Puri - vegetarische Rezepte

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Puri vegetarische Rezepte

Curtido - leicht fermentierter Krautsalat aus El Salvador

4. Juli 2019 Eat this! 

Eigentlich kann man klassisches, frisches Sauerkraut ja nicht mehr besser machen. Das ist jetzt keine engstirnige Puristen-Meinung, das ist einfach ... Der Beitrag Curtido - leicht fermentierter Krautsalat aus El Salvador erschien als erstes auf Eat this!.

Das beste Bier der Welt oder „Wir sind jetzt Besserbrauer“

24. September 2017 Eat this! 

Das beste Bier der Welt oder „Wir sind jetzt Besserbrauer“Wer zur Burgerparty lädt und etwas auf sich hält, reicht nicht irgendein Bier zum mit saftigen Black Bean Patties belegten, soften Sesam-Bun. Auf keinen Fall! Die Aromen des Hopfens sollten schon zu den gewählten Toppings passen. Und auch der Name auf dem Etikett sollte irgendwie nach Handwerk, aber auch ein bisschen nach Rebellion „klingen“. 2017 macht man das einfach so. Große Brauereien, nehmt euch in acht! Im Ernst. Wir beobachten den Craftbier-Siegeszug mit großem Interesse. Während das „gelobte“ deutsche Reinheitsgebot für uns Veganer zwar den Vorteil bietet, dass nach dessen Vorgabe gebrautes Bier eigentlich immer vegan ist, führt die strikte Durchsetzung natürlich auch dazu, dass wir beim Angebot nicht gerade von Sortenvielfalt sprechen können. Ich höre schon den Aufschrei der Puristen. Dabei waren wir sogar selbst lange ziemlich einfach unterwegs, was Bier angeht. Nadine mag dunkle Biere mit einer gewissen Süße, ich helle und herbe. Fertig. Bier kann aber mehr. Was den Geschmack angeht, den Geruch, aber auch die Optik. Und es kann Aromen in Essen hervorheben. Und zwar nicht zu knapp. Hallo, geliebtes Curry. Ich wusste ja gar nicht, dass du so intensiv schmecken kannst! Da trinkt man gerne noch einen Schluck. Und zwar nicht aus Durst. Da kommt das Interesse daran, was hier beim Brauen anders läuft und warum das Bier, dass sich „Pale Ale“ nennt, so schmeckt, wie es schmeckt einfach automatisch. D-I-Y Wir sind ja Fans der Do-It-Yourself-Kultur. Eigenes Brot backen, Seitanwürste selber machen, Tofu herstellen? Das ist genau unser Ding. Und trotzdem bekommt man doch einen gewissen Respekt vor dem Brauen in den eigenen vier Wänden. Platz, Zutaten und schlussendlich Wissen? Alles nicht oder nur spärlich vorhanden. Das sind ja beste Voraussetzungen. Das dachten sich vermutlich auch Kathy und Jörg von Besserbrauer, die mit ihrer Braubox das perfekte Set für Dummies zusammengestellt haben. Malz, Hopfen und das gesamte Zubehör um dein eigenes Bier zu brauen - alles dabei, kann also losgehen. Okay, kann es doch nicht. Man benötigt einen abstrus großen Topf und den aufzutreiben kann ein bisschen dauern. Also müssen Familie, Nachbarn, Freunde abgeklappert werden, bis ein 10 Liter-Monstrum aufgetrieben wird. Das Topf-Problem ist aber auch wirklich schon die größte Hürde, die beim Brauen mit der Besserbrauer Braubox zu nehmen ist. Die beiliegende Anleitung führt dich - so simpel wie möglich, so detailliert wie nötig - als frischgebackenen Homebrewer durch sämtliche Schritte vom Maischen bis hin zur Abfüllung und Flaschengärung. Zugegeben, am ersten Brautag schrammt man als zartbesaiteter Bierliebhaber vielleicht doch am Nervenzusammenbruch vorbei, wenn der Herd nicht so will, wie man selbst und die Maische dann entweder bei ein paar Grad unter den vorgegebenen 69 °C brodelt oder dann direkt so viel darüber, dass einem Angst und Bange wird, dass das Malz aus dem Topf hüpft, wütend „Guten Tag“ sagt und sich auf Nimmerwiedersehen vom Acker macht. An dieser Stelle sage ich mit großem Selbstbewusstsein: Keine Sorge. Einfach tief durchatmen und den Maischeduft genießen, der durch die Wohnung zieht. Das Ergebnis schmeckt auch, wenn der heimische Herd nicht gerade mit stufenlos-genauer Einstellbarkeit glänzt. Beim nächsten mal werde ich jedenfalls keinen Angstschweiß mehr verlieren. Jetzt wird das Malz vom Sud getrennt und kann, als sogenannter Biertreber, getrocknet und zum Beispiel in Brot weiterverwendet werden. Der zurückbleibende Sud, die Würze, wird nun mit dem Star der Show, dem Hopfen und seiner besten Freundin, der Hefe versetzt, in die Gärflasche abgefüllt und dann steht der dekorative Ballon erstmal ein paar Wochen rum und blubbert vor sich hin. Wenn man von Natur aus geduldig ist, ist das der einfachste Teil des Weges zum eigenen Bier. Wenn nicht, guckt man täglich nervös in die Gärflasche und macht sich Sorgen, ob es dem Pale Ale denn gut geht. Wie ich. Aber auch hier kann ich dich beruhigen: Keine Sorge, wird schon. Die Zuckerzugabe lässt jetzt puritanische Anhänger des Reinheitsgebots in Ohnmacht fallen, denn der hat zumindest laut dem Wisch von 1516 eigentlich nichts im Bier zu suchen. Uns als Hobbybrauer macht er die Reise zum eigenen Gebräu allerdings einfacher, da er die Hefe füttert, die wiederum als Dank für den dringend notwendigen Snack Sauerstoff ins Pale Ale bringt. Bier in Sicht Nach sieben Tagen ist es soweit. Der Abfülltag steht bevor. Mit der Bierpumpe, die natürlich auch in der Braubox zu finden ist, füllen wir die etwa vier Liter Bier in die Flaschen ab, die wir uns praktischerweise auch direkt zu unserer Besserbrauer Braubox bestellt haben. Und ich muss sagen: Genau darauf habe ich gewartet. Natürlich ist das Öffnen der ersten Flasche der eigentliche Grund, warum man sein eigenes Bier braut, aber bei der Abfüllung kamen Nadine und ich uns wirklich so vor, als wüssten wir, was wir da machen. Nun heißt es nochmal warten. Das Bier muss noch durch die Flaschengärung, die ganze drei Wochen dauert. Es hat niemand behauptet, Bierbrauen wäre eine schnelle Angelegenheit. Aber wenn du dann das erste mal den Flaschenöffner ansetzt, das Zischen hörst und der Schaum leicht ansteigt, aber nicht überläuft, weißt du, wofür sich die Arbeit und das Warten gelohnt hat. Unser Eat this X Besserbrauer Pale Ale hat einen perfekten Kohlensäuregehalt, schmeckt herb, sehr fruchtig nach Hopfen und passt perfekt zu Burgern, Sandwiches, süß-scharfen Curries, fruchtigen Pastasaucen, aber auch zu bestimmten Süßigkeiten, wie mit Zimt gewürzten Apfelkuchen. Es ist eben das beste Bier der Welt. Behaupten wir. Weil wir es selbstgebraut haben. Und dein erstes Selbstgebrautes wird sicher auch das beste Bier der Welt. Wir freuen uns jetzt auf jeden Fall auf unser Nachfüllpaket mit frischem Malz, Hopfen und Hefe und überlegen schon, an welches Bier wir uns als nächstes wagen. Wird es ein Dunkles? Oder wollen wir sogar ein IPA ausprobieren? Welches würdest du wählen? Auf jeden Fall landen dieses Jahr noch die ein oder andere Besserbrauer Braubox unter dem symbolischen Weihnachtsbaum. Man kann sich ja schließlich auch selbst beschenken. Prost! Merken Merken Der Beitrag Das beste Bier der Welt oder „Wir sind jetzt Besserbrauer“ erschien als erstes auf Eat this!. 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Grünes Thai-Curry mit Zucchini & Auberginen

