Roggen - vegetarische Rezepte

Roggen vegetarische Rezepte

Vollkornbrot mit frisch gemahlenem Roggen & Weizen

12. November 2019 Eat this! 

Liebst du gutes Brot genauso wie wir? Dann musst du unbedingt unser saftiges, einfaches Vollkornbrot mit frisch gemahlenem Roggen & ... Der Beitrag Vollkornbrot mit frisch gemahlenem Roggen & Weizen erschien als erstes auf Eat this!.

Abwechslungsreiche Ernährung für Veganer - So geht´s

15. März 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Abwechslungsreiche Ernährung für Veganer - So geht´sDie vegane Ernährung findet in Deutschland mehr und mehr Anhänger. Auch immer mehr Mischköstler und Sportler setzen auf pflanzliche Lebensmittel. Der Fokus liegt auf Obst, Gemüse und Nüsse als Quelle für wichtige Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Mittlerweile gehen Schätzungen und Umfragen davon aus, dass sich ca. 1,3 Millionen Menschen in Deutschland sogar rein pflanzlich ernähren. Die Vorteile dieser Ernährungsform liegen auf der Hand: Sowohl dem Tierwohl als auch der Umwelt lässt sich damit helfen. Oft wird aber immer noch behauptet, eine rein vegane Ernährung sei nicht gesund. Stimmt das denn? Sonne tanken müssen wir alle - Ob vegetarisch, vegan oder mischköstlich - mittlerweile wissen wir sehr wohl - es kommt viel mehr darauf an, wie vielseitig unsere Ernährung aufgebaut ist, was wir in welcher Kombination essen und die Aufnahme wird von vielen Faktoren beeinflusst. In Deutschland leiden zum Beispiel nicht nur Veganer an Vitamin D Mangel, sondern oft auch Mischköstler. Das ,,Sonnenvitamin Vitamin D gehört zur Gruppe der fettlöslichen Vitamine (diese sind A-D-E-K) und wird bei ausreichender UVB-Bestrahlung vom Körper selbst gebildet. Die Ernährung trägt mit 5-10 % nur einen unwesentlichen Teil zur Deckung des Tagesbedarfs bei. In den Wintermonaten bekommen wir alle zu wenig Sonne ab und daher sollten wir alle über eine Aufnahme zum Beispiel in Tropfenform nachdenken. Liest dazu den Artikel VEGANE ERNÄHRUNG: VITAMIN D Kritische Nährstoffe bei einer rein veganen Ernährung Wer sich ausgewogen und vegan ernährt und dabei die kritischen Nährstoffe nicht aus den Augen verliert, kann eine optimale Versorgung sicherstellen. Ein Basiswissen ist einfach essentiell und sollte nicht nicht unterschätzt werden. In unserem Artikel B12 & CO. - NÄHRSTOFFE-CHECK erhält du eine gute Übersicht aller wichtigen Nährstoffe. Experten und Ärzte empfehlen, auch alle 1-2 Jahre ein Blutbild anfertigen zu lassen, um so auch faktisch auf der sicheren Seite zu sein. Vegan gut für den Planeten, für die Tiere und für den Körper Die vegane Ernährung ist in vielen Bereichen gesund, tut unserem Planeten gut und bewahrt vielen Tieren vor Ausbeutung und Leid. Die Massentierhaltung ist der Umweltkiller Nummer 1, das wissen wir nun. Allein 60% der Treibhausgase aus der Landwirtschaft könnten ohne den Verzehr von tierischen Produkten vermieden werden. Fleisch- und Milchprodukte können den Vorteil haben, dass sie viele Nährstoffe in gebündelter und leicht zugänglicher Form bieten, die ein Veganer letztlich kombinieren oder ersetzen muss. Als Mischköstler greift man daher aus Unwissen oder aus praktischen Gründen zu schneller zu tierischen Lebensmittel. Doch am Ende geht die Rechnung nicht auf. Es lohnt sich daher mit der veganen Ernährung Freundschaft zu schließen. Wer also mehr und mehr auf vegan setzen und sich langfristig rein pflanzlich ernähren möchte, der sollte einfach einiges beachten und sich am Anfang gut informieren. Wir zeigen euch, worauf ihr definitiv achten solltet. Mögliche Mangelversorgung - wie lässt sich diese umgehen? Es gibt einige Nährstoffe, deren Deckung bei rein veganer Lebensweise schwerer fällt. Doch es gibt immer Möglichkeiten, die Mangelversorgung zu umgehen. Die wichtigsten potenziellen Engpässe sind: Vitamin B12 Das auch als Cobalamin bekannte Vitamin B12 kommt nahezu nur in tierischen Lebensmitteln wie Eiern, Fleisch, und Käse vor. Es ist für zahlreiche Stoffwechselprozesse erforderlich und sorgt zudem dafür, dass Folsäure in ihre aktive Form überführt wird. Dies ist wiederum wichtig für die Blutbildung. Wer sich jahrelang vegan ernähren möchte, kann irgendwann einen Mangel an Vitamin B12 aufweisen, der zu folgenden Symptomen führen kann: - Anhaltende Müdigkeit - Kraftlosigkeit - Konzentrationsstörungen - Depressive Verstimmung Da es hier so gut wie keine Ausweichlebensmittel gibt, sollte Vitamin B12 tatsächlich durch entsprechende Präparate ersatzweise zugeführt werden. Wichtige und ausführliche Infos findet ihr im beliebten Artikel: VEGANE ERNÄRHUNG: VITAMIN B12 Eisen Dass Veganer unter einem Eisenmangel leiden könnten, ist zunächst einmal merkwürdig. Im Normalfall nehmen diese nämlich deutlich mehr Eisen auf als Mischköstler. Das pflanzliche Eisen ist dreiwertig und deshalb für den Körper nicht so gut verfügbar wie das zweiwertige Eisen aus Fleischprodukten. Jeder Körper nimmt Nährstoffe anders auf. In Bezug auf einen eventuellen Eisenmangel sollten Veganer und alle, die besonders auf Eisen achten müssen so wie Frauen in ihrer monatlichen Periode sich deshalb in regelmäßigen Abständen testen lassen. Durch den Verzehr besonders eisenhaltiger Lebensmittel lässt sich das Problem zudem in den Griff bekommen. Die folgende Tabelle zeigt einige besonders eisenhaltige pflanzliche Lebensmittel mit ihrem Eisengehalt auf 100 g auf: Lebensmittel Eisengehalt pro 100 g Kakaobohnen 46,8 g Kürbiskerne 12,5 g Sesamsamen 10,0 g Dinkelmehl (Vollkorn) 9,7 g Leinsamen 8,2 g Linsen (getrocknet) 8,0 g Chiasamen 7,7 g Kidneybohnen (getrocknet) 7,0 g Pfirsich 6,5 g Tabelle1: Eisengehalt veganer Lebensmittel   REZEPTTIPP EISEN: In diesem Beitrag könnt ihr erfahren, warum Rote Bete eine wahre ,,Ironlady ist. Mit leckerem Rezept und vielen interessanten Fakten. Photo: Maria Siebenhaar Vitamin D Vitamin D hat sich gerade in den letzten Jahren den Ruf erarbeitet, für unsere Gesundheit besonders wertvoll zu sein. Die Ernährung trägt aber nur mit 5-10 % nur einen unwesentlichen Teil zur Deckung des Tagesbedarfs bei. Was auf den ersten Blick problematisch wirkt, ist jedoch bei weitem nicht so schlimm wie angenommen. Auch Mischköstler können durch die Nahrung nicht genug Vitamin D aufnehmen, um so den eigenen Bedarf zu decken. Zudem kann unser Körper Vitamin D auch selbst bilden, wenn wir unserem Körper der Sonne aussetzen. Oft reichen schon 20-30 Minuten Sonneneinstrahlung, wenn ca. ein Drittel unseres Körpers (nackte Haut) damit in Berührung kommen. Da die Sonne in Deutschland jedoch nur zwischen April und September in einem Winkel auf uns herunterscheint, der zur ausreichenden Vitamin D-Produktion geeignet ist, kann eine Nahrungsergänzung mit Vitamin D durchaus hilfreich sein. Hier sollten auch Veganer jedoch vorher mit ihrem Arzt sprechen und klären, ob dies im Einzelfall nötig ist. Wie bereits gezeigt, lassen sich potenzielle Mangelerscheinungen durch abwechslungsreiche Kost und eine entsprechende Nahrungsergänzung in den Griff bekommen. Wer darauf achtet, hat in Sachen Mikronährstoffe auch als Veganer alles im Griff.   Gute Proteinquellen für Veganer Ein weiteres Problem scheint für Veganer zunächst die Quelle für Proteine zu sein, da Milchprodukte und Fleisch sowie Eier wegfallen. Da können pflanzliche Proteinquellen ordentlich punkten. Insbesondere wenn sie gut kombiniert werden. Als Veganer ist es also gar kein Problem, sich ausreichend mit wertvollen Proteinen zu versorgen. Haferflocken Ein klassisches Lebensmittel mit einem guten Proteingehalt sind Haferflocken. Mit einem Proteingehalt von 13 g/­­100 g sind sie für das Frühstück ideal und bieten eine gute Basis für ein Müsli. Hülsenfrüchte Hülsenfrüchte bieten ebenfalls viele Proteine und sind darüber hinaus auch voller gesunder Mikronährstoffe. Besonders gehaltvolle Eiweißlieferanten sind hierbei frische Linsen (24 g Protein auf 100 g), frische Kidneybohnen (22,1 g auf 100 g) und auch frische grüne Erbsen (22,9 g auf 100 g). Sojaprodukte Mittlerweile gibt es zahlreiche Sojaprodukte für Veganer. Gute Beispiele sind dabei Tempeh, Sojaflocken oder auch Sojabohnenmehl und diese weisen sehr interessante Anteile an Proteinen auf. Trotzdem gibt es um Soja als Lebensmittel und auch als Nahrungsergänzung für Sportler immer wieder kontroverse Diskussionen. Positiven Auswirkungen wie einer eventuell besseren Gefäßfunktion, verringerten Wechseljahresbeschwerden und einem leicht verminderten Brustkrebsrisiko stehen einige gesundheitliche Risiken durch die sogenannten Isoflavone gegenüber. Ob und für wen diese hormonähnlichen Zusammensetzungen schädlich sind, ist bisher leider noch nicht abschließend geklärt. Nüsse und Samen Weitere attraktive Proteinquellen stellen natürlich auch Nüsse und Samen dar. So weisen Erdnüsse beispielsweise 25 g Eiweiß pro 100 g auf und auch Cashew-Nüsse müssen sich mit 17,5 g Eiweiß nicht verstecken. Noch besser schneiden hier sogar verschiedenen Samen wie Kürbiskerne (24 g), Leinsamen (24g) oder Hanfsamen (31 g) ab. Beispielgerichte für gute vegane Proteinkombinationen: - Pasta mit Linsenbolognese und Cashewparmesan - Erbsenreis mit Cashewsahne - Gemüsecurry (Mandelsahne statt Kokosmilch) mit Tofu und braunem Reis Die Liste findet ihr im Beitrag OPTIMALE PROTEINVERSORGUNG DURCH KOMBINATION Wie Veganer ihre Ernährung weiter optimieren Neben den oben genannten Punkten existieren noch zahlreiche weitere Möglichkeiten, als Veganer möglichst gesund zu leben. Im Folgenden werden einige Aspekte exemplarisch näher aufgezeigt: Viel trinken Wer mindestens 1,5-2 Liter Wasser und Tee am Tag trinkt, fördert damit seine Gesundheit. Es hilft dabei, die eigene Haut und die Haare geschmeidig zu halten. Darüber hinaus schont es die Gelenke, indem es den Knorpeln als eine Art Stoßdämpfer dient. Die anregende Wirkung auf die Verdauung und die damit verbundene Hilfe beim Abnehmen ist ebenfalls nicht zu verachten. Auf Vollkornprodukte setzen Veganer setzen in vielen Fällen auf einen nicht unerheblichen Teil Getreideprodukte in ihrer Ernährung. Hier ist es wichtig, möglichst Vollkornprodukte zu nutzen. Auf diesem Weg bleiben die vielen wertvollen Mikronährstoffe im Korn enthalten, die bei hellem Mehl verloren gehen. Gutes Fett durch Speiseöle Bei der Fettzufuhr ist es für jeden Menschen wichtig, auf ein gutes Verhältnis aus Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren zu achten.  Als gutes Verhältnis wird dabei eine Relation von 5:1 (Omega 6 zu Omega 3) betrachtet. Mischköstler haben wegen vieler Fertigprodukte und damit einhergehender schlechter Fette oft ein Verhältnis von 20:1. Da Veganer auf Fleisch- und Wurstwaren verzichten, ist das Verhältnis in den meisten Fällen deutlich günstiger. Trotzdem lässt sich auch hier noch an einer Optimierung arbeiten. Wer zum Braten beispielsweise Oliven- oder Rapsöl verwendet, kann hier bereits punkten. Leinöl eignet sich hingegen wie Olivenöl sehr gut für Salate und kalte Speisen. Jodsalz und Algen sorgen für die Jodzufuhr Jod ist ebenfalls ein Mikronährstoff, dessen Versorgung als Veganer mitunter Probleme macht. Deutschland gilt sowieso als ein Jodmangel-Land und signifikante Jodmengen sind vor allem in Lebensmittel wie Fisch, Eiern und Innereien zu finden. Glücklicherweise bieten hier Jodsalz und auch Algen eine hervorragende Möglichkeit, den Jodhaushalt im Gleichgewicht zu halten. Darüber hinaus existieren auch einige pflanzliche Lebensmittel, die große Mengen Jod enthalten: - Erdnüsse (14 g auf 100 g) - Brokkoli (15 g auf 100 g) - Grünkohl (12 g auf 100 g) - Cashew-Kerne (10 g auf 100 g) - Roggenbrot (9 g auf 100 g) Abwechslungsreiche vegane Ernährung als Quelle der Gesundheit Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass die vegane Ernährung zahlreiche gesundheitliche Vorteile mit sich bringt. Die Risiken für gängige Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes und Krebs zu erkranken, liegen je nach Quelle leicht bis deutlich niedriger. Doch Veganer müssen darauf achten, sich mit bestimmten Mikronährstoffen ganz gezielt zu versorgen und eine möglichst abwechslungsreiche Kost zu sich zu nehmen. Wer dies schafft, kann sich ohne Bedenken vegan ernähren. Buchtipp Vegan-Klischee ade! Ab sofort könnt ihr das Buch Vegan-Klischee ade! kaufen. Niko Rittenau räumt wissenschaftlich fundiert mit den häufigsten Vorurteilen gegenüber der veganen Ernährung auf. Evidenzbasiert, aber allgemein verständlich, beantwortet das Buch wichtige Fragen zur Versorgung mit essentiellen Nährstoffen wie Protein, Eisen, Calcium, B12, Omega 3 und weiteren. Bei richtiger Auswahl und Zubereitung der Lebensmittel kann eine vegane Ernährung gesundheitsförderlich und effektiv in der Prävention chronisch-degenerativer Erkrankungen sein - und dieser Ratgeber zeigt worauf es dabei ankommt. Es wird auch erläutert, warum manche Ernährungsgesellschaften eine vegane Ernährung für alle Altersgruppen empfehlen, während andere davon abraten.  

Veganes Bananenbrot mit Tiger Nut Drink & Müsli

22. September 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Anzeige Wisst ihr was toll ist? Am Sonntag aufzustehen, reife Bananen zerdrücken, Müsli und ein paar andere Zutaten aus dem Schrank zu holen... Wisst ihr schon was es wird? Ein leckeres veganes Bananenbrot mit Müsli und Tiger Nut Drink. Das frisch gebackene Bananenbrot genießen wir mit einer Tasse Kaffee und der Sonntag ist gerettet! Ihr habt ein paar überreife Bananen übrig und wollt die nicht mehr so essen? Na dann ist es Zeit für unser veganes Bananenbrot Rezept. Wie der Name schon verrät handelt sich dabei vielmehr um eine Art süßes Brot als Kuchen. Die Konsistenz ist etwas fester, doch trotzdem süßlich durch die reifen Bananen. Wir genießen die Scheiben gerne zum Frühstück oder einfach mal so als gesunden Snack! Naja, vielleicht ist es auch ein Bananenbrot-Kuchen :) Wenn ihr Bananenbrot selber backen wollt, dann braucht ihr nur wenige Zutaten. Ihr könnt das Rezept auch variieren. Gebt noch ein paar Stückchen dunke Schokolade in den Teig, mehr Nüsse oder Trockenfrüchte. Probiert es aus und entscheidet selber, was euch am Besten schmeckt! Tofukind goes Rude Health Wir backen dieses gesunde Bananenbrot mit dem Tiger Nut Drink und dem Bio Müsli The Ultimate von Rude Health. Im Online-Shop von Tofukind findet ihr die Produkte von Rude Health sowie viele weitere vegane Alternativen und leckere vegane Rezepte. Schaut doch mal vorbei und lasst euch inspirieren! Der Tiger Nut Drink ist eine tolle Alternative zu Milch, die natürlich aus der Tigernuss oder Erdmandel zubereitet wird. Der Geschmack ist süßlich und erinnert ein wenig an Mandeln und Haselnüssen. Schon im 8. Jahrhundert wurden Getränke aus der Tigernuss zubereitet und mittlerweile genießen viele die Milch als Drink oder Zutat für Back- und Kochrezepte. Pur mit ein paar Eiswürfeln ist der Tiger Nut Drink unschlagbar! Das Bio Müsli The Ultimate lässt unsere Geschmacksknospen tanzen. Mit 23 Zutaten überrascht jeder Löffel mit einem einzigartigen Geschmack. Unzählige Früchte, Samen, Körner und noch mehr bringen eine super Abwechslung in die Schüssel. Roggenflocken, Rosinen, Gerstenflocken, Aprikosen, Mandeln, Paranüsse, Datteln, goldene Leinsamen, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Quinoa, Apfel, Buchweizenflocken, Gojibeeren, Haselnüsse, Puffreis... Und wir dachten uns, dass sich dieses leckere vegane Müsli prima in unserem Bananenbrot macht. Wir hatten Recht! Kleiner Tipp: Wenn euer veganes Bananenbrot schon ein paar Tage alt ist, dann könnt ihr die Scheiben auch prima toasten. Noch ein bisschen Nussmus darauf und schon habt ihr einen leckeren veganen Snack! Veganes Bananenbrot mit Müsli + Tiger Nut Drink Zutaten - 3 reife Bananen - 150 ml Rude Health Tiger Nut Drink - 50 ml Kokosöl - 50 ml Ahornsirup - 2 EL Nussmus - 100 g Rude Health Bio Müsli The Ultimate - 200 Haferflocken (gemahlen) - 2 TL Backpulver   Zubereitung Zunächst die Banane mit einer Gabel zerdrücken, bis fast keine Stückchen mehr übrig sind. Anschließend die restlichen Zutaten (außer Müsli) dazu geben und mit einem Schneebesen gut verrühren. Jetzt noch das Müsli dazugeben und kurz unterrühren. Danach könnt ihr den Teig in eine Kastenform geben und mit ein bisschen Müsli bestreuen. Das vegane Bananenbrot sollte nun für 170 Grad Umluft für etwa 45 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen könnt ihr testen, ob es durch gebacken ist. Viel Spaß bei unserem Rezeptvideo für unser veganes Bananenbrot!   Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Tofukind. Danke dafür! Der Beitrag Veganes Bananenbrot mit Tiger Nut Drink & Müsli erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegane Empanadas mit Spinat

