Weißmehl - vegetarische Rezepte

Versuchen Sie diese Rezepte!

Naftie - Ökologisches und faires Hundefutter

Im Ofen geschmorter Lauch mit Zwiebeln, Ingwer und Berglinsen mit einer Senf-Kokosmilch-Sauce

Kürbisaufstrich mit Sesam & Chili

Vegane Chickenwings aus Blumenkohl - Gesundes Fast Food










Weißmehl vegetarische Rezepte

Dein Start in die Fastenzeit

5. März 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Dein Start in die FastenzeitAnzeige Am Aschermittwoch beginnt die christlich orthodoxe ,,Fastenzeit - 40 Tage und 40 Nächte verzichten wir bewusst auf uns Liebgewonnenes oder Gewohntes. Und obwohl viele Menschen nicht gläubig oder gar religiös sind, nehmen sie diesen Anlass zur Motivation Körper, Geist und Seele zu entschleunigen und zu entschlacken. Seitens politischer Initiativen und Klima-Aktivisten, nämlich der Million Dollar Vegan Kampagne, wird aufgerufen die Fastenzeit zu nutzen, um 40 Tage pflanzlich zu leben und so aktiv ein Zeichen für ein klimafreundlicheres Leben auf diesem Planeten zu setzen: ,,Der Verzicht auf tierische Nahrungsmittel ist die wirksamste Einzelmaßnahme, die jeder Mensch ergreifen kann, um seinen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Laut dem Forscher Joseph Poore von der Oxford University spart jede Person, die für 40 Tage vegan lebt, Emissionen ein, die denen eines Fluges von London nach Berlin entsprechen. Gefastet kann auf vielfältige Weise werden Angefangen vom Verzicht auf den übermäßigen Gebrauch digitaler Medien oder den täglichen Konsum sozialer Netzwerke, über Genussmittel-Karenz, wie das Weglassen von Zigarette, Alkohol und Zucker, bis hin zum konkreten Verzicht auf Getränke und auf Speisen wie tierische Produkte. Die bewusst und aktive gelebte Fastenzeit gibt uns einen Anreiz, Dinge in unserem Leben zu verändern. Und da der innere Schweinehund nun mal träge und schwer zu motivieren ist, fällt es uns einfach leichter, wenn man ihn zu einem allgegenwärtigen Zeitpunkt im Konsens mit der Außenwelt an der Leine packt, ein bisschen zerrt und zieht und ihn schließlich doch überzeugen kann, seine vier Pfoten zu bewegen. Veränderungen im Alltag ermöglichen uns einen Perspektivwechsel Wenn wir 40 Tage lang zu Fuß oder mit dem Rad zur Arbeit fahren, statt das Auto zu nehmen, entdecken wir das Frühlingserwachen am Wegesrand oder begegnen unerwartet interessanten Menschen. Gehen wir 40 Tage lang mit Buch ins Bett oder spielen mit unserem Partner oder der WG-Mitbewohnerin ein Spiel, statt Abends vor dem Fernseher zu liegen oder auf dem Smartphone zu daddeln, stellen wir fest wie entspannt und ruhig wir einschlafen können. Durch 40 Tage ohne industriellen Zucker und Süßigkeiten, kommen wir wieder in den Genuss naturbelassener Süßigkeiten wie getrockneten Datteln, Feigen und Nüssen. Und wir werden möglicherweise sogar kreativ und beginnen nach alternativen Rezepten für Energiebällchen oder Bohnen-Trüffeln zu recherchieren, die wir dann auch selber herstellen wollen. Lasst uns 40 Tage die wichtigsten Menschen in unserem Leben regelmäßig treffen, statt mit ihnen via WhatsApp oder Insta-Message zu kommunizieren. So gewinnt der gelebte Moment wieder enorm an Bedeutung. Wir werden realisieren wie viel Zeit im Alltag frei wird, um mal den Kopf zu heben und in die Welt hinaus zu blicken, weil wir nicht über dem Handy hängen und Buchstaben in Textfelder tippen. 40 Tage mehr Sport, wird uns zeigen was lebendig fühlen heißt, wenn wir unseren Körper recken und strecken und unsere Muskeln und Gelenke bewegen. 40 Tage mit Tee statt mit Kaffee in den Tag starten, kann zunächst ganz schön die Laune in den Keller ziehen - aber unserem Körper auch ermöglichen wieder mehr eigenen Endorphine am Morgen auszuschütten und uns selbst gute Laune zu machen. Wer eine schmackhafte Alternative braucht, mixt sich morgens eine Raw-Xoco-Latte aus Rohkakao, Wasser und Gewürzen und gießt diese mit etwas aufgeschäumter Mandelmilch auf. Hier findest du unser Rezept. 40 Tage ohne Alkohol am Abend und dafür lieber einen Fastentee wird unsere Haut verändern und unsere Schlaf erholsamer und tiefer werden lassen. 40 Tage ohne Zigaretten tun mit Sicherheit erst mal richtig weh ... aber danach können wir frei atmen. Egal was wir uns vornehmen und wie wir UNSERE Fastenzeit gestalten, wir werden aus unserem Alltagstrott heraus treten und ,,neue Wege beschreiten und mit Sicherheit bereichernde neue Einsichten gewinnen. Heilfasten, Saftfasten, Nahrungskarenz Wer das ,,Fasten richtig ernst nehmen möchte und sich erstmalig an Saftfasten oder echte Nahrungskarenz im Sinne einer 1-2 wöchigen Heilfastenkur heran traut, sollte dies im Idealfall unbedingt in Begleitung eines Fastenleiters oder seines Hausarztes tun. Die Stoffwechsel-Mechanismen, die beim ,,echten Heilfasten aktiviert werden, können - je nachdem wie belastet der Organismus mit Nahrungsgiften oder Schwermetallen ist - heftig und unberechenbar sein. Da sollte man sich in guten Händen wissen und Hilfe holen können, wenn es unangenehm wird oder sich bedrohlich anfühlt. Beliebt und viel erprobt sind Heilfastenkuren nach Buchinger oder Breuß. Früher war auch die Mayr-Methode gängig - für Vollwertfans aber nicht wirklich nachvollziehbar, da Weißmehlsemmeln in die Fastenernährung integriert sind. Fastenmethoden für den Alltag Für alle diejenigen, die in der Fastenzeit ihre alltägliche Ernährung weniger radikal aber dennoch effektiv verbessern möchten, empfiehlt sich 40 Tage Basenfasten oder eine Nahrungspause von 12-16 Stunden (intermittierendes Fasten) zwischen der Abendmahlzeit und dem Frühstück. Basenfasten Beim Basenfasten verzichten wir bewusst auf Lebensmittel und Mahlzeiten, bei deren Verstoffwechselung Säuren entstehen. Das Basenfasten lehnt sich an die Theorie der Basischen Ernährungslehre an. Diese hat ihre Wurzeln in der Alternativmedizin Anfang des 20. Jahrhundert und basiert auf folgender Hypothese: Der langfristige und chronische Verzehr säurebildender Lebensmittel belastet unseren Organismus und bringt ein Ungleichgewicht in den Säure-Basen-Haushalt, was uns auf Dauer krank macht. Beim Abbau schwefelhaltiger Aminosäuren (Methionin und Cystein) wird Schwefelsäure im Körper frei, die über den Urin ausgeschieden werden muss. Ist die tägliche Menge der dabei anfallenden Schwefelsäure größer als die Ausscheidungskapazität  unseres Organismus, sammeln sich SAURE Stoffwechselendprodukte an, die BASISCHE Mineralstoffe des Körpers an sich binden. Diese werden dabei aus dem Körpergewebe gelöst (Bindegewebe, Knochen, Muskelgewebe), was beispielshalber zu Demineralisierung von Knochen führt (Osteoporose). Eine Übersäuerung des Körpers meint nicht den im Blut messbaren ph-Wert, sondern die Übersäuerung des Körpergewebes, also ein Fehlen ausreichend basischer Mineralstoffe bzw. ein Zuviel an sauren Stoffwechselendprodukten. Folge davon seien viele unserer Zivilisationskrankheiten wie Gicht, Arthrose, rheumatische Erkrankungen, Neurodermitis, Osteoporose, Muskelschmerzen, chronische Müdigkeit, Allergien, Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs. Eine Basische Ernährung beinhaltet zu ca. 70% basenbildende Lebensmittel, wie Gemüse, Kartoffeln, Obst, Greens, manche Nüsse, manche Getreide etc. Und nur zu 30 % Säurebildner wie alle tierischen Produkte, aber auch ausgemahlene Getreideprodukte, Fertigprodukte, jede Art von industriell hergestellter Nahrung. Ausführliche Tabellen findest du im Internet. Unsere Buchtipps      Intermittierendes Fasten Beim intermittierenden Fasten, auch Intervallfasten, folgen Zeiten der Nahrungskarenz auf Zeiten der Nahrungsaufnahme. Es gibt Modelle in denen an jedem zweiten Tag gefastet wird (,,every other day diet EOD - englische Literatur), sowie Modelle, an denen täglich eine Periode von 16 Stunden fasten mit 8 Stunden Nahrungsaufnahme wechselt. In den Phasen der Nahrungskarenz ist nur die Aufnahme von Wasser, Kräutertee und ggf. auch Kaffee erlaubt. Auf die Phase der Nahrungsaufnahme entfallen dann 2-3 Mahlzeiten. Studien zufolge wirkt sich das intermittierende Fasten positiv auf die Lebenserwartung und das Vorkommen von altersbedingten Krankheiten aus. Auch die Anfälligkeit für Krebserkrankungen soll sich dadurch verringern. Übergewichtigen Menschen gelingt es leichter, ihr Körpergewicht zu reduzieren. Des Weiteren zeigen sich ähnlich positive Aspekte im Blut und der Hormonausschüttung wie bei einer leichten Kalorienrestriktion. Fazit: Ich bevorzuge die 16/­­8- oder 14/­­10 Stunden Version des Intermittierenden Fastens, da es sich in mein Sozialleben und meinen Alltag besser integrieren lässt, als nur jeden zweiten Tag zu essen. Für den Magen-Darm-Trakt bringt die 14-16 Stündige Nahrungskarenz ein enormes Potential zur Selbsterhaltung, Reinigung und Ruhe mit. Des Weiteren wirken sich die Pausen der Nahrungsaufnahme bei mir sehr positiv auf Hormonhaushalt und Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Verdauung aus. In der acht- (bis zehn-) stündigen Phase der Nahrungsaufnahme, bringe ich in der Regel zwei kleine und eine große Hauptmahlzeit unter. So fühle ich mich ausgesprochen wohl. Je nach deinem individuellen Tagesrhythmus, kannst du die letzte Mahlzeit um 16 Uhr oder 18 Uhr einnehmen und folglich morgens um 8 Uhr oder 10 Uhr frühstücken. Falls du ein Spätesser bist, beginnt die Essensphase am nächsten Tag eben erst gegen 12 Uhr bis 14 Uhr zum Lunch mit Smoothie, Salat und Co. Und in Lebensphasen, in denen du 16/­­8 nicht schaffst, sondern nur 14/­­10 einhalten kannst, bist du mit einer leichten, pflanzlichen Ernährung auch gut mit dabei, was die positiven Aspekte angeht. Eine plant based diet baut ja per se auf gut bekömmliche Kost auf. Wenn also dein Magen und Darm schon nach 6-8 Stunden ihre Arbeit getan haben (und nicht wie bei einer fettigen und fleischlastigen Kost 12-18 Stunden beschäftigt sind), kannst du von den Vorteilen des intermittierenden Fastens auch bei 14 Stunden Nahrungskarenz schon profitieren. Unser Produkttipp Tribest(R) Wasserkocher GKD-450  Der hochwertige und langlebige Wasserkocher der Marke Tribest(R) besitzt eine doppelwandigen Glasbehälter, satte 1,7 Liter Inhalt, hat eine BPA-freie Schutzummantelung und hält bis zu 6 Stunden das Wasser auf Temperatur. Und das Besondere, der Wasserkocher bietet vier Voreinstellungen für die optimale Wassertemperatur von Kaffee (90°), schwarzem Tee (80°), grünem Tee (70°) und für 45° heißem Wasser, der Maximaltemperatur für Rohkost.   Leider schmecken Fastentees oft nicht besonders lecker und das macht das Fasten doppelt schwer. Bei  diesem Fastenzeit-Tee von Keimling Naturkost ist dies nicht der Fall. Die rein basischen Zutaten nach einer indischen Rezeptur sind an die ayurvedische Ernährung angelehnt. Liebliche Noten wie Fenchel, Rosenblüten und Hagebuttenschalen wurden kombiniert mit etwas Schärfe aus Ingwer, Chili und Zitronengras - alles aus biologischem Anbau.       ***Gewinnspiel*** Jetzt hast du die Chance eine Packung vom leckerem Fastenzeit-Tee zu gewinnen. Möchtest du gewinnen? Dann schau mal bei Facebook oder Instagram. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum du gewinnen solltest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Fasten an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken dir die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 07.03.2019 um 24:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 08.03.2019 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Unsere Teilnahmebedingungen findest du hier.   Anzeige, da dieser Artikel Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Danke, dass du unsere Arbeit unterstützt.  

Getreide selber mahlen - sinnvoll oder unnötig? (+ Verlosung einer KoMo Getreidemühle)

28. Oktober 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Getreide selber mahlen - sinnvoll oder unnötig? (+ Verlosung einer KoMo Getreidemühle)Wer von euch in letzter Zeit einmal auf einer veganen Messe war, hat sicher neben vielen Lebensmitteln auch das eine oder andere Küchengerät gesichtet. Vor allem Hochleistungsmixer haben in den letzten Jahren ihren Einzug in unsere Küchen geschafft, weil man damit großartige Smoothies, Rohkost-Eis, Aufstriche, Nussmus und vieles andere selbst herstellen kann. Eine tolle Sache also, so ein Mixer! Und schaut man dann weiter, wird man ganz sicher auch schnell auf Geräte wie Entsafter oder Dörrgeräte stoßen, und auch mit denen kann man seinen Speiseplan immens bereichern. Natürlich gibt es zur Unterstützung und Vereinfachung einer gesunden veganen Ernährung aber auch noch so einige andere interessante Küchenhelfer, z.B. Getreidemühlen. Getreidemühlen? Klingt oldschool? Ja, tatsächlich mahlen viele Menschen ihr Getreide selbst - und das ist gerade wieder echt ,,im Kommen. Selber mahlen und backen ist gerade ein großer Trend, es wird sich im Netz eifrig ausgetauscht, und auf Instagram findet zu man zu Stichworten wie #sourdough tausende Fotos von Sauerteigbroten. Selber machen ist einfach total in, und das ist auch gut so: Beschäftigt man sich ein wenig eingehender mit dem Thema, überrascht die wachsende Begeisterung wenig, denn für das Mahlen von Getreide (und anderen Lebensmitteln, wie ihr gleich noch lesen werdet) Zuhause spricht eine ganze Menge! Selber mahlen ist gesünder und sogar auf Dauer deutlich günstiger - und es schmeckt viel besser. Volle Nährstoffbreite voraus mit vollwertigem Mehl! Für mich das beste Argument: Wer selber mahlt, bekommt das komplette Nährstoffspektrum geboten. Gerade in der Schale von Getreidearten wie Weizen oder Dunkel finden wir einen Großteil der Nährstoffe - warum sollte man auf diese verzichten? Das volle Korn bietet jede Menge Vitamine, wichtigen Spurenelemente und Mineralstoffen wie Eisen, Magnesium und Kalzium, sowie wertvolle ungesättigte Fettsäuren und Eiweiße. Gemahlenes Getreide verliert schon nach wenigen Stunden wichtige Nährstoffe, Vollkornmehl wird dadurch schnell ranzig. Kaufst du also Vollkornmehl im Supermarkt, so ist das schon vor Wochen oder Monaten gemahlen worden - und enthält damit nur einen Bruchteil der Nährstoffe von frisch gemahlenem Getreide. Ganze Getreidekörner halten sich hingegen sehr lange ohne jeglichen Nährstoffverlust. Besser ist es also, Getreide bei Bedarf frisch zu mahlen und direkt zu verwenden.   Selbstgebackenes Brot Warum aber sind dann Auszugsmehle (Weißmehl) so beliebt geworden in den letzten Jahrzehnten? Ganz einfach: Weil sie besser haltbar sind. Randschichten und Keim werden bei der industriellen Produktion entfernt, womit das Getreide lange haltbar bleibt. Leider gehen aber auch jede Menge Nährstoffe bei diesem Prozess verloren. Man bekommt nicht mehr ein Lebensmittel mit seinem kompletten Nährstoffkomplex, sondern ein eher ,,totes Lebensmittel, das uns nicht mehr viel zu bieten hat. Vollkornmehl enthält ca. 1800 mg Mineralstoffe auf 100 Gramm Mehl, ein Auszugsmehl Typ 405 nur 405 mg Mineralstoffe auf 100 Gramm Mehl. Das heißt, ihr könnt an der Typenbezeichnung, die ihr auf jeder Packung findet, sofort ablesen, wie nährstoffreich das Mehl noch ist. Klar ist, dass Auszugsmehl deutlich ungesünder ist als das volle Korn, und auch den Blutzuckerspiegel schön in Ruhe lässt, während weißes Mehl sofort in Zucker umgewandelt wird und den Blutkreislauf mit einfachen Zuckermolekülen flutet. Der muss das ausgleichen, in dem er das Hormon Insulin ausschüttet, das den Zucker in die Zellen leitet. Die Vielzahl an Weißmehlprodukten, die man im Supermarkt findet, darf man getrost als Fast Food bezeichnen. Sie sind in hohem Maße mit dafür verantwortlich, dass soviele Menschen unter Übergewicht leiden oder an Diabetes erkranken. Für mich bedeutet eine gesunde Ernährung daher immer, auf den vollen Nährstoffgehalt zu setzen, den mir Pflanzen bieten. Was kann man alles mahlen? Nun denkt man bei der Bezeichnung ,,Getreidemühle natürlich in er erster Linie an Getreide, logisch. Und davon gibt es ja auch eine Menge: Weizen, Roggen, Dinkel, aber auch alte Sorten wie Emmer, Kamut oder Einkorn. Natürlich auch sogenanntes Hartgetreide wie Mais, Hirse oder Reis. Die Bandbreite ist hier schon ziemlich groß. Aber eine gute Getreidemühle kann noch viel mehr mahlen. Zum Beispiel auch Pseudogetreide wie Quinoa, Hülsenfrüchte wie Linsen oder Kichererbsen, Kaffeebohnen oder Gewürze (z.B. Pfeffer oder Senfkörner) oder gar Kräuter wie Salbei. Aufpassen sollte man allerdings bei allem, was ölhaltig ist - das mögen Getreidemühlen gar nicht gerne, z.B. Leinsamen, Hafer oder Mohn. Die sollte man besser in einem Flocker verwerten. Also immer vorher genau schauen, was die jeweilige Getreidemühle ,,kann. (c) the perfect loaf Die Anschaffung einer Getreidemühle ist natürlich eine Investition, keine Frage. Doch diese rentiert sich, wenn man sie regelmäßig nutzt, denn fertig gemahlene Produkte aus dem Laden sind teurer, als wenn man selber mahlt. Du kannst dir z.B. dein eigenes Kichererbsenmehl aus getrockneten Kichererbsen herstellen - deutlich günstiger als im Bioladen! Mit der Zeit also freut sich nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch der Geldbeutel über die Anschaffung einer Getreidemühle. Ist das Mahlen schwierig? Überhaupt nicht! Im Prinzip muss man nur das Gerät einschalten, den gewünschten Feinheits-Grad einstellen und das Getreide einfüllen - den Rest erledigt die Mühle. Reinigen braucht man die Mühle in der Regel nicht nach dem Gebrauch, und wenn, dann geht das ganz einfach, indem man Reis durchlaufen lässt. Interview mit einem Experten: Marcel Koidl von KoMo Marcel Koidl KoMo ist ein Unternehmen aus Tirol, das seit über 30 Jahren schon Getreidemühlen herstellt, und diese in über 30 Länder exportiert. Die Mühlen von KoMo sind quasi Kult, nicht zuletzt weil sie eine tolle Qualität haben und nachhaltig in einer Behindertenwerkstatt in Tirol hergestellt werden, natürlich aus umweltfreundlichem Holz. Das Unternehmen hat verschiedene Modelle im Angebot, preislich geht es bei momentan 199 Euro los. Hallo Marcel, ihr stellt schon seit über 30 Jahren Getreidemühlen her. Was war denn eigentlich die Motivation, das zu tun? Wir wollten es den Leuten einfacher machen, ihr Mehl selber frisch zu mahlen, damit sie nicht altes Industriemehl essen müssen. Die Motivation kam wie häufig aus der eigenen Erfahrung, weil mein Vater, der Firmengründer gemerkt hat: Das tut mir gesundheitlich gut und schmeckt einfach besser. Und so ist er auf der Idee gekommen, selber Getreidemühlen zu bauen. Dass seine Mühlen mal in 30 Länder exportiert werden würden, hat er sich natürlich im Traum nicht ausgemalt. Warum soll man nicht einfach im Supermarkt Getreide kaufen - ist doch viel einfacher? Einfacher als eine Hand Getreide in die Mühle zu geben - und die erledigt den Rest? Getreide lässt sich - richtig gelagert - 1000 Jahre lagern, das wussten schon die Ägypter. Das Mehl, das es im Supermarkt zu kaufen gibt, ist bereits vor mehreren Monaten vermahlen worden und nicht mehr frisch. Wichtige Bestandteile des vollen Korns wurden entfernt und das Getreide behandelt, damit es haltbar wird. Lohnt sich die Anschaffung einer Getreidemühle für jeden, oder ist das eher was für Backprofis? Spätestens wenn man ein Brot mit frisch gemahlenen Zutaten probiert hat, stellt sich einem diese Frage quasi nicht mehr. Unsere günstigste Mühle verkaufen wir für 199 EUR mit 12 Jahren Garantie. Auf die Garantiezeit umgerechnet sind das nicht mal 17 EUR im Jahr für frisches Mehl. Ausserdem kann man auch Gewürze oder Kaffee mahlen, und selbst gemahlen ist deutlich günstiger als gekauft. Die Anschaffung rentiert sich also auch finanziell. Was ist das Besondere an euren Mühlen? Neben unserer 12-Jahre-Garantie finde ich sehr erwähnenswert, dass unsere Mühlen absolut fair in Tirol produziert werden. Unser Holz ist zertifiziert nachhaltig gewonnen, wir fördern die regionale Wirtschaft und lassen in einer Behindertenwerkstatt anfertigen. Wir wollen verantwortungsoll wirtschaften, das ist uns unheimlich wichtig, das ist unsere Philosophie. Danke für das Interview, Marcel! Momentan läuft eine Aktion bei KoMo, die zwei Mühlen zum Sonderpreis anbietet. Man spart 60 Euro beim Kauf einer ,,Fidibus 21 oder ,,Fidibus MEDIUM. Vielleicht ist das ja eine gute Gelegenheit zuzuschlagen?! KoMo findet ihr auch auf Facebook, Instagram und Youtube. KoMo Fidibus 21 Verlosung einer KoMo Getreidemühle Freundlicherweise hat uns KoMo eine ,,Fidibus 21 zur Verlosung zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Ihr wollt an der Verlosung teilnehmen? Schaut mal auf unsere Facebook Seite oder bei Instagram. Dort könnt ihr ganz einfach an der Verlosung teilnehmen! Viel Erfolg! Der Beitrag Getreide selber mahlen - sinnvoll oder unnötig? (+ Verlosung einer KoMo Getreidemühle) erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

