Soja-Joghurt - vegetarische Rezepte

Versuchen Sie diese Rezepte!

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Beeren de la Contrescarpe – mit Himbeeren, Blaubeeren und Espressocr?me

Zatar Gewürzmischung

Blumenkohl in Erdnuss-Sauce










Soja-Joghurt vegetarische Rezepte

Veganer Russischer Zupfkuchen

15. September 2017 Totally Veg! 

Veganer Russischer ZupfkuchenIch wurde schon oft gefragt, wie ich eigentlich immer auf Ideen für meine Rezepte komme. Um ehrlich zu sein, meistens entstehen meine Rezepte aus purem Gusto - wenn ich irgendwo etwas Köstliches gesehen habe oder mich an etwas erinnere, und entscheide, dass ich das unbedingt essen möchte. Russischen Zupfkuchen habe ich noch nie vorher gegessen, aber es gab in den 90er Jahren eine TV-Werbung, die mir als Kind damals so gut gefallen hat (kennt ihr sie vielleicht auch?). Über all die Jahre ist mir diese Werbung im Kopf geblieben (herzliche Gratulation an die Marketing-Abteilung!) und hat sich kürzlich wieder in mein Bewusstsein gekämpft. Und so war klar: Russischer Zupfkuchen muss es sein. Russischer Zupfkuchen ist nichts anderes als ein Käsekuchen in einem Schoko-Teig. Zupfkuchen deshalb, weil man einen Teil des Teigs in kleinere Stücke zupft und die Füllung damit bedeckt. Ich esse sehr gerne Käsekuchen und russischer Zupfkuchen sieht einfach sehr schön aus! Leider hat es mir der Zupfkuchen nicht gerade einfach gemacht! Bei meinem ersten Versuch dachte ich mir schon kurz nachdem ich den Kuchen aus dem Ofen genommen habe, dass hier etwas nicht stimmt - der Kuchen ist nämlich in der Mitte zusammengesackt. Meine Befürchtungen haben sich bewahrheitet, beim Anschneiden musste ich feststellen, dass der Kuchen in der Mitte fast flüssig war. Geschmacklich war er gut, aber wenn Kuchen auf dem Teller herumrinnt, ist das nicht besonders ansprechend. Zurück also zum Anfang.  Beim nächsten Versuch schraubte ich an den Zutaten, um den Kuchen etwas mehr Stabilität zu verleihen. Leider bin ich da etwas über das Ziel hinausgeschossen. Der Kuchen war zwar nicht mehr flüssig, aber er hatte jetzt die Konsistenz von Radiergummi. Und glaubt mir, das ist auch nicht lecker! Mittlerweile war ich schon ziemlich frustriert, aber gleichzeitig wollte ich mich von dem Russen nicht unterkriegen lassen. Beim dritten Versuch hat es nun endlich geklappt! Der Kuchen ist fest geworden, aber die Füllung ist trotzdem nicht zu hart und schmeckt hervorragend. Der Teig ist wunderbar saftig und leicht schokoladig, die Füllung ist angenehm süß und leicht säuerlich, wie Käsekuchen eben sein soll! Ich habe einen neuen Lieblingskuchen, auch wenn wir keinen guten Start hatten - ich habe ihm verziehen. Noch ein paar Tipps für euren perfekten russischen Zupfkuchen: Achtet darauf, dass ihr ein Soja-Joghurt erwischt, das ihr wirklich gerne esst, denn das macht den Geschmack der Füllung aus. Es sollte ein Naturjoghurt sein, da die Füllung ansonsten zu süß wird. Ich verwende das Alpro Soja-Kokos-Joghurt, da wir das am liebsten essen. Damit M und ich nicht einen riesigen Kuchen zu zweit vernichten müssen, habe ich mir eine kleine 18 cm Springform zugelegt, die ich nur empfehlen kann. Für eine 26 cm Form könnt ihr die Zutaten einfach verdoppeln und die Nachbarn auf ein Stück Zupfkuchen einladen! Russischer Zupfkuchen (für 18 cm Form, für 26 cm Form Zutaten bitte verdoppeln) Für den Teig: 160 Gramm Mehl 1/­­2 Packung Backpulver (7 Gramm) 10 Gramm Kakao 80 Gramm Zucker Prise Salz 80 Gramm vegane Margarine, zimmerwarm 1 EL gemahlene Leinsamen 1 EL Wasser 20 ml Sojamilch Für die Füllung: 250 Gramm veganes Natur-Joghurt (ich habe Soja-Kokos-Joghurt verwendet) 70 Gramm Zucker 1 Packung Vanillepudding-Pulver 20 ml Sojamilch 2 EL Zitronensaft 20 Gramm vegane Margarine, geschmolzen Die Springform am Boden mit Backpapier auslegen und an den Ränder einfetten. Für den Teig Mehl, Backpulver, Kakao, Zucker und Salz verrühren. Leinsamen und Wasser gut verrühren und anschließend mit der Sojamilch und der Margarine zu der Mehlmischung geben und einen glatten Teig daraus kneten. Den Teig aufteilen: Aus 2/­­3 des Teig formen wir den Boden. Dafür den Teig mit den Fingern in die Form pressen und dabei einen etwa 3 cm hohen Rand formen. Den Teig in den Kühlschrank stellen. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Für die Füllung alle Zutaten mit einem Schneebesen glatt rühren. Die Fülllung auf den Teig leeren. Die restlichen 1/­­3 des Teigs in etwa 2 - 3 cm große, flache Stücke "zupfen" und auf die Füllung legen. Dann den Kuchen in den Ofen schieben und bei 180 Grad etwa 50 - 65 Minuten backen (die große Form eventuell noch etwas länger), nach etwa 40 Minuten den Kuchen mit etwas Alufolie abdecken, damit er nicht zu braun wird. Der Kuchen wird nicht komplett fest sein, wenn er aus dem Ofen kommt, aber er sollte sich nicht zu weich anfüllen (ihr könnt auch einen Zahnstocher in die Mitte stecken und der Teig sollte nicht mehr flüssig sein). Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und mit einem Messer gleich den Rand des Kuchen von der Springform lösen. Dann den Kuchen komplett auskühlen lassen. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Saftige Süßkartoffel-Muffins (mit Vollkorn, ohne Zucker, ohne Fett)

11. August 2017 Totally Veg! 

Saftige Süßkartoffel-Muffins (mit Vollkorn, ohne Zucker, ohne Fett)Die letzten Woche habe ich es vermieden, meinen Herd, geschweige denn meinen Backofen einzuschalten. Es war einfach viel zu heiß! Bei Temperaturen jenseits der 30 Grad ist es echt kein Spaß, ein Risotto zu rühren oder einen Kuchen zu backen. Da ich mit Leidenschaft in der Küche stehe, war ich in letzter Zeit dadurch schon etwas unterfordert. Ständig Salat oder kalte Suppe zu essen, auch wenn das gut schmeckt - mir wird das einfach zu langweilig. Umso glücklicher bin ich, dass es zumindest dieses Wochenende bei uns etwas kühler wird (und ja, ich freue mich sehr auf den Herbst und auf verregnete Tage). Warum also nicht diese Chance nutzen, um etwas zu backen? Ich kann euch diese leckeren Süßkartoffel-Muffins nur ans Herz legen. Sie schmecken durch die Süßkartoffel herrlich saftig, gebacken mit Vollkorn-Mehl, kommen ohne Margarine oder Öl aus und sind nur leicht mit Ahornsirup gesüßt. Die Muffins passen besonders gut für ein schnelles Frühstück und sie sind ein gesunder, aber doch süßer Snack für zwischendurch. Ihr könnt die Muffins auch einfrieren und dann über Nacht auftauen lassen, damit ihr sie morgens genießen könnt. Besonders dekadent sind sie, wenn man sie noch mit etwas Erdnussbutter bestreicht, herrlich! Habe ich euch überzeugt, eure Backöfen für diese Muffins anzuwerfen? Süßkartoffel-Muffins (für 9 - 10 Stück) 250 Gramm weich gegarte Süßkartoffel (z.B. in einem Dampfeinsatz weich gegart) 130 Gramm Ahornsirup (oder Agavensirup) 150 Gramm Soja-Joghurt, natur 180 Gramm Dinkel-Vollkornmehl 1 TL Natron 1 TL Backpulver 2 TL Zimt 1/­­4 TL Salz 50 ml Sojamilch 50 Gramm gehackte Nüsse (Cashews oder Walnüsse) Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen. Süßkartoffeln mit Soja-Joghurt in einem Mixer fein pürieren, dann den Ahornsirup hinzugeben und zu einer gleichmäßigen Masse verarbeiten (alternativ könnt ihr die Süßkartoffel auch mit einer Gabel sehr fein stampfen und dann mit dem Ahornsirup und dem Soja-Joghurt verrühren). Mehl, Natron, Backpulver, Zimt und Salz vermischen. Die Süßkartoffel-Masse gemeinsam mit der Sojamilch hinzugeben und zu einem Teig rühren. Zum Schluss die Nüsse unterheben. Auf die Förmchen aufteilen und im Ofen 15 - 19 Minuten backen, oder bis ein Zahnstocher, in die Mitte des Muffins gestochen, sauber wieder herauskommt. Komplett abkühlen lassen und dann in einem luftdichten Gefäß aufbewahren. Wenn das Wetter sehr warm ist, sollte man die Muffins besser im Kühlschrank verstauen (weil sie eben so saftig sind) und vor dem Verzehr auf Raumtemperatur kommen lassen. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Kurztrip nach Paris und Disneyland

8. Juni 2017 Totally Veg! 

Kurztrip nach Paris und Disneyland M und ich haben eine Woche Urlaub eingelegt und uns entschlossen, nach Paris zu fahren. Einerseits wollten wir der Stadt der Liebe einen Besuch abstatten, andererseits wissen treue Leser, dass M und ich uns gerne in Themenparks aufhalten und da steht Disneyland Paris natürlich ganz oben auf unserer Liste. Mir ist klar, dass Disney nicht jedermanns Geschmack ist, mittlerweile haben sich aber in unserem Leben Besuche in den Disney-Parks als Fixpunkte etabliert - letztes Jahr waren wir auch in dem Park in Kalifornien und zu unserer Hochzeitsreise sind wir sogar mit Disney in die Karibik gesegelt. Wir genießen die Atmosphäre, die zahlreichen liebevollen Details und natürlich die aufregenden Attraktionen dort, und da wir ja quasi ,,Stammgäste sind, ist eine unserer liebsten Beschäftigungen auch einfach ,,People Watching - auf einem Bänkchen sitzen, Kaffee in der Hand und dem Treiben in Ruhe zusehen. Für den Fall, dass es unter euch Leser gibt, die auch mal gerne Mickey und Minnie die Patschhändchen schütteln wollen - hier ein paar Eindrücke aus den Parks inklusive Tipps, wie man dort als Veganer nicht verhungert. In Paris wollte ich unbedingt nach Montmarte und dort die Wallfahrtskirche Sacre Coeur zu bewundern. Sacre Coeur ist ein ganz besonderer Ort, da man durch die erhöhte Lage einen umwerfenden Ausblick auf Paris hat und die Kirche im byzantinischen Stil erbaut ist, den man in unseren Breiten nicht so häufig sieht. Montmarte ist auch ein ganz entzückender Stadtteil von Paris, der voll ist mit kleinen Shops, Cafes und romantischen Gässchen. Gefrühstückt haben wir im veganen Coffeeshop Cloud Cakes, von dem ich schon viel auf Instagram gesehen habe. Unweit der großen U-Bahn- und RER-Station Châtelet - Les Halles findet sich diese kleine vegane Oase. Im Ernst: Im Gegensatz zu anderen großen Städten wie Berlin, Wien oder Londonhinkt Paris beim veganen Angebot noch hinterher. Es gibt zwar mittlerweile einige vegane Restaurants, aber die Auswahl ist bei weitem noch nicht so groß und gerade in regulären Restaurants oder Cafés ist ,,vegan noch ein absolutes Fremdwort. Cloud Cakes ist da Balsam auf der wunden veganen Seele und bietet in gemütlicher Atmosphäre köstliche Süßspeisen und auch pikante Gerichte an. Das Allerbeste am Cloud Cakes sind aber sicherlich die umwerfenden veganen Croissants, die knusprig, süß und natürlich schön fettig sind - laut M bestehen sie aus Fett und Luft und er meint das auf die bestmögliche Art. Es sind die besten Croissants, die ich jemals gegessen habe, vegan oder nicht! M hatte ein kleines Frühstück bestehend aus Croissant und Kaffee, ich bestellte das große Frühstück mit Brotkörbchen samt Schokoaufstrich, Marmelade und Margarine, Cappuccino, Orangensaft und dem obligatorischen Croissant. Wir saßen am Fenster, haben unsere Croissant mit Schokoaufstrich gegessen und den Lieferanten auf der Straße zugesehen. So stelle ich mir Paris vor! Am Nachmittag waren wir wieder hungrig und wir machten einen Zwischenstopp bei Chipotle, die ich aus den USA gut kenne. Dort gibt es frisch gerollte Burritos, vegan einfach mit Gemüse, Bohnen, Reis, Salsa und Guacamole. Zwar nicht gerade französisch, aber trotzdem sehr gut und sehr zentral gelegen. In Disneyland herrschten sommerliche Temperaturen und wir genossen das warme Wetter. Disneyland Paris ist leider noch nicht so vegan-freundlich wie andere Parks, aber generell ist die Qualität des Essens nicht besonders hoch. Wenn ihr dorthin fahrt, behaltet also im Kopf, dass euch keine besonderen kulinarischen Ergüsse erwarten, ihr aber gleichzeitig auch nicht verhungern werdet - auch als Veganer nicht. Aber ich bin ohnehin nicht wegen des Essens dort! Trotzdem hier ein paar Eindrücke der veganen Optionen, die wir so gegessen habe - schaut doch auch mal in meine anderen Berichte hinein oder werft einen Blick auf Instagram. Vorab die Menüs anzusehen, um herauszufinden, was die einzelnen Restaurants so anbieten, zahlt sich immer aus. Einige vegane Köstlichkeiten haben wir dennoch entdeckt, bitteschön: Ein veganes Sandwich hat sich gefunden, mit vielen Körndl'n drauf, reichlich belegt mit knackigem Gemüse und getrockneten Tomaten. Köstlich und füllend! Das Agrabah Café (im Stil von Aladdin & Co) bietet für Veganer in Disneyland Paris immer noch die beste Auswahl - hier gibt es eine reichhaltige Auswahl am orientalisch inspirierten Salat-Buffet und außerdem Reis, Couscous, Gemüse, Kartoffeln und natürlich jede Menge Hummus! M und ich lieben das Restaurant heiß. Salat mit Pommes ist irgendwie ein veganes Verlegenheitsessen, wenn es eben nichts anderes gibt, aber dieser Salat mit Linsen und Bulgur war wirklich gut. Und die Potato Wedges waren heiß und fettig, so wie sie sein sollen. Vapiano hat Einzug gehalten in Disney Village und macht es für Veganer nun viel einfacher! Ich liebe die Nudeln mit Tomatensauce und frischem Spinat und M schwört auf die Bruschetta Pizza ohne Käse. Wenn ihr schon in Frankreich seid, schaut doch mal in einem französischen Supermarkt hinein. Der Supermarkt-Riese Auchan ist eine RER-Station von Disneyland Paris entfernt und bietet doch schon einige vegane Köstlichkeiten  - wenn man sich erst an den beissenden Fischgeruch gewöhnt hat, der durch den Markt wabert. Ich finde die französischen Soja-Joghurts ausgezeichnet, M ist süchtig nach dem Schoko-Haselnuss-Pudding (der original wie Monte schmeckt) und auch die Kekse haben es uns angetan, die man übrigens auch in vielen Raststationen und kleineren Supermärkten bekommt. Für uns war es mal wieder ein schöner Ausflug mit Altbekanntem und vielen neuen Eindrücken. ? bientôt, Paris! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 22. - 28. Mai 2017

29. Mai 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 22. - 28. Mai 2017 Montag Kartoffeln gehen immer! Ich hatte Lust auf pure Kartoffeln (na gut, mit etwas Senf und Tzatziki dazu). Am liebsten esse ich sie aus dem Ofen, ganz ohne Öl zubereitet - dafür die Kartoffeln roh in Stücke schneiden, weich kochen, mit Oregano bestreuen und dann auf Backpapier etwa 20 Minuten bei 180 Grad backen. Dienstag Dienstag ist Yoga-Tag, und vor Yoga gibt es immer eine große Portion Oatmeal (auch als Porridge, auch als Haferbrei bekannt). Dieses Mal gekocht mit feinblättrigen Haferflocken, Sojamilch und Zimt, dazu gab es Beeren und etwas Soja-Joghurt.  Mittwoch Manchmal bin ich nicht besonders einfallsreich, was mein Mittagessen für's Büro angeht. Wenn mir gar nichts anderes einfällt, mische ich Reis mit Gemüse und Bohnen und gebe ein Dressing darüber (hier aus Reisessig, Sojasauce und Sweet-Chili-Sauce) - fertig! Und ganz ehrlich: Es mag zwar einfallslos sein, aber es schmeckt trotzdem ausgezeichnet! Donnerstag Einer der schönen, zahlreichen Feiertage im Frühjahr! Herrlich. Nach einer morgendlichen Laufrunde gab es ein gemütliches Frühstück bestehend aus Brot, Aufstrichen, Avocado, Melone, Tofu-Feta und Oatmeal mit Beeren. Schön! Freitag Ich habe bei einem Bummel in Linz eine tolle Entdeckung gemacht: Eine kleines Schokoladengeschäft, das eine ganze Reihe an veganen Schokoladen, Riegeln und sogar Pralinen führt! Die Dame dort war sehr freundlich und hat mir geduldig alle Sorten vegane Naschereien aufgezählt, bis ich mich schließlich nach langem Hin und Her für Himbeer, Kaffee-Kardamom- und Macadamia-Nougat-Pralinen entschieden habe, die ich vor dem Geschäft mit meinen Eltern verspeist habe. Da ich ein netter Mensch bin, habe ich auf dem Absatz kehrt gemacht und zur Belustigung der Verkäuferin mehr Pralinen und Nougat für meinen M gekauft.  Samstag    Eine morgendliche Laufrunde mit der Frau Mama, davor eine Stärkung aus Haferflocken und Obst - schön! Ich bin recht neu im Lauf-Fieber und ich bin selbst noch ganz überrascht, dass ich diese Zeile überhaupt schreibe, war ich doch jahrelang ein extremer Lauf-Muffel. Irgendwie ist der Knopf aber doch aufgegangen und nun jogge ich (langsam und nicht besonders weit) durch die Gegend. Gibt es unter euch auch Läufer oder solche, die es werden wollen? Sonntag Wenn man  an einem Sonntag-Abend weiß, dass noch zwei Burger im Kühlschrank darauf warten, sich in ein Brötchen zu legen und den Weg in meinen Magen zu finden - das macht mich glücklich. Serviert wurden die Burger mit Tortellini-Salat, eine Abwandlung meines Nudelsalats. Lecker! So endet die Woche perfekt. Bonus  Meine Oma hatte vor einiger Zeit Geburtstag und wir waren zu diesem Anlass im Stiftskeller St. Florian, das sich langsam, aber sicher zu einem meiner Lieblingsrestaurants mausert. Ich bestellte das Schnitzel mit Kartoffelsalat (der unglaublich üppig und leider sehr geil ist), als Dessert gab es Panna Cotta, Cappucino mit Sojamilch und ein paar Bissen von M's veganen Topfenknödel mit Rhabarber-Kompott. Alles war fabelhaft, toll gewürzt, riesige Portionen und nächstes Mal ziehe ich die Stretch-Pants an, wenn ich in den Stiftskeller gehe.  Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 10. - 16. April