18. März 2018 veganwave 

Vegane Empanadas mit SpinatBeim Besuch von peruanischen Freundinnen kamen Empanadas auf den Tisch…für mich hatte Erika extra eine vegane Variante gebacken. Ich habe diese noch etwas variiert und hier ist die neue Version: Vegane Empanadas mit Spinat, Kartoffeln, Champignons, Schalotten und wer möchte noch mit veganem Käse verfeinert. In Peru wird  häufig mit Schmalz und diversen Hackfleischfüllungen gearbeitet. Wichtig ist der schöne Teig, den kann man befüllen, wie man es am liebsten mag. Vegane Empanadas Für ca. 7 Empanadas Zutaten Für den Teig: - 200 g Mehl - 70 g vegane Margerine (ich habe Alsan verwendet), zimmerwarm - 1/­­2 TL Salz - 1/­­2 TL Backpulver - 100 ml Wasser Für die Füllung: - 2 Schalotten (oder kleine Zwiebeln) - 3 EL Olivenöl - 4 mittelgroße Kartoffeln (am Besten festkochende) - 80 g Baby-Blattspinat frisch (gefrorener Spinat geht natürlich auch) - 2 Prisen Cayenne Pfeffer - Salz - Pfeffer, frisch gemahlen - 6 EL veganen Streukäse (z.B von Simply V) Zubereitung Teig: Alle Zutaten mit der Hand oder der Knetmaschine zu einem Teig verarbeiten. Diese ist noch relativ feucht., ggf. noch etwas mehr Mehl einarbeiten, aber nicht zu viel, dann wird er zu trocken. Lieber zu feucht lassen. Teig noch relativ feucht Einfach den Teig auf Klarsichtfolie legen und gut verpackt mind. 1 h in den Kühlschrank (lieber länger, dann lässt er sich besser verarbeiten) Kühl stellen, je länger, desto besser Füllung: Die Kartoffeln schälen, waschen und in kleine Würfel schneiden.  In gesalzenem Wasser gar kochen (ca. 15-20 min). Währenddessen die Schalotten schälen, waschen sowie die Champignons putzen und in kleine Stücke schneiden. Olivenöl in eine beschichtete Pfanne geben und das Gemüse unter häufigem Rühren goldbraun braten (das geht recht schnell, da es kleine Stücke sind). Den Spinat waschen und zusammen mit den gegarten Kartoffeln in die Pfanne geben und alles bei mittlerer Hitze unter häufigem Rühren braten, bis der Spinat zerfallen ist. Würzen sowie den Käse einrühren, kurz schmelzen lassen, so dass sich der Käse mit den anderen Zutaten verbindet und die Pfanne beiseite stellen. Ofen auf 200 Grad Ober-/­­Unterhitze vorheizen. Vegane Empanadas formen und befüllen: Am Einfachsten ist es, wenn ihr Formen habt, um Empanadas, Ravioli etc. herzustellen, siehe hierzu auch: Vegane polnische Piroggen oder Vegane Spinat Ravioli mit Salbeibutter. Wer keine hat, nimmt einfach eine kleine umgedrehte Schüssel oder Dessertschale, um aus dem ausgerollten Teig eine kreisrunde Form auszustechen. Der Teig sollte ca. 3 min dick sein, lieber etwas dicker als zu dünn, damit die Füllung nicht entweicht. Ca. 1 EL der Füllung auf die Mitte des Teiges legen und die Hälften zuklappen. Fest zudrücken, wer keine Förmchen hat, z.B. mit der Gabel die Enden zudrücken (gibt auch schönes Muster). Im Original wird das Falten so gemacht: Min 2.44 geht es los: Beispiel für das Eindrehen der Teigränder. Vegane Empanadas auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, optional mit etwas Sojasahne bestreichen und  auf mittlerer Schiene ca. 25-30 min goldbraun backen (je nach Backofen sehr unterschiedlich). nie übereinander legen, sie verkleben Fertig! Vegane Empanadas können warm und kalt gegessen werden. Ich mach gerne noch einen Dip dazu, z.B. Basilikum-Dip Veganer Basilikum Dip.  Der Beitrag Vegane Empanadas mit Spinat erschien zuerst auf veganwave.

Getreide selber mahlen - sinnvoll oder unnötig? (+ Verlosung einer KoMo Getreidemühle)

28. Oktober 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Getreide selber mahlen - sinnvoll oder unnötig? (+ Verlosung einer KoMo Getreidemühle)Wer von euch in letzter Zeit einmal auf einer veganen Messe war, hat sicher neben vielen Lebensmitteln auch das eine oder andere Küchengerät gesichtet. Vor allem Hochleistungsmixer haben in den letzten Jahren ihren Einzug in unsere Küchen geschafft, weil man damit großartige Smoothies, Rohkost-Eis, Aufstriche, Nussmus und vieles andere selbst herstellen kann. Eine tolle Sache also, so ein Mixer! Und schaut man dann weiter, wird man ganz sicher auch schnell auf Geräte wie Entsafter oder Dörrgeräte stoßen, und auch mit denen kann man seinen Speiseplan immens bereichern. Natürlich gibt es zur Unterstützung und Vereinfachung einer gesunden veganen Ernährung aber auch noch so einige andere interessante Küchenhelfer, z.B. Getreidemühlen. Getreidemühlen? Klingt oldschool? Ja, tatsächlich mahlen viele Menschen ihr Getreide selbst - und das ist gerade wieder echt ,,im Kommen. Selber mahlen und backen ist gerade ein großer Trend, es wird sich im Netz eifrig ausgetauscht, und auf Instagram findet zu man zu Stichworten wie #sourdough tausende Fotos von Sauerteigbroten. Selber machen ist einfach total in, und das ist auch gut so: Beschäftigt man sich ein wenig eingehender mit dem Thema, überrascht die wachsende Begeisterung wenig, denn für das Mahlen von Getreide (und anderen Lebensmitteln, wie ihr gleich noch lesen werdet) Zuhause spricht eine ganze Menge! Selber mahlen ist gesünder und sogar auf Dauer deutlich günstiger - und es schmeckt viel besser. Volle Nährstoffbreite voraus mit vollwertigem Mehl! Für mich das beste Argument: Wer selber mahlt, bekommt das komplette Nährstoffspektrum geboten. Gerade in der Schale von Getreidearten wie Weizen oder Dunkel finden wir einen Großteil der Nährstoffe - warum sollte man auf diese verzichten? Das volle Korn bietet jede Menge Vitamine, wichtigen Spurenelemente und Mineralstoffen wie Eisen, Magnesium und Kalzium, sowie wertvolle ungesättigte Fettsäuren und Eiweiße. Gemahlenes Getreide verliert schon nach wenigen Stunden wichtige Nährstoffe, Vollkornmehl wird dadurch schnell ranzig. Kaufst du also Vollkornmehl im Supermarkt, so ist das schon vor Wochen oder Monaten gemahlen worden - und enthält damit nur einen Bruchteil der Nährstoffe von frisch gemahlenem Getreide. Ganze Getreidekörner halten sich hingegen sehr lange ohne jeglichen Nährstoffverlust. Besser ist es also, Getreide bei Bedarf frisch zu mahlen und direkt zu verwenden.   Selbstgebackenes Brot Warum aber sind dann Auszugsmehle (Weißmehl) so beliebt geworden in den letzten Jahrzehnten? Ganz einfach: Weil sie besser haltbar sind. Randschichten und Keim werden bei der industriellen Produktion entfernt, womit das Getreide lange haltbar bleibt. Leider gehen aber auch jede Menge Nährstoffe bei diesem Prozess verloren. Man bekommt nicht mehr ein Lebensmittel mit seinem kompletten Nährstoffkomplex, sondern ein eher ,,totes Lebensmittel, das uns nicht mehr viel zu bieten hat. Vollkornmehl enthält ca. 1800 mg Mineralstoffe auf 100 Gramm Mehl, ein Auszugsmehl Typ 405 nur 405 mg Mineralstoffe auf 100 Gramm Mehl. Das heißt, ihr könnt an der Typenbezeichnung, die ihr auf jeder Packung findet, sofort ablesen, wie nährstoffreich das Mehl noch ist. Klar ist, dass Auszugsmehl deutlich ungesünder ist als das volle Korn, und auch den Blutzuckerspiegel schön in Ruhe lässt, während weißes Mehl sofort in Zucker umgewandelt wird und den Blutkreislauf mit einfachen Zuckermolekülen flutet. Der muss das ausgleichen, in dem er das Hormon Insulin ausschüttet, das den Zucker in die Zellen leitet. Die Vielzahl an Weißmehlprodukten, die man im Supermarkt findet, darf man getrost als Fast Food bezeichnen. Sie sind in hohem Maße mit dafür verantwortlich, dass soviele Menschen unter Übergewicht leiden oder an Diabetes erkranken. Für mich bedeutet eine gesunde Ernährung daher immer, auf den vollen Nährstoffgehalt zu setzen, den mir Pflanzen bieten. Was kann man alles mahlen? Nun denkt man bei der Bezeichnung ,,Getreidemühle natürlich in er erster Linie an Getreide, logisch. Und davon gibt es ja auch eine Menge: Weizen, Roggen, Dinkel, aber auch alte Sorten wie Emmer, Kamut oder Einkorn. Natürlich auch sogenanntes Hartgetreide wie Mais, Hirse oder Reis. Die Bandbreite ist hier schon ziemlich groß. Aber eine gute Getreidemühle kann noch viel mehr mahlen. Zum Beispiel auch Pseudogetreide wie Quinoa, Hülsenfrüchte wie Linsen oder Kichererbsen, Kaffeebohnen oder Gewürze (z.B. Pfeffer oder Senfkörner) oder gar Kräuter wie Salbei. Aufpassen sollte man allerdings bei allem, was ölhaltig ist - das mögen Getreidemühlen gar nicht gerne, z.B. Leinsamen, Hafer oder Mohn. Die sollte man besser in einem Flocker verwerten. Also immer vorher genau schauen, was die jeweilige Getreidemühle ,,kann. (c) the perfect loaf Die Anschaffung einer Getreidemühle ist natürlich eine Investition, keine Frage. Doch diese rentiert sich, wenn man sie regelmäßig nutzt, denn fertig gemahlene Produkte aus dem Laden sind teurer, als wenn man selber mahlt. Du kannst dir z.B. dein eigenes Kichererbsenmehl aus getrockneten Kichererbsen herstellen - deutlich günstiger als im Bioladen! Mit der Zeit also freut sich nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch der Geldbeutel über die Anschaffung einer Getreidemühle. Ist das Mahlen schwierig? Überhaupt nicht! Im Prinzip muss man nur das Gerät einschalten, den gewünschten Feinheits-Grad einstellen und das Getreide einfüllen - den Rest erledigt die Mühle. Reinigen braucht man die Mühle in der Regel nicht nach dem Gebrauch, und wenn, dann geht das ganz einfach, indem man Reis durchlaufen lässt. Interview mit einem Experten: Marcel Koidl von KoMo Marcel Koidl KoMo ist ein Unternehmen aus Tirol, das seit über 30 Jahren schon Getreidemühlen herstellt, und diese in über 30 Länder exportiert. Die Mühlen von KoMo sind quasi Kult, nicht zuletzt weil sie eine tolle Qualität haben und nachhaltig in einer Behindertenwerkstatt in Tirol hergestellt werden, natürlich aus umweltfreundlichem Holz. Das Unternehmen hat verschiedene Modelle im Angebot, preislich geht es bei momentan 199 Euro los. Hallo Marcel, ihr stellt schon seit über 30 Jahren Getreidemühlen her. Was war denn eigentlich die Motivation, das zu tun? Wir wollten es den Leuten einfacher machen, ihr Mehl selber frisch zu mahlen, damit sie nicht altes Industriemehl essen müssen. Die Motivation kam wie häufig aus der eigenen Erfahrung, weil mein Vater, der Firmengründer gemerkt hat: Das tut mir gesundheitlich gut und schmeckt einfach besser. Und so ist er auf der Idee gekommen, selber Getreidemühlen zu bauen. Dass seine Mühlen mal in 30 Länder exportiert werden würden, hat er sich natürlich im Traum nicht ausgemalt. Warum soll man nicht einfach im Supermarkt Getreide kaufen - ist doch viel einfacher? Einfacher als eine Hand Getreide in die Mühle zu geben - und die erledigt den Rest? Getreide lässt sich - richtig gelagert - 1000 Jahre lagern, das wussten schon die Ägypter. Das Mehl, das es im Supermarkt zu kaufen gibt, ist bereits vor mehreren Monaten vermahlen worden und nicht mehr frisch. Wichtige Bestandteile des vollen Korns wurden entfernt und das Getreide behandelt, damit es haltbar wird. Lohnt sich die Anschaffung einer Getreidemühle für jeden, oder ist das eher was für Backprofis? Spätestens wenn man ein Brot mit frisch gemahlenen Zutaten probiert hat, stellt sich einem diese Frage quasi nicht mehr. Unsere günstigste Mühle verkaufen wir für 199 EUR mit 12 Jahren Garantie. Auf die Garantiezeit umgerechnet sind das nicht mal 17 EUR im Jahr für frisches Mehl. Ausserdem kann man auch Gewürze oder Kaffee mahlen, und selbst gemahlen ist deutlich günstiger als gekauft. Die Anschaffung rentiert sich also auch finanziell. Was ist das Besondere an euren Mühlen? Neben unserer 12-Jahre-Garantie finde ich sehr erwähnenswert, dass unsere Mühlen absolut fair in Tirol produziert werden. Unser Holz ist zertifiziert nachhaltig gewonnen, wir fördern die regionale Wirtschaft und lassen in einer Behindertenwerkstatt anfertigen. Wir wollen verantwortungsoll wirtschaften, das ist uns unheimlich wichtig, das ist unsere Philosophie. Danke für das Interview, Marcel! Momentan läuft eine Aktion bei KoMo, die zwei Mühlen zum Sonderpreis anbietet. Man spart 60 Euro beim Kauf einer ,,Fidibus 21 oder ,,Fidibus MEDIUM. Vielleicht ist das ja eine gute Gelegenheit zuzuschlagen?! KoMo findet ihr auch auf Facebook, Instagram und Youtube. KoMo Fidibus 21 Verlosung einer KoMo Getreidemühle Freundlicherweise hat uns KoMo eine ,,Fidibus 21 zur Verlosung zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Ihr wollt an der Verlosung teilnehmen? Schaut mal auf unsere Facebook Seite oder bei Instagram. Dort könnt ihr ganz einfach an der Verlosung teilnehmen! Viel Erfolg! Der Beitrag Getreide selber mahlen - sinnvoll oder unnötig? (+ Verlosung einer KoMo Getreidemühle) erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Richtig gutes Brot backen mit Sauerteig

