brauner Zucker - vegetarische Rezepte

brauner Zucker vegetarische Rezepte

Rezepte veganisieren - Fleischhaltige & vegetarische Gerichte in vegan!

29. November 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Rezepte veganisieren - Fleischhaltige & vegetarische Gerichte in vegan!Auf der Suche nach veganen Rezepten stellt man sich regelmäßig der Herausforderung, bestimmte Gerichte in veganer Variante zu finden. Ob es Kaiserschmarrn, Thai Curry oder Kürbissuppe ist, man wird häufig mit ganz und gar nicht veganen Rezepten konfrontiert, wenn man ungefiltert sucht. Warum also nicht fleischhaltige oder vegetarische Gerichte veganisieren? Die Lösung scheint so einfach - warum nicht nur vegan in der Suchliste hinzufügen? Um dem wilden Suchdilemma zu entgehen, nutzen wir dieses Hilfsmittel, um es uns leichter zu machen. Aber was ist mit den Massen an guten Rezepten, die man damit auslässt oder im schlimmsten Fall gar kein veganes Pendant findet? Damit wir nicht in die völlige Abhängigkeit der Verfügbarkeit veganer Rezepte verfallen, gibt es ein paar Handgriffe, um Fleischgerichte oder tierprodukthaltige Rezepte zu veganisieren. Die typischen auch bereits auf dem Blog aufgegriffenen Grundlagen fürs Ersetzen von Backzutaten kennt vermutlich bereits jeder ? la eine Banane anstatt ein Ei etc. Auch zu empfehlen dieser Artikel, wo wir euch Alternativen für Milch, Sahne ezc. zeigen. Die folgende Liste soll stattdessen die Antwort auf jegliche offenen Fragen hinsichtlich herzhafter Gerichte geben und dem trostlosen ,,Einfach weglassen! entgegenwirken. Typische vegetarische Zutaten veganisieren Butter /­­ Schmalz Zum Braten eignet sich jegliches Pflanzenöl; fürs Brot oder für Aufläufe kann rein pflanzliche Margarine verwendet werden. Ei Für Aufläufe anstatt 1 Ei ca. 60g Seidentofu; für den Ei Geschmack Kala Namak Würzsalz; für Omelette /­­ Rührei eignet sich dieses Rezept sehr gut. Milch Für jegliche Gelegenheiten bieten sich verschiedene pflanzliche Milchalternativen an, die je Sorte und Marke auch unterschiedliche Geschmacksnuancen haben. Sojamilch, Hafermilch, Nussmilch Drinks (Mandel-, Haselnuss-, Erdnuss-, Cashewmilch) und Kokosmilch für einen etwas fettigeren Nachgeschmack vor allem für Currys. Mittlerweile lassen sich sogar im Discounter Milchalternativen finden. Um aber langfristig nicht so tief in die Tasche greifen zu müssen, könnt ihr Pflanzenmilch wie zum Beispiel Mandelmilch nach unserer Anleitung auch selbst herstellen! Quark Abgetropfter, gesiebter Sojajoghurt oder fertig gekaufter Sojaquark z.B. von Alpro. Frischkäse Für Aufläufe, Saucen oder Suppen kann Sojasahne oder auch Sojajoghurt verwendet werden. Wenn man den Sojajoghurt nutzt, sollte man auch ein wenig Öl, Salz und zusätzliche Gewürze beimischen, damit es nicht zu sauer ist. Fürs Brot gibt es auch gekaufte Frischkäse Alternativen, zum Beispiel von Soyana oder aus Cashews von HappyCheeze. Streukäse Fürs Gratinieren oder Pizza kann man ein paar Esslöffel Hefeflocken darüber streuen. Wichtig ist, dass man die Hefeflocken kurz vor Ende der Backzeit hinzufügt, damit die Hitze nicht die enthaltenen Vitamine zerstört. Ihr könnt auch wunderbar Cashews als Parmesan auf eure vegane Bolognese reiben. Einfach genial. Honig Als flüssiges Süßungsmittel für Salatdressings können ähnlich unverarbeitete Süßungsmittel wie Zuckerrübensirup, Agavendicksaft, Apfeldicksaft, Kokosblüten- oder Ahornsirup genutzt werden. Als festes Süßungsmittel zum Karamellisieren können auch Kokosblütenzucker, brauner Zucker oder andere Zuckerersatzstoffe wie Stevia genutzt werden. Auch Vonig eignen sich prima für einen leckeren veganen Bienenstich. Spätzle /­­ Gnocchi Da diese Fertigzutaten meist Eier und /­­ oder Milch enthalten, kann man stattdessen normale Weizennudeln, Bohnennudeln (z.B. aus Linsen oder Kichererbsen) oder auch Kartoffelklöße hinzufügen. Bei den Klößen sollte man allerdings immer die Packungsinhalte beachten, da manche Hersteller auch Eier hinzufügen - tendenziell enthalten Kartoffelklöße aber seltener Eier als Spätzle und Gnocchi.   Typische fleischhaltige Zutaten veganisieren Hühnerbrühe Simpler gehts nicht - stattdessen Gemüsebrühe verwenden. Austernsauce /­­ Fischsauce Für asiatische Gerichte ist die naheliegende Alternative Sojasauce. Hackfleisch Als unverarbeitete Zutat bietet sich klein gekrümelter Tofu (entweder kurz in Sojasauce und mit Gewürzen angebraten oder direkt als Räuchertofu)  oder Sonnenblumenhack an. Entweder brät man Naturtofu in Sojasauce mit Gewürzen wie Knoblauch, Pfeffer und Paprika an oder nutzt direkt Räuchertofu. Andere bereits verarbeitete Zutaten, die man nutzen kann, sind Sojagranulat, das lediglich in Wasser eingeweicht werden muss, gekauftes Sojahack z.B. von Rügenwalder Mühle oder sogar Sonnenblumen Hack von sunflower family. Produkt-Tipp: Sonnenblumenhack Mit dem Code DIV15 spart ihr 15% auf den Preis. Gültig bis zum 31. Dezember 2018 auf alles außer bereits reduzierte Ware Fleischfilets Neben mittlerweile zahlreichen Fertigprodukten können auch Tofu, Tempeh oder Seitan am Stück zusammen mit entsprechenden Gewürzen gebraten werden. Mein Geheimtipp, um jedem Basis-Naturprodukt mehr Geschmack zu geben, ist es mit Sojasauce anzubraten. Aber Vorsicht mit der Menge - es kann schnell zu salzig werden. Deshalb kann beim Würzen auch auf Salz verzichtet werden. Unglaublich authentisch schmecken die SCHNITZEL und BURGER von FRY FAMILY FOOD. Richtig knusprig, deftig und lecker. Das Unternehmen haben wir euch ja schon vorgestellt. Die Story ist einfach genial. Fleisch in Suppe, Auflauf oder Eintopf Auch hier eignet sich Räuchertofu wunderbar. Wenn der umami Geschmack im Hintergrund steht und nur eine Proteinquelle gesucht ist, können gekochte Bohnen oder Linsen ein toller Lieferant für wichtige Nährstoffe sein.   Generelle Tipps & Anmerkungen Kochen ist Experimentieren! Das Wunderbare am Kochen ist, dass man seinen eigenen Geschmack einbringen kann und irgendwann ein Gefühl für Zutaten, Konsistenz und Mengen bekommt, indem man lediglich experimentiert. Dadurch wird das akribische Nachahmen eines Rezepts überflüssig und macht dazu eine Menge Spaß! Veganismus boomt In Deutschland gibt es immer mehr Veganer - damit steigt die Nachfrage und die Produktauswahl auf dem Markt. Wenn man also nach schnellen, veganen Alternativen sucht, muss man nur beim Supermarktbesuch die Augen offen halten. Wo finde ich vegane Produkte? Normale Discounter bieten zwar mehr und mehr vegane Fertigprodukte an, allerdings ist in Biomärkten, Reformhäusern oder sogar Asiamärkten (Stichwort Mock Meat und wesentlich günstigerer Tofu und Tempeh) eine größere Palette an Produkten verfügbar. Start-Ups und vegane Onlineshops  machen nun auch ihre Produkte über Onlinebestellung verfügbar. Bekannte Versandhändler sind zum Beispiel Tofukind.de oder boutique-vegan.com. Ansonsten könnt ihr euch am Herstellen von veganen Alternativen mit unseren Rezepten für veganen Mozarella, Mett, Parmesan oder Mayonnaise auch selbst versuchen.   Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Vor allem anfängliche Veganer denken häufig zu kompliziert und denken, sie bräuchten zwingend diverse Ersatzprodukte oder vegane Fertiggerichte aus dem Reformhaus. Um den Geldbeutel zu schonen, Zeit zu sparen und lange Wege zu vermeiden, ist es einfacher, sich auf die Natur zurückzubesinnen und Obst, Gemüse und Getreide als Basis zu nutzen. Wenn das Sojahack für die vegane Bolognese also nur im 20km entfernten Biomarkt für 5,99 EUR erhältlich ist, warum nicht einfach improvisieren? Ein paar Zwiebeln, Paprika und Zucchini kleinschneiden, mit Tomaten in der Pfanne anbraten und Kidneybohnen dazugeben. Jetzt seid ihr an der Reihe - auf gehts an Experimentieren und Ausprobieren! Teilt mit uns doch gerne eure Kreationen in den Kommentaren und eure Erfahrungen mit dem ,,Cooking From Scratch!  

Exotischer Salat mit Schnitzel von Fry Family Food

10. September 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Exotischer Salat mit Schnitzel von Fry Family FoodAnzeige Wir haben mal wieder eine Leckerei für euch gezaubert. Passend zur Jahreszeit, wobei wir Salat immer lieben, kommt heute ein exotischer Salat auf den Tisch. Eine Kombination aus Mango, Avocado, Granatapfelkernen und dem Golden Crumbed Schnitzel von Fry Family Food. Jeder Salat braucht natürlich etwas Grünes. Hier könnt ihr eigentlich jede Sorte nehmen. Egal ob Eisbergsalat, Pflücksalat, Kräutersalat, Eichblatt und was es da sonst noch für Sorten gibt. Wir mögen einen gemischten Pflücksalat mit Baby-Spinat, Löwenzahn, Baby-Mangold sowie Rucola, denn dieser ist schön würzig. Außerdem balanciert er die süßen Früchte gut aus. Dazu gibt es ein veganes Dressing aus Mandelmus, Limette und Ingwer. Fry Family Food Das beste an diesem Salat ist jedoch das unglaublich knusprige Golden Crumbed Schnitzel von Fry Family Food. Diese vegane Alternative ist das Lieblingsprodukt der Familie Fry. Wir verstehen auch warum, denn ihr könnt die veganen Schnitzel frittieren, in der Pfanne oder im Ofen backen und es wird immer super knusprig. Innen bleibt es natürlich saftig und ist einfach lecker! Das tolle an diesem veganen Erstazprodukt ist auch, dass es gute pflanzliche Eiweiße aus Soja und Weizen enthält. Überzeugt euch von der tollen veganen Produktpalette von Fry Family Food. Es gibt vegane Alternativen für Burger, Würstchen, Schnitzel, Garnelen und noch vieles mehr. Wenn ihr noch mehr über die Produkte und die Geschichte dahinter erfahren wollt, dann schaut beim passenden Artikel zu Fry Family Food vorbei! Kleiner Tipp: Eines unserer Geheimnisse, wie wir mehr veganen Salat in unseren Ernährungsplan einbauen, ist die Vielfalt zu beachten. So versorgt ihr euch einerseits mit vielen guten Nährstoffen und andererseits habt ihr jedes Mal ein neues Geschmackserlebnis. Probiert mal eine Kombination aus Wassermelone, Rucola und Minze oder Honigmelone und Gurke? Wisst ihr wie gut sich Zuckerschoten im Salat machen? Die Vielfalt für bunte und frische Salate ist überraschend! Außerdem haben wir bereits ein veganes Rezept für einen Reissalat mit Safran und Curry für euch! Außerdem haben wir bereits ein veganes Rezept für einen Reissalat mit Safran und Curry für euch!Zutaten für das Dressing - 3 TL Mandelmus - 50 ml Wasser - 1/­­2 Limette (Saft) - 1 TL Ingwer (gehackt) - je 1 Prise Salz, Pfeffer, brauner Zucker   Restliche Zutaten - 1/­­2 Avocado - 1/­­2 Mango - 4 EL Granatapfelkerne - 2 Portionen Salat - 1 Golden Crumbed Schnitzel von Fry Family Food   Zubereitung Zunächst alle Zutaten für das Dressing verrühren und für ein paar Minuten ziehen lassen. Nun das Schnitzel von Fry Family Food nach Packungsanweisung backen oder braten. Anschließend die Avocado und Mango in kleine Würfel schneiden. Jetzt könnt ihr den Salat, Avocado, Mango und die Granatapfelkerne in eine Salatschale geben. Zum Schluss das Dressing und in Streifen geschnittene Schnitzel darübergeben und genießen! Ein exotischer Salat mit Mango und Avocado geht doch einfach immer, deswegen haben auch ein passendes Rezeptvideo für euch vorbereitet. Viel Spaß beim Anschauen und Nachmachen! Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Fry Family Food. Danke dafür! Der Beitrag Exotischer Salat mit Schnitzel von Fry Family Food erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Chocolate Chip Cookies

