier und alle Menschen, die sich für eine pflanzliche Ernährung interessieren. Es handelt sich allerdings nicht wirklich um eine Erstveranstaltung. Vielmehr führt die VeggieWorld nach erfolgter Übernahme die bereits etablierte VeggieExpo. Betreiber Nenad Pilicic unterstützt die gesamte VeggieWorld Messereihe von nun an als veganer Caterer mit dem Namen Hans Mampf Catering. Wer hier noch nichts gegessen hat, sollte die Chance jetzt nutzen. Die Aussteller präsentieren vegane Angebote aus den Bereichen Food, Getränke, Kosmetik, Mode, Accessoires, Reinigungsmitteln u.v.m. Aber dem Besucher wird neben den Ausstellern auch noch ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten, das im Eintrittspreis enthalten ist. Experten halten Vorträge zum Zusammenhang zwischen Veganismus und Gesundheit, zu neuen Trends, neuen Produkten und neuen Entwicklungen in der veganen Szene. Die Stars der veganen Szene präsentieren darüberhinaus ihre Kochkünste live und in Farbe auf der großen VeggieBühne. München ist neben Wiesbaden, Düsseldorf, Berlin und Hamburg der fünfte Standort in Deutschland. Die VeggieExpo konnte im letzten 8.600 Besucher begeistern. Dieses Jahr rechten die Macher der VeggieWorld mit 10.000 Besuchern. Wenn wir uns die Messen allein im RheinMain und Hamburg rückblickend anschauen, dürften sie das auch hinbekommen.  Mit über 110 Ausstellern wird die VeggieWorld München die größte VeggieWorld seit ihrer Entstehung in 2011. Neben Ausstellern und ihren Produkten bietet die VeggieWorld aber auch ein abwechslungsreiches, unterhaltsames und informatives Rahmenprogramm auf der Veggie-Bühne an beiden Messetagen. VeggieWorld München - Umfassendes Rahmenprogramm Den Startschuss für das Rahmenprgramm gibt Rohkost-Expertin Kirstin Knufmann am Samstag um 11.15 h mit ihrem Vortrag ,,Fit und roh in den Frühling. Stephanie Stragies berichtet im Anschluss über die wichtige Arbeit des VEBU (Vegetarierbund Deutschland e.V.), als führendem Organ im Veggie-Markt. Um 13.00 h am Samstag steht die erste Kochshow mit Sebastian Copien auf dem Programm. Sebastian Copien liebt das Kochen. Und er liebt es, mit natürlichen Lebensmitteln vegane Rezepte zu kreieren, die einfach Freude machen. Der weltbereiste Kochlehrer, Kochbuchautor, Surfer und Gemüsegärtner vermittelte in seinen Kursen und Seminaren bereits tausenden Menschen die Einfachheit und Freude eines bewussten Kochens. Sein Spezialgebiet ist die neue pflanzliche Küche - ,,Saisonale Gartenküche (mit Wumms) lautet dem entsprechend der Titel seiner Kochshow. Dr. Markus Keller berichtet in seinem ständig aktuellen Vortrag um 14.15 h über ,,Das Vitamin B12 und andere essentielle Nährstoffe. Themen, die vielen Veganern auf der Seele brennen und deren Fragestellungen Dr. Keller sehr anschaulich beantworten wird. Ein weiteres sehr aktuelles Thema ist die Verbindung von Sport und veganer Ernährung. Dipl.-Ing. Melanie Fraunschiel widmet sich diesem Thema am Beispiel des Boxsports. Die zweifache Staatsmeisterin im olympischen Boxen boxt seit 2010 und hat seitdem 50 Kämpfe absolviert - ,,Durchschlagsstark mit veganer Ernährung im Boxsport heißt ihr spannender Vortrag. Den Abschluss des ersten Tages bildet um 15.45 h Niko Rittenau. ,,Die Zukunft isst gesund – ein neues Verständnis pflanzlicher Ernährung heißt sein lebendiger Vortrag. Niko Rittenau ist ärztlich geprüfter Ernährungsberater mit dem Fokus auf gesunde und nachhaltige Ernährung. Als Ernährungsberater motiviert er zu gesundem, pflanzenbetontem Essverhalten, indem er Fachwissen lebendig und praxisnah vermittelt. Tag 2 des Vortragsprogrammes am Sonntag beginnt um 10.30 h mit einem Vortrag über vegane Kosmetik: ,,Schönheit ohne Kompromisse. Rednerin Yelda Torun hat im September 2014 die Marketingleitung der LOGOCOS Naturkosmetik AG übernommen. Die erfahrene Betriebswirtin ist eingebunden in Produktgestaltung, Preispolitik, Kommunikation sowie Absatzförderung und Distribution der Marken LOGONA, SANTE, HELIOTROP und FITNE. Nach dem Vortrag von Flo Stadler über ,,Meeresschutz um 11.15 h, spricht Dr. Katharina Wirnitzer um 12.00 h über ,,Vegane Ernährungstaktik im Wettkampf. Frau Dr. Wirnitzer ist Sportwissenschaftlerin und Dozentin für Sportwissenschaften, Physikerin, Wissenschaftspublizistin und Autorin, Tierschutzlehrerin und Leistungssportlerin. Die leidenschaftliche Outdoor-Sportlerin lebt seit 1999 vegan und promovierte 2009 mit ihrer Untersuchung über die Auswirkungen von veganer Ernährung auf die Ausdauerleistungsfähigkeit im Ultra-Marathon-Radsport. Aktuell erforscht sie als Studienleiterin der NURMI-Study Gesundheit und sportliche Leistungsfähigkeit von Läufern (Mischkost, Vegetarier, Veganer). Die Kochshow am Sonntag um 13.00 h von Christian Weber appelliert wieder an die Einfachheit der veganen Küche: ,,Einfach Anders Essen. Christian Weber ist Koch, Ernährungsberater und Fitnesstrainer und hat in seiner beruflichen Karriere zahlreiche Stationen in Hotels und (Sterne-)-Restaurants vorzuweisen. Um 14.15 h berichtet Manfred Görg über ,,Anbau, Herstellung und Anwendung von Kokosöl, bevor Nora Winter um 15.00 h zahlreiche Möglichkeiten aufzeigt, wie Interessierte z.B. mit dem VEBU ,,Spielend aktiv werden können - für Tiere, Umwelt und Gesundheit. Die zweite Kochshow am Sonntag um 16.00 h wird von Boris Lauser präsentiert. Er zaubert auf der Bühne eine ,,Roh-vegane Mousse au Chocolat mit Vitalpilz Kick. Boris Lauser, vom Cicero als „Der Koch ohne Herd“ bezeichnet, zaubert aus besten roh-veganen Zutaten kulinarische Meisterwerke. Gelernt hat Boris die Kunst der feinen Raw Food Cuisine an den besten Schulen in den USA (The Tree of Life, Matthew Kenney Academy) und auf Bali, wo er auch heute noch luxuriös exotische Retreats leitet. In Berlin betreibt Boris einen Gourmet Dinner Club, gibt Kurse und Kochseminare und wird weltweit für Events, Seminare sowie Restaurant- und Hotel-Beratung gebucht. An exotischen Orten wie Bali und Thailand bietet Boris 1-wöchige kulinarische Urlaube mit Seminarcharakter an. Seit November 2015 gibt es die b.alive! Raw Chef Akademie, eine 6 tägige Intensivausbildung zum Raw Chef basic. Im Januar 2015 erschien sein erstes Buch: Go Raw – Be Alive! im Kosmos Verlag. Extrem-Radsportler Ben Urbanke bildet um 17.15 h einen tollen Abschluss des Vortragsprogrammes. Er stellt sein Buch „Be faster go Vegan“ vor und erzählt, wie Sportler aller Leistungs- und Altersklassen allein mit gesunder, nährstoffreicher Ernährung ihre Leistungsfähigkeit verbessern, sich von Muskelkater verabschieden und ihre Regenerationszeiten verkürzen können. Alle Vorträge sind im Eintrittspreis enthalten und bedürfen keiner vorherigen Anmeldung. Öffnungszeiten:                              30.04. - 01.05.2016 – täglich 10-18 Uhr Eintrittspreis Tageskasse:            9,00 EUR inkl. Mwst. für Erwachsene (Kinder bis einschl. 14 Jahre frei) 7,00 EUR inkl. Mwst. für VEBU-Mitglieder, Rentner, Schüler, Studenten, Behinderte Eintrittspreis Online:                      7,00 EUR inkl. Mwst.  (Tickets sichern unter www.veggieworld.de) Auf der VeggieWorld München gibt es neben dem Vortragsprogramm weitere Workshops. Auf den folgenden Webseiten könnt Ihr Euch näher informieren. veggieworld.de/­­de/­­veggieworld-workshop veggieworld.de/­­de/­­vebu-workshops-seminare Mehr Infos: veggieworld.de/­­de/­­muenchen Und auch für München verlosen wir  7 x 2 Freikarten & 7 x Superfood Smoothies von Buah.       Buah: Smoothies aus der Tüte - exotische Superfood Smoothies aus schonend getrockneten Fruchtmischungen mit. Superfood, darunter versteht man Lebensmittel mit einer außergewöhnlich hohen Nährstoffdichte. Die Smoothies lassen sich mit Flüssigkeit deiner Wahl (Empfehlung: Wasser, Soja-Milch, Kokoswasser) in Sekundenschnelle anmixen. Gesund und schnell zubereitet, schmeckt super frisch und fruchtig. Ihr wollt an der Verlosung teilnehmen? Hinterlasst ein Kommentar unter diesem Artikel oder auf Facebook unter dem Post und sagt uns, warum ihr unbedingt in München dabei sein wollt. Das „Liken“ und „Teilen ist natürlich willkommen. Das Gewinnspiel endet am 24. April 2016 um 12 Uhr. Die Gewinner werden ab dem 24.4.2016 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und können ihren Gewinn auf der VeggieWorld München bei Buah Standnummer S12 abholen und das Team persönlich treffen. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Weitere Messetermine: VeggieWorld Zürich 23. - 25. September 2016 VeggieWorld Düsseldorf 28. - 30. Oktober 2016 VeggieWorld Berlin 26. - 27. November 2016 Alle wichtigen Veggie Messen findet ihr hier. Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch Wellfairs. Die Bilder wurden mit freundlicher Unterstützung vom VEBU & Wellfairs zur Verfügung gestellt. 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10 tolle vegane Kochbücher für den Einstieg

7. April 2016 Deutschland is(s)t vegan 

10 tolle vegane Kochbücher für den EinstiegDie Zahl veganer Kochbücher auf dem Buchmarkt ist in den vergangenen Jahren unglaublich stark angestiegen. Das bestätigt eine Pressemitteilung des Vegetarierbundes: ,,Waren es 2010 noch drei Neuveröffentlichungen, so betrug die Zahl der Neuveröffentlichungen veganer Kochbücher 2013 bereits 50 und im Jahr 2014 dann 77. 2015 erscheinen insgesamt 119 Neuveröffentlichungen veganer Kochbücher. In so ziemlich jeder Buchhandlung findet man inzwischen einen Extra-Tisch mit ausschließlich vegetarischen und veganen Kochbüchern vor. Diese Entwicklung ist natürlich großartig und beweist erneut, dass das Thema längst aus der Nische raus ist. Die Vielfalt an veganen Kochbüchern ist logischerweise auch riesig, und gerade Neu-Veganern fällt die Wahl sicher schwer, wenn sie sich für das erste vegane Kochbuch entscheiden wollen. Daher heute eine kleine Hilfestellung mit 10 tollen Einstiegsbüchern in die vegane Küche. Natürlich ist diese Auswahl sehr subjektiv, und garantiert werden viele sagen: ,,Das Buch XY fehlt aber auf jeden Fall auf dieser Liste!. Ich weiß, ich weiß, sorry! Die folgenden 10 Bücher habe ich aber ausschließlich dahingehend ausgewählt, ob sie für Einsteiger aus den verschiedenen Gründen geeignet sind, z.B. weil viele zusätzliche Infos und Tipps drin sind, oder einfach weil die Rezepte simpel nachzukochen sind, die Rezepte ohne exotische Zutaten auskommen usw. Jedes der vorgestellten Bücher hat so seine speziellen Stärken. Selbstverständlich freuen wir uns über eure Kommentare: Welches Buch hätte eurer Meinung nach unbedingt noch auf die Liste gemusst? Immer her mit eurer Meinung! 1. Björn Moschinski – Vegan kochen für alle Björn Moschinski ist einer der ersten und bekanntesten veganen Köche in Deutschland, und hat mit seinem ersten veganen Kochbuch ,,Vegan kochen für alle ein richtig schönes Grundlagenwerk für alle Neu-Einsteiger geschaffen, u.a. mit vielen praktischen Tipps. Eine Leseprobe gibt es hier. Der sympathische Björn hat inzwischen noch weitere Bücher veröffentlicht, u.a. sein neues ,,Vegan – quick & easy. 2. Jerôme Eckmeier – Vegan. Tut gut, schmeckt gut Auch Jerôme ist quasi ein Vegankoch-Dinosaurier, der auf keiner veganen Messe mit einer Kochshow fehlen darf. Er hat bereits mehrere Bücher herausgebracht, sein ,,Vegan – tut gut, schmeckt gut ist ein super Kochbuch für alle Anfänger, weil die Rezepte einfach sind und viele vegane ,,Klassiker mit im Buch sind. Dazu ist das Buch superschön gestaltet. Vorgestellt haben wir es hier schon mal. Eine Leseprobe gibt es hier. 3. Attila Hildmann – Vegan for fit Attila Hillmann ist in der veganen Szene sehr umstritten, und deswegen gibt es üblicherweise überall dort, wo man ihn erwähnt, nicht nur freundliche Kommentare. Jeder darf allerdings selbst entscheiden, was er von Attila hält. Unbestritten ist, dass er der erfolgreichste deutsche vegane Kochbuchautor ist, und ,,Vegan for fit das meistverkaufte vegane Kochbuch in Deutschland. Seine Rezepte sind einfach nachzukochen und kommen zumeist mit wenigen Zutaten aus, außerdem ist ,,Vegan for fit mehr als ein Kochbuch. Man findet zusätzlich eine Art Fitness-Programm, das vielen Menschen in Verbindung mit den Rezepten geholfen hat, Pfunde zu verlieren und gesünder zu leben. Vorgestellt hatten wir das Buch hier. 4. Lea Green – Vegan with love Lea Green ist Betreiberin des erfolgreichen veganen Kochblogs ,,Veggies, hat zudem bereits mehrere Food Awards gewonnen - und das ganz zu Recht! Lea kreiert unglaublich toll aussehende und gut schmeckende vegane Gerichte, die immer ihren ganz eigenen Touch haben. Sie verzichtet wo es geht auf Ersatzprodukte und zeigt stattdessen, dass eine kreative Gemüseküche begeistern kann. ,,Vegan with love, Leas erstes Kochbuch, trägt nicht umsonst diesen Titel, denn das Buch ist von vorne bis hinten mit ganz viel Liebe geschrieben, fotografiert und gestaltet worden. Eines der schönsten und kreativsten veganen Kochbücher auf dem Markt. Hier haben wir ,,Vegan with love vorgestellt. 5. Nicole Just – La Veganista Nicole Just hat mit ,,La Veganista eines der Standardwerke im Bereich veganer Kochbücher geschaffen, und das wohlverdient. ,,La Veganista bietet nicht nur jede Menge toller Rezepte, sondern auch viele Hintergrundinfos und praktische Tipps zum veganen Kochen. Zudem ist das Buch superschön gestaltet. Kein Wunder, dass Nicole heute häufig im TV zu sehen ist und einige weitere erfolgreiche vegane Kochbücher rausgebracht hat. Hier haben wir ,,La Veganista vorgestellt. 6. Nadine Horn & Jörg Mayer - Vegan kann jeder Nadine und Jörg sind erfolgreiche Kochblogger mit ihrem Blog ,,eat this!, auf dem sie seit einigen Jahren schon tolle Rezepte posten. Fast schon logisch, dass die Beiden irgendwann auch mal ein veganes Kochbuch schreiben. ,,Vegan kann jeder ist richtig toll geworden, wunderschön gestaltet, mit einer großen Auswahl an abwechslungsreichen Rezepten. Und auch dieses Buch punktet mit vielen Zusatzinfos, die gerade für Einsteiger Gold wert sind. Daher ist ,,Vegan kann jeder nicht nur, aber gerade auch für Einsteiger ein großartiges veganes Kochbuch. Hier haben wir das Buch schon mal vorgestellt. 7. Miriam Spann und Jens Schmitt – Vegan aus aller Welt Selten hat mich ein veganes Kochbuch so begeistert wie ,,Vegan aus aller Welt von den Betreibern der Villa Vegana auf Mallorca. Eine unglaublich liebevolle Gestaltung, tolle Fotos und super interessante Rezepte aus aller Welt - von vorne bis hinten absolut stimmig! Gerade wer gerne mal über den deutschen Tellerrand hinausschauen möchte, ist mehr als gut damit beraten, sich dieses tolle Buch zuzulegen. Hier haben wir es schon vorgestellt. 8. Sarah Kaufmann – Veganguerilla Sarah ist nicht nur voll sympathisch, sondern posted auch schon seit Jahren auf ihrem Blog Veganguerilla seit knapp 1.000 Jahren superleckeres Zeug, das man immer sofort nachkochen möchte. ,,Veganguerilla – Die Revolution beginnt in der Küche war eines der ersten bekannteren veganen Kochbücher, und mir gefällt es bis heute sehr gut. Gerade wer auch mal auf Deftiges steht, und es nicht immer 100% supergesund braucht, sollte unbedingt mal hier reinschauen. Hier haben wir das Buch vorgestellt. 9. Boris Lauser – Go raw, be alive Allen Fans von der rohköstlichen Küche möchte ich das Buch von Boris Lauser sehr ans Herz legen, denn es bietet jede Menge tolles Raw Food, aber auch ganz, ganz viel an Tipps und Infos, die man wirklich gut gebrauchen kann. Boris zeigt in ,,Go raw, be alive, wie großartig köstlich eine rein rohköstliche Küche sein kann. Wer sich für das Thema Rohkost interessiert, für den ist dieses Buch sehr zu empfehlen. Vorgestellt haben wir es hier schon mal. 10. Patrick Bolk – So geht vegan! Natürlich schäme ich mich durchaus ein wenig, ein eigenes Buch zum Schluss noch in diese Liste mit aufzunehmen, aber ich glaube, dass es durchaus einen Platz hier verdient hat. Es ist nämlich ganz speziell für Einsteiger in die vegane Küche konzipiert, soll den Leser Schritt für Schritt erklären, wie man tierische Produkte gegen rein pflanzliche austauscht und wie man damit kocht. Mir haben immer wieder Freunde und Kollegen erzählt, dass sie sich gerne vegan ernähren würden, aber nicht wüssten, wo sie anfangen sollen. ,,So geht vegan! soll dabei helfen, genau diese Frage zu beantworten. Vorgestellt haben wir es hier schon mal. Ich bin mir ganz sicher, dass spätestens nun viele denken: ,,Hey, warum tauchte mein Lieblingsbuch hier nicht auf?. Deswegen noch mal der Hinweis auf meine Erklärung oben. Tut mir wirklich leid, dass hier nicht alle reinpacken konnte, denn es gibt noch so viele weitere wunderbare vegane Kochbücher. Bitte verzeiht mir! Diese 10 hier erwähnten Büchern sollen nur ein erster Input sein, viele weitere Buchtipps erhältst du, wenn du die Kategorie ,,Bücher anklickst. Natürlich interessiert uns deine Meinung: Welches vegane Kochbuch würdest du einem Vegan-Neuling empfehlen? Der Beitrag 10 tolle vegane Kochbücher für den Einstieg erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegan aus aller Welt - das Villa Vegana Kochbuch (inkl. Verlosung)