15. September 2017 Eat this! 

Richtig gutes Brot backen mit SauerteigEs wäre mal sowas von richtig fies gelogen, wenn ich behaupten würde, wir würden seit Jahren selbstgemachtes Sauerteigbrot backen. Am besten noch mit dem Anstellgut, welches uns über Generationen hinweg vererbt wurde und eigentlich schon 175 Jahre auf dem Buckel hat. Gehört sich ja eigentlich so, für Hipster-Bäcker, die was auf sich halten. Den ewig gehüteten Sauerteig gibt es bei uns leider nicht. Um ehrlich zu sein, sind wir sogar vor relativ kurzer Zeit darauf gekommen, wie schön - und vor allem lecker - es ist, sein eigenes Brot zu backen. Erst zu den Recherchen zu unserem zweiten Buch Vegan frühstücken kann jeder haben wir uns intensiv damit beschäftigt, Brot auch ohne Hefe zu backen. Nichts gegen die Instant-Päckchen aus der Backabteilung. Wir lieben den Geschmack und auch, wie einfach es ist, Pizzateig auch auf die Schnelle zubereiten zu können. Handwerkliches Geschick? Nicht notwendig. Aber wer fragt schon danach, wenn das Ergebnis einfach nur genial schmeckt? Aber jetzt mal völlig abgesehen davon, dass auch deine Pizzasession am Wochenende vom gut gehegten, täglich gepflegten und gefütterten Sauerteig profitieren könnte: Die Stärke spielt das lebende Wesen, dessen Ansprüche 80s- und 90s-Kids an Tamagotchis erinnern dürfte (abgesehen von der Grafik. Sauerteig sieht sogar gegen das Pixelding im Kunststoff-Ei eher ,,meh aus) beim Brotbacken aus. Und zwar volle Kanne. Ich meine: Du machst mit deinem eigenen Sauerteig nicht einfach nur ... Brot (ein miserabel doof klingendes Wort, by the way). Du stellst etwas sehr spezielles, unglaublich elegantes her. Etwas völlig eigenständiges und kreatives. Denn den Sauerteig hast du selbst angesetzt. In einer Art und Weise entworfen und gestaltet. Und jede Back-Session ist erneut irgendwie aufregend und speziell. Und ich verspreche dir, dass dir das spätestens bewusst wird, wenn du den Ofen öffnest, dein selbstgebackenes Brot das erste mal riechst und dann in die knusprige Krume schneidest. Sorry für den Kitsch, aber es ist schon ein bisschen ,,magisch, wenn man selbst aus Mehl, Wasser, Salz und Zeit etwas so wahnsinnig geschmackvolles herstellen kann. Manchmal gibt es einfach nichts besseres auf der ganzen Welt, als in ein paar Scheiben frisch gebackenes, knuspriges Brot mit deinem liebsten Aufstrich zu bestreichen und einfach nur zu genießen. Und auch wenn das Ganze mit meinem Gelaber über Pflege und Magie jetzt nach ganz schön viel Arbeit klingt: Versprochen, ist es nicht und ich versuche auch, alle deine Fragen zu beantworten. Was ist Sauerteig eigentlich? Sauerteig ist nichts anderes, als ein natürliches Backtriebmittel, das, wie Hefe oder auch Backpulver, Teig ,,aufgehen lässt, also locker macht. Im Endeffekt entsteht in deinem Sauerteig auch eine Art WG von wilden Hefepilzen und Milchsäurebakterien. Aber keine Sorge: Das ist eine echt angenehme WG. Die feiern nicht, trampeln nicht rum, nur bei der Kehrwoche sind sie nicht so zuverlässig, wie man sich das wünschen würde. Trotzdem scheuen sich viele davor, den eigenen Sauerteig zu züchten. Klar, er macht Arbeit und setzt eine gewisse Verantwortung voraus. Warum tut man sich das also an? Zum einen sorgt der Sauerteig Starter nicht nur dafür, dass das Brot aufgeht, sondern auch, dass es schmeckt. Bei der Fermentation, der Sauerteigführung, werden über 300 Aromastoffe gebildet, die natürlich auch in deinem selbstgebackenen Laib landen. Bei der Sauerteigführung werden Phytinsäuren im Getreide abgebaut, die ansonsten die Aufnahme von Mineralstoffen hemmen. Er macht das Brot also auch gesünder. Und schlussendlich hebt er das Volumen an, sorgt für eine feinere, gleichmäßigere Krume und dass es schlicht länger haltbar ist, da die Milchsäurebakterien die Bildung von Schimmelkulturen hemmen. Man könnte auch sagen: Sauerteig macht alles besser. Der Anfang Egal, wie groß dein Freundeskreis ist. Keinen davon hast du selbst gezüchtet und deshalb machst du deinen BFF am besten gleich mal darauf aufmerksam, dass der Titel nicht mehr ihr oder ihm gehört, sondern einem Glas kultivierter Mehlpampe, welches auf deinem Küchenregal steht und dich ab sofort im Idealfall dein Leben lang begleiten wird. Und überlege dir schonmal einen schönen Namen, denn dein Sauerteig ist schneller fertig, als du dir vielleicht jetzt denkst. Bekannt sind vor allem Roggen- und Weizensauerteige, wobei auch Dinkelmehl als Basis funktioniert. Roggensauerteig hat den Ruf, am einfachsten zu händeln zu sein, weshalb wir dir raten, erstmal damit zu beginnen. Der Start der Beziehung zu dem Lebewesen, das sich in Zukunft bei dir in der Küche breit macht, ist aber immer gleich: Verrühre in einem nicht zu kleinen Glas 3 EL biologisches Vollkornmehl mit etwa 3 EL 27 °C warmem Wasser, so dass ein geschmeidiger Teig entsteht, der leicht vom Löffel rinnt. Tut er das noch nicht, gib etwas mehr Wasser dazu. Ist die Mischung zu suppig, etwas mehr Mehl - hier musst du nicht zu genau sein. Warum es Bio-Vollkornmehl sein muss, fragst du dich? Ganz einfach, an biologischem Vollkorn finden sich mehr natürlich vorkommende Hefekulturen und Bakterien, die für den Sauerteig notwendig sind. Für das Brot verwenden wir allerdings feiner gemahlenes Bio-Mehl. Nun stellst du das Glas in eine nicht zu kalte, möglichst dunkle Ecke deiner Küche und legst leicht den Deckel auf, so dass dein neuer bester Kumpel zum einen Luft bekommt, aber auch ablassen kann, denn - da muss ich jetzt schonungslos ehrlich sein - die Hefen und Bakterien rülpsen und pupsen etwas herum. Glücklicherweise ziemlich geruchslos, also keine Sorge. Hier bleibt dein neuer Sauerteig Starter ein bis drei Tage lang stehen, bis er wieder Hunger hat und mit weiteren 3 EL Mehl und Wasser gefüttert wird, bevor er einen weiteren Tag auf sein Plätzchen geschickt wird. Scherz. Laufen kann er noch nicht alleine. Noch! Spätestens jetzt siehst du kleine Bläschen aufsteigen und der Sauerteig Starter fängt an, angenehm säuerlich zu riechen. Das ist ein gutes Zeichen! Das Spiel wiederholt sich erneut. Diesmal allerdings mit 100 g Mehl und 100 ml warmem Wasser. Gut verrühren und weitere 24 Stunden auf den angestammten Platz. Nun solltest du bereits sehen können, wie der Teig aufgeht und sich viele Blasen bilden. Er sollte nun etwas stärker, aber weiterhin angenehm duften. Leicht nach Hefe und süßlich, wie ein sehr dezenter Essig oder auch ein wenig nach Apfelsaft. Riecht er zu sauer oder vergoren: Weg damit und neu anfangen. Ich hoffe, du hast noch keine allzu emotionale Bindung aufgebaut. Wenn du allerdings bis hierhin gekommen bist: Gratulation, du hast deinen ersten Sauerteig Starter gezüchtet! Hast du schon einen Namen für den Nachwuchs? Das Brotbacken Es ist nicht willkürlich, dass - zumindest hierzulande -Sauerteig meist zu Roggenbrot verarbeitet wird. Roggen benötigt zwangsläufig Säure, um überhaupt aufzugehen. Ein Roggenbrot ausschließlich mit Hefe zu backen ist nicht möglich. Und weil wir für den Anfang alles so einfach wie möglich halten möchten, backen wir das einfachste, reine Roggenbrot mit Sauerteig überhaupt, zu dessen Rezept uns nicht zuletzt unser Besuch auf der Kalchkendlalm in Österreich inspiriert hat. Reines Roggenbrot mit Sauerteig Das einfachste und leckerste Brot mit reinem Roggenmehl und Sauerteig. - 200 g Sauerteig-Starter (Roggen) - 600 ml Wasser (27 °C warm) - 1 kg Roggenmehl (Type 1150) - 20 g Salz -  Sauerteig-Starter vorsichtig in Wasser einrühren, anschließend Mehl und Salz unterheben und gut vermischen. Bei reinen Roggenteigen ist es nicht notwendig, zu kneten. - Abgedeckt an einem warmen Ort 4 Stunden ruhen lassen, bis sich das Volumen sichtbar vergrößert hat. Backen im Gusseisentopf oder auf dem Pizzastein -  Teig halbieren, auf einer sehr gut bemehlten Arbeitsfläche zu Laibern formen. Anschließend in - wieder gut bemehlte - Gärkörbe geben. Abdecken und weitere 20 Minuten ruhen lassen. -  Backofen auf 240 °C Ober-/­­Unterhitze mit Gusseisentopf oder Pizzastein vorheizen. -  Brot aus dem Gärkorb in den Gusseisentopf oder auf den Stein stürzen und 30 Minuten backen, bis die Krume eine braune Farbe bekommen hat. Hitze auf 150 °C reduzieren und weitere 30 Minuten fertig backen. -  Wenn das Brot beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt, ist es fertig. Andernfalls 10 Minuten länger im Ofen lassen. -  Vor dem Anschneiden gut auskühlen lassen. Backen in der Kastenform -  Teig halbieren, auf einer sehr gut bemehlten Arbeitsfläche zu Laibern formen. Anschließend in mit Backpapier ausgekleidete Kastenformen geben. Abdecken und weitere 20 Minuten ruhen lassen. -  30 Minuten backen, bis die Krume eine braune Farbe bekommen hat. Hitze auf 150 °C reduzieren und weitere 30 Minuten fertig backen. -  Wenn das Brot beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt, ist es fertig. Andernfalls 10 Minuten länger im Ofen lassen. -  Vor dem Anschneiden gut auskühlen lassen. Uns gefällt die Zubereitung im Gusseisentopf am besten. Im Topf herrschen ähnliche Temperatur- und Klimaverhältnisse, wie in einem „richtigen“ Brotofen und das Brot behält perfekt seine Form. Das selbstgebackene Sauerteigbrot hält sich, eingeschlagen in ein Leinentuch oder in einem Brotkorb, bis zu zwei Wochen und schmeckt tatsächlich 1-2 Tage nach dem Backen am besten. Den Sauerteig am leben halten Wenn du alles richtig gemacht hast, hast du noch etwa 2 EL Sauerteig übrig, den du nun täglich weiter füttern musst. Mach einfach ein Ritual draus. Gib dem Schlingel morgens etwas zu essen, während du darauf wartest, bis der Wasserkocher für die erste Tasse Kaffee oder Tee auf Temperatur ist. Jeden Tag 2-3 EL Mehl und Wasser, dann ist der Starter happy. Mit der Zeit wird dein Anstellgut immer stabiler und berechenbarer und verzeiht dir auch mal einen versehentlichen Fastentag. Übrigens haben wir festgestellt, dass das Füttern sehr gut mit feiner gemahlenem Mehl funktioniert. Das Vollkornmehl kannst du ihm ab und zu als Belohnung geben. Mit der Zeit sammelt sich da einiges an Anstellgut an und man kann ja nicht alle zwei Tage Brot backen. Also muss immer mal wieder einiges davon aus dem Glas ausziehen. Du kannst den übrigen Starter an Freunde und Verwandte verteilen, auf dass sie sich in Zukunft mit dem selben ,,Problem herumschlagen müssen, du kannst es einfach wegwerfen oder - und das ist unsere liebste Variante - du kannst es, wie die Brothers Green, in leckeres Frühstück verwandeln. Den Sauerteig lagern Wir schreiben das Jahr 2017 und auch die Großeltern sollten mittlerweile vom wichtigen Thema Backup gehört haben. Die Datensicherung deines Laptops lässt sich aber auch super auf den jahrtausende alten Sauerteig übertragen. Denn sind wir mal ehrlich: Weder ist es möglich, am laufenden Band Brot zu backen, noch möchtest du dir vielleicht jeden Morgen einen Sauerteig-Pancake zum Frühstück gönnen. Also brauchen wir eine Möglichkeit, uns selbst eine Sauerteigpause zu verschaffen. Kurzfristige Lagerung im Kühlschrank Planst du, etwa alle 7-14 Tage Brot zu backen, wandert dein Starter gut verschlossen einfach ins Gemüsefach deines Kühlschranks. Die Fermentation wird hier nicht ganz gestoppt, aber stark verlangsamt. Einmal in der Woche solltest du ihn füttern und wieder gut verschließen. Am Tag vor dem Backtag nimmst du ihn aus dem Kühlschrank und fütterst ihn wie gehabt mit Mehl und warmem Wasser. 24 Stunden später sollte er wieder topfit sein und bereit dazu, das nächstes Brot zu backen. Mittelfristige Lagerung im Gefrierfach Möchtest du dich nicht so recht auf einen regelmäßigen Backtag festlegen, wandert dein Starter ins Gefrierfach. Füttere ihn ein letztes mal und lass ihn ein paar Stunden stehen, bis er schön aufgegangen ist. Jetzt packst du ihn gut verschlossen ins Gefrierfach. Hier wird die Fermentation komplett gestoppt, du musst ihn nicht füttern und trotzdem kann er hier über Monate überleben. Ich erinnere mich gerade an den Film Demolition Man. Um ihn wieder aus dem Kälteschlaf zu holen, lässt du ihn schonend im Kühlschrank auftauen und verfährst dann, wie oben beschrieben. Langfristige Lagerung getrocknet Möchtest du sichergehen, dass dein gezüchteter Sauerteig-Stammbaum für die Ewigkeit konserviert wird, dann trocknest du ihn am besten. Dazu streichst du einige Esslöffel deines aktiven Sauerteig-Starters dünn auf Backpapier und lässt es an einem warmen, trockenen Ort so lange trocknen, bis du den Teig einfach abziehen und leicht zermahlen kannst. Luftdicht verpackt kannst du ihn jetzt in einen Tresor packen und bist sicher, dass du ein Backup hast, solltest du mit deinem aktiven, wachen Anstellgut scheiße bauen. Peace of mind, sage ich da nur. Aber auch beim Umzug oder falls du mit deinem eigenen Starter verreisen möchtest, bietet es sich an, ihn ,,trocken zu legen. So kann nichts mehr schief gehen. Ein Roggensauerteigbrot mit Schabzigerklee und ganz viele Ideen für den Belag findest du auch in unserem Buch Vegan frühstücken kann jeder. Merken Merken Merken Merken Der Beitrag Richtig gutes Brot backen mit Sauerteig erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Mountain Kitchen Meetup #1 | Berge, Brot und gutes Essen - Richtig Reis kochen - Veganes Osterbrot - Fattoush - orientalischer Salat mit geröstetem Brot

Vegane Brotaufstriche (herzhaft) - Unsere Top-10 + Rezeptvideo

16. Juli 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Brotaufstriche (herzhaft) - Unsere Top-10 + RezeptvideoVielleicht könnt ihr euch auch noch an eure Pausenbrote für die Schule erinnern? Ich sage nur: najaaa! Das kriegen wir heute für Zuhause, Uni, Büro besser hin, oder?! Wir haben in den letzten Wochen viel ausprobiert, seeehr viele Brote geschmiert und auch kritisch auf die Zutatenliste geschaut. Natürlich war das Hauptkriterium: Geschmack! Aber darüber hinaus war uns wichtig, möglichst Bio-Produkte auszuwählen – und: Palmöl wollen wir auch nicht einkaufen! Und klar: Natürlich spielt das Brot auch eine große Rolle. Uns schmecken „dunkle“ Sorten am besten – und gerne natürlich aus Bio-Zutaten. Derzeit sind Brote von der Bio-Bäckerei „Zeit für Brot“ meine Favoriten!   Schon mal veganes Brot gebacken?… Hier findet ihr ein Rezept, mit welchem ihr saftiges Kürbiskernbrot selber backen könnt! Welchen Brotaufstrich habt ihr am liebsten? Oder habt ihr einmal selbst einen Aufstrich selbst gemacht? Für noch mehr Inspiration haben wir ein tolles Buch entdeckt und wollen es gar nicht mehr aus der Hand legen!   Buch-Tipp: „Vegane Brotaufstriche“ von GU Darin sind viele tolle Rezepte, mit welchen ihr euren Brotaufstrich selber machen könnt. Wie bei allen GU-Büchern: alles toll gestaltet und quasi mit „super-lecker-Garantie“. P. S.: So ein selbst gemachter, veganer Aufstrich in einem schönen Weckglas macht sich auch als kleines Mitbringsel sehr gut! Preis: 4,99 Euro Das Buch ist bei Amazon erhältlich.   Wer die Wahl hat … es ist gar nicht so leicht, sich für 10 Produkte zu entscheiden – und deshalb gibt es zwei Artikel: „Brotaufstriche herzhaft“ und „Brotaufstriche süß„.     Unsere Top-10 Brotaufstriche (herzhaft) 1. BioZentrale: Hummus-Chili BioZentrale: Hummus-Chili Kennt ihr schon die Produkte der BioZentrale? Falls nicht, ihr findet sie u. a. bei Rewe oder Edeka. Veganer Brotaufstrich von BioZentrale vereint zwei unserer Lieblingszutaten: Kichererbsen und Chili. Alles natürlich komplett aus biologischem Anbau. Die Chili gibt dem Aufstrich tatsächlich eine ordentliche Portion Schärfe – weshalb der Aufstrich sehr gut zu Roggen- oder Dinkelbrot passt. Allerdings haben wir ihn auch schon einmal zweckentfremdet – mit etwas Wasser „verdünnt“ und als Soße für Gemüse-Spaghetti verwendet. Probiert das unbedingt einmal aus! Preis: 1,99 Euro Auch erhältlich direkt im Onlineshop der BioZentrale. 2. Allos: Susis scharfe Tomate Allos: Susis scharfe Tomate Ein veganer Aufstrich, der eigentlich immer passt! Wie alle Sorten der Marke Allos Hofgemüse punktet auch dieser mit einem hohen Gemüsenanteil von bis zu 70 Prozent. Seinen frischen Geschmack sowie seine außergewöhnliche Konsistenz verdankt der Aufstrich einer besonders schonenden Zubereitung. Die Herznoten in ,,Susis scharfe Tomate sind natürlich sonnengereifte Tomaten, hinzu kommen Olivenöl, Chili, Paprika, Basilikum und weitere herzhafte Gewürze aus biologischem Anbau. Der Bio Brotaufstrich passt sehr gut zu Schwarzbrot und eignet sich auch für Rezept-Variationen wie z.B. als Dipp oder Sauce zu Pasta. Einfach lecker und gesund – das bestätigt auch der aktuelle Stiftung Warentest, der ,,Susis scharfe Tomate mit ,,gut ausgezeichnet hat! Übrigens: Das Allos Hofgemüse gibt es auch in kleinen Mini-Portionsgrößen, besonders praktisch zum Mitnehmen. Wir verlosen 10 Genuss-Pakete, bestehend aus je drei herzhaften Sorten der leckeren Allos Hofgemüse-Aufstriche! Schaut mal ganz unten! Preis: 2,59 Euro Alle 16 Sorten der „Allos Hofgemüse“-Aufstriche sind im Biofachhandel im Allos Amazon Shop. 3. Noa: Weisse Bohne – Tomate Neuster Aufstrich von NOA Vegane Aufstriche von Noa begeistern uns sehr, weil hier Hülsenfrüchte die Grundlage bilden. Das sorgt nicht nur für einen besonderen Geschmack, sondern bringt auch eine Extraportion Proteine. Dafür kommt in die Noa Aufstriche nichts, was man nicht selber auch im Kühlschrank hat. Keine Zusatzstoffe, keine genmanipulierten Rohstoffe, sondern nur natürliche und hochwertige Lebensmittel. Übrigens handelt es sich hierbei um soja- und glutenfreie Aufstriche. Vier Aufstriche gab es bislang, und nun gibt es einen neuen in der Geschmacksrichtung „Weiße Bohnen-Tomate“. Noa versucht übrigens nicht, tierische Produkte nachzubauen, sondern bietet lieber ganz eigene Geschmackskreationen an. Super lecker! Preis: 1,99 Euro Alle veganen Aufstriche von NOA erhaltet ihr im REWE. 4. Planet Nature: Hanf im Glück Steinpilz Pfeffer Planet Nature: Hanf im Glu?ck Steinpilz Die „Hanf im Glück Aufstriche“ von Planet Nature sind wirklich alle sehr gut. Uns gefallen vor allem die tollen Geschmacksrichtungen, da sie vom üblichen Standard abweichen – und: die Konsistenz und Cremigkeit ist quasi perfekt. Die besondere Hauptzutat in den „Hanf im Glück-Aufstrichen“ ist der 30%ige Hanf-Tofu-Anteil – bestehend aus Hanfsamen und Trinkwasser. Cool, oder? Diese Steinpilz-Pfeffer-Sorte hervorragend zu getoasteten Baguette. Yummieh! Preis: 2,99 Euro Erhältlich u.a. bei REWE. Zudem gibt es ebenfalls eine große Auswahl für viele weitere vegane Produkte bei REWE. Wir haben bereits hier darüber berichtet. 5. Hanfwerk: Hanfkrem Knoblauch Hanfwerk: Hanfkrem Knoblauch Vegane Aufstriche von Hanfwerk sind in Geschmack, Farbe und Konsistenz auch kein Standardprogramm. Allein die Hauptzutat Hanf spricht für sich. Diese Hanfkrem ist, wie der Name schon sagt: sehr cremig. Die Knoblauchnote ist schon recht üppig – wird aber durch den etwas nussigen Hanfgeschmack angenehm ausgeglichen. Wir finden dazu passt ein verrücktes Brot – wie „Veganes Lila Brot“ aus Sophia Hoffmanns Kochbuch „Vegan Queens„. Erfahrt in unserem Beitrag, wie ihr lila Brot selber machen könnt. Preis: 2,79 Euro Erhältlich bei boutique-vegan.   6. Attila Hildmann „Vegane Leberwurst“ Attila Hildmann: Vegane Leberwurst Warum wir dieses Produkt ausgewählt haben? Die Antwort geht so: 1.) die vegane Leberwurst ist super-lecker – wird durften sie bei einem Kochevent von Attila Hildmann probieren und waren vom ersten Biss an begeistert. 2.) die vegane Leberwurst ist sojafrei, bio und ohne Palmöl 3.) bei dem Kauf von jeder veganen Leberwurst werden 10 Cent an die Ti(g)erhilfe von Attila Hildmann gespendet. Tipp: Schmeckt wirklich 1A auf Schwarzbrot! Preis: 3,29 Euro Erhältlich im Onlineshop von Attila Hildmann.   7. Schalotti: Zwiebelconfit Schalotti: Zwiebelconfit Zwiebelconfit entstammt den Feinkostküchen Europas und ist wirklich etwas Besonderes. Die Basis besteht aus Zwiebeln, die mit Essig und Zucker eingekocht werden. Das entstandene „Confit“ kann als Soße oder Aufstrich verwendet werden. Wir finden das Zwiebelconfit sehr lecker auf Flammkuchen oder deftigem Bauernbrot. Es gibt von Schalotti noch weitere Sorten – diese Originalversion ist uns aber am liebsten. Preis: 3,99 Euro Erhältlich im Onlineshop von Schalotti oder hier „im echten Leben“.   8.  dm: Streichcreme Toskana dm: Streichcreme Toskana Diesen veganen Brotaufstrich verwende ich wirklich seit Jahren, und auch wenn der Kühlschrank leergeräumt ist – das Glas ist immer da. Die Konsistenz ist sehr fein und cremig – und der Geschmack ist frisch und „gemüsig“. Mit etwas Sojajoghurt vermixt, wird der Brotaufstrich zum Gemüsedip. Alle Zutaten stammen aus biologischem Anbau – und trotzdem ist der Aufstrich sehr preiswert. Preis: 1,65 Euro Erhältlich in allen dm-Drogerien. 9. Aldi: Bio Veggie Aufstrich Paprika Zuchini Tomate Aldi: Paprika-Zucchini-Tomate Wir haben uns auch mal nach veganen Produkten beim Discounter umgeschaut – und uns durch die „Bio Veggie Aufstriche“ von Aldi geschmaust. Unser Favorit ist die Sorte: Paprika, Zucchini, Tomate. Alle Zutaten sind aus biologischem Anbau und das schmeckt man auch. Der Aufstrich ist von festerer Konsistenz und passt prima auf ein kräftiges Brot, wie zum Beispiel selbst gemachtes Kürbiskernbrot. Der Preis ist absolut unschlagbar! Und davon mal abgesehen hat dieser Aufstrich bei Stiftung Warentest mit „gut“ abgeschnitten. Preis: 1,19 Euro Erhältlich bei Aldi.   10. NABio: Marie Curry Nabio: Marie Curry Von NAbio gibt es eine riesige Auswahl an Aufstrichen – wenn ich richtig gezählt habe: 26 Stück! Und alle – wie der Name schon sagt – mit Zutaten aus biologischem Anbau und ohne künstliche Aromen. Wir haben die „Marie Curry“ ausgewählt, weil sie eine tolle indische Note hat – und wir alle gerne Curry mögen. Der Aufstrich ist leicht scharf und passt sehr gut zu knusprigem Zwiebelbrot. Preis: ca. 2,- Euro Erhältlich im Bio-Fachhandel und bei Amazon.   Wer keine Aufstriche kaufen möchte, der kann natürlich auch einfach einen veganen Aufstrich selber machen. Unsere Empfelung ist dieser sommerliche Cashew Paprika Aufstrich aus unserem Rezept Video.   *** Gewinnspiel *** Unsere Fans dürfen mitprobieren! Wir verlosen 10 Genuss-Pakete, bestehend aus je drei herzhaften Sorten der leckeren Allos Hofgemüse-Aufstriche! Wer will dabei sein? 1. Klickt euch auf unsere Facebook Fanpage unter Deutschland is(s)t vegan 2. Werdet Fan und nennt uns in den Kommentaren eine Freundin oder einen Freund, die/­­der mit euch die leckeren Hofgemüse-Aufstriche probieren darf.    Foto: Allos Hof-Manufaktur Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich auch willkommen. Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am am 23.7.2017 um 9 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 23.7.2017 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Viel Glück! Dieser Beitrag entstand mit der freundlichen Unterstützung von Allos! Vielen Dank dafür!     Der Beitrag Vegane Brotaufstriche (herzhaft) – Unsere Top-10 + Rezeptvideo erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegane Spinat Ravioli mit Salbei“butter“