High Carb ist das neue Low Carb (2/2)

14. Mai 2017 Deutschland is(s)t vegan 

High Carb ist das neue Low Carb (2/2)Im ersten Teil meines Artikels haben wir bereits davon erfahren, was internationale Ernährungs- und Gesundheitsgesellschaften von „Low Carb“ und „High Carb“ Ernährungsformen halten. Außerdem haben wir  einen Blick darauf geworfen, wie sich jene Bevölkerungsgruppen auf unserem Planeten ernähren, die am längsten und gesündesten leben und haben einen Blick zurück in die Geschichte und die Ernährungsweisen früher Hochkulturen geworfen. Viele Dinge sprechen im Rahmen dieser Betrachtungen dafür, seine Ernährung auf der Basis von vollwertigen Getreiden, Hülsenfrüchten, Gemüse und Obst aufzubauen und den Anteil tierischer Produkte auf ein Minimum zu reduzieren oder gänzlich zu streichen. Im zweiten Teil werden wir erfahren, dass vollwertige Kohlenhydrate nicht nur ohne Gefahren verzehrt werden können, sondern diese auch einen wertvollen Teil zur Prävention jener Krankheiten beitragen können, mit deren Entstehung manche Menschen sie fälschlicherweise in Verbindung bringen. Dass man mit einer kohlenhydratbetonten, vollwertigen pflanzlichen Ernährung mit niedrigem Fettgehalt Diabetes nicht nur effektiv vorbeugen, sondern ihn in manchen Fällen sogar reversieren kann, hat Dr. Neal Barnard vom PCRM bereits mehrfach gezeigt. Und wie Dr. Ludwig Manfred Jacob in seinem letzten Buch richtigstellt, sind es übrigens nicht nur die Kohlenhydrate, die den Blutzuckerspiegel und damit auch den Insulinspiegel erhöhen, sondern auch sogenannte insulinogene Aminosäuren in (tierischen) Proteinen. Das spiegelt sich im sogenannten ,,Food Insulin Index wieder, der zeigt, dass die Insulinausschüttung nach dem Verzehr eines Steaks höher ist als nach einer Portion Pasta. Den größten Insulinausstoß verursachen dabei tierische Proteinträger in Kombination mit schnell verfügbaren Kohlenhydraten. Ein Beispiel dafür wären Steak mit Kartoffeln oder Joghurt mit Früchten. Vielleicht sollten wir also unsere Diabetesrichtlinien nochmals überdenken und uns nicht mehr nur auf die Reduktion von Kohlenhydraten fokussieren? Vollwertige pflanzliche Ernährungsform – die Standardkost für Jeden? Aber nicht nur Diabetes, sondern auch Gefäßerkrankungen (Arteriosklerose) werden durch eine fett-protein-betonte Ernährungsweise verstärkt. Sogenannte ,,arteriosklerotische Plaques können sich unter dieser Ernährungsform verstärkt an den Gefäßwänden bilden und führen so im Laufe der Zeit zu Gefäßverengungen, diese dann, je nach Körperregion, zu Schlaganfällen oder Herzinfarkten führen können. Wann immer mir jemand von einer neuen Spitzendiät erzählt, die Wunder bewirken soll, frage ich zuerst die einzig wichtige Frage, die Dr. Greger so treffend formuliert hat: Hat diese neue Wunderdiät denn in Studien belegen können, dass sie die weltweit häufigste Todesursache stoppen und umkehren konnte? Wenn die Antwort ,,Nein oder ,,Ich weiß nicht lautet, müssen wir gar nicht erst weiter darüber sprechen. Denn genau diesen Effekt, das Stoppen und Umkehren koronarer Herzerkrankungen, konnten Mediziner wie Dr. Dean Ornish und später Dr. Caldwell Esselstyn mit einer rein pflanzlichen Ernährung bewirken. Und bis nicht gezeigt wurde, dass auch andere Ernährungsformen das Gleiche bewirken können, gebe ich Dr. Michael Greger völlig recht, wenn er sagt, dass die vollwertige pflanzliche Ernährungsform die Standardkost für jeden Menschen sein sollte. Denn wir sterben hier in den Industrieländern an Erkrankungen, an denen in anderen Teilen der Welt so gut wie niemand stirbt. Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr Menschen an Ihrem Frühstück, Mittagessen und Abendbrot als bei Verkehrsunfällen. Vielleicht sollten wir neben den richtigen Sicherheitsmaßnahmen im Verkehr also auch einige Maßnahmen beim Essen treffen und damit nicht nur vielen Familien den Verlust einer geliebten Person, sondern auch unserer Gesellschaft vermeidbare Kosten in Millionenhöhe im Gesundheitswesen ersparen. Universallösung Pfanzenkost? Das Schöne ist, dass die selbe Ernährung, die bewiesenermaßen Herzerkrankungen vorbeugen und stoppen kann, die selbe Ernährung ist, die Diabetes Mellitus Typ II optimal vorbeugen und in manchen Fällen reversieren kann. Die selbe Ernährungsform kann darüber hinaus unser Risiko drastisch reduzieren, an Alzheimer und einer Vielzahl an kanzerogenen Erkrankungen (Krebs) zu erkranken. Und die selbe Ernährungsweise kann darüber hinaus wesentlich ökonomischer und umweltfreundlicher Nahrungskalorien bereitstellen und so einen wichtigen Beitrag zur Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung leisten und die limitierten Ressourcen unseres Planeten optimal nutzen. Klimawandel, Welthunger und chronische Erkrankungen haben weit mehr miteinander gemeinsam, als viele Menschen auf den ersten Blick denken würden. Und wir müssen keine neuen Technologien erfinden oder riesengroße Einschränkungen in unserem Alltag in Kauf nehmen, um eine nachhaltige Veränderung zu bewirken. Das Einzige, was wir tun müssen, ist tierische Produkte aus unserem Speiseplan zu streichen oder zumindest stark zu minimieren. Wir haben das mächtigste Werkzeug zur Rettung unseres Planeten in den eigenen Händen: Messer und Gabel. Obst enthält ,,böse Kohlenhydrate in Form von Fruchtzucker? In Summe kann man also grob sagen, dass ,,Low Carb-Ernährungsformen die richtigen Lebensmittel verbieten und zum Konsum der falschen Lebensmittel raten. Natürlich gibt es auch gesunde Low Carb Lebensmittel wie Avocados, Samen, etc. und es gibt ungesunde High Carb Lebensmittel wie Weißmehlbrötchen oder Softddrinks. Aber ich denke, wir haben mittlerweile gesehen, was ich meine, wenn ich von vollwertiger High-Carb-Ernährung spreche. Dr. Atkins rät in seiner Ernährungspyramide leider sogar dazu, selbst den Konsum von Obst auf ein Minimum zu reduzieren, da ja auch Obst ,,böse Kohlenhydrate in Form von Fruchtzucker enthält. Doch hat uns eine der größten, umfangreichsten und teuersten Studien der Welt, die „Global Burden of Disease Study, die von der Bill & Melinda Gates Foundation finanziert wurde, gezeigt, dass der Konsum von zu wenig Obst im Jahr 2010 in den USA der häufigste ernährungsbedingte Grund für Invalidität und Mortalität war. Wir erinnern uns, dass Bewegungsmangel lediglich Platz sechs belegt hat. Mit Bewegung Sünden leisten? Ich lese aber viel häufiger den Ratschlag, dass wir uns doch einfach nur etwas mehr bewegen sollen, dann könnten wir uns ein paar Ernährungssünden schon leisten. Doch dass man eine schlechte Ernährungsweise nicht wegtrainieren kann, würde uns auch der bereits verstorbene Pionier des Joggens bestätigen: James F. Fixx gilt als Mitbegründer dessen, was wir als ,,Laufen gehen oder ,,Joggen bezeichnen. Der früher stark übergewichtige Mann konnte durch das Laufen erfolgreich sein Äußeres verbessern, was aber nichts an den arteriosklerotischen Ablagerungen an seinen Herzkranzgefäßen änderte, die sich durch seine Ernährung gebildet hatten und ihn 1984 im Alter von nur 52 Jahren einen tödlichen Herzinfarkt bescherten. Doch selbst junge und gut trainierte Menschen scheinen nicht vor Arteriosklerose gefeit zu sein, wenn sie sich falsch ernähren. Wie eine Autopsie von gefallenen US Soldaten während dem Korea-Krieg ergab, hatten bereits ein Drittel der Soldaten mit mitte zwanzig Ablagerungen an ihren Arterienwänden, die sich im Falle ihres Weiterlebens von Jahrzehnt zu Jahrzehnt verstärkt hätten. Einige von Ihnen hatten trotz ihrer guten Fitness bereits so starke Ablagerungen, dass einige ihrer Arterien bereits zu 90 % von Plaques verschlossen waren. Herzinfarkte und Schlaganfälle, genau so wie viele Krebserkrankungen, entstehen unbemerkt über Jahrzehnte und ein trainiertes Äußeres sagt wenig über den Zustand unserer Gefäße aus. Ich begrüße es zwar sehr, dass Anhänger der Paleo-Ernährung großen Wert auf Sport und körperliche Betätigung legen, fürchte aber, dass das alleine nicht ausreichen wird, um die Folgen ihrer Ernährung zu kompensieren. Der Naturalistische Fehlschluss Außerdem verbieten Paleo und Low Carb sämtliche Vollkorngetreide und Hülsenfrüchte, weil diese ja nicht in der Altsteinzeit verfügbar waren bzw. ,,böse Kohlenhydrate sind. Dieser ,,Naturalistische Fehlschluss, dass der Konsum von Getreide und Hülsenfrüchten schlecht wäre, weil sie keine ,,natürliche und ,,ursprüngliche Nahrungsquelle unserer frühesten Vorfahren waren, führt leider dazu, dass diese Ernährungsweisen zwei der gesündesten Lebensmittelgruppen überhaupt auslassen. Dass es auch Funde gibt, die nahelegen, dass auch der Getreideverzehr schon vor mehr als 10.000 Jahren weit vor dem sesshaft werden und dem Ackerbau praktiziert wurde, sei hier nur am Rande erwähnt. Aber selbst, wenn wir tatsächlich „nur“ seit etwas mehr als 10.000 Jahren, seit der „Neolithischen Revolution“, Getreide verzehren, ist dies kein Grund gegen den Getreideverzehr. Diese Beharrlichkeit auf Natürlichkeit ist generell ein Problem. Denn nur weil etwas natürlich ist, ist es nicht automatisch gut und nur weil etwas unnatürlich ist, ist es nicht automatisch schlecht. Wir leben in einer Welt, in der wir andauernd unnatürliche Dinge tun. Wir fahren Autos, tragen Schuhe, benutzen Handys, wohnen in Wohnungen und benutzen Toilettenpapier. Aber beim essen sollen wir dann wieder zurück in die Steinzeit? Ein Aber was ist mit Gluten im Getreide? Nunja, wenn du zu den paar Prozent der Bevölkerung gehörst, die Zölliakie, eine Glutensensitivität oder Ähnliches haben, dann wäre die Empfehlung Hirse, Buchweizen, Quinoa, Amaranth, Mais, Reis, etc. zu verzehren. Für alle anderen spricht nichts gegen den Verzehr von Dinkel, Roggen, Hafer und anderen glutenhaltigen Getreiden. Nur weil ein geringer Teil der Bevölkerung etwas nicht verträgt, heißt das nicht, dass niemand diese Lebensmittel verzehren solle. Für einen starken Erdnussallergiker sind Erdnüsse sogar tödlich und trotzdem würde niemand auf die Idee kommen zu sagen, dass niemand Erdnüsse essen sollte. Wer immer noch einen Schreck nach dem Lesen von ,,Weizenwampe oder ,,Dumm wie Brot hat, muss sich noch etwas gedulden, bis ich in einem der nächsten Artikel bespreche, warum beide Bücher nicht mehr als gute Beispiele dafür sind, wie man Fakten extrem gut biegen kann, so dass man aus einem durchaus wahren Kern ein Konstrukt baut, welches die eigentliche Grundaussage komplett verdreht und für unnötige (aber lukrative) Kontroverse sorgt. Werden wir alle belogen? Aber eine Sache bleibt ja trotzdem noch zu klären: Wenn tierische Produkte so nachteilig auf unsere Gesundheit wirken, warum empfehlen dann nicht alle führenden Ernährungsgesellschaften, dass wir den Konsum von tierischen Produkten nicht zumindest stark reduzieren? Und die Antwort lautet: Sie tun es doch schon seit Jahren! Es gibt in dieser Sache allerdings ein kleines Problem. Eigentlich gibt es sogar mehrere Probleme. Zum einen empfiehlt eine Ernährungsgesellschaft anhand der verfügbaren Wissenschaft das, was sie für die Bevölkerung für machbar und damit den besten Kompromiss hält. Wenn man davon ausgeht, dass Menschen sich ohnehin nicht gerne etwas verbieten lassen, ist es vielleicht schlauer, zumindest zum ,,gemäßigten Verzehr anstatt zum Verzicht von ungesunden Produkten aufzurufen, damit man überhaupt noch Gehör findet. Oder woher stammen die Empfehlungen von maximal 30 % der Nahrungskalorien von Fett in vielen Ernährungsempfehlungen sonst? Diese fußen nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, die eine Fettzufuhr in dieser Höhe für ideal halten, sondern zeigen auf, was der vermutlich machbare Kompromiss wäre, den man der Bevölkerung zutraut. Denn die Literatur rechtfertigt keinen Gramm an Transfettsäuren, raffiniertem Zucker oder isolierten Ölen. Aber im Rahmen unserer deutschen Mischkost wäre es tatsächlich unrealistisch diese komplett zu verbieten und so versucht man es mit schrittweisem Reformismus. Auch die offiziellen Empfehlungen von 0,8 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht werden in Deutschland im Durchschnitt um mehr als die Hälfte übertroffen und stammen zu großen Teilen aus tierischen Quellen, obwohl die Wissenschaft ziemlich eindeutig in Bezug auf die Risiken eines zu stark erhöhten Verzehrs an (tierischen) Proteinen ist. Und dann ist da natürlich noch die Wirtschaft, die mal mehr und mal weniger Einfluss auf offizielle Empfehlungen hat, aber niemals völlig unbeteiligt ist. Die Furcht vor Veränderung Das mag erklären, warum nur mit wenig Nachdruck einige Erkenntnisse in der Ernährungswissenschaft an die Öffentlichkeit getragen werden. Aber die Bevölkerung will es ja auch gar nicht hören. Man erinnere sich nur an Oktober 2015, als die Meldung der WHO erschien, dass rotes Fleisch und verarbeitete Fleischprodukt vermutlich krebserregend sind. Wurde der WHO und der Internationalen Krebsforschungsagentur für die offene Informationsbereitstellung gedankt? Ganz im Gegenteil ging ein Aufschrei der Empörung durch Deutschland, dass man sich nicht seine Wurst verbieten lasse als ginge es dabei um ein Menschenrecht. Jeder kleine Bericht, der versuchte, die Ergebnisse zu relativieren wurde dabei dankend aufgenommen und hochgespielt. Dieses und weitere Beispiele zeigen uns die Macht dessen, was Dr. Melanie Joy als Confirmation Bias bzw. Tolstoy Syndrome beschreibt. Nämlich das Phänomen, dass wir neue Informationen unbewusst filtern und jene selbst verstärken, die unserem eigenen Glauben entsprechen und jene unbewusst schmälern, die gegen das eigene Wertesystem gehen. Und am Ende des Tages wollen wir uns selbst einfach bestätigt fühlen und mögen nichts weniger, als vertraute Handlungen zu hinterfragen, die ja so ,,normal, natürlich und notwendig sind und schon immer so gemacht wurden. Aber darf das die Wissenschaft überhaupt? Dürfen der Bevölkerung so wichtige Informationen vorenthalten werden? Im Grunde werden sie den Leuten gar nicht vorenthalten, wenn man ein bisschen zwischen den Zeilen lesen kann: Ernährungsempfehlungen werden nämlich oft etwas verschachtelt formuliert, um ja nirgends anecken zu können. Denn während ganz klar bei jeder Gelegenheit betont wird, dass man ,,mehr Obst und Gemüse und vollwertige Getreide essen soll und damit jene Lebensmittelgruppen ganz klar benennt, von denen man mehr essen soll, sieht es bei jenen Lebensmitteln, die man weniger oft verzehren soll, ganz anders aus. Hier ist dann die Rede von weniger gesättigten Fetten und weniger Cholesterin. Worin stecken aber die größten Mengen an gesättigten Fetten und Cholesterin? Richtig: In tierischen Produkten. Warum das Kind dann nicht beim Namen genannt wird und von weniger Fleisch, Fisch, Eiern, Milch und Käse gesprochen wird, ist wohl eher ein politisches und wirtschaftliches als ein ernährungswissenschaftliches Thema. Fazit? Alles eine Frage der Perspektive? Aber bitte wissenschaftlich! In diesem Sinne hoffe ich, etwas Klarheit in diese Thematik gebracht zu haben. Ich kann nicht oft genug betonen, dass meine Ernährungsratschläge nicht dadurch geprägt sind, dass ich Tiere super niedlich finde und deshalb nicht möchte, dass sie jemand isst (was ich natürlich trotzdem nicht möchte), sondern in erster Linie von den überwältigenden Fakten von Seiten der Ernährungswissenschaft. Auch ich habe vor dem Beginn meines Bachelorstudiums der Ernährungsberatung auch noch jede Menge Quark, Eier, Hirtenkäse und Parmesan gegessen und konnte mir ein Leben ohne diese Produkte gar nicht vorstellen. Außerdem war ich fest davon überzeugt, dass diese auch wichtig für meine Gesundheit wären. Aber wie Dr. Neal Barnard treffend anmerkt, können sich unsere Geschmacksnerven innerhalb weniger Wochen an neue Geschmäcker gewöhnen und alte Geschmäcker ,,verlernen. Und so merkt man nach wenigen Wochen bereits, dass das Leben auch ohne Parmesan lebenswert ist. Warum wiederholen trotz all dieser wissenschaftlichen Beweise immer noch so viele Menschen gebetsmühlenartig die immer selben Falschinformationen über gesättigte Fette und tierische Produkte? Neben einer Gruppe an Personen, die eindeutige finanzielle Interessen an dem Verzehr von tierischen Produkten hat, ist es vor allem eine Sache, die Dr. John McDougall gut auf den Punkt bringt: „Menschen lieben es, gute Dinge über ihre schlechten Gewohnheiten zu hören.“ Zwei Stunden FOOD COACHING mit Niko gewinnen! Viele unserer Leser beschäftigen sich mit dem Thema Ernährung und streben nach einer gesunden, pflanzenbasierten Lebensweise. Wir möchten euch stets dabei unterstützen und bieten einem von euch ein individuelles Food Coaching mit Niko Rittenau. Du möchtest teilnehmen? Dann hinterlasse einen netten Gruß hier oder bei Facebook unter dem Post und schreibe Niko eine persönliche Nachricht, was dein Thema ist und wie Niko dir im Coaching helfen kann. Deine Mail bitte direkt an: kontakt@nikorittenau.com Niko sichtet alle Anfragen und wählt eine Person aus und schreibt dieser Person eine persönliche Nachricht. Das Coaching wird per Telefon oder Online stattfinden. Hinweis: Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am am 21.05.2017 um 9 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 21.05.2017 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User ab 18 Jahren aus Deutschland, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.   Der Beitrag High Carb ist das neue Low Carb (2/­­2) erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

High Carb ist das neue Low Carb (1/2)