22. Februar 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Als ich das Kochbuch ,,Vegan aus aller Welt – das Villa Vegana Kochbuch zum ersten Mal in der Hand hielt, hatte ich drei spontane Empfindungen hintereinander: Zunächst dachte ich erstmal einfach nur ,,W.O.W!, dann schämte ich mich kurz ein wenig für meine eigenen Bücher im Vergleich zu diesem, und zuletzt dann einfach nur noch große Bewunderung für all die Liebe und Arbeit, die in diesem Buch steckt. ,,Vegan aus aller Welt ist für mich eines der besten veganen Kochbücher, die bislang in Deutschland auf den Markt gekommen sind, in mancher Hinsicht nach meinem Empfinden sogar das Beste. Ich kam beim Blättern nicht mehr aus dem Staunen heraus, was die Autoren Miriam Spann und Jens Schmitt mit diesem Buch geschaffen haben: Ein veganes Kochbuch, das in jeder Hinsicht fantastisch ist, von den Rezepten über die Bilder bis hin zur Gestaltung. Aber der Reihe nach!Zu den AutorenMiriam Spann und Jens Schmitt leben seit vielen Jahren auf Mallorca und sind seit 2012 Veganer. Beide haben viele Länder dieser Welt bereist, und dort jede Menge kulinarische Eindrücke gesammelt. Seit wenigen Jahren betreiben Sie auf Mallorca die ,,Villa Vegana, ein wunderschönes veganes Hotel im Westen der Insel, das nicht nur durch sein schönes Ambiente, sondern auch durch das sensationell gute rein vegane Essen, das Miriam und Jens ihren Gästen zubereiten, für Furore sorgt. Bald werden wir die Villa Vegana hier einmal ausführlich vorstellen. So sehen die beiden Autoren aus:(C)Maria Hibbs Zur Gestaltung des BuchesMiriam ist nicht nur Mit-Betreiberin der Villa Vegana, sondern auch Grafikerin, gestaltet u.a. regelmäßig ein veganes Magazin. Dass sie eine richtig gute Gestalterin ist, beweist ,,Vegan aus aller Welt mehr als eindrucksvoll. Ich weiß nicht, ob ich schon mal ein grafisch so perfekt durchkonzipiertes Kochbuch gesehen habe, angefangen beim tollen und ungewöhnlichen (Quer-)Format uns dem geschmackvollen Cover. Alleine das Inhalts- bzw. Rezeptverzeichnis am Anfang des Buches ist grandios gestaltet, mit kleinen ,,Thumbnails, die sofort richtig Appetit auf alle hier im Überblick vorgestellten Rezepte machen. Jede Menge tolle kleine Ideen habe ich entdeckt, die ich teilweise zuvor noch in keinem anderen Kochbuch gefunden hatte.Das Farbkonzept alleine ist unglaublich durchdacht. Die einzelnen Kapitel haben jeweils eine Grundfarbe, die man in einzelnen Elementen wiederfindet, sogar auf den Fotos. Man sieht, dass hier nicht einfach mal losgelegt wurde, sondern von vornherein sehr strukturiert an das Projekt rangegangen wurde. Viele kleine grafische Elemente wie Länderstempel oder Fotos bzw. Illustrationen von einzelnen Zutaten runden die superübersichtlich gestalteten Rezeptseiten ab, ohne jemals überladend zu wirken. Ich gestalte selber Bücher und kann daher relativ gut einschätzen, wieviel Arbeit in diesem Buch alleine in Hinblick auf die Gestaltung steckt: Unglaublich viel! Für mich wirklich eine 1+ für diese von der ersten bis zur letzten Seite komplett perfekt durchdachte und wunderschöne Gestaltung! Ich wüsste wirklich nicht, wie man das toppen soll. Hut ab! Aber seht doch selber mal: FotosWas für die Gestaltung gilt, gilt gleichermaßen für die Fotos der Gerichte, die allesamt bebildert sind: Großartig! Die Bilder machen absolut Lust darauf, sich sofort an den Herd zu stellen. Erstaunlicherweise hat Miriam auch die Fotos selbst geschossen, bis auf die Autorenfotos (für die Maria Hibbs verantwortlich war), die ebenfalls wirklich sehr schön sind. Mir gefällt besonders gut, dass die jeweiligen Kapitelfarben in den Fotos wieder auftauchen, z.B. in der Tellerfarbe oder einer Serviette.RezepteDer Titel verrät es: ,,Vegan aus aller Welt bietet landestypische Speisen aus vielen Ecken dieser Welt, von indisch bis skandinavisch. Einige Gerichte kennt man ganz sicher schon, von so einigen anderen dürften die meisten noch nie etwas gehört haben. Eine Einteilung fand wie folgt statt: - Mediterran - Indien - Orient/­­Afrika - Asien - Lateinamerika - Osteuropa - Skandinavien - Süße Souvenirs Über 140 Rezepte von Aloo-Tikki bis Zaaiouk bietet die kulinarische Reise um die Welt, und auch bei den Rezepten punktet das Buch wieder, denn sie sind gut verständlich konzipiert und kommen in der Regel ohne exotische Zutaten aus. Man merkt, dass hier echte Profis am Werke waren, die mit viel Kreativität und ganz viel Kochwissen interessante Gerichte auf ihre ganze eigene Art veganisiert haben. Ich freue mich total darauf, viele Gerichte aus diesem Buch in Zukunft nachkochen zu dürfen!Hier für euch ein Rezept zum Testen aus „Vegan aus aller Welt“:Okonomiyaki Japanische Gemüse-Pfannkuchen Vorbereitung: 15 Min,  Kochzeit: 20 Min, e rgibt ca 8 Stück Zutaten: 500 g Kohl, geraspelt 100 g Karotten, geraspelt 1 rote Paprika, gehackt 3 Frühlingszwiebeln, Ringe 1 EL Ingwer, gehackt 3 EL Norialgen (Flocken) 3 EL Sojasauce 1 EL Sesamöl 2 EL Hefeflocken 250 g Dinkelmehl 100 g Kichererbsenmehl 100 ml Wasser 3 TL Kala Namak Salz & frischer Pfeffer Öl zum Braten Tonkatsu-Sauce 100 g Ketchup 6 EL Sojasauce 2 EL Reisessig 2 EL Agavendicksaft 2 TL Senf Topping 200 g Räuchertofu, Scheiben 150 g vegane Mayonnaise Zubereitung: Das  vorbereitete Gemüse in eine Schüssel geben und mit der Hälfte der Frühlingszwiebeln, Ingwer, Norialgen, Sojasauce, Sesamöl und Hefeflocken vermischen. Das Dinkel- und Kichererbsenmehl dazusieben. Das Wasser unterrühren und mit Kala Namak, Salz & Pfeffer würzen. Alle Zutaten für die Tonkatsu-Sauce in einer kleinen Schüssel miteinander verrühren. Eine große Pfanne mit Öl erhitzen und 4 gleich große Klekse der Masse hineingeben. Mit einem Pfannenwender platt drücken und von beiden Seiten ca. 5 Min. goldbraun braten. Den Räuchertofu währenddessen in einer zweiten Pfanne knusprig braten. Die fertigen Pfannkuchen auf Tellern anrichten und mit Räuchertofu, Mayo, Tonkatsu-Sauce und Frühlingszwiebeln dekorieren. FazitIch kann mich letztlich nur wiederholen und noch mal zusammenfassen: ,,Vegan aus aller Welt ist ein sensationell gutes veganes Kochbuch, in das eine wahnsinnig große Portion Liebe geflossen ist - neben der ganzen Arbeit, die unzählige Stunden angedauert haben dürfte. Was Miriam und Jens hier komplett in Eigenregie geschaffen haben, verdient meinen größten Respekt, denn das Buch ist in jeder Hinsicht auf allerhöchstem Niveau. Erstaunlich beinahe, dass es bei einem kleinen (veganen) Verlag, dem GrünerSinn-Verlag, erschienen ist, und nicht bei einem der Verlags-Riesen. Man erkennt auf jeder Seite förmlich das Herzblut, das in dieses vegane Kochbuch geflossen ist. Ich möchte wirklich jedem ,,Vegan aus aller Welt absolut ans Herz legen, denn das Buch ist ein wahres Juwel und jeden Cent wert. Kauft dieses Buch, ihr werdet es nicht bereuen.Mehr Infos zum Buch gibt es auf der Seite zum Buch beim GrünerSinn Verlag, wo du das Buch auch gleich bestellen kannst. Eine Leseprobe findest du hier.VerlosungWir freuen uns sehr für euch, dass wir 3 Exemplare von „Vegan aus aller Welt“ verlosen dürfen! Ihr möchtet eines der Bücher gewinnen? Dann klickt auf „Gefällt mir“ und hinterlasst einen „Gruß“. „Teilen“ dürft ihr die Aktion natürlich auch. Viel Glück.Die Verlosung läuft bis zum 02.03.2016. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Beitrag Vegan aus aller Welt – das Villa Vegana Kochbuch (inkl. Verlosung) erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegan ins Jahr 2016!

