Vollkorn - vegetarische Rezepte

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Wöchentliche vegane News










Vollkorn vegetarische Rezepte

Weihnachtliches Kräuterbrot mit einer Frischkäsevariation

12. Dezember 2019 Herr Grün kocht 

Wir lieben im Kochlabor kleine Petitessen - besonders vor Menüs. Hier sehen Sie einen geschichten Frischkäse mit einer Schicht aus Frischkäse, einer aus gemahlenen Datteln, Walnüssen und getrockneten Tomaten, sowie einer oberen Gartenkräuter-Frischkäseschicht. Dazu habe ich ein kleines Kräuterbrot aus Vollkorndinkelmehl, Datteln, Walnüssen, Zimt und Thymian entwickelt. Ich finde, das passt super als amuse gueule zu einem Weihnachtsmenü. Zutaten Für das Brot 150 ml handwarmes Wasser 1 TL Rohrohrzucker (bitte nicht Rohrzucker) 5 g Trockenhefe 250 g Dinkel-Vollkornmehl 1/­­ TL Salz 2 EL Milch 2 EL Olivenöl 2 TL Honig 2 TL Thymian 1 MS Zimt 70 g Walnüsse 50 g getrocknete Datteln Für die Frischkäsevariation 100 g Frischkäse Doppelrahmstufe 10 g getrocknete Tomaten 4 getrocknete Datteln 20 g Walnüsse 1 EL gehackte Gartenkräuter (Ihrer Wahl - ich habe weil kalte Jahreszeit - gefrorene verwendet) Zubereitung Kräuterbrot Geben Sie das warme Wasser in einen Messbecher (bitte nur handwarm) und den Rohrohrzucker sowie die Hefe dazu und rühren Sie alles etwas um. Bitte abdecken und 10 Minuten so stehen lassen. Nun das Mehl mit dem Salz in einer Rührschüssel geben und das Wasser-Zucker-Hefe-Gemisch darüber gießen. Alles mit der Hand zu einem homogenen Kloß vermengen und circa 3 Minuten durchkneten. Ist der Kloß zu feucht, etwas Mehl, ist er zu trocken, etwas Wasser hinzugeben. Dann abgedeckt für 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Die Datteln grob hacken - auf Rosinengröße:-) Geben Sie die Milch, das Olivenöl, den Thymian, den Zimt und den Honig in einen kleinen Topf und erwärmen Sie das Ganze auf Handwärme. Gießen Sie diese Melange über den Teig. Geben Sie noch die Walnüsse sowie die gehackten Datteln dazu. Das Ganze etwas verkneten. Wahrscheinlich ist die Masse etwas feucht. Das ist okay so. Geben Sie den Teig in eine kleine Kastenform (meine war 25 x 11 cm groß) und lassen Sie ihn noch 30 Minuten gehen. Zur Form: Wenn die Form gut beschichtet ist, wird das Brot leicht herausnehmbar sein. Ansonsten kleiden Sie es innen etwas mit Backpapier aus. Tipp: Leicht geht das, wenn Sie das Backpapier in Wasser tauchen und dann feucht in die Form legen. Heizen Sie währenddessen den Herd auf 230 Grad (Umluft) vor und stellen Sie auf den Ofenboden eine Schale mit Wasser. So wird die Oberfläche des Brotes schön knusprig. Backen Sie den Teig nach den 20 Minuten Gehzeit auf mittlerer Schiene (Rost) zuerst 10 Minuten bei 230 Grad. Dann 15 Minuten bei 200 Grad. Nehmen Sie das Brot nach der Backzeit aus dem Ofen und lassen Sie etwas abkühlen. Frischkäsevariation Die Datteln für ca. 1 Stunde einweichen. Die getrockneten Tomaten mit dem Messer etwas klein schneiden. Dann werden sie zusammen mit den Walnüssen und den Datteln etwas gröber püriert. So entsteht eine Paste, die Sie bitte mit 30 g Frischkäse gut vermischen. Dann noch 30 g Frischkäse mit 1 EL Gartenkräutern gut vermischen. Nun kommen wir zum Schichten des Frischkäses. Dazu verwende ich einen quadratischen Dessertring (Maße 7,5 x 7,5 cm). Sie können auch eine Konservendose verwenden, bei der beide Böden fehlen oder ... Sie finden schon etwas. Nun kommt als erste Schicht 40 g Frischkäse. Etwas von oben andrücken. Dann folgt die Dattelcreme. Ebenfalls etwas andrücken. Und zum Schluss folgt der Frischkäse mit den Gartenkräutern. Stellen Sie den geschichteten Frischkäse nun etwas in den Kühlschrank. Später die Frischkäsevariation zusammen mit dem Kräuterbrot vor – bspw. einem Menü – als amuse gueule servieren:-) Gutes Gelingen und viel Freude mit diesem Rezept Herr Grün

Walnuss- Körner- Brot

28. November 2019 Vegan Guerilla 

Walnuss- Körner- Brot Leute, wisst ihr, was ich auf unserer Reise durch Südamerika in Sachen Essen nach etwa 11 Monaten am meisten vermisse? Ganz eindeutig Vollkornbrot! Wo immer man hinschaut: Die Panaderias (Bäckereien) haben stets nur Weißbrot, helle Brötchen und Süßkram im Angebot. Im Supermarkt sieht es ähnlich aus: Weißmehl soweit das Auge reicht! Zum Glück gibt es, zumindest in größeren Städten, Bio-Läden, welche viele Zutaten lose verkaufen. Darunter unter anderem Samen, Nüsse, Körner, Trockenfrüchte und zum Glück auch Vollkornmehl.  Daher habe ich in den letzten Monaten,  wenn uns eine Küche mit Ofen zur Verfügung steht, sehr häufig Brot gebacken. Innen schön fluffig, außen krustig. Und vor allem vollgestopft mit Vollkornmehl, Samen, Körnern und Nüssen. Köstlich!  Aus diesem Grund gibt es heute mein aktuelles Lieblings-Brot-Rezept für euch. Beziehungsweise eigentlich gleich zwei: Eine Version mit Hefe sowie eine zweite, schneller zubereitete, Variante ohne Hefe. Vegan Guerilla

Veganes Weihnachtsmenü: Ohne Stress an Heiligabend

16. November 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Veganes Weihnachtsmenü: Ohne Stress an Heiligabend Wir haben euch ein einfaches veganes Weihnachtsmenü zusammengestellt, damit ihr den Abend ohne Stress genießen könnt. Inhaltsverzeichnis: - Vegane Weihnachten - Vorspeise: Maronen-Suppe mit Kräuterseitlingen - Hauptgang: Kartoffel-Hähnchen-Auflauf - Dessert: Spekulatius Küchlein Weihnachten mit einem einem veganen Weihnachtsmenü Weihnachten steht quasi schon vor der Tür. So langsam machen auch wir uns Gedanken darüber, mit welchen veganen Leckereien wir unsere Liebsten in diesem Jahr überraschen. An Heiligabend selbst haben die wenigsten Lust, stundenlang in der Küche zu stehen. Umso besser, wenn ein Gericht geschmacklich umhaut, aber keine all zu große Vorbereitungszeit benötigt. Eine cremige vegane Maronen-Suppe vorneweg darf natürlich nicht fehlen. Statt des Seitanbratens gibt es bei uns danach einen saftigen veagnen Kartoffel-Hähnchen-Auflauf, dem nichts fehlt. Abgerundet wird das Menü mit süßen, kleinen Spekulatius Küchlein vegan. Zum Dahinschmelzen! Das vegane Weihnachtsfest kann kommen. Vorspeise: Vegane Maronen-Suppe mit Kräuterseitlingen Zubereitungszeit: 5 Min. Kochzeit: 20 Min. Nährwertangabe: 452 kcal pro Portion Zutaten für 4 Personen - 1 Zwiebel, weiß - 1 Knoblauchzehe - 2 EL Olivenöl - 400 g Maronen, vorgegart - 500 ml Gemüsebrühe - 3 Zweige Thymian - 250 ml Hafersahne (z.B. Oatly) - 100 g Kräuterseitlinge - Salz, Pfeffer - Beilage: frisches Vollkornbaguette Zubereitung der veganen Maronen-Suppe - Zwiebel und Knoblauch grob hacken. - Zusammen mit 1 EL Olivenöl in einem Topf glasig anbraten. - Maronen und Thymianzweige dazugeben und mit Gemüsebrühe ablöschen. Für 20 Min. leicht köcheln lassen. - Hafersahne untermengen. Thymian herausnehmen und Suppe mit einem Pürierstab fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. - Kräuterseitlinge halbieren und mit dem restlichen Olivenöl in einer Pfanne knusprig braten. - Suppe mit Pilzen und Thymian anrichten. Dazu Brot reichen. Vorspeise: Vegane Maronen-Suppe Hauptgang: Veganer Kartoffel-Hähnchen-Auflauf mit Like Meat Zubereitungszeit: 20 Min. Kochzeit: 40 Min. Nährwertangabe: 545 kcal pro Portion Zutaten für 4 Personen - 1,2 kg Kartoffeln, festkochend - 3 Schalotten - 3 Knoblauchzehen - 2 EL Olivenöl - 300 ml Kokosmilch, cremig - 200 ml Haferdrink - 3 Zweige Thymian - 4 EL Hefeflocken - Salz, Pfeffer, Muskatnuss - 180 g Filet-Stücke, Hähnchen-Art (Like Meat) - Topping: veganer Parmesan Produkttipp: Dass Fleisch auch pflanzlich geht, beweist die Produktvielfalt von LikeMeat. Die Filet-Stücke (Hähnchen-Art) in unserem veganen Kartoffel-Auflauf schmecken nicht nur wunderbar würzig, sondern überzeugen auch durch ihre faserige Konsistenz. Scharf angebraten sind sie eine absolute Bereicherung für deftige Gerichte. Ein weiterer Pluspunkt ist die kurz gehaltene Zutatenliste. LikeMeat setzt auf gentechnikfreien Soja und natürliche Aromen. Die Produkte findest du bei deinem Rewe-Supermarkt um die Ecke. Der Preis für eine Packung beträgt 2,99EUR. (C) LikeMeat Zubereitung des veganen Kartoffel-Auflaufs - Kartoffeln schälen und mit einem Mandolin zu sehr dünnen Scheiben hobeln. Wahlweise mit einem scharfen Messer schneiden. - Scharlotten und Knoblauch fein hacken und mit 1 EL Olivenöl in einem Topf glasig dünsten. - Kokosmilch, Haferdrink und Thymian dazugeben und leicht aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Hefeflocken würzen. - Die Hähnchenfilets in einer Pfanne mit 1 EL Olivenöl knusprig braten. - Die Hälfte der Kartoffelscheiben fächerförmig in eine Auflaufform geben. Mit der Hälfte der Soße übergießen. - Die Hähnchenfilets gleichmäßig auf die Kartoffeln schichten. Die restliche Soße darüber gießen. - Auflauf zugedeckt bei 180 Grad für ca. 35 Min. backen. Danach für 5 Min. auf oberster Schiene unabgedeckt bei 250 Grad grillen. - Vor dem Servieren 10 Min. auskühlen lassen. Mit frischem Thymian und veganem Parmesan garnieren. Hauptgang veganer Kartoffel-Auflauf Nachspeise: Veganes Spekulatius Küchlein Zubereitungszeit: 10 Min. Kochzeit: 25 Min. Nährwertangabe: 792 kcal pro Portion Zutaten für 4 Personen - 80 g Rohrzucker - 100 g vegane Butter, weich (z.B. Alsan) - 150 ml Haferdrink - 50 ml Espresso - 100 g Dinkelmehl - 100 g gemahlene Mandeln - 1 TL Backpulver (z.B. Biovegan) - 1 TL Zimt - 4 vegane Spekulatius Kekse, gehackt - Frosting: 100 g vegane Butter, 4 EL Puderzucker, 50 ml Haferdrink, zerbröselte Spekulatius Kekse Zubereitung der veganen Küchlein - Rohrzucker, Butter, Haferdrink und Espresso in einer Schüssel verrühren. - In einer anderen Schüssel Mehl, gemahlene Mandeln, Backpulver und Zimt vermengen. - Die flüssige Masse zur trockenen geben und zu einem Teig vermengen. Spekulatius Kekse unterheben. - Backofen auf 180 Grad vorheizen. Teig auf 4 Souffleschälchen verteilen. Für 25 Min. backen. - Zutaten für das Frosting cremig schlagen und einige Minuten kühlen. - Küchlein auskühlen lassen und mit dem Frosting bestreichen. Nach Belieben verzieren. Dessert: Veganes Spekulatius Küchlein Diese Artikel könnten euch interessieren: - VEGANES WEIHNACHTSESSEN: UNSER MENÜVORSCHLAG FÜR HEILIGABEND - VEGANE WEIHNACHTEN: DAS ULTIMATIVE DEUTSCHLAND IS(S)T VEGAN-FESTTAGS-DINNER - VEGANE WEIHNACHTSSÜSSIGKEITEN: PLÄTZCHEN, SCHOKOLADE UND CO. - VEGANE GELDBÖRSEN: LAST-MINUTE-GESCHENKTIPP FÜR WEIHNACHTEN Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken euch!  Dieses Rezept hat die liebe Candy Lexa für uns gekocht. Schaut gerne mal bei ihrem Instagram-Profil vorbei.

Vollkornbrot mit frisch gemahlenem Roggen & Weizen

12. November 2019 Eat this! 

Liebst du gutes Brot genauso wie wir? Dann musst du unbedingt unser saftiges, einfaches Vollkornbrot mit frisch gemahlenem Roggen & ... Der Beitrag Vollkornbrot mit frisch gemahlenem Roggen & Weizen erschien als erstes auf Eat this!.

Mehr Nährstoffe im Essen? Die besten Tricks für die Küche

30. Oktober 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Mehr Nährstoffe im Alltag? Eine gesunde und vollwertige Ernährung spielt für die meisten Veganer und Veganerinnen eine bedeutende Rolle. Immerhin geht es darum, den eigenen Körper mit allen notwendigen Nährstoffen zu versorgen und somit die potenziellen Präventiveffekte der Ernährungsweise auszuschöpfen. Unverzichtbar ist dabei der richtige Umgang mit Lebensmitteln. Dieser nämlich kann über Wohl und Wehe der sogenannten Nährstoffdichte entscheiden. Wir zeigen Tipps rund um die schonende und nährstofffreundliche Zubereitung: (Quelle: Hermes Rivera on Unsplash) Gemüse schonend zubereiten für mehr Nährstoffe Gut zubereitet ist halb gewonnen. In Sachen Nährstoffe gilt das ebenso. Gemüse enthält zahlreiche Nährstoffe, die wichtig für einen gesunden und gut versorgten Körper sind. Hierzu zählen nicht nur Vitamine, sondern auch Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die positive Effekte entfalten können. Das Problem ist jedoch: Bei allzu rabiatem oder auch falschem Garen gehen vor allem die guten Vitamine verloren. Aus der Nährstoffbombe wird dann allenfalls noch eine Wunderkerze, mehr aber nicht. Beim Garen von Gemüse gibt es jedoch einige Möglichkeiten, diese Aufgabe so schonend wie möglich zu erledigen. Allen voran steht hier das Dampfgaren. Das Bundeszentrum für Ernährung macht deutlich, wie vorteilhaft diese Methode sein kann: ,,Die Feuchtigkeit des Dampfes verhindert, dass die Lebensmittel austrocknen. Weil sie jedoch nicht direkt mit dem Wasser in Berührung kommen, werden sie auch nicht gewässert oder ausgelaugt. Daher bleiben wasserlösliche Inhaltsstoffe wie Kohlenhydrate (z. B. Zucker) und Mineralstoffe, sowie und Vitamine (B1, B2, B6, B12, C und Niacin) zum größten Teil im Gargut, statt sich im Sud zu lösen. Quelle: www.bzfe.de Rezept Tipp: Vollwertige vegane Buddha Bowl Vollwertige vegane Buddha Bowl Dampfgartöpfe erleichtern das Kochen Wer sein Gemüse regelmäßig mit Dampf garen möchte, wird früher oder später von umständlichen Siebeinsätzen genervt sein. Gerade wenn mehrere Gemüsesorten parallel gedämpft werden sollen, wird es eng auf dem Herd. Dampfgartöpfe mit entsprechenden Böden oder sogar Ebenen erleichtern das Kochen daher erheblich, wenn viel Gemüse auf dem Tisch stehen soll. Wer hier auf die Qualität achten und sich erst einmal orientieren möchte, für den hat toepfe.de die besten Dampfgartöpfe zusammengestellt. Tipp: Zusätzlich zum Dampfgaren erweist sich auch das Blanchieren als vergleichsweise schonende Garmethode. Vor allem Sorten, die nicht besonders lange Garen müssen, werden maximal vier Minuten in kochendem Salzwasser gebadet und sofort nach dem Herausnehmen eiskalt abgeschreckt. Für kleine Gerichte, Gemüsewürfel in Salaten und auch Aufstriche empfiehlt es sich, Gemüse schnell und unkompliziert zu blanchieren. Nährstoffreiche Rohkost in die Ernährung integrieren Gemüse zuzubereiten, bedeutet nicht zwingend, dass die leckeren Sorten auch erhitzt werden müssen. Was den Nährstoffreichtum betrifft, stellt der Rohverzehr in den meisten Fällen die wohl beste Alternative dar. Ohne die Einwirkung von Hitze bleiben auch die instabileren Vitamine in großer Zahl erhalten. Daher empfehlen Ernährungsexperten, rund fünfzig Prozent der täglichen Ernährung mit Rohkost zu gestalten. Grüne Smoothiebowls  Quelle: Kimzy Nanney on Unsplash Grüne Smoothiebowls sind echte Nährstoffwunder. Die Möglichkeiten sind hier sehr vielfältig. Besonders lecker sind Rohkostsalate mit tollen Dressings, rohe Smoothiebowls mit viel grünem Gemüse und auch Aufstriche, Dips oder einfache Rohkostplatten. So lässt sich ein Teil der kritischen Nährstoffe deutlich einfacher decken. Von dieser Regel gibt es jedoch Ausnahmen: Nicht alle Mikronährstoffe sind in rohem Gemüse am besten verfügbar. Bei Lycopin aus Tomaten oder Betacarotin aus Möhre, Süßkartoffel und Kürbis ist vorheriges Garen absolut empfehlenswert, da sich die Bioverfügbarkeit hierdurch deutlich steigern lässt. Wichtig! Nicht jedes Lebensmittel eignet sich für den Rohverzehr. Das Solanin in Kartoffeln und Lektine in Hülsenfrüchten wirken giftig auf den menschlichen Körper. Hier gilt also weiterhin, diese Lebensmittel gut zu garen. Auch Hülsenfruchtmehle sind von dieser Regel betroffen. Richtig aufbewahren für maximale Nährstoffe Schonende Zubereitung und Rohverzehr sind einerseits kluge Strategien, um das Maximum aus dem Nährstoffangebot der täglichen Nahrung zu holen. Das jedoch gilt nur, wenn Obst und Gemüse gut gelagert wurden. Bei falscher Lagerung nämlich gehen viele wertvolle Mikronährstoffe bereits in den Tagen vor dem Verzehr verloren. Frischen Einkauf zügig verbrauchen. (Quelle: leonie wise on Unsplash) Hier gibt es verschiedene Grundregeln, deren Beachtung sich lohnen kann: - Sorten, die es auch in ihrer Heimat kühl mögen und kennen, sollten im Kühlschrank aufbewahrt werden. Hierzu zählen beispielsweise Kürbis und Kohlsorten. - Obst und Gemüse, das Wärme kennt, fühlt sich in einer Schale an luftiger, aber nicht zu warmer Stelle wohl. Das gilt unter anderem für Mango und Tomate. - Frische Lebensmittel sollten nicht zu lange lagern, da sie dabei nachreifen und Nährstoffe verlieren können. Daher lohnt es sich, nur für drei tage im Voraus einzukaufen. - Einige Vitamine sind lichtempfindlich. Eine dunkle Lagerung empfiehlt sich zum Beispiel bei Vollkornkörnern, Hefeflocken, Möhren und Kartoffeln. Ein weiterer Tipp für nährstoffreicheres Gemüse und Obst ist der regionale und saisonale Kauf. Nahrungsmittel, die nicht weit reisen mussten und erst vor Kurzem geerntet wurden, enthalten mehr Mikronährstoffe als jene, bei denen mehrere Wochen zwischen Ernte und Verzehr liegen. Aus diesem Grund sind Flugmangos beispielsweise vorteilhafter als Schiffware, in puncto Klimabilanz allerdings echte Verlierer. Tiefkühlware vorziehen Wer darüber hinaus auf gelagerte Gemüsesorten zurückgreifen möchte, sollte Tiefkühlware stets Konservenware vorziehen. Insbesondere frisches Bio-Gemüse, das sofort nach seiner Ernte eingefroren wurde, erweist sich in puncto Nährstoffgehalt als Glücksfall. Vor allem während der Wintermonate, wenn das regionale Angebot etwas zusammenschrumpft, kann der Griff zum Tiefkühlregal die Nährstoffversorgung pushen. Auch hier lohnt es sich übrigens, die Ware schonend im Dampfgarer aufzutauen. 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Vegane Körperpflege: Tipps für Haut und Haar

