Buchvorstellung Antispeziesismus - vegetarische Rezepte

Buchvorstellung Antispeziesismus

14. November 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Buchvorstellung Antispeziesismus
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Was ist Antispeziesismus? “In Anlehnung an andere Unterdrückungsformen wie Sexismus oder Rassismus, benennt der Speziesismus die Unterdrückung von Individuen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Spezies (Art). Der Antispeziesismus lehnt genau diese Form der Unterdrückung und Diskriminierung ab, da die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Spezies sich genau wie Geschlecht, Aussehen, Hautfarbe, Bildungsgrad usw. als irrelevante und willkürliche Merkmale herausstellen, wenn es um eine ethische Berücksichtigung von den Interessen von Individuen geht. Ebenso wie z.B. bei ,,Geschlecht und ,,Rasse ist die Existenz von ,,Spezies als solche anzuzweifeln und entlarvt sich zumeist als gesellschaftliches Konstrukt. Speziesismus wird als herrschende Ideologie verstanden, die die Gewalttaten gegen Schwächere legitimiert und fördert. In kapitalistischen Systemen hat sich die Tiernutzung noch verschärft, aber natürlich gab es auch schon in vorindustriellen Staaten Tierausbeutung. Die Geschichte des Speziesismus ist umstritten, da früher Tiermord nicht zwangsläufig mit Überlegenheitsgefühlen zusammenhing.” (Quelle: http:/­­/­­antispeog.blogsport.de) Vergessener Geschichtsteil Matthias Rude hält auf ca. 200 Seiten fest, was in der Geschichte viel zu selten genannt wurde, er berichtet von der Ausbeutung der Tiere, deren Fundament im letzten Drittel des 15. Jahrhunderts und in den ersten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts geschaffen wurde , er schreibt von Tierrechtsbewegungen, deren Gründung sehr weit zurück zu datieren ist und zeigt die Zusammenhänge und Verbindungen von der Ausbeutung der Tiere, der Unterdrückung von Arbeiterinnen und Arbeitern und der Unterdrückung von Frauen im speziellen auf. Er greift auf Texte und Aussagen von Rosseau, Benjamin Franklin Louise Michel, Godwin, Rosa Luxemburg, um hier nur einige Größen zu nennen und gibt stets eine umfassende Quellenangabe an. Insgesamt ist der Inhalt des Buches sehr aufwendig recherchiert. Matthias Rude unterscheidet dabei in vier Kapiteln: 1. Revolution und Tiere 2. Zwischen Revolution und Reform 3. Revolution ohne Tiere, Tiere ohne Revolution 4. Auf dem Weg zur Revolution Seine “Hinführung” lautet: Die Befreiung von Mensch und Tier - ein und dasselbe Ziel. Klappentext Kaum eine andere emanzipatorische Forderung verhallte im Gang der Geschichte immer wieder derart ungehört wie der Ruf nach der Befreiung der Tiere. Dabei existiert zur Thematik eine weit zurückreichende, genuin linke theoretische - und auch praktische - Tradition. Die sich momentan bildende Tierbefreiungsbewegung muss als geistige Erbin früherer Bewegungen betrachtet werden, auf deren Wirken sie aufbaut. In einem Streifzug durch die Geschichte modernen emanzipatorischen Denkens wirft dieser Band deshalb einige Schlaglichter auf diese Tradition - um sie aus ihrem Schattendasein zu holen, und um schon einmal gemachte Ansätze zur theoretischen Begründung einer Bewegung zur Befreiung von Mensch und Tier heutigem kritischen Denken zugänglich zu machen und sie zur Diskussion zu stellen. Im Anschluss wird die Entstehung der modernen Bewegung im Rahmen der sozialen Protestbewegungen und der linken Subkultur im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts beschrieben. Der Band zeigt auf: Der Tierbefreiungsgedanke, der stets als Konsequenz, Fortsetzung und Erfüllung der auf den Menschen bezogenen emanzipatorischen Forderungen verstanden worden ist, ist genuin links; die Grundthese des Autors lautet: Das Streben nach der Befreiung der Tiere und der Wunsch, die Menschheit zu emanzipieren, verfolgen keine unterschiedlichen Ziele oder Interessen und lassen sich nicht gegeneinander ausspielen, im Gegenteil gilt: Tierbefreiung ist Voraussetzung und Resultat der Emanzipation des Menschen. Textmarker und eine Herzens-Empfehlung Meine Ausgabe ist mit vielen Textmarkierungen versehen, denn es gibt unendlich viele Aussagen, Fakten, so viele geschichtliche Ereignisse, die mir bis dato nicht bekannt waren und die – wie ich finde – (besser) bekannt sein sollten. Ich kann euch das Buch wirklich sehr empfehlen und lege es euch ans Herz, besonders wenn ihr mehr über die Geschichte des Vegetarismus/­­Veganismus erfahren wollt. Ihr könnt nur dazu lernen. Hier findet ihr Downloads vom Inhaltsverzeichnis, dem Vorwort und eine Leseprobe: Das Buch ist im Schmetterling Verlag GmbH in der Reihe “theorie.org” erschienen: Rude, Matthias: Antispeziesismus Die Befreiung von Mensch u. Tier in d. Tierrechtsbewegung und d.Linken 1. Auflage 2013 204 Seiten, kartoniert ISBN 3-89657-670-4 10,00 Euro www.theorie.org Eine Facebookseite gibt es dazu auch www.facebook.com/­­Antispeziesismusbuch

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