besondere - vegetarische Rezepte

besondere vegetarische Rezepte

Vegane Cig Köfte - Türkische Bulgur Bällchen

22. November 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Lust auf vegane Cig Köfte aus Bulgur? In der Türkei sind die Fleischbällchen Cig Köfte sehr bekannt, aber es geht auch vegan. Es müssen nicht immer ein Fleischersatzprodukt wie Soja oder Seitan sein. Veganfit hat sich für euch in die traditionelle vegane türkische Küche begeben und aus den tiefen der Hausmannskost ein fabelhaftes Rezept gegraben, das schon immer vegan war. Seid bereit, denn unsere Fellah Köfte aus Bulgur und Hartweizengrieß sind nicht nur simpel in der Zubereitung, sondern auch ein wahrer Gaumenschmauß. Als extra erfährst du hier obendrein, wie du jeder Tomatensoße den letzten Schliff geben kannst. Zutaten: Fu?r die veganen Cig Ko?fte Eine Erklärung für die verschiedenen Sorten Bulgur findest du weiter unten: - 3/­­4 Tasse Bulgur grob (pilavlik) - 1/­­2 Tasse Bulgur fein (ko?ftelik) - 1/­­2 Tasse Hartzweisengrieß (Irmik) - 2 2/­­3 Tassen heißes Wasser - 1 TL Kreuzku?mmel - 1 TL Salz - 1 Prise Pfeffer - 1 TL Minze, getrocknet - 1 TL Salc?a (tu?rkisches Tomaten- mark, alternativ normales) Fu?r die Soße - 1 große Dose Tomaten in Stu?cken (400g) - 1 Zwiebel fein gehackt - 1 EL Speiseo?l - 1/­­2 TL Kreuzku?mmel - 1 TL Oregano - 1 Schuss Essig - 1/­­2 Bund Petersilie - Salz, Pfeffer Zubereitung: Fu?r die veganen Cig Ko?fte - Alle trockenen Bestandteile in einer Schu?ssel vermengen. Wasser aufkochen. Salc?a in dem aufgekochten Wasser verru?hren und in die Schu?ssel geben. Vermengen und zugedeckt ziehen lassen. Am Ende des Artikels findest du eine kleine Warenkunde. - Nach 5 Minuten bildet sich eine Art Teig, der mit der Hand zu Bulgur Ba?llchen geformt werden kann. Diese zuna?chst beiseite stellen. Achtung: Der Bulgurbällchen Teig ist heiß. Gelegentliches Unterheben und das Stellen an einen ku?hleren und luftigeren Ort la?sst die Masse schneller abku?hlen. Die Ba?llchen sollten einen Durchmesser von ca. 4cm haben. Fu?r die Soße - Das O?l in einem Topf ausreichender Gro?ße oder einem Wok erhitzen und Zwiebeln darin goldbraun anbraten. - Die Tomaten hinzugeben und mit den Kreuzku?mmel und Oregano wu?rzen. Salzen und pfeffern, danach 10 Minuten ein- ko?cheln lassen, um Tomatengeschmack zu intensivieren. - Nachdem die Soße ein wenig eingeko?chelt ist, einen Schuss Essig hinzugeben, um alles den letzten Schliff zu geben. 3/­­4 der Petersilie und die Ko?fte vorsichtig unterheben und wieder auf Temparatur bringen. Lieber weniger ru?hren als ha?ufig. - Die Ko?fte in einen kleinen Schale mit dem Rest der Petersilie garniert servieren. Dazu passt ein frischer Salat. Bulgur: Kleine Warenkunde Man kann nicht alles wissen. Damit du dich nicht von Neuem abschrecken la?sst, erkla?ren wir kurz, um was es sich handelt, sollte mal etwas exotisches dabei. Dieses Gericht besteht hauptsa?chlich aus Bulgur. Dieser wird aus Hartzweizen gewonnen und ist Grundnahrungsmittel im vorderen Orient. Durch seine spezielle Vorbehandlung ist er nicht nur in wenigen Minuten zubereitet, sondern auch reicher an Na?hrstoffen als beispielsweise Reis. Bulgur ist auch Teil unserer Produkthighlights im September 2017. Es gibt viele verschiedene Mahlstufen. Wir beno?tigen genau zwei Sorten Bulgur. Pilavlik bedeutet dabei grob und ko?ftelik sehr fein gemahlen. Am besten und am gu?nstigsten bekommt ihr diese Zutaten in einem tu?rkischen Lebensmittelgescha?ft. Ein Besuch lohnt sich in jedem Falle und dabei ko?nnt ihr auch gleich noch ein Glas Salc?a mitnehmen. Dieses besondere tu?rkische Tomatenmark ist sehr fruchtig und hat einen besonderen Geschmack. Petersilie gibt es dort auch immer sehr gu?nstig. Schau auch bei dem Artikel über Produkte im türkischen Supermarkt vorbei. Den Trick Essig in die Tomatensoße zu geben, um diese abzurunden, hat einer unser veganfit-Coaches u?brigens aus der Tu?rkei mitgebracht. Ein alter Hausfrauenkniff für deine Bulgur Köfte. Probier es aus. Der Beitrag Vegane Cig Köfte - Türkische Bulgur Bällchen erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Die 11 besten Food-Fotografie Tipps

22. November 2017 Veganpassion 

Die 11 besten Food-Fotografie Tipps Der Winter kommt in schnellen Schritten und da krümelt man sich lieber in den eigenen vier Wänden. Fotografie ist so ein schönes Indoor-Projekt, uns lässt mich jeden Tag erneut das Leben bunter und aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Als ich diesen Blog 2010 begann, habe ich mich ins Fotografieren verliebt und seither vieles dazu gelernt. Zwei meiner Kochbücher habe ich fotografiert und ganz besonders freue ich mich mit Instagram ganz aktuelle Eindrücke meiner Kulinarik zu teilen. Wenn du dich bisher nicht an die Food-Fotografie herantraust, habe ich gedacht dieser bunte Herbst ist genau der richtige Moment ein paar meiner Tipps zu teilen. 1. Die Ausrüstung. Du findest dein Essen immer sehr lecker, aber auf dem Bild sieht es einfach nicht appetitlich aus? Ich zeige dir wie du mit nur 10 Tipps deine Food-Fotografie verbessern kannst. Dabei ist es nicht unbedingt wichtig, ob dein Bild mit einem Smartphone oder einer DLSR-Kamera (digital Single Lens Reflex) geschossen wurde. Beides macht sehr schöne Aufnahmen! Hier siehst du den direkten Vergleich der unbearbeiteten Bilder: Die Käseplatte einmal mit dem iPhone 7 und rechts mit der Spiegelreflex Kamera (Sony alpha 7ii) geschossen: 2. Iss bevor du dein Essen fotografierst. Denn wer hungrig fotografiert, kann sich nicht auf die Food-Fotografie konzentrieren. Außerdem Snacks du nicht die besten Teile weg ?. Ich habe immer etwas neben dem Setting stehen. Zusatz darf man allerdings auch nicht sein, ich habe festgestellt, dass ein leichter Appetit die schönsten Fotos zaubert. 3. Suche Inspiration. Jedes Bild ist individuell und die goldene Regel wie ein Bild genau aussehen "muss" gibt es nicht. Lass dich vom Internet inspirieren, Pinterest und Instagram sind wunderschönen Plattformen, um Ideen zu sammeln. 4. Treffe Vorbereitungen. Schneide alle Zutaten vor und bereite alles nötige vor, damit du mit dein Gericht ohne Umschweife ablichten kannst. Soßen und Nudeln ermatten schnell. Leichtes Grünzeug wie Kräuter und Salat sollten erst ganz zum Schluss angerichtet werden, damit sie ihre Frische nicht verlieren. Baue am besten deine gesamte Dekoration (Tischdecke, Geschirr, Besteck etc.) bereits im Vorhinein auf und schieße ein paar Probefotos. Wie wirkt der Hintergrund im Bild, wie wirken die Lichtverhältnisse, brauchst du mehr Licht? 5. Benutze Tageslicht. Baue dein Setting am Besten nahe eines Fensters auf. Morgens zwischen 8-11 und Nachmittags von 14-16 Uhr (im Sommer länger) ist das Außenlicht weich und natürlich und wirft keine harten Schatten. Benutze kein direktes Licht von vorne (durch künstliche Quellen wie Blitzlicht), sondern ein Fenster von der Seite, um deine Gerichte natürlich anstrahlen zu lassen. Belichte dabei dein Hauptmotiv, um das Auge zu führen und setze Highlights. 6. Spiele mit der Optik. Richte dein Essen hübsch an. Kräuter, Kerne, spirelliertes Gemüse, ein Bisschen Liebe, Sößchen und grob gekörntes Meersalz verzaubern eine einfache Kürbissuppe in etwas Besonderes. Verwende immer passende Deko zum Inhalt deiner Speisen. Das können Nussmuse, Gemüse und Obst, Kräuter und Gewürze sein. Je mehr schöne zusätzliche Komponenten du hast, umso spannender erscheint dein Bild. Überlade es aber nicht. Du merkst schon wann es deinem Auge entspricht. 7. Benutze schöne Requisiten. Eine ansprechende Optik bei Geschirr und Besteck oder einem Leinentuch unter dem Teller geben deinem Gericht eine realistische Form und dem Betrachter das Gefühl er könne gleich mit dem Löffel in die Pasta tauchen. Achte darauf, dass deine Requisiten thematisch zum Bild passen und dein Styling unterstützen. Für dieses Bild habe ich diese Requisiten verwendet: Holztablett, Brettchen, Brot, Messerchen, Schälchen, Salz und weitere. Schöne Tabakware findest du auf Flohmärkten, bei Oma (immer wieder eine Überraschung) oder bei kleinen Läden wie ELZ Bag, Ms Pompadour und Foodreich. 8. Front vs. Vogel- Perspektive. Gehe in jedem Fall etwas näher ran an dein Bild. Es macht Sinn etwas Puffer für eventuelle Bilddrehung und Ausschnitte einzukalkulieren, je schlechter allerdings deine Kamera ist, umso eher solltest du das Endformat fotografieren. Jeder Zoom verliert an Qualität. Probiere dabei aus, ob dein Bild mit der Vogelperspektive oder von vorne (45° Winkel) schöner aussieht. Außerdem kannst du dich mit der Drittelteilung vertraut machen. Wenn dein Hauptmotiv nicht genau in der Mitte ist, sondern im oberen/­­unteren oder rechten/­­linken Drittel deines Bildes. Es wirkt dadurch ausgeglichener und bekommt eine schöne Bildspannung. Probiere es aus! 9. Wähle das passende Format. Inzwischen lassen sich auch jpegs sehr gut mit Bildbearbeitungsprogrammen verbessern. Wenn du mit großen Formaten arbeiten möchtest, verlustfrei bearbeiten und eine druckfähige Qualität bekommen möchtest, erreichst du das am besten im RAW-Format. Schaue dafür in die Einstellungen deiner DSLR Kamera (im Smartphone nicht verfügbar). 10. Schärfe und Belichtungszeit (Verschlusszeit). Die Belichtung deiner Bilder kannst du an DSLR Kameras und auch dem Handy (Mit Apps wie ProCam) einstellen. Sie regelt nicht nur die Helligkeit des Bildes, sondern steuert auch wie scharf deine Aufnahme ist. Je länger du ein Motiv belichtest, umso eher läuft es Gefahr zu verschwimmen, dafür kann es aber besser ausgeleuchtet werden. Mit der Blende kannst du zudem steuern, wie sehr du den Hintergrund vom Fokus des Bildes abgrenzen möchtest. Für einen sehr weichen Hintergrund wähle eine kleine Blende, für ein gesamt scharfes Bild wähle eine große Blende. Da eine große Blende viel Licht benötigt, um alle Details stark abbilden zu können und eine kleine Blende nur wenig Licht benötigt, entsteht ein Spiel zwischen Verschlusszeit und Blende. 11. Hole mehr aus deinen Bildern mit einem Bildbearbeitungsprogramm. Bildbearbeitungsprogramme bringen zum Vorschein was die Kamera gegenüber dem Auge an Qualität schluckt. Hast du schonmal ein Gericht voller Leuchtkraft bewundert und warst dann eher enttäuscht wie es in der Kamera wirkt? Genau das kannst du nachbearbeiten! Zum Schärfen, für die Dynamik und Helligkeit verwende ich auf dem Handy VSCO (kostenlos) und auf dem Mac Adobe Lightroom (ca. 12EUR pro Monat). Zu den Anschaffungskosten Ich habe mit einer Kompaktkamera angefangen zu fotografieren, mir nach und nach zunächst eine Lightbox, dann Softboxen und eine bessere Kamera gegönnt. Wie ihr an den Vergleichen sehen könnt, lassen sich heute auch aus Handyfotos erstaunlich gute Bilder zaubern. Für richtig große Formate im Privatbereich reicht die Qualität aber meistens nicht aus.  Wenn du dir ein gutes Anfangs-Equipment zulegen möchtest, empfehle ich eine mittelpreisige DSLR Kamera (meine ist die SONY alpha 77i) und im Winter eventuell ein paar Softboxen. Da die Objektive für Spiegelreflexkameras oft keinen Zoom haben und mit einer Festbrennweite arbeiten, richtet sich die Wahl des Objektivs nach deinen Motiven. Für große Torten verwende ich ein 17-55mm Objektiv, für Pralinen und Kekse arbeite ich gerne mit 200-300mm Makro-Objektiven. Bei Porträt würde ich mit 90-100mm arbeiten. Ein großes DANKE geht an Happy Cheeze und ihre wunderbaren veganen Käsesorten, die mich einmal mehr zur farbenfrohen Food-Fotografie inspiriert haben. Das Malen mit Zutaten rund um diese schönen Käse ist wie ein Mandala zeichnen, ein Mobilé bauen oder Malen nach Zahlen. Ich hoffe dir hiermit einen schönen Anstoß für die Food-Fotografie gegeben zu haben. Zu diesem Thema werden weitere Food-Fotografie-Posts folgen, in denen ich gerne auf deine Fragen eingehe. Was möchtest du sonst über Food-Fotografie wissen? Schreib mir in den Kommentaren! Veganpassion-Blog abonnieren

10 Dinge, die du über Emaille-Töpfe wissen solltest

18. November 2017 The Vegetarian Diaries 

(C) Dominik Stixenberger /­­/­­ Photographer Dieser Beitrag enthält Werbung in Zusammenarbeit mit Bleywaren. Durch das Lesen, Kommentieren und Teilen unterstützt du mich bei meiner Arbeit. Vielen Dank dafür! Wir sind beim dritten Teil der Blog-Reihe angekommen, in der ich dir verschiedene Materialien von Küchentöpfen und Pfannen vorstelle. Dabei ging es im ersten Beitrag um 10 Dinge, die du über Edelstahl-Töpfe und im zweiten Teil um 10 Dinge, die du über Kupfer-Töpfe wissen solltest. In diesem Beitrag dreht sich alles um das Thema Emaille. Angefangen mit der Frage, was Emaille überhaupt ist, wie du Emaille-Töpfe pflegen solltest und worauf du beim Kauf konkret achten kannst. In den kommenden Wochen folgt dann der letzte Beitrag rund um das Thema Gusseisen. Was ist Emaille? Mit Emaille bezeichnet man eine Masse anorganischer Zusammensetzung, die in der Regel aus Silikaten und Oxiden bestehen. Die Bestandteile werden durch Schmelzen bzw. einem kurz vor der Vollendung abgebrochenen Schmelzvorgang hergestellt. Das Wort Emaille stammt vom altfränkischen Smalt „Schmelz“ und dem damit verbunden französischen émail. Emaille besteht in der Regel aus vielen verschiedenen Komponenten. Häufig verwendet werden dabei zum Beispiel Borax, Feldspat, Fluorid und Quarz. Eine verbreitete Bezeichnung für Emaille ist unter anderem Schmelzglas. Welche besonderen Eigenschaften zeichnen Emaille aus? Emaille besitzt eine sehr glatte und porenfreie Oberfläche, die sich leicht reinigen und pflegen lässt. Emaille, die für Kochtöpfe und Geschirr eingesetzt wird, ähnelt in vieler Hinsicht den Eigenschaften von Glas bzw. Keramikoberflächen. So rostet Emaille beispielsweise nicht. Im Herstellungsprozess lassen sich die Eigenschaften von Emaille durch die Zugabe von verschiedenen Inhaltsstoffen und deren Verhältnis zueinander sehr gut beeinflussen. Wusstest du, dass die erste bekannte Emailarbeit ein Schmuckstück war und vor mehr als 3500 Jahren als Grabbeilage eingesetzt wurde! Warum eignet sich Emaille als Material für Töpfe und Pfannen? Emaille-Töpfe bestehen in der Regel aus einem Eisenkern, der mit einer Emaille-Beschichtung überzogen ist. Der Eisen besitzt die fürs Kochen wichtige Eigenschaften wie eine hohe Wärmeleitfähigkeit, ist jedoch anfällig gegenüber Rost. Durch die Emaille-Beschichtung wird das Eisen dauerhaft geschützt. Das für Kochgeschirr eingesetzte Emaille ist wie Glas auch lebensmittelneutral und eignet sich somit zum Kochen oder auch als Geschirr. Im Vergleich zu Töpfen aus Kupfer oder Edelstahl lässt sich Emaille in verschiedensten Farben und Mustern auf dem Topf aufbringen. So gibt es bei Emaille-Kochgeschirr eine deutlich größere Vielfalt an Farben und Mustern. (C) Christina Haeusler /­­/­­ Photographer Sind Emaille-Töpfe induktionsgeeignet? Ohne dir ausführlich zu erklären, wie ein Induktionsherd funktioniert (eine gute Erklärung findest du hier), ist es entscheidend, dass das verwendete Kochgeschirr magnetisierbar ist (etwas genauer: zumindest eine dünne Schicht aus ferromagnetischem Material besitzt). Da Emaille-Töpfe häufig mit einer Topfbasis aus Eisen gefertigt werden, sind sie in vielen Fällen für Induktionsfelder geeignet. Dies kann aber je nach Marke und Hersteller unterschiedlich sein, sodass du im Zweifel am besten einmal nachfragst. Gibt es bestimmte Dinge, die du beim Gebrauch von Emaille-Töpfen berücksichtigen musst? Dadurch, dass die meisten Emaille-Töpfe aus einem Eisenkern bestehen, werden die Griffe und der Deckel des Topfs sehr schnell heiß und erreichen eine ähnliche Temperatur, wie der Topf selber. Du solltest also beim Kochen unbedingt mit entsprechenden Topflappen arbeiten. Ähnlich wie bei Gläsern und anderen Glasgefäßen solltest du vermeiden die Töpfe extremen Temperaturunterschieden zu unterziehen. Beispielsweise solltest du den Topf nach dem Kochen von Nudeln oder Kartoffeln nicht sofort mit kaltem Wasser ausspülen. Dabei besteht die Gefahr, dass die Emaille-Beschichten springt und beschädigt wird. Das Kochgeschirr zunächst lieber ein paar Minuten abkühlen lassen. Die ersten emaillierten Gefäße wurden bereits 1764 vom Hüttenwerk Königsbronn in Württemberg auf den Markt gebracht Wie muss man Emaille-Töpfe pflegen? Emaille-Töpfe und Geschirr ist verhältnismäßig schnitt- und kratzfest, sodass die Reinigung und Pflege einfach und unkompliziert ist. Ähnlich wie bei Glas lässt sich die Oberfläche einfach reinigen und warmes Wasser sowie etwas Spülmittel reichen in aller Regel aus. Auf Stahlbürsten oder sandhaltige Scheuermittel solltest du trotzdem verzichten, um eine lange Lebensdauer des Kochgeschirrs zu gewährleisten. Sind kleine Kratzer in der Emaille bedenklich? Kleine Kratzer auf der Oberfläche beeinträchtigen nur die Optik, sodass die Töpfe problemlos weiterverwendet werden können. Sollte der Topf aber so beschädigt sein, dass die Eisenschicht hervortritt, besteht die Gefahr, dass der Topf an dieser Stelle Rost ansetzt. In diesem Fall sollte der Topf nicht weiter benutzt werden. Welche Unterschiede gibt es bei Emaille-Töpfen? Wenn du dich im Fachhandel nach Emaille-Töpfen umschaust, wirst du schnell feststellen, dass es viele unterschiedliche Töpfe gibt. Dies gilt sowohl in Größe, Form aber auch im Preis und Design. Ein großer Unterschied besteht in der Dicke der Töpfe und speziell bei dem im Topf verwendeten Eisenkern. Umso dicker diese Schicht ist, umso schwerer wird der Topf natürlich. Dafür profitiert aber die Wärmeverteilung am Boden des Topfs oder der Pfanne. Daraus resultiert eine gleichmäßige Temperaturverteilung beim Kochen und Anbraten. Das Beschichten mit Emaille ist eine technische und handwerkliche Herausforderung und muss mit entsprechender Sorgfalt geschehen, damit die Emaillierung gleichmäßig aufgetragen wird und dem Kochgeschirr die gewünschte Langlebigkeit garantiert. Auch hier gibt es zwischen den verschiedenen Anbietern große Unterschiede. Viele (alte) Straßen- und Verkehrsschilder sind mit Emaille beschichtet, da sie witterungsbeständig sind und nicht rosten. Worauf musst du beim Kauf von Emaille-Töpfen achten? Wenn du die Entscheidung für Emaille-Töpfe getroffen haben solltest, gibt es zusätzlich einige Punkte zu berücksichtigen: - Solltest du ein Induktionsfeld besitzen, gehe sicher, dass die Emaille-Töpfe induktionsgeeignet sind - Emaille-Töpfe gibt es in vielen verschiedenen Farben und unterschiedlichsten Designs. Wähle deinen persönlichen Liebling aus - Wähle lieber einen Topf, mit einem dickeren Boden, auch wenn dieser teurer ist. Du wirst beim Kochen und vor allem in Hinblick auf die Langlebigkeit des Topfs darüber dankbar sein Marken, die Emaille-Töpfe und Geschirr herstellen, die du kennen solltest Speziell bei Herstellern von Emaille-Töpfen und Geschirr findest du eine Vielzahl von kleinen Handwerksbetrieben, die sich auf die Produktion und das Emaillieren spezialisiert haben. Dies liegt vor allem an der anspruchsvollen Fertigung, zum anderen natürlich ein Stück weit an der Exklusivität dieser Produkte. Nicht nur qualitativ hochwertige Töpfe, sondern optisch auch sehr zeitgemäßes und attraktives Emaille-Kochgeschirr produziert die Firma Riess. Die Manufaktur aus Österreich produziert bereits seit 1922 Emaille-Kochgeschirr. Die Familienunternehmen wird mittlerweile in der neunten Generation geführt! Eine große Auswahl von Töpfen und anderem Geschirr der Firma Riess gibt es bei Bleywaren. Dort findest du neben vielen weiteren tollen Produkten auch eines der sympathischsten Firmenlogos, das ich kenne :). Du hast tolle, enttäuschende oder gar lustige Erfahrungen mit deinen Emaille-Töpfen gemacht?! Dann hinterlasse gerne einen kurzen Kommentar unter diesem Beitrag. Mich würde zum Beispiel besonders interessieren, welche Töpfe bei dir tagtäglich zum Einsatz kommen und ob du mit diesen zufrieden bist. Achtest du darüber hinaus bei der Reinigung auf besondere Dinge oder Hauptsache sauber ;)? Ich freue mich auf deine Rückmeldungen. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Bleywaren entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen. The post 10 Dinge, die du über Emaille-Töpfe wissen solltest appeared first on The Vegetarian Diaries.

