Pita - vegetarische Rezepte

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Pita vegetarische Rezepte

Vegane Selbständigkeit: Die beste Alternative zum Angestelltenleben?

20. September 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Selbständigkeit:  Die beste Alternative zum Angestelltenleben? - Gründen: Kein Spaziergang  - Mit Crowdfunding Geld einsammeln - Kredite ohne Schufa - Gründen, aber was? - Green Economy & Social Entrepreneurship - Branche Nummer eins: Gastronomie - Branche Nummer zwei: Dienstleistung - Branche Nummer drei: Einzelhandel Vegan auch im Job? Wer sich vegan ernährt und auch abseits von Kühlschrank und Herd auf ein tierleidfreies Leben achtet, hat es in der Gesellschaft nicht immer leicht. Gerade im Job stoßen viele Veganer und Veganerinnen häufiger an ethisch-moralische Grenzen, die mit der Ausrichtung des Arbeitgebers, der eigenen Aufgabe oder auch den verkauften Produkten zusammenhängen. Ein Ausbruch in die Selbständigkeit kann helfen. Wie aber gelingt dieser Schritt so vegan wie möglich?  Gründen: Kein Spaziergang  Um sich selbständig zu machen, müssen künftige Unternehmer in Deutschland einige Punkte erfüllen, Voraussetzungen beachten und sich rundum informieren. Zu wichtigen Fragestellungen wie Steuern, Versicherungen, Finanzen und auch praktischen Aspekten wie der Suche nach passenden Räumlichkeiten oder der Kundenakquise gibt es schon lange vor dem Start einiges zu lernen. Insbesondere die finanzielle Seite sollten angehende Gründer laut existenzgruender.de unbedingt sehr detailliert beleuchten, denn Lücken in der Liquidität können in jeder Phase der Selbständigkeit existenzbedrohend sein. Während später jedoch eher das laufende Geschäft finanziert werden muss, stehen anfangs größere Investitionen in die Ausstattung an, die je nach Branche und Beruf durchaus fünfstelliges Niveau erreichen können.  Mit Crowdfunding Geld einsammeln In der Szene ist es üblich, die Finanzierung über Crowdfunding zu stemmen. Das zeigen zum Beispiel die veganen Pralinen von der Crowdfunding-Kampagne von ,,Das Bernsteinzimmer und das zuckerfreie und vegane Fruchtjelly Zveetz.  Das ein solcher Weg durchaus auch größer fruchten kann, zeigt das aktuelle Beispiel von Veganz, das über die Plattform Seedmatch bereits über 990 Investoren gewinnen und damit über 1.6 Mio Euro einsammeln konnte. Angehende Gründer werden auch im Rahmen der Möglichkeiten vom Staat, der IHK und dem Bund unterstützt. Die IHK beispielsweise hilft dabei, die Bewertung der Bonität zu verstehen oder sich auf Bankgespräche vorzubereiten. Vom Staat gibt es zahlreiche Fördermittel für Existenzgründer, etwa vergünstigte Kredite wie das KfW Förderdarlehen. Auch vom BMWi gibt es sogenannte Förderdarlehen, die Darlehen zu günstigen Konditionen sind. Kredite ohne Schufa Sollte diese Unterstützung nicht ausreichen, müssen die Investitionen in der Startphase mit Hilfe eines Darlehens gezahlt werden. Kredite jedoch vergibt nicht jede Bank gerne an Gründer, die keinen Businessplan vorlegen oder Eigenkapital vorweisen können, oder wenn die Geschäftsidee vielleicht für die Bank zunächst nicht überzeugend genug erscheint. Auch ein negativer Schufaeintrag kann den finanziellen Start in die Selbständigkeit erschweren, da Banken bei der Kreditanfragen zunächst die Bonität des Gründers bei der Schufa überprüfen und ein negativer Schufaeintrag zur Ablehnung des Antrags führen kann. Die Suche auf diversen Verbraucherseiten nach einem Kredit ohne Schufa kann dann helfen, doch eine finanzielle Hilfe für den Start in die Selbstständigkeit zu bekommen. Hier ist es aber wichtig, auf die individuellen Modalitäten und Konditionen zu achten, sodass der Kredit nicht selbst zum Risikofaktor wird.  Gründen, aber was? Eine der wohl entscheidendsten Fragen, die sich vor der Gründung eines Unternehmens stellen, ist die nach dessen konkreter Ausrichtung. Immerhin wollen vegane Gründer nicht weiter in Tierleid und Tierausbeutung investieren oder dazu beitragen. An dieser Stelle hilft es, sich eine Liste mit möglichen Optionen zusammenzustellen und zu überlegen, welche Jobs überhaupt zur persönlichen Ausbildung, zu den eigenen Interessen und auch zu den bereits vorliegenden Fähigkeiten passen.  Green Economy oder auch Social Entrepreneurship Wichtig ist auch die gesellschaftliche Richtung, in die das eigene Unternehmen tendieren soll. Hier geht der Trend inzwischen allgemein in Richtung Green Economy oder auch Social Entrepreneurship. Das zeigte sich auch im Deutschen Startup Monitor 2018, denn dort gaben rund 32 Prozent der Unternehmen an, dass sie sich diesen Bereichen zuordnen. Veganer können sich also durchaus wohlfühlen in der Startup-Landschaft.  Wir zeigen drei Bereiche, in denen sich eine vegane Selbständigkeit realisieren lässt und liefern konkrete Ideen: Branche Nummer eins: Gastronomie Die deutsche Gastronomie lebt nach wie vor von tierischen Produkten in rauen Mengen. Aber auch hier ist der Wandel spürbar, denn immer mehr Gäste wünschen sich von Restaurants oder Hotels Optionen, die gänzlich auf Tier verzichten. Langfristig könnte es also tatsächlich so sein, dass Gastronomen ohne vegane Optionen das Nachsehen haben. Wer sich als Veganer selbständig machen möchte, sollte selbstverständlich kein Fleisch servieren müssen und auch Käse oder Ei darf von der Speisekarte gestrichen werden.  Ideen für die vegane Selbständigkeit in der Gastronomie:  - Ein Konzept für vegan Kochkurse - Ein Restaurant mit klassischem Abendbetrieb - Ein Café mit leckeren, veganen Kuchen - Ein Hotel mit rundum veganer Einrichtung und Verpflegung - Ein Foodtruck für die mobile Versorgung auf Festivals und Veranstaltungen - Ein Catering Unternehmen für Hochzeiten und Feiern  - Ein Großverpflegungs-Unternehmen für Mensen, Cafeterien und KiTas.  VEGANES STREET FOOD UND FOOD TRUCKS Wie überall gilt auch in der Gastronomie: Vor der Eröffnung des eigenen Betriebes müssen zahlreiche Anforderungen erfüllt werden. In die Phase vor dem Start involviert sein muss nicht nur das Finanzamt, sondern auch das Gesundheitsamt, denn wo Lebensmittel verkauft werden, gelten strenge Hygieneregeln.  Branche Nummer zwei: Dienstleistung Vegane Dienstleistungen könnten eine echte Zukunftsbranche sein. Immerhin wollen vegane Kunden und Kundinnen nicht auf den ganz gewöhnlichen Alltags-Luxus verzichten, müssen jedoch häufig Kompromisse eingehen. Viele Dienstleister nämlich nutzen auch weiterhin tierische Produkte, weshalb vor der eigentlichen Beauftragung eine lange Liste immer gleicher Fragen abgearbeitet werden muss.  In der veganen Dienstleistung könnten diese Ideen spannend sein:  - Ein Friseursalon mit entsprechenden Naturfarben und Shampoos - Ein veganes Kosmetikstudio mit pflanzlichem Makeup und Naturkosmetik - Eine vegane Hochzeitsplanungs-Agentur  - Das Shooten von Bildern auf Auftrag als zusätzliche Geldquelle, etwa von veganen Gerichten - Ein Reisebüro speziell für pflanzliche Urlaube - Ein Coaching-Unternehmen für vegane Ernährung und Fitness Gerade bei Dienstleistungen ist es wichtig, dass Selbständige das passende Know-How zu bieten haben. Wer sich selbständig macht und nur wenig über die Hintergründe sowie das damit verbundene Handwerk weiß, wird relativ schnell unzufriedene Kunden generieren. Da sich Beschwerden über das Internet heute umso schneller verbreiten, sollte auch in der Dienstleistungsbranche ein kompetentes, professionelles und vertrauenswürdiges Image entstehen.  Branche Nummer drei: Einzelhandel Der Einzelhandel ist für viele Veganer ein äußerst schwieriges Feld. Das gilt insbesondere, wenn auch der allgemeine Konsum eher kritisch betrachtet wird. Dann fällt schnell auf, wie sehr diese Branche vom Geld ihrer Kunden lebt und wie viele ,,sinnlose Dinge verkauft werden. Hier entstehen oft Begehrlichkeiten, die sich rational kaum erklären lassen, in der Realität aber für riesige Umsätze sorgen.  Ideen zum Thema veganer Einzelhandel:  - Ein Laden für Zero Waste Produkte wie Glasstrohhalme oder Trinkflaschen  - Ein Unverpackt-Laden mit ausschließlich veganem Angebot  - Ein Geschäft für vegane, tierversuchsfreie und natürliche Pflegeprodukte und/­­oder pflanzliche Lebensmittel. Infos zu veganer Kosmetik gibt es beispielsweise bei ProVeg. Ein weiterer Aspekt: ProVeg Corporate Engagement unterstützt darüber hinaus Lebensmittelherstellende, Cateringfirmen und Start-ups und berät sie über das V-Label. Auf diese Weise tritt ProVeg zur Unterstützung der Start-ups als Incubator auf und fördert damit pflanzliche Alternativen, indem ein Netzwerk aus Investoren, Industrie und Marktforschung zur Verfügung gestellt wird. - Eine Boutique mit fairer und veganer Mode. Vegane Fair Fashion gibt es beispielsweise bei loveco-shop.de. Wer sich in der Einzelhandelsbranche selbständig machen möchte, sollte daher gründlich überlegen, was genau verkauft werden soll. Die Influencerin Pia Kraftfutter zum Beispiel verdient nicht nur an Kooperationen, sondern auch an ihren eigenen kreativen Saisonkalendern, was sich ebenfalls dem Einzelhandel zuordnen lässt. Auch die Bloggerin Julia Zohren hat neben ihrem Blog den Online-Shop Yhanius gegründet und ihre Kunden können auswählte Produkte in ihrem kleinen Shop in Köln abholen. View this post on Instagram Werbung | Weiter gehts mit der Reihe DIY-Inspirationen aus dem Büro Da ich viel Stauraum zum Lagern der Produkte meines Online-Shops benötige, war ich heilfroh um die bereits vorhandenen Einbauschränke in dem kleinen Raum. Diese waren jedoch etwas in die Jahre gekommen und benötigten einen neunen Anschliff. Mit nur wenigen Handgriffen kann man solche Schränke oder auch simple Bücherregal aufwerten, statt neue Möbel zu kaufen. --- Im neusten Blogartikel teile ich 5 Tipps mit euch, wie es ganz einfach gelingt alte Regale und Schränke aufzuwerten Ich habe euch auch mein Pinterest-Board für weitere Inspiration eingebunden. Zudem erzähle ich euch ein wenig über das Holz von @bauhausdeutschland, das ich für all meine Projekte im Büro gewählt habe. --- Habt ihr schon einmal ein Regal umgebaut oder gar komplett selbstgebaut? Oder gibt es in eurer Wohnung vielleicht ein Regal, das einen neuen Anschliff benötigt? Erzählt mir in den Kommentaren gerne von euren eigenen Projekten! A post shared by Nachhaltig leben als Familie (@subvoyage) on Jun 30, 2019 at 11:48am PDT Büro und Shop von Julia TIPP: Über den Start-up Incubator fördert ProVeg neue Produkte und Marken, die neue Wege auf dem Lebensmittelmarkt gehen. Neugründer profitieren vom Netzwerk aus Industrie und Marktforschung. Natürlich sind die hier genannten Ideen stets nur ein kleiner Teil dessen, was in der Unternehmenswelt möglich ist. Wer sich hier also noch nicht findet, aber schon seit Jahren vom eigenen veganen Tattoostudio, Eiswagen oder Pflegedienst träumt, sollte sich von seinen Wünschen und Vorstellungen leiten lassen. Die Leidenschaft und die Vision des Start-ups sind bedeutsam und alle anderen Schritte lassen sich mit externen Helfern lösen. Mit kompetenten Beratern an der Seite, Geduld und Durchhaltevermögen lässt sich die Startup-Branche dann noch mehr ,,veganisieren. 