27. Juli 2017 Eat this! 

Grünes Thai-Curry mit Zucchini & AuberginenEin einfaches und leckeres Thai-Curry. Auf alle Fälle eines der Rezepte, die mir vor elf Jahren den Umstieg auf die vegane Küche ganz schön erleichtert haben. Damals gab es, wie du vielleicht (noch) weißt, noch keine „vegane Abteilung“ im normalen Supermarkt und auch einfache Basics wie zum Beispiel Pflanzenmilch gab es nur in Bioläden oder Reformhäusern. Wir waren also natürlich Stammkunden in jedem noch so kleinen Laden, in denen wir uns haufenweise mit Aufstrichen & Co. versorgt haben. Die netten Mitarbeiter waren damals noch die Einzigen, die wussten was „vegan“ überhaupt bedeutet und man wurde zur Abwechslung mal nicht schräg angeschaut. ? Und vom „Essen gehen“ brauche ich ja gar nicht erst anzufangen. Wer kann noch ein Lied davon singen? Irgendwann sind wir auch mit der Family nur noch in asiatische Restaurants gegangen, weil es dort zum einen sehr lecker schmeckt und auch damals schon ein paar vegetarische Gerichte auf der Karte standen, die sich leicht veganisieren ließen. Und da kommt wieder das besagte Grüne Thai-Curry ins Spiel. Eines meiner liebsten Gerichte überhaupt. Genauso wie bei Sushi könntest du mich vermutlich nachts um drei Uhr wecken, mir eine dampfende Schüssel Curry unter die Nase halten und ich würde fröhlich drauf loslöffeln, haha. Ob Rotes Thai-Curry oder Grünes Thai-Curry ist dabei völlig egal. Beide finde ich unheimlich lecker. Momentan ist aber Zucchinisaison und wir konnten sogar schon welche von unserem Balkon ernten, jibbieh! Also ab mit Bohnen, grüner Paprika, kleinen Auberginen, Frühlingszwiebeln und Champignons ins Grüne Curry. ? Ganz früher haben wir uns die fertigen Currypasten aus dem Asialaden geholt und sie schmecken gar nicht schlecht, keine Frage. Aber es ist wirklich super simpel, die Mischung in fünf Minuten in der Küchenmaschine zusammen zu mixen. Und so eine frische Currypaste mit grüner Chili, Knoblauch, Ingwer, Kaffirlimettenblättern, Kreuzkümmel und Koriander schmeckt einfach bombastisch. ?? Dabei kannst du noch ein bisschen herumexperimentieren und dir deine persönliche Lieblingspaste zusammenbasteln. Mehr Schärfe? Mehr Ingwer? Oder stehst du auf ordentlich Knobi? Go for it. Für die DIY-Curry-Paste brauchst du nur wenige Zutaten, die wir sowieso immer zu Hause haben. Hey, der Curry-Heißhunger kommt schließlich oft ganz unangemeldet! Wir haben übrigens ein neues Spielzeug in der Küche, von dem wir ganz angetan sind. Wobei ich zugeben muss: Hättest du mir noch vor ein paar Jährchen ein „Crinkle Cutter“-Messer andrehen wollen, hätte ich dich vermutlich ausgelacht. Jetzt bin ich definitiv verliebt. ? Optische Abwechslung für Zucchini, Karotten, Kartoffeln & Co. Und auch beim Essen „fühlt“ sich das Gemüse irgendwie anders an. Coohool. Und, welches Curry ist dein Liebling? Bist du #TeamRot oder #TeamGrün? Grünes Thai-Curry Einfaches und schnelles, veganes Grünes Thai-Curry mit Zucchini, Aubergine, grünen Bohnen, Champignons und selbstgemachter Currypaste. Für die Currypaste - 3 Frühlingszwiebeln - 6 TL Misopaste (oder Sojabohnenpaste) - 3 cm Ingwer - 3 Knoblauchzehen - 4 Kaffirlimettenblätter - 3 Korianderwurzeln - 1/­­4 Bund Koriander - 1 Jalape?o - 1/­­2 TL Kumin - 1/­­4 TL Koriandersamen - 2 EL weißer Essig (oder Limettensaft) - 1 EL Ahornsirup - 1/­­2 TL Salz Für das Gemüse - 200 g Auberginen (z. B. kleine, runde Thai-Auberginen) - 150 g Champignons - 200 g Zucchini - 1 grüne Paprika - 120 g grüne Bohnen - 500 ml Kokosmilch - 150 ml Gemüsebrühe (oder Wasser) Außerdem - 1 Limette -  Alle Zutaten für die Currypaste in eine Küchenmaschine geben und fein pürieren. Puristen schnappen sich den Mörser und legen Handarbeit an. -  Thai-Auberginen und Champignons vierteln Zucchini in Halbmonde schneiden. -  Paprika in 3 cm große Würfel schneiden. Bohnen putzen und halbieren. -  Currypaste in einen heißen Topf geben und bei mittlerer Hitze 5 Minuten unter Rühren anbraten. Mit Kokosmilch und Gemüsebrühe ablöschen und aufkochen. -  Gemüse ins Curry geben und bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel 12-15 Minuten köcheln lassen. Ab und zu umrühren. -  Mit Jasminreis und Limettenspalten servieren. Kleine Thai-Auberginen sind besonders zart und knackig, aber natürlich nicht immer zu bekommen. Wenn du große Auberginen verwendest, schneidest du diese in 3 cm große Würfel. Korianderwurzeln lassen sich wunderbar einfrieren. Kaufe also am besten große Bünde und hebe die Wurzeln für’s nächste Curry-Craving im Tiefkühlfach auf. Solltest du keine Wurzeln bekommen oder vorrätig haben, ersetzt du sie durch einen 1/­­4 Bund frischen Koriander. Der Beitrag Grünes Thai-Curry mit Zucchini & Auberginen erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Feuriges rotes Thai Curry mit Tofu - Veganes Pad Thai mit grünen Bohnen & Tofu - Kurkuma-Curry „Singapore Style“

