Rosinen - vegetarische Rezepte

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Kaffee: Nährstoff-Feind oder doch erlaubt?

Die Top 10 Lebensmittel zur Stärkung deines Immunsystems

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Galette mit Rhabarber & Buchweizen










Rosinen vegetarische Rezepte

Die Top 10 Lebensmittel zur Stärkung deines Immunsystems

16. April 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Die Top 10 Lebensmittel zur Stärkung deines ImmunsystemsAnzeige - Wir stellen dir hier unsere 10 Top Lebensmittel zur Stärkung deines Immunsystems vor und haben auch gleich unsere liebsten Rezepte für diese mitgebracht. 1. Kurkuma und Ingwer Kurkuma und Ingwer strotzen nur so vor antioxidativen und zellschützenden Eigenschaften. Besonders für die Zellen des Immunsystems und die Blutzellen ist das im Winter von Bedeutung, wenn wir überall nervigen Grippe-Bakterien und dem ein oder anderem Virus begegnen.  Beide Wurzeln haben darüber hinaus wärmende Eigenschaften und heizen uns so richtig gut ein. Auch Ingwertee unterstützt das Immunsystem Unser Blitzrezept für den tägliche Immunshot Den Immunshot, vor allem für die kalte Jahreszeit, kannst du heiß oder kalt genießen. Er lässt sich für 2-3 Tage im Voraus zubereiten und hält gut verschlossen im Kühlschrank auch entsprechend lange frisch. Zutaten für 4 Portionen - 1 Zitrone, geschält - 1 Orange, geschält - 2-3 cm Ingwerwurzel, gründlich gewaschen - 2-3 cm Kurkumawurzel, gründlich gewaschen - 1-2 Datteln, entsteint - 1 Msp. Cayennepfeffer Zubereitung - Alle Zutaten in einen Hochleistungsmixer geben und sehr gründlich vermixen. - Kalt als Shot genießen (max. 80-100 ml) oder die entsprechende Menge mit warmem Wasser aufgießen und genießen. 2. Kreuzblütler Die Familie der Kreuzblütler ist DAS Gemüse der Wintermonate. Kohl hält der kalten Witterung recht lange stand, manch einer braucht sogar einmal Frost, um bekömmlicher zu werden und geschmacklich zu überzeugen (Grünkohl und Rosenkohl, sowie Wirsing und Schwarzkohl). Kohlköpfe gehören zu den Lagergemüsen und können wunderbar eingemacht werden (siehe 5. Fermentierte Lebensmittel). Der hohe Vitamin C Gehalt, die vielen antioxidativen Bestandteile und die Mikonährstoffdichte machen Kohl zu einem großartigen Lebensmittel. Kohl muss nicht muffig und abstoßend schmecken oder schwer im Magen liegen. Bekömmlichkeit und Geschmack liegen ganz in der Hand des Kochs: Kräftig gewürzt mit in Öl gerösteter Senfsaat, Kreuzkümmel und Bockshornklee, sachte gekocht mit Lorbeeren, Wacholderbeeren und Nelken und abgeschmeckt mit einer ordentlichen Prise Asafoitida (Teufelsdreck - ein Gewürz aus der indisch-ayurvedischen Küche) ist für gute Bekömmlichkeit und spannenden Geschmack gesorgt. Wie wäre es mit Chili-Zimt-Rosenkohl aus dem Ofen oder Blumenkohl orientalisch ? Rezept für Chili-Zimt-Rosenkohl aus dem Ofen mit Kokos-Kartoffelstampf und Koriander Zutaten für 4 Personen - leicht - 40-50 min - 600 g Rosenkohl - Kokosöl zum Backen - je 1/­­2 TL Chiliflocken, Muskat und Zimt - 1 kg Kartoffeln, mehligkochend - 400 g Kokosmilch - 1 TL Salz - 1 Prise Galgant (wenn erhältlich) - frisches Zitronengras - frischer Koriander - Kokoschips, geröstet Zubereitung - Die Kartoffeln schälen und etwas zerkleinern. - Das Zitronengras mit Hilfe eines Nudelholzes aufbrechen. - Beides in einen passenden Topf geben, das Zitronengras zu zuunterst  und mit 200 ml Wasser angießen. Zum Kochen bringen. - Dann die Kokosmilch, das Galgant und das Salz hinzugeben, nochmal aufkochen und auf kleiner Flamme 30 min. garen. - Den Rosenkohl putzen und den Strunk kreuzweise einschneiden. - 2-3 EL Kokosöl leicht erwärmen, damit es flüssig wird. Das Backblech damit einfetten. - Achtung! Wenn der Rosenkohl aus dem Kühlschrank kommt, ist er so kalt, dass das Kokosöl sofort wieder fest wird. Besser der Kohl hat Zimmertemperatur. - Den Kohl mit den Chiliflocken, Muskat und Zimt bestäuben, rundherum wenden. Dann das Kokosöl gleichmäßig darüber verteilen und alles miteinander vermengen. - Auf das Backblech geben und ca. 20 min. bei 170°C Umluft backen. Ggf. am Ende 3- 5 min. grillen, damit die äußersten Blätter noch Farbe bekommen. - Für den Kartoffelstampf das Zitronengras aus dem Topf fischen und die Kartoffeln anschließen im Kokossud zerstampfen. Abschmecken. - Den Koriander von den Stängeln zupfen und die Kokoschips ohne Fett in einer Pfanne anrösten. - Den Kartoffelstampf mit dem gar gebackenen Rosenkohl anrichten, Koriander und Kokoschips darüber geben und heiß genießen. Rezept für orientalischen Blumenkohl Zutaten - 1 Kopf Blumenkohl - ja 1 TL Kurkuma & Ingwer gemahlen - 1 Msp. Piment - 1 Msp. Zimt - 1 Msp. Chiliflocken - 60 g Rapsöl Zubereitung - Den Blumenkohl waschen und in Röschen zerteilen. Die Gewürze mit dem Rapsöl glatt rühren. - Die Blumenkohlröschen gründlich mit der Gewürzpaste bepinseln und auf einem mit Backpapier belegten Backblech ausbreiten. - Bei 180°C 20 min. backen. 3. Rote Bete und andere Winterwurzeln Winterwurzeln wie Rote Bete, Karotten, Petersilienwurzel und Pastinaken zählen zu den Lagergemüsen und haben die Fähigkeit wichtige Nährstoffe zu speichern. Im Winter vermehrt auf Wurzelgemüse zurück zu greifen, hat den Vorteil, dass wir diese gespeicherten Inhaltsstoffe in gut verwertbarer Form zugeführt bekommen. Ganzheitlich betrachtet wirken Wurzeln auch wärmend (was im Winter von Vorteil ist), während Fruchtgemüse, wie Tomaten, Gurken, Paprika, Zucchini und Auberginen kühlend wirken und unseren Stoffwechsel dadurch eher schwächen. Darüber hinaus ist es nachhaltiger regionale Lebensmittel zu bevorzugen, als Fruchtgemüse aus Spanien oder Übersee zu verzehren. Photo: Maria Siebenhaar Gesundheitlich ist die Rote Bete eine unscheinbare, aber nicht zu verkennende Vitalstoffbombe. Ihr hoher Gehalt an B-Vitaminen, Kalium, Eisen und Folsäure, machen sie zu einem interessanten Nährstofflieferanten. Auch der Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen schlägt gesundheitlich vorteilhaft zu Buche. In diesem Artikel findest du noch mehr Infos zur Ironlady und ein Rezept für Rote Bete Ravioli. Rezept für Rote Bete Spaghetti mit Paranuss-Bolognese Zutaten für 4 Personen - 2 - 3 große Knollen Rote Bete - 1 Zitrone, Saft - etwas Salz - 100 g Paranusskerne - 1  kleine Möhre - 1/­­2 Knolle Fenchel - 2 reife Fleischtomaten - je 1 Zweig Oregano, Majoran, Rosmarin und Thymian - 1 EL  Tamari - 50 ml Olivenöl - Frischer Basilikum nach Belieben - 50 g Paranüsse, gehackt und mit etwas Paprika, Kreuzkümmel, Salz und Olivenöl in der - Pfanne geröstet - nötig: Spiralschneider und Food Prozessor oder Blitzhacker Zubereitung - Die Rote Bete waschen, schälen und mit dem Spiralschneider zu Spaghetti drehen. Mit Zitronensaft beträufeln und etwas salzen. Bei Seite stellen, bis die Bolognese zubereitet ist. - Die Paranusskerne im Food Prozessor oder im Blitzhacker zerkleinern. - Möhre und Fenchel waschen und in superfeine Würfelchen schneiden. - Die Fleischtomaten im Mixer oder mit dem Pürierstab zu einem Püree verarbeiten. - Je ca. 1 EL Oreganoblätter und Majoranblätter von den Stängeln lösen, ebenso 4-6 Rosmarinnadeln und 1 TL Thymianblätter. - Die Kräuter mit dem Tamari, dem Olivenöl und etwas Salz unter das Tomatenpüree mixen. - Die vorbereiteten Nüsse und das Gemüse ebenfalls unter das Tomatenpüree heben und alles gut miteinander vermengen. - Mit Salz und Pfeffer abschmecken. - Die Rote Bete Pasta portionsweise mit der Bolognese in einer Rührschüssel vermengen und auf Tellern anrichten. - Jede Portion mit etwas Bolognese, Paranussparmesan und Basilikum abrunden. 4. Beeren Beeren (im Winter auch als hochwertige Tiefkühlware) liefern uns jede Menge Vitamine und Spurenelemente und stärken somit unser Immunsystem und die körpereigenen Abwehr. Beeren lassen sich leicht im Smoothie unterbringen oder ergänzen das wärmeren Porridge zum Frühstück um eine fruchtige Komponente. Für den Mega-Booster lassen sich schon beim Frühstück mehrere der hier genannten Top 10 kombinieren: Zum Beispiel in diesem Rezept für fermentierte Overnight-Oats. 5. Fermentierte Lebensmittel Fermentierte Lebensmittel, wie fermentierter Kohl (Sauerkraut oder Kimchi), fermentierte Sojabohnen (Tempeh) oder fermentierter, selbst gemachter Nussjoghurt, liefern uns wichtige probiotische Kulturen, die unserer Darmflora gehörig auf die Sprünge helfen. Das Mikrobiom (die gesammelten Bakterienstämme in unserem Darm) ist maßgeblich dafür verantwortlich wie gut unser Immunsystem funktioniert. Denn hier - im Darm - werden die Immunzellen ausgebildet und geschult, körperfremd und körpereigen zu unterscheiden. Umso gesünder also unsere Darmbakterien sind, umso besser fühlen wir uns und umso widerstandsfähiger ist auch unser Immunsystem. Also - nichts wie ran, an die Fermentationstechnik! In unserem Artikel Milchprodukte ohne Milch - aber mit Leben drin findest du noch viele weitere Information rund um dieses Thema. Foto: Michael Groll Rezept für Cashew-Yoghurt (am Tag vorher ansetzen) Zutaten - 300 g Cashew (über Nacht einweichen) - 1 Pck. probiotisches Pulver - Wasser Zubereitung - Die Cashew abgießen, abbrausen und im Mixer zu einer sahnigen Creme vermixen. - Mit den Probiotikum beimpfen und bei Zimmertemperatur für 6-12 Stunden fermentieren lassen. Auf dem Blog von Estella findest du außerdem ein Rezept für winterliches Rosenkohl-Kimchi. 6. Nüsse, besonders Mandeln, Walnüsse, Erdnüsse und Paranüsse Nüsse zeichnen sich durch eine geballte Mineralstoffdichte und jede Menge Spurenelemente aus. Calcium findet sich z.B. besonders reichlich in Mandeln, Paranüsse sind eine einzigartige Selenquelle (aber nur max. 1-3 pro Tag, da sonst Selenüberschuss droht) und Erdnüsse sind reich an Zink und Protein. Walnüsse liefern von allen Mikronährstoffen in der Summe am meisten und werden deswegen oft als Königin der Nüsse gefeiert. Eine Hand voll Nüsse am Tag schützt erwiesenermaßen vor Herz-Kreislauferkrankungen und beeinflusst die Blutfettwerte auf positive Art und Weise. Und das, obwohl Nüsse selber recht fettreich sind. Aber Entwarnung für alle Figurbewussten: Nüsse liefern extrem hochwertige Fette und machen nicht dick - solange man es mit dem Verzehr nicht übertreibt. Rezept für Mandel-Dattel-Karamell Zutaten - 200 g Datteln, eingeweicht - 200 g Mandelmus - 100 g Kokosmus, erwärmt Zubereitung - Zuerst die Datteln im Mixer ganz bland und cremig pürieren. - Dann das warme, cremige Kokosmus dazu geben und zuletzt das Mandelmus einfließen lassen. - Gut glatt mixen - in Schraubgläser füllen und auf Brot, zu Banane oder ins Porridge genießen. 7. Getreide, besonders Haferflocken Vollkorngetreide ist reich an Mikronährstoffen und vor allem an Vitaminen des B-Komplexes. Die B-Vitamine spielen bei sämtlichen Stoffwechselfunktionen eine Rolle. Besonders Folsäure ist für die Zellteilung von Bedeutung (das ist wichtig fürs Immunsystem). Hafer und Haferflocken (Achtung - auf Vollkorn achten) bringen insbesondere viel Zink mit. Zink ist neben Vitamin C eines der Booster-Elemente für unsere Abwehrkräfte. Ein Grund mehr sich morgens mit einem angenehm wärmenden und stärkendem Porridge zu verwöhnen und auch sonst mal mit Hafer zu backen. Suchst du ein besonders schnelles Rezept? Dann ist unser 5-Minuten Haferbrei mit Banane genau das richtige für dich. Rezept für glutenfreies Haferbrot Zutaten für eine Kastenform - 250 g Haferflocken, glutenfrei - 100 g Reis-Vollkorn-Mehl - 100 g Buchweizenmehl - 100 g Leinsamen, geschrotet - 1 EL Salz - 1 TL Brotgewürz (oder mehr nach Geschmack) - 1/­­2 Würfel Hefe - 500 ml warmes Wasser - Nach Belieben 100 g Kerne oder Nüsse nach Belieben) Zubereitung - Alle trockenen Zutaten mischen. - Die Hefe in dem warmen Wasser auflösen, die Mischung zu den trockenen Zutaten geben und zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. - Um genug Luft unter den Teig zu kneten, mindestens 5 Minuten rühren. - Den Teig in einer mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen, die Oberfläche mit Wasser glatt streichen und den Rohling an einem warmen Ort, bedeckt, 45 min gehen lassen. - Anschließend bei 160 - 180 °C 50 min. backen. - Nach 50 min. mit Backpapier aus der Form nehmen und weitere 10 min weiter backen, damit die Krume rundherum noch fest werden kann. - Aus dem Ofen nehmen und gut auskühlen lassen. 8. Hülsenfrüchte Zugegeben, bei Hülsenfrüchten versteht man erst mal nicht, was diese genau mit dem Immunsystem zu tun haben sollen. Aber auch hier gibt es eine wichtige Verbindung. Diese liegt in unserem Darm. Hülsenfrüchte liefern hochwertige, komplexe Kohlehydrate, reichlich pflanzliches Protein und jede Menge Mineralstoffe. Auch der Ballaststoffgehalt ist nicht zu verleugnen. Insofern sind sie ein Rundum-Paket für unseren Zellstoffwechsel - und gut versorgte Zellen bleiben gesund. Für die biologische Wertigkeit des enthaltenen Protein, sollten Kichererbsen, Linsen und Co mit Vollkorngetreide (Reis, Dinkel, Buchweizen etc.) kombiniert werden. Und für die Bekömmlichkeit ist auf fachgerechte Zubereitung zu achten: - ) über Nacht einweichen (außer Linsen) 2.) gründlich waschen 3.) in frischem Wasser lange genug kochen 4.) gut würzen (am Besten mit Kreuzkümmel, Bockshornklee, Ingwer, Chili, Senfsaat, Teufelsdreck etc.) Rezept für Linsendahl Zutaten - 200 g gelbe Linsen, gewaschen, abgetropft - 2 cm  Ingwerwurzel, fein gewürfelt - 2 cm Kurkumawurzel, fein gewürfelt - 1-2 Chilischoten, mild - fein geschnitten - 1 TL Kardamom-Kapseln - 1/­­2 TL Kreuzkümmel - 1/­­2 TL Senfsaat - etwas Kokosöl oder anderes Bratöl - Salz - etwas Zitronen - oder Apfelsaft, Apfelessig und UmeSu zum Abschmecken. - 4 Tomaten, wenn verfügbar gelbe Tomaten Zubereitung - Das Öl in einem großen Topf erhitzen. - Zunächst die Senfsaat anrösten und platzen lassen, dann den Kreuzkümmel und die Kardamomkapseln mit rösten und dann Ingwer, Kurkuma und Chili dazu geben. - Sobald es aromatisch nach Gewürzen duftet, die Linsen dazu geben und rundherum anbraten. - Mit Wasser aufgießen, bis die Linsen gut bedeckt sind. - Aufkochen und bei geringer Hitze 30-40 min. sanft garen. - Ggf. etwas Wasser nachgießen, damit die Linsen genug Flüssigkeit haben, die sie aufsaugen können. - Sobald die Linsen weich sind kannst du das Dahl noch mit Salz und etwas Zitronen- oder Apfelsaft abschmecken. - Die Tomaten würfeln und unterheben. - geschlossenen Topf ziehen lassen, bis alle anderen Komponenten fertig sind. 9. Leinsamen Der Leinsamen ist das absolute Highlight unter den Samen. Er enthält so ziemlich alle kritischen Mineralstoffe die bei veganer Ernährung von Seiten der DGE vorgebracht werden in einem Korn. Außerdem reichlich Omega 3 Fette und jede Menge Ballaststoffe um den Darm zu reinigen. Täglich 1-2 EL geschroteten Leinsamen den Mahlzeiten unter zu mischen, ist eine einfache und effektive Weise, den eigenen Körper von innen heraus zu pflegen und zu hegen. Wichtig zu wissen: - Leinsamen immer frisch schroten - am Besten max. für 7 Tage im Voraus und dann luftdicht verschlossen im Kühlschrank aufbewahren 2. Leinsamen immer ausreichend quellen lassen (30 min bis zu über Nacht) damit er genügend aufquellen kann und in all seinen Nuancen für unseren Darm verwertbar wird 3. Wenn Du täglich Leinsamen isst, achte darauf genügend zu trinken, weil Ballaststoffe Wasser im Darm binden und dann zügiger wieder ausgeschieden werden können. 10.  Sprossen Sprossen werden aus trockenen Getreidekörnern, Saaten und Samen und manchen Hülsenfrüchten gezogen. Es ist von der Natur aus so angelegt, dass in den Samen der jeder Pflanze, die geballte Kraft für die Entstehung einer neuen Pflanze enthalten ist und in Verbindung mit Wasser zum Leben erweckt wird. Während des Sprossen nimmt der Nährstoffgehalt des Korns bis auf ein Zehnfaches zu. Sprossen sind ganzjährig in Keimgläsern ziehbar und können jede Mahlzeit bereichern und aufwerten. Hier stellen wir dir das Microgreens Starterkit von Heimgart vor und haben einen gesunden Burger mit Sprossen gezaubert. Gerade in den trüben Wintermonaten gibt es kein frischeres Lebensmittel! Mit Heimgart kannst du Microgreens ganz einfach ohne Erde und zusätzliches Gießen bei dir zu Hause anpflanzen. Alle nötigen Utensilien sind im Starter-Kit enthalten. Wir verlosen eines dieser Starterkits am Ende des Beitrags. Einmal bewässert und je nach Sorte könnt ihr die Microgreens bereits nach 5 bis 10 Tagen ernten. Die Microgreens enthalten viele Nährstoffe, Vitamine und Pflanzenstoffe und können praktisch zu jedem Gericht hinzugefügt werden. Weitere Infos zum Microgreens Starterkit findest du hier.   Rezept für gratinierten Chicorée mit Blaukraut-Sprossen-Salat und Kartoffelbrei Zutaten - 4 Köpfchen Chicoréesalat - 1 kg Kartoffeln, mehlig kochend - 50 g Alsan - Reismilch, am besten schon erwärmt - 100 g Mandelmus - 2 TL Hefeflocken - 1 Msp. Muskat, gerieben - 1 Msp. Cayennepfeffer - 1 kleiner Kopf Blaukraut - 100 g Sprossen, bunt gemischt - 4 EL Walnussöl - 4 EL Zitronensaft /­­ Schale von einer Zitrone - 2 EL Rosinen - 4 EL Walnüsse - Zimt - Chiliflocken - Ahornsirup - Salz /­­ Pfeffer Zubereitung - Das Blaukraut hobeln und mit dem Zitronensaft und dem Walnussöl kräftig durchkneten. - Die Zitronenschale und die Rosinen dazu geben und gut untermischen und ziehen lassen, bis die anderen Elemente zubereitet sind. - Die Kartoffeln schälen und vierteln. In wenig Wasser aufkochen und gar sieden lassen. - Den Ofen auf 180°C vorheizen. - Jetzt den Chicorée längs halbieren. Auf ein gefettetes Backblech legen. - Aus dem Mandelmus mit etwas Reismilch, den Hefeflocken, einer Prise Muskat und Cayennepfeffer eine dickflüssige Sauce mixen. - Mit Salz abschmecken und wie eine Käsesauce über den Chicorée träufeln und im Ofen für 25 min. überbacken. - Die Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten bis sie duften, dann mit etwas Ahornsirup, Zimt und Chiliflocken bestreuen und unter Rühren kurz karamellisieren - Sobald die Kartoffeln gar sind, das Kochwasser abgießen und die Alsan in Stücken zu den Kartoffeln geben. - Mit einem Schneebesen kräftig durchrühren. - Das Püree mit heißer Reismilch bis zur gewünschten Konsistenz strecken. - Etwas salzen und auf Wunsch mit frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. - Das Blaukraut abschmecken und die Sprossen unterheben. - Kartoffelpüree und Blaukraut auf Tellern anrichten, den Chicorée direkt aus dem Ofen auf dem Kartoffelpüree anrichten und mit den karamellisierten Walnüssen bestreuen. Weiterlesen auf Deutschland is(s)t vegan - Unser Organsystem Teil 1 - Das Herz: Wie bleibt euer Herz gesund? - Hier findest du unser Herzrezept - Unser Organsystem Teil 2 -Blut und Immunität: Tipps für eine gesunde Abwehr - Unser Rezept für eine gesunde Abwehr: Gemüsecurry Anzeige, da dieser Artikel Affiliate-Links. Danke, dass du unsere Arbeit unterstützt. *** Gewinnspiel *** Wir verlosen gemeinsam mit Heimgart ein Microgreens Starter-Kit!  Beim Microgreens Starterkit bekommt ihr eine Keimschale, ein Edelstahleinsatz und zwei Bio-Saatpads der Sorten Rauke (Rucola) und Gartenkresse geliefert. Jedes Saatpad ist nach der EU-BIO Verordnung (DE-ÖKO-070) zertifiziert. Zudem sind die Saatpads frei von Zusatzstoffen, kompostierbar und werden in Handarbeit in einer gemeinnützigen Werkstatt hergestellt. Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Voraussetzungen für die Teilnahme am Gewinnspiel: Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum gerade du das Microgreens Starter-Kit haben möchtest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff Heimgart an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 23.04.2019 um 12:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 24.04.2019 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook oder Instagram und wird in keiner Weise von Facebook oder Instagram gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.  

