brauner Zucker - vegetarische Rezepte

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Terrassenkekse mit selbst gemachtem Lemon curd - Terrazza di Limoni










brauner Zucker vegetarische Rezepte

Birnen-Crumble mit Amaretto

9. Oktober 2017 Totally Veg! 

Birnen-Crumble mit AmarettoEs war still hier am Blog! Wer mir auf Instagram folgt, der weiß, dass M und ich auf Urlaub waren. Drei Wochen in Nordamerika, den Kopf ausschalten, herrlich! Wir waren in Kanada und haben außerdem liebe Freunde in den USA besucht. Leider sehen wir einander aufgrund der großen Distanz sehr selten, aber dafür ist es umso schöner, wenn wir endlich wieder Zeit miteinander verbringen können. Wir hatten eine tolle Zeit, haben viel gelacht und den Sommer verlängert - das Thermometer hat sich über zwei Wochen nicht weit weg von den 30 Grad bewegt und so haben wir noch intensiv Sonne getankt und waren viel draußen. Natürlich haben wir auch viel und sehr gut gegessen und hier am Blog wird es bald einen Reisebericht geben!  Vorher möchte ich aber noch ein Rezept mit euch teilen, das von meiner Reise inspiriert wurde und perfekt zum Herbstwetter passt. Wir waren mit unseren Freunden an einem sonnigen Nachmittag auf einer Farm und haben Äpfel gepflückt - und ja, das war genau so idyllisch wie es sich anhört! Ich habe dort einige extrem gute Äpfel gegessen, noch warm vom Sonnenschein. Natürlich war die Ausbeute groß und um die Äpfel zu verarbeiten, habe ich am Abend für die ganze Meute Apple Crumble gemacht. Für elf Personen habe ich zwei riesige Auflaufformen zubereitet, grob angelehnt an mein Rezept hier. Apple Crumble ist eine Art Auflauf aus Äpfeln mit braunem Zucker und viel Zimt, mit einem süßen, knusprigen Topping aus Haferflocken. Ich musste etwas improvisieren, da meine Freundin keine Waage hat (wie in den USA üblich, misst sie ihre Zutaten in Cups), aber ganz ehrlich, die Äpfel waren so gut, dass man ohnehin nicht viel falsch machen konnte. Und der Crumble hat wirklich wunderbar geschmeckt, noch warm aus dem Ofen und mit etwas veganem Vanilleeis serviert. Alle haben brav aufgegessen und der Sohn meiner Freundin ist erst zu Bett gegangen, als versprochen wurde, ihm noch eine Portion für den nächsten Tag aufzuheben. Mit dieser schönen Erinnerung im Kopf bekam ich wieder Lust auf Crumble, habe allerdings im Supermarkt nicht so schöne Äpfel gefunden wie auf der kleinen, idyllischen Apfel-Farm, die wir besucht haben (wen wundert das jetzt?). Stattdessen habe ich eine weitere Variation an Crumble entdeckt - mit Birnen. Und Amaretto! Eine wunderbare Mischung. Der Amaretto unterstreicht das zarte Aroma der Birnen und der Crumble ist ein süßer Nachtisch, aber auch nicht zu mächtig, man kann ihn also getrost am Ende eines Menüs servieren. Ich finde, dass Birnen so schöne Herbstfrüchte sind, dass ich ihnen einfach ein Dessert-Rezept widmen musste. Wie bei Crumble üblich, schmeckt auch dieser am besten warm mit etwas veganem Vanille-Pudding oder Vanille-Eis und mit Freunden geteilt. Birnen-Crumble mit Amaretto (für etwa 6 Portionen) Für das Obst: 1 kg Birnen 2 EL Zitronensaft 30 Gramm brauner Zucker 1/­­2 TL Zimt 4 - 5 EL Amaretto Für das Topping: 100 Gramm Haferflocken (Feinblatt) 50 Gramm Mehl 50 Gramm brauner Zucker 1/­­2 TL Zimt 2 - 3 EL Mandelmilch (oder eine andere pflanzliche Milch) Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Birnen waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. In eine Auflaufform füllen (z.B. für Lasagne) und mit Zitronensaft, Zucker, Zimt und Amaretto mischen. Das Obst dann glatt streichen. Für das Topping alle Zutaten miteinander vermischen, die Masse sollte saftig, aber nicht flüssig sein und es sollten sich Klumpen formen lassen (sollte es zu flüssig sein, lasst es ein paar Minuten stehen, die Haferflocken weichen auf). Die Masse über das Obst bröseln und im Ofen bei 180 Grad etwa 38 - 45 Minuten backen, bis das Topping goldbraun ist und die Birnen weich sind. Noch warm mit etwas Eis oder Pudding servieren. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegane Muffins - Drei leckere Muffins-Rezepte!

8. Oktober 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Muffins - Drei leckere Muffins-Rezepte!Heute haben wir drei leckere vegane Muffins Rezepte für euch: Blaubeermuffins, Schoko Lava Cake und gesunde Schokomuffins ohne Mehl und Zucker! Diese Muffin-Rezepte gehen nicht nur super schnell, sondern sind auch noch vegan und die meisten Zutaten habt ihr bestimmt auch immer im Vorratsschrank! Das nächste Wochenende steht auch bald wieder vor der Tür und es gibt doch nichts besseres als zu einem Kaffee noch einen leckeren Muffin zu genießen. Auch bei veganen Rezepten müsst ihr nicht immer auf klassische Vanille oder Schokodrop Muffins zurückgreifen. Wie wäre es denn mit einem Schoko Lava Cake mit flüssigem Schokokern oder kernigen Haferflocken Muffins mit süßen Blaubeeren? Unsere gesunden Schoko Muffins schmecken auch unglaublich lecker und sind eine super Alternative, wenn man auf Zucker verzichten möchte! Also wir finden, dass vegane Muffins doch einfach immer passen, ob als Mitbringsel zum Geburtstag oder einfach mal so, um die Kollegen im Büro zu überraschen. Und wer jetzt doch eher Lust auf etwas herzhaftes hat, für den ist unser Artikel über herzfhafte Muffins mit Noa Dip sicherlich interessant! Falls ihr noch ein paar Ideen für Ei Ersatzmöglichkeiten und ein Muffin Grundrezept braucht, dann schaut doch bald beim geplanten Artikel vorbei. Hier stellen wir euch für jedes Rezept die passende vegane Ei Alternative vor. Ob ihr nun Waffeln, Pancakes, ein Brot, einen Kuchen oder eben Muffins backen möchtet. Glücklicherweise könnt ihr bei unseren Rezepten den Ei Ersatz selber machen. So wird euer Gebäck bestimmt immer gut gelingen und super schmecken! Na dann ran an die Schüsseln und leckere Muffins backen... Veganer Schoko Lava Cake Zutaten (für 4 Muffins) - 4 EL Pflanzenmilch - 2 EL Apfelmus - 1 EL Kokosöl (flüssig) - 2 EL brauner Zucker - 3 EL Mehl - 3 EL Kakaopulver - 1/­­2 TL Backpulver - 8 kleine Stückchen Schokolade (70 %) Zubereitung Heizt zunächst euren Backofen auf 180 Grad vor. Verrührt alle flüssigen Zutaten miteinander und gebt dann die restlichen Zutaten, außer den Schokostückchen, dazu. Befüllt die Muffinförmchen zu einem Drittel mit dem Teig, legt dann je zwei Stückchen Schokolade drauf und gebt nochmal einen Esslöffel Teig dazu, sodass die Schokolade bedeckt ist. Backt die Muffins für 10 Minuten und serviert sie noch warm, denn dann habt ihr einen schönen flüssigen Kern! In Kombination mit frischen Früchten schmecken die Schoko Muffins super lecker!   Vegane Blaubeer Muffins Zutaten (für 8-10 Muffins) - 2 EL Apfelmus - 2-3 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft - 3 EL Kokosöl (flüssig) - 125 ml Pflanzenmich - 1/­­2 TL echte Vanille - 140 g Haferflocken (gemahlen) - 1 EL Backpulver - 100 g Blaubeeren Zubereitung Heizt zunächst euren Backofen auf 180 Grad vor. Verrührt dann alle flüssigen Zutaten miteinander und gebt anschließend die Vanille, das Mehl und das Backpulver dazu. Mit einem Kochlöffel oder Schneebesen alles so lange verrühren, bis ihr einen cremigen Teig habt. Gebt nun die Blaubeeren dazu und verrührt alles nochmal kurz miteinander. Befüllt eure Muffin Förmchen zu zweidrittel voll und backt die Muffins für 20-25 Minuten. Mit der Stäbchenprobe könnt ihr testen, ob die vegane Muffins durch gebacken sind!   Gesunde Schokomuffins ohne Mehl und Zucker Zutaten (für 8-10 Muffins) - 130 g gemahlene Mandeln - 3 EL Apfelmus - 2 EL Kakaopulver - 5 EL Pflanzenmilch - 1 TL Backpulver Zubereitung Heizt zunächst euren Backofen auf 180 Grad vor. Verrührt alle Zutaten für das Muffin Rezept gut miteinander, befüllt nun eure Muffin Förmchen zu zweidrittel mit dem Teig für die veganen Schokomuffins ohne Mehl und Zucker. Backt die Muffins für 25 Minuten. Mit der Stäbchenprobe könnt ihr testen, ob die gesunden Muffins durch gebacken sind! Der Beitrag Vegane Muffins - Drei leckere Muffins-Rezepte! erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Knusprige Streusel für ein Backblech

12. August 2017 Vegetarische Rezepte 

Zutaten: - 300 g Mehl - 200 g brauner Zucker - 2 Vanillezucker - etwas Zimt - 160 g weiche Butter - Prise Salz Zubereitung: - Alle Zutaten für die Streusel in einer Schüssel geben und vermengen, bis sich Streusel bilden. Für einen schnellen Obst-Streusel-Kuchen, Quark-Öl-Teig (siehe Sonstiges) auf ein gefettetes Backblech geben, mit Obst nach Wahl und Streusel belegen. Im vorgeheizten Backofen bei ca. 175°C Ober-und Unterhitze 40-45 Minuten backen.  

Veganer Burger - Jackfruit als gesunder Fleischersatz!

19. Juli 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Veganer Burger - Jackfruit als gesunder Fleischersatz!Ihr habt richtig gelesen: Veganer Burger aus einer Frucht! Jackfruit ist als reife gelbe Frucht bekannt für sein süßes Aroma zwischen Mango, Ananas, Banane... hier trifft es bei jedem seinen eigenen Geschmacksnerv. Bei diesem Rezept verwenden wir allerdings die unreife Frucht. Diese ist dann grünlich, schmeckt ein wenig salzig und nussig! Die Jackfruit gehört zu der Familie der Maulbeergewächse und stammt ursprünglich aus dem Süden Indiens. Sie wird inzwischen auch in vielen Teilen Südostasiens und Brasiliens angebaut. Dort wird die Jackfruit im reifen Zustand einfach so gegessen oder in Süßspeisen verarbeitet. Im unreifen Zustand gerne in Hauptgerichten verwendet. Im Asiamarkt könnt Ihr die Green Jackfruit kaufen oder bei JACKYF. Sie ist dort meistens in Dosen für 2-3 Euro erhältlich. Direkt aus der Dose lassen sich die Konsistenz und der Geschmack mit Artischockenherzen vergleichen!   Jackfruit hat die Eigenschaft, Aromen gut aufzunehmen, beim Kochen zerfallen die Fasern und kommt so dem originalen Pulled Pork sehr nahe. Und das ohne Tierleid! Wichtig ist es, dass ihr die Jackfruit in Salzlake, nicht in Sirup verwendet.         Der vegane Burger enthält den Fleischersatz Jackfruit und ist nicht nur unheimlich lecker, sondern auch sehr einfach zuzubereiten: Zuerst die kleinen Stücke aus der Dose auseinanderrupfen (dabei die runden Kerne entfernen) und mit einer selbstgemachten Barbecue Sauce marinieren. Ein Teelöffel Liquid Smoke, also Flüssigrauch, verleiht dem ganzen einen tollen rauchigen Geschmack. Während die Jackfruit in der Pfanne köchelt, habt ihr genügend Zeit, um die restlichen Zutaten für den Belag vorzubereiten. Beim Belag entscheidet ihr euch einfach nach eurem Geschmack. Spinat, Rotkraut und Avocado passen besonders gut dazu. Nach gerade mal 25 Minuten ist Euer veganer Burger fertig, um verspeist zu werden! Lasst eure Geschmacksnerven tanzen!   Veganer Burger mit Pulled Pork aus Jackfruit Zutaten: Für das Pulled Pork: Jackfruit (1 Dose= enthält meist 565 g /­­ Abtropfgewicht 280g) 1 EL Öl 1 kleine Zwiebel 1/­­2 Dose passierte Tomaten 1 EL Tomatenmark 1/­­2 Orange (Saft) 1/­­2 Limette (Saft) 2 EL brauner Zucker 1 TL Liquid Smoke 1 TL geräuchertes Paprikapulver Salz und Pfeffer (nach Geschmack)   Für den Belag: Brötchen Spinat Avocado Rotkohl   Zubereitung: Die Jackfruit-Stücke unter fließendem Wasser abspülen und in kleine Stücke zerrupfen, dabei die Kerne entfernen und anschließend trocken tupfen. Das Öl in eine heiße Pfanne geben, die klein gewürfelte Zwiebel und die Jackfruit bei hoher Hitze drei Minuten anbraten. Währenddessen die restlichen Zutaten für die vegane Barbecue Sauce gut vermengen und anschließend mit in die Pfanne geben. Auf einer kleinen Flamme zehn Minuten köcheln lassen. Die Zutaten für den Belag vorbereiten: Spinat waschen, Rotkohl und Avocado in dünne Scheiben schneiden. Nun den Burger mit einem beliebigen Brötchen schichten: Erst Spinat, dann das Pulled Jackfruit, Rotkohl und die Avocado. Und fertig ist euer alternativer Veganer Burger! Der Beitrag Veganer Burger – Jackfruit als gesunder Fleischersatz! erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegane Chocolate Chip Cookies mit Cashewmus (ohne Öl oder Margarine)