UNSERE PRODUKTHIGHLIGHTS #10 OKTOBER

15. November 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Heute möchten wir euch die veganen Produkte vorstellen, welche wir im Oktober 2017 getestet haben. Es waren wieder viele neue vegane Produkte dabei. Hier gibt es einen kleinen Einblick in unsere Lieblingsprodukte. Ganz egal ob nigelnagelneu oder vielleicht schon etwas länger auf dem Markt. Ihr könnt jedes der hier vorgestellten veganen Produkte online oder im Geschäft nachkaufen.  Schaut am besten selbst!      1. Baileys - Almande 750ml Endlich das warte hat ein Ende! Nachdem der beliebteste Cremelikör schon seit längerer Zeit als vegane Variante in den USA vertrieben wird, bringt uns jetzt auch ganz exklusiv Veganz den Mandel Bailey nach Deutschland. Der vegane Baileys Almande passt perfekt auf zerstoßenem Eis (egal ob Mandel, Soja, Lupinen oder einfach nur Sorbet), kalt gemixt mit Kokosnusswasser oder in beliebigen Cocktails.  Er wird aus dem Öl süßer Mandeln und Mandelessenz (aus gemahlenen Mandeln), Rohrohrzucker und Wasser mit einem Hauch Vanille hergestellt. Hinweis: Das alkoholische Mandelgetränk beinhaltet 13% Alcohol, damit ist der verantwortungsvolle Genuss nur für Erwachsene bestimmt. 2. Veganz - Bio Weiße Rice Choc Kaffee-Nibs 80g Schon wieder eine Schokolade von Veganz. Diesmal eine Weiße Schokolade auf Reismilch Basis, wir haben sie schon richtig lieb gewonnen. Durch die leckeren Kaffebohnenstückchen passt sie perfekt zum morgendlichen Hafer Cappuccino, sie zergeht langsam auf der Zunge und hinterlässt einen süßen Café Geschmack. Damit ist sie ein muss für alle die guten Café so sehr lieben wie wir. Natürlich kommt diese, wie auch die anderen Schokoladen von Veganz in bester Bio-Qualität. Welche man definitiv herausschmeckt. Zu einem Preis von 1,99EUR ist sie in allen DM-Märkten, sowie im Veganz Online Shop und in vielen weiteren Einzelhandelsketten (Kaufland, Globus, Edeka..) erhältlich. 3.  dmBio - Hanfmehl 300g Wie ihr merkt gab es diesen Monat ganz besondere Neuheiten, unteranderem auch das Hanfmehl welches ihr bei DM online bestellen oder im Markt kaufen könnt. Hanfmehl ist besonders reich an Magnesium und Eisen was man zuerst gar nicht vermuten mag. Nebenbei besteht es zu 30% aus hochwertigen Proteinen, welche durch eine gute Aminosäuren Verteilung auch Sportler überzeugen. Allerdings lässt sich das Mehl nicht komplett als Glutenfreie Alternative verwendet, da man es beim backen nur durch ca. 10% des normalen Getreidemehls ersetzten sollte. Dies gibt deinem Rezept aber ein hervorragendes nussiges Aroma. Deshalb kann es euren Smoothie durch die Protein- und Balloststoffreiche Zusammensetzung hervorragend ergänzen. 4. Sunflower - Feel Good Protein Auch unsere Freunde von Sunflower Family haben ein neues Produkt herausgebracht. Nämlich ein ganz besonderes Proteinpulver - Ja, wir wissen was euch zuerst in den Kopf kommt: Proteinpulver bääääh?  Aber hier ist das mal ganz anders. Proteinpulver kann nämlich auch lecker sein, das liegt daran das hier zum größten Teil heimische Pflanzen verwendet wurden und nicht das stinknormale Soja Protein. Sunflower vereint in ihrem neuen Feel-Good Protein nämlich: 50% Sonnenblumenprotein, 15% Weizenkeimprotein, 15% Kürbisprotein, 10% Lupinenprotein und 10% Mandelprotein. Alles in gewohnter Bio-Qualität! Durch diese guten Zutaten verbindet es guten nussigem Geschmack mit 50% Eiweiß und allen essentiellen Aminosäuren in einem. 5. Veganz - Mandeln in Zartbitterschokolade Und schon wieder ein neues Produkt von Veganz oder sagen wir mal, ein halbneues Produkt. Dieses gab es nämlich schon letzten Winter. Bio Mandeln umhüllt von Zartbitterschokolade in einer 50g Packung. Die perfekte süße Knabberei für die kleine Pause zwischendurch? Schmeckt garantiert. Die gibts bei den meisten DM Filialen und auch Online bei Veganz für 1,99EUR. 6. Keimling - Bio Mix Klassisch Du hast kein bock mehr auf langweiliges Studenfutter? Dann kommt jetzt die Lösung mit dem Trockenfrucht-Nuss Mix von Keimling. Keimling vereint grüne Rosinen, Ananas Stücke, Mandeln, Cashewkerne und Maulbeeren in einer Mischung. Diese Mischung ist der perfekte Energielieferant für deinen Tag! Er versorgt dich mit einer unbeschreibliche Vielzahl an essentiellen Inhaltsstoffen, Vitalstoffen und Nährstoffen wie zum Beispiel: Ballaststoffe, Vitamin C und E, Eisen, Calcium, Zink, Magnesium, Beta-Carotin und noch vielem mehr. 7. Natura - Bio Ei-Ersatz Es gibt so viele einfache Ei-Alternativen zum Backen. Einen neuen stellen wir euch jetzt vor: und zwar der Ei-Ersatz von Natura auf Basis von Lupinenmehl. Er wird regional in Bio-Qualität angebaut und ersetzt mit nur einem gehäuften Esslöffel ein ganzes Ei. Somit kann man mit einer Packung Ei-Ersatz 23. Eier problemlos ersetzen. Noch weitere vegane Ei-Alternativen findet ihr auf unserem Blog! 8. KULAU - Bio Nori Snack Viele von euch ist das leckere Kokosnusswasser von KULAU bereits bekannt. Jetzt hat sich KULAU mal etwas neues getraut: einen Algen Snack. Er ist eine super Alternative für die Leute die keine Gemüsechips mögen und trotzdem kalorienarm naschen wollen. Denn eine ganze Packung hat nur 25 Kalorien. Die Nori Chips sind geröstet und kommen in zwei verschiedenen würzigen Sorten: einmal Sea-Salt und Chili, wir durften den neuen Bio-Snack schon testen und waren begeistert. 9. Heimatgut - Kokosnusschips Für die Kokosnussliebhaber unter euch, ebenfalls ein super neues Produkt. Kokosnusschips von Heimatgut, knusprig, vitaminreich und einfach lecker. Es gibt fünf verschiedene Sorten, also wenn ihr Kokosnüsse mögt, ist für jeden etwas dabei. Diese Sorten gibt es: Natur Original, Chocolate, Caramell-Fudge, Wasabi, Salt and Vinegar. Deine Sorte nicht dabei? Dann probier die Wirsingchips, die sind auch super würzig und einfach unwiderstehlich lecker! 10. Big Tree - Coco Aminos Würzsauce Schon wieder Kokosnuss? Ja, wir sind im Kokosnuss Fieber. Die Kokoswürzsauce von Big Tree ist eine schmackhafte Soja-Alternative für alle, die auf eine soja- oder glutenfreie Ernährung achten müssen oder für alle die einfach Lust auf ein bisschen Abwechslung haben. Die Würzsauce passt perfekt ins Salatdressing, zu Reis, zu Popcorn und auch perfekt zum veganen Grillen. Im Gegensatz zu den normalen Soja-Saucen wisst ihr bei Big Tree, dass sie aus fair gehandeltem Bio-Kokosblütennektar auf Bali angebaut und dort von Hand in einer kleinen ortsansässigen Brauerei abgefüllt wird. Der Beitrag UNSERE PRODUKTHIGHLIGHTS #10 OKTOBER erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Podcast #029 - Liebesbrief an den November

1. November 2017 Claudi goes vegan 

Podcast #029 - Liebesbrief an den NovemberHallo ihr Lieben, heute ist Weltvegantag. Heute vor einem Jahr habe ich Anthony Kidies kennengelernt und mit ihm seinen Geburtstag gefeiert. Quasi. Fast. Naja. Ok. Immerhin war ich im gleichen Raum wie er (der Olympiahalle). Höhö. Aber davon abgesehen hab ich vor ungefähr einem Jahr, von meiner Yoga-Ausbilderin, in Form einer Meditation, den "Liebesbrief an den November" (nach einem Text in "Das große Hausbuch", Kreuz Verlag) vorgelesen bekommen. Da mich dieser besondere Liebesbrief so sehr bewegt hat, will ich in der heutigen Folge von "Friede Freude Süßkartoffel" mit euch teilen.Viel Vergnügen beim Zurücklehnen, Durchatmen, Zuhören, Reinfühlen und Nachdenken.  Wie ein Sellerieschnitzel freu ich mich über Rezensionen und fünf Sterne auf iTunes! Das macht "Friede Freude Süßkartoffel" und unsere Herzensthemen nämlich noch bekannterer ;-) Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen, Claudi Meine Blogs und mein Podcast sind werbefrei - ich verdiene damit kein Geld. Falls du mich, meine Gedanken, meinen Weg und meine Arbeit unterstützen willst, freue ich mich über Geschenk in Form einer Kostenbeteiligung. Ganz einfach geht das über https:/­­/­­www.paypal.me/­­claudiarenner. Das Betreiben der Blogs und des Podcasts kostet ca. 25 EUR/­­ Monat. Vielen Dank von Herzen dafür.

Kürbis-Marmorkuchen mit Orangenguss (vegan)

29. Oktober 2017 Minzgrün 

Man nehme einen orange-leuchtenden Hokkaido-Kürbis, stecke ihn in den Ofen, püriere ihn und mache mal keine Kürbissuppe draus (ihr könnt sie doch auch nicht mehr sehen, oder? ODER?) sondern schnappe sich das altbewährte Marmorkuchenrezept und eskaliert experimentiert ein bisschen. Kürbis knutscht Schokolade In diesem Kuchen ist nicht nur der Herbst verbacken – zumindest optisch – sondern auch eine Tafel Almond-Orange Schokolade von iChoc. Und wenn die Schokolade schon rein pflanzlich (vegan) ist, dann natürlich auch der Kuchen! Logisch. Denn vegan soll nicht einschränken, sondern zeigen dass es auch anders geht. Locker, flockig und unkompliziert. Deswegen blieb der Kühlschrank zu und Eier, Milch und Butter wurden durch Rapsöl, Kürbispüree und Orangensaft (anstelle von viel Milch und Zucker) ersetzt. Und für den Guss greifen wir nicht zur Lebensmittelfarbe (pfui!) sondern kurzerhand ins Gewürzregal und vermischen Kurkuma mit Puderzucker, Zitronen- und Osaft. Das Besondere an iChoc? Himmel, der Schmelz! Schokolade ist keine Schokolade, wenn sie nicht auf der Zunge zergeht, stimmt’s? iChoc ist meiner Meinung nach die erste vegane Schokolade, bei der alles stimmt – auch der Schmelz. Alle Rohstoffe stammen aus 100% biologischem Anbau und selbst die Tafel ist in einer kompostierbaren Folie eingewickelt und nicht in herkömmlicher Alu-Folie. Prima ökologische Alternative! Wie eines der ältesten Familienunternehmen Reismilch, […] The post Kürbis-Marmorkuchen mit Orangenguss (vegan) appeared first on minzgrün.

Getreide selber mahlen - sinnvoll oder unnötig? (+ Verlosung einer KoMo Getreidemühle)