Kaffee: Nährstoff-Feind oder doch erlaubt?

10. April 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Kaffee: Nährstoff-Feind oder doch erlaubt?Anzeige - Der Kaffee am Morgen gehört für einen Großteil der Deutschen zum Standard-Programm. Rund 1,8 Tassen täglich lassen sich Frauen und Männer durchschnittlich schmecken. Dabei gilt das Heißgetränk oft als ,,böser Bube und Aufnahmehemmer, was einige Nährstoffe betrifft. Kein Wunder, dass sich vor allem Veganer fragen: Ist Kaffee nun gut oder schlecht? Ist Kaffee eigentlich vegan? Auf den ersten Blick erscheint diese Frage seltsam. Schließlich handelt es sich bei Kaffee um die Bohnen einer Pflanze und somit um ein veganes Genussmittel. Auf den zweiten Blick aber sind Zweifel durchaus berechtigt, denn die Bohnen werden vor ihrer Weiterverarbeitung mit einem Hilfsstoff überzogen. Dieser soll die Fließfähigkeit des Kaffees verbessern und ist nicht immer pflanzlicher Herkunft. So erlaubt die EU-Zusatzstoffverordnung als Überzugsmittel: - Bienenwachs - Schellack - Candelillawachs - Carnaubawachs Die ersten beiden Stoffe sind nicht vegan. Bienenwachs stammt - wie es sein Name bereits verrät - von Bienen, während für Schellack Gummischild-Lackläuse benötigt werden. Es kann also durchaus sein, dass der unscheinbare Kaffee doch nicht so unschuldig ist. Die meisten Hersteller greifen zu Carnaubawachs. Das ist eine gute Nachricht, denn die Auswahl wird auf diese Weise ein wenig eingeschränkt. Wer ganz sicher sein will, sollte eine Produktanfrage stellen und auf Auskunftsbereitschaft hoffen. Angesehen davon gilt: Die meisten Veganer sind aus ethischen Gründen vegan und beziehen dabei nicht nur die Tiere in ihre Lebensweise ein. Auch Kinderarbeit und unfaire Arbeitsbedingungen sind für sie absolute No-Gos. Wem Kaffeegenuss ohne schlechtes Gewissen wichtig ist, sollte zu Fairtrade-Produkten aus Bio-Landwirtschaft greifen. Einige Beispiele hat fairtrade-deutschland.de zusammengestellt. Kaffee ist nicht zwingend ungesund Oft wird behauptet, Kaffee sei nicht gesund. Die Effekte von Kaffee auf die menschliche Gesundheit sind häufiger Gegenstand der Forschung. Eine großangelegte Studie des us-amerikanischen National Cancer Institute beschäftigte sich mit diesem Thema. Hier kamen die Wissenschaftler laut wissenschaft-aktuell.de zu dem Ergebnis, dass Kaffee tatsächlich eine lebensverlängernde Wirkung habe und somit das Sterberisiko verringern könnte. Zwei bis drei Tassen Kaffee täglich verringerten das Gesamtsterberisiko um rund zwölf Prozent. Wie bei allen Studien handelt es sich aber auch hier nur um eine Momentaufnahme, die durch weitere Untersuchungen bestätigt werden muss. Es wird auch oft behauptet, eine Tasse Kaffee pro Tag mit mindestens 100 Milligramm Koffein würde Demenz und Alzheimer vorbeugen. Grund dafür sei der Koffeingehalt, die die Auswirkungen von Cholesterin im Körper blockieren soll. Kaffee nicht gleich Kaffee Frisch gemahlen aus der frischen Bohne liefert er selbstverständlich mehr Inhaltsstoffe als in Form von Instant-Pulver. Die Investition in einen Kaffeevollautomaten mit gutem Mahlwerk ist daher eine gute Idee. Worauf des hier ankommt, zeigt küchengeräte-test.de. Wie es um den Nährstoff-Gehalt einer Tasse Kaffee mit 150 Millilitern steht, ist nicht uninteressant. So enthält sie etwa: Vitamin B1 1,5?g Vitamin B2 15 ?g Vitamin B3 1050 ?g Vitamin B5 1,5?g Kalium 99 mg Magnesium 9 mg Zink 15 ?g Kupfer 154,5 ?g Mangan 120?g   Kaffee kann damit durchaus einen Beitrag zur täglichen Nährstoffversorgung leisten, allerdings nicht in einem Maß, das den Bedarf einzelner Nährstoffe deckt. Die Erkenntnis ist also: Kaffee ist nicht gänzlich nährstofffrei und liefert darüber hinaus auch sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole, denen eine mögliche positive Wirkung im menschlichen Körper nachgesagt wird. Gegen die tägliche Tasse (oder auch zwei bis drei) spricht also nichts, sofern es sich um guten Bio-Kaffee ohne Pestizidrückstände handelt. Hier ein paar Beispiele für guten Bio-Kaffee: Premium Bio Kaffeebohnen von 360 Grad rund um ehrlich Premium Kaffee Café Creme von Coffee Circle Premium Bio Kaffeebohnen von Origeens Active After Work Premium Bio Fairtrade Kaffee von C&R Coffee & Relax   Vegane Rezepte für ein Power-Frühstück Du startest gerne mit Kaffee in den Tag? Wir zeigen dir in drei Schritten den perfekten Start in den Morgen und unsere liebsten veganen Frühstücksrezepte für einen Power-Start in den Tag. Foto: Michael Groll Wann Kaffee getrunken werden sollte Nun aber kommen wir zu einem Problem: In Kaffee enthaltene Polyphenole und Gerbstoffe senken die Bioverfügbarkeit bestimmter Nährstoffe, die bei veganer Lebensweise als potenziell kritisch gelten. Ausufernder Kaffeekonsum ist daher wirklich keine gute Idee. Gehemmt wird durch Kaffee die Aufnahme von - Zink - Eisen - Calcium Insbesondere die jenigen, die bereits verstärkt auf ihren Eisenspiegel achten müssen, sollten daher mit Kaffee vorsichtig sein. Verboten ist das Heißgetränk deswegen aber nicht. Es genügt, zwischen den Mahlzeiten und einer Tasse Kaffee rund zwei Stunden Zeit einzuplanen. Diese Lücke reicht aus, um die negativen Effekte abzumildern. Ein eisenreiches Frühstück sollte also ohne Kaffee auskommen. Besser ist hier ein Glas Orangensaft, denn das enthaltene Vitamin C fördert die Eisenaufnahme. Je nach Zeitplan spricht dann nichts gegen eine Kaffeepause am späteren Vormittag. Tipp: Wer Milchschaum im Kaffee mag, wird schnell deutliche Unterschiede feststellen. Nicht gut aufschäumen lässt sich beispielsweise ein Reisdrink. Guter Schaum entsteht bei Haferdrinks. Alternativ gibt es inzwischen auch spezielle Barista-Versionen, die speziell für das Aufschäumen entwickelt wurden. Wir verraten euch im Beitrag nächste Woche welche veganen Milchalternativen euren Kaffeemoment abrunden. PRODUKTTIPP: Der Kaffeebereiter von Bodum für aromatischen Kaffee ohne Rückstände.   Wie wäre es mit einem Apfelkuchen mit Mandelstreusel Wer von euch liebt es auch die Streusel wegzufuttern? Also wir definitiv und wenn ihr auch zu der Sorte gehört, dann ist dieses vegane Kuchenrezept genau das Richtige für euch. Der Kuchen besteht aus einem knusprigen Mürbteig, einer saftigen Apfelfüllung mit Rosinen und ganz viel leckeren Mandelstreuseln. Ob nun mit Kaffee oder Tee, dieser vegane Apfelkuchen wird euch munden. Vorsicht, heißer Kaffee! Es spricht also nur wenig gegen täglichen Kaffeekonsum. Wichtig ist aber auch die Trinktemperatur, wie einige Forscher bemerken. So warnt die ,,International Agency for Research on cancer in einer Zusammenfassung vor heißen Getränken ab 65 Grad Celsius, da diese das Risiko für Speiseröhrenkrebs steigern können. Es ist also besser, den Kaffee zunächst etwas abkühlen zu lassen, oder bei wenig Zeit mit kühlerer Pflanzenmilch zu mischen. Allzu kalt sollte die Milch dabei aber nicht sein, denn sonst kann es zum Ausflocken kommen. Empfehlenswert ist die Verwendung bei Raumtemperatur oder von Milchaufschäumern, die ohnehin eine Erhitzung vornehmen. Dann gilt jedoch wieder: Abkühlen lassen! Trinkt ihr gerne Kaffee? Schreibt es uns gerne bei Facebook oder Instagram und folgt uns, um nichts mehr zu verpassen! Hier noch ein Buchtipp für echte Kaffeeliebhaber. Anzeige, da dieser Artikel Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Danke, dass du unsere Arbeit unterstützt.

Zero Waste Küche: Rezept für vegane Bananenkekse von Sophia Hoffmann

28. Februar 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Zero Waste Küche: Rezept für vegane Bananenkekse von Sophia HoffmannAnzeige Du willst ohne Müll kochen oder Lebensmittel gut verwerten? Sophia Hoffmann verrät in ihrem dritten Buch die Grundlagen der Zero Waste Küche, informiert über Lebensmittel und zu guter Letzt teilt sie mit uns ihre liebsten Zero Waste Rezepte. Eine ausführliche Buchrezension findest du hier. Ein Rezept aus ihrem Buch sind diese ganz einfachen Bananenkekse aus nur zwei Zutaten. Diese können individuell zum Beispiel mit Rosinen, Nu?ssen oder Schokostu?cken verfeinert werden. Ein weiteres Rezept, cremige Brokkoli-Pasta, findest du hier. Rezept für vegane Bananenkekse Menge circa 10 Kekse Zubereitungszeit 25 Minuten Zutaten - 2 (gerne sehr reife) Bananen - etwa 6-8 EL Getreideflocken - 1 Prise Salz - nach Belieben: Rosinen, Nu?sse, Sesam, Schokostu?cken, ... Die wahrscheinlich einfachsten Kekse der Welt lassen sich aus genau zwei Zutaten herstellen: Richtig scho?n reifen Bananen und Getreideflocken. Auf dieser Basis kann man noch allerhand Zutaten mit hineinkneten, die diese wirklich gesunde Knabberei noch leckerer machen: eine Prise Meersalz, ein paar Nu?sse, etwas Mohn, ein paar Stu?cke Schokolade -- der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Außerdem ist es ein perfektes Rezept zum Backen mit Kindern. Zubereitung - Den Backofen auf 190 °C Ober /­­ Unterhitze vorheizen. - Die Bananen scha?len und mithilfe einer Gabel oder eines Pu?rierstabs zerkleinern. - Nach und nach so viele Getreideflocken dazugeben bis sich eine feste Masse bildet. - Mit 1 Prise Salz abschmecken und nach Belieben weitere Geschmackszutaten in den Teig einarbeiten. - Mit einem Esslo?ffel auf ein eingefettetes Backblech oder eine Silikon- Backmatte kleine Ha?ufchen geben und diese platt dru?cken. Einfacher geht das, wenn man den Lo?ffel mit Wasser anfeuchtet. - Bei 190 °C je nach Backofen 8-15 Minuten backen, bis die Kekse scho?n knusprig und nicht mehr weich sind. - Warm oder kalt genießen. Am besten schmecken sie frisch, lassen sich aber ohne Weiteres einige Wochen in einer Keksdose trocken aufbewahren.   Das Rezept stammt aus dem Buch Zero Waste Küche von Sophia Hoffmann. Hier kannst du das Buch direkt online bestellen.Anzeige, da dieser Artikel Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Danke, dass du unsere Arbeit unterstützt.

Rezepte für ein Power-Frühstück: 5-Minuten-Haferbrei mit Banane

22. Januar 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Rezepte für ein Power-Frühstück: 5-Minuten-Haferbrei mit BananeDu suchst ein gesundes veganes und vor allem schnelles Frühstück? Dann ist dieses Blitz-Rezept für Haferbrei in nur 5 Minuten genau das richtige für dich. Zutaten für 4 Portionen - 200 g Haferflocken - 100 g gemahlene Mandeln, oder andere Nüsse - 50 g Rosinen - 1 TL Zitronenzeste, abgerieben - 1 Prise Salz - 4 kleine Bananen - Zimtzucker und Ahornsirup Zubereitung - Die Haferflocken in einer Schüssel mit kochendem Wasser übergießen, so dass sie bedeckt sind und 5 Minuten stehen lassen. - Inzwischen die Zitronenschale abreiben und die Bananen schälen. - Wer keine Zeit hat, schnippelt die Bananen einfach in 4 Schüsseln. Wer etwas mehr Zeit hat, halbiert die Bananen längs und brät sie von beiden Seiten goldgelb an. - Die gequollenen Haferflocken mit den Mandeln, den Rosinen, der Zitronenschale und der Prise Salz mit einer Gabel gründlich verrühren, so dass sich alles cremig miteinander verbindet. - Den Haferbrei entweder auf die geschnippelte Banane verteilen oder in vier Schüsseln anrichten und mit der gebratenen Banane toppen. - Mit Zimtzucker und Ahornsirup verfeinern. Foto: Michael Groll Endecke weitere vegane Frühstücksideen bei uns - Hirse-Bowl mit Vanilleschaum - Sonntags-Blini mit süßen Aufstrichen und Früchten - Amaranth-Porridge mit Knusper-Topping - Protein-Bowl mit Beeren und Hanf - Fermentierte Overnight-Oats - Gekeimtes Buchweizen-Müsli - Scrambled Tofu mit herzhaften Aufstrichen und glutenfreies Amaranth-Brot - Porridge mit Kokosmilch - Warmes Frühstück - Drei vegane Rezepte - Veganes Quinoa-Powerfrühstück mit Bananen-Chia-Stick - Eisen ess ich zum Frühstück! 6 Supertricks gegen Eisenmangel + Rezepte - Orientalisches Hirsefrühstück  

Veganes Brot! Welche Brote sind vegan?

3. Januar 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Veganes Brot! Welche Brote sind vegan? Brot ist doch immer vegan, oder?! Also auf den ersten Blick natürlich schon. Logisch, dass Käsebrötchen, Specksemmel oder Buttercroissants bei mir eher nicht in die Tüte kommen. Aber was kann denn am übrigen Backwerk nicht vegan sein? Ich habe mich ein wenig schlaugemacht! Ist Brot vegan? Wer vielleicht wie ich ursprünglich ein echtes Landei ist, der hat sicherlich eine ähnliche Bäckerei-Erfahrung gemacht. Kleine Backstuben, ein Bäcker, der tatsächlich noch selber backt ... wenig Auswahl und ab 13:30 uhr ist die Auslage bereits leergekauft. Denke ich an gutes Brot, fallen mir fast nur die Oldschool-Sorten meiner Kindheit ein. Ein guter Bäcker braucht für ein gutes Sauerteigbrot nur Basics, wie Hefe, Schrot, Wasser und Salz. Alles von Natur aus rein vegane Zutaten. Bei weicheren Sorten wie Brioche oder Toastbrot solltet ihr jedoch aufpassen, da darin Butter, Milch(pulver) und Eier stecken können. Leider finde ich heute selten eine wirklich gute Bäckerei. In der Hauptstadt gibt es mittlerweile an jeder Ecke  Billig-Bäckereien, deren Angebot zwar teilweise vegan, allerdings geschmacklich eher 08/­­15 ist. Billigbäcker sparen außerdem manchmal Geld, indem sie L-Cystein (E 920) einsetzen, das zum Beispiel aus Schweineborsten gewonnen wird.  (Quelle: Peta) (C)Pixabay Ehrlich gesagt habe ich erst im Zuge der Recherche für diesen Beitrag gelernt, dass auch Laugengebäck nicht immer vegan ist. Oh je! Dabei liebe ich vor allem Brezeln! Das rauchige Aroma wird jedoch meistens aus Schweineschmalz erzeugt. Bähhh! Wo kann ich veganes Brot kaufen? Als ersten Tipp möchte ich euch ans Herz legen, am besten Brot nur noch im Bioladen zu kaufen. In größeren Städten ist es mittlerweile überhaupt kein Problem mehr im Backshop der großen Bioketten frisches, gesundes und veganes Brot zu kaufen. Die Brote sind dort bereits in der Auslage gekennzeichnet und ihr könnt euch so euer Lieblingsbrot aussuchen. Die Auswahl ist groß: Vollkornbrot, Dinkelbrot, Mischbrot, Sauerteigbrot und vereinzelt auch süße Backwaren, wie Croissants oder Rosinenstuten. Wer einen Wochenmarkt in der Nähe hat (oder auch einen Bauernladen) kann auch dort fündig werden. Auf meinem Wochenmarkt kaufe ich sehr gerne Brot in Demeterqualität, welches natürlich seinen Preis hat, aber auch unschlagbar gut schmeckt! (C)Pixabay In kleineren Orten oder in ländlichen Regionen empfehle ich euch, in der Bäckerei direkt zu fragen. Das ist immer noch die einfachste Lösung. Vielleicht habt ihr ja sogar das Glück, im Ort einen Oldschool-Bäcker zu haben. Übrigens: Bäckereien sind dazu verpflichtet, vor Ort Infos zu Inhaltsstoffen und Allergenen bereitzustellen! Also fragt einfach nach, falls diese Informationen nicht sofort ersichtlich sind - das gilt auch für die preiswerten Backshops oder Supermärkte in Großstädten! Diese Brote sind zum Beispiel vegan: - Bei Kamps findet ihr eine beeindruckende Liste veganer Backprodukte mit tollen Leckereien, wie Walnussbrot, Süßer Franz und Rübchen. - Die Laugenbrezeln von Ditsch kommen ohne Schweineschmalz aus! - Bei der Kette der Brotmeisterei Steinecke findet ihr aktuell eine Liste mit 26 veganen Brotsorten und 28 vegane Brötchen. Von Steinecke müsst ihr unbedingt das Urige probierten ... richtig lecker! - Wer viel unterwegs ist, kennt sicher das BackWerk - eine Kette, die häufig an Bahnhöfen zu finden ist. Ehrlich gesagt freue ich mich immer noch ein kleines bisschen mehr auf meine Reise, da gerne dort etwas Proviant einkaufe. Eine Übersicht der veganen Produkte findet ihr hier. Mein Favorit ist beim BackWerk übrigens die Börekstange mit Spinat :-) Für noch mehr Auswahl bezüglich veganer Backwaren, checkt unbedingt den Einkaufsguide von PETA Zwei - dort findet ihr so ziemlich jedes vegane Brot oder Brötchen: super übersichtlich und einfach genial! Brot selber backen! Last, but not least, möchte ich euch den Versuch selber Brot zu backen ans Herz legen. Denn das ist überhaupt gar nicht sooo schwierig. Ich bin ehrlich gesagt, eine totale Niete, was Backen angeht - aber Brot, das kriege ich hin! Warum lieber selber backen? - Ihr wisst ganz genau, was drin ist! Damit meine ich nicht nur - ihr bestimmt die veganen Zutaten, sondern auch deren Qualität. Außerdem könnt ihr auch so direkt auf eine eventuell vorhandene Glutenunverträglichkeit eingehen - und dementsprechende Zutaten gleich weglassen bzw. ersetzen! - Ihr könnt euch genau das Brot backen, was ihr schon immer essen wolltet - alles, was ihr braucht, ist etwas Experimentierfreude und ein wenig Geduld! - Selbst gemacht ist immer günstiger als gekauft! Ein gutes Bio-Brot kostet locker um die 4,- Euro - und ist meistens nicht mehr als 500 oder 600 gramm schwer. Alle Zutaten für ein DIY-Brot sind auch in Bio-Qualität auf jeden Fall günstiger ... vor allem, wenn ihr sie auf Vorrat in größeren Mengen einkauft! Mein Kollege Kjell hat vor einiger Zeit übrigens auch ein Rezept für ein köstliches veganes Kürbisbrot kreiert. Das müsst ihr unbedingt ausprobieren! Und auch das Rezept zu diesen veganen Burgerbrötchen findet ihr bei uns. Unsere Buchtipps* *Werbung: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Danke, dass du unsere Arbeit unterstützt.