8. April 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Kohlenhydrate machen dick, verursachen Diabetes und sind neben mangelnder Bewegung einer der Hauptgründe für viele andere ,,Wohlstandskrankheiten, so sagt man zumindest. Dass Inaktivität, also mangelnde Bewegung, allerdings selbst in bewegungsarmen Ländern wie den USA im Jahr 2010 lediglich Platz 5 bei den führenden Todesursachen und Platz 6 bei den führenden Ursachen für Invalidität erzielte, sollte uns bereits neugierig machen, was denn der bedeutendste Risikofaktor für einen frühzeitigen Tod bzw. Invalidität ist. Und die Antwort lautet: unsere Ernährung. In Teil eins widmen wir uns der Frage, wie überhaupt der Hype um „Low Carb“ entstanden ist, warum manche Menschen wieder wie in der Altsteinzeit leben möchten und was internationale Ernährungsgesellschaften dazu sagen. Natürlich ist ein gesundes Maß an Bewegung wichtig, aber nichts in unserer Macht stehende wird so sehr darüber entscheiden, wie gesund wir bleiben, wie die tägliche Entscheidung, was wir essen. Dr. Michael Greger benennt die drei größten Risikofaktoren für unsere Gesundheit folgender Maßen: Frühstück, Mittagessen und Abendbrot. Diese mit einem Augenzwinkern getätigte Aussage hat einen wahren Kern: Während zwar die Rate an mangelernährten Menschen Stück für Stück rückläufig ist, ist an ihre Stelle eine ganze Reihe an Überflusserkrankungen getreten, die uns selbst viele Lebensjahre und unser Gesundheitssystem viele Millionen Euro kosten und im Grunde vermeidbar wären, wenn wir anders essen würden. Begib dich auf deine eigene Recherche Ich weiß, dass man sich im Leben nicht über alles Gedanken machen kann und dies auch nicht muss. Es ist vernachlässigbar, ob wir nun einen Vitamix oder einen Bianco Hochleistungsmixer kaufen oder einen Laptop von Apple oder HP kaufen. Natürlich mag es sein, dass der eine besser als der andere ist, aber beide werden ihren Job erledigen. Genauso wie es die meisten anderen alltäglichen Dinge tun werden. Jeder Fernseher wird uns die Abendnachrichten zeigen und jeder MP3-Player unsere Lieblingsmusik abspielen. Beim Kauf all dieser Dinge kann man sich auch von mir aus auf die Reviews auf einem Portal wie Amazon verlassen. Aber wenn es um unsere Ernährung und damit um unsere eigene Gesundheit geht, würde ich vorschlagen, dass wir uns selbst eigenständig darüber informieren und uns nicht darauf verlassen, was wir als Kinder beigebracht bekommen oder wir in irgendeinem Forum, Blogpost oder Buch gelesen haben. Das gleiche gilt auch für diesen Artikel: Glaub nicht einfach, was du hier liest, sondern begib dich auf deine eigene Recherche und informiere dich so akribisch darüber, als würde dein Leben davon abhängen. Denn im Grunde tut es das auch. High Carb VS Low Carb Natürlich geht es bei Ernährung um Geschmack. Aber es geht auch um die Zukunft unseres Planeten und seinen limitierten Ressourcen. Und es geht um das Leben von Milliarden Lebewesen, die wir essen und Millionen weitere, die an den Folgen des Konsums dieser Lebewesen erkranken und sterben. Daher schlage ich vor, dass wir die grundlegendste aller Ernährungsfragen etwas ausführlicher beleuchten: Sollte die Basis unserer Ernährung pflanzlich und damit kohlenhydratbetont sein oder ,,Low Carb mit jeder Menge tierischer Produkte, wie es viele Fitness-YouTuber ohne irgendeine akademische Ausbildung im Ernährungsbereich vorschlagen? Low Carb rein pflanzlich? Das ist Quatsch! Manche Leute würden vorschlagen, dass man ja auch ,,Low Carb rein pflanzlich essen kann und es wurden sogar Bücher zu diesem Thema verfasst, aber das ist Quatsch. Der Hauptmakronährstoff der meisten pflanzlichen Lebensmittel sind Kohlenhydrate und wenn wir uns isokalorsich, also kaloriendeckend, vegan ernähren möchten und abgesehen von purem Öl, Avocados, Oliven und einigen sehr fettreichen Samen auch noch andere Dinge essen wollen, betreiben wir bereits keine ,,Low Carb Ernährung mehr. ,,Low Carb Vegan ist also schon fast ein Oxymoron, weil diese Begrifflichkeiten sich gegenseitig widersprechen. Die Kategorien ,,High Carb und ,,Low Carb sind natürlich viel zu sehr vereinfacht. Es gibt wie erwähnt sehr gesunde ,,Low Carb-Lebensmittel wie Avocados, Nüsse, Samen und einige weniger gesunde ,,High Carb-Lebensmittel wie Lollies oder Zimtschnecken. Wenn ich von ,,High Carb spreche, dann spreche ich aber nicht von Weißmehlbrötchen, heller Pasta und Süßigkeiten, sondern von einer Ernährung, deren Basis vollwertige Getreide, Hülsenfrüchte, Nüsse, Obst und Gemüse sind. All diese Lebensmittel enthalten den Großteil ihrer Kalorien in Form von Kohlenhydraten und können so dieser Ernährungsform zugeordnet werden. Diese Lebensmittelgruppen bildeten auch die Grundlage der Nahrung aller Menschen der vergangenen Jahrhunderte, die in den sogenannten ,,Blue Zones gelebt haben. Diese ,,Blue Zones bezeichnen Teile auf der Welt, in denen Menschen überdurchschnittlich alt werden und selbst im hohen Alter noch körperlich aktiv und gesund sind. Zu diesen Zonen gehören unter anderem Okinawa (Japan), Sardinien (Italien), Nicoya (Costa Rica), Ikaria (Griechenland) und die Siebenten-Tages-Adventisten in Loma Linda (Kalifornien). Alle ,,Blauen Zonen sind geprägt von einer Ernährungsweise, die entweder auf Getreide oder stärkehaltigen Wurzeln und Hülsenfrüchten aufbaut und zu einem überwiegenden Teil pflanzlich ist. Also das genaue Gegenteil jeder Paleo-, Atkins- oder anderer ,,Low Carb-Ernährungsweisen. Anhänger der Steinzeitdiät beziehen sich in ihren Ausführungen stets auf die Ernährungsweise in der Altsteinzeit vor über 10.000 Jahren und geben diese als Vorbild für eine gesunde Ernährungsweise an. Abgesehen von der Tatsache, dass es gar keine einheitliche Steinzeiternährung gab, weil diese je nach klimatischen Bedingungen in vielen Teilen der damaligen Welt anders zusammengestellt war, wurden zu dieser Zeit auch keine Langlebigkeitsphänomene beobachtet und generell hatten Menschen in der Altsteinzeit wenig vorzuweisen, was sie zu einem geeigneten Vorbild für unsere aktuelle Bevölkerung macht. Ob der Großteil der Menschen in der Altsteinzeit tatsächlich auch nur im Ansatz so viel Fleisch gegessen hat, darf darüber hinaus auch angezweifelt werden. Wieso orientieren wir uns aber überhaupt an ihnen und nicht eher an den Bewohnern der ,,Blue Zones? Hochkultur oder Höhlenmensch? Wenn wir unbedingt weiter zurück in die Geschichte blicken möchten, dann rate ich aber auch dazu, nicht gleich in die Altsteinzeit zu gehen, sondern lediglich ein paar tausend Jahre zurück zu all den Hochkulturen dieses Planeten. Jede Hochkultur in der späteren Evolution des Menschen konnte sich nur aufgrund des Ackerbaus und der damit verbundenen Sicherstellung der Nahrungsversorgung zu eben dieser entwickeln. Wie der Artgenosse in seinem großartigen YouTube-Video ,,Hey Veganer, Fleisch hat uns intelligent gemacht auf den Punkt bringt, war es weniger das Fleisch, sondern zu Beginn eher das Erhitzen der Nahrung und später der Ackerbau, der unser Überleben sichern konnte. Es mag sein, dass auch die Jagd an sich und das damit verbundene agieren und kommunizieren in der Gruppe dazu beigetragen hat, dass sich unser Gehirn weiterentwickelt hat. Aber auch diese Evolution scheint mittlerweile abgeschlossen zu sein und selbst wenn Fleisch zu irgendeinem Zeitpunkt eine Rolle in der Evolution des Menschen gespielt hat, hat es für die Gegenwart keine Relevanz mehr. Wir werden nicht mehr intelligenter, wenn wir weiterhin Fleisch essen und wir entwickeln uns auch nicht zurück, wenn wir damit aufhören. Der reine Nährwert von Fleisch ohne entsprechende genetische Veranlagung und andere Einflussgrößen kann ohnehin kaum zu einer Entwicklung wie jener des Menschen führen. Denn wenn Fleisch alleine so viel bewirken könnte, würden Löwen und andere Raubtiere heute ebenfalls ähnlich schlau wie wir sein. Aber zurück zu den Hochkulturen, die wie wir komplexe soziale Strukturen, Schrift, Sprache und Kalenderwesen hatten und damit wesentlich weiter entwickelt waren als Menschen in der Altsteinzeit. Jede Hochkultur hat Ackerbau betrieben und sich dementsprechend kohlenhydratbetont ernährt. Gesättigte Fette, Cholesterin, Östrogenen & andere Wachstumshormone Der über Jahrtausende hinweg anhaltende Verzehr von stärkehaltigen Getreiden und Wurzeln hat außerdem dazu geführt, dass wir Menschen von allen Tieren den höchsten Gehalt an Amylase im Speichel und im Verdauungstrakt aufweisen. Das erleben wir ja auch beim Konsum von Milch, die viele skandinavische Bevölkerungsgruppen heute besser spalten können als andere Bevölkerungen, die historisch nie oder sehr selten im Erwachsenenalter getrunken haben. Im Gegensatz zum Getreide kommt die Milch allerdings mit jeder Menge gesättigter Fette, Cholesterin, Östrogenen und anderen Wachstumshormonen im Paket, an welche sich unser Organismus nicht im selben Maße adaptieren konnte und von daher würde ich trotzdem weiterhin von Milch abraten. Aber zurück zur Amylase. Amylase ist ein stärke-spaltendes Enzym, welches uns erlaubt, die Stärke im Getreide abzubauen und damit für uns verwertbar zu machen. Wenn wir physiologisch dazu gemacht wären, kohlenhydratarm bzw. ohne Getreide zu leben, warum sollten wir dann so beachtliche Mengen dieses Enzyms im Körper haben? Wie uns die Geschichte zeigt, wurden seit jeher Getreide im Orient, Reis in Ost-Asien, Mais in Mittelamerika und Kartoffeln in den Anden angebaut und als Grundnahrungsmittel verzehrt. Im Rahmen der Evolution passen sich Lebewesen an die Bedingungen der Außenwelt an. Und so haben wir über die Jahrtausende hinweg die Fähigkeit entwickelt, optimal mit einer kohlenhydratreichen Ernährung zu funktionieren. Vitamin C in vielen Obst- und Gemüsesorten Im Gegensatz zu ,,richtigen Fleischessern können Menschen auch Vitamin C nicht selbst bilden und sind dadurch auf die Zufuhr von Vitamin C durch die Nahrung angewiesen. Während Muskelfleisch, Milch und Eier beinahe frei von Vitamin C sind, finden wir dieses Vitamin in großer Menge in vielen Obst- und Gemüsesorten wie Tomaten, Paprika, Orangen, Zitronen, etc. Wenn wir also dem Beispiel der Paleoanhänger folgen und einen Blick zurück in die Geschichte werfen, kommen wir unweigerlich zum Ergebnis, dass sowohl jede Hochkultur unserer Geschichte als auch jene Bevölkerungsgruppen mit den meisten Hundertjährigen stets eine pflanzenbasierte, kohlenhydratreiche Ernährungsweise praktiziert haben. Warum sollten wir also etwas anderes tun? Aber der Mensch brauch doch Proteine?! Ja, der Mensch benötigt auch Proteine für seine Entwicklung. Die Frage ist aber eher, ob er tatsächlich so viel davon braucht, wie uns die Werbung und andere Medien suggerieren. Dass die menschliche Muttermilch im Gegensatz zu allen anderen Muttermilchsorten von Kuh, Schaf und Ziege über Ratte und Katze einen im Durchschnitt doppelt bis dreifach so hohen Kohlenhydratgehalt und nur einen viertel bis halb so hohen Proteingehalt hat, legt den Schluss nahe, dass wir Kohlenhydrate sehr gut verwerten können und diese auch in großer Menge brauchen. Außerdem zeigt es uns, dass die Rolle von Protein wohl ein wenig überschätzt wird. Immerhin ist die Muttermilch jenes Lebensmittel, dass sich in der Evolution am besten an die Bedürfnisse des Menschen angepasst hat und einen Menschen in jener Zeit, in der das schnellste Wachstum erfolgt, optimal versorgt. Wenn man besonders ,,natürlich leben möchte, kann man außerdem mal versuchen, mit seinen von der Natur gegebenen ,,Klauen und ,,Reißzähnen ein beliebiges Tier zu erlegen, ihm das Fell abzuziehen und seine Organe und sein Fleisch zu verzehren. Das wird zum einen ziemlich schwierig werden und zum anderen nicht besonders lecker schmecken. Man könnte aber auch die ,,natürlichen Instinkte eines Kleinkindes testen und es zusammen mit einem Kaninchen und einem Apfel unter Aufsicht in einen Raum geben. Wenn das Kleinkind dann hungrig wird, können wir ja testen, ob es mit dem Apfel spielt und das Kaninchen isst oder umgekehrt. Um eine Kontrollgruppe zu erhalten, können wir den Versuch dann auch mit einem jungen Löwen durchführen und testen, wen das Löwenbaby essen wird. Dann werden wir Zeuge von natürlichen Instinkten. Ernährungsempfehlungen bilden vollwertige Getreide, Gemüse und Obst Aber auch wenn wir den Blick weg von der Geschichte und unseren physiologischen Merkmalen hin zu unserer heutigen Zeit richten, gleicht sich das entstehende Bild. Wenn wir uns daran orientieren, was nationale und internationale Ernährungsgesellschaften raten, kommen wir ebenfalls zu einem Bild, das nicht weiter von einer ,,Low Carb- Ernährung entfernt sein könnte. Egal ob wir die Ernährungspyramide bzw. den Ernährungskreis der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) oder die ,,My Plate-Richtlinien der AND (Academy for Nutrition and Dietiteics) betrachten, werden wir stets sehen: Die Basis der Ernährungsempfehlungen bilden in beiden Fällen vollwertige Getreide, Gemüse und Obst. Die ,,My Plate-Richtlinien sind außerdem die weltweit ersten Ernährungsrichtlinien einer offiziellen (und der weltweit größten) Ernährungsgesellschaft, die keine explizite Empfehlung für irgendeine Art von Fleisch aussprechen. Sie empfehlen lediglich eine ,,Protein-Kategorie und überlassen es dabei der einzelnen Person, ob es sich dabei um pflanzliches oder tierisches Protein handelt. Eine ,,Low Carb-Ernährung wird dabei von keiner einzigen Gesellschaft empfohlen. Lebensmittel als Gesamtpaket Abgesehen von den ökologischen und ethischen Auswirkungen einer fett-protein-betonten Ernährungsweise mit einer großen Menge an tierischen Produkten geht diese Ernährungsweise auch mit einer Reihe an gesundheitlichen Nachteilen einher. Es stimmt natürlich, dass wir langkettige Omega-3-Fettsäuren in Fischen, Eisen und Zink in Fleisch und Kalzium in der Milch finden. Aber Lebensmittel kommen immer als Paket auf unseren Teller. Das heißt, wir essen ja keine Stoffe wie ,,Kalzium oder ,,Omega-3-Fettsäuren, sondern wir essen ganze Lebensmittel. Und so kommen jene durchaus wünschenswerten Inhaltsstoffe mit jeder Menge Begleitsubstanzen. Und auch von vermeintlich wichtigen Inhaltsstoffen wie Protein und Eisen können wir zu viel bekommen, wenn wir größere Mengen an tierischen Produkten konsumieren. Denn abgesehen vom Überfluss an jenen Proteinen und Eisen sowie (gesättigten) Fetten und Cholesterin verpassen wir außerdem die Chance, über den Tag verteilt ausreichend Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse im Rahmen unserer Kalorienbilanz zu essen und riskieren so einen zusätzlichen Mangel an Ballaststoffen, Antioxidantien, Vitamin C, Folsäure, sekundären Pflanzenstoffen und weiteren Substanzen, die hauptsächlich in pflanzlichen Produkten vorkommen. Es ist also auch immer eine Frage der ,,Opportunitätskosten, denn mit jeder weniger gesunden Mahlzeit entgeht uns auch die Chance auf eine gesunde. Zahlreiche Untersuchungen der letzten zwei Jahrzehnte haben den Zusammenhang zwischen tierischem Häm-Eisen und dem Auftreten von Metabolischem Syndrom, Diabetes Mellitus Typ II und kardiovaskulären Erkrankungen gezeigt. Überall wird dazu geraten, gesättigte Fette zu reduzieren Seit Angel Keys und Kollegen vor knapp einem halben Jahrhundert gezeigt haben, dass der Konsum von gesättigten Fetten den Cholesterinspiegel erhöht und dieser das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigert, ist es internationaler Konsens geblieben, dass der Konsum von gesättigten Fetten in der Ernährung reduziert werden soll. Und auch wenn Anhänger von Paleo und Atkins und einige Autoren wie Nina Teichholz anderes in ihren Büchern schreiben, ändert das nichts daran, dass jede offizielle Organisation ihnen widerspricht. Egal ob wir in die Positionspapiere der AND, der DGE, der FAO oder der WHO ansehen: Überall wird dazu geraten, gesättigte Fette (und damit tierische Produkte) zu reduzieren. Wer bei einem so starken internationalen Konsens weiterhin anderer Meinung ist, glaubt vielleicht auch noch daran, dass die Erde eine Scheibe ist. Dr. Atkins, der Begründer der ,,Atkins Diät, einer ,,Low Carb-Ernährungsform, deren Bücher zu weltweiten Bestsellern wurden, erlag übrigens selbst am Ende seiner eigenen Ernährungsformel. Das Wall Street Journal veröffentlichte in 2007 die Autopsieberichte des in 2003 verstorbenen Ernährungsgurus, die zeigten, dass auch Dr. Atkins unter Bluthochdruck litt und letztendlich an einem Herzinfarkt starb und zum Zeitpunkt seines Todes über 10 Kilogramm Übergewicht hatte.Darüber hinaus erhöht eine fettbetonte Ernährung (und dazu zählt jede ,,Low Carb-Ernährung) die Insulinresistenz in der Zelle und erhöht damit zusätzlich das Diabetesrisiko. Es sind also nicht die Glucose im Blut (Blutzuckerspiegel), die das eigentliche Problem darstellt, sondern die mangelnde Insulinsensitivität der Zelle, mit der Typ-II-Diabetiker aufgrund der Anhäufung von sogenannten ,,intrazellulären Lipiden kämpfen, welche durch Übergewicht und eine Fettbetonte Ernährung gefördert werden. Natürlich kann man die Symptome des Diabetes unterbinden, indem man keine Kohlenhydrate verzehrt, aber wie wäre es denn, die Ursache zu beheben und damit die eigentliche Erkrankung zu reversieren? Im zweiten Teil sprechen wir darüber, wie kohlenhydrat betonte Ernährungsformen außerdem vielen Erkrankungen vorbeugen und diese stoppen können und warum wie unser Verständnis von „Natürlichkeit“ uns selbst im Weg steht, uns gesund zu ernähren. Der Beitrag High Carb ist das neue Low Carb (1/­­2) erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Gut gekeimt ist halb verdaut!

