Tortilla - vegetarische Rezepte

Versuchen Sie diese Rezepte!

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Tortilla vegetarische Rezepte

Sopaipillas mit Kürbis

30. Mai 2019 Vegan Guerilla 

Sopaipillas mit Kürbis Darf ich vorstellen? Mein allerliebster Streetfood Snack aus Chile! Worum es sich dabei handelt ist schnell erklärt: Sopaipillas sind frittierte Brötchen, welche aus einem Hefeteig bestehen. In Zentralchile wird der Teig fast immer mit Kürbis zubereitet. Im Süden des Landes landen stattdessen oft gekochte Kartoffeln in der Teigmasse. Im Norden enthalten sie oftmals keine der beiden Zutaten. Auch in anderen südamerikanischen Ländern finden sind ähnliche frittierte Brötchen. In Argentinien und Uruguay sind diese als Torta frita bekannt, in Peru heißen sie Cachanga. Die Version mit Kürbis aus Chile hat es mir jedoch besonders angetan und schmeckt, wenn ihr mich fragt, bei weitem am besten. Traditionell werden Sopaipillas in Chile vor allem im Winter zubereitet. Mir wurde erzählt, dass ein Grund dafür ist, dass das in der Region weit verbreitete Brot (Tortilla de rescoldo) nicht in der Küche, sondern draußen in Asche gebacken wird. Frittiert wird hingegen in der Küche. Klingt plausibel, finde ich. Bei kalten Temperaturen möchte schließlich niemand vor die Tür um Essen zuzubereiten. Mitunter gibt es jedoch noch weitere Gründe für die Zubereitung im Winter, welche mir nicht bekannt sind. Da Sopaipillas sich jedoch großer Beliebtheit erfreuen, findet man sie zum Glück auch zu allen anderen Jahreszeiten an vielen Streetfood Ständen. Sie werden direkt an den Ständen frittiert und noch warm verspeist. Da der Teig perfekt zu süßen als auch zu deftigen Zutaten passt werden sie mit einer ganzen Reihe unterschiedlichster Beilagen serviert. Manchmal werden sie mit Zucker, Marmelade oder Apfelmus gereicht. Als deftiger Snack kommen sie meist mit der traditionellen Salsa Pebre daher. Manchmal gibt es auch einfach nur Senf oder Ketchup dazu. Ebenso köstlich schmecken sie mit Guacamole, auch wenn diese Beilage nicht typisch chilenisch ist. Ich persönlich bin großer Freund der deftigen Version mit kräutrig-scharfem Pebre. Doch testet einfach selbst - egal mit welcher der vorgeschlagenen Beilagen! Vegan Guerilla

Alles vegan und vegetarisch einkaufen

9. Januar 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Alles vegan und vegetarisch einkaufenAnzeige Wir sind der Meinung, es ist an der Zeit mit ein paar Begrifflichkeiten aufzuräumen. Vegetarisch oder vegan - wo genau ist da eigentlich der Unterschied? Und wenn etwas vegan ist, ist es dann nicht auch automatisch vegetarisch? Oder war das andersherum? I n Deutschland ernähren sich mittlerweile ca. 8 Mio. Menschen vegetarisch, die meisten davon ovo-lacto-vegetabil. What?! Ovo-Lacto? Klingt irgendwie nach vielen Unbekannten. Und wo kaufen dieses 8 Mio. Menschen eigentlich ein? Vielleicht beleuchten wir zuerst einmal die wichtigsten Ernährungsformen und erklären, was dahintersteckt. Vegetarismus Das Wort vegetarisch leitet sich vom lateinischen vegetare (= beleben) bzw. vegetus (= frisch, lebendig, belebt) ab. Der Vegetarismus kennzeichnet also eine Lebens- und Ernährungsweise, die lebendig bzw. belebend ist. Wir unterscheiden verschiedene Arten des Vegetarismus - fest steht eins: Alles, was vegan ist, ist auch auf jede Fall vegetarisch! Vegetarier Vegetarier konsumieren (neben pflanzlichen Lebensmitteln) nur Produkte vom lebenden Tier, wie zum Beispiel Milch, Eier und Honig sowie die daraus hergestellten Lebensmittel und Zusatzstoffe. Vermieden werden hingegen Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte. Ovo-Vegetarier ... konsumieren keine Milchprodukte, essen aber weiterhin Eier. Lacto-Vegetarier ... verzichten auf Eier, konsumieren aber weiterhin Milchprodukte. Flexitarierer Den Flexitariern geht es nicht unbedingt um den Schutz und Erhalt von Tieren, sondern eher um eine gesunde Ernährung. Aus diesem Grund wird Fleisch oder Fisch gelegentlich konsumiert, dann aber vorzugsweise in Bio-Qualität. Pescetarier Bei dieser Ernährungsform wird zwar der Fleischkonsum vermieden, der Verzehr von Fisch, Eiern, Honig und Milch ist jedoch erlaubt. Veganismus Veganismus ist nicht nur eine Form der Ernährung, sondern bedeutet meist auch eine ganzheitlich pflanzliche Lebensweise. In Deutschland leben ca. 1,3 Mio. Menschen vegan - und es werden täglich mehr! Vegan lebende Menschen konsumieren nur pflanzliche Lebensmittel und vermeiden in der Regal auch das Tragen von Wolle, Leder, Seide, Pelz etc. Darüber hinaus achten sie auch bei alltäglichen Produkten, wie Kosmetik auf vegane und tierversuchsfreie Inhaltsstoffe. Rohköstler Das Besondere an der Rohkost ist, dass Lebensmittel nicht mehr als 40 Grad erhitzt werden - oder gleich roh verzehrt werden. Dadurch werden dem Körper die meisten Enzyme und Vitamine zugeführt, während die Erhitzung von Lebensmitteln dazu führt, dass Vitamine und Enzyme verloren gehen. Bei dieser Ernährungsform leben die meisten Anhänger vegan. Vegan und vegetarisch einkaufen Wie bereits erwähnt, sind alle veganen Produkte, die ihr im normalen Einzelhandel oder in einem Onlineshop findet, automatisch auch vegetarisch. Mittlerweile kann man wirklich fast überall vegane=vegetarische Lebensmittel einkaufen - also nicht nur in einem veganen Supermarkt, im Bioladen oder im Reformhaus. Jeder normale Supermarkt und jeder Discounter hat aktuell einiges für uns Pflanzenfresser ;-) parat. Hier findet ihr unseren großen Supermarkt-Guide und hier unsere 10 Tipps für den Supermarktdschungel. Das Angebot wächst so rasant, dass wir im echten Leben und digital alles finden, was das vegane Herz begehrt. Wir haben an dieser Stelle einen Artikel über unsere liebsten zehn Onlineshops veröffentlicht. Derzeit kaufen wir sehr gerne im Onlineshop von Tofukind und Keimling Naturkost ein. Aber: Was ist an diesen beiden Shops so besonders? Tofukind Tofukind bietet auf seinem Blog viele Informationen rund um die vegane Ernährung, Tipps und Rezepte für die kreative Küche. Der dazugehörige Onlineshop ist zu 100% rein pflanzlich und ca. 90% der Produkte sind biologisch. Die ausgenommenen 10% stammen hauptsächlich von kleinen ProduzentInnen, die sich die Bio-Zertifizierung noch nicht leisten können. Der gesamte Auftritt ist frisch, modern und liebevoll gestaltet und räumt mit dem verstaubten Öko-Image auf. Derzeit gibt es auf Tofukind knapp 1.600 Produkte zu kaufen. Somit ist Tofukind der zweitgrößte, vegane Onlineshop deutschlandweit. Wir haben auch bereits einige tolle Rezepte, wie ein Tiramisu, mit den Produkten gezaubert. Besonderheiten: - Schneller & klimafreundlicher 24h Versand - Ab EUR 49,- gratis Versand innerhalb Deutschlands - Ab EUR 99,- gratis Versand nach Österreich, Belgien, Niederlande & Luxemburg - Kein Mindestbestellwert - Käuferschutz & diverse Zahlungsmöglichkeiten - Alle Produkte, die der Onlineshop anbietet, wurden vom Tofukind-Team selbst getestet. Unsere Lieblingsprodukte   Keimling Naturkost Keimling Naturkost gehört zu unseren liebsten Partnern und deshalb stellen wir Keimling-Produkte auch wirklich gerne vor. Aber auch privat sind wir überzeugt von dem Bio-Pionier, der mittlerweile seit 30 Jahren auf dem Markt ist. Wir decken über den Onlineshop unseren Bedarf an Bio-Produkten und sind von deren Rohkostqualität absolut überzeugt. Das Angebot von Keimling Naturkost reicht von Geräten wie Mixern, Saftpressen und Dörrgeräten über Rohkost-Lebensmittel und Superfoods bis hin zu Körperpflegeprodukten - alles natürlich vegan. Diese Rezepte haben wir bereits mit den Produkten hier vorgestellt. Besonderheiten: Wie bereits erwähnt, die Auswahl an veganen, rohköstlichen Produkten und hochwertigen Küchengeräten ist unvergleichlich. Auf der Website findet ihr diverse tolle Rezepte und eigene interessante Themenwelten. Darüber hinaus gibt es immer wieder sehr gute Angebote und besondere Aktionen - ein Besuch lohnt sich also! Unsere Lieblingsprodukte   Buchtipp: Immer schon vegan ... gibt es traditionelle Pflanzenrezepte, die wirklich schmecken? Diese Frage hat sich Katharina Seiser gestellt. Die Antwort ist ein wahrer veganer Schatz: 70 geschmackvolle und immer schon rein pflanzliche Rezepte aus über 20 Ländern - und diese ganz ohne Ersatzprodukte oder Imitate. Wie wäre es zum Beispiel mit einem libanesischen Brotsalat, einer scharf-sauren indischen Tomatensuppe oder italienischen Traubenkuchen? Dieses Buch gehört zu unseren liebsten Kochbüchern, da es einfach Freude macht, es anzuschauen und durchzublättern. Wir haben fast alle Rezepte mehr als einmal durchgekocht und lieben das Buch noch immer. Es ist schon 2015 erschienen aber für uns immer noch aktuell. Das Interessante an den Rezepten ist nicht nur deren internationaler Flair, sondern dass wieder einmal gezeigt wird, wie einfach vegan kochen sein kann. Das Buch kostet 25,- Euro und ist u. a. bei amazon erhältlich. Vegane Rezepte Natürlich findet ihr auch hier bei uns diverse Rezepte für fast jede Tages- und Nachtzeit. Kennt ihr zum Beispiel unseren Artikel What I eat in a day? Dort findet ihr drei super-easy-peasy Rezepte, die soo lecker sind und bei uns regelmäßig gezaubert werden. Auch nicht-vegane Familienmitglieder sind große Fans! Noch nicht genug? All unsere Rezepte findet ihr hier. Lebensmittel, die schon immer vegan waren Übrigens, gibt es total viele Lebensmittel, die sowieso schon immer vegan waren - kennt ihr diese vielleicht schon? Zum Beispiel Oreo-Kekse oder Ritter Sport Marzipan, sowie Tortilla-Chips von Chio  und Hohes C. Richtig klasse und wirklich hilfreich ist auch der Einkaufsguide von PETA2. Dieser zeigt euch nach Kategorien sortiert, die passenden veganen Produkte in den dazugehörigen Läden an. Wer sich bezüglich der teilweise verwirrenden Lebensmittelkennzeichnungen schlau machen möchte, dem empfehlen wir diesen Artikel von unseren Freunden bei der VeggieWorld. Viel Spaß beim veganen Einkauf!  

Veganes Fingerfood - 5 vegane Partyhäppchen

28. Dezember 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Veganes Fingerfood - 5 vegane PartyhäppchenBraucht ihr noch Ideen für eure nächste Party oder für leckere Snacks? Na dann solltet ihr definitiv die Rezepte für unser veganes Fingerfood ausprobieren! Wir möchten euch zeigen, dass es nicht immer aufwendig sein muss oder ihr außergewöhnliche Zutaten braucht, um vegane Snacks zuzubereiten. Wir haben so viele Ideen für leckere Partyhäppchen, jedoch haben wir unsere 5 Lieblingsrezepte für euch vorbereitet! Ihr könnt hier mit ganz wenig Aufwand leckeres Fingerfood zaubern: Tortillaröllchen mit Spinat-Couscousfüllung. Bei der Füllung sind euch keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt es nach eurem Belieben abwandeln. Probiert es mal mit getrockneten Tomaten, Tomatenmark und Oliven aus, auch sehr lecker! Wie wäre es denn mal mit einem etwas anderen Falafel Rezept? Wir haben diese mit roter Bete zubereitet und reichen dazu einen leckeren Dip mit Tahin. Die Farbe ist unglaublich und genauso der Geschmack. Vegane Falafeln sind einfach ein Muss auf jeder Party! Selbstgemacht Wings dürfen bei unserem Fingerfood-Buffet nicht fehlen, vegan und ohne Tierleid natürlich! Diese Blumenkohl-Wings werden definitiv hungrige Blicke auf sich ziehen und die meisten werden auch nicht sofort bemerken, dass sie aus Blumenkohl sind. Glasiert mit Barbequesauce und dazu eine selbstgemachten Guacamole besteht absolute Suchtgefahr! Diese kleinen süßen Süßkartoffel Snacks sehen nicht nur toll aus, sondern sind auch ganz schnell zubereitet. Eine selbstgemachte Sourcream rundet das ganze ab und macht es zu etwas besonderem. Nicht nur auf dem Buffet kann sich dieser vegane Snack sehen lassen, sondern auch einfach mal so! Veganes Fingerfood passt einfach immer! Waffeln mal anders! Anstatt süße Waffeln haben wir mal herzhafte vegane Waffeln ausprobiert. Mit Zucchini und der selbstgemachten Sourcream sind diese veganen Partyhäppchen warm und auch kalt ein Hit! Ihr könnt auch Möhren, getrocknete Tomaten, Oliven oder Spinat anstelle von Zucchini verwenden. Schmeckt jedes Mal ein bisschen anders und immer mega lecker! Na habt ihr jetzt auch Lust auf leckere vegane Häppchen? Nicht vergessen: Weihnachten und Silvester stehen auch schon bald vor der Tür und ihr wollte ja nicht die ganze Zeit in der Küche verbringen. Mit unseren Rezepten habt ihr veganes Fingerfood schnell zubereitet und könnt dann die Zeit mit eurer Familie und euren Freunden verbringen. So kann die nächste Party doch steigen!!! Wenn ihr eurer Buffet noch mit süßen Snacks ergänzen wollte dann probiert doch mal unsere süßen Rezepte aus. Brownies aus Medjool Datteln, vegane Muffins, veganer Bienenstich, veganes Kindercountry... die Auswahl ist riesig! Veganes Fingerfood - Fünf einfache Rezepte Tortilla-Couscous-Röllchen Leckere Röllchen gefüllt mit Couscous, Spinat dürfen auf eurem nächsten Party-Buffet für veganes Fingerfood nicht fehlen! Zutaten - 120 g Couscous - 300 ml kochendes Wasser - 1 Handvoll Spinat - 1 Zweig Petersilie - Saft einer 1/­­4 Zitrone - 1 TL Salz - 1/­­2 TL Chili Flakes - 1 Prise Pfeffer - 3 Tortilla-Wraps Zubereitung Den Couscous mit dem kochenden Wasser übergießen und ziehen lassen, bis das Wasser komplett aufgesaugt ist. Die restlichen Zutaten mit einem Mixer fein pürieren und unter den Couscous rühren. Die Couscous-Füllung gleichmäßig auf die Tortilla-Wraps streichen. Dann die Wraps zusammenrollen und fingerdicke Scheiben runterschneiden. Ihr könnt die Röllchen mit Spießen und einer Barbequesauce servieren! Rote Bete Falafel Diese Rote Bete Falafeln mit einem leckeren Tahin-Dip sind einfach köstlich! Zutaten für die Falafel - 450 g Kichererbsen - 1 große gekochte Rote Bete - 100 g Semmelbrösel - 6 EL Haferflocken - 2 EL Olivenöl - 1-2 kleine Knoblauchzehen - 1 TL Salz - 1 Prise Pfeffer Zutaten für den Dip - 3 EL Tahin - 6 EL Wasser - Saft einer 1/­­4 Zitrone - 1 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft - je 1 Prise Salz und Pfeffer Zubereitung Heizt den Backofen auf 180 Grad vor. Alle Zutaten für die Falafel in einem Mixer so lange vermixen, bis ihr eine Masse habt, mit der ihr die Falafel formen könnt. Falls es zu klebrig ist, einfach noch ein paar Semmelbrösel dazugeben. Mit feuchten Händen könnt ihr nun 2 cm dicke Kugeln formen, auf ein Backblech geben und für 15-20 Minuten backen. Für den Dip einfach alle Zutaten verrühren, bis ihr eine cremige Konsistenz bekommt. Die Falafel mit kleinen Spießen und dem Dip servieren! Blumenkohl-Wings Wer braucht schon Chicken-Wings, wenn man Blumenkohl-Wings mit Barbeque-Glasur haben kann?! Veganes Fingerfood ohne Tierleid! Zutaten - 400-500 g Blumenkohl - 200 ml Wasser - 6 EL Mehl - 3 EL Semmelbrösel - 1 TL Paprikapulver - 1 TL Salz - 1/­­2 TL Pfeffer - 3 EL Barbeque-Sauce Zubereitung Heizt den Backofen auf 180 Grad vor. Anschließend den Blumenkohl in kleine Röschen brechen. Die restlichen Zutaten (außer die Barbequesauce) mit einem Schneebesen cremig rühren. Die Blumenkohl-Röschen komplett in die Mehlmischung tunken und auf einem Backblech auslegen. Dann backt ihr die Wings für 20 Minuten und bestreicht sie mit der Barbequesauce. Backt sie anschließend für weitere 5 Minuten! Wir servieren die Wings am liebsten mit einer Guacamole und Barbequesauce! Süßkartoffel Snacks Zutaten - 2 kleine Süßkartoffeln - 150 g Cashews - 150 ml Pflanzenmilch - 1 Knoblauchzehe - Saft einer 1/­­2 Zitrone - 1 TL Salz + 1 Prise Pfeffer - Grantapfelkerne, Petersilie, Schwarzer Sesam (zum garnieren) Zubereitung Die Cashewkerne über Nacht einweichen. Heizt euren Backofen auf 180 Grad vor. Die eingeweichten Cashewkerne in einem Hochleistungsmixer mit der Milch, Knoblauch, Zitrone, Salz und Pfeffer solange mixen bis ihr eine cremige vegane Sourcream habt. Die Süßkartoffeln in 1 cm dicke Scheiben schneiden und für 20-25 Minuten im Ofen backen. Danach die ausgekühlten Süßkartoffelscheiben mit der Sourcream, den Granatapfelkernen, der Petersilie und dem schwarzen Sesam servieren! Herzhafte Zucchini-Waffeln Zutaten - 1 Zucchini - 150 ml Pflanzenmilch - 2 EL Olivenöl - 120 g Mehl - 2 EL Semmelbrösel - 1 TL Backpulver - 1 TL Salz + 1 Prise Pfeffer Zubereitung Die Zucchini reiben und soviel wie möglich von dem Wasser ausdrücken. Dann mit den restlichen Zutaten vermixen und gut mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nun könnt ihr je 1 EL von dem Teig in eurem heißen Waffeleisen für etwa 5 Minuten backen. Wir servieren die Waffle Bites am liebsten mit unserer veganen Sourcream und ein paar Paprikasticks. 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mexikanische Tacos mit Fajita Gemüse