30. Dezember 2015 Totally Veg! 

Ich feiere am 1. 1. 2016 meinen siebten veganen Jahrestag! Und ja, dieser Neujahrsvorsatz hat tatsächlich etwas gebracht. Wenn du auch gerne vegan ins Jahr 2016 starten möchtest, habe ich heuer wieder meinen veganen Kalender für Januar für dich. Eine Aktivität für jeden Tag, die dir alle Vorzüge und Grundlagen des veganen Lebensstils näher bringt - und ehe du dich versiehst, ist ein Monat auch schon rum. Unter diesem Link kannst du den Kalender gratis downloaden, ihn im Büro oder deinem Zimmer aufhängen und die Tage abstreichen.  ? 1. 1. Hurra, heute beginnt der Rest deines Lebens, gratuliere! Da du heute vermutlich noch etwas müde bist, beginnen wir ganz locker: Koch aus den Dingen, die in deiner Küche sind, ein super-einfaches veganes Gericht. Wie wäre es mit Spaghetti mit Tomatensauce oder mit Knoblauch und Olivenöl, Reis mit Gemüse und Bohnen, Bratkartoffel mit Ketchup, simple Bohnensuppe mit Tomaten? Einfach soll es sein und vegan natürlich! ? 2. 1. Durchforste deine Küche um zu sehen, was du für dein neues veganes Leben alles noch brauchst. Hier findest du ein paar Ideen, was in meinem Vorratsschrank so herumsteht. Mach dir eine Liste und ab in den Supermarkt! ? 3. 1. Heute ist Sonntag, und du hast Zeit, um auf der Couch zu sitzen. Schau dir einen Film über Massentierhaltung z. B. auf Youtube von PETA an - es tut weh, aber diese Bilder vergisst man nicht so schnell. Sie können dir helfen, wenn du dich manchmal fragst, warum du das eigentlich tust. Weinen erlaubt. ? 4. 1. Heute geht es um ein wichtiges Thema: Milch. Magst du Soja-, Hafer-, Reis-, Mandel-, Dinkel-  oder Kokos-Milch? Probiere dich durch ein paar Sorten durch - jede schmeckt anders, auch verschiedene Marken können ganz verschieden sein! Vielleicht möchte ein Freund oder eine Freundin gemeinsam mit dir verkosten? Welche passt in den Kaffee, was ist lecker im Müsli? Und nicht auf die tollen Geschmacksrichtungen wie Schoko oder Vanille vergessen! ? 5. 1. Nachdem du deine Lieblingsmilch gefunden hast, koch dir eine heiße vegane Schokolade: Mit 1 - 2 TL Kakaopulver, 1 EL Zucker oder Agavendicksaft, einer Prise Zimt, in 250 ml heiße vegane Milch gerührt - und vielleicht sogar einem Stück Schokolade drinnen? Schmeckt am besten aus der Lieblingstasse! ? 6. 1. Unterstützung ist wichtig - findest du in deiner Nähe einen veganen Stammtisch? Auch auf Facebook und Instagram gibt es nette vegane Communities, die dich sicher gerne aufnehmen! ? 7. 1. Heute ist es an der Zeit, dir ein paar vegane Bücher zuzulegen, am besten Koch- und Backbücher, die dich besonders ansprechen (ich habe natürlich einen besonderen Tipp). In einer Buchhandlung bist du sicher überrascht, wieviel Auswahl es gibt. Auch in Bibliotheken wird man fündig! ? 8. 1. Wusstest du eigentlich, wie viele vegane Produkte es im normalen Supermarkt gibt? Nimm dir etwas Zeit, und geh bewusst durch die Gänge, um zu sehen, welche Alternativen zu den bisher verwendeten Produkten es gibt. Viele Supermärkte bieten ein eigenes veganes Sortiment an. Wenn du möchtest, mach dir eine Liste von den entdeckten Schätzen, damit du sie nicht wieder vergisst! ? 9. 1. Es wird Zeit - back deinen ersten veganen Kuchen! Ich empfehle Karottenkuchen oder Schokokuchen. ? 10. 1. Gibt es in deiner Nähe einen Gnadenhof für Tiere (keinen Zoo)? Ein Ausflug, bei dem man die Tiere trifft, die sonst keinen Platz in unserer Welt haben, ist eine herzerwärmende Erfahrung. Falls du keinen Gnadenhof in der Nähe hast, plane doch einen Ausflug für die nahe Zukunft - das wäre sicher ein toller Wochenendtrip. ? 11. 1. Sind deine Kosmetikprodukte vegan? Viele Firmen führen nach wie vor Tierversuche durch und benutzen tierische Produkte. Durchforste deinen Badezimmerschrank und suche online nach veganen Alternativen. Vielleicht möchtest du alte Produkte entsorgen, weitergeben oder selbst zu Ende verbrauchen - du entscheidest! ? 12. 1. Heute gibt's Pizza! Vielleicht sogar mit selbstgemachten Teig? Pizza schmeckt ohne Käse genauso gut, oder du belegst sie mit veganem Käse, Pesto oder selbstgemachten Hefeschmelz - yummy! ? 13. 1. Falls du dort noch nicht warst: Heute geht es in den Bio-Markt oder das Reformhaus! Auch, wenn man vielleicht gerade nichts kaufen will, alleine die Regale mit all dem veganen Wunderwerk anzustarren, ist wie ein Schaufensterbummel (für mich zumindest!). ? 14. 1. Warum erzählst du heute nicht mal jemandem bewusst, dass du vegan lebst? Immerhin hast du jetzt schon zwei Wochen geschafft! Vielleicht der besten Freundin, dem Papa oder dem netten Arbeitskollegen? Die persönlichen Gründe für den Umstieg zu erzählen ist immer eine gute Idee - aus dem Herzen spricht es sich am besten. ? 15. 1. Hurra, der Januar ist halb geschafft! Ein schöner Zeitpunkt, um sich ein Glas veganes Bier, veganen Wein oder Prosecco zu gönnen (Google ist da sehr schlau, welche Marken vegan sind). Wer nicht so auf Alkohol steht, genehmigt sich einen exotischen Fruchtsaft oder einen besonderen Tee! ? 16. 1. Auswärts essen: Besuch ein Restaurant und bestell dir tolles veganes Essen! Hier sind ein paar Tipps, wie das am besten auch in nicht-veganen Restaurant funktioniert. ? 17. 1. Ich liebe faules Brunchen am Wochenende. So kannst du dich gemütlich durch alle tollen veganen Frühstücksideen probieren. Wie wäre es heute mit Pancakes, Rührtofu oder selbstgemachtem Müsli? ? 18. 1. Grüne Smoothies sind toll. Es wird Zeit, einen zu mixen! Mit einer reifen Banane, einer kleinen Handvoll frischer Ananas, einer Handvoll Blattspinat, einer Prise Zimt, etwas Agavensirup und etwas Wasser oder Orangensaft trinke ich ihn am liebsten! ? 19. 1. Weißt du, wer sich über vegane Muffins freut? Genau, jeder! Darum beglücke deine Arbeits- oder Studienkollegen, die Nachbarn oder die Geschwister mit köstlichen selbstgebackenen Muffins. Rezeptideen findest du hier. ? 20. 1. Heute solltest du mal meine veganen Räuchertofuschnecken probieren. Sie haben bisher auch noch die größten Tofu-Skeptiker begeistert! Ideal, um sie an nichtsahnende Mitmenschen zu verfüttern... hahaha! ? 21. 1. Wie sieht es eigentlich in deinem Kleiderschrank aus - sind deine Schuhe aus Leder, dein Pulli aus Wolle? Manche behalten nicht-vegane Kleidungsstücke noch länger, andere wollen sie gar nicht mehr tragen. Übrigens auch ein guter Zeitpunkt, um sich online mal nach tollen veganen Stiefeln umzusehen! ? 22. 1. Ein veganes Sandwich ist schnell gemacht und schmeckt super. Dick belegt mit Avocado, gebratenem Räuchertofu, veganem Käse, Sprossen, Essiggurken - was das Herz begehrt! Eine Empfehlung meines Mannes M ist folgendes Sandwich: Schneide einen halben Block Räuchertofu in dünne Streifen und brate sie in einer Pfanne ohne Fett auf beiden Seiten sehr knusprig. Teile die Tofustreifen auf zwei Toastbrote auf, bestreiche zwei weitere Toastbrote mit veganem Pesto und belege sie mit Rucola und klappe die beiden Sandwiches zu. Am besten schmecken sie, wenn du sie noch in der Pfanne oder am Sandwichgrill knusprig toastest! ? 23. 1. Früher mochte ich Avocado überhaupt nicht, heute möchte ich in einer wohnen. Avocado-Sushi ist einfach einmalig, und du solltest es heute auf deinen Speiseplan setzen - entweder gekauft oder selbst gerollt! ? 24. 1. Zeit für einen Spaziergang durch die Natur, um ein paar Tiere zu beobachten. Auch wenn wir es manchmal vergessen - wir teilen unsere Welt jeden Moment mit Tieren, auch in der Stadt: Ich liebe es, Tauben beim Trinken zu beobachten oder Eichhörnchen am Baum zu entdecken! ? 25. 1. Tofu... nach den Räuchertofuschnecken hast du die erste Scheu sicher schon verloren! Zeit für veganes Schokoladenmousse, das wirklich fabelhaft schmeckt! Wie wäre es mit diesem Rezept? Anstatt des Lebkuchengewürz kannst du einfach eine Prise Zimt hinzugeben. ? 26. 1. Heute bist du tapfer: Kauf eine Gemüsesorte, die du noch nie probiert hast, und koche daraus ein köstliches Gericht - schon mal Pastinaken, Tompinabur, Grünkohl, Fenchel oder Schwarzwurzeln gegessen? Das Internet geht nur so über vor Tipps und Tricks, und vielleicht entdeckst du ja ein neues Lieblingsgericht? ? 27. 1. Viele Organisationen haben es sich zum Ziel gesetzt, dem Leid der Tiere ein Ende zu setzen. Warum nicht diese Arbeit unterstützen? Auch wenn die Spende noch so klein ist, sie wird geschätzt und in tolle Ergebnisse umgesetzt - jeder Cent hilft. ? 28. 1. Gibt es in deiner Stadt ein veganes oder vegetarischen Restaurant oder Cafe? Höchste Zeit, dort zu schlemmen! ? 29. 1. Salat ist gar nicht langweilig, das ist ein gemeines Vorurteil: Darum mach dir heute eine riesige Schüssel Salat. Ich liebe in meinem Salat grünen Salat, eine Handvoll Rucola, etwas Mais, weiße Bohnen, viel Avocado, geriebene Karotte, ein paar Cherry-Tomaten oder getrocknete Tomaten, knusprig gebratenen Räuchertofu und ein würziges Dressing mit Kürbiskernöl! Mhmmm. Oder wie wäre ein Nacho-Salat? ? 30. 1. Beglücke jemanden mit deinen veganen Kochkünsten - mit dem Rezept, das du am besten beherrscht! ? 31. 1. Den ersten Monat hast du geschafft: Schreib auf, was du an deinem veganen Lebensstil toll findest. Fühlst du dich anders, hast du leckere Dinge gegessen, ein neues Rezept gelernt? Und vergiss nicht, dir richtig kräftig auf die Schulter zu klopfen! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

biozentrale - Bio-Pionier mit tollem Onlineshop

23. Juni 2017 Deutschland is(s)t vegan 

biozentrale - Bio-Pionier mit tollem OnlineshopKommt dir die Marke biozentrale bekannt vor? Vielen wahrscheinlich erstmal nicht, obwohl es die ersten Produkte von biozentrale schon 1976 gab - ein wahrer Pionier in der Bioszene also. Die Produkte findest du tatsächlich aber in vielen Supermärkten, z.B. bei Rewe oder Edeka. Das Unternehmen fördert eigene Anbauprojekte und gibt sich selber deutliche strengere Richtlinien bei der Beschaffung von Rohstoffen und der Verarbeitung als die EU-Richtlinien es vorsehen. Sehr vorbildlich! Das Sortiment ist groß und wächst weiter: Produkte zum Kochen und Würzen, Brotaufstriche, Superfoods, Pasta, Müsli, asiatische Spezialitäten, Essig & Öle, Backartikel, Snacks und Süßigkeiten - die ganze Bandbreite wird angeboten. Unter dem Label ,,BioKids findet man für eine jüngere Zielgruppe passende Produkte wie Fruchtmus, Tomatensauce oder Bären-Pasta. Praktischerweise kann man all diese Produkte auch online im schön gemachten und übersichtlichen Online-Shop von biozentrale kaufen. Wer ganz gezielt nach ausschließlich veganen Produkten sucht, wird in der Kategorie ,,Vegane Welt fündig. Menschen, die auf Gluten verzichten, finden auch hierzu eine passende Kategorie. Bio- und Rezepteboxen Interessant sind auch die vielen angebotenen Bio-Boxen, z.B. die ,,Probier-Box-Vegan. Du kannst aus einer Menge thematisch zusammengestellter Boxen auswählen, von der ,,Smoothie-Mixbox über die ,,Studentenküche Vorratsbox bis hin zur ,,Orientalischen Genussbox. Super praktisch ist, dass du auch hier nach rein veganen Boxen filtern kannst. Außerdem werden noch Rezepte-Boxen angeboten, die 3 Rezepte und alle nötigen Zutaten (außer der frischen Ware) enthalten. Hier scheint es aber noch kein rein veganen Optionen zu geben. Der Onlineshop von biozentrale bietet außerdem eine Rezeptedatenbank und einen Blog. Ab 39,95 Euro kannst du übrigens Versandkostenfrei bestellen, außerdem gibt es 5 bzw. 10% Rabatt bei Bestellungen mit einem Wert von über 24,95 Euro bzw. 49,95 Euro. Proteinreiche Alternativen zu Getreidemehlen Interessant ist die Mehl-Abteilung. Klingt langweilig, oder? Ist es aber gar nicht, denn die meisten von uns verwenden regelmäßig Mehl zum Backen oder Kochen. Viele aber möchten kein Weizenmehl verwenden oder müssen (oder möchten) auf glutenhaltige Lebensmittel verzichten. Es lohnt daher mal ein Blick auf die Alternativen, und davon gibt es inzwischen einige, auch im Onlineshop von biozentrale, z.B.: - Kokosmehl - Amarantmehl - Quinoamehl - Kichererbsenmehl   Das Kokosmehl ist glutenfrei, besteht zu 100% aus der Kokosnuss, ist sehr proteinreich. Gut zu verwenden für exotische schmeckendere Backwaren, wo ein Hauch Kokos gut passt. Auf der Rückseite der Verpackung gibt es ein Rezept für Kokos-Mandel-Bällchen, klingen sehr lecker. Auch Quinoamehl ist glutunfrei und sehr proteinreich. Wie Quinoa ist auch Amaranth ein sogenanntes ,,Pseudo-Getreide (gehört biologisch nicht zu den Getreiden, wird aber ähnlich verwendet), das bei den Inkas als heiliges Wunderkorn galt, und dort ein Hauptnahrungsmittel darstellte. Der Name ,,Amaranth (kann mit oder ohne ,,h am Ende geschrieben werden) geht aufs griechische zurück: „amarantos“ bedeutet „unsterblich“. Quinoa und Amaranth haben in Sachen Nährwerte die Nase im Vergleich zu herkömmlichen Getreidesorten ganz weit vorne - nicht zuletzt als hervorragende Proteinquellen bei einer veganen Ernährung. Amaranth z.B. enthält viel Kalzium, Eisen und Magnesium, zudem wertvolle Fettsäuren, reichlich Ballaststoffe und eben Proteine. Absolut empfehlenswert, mal statt Weizen, Dinkel & Co. diese glutenfreien und gesunden Getreidealternativen auszutesten! Kichererbsenmehl eignet sich gut zur Bindung, aber auch als Grundlage für orientalische Gerichte wie Falafel, ist ebenfalls glutenfrei und reich an Protein. Ein Blick auf den Vergleich der Mehlsorten-Nährwerte zeigt, dass die Weizenalternativen sich durchaus sehen lassen können, mit einem höheren Protein- und Ballaststoffgehalt. Pro 100 g Kokos Quinoa Amaranth Kichererbsen Weizen Brennwert (Kalorien) 384 352 401 336 339 Eiweiß 21 g 15 g 16 g 19 g 14 g Kohlenhydrate 34 g 59 g 57 g 44 g 71 g Fett 9,9 g 5 g 8,8 g 5,9 g 2,5 g Gesättigte Fettsäuren 8,7 g 0,5 g 2,1 g 1,1 g 0,5 Ballaststoffe 28 g 6,6 g 16 g 16 g 3,5 g Wir haben mal was richtig leckeres aus Amaranthmehl gemacht: Das Rezept für den Amaranth Smoothie haben wir natürlich auch ausführlich für euch ausgeschrieben.  Gewinnspiel Wir verlosen 3 Backfreu(n)de-Boxen an unsere FANS, in der ihr u.a. zwei der gerade vorgestellten Mehlsorten findet und mehr.   Wie kannst du gewinnen? Sei Fan von Deutschland is(s)t vegan, nenne uns eine(n) Freund(in), der oder die gerne gemeinsam mit dir backt und hinterlasse einen netten Gruß! Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich auch jederzeit willkommen. Hinweis: Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am 29.06.2017 um 9 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 29.06.2017 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User ab 18 Jahren aus Deutschland, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.   Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit biozentrale. Vielen Dank für die Unterstützung. 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Heimische Superfoods vegan - 10 Superhelden aus der Region

17. Mai 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Deine Mutter kannte sie noch -  heimische vegane Superfoods. Wahre Nährstoffwunder müssen nicht vom anderen Ende der Welt stammen, denn ihr findet Sie auf dem Wochenmarkt, im Supermarkt oder beim Bauern umme Ecke. Wir haben für euch 10 vegane Superhelden aus heimischen Gefilden zusammengestellt. Wann sind vegane Foods eigentlich super? Wir bezeichnen solche Lebensmittel als ,,super, wenn sie gegenüber anderen vergleichsweise viel Vitamine oder Mineralstoffe enthalten. Entweder haben sie ihre Stärke bei einem ganz bestimmten Nährstoff oder sie sind ein komplettes Nährstoffwunder. Vegane Superfoods haben mit ihren exzellenten Nährstoffe und ihren sekundären Pflanzenstoffe eine besonders positive Wirkung auf unseren Körper. Leider machen viele sogenannte Superfoods eine sehr lange, CO2-lastige Reise zu uns oder sind sehr teuer. Deshalb zeigen wir euch jetzt traditionelle und heimische vegane Alternativen. Beerenfrüchte - mehr als lecker Wir können es gar nicht mehr abwarten! Sommerzeit ist nämlich Beerenzeit und dann können wir endlich wieder Himbeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren und Heidelbeeren  aus Omas Garten naschen. Solange uns niemand erwischt. Wenn ihr euch gerade durch die stacheligen Sträucher an die reifsten Früchte kraxelt, denkt an uns.  Mit ihren Anthocyanen (bläuliche Farbe) und ihren Vitaminladungen (K, B-Vitamine, C) sind Beeren perfekt fürs Gedächtnis, stärken die Immunabwehr und wirken anti-oxidativ sowie entzündungshemmend. Brokkoli - grüne Eleganz gegen Krebs Ich sage versehentlich ja immer auch zu Blumenkohl Brokkoli und weiß nicht warum. Bestimmt weil Brokkoli einfach so wichtig ist! Es enthält u.a. Calcium für die Knochen, Eisen und als sekundären Pflanzenstoff Sulforaphan (und andere Senfölglykoside). Sulforaphan klingt nicht nur edel, es wirkt auch elegant, z.B. präventiv gegen Krebs. Bitte Brokkoli sanft und sachlich behandeln. Am besten nur blanchieren oder wenig andünsten, damit die Superkräfte erhalten bleiben. Grünkohl und seine veganen Freunde Jetzt ist der Grünkohl-Hype langsam rum und mir schmeckt er immer noch nicht. Außer als Chips. However. Jedenfalls enthalten alle Kohlarten spannend viele Nährstoffe, obwohl sie so uncool sind. Grünkohl ist eben der Superstar darunter, aber auch seine Weiß-China-Rot-Spitz-Kohlfreunde haben es in sich. Unscheinbar, aber randvoll mit Eisen, Vitamin C, Vitamin K, Calcium und Magnesium . Portulak - Heimlicher Salat für zu Hause Portulak ist unser Geheimtipp, also psst. Leider ist er in Deutschland etwas in Vergessenheit geraten, aber gerade deshalb empfehlen wir euch das kleine grüne Küchenkraut für zu Hause. Portulak lässt sich nämlich easy auf der eigenen Fensterbank selber ziehen.  Mit seinem Gehalt an Kalium, Vitamin C, Magnesium und Omega-3 Fettsäuren ist er ein echter Alleskönner. Ihr könnt ihn als Gemüse, Kräuter oder Gewürz verwenden. Leinsamen - 90ies Trash-Hit Leinsamen sind echt 90er. Für die Traditionsbewussten unter euch also das perfekte Superfood. Wem all der moderne Food-Kram zu exotisch ist und Acai nicht mal aussprechen kann, good old Leinsamen! Als Öl, geschrotet oder ab ins Müsli. Leinsamen sind die besten Omega-3-Fettsäure-Lieferanten, gut für die Verdauung und blutzuckerstabiliserend. Außerdem enthalten sie den Phytonährstoff Lignan, welches krebspräventiv wirkt. Hanf - berauschend gesund Eben noch geraucht, jetzt im Müsli. Hanf ist so vielseitig wie ihr und oft noch unterschätzt. Als Samen, Milch oder Öl ist Hanf ein echtes Nährstoffwunder. Proteinreich, Omega-3-haltig und voller B-Vitamine, Calcium, Kalium und Eisen. Mit seinem süßen, leicht nussigen Geschmack eine wahrhaftig berauschende Entdeckung. Kräuter und Wildpflanzen für umme! Keine Angst vor der Natur! Eure Oma kannte noch die Apotheke ihres Gartens wie ihre Westentasche und pflegte zu sagen: Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen. Entwarnung: Ihr müsst heute keine Kräuterexperten mehr werden, um Löwenzahn, Bärlauch oder Brennnessel zu erkennen. Über diese drei stolpert ihr bei jedem (Wald-oder Feld-)Spaziergang und sie sind  heimisch und unheimlich heldenhaft. Kleinste Mengen dieser grünen Wunder am Wegesrand stecken voller Proteine, Eisen, Beta-Carotin, Bitterstoffe, Antioxidantien... einfach super. Und das alles kostenlos! Geschenkt von Mama Natur! Also raus mit euch. Am besten hunde-freie Wiesen Gebiete suchen. Folgendes könnt ihr aus den Blättern von Brennnessel, Löwenzahn und Bärlauch machen: Smoothies, Grüne Säfte, Salate, Pesto, Suppen. Hagebutte - mehr als Tee Ihr kennt Hagebutte nur als Tee oder Marmelade? Dann habt ihr was verpasst. Denn Hagebutten sind so gesund, wie sie sauer sind. Mit ihrem hohen Gehalt an Vitamin C sind sie tolle Immunstärker in der kalten Jahreszeit oder in Übergangszeiten. Hagebutten könnt ihr roh naschen (wenn spät geerntet sind sie süßer) oder aber als Chutneys oder im Dessert verarbeiten. Wusstet ihr, dass das Lied ,,ein Männlein steht im Walde von einer Hagebutte handelt? Wir nicht. Meerrettich - hot and healthy Unsere hotteste Wiederentdeckung des Jahres: Meerrettich. Mit zwei ,,E, zwei ,,R und zwei ,,T! Was den Meerrettich so hot macht: Senföle (Senfölglykoside), siehe Brokkoli. Diese wirken antibiotisch, d.h. Bakterien und Pilze werden abgetötet. Außerdem ist Meerrettich für seine antimutagene (DNA-schützend) Wirkung bekannt.   Pastinake – wieder heimisch geworden Kurzes Quiz vorweg: Wie unterscheidet ihr Pastinake von Petersilienwurzel? Richtig, bei der Pastinake ist der Stilansatz nach innen gewölbt, sie ist etwas weicher und süßlicher. Dieses wundervolle Wurzelgemüse ist eine wahre Wiederentdeckung. Sie fügt sich brav in Eintöpfe neben Karotten und Kartoffeln ein und wurde erfolgreich re-integriert in die heimische Küche. Gut so, denn Pastinake liefert ebenfalls die ganze Bandbreite an Nährstoffen.   Der Beitrag Heimische Superfoods vegan - 10 Superhelden aus der Region erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