28. Oktober 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Getreide selber mahlen - sinnvoll oder unnötig? (+ Verlosung einer KoMo Getreidemühle)Wer von euch in letzter Zeit einmal auf einer veganen Messe war, hat sicher neben vielen Lebensmitteln auch das eine oder andere Küchengerät gesichtet. Vor allem Hochleistungsmixer haben in den letzten Jahren ihren Einzug in unsere Küchen geschafft, weil man damit großartige Smoothies, Rohkost-Eis, Aufstriche, Nussmus und vieles andere selbst herstellen kann. Eine tolle Sache also, so ein Mixer! Und schaut man dann weiter, wird man ganz sicher auch schnell auf Geräte wie Entsafter oder Dörrgeräte stoßen, und auch mit denen kann man seinen Speiseplan immens bereichern. Natürlich gibt es zur Unterstützung und Vereinfachung einer gesunden veganen Ernährung aber auch noch so einige andere interessante Küchenhelfer, z.B. Getreidemühlen. Getreidemühlen? Klingt oldschool? Ja, tatsächlich mahlen viele Menschen ihr Getreide selbst - und das ist gerade wieder echt ,,im Kommen. Selber mahlen und backen ist gerade ein großer Trend, es wird sich im Netz eifrig ausgetauscht, und auf Instagram findet zu man zu Stichworten wie #sourdough tausende Fotos von Sauerteigbroten. Selber machen ist einfach total in, und das ist auch gut so: Beschäftigt man sich ein wenig eingehender mit dem Thema, überrascht die wachsende Begeisterung wenig, denn für das Mahlen von Getreide (und anderen Lebensmitteln, wie ihr gleich noch lesen werdet) Zuhause spricht eine ganze Menge! Selber mahlen ist gesünder und sogar auf Dauer deutlich günstiger - und es schmeckt viel besser. Volle Nährstoffbreite voraus mit vollwertigem Mehl! Für mich das beste Argument: Wer selber mahlt, bekommt das komplette Nährstoffspektrum geboten. Gerade in der Schale von Getreidearten wie Weizen oder Dunkel finden wir einen Großteil der Nährstoffe - warum sollte man auf diese verzichten? Das volle Korn bietet jede Menge Vitamine, wichtigen Spurenelemente und Mineralstoffen wie Eisen, Magnesium und Kalzium, sowie wertvolle ungesättigte Fettsäuren und Eiweiße. Gemahlenes Getreide verliert schon nach wenigen Stunden wichtige Nährstoffe, Vollkornmehl wird dadurch schnell ranzig. Kaufst du also Vollkornmehl im Supermarkt, so ist das schon vor Wochen oder Monaten gemahlen worden - und enthält damit nur einen Bruchteil der Nährstoffe von frisch gemahlenem Getreide. Ganze Getreidekörner halten sich hingegen sehr lange ohne jeglichen Nährstoffverlust. Besser ist es also, Getreide bei Bedarf frisch zu mahlen und direkt zu verwenden.   Selbstgebackenes Brot Warum aber sind dann Auszugsmehle (Weißmehl) so beliebt geworden in den letzten Jahrzehnten? Ganz einfach: Weil sie besser haltbar sind. Randschichten und Keim werden bei der industriellen Produktion entfernt, womit das Getreide lange haltbar bleibt. Leider gehen aber auch jede Menge Nährstoffe bei diesem Prozess verloren. Man bekommt nicht mehr ein Lebensmittel mit seinem kompletten Nährstoffkomplex, sondern ein eher ,,totes Lebensmittel, das uns nicht mehr viel zu bieten hat. Vollkornmehl enthält ca. 1800 mg Mineralstoffe auf 100 Gramm Mehl, ein Auszugsmehl Typ 405 nur 405 mg Mineralstoffe auf 100 Gramm Mehl. Das heißt, ihr könnt an der Typenbezeichnung, die ihr auf jeder Packung findet, sofort ablesen, wie nährstoffreich das Mehl noch ist. Klar ist, dass Auszugsmehl deutlich ungesünder ist als das volle Korn, und auch den Blutzuckerspiegel schön in Ruhe lässt, während weißes Mehl sofort in Zucker umgewandelt wird und den Blutkreislauf mit einfachen Zuckermolekülen flutet. Der muss das ausgleichen, in dem er das Hormon Insulin ausschüttet, das den Zucker in die Zellen leitet. Die Vielzahl an Weißmehlprodukten, die man im Supermarkt findet, darf man getrost als Fast Food bezeichnen. Sie sind in hohem Maße mit dafür verantwortlich, dass soviele Menschen unter Übergewicht leiden oder an Diabetes erkranken. Für mich bedeutet eine gesunde Ernährung daher immer, auf den vollen Nährstoffgehalt zu setzen, den mir Pflanzen bieten. Was kann man alles mahlen? Nun denkt man bei der Bezeichnung ,,Getreidemühle natürlich in er erster Linie an Getreide, logisch. Und davon gibt es ja auch eine Menge: Weizen, Roggen, Dinkel, aber auch alte Sorten wie Emmer, Kamut oder Einkorn. Natürlich auch sogenanntes Hartgetreide wie Mais, Hirse oder Reis. Die Bandbreite ist hier schon ziemlich groß. Aber eine gute Getreidemühle kann noch viel mehr mahlen. Zum Beispiel auch Pseudogetreide wie Quinoa, Hülsenfrüchte wie Linsen oder Kichererbsen, Kaffeebohnen oder Gewürze (z.B. Pfeffer oder Senfkörner) oder gar Kräuter wie Salbei. Aufpassen sollte man allerdings bei allem, was ölhaltig ist - das mögen Getreidemühlen gar nicht gerne, z.B. Leinsamen, Hafer oder Mohn. Die sollte man besser in einem Flocker verwerten. Also immer vorher genau schauen, was die jeweilige Getreidemühle ,,kann. (c) the perfect loaf Die Anschaffung einer Getreidemühle ist natürlich eine Investition, keine Frage. Doch diese rentiert sich, wenn man sie regelmäßig nutzt, denn fertig gemahlene Produkte aus dem Laden sind teurer, als wenn man selber mahlt. Du kannst dir z.B. dein eigenes Kichererbsenmehl aus getrockneten Kichererbsen herstellen - deutlich günstiger als im Bioladen! Mit der Zeit also freut sich nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch der Geldbeutel über die Anschaffung einer Getreidemühle. Ist das Mahlen schwierig? Überhaupt nicht! Im Prinzip muss man nur das Gerät einschalten, den gewünschten Feinheits-Grad einstellen und das Getreide einfüllen - den Rest erledigt die Mühle. Reinigen braucht man die Mühle in der Regel nicht nach dem Gebrauch, und wenn, dann geht das ganz einfach, indem man Reis durchlaufen lässt. Interview mit einem Experten: Marcel Koidl von KoMo Marcel Koidl KoMo ist ein Unternehmen aus Tirol, das seit über 30 Jahren schon Getreidemühlen herstellt, und diese in über 30 Länder exportiert. Die Mühlen von KoMo sind quasi Kult, nicht zuletzt weil sie eine tolle Qualität haben und nachhaltig in einer Behindertenwerkstatt in Tirol hergestellt werden, natürlich aus umweltfreundlichem Holz. Das Unternehmen hat verschiedene Modelle im Angebot, preislich geht es bei momentan 199 Euro los. Hallo Marcel, ihr stellt schon seit über 30 Jahren Getreidemühlen her. Was war denn eigentlich die Motivation, das zu tun? Wir wollten es den Leuten einfacher machen, ihr Mehl selber frisch zu mahlen, damit sie nicht altes Industriemehl essen müssen. Die Motivation kam wie häufig aus der eigenen Erfahrung, weil mein Vater, der Firmengründer gemerkt hat: Das tut mir gesundheitlich gut und schmeckt einfach besser. Und so ist er auf der Idee gekommen, selber Getreidemühlen zu bauen. Dass seine Mühlen mal in 30 Länder exportiert werden würden, hat er sich natürlich im Traum nicht ausgemalt. Warum soll man nicht einfach im Supermarkt Getreide kaufen - ist doch viel einfacher? Einfacher als eine Hand Getreide in die Mühle zu geben - und die erledigt den Rest? Getreide lässt sich - richtig gelagert - 1000 Jahre lagern, das wussten schon die Ägypter. Das Mehl, das es im Supermarkt zu kaufen gibt, ist bereits vor mehreren Monaten vermahlen worden und nicht mehr frisch. Wichtige Bestandteile des vollen Korns wurden entfernt und das Getreide behandelt, damit es haltbar wird. Lohnt sich die Anschaffung einer Getreidemühle für jeden, oder ist das eher was für Backprofis? Spätestens wenn man ein Brot mit frisch gemahlenen Zutaten probiert hat, stellt sich einem diese Frage quasi nicht mehr. Unsere günstigste Mühle verkaufen wir für 199 EUR mit 12 Jahren Garantie. Auf die Garantiezeit umgerechnet sind das nicht mal 17 EUR im Jahr für frisches Mehl. Ausserdem kann man auch Gewürze oder Kaffee mahlen, und selbst gemahlen ist deutlich günstiger als gekauft. Die Anschaffung rentiert sich also auch finanziell. Was ist das Besondere an euren Mühlen? Neben unserer 12-Jahre-Garantie finde ich sehr erwähnenswert, dass unsere Mühlen absolut fair in Tirol produziert werden. Unser Holz ist zertifiziert nachhaltig gewonnen, wir fördern die regionale Wirtschaft und lassen in einer Behindertenwerkstatt anfertigen. Wir wollen verantwortungsoll wirtschaften, das ist uns unheimlich wichtig, das ist unsere Philosophie. Danke für das Interview, Marcel! Momentan läuft eine Aktion bei KoMo, die zwei Mühlen zum Sonderpreis anbietet. Man spart 60 Euro beim Kauf einer ,,Fidibus 21 oder ,,Fidibus MEDIUM. Vielleicht ist das ja eine gute Gelegenheit zuzuschlagen?! KoMo findet ihr auch auf Facebook, Instagram und Youtube. KoMo Fidibus 21 Verlosung einer KoMo Getreidemühle Freundlicherweise hat uns KoMo eine ,,Fidibus 21 zur Verlosung zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Ihr wollt an der Verlosung teilnehmen? Schaut mal auf unsere Facebook Seite oder bei Instagram. Dort könnt ihr ganz einfach an der Verlosung teilnehmen! Viel Erfolg! Der Beitrag Getreide selber mahlen - sinnvoll oder unnötig? (+ Verlosung einer KoMo Getreidemühle) erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Meine vegane Woche - 9. - 15. Oktober 2017

16. Oktober 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 9. - 15. Oktober 2017 Montag Es gibt endlich Kürbis! M ist kein besonderer Freund der orangen Zeitgenossen, darum koche ich nicht zu oft Kürbis. Kürbis-Suppe isst er aber gerne! Dienstag Die Halloween-Deko wurde ausgepackt.  Unsere eh schon kleine Wohnung teilen wir nun mit grinsenden Kürbissen, Plastik-Spinnen und kleinen Grabsteinen. Ich liebe Halloween und bin darum sehr glücklich, die Dekoration endlich aus den Kisten befreit zu haben. Da schmeckt auch mein Haferbrei mit Sojajoghurt, Banane und Zimt gleich nochmal so gut!   Mittwoch Eines der einfachsten Abendessen sind Kartoffeln, und wir lieben das heiß. Dafür schäle und schneide ich die Kartoffeln, koche sie weich und schiebe sie dann noch für etwa 20 Minuten in den Ofen, bis sie rote Bäckchen bekommen haben. Dazu gibt es Ketchup, BBQ-Sauce und manchmal einen selbstgemachten Dip, wie hier eine Cocktail-Sauce auf Basis von Sojajoghurt. Donnerstag Die große Modekette Gucci hat verkündet, das sie ihn Zukunft auf Pelz verzichten wollen. Ich finde es super, dass Pelz nun hoffentlich endlich zu etwas wird, was einfach nicht mehr modisch ist. Bisher war es ja ein Kavaliersdelikt, Pelz zu tragen. Jeder weiß, dass es ein grauenhaftes Produkt ist, aber das machte das Anziehen für manche umso aufregender, wie der Rebell mit der Kippe im Mundwinkel - leider geil, was soll man machen, wenn es an den Models so gut aussieht. Wenn sich nun große Modehäuser dagegen aussprechen, ist auch die letzte Verklärtheit hoffentlich bald dahin, und Pelz soll in Zukunft in einem Atemzug mit Glockenhosen und Plateauschuhen genannt werden, als modischer Fehltritt, der er nunmal ist. Freitag Ich habe es endlich mal wieder geschafft, in den asiatischen Supermarkt zu gehen. Ich habe Sriracha-Sauce und Sukiyaki-Sauce mitgenommen, meine beiden liebsten scharfen Saucen. Und dann noch Ramen-Suppe. Ich kaufe praktisch keine Fertiggerichte, aber gelegentlich habe ich Gusto auf eine Ramen-Suppe (ich habe als mein Mann und ich in den USA gelebt haben, sehr viel Ramen gegessen, daher ist es für uns auch eine schöne Erinnerung). Und nein, das ist kein #healthyfood oder #cleaneating. Aber gelegentlich esse ich eben gerne meine Ramen, punkt. Wenn ihr meine Leidenschaft teilt: Beide abgebildeten Sorten sind vegan, die von Soon hat sogar die Vegan-Blume auf der Packung (aber Achtung, die Suppe ist wirklich scharf). Samstag Ich habe mal wieder den Stiftskeller St. Florian besucht. Die machen dort ein umwerfendes veganes Schnitzerl, dazu cremigen Kartoffelsalat mit Mayo. Ich habe dieses Mal die ganze Portion geschafft und bin deswegen sehr stolz auf mich, denn die Portionen sind sehr groß! Samstag Nach der Schlemmerei vom Vortag habe ich mit Frau Mama eine Laufrunde eingelegt. Danach gab es Gewürz-Reis mit gefüllten Auberginen, ausnahmsweise mal nicht von mir gekocht, sondern vom Herrn Papa. Meine Eltern leben vegetarisch und großteils vegan, und da lade ich mich natürlich besonders gerne zum Mittagessen ein! Sonntag Auch wenn ich es am Blog schon gefühlte 1000 x erwähnt habe: Ich liebe den Herbst! Besonders, wenn die Sonne scheint, es draußen warm ist und die Blätter so wunderbar bunt sind! Und am Abend ist es dann kühl und man kann Eintöpfe und Suppen kochen und die gemütlich auf der Couch genießen. Bei uns gab es nach einem langen Spaziergang am Abend dann Chili con Carne (mit Sojagranulat anstatt Fleisch) mit Naturreis und Joghurtsauce, dazu frisches Brot mit Hummus und Avocado. Ein toller Abschluss der Woche! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Spaghetti mit leicht scharfer Kürbiscr?me und gerösteten Pinienkernen

19. September 2017 Herr Grün kocht 

>>Ich würde Sie gerne einladen. Heute Mittag gibt es Kürbis.>Nein, meinen Kürbis esse ich nicht.>Seien Sie nicht albern. Ich habe mir etwas Besonderes ausgedacht. Spaghetti mit leicht scharfer Kürbiscr?me. Auch mit Oregano und Majoran.>Das ist Frevel. Das wissen Sie, Signor Grün.>Na gut, ich komme. Bin gleich da.>Also, wissen Sie, Signor Grün. Okay, ich mag keinen Kürbis. Aber die Spaghetti, die leichte Chilischärfe, die Gewürze…Na gut, Sie haben gewonnen. Die Kürbiscr?me ist einfach gut. Überragend. Wirklich. Kann ich noch eine Portion haben. Könnten Sie das die Tage noch einmal kochen? Ich meine, Kürbis gibt es doch gerade genug. Es ist doch Saison…

10 Dinge, die du über Edelstahl-Töpfe wissen solltest

12. September 2017 The Vegetarian Diaries 

10 Dinge, die du über Edelstahl-Töpfe wissen solltest Dieser Beitrag enthält Werbung in Zusammenarbeit mit Bleywaren. Durch das Lesen, Kommentieren und Teilen unterstützt du mich bei meiner Arbeit. Vielen Dank dafür! Heute freue ich mich, dir den Auftakt einer Beitrags-Serie hier im Blog vorzustellen. In den kommenden Wochen werde ich dir in vier Beiträgen, die beliebtesten Materialien für Kochtöpfe, Pfannen und anderes Kochgeschirr vorstellen. Dabei stelle ich die jeweiligen Vor- und Nachteile der bestimmten Materialien vor und zeige dir, worauf du beim Kauf gegebenenfalls achten muss. Außerdem wird es darum gehen, warum es überhaupt so viele verschiedene Materialien gibt, was ihre Besonderheiten & Eigenheiten sind und vor allem, wann du welches Material benötigst. Heute starten wir mit dem wohl weiterverbreiteten Material in der Küche überhaupt: Edelstahl. Es folgen dann in den kommenden Wochen die Beiträge zu Kupfer, Emaille und Gusseisen. Ich freue mich! Was ist Edelstahl? Mit Edelstahl bezeichnet man alle metallischen Legierungen, deren Hauptbestandteil Eisen ist und die darüber hinaus einen besonderen Reinheitsgrad aufweisen. Viele Edelstahl-Sorten enthalten neben Eisen zum Beispiel Nickel oder Chrom. Häufig ist Edelstahl rostfrei. Was bedeutet die Bezeichnung 18/­­10 auf Töpfen? Fast alle Edelstahl-Produkte, die du in deiner Küche findest, werden eine Prägung „18/­­10“ tragen. Dies ist eine Bezeichnung für die Legierung X5CrNi18-10 und der weltweit am häufigsten produzierte Edelstahl. Die Zahlen 18/­­10 bezeichnen dabei den Anteil an Chrom (18 %) und Nickel (10 %). Eine ziemlich nüchterne Bezeichnung also ;). Im Jahr 2016 wurden weltweit fast 46 Millionen Tonnen Edelstahl produziert. Das entspricht der Masse von etwa 10 Millionen ausgewachsener asiatischer Elefanten Welche besonderen Eigenschaften hat Edelstahl? Es gibt Hunderte von unterschiedlichen Edelstählen. Diese unterscheiden sich jeweils in ihrer Zusammensetzung. Grundbestandteil ist dabei immer Eisen. Darüber hinaus werden je nach Anforderung eine Vielzahl weiterer Legierungselemente hinzugeben. Das sind beispielsweise Chrom, Nickel, Titan, Wolfram und viele Weitere. Die speziellen Eigenschaften, die ein Edelstahl aufweist, hängen stark von dieser Zusammensetzung ab. Bereits geringe Unterschiede in der genauen Zusammensetzung können die Eigenschaften extrem verändern. Warum eignet sich Edelstahl als Material für Töpfe, Pfannen und Co? Gerade in Hinblick auf die Verwendung von Edelstahl in der Küche und zum Kochen gibt es einige Eigenschaften, die besonders wichtig und praktisch sind: - rostfrei - hohe Beständigkeit gegen Korrosion und Säuren - weitgehend unmagnetisch - hitzebeständig - leicht zu reinigen - hohe Geschmacks- und Geruchsneutralität Wann benutzt man Edelstahl-Töpfe am besten? Edelstahl-Töpfe gehören quasi zur Standardausrüstung in der Küche. Sie sind vielseitig einsetzbar und eignen sich prinzipiell für alle Zwecke, sei es zum Kochen, Erhitzen oder auch Anbraten. Durch die hohe Beständigkeit gegen Korrosion werden Edelstahl-Töpfe typischerweise immer dann eingesetzt, wenn „gekocht“ werden soll. Dies kann das Nudelwasser, eine Suppe oder das Abkochen von Kartoffeln sein. Auch das Anbraten in Edelstahl-Töpfen ist möglich, erfordert aber etwas mehr Übung. In der Regel beschränkt man sich hier zum Beispiel auf das Anschwitzen von Zwiebeln, bevor weitere Arbeitsschritte folgen. Ich habe gehört, Edelstahl leitet die Wärme ziemlich schlecht, stimmt das? Edelstahl besitzt im Vergleich zu anderen Materialien wie Kupfer oder Eisen einen niedrigeren Wärmeleitkoeffizienten, das heißt es leitet die Wärme schlechter. Damit brauchen Edelstahl-Töpfe und Pfannen länger um die Wärme an das Innere des Topfs oder der Pfanne weiterzuleiten. Andersherum verbleibt die Wärme dafür aber auch länger im Topf erhalten. Im Vergleich zu Aluminium übrigens leitet Edelstahl die Wärme deutlich besser. Edelstahl dehnt sich beim Erhitzen aus, sodass sich dein Topf oder deine Pfanne beim Kochen um bis zu einen Millimeter ausdehnt. Dies ist auch der Grund, warum der Eiffelturm im Sommer bis zu 6 cm höher ist, als im Winter. Wie muss man Edelstahl pflegen? Für gängige Verschmutzungen von Edelstahl-Töpfen und Pfannen reichen ein Spülmittel und warmes Wasser in der Regel aus. Sollten hartnäckige Verschmutzungen sich damit nicht entfernen lassen, kann auf eine Reinigungsmilch oder Essiglösung zurückgegriffen werden. Darüber hinaus gibt es spezielle Reinigungsmittel für Edelstahl-Oberflächen. Diese hinterlassen, je nach Produkt, einen Schutzfilm auf dem Edelstahl und sollten entsprechend nur für Oberflächen aber nicht im Topf oder der Pfanne eingesetzt werden. Edelstahl-Töpfe lassen sich in der Spülmaschine reinigen. Das solltest du mit Edelstahl auf keinen Fall machen Achtung! Edelstahl-Töpfe und Pfannen sollten NIE mit Stahlwolle gereinigt werden. Dabei besteht die Gefahr, dass der Edelstahl beschädigt wird. Dies führt häufig zu beschädigten Stellen, die dann als kleine Rostflecken sichtbar werden. Auch auf Scheuermittel solltest du verzichten, um den Edelstahl nicht zu beschädigen und zu zerkratzen. Außerdem haben Edelstahl-Töpfe, Pfannen, Schüsseln oder Geschirr nichts in der Mikrowelle zu suchen! Wo kommt Edelstahl noch zum Einsatz? Neben den bereits erwähnten Produkten wie Geschirr, Spülbecken oder gebürsteten Oberflächen wird Edelstahl enorm vielfältig eingesetzt. Du findest es zum Beispiel als Material für Schrauben, im Autobau, in der Medizintechnik, für chirurgische Instrumente, beim Schwimmbadbau und vieles, vieles weitere. Wenn du dich während eines Tages einmal aufmerksam umschaust, wirst du merken, wie vielseitig Edelstahl eingesetzt wird. Worauf musst du beim Kauf von Edelstahl-Töpfen achten? Generell lohnt es sich beim Kauf von Edelstahl-Töpfen auf eine entsprechende Qualität zu achten. Einige Anhaltspunkte um beim Kauf auf Nummer sicher zu gehen können sein: - Die Töpfe sollten sauber verarbeitet sein und sich ohne zu Wackeln auf einer ebenen Fläche abstellen lassen - umso dicker die Edelstahlschicht des Topfs, umso besser und gleichmäßiger wird die Wärme im Inneren verteilt. Die Töpfe werden dadurch deutlich schwerer und in der Regel auch teurer - sind die Griffe isoliert oder müssen entsprechende Kochhandschuhe beim Hantieren getragen werden? - Passt die Kochtopfgröße zum Herd zu Hause? Einige Hersteller geben den Durchmesser des Deckels an und nicht der Topfaufstellfläche - Achte darauf, ob die Edelstahl-Töpfe für Induktions-Kochfelder geeignet sind Marken, die Edelstahltöpfe herstellen, die du kennen solltest Neben den, gerade in Deutschland, sehr populären Edelstahl-Produkten von Fissler und WMF, sind Le Creuset und Schulte zwei sehr bekannte Hersteller für qualitativ hochwertige Produkte. Darüber hinaus gibt es natürlich noch eine Vielzahl weiterer Hersteller bis hin zu absoluten Billigprodukten. Wie bei vielen anderen Küchenutensilien kann es sich sehr lohnen etwa Zeit und Geld in entsprechend hohe Qualität zu investieren. Diese Töpfe begleiten dich dann im Idealfall viele, viele Jahre. Wenn du Lust hast, durch eine Vielzahl hochwertiger Edelstahl-Produkte von unterschiedlichsten Anbietern zu stöbern, schaue doch sehr gerne mal bei Bleywaren vorbei. Dort findest du neben tollen Produkten auch eines der sympathischsten Firmenlogos, das ich kenne :). Du hast tolle, enttäuschende oder gar lustige Erfahrungen mit deinen Edelstahl-Töpfen gemacht?! Dann hinterlasse gerne einen kurzen Kommentar unter diesem Beitrag. Mich würde zum Beispiel besonders interessieren, welche Töpfe bei dir tagtäglich zum Einsatz kommen und ob du mit diesen zufrieden bist.  Achtest du darüber hinaus bei der Reinigung auf besondere Dinge oder Hauptsache sauber ;)? Ich freue mich auf deine Rückmeldungen. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Bleywaren entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen. The post 10 Dinge, die du über Edelstahl-Töpfe wissen solltest appeared first on The Vegetarian Diaries.