14. Oktober 2017 The Vegetarian Diaries 

Dieser Beitrag enthält Werbung in Zusammenarbeit mit dem Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg. Durch das Lesen, Kommentieren und Teilen unterstützt du mich bei meiner Arbeit. Vielen Dank dafür! Was sind deine ersten Assoziationen mit Museen? Verstaubte, langweilige Ausstellungen und Exponate, die sich in irgendeiner Form mit der Vergangenheit beschäftigen? Dass es abwechslungsreich, bunt und vor allem auch um die Zukunft gehen kann, zeigt aktuell das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg. Bis Ende Oktober kommen alle Food-Begeisterten (und alle anderen natürlich auch) in den Genuss der Ausstellung Food Revolution 5.0. Diese beschäftigt sich mit einer der wichtigsten Fragen des 21. Jahrhunderts: Wie sieht die Zukunft unserer Ernährung in Hinblick auf steigende Bevölkerungszahlen und schwindenden Ressourcen aus. Innerhalb der Ausstellung werfen Wissenschaftler, Architekten und  Gestalter einen kritischen Blick auf die globale Lebensmittelindustrie und entwickeln Visionen für dringend benötigte Veränderungen. Die mexikanischen Tacos mit Fajita Gemüse und Guacamole sind Teil der Kampagne #myfoodrevolution. Das Rezept, mehr zur Ausstellung und alle Infos dazu verrate ich dir in diesem Beitrag. Food Revolution 5.0 Das in vielen Bereichen der (großindustriellen) Lebensmittelproduktion gewaltige Herausforderungen auf uns warten, ist wohl unstrittig. Immer mehr Menschen leben auf dem Planeten und der Verzehr von verarbeiteten Produkten steigt rapide. Dabei ändern sich die vorhandenen Ressourcen aber nicht maßgeblich. Wie schaffen wir es also auch in Zukunft satt zu werden und immer mehr Menschen zu ernähren, gleichzeitig unseren Planeten (den einen, den wir haben) nachhaltig zu erhalten und mit unseren Ressourcen verantwortungsbewusst umzugehen. Paul Gong, the cow of tomorrow, 2015, (C) Paul Gong Dieser Frage geht die Ausstellung Food Revolution 5.0 auf ganz spezielle Art und Weise auf den Grund. Eine Vielzahl von Künstlern, Architekten, Visionären und Wissenschaftlern haben in die nahe und ferne Zukunft geblickt und verschiedenste Szenarien entworfen, die Antworten auf diese Frage aufzeigen sollen. Dabei werden in der Ausstellung so unterschiedliche Themenschwerpunkte wie (Massen-)Tierhaltung, Agrar- und Ökosysteme, unsere veränderte Wahrnehmung und unser Verhalten zum und beim Essen thematisiert. Darüber hinaus gibt es ganz konkrete Fragestellungen, die einen Bezug zur Stadt Hamburg behandeln wie zum Beispiel „Wie innovativ is(s)t Hamburg? Initiativen für eine Ernährungswende in der Stadt“. Die Food Revolution 5.0 ist eine überaus informative, bunte, interaktive und auch für Familien mit Kindern hervorragend geeignete Ausstellung. Falls du es bisher nicht geschafft hast, dort vorbeizuschauen wird es Zeit. Noch bis Ende Oktober hast du täglich von Dienstag bis Sonntag die Möglichkeit die Ausstellung zu besuchen. Es gibt wohl wenige Themen, die jeden Menschen an jedem einzelnen Tag so sehr beschäftigen wie das Essen. Chloé Rutzerveld, ,,Edible Growth 2014, by Chloé Rutzerveld, (C) Chloé Rutzerveld #myfoodrevolution Was könnte zu einer Ausstellung zum Thema Food besser passen als Food? Eben! In diesem Zuge hat das Museum für Kunst und Gewerbe die Aktion #myfoodrevolution ins Leben gerufen. Passend zur Erntezeit im Herbst sind alle Food-Revoluzzer, Stadtgärtner, Balkonbäuerinnen, Kleingarten-Imker, Begleitgrün-Bepflanzerinnen aufgerufen ihre Ernte bei Facebook, Twitter oder Instagram zu präsentieren und mit dem Hashtag #myfoodrevolution zu versehen. Insgesamt vier BloggerInnen (einer davon bin ich) haben sich aus den so eingereichten Beiträgen jeweils 5 saisonale Zutaten ausgewählt und ein Rezept damit kreiert. Alle Rezepte und Infos zur Aktion findest du auf der Food Revolution 5.0 Website. Etwas zum Gewinnen gibt es natürlich auch noch. Es lohnt sich also flott vorbeizuschauen. Für mein Rezept habe ich mir folgende Zutaten ausgewählt: Tomaten von Verena, Mais von Lucy, Zucchini von Eva & Philpp, frische Chilis von Miwored und Pilze von A Cat in a Pan. Gerade im Herbst und bei der riesigen Auswahl an frischem Gemüse sind die Möglichkeiten ja quasi unbegrenzt. Die Entscheidung mexikanische Tacos mit einer Fajita-Gemüse Füllung zuzubereiten, liegt zum Einen an meiner großen Liebe zur mexikanischen Küche und zum Anderen daran, dass es dazu im Blog quasi noch keine Rezepte gibt. Dazu sind Tacos so herrlich vielfältig und abwechslungsreich. So kannst du die Füllung deinen persönlichen Vorlieben und saisonal verfügbarem Gemüse anpassen. Du magst keine Guacamole? Dann verwende einfach eine (Tomaten-)Salsa. Statt Koriander kannst du Petersilie verwenden. Grüner Reis, gerösteter Kürbis, eingelegtes Gemüse, alles passt und schmeckt vor allem in diesen kleinen Maisfladen. Genug erzählt! Jetzt zum Rezept. mexikanische Tacos mit Fajita Gemüse Rezept drucken Ergibt: 2 Personen Zutaten - Fajita-Gemüse - 1 kleine Zucchini - 1/­­2 rote Paprika - 1/­­2 gelbe Paprika - 3/­­4 rote Zwiebel - Fajita-Gewürzmischung (Zwiebel, Kreuzkümmel, geräucherte Paprika, Salz, Knoblauch, Pfeffer) - Guacamole - 1 Avocado - 1/­­4 rote Zwiebel - 2-3 Cocktailtomaten - Salz, Pfeffer - frische Limette - Teigfladen - Maismehl (original mexikanisches Maismehl) - Olivenöl - Salz - zum Belegen - frischer Koriander oder glatte Petersilie - scharfe Tabasco-Soße - Mais - fein geschnittene Jalapeno-Streifen Zubereitung 1 Für das Fajita-Gemüse: Zwiebeln abziehen und in dünne Stifte zuschneiden. Die Champignons, Paprika und Zucchini waschen und ebenfalls in dünne Stifte zuschneiden. Je nach Größe der Paprika und Champigons diese noch mal halbiereren. 2 In einer Pfanne Öl heiß werden lassen und das Gemüse scharf anrösten, bis es von allen Seiten gut Farbe angenommen hat. Mit der Fajita-Gewürzmischung abschmecken und zur Seite stellen. 3 Für die Guacamole: 1/­­4 rote Zwiebel sehr fein hacken. 2-3 Cocktailtomaten abwaschen und in kleine Stücke schneiden. Das Fruchtfleisch einer Avocado in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken und mit der Zwiebel und Tomate vermischen. Mit Salz, Pfeffer und frischer Limette abschmecken. Wenn du magst, kannst du auch ein wenig Chili oder eine andere Schärfe hinzugeben. 4 Für die Taco-Fladen: Die oben im Rezepte genannten Mengen beziehen sich auf die Zubereitung mit Maismehl aus Mexiko (das kannst du z.B. hier bestellen). Mit einem anderen Maismehl varriert die Menge an Flüssigkeit gegebenenfalls. Das Mehl zunächst mit 100 ml lauwarmen Wasser, 1 El Olivenöl und 1/­­2 Tl Salz ganz grob vermischen und für 10 Minuten abgedeckt stehen lassen. 5 Anschließend noch mal 100 ml Wasser hinzugeben und zu einem homogenen Teig vermischen. Aus dem Teig 10 gleichgroße Teigkugeln formen. Zum Formen bzw. Ausrollen der Fladen kannst du ein Nudelholz verwenden. Noch einfacher geht es mit einer Taco-Presse. Damit werden die Fladen gleichmäßig dick und rund. Die Investition lohnt sich in jedem Fall! 6 Die Teigfladen in einer Pfanne (ohne Öl) erhitzen. Nach ca. 3-4 Minuten einmal wenden und von der anderen Seite leicht anbräunen. 7 Zum belegen der Tacos Guacamole auf dem Fladen veteilen, Fajit-Gemüse, Mais, frisch gehackten Koriander oder Petersilie sowie eine scharfe Tabasco-Soße darauf geben. Die Tacos werden in der Hand zu einer Mulde geformt und direkt verzehrt. Notes Ergibt mit der Teigmenge aus dem Rezept 10 Tacos und reicht für 2 Personen. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit dem Museum für Kunst und Gewerbe entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen. The post mexikanische Tacos mit Fajita Gemüse appeared first on The Vegetarian Diaries.

Taquitos

25. Juni 2017 Vegan Guerilla 

Ahoi! Das heutige Rezept habe ich euch aus meinem letzten Urlaub mitgebracht. Als vegane Taquito-Version mit Bohnen und Kartoffeln landete die Speise bei mir das erste Mal im Süden Mexikos auf dem Teller. Sofort war ich von den kleinen frittierten Tortilla-Röllchen begeistert. Wieder Zuhause machte ich mich entsprechend an eigene Versionen des Gerichts. Meine dabei entstandene Lieblingsvariante der Speise möchte ich heute mit euch teilen. Der Titel Taquitos ist übrigens eigentlich nur halb korrekt und hätte ebenso Flautas lauten können. Bei beiden Gerichten handelt es sich um dünne, eingerollte, gefüllte und frittierte Tortillas. Der Unterschied zwischen den beiden Speisen liegt alleine bei letzteren. Sind die Tortillas aus Maismehl, handelt es sich bei dem Gericht um sogenannte Flautas (was auf deutsch übrigens Flöten heißt), während aus Tortillas aus Weizenmehl Taquitos entstehen. Ich verwende für dieses Rezept jedoch häufig fertige Tortillas, welche eine Mischung aus Mais- und Weizenmehl beinhalten. Wie ihr euch denken könnt, funktioniert dies ebenso wunderbar, jedoch ist mir für diese Variante kein eigener Name bekannt. Korrekter Name hin oder her: Die Dinger sind unglaublich gut und ich könnte sie jeden Tag verspeisen!