TOP Produktneuheiten von der BIOFACH 2017 plus Gewinnspiel

5. März 2017 Deutschland is(s)t vegan 

TOP Produktneuheiten von der BIOFACH 2017 plus GewinnspielDie vegane Lebensweise verbreitet sich immer weiter. Wer heute im Supermarkt in die Regale schaut, der entdeckt eine Vielfalt an veganen Produkten. Ob Schokolade, Kekse, Knabbergebäck, verschiedenste Öle, herzhafte Aufstriche, Marmeladen, Müslis, Kokosprodukte, Limonade, Gemüsechips, „Fleisch- und Käsealternativen“ oder andere Leckereien. Aber wie finden diese Produkte den Weg in den Handel? Weltleitmesse BIOFACH in Nürnberg Eine wichtige Plattform ist die BIOFACH, die Weltleitmesse für biologische Lebensmittel, wo sich jährlich internationale Aussteller mit Produkten und Neuheiten präsentieren. Auf dieser Messe können sich Fachbesucher wie Einkäufer von Edeka, Rewe & Co. inspirieren lassen und für ihre Kunden neue Produkte entdecken und einkaufen. So konnten sich auch dieses Jahr über 2.500 internationale Aussteller aus den Bereichen Lebensmitteln, Getränke, Naturkosmetik und Naturwaren vorstellen. Für uns ist die BioFach mit der VIVANESS ein sehr wichtiger Treffpunkt. VEGAN und BIO gehören für uns zusammen und wir begrüßen es sehr, dass mehr vegane Bioprodukte auf den Markt kommen. Wir besuchen jedes Jahr die BioFach und entdecken für euch neue Produkte und Highlights. Und weil die Fachmesse nicht allen zugänglich ist, teilen wir heute unsere Impressionen mit euch. Noch mehr Quinoa, Algen & Superfoods Die diesjährige Messe war wieder einmal ein ganz besonderes Event. Mehr vegane Startups und Produktneuheiten mit guten und qualitativen Produkten. Uns ist insbesondere aufgefallen, dass es wieder viele Neuheiten auf Basis von Algen, Quinoa & Chia gab. Weiterhin beliebt sind Superfoods, vegane Convenienceprodukte, wenn es mal schnell aber gesund gehen muss. Unsere Highlights stellen wir euch natürlich vor und für euch gibt es diese und andere tolle Produkte zu gewinnen. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Aussteller, die uns hierbei unterstützen. Los geht es! Jackfrucht von Jacky F Exotisches Fruchtfleisch als Fleischalternative Julia begeisterte die Besucher mit Jacky F.  In Sri Lanka lernte sie die Jackfruit zum ersten Mal kennen und brachte die Superfrucht mit nach Hause. Wir werden Julia bald besuchen und euch im bald mehr berichten. Außerdem steht noch ein Rezept an, wo wir mit der Jackfrucht vegane Burger zaubern wollen. Nori- Snack von Kulau Bio-Nori- Snack von Kulau Die knusprigen Blätter von Kulau zergehen auf der Zunge und hinterlassen einen milden Meeresgeschmack. Der Snack besteht aus getrockneten Nori-Algenblättern (62 %), die nur mit Bio-Rapsöl und natürlichem Meersalz gewürzt sind und bei hohen Temperaturen geröstet werden. Ein gesunder Snack für alle Algenfans. Natürliches Spirulina-Blau Pulver von PureRaw Magic Blue - Natürliches Spirulina-Blau PureRaw präsentiert ein Pulver,  dass Speisen und Getränke ganz natürlich in ein intensives, magisches Blau färbt. Dafür sorgt das Phycocyanin, welches per Kaltextraktion aus der beliebten Spirulina-Mikroalge gewonnen wird. Instragramer erfreuen sich dieser Magie und können Lebensmittel in ein zauberhaftes ,,Magic Blue verzaubern. Neue Schokolade von iChoc Schokolade mit Kokosblütenzucker Wir können uns an kein Produkt von iChoc erinnern, was uns nicht geschmeckt hätte. Bislang kannte man iChoc als vegane ,,Milch-Schokolade, die sich geschmacklich kaum von den milchhaltigen Originalen unterscheiden ließ. Und nun die EXPEDITION-Serie mit den beiden neuen Sorten JUNGLE BITES und SUNNY ALMOND ohne Reisdrink in der Rezeptur. Stattdessen wurde mit Mandelnougat, Erdmandeln und Kokosblütenzucker gezaubert. Hier berichten wir defintiv ausführlicher und verlosen Naschpakete – versprochen! Crumble Mix von Biovegan Backen, kochen, binden und das einfach und schnell Bei BioVegan fühlt man sich wie Alice im Wunderland. Backzutaten, Saucen, Bindemittel, Geliermittel – beim Familienunternehmen findet jeder Kochfan das passende Produkt. Hier werden tierische Zutaten, Hefezusätze oder Laktose konsequent gemieden! Uns hat die Crumble Mix Schoko Sorte super gefallen. Am Stand auf der Messe haben wir uns satt gegessen und sind einfach begeistert. Kirschen und Margarine dazu und fertig ist der Streuselkuchen – bald dann mehr darüber. Leckere Aufstriche von NABA Quinoa, Gemüse, Sonnenblumenkerne…lecker! Wir haben NABA schon letztes Jahr entdeckt und waren begeistert von ihrem großen Sortiment. Cremesuppen, Pasta- und Reissaucen, Grillsaucen, Fertiggerichte, Eintöpfe und tolle Aufstriche. Wir haben einiges zum Testen mitgenommen und werden sicherlich über die Suppen und Aufstriche mehr berichten. Knackige Levantiner Nüsse to go – genial! Knackige Levantiner Nüsse to go – genial! Die Haselnuss zum Glück – das kennen wir schon von Haselherz. Nun bringen die sympatischen Gründerinnen zwei neue Sorten Haselnüsse im Gewürzmantel auf den Markt. Und beide Sorten sind reich an Omega-3-Fettsäuren, reich an Vitamin E und eine tolle Ballaststoff- & Magnesiumquelle. Praktisch eingetütet in 20g Packungen – ideal für unterwegs. Nachteil – Suchtpotenzial ziemlich groß! Neue Produkte von Happy Cheeze Happy Cheeze mit happy Cheese „Aber ohne Käse kann ich nicht leben“ – der letzte Kampf eines Veggies auf dem Weg ins vegane Abenteuer. Die gute Nachricht, du kannst loslassen und dich verwähnen lassen, denn es gibt Happy Cheeze.  Cashewkerne, Wasser, pinkes Himalayasalz, Gewürze je nach Sorte und Fermentationsbakterien. Der Cheeze bekommt den einzigartigen Geschmack durch die Fermentation der Cashewkerne und der anschließenden Veredelung, die mehrere Monate dauern kann. Unsere Highlights: Die Happy White Camembert-Alternative und die Sorte Spirulina-Chilli. Und pssst: Für alle Buttermilchfans – es gibt nun auch die BUDDAMÜLCH! Matcha-Anis Tee von Simply Chai Inspiriert durch den indischen Massala Tee Simply Chai ist als Instant Chai-Tee einfach zuzubereiten, wenn man seinen perfekten Chai genießen möchte, ohne vorher stundenlang Gewürze einkochen zu müssen. Da nicht nur dem Inder die ,,Kuh heilig ist verzichtet auch Simply Chai auf die tierische Bestandteile. Und auch Casein oder Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren haben in einem perfekten Chai nichts zu suchen. Eine Innovation ist die Sorte Matcha Anis, den wir mit Reis- oder Hafermilch empfehlen. Wunderbar! Wirsingchips von der Biozentrale Neue Sorten Wirsing Chips Letztes Jahr haben wir auf dem Stand der Biozentrale die Gemüse – und Süsskartoffelchips probiert. Insbesondere die Rote Bete Chips haben es uns begeistert. Jetzt durften wie die neue Sorte Wirsing probieren – mega grün, knusprig und lecker. Es wird drei Sorten geben – lasst euch überraschen! Fruchtige Chlorella – die Algenperlen aus deutscher Ernte Wir haben auf der veganen Erlebniswelt auch das Team von Evergreen-Food kennengelernt. Neben Öl, Pulver und Kapseln gibt es die Algenperlen aus deutscher Ernte mit fruchtigem Heidelbeergeschmack. Die eignen sich ideal zum Garnieren von Desserts, Salaten und exotischen Gerichten. Das Powerteam hat noch viel vor – wir sind gespannt und bleiben dran. Schamamen Schokolade von Mindsweets Hochwertige Schokolade mit Kokosblütenzucker Es gibt Momente, die sind einmalig. Es gibt sie tatsächlich, die Liebe auf den ersten Blick. So ging es uns mit dem Schoko-Schamanen von Mindsweets. Die schöne Tafel enthält min. 60% Kakao und besteht ausschließlich aus reinen, hochwertigen Zutaten: Kokosblütenzucker, Kakaopulver und Kakaobutter. Sie enthält keine Zusatzstoffe und Aromen und ist glutenfrei und vegan. Durch langes Mahlen entsteht auf natürliche Weise ein feiner Schmelz - ganz ohne auf Lecithin oder andere Emulgatoren zurückgreifen zu müssen. Die solltet ihr unbedingt mal probieren! Und noch mehr Highlights… Wir könnten die Liste immer weiterführen und sind wirklich begeistert von den Produkten der diesjährigen BioFach 2017. Beim Neuheitenstand, auf der veganen Erlebniswelt in Kooperation mit dem VEBU und in der großen Halle der VIVANESS haben wir noch mehr für euch entdeckt. Dazu dann in den nächsten Wochen mehr. Und weil ihr nicht dabei sein konntet verlosen wir  ein wundervolles Paket aus den Produkthighlights aus diesem Jahr. Wir sind selbst neidisch – aber wir gönnen es euch! Mit dabei sind: - Gemüsechips von der Biozentrale  - Crumple Mix von Biovegan - Fruchtkekse von Freche Freunde - Trinkschokolade mit Pfefferminzgeschmack von Koawach - Tee von Simply Chai  - Low Carb Müsli von WYLD - Bittrio Kräuterelixier von HERBARIA - Ei-Ersatz von My EY  - Brotaufstrich Tomate von NABA - Mandel Creme von tasteandstories - Kokosnussöl von Tropicai - Maulbeeren in einer Dose Miassequoia - Sesam Chili Aufstrich von Schalotti - Riegel Rote Beete und Goji von Simply Raw - Banane-Mango-Chia Topping von Grünes Herz  - Nuss Aufstrich von Hasel Herz - Kokos Schokolade von Chocqlate - Schokolade Rosenöl von Benjamissimo - Schokolade von iChoc - Nüsse  von von Hasel Herz - Vitamin C Drops von YumEarth - Schoko Schamane von Mindsweets - Maulbeeren von PureRaw - Coconut Chips von Veganz  Wie kannst du gewinnen? Wenn du auf Facebook Fan von Deutschland is(s)t vegan bist, v erlinke entweder einen Freund oder eine Freundin auf Facebook, der/­­die (mit)naschen darf und hinterlasse einen netten Gruß! Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich auch jederzeit willkommen. Hinweis: Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am am 15.03.2017 um 9 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 15.03.2017 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User ab 18 Jahren aus Deutschland, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.     Der Beitrag TOP Produktneuheiten von der BIOFACH 2017 plus Gewinnspiel erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegan ins Jahr 2017 - mit Kalender!