18. Juni 2018 Totally Veg! 

Chocolate Chip CookiesManchmal müssen es einfach die Klassiker sein. Manchmal geht nichts über die guten, alten Wohlfühlrezepte, ohne Schleiferl und Schi Schi und ohne Zauber oder Ausgefallenes wie Salted Caramel oder Marajuca Mousse. Dann muss es das Bewährte sein, dafür aber dann auch richtig gut. Ich wollte vegane Cookies, und ich wusste, nur die klassischen Chocolate Chip Cookies würden meinen Hunger nach Keksen stillen. Süßer Teig mit leichter Vanillenote, knuspriger Rand, in der Mitte weich und mit Schokoladestückchen. Und ich darf euch verraten: Dieses Rezept erfüllt meine Ansprüche voll und ganz. Wenn ich in Zukunft klassische Kekse backen will, werde ich immer wieder auf dieses Rezept zurückkommen, und da ich sonst ständig am Grübeln und Entwerfen und Weiterentwickeln bin, kommt das bei meinen Rezepten eher selten vor. Das hier ist anders - gut so wie es ist. Wenn ihr euch übrigens fragt, was "Aquafaba" sein soll - nein, das ist kein Zauberspruch aus Harry Potter. Aquafaba ist nichts anderes als Bohnensaft, mit einem sehr viel cooleren Namen. Aquafaba hat sich in den letzten Monaten als wahrer Tausendsassa in der veganen Küche erwiesen, denn damit kann man wunderbar Eier ersetzen und es sogar schaumig aufschlagen! Alles, was ihr dafür braucht ist eine Dose (oder ein Glas) Kichererbsen. Ihr leert den Saft der Kichererbsen in ein Gefäß - tada, Aquafaba! Das könnt ihr nun beim Backen verwenden, wie in diesen Cookies. Es bindet, sorgt für Feuchtigkeit und verhält sich durch den hohen Eiweißgehalt ähnlich wie ein Ei, zumindest in kulinarischer Sicht. Und versprochen, eure Kekse schmecken nicht nach Kichererbsen! Es verhilft einfach nur zu den besten Chocolate Chip Cookies überhaupt.   Chocolate Chip Cookies (für etwa 25 Stück) 200 Gramm vegane Margarine, weich 180 Gramm weißer Zucker 150 Gramm brauner Zucker 6 EL Aquafaba (80 Gramm) (aus dem Saft einer Dose /­­ einem Glas Kichererbsen) 2 Packungen Bourbon-Vanillezucker 1 TL Natron 1/­­2 TL Backpulver 1/­­2 TL Salz 350 Gramm Mehl 200 Gramm vegane Schokotropfen oder gehackte vegane Schokolade Den Ofen auf 180 Gramm vorheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen. Die Margarine sehr gut mit dem Zucker vermischen, dann das Aquafaba gut unterrühren. Natron, Backpulver, Salz und Mehl verrühren und mit den anderen Zutaten zu einem glatten Teig rühren. Die Schokotropfen unterheben. Den Teig esslöffelweise mit ausreichend Abstand auf das Blech setzen (die Cookies gehen gut auseinander!). Etwa 10 - 13 Minuten backen, der Rand sollte leicht gebräunt sind, in der Mitte werden die Cookies aber noch schwabbelig sein. Aus dem Ofen nehmen, ein paar Minuten auf dem Blech lassen und dann die Cookies vorsichtig auf einen Teller zum Auskühlen setzen. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Naughty Brownies

22. Mai 2018 Totally Veg! 

Naughty BrowniesDas heutige Rezept ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Sünde wert... perfekt, um den Bemühungen um den Bikini-Body dezent den Finger zu zeigen, als Trost, wenn der Tag einfach nicht richtig laufen möchte oder einfach nur so, um sich die Seele zu streicheln. Es wird unanständig. Dekadent. Wenn man glaubt, dass es nun genug sein sollte, dann wird noch eins oben drauf gelegt. Ich spreche von meinen Naughty Brownies. Ungezogene, freche, üppige Dinger, voll mit Kalorien und Zucker und Fett und vor allem viel Genuss. Sie bestehen aus einer Schicht Cookie Dough, der herrlich weich bleibt, einer Schicht veganer Doppelkekse und einer Schicht saftigem Brownie-Teig, in den auch noch eine große Portion Schokocreme kommt. Die Brownies sind auch noch sehr einfach zu machen! Und jetzt alle so: Oh yeeeahhh. Wer sich so richtig die Kante geben möchte, der serviert sie warm, mit einer Portion Eiscreme und Schokoladensauce und verschafft sich den ultimativen kulinarischen Orgasmus... aber ich schweife ab. Das Rezept, meine Lieben, gibt es sogleich! Und so ganz nebenbei - diese Brownies sind das ideale Mittel, um Leute zum Schweigen zu bringen, die denken, dass vegane Desserts fade und trocken und gänzlich ungeil sind. Denn mit vollem Mund spricht man bekanntlich nicht... Naughty Brownies (für ca. 10 - 12 Stück) Für die Cookie-Schicht: 1 EL gemahlene /­­ geschrotete Leinsamen 1 EL Wasser 100 Gramm pflanzliche Margarine, weich 80 Gramm weißer Zucker 50 Gramm brauner Zucker 1 Packung Bourbon-Vanilllezucker 1/­­2 TL Salz 180 Gramm Mehl 1/­­2 TL Natron 1/­­2 TL Backpulver Prise Zimt 50 ml Sojamilch 100 Gramm vegane Schokotropfen Für die Brownie-Schicht: 180 Gramm Mehl 1/­­2 TL Backpulver 1/­­4 TL Salz 100 Gramm Zucker 20 Gramm Kakaopulver 130 Gramm vegane Schokocreme (aka vegane "Nutella") 140 ml Sojamilch 20 Gramm pflanzliche Margarine, weich 1 EL gemahlene /­­geschrotete Leinsamen 2 EL Wasser Dazwischen: Vegane Doppelkekse (ich habe Mini-Oreos benutzt, da ich die verbrauchen wollte) Eine Brownie-Form (ca. 20 x 20 cm) gut einfetten. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Für die Cookie-Schicht Leinsamen und Wasser vermischen und beiseite stellen. Margarine und Zucker gut miteinander vermischen. Mehl, Salz, Natron, Backpulver und Zimt verrühren und mit Sojamilch und Leinsamen zu einem glatten Teig mischen. Schokotropfen vorsichtig unterheben. Die Cookie-Schicht in die Form streichen. Die Doppelkekse auf die Cookie-Schicht legen, so dass die Fläche mehr oder weniger bedeckt ist (es können Lücken bleiben). Für die Brownie-Schicht Leinsamen und Wasser vermischen und kurz beiseite stellen. Anschließend alle Zutaten zu einem glatten Teig rühren. Vorsichtig auf die Doppelkekse streichen. Bei 180 Grad etwa 30 - 40 Minuten backen, bis ein Zahnstocher sauber aus der Brownie-Schicht herauskommt. Vor dem Anschneiden auskühlen lassen, bei Bedarf die Stücke kurz in der Mikrowelle erwärmen und für den ultimativen Genuss mit Eiscreme und Schokosauce servieren. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Selbstgemachter veganer Kimchi oder: Wie man den Partner mit Gärung vergrault

21. Februar 2018 Totally Veg! 

Selbstgemachter veganer Kimchi oder: Wie man den Partner mit Gärung vergrault Ich habe mich immer gefragt, was Hollywood-Stars damit meinen, wenn sie nach einer Trennung verlauten lassen, dass es zwischen den Ex-Partnern "unüberbrückbare Differenzen" gegeben hat. Insgeheim habe ich immer gedacht, dass das einfach nur bedeutet, dass einer der beiden eine Vorliebe für 20 Jahre jüngere Frauen hat und die andere nicht. Ich bin durch ein kulinarisches Projekt aber eines Besseren darüber belehrt worden, was grobe Differenzen in einer Partnerschaft sein können. Oder: Man kennt einen Menschen erst dann, wenn man einen Kühlschrank teilt bzw. den Kühlschrank aufmacht und sieht, was der andere hineingestellt hat. Meinen Mann M würde ich als zurückhaltenden Esser bezeichnen. Er kostet gerne Dinge, die gut ausschauen und beobachtet bei wilderen Kompositionen zuerst die Reaktion seiner Mitmenschen (was evolutionär Sinn macht, es könnte ja einer tot umfallen). M hat seine kulinarischen Highlights und es ist für ihn ein besonders guter Tag, wenn es die gibt, aber generell isst er gerne alles, was ich in meiner Küche entstehen lasse. Meistens. Ich dagegen bin eher ein ungewöhnlicher Esser. Schon als Kleinkind habe ich mit Vorliebe rohen Knoblauch gegessen, mit dem meine Oma mich gefüttert hat - man stelle sich die Begeisterung meiner Mutter vor, wenn ihr blondgelocktes Töchterchen eine ständige Knoblauchfahne hatte. Ich habe Lieblingsspeisen, aber ich esse mich auch schnell ab und langweile mich dann. Bisher haben M's und meine Essgewohnheiten gut zusammengepasst. Dann kamen die "unüberbrückbaren Differenzen". Ich habe mir in den Kopf gesetzt, Kimchi zu machen. Kimchi ist eine Art südkoreanisches Sauerkraut, das aus eingelegtem Chinakohl und Gemüse gemacht wird, es ist scharf und würzig und strotzt nur so vor Chili, Knoblauch und Ingwer, also meiner Meinung nach allem, was gut ist. Man kann Kimchi pur essen oder zu Reis, in Wraps oder Nudeln. Der Clou an der Sache ist, dass Kimchi gären muss, so wie Sauerkraut, was bedeutet, dass es einige Tage steht, in denen nette Bakterien ihre Arbeit machen. Das Resultat ist ein angenehm säuerlicher Geschmack und eine ganze Latte an gesundheitlichen Vorteilen durch probiotische Kulturen. Ich fand die Idee von Kimchi toll und startete an einem Sonntag darum mein Projekt. M war anfangs noch angetan. Als ich dann aber den Kimchi verpackt habe (der Punkt, an dem man dann einfach abwartet und ihn gären lasst), wollte er gerne kosten. Der Dialog war in etwa folgender: M: Kann ich jetzt kosten? C: Der Kimchi ist noch nicht fertig. M: Aha? Kommt der jetzt in den Kühlschrank? C: Nein, der bleibt jetzt heraussen. M: Wird der nicht schlecht? C: Ja genau. Der muss gären. M: .... M: .... M: Warum muss das in unserer Küche gären? Was dann folgte, war eine Belastungsprobe. Ich war total hin und weg von meinem Kimchi, den ich liebevoll "Norbert" getauft habe und jeden Tag aufgeregt beäugt habe. Der Gärprozess war genau so, wie er sein soll - der Chinakohl ist schön weich und säuerlich geworden. M hat die Liebe nicht geteilt. Kimchi riecht schon recht stark (es ist immerhin Kraut, das gärt) und in unserer kleinen Wohnung roch dann eben alles nach Kimchi, wenn ich die Tupperware geöffnet habe. Mich stört das nicht, aber ich war ja auch das Kind mit dem Knoblauch-Mund. Andere finden das schon beeinträchtigend. Nach einigen Tagen ist Norbert dann in den Kühlschrank umgezogen, in einem A) sehr großen Behältnis, was wirklich viel Platz weggenommen hat, das auch noch B) nicht komplett geruchsdicht war. Sprich, der arme M hat jedes Mal, wenn er den Kühlschrank geöffnet hat, eine Nase Kimchi-Duft abbekommen. Ich denke, das waren Momente, in denen er sich sein Ehegelübde innerlich hat vorsagen müssen. Als der Kimchi dann fertig und essbereit war, war M schon so abgeturnt, dass er schon vor dem ersten Bissen genug gehabt hat. Ich dagegen finde meinen Kimchi wirklich gut, besonders in einem Wrap mit Hummus und ausgezeichnet ist er auch in einer Gemüsepfanne mit Reis. Er schmeckt leicht säuerlich und nach Ingwer und Knoblauch und er ist auch recht scharf. Das führt mich zu meinem Wort der Warnung: Wenn ihr im Asia-Markt eure Chili-Flocken kauft und ihr euch für die extra scharfen Chili-Flocken entscheidet - sie sind genau das. Mein Kimchi ist zwar sehr gut, für mich aber an der Schmerzgrenze dank der Extra-Schärfe. Beim nächsten Mal Einlegen würde ich die Chili-Flocken reduzieren oder die normalen kaufen, ansonsten habe ich wirklich gar nichts auszusetzen! Alles in allem ist Kimchi-Machen ein toller Prozess, eine Mischung aus "Jugend forscht" und "Das perfekte Dinner", und ich kann es euch nur empfehlen. Ich freue mich schon auf meine nächste Runde Kimchi - wenn meine Ehe das aushält. Kimchi 1 großer Kopf Chinakohl (etwa 1 kg) Meersalz 1 Knolle Knoblauch, Zehen herausgelöst und geschält 15 Gramm Ingwer, frisch und geschält 1 kleine weiße Zwiebel 40 ml Sojasauce 40 Gramm brauner Zucker 1 EL Agavendicksaft 1 EL Reisessig 150 ml warmes Wasser 20 Gramm Chili-Flocken (etwas mehr oder weniger, je nach gewünschter Schärfe) 2 Karotten, ca. 180 Gramm, geschält und in feine Stifte geschnitten Eine große Schüssel zum Mischen und mehrere große Gläser oder Tupperware zum Aufbewahren (Achtung, das Gefäß wird dann nach Kimchi riechen) Zunächst: Wir wollen den Kimchi zwar geplant schlecht werden lassen (anders kann man die Gärung ja nicht bezeichnen), die Betonung liegt aber auf "geplant". Darum wascht eure Gefäße sehr gut ab, mit heißem Wasser und Spülmittel. Ebenso greift ihr den Kimchi am besten nur mit gerade gewaschenen Händen ab und leckt keinen Löffel ab, mit dem ihr dann den Kimchi berührt.  1) Los geht's: Den Chinakohl zunächst waschen und mit einem sauberen Geschirrtuch gut trockentupfen, den ganz unteren harten Strunk abschneiden und ihn dann vierteln und dann der Breite nach in kleinere Stücke schneiden, vielleicht noch mal zwei bis drei Stücke pro Viertel (etwas größer als mundgerecht sollten die Stücke sein). Den Chinakohl in eine große Schüssel geben. Dann den Chinakohl sehr gut einsalzen. Wir wollen ihn nicht pökeln, aber jedes Blatt sollte Salz abbekommen, das man auch mit (sauberen) Händen darauf verteilen kann. Der Sinn ist, dem Chinakohl das Wasser zu entziehen und ihn weich zu machen. Wir lassen ihn stehen und drehen die Blätter etwa alle 20 Minuten um. Insgesamt bleibt der Kimchi etwa eine bis eineinhalb Stunden eingesalzen, am Ende sollte er sichtbar zusammengesackt sein. 2) Während sich der Chinakohl im Salz entspannt, machen wir die Sauce, für die wir einfach alle restlichen Zutaten (bis auf die Karotten und Salz) in einem Mixer pürieren. Easy peasy! 3) Wenn der Chinakohl dann nach einer bis eineinhalb Stunden vom Salz zusammengeschrumpelt ist, waschen wir den Chinakohl in kaltem Wasser ab, um das überschüssige Salz zu entfernen, danach tupfen wir ihn erneut sehr gut trocken (in diesem Zustand geht das am besten mit Küchenrolle). Danach leeren wir die Sauce auf den Chinakohl und mischen sehr gut durch, damit auch jedes Blatt genug Sauce erwischt, jetzt können auch die Karotten dazu. Ihr dürft gerne kosten (mit einem sauberen Löffel!), wenn ihr beim Einsalzen schüchtern wart, könnt ihr auch jetzt etwas Salz dazugeben. 4) Jetzt wird es spannend: Wir füllen den Kimchi in sein finales Gefäß, drücken ihn mit einem sauberen Löffel sehr gut nach unten und geben einen Deckel drauf - jetzt lassen wir ihn stehen (falls ihr möchtet, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, um ihm einen Namen zu geben). Ich würde den Kimchi 48 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen, dabei könnt ihr ihn täglich aufmachen und mit einem Löffel nach unten drücken. Es sollte im Gefäß mehr Saft entstehen, ihr werdet vielleicht auch schon feststellen, dass der Kimchi leicht zum "Blubbern" anfängt. Was wir nicht sehen wollen, ist Schleim oder Schimmel, dann ist euer Kimchi hinüber und ihr esst ihn bitte nicht! Am Ende der 48 Stunden wandert der Kimchi dann in den Kühlschrank, wo er zumindest noch mal 48 Stunden ziehen sollte, bevor ihr ihn essen könnt. Die Zeiten sind sehr abhängig von der Raumtemperatur und der Zubereitung - prinzipiell wisst ihr, dass ihr da seid, wenn der Kimchi einen leicht säuerlichen Geschmack hat und ganz wenig auf der Zunge "perlt". Kontrolliert einfach, ob sich eh kein Schimmel bildet, ansonsten werdet ihr schon dahin kommen. Den Kimchi kann man super aufheben, er reift einfach immer mehr nach. Meiner ist jetzt schon seit drei Wochen im Kühlschrank und schmeckt immer noch sehr gut. Frohes Gären! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Birnen-Crumble mit Amaretto