Spanakopita – Griechischer Spinatstrudel

11. April 2019 Eat this! 

Da denkt man nichts böses, ist mit einer Gehirnhälfte eigentlich noch im Winter und schon steht Ostern vor der Tür. ... Der Beitrag Spanakopita – Griechischer Spinatstrudel erschien als erstes auf Eat this!.

Antipastiteller mit Kichererbsen- Patties, Sesam- Sauce & Pistazien- Pesto

2. Oktober 2018 Vegan Guerilla 

Egal ob Vorspeise, Hauptspeise, Snack für zwischendurch oder Essen, welches ihr schon am Vortag zubereiten wollt: Antipasti sind immer eine köstliche Wahl. Über Nacht durchgezogen und mit bunten Toppings garniert (z.B. Kräuter, essbare Blumen oder Sesam) schmecken sie sogar noch ein bisschen besser als frisch zubereitet. Eine kleine Auswahl meiner persönlichen all-time-Antipasti-favorites findet ihr daher in dem heutigen Rezept. Als Beilage eignen sich wunderbar Pita, Fladenbrot, Sesamringe, Salate, Couscous und natürlch weitere Dips, wie zum Beispiel Paprika-Hummus, Guacamole oder Cashew-Cheese.

Veganer Metzger - Lherbivore in Berlin

4. Dezember 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Veganer Metzger - Lherbivore in BerlinStell dir vor, du gehst zum Metzger - und alles ist vegan! Genau das kannst du tatsächlich in Berlin machen, denn dort gibt es den vegetarischen Metzger, der nicht nur vegetarisch, sondern sogar komplett vegan ist. Betritt man den Laden in Friedrichshain, so sieht auf den ersten Blick alles nach einem ,,normalem Metzger aus. Eine große Fleischtheke, bestückt mit vielen Produkten, die verdächtig nach Fleisch aussehen, viele Fliesen, ein paar Sitzplätze, denn man kann hier auch vor Ort essen. Und das lohnt sich, denn es schmeckt hier richtig gut. Aber wie kommt man überhaupt auf eine solche Idee? Vom Privatvergnügen zur Geschäftsidee Die Betreiber Eric und Jonny hatten diese Idee vor wenigen Jahren, als sie in Berlin ihr Studium absolvierten (das in beiden Fällen überhaupt nichts mit dem Thema ,,vegan zu tun hat). Sie lebten beide schon länger vegan und experimentierten nebenbei mit der Herstellung von Produkten aus Seitan, weil man mit Seitan ganz hervorragenden Fleischersatz herstellen kann. Das Wort ,,Fleischersatz mögen die jungen sympathischen Betreiber allerdings nicht, denn - und damit haben sie völlig recht - Seitan ist ein Lebensmittel, das in der asiatischen Küchen schon seit Jahrhunderten genutzt wird. Sie entwickelten jedenfalls eine große Experimentierfreude in der Herstellung von Bratlingen, Würstchen, Geschnetzeltem, Aufschnitt und anderen Produkten, luden Freunde zum Verkosten ein, verfeinerten ihre Rezepturen. Und irgendwann entstand die Idee, das nicht nur im privaten Rahmen zu machen, sondern das fortan professionell zu betreiben. Gesagt, nicht so leicht getan: Nach der Überwindung vieler behördlicher Hürden und der Suche nach Startkapital fanden sie ein Ladenlokal, besorgten sich die notwendigen Maschinen und legten los. Bistro, Caterina, Außerhausverkauf Das Konzept der Beiden sieht vor, auf drei Beinen zu stehen: Bistro, Außenhaus-Verkauf und Catering. So kann man wirklich richtig lecker Burger, einen Gyrosteller und viele andere Gerichte vor Ort essen. Fast alles ist hausgemacht, sogar die sensationell leckeren Soßen und Dressings. Besonders empfehlenswert ist die gemischte Platte für zwei (,,lHerbivore Spezial), weil ihr hier richtig viel ausprobieren könnt. Erstaunlich, was man alles aus Weizeneiweiß - also Seitan - herstellen kann! Natürlich bedarf es dazu zusätzlich jeder Menge Gewürze und Ideen, damit es richtig gut schmeckt. Das bekommen Eric und Jonny richtig gut hin, man merkt, mit welcher Leidenschaft die Jungs das betreiben. Der BBQ-Burger beispielsweise ist grandios lecker, aber auch die Sandwiches oder diversen Tellergerichte sind köstlich. Handgemacht, bio, köstlich Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann sich nun auch noch für Zuhause eindecken aus der reichhaltigen Frischetheke. Dort findet ihr ein wirklich großes Angebot, von Hackbällchen über Chili-Bratscheiben und Gyros bis hin zu Würstchen, Bolognese und Aufschnitt. Fast wie in einer echten Metzgerei, mit dem Unterschied, dass dafür kein Tier leiden musste. Das schmeckt dann gleich noch mal besser, oder? Das wissen nicht nur ,,eingefleischte Veganer zu schätzen, das Publikum hier ist bunt gemischt in jeder Hinsicht. Was sie verbindet ist, dass sie die handgemachten Produkte in Bio-Qualität zu schätzen wissen. Klar, längst schon sind sogar große Fleischhersteller auf die Idee gekommen, vegane Alternativprodukte produzieren zu lassen. Aber mal ganz ehrlich: Handgemacht und Bio mit Leidenschaft und Überzeugung ist doch wirklich unterstützenswerter, oder wie seht ihr das? Ich empfehle jedenfalls jedem Berliner und Berlinbesucher ganz dringend, das lherbivore aufzusuchen, vor Ort was Leckeres zu essen und anschließend noch was mit nach Hause zu nehmen. Und wenn ihr mal ein Catering für euer nächstes Fest, egal ob Geburtstagsparty, Grillabend oder Hochzeit benötigt, sprecht die Jungs am besten mal an. Die bringen dann nicht nur Seitan mit, sondern natürlich auch leckere Beilagen wie ihren köstlichen Coleslaw. Mir gefällt so ein veganer Metzger in jedem Fall deutlich besser als ein normaler! Lherbivore - Vegane Spezialitäten Petersburger Straße 38 | 10249 Berlin Homepage des lHerbivore Facebook-Seite des lHerbivore Der Beitrag Veganer Metzger - Lherbivore in Berlin erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Rainbow Pitas

10. August 2017 Veganpassion 

Rainbow Pitas Ich suche immer nach leckeren Kleinigkeiten, mit denen ich meine Freunde auf einer Grillparty begeistern kann. Nudelsalate, Spieße und Aufstriche gehen immer, aber mit etwas Besonderem Punkten, stand mal wieder auf dem Plan. Und da ich mir gerne mit Burger und Fingerfood die Finger schmutzig mache, kamen diese Pitas wie gerufen. Diese Rainbow Pitas sind perfekt für den Grill und lassen sich super vorbereiten. Ich mag sie auch einfach für ein gesundes Frühstück nach einem sonnigen Lauf, und für die Arbeit kann man sie einfach kurz "Zusammenbasteln". Auf die Pitas, fertig, los!!! Ergibt 4 Portionen. Für die Sunny Tomato-Creme: 200 g Naturtofu 2 EL Sojaquark, Natur 1 EL Zitronensaft 8 getrocknete Tomaten in Öl 2 EL Kräuteröl (das in dem die getrockneten Tomaten eingelegt sind) 1 Knoblauchzehe 1 geh. EL Tomatenmark 1 EL Hefeflocken Salz, Rauchsalz, italienische Kräuter 4 kleine Vollkornpitas (280g) Naturtofu, Quark, Zitronensaft, Tomaten, Öl und Knoblauch im Mixer pürieren. Tomatenmark, Kräuter und Hefeflocken zugeben und cremig weiter pürieren. Gut würzen. Die Pitas halbieren und in der Pfanne oder auf dem Grill rösten. Für den Salat: 1/­­2 Gurke 1 kleiner Brokkoli 1 kleiner Blumenkohl 1 rote Paprika 1/­­2 Bund Radieschen 1 EL Walnussöl 1 EL Weißweinessig Salz, Pfeffer Für den Salat das Gemüse klein würfeln und mit Walnussöl und Essig beträufeln. Gut würzen. Die Pitas mit Tomatencreme bestreichen und mit Salat servieren. Guten Appetit!Veganpassion-Blog abonnieren

Typische Speisen in Vegan - Ideen für Frühstück, Mittag, Abend

26. Februar 2017 Totally Veg! 

Typische Speisen in Vegan - Ideen für Frühstück, Mittag, AbendWenn ich anderen erzähle, dass ich vegan lebe, sehe ich oft einen glasigen Blick in ihren Augen - gefolgt von der Frage "Was isst du denn eigentlich?". Manche Veganer können sich darüber furchtbar aufregen.. wie ignorant doch manche Menschen sind, das muss man doch wissen - der Blutdruck steigt. Aber ich finde die Frage berechtigt. Wenn sich jemand noch nie mit veganer Ernährung beschäftigt hat (und ja, das ist der Großteil der Menschen), dann ist der einfachste Weg zur Beantwortung dieser Frage, sich seinen eigenen Speiseplan vorzustellen, und alles, was nicht vegan ist, davon abzuziehen. Tatsächlich bleiben dann oft nur mehr trockenes Brot, trockene Kartoffeln und rohes Gemüse über. Womit wir wieder bei der Frage sind - ist das denn alles, was du isst? Ich kann da durchaus Verständnis aufbringen, und ehrlich gesagt stelle ich auch nicht immer die gescheitesten Fragen. Wenn ihr gerne einen Ausflug in die vegane Küche unternehmen wollt, aber nicht genau wisst, wie ihr denn euren liebgewonnen Speiseplan umstellen sollt: Hier Ideen, wie euer gewohntes Essen in vegan aussehen könnte. Ich habe mich an meine nicht-vegane Zeit erinnert, Kollegen auf den Teller gelinst, Freunde befragt, dann daraus einen "typischen" Speiseplan gebastelt und entsprechende vegane Alternativen überlegt. Als Bonus gibt es auch noch eine gesündere vegane Variante, wenn ihr euch noch etwas besonders Gutes tun wollt! Frühstück Marmelade- oder Honigbrötchen Vegan | Brötchen Margarine und Marmelade oder Agavendicksaft Bonus | Vollkornbrot mit Erdnussbutter und Marmelade Brötchen mit Wurst und Käse Vegan | Brötchen mit veganer Wurst und veganem Käse (es gibt mittlerweile viel Auswahl im Supermarkt!) Bonus | Vollkornbrot mit dünn geschnittenem Räuchertofu und Senf Croissant oder Gebäck aus der Bäckerei Vegan | In Bio-Märkten gibt es süßes Gebäck auch in veganer Form! Oder ihr wählt ein Brötchen und nehmt euch einen fertigen veganen Aufstrich mit. Bonus | Schon mal Kekse zum Frühstück gegessen, die noch dazu gesund sind? Halten sich gekühlt locker vier Tage. Knuspermüsli mit Joghurt oder Milch Vegan | Veganes Knuspermüsli mit Sojamilch oder Sojajoghurt (besonders gutes Knuspermüsli bekommt man im Biomarkt!) Bonus | Apfelstrudel Oatmeal Fruchtjoghurt mit Obst Vegan | Fruchtiges Soja-Joghurt mit Obst Bonus | Mein Super-Power-Frühstück mit Chia Mittagessen Döner Vegan | Veganer Döner (aus dem Supermarkt) in der Pita-Tasche mit Gemüse und selbstgemachtem Tzatziki (dazu einfach eine Gurke fein reiben und mit viel Knoblauch, Soja-Joghurt, einem Spritzer Agavendicksaft und Salz abschmecken). Bonus | Selbstgemachte Falafel mit Tzatziki auf Naturreis mit Salat Leberkäse-Semmel oder Hamburger Vegan | Aus dem Supermarkt: Veganer Leberkäse oder veganes Hamburger-Patty im Brötchen Bonus | Meine genialen Linsenburger Spaghetti mit Fleischsauce Vegan | Warum nicht einfach Tomatensauce nehmen? Und noch ein paar Linsen und frische Kräuter hineingeben? Bonus | Vollkorn-Spaghetti wählen Schnitzerl mit Kartoffelsalat Vegan | Veganes Schnitzerl findet sich mittlerweile in jedem Supermarkt! Den Kartoffelsalat mit veganer Mayo machen oder einen fertigen Kartoffelsalat ohne Mayo kaufen. Bonus | Ganz ehrlich, meine Linsenburger passen auch super zu Kartoffelsalat. Und kennt ihr schon meinen selbstgemachten Kartoffelsalat? Pizza mit Schinken Vegan |  Vegane Pizza mit viel Gemüse und veganem Käse Bonus | Vollkorn-Teig wählen und habt ihr schon mal statt Käse Hummus auf einer Pizza probiert? Wokgericht mit Huhn vom Asiaten Vegan | Die meisten Asiaten bieten auch eine knackige Gemüsepfanne, besonders gut ist es, wenn ihr euch noch ein paar Cashewkerne drüber streut. Bonus | Mit Naturreis servieren! Gulasch Vegan |  Kartoffelgulasch ist so ziemlich das Beste! Bonus | Mit Vollkornbrot und einem knackigen grünem Salat servieren. Abendessen Brötchen mit Aufstrich Vegan |  Vegane Aufstriche gibt es im Supermarkt in Hülle und Fülle! Bonus | Vollkorn-Brot  wählen - und der beste Aufstriche ist eine gestampfte Avocado mit etwas Knoblauchpulver. Rührei Vegan | Schon mal meinen veganen Rührtofu gemacht? Bonus | Gegen Ende der Zubereitung des Rührtofus noch eine Handvoll frischen Spinat unterheben, bis dieser zusammengefallen ist. Mit Vollkorn-Brot servieren. Nudelsalat mit Johurt-Dressing Vegan | Nudelsalat lässt sich super-schnell auch mit fertigem veganen Dressing zubereiten, für's Gemüse eignen sich entkernte Gurke, Mais, Radieschen, Erbse oder Artischocken. Oder kennt ihr schon meinen Party-Nudelsalat? Bonus | Nudelsalat mit Mandelmus-Dressing mit Vollkorn-Pasta Kakao mit Butterbrot Vegan | Kakao mit Soja- oder Mandelmilch zubereiten und das Brot mit Margarine bestreichen. Bonus | Vollkorn-Brot wählen und Erdnussbutter auf das Brot streichen und mit Banane belegen. Habt ihr schon meine Peppermint Hot Chocolate probiert? Sandwich mit Frischkäse, Schinken und Gurke Vegan | Veganen Frischkäse gibt es mittlerweile in vielen Supermärkten, ihr könnt auch einen anderen der zahlreichen veganen Aufstriche probieren. Anstatt Schinken dünn geschnittenen Räuchertofu wählen. Bonus | Vollkorn-Brot wählen und mit Avocado, Räuchertofu, geraspelten Karotten, Salat, Gurke, Tomate und Senf dick belegen. Salat mit Joghurtdressing Vegan | Salat mit veganem Fertigdressing aus dem Supermarkt anrichten Bonus | Für das Dressing einfach eine Avocado mit dem Saft einer Zitrone zerdrücken, ein paar Esslöffel Wasser, Salz und Knoblauchpulver dazugeben. Oder ihr probiert meinen mexikanischen Salat (kann auch ohne Nachos zubereitet werden). Gefallen euch meine Ideen? Dann schaut doch mal in meinen veganen Speiseplan für mehr Inspiration hinein! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