30. Dezember 2016 Totally Veg! 

Ich feiere am 1. 1. 2017 meinen achten veganen Jahrestag! Eine liebe Leserin, die gerne auf Vegan umsteigen möchte, hat mich gefragt, ob es den veganen Kalender für Jänner (Januar für euch Nicht-Österreicher) wieder gibt. Ja, er ist wieder da und upgedatet! 31 vegane Aktivitäten für den ersten Monat des Jahres warten auf euch - er ist für alle gedacht, die einfach mal probieren wollen, wie sich ein veganes Leben so anfühlt. Warum nicht also vegan ins Jahr 2017 starten? Ihr könnt euch den Kalender hier downloaden und ausdrucken, und ihn in eurem Zimmer oder Büro aufhängen, zum Ausstreichen und Liebhaben - dann ist der Jänner auch so schnell um und ihr habt bereits einen veganen Monat geschafft! ? 1. 1. Hurra, heute beginnt der Rest deines Lebens, gratuliere! Da du heute vermutlich noch etwas müde bist, beginnen wir ganz locker: Koch aus den Dingen, die in deiner Küche sind, ein super-einfaches veganes Gericht. Wie wäre es mit Spaghetti mit Tomatensauce oder mit Knoblauch und Olivenöl, Reis mit Gemüse und Bohnen, Bratkartoffel mit Ketchup, simple Bohnensuppe mit Tomaten? Einfach soll es sein und vegan natürlich! ? 2. 1. Durchforste deine Küche um zu sehen, was du für dein neues veganes Leben alles noch brauchst. Hier findest du ein paar Ideen, was in meinem Vorratsschrank so herumsteht. Mach dir eine Liste und ab in den Supermarkt! ? 3. 1. Schau dir einen Film über Massentierhaltung z. B. auf Youtube von PETA an - es tut weh, aber diese Bilder vergisst man nicht so schnell. Sie können dir helfen, wenn du dich manchmal fragst, warum du das eigentlich tust. Weinen erlaubt. ? 4. 1. Heute geht es um ein wichtiges Thema: Milch. Magst du Soja-, Hafer-, Reis-, Mandel-, Dinkel-  oder Kokos-Milch? Probiere dich durch ein paar Sorten durch - jede schmeckt anders, auch verschiedene Marken können ganz verschieden sein! Vielleicht möchte ein Freund oder eine Freundin gemeinsam mit dir verkosten? Welche passt in den Kaffee, was ist lecker im Müsli? Und nicht auf die tollen Geschmacksrichtungen wie Schoko oder Vanille vergessen! ? 5. 1. Nachdem du deine Lieblingsmilch gefunden hast, koch dir eine heiße vegane Schokolade: Mit 1 - 2 TL Kakaopulver, 1 EL Zucker oder Agavendicksaft, einer Prise Zimt, in 250 ml heiße vegane Milch gerührt - und vielleicht sogar einem Stück Schokolade drinnen? Schmeckt am besten aus der Lieblingstasse! ? 6. 1. Unterstützung ist wichtig - findest du in deiner Nähe einen veganen Stammtisch? Auch auf Facebook und Instagram gibt es nette vegane Communities, die dich sicher gerne aufnehmen! ? 7. 1. Wusstest du eigentlich, wie viele vegane Produkte es im normalen Supermarkt gibt? Nimm dir etwas Zeit, und geh bewusst durch die Gänge, um zu sehen, welche Alternativen zu den bisher verwendeten Produkten es gibt. Viele Supermärkte bieten ein eigenes veganes Sortiment an. Wenn du möchtest, mach dir eine Liste von den entdeckten Schätzen, damit du sie nicht wieder vergisst! ? 8. 1. Es ist Sonntag, du hast Zeit - back deinen ersten veganen Kuchen! Ich empfehle Karottenkuchen oder Schokokuchen. ? 9. 1. Heute ist es an der Zeit, dir ein paar vegane Bücher zuzulegen, am besten Koch- und Backbücher, die dich besonders ansprechen (wie wäre es mit diesem hier?). In einer Buchhandlung bist du sicher überrascht, wieviel Auswahl es gibt. Auch in Bibliotheken wird man fündig! ? 10. 1. Gibt es in deiner Nähe einen Gnadenhof für Tiere (keinen Zoo)? Ein Ausflug, bei dem man die Tiere trifft, die sonst keinen Platz in unserer Welt haben, ist eine herzerwärmende Erfahrung. Falls du keinen Gnadenhof in der Nähe hast, plane doch einen Ausflug für die nahe Zukunft - das wäre sicher ein toller Wochenendtrip. ? 11. 1. Sind deine Kosmetikprodukte vegan? Viele Firmen führen nach wie vor Tierversuche durch und benutzen tierische Produkte. Durchforste deinen Badezimmerschrank und suche online nach veganen Alternativen. Vielleicht möchtest du alte Produkte entsorgen, weitergeben oder selbst zu Ende verbrauchen - du entscheidest! ? 12. 1. Heute gibt's Pizza! Vielleicht sogar mit selbstgemachten Teig? Pizza schmeckt ohne Käse genauso gut, oder du belegst sie mit veganem Käse, Pesto oder selbstgemachten Hefeschmelz - yummy! ? 13. 1. Falls du dort noch nicht warst: Heute geht es in den Bio-Markt oder das Reformhaus! Auch, wenn man vielleicht gerade nichts kaufen will, alleine die Regale mit all dem veganen Wunderwerk anzustarren, ist wie ein Schaufensterbummel (für mich zumindest!). ? 14. 1. Warum erzählst du heute nicht mal jemandem bewusst, dass du vegan lebst? Immerhin hast du jetzt schon zwei Wochen geschafft! Vielleicht der besten Freundin, dem Papa oder dem netten Arbeitskollegen? Die persönlichen Gründe für den Umstieg zu erzählen ist immer eine gute Idee - aus dem Herzen spricht es sich am besten. ? 15. 1. Ich liebe faules Brunchen am Wochenende. So kannst du dich gemütlich durch alle tollen veganen Frühstücksideen probieren. Wie wäre es heute mit Pancakes, Rührtofu oder selbstgemachtem Müsli? ? 16. 1. Auswärts essen: Besuch ein Restaurant und bestell dir tolles veganes Essen! Hier sind ein paar Tipps, wie das am besten auch in nicht-veganen Restaurant funktioniert. ? 17. 1. Grüne Smoothies sind toll. Es wird Zeit, einen zu mixen! Mit einer reifen Banane, einer kleinen Handvoll frischer Ananas, einer Handvoll Blattspinat, einer Prise Zimt, etwas Agavensirup und etwas Wasser oder Orangensaft trinke ich ihn am liebsten! ? 18. 1. Hurra, der Januar ist halb geschafft! Ein schöner Zeitpunkt, um sich ein Glas veganes Bier, veganen Wein oder Prosecco zu gönnen (Google ist da sehr schlau, welche Marken vegan sind). Wer nicht so auf Alkohol steht, genehmigt sich einen exotischen Fruchtsaft oder einen besonderen Tee! ? 19. 1. Weißt du, wer sich über vegane Muffins freut? Genau, jeder! Darum beglücke deine Arbeits- oder Studienkollegen, die Nachbarn oder die Geschwister mit köstlichen selbstgebackenen Muffins. Rezeptideen findest du hier. ? 20. 1. Heute solltest du mal meine veganen Räuchertofuschnecken probieren. Sie haben bisher auch noch die größten Tofu-Skeptiker begeistert! Ideal, um sie an nichtsahnende Mitmenschen zu verfüttern... hahaha! ? 21. 1. Wie sieht es eigentlich in deinem Kleiderschrank aus - sind deine Schuhe aus Leder, dein Pulli aus Wolle? Manche behalten nicht-vegane Kleidungsstücke noch länger, andere wollen sie gar nicht mehr tragen. Übrigens auch ein guter Zeitpunkt, um sich online mal nach tollen veganen Stiefeln umzusehen! ? 22. 1. Ein veganes Sandwich ist schnell gemacht und schmeckt super. Dick belegt mit Avocado, gebratenem Räuchertofu, veganem Käse, Sprossen, Essiggurken - was das Herz begehrt! Eine Empfehlung meines Mannes M ist folgendes Sandwich: Schneide einen halben Block Räuchertofu in dünne Streifen und brate sie in einer Pfanne ohne Fett auf beiden Seiten sehr knusprig. Teile die Tofustreifen auf zwei Toastbrote auf, bestreiche zwei weitere Toastbrote mit veganem Pesto und belege sie mit Rucola und klappe die beiden Sandwiches zu. Am besten schmecken sie, wenn du sie noch in der Pfanne oder am Sandwichgrill knusprig toastest! ? 23. 1. Früher mochte ich Avocado überhaupt nicht, heute möchte ich in einer wohnen. Avocado-Sushi ist einfach einmalig, und du solltest es heute auf deinen Speiseplan setzen - entweder gekauft oder selbst gerollt! Wie wäre es mal mit Quinoa-Sushi? ? 24. 1. Zeit für einen Spaziergang durch die Natur, um ein paar Tiere zu beobachten. Auch wenn wir es manchmal vergessen - wir teilen unsere Welt jeden Moment mit Tieren, auch in der Stadt: Ich liebe es, Tauben beim Trinken zu beobachten oder Eichhörnchen am Baum zu entdecken! ? 25. 1. Tofu... nach den Räuchertofuschnecken hast du die erste Scheu sicher schon verloren! Zeit für veganes Schokoladenmousse, das wirklich fabelhaft schmeckt! Wie wäre es mit diesem Rezept? Anstatt des Lebkuchengewürz kannst du einfach eine Prise Zimt hinzugeben. ? 26. 1. Heute bist du tapfer: Kauf eine Gemüsesorte, die du noch nie probiert hast, und koche daraus ein köstliches Gericht - schon mal Pastinaken, Tompinabur, Grünkohl, Fenchel oder Schwarzwurzeln gegessen? Das Internet geht nur so über vor Tipps und Tricks, und vielleicht entdeckst du ja ein neues Lieblingsgericht? ? 27. 1. Viele Organisationen haben es sich zum Ziel gesetzt, dem Leid der Tiere ein Ende zu setzen. Warum nicht diese Arbeit unterstützen? Auch wenn die Spende noch so klein ist, sie wird geschätzt und in tolle Ergebnisse umgesetzt - jeder Cent hilft. ? 28. 1. Gibt es in deiner Stadt ein veganes oder vegetarischen Restaurant oder Cafe? Höchste Zeit, dort zu schlemmen! ? 29. 1. Salat ist gar nicht langweilig, das ist ein gemeines Vorurteil: Darum mach dir heute eine riesige Schüssel Salat. Ich liebe in meinem Salat grünen Salat, eine Handvoll Rucola, etwas Mais, weiße Bohnen, viel Avocado, geriebene Karotte, ein paar Cherry-Tomaten oder getrocknete Tomaten, knusprig gebratenen Räuchertofu und ein würziges Dressing mit Kürbiskernöl! Mhmmm. Oder wie wäre ein Nacho-Salat? ? 30. 1. Beglücke jemanden mit deinen veganen Kochkünsten - mit dem Rezept, das du am besten beherrscht! ? 31. 1. Den ersten Monat hast du geschafft: Schreib auf, was du an deinem veganen Lebensstil toll findest. Fühlst du dich anders, hast du leckere Dinge gegessen, ein neues Rezept gelernt? Und vergiss nicht, dir richtig kräftig auf die Schulter zu klopfen! Eine sehr freundliche Kuh am Gnadenhof Gut Aiderbichl Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Hotel Nicolay Zeltingen – Vegan unterwegs an der Mosel

3. November 2016 veganwave 

Hotel Nicolay Zeltingen – Vegan unterwegs an der MoselEigentlich wollten wir das lange Novemberwochenende nutzen, um einen Surf-Kurztrip zu unserem „Homespot“ Gran Canaria zu machen – aber die Windvorhersage war wenig vielversprechend. Also Plan B: Biken an der Mosel. Freunde von uns waren bereits in Zeltingen und hatten eine wunderbare Zeit an der Mosel in einem Hotel mit veganen Köstlichkeiten verbracht. Ihrem Tipp folgend haben wir schnell im Hotel Nicolay gebucht, Bikes eingepackt und los gings. Über einen Zwischenstopp nach Andernach, um dort den höchsten Kaltwassergeysir der Welt zu erleben (inkl. Geysir-Zentrum-Besuch und Bootsfahrt zur Geysir-Insel, insgesamt ca. 1,5 h – wirklich sehr lohnenswert), Geysir Andernach ging es dann weiter zum Hotel in Zeltingen. Das Hotel ist von 1881 und liegt mega idyllisch an der Mosel. Wir hatten ein Zimmer mit Balkon und Blick auf die Mosel gebucht. Eine Straße geht direkt vor dem Hotel vorbei, und ich sah schon meine Nachtruhe schwinden. Aber war alles überhaupt kein Problem, die Fenster sind gut dicht und alles war bestens. mit Sonnenterrasse Der Blick morgens aus dem Fenster auf die Mosel ist einfach großartig. Blick vom Balkon Man merkt, dass das Hotel aus 1881 ist: der Boden knarrt, einige Bereiche sind mit alten, schönen Schränken geschmückt und irgendwie hat es den Flair von „früher“ (als ich in das Haus kam, meinte ich nur: das ist und riecht wie bei Opa früher). Unser Zimmer war einfach, aber alles vorhanden. Was mich besonders gefreut hat: die Seife war extra vegan! vegane Seife Räder kann man in einer Garage separat parken, das ist praktisch und sicher. Wir hatten richtig Glück mit dem Wetter, trocken und insbesondere nachmittags schön sonnig. Dadurch konnten wir 2 schöne ausgedehnte Bike Touren durch tolle Waldlandschaften und natürlich auch durch die Weinberge machen. Mich haben insbesondere die Herbstfarben begeistert. Die Bike-Strecken können so ausgewählt werden, dass sie anspruchsvoll sind oder einfach nur flach an der Mosel entlanggehen. ganz schön steil die Weinberge Idylle pur entlang der Mosel Sightseeing ist dabei inklusive, ob hoch oben von den Weinberghängen die Aussicht bis hin zu den putzigen Dörfern und Städten, wie z.B. Bernkastel-Kues. Bernkastel-Kues Bernkastel-Kues Aber jetzt zum Essen im Hotel Nicolay. Seit 2012 ist der Besitzer und Koch Johannes Nicolay  selbst vegan und hat mit dem Hotel-eigenen Restaurant ,,Die Weinstube - nachhaltig genießen einen Ort geschaffen, an dem ausschließlich vegane Speisen angeboten werden. Das Hotel bietet in einem anderen Teil des Hauses auch noch nicht-vegane Speisen an, aber wer in die Weinstube kommt, dem wird nur Veganes serviert. Wir hatten das komplett vegane Programm bestellt, d.h. Halbpension: Übernachtung mit Frühstück 59 Euro/­­Person plus 22 Euro/­­Person für das Abendmenü in der Weinstube. Wer das Abendmenü nicht mitbestellt, kann von der Weinstuben-Karte wählen. Hier die derzeitige Herbstvariante immer wieder wechseln über das Jahr Beim Frühstück gibt es eine Riesenauswahl von veganen Leckereien, aber auch Nicht-Veganer kommen auf ihre Kosten. Aber man hat hier das Gefühl, dass wirklich auch mengenmäßig das vegane Angebot im Vordergrund steht. Von herzhaften und süßen Aufstrichen, Antipasti, veganen Käse-und Wurstsorten, verschiedenen sehr schmackhaften Müslis, frischem Obst, veganem Joghurt und veganen Milchsorten, tollen Körnerbroten bis hin zum Selbermalen von Schrot ist alles reichlich vorhanden. vielfältig und reichhaltig von süß bis herzhaft Beim Abendessen wurde vorab Baguette (helles und dunkles) mit Alsan gereicht- war das schön, dass auch Veganer ohne Nachfragen, was drin ist, ganz entspannt diese Vorabkleinigkeit genießen können. Es gab ganz großartige Highlights bei einzelnen Gängen, wie z.B. die Lasagne, eine Geschmacksexplosion, ich habe sie inhaliert. Sie war nicht wie eine „normale“ Lasagne, sondern Bestand aus verschiedenen Gemüseschichten wie Sellerie, Kohlrabi, Zucchini, mit einer Thymian Tomatensauce und Pecannussbechamel, dazu noch eine Jus aus roter Beete. Ich vermute, er hat noch zig andere Gewürze verwendet. Ein weiteres Highlight waren gebackene Auberginenscheiben auf einer Safransauce, hier war auch nicht alles „normal“, sondern irgendwie auch Kräuter mit dabei, die einfach toll harmonierten. sehr fein Bei einem Salat gab es eine Geschmacksverstärkung durch Matcha-Lemon-Dressing. frisch und mit vielen lokalen Kräutern zubereitet Absolute Dessertkrönung ist sein „Snickers“-Eis, cremig, karamellig, einfach nur genial. cremiges Snickerseis Einige wenige Gänge hatten mir nicht so zugesagt haben, aber das ist halt Geschmackssache. Da es aber von allem mehr als reichlich gab, war das wirklich nicht tragisch und mindestens ein Highlight war immer dabei. Was wir nicht probiert haben, aber wohl eine tolle Hausspezialität ist, sind die von Johannes Nicolay selbst gezüchteten Shiitakepilze, denen man direkt aus der Weinstube durch ein Glasfenster im Boden beim Wachsen zusehen kann. Johannes Nicolay setzt auf Nachhaltigkeit und bezieht Kräuter und Gemüse aus der Umgebung. Ein weiterer Pluspunkt aus meiner Sicht. Zusätzlich mittags gibt es das Sonnenuhr – Fast Food Vegan. Fast Food Karte (Auszug) Nach einer Radtour haben wir uns direkt 2 Burger und extra Pommes gegönnt, danach konnten wir nicht mehr piep sagen, so pappsatt. Der „Vishburger“ mit Cocktailsauce war mega lecker. Visburger Der Gartenburger war gut, hatte aber in der Geschmackskombi durch den sehr dicken Bohnenpatty und einer Tomatesauce mit Oregano für meinen Geschmack einen zu starken Kontrast. Gemüseburger Die noch zugereichten Saucen als Dip für die Kartoffelecken bzw. Pommes waren sehr lecker, aber für meinen Geschmack etwas zu exotisch für die Kartöffelchen. Feine Saucen Man merkt, dass der Koch unheimlich liebend gern Gewürze austestet und sehr kreativ ist. Das bewundere ich sehr und habe mir einige Rezeptinspirationen von ihm geholt. Ach ja, die gesamte Getränkekarte ist auch vegan in der Weinstube. Auf der Karte gibt es das gesamte Spektrum, Weine von trocken bis lieblich, rot und weiß, Sekt, Liqueure mit verschiedenen Geschmacksrichtungen, Biere etc. Getränkekarte Der sehr freundliche Vater von Johannes Nicolay hat uns noch Tipps für eine Weinprobe im Hof Heinrichshof gegeben, der durch seine Produktionsart veganen Wein herstellt. Dort hatten wir eine sehr interessante und auch leckere Weinprobe, vom trockenen Riesling bis zum süßlichen Dessertwein war alles dabei. Wir haben dann auch direkt ein paar Flaschen für zu Hause eingepackt :-). Verkostung veganer Wein vom Heinrichshof Die Bedienung im Hotel Nicolay Zeltingen war übrigens großartig, z.B. Karina, die uns auch ihren selbstgemachten veganen Schoko-Minz Liqueur zum Probieren gegeben hat. Mit den Liqueuren werden auch die veganen Eis-Becher dekoriert. Diese konnten wir leider nicht mehr probieren, so viel Essen am Tag ging einfach nicht mehr. Wer dann immer noch nicht satt ist, kann sich Sonntags ab 11.00 Uhr beim rein veganen Brunch den Bauch vollschlagen (zu der Zeit waren wir Radfahren und haben leider das Angebot nicht wahrnehmen können). Danke an die Familie Nicolay, für den Mut und die Kreativität, vegane Köstlichkeiten auf hohem Niveau anzubieten! Schaut Euch auch mal auf der facebook-Seite um: Hotel Nicolay. Johannes Nicolay hat auch bereits auf der Hotel- und Gastronomie Generalversammlung in Leipzig für 1500 Leute vegan gekocht, beeindruckend, oder abboniert seinen youtube Kanal! Wir kommen definitiv wieder ins Hotel Nicolay Zeltingen! Sonnenuhr Der Beitrag Hotel Nicolay Zeltingen – Vegan unterwegs an der Mosel erschien zuerst auf veganwave.