17. April 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 10. - 16. April Montag Mit einem leckeren Curry fängt die Woche einfach besser an. In diesem hier waren neben Kokosmilch, Mandelmilch, Curry-Paste und Gemüse auch etwas im Ofen gebackener Tofu. Yum! Dienstag In letzter Zeit backe ich wieder fleißig Brot. Dieses Rezept hier geht schnell und man weiß genau, welche Zutaten drinnen sind - außerdem schmeckt es super! Hier mit einem Aufstrich aus Gürkchen, Kichererbsen und Soja-Joghurt, der mich an Thunfisch-Aufstrich erinnert. Mittwoch Chili Time! Ich liebe Chili mit Quinoa, dafür lasse ich auch jedes Soja-Hack stehen. Dazu etwas knackiges Gemüse und ich bin glücklich. Donnerstag M und ich lieben große Salate! Ich bestelle in Restaurants nie Salate, weil unsere eigenen einfach zu gut sind. In diesem hier sind grüner Salat, Paprika, Radieschen, weiße Bohnen, Avocado und Kartoffeln und ein Senf-Dressing mit viel Knoblauch. Freitag M und ich hatten den Karfreitag frei und haben die Zeit für einen Stadtbummel genutzt. M hat von seiner Arbeit noch Essensgutscheine, und wir entschieden uns dafür, diese Gutscheine für ein asiatisches Buffet in einem uns noch unbekannten Restaurant zu nutzen - immerhin ist das Essen gratis und wie schlecht kann es schon sein? Wie es sich herausstellte: Sehr schlecht. Das Buffet ging vor Fleisch, Fleisch, Meeresfrüchten und Fleisch nur so über (vieles davon sah auch nicht besonders frisch aus), das Gemüse war buchstäblich in Öl ersäuft und die Nudeln waren so salzig, dass man sie kaum essen konnte. Wir waren uns beide einig, dass der weiße Reis das leckerste Gericht war. Ohne herablassend zu klingen, mir tun Leute ehrlich leid, die denken, dass das gutes Essen ist. Gemüse muss nicht so schmecken! Samstag Ein faules Wochenende verlangt nach einem Lauf an der frischen Luft nach einer großen Portion Oatmeal mit Erdbeeren und ein wenig Schokolade darauf. Herrlich! Der restliche Tag wurde mit Besorgungen und den letzten Sonnenstrahlen verbracht. Sonntag Am Ostersonntag haben wir uns bei meinen Eltern eingeladen. Mein Vater hat vegane faschierte Laibchen mit Kartoffelpüree, grünen Bohnen und Biersauce gezaubert, als Dessert haben wir richtig reingehauen: Neben einer selbstgemachten Kokostorte (Rezept bald am Blog) gab es auch noch für jeden ein veganes Magnum (also Vanilleeis in Schokohülle). Perfekt für Ostern, aber danach war ich richtig, richtig voll. Bonus Ich war kürzlich eine Nacht in München für einen spontanen Ausflug und kann euch die Schlemmerei nicht vorenthalten. Gegessen habe ich am Abend im Hans im Glück, die mehrere vegane Burger anbieten und seit Neuestem sogar einen veganen Kuchen (der lecker ist, aber mit etwas veganem Eis noch besser wäre!). Am nächsten Tag waren wir im Louis Hotel am Vikutalienmarkt frühstücken. Das Frühstück dort ist wirklich ein Erlebnis, die vegane Auswahl ist riesig und sie machen die allerbesten veganen Pancakes! Abends waren wir noch im Royal Kebaphaus am Hauptbahnhof auf einen veganen Dürüm (den ich nur aus Gusto, aber nicht aus Hunger gegessen habe, um ehrlich zu sein). Insgesamt ein wirklich köstlicher Ausflug! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Das perfekte vegane Rührei mit Tofu und Kala Namak

9. März 2017 Eat this! 

Das perfekte vegane Rührei mit Tofu und Kala NamakIch weiß schon, was du dir jetzt vermutlich denken wirst. „Hä? Für veganes Rührei hat doch schon wirklich jeder Foodblogger - völlig egal, ob vegan oder nicht - und seine Katze Rezepte ins Netz gestellt. Warum kommt ihr denn jetzt damit an? Es ist 2017, wacht auf!“ Hat jeder. Hat auch die Katze und ja, du hast natürlich recht. Und du musst aber auch zugeben, dass die meisten Rezepte auch irgendwie gleich sind. Sie sind meist nicht schlecht - hey, ich will mich hier nicht in die Nesseln setzen -, aber irgendwie kommt keines an die Rühreikonsistenz heran, die ich noch zu Vegetarierzeiten geliebt habe: Leicht schlotzig, sodass die Würze der heißen, saftigen Pampe regelrecht auf die krosse Oberfläche der dicken, frisch getoasteten, krossen Brotscheibe, welche meiner Meinung nach unbedingt unter Rührei gehört, trieft und es damit schon wieder so leicht „soggy“ und einfach lecker macht. Was ein Traum ? Okay, sorry. Ich glaube, ich bin etwas abgedriftet. Dass das mit der Schlotzigkeit und dem „runny egg“ mit einem ausschließlich aus Tofu gebratenen veganen Rührei nicht funktioniert, ist irgendwie klar. Dafür ist fester Tofu einfach zu trocken und Seidentofu schon wieder einen großen Ticken zu schlabberig. Das Ergebnis schmeckt zwar auch lecker, kommt aber eben so gar nicht an die Erinnerungen an Sonntagsbrunches mit frisch gebratenem Rührei heran. Deshalb rühre ich, nachdem ich den Tofu leicht bei mittlerer bis hoher Hitze angebräunt habe, einige Esslöffel Sojajoghurt unter meinen veganen Scramble und schmore alles bei geringer Hitze ein paar Augenblicke weiter. Die Mischung wird so super-saftig und die Gewürze verteilen sich auch bis an den letzten Krümel. Natürlich darf auch Kala Namak nicht fehlen. Das Schwarzsalz aus der indischen Küchen, welches so „betörend“ nach Schwefel riecht, gehört einfach in jedes vegane Rührei. Und mal ganz ehrlich. Als regelrechter „Vegan Scramble“-Connaisseur geht da einfach kein fertig gemahlenes Stinkesalz! Da geht doch Aroma verloren ? Deshalb sind wir extrem happy, dass wir bei Swen von salted. leckeres Kala Namak „im Ganzen“ gefunden haben. Schick ist es noch dazu - sowohl die Krümel, als auch das Packaging. Und das ist uns einfach wichtig. Und da die ganze Webseite nur so vor Know How in Sachen Salz strotzt, lohnt sich ein Besuch schon deshalb, weil du danach mit dem Wissen angeben kannst, warum Kala Namak so riecht und schmeckt, wie es riecht und schmeckt. Verraten werde ich hier jetzt aber nix - da musste schon selbst klicken. Und jetzt nicht lange rumeiern. Machen! ? Und lass‘ mich wissen, was bei dir als „Geheimzutat“ auf keinen Fall in deinem veganen Rührei fehlen darf. Wenn du auch sonst total auf Frühstück und Brunchideen stehst, solltest du mal einen Blick in unser Buch Vegan frühstücken kann jeder werfen. Da findest du alles von selbstgemachtem Granola, bis hin zum legendären „Full English“ und ganz viel mit Kala Namak! Zutaten für 4 Portionen - 400 g fester Tofu - 2 Schalotten - 4 EL Pflanzenöl - 1 TL Hefeflocken - 1/­­2 TL Kurkuma - 1/­­2 TL schwarzer Pfeffer - 1 Prise Muskat - 1 Prise edelsüßes Paprikapulver - 8 EL ungesüßter Sojajoghurt - 1-2 TL (frisch) gemahlenes Kala Namak Tofu abtropfen lassen, in feine Scheiben schneiden und mit den Händen klein zupfen. Schalotten in feine Würfel hacken. Öl in eine heiße Pfanne geben, Tofu und Schalotten bei mittlerer Hitze 5 Minuten unter Rühren leicht anbräunen. Herd auf niedrige Hitze schalten, Hefeflocken, Kurkuma, Pfeffer, Muskat und Paprikapulver unterrühren. Sojajoghurt unterheben, gut umrühren und 3 Minuten köcheln lassen. Veganes Rührei vom Herd nehmen, Kala Namak unterrühren und mit frisch gehacktem Schnittlauch auf getoastetem Brot servieren. Reklame! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit salted. entstanden, er spiegelt jedoch ausschließlich unsere eigene Meinung wider. Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten. Der Beitrag Das perfekte vegane Rührei mit Tofu und Kala Namak erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Breakfast Sandwich - Feuriges rotes Thai Curry mit Tofu - Chili con Tofu

Lemongras- Tofu, Kurkuma-Rollen mit Sesam- Dip & mehr

21. Februar 2017 Vegan Guerilla 

Lemongras- Tofu, Kurkuma-Rollen mit Sesam- Dip & mehrDieses Gericht entstand, als ich vor ein paar Tagen abends hungrig einen Blick durch meinen Kühlschrank schweifen ließ und dieser nur bedingt viele Zutaten ausspuckte: Tofu, Mandelmilch, Zitronengras, eingelegte Tomaten, selbstgemachten Hummus, Ingwer sowie Chili. Der Supermarkt war natürlich schon längst zu. Zum Glück befanden sich jedoch auch noch eine Avocado und eine Kochbanane in meiner Küche. Dann einfach so weiter wie immer: Ein paar Minuten doof in der Küche stehen, auf Zutaten glotzen und sich dabei nach vermutlich köstlichen Ideen ausschau halten… Wenig später saß ich mit einem prall gefüllten Teller auf dem Sofa und war höchst zufrieden mit dem spontan improvisierten Essen. Um genau zu sein so sehr, dass ich am nächsten Tag direkt noch einmal das Gleiche kochte und auch euch diese wunderbare Kombination nicht vorenthalten möchte. “EYer”-Wraps [ergibt 2 kleine oder 4 große]: - 115g Mehl - 1/­­2 TL Backpulver - 1-2 TL Kurkuma - 1 TL Kala Namak Salz (alternativ: normales Salz) - 1 EL Öl - 160ml pflanzliche Milch (ungesüßt) - Optional (funktioniert ohne, ergibt dann aber eine etwas andere Konsistenz): 2 EL Organ No Egg (oder anderen Ei-Ersatz) aufgeschlagen mit 2 EL Wasser - etwas Öl zum Einfetten der Pfanne Sesam-Dip: - Soja-Joghurt oder Soja-Quark und Tahin im Verhältnis 2:1 - Salz - Optional: schwarzer Sesam (Topping) - Optional: Petersile (Topping) Lemongras-Tofu: - 1 Block Naturtofu (250g) - 1 Stange Zitronengras - 1 kleines Stück Ingwer - 1/­­2 – 1 Chili - Salz - (Sesam-) Öl zum Anbraten Zimt-Kochbanane: - 1 Kochbanane - etwas Ahornsirup - etwas Zimt - (Kokos-) Öl zum Anbraten Dip-  & Obstteller: - scharfer Paprika-Hummus (verlinkte Version + 1 Chipotle) - 1 Avocado - frische Petersilie - getrocknete Tomate - 1 Frühlingszwiebel - Optional dazu: Brot - Kiwi - Mandarine - Pflaume Den Tofu-Block in ein sauberes Küchenhandtuch wickeln und beschweren (z.B. mit einem Brett). Für ein paar Minuten so lassen, damit der Tofu etwas überschüssige Flüssigkeit verliert. Die Zutaten für den Sesam-Dip in einem kleinen Schälchen glatt rühren und bei Seite stellen. Den Dip*- und Obstteller vorbereiten. (*Wenn ihr etwas langsamer beim Kochen seid oder das Essen für später vorbereitet lasst die Avocado bis kurz vor dem Servieren weg oder beträufelt sie mit etwas Zitrone oder Limette, damit sie länger frisch und schön grün bleibt). Die Kochbanane in Scheiben oder Stücke schneiden. In reichlich heißem Fett anbraten. Im Anschluss auf Küchenkrepp legen und das überschüssige Fett abtropfen lassen. Im Anschluss mit Ahornsirup beträufeln und etwas Zimt darüber streuen. Den – nun trockeneren – Tofu nun in Würfel scheiden. Zitronengras, Ingwer und Chilli ganz fein hacken. Die Tofuwürfel in Öl anbraten bis sie beginnen knusprig zu werden. Salzen. Zitronengras, Ingwer und Chilli dazu geben und kurz weiter braten. Aufpassen, dass die fein gehackten Zutaten nicht anbrennen. Frühlingszwiebel hinzugeben oder als Topping drauf verteilen. Den Teig für die “EYer” Wraps vorbereiten: Alle trockenen Zutaten (außer den Ei-Ersatz, falls ihr diesen benutzen wollt) miteinander vermixen. Die pflanzliche Milch mit Öl mischen. Die flüssigen in die trockenen Zutaten hineinrühren. Optional den Ei-Ersatz aufschlagen und unter die Masse heben. Eine Pfanne ganz leicht fetten und erhitzen. Die EYer-Wraps darin nacheinander beidseitig anbraten. Hierzu eine kleine Kelle Teig gleichmäßig in der Pfanne verteilen (damit er nicht zu dick wird ggf. mit einem Spachtel vorsichtig nachhelfen).  Die fertigen Wraps einrollen und in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Röllchen auf einen Teller stellen. Mit dem Sesam-Dip toppen und mit Sesam sowie Petersilie betreuen. Alles zusammen servieren. Dazu passen auch: Brot, Reis, Quinoa, Couscous, weitere Dips… Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken

Meine vegane Woche - 16. - 22. Januar

22. Januar 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 16. - 22. Januar Montag Ich liebe Sushi! Und ich mag selbstgemachtes Sushi mit Quinoa besondes gerne, da Quinoa sehr geduldig ist. Habt ihr schon mein Rezept probiert? Dienstag Ich war auf Besuch in einem Krankenhaus. Und habe mir die Speisen angesehen, die den Patienten dort angeboten werden. Ich habe mit viel gerechnet, aber ich war doch schockiert - da reihen sich Frankfurter Würstel mit Schweineschopf und gekochtem Rindfleisch ein. Zum Frühstück gibt es Weißbrot und Butter und auf Wunsch auch Wurst, das höchste der Gefühle ist ein Apfel, das Gemüse ist verkocht. Die vegetarische Alternative ist Kaiserschmarrn, und selbst das "leichte" Menü ist voll mit Käse und Eiern. Während die Ärzte und das Pflegepersonal tolle Arbeit leisten, hat man von Lebensstilfaktoren offensichtlich noch nicht viel gehört, wenn man solche Speisen auf die Karte setzt, vor denen sogar die WHO aufgrund des Krebsrisikos warnt. Gesundes Essen sieht definitiv anders aus, die Speisekarte erinnert eher an ein Dorfwirtshaus in den 80er-Jahren. Mittwoch Momentan esse ich einfach so gerne Quinoa! Dieser Salat aus Qunioa, Gemüse und weißen Bohnen, mit einem cremigen Cashewmus-Dressing und etwas Rucola, war aber auch zu gut!     Donnerstag Ich habe gerade dieses Buch beendet und kann es nur empfehlen! Darin räumt ein Arzt mit dem Vorurteil auf, dass man unbedingt ganz viel tierisches Eiweiß essen muss, um groß und stark (oder dünn, je nachdem) zu werden. Gespickt mit viel persönlichen Anekdoten als auch mit einer ganzen Horde an wissenschaftlicher Literatur insgesamt ein sehr gutes Buch! Es ist auch auf Deutsch erhältlich! Freitag Endlich Wochenende! Zur Feier gab es selbstgemachte Linsenburger (das Bun war aus Zeitmangel gekauft) und gebackene Pommes. Lecker! Samstag M und ich schwimmen gerade total auf der Hummus-Welle! Besonders mit selbstgekochten Kichererbsen finde ich ihn einfach super. Ich püriere einfach weichgekochte Kichererbsen mit etwas Cashewmus (Tahini mag ich nämlich gar nicht), Zitronensaft, ein wenig Wasser, Knoblauch und Salz. Übrigens lasse ich neuerdings auch den Cumin raus, ich finde den ansonsten so dominant. Dazu schmeckt uns frisch geschnippeltes Gemüse (M schmeckt es besonders, wenn ich es schnipple und er nur zugreifen muss). Sonntag Ein fauler Sonntag, eine Pfanne voll mit Pancakes - herrlich! Das ist eine Variation meiner Schoko-Bananen-Pancakes, allerdings mit Apfelmus anstatt Soja-Joghurt und weniger Schokolade. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 24. - 30. Oktober