7. Oktober 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Der Griff zu vegane Körperpflege ist für viele Veganer ein logischer Schritt nach der Ernährung. Denn die Entscheidung für vegane Ernährung steht meist nicht allein für sich. Oft folgen ihr weitere Veränderungen der täglichen Gewohnheiten. Das kann beim Thema Vegan im Schlafzimmer anfangen und bei veganer Unterwäsche weitergehen. Auch der Griff ins Kosmetikregal fällt bei Weitem nicht mehr so leicht wie noch zuvor. Tierversuche und tierische Inhaltsstoffe gehören zu den klaren NoGos für alle, die nicht nur auf dem Teller vegan leben wollen. Aber auch künstlichen Stoffen stehen viele Veganer kritisch gegenüber. Wir zeigen Möglichkeiten und geben Tipps für schöne Haut und schönes Haar. Inhaltsverzeichnis: - Haarpflege: Bürsten ohne Borsten? - Chitin - Keratin - Glycerin - Gelatine - Hautpflege: Tierleid im Tiegel - Vitamin A - Bienenwachs - Lanolin - Elastin - Make-Up und Fingernägel: Sorgenfrei aufhübschen - Guanin - Karmin - Schellack - Grünes Blattgemüse für den Glow Schöne Haare und Haut Haarpflege: Bürsten ohne Borsten?  Schönes Haar ist wichtig. Immerhin gilt gerade das, was wir auf dem Kopf tragen, als Zeichen für Gesundheit und Attraktivität, weswegen sich die meisten Menschen mit gepflegtem und schönem Kopfhaar schlicht wohler fühlen. Selbstverständlich lauern im Bereich der Haarpflegeprodukte einige Inhaltsstoffe, die Veganer misstrauisch werden lassen. Hierzu gehören:  Chitin Wird oft auch als ,,Chitosan bezeichnet und wird aus Chitinpanzern von Insekten sowie Meerestieren gewonnen. Zu finden ist Chitin unter Umständen in Haarfestigern.  Keratin Hierfür müssen sowohl das Haar als auch die Hörner, Hufe und Federn von Tieren genutzt werden. In vielen Haarprodukten wird Keratin als festigend, pflegend und stärkend angepriesen.  Glycerin Kann ursprünglich aus Rindertalg stammen, aber durchaus auch pflanzlicher Herkunft sein. Am besten auf das Vegan-Logo achten.  Quelle: Unsplash Gelatine Was uns bereits als kritischer Stoff in Gummibärchen und Kaubonbons begegnet, kann auch in Haarshampoo stecken. Hier sorgt Gelatine, die aus Bindegewebe toter Tiere gewonnen wird, für die gallertartige Konsistenz.  Selbstverständlich gibt es noch weitere Inhaltsstoffe in Haarpflegeprodukten, die potenziell oder auch ganz sicher nicht vegansind. Hier empfiehlt es sich, beim Einkaufen nach entsprechenden Labels Ausschau zu halten, oder auch Apps zu nutzen, die die Frage nach tierischen Stoffen und Tierversuchen beantworten können.  Ausschließlich vegane Inhaltsstoffe sind im Thema Haarpflege selbstverständlich noch kein Garant für gute Ergebnisse und Eigenschaften. Schließlich wollen wir nach dem Duschen nicht nur ein gutes Gewissen, sondern auch eine gepflegte und glänzende Mähne haben. Interessant sind in diesem Zusammenhang sogenannte effektive Mikroorganismen, die die Effekte verschiedener Kräuter und pflanzlicher Inhaltsstoffe optimieren können sollen. Weitere Informationen zu Effektiven Mikroorganismen und Haarpflege finden Interessierte unter multikraft.com.  Extra-Tipp: Wie die Überschrift bereits verrät, sollten Veganer auch im Thema Bürsten vorsichtig sein. Einige Produkte setzen auf Wildschweinborsten oder auch Horn. Solche Pflegehelfer wollen die meisten selbstverständlich nicht in das eigene Bad einziehen lassen. Hautpflege: Tierleid im Tiegel Glatte, straffe, aufgepolsterte, rosige, glänzende, strahlende Haut: Ungefähr so sieht die Wunschvorstellung heute aus, wenn es um das äußere Erscheinungsbild geht. An dieser Stelle sei hierzu nur kurz erwähnt: Unreinheiten von Zeit zu Zeit sind vollkommen normal. Auch kann die Haut gelegentlich schuppig, empfindlich oder gerötet sein. Das ist völlig natürlich und zeigt, dass die Haut sich verändert, sich anpasst oder reagiert. Unter dem Strich sollte uns unsere Haut dennoch glücklich machen. Bei der Auswahl guter veganer Kosmetik ist es daher wichtig, sich nicht von schönen Bildern und vollmundigen Versprechen, sondern besser von Inhaltsstofflisten leiten zu lassen.  Extra-Tipp: Wer zusätzlich im Thema Tierversuche sicher gehen will, findet verschiedene Labels wie den ,,Leaping Bunny von Cruelty Free International, auf deren Website nach passenden Herstellern gesucht werden kann.  Bei Kosmetik für die Hautpflege gibt es ebenfalls einige Inhaltsstoffe, die Alarmglocken schrillen lassen sollten. In diese Kategorie fallen unter anderem:  Vitamin A  Das Vitamin ist häufig in speziellen Cremes für reife Haut zu finden und kann unter Umständen von Fischen, aus Milchprodukten oder auch Eidottern stammen. Es gibt inzwischen allerdings gute Möglichkeiten, Vitamin A aus pflanzlichen Rohstoffen zu gewinnen, ein genauerer Blick lohnt sich also.  Quelle: Unsplash Bienenwachs  Verbirgt sich häufig hinter der Bezeichnung Cera Alba in Lippenpflege und Hautpflege. Da die meisten Veganer jedoch auch bei Bienen keine ,,Ausnahme machen möchten, sollten Produkte mit diesem Inhaltsstoff nicht im Wagen landen.  Lanolin  Das Fett, das in der Haut von Schafen produziert wird, ist für die Kosmetikindustrie recht wertvoll. Da es sich nicht um einen künstlich hergestellten Stoff handelt, ist Lanolin oft auch in Naturkosmetik vertreten, hier also Vorsicht walten lassen.  Elastin  Bei Elastin handelt es sich um ein Faserprotein, das aus Rindersehnen entnommen und in Cremes mit liftendem Effekt verwendet wird. In pflanzlicher Kosmetik finden sich hier meist Alternativen aus Sojabohnen.  Auch im Thema Hautpflege gilt: Produkte sollten nicht nur vegan sein, sondern auch pflegen. Mit Naturkosmetik, die oft reichhaltige Inhaltsstoffe wie hochwertige Öle, Wachse oder auch pflanzliche Substanzen enthält, ist das absolut möglich. Hier empfiehlt es sich genau wie bei Haarpflege, auf Naturkosmetik in Bioqualität zu achten, denn so belasten wir unsere Körper nicht mit zweifelhafter Chemie.  Extra-Tipp: Es gibt bereits viele vegane Logos & Labels, die transparent machen aufzeigen, welche Inhaltsstoffe verwendet werden. Da Vegan jedoch noch keine gesetzliche Grundlage hat und theoretisch jeder ein Siegel aufbringen kann, lohnt sich der Blick auf bekannte Siegel und Logos. Es gibt aber mittlerweile auch bekannte und seriöse Lebens wie die Veganblume, das V-Label und Wenn du diese drei Labels auf den Packungen wieder findest, dann das Peta Approved Vegan-Logo. Eine Auflistung findest du auf www.veggieworld.de Make-Up und Fingernägel: Sorgenfrei aufhübschen Tierische Substanzen und Stoffe sind unglaublich weit verbreitet. Wer sich einmal damit zu beschäftigen beginnt, wird schnell merken: Ein Ende der Recherche ist auch nach Tagen nicht erreicht. Gut, dass es inzwischen Apps und Listen gibt, die bei der Bewertung von Produkten helfen. Auch im Thema dekorative Kosmetik können manche Inhaltsstoffe kritisch sein. So zum Beispiel:  Guanin  Dieser Stoff lässt unter anderem Nagellack, Puder und Lidschatten glänzen und glitzern. Kein Wunder, denn eigentlich gehört das Guanin in Fischschuppen. Deren natürliches Schimmern macht sich mancher Kosmetikhersteller auch heute noch zunutze.  Karmin  Zerdrückte Läuse im Lippenstift? Durchaus möglich, wenn Karmin enthalten ist. Der Stoff kann zudem unter den Bezeichnungen Cl75470 und Cochenille zu finden sein.  Quelle: Unsplash Schellack Und wieder müssen Läuse für die menschliche Schönheit herhalten. Die Lackschildlaus scheidet eine klebrige Substanz namens Schellack aus, die wir zum Beispiel in Nagellack finden. Interessanterweise steckt der Stoff auch in vielen Süßigkeiten, denn er verleiht Glanz und darf konsumiert werden. Wer schön sein will, muss weder selbst leiden, noch andere leiden lassen. Es gibt heute eine riesige Vielfalt an veganen und sogar natürlichen Produkten, die in Sachen Konsistenz, Effekt, Haltbarkeit und Anwenderkomfort nicht von konventioneller Kosmetik zu unterscheiden sind. Ein wenig probieren müssen die meisten auf der Suche nach dem perfekten Produkt, das jedoch dürfte kein rein veganes Problem sein.  Quelle: Unsplash Grünes Blattgemüse für den Glow Auch die Ernährung nimmt eine wertvolle Rolle ein. Du bist was du isst und das trifft auch in Bezug auf schöne Haare und Haut zu. Wer auf der Suche nach Rezepten für schöne Haut und Haare ist, sollte auf jeden Fall viel grünes Blattgemüse zu sich nehmen. In Spinat, Grünkohl, Chlorella und Spirulina stecken unter anderem Chlorophyll, sowie zahlreiche Spurenelemente und Mineralien wie zum Beispiel Zink, Kalzium, Kalium, Magnesium, Mangan und Phosphor. Bitteres Blattgemüse wie Mangold, Kohl und Spinat regen die Ausscheidungsorgane an. Dadurch muss die Haut nicht einspringen, um den Körper zu entgiften. Unreine Haut und Ausschläge können ein Zeichen sein, dass Darm, Nieren, Lunge oder Leber überlastet sind. Für Veganer dient grünes Blattgemüse zudem als guter Eisenlieferant. Auch Haferflocken und Vollkornbrot machen das Hautbild besser. Im Artikel 10 REZEPTE FÜR SCHÖNE HAUT UND HAARE bekommst du viele weitere Tipps.

Eisenhaltige Lebensmittel für Veganer - Womit werde ich eisenstark?

2. Oktober 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Eisenhaltige Lebensmittel für Veganer sind ein ständiger Diskussionsgrund bei der Frage um Nährstoffmangel. Dabei ist Eisen nicht nur ein Thema für Veganer. Doch was sind eisenhaltige Lebensmittel eigentlich und wo ist Eisen zu finden? - Was sind eisenhaltige Lebensmittel? - Warum eisenhaltige Lebensmittel? - Eisenhaltige vegane Lebensmittel - Unsere Top 10 - Haben Veganer Eisenmangel? - Eisenhaltige Lebensmittel - unser Fazit Was sind eisenhaltige Lebensmittel? Eisenhaltige Lebensmittel sind solche, die vermehrt Eisen in ihren Nährstoffen aufweisen. Dabei findet sich nicht nur Eisen in tierischen Produkten wie Fleisch und Wurstwaren, sondern auch in pflanzlichen Nahrungsmitteln. Anders als allgemein behauptet, kann das Eisen aus tierischen Lebensmitteln nicht besser oder schlechter aufgenommen werden als pflanzliches. Es kommt vielmehr auf die Kombination der Lebensmittel an. Warum eisenhaltige Lebensmittel? Niko Rittenau beschreibt die Wichtigkeit des Eisens in seinem Buch Vegan Klischee ade! sehr treffend: Eisen ist ein essenzieller Nährstoff für den menschlichen Organismus, der für den Sauerstofftransport im Blut, die Immunfunktion und die Gehirnfunktion von entscheidender Bedeutung ist.Vegan Klischee ade, Niko Rittenau, Mainz 2018 Deshalb ist es sehr wichtig, dass wir unserem Körper ausreichend Eisen zuführen. Tun wir dies nicht, so kann es sein, dass wir uns ungewollt in einen Eisenmangel manövieren. Mit eisenhaltigen Lebensmitteln kann man der daraus entstehenden Schlappheit, Antriebslosigkeit und dem geschwächten Immunsystem entgegenwirken. Denn mit einem Eisenmangel ist nicht zu spaßen. In unserem Artikel Vegan - aber bitte mit Eisen kannst du alles zum Thema Symptome eines Eisenmangels nachlesen. (C) Unsplash: Eisenreiches Frühstück Bei vielen von uns besteht nicht das Problem, dass sie sich eisenarm ernähren. Vielmehr können sie das zugeführte Eisen schlecht aufnehmen oder hemmen es sogar. Die wichtigen Stichworte hier sind Phytinsäure und Vitamin C. Richtig eingesetzt oder umgangen, können sie die Eisenaufnahme erleichtern oder erschweren. Gerade morgens, an deinem Frühstückstisch, hast du die Chance, eisenreich in den Tag zu starten. Schau doch mal in unsere Frühstückstipps, da findest du wichtige Hinweise zu Hemmstoffen und Resorptionsförderung und wie du dieses Wissen gekonnt in deine Morgenroutine einbauen kannst. Eisenhaltige vegane Lebensmittel - Unsere Top 10 Mit eisenhaltigen Lebensmitteln hältst du dich nicht nur fit und tust deinem Körper etwas Gutes. Kreativ miteinander kombiniert, zauberst du auch ein schmackhaftes Essen auf den Tisch oder gibst deinem Gericht eine eiserne Note. Wir stellen dir unsere Top 10 der eisenhaltigen Lebensmittel und deren jeweiligen Eisenwert (auf 100 g) vor: Eisenhaltige Lebensmittel - Hülsenfrüchte Hülsenfrüchte & Tofu: Egal ob Linsen (8 mg), Kichererbsen (6 mg) oder Tofu (5 mg), diese Lebensmittel sind der Renner und zu allem kombinierbar. Getreide: Gerade Vollkornprodukte enthalten viel Eisen. Haferflocken (5 mg) sind perfekte Eisenlieferanten. Gemixt mit Weizenkleie (16 mg) im Müsli, ist dies das ideale, eisenhaltige Frühstück. Aber aufgepasst: Sie enthalten Phytosäure, was gleichzeitig die Aufnahme hemmt. Pseudogetreide: Amaranth (9 mg), Quinoa (8 mg) und Co. sind kaum wegzudenken aus unserer modernen Küche. Gut so, sagt auch deren Eisenwert! Trockenfrüchte: Auch wenn sie selten auf deinem Teller landen, mit getrockneten Aprikosen (4,4 mg) und Pfirsichen (6,5 mg) pimpst du das Müsli und deinen Eisenhaushalt auf. Gemüse: Es gibt viele Sorten, die Eisen enthalten. Spinat beispielsweise gilt als Eisen-Superfood. Anders als vermutet, enthält es jedoch weniger Eisen als Kohl (0,5-2 mg) oder Rote Beete (1 mg). Unschlagbar sind Topinambur (3,7 mg) und Schwarzwurzel (3,3 mg). Eisenhaltige Lebensmittel - Gemüse und Kräuter Salate & Kräuter: Nicht nur bei Wärme ist das knackige Grün etwas Feines. Auch den Eisenhaushalt frischt er auf. Mit Feldsalat (2 mg) als Beilage und Petersilie (3,6 mg), Dill (5,5 mg) oder Basilikum (7 mg) wird jedes Essen zum Superfood. Nüsse: Sie sind ein super Snack für zwischendurch und sorgen für Energie: Mandeln (4 mg), Haselnüsse (4 mg) und Cashews (3 mg). Saaten: Das Tüpfelchen auf dem E und machen jedes Gericht zu einem Hingucker: Kürbiskerne (12,5 mg), Sesam (10 mg) und Sonnenblumenkerne (6 mg). Gewürze: Man glaubt es kaum, aber Kardamom (100 mg), Petersilie (97,8 mg) und Minze (87,5 mg) sind die Eisenlieferanten schlechthin! Leider essen wir selten 100 g auf einmal. Nahrungsergänzungen: Wenn du deine Ernährung etwas ergänzen möchtest, dann sind Hanfprotein (21 mg), Chorella (180 mg) und Spirulina (60 mg) deine wertvollen Eisenquellen. Haben Veganer Eisenmangel? Die größte Diskussion um Eisen ist sein Mangel. Vielen Veganern wird nachgesagt, dass sie aufgrund ihrer Ernährung zu Eisenmangel tendieren. Wie wir schon herausgestellt haben, liegt es nicht an der Ernährungsweise, sondern vielmehr an der Menge eisenhaltiger Lebensmittel und deren Resorption. Kaffee, Tee, Kakao und Milch gelten ebenso wie Chili und Wein als Eisenhemmer und sollten erst 2 Stunden nach der Mahlzeit konsumiert werden, um die Aufnahme des Eisens aus der Nahrung nicht zu gefährden. Aus pflanzlichen Lebensmitteln lässt sich zudem ebenso gut oder schlecht Eisen aufnehmen wie aus tierischen Produkten. Per se hat es also jeder selbst in der Hand, ob er Eisenmangel bekommt oder nicht. Wenn du mehr zum Thema Veganismus und Eisen erfahren möchtest, dann schau doch gerne in unseren Artikel: Vegan, aber bitte mit Eisen! Ein super Nachschlagewerk rund um die wichtigsten Nährstoffe bietet Niko Rittenaus Buch: Vegan Klischee Ade. Unsere Buchrezension gibt dir schon mal einen guten Überblick über das Buch. Eisenhaltige Lebensmittel - unser Fazit Wenn man an eisenhaltige Lebensmittel denkt, dann fallen einem meist die Klassiker wie Rote Beete und Spinat ein. Wir haben aber festgestellt: Es geht deutlich bunter und schmackhafter auf dem Teller. Es steckt in viel mehr Produkten Eisen drin als gedacht und mit schnellen Handgriffen lässt sich jedes Gericht mit Eisen anreichern. Also, ran an den Kochlöffel und zaubere dir dein eigenes, eisenstarkes Lieblingsgericht! Das könnte dich auch interessieren - Eisen zum Frühstück - Vegan - Aber bitte mit Eisen! - 6 Tipps gegen Eisenmangel - Supplemente im Herbst und Winter - Welche sind wirklich sinnvoll? - Was du bei einer veganen Ernährung beachten solltest - 10 Tipps einer Ernährungsberaterin Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken euch! 