Veganes Bananenbrot mit Tiger Nut Drink & Müsli

22. September 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Anzeige Wisst ihr was toll ist? Am Sonntag aufzustehen, reife Bananen zerdrücken, Müsli und ein paar andere Zutaten aus dem Schrank zu holen... Wisst ihr schon was es wird? Ein leckeres veganes Bananenbrot mit Müsli und Tiger Nut Drink. Das frisch gebackene Bananenbrot genießen wir mit einer Tasse Kaffee und der Sonntag ist gerettet! Ihr habt ein paar überreife Bananen übrig und wollt die nicht mehr so essen? Na dann ist es Zeit für unser veganes Bananenbrot Rezept. Wie der Name schon verrät handelt sich dabei vielmehr um eine Art süßes Brot als Kuchen. Die Konsistenz ist etwas fester, doch trotzdem süßlich durch die reifen Bananen. Wir genießen die Scheiben gerne zum Frühstück oder einfach mal so als gesunden Snack! Naja, vielleicht ist es auch ein Bananenbrot-Kuchen :) Wenn ihr Bananenbrot selber backen wollt, dann braucht ihr nur wenige Zutaten. Ihr könnt das Rezept auch variieren. Gebt noch ein paar Stückchen dunke Schokolade in den Teig, mehr Nüsse oder Trockenfrüchte. Probiert es aus und entscheidet selber, was euch am Besten schmeckt! Tofukind goes Rude Health Wir backen dieses gesunde Bananenbrot mit dem Tiger Nut Drink und dem Bio Müsli The Ultimate von Rude Health. Im Online-Shop von Tofukind findet ihr die Produkte von Rude Health sowie viele weitere vegane Alternativen und leckere vegane Rezepte. Schaut doch mal vorbei und lasst euch inspirieren! Der Tiger Nut Drink ist eine tolle Alternative zu Milch, die natürlich aus der Tigernuss oder Erdmandel zubereitet wird. Der Geschmack ist süßlich und erinnert ein wenig an Mandeln und Haselnüssen. Schon im 8. Jahrhundert wurden Getränke aus der Tigernuss zubereitet und mittlerweile genießen viele die Milch als Drink oder Zutat für Back- und Kochrezepte. Pur mit ein paar Eiswürfeln ist der Tiger Nut Drink unschlagbar! Das Bio Müsli The Ultimate lässt unsere Geschmacksknospen tanzen. Mit 23 Zutaten überrascht jeder Löffel mit einem einzigartigen Geschmack. Unzählige Früchte, Samen, Körner und noch mehr bringen eine super Abwechslung in die Schüssel. Roggenflocken, Rosinen, Gerstenflocken, Aprikosen, Mandeln, Paranüsse, Datteln, goldene Leinsamen, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Quinoa, Apfel, Buchweizenflocken, Gojibeeren, Haselnüsse, Puffreis... Und wir dachten uns, dass sich dieses leckere vegane Müsli prima in unserem Bananenbrot macht. Wir hatten Recht! Kleiner Tipp: Wenn euer veganes Bananenbrot schon ein paar Tage alt ist, dann könnt ihr die Scheiben auch prima toasten. Noch ein bisschen Nussmus darauf und schon habt ihr einen leckeren veganen Snack! Veganes Bananenbrot mit Müsli + Tiger Nut Drink Zutaten - 3 reife Bananen - 150 ml Rude Health Tiger Nut Drink - 50 ml Kokosöl - 50 ml Ahornsirup - 2 EL Nussmus - 100 g Rude Health Bio Müsli The Ultimate - 200 Haferflocken (gemahlen) - 2 TL Backpulver   Zubereitung Zunächst die Banane mit einer Gabel zerdrücken, bis fast keine Stückchen mehr übrig sind. Anschließend die restlichen Zutaten (außer Müsli) dazu geben und mit einem Schneebesen gut verrühren. Jetzt noch das Müsli dazugeben und kurz unterrühren. Danach könnt ihr den Teig in eine Kastenform geben und mit ein bisschen Müsli bestreuen. Das vegane Bananenbrot sollte nun für 170 Grad Umluft für etwa 45 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen könnt ihr testen, ob es durch gebacken ist. Viel Spaß bei unserem Rezeptvideo für unser veganes Bananenbrot!   Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Tofukind. Danke dafür! Der Beitrag Veganes Bananenbrot mit Tiger Nut Drink & Müsli erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

UNSERE PRODUKTHIGHLIGHTS #10 OKTOBER

15. November 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Heute möchten wir euch die veganen Produkte vorstellen, welche wir im Oktober 2017 getestet haben. Es waren wieder viele neue vegane Produkte dabei. Hier gibt es einen kleinen Einblick in unsere Lieblingsprodukte. Ganz egal ob nigelnagelneu oder vielleicht schon etwas länger auf dem Markt. Ihr könnt jedes der hier vorgestellten veganen Produkte online oder im Geschäft nachkaufen.  Schaut am besten selbst!      1. Baileys - Almande 750ml Endlich das warte hat ein Ende! Nachdem der beliebteste Cremelikör schon seit längerer Zeit als vegane Variante in den USA vertrieben wird, bringt uns jetzt auch ganz exklusiv Veganz den Mandel Bailey nach Deutschland. Der vegane Baileys Almande passt perfekt auf zerstoßenem Eis (egal ob Mandel, Soja, Lupinen oder einfach nur Sorbet), kalt gemixt mit Kokosnusswasser oder in beliebigen Cocktails.  Er wird aus dem Öl süßer Mandeln und Mandelessenz (aus gemahlenen Mandeln), Rohrohrzucker und Wasser mit einem Hauch Vanille hergestellt. Hinweis: Das alkoholische Mandelgetränk beinhaltet 13% Alcohol, damit ist der verantwortungsvolle Genuss nur für Erwachsene bestimmt. 2. Veganz - Bio Weiße Rice Choc Kaffee-Nibs 80g Schon wieder eine Schokolade von Veganz. Diesmal eine Weiße Schokolade auf Reismilch Basis, wir haben sie schon richtig lieb gewonnen. Durch die leckeren Kaffebohnenstückchen passt sie perfekt zum morgendlichen Hafer Cappuccino, sie zergeht langsam auf der Zunge und hinterlässt einen süßen Café Geschmack. Damit ist sie ein muss für alle die guten Café so sehr lieben wie wir. Natürlich kommt diese, wie auch die anderen Schokoladen von Veganz in bester Bio-Qualität. Welche man definitiv herausschmeckt. Zu einem Preis von 1,99EUR ist sie in allen DM-Märkten, sowie im Veganz Online Shop und in vielen weiteren Einzelhandelsketten (Kaufland, Globus, Edeka..) erhältlich. 3.  dmBio - Hanfmehl 300g Wie ihr merkt gab es diesen Monat ganz besondere Neuheiten, unteranderem auch das Hanfmehl welches ihr bei DM online bestellen oder im Markt kaufen könnt. Hanfmehl ist besonders reich an Magnesium und Eisen was man zuerst gar nicht vermuten mag. Nebenbei besteht es zu 30% aus hochwertigen Proteinen, welche durch eine gute Aminosäuren Verteilung auch Sportler überzeugen. Allerdings lässt sich das Mehl nicht komplett als Glutenfreie Alternative verwendet, da man es beim backen nur durch ca. 10% des normalen Getreidemehls ersetzten sollte. Dies gibt deinem Rezept aber ein hervorragendes nussiges Aroma. Deshalb kann es euren Smoothie durch die Protein- und Balloststoffreiche Zusammensetzung hervorragend ergänzen. 4. Sunflower - Feel Good Protein Auch unsere Freunde von Sunflower Family haben ein neues Produkt herausgebracht. Nämlich ein ganz besonderes Proteinpulver - Ja, wir wissen was euch zuerst in den Kopf kommt: Proteinpulver bääääh?  Aber hier ist das mal ganz anders. Proteinpulver kann nämlich auch lecker sein, das liegt daran das hier zum größten Teil heimische Pflanzen verwendet wurden und nicht das stinknormale Soja Protein. Sunflower vereint in ihrem neuen Feel-Good Protein nämlich: 50% Sonnenblumenprotein, 15% Weizenkeimprotein, 15% Kürbisprotein, 10% Lupinenprotein und 10% Mandelprotein. Alles in gewohnter Bio-Qualität! Durch diese guten Zutaten verbindet es guten nussigem Geschmack mit 50% Eiweiß und allen essentiellen Aminosäuren in einem. 5. Veganz - Mandeln in Zartbitterschokolade Und schon wieder ein neues Produkt von Veganz oder sagen wir mal, ein halbneues Produkt. Dieses gab es nämlich schon letzten Winter. Bio Mandeln umhüllt von Zartbitterschokolade in einer 50g Packung. Die perfekte süße Knabberei für die kleine Pause zwischendurch? Schmeckt garantiert. Die gibts bei den meisten DM Filialen und auch Online bei Veganz für 1,99EUR. 6. Keimling - Bio Mix Klassisch Du hast kein bock mehr auf langweiliges Studenfutter? Dann kommt jetzt die Lösung mit dem Trockenfrucht-Nuss Mix von Keimling. Keimling vereint grüne Rosinen, Ananas Stücke, Mandeln, Cashewkerne und Maulbeeren in einer Mischung. Diese Mischung ist der perfekte Energielieferant für deinen Tag! Er versorgt dich mit einer unbeschreibliche Vielzahl an essentiellen Inhaltsstoffen, Vitalstoffen und Nährstoffen wie zum Beispiel: Ballaststoffe, Vitamin C und E, Eisen, Calcium, Zink, Magnesium, Beta-Carotin und noch vielem mehr. 7. Natura - Bio Ei-Ersatz Es gibt so viele einfache Ei-Alternativen zum Backen. Einen neuen stellen wir euch jetzt vor: und zwar der Ei-Ersatz von Natura auf Basis von Lupinenmehl. Er wird regional in Bio-Qualität angebaut und ersetzt mit nur einem gehäuften Esslöffel ein ganzes Ei. Somit kann man mit einer Packung Ei-Ersatz 23. Eier problemlos ersetzen. Noch weitere vegane Ei-Alternativen findet ihr auf unserem Blog! 8. KULAU - Bio Nori Snack Viele von euch ist das leckere Kokosnusswasser von KULAU bereits bekannt. Jetzt hat sich KULAU mal etwas neues getraut: einen Algen Snack. Er ist eine super Alternative für die Leute die keine Gemüsechips mögen und trotzdem kalorienarm naschen wollen. Denn eine ganze Packung hat nur 25 Kalorien. Die Nori Chips sind geröstet und kommen in zwei verschiedenen würzigen Sorten: einmal Sea-Salt und Chili, wir durften den neuen Bio-Snack schon testen und waren begeistert. 9. Heimatgut - Kokosnusschips Für die Kokosnussliebhaber unter euch, ebenfalls ein super neues Produkt. Kokosnusschips von Heimatgut, knusprig, vitaminreich und einfach lecker. Es gibt fünf verschiedene Sorten, also wenn ihr Kokosnüsse mögt, ist für jeden etwas dabei. Diese Sorten gibt es: Natur Original, Chocolate, Caramell-Fudge, Wasabi, Salt and Vinegar. Deine Sorte nicht dabei? Dann probier die Wirsingchips, die sind auch super würzig und einfach unwiderstehlich lecker! 10. Big Tree - Coco Aminos Würzsauce Schon wieder Kokosnuss? Ja, wir sind im Kokosnuss Fieber. Die Kokoswürzsauce von Big Tree ist eine schmackhafte Soja-Alternative für alle, die auf eine soja- oder glutenfreie Ernährung achten müssen oder für alle die einfach Lust auf ein bisschen Abwechslung haben. Die Würzsauce passt perfekt ins Salatdressing, zu Reis, zu Popcorn und auch perfekt zum veganen Grillen. Im Gegensatz zu den normalen Soja-Saucen wisst ihr bei Big Tree, dass sie aus fair gehandeltem Bio-Kokosblütennektar auf Bali angebaut und dort von Hand in einer kleinen ortsansässigen Brauerei abgefüllt wird. Der Beitrag UNSERE PRODUKTHIGHLIGHTS #10 OKTOBER erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Porridge Rezept mit Kokosmilch - Vegan frühstücken!

27. August 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Porridge Rezept mit Kokosmilch - Vegan frühstücken!Ihr sucht ein gesundes veganes Frühstück, das euch Power für den Tag gibt und  schnell zubereitet ist? Na dann haben wir doch das richtige für euch: Ein veganes Porridge Rezept! Beim Wort Oatmeal, Porridge oder zu Deutsch Haferbrei, denken doch gleich viele an die klebrige, unappetitlich aussehende ,,Pampe welche man als Kind vorgesetzt bekommen hat. Wer hat sich denn nicht schon oft versucht dagegen zu sträuben? Wir zeigen euch heute, dass dieses vegane Frühstück unglaublich abwechslungsreich ist und euch jeden Tag aufs Neue schmecken wird! Bereits seit Jahrzehnten wird Porridge in der britischen Küche zum Frühstück gegessen und hat seinen Ursprung in Schottland. Dafür wurden einfach die Haferflocken in einem Topf mit Milch und Wasser gekocht. Zu dieser Zeit war es eher ein Arme-Leute-Essen, die den Brei dann nur mit Butter und Salz gegessen haben. Mittlerweile ist Oatmeal weltweit beliebt und wird in allen möglichen Variationen zubereitet! Dieses einfache vegane Frühstück ist perfekt, um eurem Körper morgens etwas Gutes tun, voller Energie in den Tag zu starten und auch noch euer Immunsystem stärken. Das Getreide versorgt euch mit ganz viel Vitaminen, wertvollem Eiweiß, Mineral- und Ballaststoffen sowie auch guten Kohlenhydraten. Gute Haferflocken bekommt ihr schon für kleines Budget in jedem Supermarkt. Das Angebot von fertigen Oatmeal-Mischungen in den Märkten ist riesig, doch wir finden: Selber machen statt fertig kaufen! In den Porridge Fertigprodukten ist meist eine Menge Zucker versteckt und diese sind zudem auch noch recht teuer. Selber machen ist kaum zeitaufwändiger und schmeckt auch noch viel besser! Damit euch der vegane Porridge nicht zu eintönig wird, geben wir euch ein paar Tipps zu den Haferflocken, der verwendeten Flüssigkeit, Obst und den Toppings. So könnt ihr dafür sorgen, dass ihr jeden Tag ein bisschen Abwechslung auf eurem Frühstückstisch habt!     Der klassische Porridge wird mit Haferflocken zubereitet. Wir nehmen am liebsten die zarten Haferflocken. Verwendet für ein wenig Abwechslung doch auch mal Dinkel-, Reis-, Amaranth- oder Quinoaflocken oder eine Flocken Mischung.             Mittlerweile ist die Auswahl an unterschiedlichen Pflanzenmilch-Sorten grenzenlos. Soja- oder Mandelmilch, aber auch Reis-, Hafer-, Dinkel- oder eben Kokosmilch... Ihr werdet sehen, euer veganer Porridge schmeckt bei jeder Milch ein bisschen anders und immer lecker!             Beim Obst könnt ihr immer je nach Saison variieren. Im Sommer sind Beeren unser Favorit und im Winter Äpfel. Wie wäre es auch mal mit Aprikosen, Orangen, Kiwi oder Bananen? Entweder nehmt ihr das Obst nur als Topping oder ihr kocht es direkt mit. Das ist auch super lecker!         Toppings für veganen Porridge Bei den Toppings sind euch wirklich keine Grenzen gesetzt. Probiert einfach mal aus, was euch am besten schmeckt! Hier sind ein paar Vorschläge für euch: - Getrocknete Früchte wie Datteln, Maulbeeren, Goji Beeren, Rosinen oder Cranberries - Nüsse wie Cashewkerne, Walnüsse, Mandeln oder Pistazien - Kokosraspeln oder -flocken - Samen wie Chia-, Lein- oder Hanfsamen - Gewürze wie Zimt, Kurkuma oder Ingwer - Geriebene Schalen von Orangen, Zitronen oder Limetten - Schokodrops, Kakao Nibs oder Kakaopulver - Verschiedenes Mus wie Erdnuss-, Mandel- oder Cashewmus   Wer findet nun, dass Porridge langweilig ist oder man es nur im Winter essen kann? Mit nur wenigen Zutaten habt ihr ein super leckeres und sommerliches, gesundes Frühstück zubereitet. Mit den unzähligen Variationen habt ihr ein veganes Porridge, das super vielfältig und auch mega gesund ist. Probiert es beim nächsten Frühstück doch gleich mal aus!   Veganes Porridge Rezept mit Kokosmilch Zutaten - 40 g Haferflocken - 120 ml Wasser - 100 ml Kokosmilch - 1-2 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft - 1/­­2 TL echte Vanille - Toppings   Zubereitung Lasst in einem kleinen Topf die Milch und die übrigen Zutaten unter ständigem Rühren aufkochen. Nun könnt ihr die Hitze runterschalten, bis es nur noch ganz leicht blubbert. Je nach dem wie dickflüssig ihr euer Porridge möchtet, könnt ihr es zwischen 5 und 10 Minuten köcheln lassen. Wenn es euch zu dick wird, einfach noch mehr Flüssigkeit dazugeben. Gebt nun das fertige Porridge in eine schöne kleine Schüssel und dekoriert es mit euren Lieblingstoppings. Viel Spaß beim Ausprobieren von unserem veganen Porridge Rezept! Der Beitrag Porridge Rezept mit Kokosmilch - Vegan frühstücken! erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Herzhafter crunchy Trail Mix und mit der Bahn zum Schloss Neuschwanstein

2. Juli 2017 Eat this! 

Herzhafter crunchy Trail Mix und mit der Bahn zum Schloss Neuschwanstein„Einfach mal in den Zug einsteigen und gucken, wo man rauskommt.“ Das ist so eine Platitüde, die uns gerade in den Sommermonaten häufig über die Lippen kommt, wenn draußen die Sonne scheint und innen gerade nur ein volles Email-Postfach oder die dringend zu erledigende Buchhaltung auf einen wartet. Und jetzt mal im Ernst: Man sollte es einfach machen. Einen spontanen Tag frei nehmen und schauen, wohin die nächstbeste Bahn in der Region fährt. Ich meine, wir sollten alle ein bisschen mehr Zeit für uns selbst einplanen. Klar, das ist eine absolute Floskel und doch so wahr. Und wir müssen zugeben, dass sich Nadine und ich eher selten selbst daran halten. Wir sind halt solche busy bees ? Zufall oder pures Glück also, dass uns die DB Regio Bayern unter dem Motto #WirEntdeckenBayern zum aktiven „Stadt, Land, Fluss“-Spiel eingeladen hat. Einen Tag lang mit dem günstigen Regio-Ticket Allgäu-Schwaben durch die Lande fahren und Locations besuchen, die man vorher noch nicht gesehen hat. Falls du unseren Bericht übrigens irgendwie doch cool findest, wäre es super-lieb, wenn du hier für uns voten würdest. Danke, du bist ? Da sind wir doch dabei! Und wir nehmen dich mit, denn als wir mit unseren Fahrkarten am Bahnhof standen und den Fahrplan angesehen haben, mussten wir uns einfach für das Allgäu und das kitschigste Ziel überhaupt entscheiden: eine Schlösserwanderung rund um Schloss Neuschwanstein. Aber keine Sorge. Auch wenn dich das x-te Bild vom „Kini“-Prunkbau No. 1 nicht mehr reizt: Wir lassen dich nicht im Stich, denn ein Rezept gibt es auch. Für selbstgemachten, herzhaften Trail Mix mit vielen Nüssen und Gewürzen, denn auch eine Schlösserwanderung kann anstrengend sein. Allein schon, dass man sich mit Ellenbogenmentalität durch die Touristenmassen kämpfen muss, um überhaupt einen Blick auf Neuschwanstein werfen zu können, kostet ganz schön Kalorien ? Also, Ab nach Füssen Mit dem Regionalexpress ging es also mit zwei Zwischenstops in Kempten und Biessingen nach Füssen. Das dauert 2 1/­­2 Stunden, die man an so einem Ausflugstag aber auch mal investieren kann. Miteinander quatschen, Lesen, Rausgucken, Landschaften genießen und fotografieren und sich dabei denken: „Verdammt, schön hier und eigentlich wohnen wir gar nicht weit weg“ hat auch mal was für sich. Man sitzt also da, der Zug rattert fast schon meditativ-gleichmäßig vor sich hin und plötzlich merkt man: Macht ganz schön Laune, so eine Zugfahrt. Und sie wirkt gerade heute irgendwie entschleunigend. Und das sage ich als eigentlich unverbesserlicher Autofahrer. In Füssen angekommen denken wir uns erstmal: „Au weia, hoffentlich hält das Wetter!“, denn die Wolken hängen etwas tiefer, als uns lieb ist und in den Bergen weiß man ja nie. Aber wir haben vorsorglich mal unsere Regenjacken eingepackt und machen uns deshalb beruhigt direkt auf den Weg zu unserem „Land“-Ziel, der Wanderung vorbei am Schwansee, dem Schloß Hohenschwangau und dem wunderschönen Alpsee hinauf zum Schloss Neuschwanstein. Direkt an der Stadtgrenze überqueren wir den Lech und sind direkt ein klein wenig traurig darüber, dass wir einen der letzten wirklich wilden Flüsse heute nur zwei mal bei den jeweiligen Überquerungen sehen werden. Naja, wird nachgeholt. Unser „Fluss“-Ziel hätten wir somit eigentlich auch schon abgehakt. Aber wir dehnen den Begriff etwas und erklären den Alpsee zum eigentlichen Checkpoint. Jetzt geht es aber erstmal der Talstrecke entlang zum Schwansee, der inmitten eines Naturschutzgebiets eingebettet im Tal liegt. Hier müssen wir einfach Halt machen - nicht nur, um einen der für uns schönsten Blicke auf die beiden Schlösser zu werfen. Ich meine, schau dir an, wie das vermutlich berühmteste Schloss überhaupt fast schon mystisch inmitten der Bäume am Hang liegt. Ganz schön schön, oder? Der Schwansee ist übrigens offizieller Badesee und eines kann ich dir sagen: Beim nächsten mal wird definitiv die Badebuchse eingepackt! Wo kann man denn schon durchs Naturschutzgebiet plantschen? ? Einfach ist es nicht, aber wir können uns irgendwann von der Landschaft und der absoluten Ruhe des eigentlich mal als Park angelegten Tals losreißen und wandern entlang der ausgeschilderten Wege weiter in Richtung Schlösser. „Okay, jetzt wird es langsam voll... ... wir sind wohl bald da.“, meine ich noch und stolpere aus dem Wald auf den offiziellen Besucherparkplatz der Königsschlösser. So ungefähr 7 km liegen hinter uns und es ist bereits Mittagszeit. Natürlich haben wir also nicht damit gerechnet, das Schloss für uns alleine zu haben. Ganz schön viel los hier ? Aber so what. Ab ins Getümmel in das kleine Örtchen Hohenschwangau! ? Unzählige Restaurants, Souvenirshops und das Museum der bayrischen Könige laden dazu ein, einfach mal Touri zu sein, die wunderschönen alten Häuser zu fotografieren und sich in einen der schönen Biergärten zu setzen und den Trouble um sich herum zu beobachten. Hier liegt auch direkt der Alpsee, unser erklärtes „Fluss“-Ziel des Ausflugs und richtig cooles Fotomotiv. Die Aussicht kann sich ganz schön sehen lassen. Hier bleiben wir erstmal. Sind ja heute nicht für nen Marathon hier. Take a Trail Mix break Und ganz ehrlich: Ein kleiner Energieschub dürfte es auch sein. Wir müssen ja jetzt dann erstmal ein ganzes Stück bergauf wandern. Also raus mit der Snackbox mit unserem selbstgemachten Trail Mix. Man könnte jetzt unken, Trail Mix wäre eigentlich nur ein fancy Wort für Studentenfutter. Im Namen steckt aber auch viel Wahrheit. Gute Mischungen sind auf der Wanderung gut und einfach futterbar, die leicht gerösteten, protein- und fetthaltigen Kerne und Nüsse geben langanhaltende Energie, eine Prise Salz gleicht den Salzverlust aus und die zuckerhaltigen Zutaten wie die getrockneten Früchte pushen dich auch bei akuter Schlappheit auf dem Trail. Die Gewürze tun ihr Übriges und machen die Knabberei etwas spannender. Nur auf laschen Erdnüssen und Rosinen rumzukauen wird eben irgendwann langweilig ? Herzhafter crunchy Trail Mix mit Mandeln, Erdnüssen und Gewürzen Unser Trail Mix ist voller Energie und Proteinen. Nüsse spenden Eiweiß und Fett und der Zucker aus den getrockneten Früchte gibt schnelle Power. Und super schmecken tut er natürlich auch ? - 150 g Erdnüsse (roh, ungesalzen) - 100 g Mandeln (roh, ungesalzen) - 50 g Kürbiskerne (geschält) - 50 g Walnusskerne (roh, ungesalzen) - 50 g Sonnenblumenkerne (geschält) - 2 TL Kokosöl - 2,5 TL Salz - 2 TL Kumin - 1 TL Zwiebelpulver - 1/­­2 TL geräuchertes Paprikapulver - 1 Prise Chilipulver - 50 g Datteln - 50 g getrocknete Cranberries -  Backofen auf 160 °C Ober-/­­Unterhitze vorheizen -  Nüsse mit Kokosöl und Gewürzen vermischen. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und 10 Minuten rösten. Nach der Hälfte der Zeit wenden. Anschließend komplett abkühlen lassen. -  Datteln grob hacken und zusammen mit den Cranberries unter die abgekühlten Nüsse mischen. -  Hält sich - gut verschlossen und trocken gelagert - bis zu 4 Wochen. Unser Trail Mix ist voller Energie und Proteinen. Nüsse spenden Eiweiß und Fett und der Zucker aus den getrockneten Früchten gibt schnelle Power. Und super schmecken tut er natürlich auch ? So, noch ein paar mal auf den Auslöser gedrückt und weiter geht’s in Richtung Neuschwanstein. Ist ja nur noch ein Katzensprung. Und trotzdem lassen sich die meisten Touristen mit dem Bus oder - Achtung, echt nicht cool - mit der Pferdekutsche nach oben karren. Muss das sein? Nö! Ist ja nichtmal „romantisch“, sich so im Minutentakt per echter Pferdestärke nach oben ziehen zu lassen ? Okay, „Scheuklappen“ aufsetzen, tief durchatmen und weiterlaufen. Gerade können wir nichts machen, wir meckern später. Was für ein Ausblick Eine Ankunft an der berühmten Marienbrücke am frühen Nachmittag bedeutet, dass man sich für den absolut klassischen Blick auf das Schloss wieder durch Tourimassen quetschen muss. Und trotzdem: Ganz schön imposant, der Bau! Und natürlich drücken auch wir ein paar mal ab - dieses Motiv muss man einfach „mitnehmen“, egal, wie oft es schon fotografiert wurde ? Und auch direkt am Schloss nimmt einen die Atmosphäre einfach ein, da kann man nix dagegen machen. Wir können uns echt glücklich schätzen, dass solche Bauten gut in Schuss gehalten werden. Trotzdem machen wir uns schnell wieder auf den Weg - einfach doch ziemlich voll hier. Schade, dass wir nicht durch die Pöllatschlucht wandern können. Der Weg ist leider seit 2014 aufgrund von kontrollierten Sprengungen und Steinschlaggefahr gesperrt. Aber kein Problem, wir nehmen einfach einen anderen Weg und machen uns wieder in Richtung Füssen auf. Wir haben ja noch das „Stadt“-Ziel vor uns. Vegane Champignon-Rahm-Sauce. Ja, ernsthaft! Das Allgäu kann nicht unbedingt als Veganerparadies bezeichnet werden. Und doch stellen sich auch hier die Restaurants auf Touristen ein. Wir haben natürlich schon vorher recherchiert, wo wir uns nach der Schlösserwanderung stärken und waren schon ganz heiß auf die Kartoffelrösti mit veganer Champignon-Rahm-Sauce beim Olivenbauern in der Kemptener Straße. Ich meine: Hallo! Vegane Champignon-Rahm-Sauce? Muss man einfach bestellen ? Über den Lech geht es also ein zweites mal und dann durch die schöne Altstadt von Füssen wieder in Richtung Bahnhof. Praktisch, dass das Restaurant nur fünf Minuten davon entfernt ist. Gut gestärkt durch die leckeren Rösti ruhen wir uns auf der Terrasse vor dem urigen Restaurant aus, bis unser Zug nach Hause abfährt und sind echt heilfroh, dass das Wetter hielt. Tatsächlich hätten wir uns nichts besseres wünschen können. Es war den ganzen Tag über schön warm, die Sonne spitzte ab und zu durch die Wolken, die uns ansonsten perfektes Licht für unsere Fotos spendiert haben. Tschö, Füssen. War schön! Und auf der Heimfahrt denken wir noch, was für Trottel wir sind, dass wir das mit diesem „einfach mal in den Zug steigen und gucken, wo man raus kommt“ nicht häufiger machen. Reklame! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit der DB Regio Bayern entstanden, er spiegelt aber ausschließlich unsere eigene Meinung wieder. Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten. 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Interview mit Josefine, der Gründerin von KULAU...+ Bags zu gewinnen!