Gesunde Mac and Cheese - vegan und ohne Fett

13. Juni 2017 Totally Veg! 

Gesunde Mac and Cheese - vegan und ohne Fett Habt ihr je darüber nachgedacht, welches Gericht eure Henkersmahlzeit wäre? M und ich haben vielleicht seltsame Gesprächsthemen, aber ich finde die Frage interessant! Während er sich für einen veganen Burger mit Pommes entscheiden würde, müsste es bei mir vermutlich Pasta sein. Ich liebe Nudeln in allen Variationen, und ich könnte mir als letzte Mahlzeit nichts Besseres als Pasta mit einer cremigen Sauce vorstellen. Danach würde ich vermutlich mit einem Lächeln zur Guillotine marschieren.  Um von diesem morbiden Thema der Henkersmahlzeit wieder wegzukommen, sprechen wir doch lieber über mein neuestes Lieblingsrezept mit Pasta - Mac and Cheese! Wer es nicht kennt: Mac und Cheese ist ein amerikanischer Klassiker, Nudeln mit viel, viel Käsesauce. Oh yeah. Mir schmeckt das unglaublich gut, aber auch die vegane Version ist üblicherweise bombastisch voll mit Fett und Kalorien (leider besteht veganer Käse nicht nur aus Luft und Liebe, sondern schlägt beim Fettgehalt ordentlich zu Buche). Und ich würde Mac und Cheese doch gerne jeden Tag essen, aber ich will auch nicht, dass meine Hose platzt.  Zum Glück habe ich euch ein Rezept für gesunde - ja wirklich! - Mac and Cheese mitgebracht. Ohne Öl oder Margarine, mit Gemüse, wenig Kalorien, ohne Soja und dafür ganz viel Geschmack! Es schmeckt nicht so wie Käsesauce, aber es ist wirklich unglaublich gut und cremig und einfach ein richtiges Wohlfühlessen. Ich esse dieses Gericht am liebsten mit geröstetem Broccoli, aber ihr könnt auch eine große Handvoll Spinat oder tiefgekühlte Erbsen hineinmischen. Alles schon probiert, alles sehr lecker. Und für die Puristen unter euch, ihr könnt den Broccoli auch einfach weglassen und die Sauce pur mit den Nudeln genießen. Das Rezept ist auch glutenfrei, wenn ihr glutenfreie Nudeln verwendet. Seht ihr, ein echter Alleskönner! Ich liebe dieses Gericht und es gibt wenig Dinge, die mich glücklicher machen, als eine Schüssel dieser leckeren Nudeln zu essen. Mac and Cheese (für 3 - 4 Portionen) 50 Gramm Karotten, in groben Scheiben 50 Gramm Zwiebeln, in groben Stücken 170 Gramm Kartoffeln, geschält und in groben Stücken 230 ml Wasser 80 Gramm Cashews (ungeröstet und ungesalzen) 3 Zehen Knoblauch, gepresst 100 ml Wasser 1/­­4 TL Senf 2 TL Essig (oder Zitronensaft) 20 Gramm Edel-Hefeflocken Salz 220 Gramm Pasta (kurze Makkaroni, Penne, Hörnchen), am besten Vollkorn (optional glutenfrei) 1 Broccoli, davon die Röschen, in mundgerechten Stücken (optional) Wir fangen mit dem Broccoli an: Den Ofen auf 180 Grad vorheizen, ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Broccoli-Röschen darauf verteilen, leicht salzen und etwa 20 Minuten rösten, bis die Röschen bissfest und leicht gebräunt sind. Für die Sauce die Karotten, Zwiebeln und Kartoffeln mit 230 ml in einen Topf geben und mit einem Deckel zum Köcheln bringen. Kochen, bis das Gemüse weich ist. In der Zwischenzeit in einem Mixer oder einer Küchenmaschine die Cashews mit 100 ml Wasser und Knoblauch fein pürieren, bis die Masse sämig ist. In der Zwischenzeit könnt ihr auch schön die Pasta in reichlich gesalzenem Wasser kochen und sie dann abgießen. Wenn das Gemüse weich ist, lasst es kurz abkühlen und schüttet es dann samt mit seinem Kochwasser (!) zu den Cashews. Gemeinsam mit Senf, Hefeflocken und Essig gut pürieren, bis eine cremige Sauce entstanden ist, mit Salz abschmecken. Mit den gekochten Nudeln und dem Broccoli vermischen und servieren. Yum! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Reise nach Hamburg