30. Oktober 2016 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 24. - 30. Oktober Montag Manchmal muss es abends schnell gehen... Reis, Tzatziki aus Soja-Joghurt, Gemüse und etwas veganes Gyros. Und natürlich Sriracha. Dienstag M und ich nehmen unser Essen jeden Tag ins Büro mit, und das seit Jahren. Meistens sind es Reste vom Vortag, aber gelegentlich werfe ich auch alles, was ich finde, in unsere Tupperware und bezeichne es als Mittagessen. In diesem Fall habe ich Sushi-Salat zubereitet: Gekochter, abgekühlter Natur-Reis, fein geschnittene Karotte, Gurke, Paprika Avocado und Sojabohnen, ein paar Sesamsamen und fein zerfleddertes Nori, mit einem Dressing aus etwas Reisessig und Agavensirup (und für mich wieder viel Sriracha). Wirklich, wirklich gut, besonders für Sushi-Liebhaber wie mich! Das wird es jetzt sicher öfters geben.  Mittwoch Staatsfeiertag in Österreich! Nachdem M und ich auf Wikipedia nachgelesen haben, warum wir den gerade am 26. Oktober feiern (peinlich, aber besser spät als nie - und es ist wirklich nicht ganz klar!), starteten wir den Tag mit etwas Oatmeal - Schoko-Banane, in diesem Fall. Danach hatten wir eine Kollegin zu Gast, für die ich eine britische Tea Time vorbereitet hatte. Scones (aus meinem Buch Vegan für Naschkatzen), Zitronenschnitten (bald am Blog), Finger Sandwiches, ein paar der letzten österreichischen Erdbeeren und natürlich Tee. Donnerstag Ich habe dieses Video auf Youtube gesehen, in dem ein Mann das erste Mal darüber nachdenkt, ob es richtig ist, Kühe zu essen, als er sieht, dass sie verspielte, fröhliche Lebewesen sind, genau so wie Hunde. Und für mich stellt das die Frage, ob man mit Videos von "Nutztieren", die Schweine, Kühe und Hühner bei ihrem sozialen Verhalten zeigen, nicht sogar effektiver vorgehen würde als mit Horroraufnahmen aus Schlachthöfen (die sich ohnehin nur wenige Leute ansehen). Veganer wissen, dass diese Tiere in ihrem Charakter nicht weniger komplex sind als unsere Haustiere, aber generell werden sie als dumpfe, eintönige Kreaturen dargestellt, die an ihrer Umgebung wenig Anteil nehmen. Eine andere Seite an ihnen zu zeigen könnte ein Umdenken ebenso anstoßen. Wie seht ihr das? Freitag Alle um mich sind krank. Ich bin umgeben von hustenden, niesenden, schnupfenden Menschen. Da hilft nur eine Vitaminbombe in Form eines grünen Smoothies mit Apfel, Satsumas, etwas gefrorener Banane und einer großen Handvoll Grünkohl. Prost! Samstag Der Tag begann mit einem kleinen Brunch - Kartoffelpfanne mit Tofu und Baked Beans. Den Samstag verbrachten wir dann zum großen Teil draussen und bewunderten die vielfältigen Abstufungen an Gelb und Rot, die die Blätter zustande bringen. Herbst ist meine liebste Jahreszeit, auch, wenn wir im ständigen, feinen Nieselregen spazieren mussten.  Sonntag Nur noch ein Tag bis Halloween! Wer noch kulinarische Inspiration braucht, wie wäre es mit Pumpkin Cookies, Kürbispesto, ein göttlicher Kichererbsen-Eintopf, Nudelsalat oder Kräuterbutter-Schnecken für eure Halloween-Party? M und ich werden es uns wie letztes Jahr daheim gemütlich machen und eine vegane Käseplatten verspeisen. Ich freue mich schon so! Meine ganzen Kürbisse und Spinnweben (künstlich, ich züchte die nicht das ganze Jahr!) sind schon ausgepackt und bereit für den gruseligsten aller Tage.    Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegane Produkte aus dem Supermarkt Teil 1: Rewe

21. Mai 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Produkte aus dem Supermarkt Teil 1: ReweHeute starten wir eine neue Serie bei Deutschland is(s)t vegan - und die heißt „Vegan im Supermarkt„. Wir wollen damit allen Menschen zeigen, wie einfach es ist, sich vegan zu ernähren. Ob nun als Neu-Einsteiger oder als „alter Hase“ - und vor allem, für all diejenigen unter euch, die vielleicht auch keine Veganz-Filiale in Ihrer Nähe haben, nicht gerne online Lebensmittel bestellen und/­­oder eher in einer ländlichen Region wohnen. Vegan im Supermarkt einkaufen ist keine Zauberei, heute geht es besser als je zuvor. Foto im REWE Ich selbst komme ja wirklich „vom Land“ und immer wenn ich meine Familie besuche, muss ich jedes Mal ein kleines bisschen umdenken - was sich meistens aber auf die ortsansässigen Cafes oder Restaurants bezieht. Natürlich gibt es dort keinen Latte Macciato mit Hafermilch. Aber es gibt gut sortiere Supermärkte - wie z.B. REWE und deshalb beginnt unsere Serie auch genau dort. Sehr cool finde ich bei REWE, dass sich das Unternehmen zum Thema vegane Lebensweise einige Gedanken gemacht hat - und sich hier umfangreiche Basic-Infos befinden plus einen guten Rezeptteil zur Inspiration. Top, oder?! Der Fokus der Liste liegt vor allem auf den Eigenmarken des Marktes und spezielle Produkte, die es sonst nicht zu kaufen gibt. Produkte, die zwar vegan sind, aber von Firmen stammen, die sonst auch Wurst oder Fleisch herstellen, finden keine Erwähnung. Manche Lebensmittel haben mich tatsächlich auch positiv überrascht - da sie mir vorher gar nicht aufgefallen sind. Es schadet also nicht, den heimischen Supermarkt auch einmal neu zu „durchsuchen“ Natürlich ist die Liste total subjektiv und erhält vor allem Lieblinge der Redaktion. Da wir nicht so große Fans von Fleisch- oder Wurstersatzprodukten sind, da diese nicht immer gesund sind – und zudem oft Palmöl enthalten, mögen wir sie heute nicht in den Fokus rücken. Außerdem haben wir zum Thema „Vegan Fleisch- oder Wurstersatzprodukten“ andere Pläne für euch. Bei uns Redakteuren wird natürlich vor allem sehr, sehr viel Obst und Gemüse konsumiert … aber alle aufgeführten Produkte haben wir immer im Schrank. „Trockenware“ wie z.B. Linsen oder andere Hülsenfrüchte, sowie Hartweizen- oder Vollkornnudeln, Reis etc. haben wir auch nicht weiter aufgeführt. Die gibt es ja in unterschiedlicher Qualität (bio oder konventionell) in quasi jedem Supermarkt in Deutschland… Pflanzendrinks Eigenmarke REWE Bio - REWE Bio Sojadrink mit Calcium 1l: 1,39 Euro - REWE Bio Hafer-Sojadrink mit Calcium 1l: 1,39 Euro - REWE Bio Sojadrink Vanille mit Calcium 1l: 1,39 Euro - REWE Bio Reisdrink + Calcium 1l: 1,49 Euro Joya - Joya Frischer Haferdrink 1l: 1,99 Euro (In ausgewählten REWE-Filialen gibt es von Joya zusätzlich: den Kokos-Reis-Drink, den Mandel-Kokos-Drink, den Mandel-Drink mit Calcium - das variert jedoch regional sehr stark) Drink Soja Drink Soja Bio-Drink Soja-Reis 1l: 1,09 Euro Drink Soja Bio-Drink Natur 1l: 1,09 Euro Soja-Joghurt Eigenmarke REWE Bio REWE Bio Sojaghurt Waldfrucht 500g: 1,59 Euro REWE Bio Sojaghurt Vanille 500g: 1,59 Euro REWE Bio Sojaghurt Natur 500g: 1,49 Euro Natürlich gibt es bei REWE auch die Pflanzendrinks und Soja-Joghurt von Alpro -aber die kennen wir sowieso und es gibt sie quasi in jedem Supermarkt, deshalb habe ich sie nicht extra aufgelistet. Tofu Eigenmarke REWE Bio REWE Bio Tofu Natur 300g: 1,49 Euro Kato - Kato Tofu Bärlauch 250g: 2,19 Euro - Kato Tofu Geräuchert 200g: 2,19 Euro - Kato Tofu Basilikum 200g: 2,29 Euro - Kato Tofu Erdnuss 200g: 2,29 Euro - Kato Tofu Paprika 250g: 2,19 Euro - Kato Tofu Natur 250g: 1,69 Euro - Kato Tofu Natur 400g: 2,39 Euro - Kato Tofu Mandel-Nuss 200g: 2,29 Euro Brotaufstrich Eigenmarke REWE Bio REWE Bio Streichcreme Tomate-Basilikum 125g:1,49 Euro REWE Bio Streichcreme Paprika-Cashew 125g: 1,49 Euro REWE Bio Streichcreme Linse-Curry 125g: 1,49 Euro REWE Bio Streichcreme Meerrettich-Apfel 125g: 1,49 Euro REWE Bio Streichcreme Zwiebel-Apfelschmalz 110g: 1,49 Euro REWE Bio Erdnussbutter 250g: 2,29 Euro Andere Marken Bionor Culinessa Toskana-Creme 180g: 2,79 Euro BioGourmet Humus 170g: 2,89 Euro Eisblümerl Walnussmus 250g: 6,49 Euro *Specials* Frozen Joghurt Lycka FroYo vegan Schoko 550ml: 5,79 Euro Lycka FroYo vegan Himbeere 550ml: 5,79 Euro Super zum Backen! - Küchle San-apart 125g: 1,35 Euro - Tante Fanny Frischer Quiche- und Tarteteig 300g: 1,29 Euro Pesto Sacl? Pesto verde vegan 190g: 2,99 TK Iglo Spinat mit Alpro 550g: 1,99 Euro Wein Island Bay Sauvignon Blanc 0,75l: 5,99 Euro Vantastic Foods - Vantastic Foods Soja-Medaillons 200g: 1,49 Euro (In ausgewählten REWE-Filialen gibt es ein umfangreiches Angebot der „vantastic foods“ von alles-vegetarisch.de. Die Medaillons sind einfach ein Lieblingsprodukt der Redaktion…) Die gesamte Übersicht, also absolut alle veganen Produkte - nicht nur die Eigenmarken, sieht man hier: https:/­­/­­shop.rewe.de/­­productList?search=vegan Insgesamt 166 Treffer. Das ist doch eine wirklich gute Ausbeute, oder? Je nach Region und Tageszeit kann das Ergebnis unterschiedlich ausfallen. Besonders hilfreich - gerade auch als Vegan-Einsteiger habe ich „damals“ den Einkaufsguide von Peta2 empfunden. Schaut doch mal hier vorbei: http:/­­/­­www.peta2.de/­­web/­­einkaufsguide.401.html Wir möchten gerne den Artikel aktuell halten. Ihr seid eingeladen uns Feedback zu geben und eure Entdeckungen mit uns zu teilen. ** Gewinnspiel ** Wir können nicht alles abbilden, weil das Angebot schon so groß ist. Ihr könnt uns aber gerne eure Produktentdeckungen unter dem Artikel als Bild teilen oder in Facebook unter dem Post. Damit nimmt ihr automatisch an einem Gewinnspiel von uns teil. Alternativ könnt ihr auch einen Freund oder Freundin verlinken, der diesen Artikel unbedingt lesen sollte. Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich willkommen. Das Gewinnspiel endet nach Pfingsten am 30. Mai um 12 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 30. Mai nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und erhält ein Überraschungspaket der Redaktion mit leckeren Produkten. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook-User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Die Produktfotos sind von REWE.         Der Beitrag Vegane Produkte aus dem Supermarkt Teil 1: Rewe erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Meine vegane Woche - 8. - 14. Februar

15. Februar 2016 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 8. - 14. Februar Montag Gelegentlich muss es etwas ganz Simples sein: Haferbrei mit etwas Soja-Joghurt, Obst und Chia-Samen. Und frische Tulpen, der Frühling ist nicht mehr weit! Dienstag Habe ich euch schon von meinem Neujahrsvorsatz erzählt? Ich versuche, dieses Jahr mehr Bücher zu lesen. Ich war immer eine begeisterte Leserin, aber irgendwann zwischen Uni, Arbeit und der gut gefüllten Freizeit ist mir diese Leidenschaft abhanden gekommen (eine Schande, ich weiß). Heuer mache ich bewusst Platz für Bücher in meinem Leben, habe die Bibliothek neu entdeckt und trage immer ein Buch mit mir herum - da ich meistens mit dem Bus zur Arbeit fahre, kann ich die Zeit nutzen. Und die Bemühungen zahlen sich aus: Letzte Woche habe ich mein siebtes Buch heuer ausgelesen. Wer auf spannende Kriminalgeschichten steht, ich kann es wirklich sehr empfehlen! Mittwoch Und simpel ging es weiter: Eine einfache Gemüsepfanne mit Reis zum Abendessen. Mhmmm! Donnerstag Momentan bekomme ich von Haferflocken einfach nicht genug und koche mir regelmäßig mein geliebtes Oatmeal (Haferbrei), einfach mit Wasser und etwas Ahornsirup und verschiedenen Früchten, wie hier mit Apfel und Berberitzen. Berberitzen sind als Trockenfrüchte eine traditionelle Zutat der persischen Küche, schmecken leicht säuerlich und sollen außerdem für reine Haut sorgen. Einen Versuch ist es ja wert! Freitag M und ich lieben mexikanisches Essen und diese Burrito Bowl mit Bohnen, Reis, Gemüse und Guacamole (und natürlich viel Koriander für mich) war ein Gedicht! Samstag Papa Totally Veg! kam zu Besuch und da der Apfel nicht weit vom Stamm fällt, haben wir beide stets Riesenhunger auf veganes Sushi - mit Gurke, Rettich, Avocado... Mhmm! Sonntag Valentinstag! M hat es nicht so mit Blumen, aber von Schokolade versteht er was: Zum Valentinstag schenkte er mir diese süße Küh aus Kokos-Schokolade mit Orangen-Marzipan-Füllung. Und natürlich habe ich mit ihm geteilt, und ich frage mich, ob das Geschenk komplett uneigennützig war. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

knuspriges Weizenbrot aus dem Römertopf

18. Mai 2015 The Vegetarian Diaries 

knuspriges Weizenbrot aus dem RömertopfWie versprochen endlich das fantastische Brot mit dem Reisgurt (veganer Joghurt auf Reisbasis). Glückwunsch an die Jungs von Brüder Gleich, die ihr Fundingziel auf Startnext mittlerweile deutlich übertroffen haben und hoffentlich bald die Produktion starten können! Die Brotvariante gab es so ähnlich vor ein paar Wochen schon einmal. Hier ist nun der Soja-Joghurt durch den oben bereits genannten Reisgurt ersetzt worden. Außerdem habe ich die Temperatur beim Backen etwas erhöht. Beides hat dem Brot, wie ihr unten sehen könnt, auf jeden Fall ziemlich gut getan. Statt dem Ausbacken im Römertopf klappt das Brot aber auch ganz hervorragend einfach auf dem Blech.  veganes Römertopf-Brot 270 g Weizenmehl (Type 550) 270 g Weizenmehl (Type 1150) 60 g Roggenvollkornmehl 180 g Soja-Joghurt (natur) oder Reisgurt 320 g Wasser (~40°) 12 g Salz 3 g frische Hefe 12 g Sonnenblumenöl Alle Zutaten miteinander vermischen und mit der Küchenmaschine auf niedrigster Stufe für knapp fünf Minuten verarbeiten. Anschließend auf zweiter Stufe für weitere fünf Minuten kneten lassen. Den Teig für zwei Stunden abgedeckt stehen lassen. Dabei nach einer Stunde den einmal gut dehnen und falten.  Abgedeckt über Nacht im Kühlschrank lagern. (Wer einen Römertopf hat, kann den Teig direkt mit Schluss nach oben in den Topf geben).  Am nächsten Tag den Ofen auf 250°C vorheizen und das Brot mit Dampf (ich stelle zu Beginn einfach eine Schüssel mit Wasser in den Ofen) fallend auf 220°C für ca. 50 Minuten ausbacken. 