,,Wir sind nicht aufgesprungen als es ,,hip wurde, wir sind seit 15 Jahren in der ,,veganen Branche - Interview mit John & Sakura von alles-vegetarisch.de + Gewinnspiel

7. August 2016 Deutschland is(s)t vegan 

,,Wir sind nicht aufgesprungen als es ,,hip wurde, wir sind seit 15 Jahren in der ,,veganen Branche - Interview mit John & Sakura von alles-vegetarisch.de + GewinnspielALLES-VEGETARISCH.DE & AVE mit Sitz in Nabburg sind der größte Online-Shop für vegane Produkte in Europa und versorgen als Großhändler ihre Kunden weltweit. Im Jahr 2001 gegründet versendet das Unternehmen bis zu 2.000 Pakete täglich. Von herzhaften Wurst-, Käse- und Fischalternativen über pflanzliche Brotaufstriche bis hin zu veganen Süßigkeiten und Backwaren. Von Tobias Graf mit Liebe, Leidenschaft und viel Idealismus aufgebaut führt sein Team nach seinem tragischen Tod die Idee weiter fort. Heute sprechen wir mit John (Geschäftsführung) und Sakura (Marketing) über die Entwicklung des Unternehmens. Liebe Sakura, lieber John, schön, dass ihr Zeit für uns und unsere Leser gefunden habt. Bei euch ist ja immer viel los und nun der neue Online-Shop. Wie sind ganz gespannt, was uns Alles erwartet. Um unseren Lesern vorab einen kurzen Einblick zu geben. Was steht hinter dem Namen AVE und wie hängen alles-vegetarisch.de und Vantastic Foods damit zusammen und wie hat Alles begonnen? John: AVE steht für Absolute Vegan Empire - in Anlehnung an den Namen der Tierrechtsgruppe ,,Absolut!, in der unser Gründer Tobias Graf damals in den 1990er Jahren aktiv war. Hier liegen auch die Anfänge von AVE. Damals hat Tobi angefangen mit dem Ein-Mann-Verkauf von Hafer-Riegeln auf Metal-Konzerten. Anfang der 1990er Jahre schwappte mit der Subkultur des ,,Straight-Edge auch der Veganismus, damals ganz eng verbunden mit der Tierrechtsbewegung, nach Europa und fand in der Metal- und Hardcore-Szene erste Anhänger. Mit den Metal-Bands aus den USA kam über die Künstlerversorgung auch der erste Bedarf nach veganen Produkten, den Tobi erkannt hat. Um möglichst vielen Menschen eine seiner Überzeugung nach ethischere Ernährungsform zu ermöglichen, begann er vegane Produkte zu vertreiben, auf zwei Regalen in einer kleinen Wohnung in Schwarzenfeld 50 km von Regensburg. Damit bereitete er in Deutschland den Weg für eine Ernährungsweise, die ja nun 15 Jahre später zum absoluten Trend geworden ist. Heute ist AVE der größte Großhändler in Europa für vegane Lebensmittel mit einer Auswahl an über 900 Artikeln für Händler, Gastronomen sowie Großverbraucher wie Krankenhäuser oder Jugendherbergen. Seit 2004 vertreiben wir auch unsere vegane Eigenmarke Vantastic Foods, die mit über 150 vielfältigen, innovativen Produkten von süß bis herzhaft unser Angebot erweitert. 2008 erfolgte dann noch die Übernahme des Online-Shops alles-vegetarisch.de für Endverbraucher, der heute auch der größte Online-Shop Europas für vegane Produkte ist. Hier sind über 2.000 vegane Produkte erhältlich. Seit dem Relaunch im Juni geht der Shop jetzt noch mehr auf die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden ein und mit dem englischsprachigen Pendent Veggie-Shop24.com können wir jetzt auch Verbrauchern in der ganzen Welt unsere veganen Produkte anbieten. Tobias Graf war stark ethisch motiviert und gründete das Unternehmen aus der Motivation der Tierrechtszene, welche Spuren hat er nach seinem tragischen Tod hinterlassen? John: Tobis Tod war natürlich ein großer Schock für uns alle. Ich war erst ein halbes Jahr zuvor aus Thüringen nach Nabburg in Bayern gekommen, um Tobi als 2. Geschäftsführer unter anderem beim Ausbau von www.alles-vegetarisch.de zu unterstützen. Es war, als würde ein Stecker gezogen. Und den mussten wir erst wieder einstecken. 9 von 10 Unternehmen hätten es glaube ich nicht geschafft. Natürlich ,,lässt man Federn, aber unser Commitment und unsere Überzeugung von der Sache sowie unser Vertrauen innerhalb des Teams waren entscheidend. Tobi hat mit seiner Motivation die Basis gelegt die bis heute gültig ist. In seinem Sinne leben wir undogmatischen Veganismus ohne erhobenen Zeigefinger noch immer tagtäglich. Wir verfolgen eher eine unkonventionelle Haltung, bei der der Business-Gedanke nie allein im Vordergrund stand. AVE entstand aus der intrinsischen Motivation für die vegane Idee. Nur so konnten wir so erfolgreich werden. Wir bewahren uns unsere Konzernunabhängigkeit, zur Wahrung unserer ureigenen Werte. Noch heute leisten wir Basis-Arbeit und unterstützt zahlreiche Tierrechtsorganisationen. Unser Ursprung – moralisch motivierter Veganismus ist, was uns als Unternehmen auch von vielen Mitbewerbern unterscheidet. Wir waren schon immer Teil der Subkultur, die heute - auch durch unsere undogmatische Lobby-Arbeit - in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Was war das erste Produkt, was AVE/­­ alles-vegetarisch.de? Sakura: Das Produkt der ersten Stunde sind die OAT SNACK Riegel... die gibt es immer noch bei uns und sie sind super lecker!   Ihr verschickt täglich 2.000 Pakete, wie können wir uns das logistisch vorstellen? John: Seit Juni 2015 versenden wir unsere Pakete jetzt von unserem neuen Logistikzentrum auf 7.500 m? in Nabburg. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, dort zu bleiben, wo Tobi das Unternehmen gegründet hat und wo auch heute noch seine Frau und heutige AVE Inhaberin Heike mit der gemeinsamen Tochter lebt. Beide stammen aus der Region. Der Umzug in ein leistungsfähiges Logistikzentrum war jedoch notwendig, da die bisherigen verteilten Lagerflächen aus allen Nähten platzen. Jetzt sitzt Verwaltung sowie Logistik an einem Ort mit ca. 85 Mitarbeitern. Bis ins Detail sind wir beim neuen Logistikzentrum nach dem ganzheitlichen Prinzip ,Mensch, Mittel, Methode vorgegangen. Alle drei Säulen werden im Arbeitsalltag gleichwertig berücksichtigt. Die Arbeitsplätze wurden allesamt ergonomisch geplant und ein modernes Jobrotation-System sorgt für abwechslungsreiche Arbeitsschritte. Ein energieeffizientes Stromsparkonzept begrenzt die künstliche Beleuchtung auf ein Mindestmaß. Zusätzliche Energie sparen wir durch den Einsatz einer Wärmepumpenanlage mit Wärmerückgewinnungsfunktion ein. Eine Photovoltaik-Anlage ist auch bereits in Planung. Die bis zu 2.000 Sendungen werden umweltfreundlich verpackt, weitestgehend mit Karton und Verpackungsmaterial aus Altpapier. Das ganzheitliche Prinzip entspricht unserer Unternehmensphilosopie, die einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt und allen Lebewesen vorsieht. Der Logistikteil umfasst verschiedene Bereiche, die so aufeinander abgestimmt und aufgebaut sind, dass Sendungen möglichst schnell und effizient bearbeitet werden können. Im Vergleich zu einem reinen Online-Shop dient unser Lager sowohl zur Kommissionierung der B2B-Aufträge, als auch der Bestellungen von Endkunden von alles-vegetarisch.de. Also von einem umfangreicheren Großhandelsauftrag bis hin zu einer Kleinstbestellung. Man kann sich das ganze wie einen Bienenstock vorstellen, ziemlich trubelig aber ganz klar organisiert. Wie vegan seid ihr selbst und wie lange schon und was bedeutet für euch die vegane Entwicklung? Sakura: Ich lebe seit 2009 vegan, war davor sechs Jahre Vegetarierin und setze mich bereits seit Jahren auch privat für Tierrechte ein. Ich begrüße es, dass die vegane Lebensweise  inzwischen in der Gesellschaft angekommen ist und immer mehr Beachtung findet. Das war vor wenigen Jahren noch nicht so, da fühlte man sich sehr ausgegrenzt. John: Ich lebe seit mehr als 7 Jahren vegan. Vegane Entwicklung bedeutet für mich zunächst das das Thema und vordergründig die tierleidfreie, nachhaltige Individual-Ernährung mehr und mehr in den Alltagsfokus unserer Bevölkerung rückt - das Tolle ist, dass wir mit unserem täglichen Schaffen einen sehr aktiven Beitrag für die vegane Idee leisten können.   John, du bist nun seit knapp 2 Jahren Geschäftsführer, was waren deine größten Herausforderungen? John: Wie schon gesagt war das damals anders geplant und Tobis Rolle als 1. Geschäftsführer nach nur 3 Monaten zu übernehmen war natürlich mehr als ein Sprung ins kalte Wasser, vor allem emotional nach dem Verlust eines meiner besten Freunde. Tobias hinterließ nicht nur seine Frau Heike und seine 5-jährige Tochter, sondern auch ein über 80-köpfiges Team an Mitarbeitern, einen unvollendeten Neubau für das geplante Logistikzentrum, sowie ein strukturell und technologisch zu modernisierendes Unternehmen in einer an sich strukturschwachen Region. Der eigentliche Plan war, dass wir das Unternehmen gemeinsam auf die nächste Stufe heben wollten, um dem Erfolg der letzten Jahre gerecht zu werden. Tobi und ich kannten uns schon länger über unsere gemeinsame Band Deadlock und standen schon lange vor meinem Eintritt bei AVE als Feedback-Partner im Austausch. Tobi - für mich DER Veganpionier und Branchentaktgeber der letzten Jahre – hatte eine klare Vision wie es mit AVE weitergehen sollte und selbst die verheerende Krebsdiagnose hat ihn zunächst nicht in seinem Schaffensdrang aufhalten können. Letztendlich verlor er leider seinen Kampf. Nun war es eine der größten Herausforderungen den permanenten Spagat zwischen eigener Trauer um die Situation und den vor uns liegenden Aufgaben zu schaffen. Schließlich galt es binnen kürzester Zeit die Geschäfte wiederaufzunehmen um den um AVE wahrgewordenen Lebenstraum von Tobias weiterzuführen, den Erwartungen unserer Kunden weiterhin gerecht zu werden, unserer großartigen Mitarbeiter und Partner nicht zu verlieren und nicht zuletzt als einer der Ersten auch unserem Pionierstatus gerecht zu werden. Dank der einzigartigen Arbeitsleistung unseres gesamten Teams haben wir es geschafft auch diese schlimme Zeit zu überstehen. Sakura, was sind deine Aufgaben im Unternehmen und was begeistert dich an deiner Arbeit? Was war der schönste Moment für dich in deiner Zeit im Unternehmen? Ich bin seit 4 Jahren im Marketing für das gesamte Unternehmen tätig. Meine Schwerpunkte liegen in der Aktionsplanung- sowie Durchführung und in der Betreuung unserer Social Media. Der schönste Moment... das ist schwierig Aber besonders schön sind für mich wohl unsere Spendenaktionen und die daraus resultierenden Spendenübergaben. Es ist toll zu sehen, wenn unsere Spenden direkt da ankommen, wo sie gebraucht werden. Z.B. beim Tierparadies Schabenreith oder dem Erdlingshof. Nun habt ihr ganz frisch eure Website komplett erneuert. Das war sicherlich viel Arbeit. Was ist jetzt anders und was ist jetzt besser? Sakura: Oja, das war und ist viel Arbeit - aber eine die sich gelohnt hat. Unser neuer Online-Shop zeichnet sich vor allem durch seine Modernität und Individualität aus. Es gibt jetzt