9. Oktober 2017 Totally Veg! 

Birnen-Crumble mit AmarettoEs war still hier am Blog! Wer mir auf Instagram folgt, der weiß, dass M und ich auf Urlaub waren. Drei Wochen in Nordamerika, den Kopf ausschalten, herrlich! Wir waren in Kanada und haben außerdem liebe Freunde in den USA besucht. Leider sehen wir einander aufgrund der großen Distanz sehr selten, aber dafür ist es umso schöner, wenn wir endlich wieder Zeit miteinander verbringen können. Wir hatten eine tolle Zeit, haben viel gelacht und den Sommer verlängert - das Thermometer hat sich über zwei Wochen nicht weit weg von den 30 Grad bewegt und so haben wir noch intensiv Sonne getankt und waren viel draußen. Natürlich haben wir auch viel und sehr gut gegessen und hier am Blog wird es bald einen Reisebericht geben!  Vorher möchte ich aber noch ein Rezept mit euch teilen, das von meiner Reise inspiriert wurde und perfekt zum Herbstwetter passt. Wir waren mit unseren Freunden an einem sonnigen Nachmittag auf einer Farm und haben Äpfel gepflückt - und ja, das war genau so idyllisch wie es sich anhört! Ich habe dort einige extrem gute Äpfel gegessen, noch warm vom Sonnenschein. Natürlich war die Ausbeute groß und um die Äpfel zu verarbeiten, habe ich am Abend für die ganze Meute Apple Crumble gemacht. Für elf Personen habe ich zwei riesige Auflaufformen zubereitet, grob angelehnt an mein Rezept hier. Apple Crumble ist eine Art Auflauf aus Äpfeln mit braunem Zucker und viel Zimt, mit einem süßen, knusprigen Topping aus Haferflocken. Ich musste etwas improvisieren, da meine Freundin keine Waage hat (wie in den USA üblich, misst sie ihre Zutaten in Cups), aber ganz ehrlich, die Äpfel waren so gut, dass man ohnehin nicht viel falsch machen konnte. Und der Crumble hat wirklich wunderbar geschmeckt, noch warm aus dem Ofen und mit etwas veganem Vanilleeis serviert. Alle haben brav aufgegessen und der Sohn meiner Freundin ist erst zu Bett gegangen, als versprochen wurde, ihm noch eine Portion für den nächsten Tag aufzuheben. Mit dieser schönen Erinnerung im Kopf bekam ich wieder Lust auf Crumble, habe allerdings im Supermarkt nicht so schöne Äpfel gefunden wie auf der kleinen, idyllischen Apfel-Farm, die wir besucht haben (wen wundert das jetzt?). Stattdessen habe ich eine weitere Variation an Crumble entdeckt - mit Birnen. Und Amaretto! Eine wunderbare Mischung. Der Amaretto unterstreicht das zarte Aroma der Birnen und der Crumble ist ein süßer Nachtisch, aber auch nicht zu mächtig, man kann ihn also getrost am Ende eines Menüs servieren. Ich finde, dass Birnen so schöne Herbstfrüchte sind, dass ich ihnen einfach ein Dessert-Rezept widmen musste. Wie bei Crumble üblich, schmeckt auch dieser am besten warm mit etwas veganem Vanille-Pudding oder Vanille-Eis und mit Freunden geteilt. Birnen-Crumble mit Amaretto (für etwa 6 Portionen) Für das Obst: 1 kg Birnen 2 EL Zitronensaft 30 Gramm brauner Zucker 1/­­2 TL Zimt 4 - 5 EL Amaretto Für das Topping: 100 Gramm Haferflocken (Feinblatt) 50 Gramm Mehl 50 Gramm brauner Zucker 1/­­2 TL Zimt 2 - 3 EL Mandelmilch (oder eine andere pflanzliche Milch) Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Birnen waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. In eine Auflaufform füllen (z.B. für Lasagne) und mit Zitronensaft, Zucker, Zimt und Amaretto mischen. Das Obst dann glatt streichen. Für das Topping alle Zutaten miteinander vermischen, die Masse sollte saftig, aber nicht flüssig sein und es sollten sich Klumpen formen lassen (sollte es zu flüssig sein, lasst es ein paar Minuten stehen, die Haferflocken weichen auf). Die Masse über das Obst bröseln und im Ofen bei 180 Grad etwa 38 - 45 Minuten backen, bis das Topping goldbraun ist und die Birnen weich sind. Noch warm mit etwas Eis oder Pudding servieren. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Knusprige Streusel für ein Backblech

12. August 2017 Vegetarische Rezepte 

Zutaten: - 300 g Mehl - 200 g brauner Zucker - 2 Vanillezucker - etwas Zimt - 160 g weiche Butter - Prise Salz Zubereitung: - Alle Zutaten für die Streusel in einer Schüssel geben und vermengen, bis sich Streusel bilden. Für einen schnellen Obst-Streusel-Kuchen, Quark-Öl-Teig (siehe Sonstiges) auf ein gefettetes Backblech geben, mit Obst nach Wahl und Streusel belegen. Im vorgeheizten Backofen bei ca. 175°C Ober-und Unterhitze 40-45 Minuten backen.  

Pad Thai mit grünem Spargel und Tofu

4. Mai 2017 Eat this! 

Pad Thai mit grünem Spargel und TofuPad Thai ist einfach genial. Du lädst Freunde ein, sagst ihnen, es gibt Pad Thai, hörst vor, während und nach dem Essen ausschließlich Oooh- und Aaah-Laute und anerkennende Kommentare zu deinen Wok-Künsten und dabei stehst du von der Vorbereitung bis hin zum Anrichten gerade mal 30 Minuten in der Küche. Und da sind die 5 Minuten, in denen du im Anschluss ans Nudeln-Slurpen deinen Wok abspülst und dabei effektvoll Lärm machst (hey, soll auch jeder mitbekommen, dass du gerade schwer am arbeiten bist) sogar schon eingerechnet! Wir stehen so dermaßen auf das thailändische Nationalgericht, dass wir - wenn es sich mit dem „Kochplan“ für’s Blog vereinbaren lässt - mindestens einmal die Woche Reisnudeln in die Pfanne hauen und irgendeine Art von Pad Thai machen. Diese Woche war das aus lauter Schock über das drohende Verbot der Street Food-Stände in Bangkok, die anschließende, leider nicht viel bessere „Richtigstellung“ und die scheinbar bleibende „Endzeitstimmung“ gleich mal zur Beruhigung ein Pad Thai mit grünem Spargel und kross gebratenem Tofu machen mussten. Hey, Pad Thai ist Bangkok in einer Schüssel und was bleibt denn noch, wenn Bangkoks Straßen nicht mehr von den kleinen Karren gesäumt sind, auf denen Straßenverkäufer das leckerste Zeug verkaufen? ? Okay, jetzt heißt es erstmal „Abwarten und Nudeln essen“ ? Pad Thai ist natürlich super wandlungsfähig und passt sich gerne der jeweiligen Gemüsesaison an. Und was klingt da im Frühling besser als „grüner Spargel, Reisnudeln, Tofu und viel Chili“? Wenig, oder? ? Und ich meine … auch unser Rezept für klassisches veganes Pad Thai ist jetzt nicht gerade arbeits- und zutatenintensiv. Das Spargel-Pad-Thai ist aber noch einfacher zuzubereiten, kommt völlig ohne exotische Zutaten aus, die du erst im Asialaden besorgen müsstest und ist damit auch perfekt für den spontanen Thai-Appetit nach einem anstrengenden Arbeitstag geeignet. Einfach auf dem Nachhauseweg am Bioladen oder Supermarkt Halt machen und schon hast du alles für’s gesunde Soulfood im Einkaufskorb oder Rucksack. Schon Hunger bekommen? ? Pad Thai mit grünem Spargel und Tofu - 400 g Reisnudeln - 400 g grüner Spargel - 1 Bund Frühlingszwiebeln - 4 Knoblauchzehen - 1 daumengroßes Stück Ingwer - 75 ml Sojasauce - 4 EL Tafelessig - 2 EL brauner Zucker - 4 EL Erdnüsse - 300 g Tofu - 4 EL Erdnussöl - 250 g Sojasprossen - 1/­­2 Bund Koriander - 2 Chilischoten -  Reisnudeln in einer Schüssel mit kochendem Wasser übergießen, abdecken und beiseite stellen. -  Spargel diagonal in 1 cm dicke Scheiben, den weißen Teil der Frühlingszwiebeln in 4 cm lange Stücke schneiden. Grünen Teil fein hacken und für die Deko beiseite stellen. -  Knoblauch pressen, Ingwer reiben. Mit Sojasauce, Essig, Zucker und 8 EL Wasser verrühren. Sauce beiseite stellen. -  Erdnüsse in einem Wok ohne Öl bei mittlerer bis hoher Hitze 2 Minuten unter dauerndem Rühren rösten. Anschließend aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. -  Tofu in 3 cm große Würfel schneiden. Öl in den Wok geben, Tofuwürfel bei mittlerer bis hoher Hitze unter häufigem Rühren 6 Minuten goldbraun braten. -  Frühlingszwiebeln dazu geben, weitere 2 Minuten braten. -  Spargel unterheben, 3 Minuten unter häufigem Rühren rösten. -  Nudeln abgießen, unter das Gemüse mischen und 1 Minute pfannenrühren. Mit Sauce ablöschen, Sprossen unterrühren und 2 Minuten schmoren. -  Mit Erdnüssen, frisch gehacktem Koriander und Chili toppen. Der Beitrag Pad Thai mit grünem Spargel und Tofu erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Veganes Pad Thai mit grünen Bohnen & Tofu - Glutenfreie Frühlings-Tarte mit grünem Spargel - Tagliatelle mit grünem Spargel & Thai-Basilikum-Pesto