Meine vegane Woche 16. - 22. Februar

22. Februar 2015 Totally Veg! 

Meine vegane Woche 16. - 22. Februar Montag Ich war beruflich in Graz und zum Abendessen gönnte ich mir einen Besuch im Ginko, einem vegan-vegetarischen Buffet-Restaurant. Das Buffet war sehr gut, besonders die Kartofferl und der Cremespinat schmeckten vorzüglich! Dienstag Da ich in Graz übernachten musste, wurde mir ein Hotel gebucht. Ich stellte dann überrascht fest, dass das Hotel Feichtinger auf Vorbestellung auch einen veganen Frühstücksteller anbietet, komplett mit Soja-Joghurt, veganer Streichwurst, Aufstrich, veganem Käse und Aufschnitt, und das Buffet standardmäßig auch Sojamilch, frisches Obst, Müsli und selbstgemachte, supergute Erdnussbutter bietet. So startet man ja gerne in den Tag! Mittwoch Eigentlich nehme ich immer ganz brav meinen Büro-Lunch in die Arbeit mit, aber gelegentlich komme ich doch in die Verlegenheit, dass ich ganz ohne Essbares dastehe. Wie schön, dass es schon viele Möglichkeiten für die vegane Mittagspause gibt - in Salzburg beispielsweise bei Indigo. Dort findet man verschiedene vegane Curries, Sushi und Salate. Ich liebe das Curry mit Sojachunks und extra Koriander! Donnerstag M und ich sahen uns den Ted Talk von Dr. Melanie Joy an, die darüber spricht, warum manche Tiere in unserer Kultur als "essbar" angesehen werden und andere nicht. Sehr interessante Theorie, sehr toll vorgetragen, sehr beeindruckende Frau! Momentan leider nur auf Englisch, deutsche Übersetzung ist aber geplant. Freitag Ich liebe Curry mit Kokosmilch, viel Gemüse, Tofu und scharfer Thai-Curry-Paste. Geht schnell, man verarbeitet viel aus dem Gemüsefach und ich mache immer so viel, dass wir dann noch mal davon essen können. Yay! Meine liebste vegane Curry-Paste (von der Marke "Cock Brand") kaufe ich im Asialaden, sie hält gut verschlossen eine Ewigkeit im Kühlschrank. Samstag Wir haben endlich mal wieder einen Ausflug nach Gut Aiderbichl geschafft, einem Gnadenhof für Tiere nahe Salzburg. Veganes Schnitzel und Spaghetti mit Sojabolognese, Knuddeln mit geretteten Ziegen, Ponies und Kälbchen und strahlender Sonnenschein. Hach. Sonntag Heute darf ich etwas Vorfreude verbreiten: Ich bin nächste Woche Freitag in Linz für die Präsentation meines Buches "Vegan für Naschkatzen" - schaut doch um 17:00 in den Thalia auf der Landstraße vorbei! Und ich darf am 7. März auf der Veggie Planet Bregenz über mein Blogger-Dasein und die Entstehung meines Buches plaudern. Hurra! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

So war Weihnachten 2013 - und das beste vegane Tiramisu

29. Dezember 2013 Totally Veg! 

So war Weihnachten 2013 - und das beste vegane TiramisuWeihnachten ist bei uns üblicherweise eine Aneinanderreihung von Essen, Trinken und Schläfchen. Auch 2013 war es nicht anders. Trotz der Trägheit gelang es mir, ein paar Schnappschnüsse vom veganen Festmahl für euch zu schießen und auch noch ein Rezept niederzuschreiben. Vergebt mir für die Lichtqualität der Fotos, es war meistens dunkel, und ich war von den Köstlichkeiten abgelenkt.  Bruschetta, Knoblauchbrot, Salat mit Gemüse und Petersilie und russischer Salat  Mein geliebter russischer Salat Heilig Abend verbringen M und ich bei meinen Eltern. Da mein Papa bei uns daheim den veganen Kochlöffel schwingt (und sich selbst und meine Frau Mama auch sonst vegan bekocht), überließ ich ihm ganz die Gestaltung des veganen Festmenüs, schließlich ist er ja selbst Profi darin. Herausgekommen sind allerlei delikate vegane Tapas, mit herzhaften Köstlicheiten wie selbstgemachten veganen Fleischbällchen in Tomatensauce, Russischer Salat (mit Kartoffeln, Erbsen, Kartotten und Mayonnaise-Sauce), Tortilla mit Gemüse, Knoblauchbrot, Mini-Kartoffeln mit scharfer Mojo-Sauce und gebackene Auberginen mit Knoblauch-Dip. Als Dessert gab es die letzten Weihnachtskekse, die Frau Muttern und ich gebacken haben und ein, wenn ich selbst das überhaupt so sagen darf, phänomenales und vor allem phänomenal einfaches veganes Tiramisu.  Salat mit roter Beete, Riesenbohnen in Tomatensauce, Dolmades, Silberzwieberl  Bruschetta, Knoblauchbrot, Salat, Tortilla, Aubergine, Fleischbällchen  Kartoffel in scharfer Paprika-Sauce (Mojo) Mein erster Teller... wie gut, dass es dehnbare Leggings gibt.  Das supergute Tiramisu Bei M's Eltern am 25. kochte M's Mama für uns extra eine hervorragende Gemüselasagne mit viel veganer Bechamel. Ich habe drei Portionen gegessen und verfiel für den Rest den Tages in eine Art Dämmerschlaf. Damit niemand im Hause Totally Veg! unkontrolliert abnimmt, habe ich M und mir heute Pancakes mit Schokostückchen gemacht, die er mit Staubzucker, Schokoladensauce und Bananen, und ich mit Speculoos-Aufstrich (so cremig, so vegan, und bei Merkur entdeckt!) und Ananas gegessen habe. Heute wird noch die fünfte Staffel von Dr. Who angesehen und am Abend wird beim Lieblingsjapaner Sushi bestellt. Es leben die faulen Feiertage!  Pancakes mit Schoko-Stücken  Und hier garniert mit Obst und Speculoos Falls ihr ein wirklich einfaches Rezept für ein Silvester-Dessert sucht, lege ich euch mein Tiramisu ans Herz. Es schmeckt umwerfend und ist wirklich einfach zuzubereiten. Einzig ein wenig Vorbereitungzeit für das Soja-Joghurt braucht ihr, aber dann geht es ruck-zuck. Close-Up des Tiramisus... sehr fotogen sieht es nicht aus, aber dafür schmeckt es umso besser Veganes Tiramisu (für sechs sehr große oder acht normale Portionen) 500 Gramm Vanille-Soja-Joghurt - Achtung, Vorbereitung: In ein mit Küchenrolle ausgelegtes Sieb geben und über Nacht, am besten 24 Stunden, im Kühlschrank abtropfen lassen 2 Packungen Soyatoo-Soja-Schlagcreme (insgesamt 600 Gramm) (Merkur oder Biomarkt) 4 Packungen Sahnesteif ca. 350 Gramm vegane Kekse (vorzugsweise Lotus Karamellgebäck, im Supermarkt erhältlich) 250 ml starker, kalter Kaffee 1 EL Amaretto (optional) Kakaopulver Die Packungen der Schlagcreme öffnen, vorsichtig die Flüssigkeit ableeren, und in einer großen Schüssel die Creme mit einem Mixer aufschlagen. Das abgetropfte Soja-Joghurt und den Sahnesteif dazugeben und erneut ordentlich aufschlagen.  Eine große Glasform (z. B. für Lasagne) bereit stellen. Den kalten Kaffee in eine flache Schüssel gießen und mit dem Amaretto vermischen. Einen Keks kurz als Ganzes in den Kaffee tauchen, dann gleich herausnehmen und in die Form legen. Weitermachen, bis der Boden der Form mit Keksen ausgelegt ist. Dann ein Drittel der Creme darauf streichen. Darauf erneut getunkte Kekse legen, wieder Creme darauf streichen, noch einmal Kekse darauf legen und mit der restlichen Creme abschließen. Sehr dick mit Kakaopulver bestreuen und etwa drei Stunden kühl stellen. Dann in sechs Portionen schneiden und vorsichtig herausheben. Dazu schmeckt ein starker Espresso! Auch auf Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg

Vegane Müsli-Brötchen mit extra Protein!

19. April 2017 Totally Veg! 

Vegane Müsli-Brötchen mit extra Protein! In letzter Zeit habe ich meine Liebe zum Backen von Brot entdeckt. Es geht viel schneller als man denkt (wie dieses Rezept), und man weiß ganz genau, was im Brot drinnen ist. Ich backe am liebsten mit Vollkorn-Dinkelmehl und gebe Nüsse, Samen und viele Haferflocken in den Teig, damit das Ergebnis herzhaft und abwechslungsreich ist. Meistens backe ich am Wochenende und wir essen das Brot die Woche über - und es hat etwas unheimlich Beruhigendes, die  Wohnung mit Brot-Duft zu füllen und den frischen Laib aus dem Ofen zu holen. Gerade im Vergleich den Back-Automaten, die momentan überall wuchern, fällt mir die Qualität von Selbstgebackenem noch mehr auf - mein Brot ist auch nach mehreren Tagen noch frisch und saftig, was ich von dem im Supermarkt nicht gerade behaupten kann! Damit es nicht immer Brot ist, habe ich mich an Brötchen versucht (oder besser gesagt, an Weckerln, so wie wir Österreicher sie nennen). Eignen sich super für Sandwiches oder ein gemütliches Frühstück mit Aufstrich! Sie sind saftig, herzhaft und das Soja-Joghurt macht einen feinen Geschmack und gibt den Brötchen einen ordentlichen Eiweiß-Boost. Anstatt purer Haferflocken könnt ihr auch eine Müsli-Mischung verwenden mit Nüssen und Rosinen, was sicher auch durch die Süße sehr lecker ist - allerdings sind Rosinen in unserem Haushalt Fruchta non Grata und in Backwaren zu meinem Leidwesen durch M strengstens verboten. Mir schmecken die Brötchen am besten mit etwas Avocado und Knoblauch, oder auch süß mit Erdnussbutter und Marmelade! Müsli Brötchen (für 6 - 8 Stück) 100 Gramm Dinkelmehl 350 Gramm Vollkorn-Dinkelmehl 1 Packung Trockenhefe 10 Gramm Salz 2 TL Agavensirup (oder Ahornsirup) 40 Gramm Haferflocken + mehr zum Bestreuen 50 Gramm gehackte Walnüsse (oder andere Nüsse) 200 Gramm Soja-Joghurt Eventuell etwas Wasser Ofen auf 180 Grad vorheizen. Mehl, Trockenhefe, Salz, Haferflocken und Walnüsse vermischen. Mit dem Soja-Joghurt zu einem glatten Teig kneten. Wenn das gut klappt, weiter zum Formen der Brötchen. Wenn der Teig zu trocken ist und sich nicht formen lässt, fügt ihr etwas lauwarmes Wasser dazu (etwa 100 ml, aber mit weniger beginnen und schön weiter kneten), damit er sich gut durchkneten und formen lässt. Daraus 6 - 8 Brötchen formen, diese auf ein Bachblech mit Backpapier setzen und mit etwas Haferflocken bestreuen. 20 - 35 Minuten backen, bis die Brötchen leicht gebräunt sind und ein Zahnstocher, in die Mitte des Brötchens gestochen, sauber wieder herauskommt. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Kritharaki- Tofu- Auflauf mit pikantem Sangrita

6. April 2017 Vegan Guerilla 

Kritharaki- Tofu- Auflauf mit pikantem Sangrita(Sponsored Post) Würziger Sangrita landet bei uns meist im “Mexikaner”, welcher seit vielen Jahren zu den beliebstesten Getränken in Hamburgs Kneipen gehört. Er wird als Kurzer getrunken und erinnert dabei an einen Bloody Mary, ist jedoch um einiges pikanter. Neben dem ursprünglich aus Mexiko stammenden Sangrita (einer gewürzten Mischung aus Frucht- und Gemüsesaft) landen ansonsten noch Tomatensaft, Salz, Pfeffer und Tabasco sowie, zumindest im Originalrezept, Korn in der Mischung. Statt letzterem wird jedoch auch oft Wodka oder Tequila verwendet, manchmal kommen zusätzlich weitere Zutaten wie Limettensaft oder Chilipulver hinzu. Der erste Mexikaner landete übrigens 1987 in der Kneipe Steppenwolf in St. Pauli auf dem Tresen und verbreitete sich von dort aus rasant, auch wenn das im Steppenwolf entwickelte Rezept geheim gehalten wurde bis die Kneipe im Jahr 2008 schloss. Heute findet sich das Originalrezept – sowie viele weitere Versionen – im Internet. Als ich 2007 nach Hamburg zog, war der “Mexikaner” schon ziemlich bekannt und viele Bars hatten zu diesem Zeitpunkt bereits eigene Versionen des Kurzen, welcher einen verhältnismäßig geringen Alkoholgehalt hat, im Angebot. Heute – zehn Jahre später – ist das Getränk aus kaum einer Hamburger Kneipe wegzudenken und 2017 steht in vielen St. Paulianer Bars ganz unter dem Motto “Mexikaner gegen Trump”. Na dann, Prost! Bei so viel Mexikaner kam irgendwann auch die Frage auf, ob sich der würzig-pikante Saft-Mix ebenso zum Kochen eignet. Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, habe ich in den letzten Wochen mit dem Getränk in verschiedenen Speisen herumexperimentiert. Dabei entstand auch das heutige Rezept, welches durch eine typisch griechisches, jedoch nicht veganes, Gericht inspiriert ist: Ein Kritharaki- Auflauf mit Räuchertofu-Hack, einer pikant- cremigen Sauce, überbacken mit veganem Käse. Als Beilage dazu ein bisschen Krautsalat sowie eingelegte Paprika mit Kräuter-Tofu. Ein sehr leckeres Dinner, welches sich auch super easy in einer großen Auflaufform vorbereiten lässt, wenn ihr mal ein paar Gäste mehr erwartet.   - 200g Kritharaki (griechische Reisnudeln, auch als “Orzo” bekannt) - 200g (möglichst fester) Räuchertofu - 1 (rote) Zwiebel - 1 EL Tomatenmark - 2 Knoblauchzehen - 200ml Gemüsebrühe - 70ml Hafermilch (oder andere pflanzliche Milch, ungesüßt) - 180ml Sangrita pikant oder classic - 3 EL Soja-Joghurt oder Soja-Quark - veganer Käse oder Hefeschmelz - Thymian - (Oliven-) Öl - Salz - Pfeffer Dazu: - eingelegte oder gegrillte Paprika - Krautsalat (Weißkohl, ganz fein geschnitten und mit Zitrone sowie Salz durchgeknetet*) - eingelegter Naturtofu (mit Olivenöl, Salz, bunter Pfeffer, gemahlene getrocknete Tomaten, Knoblauch sowie getrocknete Kräuter [Oregano, Majoran, Thymian & Basilikum]*) * Am besten mindestens ein paar Stunden oder über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. | Überschüssige Flüssigkeit im Krautsalat nach dem Durchziehen abgießen. Dazu passt außerdem gut: - gegrilltes Gemüse (z.B. Zucchini, Aubergine, Paprika) - gefüllte Weinblätter - Oliven - Oliven-, Walnuss-, Knoblauch- oder Kräuterbaguette Den Ofen auf 200°C vorheizen. Die Zwiebel in kleine Wüfel oder dünne Scheiben schneiden und in etwas Öl glasig braten. Den Räuchertofu zerbröseln und zur Zwiebel geben. Den Knoblauch (gepresst oder gehackt), Tomatenmark und etwas Thymian hinzugeben und für ein paar Minuten weiter braten. Mit Sangrita ablöschen. Wenn ihr es scharf und würzig mögt den pikanten Sangrita verwenden, ansonsten die mildere Variante verwenden. Die Kritharaki in eine Auflaufform geben. Pflanzliche Milch mit derm Soja-Quark und der Gemüsebrühe miteinander verrühren. Salzen, pfeffern und gut mit den Kritharaki vermischen. Räuchertofu-Hack (in Sangrita- Sauce) darauf verteilen. Mit Hefeschmelz (Rezept ist in der Zutatenliste verlinkt) oder veganem Käse für ca. 20-25 Minuten überbacken. Tipp: Ihr könnt auch bereits gekochte Kritharaki für den Auflauf verwenden, benötigt dann aber etwas weniger Flüssigkeit. Damit die Kritharaki nicht matschig werden solltet ihr in diesem Fall jedoch auch die Backzeit verringern. Zusammen mit Krautsalat, gegrillter Paprika, eingelegtem Tofu und weiteren Zutaten nach Wahl (ein paar weitere Vorschläge findet ihr in der Zutatenliste) servieren. P.S. Wer bei der Einleitung Bock auf Mexikaner in einer Hamburger Kneipe bekommen hat, dem empfehle ich einen Besuch im Lunacy (Hamburger Berg). Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken

Typische Speisen in Vegan - Ideen für Frühstück, Mittag, Abend

26. Februar 2017 Totally Veg! 

Typische Speisen in Vegan - Ideen für Frühstück, Mittag, AbendWenn ich anderen erzähle, dass ich vegan lebe, sehe ich oft einen glasigen Blick in ihren Augen - gefolgt von der Frage "Was isst du denn eigentlich?". Manche Veganer können sich darüber furchtbar aufregen.. wie ignorant doch manche Menschen sind, das muss man doch wissen - der Blutdruck steigt. Aber ich finde die Frage berechtigt. Wenn sich jemand noch nie mit veganer Ernährung beschäftigt hat (und ja, das ist der Großteil der Menschen), dann ist der einfachste Weg zur Beantwortung dieser Frage, sich seinen eigenen Speiseplan vorzustellen, und alles, was nicht vegan ist, davon abzuziehen. Tatsächlich bleiben dann oft nur mehr trockenes Brot, trockene Kartoffeln und rohes Gemüse über. Womit wir wieder bei der Frage sind - ist das denn alles, was du isst? Ich kann da durchaus Verständnis aufbringen, und ehrlich gesagt stelle ich auch nicht immer die gescheitesten Fragen. Wenn ihr gerne einen Ausflug in die vegane Küche unternehmen wollt, aber nicht genau wisst, wie ihr denn euren liebgewonnen Speiseplan umstellen sollt: Hier Ideen, wie euer gewohntes Essen in vegan aussehen könnte. Ich habe mich an meine nicht-vegane Zeit erinnert, Kollegen auf den Teller gelinst, Freunde befragt, dann daraus einen "typischen" Speiseplan gebastelt und entsprechende vegane Alternativen überlegt. Als Bonus gibt es auch noch eine gesündere vegane Variante, wenn ihr euch noch etwas besonders Gutes tun wollt! Frühstück Marmelade- oder Honigbrötchen Vegan | Brötchen Margarine und Marmelade oder Agavendicksaft Bonus | Vollkornbrot mit Erdnussbutter und Marmelade Brötchen mit Wurst und Käse Vegan | Brötchen mit veganer Wurst und veganem Käse (es gibt mittlerweile viel Auswahl im Supermarkt!) Bonus | Vollkornbrot mit dünn geschnittenem Räuchertofu und Senf Croissant oder Gebäck aus der Bäckerei Vegan | In Bio-Märkten gibt es süßes Gebäck auch in veganer Form! Oder ihr wählt ein Brötchen und nehmt euch einen fertigen veganen Aufstrich mit. Bonus | Schon mal Kekse zum Frühstück gegessen, die noch dazu gesund sind? Halten sich gekühlt locker vier Tage. Knuspermüsli mit Joghurt oder Milch Vegan | Veganes Knuspermüsli mit Sojamilch oder Sojajoghurt (besonders gutes Knuspermüsli bekommt man im Biomarkt!) Bonus | Apfelstrudel Oatmeal Fruchtjoghurt mit Obst Vegan | Fruchtiges Soja-Joghurt mit Obst Bonus | Mein Super-Power-Frühstück mit Chia Mittagessen Döner Vegan | Veganer Döner (aus dem Supermarkt) in der Pita-Tasche mit Gemüse und selbstgemachtem Tzatziki (dazu einfach eine Gurke fein reiben und mit viel Knoblauch, Soja-Joghurt, einem Spritzer Agavendicksaft und Salz abschmecken). Bonus | Selbstgemachte Falafel mit Tzatziki auf Naturreis mit Salat Leberkäse-Semmel oder Hamburger Vegan | Aus dem Supermarkt: Veganer Leberkäse oder veganes Hamburger-Patty im Brötchen Bonus | Meine genialen Linsenburger Spaghetti mit Fleischsauce Vegan | Warum nicht einfach Tomatensauce nehmen? Und noch ein paar Linsen und frische Kräuter hineingeben? Bonus | Vollkorn-Spaghetti wählen Schnitzerl mit Kartoffelsalat Vegan | Veganes Schnitzerl findet sich mittlerweile in jedem Supermarkt! Den Kartoffelsalat mit veganer Mayo machen oder einen fertigen Kartoffelsalat ohne Mayo kaufen. Bonus | Ganz ehrlich, meine Linsenburger passen auch super zu Kartoffelsalat. Und kennt ihr schon meinen selbstgemachten Kartoffelsalat? Pizza mit Schinken Vegan |  Vegane Pizza mit viel Gemüse und veganem Käse Bonus | Vollkorn-Teig wählen und habt ihr schon mal statt Käse Hummus auf einer Pizza probiert? Wokgericht mit Huhn vom Asiaten Vegan | Die meisten Asiaten bieten auch eine knackige Gemüsepfanne, besonders gut ist es, wenn ihr euch noch ein paar Cashewkerne drüber streut. Bonus | Mit Naturreis servieren! Gulasch Vegan |  Kartoffelgulasch ist so ziemlich das Beste! Bonus | Mit Vollkornbrot und einem knackigen grünem Salat servieren. Abendessen Brötchen mit Aufstrich Vegan |  Vegane Aufstriche gibt es im Supermarkt in Hülle und Fülle! Bonus | Vollkorn-Brot  wählen - und der beste Aufstriche ist eine gestampfte Avocado mit etwas Knoblauchpulver. Rührei Vegan | Schon mal meinen veganen Rührtofu gemacht? Bonus | Gegen Ende der Zubereitung des Rührtofus noch eine Handvoll frischen Spinat unterheben, bis dieser zusammengefallen ist. Mit Vollkorn-Brot servieren. Nudelsalat mit Johurt-Dressing Vegan | Nudelsalat lässt sich super-schnell auch mit fertigem veganen Dressing zubereiten, für's Gemüse eignen sich entkernte Gurke, Mais, Radieschen, Erbse oder Artischocken. Oder kennt ihr schon meinen Party-Nudelsalat? Bonus | Nudelsalat mit Mandelmus-Dressing mit Vollkorn-Pasta Kakao mit Butterbrot Vegan | Kakao mit Soja- oder Mandelmilch zubereiten und das Brot mit Margarine bestreichen. Bonus | Vollkorn-Brot wählen und Erdnussbutter auf das Brot streichen und mit Banane belegen. Habt ihr schon meine Peppermint Hot Chocolate probiert? Sandwich mit Frischkäse, Schinken und Gurke Vegan | Veganen Frischkäse gibt es mittlerweile in vielen Supermärkten, ihr könnt auch einen anderen der zahlreichen veganen Aufstriche probieren. Anstatt Schinken dünn geschnittenen Räuchertofu wählen. Bonus | Vollkorn-Brot wählen und mit Avocado, Räuchertofu, geraspelten Karotten, Salat, Gurke, Tomate und Senf dick belegen. Salat mit Joghurtdressing Vegan | Salat mit veganem Fertigdressing aus dem Supermarkt anrichten Bonus | Für das Dressing einfach eine Avocado mit dem Saft einer Zitrone zerdrücken, ein paar Esslöffel Wasser, Salz und Knoblauchpulver dazugeben. Oder ihr probiert meinen mexikanischen Salat (kann auch ohne Nachos zubereitet werden). Gefallen euch meine Ideen? Dann schaut doch mal in meinen veganen Speiseplan für mehr Inspiration hinein! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Gut versorgt: Vegane Ernährung für Schwangere & Stillende