z.B. benutzerfreundliche Einkaufshilfen wie die Speichermöglichkeit von Allergiefiltern oder eine Rezeptedatenbank, von der aus man benötige Zutaten direkt in den Warenkorb legen kann. John: Nach knapp 2 Jahren Projektzeit und gefühlten 1000 Nachtschichten ist der Shop jetzt auf dem allerneusten Stand der Technik, bietet ein sehr intuitives Einkaufserlebnis und ist endgerätunabhängig benutzbar. Zudem was Sakura zu den Features gesagt hat, können sich unsere Kunden jetzt auch interaktiv über die Produkte und ihre Erfahrungen austauschen. Zukünftig ist noch ein veganer Lifestyle-Blog in Kooperation mit einigen sehr ambitionierten veganen Bloggern geplant, die unsere lieben Kunden zu allen Aspekten des veganen Lebens begleiten. Vervollständigt wird unser Online-Service jetzt endlich auch mit dem englischsprachigen Shop Veggie-Shop24.com, der als internationale Version dieselben Features enthält und alle in Europa gängigen Zahlungs- und Versandarten innehat. Ihr seid sehr stark in der Social Media Welt unterwegs, wie schafft ihr es auf Kundenwünsche einzugehen? Sakura: Gerade in unseren Social Media Plattformen stehen wir im direkten Kontakt zu unseren Kunden /­­ Fans. Das hilft uns und den Kunden, Lob und Kritik unmittelbar zu nutzen und ggf. daraus resultierende Optimierungen vorzunehmen. Unsere Kunden sind bei uns König. Bei uns ist das nicht nur ein Spruch, sondern Teil unserer Philosophie. Wir schätzen unsere Kunden sehr Mittlerweile gibt es einige Online-Shops in der veganen Welt. Warum seid ihr anders und was würdet ihr neuen Anbietern und kleinen Anbietern mit auf dem Weg geben? John: Uns zeichnet zum einen die Vielfalt an Produkten aus die wir anbieten und zum anderen, dass wir eben schon so lange dabei sind. Wir sind nicht erst auf das Thema aufgesprungen als es ,,hip wurde, sondern sind seit 15 Jahren in der ,,veganen Branche. Unser angeschlossener Großhandel begleitet viele ,,Neue auf Ihren ersten Schritten und das Gros bleibt auch Partner. Eine Klassifizierung in ,,groß und ,,klein gibt es bei uns intern nicht - will heißen – die monatliche ,,Schokolode-Lieferung an meine liebe Frau Mutter (stellvertretend für alle Endkunden) ist genauso essenziell und wichtig wie die Versorgung unserer Gastronomie-, Lebensmitteleinzelhandel- oder Naturkostpartner. Wir besitzen viel Erfahrung rund um die Produkte und unseren Kunden, mit denen wir im intensiven Austausch stehen und deren Feedback wir (wie Sakura schon erwähnte) sehr wertschätzen und direkt in unsere Aktivitäten einfließen lassen. Mit unserer Eigenmarke Vantastic Foods treiben wir zudem die Entwicklung von innovativen und gut schmeckenden Produkten weiter voran. Pauschale Tipps für neue Anbietern sind sehr schwierig zu verallgemeinern. In jedem Fall gilt: Kundenwünsche sind ernst zu nehmen und das Thema Vegan als investorengetriebenes, kapitalistisches Marketing-Konzept zu spielen ist sehr endlich. Oft wird gesagt, vegane Lebensmittel seien nicht gesund. Wie steht ihr dazu und welche Rolle spielt die Gesundheit bei euch in der Produktentwicklung? Sakura: Ich halte solche Aussagen für falsch und unwissend. Klar kann man sich auch als Veganer ungesund ernähren... egal welche Ernährungsform man wählt, man sollte sich nicht nur von Fertigprodukten und Süßkram ernähren. Wenn man ausgewogen isst, dann gibt es keine Probleme. John: Sakura bringt das Thema Gesundheit auf den Punkt. Manchmal erwischt man sich schon beim Kopfschütteln - so ,,heiß das Thema vegan gerade medial ist, soviel unreflektierte Stereotypen werden teilweise geritten. Bei unserer Eigenmarke Vantastic Foods steht für uns die Qualität und natürlich der Geschmack im Vordergrund. Alle Produkte bestehen aus hochwertigen Zutaten - ohne Gentechnik, künstliche Farb- und Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker. Viele der Produkte haben bereits Bio-Qualität - dieser Anteil wird in Zukunft auch weiterhin steigen. Auch die Verwendung regionaler Rohstoffe in unseren Produktfamilien wird weiter zunehmen. Unser Vertriebsleiter Sebastian pflegt immer zu sagen ,,die Zutatenliste muss sich lesen lassen, wie ein Rezept - nicht wie ein Tafelwerk - und das trifft es eigentlich sehr gut...klar - ein Snackriegel oder eine Tafel Schokolade kann nie so gesund sein wie ein Stück frisches Obst - aber in Maßen geht auch die eine oder andere Sünde mal klar. Wie steht ihr dem Thema Fleischalternativen gegenüber und welche Bedeutung haben Rügenwalder Mühle und andere Mischanbieter für euch, die ebenfalls vermehrt Fleischalternativen auf dem Markt bringen? John: Zum ersten Teil der Frage - ich (als höchstens semi-begabter Beikoch) bin ein großer Freund von Fleischalternativen. Vordergründig hier ist natürlich zu beachten, dass es bei der veganen Ernährung (wie bei allen anderen Ernährungsformen) um Ausgewogenheit geht. Und eine ausgewogene vegane Ernährung besteht nicht nur aus Ersatzprodukten, ebenso wie eine omnivore nicht nur aus tierischen, geschweige denn nur aus Fleischprodukten besteht. Wir sind seit Generationen auf Komponenten-Essen konditioniert und kein Veganer sollte in irgendeiner Weise Einschränkungen erfahren müssen - sei es zum Weihnachtsessen mit der Familie, im Kaufhaus oder auch in allen anderen Bereichen wie Gastronomie, Gemeinschafts- oder Gesundheitsversorgung. Um diesen Zustand herzustellen sind Firmen wie die unsere angetreten. ,,Vegan Food sollte geschmacklich und qualitativ so überzeugen, dass es neben den vorhandenen Überzeugungstätern alle ernährungsbewusst lebenden Menschen anspricht und überzeugen kann, um dadurch die Herstellung und den Konsum von tierischen Produkten weiter zu reduzieren. Dabei ist Genuss für uns das überzeugendste Argument. Vegane Produkte bieten vielfältige Optionen für einen vielseitigen Speiseplan für Jedermann, der mit Ersatzprodukten noch abwechslungsreicher gestaltet werden kann. Es wäre doch toll, wenn immer mehr Fleischliebhaber ab und zu (bzw. immer öfter) (im Idealfall gänzlich) zu pflanzlichen Alternativen greifen würden - einfach weil sie schmecken! Prinzipiell sehen wir den Lobby-Vormarsch der veganen Angebote als eine positive und notwendige Entwicklung, da er so aus der teilweise belächelten ,,Hardcore-Ecke in die Mitte der Gesellschaft wandert, wo er unserer Meinung nach auch hingehört. Nichtsdestotrotz ist das neu entflammte Engagement einiger Unternehmen für vegane Produkte, besonders der Fleisch- und Wurstindustrie, mit Vorsicht zu genießen, gerade aus Sicht der Verbraucher! Dass es allen Produzenten um den respektvollen und wertschätzenden Umgang mit Mensch und Natur geht, was unserer Meinung nach die vegane Idee bedeutet, wage ich zu bezweifeln. Da stellt sich dem Verbraucher und auch uns die Frage nach Authentizität. Wir machen oft die Erfahrung, dass unsere Kunden Produkte von nicht rein-veganen Produzenten kritisch sehen und bewusst nicht von Herstellern kaufen, die auch Fleisch produzieren (ich persönlich greife auch lieber zu wheaty, alberts und co.). Aber auch die Inhaltsstoffe sind teilweise fragwürdiger Herkunft. Wenn dann doch tierische Bestandteile im Produkt enthalten sind - ob aus mangelnder Erfahrung oder weil es den Herstellern im Endeffekt eben doch egal ist, ob es 100 % vegan ist (solange der Gewinn stimmt) - ist das für überzeugte Veganer nicht nur ein ,,Fauxpas sondern ein absolutes No-Go! Am Ende entscheidet glücklicherweise der Kunde und wir wollen mit Aufklärung rund um die Produkte, fairen Preisen, verlässlichem Service und Genuss überzeugen. Was wünscht ihr euch für die vegane Bewegung? Wo stehen wir in 5 oder 10 Jahren? Sakura: Ich wünsche mir, dass Speise-Angebote dann generell auch stets eine umfangreiche Auswahl an Veganem beinhalten. Am besten würde es mir natürlich gefallen, wenn die vegane Lebensweise vom Gesetz her genauso respektiert und behandelt wird, wie z.B. Religionszugehörigkeiten. John: Wir wünschen uns, dass die vegane Bewegung so motiviert weitergeht und werden alles daran setzen, diese Entwicklung konstruktiv und zukunftsgerichtet mit dem Ziel der Diversifizierung mitzugestalten. Anfang der 2000 Jahre ging es darum überhaupt vegane Produkte anbieten zu können. Mittlerweile gibt es fast alles auch ,,in vegan. In Zukunft geht es also vor allem darum, die noch bestehenden Lücken letztendlich zu schließen, so dass die Möglichkeit einer vegane Ernährung überall zu einer selbstverständlichen Alternative wird. Hier sehen wir vor allem den Snack und Convenience-Bereich, als auch die Außer-Haus-Verpflegung als wichtige nächste Schritte. An kaum einer Tankstelle erhält man zurzeit vegane Snacks und auch im Krankenhaus sind vegane Alternativen rar. Es gibt also noch vielerlei Gutes zu tun. Was sind eure Lieblinsprodukte, was gibt es bei euch zum Mittagsessen und was sind eure Lieblingsrestaurants? Sakura: Ich bin Fan von allem was ,,Schoko-Minz im Namen trägt Mein Lieblingsessen ist, neben Schoko-Minz-Torte, selbstgemachte Süßlupinen-Schrot-Bolognese. Ich reise viel und probiere überall auf der Welt vegane Locations aus. Am besten gefallen hat es mir im Sublime-Restaurant in Fort Lauderdale, USA. In Deutschland finde ich das Corba Cafe in Bochum toll. John: Ich bin da glücklicherweise sehr vielseitig interessiert - um nicht zu sagen - ich lasse mich 360-Grad begeistern - ob es neuere Restaurantansätze wie bei ,,The Bowl in Berlin sind oder All-Time-Institutionen wie das ,,Zest in Leipzig. Die besten Burger gibt es tatsächlich in Erfurt im ,,Green Republic und die beste Hausmannskost (natürlich) bei Muttern...vegan...versteht sich.   Vielen Dank für das Interview! *** GEWINNSPIEL *** Wir verlosen 3 Schlemmerpakete von alles-vegetarisch.de , so dass ihr mit eurer Familie und euren Freunden schlemmen könnt. Ihr möchtet am Gewinnspiel teilnehmen? Dann seid Fan von Deutschlandisvegan auf Facebook. Hinterlasst einen Kommentar oder Gruß unter diesem Artikel, bei Facebook unter dem Post oder bei Instagram unter dem Bild und verratet uns, warum ihr gewinnen möchtet und wer mit euch mitnaschen darf. Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich willkommen, aber keine Bedingung. Das Gewinnspiel endet 14. August 2016 um 12 Uhr. Die Gewinner werden ab dem 14. August nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook-User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Mehr Infos: www.alles-vegetarisch.de www.veggie-shop24.com www.vantasticfoods.de www.absolute-vegan-empire.com Der Beitrag „Wir sind nicht aufgesprungen als es ,,hip wurde, wir sind seit 15 Jahren in der ,,veganen Branche – Interview mit John & Sakura von alles-vegetarisch.de + Gewinnspiel erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Interview mit Irina Schönleber von lovesign

