Vollkorn - vegetarische Rezepte

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No Bake Mango Cake

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Vollkorn vegetarische Rezepte

Frische vegane One Pot Pasta mit Tomaten und Oliven

28. Juni 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Frische vegane One Pot Pasta mit Tomaten und Oliven Anzeige - One Pot Pastas gehören ganz klar zu den Gerichten, denen mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Ist das Prinzip erst einmal verstanden, kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Eigentlich. Auf die Flüssigkeitsmenge kommt es insbesondere an. Anders als beim Nudelkochen, wird hier deutlich weniger Wasser verwendet. Pasta und Sauce werden gleichzeitig in einem Sud gekocht. Auf diese Weise entsteht ein unwiderstehlich cremiges und aromatisches Pastagericht. Durch die Benutzung eines einzigen Topfes spart man vor allem Zeit, Geschirr und Nerven. Und das Schöne ist: Man kann so ziemlich alles an Gemüse mit in den Topf werfen. Das perfekte Rezept für Übriggebliebenes im Kühlschrank. Wir mögen es gerne simpel und frisch. Dieses Gericht kommt daher mit sehr wenigen Zutaten aus. Tomaten, Oliven, Basilikum und Zitrone - die perfekte Kombination für den Sommer! Zubereitungszeit: 7 Min. Kochzeit: 12 Min. Nährwertangabe: 748 kcal pro Portion Zutaten für 2 Personen - 250 g Vollkornnudeln (z.B. Spaghetti) -  1 Knoblauchzehe, gehackt -  1 Zwiebel, geschnitten -  200 g Cocktailtomaten, halbiert -  100 g Kalamata-Oliven -  3 EL Tomatenmark -  1 Handvoll frischer Basilikum -  1 Zitrone, die Zeste - 2 EL Olivenöl -  1 TL Meersalz -  1 Prise Pfeffer - 650 ml Wasser, kalt - Semmelbrösel zum Bestreuen Zubereitung - Alle trockenen Zutaten in einen mittelgroßen Topf oder eine tiefe Pfanne geben. - Wasser hineingießen und zum Kochen bringen. Die Nudeln nach einigen Minuten vorsichtig ins Wasser drücken. - Wenn das Wasser kocht, Hitze reduzieren und alles für etwa 12 Min. köcheln lassen. - Gelegentlich umrühren und testen, ob die Nudeln al dente sind. - Nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und von der Hitze nehmen. - Auf einem Teller servieren und mit Semmelbrösel und frischem Basilikum garnieren. Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken euch!  Dieses Rezept hat die liebe Candy Lexa für uns gekocht. Schaut gerne mal bei ihrem Instagram-Profil vorbei.

Einfache Chapatis mit Vollkornmehl

16. Mai 2019 Eat this! 

Naan, Chapatis, Roti. Naaa, wer kennt den Unterschied? Okay, ich gebe zu, so genau wusste ich das bisher auch nicht ... Der Beitrag Einfache Chapatis mit Vollkornmehl erschien als erstes auf Eat this!.

Vegane Brownies mit Espresso Frosting / AURORA Helles Vollkornmehl

12. Mai 2019 A Very Vegan Life 

(Werbung) Wer kann bei Brownies schon widerstehen? Vor allem, wenn diese schokoladig-nussig, besonders saftig und mit einem Frosting mit kräftigem... [[ This is a content summary only. Visit my website for full links, other content, and more! ]]

Was du bei veganer Ernährung beachten solltest - 10 Tipps einer Ernährungsberaterin

9. Mai 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Was du bei veganer Ernährung beachten solltest - 10 Tipps einer Ernährungsberaterin Als ausgebildete vegan Ernährungsberaterin weiß Patricia, worauf es bei der pflanzlichen Ernährung ankommt. Heute zeigen wir dir ihre 10 Tipps für eine optimale vegane Ernährung. 1. Nicht nur weglassen, sondern auch hinzufügen Das Wort vegan ist ja schon etwas suboptimal, weil es nur beschreibt, was weggelassen wird - nämliche tierische Produkte. Sehr viel mehr sagt es aber nicht über die Ernährungsform aus. Viele machen den Fehler, dass sie ihre Ernährung gar nicht wirklich umstellen, sondern nur die tierischen Produkte ersetzen. Dann kann sich natürlich auch das gesundheitliche Potential einer pflanzlichen Ernährung nicht vollkommen entfalten. Und außerdem kann es sehr schnell langweilig werden.   Deshalb ist es super wichtig, mit einer großen Offenheit und einer gewissen Neugierde an die Ernährungsumstellung heranzugehen. Es gibt über 40 Tausend (!) verschiedene essbare Pflanzen auf diesem Planeten. Natürlich werden wir davon vielleicht nicht alle mögen. Und es macht auch durchaus Sinn, erstmal bei denen anzufangen, die in deiner Region wachsen. Aber, wenn man eine Ernährungsumstellung richtig angeht, kann ich versprechen: Für jedes Produkt, das du weglässt, kommen mindestens zwei neue hinzu. Sieh das Ganze einfach als eine Art kulinarische Reise, auf der du dein Spektrum an gesunden und leckeren pflanzlichen Lebensmitteln und Mahlzeiten stetig erweiterst.  2. Informiere dich gründlich zu Nährstoffen Keine Ernährungsform ist per se bedarfsdeckend - weder die Mischkost, noch die vegane Kost. Es kommt im Endeffekt immer darauf an, wie der Speiseplan genau zusammengestellt ist.  Um sich grundsätzlich bedarfsdeckend zu ernähren, müssen wir wissen, welche Nährstoffe potenziell kritisch sind, in welchen Lebensmitteln diese enthalten sind und wie ich meinen Bedarf in meinem Alltag konsequent decken kann. Speziell in der veganen Ernährung zählen diese Nährstoffe zu den potenziell kritischen: Proteine, DHA&EPA, Vitamin B12, Vitamin D, Vitamin B2, Kalzium, Eisen, Zink, Selen und Jod. Das klingt erstmal nach einer Menge, bedeutet aber nicht, dass es super schwierig ist, diese abzudecken, sondern nur, dass man ein Auge darauf haben sollte. Die meisten der hier aufgezählten gelten auch für Mischköstler. Mit dem einzigen Unterschied, dass diese nicht immer wieder darauf hingewiesen werden, doch bloß auf ihre Nährstoffe zu achten. Veganer sind gerade deshalb oft sehr besser versorgt, weil sie sich aktiv mit diesen Themen beschäftigen. 3. Bluttest Warum soll man denn jetzt noch Bluttests machen, obwohl man sich gut ernährt? Der Hauptgrund liegt darin, dass nicht nur die Menge der aufgenommenen Nährstoffe darüber entscheidet, was im Endeffekt meinen Zellen zur Verfügung steht, sondern auch die komplexen Prozesse unserer Verdauung und des Stoffwechsels. So können zum Beispiel auch Mischköstler trotz hohem Fleischverzehr an Vitamin B12-Mangel leiden, weil das Vitamin nicht richtig aufgenommen wird. Bluttests zur Prävention von Nährstoffmängeln und damit einhergehenden Krankheiten sind also auch nicht nur ein Thema für Veganer. Leider sind die Symptome meist so diffus, dass wir es nicht auf einen Nährstoffmangel zurückführen oder wir merken es erst so richtig, wenn bereits ein manifester Mangel besteht. Damit ist wirklich nicht zu scherzen. Also lieber einmal jährlich die wichtigsten Werte kontrollieren und man ist auf der sicheren Seite. 4. Die richtigen Supplemente Keine Angst: Nur weil man sich vegan ernährt, braucht man nicht den ganzen Medizinschrank voll mit Pillen und Pulvern füllen. Die eben genannten Bluttests dienen dann als optimale Grundlage, um die richtigen Supplemente und deren Dosis zu bestimmen. Grundsätzlich gilt beim Thema Nahrungsergänzung: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Vorrang sollte immer die Deckung der Nährstoffe über unsere Ernährung haben. Gewisse Supplemente können in zu hoher Dosierung auch Schaden anrichten und es gilt nicht ,,Je mehr, desto besser. Daher rate ich meinen Kunden immer nur zu einer gezielten Supplementation.  5. Erhöhe die Portionsgrößen Good News: Veganer können tendenziell MEHR essen. Wuhu! Denn pflanzliche Lebensmittel sind verglichen mit tierischen Produkten in der Regel kalorienärmer. Daher können und müssen die Portionsgrößen etwas erhöht werden, um gleichviel Kalorien zu sich nehmen. Das mag am Anfang etwas ungewohnt sein und auch der Magen-Darm-Trakt muss sich erstmal an das größere Volumen und die Ballaststoffe gewöhnen. Bei vielen führt das dann dazu, dass sie insgesamt einfach nicht genügend Energie zu sich nehmen und sich schlapp fühlen.  6. Möglichst viele gering verarbeitete Lebensmittel  Wenn man so vor dem Supermarkt-Regal mit der Aufschrift ,,vegan steht, kann man schnell den Eindruck kriegen, dass vegane Ernährung bedeutet, sich von Sojaschnitzel und Lupinennuggets zu ernähren. Schade eigentlich, dass die wirklichen Basislebensmittel der pflanzlichen Ernährung meistens keinen ,,vegan-Sticker haben. Ich empfehle hier die 80/­­20-Regel: Solange ca. 80% deiner Lebensmittel möglichst gering verarbeitet sind, ist immer noch Platz für 20% für alle die industriell verarbeiteten Produkte, wie vegane Schnitzel, Kekse, Soßen und andere Fertigprodukte. Man will ja auch gerne austesten, was die Produkte so draufhaben und die Entwicklung pflanzlicher Alternativen unterstützen. Das Maß ist hier wie so oft entscheidend. 7. Keine Lebensmittelgruppen weglassen Was sind denn die Basislebensmittel einer veganen Ernährung? Es gibt grundsätzlich fünf pflanzliche Lebensmittelgruppen: Obst, Gemüse, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte sowie Nüsse und Samen. Und um sich bedarfsdeckend zu ernähren, ist es wichtig, wirklich alle Lebensmittelgruppen in die Ernährung mit aufzunehmen. Oftmals geschieht dies nicht aus Unwissenheit, dass bestimmte Gruppen wichtig sind oder aus Angst, eine bestimmte Gruppe sei weniger gesund. Das liegt wahrscheinlich an den vielen Extrem-Diäten innerhalb der veganen Ernährung, die bestimmte Lebensmittel oder ganze Gruppen verteufeln. In meinen Augen eine sehr gefährliche Entwicklung. 8. Vorausplanen So einfach es auch in unseren Großstädten geworden ist, sich vegan zu ernähren, kann das vor allem in ländlichen Gebieten schon teilweise noch eine Herausforderung sein. Da kann ich aus eigener Erfahrung sprechen. Auch auf der Arbeit bieten natürlich nicht längst alle Kantinen gesunde vegane Alternativen an. Je nachdem wie deine Lebens- und Arbeitssituation also ist, macht es schon sehr viel Sinn, deine Mahlzeiten im Voraus zu planen. Eigenes Essen mitbringen schont als schönen Nebeneffekt ja auch den Geldbeutel.  9. Connecte dich Gerade als Vegan-Neuling kann man sich sehr schnell als Außenseiter fühlen, wenn man keine Gleichgesinnten in seinem Umkreis hat. Gerade, wenn dann Familie, Freunde und Arbeitskollegen weniger positiv auf die Ernährungsumstellung reagieren, kann das ganz schön herausfordernd sein. Viele schmeißen dann wieder alles hin, weil sie zu viel Gegenwind bekommen. Aber auch hier gibt es eine gute Nachricht: Du bist nicht allein und jeden Tag sollen bis zu 200 neue Veganer in Deutschland hinzukommen. Dank Social Media ist es uns so einfach wie noch nie, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen - egal ob über Instagram oder Facebook Gruppen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, dir Verbündete zu suchen. Trau dich einfach, es lohnt sich! 10. Lass dir Zeit  Viele machen sich am Anfang unnötig viel Druck, sofort von heute auf morgen alles umzustellen. So sehr ich deine Entscheidung, dich vegan zu ernähren, auch unterstütze, finde ich es vollkommen okay, wenn es jeder in seinem Tempo macht. Man braucht sich nicht schlecht zu fühlen, wenn man etwas nicht geklappt hat oder man doch nochmal eine Ausnahme machen musste. Jeder Schritt zählt! Ich hoffe diese Tipps haben dir geholfen und du weißt jetzt, worauf du bei der pflanzlichen Ernährung achten solltest. Wenn du darüber hinaus noch Fragen hast, dir bei bestimmten Themen unsicher bist oder grundsätzlich etwas Hilfe benötigst, deine Ernährung umzustellen, bist du in meinem Ernährungscoaching herzlich willkommen. Gastautorin Patricia Patricia ist zertifizierte und vor allem leidenschaftliche Ernährungsberaterin mit Spezialisierung auf vegane Ernährung. Seit 5 Jahren lebt sie selbst vegan und hilft nun auch Anderen, mit pflanzlicher Ernährung in Bestform zu kommen.  Vor allem liegt es ihr auch am Herzen, für Klarheit rund um Ernährungsmythen zu schaffen und trotzdem dabei den Spaß an der Sache nicht zu vergessen. 

Schnelle Dinkelbrötchen

2. Mai 2019 Vegetarische Rezepte 

Schnelle DinkelbrötchenSchnelle Dinkelbrötchen Zutaten: - 400 g Dinkelmehl Type 630 - 100 g Dinkel-Vollkornmehl/­­ oder selber mahlen - 1/­­2 Würfel Hefe - 1 TL. Zucker - 11/­­2 TL. Salz - 3 EL. Rapsöl - 300 ml warmes Wasser - 1 EL. Mehl Zubereitung: - Die Hefe in lauwarmes Wasser auflösen. -  Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben. Mit der Küchenmaschine zu einem glatten Teig kneten, das Hefewasser mit und mit zugeben. - 1 Esslöffel Mehl über den fertigen Teig streuen, dieses nicht unterrühren. Den Teig darin wälzen bis er von allen Seiten mit Mehl bedeckt ist und nicht mehr in der Schüssel klebt. - Von dem Teig jetzt kleine Stücke abreißen, ca. 110 g, und diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. - Ein paar Spritzer Wasser auf das Blech verteilen und eine kleine hitzefeste Form mit Wasser in den Ofen stellen. - Das Backblech in den kalten Backofen schieben und bei 200 C Ober-Unterhitze ca. 30 Minuten backen.

Was essen vegane Sportler?

12. April 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Was essen vegane Sportler?Muskelaufbau und Fettverbrennung mit veganer Ernährung Tipps von unserem veganen Personal Trainer Sebastian Stühmer Im Allgemeinen ist das Feedback zu einer rein pflanzlichen Ernährung wesentlich positiver als noch vor einigen Jahren. Wenn es darum geht, dass man sich regelmäßig sportlich betätigt, erscheinen jedoch oft viele Fragezeichen. Ausreichend Eiweiß? Vegan? Thema Nummer 1 ist natürlich Protein. Aber eben auch, wie man denn mit einer veganen Lebensweise Fett verlieren oder Muskeln aufbauen kann. Oftmals liegt das daran, dass Eiweiß in erster Linie mit Fleisch, Fisch, Eiern und Milchprodukten assoziiert wird. Alles was übrig bleibt, ist pflanzlich. Also z.B. Getreideprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse. Wie kann man nun trotzdem ausreichend Eiweiß zu sich nehmen, besonders wenn man vegan Muskeln aufbauen möchte? Bevor wir hierauf näher eingehen, gilt es zu klären, wieviel Eiweiß benötigt wird. Im Allgemeinen sprich man von grob einem Gramm Eiweiß je Kilogramm Körpergewicht (Übergewicht bzw. Menschen mit schweren Knochen ausgeschloßen). Einfach ausgedrückt - eine 55 Kilo leichte Frau sollte etwa 55 Gramm Eiweiß am Tag zu sich nehmen. Ein 80 Kilo schwerer Mann ca. 80 Gramm Eiweiß. Das gilt auch bei Hobbysportlern (1x die Woche Yoga, 1x die Woche lockeres Fußball spielen). Trainiert man jedoch intensiv Fitness nach einem sinnvollen Plan mehrmals die Woche, steigt der Proteinbedarf. Mindestens 1,5 Gramm je Kilogramm Körpergewicht sollte nun täglich zugeführt werden. Dies gilt natürlich auch bei anderen Sportarten, welche ebenfalls mehrmals die Woche mit entsprechender Intensität ausgeführt werden. Warum? Weil das zuvor erwähnte eine Gramm nur den grundsätzlichen Bedarf deckt. Nun muss der Körper jedoch mehr Eiweiß erhalten, da dies die Regeneration und den Muskelaufbau unterstützt. Das härteste Training bringt nur einen Bruchteil an Erfolg, wenn die Ernährung nicht dauerhaft dem Ziel angepasst ist. Wie kommt man nun zu ausreichend Protein, wenn die vermeintlich besten Quellen wegfallen? Das Besondere liegt hierbei in der Kombination der oben genannten pflanzlichen Produkte Getreide, Hülsenfrüchte, Nüsse. Diese sind nicht nur wertvolle Kohlenhydrat-, Ballaststoff- und Fettlieferanten, sondern enthalten unterschiedliche Aminosäuren. Da Eiweiß aus Aminosäuren besteht und wir mit der Kombination dieser Lebensmittel verschiedene Aminosäuren zusammenführen, ergänzen sich diese gegenseitig und es entsteht eine sehr gute biologische Wertigkeit. Vegan Körperfett abbauen? Der eine oder andere mag nun denken, dass diese Zusammenstellung nicht geeignet ist für den Abbau von Körperfett, da bei gängigen Methoden wie Low Carb oder Low Fat zwei von drei unserer oben genannten Lebensmittel entfallen. Manchmal auch die Hülsenfrüchte. Ein Gewichtsverlust oder auch der Abbau von Körperfett ist jedoch immer dann der Fall, wenn der Leistungsumsatz höher ist als die zugeführten Kalorien. Anders ausgedrückt, muss der Körper im Rahmen des Alttags mehr Energie aufbringen als ihm über die Ernährung zur Verfügung gestellt wird. Dann muss er auf körpereigene Reserven zurückgreifen. Wichtig: Isst man einfach nur ohne Planung unterkalorisch und verfolgt keinen durchdachten Trainingsplan, nutzt der Körper auch Muskulatur als Energiequelle, nicht nur Körperfett. Es sinkt also das Gewicht auf der Waage, aber auch die Muskelmasse. Sebastian Stühmer Muskeln erhalten? Muskeln aufbauen? Unabhängig davon wieviel oder wenig Muskeln man denn nun mit sich rumtragen möchte, sollte jeder darauf bedacht sein, mindestens ein gewisses Level zu halten. Dies ist dadurch begründet, dass der Mensch ab dem 25./­­30.Lebensjahr Muskulatur abbaut. Im zunehmenden Alter wird dies problematisch, da sich Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke gegenseitig bedingen. Wird also die Muskulatur schwächer, wirkt sich dies auf alle zuvor genannten Bereiche ebenfalls aus. Somit empfiehlt es sich, regelmäßig die Grund-Fitness zu trainieren und ausgewogen zu essen. Das muss natürlich nicht immer sein. Hat man mal eine Urlaubswoche und das Training wird während der Zeit pausiert, ist das okay. Isst man mal den einen oder anderen süssen Snack oder ein Cheatmeal, ist aus meiner Sicht auch das in Ordnung. Natürlich ist das für den Körper nicht positiv. Aber ich finde, dass hier nach dem 80/­­20-Prinzip gehandelt werden kann. Warum? Einfach weil mir dies bei dem Großteil meiner Kunden immer wieder auffällt. Lieber alles etwas entspannter angehen und langfristig durchziehen, als auf alles für immer verzichten wollen und nach zwei Wochen abbrechen und alles hinschmeißen. Wenn nun also eine Mahlzeit beispielsweise aus Vollkornnudeln, Sojageschnetzeltem und einer Mandelsoße besteht, ist man zum einen auf der sicheren Seite was die Makronährstoffversorgung (Kohlenhydrate, Protein und Fette) betrifft und durch die unterschiedlichen Aminosäuren auch in Bezug auf Eiweiß. Hier gibt es verschiedene Varianten und etliche Rezepte, wie man aus den Kategorien kombinieren kann. Hat man erstmal eine Handvoll Gerichte gefunden, ist man ausgewogen und mit gutem Geschmack unterwegs. Was fehlt noch? Die Mikronährstoffe. Vitamine, Mineralien und Spurenelemente sind hautsächlich in Obst und Gemüse zu finden. Ich bevorzuge hierfür mehrmals die Woche, meist täglich zum Frühstück, einen grünen Smoothie. Für meine Frau und mich besteht dieser aus: - einer Handvoll Rucola - einer Handvoll Pak Choi - zwei Bananen - einer Handvoll verschiedene Beeren - ein Daumen-großes Stück Ingwer - zwei Teelöffeln Kokonussöl - 50 Gramm Haferflocken - 60 Gramm Eiweiß - etwas Agavendicksaft - Wasser nach Bedarf Hierbei sind also auch die Makronährstoffe enthalten. Für mich ist es so jedoch am bequemsten, regelmäßig frisches Blattgemüse zu mir zu nehmen. Selbstverständlich kann bei den oben beschriebenen Hauptmahlzeiten auch frisches Gemüse hinzugegeben werden. Also neben Blattsalaten auch Paprika, Zucchini, Champignons usw.. Wer sich größtenteils wie oben beschrieben ernährt, ist gesundheitlich sehr gut dabei. Bezüglich eines körperlichen Ziels (Körperfett abbauen, Gewicht halten, Muskeln aufbauen) empfehle ich wie oben erwähnt die Kalorien der täglich Mahlzeiten grob im Blick zu behalten, aber keine der genannten Komponenten ersatzlos zu streichen. Möchte man aufgrund des gewünschten Fettverlusts die Kalorien reduzieren, verringert man einfach den Anteil der Kohlenhydrate und steigert dafür den des Gemüses. Genau das Gegenteil ist beim Muskelaufbau der Fall. Kohlenhydrate werden erhöht, damit man überkalorisch isst und der Körper eine Grundlage für den Aufbau hat. Beim Halten des Gewichts pendelt man sich dementsprechend einfach in etwa bei seinem täglichen Leistungsumsatz ein. Was das eigentliche Hunger-/­­Appetitgefühl betrifft, sollte jeder auf seinen Körper hören und sich weder zum Essen zwingen, noch hungern. Der eine fühlt sich mit fünf kleinen Mahlzeiten besser, der andere mit drei klassischen Hauptmahlzeiten. Abschließend bleibt zu sagen, dass man dem Körper viel Abwechslung im Rahmen der Lebensmittelwahl geben sollte und dies in sinnvollen Mengen. Einen riesigen Obstteller am Abend brauch man genauso wenig wie einen Liter Eis zum Frühstück des Cheatdays. So lange man für sich eine Variante findet, die eher zum Lebensstil passt, als das sie eine kurzfristige Diät ist, ist man auf einem guten Weg. Durch die oben genannten Möglichkeiten, hat man viele Variationen was die Mahlzeiten betrifft. So muss keiner das Gefühl haben auf etwas zu verzichten und kann trotzdem je nach Bedarf seine Ziele erreichen.