6. Februar 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Aus aktuellem und immer wiederkehrendem Anlass möchte ich an dieser Stelle nochmals das Thema der Nährstoffversorgung bei veganer Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit für Mutter und Kind ansprechen. Das tue ich nicht, weil ich Sorge habe, dass vegan lebende Mütter generell untervorsorgt sind, sondern weil ich damit hoffentlich manchen Menschen die Angst nehmen kann, die man leicht bekommt, wenn man sich manche der aktuell kursierenden Artikel durchliest. Trotzdem möchte ich diese Gelegenheit dazu nutzen, auf die Wichtigkeit einer gut geplanten, vollwertigen pflanzlichen Ernährung hinzuweisen und nachfolgend aufzuzeigen, wie man diese Ernährungsweise bedarfsgerecht gestaltet. In einem Folgeartikel gehe ich auch vertiefend in die Ernährung und Entwicklung veganer Kinder in den ersten Lebensjahren ein, welche in diesem Artikel aus Platzgründen weitestgehend unerwähnt blieben. Schlagzeilen wie ,,Veganes Essen schädigt ungeborene Babys(1), ,,Geschrumpftes Hirn durch veganes Essen(2) und zuletzt ,,Vegane Ernährung schadet Kindern (3) sind schlichtweg an den Haaren herbeigezogen und können nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Ich wünsche mir, dass die BILD und andere Medien mit genau dem gleichen Eifer die tatsächlichen Missstände in unserem Essverhalten anprangern, wie sie es fälschlicherweise bei veganer Ernährung tun. Die Nationale Verzehrsstudie II zeigte klar, dass in Deutschland im Durchschnitt viel zu hohe Mengen (gesättigte) Fette und Cholesterin aufgenommen werden, während einer großer Teil der Bevölkerung die tägliche Zufuhrempfehlung an vollwertigen Kohlenhydraten und Ballaststoffen sowie wichtigen Vitamin nicht erreicht (4). Laut dem Robert Koch-Institut waren im Jahr 2014 zwei Drittel der Männer (67 %) und die Hälfte der Frauen (53 %) in Deutschland übergewichtig und ein Viertel der Erwachsenen (23 % der Männer und 24 % der Frauen) stark übergewichtig (adipös)(5) Im selben Jahr wurden laut dem Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) insgesamt 651 Millionen Arzneimittelpackungen an 70 Millionen Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland von niedergelassenen Ärzten und Zahnärzten verordnet. Das macht durchschnittlich mehr als 1,5 Arzneimittel (6). Aufgrund der steigenden Rate an Personen mit Übergewicht wird auch die Häufigkeit an Diabeteserkrankungen in den kommenden 10-20 Jahren nochmals rasant ansteigen (7). Seit über zwanzig Jahren zeigen Mediziner wie Dr. Dean Ornish, Dr. Caldwell Esselstyn and Dr. Neal Barnard die Effektivität einer fettreduzierten, rein pflanzlichen Ernährung in der Therapie von Herzerkrankungen (8, 9) sowie Diabetes Mellitus Typ II (10) und Adipositas (11). Wie kann es sein, dass in den USA hunderttausenden Menschen durch eine Ernährungsumstellung hin zu einer rein pflanzlichen Ernährung geholfen werden kann, während wir in Deutschland noch immer darüber diskutieren, ob Veganer nun genügend Vitamin B12 in ihrer Ernährung erhalten? Dass die Empörung und Anteilnahme von Seiten der vegan lebenden Menschen groß ist, wurde auch in einem meiner letzten Facebookpostings (12) klar und so möchte ich hier die Gelegenheit ergreifen, um noch etwas ausführlicher Stellung dazu zu nehmen, als ich es in meinem Beitrag auf Facebook tun konnte. An dieser Stelle möchte ich auch die zwei sehr guten, kürzlich erschienen Bücher ,,Vegane Ernährung von Sigrid Siebert & Dr. Heike Englert sowie ,,Vegane Ernährung in Schwangerschaft, Stillzeit & Beikost von Dr. Markus Keller & Edith Gätjen, die ich als sehr lesenswert empfinde. Beide zeigen anhand der aktuellen wissenschaftlichen Literatur, dass eine rein pflanzliche Ernährungsweise in der Schwangerschaft und Stillzeit bedarfsdeckend ist, wenn man – wie bei jeder Ernährungsweise – auf einen vollwertigen und abwechslungsreichen Speiseplan achtet und weiß, woher man alle relevanten Nährstoffe beziehen kann. Unbedingt lesenswert ist auch der Artikel von Sohra von www.tofufamily.de, die schon sehr viel Lesenswertes zum Thema vorweggenommen hat (13). Rundum gut versorgt Die Nährstoffversorgung von Schwangeren und Stillenden ist grundsätzlich mit einer pflanzlichen Ernährung einwandfrei möglich, weist aber einige Besonderheiten auf, die ich nachfolgend gerne ansprechen möchte. Vorab die wichtigste Frage: Was unterscheidet eigentlich eine schwangere Frau oder ein Kleinkind von anderen Bevölkerungsgruppen in Bezug auf die Ernährung? Im Grunde genommen vor allem eine Sache: Der Energie- und Nährstoffbedarf, der erhöht ist. Tatsächlich ist der Energiebedarf aber gar nicht so stark erhöht, wie oft angenommen wird. Der Bedarf an Makronährstoffen (Kohlenhydrate, Fett, Proteine) steigt im Verhältnis zum Bedarf an Mikronährstoffen (Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente) nämlich wesentlich weniger stark an (14). Einfach gesagt brauchen wir in jeder Lebensphase dasselbe in unterschiedlichen Mengen. Details dazu möge man in Dr. Kellers Buch nachlesen. Eine Ausnahme bildet lediglich die Proteinversorgung bezogen auf die Zufuhr an essenziellen Aminosäuren. Während für den Erwachsenen nur 8 Aminosäuren lebensnotwendig sind, gelten je nach Quelle für Kinder 9-10 Aminosäuren als essenziell. Diese zusätzlichen Aminosäuren sind Histidin und Arginin (15). Wenig überraschend enthält die Muttermilch auch diese zwei semi-essenziellen Aminosäuren in ausreichender Menge und so ist die Versorgung während des Stillens sichergestellt (16). Danach sollte, wie in jeder Lebensphase, eine abwechslungsreiche und vollwertige pflanzliche Ernährung praktiziert werden, die dann auch den Bedarf an allen zehn Aminosäuren decken kann. Histidin findet man in in größeren Mengen in Nüssen, Samen, Hülsenfrüchten und Vollkorngetreiden. Besonders reich an Histidin sind Kidneybohnen (17), Sesamsamen, Sonnenblumenkerne (18) und Sojaprodukte (19). Falls die Frage innerlich aufkommen sollte: Der Konsum von sojahaltigen Lebensmitteln verweiblicht Männer nicht und verursacht auch keinen Brustkrebs bei Frauen. Diese und weitere Mythen widerlege in meinem Artikel für das Welt Vegan Magazin über Soja (20). Reich an Arginin sind im Pflanzenreich erneut die Sojabohne, Lupine und Erdnuss (21) sowie Sesam und Sonnenblumekerne (22). Auch einige Blattgemüse wie Spinat enthalten großzügige Mengen an Arginin (23). Positionspapiere der Ernährungsgesellschaften Sowohl im Artikel der BILD (24) als auch andere Quellen prangern immer wieder die gleichen angeblichen Mängel an, die ich nun wiederlegen möchte. Zuallererst: Seit 13 (!) Jahren sagt die größte Ernährungsgesellschaft der Welt, die Academy of Nutrition and Dietetics (A.N.D), dass eine rein pflanzliche Ernährung für jede Lebensphase einschließlich Schwangerschaft und Stillzeit geeignet ist. Somit wurde eine rein pflanzliche Ernährung von der A.N.D (vormals American Dietetic Association) bereits in 2003 als eine gesündere Alternative zur westlichen Mischkost empfohlen (25). Dies hat die Organisation im Jahr 2009 (26) erneut bestätigt und auch im Dezember 2016 veröffentlicht (27). Wie Sohra von www.tofufamily.de in einem weiteren Artikel zeigt, ist diese Meinung nicht nur in den USA vorherrschend, sondern auch in Kanada, Großbritanien und Australien (28). Nun aber zu den ,,kritischen Nährstoffen einer veganen Ernährung, die in Wirklichkeit gar keine sind, wenn man sich vollwertig und abwechslungsreich pflanzlich ernährt und seine Versorgung mit B12 sicherstellt. Im Artikel der BILD wird Professor Michael Melter, der Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Regensburg zitiert: ,,Durch fehlende Nährstoffe wie Eisen, Jod und Vitamin-B12 kann es zu verzögertem Wachstum, Gehirnschäden und Blutarmut kommen. (29) Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) setzt noch einen oben drauf und erweitert die Liste noch: ,,Bei einer veganen Ernährung kann es aufgrund des Verzichts auf jegliche tierische Lebensmittel zu einer Unterversorgung mit Energie, Protein, Eisen, Calcium, Jod, Zink, Vitamin B2 (Riboflavin), Vitamin B12 (Cobalamin) und Vitamin D kommen und die Zufuhr langkettiger n-3 Fettsäuren ist ebenfalls gering (30) Nachfolgend ist hier eine Stellungnahme von mir zu allen genannten Nährstoffen: 1. Energie   Energie? Steht da tatsächlich Energie? Eine rein pflanzliche Ernährung hat den großen Vorteil, dass sie tatsächlich reich an Mikronährstoffen und verhältnismäßig kalorienarm sein kann (!), wenn man es möchte und mit ihr abnehmen und sein Gewicht mühelos halten will. Jedoch kann man genau so gut auch mit einer rein pflanzlichen Ernährungsweise Personengruppen mit erhöhtem Kalorienbedarf (Schwangere Frauen, Heranwachsende und Sportler) versorgen. Man denke nur an Lebensmittelgruppen wie: - Nüsse & Nussmuse (Walnuss, Haselnuss, Mandel, Cashew, etc.) - Samen (Leinsamen, Hanfsamen, Chiasamen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, etc.) - Trockenfrüchte (Rosinen, Datteln, Feigen, Aprikosen, etc.) - Obst (Oliven, Avocados, Bananen, etc.) Diese vollwertigen Lebensmittel sind allesamt hoch kalorisch, liefern aber im Gegensatz zu vielen anderen energiedichten Lebensmitteln zusätzlich viele wertvolle Inhaltsstoffe. Nicht zu vergessen ist die große Auswahl an pflanzlichen Ölen, die ich zwar spätestens nach dem Erreichen der vollen Körpergröße auf ein Minimum reduzieren würde, die im Rahmen der Kinderernährung aber in geringen Mengen ihre Berechtigung haben können. Außerdem liefern Speiseöle mit einem Anteil an Mikroalgenöl wichtige langkettige Omega-3-Fettsäuren, wie wir später noch sehen werden. Getreideerzeugnisse wie Brot, Pasta, Reis, etc. und Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen, Soja, Lupine, etc. würde ich nicht gerade als kalorienarm bezeichnen. 2. Proteine  Ein Blick auf die zuvor genannten Positionspapiere zeigt, dass ein Unterschreiten der physiologisch notwendigen Menge an Protein bei einer gut geplanten rein pflanzlichen Ernährung nicht zu befürchten ist. Im Rahmen der Schwangerschaft und Stillzeit steigt der Proteinbedarf um 20 % bzw. 35 % an (31). Dies ergibt ausgehend von der D-A-CH-Empfehlung in Höhe von 10-15 % an Proteinen innerhalb der Gesamtzufuhr für nicht-schwangere Erwachsene (32) eine Zufuhrempfehlung von 12-18 % Protein für Schwangere und 13,5-20 % für Stillende. Auch diese Menge kann durch eine vollwertige vegane Ernährung abgedeckt werden. Das immer wieder auftretende Argument der minderen biologischen Wertigkeit von pflanzlichen Proteinen gilt ebenfalls nicht mehr, sobald wir vielseitig essen. Denn dann ergänzen sich die einzelnen Aminosäuren der unterschiedlichen pflanzlichen Proteine untereinander, wie ich bereits in meinem Artikel über Proteinkombinationen ausführlich erklärt habe (33). Viel mehr Sorgen würde ich mir über die Überversorgung mit Proteinen machen, wie es bei beinahe allen MischköstlerInnen in Deutschland der Fall ist, die zum Teil 150 % der empfohlenen Menge an (großteils tierischem) Protein zu sich nehmen, wie die Ergebnisse der Nationalen Verzehrsstudie II zeigen (34). Einige Untersuchungen legen nahe, dass ein Übermaß an tierischem Lebensmitteln mit einem erhöhten Risiko für chronische degenerative Erkrankungen wie Koronare Herzerkrankungen (35) oder Diabetes Mellitus Typ II (36), einhergehen kann. 3. Eisen Ein Blick auf eine vergleichende Untersuchung aus der Schweiz zeigt: Die Eisenversorgung ist bei Mischköstlern, Vegetariern und Veganern ähnlich ausgeprägt (37). Eisenmangel ist aber ohnehin eher ein Problem des Verlustes (Monatsblutung, sehr häufiges Blutspenden, etc.) als der mangelnden Zufuhr. In einigen Untersuchungen war die Eisenzufuhr der Vegetarier sogar höher als die der Mischköstler (38). Wenn man diese erhöhte Zufuhr noch mit Substanzen wie Vitamin C kombiniert, kann aus der erhöhten Eisenzufuhr auch eine erhöhte Eisenaufnahme des schlechter resorbierbaren, dreiwertigen Eisens (Fe3+) werden. Wenn man zusätzlich noch auf den Abbau von Phytinsäure durch Einweichen, Keimen und Kochen bei Getreiden achtet und Tee und Kaffee aufgrund der Tannine eher zwischen anstatt zu den Mahlzeiten trinkt, steht der optimalen Eisenversorgung mit Pflanzen nichts mehr im Weg (39). Damit könnte man diese Debatte eigentlich beenden. Aber da wäre noch eine wichtige Sache bezüglich des ,,minderwertigen pflanzlichen Eisens in pflanzlichen Lebensmitteln im Vergleich zu dem ,,hochwertigeren tierischen zweiwertigen Hämeisen (Fe2+): Hämeisen scheint im Gegensatz zum pflanzlichen Eisen mit einem höheren Risiko für das Auftreten des Metabolischen Syndroms (40) und Koronarer Herzkrankheit (41) einherzugehen und so stellt sich die Frage, was ,,hochwertig in diesem Zusammenhang unbedingt wünschenswert ist. Wer wirklich Sorge hat, zu wenig Eisen im Rahmen einer rein pflanzlichen Ernährung zu bekommen, kann mit meiner super eisenhaltigen ,,Allroundbeilage (42) aus in Roter-Beete-Saft gekochter Hirse mit Kürbiskernen sowie jeder Menge Petersilie und Basilikum seine Eisenzufuhr rein pflanzlich auf die Spitze treiben. Durch die Zugabe von Zitronensaft kann die Eisenaufnahme zusätzlich verbessert werden, um auch den erhöhten Eisenbedarf während der Schwangerschaft und Stillzeit zu decken. Denn die normale Eisenzufuhr von ca. 15 mg für erwachsene Frauen verdoppelt sich während der Schwangerschaft auf 30 mg und beträgt auch während der Stillzeit noch etwa 20 mg (43). Diesem stark erhöhten Eisenbedarf sollte also in jeder Ernährungsform eine große Beachtung zugemessen werden. Die Deckung des Eisenbedarfs durch pflanzliche Lebensmittel ist mit ein bisschen Hintergrundwissen auch völlig ohne Supplements möglich. Nahrungsergänzungsmittel mit Eisen sollten nur in Fällen eines manifesten und nachgewiesenen Eisenmangels eingenommen werden und auch dann nur in Rücksprache mit einem Arzt (44). 4. Kalzium  Wie eine große Metaanalyse (45) und eine prospektive Kohortenstudie (46) gezeigt haben, scheint es keinen Zusammenhang zwischen dem Konsum von tierischer Milch im Kindesalter und der Knochengesundheit im Erwachsenenalter zu geben. Kalzium als einen kritischen Nährstoff in veganer Ernährung zu bezeichnen ist auch insofern unzutreffend, weil die kalziumreichsten Lebensmittel der Welt Pflanzen sind. Die Kalkalge ,,Lithothamnium Calcareum deckt bereits mit 3 Gramm ihren gemahlenen Pulvers den Tagesbedarf an Kalzium eines Erwachsenen zu 100 % und auch die Sangokoralle ist kalziumreicher als jedes Milchprodukt (47). Aber auch ohne diese in unseren Breitengraden nicht-alltäglichen Lebensmittel liefern Vollkorngetreide, Nüsse und Samen genügend Kalzium für unsere Knochen. Und eines der Gerichte aus meiner Kindheit ist da ganz vorne dabei: Brennnesselspinat! Sowohl Brennnesseln als auch Spinat sind, wie auch Grünkohl und andere dunkelgrüne Blattgemüse, enthalten reichlich Kalzium. Wie kalziumreich ist denn im Vergleich dazu die Milch? Milch enthält laut DGE etwa 120 mg Kalzium pro 100 g (48). Wie viel Kalzium enthält einfaches Mineralwasser? Manche Mineralwässer wie ,,Aqua Römer enthalten bereits halb so viel Kalzium wie Milch und so kann mit weniger als 2 Litern Mineralwasser unseren täglicher Kalziumbedarf in Höhe von ca. 1000 mg gedeckt werden (49). Der tägliche Bedarf an Kalzium für Schwangere und Stillende ist übrigens gleich hoch wie für Frauen im selben Alter, die nicht stillen oder schwanger sind (50). 5. Jod Wir werfen wieder einen Blick auf unsere vergleichende Untersuchung aus der Schweiz und sehen erneut: Sowohl Mischköstler, Vegetarier als auch Veganer erreichten im Durchschnitt nicht die empfohlene tägliche Menge an in Höhe von 200 mcg Jod (51). Jod scheint also durchaus kein ,,veganes Problem zu sein. Unsere Böden sind nun einmal nicht besonders reich an Jod, wir essen (zum Glück) nicht so viel Meeresfisch und Meeresalgen sind (leider) kein Teil der täglichen Kost in Deutschland. Wir alle sind also nicht sonderlich gut mit Jod versorgt, weshalb es ja auch jodiertes Speisesalz im Handel gibt, um die durchschnittlich schlechte Versorgung aufzubessern. Es reichen allerdings schon weniger als 1 g getrocknete, pulverisierte Wakame-Alge zur Deckung des Tagesbedarfs bzw. etwas mehr davon zur Deckung von 230 mcg für Schwangere und 260 mcg für Stillende (52). Ob man den Empfehlungen des ,,Arbeitskreis Jodmangel e.V folgen möchte und zusätzlich zur jodhaltigen Ernährung noch weitere 150 mcg Jod supplementieren möchte, muss man für sich entscheiden (53). Ich persönlich würde empfehle, die den Tagesbedarf an Jod durch eine saubere Quelle an biologischen Algen zu decken. 6. Zink Die Zufuhr an Zink ist ein Problem von vitalstoffarmen Ernährungsformen, die sich durch Industrieprodukte, Auszugsmehle und raffinierten Zucker kennzeichnet. Trifft dies auf eine vegane Ernährung zu? Ich würde sagen ,,jein. Denn was bedeutet überhaupt vegan? Es bedeutet einfach gesagt, dass man nichts vom Tier isst. Das kann im besten Fall heißen, eine gemüse- und obstlastige Ernährungsweise mit vollwertigem Getreide, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen zu praktizieren oder im Fast Food Laden um die Ecke veganen Burger mit Pommes und veganer Mayo zu essen. Bei Ersterer ist ein Zinkmangel bei isokalorischer Ernährung rein rechnerisch nur schwer möglich, bei Letzterer allerdings sehr wahrscheinlich. Natürlich kann man eine vegane Ernährungsform falsch praktizieren. Nur, weil man eine Ernährungsweise auch falsch machen kann, heißt das aber doch bitte nicht, dass sie per Definition mangelhaft ist. Hülsenfrüchte (Kichererbsen, Erbsen, Linsen, Sojabohnen) und Vollkorngetreide (Haferflocken, Dinkel, etc.) aber auch Leinsamen enthalten in Summe genügend Zink zur Bedarfsdeckung. Der eigentliche Tagesbedarf von ca. 7-10 mg für nicht-schwangere Frauen ist im Durchschnitt während der Schwangerschaft und Stillzeit um 50 % erhöht und so sollte man die zinkhaltigen Lebensmitteln vor dem Garen zum Abbau der Phytinsäure gut einweichen und mit Vitamin-C-haltigen rohen Lebensmitteln wie Zitronen, Orangen, Paprika oder Toamten zusammen verzehren, um die Aufnahmemenge zu erhöhen (54). 7. Vitamin B2 (Riboflavin) Bereits eine Hauptmahlzeit aus braunem Reis mit Linsen, Spinat und Champignons deckt den Tagesbedarf in Höhe von 1- 1,3 mg (für nicht-schwangere Frauen) ab. Wenn man dazu noch die Hefeflocken hinzufügt und sich ein paar Scheiben Tempeh anbrät, kommt man auch auf den um ca 20 % bzw ca 30 % erhöhten Bedarf während der Schwangerschaft und Stillzeit. Da einige konventionelle Pflanzenmilch- und Pflanzenjoghurtsorten wie jene von Oatly (55) oder Alpro (56) neben Vitamin D und Vitamin B12 auch Riboflavin enthalten, nehmen viele Pflanzenmilchtrinker und Pflanzenjoghurtliebhaber zusätzlich über diese Lebensmittel Vitamin B2 auf. Richtigerweise muss man aber anmerken, dass die Zugabe von Riboflavin bei weitem nicht in allen Pflanzenmilchsorten zum Einsatz kommt. 8. Vitamin B12 ,,Vegane Ernährung kann doch gar nicht natürlich sein, wenn du dazu eine Pille schlucken musst, ist einer der häufigsten Argumente in Gesprächen über vegane Ernährung. Für alle Interessierten habe ich diese Thematik in aller Ausführlichkeit in meinem Artikel zu Vitamin B12 behandelt (57). In zwei Sätzen zusammengefasst: B12-Mangel ist in erster Linie ein Problem der modernen Lebensumstände und Zubereitungsmethoden und nicht nur Veganer, sondern auch Vegetarier und viele Mischköstler in höherem Alter weisen niedrigere B12 Spiegel auf (58). Da Vitamin B12 wird von Mikroorganismen prodziuert, die wir auf vielen naturbelassenen Oberflächen finden. Erste Studien weisen darüber hinaus auch auf eine verlässliche pflanzliche B12 Quellen in korrekt angebauten Chlorellaalgen (59). Zur Deckung des erhöhten Tagesbedarfs von 3,5 mcg für Schwangere und 4 mcg für Stillende (60) empfehle ich aber selbstverständlich ausnahmslos jeder vegan lebenden Person die Nahrungsergänzung mit einem Vitamin B12-Präparat, wie es auch mein zuvor genannter B12-Artikel ausführlich beschreibt. Zur Debatte über die Natürlichkeit einer Ergänzung mit B12 in der vegane Ernährung sei noch hinzugefügt, dass laut der Befragung im Rahmen der Nationalen Verzehrsstudie II knapp 30 % der Befragten angaben, ein Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. 9. Vitamin D Die Versorgung mit Vitamin D hat so gut wie gar nichts mit unserer Ernährung zu tun, denn unser Körper bildet Vitamin D selbst, wenn wir genügend an der Sonne sind. Einen Vitamin-D-Mangel also irgendeiner Ernährungsform zuzuschreiben ist unangemessen. Jede interessierte Person kann zur Vertiefung gerne meinen Artikel zu Vitamin D lesen (61). Wie man anhand der Nationalen Verzehrsstudie II nachlesen kann, unterschreiten 82 % der Männer und 91 % der Frauen die Empfehlung für die Vitamin-D-Zufuhr (62). Wenn wir davon ausgehen, dass der Vegetarierbund mit seiner Schätzung von etwas 1,1 % der Bevölkerung an vegan lebenden Menschen richtig liegt (63), dann sehe ich hier über 85 % mit Vitamin unterversorgte Menschen in Deutschland, die sich nicht vegan ernähren. Die Empfehlung lautet also nicht mehr tierische Produkte zu konsumieren, sondern mehr in die Sonne zu gehen. Und zwar von April bis September (je nach Hauttyp) 15-30 Minuten um die Mittagszeit herum (64) und zwischen Oktober und März sollte man supplementerien oder (noch besser) in den Süden verreisen. 10. Langkettige Omega-3-Fettsäuren (EPA/­­DHA) Für unseren Körper essenziell, also lebensnotwendig, sind nur die in pflanzlichen Lebensmittel enthaltenen kurzkettigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren Linolsäure (eine Omega-6-Fettsäure) und ?-Linolensäure (eine Omega-3-Fettsäure). Um einen gemeinsamen Wissensstand zum Thema Omega-3-Fettsäuren sowie die Unterschiede zwischen kurzkettigen Omega-3-Fettsäuren (Linolsäure, ?-Linolensäure) und langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) DHA (Docosahexaensäure) und Arachidonsäure zu schaffen, bitte ich interessierte Personen erneut, meinen Artikel zu diesem Thema zu lesen (65). Die DGE kritisiert in ihrem Positionspapier, dass in einer strikten veganen Erna?hrungsweise kaum Eicosapentaensa?ure (EPA) und Docosahexaensa?ure (DHA) zugefu?hrt werden (66). Diese kann der Körper grundsätzlich aber aus den kurzkettigen Fettsäuren selbst herstellen, weswegen sie ja korrekterweise als ,,semi-essenziell bezeichnet werden. Ein Blick in die Literatur vermittelt zwar auf den ersten Blick, dass dies nur bedingt möglich ist, allerdings möchte ich Folgendes hinzufügen: Die Umwandlungsrate von ? -Linolensäure in EPA und DHA ist maßgeblich von der Zufuhr an kurzkettigen Omega-6-Fettsäuren abhängig, weil sich beide kurzkettigen Fettsäuren die selben Enzyme teilen, um in die jeweiligen langkettigen Fettsäuren umgewandelt zu werden. Wenn wir ein ausgewogenes Verhältnis von Omega-3-Fettsäuren zu Omega-6-Fettsäuren konsumieren, funktioniert die Umwandlung in EPA und DHA wesentlich besser. Ein gutes Verhältnis von Omega 3 zu 6 von 1:4. Welches Verhältnis nehmen wir durch eine durchschnittliche westliche Ernährung auf? Durchschnittlich ungefähr ein Verhältnis von Omega 3 zu 6 von 1:15 (ist es nicht andersrum?) (67). Aus meiner Sicht kann dann eine ausreichende Umwandlung in den Studien mit durchschnittlichen westlichen Menschen nicht beobachtet werden, was aber wenig Aufschluss über die Umwandlungsrate bei einer vollwertigen, Omega-6-reduzieren pflanzenbetonten Ernährung gibt? Wie haben es denn die abertausenden Menschen in den vergangenen hunderten von Jahren ohne direkten Zugang zum Meer (und damit zu Meeresfischen) und ohne einer Nordseefiliale um die Ecke geschafft, genügend langkettige Omega-3-Fettsäuren aufzunehmen? Wie wir es von vielen Mechanismen in unserem Körper kennen, wird der Körper weniger effizient in seiner Arbeit, wenn er im Überschuss mit Nährstoffen lebt. Das könnte auch erklären, warum Veganer in manchen Studien trotz niedrigerer Aufnahme an DHA über die Nahrung nicht höhere Serumwerte als erwartet aufwiesen (68). Um Spekulationen aus dem Weg zu gehen und auf Nummer sicher zu gehen, empfehle ich aber ohnehin jeder schwangeren und stillenden Frau die Einnahme von 250 mg schadstofffreien, umweltschonenden, fischfreundlichen EPA/­­DHA aus Mikroalgenöl. Denn das ist ebenso bioverfügbar wie jenes aus Fischöl (69) und dabei frei von Schwermetallen. Denn anscheinend sind einige Fischarten wie Thunfisch, Heilbutt, Hecht, Seezunge, Barsch, (spanische) Makrele und weitere in manchen Untersuchungen so belastet gewesen, dass der positive Effekt des DHA durch den Fischkonsum die negativen Folgen der Schwermetallbelastung nicht aufwiegen konnte. (70). Einige Fische wie Lachse waren weniger belastet, wiesen aber in anderen Untersuchungen erhöhte PCB Werte (= Polychlorierte Biphenyle; giftige und krebsauslösende organische Chlorverbindungen) auf. Obwohl PCBs in den 1980er-Jahren verboten wurden, reichern sich diese Stoffe aufgrund ihrer Langlebigkeit nach wie vor an der Spitze der Nahrungskette bei Raubfischen wie Lachsen an (71). Da fällt einem doch der Griff zum Mikoralgenöl gleich nochmal leichter, oder? Geburt und Stillzeit  Neugeborene von gut versorgten Veganerinnen hatten eine durchschnittliche Geburtsgröße und Geburtsgewicht (72) und haben sich normal entwickelt (73). Die Muttermilch von Veganerinnen bietet dem Säugling im ersten Halbjahr alles Benötigte, um sich gesund zu entwickeln. Die genaue Nährstoffzusammensetzung der Muttermilch ist dabei (in vielen aber nicht allen Punkten) von der Nährstoffzufuhr der Mutter abhängig. Die wesentliche Zusammensetzung der Muttermilch von Vegetarierinnen war in Bezug auf den prozentualen Fettanteil (74) sowie die Menge an Eisen, Kupfer, Zink, Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium und Laktose vergleichbar mit der Muttermilch von Mischköstlerinnen (75). Worauf auch während der Stillzeit weiterhin stark geachtet werden muss, ist die Vitamin-B12-Versorgung. Der Gehalt an B12 in der Muttermilch ist abhängig von der Versorgung der Mutter (76). Aber auch hier gilt: ist die Mutter gut versorgt, dann ist auch der Säugling gut versorgt. Fazit?  Ich hoffe, ich konnte in meiner Abhandlung bisher aufzeigen, dass eine vegan lebende Frau sich und ihr ungeborenes Kind während der Schwangerschaft mit einer vollwertigen, rein pflanzlichen Ernährung optimal versorgen kann. Mein Ziel ist es nicht, dass mit meiner Arbeit die Kluft zwischen den Ernährungsstilen zu vergrößern. Mehr Informationskampagnen für alle Bevölkerungsgruppen und Ernährungsstile sind eine dringend gebrauchte Maßnahme, denn auch der omnivor lebende Teil der Bevölkerung ist laut der Nationalen Verzehrsstudie II (51) zu großen Teil unterversorgt mit Vitamin C, Vitamin D, Folsäure, Jod, Eisen (Frauen), Kalzium (!) und Ballaststoffen (NVSII) sowie nach Aussage der Erhebung in der Schweiz auch in Bezug auf Vitamin E, Magnesium und Vitamin B 3 (Niacin) defizitär (52). Von der mangelhaften Aufnahme an vollwertigen Kohlenhydraten, Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen ganz zu schweigen. Von daher denke ich, sollten wir uns keine Illusion darüber machen sollten, dass Nährstoffmängel in jeder Ernährungsform auftreten können und dringender Handlungsbedarf darin besteht, diese Personengruppen aufzuklären und dafür zu sorgen, dass sie mit den richtigen Lebensmitteln versorgt werden. Das große Potential einer veganen Ernährung besteht ohne Zweifel aber nicht nur darin, welche sehr gesunden Lebensmittel in großen Mengen zugeführt werden, sondern ebenso welche Lebensmittel gerade nicht zugeführt werden. Darin liegt meines Erachtens eine große Chance, der Epidemie an chronischen degenerativen Erkrankungen entgegenzuwirken. Niemand mag ernsthaft anzweifeln, dass die Ernährungsgewohnheiten der deutschen Bevölkerung ganz stark in die falsche Richtung gehen und dass ein wesentlich höherer Anteil an vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ein wichtiger Schritt für die Gesundheit des Individuums (und damit für die Entlastung des Gesundheitssystems) sowie für unsere Umwelt (und damit für unsere Zukunft) darstellt. Dazu müssen wir keine Studien gegeneinander ausspielen oder Veredelungsverluste oder Co2-Äquivalente in der Tierhaltung berechnen lassen. Aber solange wir gegeneinander arbeiten, wird keine Veränderung stattfinden können. Denn wie Albert Schweitzer es treffend formuliert hat: ,,Mit gutem Beispiel voranzugehen ist nicht nur der beste Weg andere zu beeinflussen, es ist der Einzige. In diesem Sinne verweise ich auf Nummer 1 der ,,10 Regeln der DGE für vollwertige Ernährung: ,,Wählen Sie überwiegend pflanzliche Lebensmittel. Diese haben eine gesundheitsfördernde Wirkung und unterstützen eine nachhaltige Ernährungsweise. In dieser Regel sehe ich bereits mehr als nur eine kleine Schnittmenge zwischen einer veganen Ernährung und der Empfehlung der DGE, die eine definitive Zuwendung zu einer getreidebasierenden, vollwertigen Ernährung mit viel Gemüse und Obst zeigt. Die einzige Diskussion, die wir noch führen dürfen ist jene, aus welcher Quelle denn nun unsere Proteine stammen sollten. Und für dieses Gespräch bin ich mehr als offen und bereitwillig. Beste Grüße, Niko Rittenau   Quellen & Links:  (1)www.bild.de/­­geld/­­wirtschaft/­­wirtschaft/­­essen-schaedigt-ungeborene-babys-46862398.bild.html (2)www.bild.de/­­bild-plus/­­ratgeber/­­kind-familie/­­ernaehrung/­­ernaehrung-von-kindern-geschrumpftes-hirn-durch-veganismus-47803082,view=conversionToLogin.bild.html#fromWall (3) www.bild.de/­­ratgeber/­­gesundheit/­­ernaehrung/­­vegane-ernaehrung-schadet-kindern-49993144.bild.html (4) www.bmel.de/­­SharedDocs/­­Downloads/­­Ernaehrung/­­NVS_­ErgebnisberichtTeil2.pdf?blob=publicationFile (5)www.rki.de/­­DE/­­Content/­­Gesundheitsmonitoring/­­Themen/­­Uebergewicht_­Adipositas/­­Uebergewicht_­Adipositas_­node.html (6) www.wido.de/­­aktuelles/­­archiv/­­meldung-archiv/­­artikel/­­gkv-arzneimittelindex-so-viele-teure-neue-medikamente-wie-nie-zuvor.html (7) www.diabetes-deutschland.de/­­aktuellesituation.html (8) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­9863851 (9) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­25198208 (10) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pmc/­­articles/­­PMC2677007/­­ (11) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­16673753/­­ (12)www.facebook.com/­­niko.rittenau/­­photos/­­a.347845595425770.1073741831.278955552314775/­­605179559692371/­­?type=3&theater (13) www.tofufamily.de/­­ueber-die-diffamierung-veganer-eltern (14) Keller, M & Gätjen, E. 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Keeeekse! Vegane Haferkekse von Hans Freitag + Gewinnspiel