Rote Bete Ketchup

13. März 2017 Eat this! 

Rote Bete KetchupWhooohooo! Es ist erst Anfang März, aber ich flippe schon fast so ein wenig aus vor Vorfreude auf die kommende Grillsaison ? Letzte Woche gab es hier bei uns ein paar wirklich warme und schöne Tage, das Thermometer ging in der prallen Sonne direkt über die 30 °C und die Winterjacken wanderten endgültig in den Schrank. „Tschö, bis nächstes Jahr! Erst mal vermissen wir euch nicht“. ? Okay, diese Woche gingen die Temperaturen direkt wieder runter, aber man kann ihn schon etwas riechen in der Märzluft - den Sommer! Okay, den vielleicht nicht, aber den Frühling kann man schon etwas spüren. Auf jeden Fall steht der Grill schon bereit und das erste warme Wochenende wird genutzt. Und dafür braucht man einfach leckere Grillsaucen, denn ohne leckere Grillsaucen macht das Happening mit dem Essen und dem Feuer irgendwie nur halb so viel Spaß ? Viele Ideen wie zum Beispiel eine fruchtig-scharfe „Mango-Habanero-Sauce“, eine frische „Gazpacho-Mojo“ und drei geniale vegane Joghurt-Saucen findest du in unserem Buch Vegan grillen kann jeder. Aber heute haben wir auch einen neuen Favoriten von uns für dich aufs Blog gepackt: Ein wirklich köstliches Rote Bete Ketchup. Du brauchst nur wenige Zutaten und eine knappe Stunde Zeit (in der du allerdings fast nichts tun musst). Und im KitchenAid Artisan Cook Processor geht’s sogar noch simpler. Und noch ein Tipp: Solange das Wetter noch nicht so recht mitspielt - unser Rote Bete Ketchup passt auch ultra-gut zu unseren Süßkartoffel-Pommes aus dem Ofen ? Also … let’s get saucy! Zutaten für ca. 600 ml 500 g Rote Bete 1/­­2 Zwiebel 150 ml Balsamicoessig 150 ml Apfelessig 100 ml Wasser 30 g brauner Zucker 30 g Ahornsirup 1 TL Salz 1 TL Garam Masala (oder 1/­­2 TL gemahlener Koriander und 1/­­2 TL gemahlene Nelken) 1/­­2 TL Kumin Zubereitung ohne KitchenAid Artisan Cook Processor Rote Bete und Zwiebel schälen und in grobe Würfel schneiden. Zusammen mit den übrigen Zutaten in einen Topf geben, kurz aufkochen und anschließend bei niedriger bis mittlerer Hitze mit geschlossenem Deckel 50 Minuten köcheln lassen. Häufig umrühren! Anschließend mit einem Pürierstab oder im Mixer fein pürieren. Bei Bedarf etwas Wasser hinzugeben. In sauberen, gut verschlossenen Gläsern hält sich der Rote Bete Ketchup im Kühlschrank etwa 4 Wochen. Zubereitung im KitchenAid Artisan Cook Processor Rote Bete und Zwiebel schälen und in grobe Würfel schneiden. Zusammen mit den übrigen Zutaten in den mit dem Vielzweckmesser ausgestatteten Cook Processor geben, Deckel schließen, die Hitze auf 110 °C, den Timer auf 50 Minuten und die Geschwindigkeit auf Stufe 2 stellen und zurücklehnen. Die Messer schneiden die Rote Bete und die Zwiebel bereits beim Kochen vor, so reduziert sich die Kochzeit. Anschließend 20-30 Sekunden den Pulse-Knopf drücken und so den Ketchup fein pürieren. Bei Bedarf noch etwas Wasser zugeben. In sauberen, gut verschlossenen Gläsern hält sich der Rote Bete Ketchup im Kühlschrank etwa 4 Wochen. Reklame! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit KitchenAid entstanden, er spiegelt jedoch ausschließlich unsere eigene Meinung wider. Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten. Der Beitrag Rote Bete Ketchup erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Rote Bete Puffer & Winterportulak - Rote Bete Farro Bowl mit „Schwarzer Pfeffer“-Dressing - Süßkartoffel-Quinoa-Sushi mit Rote Bete und Feldsalat o #SushiSessions No. 3

Vegane Zimtschnecken - mit Vollkorn, ohne Fett

12. Februar 2017 Totally Veg! 

Vegane Zimtschnecken - mit Vollkorn, ohne FettDie Zimtschnecken auf meinem Blog sind seit Jahren ein richtiger Hit und haben sogar Platz in meinem Buch gefunden. Aber natürlich entwickeln sich Geschmäcker weiter und ich habe beschlossen, dass es Zeit wird für eine neue Version der Zimtschnecken, Zimtschnecken 2.0 also. Ich versuche seit einigen Wochen, etwas gesünder zu essen und auch Fett einzusparen. Aus diesen Bemühungen sind diese neuen Zimtschnecken entstanden, die ohne Margarine oder Öl auskommen, mit einem Teil Vollkornmehl gebacken werden und wirklich einfach fabelhaft schmecken! Ich finde sie ein perfekt für ein gemütliches Frühstück am Wochenende, bei dem man danach nicht sofort ein Nickerchen braucht. Wir haben sie ohne Glasur gegessen und sie haben ausgezeichnet geschmeckt, wer möchte, kann die Zimtschnecken auch noch mit Staubzucker oder einer Zuckerglasur verzieren. Zimtschnecken 2.0 150 Gramm Vollkornmehl (am besten Dinkel) 170 Gramm Dinkelmehl 1/­­4 TL Salz 1 Packung Trockenhefe 1 EL Agavensirup (oder Ahornsirup) 180 ml warmes Wasser 2 - 3 EL Apfelmus 40 Gramm brauner Zucker 1,5 - 2 TL Zimt Mehl, Salz und Hefe vermischen und mit Agavensirup und Wasser zu einem Teig rühren. In der Küchenmaschine etwa 5 Minuten kneten lassen (oder selbst Hand anlegen!), bis der Teig weich und seidig ist. In einer Schüssel mit einem leicht feuchten Tuch bedecken und an einem warmen Ort etwa 1,5 Stunden gehen lassen. Danach den Teig kurz mit der Hand durchkneten und auf einer (leicht!) mit Mehl bestreuten Flächen dünn ausrollen (etwa 0,5 cm dick). Braunen Zucker und Zimt vermischen. Das Apfelmus gleichmäßig auf den Teig auftragen und darauf die Zucker-Zimt-Mischung streuen. Den Teig der Breite nach vorsichtig und relativ fest einrollen und mit einem scharfen Messer in Schnecken schneiden. In eine Backform setzen und erneut 30 Minuten rasten lassen. Dann im Ofen bei 180 Grad 20 - 25 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt und unten durchgebacken sind. Am besten schmecken sie natürlich warm! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Bratapfellikör

11. Dezember 2016 twoodledrum 

Bratapfellikör Noch auf der Suche nach einer Kleinikeit für Weihnachten? Dieser Likör ist schnell gemacht. Zutaten: 1 l Apfelsaft 60 g brauner Zucker 1 gestrichener Teelöffel Vanille 3 Zimtstangen 2 Anissterne 4 ganze Nelken 1 TL abgeriebene Schale einer Bio-Orange 300 ml weißer Rum 100 ml Amaretto Apfelsaft in einen Topf gießen, die Gewürze in einen Teebeutel geben (oder einfach so in den Topf werfen), Beutel in den Topf, Deckel drauf und 15 Minuten kochen lassen. Durch ein feines Teesieb abgießen, mit dem Alkohol verrühren und in sterilisierte Flaschen füllen.

Chocolate Chip Brezel Cookies

1. November 2016 Totally Veg! 

Chocolate Chip Brezel CookiesHappy World Vegan Day! Ich lebe seit mittlerweile fast acht Jahren vegan (Kinder, wie die Zeit vergeht), und ich kann es allen unter euch nur empfehlen. Wer nachlesen möchte, wie ich dazu gekommen bin, der kann das hier und hier tun. Vieles hat sich seitdem verändert, nicht zuletzt meine Geschmacksnerven, denen es vor Kuhmilch nun regelrecht graust. Mein Mann lebt vegan, meine Eltern vegetarisch und ich habe zwei Bücher geschrieben (Vegan für Naschkatzen und Weihnachten Vegan). Mein Blog begleitet mich seit über sieben Jahren und ist mit mir erwachsen geworden. Ich habe kochen und vor allem backen gelernt!  Damit wären wir beim Stichwort: Backen. Zur Feier des World Vegan Day muss es eine süße vegane Köstlichkeit sein, denn veganes Gebäck ist mindestens genauso gut wie gewöhnliches Gebäck - außerdem enthält es kein Cholesterin, und da keine Eier in den Teig kommen, kann man die anderen Zutaten wie Vanille und braunen Zucker viel besser schmecken. Ein Cookie ist die perfekte Wahl für euren World Vegan Day. Und dieses Cookie hat es wirklich in sich: Schokolade, weicher Teig und salzige Brezelstücke. Was, Brezeln? Ja, richtig gehört - die Mischung aus süß und salzig und dem leichten Crunch der Brezeln ist wirklich fantastisch. Wenn ein normales Chocolate Chip Cookie nicht besonders genug ist, dann ist es Zeit, Brezeln in den Teig zu mischen! Am besten schmecken sie lauwarm, wenn die Schokolade noch ganz weich ist, dazu eine große Tasse Tee - himmlisch. Chocolate Chip Brezel Cookies (für 14 - 16 Stück) 2 EL gemahlene Leinsamen 3 EL Wasser 100 Gramm vegane Margarine, weich 70 Gramm brauner Zucker 50 Gramm weißer Zucker 1 Packung Bourbon-Vanillezucker 150 Gramm Mehl 1/­­2 TL Natron 1/­­2 TL Backpulver Prise Salz 100 Gramm vegane Schokotropfen (oder fein gehackte Schokolade) 50 Gramm Salzbrezeln oder Salzstangen 1 EL Sojamilch Ofen auf 180 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen Die Leinsamen sehr gut mit dem Wasser vermischen und beiseite stellen. Die Margarine sehr gut mit dem Zucker verrühren, dann die Leinsamen unterrühren. Mehl, Natron, Backpulver und Salz vermischen und mit der Margarine-Mischung zu einem Teig verrühren. Die Salzbrezeln etwas zerbröseln (wir wollen sie nicht pulverisieren, nur zerkleinern) und dann gemeinsam mit den Schokotropfen und der Sojamilch unter den Teig heben. Mit einem Eisportionierer oder einem Löffel den Teig esslöffelweise zu Häufchen formen und mit genug Abstand auf das Blech setzen. Etwa 11 - 15 Minuten backen, bis der Rand leicht gebräunt ist - das Innere der Cookies wird noch weich sein, das wird beim Auskühlen aber fest und herrlich "chewy". Die Cookies aus dem Ofen nehmen, kurz auskühlen lassen und dann auf ein Gitter zum Abkühlen setzen.  Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Gesunder Zucchini-Kuchen - Vollkorn und ohne Öl

10. September 2016 Totally Veg! 

Gesunder Zucchini-Kuchen - Vollkorn und ohne ÖlIch liebe veganes Essen. Ich liebe besonders das mit vielen Kalorien - vegane Burger, Donuts, Eis und Pommes bringen mein Herz zu singen. Ich liebe Kuchen so sehr, dass ich ein Buch darüber geschrieben habe. Und während ich mir diese Köstlichkeiten gerne gönne, versuche ich doch, die meiste Zeit über gesund zu essen, weil es mir damit besser geht (auch ich bin keine 20 mehr!) und es natürlich auch gut schmeckt. Unter der Woche esse ich viel Obst und Gemüse, Vollkorn-Produkte, wenig Fett und am Wochenende steht dann dafür die eine oder andere Extravaganz am Speiseplan. Doch der Mensch lebt nicht von Äpfeln als Nachspeise alleine, und so wollte ich mich an gesünderen Kuchen probieren. Aus einem älteren Rezept für Zucchini-Kuchen ist diese fettfreie Variante mit Vollkorn-Mehl entstanden, die tatsächlich ganz wunderbar schmeckt und immer noch unglaublich saftig ist. Zugegeben, es ist ein wenig Zucker im Rezept, aber nicht besonders viel, und ehrlich, es ist ja trotzdem noch ein Kuchen, der auch so schmecken soll. Die Zucchini machen den Kuchen saftig und ich liebe die Kombination aus Zimt und Apfelmus im Teig! Ihr könnt ihn etwas eher aus dem Rohr holen (nach etwa 38 Minuten), wenn ihr in gerne etwas klitschiger habt. Zum Kuchen passt eine große Tasse Tee am allerbesten. Gesunder Zucchini-Kuchen 2 EL Leinsamen, gemahlen 6 EL Wasser 200 Gramm Vollkorn-Dinkelmehl 100 Gramm brauner Zucker 1 TL Natron 1/­­2 TL Backpulver 1/­­4 TL Salz 1 1/­­2 TL Zimt 1/­­4 TL Muskat 270 Gramm Zucchini (geschält, geraspelt und ggf. entkernt - danach abgewogen) 120 Gramm Apfelmus Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Brotform (ca. 30 cm Länge) mit Backpapier auslegen und an den Enden einfetten. Die Leinsamen mit Wasser gut verrühren und beiseite stellen. Mehl, Zucker, Natron, Backpulver, Zimt und Muskat verrühren. Leinsamen samt Wasser, Zucchini und Apfelmus hinzufügen und gut verrühren. In die Form streichen und im Ofen etwa 38 bis 50 Minuten bei 180 Grad backen, oder bis ein Zahnstocher, in die Mitte des Kuchens gestochen, sauber wieder herauskommt. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Zauberhaftes, veganes Weihnachtsmenü 2015