Gesunde Nachos mit Kichererbsen, Süßkartoffeln und frischen Kräutern

18. Mai 2017 Eat this! 

Gesunde Nachos mit Kichererbsen, Süßkartoffeln und frischen Kräutern,,Was interessieren mich die Fußballergebnisse vom letzten Wochenende? Ich will wissen, wie groß dein Rosmarin schon ist! Gärtnern - auch, wie bei uns, auf kleinstem Raum und wirklich sehr urban - is the new black und wir waren sowas von mit dabei, als WASA mit der Kampagne #wasanderes zum kollektiven Erde-Wühlen aufgerufen hat ? Bestes Knäcke und Frisches, selbst Angebautes passen ja auch zusammen, wie A**** auf Eimer, oder? Wer braucht schon profane Hobbys, wenn man sich sogar auf dem winzigsten Balkon oder gar der Fensterbank um seinen kleinen Garten kümmern kann? Glotze aus und sich mal ordentlich dreckig machen - DAS ist 2017! Wir packen unsere etwas breitere Fensterbank mit Geländer (oft schreiben wir über unseren Balkon, doch gezeigt haben wir ihn nie) ja schon seit Jahren regelmäßig mit haufenweise Essbarem voll. Für diese Saison haben wir vorgesorgt und eine höchst komplizierte Pflanzleiter gezimmert. Ne, quatsch. Ist echt einfach und auch mit zwei linken Händen zu bewerkstelligen. Ehrenwort. Musst du nachbauen! Hier findest du die Bauanleitung ? Neben der kompletten Schärfebandbreite an Chilipflanzen, von milden Ancho-Chilis über Jalape?os bis hin zu scharfen Habaneros, süßen Cherrytomaten und - jetzt wirds etwas abstrus, das gebe ich zu - mexikanischen Minigurken werden dieses Jahr Kräuter eine ganz große Rolle auf unserem Balkon spielen. Auf Basilikum, Thymian und Rosmarin können wir ohnehin nicht verzichten, die Töpfchen bringen wir regelmäßig auf der Fensterbank über den Winter. Auf den Balkon sollen aber auf jeden Fall noch Kapuzinerkresse, Liebstöckel, Salbei und natürlich allerlei Pflücksalate. Der Schnittlauch hat den Winter schon mal super überlebt und fängt schon an, zu blühen. Na, schon Lust darauf, mitzumachen? Dann nichts wie los! Erde, Töpfe und Pflanzen einkaufen, die Schaufel in die Hand nehmen und dann wird losgewerkelt. Wenn du jetzt zwar Lust auf deine eigene Kräuterplantage bekommen hast, deine Daumen allerdings eher noch ,,blassgrün sind, hilft dir WASA auch beim Start in die Gartensaison. Im Austausch für ein paar Kassenbons für die Delicate Cracker, um die es auch im heutigen Rezept geht, kannst du auf der Seite zur #wasanderes-Aktion einen Petersilien-, Oregano- oder Basilikum-Minigarten anfordern und mit ein bisschen Glück sogar eine Gartenumgestaltung gewinnen. Also gleich mal rüber hopsen. Wir drücken die Daumen! Klar, dass es beim kollektiven Kräutergärtnern auch darum geht, die richtigen Rezepte für deine Ernte zu sammeln. Wir haben uns dazu etwas grandioses für lauschige Abende auf der Terrasse überlegt: gesunde Nachos mit leckeren Crackern anstelle von frittierten Tortillachips, knackigen Kichererbsen aus dem Ofen, Avocado, einer feinen Sour-Cream und selbstverständlich haufenweise Petersilie, Koriander und Schnittlauch. Und das Beste: Das alles steht in maximal 30 Minuten auf dem Tisch. Gesunde Nachos mit Kichererbsen, Süßkartoffeln und frischen Kräutern Für die gerösteten Kichererbsen - 200 g Süßkartoffel - 250 g gekochte Kichererbsen - 1/­­2 Bund Koriander - 2 EL Olivenöl - 1 TL Kumin - 1/­­2 TL Salz Für die Sour-Cream - 125 g Sojajoghurt - 25 g Cashewkerne - 1 Jalape?o - 2 TL Hefeflocken Für die Toppings - 1/­­2 gelbe Paprika - 75 g Radieschen - 1 Avocado - 1/­­4 Bund Bund Petersilie - 1/­­4 Bund Schnittlauch - 1 Schalotte Außerdem - 160 g Cracker (z. B. WASA Delicate Crackers Tomate & Oregano) Für die gerösteten Kichererbsen -  Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. -  Süßkartoffel in 1 cm große Würfel schneiden, 1/­­4 Bund Koriander fein hacken. -  Süßkartoffelwürfel, Kichererbsen, Koriander, Olivenöl, Kumin und Salz gut miteinander vermengen und auf einem mit Backpapier belegtes Backblech verteilen. 25 Minuten rösten, nach 15 Minuten wenden. Für die Sour-Cream -  Alle Zutaten in einen High-Speed-Blender geben und fein pürieren. Für die Toppings - Paprika fein würfeln, Radieschen in Scheiben schneiden. - Avocado in 1 cm große Würfel schneiden, restliche Jalape?o in feine Scheiben schneiden. -  Die restlichen Kräuter fein hacken, Schalotte fein würfeln. Anrichten -  Cracker auf einer großen Servierplatte verteilen. Geröstete Kichererbsen und Süßkartoffelwürfel darüber geben, mit den Toppings garnieren und mit Kräutern toppen. Wenn du selbst Radieschen erntest, verwende auch unbedingt das zarte Radieschengrün für unsere gesunden Nachos! Die Blätter haben ein leicht pfeffriges Aroma und passen perfekt zu den vollgeladenen Crackern ? Reklame! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit WASA /­­ der Barilla Deutschland GmbH entstanden, er spiegelt aber ausschließlich unsere eigene Meinung wieder. Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten. Der Beitrag Gesunde Nachos mit Kichererbsen, Süßkartoffeln und frischen Kräutern erschien als erstes auf Eat this!. 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Buntes Bohnenchili

7. März 2017 Veganpassion 

Buntes Bohnenchili Zu meinen absoluten Klassikern gehört einfach das Chili. Es ist so schnell zubereitet und schmeckt einfach herrlich! Der bunte Mix aus Bohnen ist ein Spaß für die Augen und den Gaumen. Mein Motto beim Kochen lautet: Je Farbenfroher, desto besser. Da macht das Essen gleich richtig Laune  ? p.p1 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 11.0px Helvetica} span.s1 {font-kerning: none} Ergibt 4 Portionen Zutaten: 150 g Naturtofu 1 Zwiebel 3 EL Olivenöl 1 Paprika, rot 1 EL Tomatenmark 1 Flasche (680g) Tomaten-Passata 1 TL Rohrohrzucker oder Agavendicksaft 1 Glas (240g) Kidneybohnen 1/­­2 Glas (120g) Borlotti-Bohnen 1 Glas (240g) Zuckermais 1/­­2 Glas (120g) Kichererbsen 1 Chilischote 1 EL Hefeflocken Salz, Pfeffer Paprikaulver Für den Kräuterquark: 200 g Sojaquark 1/­­2 Bund Petersilie Salz, Pfeffer 1 TL Zitronensaft 1 Spritzer Agavendicksaft 125 g Tortilla Chips, gesalzen Den Tofu zerbröseln und in Olivenöl bei mittlerer Hitze anbraten. Die Zwiebel und die Paprika fein würfeln und zugeben. Das Tomatenmark zugeben und karamellisieren lassen. Dann nacheinander Passata, Zucker, Bohnen, Mais und Kichererbsen zugeben. Die Chili in Ringe schneiden und nach Geschmack zugeben. Das Chili mit den Hefeflocken abbinden und gut würzen. p.p1 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 9.0px Helvetica} p.p2 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 9.0px Helvetica; min-height: 11.0px} p.p3 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 11.0px Helvetica; min-height: 13.0px} span.s1 {font-kerning: none} Für den Kräuterquark die Kräuterhacken und mit dem Quark verrühren, dann würzen. Mit zitronensaft und Agavendicksaft verfeinern. Das Chili mit Kräuterquark und Tortilla Chips servieren. Veganpassion-Blog abonnieren

schnelles Thai-Erdnuss Hummus

1. März 2017 The Vegetarian Diaries 

schnelles Thai-Erdnuss Hummus Manchmal muss es einfach schnell gehen. Am besten so schnell, dass man nur den Kühlschrank aufmachen muss und schon fast fertig ist. Nach den fantastischen und ebenfalls ziemlich flott zubereiten fünf veganen Süßkartoffeltoasts gibt es heute ein leckeres Thai-Erdnuss-Hummus. Warum das Ganze so schnell geht? Statt das Hummus selber zu machen, habe ich auf das ‚NOA Hummus natur‚ zurückgegriffen. Dieses eignet sich nicht nur ganz hervorragend als Grundlage zum Weiterverarbeiten, so wie hier, sondern schmeckt auch pur klasse. Es gibt unfassbar viele Möglichkeiten und Variationen Hummus zuzubereiten. Dabei sind der Kreativität und vor allem den unterschiedlichen Geschmäckern kaum Grenzen gesetzt. Ob mit Rote Bete, Avocado, Edamame, getrockneten Tomaten, Harissa oder frischen Kräutern. So ziemlich alles ist möglich. Für dieses Thai-Erdnuss Hummus habe ich Erdnussmus, frische Limette und zum Abschmecken etwas Sriracha verwendet. Lässt sich hervorragend mit Nachos oder Gemüsesticks snacken und schmecken lassen. Probiert es aus! Thai-Erdnuss-Humus Rezept drucken Ergibt: 1 große Schüssel Zutaten - 1 Packung NOA Hummus Natur - 2 Tl Erdnussmus - 1 Knoblauchzehe - 1 Limette - 2 Tl Sriracha oder andere Schärfe - handvoll Erdnüsse - 1 Frühlingszwiebel Zubereitung 1 Die Knoblauchzehe abziehen und auspressen. Limette waschen und abreiben, im Anschluss ausdrücken. Das NOA Humus mit Erdnussmus, dem Knoblauch, Limettenabrieb und Limettensaft 2 abschmecken. Für etwas Schärfe nach Vorliebe Sriracha oder eine andere Schärfe hinzugeben. Alles gut vermischen und mit klein gehackten Erdnüssen und etwas Frühlingszwiebeln anrichten. Notes Dazu passen ganz hervorragend verschiedene Gemüse oder auch Tortilla-Chips. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit NOA entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

,,Spluffins Store/Cafe in Berlin Friedrichshain

8. Dezember 2016 Deutschland is(s)t vegan 

,,Spluffins Store/Cafe in Berlin FriedrichshainWas passiert, wenn sich ein Muffin in Splitterbrötchen verliebt? Genau: … daraus entsteht ein „Spluffin“ Aber was ist ein „Spluffin“? Der „Spluffin“ ist tatsächlich eine echte Erfindung des Bäckermeisters Johannes Hüsing und seinem Gastro-Profi-Kollegen Michael Fritz. Beide wollten etwas neues und kreatives im Backwarenbereich schaffen – und dabei völlig auf Geschmacksverstärker und künstliche Hilfsmittel verzichten. So ist irgendwann der „Spluffin“ entstanden… allerdings nicht von heute auf morgen, sondern in langer „Versuchsphase“. Die Form und Größe entspricht einem Muffin, aber der Teig ist ein Hefeteig, wie beim Splitterbrötchen. Diese „Kreuzung“ ergibt einen überraschenden Geschmack, weil man auf den etwas trockenen, staubigen Geschmack von einem Muffin „gepolt“ ist – aber der Teig des „Spluffins“ sehr saftig und frisch ist. Wirklich besonders sind auch die zweifachen „Füllungen“, einmal erhält der Teig als solches herzhafte oder süße Zugaben, und innen versteckt sich jeweils ein passender „Kern“. Yummieh! Übrigens: die „Spluffins“ sind alle zu 100% aus Dinkelmehl und alle weiteren Zutaten werden möglichst regional und/­­oder aus Bio-Anbau bezogen. Sehr große vegane Auswahl Ich durfte vor einigen Tagen zum Test-Essen vorbeikommen – und ich bin einige Gramm schwerer wieder nach Hause gefahren…. ha-ha. Tatsächlich habe ich im Store nur zwei „Spluffins“ geschafft – und das nach einem eher spärlichen Frühstück. Aber die kleinen Teile haben es echt in sich… ich war auf jeden Fall gut gesättigt! Die „Spluffins“, die ich nicht mehr geschafft habe, durfte ich in der praktischen Box mitnehmen und sie haben es auf meinem Fahrrad sicher nach Hause geschafft… und waren auch am anderen Tag noch super-frisch und lecker. Es gibt eine große Auswahl an rein veganen Sorten – hier ein kleiner Vorgeschmack: Süß: - Nuss-Nougat Lauge:  Eine tolle Kombination aus knuspriger Laugen-Spluffin mit cremiger Nuss-Nougat Füllung und Meersalzkruste. Mein Favorit in der süßen Serie. - Crazy Breakfast: Eine Alternative zum „normalen“ Frühstück: ein Müslimix mit getrockneten Früchten, Erdnüssen, erfrischender und fruchtiger Blutorangencreme. - Splitter-Spluffin: Die Version des Berliner Splitterbrötchens – quasi pur und ohne weitere Füllung. - Bratapfel: Mit Äpfeln, Marzipan. Zimt, Calvados und einer Füllung aus Vanillecreme. Herzhaft: - Curry-Süßkartoffel Rübchen: Mit Mairübchen, Süßkartoffelstücken und Süßkartoffel-Petersilienmus - gewälzt in knusprigen Sonnenblumenkernen. Dieser Spluffin ist mit Curry pikant gewürzt. - Mexikana: Im Teig sind rote und weiße Bohnen, Mais, Jalape?os und drumherum ist eine Kruste aus Tortillachips. Aber das Highlight ist die Füllung aus Guacamole (auf Wunsch mit frischem Koriander!). Mein Favorit in der herzhaften Serie.   Die vegane Auswahl im Store wird in Zukunft noch ausgebaut – da man die meisten „normalen“ Sorten auch leicht veganisieren kann. Ich spekuliere ja noch auf die Milchreis-Variante in veganer Ausführung… das wäre genau mein Ding! „Spluffin“- Store in Friedrichshain Alle Sorten können im „Spluffin“- Store ausgesucht und aufgegessen werden Der kleine Laden ist auch gleichzeitig Café und es gibt natürlich Kaffee, Tee oder Matcha - alles natürlich auch in veganer Ausführung erhältlich. Für den kleinen Lunch gibt es auch wechselnde Mittagsangebote, wie z.B. Suppe + 1 „Spluffin“ oder vegane Sandwiches. Natürlich kann auch alles mitgenommen werden! Schaut doch mal vorbei: Spluffin Store, Revalerstr.12, 10245 Berlin Öffnungszeiten: Mi-Fr 9 -18 Uhr, Sa 10 – 18 Uhr Natürlich könnt ihr auch alles online bestellen. Übrigens: Bestellungen, die von Mo-Do bis 14 Uhr ausgelöst werden, können am nächsten Werktag zugestellt werden. Cool, oder? Darüber hinaus sind die „Spluffins“ auch über Deliveroo erhältlich. Für Berliner besteht natürlich die Möglichkeit die „Spluffins“ zu bestellen und sie im Store in Friedrichshain abzuholen. Hier gibt es noch mehr Infos zum Versand und zum Spluffins Onlineshop - und hier geht es zur Webseite der „Spluffins“.   Der Beitrag „Spluffins“ Store/­­Cafe in Berlin Friedrichshain erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Molly & Alf - Flensburgs erstes veganes Café