Estereller Dinkelvollkornbrot mit selbst gemachtem Brotgewürz

25. März 2019 Herr Grün kocht 

Estereller Dinkelvollkornbrot mit selbst gemachtem Brotgewürz Ich wollte schon immer einmal ein Vollkornbrot mit Dinkelvollkornmehl backen und mich dabei etwas an meinem Vogesenbrot orientieren. Da ich auch gerne geröstete Kerne auf Broten mag, habe ich noch etwas fertigen BIO-Salatkerne-Mix (Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Cashewbruch, Sojakerne und Pinienkerne) verwendet. Das klingt vielleicht ungewöhnlich, passte aber super. Außerdem habe ich ein Brotgewürz zubereitet aus Fenchelsamen, Thymian und Kümmel. Das hat sich gelohnt. Das Brot ist außen schön kross und hat eine schöne Krume. Die Gehzeiten sind mit 1.5 Stunden überschaubar - die Backzeit beträgt ca. 45 Minuten. Der Professor meinte, dass wir diesem Brot wieder den Namen eines französischen Gebirges geben sollten und haben für uns das Esterel entdeckt. Ein Gebirge, das zwischen Cannes und Saint-Raphaël an der Côte dAzur liegt. Deshalb heisst das Brot auch Estereller Brot. Nicht hundert prozent französisch - aber gut einprägbar. Bei diesem Vollkornbrot handelt es sich übrigens um ein Topfbrot. Sie benötigen also einen gusseisernen Topf. Einer vom Möbelhaus tut es auch - oder Sie leihen sich einen:) Ich habe einen Bräter mit 22 cm Durchmesser verwendet. Bitte orientieren Sie sich ungefähr daran.   Zutaten 250 g Dinkelvollkornmehl 100 g Dinkelmehl 630 1 TL Salz 7 g frische Hefe 15 g Olivenöl 15 g Honig 1/­­2 TL Rohrohrzucker (Bitte nicht Rohrzucker) ca. 240 ml handwarmes Wasser 40 g Salatkerne Mix (Klingt vielleicht ungewöhnlich - funktioniert aber. Meiner enthielt: Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Sojakerne, Cashewbruch und Pinienkerne.) Für das Brotgewürz: 1 geh. TL Fenchelsamen 1 geh. TL Kümmel 1 geh. TL Thymian Zubereitung Die Gewürze für das Brotgewürz alle miteinander vermörsern oder mahlen. Kann ruhig etwas grob sein. Mehl, Salz und die Brotgewürzmischung in einer Schüssel gut vermischen. Die Hefe mit dem Zucker in das handwarme (!) Wasser geben und gut umrühren. Circa 5 Minuten stehen lassen und dann mit dem Olivenöl und dem Honig zum Mehl geben und alles gut umrühren. Mit der Hand etwas vermengen (vorsichtig kneten ist okay), bis das Mehl nicht mehr zu sehen (also feucht) ist. Die Schüssel abdecken und den Teigkloß an einem warmen Ort 60 Minuten gehen lassen. Dann auf einer bemehlten Fläche ein klein wenig verkneten und dann siebenmal so falten: von oben nach unten, von unten nach oben, von links nach rechts und von rechts nach links. Ein Blatt Backpapier unter den Wasserhahn halten, bis es ganz feucht und formbar ist. Den Topf damit auskleiden und den Teig nun darauf legen. Bitte abdecken und 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Den Herd auf 230 Grad vorheizen. Den Teig mit dem Backpapier aus dem Topf nehmen und mit einem Tuch abdecken. Den Topf mit Deckel ca. 5 Minuten in den vorgeheizten Ofen stellen stellen. Dann das Backpapier mit dem Teig in den heißen Topf geben. Noch etwas Salatkerne-Mix auf dem Teig verteilen und andrücken. Den Deckel obenauf und ca. 30 Minuten backen. Nach circa 30 Minuten den Deckel abnehmen. Dann dauert es noch circa 15 bis 20 Minuten. Schauen Sie ab und zu mal nach (nicht zu oft, sonst verliert der Ofen zu viel Hitze) wie die Kruste ausschaut. Verbrennen soll sie ja nicht. Zum Vogesenbrot Viel Spaß mit dem Brot Herr Grün

Abwechslungsreiche Ernährung für Veganer - So geht´s

15. März 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Abwechslungsreiche Ernährung für Veganer - So geht´sDie vegane Ernährung findet in Deutschland mehr und mehr Anhänger. Auch immer mehr Mischköstler und Sportler setzen auf pflanzliche Lebensmittel. Der Fokus liegt auf Obst, Gemüse und Nüsse als Quelle für wichtige Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Mittlerweile gehen Schätzungen und Umfragen davon aus, dass sich ca. 1,3 Millionen Menschen in Deutschland sogar rein pflanzlich ernähren. Die Vorteile dieser Ernährungsform liegen auf der Hand: Sowohl dem Tierwohl als auch der Umwelt lässt sich damit helfen. Oft wird aber immer noch behauptet, eine rein vegane Ernährung sei nicht gesund. Stimmt das denn? Sonne tanken müssen wir alle - Ob vegetarisch, vegan oder mischköstlich - mittlerweile wissen wir sehr wohl - es kommt viel mehr darauf an, wie vielseitig unsere Ernährung aufgebaut ist, was wir in welcher Kombination essen und die Aufnahme wird von vielen Faktoren beeinflusst. In Deutschland leiden zum Beispiel nicht nur Veganer an Vitamin D Mangel, sondern oft auch Mischköstler. Das ,,Sonnenvitamin Vitamin D gehört zur Gruppe der fettlöslichen Vitamine (diese sind A-D-E-K) und wird bei ausreichender UVB-Bestrahlung vom Körper selbst gebildet. Die Ernährung trägt mit 5-10 % nur einen unwesentlichen Teil zur Deckung des Tagesbedarfs bei. In den Wintermonaten bekommen wir alle zu wenig Sonne ab und daher sollten wir alle über eine Aufnahme zum Beispiel in Tropfenform nachdenken. Liest dazu den Artikel VEGANE ERNÄHRUNG: VITAMIN D Kritische Nährstoffe bei einer rein veganen Ernährung Wer sich ausgewogen und vegan ernährt und dabei die kritischen Nährstoffe nicht aus den Augen verliert, kann eine optimale Versorgung sicherstellen. Ein Basiswissen ist einfach essentiell und sollte nicht nicht unterschätzt werden. In unserem Artikel B12 & CO. - NÄHRSTOFFE-CHECK erhält du eine gute Übersicht aller wichtigen Nährstoffe. Experten und Ärzte empfehlen, auch alle 1-2 Jahre ein Blutbild anfertigen zu lassen, um so auch faktisch auf der sicheren Seite zu sein. Vegan gut für den Planeten, für die Tiere und für den Körper Die vegane Ernährung ist in vielen Bereichen gesund, tut unserem Planeten gut und bewahrt vielen Tieren vor Ausbeutung und Leid. Die Massentierhaltung ist der Umweltkiller Nummer 1, das wissen wir nun. Allein 60% der Treibhausgase aus der Landwirtschaft könnten ohne den Verzehr von tierischen Produkten vermieden werden. Fleisch- und Milchprodukte können den Vorteil haben, dass sie viele Nährstoffe in gebündelter und leicht zugänglicher Form bieten, die ein Veganer letztlich kombinieren oder ersetzen muss. Als Mischköstler greift man daher aus Unwissen oder aus praktischen Gründen zu schneller zu tierischen Lebensmittel. Doch am Ende geht die Rechnung nicht auf. Es lohnt sich daher mit der veganen Ernährung Freundschaft zu schließen. Wer also mehr und mehr auf vegan setzen und sich langfristig rein pflanzlich ernähren möchte, der sollte einfach einiges beachten und sich am Anfang gut informieren. Wir zeigen euch, worauf ihr definitiv achten solltet. Mögliche Mangelversorgung - wie lässt sich diese umgehen? Es gibt einige Nährstoffe, deren Deckung bei rein veganer Lebensweise schwerer fällt. Doch es gibt immer Möglichkeiten, die Mangelversorgung zu umgehen. Die wichtigsten potenziellen Engpässe sind: Vitamin B12 Das auch als Cobalamin bekannte Vitamin B12 kommt nahezu nur in tierischen Lebensmitteln wie Eiern, Fleisch, und Käse vor. Es ist für zahlreiche Stoffwechselprozesse erforderlich und sorgt zudem dafür, dass Folsäure in ihre aktive Form überführt wird. Dies ist wiederum wichtig für die Blutbildung. Wer sich jahrelang vegan ernähren möchte, kann irgendwann einen Mangel an Vitamin B12 aufweisen, der zu folgenden Symptomen führen kann: - Anhaltende Müdigkeit - Kraftlosigkeit - Konzentrationsstörungen - Depressive Verstimmung Da es hier so gut wie keine Ausweichlebensmittel gibt, sollte Vitamin B12 tatsächlich durch entsprechende Präparate ersatzweise zugeführt werden. Wichtige und ausführliche Infos findet ihr im beliebten Artikel: VEGANE ERNÄRHUNG: VITAMIN B12 Eisen Dass Veganer unter einem Eisenmangel leiden könnten, ist zunächst einmal merkwürdig. Im Normalfall nehmen diese nämlich deutlich mehr Eisen auf als Mischköstler. Das pflanzliche Eisen ist dreiwertig und deshalb für den Körper nicht so gut verfügbar wie das zweiwertige Eisen aus Fleischprodukten. Jeder Körper nimmt Nährstoffe anders auf. In Bezug auf einen eventuellen Eisenmangel sollten Veganer und alle, die besonders auf Eisen achten müssen so wie Frauen in ihrer monatlichen Periode sich deshalb in regelmäßigen Abständen testen lassen. Durch den Verzehr besonders eisenhaltiger Lebensmittel lässt sich das Problem zudem in den Griff bekommen. Die folgende Tabelle zeigt einige besonders eisenhaltige pflanzliche Lebensmittel mit ihrem Eisengehalt auf 100 g auf: Lebensmittel Eisengehalt pro 100 g Kakaobohnen 46,8 g Kürbiskerne 12,5 g Sesamsamen 10,0 g Dinkelmehl (Vollkorn) 9,7 g Leinsamen 8,2 g Linsen (getrocknet) 8,0 g Chiasamen 7,7 g Kidneybohnen (getrocknet) 7,0 g Pfirsich 6,5 g Tabelle1: Eisengehalt veganer Lebensmittel   REZEPTTIPP EISEN: In diesem Beitrag könnt ihr erfahren, warum Rote Bete eine wahre ,,Ironlady ist. Mit leckerem Rezept und vielen interessanten Fakten. Photo: Maria Siebenhaar Vitamin D Vitamin D hat sich gerade in den letzten Jahren den Ruf erarbeitet, für unsere Gesundheit besonders wertvoll zu sein. Die Ernährung trägt aber nur mit 5-10 % nur einen unwesentlichen Teil zur Deckung des Tagesbedarfs bei. Was auf den ersten Blick problematisch wirkt, ist jedoch bei weitem nicht so schlimm wie angenommen. Auch Mischköstler können durch die Nahrung nicht genug Vitamin D aufnehmen, um so den eigenen Bedarf zu decken. Zudem kann unser Körper Vitamin D auch selbst bilden, wenn wir unserem Körper der Sonne aussetzen. Oft reichen schon 20-30 Minuten Sonneneinstrahlung, wenn ca. ein Drittel unseres Körpers (nackte Haut) damit in Berührung kommen. Da die Sonne in Deutschland jedoch nur zwischen April und September in einem Winkel auf uns herunterscheint, der zur ausreichenden Vitamin D-Produktion geeignet ist, kann eine Nahrungsergänzung mit Vitamin D durchaus hilfreich sein. Hier sollten auch Veganer jedoch vorher mit ihrem Arzt sprechen und klären, ob dies im Einzelfall nötig ist. Wie bereits gezeigt, lassen sich potenzielle Mangelerscheinungen durch abwechslungsreiche Kost und eine entsprechende Nahrungsergänzung in den Griff bekommen. Wer darauf achtet, hat in Sachen Mikronährstoffe auch als Veganer alles im Griff.   Gute Proteinquellen für Veganer Ein weiteres Problem scheint für Veganer zunächst die Quelle für Proteine zu sein, da Milchprodukte und Fleisch sowie Eier wegfallen. Da können pflanzliche Proteinquellen ordentlich punkten. Insbesondere wenn sie gut kombiniert werden. Als Veganer ist es also gar kein Problem, sich ausreichend mit wertvollen Proteinen zu versorgen. Haferflocken Ein klassisches Lebensmittel mit einem guten Proteingehalt sind Haferflocken. Mit einem Proteingehalt von 13 g/­­100 g sind sie für das Frühstück ideal und bieten eine gute Basis für ein Müsli. Hülsenfrüchte Hülsenfrüchte bieten ebenfalls viele Proteine und sind darüber hinaus auch voller gesunder Mikronährstoffe. Besonders gehaltvolle Eiweißlieferanten sind hierbei frische Linsen (24 g Protein auf 100 g), frische Kidneybohnen (22,1 g auf 100 g) und auch frische grüne Erbsen (22,9 g auf 100 g). Sojaprodukte Mittlerweile gibt es zahlreiche Sojaprodukte für Veganer. Gute Beispiele sind dabei Tempeh, Sojaflocken oder auch Sojabohnenmehl und diese weisen sehr interessante Anteile an Proteinen auf. Trotzdem gibt es um Soja als Lebensmittel und auch als Nahrungsergänzung für Sportler immer wieder kontroverse Diskussionen. Positiven Auswirkungen wie einer eventuell besseren Gefäßfunktion, verringerten Wechseljahresbeschwerden und einem leicht verminderten Brustkrebsrisiko stehen einige gesundheitliche Risiken durch die sogenannten Isoflavone gegenüber. Ob und für wen diese hormonähnlichen Zusammensetzungen schädlich sind, ist bisher leider noch nicht abschließend geklärt. Nüsse und Samen Weitere attraktive Proteinquellen stellen natürlich auch Nüsse und Samen dar. So weisen Erdnüsse beispielsweise 25 g Eiweiß pro 100 g auf und auch Cashew-Nüsse müssen sich mit 17,5 g Eiweiß nicht verstecken. Noch besser schneiden hier sogar verschiedenen Samen wie Kürbiskerne (24 g), Leinsamen (24g) oder Hanfsamen (31 g) ab. Beispielgerichte für gute vegane Proteinkombinationen: - Pasta mit Linsenbolognese und Cashewparmesan - Erbsenreis mit Cashewsahne - Gemüsecurry (Mandelsahne statt Kokosmilch) mit Tofu und braunem Reis Die Liste findet ihr im Beitrag OPTIMALE PROTEINVERSORGUNG DURCH KOMBINATION Wie Veganer ihre Ernährung weiter optimieren Neben den oben genannten Punkten existieren noch zahlreiche weitere Möglichkeiten, als Veganer möglichst gesund zu leben. Im Folgenden werden einige Aspekte exemplarisch näher aufgezeigt: Viel trinken Wer mindestens 1,5-2 Liter Wasser und Tee am Tag trinkt, fördert damit seine Gesundheit. Es hilft dabei, die eigene Haut und die Haare geschmeidig zu halten. Darüber hinaus schont es die Gelenke, indem es den Knorpeln als eine Art Stoßdämpfer dient. Die anregende Wirkung auf die Verdauung und die damit verbundene Hilfe beim Abnehmen ist ebenfalls nicht zu verachten. Auf Vollkornprodukte setzen Veganer setzen in vielen Fällen auf einen nicht unerheblichen Teil Getreideprodukte in ihrer Ernährung. Hier ist es wichtig, möglichst Vollkornprodukte zu nutzen. Auf diesem Weg bleiben die vielen wertvollen Mikronährstoffe im Korn enthalten, die bei hellem Mehl verloren gehen. Gutes Fett durch Speiseöle Bei der Fettzufuhr ist es für jeden Menschen wichtig, auf ein gutes Verhältnis aus Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren zu achten.  Als gutes Verhältnis wird dabei eine Relation von 5:1 (Omega 6 zu Omega 3) betrachtet. Mischköstler haben wegen vieler Fertigprodukte und damit einhergehender schlechter Fette oft ein Verhältnis von 20:1. Da Veganer auf Fleisch- und Wurstwaren verzichten, ist das Verhältnis in den meisten Fällen deutlich günstiger. Trotzdem lässt sich auch hier noch an einer Optimierung arbeiten. Wer zum Braten beispielsweise Oliven- oder Rapsöl verwendet, kann hier bereits punkten. Leinöl eignet sich hingegen wie Olivenöl sehr gut für Salate und kalte Speisen. Jodsalz und Algen sorgen für die Jodzufuhr Jod ist ebenfalls ein Mikronährstoff, dessen Versorgung als Veganer mitunter Probleme macht. Deutschland gilt sowieso als ein Jodmangel-Land und signifikante Jodmengen sind vor allem in Lebensmittel wie Fisch, Eiern und Innereien zu finden. Glücklicherweise bieten hier Jodsalz und auch Algen eine hervorragende Möglichkeit, den Jodhaushalt im Gleichgewicht zu halten. Darüber hinaus existieren auch einige pflanzliche Lebensmittel, die große Mengen Jod enthalten: - Erdnüsse (14 g auf 100 g) - Brokkoli (15 g auf 100 g) - Grünkohl (12 g auf 100 g) - Cashew-Kerne (10 g auf 100 g) - Roggenbrot (9 g auf 100 g) Abwechslungsreiche vegane Ernährung als Quelle der Gesundheit Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass die vegane Ernährung zahlreiche gesundheitliche Vorteile mit sich bringt. Die Risiken für gängige Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes und Krebs zu erkranken, liegen je nach Quelle leicht bis deutlich niedriger. Doch Veganer müssen darauf achten, sich mit bestimmten Mikronährstoffen ganz gezielt zu versorgen und eine möglichst abwechslungsreiche Kost zu sich zu nehmen. Wer dies schafft, kann sich ohne Bedenken vegan ernähren. Buchtipp Vegan-Klischee ade! Ab sofort könnt ihr das Buch Vegan-Klischee ade! kaufen. Niko Rittenau räumt wissenschaftlich fundiert mit den häufigsten Vorurteilen gegenüber der veganen Ernährung auf. Evidenzbasiert, aber allgemein verständlich, beantwortet das Buch wichtige Fragen zur Versorgung mit essentiellen Nährstoffen wie Protein, Eisen, Calcium, B12, Omega 3 und weiteren. Bei richtiger Auswahl und Zubereitung der Lebensmittel kann eine vegane Ernährung gesundheitsförderlich und effektiv in der Prävention chronisch-degenerativer Erkrankungen sein - und dieser Ratgeber zeigt worauf es dabei ankommt. Es wird auch erläutert, warum manche Ernährungsgesellschaften eine vegane Ernährung für alle Altersgruppen empfehlen, während andere davon abraten.  