Eisen zum Frühstück

17. September 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Nährstoff-Tipps für den Start in den Tag Das Frühstück, so die allgemeingültige Auffassung, ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Auch wenn Wissenschaftler das inzwischen nicht mehr vorbehaltlos unterschreiben können und den restlichen Mahlzeiten ebenfalls besondere Bedeutung beimessen, spricht nichts gegen einen möglichst gesunden und nährstoffreichen Tagesbeginn. Insbesondere Eisen ist ein Nährstoff, der beim Frühstück optimiert werden kann. Eisen wird deutlich unterschätzt, denn auch wenn das wertvolle Spurenelement nur einen geringen Teil unseres Körpergewichtes ausmacht, hat es einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit. Die Eisenaufnahme ist für die Stoffwechselvorgänge im Körper nämlich essenziell. Auch als Veganer sollten eisenreiche Lebensmittel so oft es geht in verschiedene Mahlzeiten eingebaut werden. In unserem Beitrag 6 Tricks gegen Eisenmangel bekommst du noch mehr Tipps. Overnight Oats: Eingeweichtes Eisen-Wunder Quelle: Unsplash Frühstücksgerichte mit viel Eisen  Wer sich mit Phytinsäure, Polyphenolen und Vitamin C auskennt, befindet sich eisentechnisch auf einem guten Weg. Wer die Details noch nicht kennt, erfährt im Laufe dieses Artikels mehr darüber.  Natürlich gibt es noch weitere Hemmstoffe wie beispielsweise die Oxalsäure, diese jedoch kommen meist bei anderen Mahlzeiten des Tages zum Tragen. Das ganze theoretische Wissen aber reicht noch nicht aus, um auch wirklich ein leckeres, eisenreiches Frühstück zu zaubern.  Essen muss einfach schmecken Wie die meisten pflanzlich lebenden Menschen aber wissen, muss unser Essen besonders gut schmecken, um auch den ein oder anderen Omni zu überzeugen. Das hat im Übrigen auch REWE erkannt und beschäftigt sich mit dem eigenen veganen Sortiment und mit dem Kochen ohne tierische Inhaltsstoffe. Auf der Website findet sich eine große Rubrik mit rein veganen Rezepten zum Stöbern und Ausdrucken nicht nur für Veganer, sondern auch für Allesesser, die ein veganes Rezept ausprobieren möchten. Nüsse eisenreich Quelle: Unsplash Einfache vegane Frühstücksideen Zum Glück sind guter Geschmack und optimierte Eisenversorgung auch beim Frühstück keine gegenseitigen Ausschlusskriterien. Diese beiden Gerichte lassen sich ganz einfach zubereiten: Overnight Oats  Overnight Oats, über Nacht eingeweichte Haferflocken, sind einfach lecker und ein perfekter Frühstücksbegleiter, denn mit ihnen lassen sich nahezu täglich neue Ideen umsetzen. So passt der flockige Brei zu  - frischen Früchten,  - warmen Beeren,  - Nüssen,  - Sonnenblumenkernen,  - Hanfsamen,  - Vanille,  - Kurkuma  - und auch Trockenfrüchten.  Es wäre also theoretisch möglich, einen ganzen Monat lang nur vegane Overnight Oats zu essen und dabei nicht ein einziges Mal das gleiche Rezept zu nutzen.  Wichtig: Bei Overnight Oats sollten im Hinblick auf die Phytinsäure nicht nur die Haferflocken eingeweicht werden. Auch Nüsse und Kerne gehen am besten schon abends mit in das Pflanzenmilch-Bad. Besonders gut eignen sich Hafermilch und Reismilch. Am besten bei der Produktwahl darauf achten, dass es ein Drink ohne Zuckerzusatz ist. Brötchen selbst backen Quelle: Unsplash Vegane Brötchen  Wer etwas mehr Zeit hat, um sein Frühstück vorzubereiten, wird sicherlich auch mit selbstgemachten Brötchen glücklich. Sowohl weichere Burgerbuns als auch knusprigere Varianten lassen sich im heimischen Ofen zaubern. Vom konventionellen Bäcker müssen die runden oder länglichen Teile indes nicht kommen, denn hier stecken nicht selten viele Zusatzstoffe wie chemische Backtriebmittel oder auch Farbstoffe im Teig. In unsrem Zuhause, wo viele Veganer möglichst wenig künstliche Chemikalien verwenden wollen, können wir auf sie getrost verzichten. Außerdem ist nicht jedes Brot vegan. In unserem Beitrag über Veganes Brot beschreiben wir, worauf beim Brotkauf geachtet werden sollte. Eisenreiche Brötchen Damit die eigenen Brötchen auch wirklich Eisen liefern, sollten sie mit Vollkornmehl gebacken werden. Es lohnt sich außerdem, den Teig zum Abbau der Phytinsäure schon am Vorabend anzusetzen und über Nacht im Kühlschrank gehen zu lassen. Die Schüssel sollte je nach Teigmenge etwas größer sein, denn dank Hefe herrscht unter Umständen Ausbruchsgefahr.  Eisenreiches Frühstück: Wie ist das mit den Hemmstoffen?  Stehen wir am Morgen auf und ist unser Magen noch leer, befinden sich vergleichsweise wenige Hemmstoffe und somit auch wenig Konkurrenz für das Eisen im oberen Bereich unseres Verdauungssystems. Das ist gut, denn so kann der Körper das beim Frühstück aufgenommene Eisen gut verwerten. Gerade beim Nicht-Häm-Eisen, das uns die vegane Ernährung liefert, ist das nämlich wichtig, denn hier kann die Bioverfügbarkeit besonders niedrig ausfallen.  Hemmstoffe erkennen Umso entscheidender ist es, die wichtigsten Hemmstoffe zu kennen, die rund um das Frühstück eine Rolle spielen und die Eisenaufnahme unter Umständen auf ein Minimum reduzieren können. Das ist übrigens auch der Grund dafür, dass Vegetarier und sogar Fleischesser unter einer suboptimalen Eisenversorgung leiden können und gerade Frauen aufgrund der Menstruation unabhängig von ihrer Ernährungsweise vergleichsweise häufig betroffen sind.  Daher nun ein kurzer Überblick zu den beiden wichtigsten Eisen-Gegnern beim Frühstück: - Phytinsäure Buntes Frühstück mit Nüssen Quelle: Unsplash Phytinsäure kann uns beim Frühstück ganz schön in die Quere kommen, wenn es um die Aufnahme verschiedener Nährstoffe geht. Sie stellt sich nämlich nicht nur Eisen, sondern durchaus auch Calcium und Zink in den Weg und steckt in der beliebten Frühstückszutat Vollkorngetreide. Es lohnt sich daher, die Phytinsäure im Getreide vor dem Frühstück so gut wie möglich abzubauen. Hierfür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten wie  - Einweichen - Keimen - Rösten - Fermentieren. All diese Vorgänge reduzieren den Phytinsäuregehalt im fertigen Gericht deutlich, sodass der hemmende Effekt auf die Eisenaufnahme ebenfalls verringert wird.  - Polyphenole Polyphenole binden sich an Eisen, sodass dieses im Darm nicht mehr aufgenommen werden kann. Da das dreiwertige Pflanzeneisen besonders gerne Verbindungen eingeht, sind Hemmstoffe wie Polyphenole für Veganer besondere Gegner, die nach Möglichkeit ausgeschaltet werden sollten. Bei diesem Hemmstoff ist das recht einfach.  Die wichtigste Regel: Kaffee und Tee sollten nicht direkt zum Frühstück getrunken werden, sondern besser in einem Abstand von zwei Stunden zur Mahlzeit.  Auch Kakao enthält nennenswerte Mengen an Polyphenolen, weswegen er am Frühstückstisch ein weniger gern gesehener Gast ist. Wer nicht auf Süßes verzichten will, greift besser zu Trockenfrüchten.  Zusatz-Tipp: Es ist gut, die beiden genannten Hemmstoffe so gut es geht zu meiden, wenn es um ein eisenreiches Frühstück geht. Das jedoch erhöht die grundsätzliche Bioverfügbarkeit des pflanzlichen Eisens nicht zwingend, weswegen wir hier einen extra Helfer an den Tisch holen sollten: Vitamin C!  Ascorbinsäure erhöht die Eisenaufnahme signifikant und poliert das Frühstück folglich richtig auf. Aus einer natürlichen Quelle wie frisch gepresstem Orangensaft, einer geschnittenen Paprika oder auch Kiwi und Sanddornsaft passt das Vitamin perfekt zur ersten Mahlzeit des Tages.  Supplemente am Morgen? Nicht übertreiben  Grundsätzlich gilt bei Eisen: Es sollte nicht einfach so supplementiert werden. Größere Mengen können toxisch wirken, denn der Körper ist nicht dazu in der Lage, einen Überschuss einfach so auszuscheiden. Wer also keine Eisen-Überdosis riskieren will, lässt am besten die Finger von Nahrungsergänzung, solange der Arzt nicht nach einer Blutentnahme zum Supplementieren rät. Die Verbraucherzentrale informiert noch etwas detaillierter über Ergänzungsmittel und Mangelsymptome.  B12 ist unverzichtbar Abgesehen davon gibt es am Frühstückstisch aber nicht selten andere Supplemente, deren Sinn (oder Unsinn) ebenfalls umstritten ist. Während B12 für Veganer natürlich kein Thema ist, denn darauf sollte absolut nicht verzichtet werden. Bei anderen Nährstoffe gibt es viele verschiedene Strategien, den persönlichen Bedarf zu decken. Wer Supplemente mit Zink und Calcium nimmt, sollte wissen, dass sie der Eisenaufnahme entgegenstehen können. Je höher die Dosis, desto stärker der Hemm-Effekt.  Auch hier gilt: Bei Nahrungsergänzungsmitteln ist Vorsicht ratsam. Einige Stoffe können aufgrund einer recht geringen therapeutischen Breite leicht überdosiert werden und das kann zu unangenehmen Konsequenzen führen.  Buchtipp Niko Rittenau Vegan Klischee ade! Vegan-Klischee ade von Niko Rittenau Wenn du genug von den typischen Vegan-Klischees hast, empfehlen wir dir das Buch Vegan Klischee ade! von Niko Rittenau. Dort wird ebenfalls auf die wichtige Nährstoffversorgung in der veganen Ernährung auf den Grund gegangen und mit wissenschaftlichem Know-How belegt. Unsere Buchrezension zeigt dir, was dich noch so im Buch erwartet.

Frische vegane One Pot Pasta mit Tomaten und Oliven

28. Juni 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Frische vegane One Pot Pasta mit Tomaten und Oliven Anzeige - One Pot Pastas gehören ganz klar zu den Gerichten, denen mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Ist das Prinzip erst einmal verstanden, kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Eigentlich. Auf die Flüssigkeitsmenge kommt es insbesondere an. Anders als beim Nudelkochen, wird hier deutlich weniger Wasser verwendet. Pasta und Sauce werden gleichzeitig in einem Sud gekocht. Auf diese Weise entsteht ein unwiderstehlich cremiges und aromatisches Pastagericht. Durch die Benutzung eines einzigen Topfes spart man vor allem Zeit, Geschirr und Nerven. Und das Schöne ist: Man kann so ziemlich alles an Gemüse mit in den Topf werfen. Das perfekte Rezept für Übriggebliebenes im Kühlschrank. Wir mögen es gerne simpel und frisch. Dieses Gericht kommt daher mit sehr wenigen Zutaten aus. Tomaten, Oliven, Basilikum und Zitrone - die perfekte Kombination für den Sommer! Zubereitungszeit: 7 Min. Kochzeit: 12 Min. Nährwertangabe: 748 kcal pro Portion Zutaten für 2 Personen - 250 g Vollkornnudeln (z.B. Spaghetti) -  1 Knoblauchzehe, gehackt -  1 Zwiebel, geschnitten -  200 g Cocktailtomaten, halbiert -  100 g Kalamata-Oliven -  3 EL Tomatenmark -  1 Handvoll frischer Basilikum -  1 Zitrone, die Zeste - 2 EL Olivenöl -  1 TL Meersalz -  1 Prise Pfeffer - 650 ml Wasser, kalt - Semmelbrösel zum Bestreuen Zubereitung - Alle trockenen Zutaten in einen mittelgroßen Topf oder eine tiefe Pfanne geben. - Wasser hineingießen und zum Kochen bringen. Die Nudeln nach einigen Minuten vorsichtig ins Wasser drücken. - Wenn das Wasser kocht, Hitze reduzieren und alles für etwa 12 Min. köcheln lassen. - Gelegentlich umrühren und testen, ob die Nudeln al dente sind. - Nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und von der Hitze nehmen. - Auf einem Teller servieren und mit Semmelbrösel und frischem Basilikum garnieren. Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken euch!  Dieses Rezept hat die liebe Candy Lexa für uns gekocht. Schaut gerne mal bei ihrem Instagram-Profil vorbei.

Vegane Brownies mit Espresso Frosting / AURORA Helles Vollkornmehl

12. Mai 2019 A Very Vegan Life 

(Werbung) Wer kann bei Brownies schon widerstehen? Vor allem, wenn diese schokoladig-nussig, besonders saftig und mit einem Frosting mit kräftigem... [[ This is a content summary only. Visit my website for full links, other content, and more! ]]

Soja - Die umstrittene Bohne

7. Mai 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Soja - Die umstrittene Bohne Die Sojabohne - in asiatischen Ländern seit Jahrhunderten ein elementarer Bestandteil vieler traditioneller Rezepte - erobert beständig die Teller europäischer Genießer. Mit dem Aufschwung der veganen Bewegung seit 2010 erfreuen sich Produzenten von Tempeh, Tofu und Co. steigender Verkaufszahlen und größerer Umsätze mit ihren Produkten. Da Sojaprodukte oft unter Beschuss geraten und allerlei Anschuldigungen angehängt bekommen, möchten wir im Folgenden die üblichen Vorurteile und häufigsten Gerüchte rund um die Sojabohne aufgreifen und klären. 1.) Der Verzehr von Sojaprodukten fördert die Abholzung der Regenwälder Nein - der Verzehr von tierischen Produkten fördert die Abholzung der Regenwälder, da die dort angebauten Sojabohnen der Tiermast und der Industrie zufließen. 98 % der tierischen Produkte, die wir käuflich erwerben können, kommen aus der Massentierhaltung - und diese Tiere werden mit Sojaschrot gefüttert. Sojabohnen für den menschlichen Verzehr werden - soweit sie bio-zertifiziert sind und gentechnik-frei deklariert werden dürfen - v.a. in Süddeutschland, Österreich und Italien angebaut. Ein geringer Teil kommt aus weiteren umliegenden Nachbarländern. 2.) Der Verzehr von Sojaprodukten fördert das Krebsrisiko - insbesondere das Brutkrebsrisiko bei Frauen Nein - die Phytoöstrogene der Sojabohne gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und sind eine hormonähnliche Substanz, die unseren körpereigenen Östrogenen in ihrer Struktur ähneln. Sie können an Östrogenrezeptoren in unserem Körper andocken und diese besetzen. Ihre Wirkung ist dort aber mehrere 100 mal schwächer als die von Östrogen. Das bedeutet, dass Phytoöstrogene östrogen-sensitives Gewebe sogar vor der Stimulierung durch Östrogen schützen, da dieses an besetzen Rezeptoren keine Wirkung entfalten kann. Im gebärfähigen Alter regulieren Phytoöstrogene also den zellulären Reiz von körpereigenem Östrogen. Im Alter, wenn die Östrogenproduktion nachlässt, können sie die hormonelle Wirkung im Bezug auf Osteoporose und menopausale Beschwerden z.T. ersetzen. Phytoöstrogene, die in unnatürlich hoher Konzentration und isoliert aus ihrem natürlichen Verbund im Lebensmittel, in Petrischalen zu Zellwachstum führten oder das Krebswachstum bei Labormäusen mit unterdrücktem Immunsystem auslösen konnten, sind kein Referenzwert für ein natürliches Lebensmittel. Langzeitstudien in Bevölkerungsgruppen und Kulturkreisen, die seit Jahrhunderten in normalen Mengen Sojaprodukte verzehren, zeigen dagegen die positiven Wirkungen der Sojabohne im Bezug auf Brustkrebs (auch beim Mann) und anderen östrogen-sensitiven Erkrankungen. 3.) Die Sojabohne ist voller Antinutritiva und Behindert die Nährstoffaufnahme im Darm Jein. Ja, die Sojabohne enthält, wie auch Vollkorngetreide und Nüsse, antinutritive Stoffe in ihrer Schale, die bei unsachgemäßer Zubereitung unsere Verdauung stören können. Während diese Elemente einerseits Mineralstoffe binden und deren Aufnahme aus dem Darm ins Blut blockieren, wirken sie andererseits antimikrobiell, cholesterinsenkend und entzündungshemmend, blutdruckregulierend und antioxidativ (sekundäre Pflanzenstoffe). Nein, denn bereitet man die Sojabohne fachkundig zu, wird der größte Teil dieser Stoffe durch Einweichen, Keimen, Erhitzen und Fermentieren abgebaut. Sojabohnensprossen und Tempeh, sowie Miso sind gekeimte, bzw. fermentierte Sojaprodukte, die im menschlichen Darm sehr gut aufgespalten und verwertet werden können. Selbst Sojamilch wird aus gekochten Sojabohnen hergestellt, die für Sojayoghurt, Seidentofu und Tofu im Anschluss gesäuert wird, so dass sie gerinnt und das Eiweiß ausfällt. 4.) Männer sollten Sojaprodukte meiden, da sie durch die enthalten Phytoöstrogene zu viel Östrogen ähnliche Stimulatien aufnehmen Männer profitieren, ebenso wie Frauen davon, dass Östrogen sensitive Rezeptoren von 100fach schwächer wirksamen Soja-Phytoöstrogenen besetzt werden und so das körpereigene Östrogen nicht andocken kann. Denn auch der männliche Hormonhaushalt produziert Östrogen - genauso wie der weibliche Testosteron. Jeweils in wesentlich geringerer Menge. Folglich wirkt der Verzehr von Sojaprodukten auch im männlichen Organismus präventiv gegenüber hormon-sensitiven Erkrankungen wie Brustkrebs. Und ja! Auch Männer können Brustkrebs bekommen. Für die Verweiblichung männlicher Körpermerkmale sind heutzutage ganz andere Auslöser verantwortlich. Darunter die extremen Mengen an Wachstumshormonen in Milchprodukten und Fleisch, der erhöhte Gehalt an Östrogen im Leitungswasser (durch die Einname und die Ausscheidung der Hormone der Antibabypille zur Verhütung) und häufig eine grundsätzlich verkehrte Ernährung, die bei weitem zu viel (tierisches) Eiweiß und Fertigprodukte enthält und der es an naturbelassenen Grundprodukten wie Gemüse, Hülsenfrüchte und Getreide mangelt. Die wenigen belegte Fälle, in denen Menschen durch den Konsum von Sojaprodukten erkrankt sind (seien es Männer, die eine Verweiblichung ihres Körpers festgestellt haben und diese mit dem Verzehr von Soja in Verbindung brachten, sowie solche, deren Schilddrüse angeblich auf den Verzehr von Sojaprodukten reagiert habe) weichen von der gesellschaftlich üblichen Verzehrsmenge an Soja im äußersten Extrem ab. Mehrere Liter Sojamilch am Tag und mehrere hundert Gramm Tofu, Sojaquark und Tempeh sind für niemanden ,,normal und schon gar nicht gesund. Ähnlich negative Auswirkungen würden sich im Übrigen ergeben, würde jemand derartig viele Nüsse und Nussmilchprodukte verzehren oder sich an anderen Lebensmitteln einseitig überfressen. Hier fällt nicht mehr das Lebensmittel mit seinen spezifischen, individuellen Charakteristika ins Gewicht, sondern die Tatsache an sich, dass eine einseitige Nahrungsmittelauswahl und ein übertriebener Konsum von wenigen Lebensmitteln mit einhergehender Restriktion anderer Lebensmittel immer zu einem Ungleichgewicht führen muss. Fazit: Die Sojabohne ist für die menschliche Ernährung eine wertvolle Ergänzung. Sojaprodukte, bevorzugt fermentierte wie Tempeh oder Miso, sowie hochwertig hergestellter Tofu und gelegentlich Sojajoghurt oder Sojadrink liefern uns alle essentiellen Aminosäuren in einem relativ ausgewogenen Verhältnis. Die biologische Wertigkeit konkurriert mit der von Rinder- Muskelfleisch. Verglichen damit enthält ein Sojaprodukt allerdings weniger Fett (und kaum gesättigte Fettsäuren - das tierische Produkt weitgehend nur gesättigte Fettsäuren), kein Cholesterin und wesentlich mehr Ballaststoffe. Ballaststoffe fördern unsere Darmgesundheit, regen die Darmtätigkeit an und beugen Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Außerdem enthalten Sojaprodukte viel Kalium, reichlich Vitamin B1 und B2 und außerdem Eisen, Zink und Magnesium. Mein Räuchertofubrot - herzhaftes Frühstück, sättigender Snack oder schnelles Abendessen Ein Räuchertofubrot mit knackigen Gurkenscheiben, aromatischer Tomate, etwas Kräutern und frisch gemahlenem Pfeffer ist Wohlfühlessen auf ganzer Linie. Es sättigt, liegt nicht schwer im Magen, liefert dir wichtige Proteine und wertvolle Kohlehydrate und ist außerdem eine gesunde und ausgewogene Zwischenmahlzeit, wenns mal schnell gehen darf. Foto: Michael Groll Zubereitung: einfach und schnell (max. 10 min.) Pro Person: 1-2 Scheiben saftiges Vollkornbrot 2 TL Tahin oder einen anderen Aufstrich nach Wahl 50-100 g Räuchertofu, in Scheiben geschnitten Gurken- und Tomatenscheiben Ein paar Stängel Rucola oder frischer Basilikum Brot bestreichen, Gemüse und Tofu drauf, salzen, pfeffern, mit Tahin oder Kürbiskernen beträufeln. Für einen guten Start in den Tag eignet sich auch dieses Power-Frühstück-Rezept mit Scrambled Tofu! Ein echter Genuss! Foto: Michael Groll