9. April 2017 Totally Veg! 

Vegane Chocolate Chip Cookies mit Cashewmus (ohne Öl oder Margarine)Ostern steht vor der Türe und am Ostersonntag ist Naschen angesagt! Während zwar in meinem Küchenschrank schon ein veganer Schokohase geduldig wartet, ist etwas Selbstgebackenes sogar noch besser! Aber Schokolade muss es sein - am besten Chocolate Chip Cookies! Diese Cookies habe ich kürzlich für einen Abend mit Freunden kreiert - und sie sind herrlich knusprig, innen weich und schmecken himmlisch. Sie kommen sogar komplett ohne Öl oder Margarine aus! Anstelle davon kommt Cashewmus in den Teig - ja, auch Cashews haben viel Fett, aber gleichzeitig auf viele gesunde Eigenschaften, und die Cookies hauen trotzdem nicht so rein wie ihr reguläres Gegenstück. Außerdem liebe ich Cashewmus heiß, es gibt einen tollen, fast buttrigen Geschmack - ihr könnt auch Erdnussmus verwenden, aber ich mag sie mit Cashews einfach lieber.  Chocolate Chip Cookies (für 12 Stück) 50 Gramm Cashewmus 70 ml Mandel- oder Sojamilch 80 Gramm brauner Zucker 50 Gramm weißer Zucker 1 Messerspitze gemahlene Vanille (optional) 180 Gramm Mehl 1/­­2 TL Natron 1/­­4 TL Salz Prise Zimt 100 Gramm vegane Schokotropfen (oder gehackte Schokolade) Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.  In einer Schüssel das Cashewmus mit Mandelmilch, Zucker und Vanille  mit einem Schneebesen verrühren (das Cashewmus kann kurz in der Mikrowelle erwärmt werden, damit es sich besser vermischen lässt). In einer zweiten Schüssel Mehl, Natron, Salz, Zimt und Schokotropfen vermischen. Die Mehl-Mischung in drei Teilen unter die Cashew-Zucker-Mischung heben und behutsam mit einem Löffel einen formbaren Teig daraus rühren. Den Teig esslöffelweise in Bällchen auf das Blech setzen und bei 180 Grad etwa 9 - 12 Minuten backen, bis der Rand leicht gebräunt ist. Die Kekse werden in der Mitte noch weich sein, sie werden nach dem Auskühlen aber fest. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegane Jackfruit Tacos mit Quick Pickles & die Pinterest Idea Journey

6. März 2017 Eat this! 

Vegane Jackfruit Tacos mit Quick Pickles & die Pinterest Idea JourneyJackfruit, Jackfruit, Jackfruit! Wir hören momentan wirklich überall nur noch Jackfruit! Und das von Familie, Freunden und Bekannten. Der Hype um die vielseitige asiatische Frucht kommt also auch so langsam bei uns ins Rollen. Haste Töne! ? Ja, wir Deutschen sind allgemein nicht die Schnellsten, wenn es um Foodtrends oder kulinarische Experimentierfreude geht. Mal ehrlich, außerhalb großer Städte wie Berlin, München, Hamburg oder Köln kann man meist sehr lange nach aufregenden Hot Spots in der veganen Food-Szene suchen. Klar, hier und da gibt es mal eine überraschende Ausnahme, aber doch eher sehr selten, oder? Umso mehr freuen wir uns aber, wenn dann doch mal was durchdringt durch den dichten Schnitzel- und Wurstdunst! Wir kennen und lieben die Jackfruit nun schon ein Weilchen und haben vor drei Jahren schon mal ein super leckeres Rezept gepostet, das du unbedingt ausprobieren musst - ein veganes „Pulled Pork Sandwich“, das wirklich zum Reinlegen lecker schmeckt! Und ja, auch Fleischesser haben wir das Sandwich schon mit genüsslicher Miene verspeisen sehen, hehe. Das angebratene und gewürzte „Jackfruit-Fleisch“ sieht aber auch schon ganz schön verrückt aus, oder? ? Das Tolle dabei: Mittlerweile gibt es die junge Jackfruit in beinahe jedem Asialaden! Klar, als leidenschaftliche Foodies sind wir natürlich immer auf der Suche nach neuen Geschmäckern, Ideen und Rezeptinspirationen und halten überall wo wir gerade sind Augen und Ohren immer ganz besonders offen, wenn’s ums Essen und alle dazugehörigen Themen geht. Um unsere ganzen Ideen zu sammeln und sinnvoll zu ordnen, damit man sie auch später irgendwann mal wieder findet, ist Pinterest für uns seit einigen Jährchen als Plattform unentbehrlich geworden. Egal ob du nach einem schnellen Rezept für’s Abendessen, einer Anleitung für DIY-Projekte oder nach fairer, veganer Mode suchst - du wirst garantiert immer fündig. Und Foodtrends verpasst du garantiert auch keine mehr ? Als riesengroße Pinterest-Fans und Heavy User haben wir uns natürlich wie die Schneekönige gefreut als uns Anna von Pinterest gefragt, ob wir nicht bei ihrem neuesten Projekt, der Pinterest Idea Journey mitmachen und für den Monat März unsere Tipps beisteuern möchten. Was ist die Pinterest Idea Journey? Die Idee hinter der Idea Journey ist, das Pinterest dich durchs Jahr begleitet und monatlich mit frischen Ideen aus einem bestimmten Bereich wie Food, Home, Fashion oder Beauty versorgt. Dazu stehen dir monatlich zu dem jeweiligen Thema Blogger, You Tuber oder Experten zur Seite, die ihre Ideen und Tipps auf Gruppenboards sammeln und mit dir teilen. Es wird also garantiert nicht langweilig! Für den Monat März lautet das Motto nun „Über den Tellerrand blicken“ und wir dürfen unsere Rezeptideen und Kochtipps mit euch teilen. Wir freuen uns so und fühlen uns mal sowas von geehrt! ?? Neu ist bei der Idea Journey, dass du dir bei jedem Pin, den du bereits ausprobiert hast, ein Häkchen „Ausprobiert“ setzen und somit auch verfolgen kannst, was du das Jahr über alles getestet hast und welche Rezepte, Projekte und Tipps du als besonders gut befunden hast. Super praktisch! Falls jetzt auch in Pin-Laune gekommen bist, mach‘ doch einfach gleich mit, folge uns und unserem März-Board auf Pinterest. Zusammen packen wir das Board mit veganen Ideen voll! Bist du dabei? Anfangen kannst du übrigens direkt mit unserem Rezept für vegane Jackfruit Tacos mit schnell eingelegten roten Zwiebeln und einer köstlichen Sriracha-Mayo! Los geht’s ? Zutaten für 16 Tacos Für die Quick-Pickles 2 kleine rote Zwiebeln 2 Jalape?os oder mittelscharfe grüne Chili 4 EL Rotweinessig 1/­­2 TL Reissirup 1/­­4 TL Salz Für die Jackfruit 4 EL Raps- oder Olivenöl 400 g junge Jackfruit (aus dem Asialaden) 2 TL Oregano 1 1/­­2 TL Kumin 1 TL Zwiebelpulver 3/­­4 TL Rauchpaprika 3/­­4 TL brauner Zucker 1/­­2 TL Knoblauchpulver 1/­­2 TL Salz 2 EL Tomatenmark Für die Sriracha-Mayo 5 EL vegane Mayonnaise Saft 1/­­2 Limette 3 TL Sriracha Außerdem 16 kleine Tortillas (z. B. Mais- oder Weizentortillas) 1/­­4 Bund Koriander Zwiebeln und Jalape?os in feine Scheiben schneiden. Mit Rotweinessig, Reissirup und Salz vermischen, mit den Händen kurz massieren und beiseite stellen. Für die Jackfruit, die Stücke mit den Händen grob zupfen, Öl in eine heiße Pfanne geben, Jackfruit 5 Minuten bei hoher Hitze unter Rühren scharf anbraten. Gewürze und Tomatenmark hinzugeben und 15 Minuten bei mittlerer bis hoher Hitze kross braten. Ab und zu umrühren und mit dem Pfannenwender die Jackfruit-Stücke „zerdrücken“. Für die Sriracha-Mayo vegane Mayonnaise mit Limettensaft und Sriracha verrühren. Tortillas in einer Pfanne ohne Öl aufwärmen, mit Jackfruit füllen und mit den eingelegten roten Zwiebeln, Sriracha-Mayo und frisch gezupften Korianderblättern toppen. Der Beitrag Vegane Jackfruit Tacos mit Quick Pickles & die Pinterest Idea Journey erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Barbecue Tofu Sandwich - Vegan Pulled Pork-Sandwich aus Jackfruit - Vegane Sommerrollen mit Erdnuss-Chili-Dip

Porridge

30. Januar 2017 Vegetarische Rezepte 

Porridge Zutaten 1 Portion: - 60 g Haferflocken - ca. 250 ml Milch oder Wasser - 1/­­4 TL Salz - 1 TL brauner Zucker - etwas Vanille oder Zimt - 1 TL Butter oder Erdnussbutter Zusätzlich: - Früchte, Müsli, Milch oder Süße nach Geschmack Zubereitung: - In einem Topf die Haferflocken, brauner Zucker, Salz und Milch oder Wasser, unter ständigem Rühren, langsam erhitzen. Sobald die Masse eindickt die Butter einrühren und bei ausgeschaltetem Herd einige Minuten ruhen lassen. - Den heißen Porridge mit Früchte, hier Knuspermüsli (siehe unter Sonstiges) heißer Milch oder mehr Süße anrichten.    