4. Juni 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Interview mit Josefine, der Gründerin von KULAU...+ Bags zu gewinnen!Josefine Staats ist Gründerin und Geschäftsführerin von KULAU...So wie wir liebt sie Kokos und Algen und wir können nicht genug davon bekommen. Die Superfoods werden hierzulande immer beliebter und wir wollten wissen, woher KULAU die beliebten Produkte für uns nach Deutschland holt. Wir haben die leidenschafltliche Unternehmerin interviewt und freuen uns sehr euch Josefine heute vorzustellen. Liebe Josefine, schön, dass du Zeit für uns hast. Wir freuen uns auf das Interview, das wir schon sooo lange planen. Sag mal, wie hat KULAU dich gefunden oder war es umgekehrt? Wahrscheinlich beides. Mit meiner Firmengründung vor fast 10 Jahren habe ich auf jeden Fall meine Leidenschaft als Food-Unternehmer und damit KULAU gefunden. Aber natürlich wäre KULAU ohne mich auch nicht da, wo es heute ist. Was bedeutet KULAU nochmal, irgendwas mit Kokosnuss? KULAU bedeutet in der Kreolsprache Tok Pisin ,,junge, grüne Kokosnuss. In den Tropen gibt es für die geliebten Kokosnüsse ganz viele verschiedene Begriffe, vielleicht vergleichbar mit den diversen Wörtern für Eis bei Eskimos. Du wolltest nicht irgendein Unternehmen gründen, was ist an deinem Baby so anders und besonders? Für mich war es immer besonders wichtig, ein Unternehmen aufzubauen, das nicht alleine profitorientiert ist, sondern eines, das mit allen in den Wertschöpfungsprozess eingebundenen Menschen fair umgeht und das auch die natürlichen Ressourcen nicht unnötig ausbeutet. Ich finde Unternehmer haben, auch weil sie vergleichsweise viel Freiheit genießen, eine besondere gesellschaftliche Aufgabe. Wir von KULAU versuchen z. B. die Kokosnussbauern am Kokosboom zu beteiligen, verwenden weitgehend ökologische Energie und arbeiten bevorzugt mit Lieferanten und Dienstleistern zusammen, die ähnliches unter Nachhaltigkeit verstehen wie wir. Fairness und Nachhaltigkeit war dir also von Anfang an wichtig, wo kommen eure Produkte her und wie sichert ihr euch ab? Wir haben eine Reihe von Lieferanten mit denen wir teilweise seit vielen Jahren fruchtbar zusammen arbeiten. Unser Kokoswasser kommt von den Philippinen. Der Kokoszucker stammt aus Indonesien und das Kokosöl, Kokosmehl und das Kokosmus aus Sri Lanka. Die Algen für die Algenchips kaufen wir von unseren Partnern in Galicien und der neue Nori-Snack stammt aus Korea. Wir treffen unsere Lieferanten jedes Jahr auf der größten Biomesse der Welt, der Biofach in Nürnberg und wir fahren auch regelmäßig in die Ursprungsländer, um uns ein Bild vor Ort zu machen. Natürlich kann man nicht alles 100% kontrollieren und manchmal ist es auch schwierig mit den ganz kleinen Kleinbauern zusammen zu arbeiten, weil sie manchmal ein anderes Verständnis von Qualität als wir haben oder sich bestimmte Prozesse auch einfach nicht leisten können. Wir versuchen zu helfen, wo wir können, um mit unseren Partnern europäische Standards zu erreichen und das ist uns auch schon einige Male gelungen. Dieses Jahr geht es voraussichtlich nach Sri Lanka, weil ich gerne ein neues Projekt ins Leben rufen möchte, das die Menschen vor Ort noch besser unterstützen kann. Es ist aber noch in der Planungsphase, deswegen kann ich noch nicht so viel verraten. Oft wird beanstandet, vegane Produkte wären teuer und würden viele Kilometer zurücklegen und das sei ja nicht so nachhaltig. Wie siehst du das? Man kann sich auch mit sehr wenig Geld hauptsächlich pflanzlich ernähren, vor allem wenn man selber kocht und natürlich auch möglichst regional. Aber wir möchten heute auch nicht wie unsere Urgroßeltern nur von regionalen Produkten leben und auf Kaffee, Bananen, Rosinen oder eben auch Kokosnüsse verzichten. Eine vielseitige Ernährung, die nicht nur auf regionalen Produkten basiert, gehört für mich zu einer guten Lebensqualität dazu. Als Ökonom bin ich auch ein Freund des globalen Warenaustauschs und einer sinnvollen Arbeitsteilung, jedenfalls wenn dabei niemand ausgebeutet wird. Natürlich haben Bioprodukte und gute Qualität auch ihren Preis, weil z. B. die Erträge im Biolandbau niedriger sind. Leider werden die externen Kosten der konventionellen Landwirtschaft wie z. B. überdüngte Felder oder die Folgen von gerodetem Regenwald für die Fütterung der Massenhaltungstiere (noch) nicht denjenigen in Rechnung gestellt, die diese Kosten verursachen, sondern der Allgemeinheit. Deswegen sind viele Nicht-Bioprodukte günstiger, als sie eigentlich sein dürften. Eine fleischlose oder fleischarme Ernährung ist im Allgemeinen besser für Gesundheit und Klima und leistet somit auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Diese Tatsache wird in mehreren seriösen Studien, z. B. von der Oxford University, bestätigt. Wieviel Kokosnuss steht auf deinem Speiseplan am Tag oder pro Jahr? Kann man zu viel Kokosnuss verzehren? Ich glaube grundsätzlich an eine vielseitige Ernährung, aber Kokosnuss steht bei mir natürlich fast jeden Tag auf dem Speiseplan. Welches ist dein Lieblingskokosprodukt und welches würdest du einem Frischling zum Einstieg empfehlen? Ich bin ein großer Kokosöl-Fan wegen seiner Vielseitigkeit in Küche und Kosmetik. Ich liebe den Duft von Kokosöl und auch den Geschmack. Ich subsituiere z. B. Butter oder Margarine durch Kokosöl in jedem Kuchenrezept und verwende das Öl regelmäßig für die Haut- und Haarpflege. Viel mehr als frische Aloe Vera und Kokosöl braucht gepflegte Haut nicht, wie ich finde. Neben der Coconut Linie habt ihr auch eine Sea Veggie Linie mit essbaren Algen? Wie kam es zu dieser Entscheidung? In den ersten Jahren gab es nur sehr wenige Kokosanbieter und wir mussten jahrelang eher Überzeugungsarbeit leisten, z. B. warum Kokoszucker so viel teurer ist als ,,normaler Zucker. Als sich dann herumsprach, dass die Kokosnuss ein Rohstoffwunder ist und man aus ihr noch viel mehr als Kokosmilch oder -makronen herstellen kann, sind auch viele andere auch größere Anbieter auf den Trend aufgesprungen. Es blieb uns gar nichts anderes übrig als das Sortiment zu erweitern. Wettbewerb hat definitiv den positiven Nebeneffekt, dass er uns alle dazu anspornt besser und kreativer zu werden. Heute sind wir froh darüber, dass die Produktpalette wächst. Es macht dem Team großen Spaß in der Produktentwicklung nicht mehr so auf eine Zutat festgelegt zu sein. In der nächsten Zeit wird es sicher noch viele spannende Neuigkeiten von uns geben. Was macht Algen für dich zum ,,Lebensmittel der Zukunft? Es sind für mich drei Gründe warum Algen eine große Zukunft vor sich haben: 1. Algen haben ein großes kulinarisches Potential und meine Begeisterung für Algen als Lebensmittel wurde vor ein paar Jahren in der kulinarischen Hochburg in der Bretagne in Frankreich geweckt. Sparsam dosiert erreicht man z. B. mit Norialgen oder auch mit dem Meersalat in vielen Gemüserezepten und im Salat ein dezentes Meeresaroma und das ganz ohne Fisch. Dulsealgen dagegen erinnern angebraten oder frittiert sogar ein wenig an Speck. 2. Algen können zu einem nachhaltigeren Lebensstil beitragen. In Zeiten chronisch überfischter Meere und ökologisch problematischer Aquakultur halte ich es für sinnvoll möglichst viele Alternativen für Fisch zu finden. In Galicien, wo unsere Algen herkommen, bietet die Algenernte auch eine neue Perspektive für arbeitslose Fischer, die wegen der Überfischung keine Arbeit mehr finden. Natürlich sind Algen noch ein Nischenprodukt und können noch nicht viel bewegen, aber wenn wir alle mehr Algen in unseren Speiseplan integrieren, dann ändert sich vielleicht doch etwas. 3. Ein gemäßigter Verzehr von Algen kann dazu beitragen Jod auf natürliche Weise zu sich zu nehmen. Wir empfehlen zwar wegen des hohen Jodgehalts von Algen vorsichtig zu sein und nicht zu viele und vor allem nicht täglich Algenprodukte zu verzehren. Aber Deutschland gilt als Jodmangelgebiet und die meisten Menschen nehmen eher zu wenig als zu viel Jod zu sich. Was glaubst (oder hoffst) du, wie sich Algen künftig in den deutschen Speiseplan einfügen werden? Haben sie überhaupt eine Chance ein fester Bestandteil zu werden? Wegen der drei Vorteile, die ich eben aufgezählt habe, bin ich optimistisch, dass Algen künftig häufiger auf den Tisch kommen. Hast du einen Tipp zum Genuss von Algen oder gar ein Lieblingsrezept? Ich finde, bei Algen gilt ganz besonders ,,weniger ist mehr. Eines meiner Lieblingsrezepte sind vegane Spaghetti Vongole: Statt Muscheln nehme ich einfach Meeresspaghetti und mische diese mit Pasta und Cherry-Tomaten, Petersilie, Knoblauch, Chili, Salz und Pfeffer ergibt eine wunderbare vegane Spaghetti Vongole. Das genaue Rezept findet man im KULAU Blog. Von den neuen Nori-Snacks gilt die Regel vom sparsamen Genuss der Algen nicht ganz so sehr. Sie haben fast kein Jod und an einem gemütlichen Filmabend zu Hause genieße ich auch gerne mal 3 Packungen auf einmal. Wie wichtig ist der vegane Lebensstil für dich und welche Rolle nimmt er in deinem Leben ein? Ich bin selbst kein Veganer, aber ich ernähre mich immer häufiger rein pflanzlich, weil für mich die ethischen und auch die gesundheitlichen Argumente immer wichtiger werden. Meine neueste vegane Entdeckung ist übrigens im Handumdrehen selbstgemachte Cashewmilch, die ich mit dem Nussmilchbeutel herstelle, den wir auch im Sortiment haben. Als leidenschaftlicher Foodie ist es mir immer wichtig, dass Essen auch gut schmeckt. Du bist auch Mama, wie geht es zusammen, Geschäftsfrau und Mama zu sein? Es hat wie so vieles im Leben Vor- und Nachteile. An manchen Tagen ist es eine Zerreißprobe, weil man niemandem perfekt gerecht werden kann und ich auch ehrlich gesagt etwas unterschätzt habe, wieviel mehr Arbeit und Verantwortung drei Kinder im Vergleich zu zweien bedeuten. An anderen Tagen wiederum ist es großartig, dass ich flexibel bin und mich auf ein tolles Team verlassen kann, das sehr eigenverantwortlich und selbständig arbeitet. Als Optimist überwiegen auf jeden Fall die Vorteile. Lieben Josefine, das hat uns großen Spass gemacht. Wir freuen uns auf mehr Kokosprodukte, Algen und Superfoods von euch.  GEWINNSPIEL Wir verlosen 2 x 1 KULAU Bags, damit ihr euch selbst von den tollen Produkten überzeigen Könnt. In einem Beutel sind  enthalten: 1 x KULAU Bio-Trockenalgen Wakame 1 x KULAU Bio-Trockenalgen Nori 1 x KULAU Bio-Trockenalgen Meersalat 1 x KULAU Bio-Trockenalgen Meeresspaghetti 1 x KULAU Bio-Trockenalgen Dulse 1 x KULAU Recycling-Baumwolltasche „I need Vitamin Sea“ Wie kannst du gewinnen? Sei Fan von Deutschland is(s)t vegan, sag uns, warum du ein KULAU Bag gewinnen möchtest und mit wem du den Inhalt teilen würdest. Wir freuen uns auf einen netten Gruß!  Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich auch jederzeit willkommen. Hinweis: Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am 11.06.2017 um 9 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 11.06.2017 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User ab 18 Jahren aus Deutschland, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.   Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit KULAU. Vielen Dank für die Unterstützung. Der Beitrag Interview mit Josefine, der Gründerin von KULAU...+ Bags zu gewinnen! erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegane Müsli-Brötchen mit extra Protein!

19. April 2017 Totally Veg! 

Vegane Müsli-Brötchen mit extra Protein! In letzter Zeit habe ich meine Liebe zum Backen von Brot entdeckt. Es geht viel schneller als man denkt (wie dieses Rezept), und man weiß ganz genau, was im Brot drinnen ist. Ich backe am liebsten mit Vollkorn-Dinkelmehl und gebe Nüsse, Samen und viele Haferflocken in den Teig, damit das Ergebnis herzhaft und abwechslungsreich ist. Meistens backe ich am Wochenende und wir essen das Brot die Woche über - und es hat etwas unheimlich Beruhigendes, die  Wohnung mit Brot-Duft zu füllen und den frischen Laib aus dem Ofen zu holen. Gerade im Vergleich den Back-Automaten, die momentan überall wuchern, fällt mir die Qualität von Selbstgebackenem noch mehr auf - mein Brot ist auch nach mehreren Tagen noch frisch und saftig, was ich von dem im Supermarkt nicht gerade behaupten kann! Damit es nicht immer Brot ist, habe ich mich an Brötchen versucht (oder besser gesagt, an Weckerln, so wie wir Österreicher sie nennen). Eignen sich super für Sandwiches oder ein gemütliches Frühstück mit Aufstrich! Sie sind saftig, herzhaft und das Soja-Joghurt macht einen feinen Geschmack und gibt den Brötchen einen ordentlichen Eiweiß-Boost. Anstatt purer Haferflocken könnt ihr auch eine Müsli-Mischung verwenden mit Nüssen und Rosinen, was sicher auch durch die Süße sehr lecker ist - allerdings sind Rosinen in unserem Haushalt Fruchta non Grata und in Backwaren zu meinem Leidwesen durch M strengstens verboten. Mir schmecken die Brötchen am besten mit etwas Avocado und Knoblauch, oder auch süß mit Erdnussbutter und Marmelade! Müsli Brötchen (für 6 - 8 Stück) 100 Gramm Dinkelmehl 350 Gramm Vollkorn-Dinkelmehl 1 Packung Trockenhefe 10 Gramm Salz 2 TL Agavensirup (oder Ahornsirup) 40 Gramm Haferflocken + mehr zum Bestreuen 50 Gramm gehackte Walnüsse (oder andere Nüsse) 200 Gramm Soja-Joghurt Eventuell etwas Wasser Ofen auf 180 Grad vorheizen. Mehl, Trockenhefe, Salz, Haferflocken und Walnüsse vermischen. Mit dem Soja-Joghurt zu einem glatten Teig kneten. Wenn das gut klappt, weiter zum Formen der Brötchen. Wenn der Teig zu trocken ist und sich nicht formen lässt, fügt ihr etwas lauwarmes Wasser dazu (etwa 100 ml, aber mit weniger beginnen und schön weiter kneten), damit er sich gut durchkneten und formen lässt. Daraus 6 - 8 Brötchen formen, diese auf ein Bachblech mit Backpapier setzen und mit etwas Haferflocken bestreuen. 20 - 35 Minuten backen, bis die Brötchen leicht gebräunt sind und ein Zahnstocher, in die Mitte des Brötchens gestochen, sauber wieder herauskommt. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Himbeer- Tamales