14. Dezember 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Gut gekeimt ist halb verdaut!   Im letzten Beitrag haben wir über Die Versorgung mit langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA/­­DHA ganz ohne Fisch und deren Einfluss auf unsere Gesundheit gesprochen. Heute widmen wir uns dem Thema „Keimen“ in allen Details und erläutern, warum es so bedeutend für unsere Gesundheit ist. Getreide stellt für viele Bevölkerungsgruppen auf dem gesamten Globus ein wichtiges Grundnahrungsmittel dar. Sei es nun Reis in asiatischen Ländern, der Mais in Südamerika oder auch Weizen in vielen europäischen Ländern. Darüber hinaus bilden Hülsenfrüchte, Samen und Nüsse eine perfekte Ergänzung zu unseren Mahlzeiten, da sie voller Proteine stecken und im Fall von Nüssen und Samen aufgrund des höheren Fettgehaltes auch sehr nahrhaft sind. Allerdings haben wir als Gesellschaft vergessen, wie man Getreide, Hülsenfrüchte und Nüsse richtig zubereitet, um aus Ihnen das Maximum an Nährstoffen herauszuholen. Einige von uns haben vielleicht schon mal bei ihren Großeltern in der Küche miterleben dürfen, wie sie Linsen und Bohnen vor dem Kochen viele Stunden einweichen. Würde man nachfragen, würden die Großeltern vermutlich sagen, dass die Linsen dadurch besser ,,verdaubar werden. Auch wenn die Großmutter vielleicht nicht im Detail weiß, was auf biochemischer Ebene während der Einweichzeit passiert, hat sie mit ihrer Aussage trotzdem vollkommen recht. Sie leitet mit dem Einweichen nämlich den sogenannten Keimprozess ein, bei dem sich die Linse mit Wasser vollsaugt und der Keimstoffwechsel in der Hülsenfrucht in Gang gesetzt wird. Aber auch schon weit vor der Zeit unserer Großeltern - vermutlich bereits vor mehreren tausend Jahren – haben Lebensgemeinschaft wie jene der Essener bereits Brote aus gekeimtem Getreide hergestellt, um den Nährstoffg-ehalt zu steigern und antinutritive Stoffe abzubauen. Ohne, dass man damals die Ernährungswissen-schaft hinter diesen Vorgängen genau benennen konnte, hat man wahrscheinlich einfach gemerkt, dass das Brot gekeimt nahrhafter und besser verdaulich ist. Genau das bestätigt heute die moderne Wissenschaft: Durch das Keimen unserer Nahrung ist diese ernährungsphysiologisch gesünder. Leider ist diese frohe Botschaft noch nicht flächendeckend in der deutschen Lebensmittelbranche angekommen. Während man in der amerikanischen Supermarktkette ,,Whole Foods bereits alle Nahrungsmittel von Brot und Pasta, über Pizza- und Strudelteig, bis hin zu Tortillachips in gekeimter Form erhält, sind es in Deutschland aktuell erst eine Handvoll Unternehmen, die diese uralte Technik in ihrer Produktion einsetzen. Allen voran Firmen wie Naturarten, Bettinas Keimbackstube, Keimster, Govinda und ein paar wenige andere Unternehmen aber bereits jetzt Grundnahrungsmittel wie Frühstücksflocken, Brote, Cracker und Aufstriche aus gekeimten Saaten und leisten damit echte Pionierarbeit! Gekeimtes Müsli Die hohe Schule des Keimens Aber was genau bedeutet ,,Keimen überhaupt und wofür ist es gut? Um sämtliche Getreidesorten, Hülsen-früchte, Nüsse und Samen optimal verdaulich zu machen, ist es notwendig, diese ausreichend lange einzu-weichen, um damit das erste Stadium des Keimprozesses einzuleiten. Wenn das Korn eine gewisse Zeit lang eingeweicht wird, beginnt bereits der Keimprozess. Beim Keimen kommt es vor allem zu zwei, für die mensch-liche Verdauung wichtigen, Prozessen. Erstens: Durch das Eindringen von Wasser und die gleichzeitig richtige Temperatur lösen sich Enzymhemmer im Korn und wichtige Enzyme können aktiv werden. Zweitens: Der Samen erwacht durch den Keimprozess aus der Keimruhe und sein Stoffwechsel wird aktiv. Neue aktive Enzyme verwandeln komplexe chemische Verbindungen im Korn in einfacher verdaubare Verbindungen. Diese einfachen chemischen Verbindungen sind für den menschlichen Organismus besser zu verwerten. Welche Bedeutung hat all diese theoretische Erklärung aber ganz konkret in der Praxis? Es bilden sich Enzyme wie beispielsweise Phytase, welche die oft erwähnte Phytinsäure im Korn abbaut. Die Phytinsäure (wie auch andere ,,antinutritive Nährstoffe) wiederum sorgt im ungekeimten Korn dafür, dass entweder Verdauungsenzyme im menschlichen Magen-Darm-Trakt behindert oder Mineralstoffe schlechter aufgenommen werden können. Einfaches Einweichen konnte den Gehalt an Phytinsäure im Reis bereits um bis zu 60 % reduzieren1. In kleinen Mengen haben aber selbst diese ,,antinutritiven Stoffe gesundheitliche Vorteile2. Gerade bei einer Ernährungsweise wie der veganen Vollwertkost, in der wir unsere Basiskost zumeist auf vollwertigem Getreide aufbauen, sollten wir diese Stoffe aber zumindest zum Teil durch die richtige Zubereitung abbauen. Wie lange eingeweicht und gekeimt wird, unterscheidet sich von Nuss zu Nuss und Getreide zu Getreide. Einen kleinen unvollständigen Überblick verschafft die Tabelle von Ben Greenfield. Wenn man eine gewisse Zeit mit Keimlingen arbeitet, wird man allerdings merken, dass pauschalisierte Aussagen über Einweichzeiten wenig Sinn machen und man wird einfach ein Gespür dafür bekommen, wann ein eingeweichtes Getreidekorn perfekt angekeimt ist. Wichtig: Das Einweichwasser bitte niemals zur weiteren Zubereitung verwenden sowie das Lebensmittel nach dem Einweichen sorgfältig abspülen. Denn im Einweichwasser befinden sich nun ja einige ausgeschwemmte Enzymhemmer und weitere Antinutritiva. Du bist was du verdaust! Neben dem Einweichen kann auch schon das herkömmliche Schälen von Vollkorngetreide die Antinährstoffe reduzieren, was allerdings auf Kosten der Ballast- und Vitalstoffe des Lebensmittels geht. Denn wie wir wissen, sind Vollkornprodukte wesentlich nahrhafter als Weißmehlprodukte und reduzieren das Risiko für Koronare Herzerkrankungen, Diabetes, einige Krebserkrankungen, Übergewicht und stärken die Darmgesundheit3. Auch das herkömmliche Kochen zerstört bereits viele Antinutritiva. Von daher wäre auf den ersten Blick das Einwei-chen und Keimen gar nicht notwendig, wenn das Kochen das Problem doch ohnehin löst. Leider werden beim Kochen aber nicht alle Antinährstoffe beseitigt und zum zweitens bewirkt der Keimprozess sehr viel mehr als lediglich den Abbau von Antinährstoffen. Während zwar beim Erhitzen viele der Giftstoffe unschädlich gemacht werden, verbessert das Keimen darüber hinaus aber noch den gesamten Nährwert des Lebensmittels. Das Korn lagert im ungekeimten Zustand viele seiner für den Menschen wichtigen Nährstoffe hauptsächlich in einer Speicherform ein, die sie für den Menschen nicht so gut verwertbar macht als im freien (gekeimten) Zustand. So findet man beispielsweise in ungekeimten Saaten die Aminosäuren in langen Ketten als Proteine (zb Gluten), Einfachzucker als Mehrfachzucker (Stärke) und Fettsäuren als Triglyceride gebunden, welche während des Keimens wieder in ihre leichter verwertbare freie Form aufgeschlüsselt werden. Außerdem steigt darüber hinaus beim Keimen der Gehalt an mehrfach unge-sättigten Fettsäuren4, Mineralstoffen5 und der Vitaminen6 stark an. Erste experimentelle Versuche legen nahe, dass der Gehalt an beispielsweise Eisen im gekeimten Korn wesentlich vom Eisengehalt im Einweichwasser abhängt und sich dann im Keimling akkumuliert. Wenn man diese Theorie zu Ende denkt, ließen sich zukünftig also besonders kalzium- , eisen-, zink- oder magnesiumreiche Keimlinge herstellen und auch alle anderen Mineralien könnten sich im Keimling anreichern und uns optimal versorgen. Interessant ist auch der Anstieg der essenziellen Aminosäure Lysin im Getreide4, welche in ungekeimtem Getreide nur gering vorhanden ist und den Grund für die verminderte biologische Wertigkeit darstellt. Durch den Keimprozess steigt also auch die biolo-gische Wertigkeit im Getreide. Außerdem verbessert sich in einigen (Pseudo-)getreiden wie dem Buchwei-zen neben der Verdaubarkeit und dem Vitalstoffgehalt auch der Geschmack durch den Abbau der Stärke in Einfachzucker zum Positiven7. Gekeimte Brote Dadurch wird der Samen oder das Korn sehr wertvoll für die menschliche Ernährung und zudem auch für Aller-giker interessant. Wenn Menschen beispielsweise allergisch auf bestimmte Nahrungsbestandteile in Getreide wie dem Gluten reagieren, kann es durchaus sein, dass sie, je nach der Schwere ihrer Unverträglichkeit , gluten-haltige Lebensmittel in gekeimter Form gut vertragen. Wer eine Autoimmunerkrankung wie Zöliakie oder sehr starke Allergien hat, sollte dies aber nicht unbedacht im Selbstversuch sondern unter ärztlicher Beobachtung testen.   1 Lianga, J., Han, B. Z., Nout, R. & Hamer, R. J. (2008). Effects of soaking, germination and fermentation on phytic acid, total and in vitro soluble zinc in brown rice. Food Chemistry. 110 (4). 821-828 2 Watzl, B. & Leitzmann, C. (2005). Bioaktive Substanzen in Lebensmitteln. Hippokrates: Stuttgart 3 Jonnalagadda,S., Harnack, L., Liu, R. H., McKeown, N., Seal, C. Liu, S. & Fahey G. (2010). Putting the Whole Grain Puzzle Together: Health Benefits Associated with Whole Grains. The Journal of Nutrition. 1011-1022 4 Flamme, W., Kurpjun, CH., Seddig, S., Jansen, G. & Jürgens, H.-U. (2003). Gekeimte Samen als Futtermittel. Abschlussbericht zum Forschungsprojekt (02OE662) 5 Hübner, F. & Arendt, E. K. (2012). Germination of Cereal Grains as a Way to Improve the Nutritional Value. Critical Reviews in Food Science and Nutrition. 53 (8). 853-861 6 Fernandez, M. L., Berry J. W. (1988). Nutritional evaluation of chickpea and germinated chickpea flours. Plant Foods Hum Nutr. 38 (2). 127-34 7 Zhang, G., Xu, Z., Gao, Y., Huang, X., Zou, Y. & Yang, T. (2015). Effects of Germination on the Nutritional Properties, Phenolic Profiles, and Antioxidant Activities of Buckwheat. Journal of Food Science. 80 (5). 1111-1119 Der Beitrag Gut gekeimt ist halb verdaut! erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegane Ernährung: Vollgas Vollkorn - aber richtig!

17. Juli 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Ernährung: Vollgas Vollkorn - aber richtig!10 einfache Tipps für mehr Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Teil 4: Vollgas Vollkorn – aber richtig! Im letzten Beitrag haben wir über die  mit optimale Proteinversorgung bei veganer Ernährung gesprochen. Heute widmen wir uns dem Thema „Vollgas Vollkorn – aber richtig!“ Würde man durch eine beliebige Einkaufsstraße gehen und Passanten fragen, ob denn nun der braune Vollkornreis oder der geschälte weiße Reis gesünder wäre, würde wohl kaum jemand auf den letzteren tippen. Doch obwohl wir es besser wissen, greifen wir - aus Bequemlichkeit oder Geschmacksgründen - sehr häufig zu weißem Baguette, Pizza, Pasta, etc. Doch es ist nicht damit getan, einfach alles zu essen, wo ,,Vollkorn drauf steht. Warum ich trotzdem zu einer Ernährung mit dem vollen Korn rate und wie man diese korrekt umsetzt, besprechen wir nachfolgend. Ich stelle folgende These auf: Wir haben verlernt, unser Essen richtig zuzubereiten. Wir wissen zwar ganz genau, mit welchen Zubereitungsmethoden und Gewürzen wir unglaublich leckere Speisen zubereiten können, wir haben aber vergessen, wie man Lebensmittel wie Getreide und Hülsenfrüchte so zubereitet, dass sie tatsächlich so gesund und wertvoll für uns sind, wie man (zu recht) von Verfechtern der High Carb Ernährung hört. Ich empfehle aus gesundheitlichen, ökologischen und sozialen Beweggründen heraus ebenfalls eine sehr kohlenhydratbetonte Ernährung, die so viel frisches Gemüse und vollwertiges Getreide wie möglich und eine moderate Menge an Hülsenfrüchten enthält. Sollte der ein oder andere schon mal nach dem Verzehr von Hülsenfrüchten Blähungen bekommen haben oder trotz eisen- ,magnesium- und zinkhaltiger Ernährung trotzdem schlechte Blutwerte haben, möge er oder sie den nachfolgenden Artikel bitte mit besonderer Aufmerksamkeit lesen. Was bedeutet überhaupt „vollwertig“? Vollwertig bedeutet im Fall von Obst, Gemüse und Getreide grundsätzlich, dass das jeweilige Lebensmittel weitestgehend in seiner Gesamtheit verzehrt wird. Bei Gemüse und Obst heißt das, die (wenn essbare) Schale zu verzehren und das Getreidekorn mitsamt seiner Randschichten (Vollkorn) zu essen, da knapp unter der Schale in vielen Fällen eine hohe Konzentration von Nährstoffen vorherrscht. Die ernährungsphysiologisch wichtigsten Komponenten des Getreides befinden sich in der Kleie und im Keim, welche bei der Verarbeitung zu Weißmehlprodukten Großteils entfernt werden1. Der von mir sehr geschätzte Prof. Dr. Claus Leitzmann hat es auf dem VegMed Kongress in Berlin in 2016 sehr gut auf den Punkt gebracht: ,,Obst und Gemüse zu schälen ist ein Kunstfehler. Wenn man vermehrt Vollkornprodukte zu sich nimmt, führt man automatisch mehr Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe sowie eine kaum zu überblickende Vielfalt an sekundären Pflanzenstoffen und Antioxidantien zu. Die Summe dieser Bestandteile führt unweigerlich dazu, dass man beim Ersetzen von Weißmehlprodukte durch vollwertige Lebensmittel gesünder wird und sein Risiko an einer Vielzahl an Erkrankungen signifikant senkt. Die Krankheit des „Westens“ Nein, ich spreche hier nicht vom westlich des Mississippi gelegenen Gebieten des damaligen ,,Wilden Westes in den heutigen Vereinigten Staaten, sondern von den ,,westlichen Industrieländern, deren Ernährungsgewohnheiten nachweislich zu einer enormen Vielzahl von Krankheiten führen2. Dazu gehören ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Krebs3, Diabetes4, metabolisches Syndrom5, Fettleibigkeit6 und damit zu erhöhter Sterblichkeit7 führt. Der grandiose Dr. Michael Greger hat diesem Thema gleich mehrere seiner großartigen Videos auf www.nutritionfacts.org gewidmet und bringt in seinem Video zum Thema ,,Is it worth switching from white rice to brown? nochmals dutzende weiterer Studien zu diesem Thema hervor. Besonders herausstreichen muss man an dieser Stelle eine Studie in der Versuchspersonen abwechselnd Naturreis und weißen Reis zu essen bekamen und während der Zeit des Konsums an braunem Reis nicht nur ihr Körperfettanteil sank, sondern auch ihr Blutdruck und ihre Entzündungsmarker.8 Die Kehrseite der Medaille  Eigentlich könnte dieser Artikel auch an dieser Stelle enden, wo doch die zahlreichen Vorteile von Vollkornprodukten ausgiebig beschrieben wurden. Meistens hören Artikel auch hier auf. Allerdings muss man, um ein komplettes Bild zeichnen zu können noch ein Stück tiefer gehen. Denn nicht umsonst klagen viele Konsumenten nach dem Verzehr von Hülsenfrüchten und Vollkorngetreiden über Völlegefühl, Blähungen und Bauchschmerzen und haben trotz sehr mineralstoffreicher Vollwertkost weniger gute Blutwerte bezogen auf Eisen, Zink, Kalzium, Magnesium, etc. Ein Mangel an Mineralstoffen trotz vollwertiger Ernährung mag in manchen Fällen ganz einfach an der unzureichenden Menge der verzehrten Lebensmittel liegen. Viele der Personen in meiner Ernährungsberatung essen einfach zu wenig, um mit diesen Lebensmitteln ihren Nährstoffbedarf zu decken. Sollte eine ausreichende Versorgung gesichert sein, ist es Zeit, sich einem der kontroversesten Themen anzunehmen: Den antinutritiven Nährstoffen. Man könnte ganze Bücher zu diesem Thema schreiben. Dies wurde u.a. auch von Dr. Bernhard Watzl und Dr. Claus Leitzmann mit dem Buch ,,Bioaktive Substanzen in Lebensmitteln gemacht. Um es im Rahmen dieses Artikels kurz und knapp auf den Punkt zu bringen: Die große Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe wie die Saponine, Protease-Inhibitoren, Phytoöstrogene, Phytinsäuren, etc. haben allesamt negative (antinutritive) Eigenschaften, aber auch zahlreiche Positive. Zu den positiven Eigenschaften gehören deren krebshemmende, antioxidative, entzündungshemmende und cholesterinsenkende Wirkung.9 Wie alles im Leben haben aber auch diese sekundären Pflanzenstoffe auf der anderen Seite negative Wirkungen. Nämlich ihre Eigenschaft, Eisen, Zink und weitere Mineralien zu binden und so die Verstoffwechselung dieser Mineralstoffe im Körper zu unterbinden.9 Das kann theoretisch dazu führen, dass man trotz hoher Eisen- und Zinkaufnahme durch die Nahrung einen Mangel entwickelt. Rettung in Sicht Aber auch für dieses Problem gibt es eine Lösung. Diese Lösung ist eigenltich schon hunderte Jahre alt, wir haben es heutzutage nur einfach vergessen: das Einweichen, Keimen und Fermentieren von Lebensmitteln. Jede dieser drei Techniken führt zu einem Rückgang der Phytinsäure um 42-96% und damit zu einer stark verbesserten Absorption der Mineralstoffe.10 Man kennt Fermentationsprozesse zum Beipiel vom Brotbacken, weshalb Sauerteigbrot (welches fermentier ist) dem Hefeteigbroten vorzuziehen ist. Sojabohnen werden daher idealerweise nicht in Form von TVP, Sojamilch oder Tofu, sondern in Form von Tempeh, Sojayoghurt oder fermentiertem Tofu gegessen. Um Reis, Getreide, Nüsse, Samen, etc. optimal zuzubereiten, werden diese mindestens eingeweicht und optimaler Weise angekeimt. Die Dauer unterscheidet sich von Nuss zu Nuss und Getreide zu Getreide. Eine übersichtliche Tabelle hat der gute Ben Greenfield freundlicherweise kostenlos auf seiner Webseite bereitgestellt: www.greenfieldfitnesssystems.com. Wichtig: Das Einweichwasser niemals zur weiteren Zubereitung verwenden sowie das eingeweichte Lebensmittel gut abwaschen. Um das Ergebnis zu optimieren, kann ein Schuss Essig oder Zitronensaft in das Einweichwasser gegeben werden. Eine zusätzliche Strategie neben dem Mindern der aufnahmebehindernden Phytinsäure ist es, Zutaten hinzuzufügen, welche die Aufnahme erhöhen. Studien zeigen, dass sogenannte ,,Fructooligosaccharide die Aufnahme von Mineralien in Vollkorngetreide verbessern11,12. Diese findet man beispielsweise in Knoblauch, Zwiebeln und Lauch. Im Fall von Eisen gibt es darüber hinaus noch den altbekannten Trick, durch die Zugabe von Vitamin C haltigen Lebensmitteln die Eisenaufnahme zu erhöhen13. Vitamin C haltige Lebensmittel sind Orangen, Zitronen, Paprika, Tomaten, Erdbeeren, Papaya, Grünkohl, Brokkoli und Blumenkohl. Frischer Wind Um Blähungen und Verdauungsbeschwerden zu lindern, hilft das zuvor besprochene Einweichen und ausreichende Kochen schon enorm. Zusätzlich kann die Zugabe von blähungsmindernden Kräutern und Gewürzen enorm helfen. Das umfangreiche ,,Handbook of Herbs and spices zählt dazu unter anderem schwarzen Pfeffer, Koriandersamen, Kardamom, Pfefferminze, Zimt, Curryblätter, Safran, Ingwer14, Petersilie15 und Kurkuma16. Es scheint also kein Zufall zu sein, dass Gewürzmischungen für indische Dhals oder asiatische Currys viele dieser Gewürze enthalten, weil deren Küche reich an Hülsenfrüchen und Reis ist. Dazu mag noch dazu kommen, dass das Verdauungssystem von Personen, die eine extrem ballaststoffarme Kost gegessen haben - wie es der durchschnittliche omnivore Esser tut - eine gewisse Zeit benötigt, um sich an die gesündere und ballaststoffreichere Kost zu gewöhnen. Eine von Beginn an korrekte Zubereitung der Vollwertprodukte durch Einweichen, Keimen, Fermentieren und Würzen erleichtert den Umstieg erheblich und sollte daher niemals vernachlässigt werden. An dieser Stelle noch der wichtige Hinweis: Hülsenfrüchte NIEMALS roh essen. Auch die gekeimten nicht! Niemals! Niemals! Egal was man in manchen Foren liest. Danke! Und jetzt? Was bedeutet das jetzt für unsere tägliche Ernährung? Zum Einen auf jeden Fall, dass es keinen Grund (außer Geschmack) für den Verzehr von Weißmehl, geschältem Reis, hellen Backwaren, etc. mehr gibt und du deiner langfristigen Gesundheit einen riesen großen Gefallen tust, auf Vollkornprodukte umzustellen. Wie wir aber ebenfalls gelesen haben, behindern gewisse Nährstoffe die Aufnahme von Mineralien, weswegen es sinnvoll wäre, Vollkorngetreide, Nüsse, Samen und Hülsenfrüchte einzuweichen, zu keimen, fermentieren und gut zu kochen. Ein anderer Weg wäre es, einfach insgesamt ein wenig mehr zu essen. Damit bekommst du trotz antinutritiver Nährstoffe genügend Mineralien und kannst von den durchaus vorhandenen gesundheitlichen Vorteile dieser sekundären Pflanzenstoffe profitieren. Und das Wichtigste überhaupt: Hab Spaß beim Essen, versuche dein Bestes um gesund zu sein und vermeide so viel Leid wie möglich durch deine tägliche Essensentscheidung. Dafür danke ich dir. Hilfreiche Quellen: 1. The Nutrition Society 2. Myles Nutrition Journal 3. The American Journal of Clinical Nutrition 4. American Journal of Epidemiology 5. European Journal of Clinical Nutrition 6. American Journal of Clinical Nutrition 7.  JAMA Internal Medicine 8. International Journal of Preventive Medicine 9. Watzl, B., Leitzmann, C. Bioaktive Substanzen in Lebensmitteln. 10.  Journal of Food Chemistry 11. The Journal of Nutritional Biochemistry 12. The International Journal of Applied and Basic Nutritional Science 13. International Journal for Vitamin and Nutrition Research 14. Herbal Medicine: Biomolecular and Clinical Aspects 15. Journal of Traditional Chinese Medicine 16. Herbal Medicine: Biomolecular and Clinical Aspects Der Beitrag Vegane Ernährung: Vollgas Vollkorn – aber richtig! erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Der Kühlschrankcheck: 5 einfache Tipps für den Abnehm-Erfolg