21. August 2016 Totally Veg! 

Reise nach HamburgM und ich wollten schon länger gerne Hamburg besuchen, da uns viele von der Stadt vorgeschwärmt haben. Und wir wurden nicht enttäuscht! Uns hat Hamburg wirklich besonders gut gefallen - die Atmosphäre, die netten Shops, die Sehenswürdigkeiten und natürlich der große Hafen (für uns Alpenländler etwas sehr Ungewöhnliches). Wir nutzten ein verlängertes Wochenende und haben in die paar Tage wirklich sehr viel gepackt. Aber seht selbst:  Kurz vor dem Miniatur Wunderland! Geschlafen haben wir im Motel One am Michel. Ich mag die Hotelkette gerne - man weiß, was man kriegt - und die Location ist für Touristen ideal. Außerdem ist das Motel One nahe an einem Lovinghut gelegen, was toll ist, wenn das Restauran denn geöffnet hätte. Aber dazu später mehr. Am ersten Tag haben wir eine Hafenrundfahrt gemacht. An den Landungsbrücken gibt es zahlreiche Anbieter, zwischen denen ich wenig Unterschied feststellen konnte. Wir wollten mit einem kleineren Boot fahren, um die Speicherstadt und den Containerhafen zu bewundern (dabei sollte man etwas auf die Gezeiten achten, da diese Strecke nicht immer zugänglich ist). Ich fahre unglaublich gerne mit dem Schiff - frische Luft, Wasser, schöne Ausblicke, was gibt es Besseres? Außerdem hat sich unser Kapitän original angehört wie Käpt'n Blaubär, was mich in noch größere Begeisterung versetzt hat.  Landungsbrücken  Speicherstadt  Elbphilharmonie  Hafenrundfahrt Hafenrundfahrt Anschließend hatten wir durch die frische Luft Hunger und wir gönnten uns eine Portion heißer, knuspriger, fettiger Pommes mit Curry-Sauce und einem Bierchen. Dabei schauten wir den Schiffen zu, die Möwen schrien, und die Sonne blinzelte zwischen den Wolken hervor. Einer meiner liebsten Momente in Hamburg! Nachmittags spazierten wir im Viertel Sternschanze herum, wo es einen Menge an niedlichen Shops mit viel unnötigem Krimskrams gibt. Während M vor der Türe stand und auf sein Handy starrte, huschte ich in besagten Shops herum (und kaufte entzückende Ohrringe). Zu Hamburg gehört auch ein Besuch auf der Reeperbahn - wobei für mich ein einziger Besuch sicherlich genug ist. Es gibt jede Menge Bars, Sex-Shops, Nachtclubs, Junggesellenabschiede und anzügliche Souvenirs. Kann man hingehen, muss man aber nicht.  Otto von Bismarck steht im Park herum  Am nächsten Tag besuchten wir in aller Herrgottsfrüh (um 8 Uhr!) das Miniatur Wunderland - eine große Modelleisenbahn-Anlage. Während ich normalerweise mit Modelleisenbahnen wirklich gar nichts anfangen kann, ist das Miniatur Wunderland wirklich einen Besuch wert. In unglaublicher Detailliebe erwachen dort kleine Welten zum Leben, bevölkert von unzähligen winzigen Männchen in allerlei Lebenslagen. Und die kleinen Züge! Und die minikleinen Autos! Und die ganzen Lichter! Ich hätte Stunden dort alles bestaunen können. Der einzige Wehrmutstropfen ist der rege Besucherandrang - wenn ihr euch also in Ruhe umschauen wollt, kommt bald in der Früh! Nachmittags war es Zeit für mein persönliches Highlight - König der Löwen als Musical! Nennt mich kitschig, aber ich war hingerissen. König der Löwen ist der Film meiner Kindheit, und die mitreissenden Songs so schön inszeniert zu sehen, war wirklich etwas Besonderes. Auch wenn die Tickets nicht gerade günstig sind, ich kann den König der Löwen sehr empfehlen (und ich bin kein besonders großer Musical-Fan) - Taschentücher nicht vergessen! Gegessen haben wir auch sehr gut! Während ich normalerweise gerne einen kleinen Umweg auf mich nehme, um in einem veganen Restaurant zu essen, war unsere Zeit dieses Mal begrenzt und wir richteten uns danach, was gerade in der Nähe war - aber auch das ist in Hamburg möglich. Die Zeiten ändern sich und heutzutage kann man sich zum Glück schnell und unkompliziert auch vegan verpfegen. Das Motel One hatte ich eigentlich auch gebucht, da in unmittelbarer Nähe ein Lovinghut ist - nur als wir dort vor der Türe standen, stellten wir fest, dass dort Betriebsurlaub angesagt war (und warum sollte man so ein kleines Detail auch auf die Website schreiben?). Wir haben es aber überlebt. Besonders empfehlen in Hamburg kann ich die Burger-Kette Peter Pane. Ähnlich zum Konkurrenten Hans im Glück gibt es dort auch eine Reihe köstlicher veganer Burger, und noch dazu auch vegane Desserts! Besonders gut geschmeckt hat uns der Frohnatur-Burger mit veganem Patty, Avocado, Spinat und Knoblauch-Sauce. Als Dessert gibt es frittierte Reibekuchen-Sticks mit Apfelmus (die etwas mehr Staubzucker vertragen hätten) und Schokoladenkuchen mit Eis und Mango - köstlich! Zum Lunch waren wir bei Vapiano, der seit neuestem auch mit einem hübschen grünen V kennzeichnet, welche Speisen vegan sind. Nach Penne Ratatouille und Bruschetta Pizza (ohne Käse bestellt) waren wir gestärkt für weitere Abenteuer. Sonntags ist es nicht so leicht, ein Cafe zu finden, das am Morgen Sojamilch und ein veganes Frühstück anbietet (viele Cafes sperren erst um 10 oder gar 12 Uhr auf). Aber auf Starbucks ist Verlass, bei dem wir auch vegane Sandwiches fanden - und auch wenn Kaffee-Puristen gerne das Näschen rümpfen, für mich gibt es kaum etwas Besseres als einen Vanille Soja-Latte.  Und manchmal ist ein abendlicher Snack im Hotelzimmer auch etwas Feines - im nahen Supermarkt haben wir veganen Fleischsalat und Aufschnitt ergattert, mhmm! Dazu gab es Die Nanny im Fernsehen, die gute Frau ist ein absolutes Vorbild. Nach diesem kurzen, aber sehr ereignisreichen Aufenthalt ging es dann ab nach Hause. Ein Tipp: Der Flughafen Hamburg ist sehr vegan-freundlich und hat auf der Website sogar Infos parat, wo es für uns friedliche Pflanzenesser überall Köstlichkeiten gibt. Wir haben bei Scoom einen riesigen Falafel-Wrap verspeist, es gibt dort auch Couscous- und Bulgur- und Nudel-Salate, und sogar ein veganes Schokomousse. Schön war's, Hamburg! Du bist wirkliche eine Perle. Hoffentlich auf bald. Das sehr hübsche Rathaus Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Kochbananen mit schwarzen Bohnen - und große Neuigkeiten!