Quark-Müsli-Brötchen mit Vollkorn-Dinkelmehl gebacken – schnell und einfach

22. Januar 2019 Herr Grün kocht 

Quark-Müsli-Brötchen mit Vollkorn-Dinkelmehl gebacken – schnell und einfachManchmal muss ich mit Gerichten etwas herumexperimentieren. Diese Quark-Müsli-Brötchen gelangen mir allerdings beim ersten Mal. Ich hatte eine genau Idee im Kopf. Auf jeden Fall sollten sie ohne Hefe sein. Saftig. Nussig. Mit schöner Kruste und innen fluffig. Und außerdem wollte ich sie mit Dinkel-Vollkornmehl backen. Sie bleiben schön frisch, weil sie außerdem eine Portion frisch geriebenen Apfel enthalten. Als besondere Gewürznote: Zimt. Ich mag diese Brötchen sehr und esse sie gerne mit grünem Pesto. Ich denke, man kann sie zum Frühstück backen - aber auch als Beilage zu Gerichten, Suppen … oder einfach mit Käse, Marmelade oder Butter mit Salz. Ach - da gibt es viele Möglichkeiten. Zutaten für 4 Brötchen 160 g Dinkelvollkornmehl 40 g Müsli 30 g Sultaninen Anmerkung: Ich hatte Dinkelmüsli ohne Rosinen /­­ Sultaninen oder Früchten verwendet und deshalb etwas Sultaninen hinzugegeben. Sie können auch normales Müsli verwenden und die Sultaninen weglassen. 40 g Dattelsüße 2 geh. TL Backpulver Reinweinstein 1 leicht geh. TL Zimt 50 g fein geriebener Apfel (ich habe Elstar verwendet) 50 ml Milch 60 g Quark Zubereitung Alle Zutaten gut miteinander vermischen, zu einem Kloß formen und 15 Minuten zum Quellen stehen lassen. Der Teig ist noch etwas feucht. Lassen Sie sich davon nicht irritieren. Durch das Aufquellen wird er etwas kompakter. Den Herd auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Gehen Sie nach Ihrer Erfahrung mit dem Herd. Jeder Herd ist ja anders. Den Teig zu einem Wulst drehen und in vier Stücke zerteilen. Dann Brötchen formen (siehe Abbildung). Die Teigteilchen mit Müsli bestreuen und dieses leicht andrücken. Die Teigteilchen auf einen Gitterost mit Backpapier legen und auf die mittlere Schiene schieben. Die Backzeit beträgt ca. 30 bis 35 Minuten. Lassen Sie sich auch nicht von der dunklen Farbe (auch schon nach ca. 20 Minuten) nicht irritieren. Das liegt am Vollkornmehl. Sie sind also nicht verbrannt:-) Am besten, Sie testem zum Üben ein Brötchen. Schneiden es auch auf. Und backen dann eventuell weiter. Die Brötchen schmecken zu jedem Belag. Ich habe es ausprobiert. Meine Lieblingsvariante war grünes Pesto. Viele Grüße aus dem Kochlabor Herr Grün

Veganes Brot! Welche Brote sind vegan?

3. Januar 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Veganes Brot! Welche Brote sind vegan? Brot ist doch immer vegan, oder?! Also auf den ersten Blick natürlich schon. Logisch, dass Käsebrötchen, Specksemmel oder Buttercroissants bei mir eher nicht in die Tüte kommen. Aber was kann denn am übrigen Backwerk nicht vegan sein? Ich habe mich ein wenig schlaugemacht! Ist Brot vegan? Wer vielleicht wie ich ursprünglich ein echtes Landei ist, der hat sicherlich eine ähnliche Bäckerei-Erfahrung gemacht. Kleine Backstuben, ein Bäcker, der tatsächlich noch selber backt ... wenig Auswahl und ab 13:30 uhr ist die Auslage bereits leergekauft. Denke ich an gutes Brot, fallen mir fast nur die Oldschool-Sorten meiner Kindheit ein. Ein guter Bäcker braucht für ein gutes Sauerteigbrot nur Basics, wie Hefe, Schrot, Wasser und Salz. Alles von Natur aus rein vegane Zutaten. Bei weicheren Sorten wie Brioche oder Toastbrot solltet ihr jedoch aufpassen, da darin Butter, Milch(pulver) und Eier stecken können. Leider finde ich heute selten eine wirklich gute Bäckerei. In der Hauptstadt gibt es mittlerweile an jeder Ecke  Billig-Bäckereien, deren Angebot zwar teilweise vegan, allerdings geschmacklich eher 08/­­15 ist. Billigbäcker sparen außerdem manchmal Geld, indem sie L-Cystein (E 920) einsetzen, das zum Beispiel aus Schweineborsten gewonnen wird.  (Quelle: Peta) (C)Pixabay Ehrlich gesagt habe ich erst im Zuge der Recherche für diesen Beitrag gelernt, dass auch Laugengebäck nicht immer vegan ist. Oh je! Dabei liebe ich vor allem Brezeln! Das rauchige Aroma wird jedoch meistens aus Schweineschmalz erzeugt. Bähhh! Wo kann ich veganes Brot kaufen? Als ersten Tipp möchte ich euch ans Herz legen, am besten Brot nur noch im Bioladen zu kaufen. In größeren Städten ist es mittlerweile überhaupt kein Problem mehr im Backshop der großen Bioketten frisches, gesundes und veganes Brot zu kaufen. Die Brote sind dort bereits in der Auslage gekennzeichnet und ihr könnt euch so euer Lieblingsbrot aussuchen. Die Auswahl ist groß: Vollkornbrot, Dinkelbrot, Mischbrot, Sauerteigbrot und vereinzelt auch süße Backwaren, wie Croissants oder Rosinenstuten. Wer einen Wochenmarkt in der Nähe hat (oder auch einen Bauernladen) kann auch dort fündig werden. Auf meinem Wochenmarkt kaufe ich sehr gerne Brot in Demeterqualität, welches natürlich seinen Preis hat, aber auch unschlagbar gut schmeckt! (C)Pixabay In kleineren Orten oder in ländlichen Regionen empfehle ich euch, in der Bäckerei direkt zu fragen. Das ist immer noch die einfachste Lösung. Vielleicht habt ihr ja sogar das Glück, im Ort einen Oldschool-Bäcker zu haben. Übrigens: Bäckereien sind dazu verpflichtet, vor Ort Infos zu Inhaltsstoffen und Allergenen bereitzustellen! Also fragt einfach nach, falls diese Informationen nicht sofort ersichtlich sind - das gilt auch für die preiswerten Backshops oder Supermärkte in Großstädten! Diese Brote sind zum Beispiel vegan: - Bei Kamps findet ihr eine beeindruckende Liste veganer Backprodukte mit tollen Leckereien, wie Walnussbrot, Süßer Franz und Rübchen. - Die Laugenbrezeln von Ditsch kommen ohne Schweineschmalz aus! - Bei der Kette der Brotmeisterei Steinecke findet ihr aktuell eine Liste mit 26 veganen Brotsorten und 28 vegane Brötchen. Von Steinecke müsst ihr unbedingt das Urige probierten ... richtig lecker! - Wer viel unterwegs ist, kennt sicher das BackWerk - eine Kette, die häufig an Bahnhöfen zu finden ist. Ehrlich gesagt freue ich mich immer noch ein kleines bisschen mehr auf meine Reise, da gerne dort etwas Proviant einkaufe. Eine Übersicht der veganen Produkte findet ihr hier. Mein Favorit ist beim BackWerk übrigens die Börekstange mit Spinat :-) Für noch mehr Auswahl bezüglich veganer Backwaren, checkt unbedingt den Einkaufsguide von PETA Zwei - dort findet ihr so ziemlich jedes vegane Brot oder Brötchen: super übersichtlich und einfach genial! Brot selber backen! Last, but not least, möchte ich euch den Versuch selber Brot zu backen ans Herz legen. Denn das ist überhaupt gar nicht sooo schwierig. Ich bin ehrlich gesagt, eine totale Niete, was Backen angeht - aber Brot, das kriege ich hin! Warum lieber selber backen? - Ihr wisst ganz genau, was drin ist! Damit meine ich nicht nur - ihr bestimmt die veganen Zutaten, sondern auch deren Qualität. Außerdem könnt ihr auch so direkt auf eine eventuell vorhandene Glutenunverträglichkeit eingehen - und dementsprechende Zutaten gleich weglassen bzw. ersetzen! - Ihr könnt euch genau das Brot backen, was ihr schon immer essen wolltet - alles, was ihr braucht, ist etwas Experimentierfreude und ein wenig Geduld! - Selbst gemacht ist immer günstiger als gekauft! Ein gutes Bio-Brot kostet locker um die 4,- Euro - und ist meistens nicht mehr als 500 oder 600 gramm schwer. Alle Zutaten für ein DIY-Brot sind auch in Bio-Qualität auf jeden Fall günstiger ... vor allem, wenn ihr sie auf Vorrat in größeren Mengen einkauft! Mein Kollege Kjell hat vor einiger Zeit übrigens auch ein Rezept für ein köstliches veganes Kürbisbrot kreiert. Das müsst ihr unbedingt ausprobieren! Und auch das Rezept zu diesen veganen Burgerbrötchen findet ihr bei uns. Unsere Buchtipps* *Werbung: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Danke, dass du unsere Arbeit unterstützt.

Adventstürchen Nr. 19: Pastinakensuppe mit Rote Bete Pesto und Tempeh

19. Dezember 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Adventstürchen Nr. 19: Pastinakensuppe mit Rote Bete Pesto und Tempeh18Anzeige Pastinaken sind ein kulturell sehr ,,altes Gemüse. Sie liegen optisch irgendwo zwischen Karotte und Knollensellerie, sind weiß bis beigefarben und ein typisches Winteressen. Illustration: Jasmine Schmid Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts waren sie sehr beliebt und wurden häufig verzehrt. Erst durch die Einführung der Kartoffel gerieten sie mehr und mehr in Vergessenheit. Quellen belegen, dass schon die Römer gerne Pastinaken aßen und auch im Mittelalter gehörten sie auf den Speiseplan wie heute die Kartoffel. Pastinaken enthalten relativ viel Stärke und Ballaststoffe (darunter auch wieder viel Inulin, siehe Topinambur) und sind deswegen sehr sättigend und äußerst gut für unsere Darmgesundheit. Sie schmecken süßlich, erdig, würzig und gelegentlich leicht herb. Geschmacklich und auch vom Aussehen her, sind sie mit Petersilienwurzeln leicht zu verwechseln. Im Direkt-Vergleich kann man beide Wurzeln aber gut auseinander halten. Pastinaken enthalten viel Kalium und Vitamin C. Der hohe Anteil an Faserstoffen fördert die Verdauung und regt die Darmtätigkeit an. Sie können geraspelt, als Rohkostsalat zubereitet werden und passen gut mit Karotten, Petersilienwurzeln und Rote Bete zusammen. Allesamt erdige Gemüsesorten, die in Kombination mit fruchtigem Obst, Nüssen, Zitronensaft und Ingwer als Salat besonders gut ankommen. Aus Pastinaken lassen sich supergut Suppen und Pürees zubereiten. Auch als Ofengemüse mit Kürbis (siehe Rezept 8.12.) zusammen gebacken eignen sie sich vorzüglich. Heute genießen wir sie als cremige Suppe mit Rote Bete Pesto und gebratenem Tempeh Rezept: Pastinakensuppe mit Rote Bete Pesto und Tempeh Zutaten für 2 Personen Suppe - 2 mittelgroße Pastinaken - 2 EL Kichererbsenmehl - 1/­­2 TL Kurkuma - 1/­­2 TL Currypulver - Prise Salz Rote Beete Pesto - 1 Knolle Rote Beete, gegart - 1 Bund Ruccola - 50 g Cashewbruch - 1 Zehe Knoblauch - Salz - 100 ml Olivenöl - 200 g Tempeh - etwas mildes Currypulver zum garnieren Zubereitung - Pastinaken Schälen und in mittelgroße Würfel schneiden. Das Kichererbsenmehl im Topf mit den Gewürzen trocken etwas anrösten, dann die Pastinakenwürfel dazu geben und mit Wasser auffüllen, bis die Würfel gerade bedeckt sind. - Auf mittlerer Hitze ca. 15-20 min köcheln. - Für das Pesto die Rote Beete raspeln, den Rucola etwas zerkleinern, die Cashew grob hacken und in einer Pfanne trocken anrösten, den Knoblauch schälen und alles mit dem Olivenöl und 1 TL Salz in ein tiefes Gefäß geben. - Dann mit dem Pürierst zu einem cremigen Pesto pürieren. - Tempeh in 5 mm dicke Scheiben schneiden und in der Pfanne mit etwas Bratöl kross anbraten bis er goldbraun schimmert. - Die Pastinakensuppe im Hochleistungsmixer cremig pürieren. Falls etwas Flüssigkeit fehlt ein bisschen gekochtes Wasser dazu geben. - Mit Salz und Pfeffer abschmecken. - Die Suppe auf zwei Tellern anrichten. Jeweils in die Mitte der Suppe einen gehäuften Teelöffel Rote Beete Pesto setzen und die Tempeh - Scheiben am Tellerrand aufreihen. - Mit dem milden Curry bestäuben Dazu passt Vollkornbaguette oder rustikales Brot. Das Pesto hält sich im Kühlschrank in einem Schraubglas ca. 3-5 Tage. Immer darauf achten, dass es mit Öl bedeckt ist. Unser Tipp Im Online-Shop von boutique vegan findet ihr über 4.000 vegane, hochwertige Produkte, darunter auch Tempeh, den ihr für dieses Rezept verwendet könnt. Von Lebensmitteln ohne Gentechnik über tierversuchsfreie Beauty- und Kosmetikprodukten zu Hygieneartikeln findet ihr hier alles was das Veganer-Herz höher schlagen lässt. Wenn ihr keinen Trend verpassen und die beliebtesten veganen Bestseller entdecken wollt, schaut euch doch mal die boutique vegan-Box und die boutique vegan-Beauty Box an. *** Gewinnspiel *** Wir verlosen an zwei glücklichen Gewinner jeweils einen Gutschein im Wert von 50EUR für den Online-Shop von boutique vegan. Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer  Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan und von boutique vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum du gewinnen solltest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Pastinake an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 20.12.2018 um 24:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 21.12.2018 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit vanilla bean, der vegane Restaurantführer und boutique vegan. Danke dafür!

Adventstürchen Nr. 6: Erdnuss-Schoko-Konfekt

6. Dezember 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Adventstürchen Nr. 6: Erdnuss-Schoko-KonfektAnzeige Erdnüsse zum selber knacken - eines der Dinge, die in der Vorweihnachtszeit unseren Kindheitserinnerungen prägen. Was wäre er gewesen, der Nikolausstiefel ohne sie? Illustration: Jasmine Schmid Die Erdnuss ist eigentlich gar keine Nuss. Sie gehört zur Familie der Hülsenfrüchte, wie die Erbsenoder die Bohne. Im Englischen kann man das noch erkennen: Peanut (Erbsennuss). Erdnüsse haben eine sehr hohe Nährstoffdichte und gleichzeitig leider ein großes Allergen-Potential. Wer nicht gegen Erdnüsse allergisch ist, der kann sie aber wunderbar für seine Ernährung nutzen. Sie enthalten sehr viel Protein (ca. 23 g /­­ 100 g) welches gerade vegan lebenden Menschen als willkommnerer Eiweißlieferant dient. In Kombination mit Vollkorngetreide ist die biologische Wertigkeit des Eiweißes besonders gut. Also ein Hoch auf das Erdnussbutterbrot mit Banane zum Frühstück! Aber damit nicht genug. Auch mit Mineralstoffen punkten die kleinen Nüsschen ganz gewaltig. Phosphor, Magnesium, Kalium, Calcium, Natrium, Eisen, Zink, Mangan, Kupfer und Selen bekommen wir von ihnen in nennenswerter Menge. Zum Schluss gibts noch ein paar B-Vitamine und Vitamin E obendrauf. Fetthaltige Lebensmittel, wie Nüsse oder Avocado enthalten meist nennenswerte Mengen Vitamin E, da dieses deren Fettsäuren vor Oxidation schützt. Reife Erdnüsse können roh, geröstet oder gekocht verzehrt werden. Empfehlenswert sind trocken geröstete Erdnüsse, Erdnussmus ohne zusätzliches Fett und Zucker und natürlich die zum selber knacken im Nikolausstiefel :) Weniger empfehlenswert sind gesalzene Erdnüsse oder konventionelle Erdnussbutter, die meist andere gehärtete Fette und eine Menge Zucker enthält. Und was passt am Besten zur Erdnuss? Natürlich Schokolade! Rezept: Erdnuss-Schoko-Konfekt Zutaten - Pralinenförmchen - 200 - 300 g Zartbittere Schokolade - 200 g Erdnussmus, crunchy - 200 g Kokosöl, vorsichtig erwärmt - 100 g Agavendicksaft - 1 TL Vanille - 100 g Erdnüsse, gehackt Zubereitung - Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Mit einem Teelöffel in jedes Pralinenförmchen etwas Schokolade klecksen und vorsichtig verstreichen, das das Förmchen nach Möglichkeit von innen möglichst weit ausgekleidet ist. Die schokolierten Förmchen ins Eisfach stellen, bis die Füllung zubereitet ist. Den Rest der Schokolade über dem Wasserbad warm halten. - Das Erdnussmus mit dem erwärmten Kokosöl, dem Agavendicksaft und der Vanille in einem hohen Gefäß pürieren, bis sich alles gut miteinander verbunden hat. - Die gehackten Erdnüsse mit einer Gabel unterheben. - Als nächstes Füllung mit zwei Teelöffeln in die schokolierten Pralinenförmchen füllen und glatt streichen. Zuletzt mit etwas geschmolzener überdecken. Nochmal kühl stellen bis die Schokoladefest ist ... und genießen! Unser Produkt-Tipp zum Rezept Für das Erdnuss-Schoko-Konfekt könnt ihr zum Beispiel die crunchy Erdnusscreme von Rapunzel verwenden. Die Peanutbutter im American Style enthält kräftig geröstete, aromatische Erdnüsse mit einer Prise Meersalz und wertvollem Rapadura Vollrohrzucker. Für den besonderen Crunch sorgen knackige Erdnussstückchen! *** Gewinnspiel *** Rapunzel Naturkost ist einer der führenden Bio-Hersteller in Europa. In ihrem Online-Shop und in vielen Bioläden könnt ihr mittlerweile über 450 Produkte wie Nussmuse, Trockenfrüchte und Müsli aber auch Teigwaren, Speiseöle, Schokoladen und Kaffee finden. Wir verlosen heute ein tolles Überraschungspaket von Rapunzel im Wert von 50EUR . Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer  Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum du gewinnen solltest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Erdnuss an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 07.12.2018 um 24:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 08.12.2018 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit vanilla bean, der vegane Restaurantführer. Danke dafür!  