31. Mai 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Interview mit Irina Schönleber von lovesignVor zwei Jahren machte sich die Modedesignerin Irina Schönleber an die Arbeit und suchte vegane, nachhaltige Mode. Als sie nicht das fand, was sie gesucht hat, gründete sie lovesign. Das junge Unternehmen setzt auf faire Produktion und Nachhaltigkeit. Es werden nur Naturfasern wie zertifizierte Biobaumwolle, Leinen, Tencel oder Modal verwendet - natürlich alles tierfrei und fairwear zertifiziert. Alles unter der „Slow Fashion“ Philosophie. Die Kleidungstücke werden aktuell in Bangladesch produziert. In einem armen Land, das zu 2/­­3 von der Bekleidungsindustrie lebt, gibt es nur sehr wenige Firmen, die nachhaltig produzieren und zum Beispiel Abwasserkläranlagen, sichere Arbeitsplätze und faire Löhne gewährleisten. lovesign unterstützt die Arbeit vor Ort, um beim Aufbau zu helfen. Aktuell geht lovesign in die zweite Crowdfunding Runde, um weitere Collectionen zu realisieren. Und das mit tatkräftiger Unterstützung von Ben Urbanke. Wir haben Irina interviewt und möchten das gerne mit euch teilen. Zur Collection Glückskind Zur Collection passion for planet no1 Zur Collection passion for planet no2 Hallo Irina, schön, dass wir dich unseren Lesern vorstellen können. Hallo liebe Maral, vielen lieben Dank für dein Interesse an unserem Label und unserer Idee. Ich freue mich sehr, dass wir uns unterhalten. Ich kann mich noch an das erste Video mit vielen Menschen, Björn Moschinski und dir erinnern, wo ihr lovesign erstmal präsentiert habt. Erzähl uns doch, was hinter der Marke steckt und wie ihr auf die Idee gekommen seid. Auf die Idee kam ich ganz simpel - nachdem ich ein Jahr lang nach nachhaltiger Kleidung gesucht habe, die Inhalte auf schöne Weise vermittelt, beschlossen wir es selbst umzusetzen. Ich konnte einfach nichts finden, was mir in Qualität und Design gefallen hat. Ich bin der Meinung, dass Mode mehr kann als nur schön zu sein. Und so machen wir mit lovesign Statement Mode mit der ich Themen umsetze, die mein Herz bewegen. Zum Beispiel die Liebe zu Menschen, Tieren, Natur und Umwelt. Ich mache es, weil ich etwas in der Welt bewegen möchte. Daher ist eine biologische, faire und vegane Produktion für mich auch ganz selbstverständlich. Viele Menschen verbinden vegan lediglich mit der Ernährung, was bedeutet die vegane Lebensweise für dich? Vegan ist so viel mehr - ja viele denken an Ernährung und den Tierschutz. Aber wer weiter denkt und die Zusammenhänge bei der Produktion von tierischen Stoffen betrachtet, erkennt sofort, dass es um alles geht. Um den Regenwald, den Klimawandel, um den Wasser- und Energieverbrauch, um das Artensterben an Land und im Wasser, um die Verschmutzung der Meere - und um den Welthunger. Besonders das finde ich so verheerend und unglaublich, dass darüber kaum berichtet wird. Unsere Lebensweise und besonders der Umgang mit tierischen Produkten betrifft unseren gesamten Planeten. Keiner kann sich davon frei machen. Um dies ins Bild zu bringen, haben wir ein tolles Video gemacht - zusammen mit Ben Urbanke, dem veganen Extremradsportler und Autor von ,,Be faster - go vegan. Wir wollen die Brücke zwischen unserer Lebensweise, unserer Ernährung und dem Schutz unseres Planeten schlagen. Es heißt ,,vegan thoughts um zu zeigen, dass vegan so viel mehr ist. Und wie kommt dies in der aktuellen Collection zum Ausdruck? Gab es etwas, was dich inspiriert hat? Ja, besonders hat mich die Weltklimakonferenz bewegt. Eigentlich nicht die Konferenz an sich, sondern eher dass keiner vom größten Auslöser des Klimawandels gesprochen hat. Ich verstehe nicht, warum keiner darüber spricht, wie wir den Verbrauch an tierischen Produkten eingrenzen können, da sie zum größten Teil unser Klima zerstören. Da mir fehlt, dass vegan mit unserem Planeten in Verbindung gebracht wird, heißt eine unserer neuen Collectionen ,,passion for planet. Eine Inspirationsquelle dazu war Leonardo di Caprio. Er hat mich mit seiner Oscarrede im Januar positiv beeindruckt. Er hat sie genutzt um auf den Klimawandel und Welthunger aufmerksam zu machen. Daher kommt eines unserer Statements - i don´t take this planet for granted! Vegane Mode liegt dir ja am Herzen, was wünschst du dir für die Zukunft der Mode? Für mich ist es selbstverständlich, dass wir nachhaltig und fair produzieren. Es ist schon komisch, dass man das extra dazu sagen muss, um den etwas höheren Preis zu erklären. Ich wünsche mir sehr, dass sich die Länder, die so tolle Kleidung produzieren, wirtschaftlich weiterentwickeln können, um ihnen Lebensstandart und ihre Arbeitsbedingungen großflächig und dauerhaft zu verbessern. Bei uns in Deutschland kann kaum jemand nähen, da keiner nach der Schule Industrienäher lernt. Ich sehe das als Chance für andere Länder. Es liegt nur an den Verbrauchern diese Leistung auch entsprechend zu bezahlen. Ich wünsche mir, dass das Bewußtsein dafür wächst und allen klar ist, dass die Chemikalien und die Umweltverschmutzung aus billiger Kleidung irgendwann auch bei uns ankommen. Wir sitzen alle im gleichen Boot - es gibt nur diesen einen Planeten!   Ich habe gesehen, ihr macht aktuell Crowdfunding und plant zwei tolle Sommerkollektion. Wie können unsere Leser euch unterstützen? Ja, wir sind ein Slow-Fashionlabel. Das heißt wir produzieren in kleinen Mengen und sehr eng am Kundenwunsch, damit wir unnötige Kleidungsstücke vermeiden. Daher wollen wir im aktuellen Crowdfunding erkennen, welche lovesigns besonders beliebt sind. Diese werden wir danach dann produzieren. Außerdem sind wir erst im zweiten Jahr mit unserem Label und wollen unabhängig von Banken oder Geldgebern bleiben. Somit brauchen wir das Startkapital um die Produktion zu starten. Wir freuen uns also wirklich sehr, wenn jemand eines unserer lovesigns wirklich richtig toll findet, bestellt und dann gerne in die Welt hinausträgt. Denn ein lovesign will nicht im Schrank liegen, sondern immer mit kommen. Lieben Dank für deine Zeit liebe Irina. Gern geschehen liebe Maral. Ich wünsche mir, dass wir mit lovesign viele positive Impulse setzen können und sich etwas bewegt. Auf dass jedes lovesign seine Message verbreiten kann und ein Zeichen setzt. Hier der link zum crowdfunding: www.startnext.com/­­lovesign16 Zum Video ,,vegan thoughts mit Ben Urbanke:   „peta approved vegan“ 5% der Fundingsumme gehen an PETA. ** Gewinnspiel ** Wir verlosen zwei T-Shirts aus der Passion for Planet Collection. Je nach Gewinnerwunsch für Damen oder Herren. Ihr wollt gewinnen?                   Dann hinterlasst ein Kommentar oder Gruß unter diesem Artikel oder bei Facebook unter dem Post.  Alternativ könnt ihr auch eine Freundin oder einen Freund verlinken, der/­­dem das T-Shirt stehen würde. Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich willkommen. Das Gewinnspiel endet 5. Juni um 12 Uhr. Die Gewinner werden ab dem 5. Juni nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und erhalten ihren Gewinn direkt von Keimling. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook-User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Mehr Infos: www.lovesign.de | www.isdesigns.de schillerstraße 3 | 74858 aglasterhausen | +49 (0) 6262 917 980   Bilder mit freundlicher Genehmigung von lovesign.         Der Beitrag Interview mit Irina Schönleber von lovesign erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Reisebericht: Vegan auf Mallorca