Veganes Weihnachtsmenü aus Weihnachten Vegan

20. November 2016 Totally Veg! 

Veganes Weihnachtsmenü aus Weihnachten VeganIch habe euch mein neues Buch Weihnachten Vegan bereits am Blog vorgestellt und ich hoffe, der erste Eindruck hat euch gut gefallen! Im Englischen gibt es aber den Spruch "Don't judge a book by its cover" (beurteile ein Buch nie nach seinem Einband), und darum gibt es heute für euch einen tieferen Einblick in Weihnachten Vegan. Für alle, die noch überlegen, was sie ihren Lieben an Weihnachten servieren sollen, habe ich hier ein Weihnachtsmenü für vier Personen zusammengestellt aus dem Menü-Kapitel in Weihnachten Vegan. So könnt ihr rechtzeitig vor Weihnachten das Menü zur Probe kochen und euch vielleicht dann entscheiden, dass Weihnachten Vegan einen Platz in euerem Regal braucht. Neben dem vorgestellten Menü könnt ihr hier sehen, was euch noch alles im Buch erwartet. Steirische Bruschette Ich liebe Kernöl (eine traditionelle Zutat in der Steiermark). Ich liebe Avocado - mit diesem knusprigen Bruschette-Rezept kommen zwei meiner liebsten Zutaten endlich zusammen, und sie passen auch wirklich ausgezeichnet zueinander! Pro Person kann man als Vorspeise etwa vier bis fünf kleine Bruschette reichen, aber üblicherweise verlangen meine Gästen nach mehr! Das Pesto ergibt eine reichliche Menge, übergebliebenes Pesto schmeckt auch auf Nudeln ausgezeichnet. Für eine cremige Sauce kann man es mit etwas Kochwasser von den Nudeln verdünnen.  Für das Pesto 120 g Kürbiskerne 1 große Handvoll frischer Basilikum 5 EL Kernöl 3 TL Zitronensaft 7-10 EL Wasser 1 Zehe Knoblauch, gepresst Salz Für die Bruschette 1 Baguette 1-2 Avocados (je nach Hunger) Frischer Rucola Für das Pesto alle Zutaten in eine Küchenmaschine oder einen Mixer geben und daraus eine weiche Masse pürieren, dabei so viel Wasser hinzugeben, bis das Pesto eine streichfähige Konsistenz hat. Für die Bruschette das Baguette in schmale Stücke schneiden und leicht toasten. Die Avocados fein würfeln. Etwas Pesto auf das Brot streichen und mit einigen Stücken Avocado belegen. Den Rucola auf einem Teller arrangieren und die Bruschette daraufsetzen, gleich servieren. Festlicher Linsenbraten mit Fisolen und Kartoffelpüree Dieser Braten ist für mich der Inbegriff eines Festtagsessens - deftig und herzhaft! Ich liebe ihn heiß und habe ihn auch schon vielen Gästen serviert, die immer sehr angetan sind. Die Zubereitung ist einfach, allerdings braucht der Braten etwas Vorbereitungszeit, da man ihn nicht frisch aus dem Ofen servieren sollte. Er wird erst beim Auskühlen fest und bleibt es beim Aufwärmen in der Pfanne dann auch, ich bereite den Braten gerne schon am Vortag zu, dann schmeckt er noch besser. M hofft übrigens immer, dass etwas vom Braten über bleibt, damit er ihn dünn aufgeschnitten auf's Brot legen kann. Zum Linsenbraten serviere ich selbstgemachtes Kartoffelpüree mit etwas Kren (oder Meerrettich, wie unsere deutschen Nachbarn sagen) und cremigen Fisolen, die gleichzeig als Bratensauce dienen. Und für mich muss es dazu noch ein großer Klecks Preiselbeermarmelade sein! Für den Braten 2 mittlere Zwiebel, fein gewürfelt 4 Zehen Knoblauch, gepresst 3 EL Öl 650 g braune Linsen aus der Dose (etwa 2,5 Dosen) 3 EL Leinsamen, gemahlen 5 EL Wasser 2 TL Oregano, getrocknet 1 TL Basilikum, getrocknet 60 g Haferflocken 2 EL Tomatenmark 3 EL Sojasauce 40 g Semmelbrösel (Paniermehl) 1 EL Edelhefeflocken Salz 2 EL Ketchup Eine Brotbackform (ca. 30 cm) mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 180 °C vorheizen. In einer Pfanne Zwiebel und Knoblauch im Öl glasig dünsten. Beiseitestellen und kurz auskühlen lassen. Leinsamen mit Wasser sehr gut vermischen und beiseitestellen. In einer großen Schüssel die Linsen mit einer Gabel oder einem Kartoffelstamper fein stampfen (einige intakte Linsen können dann noch dabei sein). Alle restlichen Zutaten (bis auf das Ketchup) dazu geben, alles sehr gut vermischen und mit ausreichend Salz abschmecken. Die Masse in die vorbereitete Form streichen und sanft in die Form drücken, damit ein kompakter Braten entsteht. Im Ofen 55-60 Minuten nicht zugedeckt backen. Nach etwa 30 Minuten 2 EL Ketchup auf den Braten streichen. Der Braten ist fertig, wenn ein Zahnstocher, in die Mitte gestochen, sauber wieder herauskommt und der Braten oben eine schöne Kruste bekommen hat. Den Braten aus dem Ofen nehmen, und ihn nach etwa 30-45 Minuten aus der Form heben, damit er komplett auskühlen kann. Wenn er heiß serviert werden soll, den Braten in 2 cm dicke Scheiben schneiden und in einer heißen Pfanne einige Minuten von beiden Seiten vorsichtig anbraten. Für das Kartoffelpüree 1 kg weichkochende Kartoffeln 2 EL pflanzliche Margarine 200-300 ml Sojamilch 3 TL Kren (Meerrettich) aus dem Glas (nicht den mit Sahne kaufen!) Salz Die Kartoffeln samt Schale weich kochen, abschrecken, kurz auskühlen lassen, und noch sehr warm schälen (alternativ kann man sie auch vor dem Kochen schälen, aber ich finde, so schmeckt das Püree dann besser). Kartoffeln mit Margarine und Sojamilch fein stampfen, dabei so viel Sojamilch hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Meerrettich einmengen und mit Salz abschmecken. Für die Fisolen (grüne Bohnen) 1 mittlere Zwiebel, fein gewürfelt 1 EL Öl 3 Zehen Knoblauch, gepresst 300 g Fisolen (grüne Bohnen), tiefgekühlt 1 EL Sojasauce 1/­­4 TL Senf 100 ml Soja- oder Hafercuisine 50 ml Sojamilch 1 gestr. TL Maisstärke 2 EL Wasser Salz In einer Pfanne bei hoher Hitze den Zwiebel im Öl leicht bräunen, dann die Hitze auf mittel reduzieren und die Fisolen und den Knoblauch hinzugeben. Wenn die Fisolen aufgetaut und schließlich heiß sind, die Sojasauce und den Senf unterrühren. Die Hitze auf leicht reduzieren und Soja- oder Hafercuisine und Sojamilch hinzugeben. In einer kleinen Schüssel die Maisstärke mit dem Wasser verrühren, zu den restlichen Zutaten geben, gut umrühren und vorsichtig erhitzen, bis die Sauce eingedickt ist. Mit Salz abschmecken.  Apple Crisp Dieser Apple Crisp mit weichen, zimtigen Äpfeln und extra dicker, knuspriger Kruste schmeckt so richtig nach Weihnachten (O-Ton meiner Probeesser). Am besten schmeckt er, wenn man ihn warm serviert und dazu etwas veganes Vanille-Eis oder veganen VanillePudding reicht. Man kann den Apple Crisp entweder in einer großen Form zubereiten, die zeitsparende Variante, oder ihn auf vier kleine Förmchen aufteilen, was eleganter wirkt. Für die Äpfel 550 g geschälte, entkernte Äpfel, in feinen Scheiben (etwa 800-850 g ungeschält) 1 EL Zitronensaft 3 EL brauner Zucker 3/­­4 -1 TL Zimt 1/­­4 TL Gewürznelken, gemahlen Für die Kruste 90 g Haferflocken 60 g Mehl 60 g brauner Zucker 1/­­2 TL Zimt 90 g pflanzliche Margarine, direkt aus dem Kühlschrank Backofen auf 180 °C vorheizen. Für die Äpfel alle Zutaten in eine große ofenfeste Form füllen (z.B. Lasagneform) und gut miteinander vermischen. Die Mischung dann etwas glattstreichen. Für die Kruste alle Zutaten mit der Hand verkneten, bis die Zutaten gut vermischt sind und sich Streusel bilden lassen. Gleichmäßig über die Äpfel streuen. Nun etwa 40-50 Minuten backen, bis die Streusel leicht gebräunt und die Äpfel sehr weich sind (in kleinen Förmchen etwa 17 - 25 Minuten). Vor dem Servieren etwas auskühlen lassen, dann warm mit Vanille-Eis oder Vanille-Pudding servieren. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Gesunde Süßkartoffel-Brownies ohne Fett

13. Oktober 2016 Totally Veg! 

Gesunde Süßkartoffel-Brownies ohne FettSchon als Kind habe ich mich gerne versteckt. Ich habe mich in muffig riechende Kleiderschränke gezwängt, in Nischen gedrückt, bin unters Sofa gekrochen, durch dunkle Gänge gerobbt und habe mich gefreut, weil ich unsichtbar geworden bin - auch, wenn mich gar niemand gesucht hat. Verstecken spiele ich heute noch gerne. Allerdings bin ich für die besten Verstecke mittlerweile zu groß geworden, und seien wir ehrlich, M würde vermutlich einen Herzinfarkt bekommen, wenn er seinen Pullover sucht und seine verrückte Frau im Kleiderschrank kauert. Heutzutage verstecke ich lieber Zutaten. Ich backe leckere Blätterteigschnecken und verrate erst später, dass ich darin Tofu versteckt habe. Ich koche einen Nudelauflauf mit einer verdächtig nach Käse schmeckenden Sauce und enthülle erst danach, dass gar kein Käse drinnen ist. Ich mische Essig in Kuchen und keiner merkt es. Aber mit diesem Rezept habe ich das Versteckspiel auf die Spitze getrieben. Köstliche, weiche, Brownies mit der perfekten ,,fudgy Konsistenz, die super-schokoladig schmecken und auf der Zunge zergehen. Was ich darin versteckt habe: Süßkartoffeln. Was dafür fehlt: Eier, Milch, Butter, Öl. Brownies, die nicht nur fantastisch schmecken, sondern auch noch viel gesünder sind und mehr Nährstoffe und Vitamine enthalten als ihr regulärer Gegenspieler. Sie sind ganz einfach zuzubereiten und ich habe sogar Vollkornmehl verwendet. Das nenne ich doch ein gelungenes Versteckspiel. Süßkartoffel-Brownies 250 Gramm Süßkartoffeln (weich gedämpft oder im Ofen gebacken, siehe Notiz) 120 Gramm Vollkorn-Dinkelmehl1/­­2 TL Natron (Speisesoda) 1/­­2 TL Backpulver 1/­­4 TL Zimt Prise Salz 80 Gramm brauner Zucker 40 Gramm Kakaopulver 250 ml Sojamilch oder andere pfanzliche Milch Zartbitter-Schokolade oder Nüsse als Dekor (optional) Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine kleine Backform (ca. 20 x 18) oder eine Springform (22 cm) mit Backpapier auslegen. Die Süßkartoffeln mit einer Gabel fein stampfen. Ihr könnt sie auch mit der Sojamilch pürieren, aber mich stören die kleinen Stücke im Teig nicht. Mehl, Backpulver, Zimt, Salz, Zucker und Kakaopulver in einer großen Schüssel vermischen. Dann mit der zerstampften Süßkartoffel und der Sojamilch zu einem glatten Teig rühren. In die Backform füllen, ein paar Stücke Schokolade oder Nüsse auf dem Teig verteilen und leicht festdrücken und die Brownies etwa 23 - 30 Minuten backen, bis ein Zahnstocher, in die Brownies gestochen, sauber wieder herauskommt und die Oberfläche sich fest anfühlt. Kurz abkühlen lassen, dann vorsichtig aus der Form nehmen, komplett abkühlen lassen und in 9 - 12 Stücke schneiden. Luftdicht aufbewahren. Mit Staubzucker oder pur servieren - die Brownies schmecken am nächsten Tag noch besser. Notiz: Für diese Rezept könnt ihr die Süßkartoffel entweder dämpfen, indem ihr sie in Stücke schneidet und in einem Dämpfeinsatz in einem Tompf mit wenig Wasser weich dünstet. Oder ihr könnt die Süßkartoffel im Ofen backen, indem ihr sie mit einem Messer mehrmals einstecht und dann bei 180 Grad etwa 40 - 50 Minuten backt. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Rhabarber-Zimt-Muffins