Die Top 10 Lebensmittel zur Stärkung deines Immunsystems

16. April 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Die Top 10 Lebensmittel zur Stärkung deines ImmunsystemsAnzeige - Wir stellen dir hier unsere 10 Top Lebensmittel zur Stärkung deines Immunsystems vor und haben auch gleich unsere liebsten Rezepte für diese mitgebracht. 1. Kurkuma und Ingwer Kurkuma und Ingwer strotzen nur so vor antioxidativen und zellschützenden Eigenschaften. Besonders für die Zellen des Immunsystems und die Blutzellen ist das im Winter von Bedeutung, wenn wir überall nervigen Grippe-Bakterien und dem ein oder anderem Virus begegnen.  Beide Wurzeln haben darüber hinaus wärmende Eigenschaften und heizen uns so richtig gut ein. Auch Ingwertee unterstützt das Immunsystem Unser Blitzrezept für den tägliche Immunshot Den Immunshot, vor allem für die kalte Jahreszeit, kannst du heiß oder kalt genießen. Er lässt sich für 2-3 Tage im Voraus zubereiten und hält gut verschlossen im Kühlschrank auch entsprechend lange frisch. Zutaten für 4 Portionen - 1 Zitrone, geschält - 1 Orange, geschält - 2-3 cm Ingwerwurzel, gründlich gewaschen - 2-3 cm Kurkumawurzel, gründlich gewaschen - 1-2 Datteln, entsteint - 1 Msp. Cayennepfeffer Zubereitung - Alle Zutaten in einen Hochleistungsmixer geben und sehr gründlich vermixen. - Kalt als Shot genießen (max. 80-100 ml) oder die entsprechende Menge mit warmem Wasser aufgießen und genießen. 2. Kreuzblütler Die Familie der Kreuzblütler ist DAS Gemüse der Wintermonate. Kohl hält der kalten Witterung recht lange stand, manch einer braucht sogar einmal Frost, um bekömmlicher zu werden und geschmacklich zu überzeugen (Grünkohl und Rosenkohl, sowie Wirsing und Schwarzkohl). Kohlköpfe gehören zu den Lagergemüsen und können wunderbar eingemacht werden (siehe 5. Fermentierte Lebensmittel). Der hohe Vitamin C Gehalt, die vielen antioxidativen Bestandteile und die Mikonährstoffdichte machen Kohl zu einem großartigen Lebensmittel. Kohl muss nicht muffig und abstoßend schmecken oder schwer im Magen liegen. Bekömmlichkeit und Geschmack liegen ganz in der Hand des Kochs: Kräftig gewürzt mit in Öl gerösteter Senfsaat, Kreuzkümmel und Bockshornklee, sachte gekocht mit Lorbeeren, Wacholderbeeren und Nelken und abgeschmeckt mit einer ordentlichen Prise Asafoitida (Teufelsdreck - ein Gewürz aus der indisch-ayurvedischen Küche) ist für gute Bekömmlichkeit und spannenden Geschmack gesorgt. Wie wäre es mit Chili-Zimt-Rosenkohl aus dem Ofen oder Blumenkohl orientalisch ? Rezept für Chili-Zimt-Rosenkohl aus dem Ofen mit Kokos-Kartoffelstampf und Koriander Zutaten für 4 Personen - leicht - 40-50 min - 600 g Rosenkohl - Kokosöl zum Backen - je 1/­­2 TL Chiliflocken, Muskat und Zimt - 1 kg Kartoffeln, mehligkochend - 400 g Kokosmilch - 1 TL Salz - 1 Prise Galgant (wenn erhältlich) - frisches Zitronengras - frischer Koriander - Kokoschips, geröstet Zubereitung - Die Kartoffeln schälen und etwas zerkleinern. - Das Zitronengras mit Hilfe eines Nudelholzes aufbrechen. - Beides in einen passenden Topf geben, das Zitronengras zu zuunterst  und mit 200 ml Wasser angießen. Zum Kochen bringen. - Dann die Kokosmilch, das Galgant und das Salz hinzugeben, nochmal aufkochen und auf kleiner Flamme 30 min. garen. - Den Rosenkohl putzen und den Strunk kreuzweise einschneiden. - 2-3 EL Kokosöl leicht erwärmen, damit es flüssig wird. Das Backblech damit einfetten. - Achtung! Wenn der Rosenkohl aus dem Kühlschrank kommt, ist er so kalt, dass das Kokosöl sofort wieder fest wird. Besser der Kohl hat Zimmertemperatur. - Den Kohl mit den Chiliflocken, Muskat und Zimt bestäuben, rundherum wenden. Dann das Kokosöl gleichmäßig darüber verteilen und alles miteinander vermengen. - Auf das Backblech geben und ca. 20 min. bei 170°C Umluft backen. Ggf. am Ende 3- 5 min. grillen, damit die äußersten Blätter noch Farbe bekommen. - Für den Kartoffelstampf das Zitronengras aus dem Topf fischen und die Kartoffeln anschließen im Kokossud zerstampfen. Abschmecken. - Den Koriander von den Stängeln zupfen und die Kokoschips ohne Fett in einer Pfanne anrösten. - Den Kartoffelstampf mit dem gar gebackenen Rosenkohl anrichten, Koriander und Kokoschips darüber geben und heiß genießen. Rezept für orientalischen Blumenkohl Zutaten - 1 Kopf Blumenkohl - ja 1 TL Kurkuma & Ingwer gemahlen - 1 Msp. Piment - 1 Msp. Zimt - 1 Msp. Chiliflocken - 60 g Rapsöl Zubereitung - Den Blumenkohl waschen und in Röschen zerteilen. Die Gewürze mit dem Rapsöl glatt rühren. - Die Blumenkohlröschen gründlich mit der Gewürzpaste bepinseln und auf einem mit Backpapier belegten Backblech ausbreiten. - Bei 180°C 20 min. backen. 3. Rote Bete und andere Winterwurzeln Winterwurzeln wie Rote Bete, Karotten, Petersilienwurzel und Pastinaken zählen zu den Lagergemüsen und haben die Fähigkeit wichtige Nährstoffe zu speichern. Im Winter vermehrt auf Wurzelgemüse zurück zu greifen, hat den Vorteil, dass wir diese gespeicherten Inhaltsstoffe in gut verwertbarer Form zugeführt bekommen. Ganzheitlich betrachtet wirken Wurzeln auch wärmend (was im Winter von Vorteil ist), während Fruchtgemüse, wie Tomaten, Gurken, Paprika, Zucchini und Auberginen kühlend wirken und unseren Stoffwechsel dadurch eher schwächen. Darüber hinaus ist es nachhaltiger regionale Lebensmittel zu bevorzugen, als Fruchtgemüse aus Spanien oder Übersee zu verzehren. Photo: Maria Siebenhaar Gesundheitlich ist die Rote Bete eine unscheinbare, aber nicht zu verkennende Vitalstoffbombe. Ihr hoher Gehalt an B-Vitaminen, Kalium, Eisen und Folsäure, machen sie zu einem interessanten Nährstofflieferanten. Auch der Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen schlägt gesundheitlich vorteilhaft zu Buche. In diesem Artikel findest du noch mehr Infos zur Ironlady und ein Rezept für Rote Bete Ravioli. Rezept für Rote Bete Spaghetti mit Paranuss-Bolognese Zutaten für 4 Personen - 2 - 3 große Knollen Rote Bete - 1 Zitrone, Saft - etwas Salz - 100 g Paranusskerne - 1  kleine Möhre - 1/­­2 Knolle Fenchel - 2 reife Fleischtomaten - je 1 Zweig Oregano, Majoran, Rosmarin und Thymian - 1 EL  Tamari - 50 ml Olivenöl - Frischer Basilikum nach Belieben - 50 g Paranüsse, gehackt und mit etwas Paprika, Kreuzkümmel, Salz und Olivenöl in der - Pfanne geröstet - nötig: Spiralschneider und Food Prozessor oder Blitzhacker Zubereitung - Die Rote Bete waschen, schälen und mit dem Spiralschneider zu Spaghetti drehen. Mit Zitronensaft beträufeln und etwas salzen. Bei Seite stellen, bis die Bolognese zubereitet ist. - Die Paranusskerne im Food Prozessor oder im Blitzhacker zerkleinern. - Möhre und Fenchel waschen und in superfeine Würfelchen schneiden. - Die Fleischtomaten im Mixer oder mit dem Pürierstab zu einem Püree verarbeiten. - Je ca. 1 EL Oreganoblätter und Majoranblätter von den Stängeln lösen, ebenso 4-6 Rosmarinnadeln und 1 TL Thymianblätter. - Die Kräuter mit dem Tamari, dem Olivenöl und etwas Salz unter das Tomatenpüree mixen. - Die vorbereiteten Nüsse und das Gemüse ebenfalls unter das Tomatenpüree heben und alles gut miteinander vermengen. - Mit Salz und Pfeffer abschmecken. - Die Rote Bete Pasta portionsweise mit der Bolognese in einer Rührschüssel vermengen und auf Tellern anrichten. - Jede Portion mit etwas Bolognese, Paranussparmesan und Basilikum abrunden. 4. Beeren Beeren (im Winter auch als hochwertige Tiefkühlware) liefern uns jede Menge Vitamine und Spurenelemente und stärken somit unser Immunsystem und die körpereigenen Abwehr. Beeren lassen sich leicht im Smoothie unterbringen oder ergänzen das wärmeren Porridge zum Frühstück um eine fruchtige Komponente. Für den Mega-Booster lassen sich schon beim Frühstück mehrere der hier genannten Top 10 kombinieren: Zum Beispiel in diesem Rezept für fermentierte Overnight-Oats. 5. Fermentierte Lebensmittel Fermentierte Lebensmittel, wie fermentierter Kohl (Sauerkraut oder Kimchi), fermentierte Sojabohnen (Tempeh) oder fermentierter, selbst gemachter Nussjoghurt, liefern uns wichtige probiotische Kulturen, die unserer Darmflora gehörig auf die Sprünge helfen. Das Mikrobiom (die gesammelten Bakterienstämme in unserem Darm) ist maßgeblich dafür verantwortlich wie gut unser Immunsystem funktioniert. Denn hier - im Darm - werden die Immunzellen ausgebildet und geschult, körperfremd und körpereigen zu unterscheiden. Umso gesünder also unsere Darmbakterien sind, umso besser fühlen wir uns und umso widerstandsfähiger ist auch unser Immunsystem. Also - nichts wie ran, an die Fermentationstechnik! In unserem Artikel Milchprodukte ohne Milch - aber mit Leben drin findest du noch viele weitere Information rund um dieses Thema. Foto: Michael Groll Rezept für Cashew-Yoghurt (am Tag vorher ansetzen) Zutaten - 300 g Cashew (über Nacht einweichen) - 1 Pck. probiotisches Pulver - Wasser Zubereitung - Die Cashew abgießen, abbrausen und im Mixer zu einer sahnigen Creme vermixen. - Mit den Probiotikum beimpfen und bei Zimmertemperatur für 6-12 Stunden fermentieren lassen. Auf dem Blog von Estella findest du außerdem ein Rezept für winterliches Rosenkohl-Kimchi. 6. Nüsse, besonders Mandeln, Walnüsse, Erdnüsse und Paranüsse Nüsse zeichnen sich durch eine geballte Mineralstoffdichte und jede Menge Spurenelemente aus. Calcium findet sich z.B. besonders reichlich in Mandeln, Paranüsse sind eine einzigartige Selenquelle (aber nur max. 1-3 pro Tag, da sonst Selenüberschuss droht) und Erdnüsse sind reich an Zink und Protein. Walnüsse liefern von allen Mikronährstoffen in der Summe am meisten und werden deswegen oft als Königin der Nüsse gefeiert. Eine Hand voll Nüsse am Tag schützt erwiesenermaßen vor Herz-Kreislauferkrankungen und beeinflusst die Blutfettwerte auf positive Art und Weise. Und das, obwohl Nüsse selber recht fettreich sind. Aber Entwarnung für alle Figurbewussten: Nüsse liefern extrem hochwertige Fette und machen nicht dick - solange man es mit dem Verzehr nicht übertreibt. Rezept für Mandel-Dattel-Karamell Zutaten - 200 g Datteln, eingeweicht - 200 g Mandelmus - 100 g Kokosmus, erwärmt Zubereitung - Zuerst die Datteln im Mixer ganz bland und cremig pürieren. - Dann das warme, cremige Kokosmus dazu geben und zuletzt das Mandelmus einfließen lassen. - Gut glatt mixen - in Schraubgläser füllen und auf Brot, zu Banane oder ins Porridge genießen. 7. Getreide, besonders Haferflocken Vollkorngetreide ist reich an Mikronährstoffen und vor allem an Vitaminen des B-Komplexes. Die B-Vitamine spielen bei sämtlichen Stoffwechselfunktionen eine Rolle. Besonders Folsäure ist für die Zellteilung von Bedeutung (das ist wichtig fürs Immunsystem). Hafer und Haferflocken (Achtung - auf Vollkorn achten) bringen insbesondere viel Zink mit. Zink ist neben Vitamin C eines der Booster-Elemente für unsere Abwehrkräfte. Ein Grund mehr sich morgens mit einem angenehm wärmenden und stärkendem Porridge zu verwöhnen und auch sonst mal mit Hafer zu backen. Suchst du ein besonders schnelles Rezept? Dann ist unser 5-Minuten Haferbrei mit Banane genau das richtige für dich. Rezept für glutenfreies Haferbrot Zutaten für eine Kastenform - 250 g Haferflocken, glutenfrei - 100 g Reis-Vollkorn-Mehl - 100 g Buchweizenmehl - 100 g Leinsamen, geschrotet - 1 EL Salz - 1 TL Brotgewürz (oder mehr nach Geschmack) - 1/­­2 Würfel Hefe - 500 ml warmes Wasser - Nach Belieben 100 g Kerne oder Nüsse nach Belieben) Zubereitung - Alle trockenen Zutaten mischen. - Die Hefe in dem warmen Wasser auflösen, die Mischung zu den trockenen Zutaten geben und zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. - Um genug Luft unter den Teig zu kneten, mindestens 5 Minuten rühren. - Den Teig in einer mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen, die Oberfläche mit Wasser glatt streichen und den Rohling an einem warmen Ort, bedeckt, 45 min gehen lassen. - Anschließend bei 160 - 180 °C 50 min. backen. - Nach 50 min. mit Backpapier aus der Form nehmen und weitere 10 min weiter backen, damit die Krume rundherum noch fest werden kann. - Aus dem Ofen nehmen und gut auskühlen lassen. 8. Hülsenfrüchte Zugegeben, bei Hülsenfrüchten versteht man erst mal nicht, was diese genau mit dem Immunsystem zu tun haben sollen. Aber auch hier gibt es eine wichtige Verbindung. Diese liegt in unserem Darm. Hülsenfrüchte liefern hochwertige, komplexe Kohlehydrate, reichlich pflanzliches Protein und jede Menge Mineralstoffe. Auch der Ballaststoffgehalt ist nicht zu verleugnen. Insofern sind sie ein Rundum-Paket für unseren Zellstoffwechsel - und gut versorgte Zellen bleiben gesund. Für die biologische Wertigkeit des enthaltenen Protein, sollten Kichererbsen, Linsen und Co mit Vollkorngetreide (Reis, Dinkel, Buchweizen etc.) kombiniert werden. Und für die Bekömmlichkeit ist auf fachgerechte Zubereitung zu achten: - ) über Nacht einweichen (außer Linsen) 2.) gründlich waschen 3.) in frischem Wasser lange genug kochen 4.) gut würzen (am Besten mit Kreuzkümmel, Bockshornklee, Ingwer, Chili, Senfsaat, Teufelsdreck etc.) Rezept für Linsendahl Zutaten - 200 g gelbe Linsen, gewaschen, abgetropft - 2 cm  Ingwerwurzel, fein gewürfelt - 2 cm Kurkumawurzel, fein gewürfelt - 1-2 Chilischoten, mild - fein geschnitten - 1 TL Kardamom-Kapseln - 1/­­2 TL Kreuzkümmel - 1/­­2 TL Senfsaat - etwas Kokosöl oder anderes Bratöl - Salz - etwas Zitronen - oder Apfelsaft, Apfelessig und UmeSu zum Abschmecken. - 4 Tomaten, wenn verfügbar gelbe Tomaten Zubereitung - Das Öl in einem großen Topf erhitzen. - Zunächst die Senfsaat anrösten und platzen lassen, dann den Kreuzkümmel und die Kardamomkapseln mit rösten und dann Ingwer, Kurkuma und Chili dazu geben. - Sobald es aromatisch nach Gewürzen duftet, die Linsen dazu geben und rundherum anbraten. - Mit Wasser aufgießen, bis die Linsen gut bedeckt sind. - Aufkochen und bei geringer Hitze 30-40 min. sanft garen. - Ggf. etwas Wasser nachgießen, damit die Linsen genug Flüssigkeit haben, die sie aufsaugen können. - Sobald die Linsen weich sind kannst du das Dahl noch mit Salz und etwas Zitronen- oder Apfelsaft abschmecken. - Die Tomaten würfeln und unterheben. - geschlossenen Topf ziehen lassen, bis alle anderen Komponenten fertig sind. 9. Leinsamen Der Leinsamen ist das absolute Highlight unter den Samen. Er enthält so ziemlich alle kritischen Mineralstoffe die bei veganer Ernährung von Seiten der DGE vorgebracht werden in einem Korn. Außerdem reichlich Omega 3 Fette und jede Menge Ballaststoffe um den Darm zu reinigen. Täglich 1-2 EL geschroteten Leinsamen den Mahlzeiten unter zu mischen, ist eine einfache und effektive Weise, den eigenen Körper von innen heraus zu pflegen und zu hegen. Wichtig zu wissen: - Leinsamen immer frisch schroten - am Besten max. für 7 Tage im Voraus und dann luftdicht verschlossen im Kühlschrank aufbewahren 2. Leinsamen immer ausreichend quellen lassen (30 min bis zu über Nacht) damit er genügend aufquellen kann und in all seinen Nuancen für unseren Darm verwertbar wird 3. Wenn Du täglich Leinsamen isst, achte darauf genügend zu trinken, weil Ballaststoffe Wasser im Darm binden und dann zügiger wieder ausgeschieden werden können. 10.  Sprossen Sprossen werden aus trockenen Getreidekörnern, Saaten und Samen und manchen Hülsenfrüchten gezogen. Es ist von der Natur aus so angelegt, dass in den Samen der jeder Pflanze, die geballte Kraft für die Entstehung einer neuen Pflanze enthalten ist und in Verbindung mit Wasser zum Leben erweckt wird. Während des Sprossen nimmt der Nährstoffgehalt des Korns bis auf ein Zehnfaches zu. Sprossen sind ganzjährig in Keimgläsern ziehbar und können jede Mahlzeit bereichern und aufwerten. Hier stellen wir dir das Microgreens Starterkit von Heimgart vor und haben einen gesunden Burger mit Sprossen gezaubert. Gerade in den trüben Wintermonaten gibt es kein frischeres Lebensmittel! Mit Heimgart kannst du Microgreens ganz einfach ohne Erde und zusätzliches Gießen bei dir zu Hause anpflanzen. Alle nötigen Utensilien sind im Starter-Kit enthalten. Wir verlosen eines dieser Starterkits am Ende des Beitrags. Einmal bewässert und je nach Sorte könnt ihr die Microgreens bereits nach 5 bis 10 Tagen ernten. Die Microgreens enthalten viele Nährstoffe, Vitamine und Pflanzenstoffe und können praktisch zu jedem Gericht hinzugefügt werden. Weitere Infos zum Microgreens Starterkit findest du hier.   Rezept für gratinierten Chicorée mit Blaukraut-Sprossen-Salat und Kartoffelbrei Zutaten - 4 Köpfchen Chicoréesalat - 1 kg Kartoffeln, mehlig kochend - 50 g Alsan - Reismilch, am besten schon erwärmt - 100 g Mandelmus - 2 TL Hefeflocken - 1 Msp. Muskat, gerieben - 1 Msp. Cayennepfeffer - 1 kleiner Kopf Blaukraut - 100 g Sprossen, bunt gemischt - 4 EL Walnussöl - 4 EL Zitronensaft /­­ Schale von einer Zitrone - 2 EL Rosinen - 4 EL Walnüsse - Zimt - Chiliflocken - Ahornsirup - Salz /­­ Pfeffer Zubereitung - Das Blaukraut hobeln und mit dem Zitronensaft und dem Walnussöl kräftig durchkneten. - Die Zitronenschale und die Rosinen dazu geben und gut untermischen und ziehen lassen, bis die anderen Elemente zubereitet sind. - Die Kartoffeln schälen und vierteln. In wenig Wasser aufkochen und gar sieden lassen. - Den Ofen auf 180°C vorheizen. - Jetzt den Chicorée längs halbieren. Auf ein gefettetes Backblech legen. - Aus dem Mandelmus mit etwas Reismilch, den Hefeflocken, einer Prise Muskat und Cayennepfeffer eine dickflüssige Sauce mixen. - Mit Salz abschmecken und wie eine Käsesauce über den Chicorée träufeln und im Ofen für 25 min. überbacken. - Die Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten bis sie duften, dann mit etwas Ahornsirup, Zimt und Chiliflocken bestreuen und unter Rühren kurz karamellisieren - Sobald die Kartoffeln gar sind, das Kochwasser abgießen und die Alsan in Stücken zu den Kartoffeln geben. - Mit einem Schneebesen kräftig durchrühren. - Das Püree mit heißer Reismilch bis zur gewünschten Konsistenz strecken. - Etwas salzen und auf Wunsch mit frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. - Das Blaukraut abschmecken und die Sprossen unterheben. - Kartoffelpüree und Blaukraut auf Tellern anrichten, den Chicorée direkt aus dem Ofen auf dem Kartoffelpüree anrichten und mit den karamellisierten Walnüssen bestreuen. Weiterlesen auf Deutschland is(s)t vegan - Unser Organsystem Teil 1 - Das Herz: Wie bleibt euer Herz gesund? - Hier findest du unser Herzrezept - Unser Organsystem Teil 2 -Blut und Immunität: Tipps für eine gesunde Abwehr - Unser Rezept für eine gesunde Abwehr: Gemüsecurry Anzeige, da dieser Artikel Affiliate-Links. Danke, dass du unsere Arbeit unterstützt. *** Gewinnspiel *** Wir verlosen gemeinsam mit Heimgart ein Microgreens Starter-Kit!  Beim Microgreens Starterkit bekommt ihr eine Keimschale, ein Edelstahleinsatz und zwei Bio-Saatpads der Sorten Rauke (Rucola) und Gartenkresse geliefert. Jedes Saatpad ist nach der EU-BIO Verordnung (DE-ÖKO-070) zertifiziert. Zudem sind die Saatpads frei von Zusatzstoffen, kompostierbar und werden in Handarbeit in einer gemeinnützigen Werkstatt hergestellt. Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Voraussetzungen für die Teilnahme am Gewinnspiel: Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum gerade du das Microgreens Starter-Kit haben möchtest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff Heimgart an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 23.04.2019 um 12:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 24.04.2019 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook oder Instagram und wird in keiner Weise von Facebook oder Instagram gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.  