25. November 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Keeeekse! Vegane Haferkekse von Hans Freitag + GewinnspielHeute möchte ich euch meine neueste ,,Auf-der-Couch-Nascherei vorstellen. Also eigentlich ist es nicht nur eine -es sind sogar drei! Die Rede ist von den veganen Hafergebäck-Sorten der Verdener Keks- und Waffelfabrik Hans Freitag. Und alle drei sind: yummieh! Es gibt die Sorten: Apfel, Kirsche und Cranberry! Ich bin ja schon immer eine Keks-Tante gewesen. Als typisches 70er-Jahre-Kind war das Krümelmonster aus der Sesamstraße mein absoluter Held. Kein Witz. Leider gibt es meiner Meinung nach nicht so viel leckeres veganes Gebäck auf dem Markt - umso mehr freue ich mich jetzt über diese Cookies. Aber wie schmecken die denn jetzt? Hafergebäck Apfel … schmeckt meiner Meinung nach ein ganz bisschen wie der Apfelstrudel von meiner Omi – und das ist absolut positiv gemeint. Der etwas herbe Apfelgeschmack passt gut zu der Süße des Gebäcks. Ganz allgemein gesprochen sind alle drei Sorten schön knusprig und duften herrlich. Einziger, winziger Kritikpunkt – die Kekse sind recht süß -aber ich habe erfahren, dass da an der Rezeptur noch gefeilt bzw. optimiert wird. Hafergebäck Cranberry Diese Sorte ist mein persönlicher Favorit, denn ich liebe Cranberries! Wir haben unsere liebe Kollegin und Bäckerin Andrea von „Vegantastisch“ gebeten, ihrer Phantasie freien Lauf zu lassen und sie hat uns (und euch) einen tollen Kuchen aus den Cranberry-Haferkeksen gezaubert. Rezept-Tipp: Himbeer-Zitronenkuchen mit Cranberry-Hafercookie-Crumble Zutaten: 400 g Mehl 1 Packung Backpulver Saft von 1,5 Zitronen 250 ml Kokosmilch oder Pflanzenmilch 120 g Agavendicksaft 100 ml Pflanzenöl, neutral 200 g frische Himbeeren 100 g Cranberry-Hafercookies Zubereitung: Alle trockenen Zutaten für den Teig vermischen und mit dem Agavendicksaft, Zitronensaft, Pflanzenöl und der Kokosmilch gut vermischen. Wenn ein der Teig glatt gerührt ist können die Himbeeren vorsichtig untergehoben werden. Die Hafercookies zerkleinern: dafür die Cookies einfach in einen Gefrierbeutel geben und vorsichtig mit dem Nudelholz oder was Ähnlichem zerdrücken. Jetzt den Teig in eine gefettete und mit Semmelbrösel bestreute Kastenform geben, mit den Keksbröseln bestreuen und bei 180°C rund 40-50 Minuten backen.  Je nach Ofen kann die Backzeit um ein paar Minuten variieren, also macht eine Stäbchenprobe bevor ihr den Kuchen herausnehmt. Den Kuchen gut auskühlen lassen.   Viel Spaß beim Backen und Genießen…. Hafergebäck Kirsche Ich finde diese Sorte passt sehr gut zum Kaffee am Nachmittag, und eigentlich ist sie auch mein Favorit. Ich war schon immer ein großer Fan von Kirschen im Kuchen oder Gebäck. Ab und zu träume ich davon, dass es mal eine vegane „Donauwelle“ irgendwo zu kaufen gibt. Als ich neulich weder Kuchen noch Schokolade im Haus hatte, habe ich mir aus den „Kirsch-Keksen“ eine schnelle Nascherei gezaubert. Dafür braucht man ca. 300 gramm Soja-Joghurt, 4 Stück Hafergebäck „Kirsche“ und Schokostreusel Zartbitter. Das Gebäck kurz im Hochleistungsmixer oder Blender für wenige Sekunden zerkleinern. Den Joghurt in ein hohes Glas schichten und die Kekskrümel darüber geben. Als Topping großzügig die Schokostreusel über die Kreation verteilen. Lecker! P.S.: Die Cookies und noch mehr veganes Gebäck von Hans Freitag könnt ihr hier bestellen.   *** Gewinnspiel *** Wir verlosen 25 Geschenk-Pakete mit jeweils allen 3 Sorten an unsere Fans! Wer will gewinnen? 1. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook! 2. Verlinke einen Freund oder eine Freundin auf Facebook, der/­­die (mit)naschen darf und hinterlasse einen netten Gruß! Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich auch willkommen. Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am am 4.12.2016 um 9 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 4.12.2016 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Viel Glück!     Der Beitrag Keeeekse! Vegane Haferkekse von Hans Freitag + Gewinnspiel erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegane Produkte aus dem Supermarkt Teil 2: Edeka