Unser Organsystem Teil 2 - Blut und Immunität: Tipps für eine gesunde Abwehr

14. November 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Unser Organsystem Teil 2 - Blut und Immunität: Tipps für eine gesunde AbwehrAnzeige In unserer Reihe zu verschiedenen Organsystemen stellen wir euch heute die Funktionen des Blutes und Tipps für eine gesunde Abwehr vor. Wie bleibt eure Immunität intakt und welche veganen Ernährungstipps  helfen, gesund durch die kommenden Herbst- und Wintermonate zu kommen? Der Saft des Lebens - was fließt da? Zunächst ist unser Blut dazu da Nährstoffe und Sauerstoff in alle Zellen unseres Körpers zu bringen, sowie Abfallstoffe und CO2 abzutransportieren. Andernfalls würden wir nämlich ,,verhungern oder vergiften (verschlacken). Das zirkulierende Blut dient außerdem der Temperaturregulierung, Blutgerinnung, der Aufrechterhaltung des osmotischen Drucks in den Geweben (sodass keine Flüssigkeit versackt), des ph-Wertes, der Signalübertragung (Hormone) und der Abwehr von Krankheitserregern. Dabei besteht das Blut einerseits aus Blutzellen (rote Blutkörperchen, Blutplättchen und weiße Blutkörperchen), andererseits aus Blutplasma (Eiweiße, Nährstoffe, Stoffwechselendprodukte, Blutfarbstoffe etc.). Dieser besondere ,,rote Saft macht etwa 8% unseres Körpergewichts aus (ca. 4-6 Liter), hat gemütliche 37°C und  einen pH-Wert von 7,41. Für eine gesunde Blutbildung von roten Blutkörperchen benötigen wir - Gesundes Knochenmark - Erythropoetin aus der Niere (Hormon) - Vitamin B12, Eisen und Folsäure Für die Blutgerinnung werden die Blutplättchen, Gerinnungsfaktoren aus der Leber und Vitamin K benötigt. Rote Blutkörperchen transportieren Sauerstoff und CO2 Euer inneres Abwehrteam - von Alleskönnern bis Spezialisten Die weißen Blutkörperchen sind ständig dabei, euren Körper aufzuräumen und von Noxen zu befreien. Dies wird durch ein ausgeklügeltes Abwehrsystem und Aufgabenteilung ermöglicht. Da gibt es z.B. generalisierte Fresszellen (Monozyten, Granulozyten), die alles Körperunbekannte einfach aufessen (phagozytieren). Die Fresszellen können diese ,,Unbekannten gegenüber spezialisierten Abwehrzellen präsentieren, diese sozusagen ,,verpetzen, sodass die Spezialeinheiten Antigene oder Gifte (Toxine) gegen den Erreger bilden und zielgerichtet abtöten. Fresszellen gehören zur unspezifischen Abwehr. Auch der Säureschutzmantel der Haut oder bestimmte Körpermilieus (Magen, Vagina) dienen diesem Basisschutz. Die Experten im Abwehrsystem, die spezifische Antigene (Immunglobuline) oder Toxine zur Abwehr nutzen, heißen Lymphozyten (T- und B-Typen). B-Lymphozyten bilden nach Bekämpfung der Noxen ,,Gedächtniszellen, um bei erneutem Infekt schneller reagieren zu können. So ist unser Blut wie eine Bibliothek unserer Krankheitsgeschichte. Alles was der Körper jemals gesehen und bekämpft hat, ist darin zu archiviert. Deshalb ist unser Blut hochindividuell. Spezialisierte Abwehrzelle Lebensmittel, die das Blut liebt: Die drei Blutmacher Eisen, Vitamin B12 und Folsäure. Bei Mangel an Vitaminen, die zur Blutbildung benötigt werden, kann es zu Blutarmut (Anämie), und damit zu Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, aber auch zu neurologischen Ausfällen und Schäden, Mundwinkelrhagaden oder Zungenbrennen kommen. Daher achtet auf eine ausreichende Versorgung durch folgende veganen Lebensmittel: - Vollkornprodukte - Hülsenfrüchte, z.B. Linsen - Nüsse/­­Saaten (z.B. Kürbiskerne) und Aprikosen - Grünen Blattgemüse wie Spinat, Mangold, Pakchoi oder Kohlsorten - Tägliche Sicherstellung der B12-Zufuhr durch angereicherte Produkte, Tropfen, Tablette o.ä. Eine bessere Eisenaufnahme wird durch die gleichzeitigen Verzehr von Vitamin C-haltigen Lebensmitteln  ermöglicht. Blut hat Durst Denkt daran, genug zu trinken, sodass Blutreiniger wie die Nieren, gut arbeiten können. 1,5 bis 2 Liter am Tag sind i.d.R. empfohlen. Wusstet ihr, dass 20-25% des Blutzeitvolumens die Niere duchströmt? Sie ist das bestdurchbluteteste Organ. Und das ist wichtig, denn: Der Impuls zur Blutbildung kommt aus der Niere. Diese filtert das Blut und misst den Sauerstoffgehalt. Bei zu geringem Sauerstoffgehalt stößt sie Erythropoetin (Hormon) aus, das die Blutbildung anregt. Blutsaubermacher Ingwer und Curcuma wirken blutreinigend und immunstärkend. Durch ihre sekundären Pflanzenstoffe unterstützen sie die Abwehrtruppe des Körpers, wirken anti-entzündlich und ,,desinfizierend. Das Kumarin im Curcuma verhindert außerdem die Vitamin K- Wirksamkeit (Blutgerinnung), gilt also als blutverdünnend und wirkt vorbeugend im Hinblick auf Thrombosen. Ingwertee unterstützt das Immunsystem Abwehrhelfer Vitamin C und Zink Freiwillige Helfer im Immunprozess sind außerdem Vitamin C und Zink, welches ihr in Citrusfrüchten, Nüssen/­­Saaten und Vollkornprodukten finden könnt. Die beiden Helfer unterstützen die Abheilung einerseits und wirken präventiv. Und helfen, wie oben schon erwähnt, der besseren Aufnahme von Eisen. Wie ihr eure gesunde Abwehr sonst noch unterstützen könnt Entzündungen und Fieber ernst nehmen Kommt euer Körper in Fieber oder eine lokale Entzündung, dann ist das intelligente Konzept des Körpers, mit einer Infektion fertig zu werden. Lasst ihn! Das Fieber stellt die Gefäße weit und ermöglicht, dass Abwehrzellen schneller zum Entzündungsort kommen und wirken können. Gönnt euch in der Zeit Ruhe und lasst die Spezialisten ihren Job machen. Unterdrückt ihr die Entzündung oder das Fieber mit Medikamenten, fühlt ihr euch zwar kurzzeitig besser, der Körper kann den Prozess aber verschleppen. Länger andauerndes Fieber oder Entzündungen, fernab von Schnupfen und Co., muss selbstverständlich ärztlich abgeklärt werden. Zeichen von Blutarmut (Anämie) erkennen Blässe, Frösteln, Kurzatmigkeit und schneller Herzschlag, Konzentrationsmangel, Hör- oder Sehstörungen, Schluckbeschwerden, Zungenbrennen, brüchige Nägel/­­Haare oder schnelle Ermüdung sind Zeichen von sogenannter Blutarmut oder Anämie. Das heißt, dass rote Blutkörperchen nicht ausreichend oder fehlgebildet werden. Da bestimmte Änamieformen auch zu neurologischen Schäden führen können, solltet ihr Anzeichen von Anämie medizinisch abklären lassen. Blutwerte testen lassen Blutwerte 1-mal jährlich testen lassen Testet eure Blutwerte beim Arzt oder in einem Labor einmal jährlich. Schaut insbesondere auch auf die vorgestellten Werte von B12, Folsäure und Eisen. In diesem Artikel haben wir Tipps zusammengestellt für eure Arztbesuche als Veganer. Übrigens! - Die Milz ist ein Blutprüfer. Sie filtert und recycelt die Blutbestandteile, um zu entscheiden, welche noch funktionstüchtig sind und welche nicht. - Der Lebenszyklus eines roten Blutkörperchens beträgt ca. 120 Tage, Thrombozyten leben nur 1 Woche, Abwehrzellen bleiben Tage ( bei akute Infektionen) bis zu Jahren (in Form von Gedächtniszellen) erhalten Weiterlesen auf Deutschland is(s)t vegan - Unser Rezept für eine gesunde Abwehr: Gemüsecurry - Unser Organsystem Teil 1 - Das Herz: Wie bleibt euer Herz gesund? - Hier findest du unser Herzrezept Vegan-Klischee ade! - Das Buch Ab sofort könnt ihr das Buch Vegan-Klischee ade!  von Niko Rittenau kaufen. Wissenschaftlich fundiert räumt er mit den häufigsten Vorurteilen gegenüber der veganen Ernährung auf. Evidenzbasiert, aber allgemein verständlich, beantwortet das Buch wichtige Fragen zur Versorgung mit essentiellen Nährstoffen wie Protein, Eisen, Calcium, B12, Omega 3 und weiteren. Bei richtiger Auswahl und Zubereitung der Lebensmittel kann eine vegane Ernährung gesundheitsförderlich und effektiv in der Prävention chronisch-degenerativer Erkrankungen sein - und dieser Ratgeber zeigt worauf es dabei ankommt. Es wird erläutert, warum manche Ernährungsgesellschaften eine vegane Ernährung für alle Altersgruppen empfehlen, während andere davon abraten. Der Beitrag Unser Organsystem Teil 2 - Blut und Immunität: Tipps für eine gesunde Abwehr erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Unser Organsystem Teil 1 - Das Herz: Wie bleibt euer Herz gesund?

16. Oktober 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Unser Organsystem Teil 1 - Das Herz: Wie bleibt euer Herz gesund?Anzeige In unserer  Reihe zu verschiedenen Organsystemen zeigen wir euch in diesem Artikel, wie euer Herz gesund bleibt. Wir haben vegane Ernährungs- und Verhaltenstipps für euch zusammengestellt, sowie eine Beschreibung der Funktion dieses überlebenswichtigen Organs. Die Unabhängigkeit des Herzens Unser Herz ist nicht einfach nur eine Pumpe. Das Herz ist das selbstloseste Organ unseres Körpers. In der einzigartigen Mischung aus glatten und quergestreiften Muskelzellen wird das Herz willkürlich (bewusst) sowie unwillkürlich gesteuert. Mit unserem Herzen können Blut und die darin beinhalteten Nährstoffe zirkulieren und den Sauerstoff über Arterien bis in die Finger- und Fußspitzen bringen. Abfallstoffe und sauerstoffarmes Blut gelangen entgegen der Schwerkraft über Venen wieder zurück ins Herz und werden dann über den kleineren Lungenkreislauf wieder mit Sauerstoff angereichert. Das meiste Blut (etwa 2/­­3) steckt dabei in den Venen. Die Funktion wortwörtlich: Geben und Nehmen zu regulieren Das Wort Herz kommt aus dem Sanskrit ,,hrdya bestehend aus hr, da und ya, was soviel heißt wie: ,,Geben & Nehmen regulieren.  Das Herz liegt hinter unserem Brustbein, zwischen den Lungenflügeln und nimmt 2/­­3 links und 1/­­3 rechts davon Raum ein. Es liegt also weder ganz in unserer Mitte, noch schlägt es komplett links.  Das fein-gefäßige arterielle System zur Organversorgung arbeitet mit leichtem Hochdruck, was im Puls zu spüren ist. Die Venen arbeiten in Niederdrucksystem, das Blut wird quasi vom Herzen angesaugt. Parasympathikus (Entspannungsnerv) und Sympathikus (Stressnerv) steuern die Herzfrequenz in Erregung und Entspannung. Die Erregung des Herzens erfolgt über den Sinusknoten im rechten Vorhof, der autonom 60-80 Impulse in der Minute erzeugt. Die Erregung breitet sich über den AV-Knoten weiter über das Herz aus und bringt den Herzmuskel zur Kontraktion. Das Herz schlägt unabhängig Welche Lebensmittel sind gesund fürs Herz? - Omega-3-reiche Öle wie Leinöl* oder Walnussöl zum Gefäßschutz - Früchte wie Aprikosen oder Bananen: enthalten Kalium und andere blutdrucksenkende Inhaltsstoffe - Gemüse wie Broccoli, Spinat oder Tomaten: enthalten sekundäre Pflanzenstoffe wie Lycopin und Vitamine wie Folsäure, die die Artierenverkalkung verhindern Was das Herz gesund zum Schlagen bringt - unsere Verhaltens-Tipps Genug Zeit für den Parasympathikus Das Herz versorgt immer erst die Organe, dann, in der Herzschlagpause, sich selbst. Ist das Herz zu oft erregt, fällt Entspannungsphase kürzer aus, in welcher ein kleiner Teil des Blutes das Herz selbst versorgt. Bleibt diese Entspannung aus, können Zellen aufgrund von Sauerstoff-Unterversorgung absterben, was zum Herzinfarkt führen kann. Auch flache Atmung ist insbesondere nicht gut für die Herzversorgung. Daher, Füße hoch und atmen! Das Herz braucht Pausen zum Entspannen Bluthochdruck-Prävention durch vegane Ernährung Ständiger Hochdruck belastet die Blutgefäße und zerstört deren Wände. Herzinfarkt, Schlaganfall, arterielle Verschlüsse oder Niereninsuffizienz können langfristige Komplikationen sein. Besonders im Hirn, Auge oder in der Niere sind schnell kleinste Gefäße gefährdet. Achtet auf Blutdruck-Warnzeichen wie morgendliche Kopfschmerzen, Nasenbluten, Druck im Schläfenbereich, Ohrensausen oder Schwindel. Dies können frühe Hinweise auf versteckten, hohen Blutdruck sein. Oft führt der Arzt eine Augenhintergrunduntersuchung durch, weil in den feinen Gefäßen Blutdruck schnell sichtbar ist. Bei der Blutdruckmessung wird empfohlen mehrmals zu messen in verschiedenen Zeitabständen. Falls ihr unter hohem Blutdruck leidet, klärt eure Möglichkeiten mit dem Arzt ab. Bewegung, Ruhe und ausgeglichene vegane Ernährung helfen präventiv und in der begleitenden Therapie, je nach Schweregrad und Ursache. Auf Blutfette oder Blutzucker achten Die feinen Herzkranzgefäße vertragen kein Blut mit erhöhten Zucker- oder Fettbestandteile. So können die versorgenden Gefäße schnell verstopfen (Arteriosklerose) und zum Herzinfarkt führen. Mit einer pflanzenbasierten Ernährung ist der große Anteil gesättigter tierischer Fette von vorne herein vom Speiseplan verschwunden, was vorteilhaft sein kann. Eine gute Mischung (weniger) gesättigter und ungesättigter Fettsäuren sind dagegen Gefäßschutz. Lernt hier mehr über gesunde Fette. Auch  durch einen ständig erhöhten Blutzuckerspiegel und die Komplikation im Diabetes mellitus ist eine Ursache für Gefäßverstopfung, was zum Herzinfarkt führen kann. Setzt daher auf vollwertige, vollkornige Kohlehydrate, deren Zuckerbestandteile langsamer ins Blut gelangen. Vollkornbrot ist besser für niedrige Blutzuckerspiegel Work it Baby! Der Herzmuskel ist auch nur ein Muskel - und will trainiert werden!  Je stärker er ist, desto weniger oft muss er schlagen und desto weniger angestrengt ist er, Blut auszutreiben. Sich neu verlieben, lässt zwar das Herz rasen, ist aber kein adäquates Herztraining. Also raus joggen in den Wald oder ab ins Schwimmbad! Ganz nach dem Spruch meiner Oma: Zwei Dinge sollst du täglich machen, einmal schwitzen, einmal lachen. Empfoheln sind täglich etwa 30min Bewegung oder wöchentlich 2-3 Stunden Ausdauertraining mit Belastungspuls im Bereich zwischen 120-150 Schläge/­­min, je nach Trainingsgrad und Alter. So bleibt euer Herz gesund. Joggen trainiert den Herzmuskel Schön auskurieren! Wenn bestimmte Infekte nicht ausreichend ausheilen, können Sie aufs Herz gehen und dort eine Entzündung auslösen. Insbesondere Streptokokken-Erkrankungen wie eine Angina, Nasen-Nebenhöhlen Entzündungen oder Zahnwurzelvereiterung sind Ersterkrankungen, die bei fehlendem Ausheilen aufs Herz gehen können und dort z.B. die Innenhaut des Herzen entzünden. Im schlimmsten Falle bleiben bei Herzentzündungen bleibende Herzklappenfehler und in der Komplikation Herzschwäche. Nehmt Krankheiten daher ernst und gönnt eurem Körper Bettruhe und eurem Immunsystem die Chance, in Ruhe aufzuräumen, was euch krank gemacht hat. Gesunde Gefäße mögen Abwechslung Ur-Deutsche Kalt-Warmbäder sind ein tolles Training für die Gefäße. Der Wechsel von kalt und warm regt die (venösen) Gefäßwände an und trainiert sie. Solange keine Vorbelastung (z.B. Venenentzündungen) vorliegen, sind gute alte Kneipp-Fußbäder  wohltuend. Auch Massagen oder Drainage an den Beinen und Armen sind gut, wenn keine Thrombose besteht. Die Massage stimuliert die arterielle Durchblutung und den venösen Rückfluss. Massage hilft Gefäße anzuregen Übrigens! - Der Ayurveda kennt Heilmittel die ,,hrdya (Wortherkunft von Herz) heißen, also gut fürs Herz sind wie z.B. Arjuna (Terminalia arjuna), was u.a. gut bei Bluthochdruck hilf - Das Sprichwort ,,auf Herz und Nieren prüfen kommt nicht von ungefähr. Auch medizinisch gibt es Zusammenhänge zwischen den zwei ,,tiefsten Organen des Körpers. Zum Beispiel wird über Hormone der Niere der Blutdruck beeinflusst. - Wem das Herz bricht oder psychischen Belastungen ausgesetzt ist, kann tatsächlich ähnliche körperliche (psychosomatische) Beschwerden erleiden wie nach einem Schock oder einer Angina Pectoris. Dies wird Herzneurose genannt. Körperlich gibt es in diesem Fall aber keinen Befund und therapeutisch würde man eine Psychotherapie empfehlen. Weiterlesen auf Deutschland is(s)t vegan - Hier findest du unser Herzrezept TABOULÉ-SALAT - Buchtipp für vegane Lebensmittel und eure Gesundheit Vegan-Klischee ade! - Das Buch Ab sofort könnt ihr das Buch Vegan-Klischee ade!  von Niko Rittenau kaufen*. Wissenschaftlich fundiert räumt er mit den häufigsten Vorurteilen gegenüber der veganen Ernährung auf. Evidenzbasiert, aber allgemein verständlich, beantwortet das Buch wichtige Fragen zur Versorgung mit essentiellen Nährstoffen wie Protein, Eisen, Calcium, B12, Omega 3 und weiteren. Bei richtiger Auswahl und Zubereitung der Lebensmittel kann eine vegane Ernährung gesundheitsförderlich und effektiv in der Prävention chronisch-degenerativer Erkrankungen sein - und dieser Ratgeber zeigt worauf es dabei ankommt. Es wird erläutert, warum manche Ernährungsgesellschaften eine vegane Ernährung für alle Altersgruppen empfehlen, während andere davon abraten.   * Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Danke, dass du unsere Arbeit unterstützt Der Beitrag Unser Organsystem Teil 1 - Das Herz: Wie bleibt euer Herz gesund? erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Soja - Die umstrittene Bohne