30. Juni 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Der Kühlschrank ist eines der wohl am meist benutzten Haushaltsgeräte überhaupt. Einst eine technische Sensation, die das Leben erleichterte, heute für viele lediglich ein Teil der  Grundausstattung, in dem wir einen Großteil unserer Lebensmittel lagern. Doch was genau gehört eigentlich in den Kühlschrank und wann ist der Inhalt eine gute Grundlage zum Abnehmen? Die Wissenschaft ist sich mittlerweile sicher, dass die vegane Ernährung eine optimale Grundlage zum gesunden und nachhaltigen Abnehmen ist. Im Jahr 2015 fasste eine Meta-Studie über Abnehmerfolge viele Forschungsergebnisse der letzten Jahre zusammen und es wird deutlich, dass die vegane Ernährungsweise auch gegenüber eine vegetarischen Ernährung die besten Erfolge bei der Gewichtsreduktion erzielt. In dem zweiten Teil unserer Gastbeitragsreihe mit VeganFitMe gehen wir der Sache auf den Grund. Vieles gehört gar nicht in den Kühlschrank Ein bekanntes Bild. Man kommt vom Einkaufen nachhause und in den Papiertüten oder bestenfalls in den Leinenbeuteln stecken lauter Köstlichkeiten, die man nun verstauen möchte. Sonnengereifte Tomaten, frisches Brot, ein Mandeldrink, eine vegane Butter, eine fruchtige Mango – alles was das Herz begehrt. Doch kommt das alles in den Kühlschrank? Als Weltmeister im Brotessen macht uns da so schnell keiner was vor. Den meisten ist klar, dass Brot trocken gelagert werden sollte und demnach nicht in den Kühlschrank gehört. Es würde die Feuchtigkeit und die verschiedenen Geschmäcker dort förmlich anziehen und schnell schimmeln. Es gilt also: Lebensmittel die trocken gelagert werden müssen, gehören nicht in den Kühlschrank. Kaffee gehört im Übrigen ebenfalls dazu. Bei Obst und Gemüse ist es am einfachsten sich die Frage zu stellen aus welcher Region es stammt. Beispielsweise ist die Mango, die ursprünglich aus einem Gebiet zwischen dem indischen Bundesstaat Assam und Myanmar stammt, hohe Temperaturen gewohnt und somit empfindlich gegen starke Kälte. Daher ist es ratsam sie in einem Obstkorb zu lagern anstatt in den Kühlschrank zu legen. Gleiches gilt für Bananen und Zitrusfrüchte wie Orangen, Zitronen und Co. Eine weitere Faustregel lautet je höher der Wassergehalt von Gemüse oder Frucht, desto weniger gehört es in den Kühlschrank. Die Gurke ist dabei ein gutes Beispiel, denn aus dem mehr oder weniger geliebten Physikunterricht wissen wir: Wasser dehnt sich bei zunehmender Kälte aus. Der Gurke mit einem hohen Wassergehalt von 97% wird dieses simple Prinzip im Kühlschrank zum Verhängnis, da sich das Wasser so weit ausbreitet, dass Zellwände zerstört werden. Als Folge wird die Gurke labbrig. Wie kann ich erkennen, ob der Inhalt meines Kühlschranks zum vegan abnehmen taugt? Einige frische Lebensmittel gehören also in den Kühlschrank, andere nicht. Tendenziell wird jedoch kaum ein frisches Lebensmittel deinen Abnehmerfolg hemmen, solange du es nicht in rauen Mengen verzehrst. Das Problem liegt viel eher in den verarbeiteten Produkten, die oft einen hohen Fett-, Zucker- und/­­oder Salzgehalt haben. Solltest du also nun vor deinem Kühlschrank stehen, dann nimm einmal unter die Lupe wie hoch der Anteil an verarbeiteten Produkten ist, denn natürlich sind wir froh über die Alternativen für Milchprodukte, Eier und Fleisch aus dem Kühlregal, doch auch sie haben ihre Tücken und sind mit Vorsicht zu genießen. Dabei ist es nicht unbedingt nötig den Verzehr von Ketchup, Marmelade, Fertiggerichten usw. kategorisch abzulehnen, solange sich Essgewohnheiten und Körpergewicht in Balance befinden. Ist man allerdings erst auf dem Weg dorthin und möchte durch veganes Abnehmen einige Kilos loswerden, stellen diese Lebensmittel eine große Hürde da, die man jedoch einfach umgehen kann, denn frische qualitativ hochwertige Grundprodukte sind immer die geschmackvollere und gesündere Alternative. 1. Prüfe deinen Kühlschrank auf stark verarbeitete Lebensmittel Schau dich genau in deinem Kühlschrank um und prüfe die Zutatenliste auf den Produkten. Du wirst erstaunt sein, welche Zusätze sich in vielen Lebensmitteln finden, die deinen Körper belasten. Außerdem gehen viele wichtige Vitamine und weitere Nährstoffe im Verarbeitungsprozess verloren. Reduziere die verarbeiteten Lebensmittel deutlich und versuche mehr frische Lebensmittel zu essen. 2. Sorge für einen gesunden Ersatz für Süßigkeiten Indem du jederzeit gefrorene Früchte in deinem Kühlschrank hast, kannst du bei unstillbarem Verlangen nach Süßigkeiten, auf eine gesündere und vegane Alternative zurück greifen. Du kannst dir beispielsweise Nice-Cream selber herstellen, indem du zwei gefrorene Bananen in einen Mixer gibst und einen Schuss pflanzliche Milch dazu gibst. Das Ergebnis hat die Konsistenz eines Sorbets, ist super lecker und definitiv eine hilfreiche Alternative zum vegan Abnehmen, wenn es doch mal etwas Süßes sein soll. Falls du einfach etwas suchst, was du abends nebenbei essen kannst, sind Paprika-Streifen eine schöne Alternative zu den üblichen Dickmachern. Wenn du dich vor dir selbst schützen willst, dann sorge dafür, dass keine weiteren Süßigkeiten im Haus sind.  3. Entferne zuckerhaltige Getränke aus deinem Kühlschrank Manchmal sind es die versteckten Kalorien, die uns am Abnehmen hindern. Entferne die zuckerhaltigen Getränke aus deinem Kühlschrank und trinke lieber Wasser und Tee (ohne Zucker, maximal etwas Stevia, Xylit, Kokosblütenzucker). Getränke, wie beispielweise Limonade, haben viele Kalorien und der Zucker stört dein Abnehmvorhaben enorm. Wenn es doch mal eine Fruchtschorle sein soll, dann misch dir diese auf jeden Fall selbst und verwende nicht mehr als 1/­­3 Fruchtsaftanteil.  4. Erhöhe deinen Gemüseanteil Ein einfacher Weg beim vegan Abnehmen ist zu prüfen, wie hoch der Gemüseanteil deiner Ernährung ist. Viele Abnehmwillige haben einen überwiegend großen Teil Kohlenhydrate auf dem Teller. Um dir das Abnehmen zu erleichtern, solltest du immer mehr Gemüse auf deinem Teller haben als Kohlenhydrate. Versuche auf Weißmehl-Produkte zu verzichten und eher Vollkorn und Hülsenfrüchte als Quelle für die Kohlenhydrate zu wählen, da diese lange satt machen und dein Abnehmvorhaben unterstützen. 5. Achtung Smoothies Viele von euch lieben Smoothies. Klingt eigentlich super zum vegan Abnehmen. Aber Vorsicht. Wenn du dir einen reinen Fruchtsmoothie anmischt, hast du schnell eine Menge Fruchtzucker und konzentrierte Kalorien, die der Körper kaum verarbeiten kann. Versuche dich an Smoothies mit einem hohen Gemüsenanteil. Spinat, verschiedene Salatsorten, Karotten, Ingwer und viele weitere leckere Varianten warten auf dich. Gemüse hat eine sehr niedrige Kaloriendichte und viele wichtige Nährstoffe. Wenn du nach der Daumenregel 50% Frucht und 50% Gemüse vorgehst, hast du fast immer ein sehr leckeres Ergebnis, das auch abnehmtauglich ist. Bei den Früchten solltest du vor allem relativ zuckerarme Früchte wie bspw. Papaya, Brombeere und Himbeere wählen.   Der Beitrag Der Kühlschrankcheck: 5 einfache Tipps für den Abnehm-Erfolg erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Aronia-Orangenmuffins (zuckerfrei)

13. September 2014 Veganpassion 

Aronia-Orangenmuffins (zuckerfrei) Die hübschen Muffinförmchen gibt's beim Pati-Versand Heute gibt's ein leckeres Rezept mit Aroniabeeren und ganz ohne Zucker. Sozusagen der Smoothie zum Backen. Als Zucker-Alternative verwende ich in diesem Rezept eine Mischung aus Stevia und Agavendiksaft. Probiert es aus! Hier noch ein paar Fakten zu meiner neuen Lieblingsbeere: Aronia. Die Nordamerikanische Wunderbeere kommt optisch zwar der Heidelbeere recht nahe, schmeckt allerdings säuerlicher und verfeinert mit ihrem herben Geschmack gerne meine Smoothies. Neben vielen Vitaminen und Mineralien enthält sie einen großen Teil Antioxidantien und unterstützt damit unsere Gesundheit. Ergibt 12 Muffins. Kleine Vorbereitung: 150 ml Orangensaft 60 g (3 EL) Aroniabeeren (Nu3) Die Aroniabeeren in den Orangensaft geben und über Nacht einweichen. Für den Rührteig: 400 g Dinkelmehl Type 1050 (oder halb halb Vollkorn und Weißmehl) 1/­­2 TL Steviapulver (Je nach Packung Ersatz für 80-100g Zucker) 1,5 TL Backpulver 3 EL Pfeilwurzmehl 1/­­4 TL Vanille, gemahlen 1 Prise Salz Abrieb einer halben Orange 1 Msp. Kurkuma 60 ml Öl 60 g Agavendicksaft 150 ml kohlensäurehaltiges Mineralwasser, ungesüßt 150 ml Orangensaft 60 g Cranberries, getrocknet (Rapunzel) In einer Rührschüssel Mehl, Stevia, Backpulver, Pfeilwurzmehl, Vanille, Salz, Orangenschalen und Kurkuma mischen. Die Aroniabeeren abschütten, den Orangensaft auffangen und zur Mehlmischung geben. Mit Öl, Agavendicksaft, Mineralwasser und Orangensaft glattrühren. Dann die Aroniabeeren, sowie die Cranberries unterheben. Den Teig auf 12 Muffinförmchen aufteilen und bei 170 °C Umluft 20-25 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Auf geht's zum Backofen ;-) Ich wünsche euch ein schönes Wochenende! Veganpassion-Blog abonnieren

Buchvorstellung: Krebszellen mögen keine Himbeeren. Nahrungsmittel gegen Krebs. Das Immunsystem stärken und gezielt vorbeugen

21. März 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Buchvorstellung: Krebszellen mögen keine Himbeeren. Nahrungsmittel gegen Krebs. Das Immunsystem stärken und gezielt vorbeugenMit dem Thema “Krebs” beschäftigt man sich gezielt während des Studiums … oder höchstwahrscheinlich besonders intensiv, wenn man selbst, ein Familienmitglied, oder ein Freund diese Diagnose erhält. Auf der Suche nach Hintergründen, wie etwa “Was ist Krebs?”, bin ich auf das Buch “Krebszellen mögen keine Himbeeren” gestoßen. Ich fand den Namen recht sympathisch, gerade wenn man bedenkt, dass dies ein sehr ernstzunehmendes Thema ist. Zu dem Buch habe ich viele Rezensionen gelesen, die allesamt positiv waren. Es wird auch von (ehemaligen) Krebspatienten sehr empfohlen. “Der Mensch ist das einzige Tier, das den Akt der Nahrungsaufnahme nicht nur als notwendige Bedingung zum Überleben wahrnimmt, sondern auch als einen wesentlichen Faktor seines Wohlbefindens.” Ein Textauszug aus dem dazugehörigen Kochbuch. Eigentlich liegt es doch so nah, dass sich unser Essverhalten, unsere Ernährung auf unseren Körper und unser Gesundheitssystem auswirken. Wenn unser Auto falsch betankt wird, dann läuft der Motor doch auch nicht rund. Vielleicht liegt es daran, dass der Mensch ein Meister des Verdrängens ist. Vielleicht aber auch daran, dass wir immerzu nach Ursachen suchen, die doch “viel komplizierter” sein müssen?! Mit diesem Buch erfährt man, was es mit dem Krebs auf sich hat und es ermutigt einen, dagegen anzukämpfen und dem Krebs zu sagen “Du hast Dir den falschen ausgesucht!”. Alles leichter gesagt, als getan. Aber wenn man bereit ist und es zulässt, dann kann dieses Buch unterstützend wirken. Dieses Buch präsentiert die aufsehenerregenden Erkenntnisse zweier Molekularmediziner. Auf biochemischer Ebene haben sie den genauen Zusammenhang zwischen Ernährung und Krebs erforscht und können für Erkrankte sowie in der Prävention erstmals verlässliche Anhaltspunkte für die tägliche Ernährung vermitteln. Ihre Untersuchungen zeigen zweifelsfrei, dass der Verzehr von ganz bestimmtem Obst und Gemüse ein Schlüsselfaktor zur Reduzierung des Krebsrisikos ist! (Auszug Pressetext) Das Buch ist sehr anschaulich und übersichtlich gestaltet. Es enthält viele einfache Abbildungen, Tabellen und ansprechende Bilder. Die Texte lesen sich sehr gut, medizinisches Fachwissen und -begriffe sind für jedermann sehr gut verständlich erkärt. Das Buch lege ich jedem Krebspatienten ans Herz, denn: ist es nicht wichtig, zu wissen, was mit meinem Körper passiert und wie ich dem möglicherweise entgegenwirken kann? Auch Angehörigen ist das Buch sehr zu empfehlen, denn es kann Aufklärungsarbeit leisten und zur Unterstützung dienen. Und zu diesem motivierenden Buch gibt es auch ein Kochbuch mit vielen einfachen Rezepten. Hier kann man zwischen Frühstück, Snacks, Vorspeisen, Suppen, Hauptgerichte, Saucen, Würzmischungen, Beilagen, Salate und Desserts wählen. Zusätzlich erhält man noch viele Informationen über die Ernährung als Krebsprävention. Im Gegensatz zu dem Sachbuch sind mir allerdings gleich zu Beginn einige große “Mängel” aufgefallen: Es werden zum Beispiel Zutaten verwendet, die sehr bedenklich und einfach ungesund sind, wie etwa rotes Fleisch, Milchprodukte, Zucker, Weißmehl. Diese Zutaten haben meiner Meinung nach nichts in den Rezepten für Krebspatienten zu suchen (tierische sowieso nirgends). Gerade wenn man bedenkt, dass es so viele gesunde und leckere Alternativen dazu gibt. Daneben gibt es aber auch sehr gute Rezepte und zum Glück ist man hier ja frei und kann die Zutaten einfach austauschen. Die Aufmachung des Buches ist, wie bereits bei dem Sachbuch, ebenfalls sehr ansprechend. Ich sehe beide Bücher als Bereicherung und Unterstützung. Das “Sachbuch” ist ein gutes Selbsthilfebuch mit einer großen Portion Mut! Nicht aufgeben & den Glauben festhalten!   PROF. DR. MED. RICHARD BÉLIVEAU, DR. MED. DENIS GINGRAS Krebszellen mögen keine Himbeeren (mit “Blick ins Buch”) Nahrungsmittel gegen Krebs. Das Immunsystem stärken und gezielt vorbeugen Paperback, Broschur, 216 Seiten, 20,5 x 23,8 cm Mit zahlr. Fotos 13. Aufl. 2010 ISBN: 978-3-466-34502-1 EUR 21,95 Verlag: Kösel Prof. Dr. med. Richard Béliveau, Dr. med. Denis Gingras Krebszellen mögen keine Himbeeren Das Kochbuch: Schmackhafte Rezepte fürs Immunsystem (mit “Blick ins Buch”) Paperback, Broschur, 272 Seiten, 20,5 x 23,8 cm Durchgeh. vierfarb. Mit über 200 Abb. 7. Aufl. 2013 ISBN: 978-3-466-34522-9 EUR 22,99 Verlag: Kösel

2 Jahre vegan - meine persönlichen Highlights

12. Juli 2013 Deutschland is(s)t vegan 

2 Jahre vegan - meine persönlichen HighlightsHeute habe ich die ersten Bluttest-Ergebnisse nach über zwei Jahren veganer Ernährung bekommen, doch dazu später mehr. Das ganze hat mich aber veranlasst, mal ein kleines persönliches Fazit zu ziehen. Vielleicht für die/­­den einen oder anderen Neu-VeganerIn auch interessant. Zunächst mal: Meine Entscheidung, vegan leben zu wollen, war letztlich eine reine Vernunftsentscheidung. Nachdem ich mich irgendwann dazu entschieden hatte, nicht mehr wegzuschauen, und ich bereit war, mich tatsächlich offen den Fakten und Tatsachen zu stellen (Milch- und Eierindustrie – wtf?), blieb mir persönlich gar nichts anderes mehr übrig, als vegan zu leben, es gab dazu keine Alternative mehr. Ich sage bewusst “persönlich”, denn ich bin ein toleranter Mensch und maße es mir nicht an, zu behaupten, alle Alternativen zu dieser Lebensweise sind zu verachten. Außerdem habe ich selbst eine lange Zeit gebraucht, bis ich “soweit war”. Was sind nun die wichtigsten damit einhergehenden Veränderungen in meinem Leben gewesen? Ich fasse mal wirklich nur die absoluten Top 5 Highlights zusammen. Gesundheit Hier kommen wir auf die Ergebnisse meines Bluttests zurück: sie waren perfekt. Kein Mangel an überhaupt nichts, im Gegenteil. Und ja, ich habe alle wichtigen Werte testen lassen, auch B12 und damit zusammenhängende Werte, mein Arzt ist ein sogenannter “Veggie-freundlicher Arzt” und weiß Bescheid. Früher – als ich noch nicht bewusst ernährt hatte – sah das auch schon mal anders aus. Vegane Ernährung = Mangelernährung? Im Gegenteil. Hinzu kommt, dass mich die vegane Lebensweise dazu gebracht hat, noch mehr auf meinen Körper zu achten. Ich habe abgenommen, mache viel und total gerne Sport und Yoga. Insgesamt also ein viel ausgeprägteres Gesundheitsbewusstsein. Es geht mir körperlich wirklich verdammt gut, das kann ja nicht nur Glücksache sein. Ich fühle mich nicht erschlagen, wenn ich aufstehe, habe selten bis nie Kopfschmerzen oder andere Beschwerden. Kochen Ich liebe Kochen. Seitdem ich vegan lebe. Vorher: ging so. Ganz früher: Fritteuse, Sandwichmaker, Backofen. Die immer gleichen Lebensmittel. Frühstück: Weißmehlbrot mit Käse oder Salami. Heute: Amaranth-Sojajoghurt mit Früchten und Kokosflocken, Grüne Smoothies, Chia-Pudding, selbstgemachtes Müsli mit selbstgemachter Mandelmilch und einiges mehr. Besucher staunen, wenn ich ihnen Frühstück serviere. Früher bestand mein Einkauf aus vielen industriell verarbeiteten Fertigprodukten, viel Fleisch und vielen Milchprodukten. Heute: Gemüse ohne Ende, viel Obst, Nüssen und Nussmus, Trockenfrüchten, Pflanzenmilch in zig Variationen, Kräuter & Sprossen. Alles in Bio-Qualität und möglichst fair gehandelt, saisonal oder regional. Ich liebe Einkaufen und ich liebe Kochen. Ob das schwer ist? Haha, null. Verzicht? Ne, klar, total. Nicht. Gerade eben hab ich den Wok angeworfen, jeden Menge Gemüse reingeschnippelt, paar Kräuter, Kokosmilch, Gewürze, fertig, köstlich. Hey, ich möchte (nicht “darf”) 15 Sachen nicht mehr Essen – so what? Ich habe dafür 100 neue entdeckt, und sie schmecken mir noch viel besser! Mein Karma Keine Angst, es wird nicht esoterisch. Egal ob man es Karma, Gewissen oder Klaus-Peter nennen möchte: Ich fühle mich weniger schuldig, anderen Lebewesen oder meiner Umwelt etwas Schlechtes anzutun, ganz einfach. Es beruhigt mich innerlich, auch wenn das schlechte Gewissen darüber, wie ich früher völlig selbstverständlich in Leichenteile gebissen habe – von Lebewesen, die wie ich mit einer Persönlichkeit und einem Willen zu leben ausgestattet waren - manchmal noch hochpoppt. Wie konnte ich ernsthaft Kälbern Säuglingsmilch wegtrinken, die mir nicht mal gut tut? Ich will an dieser Stelle gar nicht mehr weiter auf dieses Thema eingehen, aber hey, du hast bei jeder Mahlzeit die Wahl, eine Entscheidung zu treffen. Kreuze bitte an: Esse ich a) etwas, für das Tiere, meine Gesundheit und unsere Umwelt leiden oder b) all das natürlich nicht? b) ist eine großartige Option, die mir wunderbar schmeckt, gut aussieht und sich toll anfühlt. Forget about a). Freunde Freunde verloren habe ich durch meine Entscheidung, vegan zu leben, nicht. Dafür bin ich einfach zu wenig dogmatisch und belehrend, auch wenn es mich manchmal “überkommt” (sorry!). Aber ich gebe keinem das Gefühl, er wäre ein schlechter Mensch, weil er nicht so lebt wie ich. Warum auch? Tatsächlich konnte ich sogar bei vielen Freunden und in der Familie ein Umdenken bewirken, bewusst missioniert habe ich aber niemanden. Wer missioniert, verliert. Aber noch viel besser: Ohne den Veganismus hätte ich soviele wunderbare, mir unglaublich wichtige Menschen, niemals kennen gelernt. Niemals, wirklich. Ich zähle natürlich niemand auf, denn ihr die ihr gemeint seid, fühlt euch ganz sicher angesprochen. Menschen, die ich in meinem Leben nicht mehr missen möchte, habe ich durch meine Entscheidung kennen gelernt. Viele weitere, die ich sehr inspirierend und interessant fand. Veganer sind auch nicht automatisch die besseren Menschen, aber viele von denen, die ich kennen gelernt habe, scheinen mir auch insgesamt weniger egoistisch zu sein, empathischer, reflektierter, bewusster und verantwortungsvoller. Mag auch alles Zufall sein, ist letztlich auch egal. Ich bin glücklich euch zu kennen. Buch Am Ende habe ich sogar ein Buch zum Thema (mit-)geschrieben: Ab heute vegan heißt es und kommt im August heraus. Verrückt, oder? Und reiner Selbstzweck natürlich: Jetzt brauch ich keinen mehr vollquatschen, sondern kann ihm einfach das Buch in die Hand drücken. Im Fazit war der Umstieg auf eine vegane Lebensweise einer der besten und weitreichendsten Entscheidungen in meinem Leben. Manchmal denke ich: “Warum hab ich das alles nicht früher gewusst?”, aber das bringt natürlich nichts. Ich bin froh, dass ich diese Entscheidung im April vor zwei Jahren getroffen habe, und seit dem gab es keine Sekunde, in der ich sie verflucht habe. Im Gegenteil, sie war eine große Bereicherung für mich, und dafür bin ich zutiefst dankbar. Go vegan. Vegan means love. Was sind deine besten Erfahrungen, die du gemacht hast, seit dem du vegan lebst? The post 2 Jahre vegan – meine persönlichen Highlights appeared first on Deutschland is(s)t vegan.