20. Juli 2014 Totally Veg! 

Kochbananen mit schwarzen Bohnen - und große Neuigkeiten! Kochbananen, oder auch Plantains genannt, standen schon immer auf meiner Liste der Dinge, die ich gerne mal verkosten würde - gleich hinter einem ganzen Haufen vietnamesischer Gemüsesorten, von denen mir meine Arbeitskollegin gerne vorschwärmt, äthiopischem Essen, und den Jelly Beans aus den Harry Potter Romanen (ok, letzteres ist vielleicht etwas unrealistischer). Kürzlich stachen mir die Kochbananen im Supermarkt ins Auge und wir nahmen sie mit heim. Eine typische Zubereitsungsart für Kochbananen ist, sie im heißen Öl zu frittieren - klar ist das lecker, denn so ziemlich alles, was frittiert ist, finde ich gut. Leider bin ich kein Fan des Vorgangs selbst - ich reagiere einerseits panisch auf Fettspritzer, und da unsere Wohnung sehr klein ist, hat man dann noch tagelang Freude an dem Geruch von kaltem Fett... recht wenig appetitanregend. Darum habe ich sie mit wenig Fett in meiner supertollen beschichteten Pfanne zubereitet, und alles war gut. Kochbananen schmecken interessant - wie eine Mischung aus Kartoffeln und Bananen, sind mehlig-fruchtig, und ich würde sie nicht so gerne pur essen wollen. Mit den schwarzen Bohnen, dem Reis und der Guacamole harmonieren sie aber prächtig. Wer es puristisch mag, lässt den Reis und die Guacamole weg, aber wir hatten viel Hunger. Für dieses Rezept eignen sich grünliche bis gelbe Kochbanane, wenn sie dann schwarz werden, werden sie zu süß.  Anstatt schwarzer Bohnen kann man auch Kidney-Bohnen verwenden, da die schwarzen Bohnen manchmal etwas schwer zu finden sind - ich habe meine aus dem Biomarkt. Kochbananen mit schwarzen Bohnen (für 3 - 4 Portionen) Für die Bohnen: 1 EL Öl 1 kleine Zwiebel 3 Zehen Knoblauch, gepresst 1 grüne Paprika, gewürfelt 2 Dosen schwarze Bohnen 100 ml Flüssigkeit von den Bohnen 1/­­2 TL gemahlener Koriander 1 TL gemahlener Cumin 100 ml Wasser Salz In einem Topf das Öl erhitzen, darin Zwiebel und Knoblauch glasig dünsten. In der Zwischenzeit Bohnen ableeren (dabei 100 ml Flüssigkeit auffangen), dann zum Zwiebel dazugeben samt Paprika, Wasser und den Gewürzen. Köcheln lassen und dabei gelegentlich umrühren, bis der Paprika weich ist. Einen Teil der Bohnen leicht stampfen, damit die Sauce sämig wird. Mit Salz abschmecken. Für die Kochbananen: 500 Gramm Kochbananen, geschält und in Scheiben (für's Schälen braucht man ein Messer) 2 EL Öl In einer beschichteten Pfanne 1 EL Öl erhitzen und einen Teil der Kochbananen hineinlegen (nicht stapeln!). Bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten anbraten, dann umdrehen und erneut einige Minuten braten. Aus der Pfanne nehmen, und dann die restlichen Bananen ebenso zubereiten. Die Kochbananen mit den schwarzen Bohnen, Reis (z.B. Basmati) und etwas Guacamole servieren. Übrigens, es gibt auch einen Grund, warum ich Lust auf Kochbananen bekommen habe: M und ich haben eine große Reise für den Winter gebucht, in eine Region, in der auch Kochbananen zum traditionellen Speiseplan gehören. Nein, das sind nicht die großen Neuigkeiten - die Neuigkeiten betreffen die Natur der Reise: Es sind Flitterwochen. M und ich werden im Herbst heiraten. Nach elf gemeinsamen Jahren haben wir beschlossen, dass es an der Zeit wäre, vor aller Welt einander zu bejahen und danach eine ordentliche Party zu schmeißen. Wir befinden uns schon mitten in den Vorbereitungen, die gefüllt sind mit glücklich-doofem Grinsen, Überforderung angesichts des Wulsts der Entscheidungen, die getroffen werden wollen, vielen "Alles wird gut"-Mantras und mehr glücklich-doofem Grinsen. Es wird eine kleine, feine Feier mit Familie und den liebsten Freunden werden - und die Feier wird natürlich vegan werden. Viele Aspekte der veganen Hochzeitsfeier haben wir schon abgehakt, darunter natürlich der wichtigste: das vegane Brautkleid - alle, die wollen, dürfen jetzt kurz kreischen. Und ja, ich plane, nachdem das Spektakel erfolgreich über die Bühne gegangen ist, darüber zu schreiben, was es bedeutet, wenn man eine vegane Hochzeit ausrichtet. Das mit euch zu teilen, liebe Leserinnen und Leser, darauf freue ich mich jetzt schon. Auch auf Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg

Vegan in Südtirol - La Vimea Biotique Hotel

1. Mai 2017 Totally Veg! 

Vegan in Südtirol - La Vimea Biotique HotelNach Regen, Kälte und dicken Schneeflocken im April war ich sehr froh, ein Wochenende nach Bella Italia fliehen zu können, in der Hoffnung auf schönes Wetter und Entspannung. Gefunden habe ich beides - im La Vimea Biotique Hotel, ganz nahe an der bekannten Touristendestination Meran. Ich war zuvor noch nie in Südtirol und als Alpenländlerin nahm ich naiv an, dass es in Südtirol wohl wie bei uns aussehen wird (sprich, warum so weit fahren, wenn es dasselbe in grün ist?). Hätte ich gewusst, wie schön und einzigartig diese Gegend ist, wäre ich schon längst dorthin aufgebrochen - die Mischung aus alpiner Landschaft und mediterranem Flair habe ich noch nie irgendwo erlebt. Die Berge waren mit Schnee bezuckert, die Palmen wiegten sich in einer sanften Brise und das Wetter war warm genug, um in kurzen Hosen den Aperol Spritz auf der Terrasse zu genießen. Ich kann Südtirol nur empfehlen, selten war ich von etwas so positiv überrascht! Übernachtet haben wir im La Vimea Biotique Hotel in Naturns, das etwa 15 Autominuten von Meran entfernt ist und die Pforten für seine erwachsenen Gäste seit letztem Jahr geöffnet hat. Naturns ist wie Meran sehr schön gelegen und mit atemberaubenden Bergpanorama idealer Ausgangsort für Spaziergänge, Wanderungen und Radtouren. Das La Vimea ist ein rein vegetarisches Bio-Hotel, das sich der Erholung, der Ruhe und einem gesunden Lebensstil verschrieben hat und für mich ein wunderbarer Ort ist, um Urlaub zu machen. Auch, wenn man vielleicht in anderen Hotels in der Gegend ein veganes Essen bekommen könnte - es ist einfach etwas Besonderes, an einen Ort zu kommen, wo gar kein Fleisch serviert wird und wo man ganz genau weiß, was "vegan" bedeutet. Die Betreiber des La Vimea leben selbst vegetarisch und vegan und man merkt, dass es in diesem Hotel um mehr geht als um einen schnellen Trend. Ich fühlte mich besonders gut aufgehoben und fand das Abendessen mit dem edlen veganen Menü viel angenehmer, als wenn sich am Nachbartisch die Schnitzel türmen würden. Das gemeinsame Genießen von allem, was die Pflanzenküche hergibt, war abends immer ein besonders schöner Moment. Außerdem merkt man die Überzeugung für einen alternativen Weg bis zum letzten Detail: Auch in den Zimmern gibt es rein vegane Pflegeprodukte und auf Umweltfreundlichkeit wird besonders geachtet - beispielsweise ist das gesamte Essen in Bio-Qualität und der Pool ist nicht gechlort. Aber fangen wir von vorne an, oder? Die Zimmer im La Vimea sind genau nach meinem Geschmack eingerichtet - puristisch, edel, mit viel warmem Holz und einem sehr schönen Bad (eine tolle Dusche finde ich ganz wichtig!). Wir hatten im Zimmer alles, was man so braucht und durch die klaren Linien ist es trotzdem so minimalistisch, was zumindest bei mir immer Ruhe im Kopf auslöst.   Das Hotel bietet einen Wellness-Bereich mit verschiedenen Saunen, Infrarot-Kabine und Indoor-Pool. Nach einem aufregenden Tag in Südtirol ist es wirklich wunderbar, in die kuscheligen (ich sehe aus wie ein Yedi!) Bademäntel zu schlüpfen und die Saune oder den Pool zu genießen.  Außerdem gibt es regelmäßige Yoga-Kurse, die man zusätzlich buchen kann (ich habe die leider verschlafen) und eine große Auswahl an ayurvedischen Behandlungen und Massagen. Im wirklich sehr schönen hoteleigenen Garten wartet ein Schwimmteich, in den mich die April-Sonne aber doch noch nicht hineinlocken konnte.  Was euch sicher am allermeisten interessieren wird, ist aber das Essen, nicht wahr? Begonnen hat die kulinarische Reise mit einem veganen Wein auf der Terrasse, der Wein stammt übrigens von einem biodynamischen Weingut in der Toskana (ich sage ja, hier hat man ein Auge für's Detail). Zum Aperitif gibt es bereits einen Gruß aus der Küche, was einfach nur Lust auf mehr macht!  Abends gibt es ein fixes veganes Menü für alle Gäste. Auf der Menü-Karte wird das Menü aber sehr puristisch beschrieben: Für jeden Gang sind jeweils drei Zutaten angegeben. Ich finde die Idee toll, weil ich Rätsel ja super finde - leider bin ich immer meilenweit daneben gelegen (daran bin ich aber selbst schuld, weil ich bei quasi jedem Gang auf "Curry" getippt habe. War es aber nie, Frau Sternekoch). Das Essen im La Vimea ist vegan, rein Bio und sehr gesund, bedeutet, ohne raffiniertes Mehl oder Zucker und natürlich ohne Fertigprodukte. Ich will jetzt ganz ehrlich sein: Ich hatte anfangs Vorbehalte. Ich esse zwar daheim sehr gesund (und sehr simpel), aber ich esse auch gerne vegane Burger, Pommes und fette Torten, und ich konnte mir einen Urlaub ohne das und somit das Essen im La Vimea nicht so ganz vorstellen. Ja, das klingt blöd und ist als zweifache Kochbuch-Autorin schon fast peinlich, aber man ist dann trotzdem irgendwie in seinen Bahnen eingefahren. Und ich