28. Juni 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Molly & Alf - Flensburgs erstes veganes CaféMolly & Alf ist Flensburgs erstes rein veganes Café-Bistro. Eröffnet im März 2016 bietet das Café-Bistro leckere hausgebackene Torten, Kuchen, Cookies und Waffeln, hochwertige Kaffee- und Teespezialitäten, hausgemachte Limonaden, Smoothies und frisch gepressten O-Saft, eine bunte Salat-Theke, deftige Quiche, Pastagerichte, knusprige Panini, ein wechselndes Wochengericht und heiße Suppe. Alles auch zum Mitnehmen. Mittwochs bis freitags gibt es Mittagstisch, wochenends Frühstück, sonntags Brunch-Buffet. Wer mit Molly & Alf feiern möchte, kann Caterings bestellen. Als langjährige Veganer und Tierrechtler ist es den Gründern Elke und Thomas Overdick und ihrer Köchin Anke Marie Hansen wichtig, dass sich bei Molly & Alf nicht nur Veganer wohlfühlen, sondern dass alle Leute, die neugierig auf eine rein pflanzliche Ernährung sind, auf den Geschmack kommen. Genuss als Mittel auf dem Weg zu einer veganen Welt! Der Standort des Café-Bistros hätte dafür kaum symbolischer sein können: In der Fläche im Burghof - einer imposanten Wohn- und Geschäftsanlage, die 1910 von dem Flensburger Baumeister Paul Ziegler im Rotklinker-Heimatschutzstil errichtet wurde - befand sich bis in die 1990er Jahre eine Freibank-Schlachterei - Fleischermesser zu Kuchengabeln! Bei der Inneneinrichtung hat die Berliner Künstlerin Lin-May Saeed die Flensburger beraten und damit unwillkürlich ein Stück Urbanität an die Förde gebracht... Hängende Schuhe Direkt am Rande der historischen Altstadt gelegen, ist Molly & Alf fußläufig gut erreichbar. Die Toosbüystraße mit ihren imposanten Jugendstil- und Gründerzeit-Fassaden ist allemal eine Entdeckung wert. Gleich um die Ecke liegt die Norderstraße, die sich mit ihren kleinen Boutiquen und Galerien langsam zum Szeneviertel Flensburgs mausert. - Das amerikanische Reisemagazin Travel + Leisure kürte die Straße mit ihren stadtbekannten hängenden Schuhen kürzlich zu den 20 ,,worlds strangest streets. Wer im Sommer draußen auf dem Bürgersteig vor Molly & Alf sitzt, kann einen der schönsten Blicke auf den Hafen mit der St. Jürgen Kirche am gegenüberliegenden Ufer genießen. Veganer Heimathafen ohne Kompromisse Nachdem in der Fördestadt in den letzten zwei Jahren vereinzelt erste vegane Angebote auf verschiedenen Speisekarten auftauchten und mit dem Café Vega ein- bis zweimal im Monat ein Spendencafé organisiert wird, findet die vegane Ernährung nun bei Molly & Alf endlich einen Heimathafen ohne Kompromisse. Das weiß auch der Vebu-Stammtisch zu schätzen, der sich fortan nun jeden 2. Freitag im Monat um 18 Uhr bei Molly & Alf trifft. Molly und Alf Toosbüystr. 11 24939 Flensburg Mi-Fr 11:00-20:30 Uhr Sa-So 10:00-18:00 Uhr Tel.: 0461/­­48 0 84 900 www.molly-und-alf.de www.facebook.com/­­mollyundalf Fotos und Textbausteine mit freundlicher Genehmigung von Molly & Alf   Der Beitrag Molly & Alf - Flensburgs erstes veganes Café erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegane Flusskreuzfahrt in Holland & Belgien

18. April 2015 Totally Veg! 

Vegane Flusskreuzfahrt in Holland & BelgienWir waren auf veganer Flusskreuzfahrt! Wer meinen Artikel im letzten Sommer gelesen hat, der weiß, dass wir die Flusskreuzfahrt auf dem Rhein schon sehr genossen haben. Nun ging es von Amsterdam aus durch die Niederlande und Belgien. Und was soll ich sagen: Veganes Essen (praktisch rund um die Uhr), ein elegantes Schiff, wunderschöne Städte, nette Leute an Bord, mit denen man immer was zu plaudern hatte und natürlich ein interessantes Rahmenprogramm mit Kochshows und Vorträgen! M und ich hatten eine tolle Zeit auf dieser Reise, nicht zuletzt, weil man sich ausnahmsweise mal gar keine Gedanken über das Essen machen muss. Normalerweise spähe ich im Urlaub immer mit einem Auge auf meine Happy Cow-App, um herauszufinden, wo das nächstgelegene vegan-freundliche Restaurant ist, oder wir kramen im Rucksack nach Müsliriegel, falls es gerade nichts gibt, was uns anspricht. Bei einer veganen Flusskreuzfahrt hat man all diesen Aufwand nicht: Hier wird man mehrmals am Tag reichlich gefüttert. Hinsetzen, Mund auf und all die Köstlichkeiten verspeisen. Wie angenehm! Natürlich habe ich euch einen ausführlichen Reisebericht mitgebracht - leider nur das, Internet mit Geschmack ist ja noch nicht erfunden! Tag 1 Die Flusskreuzfahrt startete von Amsterdam aus. M und ich gaben unsere Koffer ab, schossen ein Foto von der MS Inspire und starteten dann unsere Erkundungstour durch Amsterdam. Amsterdam ist unbedingt eine Reise wert - aber ich bin ja eh ein großer Fan von allen Städten mit viel Wasser. Nach unserer Erkundungstour waren wir dank Sturm Niklas am Nachmittag schon ordentlich durchgefroren, zum Glück war unsere wunderschöne Kabine schon fertig! Nach einem kurzen Freudentanz (den sollte ich euch mal zeigen) ging es auch gleich zum Begrüßungsgetränk in die Lounge, wo schon erste Häppchen serviert wurden. Damit hatten sie mich natürlich gleich auf ihrer Seite: Veganen Prosecco und Speisen im Mini-Format, mehr brauche ich nicht für's Glücklichsein. Anschließend ging's zum fünfgängigen Abendessen. Der Kriminalbiologe Mark Benecke eröffnete dann das vegane Rahmen-programm mit seinem Vortrag.  Gruß vor der Kabine... die beste vegane Schokolade, Nirwana Vegan!  Das supergemütliche Bett  Goodie-Bag in der Kabine mit tollen veganen Snacks und zwei absolut lesenswerten Magazinen - Kochen ohne Knochen und Vegan Good Life Besonderer Touch: Rein vegane Pflegeprodukte in der Kabine. Man muss sich wirklich um nichts kümmern! Crostini, Suppe, Artischockensalat, Seitan auf Risotto (gr. Bild) und Nougat mit Bananencreme Tag 2 Am zweiten Tag gab es gleich etwas, worauf ich mich schon lange gefreut habe: Das großartige vegane Frühstücksbuffet. Gerade beim Frühstück schauen wir Veganer dann manchmal durch die Finger und essen trockenes Marmeladebrot, garniert mit etwas Frustration - nicht so auf der veganen Flusskreuzfahrt! Hier gibt es wirklich alles, was das pflanzliche Herz begehrt. Besonders das Bircher-Müsli hatte es mir angetan, M hielt sich aber durchwegs an die pikanten Köstlichkeiten. Den Vormittag verbrachten wir noch in Amsterdam, wo M und ich schließlich uns auch noch zu einer Grachtenfahrt hinreissen ließen. Schön war's! Den Nachmittag verbrachten M und ich gemütlich in der Kabine für ein ausgedehntes Schläfchen. Auch ein Streifzug durch's Schiff war drinnen, bis es dann wieder zum Abendessen ging. Ihr seht schon: Essen und Entspannen lautete die Devise. Mittagessen: Vegane Butter, Salat,  Suppe, Polenta mit Schwammerl (gr. Bild) und fabelhafte Creme Brulée  Auf meinem Shirt steht übrigens "Bloggers do it better"... was genau, weiß ich nicht. Völlern, vermutlich. Aufstrich zum köstlichen Brot, Sushi, Graupensuppe, Glasnudeln mit Tempeh (gr. Bild) und hervorragende Zitronentarte Tag 3 Nach einem wunderbaren Frühstück (und ja, ich habe mich wirklich jeden Tag wie ein kleines Kind über das Frühstück gefreut) ging es zuerst zu den Windmühlen von Kinderdijk: Holländischer wird's nicht - zumindest für mich. M und ich bemühten uns eifrig, einen ausführlichen Verdauungsspaziergang einzulegen, aber an Bord wartete ja schon wieder das Mittagessen auf uns... Schlemmen als Extremsport!  Im Anschlus ging es nach Rotterdam, wo ich zielsicher den nächsten Supermarkt ansteuerte für ein paar holländische Spezialitäten, die bei mir seit langer Zeit auf meiner mentalen Shoppingliste standen (Hagelslag!). Rotterdam ist eine lebendige, quirlige Stadt und wir genossen den Nachmittag dort. Und dann... ihr habt es erraten, gab es ein köstliches Abendessen!   Vegane Butter, Salat vom Buffet, Erbsensuppe, fabelhafte Käse-Pasta (gr. Bild) und wunderbarer Schokokuchen Gefüllte Tortilla, Sojasteak mit Salat und Cocktailsauce, Kartoffelsuppe mit veganem Speck, Roulade mit Gemüse und Reis (gr. Bild), Apfelstrudel Tag 4 Nach dem Mittagessen legte die MS Inspire in Middelburg an - und das ist wirklich ein hübsches idyllisches Städtchen. Verwinkelte Gassen, alte Häuser, gemütliche Cafés, ein Flohmarkt und natürlich die belebte Einkaufsstraße... ein perfekter Nachmittag in der ersten zarten Frühlingssonne. Ein Nachmittag, der mir sicher lange in Erinnerung bleiben wird. Am Abend kochte dann Justin P. Moore von The Lotus and the Artichoke für uns und verriet seine Tipps für perfekten mexikanischen Reis... yum!  Kürbisaufstrich, Salat vom Buffet, Kürbiscremesuppe, Paella (gr. Bild) und Bananen-Pancakes! Sonne! Ich taue auf... Paprika-Dip, geröstetes Gemüse, Spinatsuppe mit Papadam, Eierschwammerl mit Gemüse und Kartoffelstampf (gr. Bild), Mandelpudding Tag 5 Ostersonntag! Zum feierlichen Anlass wurde uns ein grandioser Osterbrunch aufgetischt mit herzhaften Gerichten wie Soja-Geschnetzeltes, Tortellini und Rührtofu, süßen Früchten, Müsli und natürlich Schokoladeneiern. Am liebsten wäre ich dann wieder zurück ins Bett gekrabbelt, aber Ghent wartete auf uns... und ganz ehrlich, ich habe mir Belgien nicht so schön vorgestellt. Die alten, verschnörkelten Gebäude, die romantischen Kanäle, dazwischen Grünflächen, die zum Sitzen einladen - hach! Und natürlich auch die enorme Bierauswahl, da wird alles mindestens doppelt so schön...  Osterbrunch! Viel Vleischiges, aber auch viel frisches Obst, Gemüse, Müsli und süßes Gebäck Häppchen zum Glas Prosecco Hummus, überbackener Portobello, Gemüsecremesuppe, Gemüserösti und herausragendes Tiramisu! Tag 5 Antwerpen wartete auf uns... und ich war schon ein wenig aufgeregt, weil ich am Nachmittag eine Vorführung zu meinen Softcake Cupcakes geben würde - dieses Mal würde ich die Cupcakes aber nicht selber backen, sondern das übernahm die Bordküche! Ich schickte meinen Cupcakes also in Gedanken ein Bussi und machte mich dann auf, Antwerpen zu erkunden. Zwischendurch hatten wir noch veganen Lunch in einem sehr schönen Café (als würden wir noch nicht genug essen), bevor ich dann präsentieren durfte, wie saftige, köstliche Cupcakes entstehen. Die Küche hat übrigens wunderschöne vegane Cupcakes fabriziert, ich war sehr stolz auf die Crew! Am letzten Abend gab es dann Abschlussworte von dem tollen Team, die die vegane Flusskreuzfahrt möglich gemacht haben - und man konnte erkennen, dass sie alle mit Herzblut und Leidenschaft dabei sind. Ich will nicht wissen, wieviel Arbeit so eine Kreuzfahrt macht, aber von diesem Team gab es immer ein Lächeln, ein freundliches Wort und an jedes vegane Detail wurde gedacht. Den Abschluss des Abends lieferte die Kochshow von Björn Moschinski und Justin P. Moore, bei der wir uns einige nützliche Tipps rund ums Zwiebelschneiden und Tofu abschauen konnten (und natürlich den einen oder anderen veganen Cocktail schlürften).  Das ist ein Pub... hier regiert Gott Bier! Fest am Werk... schließlich sollen die Cupcakes gut werden! Das Dream-Tem der veganen Flusskreuzfahrt!  Justin und Björn kochen sich um Kopf und Kragen... Das beste vegane Carpaccio (unglaublich gut!), gefüllte Avocado, Kirschsorbet, Lupinenlaibchen und extrem leckeres Mandelparfait auf Tonka-Marzipan-Sauce Tag 6 Nach meiner Lieblingsmahlzeit - Frühstück - mussten wir vom Schiff, der Besatzung und den neuen Freunden Abschied nehmen. Die Zeit verging viel zu schnell, und es wird hoffentlich nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir mit einer veganen Flusskreuzfahrten die sieben Weltmeere, äh, Flüsse, unsicher machen würden. Ihr seht schon, ich höre mich reichlich rührselig an, aber mit der familiären Atmosphäre auf dem Schiff fällt es wirklich schwer, von Bord zu gehen. Erleichtert haben uns den Abschiedsschmerz noch ein paar Stunden in Amsterdam und eine große Schüssel veganes Curry vor dem Heimflug. Wie ihr seht - es war eine unvergessliche Reise! Und ich habe gar nicht alles abdecken können: Von veganer Schokoladenherstellung zu mehr Kochshows mit Björn Moschinski und veganer Weinkost reichte das Rahmenprogramm, und ganz unerwähnt blieb bisher auch noch der Mitternachtssnack... langweilig wird einem an Bord jedenfalls nicht, es ist immer was los! Ich kann die vegane Flusskreuzfahrt nur wärmstens empfehlen - nicht nur ist es wunderbar, dass das Essen rein vegan ist, die Städte und Ausflüge sind auch fabelhaft und vor allem in der Detailliebe merkt man, dass hier Menschen arbeiten, die wirklich Spaß an der Sache haben. In einem der nächsten Artikel wird es auch ein Interview und mehr Infos zu den kommenden Fahrten geben. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegane Weihnachten 2014 - Ausflüge und Fressereien

27. Dezember 2014 Totally Veg! 

Vegane Weihnachten 2014 - Ausflüge und FressereienIch liebe Weihnachten, und ich denke, das habe ich am Blog schon oft genug erwähnt! Ich mag nicht nur die Vorweihnachtszeit, sondern auch die Feierlichkeiten an sich - letztere besonders wegen der veganen Leckereien, die ich mir jedes Jahr gönne! Ich habe heuer mein sechstes veganes Weihnachtsfest gefeiert. An alle veganen Frischlinge, die sich heuer noch unsicher durch die Weihnachtszeit getastet haben - ja, es wird besser. Bei mir ist vegan wirklich ganz normal geworden. Meine Eltern essen daheim hauptsächlich vegan (und sonst auch vegetarisch!), und natürlich gibt es daher auch am Heiligen Abend ein komplett veganes Festmahl. Meine Schwiegerfamilie isst zwar nicht vegetarisch, aber für M und mich gibt es immer ein veganes Gericht am Weihnachtstag, und Sojamilch, vegane Margarine und vegane Aufstriche findet man in Kühlschrank der Schwiegermutter ohnehin. Es läuft also alles recht locker-flockig bei uns ab - alle haben sich an mein veganes Dasein gewöhnt, auch, wenn sie es selbst vielleicht noch nicht ganz verstehen. Wie ich immer sage: Es wird besser.  Wie wäre es aber nun mit ein paar Bildern, darum seid ihr ja eigentlich hier, nicht wahr? M und ich besuchten vor Weihnachten unsere Hauptstadt Wien, die sich ja in ein wahres veganes Paradies gewandelt hat. Ein alter Favorit ist bei uns Xu's Cooking, ein veganes Buffet-Restaurant mit großteils veganer Auswahl, das mich so sehr an die Familienausflüge als Kind erinnert. Ihr seht, man kann alle Tradtionen auch in der veganen Form erleben! Am nächsten Tag ging es zum veganen Brunch in das Restaurant Harvest, das ich allen nur wärmstens ans Herz legen kann! Ich traf dort auch eine sehr nette Leserin, die mich tatsächlich erkannt hat - ich sollte an dieser Stelle erwähnen, dass ich angesprochen wurde, als ich mich gerade ausgiebig schneuzte, also war dieser Moment weniger glamourös, als man meinen sollte. Den Heiligen Abend verbringen M und ich traditionellerweise bei meinen Eltern. Am Nachmittag schmücken meine Mama und ich den Baum, trinken ein Gläschen (oder zwei) veganen Sekt und hören uns Weihnachtslieder rauf und runter an.  Am Abend zum Essen übertraf sich mein Papa selbst mit seinen zahlreichen veganen Tapas. Der Tisch bog sich nur so unter russischem Salat, Papas Arrugads (kleine Kartofferl mit scharfem Paprika-Dip), selbstgemachten Fleischbällchen, spanischer Tortilla, Bohnen in Tomatensauce, Rote-Rüben-Salat und knusprigem Brot. Als Dessert gab es eine große Portion meines veganen Tiramisus, für mich dazu einen Kaffee mit großem veganen Schlagobershäubchen - etwas, das ich sonst nie trinke! Aber Weihnachten, ist ja nur einmal im Jahr, nicht wahr? Sich gerade an Weihnachten zu einem veganen Festmahl zu setzen, hat für mich nach wie vor etwas Besonderes - es bedeutet, in einer recht simplen Art auch an andere zu denken. Ich bin sehr dankbar, dass meine Eltern dem veganen Leben gegenüber so aufgeschlossen sind, und freue mich natürlich, dass mein Papa so ein exzellenter veganer Chefkoch ist! Den Weihnachtstag verbrachten wir bei M's Familie, wo M und mir neben zwei Salaten Grünkernbolognese mit Spaghetti kredenzt wurde, die meine Schwiegermutter wirklich ausgezeichnet beherrscht - den Unterschied zu Bolognese mit Fleisch schmeckt man tatsächlich nicht! Zum Nachtisch gab es noch eine Wagenladung veganes Tiramisu, das ich mitgebracht habe - was soll ich sagen, es passt einfach perfekt zu den Feiertagen! Weil ich es nicht ganz lassen kann, allen zu zeigen, wie schön der vegane Lebensstil ist, bekamen meine Schwägerin und mein Schwager jeweils ein großes Glas das ich prall mit vegane Köstlichkeiten, die ich besonders gerne esse, gefüllt habe.  Das war mein Weihnachtsfest - wie war es bei euch? Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Scharfes Grünkern-Chili mit Avocado