Vegan for fit 30-Tage-Challenge: Die dritte Woche

28. Juni 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan for fit 30-Tage-Challenge: Die dritte WocheSusanne, Katja und Patrick machen die Vegan for fit 30-Tage-Challenge, und hier kommt der Rückblick auf Woche 2. Außerdem könnt ihr täglich neue Essensbilder auf unserem Challenger-Blog anschauen. Und hier findet ihr den Rückblick auf die 2. Woche. Susanne Unbewusste 3. Woche Schon wieder ist eine Challenge-Woche vorbei und die nächste und letzte Woche hat bereits begonnen. Warum kommt mir das immer so schnell vor? Weil es für mich eine Challenge4life ist und weil dieser Challenge-Gedanke Teil meines Alltags ist. So habe ich gar nicht das Gefühl, Teil eines ,,Zeit-Projektes zu sein. Nebeneffekte Wie ich ja bereits festgestellt und mitgeteilt habe: Ich lebe bereits sehr gesund. Aber die Nebeneffekte, die ich ziemlich schnell bemerkte, können gerne bleiben: noch mehr Wasser über den Tag verteilt trinken, den Kaffee reduzieren bis ganz weglassen, kein Industriezucker etc. Hier kommen bestimmt noch weitere hinzu, doch dazu am Ende dieser Challenge. Bin ich ein langweiliger Challenger? Oft kommt es mir so vor, dassich ein wenig spannender Challenger bin, weil ich zum einen keine Gewichtsveränderungen mitteile (es geht bei mir ja auch nicht ums Abnehmen) und sehr oft freestyle, statt mich an die Gerichte aus dem Buch zu halten (nichts gegen die leckeren Rezepte). Ich verfolge die Veränderungen anderer Challenger in der Facebook-Gruppe und freue mich immer wieder über die tollen Einträge, die super Veränderungen und darüber, wie glücklich und positiv die Menschen sich dort mitteilen. Meine ,,Veränderungen sind größtenteils nur für mich sichtbar: Ich fühle mich noch energiereicher, mein körperliches Empfinden hat sich verändert (das ordne ich dem Matcha und den Übungen zu), meine Bauchübungen zeigen Wirkung , meine Gedanken haben sich noch einmal geändert & erweitert, mein Alltag und meine Arbeitsweise haben sich gewandelt - auch das sind hübsche Nebeneffekte. Und so starte ich unbewusst bewusst die vierte und letzte Woche. Ja, ich bin (immer noch) Challenge-Fan. Spread the word!   Katja So, die Challenge neigt sich langsam schon dem Ende zu. Ich habe für mich beschlossen, dass am nächsten Dienstag Fastenbrechen ist, obwohl ich dann erst 28 Tage rum habe. Aber das sind schließlich vier ganze Wochen - das kann man auch durchgehen lassen. Mittlerweile ist die zucker-, weißmehl- und alkoholfreie Ernährung fast Alltag geworden. Das ist einerseits gut, weil ich mich nicht mehr so unter Druck gesetzt fühle und ein paar fixe Rezepte habe, die die übliche Stulle oder die Spaghetti mit Tomatensoße ersetzen, andererseits aber auch doof, weil ich nicht mehr ganz so neugierig auf neue Gerichte und Zutaten bin. Überhaupt bin ich nach wie vor ein wenig unzufrieden mit meiner Motivation, die Gerichte aus dem Buch nachzukochen. Das absolute Highlight der letzten Woche war die Mandarinentorte. Ich hätte sie komplett alleine verputzen können, da sie aber der Geburtstagskuchen eines Freundes war, kam das leider nicht in Frage… Morgen früh versuche ich es vielleicht nochmal mit einem Matcha-Shake. An dieses Grünteepulver konnte ich mich bisher nicht so gewöhnen, obwohl es ja als Wachmacher hochgelobt wird. Ich gebe ihm einfach eine neue Chance. Schließlich will ich auch wenigstens einmal durch den Tag fliegen (und das soll ja passieren, wenn man Attila Hildmann Glauben schenkt… ).   Patrick Ok, ich gebe es zu: Ich habe in dieser 3. Woche ein paar mal gesündigt. Ein Glas Wein, ein Bier und auch mal was gegessen wo Zucker drin war. Ich glaube meine Motivation war etwas gesunken, weil ich mir vermutlich mehr versprochen habe, was die Gewichtsabnahme angeht. Immer noch “nur” 2 KG stehen zu Buche. Ehrlich gesagt hab ich mehr abgenommen in der Vergangenheit, wenn ich einfach mal nur den Alkohol weggelassen habe. Es wird mir allerdings auch immer klarer, woran das liegen könnte: Meine Ernährungsweise vor der Challenge könnte durchaus fettärmer gewesen sein als während der Challenge. Agavendicksaft und Nussmus in dieser Menge habe ich nicht gegessen, auch deutlich weniger Tofu. Für jemanden, der sich vorher nicht sonderlich gut ernährt hat, dürfte die Challenge daher tatsächlich für einen ordentlichen Gewichtsverlust sorgen, bei Leuten, die sich vorher schon sehr gesund ernährt haben, eher nicht. Auch körperlich kann ich keinen Unterschied feststellen. Nichtsdestotrotz bin ich froh über einige neue Rezepte, die fortan regelmäßig auf meinem Speiseplan stehen werden, z.B. die Zuchini-Spagehtti-Varianten, oder die Türmchen aus Süßkartoffel und Aubergine. Auch die genialen Amaranth-Riegel und Nusskugeln werde ich sicher öfters machen. Und letztlich hat die Challenge mich dazu bewegt, kaum Alkohol zu trinken und abends nichts mehr zu essen. Das sind Gewohnheiten, die ich möglichst zukünftig nicht ablegen möchte.     The post Vegan for fit 30-Tage-Challenge: Die dritte Woche appeared first on Deutschland is(s)t vegan.

Die 30-Tage-Challenge von Attila Hildmann aus Vegan for fit - wir testen sie.

5. Juni 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Die 30-Tage-Challenge von Attila Hildmann aus Vegan for fit - wir testen sie.Kaum jemanden dürfte das Buch ,,Vegan for fit und die darin beschriebene 30-Tage-Challenge von Attila Hildmann entgangen sein. Das Buch belegte wochenlang Spitzenplätze in den Sachbuchverkaufscharts und war das wohl bislang kommerziell erfolgreichste vegane Kochbuch in Deutschland. Wir habe es hier vor einiger Zeit vorgestellt. Schreibt man etwas über Attila Hildmann, kann man davon ausgehen, dass garantiert ein ,,Attila-Bashing losgeht, denn Attila polarisiert. Aber ob man ihn nun mag oder nicht, eines dürfte man schwer abstreiten können: Er sorgt auf seine Art – durch seine Bücher und TV-Auftritte – dafür, dass eine ganze Menge Menschen mit einem Thema in Berührung kommen, mit dem sie oftmals null Erfahrung bislang haben: Der veganen Ernährung. Dass Attila Hildmann eine vegane Ernährung und Lebensweise undogmatisch und positiv rüberbringt, hat ganz sicher nicht unerheblichen Anteil am steigenden Erfolg seiner Kochbücher. Er schafft es, seine Leser über den Challenge-Gedanken zu motivieren, eine vegane Ernährung auszuprobieren – und genau das funktioniert bei vielen Menschen ganz gut: Sich selbst eine Herausforderung zu stellen, egal ob man abnehmen oder sich körperlich einfach besser fühlen möchte. Und so werden ganz sicher eine Menge Menschen nach 30 Tagen feststellen: Sich vegan zu ernähren schmeckt lecker und tut (gesundheitlich) gut. Und ganz sicher werden viele von ihnen auch damit beginnen, sich mit den anderen Gründen für eine vegane Lebensweise eingehender zu beschäftigen, die ihnen vielleicht bislang nicht so klar waren. Den einen oder anderen Gedankenanstoß bekommt man von Attila in ,,Vegan for fit ebenfalls mit auf den Weg, denn am Ende des Buches erfahren die Leser ganz kompakt die wichtigsten Gründe für eine vegane Lebensweise. Das Konzept Das Konzept des Buches ist relativ einfach erklärt, und die Rezepte sehr leicht nachzukochen. Es gibt Gerichte für morgens, für mittags und abends, sowie Snacks und süße Belohnungen. Die Gerichte sind mit ,,Stufe 1 oder ,,Stufe 2 gekennzeichnet, und bis 16 Uhr kann man nach Herzenslust Gerichte beider Stufen essen, ab 16 Uhr noch nur noch solche mit ,,Stufe 1 gekennzeichneten, und ab 19 Uhr (bzw. in den letzten Stunden vor dem Schlafen gehen) gar nichts mehr. Kein Zucker, kein Weißmehl, kein Alkohol, keine Convenienceprodukte, möglichst viel Sport. So lassen sich die Challenge-Regeln ganz kurz zusammenfassen. Natürlich kann man ,,Vegan for fit auch als Kochbuch betrachten, ohne die Challenge selbst zu machen. Wer aber mag, der findet nicht nur zusätzlich Fitnesstipps, sondern kann sich auch zur Motivationssteigerung in einer Challengergruppe anmelden. Wie gesagt ein ,,Kann, kein ,,Muss. Wir machen die Challenge! Susanne, Katja und Patrick haben sich entscheiden, das ganze nun auch mal auszutesten, und werden ab sofort die 30-Tages-Challenge ausprobieren. Mindestens 1x wöchentlich werden wir von unseren Erfahrungen berichten, außerdem gibt es eine Menge Fotos zu sehen. Zusätzlich könnt ihr auf unserem Extra-Blog www.div-challenger.tumblr.com täglich neue Fotos oder kurze Einträge finden. Unterstützt werden wir vom Bioladen,,Ökotussi in Berlin-Kreuzberg und von Veganpower.at. Susannes Motivation für die Challenge: Bei mir kommt ein Hype oft erst dann an, wenn er bei anderen die Runde gedreht hat. So ist es auch mit “Vegan for fit”, so langsam interessiere ich mich doch dafür - Was hat der Attila da zu einem Buch zusammengefasst? Was kann es und was macht es mit mir? Abnehmen mag ich nicht wirklich, gesund leben und essen ist bei mir bereits Programm, aber ich möchte wieder sportlicher werden und sein und natürlich strebe ich das “eightpack” an. Katjas Motivation für die Challenge: Ich hoffe, dass ich durch Verzicht auf Zucker, Kaffee und Alkohol ausgeglichener und wacher werde. Ich möchte wissen, ob SO gesunde Ernährung irgendwelche Veränderungen an meinem Körper hervorruft (bessere Haut, besserer Schlaf, größere Leistungsfähigkeit), und ich möchte noch ein wenig meine Fitness verbessern und Muskeln aufbauen Patricks Motivation für die Challenge: Ich möchte auf jeden Fall etwas abnehmen und außerdem weniger Alkohol trinken – Alkohol ist in der Challenge tabu. Manchmal muss ich mich einfach selber zu etwas zwingen, und da kommt so eine Challenge passend. Außerdem bin ich gespannt, wie ich mich nach 30 Tagen fühle. Ich hatte ja schon mal 30 Tage Rohkost gemacht, und das war super interessant zu sehen, wie groß die Auswirkungen von der Ernährung aufs Wohlbefinden ist. Für die Challenge jetzt erwarte ich allerdings nicht so immense Unterschiede, weil ich mich eh schon ziemlich gut ernähre. Trotzdem spannend. Wir sind ganz gespannt, was in den nächsten 30 Tagen passiert, und hoffen, dass für euch einige wertvolle Tipps herausspringen. Los gehts! Bestellen könnt ihr das Buch z.B. bei Buch.de: Vegan for fit The post Die 30-Tage-Challenge von Attila Hildmann aus “Vegan for fit” – wir testen sie. appeared first on Deutschland is(s)t vegan.

Detoxwoche mit UpGreatLife - Mehr als eine Saftkur! +Gewinnspiel

19. März 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Detoxwoche mit UpGreatLife - Mehr als eine Saftkur! +GewinnspielEs gibt so ein paar Schlagworte, da reagiere ich sofort drauf. Zum Beispiel Superfoods, Entschlacken, Detox, Fit, Gesundheit u.a. Ihr wisst schon...Ok, ich reagiere auch auf Schokolade, Pasta und Kuchen ;-). Aber mein festes Ziel Anfang des Jahres war es, eine gesunde und natürliche Entgiftung zu machen und mich danach noch gesünder zu ernähren. Dann war es plötzlich schon Februar und der Vorsatz für Januar für den Moment dahin. Anfang des Jahres gab es diverse Restaurants und Produkte zu testen und dann kaum auch noch die BioFach im Februar, wo wir viele schöne Neuheiten entdeckt haben und natürlich alles probieren mussten. Danach war schon März, und ich zweifelte langsam an mein Vorhaben. Ich wollte 1-2 Wochen eine unkomplizierte Kur machen, nichts kompliziertes. Dann fiel mir zum Glück wieder das Konzept von UpGreatLife ein, das ich erstmals auf der Food Week Berlin entdeckt hatte. Detox-Kur ohne Saftkur – geht das? Ich ernähre mich grundsätzlich schon recht gesund, denn ich verzichte schon auf übersäuernde Lebensmittel wie Fleisch, Milchprodukte, Weißmehl und Süßigkeiten (zumindest bemühe ich mich hier sehr). Also „detoxe“ ich eigentlich schon mehr oder weniger gut, weil ich meinen Körper nicht mit all zu vielen schlechten Lebensmitteln oder Zutaten belaste. Was mich bei den meisten Detox-Kurwochen nervt, ist die Tatsache,  dass sie meistens nicht so wirklich alltagspraktisch sind: Eine Kohlsuppe zubereiten und mitnehmen, stundenlang Saft aus Obst und Gemüse pressen und unterwegs irgendwo einen Smoothie bekommen, der nicht überzuckert ist - gar nicht so einfach, wenn man es irgendwie hinbekommen möchte, alle wichtigen Nährstoffe täglich zu bekommen. Also habe ich mich das Konzept von UpGreatLife noch einmal genauer angeschaut, und bei Instagram unter dem Hashtag #upgreatlife so einige Kommentare von diversen Leuten gefunden: ,,Natürlich entgiften, ,,Entschlacken ohne Hunger ,,2 Kilo abgenommen - das liest sich doch schon mal ganz gut,  das Fazit klang durchweg positiv. Also habe ich das Ganze auch mal ausprobiert, und wollte wissen: Funktioniert das auch bei mir? Wird es kompliziert? 7 Tage Detox ohne Entsaften - yeah! Bei UpGreatLife gibt es 28 handliche ready-to-use Superfoodprodukte, die man gut in seine tägliche Routine integrieren kann, und zwar ohne zu verzichten oder zu hungern. Und dabei soll man auch noch alle notwendigen Nährstoffe bekommen. Das wollte ich unbedingt testen und habe die „Deep Detox Box“ bestellt. Diese kam unversehrt und frei Haus wenige Tage später an. Wie funktioniert die Kur denn nun? Das Prinzip ist eigentlich ziemlich simpel: Jede Kur enthält 4 Produkte, die den Körper täglich mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen. Die Kur kann man an 7,14 oder 21 Tagen durchziehen. Ich habe mich vorerst für die 7 Tage entschieden und hatte somit 28 Produkte für die Wochenkur. Eine Wochenbox kostet 39,90EUR. Je länger man die Kur macht, desto günstiger wird es letztlich pro Tag. In einer Box sind folgende Produkte: - 7x Inner Balance Powder - 4x Green Detox Smoothie & 3 x Guarana Smoothie - 7x Herbal Harmony Tee - 7x Renewal Kapseln Sehr positiv fiel mir an der Kur auf, dass sie sich wunderbar in den Alltag einbauen lässt. Es gibt mitgeliefert Empfehlungen, wann man die vier Produkte am besten zu sich nehmen soll. Das gibt dir eine schöne Routine, fast schon ein Ritual. Neben der Detox Box gibt es drei weitere Boxen zu Auswahl: Detox – Deep Detox Box Vitalität – Body Fit Box Anti-Stress – Pure Balance Box Immunsystem- Immune Plus Box Fit mit dem Digital Health Coach Zusätzlich zu den Boxen gibt es noch Hilfestellungen mit dem sogenannten „Digital Health Coach“. Jede Box enthält einen individuellen Code, den man sich gratis per SMS an eine angegebene Nummer schicken lassen kann. Mit Beginn der Kur bekommt man dann täglich schöne Rezepte, wertvolle Tipps und auch Übungsvideos, die auf die Kur angepasst sind und unterstützen sollen. Diese Infos kann man sich per E-Mail oder per SMS schicken lassen. Ich habe jeden Tag zu einer bestimmten Zeit drei E-Mails bekommen. Hier einige Beispiele, damit ihr euch einen Eindruck machen könnt: Los geht´s – Let´s start it! Gestartet wird recht früh um 7:00 Uhr, ich muss zugeben, ich habe fast immer um 8:00 Uhr begonnen, aber dafür alles um eine Stunde verschoben. Ich lasse die Zeiten aber wie bei der Empfehlung...Ich will euch ja nicht verwirren… 07:00 Uhr: Inner Balance Powder Hauptbestandteil sind Flohsamenschalen, Goji-Beeren und Matcha. Die Hälfte des Beutels soll man im lauwarem Ingwertee einrühren und trinken und die andere Hälfte dann im Joghurt essen. Ich habe das die ersten Tage so gemacht und dann direkt den Beutel in meinen Sojajoghurt eingerührt. 11:30 Uhr: Green Detox Smoothie Der Smoothie im 200 ml-Glas besteht aus ca. 90% Frucht und 10% Gemüse, was mich etwas überrascht hat, weil ich das sonst eher umgekehrt kenne. Bestandteile sind Apfel, Kiwi, Gurke, Ananas, Kürbis, Banane sowie Spirulina und Thymian. Der soll alkalisieren und entschlackend wirken. Hier gab es noch den Tipp, den Smoothie mit 2 TL Chia-Samen 15 Minuten in den Kühlschrank zu legen und ca. 1 Stunde vor dem Mittagsessen zu trinken bzw. zu löffeln. Auch das habe ich in der Hälfte der Woche so gemacht, danach nur noch den Smoothie allein getrunken. Der ist nämlich so sättigend, dass man mit der Chia-Version gar nicht unbedingt mehr ein Mittagessen braucht. Auf meinen Salat wollte ich aber nicht verzichten. Und ist ja auch das Schöne an der Kur: Man kann sich „normal“ ernähren - je gesünder, desto besser. Daher habe ich viele Salate und Suppen eingebaut und dafür weniger Pasta und schwere Gerichte gegessen. 15:30 Uhr: Herbal Harmony Tee Der war unglaublich lecker und den würde ich am liebsten nachbestellen. Tolle Zutaten wie Mistelkraut, Weißdornbeeren Birkenblätter sowie Zitronengras und Brennesselblätter machen den Tee extrem frisch und köstlich. 21:30 Uhr: Pure Relax Kapseln Die regenerienden Helfer nimmt man mit 250 ml Wasser ca. eine Stunde vorm Schlafengehen ein. Mit Lavendel und Melisse schläft es sich besser ein. Die Kapseln erinnern ein wenig an Tabletten oder Nahrungsergänzung, ich hätte die wie die Balance Powder lieber ins Wasser aufgelöst. Ich denke, das werde ich dem Team als Feedback definitiv mal rückmelden. Für euch haben wir eine Zusammenfassung gebastelt: Fazit nach einer Woche Es ist vermutlich etwas viel verlang, bereits nach einer Woche deutliche Resultate zu bemerken. Aber insgesamt habe ich mich extrem fit und wohl gefühlt. Die Rituale täglich haben Struktur in den Tag gebracht, ich war insgesamt sehr achtsam und bewusst. Ab dem 3. Tag verbesserte sich mein Stoffwechsel, das merkte ich deutlich, und abends konnte ich besser einschlafen. In der Woche habe ich mich eigentlich täglich bewegt: Entweder habe ich einen langen Spaziergang unternommen, die Übungen vom Digital Coach gemacht oder war einfach so viel unterwegs. Das Programm motiviert dich, dran zu bleiben, das finde ich sehr positiv. Ich war insgesamt sehr zufrieden mit meiner Woche und habe direkt eine Woche dran gehangen mit der Pure Balance Box. Als Geschenk habe ich  35% Rabatt bekommen. Ob ich langfristig mehrere Wochen bestelle, weiß ich noch nicht. Eigentlich müsste ich das mal einen ganzen Monat testen. Dafür mag ich aber selbst zu gerne Smoothies mixen und auf Dauer ist es doch etwas kostspielig. Aber ich könnte mir vorstellen, einmal im Monat eine solche Woche einzubauen. Besonders gut finde ich die Vielseitigkeit und die hohe Qualität der Zutaten. Das Konzept hat mich insgesamt überzeugt und wenn mehr Menschen den Einstieg in ein gesünderes und bewussteres Leben auf diese Weise finden, dann ist das eine tolle Sache und somit begrüßenswert. Wenn ihr euch persönlich überzeugen möchtet, könnt ihr mit dem Rabattcode DIV35 im gesamten März und April 35%* sparen.  Viel Spass! *35% Rabatt auf  UVP. Alle Infos zum Konzept findet ihr auf: www.upgreatlife.com GEWINNSPIEL Eine Kur wie die von UpGreatLife muss man einfach selbst ausprobieren und daher verlosen wir drei Boxen an unsere Fans. Die Boxen dürft ihr selbst auswählen. Wie kannst du gewinnen? Wenn du auf Facebook Fan von Deutschland is(s)t vegan bist,  nenne uns deine Motivation, warum du die Box ausprobieren möchtest und verlinke eine Freundin oder einen Freund, der unbedingt mitmachen soll. Alle anderen ohne Facebook schreiben ihre Motivation hier unter dem Artikel und springen damit ebenfalls in den Lostopf.  Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich auch jederzeit willkommen. Hinweis: Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am am 27.03.2017 um 9 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 27.03.2017 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User ab 18 Jahren aus Deutschland, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit UpGreatLife. Vielen Dank für die Unterstützung.     Der Beitrag Detoxwoche mit UpGreatLife – Mehr als eine Saftkur! +Gewinnspiel erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Was tun gegen Heißhunger - unsere 7 Tipps