Vegan-Klischee ade - Wir gehen den Mythen auf den Grund

2. April 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan-Klischee ade - Wir gehen den Mythen auf den GrundAnzeige - Wer kennt das nicht: Man plaudert gemeinsam mit Freunden am Esstisch oder sitzt mit Kollegen beim Mittagessen. Das beliebteste Thema in solchen Runden ist wohl das Essen selbst. Jeder hat seine eigenen Ansichten, vor allem zum Begriff gesund und oftmals wird mit Halbwahrheiten, eigenen Erfahrungen oder Vermutungen während des Gespräches um sich geworfen. Gerade der Veganismus ist ein Thema, zu dem jeder etwas zu sagen hat, weshalb sich Veganer des Öfteren Spekulationen anhören müssen, vor allem in einer gemischten Gruppe. Viele von ihnen haben dann das Gefühl, in die Ecke gedrängt zu werden. Bei Aussagen wie Als Veganer leidet man an Eisenmangel oder Ohne Vitamin B12 kann das böse ins Auge gehen haben die meisten nicht das gebündelte wissenschaftliche Know-how, um dem Vorurteil entgegen zu wirken. Das soll sich dank Niko Rittenau nun ändern. Die wissenschaftlich fundierte Nährstoff- und Warenkunde für Jedermann ,,Das Wissen zur Warenkunde [...] zusammen mit dem Wissen über die Nährstoffbedarfsdeckung [...]  können dabei helfen, einen eigenen, bedarfsdeckenden veganen Speiseplan zusammenzustellen, besser über die weitverbreiteten falschen Vorurteile [...] zu wissen und diese evidenzbasiert entkräften zu können. Mit dieser Aussage beendet Niko Rittenau, Autor des neusten veganen Ratgebers ,,Vegan-Klischee ade!, den ersten Teilabschnitt seines Buches. Dabei kann dieses Zitat nicht besser sein, um sein neues Meisterwerk zu beschreiben. Unterteilt in drei Teilbereiche, geht Niko Rittenau in seinem Werk zunächst auf wissenschaftliche Veröffentlichungen der DGE, der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V., und vergleichbare Institute weltweit ein, beschreibt deren Positionierung zur rein pflanzlichen Ernährungsweise und weist auf eine kritische Auseinandersetzung hiermit hin. Denn vegan ist nicht gleich vegan und nicht jede Studie gibt den Unterschied wider. ,,Die Quintessenz ist, dass zwar jede vollwertige rein pflanzliche Ernährung automatisch eine vegane Ernährung ist, aber nicht jede vegane Ernährung auch eine vollwertige rein pflanzliche Ernährung darstellt. Ein Grundlagenwerk, das Klarheit schafft Im zweiten Teil des Buches wird jedem von der DGE als kritisch eingestuften Nährstoff ein eigenes Kapitel gewidmet, über deren Notwendigkeit für den menschlichen Körper aufgeklärt und worin sie in der pflanzlichen Ernährung vorkommen. Dabei ist Vitamin B12, der wohl bekannteste und weit umstrittenste, nicht das einzige Thema in diesem Buch. Omega-3-Fettsäuren sind bekanntlich über den Verzehr von Fisch zu beziehen. Dass Fische diese wertvollen Fette jedoch über Mikroalgen aufnehmen, ist weit weniger bekannt. Vitamin D wird hingegen über die Haut aufgenommen und ist wichtig für die Knochengesundheit. Gerade in sonnenarmen Gebieten muss auf eine ausreichende Zufuhr geachtet werden. Nur worauf muss geachtet werden? Und ist Vitamin D3 und D2 das gleiche? Ebenso Jod, Zink und Selen - sie alle sind wichtige Nährstoffe, die der Körper braucht. Niko Rittenau geht ihnen auf den Grund und lässt dabei keine Fragen offen. Ein weiterer Aspekt in der Kritik ist das Protein. Milch gibt Kalzium, stärkt die Knochen und deckt zum großen Teil den Proteinbedarf des Tages - so denken viele Menschen. Doch dass pflanzliches Protein auch über Hülsenfrüchte bezogen werden kann, bedenken die wenigsten. Hierfür findet sich ebenfalls ein extra Kapitel in Vegan Klischee ade. Was die anderen Lebensmittelgruppen Vollkorngetreide, Obst und Gemüse alles zu bieten haben, lest selbst! Gesondert erläutert er die Kontroverse um Sojaprodukte und deren negativ behaftete Publicity und gibt hierzu dem Leser ein wissenschaftliches Werkzeug an die Hand, kritischen Stimmen entgegen treten zu können. Sein Ziel ist erreicht: Niko Rittenau erschafft mit seinem Buch ein Grundlagenwerk für jeden, mag er vegan oder ernährungswissenschaftlich interessiert sein. Skeptiker oder Befürworter, egal mit welcher Einstellung es gelesen wird, das Buch schafft es, Vorbehalte zu entkräften und mit den Mythen und Klischees rund um die kritisch behafteten Nährstoffe aufzuräumen. Weg von den gängigen Klischees Selen, Jod, Eisen und ganz besonders Vitamin B12 - all diese Nährstoffe sind in Bezug auf die vegane Ernährung in Verruf geraten. Der klassische Veganer leidet an Nährstoffmangel noch und nöcher, so ist oft noch der allgemeine Eindruck in der Gesellschaft. Niko Rittenau räumt gründlich mit den Klischees auf. Auch wenn Kritiker es nicht glauben mögen, Ernährungsexperten sind der Meinung, dass die rein pflanzliche Ernährung dem menschlichen Körper gut tut: ,,[...] durch eine gezielte Lebensmittelauswahl und gute Planung ist es möglich, eine vegane Kost zusammenzustellen, bei der kein Nährstoffmangel auftritt. (Veröffentlichung DGE-Autor) Gewappnet für Kritiker Schlussendlich stellt Niko Rittenau mit seinem wissenschaftlich fundierten Ratgeber die Weichen für einen offenen, ehrlichen Umgang mit der rein pflanzlichen Ernährung. Mit bestem Wissen und Gewissen trägt er den aktuellsten wissenschaftlichen Kenntnisstand zusammen und macht es für die breite Masse zugänglich. Kein Thema kommt zu kurz, kein Mythos bleibt unangetastet. Es ermöglicht jedem Leser, sich ein umfassendes Bild zu machen und seinen eigenen Speiseplan zu bereichern. Dabei liegt dem passionierten Koch jedoch eines weiterhin am Herzen:  ,,Bei aller Wichtigkeit einer gut geplanten veganen Ernährung sollte dabei aber die Freude am Essen niemals auf der Strecke bleiben, und es gilt eine Ernährungsweise zu finden, die alltagstauglich, machbar und genussvoll ist und das eigene Leben bereichert und nicht unnötig verkompliziert. Über den Autor Der gebürtige Österreicher hat sich in seinen jungen Jahren schon früh mit dem Veganismus und einer rein pflanzlichen Ernährung auseinandergesetzt, wie er uns in diesem Interview berichtet. Begonnen als Vegetarier, absolvierte er während seiner Touristikausbildung eine Nebenqualifikation als Koch. Niko Rittenau ist mittlerweile studierter Ernährungsberater und geht neben seinen Kochkursen und Shows mit Vorträgen auf Tour oder lehrt als Dozent an dem Plant Based Institute, für das er ebenfalls Mitbegründer ist. Er ist der Meinung:  ,,Eine vegane Ernährung ist nicht die Lösung für alle Probleme dieser Welt und auch nicht das Wundermittel, zu dem es manchmal ernannt wird, aber es ist eine sehr einfache und effiziente Möglichkeit, Umwelt- und Tierschutz mit gesunder Ernährung zu kombinieren. In der Essentials Masterclass Vol.2 lernst du die wichtigsten Ernährungsgrundlagen und trainierst deine Fertigkeiten für eine abwechslungsreiche pflanzliche Küche die einfach begeistert. Im neuen Online-Seminar geht es von wichtigen theoretischen Grundlagen mit Ernährungswissenschaftler Niko Rittenau und Tipps aus dem praktischen Koch-Nähkästchen von Profikoch Sebastian Copien über die Zubereitung von wundervollen und süchtig machenden Käsealternativen wie Mozarella, Schmelzkäse und Mandelricotta hin zu bunt-knackigen Salaten mit aromatischen Dressings, um allen Salat Miesepetern das gesunde Grün näher zu bringen. Buch Vegan-Klischee ade! direkt online bestellen Ab sofort könnt ihr das Buch Vegan-Klischee ade! kaufen. Niko Rittenau räumt wissenschaftlich fundiert mit den häufigsten Vorurteilen gegenüber der veganen Ernährung auf. Evidenzbasiert, aber allgemein verständlich, beantwortet das Buch wichtige Fragen zur Versorgung mit essentiellen Nährstoffen wie Protein, Eisen, Calcium, B12, Omega 3 und weiteren. Bei richtiger Auswahl und Zubereitung der Lebensmittel kann eine vegane Ernährung gesundheitsförderlich und effektiv in der Prävention chronisch-degenerativer Erkrankungen sein - und dieser Ratgeber zeigt worauf es dabei ankommt. Es wird auch erläutert, warum manche Ernährungsgesellschaften eine vegane Ernährung für alle Altersgruppen empfehlen, während andere davon abraten.   *** Gewinnspiel *** Wir  verlosen zwei Bücher ,,Vegan-Klischee ade! von Niko Rittenau.  Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Voraussetzungen für die Teilnahme am Gewinnspiel:  Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum gerade du dieses Buch haben möchtest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Vegan-Klischee an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 09.04.2019 um 12:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 10.04.2019 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook oder Instagram und wird in keiner Weise von Facebook oder Instagram gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Anzeige, da dieser Artikel Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. 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10 Rezepte für schöne Haut und Haare

21. März 2019 Deutschland is(s)t vegan 

10 Rezepte für schöne Haut und HaareStrahlende Haut, ein frischer Teint und kräftiges, glänzendes Haar: Wer die richtigen Lebensmittel isst, leuchtet von innen. Wir zeigen euch zehn Rezepte für schöne Haut und Haare. Haare und Haut sind der Spiegel unseres Gesundheitszustands. Ausreichend Wasser trinken, Sport und mindestens sieben Stunden Schlaf tragen zu einer schönen Haut bei. Stress hingegen kann sich in Hautunreinheiten und Haarausfall äußern. Eine ausgewogene Ernährung mit möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln fördert ebenfalls ein frisches und gesundes Aussehen. Mit diesen zehn Rezepten für schöne Haut und Haare könnt ihr Beauty Food ganz leicht in den Alltag integrieren. Grünes Blattgemüse für den Glow Wer auf der Suche nach Rezepten für schöne Haut und Haare ist, sollte auf jeden Fall viel grünes Blattgemüse zu sich nehmen. In Spinat, Grünkohl, Chlorella und Spirulina stecken unter anderem Chlorophyll, sowie zahlreiche Spurenelemente und Mineralien wie zum Beispiel Zink, Kalzium, Kalium, Magnesium, Mangan und Phosphor. Bitteres Blattgemüse wie Mangold, Kohl und Spinat regen die Ausscheidungsorgane an. Dadurch muss die Haut nicht einspringen, um den Körper zu entgiften. Unreine Haut und Ausschläge können ein Zeichen sein, dass Darm, Nieren, Lunge oder Leber überlastet sind. Für Veganer dient grünes Blattgemüse zudem als guter Eisenlieferant. In unserer roh-veganen, grünen Protein-Bowl sind alle Vitamine und Beauty-Booster des Grünkohls enthalten. Durch Beeren versorgt ihr euren Körper zudem mit Antioxidantien . Foto: Michael Groll Vitamin A: Karotten für einen schönen Teint Karotten sind nicht nur gut für die Augen, sondern auch für schöne Haut und Haare. So enthält das Wurzelgemüse Beta-Carotin, die dem Beauty Food seine orangene Farbe verleihen. Durch das Provitamin A wirkt Beta-Carotin als Hautschutzmittel gegen DNA-Schäden, die beispielsweise durch Sonne entstehen können. Außerdem helfen Karotten mit ihrem hohen Anteil an Vitamin A bei Haarausfall, trockene Haaren und spröden Nägeln. Des Weiteren unterstützt Vitamin A den Einbau von Eisen, was für schöne Haut und Haare ebenfalls wichtig ist. Bereits mit einer großen Karotte täglich können Veganer ihren Bedarf an Vitamin A decken. Ein weiterer Pluspunkt: Karotten wachsen regional von März bis Dezember in Deutschland. Karotten müssen nicht immer roh oder als Saft zu sich genommen werden. So lassen sie sich auch gut beim Backen und Kochen integrieren. In unserem Rezept für eine vegane Bolognese steckt neben Karotten auch noch jede Menge Eiweiß! Nährstoffbombe Haferflocken Haferflocken sind vollgepackt mit Zink, Calium, Eisen, Magnesium und Biotin. Mit einer Schüssel Haferflocken am Morgen versorgt ihr Haut, Haare und Nägel bereits zum Frühstück mit wichtigen Nährstoffen.  Schon 100 Gramm Haferflocken decken 50 Prozent des Tagesbedarfs an Zink. Das Spurenelement wirkt Haarausfall entgegen, beschleunigt die Wundheilung und wird für die Zellerneuerung benötigt. Hier findest du unser Rezept für ein tolles Haferflocken-Porridge. Du hast wenig Zeit? Dann ist dieses Blitz-Rezept für Haferbrei mit Banane in nur 5 Minuten genau das richtige für dich. Foto: Michael Groll Vollkornprodukte für B-Vitamine B-Vitamine, Zink, Eisen und Antioxidantien: Vollkornprodukte lassen sich als gesunde Ballaststoff-Quelle gut in den Alltag integrieren und tragen gleichzeitig zur Schönheit bei. Wer bei Vollkornprodukten ausschließlich an glutenhaltige Lebensmittel denkt, liegt falsch. Pseudo-Getreide wie Quinoa, Amaranth, Hirse oder Buchweizen gehören ebenfalls in diese Lebensmittelgruppe. Unser Rezept für das gesunde Vollkornbrot beinhaltet zudem noch Kürbiskerne. Die Samen besitzen einen hohen Anteil an Zink. Ohne das Spurenelement kann der Körper keine neuen Haut- und Haarzellen bilden. Eingerissene Mundwinkel, Haarausfall und brüchige Nägel sind oft Zeichen eines Zinkmangels. Des Weiteren zählen Kürbiskerne zu den eisenreichsten pflanzlichen Lebensmitteln. Eisen transportiert Sauerstoff im Blut und wirkt so einer blassen, fahlen Haut entgegen. Für alle, die gerne ein leckeres, sättigendes Frühstück mit besonders hoher Nährstoffdichte essen möchten, ist dieses Rezept genau das Richtige. Das Powerfrühstück ist obendrein sehr schnell zubereitet und enthält dank Quinoa, geschälter Hanf- und Chiasamen alle neun essentiellen Aminosäuren, die dir Power für den Tag geben, sowie dein Immunsystem und den Aufbau neuer Zellen unterstützen. Gesunde Fette für schöne Haut und Haare Nicht alle Fette sind schlecht! Für eine reine Haut und kräftiges Haar sind Lebensmittel mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren wichtig. Pickel, schuppige oder glänzende Haut verbessern sich, wenn täglich ungesättigte Fettsäuren eingenommen werden. Lebensmittel wie Chia- und Leinsamen oder Walnüsse wirken entzündungshemmend . Außerdem verbessern sie die Spannkraft der Haut und versorgen das größte Organ des Menschen mit Feuchtigkeit. Eine handvoll Walnüsse (30 Gramm) reichen schon aus, um den Tagesbedarf an Omega-3 zu decken. Das Superfood lässt sich gut ins Müsli integrieren oder in Form von Energy-Balls verarbeiten. Unser Rezept für diese findet ihr hier. Linsen und Tofu versorgen Haare und Haut mit Protein In jeder Zelle unseres Körpers befindet sich Eiweiß, und auch Haare und Haut bestehen größtenteils aus Proteinen. Als gute vegane Protein-Quelle eignen sich Linsen, die zudem noch das Beauty-Vitamin Zink enthalten. Aber auch der Klassiker unter den pflanzlichen Eiweißlieferanten kann sich sehen lassen: Tofu besitzt einen Eiweißgehalt von 10 bis 20 Gramm pro 100 Gramm und wirkt so einem schlaffen Bindegewebe entgegen. Proteinreiche Lebensmittel unterstützen zudem die Wundheilung. Eine bunte Vielfalt an Gemüse, das eure Haut und Haare mit wichtigen Nährstoffen versorgt, steckt in unserem Gemüsecurry. Für ausreichend Protein sorgen die Kichererbsen. Liebst du es am Wochenende ausgiebig zu frühstücken? Wie wäre dieses Rezept für Scrambled Tofu mit selbstgebackenen glutenfreien Amaranthbrot? Ein echter Sattmacher!  Foto: Michael Groll Beeren als natürliches Anti-Aging-Mittel Klein, aber voller wichtiger Vitamine und Antioxidantien: Egal ob heimische Himbeeren sowie Heidelbeeren oder exotische Varianten des Superfoods wie die Açaí-Beeren aus den Tropen - Beeren sind wahre Beauty-Früchte. Beeren haben eine hohe Schutzwirkung gegen freie Radikale, die zur vorzeitigen Hautalterung führen. Dabei gilt: je dunkler die Beere, desto gesünder.  Denn vor allem die dunkleren Beeren enthalten Pflanzenstoffe, die eine antioxidative Wirkung haben. Mit unserem Rezept für die Rohkost-Beeren-Torte mit Blaubeeren könnt ihr gesund naschen. Blaubeeren lindern Entzündungen. Für einen höheren Eisengehalt könnt ihr einfach die dunklen Früchte mit Himbeeren ersetzen.

Miracle Burger + Hack von Sunflower Family

6. November 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Miracle Burger + Hack von Sunflower Family Du bekommst Besuch oder feierst eine Party und möchtest deine Gäste mit richtig guten veganen Gerichten verwöhnen? Dann haben wir heute genau das Richtige für dich. Die neuen Produkte von Sunflower Family: miracle Burger und miracle Hack. Was es sich mit diesen magischen Neuheiten auf sich hat, zeigen wir dir mit zwei tollen veganen Rezepten! Sunflower Family - miracle Burger + miracle Hack Eines unserer All-Time Favoriten ist das Sonnenblumen Hack von Sunflower Family, denn wir haben dir bereits die Hack-Alternativen und zahlreiche Rezepte damit vorgestellt. Hier findest du Rezepte für Sonnenblumen Bolognese, Vegane Pilzpfanne, vegane Lasagne oder veganer Burger. Alle anderen Produkte findest du auf der Homepage von der Sunflower Family. Einige Produkte gibt es sogar mit fertigen Gewürzmischungen, so hast du perfekte vegane Rezept für die schnelle vegane Küche! Doch heute geht es um die Neuheiten von Sunflower Family, den salonfähigen veganen Burgerpatty und das vegane Hack. Bühne frei für den miracle Burger und das miracle Hack. Diese veganen Alternativprodukte bestehen aus Sonnenblumenprotein und stammen ausschließlich aus den Ländern der EU und sind zudem frei von Gluten sowie Soja. Wer braucht da noch Ausreden? Let the vegan party begin... miracle Burger - Sunflower Family Der Hype um vegane Burgerpatties ist gerade sehr groß und wir probieren uns natürlich überall durch. Das spannende an dem miracle Burger ist, dass er komplett ohne Soja und Gluten auskommt. Zudem können sich die Nährwerte auch sehen lassen, denn pro Patty bekommt man 15,5 g Protein und kaum Zucker. Zubereitert wird der Patty super einfach, dafür 3-4 Minuten pro Seite in einer Pfanne anbraten und fertig! Der Geschmack und die Konsistenz haben uns auch überzeugt, denn der miracle Burger ist würzig aber nicht zu streng und bleibt warm schön saftig. Belegen kannst du den veganen Burger dann nach deinem persönlichen Geschmack. Wir haben den Burger etwas herbstlich mit Cashewcreme, Feldsalat, roten Zwiebeln, Radieschen und grüner Paprika belegt, richtig lecker! miracle Hack - Sunflower Family Parallel zum miracle Burger gibt es auch das miracle Hack. Genau so saftig und geschmackvoll wie der Patty. So hast du eine super Hack-Alternative für viele klassische Gerichte. Wie wäre es mit Spaghetti Bolognese, vegane Lasagne, vegane Hackbällchen oder vegane Cevapcici? Lass uns wissen, was dein Lieblingsgericht ist! Ab sofort sind der miracle Burger und das miracle Hack mit dem Sonnenblumen Hack von Sunflower Family in allen Kaufland-Filialen erhältlich! Veganer Burger mit miracle Burger Patty - Vorbereitungszeit: 15 Minuten - Koch-/­­Backzeit: 10 Minuten - Schwierigkeitsgrad: einfach - Menge: 4 Burger Zutaten für den Burger - 4 miracle Burger - 4 Vollkornbrötchen - 2 rote Zwiebeln - 1 EL Olivenöl - Salz - Pfeffer - Feldsalat - Radieschen - grüne Paprika Zutaten für die Cashewcreme - 100 g Cashewkerne (über Nacht eingeweicht) - 125-150 ml Wasser - 1 EL Hefeflocken - 2 EL Zitronensaft - 1 Knoblauchzehe - Salz - Pfeffer Zubereitung - Burgerpatties nach Packungsanweisung anbraten. - Zwiebeln in feine Ringe schneiden, mit Öl glasig anbraten und Salz sowie Pfeffer abschmecken. - Feldsalat waschen, Radieschen in Scheiben und Paprika in dünne Streifen schneiden. - Für die Cashewcreme alle Zutaten in einen Hochleistungsmixer geben und cremig mixen. - Brötchen durchschneiden, mit Feldsalat, miracle Burger, Cashewcreme, Zwiebeln, Radiesschen und grüner Paprika belegen. Vegane Bolognese mit miracle Hack - Vorbereitungszeit: 15 Minuten - Koch-/­­Backzeit: 25 Minuten - Schwierigkeitsgrad: einfach - Menge: ca. 4 Portionen Zutaten - 250 g Spaghetti - 200 g miracle Hack - 1 Zwiebel - 2 Knoblauchzehen - 1 Möhre - 2 EL Olivenöl - 1 EL Tomatenmark - 400 g Tomatenpassata - 1 EL Agavensirup - 2 TL italienische Gewürze - Salz - Pfeffer Zubereitung - Zwiebel, Knoblauch sowie Möhren in feine Würfel schneiden und mit Olivenöl in einer Pfanne anbraten. - miracle Hack dazugeben und scharf anbraten, bis er goldbraun ist - Wenn die Zwiebeln glasig sind, Knoblauch für 30 Sekunden mit anbraten. - Tomatenmark und die Tomaten hinzugeben und gut verrühren. - Sauce mit Salz, Pfeffer, italienischen Kräutern und Agavensirup abschmecken. - Bei mittlerer Hitze für 15-20 Minuten köcheln lassen, bis die Soße schön eingedickt ist. - Spaghetti in Salzwasser bissfest kochen und abgießen. - Fertige Bolognese mit Spaghetti und nach Wunsch Hefeflocken sowie frischem Basilikum servieren. Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Sunflower Family. Vielen Dank!