9. März 2017 Vegan Guerilla 

Himbeer- TamalesTamales gibt es in vielen lateinamerikanischen Ländern und in ebenso vielen Varianten. Die grundlegende Basis von Tamales ähnelt sich in vielen der Länder jedoch und ist in der Regel ein Teig auf Basis von Masa Harina (einer speziellen Sorte Maismehl) welcher in Mais- oder Bananenblätter eingewickelt und dann gedämpft wird. Manchmal als Snack, oft als Frühstück oder auch als Hauptspeise sind sie mir auf meinen Reisen durch verschiedene Ecken Lateinamerikas begegnet. Meist sind sie deftig und leider nicht vegan, da das traditionelle Teigrezept Schmalz oder Butter  enthält und sich entsprechend auch in Tamales mit scheinbar reiner Gemüsefüllung sehr oft tierische Zutaten verstecken. Hier und da gab es trotzdem auch mal eine vegane Variante zu probieren, z.B. bei Freunden, in vegan/­­vegetarischen Restaurants und – sogar vegan gelabelt – in einem Bioladen. Als ich im Laufe meiner letzten Reise nach Lateinamerika (durch Mexiko) bei Freunden zu Gast war begegneten mir Tamales dann erstmalig auch als süße Version mit Guave und Rosinen. Einfach köstlich! In den folgenden Wochen der Reise dachte ich oft an diese wunderbare Speise zurück, jedoch blieben sie leider die einzigen süßen Tamales, die mir in vegan begegneten. Wieder zuhause angekommen, konnte ich es kaum erwarten endlich passendes Maismehl in die Hände zu bekommen und eigene Versionen süßer Tamales zuzubereiten. Da Guave bzw. Guavenpüree bei uns selten erhältlich ist und ich eigentlich auch kein großer Rosinen-Fan bin, habe ich mit ein paar anderen Früchten & Trockenfrüchten experimentiert und verschiedene süße Tamales-Varianten getestet. Heute gibt es daher das Rezept für meinen persönlichen süßen Tamales-Favoriten der letzten Wochen für euch sowie ein paar Alternativvorschläge für andere süße Versionen.   - getrocknete Maisblätter oder Bananenblätter (zum Einwickeln der Tamales), ca. 15 Stück (größenabhängig) - 500g Maismehl Typ “Masa Harina” (mexikanisches, spanisches oder lateinamerikanisches Delikatessengeschäft, Online-Handel oder ggf. auch in sehr gut sortieren Supermärkten mit regionalen Spezialitäten) - 1 TL Backpulver - 100g Margarine - 150ml Wasser, ggf. etwas zusätzliches Wasser für den Teig, alternativ dazu: etwas Kokosmilch oder Saft (z.B. Ananas oder Kirsche) - 125g (Rohr-)Zucker - 400g Himbeeren (TK), alternativ: andere Beeren, Mango, Ananas, Guave… - 10- 15 getrocknete Datteln, alternativ: ein paar EL Rosinen oder andere Trockenfrüchte - Optional: 50 – 100 g Kokosraspeln  Die getrockneten Maisblätter für ca. 30 Minuten in warmem Wasser einweichen (damit sie weich und faltbar werden). Die Himbeeren mit dem Wasser und dem Zucker einkochen. Die eingekochten Himbeeren passieren (Einfach ein feinmaschiges Sieb in eine Schale hängen und die Himbeeren mit Hilfe eines Löffels durch das Sieb streichen um die Kerne zu entfernen). Bereitet ihr die Tamales mit einer Frucht ohne Kerne zu könnt ihr euch das Passieren auch sparen oder, wenn es etwas schneller gehen soll, ein fertiges (gesüßtes) Fruchtpüree verwenden. Vorschläge für andere Früchte findet ihr in der Zutatenliste. Empfehlenswert sind z.B. auch diese Kombinationen: Ananas mit Kokosraspel/­­Kokosmilch und getrockneter Dattel oder auch Mango-Cranberry. Die getrockneten Datteln in kleine Stückche schneiden. Das Maismehl (es ist wirklich wichtig, dass die angegebene Sorte Maismehl verwendet, da dieses Rezept mit anderen Maismehlsorten nicht funktioniert!) mit dem Backpulver vermischen. Margarine (auf Raumtemperatur), Datteln und passierte Himbeeren mit dem Maismehl zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Dieser sollte nicht zu weich, aber dennoch geschmeidig sein. Ist dies noch nicht der Fall, könnt ihr zusätzlich etwas Wasser oder auch Fruchtsaft hinzugeben. Jeweils ein paar EL Teig auf jedes der Maisblätter geben und kleine Päckchen daraus falten. (Die Menge der Füllung ist natürlich stark von der Größe eurer Maisblätter abhängig und ihr solltet sie natürlich noch gut zufalten können. Bei kleineren Maisblättern könnt ihr die Maisblätter ggf. wie auf den Bildern mit etwas Maisblatt-”Faden” zusätzlich fixieren.) Die Tamales im Anschluss in einem Dampfgarer oder Dampfeinsatz über einem Topf (Deckel drauflegen!) für ca. 1 Stunde dämpfen. Die Tamales sind gar, wenn die Blätter sich problemlos vom Teig lösen lassen. Gegarte Tamales, welche ihr nicht am gleichen Abend verzehrt könnt ihr problemlos für ein paar Tage im Kühlschrank aufheben oder einfrieren und vor dem Verzehr erneut bis sie warm sind über Dampf erhitzen. P.S. Deftige Tamales sind übrigens auch sehr lecker und stehen recht weit oben auf meiner Rezept-To-Do-Liste und es wird dazu in den nächsten Wochen auch nochmal ein Rezept geben. Merken Merken Merken Merken Merken Merken

Gut versorgt: Vegane Ernährung für Schwangere & Stillende

6. Februar 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Aus aktuellem und immer wiederkehrendem Anlass möchte ich an dieser Stelle nochmals das Thema der Nährstoffversorgung bei veganer Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit für Mutter und Kind ansprechen. Das tue ich nicht, weil ich Sorge habe, dass vegan lebende Mütter generell untervorsorgt sind, sondern weil ich damit hoffentlich manchen Menschen die Angst nehmen kann, die man leicht bekommt, wenn man sich manche der aktuell kursierenden Artikel durchliest. Trotzdem möchte ich diese Gelegenheit dazu nutzen, auf die Wichtigkeit einer gut geplanten, vollwertigen pflanzlichen Ernährung hinzuweisen und nachfolgend aufzuzeigen, wie man diese Ernährungsweise bedarfsgerecht gestaltet. In einem Folgeartikel gehe ich auch vertiefend in die Ernährung und Entwicklung veganer Kinder in den ersten Lebensjahren ein, welche in diesem Artikel aus Platzgründen weitestgehend unerwähnt blieben. Schlagzeilen wie ,,Veganes Essen schädigt ungeborene Babys(1), ,,Geschrumpftes Hirn durch veganes Essen(2) und zuletzt ,,Vegane Ernährung schadet Kindern (3) sind schlichtweg an den Haaren herbeigezogen und können nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Ich wünsche mir, dass die BILD und andere Medien mit genau dem gleichen Eifer die tatsächlichen Missstände in unserem Essverhalten anprangern, wie sie es fälschlicherweise bei veganer Ernährung tun. Die Nationale Verzehrsstudie II zeigte klar, dass in Deutschland im Durchschnitt viel zu hohe Mengen (gesättigte) Fette und Cholesterin aufgenommen werden, während einer großer Teil der Bevölkerung die tägliche Zufuhrempfehlung an vollwertigen Kohlenhydraten und Ballaststoffen sowie wichtigen Vitamin nicht erreicht (4). Laut dem Robert Koch-Institut waren im Jahr 2014 zwei Drittel der Männer (67 %) und die Hälfte der Frauen (53 %) in Deutschland übergewichtig und ein Viertel der Erwachsenen (23 % der Männer und 24 % der Frauen) stark übergewichtig (adipös)(5) Im selben Jahr wurden laut dem Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) insgesamt 651 Millionen Arzneimittelpackungen an 70 Millionen Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland von niedergelassenen Ärzten und Zahnärzten verordnet. Das macht durchschnittlich mehr als 1,5 Arzneimittel (6). Aufgrund der steigenden Rate an Personen mit Übergewicht wird auch die Häufigkeit an Diabeteserkrankungen in den kommenden 10-20 Jahren nochmals rasant ansteigen (7). Seit über zwanzig Jahren zeigen Mediziner wie Dr. Dean Ornish, Dr. Caldwell Esselstyn and Dr. Neal Barnard die Effektivität einer fettreduzierten, rein pflanzlichen Ernährung in der Therapie von Herzerkrankungen (8, 9) sowie Diabetes Mellitus Typ II (10) und Adipositas (11). Wie kann es sein, dass in den USA hunderttausenden Menschen durch eine Ernährungsumstellung hin zu einer rein pflanzlichen Ernährung geholfen werden kann, während wir in Deutschland noch immer darüber diskutieren, ob Veganer nun genügend Vitamin B12 in ihrer Ernährung erhalten? Dass die Empörung und Anteilnahme von Seiten der vegan lebenden Menschen groß ist, wurde auch in einem meiner letzten Facebookpostings (12) klar und so möchte ich hier die Gelegenheit ergreifen, um noch etwas ausführlicher Stellung dazu zu nehmen, als ich es in meinem Beitrag auf Facebook tun konnte. An dieser Stelle möchte ich auch die zwei sehr guten, kürzlich erschienen Bücher ,,Vegane Ernährung von Sigrid Siebert & Dr. Heike Englert sowie ,,Vegane Ernährung in Schwangerschaft, Stillzeit & Beikost von Dr. Markus Keller & Edith Gätjen, die ich als sehr lesenswert empfinde. Beide zeigen anhand der aktuellen wissenschaftlichen Literatur, dass eine rein pflanzliche Ernährungsweise in der Schwangerschaft und Stillzeit bedarfsdeckend ist, wenn man – wie bei jeder Ernährungsweise – auf einen vollwertigen und abwechslungsreichen Speiseplan achtet und weiß, woher man alle relevanten Nährstoffe beziehen kann. Unbedingt lesenswert ist auch der Artikel von Sohra von www.tofufamily.de, die schon sehr viel Lesenswertes zum Thema vorweggenommen hat (13). Rundum gut versorgt Die Nährstoffversorgung von Schwangeren und Stillenden ist grundsätzlich mit einer pflanzlichen Ernährung einwandfrei möglich, weist aber einige Besonderheiten auf, die ich nachfolgend gerne ansprechen möchte. Vorab die wichtigste Frage: Was unterscheidet eigentlich eine schwangere Frau oder ein Kleinkind von anderen Bevölkerungsgruppen in Bezug auf die Ernährung? Im Grunde genommen vor allem eine Sache: Der Energie- und Nährstoffbedarf, der erhöht ist. Tatsächlich ist der Energiebedarf aber gar nicht so stark erhöht, wie oft angenommen wird. Der Bedarf an Makronährstoffen (Kohlenhydrate, Fett, Proteine) steigt im Verhältnis zum Bedarf an Mikronährstoffen (Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente) nämlich wesentlich weniger stark an (14). Einfach gesagt brauchen wir in jeder Lebensphase dasselbe in unterschiedlichen Mengen. Details dazu möge man in Dr. Kellers Buch nachlesen. Eine Ausnahme bildet lediglich die Proteinversorgung bezogen auf die Zufuhr an essenziellen Aminosäuren. Während für den Erwachsenen nur 8 Aminosäuren lebensnotwendig sind, gelten je nach Quelle für Kinder 9-10 Aminosäuren als essenziell. Diese zusätzlichen Aminosäuren sind Histidin und Arginin (15). Wenig überraschend enthält die Muttermilch auch diese zwei semi-essenziellen Aminosäuren in ausreichender Menge und so ist die Versorgung während des Stillens sichergestellt (16). Danach sollte, wie in jeder Lebensphase, eine abwechslungsreiche und vollwertige pflanzliche Ernährung praktiziert werden, die dann auch den Bedarf an allen zehn Aminosäuren decken kann. Histidin findet man in in größeren Mengen in Nüssen, Samen, Hülsenfrüchten und Vollkorngetreiden. Besonders reich an Histidin sind Kidneybohnen (17), Sesamsamen, Sonnenblumenkerne (18) und Sojaprodukte (19). Falls die Frage innerlich aufkommen sollte: Der Konsum von sojahaltigen Lebensmitteln verweiblicht Männer nicht und verursacht auch keinen Brustkrebs bei Frauen. Diese und weitere Mythen widerlege in meinem Artikel für das Welt Vegan Magazin über Soja (20). Reich an Arginin sind im Pflanzenreich erneut die Sojabohne, Lupine und Erdnuss (21) sowie Sesam und Sonnenblumekerne (22). Auch einige Blattgemüse wie Spinat enthalten großzügige Mengen an Arginin (23). Positionspapiere der Ernährungsgesellschaften Sowohl im Artikel der BILD (24) als auch andere Quellen prangern immer wieder die gleichen angeblichen Mängel an, die ich nun wiederlegen möchte. Zuallererst: Seit 13 (!) Jahren sagt die größte Ernährungsgesellschaft der Welt, die Academy of Nutrition and Dietetics (A.N.D), dass eine rein pflanzliche Ernährung für jede Lebensphase einschließlich Schwangerschaft und Stillzeit geeignet ist. Somit wurde eine rein pflanzliche Ernährung von der A.N.D (vormals American Dietetic Association) bereits in 2003 als eine gesündere Alternative zur westlichen Mischkost empfohlen (25). Dies hat die Organisation im Jahr 2009 (26) erneut bestätigt und auch im Dezember 2016 veröffentlicht (27). Wie Sohra von www.tofufamily.de in einem weiteren Artikel zeigt, ist diese Meinung nicht nur in den USA vorherrschend, sondern auch in Kanada, Großbritanien und Australien (28). Nun aber zu den ,,kritischen Nährstoffen einer veganen Ernährung, die in Wirklichkeit gar keine sind, wenn man sich vollwertig und abwechslungsreich pflanzlich ernährt und seine Versorgung mit B12 sicherstellt. Im Artikel der BILD wird Professor Michael Melter, der Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Regensburg zitiert: ,,Durch fehlende Nährstoffe wie Eisen, Jod und Vitamin-B12 kann es zu verzögertem Wachstum, Gehirnschäden und Blutarmut kommen. (29) Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) setzt noch einen oben drauf und erweitert die Liste noch: ,,Bei einer veganen Ernährung kann es aufgrund des Verzichts auf jegliche tierische Lebensmittel zu einer Unterversorgung mit Energie, Protein, Eisen, Calcium, Jod, Zink, Vitamin B2 (Riboflavin), Vitamin B12 (Cobalamin) und Vitamin D kommen und die Zufuhr langkettiger n-3 Fettsäuren ist ebenfalls gering (30) Nachfolgend ist hier eine Stellungnahme von mir zu allen genannten Nährstoffen: 1. Energie   Energie? Steht da tatsächlich Energie? Eine rein pflanzliche Ernährung hat den großen Vorteil, dass sie tatsächlich reich an Mikronährstoffen und verhältnismäßig kalorienarm sein kann (!), wenn man es möchte und mit ihr abnehmen und sein Gewicht mühelos halten will. Jedoch kann man genau so gut auch mit einer rein pflanzlichen Ernährungsweise Personengruppen mit erhöhtem Kalorienbedarf (Schwangere Frauen, Heranwachsende und Sportler) versorgen. Man denke nur an Lebensmittelgruppen wie: - Nüsse & Nussmuse (Walnuss, Haselnuss, Mandel, Cashew, etc.) - Samen (Leinsamen, Hanfsamen, Chiasamen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, etc.) - Trockenfrüchte (Rosinen, Datteln, Feigen, Aprikosen, etc.) - Obst (Oliven, Avocados, Bananen, etc.) Diese vollwertigen Lebensmittel sind allesamt hoch kalorisch, liefern aber im Gegensatz zu vielen anderen energiedichten Lebensmitteln zusätzlich viele wertvolle Inhaltsstoffe. Nicht zu vergessen ist die große Auswahl an pflanzlichen Ölen, die ich zwar spätestens nach dem Erreichen der vollen Körpergröße auf ein Minimum reduzieren würde, die im Rahmen der Kinderernährung aber in geringen Mengen ihre Berechtigung haben können. Außerdem liefern Speiseöle mit einem Anteil an Mikroalgenöl wichtige langkettige Omega-3-Fettsäuren, wie wir später noch sehen werden. Getreideerzeugnisse wie Brot, Pasta, Reis, etc. und Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen, Soja, Lupine, etc. würde ich nicht gerade als kalorienarm bezeichnen. 2. Proteine  Ein Blick auf die zuvor genannten Positionspapiere zeigt, dass ein Unterschreiten der physiologisch notwendigen Menge an Protein bei einer gut geplanten rein pflanzlichen Ernährung nicht zu befürchten ist. Im Rahmen der Schwangerschaft und Stillzeit steigt der Proteinbedarf um 20 % bzw. 35 % an (31). Dies ergibt ausgehend von der D-A-CH-Empfehlung in Höhe von 10-15 % an Proteinen innerhalb der Gesamtzufuhr für nicht-schwangere Erwachsene (32) eine Zufuhrempfehlung von 12-18 % Protein für Schwangere und 13,5-20 % für Stillende. Auch diese Menge kann durch eine vollwertige vegane Ernährung abgedeckt werden. Das immer wieder auftretende Argument der minderen biologischen Wertigkeit von pflanzlichen Proteinen gilt ebenfalls nicht mehr, sobald wir vielseitig essen. Denn dann ergänzen sich die einzelnen Aminosäuren der unterschiedlichen pflanzlichen Proteine untereinander, wie ich bereits in meinem Artikel über Proteinkombinationen ausführlich erklärt habe (33). Viel mehr Sorgen würde ich mir über die Überversorgung mit Proteinen machen, wie es bei beinahe allen MischköstlerInnen in Deutschland der Fall ist, die zum Teil 150 % der empfohlenen Menge an (großteils tierischem) Protein zu sich nehmen, wie die Ergebnisse der Nationalen Verzehrsstudie II zeigen (34). Einige Untersuchungen legen nahe, dass ein Übermaß an tierischem Lebensmitteln mit einem erhöhten Risiko für chronische degenerative Erkrankungen wie Koronare Herzerkrankungen (35) oder Diabetes Mellitus Typ II (36), einhergehen kann. 3. Eisen Ein Blick auf eine vergleichende Untersuchung aus der Schweiz zeigt: Die Eisenversorgung ist bei Mischköstlern, Vegetariern und Veganern ähnlich ausgeprägt (37). Eisenmangel ist aber ohnehin eher ein Problem des Verlustes (Monatsblutung, sehr häufiges Blutspenden, etc.) als der mangelnden Zufuhr. In einigen Untersuchungen war die Eisenzufuhr der Vegetarier sogar höher als die der Mischköstler (38). Wenn man diese erhöhte Zufuhr noch mit Substanzen wie Vitamin C kombiniert, kann aus der erhöhten Eisenzufuhr auch eine erhöhte Eisenaufnahme des schlechter resorbierbaren, dreiwertigen Eisens (Fe3+) werden. Wenn man zusätzlich noch auf den Abbau von Phytinsäure durch Einweichen, Keimen und Kochen bei Getreiden achtet und Tee und Kaffee aufgrund der Tannine eher zwischen anstatt zu den Mahlzeiten trinkt, steht der optimalen Eisenversorgung mit Pflanzen nichts mehr im Weg (39). Damit könnte man diese Debatte eigentlich beenden. Aber da wäre noch eine wichtige Sache bezüglich des ,,minderwertigen pflanzlichen Eisens in pflanzlichen Lebensmitteln im Vergleich zu dem ,,hochwertigeren tierischen zweiwertigen Hämeisen (Fe2+): Hämeisen scheint im Gegensatz zum pflanzlichen Eisen mit einem höheren Risiko für das Auftreten des Metabolischen Syndroms (40) und Koronarer Herzkrankheit (41) einherzugehen und so stellt sich die Frage, was ,,hochwertig in diesem Zusammenhang unbedingt wünschenswert ist. Wer wirklich Sorge hat, zu wenig Eisen im Rahmen einer rein pflanzlichen Ernährung zu bekommen, kann mit meiner super eisenhaltigen ,,Allroundbeilage (42) aus in Roter-Beete-Saft gekochter Hirse mit Kürbiskernen sowie jeder Menge Petersilie und Basilikum seine Eisenzufuhr rein pflanzlich auf die Spitze treiben. Durch die Zugabe von Zitronensaft kann die Eisenaufnahme zusätzlich verbessert werden, um auch den erhöhten Eisenbedarf während der Schwangerschaft und Stillzeit zu decken. Denn die normale Eisenzufuhr von ca. 15 mg für erwachsene Frauen verdoppelt sich während der Schwangerschaft auf 30 mg und beträgt auch während der Stillzeit noch etwa 20 mg (43). Diesem stark erhöhten Eisenbedarf sollte also in jeder Ernährungsform eine große Beachtung zugemessen werden. Die Deckung des Eisenbedarfs durch pflanzliche Lebensmittel ist mit ein bisschen Hintergrundwissen auch völlig ohne Supplements möglich. Nahrungsergänzungsmittel mit Eisen sollten nur in Fällen eines manifesten und nachgewiesenen Eisenmangels eingenommen werden und auch dann nur in Rücksprache mit einem Arzt (44). 4. Kalzium  Wie eine große Metaanalyse (45) und eine prospektive Kohortenstudie (46) gezeigt haben, scheint es keinen Zusammenhang zwischen dem Konsum von tierischer Milch im Kindesalter und der Knochengesundheit im Erwachsenenalter zu geben. Kalzium als einen kritischen Nährstoff in veganer Ernährung zu bezeichnen ist auch insofern unzutreffend, weil die kalziumreichsten Lebensmittel der Welt Pflanzen sind. Die Kalkalge ,,Lithothamnium Calcareum deckt bereits mit 3 Gramm ihren gemahlenen Pulvers den Tagesbedarf an Kalzium eines Erwachsenen zu 100 % und auch die Sangokoralle ist kalziumreicher als jedes Milchprodukt (47). Aber auch ohne diese in unseren Breitengraden nicht-alltäglichen Lebensmittel liefern Vollkorngetreide, Nüsse und Samen genügend Kalzium für unsere Knochen. Und eines der Gerichte aus meiner Kindheit ist da ganz vorne dabei: Brennnesselspinat! Sowohl Brennnesseln als auch Spinat sind, wie auch Grünkohl und andere dunkelgrüne Blattgemüse, enthalten reichlich Kalzium. Wie kalziumreich ist denn im Vergleich dazu die Milch? Milch enthält laut DGE etwa 120 mg Kalzium pro 100 g (48). Wie viel Kalzium enthält einfaches Mineralwasser? Manche Mineralwässer wie ,,Aqua Römer enthalten bereits halb so viel Kalzium wie Milch und so kann mit weniger als 2 Litern Mineralwasser unseren täglicher Kalziumbedarf in Höhe von ca. 1000 mg gedeckt werden (49). Der tägliche Bedarf an Kalzium für Schwangere und Stillende ist übrigens gleich hoch wie für Frauen im selben Alter, die nicht stillen oder schwanger sind (50). 5. Jod Wir werfen wieder einen Blick auf unsere vergleichende Untersuchung aus der Schweiz und sehen erneut: Sowohl Mischköstler, Vegetarier als auch Veganer erreichten im Durchschnitt nicht die empfohlene tägliche Menge an in Höhe von 200 mcg Jod (51). Jod scheint also durchaus kein ,,veganes Problem zu sein. Unsere Böden sind nun einmal nicht besonders reich an Jod, wir essen (zum Glück) nicht so viel Meeresfisch und Meeresalgen sind (leider) kein Teil der täglichen Kost in Deutschland. Wir alle sind also nicht sonderlich gut mit Jod versorgt, weshalb es ja auch jodiertes Speisesalz im Handel gibt, um die durchschnittlich schlechte Versorgung aufzubessern. Es reichen allerdings schon weniger als 1 g getrocknete, pulverisierte Wakame-Alge zur Deckung des Tagesbedarfs bzw. etwas mehr davon zur Deckung von 230 mcg für Schwangere und 260 mcg für Stillende (52). Ob man den Empfehlungen des ,,Arbeitskreis Jodmangel e.V folgen möchte und zusätzlich zur jodhaltigen Ernährung noch weitere 150 mcg Jod supplementieren möchte, muss man für sich entscheiden (53). Ich persönlich würde empfehle, die den Tagesbedarf an Jod durch eine saubere Quelle an biologischen Algen zu decken. 6. Zink Die Zufuhr an Zink ist ein Problem von vitalstoffarmen Ernährungsformen, die sich durch Industrieprodukte, Auszugsmehle und raffinierten Zucker kennzeichnet. Trifft dies auf eine vegane Ernährung zu? Ich würde sagen ,,jein. Denn was bedeutet überhaupt vegan? Es bedeutet einfach gesagt, dass man nichts vom Tier isst. Das kann im besten Fall heißen, eine gemüse- und obstlastige Ernährungsweise mit vollwertigem Getreide, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen zu praktizieren oder im Fast Food Laden um die Ecke veganen Burger mit Pommes und veganer Mayo zu essen. Bei Ersterer ist ein Zinkmangel bei isokalorischer Ernährung rein rechnerisch nur schwer möglich, bei Letzterer allerdings sehr wahrscheinlich. Natürlich kann man eine vegane Ernährungsform falsch praktizieren. Nur, weil man eine Ernährungsweise auch falsch machen kann, heißt das aber doch bitte nicht, dass sie per Definition mangelhaft ist. Hülsenfrüchte (Kichererbsen, Erbsen, Linsen, Sojabohnen) und Vollkorngetreide (Haferflocken, Dinkel, etc.) aber auch Leinsamen enthalten in Summe genügend Zink zur Bedarfsdeckung. Der eigentliche Tagesbedarf von ca. 7-10 mg für nicht-schwangere Frauen ist im Durchschnitt während der Schwangerschaft und Stillzeit um 50 % erhöht und so sollte man die zinkhaltigen Lebensmitteln vor dem Garen zum Abbau der Phytinsäure gut einweichen und mit Vitamin-C-haltigen rohen Lebensmitteln wie Zitronen, Orangen, Paprika oder Toamten zusammen verzehren, um die Aufnahmemenge zu erhöhen (54). 7. Vitamin B2 (Riboflavin) Bereits eine Hauptmahlzeit aus braunem Reis mit Linsen, Spinat und Champignons deckt den Tagesbedarf in Höhe von 1- 1,3 mg (für nicht-schwangere Frauen) ab. Wenn man dazu noch die Hefeflocken hinzufügt und sich ein paar Scheiben Tempeh anbrät, kommt man auch auf den um ca 20 % bzw ca 30 % erhöhten Bedarf während der Schwangerschaft und Stillzeit. Da einige konventionelle Pflanzenmilch- und Pflanzenjoghurtsorten wie jene von Oatly (55) oder Alpro (56) neben Vitamin D und Vitamin B12 auch Riboflavin enthalten, nehmen viele Pflanzenmilchtrinker und Pflanzenjoghurtliebhaber zusätzlich über diese Lebensmittel Vitamin B2 auf. Richtigerweise muss man aber anmerken, dass die Zugabe von Riboflavin bei weitem nicht in allen Pflanzenmilchsorten zum Einsatz kommt. 8. Vitamin B12 ,,Vegane Ernährung kann doch gar nicht natürlich sein, wenn du dazu eine Pille schlucken musst, ist einer der häufigsten Argumente in Gesprächen über vegane Ernährung. Für alle Interessierten habe ich diese Thematik in aller Ausführlichkeit in meinem Artikel zu Vitamin B12 behandelt (57). In zwei Sätzen zusammengefasst: B12-Mangel ist in erster Linie ein Problem der modernen Lebensumstände und Zubereitungsmethoden und nicht nur Veganer, sondern auch Vegetarier und viele Mischköstler in höherem Alter weisen niedrigere B12 Spiegel auf (58). Da Vitamin B12 wird von Mikroorganismen prodziuert, die wir auf vielen naturbelassenen Oberflächen finden. Erste Studien weisen darüber hinaus auch auf eine verlässliche pflanzliche B12 Quellen in korrekt angebauten Chlorellaalgen (59). Zur Deckung des erhöhten Tagesbedarfs von 3,5 mcg für Schwangere und 4 mcg für Stillende (60) empfehle ich aber selbstverständlich ausnahmslos jeder vegan lebenden Person die Nahrungsergänzung mit einem Vitamin B12-Präparat, wie es auch mein zuvor genannter B12-Artikel ausführlich beschreibt. Zur Debatte über die Natürlichkeit einer Ergänzung mit B12 in der vegane Ernährung sei noch hinzugefügt, dass laut der Befragung im Rahmen der Nationalen Verzehrsstudie II knapp 30 % der Befragten angaben, ein Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. 9. Vitamin D Die Versorgung mit Vitamin D hat so gut wie gar nichts mit unserer Ernährung zu tun, denn unser Körper bildet Vitamin D selbst, wenn wir genügend an der Sonne sind. Einen Vitamin-D-Mangel also irgendeiner Ernährungsform zuzuschreiben ist unangemessen. Jede interessierte Person kann zur Vertiefung gerne meinen Artikel zu Vitamin D lesen (61). Wie man anhand der Nationalen Verzehrsstudie II nachlesen kann, unterschreiten 82 % der Männer und 91 % der Frauen die Empfehlung für die Vitamin-D-Zufuhr (62). Wenn wir davon ausgehen, dass der Vegetarierbund mit seiner Schätzung von etwas 1,1 % der Bevölkerung an vegan lebenden Menschen richtig liegt (63), dann sehe ich hier über 85 % mit Vitamin unterversorgte Menschen in Deutschland, die sich nicht vegan ernähren. Die Empfehlung lautet also nicht mehr tierische Produkte zu konsumieren, sondern mehr in die Sonne zu gehen. Und zwar von April bis September (je nach Hauttyp) 15-30 Minuten um die Mittagszeit herum (64) und zwischen Oktober und März sollte man supplementerien oder (noch besser) in den Süden verreisen. 10. Langkettige Omega-3-Fettsäuren (EPA/­­DHA) Für unseren Körper essenziell, also lebensnotwendig, sind nur die in pflanzlichen Lebensmittel enthaltenen kurzkettigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren Linolsäure (eine Omega-6-Fettsäure) und ?-Linolensäure (eine Omega-3-Fettsäure). Um einen gemeinsamen Wissensstand zum Thema Omega-3-Fettsäuren sowie die Unterschiede zwischen kurzkettigen Omega-3-Fettsäuren (Linolsäure, ?-Linolensäure) und langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) DHA (Docosahexaensäure) und Arachidonsäure zu schaffen, bitte ich interessierte Personen erneut, meinen Artikel zu diesem Thema zu lesen (65). Die DGE kritisiert in ihrem Positionspapier, dass in einer strikten veganen Erna?hrungsweise kaum Eicosapentaensa?ure (EPA) und Docosahexaensa?ure (DHA) zugefu?hrt werden (66). Diese kann der Körper grundsätzlich aber aus den kurzkettigen Fettsäuren selbst herstellen, weswegen sie ja korrekterweise als ,,semi-essenziell bezeichnet werden. Ein Blick in die Literatur vermittelt zwar auf den ersten Blick, dass dies nur bedingt möglich ist, allerdings möchte ich Folgendes hinzufügen: Die Umwandlungsrate von ? -Linolensäure in EPA und DHA ist maßgeblich von der Zufuhr an kurzkettigen Omega-6-Fettsäuren abhängig, weil sich beide kurzkettigen Fettsäuren die selben Enzyme teilen, um in die jeweiligen langkettigen Fettsäuren umgewandelt zu werden. Wenn wir ein ausgewogenes Verhältnis von Omega-3-Fettsäuren zu Omega-6-Fettsäuren konsumieren, funktioniert die Umwandlung in EPA und DHA wesentlich besser. Ein gutes Verhältnis von Omega 3 zu 6 von 1:4. Welches Verhältnis nehmen wir durch eine durchschnittliche westliche Ernährung auf? Durchschnittlich ungefähr ein Verhältnis von Omega 3 zu 6 von 1:15 (ist es nicht andersrum?) (67). Aus meiner Sicht kann dann eine ausreichende Umwandlung in den Studien mit durchschnittlichen westlichen Menschen nicht beobachtet werden, was aber wenig Aufschluss über die Umwandlungsrate bei einer vollwertigen, Omega-6-reduzieren pflanzenbetonten Ernährung gibt? Wie haben es denn die abertausenden Menschen in den vergangenen hunderten von Jahren ohne direkten Zugang zum Meer (und damit zu Meeresfischen) und ohne einer Nordseefiliale um die Ecke geschafft, genügend langkettige Omega-3-Fettsäuren aufzunehmen? Wie wir es von vielen Mechanismen in unserem Körper kennen, wird der Körper weniger effizient in seiner Arbeit, wenn er im Überschuss mit Nährstoffen lebt. Das könnte auch erklären, warum Veganer in manchen Studien trotz niedrigerer Aufnahme an DHA über die Nahrung nicht höhere Serumwerte als erwartet aufwiesen (68). Um Spekulationen aus dem Weg zu gehen und auf Nummer sicher zu gehen, empfehle ich aber ohnehin jeder schwangeren und stillenden Frau die Einnahme von 250 mg schadstofffreien, umweltschonenden, fischfreundlichen EPA/­­DHA aus Mikroalgenöl. Denn das ist ebenso bioverfügbar wie jenes aus Fischöl (69) und dabei frei von Schwermetallen. Denn anscheinend sind einige Fischarten wie Thunfisch, Heilbutt, Hecht, Seezunge, Barsch, (spanische) Makrele und weitere in manchen Untersuchungen so belastet gewesen, dass der positive Effekt des DHA durch den Fischkonsum die negativen Folgen der Schwermetallbelastung nicht aufwiegen konnte. (70). Einige Fische wie Lachse waren weniger belastet, wiesen aber in anderen Untersuchungen erhöhte PCB Werte (= Polychlorierte Biphenyle; giftige und krebsauslösende organische Chlorverbindungen) auf. Obwohl PCBs in den 1980er-Jahren verboten wurden, reichern sich diese Stoffe aufgrund ihrer Langlebigkeit nach wie vor an der Spitze der Nahrungskette bei Raubfischen wie Lachsen an (71). Da fällt einem doch der Griff zum Mikoralgenöl gleich nochmal leichter, oder? Geburt und Stillzeit  Neugeborene von gut versorgten Veganerinnen hatten eine durchschnittliche Geburtsgröße und Geburtsgewicht (72) und haben sich normal entwickelt (73). Die Muttermilch von Veganerinnen bietet dem Säugling im ersten Halbjahr alles Benötigte, um sich gesund zu entwickeln. Die genaue Nährstoffzusammensetzung der Muttermilch ist dabei (in vielen aber nicht allen Punkten) von der Nährstoffzufuhr der Mutter abhängig. Die wesentliche Zusammensetzung der Muttermilch von Vegetarierinnen war in Bezug auf den prozentualen Fettanteil (74) sowie die Menge an Eisen, Kupfer, Zink, Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium und Laktose vergleichbar mit der Muttermilch von Mischköstlerinnen (75). Worauf auch während der Stillzeit weiterhin stark geachtet werden muss, ist die Vitamin-B12-Versorgung. Der Gehalt an B12 in der Muttermilch ist abhängig von der Versorgung der Mutter (76). Aber auch hier gilt: ist die Mutter gut versorgt, dann ist auch der Säugling gut versorgt. Fazit?  Ich hoffe, ich konnte in meiner Abhandlung bisher aufzeigen, dass eine vegan lebende Frau sich und ihr ungeborenes Kind während der Schwangerschaft mit einer vollwertigen, rein pflanzlichen Ernährung optimal versorgen kann. Mein Ziel ist es nicht, dass mit meiner Arbeit die Kluft zwischen den Ernährungsstilen zu vergrößern. Mehr Informationskampagnen für alle Bevölkerungsgruppen und Ernährungsstile sind eine dringend gebrauchte Maßnahme, denn auch der omnivor lebende Teil der Bevölkerung ist laut der Nationalen Verzehrsstudie II (51) zu großen Teil unterversorgt mit Vitamin C, Vitamin D, Folsäure, Jod, Eisen (Frauen), Kalzium (!) und Ballaststoffen (NVSII) sowie nach Aussage der Erhebung in der Schweiz auch in Bezug auf Vitamin E, Magnesium und Vitamin B 3 (Niacin) defizitär (52). Von der mangelhaften Aufnahme an vollwertigen Kohlenhydraten, Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen ganz zu schweigen. Von daher denke ich, sollten wir uns keine Illusion darüber machen sollten, dass Nährstoffmängel in jeder Ernährungsform auftreten können und dringender Handlungsbedarf darin besteht, diese Personengruppen aufzuklären und dafür zu sorgen, dass sie mit den richtigen Lebensmitteln versorgt werden. Das große Potential einer veganen Ernährung besteht ohne Zweifel aber nicht nur darin, welche sehr gesunden Lebensmittel in großen Mengen zugeführt werden, sondern ebenso welche Lebensmittel gerade nicht zugeführt werden. Darin liegt meines Erachtens eine große Chance, der Epidemie an chronischen degenerativen Erkrankungen entgegenzuwirken. Niemand mag ernsthaft anzweifeln, dass die Ernährungsgewohnheiten der deutschen Bevölkerung ganz stark in die falsche Richtung gehen und dass ein wesentlich höherer Anteil an vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ein wichtiger Schritt für die Gesundheit des Individuums (und damit für die Entlastung des Gesundheitssystems) sowie für unsere Umwelt (und damit für unsere Zukunft) darstellt. Dazu müssen wir keine Studien gegeneinander ausspielen oder Veredelungsverluste oder Co2-Äquivalente in der Tierhaltung berechnen lassen. Aber solange wir gegeneinander arbeiten, wird keine Veränderung stattfinden können. Denn wie Albert Schweitzer es treffend formuliert hat: ,,Mit gutem Beispiel voranzugehen ist nicht nur der beste Weg andere zu beeinflussen, es ist der Einzige. In diesem Sinne verweise ich auf Nummer 1 der ,,10 Regeln der DGE für vollwertige Ernährung: ,,Wählen Sie überwiegend pflanzliche Lebensmittel. Diese haben eine gesundheitsfördernde Wirkung und unterstützen eine nachhaltige Ernährungsweise. In dieser Regel sehe ich bereits mehr als nur eine kleine Schnittmenge zwischen einer veganen Ernährung und der Empfehlung der DGE, die eine definitive Zuwendung zu einer getreidebasierenden, vollwertigen Ernährung mit viel Gemüse und Obst zeigt. Die einzige Diskussion, die wir noch führen dürfen ist jene, aus welcher Quelle denn nun unsere Proteine stammen sollten. Und für dieses Gespräch bin ich mehr als offen und bereitwillig. Beste Grüße, Niko Rittenau   Quellen & Links:  (1)www.bild.de/­­geld/­­wirtschaft/­­wirtschaft/­­essen-schaedigt-ungeborene-babys-46862398.bild.html (2)www.bild.de/­­bild-plus/­­ratgeber/­­kind-familie/­­ernaehrung/­­ernaehrung-von-kindern-geschrumpftes-hirn-durch-veganismus-47803082,view=conversionToLogin.bild.html#fromWall (3) www.bild.de/­­ratgeber/­­gesundheit/­­ernaehrung/­­vegane-ernaehrung-schadet-kindern-49993144.bild.html (4) www.bmel.de/­­SharedDocs/­­Downloads/­­Ernaehrung/­­NVS_­ErgebnisberichtTeil2.pdf?blob=publicationFile (5)www.rki.de/­­DE/­­Content/­­Gesundheitsmonitoring/­­Themen/­­Uebergewicht_­Adipositas/­­Uebergewicht_­Adipositas_­node.html (6) www.wido.de/­­aktuelles/­­archiv/­­meldung-archiv/­­artikel/­­gkv-arzneimittelindex-so-viele-teure-neue-medikamente-wie-nie-zuvor.html (7) www.diabetes-deutschland.de/­­aktuellesituation.html (8) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­9863851 (9) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­25198208 (10) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pmc/­­articles/­­PMC2677007/­­ (11) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­16673753/­­ (12)www.facebook.com/­­niko.rittenau/­­photos/­­a.347845595425770.1073741831.278955552314775/­­605179559692371/­­?type=3&theater (13) www.tofufamily.de/­­ueber-die-diffamierung-veganer-eltern (14) Keller, M & Gätjen, E. 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vegane Frühstücksmüslis mit Allos VITA KORN AMARANTH(R) + Gewinnspiel!