5. Mai 2016 Totally Veg! 

Rhabarber-Zimt-MuffinsEs ist endlich wieder Rhabarber-Zeit! Hurra! Ich esse die sauren Stängel sehr gerne, am liebsten natürlich verpackt in süßen Kuchenteig, denn zugegeben, pur sind sie ziemlich eklig. Darum gibt es heute ein einfaches Rezept für Rhabarber-Muffins mit ganz viel Zimt, die saftig, süß-sauer und einfach wunderbar sind. Rhabarber ist für mich ein typischer Frühlingsbote, und ich bin so froh, dass es nun hoffentlich bald wieder sonnig und warm wird - bis dahin genieße ich meinen Rhabarber! Die Muffins habe ich mit Dinkelmehl gebacken, da ich sie ins Büro mitgenommen habe, und eine Arbeitskollegin keinen Weizen verträgt - aber ihr könnt natürlich auch Universalmehl benutzen. Und dieses Rezept ist auch für einen besonderen Anlass entstanden: Mein Blog hat auf Facebook 6000 "Gefällt mir" erreicht - vielen, vielen Dank für eure Unterstützung über all diese Jahre. ???   Rhabarber-Zimt-Muffins (für 12 Stück) 250 Gramm Dinkelmehl, Type 700 (oder Universalmehl) 40 Gramm brauner Zucker 70 Gramm weißer Zucker 2 Packungen Bourbon-Vanillezucker 3 TL Backpulver 1/­­2 TL Natron 1/­­4 TL Salz 1 1/­­2 TL Zimt 50 ml Öl 180 Gramm Sojajoghurt, natur 50 ml Sojamilch 1 1/­­2 EL Ahornsirup (oder Agavendicksaft) 200 Gramm klein geschnittener Rhabarber (vorher ev. geschält) Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Mehl, Zucker, Backpulver, Natron, Salz und Zimt in einer großen Schüssel vermischen. Dann Öl, Sojajoghurt, Sojamilch und Ahornsirup hinzugeben und zu einem glatten Teig rühren. Rhabarber unterheben und den Teig gleichmäßig auf die Förmchen aufteilen. Für 18 - 20 Minuten backen, oder bis ein Zahnstocher, in die Mitte des Muffins gestochen, sauber wieder herauskommt. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegane Schoko-Bananen-Pancakes

30. September 2015 Totally Veg! 

Vegane Schoko-Bananen-Pancakes Während der Arbeitswoche ist meine Nahrungsaufnahme gut getaktet: 07:00 Kaffee. 09:30 mitgebrachtes Müsli vor dem PC. 12:30 Mittagspause. Spätestens 18:30 Abendessen - sonst stirbt jemand. Am Wochenende kommt der stete Rhythmus ins Wanken, alleine, weil M und ich natürlich ausschlafen möchten. Dann gibt es am Sonntag Brunch, vorzugsweise noch im Pyjama eingenommen. Obwohl wir sehr gerne Rührtofu und Waffeln essen, finde ich auch einen großen Teller Pancakes einfach wunderbar. Diese Pancakes sind saftig, fluffig und schmecken herrlich nach Bananen und Schokolade - und das ist wohl die beste Kombi, die es zum Brunch gibt. Zu den Pancakes gibt es frisches Obst und M kippt dann noch literweise Schokoladensauce darüber, ich bevorzuge meistens Ahorn- oder Agavensirup. Aber egal, wie  man sie genießt, sie sind gerade für kühle Herbstabende ein wirklich ein toller Start in den Tag! Schoko-Bananen-Pancakes (für drei bis vier Portionen) 180 Gramm Mehl 30 Gramm brauner Zucker 2 1/­­2 TL Backpulver 1/­­2 TL Salz 1 Packung Bourbon-Vanillezucker 1 Msp. gemahlene Vanille (oder Zimt) 1 reife Banane, fein gestampft 230 ml Sojamilch (oder andere pflanzliche Milch) 60 Gramm Sojajoghurt Natur 40 - 50 Gramm vegane Schokotropfen (oder vegane gehackte Schokolade)  Mehl, Zucker, Backpulver, Salz und Vanille vermischen. Die Sojamilch mit dem Sojajoghurt und der Banane gut verquirlen. Zu den anderen Zutaten geben und zu einem glatten Teig rühren, dann die Schokotropfen unterheben. Etwa 5 Minuten stehen lassen. In der Zwischenzeit eine (beschichtete Pfanne) auf mittlerer Hitze heiß werden lassen und, falls eure Pfanne nicht so gut beschichtet ist, etwas Öl hineingeben. Eine Schöpfkelle Teig hineingeben und die Pfanne mit einem Deckel bedecken. Der Pancake sollte umgedreht werden, wenn er nur mehr in der Mitte leicht flüssig ist, am Rand aber schon fest. Kurz weiterbraten lassen und dann aus der Pfanne nehmen. Auf einen Teller legen (am besten mit etwas Küchenrolle darunter, die die Feuchtigkeit aufsaugt) und zudecken, um ihn warm zu halten. Den Teig fertig verarbeiten und die Pancakes warm mit Obst, Schokosauce und Ahornsirup servieren. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegane Blondies

11. Februar 2015 Totally Veg! 

Vegane BlondiesIn meiner Teenager-Zeit hatte ich Freude an Haarfarben. Ich war rot, ich war brünett, und ich war auch blond. Ich fand rot damals natürlich total toll, brünett war auch schön, aber blond... blond gefiel mir nicht. Das lag vermutlich daran, dass vor 15 Jahren der Trend, gefärbte blonde Haare mit dichten dunklen Augenbrauen zu kombinieren, noch nicht wirklich angekommen war. Ich sah leider nicht aus wie eines der Supermodels, die den Look heute so eindrucksvoll tragen, sondern eher wie ein erschrockener Uhu. Außerdem hat mich der ständige dunkle Ansatz immer gestört - und nein, auch das war damals noch nicht hip. Jedenfalls habe ich mich als Blondine nie wirklich wohl gefühlt. Schade eigentlich, denn Blondinen sagt man ja nach, dass sie mehr Spaß haben. Da ich den Blondinen ungern den ganzen Spaß alleine überlasse, habe ich zumindest Blondies gebacken. Ich wollte Brownies, aber anders... da kamen die Blondies gerade recht! Blondies sind wie Brownies, nur in hell - also ohne Kakaopulver, dafür mit Vanille und süßem braunen Zucker, aber ebenso wie die dunkle Schwester saftige Happen, die perfekt zu etwas Eiscreme oder einem Glas Mandelmilch passen. Weil es ohne Schokolade aber irgendwie auch nicht geht, durften ein paar dunkle Schokotropfen hinein, die wirklich perfekt zum hellen Teig passen. Seit Jahren bin ich übrigens, ganz wie es meinem Hippie-Herz entspricht, wieder bei meiner ursprünglichen Haarfarbe angelangt - aber eigentlich mehr aus Trägheit, da mich die ständige Färberei genervt hat. Doch egal, ob ich irgendwann doch noch zur Blondine werde oder nicht, Blondies esse ich trotzdem gerne. Sie sind mir sogar fast lieber als Brownies - so ist es eben mit den verführerischen Blondinen. Blondies (8 - 10 Stück) Für diese Form braucht ihr eine kleine eckige Backform (ca. 20  x 18 cm) oder auch eine Springform mit 22 cm. Falls eure Form sehr viel größer ist, könnt ihr das Rezept auch verdoppeln. 100 Gramm brauner Zucker 3 EL Öl 100 Gramm Sojajoghurt, natur 1 Vanilleschote, Mark ausgekratzt 170 Gramm Mehl 1 TL Backpulver 1/­­4 TL Salz 3 EL Sojamilch oder andere pflanzliche Milch 50 Gramm vegane Schokotropfen (oder gehackte Schokolade) Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine eckige Backform mit Backpapier auslegen, damit ihr die Blondies dann herausheben könnt. Zucker, Öl, Sojajoghurt und Mark der Vanilleschote mit einem Schneebesen sehr gut verrühren, bis der Zucker beginnt, sich aufzulösen. In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen. Die Zucker-Sojajoghurt-Masse dazugeben  und mit der Sojamilch zu einem glatten Teig rühren. Die Schokotropfen unterheben. In die Form streichen und bei 180 Grad etwa 16 - 20 Minuten backen, bis ein Zahnstocher, in den Teig gestochen, sauber wieder herauskommt - die Blondies sollen aber nicht zu lange gebacken werden. Nach dem Auskühlen ist Stücke schneiden. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Sandkuchen mit Soja

18. Dezember 2014 Vegetarische Rezepte und vegane Gerichte 

Sandkuchen mit Soja - Die Kastenform sollte eine Länge von 30 cm Haben, oder eine 26er Springform. Zutaten: 250 g Margarine 3 Eier 250 g brauner Zucker 1 Päckchen Vanillezucker 200 g Speisestärk...

Apfelstrudel Oatmeal

19. Oktober 2014 Totally Veg! 

Apfelstrudel OatmealIch liebe Herbst. Hab ich das schon mal erwähnt? Ich denke schon. Jedenfalls: Hach, Herbst, du hast mein Herz gestohlen. Die bunten Blätter, die goldene Herbstsonne, die schönen Hochzeiten und natürlich das saisonale Essen. Endlich ist die Zeit der Suppen, Eintöpfe und warmen wohligen Gerichte angebrochen! Bei uns daheim wird hauptsächlich selbst gekocht, was natürlich die perfekte Gelegenheit ist, dem Herbst zu huldigen. Die einzige Mahlzeit, die bei uns meistens auf der Strecke bleibt, ist das Frühstück. Vor allem M ist keine großen Frühstücker, leider - jedem Training und jeder Gewöhnung zum Trotz habe ich es nicht geschafft, etwas anderes beim Frühstück aus ihm herauszulocken als Herumgestochere und müde Blicke. Man muss offensichtlich einsehen, wenn ein Vorhaben sinnlos ist, und so verbringen wir den recht kurzen Morgen mit einer Tasse Kaffee und ein paar netten Worten am leeren Frühstückstisch, denn alleine essen ist mir dann auch zu langweilig. Aber: Kaum ist der Kreislauf in Schwung (das ist meistens nach dem Weg zum Büro der Fall), kommt der Hunger, gelegentlich sogar bei M, und dann wird das von daheim Mitgebrachte eben im Büro gegessen. Und da lasse ich es mir dann nicht mehr nehmen, etwas Herbstliches zu verspeisen.  Ich bin ja ein großer Fan Oatmeal, zu deutsch Haferbrei - aber ganz ehrlich, mit Brei verbinde ich nicht gerade wohlschmeckendes Essen, darum gefällt mir Oatmeal besser. Leider ist Oatmeal bei uns nicht besonders verbreitet, Haferflocken werden meistens in staubigen Müslis mit pickigen Trockenfrüchten und eiskalter Sojamilch verzehrt - damit kann man mich nicht locken. Aber Oatmeal, Oatmeal ist schon was Feines - warm serviert, mit cremiger Konsistenz, die Haferflocken schmelzen auf der Zunge, feine Gewürze und frische Früchte locken... mhmm! Als diese Woche in meiner Küche die Äpfel herumkugelten, wurden sie daher in Apfelstrudel Oatmeal verwandelt, mit herbstlichem Zimt und etwas Nelkenpulver. Wer mag, serviert das Oatmeal auch noch mit ein paar Walnüssen. Und vielleicht fragt sich manch einer von euch, warum ich denn Oatmeal koche, wenn nach dem Aufstehen bei uns sowieso niemand essen will: Trick 17! Ich koche eine größere Portion Oatmeal, stelle sie nach dem Auskühlen in den Kühlschrank und wärme mir dann bei Haferflocken-Hunger einfach ein Schälchen davon auf (in der Mikrowelle oder am Herd). Man braucht für die cremige Konsistenz nur ein paar Esslöffel Sojamilch oder Wasser dazugeben, und fertig ist das warme Frühstück oder der Büro-Imbiss oder was auch immer... es schmeckt jedenfalls ausgezeichnet! Apfelstrudel Oatmeal (für 2 große oder 4 kleine Portionen) 2 große Äpfel, samt Schale in kleinen Würfeln (am besten eine säuerliche Sorte) 100 Gramm Haferflocken, großblättrig 1 gehäufter EL brauner Zucker 400 ml Sojamilch 3/­­4 TL Zimt 1/­­8 TL Nelkenpulver Prise Salz Zum Aufwärmen: 2 - 3 EL Sojamilch oder Wasser pro Portion Äpfel mit Zucker in einem Topf geben und bei mittlerer Hitze erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Restliche Zutaten hinzugeben und köcheln lassen, bis die Haferflocken weich sind (etwa 15 - 20 Minuten). Entweder gleich servieren, oder auskühlen lassen und nach Hunger mit 2 - 3 EL Sojamilch aufwärmen (hält sich etwa fünf Tage im Kühlschrank). Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Pad Thai mit grünem Spargel und Tofu