bin so froh, dass ich mal wieder etwas Neues gekostet habe, denn mich hat das Essen im La Vimea wieder inspiriert, ich habe komplett neue Geschmackserlebnisse gehabt und war froh, mich auf die Überraschung einzulassen. Ich habe noch nie Buchweizen-Pancakes oder lauwarme Suppe aus roter Beete oder Walnuss-Tofu-Creme gegessen, aber ich bin sehr froh, das nun endlich gekostet zu haben, denn es war köstlich! Und das Essen im La Vimea ist immer wunderschön angerichtet (ein Traum für alle Instagramer!). Jeder Abend beginnt mit einem Salat-Buffet, das aus rohem oder gekochten Gemüse besteht. Ich habe das erste Mal Fenchel gegessen, der mir tatsächlich geschmeckt hat. Zum Salat-Buffet wird das weltbeste Ciabatta gereicht. Am ersten Abend gab es einen Wildkräuter-Salat mit Apfel und Rosinen, der von der frischen Minze gelebt hat und für den ich dadurch fast kein Dressing gebraucht hätte. Danach es Vollkorn-Basmatireis mit einem Karotten-Mandel-Pesto. Ich weiß nun auch, dass Pesto aus Mandeln nicht mein Ding ist (Marzipan!) aber dafür hat es M sehr gut geschmeckt. Anschließend gab es Bohnen-Laibchen mit herrlichen Dips und knackiger Rohkost, nur ganz leicht mit etwas Olivenöl mariniert.  Als Dessert wurde ein Minze-Sojamilch-Pudding mit Keksen und Nüssen kredenzt. Ich habe noch nicht ganz herausgefunden, wie der Minze-Geschmack in die Sojamilch gekommen ist, aber ich fand es eine tolle erfrischende Idee. Am nächsten Tag ging es nach einer morgendlichen Laufrunde (der abendliche Aperol in mir fand die Idee nicht so schön) ab zum Frühstücksbuffet. Hier warten hausgemachte Köstlichkeiten wie Gemüsestrudel, Kichererbsen-Quiche, Falafel mit Dip und Kuchen, dazu gibt es natürlich frisches Brot, pflanzliche Milch und Soja-Johurt sowie frisches Obst und Müsli. Einzig ein veganer Aufstrich und Porridge oder Chia-Pudding sind mir hier noch abgegangen. Zum Frühstück gibt es auch eine vegetarische Ecke mit Kuhmilch und Käse aus Kuhmilch. Zusätzlich zum Buffet gibt es die Möglichkeit, Pancakes oder Rührtofu zu bestellen - und besonders die Buchweizen-Pancakes sind spektakulär, mit viel Sirup und Bananeneis serviert, ein Gedicht! Wie auch sonst ist hier alles in Bio-Qualität und im La Vimea wissen sie auch, wie man richtig schönen Sojamilch-Schaum auf Kaffee macht, herrlich! Den Tag verbrachten wir in Meran - ich kann euch nur empfehlen, mit dem Mini-Sessellift nach Dorftirol zu fahren und von dort gemütlich zur Gilfenklamm zu spazieren. Aber Vorsicht, hier laden zwischen den Weingärten zahlreiche kleine Gasthäuser zum Einkehren und Weintrinken und Sonnensitzen ein, der Weg wird also viel länger dauern, als ihr das angenommen hättet. Außerdem muss man so oft stehenbleibe, um "Oh" und "Ah" zu sagen, dass es quasi ein tagesfüllender Spaziergang wird. Und nein, ich übertreibe nicht, Meran ist wirklich so eine Augenweide. Für Ausflüge könnt ihr euch im La Vimea übrigens auch ein Lunch-Paket zum Mitnehmen vorbestellen! Am späten Nachmittag waren wir müde und mit Sonnenbrand wieder zurück im Hotel und nach einer Runde im Pool und einem kleinen Schläfchen bereit für das Abendessen. Nach dem Rate-Spiel mit der Menükarte (wo ich bei jedem Gang wider besseren Wissens auf "Curry" getippt habe), ging es los mit Tempura-Gemüse und Walnuss-Tofu-Creme. Für mich nicht nur optisch ein absolutes Highlight, mehr gibt es da nicht zu sagen. Danach folgte lauwarme rote Beete-Suppe mit Cashewcreme. Rote Beete (oder "Rauna", wie die Schwiegermama sagt) esse ich ganz gerne, M hat eher Vorbehalte, da er den erdigen Geschmack nicht so mag. Diese rote Beete war ein Gedicht, süß und aromatisch und überhaupt nicht erdig, mit üppiger Cashewcreme perfekt abgestimmt. Als nächstes gab es Buchweizen-Pfannkuchen mit Spinat und Reismilch-Bechamel, die ich ganz toll und M weniger gut fand (er mag Bechamel aber auch nicht und ich habe ihm seine Portion gerne abgenommen). Und zum Abschluss noch etwas, von dem ich heute noch träume: Bananenkuchen. Knuspriger Teig mit sehr süßen Bananen oben darauf, himmlisch. Und ihr wisst, dass ich bei süßen Sachen ziemlich hohe Standards habe. Ein perfekter Abschluss für den Kurzurlaub in Bella Italia. Falls ihr also gerne die einzigartige Gegend Südtirols in einem schönen Hotel genießen wollt, kann ich euch das La Vimea nur empfehlen. Für mich stimmt hier einfach das Gesamtpaket - ein edles Hotel mit gesunder, leckerer Küche für Erwachsene, die Ruhe und Entspannung suchen, in einer wunderschönen Lage. Ich war sicher nicht das letzte Mal dort. Disclaimer: Ich war für den Hotelbericht und -test im La Vimea Biotiqe Hotel. Eine Bezahlung hat nicht stattgefunden, und meine Meinung war davon nicht beeinflusst - das La Vimea ist toll, punkt. Ich empfehle euch nichts, was mir nicht zusagt, meine vegane Hand drauf. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche 21. - 27. Dezember