12. April 2017 veganwave 

Vegane Spinat Ravioli mit Salbei“butter“Zwar habe ich schon ähnliche Teiggerichte gekocht, wie z.B. die Tiroler Schlutzkrapfen oder die polnischen Piroggen, aber mir war nach Spinatravioli mit Salbei“butter“. Der Teig ist etwas anders als bei den vorgenannten Gerichten und auch die Füllung ist „käsig“ cremig. Salbei gibt dem Ganzen einen besonders feinen Geschmack. Vegane Spinat Ravioli passen großartig zu einem feinen veganen Ostermenü! Für 18 vegane Spinat Ravioli Zutaten für vegane Spinat Ravioli Für den Ravioli Teig: - 220 g Weizenmehl (Typ 405 habe ich gewählt) - 100 g Hartweizengrieß - 1/­­2 TL Salz - 170 ml Wasser Für die Füllung: - 1 kleine Zwiebel - 2 EL Alsan - 200 g gefrorenen Blattspinat - 1 TL Salz - 1/­­2 TL  Pfeffer (frisch gemahlenen) - 1 kräftige Prise frisch geriebener Muskatnuss - 1/­­2 Packung (75 g) Simply V Frischkäse natur (auf Mandelbasis) - 2 Scheiben Simply V Genießerscheiben natur (auf Mandelbasis) Für die Salbei“butter“: - 2 EL Alsan - 8 frische Salbeiblätter Zusätzlich: - 75 g Pinienkerne - Alsan zum Anbraten der Ravioli Zubereitung Ravioli Teig: Alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten. Eine Küchenmaschine ist beim Kneten hilfreich. Ansonsten trainiert das Teigkneten Hände und Arme :-). Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und mindestens für eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen. Füllung: Zwiebel schälen, waschen, ganz fein hacken und in Alsan in einer beschichteten Pfanne glasig werden lassen. Die Pfanne nicht zu heiß werden lassen, damit die Zwiebeln nicht braun werden. Daher lieber länger auf kleiner Hitze garen lassen. Den Blattspinat in die Mikrowelle geben, kurz auftauen und mit in die Pfanne geben. Wer mehr Zeit hat und/­­oder keine Mikrowelle hat, kann den Spinat direkt mit in die Pfanne geben und langsam auf ganz kleiner Hitze mit auftauen/­­garen lassen. Wichtig: Zwiebeln dürfen nicht bräunen.  Salzen und Pfeffern sowie mit einer kräftigen Prisen von der Muskatnuss würzen. Anschließend den veganen Frisch- und Scheibenkäse in das Spinatgemisch einrühren, auf mittlere Hitze hochdrehen und kräftig rühren. Es entsteht eine super cremige Konsistenz. Ggf. noch mal mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Salbei“butter“ und geröstete Pinienkerne: Alsan in einem Topf oder einer Pfanne bei niedriger Hitze schmelzen lassen, in Streifen geschnittenen Salbei dazugeben, umrühren und beiseite stellen. Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne oder Topf ohne Fett goldbraun anrösten. Das geht schnell, daher entweder durch rütteln oder mit einem Pfannenheber häufig die Kerne drehen. Lieber die Hitze nicht auf Maximum stellen, denn dann verbrennen sie häufig schnell. Ist der gewünschte Bräunungsgrad erreicht, die Kerne in ein separates Behältnis geben. Am Besten nicht in der Pfanne/­­in dem Topf lassen, da sie noch stark nachdunkeln können. Ravioli befüllen: Vom Teig Walnussgroße Stücke abzweigen und auf einem bemehlten Brett ganz dünn als Kreis ausrollen, ca. 9 cm Durchmesser. Ich hatte Ravioli Former, die das Befüllen erleichtern: einfach Teig auflegen, leicht andrücken, ca. 1 TL Spinatfüllung in die Mulde geben, Form zuklappen und fest zudrücken, Teig der übersteht, abziehen. Wer das nicht hat, der befüllt den Teig in der Mitte mit 1 TL Spinatfüllung und klappt den Kreis zu einem Halbkreis zusammen. Mit einer Gabel werden die Enden dann durch Andrücken der Zinken am Rand verschlossen, ggf. mit den Fingernägeln noch mal nachdrücken. Wichtig ist, dass die Ravioli vollständig verschlossen sind, sonst tritt später beim Kochen die Füllung aus. Die fertige Ravioli auf einem gut bemehlten Backpapier oder Teller legen. Sie dürfen sich nicht berühren, sonst kleben sie aneinander!!!  Ich habe das falsch gemacht, siehe Bild, und hatte später große Schwierigkeiten, die Ravioli wieder zu trennen.  Auch vom Untergrund, daher bitte gut darauf achten, dass genug Mehl verteilt ist. Bitte NICHT so wie im Bild stapeln!!! Jede Ravioli einzeln auf einem gut bemehlten Holzbrett, Backpapier etc. separat ohne Berührung untereinander lagern!!! Einen großen Topf mit Wasser und etwas Salz zum Kochen bringen. Im leicht sprudelnden Wasser die Ravioli (ggf. vor dem Reingeben ins heiße Wasser von der Unterseite das überschüssige Mehl abklopfen) ca. 7 – 8 min kochen lassen. Immer nur ca. 4-5 Ravioli in den Topf geben. Dabei darauf achten, dass sie am Boden nicht ansetzen. Am Besten nach dem ersten „Tauchgang“ der Ravioli kurz mit dem Schaumlöffel festhängende Ravioli vom Boden ganz vorsichtig ablösen. Danach kleben sie nicht mehr und schwimmen relativ schnell an die Oberfläche. Parallel in einer großen beschichteten Pfanne reichlich Alsan schmelzen ca. 2-3 EL. Die Ravioli mit einem Schaumlöffel nach der Garzeit direkt in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze von beiden Seiten braten, bis sie leicht braun sind und etwas anknuspern. Fertige Ravioli im Backofen auf einem Teller warm stellen und die Vorgänge so lange wiederholen, bis alle fertig sind. Man kann die Ravioli auch gekocht direkt essen, aber das schmeckt mir nicht besonders. Erst durch das Braten bekommen vegane Spinat Ravioli den richtigen Pfiff aus meiner Sicht. Anrichten Je nach Appetit  3-5 vegane Spinat Ravioli auf einem Teller verteilen, mit warmer Salbei“butter“ beträufeln und mit gerösteten Pinienkernen bestreuen. Vegane Spinat Ravioli Optional noch mit frischem Schnittlauch und Cashew Parmesan abrunden – das gibt dem Ganzen noch mal einen extra Pfiff. Guten Appetit und frohe Ostern!!!     Der Beitrag Vegane Spinat Ravioli mit Salbei“butter“ erschien zuerst auf veganwave.

Brot über Nacht

12. Februar 2017 Vegetarische Rezepte 

Brot über Nacht Zutaten: - 400 g Weizenmehl Type 550 - 100 g Roggenmehl oder selber mahlen - 20 g Hefe - 1 TL. Agavendicksaft - 340 g Wasser - 1-2 TL. Salz Zubereitung: - Frische Hefe, Agavendicksaft und lauwarmes Wasser verrühren. - Mit der Küchenmaschine alle Zutaten zu einem Teig verkneten. - Eine Rührschüssel mit Öl aus pinseln und den Teig darin umfüllen, abgedeckt, mit Deckel oder Folie, 12 Stunden in den Kühlschrank stellen. - Einen Bräter mit Backpapier auslegen und den gegangenen Teig vorsichtig in den Bräter gleiten lassen. Den Teig nicht mehr kneten. - Etwas Mehl über das Brot streuen und die Oberfläche einschneiden. - Deckel zu und in den kalten Backofen, untere Schiene, stellen. - Jetzt bei 230° C Ober-Unterhitze 60 Minuten backen.

Vollkornbrot mit frisch gemahlenem Mehl

15. November 2016 The Vegetarian Diaries 

Vollkornbrot mit frisch gemahlenem Mehl Sobald es etwas stressiger ist und man sich seine Zeit etwas besser einteilen muss, kommen leider häufig Dinge zu kurz, die einem vielleicht wichtig sind, es die Zeit aber nicht mehr zulässt. Das habe ich in den letzten Monaten unter anderem beim Kochen gemerkt, ganz besonders aber beim Backen. Habe ich vergangenes Jahr einen Großteil meiner Brote & Brötchen selber gebacken, habe ich es dieses Jahr so gut wie noch gar nicht geschafft. Das ist nicht nur schade, weil Brot backen eine fantastische Sache ist, sondern vor allem auch deswegen, weil es gar nicht so einfach ist gutes, leckeres und gesundes Brot zu kaufen. Versucht mal bei einem „Bäcker“ um die Ecke ein gescheites (Vollkorn-)Brot auf Dinkel oder Roggenbasis zu kaufen. Selbst hier in Hamburg muss man da schon ein wenig Weg auf sich nehmen und früh dran sein. Selbst beim selber backen, muss man gegebenenfalls ein wenig suchen, bis man die gewünschten Mehlsorten findet. Viele Gründe also wieder selber den Ofen vorzuheizen und loszulegen. In diesem Beitrag verrate ich euch was der Unterschied zwischen „normalen“ Mehl und Vollkornmehl ist, warum es besonders gesund ist und wie ihr mit der Mockmill Getreidemühle kinderleicht euer eigenes Mehl mahlen könnt.  Was ist der Unterschied zwischen Mehl und Vollkornmehl? Wer im Supermarkt vor dem Regal mit Mehl steht, wird schnell merken, dass Mehl nicht gleich Mehl ist. Neben den verschiedenen Getreidesorten finden sich eine Vielzahl verschiedener Bezeichnungen für die Mehle. So gibt es zum Beispiel Unterscheidungen, die mit einer Typebezeichnung wie Type 550 oder 1050 versehen sind, Vollkornmehle, Mehl für Pizza- oder Brotteige und viele weitere. Die Typebezeichnung ist ein Maß für den Mineralstoffgehalt des Mehls. Niedrige Werte bedeuten einen vergleichsweise geringen Gehalt und resultieren in sehr hellen Mehlen. Bestes Beispiel ist das Weizenmehl Type 405. Im Gegensatz dazu stehen die Vollkornmehle: Wie der Name verrät, müssen für diese Mehle das ganze Korn verarbeitet werden. In der entsprechenden Definition (DIN 10355) heißt es dazu: ,,Vollkornmehl und Vollkornschrot müssen die gesamten Bestandteile der gereinigten Körner, einschließlich des Keimlings, enthalten“ [1]. Dadurch sind die Mehle in der Regel deutlich dunkler und nicht ganz so fein gemahlen. Warum Vollkornmehl so gesund ist? Ein Großteil der Ballaststoffe, Vitamine, Öle und Mineralstoffen, die ein Getreide nahrhaft und „gesund“ machen, stecken in der Schale. Bei der Verarbeitung des ganzen Korns bleiben diese erhalten und können in weiteren Verarbeitungsschritten und im Anschluss zu einem Nahrungsmittel verarbeitet werden. Der Mineralstoffgehalt hängt dabei stark vom verwendeten Getreide ab und unterliegt wie bei vielen anderen Agrarprodukten natürlichen Schwankungen, bedingt durch Klima und Witterung. Neben dem erhöhten Mineralstoffgehalt von Vollkornmehlen sind vor allem die enthaltenen Öle das, was umgangssprachlich als gesund bezeichnet wird. Der Anteil essenzieller Fettsäuren, also die Fettsäuren, die der Körper nicht selber herstellen kann, liegen bei Vollkornprodukten besonders hoch [2]. Dies ist einer der vielen Gründe, warum Vollkornprodukte so häufig mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung in Zusammenhang gebracht werden [3]. Die Mockmill Getreidemühle Jeder der regelmäßig backt kennt die Problematik das passendes Mehl vorrätig zu haben. Gerade bei Broten und Brötchen benötigt man unter Umständen eine Vielzahl von verschiedenen Typen, Vollkornmehlen, Schroten und und und. Abgesehen davon, dass man diese häufig gar nicht so einfach überall käuflich erwerben kann, nehmen die ganzen Packungen schnell jede Menge Platz in der Küche ein. Viel praktischer also, wenn man sein Mehl schnell und einfach selber mahlen kann und dabei den gewünschten Mahlgrad auch noch einstellen kann. Umso besser, wenn man nicht auch noch ein zusätzliches Gerät in der Küche angeschafft werden muss, sondern eine vorhandene Küchenmaschine zum Einsatz kommen kann. All das geht kann die Mockmill Getreidemühle. Die aufsetzbare Getreidemühle ist kompatibel mit Küchenmaschinen von AEG, Electrolux, KitchenAid, Kenmore und einigen anderen. Die Mühle mit den Keramik-Mahlsteinen lässt sich von sehr fein bis sehr grob stufenlos einstellen und mahlt bis zu 70 g Getreide pro Minute. Das Design ist so gewählt, dass das gemahlene Mehl direkt in die Schüssel der entsprechenden Küchenmaschine fällt, sodass kein weiteres Zubehör benötigt wird. Mit der Mockmill Getreidemühle lassen sich alle Getreidesorten mahlen aber auch trockene Gewürze wie zum Beispiel Pfeffer oder Koriander können verarbeitet werden.   Und weil sich die Mühle natürlich hervorragend eignet, um Brot zu backen gibt es direkt noch ein Rezept für ein Vollkornbrot mit frisch gemahlenem Dinkel und Roggen. 5 from 1 reviews Vollkornbrot mit frisch gemahlenem Mehl   Drucken Autor: Arne Ewerbeck Rezepttyp: Brot, Backen Zutaten Vorteig 350 g Roggenvollkornmehl (fein gemahlen) 350 g lauwarmes Wasser 70 g Anstellgut vom Roggensauer 7 g Salz Brühstück 45 g Dinkelvollkornmehl (grob gemahlen) 180 g Wasser 10 g Salz Teig Vorteig & Brühstück 350 g Dinkelvollkornmehl (fein gemahlen) 50 g Roggenvollkornmehl (fein gemahlen) 5 g frische Hefe 70 g lauwarmes Wasser 25 g Sonnenblumenkerne 25 g Leinsamen Zubereitung Für den Vorteig: Alle Zutaten gut miteinander vermischen, bis eine homogene Masse entstanden ist. Bei Raumtemperatur etwa 20 Stunden stehen lassen. Für das Brühstück: Alle Zutaten in einem kleinen Topf erhitzen und zum Köcheln bringen. Unter Rühren einkochen, bis sich ein zähflüssiger Brei gebildet hat. Für knapp 2 Stunden ruhen lassen. Für den Teig: Alle Zutaten miteinander vermischen, bis sich ein glatter Teig ergibt. Abgedeckt für 60 Minuten gehen lassen und anschließend in eine gefettete Kastenform geben. Noch mal bei Raumtemperatur für 60 Minuten ruhen lassen. Den Backofen auf 250°C vorheizen und fallend auf 200°C für 80 Minuten ausbacken. 3.4.3177 [1] Deutsches Institut für Normung e. V.: DIN 10355, Mahlerzeugnisse aus Getreide, Berlin 1991 [2] REKS-Arkady-Institut für Bäckereiwissenschaft (Hrsg.): IREKS-ABC der Bäckerei. 4. Auflage. Institut für Bäckereiwissenschaft, Kulmbach 1985 [3] Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V., Vollwertige Ernährung Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit der Wolfgang Mock GmbH entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

Kleines Mischbrot

2. Oktober 2016 Vegetarische Rezepte 

Kleines MischbrotMischbrot Zutaten: - 15 g frische Hefe - 260 g Wasser - etwas Agavendicksaft - 300 g Weizenmehl Type 550 - 75 g Weizenmehl Type 1050 - 45 g Roggenvollkornmehl - 1,5 EL. Öl - 1,5 Tl Salz Zubereitung: - Die Hefe im warmen Wasser auflösen. Alle Zutaten in die Rührschüssel geben mit der aufgelösten Hefe zu einem Teig verkneten. - In einer leicht bemehlten Schüssel, abgedeckt 1 Stunde gehen lassen. - Den aufgegangenen Teig auf einer bemehlten Fläche mehrmals auseinander drücken und wieder falten und zu einem Brot formen. - Das Brot auf einen Bogen Backpapier setzen und zusammen in einem ofenfesten Topf legen. Das Brot etwas befeuchten, kreuzweise einschneiden und für die Optik mit etwas Mehl bestäuben. - Mit geschlossenem Deckel, unterste Schiene, bei 230° C Ober-/­­Unterhitze ca. 55 Minuten backen.