15. Juni 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Scharfes Grünkern-Chili mit Avocado Grünkern ist für Veganer nicht nur eine tolle Eiweiß-, Magnesium- und Eisenquelle, sondern auch eine gute Alternative zu Tofu und anderen Sojaprodukten. Anders als Tofu hat Grünkern außerdem einen tollen Eigengeschmack – sehr nussig, rauchig & aromatisch. Diese tollen Aromen kommen vom Rösten des Getreides, das genau genommen zu früh geernteter Dinkel ist. Daher ist das so genannte Urkorn aber auch so schön saftig und weich. Genau genommen ist die Verwendung von Grünkern aus der Not geboren worden. Bauern ernteten einst den noch unreifen Dinkel mehr oder weniger unfreiwillig, wenn die Ähren aufgrund von Schlechtwetterperioden oder Hagel zerdrückt und nass am Boden lag und die Ernte schon verloren galt. Doch was einst eine Notlösung war, ist heute ein tolles hochwertiges Lebensmittel für die vegane Küche. Grünkern eignet sich ganz hervorragend für Aufläufe, Suppen, Bratlinge, Spaghetti Bolognese oder dieses scharfe, leckere Chili.   Zutaten für 4 Portionen Grünkern-Chili mit Avocado   - Pflanzenöl zum Anbraten einiger Zutaten - 200 Gramm Grünkern - 750 ml Gemüsebrühe | 450 ml zum Kochen des Grünkerns und 300ml für das Chili - 2 (rote) Zwiebeln | ca. 130 Gramm - 1 Knoblauchzehe - 2-3 Paprika | rot und/­­oder gelb - 450 Gramm frische Tomaten | oder eine Dose passierte, gestückelte Tomaten - 70 Gramm Knollensellerie | verstärkt den Geschmack, kann aber auch entfallen - 1 Dose Kidneybohnen | Abtropfgewicht 250 Gramm - 100 Gramm Mais | ich habe Dosenmais benutzt - 1-2 Karotten | ca. 100 Gramm - 150 – 200 Gramm Tomatenmark - 1 Schuss Rotwein | kann durch etwas Brühe ersetzt werden - 2 EL Paprikapulver süß - 1 TL Chiliflocken oder 1 Chilischote frisch - 1 TL Kreuzkümmel - Salz - Wer hat/­­mag: Ein paar Spritzer “Liquid Smoke” | dieses flüssige, vegane Gewürz verstärkt den herzhaften, rauchigen Geschmack - 1 Avocado - Etwas frischen Zitronensaft - Ein paar Sprossen | zum Beispiel lila Rettichsprossen - Und wer mag: Taco Chips oder krosses Baguette dazu Zubereitung Grünkern abwiegen, in einem Sieb gut spülen und in einen Topf geben. 400 ml Gemüsebrühe dazu gießen, aufkochen und anschließend die Hitze etwas reduzieren. Grünkern ca. 25-30 Minuten bissfest garen. Wenn Brühe stark verdampft ist, nochmals 50 ml Gemüsebrühe nachgießen. Ab und zu umrühren. Wenn der Grünkern bissfest gegart ist, Reste der Brühe abschütten und Grünkern bereit stellen. Doch schon während der Grünkern kocht, können die restlichen Zutaten für das Chili vorbereitet werden. Zwiebeln und Knoblauch abziehen, in feine Würfel schneiden und bereit stellen. Ein Selleriestück entrinden in feine Würfel schneiden. Ein bis zwei Karotten ebenfalls klein schneiden. Paprika gut waschen, Kerngehäuse entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Paprikastücke lasse ich deutlich größer als Sellerie- oder Karottenwürfel. Anschließend die Tomaten waschen, achteln, entkernen und in feine Würfel schneiden. das ist zwar recht aufwendig, lohnt sich aber geschmacklich auf jeden Fall. Der fruchtige Geschmack von frischen Tomaten ist einfach unschlagbar. Tipp: Wer keine Zeit oder Lust hat, so viele Tomaten zu entkernen und klein zu schneiden, kann natürlich auch ein Glas bereits gestückelte oder pürierte Tomaten verwenden. Trotzdem rate ich, auch dann 1-2 frische Tomaten zum Gericht hinzu zu fügen. Nun noch die Bohnen aus der Dose in ein Sieb kippen und abspülen. Mit den Maiskörnern ebenso verfahren. Wenn alle Zutaten soweit vorbereitet sind und der Grünkern gar ist, kann es mit dem eigentlichen Chili-Kochen losgehen. 2-3 EL Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebel- und Knoblauchstücke darin andünsten. Den Grünkern nach etwa 2-3 Minuten hinzu geben und anbraten. Nach weiteren 2 Minuten etwa 4 EL Tomatenmark einrühren und kurz anrösten lassen. Das Ganze mit einem Schuss Rotwein oder etwas Brühe ablöschen und kurz einkochen lassen. Nun die Karotten- und Selleriewürfel sowie die Paprika- und Tomatenstücke hinzu geben. Alles gut miteinander vermengen. 250 ml Brühe aufgießen und nochmals gut umrühren. Ich gebe zu diesem Zeitpunkt eine halbe, fein aufgeschnittene Chilischote hinzu. Man kann das Gericht aber auch etwas später mit groben Chiliflocken würzen. Hitze etwas reduzieren, Topfdeckel leicht gekippt auflegen und das Chili 10 Minuten köcheln lassen. Dann das Chili erneut gut umrühren, Bohnen und Mais dazu geben und unterheben. Nochmals 5-10 Minuten köcheln lassen. Anschließend das Chili mit 2 EL süßem Paprikapulver, etwas Salz, 1 TL Kreuzkümmel, dem restlichen Tomatenmark sowie eventuell groben Chiliflocken und ein paar Spritzern Liquid Smoke würzen. Das Chili ist nun eigentlich fertig, aber es sollte bei ganz geringer Hitze noch etwa 20 Minuten ziehen. Dann schmeckt es noch besser. Kurz bevor das Chili serviert wird, eine Avocado entkernen und die Schale abziehen. Avocado in Würfel schneiden, mit Zitrone marinieren. Chili auf leicht vertieften Tellern anrichten. Avocadostücke auf das Chili geben. Mit Chiliflocken oder frischen Chiliröllchen sowie einigen Sprossen garnieren. Möglichst heiß servieren. Dazu passen: Tortilla-Chips oder ein frisches Baguette! Guten Appetit, Eure Lea.

El Pacifico: authentisches mexikanisches Restaurant mit eigener veganer Karte

26. April 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Mexikanisches Essen ist toll! Knusprige Nachos, würzige Soßen, Weizen- oder Maismehlfladen, pikantes Gemüse und cremiges Bohnenmus, die Kombination der vielen verschiedenen Aromen mochte ich immer sehr. Am liebsten habe ich dazu dann noch ein mexikanisches Bier getrunken. Doch leider war ich, seit ich vegan lebe nicht mehr wirklich mexikanisch essen, ich habe allerhöchstens selbst gekocht. Denn ohne Fleisch geht das ja irgendwie noch, aber spätestens, wenn man im im mexikanischen Restaurant darauf besteht, etwas ohne Käse und Schmand serviert zu bekommen, wird es seltsam (been there, done that!). Und, um erhlich zu sein, schmeckt es dann auch nicht mehr so gut. Katrin von beVegt hat mich nun vor Kurzem gefragt, ob wir uns nicht mal wieder in Frankfurt treffen wollen und mir das El Pacifico als Treffpunkt vorgeschlagen. Katrin hat hier auf Deutschland is(s)t vegan schon ein paar Gastbeiträge veröffentlicht und auch auf meinem Blog “V”eltenbummler – Vegan verreisen war sie schon zu Gast. Gerne haben mein Mann und ich zugesagt. Vor allem, nachdem ich gehört habe, dass das El Pacifico seit Kurzem eine eigene vegane Karte hat. Schon der erste Blick in die Karte verriet mir, dass das El Pacifico ein authentisches mexikanisches Restaurant ist und nicht irgendein Tex-Mex-Schuppen. Das findet man nicht so oft. Außerdem klangen die Gerichte auf der Karte alle megagut. Gut, dass wir zu viert waren, so konnten wir möglichst viele Sachen probieren. Wir hatten: - Topotos mit 3 Salsas nach Wahl - 6,70 EUR - Topotos mit Avocadodip – 4,50 EUR - Ensalada Taco (Salat mit Gemüse und Tofu in einer Taco-Schale serviert) - 9,90 EUR - Quesadilla con frijoles y queso (Weizentortilla mit Bohnenmus und Wilmersburger Pizzaschmelz, dazu grüner Reis und Salsa) - 8,90 EUR - Burrito vegetariano (Große Weizentortilla gefüllt mit frischem Gemüse, Bohnenmus, dazu Salat & Salsa) – 12,30 EUR - Legumbres en pipian Oaxaqueno (frisch gebratenes Gemüse in einer Kürbiskernsauce, serviert mit Maistortilla) 9,60 EUR - Fajita vegetariana (Fajita aus gebratenem Gemüse in einer Chili-Chipotle-Tomatensoße, serviert mit Weizenmehltortillas zum Selbstfüllen) 14,00 EUR  Es war wirklich wahnsinnig lecker und das Ambiente ist super,  man fühlt sich wirklich wie im Urlaub! Auf einen Nachtisch haben wir verzichtet, denn wir waren total vollgefuttert. Aber es hätte auch noch Obstsalat oder Erdbeer- oder Mangosorbet gegeben. Anklicken um Auf der Facebook-Seite kann man einen Blick auf die vegane Karte werfen. El Pacifico Sandweg 79 60316 Frankfurt www.el-pacifico-ffm.de www.facebook.com/­­elpacifico.ffm   Öffnungszeiten: Mo-Sa. 17:00 – open end So. 10:00 – 15:00 Mexikanisches Frühstück ab 13:00 – open end Warme Küche

Meine vegane Woche - 3. - 9. Juli 2017

10. Juli 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 3. - 9. Juli 2017 Montag Ich gehöre ja zu den Leuten, die im Supermarkt einkaufen. Kein Wochenmarkt, kein Greißler von nebenan, keine Food-Co-Op, kein Tante-Emma-poliert-die-Karotten-von-Hand-Markt. Ich gehe gelegentlich in den Biomarkt oder ins Reformhaus, weil der Tofu von dort besser schmeckt und es Grünkohl gibt, aber ich kaufe den Großteil meiner Lebensmittel im Supermarkt ein. So, ich habe mich geoutet. Der Grund ist ganz einfach: Angebot und Zeit. Es gibt in meiner Stadt zwar einen Wochenmarkt, der aber an einem Donnerstag stattfindet, ich morgens wirklich keine Zeit habe und der nachmittags verschwunden ist, und das Angebot dort besteht großteils aus Fleisch und Käse. Lange Rede, kurzer Sinn: Als Supermarkt-Käuferin freut es mich dann umso mehr, wenn ich auch im Supermarkt regionales Obst und Gemüse ergattere, wie diese süßen, saftigen, traumhaften Marillen (Aprikosen für die Nicht-Österreicher). Als besonderes Goodie werden in meinem Supermarkt Bananen, sobald der erste schwarze Punkt auf ihnen auftaucht, sofort um 50% reduziert. Super für Smoothies, Oatmeal oder Bananenbrot, ich beschwere mich sicher nicht! Dienstag Auf der A1 (einer wichtigen Autobahn in Österreich) ist ein Tiertransporter verunglückt und hat 7000 Hühner abgeladen. Die Autobahn war stundenlang gesperrt, während die Feuerwehr die Hühner eingefangen hat. Im Radio wurde über den Stau berichtet und über Chicken Wings gewitztelt, aber warum eigentlich so viele Tiere eng aneinander gepfercht in einem Transporter sein müssen und ob das vielleicht etwas mit den spottbilligen Fleischpreisen zu tun hat, wurde nicht erwähnt. Wären es doch Hunde gewesen, dann wäre der Aufschrei perfekt! Mittwoch Wenn man mit ehemaligen Arbeitskollen den Sonnenschein genießt und etwas später nach Hause kommt, dann ist es wunderbar, wenn man noch leckeres Essen eingefroren hat. In diesem Fall wurden die Refried Beans (eine mexikanische Bohnenpaste) aus dem Tiefkühler wiederbelebt und mit Reis, Guacamole, Salat und Tortilla-Fladen serviert. Ich finde es so praktisch, wenn man Selbstgekochtes eingefroren hat! Donnerstag In unserem Haushalt gibt es oft und gerne Salat, gerade M könnte jeden Tag Salat essen - das habt ihr in meiner veganen Woche sicher schon zur Genüge festgestellt! Mit hinein müssen immer Bohnen, Kartoffeln und als neueste Entdeckung gab es eingelegten Tofu-Feta. Habt ihr den schon mal probiert? Wir finden den köstlich. Die Tofu-Würfel sind pikant mit Olivenöl eingelegt und schmecken wunderbar! Freitag Ich bin ja eine brave Einkaufslisten-Schreiberin, ansonsten komme ich mit drei Lollis und einer Packung Klopapier heim und habe den Rest vergessen. Umso ärgerlicher, wenn die Dinge, die man so brav auf die Liste geschrieben hat, gerade nicht im Supermarkt erhältlich sind. Da steht man nun und soll improvisieren (hungrig war ich auch schon). Eigentlich sollte es Nudeln mit Schwammerl-Sauce geben, da es unsere bevorzugten Schwammerl (Pilze) aber nicht gab, habe ich nach laaaangem Hin und Her ein veganes "Hacksteak" in die Sauce geworfen. Wenn man bedenkt, dass ich nach der Enttäuschung vor dem leeren Regal schon so kurz davor war, mich ohne irgendwas zu kaufen beleidigt daheim auf die Couch zu legen, bin ich sehr stolz auf mich! Es war köstlich.  Samstag M und ich waren im GustaV frühstücken, einem wunderbaren kleinen veganen Cafe in Salzburg. M aß ein mediterranes Sandwich mit Hummus, geröstetem Gemüse und Tofu und ich bestellte ein Sandwich mit hausgemachten Cashew-Käse, Pesto und Tomaten. Herrlich! Ich hätte gerne jeden Tag so ein gutes Sandwich. Sonntag Es war sehr heiß an diesem Wochenende und um unsere Kräfte zu schonen, gab es ein kühles Abendessen - Sommerrollen! Mit viel Gemüse, Tofu, Nudeln und Kräutern belegt man sich Reispapier und rollt das Ganze zu einer köstlichen Rolle, die man in reichlich Dip taucht. Meine Rollen sind meistens zu voll, um sie zu schließen, M's Rollen hingegen sind nur mit Nudeln und Tofu gefüllt. So hat jeder seine Eigenheiten! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