21. Dezember 2015 Deutschland is(s)t vegan 

Ihr habt noch keine Idee was ihr für Weihnachten kochen wollt? Ihr verliert den Kopf über all den Rezeptideen? Dann könnt ihr euch jetzt entspannt zurück lehnen, denn wir haben genau das Richtige für euch – unser wunderbares, abwechslungsreiche und komplett vegane Weihnachtsmenü. Wir haben lange gesucht und die Macher von FOOD ELEMENTS haben uns mit diesem Menü überzeugt. Es ist einfach in der Vorbereitung und sehr raffiniert im Geschmack. Vielen dank für das tolle Weihnachtsmenü.Als Vorspeise haben wir eine fruchtige Maronensuppe, als 2. Gang feierliches Orangen-Fenchel-Lametta, als Hauptgang saftige Wirsing-Safranhirse-Päckchen an Ingwermöhren und als krönenden Abschluss der Klassiker mit einer neuen Note, Bratapfel im Glas mit Mohnsoße.Die Maronensuppe mit Orangenkaramell überzeugt durch ihre innovative Kombination von einem erdigen, süßen Hauch durch die Maronen mit der fruchtigen Frische der Orangen. Abgerundet wird das Ganze durch eine weihnachtliche Würze.Mit dem feierlichen 2. Gang, Orange Fenchellametta, wird durch deren Leichtigkeit die perfekte Brücke zum Hauptgang geschlagen.Der Hauptgang, Wirsing-Safran-Hirsepäckchen an Ingwermöhren, verführt mit seiner Vereinigung von traditioneller Weihnachtsküche und orientalischen Geschmäckern, welche dem Ganzen einen Hauch von 1001 Nacht verleihen.Der krönende Abschluss wird durch den Bratapfel mit Mohnsoße gebildet, welcher als Weihnachtsklassiker natürlich nicht fehlen darf und zusätzlich nicht nur mit seinem himmlischen Duft alle fröhlich stimmt, sondern auch durch den Mohn, denn der macht ja bekanntlich glücklich.Wir wünschen euch ein fröhliches Fest, mit leckerem Essen und guten Unterhaltungen danken euch für eure Unterstützung. KOCHANLEITUNG Um den ganzen Ablauf etwas zu entspannen, können einige Vorbereitungen für das Menü bereits am Vorabend oder Stunden vor dem Essen getroffen werden.Maronensuppe mit Orangenkaramell Das Rezept bis einschließlich des Pürierens kann schon am Vorabend gekocht werden. Das Ganze über Nacht kühl stellen und am nächsten Tag ca. eine halbe Stunde vor dem Servieren das Maronenpüree auf kleiner Hitze erwärmen, dabei die restlichen Zutaten zugeben und abschmecken. In der Zwischenzeit die Orangenschalen karamellisieren.Orange FenchellamettaAm Vorabend können bereits die Orangen geschält und in Scheiben geschnitten werden. Diese dann mit dem Saft in einer Schale mit Deckel oder Frischhaltefolie über Nacht kühl stellen.Stunden vor dem Essen die Fenchelknolle fein hobeln, mit Orangensaft vermischen und zudecken.Generell kann der Salat bereits eine Stunde vor dem Essen servierfertig vorbereitet werden, sollte nur bis zum Servieren abgedeckt bleiben.Wirsing-Hirse-Safranpäckchen an IngwermöhrenDie Päckchen können am Vorabend oder Stunden davor bereits mit der Safranhirse gefüllt werden (also kann auch die Safranhirse bereits zubereitet werden). Eine halbe Stunde vor dem Servieren dann die Päckchen wie angegeben dämpfen und die Möhren karamellisieren.Bratapfel im Glas mit MohnsoßeDie Äpfel können  bereits 1-2 Stunden vor dem Verzehr komplett backfertig vorbereitet sein. Etwa 20 Minuten vor dem Servieren die Äpfel dann in den Ofen stellen, damit sie noch heiß mit der Mohnsoße auf den Tisch kommen.Maronensuppe!Zutaten1 Petersilienwurzel (ca. 90g)2 kleine Schalotten200g Maronen (vorgekocht)1 EL Sonnenblumenöl1 rote Chilischote1 kleiner Zweig Thymian 1/­­2 TL Lebkuchengewürz 1/­­2 TL Zimt400ml BrüheSaft und Schale einer Orange50ml Kokosmilch1 EL brauner ZuckerSalz SO GEHTS - Petersilienwurzel und Zwiebel in kleine Würfel schneiden. - Das Gemüse und die Maronen in Öl andünsten. - Chilischote und Thymianzweig im Ganzen mit in den Topf werfen. - Die weiteren Gewürze (Lebkuchengewürz, Zimt) dazu geben und mit Brühe auffüllen. Alles 20 Minuten köcheln lassen. - Wenn das Gemüse weich ist, im Mixer fein pürieren (davor Chili und Thymian rausfischen). - Zurück in den Topf schütten und mit dem Saft einer Orange und der Kokosmilch gut verrühren. - Mit Salz und eventuell noch etwas Zimt abschmecken. - Für die karamellisierten Orangenschalen ein paar Zesten der Schale abschneiden und in kleine Streifen schneiden. 1 EL brauner Zucker mit der feingeschnittenen Orangenschale und etwas Zimt in der Pfanne erhitzen bis der Zucker karamellisiert.  Vorsicht, der Zucker darf nicht schwarz werden! - Zum Servieren, die Suppe mit den Orangenschalen toppen.Tipp: Wenn ihr die Maronensuppe als Vorspeise nehmt, esst nicht zuviel davon, sie ist sehr sättigend. Dazu passt wunderbar der Orangensalat.Orangen Fenchel Lametta ZUTATEN - 4 Orangen - 50g schwarze Oliven -  1/­­2 rote Zwiebel - 1 Fenchelknolle - 2 El Olivenöl - Saft und Schale einer halben Zitrone - Saft und Schale einer halben Orange - Etwas roter Pfeffer, Salz Auf dem Bild ist die Portion für 2 Personen zu sehen ORANGE - Von einer halben Orange und einer halben Zitrone die Schale abreiben und beiseite stellen. - Restliche Orangen schälen, einschließlich der weißen Haut. - Die geschälten Orangen in feine runde Scheiben schneiden und auf einem großen Teller anrichten.FENCHELLAMETTA - Die Fenchelknolle waschen, braune Stellen wegschneiden und dann möglichst fein hobeln (je feiner, desto leckerer). Den  Fenchel mit dem Saft einer Orange mischen. - Die Zwiebel in Ringe schneiden und anschließend diese und die Oliven auf die Orangen legen. - Das Fenchellametta in die Mitte setzen.DRESSINGEin Dressing aus Olivenöl, Salz, Zitronensaft, dem restlichen Orangensaft und geriebener Schale von Zitrone und Orange vermischen und über den Salat gießen.Sehr dezent roten, grob gemörserten Pfeffer darüber streuen.Tipp: Für den Fenchel und sowieso für alle Zeiten wäre die Anschaffung einer guten, langlebigen Gemüse-Mandoline eine super Investition. Ihr könnt alle Arten von Carpaccio machen, Coleslaw ist im Handumdrehen gemacht, und Zucchinilasagne gelingt damit auch in Windeseile. WIRSING SAFRANHIRSE INGWERMÖHREZUTATEN6-8 größere Blätter eines Wirsingkopfes1 Zwiebel3 Knoblauchzehen2 rote Chilischoten50g Datteln (vorher in etwas Wasser einweichen)2 EL Sonnenblumenöl80g Hirse1 Msp. Safranpulver (Fädchen mörsern)30g Pinienkerne200g Möhren1 EL brauner Zuckereine Scheibe Ingwer (ca 20g)etwas Ras el Hanout Gewürzmischung200 ml SojajoghurtSaft und Schale einer halben Zitroneetwas frische Minze 1/­­2 GranatapfelSalzSO GEHTS - Die Wirsingblätter vorsichtig abblättern und waschen. - Die Blätter überm Wasserdampf ca. 2 Minuten dämpfen, kalt abbrausen und beiseite stellen. - Die Zwiebel, 2 Knoblauchzehen und Chilischoten (ohne Kerne) hacken und anschließend mit den kleingeschnittenen Datteln in 1 EL Öl andünsten. Hirse dazu geben und mit Wasser auffüllen (ca. 2-fache Menge Wasser). Ein bisschen Safran hinzufügen, damit die Hirse eine schöne Färbung bekommt (der Safran verliert seinen Geschmack, wenn er schon beim Kochen hinzugefügt wird, deshalb wird nach dem Kochen noch einmal Safran hinzugefügt). 10 Minuten leicht köcheln und anschließend bei geschlossenem Deckel ein paar Minuten ruhen lassen. - Die Pinienkerne anrösten. - Die Hirse mit den Pinienkernen mischen und mit Salz, Chili, Knoblauch und Safran nach Gusto abschmecken. Diesmal wird der Safran den Geschmack hinzugefügt, denn er verleiht dem Gericht eine bitter-herbe Note. - Bei den Wirsingblättern den harten Strunk herausschneiden (nicht zu weit in die Mitte schneiden, damit sie noch gefüllt werden können). - Die Blätter je nach Blattgröße mit 1-2 EL Safranhirse füllen, kleine Päckchen falten und mit dünner Paketschnur zubinden. - Die fertigen Päckchen wieder in den Dämpfkorb legen und ca. 20 Minuten dämpfen lassen (damit die Päckchen noch etwas Aroma bekommen, gebe ich in das Dämpfwasser Salz, 1 Zimtstange, 1 Anisstern, paar Pigmentkörner). - In der Zwischenzeit Möhren schälen und längs halbieren. - In einer Pfanne 1 EL Zucker mit feingehacktem Knoblauch, Ingwer und Ras el Hanout karamellisieren. Die Möhren darin ca. 10 Min anbraten, dabei öfters mit 1 EL Wasser ablöschen. Die Möhren sollten etwas angeröstet sein, aber Vorsicht dass der Zucker nicht anbrennt. - Den Sojajoghurt auf zwei Schälchen aufteilen und jeweils mit Salz und dem restlichem Öl vermengen. Den einen Teil mit geriebener Zitronenschale, etwas Zitronensaft und gehackter Minze mischen, die andere Hälfte mit Granatapfelkernen und  Zitronensaft mischen. Auf einem Teller ein paar Wirsingpäckchen mit Möhren und Joghurtsauce anrichten. BRATAPFEL MIT MOHNSAUCEZUTATEN2 feste Äpfel (z.B. Boskop)60g veganes Marzipan150ml Kokosmilch45g Mohn150ml Sojamilch 1/­­2 Tüte Vanille-PuddingpulverSaft und Schale einer halben Zitrone30g Pistazien1 EL Ahornsirupetwas Zimt, ÖlSO GEHTS - 2 mittelgroße Einweckgläser mit Öl auspinseln und den Ofen auf 200 Grad vorheizen. - Die Kerngehäuse der Äpfeln ausstechen und die entstandene Röhre mit Marzipan füllen. - Die Äpfel in die Gläser geben, jeweils 2 EL Kokosmilch darüber gießen und - bei 200 Grad ca. 15 Minuten backen. - In der Zwischenzeit den Mohn mit etwas Zimt in einer Pfanne anrösten. - Für die Sauce 2 EL Sojamilch mit dem Puddingpulver vermengen. Den Rest der Sojamilch mit dem Rest der Kokosmilch aufkochen, den angerührten Pudding einrühren und unter ständigem Rühren ca. 2 Min. köcheln lassen. Die Soße sollte dickflüssig sein. - Den gerösteten Mohn, die Zitronenschale und den Zitronensaft unterheben. - Wenn die Äpfel weich sind, aus dem Ofen holen, ein paar Löffel Mohnsoße auf die Äpfel geben, mit Ahornsirup beträufeln und gehackte Pistazien darüber streuen. Fertig! Der Beitrag Zauberhaftes, veganes Weihnachtsmenü 2015 erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Drunken Beans

9. März 2018 Lieblingsmahl 

Herr Lieblingsmahl fastet: kein Bier, kein Wein und auch nichts Hochprozentiges während der Fastenzeit. Doch ein guter Vorsatz ist immer nur so gut wie sein bestes Schlupfloch. Und der Alkohol verkocht bei den Drunken Beans ohnehin (fast) ganz. Fastenehrenwort! Für zwei Personen 1 Zwiebel 1 Chili 3 Knoblauchzehen 1 El Olivenöl 1 Tl brauner Zucker … Drunken Beans weiterlesen