Ein WOW Gefühl mit den neuen Chia-Samen Fruchtsaftgetränken + Gewinnspiel

8. Oktober 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Ein WOW Gefühl mit den neuen Chia-Samen Fruchtsaftgetränken + GewinnspielIsst du noch oder trinkst du schon? Als ich mich vor vielen Jahren mit der veganen Ernährung beschäftigte, lag der Fokus ganz deutlich auf die beliebten „Alternativen“. Was esse ich statt Fleisch? Wie ersetze ich die Milch? Welche Aufstriche schmecken gut? Und wo finde ich ein Produkt, was dem Käse zumindest ein wenig ähnelt? Dann verstand ich (und so geht es sicher vielen von euch), die vegane Ernährung besteht ganz einfach aus ganz viel Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen etc. Mit dieser Einsicht entdeckte ich die neue „gesunde“ vegane Ernährung für mich und die Entdeckungsreise ging los. Rohkost, Entsaften, Smoothies, Superfoods, Clean Eating, das waren plötzlich meine neuen Begleiter. Und es wurde immer exotischer; Quinoa, Leinsamen, Chia, Moringa, Algen, Lupine …Wer fühlt sich gerade angesprochen? Mag sein, viele werden das als riesen Hype halten. Wirsing und Rotkohl sind manchmal ja auch total exotisch, wenn man vorher nicht mal wusste, ob es sich um Gemüse oder Obst handelt. Großer Trend: Säfte in den Kühlregalen Dann kamen andere kreative Menschen auf die Idee: Lasst uns doch die gesunden Zutaten mixen, mischen und in schönen Flaschen abfüllen. „Gesund to Go“ ist das neue vegan. Wer kennt nicht den Anblick der Kühlregale in den Obst- und Gemüseabteilungen der Supermärkte? Erst zwei Sorten, dann fünf, heute sind es manchmal über 20 Sorten an Smoothies, kaltgepressten Säften und fertige Proteinshakes. Die Qual der Wahl…Aber ich will mich nicht beschweren, ganz im Gegenteil. Ich bin ein großer Fan! Und vor einigen Wochen entdeckten wir die neuen Fruchtsäfte von WOW und konnten es nicht glauben. Fertige Fruchtsäfte mit Chia,  welche in Wasser eingeweicht und mit den frischen Säften vermischt werden. Wau, ca. 11g Chia-Samen befinden sich in einer Flasche, das sind mehr als 2/­­3 der empfohlenen Tagesmenge. POWER PUR! Alle Säfte sind glutenfrei, frei von Gentechnik, ohne künstliche Farbstoffe oder Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe und Zuckerzusätze sind auch fehl am Platz. Alles natürlich und 100% vegan. Und weil das den Machern nicht reichte, gibst die Powerdrinks kaltgepresst, damit die Vitamine auch da bleiben, wo sie hingehören. Vorteile von Chia-Samen im Überblick: -  B-Vitamine (wichtig für viele Stoffwechselvorgänge) -  Mineralstoffe (Reich an Calcium, Eisen,Magnesium, Zink und  Kupfer) -  Ballaststoffe (wichtig für Darmgesundheit) -  Hoher Gehalt an Omega-3-Fettsäuren (wichtig für Gehirnentwicklung, Herzfunktionen & Sehkraft) - Glutenfrei und enthalten viele Antioxidantien Chiasäfte für 2 Wochen Chia Samen sind mittlerweile in aller Munde. Die kleinen Samen aus Süd- und Mittelamerika haben einen sehr hohen Nährstoffgehalt und sind vielseitig einsetzbar. Ihr hoher Gehalt an Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren, welche der Körper nicht selbst herstellen kann, sowie an Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien macht Chia zum absoluten veganen Superfood. Bei sovielen Vorteilen lag es schnell auf der Hand, wir machen eine 2-Wochen-Challenge und frühstücken statt Brot, Müsli und selbstgemachte Smoothies einfach mal die neuen Chiasäfte. Da es vier Sorten gibt, wurde das Experiment auch nicht langweilig. Vier Geschmacksrichtungen - Heidelbeere, Birne & Zitrone - Orange, Mango & Karotte (meine Lieblingssorte, super fruchtig und erfrischend, vielleicht weil die Samen vorher im Orangensaft und nicht im Wasser eingeweicht werden ;-)) - Wassermelone & Granatapfel - Apfel, Spinat & Kiwi Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Aber die Mischungen sind wirklich alle sehr gelungen, kreativ und exotisch. Ganz weit vorne lag geschmacklich Orange, Mango & Karotte gefolgt von Wassermelone & Granatapfel. Wirkliche enge Freunde wurden wir alle nicht mit Apfel, Spinat & Kiwi. Obwohl die Zutaten wirklich frisch und toll sind, gemischt mit Chiasamen, naja, das muss man einfach mögen. Wir sind begeistert von der Idee fertige Chia Fruchtsäfte einkaufen zu können. Das Umrühren abends vor dem Schlafengehen, damit die Samen nicht kleben, ist schon manchmal nervig. Die eingeweichten Chia Samen von WOW bleiben knackig, machen sehr schnell satt und verleihen dem Getränk eine dickflüssige Konsistenz - optimal für ein sättigendes und leckeres Frühstück oder als eine kleine Mahlzeit zwischendurch. Der einzige Kritikpunkt: Nach zwei Wochen hatten wir ganz schön viel Plastikmüll bei uns gesammelt. Für die Zukunft würden wir uns die WOW Säfte in Flaschen wünschen. Das geben wir den Machern gerne weiter. Aktuell gibt es die leckeren Säfte in der 250 ml Packung für 2,89 EUR (UVP)  bei Kaisers Tengelmann, EDEKA Südwest und Veganz.   *** GEWINNSPIEL *** Wir verlosen 5 Sets mit jeweils allen 4 Sorten der WOW Säfte. Dann könnt ihr euch selbst überzeugen. Wer will gewinnen? Dann sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan. Kommentiere diesen Artikel oder like und kommentiere den Post auf Facebook und sag uns, warum du die WOW Säfte probieren möchtest und wer mitnaschen darf.  Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am 17.010.2016 um 9 Uhr. Die Gewinner werden ab dem 17.10.2016 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.  Viel Glück! Danke Wow Food & Drinks für die Produkte und dem Bildmaterial.  Der Beitrag Ein WOW Gefühl mit den neuen Chia-Samen Fruchtsaftgetränken + Gewinnspiel erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Das Superfood: Die Kokosnuss - wir stellen euch unsere Top 10 Produkte vor + Gewinnspiel