BBQ TACOS - TORTILLAS VOM GRILL MIT AUSTERNPILZEN

15. Juni 2017 A Very Vegan Life 

A Very Vegan Life (Werbung) Grillen macht Freude. Mir vor allem, wenn das BBQ nicht zur Wissenschaft wird und die Rezepte einfach und schnell gemacht sind. Klar, auch müssen diese rein pflanzlich sein… Neben einer Vielzahl an Salaten habe ich in diesem Jahr auch Tortillas im Grill-Gepäck. Tortillas vom Grill eignen sich hervorragend, um sich diese als Tacos mit gegrilltem Gemüse mit Knoblauch-Limetten-Sauce einfach in den Mund zu schieben. Da kann das Besteck schon mal vergessen werden – und das passiert leider öfter als man denkt, mh? Zuhause vorbereitet, lassen sich die fertigen Tortillas in einem Server? überall hin transportieren. Wer keinen Server besitzt, greift auf Folien und Küchentücher zurück und wickelt die Tortillas darin ein, damit diese auf dem Weg zum Strand, in den Stadtpark oder Nachbars Garten nicht austrocknen und hart werden. Traditionell werden Tacos zumeist aus Masa Harina zubereitet, ein Maismehl. Doch auch aus Weizenmehl. Und da dieses einfacher und nahezu überall erhältlich ist, bereite ich meine Tortillas meistens aus Weizenmehl Type 405 von Diamant zu. Du findest dieses in deiner Region möglicherweise von den Marken Aurora, Rosenmehl, Goldpuder und Gloria. Weitere Rezeptideen für dein BBQ findest du auf Backmomente.de. BBQ TACOS – TORTILLAS VOM GRILL MIT AUSTERNPILZEN Tortillas aus Weizenmehl 250 g […] A Very Vegan Life - Blog ? Vegan Food & Stories ? Hamburg

Rote Bete Taler mit Cashew- Cheese

2. Mai 2017 Vegan Guerilla 

Rote Bete gehört zu den wenigen Sorten Gemüse, welche selten bei mir im Kühlschrank zu finden sind. Zwar gehöre ich nicht zu jenen, die die hübsche roten (oder manchmal auch pinken oder gelben) Knollen aufgrund ihres erdigen Geschmacks komplett verschmähen, allerdings landete sie bei mir dennoch über Jahre hinweg trotzdem selten auf dem Teller. Mein Verhältnis zur Bete verbesserte sich erst, als ich vor zwei Jahren für eine Saison ein Gemüsebeet bepflanzte - unter anderem auch mit einer Reihe Roter Bete. Warum ich Gemüse anpflanze, welches ich sonst nur selten verspeise? Aus dem gleichen Grund, aus welchem ich im Supermarkt (und vor allem auf Reisen) mir unbekannte Gemüse kaufe: einfach, um regelmäßig immer wieder etwas neues auszuprobieren. Für einige Gerichte nutze ich (Rote) Bete seither sehr gerne, darunter auch das folgende Rezept für Rote Bete Taler. Dazu gab es einen Cashew-Cheese Dip, der sich übrigens auch ganz wunderbar mit einer Tüte Tortilla- Chips vernaschen lässt.

Vegane Jackfruit Tacos mit Quick Pickles & die Pinterest Idea Journey

6. März 2017 Eat this! 

Vegane Jackfruit Tacos mit Quick Pickles & die Pinterest Idea JourneyJackfruit, Jackfruit, Jackfruit! Wir hören momentan wirklich überall nur noch Jackfruit! Und das von Familie, Freunden und Bekannten. Der Hype um die vielseitige asiatische Frucht kommt also auch so langsam bei uns ins Rollen. Haste Töne! ? Ja, wir Deutschen sind allgemein nicht die Schnellsten, wenn es um Foodtrends oder kulinarische Experimentierfreude geht. Mal ehrlich, außerhalb großer Städte wie Berlin, München, Hamburg oder Köln kann man meist sehr lange nach aufregenden Hot Spots in der veganen Food-Szene suchen. Klar, hier und da gibt es mal eine überraschende Ausnahme, aber doch eher sehr selten, oder? Umso mehr freuen wir uns aber, wenn dann doch mal was durchdringt durch den dichten Schnitzel- und Wurstdunst! Wir kennen und lieben die Jackfruit nun schon ein Weilchen und haben vor drei Jahren schon mal ein super leckeres Rezept gepostet, das du unbedingt ausprobieren musst - ein veganes „Pulled Pork Sandwich“, das wirklich zum Reinlegen lecker schmeckt! Und ja, auch Fleischesser haben wir das Sandwich schon mit genüsslicher Miene verspeisen sehen, hehe. Das angebratene und gewürzte „Jackfruit-Fleisch“ sieht aber auch schon ganz schön verrückt aus, oder? ? Das Tolle dabei: Mittlerweile gibt es die junge Jackfruit in beinahe jedem Asialaden! Klar, als leidenschaftliche Foodies sind wir natürlich immer auf der Suche nach neuen Geschmäckern, Ideen und Rezeptinspirationen und halten überall wo wir gerade sind Augen und Ohren immer ganz besonders offen, wenn’s ums Essen und alle dazugehörigen Themen geht. Um unsere ganzen Ideen zu sammeln und sinnvoll zu ordnen, damit man sie auch später irgendwann mal wieder findet, ist Pinterest für uns seit einigen Jährchen als Plattform unentbehrlich geworden. Egal ob du nach einem schnellen Rezept für’s Abendessen, einer Anleitung für DIY-Projekte oder nach fairer, veganer Mode suchst - du wirst garantiert immer fündig. Und Foodtrends verpasst du garantiert auch keine mehr ? Als riesengroße Pinterest-Fans und Heavy User haben wir uns natürlich wie die Schneekönige gefreut als uns Anna von Pinterest gefragt, ob wir nicht bei ihrem neuesten Projekt, der Pinterest Idea Journey mitmachen und für den Monat März unsere Tipps beisteuern möchten. Was ist die Pinterest Idea Journey? Die Idee hinter der Idea Journey ist, das Pinterest dich durchs Jahr begleitet und monatlich mit frischen Ideen aus einem bestimmten Bereich wie Food, Home, Fashion oder Beauty versorgt. Dazu stehen dir monatlich zu dem jeweiligen Thema Blogger, You Tuber oder Experten zur Seite, die ihre Ideen und Tipps auf Gruppenboards sammeln und mit dir teilen. Es wird also garantiert nicht langweilig! Für den Monat März lautet das Motto nun „Über den Tellerrand blicken“ und wir dürfen unsere Rezeptideen und Kochtipps mit euch teilen. Wir freuen uns so und fühlen uns mal sowas von geehrt! ?? Neu ist bei der Idea Journey, dass du dir bei jedem Pin, den du bereits ausprobiert hast, ein Häkchen „Ausprobiert“ setzen und somit auch verfolgen kannst, was du das Jahr über alles getestet hast und welche Rezepte, Projekte und Tipps du als besonders gut befunden hast. Super praktisch! Falls jetzt auch in Pin-Laune gekommen bist, mach‘ doch einfach gleich mit, folge uns und unserem März-Board auf Pinterest. Zusammen packen wir das Board mit veganen Ideen voll! Bist du dabei? Anfangen kannst du übrigens direkt mit unserem Rezept für vegane Jackfruit Tacos mit schnell eingelegten roten Zwiebeln und einer köstlichen Sriracha-Mayo! Los geht’s ? Zutaten für 16 Tacos Für die Quick-Pickles 2 kleine rote Zwiebeln 2 Jalape?os oder mittelscharfe grüne Chili 4 EL Rotweinessig 1/­­2 TL Reissirup 1/­­4 TL Salz Für die Jackfruit 4 EL Raps- oder Olivenöl 400 g junge Jackfruit (aus dem Asialaden) 2 TL Oregano 1 1/­­2 TL Kumin 1 TL Zwiebelpulver 3/­­4 TL Rauchpaprika 3/­­4 TL brauner Zucker 1/­­2 TL Knoblauchpulver 1/­­2 TL Salz 2 EL Tomatenmark Für die Sriracha-Mayo 5 EL vegane Mayonnaise Saft 1/­­2 Limette 3 TL Sriracha Außerdem 16 kleine Tortillas (z. B. Mais- oder Weizentortillas) 1/­­4 Bund Koriander Zwiebeln und Jalape?os in feine Scheiben schneiden. Mit Rotweinessig, Reissirup und Salz vermischen, mit den Händen kurz massieren und beiseite stellen. Für die Jackfruit, die Stücke mit den Händen grob zupfen, Öl in eine heiße Pfanne geben, Jackfruit 5 Minuten bei hoher Hitze unter Rühren scharf anbraten. Gewürze und Tomatenmark hinzugeben und 15 Minuten bei mittlerer bis hoher Hitze kross braten. Ab und zu umrühren und mit dem Pfannenwender die Jackfruit-Stücke „zerdrücken“. Für die Sriracha-Mayo vegane Mayonnaise mit Limettensaft und Sriracha verrühren. Tortillas in einer Pfanne ohne Öl aufwärmen, mit Jackfruit füllen und mit den eingelegten roten Zwiebeln, Sriracha-Mayo und frisch gezupften Korianderblättern toppen. Der Beitrag Vegane Jackfruit Tacos mit Quick Pickles & die Pinterest Idea Journey erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Barbecue Tofu Sandwich - Vegan Pulled Pork-Sandwich aus Jackfruit - Vegane Sommerrollen mit Erdnuss-Chili-Dip

Gut gekeimt ist halb verdaut!