Mountain Kitchen Meetup #1 | Berge, Brot und gutes Essen

6. September 2017 Eat this! 

Mountain Kitchen Meetup #1 | Berge, Brot und gutes EssenBraucht man überhaupt eine Ausrede dafür, sich spontan mitten im August drei Tage in die Berge zu verabschieden? Nur um Brot zu backen, neue Freunde kennenzulernen und zusammen zu kochen und zu essen? Eigentlich nicht. Und trotzdem legten wir uns eine für unser verflixt pflichtbewusstes Gewissen parat. Hey, es gab dieses Jahr keinen Urlaub, wir dürfen das. Und so folgten wir der Einladung von Carolina und Carina von Kitchen Story ins wunderschöne Salzburger Land und einige Höhenmeter nach oben auf die beinahe schon irrwitzig schön gelegene Kalchkendlalm, Roswitha Hubers ,,Schule am Berg. Wir wussten gleich: Hier kommt man an und entspannt. Die Atmosphäre macht das mit einem. Und das, obwohl wir auch ein gewisses Programm vor uns hatten, denn auf eine Schule geht man nicht, um nichts zu tun. Also ... zumindest nicht mehr in unserem Alter. Und wir freuten uns auf den Stundenplan, wie noch nie. Denn zu der Gelegenheit, selbst Brot im Holzofen zu backen kommt man nicht alle Tage. Den ersten Abend verbrachten wir allerdings zusammen in der Küche, am Esstisch und am Lagerfeuer unter einem Sternenhimmel, der an positivem Kitsch kaum zu übertreffen war. Ein Potluck in den Bergen ist schon etwas ganz besonderes. Ein Potluck mit Flammkuchen belegt mit frisch geerntetem Gemüse von den Mädels von Kitchen Story, Schwammerlgulasch von Melina von About That Food, wunderbarem gerösteten Gemüse von Verena von Hand und Honig, frischem Kartoffelsalat von Eva von Individualisten und Marillenknödeln von Doris Heinrich ist mehr als das. Es war uns eine Ehre, unseren Buchweizensalat mit euch zu teilen, Mädels. Es war so lecker, dass wir allesamt vergaßen, unser Festmahl in Bildern festzuhalten. Zu unser aller Verteidigung ist aber auch zu sagen, dass es bereits stockdunkel war, als wir zusammen am Tisch saßen. Der lange Abend am Lagerfeuer hielt uns nicht davon ab, uns auf den eigentlich Backtag zu freuen. Die wirklich unglaublich herzliche und auch verdammt lustige Roswitha führte uns mit einer Leichtigkeit und Energie in das Thema Sauerteig ein, dass man sich nach wenigen Minuten fragt, warum man eigentlich nicht jeden Tag Brot backt. Ihr beinahe schon unverschämt leckeres Brot besteht aus biologischem Roggenmehl, welches sie wortwörtlich von einem der Nachbarhöfe bezieht, ihrem eigenen Sauerteig, wenigen Gewürzen, viel Wasser und noch mehr Erfahrung und Wissen und wir sind sehr froh, dass wir ein wenig vom Sauerteig und von den letzten beiden Zutaten mitnehmen durften. Wir halten sie in Ehren, versprochen. Es ist nur völlig logisch, dass auch Lutz Geißler als vermutlich bekanntester Brot-Blogger überhaupt auf der Schule am Berg Workshops gibt. Er durfte sogar einen neuen Ofen bauen, der noch dieses Jahr eingeweiht werden soll. Wir hoffen, wir dürfen aus diesem dann auch einmal frisch gebackenes Brot probieren. Darüber, dass das alles schon wieder vorbei sein sollte, konnte uns am dritten Tag nur die Wanderung durch den beeindruckenden Rauriser Urwald hinweghelfen. Die riesige Farne, aromatische Waldheidelbeeren, um sich satt zu essen und der wunderschön bemooste Waldboden in der Erinnerung liesen unsere Rückreise fast wie im Flug vergehen. Oder es war die ungewohnte Höhenluft - als Städter weiß man das ja nie. Vielen lieben Dank für die Einladung, Carolina und Carina. Es war wirklich wunderschön. Auf dass dieses Mountain Kitchen Meetup nur das erste von vielen war. Merken Merken Merken Merken Der Beitrag Mountain Kitchen Meetup #1 | Berge, Brot und gutes Essen erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Fattoush - orientalischer Salat mit geröstetem Brot - Misosuppe mit Rettich, Wakame & Lotuswurzel - eat this Mett! - 5 Wege, wie du dein Essen im Büro aufpeppen kannst

Vegan Grillen: Unsere Top-5 der veganen Grillwürstchen

3. September 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan Grillen: Unsere Top-5 der veganen GrillwürstchenWir freuen uns, dass der Sommer noch ein paar Tage bei uns bleibt - und aus diesem Anlass haben wir gleich noch einmal den Grill angezündet. Vielleicht erinnert ihr euch an unseren letzten Artikel zum Thema Vegan grillen?   In diesem Artikel haben wir uns ganz der veganen Wurst verschrieben - will heißen, wir haben diverse Bratwürstchen gekauft, gegrillt und nach Optik und natürlich Geschmack bewertet. Bei unserem Einkauf waren wir im Discounter, im Rewe und im Bioladen und haben versucht, nur palmölfreie Produkte zu kaufen. Übrigens lassen sich vegane Würste auch toll in Eintöpfen verarbeiten. Bei unseren Freunden Kohlundkarma findet ihr ein tolles Rezept und könnt die vegane Wurst wunderbar in denLinseneintopf schneiden. Wie grille ich vegane Bratwürstchen richtig? Auch wenn das jetzt albern klingen mag ... Aber schaut bei jeder veganen Bratwurst wirklich noch einmal auf das Rezept bzw. den Hinweis zur Zubereitung. Manche Würstchen mögen es nicht direkt auf den Grill gelegt zu werden, sondern sollten vorab mit etwas neutralem Öl (am besten Sonnenblumenöl oder Rapsöl) eingepinselt werden. Und: ganz wichtig! Der Grill sollte auch nicht soo heiß sein, denn die veganen Bratwürstchen sind recht dünnhäutig - sprich: außen schnell verbrannt und innen noch weich. Also lieber gaaanz in Ruhe und bei niedriger Flamme grillen - dann wird die Bratwurst perfekt. Unsere Top-5 der veganen Grillwürstchen 1. Bratwurst von LikeMeat (C) LIKEMEAT Wir finden diese Bratwurst ist der echten täuschend ähnlich. Sie sieht eigentlich genauso aus und auch Geschmack und Biss verhalten sich, wie es sich für eine Bratwurst gehört. Die schöne Majorannote setzt dem Geschmack noch das passende i-Tüpfelchen aus, sodass diese Bratwurst auf jeden Fall auch bei unseren nächsten Grillfeiern dabei sein wird. Sehr erfreulich ist übrigens auch die Zutatenliste, denn diese Wurst ist nicht nur vegan, sondern auch palmöl- und glutenfrei. Preis: 2,99 Euro Erhältlich bei REWE oder bei Kaufland.   2. Merguez von Wheaty (C) Weathy Auf diese südländische Variante der Bratwurst haben wir lange gewartet - und nun freuen wir uns bei jeder Grillfeier auf sie: die Merguez. Diese nordafrikanische Wurstspezialität schmeckt traditionell schön scharf und würzig. Wir finden sie so wie sie ist perfekt - und ertränken sie auch nicht in Senf oder Ketchup. Der einzige Haken an ihr ist, dass sie Seitan enthält und deshalb für Allergiker nicht geeignet ist. Preis: ca. 3,79 Euro Erhältlich in fast jedem Bioladen. 3. Veggie-Bratwurst von Taifun (C) Taifun Diese Veggie-Brawürstchen von Taifun sind quasi ein Klassiker bei unseren Grillevents. Wir mögen sie etwas schärfer angebraten und kombinieren sie gerne mit Senf. Dank der rauchige Note und dem festen Biss steht diese Veggie-Bratwurst dem Original in nichts nach. Am besten vorab, und während des Grillens noch mit etwas Öl bepinseln, dann bekommt man sie auch schön kross hin. Natürlich, wie alle Taifun-Produkte besteht auch diese Bratwurst u. a. aus Sojabohnen aus Europa! Preis: ca. 3,49 Euro Erhältlich in jedem Bioladen. 4. Hütten-Knacker von Veggyness (C) veggyness Diese Hütten-Knacker sind wirklich was Besonderes. Sie sehen aus wie grobe Bratwürste, aber der Clou steckt darin: veganer Käse! Beim Grillen schmilzt der Käse ganz zart - und die Würste werden dadurch besonders saftig. Diese Bratwürste wollt ihr nicht mehr missen! Wir finden sie passen sehr gut zu frischem Krautsalat und Senf. Preis: ca. 3,69 Euro Erhältlich u. a. bei REWE, tegut, Kaufhof. 5. Veggiefresh Bratwurst von Viana (C) viana Diese Bratwurst von viana darf bei unserem Grillabend nicht fehlen. Sie entspricht einer klassischen, jedoch mild gewürzten Bratwurst, weshalb sie auch gut für Kinder geeignet ist. Da sie kein Gluten enthält, erfreuen sich auch Allergiker an dieser Bratwurst. Wir mögen sie gerne zu Kartoffelsalat und Ketchup. Wie alle viana-Produkte, sind hier die Zutaten aus biologischem Anbau und natürlich auch palmölfrei. Preis: ca. 3,89 Eur0 Erhältlich in jedem Bioladen oder online im Vianastore. Wir wünschen Euch einen schönes Grillevent und: Guten Appetit!   BUCH TIPP:   „Wir können jeden Tag mit einem guten Gewissen aufstehen“ – Interview mit eat this!   Der Beitrag Vegan Grillen: Unsere Top-5 der veganen Grillwürstchen erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegan Grillen: Vegane Bratwurst - Unsere Top 5

2. September 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan Grillen: Vegane Bratwurst - Unsere Top 5Wir freuen uns, dass der Sommer noch ein paar Tage bei uns bleibt - und aus diesem Anlass haben wir gleich noch einmal den Grill angezündet. Vielleicht erinnert ihr euch an unseren letzten Artikel zum Thema Vegan grillen oder unseren sehr beliebten Artikel zum veganen Grillen mit dem Weber Grill?   In diesem Artikel haben wir uns ganz der veganen Wurst verschrieben - will heißen, wir haben diverse Bratwürstchen gekauft, gegrillt und nach Optik und natürlich Geschmack bewertet. Bei unserem Einkauf waren wir im Discounter, im Rewe und im Bioladen und haben versucht, nur palmölfreie Produkte zu kaufen. Übrigens lässt sich vegane Bratwurst auch toll in Eintöpfen verarbeiten. Bei unseren Freunden Kohlundkarma findet ihr ein tolles Rezept und könnt die vegane Bratwurst wunderbar in denLinseneintopf schneiden. Wie grille ich eine vegane Wurst richtig? Auch wenn das jetzt albern klingen mag ... Aber schaut bei jeder veganen Wurst wirklich noch einmal auf das Rezept bzw. den Hinweis zur Zubereitung. Manche Würstchen mögen es nicht direkt auf den Grill gelegt zu werden, sondern sollten vorab mit etwas neutralem Öl (am besten Sonnenblumenöl oder Rapsöl) eingepinselt werden. Und: ganz wichtig! Der Grill sollte auch nicht soo heiß sein, denn die veganen Bratwürstchen sind recht dünnhäutig - sprich: außen schnell verbrannt und innen noch weich. Also lieber gaaanz in Ruhe und bei niedriger Flamme grillen - dann wird die Bratwurst perfekt. Unsere Top-5 der veganen Grillwürstchen 1. Vegane Bratwurst von LikeMeat (C) LIKEMEAT Wir finden diese Bratwurst ist der echten täuschend ähnlich. Sie sieht eigentlich genauso aus und auch Geschmack und Biss verhalten sich, wie es sich für eine Bratwurst gehört. Die schöne Majorannote setzt dem Geschmack noch das passende i-Tüpfelchen aus, sodass diese vegane Wurst auf jeden Fall auch bei unseren nächsten Grillfeiern dabei sein wird. Sehr erfreulich ist übrigens auch die Zutatenliste, denn diese Wurst ist nicht nur vegan, sondern auch palmöl- und glutenfrei. Preis: 2,99 Euro Erhältlich bei REWE oder bei Kaufland.   2. Merguez von Wheaty (C) Weathy Auf diese südländische Variante der Bratwurst haben wir lange gewartet - und nun freuen wir uns bei jeder Grillfeier auf sie: die Merguez. Diese nordafrikanische Wurstspezialität schmeckt traditionell schön scharf und würzig. Wir finden sie so wie sie ist perfekt - und ertränken sie auch nicht in Senf oder Ketchup. Der einzige Haken an ihr ist, dass sie Seitan enthält und deshalb für Allergiker nicht geeignet ist. Preis: ca. 3,79 Euro Erhältlich in fast jedem Bioladen. 3. Veggie Bratwurst von Taifun (C) Taifun Diese Veggie-Brawürstchen von Taifun sind quasi ein Klassiker bei unseren veganen Grillpartys. Wir mögen sie etwas schärfer angebraten und kombinieren sie gerne mit Senf. Dank der rauchige Note und dem festen Biss steht diese Veggie-Bratwurst dem Original in nichts nach. Am besten vorab, und während des Grillens noch mit etwas Öl bepinseln, dann bekommt man sie auch schön kross hin. Natürlich, wie alle Taifun-Produkte besteht auch diese Bratwurst u. a. aus Sojabohnen aus Europa! Preis: ca. 3,49 Euro Erhältlich in jedem Bioladen. 4. Hütten-Knacker von Veggyness (C) veggyness Diese Hütten-Knacker sind wirklich was Besonderes. Sie sehen aus wie eine grobe Bratwurst, aber der Clou steckt darin: veganer Käse! Beim Grillen schmilzt der Käse ganz zart - und die Würste werden dadurch besonders saftig. Diese Bratwürste wollt ihr nicht mehr missen! Wir finden sie passen sehr gut zu frischem Krautsalat und Senf. Preis: ca. 3,69 Euro Erhältlich u. a. bei REWE, tegut, Kaufhof. 5. Veggiefresh Bratwurst von Viana (C) viana Diese Bratwurst von viana darf bei unserem Grillabend nicht fehlen. Sie entspricht einer klassischen, jedoch mild gewürzten Bratwurst, weshalb sie auch gut für Kinder geeignet ist. Da sie kein Gluten enthält, erfreuen sich auch Allergiker an dieser Bratwurst. Wir mögen sie gerne zu Kartoffelsalat und Ketchup. Wie alle viana-Produkte, sind hier die Zutaten aus biologischem Anbau und natürlich auch palmölfrei. Preis: ca. 3,89 Eur0 Erhältlich in jedem Bioladen oder online im Vianastore. Wir wünschen Euch einen schönes Grillevent und: Guten Appetit!   BUCH TIPP:   „Wir können jeden Tag mit einem guten Gewissen aufstehen“ – Interview mit eat this!   Der Beitrag Vegan Grillen: Vegane Bratwurst - Unsere Top 5 erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Saftige vegane Brownies - fettarm & glutenfrei