9. Juli 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Das Superfood: Die Kokosnuss - wir stellen euch unsere Top 10 Produkte vor + GewinnspielWir finden, es ist an der Zeit euch heute mal ein wirkliches Superfood ans Herz zu legen - und zwar: die Kokosnuss. Ich war ja früher ein absolutes „Bounty-Mädchen“… diese Kombination aus Schokolade und Kokos war genau mein Ding. Als ich viele Jahre später das erste Mal in Thailand war und dort eine „echte“ und gerade frisch geerntete Kokosnuss gekauft habe… muss ich zugeben, war ich relativ enttäuscht. Das hatte gar nix mit dem „Bounty-Geschmack“ zu tun. War natürlich auch keine Schokolade drumherum Sondern just pure! Oben aufgeschlagen, mit Strohhalm drin und eiskalt. Gestatten: die Kokosnuss! Die Kokosnuss ist die Frucht der Kokospalme und eigentlich gar nicht wirklich eine echte „Nuss“, sondern eine Steinfrucht. Damit die Kokosnuss gut gedeiht, benötigt sie tropische oder subtropische Klimabedingungen. Die Hauptanbaugebiete liegen daher in Südostasien (Indonesien, Thailand…), Asien (Indien, Sri Lanka) und Südamerika (Brasilien, Mexiko). Die Kokosnuss wird übrigens als grüne, unreife und fast dreieckige Frucht geerntet. Den tropischen Schatz erntet man durch lange Stiele, an deren Ende Messer angebracht sind - oder durch Hochklettern. Kokosnüsse reifen nach der Ernte nicht nach. Eine 20-30 cm lange Frucht kann im reifen Zustand bis 2 kg wiegen…! In der Kokosnuss - genauer gesagt im Kern - sitzt das weiße, aromatische Fruchtfleisch, welches fest und faserig ist und roh gegessen werden kann. An den Küsten Indiens, Burmas, Indonesiens zählt das Innenleben der Kokosnuss zu den Hauptnahrungsmitteln. Das aromatisch Fruchtfleisch dient als Rohstoff um Kokosöl, Kokosfett, Kokoswasser, Kokosmilch, Margarine und Kokosflocken (getrocknet) herzustellen. Das vielleicht wertvollste „Endprodukt“ ist das gewonnene Kokosöl, da es sich durch einen sehr hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren auszeichnet. Um Kokosöl herzustellen, wird das Fruchtfleisch zerkleinert, getrocknet und in Ölmühlen ausgepresst. Die Einsatzmöglichkeiten von hochwertigem Kokosöl sind so vielseitig, dass es in meinem Haushalt immer vorhanden ist. Kokosöl: der gesundheitliche Aspekt Die Kokosnuss ist frisch, getrocknet oder gepresst voller hochwertiger Nährstoffe. Das aus der Kokosnuss gewonnene Kokosöl ist reich an gesättigten Fettsäuren, leicht verdaulich und wirkt antimikrobiell. Kokosöl enthält neben dem Spurenelement Eisen die natürlichen Vitamine E und K. Bei den bio-zertifizierten Kokosölen bleiben bei der Verarbeitung fast alle Nährstoffe, Spurenelemente und Vitamine erhalten. Eisen Als Veganer setzt sich „früher oder später“ jeder einmal mit dem Thema Eisenmangel auseinander. Ich persönlich „leide“ regelmässig darunter. Eisen ist essenziell für das Zellwachstum und die körpereigene Immunabwehr. Das Spurenelement wird für die Herstellung von Hämoglobin benötigt, das Sauerstoff an sich bindet. Die roten Blutkörperchen transportieren den Sauerstoff durch den Blutkreislauf und versorgen den gesamten Organismus. Vitamin E  Besitzt eine antioxidative Wirkung, die vor schädlichen Einflüssen des Sauerstoffs schützt. Vitamin E dient als eine Art Schutzschild, um die Zellstrukturen vor schädlichen freien Radikalen zu schützen. Vitamin K Das fettlösliche Vitamin K spielt eine Rolle bei der Bildung der Gerinnungsfaktoren. Außerdem hemmt es bei Frauen nach den Wechseljahren den Knochenabbau. Auch in puncto Krebsprävention kann Vitamin K eine positive Wirkung entfalten. Ich verwende Kokosöl hauptsächlich zum Backen, Frittieren und Kochen. Es hält sich nicht nur lange, sondern lässt sich gut portionieren und kann sehr stark erhitzt werden. Aber: Kokosöl kann noch viel, viel mehr! Kokosöl als Beauty-Produkt In meinem Badezimmer schätze ich es aufgeräumt und bin zudem Fan des minimalistischen Lebens- und Einrichtungsstils. Daher kaufe ich sehr ungern Beautyprodukte en masse, sondern habe Koksöl als meine kleine Beauty-Waffe entdeckt. Gesichtspflege Eine winzige Menge Kokosöl ist prima für das Gesicht geeignet. Vor allem wenn man gereizte Hautpartien hat – oder zu rissiger, trockener Haut neigt. Es wirkt feuchtigkeitsspendend und kühlend -aber: weniger ist hier wirklich mehr! Perfekt auch für trockene Lippen. Bodylotion Um den Körper nach einer Dusche reichhaltig zu pflegen, ist eine (ebenfalls kleine) Portion Kokosöl perfekt. Ich liebe den leichten Kokosduft, der zudem noch eine Weile anhält. Das Öl zieht schnell ein und hinterlässt keinen Fettfilm. Mit etwas Meersalz vermischt, kann daraus auch wunderbar ein Peeling gemischt werden. Einfach mit runden Kreisen in die Haut einmassieren und danach mit Wasser abwaschen. Haarpflege Für sprödes und trockenes Haar ist eine nussgroße Menge Kokosöl eine wahres Wundermittel. Einfach in den Händen verreiben und im Haar gleichmässig verteilen, am besten sogar über Nacht einziehen lassen und dann waschen. Oder weniger Menge für ein Haarstyling verwenden. Zähne Meine Zahnärztin hat mir das „Öl-Ziehen“ ans Herz gelegt. Am besten nach der Zahnreinigung morgens und abends jeweils ein bis zwei Teelöffel Kokosöl im Mund zergehen lassen und möglichst lange (mindestens 5 Minuten) durch „die Zähne“ ziehen. Ist am Anfang gewöhnungsbedürftig… aber es lohnt sich, da so die Zähne und das Zahnfleisch weniger bakterienanfällig werden. Lieblingsbücher Beauty: Wer ein Händchen für DIY-Projekte hat, dem möchte ich diese beiden Bücher sehr ans Herz legen. Mit nur sehr wenigen „Zutaten“ kann man ganz einfach sehr hochwertige Kosmetik selber herstellen. Auf Dauer ist das nicht nur kostengünstiger - man weiß auch wirklich 100%ig was drin ist und ich finde, dass sind auch immer schöne Geschenke für die Freundin oder die Mama… 1. Vegane Kosmetik: Natürliche Pflege- & Beautyprodukte selbst gemacht Das Buch enthält ca. 30 „Rezepte“ um vegane Kosmetikprodukte für Gesicht und Körper selber herzustellen. Ich finde die Gestaltung sehr schön und die Anleitungen sind wirklich easy-peasy… Hier der Link zu Amazon: 2. The Glow – Naturkosmetik selber machen Dieses Buch ist mein absoluter Favorit. Ich liebe es! Wie immer bei GU: tolle Aufmachung, super Fotos und auch die „Rezepte“ sind verständlich und einfach umzusetzen. Hier der Link zu Amazon: Tiere Auch mein Hund bekommt seine tägliche Portion Kokosöl - und ich glaube, er mag es gerne. Ein kleiner Teelöffel in sein Trockenfutter gerührt - und es wird der ganze Napf ausgeleckt. Zur Fellpflege ist das Kokosöl auch geeignet - und ich habe mich auch sagen lassen, dass es im Kampf gegen Zecken helfen soll… Kochbücher Wer noch mehr Inspiration zur Verwendung von Kokosöl & Co. braucht, möchte ich gerne diese zwei Bücher noch ans Herz legen. Sie sind nicht nur toll anzuschauen - es finden sich wirklich sensationelle Rezepte und Ideen darin. 1. Superfoods Kokos – 60 Rezepte für Food & Beauty Hier finden sich Rezepte (nicht alles vegan - aber größtenteils) für Frühstück, Drinks, Salate, Currys, Saucen und Desserts und Tipps und Rezepte für Kosmetika und Haushalt. Hier der Link zu Amazon: 2. Vegan Kochen mit Kokos   Hier finden sich über 60 Rezepte … sehr schöne Gestaltung! Hier der Link zu Amazon: Wir haben uns die letzten Monate durch diverse Produkte getestet und haben unsere Lieblinge für euch zusammengestellt. Es gab einige Produkte, die uns nicht geschmeckt oder überzeugt haben.  Wie immer ist das reine Geschmacksache und daher freuen wir uns wie immer auf eure Erfahrungen und Ergänzungen. Top 10 Kokosprodukte 1. 1000ml Bio Kokosöl nativ ohne Zusatzstoffe von 100 Pro Bio 1000 ml, 18,99 Euro oder oder 500 ml, 9,99 Euro Perfekte Konsistenz und wunderbarer Geschmack. Sehr gut zum Backen, zum Kochen oder zur Hautpflege. Hergestellt von Kleinbauernfamilien und ohne Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln und Pestiziden… und wie der Name schon sagt: 100% Bio. Mein Tipp: Mit dem Öl kann man sehr gut Pfannkuchen backen! Zutaten: 180 g Kokosöl 25 g Reismehl 25 g Kokosmehl Ei-Ersatz für 1 Ei 100 ml Getreidemilch oder Kokosmilch eine Prise Salz 1 Teelöffel Weinsteinbackpulver Zubereitung: Zuerst den Eierersatz, das Kokosöl, den Agavensirup und das Salz vermischen. Danach das Backpulver und das Kokosmehl hinzufügen. In einer Pfanne etwas Kokosöl erwärmen und die Pfannkuchen darin ausbacken. Yummieh! Hier der Link: https:/­­/­­100-pro-bio.de/­­1000ml-Bio-Kokosoel-nativ-ohne-Zusatzstoffe 2. Bio-Kokoswasser Pure von Kulau 1 Liter 4,99 Euro Mein absoluter Lieblingsdrink im Sommer! Die Kokosnüsse für das KULAU Kokoswasser stammen aus kleinbäuerlicher Landwirtschaft auf den Philippinen. Das ist übrigens kein Konzentrat - und es sind keinerlei Zusatzstoffe enthalten. Mein Tipp: Am besten leicht gekühlt trinken – oder mit frischen Früchten als Shake genießen! Hier der Link: https:/­­/­­kulau.de/­­bio-kokoswasser-pure-1-l  3. 8 junge Trinkkokosnüsse von Kulau 8 Stück 28,40 Euro Diese Kokosnüsse stammen aus dem Naturparadies Costa Rica und schmecken weniger süß als die thailändischen geschälten Trinknüsse. Sie haben etwas weniger Kokosfleisch und manchmal sogar gar keins. Sie wachsen traditionell und sehr ursprünglich in einer Mischkultur und sind unbehandelt. Eine solche Kokosnuss enthält 250 bis 450 ml Kokoswasser und 0 bis 4 mm Kokosfleisch. Mein Tipp: Absolut köstlich - just pure… Oder natürlich zur Verwendung in einer „Virgin Colada“ …. geht natürlich auch mit Rum     Hier der Link: https:/­­/­­kulau.de/­­8-junge-kokosnuesse 4. 1000ml PE-Becher Kokosfett mild 1000 ml 13,99 Euro Dieses Kokosfett stammt aus biologischem Anbau, ist besonders mild, geschmacksneutral und geruchslos. Das Kokosfett ist hervorragend geeignet für Gerichte, die in der Pfanne, Fritteuse oder im Wok zubereitet werden. Mein Tipp: Mit diesem Kokosfett kann man aber auch köstliches Süßigkeiten herstellen, wie z.B. Schoko-Kokos-Fudge. Zutaten: 4 Bananen 150 g Kokosfett 50 g Kakao Zubereitung: Das Kokosfett schmelzen. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und pürieren. Eine Form (ca. 20 x 15 cm), hier eignet sich auch eine einfache Keksdose, mit Backpapier auslegen und die Masse in die Form füllen. 2 – 3 Stunden gefrieren lassen. Herausnehmen und etwas antauen lassen. In Quadrate oder Rechtecke schneiden. (Das Rezept habe ich von Chefkoch.de) Hier der Link: https:/­­/­­100-pro-bio.de/­­1000ml-PE-Becher-Kokosfett-mild-neutraler-Geschmack-Geruch-Bio 5. Tropicai Kokosblütenvinaigrette 250 ml 7,95 Euro Diese Vinaigrette ist wirklich etwas ganz Besonders. Sie wird in Handarbeit durch natürliche Fermentation aus dem frischen Blütensaft der Kokospalme gewonnen. Dadurch bleiben alle kostbaren Inhaltsstoffe erhalten. Interessant an der Vinaigrette ist, dass sie nicht nach Kokos schmeckt - sondern fruchtig - und passt daher sehr gut in Marinaden, Chutneys und zu exotischen Obstsalaten. Mein Tipp: mir schmeckt die Kokosblütenvinaigrette zu Salaten mit bitteren und süßen Noten - wie z.B. mit Radiccio oder Chicoree in Kombination mit Spargel und Erdbeeren! Und was ich besonders erwähnenswert finde: die Zutaten für die Vinaigrette stammen aus Bio-Anbau und aus einem Fairen Handelsprojekt auf den Philippinen.   Hier der Link: http:/­­/­­www.tropicai-shop.com/­­Kokosbluetenvinaigretten/­­Nectar-Dream-Bio-Kokosbluetenvinaigrette-250ml::42.html 6. Tropicai Bio Kokosmehl 500 gramm 6,25 Euro Dieses Kokosnussmehl eignet sich sehr gut zum Backen - da es eine natürliche Süße enthält und fein gemahlen ist. Es besteht aus den pulverisierten Fasern des Kokosnussfleisches und enthält weder Füllstoffe, Getreide oder Soja. Das Kokosmehl ist Bio-zertifiziert und stammt aus einem Fairen Handelsprojekt auf den Philippinen. Mein Tipp: ich bin ja ehrlich gesagt nicht so die Backfee -  aber ich habe mit diesem Kokosmehl wirklich lecker Muffins gezaubert. Ich habe bei 20% des herkömmlichen Mehls durch das Kokosmehl ersetzt. Und: zum Binden von Soßen ist es auch gut geeignet - vor allem bei asiatischen Currys.   Hier der Link: http:/­­/­­www.tropicai-shop.com/­­Kokosnuss-Spezialitaeten/­­Kokosmehl/­­Tropicai-Bio-Kokosmehl-500gr::26.html 7. Dr. Goerg Kokos-Flakes 300 gramm  4,95 Euro Diese Flakes finde ich besonders lecker zum Frühstück. Natürlich wie alles von Dr. Goerg stammen die Kokosflakes von frischen Bio-Kokosnüssen und aus 100% fairer und nachhaltiger Produktion. Mein Tipp: Ich mag diese Flakes in meinem super-lecker-superfood-frühstück. Und zwar so: einfach 2-3 Esslöffel Chiasamen für 15 Minuten in Hafermilch einweichen. Eine Banane, eine Handvoll Erdbeeren und eine Kiwi kleinschneiden und über den Chiapudding drapieren. Als exotisches Topping 2 Esslöffel Kokosflakes drüber streuen. Lecker!Hier der Link: http:/­­/­­www.keimling.de/­­kokosflakes.html  8. Rapunzel Kokosmus 215 gramm 4,99 Euro Dieses Mus ist 100% purer Kokosgeschmack und enthält keine Zusatzstoffe.  Durch die feine Konsistenz eignet es sich meiner Meinung nach perfekt zum Kochen, zum Backen und zur Herstellung von Desserts . Mein Rezept-Tipp:  Kokos-Süsskartoffel-Aufstrich mit Ingwer Zutaten für 4 Personen: 2 kleine Süßkartoffeln (ca. 300 g) frischer Ingwer, ca. 3 cm, gerieben 50 g Rapunzel Kokosmus Rapunzel Meersalz Zubereitung: Die Süßkartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in wenig Wasser weich dünsten. Abgießen und mit Kokosmus und geriebenem Ingwer pürieren. Mit Salz abschmecken.   (Das Rezept habe ich bei Rapunzel gefunden.)   Hier der Link: https:/­­/­­shop.rapunzel.de/­­brotaufstriche-und-nussmus/­­nussmus-100-nuss/­­2850/­­kokosmus 9. Keimling Kokosnuss-Streifen 200 gramm 8,95 Euro Diese Kokosnuss-Streifen sind ein idealer Snack für zwischendurch. Mir gefällt daran, dass man wirklich „etwas zu kauen“ hat und sie total pur nach Kokos schmecken. Wie alles von Keimling, sind auch diese Streifen bio-zertifiziert und in Rohkostqualität. Mein Tipp: für den schnellen Hunger zwischendurch oder einen Kino- oder Theaterbesuch habe ich immer eine halbe Tüte von den Streifen in meiner Pausenbox. Hat mich schon oft vor Heißhunger-Fehlkäufen bewahrt Hier der Link: http:/­­/­­www.keimling.de/­­kokosnuss-streifen.html Rezept: Kokosmehl-Beeren-Kuchen und Kokosflocken Wer Kokos liebt und Zucker sparen möchte, dem empfehlen wir ganz wärmstens dieses tolle Rezept von unseren lieben Freunden Food Elements. Dieser Kuchen kommt fast ohne Süßungsmittel aus. Wir haben nur 2!! EL Agavendicksaft eingesetzt und die restliche Süße kommt aus dem Kokosmehl und den Beeren. Natürlich müssen die Beeren dafür die optimale Reifen haben. Und: Ihr könnt die Beeren nach belieben austauschen. Probiert es aus! Zum Rezept–> 10. Happy Coco Coconut Yoghi Unsere letzte heiße Entdeckung. Der Coconut Yoghi von Happy Coco ist eine vegane, laktose- und glutenfreie Joghurtalternative. Enthalten sind Kokosmilch, Stärke, Agavensirup und vegane Joghurtkulturen. Für die Geschmacksrichtungen Mango und Vanille werden „nur“ frische Mangofrüchte bzw. natürliche Vanille hinzugefügt. Bio- und Fair Trade-Qualität. Auch das Kokoswasser können wir wärmstens empfehlen. Super lecker! Mein Tipp: am besten gekühlt und „ohne alles“ genießen… Hier der Link: http:/­­/­­www.happycoco.eu/­­de/­­happy-coco-coconut-yoghi-2/­­   Last but not least Beim Kauf von Kokosprodukten achte ich immer auf Bio-Qualität am liebsten auf Rohkost-Niveau. Es geht mir natürlich um die hochwertige Qualität der geernteten Kokosnuss. Beim konventionellen Anbau wird das gewonnene Kokosöl abschließend desodoriert und gehärtet, und verliert nicht nur das wertvolle Vitamin E, sondern den natürlichen Geruch und Geschmack. Aber: ein wirklich wichtiger Aspekt bei der Kaufentscheidung ist der fairer Anbau - denn ich möchte nicht, dass die Arbeiter auf den Plantagen nur wegen „meinem Produkt“ ausgebeutet werden. Viele Unternehmen, die in Asien oder Südamerika Kokospalmen anbauen, sind nicht nur fair-trade zertifiziert, sondern setzen sich auch vor Ort für soziale Projekte ein. Genauso wichtig ist der ökologische Anbau - der gewährleistet, dass die Kokospalmen in einer Mischkultur mit anderen Nutzpflanzen heranwachsen, um ein einseitiges Auslaugen des Bodens zu verhindern. Für den Anbau sollte zu keinem Zeitpunkt Regenwald gerodet werden. Wer sich nicht sicher ist, welche Firmen sich dieser Philosophie verpflichten, macht sich am besten im direkten Dialog schlau. „Unsere“ vorgestellten Produkte sind nicht nur vegan und bio, sondern werden auch fair angebaut und produziert. Kokosprodukte werden weit weg von unseren Breitengraden angebaut und müssen viele Flugmeilen hinter sich lassen - daher denke ich auch immer daran, sie mit Bedacht, Wertschätzung und in Maßen zu konsumieren. *** Gewinnspiel *** Wir sind uns sicher, ihr würdet auch gerne die vielen Vorteile der Kokosnuss entdecken und daher verlosen wir 10 Flaschen Bio Kokosöl kaltgepresst 500ml. Ihr möchtet am Gewinnspiel teilnehmen? Dann hinterlasst ein Kommentar oder Gruß unter diesem Artikel, bei Facebook unter dem Post oder bei Instagram unter dem Bild und sagt uns, warum ihr das Kokosöl gewinnen möchtet. Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich willkommen. Das Gewinnspiel endet 16. Juli 2016 um 12 Uhr. Die Gewinner werden ab dem 16 .Juli nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook-User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.   Ein großes Dankeschön an www.veroline.de für die Unterstützung beim Gewinnspiel. Der Beitrag Das Superfood: Die Kokosnuss – wir stellen euch unsere Top 10 Produkte vor + Gewinnspiel erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

innocent - Obst zum Trinken

10. April 2016 Deutschland is(s)t vegan 

innocent - Obst zum TrinkenIch weiß nicht, wie es euch so geht, aber ich trinke wirklich nicht sonderlich gerne Wasser. Viel lieber mag ich Säfte, Smoothies oder Saftschorlen. Pures Wasser finde ich so langweilig, dass ich manchmal Schwierigkeiten habe meinen täglichen Flüssigkeitsbedarf zu decken. Ich besitze auch weder Hochleistungsmixer noch Entsafter, und ganz ehrlich - ich bin auch ein kleines bisschen zu faul, um Berge von Obst zu kaufen, zu waschen, zu schälen… Daher bin ich ein großer Freund von „fertigen“ Säften aus dem Supermarkt oder Bioladen, die ich entweder pur oder mit Wasser verdünnt trinken kann. Preiswerte Konzentrate oder exotische Mischungen, die vor allem aus Zucker bestehen und mit „echtem“ Fruchtsaft nichts zu tun haben, kommen mir allerdings nicht in die sprichwörtliche Tüte. Von den Säften von innocent bin ich ziemlich begeistert. Kein Wunder, denn alle Produkte sind nicht nur 100% natürlich und gesund, sondern schmecken richtig gut. Aber wer oder was ist innocent? Mir gefällt die Entstehungsgeschichte von innocent. Sie ist ziemlich kurz und geht so: „Die Gründer Richard, Jon und Adam kamen 1998 auf die Idee Smoothies zu machen. Sie kauften für 500 britische Pfund Obst, mixten daraus Smoothies und boten sie auf einem Jazz-Festival in London an. Vor ihrem Stand hing ein Schild mit der Frage: ,,Sollen wir unsere Jobs aufgeben, um weiter Smoothies zu machen? Darunter hatten sie zwei Mülleimer aufgestellt, auf einem stand ,,Ja, auf dem anderen ,,Nein. Sonntagabend war der ,,Ja-Eimer voll mit leeren Flaschen. Montag gingen sie zur Arbeit und kündigten ihre Jobs um innocent zu gründen. Cool, oder? Ganz offiziell wurde innocent dann 1999 gegründet und das Unternehmen stellt seitdem Säfte und Smoothies aus gesunden, veganen Zutaten her. Alle Produkte werden nicht aus Konzentraten hergestellt, sondern ausschließlich aus puren Früchten gemixt und gepresst. Heute ist innocent der Smoothie-Marktführer in ganz Europa und besteht aus einem riesigen Team von dreihundert Mitarbeitern. Die Produkte sind in über 15 Ländern im Supermarkt erhältlich. Es gibt mittlerweile nicht nur diverse Säfte, sondern auch Smoothies und Super-Smoothies (mit einer Extraportion Vitaminen). Mein absoluter Liebling ist übrigens der „Orange-Kiwi-Saft“ - am liebsten pur und im Sommer eisgekühlt. Soo lecker! Neuester Clou von innocent: Der erste „Green Smoothie“ Der Green Smoothie ist der erste „grüne“ Fruit & Veg Smoothie von innocent. Ich gebe es ehrlich zu, grüne Smoothies sind eigentlich nicht so mein Ding. Aber sie sind gesund und so überrede ich mich täglich dazu  Der grüne Smoothie von innocent schmeckt mir richtig gut – und am liebsten trinke ich einen am Nachmittag so kurz vor Feierabend. Meistens zu der Zeit, wo ich mir sonst ein Stück Kuchen „gegönnt“ habe. Das interessante an diesem Smoothie ist, dass auf die Zugabe von Banane verzichtet wurde, um ein ausgewogenes, leichtes Geschmackserlebnis zu erreichen. Trotzdem ist er leicht süßlich und schmeckt lecker fruchtig! Der „Green Smoothie“ enthält neben Apfel und Birne, Spinat, Grünkohl, Zucchini und etwas Baobab. Baobab ist die Frucht des afrikanischen Affenbrotbaums und enthält viele Ballaststoffe, Vitamin C, Kalium, Antioxidantien und Kalzium. In jeder Flasche stecken übrigens zwei der empfohlenen fünf Tagesrationen an Obst und Gemüse. Für die intensive, leuchtend grüne Farbe des innocent Green Smoothie sorgen Wilder Safran und Spirulina-Extrakt. Ein echtes Powergetränk also - mit wichtigen Vitaminen und Nährstoffen - probiert den „Green Smoothie“ doch einmal aus! Nachhaltigkeit innocent beschäftigt sich täglich neu mit den Auswirkungen, die das Unternehmen auf Gesellschaft und Umwelt hat. Das Thema Nachhaltigkeit hat daher einen hohen Stellenwert. Die Früchte für die innocent-Produkte kommen aus der ganzen Welt, von großen Plantagen, Kooperativen und kleinen Familienbetrieben. Natürlich muss das Obst immer erstklassig schmecken und von bester Qualität sein - aber: es soll auch von Farmen gekauft werden, denen sowohl Arbeiter als auch Umwelt am Herzen liegen. Ich habe mich bisher noch nicht mit dem Anbau von Obst oder Gemüse auseinandergesetzt, aber es ist tatsächlich nicht so leicht erstklassige Ware in großen Mengen einzukaufen. Der Anbau unterliegt täglichen Herausforderungen: die Energiepreise steigen, der Wettbewerb um freie Landflächen wird härter, es gibt immer mehr Wetterkatastrophen und immer weniger Wasser für die Landwirtschaft. Gleichzeitig verringern sich Artenvielfalt und Qualität der Böden. innocent sieht es daher als moralische und unternehmerische Verpflichtung, „ihren“ Farmern bei der Bewältigung all dieser Herausforderungen unter die Arme zu greifen und ihnen zu helfen, sich an die neuen Umweltbedingungen anzupassen. Wie bei allen nachhaltigen Projekten ist der Weg zu sozialer, ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit weit - da es sich oft nur um kleine Projekte handelt. Trotzdem sind mittlerweile diverse Erfolge zu verzeichnen. Seit 2005 kommt zum Beispiel jede Banane die innocent einkauft von einer von der Rainforest Alliance zertifizierten Plantage (www.rainforest-alliance.org). Transport Die meisten Ressourcen werden bei Herstellung und Transport der innocent-Getränke verbraucht. Durch die enge Zusammenarbeit mit allen Lieferanten wird kontinuierlich an der Einsparung von Wasser und Energie gearbeitet und Strategien entwickelt, Müll zu vermieden und Materialien wiederzuverwenden. Derzeit recyceln innocent-Standorte über 80% der Trockenabfälle. Einem Produzenten ist es sogar gelungen, überhaupt keine Deponieabfälle mehr zu produzieren. Verpackungen Umweltfreundliche Getränke-Verpackungen bringen nicht viel, wenn sie nicht dicht halten. Daher verwendet innocent seit 2003 lebensmittelechtes Recycling-Plastik. Daher konnten mehr als 1.000 Tonnen Plastik eingespart werden. Die großen und kleinen Kartons bestehen zu 100% aus Forest Stewardship Council-zertifizierten Rohstoffen (FSC). Dadurch ist gesichert dass das Papier nur von Wäldern kommt, die sehr hohe Umweltstandards erfüllen: faire Arbeitsbedingungen und gute Voraussetzungen für einen langfristigen Erhalt der Wälder. Ich persönlich finde den Einsatz von innocent den eigenen CO2-Fußabdruck zu reduzieren nicht nur bewundernswert, sondern hoffe auch, dass andere Firmen diesem unternehmerischen Beispiel folgen. Für mehr Informationen über innocent: http:/­­/­­www.innocentdrinks.de/­­ https:/­­/­­www.facebook.com/­­innocent/­­ Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung von innocent. Fotos mit freundlicher Genehmigung von innocent.   Der Beitrag innocent - Obst zum Trinken erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Stir Fry mit Bimi o Eat Me