14. Dezember 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Gut gekeimt ist halb verdaut!   Im letzten Beitrag haben wir über Die Versorgung mit langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA/­­DHA ganz ohne Fisch und deren Einfluss auf unsere Gesundheit gesprochen. Heute widmen wir uns dem Thema „Keimen“ in allen Details und erläutern, warum es so bedeutend für unsere Gesundheit ist. Getreide stellt für viele Bevölkerungsgruppen auf dem gesamten Globus ein wichtiges Grundnahrungsmittel dar. Sei es nun Reis in asiatischen Ländern, der Mais in Südamerika oder auch Weizen in vielen europäischen Ländern. Darüber hinaus bilden Hülsenfrüchte, Samen und Nüsse eine perfekte Ergänzung zu unseren Mahlzeiten, da sie voller Proteine stecken und im Fall von Nüssen und Samen aufgrund des höheren Fettgehaltes auch sehr nahrhaft sind. Allerdings haben wir als Gesellschaft vergessen, wie man Getreide, Hülsenfrüchte und Nüsse richtig zubereitet, um aus Ihnen das Maximum an Nährstoffen herauszuholen. Einige von uns haben vielleicht schon mal bei ihren Großeltern in der Küche miterleben dürfen, wie sie Linsen und Bohnen vor dem Kochen viele Stunden einweichen. Würde man nachfragen, würden die Großeltern vermutlich sagen, dass die Linsen dadurch besser ,,verdaubar werden. Auch wenn die Großmutter vielleicht nicht im Detail weiß, was auf biochemischer Ebene während der Einweichzeit passiert, hat sie mit ihrer Aussage trotzdem vollkommen recht. Sie leitet mit dem Einweichen nämlich den sogenannten Keimprozess ein, bei dem sich die Linse mit Wasser vollsaugt und der Keimstoffwechsel in der Hülsenfrucht in Gang gesetzt wird. Aber auch schon weit vor der Zeit unserer Großeltern - vermutlich bereits vor mehreren tausend Jahren – haben Lebensgemeinschaft wie jene der Essener bereits Brote aus gekeimtem Getreide hergestellt, um den Nährstoffg-ehalt zu steigern und antinutritive Stoffe abzubauen. Ohne, dass man damals die Ernährungswissen-schaft hinter diesen Vorgängen genau benennen konnte, hat man wahrscheinlich einfach gemerkt, dass das Brot gekeimt nahrhafter und besser verdaulich ist. Genau das bestätigt heute die moderne Wissenschaft: Durch das Keimen unserer Nahrung ist diese ernährungsphysiologisch gesünder. Leider ist diese frohe Botschaft noch nicht flächendeckend in der deutschen Lebensmittelbranche angekommen. Während man in der amerikanischen Supermarktkette ,,Whole Foods bereits alle Nahrungsmittel von Brot und Pasta, über Pizza- und Strudelteig, bis hin zu Tortillachips in gekeimter Form erhält, sind es in Deutschland aktuell erst eine Handvoll Unternehmen, die diese uralte Technik in ihrer Produktion einsetzen. Allen voran Firmen wie Naturarten, Bettinas Keimbackstube, Keimster, Govinda und ein paar wenige andere Unternehmen aber bereits jetzt Grundnahrungsmittel wie Frühstücksflocken, Brote, Cracker und Aufstriche aus gekeimten Saaten und leisten damit echte Pionierarbeit! Gekeimtes Müsli Die hohe Schule des Keimens Aber was genau bedeutet ,,Keimen überhaupt und wofür ist es gut? Um sämtliche Getreidesorten, Hülsen-früchte, Nüsse und Samen optimal verdaulich zu machen, ist es notwendig, diese ausreichend lange einzu-weichen, um damit das erste Stadium des Keimprozesses einzuleiten. Wenn das Korn eine gewisse Zeit lang eingeweicht wird, beginnt bereits der Keimprozess. Beim Keimen kommt es vor allem zu zwei, für die mensch-liche Verdauung wichtigen, Prozessen. Erstens: Durch das Eindringen von Wasser und die gleichzeitig richtige Temperatur lösen sich Enzymhemmer im Korn und wichtige Enzyme können aktiv werden. Zweitens: Der Samen erwacht durch den Keimprozess aus der Keimruhe und sein Stoffwechsel wird aktiv. Neue aktive Enzyme verwandeln komplexe chemische Verbindungen im Korn in einfacher verdaubare Verbindungen. Diese einfachen chemischen Verbindungen sind für den menschlichen Organismus besser zu verwerten. Welche Bedeutung hat all diese theoretische Erklärung aber ganz konkret in der Praxis? Es bilden sich Enzyme wie beispielsweise Phytase, welche die oft erwähnte Phytinsäure im Korn abbaut. Die Phytinsäure (wie auch andere ,,antinutritive Nährstoffe) wiederum sorgt im ungekeimten Korn dafür, dass entweder Verdauungsenzyme im menschlichen Magen-Darm-Trakt behindert oder Mineralstoffe schlechter aufgenommen werden können. Einfaches Einweichen konnte den Gehalt an Phytinsäure im Reis bereits um bis zu 60 % reduzieren1. In kleinen Mengen haben aber selbst diese ,,antinutritiven Stoffe gesundheitliche Vorteile2. Gerade bei einer Ernährungsweise wie der veganen Vollwertkost, in der wir unsere Basiskost zumeist auf vollwertigem Getreide aufbauen, sollten wir diese Stoffe aber zumindest zum Teil durch die richtige Zubereitung abbauen. Wie lange eingeweicht und gekeimt wird, unterscheidet sich von Nuss zu Nuss und Getreide zu Getreide. Einen kleinen unvollständigen Überblick verschafft die Tabelle von Ben Greenfield. Wenn man eine gewisse Zeit mit Keimlingen arbeitet, wird man allerdings merken, dass pauschalisierte Aussagen über Einweichzeiten wenig Sinn machen und man wird einfach ein Gespür dafür bekommen, wann ein eingeweichtes Getreidekorn perfekt angekeimt ist. Wichtig: Das Einweichwasser bitte niemals zur weiteren Zubereitung verwenden sowie das Lebensmittel nach dem Einweichen sorgfältig abspülen. Denn im Einweichwasser befinden sich nun ja einige ausgeschwemmte Enzymhemmer und weitere Antinutritiva. Du bist was du verdaust! Neben dem Einweichen kann auch schon das herkömmliche Schälen von Vollkorngetreide die Antinährstoffe reduzieren, was allerdings auf Kosten der Ballast- und Vitalstoffe des Lebensmittels geht. Denn wie wir wissen, sind Vollkornprodukte wesentlich nahrhafter als Weißmehlprodukte und reduzieren das Risiko für Koronare Herzerkrankungen, Diabetes, einige Krebserkrankungen, Übergewicht und stärken die Darmgesundheit3. Auch das herkömmliche Kochen zerstört bereits viele Antinutritiva. Von daher wäre auf den ersten Blick das Einwei-chen und Keimen gar nicht notwendig, wenn das Kochen das Problem doch ohnehin löst. Leider werden beim Kochen aber nicht alle Antinährstoffe beseitigt und zum zweitens bewirkt der Keimprozess sehr viel mehr als lediglich den Abbau von Antinährstoffen. Während zwar beim Erhitzen viele der Giftstoffe unschädlich gemacht werden, verbessert das Keimen darüber hinaus aber noch den gesamten Nährwert des Lebensmittels. Das Korn lagert im ungekeimten Zustand viele seiner für den Menschen wichtigen Nährstoffe hauptsächlich in einer Speicherform ein, die sie für den Menschen nicht so gut verwertbar macht als im freien (gekeimten) Zustand. So findet man beispielsweise in ungekeimten Saaten die Aminosäuren in langen Ketten als Proteine (zb Gluten), Einfachzucker als Mehrfachzucker (Stärke) und Fettsäuren als Triglyceride gebunden, welche während des Keimens wieder in ihre leichter verwertbare freie Form aufgeschlüsselt werden. Außerdem steigt darüber hinaus beim Keimen der Gehalt an mehrfach unge-sättigten Fettsäuren4, Mineralstoffen5 und der Vitaminen6 stark an. Erste experimentelle Versuche legen nahe, dass der Gehalt an beispielsweise Eisen im gekeimten Korn wesentlich vom Eisengehalt im Einweichwasser abhängt und sich dann im Keimling akkumuliert. Wenn man diese Theorie zu Ende denkt, ließen sich zukünftig also besonders kalzium- , eisen-, zink- oder magnesiumreiche Keimlinge herstellen und auch alle anderen Mineralien könnten sich im Keimling anreichern und uns optimal versorgen. Interessant ist auch der Anstieg der essenziellen Aminosäure Lysin im Getreide4, welche in ungekeimtem Getreide nur gering vorhanden ist und den Grund für die verminderte biologische Wertigkeit darstellt. Durch den Keimprozess steigt also auch die biolo-gische Wertigkeit im Getreide. Außerdem verbessert sich in einigen (Pseudo-)getreiden wie dem Buchwei-zen neben der Verdaubarkeit und dem Vitalstoffgehalt auch der Geschmack durch den Abbau der Stärke in Einfachzucker zum Positiven7. Gekeimte Brote Dadurch wird der Samen oder das Korn sehr wertvoll für die menschliche Ernährung und zudem auch für Aller-giker interessant. Wenn Menschen beispielsweise allergisch auf bestimmte Nahrungsbestandteile in Getreide wie dem Gluten reagieren, kann es durchaus sein, dass sie, je nach der Schwere ihrer Unverträglichkeit , gluten-haltige Lebensmittel in gekeimter Form gut vertragen. Wer eine Autoimmunerkrankung wie Zöliakie oder sehr starke Allergien hat, sollte dies aber nicht unbedacht im Selbstversuch sondern unter ärztlicher Beobachtung testen.   1 Lianga, J., Han, B. Z., Nout, R. & Hamer, R. J. (2008). Effects of soaking, germination and fermentation on phytic acid, total and in vitro soluble zinc in brown rice. Food Chemistry. 110 (4). 821-828 2 Watzl, B. & Leitzmann, C. (2005). Bioaktive Substanzen in Lebensmitteln. Hippokrates: Stuttgart 3 Jonnalagadda,S., Harnack, L., Liu, R. H., McKeown, N., Seal, C. Liu, S. & Fahey G. (2010). Putting the Whole Grain Puzzle Together: Health Benefits Associated with Whole Grains. The Journal of Nutrition. 1011-1022 4 Flamme, W., Kurpjun, CH., Seddig, S., Jansen, G. & Jürgens, H.-U. (2003). Gekeimte Samen als Futtermittel. Abschlussbericht zum Forschungsprojekt (02OE662) 5 Hübner, F. & Arendt, E. K. (2012). Germination of Cereal Grains as a Way to Improve the Nutritional Value. Critical Reviews in Food Science and Nutrition. 53 (8). 853-861 6 Fernandez, M. L., Berry J. W. (1988). Nutritional evaluation of chickpea and germinated chickpea flours. Plant Foods Hum Nutr. 38 (2). 127-34 7 Zhang, G., Xu, Z., Gao, Y., Huang, X., Zou, Y. & Yang, T. (2015). Effects of Germination on the Nutritional Properties, Phenolic Profiles, and Antioxidant Activities of Buckwheat. Journal of Food Science. 80 (5). 1111-1119 Der Beitrag Gut gekeimt ist halb verdaut! erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

vegane Tortillas mit geröstetem Quinoa

14. Juli 2016 The Vegetarian Diaries 

vegane Tortillas mit geröstetem Quinoa It’s Tortilla Thursday Baby! Gibt es bei euch gewisses Essen immer an den gleichen Tagen? Also so nach dem Motto: Montag Nudeln, Dienstag Kartoffeln, Mittwoch Suppe und so weiter oder seid ihr da flexibel und kocht lieber nach Lust und Laune? Ich zähle mich ganz klar zu Letzteren und bleibe gerne möglichst unkonkret, bis zu dem Moment, wo ich mich beim Einkaufen dann wirklich entscheiden muss. Bei diesen fantastischen Tortillas mit den Tortilla-Schalen von Old El Paso überlege ich aber bald eine Ausnahme zu machen und den Tortilla-Donnerstag fest ins Programm aufzunehmen. Neben der einfachen Zubereitung sind Tortillas unfassbar flexibel und abwechslungsreich in der Zubereitung. Ob eine typische mexikanische Füllung mit Mais, Jalapenos, Guacamole oder eine eher europäische Interpretation bis hin zu einer süßen Füllung als Dessert, sind der Fantasie quasi keine Grenzen gesetzt. In dieser Variante gibt es neben etwas frischem Salat, Avocado, Zwiebeln, Chilis vor allem kross und knackig geröstetes Quinoa als Beilage. Dabei wird das Quinoa abgekocht und anschließend gut gewürzt im Ofen geröstet. Das macht das Quinoa nicht nur sehr aromatisch, sondern vor allem auch knackig und von der Konsistenz fest, sodass man etwas zum Beißen hat! Darüber hinaus habe ich die soften Tortilla-Schalen von Old El Paso verwendet, die man nur noch kurz im Ofen erwärmen muss. Diese haben nicht nur den riesigen Vorteil, dass sie schnell zubereitet sind, sondern vor allem, dass sie sich kinderleicht füllen und anschließend auch verzehren lassen. Dabei könnt ihr getrost auf Gabel & Messer verzichten, denn die kleinen Schalen lassen sich einfach in die Hand nehmen und direkt verspeisen, perfekt also zum Beispiel auch als Partyfood! Wenn ich so an meine letzten Tortilla- oder auch Taco-Abende denke, ist meistens die Hälfte wieder auf oder neben dem Teller gelandet. Mit den Schalen passiert das auf jeden Fall nicht und ihr könnt eure Tortillas noch voller packen; am besten natürlich mit dem gerösteten Quinoa ;). 5 from 1 reviews vegane Tortillas mit geröstetem Quinoa   Drucken Autor: Arne Ewerbeck Rezepttyp: Tortillas, Mexikanisch, Fast Food Zutaten softe Tortilla-Schalen von Old El Paso geröstetes Quinoa 150 g rotes Quinoa Gemüsebrühe 100 ml Salsa (gerne etwas scharf) 1 Tl Kreuzkümmel 1 Knoblauchzehe, gepresst Schuss Olivenöl Salz, Pfeffer Füllung grüner Salat (hier Eisbergsalat) rote Chilis Avocado Cocktailtomaten Petersilie oder Koriander Frühlingszwiebel rote Zwiebel Zubereitung Für das geröstete Quinoa: Quinoa mit Gemüsebrühe nach Packungsanweisung abkochen. Anschließend in einer Schüssel mit der Salsa und den restlichen Gewürzen vermischen und abschmecken. Auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen und im Ofen bei 190°C für etwa 25 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit einmal gut durchmischen, sodass alle Seiten gleichmäßig gebräunt werden. Das Quinoa sollte im Anschluss kross sein aber nicht verbrennen! In der Zwischenzeit das restliche Gemüse (hier: Salat, Tomaten, Avocado, Zwiebeln und Chilis) in mundgerechte Größe zuschneiden und bereitstellen. Die Tortilla-Schalen in Aluminiumfolie einschlagen und im Ofen für einige Minuten mit erhitzen. Bei mir haben knapp fünf Minuten vollkommen ausgereicht. Die Tortillas nach Lust und Laune belegen und füllen. Als Sauce habe ich ebenfalls eine Salsa und Guacamole verwendet. 3.4.3177 Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Old El Paso entstanden. Auf die oben genannten Informationen und das Rezept wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

Meine vegane Woche - 31.08. - 06.09.

6. September 2015 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 31.08. - 06.09. Montag Ich war  beruflich in Klagenfurt! Gleich nach der Ankunft zu Mittag machte ich mich auf in das vegane Restaurant "Delicious". Dort gibt es einen täglich wechselnden Mittagsteller - der Fokus ist hier auf vollwertigem veganen Essen. Ich probierte das Kräuterrisotto mit Naturreis an Champignon-Sauce - ausgezeichnet! Nachtisch musste es natürlich auch geben, und während der Boden der Dinkel-Topfen-Schnitte eher etwas trocken war, war die Topfencreme (also Quark für euch Nicht-Ösis) wunderbar frisch und cremig. Beide Daumen hoch! Dienstag Ich verbrachte einen langen, anstrengenden Tag in Klagenfurt - ohne Mittagspause und ohne Möglichkeit, etwas Warmes zu essen. Aber ich bin trotzdem nicht verhungert: Zum Frühstück gab es Marmeladenbrote und frische Wassermelone, dann hielt ich mich mit Trockenfrüchten, Äpfeln, Nektarinen und einem fertigen Smoothie über Wasser, bis ich mir am Abend zur Heimreise zwei Salzstangerl und etwas veganen Aufstrich kaufte. Ihr seht, besonders aufregend ist der Speiseplan nicht, aber das geht auch mal. Ich stellte vor der Reise nur sicher, mir Trockenfrüchte mitzunehmen und hielt während des Tages einfach nach frischem Obst Ausschau. Mittwoch Mir gelüstete es nach Reis, und so gab es jede Menge Naturreis mit aromatischer Kidneybohnen-Gemüse-Pfanne auf einem Tortilla. Schnell gemacht und noch dazu sehr gesund!   Donnerstag Es musste raus... nachdem ich mich Mittwoch Abend im Bett gewälzt habe, weil ich vor Ärger nicht einschlafen konnte, schrieb ich mir am Donnerstag meine Gedanken aus dem Köpfchen. Danach war ich erleichtert, weil ich etwas so Wichtiges mit meinen Leserinnen und Lesern teilen konnte. Freitag M und ich hatten frei! Wir nutzten den Tag für einen Tagesauflug nach München. Dort schlugen wir uns die Bäuche zu Mittag beim Royal-Kebaphaus mit Pide auf Salat und Dürüm voll. Danach ging es weiter auf den Viktualienmarkt für ein paar Vitamine in Form von frisch gepresstem Saft. Der krönende Abschluss war dann der Besuch im Goodies und im Veganz. Im Goodies gab es für uns einen Caesar Salad Wrap, einen Laugenbagel mit veganem Eiersalat und eine phänomenale Schokoladentorte. Meine Einkäufe im Veganz und sonstige Errungenschaften aus München zeige ich euch nächste Woche! Samstag Wir besuchten meine Eltern und mein  Vater kochte groß auf: Vegane Fleischlaberl mit Kartoffelpüree, Zwiebelsauce und Salat, als Nachspeise Alpro Cremoso Apfelstrudel mit Früchten, Schokoladensauce und Mannerschnitten. Mhmmmm! Sonntag Ich weiß nicht, warum, aber Sonntags bekomme ich regelmäßig Appetit auf Sushi. Am besten mit Avocado... Also wird unser Lieblingslieferdienst angerufen und schon steht Sushi auf dem Tisch. Wie praktisch! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Mexican Hat in Duisburg - 100% vegan

31. Januar 2015 Deutschland is(s)t vegan 

Mexican Hat in Duisburg - 100% veganDas (oder eher ,,den) Mexican Hat in Duisburg gibt es schon eine Weile, und hier habe ich schon mal über den sympathischen Laden berichtet. Warum also heute noch mal? Weil inzwischen einiges passiert ist! Zunächst mal ist das Mexican Hat umgezogen, und zwar an den Sternbuschweg 310. Etwas abgelegener als die alte Adresse, aber immer noch recht zentral (sooo groß ist Duisburg ja nun auch nicht). Jetzt 100% vegan Die vielleicht noch interessanteren News gegenüber dem letzten Besuch: Alles ist nun zu 100% vegan. Dazu muss man sagen, dass der Laden anfänglich auch noch Fleisch auf der Karte hatten. Da aber die supersympathischen Betreiber irgendwann vom Vegan-Virus angesteckt wurden, verloren sie zunehmend die Lust daran, Fleisch oder andere tierische Produkte zu verarbeiten. So stand irgendwann die Entscheidung, konsequent auf vegan zu setzen. Was mir aber besonders gut gefällt, ist das das Mexican Hat noch viel weiter geht, was das Thema Nachhaltigkeit angeht. Inzwischen ist nämlich so gut wie alles auch noch ,,Bio! Das ist tatsächlich etwas, was ich in der veganen Szene noch sehr vermisse, fast alle Läden benutzen zumindest größtenteils konventionelle Lebensmittel. Hut ab also, dass die Leute vom Mexican Hat nicht bei ,,vegan alleine Halt machen. Das Wasser im Laden wird gefiltert, es gibt ein Umsonst-Regal (der sogenannte ,,Fairteiler) in dem zu verschenkene Lebensmittel oder andere Produkte zu finden sind, die nicht mehr lange haltbar sind. Wer gerne spielt, kann sich in der Spielecke bedienen, und ein Bücherregal gibt es auch noch. Da die Versorgung mit veganen Lebensmitteln in Duisburg noch recht bescheiden ist, gibt es ausserdem noch ein Verkaufsregal, und ihr könnt euch vor Ort Produkte in gewünschter Größe oder Gewicht abfüllen lassen. Also mal im Ernst, soviel Engagement habe ich selten bis gar nicht in der veganen Gastroszene erlebt, absolut klasse! Zu essen gibt es auch noch! Mensch, fast vergessen: Essen könnt ihr ja auch noch im Mexican Hat, und das jetzt in noch gemütlicherem Ambietene, an warmen Tagen sogar mit Außenterasse jetzt. Es gibt die typischen Speisen, die man erwartet: Tacos, Tortillas, Enchiladas, Burritos, Nachos, Dillas. Dazu Salate und weitere wechselnde Speisen. Und auch für den süßen Zahn ist gesorgt, denn die Betreiber backen auch Cupcakes oder stellen rohköstliche Pralinen her. Bei den Getränken muss man übrigens auf Alkohol verzichten, aber das Mexican Hat muss man sich auch gar nicht schön trinken, das ist einfach toll, so wie es ist! Ein super Laden mit hohem Anspruch an sich selbst und das Thema Nachhaltigkeit, jetzt mit einem noch schöneren Ladenlokal und hohem Gemütlichkeitsfaktor. Richtig, richtig, gut! Mexican Hat Sternbuschweg 310 47057 Duisburg 0203 98581046 info(at)the-mexican-hat.de the-mexican-hat.de Facebook-Seite vom Mexican Hat Öffnungszeiten: Mittwoch - Sonntag 12:00 - 21:00 Uhr Montag und Dienstag: geschlossen (außer an Feiertagen)     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});