23. August 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Saftige vegane Brownies - fettarm & glutenfreiWas hältst du von einem Brownie Rezept, was 100% ohne tierische Bestandteile auskommt, super lecker und sogar gesünder ist? Das geht ganz einfach. Die wichtigsten Zutaten sind Kidneybohnen, dunkele Schokolade und Haferflocken. Es gibt schon so viele Rezepte für vegane Brownies, aber fällt euch auf Anhieb eins mit Kidneybohnen ein? Mir nicht. Aber wieso Kidneybohnen? Die gesunden Hülsenfrüchte haben nicht nur superviel Eiweiß (25g je. 100g) und sind reich an Mineralstoffen, wie beispielsweise besonders reich an Magnesium. Sie beinhalten auch noch sehr viele Ballaststoffe, die uns gut satt machen. Da wir nicht allzu viel Zucker verwenden wollen, nehmen wir zum Süssen vier große Datteln. Natürlich kann man viele andere Zuckeralternativen verwenden wie Kokosblütenzucker. Aber die Schokolade und das Kakao Pulver beeinhalten nach meinem Geschmack schon genug Zucker. Jetzt aber zu den anderen Bestandteilen. Zutaten: 1 Dose Kidneybohnen 30g Kakao 1 Reife Banane (alternativ 80g Apfelmus oder eine andere Ei-Alternative) 60g Haferflocken 1 TL Essig 1/­­2 TL Natron 1 TL Backpulver 1 TL Kaffeepulver (Mokka Kaffee oder Instant Pulver, kann man aber auch ganz weglassen) 2 EL neutrales Pflanzenöl 4 große Datteln z.B. Medjool Datteln von Keimling  (oder stattdessen 90g Zucker/­­Xylit) 100g gehackte vegane Schokolade mit mindestens 50% Kakaoanteil (ersatzweise Blockschokolade, meistens vegan auf Produkte ohne Buttereinfett achten) Eventuell ein Schuss Pflanzenmilch  (Hafermilch, Reismilch, Sojamilch...) Zubereitung: - Die Kidneybohnen gut waschen und abtropfen lassen. - Alle Zutaten - mit Ausnahme der gehackten Schokolade - in den Standmixer geben und alles für 2-3 Minuten mixen. Eventuell nen Schuss Pflanzenmilch hinzufügen, wenns sich nicht so gut mixen lässt. - Nun ca 90g der gehackten Schokolade mit einem Kochlöffel untermischen und die Masse in eine kleine eckige (mit Backpapier ausgelegte oder mit kokosöl gefettete) feuerfeste Form geben - Jetzt einfach die restliche gehackte Schokolade drauf verteilen. - Anschließend bei 180Grad Ober- und Unterhitze ca. 30 min backen. Tipp: Vor dem Backen lassen sich auch super gehackte Mandeln, weiße Schokolade oder Zimt über die Brownie streuen.   Danke an Nisrinchen für dieses tolle Rezept!   Wenn Ihr auch solch besondere Rezepte habt, lasst es uns wissen. Hier in den Kommentaren oder via. Instagram/­­Facebook Message.   Der Beitrag Saftige vegane Brownies - fettarm & glutenfrei erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

POWER TO THE (vegan buffalo chicken) PIZZA

12. November 2017 Vegan Guerilla 

(English version below) Moin ihr Lieben! Heute habe ich ein Rezept von einem besonderen Gast aus dem sonnigen Kalifornien im Gepäck. Chris Barker, bekannt als Chris #2, von der Band Anti Flag hat mir nämlich das Rezept verraten, welches er am als erstes für sich und seine Partnerin Jane zubereitet, wenn es nach einer Tour wieder nach Hause geht. Mit diesem einfach zubereiteten Pizza-Rezept für sein Lieblings-Home From Tour Meal liegt er niemals falsch, so Chris. Da mir das Rezept natürlich auf Englisch zugeschickt wurde, habe ich das Rezept übersetzt und mit ein paar Anmerkungen versehen, damit ihr es auch mit den in deutschen Supermärkten vorhandenen Zutaten nachmachen könnt. Einige von Chris Lieblingsprodukten sind bei uns nämlich leider nicht erhältlich. Wer das englische Original lesen mag, wird unter der mit Anmerkungen versehenen deutschen Version des Rezepts fündig. Außerdem gibt es zwei Anti Flag Sets mit jeweils einem Anti Flag Jutebeutel sowie dem aktuellen Album American Fall abzustauben, damit ihr bei der Zubereitung dieses Rezepts auch die passende Musik auf den Ohren habt und vorher stilecht Zutaten einkaufen könnt.

Vegane Restaurants in Berlin - Asiatisch Essen gehen

30. Oktober 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Restaurants in Berlin - Asiatisch Essen gehenDies ist eine Ode an vegane Restaurants in Berlin, die unsere liebsten asiatischen Gerichte anbieten. 5 vegane Restaurants, in denen ihr köstliche pflanzliche Küche und fernöstliche Hochgenüsse erfahren könnt. Egal ob vietnamesisch, chinesisch oder japanisch. Uns war wichtig, für euch eine vielseitige und persönliche Auswahl zu treffen und asiatische Restaurants zu küren, die uns immer wieder zu sich locken. Hier unsere Top 5, die ganz besondere vegane Gerichte in Berlin anbieten, ein tolles Ambiente haben und dazu preiswert sind. Vegane chinesische Träume erleben im Tianfuzius Unser heimliches Lieblingsrestaurant Tianfuzius in Schöneberg bietet irrsinnig leckere vegane chinesische Küche an. Und das mit dem mit Abstand freundlichsten Personal, das wir in Berlin kennen. Wir könnten uns schon an den Vorspeisen ins Paradies futtern. Der mildscharfe geräucherte Wuxiang Tofu mit Wildgemüse, der knoblauchige Gurkensalat und gedämpfte Teigtaschen sind nur die erste Schwelle zum großen Essensglück. Hauptspeisen mit gebratenen Auberginen nach Yüxiang Art, vegane Lotusgarnelen oder gebackener Tofu mit eingelegten Schwarzbohnen sind die wahre vegane Erfüllung. Unfassbar lecker! Ein Must-Try unter den Restaurants für Veganer in Berlin! Vegane Hauptspeise chinesisch Chinesische Vorspeise vegan Chinesisches Gericht vegan Beste Kokossuppe schlürfen im Soy in Berlin Jede Stadt braucht einen guten Vietnamesen. Und das Soy ist nicht nur ein richtig guter Vietnamese, sondern auch einer unserer Favoriten wenn es um vegane Restaurants in Berlin geht. Nicht nur, weil es am allerschönsten aller Plätze, nämlich vor der Volksbühne in Berlin, liegt. Wir könnten einfach jeden Tag diese wunderbare Vorspeisen-Kokosuppe mit Tofu und Champignons essen. Danach dann den gemischten Reistopf mit karamellisiertem Tofu, Seitan, Austernpilze (Com Thap Cam m,i,o) oder das fast nach Fisch-schmeckende Cha Ca m,o (Marinierter Tofu mit Austernpilzen umwickelt in Seetangbla?ttern). Wir lieben diesen Ort. Das bunte Treiben, die erlesene Auswahl an veganen Gerichten und die Erdbeerlimo mit Chia-Samen. Der perfekte Ort zum immer wieder hingehen. Veganes vietnamesisches Restaurant Soy Soy – Veganes vietnamesisches Restaurant in Berlin Ryong - japanisch-vietnamesische Vielfalt genießen Das Ryong bietet eine aufregende Auswahl an japanisch-vietnamesischer Küche und darunter viele vegane Gerichte. Ihr wählt unter anderem zwischen veganen Bao-Burgern in knuspriger Tempurakruste, Wraps in Chinakohl, hausgemachten Dinkelnudeln mit kräftigen Gemüsebrühen sowie Bentoboxen mit einer bunten Zusammenstellung an frischen wie gegrillten Gemüsen. Wir sind im Wow-Zustand. Ein kleiner Vorgeschmack gefällig...? Gedämpfter Spinat mit karamellisierter Zitronengras-Lauch-Wasabi-Sojasauce oder lieber Süßkartoffel in einem Kurkuma-Tempuramantel in Dill-Pilz-Sauce mit Noristreifen? Super auch für den nächsten Lunch mit Freunden die auf veganes Essen in Berlin Mitte stehen. Japanisches veganes Gericht   Ryong: Japanisch-Vietnamesisches Restaurant in Berlin Mitte 1990 vegan living - 100% vegane Vorspeisen-Wunder Als totale Vorspeisen- und Bowls-Fans gibt es fast kein besseres veganes Restaurant in Berlin und wir konnten uns bei 1990 vegan living gar nicht mehr halten vor Glück. Die Auswahl ist einfach nur sexy und umwerfend delikat. Bestellen und teilen ist das Motto, denn dann macht vegan Essen gehen in Berlin am meisten Spaß. Wie soll man sich auch sonst auf eine kleine Vorspeisenauswahl beschränken. Wir wollen alle! Fantastisches Ambiente auch, schön gelegen am Boxi und immer einen Mädels- oder Männerabend wert. Wir wünschen guten Hunger! 1990 – 100% veganes vietnamesisches Restaurant in Berlin Royals and Rice - vietnamesische Reis-Bar Das Royals und Rice ist das schickere unter den Vietnamesen. Vom Ambiente her mutig und stylisch, liebevoll und mit wunderbarer Berliner Industrie-Ästhetik. Wir finden, dies ist der perfekte Ort für alle die ein Business-Dinner planen oder einfach mal schick vegan Essen gehen möchten. Bei 50% veganen Speisen findet nämlich jede/­­r was. Was uns ebenfalls begeistert: hier stellen wechselnd Künstler ihre Bilder aus. Kreativität fließt also nicht nur in die superleckeren vietnamesischen Speisen. Wir lieben zum Beispiel: Gedämpfte Germreisnudeln, Königsrollen mit Taro und Shiitake, Tempura Curry mit Auberginen und eingelegten Erdnüssen oder die sensationellen ,,Old Berliner - Crunchy Veggie Rice Rolls gefüllt mit grünem Spargel, Aubergine und Pflücksalat. Yummy, so macht vegan Essen gehen in Berlin Spaß! Das Royals & Rice – Vietnamesische Rice Bar mitten in Berlin (mit Verlosung) Der Beitrag Vegane Restaurants in Berlin - Asiatisch Essen gehen erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Kleiner Schoko-Birnen-Kuchen - supersaftig & superlecker

29. Oktober 2017 Feines Gemüse 

Kleiner Schoko-Birnen-Kuchen - supersaftig & superlecker Schokolade und Birne lieben sich, das ist Common Knowledge - Allgemeinwissen -, und der goldene Oktober ist die beste Jahreszeit, sich daran zu erinnern. Also: Voil?. Ich backe mittlerweile kaum noch ,,große Kuchen - also in den regulären Formen -, weil die sich für meinen Zwei-Personen-Haushalt nicht rechnen. Dafür habe ich mittlerweile diverse kleine Backformen, z. B. eine Springform mit 20-cm-Durchmesser oder eine schmale Tarteform mit Hebeboden, die zwar kleinere aber nicht minder leckere Backwerke zaubert. Kleinere Formen haben aber noch einen weiteren Vorteil: Da sie deutlich geringere Mengen fordern, kann man auch mal kreativ ,,Reste verarbeiten, etwa besondere Mehl- oder Zuckersorten, übrig gebliebene Nüsschen und Saaten und so weiter. Vor zwei Wochen habe ich spontan diesen Kuchen - tatsächlich vorwiegend aus kulinarischen Restposten - gebacken. Ganz grob inspiriert wurde ich von einem Rezept in Hugh Fearnley-Whittingstalls Fruit everyday!; im englischen Original heißt es Chocolate Pear Cake. Auf Deutsch gibt es das Buch mittlerweile übrigens auch, hier heißt es Täglich Früchte! - was zwar 1:1 übersetzt die Bedeutung trifft, aber doch ungelenk klingt, oder? Wenn ihr euch für das Buch interessiert (und das solltet ihr), empfehle ich euch, einfach das Original gebraucht auf Amazon zu kaufen, da seid ihr mit unter 10 Euro dabei. Und just fällt mir ein, dass ich darüber sogar einmal eine Rezension geschrieben habe, die ihr hier lesen könnt. Fruit everyday! gehört zu meinen Allzeitfavoriten. Auch wenn ich mich selten an das Originalrezept halte, lasse ich mich häufig von den Whittingstalls Ideen & Kombinationen inspirieren. Das war bei diesem supersaftigen Birnenkuchen ähnlich - übrig geblieben ist vom Original zwar nur noch die Idee (obwohl ja jeder weiß, dass Birne und Schokolade sich lieben), aber um meine Semi-Eigenkreation hat mich trotzdem ziemlich begeistert: Sooo lecker und saftig und aromatisch, das habe ich selten erlebt. Und dabei so schnell zusammengerührt, das kann man auch mal zwischen Couch und Bett machen. Kleiner Schoko-Birnen-Kuchen Rezept für 1 kleine Springform (20 cm) Zutaten  2 reife Birnen 100 g Mandelmehl, teilentölt 100 g Weizenmehl, 405 1 gestrichener TL Backpulver 25 g Kakao 150 g Butter, weich 150 g Puderzucker 2 große Eier (L) 1 großzügiger Schuss Milch Zubereitung Den Ofen auf 170° C Grad vorheizen und eine Springform von 20 cm ausbuttern sowie mit Backpapier auslegen. Mandel- und Weizenmehl, Backpulver und Kakao mischen und beiseite stellen. Die Birnen waschen, schälen, entkernen und in Viertel bzw. Sechstel schneiden - je nachdem, wie groß die Birnen sind. Butter und Zucker mit einem Handrührgerät schaumig rühren, bis die Masse sehr leicht und fluffig daher kommt. Nun die beiden Eier unterrühren. Mit einem größeren Metalllöffel oder -spatel den Mandel-Mehl-Mix unter die Mischung rühren und einen Schluck Milch (oder zwei) hinzugeben, bis die Konsistenz nicht zu flüssig und nicht zu fest ist: Sie sollte noch nicht vom Löffel tropfen, aber fast. ;-) Die Hälfte davon in die Kuchenform geben und darauf wiederum die Hälfte der Birnenspalten verteilen. Den Rest des Teiges in die Form geben und die letzten Spalten dekorativ darauf verteilen. Ab in den Ofen damit: 45 Minuten backen - oder eben so lange, bis die Stäbchenprobe gelingt. Es soll kein Teig am Holzstäbchen kleben bleiben, dann ist der Kuchen fertig.

10 Dinge, die du über Kuper-Töpfe wissen solltest

19. Oktober 2017 The Vegetarian Diaries 

Zum Auftakt der Blog-Serie, in dem ich dir verschiedene Materialien von Küchentöpfen und Pfanne vorstelle, ging es im ersten Beitrag um 10 Dinge, die du über Edelstahl-Töpfe wissen solltest. Im zweiten Teil der Reihe dreht sich im folgenden Beitrag alles um 10 Dinge, die du über Kupfer wissen solltest. Angefangen mit der Frage, was Kupfer überhaupt ist, wie du Kupfertöpfe pflegen solltest und worauf du beim Kauf achten kannst. In den kommenden Wochen folgen dann die beiden abschließenden Beiträge zu Emaille und Gusseisen. Was ist Kupfer? Kupfer, vom lateinischen cuprum, ist ein Übergangsmetall und chemisches Element. Kupfer ist ein verhältnismäßig weiches und gut formbares Metall, dabei aber sehr zäh. Reines Kupfer weißt eine orange-rötliche Farbe auf. Der lateinische Name cuprum leitet sich übrigens von ‚cyprium‘ ab und bedeutet „Erz von der griechischen Inseln Zypern“. Welche besonderen Eigenschaft zeichnen Kupfer aus? Kupfer besitzt eine hohe Wärme- und elektrische Leitfähigkeit. Es eignet sich dadurch hervorragend als Wärme- oder Stromleiter. Nach Gold weist Kupfer die zweithöchste elektrische Leitfähigkeit aller Metalle auf und findet so zum Beispiel Einsatz als elektrischer Leiter für Stromkabel, Oberleitungen oder auf elektrischen Bauteilen. Durch die hohe Wärmeleitfähigkeit kommt Kupfer zum Beispiel in Wärmetauschern oder Kühlkörpern zum Einsatz. Darüber hinaus ist Kupfer für viele Mikroorganismen bereits in geringen Konzentrationen toxisch, für den Menschen und andere Wirbeltiere aber unbedenklich. Neben der hohen Verfügbarkeit und leichten Verarbeitung ist dies ein wichtiger Grund, warum Wasserleitungen und Rohre häufig Kupfer enthalten. Warum eignet sich Kupfer als Material für Töpfe und Pfannen? Kupfertöpfe besitzen eine sehr hohe Wärmeleitfähigkeit, sodass sich die Wärme im Topf sehr gleichmäßig verteilt und an das Gargut weitergegeben werden kann. Darüber hinaus lässt sich die Wärme, die beim Inhalt des Topfes ankommt, gut steuern und bei Bedarf schnell ändern. Wusstest du, dass es Krankenhäuser gibt, in denen alle Türklinken und Treppengeländer aus Kupfer sind? Da Kupfer nachweislich antimikrobiell wirkt, hilft es dabei die Übertragung von gefährlichen Keimen wie Bakterien, Pilzen und Viren deutlich zu reduzieren. Sind Kupfertöpfe indkutionsggeeignet? Ohne dir ausführlich zu erklären, wie ein Induktionsherd funktioniert (eine gute Erklärung findest du hier), ist es entscheidend, dass das verwendete Kochgeschirr magnetisierbar ist (etwas genauer: zumindest eine dünne Schicht aus ferromagnetischem Material besitzt). Nicht-Metalle wie Edelstahl oder Aluminium und eben bspw. Kupfer weisen diese Eigenschaft nicht auf, sind also zunächst einmal nicht induktionsgeeignet. Es gibt jedoch Hersteller, die diese Topfarten mit einer ferromagnetischen Schicht am Boden des  Topfs versehen, sodass die Töpfe dann auch induktionsgeeignet sind (siehe weiter unten). Wann benutzt man Kupfer-Töpfe am besten? Kupfertöpfe lassen sich ganz normal im täglichen Gebrauch in der Küche verwenden, sind aber etwas empfindlicher als Töpfe aus beispielsweise Edelstahl. Durch die hohe Wärmeleitfähigkeit ermöglichen Kupfertöpfe und Pfannen ein sehr genaues Dosieren und Justieren der Temperatur beim Gargut. Entsprechend kommen Kupfertöpfe häufig bei Köchen und Köchinnen zum Einsatz, die darauf angewiesen sind, die Temperaturen sehr präzise und schnell ändern zu können. Neben dem optischen Aspekt halten Kupfertöpfe bei entsprechender Pflege quasi ein Leben lang. Du kannst ganz einfach herausfinden, ob deine Töpfe induktionsgeeignet sind: halte einfach einen Magneten an die Unterseite des Topfs. Bleibt er daran haften, sind die Töpfe induktionsgeeignet. Kupfertöpfe oder Schüsseln aus Kupfer (ohne Beschichtung) kommen darüber hinaus vor allem beim Einkochen von Marmeladen zum Einsatz. Die hervorragende Wärmeleitfähigkeit und gleichmäßige Verteilung der Hitze ermöglichen ein einfaches und unkompliziertes Einkochen der Marmelade, ohne ein Anbrennen am Boden der Schüssel bzw. des Topfes. Wie muss man Kupfertöpfe pflegen? Kupfer ist ein vergleichsweise weiches Metall und entsprechend empfindlich gegenüber Kratzern, kleinen Dellen und Verformungen. Zur täglichen Reinigung wird warmes Wasser, gegebenenfalls etwas Spülmittel und ein Spültuch verwendet. Darüber hinaus gibt es für Kupfertöpfe, die vonseiten des Herstellers poliert werden, spezielle Polierpasten, mit denen die Oberfläche bearbeitet werden kann, sodass die Töpfe auch nach vielfacher Benutzung ihren Glanz nicht verlieren. Unter keinen Umständen solltest du den Kupfertopf mit einem Scheuermittel, einer Stahlbürste bearbeiten oder in die Spülmaschine packen! Stimmt es, dass sich die Farbe von Kupfer mit der Zeit ändert? Wenn du das nächste Mal in einer größeren Stadt unterwegs bist, wirst du bestimmt das ein oder andere grüne Kirchdach erblicken. Hier in Hamburg wimmelt es davon nur. Vor allem Kirchen wurden häufig mit Kupferdächern versehen. Dabei bildet sich auf diesen Dächern mit der Zeit eine sogenannte Kupferpatina. Diese bildet sich durch Korrosion, da das Kupfer der Witterung ausgesetzt ist. Dies ist ganz bewusst gewollt, da diese Patina eine extrem stabile Schutzschicht für das Dach bildet. Auch Töpfe oder anderes Geschirr in der Küche unterliegt in geringem Maße einer natürlichen „Witterung“ und kommt beispielsweise mit Wärme und erhöhter Luftfeuchtigkeit in Kontakt. Dabei können sich die Töpfer verfärben und beispielsweise eine deutlich dunklere, unregelmäßigere Farbe annehmen, als beim Kauf. Wusstest du, dass die Statue of Liberty in New York vollständig mit einer Kupferummantelung überzogen ist?! Welche Unterschiede gibt es bei Kupfertöpfen? Wenn du dich im Fachhandel nach Kupfertöpfen umschaust, wirst du schnell feststellen, dass es einige unterschiedliche „Arten“ von Kupfertöpfen zu kaufen gibt. Diese unterscheiden sich vor allem in folgenden Punkten: - Kupfertöpfe ohne jegliche zusätzliche Beschichtung - Kupfertöpfe mit einer Zinnbeschichtung erlauben das Abkühlen von Speisen im Kupfertopf, ohne das sich eine Verfärbung des Kupfers einstellt. Die Zinnschicht verändert ihre Farbe jedoch selber mit der Zeit ein wenig und wird leicht gräulich - Kupfertöpfe mit Edelstahlbeschichtung, die verhindern, dass sich das Topfinnere generell verfärbt - Kupfertöpfe, die mit Griffen aus einem anderen Material versehen werden, um zu verhindern, dass sich diese zu stark erhitzen Worauf musst du beim Kauf von Edelstahl-Töpfen achten? Wenn du die Entscheidung für Kupfer-Töpfe getroffen haben solltest, gibt es zusätzlich einige Punkte zu berücksichtigen: - besitzt du ein Cerankochfeld, sollten die Kupfertöpfe einen dickwandigen Kupferboden besitzen, damit sie auch beim Erhitzen plan auf dem Kochfeld aufliegen - besitzt du einen Gasherd lassen sich auch dünnwandige Kupfertöpfe einsetzen - Töpfe aus Kupfer sind zunächst einmal nicht induktionsgeeignet. Es gibt mittlerweile jedoch Hersteller, die Kupfertöpfe mit einem ferromagnetischen Boden anbieten, sodass diese auch für Induktionskochfelder geeignet sind - achte beim Kauf darauf, dass der Topf auch wirklich zu mindestens 90 % aus Kupfer besteht. Es gibt eine Vielzahl von Aluminium-Edelstahltöpfen, die lediglich mit einer dünnen Kupfer-Ummantelung auf den Markt gebracht werden Marken, die Kupfertöpfe herstellen, die du kennen solltest Speziell bei Herstellern von Kupfertöpfen und Geschirr findest du eine Vielzahl von kleinen Handwerksbetrieben, die sich auf die Produktion von Kupferwaren spezialisiert haben. Dies liegt vor allem an der anspruchsvollen Fertigung, zum anderen natürlich ein Stück weit an der Exklusivität dieser Produkte. Ein guter Kupfertopf begleitet dich bei ordentlicher Pflege ein Leben lang. Nicht nur qualitativ hochwertige Töpfe, sondern meiner Meinung nach auch die mit Abstand optisch attraktivsten Töpfe kommen von der Firma Weyersberg. Die kleine Manufaktur aus der Nähe von Tübingen produziert seit über 30 Jahren Kupfergeschirr und hat in ihrer neusten Produktreihe induktionsgeeignetes Kochgeschirr aus Kupfer auf den Markt gebracht. Alle Töpfe und Pfannen dieser Serie von Weyersberg kannst du bei Bleywaren beziehen. Dort findest du neben vielen weiteren tollen Produkten auch eines der sympathischsten Firmenlogos, das ich kenne :). Du hast tolle, enttäuschende oder gar lustige Erfahrungen mit deinen Kupfer-Töpfen gemacht?! Dann hinterlasse gerne einen kurzen Kommentar unter diesem Beitrag. Mich würde zum Beispiel besonders interessieren, welche Töpfe bei dir tagtäglich zum Einsatz kommen und ob du mit diesen zufrieden bist. Achtest du darüber hinaus bei der Reinigung auf besondere Dinge oder Hauptsache sauber ;)? Ich freue mich auf deine Rückmeldungen. The post 10 Dinge, die du über Kuper-Töpfe wissen solltest appeared first on The Vegetarian Diaries.