Gewürz-Fladenbrot selbstgemacht

23. Mai 2016 Vegetarische Rezepte und vegane Gerichte 

Gewürz - Fladenbrot - Die Platte, die Sie ausrollen sollte 20 cm Durchmesser haben. Zutaten: 450 g Weizenvollkornmehl 150 g Roggenschrot 1 Pck. Frischhefe ( 42 g ) 150 ml lauwarme Buttermilch 20...

Roggennudeln in Morchel-Champignonrahm

21. November 2015 Vegetarische Rezepte und vegane Gerichte 

Vegetarische Roggennudeln in Morchel - Champignonrahm - Gruyere beseichnet einen schweizer Hartkäse. Zutaten für 4 Portionen: 200 g Roggenmehl 2 Eier 2 Eigelb 3 El Olivenöl Meersalz 20 g Morcheln ...

Gratinierte Roggenklößchen

19. Oktober 2015 Vegetarische Rezepte und vegane Gerichte 

Gratinierte Roggenklößchen - Ganz fix geht es, wenn Sie die Klößchen in eine Pfanne setzen, den Käse darüberstreuen und bei geschlossenem Deckel zerlaufen lassen. Zutaten für 4 Personen: 200 g Ro...

Einfaches Schwarzbrot

6. Januar 2018 Vegetarische Rezepte 

Einfaches Schwarzbrot Zutaten für 2 Brote: - 280 g Dinkelschrot - 280 g Roggenschrot - 500 g Weizenmehl Type 550 - 1 EL Salz - 1 L Buttermilch - 200 g Rübenkraut - 1,5 Päckchen frische Hefe - 100 g Buchweizen - 100 g Kürbiskerne - 100 g Leinsamen - 100 g Sesam Zubereitung: - Die Buttermilch in einem Topf erwärmen und die Hefe darin auflösen. Rübenkraut und Salz mit in die warme Flüssigkeit geben und gut verrühren. - Die Samen und Kerne zugeben, danach Mehl und Schrot untermengen. Der Teig hat eine breiige Konsistenz. - Den Teig in zwei geölte Kastenformen verteilen und flachdrücken. - Die Brote im Backofen 30 Minuten bei 50° C backen, danach auf 130° C für drei Stunden fertig backen. - Danach die Backformen auf ein Gitter auskühlen lassen. Die Brote erst nach dem Erkalten aus den Formen nehmen.

Zero Waste Serie Teil 2: Haarseife, No-Poo und DIY-Shampoo

5. Oktober 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Zero Waste Serie Teil 2: Haarseife, No-Poo und DIY-ShampooHeute kommt der 2. Teil meiner Zero Waste Serie. Yeah!!! Vielleicht habt ihr den ersten Teil verpasst? Darin habe ich schon einiges zu den Themen Zero Waste und Minimalismus erzählt & gezeigt, wie sich ganz leicht Spülmittel selbst herstellen lässt. Diesen Monat geht es weiter - und ich mache dieses Mal einen Sprung in das Badezimmer. In diesem Artikel geht es rund um die Haarpflege mit Haarseife, No Poo und einem Shampoo zum selber machen. Schließlich gibt es noch etwas Anderes außer Putzen, oder  Heute möchten ich euch ein paar tolle Tipps geben, wie ihr eure Haare wunderbar reinigen und pflegen könnt - und das fast komplett plastikfrei. Vorab habe ich noch zwei Buchtipps, die fest in mein (stark minimalisiertes Bücherregal) eingezogen sind. Und zwar die beiden Bücher von Nadine Schubert - klar, sie klingen gleich und die Thematik hat sich natürlich auch nicht verändert. Aber ich finde, beide Bücher bieten ausreichend, verschiedene Rezepte und auf jeden Fall jede Menge Inspiration, den eigenen Haushalt neu zu gestalten. Buchtipps: Nadine Schubert Besser leben ohne Plastik & Noch besser leben ohne Plastik Beide Bücher kosten ca. 13 Euro und sind bei oekom oder amazon erhältlich. Ich blättere gerne in beiden Büchern und überlege, welches Produkt in meiner Küche oder in meinem Badezimmer demnächst ersetzt werden kann. Zero Waste und Minimalismus sehe ich als Prozess - also: ein Schritt nach dem anderen. Schließlich bin ich ja auch nicht vegan auf die Welt gekommen Die Autorin Nadine Schubert ist natürlich auch im Internet vertreten - vielleicht habt ihr ja Lust ihre Seite zu besuchen? Jetzt aber zum Thema: Haare waschen! Ich weiß nicht, mit welcher Art Haare ihr so gesegnet seid - aber ihr könnt euch sicher sein: Meine Haare möchtet ihr nicht haben. Sie sind feiner als Schnittlauch und im nassen Zustand verknoten sie sich auf wundersame Weise. Jede noch so grandiose Friseurleistung ist innerhalb von 30 Minuten in sich zusammengefallen - und ach ja, sie wachsen im absoluten Schneckentempo. Dementsprechend habe ich über die Jahre hinweg gefühlt tausend verschiedene Shampoos, Spülungen, Kuren, Bürsten und Friseure im wahrsten Sinne des Wortes verheizt. Natürlich auch jede Menge Geld, Nerven und: Plastik! Seit ca. zwei Monaten teste ich mich nun durch verschiedene Shampoo Alternativen und möchte euch heute meine Favoriten vorstellen. 1. No-Poo What ?! No-Poo abgekürzt für No-(Sham)poo ist quasi eine Art Trend, der aus den USA zu uns herübergeschwappt ist. Die Haare werden selten bis gar nicht gewaschen und anstelle von normalen Shampoos wird nur Lavaerde, Natron oder Seifenkraut verwendet. Oder eben gar nichts: Just Water! Ich habe es versucht - und mein Ding war es nicht so richtig. Mir fehlte einfach das reinigende und schäumende Gefühl! Aber probiert es doch einmal aus - es gibt schließlich sehr viele Fans des No-Poo-Trends. Gebt euren Haaren etwas Geduld - und euch auch! 2. Haarseife oder festes Shampoo Ein festes Shampoo oder eine Haarseife sind quasi stark komprimierte Shampooversionen in Seifenform ... soweit mein Definitionsversuch. Beides ist leicht anzuwenden: Einfach in der Hand aufschäumen lassen und den Schaum in das nasse Haar einmassieren. Es gibt natürlich nicht so viel Schaum, wie bei herkömmlichem Shampoo - aber immerhin ein wenig. Es gibt zwei große Vorteile der Seifenprodukte: Sie halten sehr lange und kommen meistens mit wenig  Verpackung aus. Ich habe diese beiden ausprobiert und war damit sehr zufrieden. Festes Shampoo mit Schokolade von Lamazuna Dieses feste Schokoladenshampoo liebe ich alleine wegen dem leckeren Duft. Eigentlich möchte man das Teil quasi aufessen und nicht in die Haare schäumen Neben dem Duft, sorgt der Kakao außerdem für einen milden Schaum. Die Haare werden nicht nur sauber, sondern glänzen sehr schön und fetten nicht so schnell nach. Ich wasche meine Haare in sieben Tagen nur maximal zweimal. Die Seife ist natürlich vegan und ist in einer kleinen Pappschachtel verpackt. Preis: ca. 13 Euro Erhältlich im Onlineshop von Lamazuna, im Avocadostore oder bei Amazon. Feste Haarseife und schnelle Pflege von Marion Garz Eine Freundin von mir hat mich auf die Haarpflegeprodukte von Marion Garz gebracht. Hinter Marion Garz stehen wunderbare und selbst entwickelte Naturkosmetikprodukte für die Haarpflege, ein Friseursalon in Berlin-Mitte und ein Onlineshop. Das gesamte Konzept ist auf Nachhaltigkeit und Natürlichkeit ausgelegt - und: Es gibt die Shampoos, Pflege- und Stylingprodukte in nachfüllbaren Behältern! Es sind nicht alle Produkte vegan - aber doch einige. Bei Fragen hilft euch Frau Garz auch sehr gerne weiter. Ich durfte das weiße Shampoo und die schnelle Pflege ausgiebig testen - und bin mit beiden Produkten sehr glücklich. Das Shampoo enthält u. a. Kokosöl, Meersalz und Weizenprotein - verzichtet auf ätherische Öle und ist auch für Allergiker geeignet. Der cremige Schaum pflegt das Haar - aber auch gleichzeitig den Körper. Das Shampoo ist sehr ergiebig und lässt sich in der Dose prima mitnehmen. Preis: 15,- Euro (Das Refill kostet 13,- Euro) Nach einem Pflegeprodukt habe ich lange gesucht. Meistens gibt es nur Haarseifen als Shampoo und eine Art Spülung hat bisher noch keiner erfunden. Die schnelle Pflege von Marion Garz ist ein Leave-inn-Produkt: Einfach etwas anfeuchten, in den Händen verreiben und in die Haarspitzen verteilen. Fertig! Meine Haare wurden weich und kämmbar ohne zu fetten. Preis: 23,- Euro (Das Refill kostet 22,- Euro) Alle Produkte von Marion Garz sind in hochwertiger Manufakturqualität und sehr ergiebig. Ihr benötigt nur ganz wenig von den Haarprodukten - und produziert fast keinen Müll. Die schönen Metalldosen kann man ewig verwenden - auch für andere Dinge! 3. DIY Roggenmehl-Shampoo Die Idee, die Haare mit Roggenmehl zu waschen habe natürlich nicht ich erfunden - sondern längst andere Schlauköpfe Wichtig ist nur Roggenmehl zu verwenden und kein anderes Mehl. Auch wenn das Ganze etwas crazy klingt: Die Schale des Roggen ist  reich an natürlichen Pflegestoffen, Mineralstoffen und Aminosäuren, die das Haar pflegen und aufbauen. Ich kaufe gerne das Roggenmehl von Alnatura. Es ist sehr preiswert, in einer Papierverpackung erhältlich und ihr bekommt es in jeder dm-Drogerie. Preis: ca. 1,50 Euro + Wasser aus der Leitung! Jetzt zum Rezept! Zutaten: - 230 ml lauwarmes Wasser für kurzes Haar (300 ml lauwarmes Wasser für langes Haar) - 4 EL Roggenmehl für kurzes Haare (5 EL Roggenmehl  für langes Haar) Anwendung: - Das Mehl mit dem Wasser in eine Schüssel geben und ausgiebig mit einem Schneebesen verrühren, bis sie eine glatte Konsistenz entsteht. - Das frische Roggenshampoo nun in das feuchte Haar einmassieren. Am besten ihr arbeitet vom Haaransatz bis in die Spitzen. - Ca. fünf Minuten einwirken lassen und anschließend die Haare gründlich ausspülen. Dieses Rezept habe ich von smarticular.net, deren Buch Fünf Zutaten ersetzen eine Drogerie ich bereits im ersten Artikel erwähnt habe. Tipp: Gebt euren Haaren wirklich etwas Zeit. Ich möchte es gerne noch einmal betonen - denn es ist eine Umstellung. Auch wenn ihr vorher das tollste, vegane Shampoo von XY verwendet habt - ein festes Shampoo oder eine Haarseife ist etwas anderes. Die Haare werden euch komisch vorkommen - vielleicht auch etwas seifig. Aber das gibt sich mit der Zeit. Versprochen!   P. S.: So sieht derzeit meine Körper- und Haarpflege aus - schön übersichtlich, oder?   Der Beitrag Zero Waste Serie Teil 2: Haarseife, No-Poo und DIY-Shampoo erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Mountain Kitchen Meetup #1 | Berge, Brot und gutes Essen

6. September 2017 Eat this! 

Mountain Kitchen Meetup #1 | Berge, Brot und gutes EssenBraucht man überhaupt eine Ausrede dafür, sich spontan mitten im August drei Tage in die Berge zu verabschieden? Nur um Brot zu backen, neue Freunde kennenzulernen und zusammen zu kochen und zu essen? Eigentlich nicht. Und trotzdem legten wir uns eine für unser verflixt pflichtbewusstes Gewissen parat. Hey, es gab dieses Jahr keinen Urlaub, wir dürfen das. Und so folgten wir der Einladung von Carolina und Carina von Kitchen Story ins wunderschöne Salzburger Land und einige Höhenmeter nach oben auf die beinahe schon irrwitzig schön gelegene Kalchkendlalm, Roswitha Hubers ,,Schule am Berg. Wir wussten gleich: Hier kommt man an und entspannt. Die Atmosphäre macht das mit einem. Und das, obwohl wir auch ein gewisses Programm vor uns hatten, denn auf eine Schule geht man nicht, um nichts zu tun. Also ... zumindest nicht mehr in unserem Alter. Und wir freuten uns auf den Stundenplan, wie noch nie. Denn zu der Gelegenheit, selbst Brot im Holzofen zu backen kommt man nicht alle Tage. Den ersten Abend verbrachten wir allerdings zusammen in der Küche, am Esstisch und am Lagerfeuer unter einem Sternenhimmel, der an positivem Kitsch kaum zu übertreffen war. Ein Potluck in den Bergen ist schon etwas ganz besonderes. Ein Potluck mit Flammkuchen belegt mit frisch geerntetem Gemüse von den Mädels von Kitchen Story, Schwammerlgulasch von Melina von About That Food, wunderbarem gerösteten Gemüse von Verena von Hand und Honig, frischem Kartoffelsalat von Eva von Individualisten und Marillenknödeln von Doris Heinrich ist mehr als das. Es war uns eine Ehre, unseren Buchweizensalat mit euch zu teilen, Mädels. Es war so lecker, dass wir allesamt vergaßen, unser Festmahl in Bildern festzuhalten. Zu unser aller Verteidigung ist aber auch zu sagen, dass es bereits stockdunkel war, als wir zusammen am Tisch saßen. Der lange Abend am Lagerfeuer hielt uns nicht davon ab, uns auf den eigentlich Backtag zu freuen. Die wirklich unglaublich herzliche und auch verdammt lustige Roswitha führte uns mit einer Leichtigkeit und Energie in das Thema Sauerteig ein, dass man sich nach wenigen Minuten fragt, warum man eigentlich nicht jeden Tag Brot backt. Ihr beinahe schon unverschämt leckeres Brot besteht aus biologischem Roggenmehl, welches sie wortwörtlich von einem der Nachbarhöfe bezieht, ihrem eigenen Sauerteig, wenigen Gewürzen, viel Wasser und noch mehr Erfahrung und Wissen und wir sind sehr froh, dass wir ein wenig vom Sauerteig und von den letzten beiden Zutaten mitnehmen durften. Wir halten sie in Ehren, versprochen. Es ist nur völlig logisch, dass auch Lutz Geißler als vermutlich bekanntester Brot-Blogger überhaupt auf der Schule am Berg Workshops gibt. Er durfte sogar einen neuen Ofen bauen, der noch dieses Jahr eingeweiht werden soll. Wir hoffen, wir dürfen aus diesem dann auch einmal frisch gebackenes Brot probieren. Darüber, dass das alles schon wieder vorbei sein sollte, konnte uns am dritten Tag nur die Wanderung durch den beeindruckenden Rauriser Urwald hinweghelfen. Die riesige Farne, aromatische Waldheidelbeeren, um sich satt zu essen und der wunderschön bemooste Waldboden in der Erinnerung liesen unsere Rückreise fast wie im Flug vergehen. Oder es war die ungewohnte Höhenluft - als Städter weiß man das ja nie. Vielen lieben Dank für die Einladung, Carolina und Carina. Es war wirklich wunderschön. Auf dass dieses Mountain Kitchen Meetup nur das erste von vielen war. Merken Merken Merken Merken Der Beitrag Mountain Kitchen Meetup #1 | Berge, Brot und gutes Essen erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Fattoush - orientalischer Salat mit geröstetem Brot - Misosuppe mit Rettich, Wakame & Lotuswurzel - eat this Mett! - 5 Wege, wie du dein Essen im Büro aufpeppen kannst

High Carb ist das neue Low Carb (2/2)