Glutenfreies Brot mit den Jackfruitsalaten von Sanchon

25. Oktober 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Glutenfreies Brot mit den Jackfruitsalaten von Sanchon Heutzutage verzichten viele bei ihrer Ernährung auf Gluten, welches vor allem in Weizenprodukten enthalten ist. Immer beliebter werden glutenfreie Brot-und Backalternativen, doch im Handel sind die oft um einiges teuer als die glutenhaltigen Produkte. Wir zeigen dir, wie du ganz leicht ein leckeres, glutenfreies Brot backen kannst. Als Special-Topping gibt es diesmal die einzigartigen Jackfruitsalate von Sanchon, die sich super als Brotaufstrich eignen! Inhaltsverzeichnis: - Unternehmensvorstellung Sanchon - Jackfruitsalate von Sanchon - Jackfruitsalate in drei leckeren Sorten - Glutenfreies Brot selber backen - Rezept Unternehmensvorstellung Sanchon Sanchon spezialisiert sich auf leckere und einzigartige Aufstriche, Soßen und Pasten und bringt somit ganz viel Abwechslung in die (vegane) Küche. Mitte der 1990er Jahre begegneten sich Bio-Ladner Peter Vogel und der weitenbummelnde Koch Matthias. Christof Henne stieß ebenfalls dazu und ihre gemeinsame Mission war wunderbar leckeres Essen herzustellen, welches sie alle auf ihren Reisen in gastlichen Familien oder Streetfood-Ständen genossen hatten - Aber ohne, dass man dafür weit reisen musste. Wir machen Essen so, wie gutes Essen gemacht wird: Mit Liebe, Ruhe, Sachverstand und viel Handarbeit. Bei uns kommt das in den Topf, was man auch zuhause in der Küche verwenden würde, sei es in Thailand oder Italien. Wenn es um die Echtheit der Rezepte und das Abschmecken der Zutaten geht, sind wir geduldig und manchmal regelrecht pingelig. Sanchon Sanchon setzt konsequent auf Bioprodukte. Außerdem gibt es Sanchon nur im Naturkostfachhandel zu kaufen. Sanchon machte die bunte Vielfalt der Welt nach Deutschland bringen und Matthias und Christof sind mit einer Rezeptur erst zufrieden, wenn sie wirklich so schmeckt wie auf ihren Reisen. Alle Produkte von Sanchon sind vegetarisch, viele auch vegan. Brot vegan und glutenfrei Jackfruitsalate von Sanchon Die Trendfrucht Jackfruit schmeckt einfach absolut lecker und ist so vielseitig einsetzbar. Sanchon hat nun ein neues Produkt heraus gebracht, welches eine Neuinterpretation des klassischen Feinkostsalats ist. Perfekt als Brotaufstrich oder zum Dippen für Gemüse und Cracker, die Jackfruitsalate überzeugen geschmacklich und optisch. Das Fruchtfleisch der Jackfruit sorgt für einen herzhaften Biss, die cremige Basis verdankt der Jackfruitsalat den Würzsaucen von Sanchon aus eigener Herstellung. Sanchon zeigt uns, wie vielseitig ein Jackfruitsalat sein kann. Mit drei leckeren Sorten ist wirklich für jeden etwas dabei. Natürlich sind die Jackfruitsalate rein vegan und bio. Jackfruitsalate in drei leckeren Sorten Der teuflische Jack besteht aus hausgemachtem Seiten, selbstgeräucherten Zwiebeln und feiner Jackfruit. Als Brotaufstrich also eine pikante und teuflisch gute Kombination. Die Zutaten können sich sehen lassen: Gemüse (36,5%) (rote Paprika*, Möhren, Erbsen, Zwiebeln, Gewürzgurken (Gurken, Branntweinessig), Zwiebeln geräuchert (Zwiebeln, Buchenrauch)), Tomatenmark, Wasser, Jackfruit-Fruchtfleisch (10%), Apfelsaftkonzentrat, Rapsöl, Seitan (3,3%) (Weizengluten,Wasser, Sonnenblumenöl, Reisvollkornmehl, Zitronensaftkonzentrat), Knoblauch, Maisstärke, Meersalz, Petersilie, Orangen, Steinpilze gemahlen, edelsüßes Paprika, Sellerie gemahlen, Cayennepfeffer, Branntweinessig. Natürlich sind alle Zutaten aus biologischem Anbau. Der deftige Jack ist ein klassischer veganer Brotaufstrich, der wirklich jedem schmeckt. Mit würzigen Gurken und feiner Jackfruit entsteht ein herzhaft leckerer Brotaufstrich für jedermann. Der deftige Jack ist ebenfalls glutenfrei. Auch hier überzeugen uns die Zutaten: Jackfruit-Fruchtfleisch (33,3%), Gurken (31%) (Gurken, Branntweinessig, Meersalz), Sonnenblumenöl, Agavendicksaft, Dijon Senf (Wasser, Braunsenfsaat, Branntweinessig, Meersalz), Wasser, Branntweinessig, Meersalz, schwarzer Pfeffer, Sonnenblumenprotein, Maisstärke, Verdickungsmittel: Guarkernmehl. Der indische Jack ist eine Mischung aus fruchtig und würzig, wie man es aus der indischen Küche kennt. Ananas und Mango in Kombination mit Jackfruit und einer feinen Currynote bringen dir das exotische Feeling nach Hause. Außerdem ist der indische Jack glutenfrei. Sanchon setzt auch beim indischen Jack auf leckere und gesunde Zutaten aus biologischem Anbau: Jackfruit-Fruchtfleisch (24%), Sonnenblumenöl, Ananas (18%), Mango (17%), Apfelsaftkonzentrat, Wasser, Branntweinessig, Ananassaftkonzentrat, Dijon Senf (Wasser, Braunsenfsaat, Branntweinessig, Meersalz), Curry (0,5 %) (enthält Senfmehl), Meersalz, Sonnenblumenprotein, Kala Namak (Steinsalz, Pflanzenasche), Curcuma, Maisstärke, Verdickungsmittel: Guarkernmehl. Glutenfreies Brot selber backen - Rezept Diese Rezept ist kinderleicht, vegan und glutenfrei. Außerdem enthält das Brot Buchweizenmehl, Sonnenblumenkerne, Leinsamen und Sesamöl und ist damit auch richtig lecker gesund. Glutenfreies Brot selber backen macht doppelt Freude, die Zutaten können nach Wunsch und Laune gewählt werden und frisch gebackenes Brot aus dem Ofen selbst schneiden und mit leckeren Aufstrichen schlemmen, ein toller Moment. Einzige Bedingung; das Brot muss gelingen. Dieses Rezept für glutenfreies Brot ist super einfach. Zeit: ca. 10 Vorbereitung, 1 Stunde Backzeit Zutaten: - 200 g helles Mehl, glutenfrei - 200 g Buchweizenmehl - 100 g Reismehl - 70 g Sonnenblumenkerne - 50 g Sesam - 50 g Leinsamen geschrotet - 1 Würfel Hefe - 4 TL Essig - 1 TL Salz - 450 ml lauwarmes Wasser - vegane Butter für die Form Zubereitung: - Die eckige Brotform mit veganer Butter einfetten und bereit stellen. - Alle Mehlsorten genau wiegen und in eine große Schüssel geben und mit Salz vermischen. - Nun Sonnenblumenkerne, Sesamöl und geschrotete Leinsamen dazu geben und verrühren. - Die frische Hefe mit lauwarmen Wasser vermischen und auflösen, paar Sekunden im Wasser ziehen lassen. - Nun die Mehlmischung mit Essig und dem Hefewasser gut verrühren und zu einem Teig kneten. - Den Teig nun 10 Minuten gehen lassen und dann das Brot in den Backofen bei 190° etwa eine Stunde bei Ober-Unterhitze backen. - Das Brot dann aus dem Ofen nehmen und 5 Minuten abkühlen lassen. - Dann das Brot aus der Form nehmen und nochmal bei 150° etwa 10 Minuten Nachbacken, damit die Seiten schön braun werden. - Nun am besten 20-30 Minuten auskühlen lassen und dann aufschneiden und genießen. Das könnte dich auch interessieren - Glutenfrei und vegan genießen - Vegan Brotaufstriche, Soßen und Chutneys von Sanchon - Vegane Sauce Choron von Sanchon - Rezepte mit Saucen von Sanchon - Vegan backen für alle von Björn Moschinski Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Sanchon. Danke dafür!

Vegane Waffeln extra fluffig

5. Oktober 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Waffeln extra fluffig Inhaltsverzeichnis: - Waffelteig vegan - so klappts - Vegane Waffeln ohne Zucker - Zutaten für 2 Personen - Zubereitung Waffelteig vegan - so klappts Eine vegane Waffel ist besonders lecker, wenn sie innen schön fluffig und außen knusprig ist. Das Grundrezept für solche Waffeln benötigt nur wenige Zutaten und ein paar kleine Tricks. - Sojamilch + Apfelessig -> Vermengt man diese beiden Zutaten, fängt die Sojamilch in wenigen Minuten an zu gerinnen. Sie wird dicker und säuerlich, ähnlich wie Buttermilch. Der Teig bekommt dadurch eine säuerliche Note. - Backpulver -> Lässt den Teig auflockern, da Luftbläschen entstehen. Darüber hinaus reagiert das Backpulver mit der Buttermilch, wodurch der Teig noch mehr aufquillt und fluffiger wird. - Mineralwasser -> Sorgt aufgrund der enthaltenen Kohlensäure ebenfalls für die Fluffigkeit der Waffeln. - Obstmark -> Apfel-, Birne- oder Bananenmark, etc. sind das Bindemittel des Teiges und verleihen im gleichzeitig seine Süße. Vegane Waffeln ohne Zucker Bei der Zubereitung von Waffeln (und Pancakes) kann man sich den Zucker im Teig durchaus sparen. Vergiss auch Zuckeraustauschstoffe oder Sirups. Alles, was du benötigst, ist etwas Obstmark. Besonders lecker und aromatisch werden deine fluffigen Waffeln, wenn du eine sehr reife Banane mit in den Teig verarbeitest. Auch Apfel- oder Birnenmark eigenen sich wunderbar. Zudem macht das Obst das Gebäck noch saftiger.  Der Vorteil eines zuckerfreien Teigs ist vor allem auch, dass dann gerne mal ein Schuss Ahornsirup als Topping verwendet werden kann. Zubereitungszeit: 10 Min. Kochzeit: 6 Min. Nährwertangabe: 390 kcal pro Portion Zutaten für 2 Personen (ca. 4 Waffeln) - 100 ml Sojamilch - 1 EL Apfelessig - 1 kl. reife Banane (oder 50 g Apfelmark) - 1 EL Kokosöl, flüssig - 1 Schuss Mineralwasser - 150 g Dinkelvollkornmehl - 1 TL Backpulver - Extras: Öl zum Enfetten, Puderzucker, Ahornsirup, Sojajoghurt, Obst, Nüsse & Saaten, Hanfsamen, Kakaonibs, etc. Zubereitung - Sojamilch und Apfelessig in einer Schüssel vermengen und 5 Min. stehen lassen. - Banane mit der Gabel zu Brei drücken und mit dem Kokosöl und Mineralwasser in die Schüssel geben. Vermengen. - Mehl und Backpulver ebenfalls in die Schüssel geben und zu einem zähen Teig verarbeiten. - Waffeleisen vorheizen. Mit etwas Öl bepinseln. - Nacheinander die Waffeln für 3-4 Min. ausbacken. Der Teig ergibt 4 Stück. - Mit Toppings deiner Wahl servieren. Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken euch!  Dieses Rezept hat die liebe Candy Lexa für uns gekocht. Schaut gerne mal bei ihrem Instagram-Profil vorbei.

How to: Kreiere vollwertige vegane Buddha Bowls

26. September 2019 Deutschland is(s)t vegan 

How to: Kreiere vollwertige vegane Buddha Bowls - Die verschiedenen Komponenten einer Buddha Bowl - Die Getreidestation - Wähle deine Lieblingskörner für deine vegane Bowl - Die Grünzeugstation - Für mehr Chlorophyll in deiner Schüssel - Die Veggiestation - Her mit dem Gemüse! - Die Proteinstation - Ein Muss für vollwertige vegane Buddha Bowl - Die Toppings - Das Highlight einer jeden Bowl - Die Soße - Hol noch mehr heraus für deine ultimative vollwertige Bowl Hast du schon mal eine vollwertige vegane Bowl zubereitet? Buddha Bowls sind einer der absoluten Food-Trends aktuell. Vielleicht kennst du sie auch unter dem Namen Good Life Bowl, Vegane Bowl oder Rainbow Bowl. Vegane Bowls eignet sich sehr gut dafür eine Mahlzeit so nährstoffreich wie möglich zu gestalten. Aber was steckt wirklich hinter diesem Hype? Ist es nicht nur ein Fancy Name für einen gemischten Salat? Vegane Bowl mit Erdnuss Sauce (C) Patricia Faut Nein, sagt Ernährungsberaterin Patricia Faut, die in diesem Artikel den Trend mal genauer unter die Lupe nimmt und zeigt, wie auch du ganz einfach vollwertige, leckere Buddha Bowls zaubern kannst! Auf der diesjährigen Veggieworld in Dortmund gab sie eine Kochshow zum Thema Buddha Bowls und auf ihrem Instagram Account sieht man fast täglich bunte Bowls in allen möglichen Variationen. (C) Patricia Faut(C) Patricia Faut(C) Patricia FautGesunde vegane Bowl mit Bohnen und Quinoa (C) Patricia Faut Die verschiedenen Komponenten einer vollwertigen vegane Buddha Bowl Eine Buddha Bowl besteht immer aus verschiedenen Komponenten oder Lebensmittelgruppen, die dann auf einem Teller nebeneinander platziert werden. Welche Komponenten genau hineingehören und in welchem Verhältnis, ist dabei nicht komplett festgeschrieben. Es gibt verschiedene Theorien, die z.B. vorschreiben, dass es 30% Gemüse, 20% Protein etc. sein soll. Man muss aber auch keine Raketenwissenschaft daraus machen. Mein persönlicher Lieblings-Ansatz bei Buddha Bowl umfasst 6 Komponenten, die möglichst ausgewogen auf dem Teller platziert werden, ohne bestimmte Mengen abmessen zu müssen. Die Getreidestation - Wähle deine Lieblingskörner für deine vegane Bowl Die erste Komponente einer Buddha Bowl ist ein vollwertiges Getreide. Das kann auch ganz traditionell der Reis sein. Um auf die Vollwertigkeit zu achten, ist es wichtig zur Vollkorn-Variante zu greifen. Dann enthält Getreide nämlich wertvolle Ballaststoffe und jede Menge B-Vitamine, Zink, Eisen und Magnesium. Sehr unterschätzt ist auch Koch-Dinkel. Ihn kennen die meisten ja nur als Mehl, er kann allerdings auch als Korn ähnlich wie Reis verwendet werden und schmeckt richtig lecker! Wer sich glutenfrei ernährt, oder den Proteingehalt seiner Bowl erhöhen möchte, kann auch zu Pseudogetreide greifen, also Quinoa, Buchweizen, Hirse oder Amaranth. Die Grünzeugstation - Für mehr Chlorophyll in deiner Schüssel Grünes Blattgemüse ist eines der nährstoffhaltigsten Lebensmittel (C)Unsplash In jede Bowl gehört auch eine Handvoll frisches Grünzeug, wie Feldsalat, Rucola oder anderes dunkelgrünes Blattgemüse. Je dunkler, desto besser! Denn die Intensität der Farbe gibt Aufschluss über den Antioxidantien-Gehalt des Grünzeugs. Auch immer gerne gesehen sind Wildkräutersalate, die wertvolle Bitterstoffe für dich bereithalten. Die Veggiestation - Her mit dem Gemüse! Eine ordentliche Portion Gemüse gehört in jede vollwertige Bowl(C)Unsplash Natürlich darf auch die Gemüsekomponente nicht fehlen in einer richtigen Buddha Bowl. Eine schnelle Variante ist Gemüse in Rohkost-Form, wie z.B. geraspelte Möhre, rote Beete oder Gurke. Wenn du ein ganz wenig mehr Zeit hast, dann probier es mal mit Ofengemüse. Die richtige Marinade macht wirklich jedes Gemüse im Ofen zu einem Leckerbissen! Mein Favorit: Süßkartoffeln! Die Proteinstation - Ein Muss für vollwertige vegane Buddha Bowls Um auch eine ordentliche Portion Eiweiß zu deiner Buddha Bowl hinzuzufügen hast du jetzt die Wahl zwischen Linsen, Bohnen oder Sojaprodukten, wie Tempeh und Tofu. Auch hier gibt es die bekannten Klassiker, wie Kichererbsen oder rote Linsen. Aber probier auch ruhig mal was Neues mit hochwertigen Lebensmitteln, wie Adzukibohnen oder Belugalinsen. Oder wie wäre es mal knusprig gebratenem Sweet Chili Tofu, wie in diesem Rezept? Wenn du deine Mahlzeiten gut planst, ist es empfehlenswert die Bohnen oder Linsen in getrockneter Form zu kaufen und selbst einzuweichen und aufzukochen. Auch wenn es etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt, ist es kulinarisch und nährwerttechnisch nochmal eine andere Nummer. Wenn es ganz schnell gehen muss, tun es auch die Kidneybohnen aus dem Glas. Bei der Proteinstation gibt es eine riesige Auswahl für vollwertige Buddha Bowls(C) Patricia Faut Die Toppings - Das Highlight einer jeden Bowl Kommen wir zur fünften Station einer Buddha Bowl: Die Toppings! Auch wenn es verhältnismäßig nicht viel ausmacht einer Bowl ist es doch irgendwie das Herzstück. Denn mit dem richtigen Topping kann man sonst ganz gewöhnliche Zusammenstellungen zu einem richtigen Gourmet-Essen verwandeln. Hier einige Ideen für deine Kreation: - Sesamsamen - Kleingeschnittene Zwiebeln oder Röstzwiebeln - Nüsse, vor allem wenn sie geröstet und gewürzt sind - Hanfsamen - Frische kleingehackte Kräuter - Oliven, kleingeschnitten - Sprossen - Granatapfelkerne - Cashew-Parmesan - Kross geröstete Kichererbsen Vegane Bowls sollten immer bunt und frisch sein (C)Patricia Faut Die Soße - Hol noch mehr heraus für deine ultimative vollwertige Bowl Die richtige Soße wertet eine vegane Bowl nochmal so richtig auf! Um es zu einer wirklich ausgewogenen Mahlzeit zu machen, wäre es optimal, hier auf eine Fettquelle, wie Nüsse, zurückzugreifen. Zum Beispiel eignen sich Nussmuse als optimale Basis für schöne cremige Soßen und Dips. Wenn es ganz schnell gehen muss, kann es natürlich auch der klassische Hummus oder ein anderer veganer Dip sein. Je bunter, desto besser! Vegane Ernährungsberaterin (C) Patricia Faut Als Ernährungsberaterin kann ich den Trend zu Buddha Bowls nur unterstützen und bringe das Konzept auch vielen meiner Kunden näher. Die Kombination der verschiedenen Komponenten sorgt nicht nur kulinarisch für eine Geschmacksexplosion, sondern ist auch gesundheitlich extrem wertvoll. Generell brauchen wir viel mehr Vielfalt auf unseren Tellern, egal ob vegan oder nicht. Nur so können wir von dem breiten Spektrum der pflanzlichen Vitalstoffe profitieren und tun auch etwas für unsere Darmgesundheit. Jede Farbe und jede Lebensmittelgruppe bringt ein unverzichtbares Paket an Nährstoffen für uns mit. Deshalb sind Buddha Bowls der perfekte Startpunkt, um mehr Farbe in deine Ernährung zu bringen. Buddha Bowls haben natürlich auch den Vorteil, dass sie auf dem Baukasten System basieren. Es gibt nicht die eine perfekte Buddha Bowl. Sondern jeder kann durch Austesten seine eigenen Lieblings-Varianten finden und dabei individuelle Bekömmlichkeiten und Vorlieben berücksichtigen. Noch mehr Ideen und Rezepte für eine vollwertige, vegane Ernährung findest du in Patricias Ebook Vollwertig, Pflanzlich, Echt. Dort erhältst du 50 gesunde und alltagstaugliche Rezepte, die du direkt in deiner Küche ausprobieren kannst. Veganes Kochbuch mit vollwertigen Rezepten (C) Patricia Faut Hol dir jetzt über 120 Seiten pure Inspiration mit hochqualitativen Fotos und hilfreiche Tipps & Tricks zu jedem Rezept! Hier gehts zum Ebook! Wenn du nach deiner deiner Bestellung des Ebooks den Code deutschlandistvegan Patrica mailst info@plantpower-nutrition.com, bekommst du als Goodie noch eine 30min. Ernährungsberatung von Patricia. Es lohnt sich also doppelt!   Mehr über Patricia, die Beratungen und das Ebook erfährst du auf ihrem Blog. Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken euch! 