28. August 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Heißhunger ist für viele der Abnehm-Killer #1. Du hast erkannt, du möchtest abnehmen und gesünder leben und dann passiert es wieder… Erwischt! Gestern hast du dich noch brav an deine Regeln gehalten und jetzt konntest du den unstillbaren Gelüsten nach süßem oder herzhaftem Essen nicht mehr Stand halten. Bei unseren Coachings werden wir von VeganFitMe werden meist auch nach Tricks gegen Heißhunger gefragt und haben euch die wichtigsten Informationen und Tipps zusammengefasst, damit für dich das Thema Heißhunger schnell wieder vom Tisch ist. Leider gibt es keinen pauschalen Geheimtipp. Die Gründe für Heißhunger sind vielfältig. Einerseits kann sich das Verlangen psychologischer Natur sein, weil du über einen schlechten Tag hinwegkommen willst oder eine Möglichkeit suchst, den Stress des Tages abzubauen. Andererseits können auch Prozesse in deinem Körper dafür sorgen, dass du Heißhunger bekommst. Durch jahrelange Fehlernährung können sich Mikroorganismen in deinem Körper ansiedeln, die in deinem Körper immer wieder das Signal für Heißhunger auslösen. Manchmal sind es aber auch einfach antrainierte Gewohnheiten, die wir von Kindesbeinen an mit uns rumschleppen oder uns im Laufe des Lebens angeeignet haben. Und was nun? Hier findest du 7 hilfreiche Tipps, mit denen du dem Heißhunger den Garaus machen kannst. 1. Der Menthol-Trick Häufig hat Heißhunger auch etwas damit zu tun, dass wir uns auf den Geschmack eines süßen oder herzhaften Snacks auf unserer Zunge freuen. Ein bekannter Trick, um den Heißhunger schnell zu vermindern, ist es beispielsweise, wenn du zu einem Menthol/­­Pfefferminzkaugummi oder sogar einer Mundspülung greifst. Dies sorgt nicht nur für einen frischen Atem, sondern kann dir auch helfen deinen Heißhunger-Moment zu überwinden.  2. Nicht hungern, sondern essen! Heißhunger hast du häufig nicht ohne Grund. Meist steckt ein ernsthaftes Signal deines Körpers dahinter. Deswegen geht es in vielen Fällen so richtig nach hinten los, wenn du dein Heißhungergefühl immer wieder von dir weg schiebst. Meist ist der richtige Weg, auch wirklich etwas zu essen – aber bitte das Richtige! Eine Frucht oder etwas Gemüse, mit Mineralstoffen und Vitaminen (wie ein Apfel,  frische Erdbeeren oder knackige Möhren) eignen sich, um deinem Körper das zu geben, was er sich wünscht. Komplette Verbote eskalieren meist in einer großen Fressattacke und einem schlechten Gewissen. Versuche dich daher vorher auf einen gesunden Snack festzulegen, den du schnell zur Hand hast. 3. Mangelerscheinungen vermeiden Hast du schon einem dem Heißhunger nachgegeben, etwas gegessen und trotzdem kurz darauf das gleiche Verlangen wieder gehabt? Meist liegt es daran, dass wir unseren Körper nur mit leeren Kalorien aus Zucker, Weißmehl oder Industriefetten kurzzeitig ruhig gestellt haben. Heißhunger kann auf einen systematischen Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen hindeuten. Ein Mangel ensteht in unserem Kulturkreis paradoxerweise meist durch eine Überernährung mit den falschen Lebensmitteln, die unseren Körper massiv unter Stress setzen. Deine Ernährung sollte ein vollständiges Profil an Mineralstoffen und Vitaminen enthalten. Das heißt viel frische (Roh-)Kost und wenig industriell verarbeitete Lebensmittel. Lass dich im Zweifelsfall beim Hausarzt durchchecken und überprüfe, ob du einen Mangel hast. Häufig werden ein Mangel an Chrom, Magnesium und Eisen mit Heißhunger in Verbindung gebracht. 4. Stress und Müdigkeit vermeiden Es ist eigentlich ganz einfach. Wer viel Stress hat, hat auch oft Heißhunger. Das hat unter anderem mit Stresshormonen und anderen Vorgängen im Körper zu tun. Entspannungsübungen können ein erster Schritt sein. Mittlerweile gibt es auch viele spannende Smartphone Apps wie „7Minds“ oder „Headspace“, die dir helfen ausgeglichener zu sein. Außerdem solltest du möglichst ausgeschlafen sein, wenn dich aktuell Heißhunger plagt, denn Übermüdung kann häufig auch der Grund für deinen Heißhunger sein. 5. Ablenken Manchmal entsteht Heißhunger auch aus Langeweile. Und Essen macht schließlich Spaß. Du solltest jedoch unterscheiden, ob du gerade Appetit oder echten Hunger hast. Durch ein wenig Ablenkung vergeht die Lust auf Süßes oder Salziges meist von alleine. Am besten du setzt dich in Bewegung (bspw. direkt aufs Fahrrad) oder suchst dir eine andere Ablenkung. Bei der Arbeit könntest du ein wichtiges Thema mit deinem Kollegen besprechen oder zu Hause nochmal schnell durch die Wohnung saugen. 6. Detox Alles raus, was keine Miete zahlt. Durch jahrelange Fehlernährung können sich diverse Mikroorganismen in dir eingenistet haben, die einen Einfluss auf deinen Heißhunger haben. Dein Körper könnte durch Übersäuerung aus seinem natürlichem Gleichgewicht gebracht worden sein und dagegen kannst du etwas tun. Heißhunger, leichte Reizbarkeit und schlechte Abnehmerfolge können ein Indikator für Übersäuerung sein. In unseren Coachings durchlaufen wir häufig auch eine Phase der Alkalisierung, damit dein Körper zurück in das natürliche Gleichgewicht kommt und zu einer Fettverbrennungsmaschine ohne Heißhunger wird. Ein einfacher Weg weniger Säuren zu essen, ist konsequente vegane Ernährung und der Verzicht auf industriell verarbeitete Lebensmittel, viel Bewegung und wenig Stress. Eine intensive Detox-Kur kann ebenso Sinn machen, um dein körperliches System einmal „neu zu starten“. Wichtig ist, dass du immer eine langfristige Lösung findest, die deinen Körper im Gleichgewicht hält. 7. Ausreichend trinken Ein simpler, aber häufig missachteter Punkt beim Kampf gegen den Heißhunger (und beim Abnehmen) ist, dass zu wenig getrunken wird. Du solltest möglichst konsequent mindestens 2 Liter am Tag trinken. Nicht nur unsere Erde, sondern auch dein Körper, bestehen zu über 70% aus Wasser.  Tag und Nacht verbraucht unser Körper viel Wasser. Und wenn wir schwitzen, benötigen wir noch mehr Wasser. Versuche direkt morgens nach dem Aufstehen ein großes Glas Wasser zu trinken. Damit startest du optimal in den Tag. In kleinen Schritten zum Ziel Suche dir direkt 2 oder 3 Punkte heraus, die du ab sofort umsetzen möchtest. Bitte versuche nicht alle Punkte gleichzeitig umzusetzen, das geht meist schief, sondern konzentriere dich auf wenige Punkte. Erst wenn du diese vollständig verinnerlicht hast, solltest du weitere Punkte in Angriff nehmen (Schau dir dazu gerne unseren Artikel zu gesunden Gewohnheiten an). Nicht jeder Tipp passt zu jedem. Du solltest viel ausprobieren und dranbleiben, denn Heißhunger ist wirklich ein komplexes Zusammenspiel im  Körper. Es gibt viele Wechselwirkungen zwischen deinem Sättigungs- und Hungerzentrum im Hypothalamus direkt im Gehirn, deinen Hormonen und deinen Organen, wie der Leber und deinem Verdauungstrakt. Noch ein Hinweis: Regelmäßiger Heißhunger kann aber in seltenen Fällen ein Zeichen einer für Stoffwechselerkrankungen oder hormoneller Fehlregulation sein. Wenn nichts hilft, vom Arzt durchchecken lassen. Wir wünschen dir viel Erfolg beim Kampf gegen den Heißhunger. Du schaffst das! Der Beitrag Was tun gegen Heißhunger – unsere 7 Tipps erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Buchvorstellung: Be faster go vegan von Ben Urbanke

11. Juli 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Buchvorstellung: Be faster go vegan von Ben UrbankeVegan und Sport - geht das zusammen? Inzwischen dürften wohl ausreichend viele vegane Spitzensportler eindeutiger Beweis dafür sein, dass das ganz hervorragend geht. Oder um noch einen Schritt weiter zu gehen: Das geht sogar in der Regel noch besser als ,,nicht vegan und Sport. Warum sollte es auch problematisch sein, sich vegan zu ernähren UND Sport zu treiben? Wir bekommen alle Nährstoffe die wir brauchen aus Pflanzen, und diese Quellen sind nicht selten sogar vorteilhafter (weil z.B. ohne ,,Nebenwirkungen) als tierische Quellen. Ben Urbanke ist ein weiterer Beweis dafür, dass man sogar auf hohem Niveau Sport betreiben, und seine Leistungen mit einer rein veganen Ernährung deutlich steigern kann. Ben fährt seit Schulzeiten begeistert Rad, und seit ungefähr 4 Jahren ist er Veganer. Im Zuge seiner Ernährungsumstellung hat er deutlich merken können, wie sich seine sportlichen Leistungen verbessert haben. Immer länger wurden die Strecken, die er fährt, immer kürzer seine Regenerationszeiten. Bester Beweis dafür war die Teilnahme am berühmten Paris-Brest-Paris-Radmarathon im Sommer 2015. Hier fuhr er 1.230 Kilometer in nur knapp 50 Stunden, ohne Schlaf und ohne große Pausen. Er wurde 58. von 6.000 Teilnehmern - eine Wahnsinnsleistung. Und das alles mit seiner eigenen veganen Verpflegung im Gepäck.   Die Nachfragen häuften sich Weil immer mehr Radkollegen neugierig nachfragten, wie seine Leistungssteigerung zu erklären ist, entschied sich Ben schließlich, seine Erfahrungen und Erkenntnisse in einem Buch zusammen zu fassen. Herausgekommen ist ,,Be faster – go vegan. Das Buch ist im Unimedica Verlag im Februar 2016 erschienen, hat 192 Seiten und kostet 19,80 Euro (als Kindle Edition 17,99 Euro). Ben berichtet in ,,Be faster – go vegan wie er über Jahre hinweg sein eigenes Ernährungskonzept entwickelt und an sich selbst getestet hat. Er setzt dabei komplett auf eine vegane Ernährung, vollgepackt mit Nährstoffen und Vitaminen. Das Buch ist in folgende Kapitel unterteilt: - Einführendes - Sportliches - Ernährungstheoretisches - Praktisches - Persönliches - Abschließendes - Rezepte Es ist interessant, eingangs zunächst mal einen kurzen Abriß aus Bens Sportsleuten zu bekommen, von Erfolgen wie auch Misserfolgen zu lesen. Vor allem aber auch davon, wie er nach und nach seine Ernährung umstellte und sich seine Leistungen verbesserten, wie er experimentierte und immer mehr Interesse seitens der Radfahrkollegen entstand angesichts der ,,komischen Verpflegung. Ohne Theorie keine gescheite Praxis Im Kapitel ,,Ernährungstechnisches wird es dann ein wenig theoretisch, aber ohne Theorie keine gescheite Praxis. Sehr interessant fand ich nämlich, wie Ben die Verpflegung der Radkollegen beschrieb. Es ist bei solchen Radrennen völlig normal, dass es an den Verpflegungsstationen Wurstbrot und (Weißmehl-)Nudeln mit Bolognese, Pommes und Kuchen gibt. Und die Spezialprodukte für Sportler - zumeist Riegel und Gels - sind da auch nicht besser, denn sie enthalten vor allem sehr viel Zucker. Wenn man das liest, fragt man sich schon: Wie soll der Körper zu Höchstleistungen fähig sein, wenn man ihm als Treibstoff ausschließlich belastende Lebensmittel zur Verfügung stellt? Eigentlich völlig logisch, dass das nicht funktionieren kann. Und doch stellen die wenigsten Sportler das in Frage. Ben erklärt, wann dein Körper welche Nährstoffe braucht, und das ist absolut wichtig und interessant. Er zeigt, wie wichtig die richtige Ernährung ist, um gute sportliche Leistungen bringen zu können. Im Kapitel ,,Praktisches erfährt man dann einiges dazu, wie Ben sich vor, während und nach seinen Sporteinheiten ernährt. Und dann gibt es noch einen Themenschwerpunkt ,,Superfoods, in dem Ben detaillierter erklärt, welches Superfood welche Funktionen hat, und wann es am besten eingesetzt werden soll. Es macht schließlich auch keinen Sinn, wild alles durcheinander in den Mixer oder in den Mund zu werfen, nur weil ,,Superfoods draufsteht. Unkompliziert und schnell In ,,Persönliches und ,,Abschließendes erfährt noch ein wenig mehr über Ben, und wie er zum Veganismus gekommen ist. Und dann folgt die zweite Buchhälfte mit ungefähr 75 Rezepten, von Smoothies und Smoothie Bowls über Hauptgerichte, Suppen, Salate, Riegel und Kugeln, Gele und Getränke, Puddings, Müslis bis hin zu Snacks und Eis. Wirklich für jede Gelegenheit was dabei. Das gute an den Rezepten ist, dass sie fast alles superschnell zubereitet sind, denn Ben möchte lieber mehr Zeit auf dem Rad als in der Küche verbringen. Er will aber auch zeigen, dass eine gesunde vegane Verpflegung keineswegs kompliziert oder aufwändig sein muss. ,,Be faster go vegan ist kein Kochbuch im klassischen Sinne, der Schwerpunkt der Rezepte liegt bei der Verpflegung unmittelbar vor, während und nach dem Rennen. Aber im Prinzip kann man natürlich jedes Gericht jederzeit zubereiten. Zu jedem Gericht gibt es übrigens detaillierte Nährstoffangaben. ,,Be faster go vegan ist keineswegs ein Buch, das sich nur an vegane Profi-Radfahrer richtet, es ist vielmehr ein hilfreicher Ratgeber für alle Menschen, die sich auf irgendeine Art und Weise sportlich betätigen. Egal ob man gelegentlich eine Runde joggt oder superambitioniert für den nächsten Ironman trainiert. Der Ton des Buches ist locker und persönlich, die Gestaltung ist zudem wirklich sehr gelungen. Daumen hoch! Rezept: Chia-Mango-Kokos-Drink Zutaten: - 500 ml Kokoswasser - 1 Mango - 2 EL Chiasamen - Optional 5 Eiswürfel Zubereitung: - Mango schälen und im Mixer pürieren. - Kokoswasser und Chiasamen dazugeben und gut durchmixen. - Vor dem Trinken mindestens 10 Minuten warten, damit die Chiasamen quellen können.   Weitere Infos zum Buch findest du auf der Seite des Narayana Verlags. Eine Leseprobe findest du hier. Zum Buch gibt es außerdem eine Facebook-Seite. Und hier gibt es noch einen toll gemachten Trailer zum Buch: Verlosung von 3 Exemplaren In den nächsten Wochen werden wir noch ein Interview mit Ben führen, um zu erfahren, was er als nächstes vor hat. Für den Moment verlosen wir aber erst mal 3 Exemplare von ,,Be faster go vegan. Du kannst gewinnen, in dem du einen kurzen Gruß hinterlässt, gerne auch in dem du uns schreibst, wie deine sportliche Motivation aussieht. Viel Glück! Das Gewinnspiel läuft bis zum 20.07.2016. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.   Fotos von Ben auf Mallorca (c) Saskia Schubert. Rezeptfoto (c) Jörg Wilhelm. Mit freundlicher Genehmigung vom Narayana Verlag.  Der Beitrag Buchvorstellung: Be faster go vegan von Ben Urbanke erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Hurra mein Buch ist da!

15. Juni 2015 Veganpassion 

Hurra mein Buch ist da! Endlich ist es soweit und seit dem 29. Mai steht mein neues Buch "Gesund Backen" in den Bücherregalen. Mein Goldschatz, mein Herzensbuch. Mit 216 Seiten voller fröhlicher Bilder möchte ich euch neben der veganen Küche Lust auf gesunde Zutaten machen. Den Einleitungsteil habe ich dem Thema "was ist eigentlich drin in unseren Backwaren?" gewidmet. Und so führe ich euch Stück für Stück durch leckere Backzutaten und zeige wie man, wenn man möchte, Weißmehl Raffinadezucker, Margarine und sogar Sahne ersetzen kann. Die Kennzeichnungen "zuckerreduziert", "fettreduziert", "Antioxidantien", "vollvert, "sojafrei" und "glutenfrei", begleiten ein jedes Rezept und so ist für jeden etwas dabei. Von ganz einfach bis sehr exotisch zeige ich euch Muffins, Kleingebäck, Kuchen & Torten, sowie herzhafte Raffinessen. Mit dem Kapitel "Backen ohne Backen" sind auch (meist) vollwertige Rohkostrezepte dabei, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Probiert aus, lasst euch von Amaranth, Stevia und Kokosblütenzucker verzaubern! Die Welt der veganen Zutaten ist so reich und farbenfroh. Hier geht es zur Buchvorschau: "Gesund Backen" (216 Seiten, Neunzehn Verlag, 19,95EUR) ist im Buchhandel oder mit Widmung direkt über mich erhältlich. Ich wünsche euch ganz viel Freude an diesem Buch!Veganpassion-Blog abonnieren

Vegan for Fit Challenge

28. April 2014 Wurzelweber 

Vegan for Fit Challenge Ich überlege seit einiger Zeit, ob ich nicht mal die Vegan for Fit Challenge von Attila Hildmann mache. Lieber würde ich natürlich Crazy Sexy Detox machen, aber ich fühle mich da einfach noch nicht bereit zu, der Rohkostanteil liegt bei CSD bei ca. 80%. Ich habe Angst vor dem ganzen Detox, da ich noch stille. Deswegen wäre ja die Vegan for Fit Challenge eventuell was für mich... Auch besonders als Test, weil es mich wirklich wahnsinnig interessiert, was da so dran ist! Viele schwärmen von der Challenge, den leckeren Rezepten und dem wundervollen Körpergefühl, was sich auch bei vielen langjährigen Veganern ändern würde und fantastisch wäre. Ich habe mir das e-book gekauft, für 9.99 EUR. Aber es hätte mir vorher klar sein sollen, ich bin kein Typ für ein e-book, grade wenn es wirklich so tolle Rezept Fotos beinhaltet. Die Fotos sind wirklich klasse, auch wenn sie nicht meinem Stilgefühl entsprechen. Alles ist clean und klassisch mit dem Fokus direkt auf das Gericht, ohne Ambiente, aber perfekt ausgeleuchtet. Schon toll. Da liegt wirklich der Fokus nur auf dem Gericht und keine Emotion (außer Hunger ;) oder Stimmung kommt auf. Auch mal sehr interessant. Hier ein Beispiel: Sieht echt nett aus und ist bestimmt sehr lecker, oder? Je länger ich überlege und jetzt auch drüber schreibe, desto mehr denke ich, dass ich es versuchen möchte.  Also worum gehts da überhaupt? Sich 30 Tage von Gerichten aus dem Buch ernähren. Diese sind unterteilt in Stufe 1 und 2, Stufe 2 darf ab 16:00 Uhr nicht mehr gegessen werden und ab 19:00 Uhr gibts gar nichts mehr, außer evtl. mal einen Saft. Ansonsten kein Weißmehl, kein Zucker glaube ich. Ich muss mir das nochmal genau durchlesen. Und Sport treiben soll man. Was man dann macht, ist aber jedem selbst überlassen.  Hat jemand Lust mit zu machen? Together gehts besser! Ich glaube ich würde direkt am 01. Mai starten. Der zunehmende Mond hilft dabei Neues zu beginnen und so ist das doch ein toller Startpunkt.   ? PS.: Nicht vergessen! Macht bei meinem Geburtstagsgewinnspiel mit. Noch bis zum 02. Mai 2014.

Vegan: Dünn, schön und nie mehr krank?

8. Februar 2014 Totally Veg! 

Vegan: Dünn, schön und nie mehr krank?Gestern an der Kasse des Biomarkts meines Vertrauens hatte ich zwei Neu-Veganer hinter mir. Woher ich das weiß? Die Hinweise in ihrem Einkaufswagen waren eindeutig: Grünkohl, Grünkohl, Grünkohl, gepuffter Amaranth, Mandelmus, Hirse. Dazu das Buch des veganen Triathleten Brendan Brazier fest umklammert und mit eifrigen Lesezeichen markiert. Ich drehte mich um, zahlte meinen Räuchertofu und veganen Frischkäse und freute mich über die experimentierfreudigen Menschen hinter mir. Gleichzeitig schickte ich ein kurzes Stoßgebet zum Himmel, dass Veganismus alle seine Heilsversprechen für sie halten möge. Sicher seid ihr schon über die Verkündungen gestolpert: "Werde vegan, und deine Haut wird strahlen!" "Go vegan, und die Kilos purzeln ganz von selbst!" "Steig um auf vegan, und du wirst nie mehr krank sein." Es sind keine Versprechen der letzten Zeit, in denen gerade Bücher über einen supergesunden veganen Lebensstil boomen. Es gibt diese Versprechen schon lange, schon als ich vegan wurde, nur wurden sie nun überlebensgroß aufgeblasen. Während es unbestritten ist, dass eine ausgewogene vegane Ernährung das Risiko vieler Krankheiten verringert (wie Bluthochdruck, hoher Cholesterinspiegel, Herzinfarkte, Schlaganfälle, Darmkrebs), so bekomme ich doch Bauchweh bei all den Versprechungen, die wir Neu-Veganern machen. Weil wir sie oft nicht halten können. Und weil gebrochene Versprechen schlußendlich auf Veganismus selbst zurückfallen.  Die Ansprüche an eine vegane Ernährung sind so unglaublich hoch geworden, dass man glauben könnte, wir hätten den Heiligen Gral aus grünen Smoothies und Quinoa gebaut. Porzellanteint. Idealgewicht. Keine Falten. Top-Form. Nie mehr Schnupfen. Keine Allergien. Ewige Fruchtbarkeit. Fast zu schön, um wahr zu sein. Doch was passiert, wenn all diese Dinge nicht eintreten? Wenn ich trotz Grünkohl und Süßkartoffeln und Hirse und frisch gepressten Säften immer noch unreine Haut, ein paar Kilo zuviel, und eine gelegentliche Grippe habe? Dann ist Veganismus schuld, weil er nicht halten kann, was er verspricht, und die enttäuschten Neulinge ziehen ab und stürzen sich in das nächste ernährungswissenschaftliche Abenteuer. Oder: Die Anschuldigungen beginnen, dass man nicht "richtig" vegan ist. Immerhin würden mehr Smoothies, mehr Matcha, mehr Chia-Samen, weniger Weißmehl, mehr Kokosblütenzucker zum gewünschten Resultat führen, und eigentlich weißt du gar nicht, wie das richtig geht und überhaupt solltest du dich schämen, dich so ungesund zu ernähren. Und diese Anschuldigungen müssen nicht mal von anderen Menschen kommen, oft reicht die nörgelnde Stimme im eigenen Kopf, die einem die Schamesröte ins Gesicht treibt, weil man kein "erfolgreicher" Veganer ist. Doch was, wenn nicht wir das Problem, sondern die Ansprüche einfach zu hoch sind? Ist das wirklich eine erfolgreiche Werbung für den veganen Lebensstil, wenn wir Versprechungen machen, die nur für eine Handvoll Menschen eintreten und alle anderen frustriert zurücklassen? Ich lebe seit fünf Jahren vegan. Das scheint nicht lange zu sein, in der recht jungen veganen Community fühle ich mich aber gerne wie ein Dinosaurier (Brontosaurus, nicht T-Rex). Ich darf von mir selbst behaupten, dass ich Wert auf eine gesunde Ernährung lege. Getreide, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte sind die Basis, ich koche jeden Tag frisch mit überwiegend saisonalen und vollwertigen Produkten. Gelegentlich nasche ich auch etwas, backe einen Kuchen mit Weißmehl und Zucker und trinke am Wochenende ein Glas Wein oder Bier, was natürlich keinen ernährungswissenschaftlichen Mehrwert hat, sondern allein meinem seelischen Frieden dient. Alles in allem eine gesunde vegane Ernährung. Und jetzt kommt's: Ich habe keinen Porzellanteint. Ich habe ölige Haut, gelegentlich auch Pickel. Muss ich vielleicht mehr Amaranth essen? Ich habe ein Hormonungleichgewicht, was mit Veganismus rein gar nichts zu tun hat, meine Haut aber trotzdem nicht zum veganen Topmodel macht. Und glaubt mir, ich habe alles versucht. Auch Amaranth. Es geht weiter, und das nächste Geständnis ist so schockierend, dass ihr euch gerne an eurer Couch festhalten dürft: Ich habe zugenommen, seit ich vegan lebe. Wie viel, das weiß ich nicht genau, aber so viel, dass mir die Skinny Jeans aus früheren Tagen nicht mehr passen. Ich habe kein Problem damit, ich bin meiner Meinung nach vom Übergewicht immer noch entfernt, fühle mich sehr wohl und habe mittlerweile auch neue Jeans gekauft. Ich habe zugenommen, weil einerseits das eben erwähnte Hormonungleichgewicht sein hässliches Gesicht gezeigt hat, und andererseits, weil ich eben auch gerne ein Stück Kuchen esse. Ich könnte abnehmen, sicher. Aber vegane Schwarzwälderkirschtorte komplett gegen Mangold  zu tauschen, das ist für mich in Punkto Lebensqualität ein schlechter Deal. Die Beichte geht weiter: Ich bin auch gelegentlich krank. Ich bin seltener krank als Freunde und Kollegen, und das liegt sicher an meiner gesunden Ernährung. Aber der ganze frisch gepresste Saft dieser Welt konnte mich nicht vor Viren schützen, und so lag ich letzten Sommer flach mit einer fiesen Magen-Darm-Infektion, die mich in einer beruflichen Besprechung fast ohnmächtig werden ließ und mich für zwei Tage vom Klo zum Bett kriechen ließ. Shit happens. Und auch als Veganerin darf man krank sein. Für mich sind die Versprechungen der veganen Ernährung also nicht eingetreten. Sicher fühle ich mich fitter als vorher, aber ich ich bin auch nicht zur veganen Kampfmaschine mit Alabasterhaut und Wespentaille geworden. Und das ist in Ordnung für mich, weil ich damals keine überhöhte Erwartungen hatte. Oft sind die Gründe, warum man nicht "optimal funktioniert" vielfältig, und haben nicht immer etwas mit Essen zu tun. Und darum sollte sich auch niemand schämen müssen, weil man trotz einer veganen Ernährung dick ist, oder mal krank wird, oder brüchiges Haar hat und so dem veganen Ideal nicht entspricht. Wir sind keine veganen Verfehlungen, sondern Menschen, die komplexer sind, als dass wir durch einen Spinat-Schaltknüppel gesteuert werden könnten. Gleichzeitig sollten wir unsere Versprechen vielleicht etwas zurückschrauben, wenn wir versuchen, anderen Menschen Veganismus schmackhaft zu machen. Realismus hat noch nie jemandem geschadet. Natürlich gibt es gesundheitliche Vorteile, natürlich kann man einen Unterschied merken, aber Veganismus ist kein Allheilmittel. Und Frustration und Scham sind sicher keine gute Werbung für einen veganen Lebensstil. Auch auf Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg

Vegan for fit Challenge - der Rückblick

10. Juli 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Wir sind fertig mit der Attila Hildmann 30-Tage-Challenge, und hier kommen unsere persönlichen Rückblicke sowie unsere Top-Tipps, wenn du vorhast, die Challenge selber mal zu machen. Patrick: Insgesamt fand ich die Challenge relativ easy, weil sie gar nicht so weit von meiner sonstigen Ernährungsweise abweicht. Sport habe ich auch vorher schon gemacht. Ich wollte ja gerne Gewicht verlieren, das hat aber nur in Maßen geklappt: 2 KG am Ende, die ich bereits in der ersten Woche verloren hatte. Wer sich – wie ich – sowieso sehr gesund mit wenig Zucker und Weißmehl ernährt, für den wird die Challenge nicht viel in diesem Sinne bringen. Wer sich allerdings nicht sonderlich gut ernährt bislang, für den wird die Challenge gute Erfolge bringen, und ist ein guter Einstieg in die Welt der veganen Ernährung. Trotzdem habe ich positive Dinge mitgenommen: Ich verzichte noch konsequenter auf Weißmehl und Zucker und ich achte darauf, weniger Kohlenhydrate zu mir zu nehmen, abends spät nichts mehr zu essen und meinen Alkoholkonsum zu reduzieren. Mindestens genauso so wertvoll: Tolle Rezepte, die auch in Zukunft immer wieder auf dem Speiseplan stehen werden, egal ob Zucchini-Spaghetti-Variationen, Frühstücksideen wie Joghurt-Amaranth-Pop oder die herrlichen Riegel und Pralinen. Etwas teurer – was es mir aber wert war – als meine sonstige Ernährung war das ganze im Endeffekt auch aufgrund des schon relativ häufigen Gebrauchs von Nussmus und Agavendicksaft. Den Konsum werde ich genauso zurückschrauben wie den recht hohen Tofu-Verbrauch während der Challenge. Katja: Zunächst: Für mich war es nicht der optimale Zeitpunkt für die Challenge. Unregelmäßiger Alltag, viel unterwegs und dazu nervlich angeschlagen – die Voraussetzungen hätten besser sein können. Trotzdem bin ich mit kleinen Sünden und einer mittelgroßen Krise doch ganz gut durchgekommen. Und kann doch eine recht positive Bilanz ziehen: Toll wie bei jedem Selbstversuch war, viel Neues und auch viel über mich zu lernen. Ich habe einige Rezepte mitgenommen, die ich auch nach der Challenge zubereiten werde – die Zucchini-Lasagne, die tollen Amaranth-Pancakes, oder der Matcha-Shake (obwohl ich mich daran erst gewöhnen musste). Ich habe gemerkt, dass ich Industriezucker überhaupt nicht brauche und auch nie vermisst habe. Im Gegenteil – Zucker und Weißmehl stoßen mich fast ab jetzt. Ich habe Lust bekommen, mehr mit Rohkost zu experimentieren, und werde auf jeden Fall das Konzept “mehr naturbelassene Nahrung” beibehalten. Und eines vermittelt Attila auch sehr glaubwürdig: Geh raus, mach was, gestalte dein Leben! Ob es nun um Essen oder Sport oder die Freizeit geht: Dieses Motto ist immer und für jeden von Nutzen. Susanne: Die Neugier und das Eight-Pack waren meine Motivation, an der Challenge teilzunehmen. Ich wollte wissen, was dahinter steckt, was die Challenge kann und wie es sich damit lebt und fühlt. Es ging mir nicht ums Abnehmen. Meine Neugierde ist gestillt, das Eight-Pack im Aufbau Letztenendes habe ich mich vor der Challenge fast gesünder ernährt, bzw. Lebensmittel zu mir genommen, die mir einfach auf Dauer besser bekommen, als Sojajoghurt und Agavendicksaft in rauen Mengen. Geschmeckt hat es schon, aber auf die Dauer möchte ich bei meinen geliebten Ingwer-Linsen zum Frühstück bleiben. Meine Nudeln werden jetzt eher in Form von Gemüse sein – ich mag nahezu komplett auf Weißmehl verzichten. Der Industriezucker kann auch bleiben wo der Pfeffer wächst und Grün ist das neue Schwarz – kein Kaffee mehr, dafür jeden Tag Grüntee zum Frühstück und Matcha hinterher. Alkohol ist schon mal lecker und nett, wird aber nur zu besonderen Anlässen ausgepackt. Meine Fitness-Übungen gehören zu jedem Tag in meinem Leben, denn ein paar Übungen mehr am Tag als vorher fühlen sich einfach noch mal doppelt so gut an. Wenn mein Knie wieder vollständig geheilt ist, möchte ich neue Sportarten ausprobieren. Alles in allem kann ich sagen: Ich fühle mich gut und das darf gerne so bleiben.   Unsere Tipps: - Bereite dich vor! Fang nicht einfach mal an, ohne dir wirklich das Konzept aufmerksam durchgelesen zu haben. Am besten fängst du an einem Wochenende an, wenn du mehr Zeit hast. - Suche dir für die ersten Tage ein paar Gerichte raus und mache dir eine Einkaufsliste! Macht wirklich Sinn, weil du sicher lange nicht alles vorrätig haben wirst. Einen ordentlichen Vorrat kannst du dir gleich an Gepoppten Amaranth, Joghurt, Agavendicksaft und Weißen Mandelmus zulegen, damit du nicht andauernd nachkaufen musst. - Noch einfacher: Nutze Challenger-Paket-Angebote wie das von den Ökotussis in Berlin, die es dir sogar nach Hause schicken. - Manche Zutaten wie Kakaobutter oder Gojibeeren bekommst du nicht beim Supermarkt um die Ecke. Hier helfen Online-Shops wie Lifefood.de. - Zucchini-Spaghetti gehen zwar auch mit dem Sparschäler, einfacher ist es aber mit einem speziellen Gerät wie dem Spirali von gefu oder dem Spiralschneider von Lurch. - Tausche dich aus. Vielleicht hast du Freunde oder Verwandte, die zeitgleich mit dir starten möchten. Oder meld dich im Challenger-Forum an. - Improvisiere! Du hast gerade nicht alle Zutaten für ein Gericht da – kein Problem. Man muss nicht permanent zu 100% die Gerichte der Challenge nachkochen, sondern kann ruhig ein wenig improvisieren. Letztlich geht es ja vor allem darum, kein Weißmehl oder Zucker zu dir zu nehmen. - Leg dir immer einen Vorrat an Riegeln, Crackern oder Pralinen an. Schmecken super und sind total praktisch für unterwegs, wenn man mal gerade eben nichts passendes zu essen bekommt. - Mach Sport! Ohne Bewegung wird der Erfolg kleiner ausfallen. The post Vegan for fit Challenge – der Rückblick appeared first on Deutschland is(s)t vegan.

Vegan for fit-Challenge: Rückblick auf die 1. Woche

12. Juni 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan for fit-Challenge: Rückblick auf die 1. WocheFür alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Katja, Susanne und Patrick machen die 30 Tage Vegan for fit-Challenge, und zeigen täglich auf dem DIV Challenger Blog, was sie so gegessen haben. Hier kommt nun der Rückblick auf die 1. Woche. Katja Samstag, zwei Tage vor Start der Challenge: Ich sitze vor meiner Einkaufsliste. Mandelmus, Zucchini-Spagetthi-Schäler, Matcha-Tee. Ich blättere im Vegan-for-Fit-Buch und versuche mir zumindest für die erste Woche einen Plan zu machen, was ich kochen will. Und fühle mich plötzlich und überwältigend überfordert. Ich hab doch gar keine Zeit so viele neue Sachen zu kochen! Wie soll ich denn so lange ohne Pommes frites überleben! Das passt doch gerade alles gar nicht in mein Leben! Und außerdem habe ich gar keine Lust einzukaufen. Ich gehe trotzdem. Schnell finde ich den Zucchini-Schäler und habe außerdem ein nettes Gespräch im Tee-Laden über meinen Matcha-Tee. Und der mit Grünzeug vollgeladene Einkaufswagen macht mich irgendwie stolz. Na gut. Vielleicht ist ja doch alles gar nicht so schlimm… Montag, erster Tag: Der Tag startet mit einem alten Bekannten: Soja-Joghurt mit gepopptem Amaranth und Himbeeren. Das esse ich nämlich schon seit geraumer Zeit fast jeden Tag. Ha, ausgetrickst. Mittags gibt es einen fantastischen Quinoa-Salat, den ich schon am Vortag zubereitet habe. Das matschige Mensa-Gemüse fehlt mir gar nicht. Und Abends kommt der Zucchini-Schäler zum Einsatz. Was für ein großartiger Spaghetti-Ersatz! Ich will nie wieder langweilige weiße Pasta. Mittwoch, dritter Tag: Meine Motivation ist am Boden. Ich habe das beängstigende Gefühl dass ich mich derzeit ausschließlich damit beschäftige, Essen zuzubereiten. Und habe Heißhunger auf Kartoffelchips. Süßes fehlt mir erstaunlicherweise überhaupt nicht - die Bonbons, die der Kollege verteilt, kann ich beruhigt ablehnen. Nach viel Sport am Abend fühle ich mich plötzlich stark und motiviert zu kochen. Ich bereite Abends um 10 gleich noch zwei Gerichte zu (Spargelcremesuppe und Bohnen in Basilikum-Tomaten-Soße), esse schon jetzt einen Teil davon, trotz der Uhrzeit, und freue mich auf den nächsten Challenge-Tag. Samstag, sechster Tag: Herausforderung: Ich bin auf eine Fahrt im Planwagen durch die Weinberge eingeladen. Wein ist für mich ein Genussmittel und ich habe noch nie viel davon getrunken, aber in geselliger Runde nur Traubensaft zu trinken stelle ich mir schwer vor. Ist es aber nicht. Ich genieße mit klarem Kopf und dem schönen Bewusstsein, am nächsten Tag keinen Kater zu haben, die Fahrt durch’s Grüne (und die Ausgelassenheit der anderen). Und in der Vesper-Pause gibts einen tollen Hirse-Salat, den die Kollegin zubereitet hat, die die Challenge ebenfalls absolviert. Gewonnen! Resümee für die erste Woche: Die Gerichte sind wirklich wunderbar und sehr leicht zuzubereiten. Nach einigem Magenknurren die ersten Tage hat sich mein Hungergefühl auf ein normales Maß eingependelt - ich habe sogar den Eindruck weniger essen zu müssen (vielleicht weil das was ich esse so randvoll mit Nährstoffen ist). Und vielleicht ist es Einbildung, aber ich habe dein Eindruck, wacher zu sein als in der Zeit vor der Challenge. Ausgeglichener allerdings nicht. Aber was nicht ist kann ja noch werden.   Susanne Die Ausrüstung Da sich zeitgleich auch meine liebe Freundin und Mitbewohnerin für die Challenge entschieden hat und wir ohnehin schon sehr viele der benötigten Zutaten im Haus haben, stand der große Einkauf erstmal nicht an. Auf der einen Seite dachte ich beim Blättern im Buch schon, dass die Gerichte sehr aufwändig sind und die Zutatenliste speziell und umfangreich. Da ich täglich koche … für alle möglichen … hat mich das also nicht abgeschreckt. Im Gegenteil. Dienstag ist Starttag Okay, dann wollen wir mal - Tag 1 der Challenge geht an den Start und das mit einem Frühstück, dass nicht aus dem Buch stammt: Hirse-Gemüse. Bisher habe ich mich überwiegend nach den 5-Elementen ernährt und den Tag stets mit Ingwer-Linsen begonnen, da eine warme Mahlzeit meinen ,,inneren Ofen anheizt und mir mehr Energie spendet. Heute halte ich mich also nochmal an meinem gewohnten Frühstück fest, challengetauglich ist es allemal. Den Joghurt gönne ich mir dann zur Mittagszeit und abends folgt dieser nochmal in verkleinerter Ausführung, denn ich hatte genug Zwischenmahlzeiten und war ohnehin sehr gesättigt. Mein Highlight In den folgenden Tagen habe ich den Amaranth Joghurt, Tomaten Caprese und den Matcha Shake in mein Herz geschlossen. Das ganze wird aber fast noch getoppt: von den Zucchini Spaghettis. Schon die Zubereitung ist die reine Challenge – mein Arm-Workout habe ich damit vollbracht. ,,Spirali Totali nenne ich das Zubereiten der Zucchini Spaghettis mit dem Spirali, vier Stück an der Zahl, denn ich koche ja für zwei. Die Carbonara war mir nicht neu, aber mit diesen besonderen Spaghettis der Oberknaller. Dieser Challengepart wird nie wieder abgelegt, das weiß ich schon jetzt. Meine Challenge-Lieblinge könnte ich jeden Tag essen, keine Frage. Aber ich freue mich auch schon auf die anderen leckeren Gerichte. Shake it, Baby! Ganz besonders haben es mir die Shakes angetan: Matcha, das grüne Gold! Ich mag am liebsten Vanille-Matcha und am Nachmittag folgt dann noch ein Maca-Shake, damit bleibe ich schön konzentriert, fit und leistungsstark. Auch diesen Shake trinke ich am liebsten mit Vanille Sojamilch, super schmeckt aber auch ein Mix aus Schoko-Vanille Sojamilch. Und dazu natürlich viele Eiswürfel und ordentlich in meinem Blender gemixt. Power on! Soja total. Die Challenge läuft ohne Probleme, mich plagen keinerlei Attacken und ich fühle mich rundum wohl. Allerdings stelle ich fest, dass der viele Konsum von Sojajoghurt oder Sojamilch mir nicht so liegt. Ich habe vor der Challenge davon ganz selten gekostet. Den Verpackungsmüll davon finde ich im übrigen auch nicht wirklich toll. Wieso gibt es Sojamilch nicht in der Flasche, wenn doch alle so umweltbewusst und nachhaltig sein wollen? Kein Alkohol? Kein Problem. Ehrlich gesagt habe ich mich darauf gefreut, 30 Tage lang keinen Alkohol zu trinken. Nicht das ich jeden Tag an der Flasche hänge, aber ab und zu ein Genuss-Glässchen gab es zum Essen schonmal, oder eben am Wochenende. Ich habe mich hauptsächlich auf die Erfahrung und das körperliche Empfinden gefreut. Und so ist es mir auch nicht schwer gefallen auf einem Konzert zwei kleine alkohohlfreie Pils zu trinken. Das bremst doch die Freude nicht, getanzt wird trotzdem. Und am nächsten Tag ist der Geist frisch und klar. Ich mag das. Auch. Und Sport? Anfang des Jahres hatte ich einen blöden, klar unnötigen, Bruch im Knie. Dieser ist nun fast verheilt, aber auch nur fast, also hält sich mein Sportprogramm sehr in Grenzen … bis gar nicht. Wir absolvieren zu hause aber diese Challenge Übungen, die aus Squares, Blanks und Crunshes bestehen und die sich jeden Tag steigern. Damit fahr ich super und die Crunshes habe ich sogar noch gesteigert, da diese schon zu meinem täglichen ,,Workout gehörten … immerhin strebe ich das Eightpack an. Bitte immer mit einem Augenzwinker lesen. Okay, erst Woche vorbei und nun? Und nun geht es weiter mit der zweiten Woche. Meine Freude und mein Wille die Challenge durchzuziehen und auch danach daran festzuhalten sind nach wie vor ungebändigt. YAY! Es macht wirklich großen Spaß und ich kann die Euphorie und die Freude all der Challenger nachempfinden. Das hat der Attila doch gut gemacht, überlegt man sich einmal, wie viele Menschen er damit jetzt schon erreicht hat.   Patrick Die erste Woche ist rum, und hier kommen meine persönlichen Eindrücke. Zunächst mal muss ich sagen, dass mir die 1. Woche sehr gut gefallen hat, und dass ich es nicht sonderlich schwierig fand, mich an die Challenge-Regeln zu halten. Das kann natürlich an 2 Dingen zumindest zum Teil liegen: 1. Ernähre ich mich sowieso gar nicht so dramatisch anders, und 2. konnte ich die Woche fast komplett zuhause arbeiten, und mir Zeit für die Rezepte nehmen, hab daher auch so ziemlich genau komplett danach gekocht. Die Rohkost-”Challenge”, die ich schon mal mit Sonja gemacht habe, fand ich jedenfalls deutlich herausfordernder. Meine beiden grössten Herausforderungen bei der Vegan for fit Challenge sind 1. kein Essen nach 19 Uhr und 2. kein Alkohol. Beides ist mir aber gut gelungen bislang. Fast etwas enttäuscht war ich darüber, dass ich in dieser Woche “nur” 1-2 KG verloren habe, aber wie gesagt, so dramatisch war die Ernährungsumstellung eben nicht. Eine Menge Sport hab ich ausserdem gemacht, Jogging und Radfahren fast täglich. Hier meine ersten Tipps: - Bereite dich vor! Am besten suchst du dir für die ersten paar Tage Rezepte raus, machst dir eine Einkaufsliste und kaufst ein. - Plan dir mehr Zeit fürs Kochen ein! Die Challenge zu machen, bedeutet für vermutlich 99% der Leute, mehr Zeit in der Küche zu verbringen. Mittags mal einfach irgendwo was essen gehen? Nö, Vorbereitung ist angesagt. Fang vielleicht besser am Wochenende an. Macht es auf jeden Fall einfacher, einzusteigen, weil es schon einen gewissen Aufwand erfordert. - Kauf auf Vorrat. Der Vorteil der Challenge ist, dass man insgesamt eigentlich gar nicht so viele verschiedene Dinge kaufen muss. Was du immer wieder brauchst: Weißes Mandelmus, gepoppter Amaranth, Agavendicksaft, Zucchinis, Räuchertofu, Naturtofu, Sojajoghurt, dazu Nüsse und Kerne. Gibt es alles im Bioladen oder bei DM. - Auch mal improvisieren. Keine Panik, wenn du nicht alles da hast – improvisier einfach. Es kann definitiv nicht schaden, wenn du Pastinaken statt Möhren oder Aubergine statt Zucchini ins Essen packst. Letztlich geht es ja vor allem darum, Weißmehl und Zucker wegzulassen, und abends keine Kohlenydrate mehr zu sich zu nehmen. Man braucht sich daher nicht sklavisch an die Rezepte halten. Meine kulinarischen Highlights waren neben dem Amaranth-Joghurt-Pop, den ich mir schon vorher oft gemacht habe, die Pilz-Mandel-Lasagne, der superoberleckere Amaranth-Riegel, Zucchini-Spaghetti mit Walnuss-Tomaten-Pesto und Moussaka Reloaded. Ach, und das Challenger-Frühstück. Eigentlich fand ich alles richtig lecker. Und hier kommt der Riesenvorteil an den Gerichten: Sie sind wirklich EINFACH! Das meiste ist in 10-15 Minuten Netto-Kochzeit (ohne den Rest, den der Herd allein macht) zu bewältigen. Fazit: Hat super Spaß gemacht, bin voll motiviert, weiter zu machen, und einige der Gerichte haben schon jetzt mein Standard-Programm erweitert. Freue mich auf die weiteren Rezepte und die nächste Woche Challenge!     The post Vegan for fit-Challenge: Rückblick auf die 1. Woche appeared first on Deutschland is(s)t vegan.


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