4. Mai 2017 Eat this! 

Pad Thai mit grünem Spargel und TofuPad Thai ist einfach genial. Du lädst Freunde ein, sagst ihnen, es gibt Pad Thai, hörst vor, während und nach dem Essen ausschließlich Oooh- und Aaah-Laute und anerkennende Kommentare zu deinen Wok-Künsten und dabei stehst du von der Vorbereitung bis hin zum Anrichten gerade mal 30 Minuten in der Küche. Und da sind die 5 Minuten, in denen du im Anschluss ans Nudeln-Slurpen deinen Wok abspülst und dabei effektvoll Lärm machst (hey, soll auch jeder mitbekommen, dass du gerade schwer am arbeiten bist) sogar schon eingerechnet! Wir stehen so dermaßen auf das thailändische Nationalgericht, dass wir - wenn es sich mit dem „Kochplan“ für’s Blog vereinbaren lässt - mindestens einmal die Woche Reisnudeln in die Pfanne hauen und irgendeine Art von Pad Thai machen. Diese Woche war das aus lauter Schock über das drohende Verbot der Street Food-Stände in Bangkok, die anschließende, leider nicht viel bessere „Richtigstellung“ und die scheinbar bleibende „Endzeitstimmung“ gleich mal zur Beruhigung ein Pad Thai mit grünem Spargel und kross gebratenem Tofu machen mussten. Hey, Pad Thai ist Bangkok in einer Schüssel und was bleibt denn noch, wenn Bangkoks Straßen nicht mehr von den kleinen Karren gesäumt sind, auf denen Straßenverkäufer das leckerste Zeug verkaufen? ? Okay, jetzt heißt es erstmal „Abwarten und Nudeln essen“ ? Pad Thai ist natürlich super wandlungsfähig und passt sich gerne der jeweiligen Gemüsesaison an. Und was klingt da im Frühling besser als „grüner Spargel, Reisnudeln, Tofu und viel Chili“? Wenig, oder? ? Und ich meine … auch unser Rezept für klassisches veganes Pad Thai ist jetzt nicht gerade arbeits- und zutatenintensiv. Das Spargel-Pad-Thai ist aber noch einfacher zuzubereiten, kommt völlig ohne exotische Zutaten aus, die du erst im Asialaden besorgen müsstest und ist damit auch perfekt für den spontanen Thai-Appetit nach einem anstrengenden Arbeitstag geeignet. Einfach auf dem Nachhauseweg am Bioladen oder Supermarkt Halt machen und schon hast du alles für’s gesunde Soulfood im Einkaufskorb oder Rucksack. Schon Hunger bekommen? ? Pad Thai mit grünem Spargel und Tofu - 400 g Reisnudeln - 400 g grüner Spargel - 1 Bund Frühlingszwiebeln - 4 Knoblauchzehen - 1 daumengroßes Stück Ingwer - 75 ml Sojasauce - 4 EL Tafelessig - 2 EL brauner Zucker - 4 EL Erdnüsse - 300 g Tofu - 4 EL Erdnussöl - 250 g Sojasprossen - 1/­­2 Bund Koriander - 2 Chilischoten -  Reisnudeln in einer Schüssel mit kochendem Wasser übergießen, abdecken und beiseite stellen. -  Spargel diagonal in 1 cm dicke Scheiben, den weißen Teil der Frühlingszwiebeln in 4 cm lange Stücke schneiden. Grünen Teil fein hacken und für die Deko beiseite stellen. -  Knoblauch pressen, Ingwer reiben. Mit Sojasauce, Essig, Zucker und 8 EL Wasser verrühren. Sauce beiseite stellen. -  Erdnüsse in einem Wok ohne Öl bei mittlerer bis hoher Hitze 2 Minuten unter dauerndem Rühren rösten. Anschließend aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. -  Tofu in 3 cm große Würfel schneiden. Öl in den Wok geben, Tofuwürfel bei mittlerer bis hoher Hitze unter häufigem Rühren 6 Minuten goldbraun braten. -  Frühlingszwiebeln dazu geben, weitere 2 Minuten braten. -  Spargel unterheben, 3 Minuten unter häufigem Rühren rösten. -  Nudeln abgießen, unter das Gemüse mischen und 1 Minute pfannenrühren. Mit Sauce ablöschen, Sprossen unterrühren und 2 Minuten schmoren. -  Mit Erdnüssen, frisch gehacktem Koriander und Chili toppen. Der Beitrag Pad Thai mit grünem Spargel und Tofu erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Veganes Pad Thai mit grünen Bohnen & Tofu - Glutenfreie Frühlings-Tarte mit grünem Spargel - Tagliatelle mit grünem Spargel & Thai-Basilikum-Pesto

Rote Bete Ketchup

13. März 2017 Eat this! 

Rote Bete KetchupWhooohooo! Es ist erst Anfang März, aber ich flippe schon fast so ein wenig aus vor Vorfreude auf die kommende Grillsaison ? Letzte Woche gab es hier bei uns ein paar wirklich warme und schöne Tage, das Thermometer ging in der prallen Sonne direkt über die 30 °C und die Winterjacken wanderten endgültig in den Schrank. „Tschö, bis nächstes Jahr! Erst mal vermissen wir euch nicht“. ? Okay, diese Woche gingen die Temperaturen direkt wieder runter, aber man kann ihn schon etwas riechen in der Märzluft - den Sommer! Okay, den vielleicht nicht, aber den Frühling kann man schon etwas spüren. Auf jeden Fall steht der Grill schon bereit und das erste warme Wochenende wird genutzt. Und dafür braucht man einfach leckere Grillsaucen, denn ohne leckere Grillsaucen macht das Happening mit dem Essen und dem Feuer irgendwie nur halb so viel Spaß ? Viele Ideen wie zum Beispiel eine fruchtig-scharfe „Mango-Habanero-Sauce“, eine frische „Gazpacho-Mojo“ und drei geniale vegane Joghurt-Saucen findest du in unserem Buch Vegan grillen kann jeder. Aber heute haben wir auch einen neuen Favoriten von uns für dich aufs Blog gepackt: Ein wirklich köstliches Rote Bete Ketchup. Du brauchst nur wenige Zutaten und eine knappe Stunde Zeit (in der du allerdings fast nichts tun musst). Und im KitchenAid Artisan Cook Processor geht’s sogar noch simpler. Und noch ein Tipp: Solange das Wetter noch nicht so recht mitspielt - unser Rote Bete Ketchup passt auch ultra-gut zu unseren Süßkartoffel-Pommes aus dem Ofen ? Also … let’s get saucy! Zutaten für ca. 600 ml 500 g Rote Bete 1/­­2 Zwiebel 150 ml Balsamicoessig 150 ml Apfelessig 100 ml Wasser 30 g brauner Zucker 30 g Ahornsirup 1 TL Salz 1 TL Garam Masala (oder 1/­­2 TL gemahlener Koriander und 1/­­2 TL gemahlene Nelken) 1/­­2 TL Kumin Zubereitung ohne KitchenAid Artisan Cook Processor Rote Bete und Zwiebel schälen und in grobe Würfel schneiden. Zusammen mit den übrigen Zutaten in einen Topf geben, kurz aufkochen und anschließend bei niedriger bis mittlerer Hitze mit geschlossenem Deckel 50 Minuten köcheln lassen. Häufig umrühren! Anschließend mit einem Pürierstab oder im Mixer fein pürieren. Bei Bedarf etwas Wasser hinzugeben. In sauberen, gut verschlossenen Gläsern hält sich der Rote Bete Ketchup im Kühlschrank etwa 4 Wochen. Zubereitung im KitchenAid Artisan Cook Processor Rote Bete und Zwiebel schälen und in grobe Würfel schneiden. Zusammen mit den übrigen Zutaten in den mit dem Vielzweckmesser ausgestatteten Cook Processor geben, Deckel schließen, die Hitze auf 110 °C, den Timer auf 50 Minuten und die Geschwindigkeit auf Stufe 2 stellen und zurücklehnen. Die Messer schneiden die Rote Bete und die Zwiebel bereits beim Kochen vor, so reduziert sich die Kochzeit. Anschließend 20-30 Sekunden den Pulse-Knopf drücken und so den Ketchup fein pürieren. Bei Bedarf noch etwas Wasser zugeben. In sauberen, gut verschlossenen Gläsern hält sich der Rote Bete Ketchup im Kühlschrank etwa 4 Wochen. Reklame! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit KitchenAid entstanden, er spiegelt jedoch ausschließlich unsere eigene Meinung wider. Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten. Der Beitrag Rote Bete Ketchup erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Rote Bete Puffer & Winterportulak - Rote Bete Farro Bowl mit „Schwarzer Pfeffer“-Dressing - Süßkartoffel-Quinoa-Sushi mit Rote Bete und Feldsalat o #SushiSessions No. 3

Vegane Zimtschnecken - mit Vollkorn, ohne Fett

12. Februar 2017 Totally Veg! 

Vegane Zimtschnecken - mit Vollkorn, ohne FettDie Zimtschnecken auf meinem Blog sind seit Jahren ein richtiger Hit und haben sogar Platz in meinem Buch gefunden. Aber natürlich entwickeln sich Geschmäcker weiter und ich habe beschlossen, dass es Zeit wird für eine neue Version der Zimtschnecken, Zimtschnecken 2.0 also. Ich versuche seit einigen Wochen, etwas gesünder zu essen und auch Fett einzusparen. Aus diesen Bemühungen sind diese neuen Zimtschnecken entstanden, die ohne Margarine oder Öl auskommen, mit einem Teil Vollkornmehl gebacken werden und wirklich einfach fabelhaft schmecken! Ich finde sie ein perfekt für ein gemütliches Frühstück am Wochenende, bei dem man danach nicht sofort ein Nickerchen braucht. Wir haben sie ohne Glasur gegessen und sie haben ausgezeichnet geschmeckt, wer möchte, kann die Zimtschnecken auch noch mit Staubzucker oder einer Zuckerglasur verzieren. Zimtschnecken 2.0 150 Gramm Vollkornmehl (am besten Dinkel) 170 Gramm Dinkelmehl 1/­­4 TL Salz 1 Packung Trockenhefe 1 EL Agavensirup (oder Ahornsirup) 180 ml warmes Wasser 2 - 3 EL Apfelmus 40 Gramm brauner Zucker 1,5 - 2 TL Zimt Mehl, Salz und Hefe vermischen und mit Agavensirup und Wasser zu einem Teig rühren. In der Küchenmaschine etwa 5 Minuten kneten lassen (oder selbst Hand anlegen!), bis der Teig weich und seidig ist. In einer Schüssel mit einem leicht feuchten Tuch bedecken und an einem warmen Ort etwa 1,5 Stunden gehen lassen. Danach den Teig kurz mit der Hand durchkneten und auf einer (leicht!) mit Mehl bestreuten Flächen dünn ausrollen (etwa 0,5 cm dick). Braunen Zucker und Zimt vermischen. Das Apfelmus gleichmäßig auf den Teig auftragen und darauf die Zucker-Zimt-Mischung streuen. Den Teig der Breite nach vorsichtig und relativ fest einrollen und mit einem scharfen Messer in Schnecken schneiden. In eine Backform setzen und erneut 30 Minuten rasten lassen. Dann im Ofen bei 180 Grad 20 - 25 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt und unten durchgebacken sind. Am besten schmecken sie natürlich warm! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Bratapfellikör

11. Dezember 2016 twoodledrum 

Bratapfellikör Noch auf der Suche nach einer Kleinikeit für Weihnachten? Dieser Likör ist schnell gemacht. Zutaten: 1 l Apfelsaft 60 g brauner Zucker 1 gestrichener Teelöffel Vanille 3 Zimtstangen 2 Anissterne 4 ganze Nelken 1 TL abgeriebene Schale einer Bio-Orange 300 ml weißer Rum 100 ml Amaretto Apfelsaft in einen Topf gießen, die Gewürze in einen Teebeutel geben (oder einfach so in den Topf werfen), Beutel in den Topf, Deckel drauf und 15 Minuten kochen lassen. Durch ein feines Teesieb abgießen, mit dem Alkohol verrühren und in sterilisierte Flaschen füllen.

