Schafgarbe - vegetarische Rezepte

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Schafgarbe vegetarische Rezepte

DIY Raumtrenner: Einen schwebenden Garten bauen

19. Juli 2014 Nicole Just 

Heute mal kein Rezept oder Restauranthinweis, sondern eine einfache und günstige Idee, um Räume schöner und grüner zu machen. Wie ihr wisst, bin ich in diesem Jahr umgezogen und gerade dabei, Stück für Stück unsere neue Bleibe einzurichten. Dabei kann man ja wahnsinnig viel konsumieren und neu kaufen. Aber wo es geht möchte ich am liebsten alte und neue Materialien vereinen, selbst ein wenig basteln und dabei aus verschiedenen Dingen, die eigentlich sonst im Müll landen, Neues machen. In “Denglish” auch bekannt als Do it Yourself und Upcycling ;) Die Grundlage für meinen Raumtrenner ist eine Treibholzwurzel. Die wurde mir von ganz lieben Menschen geschenkt, die das Holz an der Ostsee gefunden haben. Ihr könnt euch vorstellen, dass ich mich wahnsinnig darüber gefreut habe! Denn einerseits ist das ein echtes Stück Heimat, andererseits ein Geschenk, das man mit Geld gar nicht aufwiegen kann! Ich wollte etwas ganz Besonderes aus der Wurzel machen und habe lange überlegt, was das sein könnte. Da ich noch einen Raumtrenner für meinen Wohn- und Essbereich gesucht habe, der möglichst “leicht” wirkt und den Raum nicht optisch verkleinert, ist nun also ein schwebender Garten daraus geworden. Ganz besonders praktisch, wenn man zwei Katzen hat, die wahnsinnig gern an allem knabbern, das grün ist und in Reichweite steht. Ursprünglich wollte ich an die Stelle einen Raumtrenner aus alten Obstkisten bauen, die habe ich allerdings vorher schon spontan im Garten verwendet, um eine etwas trostlose Ecke aufzuhübschen. Schaut mal, hier sind die Kisten gelandet. Die Bepflanzung ist eine Mischung aus Steingartenpflanzen (oben), Kräutern wie Thymian, Rosmarin, Bohnenkraut, Lavendel, verschiedenen Minze- und Salbeisorten, Schafgarbe, Estragon, Schleierkraut, Schnittlauch, Petersilie, Lorbeer und Zitronenverbene. Daneben stehen (nicht im Bild) noch Gartensalbei und einige andere blühende Kräuter. Viele der Kräuter habe ich hier in Bioqualität bestellt. Zurück zum Raumtrenner! Nun hat natürlich nicht jeder ein Stück Treibholz herumliegen, als Material eignet sich natürlich auch ein Holzstamm. Der sollte allerdings einen geringeren Umfang haben als das Treibholz, das ich verwendet habe, da “frisches” Holz viel schwerer ist und die ganze Konstruktion mit steigendem Gewicht nach anderen Haken und Dübeln verlangt. Insgesamt habe ich für mein “Projekt” weniger als 50 EUR ausgegeben. Für die Bepflanzung habe ich mich überwiegend für Hauswurze (Sempervivum) entschieden. Die brauchen wenig Platz, halten lange Trockenperioden, Hitze und Kälte aus und schön sind sie auch noch. Es eignen sich auch kleinere Fetthennen-Sorten, auf dem Bild ganz unten seht ihr so eine Pflanze im Vordergrund. Wichtig ist , eine ordentliche Drainage aus Steinen einzubauen, damit die Wurzeln nach dem Gießen nicht im Wasser stehen. Hier schonmal das Endergebnis in voller Pracht, danach der “Weg zum Ziel”. Und ja, wir sitzen im Moment auf Gartenstühlen an unserem Esstisch. Passende Stühle zu finden ist gar nicht so einfach! ;) Und das braucht ihr für einen Raumtrenner aus Treibholz: 1 Stück Treibholz oder einen leichten Baumstamm (Länge ca. 1 m – 1,5 m) 1 Bohrmaschine mit einem 4-er Metallbohraufsatz 5 m Seil (Baumarkt) 7 kleine Metallübertöpfe (? ca. 7-11 cm) oder Konservendosen 7 Klappösen in Größe 5 (Baumarkt) oder die Laschen zum Öffnen der Konservendosen 7-14 kurze Schrauben mit Muttern (Größe “M4″; Baumarkt; wenn ihr die Klappösen verwendet benötigt ihr pro Öse zwei Schrauben, für die Konservendosen-Laschen nur eine Schraube pro Gefäß) 7-14 Unterlegscheiben (Größe M4) 7 kleinbleibende, anspruchslose Pflänzchen oder kleine Kräuter einige Kieselsteine für die Drainageschicht 7 Nägel 1 Hammer 2 Haken