Hafer Drink Barista - Veganer Milchschaum

24. Juli 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Hafer Drink Barista - Veganer Milchschaum Anzeige - - Milchschaum vegan - Natumi - Hafer Drink Barista - Vegane Beerentorte Ein leckeres Stück vegane Beerentorte und dazu ein perfekter Cappuccino - hört sich das nicht gut an? Doch wie bekommt man einen tollen veganen Milchschaum hin? Welche Alternativen eignen sich dafür am besten? Hier haben wir dir zusammengestellt, welche vegane Milchalternativen du für einen guten Kaffee verwenden kannst. Du bekommst spontan Besuch und hast keine Milchalternative zu Hause? Macht nix! Wir zeigen dir, wie du Mandelmilch zu Hause machen kannst. Heute möchten wir dir jedoch speziell den Hafer Drink Barista von Natumi vorstellen. Mit diesem kannst du dir einen traumhaften veganen Cappuccino oder Latte Macchiato zaubern! Milchschaum vegan Wolltest du dir auch schon einen Milchschaum aus Pflanzendrink zubereiten, doch es hat nicht funktioniert? Dann geben wir dir hilfreiche Tipps für die Auswahl der richtigen Pflanzendrink-Sorte und verraten dir das Geheimnis für einen guten veganen Milchschaum! Mittlerweile findet man in den Supermärkten zahlreiche pflanzliche Milchalternativen und da tummeln sich neben der Sojamilch jetzt auch viele andere Sorten. Doch beispielsweise Dinkel, Reis- oder Hanfmilch haben einen zu geringen Fett- und Eiweißgehalt und eignen sich daher nicht für einen veganen Milchschaum. Doch zu viele Gedanken müssen wir uns über die Auswahl des richtigen Pflanzendrinks nicht machen, denn es gibt zwischenzeitlich viele Barista-Editionen. Diese lassen sich durch die Fette und Proteine besser aufschäumen und schmecken dazu noch richtig gut. Veganer Milchschaum - so klappts Bei einem guten Schaum sind natürlich die Temperatur und die Verarbeitung ausschlaggebend, doch auch die Zusammensetzung des Pflanzendrinks ist wichtig. Generell hat ein Pflanzendrink einen geringeren Fett- sowie Eiweißgehalt als normale Kuhvollmilch und genau das wird für einen standfesten Schaum benötigt. Es gilt also: Je höher der Fett- und Eiweißgehalt, desto besser ist der Milchschaum. Neben der Auswahl der Milch ist die Temperatur sehr wichtig. Am besten erhitzt du deine kalte Milch auf 65 - 70 Grad und verarbeitest sie dann weiter zu einem Schaum. Diesen kannst du entweder mit einem Handaufschäumer, einem Mixer oder der Dampfdüse deiner Kaffeemaschine zaubern. Je nachdem, was du üblicherweise verwendest! Natumi - Hafer Drink Barista Wenn es um vegane Milchalternativen in Deutschland geht, dann bist du bei Natumi an der richtigen Adresse. Egal ob Soya, Reis, Dinkel, Mandel, Hirse, Buchweizen oder eben Hafer. Natumi bietet verschiedene Pflanzendrinks und Cuisine-Produkte an und das alles wird nachhaltig produziert. Natumi liegt es am Herzen, nicht nur an heute zu denken, sondern auch die kommenden Generationen im Blick zu haben. Es fühlt sich gut an, sich und seinen Körper im Rahmen einer bewussten, natürlichen Ernährung zu verwöhnen. Der Hafer Drink Barista ist das neueste Produkt der Natumi-Palette. Der Fokus bei diesem Drink liegt darin, eine pflanzliche Milchalternative anzubieten, die sich leicht aufschäumen lässt und für die Extraportion Cremigkeit im Kaffee sorgt. Die Zutaten können sich auch sehen lassen, denn der Hafer Drink Barista kommt nur mit Bio-Vollkornhafer, Sojabohnen sowie Sonnenblumenöl und einer Prise Meersalz aus. Durch den Fermentationsprozess erhält der Haferdrink eine milde Eigensüße und macht sich daher super in Cappuccino, Latte Macchiato sowie anderen Kaffeespezialitäten. Du kannst ihn aber auch für Suppen, Gemüsegerichte und Backrezepte verwenden. Bei uns kommt er direkt in unserer veganen Beerentorte zum Einsatz! Natumi Hafer Drink Barista - wo kaufen? Den neuen Hafer Drink Barista in Bio-Qualität bekommst du ab sofort zu einem Preis von 2,29 Euro in Biomärkten sowie vielen Reformhäusern. Hier kannst du im Storefinder von Natumi auch direkt nach einem Händler in deiner Nähe suchen. Dann kannst du bald deinen eigenen veganen Milchschaum zaubern! Nun haben wir noch ein tolles veganes Rezept für dich, welches perfekt zu einem Capuccino mit dem Hafer Drink Barista passt! Vegane Beerentorte - Vorbereitungszeit: 25 Minuten - Ruhezeit: 60 Minuten - Koch-/­­Backzeit: 25 Minuten - Schwierigkeitsgrad: leicht - Menge: 20 cm Springform Zutaten für den Biskuit - 200 g Mehl - 1 EL Speisetärke - 1 TL Backpulver - 1 TL Apfelessig - 80 ml Agavendicksaft - 80 ml Öl - 200 ml Hafer Drink Barista - Natumi Zutaten für die Füllung - 200 g vegane Frischkäse-Alternative - 3 EL Agavendicksaft - 1 EL Zitronensaft - 1 Msp. Vanille - 2 EL Beerenmarmelade - Pistazien (gehackt) - Frische Beeren Zubereitung - Backofen auf 175 Grad Ober-/­­Unterhitze vorheizen. - Für den Biskuitboden alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren. - In eine Springform geben und für 20-25 Min. backen. - Nach dem Backen auskühlen lassen und waagerecht halbieren. - Für die Creme alle Zutaten (außer Marmelade + Pistazien + Beeren) glatt rühren. - Auf den unteren Biskuit Marmelade sowie 1/­­3 der Creme streichen. - Den oberen Biskuit darauf legen und mit restlicher Creme bedecken. - Mit frischen Beeren und gehackter Pistazie verzieren. Wir wünschen guten Appetit! Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Natumi. Vielen Dank!

Einfache Chapatis mit Vollkornmehl

16. Mai 2019 Eat this! 

Naan, Chapatis, Roti. Naaa, wer kennt den Unterschied? Okay, ich gebe zu, so genau wusste ich das bisher auch nicht ... Der Beitrag Einfache Chapatis mit Vollkornmehl erschien als erstes auf Eat this!.

Was du bei veganer Ernährung beachten solltest - 10 Tipps einer Ernährungsberaterin

9. Mai 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Was du bei veganer Ernährung beachten solltest - 10 Tipps einer Ernährungsberaterin Als ausgebildete vegan Ernährungsberaterin weiß Patricia, worauf es bei der pflanzlichen Ernährung ankommt. Heute zeigen wir dir ihre 10 Tipps für eine optimale vegane Ernährung. 1. Nicht nur weglassen, sondern auch hinzufügen Das Wort vegan ist ja schon etwas suboptimal, weil es nur beschreibt, was weggelassen wird - nämliche tierische Produkte. Sehr viel mehr sagt es aber nicht über die Ernährungsform aus. Viele machen den Fehler, dass sie ihre Ernährung gar nicht wirklich umstellen, sondern nur die tierischen Produkte ersetzen. Dann kann sich natürlich auch das gesundheitliche Potential einer pflanzlichen Ernährung nicht vollkommen entfalten. Und außerdem kann es sehr schnell langweilig werden.   Deshalb ist es super wichtig, mit einer großen Offenheit und einer gewissen Neugierde an die Ernährungsumstellung heranzugehen. Es gibt über 40 Tausend (!) verschiedene essbare Pflanzen auf diesem Planeten. Natürlich werden wir davon vielleicht nicht alle mögen. Und es macht auch durchaus Sinn, erstmal bei denen anzufangen, die in deiner Region wachsen. Aber, wenn man eine Ernährungsumstellung richtig angeht, kann ich versprechen: Für jedes Produkt, das du weglässt, kommen mindestens zwei neue hinzu. Sieh das Ganze einfach als eine Art kulinarische Reise, auf der du dein Spektrum an gesunden und leckeren pflanzlichen Lebensmitteln und Mahlzeiten stetig erweiterst.  2. Informiere dich gründlich zu Nährstoffen Keine Ernährungsform ist per se bedarfsdeckend - weder die Mischkost, noch die vegane Kost. Es kommt im Endeffekt immer darauf an, wie der Speiseplan genau zusammengestellt ist.  Um sich grundsätzlich bedarfsdeckend zu ernähren, müssen wir wissen, welche Nährstoffe potenziell kritisch sind, in welchen Lebensmitteln diese enthalten sind und wie ich meinen Bedarf in meinem Alltag konsequent decken kann. Speziell in der veganen Ernährung zählen diese Nährstoffe zu den potenziell kritischen: Proteine, DHA&EPA, Vitamin B12, Vitamin D, Vitamin B2, Kalzium, Eisen, Zink, Selen und Jod. Das klingt erstmal nach einer Menge, bedeutet aber nicht, dass es super schwierig ist, diese abzudecken, sondern nur, dass man ein Auge darauf haben sollte. Die meisten der hier aufgezählten gelten auch für Mischköstler. Mit dem einzigen Unterschied, dass diese nicht immer wieder darauf hingewiesen werden, doch bloß auf ihre Nährstoffe zu achten. Veganer sind gerade deshalb oft sehr besser versorgt, weil sie sich aktiv mit diesen Themen beschäftigen. 3. Bluttest Warum soll man denn jetzt noch Bluttests machen, obwohl man sich gut ernährt? Der Hauptgrund liegt darin, dass nicht nur die Menge der aufgenommenen Nährstoffe darüber entscheidet, was im Endeffekt meinen Zellen zur Verfügung steht, sondern auch die komplexen Prozesse unserer Verdauung und des Stoffwechsels. So können zum Beispiel auch Mischköstler trotz hohem Fleischverzehr an Vitamin B12-Mangel leiden, weil das Vitamin nicht richtig aufgenommen wird. Bluttests zur Prävention von Nährstoffmängeln und damit einhergehenden Krankheiten sind also auch nicht nur ein Thema für Veganer. Leider sind die Symptome meist so diffus, dass wir es nicht auf einen Nährstoffmangel zurückführen oder wir merken es erst so richtig, wenn bereits ein manifester Mangel besteht. Damit ist wirklich nicht zu scherzen. Also lieber einmal jährlich die wichtigsten Werte kontrollieren und man ist auf der sicheren Seite. 4. Die richtigen Supplemente Keine Angst: Nur weil man sich vegan ernährt, braucht man nicht den ganzen Medizinschrank voll mit Pillen und Pulvern füllen. Die eben genannten Bluttests dienen dann als optimale Grundlage, um die richtigen Supplemente und deren Dosis zu bestimmen. Grundsätzlich gilt beim Thema Nahrungsergänzung: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Vorrang sollte immer die Deckung der Nährstoffe über unsere Ernährung haben. Gewisse Supplemente können in zu hoher Dosierung auch Schaden anrichten und es gilt nicht ,,Je mehr, desto besser. Daher rate ich meinen Kunden immer nur zu einer gezielten Supplementation.  5. Erhöhe die Portionsgrößen Good News: Veganer können tendenziell MEHR essen. Wuhu! Denn pflanzliche Lebensmittel sind verglichen mit tierischen Produkten in der Regel kalorienärmer. Daher können und müssen die Portionsgrößen etwas erhöht werden, um gleichviel Kalorien zu sich nehmen. Das mag am Anfang etwas ungewohnt sein und auch der Magen-Darm-Trakt muss sich erstmal an das größere Volumen und die Ballaststoffe gewöhnen. Bei vielen führt das dann dazu, dass sie insgesamt einfach nicht genügend Energie zu sich nehmen und sich schlapp fühlen.  6. Möglichst viele gering verarbeitete Lebensmittel  Wenn man so vor dem Supermarkt-Regal mit der Aufschrift ,,vegan steht, kann man schnell den Eindruck kriegen, dass vegane Ernährung bedeutet, sich von Sojaschnitzel und Lupinennuggets zu ernähren. Schade eigentlich, dass die wirklichen Basislebensmittel der pflanzlichen Ernährung meistens keinen ,,vegan-Sticker haben. Ich empfehle hier die 80/­­20-Regel: Solange ca. 80% deiner Lebensmittel möglichst gering verarbeitet sind, ist immer noch Platz für 20% für alle die industriell verarbeiteten Produkte, wie vegane Schnitzel, Kekse, Soßen und andere Fertigprodukte. Man will ja auch gerne austesten, was die Produkte so draufhaben und die Entwicklung pflanzlicher Alternativen unterstützen. Das Maß ist hier wie so oft entscheidend. 7. Keine Lebensmittelgruppen weglassen Was sind denn die Basislebensmittel einer veganen Ernährung? Es gibt grundsätzlich fünf pflanzliche Lebensmittelgruppen: Obst, Gemüse, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte sowie Nüsse und Samen. Und um sich bedarfsdeckend zu ernähren, ist es wichtig, wirklich alle Lebensmittelgruppen in die Ernährung mit aufzunehmen. Oftmals geschieht dies nicht aus Unwissenheit, dass bestimmte Gruppen wichtig sind oder aus Angst, eine bestimmte Gruppe sei weniger gesund. Das liegt wahrscheinlich an den vielen Extrem-Diäten innerhalb der veganen Ernährung, die bestimmte Lebensmittel oder ganze Gruppen verteufeln. In meinen Augen eine sehr gefährliche Entwicklung. 8. Vorausplanen So einfach es auch in unseren Großstädten geworden ist, sich vegan zu ernähren, kann das vor allem in ländlichen Gebieten schon teilweise noch eine Herausforderung sein. Da kann ich aus eigener Erfahrung sprechen. Auch auf der Arbeit bieten natürlich nicht längst alle Kantinen gesunde vegane Alternativen an. Je nachdem wie deine Lebens- und Arbeitssituation also ist, macht es schon sehr viel Sinn, deine Mahlzeiten im Voraus zu planen. Eigenes Essen mitbringen schont als schönen Nebeneffekt ja auch den Geldbeutel.  9. Connecte dich Gerade als Vegan-Neuling kann man sich sehr schnell als Außenseiter fühlen, wenn man keine Gleichgesinnten in seinem Umkreis hat. Gerade, wenn dann Familie, Freunde und Arbeitskollegen weniger positiv auf die Ernährungsumstellung reagieren, kann das ganz schön herausfordernd sein. Viele schmeißen dann wieder alles hin, weil sie zu viel Gegenwind bekommen. Aber auch hier gibt es eine gute Nachricht: Du bist nicht allein und jeden Tag sollen bis zu 200 neue Veganer in Deutschland hinzukommen. Dank Social Media ist es uns so einfach wie noch nie, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen - egal ob über Instagram oder Facebook Gruppen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, dir Verbündete zu suchen. Trau dich einfach, es lohnt sich! 10. Lass dir Zeit  Viele machen sich am Anfang unnötig viel Druck, sofort von heute auf morgen alles umzustellen. So sehr ich deine Entscheidung, dich vegan zu ernähren, auch unterstütze, finde ich es vollkommen okay, wenn es jeder in seinem Tempo macht. Man braucht sich nicht schlecht zu fühlen, wenn man etwas nicht geklappt hat oder man doch nochmal eine Ausnahme machen musste. Jeder Schritt zählt! Ich hoffe diese Tipps haben dir geholfen und du weißt jetzt, worauf du bei der pflanzlichen Ernährung achten solltest. Wenn du darüber hinaus noch Fragen hast, dir bei bestimmten Themen unsicher bist oder grundsätzlich etwas Hilfe benötigst, deine Ernährung umzustellen, bist du in meinem Ernährungscoaching herzlich willkommen. Gastautorin Patricia Patricia ist zertifizierte und vor allem leidenschaftliche Ernährungsberaterin mit Spezialisierung auf vegane Ernährung. Seit 5 Jahren lebt sie selbst vegan und hilft nun auch Anderen, mit pflanzlicher Ernährung in Bestform zu kommen.  Vor allem liegt es ihr auch am Herzen, für Klarheit rund um Ernährungsmythen zu schaffen und trotzdem dabei den Spaß an der Sache nicht zu vergessen. 

Schnelle Dinkelbrötchen

2. Mai 2019 Vegetarische Rezepte 

Schnelle DinkelbrötchenSchnelle Dinkelbrötchen Zutaten: - 400 g Dinkelmehl Type 630 - 100 g Dinkel-Vollkornmehl/­­ oder selber mahlen - 1/­­2 Würfel Hefe - 1 TL. Zucker - 11/­­2 TL. Salz - 3 EL. Rapsöl - 300 ml warmes Wasser - 1 EL. Mehl Zubereitung: - Die Hefe in lauwarmes Wasser auflösen. -  Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben. Mit der Küchenmaschine zu einem glatten Teig kneten, das Hefewasser mit und mit zugeben. - 1 Esslöffel Mehl über den fertigen Teig streuen, dieses nicht unterrühren. Den Teig darin wälzen bis er von allen Seiten mit Mehl bedeckt ist und nicht mehr in der Schüssel klebt. - Von dem Teig jetzt kleine Stücke abreißen, ca. 110 g, und diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. - Ein paar Spritzer Wasser auf das Blech verteilen und eine kleine hitzefeste Form mit Wasser in den Ofen stellen. - Das Backblech in den kalten Backofen schieben und bei 200 C Ober-Unterhitze ca. 30 Minuten backen.

Was essen vegane Sportler?

12. April 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Was essen vegane Sportler?Muskelaufbau und Fettverbrennung mit veganer Ernährung Tipps von unserem veganen Personal Trainer Sebastian Stühmer Im Allgemeinen ist das Feedback zu einer rein pflanzlichen Ernährung wesentlich positiver als noch vor einigen Jahren. Wenn es darum geht, dass man sich regelmäßig sportlich betätigt, erscheinen jedoch oft viele Fragezeichen. Ausreichend Eiweiß? Vegan? Thema Nummer 1 ist natürlich Protein. Aber eben auch, wie man denn mit einer veganen Lebensweise Fett verlieren oder Muskeln aufbauen kann. Oftmals liegt das daran, dass Eiweiß in erster Linie mit Fleisch, Fisch, Eiern und Milchprodukten assoziiert wird. Alles was übrig bleibt, ist pflanzlich. Also z.B. Getreideprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse. Wie kann man nun trotzdem ausreichend Eiweiß zu sich nehmen, besonders wenn man vegan Muskeln aufbauen möchte? Bevor wir hierauf näher eingehen, gilt es zu klären, wieviel Eiweiß benötigt wird. Im Allgemeinen sprich man von grob einem Gramm Eiweiß je Kilogramm Körpergewicht (Übergewicht bzw. Menschen mit schweren Knochen ausgeschloßen). Einfach ausgedrückt - eine 55 Kilo leichte Frau sollte etwa 55 Gramm Eiweiß am Tag zu sich nehmen. Ein 80 Kilo schwerer Mann ca. 80 Gramm Eiweiß. Das gilt auch bei Hobbysportlern (1x die Woche Yoga, 1x die Woche lockeres Fußball spielen). Trainiert man jedoch intensiv Fitness nach einem sinnvollen Plan mehrmals die Woche, steigt der Proteinbedarf. Mindestens 1,5 Gramm je Kilogramm Körpergewicht sollte nun täglich zugeführt werden. Dies gilt natürlich auch bei anderen Sportarten, welche ebenfalls mehrmals die Woche mit entsprechender Intensität ausgeführt werden. Warum? Weil das zuvor erwähnte eine Gramm nur den grundsätzlichen Bedarf deckt. Nun muss der Körper jedoch mehr Eiweiß erhalten, da dies die Regeneration und den Muskelaufbau unterstützt. Das härteste Training bringt nur einen Bruchteil an Erfolg, wenn die Ernährung nicht dauerhaft dem Ziel angepasst ist. Wie kommt man nun zu ausreichend Protein, wenn die vermeintlich besten Quellen wegfallen? Das Besondere liegt hierbei in der Kombination der oben genannten pflanzlichen Produkte Getreide, Hülsenfrüchte, Nüsse. Diese sind nicht nur wertvolle Kohlenhydrat-, Ballaststoff- und Fettlieferanten, sondern enthalten unterschiedliche Aminosäuren. Da Eiweiß aus Aminosäuren besteht und wir mit der Kombination dieser Lebensmittel verschiedene Aminosäuren zusammenführen, ergänzen sich diese gegenseitig und es entsteht eine sehr gute biologische Wertigkeit. Vegan Körperfett abbauen? Der eine oder andere mag nun denken, dass diese Zusammenstellung nicht geeignet ist für den Abbau von Körperfett, da bei gängigen Methoden wie Low Carb oder Low Fat zwei von drei unserer oben genannten Lebensmittel entfallen. Manchmal auch die Hülsenfrüchte. Ein Gewichtsverlust oder auch der Abbau von Körperfett ist jedoch immer dann der Fall, wenn der Leistungsumsatz höher ist als die zugeführten Kalorien. Anders ausgedrückt, muss der Körper im Rahmen des Alttags mehr Energie aufbringen als ihm über die Ernährung zur Verfügung gestellt wird. Dann muss er auf körpereigene Reserven zurückgreifen. Wichtig: Isst man einfach nur ohne Planung unterkalorisch und verfolgt keinen durchdachten Trainingsplan, nutzt der Körper auch Muskulatur als Energiequelle, nicht nur Körperfett. Es sinkt also das Gewicht auf der Waage, aber auch die Muskelmasse. Sebastian Stühmer Muskeln erhalten? Muskeln aufbauen? Unabhängig davon wieviel oder wenig Muskeln man denn nun mit sich rumtragen möchte, sollte jeder darauf bedacht sein, mindestens ein gewisses Level zu halten. Dies ist dadurch begründet, dass der Mensch ab dem 25./­­30.Lebensjahr Muskulatur abbaut. Im zunehmenden Alter wird dies problematisch, da sich Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke gegenseitig bedingen. Wird also die Muskulatur schwächer, wirkt sich dies auf alle zuvor genannten Bereiche ebenfalls aus. Somit empfiehlt es sich, regelmäßig die Grund-Fitness zu trainieren und ausgewogen zu essen. Das muss natürlich nicht immer sein. Hat man mal eine Urlaubswoche und das Training wird während der Zeit pausiert, ist das okay. Isst man mal den einen oder anderen süssen Snack oder ein Cheatmeal, ist aus meiner Sicht auch das in Ordnung. Natürlich ist das für den Körper nicht positiv. Aber ich finde, dass hier nach dem 80/­­20-Prinzip gehandelt werden kann. Warum? Einfach weil mir dies bei dem Großteil meiner Kunden immer wieder auffällt. Lieber alles etwas entspannter angehen und langfristig durchziehen, als auf alles für immer verzichten wollen und nach zwei Wochen abbrechen und alles hinschmeißen. Wenn nun also eine Mahlzeit beispielsweise aus Vollkornnudeln, Sojageschnetzeltem und einer Mandelsoße besteht, ist man zum einen auf der sicheren Seite was die Makronährstoffversorgung (Kohlenhydrate, Protein und Fette) betrifft und durch die unterschiedlichen Aminosäuren auch in Bezug auf Eiweiß. Hier gibt es verschiedene Varianten und etliche Rezepte, wie man aus den Kategorien kombinieren kann. Hat man erstmal eine Handvoll Gerichte gefunden, ist man ausgewogen und mit gutem Geschmack unterwegs. Was fehlt noch? Die Mikronährstoffe. Vitamine, Mineralien und Spurenelemente sind hautsächlich in Obst und Gemüse zu finden. Ich bevorzuge hierfür mehrmals die Woche, meist täglich zum Frühstück, einen grünen Smoothie. Für meine Frau und mich besteht dieser aus: - einer Handvoll Rucola - einer Handvoll Pak Choi - zwei Bananen - einer Handvoll verschiedene Beeren - ein Daumen-großes Stück Ingwer - zwei Teelöffeln Kokonussöl - 50 Gramm Haferflocken - 60 Gramm Eiweiß - etwas Agavendicksaft - Wasser nach Bedarf Hierbei sind also auch die Makronährstoffe enthalten. Für mich ist es so jedoch am bequemsten, regelmäßig frisches Blattgemüse zu mir zu nehmen. Selbstverständlich kann bei den oben beschriebenen Hauptmahlzeiten auch frisches Gemüse hinzugegeben werden. Also neben Blattsalaten auch Paprika, Zucchini, Champignons usw.. Wer sich größtenteils wie oben beschrieben ernährt, ist gesundheitlich sehr gut dabei. Bezüglich eines körperlichen Ziels (Körperfett abbauen, Gewicht halten, Muskeln aufbauen) empfehle ich wie oben erwähnt die Kalorien der täglich Mahlzeiten grob im Blick zu behalten, aber keine der genannten Komponenten ersatzlos zu streichen. Möchte man aufgrund des gewünschten Fettverlusts die Kalorien reduzieren, verringert man einfach den Anteil der Kohlenhydrate und steigert dafür den des Gemüses. Genau das Gegenteil ist beim Muskelaufbau der Fall. Kohlenhydrate werden erhöht, damit man überkalorisch isst und der Körper eine Grundlage für den Aufbau hat. Beim Halten des Gewichts pendelt man sich dementsprechend einfach in etwa bei seinem täglichen Leistungsumsatz ein. Was das eigentliche Hunger-/­­Appetitgefühl betrifft, sollte jeder auf seinen Körper hören und sich weder zum Essen zwingen, noch hungern. Der eine fühlt sich mit fünf kleinen Mahlzeiten besser, der andere mit drei klassischen Hauptmahlzeiten. Abschließend bleibt zu sagen, dass man dem Körper viel Abwechslung im Rahmen der Lebensmittelwahl geben sollte und dies in sinnvollen Mengen. Einen riesigen Obstteller am Abend brauch man genauso wenig wie einen Liter Eis zum Frühstück des Cheatdays. So lange man für sich eine Variante findet, die eher zum Lebensstil passt, als das sie eine kurzfristige Diät ist, ist man auf einem guten Weg. Durch die oben genannten Möglichkeiten, hat man viele Variationen was die Mahlzeiten betrifft. So muss keiner das Gefühl haben auf etwas zu verzichten und kann trotzdem je nach Bedarf seine Ziele erreichen.