Chocolate Chip Brezel Cookies

1. November 2016 Totally Veg! 

Chocolate Chip Brezel CookiesHappy World Vegan Day! Ich lebe seit mittlerweile fast acht Jahren vegan (Kinder, wie die Zeit vergeht), und ich kann es allen unter euch nur empfehlen. Wer nachlesen möchte, wie ich dazu gekommen bin, der kann das hier und hier tun. Vieles hat sich seitdem verändert, nicht zuletzt meine Geschmacksnerven, denen es vor Kuhmilch nun regelrecht graust. Mein Mann lebt vegan, meine Eltern vegetarisch und ich habe zwei Bücher geschrieben (Vegan für Naschkatzen und Weihnachten Vegan). Mein Blog begleitet mich seit über sieben Jahren und ist mit mir erwachsen geworden. Ich habe kochen und vor allem backen gelernt!  Damit wären wir beim Stichwort: Backen. Zur Feier des World Vegan Day muss es eine süße vegane Köstlichkeit sein, denn veganes Gebäck ist mindestens genauso gut wie gewöhnliches Gebäck - außerdem enthält es kein Cholesterin, und da keine Eier in den Teig kommen, kann man die anderen Zutaten wie Vanille und braunen Zucker viel besser schmecken. Ein Cookie ist die perfekte Wahl für euren World Vegan Day. Und dieses Cookie hat es wirklich in sich: Schokolade, weicher Teig und salzige Brezelstücke. Was, Brezeln? Ja, richtig gehört - die Mischung aus süß und salzig und dem leichten Crunch der Brezeln ist wirklich fantastisch. Wenn ein normales Chocolate Chip Cookie nicht besonders genug ist, dann ist es Zeit, Brezeln in den Teig zu mischen! Am besten schmecken sie lauwarm, wenn die Schokolade noch ganz weich ist, dazu eine große Tasse Tee - himmlisch. Chocolate Chip Brezel Cookies (für 14 - 16 Stück) 2 EL gemahlene Leinsamen 3 EL Wasser 100 Gramm vegane Margarine, weich 70 Gramm brauner Zucker 50 Gramm weißer Zucker 1 Packung Bourbon-Vanillezucker 150 Gramm Mehl 1/­­2 TL Natron 1/­­2 TL Backpulver Prise Salz 100 Gramm vegane Schokotropfen (oder fein gehackte Schokolade) 50 Gramm Salzbrezeln oder Salzstangen 1 EL Sojamilch Ofen auf 180 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen Die Leinsamen sehr gut mit dem Wasser vermischen und beiseite stellen. Die Margarine sehr gut mit dem Zucker verrühren, dann die Leinsamen unterrühren. Mehl, Natron, Backpulver und Salz vermischen und mit der Margarine-Mischung zu einem Teig verrühren. Die Salzbrezeln etwas zerbröseln (wir wollen sie nicht pulverisieren, nur zerkleinern) und dann gemeinsam mit den Schokotropfen und der Sojamilch unter den Teig heben. Mit einem Eisportionierer oder einem Löffel den Teig esslöffelweise zu Häufchen formen und mit genug Abstand auf das Blech setzen. Etwa 11 - 15 Minuten backen, bis der Rand leicht gebräunt ist - das Innere der Cookies wird noch weich sein, das wird beim Auskühlen aber fest und herrlich "chewy". Die Cookies aus dem Ofen nehmen, kurz auskühlen lassen und dann auf ein Gitter zum Abkühlen setzen.  Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Gesunder Zucchini-Kuchen - Vollkorn und ohne Öl

10. September 2016 Totally Veg! 

Gesunder Zucchini-Kuchen - Vollkorn und ohne ÖlIch liebe veganes Essen. Ich liebe besonders das mit vielen Kalorien - vegane Burger, Donuts, Eis und Pommes bringen mein Herz zu singen. Ich liebe Kuchen so sehr, dass ich ein Buch darüber geschrieben habe. Und während ich mir diese Köstlichkeiten gerne gönne, versuche ich doch, die meiste Zeit über gesund zu essen, weil es mir damit besser geht (auch ich bin keine 20 mehr!) und es natürlich auch gut schmeckt. Unter der Woche esse ich viel Obst und Gemüse, Vollkorn-Produkte, wenig Fett und am Wochenende steht dann dafür die eine oder andere Extravaganz am Speiseplan. Doch der Mensch lebt nicht von Äpfeln als Nachspeise alleine, und so wollte ich mich an gesünderen Kuchen probieren. Aus einem älteren Rezept für Zucchini-Kuchen ist diese fettfreie Variante mit Vollkorn-Mehl entstanden, die tatsächlich ganz wunderbar schmeckt und immer noch unglaublich saftig ist. Zugegeben, es ist ein wenig Zucker im Rezept, aber nicht besonders viel, und ehrlich, es ist ja trotzdem noch ein Kuchen, der auch so schmecken soll. Die Zucchini machen den Kuchen saftig und ich liebe die Kombination aus Zimt und Apfelmus im Teig! Ihr könnt ihn etwas eher aus dem Rohr holen (nach etwa 38 Minuten), wenn ihr in gerne etwas klitschiger habt. Zum Kuchen passt eine große Tasse Tee am allerbesten. Gesunder Zucchini-Kuchen 2 EL Leinsamen, gemahlen 6 EL Wasser 200 Gramm Vollkorn-Dinkelmehl 100 Gramm brauner Zucker 1 TL Natron 1/­­2 TL Backpulver 1/­­4 TL Salz 1 1/­­2 TL Zimt 1/­­4 TL Muskat 270 Gramm Zucchini (geschält, geraspelt und ggf. entkernt - danach abgewogen) 120 Gramm Apfelmus Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Brotform (ca. 30 cm Länge) mit Backpapier auslegen und an den Enden einfetten. Die Leinsamen mit Wasser gut verrühren und beiseite stellen. Mehl, Zucker, Natron, Backpulver, Zimt und Muskat verrühren. Leinsamen samt Wasser, Zucchini und Apfelmus hinzufügen und gut verrühren. In die Form streichen und im Ofen etwa 38 bis 50 Minuten bei 180 Grad backen, oder bis ein Zahnstocher, in die Mitte des Kuchens gestochen, sauber wieder herauskommt. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Zauberhaftes, veganes Weihnachtsmenü 2015