14. Mai 2017 Deutschland is(s)t vegan 

High Carb ist das neue Low Carb (2/2)Im ersten Teil meines Artikels haben wir bereits davon erfahren, was internationale Ernährungs- und Gesundheitsgesellschaften von „Low Carb“ und „High Carb“ Ernährungsformen halten. Außerdem haben wir  einen Blick darauf geworfen, wie sich jene Bevölkerungsgruppen auf unserem Planeten ernähren, die am längsten und gesündesten leben und haben einen Blick zurück in die Geschichte und die Ernährungsweisen früher Hochkulturen geworfen. Viele Dinge sprechen im Rahmen dieser Betrachtungen dafür, seine Ernährung auf der Basis von vollwertigen Getreiden, Hülsenfrüchten, Gemüse und Obst aufzubauen und den Anteil tierischer Produkte auf ein Minimum zu reduzieren oder gänzlich zu streichen. Im zweiten Teil werden wir erfahren, dass vollwertige Kohlenhydrate nicht nur ohne Gefahren verzehrt werden können, sondern diese auch einen wertvollen Teil zur Prävention jener Krankheiten beitragen können, mit deren Entstehung manche Menschen sie fälschlicherweise in Verbindung bringen. Dass man mit einer kohlenhydratbetonten, vollwertigen pflanzlichen Ernährung mit niedrigem Fettgehalt Diabetes nicht nur effektiv vorbeugen, sondern ihn in manchen Fällen sogar reversieren kann, hat Dr. Neal Barnard vom PCRM bereits mehrfach gezeigt. Und wie Dr. Ludwig Manfred Jacob in seinem letzten Buch richtigstellt, sind es übrigens nicht nur die Kohlenhydrate, die den Blutzuckerspiegel und damit auch den Insulinspiegel erhöhen, sondern auch sogenannte insulinogene Aminosäuren in (tierischen) Proteinen. Das spiegelt sich im sogenannten ,,Food Insulin Index wieder, der zeigt, dass die Insulinausschüttung nach dem Verzehr eines Steaks höher ist als nach einer Portion Pasta. Den größten Insulinausstoß verursachen dabei tierische Proteinträger in Kombination mit schnell verfügbaren Kohlenhydraten. Ein Beispiel dafür wären Steak mit Kartoffeln oder Joghurt mit Früchten. Vielleicht sollten wir also unsere Diabetesrichtlinien nochmals überdenken und uns nicht mehr nur auf die Reduktion von Kohlenhydraten fokussieren? Vollwertige pflanzliche Ernährungsform – die Standardkost für Jeden? Aber nicht nur Diabetes, sondern auch Gefäßerkrankungen (Arteriosklerose) werden durch eine fett-protein-betonte Ernährungsweise verstärkt. Sogenannte ,,arteriosklerotische Plaques können sich unter dieser Ernährungsform verstärkt an den Gefäßwänden bilden und führen so im Laufe der Zeit zu Gefäßverengungen, diese dann, je nach Körperregion, zu Schlaganfällen oder Herzinfarkten führen können. Wann immer mir jemand von einer neuen Spitzendiät erzählt, die Wunder bewirken soll, frage ich zuerst die einzig wichtige Frage, die Dr. Greger so treffend formuliert hat: Hat diese neue Wunderdiät denn in Studien belegen können, dass sie die weltweit häufigste Todesursache stoppen und umkehren konnte? Wenn die Antwort ,,Nein oder ,,Ich weiß nicht lautet, müssen wir gar nicht erst weiter darüber sprechen. Denn genau diesen Effekt, das Stoppen und Umkehren koronarer Herzerkrankungen, konnten Mediziner wie Dr. Dean Ornish und später Dr. Caldwell Esselstyn mit einer rein pflanzlichen Ernährung bewirken. Und bis nicht gezeigt wurde, dass auch andere Ernährungsformen das Gleiche bewirken können, gebe ich Dr. Michael Greger völlig recht, wenn er sagt, dass die vollwertige pflanzliche Ernährungsform die Standardkost für jeden Menschen sein sollte. Denn wir sterben hier in den Industrieländern an Erkrankungen, an denen in anderen Teilen der Welt so gut wie niemand stirbt. Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr Menschen an Ihrem Frühstück, Mittagessen und Abendbrot als bei Verkehrsunfällen. Vielleicht sollten wir neben den richtigen Sicherheitsmaßnahmen im Verkehr also auch einige Maßnahmen beim Essen treffen und damit nicht nur vielen Familien den Verlust einer geliebten Person, sondern auch unserer Gesellschaft vermeidbare Kosten in Millionenhöhe im Gesundheitswesen ersparen. Universallösung Pfanzenkost? Das Schöne ist, dass die selbe Ernährung, die bewiesenermaßen Herzerkrankungen vorbeugen und stoppen kann, die selbe Ernährung ist, die Diabetes Mellitus Typ II optimal vorbeugen und in manchen Fällen reversieren kann. Die selbe Ernährungsform kann darüber hinaus unser Risiko drastisch reduzieren, an Alzheimer und einer Vielzahl an kanzerogenen Erkrankungen (Krebs) zu erkranken. Und die selbe Ernährungsweise kann darüber hinaus wesentlich ökonomischer und umweltfreundlicher Nahrungskalorien bereitstellen und so einen wichtigen Beitrag zur Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung leisten und die limitierten Ressourcen unseres Planeten optimal nutzen. Klimawandel, Welthunger und chronische Erkrankungen haben weit mehr miteinander gemeinsam, als viele Menschen auf den ersten Blick denken würden. Und wir müssen keine neuen Technologien erfinden oder riesengroße Einschränkungen in unserem Alltag in Kauf nehmen, um eine nachhaltige Veränderung zu bewirken. Das Einzige, was wir tun müssen, ist tierische Produkte aus unserem Speiseplan zu streichen oder zumindest stark zu minimieren. Wir haben das mächtigste Werkzeug zur Rettung unseres Planeten in den eigenen Händen: Messer und Gabel. Obst enthält ,,böse Kohlenhydrate in Form von Fruchtzucker? In Summe kann man also grob sagen, dass ,,Low Carb-Ernährungsformen die richtigen Lebensmittel verbieten und zum Konsum der falschen Lebensmittel raten. Natürlich gibt es auch gesunde Low Carb Lebensmittel wie Avocados, Samen, etc. und es gibt ungesunde High Carb Lebensmittel wie Weißmehlbrötchen oder Softddrinks. Aber ich denke, wir haben mittlerweile gesehen, was ich meine, wenn ich von vollwertiger High-Carb-Ernährung spreche. Dr. Atkins rät in seiner Ernährungspyramide leider sogar dazu, selbst den Konsum von Obst auf ein Minimum zu reduzieren, da ja auch Obst ,,böse Kohlenhydrate in Form von Fruchtzucker enthält. Doch hat uns eine der größten, umfangreichsten und teuersten Studien der Welt, die „Global Burden of Disease Study, die von der Bill & Melinda Gates Foundation finanziert wurde, gezeigt, dass der Konsum von zu wenig Obst im Jahr 2010 in den USA der häufigste ernährungsbedingte Grund für Invalidität und Mortalität war. Wir erinnern uns, dass Bewegungsmangel lediglich Platz sechs belegt hat. Mit Bewegung Sünden leisten? Ich lese aber viel häufiger den Ratschlag, dass wir uns doch einfach nur etwas mehr bewegen sollen, dann könnten wir uns ein paar Ernährungssünden schon leisten. Doch dass man eine schlechte Ernährungsweise nicht wegtrainieren kann, würde uns auch der bereits verstorbene Pionier des Joggens bestätigen: James F. Fixx gilt als Mitbegründer dessen, was wir als ,,Laufen gehen oder ,,Joggen bezeichnen. Der früher stark übergewichtige Mann konnte durch das Laufen erfolgreich sein Äußeres verbessern, was aber nichts an den arteriosklerotischen Ablagerungen an seinen Herzkranzgefäßen änderte, die sich durch seine Ernährung gebildet hatten und ihn 1984 im Alter von nur 52 Jahren einen tödlichen Herzinfarkt bescherten. Doch selbst junge und gut trainierte Menschen scheinen nicht vor Arteriosklerose gefeit zu sein, wenn sie sich falsch ernähren. Wie eine Autopsie von gefallenen US Soldaten während dem Korea-Krieg ergab, hatten bereits ein Drittel der Soldaten mit mitte zwanzig Ablagerungen an ihren Arterienwänden, die sich im Falle ihres Weiterlebens von Jahrzehnt zu Jahrzehnt verstärkt hätten. Einige von Ihnen hatten trotz ihrer guten Fitness bereits so starke Ablagerungen, dass einige ihrer Arterien bereits zu 90 % von Plaques verschlossen waren. Herzinfarkte und Schlaganfälle, genau so wie viele Krebserkrankungen, entstehen unbemerkt über Jahrzehnte und ein trainiertes Äußeres sagt wenig über den Zustand unserer Gefäße aus. Ich begrüße es zwar sehr, dass Anhänger der Paleo-Ernährung großen Wert auf Sport und körperliche Betätigung legen, fürchte aber, dass das alleine nicht ausreichen wird, um die Folgen ihrer Ernährung zu kompensieren. Der Naturalistische Fehlschluss Außerdem verbieten Paleo und Low Carb sämtliche Vollkorngetreide und Hülsenfrüchte, weil diese ja nicht in der Altsteinzeit verfügbar waren bzw. ,,böse Kohlenhydrate sind. Dieser ,,Naturalistische Fehlschluss, dass der Konsum von Getreide und Hülsenfrüchten schlecht wäre, weil sie keine ,,natürliche und ,,ursprüngliche Nahrungsquelle unserer frühesten Vorfahren waren, führt leider dazu, dass diese Ernährungsweisen zwei der gesündesten Lebensmittelgruppen überhaupt auslassen. Dass es auch Funde gibt, die nahelegen, dass auch der Getreideverzehr schon vor mehr als 10.000 Jahren weit vor dem sesshaft werden und dem Ackerbau praktiziert wurde, sei hier nur am Rande erwähnt. Aber selbst, wenn wir tatsächlich „nur“ seit etwas mehr als 10.000 Jahren, seit der „Neolithischen Revolution“, Getreide verzehren, ist dies kein Grund gegen den Getreideverzehr. Diese Beharrlichkeit auf Natürlichkeit ist generell ein Problem. Denn nur weil etwas natürlich ist, ist es nicht automatisch gut und nur weil etwas unnatürlich ist, ist es nicht automatisch schlecht. Wir leben in einer Welt, in der wir andauernd unnatürliche Dinge tun. Wir fahren Autos, tragen Schuhe, benutzen Handys, wohnen in Wohnungen und benutzen Toilettenpapier. Aber beim essen sollen wir dann wieder zurück in die Steinzeit? Ein Aber was ist mit Gluten im Getreide? Nunja, wenn du zu den paar Prozent der Bevölkerung gehörst, die Zölliakie, eine Glutensensitivität oder Ähnliches haben, dann wäre die Empfehlung Hirse, Buchweizen, Quinoa, Amaranth, Mais, Reis, etc. zu verzehren. Für alle anderen spricht nichts gegen den Verzehr von Dinkel, Roggen, Hafer und anderen glutenhaltigen Getreiden. Nur weil ein geringer Teil der Bevölkerung etwas nicht verträgt, heißt das nicht, dass niemand diese Lebensmittel verzehren solle. Für einen starken Erdnussallergiker sind Erdnüsse sogar tödlich und trotzdem würde niemand auf die Idee kommen zu sagen, dass niemand Erdnüsse essen sollte. Wer immer noch einen Schreck nach dem Lesen von ,,Weizenwampe oder ,,Dumm wie Brot hat, muss sich noch etwas gedulden, bis ich in einem der nächsten Artikel bespreche, warum beide Bücher nicht mehr als gute Beispiele dafür sind, wie man Fakten extrem gut biegen kann, so dass man aus einem durchaus wahren Kern ein Konstrukt baut, welches die eigentliche Grundaussage komplett verdreht und für unnötige (aber lukrative) Kontroverse sorgt. Werden wir alle belogen? Aber eine Sache bleibt ja trotzdem noch zu klären: Wenn tierische Produkte so nachteilig auf unsere Gesundheit wirken, warum empfehlen dann nicht alle führenden Ernährungsgesellschaften, dass wir den Konsum von tierischen Produkten nicht zumindest stark reduzieren? Und die Antwort lautet: Sie tun es doch schon seit Jahren! Es gibt in dieser Sache allerdings ein kleines Problem. Eigentlich gibt es sogar mehrere Probleme. Zum einen empfiehlt eine Ernährungsgesellschaft anhand der verfügbaren Wissenschaft das, was sie für die Bevölkerung für machbar und damit den besten Kompromiss hält. Wenn man davon ausgeht, dass Menschen sich ohnehin nicht gerne etwas verbieten lassen, ist es vielleicht schlauer, zumindest zum ,,gemäßigten Verzehr anstatt zum Verzicht von ungesunden Produkten aufzurufen, damit man überhaupt noch Gehör findet. Oder woher stammen die Empfehlungen von maximal 30 % der Nahrungskalorien von Fett in vielen Ernährungsempfehlungen sonst? Diese fußen nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, die eine Fettzufuhr in dieser Höhe für ideal halten, sondern zeigen auf, was der vermutlich machbare Kompromiss wäre, den man der Bevölkerung zutraut. Denn die Literatur rechtfertigt keinen Gramm an Transfettsäuren, raffiniertem Zucker oder isolierten Ölen. Aber im Rahmen unserer deutschen Mischkost wäre es tatsächlich unrealistisch diese komplett zu verbieten und so versucht man es mit schrittweisem Reformismus. Auch die offiziellen Empfehlungen von 0,8 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht werden in Deutschland im Durchschnitt um mehr als die Hälfte übertroffen und stammen zu großen Teilen aus tierischen Quellen, obwohl die Wissenschaft ziemlich eindeutig in Bezug auf die Risiken eines zu stark erhöhten Verzehrs an (tierischen) Proteinen ist. Und dann ist da natürlich noch die Wirtschaft, die mal mehr und mal weniger Einfluss auf offizielle Empfehlungen hat, aber niemals völlig unbeteiligt ist. Die Furcht vor Veränderung Das mag erklären, warum nur mit wenig Nachdruck einige Erkenntnisse in der Ernährungswissenschaft an die Öffentlichkeit getragen werden. Aber die Bevölkerung will es ja auch gar nicht hören. Man erinnere sich nur an Oktober 2015, als die Meldung der WHO erschien, dass rotes Fleisch und verarbeitete Fleischprodukt vermutlich krebserregend sind. Wurde der WHO und der Internationalen Krebsforschungsagentur für die offene Informationsbereitstellung gedankt? Ganz im Gegenteil ging ein Aufschrei der Empörung durch Deutschland, dass man sich nicht seine Wurst verbieten lasse als ginge es dabei um ein Menschenrecht. Jeder kleine Bericht, der versuchte, die Ergebnisse zu relativieren wurde dabei dankend aufgenommen und hochgespielt. Dieses und weitere Beispiele zeigen uns die Macht dessen, was Dr. Melanie Joy als Confirmation Bias bzw. Tolstoy Syndrome beschreibt. Nämlich das Phänomen, dass wir neue Informationen unbewusst filtern und jene selbst verstärken, die unserem eigenen Glauben entsprechen und jene unbewusst schmälern, die gegen das eigene Wertesystem gehen. Und am Ende des Tages wollen wir uns selbst einfach bestätigt fühlen und mögen nichts weniger, als vertraute Handlungen zu hinterfragen, die ja so ,,normal, natürlich und notwendig sind und schon immer so gemacht wurden. Aber darf das die Wissenschaft überhaupt? Dürfen der Bevölkerung so wichtige Informationen vorenthalten werden? Im Grunde werden sie den Leuten gar nicht vorenthalten, wenn man ein bisschen zwischen den Zeilen lesen kann: Ernährungsempfehlungen werden nämlich oft etwas verschachtelt formuliert, um ja nirgends anecken zu können. Denn während ganz klar bei jeder Gelegenheit betont wird, dass man ,,mehr Obst und Gemüse und vollwertige Getreide essen soll und damit jene Lebensmittelgruppen ganz klar benennt, von denen man mehr essen soll, sieht es bei jenen Lebensmitteln, die man weniger oft verzehren soll, ganz anders aus. Hier ist dann die Rede von weniger gesättigten Fetten und weniger Cholesterin. Worin stecken aber die größten Mengen an gesättigten Fetten und Cholesterin? Richtig: In tierischen Produkten. Warum das Kind dann nicht beim Namen genannt wird und von weniger Fleisch, Fisch, Eiern, Milch und Käse gesprochen wird, ist wohl eher ein politisches und wirtschaftliches als ein ernährungswissenschaftliches Thema. Fazit? Alles eine Frage der Perspektive? Aber bitte wissenschaftlich! In diesem Sinne hoffe ich, etwas Klarheit in diese Thematik gebracht zu haben. Ich kann nicht oft genug betonen, dass meine Ernährungsratschläge nicht dadurch geprägt sind, dass ich Tiere super niedlich finde und deshalb nicht möchte, dass sie jemand isst (was ich natürlich trotzdem nicht möchte), sondern in erster Linie von den überwältigenden Fakten von Seiten der Ernährungswissenschaft. Auch ich habe vor dem Beginn meines Bachelorstudiums der Ernährungsberatung auch noch jede Menge Quark, Eier, Hirtenkäse und Parmesan gegessen und konnte mir ein Leben ohne diese Produkte gar nicht vorstellen. Außerdem war ich fest davon überzeugt, dass diese auch wichtig für meine Gesundheit wären. Aber wie Dr. Neal Barnard treffend anmerkt, können sich unsere Geschmacksnerven innerhalb weniger Wochen an neue Geschmäcker gewöhnen und alte Geschmäcker ,,verlernen. Und so merkt man nach wenigen Wochen bereits, dass das Leben auch ohne Parmesan lebenswert ist. Warum wiederholen trotz all dieser wissenschaftlichen Beweise immer noch so viele Menschen gebetsmühlenartig die immer selben Falschinformationen über gesättigte Fette und tierische Produkte? Neben einer Gruppe an Personen, die eindeutige finanzielle Interessen an dem Verzehr von tierischen Produkten hat, ist es vor allem eine Sache, die Dr. John McDougall gut auf den Punkt bringt: „Menschen lieben es, gute Dinge über ihre schlechten Gewohnheiten zu hören.“ Zwei Stunden FOOD COACHING mit Niko gewinnen! Viele unserer Leser beschäftigen sich mit dem Thema Ernährung und streben nach einer gesunden, pflanzenbasierten Lebensweise. Wir möchten euch stets dabei unterstützen und bieten einem von euch ein individuelles Food Coaching mit Niko Rittenau. Du möchtest teilnehmen? Dann hinterlasse einen netten Gruß hier oder bei Facebook unter dem Post und schreibe Niko eine persönliche Nachricht, was dein Thema ist und wie Niko dir im Coaching helfen kann. Deine Mail bitte direkt an: kontakt@nikorittenau.com Niko sichtet alle Anfragen und wählt eine Person aus und schreibt dieser Person eine persönliche Nachricht. Das Coaching wird per Telefon oder Online stattfinden. Hinweis: Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am am 21.05.2017 um 9 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 21.05.2017 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User ab 18 Jahren aus Deutschland, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.   Der Beitrag High Carb ist das neue Low Carb (2/­­2) erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegane Piroggen mit dreierlei Füllung – ARD Buffet Rezept mit Video

19. Februar 2017 Nicole Just 

Piroggen begleiten mich schon seit meiner Kindheit. Meine Oma hat sie sehr oft und mit den unterschiedlichsten Füllungen zubereitet, je nachdem, was gerade da war. Ich liebe dieses Gericht heute noch, weil es sich sehr einfach abwandeln lässt. In den Füllungen lassen sich zum Beispiel auch Reste vom Vortag gut […] The post Vegane Piroggen mit dreierlei Füllung – ARD Buffet Rezept mit Video appeared first on Nicole Just - Vegane Rezepte, Do It Yourself und Urban Gardening.