27. Januar 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Der Deutschen liebstes Urlaubsziel lautet Mallorca, eine wunderschöne spanische Insel, die zu der Inselgruppe der Balearen zählt. Und obwohl soviele Deutsche hier Urlaub machen oder gar dort leben, hat die Insel bei vielen Menschen ein schlechtes Image, weil sie bei ,,Mallorca auch gleich an den berüchtigten Ballermann 6 denken, an die von Deutschen so getaufte ,,Schinkenstraße und an die Locations wie das Oberbayern oder den Mega-Park, in dem nicht mehr ganz so frische deutsche Schlagerstars auftreten. Dieser kleine Fleck auf der Insel hat das Image Mallorca scheinbar ziemlich stark geprägt, dabei hat diese Insel soviel mehr zu bieten: Wunderschöne Buchten, pittoreske Dörfer, die schöne Inselhauptstadt Palma, das Tramuntana-Gebirge und und und. Es gibt jede Menge gute Gründe, Mallorca zu besuchen, den Ballermann meidet man ganz einfach.Natürlich möchte man sich auch als Veganer im Urlaub gut versorgen können, und hier kommt die nächste gute Nachricht: Das kannst du auf Mallorca ganz wunderbar, denn die vegane Szene wächst hier unaufhörlich, nicht zuletzt durch die Bemühungen der Leute von Mallorca vegan, die u.a. ein in allen veganen Locations erhältlichen Vegan-Guide für Mallorca herausgebracht haben, und diesen regelmäßig aktualisieren. Du kannst dir die neueste Version dort kostenlos als PDF herunterladen. Und dann lohnt sich natürlich auch ein Blick auf bei Happy Cow in Vorbereitung auf den Urlaub.Ich möchte dir im Folgenden meine veganen Highlights auf Mallorca kurz präsentieren.Lovegano – toller veganer SupermarktIn der Hauptstadt Palma, im Szenenbezirk Santa Catalina, bekommst du eine riesige Auswahl an veganen Lebensmitteln (und sogar ein wenig Kleidung) im größten veganen Supermarkt der Insel, Lovegano. Die Betreiber Sarah und Patrick sind schon vor längerer Zeit von Deutschland nach Mallorca gezogen, und haben hier einen wirklich wunderbaren Laden geschaffen, der wirklich alles bietet, was man als Veganer braucht. Die Auswahl ist riesig, sogar eine Kosmetikabteilung gibt es, genauso wie vegane Tiernahrung und eine kleine Abteilung mit Kleidung. Großartig! Eine Facebook-Seite mit Öffnungszeiten, Adresse etc. gibt es natürlich auch. Bon LLocDas Bon Lloc in Palma war das erste vegetarische Restaurant der Insel, und ist heute so gut wie komplett vegan. Der Besuch lohnt sich vor allem abends, wenn a la Carte bestellt werden kann. Mittags gibt es ein recht günstiges Menü (um die 15 Euro), aber abends ist die Qualität meiner Meinung nach echt noch besser. Wir waren beim letzten Besuch jedenfalls richtig begeistert. Das Preisniveau ist hier entsprechend dem Qualitätsniveau natürlich auch ein wenig höher, aber ich finde die kleine Investition lohnt sich. Das Essen ist superkreativ, schön angerichtet und sehr lecker. La GolondrinaEbenfalls im Szenenviertel Santa Catalina findet man ,,La Golondrina, ein kleines aber sehr hübsches Restaurant mit ausschließlich veganem Essen. Ungefähr ein Dutzend Gerichte bietet die Karte, für Hauptspeisen zahlt man so 8-10 Euro. Das Essen war auch sehr lecker, z.B. der Burger, den man in verschiedenen Geschmacksrichtungen wählen darf. Ihr solltet euch einen Platz oben sichern. Ziva to goFans von Rohkost und Superfoods sollten unbedingt mal bei ,,Ziva to go direkt an der Markthalle von Santa Catalina vorbei gehen und einen Rohkost-Snack genießen. Alles ist ,,to go verfügbar. Hier gibt es nicht nur Mittagsgerichte, sondern auch sehr leckere Energiebällchen oder Kuchen.MarsimDu stehst auf Burger? Dann solltest du mal bei Marsim (ebenfalls in Santa Catalina) vorbeischauen. Die Preise sind recht happig, aber dafür bekommst du hier alles andere als Standard-Burger. Der Laden ist nicht 100% vegan, aber die Auswahl an klar gekennzeichneten veganen Burgern ist echt groß.Cream crew – vegan ice creamSeit Ende 2015 gibt es auch eine rein vegane Eisdiele auf Mallorca, die Cream Crew. Ich selber war noch nicht da, aber Patrick und Sarah vom Lovegano sind schwer begeistert!Cantina VeganaMein Lieblingsrestaurant in Palma ist die Cantina Vegana, die von Kerstin geführt wird. Wahnsinnig leckeres Essen und die leckerste vegane Sobrassada der Welt. Sobrassada ist eine typisch Mallorquinische Wurst, die Kerstin perfekt nachgebaut hat. Man kann ihre Sobrassada als Streichwurst im Llovegano kaufen. Irre lecker!! Leider ist nicht so ganz klar momentan, ob die Cantina Vegana nach der Winterpause wieder eröffnen wird, weil es immer mal wieder Probleme mit dem Haus gibt, daher informiert euch am besten vorher.Das war es zu Palma von meiner Seite, wo es noch einige andere Anlaufstellen für Veganer gibt. Aber ich denke, die oben aufgezählten sind die Interessantesten. Doch auch auf dem Rest der Insel gibt es durchaus ganz nette vegane Angebote. Einige möchte ich herausheben. BellaverdeEin wundervolles vegetarisches Restaurant (mit angeschlossener Pension), das viele vegane Optionen bietet. Das Essen ist superkreativ, außergewöhnlich und wahnsinnig lecker. Die Preise dafür gehen mehr als in Ordnung, denn hier bekommt ihr wirklich etwas geboten. Vom Essen abgesehen bietet das Bellaverde das schönste Ambiente der Insel mit einem wundervollen Garten, in dem man herrlich unter Bäumen sitzt, und Hunde und Katzen faul herumliegen. Ganz wunderbar und einer meiner absoluten ,,Must-Gos. TreffAn der Ostküste ist das Angebot an veganer Gastronomie bislang noch ziemlich übersichtlich, aber es gibt z.B. das ,,Treff, das von meinem Freund Tomeu als Familienbetrieb geführt wird. Früher war das Treff eine Touri-Bude mit Schnitzel & Co, und am Ambiente hat sich seitdem nicht viel geändert. Aber Tomeu hat die Speisekarte total umgeworfen, der Großteil der Speise ist nun vegan, weil Tomeu selber Veganer geworden ist. Diese Umstellung stieß nicht gerade auf Begeisterung bei Stamm-Gästen und der Familie, aber inzwischen gibt ihm der steigende Erfolg Recht. Im Treff bekommt man leckere Pizza mit einer eigenen Käse-Mischung aus Mandeln und Kartoffeln (mein Tipp: Pizza Treff), viele typische Mallorca-Gerichte in einer veganen Variante, viel Deftiges und Fastfoodiges. Aber Tomeu hat auch einen tollen Rohkost-Kuchen im Angebot. Und das alles zu sehr günstigen Preisen. Toll ist, dass man hier auch in bester Tapes-Manier kleine Speisen zusammenstellen kann. Unbedingt hin! Achtung: Im Winter diesmal geschlossen, besser vorher anrufen! Natural CaféEin kleines hübsches Café ist das Natural Café in Port dAndratx, wo sich viele Deutsche mit größerem Geldbeutel niedergelassen haben. Hier gibt es ein ganz ordentliches veganes Spesenangebot, und die Betreiberin ist superfreundlich.Plaer VegetariaIn Mallorcas zweitgrößter Stadt Manacor gibt es ein vegetarisch-veganes Restaurant mit dem Namen Plaer Vegetaria, wo die freundlichen Betreiber einige vegane Speisen anbieten, die stets sehr lecker waren bei unseren Besuchen, z.B. die Gyros Pita. Ihr könnt euch da aber auch einfach einen großen Salat bestellen, der ist richtig toll. Es gibt auf jeden Fall immer genügend Optionen auch für Veganer, und das Ambiente ist nett.Veganana ManacorAuch Manacor hat mit dem Veganana nun einen kleinen, aber sehr hübschen veganen Einkaufsladen. Wie im Lovegano werden euch hier viele Produkte sehr bekannt vorkommen, da es in Spanien noch nicht soviele Hersteller von veganen Spezialprodukten gibt. Also kommt vieles (noch) aus Deutschland.Das waren meine veganen Tipps für Mallorca. Bitte beachtet, dass manche Restaurants im Winter schließen, also immer besser anrufen oder die Facebook-Seite checken, bevor ihr einmal quer über die Insel fahrt. Obwohl sich der Weg garantiert auch so lohnt, denn Mallorca ist wunderschön!!! Schönen Urlaub!P.S. Hast du noch weitere Tipps? Immer her damit in den Kommentaren!Der Beitrag Reisebericht: Vegan auf Mallorca erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegan auf Mallorca

23. Juni 2015 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan auf MallorcaMallorca ist DIE Lieblingsinsel der Deutschen, auch wenn ihr Image nicht bei allen gleichermaßen positiv ist, was leider wohl am berüchtigten Ballermann 6 liegt. Wer aber tatsächlich mal auf der Balearen-Insel war - und zwar außerhalb des Ballermann 6 - dürfte begeistert sein, denn sie ist wunderschön, egal ob man sich die malerischen Dörfer in der Tramuntana (Gebirgszug) oder die Buchten mit glasklarem Wasser im Osten der Insel anschaut. Wer immer noch Vorurteile hegt, sollte wirklich mal hinfliegen und sich ebenfalls begeistern lassen! Die Initiative Mallorca vegan Verhungern muß man auf Mallorca auch nicht, denn das Angebot an veganen Locations ist erstaunlich groß und rapide wachsend. Man merkt einfach, dass das Thema auch auf der Insel immer größer wird, und das könnte nicht zuletzt auch an den unheimlich aktiven Leuten hinter der Initiative Mallorca vegan liegen. Die wollen Mallorca zu nicht weniger als DEM veganen Hotspot der Welt machen! Große Ambitionen also, aber wenn man einen Blick auf die Homepage der Initiative wirft, scheint dieses Ziel gar nicht mal so abwegig zu sein. Nicht nur die Zahl der veganen Locations steigt, es werden auch viele Aktionen und Kurse angeboten. Toll ist auch, dass man einen kompletten Vegan Guide für Mallorca als PDF herunterladen kann. Dieser wird immer wieder aktualisiert. Auf Mallorca selber liegt er in einer Druckversion in allen veganen Locations zum Mitnehmen kostenlos aus. Meine Favoriten Ich möchte dir an dieser Stelle trotzdem mal meine Favoriten auf der Insel vorstellen. Fangen wir mal in Palma an. Cantina Vegana Recht neu ist das nette Restaurant ,,Cantina Vegana im Osten der Hauptstadt. In sehr freundlicher Atmosphäre bekommst man ein wirklich großes, rein veganes Essensangebot. Köchin Kerstin, die von Berlin nach Palma gezogen ist, bietet viele Klassiker wie Burger und Pastavarianten, vor allem hat sie vegane Varianten von typisch mallorquinischen Gerichten kreiert. Besonders großartig: Ihre Version von Sobrasada, die man u.a. auch auf einem wirklich fantastischem Burger serviert bekommen kann. Die Preise sind sehr günstig und das Essen war durchgängig superlecker, das Angebot groß. Totale Empfehlung! Palma hat natürlich noch viel mehr zu bieten. Einen Besuch wert ist auf jeden Fall auch das Bon Lloc, das wohl bekannteste vegane Restaurant der Insel, und Rohkostfans sollten unbedingt zu Ziva. Und richtig toll ist der komplett vegane Supermarkt LoVegano, der sogar ein Regal mit deutschen veganen Kochbüchern hat. TREFF Vegetariano Ich hatte schon mal ausführlich über das tolle Restaurant TREFF und höchst sympathischen Betreiber Tomeu berichtet, und kann das nur noch mal wiederholen: Hingehen und superlecker vegan essen! Außerdem gibt es tolle Badebuchten in Cala dOr. Organic Sehr neu ist das Restaurant Organic in Inca, wo man für einen fairen Preis ein kreativ-köstliches Menü bekommt. Eine richtige Karte gibt es glaube ich gar nicht, sondern soweit ich weiß nur das wechselnde Tagesmenü. Die Zutaten sind bio, wie der Name ja schon verrät. War echt lecker da, toll angerichtet und durchweg gut. Das Restaurant ist vegetarisch-vegan, aber ein rein veganes Menü ist kein Problem, wird gerne gemacht. Dharma Café Im wunderschönen Alcudia gibt es das Dharma Café, das viele vegane Optionen hat. Richtig gut sind die Sandwiches, die man sich auch ,,To go machen lassen kann. Aber auch die Salate sind top. Dazu voll nette Betreiber und ein schönes Ambiente, draußen sitzt und isst man mit Blick auf die alte Stadtmauer. Bellaverde Zum Abschluß für mich das kulinarische Highlight der Insel schlecht hin, das Restaurant ,,Bellaverde, das zur Pension ,,Bellavista gehört in Port de Pollenca. In einem wunderschönen Garten bekommt man vom Team hinter Betreiberin Svenja das wohl beste vegane Essen der Insel serviert. Alles ist in höchstem Maße kreativ und vieles wirklich außergewöhnlich, durchweg großartige Geschmackserlebnisse erwarten den Gast - und das zu wirklich fairen Preisen. Svenja ist nicht nur eine wunderbare Köchin, ihr ist auch die Herkunft der verwendeten Zutaten in höchstem Maße wichtig. Sie ist ständig auf der Suche nach den besten Zutaten, hat zu allen Lieferanten einen sehr engen Draht und weiß wirklich haargenau über die Herkunft oder die Herstellung Bescheid. Ein unglaubliches Engagement, das man schmeckt. Wer auf Mallorca weilt, sollte sich ein Essen bei Svenja auf gar keinen Fall entgehen lassen! Das waren nur meine persönlichen Favoriten, es gibt noch viele weitere Locations auf der Insel. Am besten schaust du mal hier bei Mallorca vegan oder bei Happy Cow nach, um einen Gesamtüberblick zu bekommen. Der Beitrag Vegan auf Mallorca erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegan in Barcelona - die besten Locations