21. Dezember 2015 Deutschland is(s)t vegan 

Ihr habt noch keine Idee was ihr für Weihnachten kochen wollt? Ihr verliert den Kopf über all den Rezeptideen? Dann könnt ihr euch jetzt entspannt zurück lehnen, denn wir haben genau das Richtige für euch – unser wunderbares, abwechslungsreiche und komplett vegane Weihnachtsmenü. Wir haben lange gesucht und die Macher von FOOD ELEMENTS haben uns mit diesem Menü überzeugt. Es ist einfach in der Vorbereitung und sehr raffiniert im Geschmack. Vielen dank für das tolle Weihnachtsmenü.Als Vorspeise haben wir eine fruchtige Maronensuppe, als 2. Gang feierliches Orangen-Fenchel-Lametta, als Hauptgang saftige Wirsing-Safranhirse-Päckchen an Ingwermöhren und als krönenden Abschluss der Klassiker mit einer neuen Note, Bratapfel im Glas mit Mohnsoße.Die Maronensuppe mit Orangenkaramell überzeugt durch ihre innovative Kombination von einem erdigen, süßen Hauch durch die Maronen mit der fruchtigen Frische der Orangen. Abgerundet wird das Ganze durch eine weihnachtliche Würze.Mit dem feierlichen 2. Gang, Orange Fenchellametta, wird durch deren Leichtigkeit die perfekte Brücke zum Hauptgang geschlagen.Der Hauptgang, Wirsing-Safran-Hirsepäckchen an Ingwermöhren, verführt mit seiner Vereinigung von traditioneller Weihnachtsküche und orientalischen Geschmäckern, welche dem Ganzen einen Hauch von 1001 Nacht verleihen.Der krönende Abschluss wird durch den Bratapfel mit Mohnsoße gebildet, welcher als Weihnachtsklassiker natürlich nicht fehlen darf und zusätzlich nicht nur mit seinem himmlischen Duft alle fröhlich stimmt, sondern auch durch den Mohn, denn der macht ja bekanntlich glücklich.Wir wünschen euch ein fröhliches Fest, mit leckerem Essen und guten Unterhaltungen danken euch für eure Unterstützung. KOCHANLEITUNG Um den ganzen Ablauf etwas zu entspannen, können einige Vorbereitungen für das Menü bereits am Vorabend oder Stunden vor dem Essen getroffen werden.Maronensuppe mit Orangenkaramell Das Rezept bis einschließlich des Pürierens kann schon am Vorabend gekocht werden. Das Ganze über Nacht kühl stellen und am nächsten Tag ca. eine halbe Stunde vor dem Servieren das Maronenpüree auf kleiner Hitze erwärmen, dabei die restlichen Zutaten zugeben und abschmecken. In der Zwischenzeit die Orangenschalen karamellisieren.Orange FenchellamettaAm Vorabend können bereits die Orangen geschält und in Scheiben geschnitten werden. Diese dann mit dem Saft in einer Schale mit Deckel oder Frischhaltefolie über Nacht kühl stellen.Stunden vor dem Essen die Fenchelknolle fein hobeln, mit Orangensaft vermischen und zudecken.Generell kann der Salat bereits eine Stunde vor dem Essen servierfertig vorbereitet werden, sollte nur bis zum Servieren abgedeckt bleiben.Wirsing-Hirse-Safranpäckchen an IngwermöhrenDie Päckchen können am Vorabend oder Stunden davor bereits mit der Safranhirse gefüllt werden (also kann auch die Safranhirse bereits zubereitet werden). Eine halbe Stunde vor dem Servieren dann die Päckchen wie angegeben dämpfen und die Möhren karamellisieren.Bratapfel im Glas mit MohnsoßeDie Äpfel können  bereits 1-2 Stunden vor dem Verzehr komplett backfertig vorbereitet sein. Etwa 20 Minuten vor dem Servieren die Äpfel dann in den Ofen stellen, damit sie noch heiß mit der Mohnsoße auf den Tisch kommen.Maronensuppe!Zutaten1 Petersilienwurzel (ca. 90g)2 kleine Schalotten200g Maronen (vorgekocht)1 EL Sonnenblumenöl1 rote Chilischote1 kleiner Zweig Thymian 1/­­2 TL Lebkuchengewürz 1/­­2 TL Zimt400ml BrüheSaft und Schale einer Orange50ml Kokosmilch1 EL brauner ZuckerSalz SO GEHTS - Petersilienwurzel und Zwiebel in kleine Würfel schneiden. - Das Gemüse und die Maronen in Öl andünsten. - Chilischote und Thymianzweig im Ganzen mit in den Topf werfen. - Die weiteren Gewürze (Lebkuchengewürz, Zimt) dazu geben und mit Brühe auffüllen. Alles 20 Minuten köcheln lassen. - Wenn das Gemüse weich ist, im Mixer fein pürieren (davor Chili und Thymian rausfischen). - Zurück in den Topf schütten und mit dem Saft einer Orange und der Kokosmilch gut verrühren. - Mit Salz und eventuell noch etwas Zimt abschmecken. - Für die karamellisierten Orangenschalen ein paar Zesten der Schale abschneiden und in kleine Streifen schneiden. 1 EL brauner Zucker mit der feingeschnittenen Orangenschale und etwas Zimt in der Pfanne erhitzen bis der Zucker karamellisiert.  Vorsicht, der Zucker darf nicht schwarz werden! - Zum Servieren, die Suppe mit den Orangenschalen toppen.Tipp: Wenn ihr die Maronensuppe als Vorspeise nehmt, esst nicht zuviel davon, sie ist sehr sättigend. Dazu passt wunderbar der Orangensalat.Orangen Fenchel Lametta ZUTATEN - 4 Orangen - 50g schwarze Oliven -  1/­­2 rote Zwiebel - 1 Fenchelknolle - 2 El Olivenöl - Saft und Schale einer halben Zitrone - Saft und Schale einer halben Orange - Etwas roter Pfeffer, Salz Auf dem Bild ist die Portion für 2 Personen zu sehen ORANGE - Von einer halben Orange und einer halben Zitrone die Schale abreiben und beiseite stellen. - Restliche Orangen schälen, einschließlich der weißen Haut. - Die geschälten Orangen in feine runde Scheiben schneiden und auf einem großen Teller anrichten.FENCHELLAMETTA - Die Fenchelknolle waschen, braune Stellen wegschneiden und dann möglichst fein hobeln (je feiner, desto leckerer). Den  Fenchel mit dem Saft einer Orange mischen. - Die Zwiebel in Ringe schneiden und anschließend diese und die Oliven auf die Orangen legen. - Das Fenchellametta in die Mitte setzen.DRESSINGEin Dressing aus Olivenöl, Salz, Zitronensaft, dem restlichen Orangensaft und geriebener Schale von Zitrone und Orange vermischen und über den Salat gießen.Sehr dezent roten, grob gemörserten Pfeffer darüber streuen.Tipp: Für den Fenchel und sowieso für alle Zeiten wäre die Anschaffung einer guten, langlebigen Gemüse-Mandoline eine super Investition. Ihr könnt alle Arten von Carpaccio machen, Coleslaw ist im Handumdrehen gemacht, und Zucchinilasagne gelingt damit auch in Windeseile. WIRSING SAFRANHIRSE INGWERMÖHREZUTATEN6-8 größere Blätter eines Wirsingkopfes1 Zwiebel3 Knoblauchzehen2 rote Chilischoten50g Datteln (vorher in etwas Wasser einweichen)2 EL Sonnenblumenöl80g Hirse1 Msp. Safranpulver (Fädchen mörsern)30g Pinienkerne200g Möhren1 EL brauner Zuckereine Scheibe Ingwer (ca 20g)etwas Ras el Hanout Gewürzmischung200 ml SojajoghurtSaft und Schale einer halben Zitroneetwas frische Minze 1/­­2 GranatapfelSalzSO GEHTS - Die Wirsingblätter vorsichtig abblättern und waschen. - Die Blätter überm Wasserdampf ca. 2 Minuten dämpfen, kalt abbrausen und beiseite stellen. - Die Zwiebel, 2 Knoblauchzehen und Chilischoten (ohne Kerne) hacken und anschließend mit den kleingeschnittenen Datteln in 1 EL Öl andünsten. Hirse dazu geben und mit Wasser auffüllen (ca. 2-fache Menge Wasser). Ein bisschen Safran hinzufügen, damit die Hirse eine schöne Färbung bekommt (der Safran verliert seinen Geschmack, wenn er schon beim Kochen hinzugefügt wird, deshalb wird nach dem Kochen noch einmal Safran hinzugefügt). 10 Minuten leicht köcheln und anschließend bei geschlossenem Deckel ein paar Minuten ruhen lassen. - Die Pinienkerne anrösten. - Die Hirse mit den Pinienkernen mischen und mit Salz, Chili, Knoblauch und Safran nach Gusto abschmecken. Diesmal wird der Safran den Geschmack hinzugefügt, denn er verleiht dem Gericht eine bitter-herbe Note. - Bei den Wirsingblättern den harten Strunk herausschneiden (nicht zu weit in die Mitte schneiden, damit sie noch gefüllt werden können). - Die Blätter je nach Blattgröße mit 1-2 EL Safranhirse füllen, kleine Päckchen falten und mit dünner Paketschnur zubinden. - Die fertigen Päckchen wieder in den Dämpfkorb legen und ca. 20 Minuten dämpfen lassen (damit die Päckchen noch etwas Aroma bekommen, gebe ich in das Dämpfwasser Salz, 1 Zimtstange, 1 Anisstern, paar Pigmentkörner). - In der Zwischenzeit Möhren schälen und längs halbieren. - In einer Pfanne 1 EL Zucker mit feingehacktem Knoblauch, Ingwer und Ras el Hanout karamellisieren. Die Möhren darin ca. 10 Min anbraten, dabei öfters mit 1 EL Wasser ablöschen. Die Möhren sollten etwas angeröstet sein, aber Vorsicht dass der Zucker nicht anbrennt. - Den Sojajoghurt auf zwei Schälchen aufteilen und jeweils mit Salz und dem restlichem Öl vermengen. Den einen Teil mit geriebener Zitronenschale, etwas Zitronensaft und gehackter Minze mischen, die andere Hälfte mit Granatapfelkernen und  Zitronensaft mischen. Auf einem Teller ein paar Wirsingpäckchen mit Möhren und Joghurtsauce anrichten. BRATAPFEL MIT MOHNSAUCEZUTATEN2 feste Äpfel (z.B. Boskop)60g veganes Marzipan150ml Kokosmilch45g Mohn150ml Sojamilch 1/­­2 Tüte Vanille-PuddingpulverSaft und Schale einer halben Zitrone30g Pistazien1 EL Ahornsirupetwas Zimt, ÖlSO GEHTS - 2 mittelgroße Einweckgläser mit Öl auspinseln und den Ofen auf 200 Grad vorheizen. - Die Kerngehäuse der Äpfeln ausstechen und die entstandene Röhre mit Marzipan füllen. - Die Äpfel in die Gläser geben, jeweils 2 EL Kokosmilch darüber gießen und - bei 200 Grad ca. 15 Minuten backen. - In der Zwischenzeit den Mohn mit etwas Zimt in einer Pfanne anrösten. - Für die Sauce 2 EL Sojamilch mit dem Puddingpulver vermengen. Den Rest der Sojamilch mit dem Rest der Kokosmilch aufkochen, den angerührten Pudding einrühren und unter ständigem Rühren ca. 2 Min. köcheln lassen. Die Soße sollte dickflüssig sein. - Den gerösteten Mohn, die Zitronenschale und den Zitronensaft unterheben. - Wenn die Äpfel weich sind, aus dem Ofen holen, ein paar Löffel Mohnsoße auf die Äpfel geben, mit Ahornsirup beträufeln und gehackte Pistazien darüber streuen. Fertig! Der Beitrag Zauberhaftes, veganes Weihnachtsmenü 2015 erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Rhabarber-Muffins

11. April 2015 Totally Veg! 

Rhabarber-MuffinsMein Jahr ist nicht in Jahreszeiten, sondern in Köstlichkeiten unterteilt: Kürbiszeit. Maronizeit. Krautzeit. Spargelzeit. Erdbeerzeit. Wassermelonenzeit (die beste Zeit, übrigens). Kirschenzeit.  Es gibt keinen größeren Genuss, als sich das ganze Jahr über auf ganz besondere Schmankerl zu freuen und sie dann endlich, endlich zu verspeisen. Auch Rhabarber ist in meiner Zeitrechnung aufgenommen - er ist ebensfalls nur für einige Wochen im Jahr erhältlich, und das erhöht bei mir die Freude, wenn ich ihn endlich in meine kleinen, gierigen Finger bekomme. Früher mochte ich ihn gar nicht, ich fand ihn zu sauer und zu holzig. Tatsächlich scheiterte es bei mir an der Zubereitung: Natürlich muss Rhabarber mit etwas Süße zubereitet werden, und ich empfehle übrigens, den Rhabarber vor der Verarbeitung leicht zu schälen, um die besonders fasrigen Stücke loszuwerden - dann schmeckt er ganz wunderbar. M und ich essen ihn am liebsten mit als Kompott - eingekocht mit viel braunem Zucker und Vanille und noch warm über etwas Vanilleeis serviert. Oder in Form von Muffins - die sind wirklich gut. Weicher, saftiger Teig, süß-saure Note und ganz schnell zu machen!  Also: Schöne Rhabarber-Zeit! Rhabarber-Muffins (für 12 Stück) 240 Gramm Mehl 120 Gramm Zucker 2 Packungen Bourbon-Vanillezucker 2 1/­­2 TL Backpulver 1/­­2 TL Natron 1 TL Zimt 1/­­4 TL Salz 200 Gramm Vanille-Sojajoghurt 3 EL Öl 3 EL Sojamilch 160 Gramm Rhabarber (schon geschält und in kleine Stücke geschnitten) etwas brauner Zucker Ofen auf 180 Grad vorheizen. Muffinform mit Papierförmchen auslegen. Mehl, Zucker, Backpulver, Natron, Zimt und Salz vermischen. Mit Sojajoghurt, Öl und Sojamilch zu einem halbwegs glatten Teig rühren, und dann die Rhabarber-Stücke unterheben. Den Teig gleichmäßig auf die Förmchen aufteilen und jeden Muffin mit etwas braunem Zucker bestreuen. Bei 180 Grad etwa 19 - 23 Minuten backen, oder bis ein Zahnstocher, in die Mitte des Teiges gestochen, sauber wieder herauskommt. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Weihnachtliche Schokomuffins

18. Dezember 2014 Totally Veg! 

Weihnachtliche SchokomuffinsIch weiß ja nicht, wie es euch heuer geht, aber ich bin in Weihnachtsstimmung. So richtig. Ich liebe Weihnachtsmusik, helle Lichter, Zimt und Tannenbäume das ganze Jahr über, aber jetzt kann ich es auch endlich in der Öffentlichkeit rauslassen. Damit auch andere in Weihnachtsstimmung kommen, verschenke ich gerne süße vegane Köstlichkeiten - meine Arbeitskollegen haben darum heuer hübsch verpackte weihnachtliche Schokomuffins bekommen. Die sind schnell gemacht, schmecken super saftig und schokoladig mit einem Hauch Lebkuchen! Den Duft von Lebkuchengewürz liebe ich heiß, und zu dieser Jahreszeit würde ich es am liebsten schnupfen. Das Gewürz verleiht den Muffins genau die richtige weihnachtliche Note, und beim Backen duften sie himmlisch! Falls ihr also noch nach Geschenksideen für liebe Menschen sucht: Ihr seid soeben fündig geworden. Verpackt in einem hübschen Sackerl mit einer weihnachtlichen Schleife, einem kleinen Gruß und vielleicht einem Tannenzweig zaubern dieses Muffins sicher ein Lächeln in jedes Gesicht. Weihnachtliche Schokomuffins (für 18 Stück) 350 Gramm Mehl  100 Gramm brauner Zucker 100 Gramm weißer Zucker 2 Packungen Bourbon-Vanillezucker 40 Gramm Kakaopulver 1 1/­­2 TL Natron 1 1/­­2 TL Backpulver 1/­­2 TL Salz 2 TL Lebkuchengewürz 150 Gramm Apfelmus 120 ml Öl 350 ml Sojamilch 150 Gramm vegane Schokotropfen (oder gehackte Schokolade) Muffinform mit 18 Papierförmchen auslegen. Ofen auf 180 Grad vorheizen.  Mehl, Zucker, Vanillezucker, Kakaopulver, Natron, Backpulver, Salz und Lebkuchengewürz miteinander vermischen. Dann Apfelmus, Öl und Sojamilch hinzugeben und zu einem glatten Teig rühren. Die Schokotropfen unterheben. Den Teig gleichmäßig auf die Förmchen aufteilen und bei 180 Grad etwa 15 - 18 Minuten backen. Falls ihr die Muffins verpacken wollt, lasst sie komplett auskühlen, und steckt sie dann erst in ein hübsches Cellophan- oder Papiersackerl (in Papier bleiben sie weniger lange frisch). Schleife drauf - fertig!  Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Zwei Rezepte aus "Vegan für Naschkatzen" - und ein Gewinnspiel!