Buchvorstellung: Vegan frühstücken kann jeder

3. Januar 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Buchvorstellung: Vegan frühstücken kann jederViele von euch werden den tollen veganen Kochblog ,,eat this kennen. Die beiden Betreiber Nadine und Jörg stellen dort ihre kreativen Rezepte vor, und fotografieren können sie auch. Kein Wunder, dass ihr Blog ganz sicher zu den beliebtesten veganen Blogs gehört. Und nicht nur das. 2014 erschien ihr erstes Kochbuch ,,Vegan kann jeder, und das ist zu einem der erfolgreichsten veganen Kochbücher der letzten Jahre geworden. Die beiden sind nicht faul gewesen, und so folgten ,,Vegan grillen kann jeder, ,,Vegan street food und ,,Vegan frühstücken kann jeder. Das möchte ich euch heute kurz vorstellen, weil ich es wieder mal sehr gelungen finde. Und Frühstück ist ein Thema, oder? Ein wichtiges! Wunderschöne Gestaltung Zum veganen Frühstück gibt es noch nicht allzu viele Bücher, daher war ich gespannt, was ,,Vegan frühstücken kann jeder zu bieten hat. Ich nehme es gerne vorweg: Eine ganze Menge! Fangen wir mit dem Layout an. Wunderschön, von der ersten bis zur letzten Seite. Besonders bemerkenswert ist, dass Nadine und Jörg so gut wie alles selbst gemacht haben, von den Rezepten über die Fotos bis hin zum Layout. Und das alles auf allerhöchstem Niveau! Die Fotos sind fantastisch und die Rezepte sind super übersichtlich gestaltet, was ich bei einem Kochbuch wirklich wichtig finde. Die Schriftarten sind schön und gut lesbar, total gelungen das ganze Buch, das als Hardcover daher kommt. Was erwartet dich? Ich weiß nicht, wie das bei euch früher aussah, aber bei mir hieß Frühstück - bevor ich Veganer wurde – Toast oder Brot mit Aufschnitt und Frühstücksflocken. Seitdem ich mich gesünder und vegan ernähre, ist mein Frühstücksprogramm deutlich größer geworden. Vor allem Smoothies, Smoothie Bowls, selbst gemachtes Müsli oder Pfannkuchen liebe ich morgens. Aber ich bin auch immer auf der Suche nach neuen Inspirationen, und die bekommt man in ,,Vegan frühstücken kann jeder reichlich geliefert. Die Rezepte sind in die Kategorien - Smoothies, Säfte & Co. - Frühstück to go - One Bowl Wonders - Vom Herd & aus dem Ofen - Für Naschkatzen - Wochenend-Brunch - Kaffee, Tee & Co. - Basics eingeteilt. Natürlich gibt es ein paar kreative Abwandlungen bekannterer ,,Klassiker wie Tofu Scrabble, Cupcakes, Oatmeal oder Porridge. Aber dazu jede Menge ungewöhnlichere Ideen wie ,,Buttermilch-Shake, Frühstücks-Burrito, Hubmus-Brötchen, Schwarzer Chao-Reis, Frühstücks-Frittate oder Death by Chocolate. Da ist garantiert für absolut jeden Geschmack etwas dabei. Schön, dass man auch einige Rezepte für Basics wie Roggensauerteigbrot, süße und herzhafte Aufstriche oder selbstgemachte Pflanzendrinks geboten bekommt. Ich bin auf jeden Fall ganz heiß drauf, ein paar neue Frühstücksvarianten auszuprobieren! Und sonst? Neben den tollen Rezepten findest du ein paar Tipps für den ,,perfekten Start in den Tag, Infos zu Inhaltsstoffen in Nüssen, Beeren und Saaten, Infos zu Getreiden und Körnern, aber auch zu Kaffee und Tee. Sind viele interessante Infos dabei, die einen netten Mehrwert darstellen. Fazit: ,,Vegan frühstücken kann jeder von Nadine Horn und Jörg Mayer ist ein rundum gelungenes veganes Kochbuch, das auf ganzer Linie überzeugt, von der Aufmachung bis hin zu den äußerst kreativen Rezepten. Das Buch inspiriert dazu, endlich auch mal von den gewohnten Frühstücksideen abzuweichen. Eine absolute Kauf-Empfehlung! Mehr Infos zum Buch findet ihr auf eat this. Bei amazon könnt ihr es auch kaufen. Vegan frühstücken kann jeder (2015) Nadine Horn & Jörg Mayer | eat this! - Vegan frühstücken kann jeder | 192 Seiten | ISBN: 978-3-9424-9163-1 | 19,99 EUR Der Beitrag Buchvorstellung: Vegan frühstücken kann jeder erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Die Wunderpflanze: Die Süßlupine erobert Deutschland

14. Oktober 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Die Wunderpflanze: Die Süßlupine erobert Deutschland  Es gibt viele Gründe die Süßlupine zu kennen und zu genießen. Die Pflanze, die auch in Deutschland heimisch ist, hat neben mehr als 30% Eiweißanteil auch einen hohen Ballaststoffanteil zu bieten und enthält die Vitamine B1 und A sowie die Mineralstoffe Kalzium, Kalium und Magnesium. Nicht nur für Sportler ein Muss, sondern wegen ihres himmlisch leicht nussigen Geschmacks auf jedem Speiseplan eine Bereicherung. Kleine Einführung in die Welt der Lupine: Die Geschichte der Lupine reicht Jahrtausende zurück. Im Mittelmeerraum werden Lupinen schon lange Zeit geschätzt. Nicht nur ihres hohen Nährwertes wegen, auch für die Natur ist sie ein wahrer Segen. Sie hübscht die Landschaft durch ihre Farbenvielfalt auf und lockert überdies noch die Böden auf und reichert diese mit Nährstoffen an. Die Lupine gehört zu der Familie der Hülsenfrüchte. Ihre wertvollen Lupinensamen, auch Lupinenkerne oder Lupinenbohnen genannt, sind erbsengroß und enthalten – abhängig von der genauen Sorte – sagenhafte 36 – 48% Eiweiß welches alle essenziellen Aminosäuren enthält, unter anderem Lysin. Unterscheiden muss man die Süßlupinen und die Lupinen. Während die Lupine die ursprüngliche Pflanze ist, ist die Süßlupine eine Zuchtform die Anfang des 20 Jhd. entstanden ist. In der Süßlupine wurden die Bitterstoffe (Alkaloide) auf ein Minimum herausgezüchtet, sodass die Samen der Pflanze auch ohne tagelanges herauswaschen der Bitterstoffe genießbar sind. Wenn also von der essbaren Lupine die Rede ist, ist immer die Süßlupine gemeint. Was kann die Süßlupine? Ein kurzer Steckbrief: – heimischer und gentechnikfreier Anbau – hoher Eiweißgehalt von über 35 Prozent – enthält alle acht essenziellen Aminosäuren – Eiweiß wirkt basisch im Körper – Anteil von 85 Prozent der gesunden, ungesättigten Fettsäuren am Gesamtfett – Ballaststoffanteil von 15 Prozent – enthält u. a. die Vitamine B1, A und Kalium, Kalzium und Magnesium Außerdem ist die Lupine: – glutenfrei – laktosefrei – cholesterinfrei – zuckerfrei – und natürlich rein pflanzlich Der Vergleich zu Soja: All diese Eigenschaften ähneln sehr der Sojapflanze. Auch der Nährwerte sind fast gleich. Auszug aus wikipedia.org Zu was also greifen? Der Vorteil von Soja ist klar das große Produktangebot. Von Sojamilch über Sojajoghurt, Tofu und allerlei Fertigprodukten gehören Sojaprodukte mittlerweile in fast jedem Supermarkt und sogar im Discounter zur Standardbestückung. Diese hohe Verbreitung macht es jedem vegan/­­vegetarisch Interessierten leicht, an diese Produkte zu kommen. Reformhäuser, Bio -und Vegan-Supermärkte halten überdies noch eigene und exklusivere Marken und Produkte in verschiedensten Variationen im Angebot. Was der große Vorteil ist, stellt auf der anderen Seite jedoch auch einen großen Nachteil dar. Soja ist unlängst zum Massenprodukt geworden. Der großflächige Sojaanbau laugt die Böden aus und es müssen immer wieder neue Anbauflächen erschlossen werden. Auch die Sojaverarbeitung wird auf Massenproduktion und Effizienz umgestellt. Somit bleibt vom ursprünglich gesunden Produkt, in der Regel nicht mehr viel nährstoffreiches übrig und die Umwelt wird belastet. Die Ausnahme bilden handverarbeitete und exklusive Bio Produkte. Und dann ist da noch die Genmanipulation im Futtersoja. Der Großteil der Sojaernte wird für die Tierfuttermittelproduktion verwendet. Diese Sojabohnen sind gen-technisch verändert. Je nach Quellenangaben* sind bereits 80 bis 90% der Ernte gen-technisch verändert. Dieses Negativ-Image überträgt sich zunehmend auf das Image der Sojabohne insgesamt. Soja hat also derzeit nicht nur mit Imageproblemen zu kämpfen. Die Alternative: Lupine Die Lupine ist bezüglich gen-technischen Veränderungen völlig unbelastet und es sind keine Fälle einer solchen Veränderung bekannt. Zudem wächst sie heimisch und stellt keine hohen Ansprüche an den Boden. Im Gegenteil: Oft wächst die Süsslupine sogar auf kargen Böden, und benötigt keine oder nur wenig Düngung, denn ihr tief reichendes Wurzelsystem bindet Stickstoff. Dadurch sorgt die Lupine für eine natürliche Verbesserung der Bodenqualität, von der auch Folgefrüchte, die auf diesem Boden angebaut werden, profitieren. Aufgrund dieser guten Vorfruchteigenschaften leisten die Lupinen einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Landbewirtschaftung. Derzeit werden Süßlupinen vorwiegend im Norden Deutschlands angebaut und auch in Deutschland verarbeitet, was den CO2-Fuß-Abdruck deutlich begünstigt. Die Lupine bietet also einen echten CO2-Bonus. Aus der Bohne der Lupine lassen sich viele tolle Produkte verarbeiten: – Lupinenmehl – Lupinenkerne – Lupinencrunchy – Lupinenflocken – Lupinenmilch etc. gewonnen. Aus der Lupine lässt sich also alles zaubern, was das Herz begehrt: Von deftigen Lupinenschnitzeln und Steaks über leckere Shakes und Müsli bis hin zu Joghurts und Desserts. Alles voller pflanzlichem Eiweiß, hochwertigen Fetten und guten Kohlenhydraten. Auch in den Supermärkten findet die Süßlupine und aus ihr hergestellte Produkte immer mehr Verbreitung. Wir von Deutschland is (s)t vegan haben das Glück, dass wir uns schon seit Wochen durch die verschiedensten Lupinenprodukte durchprobieren und euch nun unsere 5 Highlights vorstellen können. Unsere Top 5 Produktempfehlungen 1. Lupinen Joghurt-Alternative Mango von MADE WITH LUVE Wer unter einer Laktoseintoleranz leidet oder keine Sojaprodukte verträgt, der ist ständig auf der Suche nach geeigneten sojafreien Joghurt-Alternativen. Wir haben die MADE WITH LUVE Joghurt-Alternativen für uns entdeckt. Sie basieren auf dem Eiweiß der Blauen Süßlupine und es gibt sie in fünf leckeren Sorten. Unser Favorit: Die exotische Sorte Mango. Das tolle an den Joghurt-Alternativen von MADE WITH LUVE: Sie sind nicht nur ohne Soja und vegan, sondern auch laktose-, gluten- und cholesterinfrei. Ihre cremige Konsistenz verdanken sie den veganen Joghurt-Kulturen (Str. thermophilus, L. bulgaricus), mit denen die Joghurt-Alternativen natürlich fermentiert sind. - Rein pflanzlich, ohne Gentechnik - Blaue Süßlupine aus heimischem Anbau - Mit Lupinen Eiweiß nach einem patentierten Verfahren, entwickelt am Fraunhofer IVV, Freising - Packungsgröße  500 g, in aus ausgewählten Supermärkten auch 150 g - Erhältlich bei zahlreichen Händlern und bei alles-vegetarisch.de ab 1,99  EUR (500 g-Becher) 2. BIO Süßlupinen Protein - gekeimt von PURYA  Gekeimte Süßlupine enthält viele Proteine mit allen essentiellen Aminosäuren, die der Körper nur mit der Nahrung aufnehmen kann. Proteine tragen zu einer Erhaltung und Zunahme der Muskelmasse bei. Wertvolle Nährstoffe, Vitamine und Enzyme werden erst durch die Keimung verfügbar gemacht. - 100% gekeimte Süßlupine - glutenfrei - Lupine aus kontrolliert biologischem Anbau - Packungsgröße  250 g - Erhältlich bei goodfood-shop.de ab 9,90 EUR 3. Lupinenmehl aus 100 % gemahlenen Süßlupinensamen von Govinda Süßlupinenmehl ist sehr reich an wertvollem pflanzlichem Protein und ist vielseitig einsetzbar. Dabei dient es nicht nur als Eiersatz, sondern auch als feine Zugabe zu Gebäck oder Smoothies. Gebäck oder Smoothies werden so auf natürliche und leckere Weise mit Protein angereichert. Zur Verwendung als Eiersatz einen Esslöffel Süßlupinenmehl mit 1 Esslöffel Wasser anrühren. Diese Menge ersetzt z.B. in Rührkuchen oder Mürbeteig 1 Ei. - 100% gekeimte Süßlupine - Geschmack: mild, ganz leicht süß - aus kontrolliert biologischem Anbau - als Eiersatz geeignet - Packungsgröße  300 g - Erhältlich bei govinda-natur.de ab 6,70 EUR 4. Lupinenkaffee von Naturata Wer weniger Kaffee trinken möchte und nicht nur Tee trinken möchte, der kann wunderbar köstlichen Lupinenkaffee genießen. Besonders lecker mit Hafer- oder Mandeldrink. Die Herstellung des Naturata Kaffees erfolgt in einem handwerklich arbeitenden Familienbetrieb im Schweizer Emmental. Das Verfahren wird wunderbar hier beschrieben. Der Lupinenkaffee kann außerdem zahlreichen Gerichten eine raffinierte, würzige Note geben. Einfach mal mutig ausprobieren. - Zutaten: 60 %, Roggen, Zichorien - aus kontrolliert biologischem Anbau - koffeinfrei - glutenfrei - Packungsgröße  100 g - Erhältlich bei shop.naturata.de ab 5,29 EUR 5. Bratfertige GYROS aus Süsslupinensamen von alberts Wer möchte nicht mal einen leckeren veganen Döner essen? Wir haben den von alberts probiert und möchten euch das Produkt mit Rezept empfehlen. Die Lupinen werden von Öko-Landwirten ihres Vertrauens direkt in unserer Region angebaut. Kurze Wege, hohe Qualität und Frische – garantiert ohne Gentechnik! - sojafrei - aus kontrolliert biologischem Anbau - Packungsgröße  200 g - Erhältlich bei alles-vegetarisch.de ab 3,59 EUR   Um die Vielfalt dieser Pflanze zu zeigen hat Christian Wenzel von christian-wenzel.com der Lupine ein Kompendium incl. großem Rezeptteil gewidmet und an deutschlandisstvegan.de exklusiv aus dem neuen Buch Vegan Kochen mit Lupine eines der besten Rezepte spendiert. Credit: Jan Wischnewski Photograph | Berlin „Lupinen Schoko Power Vorbereitungszeit: 10 Minuten Kühlzeit: 3 Stunden Stücke: 8-10 50 g getrocknete Datteln ohne Steine 50 g getrocknete Feigen 150 g vegane Zartbitterkuvertüre 50 g Lupinenflocken 200 g gemischte Nüsse und Kerne (nach Belieben) 40 g Sesam Die Datteln und die Feigen klein schneiden und in einem Blitzhacker fein pürieren. Die Kuvertüre hacken und über einem heißen Wasserbad schmelzen. Das Trockenfrucht-Püree, die Kuvertüre, die Lupinenflocken sowie die Nüsse und Kerne miteinander vermengen. Eine Kastenbackform oder eine Auflaufform mit Frischhaltefolie auslegen. Die Schokoladenmasse darin verteilen, mit Frischhaltefolie abdecken und flach drücken. Im Kühlschrank etwa 3 Stunden kalt stellen. Danach Masse mithilfe der Folie aus der Form stürzen und in Riegel schneiden. Den Sesam in einer trockenen Pfanne rösten und lauwarm abkühlen lassen. Die Riegel auf 2 gegenüberliegenden Seiten in den Sesam drücken und ggf. nochmals im Kühlschrank erkalten lassen. Pro Stück: kJ/­­kcal 1180/­­280 E 6,9 g K 18 g F 20,3 g BUCH TIPP: Weitere Rezepte im neuen Buch „Vegan Kochen mit Lupine“ von Christian Wenzel seit dem 10.10.2016 im Handel. Bestellen kannst du das Buch hier.  Hier geht es zum Trailer –> Fazit Genieße die sündenfreie und leckere Süßlupine in vollen Zügen und lasse dich von ihrer Charme verzaubern. Es gibt so viele Vorteile und tolle Produktvariationen. Wir sind uns sicher, wir werden von der Süsslupine noch viel hören.     Christian Wenzel ist der deutsche Personal Branding Experte & Consultant für die vegane Branche und Experte auf dem Gebiet vegane Fitnessernährung. Seit 2013 ernährt er sich vegan und war einer der ersten deutschen Freeathleten. Begeistert von der veganen Ernährungsweise und dem Bodyweight Training, merkte er schnell, dass er mehr Menschen von diesem Lifestyle und den vielen positiven Aspekten der Kombination „vegan & Bodyweight Training“ wissen lassen wollte. So entschloss er sich im Sommer 2013, seine Erfahrungen und sein Wissen im Netz zu teilen und gründete die Plattform vegan-freeletics.com. Seine Leidenschaft für die Süsslupine vollendet er in seinem neuen Buch „Vegan kochen mit Lupine“   Quellenangaben: http:/­­/­­www.transgen.de/­­anbau/­­460.gentechnisch-veraenderte-sojabohnen-anbauflaechen-weltweit.html) http:/­­/­­www.wwf.de/­­fileadmin/­­fm-wwf/­­Publikationen-PDF/­­WWF-Studie_­Sojaboom_­in_­deutschen_­Staellen.pdf Der Beitrag Die Wunderpflanze: Die Süßlupine erobert Deutschland erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

twoodledrum ist wieder da!

11. September 2016 twoodledrum 

In den letzten Monaten habe ich immer wieder hin und her überlegt: Was spricht für twoodledrum, was dagegen? Dafür auf jeden Fall einiges: Ich blogge gerne, habe dabei eine Menge nette Leute kennengelernt und denke, dass ich auch das ein oder andere Interessante zu erzählen haben. Dagegen spricht aber auch etwas Gewichtiges: Bloggen kostet Zeit und Kraft, die dann an anderer Stelle fehlen, unter anderem für die Umsetzung verschiedener Projekte und für eine vegane Ernährung, die bei mir ja immer an ausreichend mentale Ressouren gekoppelt ist (sprich: Wenn's mir nicht gut geht und ich total platt bin, fehlt mir die Kraft, vegan zu essen). Die Überlegung hier: Während mein Blog ja sowieso von Leuten wie euch gelesen wird, die sich schon für Nachhaltigkeitsthemen interessieren, erreiche ich durch das Umsetzen meiner Überzeugungen im "richtigen" Leben andere Leute - und zwar gerade die, die ansonsten mit vielen Themen, die mir wichtig sind, gar nicht erst in Berührung kommen. Wäre mein Impact da nicht viel größer? Also habe ich die blogfreie Zeit genutzt und - plastikfreie Blogs gelesen, - entrümpelt, - den Haushalt gemacht, - an meiner Capsule Wardrobe gearbeitet, - mich mit nachhaltiger Kleidung beschäftigt, - Ausstellungen angeschaut, - Suppen eingekocht,  - Freunde besucht, - geglückte und erfolglose Versuche im Garten gemacht (Stecklinge ziehen, Obstbäume veredeln, Blumenerde selbst machen, Saatgut produzieren, Mischkultur nach Gertrud Franck, Schnittblumen ziehen, Samentütchen basteln...), - demonstriert,  - Seife gekocht, - Roggenmehl als Shampoo ausprobiert, - die Free School Weilburg gegründet, - mit den Nachbarskindern gespielt und noch viel, viel mehr. Und am Ende bin ich zu einem Entschluss gekommen: twoodledrum fehlt mir, und es soll hier weitergehen. Allerdings nicht mehr (nur) vegan. Das bin leider nicht mehr ich, auch wenn ich es gerne wäre. Daher werde ich demnächst den Header und die "Über mich"-Seite entsprechend anpassen und ab jetzt über das bloggen, was mich so bewegt: Gartenarbeit, Selbstversorgung, Gutes Leben und (auch) vegane Rezepte.

Anders aufgetischt - glutenfrei und vegan genießen!