18. Mai 2016 The Vegetarian Diaries 

vegane Frühstücksmüslis mit  Allos VITA KORN AMARANTH(R) + Gewinnspiel! Der ein oder andere hat sich vielleicht schon gewundert, warum es hier in den letzten Wochen und Monaten so ruhig gewesen ist. Das lag unter anderem daran, dass ich gerade in den letzten Zügen meiner Promotion bin. Leider mussten so einige andere Dinge ein wenig zurückstecken. Vor allem fehlt Zeit zum ausgiebigen Kochen, Backen und Ausprobieren in der Küche. Umso mehr freue ich mich, wenn ich dann auf einige Produkte zurückgreifen kann, die nicht nur Zeit sparen, sondern vor allem lecker schmecken und trotzdem gesund sind. Wenn man dann noch einen idealen Energielieferanten für die anstrengenden Tage findet, hat man eigentlich alles richtig gemacht.  Gerade beim Frühstück bin ich nicht unbedingt der Kreativste und in der Regel auch nicht sonderlich motiviert mich morgens länger in der Küche aufzuhalten. Ganz besonders dann nicht, wenn man gefühlt eigentlich schon auf dem Weg zur Arbeit sein sollte und mit dem Kopf schon bei zig verschiedenen Aufgaben des Tages ist. Gerade weil ein gutes Frühstück den Start in den Tag aber so viel besser gestalten kann, sollte man sich die Zeit unbedingt nehmen. So habe ich in den vergangenen Tagen mein Frühstück mit verschiedenen Bio-Sorten von Allos VITA KORN AMARANTH(R) zubereitet und mich durch die Vielzahl veganer Frühstücks-Müslis und Frühstücks-Breis probiert. Der glykämische Index Alle Allos VITA KORN AMARANTH(R)-Müslis bestehen aus mindestens 20 % Amaranth.  Amaranth gehört zu den ältesten Nutzpflanzen der Menschheit und wurde unter anderem schon von den Majas, Inkas und Azteken als Hauptnahrungsmittel verwendet. Im Vergleich zu vielen Getreidesorten enthält Amaranth viel Eiweiß, Nährstoffe sowie Zink, Eisen und Magnesium. Durch den hohen Anteil in den Allos VITA KORN AMARANTH(R)-Müslis besitzen diese, einen im Vergleich zu vielen anderen Müslis, deutlich geringeren glykämischen Index. Der glykämische Index kann als Maß für die Wirkung eines kohlehydrathaltigen Lebensmittels auf den Blutzuckerspiegel interpretiert werden. Umso höher dieser ausfällt, umso schneller steigt der Blutzuckerspiegel an. Idealerweise werden die Kohlehydrate gleichmäßig über einen längeren Zeitraum an den Körper abgegeben. Dies verhindert, dass man nach kurzer Zeit bereits wieder Hunger verspürt und so zum Beispiel zum zweiten Frühstück oder ungesunden Snacks zwischendurch greift. Die insgesamt elf verschiedenen Geschmacksrichtungen von VITA KORN AMARANTH(R) reichen von Schoko, Früchten und Nuss bis hin zu Matcha oder Moringa. So ist wirklich für jeden etwas dabei und es fällt leicht mit einem gesunden Sattmacher in den Tag zu starten! Gerade jetzt, da der Sommer vor der Tür steht, gibt es wieder eine Vielzahl frischer Obstsorten, die sich hervorragend in Kombination zum Frühstück und speziell einem Müsli eignen. So gibt es hier aktuell vor allem eine Mischung aus Erdbeeren, Bananen und Heidelbeeren. Unabhängig von der Müslisorte, sollte man unbedingt die Chance nutzten und sich das Müsli nach seinen eigenen Vorstellungen zu verfeinern. Das macht nicht nur Lust auf das Frühstück, bringt Abwechslung in die morgendliche Routine, sondern kann auch überaus gesund sein. So stehen bei mir Zutaten wie Kokosflocken, geschroteten Leinsamen, Gojibeeren, Mandeln oder Rosinen immer bereit und werden passend und vor allem nach Lust und Laune dem Müsli hinzugegeben. Auch bei der Wahl der Flüssigkeitsgrundlage gibt es mittlerweile eine Vielzahl von fantastischen Milch- und Joghurtalternativen. Lasst eurer Kreativität freien Lauf und probiert vor allem immer etwas Neues aus! 5 from 1 reviews veganes Frühstücksmüsli   Drucken Autor: Arne Ewerbeck Rezepttyp: Frühstück, Müsli Zutaten VITA KORN AMARANTH(R) (hier: Sorte Nuss) Heidelbeeren Erdbeeren pflanz. Joghurtalternative geschrotete Leinsamen Chiasamen gehackte Mandeln Kokosflocken Gojibeeren Agavendicksaft zum Süßen (optional) Zubereitung Die Beeren gründlich reinigen und gegebenenfalls in mundgerechte Größe zuschneiden. Mandeln grob hacken. Joghurt in eine Schüssel geben und anschließend die gewünschte Menge an VITA KORN AMARANTH(R) hinzugeben. Mit den übrigen Zutaten nach Lust und Laune garnieren und schmecken lassen! 3.4.3177 Gewinnt! Ich hoffe, ihr habt ein wenig Lust auf ein gesundes, abwechslungsreiches Frühstück bekommen. Damit ihr das Ganze hoffentlich auch bald zu Hause einmal ausprobieren könnt, verlose ich ein Set bestehend aus drei Sorten VITA KORN AMARANTH(R) und einer passenden Müslischale! Verratet mir einfach bis zum 22.05.2016, was euer Lieblingsfrühstück ist und hinterlasst einen Kommentar unter diesem Beitrag.  Teilnahme ab 18 Jahren und nur mit Wohnsitz in Deutschland. Eine Auszahlung des Gewinns ist nicht möglich und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Erfolg! Weitere Infos, alle Inhaltsstoffe und vieles mehr, findet ihr bei Allos und auf der Kampagnen-Seite zur #EatLifeBalance: Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Allos und Blogfoster entstanden. Auf die oben gezeigten Gerichte und den Artikel selber wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

Quark-Müsli-Brötchen mit Vollkorn-Dinkelmehl gebacken – schnell und einfach

22. Januar 2019 Herr Grün kocht 

Quark-Müsli-Brötchen mit Vollkorn-Dinkelmehl gebacken – schnell und einfachManchmal muss ich mit Gerichten etwas herumexperimentieren. Diese Quark-Müsli-Brötchen gelangen mir allerdings beim ersten Mal. Ich hatte eine genau Idee im Kopf. Auf jeden Fall sollten sie ohne Hefe sein. Saftig. Nussig. Mit schöner Kruste und innen fluffig. Und außerdem wollte ich sie mit Dinkel-Vollkornmehl backen. Sie bleiben schön frisch, weil sie außerdem eine Portion frisch geriebenen Apfel enthalten. Als besondere Gewürznote: Zimt. Ich mag diese Brötchen sehr und esse sie gerne mit grünem Pesto. Ich denke, man kann sie zum Frühstück backen - aber auch als Beilage zu Gerichten, Suppen … oder einfach mit Käse, Marmelade oder Butter mit Salz. Ach - da gibt es viele Möglichkeiten. Zutaten für 4 Brötchen 160 g Dinkelvollkornmehl 40 g Müsli 30 g Sultaninen Anmerkung: Ich hatte Dinkelmüsli ohne Rosinen /­­ Sultaninen oder Früchten verwendet und deshalb etwas Sultaninen hinzugegeben. Sie können auch normales Müsli verwenden und die Sultaninen weglassen. 40 g Dattelsüße 2 geh. TL Backpulver Reinweinstein 1 leicht geh. TL Zimt 50 g fein geriebener Apfel (ich habe Elstar verwendet) 50 ml Milch 60 g Quark Zubereitung Alle Zutaten gut miteinander vermischen, zu einem Kloß formen und 15 Minuten zum Quellen stehen lassen. Der Teig ist noch etwas feucht. Lassen Sie sich davon nicht irritieren. Durch das Aufquellen wird er etwas kompakter. Den Herd auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Gehen Sie nach Ihrer Erfahrung mit dem Herd. Jeder Herd ist ja anders. Den Teig zu einem Wulst drehen und in vier Stücke zerteilen. Dann Brötchen formen (siehe Abbildung). Die Teigteilchen mit Müsli bestreuen und dieses leicht andrücken. Die Teigteilchen auf einen Gitterost mit Backpapier legen und auf die mittlere Schiene schieben. Die Backzeit beträgt ca. 30 bis 35 Minuten. Lassen Sie sich auch nicht von der dunklen Farbe (auch schon nach ca. 20 Minuten) nicht irritieren. Das liegt am Vollkornmehl. Sie sind also nicht verbrannt:-) Am besten, Sie testem zum Üben ein Brötchen. Schneiden es auch auf. Und backen dann eventuell weiter. Die Brötchen schmecken zu jedem Belag. Ich habe es ausprobiert. Meine Lieblingsvariante war grünes Pesto. Viele Grüße aus dem Kochlabor Herr Grün

Herr Grüns vegetarisches Weihnachtsmenü 2018

19. Dezember 2018 Herr Grün kocht 

Herr Grüns vegetarisches Weihnachtsmenü 2018 Der Professor war aufgeregt. Er hippelte im Kochlabor herum und machte mich nervös. >>Ob es dieses Jahr ein Weihnachtsmenü gibt?>Was wünschen Sie sich denn?