Estereller Dinkelvollkornbrot mit selbst gemachtem Brotgewürz

25. März 2019 Herr Grün kocht 

Estereller Dinkelvollkornbrot mit selbst gemachtem Brotgewürz Ich wollte schon immer einmal ein Vollkornbrot mit Dinkelvollkornmehl backen und mich dabei etwas an meinem Vogesenbrot orientieren. Da ich auch gerne geröstete Kerne auf Broten mag, habe ich noch etwas fertigen BIO-Salatkerne-Mix (Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Cashewbruch, Sojakerne und Pinienkerne) verwendet. Das klingt vielleicht ungewöhnlich, passte aber super. Außerdem habe ich ein Brotgewürz zubereitet aus Fenchelsamen, Thymian und Kümmel. Das hat sich gelohnt. Das Brot ist außen schön kross und hat eine schöne Krume. Die Gehzeiten sind mit 1.5 Stunden überschaubar - die Backzeit beträgt ca. 45 Minuten. Der Professor meinte, dass wir diesem Brot wieder den Namen eines französischen Gebirges geben sollten und haben für uns das Esterel entdeckt. Ein Gebirge, das zwischen Cannes und Saint-Raphaël an der Côte dAzur liegt. Deshalb heisst das Brot auch Estereller Brot. Nicht hundert prozent französisch - aber gut einprägbar. Bei diesem Vollkornbrot handelt es sich übrigens um ein Topfbrot. Sie benötigen also einen gusseisernen Topf. Einer vom Möbelhaus tut es auch - oder Sie leihen sich einen:) Ich habe einen Bräter mit 22 cm Durchmesser verwendet. Bitte orientieren Sie sich ungefähr daran.   Zutaten 250 g Dinkelvollkornmehl 100 g Dinkelmehl 630 1 TL Salz 7 g frische Hefe 15 g Olivenöl 15 g Honig 1/­­2 TL Rohrohrzucker (Bitte nicht Rohrzucker) ca. 240 ml handwarmes Wasser 40 g Salatkerne Mix (Klingt vielleicht ungewöhnlich - funktioniert aber. Meiner enthielt: Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Sojakerne, Cashewbruch und Pinienkerne.) Für das Brotgewürz: 1 geh. TL Fenchelsamen 1 geh. TL Kümmel 1 geh. TL Thymian Zubereitung Die Gewürze für das Brotgewürz alle miteinander vermörsern oder mahlen. Kann ruhig etwas grob sein. Mehl, Salz und die Brotgewürzmischung in einer Schüssel gut vermischen. Die Hefe mit dem Zucker in das handwarme (!) Wasser geben und gut umrühren. Circa 5 Minuten stehen lassen und dann mit dem Olivenöl und dem Honig zum Mehl geben und alles gut umrühren. Mit der Hand etwas vermengen (vorsichtig kneten ist okay), bis das Mehl nicht mehr zu sehen (also feucht) ist. Die Schüssel abdecken und den Teigkloß an einem warmen Ort 60 Minuten gehen lassen. Dann auf einer bemehlten Fläche ein klein wenig verkneten und dann siebenmal so falten: von oben nach unten, von unten nach oben, von links nach rechts und von rechts nach links. Ein Blatt Backpapier unter den Wasserhahn halten, bis es ganz feucht und formbar ist. Den Topf damit auskleiden und den Teig nun darauf legen. Bitte abdecken und 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Den Herd auf 230 Grad vorheizen. Den Teig mit dem Backpapier aus dem Topf nehmen und mit einem Tuch abdecken. Den Topf mit Deckel ca. 5 Minuten in den vorgeheizten Ofen stellen stellen. Dann das Backpapier mit dem Teig in den heißen Topf geben. Noch etwas Salatkerne-Mix auf dem Teig verteilen und andrücken. Den Deckel obenauf und ca. 30 Minuten backen. Nach circa 30 Minuten den Deckel abnehmen. Dann dauert es noch circa 15 bis 20 Minuten. Schauen Sie ab und zu mal nach (nicht zu oft, sonst verliert der Ofen zu viel Hitze) wie die Kruste ausschaut. Verbrennen soll sie ja nicht. Zum Vogesenbrot Viel Spaß mit dem Brot Herr Grün

Abwechslungsreiche Ernährung für Veganer - So geht´s

15. März 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Abwechslungsreiche Ernährung für Veganer - So geht´sDie vegane Ernährung findet in Deutschland mehr und mehr Anhänger. Auch immer mehr Mischköstler und Sportler setzen auf pflanzliche Lebensmittel. Der Fokus liegt auf Obst, Gemüse und Nüsse als Quelle für wichtige Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Mittlerweile gehen Schätzungen und Umfragen davon aus, dass sich ca. 1,3 Millionen Menschen in Deutschland sogar rein pflanzlich ernähren. Die Vorteile dieser Ernährungsform liegen auf der Hand: Sowohl dem Tierwohl als auch der Umwelt lässt sich damit helfen. Oft wird aber immer noch behauptet, eine rein vegane Ernährung sei nicht gesund. Stimmt das denn? Sonne tanken müssen wir alle - Ob vegetarisch, vegan oder mischköstlich - mittlerweile wissen wir sehr wohl - es kommt viel mehr darauf an, wie vielseitig unsere Ernährung aufgebaut ist, was wir in welcher Kombination essen und die Aufnahme wird von vielen Faktoren beeinflusst. In Deutschland leiden zum Beispiel nicht nur Veganer an Vitamin D Mangel, sondern oft auch Mischköstler. Das ,,Sonnenvitamin Vitamin D gehört zur Gruppe der fettlöslichen Vitamine (diese sind A-D-E-K) und wird bei ausreichender UVB-Bestrahlung vom Körper selbst gebildet. Die Ernährung trägt mit 5-10 % nur einen unwesentlichen Teil zur Deckung des Tagesbedarfs bei. In den Wintermonaten bekommen wir alle zu wenig Sonne ab und daher sollten wir alle über eine Aufnahme zum Beispiel in Tropfenform nachdenken. Liest dazu den Artikel VEGANE ERNÄHRUNG: VITAMIN D Kritische Nährstoffe bei einer rein veganen Ernährung Wer sich ausgewogen und vegan ernährt und dabei die kritischen Nährstoffe nicht aus den Augen verliert, kann eine optimale Versorgung sicherstellen. Ein Basiswissen ist einfach essentiell und sollte nicht nicht unterschätzt werden. In unserem Artikel B12 & CO. - NÄHRSTOFFE-CHECK erhält du eine gute Übersicht aller wichtigen Nährstoffe. Experten und Ärzte empfehlen, auch alle 1-2 Jahre ein Blutbild anfertigen zu lassen, um so auch faktisch auf der sicheren Seite zu sein. Vegan gut für den Planeten, für die Tiere und für den Körper Die vegane Ernährung ist in vielen Bereichen gesund, tut unserem Planeten gut und bewahrt vielen Tieren vor Ausbeutung und Leid. Die Massentierhaltung ist der Umweltkiller Nummer 1, das wissen wir nun. Allein 60% der Treibhausgase aus der Landwirtschaft könnten ohne den Verzehr von tierischen Produkten vermieden werden. Fleisch- und Milchprodukte können den Vorteil haben, dass sie viele Nährstoffe in gebündelter und leicht zugänglicher Form bieten, die ein Veganer letztlich kombinieren oder ersetzen muss. Als Mischköstler greift man daher aus Unwissen oder aus praktischen Gründen zu schneller zu tierischen Lebensmittel. Doch am Ende geht die Rechnung nicht auf. Es lohnt sich daher mit der veganen Ernährung Freundschaft zu schließen. Wer also mehr und mehr auf vegan setzen und sich langfristig rein pflanzlich ernähren möchte, der sollte einfach einiges beachten und sich am Anfang gut informieren. Wir zeigen euch, worauf ihr definitiv achten solltet. Mögliche Mangelversorgung - wie lässt sich diese umgehen? Es gibt einige Nährstoffe, deren Deckung bei rein veganer Lebensweise schwerer fällt. Doch es gibt immer Möglichkeiten, die Mangelversorgung zu umgehen. Die wichtigsten potenziellen Engpässe sind: Vitamin B12 Das auch als Cobalamin bekannte Vitamin B12 kommt nahezu nur in tierischen Lebensmitteln wie Eiern, Fleisch, und Käse vor. Es ist für zahlreiche Stoffwechselprozesse erforderlich und sorgt zudem dafür, dass Folsäure in ihre aktive Form überführt wird. Dies ist wiederum wichtig für die Blutbildung. Wer sich jahrelang vegan ernähren möchte, kann irgendwann einen Mangel an Vitamin B12 aufweisen, der zu folgenden Symptomen führen kann: - Anhaltende Müdigkeit - Kraftlosigkeit - Konzentrationsstörungen - Depressive Verstimmung Da es hier so gut wie keine Ausweichlebensmittel gibt, sollte Vitamin B12 tatsächlich durch entsprechende Präparate ersatzweise zugeführt werden. Wichtige und ausführliche Infos findet ihr im beliebten Artikel: VEGANE ERNÄRHUNG: VITAMIN B12 Eisen Dass Veganer unter einem Eisenmangel leiden könnten, ist zunächst einmal merkwürdig. Im Normalfall nehmen diese nämlich deutlich mehr Eisen auf als Mischköstler. Das pflanzliche Eisen ist dreiwertig und deshalb für den Körper nicht so gut verfügbar wie das zweiwertige Eisen aus Fleischprodukten. Jeder Körper nimmt Nährstoffe anders auf. In Bezug auf einen eventuellen Eisenmangel sollten Veganer und alle, die besonders auf Eisen achten müssen so wie Frauen in ihrer monatlichen Periode sich deshalb in regelmäßigen Abständen testen lassen. Durch den Verzehr besonders eisenhaltiger Lebensmittel lässt sich das Problem zudem in den Griff bekommen. Die folgende Tabelle zeigt einige besonders eisenhaltige pflanzliche Lebensmittel mit ihrem Eisengehalt auf 100 g auf: Lebensmittel Eisengehalt pro 100 g Kakaobohnen 46,8 g Kürbiskerne 12,5 g Sesamsamen 10,0 g Dinkelmehl (Vollkorn) 9,7 g Leinsamen 8,2 g Linsen (getrocknet) 8,0 g Chiasamen 7,7 g Kidneybohnen (getrocknet) 7,0 g Pfirsich 6,5 g Tabelle1: Eisengehalt veganer Lebensmittel   REZEPTTIPP EISEN: In diesem Beitrag könnt ihr erfahren, warum Rote Bete eine wahre ,,Ironlady ist. Mit leckerem Rezept und vielen interessanten Fakten. Photo: Maria Siebenhaar Vitamin D Vitamin D hat sich gerade in den letzten Jahren den Ruf erarbeitet, für unsere Gesundheit besonders wertvoll zu sein. Die Ernährung trägt aber nur mit 5-10 % nur einen unwesentlichen Teil zur Deckung des Tagesbedarfs bei. Was auf den ersten Blick problematisch wirkt, ist jedoch bei weitem nicht so schlimm wie angenommen. Auch Mischköstler können durch die Nahrung nicht genug Vitamin D aufnehmen, um so den eigenen Bedarf zu decken. Zudem kann unser Körper Vitamin D auch selbst bilden, wenn wir unserem Körper der Sonne aussetzen. Oft reichen schon 20-30 Minuten Sonneneinstrahlung, wenn ca. ein Drittel unseres Körpers (nackte Haut) damit in Berührung kommen. Da die Sonne in Deutschland jedoch nur zwischen April und September in einem Winkel auf uns herunterscheint, der zur ausreichenden Vitamin D-Produktion geeignet ist, kann eine Nahrungsergänzung mit Vitamin D durchaus hilfreich sein. Hier sollten auch Veganer jedoch vorher mit ihrem Arzt sprechen und klären, ob dies im Einzelfall nötig ist. Wie bereits gezeigt, lassen sich potenzielle Mangelerscheinungen durch abwechslungsreiche Kost und eine entsprechende Nahrungsergänzung in den Griff bekommen. Wer darauf achtet, hat in Sachen Mikronährstoffe auch als Veganer alles im Griff.   Gute Proteinquellen für Veganer Ein weiteres Problem scheint für Veganer zunächst die Quelle für Proteine zu sein, da Milchprodukte und Fleisch sowie Eier wegfallen. Da können pflanzliche Proteinquellen ordentlich punkten. Insbesondere wenn sie gut kombiniert werden. Als Veganer ist es also gar kein Problem, sich ausreichend mit wertvollen Proteinen zu versorgen. Haferflocken Ein klassisches Lebensmittel mit einem guten Proteingehalt sind Haferflocken. Mit einem Proteingehalt von 13 g/­­100 g sind sie für das Frühstück ideal und bieten eine gute Basis für ein Müsli. Hülsenfrüchte Hülsenfrüchte bieten ebenfalls viele Proteine und sind darüber hinaus auch voller gesunder Mikronährstoffe. Besonders gehaltvolle Eiweißlieferanten sind hierbei frische Linsen (24 g Protein auf 100 g), frische Kidneybohnen (22,1 g auf 100 g) und auch frische grüne Erbsen (22,9 g auf 100 g). Sojaprodukte Mittlerweile gibt es zahlreiche Sojaprodukte für Veganer. Gute Beispiele sind dabei Tempeh, Sojaflocken oder auch Sojabohnenmehl und diese weisen sehr interessante Anteile an Proteinen auf. Trotzdem gibt es um Soja als Lebensmittel und auch als Nahrungsergänzung für Sportler immer wieder kontroverse Diskussionen. Positiven Auswirkungen wie einer eventuell besseren Gefäßfunktion, verringerten Wechseljahresbeschwerden und einem leicht verminderten Brustkrebsrisiko stehen einige gesundheitliche Risiken durch die sogenannten Isoflavone gegenüber. Ob und für wen diese hormonähnlichen Zusammensetzungen schädlich sind, ist bisher leider noch nicht abschließend geklärt. Nüsse und Samen Weitere attraktive Proteinquellen stellen natürlich auch Nüsse und Samen dar. So weisen Erdnüsse beispielsweise 25 g Eiweiß pro 100 g auf und auch Cashew-Nüsse müssen sich mit 17,5 g Eiweiß nicht verstecken. Noch besser schneiden hier sogar verschiedenen Samen wie Kürbiskerne (24 g), Leinsamen (24g) oder Hanfsamen (31 g) ab. Beispielgerichte für gute vegane Proteinkombinationen: - Pasta mit Linsenbolognese und Cashewparmesan - Erbsenreis mit Cashewsahne - Gemüsecurry (Mandelsahne statt Kokosmilch) mit Tofu und braunem Reis Die Liste findet ihr im Beitrag OPTIMALE PROTEINVERSORGUNG DURCH KOMBINATION Wie Veganer ihre Ernährung weiter optimieren Neben den oben genannten Punkten existieren noch zahlreiche weitere Möglichkeiten, als Veganer möglichst gesund zu leben. Im Folgenden werden einige Aspekte exemplarisch näher aufgezeigt: Viel trinken Wer mindestens 1,5-2 Liter Wasser und Tee am Tag trinkt, fördert damit seine Gesundheit. Es hilft dabei, die eigene Haut und die Haare geschmeidig zu halten. Darüber hinaus schont es die Gelenke, indem es den Knorpeln als eine Art Stoßdämpfer dient. Die anregende Wirkung auf die Verdauung und die damit verbundene Hilfe beim Abnehmen ist ebenfalls nicht zu verachten. Auf Vollkornprodukte setzen Veganer setzen in vielen Fällen auf einen nicht unerheblichen Teil Getreideprodukte in ihrer Ernährung. Hier ist es wichtig, möglichst Vollkornprodukte zu nutzen. Auf diesem Weg bleiben die vielen wertvollen Mikronährstoffe im Korn enthalten, die bei hellem Mehl verloren gehen. Gutes Fett durch Speiseöle Bei der Fettzufuhr ist es für jeden Menschen wichtig, auf ein gutes Verhältnis aus Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren zu achten.  Als gutes Verhältnis wird dabei eine Relation von 5:1 (Omega 6 zu Omega 3) betrachtet. Mischköstler haben wegen vieler Fertigprodukte und damit einhergehender schlechter Fette oft ein Verhältnis von 20:1. Da Veganer auf Fleisch- und Wurstwaren verzichten, ist das Verhältnis in den meisten Fällen deutlich günstiger. Trotzdem lässt sich auch hier noch an einer Optimierung arbeiten. Wer zum Braten beispielsweise Oliven- oder Rapsöl verwendet, kann hier bereits punkten. Leinöl eignet sich hingegen wie Olivenöl sehr gut für Salate und kalte Speisen. Jodsalz und Algen sorgen für die Jodzufuhr Jod ist ebenfalls ein Mikronährstoff, dessen Versorgung als Veganer mitunter Probleme macht. Deutschland gilt sowieso als ein Jodmangel-Land und signifikante Jodmengen sind vor allem in Lebensmittel wie Fisch, Eiern und Innereien zu finden. Glücklicherweise bieten hier Jodsalz und auch Algen eine hervorragende Möglichkeit, den Jodhaushalt im Gleichgewicht zu halten. Darüber hinaus existieren auch einige pflanzliche Lebensmittel, die große Mengen Jod enthalten: - Erdnüsse (14 g auf 100 g) - Brokkoli (15 g auf 100 g) - Grünkohl (12 g auf 100 g) - Cashew-Kerne (10 g auf 100 g) - Roggenbrot (9 g auf 100 g) Abwechslungsreiche vegane Ernährung als Quelle der Gesundheit Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass die vegane Ernährung zahlreiche gesundheitliche Vorteile mit sich bringt. Die Risiken für gängige Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes und Krebs zu erkranken, liegen je nach Quelle leicht bis deutlich niedriger. Doch Veganer müssen darauf achten, sich mit bestimmten Mikronährstoffen ganz gezielt zu versorgen und eine möglichst abwechslungsreiche Kost zu sich zu nehmen. Wer dies schafft, kann sich ohne Bedenken vegan ernähren. Buchtipp Vegan-Klischee ade! Ab sofort könnt ihr das Buch Vegan-Klischee ade! kaufen. Niko Rittenau räumt wissenschaftlich fundiert mit den häufigsten Vorurteilen gegenüber der veganen Ernährung auf. Evidenzbasiert, aber allgemein verständlich, beantwortet das Buch wichtige Fragen zur Versorgung mit essentiellen Nährstoffen wie Protein, Eisen, Calcium, B12, Omega 3 und weiteren. Bei richtiger Auswahl und Zubereitung der Lebensmittel kann eine vegane Ernährung gesundheitsförderlich und effektiv in der Prävention chronisch-degenerativer Erkrankungen sein - und dieser Ratgeber zeigt worauf es dabei ankommt. Es wird auch erläutert, warum manche Ernährungsgesellschaften eine vegane Ernährung für alle Altersgruppen empfehlen, während andere davon abraten.  


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