17. Juli 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Produkte aus dem Supermarkt Teil 2: EdekaDas letzte Mal haben wir die Vielfalt im REWE gezeigt. Heute geht es weiter mit unserer Serie „Vegane Produkte aus dem Supermarkt“. Dieses Mal ist EDEKA an der Reihe, einer der größten deutschen Lebensmitteleinzelhändler. Wie gesagt – wir möchten mit dieser Serie keine Supermärkte promoten, sondern zeigen, wie einfach es ist, sich vegan zu ernähren – auch wenn kein „Veganz“ in der Nähe ist – oder man vielleicht eher ländlich lebt. Vegan zu leben, egal ob als Einsteiger oder Umsteiger ist überall möglich und kein Hexenwerk (Foto Quelle: EDEKA Website) Die vegane EDEKA Ernährungspyramide Meiner Meinung nach hat sich das Unternehmen EDEKA wirklich ausgiebig mit dem Thema Veganismus auseinandergesetzt. Das merkt man bereits wenn man die Website besucht und ein wenig durch die Seiten klickt. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, vor allem, wenn man sich vielleict zum ersten Mal mit veganer Ernährung beschäftigt. Ziemlich cool finde ich die eigens von EDEKA gestaltete vegane Ernährungspyramide: (Foto Quelle: EDEKA Website) Diese auf die Bedürfnisse von Veganern angepasste Pyramide zeigt, in welchem Verhältnis die Lebensmittelgruppen zueinander stehen sollten. Wie bereits viele wissen, sollte von der breiten Basis, möglichst viel konsumiert werden = heißt übersetzt: viel trinken – am besten natürlich zuckerfreien Tee, Wasser etc . Hingegen sollten Lebensmittel die an Spitze der Pryramide stehen nur maßvoll verzehrt werden = bedeutet: möglichst wenig Alkohol, Süßigkeiten, Chips etc. Unter der Ernährungspyramide erfährt man zahlreiche Tipps zu den einzelnen Lebensmittelgruppen: welche pflanzlichen Alternativen es gibt und auf was man als Veganer achten sollte. Vegane Rezepte bei EDEKA Echt klasse ist die kleine Rezeptsammlung von EDEKA. Es werden nicht viele Zutaten benötigt und alles was ich bisher ausprobiert habe, hat prima funktioniert und geschmeckt. Hier mein Lieblings-Rezept: Rezeptidee Tofu-Gemüse-Spieße: Zutaten für 4 Portionen (Foto Quelle: EDEKA Website) Für die Spieße: -  1 Paprika, gelb -  2 Zucchini -  2 Frühlingszwiebeln -  2 Packungen Kräutertofu -  5 EL Sonnenblumenöl EDEKA Bio Natives Sonnenblumenöl -  Salz, Pfeffer -  100 ml Sojasauce -  1 EL Agavendicksaft EDEKA Bio Agavendicksaft -  1 EL Limettensaft -  Zesten einer unbehandelten Limette -  10 g Ingwer -  1 Chili Für den Curry-Dip: -  200 ml Soja-Joghurt -  1 TL mildes Currypulver -  1 Msp. Chiliflakes -  Salz, Pfeffer -  1 Frühlingszwiebel -  1 EL Koriandergrün, fein geschnitten Zubereitung 1. Paprikaschoten waschen, halbieren, Stielansatz, Samen und Scheidewände entfernen, das Fruchtfleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Zucchini waschen, Blüten- und Stielansatz entfernen und in Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln putzen und in 3-4 cm lange Stücke schneiden. Tofu etwa 2 cm groß würfeln. 2. 2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, Paprikastücke darin 2 Minuten anschwitzen, Zucchini zugeben und weitere 2 Minuten anschwitzen. In der letzten Minute Frühlingszwiebeln zugeben, salzen und pfeffern. Das Gemüse mit dem Tofu in eine Schüssel geben. 3. Sojasauce, Agavendicksaft, Limettensaft und Limettenzesten gut verrühren. Ingwer schälen und fein würfeln. Chili längs halbieren, Stielansätze, Samen und Scheidewände entfernen. Chili fein hacken. Ingwer und Chili zur Marinade geben, diese über das Gemüse und den Tofu gießen und 30 Minuten ziehen lassen. 4. Inzwischen Sojajoghurt mit Currypulver, Chiliflocken, Salz und Pfeffer glatt rühren. Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden, mit Koriander unter den Dip rühren und evtl. nochmals abschmecken. 5. Für die Spieße das Gemüse und den Tofu abtropfen lassen und abwechselnd auf Holzspieße stecken. Das restliche Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Spieße rundum etwa 5 Minuten braten. 6. Spieße auf einer Platte anrichten und mit dem Curry-Dip dazu servieren. Lecker! Edeka bio+vegan Eigenmarke (Foto Quelle: EDEKA Website) Die Menge an veganen Produkten der hauseigenen Marke „Edeka bio + vegan“ ist wirklich beachtlich. Allein hier findet man 34 vegane Produkte – und da sind die Pflanzendrinks und Joghurt-Alternativen nicht einmal dabei. Cool, oder? (Das Angebot variiert je nach Standort – die Produktpreise ebenfalls) Auch dieses Mal ist die Auswahl der Produkte rein subjektiv und nicht jedes Produkt findet Erwähnung – ich versuche z.B. Produkte mit Palmfett zu vermeiden. Da es bei EDEKA auch Produkte von Alnatura und Veganz gibt, habe ich mich bei meiner Liste dieses Mal nur auf die Basics der Eigenmarkte konzentriert, damit es nicht zu unübersichtlich wird. Pflanzendrinks Eigenmarke EDEKA Bio + Vegan - Sojadrink Classic 1L: ca. 1,29 Euro - Sojadrink Vanille 1L: ca. 1,29 Eur - Soja Reis Drink Classic 1L: ca. 0,99 Euro - Reisdrink Natur 1L: ca. 0,89 Euro - Haferdrink Natur 1L: ca. 1,49 Euro   Soja-Joghurt Eigenmarke EDEKA Bio + Vegan Sojagurt Classic 500 gramm: ca. 1,49 Euro Sojagurt Vanille 500 gramm: ca. 1,79 Euro Sojagurt Heidelbeere 500 gramm: ca. 1,79 Euro   Tofu Eigenmarke EDEKA Bio + Vegan Tofu geräuchert 350 gramm: ca. 1,99 Euro Tofu classic 400 gramm: ca. 1,89 Euro Brotaufstrich Eigenmarke EDEKA Bio + Vegan Gourmetaufstrich Paprika-Cashew 125 gramm: ca. 1,49 Euro Gourmetaufstrich Paprika-Tomate-Zucchini 125 gramm: ca. 1,49 Euro Gourmetaufstrich Shiitake-Champignon 125 gramm: ca. 1,49 Euro Streichcreme Aubergine 180 gramm: ca. 1,69 Euro Streichcreme Linse-Curry 180 gramm: ca. 1,69 Euro Streichcreme Paprika 180 gramm: ca. 1,69 Euro Zwiebelschmelz 150 gramm: ca. 1,69 Euro Weißes Mandelmus 250 gramm: ca. 9,99 Euro     *Specials* Eigenmarke EDEKA Bio + Vegan Chia-Samen 250 gramm: ca. 6,29 Euro Amaranth gepufft 125 gramm: ca. 1,49 Euro Falafel 200 gramm: ca. 2,49 Euro Soja Hack 180 gramm: ca. 2,99 Euro   Alnatura jetzt bei Edeka (Foto Quelle: Alnatura Website) Seit 10/­­2015 gibt es – sehr zu meiner Freude – eine große Auswahl an Alnatura-Produkten im EDEKA-Sortiment. “ Viele Kunden wünschen sich, ihre Alnatura-Lieblingsprodukte in ihrer direkten Umgebung einkaufen zu können“, so das Statement der Alnatura Geschäftsführung. Das finde ich wirklich klasse, da mich die Auswahl an veganen Produkten in Bio-Qualität und zu einem fairen Preis einfach überzeugt. Mit zum EDEKA-Sortiment gehören jetzt diverse Pflanzendrinks, einige Brotaufstriche, verschiedene Trockenwaren (Vollkornnudeln, Couscous, Quinoa…), Öle, Getreide & Mehle und vermutlich noch einiges mehr… Veganz-Produkte bei EDEKA In eigenen EDEKA-Märkten gibt es auch die Produkte der Veganz-Eigenmarke zu kaufen. Das variiert jedoch regional sehr stark… am besten macht man sich über diesen Link schlau: https:/­­/­­veganz.de/­­de/­­filialen/­­ Mittlerweile ist die Auswahl der Veganz-Produkte wirklich riesig: sie reicht vom Protein-Riegel, zu Süßwaren, zu Superfoods, zu diversen Aufstrichen, Süßungsmitteln, Fleisch- und Wurstalternativen… und noch vieles mehr… (Foto Quelle: Veganz Website) Der EDEKA Veganizer: von und mit Attila Hildmann   (Foto Quelle: EDEKA Website) „Vegane Ernährung ist vielseitig und einfach zuzubereiten. Keiner weiß das so gut wie Deutschlands Vegan-Koch Nummer 1: Attila Hildmann. Der Veganizer zeigt Ihnen zu klassischen Gerichten eine leckere vegane Alternative zum Nachkochen.“ Auf der EDEKA-Website findet man hier den „Veganizer“. Dahinter verbirgt sich eine gut gestaltete Rezeptsammlung – kreiert von Attila Hildmann. Man wählt aus den Rubriken Snack, Hauptspeise und Süsses ein „normales“ Gericht aus – und mit einem Klick wird es durch den „Veganizer“ umgewandelt. Ich finde die Idee auf jeden Fall lustig – und außerdem wird einem wieder klar gemacht, wie leicht es ist vegane Gerichte zu kochen und man auf nichts verzichten muss. Der Beitrag Vegane Produkte aus dem Supermarkt Teil 2: Edeka erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Meine vegane Woche - 18. - 24. April