Veganer Brotaufstrich mit Ananas und Kokos

28. September 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Veganer Brotaufstrich mit Ananas und Kokos  Der Sommer verabschiedet sich langsam und der Herbst zeigt sich von seiner besten Seite. Dann können wir uns den Sommer zumindest noch auf den Teller zaubern. Was spricht dagegen einfach ein paar sommerliche Geschmäcker in einem Brotaufstrich zu kombinieren um diese auch noch an kälteren Tagen genießen zu können? Die frische säuerliche Ananas in Kombination mit Kokos und Vanille ist einfach ein ganz besonderes Geschmackserlebnis. Diesen veganen Aufstrich gibt es nirgendwo zu kaufen, also noch ein Grund mehr ihn jetzt selber zu machen. Mit diesem Rezept könnt ihr den Aufstrich selber machen und es ist gar nicht schwer. Zutaten:  20 g Mandeln 50 ml Kokosmilch 100 g frische Ananas 1 Prise Zimt 1 Prise frische Vanille 1 EL Mandelmus 50 g Kokosraspeln Die Mengenangaben ergeben ein großes Glas Ananas Kokos Aufstrich.   Zubereitung: 1. Im ersten Schritt die Mandeln und die Kokosmilch zusammen geben. Am besten 1-2 Stunden ziehen lassen und dann mit einem Pürierstab oder Highspeed-Mixer pürieren. 2. 100g frische Ananasstücke dazu geben und mit Zimt, Vanille und Mandelmus erneut pürieren. 3. Zum Schluss die 50g Kokosraspeln untermischen und erneut klein mixen. Jetzt sollte der Aufstrich eine cremig-feste Konsistenz haben. Ganz schön einfach oder? So fangt ihr mit dem sommerlichen Ananas Kokos Aufstrich ein paar Sonnenstrahlen ein, die ihr später genießen könnt. Wir haben das ganze nochmal schön als Video für euch zusammengefasst. Somit ist das Rezept noch einfacher nachzumachen. Viel Spaß! Der Beitrag Veganer Brotaufstrich mit Ananas und Kokos erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Dinkel-Haselnuss Pancakes mit Kiwis, Kokossahne und Kokossirup

15. September 2017 Herr Grün kocht 

Dinkel-Haselnuss Pancakes mit Kiwis, Kokossahne und Kokossirup Dieses Post enthält Werbung für Zespri Kiwis Heute erzählte mir Professor Caprese von einer seiner Lehrerinnen in Neapel, die auch noch nach ihrer Berufszeit unterrichtete. >>Sie hatte sich während ihrer ganzen Zeit als Lehrerin Fragen aufgeschrieben, die sie spannend fand. Zufällig erbte sie von ihrem Onkel eine kleine Halle. Er hatte sie als Markthalle für Gemüse und Obst genutzt. Dort richtete sie eine Schule ein. Nach dem Unterricht kochten wir meist gemeinsam. Pfannkuchen waren sehr beliebt. Mit Früchten, Schlagsahne und Ahornsirup. Das Besondere an dieser Schule: Jeder konnte dort unterrichten. Auch für einen Abend, wenn er ein spannendes Thema hatte. Beliebt waren die Kurse von Stefano. Ich erinnere mich gut an ihn. Er war erst 14 und trotzdem unheimlich klug. Seine Stunden waren immer sehr voll. Er interessierte sich vor allem für Lebensmittel, Zutaten, Gewürze – das Kochen.>Und was macht er heute?>Er hat ein sehr gut gehendes Restaurant in Neapel. Ich glaube, er hat sogar einen Stern.

Vegan einkaufen - 10 Tipps für den Supermarktdschungel

10. September 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan einkaufen - 10 Tipps für den SupermarktdschungelGerade für Einsteiger ist vegan einkaufen etwa so kompliziert wie die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Ist Milchsäure jetzt vegan? Ist der Saft mit Gelatine geklärt? Wir haben Tipps für euch, wie euer veganer Einkauf ein  Kinderspiel wird. Mit diesen Tipps findet ihr euch im Supermarktdschungel zurecht. Ich packe meinen veganen Einkaufskoffer und nehme mit... Gute Vorbereitung ist das halbe vegane Leben. Was braucht ihr wirklich? Was gibt es wo? Geh ich zu Alis Gemüsemarkt an der Ecke? Muss ich zur Drogerie? Gut aufschreiben, Listen machen, nach Einkaufs-Orten sortieren. Falls ihr den Laden gut kennt, schreibt die Lebensmittel nach der Reihenfolge des Vorkommens im Markt auf. Das erleichtet und strukturiert euren veganen Einkauf. Vorher lohnt sich auch eine kleine Inventur: was hab ich noch zu Hause und was muss weg? Für die Fleißigen: die Essens-Woche vorher planen und geplant einkaufen. Dafür braucht ihr Rezepte? Hier ein geniales neues veganes Porridge-Rezept mit Kokosmilch. Dein veganer Lieblingssupermarkt Ihr sollt euch wohlfühlen. Wählt lieber einen Markt mit gut ausgelobten, fein sortierten veganen Lebensmitteln aus. Es muss aber kein Reformhaus und kein Feinkostladen sein. Einige Discounter und Supermärkte haben längst eine breite Palette veganer Produkte. Eine tolles und gut sortiertes Sortiment veganer Produkte haben zum Beispiel REWE, Aldi oder Lidl. Take 5 - von allem etwas Falls ihr ganz spontane Käufer seid, hilft vielleicht folgender Tipp. Nehmt aus diesen 5 Nahrungsgruppen jeweils ein paar Lebensmittel mit nach Hause: - Gemüse: grünes Gemüse bevorzugen - Früchte: frisch und bunt zusammenstellen - Vollgetreide, sowie Kartoffeln, Reis u.a. - Eiweiße: Hülsenfrüchte, Fleischalternativen, Pflanzendrinks Milch, veganer Joghurt - Öle/­­Nüsse/­­pflanzliche Fette Angelehnt ist das 5-Gruppen-Modell an die Healthy Eating Plate. Ihr wollt mehr über gesunde vegane Ernährung und wichtige Nährstoffe wissen? Dann ladet euch kostenlos das E-Book von Niko Rittenau Vegan Klischee, ade herunter. Unsre veganen Freunde in der Bio-Ecke Wenn ihr mal ganz verloren in einem unbekannten Supermarkt seid, dann können euch die Freunde in der Bio-Ecke helfen. Hier verstecken sich meist auch vegane Lebensmittel. Bio und vegan gehören einfach zusammen. Zudem sind Zutatenlisten bei bio-veganen Produkten oft kürzer, da weniger Zusatzstoffe erlaubt sind. Natürlich voll gut! Vegan Deluxe: unverpackt, saisonal, regional Weil wir schon bei Bio sind. Beim Einkaufen auch auf unverpackte frische Lebensmittel achten. Plastiktüte ade! Hallo Jutebeutel! Sehr sexy ist auch, wenn ihr saisonal und regional passendes Gemüse und Obst kauft. Da freut sich die Erde. Saisonales Obst und Gemüse enthalten auch mehr Vitamine als z.B. Lagerbestand. Vegane Liebe auf den zweiten Blick Achtet auch auf sogenannte ,,versteckte Tiere! Es ist nicht alles gold, was glänzt. Soll heißen: es ist nicht alles vegan, was auf den ersten Blick so scheint. Besondere Vorsicht bei Fruchtsäften, Weinen, Gummibärchen, Chips oder stark verarbeiteten Lebensmitteln. Achtet auf die Auslobung, soweit es geht. Bei manchen Produkten ist es dann vielleicht erst die vegane Liebe auf den zweiten Blick. Seid ihr euch nicht so sicher mit der tierischen/­­pflanzlichen Herkunft, helfen euch Siegel  (s.u.) oder er Ratgeber veganissimo weiter. Glasklar vegane Lebensmittel aus dem Supermarkt haben wir euch hier zusammengestellt. Auf versteckte Tiere achten Leider sind manche Verarbeitungshilfsstoffe bzw. deren vegane Herkunft nicht von der Zutatenliste erkennbar. Das heißt, es ist es nicht immer möglich, verarbeitete Lebensmittel auf vegane Kriterien zu prüfen. Hier helfen Siegel und Labels von bekannten Veggie-Organisationen. Das V-Label (ProVeg Deutschland) oder die Veganblume (Vegan Society, UK) sind da verlässliche Möglichkeiten. So seht ihr ob Produkte für die vegane Ernährung geeignet sind. Ebenso schaffen Eigenlabels von Herstellern Klarheit. Diese werden allerdings nicht unabhängig kontrolliert oder die veganen Kriterien sind nicht transparent. Eine tolle Übersicht bei verschiedenen Siegeln und deren Kriterien bieten Siegelklarheit oder Label-Online. Spuren von Milch und Ei? Wtf? Auf manchen Verpackungen findet ihr Spurenangaben wie Milch, Ei, Krebstiere... bei sonst rein veganer Rezeptur laut Zutatenliste. Dont panic! Spurenangaben sind freiwillige Herstellerangaben und nur für Allergiker wichtig. Damit sichern sich Hersteller rechtlich ab, denn geringste Mengen können bei Allergikern bereits gesundheitliche Folgen haben. Das Produkt ist trotzdem vegan like a boss! Ob die Herstellungsweise im Betrieb ebenfalls veganfreundlich ist, könnt ihr nur über Siegel (s.o.) oder Herstelleranfragen erfahren. Vegane Verpackung, veganer Dünger und andere ungelöste Fälle Die Welt wäre schöner, wenn alles schön wäre. Vegane Lebensmittel, die mit veganem Dünger großgezogen, in vegane Verpackung gehüllt und von veganen Mitarbeitern verkauft werden. Träumen dürfen wir! Realistisch bezieht sich der Begriff vegan erstmal auf Lebensmittel, die streng genommen erst ab der Ernte Lebensmittel heißen und ohne Verpackung gemeint sind. Erfreulicherweise achten bereits viele Hersteller (z.B. Weinhersteller bei Etiketten) auf vegane Kleber und Farben. Damit darf vegan derzeit auch Lebensmittel bezeichnen, bei deren Anbau tierischer Dünger oder Pflanzenschutzmittel verwendet wurde. Entspannt an der Kasse Jetzt noch was für Experten. Wenn der Kassierer euren veganen Warenkorb in Windeseile abrechnet, dass ihr gar nicht hinterherkommt: legt Gemüse, Obst und Backwaren als ,,Stopper zwischen eure Ware. Denn das Abwiegen der Frischware erzeugt eine kurze Pause in der Warenwelle. So habt ihr mehr Zeit einzupacken. Hey, wenn euer veganer Einkauf jetzt noch nicht smooth wie eine Platte von AnnenMayKantereit läuft, weiß ich es nicht. Wenn ihr noch nicht wisst, was ihr kaufen sollt, haben wir hier noch unsere Produkthighlights Juli für euch.   Der Beitrag Vegan einkaufen - 10 Tipps für den Supermarktdschungel erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Street Food Festival - Veganes Street Food und Food Trucks