Meine 10 liebsten Rezepte - forever & ever

19. November 2017 Feines Gemüse 

Meine 10 liebsten Rezepte - forever & everMan liest ja zurzeit nur noch schlechtes über Facebook - Fake News hier, rechte Untergrundaktivitäten dort. Ganz ehrlich: Es ist sicher nicht alles gut, aber noch weniger ist alles schlecht. Auch Facebook kann ein guter Ort sein, man muss nur wissen, wo man hinkommt. Hm, wie kann man sich das am besten vorstellen? Vielleicht als Bauerncafé an einer wenig befahrenen Landstraße - leicht zu erreichen, aber weg von all dem Lärm in der Stadt. Urig, ja, heimelig eingerichtet. Dort sitzt man gemütlich an langen, alten Holztischen und quatscht mit neuen und alten Bekannten, die man zufällig oder absichtlich dort getroffen hat. Über all das, was einen interessiert. Das kann Facebook also auch. Und an genau so einem virtuellen Ort ist eines Tages die Idee entstanden - kudos an Steph vom Kleinen Kuriositätenladen - , doch mal über die 10 liebsten Rezepte im eigenen Blog zu schreiben. Es geht nicht darum, welches Rezept das schönste Foto vorzuzeigen hat, wozu besonders viele Kommentare eingelaufen sind, ja nicht einmal um Klicks: Nur darum, was man selbst am meisten mag.Und das hier ist mein Beitrag dazu. Ich feiere meinen Bloggeburtstag ja nie und flüstere euch im Rahmen dieses kleinen Events zu: Feines Gemüse ist tatsächlich schon sechseinhalb Jahre alt - Wahnsinn, oder? Und in der Zeit habe ich sage und schreibe 255 Rezepte hier veröffentlicht. Daraus die zehn Favoriten auszuwählen war gar nicht leicht und hat mich mehrere Abende gekostet, in denen ich ich lange mit mir selbst debattiert habe. Letztlich habe ich es aber doch geschafft, ein buntes Potpourri zusammenzustellen und hoffe, dass für euch auch wieder einige spannende Neu- oder Wiederentdeckungen dabei sind. An die allererste Stelle habe ich mein Rezept für Rhabarber-Ketchup platziert. Ich war 2012 eine der ersten im deutschsprachigen Raum, die die Idee umgesetzt hat - und habe sehr viel positive Resonanz dafür bekommen. Dieses Rezept hat zum ersten Mal sehr viele Menschen auf meinen Blog gebracht (die bis heute treue Leser geblieben sind) und ist jedes Jahr im Frühling für viele Wochen der meistgeklickte Blogeintrag. Ich könnte ihm wohl mal ein neues Foto spendieren... Ebenfalls eines meiner Lieblingsgerichte: Diese schlichte Möhrensuppe mit Dill, Oliven & Fenchelsamen. Sie lebt zwar primär von der Qualität der verwendeten Möhren, wird aber durch die Zugabe der eher ungewöhnlichen Kombination von Dill, Oliven und Fenchelsamen zu einem veganen Geschmacksfeuerwerk. Ich habe sie mit aufgenommen, weil sie das Konzept von Feines Gemüse wunderbar zusammensetzt: Pflanzliches Wohlfühlessen, das schnell zubereitet und gesund ist - aber nicht nur gut, sondern auch ,,anders, nicht langweilig schmeckt.  Als wir 2014 in New York geheiratet haben, haben wir uns relativ zeitgleich in den Käsekuchen der dort ansässigen Bäckerei Junior's verknallt. Der Mann und ich sind uns einig: Das ist der beste Käsekuchen wo gibt (und wir kennen viele, viele Käsekuchen): Nicht zu süß, frisch, cremig - einfach perfekt. Danach habe ich nach dem Rezept im Internet gesucht - und es auch gefunden, auf Deutsch übersetzt und selbstverständlich für euch hier im Blog hinterlegt. Mein absoluter Nr.-1-Standard-Käsekuchen, andere Rezepte habe ich seitdem keines Blickes mehr gewürdigt.  Ein Rezept aus der Anfangszeit von Feines Gemüse, das ich aufgenommen habe, weil es wohl eines meiner meistgekochten Gerichte aller Zeiten ist: Nudeln mit Apfel-Zimt-Sauce. So einfach, so comfy, so gut - und dabei auch noch rein vegan. Eine einfache, aber außergewöhnliche Kombination, die vor allem an dunklen Herbst- und Winterabenden schnell zubereitet ist und dabei richtig gut schmeckt. Diese sehr sündigen Chocolate Peanut Butter Pretzel Brownies liebe ich über alles und mache ich immer wieder mal, wenn es darum geht, eine etwas größere Gruppe zu beeindrucken (z. B. neue Kollegen, potenzielle Schwiegereltern - das klappt immer!). Die verrückte Kombination aus Schokolade, Erdnussbutter und salzigen Brezeln kommt immer gut an - und ist dabei, reichlich dekoriert, auch noch ein Schmaus fürs Auge. Ich bin ein ungeduldiger Brotbäcker, dementsprechend findet man auch nur einige wenige Brotrezepte auf dem Blog. Mein persönlicher Dauerbrenner: Das Rheinische Schwarzbrot mit Rübenkraut und Buttermilch. Das Rezept stammt von meiner Mama; Sie hat das Brot schon in meiner Kindheit so gebacken. Ich liebe es sehr und mache es viel zu selten, weil ich hier in der Düsseldorfer Innenstadt so schlecht an geschrotetes Getreide (dafür aber an gutes Brot) komme. Das Brot schmeckt herrlich mit Butter und kräftigem Käse, aber am allerwichtigsten ist, dass man es noch ofenwarm anknabbert.  Voil?, ich bin sicher: Das ist das Rezept, das ich in meinem Leben am häufigsten zubereitet habe. Rote-Linsen-Köfte mache ich immer, wenn ich ein Buffet vorbereiten muss oder wenn um ein Party-Mitbringsel gebeten wird. Es stammt aus meinem Lieblingskochbuch Piºmek - Kochen auf Türkisch  und ist immer ein Renner - alle lieben diese kleinen, würzigen Linsenbällchen (die übrigens auch vegan sind), die sich auch prima als Brotaufstrich machen.  Den Schoko-Zucchini-Kuchen mit Walnüssen habe ich nicht nur aufgenommen, weil er das meistgeklickte Rezept aller Zeiten im Blog ist - er ist auch verdammt lecker und jedes Jahr eine sichere Bank, wenn man vor lauter Zucchini nicht weiß, wohin damit. Glaubt mir: Kein Mensch kommt auf die Idee, dass sich in diesem köstlichen Kuchen eine große Portion grünes Gemüse versteckt hat.  Die mit Räuchertofu, Mandeln und Rosinen gefüllten Zucchini sind ein uraltes Rezept aus der Schrot & Korn (von 2001): Auch hier sind wir wieder zu 100% pflanzlich unterwegs, und das Rezept schreit förmlich: ,,Öko-Futzi! Öko-Futzi! Aber ganz ehrlich: Mindestens zwei- oder dreimal im Sommer freuen wir uns wie verrückt auf dieses Ofengericht, weil die Kombination so ungewöhnlich wie großartig ist - und uns auch nach vielen Jahren noch nicht langweilt.  Waaas, das waren quasi schon 10? Himmel hilf - und schick mir zur Beruhigung eine dieser genialen Kürbis-Zimtschnecken: Hmmm, Kürbis, Zimt, was Gebackenes - und dann auch noch mit Zuckerguss! Und in vegan! Da ja quasi gerade auch Kürbis-Zeit ist: Worauf wartet ihr eigentlich noch? Husch, husch! Lust auf noch mehr Top-10-Nostalgieflausch? Dann schaut doch bei meinen lieben KollegInnen vorbei: Kleiner Kuriositätenladen Möhreneck Cuisine Violette NOM NOMS food Herbs & Chocolate Raspberrysue Jankes*Soulfood Kochen mit Diana Ye Olde Kitchen moeyskitchen Delicious Stories Haut Gôut Feed me up before you go-go dipitserenity S-Küche Emilies Treats

Unsere Produkthighlights #9 September

7. Oktober 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Unsere Produkthighlights #9 September Heute möchten wir euch die veganen Produkte vorstellen, welche wir im September 2017 getestet haben. Es waren wieder viele neue vegane Produkte dabei. Hier gibt es einen kleinen Einblick in unsere Lieblingsprodukte. Ganz egal ob nigelnagelneu oder vielleicht schon etwas länger auf dem Markt. Ihr könnt jedes der hier vorgestellten veganen Produkte online oder im Geschäft nachkaufen.  Schaut am besten selbst!    1. Keimling - Bio Pistazien Die Pistazien von Keimling sind im Gegensatz zu den meisten geschälten Pistazien ungeröstet und sogar ungesalzen, daher sind sie leicht bekömmlich, beinhalten kein extra fett, salz und sind dadurch noch gesünder. Pistazien beinhalten sehr viel Vitamin E, Calcium und Eisen.  Wie alle Produkte von Keimling sind auch diese biologisch und in bester rohkostqualität. Aus diesem Grund eignen sich diese perfekt für unser Oatmeal Rezept. 2. Holo - Bio Hanfsamen geschält Die geschälten Hanfsamen von Holo eignen sich perfekt als gesunden Eiweißlieferanten ins morgendliche Müsli. Natürlich haben diese Hanfsamen keine berauschende Wirkung, sind aber trotzdem nicht für Kinder geeignet. Ausserdem ist Hanf sehr reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren Omega-6 und -3 und er enthält verschiedene Vitamine (B6, E, B19) und eine hohe Menge an Mineralstoffen. 3. koawach - zimt+kardamom Mit der Trinkschokolade von Koawach machst du es dir gemütlich! Sie besteht aus besten Bio Zutaten, Zimt und Kardamom. Zusätzlich liefert er dir eine menge an Koffein, durch einer hohen Dosis Guarana. Passt für alle die lieber Kakao trinken als Café. Koawach gibt es in vielen verschiedenen Sorten, das macht deine tägliche Dosis Koffein abwechslungsreicher als ein normaler Café. 4. Stories of Almond - Marcona-Mandel-Mus Die Marcona ist die Königin der Mandeln. Und diesen Titel trägt sie in Spanien zu Recht! Daher kommt sie blanchiert in cremig-weiß wie eine Königin daher. Natürlich ist dann selbsterklärend, dass diese Mandelsorte nur die beste Bio-Qualität verdient. 5. Papagrin - Bio Granola Kakao Das Bio Granola von Papagrin, besteht aus Buchweizen, Äpfeln, Sonnenblumenkernen, Leinsamen, Rosinen, Datteln und Kakaopulver. Alles in feinster Bio Qualität und ohne Zusatz von Zucker.     6. Hola Chia - Schwarze Maulbeere + Aronia So gönnt man sich heute seine tägliche Portion Eiweiß und Vitaminen mit dem Supergetreide Chia, Superfrüchten wie Aronia oder Goji und einer feiner Note von Maulbeere oder Mango. 7. Hahne 1848 - Choquinoa Müsli Ein leckeres Frühstück mit vitamin- und proteinreichen Vollkorn-Hafer und Vollkorn-Quinoa Flocken mit leckerer Zartbitterschokolade und einer Staren süße? Das verdient doch jeder, daher jetzt auch endlich in vegan von Hahne 1848. Das alle Zutaten biologisch sind, macht die Verführung ein wenig einfacher. 8. Dinkelino - Kochdinkel Dinkelkorn wird aus der alten Dinkelsorte ,,Oberkulmer Rotkorn hergestellt. Der Dinkel wird angeschliffen, gedämpft, gewalzt und getrocknet. Er bietet sich als eine heimische und aromatische Reisalternative.  9. Davert - Bulgur im Kochbeutel Biologischer Bulger gibt es dank Davert jetzt schon fast fertig im Kochbeutel. Super schnell und genau so lecker und gesund wie immer! 10. Clasen - Bio Kakaonibs Dein zuckerfreier Kakao kick für den Tag gibt es von Clasen im wiederverschließbaren 200g Beutel. Diesen gibt es Online schon für unter 5EUR für dein tägliches Müsli oder deinen Porridge. Sie lassen sich natürlich auch perfekt als Schokostückchen in Brownies verarbeiten!   Der Beitrag Unsere Produkthighlights #9 September erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Veganes indisches Rezept -Blumenkohl-Korma mit Rosinen

22. Juli 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Neben bekannten indischen Rezepten und Tandoori Gerichten gewinnt das indische Korma aktuell immer mehr an Aufmerksamkeit. Hast du schon mal ein veganes Korma zubereitet? Besonders bekannt ist auch das vegetarische Navratan Korma. Die Bezeichnung Korma leitet sich von dem türkischen Verb für das Rösten bzw. Grillen ab. Mittlerweile entstehen viele vegane Variationen. Heute möchten wir euch von veganfitme eine Variante des Korma vorstellen, die sich sogar beim vegan abnehmen eignet und eure Geschmacksknospen zum explodieren bringt. Zutaten: - 2 Tassen Reis - 500 Gramm Blumenkohlröschen - 1 Dose Kokosmilch (leicht) - 2 gehackte Tomaten - 1 Hand voll Rosinen - 60-80 Gramm gemahlene Mandeln (alternativ gemahlene Cashews) - 2 EL pflanzliches Öl - 2-3 EL Garam Masala (Gewürz) - 1 Zwiebel - 1-2 Knoblauchzehen - Petersilie oder Koriander zum Garnieren - Optional eine Prise Kreuzkümmel oder Chili Zubereitung: - Koche den Reis auf während du die weiteren Zutaten zubereitest - Gib das Pflanzenöl in einen Wok, eine große Pfanne oder Topf und erhitze es - Schneide die Zwiebeln und gebe diese in das warme Öl - Garam Masala hinzugeben und rösten - Knoblauch und Blumenkohl dazu geben und ca. 5 Minuten anbraten - Kokosmilch hinzugeben und köcheln lassen bis der Blumenkohl fast durch ist - Rosinen und gemahlene Mandeln hinzugeben. Dickt nach wenigen Minuten an. Je mehr Mandeln du dazu gibst, desto sämiger wird das Ergebnis - Salze nach deinem Geschmack, evtl. mehr Masala hinzugeben - Mit wahlweise Petersilie oder Koriander garniert anrichten Viel Spaß mit deinem veganen indischen Gericht, dass sich sogar eignet, wenn du vegan Abnehmen möchtest, da es lange sättigt und trotzdem eine niedrige Kaloriendichte aufweist. Vielleicht wird dieses vegane Korma bald Einzug in deinen Alltag haben? Wenn du jetzt ohnehin Blumenkohl im Haus hast, kannst du dir auch das Rezept „Gebackener Blumenkohl mit veganem Aufstrich“ anschauen. In Kürze werden wir weitere vegane Rezepte aus unserem Hut zaubern, die dich beim Abnehmen mit veganen Gerichten unterstützen. Kommentiere gerne dieses Rezept, wenn du Wünsche für zukünftige Rezepte hast. Der Beitrag Veganes indisches Rezept -Blumenkohl-Korma mit Rosinen erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Marokkanische Galette mit Joghurt-Minz-Sauce

22. Juni 2017 Herr Grün kocht 

Marokkanische Galette mit Joghurt-Minz-SauceDieser Herr Grün Artikel enthält Werbung für Quorn. Es war ein wunderschöner, sonniger Tag. Professor Caprese erzählte mir beim Nachmittagsespresso von seiner Tante aus Marokko. >>Einmal im Jahr, an ihrem Geburtstag, backt sie in einem alten Steinofen zwei, drei riesige Galette. Dann lädt sie die ganze Straße ein. Ach …>Wissen Sie - diese Füllung.>Mit passierten Tomaten, frischer Petersilie, Peperoni, Kreuzkümmel, Oregano, Majoran, Zimt, Knoblauch, Tomaten und sogar Rosinen. Obenauf Joghurt und frische Minze. Ich falle gleich in Ohnmacht.>Ich könnte doch diese Galette auch einmal backen.>Ja, aber leider enthält die Füllung auch Hackfleisch.>Hackfleisch?!>Quorn vegetarisches Hack>Quorn vegetarisches Hack