2. März 2016 A Very Vegan Life 

Seit Jahren ist es mein größter Wunsch, durch die Welt zu reisen und überall das frische Obst und das junge Gemüse auf den dortigen Märkten zu entdecken, zu riechen und natürlich auch zu schmecken. Zwar liebe ich auch unser heimisches Gemüse, doch ist es für mich einfach sehr aufregend, in die Kochtöpfe anderer Küchen zu schauen, Zubereitungsarten zu entdecken und unterschiedliche Geschmäcker zu erfahren. Wäre da nicht der Alltag, du würdest mich an einem Tag Lucuma kauend in Peru antreffend, an einem anderen Limetten-Kaviar schlürfend in Australien und am nächsten Tag grünen Mini-Spargel im Wok rührend in Thailand. Bis es hoffentlich mal soweit ist und eine Auszeit vom Alltag ansteht, gönne ich mir hin und wieder exotischere Obst- und Gemüsearten, gepaart mit heimischem Gemüse. Schnell und einfach geht das im stressigen Alltag vor allem mit einem Wok, viel Mini-Gemüse (Da kann die Schnippelhilfe frei machen!) und Nudeln, die nur mit heißem Wasser übergoßen werden müssen. Innerhalb weniger Minuten ist dein Teller abwechslungsreich und prall gefüllt, lecker und grün-gesund. So bleibt im Alltag viel mehr Zeit, um sich an die fernen Orte dieser Welt zu denken. BROKKOLI ODER SPARGEL? – BIMI! Kennst du schon Bimi? Das grüne Gemüse erinnert an eine Mischung aus Brokkoli […]

Interview mit der Autorin Regine Mauer

12. Februar 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Regine Mauer, Autorin des Buches ,,Weck den Veganer in Dir„Weck den Veganer in dir“ so heißt das neue Kochbuch von Regine Mauer. Für alle Ungeduldige und (werdende) Veganer. Es ist ein Buch für Experimentierfreudige: für alle, die den Pflanzenesser in sich wecken und entdecken wollen. Das Buch klärt über Zusammenhänge zwischen Lebensmitteln, chemische Prozesse im Körper und Unverträglichkeiten auf.Gleichzeitig geht es einen Schritt zurück, verzichtet bewusst auf genaue Mengenangaben und regt mit ,,ein paar Löffeln zum Ausprobieren, Nach- und Mitmachen an. Im Buch haben einfache und unkomplizierte Gerichte den Vortritt. Die einfache Zubereitung liegt der Autorin am Herzen. ,,Wer will schon Stunden in der Küche stehen? Lecker muss es sein, und das am besten flott. bringt sie den Kern des Buches auf den Punkt. Selbst wurde sie, wie sie sagt, ,,als Veganerin geboren - wie alle Menschen, wuchs in ihrer Jugend mit selbst geerntetem Gemüse und von Hand gepflücktem Obst aus dem Garten der Großeltern und dem Gerichten ihrer Mutter auf. Mit der Zeit kam immer mehr Fleisch dazu, bis der Körper rebellierte. Sie suchte einen neuen Weg. Fleisch und tierische Produkte gingen, sehr viel Gemüse & Co. kamen. ,,Hauptsächlich roh, Hauptsache grün betont Regine Mauer, ,,denn das ist, wovon sich auch der Gorilla ernährt. Das ist auch der Grund, warum eben jener Gorilla als Protagonist das Cover ziert. Er ernährt sich fast ausschließlich von Blättern und Wildkräutern, strotzt vor Kraft, Energie und Gesundheit und ist Vorbild für die Zubereitung der Speisen ,,? la VeggiReggi Alle Erfahrungen auf dem Weg zur Pflanzenesserin fließen in das Buch. Von A wie Avocado bis Z wie Zucchini-Spinat-Suppe sind 80 ebenso einfache wie leckere vegane Rezepte im Buch vertreten, begleitet von Fotos, die Appetit auf mehr machen, abgerundet von Tipps und Ratschlägen, wie die Gerichte noch einfacher oder mit Alternativen gestaltet werden können.Regine strotzt vor Energie und wir wollten mehr über sie erfahren. Daher bekommt ihr heute ein Interview mit der Autorin.Hallo Regina, wie kamst du eigentlich zur veganen Küche?Auf die vegane Küche kam ich, nachdem auch die vegetarische Küche nicht wirklich funktionierte.  Erst nachdem wir auf die vegane Ernährung umgestiegen sind, gab es gesundheitliche Erfolge. Alle Darmprobleme waren Geschichte.Was fasziniert Sie an veganer Ernährung?Schnell, einfach und ein sehr hoher NährwertHilft vegane Ernährung zu heilen?Das Wort Heilen ist aber doch schon ein hoher Anspruch. Es geht beim Heilen ja nicht nur um Ernährung. Da spielen viele andere Faktoren eine große Rolle. Vegane Ernährung kann sicherlich vorbeugen. Gerade bei den sogenannten „Zivilisationskrankheiten“. Nehmen wir nur einmal Arthrose. Bei strenger veganer Ernährung wird man sehr schnell eine Verbesserung spüren. Siehe auch www.arthroseselbsthilfe.deWas konntest du selbst feststellen an deinem Körper in puncto Veränderung, z.Bsp. Haut, Gewicht, etc. durch die vegane Ernährung?Das Hungergefühl kenne ich nicht mehr. Das kommt daher, dass der Körper jetzt alles bekommt, was er braucht. Klar: Gesichtsfarbe, Haut, Verdauung, alles ändert. Ich habe mich sichtlich verjüngt. Gewichtsprobleme gibt es nicht.Was schätzt Du besonders an der veganen Ernährung?Da ich ein absoluter Obst-, Gemüse- und Salatfan bin, fühle ich mich da sehr aufgehoben.Warst Du schon immer eine begeisterte Köchin?Ja. Früher habe ich mit Leidenschaft mehrgängige Menüs gezaubert und stand stundenlang in der Küche. Heute stehe ich immer noch gerne in der Küche. Es ist für mich eine Art Meditation. Hier komme ich zur Ruhe und auf neue Ideen. Nur dass ich heute keine Mehrgänger mehr koche. Je einfacher umso besser.Wie entstand die Idee zum Kochbuch?Ich habe festgestellt, dass es sehr viel tolle vegane Kochbücher gibt, mit sehr aufwändigen Rezepten und dann legt man diese Bücher gleich wieder weg. Zu viele exotische Zutaten. Allein die Beschaffung der Produkte ist oft eine Herausforderung ! Ich wollte Rezepte, bei denen man die Produkte entweder zu Hause hat, oder in jedem Lebensmittelgeschäft bekommt. So wenig wie möglich Aufwand.Welches ist Dein persönliches Lieblingsrezept?Da wir alles gerne essen, ist dass schwer zu sagen. Salat ist der größte Favorit. Der kommt bei uns jeden Tag auf den Tisch. In allen möglichen Variationen. Und natürlich Smoothies. Schnell, köstlich und sehr hoher Nährwert. Detox par excellence. Bei uns auch jeden Tag auf dem Tisch. Lassen sie auch mal „Fünfe gerade sein“ Wenn die Frage auf das Essen bezogen ist, dann klar! Ich esse z. Bsp. gerne mal ein Croissant, obwohl ich weiß, dass das ernährungstechnisch nichts bringt. Aber gar nichts! Weder der Anblick, noch der Geruch von tierischen Produkten macht mir etwas aus. Ganz im Gegenteil. Ich könnte das alles noch mit Genuss essen. Wichtig ist jedoch, dass ich das nicht mehr esse, weil ich heute weiß, was dies alles in meinem Körper anrichtet. Man sollte jedoch kein Dogma daraus machen und die kleinen Sünden genießen.Wie nimmt Dein Umfeld Deine vegane Ernährung auf?Meistens wird dies ignoriert oder es werden die tollsten Gegenargumente angeführt. Wenn jemand interessiert ist, diskutiere ich gerne oder gebe Ratschläge. Ansonsten bin ich eher zurückhaltend (geworden).Ist es leicht, auswärts vegan zu essen?Für mich schon. Ich schaue auf die Beilagen und da finde ich immer etwas. Salat gibt es fast überall und wenn ich einen Gemüseteller bestelle, bin ich immer wieder überrascht, was für tolle Sachen da serviert werden. Also kein Problem.Kann man in der veganen Ernährung Fehler machen und wenn ja, welche?Da kann man so ziemlich alles falsch machen ! Nur die tierischen Produkte weg lassen und auf der Verpackung nachlesen, dass da bloß nichts Tierisches drin ist, ist noch lange keine hochwertige, gesunde nährstoffreiche Ernährung. Pommes sind zwar vegan, aber bringen ja nichts und machen zudem dick. Oder weiße Nudeln. Sind zwar auch vegan. Aber wo sind die Nährstoffe ? Da kann man gleich eingeweichtes Papier essen. Oder veganes Nutella. Was da alles drin ist. Es sei denn, man macht es selbst. Überall, wo vegan drauf steht, bedeutet noch lange nicht, dass es gesund ist. Oder nehmen wir Marmelade! Viel Zucker und trotzdem vegan. Oder weisser Reis usw.falsche Fette, weißes Brot etc. Die Aufzählung ist endlos.Du hast soviele tolle und einfache Rezepte zusammengestellt, was möchtest Du unseren Lesern heute schmackhaft machen?Das war mir von Anfang wichtig, dass die Rezepte einfach umzusetzen sind. Aber davon könnt Ihr Euch selbst überzeugen. Heute gibt es:Eine Linsen-MöhrensuppeBrötchen oder auch ,,LieberlingKichererbsen-Wirsing-PfanneOrangencremeMehr leckere Rezepte gibt es im Buch zu entdecken und zu erwerben bei www.veggireggi.deVerlosung: Mit etwas Glück könnt ihr aber auch eines der vier Bücher gewinnen, die wir verlosen.Teilnahmebedingungen: Klicke unter Facebook Post auf ,,Gefällt mir und beende den Satz „Ich bin Pflanzen(fr)esser, weil….im Kommentarfeld oder auf Facebook unter dem Post. Damit nimmst Du an der Verlosung teil. Die meisten Likes gewinnen.  Also lass Dir was Kreatives einfallen und sorg dafür, dass Du viele Likes bekommst! Die vier GewinnerInnen werden schriftlich benachrichtigt. Das Gewinnspiel endet am 15. Februar 2016 um 12 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Beitrag Interview mit der Autorin Regine Mauer erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Deutschlands beste vegane Burger

11. Dezember 2015 Deutschland is(s)t vegan 

Lust auf großartige vegane Burger? Lust auf ein Geschenk dazu? Könnt ihr haben!Falls ihr die vanilla bean App noch nicht auf eurem Smartphone habt, solltet ihr das schnell nachholen. Wir haben zusammen mit den Machern von vanilla bean für euch die besten veganen Burger Deutschlands gesucht und für alle vanilla bean Nutzer gibt es eine Überraschung!Also gleich vanilla bean für Android hier und für Apple hier kostenlos downloaden und eines der folgenden Restaurants besuchen. Dort einen traumhaften Burger genießen und dafür sogar ein Goody bekommen. Dieses bekommt ihr bis zum 17.12.2015, wenn ihr bei der Bestellung eines veganen Burgers die installierte App auf eurem Smartphone vorzeigt. Das gilt natürlich pro Person und Restaurant nur ein Mal.Und weil die Restaurants alle großartig und unbedingt einen Besuch wert sind, konnten wir keine Wertung treffen, daher haben wir sie alphabetisch sortiert:Bunte Burger in Köln100% Bio! Die Zutaten der rein veganen Küche stammen alle aus regionalem, ökologischem Anbau und sogar die Verpackungen sind biologisch abbaubar. Hier bekommt ihr Gourmetburger und wer auch beim essen etwas Gutes tun will, bestellt den Mutter Teresa Charity Burger und spendet damit 1EUR für wechselnde ausgewählte soziale Projekte in der Region. Beim Vorzeigen der vanilla bean App bekommt ihr zum Burger einen Softdrink gratis dazu.Glück to go in BerlinIm vegetarischem Well Food Imbiss werden eure liebsten Fastfoods gesund und ayurvedisch neu interpretiert. Ausschließlich frische, naturbelassene Zutaten, verfeinert mit selbstgemachten Würzmischungen, Saucen und Chutneys führen euch zu kulinarisch komplett neuen Erfahrungen. Beim Vorzeigen der vanilla bean App erhaltet ihr einen gratis Wellness-Softdrink ,,Happy Lucy aus Bio-Apfelsaft mit frisch gepresstem Ingwer, Granatapfel- und Limettensaft, oder wahlweise eine kleine Portion exotisch gewürzte ,,Flying Fries.Green Republic in Erfurt,,Uns ist es nicht Wurst! heißt es auf der Homepage von Green Republic schlicht. Das Ladenkonzept ist praktisch und lecker zugleich, denn neben Burgern und Suppen bekommt Ihr in dem veganen Fastfood Laden auch vegane Fleischalternativen, Käse, Marshmallows und weitere vegane Kleinigkeiten für zu Hause. Beim Vorzeigen der vanilla bean App bekommt ihr nach dem Burger ein veganes Tiramisu gratis.Krawummel in MünsterIm Krawummel ist man mit ganzem Herzen bei der Sache. Aus Liebe zu Tieren und Umwelt 100% vegan, bio, nachhaltig und gekocht mit regenerativer Energie. In umweltfreundlichen und biologisch abbaubaren Verpackungen gibt es alle Speisen auch zum mitnehmen. Neben Burgern, Suppen, Sandwiches und wechselnden Monatsgerichten gibt es auch täglich frisch Süßes. So z.B. die Mini-Cupcakes, von denen ihr, beim Vorzeigen der vanilla bean App, zum Burger einen gratis erhaltet.Laauma in BerlinFrühstück am Wochenende, herzhafte Hauptspeisen, süße Desserts und Kuchen zum Kaffee, alles rein pflanzlich und mit Liebe zubereitet. Das Berliner health food Restautrant Laauma ist schon eine Klasse für sich. Hier kann man auch Catering und Kuchen für Feierlichkeiten vorbestellen. Wer einen Burger ordert und die vanilla bean App vorzeigt, bekommt einen Raw Power Ball nach Wahl zum Nachtisch.Veggiemaid in OldenburgVeggiemaid nicht nur eine Snackbar, sondern auch ein Lebensmittelgeschäft mit rein veganem Vollsortiment in der Oldenburger Innenstadt. Wer nicht so gerne selber kocht, kann sich hier gerne und gut bekochen lassen. Außerdem kann man vegane Kuchen essen und für jeden Anlass vorbestellen. Also haufenweise gute Gründe für einen Besuch. Wer einen Burger bestellt und die vanilla bean App vorzeigt, erhält 10% Rabatt auf den Burger.Der Beitrag Deutschlands beste vegane Burger erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.


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