28. Dezember 2015 Totally Veg! 

Meine vegane Woche 21. - 27. Dezember Montag Der letzte Arbeitstag vor Weihnachten - der musste natürlich mit etwas Brot mit Erdnussbutter und Marmelade gefeiert werden. Früher mochte ich Erdnussbutter überhaupt nicht, heute bin ich ganz wild darauf! Ich habe heuer wenig verschenkt, aber für meine Oma habe ich Tee und Schokolade gekauft, denn das mögen Omas (und eigentlich alle) immer gerne. Dienstag Endlich, endlich war es so weit: M und ich haben uns Star Wars angesehen. Ich bin ja kein besonderer Star Wars-Fan, aber M liegt mir seit Monaten mit dem neuen Film in den Ohren. Mir hat er ausgezeichnet gefallen - ich weiß, manche Puristen sehen das anders, aber nachdem ich nie eine besondere Beziehung zu den originalen Filmen hatte, konnte mich der neueste Teil mitreissen. Und natürlich musste ich ein paar vegane Geleefrüchte ins Kino mitschmuggeln, diese hier gibt es seit neuestem bei DM. Mittwoch Weihnachten verbrachten wir mit unseren Familien in Linz. Um den Kühlschrank leer zu kochen, wurde der halbe Kopf Broccoli mit etwas Cashewmus zu einer cremigen Sauce verarbeitet. Normalerweise macht mich Restlessen immer ganz nervös, weil ich es fast nicht aushalte, wenn mir für ein Rezept eine Zutat fehlt - aber das hier war ganz entspannt und sehr köstlich. Donnerstag Zu Mittag gab es Würstlsuppe, abends dann ein Festmahl mit veganen Tapas und Tiramisu. Es gibt seit Jahren bei meinen Eltern das gleiche Weihnachtsmenü, und es wird jedes Jahr lautstark eingefordert. Ich liebe die Tapas, da kann man gemütlich vor sich hin schmausen, während im Hintergrund die Weihnachtsmusik trällert.  Freitag Den 25. verbringen M und ich bei seiner Familie. Heuer gab es für uns Sellerie-Schnitzerl mit Champignon-Reis und Kaper-Sauce, auch ganz ausgezeichnet! Danach noch die letzten veganen Weihnachtskekse und ein dringend nötiger Verdauungsspaziergang. Samstag Weil wir noch nicht genug gevöllert hatten, machte ich für M und mich noch Linsenbraten mit Kartoffelpüree und Kohlsprossen in Cashew-Sauce. Herrlich!  Sonntag Nach all dem üppigen Essen musste mal wieder etwas Einfaches her: Haferbrei mit Erdnussbutter, Banane und Ahornsirup.  Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegane Übernachtungsmöglichkeiten bei VeggieHotels - Interview mit Thomas Klein

11. April 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Übernachtungsmöglichkeiten bei VeggieHotels - Interview mit Thomas KleinVeganer, die verreisen wollen, müssen vorab viel recherchieren. Unterwegs gibt es zwar oft Möglichkeiten, eine Kleinigkeit zu essen zu finden, aber wie sieht es mit dem Frühstück im Hotel aus? Am besten bucht man gleich ein vegetarisches oder veganes Hotel. Dabei ist die Plattform VeggieHotels eine große Hilfe. Der Geschäftsführer Thomas Klein hat uns mal ein paar Fragen beantwortet. Was genau kann man sich unter VeggieHotels vorstellen? VeggieHotels ist eine international tätige Hotelkooperation. Auf unserer Plattform findet man vegetarische und vegane Übernachtungsmöglichkeiten von Hotels über Pensionen, Gästehäuser bis Gesundheitszentren. Grundvoraussetzung, um bei VeggieHotels gelistet zu werden ist, dass weder Fleisch noch Fisch auf den Tisch kommen. Mit wenigen Klicks findet man unkompliziert und schnell die gewünschte Unterkunft am gewünschten Ort. Wieviele Häuser sind bei Ihnen gelistet und kann man bei Ihnen auch direkt reservieren? Wir arbeiten mittlerweile mit über 350 Häusern in 51 Ländern zusammen, da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Mit einigen kooperieren wir so eng, dass wir sogar die Möglichkeit anbieten, eine Reservierungsanfrage über uns zu machen. VeggieHotels ist außerdem VEBU-Card Partner. In mehr als 30 Hotels erhält man bei Vorlage der Rabattkarte Vergünstigungen. Bieten denn viele der Häuser auch veganes Essen an? Auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit auf unserer Seite kann man die Suche noch verfeinern. Viele konsequent vegetarisch geführte Hotels und Pensionen bieten ihren Gästen weitere Ernährungsoptionen an, wie z.B. vegane Küche und Rohkost. Viele VeggieHotel-Küchen verwenden ausschließlich biologische Lebensmittel. Über 100 der vegetarischen Häuser bieten an, dass vegane Küche auf Anfrage möglich ist. Über 30 Locations sind sogar rein vegan wie z.B. das Öko- und Gesundheitsresort Fivelements, Puri Ahimsa auf Bali oder das Bay Tree House in Südengland. Reinschauen lohnt sich also. The post Vegane Übernachtungsmöglichkeiten bei VeggieHotels – Interview mit Thomas Klein appeared first on Deutschland is(s)t vegan.


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