Vegan in Südtirol - La Vimea Biotique Hotel

1. Mai 2017 Totally Veg! 

Vegan in Südtirol - La Vimea Biotique HotelNach Regen, Kälte und dicken Schneeflocken im April war ich sehr froh, ein Wochenende nach Bella Italia fliehen zu können, in der Hoffnung auf schönes Wetter und Entspannung. Gefunden habe ich beides - im La Vimea Biotique Hotel, ganz nahe an der bekannten Touristendestination Meran. Ich war zuvor noch nie in Südtirol und als Alpenländlerin nahm ich naiv an, dass es in Südtirol wohl wie bei uns aussehen wird (sprich, warum so weit fahren, wenn es dasselbe in grün ist?). Hätte ich gewusst, wie schön und einzigartig diese Gegend ist, wäre ich schon längst dorthin aufgebrochen - die Mischung aus alpiner Landschaft und mediterranem Flair habe ich noch nie irgendwo erlebt. Die Berge waren mit Schnee bezuckert, die Palmen wiegten sich in einer sanften Brise und das Wetter war warm genug, um in kurzen Hosen den Aperol Spritz auf der Terrasse zu genießen. Ich kann Südtirol nur empfehlen, selten war ich von etwas so positiv überrascht! Übernachtet haben wir im La Vimea Biotique Hotel in Naturns, das etwa 15 Autominuten von Meran entfernt ist und die Pforten für seine erwachsenen Gäste seit letztem Jahr geöffnet hat. Naturns ist wie Meran sehr schön gelegen und mit atemberaubenden Bergpanorama idealer Ausgangsort für Spaziergänge, Wanderungen und Radtouren. Das La Vimea ist ein rein vegetarisches Bio-Hotel, das sich der Erholung, der Ruhe und einem gesunden Lebensstil verschrieben hat und für mich ein wunderbarer Ort ist, um Urlaub zu machen. Auch, wenn man vielleicht in anderen Hotels in der Gegend ein veganes Essen bekommen könnte - es ist einfach etwas Besonderes, an einen Ort zu kommen, wo gar kein Fleisch serviert wird und wo man ganz genau weiß, was "vegan" bedeutet. Die Betreiber des La Vimea leben selbst vegetarisch und vegan und man merkt, dass es in diesem Hotel um mehr geht als um einen schnellen Trend. Ich fühlte mich besonders gut aufgehoben und fand das Abendessen mit dem edlen veganen Menü viel angenehmer, als wenn sich am Nachbartisch die Schnitzel türmen würden. Das gemeinsame Genießen von allem, was die Pflanzenküche hergibt, war abends immer ein besonders schöner Moment. Außerdem merkt man die Überzeugung für einen alternativen Weg bis zum letzten Detail: Auch in den Zimmern gibt es rein vegane Pflegeprodukte und auf Umweltfreundlichkeit wird besonders geachtet - beispielsweise ist das gesamte Essen in Bio-Qualität und der Pool ist nicht gechlort. Aber fangen wir von vorne an, oder? Die Zimmer im La Vimea sind genau nach meinem Geschmack eingerichtet - puristisch, edel, mit viel warmem Holz und einem sehr schönen Bad (eine tolle Dusche finde ich ganz wichtig!). Wir hatten im Zimmer alles, was man so braucht und durch die klaren Linien ist es trotzdem so minimalistisch, was zumindest bei mir immer Ruhe im Kopf auslöst.   Das Hotel bietet einen Wellness-Bereich mit verschiedenen Saunen, Infrarot-Kabine und Indoor-Pool. Nach einem aufregenden Tag in Südtirol ist es wirklich wunderbar, in die kuscheligen (ich sehe aus wie ein Yedi!) Bademäntel zu schlüpfen und die Saune oder den Pool zu genießen.  Außerdem gibt es regelmäßige Yoga-Kurse, die man zusätzlich buchen kann (ich habe die leider verschlafen) und eine große Auswahl an ayurvedischen Behandlungen und Massagen. Im wirklich sehr schönen hoteleigenen Garten wartet ein Schwimmteich, in den mich die April-Sonne aber doch noch nicht hineinlocken konnte.  Was euch sicher am allermeisten interessieren wird, ist aber das Essen, nicht wahr? Begonnen hat die kulinarische Reise mit einem veganen Wein auf der Terrasse, der Wein stammt übrigens von einem biodynamischen Weingut in der Toskana (ich sage ja, hier hat man ein Auge für's Detail). Zum Aperitif gibt es bereits einen Gruß aus der Küche, was einfach nur Lust auf mehr macht!  Abends gibt es ein fixes veganes Menü für alle Gäste. Auf der Menü-Karte wird das Menü aber sehr puristisch beschrieben: Für jeden Gang sind jeweils drei Zutaten angegeben. Ich finde die Idee toll, weil ich Rätsel ja super finde - leider bin ich immer meilenweit daneben gelegen (daran bin ich aber selbst schuld, weil ich bei quasi jedem Gang auf "Curry" getippt habe. War es aber nie, Frau Sternekoch). Das Essen im La Vimea ist vegan, rein Bio und sehr gesund, bedeutet, ohne raffiniertes Mehl oder Zucker und natürlich ohne Fertigprodukte. Ich will jetzt ganz ehrlich sein: Ich hatte anfangs Vorbehalte. Ich esse zwar daheim sehr gesund (und sehr simpel), aber ich esse auch gerne vegane Burger, Pommes und fette Torten, und ich konnte mir einen Urlaub ohne das und somit das Essen im La Vimea nicht so ganz vorstellen. Ja, das klingt blöd und ist als zweifache Kochbuch-Autorin schon fast peinlich, aber man ist dann trotzdem irgendwie in seinen Bahnen eingefahren. Und ich bin so froh, dass ich mal wieder etwas Neues gekostet habe, denn mich hat das Essen im La Vimea wieder inspiriert, ich habe komplett neue Geschmackserlebnisse gehabt und war froh, mich auf die Überraschung einzulassen. Ich habe noch nie Buchweizen-Pancakes oder lauwarme Suppe aus roter Beete oder Walnuss-Tofu-Creme gegessen, aber ich bin sehr froh, das nun endlich gekostet zu haben, denn es war köstlich! Und das Essen im La Vimea ist immer wunderschön angerichtet (ein Traum für alle Instagramer!). Jeder Abend beginnt mit einem Salat-Buffet, das aus rohem oder gekochten Gemüse besteht. Ich habe das erste Mal Fenchel gegessen, der mir tatsächlich geschmeckt hat. Zum Salat-Buffet wird das weltbeste Ciabatta gereicht. Am ersten Abend gab es einen Wildkräuter-Salat mit Apfel und Rosinen, der von der frischen Minze gelebt hat und für den ich dadurch fast kein Dressing gebraucht hätte. Danach es Vollkorn-Basmatireis mit einem Karotten-Mandel-Pesto. Ich weiß nun auch, dass Pesto aus Mandeln nicht mein Ding ist (Marzipan!) aber dafür hat es M sehr gut geschmeckt. Anschließend gab es Bohnen-Laibchen mit herrlichen Dips und knackiger Rohkost, nur ganz leicht mit etwas Olivenöl mariniert.  Als Dessert wurde ein Minze-Sojamilch-Pudding mit Keksen und Nüssen kredenzt. Ich habe noch nicht ganz herausgefunden, wie der Minze-Geschmack in die Sojamilch gekommen ist, aber ich fand es eine tolle erfrischende Idee. Am nächsten Tag ging es nach einer morgendlichen Laufrunde (der abendliche Aperol in mir fand die Idee nicht so schön) ab zum Frühstücksbuffet. Hier warten hausgemachte Köstlichkeiten wie Gemüsestrudel, Kichererbsen-Quiche, Falafel mit Dip und Kuchen, dazu gibt es natürlich frisches Brot, pflanzliche Milch und Soja-Johurt sowie frisches Obst und Müsli. Einzig ein veganer Aufstrich und Porridge oder Chia-Pudding sind mir hier noch abgegangen. Zum Frühstück gibt es auch eine vegetarische Ecke mit Kuhmilch und Käse aus Kuhmilch. Zusätzlich zum Buffet gibt es die Möglichkeit, Pancakes oder Rührtofu zu bestellen - und besonders die Buchweizen-Pancakes sind spektakulär, mit viel Sirup und Bananeneis serviert, ein Gedicht! Wie auch sonst ist hier alles in Bio-Qualität und im La Vimea wissen sie auch, wie man richtig schönen Sojamilch-Schaum auf Kaffee macht, herrlich! Den Tag verbrachten wir in Meran - ich kann euch nur empfehlen, mit dem Mini-Sessellift nach Dorftirol zu fahren und von dort gemütlich zur Gilfenklamm zu spazieren. Aber Vorsicht, hier laden zwischen den Weingärten zahlreiche kleine Gasthäuser zum Einkehren und Weintrinken und Sonnensitzen ein, der Weg wird also viel länger dauern, als ihr das angenommen hättet. Außerdem muss man so oft stehenbleibe, um "Oh" und "Ah" zu sagen, dass es quasi ein tagesfüllender Spaziergang wird. Und nein, ich übertreibe nicht, Meran ist wirklich so eine Augenweide. Für Ausflüge könnt ihr euch im La Vimea übrigens auch ein Lunch-Paket zum Mitnehmen vorbestellen! Am späten Nachmittag waren wir müde und mit Sonnenbrand wieder zurück im Hotel und nach einer Runde im Pool und einem kleinen Schläfchen bereit für das Abendessen. Nach dem Rate-Spiel mit der Menükarte (wo ich bei jedem Gang wider besseren Wissens auf "Curry" getippt habe), ging es los mit Tempura-Gemüse und Walnuss-Tofu-Creme. Für mich nicht nur optisch ein absolutes Highlight, mehr gibt es da nicht zu sagen. Danach folgte lauwarme rote Beete-Suppe mit Cashewcreme. Rote Beete (oder "Rauna", wie die Schwiegermama sagt) esse ich ganz gerne, M hat eher Vorbehalte, da er den erdigen Geschmack nicht so mag. Diese rote Beete war ein Gedicht, süß und aromatisch und überhaupt nicht erdig, mit üppiger Cashewcreme perfekt abgestimmt. Als nächstes gab es Buchweizen-Pfannkuchen mit Spinat und Reismilch-Bechamel, die ich ganz toll und M weniger gut fand (er mag Bechamel aber auch nicht und ich habe ihm seine Portion gerne abgenommen). Und zum Abschluss noch etwas, von dem ich heute noch träume: Bananenkuchen. Knuspriger Teig mit sehr süßen Bananen oben darauf, himmlisch. Und ihr wisst, dass ich bei süßen Sachen ziemlich hohe Standards habe. Ein perfekter Abschluss für den Kurzurlaub in Bella Italia. Falls ihr also gerne die einzigartige Gegend Südtirols in einem schönen Hotel genießen wollt, kann ich euch das La Vimea nur empfehlen. Für mich stimmt hier einfach das Gesamtpaket - ein edles Hotel mit gesunder, leckerer Küche für Erwachsene, die Ruhe und Entspannung suchen, in einer wunderschönen Lage. Ich war sicher nicht das letzte Mal dort. Disclaimer: Ich war für den Hotelbericht und -test im La Vimea Biotiqe Hotel. Eine Bezahlung hat nicht stattgefunden, und meine Meinung war davon nicht beeinflusst - das La Vimea ist toll, punkt. Ich empfehle euch nichts, was mir nicht zusagt, meine vegane Hand drauf. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Ideen für einen veganen Brunch/ Potluck

15. März 2017 Claudi goes vegan 

Ideen für einen veganen Brunch/ PotluckHallo ihr Lieben, meine Mädels waren mal wieder bei mir zum Potluck. Pot = Topf Luck = Glück Jede bringt was mit, die Gastgeberin hat nicht soooo viel Arbeit (ich find ja immer Geschirr und Getränkeversorgung während der "Veranstaltung" plus ein Gericht reichen aus) und alle tragen was bei. Dazu kann man in andere Kochweisen reinschnuppern, lernt neue Speisen/­­ Kombinationen und Zubereitungsarten kennen, hat viel Spaß beim probieren und das Beste: Der Tisch ist eine bunte, kreative und überraschende Mischung. Hier ein paar Fotos und Ideen, falls ihr mal auf einen veganen Brunch/­­ Potluck eingeladen seid oder selbst einen organisieren wollt. Hinten: Muffins mit Rosinen, Karotten, Walnüssen Vorne: Linsenbratlinge Vorne: Rote-Bete-Hummus Dazu serviert: Heißes Wasser und Lupinen Kaffee Leinsamen Kräcker aus dem Dörrgerät (Rezept in meinem Buch) Eintopf Wieder die o.g. Muffins, Oliven, Croissants Dinkel-Vollkornmehl-Pfannenkücherl Süßkartoffel-Spinat-Salat Glutenfreie Bananen-Schoko-Muffins Tischlein deck dich :-) Unten links noch Zitronen-Ingwer-Tee. Einen Aufstrich, Tahin, Radieserl und Lovechock hatten wir auch noch im Angebot ;-) Teller 1: Eintopf mit Linsenbratling Teller 2: Pancake, Süßkartoffelsalat und Hummus Teller 3: Muffins, Croissant, Pfannenkuchen in süß (da gab es dann Tahin drauf) Danke an die Ladies für die zauberhaften Mittagsrunde ? Und euch viel Spaß beim Nachmachen! Nicht vergessen: Am Wochenende ist Heldenmarkt in München, siehe mein letzter Blogeintrag. Ich halte am Sonntag, 19.03.2017, um 15:00 Uhr meinen Vortrag. Sehen wir uns? Sonnengrüße, Claudi (die sich nun ganz galant in eine kleine Blogpause begibt)

Glutenfreie Rosmarin Cracker

7. März 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Glutenfreie Rosmarin CrackerIch habe lange nach einem leckeren und gesunden Snack gesucht, der folgende Anforderungen erfüllt: - gesund - schnell zubereitet - lecker - herzhaft - frisch und knackig - glutenfrei - Snack to Go – tauglich - Snack zu Mahlzeiten – tauglich Mittlerweile gibt es zwar eine Vielfalt an Snacks auf dem Markt aber wie viele Veganer und Veganerinnen, bevorzuge auch ich eine gesunde, selbst zubereitete Alternative. Alle Zutaten sind mittlerweile in gängigen Super – /­­ Biomärkten zugänglich und im Handumdrehen hat man gesunde Alternative zu Brot. Ob zu einer leckeren Cremesuppe, zum Wein oder als Gourmet Snack für zwischendurch – diese Cracker sind eindeutig ein Hit. Chia Samen und Leinsamen sind lange keine Fremdwörter mehr und neben den gesunden Omega-3 Fettsäuren stärken beide Samenarten das Immunsystem und sind glutenfrei. Hier das super einfache Rezept: Zutaten - 120g Leinsamen - 120g Chiasamen - 1 große Knoblauchzehe (gerne mehr, wer mag) - Handvoll frischen Rosmarin (Oregano, Kräuter der Provence oder alles was das Herz begehrt) - 1/­­3 Teelöffel Meersalz - ca. 85ml Wasser Zubereitung Chiasamen, Leinsamen, 2 Knoblauchzehen, Salz, Tafelwasser, frischer Rosmarin aus dem Gemüsegarten. In vielen Supermärkten gibt es auch frischen Rosmarin. Einfach die Blätter vom Stiel trennen. Alle möglichen Kräuter werden bei diesem Rezept hervorragend harmonieren (Oregano, Italienische Kräutermischung, etc).       Alle Zutaten in den Blender (hier: Vitamix) werfen und kurz auf hoher Stufe vermischen bis eine ebenmäßige, etwas glitschige Masse entsteht.             Ich habe die klebrige Masse einfach auf ein Backblech geworfen, welches mit Backpapier ausgelegt war. Dann mit nassen Händen eine auf dem Backblech verteilen, sodass eine sehr dünne Schicht entsteht. Mit den Händen spürt man sehr gut wann die Schicht dünn genug ist. Dann im vorgeheizten Oven bei ca. 120 Grad Celsius 1-2 Stunden trocknen lassen. (Alternativ: Dehydrator)     In Stücke schneiden oder brechen und genießen.             Hinweise - Ich vermute, dass solche glutenfreie Cracker auch als süße Variante hervorragend wären. Ich habe da Zimt oder Schokolade (Kakao Nibs) im Kopf mit bspw. Datteln oder Rosinen als Zuckerfaktor. - Ich habe die Cracker in einem Dehydrator ausprobiert und die kamen auch genial raus. - Leinsamen und Chiosamen sind leicht verdaulich. Diese Cracker kann man sowohl zu Weinabenden als auch für Zwischendurch genießen. - Man braucht nicht unbedingt einen Blender, man kann die Leinsamen und Chiosamen kurz im Wasser ziehen lassen und dann die restlichen Zutaten einfach untermischen.     Der Beitrag Glutenfreie Rosmarin Cracker erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Special: Eisen ess ich zum Frühstück! 6 Supertricks gegen Eisenmangel + Rezept

5. August 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Special: Eisen ess ich zum Frühstück! 6 Supertricks gegen Eisenmangel + RezeptVeganer leiden an Eisenmangel? Das stimmt nur bedingt. Eisenmangel ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, wobei Frauen grundsätzlich eher davon betroffen sind als Männer. Sicher ist: In Pflanzen steckt viel mehr Eisen, als gemeinhin angenommen. Und Veganer und Vegetarier nehmen im Vergleich zu Mischköstlern tatsächlich mehr Eisen auf. Leider wird pflanzliches Eisen jedoch schlechter resorbiert. Die folgenden Tricks verraten Ihnen, wie Sie durch richtige Handhabung und Zusammenstellung Ihrer Nahrung positiv auf Ihre Eisenaufnahme einwirken können: TRICK 1 Eisen aus pflanzlicher Nahrung ist schwerer verwertbar als jenes aus tierischer Kost. Nimmt man aber zu jeder eisenhaltigen Nahrung auch Vitamin C auf, kann das Vitamin C das Eisen zwei- bis viermal besser verwertbar machen. TRICK 2 In Labortests konnte festgestellt werden, dass die Eisenaufnahme gehemmt wird, wird zusätzlich Calcium zugeführt. Zwar beruhen diese Tests auf Dosierungen, die über die alltägliche Nahrungsaufnahme kaum zu erreichen sind. Wer aber sicher gehen will, sollte entsprechende Kombinationen meiden, wie zum Beispiel eisenhaltige Haferflocken und Sojamilch, die mit Calcium angereichert wurde. TRICK 3 Auch die in pflanzlicher Nahrung vorkommende Oxalsäure ist ein bekannter Eisenhemmer: Wem also Wert auf sein Eisen legt, sollte eisenhaltige Lebensmittel weniger oft mit solchen kombinieren, die viel Oxalsäure enthalten. Allerdings ist manch oxalsäurehaltiges Lebensmittel, wie zum Beispiel Rote Bete, oft gleichzeitig reich an Eisen. Durch Kochen, dämpfen und blanchieren kann man aber den Oxalsäuregehalt verringern. TRICK 4 Viele Getreide und Hülsenfrüchte enthalten Phytinsäure, zum Beispiel Weizen und Soja. Phytinsäure kann sich mit dem Eisen aus der Nahrung so fest verbinden, dass eine Aufnahme des Minerals über die Darmwand nicht mehr möglich ist. Durch Fermentation, etwa im Sauerteig, aber auch gären, rösten, einweichen und keimen wird der Phytinsäuregehalt von Lebensmitteln gesenkt. TRICK 5 Gusseisernes Kochgeschirr! Kleinste Eisenmengen lösen sich ab und landen im Essen. Wandern von dort in unserem Magen und schließlich dahin, wo Eisen am meisten gebraucht wird: in den roten Blutzellen und Enzymen. Manchmal kann es so einfach sein! TRICK 6 Tannine, enthalten zum Beispiel in Kaffee und grünem und schwarzem Tee, hemmen ebenfalls die Aufnahme von Eisen. Sollte ein Mangel bestehen, empfiehlt es sich, den Genuss einzuschränken, und einen großen zeitlichen Abstand zwischen Heißgetränk und Nahrungsaufnahme zu legen. FAZIT Grundsätzlich sollte man, unabhängig von der Ernährungsweise, bei Symptomen wie Müdigkeit und Abgeschlagenheit auch mal seinen Eisenwert kontrollieren lassen. Eisenmangel kann viele Ursachen haben, wie Erkrankungen, Vergiftungen und Resorptionsstörungen, und ist deswegen keineswegs immer auf ungenügende Zufuhr zurückzuführen. Nur regelmäßige Tests (und bei einem Mangel die Überwachung weiterer Parameter) helfen, den wahren Ursachen auf die Schliche zu kommen. TEXT: TERESA STEINHOF, zuerst erschienen bei food-elements.com Hier gibt es Eisen satt zum Frühstück! ZUTATEN - 100g Buchweizen - 100g Haferflocken - 30g Sonnenblumenkerne - 30g Rosinen - 400ml Hafermilch - 2 mittelgroße Birnen - 1 Spritzer Zitronensaft - 1 Prise Zimt SO GEHTS 1.Den Buchweizen mit Haferflocken, Sonnenblumenkernen und Rosinen über Nacht in 400ml Hafermilch einweichen. 2. Am nächsten Morgen die Birnen vierteln und das Kerngehäuse entfernen. 3. Die Birnen mit einer Reibe grob reiben (alternativ sehr klein schneiden) und unter den Müslibrei mischen. 4. Einen Spritzer Zitronensaft dazugeben, für das Plus an Vitamin C und damit die Birne sich nicht braun färbt. 5. Den Frühstücksbrei mit etwas Zimt servieren.   Mehr von FoodElements SNICKERS Lust auf gekühlte Snickers? Dieses Rezept ist der Hammer und bringt jeden zum schmelzen! Weiter zum Artikel Rezept von Das Rezept ist von unserem Kooperationspartner Food Elements. Food Elements ist ein Online-Magazin mit dem Fokus auf gesunde, pflanzenbasierte Ernährung. Food Elements hat es sich zur Aufgabe gemacht zu zeigen, wie leicht und lecker man sich mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen kann. Mit vielen einfachen, schnellen Rezepten und mit Artikel rund um gesunde Ernährung. Das Team besteht aus Ernährungsberaterinnen und -wissenschaftlerinnen, Köchen, Food Fotografen und Designern. Alle eint die Liebe zu gutem Essen. Mehr tolle vegane Rezepte und informative Artikel rund um die gesunde Ernährung findet Ihr unter www.food-elements.com Fotos: Jule Frommelt Der Beitrag Special: Eisen ess‘ ich zum Frühstück! 6 Supertricks gegen Eisenmangel + Rezept erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vier ultimative Ideen für eine vegane und nachhaltige Ernährung unterwegs

17. Mai 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Vier ultimative Ideen für eine vegane und nachhaltige Ernährung unterwegsIch bin noch relativ neu in der veganen Szene. Und ich reise auch noch viel. Das zu kombinieren fällt mir immer wieder schwer. Sich zu Hause vegan ernähren kann ja jeder. Man kauft einfach nur vegane Lebensmittel und dann isst man auch nur vegane Gerichte. Man kennt die Shops in der Umgebung und weiß genau, wo es was gibt. So ist es leicht, vorauszuplanen und dann gezielt loszugehen. Viele können sich gar nicht vorstellen, wie schwierig es sein kann, sich unterwegs vegan zu ernähren. Dass ich auch noch einen Zero Waste Lifestyle lebe, macht die Sache nicht gerade einfacher. Denn viele schnelle Snacks wie Müsliriegel sind nun mal nicht sehr umweltfreundlich verpackt. Sie sind komplett in Plastik eingehüllt und das versuche ich soweit es geht zu vermeiden. Hier meine vier ultimativen Ideen für eine Ernährung, die gleichzeitig vegan und Zero Waste ist.   Obst und Gemüse Äpfel, Bananen, Birnen, Mandarinen, Pfirsiche, Trauben. Es gibt unzählige Früchte, die man sich einfach mitnehmen und schnell unterwegs verzehren kann. Sie bringen teils ihre eigene Verpackung mit (Bananen), teils kann man die Schale auch mitessen. Auch Paprika, Gurken und Karotten kann man super als Snack zwischendurch naschen. Sachen wie Wasser- oder Honigmelone schneidest du am besten schon zu Hause in kleinere Stücke und nimmst sie in einer Box mit, dann brauchst du kein Messer und alles ist schon fertig, wenn dich der Hunger packt. Achte beim Einkauf am besten auf Bioware, da brauchst du dir auch keine Sorgen wegen Pestiziden machen. Wenn du im Bioladen einkaufst, bekommst du alle diese Früchte und das Gemüse auch ohne Plastik. Im normalen Supermarkt müssen sie die Bioware durch die Plastikverpackung von der konventionelle Ware abheben. Finde ich echt widersprüchlich. Du solltest auch nach Möglichkeit darauf achten, dass das Obst und das Gemüse, das du kaufst, gerade Saison hat. Dadurch hat es nicht so lange Transportwege, was auch wieder CO2 einspart.   Kaufe unverpackt Inzwischen gibt es in jeder größeren Stadt in Deutschland einen Laden, in dem man unverpackte Lebensmittel einkaufen kann. Einige davon habe ich auf meiner Seite FlipFlopWetter schon vorgestellt: Original Unverpackt in Berlin, Ohne in München und die Plastikfreie Zone in München. Du kannst dir dort alle Lebensmittel in mitgebrachte Gefäße abfüllen lassen. Für unterwegs eigenen sich besonders gut: – Nüsse und Samen in Stoffsäckchen (Kürbiskerne, Walnüsse etc.) – Getrocknete Früchte wie Rosinen, Cranberries, Datteln oder Feigen – Müsli, entweder pur oder mit mitgebrachter Sojamilch – Cookies – Reiscracker – Gojibeeren Selbstgemachtes Oder du machst dir deinen Lieblingssnack in einer größeren Menge selbst zu Hause und hast dann die ganze Woche was davon. – selbstgemachter Hummus – Müsli – Muffins – Smoothies oder andere Säfte (ganz einfach im Mixer zusammengerührt) – selbstgemachte Müsliriegel Viele Snacks, die man nur in Plastik kaufen kann, lassen sich auch einfach selbst herstellen. Schau einfach mal nach einem Rezept im Internet, du wirst überrascht sein. Reste Das ist zwar nicht so einfach, wenn du länger unterwegs bist, aber für einen kurzen Trip kannst du dir die Reste des Mittagessens vom Vortag mitnehmen. Es ist kein Mehraufwand, weil du ja sowieso gekocht hast (nur einfach etwas mehr). Und du wirst dich freuen, dass du gleich ein sehr leckeres und gesundes Essen hast. Hast du noch weitere Tipps? Dann rein damit in die Kommentare! Der Beitrag Vier ultimative Ideen für eine vegane und nachhaltige Ernährung unterwegs erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.


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