24. April 2016 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 18. - 24. April Montag M ist eine richtige Naschkatze (und war sehr glücklich, als ich die Rezepte für mein Buch getestet habe). Er war früher ein großer Fan von Milka-Schokolade und mochte Zartbitter-Schokolade nicht besondes - er wollte süß, nicht bitter. Wie gut, dass es mittlerweile so viele vegane Alternativen zur Milchschokolade gibt! Diese beiden hier, weiße Schokolade und Schokolade mit Keksen, sind wirklich gut und machen auch das mir angetraute Zuckergoscherl glücklich. So können wir den Kälbchen die Milch lassen! Dienstag Im Geschäft habe ich ein großes Bündel Rhabarber gesehen und hatte plötzlich unbändige Lust auf Rhabarbermus (wer übrigens ein Rezept für Rhabarberkuchen sucht, den kann ich dieses hier sehr empfehlen). Rhabarbermus - oder Kompott - mache ich ganz einfach: Rhabarber in grobe Stücke schneiden und mit wenig Wasser, etwas braunem Zucker ode Ahornsirup, viel Zimt und etwas Bourbon-Vanille so lange einkochen, bis sich der Rhabarber fasrig zerkocht hat. Auskühlen lassen und über Eis oder so wie ich mit Haferflocken und Soja-Joghurt zum Frühstück genießen Mittwoch Schaut ihr auch immer zwei Mal hin, wenn im Supermarkt Produkte reduziert sind, weil sie das Haltbarkeitsdatum fast erreicht haben? Ich habe so diese Woche günstig Seitan ergattert, und den habe ich scharf angebraten und dann grünen Spargel, Paprika, Zwiebel und weiße Bohnen zugeben und mit Paprikapulver, Cumin und Oregano gewürzt. Gegessen wurde das dann aufgerollt in Wraps, mit Ruccola und etwas veganer Mayo. Donnerstag M und ich statteten dem wieder eröffneten Milton! einen Besuch ab - dieses vegetarische Restaurant hat Locations gewechselt und ist nun ganz in der Nähe von uns. Es ist sehr süß und gemütlich eingerichtet, und auch das Essen ist toll - seht selbst. Der größte Anteil der Speisekarte ist vegan, und wir entschieden uns für den Burger und den Dönerteller - ausgezeichnet! Zum Dessert gab es ein Bier (für M) und einen Kakao mit Mandelmilch (für mich). Freitag Das eigene Buch im Buchgeschäft zu sehen, löst immer wieder Herzklopfen bei mir aus! Und seht mal, ich bin in toller Gesellschaft auf diesem schönen Büchertisch. Samstag Mein Papa und ich waren mit meiner Oma essen. Und während Oma nicht von ihrem Wunsch nach Kalbsschnitzel abkommt, wollten mein Vater und ich ein tierfreundlicheres Mittagessen haben. Im Stiftskeller St. Florian nahe Linz gibt es neben den fleischigen Klassikern der österreichischen Küche auch eine Vielzahl an veganen Gerichten, wie dieses phänomenale Seitanschnitzel in perfekter Sesampanade mit göttlichem Mayo-Kartoffelsalat (mein Papa und ich konnten nur mehr darüber sprechen, wie gut der Salat ist  - ich plane, mir eine Badewanne damit zu füllen und mich darin zu wälzen). Weil es uns dort allen so gut gefällt, wird auch die Feier zum 90. Geburtstag von meiner Oma dort stattfinden - so kommen alle auf ihre Kosten. Sonntag Und trotz aller schlechter Vorhersagen war das Wetter am Wochenende doch ganz schön - obwohl es am Sonntag in Salzburg tatsächlich geschneit hat! Schnee hin oder her, in Linz musste mit meinen Eltern noch ein Eis sein: Obwohl ich reine Sorbets oft nicht besonders mag, dieses Ananas- und Bananen-Eis war lecker und so cremig! Viele italienische Eissalons stellen ihr Fruchteis ganz ohne Milchprodukte her und geben euch über vegane Sorten gerne Auskunft. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Veganes Murgh Makhani - göttlicher Kichererbsen-Eintopf

17. Januar 2016 Totally Veg! 

Veganes Murgh Makhani - göttlicher Kichererbsen-EintopfIch liebe indisches Essen. Die Gewürze, die aromatischen Saucen, dazu Bohnen, Linsen, Kichererbsen, Reis und fluffiges Brot - wie kann man das nicht lieben?  Ich könnte jeden Tag ein Gericht aus der indischen Küche essen, der einzige Nachteil ist nur, dass vieles leider nicht besonders fotogen ist, aber wen juckt das schon (außer meinen Instagram-Account). Diesen dekandenten und cremigen Kichererbsen-Eintopf koche ich am liebsten für Gäste und ich kenne niemanden, der bisher nicht nach dem ersten Bissen in Verzückung geraten wäre. Mit diesem Rezept könnt ihr jeden so richtig einkochen! Angelehnt ist das Rezept an Murgh Makhani - da wird aber ein Huhn benutzt. Und da Hühner lebende, fühlende und sehr niedliche Wesen sind, benutzen wir dafür lieber Kichererbsen. Am allerbesten schmeckt das vegane Murgh Makhani mit Basmati-Reis und selbstgebackenem Naan-Brot und für mich gehört unbedingt eine riesige Portion frischer Koriander oben drauf. Die Idee für dieses Rezept kam mir übrigens auf diesem tollen Blog. Veganes Murgh Makhani (für 4 - 6 Personen) 3 Dosen Kichererbsen 1 großer Zwiebel 4 Zehen Knoblauch, gepresst 2 EL Öl 2 TL Curry-Pulver 3 1/­­2 EL Garam Masala (indische Gewürzmischung) 1/­­2 TL Kurkuma 120 Gramm Tomatenmark 500 ml Kokosmilch 100 ml Soja- oder Hafer-Cuisine Salz 1/­­2 TL Agavensirup 3 EL Soja-Joghurt, natur Dosen mit Kichererbsen öffnen und Kichererbsen abspülen. In einem großen Topf Öl erhitzen und darin Zwiebel und Knoblauch glasig dünsten. In der Zwischenzeit in einer Schüssel Kokosmilch, Tomatenmark, Soja- oder Hafer-Cuisine mit den Gewürzen gut verrühren. Dann mit den Kichererbsen in den Topf geben und etwa 45 Minuten bis 1 Stunde schwach köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren und schon mit Salz abschmecken. Am Ende sollten die Kichererbsen sehr weich sein und die Sauce eingedickt. Zum Schluss Agavensirup und Soja-Joghurt unterrühren. Mit Reis und Naan servieren.  Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Kokos-Himbeer Overnight Oats

24. März 2015 Totally Veg! 

Kokos-Himbeer Overnight OatsIch habe ein gespaltenes Verhältnis zum Frühstück: Einerseits fühle ich mich komisch, wenn ich morgens nur einen Kaffee trinke. Andererseits schlafe ich unglaublich gerne. Darum fängt die Uhr an zu ticken, sobald ich morgens senkrecht bin, denn ich gehöre zu den Menschen, die sofort munter sind und die Fenster aufreißen und das Licht einschalten und Zähne putzen und dem verschlafenen Ehemann einen Wortschwall entgegenschleudern. Und ich hasse nichts mehr, als meinen Bus in der Früh zu verpassen. Der morgendliche Ablauf ist so genau eingeteilt, dass ich euch auf die Minute genau sagen kann, wann ich meine Wimpern tusche und wann ich den erste Schluck Kaffee trinke. Frühstücken ist da oft eher nebensächlich... Aber natürlich ist es schön, wenn man etwas essen könnte, was lange satt hält, schnell zubereitet ist und vor allem ohne viel Aufwand auch noch richtig gut schmeckt.  Auftritt Overnight Oats - dieser Haferbrei, den man am Vorabend schon fixfertig arrangiert, ist genau richtig für eilige Menschen wie mich. Bei Overnight Oats werden Haferflocken am Vorabend mit pflanzlicher Milch und Soja-Joghurt oder Chia-Samen eingeweicht, so dass sie am nächsten Tag wunderbar weich und zart geworden sind. Vielleicht erinnern sich einige von euch, dass mein Super-Power-Frühstück eigentlich auch nichts anderes als Overnight Oats ist. Aber da die verführerischen Haferflocken nun wirklich in aller Munde sind, dachte ich mir, es ist Zeit für ein neues Rezept ganz im Zeitgeist: Ich präsentiere meine Kokos-Himbeer Overnight Oats! Für das Foto habe ich die beiden Schichten - cremige Haferflocken und süße Himbeeren - im Glas arrangiert, aber ganz unter uns, wer hat dafür schon Zeit? Es schmeckt aus einer einfachen Schüssel genauso gut. Man kann beide Schichten bequem am Vortag zubereiten und hat dann morgens schon etwas, worauf man sich beim Aufstehen freuen kann. Gesund ist dieses Frühstück mit den Haferflocken, Chia-Samen und Himbeeren ja außerdem! Kokos-Himbeer Overnight Oats (für 1 große Portion oder 2 kleine) 60 Gramm Haferflocken 20 Gramm Kokosraspeln 1 EL Chia-Samen 1 + 1/­­2 TL Agavensirup 220 ml Sojamilch (oder andere pflanzliche Milch) 150 Gramm Soja-Joghurt Himbeer oder Erdbeer 80 Gramm Himbeeren (frisch oder tiefgefroren und aufgetaut) Deko: Kokosraspeln, Himbeeren Am Vorabend: Haferflocken, Kokosrasspeln, Chia-Samen, 1 TL Agavensirup und Sojamilch gut miteinander verrühren und in den Kühlschrank stellen. Die Himbeeren mit einer Gabel leicht zerstampfen und mit dem Sojajoghurt vermischen - falls eure Himbeeren so sauer sind wie meine, noch 1/­­2 TL Agavensirup dazugeben.  Ebenfalls in den Kühlschrank stellen. Am Morgen abwechselnd Haferflocken und Joghurt schichten und mit Kokosraspeln und Himbeeren dekorieren - oder alles in einer Schüssel zusammenrühren! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegan in Disneyland Paris - mal wieder!

8. Januar 2014 Totally Veg! 

Vegan in Disneyland Paris - mal wieder!Meine Liebe zu Disneyland ist sicher etwas seltsam. Eine erwachsene Frau, die auf Mickey Mouse steht und sich stundenlang in einer Schlange anstellt, um in ein Gefährt zu steigen, das für 10-jährige gemacht worden ist. Man muss es nicht verstehen. Die Liebe zu den Disneyparks, die kann man nämlich nur nachfühlen: Sich in andere Welten entführen lassen, das innere Kind herauslassen, und endlich wieder daran glauben, dass es singende Fische, finstere Drachen und verfluchte Häuser mit fröhlichen Geistern doch gibt.  Ich habe meine Ausflüge nach Disneyland Paris bereits hier und hier dokumentiert, und auch heuer nutzten M und ich eine kleine Verschnaufpause in unseren Jobs, um in das Königreich der Maus zu reisen. Der einzige Wehrmutstropfen ist leider das vegane Essen dort (obwohl ich denke, dass das Essen generell furchtbar ist) - richtig viel Auswahl hat man nicht. Das liegt einerseits an der typischen Rummelplatz-Kost, andererseits aber sicher auch etwas daran, dass der Park in Frankreich gebaut wurde, das ja leider nicht für seine vegane Freundlichkeit bekannt ist, denn immerhin bieten Walt Disney World in Florida und Disneyland Kalifornien auch wesentlich interessanteres Essen für Veganer und Vegetarier. Aber sei es wie es sei, Jammern hilft ja doch nicht (obwohl Disney sicher eine lange E-Mail von mir bekommen wird) - hier sind meine veganen Erfahrungen in Disneyland Paris.   Sehr unvegan, Rex! Was ich immer empfehlen kann, ist ein Trip in den nahen Supermarkt Auchan, der nur eine RER-Station von Disneyland entfernt liegt und praktischweise unweit unseres Hotels. Dort deckten M und ich uns mit Baguette und veganen Goodies wie Veggie-Burgern, Soja-Joghurt und Soja-Pudding ein (alles von der Firma Sojasun), außerdem gibt es auch eine Sushi-Abteilung mit sehr guter veganer Auswahl. Der Supermarkt ist zwar riesig, leider bietet er aber nicht so viel vegane Auswahl, wie ich es hierzulande gewohnt bin. Außerdem ist der Gestank der Fischabteilung überwältigend. Aber was tut man nicht alles für einen vollen, glücklichen Bauch?  Veganes Sushi. Im Lift, auf den Weg in den Park. Um 8 Uhr morgens. Ja, ich liebe Sushi! Snackpause: Kaffee made by Mickey Mouse, und ein Soja-Flan Pudding und Kaffee: Happy C! Im Disney Village, vor den Toren des Parks, gibt es einen Earl of Sandwich. In meinem letzten Bericht habe ich davon berichtet, dass es dort ein leicht zu veganisierendes Sandwich gibt. Überraschung: Das Sandwich gibt es nicht mehr. Kann ich ein Hurra von allen Veganern hören...? Nicht wirklich, oder? Die gute Nachricht ist, dass man Sandwiches nach Belieben verändern kann. So wurde aus dem Chicken Avocado Bacon Sandwich ein Sandwich ohne Chicken, ohne Bacon und ohne Sauce (die besteht aus Mayonnaise), dafür mit extra Gemüse und Banana Peppers (scharfe Pfefferoni) und Senf. Das Bestellen war zwar etwas umständlich, aber es wirkte so, als wären die Mitarbeiter bei Earl of Sandwich Sonderwünsche gewöhnt. Das Sandwich mit viel Avocado schmeckte dann auch wirklich ganz passabel! Ebenfalls im Disney Village wartet ein Starbucks auf koffeindurstige Menschen, die gerne Sojamilch in ihrem Kaffee mögen. Altbekannt und stets bewährt! Ein Highlight ist immer das Agrabah Cafe, das auf orientalische Küche spezialisiert ist: Hier findet man eine sehr gute Auswahl an köstlichen Salaten und warmen veganen Gerichten. Geröstete Kartoffeln, Couscous mit Gemüse-Tajine, Ofengemüse, Linsensalat, Hummus, Kichererbsen, Salat mit roten Rüben und Zimt und warmes Fladenbrot schmecken nach einer Achterbahnfahrt einfach doppelt so gut! Auch in den Fastfood Restaurants kann man fündig werden, wenn aber auch sicher dort kein Grund besteht, vor Aufregung zu schreien. In den meisten Restaurants gibt es Pommes und einen recht ordentlichen Beilagensalat, in einigen Restaurants gibt es darüber hinaus auch noch einen relativ großen Vegetable Salad, der aus verschiedenem Gemüse, Salat und Bulgur besteht. Stillt alles den Hunger, schmeckt ganz ordentlich, aber es ist und bleibt doch eher eine Notlösung, auch in verpackungstechnischer Hinsicht.  Beilagen-Salat mit Pommes  Beilagensalat, Pommes und mitgebrachtes Baguette mit Sojasun-Burger    Vegetable Salad mit obligatorischen Pommes Alles in allem ein wunderbarer Ausflug zur Maus - aber jetzt bin ich doch sehr froh, wieder in meiner eigenen Küche zu stehen und beende diesen Artikel mit einigen Schnappschüssen aus den Parks. Auch auf Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg

Vegan auf Tour - Wien und Paris

10. November 2013 Totally Veg! 

Vegan auf Tour - Wien und ParisLiebe Leserinnen und Leser, in letzter Zeit war ich beruflich unterwegs - in Wien und Paris. Und weil ich dort einige interessante vegane Sachen gegessen habe, hier ein kleiner Eindruck! In Wien war mein Hotel sehr nahe des Loving Huts am Westbahnhof. Am ersten Abend aß ich hier alleine, am nächsten Tag leistete mir M Gesellschaft. Davon gibt es auch einige Fotos. Sommerrollen mit Erdnussdip: Frisch, gemüsig, mit sehr würzigem Erdnussdip - eine tolle Vorspeise, die einem den Hunger nicht verdirbt! Meine Hauptspeise: Wonnevolle Tagliatelle. Komischer Name, die cremige Sauce schmeckt dafür wirklich gut. Dazu gibt es einen kleinen Salat und eine Handvoll veganen Käse. Für alle Pasta-Freunde! M bleibt bei den Klassikern: Lovinghut-Burger mit Käse. Der verschwand sehr schnell in M's Magen und ist dementsprechend lecker. Zum Dessert ging es weiter in die (relativ) neue Eisdiele Veganista Ice Cream. In dieser sehr modernen Eisdiele geht es rein vegan zu - das Eis wird auf Soja-, Kokos- oder auch Reismilch-Basis hergestellt. Wir konnten aus so vielen Sorten auswählen, dass ich mich nicht einmal annähernd an das gesamte Sortiment erinnern kann, aber es ist sicher für jeden Geschmack etwas dabei! Entschieden habe ich mich für Joghurt-Himbeer und Schokolade, M für Joghurt-Himbeer und Cookies. Kurzum: Das Eis ist wirklich, wirklich gut. Aber was mich besonders begeistert hat (denn gutes veganes Eis ist ja zum Glück keine Seltenheit mehr), ist der zarte Schmelz, ganz ohne störende Eiskristalle oder Klumpen - zart wie ein veganes Wölkchen! Mein persönlicher Favorit war Joghurt-Himbeer, M spricht heute noch von der Cookies-Sorte. Abends ging es weiter in Antun's Biobar. Dort gab es vegane Cevapcici mit Kartoffeln für M, für mich den veganen Zwiebelrostbraten mit Rösterdäpfeln. Beides sehr gut, beides auch sehr fettig. Aber man braucht natürlich etwas, um eine kleine Zechtour vorab abzufangen. Obwohl sowohl M als auch ich etwas kränkelten, ließen wir uns in Wien eine zweite Runde Eis nicht nehmen, dieses Mal beim Eis-Greissler. Dort gab es eine Portion Zwetschke und Edelbitter für uns - Zwetschke sehr schön herbstlich und fruchtig, Edelbitter wunderbar herb und schokoladig (wenn auch nicht ganz so cremig wie bei Veganista).  Eine zweite berufliche Reise führte mich nach Paris, wo M und ich im März bereits waren. Abends kehrte ich erneut in's Gentle Gourmet Cafe ein, das mich beim letzten Besuch so beeindruckt hatte. Leider war es dieses Mal etwas anders: Die Hauptspeise, ein pikanter Crepes mit Schwammerl, Lauch und veganem Käse war lauwarm, dementsprechend nach kürzester Zeit komplett eiskalt, und leider sehr, sehr ölig. Der dazu gereichte Salat wirkte leider nicht allzu frisch. Die Cr?me br?lée war in Ordnung, aber ebenfalls sehr kalt, und ich hatte zumindest die Oberfläche vom letzten Mal warm in Erinnerung (da der Zucker eigentlich vor dem Servieren erst karamellisiert wird, um die knusprige Schicht zu erreichen). Schade! Vielleicht hatte ich einfach einen schlechten Tag erwischt, letztes Mal war sowohl das Essen als auch der Service, der sich selten in meine Richtung verirrte, wesentlich besser. Pikante Palatschinke (auf gut österreichisch!) mit Salat Cr?me br?lée Eine schöne Überraschung erlebte ich bei meinem Hotel, einem Ibis nahe des Place d'Italie. Auf meine Anfrage, ob ich denn Sojamilch und Soja-Johurt zum Frühstücksbuffet bekommen könnte, bekam ich zunächst eine Absage. Als ich dann ein höfliches E-Mail zurückschrieb, dass das enttäuschend wäre, aber ich mich für die Information bedankte, meldete sich die Chefin, dass nun doch jemand vegane Produkte für mich kaufen würde. Und so wartete jeden Morgen Sojamilch und Soja-Joghurt auf mich, die ich zum Frühstück wirklich dankbar in Empfang nahm. Nett fragen hilft doch noch am meisten - und eine Schnute ziehen manchmal auch.   Das war's mit meinen Reiseberichten - wart ihr in letzter Zeit vegan unterwegs? Auch auf Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg


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