Veganes Weihnachtsessen: Unser Menüvorschlag für Heiligabend

19. Dezember 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Wir wünschen euch zu aller erst einen schönen dritten Advent und möchten euch heute unser Menü für das vegane Weihnachtsessen vorstellen. Da jetzt ja schon die dritte Kerze brennt, sollte man sich überlegen, was man denn zu den Feiertagen kochen könnte. Was wäre denn Weihnachten ohne ein leckeres Menü? Weihnachtszeit bedeutet die Zeit mit den Liebsten genießen, vegane Plätzchen wie zum Beispiel vegane Spitzbuben backen, lange Spaziergänge im Schnee, Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt und eben ein leckeres veganes Weihnachtsmenü an Heiligabend. Für uns ist ganz klar, dass wir weder eine Ente oder Gans für das festliche Weihnachtsessen brauchen, denn auch als Veganer kann man ein schmackhaftes Menü zaubern. Ohne Tierleid und mit reinem Gewissen! Für das erste Gericht für unser veganen Weihnachtsessens gibt es einen leckeren Grünkohlsalat mit Orangen, karamellisierte Walnüsse und Orangendressing. Die Farben harmonieren super miteinander und genauso toll ist der Geschmack. Als Hauptspeise haben wir einen Braten vorbereitet, vegan natürlich, mit Linsen und viel Gemüse. Dazu gibt es eine süß-säuerliche Cranberry-Sauce und gebratenen Rosenkohl. Der deftige Rosenkohl und die Süße der Cranberries harmonieren wirklich gut zusammen und machen dieses Gericht zu einer leckeren veganen Hauptspeise für die Feiertage. Als Dessert gibt es einen weihnachtlichen Klassiker: veganer Bratapfel. Gefüllt ist der Apfel mit Marzipan, Nüssen und Zimt. Am Besten schmeckt uns der Bratapfel noch warm aus den Ofen! Weihnachtsessen muss nicht immer aufwendig und außergewöhnlich sein. Uns war es bei der Auswahl der Gerichte wichtig, dass wir euch leckere Rezepte zaubern, ihr aber dennoch genug Zeit mit euren Liebsten verbringen könnt. Freut euch also auf unser veganes Weihnachtsmenü. Falls ihr auch noch Ideen für euer nächstes Buffet braucht, zum Beispiel für Weihnachten, Silvester oder Geburtstage, dann schaut doch bei unserem Artikel für veganes Fingerfood vorbei. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei! Veganes Weihnachtsmenü Rezepte sind für 4 Personen Grünkohlsalat mit Orangen und Walnüssen Zutaten für den Salat - 4 Portionen Grünkohl - 1 EL Olivenöl - 4 EL Granatapfel - 3 Orangen   Zutaten für das Dressing - 1 Orange - 2 EL Olivenöl - je 1 EL Apfelessig, brauner Zucker, Chiasamen - Salz, Pfeffer   Zutaten für die karamellisierten Walnüsse - 70 g Walnüsse - 3 EL Zucker - 3 EL Wasser   Zubereitung Den Grünkohl waschen und trockentupfen, anschließend das Olivenöl einmassieren. Ihr könnt den Grünkohl richtig kneten, damit er ein bisschen zarter wird. Die Schale der Orangen mit einem Messer runterschneiden und anschließend in Scheiben schneiden. Für das Dressing alle Zutaten gut verrühren und für etwa 15 Minuten stehen lassen, damit die Chiasamen quellen können. Die Walnüsse mit dem Zucker und Wasser in einer heißen Pfanne erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst. Zunächst schmilzt der Zucker, doch nach einiger Zeit kristallisiert er wieder. Dann könnt ihr die Hitze runter drehen und so lange warten und rühren, bis sich der Zucker wieder aufgelöst hat. Dann habt ihr richtig knusprige karamellisierte Walnüsse. Nun könnt ihr den Salat servieren: Grünkohl, Orangen, Granatapfelkerne, Dressing und zum Schluss die Walnüsse, damit sie schön knusprig bleiben! Linsenbraten mit Cranberries und Rosenkohl Zutaten für den Braten - 250 g gekochte braune Linsen - 1 Möhre - 1 kleine Zwiebel - Keines Stück Sellerie - 1 Knoblauchzehe - 2 EL Leinsamen - 3 EL Haferflocken - 1 EL Paniermehl - je 1 EL Apfelessig, brauner Zucker - je 1 TL Salz, Paprikapulver, getrockneter Oregano - 1/­­2 TL Pfeffer - Kleine Handvoll frische Petersilie   Zutaten für die Cranberry-Sauce - 200 g frische Cranberries - 80 g Zucker - Saft einer Orange - 1 kleiner Apfel (gerieben)   Zutaten für den gebratenen Rosenkohl - 4 Portionen Rosenkohl - 150 ml Wasser - 1 EL Olivenöl - 1 TL Salz - Pfeffer   Zubereitung Heizt euren Backofen auf 180 Grad Umluft vor. Für den Braten die Möhre, Sellerie und Zwiebel klein hacken und mit Öl in einer Pfanne für etwa 10 Minuten braten. Anschließend gebt ihr das Gemüse mit den restlichen Zutaten in eine Küchenmaschine und zerkleinert alles. Es dürfen noch Stückchen drin sein, also nicht komplett pürieren. Dann könnt ihr die Masse in eine Kastenform geben und für 30 Minuten backen. Die Cranberries und die restlichen Zutaten für die Sauce in einem Topf aufkochen lassen und für 15 Minuten bei niedriger Stufe weiter köcheln lassen. Dann habt ihr eine schöne marmelade-artige Konsistenz. Den Rosenkohl mit dem Wasser in eine Pfanne geben und solange köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Danach sollten diese durchgekocht sein, ansonsten könnt ihr noch ein bisschen Wasser dazugeben. Wenn kein Wasser mehr in der Pfanne ist, das Öl, Salz und Pfeffer dazugeben und für 3 Minuten anbraten. Ihr könnt die alles separat servieren oder so wie wir, die Cranberry-Sauce direkt auf dem Braten verteilen! Bratapfel mit Marzipan-Nuss-Füllung Zutaten - 4 rote Äpfel - 150 g Marzipan - 30 g gehackte Nüsse - 2 EL Pflanzenmilch - 1/­­2 TL Zimt - 1 Prise frische Vanille - Abrieb einer Zitrone   Zubereitung Heizt den Backofen auf 180 Grad Umluft vor. Für die Füllung die restlichen Zutaten miteinander verkneten. Die obere Seite der Äpfel abschneiden (etwa 1 cm) und das Kerngehäuse mit einem Apfelausstecher oder einem Löffel großzügig entfernen. Die Füllung auf die Äpfel verteilen und anschließend die Äpfel und die Deckel für ca. 15-20 Min. backen und noch warm servieren. Ihr könnt auch gerne Vanillesauce oder Eis dazu reichen. Wir lieben vegane Bratäpfel einfach so!     Der Beitrag Veganes Weihnachtsessen: Unser Menüvorschlag für Heiligabend erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegane Muffins - Drei leckere Muffins-Rezepte!

8. Oktober 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Muffins - Drei leckere Muffins-Rezepte!Heute haben wir drei leckere vegane Muffins Rezepte für euch: Blaubeermuffins, Schoko Lava Cake und gesunde Schokomuffins ohne Mehl und Zucker! Diese Muffin-Rezepte gehen nicht nur super schnell, sondern sind auch noch vegan und die meisten Zutaten habt ihr bestimmt auch immer im Vorratsschrank! Das nächste Wochenende steht auch bald wieder vor der Tür und es gibt doch nichts besseres als zu einem Kaffee noch einen leckeren Muffin zu genießen. Auch bei veganen Rezepten müsst ihr nicht immer auf klassische Vanille oder Schokodrop Muffins zurückgreifen. Wie wäre es denn mit einem Schoko Lava Cake mit flüssigem Schokokern oder kernigen Haferflocken Muffins mit süßen Blaubeeren? Unsere gesunden Schoko Muffins schmecken auch unglaublich lecker und sind eine super Alternative, wenn man auf Zucker verzichten möchte! Also wir finden, dass vegane Muffins doch einfach immer passen, ob als Mitbringsel zum Geburtstag oder einfach mal so, um die Kollegen im Büro zu überraschen. Und wer jetzt doch eher Lust auf etwas herzhaftes hat, für den ist unser Artikel über herzfhafte Muffins mit Noa Dip sicherlich interessant! Falls ihr noch ein paar Ideen für Ei Ersatzmöglichkeiten und ein Muffin Grundrezept braucht, dann schaut doch bald beim geplanten Artikel vorbei. Hier stellen wir euch für jedes Rezept die passende vegane Ei Alternative vor. Ob ihr nun Waffeln, Pancakes, ein Brot, einen Kuchen oder eben Muffins backen möchtet. Glücklicherweise könnt ihr bei unseren Rezepten den Ei Ersatz selber machen. So wird euer Gebäck bestimmt immer gut gelingen und super schmecken! Na dann ran an die Schüsseln und leckere Muffins backen... Veganer Schoko Lava Cake Zutaten (für 4 Muffins) - 4 EL Pflanzenmilch - 2 EL Apfelmus - 1 EL Kokosöl (flüssig) - 2 EL brauner Zucker - 3 EL Mehl - 3 EL Kakaopulver - 1/­­2 TL Backpulver - 8 kleine Stückchen Schokolade (70 %) Zubereitung Heizt zunächst euren Backofen auf 180 Grad vor. Verrührt alle flüssigen Zutaten miteinander und gebt dann die restlichen Zutaten, außer den Schokostückchen, dazu. Befüllt die Muffinförmchen zu einem Drittel mit dem Teig, legt dann je zwei Stückchen Schokolade drauf und gebt nochmal einen Esslöffel Teig dazu, sodass die Schokolade bedeckt ist. Backt die Muffins für 10 Minuten und serviert sie noch warm, denn dann habt ihr einen schönen flüssigen Kern! In Kombination mit frischen Früchten schmecken die Schoko Muffins super lecker!   Vegane Blaubeer Muffins Zutaten (für 8-10 Muffins) - 2 EL Apfelmus - 2-3 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft - 3 EL Kokosöl (flüssig) - 125 ml Pflanzenmich - 1/­­2 TL echte Vanille - 140 g Haferflocken (gemahlen) - 1 EL Backpulver - 100 g Blaubeeren Zubereitung Heizt zunächst euren Backofen auf 180 Grad vor. Verrührt dann alle flüssigen Zutaten miteinander und gebt anschließend die Vanille, das Mehl und das Backpulver dazu. Mit einem Kochlöffel oder Schneebesen alles so lange verrühren, bis ihr einen cremigen Teig habt. Gebt nun die Blaubeeren dazu und verrührt alles nochmal kurz miteinander. Befüllt eure Muffin Förmchen zu zweidrittel voll und backt die Muffins für 20-25 Minuten. Mit der Stäbchenprobe könnt ihr testen, ob die vegane Muffins durch gebacken sind!   Gesunde Schokomuffins ohne Mehl und Zucker Zutaten (für 8-10 Muffins) - 130 g gemahlene Mandeln - 3 EL Apfelmus - 2 EL Kakaopulver - 5 EL Pflanzenmilch - 1 TL Backpulver Zubereitung Heizt zunächst euren Backofen auf 180 Grad vor. Verrührt alle Zutaten für das Muffin Rezept gut miteinander, befüllt nun eure Muffin Förmchen zu zweidrittel mit dem Teig für die veganen Schokomuffins ohne Mehl und Zucker. Backt die Muffins für 25 Minuten. Mit der Stäbchenprobe könnt ihr testen, ob die gesunden Muffins durch gebacken sind! Der Beitrag Vegane Muffins - Drei leckere Muffins-Rezepte! erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Veganer Burger - Jackfruit als gesunder Fleischersatz!

19. Juli 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Veganer Burger - Jackfruit als gesunder Fleischersatz!Ihr habt richtig gelesen: Veganer Burger aus einer Frucht! Jackfruit ist als reife gelbe Frucht bekannt für sein süßes Aroma zwischen Mango, Ananas, Banane... hier trifft es bei jedem seinen eigenen Geschmacksnerv. Bei diesem Rezept verwenden wir allerdings die unreife Frucht. Diese ist dann grünlich, schmeckt ein wenig salzig und nussig! Die Jackfruit gehört zu der Familie der Maulbeergewächse und stammt ursprünglich aus dem Süden Indiens. Sie wird inzwischen auch in vielen Teilen Südostasiens und Brasiliens angebaut. Dort wird die Jackfruit im reifen Zustand einfach so gegessen oder in Süßspeisen verarbeitet. Im unreifen Zustand gerne in Hauptgerichten verwendet. Im Asiamarkt könnt Ihr die Green Jackfruit kaufen oder bei JACKYF. Sie ist dort meistens in Dosen für 2-3 Euro erhältlich. Direkt aus der Dose lassen sich die Konsistenz und der Geschmack mit Artischockenherzen vergleichen!   Jackfruit hat die Eigenschaft, Aromen gut aufzunehmen, beim Kochen zerfallen die Fasern und kommt so dem originalen Pulled Pork sehr nahe. Und das ohne Tierleid! Wichtig ist es, dass ihr die Jackfruit in Salzlake, nicht in Sirup verwendet.         Der vegane Burger enthält den Fleischersatz Jackfruit und ist nicht nur unheimlich lecker, sondern auch sehr einfach zuzubereiten: Zuerst die kleinen Stücke aus der Dose auseinanderrupfen (dabei die runden Kerne entfernen) und mit einer selbstgemachten Barbecue Sauce marinieren. Ein Teelöffel Liquid Smoke, also Flüssigrauch, verleiht dem ganzen einen tollen rauchigen Geschmack. Während die Jackfruit in der Pfanne köchelt, habt ihr genügend Zeit, um die restlichen Zutaten für den Belag vorzubereiten. Beim Belag entscheidet ihr euch einfach nach eurem Geschmack. Spinat, Rotkraut und Avocado passen besonders gut dazu. Nach gerade mal 25 Minuten ist Euer veganer Burger fertig, um verspeist zu werden! Lasst eure Geschmacksnerven tanzen!   Veganer Burger mit Pulled Pork aus Jackfruit Zutaten: Für das Pulled Pork: Jackfruit (1 Dose= enthält meist 565 g /­­ Abtropfgewicht 280g) 1 EL Öl 1 kleine Zwiebel 1/­­2 Dose passierte Tomaten 1 EL Tomatenmark 1/­­2 Orange (Saft) 1/­­2 Limette (Saft) 2 EL brauner Zucker 1 TL Liquid Smoke 1 TL geräuchertes Paprikapulver Salz und Pfeffer (nach Geschmack)   Für den Belag: Brötchen Spinat Avocado Rotkohl   Zubereitung: Die Jackfruit-Stücke unter fließendem Wasser abspülen und in kleine Stücke zerrupfen, dabei die Kerne entfernen und anschließend trocken tupfen. Das Öl in eine heiße Pfanne geben, die klein gewürfelte Zwiebel und die Jackfruit bei hoher Hitze drei Minuten anbraten. Währenddessen die restlichen Zutaten für die vegane Barbecue Sauce gut vermengen und anschließend mit in die Pfanne geben. Auf einer kleinen Flamme zehn Minuten köcheln lassen. Die Zutaten für den Belag vorbereiten: Spinat waschen, Rotkohl und Avocado in dünne Scheiben schneiden. Nun den Burger mit einem beliebigen Brötchen schichten: Erst Spinat, dann das Pulled Jackfruit, Rotkohl und die Avocado. Und fertig ist euer alternativer Veganer Burger! Der Beitrag Veganer Burger – Jackfruit als gesunder Fleischersatz! erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegane Chocolate Chip Cookies mit Cashewmus (ohne Öl oder Margarine)