Buchvorstellung ,,So geht vegan! mit Verlosung von 3 Büchern

22. September 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Buchvorstellung ,,So geht vegan! mit Verlosung von 3 BüchernEine gelungene Kombination aus veganem Ratgeber und Kochbuch hat Patrick Bolk mit seinem Buch ,,So geht vegan! herausgebracht. Auf über 200 Seiten führt er schrittweise und in zehn Punkten in die vegane Ernährung ein, jedes Kapitel begleitet von den dazu passenden Rezepten - insgesamt rund 120, von Grundrezepten bis hin zu ganzen Menüs. Das Besondere an “So geht vegan! Der einfache Einstieg ins vegane Leben” ist, dass es nicht nur ein Kochbuch ist, sondern mit allen wichtigen Hintergrundinfos schrittweise den Einstieg ins vegane Leben erleichtern soll. So erfährt der Leser im ersten Kapitel ,,Genuss ohne Fisch und Fleisch, warum man überhaupt auf diese Produkte verzichten sollte, was die pflanzlichen Alternativen sind, wo man diese bekommt (inklusive Einkaufszettel). Und damit der Leser die Theorie gleich in gleich in die Praxis umsetzen kann, folgen am Schluss des jeweiligen Kapitels viele Rezepte zum Thema. Dies Konzept findet man auch in den folgenden Kapiteln wieder, wie zum Beispiel in “Ohne Milch und Milchprodukte”,  ,,Kochen und Backen ohne Eier oder ,,Getränke ohne Tierisches. Auch für das vegane Kochen mit Kindern gibt es hilfreiche Tipps und Rezepte. Ganz nebenbei und undogmatisch werden auch ethisch-moralische Themen aufgegriffen und vegane Mythen entzaubert. Hier aber zunächst mal ein paar Eindrücke aus “So geht vegan!”: Klassiker und ausgefallenere Kreationen Die Rezepte sind für Anfänger gut nachzuvollziehen, aber auch alte ,,Vegan-Hasen werden ihre Freude daran haben. Dabei gibt es sowohl Klassiker wie vegane Mayonnaise, ,,Eiersalat oder “Sojageschnetzeltes” als auch ausgefallenere Kreationen von ,,Heringssalat mit Haselnussbrot, ,,Kichererbsentortilla mit Radicciogemüse und Minzdip, “Rote-Bete-Türmchen” über vegane Kottbüllar und “Cornflakes-Nuggets mit Pommer” bis hin zu “Chiapudding-Variationen” oder “Rohkost-Erbeer-Käsekuchen”. Dazu viele Getränkerezepte - sowohl grüne Smoothies als auch alkoholische Cocktails. Auch ganze Menüs für besondere Anlässe wie ein veganes Candle-Light-Dinner, ein Weihnachtsmenü oder Grill- und Bruchrezepte gibt es zum Nachkochen. So ist das Buch vor allem für Einsteiger ins vegane Leben interessant, da man zusätzlich zu den Rezepten alle wichtigen Hintergrundinfos bekommt. Aber auch für alle, die schon “Bescheid wissen” ist das Buch interessant, weil es eine ganze Menge abwechslungsreicher Rezepte bietet. Das Konzept von “So geht vegan!” sieht vor, dass man als Einsteiger zunächst mal lernt, klassische Fleisch-, Fisch- oder Käserezepte zu veganisieren, bevor man eine kreative vegane Küche ganz ohne Ersatzprodukte kennen lernt - bis hin zu Superfoods und Rohkost. Dazu gibt es eine Reihe von Grundrezepten für z.B. Pflanzenmilch, Seitan oder dunkle Sauce. Das Inhaltsverzeichnis von “So geht vegan!” sieht so aus: - Probieren Sie es mal vegan! - Genuss ohne Fisch und Fleisch - Ohne Milch und Milchprodukte - Kochen und Backen ohne Eier - Kreative vegane Küche - Getränke ohne Tierisches - Vegan unterwegs - Besondere Gelegenheiten - Vegan mit Kindern - Vegan für Profis: Superfonds & Rohkost - Über den Tellerrand: Vegan leben Ergänzend findet man im Anhang viele Infos, Tabellen und weiterführende Links und Literaturtipps. “So geht vegan!” möchte damit eine Mischung aus Theorie (=Hintergrundwissen) und Praxis (=Rezepte) bieten. Gelungene Co-Produktion Mitgewirkt haben am Buch Lea Green (Rezepte; www.veggi.es), Jennifer Ortiz (Rezepte; www.nancys-kitchen.de). Susanne Frey (Rezepte und Layout; www.goldstueck-gestaltung.de), Justin P. Moore, von ,,The Lotus and the Artichoke (Rezepte und Fotos) sowie Christoph vom Restaurant ,,Fast Rabbit (Rezepte). Alles in allem eine gelungene Co-Produktion! Hier findet ihr Infos zum Buch sowie vier Rezepte aus dem Buch zum Ausprobieren: www.sogehtvegan.de: - Rote-Bete-Türmchen - Rote-Linsen-Suppe - “Thunfisch”-Sandwich - Orangen-Brokkoli-Seitan Eine Leseprobe, ein Rezept für “Risotto mit jungen Erbsen und grünem Spargel” und weitere Infos zum Buch gibt es hier beim Verlag. Die E-Book-Version wird in Kürze erscheinen. Weitere aktuelle Rezensionen zu “So geht vegan!” findet ihr z.B. hier, hier, hier und hier. Verlosung Es gibt 3 Exemplare des Buches zu gewinnen! Hinterlasst uns bis zum 30. September 2014 einen Kommentar unter dem Artikel und wir verlosen diese unter allen Kommentaren. Viel Erfolg! Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. Patrick Bolk – So geht vegan! Der einfache Einstieg in ein veganes Leben. 208 Seiten, 16,99 Euro. Südwest Verlag 2014.  

QRITO - Fresh Californian Cooking in Hamburg

10. Mai 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Wer auf Burritos, Tacos & Co. steht und in Hamburg unterwegs ist, sollte unbedingt mal im Qrito am Grindel vorbeischauen. Dort gibt es gefüllte Weizenmehlfladen (als Burrito oder Quesadilla) oder Maistortillas mit leckerer Füllung. Die Weizenmehlfladen gibt es in verschiedenen Ausführungen wie z.B. Tomate, Kräuter o.ä. und an Füllungen gibt es für Veganer wirklich sehr viel Auswahl: würziger Tomatenreis, Limettenreis, Salat, Bohnen, Bohnenmus, frisch gegrilltes Gemüse, Mais… Muss ich noch mehr aufzählen? Okay, Ihr habt es so gewollt: Tofu Verdura (Tofu in einer fruchtigen Gemüse-Tomaten-Soße), Tofu Poblano (Tofu in einer süß-pikanten Mole), veganes Hack aus Soja-Schnetzeln und sogar veganer Käse (Wilmersburger Pizzaschmelz). Besonders toll sind auch die Taquitos, das sind etwas kleinere gefüllte und gegrillte oder frittierte Weizenmehltortillas. Außerdem gibt es noch diverse Saucen und Moles. Die kann man sich zu dem Gericht seiner Wahl aussuchen wie z.B. Pico de Gallo, Guacamole, aber auch etwas schärfere Varianten und dann wäre da noch mein Favorit: Koriander-Knoblauch. Die Soßen darf man übrigens vorher probieren, wenn man sich noch unsicher ist. Fast Food muss nicht zwangsläufig schwer und fettig sein, im Qrito kann man beim Gemüse aus dem Vollen schöpfen und alle Gerichte kann man auch ohne Tortilla bestellen, nämlich als Burrito Bowl. Darüber hinaus gibt es noch einige Salate zur Auswahl, z.B. Avocado-Erdbeer-Salat oder ein gemischter Salat mit knusprig gebratenem Tofu in einer leckeren Ahornsirup-Marinade. Alle Zutaten sind frisch und die Soßen usw. selbst gemacht, es werden keinerlei Geschmacksverstärker und künstliche Zusatzstoffe verwendet . Beim Zubereiten der Gerichte kann man zusehen, was auch ein großer Pluspunkt ist. Übrigens meint mein Mann (der ganz selten noch Milchprodukte und auch Fleisch verzehrt), dass sein Burrito im Qrito mit veganem Hack der beste war, den er je gegessen hat! Und auch ich fand meinen mit Tofu sehr, sehr schmackhaft. Die Getränkeauswahl ist auch nicht von schlechten Eltern. Neben den typischen Erfrischern wie fritz-kola, fritz-limo und diversen Biersorten gibt es auch Aloha, LEMONAID, Club Mate, Almdudler und diverse amerikanische Softdrinks wie Root Beer, Mountain Dew oder Dr. Pepper. Für Tee-Liebhaber gibt es auch eine kleine Auswahl und sogar Cocktails und Longdrinks kann man bestellen. Anklicken um Bis zum 31.05.2014 gibt es außerdem noch dieses Spring Break Angebot: - Menü 1: BURRITO oder QUESADILLA (Summersize) + 1 fritz-kola oder mischmasch 5,50 EUR - Menü 2: BURRITO oder QUESADILLA + 1 fritz-kola oder mischmasch 7,70 EUR - Menü 3: BURRITO oder QUESADILLA + 1 Longdrink 9,90 EUR Qrito Grindelallee 79 20146 Hamburg www.facebook.com/­­qrito Öffnungszeiten Montag bis Mittwoch 11.30 – 23.00 Uhr Donnerstag bis Samstag 11.30 bis 00.00 Uhr Sonntag 12.00 – 22.00 Uhr

So war Weihnachten 2013 - und das beste vegane Tiramisu

29. Dezember 2013 Totally Veg! 

So war Weihnachten 2013 - und das beste vegane TiramisuWeihnachten ist bei uns üblicherweise eine Aneinanderreihung von Essen, Trinken und Schläfchen. Auch 2013 war es nicht anders. Trotz der Trägheit gelang es mir, ein paar Schnappschnüsse vom veganen Festmahl für euch zu schießen und auch noch ein Rezept niederzuschreiben. Vergebt mir für die Lichtqualität der Fotos, es war meistens dunkel, und ich war von den Köstlichkeiten abgelenkt.  Bruschetta, Knoblauchbrot, Salat mit Gemüse und Petersilie und russischer Salat  Mein geliebter russischer Salat Heilig Abend verbringen M und ich bei meinen Eltern. Da mein Papa bei uns daheim den veganen Kochlöffel schwingt (und sich selbst und meine Frau Mama auch sonst vegan bekocht), überließ ich ihm ganz die Gestaltung des veganen Festmenüs, schließlich ist er ja selbst Profi darin. Herausgekommen sind allerlei delikate vegane Tapas, mit herzhaften Köstlicheiten wie selbstgemachten veganen Fleischbällchen in Tomatensauce, Russischer Salat (mit Kartoffeln, Erbsen, Kartotten und Mayonnaise-Sauce), Tortilla mit Gemüse, Knoblauchbrot, Mini-Kartoffeln mit scharfer Mojo-Sauce und gebackene Auberginen mit Knoblauch-Dip. Als Dessert gab es die letzten Weihnachtskekse, die Frau Muttern und ich gebacken haben und ein, wenn ich selbst das überhaupt so sagen darf, phänomenales und vor allem phänomenal einfaches veganes Tiramisu.  Salat mit roter Beete, Riesenbohnen in Tomatensauce, Dolmades, Silberzwieberl  Bruschetta, Knoblauchbrot, Salat, Tortilla, Aubergine, Fleischbällchen  Kartoffel in scharfer Paprika-Sauce (Mojo) Mein erster Teller... wie gut, dass es dehnbare Leggings gibt.  Das supergute Tiramisu Bei M's Eltern am 25. kochte M's Mama für uns extra eine hervorragende Gemüselasagne mit viel veganer Bechamel. Ich habe drei Portionen gegessen und verfiel für den Rest den Tages in eine Art Dämmerschlaf. Damit niemand im Hause Totally Veg! unkontrolliert abnimmt, habe ich M und mir heute Pancakes mit Schokostückchen gemacht, die er mit Staubzucker, Schokoladensauce und Bananen, und ich mit Speculoos-Aufstrich (so cremig, so vegan, und bei Merkur entdeckt!) und Ananas gegessen habe. Heute wird noch die fünfte Staffel von Dr. Who angesehen und am Abend wird beim Lieblingsjapaner Sushi bestellt. Es leben die faulen Feiertage!  Pancakes mit Schoko-Stücken  Und hier garniert mit Obst und Speculoos Falls ihr ein wirklich einfaches Rezept für ein Silvester-Dessert sucht, lege ich euch mein Tiramisu ans Herz. Es schmeckt umwerfend und ist wirklich einfach zuzubereiten. Einzig ein wenig Vorbereitungzeit für das Soja-Joghurt braucht ihr, aber dann geht es ruck-zuck. Close-Up des Tiramisus... sehr fotogen sieht es nicht aus, aber dafür schmeckt es umso besser Veganes Tiramisu (für sechs sehr große oder acht normale Portionen) 500 Gramm Vanille-Soja-Joghurt - Achtung, Vorbereitung: In ein mit Küchenrolle ausgelegtes Sieb geben und über Nacht, am besten 24 Stunden, im Kühlschrank abtropfen lassen 2 Packungen Soyatoo-Soja-Schlagcreme (insgesamt 600 Gramm) (Merkur oder Biomarkt) 4 Packungen Sahnesteif ca. 350 Gramm vegane Kekse (vorzugsweise Lotus Karamellgebäck, im Supermarkt erhältlich) 250 ml starker, kalter Kaffee 1 EL Amaretto (optional) Kakaopulver Die Packungen der Schlagcreme öffnen, vorsichtig die Flüssigkeit ableeren, und in einer großen Schüssel die Creme mit einem Mixer aufschlagen. Das abgetropfte Soja-Joghurt und den Sahnesteif dazugeben und erneut ordentlich aufschlagen.  Eine große Glasform (z. B. für Lasagne) bereit stellen. Den kalten Kaffee in eine flache Schüssel gießen und mit dem Amaretto vermischen. Einen Keks kurz als Ganzes in den Kaffee tauchen, dann gleich herausnehmen und in die Form legen. Weitermachen, bis der Boden der Form mit Keksen ausgelegt ist. Dann ein Drittel der Creme darauf streichen. Darauf erneut getunkte Kekse legen, wieder Creme darauf streichen, noch einmal Kekse darauf legen und mit der restlichen Creme abschließen. Sehr dick mit Kakaopulver bestreuen und etwa drei Stunden kühl stellen. Dann in sechs Portionen schneiden und vorsichtig herausheben. Dazu schmeckt ein starker Espresso! Auch auf Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg


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