5. September 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Street Food Festival - Veganes Street Food und Food TrucksStreet Food Festivals stehen für pausenloses Schlemmen und einfach einen netten nachmittag mit Freunden und leckerem Essen zu verbringen. Kurz gesagt, wir lieben diesen neuen Trend, da auch immer mehr vegane Food Trucks an den Street Food Festivals teilnehmen. Vom veganen Pulled Pork Burger bis zum veganen Brownie bleibt meistens kein Wunsch offen! Und damit ihr es in der Auswahl eines passenden Food Festivals mit veganen Gerichten leichter habt, haben wir Euch mal ein paar Tipps für Veranstaltungen zusammengefasst Street Food Festivals erfreuen sich seit einiger Zeit immer größerer Beliebtheit. Gibt es in Berlin Street Food an festen Orten und Tagen jede Woche aufs Neue, verwandeln sich Plätze und große Gelände in Köln, Mainz oder Karlsruhe an ganzen Wochenenden einmal im Jahr zum Mekka des Street Foods. Solche Events werden meist von verschiedenen Veranstaltern ausgetragen, doch auch ein reisendes Street Food Festival gibt es mittlerweile. Die sogenannte Street Food Tour befährt von März bis Oktober die Republik und hinterlässt eine Spur von satten und zufriedenen Menschen. Übrigens könnt ihr Euch jederzeit mit einem eigenen Stand für die Street Food Tour bewerben. Bilder The Green Market (C) Anne Freitag Was genau ist Street Food? Was ist denn nun aber dieses Street Food genau? Street Food ist streng genommen nichts anderes als Essen, das man von einem fahrbaren Stand auf einem Jahrmarkt oder Markt erwerben kann und meist nur als Zwischenmahlzeit dient. Meist erhält man für einen recht niedrigen Preis Street Food, das sich von den gängigen Fast Food Ketten abhebt. Der Vorteil an den fahrbaren Ständen ist die hohe Flexibilität der Standbetreiber, sodass sie ihre Speisen an vielen Orten anbieten können, ohne an einen festen Standort gebunden zu sein. Diesen Vorteil haben sich viele Newcomer und Durchstarter in der Essensbranche zu Nutze gemacht. Anstatt ein Restaurant zu eröffnen, kauft man sich heutzutage eben ein passendes Fahrzeug und baut sich seinen eigenen und ganz persönlichen Street Food Truck. Meistens stechen diese mit ihrem extravaganten und ungewöhnlichen Design auf Märkten und Festivals besonders hervor. Das Bedürfnis nach außergewöhnlichem, aber schnellem Essen auf Festivals und anderen Veranstaltungen wird schließlich dazu geführt haben, dass sich der Trend immer mehr in Richtung Street Food entwickelt hat. Wer würde sich für eine langweilige Pizza entscheiden, wenn er stattdessen eine kulinarische Köstlichkeit haben kann? Die Food Trucks auf Street Food Festivals bieten nämlich meist Speisen aus ganz unterschiedlichen Regionen und Kulturen an, sodass man auf diesen Events für vergleichbar wenig Geld fremdes Essen einfach mal probieren kann.   Der unschlagbare Vorteil an Street Food Festivals und Märkten ist, dass es eine breite Auswahl auch an veganen Speisen gibt. Food V(eg)an, Heart and Taste oder Vincent Vegan (Die nächsten Termine seht ihr auf den Websites) sind nur einige der veganen Food Trucks, welche rein veganes Essen verkaufen, der Markt wächst stetig! Wir stellen euch hier einmal unsere Top fünf der Street Food Festivals und ihre Food Trucks vor, die auch veganes Street Food anbieten. Vegan Street Day Neben den zahlreichen Street Food Festivals, von denen wir euch weiter unten ein paar vorstellen werden, gibt es in Deutschland seit 2006 den Vegan Street Day. Ursprünglich fand dieses Event jedes Jahr in Dortmund statt, doch seit 2010 gibt es einen zweiten Vegan Street Day in Stuttgart. Die Nachfrage nach veganem Fast Food wird einfach immer größer und das haben die Veranstalter erkannt. Auch dieses Jahr gab es in den beiden Städten dieses ganz besondere Event. Die Festivals fanden in den vergangenen Jahren jeweils Anfang Juni und Mitte August statt. Wir hoffen natürlich das diese Tradition weitergeführt wird und wir auch in den nächsten Jahren wieder schlemmen dürfen. Mit über 90 Ständen ist dieses Fest das größte vegane Street Food Festival Deutschlands und lockt jedes Jahr tausende Menschen an. Ihr könnt dort nicht nur veganes Fast Food probieren, sondern euch auch über vegane Ernährung informieren oder Fair Trade Kleidung erwerben. Der Vegan Street Day Deutschland wird übrigens ehrenamtlich organisiert und ist eine nichtkommerzielle Veranstaltung! Ihr könnt euch dort auch als Helfer beteiligen. Wie das geht lest ihr auf der Webseite des Vegan Street Day, auf der bestimmt auch bald die ersten Informationen für das nächste Jahr online gehen werden. The Green Market Berlin Yai, Berlins erster, veganer Lifestyle Markt geht in die Herbst Sonderedition! Vom 16.-17.09. erwarten euch am Funkhaus Berlin veganes Street Food, Musik, Fair Trade Mode, vegane Kosmetik, Kochshows, DIY Workshops und vieles mehr. Mit Blick auf die wunderschöne Spree genießt ihr zwei Tage lang feinstes Street Food. Packt eure Freunde ein und unternehmt eine kulinarische Reise mit Highlights wie Kürbis-Cream-Cheese Donuts, Indian Masala Chai-Tee, Berliner CurryVurst, vietnamesischer Cr?pe, Superfood Eis-Creme mit Topings, belgische Dinkelwaffeln, russischer Veggie-Stroganoff-Burger mit Cashew-Knoblauch-Creme, ägyptisches Street Food, Kurkuma-Detox Shots, veganes Sushi und vieles mehr. Nehmt jetzt an der  The Green Market Berlin Facebook Veranstaltung teil um keine News zu verpassen! Und auf Facebook verlosen wir 2 Tickets, 2 Getränkegutscheinen und 2 T-Shirts. Schaut vorbei! AUTUMN EDITION 2017 16. + 17. September Samstag + Sonntag von 12:00 - 20:00 Uhr Eintritt: 4,00 EUR (Kinder bis 12 Jahren haben freien Eintritt) Alle Infos: Homepage: greenmarketberlin.com Facebook: facebook.com/­­greenmarketberlin Instagram: instagram.com/­­greenmarketberlin Veganes Sommerfest Berlin Kann es in einer pulsierenden Stadt wie Berlin Street Food geben? Ja, natürlich! Gerade in der Hauptstadt ist Street Food und besonders veganes Fast Food durchaus beliebt. Das Vegane Sommerfest Berlin zeigt dies einer wachsenden Fangemeinde jedes Jahr. Das Festival fand in den letzten Jahren meistens an einem Augustwochenende auf dem Berliner Alexanderplatz statt und es gab jedesmal eine reiche Auswahl an veganem Street Food. Das Festival feierte in diesem Jahr zehnjähriges Jubiläum und konnte bereits in den vergangenen Jahren einen unglaublichen Erfolg verbuchen. Das Fazit der Veranstalter fällt von Jahr zu Jahr positiver aus. Da es in Berlin aber immer wieder diverse Street Food Festivals gibt, ist es sehr wahrscheinlich, dass auch das vegane Sommerfest im nächsten Jahr wieder auf dem Alexanderplatz stattfinden wird. Wir würden das jedenfalls sehr begrüßen. In diesem Jahr waren dort nämlich nicht nur zahlreiche vegane Food Trucks, die von Asia Food bis hin zu veganem Eis alles geboten haben, was das Herz begehrt. Auch eine Bühne und ein Vortragszelt haben das Festival mit abwechslungsreichem Programm abgerundet. Es gab Live Musik, Kochshows, Workshops und Vorträge zur veganen Lebensweise. Infos über die nächsten Veranstaltungstermine und Aussteller findet ihr auf der Website des veganen Sommerfestes Berlin. Street Food Festival NRW Oben haben wir es bereits erwähnt, doch wollen wir dieses Festival, das den ganz simplen Namen Street Food Festival trägt, gerne näher vorstellen. Hauptsächlich findet dieses Event in diversen Städten in Nordrhein-Westfalen statt. Mittlerweile stehen auch Street Food Festival Termine in Mainz, Karlsruhe und Kassel auf dem Plan der Veranstalter. Bei diesem Street Food Festival handelt es sich nicht um ein rein veganes Event. Unter den vielen verschiedenen Anbietern und Verkäufern, finden sich dort aber auch vegane Food Trucks. Der Stand von Israeli Food beispielsweise bietet dort veganes und vegetarisches Fast Food. Traditionelle israelische Zutaten werden hier angeboten, während es bei Kimbap Spot veganes Sushi aus Korea gibt. Testen könnt ihr diese Köstlichkeiten an verschiedenen Terminen im ganzen Jahr. In 2017 folgen noch Food Festivals am ersten Septemberwochenende in Dortmund und weitere Termine in Köln, Karlsruhe oder Düsseldorf. An jedem Wochenende im September ist es dank dieses großen Festivals also möglich, Fast Food vegan einmal zu probieren und zu genießen. www.street-food-festival.de Food Truck Festival Hamburg Im September findet in Hamburg auch das große Food Truck Festival statt. Vom 07.09. bis zum 10.09. findet auf dem Spielbudenplatz in Hamburg das größte Street Food Festival Deutschlands statt. Dieses findet bereits zum sechsten Mal in Zusammenarbeit mit der Lunch-Karawane statt. Es werden beinahe 150.000 Besucher erwartet und mit kulinarischen Angeboten aus aller Welt versorgt. Neben einigen vegetarischen Food Trucks wie dem me like Falaffel und dem Curry it Up sind auch vegane Food Trucks vor Ort. Rolling Ice bietet auch veganes Eis an. Der Truck heißt aber nicht so, weil er sich etwa auf Rädern fortbewegt, sondern weil es sich um thailändische Eisröllchen handelt. Als Nachtisch ist das in Hamburg auf jeden Fall eine gute Wahl. Weitere vegane Angebote gibt es dort aber natürlich auch. Bei Vincent Vegan bekommt ihr vegane Burger und bei Flatinoos gibt es hausgemachte belegte Fladenbrote. Neben den gängigen Food Trucks muss sich das vegane Angebot in Hamburg also nicht verstecken. www.spielbudenplatz.eu/­­erleben/­­events/­­food-truck-festival lavizzara /­­ fotolia.com Street Food Tour Bei der Street Food Tour könnt ihr euch nicht nur selbst mit einem Stand bewerben. Auch ist dieses Festival durch seine große Reichweite etwas ganz Besonderes. Wie oben bereits erwähnt, reist das Event von März bis Oktober durch ganz Deutschland. Das Schöne daran ist, dass die Tour nicht nur in den florierenden Großstädten wie Köln, Berlin und Hamburg Halt macht. Auch kleinere Städte wie Mülheim an der Ruhr, Solingen oder Lahnstein stehen noch auf dem Plan. Am 30. September und 1. Oktober macht die Street Food Tour in Solingen auf dem Walder Marktplatz Halt. Dann wird der bergischen Stadt mal gezeigt wo der kulinarische Hammer hängt. Das Veggiewerk ist als Food Truck bei der Tour dabei und bietet hauptsächlich veganes Street Food an. Das Angebot geht allein bei diesem Truck von Burgern über Salate bis hin zu Süßkartoffeln und auch vegane Currywurst haben sie im Angebot. Ihrem Motto ,,for the animals, for the planet, for ourselves bleiben sie sich dabei selbstverständlich treu. Leider zeigt die Street Food Tour online nur eine kleine Auswahl an Food Trucks, mit ihrem Angebot an. Man wird sich vor Ort also überraschen lassen müssen. Allerdings ist der Eintritt frei, also kann man ja einfach mal vorbeischauen, wenn die Tour mal wieder in der Nähe ist. www.streetfood-tour.de   Die Landschaft an Street Food Festivals in Deutschland wird immer größer. Auch die Zahl der veganen Food Trucks steigt in jedem Jahr und die vollkommen veganen Festivals wachsen zunehmend. Diese Events zeigen einem stets, wie wichtig es ist, mal über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen. Man könnte sonst etwas leckeres und veganes verpassen. Gerade wer glaubt, man könne vegan nicht vielfältig essen, sollte mal eines dieser Festivals besuchen. Überzeugt euch selbst vom Geschmack und der Vielfältigkeit von veganem Street Food.   Street Food Vegan für zuhause Wer dann auch zu Hause mal ein neues veganes Gericht ausprobieren möchte, kann mal einen Blick in unsere Rezepte Sammlung werfen und sich von unserem veganen Eis Rezept, Brownies Rezept, Sushi Rezept und vielen mehr inspirieren lassen. Auf unserem Blog gibt es zahlreiche Rezeptideen zum ausprobieren.   Das ganz besondere Extra steht zudem allen Newsletter Abonennten des Deutschland is(s)t vegan Newsletters zur Verfügung. Alle Abonnenten erhalten das eBook Vegan Klischee ade von Niko Rittenau als kostenlosen Download geschenkt. Neben vielen Tipps rund um die vegane Ernährung erhaltet ihr hier auch 15 kreative, vegane Rezepte von bekannten Köchen wie Björn Moschinski und co. Jetzt zur Newsletter Anmeldung!   Wer noch mehr Bedarf an leckeren und schnellen veganen Rezepten hat, kann sich mittlerweile auch mehrere Kochbücher zum Thema Street Food kaufen. Seit letztem Jahr gibt es von den Eat This Autoren das Buch ,,eat this! - Vegan Street Food. Damit könnt ihr euch nach einem Street Food Festival, das leckere Street Food zu Hause kochen könnt. So könnt ihr euch ganz einfach euer nächstes Fast Food vegan zubereiten! Auch PETA hat eine tolle Sammlung an veganen Street Food Rezepten mit Bildern, die einem das Wasser im Mund zusammen laufen lassen veröffentlicht. Über 20 unkomplizierte Rezepte für den idealen veganen Snack für zwischendurch. Ihr habt am Wochenende leider keine Zeit und könnt das Street Food Festival in eurer Stadt nicht besuchen? Holt euch das Street Food Festival doch einfach mit ein paar Freunden nachhause. Probiert die leckeren und schnellen Rezepte von unserem Blog oder aus dem eat this Kochbuch aus und gestaltet euer eigenes Street Food Buffet. Wir freuen uns auf eure Vorschläge für vegane Street Food Festivals und Food Truck Empfehlungen und hoffen das euch unser kleiner Street Food Guide gefällt! Der Beitrag Street Food Festival - Veganes Street Food und Food Trucks erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Ausbildung zum Koch. Vegan oder was? Fragen an einen Auszubildenden.

3. September 2017 Claudi goes vegan 

Ausbildung zum Koch. Vegan oder was? Fragen an einen Auszubildenden.Hallo ihr Lieben, heute stelle ich euch einen ganz besonderen Mann in meinem Leben vor: Mein Bruderherz. Maximilian "Max" Schmid hat einen anderen Papa (und somit Nachnamen) als ich, ist ganze neun Jahre jünger und vom Wesen her mal so komplett anders. Er die Eule, ich die Lerche. Er der Spontane, ich die Planerin. Er der Couchsurfer, ich die Hotelübernachterin. Wir haben aber auch einige Dinge gemeinsam: Beispielsweise wohnen wir noch immer in dem Viertel, in dem wir aufgewachsen sind. Bruderherzund ich haben zuletzt an Weihnachten gemeinsam gekocht (wird mal wieder Zeit!). Das ist für mich immer eine Herausforderung - macht aber gleichzeitig sehr viel Spaß. Warum koche ich so gern mit ihm? Max macht derzeit noch eine Ausbildung zum Koch. Begonnen hat er im Bodhi im Münchner Westend und ist dann für ein halbes Jahr ins Kopps nach Berlin . Nur leider ist die offizielle Kochausbildung noch immer nicht vegan (oder wenigstens vegetarisch) möglich. Deswegen hat der junge Koch aktuell ein halbes Jahr lang mit dem verarbeiten von Tieren und deren Produkten zu tun. Genau darum, dreht sich dieser Blogeintrag und ich freue mich sehr, dass Max mir für euch ein paar meiner vielen Fragen beantwortet hat.  Ihr findet ihn und seine "Rotbart Kitchen" übrigens auf Instagram und Facebook. Also - genug vorweg erklärt, lassen wir Max mal selbst zu Wort kommen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Interview! Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen, Claudi Hallo lieber Max, vielen Dank vorweg für deine Zeit und die Bereitschaft hier öffentlich Fragen die mich sehr beschäftigen zu beantworten. Magst du meinen Lesern erst einmal verraten wann, warum und wie du vegan geworden bist? Hi zusammen, also mich vegan zu ernähren konnte ich mir bis Mai 2013 gar nicht vorstellen, da ich kurze Zeit vorher zwar zum Vegetarier wurde, Veganismus für mich damals aber noch extrem erschien. Auf die Idee hast du, Claudi, mich gebracht. Genauer gesagt hast du mich herausgefordert mit dir eine Wette einzugehen. Es ging damals darum, dass ich mir beweisen wollte, zwei Monate lang vegan zu leben und zwar mit Attila Hildmanns Vegan for fit Challenge. Ich habe in der Zeit vier Kilo abgenommen, mich gut gefühlt und viel vegan gekocht. Das hat mir zwei Monate Freude bereitet, welche Kreise das Ganze bei mir ziehen würde, habe ich aber nicht absehen können. Wann und weshalb hast du dich dazu entschieden, eine Ausbildung zum Koch zu machen? Ich hatte ja schon erzählt, dass ich von Anfang an viel frisch vegan gekocht habe. Kochen war schon seit meiner Jugend ein Hobby und durch die Ernährungsumstellung habe ich viele neue Lebensmittel und auch eine andere Art des Umgangs und Kochens mit diesen kennengelernt. Das hat mich fasziniert und gleichzeitig dazu gebracht mich weiterhin vegan zu ernähren. Das Studium lief zu dieser Zeit schon fast unerträglich schleppend vor sich hin, also habe ich mich lieber meinem Nebenjob gewidmet: Küchenhilfe im damals noch neuen veganen Restaurant Bodhi im Münchner Westend. Ich wollte wissen, ob das Kochen in einer Restaurantküche und vor allem die damit verbundene harte Arbeit auch so viel Spaß machen würde wie Zuhause. Das tat es wirklich, obwohl ich als Küchenhilfe froh sein konnte, wenn ich ein paar Salate und Vorspeisen anrichten durfte. Meine Haupttätigkeiten waren spülen und putzen, meistens bis spät in die Nacht hinein. Schließlich habe ich mein Studium komplett abgebrochen und im Herbst 2014 eine Ausbildung zum Koch im Bodhi angefangen, denn ich wollte unbedingt endlich auch am Herd stehen und Pfannen schwenken. Wie lange dauert die Ausbildung und wie oft bist du in der Berufsschule? Die klassische Ausbildung dauert 3 Jahre, es gibt jedoch die Möglichkeit, diese Zeit unter bestimmten Umständen zu verkürzen. In der Münchner Berufsschule geht man im ersten Lehrjahr zwei Wochen am Stück in die Berufsschule, insgesamt ca. 70 Tage pro Jahr. Im zweiten und dritten Lehrjahr hat man dann als angehender Koch einen Tag pro Woche Berufsschule. Warst du in Berlin dann auch in der Berufsschule? Ja, in Berlin hatte ich dann im dritten Lehrjahr auf einmal wieder eine Woche am Stück pro Monat Unterricht. Der Unterricht ist in den verschiedenen Bundesländern unterschiedlich geregelt. Was ist für dich spannender: Die Arbeit im Betrieb oder das Lernen? Es gab und gibt im Unterricht sicherlich einige Themen, die für angehende Gastronomen interessant und wichtig sind. In der Berufsschule hat man normale Fächer wie zum Beispiel Englisch oder Wirtschaft, die Themen drehen sich aber rund um die Gastronomie, Lebensmittel, Kochen und Service oder wie beispielsweise in Sozialkunde um Arbeitsrecht und Gesetzgebung. Ich habe diesen Weg gewählt, weil ich für mich herausgefunden habe, dass ich in meinem Leben mit meinen Händen und möglichst vielen Sinnen arbeiten möchte. Meine Leidenschaft schlägt für die professionelle Küche und wenn ich am Abend erschöpft aber glücklich in den Feierabend gehe, dann denke ich bis in die Nacht hinein darüber nach, was alles gut und was schlecht gelaufen ist und was am nächsten Tag wieder ansteht. Für mich als vegane Ernährungsberaterin sehr spannend: Wird während der Ausbildung zum Koch/­­ zur Köchin auch auf Nährstoffe etc. eingegangen? Natürlich! Ernährung und Nährstoffe sind ein zentrales Thema sowohl in der Theorie als auch im Praxisunterricht. Obgleich ich sagen muss, dass viele Theorien und Anschauungen über moderne Ernährung in der Berufsschule überholt sind. Es gibt leider auch noch viele Vorurteile und Unwissen über die vegane Küche und Ernährung. Vermutlich vernachlässigen eine Vielzahl an ausgebildeten Köchen und auch Auszubildende diese Themen, sträflicherweise, in ihrer täglichen Arbeit. Aus meiner Sicht gehört es zur zentralen Verantwortung eines Kochs, sich Gedanken darüber zu machen, wie man den Menschen, denen man Essen zubereitet, Genuss und auch Gesundheit verschaffen kann. Der Beruf des Kochs ist einer der intimsten und dadurch auch spannendsten Tätigkeiten, die ich kenne. Das Thema Gesundheit sollte nicht nur in der Krankenhausküche von Bedeutung sein. Techniken, wie man LEBENsmittel schonend zubereitet und ihre Nährstoffe möglichst anschaulich und köstlich verfügbar macht, das ist der wahre Kern der Arbeit eines Kochs. Die klassisch weißen Kochklamotten stammen übrigens aus einer Zeit, in der Köche als Mediziner angesehen wurden. Deine Stationen hab ich ja schon angeschnitten. Nun können zwei vegane Restaurants kaum unterschiedlicher sein als das bodhi und das Kopps. Was ist die jeweils beste Erkenntnis, die du dir mitgenommen hast? Erkenntnisse versuche ich jeden Tag in meiner Arbeit zu gewinnen. Dabei sind mir solche, die positiv sind genauso wichtig wie negative. Ich habe in meiner bisherigen Ausbildungszeit wahnsinnig viel gelernt. Sowohl was mich als Mensch betrifft als auch als Koch. Ich denke, dass jeder Azubi, der sich bewusst und mit Leidenschaft für diesen Weg entschieden hat, überall auf der Welt, in jedem Betrieb etwas Wertvolles für sich mitnehmen kann. In der Ausbildung wird man einerseits von Menschen, wie Kollegen und Gästen, den Umständen aber auch dem Arbeitsalltag geprägt. All das führt dazu, dass man sich ständig weiterentwickelt. Sofern man das denn wirklich will. So habe ich aus der Zeit in meinem ersten Ausbildungsbetrieb gelernt, Verantwortung für mich und meine Arbeit bzw. für die ganze Küche eines Restaurants zu übernehmen. Das hat mich sehr selbstständig und lösungsorientiert gemacht. Im Kopps konnte ich fachlich durch das Niveau der Küche als auch durch ausgezeichnete Kochkollegen dazu lernen. Auf so einem gehobenen Niveau vegan zu kochen macht unfassbar viel Spaß, weil man sieht was alles möglich ist. Und auch weil ich ein Foodnerd bin. Würdest du anderen Auszubildenden zum Koch/­­ zur Köchin auch empfehlen während der Lehrzeit den Betrieb zu wechseln? Für mich, in meiner speziellen Situation, war es das Beste was ich machen konnte. Das bezieht sich aber nicht auf jeden einzelnen Kochazubi. Sollte jemand die Gewissheit haben, in seinem Ausbildungsbetrieb ausreichend fachlich und menschlich gefördert und auch gefordert zu werden, und das über drei Jahre hinweg, dann gibt es aus meiner Sicht nicht wirklich einen Grund den Betrieb bis zum Ende der Ausbildung zu wechseln. Wozu ich aber dringend rate, ist, dass man sich gerade als junger Azubi nicht scheuen sollte den Betrieb zu wechseln, falls man gravierend benachteiligt wird, zum Beispiel durch psychische oder körperliche Gewalt oder eintönige Arbeit über einen längeren Zeitraum hinweg. Solche Dinge kommen in der Gastronomie leider immer noch häufig vor, obwohl sich schon viel zum Besseren gewendet hat im Vergleich zu vor zehn bis zwanzig Jahren. Ein/­­e Auszubildende/­­r hat nicht nur Pflichten sondern auch Rechte. Das wichtigste ist das Recht, etwas zu lernen. Grundsätzlich ist einer der Vorzüge des Kochberufs, dass man sehr schnell überall auf der Welt Arbeit findet und durch relativ häufige Stellenwechsel viel dazu lernt, gerade in jungen Jahren. Nervt es dich, dass es Pflicht ist im Zuge der Ausbildung zum Koch/­­ zur Köchin auch Tiere und deren Produkte zu verarbeiten? Anfangs hat es mich schon sehr genervt. Das war aber bevor ich im La Villa in Starnberg angefangen habe zu arbeiten. Mittlerweile habe ich mich an den Umgang mit tierischen Produkten ein Stück weit gewöhnt und ich versuche wie immer von allem und jedem zu lernen. Ich muss auch dazu sagen, dass ich mich bewusst für eine klassische Kochausbildung entschieden habe, zu der auch der fachlich korrekte Umgang mit tierischen Lebensmitteln gehört. Ich hätte auch einfach in ausschließlich veganen und vegetarischen Restaurants kochen und Erfahrungen sammeln können, ohne dabei eine Ausbildung zu machen. So machen es auch einige meiner ehemaligen Kollegen und Freunde. Kochen, vor allem auf professionellem Niveau ist ein Handwerk. Die Ausbildung zum Koch hat aus meiner Sicht absolut seine Berechtigung. Es war mir wichtig mein Handwerk fachlich korrekt zu erlernen. Das bietet die klassische Ausbildung auch. Sie ist in vielerlei Hinsicht aber reformbedürftig. Ich will damit nicht sagen, dass es nicht mehr wichtig ist althergebrachte klassische Techniken und Gerichte an junge Lehrlinge weiterzugeben, aber wenn sich die IHK nicht mit dem zeitgenössischen und zukünftigen Berufsbild des Kochs stärker auseinandersetzt, dann werden auf Dauer immer weniger junge Menschen diesen Weg einschlagen, so wie es in den letzten Jahren schon abzusehen ist. Das wäre fatal, nicht nur für unseren Berufsstand sondern für die gesamte Gesellschaft an sich. Viel wichtiger als jeder Lehrplan in einer Ausbildung ist jedoch, wie im Lehrbetrieb gearbeitet wird. Hier verbringt der Lehrling mit Abstand die meiste Zeit und wird am meisten geprägt, im positiven wie auch im negativen Sinn. Schmeckst du auch ab? Wie gehst du damit um? Ja, ich koste auch nicht-pflanzliche Speisen und schmecke sie ab, um so die Qualität meiner Arbeit zu überprüfen und zu gewährleisten. Das bin ich mir, meinen Kollegen, meinem Lehrbetrieb und vor allem unseren Gästen schuldig. Diese Umstände waren mir schon vor meiner Ausbildung klar und ich habe mich bewusst dafür entschieden. Es gab eine Zeit, in der ich mir eine Küche suchen wollte, wo ich tierische Speisen nicht abschmecken müsste und stattdessen meine Kollegen probieren lasse. Das ist so nicht praktikabel und aus meiner heutigen Sicht auch ein Stück weit anmaßend. Für mich ist es jeden Tag aufs Neue ungewohnt und auch etwas sonderbar zu schmecken, was Ernährung und Genuss für Omnivore bedeutet. Tiere und tierische Produkte als Lebensmittel zu verarbeiten und aus ihnen genießbare Kompositionen und Gerichte zu machen, erfordert von mir immer noch eine Überwindung. Ich kann dadurch aber auch als Koch sehr wichtige Erkenntnisse gewinnen, um die vegane Küche noch etwas universeller und attraktiv für alle zu machen. Ernährst du dich privat derzeit weiterhin rein pflanzlich? Ja, das tue ich. In meinem Kühlschrank befinden sich ausschließlich pflanzliche Lebensmittel. Ich war und bin jedoch niemand, der Menschen ver-/­­ oder beurteilt aufgrund von ihren Ernährungsgewohnheiten. Diese Aus-/­­ und Abgrenzung, wie sie manchmal in der veganen Szene stattfindet, finde ich sehr irritierend. Allein schon deswegen, weil sie nicht zielführend ist, erst recht nicht, wenn einem Veganismus und seine Verbreitung am Herzen liegen. Macht dir das Kochen nach Feierabend überhaupt noch Spaß? Klar! Kochen macht Spaß, nicht nur für mich selbst, sondern hoffentlich auch für andere, die daran beteiligt sind ;). Zuhause koche ich gerne frisch, simpel und vor allem lecker. Gemüse kann so wunderbar universell sein, wenn weiß, was man damit anstellen soll. Es gibt sicher auch bei mir Zeiten, in denen ich so erschöpft bin und dadurch keine Lust und Energie mehr habe, großartig zu kochen. Dazu kommt, dass meine Freundin und ich leidenschaftlich gerne Essen gehen und neue Sachen ausprobieren. Wer von euch Lust hat, von meinen Kreationen und Erlebnissen in der Gastronomie mehr zu erfahren, dem empfehle ich meinen Instragram-Kanal rotbart_­kitchen. Was ist dein Wunsch als nächster Schritt nach erfolgreicher Ausbildung? Ich habe wieder in München Fuß gefasst und möchte hier nach meiner Ausbildung weiterhin als Koch in spannenden Restaurants arbeiten. Meine Begeisterung geht aber darüber hinaus und so möchte ich auch neben der täglichen Arbeit in Zukunft an verschiedenen Projekten zum Beispiel von selbstständigen Kollegen teilnehmen und auch selbst etwas gründen. Warum nicht Caterings, Kochkurse, YouTube-Videos oder vielleicht einen kleinen Laden von und mit Maximilian Schmid anbieten? Seid gespannt und haltet gerne mit mir Kontakt, wenn euch vegane Küche interessiert.  Lieber Max, ich wünsch dir weiterhin das Allerallerbeste. Nun steht ja die aufregenste Zeit deiner Ausbildung noch bevor, wenn es langsam auf die Prüfung zugeht. Ich drück dir von Herzen die Daumen, dass du das mit viel Erfolg meisterst. Aufgrund deiner Geschichte sieht man einmal mehr: Folge deinem Herzen und weniger dem Kopf ;-)  