9. April 2017 Totally Veg! 

Vegane Chocolate Chip Cookies mit Cashewmus (ohne Öl oder Margarine)Ostern steht vor der Türe und am Ostersonntag ist Naschen angesagt! Während zwar in meinem Küchenschrank schon ein veganer Schokohase geduldig wartet, ist etwas Selbstgebackenes sogar noch besser! Aber Schokolade muss es sein - am besten Chocolate Chip Cookies! Diese Cookies habe ich kürzlich für einen Abend mit Freunden kreiert - und sie sind herrlich knusprig, innen weich und schmecken himmlisch. Sie kommen sogar komplett ohne Öl oder Margarine aus! Anstelle davon kommt Cashewmus in den Teig - ja, auch Cashews haben viel Fett, aber gleichzeitig auf viele gesunde Eigenschaften, und die Cookies hauen trotzdem nicht so rein wie ihr reguläres Gegenstück. Außerdem liebe ich Cashewmus heiß, es gibt einen tollen, fast buttrigen Geschmack - ihr könnt auch Erdnussmus verwenden, aber ich mag sie mit Cashews einfach lieber.  Chocolate Chip Cookies (für 12 Stück) 50 Gramm Cashewmus 70 ml Mandel- oder Sojamilch 80 Gramm brauner Zucker 50 Gramm weißer Zucker 1 Messerspitze gemahlene Vanille (optional) 180 Gramm Mehl 1/­­2 TL Natron 1/­­4 TL Salz Prise Zimt 100 Gramm vegane Schokotropfen (oder gehackte Schokolade) Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.  In einer Schüssel das Cashewmus mit Mandelmilch, Zucker und Vanille  mit einem Schneebesen verrühren (das Cashewmus kann kurz in der Mikrowelle erwärmt werden, damit es sich besser vermischen lässt). In einer zweiten Schüssel Mehl, Natron, Salz, Zimt und Schokotropfen vermischen. Die Mehl-Mischung in drei Teilen unter die Cashew-Zucker-Mischung heben und behutsam mit einem Löffel einen formbaren Teig daraus rühren. Den Teig esslöffelweise in Bällchen auf das Blech setzen und bei 180 Grad etwa 9 - 12 Minuten backen, bis der Rand leicht gebräunt ist. Die Kekse werden in der Mitte noch weich sein, sie werden nach dem Auskühlen aber fest. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegane Jackfruit Tacos mit Quick Pickles & die Pinterest Idea Journey

6. März 2017 Eat this! 

Vegane Jackfruit Tacos mit Quick Pickles & die Pinterest Idea JourneyJackfruit, Jackfruit, Jackfruit! Wir hören momentan wirklich überall nur noch Jackfruit! Und das von Familie, Freunden und Bekannten. Der Hype um die vielseitige asiatische Frucht kommt also auch so langsam bei uns ins Rollen. Haste Töne! ? Ja, wir Deutschen sind allgemein nicht die Schnellsten, wenn es um Foodtrends oder kulinarische Experimentierfreude geht. Mal ehrlich, außerhalb großer Städte wie Berlin, München, Hamburg oder Köln kann man meist sehr lange nach aufregenden Hot Spots in der veganen Food-Szene suchen. Klar, hier und da gibt es mal eine überraschende Ausnahme, aber doch eher sehr selten, oder? Umso mehr freuen wir uns aber, wenn dann doch mal was durchdringt durch den dichten Schnitzel- und Wurstdunst! Wir kennen und lieben die Jackfruit nun schon ein Weilchen und haben vor drei Jahren schon mal ein super leckeres Rezept gepostet, das du unbedingt ausprobieren musst - ein veganes „Pulled Pork Sandwich“, das wirklich zum Reinlegen lecker schmeckt! Und ja, auch Fleischesser haben wir das Sandwich schon mit genüsslicher Miene verspeisen sehen, hehe. Das angebratene und gewürzte „Jackfruit-Fleisch“ sieht aber auch schon ganz schön verrückt aus, oder? ? Das Tolle dabei: Mittlerweile gibt es die junge Jackfruit in beinahe jedem Asialaden! Klar, als leidenschaftliche Foodies sind wir natürlich immer auf der Suche nach neuen Geschmäckern, Ideen und Rezeptinspirationen und halten überall wo wir gerade sind Augen und Ohren immer ganz besonders offen, wenn’s ums Essen und alle dazugehörigen Themen geht. Um unsere ganzen Ideen zu sammeln und sinnvoll zu ordnen, damit man sie auch später irgendwann mal wieder findet, ist Pinterest für uns seit einigen Jährchen als Plattform unentbehrlich geworden. Egal ob du nach einem schnellen Rezept für’s Abendessen, einer Anleitung für DIY-Projekte oder nach fairer, veganer Mode suchst - du wirst garantiert immer fündig. Und Foodtrends verpasst du garantiert auch keine mehr ? Als riesengroße Pinterest-Fans und Heavy User haben wir uns natürlich wie die Schneekönige gefreut als uns Anna von Pinterest gefragt, ob wir nicht bei ihrem neuesten Projekt, der Pinterest Idea Journey mitmachen und für den Monat März unsere Tipps beisteuern möchten. Was ist die Pinterest Idea Journey? Die Idee hinter der Idea Journey ist, das Pinterest dich durchs Jahr begleitet und monatlich mit frischen Ideen aus einem bestimmten Bereich wie Food, Home, Fashion oder Beauty versorgt. Dazu stehen dir monatlich zu dem jeweiligen Thema Blogger, You Tuber oder Experten zur Seite, die ihre Ideen und Tipps auf Gruppenboards sammeln und mit dir teilen. Es wird also garantiert nicht langweilig! Für den Monat März lautet das Motto nun „Über den Tellerrand blicken“ und wir dürfen unsere Rezeptideen und Kochtipps mit euch teilen. Wir freuen uns so und fühlen uns mal sowas von geehrt! ?? Neu ist bei der Idea Journey, dass du dir bei jedem Pin, den du bereits ausprobiert hast, ein Häkchen „Ausprobiert“ setzen und somit auch verfolgen kannst, was du das Jahr über alles getestet hast und welche Rezepte, Projekte und Tipps du als besonders gut befunden hast. Super praktisch! Falls jetzt auch in Pin-Laune gekommen bist, mach‘ doch einfach gleich mit, folge uns und unserem März-Board auf Pinterest. Zusammen packen wir das Board mit veganen Ideen voll! Bist du dabei? Anfangen kannst du übrigens direkt mit unserem Rezept für vegane Jackfruit Tacos mit schnell eingelegten roten Zwiebeln und einer köstlichen Sriracha-Mayo! Los geht’s ? Zutaten für 16 Tacos Für die Quick-Pickles 2 kleine rote Zwiebeln 2 Jalape?os oder mittelscharfe grüne Chili 4 EL Rotweinessig 1/­­2 TL Reissirup 1/­­4 TL Salz Für die Jackfruit 4 EL Raps- oder Olivenöl 400 g junge Jackfruit (aus dem Asialaden) 2 TL Oregano 1 1/­­2 TL Kumin 1 TL Zwiebelpulver 3/­­4 TL Rauchpaprika 3/­­4 TL brauner Zucker 1/­­2 TL Knoblauchpulver 1/­­2 TL Salz 2 EL Tomatenmark Für die Sriracha-Mayo 5 EL vegane Mayonnaise Saft 1/­­2 Limette 3 TL Sriracha Außerdem 16 kleine Tortillas (z. B. Mais- oder Weizentortillas) 1/­­4 Bund Koriander Zwiebeln und Jalape?os in feine Scheiben schneiden. Mit Rotweinessig, Reissirup und Salz vermischen, mit den Händen kurz massieren und beiseite stellen. Für die Jackfruit, die Stücke mit den Händen grob zupfen, Öl in eine heiße Pfanne geben, Jackfruit 5 Minuten bei hoher Hitze unter Rühren scharf anbraten. Gewürze und Tomatenmark hinzugeben und 15 Minuten bei mittlerer bis hoher Hitze kross braten. Ab und zu umrühren und mit dem Pfannenwender die Jackfruit-Stücke „zerdrücken“. Für die Sriracha-Mayo vegane Mayonnaise mit Limettensaft und Sriracha verrühren. Tortillas in einer Pfanne ohne Öl aufwärmen, mit Jackfruit füllen und mit den eingelegten roten Zwiebeln, Sriracha-Mayo und frisch gezupften Korianderblättern toppen. Der Beitrag Vegane Jackfruit Tacos mit Quick Pickles & die Pinterest Idea Journey erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Barbecue Tofu Sandwich - Vegan Pulled Pork-Sandwich aus Jackfruit - Vegane Sommerrollen mit Erdnuss-Chili-Dip

Porridge

30. Januar 2017 Vegetarische Rezepte 

Porridge Zutaten 1 Portion: - 60 g Haferflocken - ca. 250 ml Milch oder Wasser - 1/­­4 TL Salz - 1 TL brauner Zucker - etwas Vanille oder Zimt - 1 TL Butter oder Erdnussbutter Zusätzlich: - Früchte, Müsli, Milch oder Süße nach Geschmack Zubereitung: - In einem Topf die Haferflocken, brauner Zucker, Salz und Milch oder Wasser, unter ständigem Rühren, langsam erhitzen. Sobald die Masse eindickt die Butter einrühren und bei ausgeschaltetem Herd einige Minuten ruhen lassen. - Den heißen Porridge mit Früchte, hier Knuspermüsli (siehe unter Sonstiges) heißer Milch oder mehr Süße anrichten.    