und passende Dübel zum Aufhängen der Konstruktion Wenn ihr alte Konservendosen verwendet, könnt ihr diese noch “shabby” gestalten. Ich habe dafür folgende Dinge verwendet: Rosteffekt-Lack (Baumarkt) 1 weißen Lack auf Wasserbasis verschiedenfarbige Wandfarbenproben (Baumarkt) feines Schleifpapier Schritt 1: Die Pflanzgefäße und Ösen anbohren Falls ihr Klappösen verwendet müsst ihr zunächst die vorgestanzten Löcher etwas vergrößern. Vielleicht gibt es die Ösen im Baumarkt in eurer Nähe auch gleich mit der richtigen Lochgröße, mein Baumarkt hatte sie nicht. Weil die Ösen aus sehr dünnem Metall bestehen ist es am besten, sie auf einer Unterlage (z.B. ein Stück Holz) zu bohren. Noch einfacher ist es, sie direkt auf eure Dosen oder Metallübertöpfe zu legen und dort zu bohren. So habt ihr auf den Dosen gleich den richtigen Abstand für die Löcher. Bedenkt beim Vorbohren der Löcher in den Dosen, dass diese etwas mittig sein sollten, damit die Dosen später nicht nach unten klappen, sondern relativ gerade am runden Stamm sitzen können. Falls ihr Konservendosen und die zugehörigen Laschen verwendet, müsst ihr nur ein Loch in die Dosen bohren. Damit die Schraube nicht die Öse rutscht, legt eine Unterlegscheibe zwischen Schraube und Mutter. Auch für die Klappösen habe ich Unterlegscheiben benutzt, damit sich die Schrauben besser und sicherer befestigen lassen. Falls ihr die Dosen noch lackiert, baut die Ösen erst nach diesem Schritt an. Schritt 2: Die Dosen verschönern Die Dosen gut reinigen, trocknen und mit dem Schleifpapier anschleifen. Dann mit dem Lack grundieren und trocknen lassen. Ich hatte nur weißen Lack, richtig schöne Effekte lassen sich aber auch mit buntem Lack erzielen. Wenn eure Dosen später “richtig rostig” aussehen sollen, grundiert am besten mit schwarzem oder orangen Lack vor. Dann wird der Lack partiell oder flächendeckend aufgesprüht. Nach einer gewissen Trockenzeit lässt sich bunte Wandfarbe oder nochmals eine Schicht Lack aufbringen. Oder die Dosen behalten einfach ihren “Rostlook”. Zum Schluss die Ösen anschrauben. Schritt 3: Das Seil zurechtschneiden Ihr könnt euer Seil im Baumarkt natürlich schon auf die richtige Länge teilen lassen. Ich habe das nicht gemacht, sondern mein Seil einfach mit einem Messer geschnitten, die Enden mit etwas Blumendraht fixiert und mit einem Feuerzeug versiegelt. Schritt 4: Den Stamm aufhängen Hier sind vier Hände hilfreich. Wenn ihr die richtige Höhe für euren Schwebegarten gewählt habt, messt am Stamm den Abstand, den das Seil später haben soll. Ich habe 6-er Nylon-Dübel und Haken verwendet. Das funktioniert aber nur, wenn ihr die Haken im 90° Winkel an die Wand schraubt. Wenn ihr euren Stamm direkt  an eine Decke hängen möchtet, erkundigt euch im Baumarkt am besten nach speziellen Dübeln und Haken, die eine möglichst hohe Zugkraft aushalten. Zum Schluss die Seile unten fest verknoten und den Stamm aufhängen. Schritt 5: Die Gefäße bepflanzen Füllt die Gefäße zuerst mit einer Schicht Kieselsteine, dann holt die Pflänzchen vorsichtig aus ihren Töpfen und nehmt soviel Erde ab, dass diese in die Gefäße passen. Das praktische an den Hauswurzen ist, dass sie keine tiefen Wurzeln ausbilden und somit auch keine große Pflanztiefe benötigen. Achtet aber darauf, dass zwischen Wurzel- und Drainageschicht kein Freiraum entsteht. Schritt 6: Die Gefäße anbringen Jetzt kommt der schönste Teil, das Anbringen der Gefäße am hängenden Stamm. Dafür die Nägel vorsichtig und leicht schräg in das Holz schlagen und am Ende die Gefäße anhängen. Mein Schwebegarten wird mit der Zeit sicher noch etwas wachsen. Oben möchte ich bald noch Kerzenteller anbringen und wenn wieder einige Konservendosen anfallen wird sicher auch noch die ein oder andere Dose ihren Weg an den Stamm finden. The post DIY Raumtrenner: Einen schwebenden Garten bauen appeared first on vegan-sein.


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