18. November 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan in Barcelona - die besten LocationsBarcelona ist meine absolute Lieblingsstadt. Sie ist aber nicht nur wunderschön, sondern bietet für Veganer eine ganze Menge toller Locations. Die wichtigsten möchte ich euch heute vorstellen. Die Highlights Zwei von vier Restaurants, die mich am meisten begeistern, liegen witzigerweise nur einen Steinwurf voneinander entfernt im Viertel Gotico: Rasoterra und Pili Pile, letzteres hat gerade erst geöffnet. Das Rasoterra ist ein vegetarisch-veganes Restaurant, das viele klar deklarierte Optionen anbietet. Das Restaurantambiente ist wunderschön, stylish und doch gemütlich. Für Barcelona typisch, gibt es eine tolle Auswahl an Tapas, also Portionen, die nicht für den hohlen Zahn sind, aber auch nicht für einen vollen Magen sorgen, so 2-3 davon schafft man. Dazu gibt es einige wechselnde Hauptgerichte, eine tolle Weinauswahl, und die Zutaten sind größtenteils bio, vieles aus dem Restaurant-eigenen Anbau. Außerdem sind die Betreiber Slow Food-Fans. Wir waren zwei mal dort essen und waren komplett begeistert, alles war wunderschön angerichtet und schmeckte grandios. Probiert bitte die Oliventrüffel zum Nachtisch. Dazu einen katalonischen Rosé-Wein. Wer nun Angst hat, sehr tief in die Tasche greifen zu müssen, den kann ich beruhigen: Wir haben zu zweit inkl. 4 Gläsern Wein so 45 Euro ausgegeben, und das war es mehr als wert. Absolute Empfehlung, don’t miss! Hier geht es zur Happy Cow-Bewertung mit Öffnungszeiten und Adresse etc. Das Pili Pile ist ganz neu und für mich das zweite Highlight. Der vielleicht am coolsten eingerichtete komplett vegane Laden, den ich kenne, ganz viel 60s-80s-Möbel. Dazu wahnsinnig nette Betreiberin und Köchin und gute Preise. Schwerpunkt sind Sandwiches, aber die haben es in sich. Man kann entweder nur ein Sandwich nehmen (dabei noch die Brotsorte wählen) oder sich noch ein Side Dish dazu nehmen, z.B. leckere Kartoffelecken, oder noch besser, weil genial: Der russische Salat. Dazu gibt es eine super Auswahl an Tapas wie die herrlichen Shitake-Pilze am Spieß. Die Tapas sind großartig angerichtet, und für 3-4 Euro jeweils mehr als fair bepreist. Ein Sandwich inkl. Beilage kostet 7,90 Euro. Bitte, bitte, unbedingt hingehen! Hier findet ihr das Pili Pile. Ein drittes Highlight bietet Barcelona vor allem allen, die Rohkost lieben. Das Café Blueproject ist ein richtig nett eingerichter Laden, der fast komplett auf Rohkost setzt, außerdem bio ist und das meiste gibt es auch “in vegan”. Hier kostet ein 3-Gänge-Menü 17 Euro, aber das hat es in sich. Super-super-lecker, vor allem die Desserts waren grandios! Rohkost-Fans also unbedingt hin, abends hat es allerdings leider geschlossen. Der Wein ist übrigens auch gut dort und nicht teuer. Kurz vor Ende meines Besuches haben wir dann noch eine ganz neue Location gefunden, und auch die gehört zu den absoluten kulinarischen Highlights Barcelonas. Das Flax & Kale liegt im Trendbezirk El Raval, und hat erst vor einigen Wochen eröffnet. Von außen ist nur zu erkennen, dass der Laden ziemlich groß ist, das gastronomische Konzept aber bleibt zunächst mal unklar. Gut dass wir eingetreten sind, denn Flax & Kale bietet ein ungewöhnliches Konzept, das auf den 4 Säulen “roh”, “glutenfrei”, “vegan” und “Fisch”. Somit bietet der riesige, hochprofessionelle und stylishe Laden zwar nicht 100% vegane Küche, aber schätzungsweise mindestens die Hälfte der Gerichte kommen in Frage, und das sind eine Menge. Die Qualität der Speisen ist auf ganz hohem Niveau, wir waren absolut begeistert. Später abends sollte man unbedingt einen Tisch reservieren, denn der Laden wird trotz seiner Größe (schon mal mit dem Aufzug zur Toilette gefahren?) richtig voll. Das Fax & Kale richtet sich an die sogenannten Flexitarier, also Menschen, die sich hauptsächlich vegan oder vegetarisch ernähren, aber gelegentliche Ausnahmen machen. Und mit diesem Konzept hat man offenbar den Nerv der Zeit getroffen. Eine Besonderheit ist außerdem das Smoothie-Angebot im Flax & Kale, das riesig und kreativ ist. Wer mag, kann sich auch einfach im Eingangsbereich des Ladens einen Smoothie aus den Kühltheken nehmen, z.B. einen “Vegan Vampire”. Die Preise sind hier wenig überraschend auch etwas höher, aber für einen besonderen Abend völlig in Ordnung. Diese vier Läden sind für mich die kulinarischen Highlights in Barcelona, weil sie etwas Besonderes bieten, während die vegane Gastronomie hier - ähnlich wie in Berlin - eher von Fast Food geprägt ist. Auch das muss nicht immer schlecht sein, aber es ist eben nicht so außergewöhnlich. Die soliden Läden Eine ganze Reihe von Läden, die zumeist komplett vegan sind, findet man vor allem in Gotico und El Raval. Sehr bekannt ist das Juicy Jones, das knallbunt angestrichen ist. Hier bekommt ihr ein Menü, bestehend aus 3 Gängen, für 9,50 Euro. Das Essen ist hier okay, aber auch nicht grandios. Dazu gibt es eine Riesenauswahl an Smoothies jeglicher Art. Ähnlich gut essen, aber sogar noch etwas günstiger kann man im Veggie Garden in El Raval, für 7, 50 Euro bekommt man sogar noch einen Wein oder Wasser dazu. Neben dem Menü gibt es eine richtig große Auswahl an weiteren Gerichten. Beliebt ist hier ein indisches Thali. Eine weitere gute Anlaufstelle ist der kleine 100% vegane Laden Gopal am interessanten Plaza George Orwell. Hier bekommt ihr Burger und Sandwiches und einiges Süßes zum schmalen Taler. Meine Empfehlung: Bocata Chorizo und anschließend einen Schoko-Donut. Unschlagbar gut. Quasi nebenan findet ihr das Vegetalia, ein vegetarisches Restaurant mit recht wenigen veganen Optionen, die nicht sonderlich interessant klangen. In Born findet ihr die Cat Bar, die von einem Engländer betrieben wird und Burger und Crafted Beer bietet. Die Getränke sind leider etwas überteuert, das Essen ist okay, aber auch nicht mehr. Finde ich eher überbewertet, aber kann man mal machen. Ganz nett ist auch das Santoni-Café, das eine Menge veganer Angebote hat, Sandwiches, Pizza, aber auch vegane Schoko-Croissants. Hier kann man auf jeden Fall auch frühstücken. Wer hungrig vom Strand heimgeht, kann in der Bar Celoneta in Barceloneta mal vorbei schauen, denn hier gibt es ein klar deklariertes veganes Angebot, wie zumeist Burger. Die haben uns aber nicht umgehauen, ist eher was für den Notfall. Im Santa Piadina bekommt ihr vegane Piadinas, sehr lecker. Wer zwischendurch mal asiatisch essen möchte, bitte unbedingt das sensationell leckere Essen von Ramen ausprobieren, hier versteht man auch englisch, wie aber eigentlich überall. Ein Geheimtipp ist das Monopol in Poblenou, dass einen netten kleinen Hinterhof-Biergarten hat. Hier ist sehr vieles bio und lokal, und die supernetten Betreiber erzählen euch gerne was vegan ist, oder vegan gemacht werden kann, z.B. Pizza, Hummus, Suppen, Burger, Tomatenbrot und vieles mehr. Es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Bistros und Restaurants mit veganem Angebot, aber die haben uns nicht so wirklich überzeugt, oder wir haben sie noch nicht getestet. Eine Happy Cow-Suche wirft eine große Liste aus, aber wenn ihr weniger als 2 Wochen hier seid, reichen die Tipps oben ganz sicher aus. In konventionellen Restaurants und Tapas Bars empfiehlt es sich, etwas spanisch zu können. Typisch katalonische Speisen sind eher fleischlastig, aber Hummus und Oliven oder auch Tomatenbrot bekommt man fast überall. Gegessen wird in Barcelona sehr spät, so manches Restaurant hat zwischen 16.30 Uhr und 20.30 Uhr “Mittagspause”. Einkaufen Auf den Wochenmärkten fand ich das Angebot qualitativ recht schlecht, aber in den Bioläden Veritas gibt es für ziemlich viel Geld ziemlich gute Lebensmittel. Von denen gibt es eine Menge in Barcelona, sind die modernsten Bioläden der katalonischen Hauptstadt. Zudem gibt es die Veganoteca in El Raval und das Ecocentre in Eixample mit gutem veganen Lebensmittelangebot. Im Ecocentre findet ihr einen Kühlschrank mit super aussehenden veganen Torten, Cupcakes und mehr Süßkram. Die Bäckerei Barcelonareykjavik hat einiges an veganen Backwaren im Angebot, die Eisdiele La Mia Gelateria veganes Eis. Sehenswertes Die Atmosphäre in der Altstadt, der Ciuatat Vella ist besonders abends einzigartig schön. La Ribera (oder auch Born genannt), Gotico und El Raval bilden die Altstadt. El Raval war vor wenigen Jahren noch ziemlich berüchtigt, aber ist inzwischen zum Szeneviertel geworden. Auch sehr schön ist Barceloneta mit seinen engen Gassen, und unbedingt sollte man sich den Teil von Gracia anschauen, der nördlich an Eixample anschließt, mit den tollen Plätzen und vielen kleinen Läden. Ausflüge wert sind der Montjuic, der Park Guell und die Aussicht vom Tibidabo aus. Natürlich sind noch viel mehr Orte total schön, aber für einen Kurztripp reicht das völlig aus. Man kann fast alles zu Fuß erreichen, ansonsten 3-5 Stationen mit der U-Bahn fahren. Die Touristenhighlights zähle ich hier gar nicht erst auf, da ihr sicher einen Reiseführer dabei habt. Wer es etwas beschaulicher mag, sollte mal Sarria und Sant Andreu mit aufsuchen, ehemalige Dörfer, die irgendwann eingemeindet wurden, aber noch einiges vom dörflichen Charakter bewahrt haben. Bars & Cafés Auch die Unmenge an tollen Bars und Cafés hier aufzuzählen, wäre müßig, es gibt einfach zu viele. Besonders gerne waren wir immer wieder im Oviso, wo es drinnen und draußen super nett ist, am George Orwell Platz gegenüber vom Gopal (s. oben). Ein paar vegane Kleinigkeiten gibt es hier auch zu essen. Und regelmäßig zu Gast waren wir im Jale.O, wo man toll draußen sitzen und die Scharen an Skatern vom MACBA beobachten kann. Auch hier gibt es ein paar vegane Tapas. Schöne Bars sind zudem das B-Rita, das Dostrece (wo es eine extra vegane Karte gibt), die Bar Mingus mit diversen lokalen Crafted Beers, sowie das stylishe Café Cometa, wo es herrliches Tomatenbrot gibt. Es soll euch ja auch noch einiges zum selbst entdecken bleiben, aber ihr seht jetzt schon: In Barcelona vegan zu essen, ist kein Problem. Das Angebot an Locations mit veganem Essen ist hier groß und vielfältig, auch wenn die katalanische Küche an sich nicht so veganfreundlich ist. Ich habe alle Locations für euch in meinen Everplaces Collections für Barcelona (alle Plätze) und Barcelona vegan (nur die Essenmöglichkeiten) eingetragen. Everplaces kann kostenlos genutzt werden in einer Web-Version und einer Smartphone-Version, die besonders eben unterwegs total praktisch ist. Mit der App halte ich seit langem alle meine Neuentdeckungen fest. Ihr könnt euch ein Everplaces-Konto anlegen, und meine Plätze einfach in euren eigenen Collections abspeichern, müsst sie also nicht bei euch erst neu anlegen.   Diesen Artikel hatte ich ich in geänderter Form schon auf www.sogehtvegan.de veröffentlicht. 

I dont eat animals-Shirt von Mr. Nelson mit Verlosung!

29. Januar 2014 Deutschland is(s)t vegan 

I dont eat animals-Shirt von Mr. Nelson mit Verlosung!Mr. Nelson ist ein kleines aber feines Modelabel aus Berlin. Davon gibt es einige, ja, aber Mr. Nelson macht alles richtig. Zunächst mal wird ausschließlich Bio-Baumwolle benutzt, und die kommt von einem anderen tollen Berliner Unternehmen, Lebenskleidung. Genäht werden die Sweater von Mr. Nelson  in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Berlin-Weissensee, die Shirts fair in Indien. Die Auflagen der Shirts sind übersichtlich, da die Stoffe von Saison zu Saison wechseln. Mr. Nelson legen Wert darauf, dass keine tierischen Bestandteile wie Leder, Wolle oder Seide zum Einsatz kommen. Firmenchef Stefan lebt seit einiger Zeit selbst fast vegan, so dass ihm das auch persönlich sehr wichtig ist. Und Mr. Nelson verfolgt als Unternehmen höchste Ansprüche an die ökologische Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung, fair ist hier nicht ein Label, sondern absolute Überzeugung. Warum Öko so wichtig ist? Wenn ihr billige Kleidung bei den großen Modeketten kauft, so tut das zwar eurem Portemonnaie nicht so weh, aber ihr schadet durch eure Kaufentscheidung der Umwelt, anderen Menschen, die für die Herstellung ausgebeutet werden, vielleicht sogar Kindern und auch eurer eigenen Haut, denn der Chemiecocktail der in konventioneller Mode bei der Baumwollherstellung und der Färbung der Kleidung ist richtig übel. Mr. Nelson verwendet für seine Teile ausschließlich G.O.T.S.-zertifizierte Stoffe (http:/­­/­­www.mrnelson.de/­­ueber-mr-nelson/­­biobaumwolle/­­), einem anerkannten Siegel, dass für höchste Ansprüche an Ökologie und faire Herstellung auf allen Produktionsstufen steht. Tolle neue Motive Zuletzt hat Mr. Nelson den Veganismus-Gedanken auch stärker auf seine Shirtmottos übertragen: Zuerst mit dem witzigen “Veggie to the bone”-Shirt (das es gerade im Sale gibt), und nun mit dem tollen “I don’t eat animals”-Shirt. So kann man seine Message wunderbar verbreiten – und das ohne erhobenen Zeigefinger. Seit November 2013 gibt es außerdem eine Kooperation mit tippitappi, einem anderen kleinen Modelabel.  tippitappi steht für den Respekt und die Liebe von Tieren, der Natur, vegane Lebensweise und schlichte und sympathische Designs aus Italien. Verlosung! Wir verlosen ein “I don’t eat animals”-Shirt. Gewinnen könnt ihr, wenn ihr auf unserer FB-Seite “Gefällt mir” klickt oder kommentiert. Die Verlosung läuft bis zum 03.02.2014. Und übrigens würden wir uns total freuen, wenn ihr für uns beim Peta Liberation Award voted – geht superschnell und wäre eine kleine Anerkennung unserer Arbeit. Vielen Dank!