10. Dezember 2014 Totally Veg! 

Zwei Rezepte aus Seit "Vegan für Naschkatzen" im Kneipp-Verlag erschienen ist, wurde ich oft gefragt, wie es ist, ein Buch geschrieben zu haben. Ich muss sagen: Das Gefühl, sein eigenes Buch im Geschäft zu sehen, ist schon ziemlich toll. Aber wisst ihr, was noch toller ist: Wenn mir Leute davon berichten, dass sie Rezepte aus meinem Buch nachgebacken haben! Ich bin dann sowohl stolz auf sie als auch ein kleines bisschen auf mich. Denn ein Buch zu schreiben ist nicht nur lustig: Klar, die kreative Phase, in der mir rund um die Uhr neue Rezepte einfallen, die dann in süße Köstlichkeiten verwandelt werden wollen, das ist toll. Anstrengend wird es dann in der zweiten (oder dritten oder vierten) Runde, wenn ich versuche, mein Ergebnis vom ersten Mal zu wiederholen - immerhin sollte ja jeder das Rezept nachmachen können! Dann rätsle ich darüber, warum in einen Kuchen kein Öl hineinkommt, oder warum ich keine Mengeangabe beim Mehl aufgeschrieben habe, oder was zum Geier das Gekritzel da unten in der Ecke heißt. Dann ist der Punkt erreicht, wo es keinen Spaß mehr macht, sondern alles anstrengend wird, und dann folgen auf Kreativität und zuckerinduzierten Enthusiasmus schlussendlich irgendwann die Frustration und die Tränen, und gelegentlich auch Blut (von meiner Gemüseraspel). Aber ich höre jetzt auch schon auf, hier herumzujammern, denn ich mache es ja schließlich gerne - und ich möchte sichergehen, dass ich euch alle Rezepte mit dem gewohnten Totally Veg! Gütesiegel liefern kann, damit für alle auch die ersten süßen veganen Verlockungen wirklich gelingen. Wenn ihr nun neugierig seid, ich habe hier über das Buch und den Inhalt berichtet, und hier könnt ihr es auch direkt bestellen. Kaufen kann man es überall, wo man Bücher bekommt und am besten auch gleich als Weihnachtsgeschenk verwenden für die Eltern, den Freund, die nette Arbeitskollegin, die Chefin... gut, ich höre jetzt auf damit. ???? Natürlich habe ich auf meine treuen Leserinnen und Leser nicht vergessen, und ich verlose hiermit ein (wenn ihr wollt) signiertes Exemplar. Alles, was ihr dafür tun müsst, ist, mir in den Kommentaren zu verraten, warum ausgerechnet ihr das Buch gewinnen solltet! Dafür habt ihr bis Mittwoch, 17.12., 12:00 Mittag, Zeit. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird dann ausgelost und hier am Blog verkündet! Bitte achtet in den Kommentaren darauf, dass ihr einen Namen oder ein eindeutiges Pseudonym hinterlasst, damit ich euch dann auch identifizieren kann. Der oder die Gewinnern sollte sich dann bis 19.12. bei mir melden - dann trage ich das Päckchen so schnell wie möglich zur Post, damit es vielleicht sogar noch unter dem Weihnachtsbaum liegt! ???? Damit alle anderen, die nicht gewinnen, aber auch etwas davon haben, ich habe ein Goodie für euch: Zwei Rezepte aus "Vegan für Naschkatzen", die sich perfekt für einen gemütlichen weihnachtlichen Brunch eignen! Peanut Butter Pancakes (für 3 - 4 Portionen) Eine ordentliche Portion Erdnussbutter macht diese Pancakes zu einer besonderen Leckerei. Wer mag, serviert sie mit Bananen und denkt dabei an Elvis Presley, der Erdnussbutter liebte. 4 EL Mandelsplitter 270 ml Sojamilch 1 TL Essig 150 g Mehl 2 1/­­2 TL Backpulver 1 Pkg. Bourbon-Vanillezucker 3 EL brauner Zucker 1/­­4 TL Salz 150 g Erdnussbutter /­­ Erdnussmus Etwas Öl zum Braten Zum Anrichten: Agaven- oder Ahornsirup Eine Pfanne erhitzen (ohne Öl). Die Mandelsplitter hineingeben und rösten, bis sie goldgelb sind. Aus der Pfanne nehmen.  Sojamilch mit Essig vermischen und kurz beiseitestellen. Mehl, Backpulver, Zucker und Bourbon-Vanillezucker und Salz gut vermischen. Die Erdnussbutter leicht erwärmen (z. B. in der Mikrowelle) und dann unter die Sojamilch mischen und gut verrühren. Die Milch zum Mehl hinzugeben und zu einem glatten Teig verrühren.  Eine beschichtete Pfanne auf niedriger bis mittlerer Hitze mit wenig (oder gar keinem) Öl erhitzen. Eine Schöpfkelle des Teigs in die Pfanne geben und einen Deckel daraufgeben. Der Pancake sollte gewendet werden, wenn der Rand fest aussieht, er aber in der Mitte noch dickflüssig ist. Kurz auf der anderen Seite braten, dann auf einen Teller setzen und mit dem restlichen Teig weitermachen. Die Pancakes mit den gerösteten Mandeln bestreuen, Sirup daraufgeben und servieren. Scones mit Cranberrys (für 8 Stück) Buttrig, weich und krümelig ... perfekt für das Sonntagsfrühstück! Anstatt Cranberrys kann man auch Rosinen, Nüsse, oder Schokotropfen verwenden. Wie so vieles im Leben schmecken sie am besten, wenn sie ganz frisch sind. 120 ml Sojamilch 1 EL Essig 250 g Mehl 60 g Zucker 1 Pkg. Bourbon-Vanillezucker 1 TL Backpulver 1/­­2 TL Natron 1/­­2 TL Salz 100 g pflanzliche Margarine, kalt 100 g getrocknete Cranberrys 1 EL Sojamilch 1 EL (brauner) Zucker Ofen auf 200 °C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Sojamilch mit dem Essig mischen und beiseitestellen. Mehl, Zucker, Bourbon-Vanillezucker, Backpulver, Natron und Salz in einer Schüssel vermischen. Die Margarine in kleine Stücke schneiden und hinzufügen. Mit den Händen alles zu einem krümeligen Teig verkneten. Sojamilch-Essig-Mischung hinzufügen und zu einem Teig verrühren (sollte der Teig zu trocken sein, noch 1-2 EL Sojamilch hinzugeben). Die Cranberrys unterheben. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen, den Teig dort einige Male durchkneten. Dann zu einem Kreis formen (etwa 2-3 cm dick) und in 8 Stücke (Tortenecken) schneiden. Mit genug Abstand auf das Backblech legen, mit 1 EL Sojamilch bestreichen und mit 1 EL Zucker bestreuen. Bei 200 °C etwa 12-14 Minuten backen (oder so lange, bis ein Zahnstocher, in die Mitte des Scones gestochen, sauber wieder herauskommt). Wer mag, serviert sie mit etwas Margarine und Marmelade. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Buch, Hochzeit - und Apfelkuchen

9. Oktober 2014 Totally Veg! 

Buch, Hochzeit - und ApfelkuchenIch bin nicht in eine Grube gefallen. Ich habe auch nicht zu bloggen aufgehört. Ich weiß, besonders fleißig war ich in letzter Zeit nicht - aber ich habe eine gute Entschuldigung. Zwei, um genau zu sein. Meine erste Entschuldigung: Mein Buch, Vegan für Naschkatzen, ist endlich, endlich, endlich fertig geworden und das hat noch einiges an Zeit gefressen. Aber jetzt ist alles gut, ich konnte mein Baby endlich in Händen halten und es wartet nur darauf, dass ihr mit ihm Köstlichkeiten zaubert: Pumpkin Pie zu Halloween, Peanut Butter Pancakes zum Frühstück, meine Schokoladentorte für Mutti's Geburtstag oder weiche Chocolate Chip Cookies um Mitternacht - ich sehe schon, ihr habt Großes mit dem Buch vor! Ihr könnt es in jeder Buchhandlung erwerben (oder bestellen, falls es nicht lagernd ist) oder auch hier direkt bei meinem Verlag versandkostenfrei bestellen. Ich freue mich schon darauf, mit euch in der Küche zu stehen (zumindest als mein literarisches Ich). Und wie immer habt ihr hier auch mein großes Totally Veg! Ehrenwort: Alle Rezepte sind von mir entwickelt und vor allem getestet worden, sind leicht nachzumachen und schmecken einfach gut! Und da das Buch nun endlich am Markt ist, kann ich euch auch einige der tollen Bilder im Buch zeigen und euch lange Zähne machen: Ich und mein Schaaatz! Übrigens, wenn ihr in Wien seid, und nächste Woche am Donnerstag 16. Oktober noch Zeit am Abend habt, ich bin zu Gast im Thalia und stelle das Buch vor. Mehr Informationen hier. Ich würde mich freuen, euch dort zu treffen! Meine zweite Entschuldigung: Ich habe am 4. Oktober geheiratet. M und ich sind jetzt Mr. und Mrs. Totally Veg! Und ich habe komplett unterschätzt, wieviel Arbeit so eine Hochzeit macht, auch wenn man sie im eher kleinen Rahmen feiert. Da müssen Termine eingehalten, Zeitpläne erstellt, Farben für die Deko ausgesucht, Kerzenhalter gebastelt, Gastgeschenke vorbereitet, Outfits abgestimmt, Make-Up getestet und überhaupt muss alles fünfzehntausenddreihundertzweiundvierzig Mal durchgesprochen werden - ihr seht schon, heiraten war irgendwie ein Fulltime-Job, den M und ich so nebenher noch betrieben haben. Aber die Arbeit hat sich gelohnt, wir hatten einen wirklich wunderschönen Tag und sobald ich die professionellen Fotos habe (nein, ich habe nicht meine eigene Hochzeit fotografiert - ich habe zwar manchmal komische Ideen, bin aber nicht komplett durchgeknallt), möchte ich diesen besonderen Tag mit euch teilen. Und natürlich war es eine rein vegane Hochzeit, auch das möchte ich euch gerne erzählen! Noch ein wenig Geduld, dann geht es los hier auf Totally Veg! mit der großen, bunten veganen Hochzeitsreihe. Ich bin mir sicher, nicht nur einige Damen in der Runde wird das brennend interessieren.  Eine erste Vorschau auf unsere Fotos... alle Fotos von Theoneswelove Photgraphy Damit das Warten nicht so lange wird und quasi als Entschuldigung für meine Abstinenz - hier noch ein Rezept für einen sehr leckeren Apfelkuchen, den ich für einen gemütlichen Abend mit Arbeitskollegen gebacken habe. Er schmeckt schön herbstlich, und ist noch besser, wenn man ihn mit etwas Soja-Vanillepudding serviert. Mhmmm! Und ich habe leider kein Foto für euch - bin ich die einzige, die bei diesem Satz an Heidi Klum denkt? -, da ich in meinem Hochzeitswahn komplett darauf vergessen habe. Aber keine Sorge, nach dem Ja-Wort bin ich wieder ganz zu meinem Ausgangszustand zurückgekehrt! Apfelkuchen mit Cashews 350 Gramm Mehl 100 Gramm brauner Zucker 100 Gramm weißer Zucker 2 Packungen Bourbon-Vanillezucker 200 ml Sojamilch 1 EL Essig 120 ml Öl 3/­­4 TL Salz 1 TL Natron 1/­­2 TL Backpulver 1 TL Zimt 280 Gramm geschälte und entkernte Apfelstücke (aus ca. 2 mittleren Äpfeln) 50 Gramm Cashews, gehackt Soja-Vanillepudding Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Springform (26 cm) mit Backpapier auslegen und an den Seiten einfetten. Sojamilch mit Essig vermischen und beiseite stellen. Mehl, Zucker, Salz, Natron, Backpulver und Zimt vermischen, dann Öl und Sojamilch hinzugeben und zu einem glatten Teig rühren. Apfelstücke und Cashews unterheben und den Kuchen in die Form geben. Etwa 50 - 60 Minuten backen, bis ein Zahnstocher, in die Mitte des Kuchens gestochen, sauber wieder herauskommt. Komplett auskühlen lassen und jedes Stück mit etwas Soja-Vanillepudding servieren. Auch auf Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg


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