7. Mai 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Soja - Die umstrittene Bohne Die Sojabohne - in asiatischen Ländern seit Jahrhunderten ein elementarer Bestandteil vieler traditioneller Rezepte - erobert beständig die Teller europäischer Genießer. Mit dem Aufschwung der veganen Bewegung seit 2010 erfreuen sich Produzenten von Tempeh, Tofu und Co. steigender Verkaufszahlen und größerer Umsätze mit ihren Produkten. Da Sojaprodukte oft unter Beschuss geraten und allerlei Anschuldigungen angehängt bekommen, möchten wir im Folgenden die üblichen Vorurteile und häufigsten Gerüchte rund um die Sojabohne aufgreifen und klären. 1.) Der Verzehr von Sojaprodukten fördert die Abholzung der Regenwälder Nein - der Verzehr von tierischen Produkten fördert die Abholzung der Regenwälder, da die dort angebauten Sojabohnen der Tiermast und der Industrie zufließen. 98 % der tierischen Produkte, die wir käuflich erwerben können, kommen aus der Massentierhaltung - und diese Tiere werden mit Sojaschrot gefüttert. Sojabohnen für den menschlichen Verzehr werden - soweit sie bio-zertifiziert sind und gentechnik-frei deklariert werden dürfen - v.a. in Süddeutschland, Österreich und Italien angebaut. Ein geringer Teil kommt aus weiteren umliegenden Nachbarländern. 2.) Der Verzehr von Sojaprodukten fördert das Krebsrisiko - insbesondere das Brutkrebsrisiko bei Frauen Nein - die Phytoöstrogene der Sojabohne gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und sind eine hormonähnliche Substanz, die unseren körpereigenen Östrogenen in ihrer Struktur ähneln. Sie können an Östrogenrezeptoren in unserem Körper andocken und diese besetzen. Ihre Wirkung ist dort aber mehrere 100 mal schwächer als die von Östrogen. Das bedeutet, dass Phytoöstrogene östrogen-sensitives Gewebe sogar vor der Stimulierung durch Östrogen schützen, da dieses an besetzen Rezeptoren keine Wirkung entfalten kann. Im gebärfähigen Alter regulieren Phytoöstrogene also den zellulären Reiz von körpereigenem Östrogen. Im Alter, wenn die Östrogenproduktion nachlässt, können sie die hormonelle Wirkung im Bezug auf Osteoporose und menopausale Beschwerden z.T. ersetzen. Phytoöstrogene, die in unnatürlich hoher Konzentration und isoliert aus ihrem natürlichen Verbund im Lebensmittel, in Petrischalen zu Zellwachstum führten oder das Krebswachstum bei Labormäusen mit unterdrücktem Immunsystem auslösen konnten, sind kein Referenzwert für ein natürliches Lebensmittel. Langzeitstudien in Bevölkerungsgruppen und Kulturkreisen, die seit Jahrhunderten in normalen Mengen Sojaprodukte verzehren, zeigen dagegen die positiven Wirkungen der Sojabohne im Bezug auf Brustkrebs (auch beim Mann) und anderen östrogen-sensitiven Erkrankungen. 3.) Die Sojabohne ist voller Antinutritiva und Behindert die Nährstoffaufnahme im Darm Jein. Ja, die Sojabohne enthält, wie auch Vollkorngetreide und Nüsse, antinutritive Stoffe in ihrer Schale, die bei unsachgemäßer Zubereitung unsere Verdauung stören können. Während diese Elemente einerseits Mineralstoffe binden und deren Aufnahme aus dem Darm ins Blut blockieren, wirken sie andererseits antimikrobiell, cholesterinsenkend und entzündungshemmend, blutdruckregulierend und antioxidativ (sekundäre Pflanzenstoffe). Nein, denn bereitet man die Sojabohne fachkundig zu, wird der größte Teil dieser Stoffe durch Einweichen, Keimen, Erhitzen und Fermentieren abgebaut. Sojabohnensprossen und Tempeh, sowie Miso sind gekeimte, bzw. fermentierte Sojaprodukte, die im menschlichen Darm sehr gut aufgespalten und verwertet werden können. Selbst Sojamilch wird aus gekochten Sojabohnen hergestellt, die für Sojayoghurt, Seidentofu und Tofu im Anschluss gesäuert wird, so dass sie gerinnt und das Eiweiß ausfällt. 4.) Männer sollten Sojaprodukte meiden, da sie durch die enthalten Phytoöstrogene zu viel Östrogen ähnliche Stimulatien aufnehmen Männer profitieren, ebenso wie Frauen davon, dass Östrogen sensitive Rezeptoren von 100fach schwächer wirksamen Soja-Phytoöstrogenen besetzt werden und so das körpereigene Östrogen nicht andocken kann. Denn auch der männliche Hormonhaushalt produziert Östrogen - genauso wie der weibliche Testosteron. Jeweils in wesentlich geringerer Menge. Folglich wirkt der Verzehr von Sojaprodukten auch im männlichen Organismus präventiv gegenüber hormon-sensitiven Erkrankungen wie Brustkrebs. Und ja! Auch Männer können Brustkrebs bekommen. Für die Verweiblichung männlicher Körpermerkmale sind heutzutage ganz andere Auslöser verantwortlich. Darunter die extremen Mengen an Wachstumshormonen in Milchprodukten und Fleisch, der erhöhte Gehalt an Östrogen im Leitungswasser (durch die Einname und die Ausscheidung der Hormone der Antibabypille zur Verhütung) und häufig eine grundsätzlich verkehrte Ernährung, die bei weitem zu viel (tierisches) Eiweiß und Fertigprodukte enthält und der es an naturbelassenen Grundprodukten wie Gemüse, Hülsenfrüchte und Getreide mangelt. Die wenigen belegte Fälle, in denen Menschen durch den Konsum von Sojaprodukten erkrankt sind (seien es Männer, die eine Verweiblichung ihres Körpers festgestellt haben und diese mit dem Verzehr von Soja in Verbindung brachten, sowie solche, deren Schilddrüse angeblich auf den Verzehr von Sojaprodukten reagiert habe) weichen von der gesellschaftlich üblichen Verzehrsmenge an Soja im äußersten Extrem ab. Mehrere Liter Sojamilch am Tag und mehrere hundert Gramm Tofu, Sojaquark und Tempeh sind für niemanden ,,normal und schon gar nicht gesund. Ähnlich negative Auswirkungen würden sich im Übrigen ergeben, würde jemand derartig viele Nüsse und Nussmilchprodukte verzehren oder sich an anderen Lebensmitteln einseitig überfressen. Hier fällt nicht mehr das Lebensmittel mit seinen spezifischen, individuellen Charakteristika ins Gewicht, sondern die Tatsache an sich, dass eine einseitige Nahrungsmittelauswahl und ein übertriebener Konsum von wenigen Lebensmitteln mit einhergehender Restriktion anderer Lebensmittel immer zu einem Ungleichgewicht führen muss. Fazit: Die Sojabohne ist für die menschliche Ernährung eine wertvolle Ergänzung. Sojaprodukte, bevorzugt fermentierte wie Tempeh oder Miso, sowie hochwertig hergestellter Tofu und gelegentlich Sojajoghurt oder Sojadrink liefern uns alle essentiellen Aminosäuren in einem relativ ausgewogenen Verhältnis. Die biologische Wertigkeit konkurriert mit der von Rinder- Muskelfleisch. Verglichen damit enthält ein Sojaprodukt allerdings weniger Fett (und kaum gesättigte Fettsäuren - das tierische Produkt weitgehend nur gesättigte Fettsäuren), kein Cholesterin und wesentlich mehr Ballaststoffe. Ballaststoffe fördern unsere Darmgesundheit, regen die Darmtätigkeit an und beugen Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Außerdem enthalten Sojaprodukte viel Kalium, reichlich Vitamin B1 und B2 und außerdem Eisen, Zink und Magnesium. Mein Räuchertofubrot - herzhaftes Frühstück, sättigender Snack oder schnelles Abendessen Ein Räuchertofubrot mit knackigen Gurkenscheiben, aromatischer Tomate, etwas Kräutern und frisch gemahlenem Pfeffer ist Wohlfühlessen auf ganzer Linie. Es sättigt, liegt nicht schwer im Magen, liefert dir wichtige Proteine und wertvolle Kohlehydrate und ist außerdem eine gesunde und ausgewogene Zwischenmahlzeit, wenns mal schnell gehen darf. Foto: Michael Groll Zubereitung: einfach und schnell (max. 10 min.) Pro Person: 1-2 Scheiben saftiges Vollkornbrot 2 TL Tahin oder einen anderen Aufstrich nach Wahl 50-100 g Räuchertofu, in Scheiben geschnitten Gurken- und Tomatenscheiben Ein paar Stängel Rucola oder frischer Basilikum Brot bestreichen, Gemüse und Tofu drauf, salzen, pfeffern, mit Tahin oder Kürbiskernen beträufeln. Für einen guten Start in den Tag eignet sich auch dieses Power-Frühstück-Rezept mit Scrambled Tofu! Ein echter Genuss! Foto: Michael Groll