13. Mai 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Anders aufgetischt - glutenfrei und vegan genießen!Xanthan, Flohsamenschalen, Inulin oder Guarkernmehl! Was haben diese doch eher unbekannten Stoffe mit der ,,frei von - Szene zu tun? Was überhaupt bedeutet es, seinen Ernährungsalltag grundlegend umzustellen? Glutenfrei, ohne Laktose, fructosearm und histaminfrei! Immer häufiger werden wir bewusst oder unbewusst mit etlichen Bezeichnungen der ,,frei von - Szene konfrontiert. Ob im Supermarkt, beim Bäcker, in der Metzgerei oder im nächsten Restaurant, Unverträglichkeiten sind längst keine Seltenheit mehr. Heute soll es um genau dieses Thema gehen. Nehmen wir uns zuerst einmal Gluten vor. Gluten, das Klebereiweiß in Weizen, Dinkel oder Roggenprodukten, ist eine der bekanntesten und am weitesten verbreiteten Unverträglichkeiten unserer Zeit. Doch welche Lebensmittel fallen eigentlich unter diesen Begriff? Da fällt einem erst einmal Brot, Pizza oder Pasta ein. Doch dazu kommen beispielsweise auch noch Couscous und Bulgur, einige Gewürze, manchmal Soja Sauce (je nach Herstellung) und auch Fleischersatz-Produkte wie Seitan enthalten Gluten. Gut, soweit so schlimm. Das bedeutet aber schon lange nicht mehr, dass man auf jedes dieser Produkte verzichten muss! Buchweizen-Pasta, Pizza aus Teff und Reismehl, Hirse Couscous und Quinoa - Mais Brot. Die glutenfreie Küche hat mittlerweile einen kulinarischen Höhepunkt erreicht und sollte geschmacklich keinesfalls unterschätzt werden. Auch in Kombination mit einer laktosefreien und fructosearmen Ernährung lässt sich allerhand Leckeres aus etlichen Produkten zaubern. Und das, versprochen, ohne so viel Aufwand, wie es manch einer denken würde. Wie wird ein Teig ,,frei von? Nehmen wir uns doch mal ein Beispiel zur Hand. Ein klassischer, allseits beliebter und sehr variabel einsatzbarer Mürbeteig. Original bestehend aus Butter, Weizenmehl, Wasser, Salz und oftmals auch Ei oder Zucker. Verwendet als Quiche, Tarte, Kuchen oder Kekse kommt er wohl in vielen deutschen Haushalten regelmäßig zum Einsatz. Was macht man um ihn glutenfrei, laktosefrei, sojafrei, eifrei und fructosearm zu bekommen? Achso, schmecken soll er selbstverständlich möglichst ,,normal. Man nehme eine sojafreie Pflanzenalternative, ein glutenfreies Mehl (Buchweizen, Teff oder Reismehl sind besonders gut geeignet), eventuell etwas Speisestärke, Traubenzucker in Pulverform und etwas mehr Wasser oder ein paar Chiasamen /­­ Leinsamen um das Ei zu ersetzen. Es sind nicht wirklich andere Schritte notwendig, als bei einem glutenhaltigen Teig und trotzdem ist er absolut ,,frei von. Gut, so einfach wie es bei einem Mürbeteig ist, ist es nicht unbedingt bei jedem Teig. Aber zugegebenermaßen hat man doch immer mal ein Backwerk, das einem einfach nicht so recht gelingen will. Beim ,,frei von Hefeteig sieht es beispielsweise manchmal schon etwas kniffliger aus. Da kommen die oben erwähnten Stoffe wie Xanthan, Inulin oder Flohsamen häufig zum Einsatz. In diesem Fall ersetzen sie das Gluten, sorgen also für den nötigen Klebstoff im Teig. Das klingt vielleicht anfangs etwas experimentell, aber nach einigen Versuchen hat man auch hier eine gute Dosierung gefunden. Ob man nun 500 g Weizenmehl mischt oder sich die 500 g aus Buchweizen, Reis, Mais, Hirse und Stärke zusammensetzen spielt doch letztlich gar keine Rolle. Geschmacklich ist es sogar meist innovativer und interessanter, da man mit mehreren Getreidesorten konfrontiert ist. Natürlich, im Schrank braucht man etwas mehr Platz. Aber das Ergebnis kann sich in der Regel sehen lassen und sorgt bei Allergikern und Geplagten von Unverträglichkeiten meist für freudige Augen. So kommt es nämlich, dass der Verzicht oftmals gar nicht mehr wie ein Verzicht wahrgenommen wird. Was können Alternativprodukte sein? Wo wir auch schon zum Thema ,,Verzicht kommen. Klar, bei einer Allergie auf Mandeln muss man auf die Mandel verzichten. Auch eine Zuckerunverträglichkeit sorgt dafür, dass der handelsübliche Zucker nicht mehr im Einkaufswagen landen kann. Aber es gibt etliche Alternativprodukte. Fehlt einem der ,,nussige Geschmack bei einer Mandel oder Haselnussallergie kann man zum Beispiel auf Buchweizen, Erdmandeln oder Hanfsamen setzen. Sie alle erinnern geschmacklich stark an Nüsse und dennoch enthalten sie keine Nuss-Allergene. Erdmandeln sind den Mandeln oder Haselnüssen sogar in ihrer Einsatzfähigkeit äußerst ähnlich. Xylit, Erythrit, Reissirup, Traubenzucker und Kokosblütenzucker sind nur einige Beispiele an Alternativen zum handelsüblichen Haushaltszucker. Ob nun rein pflanzlich, als Zuckeralkohol, in flüssiger Form oder als Pulver, jeder für sich ist eine großartige Alternative zum üblichen Raffinade-Zucker und manch einer von ihnen deckt weitere Unverträglichkeiten wie Fructose ab. Das sind aber natürlich nur einige Beispiele, für viele Unverträglichkeiten gibt es Alternativen. Welcher Bezug lässt sich zur veganen Ernährung ziehen? Jetzt aber mal zu der Frage, was das eigentlich alles mit veganer Ernährung zu tun hat? Nun, ernährt man sich einfach ,,nur glutenfrei kommt das oftmals nicht mit veganer Ernährung in Berührung. Hat man allerdings auch eine Unverträglichkeit auf Vollei und Milchprodukte wird man automatisch an die veganen Produkte herangeführt. Das bedeutet natürlich nicht, dass jeder der eine Milcheiweiß-Allergie hat, plötzlich auf eine vegane Ernährung umschwenkt. Schließlich ist die vegane Ernährung eine Lebenseinstellung, bei der es nicht nur darum geht, tierische Produkte aus dem Ernährungsalltag zu streichen. Dennoch können einige vegane Produkte, Rezepte oder auch Shops eine wertvolle Hilfe für Menschen mit Unverträglichkeiten oder Allergien sein. Denn eines haben die vegane Ernährung und ein Ernährungsalltag bei Unverträglichkeiten gemeinsam: Viele und leckere Rezeptmöglichkeiten! Einige herkömmliche Rezepte lassen sich wunderbar ,,frei von + vegan zaubern. Wie wäre es da zum Beispiel mit einem selbstgemachten Pick-Up? Glutenfrei, vegan, sojafrei, fructosearm, nussfrei, caseinfrei, ohne Zucker und mit selbstgemachter Schokolade? Rezept: Selbstgemachtes Pick-Up Zutaten für 12-15 Pick-Up´s Teig - 300 g Buchweizenmehl - 100 g glutenfreie Mehlmischung (hier: „Farine“ von Schär) - 300 g Pflanzenmargarine (hier: Alsan) - 30 g Traubenzucker (Pulver) - 4 EL Reissirup - 6-7 EL kaltes Wasser - Prise Salz Schokolade - 180 g Kakaobutter - 80 g Kakao - 90 g gem. Kakaonibs /­­ Kakaobohnen - 80 g Reissirup - 30 g Traubenzucker (Pulver- nach Bedarf etwas mehr oder weniger) - Prise Vanille Zubereitung Teig - Die beiden Mehle werden mit dem Salz und dem Traubenzucker kurz miteinander vermengt. - Dazu kommt in kleinen Stücken die kalte Pflanzenmargarine. Diese wird untergeknetet, bis eine krümelige Masse entsteht. - Das kalte Wasser und der Reissirup kommen dazu. - Alles miteinander verkneten, bis ein homogener Teig entstanden ist. - Der Teig muss, in Frischhaltefolie gewickelt, etwa 1 Stunde in den Kühlschrank. - Den Ofen auf 175 Grad Ober – und Unterhitze vorheizen. Schokolade - Die Kakaonibs fein mahlen. - Die gemahlenen Kakaonibs werden mit der Prise Vanille, dem Kakao und dem Traubenzucker vermengt. - Die Kakaobutter wird geschmolzen. - Der Reissirup und die Kakaobutter kommen zu den trockenen Zutaten. - Alles gut miteinander verrühren, bis eine glatte Masse entstanden ist. - An dieser Stelle probieren, ob die Schokolade süß genug ist. Andernfalls noch etwas mehr Traubenzucker dazu geben. - Eine Form mit Frischhaltefolie auslegen und die Schokoladenmasse darauf glatt verstreichen. - Jetzt muss die Schokolade fest werden, dafür erst 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen und anschließend weitere 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. (Achtung: Schokolade darf nicht zu kalt sein, sonst lässt sie sich nicht gut schneiden) - Je nach Wunschgröße der Pick-Up´s kann eine Vorlage aus Backpapier ausgeschnitten werden. - Die Hälfte des Teiges wird auf Frischhaltefolie ausgerollt. Damit es nicht klebt, wird am besten das Nudelholz ebenfalls mit Frischhaltefolie umwickelt. Den Teig etwa 1 cm dick ausrollen. - Die zugeschnittene Vorlage auf den Teig legen und mit einem Messer oder einem Pizzaschneider /­­ Teigrädchen die Vorlage ausschneiden. - Die zugeschnittenen Teigstücke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. - Mit dem kompletten Teig so verfahren. - Die Kekse werden etwa 15 Minuten gebacken, sie sollten leicht braun werden. - Während die Kekse backen, wird die Schokolade zurecht geschnitten. - Die fest gewordene Schokomasse an der Frischhaltefolie aus der Form heben. - Damit die Schokolade die gleiche Größe wie die Kekse bekommt, am besten wieder die Vorlage verwenden. - Sind die Kekse fertig gebacken, müssen sie etwa 2-3 Minuten auskühlen. - Jetzt kann jeweils eine Schokoladentafel auf einen Keks gelegt werden, anschließend mit einem zweiten Keks belegen. Durch die noch warmen Kekse schmilzt die Schokolade an und bleibt am Keks kleben. - Alles leicht zusammen drücken und komplett auskühlen lassen. Hinwei Glutenfreies Rezept, laktosefreies Rezept, nussfreies Rezept, eifreies Rezept, zuckerfreies Rezept, caseinfreies Rezept, sojafreies Rezept, fructosearmes Rezept, veganes Rezept   Ich bin Fabienne Sophie Engel und leide seit etwa 4 Jahren an allergischem Asthma und ernähre mich im Zuge dessen ,,frei von. Nach kurzer Zeit habe ich gemerkt, dass Verzichten für mich keine Option ist. ,,Es muss auch anders gehen, dachte ich. Seitdem werkle ich leidenschaftlich gerne in der Küche und versuche liebgewonnene Speisen allergenfrei zu kreieren. Dabei darf es ruhig ausgefallen und abwechslungsreich zugehen, die entwickelten Rezepte sollten außerdem möglichst ,,normal schmecken und so viele Allergien & Unverträglichkeiten wie möglich abdecken. Im Oktober 2015 gründete ich meinen Blog freiknuspern.de um meine Rezepte mit anderen Betroffenen zu teilen und hier und da ein paar hilfreiche Tipps für die ,,frei von Ernährung auszusprechen. Es ist sehr inspirierend, mich mit anderen Betroffenen über die dargebotene Plattform auszutauschen.   Der Beitrag Anders aufgetischt – glutenfrei und vegan genießen! erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegane polnische Piroggen

8. November 2015 veganwave 

Vegane polnische PiroggenMeine Kollegin (und Namensvetterin) Karin hat mir das Familienrezept für polnische Piroggen verraten – mehr Original geht nicht! Ihr Vater bereitet diese Spezialität immer für die ganze Familie vor und alle sind immer wieder rundum begeistert. Bei dem Rezept war kaum etwas zu veganisieren, lediglich im Teig habe ich 2 Eier ersetzt und bei der Füllung pflanzliches Fett benutzt.   Polnische Prioggen Für ca. 12-15 Piroggen (je nach Größe) Zutaten Für den Teig - 500 g Weizenmehl - 1/­­2 TL Salz - 250 ml Wasser - 2-3 EL Sojacuisine Für die Füllung - 800 g Weißkohl (entspricht ungefähr einem halben Weißkohl mittlerer Größe) - 15 g getrocknete, gemischte Pilze (gibt es im Supermarkt oftmals bei den Gewürzen in kleinen Tüten) - 2 kleine Zwiebeln - Salz - Pfeffer (frisch gemahlen) - 1/­­2 TL Paprikapulver (edelsüß) - Alsan zum Anbraten Zusätzlich zum Bestreuen - 3-4 Zweige frische, glatte Petersilie (wer möchte auch noch Schnittlauch, passt auch sehr gut) - 2 Zwiebeln - Viel Alsan zum Anbraten Zubereitung Teig: Alle Zutaten zu einem lockeren Teig verkneten (klappt auch gut mit der Küchenmaschine).  Teige werden bei jedem immer etwas anders, bitte darauf achten, dass er elastisch ist, d.h. ggf. Wasser oder Sojacuisine weiter einarbeiten. Sollte er viel zu feucht sein, dann noch Mehl mit dazugeben. Ihr merkt das an der Elastizität beim Kneten, er sollte nicht zu trocken sein, lieber etwas feuchter und man bemehlt später beim Verarbeiten den Teig noch ein wenig. Den Teig am Besten als erstes vorbereiten, so dass er während der Kochzeit der Pilzfüllung ruhen kann. Teig sollte schön elastisch ein Füllung: Pilze waschen, einweichen und in einem kleinen Topf mit Wasser bedeckt ca. 15 min köcheln lassen. Anschließend in einem Sieb abseihen. Zwiebeln schälen, waschen und in kleine Stücke schneiden. Den Weißkohl  putzen, d.h. äußere Blätter und Strunk entfernen, abwaschen und in dünne Streifen schneiden. Weißkraut in einem Topf mit reichlich Salzwasser weich kochen. Das dauert ca. 30-40 min. Anschließend abseihen und mit den Pilzen und Zwiebeln in einer Pfanne mit Alsan (nicht damit sparen, ca. 100 g) auf hoher Hitze anbraten. Immer gut umrühren, damit nichts anbrennt. Paprikapulver dazugeben und mit Salz und Pfeffer kräftig! würzen.  Im Originalrezept wird optional noch Würzung mit Maggi genannt, habe ich aber in meiner Variante weggelassen. Hitze etwas runter schalten und das Gemüse unter häufigem Rühren ca. 10-15 min weiter braten. Im Originalrezept heißt es, dass die Gemüsemischung durch einen Fleischwolf gedreht werden soll. Da ich keinen habe, habe ich einfach alles einmal kräftig in meinem Mixer durchgemixt. Piroggen formen und befüllen: Esslöffelgroße Teigstücke auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen. Wer hat, nutzt Ravioli-Förmchen, um die Piroggen zu befüllen. Je nach Förmchengröße ca. 2-3 TL der Gemüsemasse auf den Teig geben und die Förmchenhälften fest zuklappen. Wer keine hat, den Teigfladen von ca. 8 cm Durchmesser ausrollen, Gemüsemasse auf eine Teighälfte geben und den Teigfladen zuklappen, so dass ein Halbmond entsteht. Ganz wichtig: an den Enden richtig fest zupressen, ggf. noch mit dem Fingernagel ein Muster am Rand hineindrücken. Die Piroggen am Besten vor dem Kochen auf einer bemehlten Holzfläche oder einem Küchentuch „zwischenlagern“. Piroggen kochen und anbraten: In einem großen! Topf Wasser mit etwas Salz zum Kochen bringen und die Piroggen darin ca. 10 min garen (je nach Größe). Das Wasser sollte nur noch leicht sieden. Außerdem darauf achten, dass nicht zu viele Piroggen im Wasser sind, damit sie Platz zum schwimmen haben. Wenn es zu viele sind, der Topf zu klein und das Wasser zu stark kocht, dann kann es passieren, dass sie am Topfboden kleben bleiben und sie Löcher bekommen, so dass die Füllung ausfließt. Wenn sie gar sind, schwimmen sie an der Oberfläche. Die gegarten Piroggen mit einem Schöpflöffel vorsichtig aus dem Topf nehmen und abtropfen lassen. Anschließend in eine beschichte Pfanne geben, in der schon bei geringer Hitze die Alsan geschmolzen ist. Nicht mit Alsan sparen, ruhig reichlich verwenden. Bei mittlerer Hitze die Piroggen anbraten, so dass sie eine goldbraune Farbe bekommen (ich finde, je knuspriger, desto besser werden sie). Die Alsan kann ruhig etwas bräunlich werden. Aber darauf achten, dass nicht zu viel Hitze entsteht, da die Piroggen und auch die Alsan schnell verbrennen können. D.h. alles gut beobachten, viel wenden und langsam brutzeln. Wer die Piroggen nach dem Kochen und vor dem Braten „zwischenlagern“ möchte, sollte sie auf einem leicht bemehlten Backpapier legen und so, dass sie sich nicht berühren. Ansonsten kleben sie aneinander. Topping vorbereiten: Zwiebeln schälen, waschen, in kleine Stücke schneiden und 1 EL Alsan in einer beschichteten Pfanne kross anbraten. Darauf achten, dass die Zwiebeln nicht schwarz werden, dann schmecken sie bitter. Petersilie waschen und klein hacken. Anrichten Vegane polnische Piroggen können als Haupt- oder Vorspeise genossen werden. Ich schlage – je nach Größe – ca. 3 Stück als Vorspeise und 5 Stück als Hauptspeise vor. Die Piroggen samt Alsan aus der Pfanne auf einem Teller anrichten, mit Petersilie (und Schnittlauch) und den kross gebratenen Zwiebeln und schnell servieren.  Meine Kollegin sagte, dass sie die Piroggen gerne noch mit saurer Sahne essen. Hier schlage ich unsere vegane Variante: All Star – Sour Cream Dip vor! Lasst es Euch schmecken! Der Beitrag Vegane polnische Piroggen erschien zuerst auf veganwave.

How To o Deine Bowl für Lunch, Dinner & Unterwegs

12. Juli 2015 A Very Vegan Life 

Gerichte, die in einer Schale angerichtet werden, bekannter unter dem englischen Begriff Bowl, brauchen keine aufwendigen Rezepte mit exakten Mengenangaben, sondern lassen sich schnell und einfach, nur nach Belieben und bestehendem Vorrat, aus sieben Komponenten zusammen werfen. Das ist nicht nur sehr einfach, abwechslungsreich und schmeckt, sondern liefert auch alles, was man an Nährstoffen eben so braucht. Die Gerichte lassen sich zu dem wunderbar vorbereiten und eignen sich so auch für unterwegs, z.B. für deine Mittagspause. Tipp: Dressings bzw. Saucen erst vor dem Verzehr über die Bowl geben, damit Gemüse & Co. knackig bleiben. Zum Transport eignen sich hervorragend Bento Boxen mit dazugehörigen Saucendöschen. Bowl-Gerichte lassen sich für jegliche Tageszeit kreativ zusammen stellen, doch heute soll es um die herzhafteren Möglichkeiten für Lunch bzw. Dinner gehen. So geht’s: Reis (Naturreis, Basmati, Sadri Dudi…), Quinoa, Hirse, Nudeln, Bulgur, Urgetreide (Kamut, Emmer, Einkorn, Dinkel, Ur-Roggen), Amaranth, Buchweizen… Tofu (Natur, mit Bärlauch, Mandel & Sesam, Basilikum, Olive, Curry-Mango, geräuchert…), (geräucherter) Tempeh, (marinierter) Seitan oder Lupinenprodukte Bohnen (schwarze Bohnen, Pinto Bohnen, Adzuki Bohnen, Cannelini, Kidneybohnen, Edamamé*,…) Linsen (Tellerlinsen, Berglinsen, Puy Linsen, Beluga Linsen, gelbe & rote Linsen, Trojalinsen, Pardinalinsen, Châteaulinsen,…) Kichererbsen Spinat, Grünkohl, Chicorée, gemischte Baby Leafs (Escariol, Radicchio, Rauke, Schnittzichorie, Mangold…), Wasserkresse,… (z.B. Karotten, Süßkartoffeln, Blumenkohl, Kohlrabi, rote Beete, […]


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