Die beste Tiramisutorte

27. August 2017 Veganpassion 

Die beste Tiramisutorte Horray! Unfassbar, es sind schon 5.000 von euch, die mir auf Instagram folgen. Das will unbedingt gefeiert werden und ich wollte mir etwas Besonderes ausdenken. Über meine wundervollen Kollegen am Plant Based Institute bekomme ich sehr viele Anregungen neue Wege zu gehen, um verschiedene Techniken zu kombinieren. Für diese Tiramisu-Torte ist habe ich mich von Boris Lausers Rohkost-Frischkäse aus fermentierten Cashewnüssen zu einer butterweichen und wahrhaft aromatischen Torte inspirieren lassen. Der Cashew-Frischkäse lässt sich ganz einfach mit Fermentationskulturen aus der Apotheke (Symbiolact) herstellen oder du kannst auch einfach veganen Frischkäse von Soyana verwenden (der ist auch fermentiert). Der selbst gemachte Frischkäse ist eine sehr schöne Alternative zu Sahne. Durch die Fermentation ist der Frischkäse viel leichter und angenehm säuerlich - einfach lecker, probiere es aus! Ergibt eine Torte von 18cm Durchmesser. Zubereitungszeit: 45 Minuten Fermentationszeit: 24-36 Stunden Backzeit: 25 Minuten Für die Amaretto-Creme: 300 g Cashewbruch 225 g Wasser 1/­­2 Pck. Symbiolact Milchsäurebakterien je nach Konsistenz bis zu 1gestr. TL Johannisbrotkernmehl zum Verdicken 3 EL Amaretto 4 EL Agavendicksaft Den Cashewbruch über Nacht (oder mindestens 3-4 Stunden) in Wasser einweichen. Das Wasser wegschütten, die Nüsse abspülen und mit den 225g Wasser un den Milchsäurebakterien im Mixer fein pürieren. Die Masse in ein großes Glas (>700 ml) geben und mit einem Stoff oben versiegeln. Es muss Luft entweichen können, daher nicht verschließen. Ich habe etwas Stoff mit einem Haushaltsgummi über das Glas gestülpt. Bei Raumtemperatur 24-36 Stunden stehen lassen. Wer es länger stehen lassen möchte oder die Creme weiter im Voraus vorbereiten möchte, dem empfehle ich den Kühlschrank dafür zu benutzen. Die Creme mit Agavendicksaft und Amaretto mischen, eventuell mit etwas Johannisbrotkernmehl andicken (dafür im Mixer mischen, damit keine Klümpchen entstehen). Im Kühlschrank aufbewahren. Für das Biskuit: 300 g Dinkelmehl Type 630 150 g Rohrohrzucker 1 gute Prise Meersalz 1/­­2 TL Vanille, gemahlen 3/­­4 Pck. Backpulver 60 ml Öl 350 ml Mineralwasser 2 EL Weißweinessig 3 Tropfen Bittermandelöl Etwas Pflanzenmargarine für die Formen 50 ml kalter Espresso 40 ml Amaretto 1 geh. EL Rohrohrzucker 1 EL Kakao 100 g Kuvertüre für Schokoladendekor In einer Rührschüssel Mehl, Zucker, Salz, Vanille und Backpulver mischen. Öl, Mineralwasser, Essig und Bittermandelöl zugeben und mit dem Schneebesen zu einem glatten Teig rühren. Drei Springformen mit 18cm Durchmesser ausfetten und den Teig darauf verteilen. Bei 170°C Umluft ca. 25 Minuten backen (Stäbchenprobe machen). Die Böden in den Formen vollständig auskühlen lassen. Eine Tortenplatte sternförmig mit drei Backpapierstreifen bedecken. Du kannst die Streifen später unter der Torte heraus ziehen und so bleibt deine Tortenplatte sauber. Die Böden mit einem breiten Messer begradigen, dann den untersten auf die Tortenplatte legen. In einer Tasse den kalten Espresso, Amaretto und 1 EL Zucker mischen. die Böden mit der Mischung tränken. 1/­­4 der Creme auf den untersten Boden verteilen, dann den zweiten darauf setzen und mit einem weiteren Viertel der Creme bestreichen und den dritten Boden darauf setzen. Die Amaretto-Creme rund um die Torte verteilen und etwas für den Spritzbeutel zurückbehalten. Sollte die Creme für den Spritzbeutel noch nicht fest genug sein, kann sie mit etwas Johannisbrotkernmehl angedickt werden. Die verbleibende Creme nach gewünschtem Muster mit einer Lochtülle aufspritzen. Mit Kakao und Dekor aus Schokoladenkuvertüre verzieren. Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren und bin gespannt wie dir diese Tiramisutorte schmeckt!Veganpassion-Blog abonnieren

Veganer Reissalat mit Safran und Curry

11. August 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Ihr seid demnächst doch sicher auch bald zum Grillen eingeladen und möchtet einen Salat mitbringen. Wie wäre es denn mit einem veganen Reissalat mit Safran und Curry anstelle dem klassischen Nudelsalat? Reis wird oft als Beilage zu Hauptgerichten gereicht, doch wir finden, dass es vielseitig einsetzbar ist und auch als Salat eine sehr gute Figur macht. Die leckeren Gewürze und die Kombination der Zutaten machen diesen veganen Sommersalat zu einem ganz besonderen Mitbringsel beim nächsten Grillfest! Wer die orientalischen Aromen liebt, kommt an Curry, Kurkuma und Safran nicht vorbei. Zusammen mit einem Tahin Dressing geben die knackigen Granatapfelkerne und der Chicorée dem gesunden Reissalat einen besonderen Touch. Ein bisschen Urlaubsstimmung kommt dabei doch auch auf... Dieser bunte Reissalat schmeckt nicht nur unheimlich lecker, sondern ist ein echter Superfood Salat! Wir möchten euch einige Zutaten genauer vorstellen:   Chicorée kommt gar nicht so oft auf die Einkaufliste, wobei man ihn in vielen Varianten ganz lecker zubereiten kann. Sehr gut passt er zu Salaten und verleiht diesen eine frische Note. Jedoch schmeckt er in warmen asiatischen Gerichten oder als Gratin auch prima. Kombiniert Chicorée am besten immer mit Früchten, um so den bitteren Geschmack auszugleichen! Die Bitterstoffe sind sehr gut für Verdauung, Stoffwechsel und den Kreislauf. Kalium, Zink und viele Vitamine machen Chicorée auch zu einem echten Superfood! Tipp zur Lagerung: Um den Chicorée länger frisch zu halten könnt ihr ihn in ein feuchtes Tuch wickeln und im Kühlschrank aufbewahren. So hält er sich bis zu einer Woche genießen!     Wusstet ihr, dass Curry gar kein eigenes Gewürz ist, sondern aus mehr als 20 Gewürzen besteht? In Indien wird jedoch nur das Gericht Curry genannt und nicht die uns bekannte Gewürzmischung. Diese heißt dort Masala. Einige der verwendeten Gewürze sind Chili, Cumin, Ingwer, Kardamom, Koriander, Kreuzkümmel, Kurkuma, Nelken, Senf, Pfeffer, Piment, Paprika, Zimt und noch viele mehr! Jede Familie in Indien hat ihre eigene Zusammensetzung der einzelnen Gewürze. Es gibt also nicht nur ein Rezept!     Der Granatapfel war früher ein Symbol von Herrschaft und Macht. Umso besser, dass wir nun auch diese aromatische Frucht genießen können! Granatapfelkerne passen optimal zu Obstsalaten, als Topping für Oatmeal oder Smoothie Bowls und natürlich auch zu herzhaften Gerichten. Kleiner Tipp: Zum Entkernen der Granatapfel zunächst die Frucht halbieren. Stellt euch dann eine Schüssel mit Wasser bereit und löst die Kerne unter Wasser. So bleibt euch die Sauerei in der Küche erspart! Die Mühe lohnt sich definitiv, denn die Kerne sind nicht nur super lecker, sondern auch sehr gesund. Die Kerne liefern Kalium, Eisen und B-Vitamine, außerdem sollen sie auch Entzündungen bekämpfen.     Kurkuma ist besonders nähstoffreich und enthält unter anderem den natürlichen Farbstoff Curcumin. Neben seiner klassischen Verwendung in asiatischen Gerichten, wird er auch in Smoothies und Shakes verwendet. Probiert doch auch mal eine Kurkuma Latte (oder auch Golden Milk genannt) mit einem Teelöffel Ahornsirup, einer Prise Zimt und Pfeffer! Dies ist eine super Alternative zu Kaffee!        Safran ist als das teuerste Gewürz bekannt. Doch wieso? Safran ist eine bestimmte Krokus-Art, die nur unter ganz bestimmten Bedingungen wachsen kann. Von diesem Krokus werden dann die Fäden in mühevoller Handarbeit geerntet. Für nur 10 Gramm Safran werden etwa 1600 Blüten benötigt. Guten Safran erkennt immer an den schönen tiefroten Fäden. Safran färbt nicht nur die Gerichte, sondern dient als natürlicher Geschmackverstärker. Durch die Bitterstoffe werden die einzelnen Zutaten der Gerichte geschmacklich hervorgehoben. Anmerkung: Nie die Safran-Fäden direkt verwenden, sondern immer in warmen Wasser auflösen und anschließend die Fäden entfernen. Mit dem Sud könnt ihr dann eure Gerichte verfeinern.   Der Duft von orientalischen Gewürzen liegt in der Luft und der Geschmack der vielfältigen Aromen auf unserer Zunge! Mit Chicorée, Curry, Granatapfel, Kurkuma, Safran und anderen leckeren Zutaten haben wir heute ein Rezept für einen veganen Reissalat für euch. Gesunder veganer Reissalat mit Safran und Curry Zutaten für den Salat - 1 Tasse Jasminreis - 1/­­2 Tasse Erbsen - 1/­­2 Granatapfel - 2 Chicorée - 1 Handvoll Babyspinat - 10 Fäden Safran - 2 EL Olivenöl - 2 EL Zitronensaft - 1 TL Salz - Pfeffer, Curry, Kurkuma Zutaten für das Dressing - 1 EL Tahin - 2 EL Orangensaft - 1 EL Zitronensaft - Salz, Pfeffer   Zubereitung Die Safranfäden für etwa 10 Minuten in heißem Wasser ziehen lassen. Verwendet die Menge an Wasser, die ihr zum Reiskochen benötigt. Den Reis mit dem Safranwasser und Salz garkochen. Anschließend gut abkühlen lassen. In der Zwischenzeit könnt ihr die Erbsen im Wasser garen, Granatapfel entkernen und die geviertelten Chicorée in einer Grillpfanne grillen. Wenn der Reis gut abgekühlt ist, gebt ihr den Zitronensaft, das Öl und die Gewürze dazu. Die Gewürze könnt ihr je nach eurem persönlichen Geschmack verwenden. Nun die Erbsen, den Spinat und die Granatapfelkerne zum Reis geben und gut verrühren. Für das Dressing die Zutaten so lange verrühren, bis alles schön cremig ist. Wenn die Konsistenz zu fest ist, einfach Wasser dazugeben. Richtet nun alles an und gebt das Dressing erst beim Servieren auf den Salat.   Probiert das Rezept beim nächsten Grillfest doch aus, denn dieser gesunde Reissalat wird euch nicht enttäuschen! Der Beitrag Veganer Reissalat mit Safran und Curry erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.


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