Die Top 10 Lebensmittel zur Stärkung deines Immunsystems

16. April 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Die Top 10 Lebensmittel zur Stärkung deines ImmunsystemsAnzeige - Wir stellen dir hier unsere 10 Top Lebensmittel zur Stärkung deines Immunsystems vor und haben auch gleich unsere liebsten Rezepte für diese mitgebracht. 1. Kurkuma und Ingwer Kurkuma und Ingwer strotzen nur so vor antioxidativen und zellschützenden Eigenschaften. Besonders für die Zellen des Immunsystems und die Blutzellen ist das im Winter von Bedeutung, wenn wir überall nervigen Grippe-Bakterien und dem ein oder anderem Virus begegnen.  Beide Wurzeln haben darüber hinaus wärmende Eigenschaften und heizen uns so richtig gut ein. Auch Ingwertee unterstützt das Immunsystem Unser Blitzrezept für den tägliche Immunshot Den Immunshot, vor allem für die kalte Jahreszeit, kannst du heiß oder kalt genießen. Er lässt sich für 2-3 Tage im Voraus zubereiten und hält gut verschlossen im Kühlschrank auch entsprechend lange frisch. Zutaten für 4 Portionen - 1 Zitrone, geschält - 1 Orange, geschält - 2-3 cm Ingwerwurzel, gründlich gewaschen - 2-3 cm Kurkumawurzel, gründlich gewaschen - 1-2 Datteln, entsteint - 1 Msp. Cayennepfeffer Zubereitung - Alle Zutaten in einen Hochleistungsmixer geben und sehr gründlich vermixen. - Kalt als Shot genießen (max. 80-100 ml) oder die entsprechende Menge mit warmem Wasser aufgießen und genießen. 2. Kreuzblütler Die Familie der Kreuzblütler ist DAS Gemüse der Wintermonate. Kohl hält der kalten Witterung recht lange stand, manch einer braucht sogar einmal Frost, um bekömmlicher zu werden und geschmacklich zu überzeugen (Grünkohl und Rosenkohl, sowie Wirsing und Schwarzkohl). Kohlköpfe gehören zu den Lagergemüsen und können wunderbar eingemacht werden (siehe 5. Fermentierte Lebensmittel). Der hohe Vitamin C Gehalt, die vielen antioxidativen Bestandteile und die Mikonährstoffdichte machen Kohl zu einem großartigen Lebensmittel. Kohl muss nicht muffig und abstoßend schmecken oder schwer im Magen liegen. Bekömmlichkeit und Geschmack liegen ganz in der Hand des Kochs: Kräftig gewürzt mit in Öl gerösteter Senfsaat, Kreuzkümmel und Bockshornklee, sachte gekocht mit Lorbeeren, Wacholderbeeren und Nelken und abgeschmeckt mit einer ordentlichen Prise Asafoitida (Teufelsdreck - ein Gewürz aus der indisch-ayurvedischen Küche) ist für gute Bekömmlichkeit und spannenden Geschmack gesorgt. Wie wäre es mit Chili-Zimt-Rosenkohl aus dem Ofen oder Blumenkohl orientalisch ? Rezept für Chili-Zimt-Rosenkohl aus dem Ofen mit Kokos-Kartoffelstampf und Koriander Zutaten für 4 Personen - leicht - 40-50 min - 600 g Rosenkohl - Kokosöl zum Backen - je 1/­­2 TL Chiliflocken, Muskat und Zimt - 1 kg Kartoffeln, mehligkochend - 400 g Kokosmilch - 1 TL Salz - 1 Prise Galgant (wenn erhältlich) - frisches Zitronengras - frischer Koriander - Kokoschips, geröstet Zubereitung - Die Kartoffeln schälen und etwas zerkleinern. - Das Zitronengras mit Hilfe eines Nudelholzes aufbrechen. - Beides in einen passenden Topf geben, das Zitronengras zu zuunterst  und mit 200 ml Wasser angießen. Zum Kochen bringen. - Dann die Kokosmilch, das Galgant und das Salz hinzugeben, nochmal aufkochen und auf kleiner Flamme 30 min. garen. - Den Rosenkohl putzen und den Strunk kreuzweise einschneiden. - 2-3 EL Kokosöl leicht erwärmen, damit es flüssig wird. Das Backblech damit einfetten. - Achtung! Wenn der Rosenkohl aus dem Kühlschrank kommt, ist er so kalt, dass das Kokosöl sofort wieder fest wird. Besser der Kohl hat Zimmertemperatur. - Den Kohl mit den Chiliflocken, Muskat und Zimt bestäuben, rundherum wenden. Dann das Kokosöl gleichmäßig darüber verteilen und alles miteinander vermengen. - Auf das Backblech geben und ca. 20 min. bei 170°C Umluft backen. Ggf. am Ende 3- 5 min. grillen, damit die äußersten Blätter noch Farbe bekommen. - Für den Kartoffelstampf das Zitronengras aus dem Topf fischen und die Kartoffeln anschließen im Kokossud zerstampfen. Abschmecken. - Den Koriander von den Stängeln zupfen und die Kokoschips ohne Fett in einer Pfanne anrösten. - Den Kartoffelstampf mit dem gar gebackenen Rosenkohl anrichten, Koriander und Kokoschips darüber geben und heiß genießen. Rezept für orientalischen Blumenkohl Zutaten - 1 Kopf Blumenkohl - ja 1 TL Kurkuma & Ingwer gemahlen - 1 Msp. Piment - 1 Msp. Zimt - 1 Msp. Chiliflocken - 60 g Rapsöl Zubereitung - Den Blumenkohl waschen und in Röschen zerteilen. Die Gewürze mit dem Rapsöl glatt rühren. - Die Blumenkohlröschen gründlich mit der Gewürzpaste bepinseln und auf einem mit Backpapier belegten Backblech ausbreiten. - Bei 180°C 20 min. backen. 3. Rote Bete und andere Winterwurzeln Winterwurzeln wie Rote Bete, Karotten, Petersilienwurzel und Pastinaken zählen zu den Lagergemüsen und haben die Fähigkeit wichtige Nährstoffe zu speichern. Im Winter vermehrt auf Wurzelgemüse zurück zu greifen, hat den Vorteil, dass wir diese gespeicherten Inhaltsstoffe in gut verwertbarer Form zugeführt bekommen. Ganzheitlich betrachtet wirken Wurzeln auch wärmend (was im Winter von Vorteil ist), während Fruchtgemüse, wie Tomaten, Gurken, Paprika, Zucchini und Auberginen kühlend wirken und unseren Stoffwechsel dadurch eher schwächen. Darüber hinaus ist es nachhaltiger regionale Lebensmittel zu bevorzugen, als Fruchtgemüse aus Spanien oder Übersee zu verzehren. Photo: Maria Siebenhaar Gesundheitlich ist die Rote Bete eine unscheinbare, aber nicht zu verkennende Vitalstoffbombe. Ihr hoher Gehalt an B-Vitaminen, Kalium, Eisen und Folsäure, machen sie zu einem interessanten Nährstofflieferanten. Auch der Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen schlägt gesundheitlich vorteilhaft zu Buche. In diesem Artikel findest du noch mehr Infos zur Ironlady und ein Rezept für Rote Bete Ravioli. Rezept für Rote Bete Spaghetti mit Paranuss-Bolognese Zutaten für 4 Personen - 2 - 3 große Knollen Rote Bete - 1 Zitrone, Saft - etwas Salz - 100 g Paranusskerne - 1  kleine Möhre - 1/­­2 Knolle Fenchel - 2 reife Fleischtomaten - je 1 Zweig Oregano, Majoran, Rosmarin und Thymian - 1 EL  Tamari - 50 ml Olivenöl - Frischer Basilikum nach Belieben - 50 g Paranüsse, gehackt und mit etwas Paprika, Kreuzkümmel, Salz und Olivenöl in der - Pfanne geröstet - nötig: Spiralschneider und Food Prozessor oder Blitzhacker Zubereitung - Die Rote Bete waschen, schälen und mit dem Spiralschneider zu Spaghetti drehen. Mit Zitronensaft beträufeln und etwas salzen. Bei Seite stellen, bis die Bolognese zubereitet ist. - Die Paranusskerne im Food Prozessor oder im Blitzhacker zerkleinern. - Möhre und Fenchel waschen und in superfeine Würfelchen schneiden. - Die Fleischtomaten im Mixer oder mit dem Pürierstab zu einem Püree verarbeiten. - Je ca. 1 EL Oreganoblätter und Majoranblätter von den Stängeln lösen, ebenso 4-6 Rosmarinnadeln und 1 TL Thymianblätter. - Die Kräuter mit dem Tamari, dem Olivenöl und etwas Salz unter das Tomatenpüree mixen. - Die vorbereiteten Nüsse und das Gemüse ebenfalls unter das Tomatenpüree heben und alles gut miteinander vermengen. - Mit Salz und Pfeffer abschmecken. - Die Rote Bete Pasta portionsweise mit der Bolognese in einer Rührschüssel vermengen und auf Tellern anrichten. - Jede Portion mit etwas Bolognese, Paranussparmesan und Basilikum abrunden. 4. Beeren Beeren (im Winter auch als hochwertige Tiefkühlware) liefern uns jede Menge Vitamine und Spurenelemente und stärken somit unser Immunsystem und die körpereigenen Abwehr. Beeren lassen sich leicht im Smoothie unterbringen oder ergänzen das wärmeren Porridge zum Frühstück um eine fruchtige Komponente. Für den Mega-Booster lassen sich schon beim Frühstück mehrere der hier genannten Top 10 kombinieren: Zum Beispiel in diesem Rezept für fermentierte Overnight-Oats. 5. Fermentierte Lebensmittel Fermentierte Lebensmittel, wie fermentierter Kohl (Sauerkraut oder Kimchi), fermentierte Sojabohnen (Tempeh) oder fermentierter, selbst gemachter Nussjoghurt, liefern uns wichtige probiotische Kulturen, die unserer Darmflora gehörig auf die Sprünge helfen. Das Mikrobiom (die gesammelten Bakterienstämme in unserem Darm) ist maßgeblich dafür verantwortlich wie gut unser Immunsystem funktioniert. Denn hier - im Darm - werden die Immunzellen ausgebildet und geschult, körperfremd und körpereigen zu unterscheiden. Umso gesünder also unsere Darmbakterien sind, umso besser fühlen wir uns und umso widerstandsfähiger ist auch unser Immunsystem. Also - nichts wie ran, an die Fermentationstechnik! In unserem Artikel Milchprodukte ohne Milch - aber mit Leben drin findest du noch viele weitere Information rund um dieses Thema. Foto: Michael Groll Rezept für Cashew-Yoghurt (am Tag vorher ansetzen) Zutaten - 300 g Cashew (über Nacht einweichen) - 1 Pck. probiotisches Pulver - Wasser Zubereitung - Die Cashew abgießen, abbrausen und im Mixer zu einer sahnigen Creme vermixen. - Mit den Probiotikum beimpfen und bei Zimmertemperatur für 6-12 Stunden fermentieren lassen. Auf dem Blog von Estella findest du außerdem ein Rezept für winterliches Rosenkohl-Kimchi. 6. Nüsse, besonders Mandeln, Walnüsse, Erdnüsse und Paranüsse Nüsse zeichnen sich durch eine geballte Mineralstoffdichte und jede Menge Spurenelemente aus. Calcium findet sich z.B. besonders reichlich in Mandeln, Paranüsse sind eine einzigartige Selenquelle (aber nur max. 1-3 pro Tag, da sonst Selenüberschuss droht) und Erdnüsse sind reich an Zink und Protein. Walnüsse liefern von allen Mikronährstoffen in der Summe am meisten und werden deswegen oft als Königin der Nüsse gefeiert. Eine Hand voll Nüsse am Tag schützt erwiesenermaßen vor Herz-Kreislauferkrankungen und beeinflusst die Blutfettwerte auf positive Art und Weise. Und das, obwohl Nüsse selber recht fettreich sind. Aber Entwarnung für alle Figurbewussten: Nüsse liefern extrem hochwertige Fette und machen nicht dick - solange man es mit dem Verzehr nicht übertreibt. Rezept für Mandel-Dattel-Karamell Zutaten - 200 g Datteln, eingeweicht - 200 g Mandelmus - 100 g Kokosmus, erwärmt Zubereitung - Zuerst die Datteln im Mixer ganz bland und cremig pürieren. - Dann das warme, cremige Kokosmus dazu geben und zuletzt das Mandelmus einfließen lassen. - Gut glatt mixen - in Schraubgläser füllen und auf Brot, zu Banane oder ins Porridge genießen. 7. Getreide, besonders Haferflocken Vollkorngetreide ist reich an Mikronährstoffen und vor allem an Vitaminen des B-Komplexes. Die B-Vitamine spielen bei sämtlichen Stoffwechselfunktionen eine Rolle. Besonders Folsäure ist für die Zellteilung von Bedeutung (das ist wichtig fürs Immunsystem). Hafer und Haferflocken (Achtung - auf Vollkorn achten) bringen insbesondere viel Zink mit. Zink ist neben Vitamin C eines der Booster-Elemente für unsere Abwehrkräfte. Ein Grund mehr sich morgens mit einem angenehm wärmenden und stärkendem Porridge zu verwöhnen und auch sonst mal mit Hafer zu backen. Suchst du ein besonders schnelles Rezept? Dann ist unser 5-Minuten Haferbrei mit Banane genau das richtige für dich. Rezept für glutenfreies Haferbrot Zutaten für eine Kastenform - 250 g Haferflocken, glutenfrei - 100 g Reis-Vollkorn-Mehl - 100 g Buchweizenmehl - 100 g Leinsamen, geschrotet - 1 EL Salz - 1 TL Brotgewürz (oder mehr nach Geschmack) - 1/­­2 Würfel Hefe - 500 ml warmes Wasser - Nach Belieben 100 g Kerne oder Nüsse nach Belieben) Zubereitung - Alle trockenen Zutaten mischen. - Die Hefe in dem warmen Wasser auflösen, die Mischung zu den trockenen Zutaten geben und zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. - Um genug Luft unter den Teig zu kneten, mindestens 5 Minuten rühren. - Den Teig in einer mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen, die Oberfläche mit Wasser glatt streichen und den Rohling an einem warmen Ort, bedeckt, 45 min gehen lassen. - Anschließend bei 160 - 180 °C 50 min. backen. - Nach 50 min. mit Backpapier aus der Form nehmen und weitere 10 min weiter backen, damit die Krume rundherum noch fest werden kann. - Aus dem Ofen nehmen und gut auskühlen lassen. 8. Hülsenfrüchte Zugegeben, bei Hülsenfrüchten versteht man erst mal nicht, was diese genau mit dem Immunsystem zu tun haben sollen. Aber auch hier gibt es eine wichtige Verbindung. Diese liegt in unserem Darm. Hülsenfrüchte liefern hochwertige, komplexe Kohlehydrate, reichlich pflanzliches Protein und jede Menge Mineralstoffe. Auch der Ballaststoffgehalt ist nicht zu verleugnen. Insofern sind sie ein Rundum-Paket für unseren Zellstoffwechsel - und gut versorgte Zellen bleiben gesund. Für die biologische Wertigkeit des enthaltenen Protein, sollten Kichererbsen, Linsen und Co mit Vollkorngetreide (Reis, Dinkel, Buchweizen etc.) kombiniert werden. Und für die Bekömmlichkeit ist auf fachgerechte Zubereitung zu achten: - ) über Nacht einweichen (außer Linsen) 2.) gründlich waschen 3.) in frischem Wasser lange genug kochen 4.) gut würzen (am Besten mit Kreuzkümmel, Bockshornklee, Ingwer, Chili, Senfsaat, Teufelsdreck etc.) Rezept für Linsendahl Zutaten - 200 g gelbe Linsen, gewaschen, abgetropft - 2 cm  Ingwerwurzel, fein gewürfelt - 2 cm Kurkumawurzel, fein gewürfelt - 1-2 Chilischoten, mild - fein geschnitten - 1 TL Kardamom-Kapseln - 1/­­2 TL Kreuzkümmel - 1/­­2 TL Senfsaat - etwas Kokosöl oder anderes Bratöl - Salz - etwas Zitronen - oder Apfelsaft, Apfelessig und UmeSu zum Abschmecken. - 4 Tomaten, wenn verfügbar gelbe Tomaten Zubereitung - Das Öl in einem großen Topf erhitzen. - Zunächst die Senfsaat anrösten und platzen lassen, dann den Kreuzkümmel und die Kardamomkapseln mit rösten und dann Ingwer, Kurkuma und Chili dazu geben. - Sobald es aromatisch nach Gewürzen duftet, die Linsen dazu geben und rundherum anbraten. - Mit Wasser aufgießen, bis die Linsen gut bedeckt sind. - Aufkochen und bei geringer Hitze 30-40 min. sanft garen. - Ggf. etwas Wasser nachgießen, damit die Linsen genug Flüssigkeit haben, die sie aufsaugen können. - Sobald die Linsen weich sind kannst du das Dahl noch mit Salz und etwas Zitronen- oder Apfelsaft abschmecken. - Die Tomaten würfeln und unterheben. - geschlossenen Topf ziehen lassen, bis alle anderen Komponenten fertig sind. 9. Leinsamen Der Leinsamen ist das absolute Highlight unter den Samen. Er enthält so ziemlich alle kritischen Mineralstoffe die bei veganer Ernährung von Seiten der DGE vorgebracht werden in einem Korn. Außerdem reichlich Omega 3 Fette und jede Menge Ballaststoffe um den Darm zu reinigen. Täglich 1-2 EL geschroteten Leinsamen den Mahlzeiten unter zu mischen, ist eine einfache und effektive Weise, den eigenen Körper von innen heraus zu pflegen und zu hegen. Wichtig zu wissen: - Leinsamen immer frisch schroten - am Besten max. für 7 Tage im Voraus und dann luftdicht verschlossen im Kühlschrank aufbewahren 2. Leinsamen immer ausreichend quellen lassen (30 min bis zu über Nacht) damit er genügend aufquellen kann und in all seinen Nuancen für unseren Darm verwertbar wird 3. Wenn Du täglich Leinsamen isst, achte darauf genügend zu trinken, weil Ballaststoffe Wasser im Darm binden und dann zügiger wieder ausgeschieden werden können. 10.  Sprossen Sprossen werden aus trockenen Getreidekörnern, Saaten und Samen und manchen Hülsenfrüchten gezogen. Es ist von der Natur aus so angelegt, dass in den Samen der jeder Pflanze, die geballte Kraft für die Entstehung einer neuen Pflanze enthalten ist und in Verbindung mit Wasser zum Leben erweckt wird. Während des Sprossen nimmt der Nährstoffgehalt des Korns bis auf ein Zehnfaches zu. Sprossen sind ganzjährig in Keimgläsern ziehbar und können jede Mahlzeit bereichern und aufwerten. Hier stellen wir dir das Microgreens Starterkit von Heimgart vor und haben einen gesunden Burger mit Sprossen gezaubert. Gerade in den trüben Wintermonaten gibt es kein frischeres Lebensmittel! Mit Heimgart kannst du Microgreens ganz einfach ohne Erde und zusätzliches Gießen bei dir zu Hause anpflanzen. Alle nötigen Utensilien sind im Starter-Kit enthalten. Wir verlosen eines dieser Starterkits am Ende des Beitrags. Einmal bewässert und je nach Sorte könnt ihr die Microgreens bereits nach 5 bis 10 Tagen ernten. Die Microgreens enthalten viele Nährstoffe, Vitamine und Pflanzenstoffe und können praktisch zu jedem Gericht hinzugefügt werden. Weitere Infos zum Microgreens Starterkit findest du hier.   Rezept für gratinierten Chicorée mit Blaukraut-Sprossen-Salat und Kartoffelbrei Zutaten - 4 Köpfchen Chicoréesalat - 1 kg Kartoffeln, mehlig kochend - 50 g Alsan - Reismilch, am besten schon erwärmt - 100 g Mandelmus - 2 TL Hefeflocken - 1 Msp. Muskat, gerieben - 1 Msp. Cayennepfeffer - 1 kleiner Kopf Blaukraut - 100 g Sprossen, bunt gemischt - 4 EL Walnussöl - 4 EL Zitronensaft /­­ Schale von einer Zitrone - 2 EL Rosinen - 4 EL Walnüsse - Zimt - Chiliflocken - Ahornsirup - Salz /­­ Pfeffer Zubereitung - Das Blaukraut hobeln und mit dem Zitronensaft und dem Walnussöl kräftig durchkneten. - Die Zitronenschale und die Rosinen dazu geben und gut untermischen und ziehen lassen, bis die anderen Elemente zubereitet sind. - Die Kartoffeln schälen und vierteln. In wenig Wasser aufkochen und gar sieden lassen. - Den Ofen auf 180°C vorheizen. - Jetzt den Chicorée längs halbieren. Auf ein gefettetes Backblech legen. - Aus dem Mandelmus mit etwas Reismilch, den Hefeflocken, einer Prise Muskat und Cayennepfeffer eine dickflüssige Sauce mixen. - Mit Salz abschmecken und wie eine Käsesauce über den Chicorée träufeln und im Ofen für 25 min. überbacken. - Die Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten bis sie duften, dann mit etwas Ahornsirup, Zimt und Chiliflocken bestreuen und unter Rühren kurz karamellisieren - Sobald die Kartoffeln gar sind, das Kochwasser abgießen und die Alsan in Stücken zu den Kartoffeln geben. - Mit einem Schneebesen kräftig durchrühren. - Das Püree mit heißer Reismilch bis zur gewünschten Konsistenz strecken. - Etwas salzen und auf Wunsch mit frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. - Das Blaukraut abschmecken und die Sprossen unterheben. - Kartoffelpüree und Blaukraut auf Tellern anrichten, den Chicorée direkt aus dem Ofen auf dem Kartoffelpüree anrichten und mit den karamellisierten Walnüssen bestreuen. Weiterlesen auf Deutschland is(s)t vegan - Unser Organsystem Teil 1 - Das Herz: Wie bleibt euer Herz gesund? - Hier findest du unser Herzrezept - Unser Organsystem Teil 2 -Blut und Immunität: Tipps für eine gesunde Abwehr - Unser Rezept für eine gesunde Abwehr: Gemüsecurry Anzeige, da dieser Artikel Affiliate-Links. Danke, dass du unsere Arbeit unterstützt. *** Gewinnspiel *** Wir verlosen gemeinsam mit Heimgart ein Microgreens Starter-Kit!  Beim Microgreens Starterkit bekommt ihr eine Keimschale, ein Edelstahleinsatz und zwei Bio-Saatpads der Sorten Rauke (Rucola) und Gartenkresse geliefert. Jedes Saatpad ist nach der EU-BIO Verordnung (DE-ÖKO-070) zertifiziert. Zudem sind die Saatpads frei von Zusatzstoffen, kompostierbar und werden in Handarbeit in einer gemeinnützigen Werkstatt hergestellt. Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Voraussetzungen für die Teilnahme am Gewinnspiel: Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum gerade du das Microgreens Starter-Kit haben möchtest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff Heimgart an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 23.04.2019 um 12:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 24.04.2019 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook oder Instagram und wird in keiner Weise von Facebook oder Instagram gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.  

Vegan-Klischee ade - Wir gehen den Mythen auf den Grund

2. April 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan-Klischee ade - Wir gehen den Mythen auf den GrundAnzeige - Wer kennt das nicht: Man plaudert gemeinsam mit Freunden am Esstisch oder sitzt mit Kollegen beim Mittagessen. Das beliebteste Thema in solchen Runden ist wohl das Essen selbst. Jeder hat seine eigenen Ansichten, vor allem zum Begriff gesund und oftmals wird mit Halbwahrheiten, eigenen Erfahrungen oder Vermutungen während des Gespräches um sich geworfen. Gerade der Veganismus ist ein Thema, zu dem jeder etwas zu sagen hat, weshalb sich Veganer des Öfteren Spekulationen anhören müssen, vor allem in einer gemischten Gruppe. Viele von ihnen haben dann das Gefühl, in die Ecke gedrängt zu werden. Bei Aussagen wie Als Veganer leidet man an Eisenmangel oder Ohne Vitamin B12 kann das böse ins Auge gehen haben die meisten nicht das gebündelte wissenschaftliche Know-how, um dem Vorurteil entgegen zu wirken. Das soll sich dank Niko Rittenau nun ändern. Die wissenschaftlich fundierte Nährstoff- und Warenkunde für Jedermann ,,Das Wissen zur Warenkunde [...] zusammen mit dem Wissen über die Nährstoffbedarfsdeckung [...]  können dabei helfen, einen eigenen, bedarfsdeckenden veganen Speiseplan zusammenzustellen, besser über die weitverbreiteten falschen Vorurteile [...] zu wissen und diese evidenzbasiert entkräften zu können. Mit dieser Aussage beendet Niko Rittenau, Autor des neusten veganen Ratgebers ,,Vegan-Klischee ade!, den ersten Teilabschnitt seines Buches. Dabei kann dieses Zitat nicht besser sein, um sein neues Meisterwerk zu beschreiben. Unterteilt in drei Teilbereiche, geht Niko Rittenau in seinem Werk zunächst auf wissenschaftliche Veröffentlichungen der DGE, der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V., und vergleichbare Institute weltweit ein, beschreibt deren Positionierung zur rein pflanzlichen Ernährungsweise und weist auf eine kritische Auseinandersetzung hiermit hin. Denn vegan ist nicht gleich vegan und nicht jede Studie gibt den Unterschied wider. ,,Die Quintessenz ist, dass zwar jede vollwertige rein pflanzliche Ernährung automatisch eine vegane Ernährung ist, aber nicht jede vegane Ernährung auch eine vollwertige rein pflanzliche Ernährung darstellt. Ein Grundlagenwerk, das Klarheit schafft Im zweiten Teil des Buches wird jedem von der DGE als kritisch eingestuften Nährstoff ein eigenes Kapitel gewidmet, über deren Notwendigkeit für den menschlichen Körper aufgeklärt und worin sie in der pflanzlichen Ernährung vorkommen. Dabei ist Vitamin B12, der wohl bekannteste und weit umstrittenste, nicht das einzige Thema in diesem Buch. Omega-3-Fettsäuren sind bekanntlich über den Verzehr von Fisch zu beziehen. Dass Fische diese wertvollen Fette jedoch über Mikroalgen aufnehmen, ist weit weniger bekannt. Vitamin D wird hingegen über die Haut aufgenommen und ist wichtig für die Knochengesundheit. Gerade in sonnenarmen Gebieten muss auf eine ausreichende Zufuhr geachtet werden. Nur worauf muss geachtet werden? Und ist Vitamin D3 und D2 das gleiche? Ebenso Jod, Zink und Selen - sie alle sind wichtige Nährstoffe, die der Körper braucht. Niko Rittenau geht ihnen auf den Grund und lässt dabei keine Fragen offen. Ein weiterer Aspekt in der Kritik ist das Protein. Milch gibt Kalzium, stärkt die Knochen und deckt zum großen Teil den Proteinbedarf des Tages - so denken viele Menschen. Doch dass pflanzliches Protein auch über Hülsenfrüchte bezogen werden kann, bedenken die wenigsten. Hierfür findet sich ebenfalls ein extra Kapitel in Vegan Klischee ade. Was die anderen Lebensmittelgruppen Vollkorngetreide, Obst und Gemüse alles zu bieten haben, lest selbst! Gesondert erläutert er die Kontroverse um Sojaprodukte und deren negativ behaftete Publicity und gibt hierzu dem Leser ein wissenschaftliches Werkzeug an die Hand, kritischen Stimmen entgegen treten zu können. Sein Ziel ist erreicht: Niko Rittenau erschafft mit seinem Buch ein Grundlagenwerk für jeden, mag er vegan oder ernährungswissenschaftlich interessiert sein. Skeptiker oder Befürworter, egal mit welcher Einstellung es gelesen wird, das Buch schafft es, Vorbehalte zu entkräften und mit den Mythen und Klischees rund um die kritisch behafteten Nährstoffe aufzuräumen. Weg von den gängigen Klischees Selen, Jod, Eisen und ganz besonders Vitamin B12 - all diese Nährstoffe sind in Bezug auf die vegane Ernährung in Verruf geraten. Der klassische Veganer leidet an Nährstoffmangel noch und nöcher, so ist oft noch der allgemeine Eindruck in der Gesellschaft. Niko Rittenau räumt gründlich mit den Klischees auf. Auch wenn Kritiker es nicht glauben mögen, Ernährungsexperten sind der Meinung, dass die rein pflanzliche Ernährung dem menschlichen Körper gut tut: ,,[...] durch eine gezielte Lebensmittelauswahl und gute Planung ist es möglich, eine vegane Kost zusammenzustellen, bei der kein Nährstoffmangel auftritt. (Veröffentlichung DGE-Autor) Gewappnet für Kritiker Schlussendlich stellt Niko Rittenau mit seinem wissenschaftlich fundierten Ratgeber die Weichen für einen offenen, ehrlichen Umgang mit der rein pflanzlichen Ernährung. Mit bestem Wissen und Gewissen trägt er den aktuellsten wissenschaftlichen Kenntnisstand zusammen und macht es für die breite Masse zugänglich. Kein Thema kommt zu kurz, kein Mythos bleibt unangetastet. Es ermöglicht jedem Leser, sich ein umfassendes Bild zu machen und seinen eigenen Speiseplan zu bereichern. Dabei liegt dem passionierten Koch jedoch eines weiterhin am Herzen:  ,,Bei aller Wichtigkeit einer gut geplanten veganen Ernährung sollte dabei aber die Freude am Essen niemals auf der Strecke bleiben, und es gilt eine Ernährungsweise zu finden, die alltagstauglich, machbar und genussvoll ist und das eigene Leben bereichert und nicht unnötig verkompliziert. Über den Autor Der gebürtige Österreicher hat sich in seinen jungen Jahren schon früh mit dem Veganismus und einer rein pflanzlichen Ernährung auseinandergesetzt, wie er uns in diesem Interview berichtet. Begonnen als Vegetarier, absolvierte er während seiner Touristikausbildung eine Nebenqualifikation als Koch. Niko Rittenau ist mittlerweile studierter Ernährungsberater und geht neben seinen Kochkursen und Shows mit Vorträgen auf Tour oder lehrt als Dozent an dem Plant Based Institute, für das er ebenfalls Mitbegründer ist. Er ist der Meinung:  ,,Eine vegane Ernährung ist nicht die Lösung für alle Probleme dieser Welt und auch nicht das Wundermittel, zu dem es manchmal ernannt wird, aber es ist eine sehr einfache und effiziente Möglichkeit, Umwelt- und Tierschutz mit gesunder Ernährung zu kombinieren. In der Essentials Masterclass Vol.2 lernst du die wichtigsten Ernährungsgrundlagen und trainierst deine Fertigkeiten für eine abwechslungsreiche pflanzliche Küche die einfach begeistert. Im neuen Online-Seminar geht es von wichtigen theoretischen Grundlagen mit Ernährungswissenschaftler Niko Rittenau und Tipps aus dem praktischen Koch-Nähkästchen von Profikoch Sebastian Copien über die Zubereitung von wundervollen und süchtig machenden Käsealternativen wie Mozarella, Schmelzkäse und Mandelricotta hin zu bunt-knackigen Salaten mit aromatischen Dressings, um allen Salat Miesepetern das gesunde Grün näher zu bringen. Buch Vegan-Klischee ade! direkt online bestellen Ab sofort könnt ihr das Buch Vegan-Klischee ade! kaufen. Niko Rittenau räumt wissenschaftlich fundiert mit den häufigsten Vorurteilen gegenüber der veganen Ernährung auf. Evidenzbasiert, aber allgemein verständlich, beantwortet das Buch wichtige Fragen zur Versorgung mit essentiellen Nährstoffen wie Protein, Eisen, Calcium, B12, Omega 3 und weiteren. Bei richtiger Auswahl und Zubereitung der Lebensmittel kann eine vegane Ernährung gesundheitsförderlich und effektiv in der Prävention chronisch-degenerativer Erkrankungen sein - und dieser Ratgeber zeigt worauf es dabei ankommt. Es wird auch erläutert, warum manche Ernährungsgesellschaften eine vegane Ernährung für alle Altersgruppen empfehlen, während andere davon abraten.   *** Gewinnspiel *** Wir  verlosen zwei Bücher ,,Vegan-Klischee ade! von Niko Rittenau.  Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Voraussetzungen für die Teilnahme am Gewinnspiel:  Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum gerade du dieses Buch haben möchtest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Vegan-Klischee an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 09.04.2019 um 12:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 10.04.2019 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook oder Instagram und wird in keiner Weise von Facebook oder Instagram gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Anzeige, da dieser Artikel Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. 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10 Rezepte für schöne Haut und Haare