Veganes Weihnachtsmenü aus Weihnachten Vegan

20. November 2016 Totally Veg! 

Veganes Weihnachtsmenü aus Weihnachten VeganIch habe euch mein neues Buch Weihnachten Vegan bereits am Blog vorgestellt und ich hoffe, der erste Eindruck hat euch gut gefallen! Im Englischen gibt es aber den Spruch "Don't judge a book by its cover" (beurteile ein Buch nie nach seinem Einband), und darum gibt es heute für euch einen tieferen Einblick in Weihnachten Vegan. Für alle, die noch überlegen, was sie ihren Lieben an Weihnachten servieren sollen, habe ich hier ein Weihnachtsmenü für vier Personen zusammengestellt aus dem Menü-Kapitel in Weihnachten Vegan. So könnt ihr rechtzeitig vor Weihnachten das Menü zur Probe kochen und euch vielleicht dann entscheiden, dass Weihnachten Vegan einen Platz in euerem Regal braucht. Neben dem vorgestellten Menü könnt ihr hier sehen, was euch noch alles im Buch erwartet. Steirische Bruschette Ich liebe Kernöl (eine traditionelle Zutat in der Steiermark). Ich liebe Avocado - mit diesem knusprigen Bruschette-Rezept kommen zwei meiner liebsten Zutaten endlich zusammen, und sie passen auch wirklich ausgezeichnet zueinander! Pro Person kann man als Vorspeise etwa vier bis fünf kleine Bruschette reichen, aber üblicherweise verlangen meine Gästen nach mehr! Das Pesto ergibt eine reichliche Menge, übergebliebenes Pesto schmeckt auch auf Nudeln ausgezeichnet. Für eine cremige Sauce kann man es mit etwas Kochwasser von den Nudeln verdünnen.  Für das Pesto 120 g Kürbiskerne 1 große Handvoll frischer Basilikum 5 EL Kernöl 3 TL Zitronensaft 7-10 EL Wasser 1 Zehe Knoblauch, gepresst Salz Für die Bruschette 1 Baguette 1-2 Avocados (je nach Hunger) Frischer Rucola Für das Pesto alle Zutaten in eine Küchenmaschine oder einen Mixer geben und daraus eine weiche Masse pürieren, dabei so viel Wasser hinzugeben, bis das Pesto eine streichfähige Konsistenz hat. Für die Bruschette das Baguette in schmale Stücke schneiden und leicht toasten. Die Avocados fein würfeln. Etwas Pesto auf das Brot streichen und mit einigen Stücken Avocado belegen. Den Rucola auf einem Teller arrangieren und die Bruschette daraufsetzen, gleich servieren. Festlicher Linsenbraten mit Fisolen und Kartoffelpüree Dieser Braten ist für mich der Inbegriff eines Festtagsessens - deftig und herzhaft! Ich liebe ihn heiß und habe ihn auch schon vielen Gästen serviert, die immer sehr angetan sind. Die Zubereitung ist einfach, allerdings braucht der Braten etwas Vorbereitungszeit, da man ihn nicht frisch aus dem Ofen servieren sollte. Er wird erst beim Auskühlen fest und bleibt es beim Aufwärmen in der Pfanne dann auch, ich bereite den Braten gerne schon am Vortag zu, dann schmeckt er noch besser. M hofft übrigens immer, dass etwas vom Braten über bleibt, damit er ihn dünn aufgeschnitten auf's Brot legen kann. Zum Linsenbraten serviere ich selbstgemachtes Kartoffelpüree mit etwas Kren (oder Meerrettich, wie unsere deutschen Nachbarn sagen) und cremigen Fisolen, die gleichzeig als Bratensauce dienen. Und für mich muss es dazu noch ein großer Klecks Preiselbeermarmelade sein! Für den Braten 2 mittlere Zwiebel, fein gewürfelt 4 Zehen Knoblauch, gepresst 3 EL Öl 650 g braune Linsen aus der Dose (etwa 2,5 Dosen) 3 EL Leinsamen, gemahlen 5 EL Wasser 2 TL Oregano, getrocknet 1 TL Basilikum, getrocknet 60 g Haferflocken 2 EL Tomatenmark 3 EL Sojasauce 40 g Semmelbrösel (Paniermehl) 1 EL Edelhefeflocken Salz 2 EL Ketchup Eine Brotbackform (ca. 30 cm) mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 180 °C vorheizen. In einer Pfanne Zwiebel und Knoblauch im Öl glasig dünsten. Beiseitestellen und kurz auskühlen lassen. Leinsamen mit Wasser sehr gut vermischen und beiseitestellen. In einer großen Schüssel die Linsen mit einer Gabel oder einem Kartoffelstamper fein stampfen (einige intakte Linsen können dann noch dabei sein). Alle restlichen Zutaten (bis auf das Ketchup) dazu geben, alles sehr gut vermischen und mit ausreichend Salz abschmecken. Die Masse in die vorbereitete Form streichen und sanft in die Form drücken, damit ein kompakter Braten entsteht. Im Ofen 55-60 Minuten nicht zugedeckt backen. Nach etwa 30 Minuten 2 EL Ketchup auf den Braten streichen. Der Braten ist fertig, wenn ein Zahnstocher, in die Mitte gestochen, sauber wieder herauskommt und der Braten oben eine schöne Kruste bekommen hat. Den Braten aus dem Ofen nehmen, und ihn nach etwa 30-45 Minuten aus der Form heben, damit er komplett auskühlen kann. Wenn er heiß serviert werden soll, den Braten in 2 cm dicke Scheiben schneiden und in einer heißen Pfanne einige Minuten von beiden Seiten vorsichtig anbraten. Für das Kartoffelpüree 1 kg weichkochende Kartoffeln 2 EL pflanzliche Margarine 200-300 ml Sojamilch 3 TL Kren (Meerrettich) aus dem Glas (nicht den mit Sahne kaufen!) Salz Die Kartoffeln samt Schale weich kochen, abschrecken, kurz auskühlen lassen, und noch sehr warm schälen (alternativ kann man sie auch vor dem Kochen schälen, aber ich finde, so schmeckt das Püree dann besser). Kartoffeln mit Margarine und Sojamilch fein stampfen, dabei so viel Sojamilch hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Meerrettich einmengen und mit Salz abschmecken. Für die Fisolen (grüne Bohnen) 1 mittlere Zwiebel, fein gewürfelt 1 EL Öl 3 Zehen Knoblauch, gepresst 300 g Fisolen (grüne Bohnen), tiefgekühlt 1 EL Sojasauce 1/­­4 TL Senf 100 ml Soja- oder Hafercuisine 50 ml Sojamilch 1 gestr. TL Maisstärke 2 EL Wasser Salz In einer Pfanne bei hoher Hitze den Zwiebel im Öl leicht bräunen, dann die Hitze auf mittel reduzieren und die Fisolen und den Knoblauch hinzugeben. Wenn die Fisolen aufgetaut und schließlich heiß sind, die Sojasauce und den Senf unterrühren. Die Hitze auf leicht reduzieren und Soja- oder Hafercuisine und Sojamilch hinzugeben. In einer kleinen Schüssel die Maisstärke mit dem Wasser verrühren, zu den restlichen Zutaten geben, gut umrühren und vorsichtig erhitzen, bis die Sauce eingedickt ist. Mit Salz abschmecken.  Apple Crisp Dieser Apple Crisp mit weichen, zimtigen Äpfeln und extra dicker, knuspriger Kruste schmeckt so richtig nach Weihnachten (O-Ton meiner Probeesser). Am besten schmeckt er, wenn man ihn warm serviert und dazu etwas veganes Vanille-Eis oder veganen VanillePudding reicht. Man kann den Apple Crisp entweder in einer großen Form zubereiten, die zeitsparende Variante, oder ihn auf vier kleine Förmchen aufteilen, was eleganter wirkt. Für die Äpfel 550 g geschälte, entkernte Äpfel, in feinen Scheiben (etwa 800-850 g ungeschält) 1 EL Zitronensaft 3 EL brauner Zucker 3/­­4 -1 TL Zimt 1/­­4 TL Gewürznelken, gemahlen Für die Kruste 90 g Haferflocken 60 g Mehl 60 g brauner Zucker 1/­­2 TL Zimt 90 g pflanzliche Margarine, direkt aus dem Kühlschrank Backofen auf 180 °C vorheizen. Für die Äpfel alle Zutaten in eine große ofenfeste Form füllen (z.B. Lasagneform) und gut miteinander vermischen. Die Mischung dann etwas glattstreichen. Für die Kruste alle Zutaten mit der Hand verkneten, bis die Zutaten gut vermischt sind und sich Streusel bilden lassen. Gleichmäßig über die Äpfel streuen. Nun etwa 40-50 Minuten backen, bis die Streusel leicht gebräunt und die Äpfel sehr weich sind (in kleinen Förmchen etwa 17 - 25 Minuten). Vor dem Servieren etwas auskühlen lassen, dann warm mit Vanille-Eis oder Vanille-Pudding servieren. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Gesunde Süßkartoffel-Brownies ohne Fett

13. Oktober 2016 Totally Veg! 

Gesunde Süßkartoffel-Brownies ohne FettSchon als Kind habe ich mich gerne versteckt. Ich habe mich in muffig riechende Kleiderschränke gezwängt, in Nischen gedrückt, bin unters Sofa gekrochen, durch dunkle Gänge gerobbt und habe mich gefreut, weil ich unsichtbar geworden bin - auch, wenn mich gar niemand gesucht hat. Verstecken spiele ich heute noch gerne. Allerdings bin ich für die besten Verstecke mittlerweile zu groß geworden, und seien wir ehrlich, M würde vermutlich einen Herzinfarkt bekommen, wenn er seinen Pullover sucht und seine verrückte Frau im Kleiderschrank kauert. Heutzutage verstecke ich lieber Zutaten. Ich backe leckere Blätterteigschnecken und verrate erst später, dass ich darin Tofu versteckt habe. Ich koche einen Nudelauflauf mit einer verdächtig nach Käse schmeckenden Sauce und enthülle erst danach, dass gar kein Käse drinnen ist. Ich mische Essig in Kuchen und keiner merkt es. Aber mit diesem Rezept habe ich das Versteckspiel auf die Spitze getrieben. Köstliche, weiche, Brownies mit der perfekten ,,fudgy Konsistenz, die super-schokoladig schmecken und auf der Zunge zergehen. Was ich darin versteckt habe: Süßkartoffeln. Was dafür fehlt: Eier, Milch, Butter, Öl. Brownies, die nicht nur fantastisch schmecken, sondern auch noch viel gesünder sind und mehr Nährstoffe und Vitamine enthalten als ihr regulärer Gegenspieler. Sie sind ganz einfach zuzubereiten und ich habe sogar Vollkornmehl verwendet. Das nenne ich doch ein gelungenes Versteckspiel. Süßkartoffel-Brownies 250 Gramm Süßkartoffeln (weich gedämpft oder im Ofen gebacken, siehe Notiz) 120 Gramm Vollkorn-Dinkelmehl1/­­2 TL Natron (Speisesoda) 1/­­2 TL Backpulver 1/­­4 TL Zimt Prise Salz 80 Gramm brauner Zucker 40 Gramm Kakaopulver 250 ml Sojamilch oder andere pfanzliche Milch Zartbitter-Schokolade oder Nüsse als Dekor (optional) Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine kleine Backform (ca. 20 x 18) oder eine Springform (22 cm) mit Backpapier auslegen. Die Süßkartoffeln mit einer Gabel fein stampfen. Ihr könnt sie auch mit der Sojamilch pürieren, aber mich stören die kleinen Stücke im Teig nicht. Mehl, Backpulver, Zimt, Salz, Zucker und Kakaopulver in einer großen Schüssel vermischen. Dann mit der zerstampften Süßkartoffel und der Sojamilch zu einem glatten Teig rühren. In die Backform füllen, ein paar Stücke Schokolade oder Nüsse auf dem Teig verteilen und leicht festdrücken und die Brownies etwa 23 - 30 Minuten backen, bis ein Zahnstocher, in die Brownies gestochen, sauber wieder herauskommt und die Oberfläche sich fest anfühlt. Kurz abkühlen lassen, dann vorsichtig aus der Form nehmen, komplett abkühlen lassen und in 9 - 12 Stücke schneiden. Luftdicht aufbewahren. Mit Staubzucker oder pur servieren - die Brownies schmecken am nächsten Tag noch besser. Notiz: Für diese Rezept könnt ihr die Süßkartoffel entweder dämpfen, indem ihr sie in Stücke schneidet und in einem Dämpfeinsatz in einem Tompf mit wenig Wasser weich dünstet. Oder ihr könnt die Süßkartoffel im Ofen backen, indem ihr sie mit einem Messer mehrmals einstecht und dann bei 180 Grad etwa 40 - 50 Minuten backt. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Rhabarber-Zimt-Muffins

5. Mai 2016 Totally Veg! 

Rhabarber-Zimt-MuffinsEs ist endlich wieder Rhabarber-Zeit! Hurra! Ich esse die sauren Stängel sehr gerne, am liebsten natürlich verpackt in süßen Kuchenteig, denn zugegeben, pur sind sie ziemlich eklig. Darum gibt es heute ein einfaches Rezept für Rhabarber-Muffins mit ganz viel Zimt, die saftig, süß-sauer und einfach wunderbar sind. Rhabarber ist für mich ein typischer Frühlingsbote, und ich bin so froh, dass es nun hoffentlich bald wieder sonnig und warm wird - bis dahin genieße ich meinen Rhabarber! Die Muffins habe ich mit Dinkelmehl gebacken, da ich sie ins Büro mitgenommen habe, und eine Arbeitskollegin keinen Weizen verträgt - aber ihr könnt natürlich auch Universalmehl benutzen. Und dieses Rezept ist auch für einen besonderen Anlass entstanden: Mein Blog hat auf Facebook 6000 "Gefällt mir" erreicht - vielen, vielen Dank für eure Unterstützung über all diese Jahre. ???   Rhabarber-Zimt-Muffins (für 12 Stück) 250 Gramm Dinkelmehl, Type 700 (oder Universalmehl) 40 Gramm brauner Zucker 70 Gramm weißer Zucker 2 Packungen Bourbon-Vanillezucker 3 TL Backpulver 1/­­2 TL Natron 1/­­4 TL Salz 1 1/­­2 TL Zimt 50 ml Öl 180 Gramm Sojajoghurt, natur 50 ml Sojamilch 1 1/­­2 EL Ahornsirup (oder Agavendicksaft) 200 Gramm klein geschnittener Rhabarber (vorher ev. geschält) Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Mehl, Zucker, Backpulver, Natron, Salz und Zimt in einer großen Schüssel vermischen. Dann Öl, Sojajoghurt, Sojamilch und Ahornsirup hinzugeben und zu einem glatten Teig rühren. Rhabarber unterheben und den Teig gleichmäßig auf die Förmchen aufteilen. Für 18 - 20 Minuten backen, oder bis ein Zahnstocher, in die Mitte des Muffins gestochen, sauber wieder herauskommt. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegane Schoko-Bananen-Pancakes

30. September 2015 Totally Veg! 

Vegane Schoko-Bananen-Pancakes Während der Arbeitswoche ist meine Nahrungsaufnahme gut getaktet: 07:00 Kaffee. 09:30 mitgebrachtes Müsli vor dem PC. 12:30 Mittagspause. Spätestens 18:30 Abendessen - sonst stirbt jemand. Am Wochenende kommt der stete Rhythmus ins Wanken, alleine, weil M und ich natürlich ausschlafen möchten. Dann gibt es am Sonntag Brunch, vorzugsweise noch im Pyjama eingenommen. Obwohl wir sehr gerne Rührtofu und Waffeln essen, finde ich auch einen großen Teller Pancakes einfach wunderbar. Diese Pancakes sind saftig, fluffig und schmecken herrlich nach Bananen und Schokolade - und das ist wohl die beste Kombi, die es zum Brunch gibt. Zu den Pancakes gibt es frisches Obst und M kippt dann noch literweise Schokoladensauce darüber, ich bevorzuge meistens Ahorn- oder Agavensirup. Aber egal, wie  man sie genießt, sie sind gerade für kühle Herbstabende ein wirklich ein toller Start in den Tag! Schoko-Bananen-Pancakes (für drei bis vier Portionen) 180 Gramm Mehl 30 Gramm brauner Zucker 2 1/­­2 TL Backpulver 1/­­2 TL Salz 1 Packung Bourbon-Vanillezucker 1 Msp. gemahlene Vanille (oder Zimt) 1 reife Banane, fein gestampft 230 ml Sojamilch (oder andere pflanzliche Milch) 60 Gramm Sojajoghurt Natur 40 - 50 Gramm vegane Schokotropfen (oder vegane gehackte Schokolade)  Mehl, Zucker, Backpulver, Salz und Vanille vermischen. Die Sojamilch mit dem Sojajoghurt und der Banane gut verquirlen. Zu den anderen Zutaten geben und zu einem glatten Teig rühren, dann die Schokotropfen unterheben. Etwa 5 Minuten stehen lassen. In der Zwischenzeit eine (beschichtete Pfanne) auf mittlerer Hitze heiß werden lassen und, falls eure Pfanne nicht so gut beschichtet ist, etwas Öl hineingeben. Eine Schöpfkelle Teig hineingeben und die Pfanne mit einem Deckel bedecken. Der Pancake sollte umgedreht werden, wenn er nur mehr in der Mitte leicht flüssig ist, am Rand aber schon fest. Kurz weiterbraten lassen und dann aus der Pfanne nehmen. Auf einen Teller legen (am besten mit etwas Küchenrolle darunter, die die Feuchtigkeit aufsaugt) und zudecken, um ihn warm zu halten. Den Teig fertig verarbeiten und die Pancakes warm mit Obst, Schokosauce und Ahornsirup servieren. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog


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