21. März 2019 Deutschland is(s)t vegan 

10 Rezepte für schöne Haut und HaareStrahlende Haut, ein frischer Teint und kräftiges, glänzendes Haar: Wer die richtigen Lebensmittel isst, leuchtet von innen. Wir zeigen euch zehn Rezepte für schöne Haut und Haare. Haare und Haut sind der Spiegel unseres Gesundheitszustands. Ausreichend Wasser trinken, Sport und mindestens sieben Stunden Schlaf tragen zu einer schönen Haut bei. Stress hingegen kann sich in Hautunreinheiten und Haarausfall äußern. Eine ausgewogene Ernährung mit möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln fördert ebenfalls ein frisches und gesundes Aussehen. Mit diesen zehn Rezepten für schöne Haut und Haare könnt ihr Beauty Food ganz leicht in den Alltag integrieren. Grünes Blattgemüse für den Glow Wer auf der Suche nach Rezepten für schöne Haut und Haare ist, sollte auf jeden Fall viel grünes Blattgemüse zu sich nehmen. In Spinat, Grünkohl, Chlorella und Spirulina stecken unter anderem Chlorophyll, sowie zahlreiche Spurenelemente und Mineralien wie zum Beispiel Zink, Kalzium, Kalium, Magnesium, Mangan und Phosphor. Bitteres Blattgemüse wie Mangold, Kohl und Spinat regen die Ausscheidungsorgane an. Dadurch muss die Haut nicht einspringen, um den Körper zu entgiften. Unreine Haut und Ausschläge können ein Zeichen sein, dass Darm, Nieren, Lunge oder Leber überlastet sind. Für Veganer dient grünes Blattgemüse zudem als guter Eisenlieferant. In unserer roh-veganen, grünen Protein-Bowl sind alle Vitamine und Beauty-Booster des Grünkohls enthalten. Durch Beeren versorgt ihr euren Körper zudem mit Antioxidantien . Foto: Michael Groll Vitamin A: Karotten für einen schönen Teint Karotten sind nicht nur gut für die Augen, sondern auch für schöne Haut und Haare. So enthält das Wurzelgemüse Beta-Carotin, die dem Beauty Food seine orangene Farbe verleihen. Durch das Provitamin A wirkt Beta-Carotin als Hautschutzmittel gegen DNA-Schäden, die beispielsweise durch Sonne entstehen können. Außerdem helfen Karotten mit ihrem hohen Anteil an Vitamin A bei Haarausfall, trockene Haaren und spröden Nägeln. Des Weiteren unterstützt Vitamin A den Einbau von Eisen, was für schöne Haut und Haare ebenfalls wichtig ist. Bereits mit einer großen Karotte täglich können Veganer ihren Bedarf an Vitamin A decken. Ein weiterer Pluspunkt: Karotten wachsen regional von März bis Dezember in Deutschland. Karotten müssen nicht immer roh oder als Saft zu sich genommen werden. So lassen sie sich auch gut beim Backen und Kochen integrieren. In unserem Rezept für eine vegane Bolognese steckt neben Karotten auch noch jede Menge Eiweiß! Nährstoffbombe Haferflocken Haferflocken sind vollgepackt mit Zink, Calium, Eisen, Magnesium und Biotin. Mit einer Schüssel Haferflocken am Morgen versorgt ihr Haut, Haare und Nägel bereits zum Frühstück mit wichtigen Nährstoffen.  Schon 100 Gramm Haferflocken decken 50 Prozent des Tagesbedarfs an Zink. Das Spurenelement wirkt Haarausfall entgegen, beschleunigt die Wundheilung und wird für die Zellerneuerung benötigt. Hier findest du unser Rezept für ein tolles Haferflocken-Porridge. Du hast wenig Zeit? Dann ist dieses Blitz-Rezept für Haferbrei mit Banane in nur 5 Minuten genau das richtige für dich. Foto: Michael Groll Vollkornprodukte für B-Vitamine B-Vitamine, Zink, Eisen und Antioxidantien: Vollkornprodukte lassen sich als gesunde Ballaststoff-Quelle gut in den Alltag integrieren und tragen gleichzeitig zur Schönheit bei. Wer bei Vollkornprodukten ausschließlich an glutenhaltige Lebensmittel denkt, liegt falsch. Pseudo-Getreide wie Quinoa, Amaranth, Hirse oder Buchweizen gehören ebenfalls in diese Lebensmittelgruppe. Unser Rezept für das gesunde Vollkornbrot beinhaltet zudem noch Kürbiskerne. Die Samen besitzen einen hohen Anteil an Zink. Ohne das Spurenelement kann der Körper keine neuen Haut- und Haarzellen bilden. Eingerissene Mundwinkel, Haarausfall und brüchige Nägel sind oft Zeichen eines Zinkmangels. Des Weiteren zählen Kürbiskerne zu den eisenreichsten pflanzlichen Lebensmitteln. Eisen transportiert Sauerstoff im Blut und wirkt so einer blassen, fahlen Haut entgegen. Für alle, die gerne ein leckeres, sättigendes Frühstück mit besonders hoher Nährstoffdichte essen möchten, ist dieses Rezept genau das Richtige. Das Powerfrühstück ist obendrein sehr schnell zubereitet und enthält dank Quinoa, geschälter Hanf- und Chiasamen alle neun essentiellen Aminosäuren, die dir Power für den Tag geben, sowie dein Immunsystem und den Aufbau neuer Zellen unterstützen. Gesunde Fette für schöne Haut und Haare Nicht alle Fette sind schlecht! Für eine reine Haut und kräftiges Haar sind Lebensmittel mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren wichtig. Pickel, schuppige oder glänzende Haut verbessern sich, wenn täglich ungesättigte Fettsäuren eingenommen werden. Lebensmittel wie Chia- und Leinsamen oder Walnüsse wirken entzündungshemmend . Außerdem verbessern sie die Spannkraft der Haut und versorgen das größte Organ des Menschen mit Feuchtigkeit. Eine handvoll Walnüsse (30 Gramm) reichen schon aus, um den Tagesbedarf an Omega-3 zu decken. Das Superfood lässt sich gut ins Müsli integrieren oder in Form von Energy-Balls verarbeiten. Unser Rezept für diese findet ihr hier. Linsen und Tofu versorgen Haare und Haut mit Protein In jeder Zelle unseres Körpers befindet sich Eiweiß, und auch Haare und Haut bestehen größtenteils aus Proteinen. Als gute vegane Protein-Quelle eignen sich Linsen, die zudem noch das Beauty-Vitamin Zink enthalten. Aber auch der Klassiker unter den pflanzlichen Eiweißlieferanten kann sich sehen lassen: Tofu besitzt einen Eiweißgehalt von 10 bis 20 Gramm pro 100 Gramm und wirkt so einem schlaffen Bindegewebe entgegen. Proteinreiche Lebensmittel unterstützen zudem die Wundheilung. Eine bunte Vielfalt an Gemüse, das eure Haut und Haare mit wichtigen Nährstoffen versorgt, steckt in unserem Gemüsecurry. Für ausreichend Protein sorgen die Kichererbsen. Liebst du es am Wochenende ausgiebig zu frühstücken? Wie wäre dieses Rezept für Scrambled Tofu mit selbstgebackenen glutenfreien Amaranthbrot? Ein echter Sattmacher!  Foto: Michael Groll Beeren als natürliches Anti-Aging-Mittel Klein, aber voller wichtiger Vitamine und Antioxidantien: Egal ob heimische Himbeeren sowie Heidelbeeren oder exotische Varianten des Superfoods wie die Açaí-Beeren aus den Tropen - Beeren sind wahre Beauty-Früchte. Beeren haben eine hohe Schutzwirkung gegen freie Radikale, die zur vorzeitigen Hautalterung führen. Dabei gilt: je dunkler die Beere, desto gesünder.  Denn vor allem die dunkleren Beeren enthalten Pflanzenstoffe, die eine antioxidative Wirkung haben. Mit unserem Rezept für die Rohkost-Beeren-Torte mit Blaubeeren könnt ihr gesund naschen. Blaubeeren lindern Entzündungen. Für einen höheren Eisengehalt könnt ihr einfach die dunklen Früchte mit Himbeeren ersetzen.

Dinkel-Pfanne mit Grünkohl

22. Januar 2019 The Vegetarian Diaries 

Bist du ein Grünkohlfan oder kannst du mit dem grünen Kohl nicht so wirklich viel anfangen? Vor allem im Norden Deutschlands gehört Grünkohl, gerade zur Winterzeit, auf jeden Fall dazu. Fast kein Restaurant oder Imbiss, der nicht Grünkohl auf der Karte anbietet. Leider meistens in Verbindung mit viel Fleisch und Wurst. Außerdem wird der Grünkohl typischerweise eingekocht, bis eine nicht wirklich ansehnliche “Grünkohlpampe” entstanden ist. Das es auch anders geht, zeige ich dir heute mit dieser tollen Dinkel-Pfanne mit Grünkohl und Lauch. Wie du mit Dinkel kochen kannst Bei Dinkel denken die meisten wahrscheinlich an Dinkelmehl, Brot, Brötchen oder andere Produkte, die Dinkel enthalten. Man kann mit Dinkel, also dem ganzen Korn, aber auch ganz hervorragend kochen. Dinkel ist bekanntermaßen reich an Mineralstoffen, Ballaststoffen und zum Beispiel Vitamix A, B, C und E. Dinkel zum Kochen findest du in verschiedenen Varianten (Vollkorn, schnellkochend) in gut sortierten Super- und Biomärkten. In der Küche kannst du es hervorragend in einem Risotto statt Reis einsetzen. Oder in einer Gemüsepfanne oder als Sättigungsbeilage oder oder. Der Geschmack ist sehr angenehm, leicht süß und nussig. Ich persönlich mag Dinkel vor allem auch deshalb, da er beim Kochen nicht zu weich wird und noch etwas Biss hat. Das passt in diesem Gericht mit dem nur kurz gedämpften bzw. gekochten Grünkohl ganz hervorragend! Auf die Rezeptidee bin ich drüben bei Elle Republic gestoßen. Vielen Dank dafür! Dinkel-Pfanne mit Grünkohl und Lauch Rezept drucken Ergibt: 3 Portionen Zutaten - 2 Zwiebeln - 2 Knoblauchzehen - 1 Stange Lauch - 200 ml Weißwein - 250 g Dinkel (Hinweis auf was) - 200 g Grünkohl - Gemüsebrühe - Salz, Pfeffer - frischer Dill - Saft einer halben Zitrone - 50 g Pinienkerne Zubereitung 1 Zwiebeln und Knoblauchzehen abziehen und fein hacken. Den Lauch gründlich waschen und in dünne, halbe Ringe zuschneiden. Das grüne und weiße vom Lauch getrennt zur Seite legen. 2 In einer großen Pfanne etwas Öl erhitzen und Zwiebeln, Knoblauchzehen und das weiße vom Lauch anschwitzen. Nach ein paar Minuten das grüne vom Lauch hinzugeben. Den Dinkel in einem Sieb ein paar mal waschen und mit in die Pfanne geben. Den Weißwein hinzugeben und verkochen lassen. Ca. 250 ml Gemüsebrühe in die Pfanne geben, die Temperatur reduzieren und leise köcheln lassen. 3 In der Zwischenzeit die Pinienkerne in einer kleinen Pfanne anrösten und zur Seite stellen. Den Dill gründlich reinigen und grob hacken. 4 Den Grünkohl waschen und in kleine Stücke rupfen. Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und den Grünkohl für 2-3 Minunten kochen, bis er weich geworden ist. In einem Sieb mit kaltem Wasser abschrecken. 5 Ab und an den Dinkel in der Pfanne rühren und neues Wasser hinzugeben. Je nach Dinkelsorte dauert das Ganze ca. 25-35 Minuten. Der Dinkel hat im Vergleich zu Risotto oder anderen Reissorten etwas mehr Biss und wird nicht ganz so weich. 6 Den Grünkohl zum Schluss kurz unterheben und mit Saft einer Zitrone, Salz und Pfeffer abschmecken. Notes Mit dem frischen Dill und den gerösteten Pinienkernen anrichten und schmecken lassen. Ergibt 3 Portionen. The post Dinkel-Pfanne mit Grünkohl appeared first on The Vegetarian Diaries.

veganes Zucchini-Bananen-Brot

7. Januar 2019 The Vegetarian Diaries 

veganes Zucchini-Bananen-Brot Ein Bananen-Brot ist dir in letzter Zeit bestimmt schon einmal über den Weg gelaufen oder?! Perfekt um sehr reife oder überreife Bananen aufzubrauchen. Diese werden mit der Zeit im Geschmack immer süßer und eignen sich somit zum Beispiel ganz hervorragend zum süßen Backen. Falls du gerade dabei sein solltest deinen Zuckerkonsum, vor allem den von raffiniertem Zucker zu reduzieren, kann ich dir dieses Rezept für ein veganes Zucchini-Bananen-Brot nur wärmstens empfehlen. Zucchini-Bananen-Brot Statt einem typischen Bananen-Brot mit Butter/­­Margarine und Weizen oder Vollkornmehl kommt diese Variante ganz ohne Gluten, Nüssen, Lactose, raffinierten Zucker und Salz aus! Perfekt also für alle, die gegebenenfalls mit einer Unverträglichkeit Schwierigkeiten haben oder den Konsum von bestimmten Lebensmitteln vermeiden möchten. Zusätzlich zur Banane findest du im Rezept eine Zucchini. Im ersten Moment vielleicht ungewöhnlich in Kombination mit den süßen Bananen. Passt aber ganz hervorragend und keine Sorge; die Zucchini schmeckst du nach dem Ausbacken nicht mehr. Im Original ein Rezept von Deliciously Ella aus ihrem tollen Buch “Deliciously Ella – Für jeden Tag”. Das Brot kannst du natürlich “pur” essen oder mit einem Aufstrich dippen oder bestreichen. Eine leichte Marmelade oder Nussmus passt ganz hervorragend dazu. Mein persönlicher Favorit aktuell: Erdnussmus ? veganes Zucchini-Bananen-Brot Rezept drucken Ergibt: 1 kleine Kastenform Zutaten - 2 El Chia-Samen & 8 El Wasser - 1 kleine Zucchini - 4 sehr reife Bananen (500 g) + 1 Banane als Deko - 1 Tl geriebene Vanille (oder eine Vanilleschote) - 300 g Vollkornreismehl - 4 El Ahornsirup - 3 El Apfelmus - 1 El Zimt Zubereitung 1 Die Chia-Samen mit dem Wasser vermischen und zur Seite stellen. Die Bananen schälen und mit einer Gabel zerdrücken, bis eine homogene Masse entstanden ist. Die Zucchini waschen und mit einer Reibe fein reiben. 2 Zucchini, Banane und Vanille in einer Schüssel vermischen. Mehl, Ahornsirup, Apfelmus und Zimt hinzugeben und zu einem Teig vermischen. Zum Schluss die Chia-Samen unterheben. 3 Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine kleine Kastenform (meine hat eine Länge von ca. 24 cm) mit einem Backpapier auslegen. Den Teig hineingeben und gleichmäßig verteilen. Die übrig geblieben Banane längs halbieren und leicht auf den Teig drücken. 4 Im Ofen für ca. 50 Minuten ausbacken. Auskühlen lassen und verschlossen lagern. Notes Ergibt mit der Menge im Rezept eine Zucchini-Bananen-Brot mit einer Länge von ca. 24 cm und passt in eine kleine Kastenform. Passt super zum Frühstück oder auch als schneller Snack für zwischendurch. The post veganes Zucchini-Bananen-Brot appeared first on The Vegetarian Diaries.

Adventstürchen Nr. 21: Rote Bete Suppe mit Meerrettichcroutons

21. Dezember 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Adventstürchen Nr. 21: Rote Bete Suppe mit MeerrettichcroutonsDie Rote Bete hat ihren Ursprung im Mittelmeerraum. Sie stammt von der wilden Rübe oder der Wildbete ab. Diese wilde Bete wurde als Kulturgemüse über Jahrhunderte vom Menschen gezüchtet und weiter entwickelt. Auch die einheitliche rote Farbe ist Resultat der Veredelung des Menschen im 19. und 20. Jahrhundert. Illustration: Jasmine Schmid Verwandt ist die Rote Bete sowohl mit anderen Rübengewächsen, als auch mit dem Mangold, bei dem Stiele und Blätter ausgeprägter sind als die Wurzeln - der aber zur selben Pflanzenfamilie gehört. Die Rote Bete Rübe ist, kühl und trocken aufbewahrt, gut 4-8 Wochen lagerfähig. Gesundheitlich ist die Rote Bete eine unscheinbare, aber nicht zu verkennende Vitalstoffbombe. Ihr hoher Gehalt an B-Vitaminen, Kalium, Eisen und Folsäure, machen sie zu einem interessanten Nährstofflieferanten. Auch der Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen schlägt gesundheitlich vorteilhaft zu Buche. B-Vitamine sind essentielle Bestandteile der Energiegewinnung und für den Zellstoffwechsel jeder einzelnen Zelle notwendig. Dabei greifen die jeweiligen Wirkungen der einzelnen B-Vitamine symbiotisch ineinander. Aber auch jedes B-Vitamin für sich hat seine Spezialaufgaben zu erledigen. Außerdem braucht unser Körper B-Vitamine, wie auch Eisen, für die Blutgewinnung. Kalium reguliert den Wasserhaushalt. Folsäure ist für Frauen vor und während der Schwangerschaft von wesentlicher Bedeutung, da es bei der Organentwicklung und Bildung des embryonalen Nervensystem eine große Rolle spielt. Im Detail vorstellen möchte ich an dieser Stelle den enthaltenen sekundären Pflanzenstoff Betain: Das Glycosid Betain verleiht der Roten Bete ihre blutrote Farbe. Betain stimuliert unsere Leberzellen, kräftigt die Gallenblase und hält die Gallengänge gesund und frei. Zusammen mit den Vitaminen Folsäure, B 6 und B 12 ist es in der Lage, erhöhte Homocystein-Werte im Blut zu regulieren. Dies schützt vor Arteriosklerose und deren Folgeerkrankungen, wie Hypertonie, Schlaganfall und Herzinfarkt. Der Nitratgehalte der Rote Bete kann Blutdruck senkend wirken: Nitrat wird im Körper zu Nitrit umgewandelt, was wiederum die Bildung von Stickstoffmonoxid anregt - Stickstoff-Monoxid erweitert die Blutgefässe, was einen Druckabfall bewirkt. Noch mehr zur Roten Bete verraten wir in diesem Artikel. Rezept: Rote Bete Suppe mit Meerrettichcroutons Zutaten für 2-3 Personen - 400 g Rote Bete - 400 g Kartoffeln, mehlig kochend - 1/­­2 TL Ingwer - 1/­­2 TL Koriander gemahlen - 1/­­2 TL Cayenne Pfeffer - 500-700 ml Wasser - Salz und Pfeffer - 2-3 EL Bratöl - Meerrettich frisch gerieben - 2-3 Scheiben Vollkornbrot, in Würfel geschnitten Zubereitung - Die Rote Beete und die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. In einem großen Topf etwas Öl erhitzen und die Gewürze darin leicht anrösten. Anschließend das gewürfelte Gemüse dazu geben und ein paar Minuten unter Rühren mit schmoren. Mit Flüssigkeit aufgießen, bis die Gemüsewürfel bedeckt sind. Aufkochen und ca. 20 min köcheln, bis die Rote Beete und Kartoffeln gar sind. - Im Hochleistungsmixer cremig aufschlagen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. - In einer Pfanne das restliche Öl erhitzen und die Vollkornbrotwürfel darin von allen Seiten kross anbraten. Den Frisch gerieben Meerrettich dazu geben und mit den Croutons vermengen. - Die Suppe auf tiefe Teller anrichten, von den Meerrettichcroutons jeweils einen Teil in die Mitte der Teller geben und heiß genießen. Unser Produkt-Tipp Zu faul zum selber kochen? Bei NAbio findet ihr eine Vielzahl toller Suppen. Und darunter auch diese leckere Suppe mit besonders viel Roter Beete sowie Birne, Kokos und schwarzem Pfeffer. *** Gewinnspiel *** NAbio liebt gutes Essen. Sie verwenden nur beste Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau und ohne unnötige Zusatzstoffe. Das Sortiment umfasst neben Suppen auch Eintöpfe, Saucen und Aufstriche. Wir  verlosen an einen glücklichen Gewinner ein sensationelles Probierpaket von NAbio mit folgenden sechs Produkten:   Ein Eintopf - Chili con Quinoa Zwei Cremesuppen - Rote Beete Birne Kokos - Süßkartoffel Apfel Drei Protein-Aufstriche auf Hülsenfruchtbasis - Rote Linse Walnuss Dattel - Weiße Bohne Rucola Senf - Kichererbse Tomate Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer  Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan und NAbio auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum du gewinnen solltest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Rote Bete an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 22.12.2018 um 24:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 23.12.2018 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.   Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit vanilla bean, der vegane Restaurantführer. Danke dafür!  

Adventstürchen Nr. 17: Karamellisierter Chicorée mit Kokosblütensirup und Walnüssen

17. Dezember 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Adventstürchen Nr. 17: Karamellisierter Chicorée mit Kokosblütensirup und WalnüssenDen Chicorée, den wir als Salat kennen, ist eigentlich eine Knospe. Und zwar die der Chicoréewurzel. Die zarte, blasse Blattrosette wird gerne als Salat zubereitet, oder auch leicht angebraten als Gemüsebeilage serviert. Besonders beliebt ist der Chicorée in Kombination mit saftigem und süßem Obst oder sachte karamellisiert, als Gemüsebeilage. Illustration: Jasmine Schmid Beim Kultivieren von Chicoréesalat ist das Witzige, dass zuerst die Wurzeln erzeugt und gepflegt werden müssen, ehe diese groß genug sind, um Chicoréeknospen hervor zu bringen. Die Wurzeln werden im Freien gezüchtet und nach der Rodung in dunklen, feuchten Kühlkammern eingelagert. Das ermöglicht die Chicoréeproduktion über den Zeitraum eines ganzen Jahres. Für die Zucht werden die Wurzeln dann senkrecht in Kunststoffkisten aufgestellt und mit Wasser und Nährstofflösung versorgt. Die Gewächsräume sind völlig dunkel gehalten, damit die Blattknospen kein Chlorophyll produzieren können und sich möglichst keine Bitterstoffe bilden. Nach 20-25 Tagen können die Chicoréeköpfchen geerntet werden. Dazu werden die Wurzeln einzeln aus den Kisten genommen und der Kopf von der Wurzel getrennt. Chicorée enthält neben Vitamin A (Augen, Seekraft, Antioxidans), C (Immunsystem, Stoffwechselleistung) und einigen B-Vitaminen (Nerventätigkeit, Enzymkaskaden und dergleichen), auch verschiedene Mineralstoffe wie Magnesium (Muskelfunktion und Erregungsleitung), Calcium (Knochenstoffwechsel), Kalium (Wasserhaushalt) und Phosphor (Säure-Basen-Gleichgewicht). Natürlich hat jeder der genannten Mikronährstoffe noch viele weitere Funktionen in unserem Stoffwechsel zu erfüllen. Der hohe Anteil an Inulin (ein Ballaststoff, der von den Darmbakterien zu kurzkettigen Fettsäuren verdaut werden kann) dient der Darmgesundheit und fördert die Balance unserer Darmflora. Die Bitterstoffe regen die Gallenblase an und helfen der Leber bei Ihrer Aufgabe der Entgiftung. Rezept: Karamellisierter Chicorée mit Kokosblütensirup und Walnüssen Zutaten pro Person - 1 Chicorée - 1 EL Kokosöl - 1 EL Kokosblütensirup - 1 EL Walnüsse, gehackt und trocken geröstet - 1 Prise Salz - 1 Prise Chiliflocken - etwas Pfeffer Zubereitung - Das Kokosöl in einer Pfanne erhitzen. Den Chicorée längs halbieren und mit der Schnittseite nach unten in das heiße Öl legen. Ca. 1-2 min scharf anbraten. Dann mit Kokosblütensirup ablöschen, salzen, pfeffern und mit etwas Chiliflocken bestreuen. - Auf einen Teller gleiten lassen (mit der Sauce zusammen!!!) und mit den gehackten und gerösteten Walnüssen garnieren. - Dazu passt frisches Vollkornbrot oder Pasta mit Olivenöl und Kräutern. Unser Produkt-Tipp zum Rezept Für dieses Rezept passt perfekt der Bio-Kokosblütensirup von Tropicai. Der leckere Kokosblütensirup wird aus dem frischen Saft der Kokospalme gewonnen und in liebevoller Handarbeit verarbeitet. Er verfeinert dank seiner feinfruchtigen, karamelligen und natürlichen Süße sowohl süße als auch herzhafte Speisen. *** Gewinnspiel *** Bei Tropicai findet ihr Bio-Kokosprodukte aus nachhaltigem Anbau . Mit den natürlich gewachsenen Kokosnüsse unterstützt ihr philippinische Kleinbauern. Neben  Kokosblütensirup, findet ihr Kokosöl, Kokosmehl und vieles mehr im Shop. Wir  verlosen an einen glückliche Gewinner ein Probier-Paket von Tropicai im Wert von über 40EUR. Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer  Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum du gewinnen solltest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Tropicai an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 18.12.2018 um 24:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 19.12.2018 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.   Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit vanilla bean, der vegane Restaurantführer. Danke dafür!

VEGAN SUPER EASY - Das vegane Kochbuch

29. November 2018 Deutschland is(s)t vegan 

VEGAN SUPER EASY - Das vegane KochbuchAnzeige Vegan ist super easy? Das vegane Kochbuch von Ilja Lauber verspricht viel. Viele Menschen werden mir zustimmen, wenn ich sage, dass die Umstellung auf einen pflanzlichen Lebensstil seine Zeit braucht. Oma und Opa verstehen die Welt nicht mehr, latente Unsicherheit im Supermarkt, Augenrollen im Freundeskreis, Überforderung mit der Nährstoffversorgung und Mandelmus für sechzehn Euro. Das ,,All-inclusive-Survival-Package erspart dir zuvor Genanntes, denn Ilja nimmt dich an die Hand. Mit 333 Seiten (inklusive Softcover) und fünf Kapiteln hält sie ihr Wort. Vegansimus ist nämlich nicht nur für die ,,gutverdienenden, hippen, GroßstadtbewohnerInnen, Veganismus ist für alle! Das vegane Kochbuch bietet 130 Rezepte, interessante Fakten und wirklich hilfreiche Tipps. Was euch in diesem Buch erwartet In dem Ersten von fünf Kapiteln, stellt sich die Netzaktivistin und Kampfsportlerin vor. Ihr humorvoller Schreibstil lädt dabei zum Weiterlesen ein. Das zweite Kapitel ,,Dieses Vegan, ist ein umfassender Teil in dem Ilja den Veganismus definiert, die Nährstoffversorgung und alle erdenklichen Missstände, Fragen und Bedenken aus dem Weg räumt. Das mit Abstand größte Kapitel ist das mit den vielen Rezepte. Das vegane Kochbuch bietet viele Leckereien, die man so noch nicht gehört hat: - Basics: z.B. Schmelzkäse, Mayo und Nussmus.  - Suppen und Salate: z.B. Französische Zwiebelsuppe, Vleischsalat und Rosenkohl-Vetasalatt.  - Dips und Aufstriche: z.B. Karottengrün- Pesto, Zwiebelmett und Ingwer-Pflaumenchutney - Hauptgerichte: z.B. Apfel-Sahnefenchel-Pfanne, Vlammkuchen und Tomaten-Brokkoliquiche - Snacks, Brot und Beilagen: z.B. Süßkartoffel-Chips, Dinkel-Laugenbrötchen und Indische Pakoras - Sweets and Desserts: z.B.  Zimtstern-Hummus, Cranberry-Macadamia-Hirsebrei und Karamelkbree - Gebäck: z.B. Mohnschnecken, Cashewkonfekt und Orangen-Zimtsterne Die Nährwertangaben der Gerichte stehen immer dabei. Kalorien, Proteine, Kohlenhydrate, Fette und Ballaststoffe. Was dazu passt und verschiedene Variationen der Rezepte stehen immer dabei. Im Anschluss kommen dann noch ,,Quicktipps wo Ilja ihre Empfehlungen für flotte Snacks ausspricht. Außerdem folgen Tipps zum veganen Grillen und Informationen zu ,,zufällig veganen Lebensmitteln. Auf den letzten Seiten gibt es Checklisten, die das Wichtigste der einzelnen Kapitel zusammenfasst. Das vegane Kochbuch enthält viele Illustrationen, die an einen Comic erinnern. Ich finde... Vegan ist super easy! Ich bin sehr begeistert und spreche hiermit eine klare, ehrliche Empfehlung für das vegane Kochbuch aus. Iljas persönliche Anekdoten machen Spaß und inhaltlich wurde ich sehr positiv überrascht. Normalerweise nutze ich lieber das Internet anstatt Kochbücher zu wälzen, aber dieses Exemplar ist grandios! Vor allem gefällt mir, dass man Basics wie Mandelmus günstig selber machen kann und dass auch Tipps außerhalb der Küche genannt werden. Die Informationen rund um den veganen Lebensstil haben mich begeistert. Ich kann dieses vegane Kochbuch jedem ans Herz legen, der sich mit der pflanzlichen Ernährung auseinandersetzt oder auseinandersetzen möchte. Wer sich selbst überzeugen will, sollte unbedingt das folgende Rezept aus dem Kochbuch ausprobieren. Rezept: Sesam-Sellerieschnitzel ,,Als VeganerIn ist man ja oft mit dem Vorwurf konfrontiert, angeblich kein Fleisch essen zu wollen, aber dann aus Pflanzen Tiersachen nachzubilden. Aha, ertappt! Wer auf Nummer Sicher gehen will, schnitzt für dieses Rezept daher bitte aus dem Sellerie pyramidenförmige Gebilde, anstatt ihn in dicken Scheiben zu panieren. Damit ist die Sache dann hoffentlich aus der Welt. Zutaten Ergibt ca. 9 Sesam-Sellerieschnitzel. - 130g Dinkelmehl (hier 1050er) - 3/­­4TL Salz - 190ml Wasser - 75g Vollkorn-Paniermehl (oder herkömmliches) - 6EL Sesam (40g - geht aber auch ohne) - 2 knappe TL Paprika Rosenscharf - 1 mtl. Sellerieknolle (550g) - ca. 8EL Bratöl Zubereitung - Zwei große Teller bereitstellen. Im einen wird das Mehl mit Salz und Wasser glattgerührt. - In den anderen kommt das Paniermehl mit dem Sesam und dem Paprikapulver - Das untere und obere Ende der Sellerieknolle mit einem scharfen Messer kappen, auf ein Schneidebrett stellen und von oben nach unten dünn die äußere Haut absäbeln (also vom Sellerie). Anschließend die Knolle in etwa zentimeterdicke Scheiben schneiden. - Die Selleriescheiben jetzt nacheinander immer einmal in der Mehl-Wasserpampe einsuhlen und anschließend durch das Paniermehl wälzen. Sie sollen rundum schön bedeckt sein.  Wer clever ist, managt das Prozedere mit einer Hand - sonst steht man nämlich blöd da, wenn man irgendwas anderes anfassen soll und die Küche sieht hinterher toll aus. Es sei denn natürlich, man hat einen Personal Assistant. Jetzt die ersten 3EL Öl in der Pfanne erhitzen - und zwar ordentlich. Die erste Ladung Schnitzel in spe hineinlegen und die Hitze etwas reduzieren. Die Herausforderung ist, dass der rohe Sellerie weich ist, bevor die Panade verkohlt. Zum Checken während des Bratens daher immer Mal zum Gabelpieks ansetzen - Vorsicht, damit die Panade bleibt, wo sie ist! - und wenn es außen schneller voran geht als innen, die Hitze weiter reduzieren.  Mit der Gabel unter die Schnitzel luschern und wenn die Unterseite gut ist, einmal wenden. - Die Schnitzel sind fertig, wenn sie innen al dente bis weich sind und außen gold- braun. Sie dann aus der Pfanne transferieren, Deckel drüber, damit sie warm bleiben, Öl nachlegen und die nächsten Selleriescheiben in Stellung bringen. - Sollte am Ende Panierpampe und -mehl über sein, kann man die miteinander verkneten zu einem kleinen flachen Fladen formen und auch mit ausbraten - nix verkommen lassen! Variationen: Man ist in Sachen Panieren gar nicht auf Paniermehl festgenagelt. Stattdessen kann man auch z.B. gehackte Kürbiskerne verwenden, Sesam pur, zerstampfte Cornflakes oder eine Nuss-Paniermehlmischung. Dazu passt: Klassischerweise Zitronensaft. Außerdem was Frisches wie z.B. Krautsalat und was Kartoffeliges, z.B. Pommes oder -Püree. Kochbuch KICK IT VEGAN! Wer sich nicht nur für pflanzliche Ernährung interessiert, sondern auch für Fitness, sollte sich auch das vegane Kochbuch KICK IT VEGAN! von Ilja Lauber anschauen. Es ist das erste Buch, das sie geschrieben hat. Eine Rezension zu dem Buch gibt es hier zu lesen. Ein großes Dankeschön an den NeunZehn Verlag. Ich hatte große Freude dabei dieses vegane Kochbuch testen, zu dürfen! *** Gewinnspiel *** Wir verlosen ein Exemplar von Vegan Super Easy von Ilja Lauber. Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer  Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum du dieses Kochbuch bekommen solltest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Vegan Super Easy an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 09.12.2018 um 24:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 10.12.2018 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Anzeige, da dieser Artikel Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Danke, dass du unsere Arbeit unterstützt.

Unser Rezept für eine gesunde Abwehr: Gemüsecurry

12. November 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Unser Rezept für eine gesunde Abwehr: GemüsecurryIm zweiten Teil unserer Reihe zu verschiedenen Organsystemen stellen wir euch in diesem Artikel, die Funktionen des Blutes und Tipps für eine gesunde Abwehr vor. Passend dazu findet ihr hier ein Rezept zur Unterstützung eures Immunsystems. Rezept: Gemüsecurry Zutaten - 250 g Kichererbsen (gekocht) - 250 g Brokkoli - 2 Handvoll Spinat - 1 EL Currypaste - 1 TL Paprikapulver - je 1 Msp Fenchel- und Koriandersamen, Kurkuma - Salz, Pfeffer - 400 ml Kokosmilch - 3-4 Portionen Vollkornreis Zubereitung Zunächst die Brokkoli-Röschen für einige Minuten in einer Pfanne dünsten. Anschließend die Currypaste, Paprikapulver, die zerstoßenen Fenchel- und Koriandersamen sowie Kurkuma dazu geben und kurz anbraten. Nun die Kokosmilch dazugeben und kurz einköcheln lassen. Mit Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und gut umrühren. Zum Schluss noch den Spinat dazugeben und umrühren. Nun könnt ihr das Curry mit Vollkornreis servieren. Der Beitrag Unser Rezept für eine gesunde Abwehr: Gemüsecurry erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegane Burgerbrötchen backen

29. September 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Burgerbrötchen backenAlso wenn wir an veganes Fastfood denken, dann sind das definitiv vegane Burger. Hierbei spielt das Burgerbrötchen natürlich auch eine große Rolle. Wir verraten euch heute, wie wir vegane Burgerbrötchen selber backen. Wenn die Wohnung lecker duftet, in der Küche das Gemüse geschnibbelt wird, die Gäste so langsam eintreffen... Dann findet bei uns die nächste Burger Party statt! Es geht doch nichts über vegane Burger. Wenn diese dann mit einem würzigem Patty, viel Gemüse sowie einer leckeren Sauce belegt sind, dann ist das nächste Fest gerettet! Hierfür haben wir das perfekte vegane Rezept für euch: vegane Burgerbrötchen! Wer kennt sie nicht, die Burgerbrötchen aus dem Supermarkt? Viel zu weich, ziemlich geschmacklos, voll mit Zusatzstoffen und oftmals wird auch Milchpulver verarbeitet. Gute Burgerbrötchen hören sich anders an. Für uns müssen vegane Burgerbrötchen fluffig sein, nicht zu weich, nicht zu fest sowie ein toller Geschmack, der den Belag nicht in den Schatten stellt. Wir können euch also nur raten: Probiert unser Burgerbrötchen Rezept aus, denn ihr werdet mit perfekten Burger Buns belohnt! Die fertigen veganen Brötchen lassen sich problemlos für 2-3 Tage aufbewahren. Vor dem Belegen einfach toasten oder kurz in den Ofen werfen! Sie eignen sich auch bestens zum Einfrieren. Nach Bedarf könnt ihr diese dann für etwa 10 Minuten bei niedriger Temperatur im Ofen wieder aufbacken. Wollt ihr noch ein veganes Burgerrezept passend zu den selbstgebackenen Brötchen? Dann schaut doch mal bei unseren veganen Pulled Jackfruit Burger vorbei. Mit einer selbstgemachten Barbequesauce und Avocado ist dieser Burger sogar von der gesunden Sorte! Vegane Burgerbrötchen Zutaten - 120 ml warmes Wasser - 1 Pack. Trockenhefe - 2 EL Rohrzucker - 2 EL Olivenöl* - 160 ml Pflanzendrink - 380 g Dinkel (Vollkorn-) Mehl - 1 TL Salz - Weißer/­­Schwarzer Sesam*   Zubereitung Zunächst das warme Wasser, die Hefe und den Zucker miteinander verrühren. Anschließend die restlichen Zutaten dazugeben und mit einem Handrührgerät oder den Händen kneten. Der Teig darf auch noch etwas kleben! Abgedeckt solltet ihr den Teig nun 1 Stunde gehen lassen. Nun mit etwas Mehl zu kleinen acht kleinen Brötchen formen und mit dem Sesam bestreuen. Anschließend nochmals für 45 Minuten lassen und bei 190 Grad Ober-/­­Unterhitze für 16 Minuten goldbraun backen.Ihr wolltet doch bestimmt auch schon mal Burgerbrötchen selber machen, denn dann ist unser Rezeptvideo genau das Richtige für euch. Viel Spaß beim Anschauen und Nachbacken! *Wenn du über diesen Link kaufst, unterstützt du uns, da wir eine Provision erhalten. Der Beitrag Vegane Burgerbrötchen backen erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.


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