Buchvorstellung Antispeziesismus

14. November 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Buchvorstellung AntispeziesismusWas ist Antispeziesismus? “In Anlehnung an andere Unterdrückungsformen wie Sexismus oder Rassismus, benennt der Speziesismus die Unterdrückung von Individuen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Spezies (Art). Der Antispeziesismus lehnt genau diese Form der Unterdrückung und Diskriminierung ab, da die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Spezies sich genau wie Geschlecht, Aussehen, Hautfarbe, Bildungsgrad usw. als irrelevante und willkürliche Merkmale herausstellen, wenn es um eine ethische Berücksichtigung von den Interessen von Individuen geht. Ebenso wie z.B. bei ,,Geschlecht und ,,Rasse ist die Existenz von ,,Spezies als solche anzuzweifeln und entlarvt sich zumeist als gesellschaftliches Konstrukt. Speziesismus wird als herrschende Ideologie verstanden, die die Gewalttaten gegen Schwächere legitimiert und fördert. In kapitalistischen Systemen hat sich die Tiernutzung noch verschärft, aber natürlich gab es auch schon in vorindustriellen Staaten Tierausbeutung. Die Geschichte des Speziesismus ist umstritten, da früher Tiermord nicht zwangsläufig mit Überlegenheitsgefühlen zusammenhing.” (Quelle: http:/­­/­­antispeog.blogsport.de) Vergessener Geschichtsteil Matthias Rude hält auf ca. 200 Seiten fest, was in der Geschichte viel zu selten genannt wurde, er berichtet von der Ausbeutung der Tiere, deren Fundament im letzten Drittel des 15. Jahrhunderts und in den ersten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts geschaffen wurde , er schreibt von Tierrechtsbewegungen, deren Gründung sehr weit zurück zu datieren ist und zeigt die Zusammenhänge und Verbindungen von der Ausbeutung der Tiere, der Unterdrückung von Arbeiterinnen und Arbeitern und der Unterdrückung von Frauen im speziellen auf. Er greift auf Texte und Aussagen von Rosseau, Benjamin Franklin Louise Michel, Godwin, Rosa Luxemburg, um hier nur einige Größen zu nennen und gibt stets eine umfassende Quellenangabe an. Insgesamt ist der Inhalt des Buches sehr aufwendig recherchiert. Matthias Rude unterscheidet dabei in vier Kapiteln: 1. Revolution und Tiere 2. Zwischen Revolution und Reform 3. Revolution ohne Tiere, Tiere ohne Revolution 4. Auf dem Weg zur Revolution Seine “Hinführung” lautet: Die Befreiung von Mensch und Tier - ein und dasselbe Ziel. Klappentext Kaum eine andere emanzipatorische Forderung verhallte im Gang der Geschichte immer wieder derart ungehört wie der Ruf nach der Befreiung der Tiere. Dabei existiert zur Thematik eine weit zurückreichende, genuin linke theoretische - und auch praktische - Tradition. Die sich momentan bildende Tierbefreiungsbewegung muss als geistige Erbin früherer Bewegungen betrachtet werden, auf deren Wirken sie aufbaut. In einem Streifzug durch die Geschichte modernen emanzipatorischen Denkens wirft dieser Band deshalb einige Schlaglichter auf diese Tradition - um sie aus ihrem Schattendasein zu holen, und um schon einmal gemachte Ansätze zur theoretischen Begründung einer Bewegung zur Befreiung von Mensch und Tier heutigem kritischen Denken zugänglich zu machen und sie zur Diskussion zu stellen. Im Anschluss wird die Entstehung der modernen Bewegung im Rahmen der sozialen Protestbewegungen und der linken Subkultur im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts beschrieben. Der Band zeigt auf: Der Tierbefreiungsgedanke, der stets als Konsequenz, Fortsetzung und Erfüllung der auf den Menschen bezogenen emanzipatorischen Forderungen verstanden worden ist, ist genuin links; die Grundthese des Autors lautet: Das Streben nach der Befreiung der Tiere und der Wunsch, die Menschheit zu emanzipieren, verfolgen keine unterschiedlichen Ziele oder Interessen und lassen sich nicht gegeneinander ausspielen, im Gegenteil gilt: Tierbefreiung ist Voraussetzung und Resultat der Emanzipation des Menschen. Textmarker und eine Herzens-Empfehlung Meine Ausgabe ist mit vielen Textmarkierungen versehen, denn es gibt unendlich viele Aussagen, Fakten, so viele geschichtliche Ereignisse, die mir bis dato nicht bekannt waren und die – wie ich finde – (besser) bekannt sein sollten. Ich kann euch das Buch wirklich sehr empfehlen und lege es euch ans Herz, besonders wenn ihr mehr über die Geschichte des Vegetarismus/­­Veganismus erfahren wollt. Ihr könnt nur dazu lernen. Hier findet ihr Downloads vom Inhaltsverzeichnis, dem Vorwort und eine Leseprobe: Das Buch ist im Schmetterling Verlag GmbH in der Reihe “theorie.org” erschienen: Rude, Matthias: Antispeziesismus Die Befreiung von Mensch u. Tier in d. Tierrechtsbewegung und d.Linken 1. Auflage 2013 204 Seiten, kartoniert ISBN 3-89657-670-4 10,00 Euro www.theorie.org Eine Facebookseite gibt es dazu auch www.facebook.com/­­Antispeziesismusbuch

Edos Hummus Corner in Freiburg

20. August 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Edos Hummus Corner in FreiburgFreiburg im Breisgau hat viele Namen, viele Verehrer und jede Menge ,,Ökokram. Wir schimpfen uns ja auch nicht umsonst ,,Green City, selbst unser Bürgermeister ist grün. Die schöne Universitätsstadt am Rande des Schwarzwaldes verfügt über ungefähr 200000 Einwohner und ist immer einen Besuch wert. Heute verrate ich euch einen Geheimtipp, der mittlerweile zumindest unter Freiburgern kein Geheimtipp mehr ist. Was wirklich gut ist, spricht sie eben doch schnell rum! Am 17.05.2013 war es soweit: Edo hat seinen eigenen Laden eröffnet! Edo? Ein netter junger Zeitgenosse aus Israel, offen, freundlich und jeder Zeit für einen Spaß zu haben. Unzufriedenheit mit dem Freiburger Angebot trieb ihn dazu sein eigenes Hummus herzustellen. Es dauerte nicht lange und er hatte nicht nur Freunde von der köstlichen Kichererbsencreme überzeugt, sondern auch eine stetig wachsende Fangemeinde in ganz Freiburg herangezüchtet. Zunächst lieferte er sein Hummus nach Bestellung mit dem Fahrrad aus, später verkaufte er es wöchentlich im Stadtteil Vauban und seit Mai 2013 hat er nun endlich seinen eigenen kleinen Laden am Augustinerplatz. Edos Hummus ist cremig, schmeckt weder fettig noch überladen, ist perfekt gewürzt und einfach nur unbeschreiblich lecker. Dazu gibt es warmes Pitabrot und wer mag auch noch ein Topping oder Salat. Besonders zu empfehlen: Hummus mit Topping! ,,Toppings sind wie das Sahnehäubchen. Machen das Gute noch ein bisschen besser [thehummuscorner.com] Hier wird frisch und mit jeder Menge Liebe zubereitet. Zusätzlicher absoluter Pluspunkt: Edo ist offen für neue Vorschläge und probiert sich gern in der veganen Küche aus. Neu auf der Karte sind z.B. ein ,,Chicken Curry mit Soja (Absolut lecker!) und ein veganer Kartoffelsalat. Speisen & Preise: (nur veganes Angebot, weitere nicht vegane Speisen auf der Karte) Hummusteller Frischer hausgemachter Hummus mit Tahini, Petersilie und Olivenöl. Dazu Pitabrot. 4,80EUR Hummus mit Topping Pilze: Mit gebratenen Pilzen, Zwiebeln und Thymian. 6,00EUR Phool: Fava Bohnen, karamelisierte Zwiebeln und Kreuzkümmel. 6,00EUR Vegetarisches Curry: Buntes Gemüse in indischer Currysoße. 6,00EUR Aktuell neu: ,,Chicken Curry 6,00EUR Israelischer Salat Frischer Salat aus Gurken, Karotten, Tomaten, Paprika und Rucola, serviert mit Tahini Dressing 3,00EUR Tabouleh Bulgur, frische Petersilie und Minze, frischer Zitronensaft und Olivenöl 3,00EUR Wird laufend erweitert! Auch zum Mitnehmen. Ihr findet Edos Hummus Corner am Augustinerplatz, aufgeteilt in ein größeres Restaurant (unten im Atrium) und einen kleineren Imbiss direkt an der Grünwälderstraße. Edo’s Hummus Küche Augustinerplatz 2 79098 Freiburg im Breisgau Öffnungszeiten: Mo – Sa: 11:30 – 15:00, 18:00 – 21:00 The Hummus Corner www.thehummuscorner.com Facebook Wie hinkommen: Option 1: Straßenbahnhaltestelle 1: Oberlinden (direkt am Augustinerplatz) Option 2: Fünf Minuten Fußweg vom Stadtmittelpunkt am Bertoldsbrunnen (jede Straßenbahnlinie hält dort), Richtung Martinstor gehen, dann links vorbei an Deichmann, am Ende der Straße ist der Augustinerplatz (das letzte Gebäude auf der rechten Seite ist das Atrium)   Wir freuen uns immer sehr über Lesertipps, da wir ja leider nicht überall in Deutschland alle veganen Lokalitäten besuchen können. Wenn ihr uns und den anderen Lesern auch mal eure Entdeckungen vorstellen möchtet, so freuen wir uns sehr über eine Nachricht an hallo@deutschlandistvegan.de.   Wem haben wir diesen Tipp zu verdanken? Ann-Kathrin, Mitte 20, ist als Hessin vor mehr als drei Jahren im schönen Süden Deutschlands gelandet und seit mehreren Jahren Pflanzenesserin. Als angehende Chirurgin schnippelt sie lieber an lebenden Menschen rum als totes Fleisch zu verarbeiten. Ihre Küche verwüstet sie trotzdem leidenschaftlich gern. Getreu dem Motto eines guten Freundes: Wenn das Essen keinen Spaß mehr macht, hat das Leben auch keinen Sinn mehr! ...und veganes Essen macht verdammt viel Spaß!

Urlaub in Toronto, Niagara Falls, Detroit und Ohio

13. November 2017 Totally Veg! 

Urlaub in Toronto, Niagara Falls, Detroit und OhioVor zehn Jahren haben mein Mann M und ich in Ohio studiert und dort sehr gute Freunde kennengelernt. Wir sind seitdem in Kontakt und haben uns auch 2013 wiedergesehen. Da das nun schon wieder vier Jahre her ist, wurde es Zeit für einen Besuch und so sind M und ich im September nach Nordamerika aufgebrochen, mit einem Abstecher nach Kanada. Es war ein toller Urlaub und wir hatten Glück mit dem Wetter - es war richtig heiß, wir hatten viele Tage weit über 30 Grad, und für uns war das vor dem Herbst und Winter eine gute Gelegenheit, Sonne zu tanken. Gestartet sind wir in Toronto, eine unserer liebsten Städte überhaupt (gleichauf mit London!). Toronto hat das "Großstadt-Feeling", aber ist trotzdem überschaubar, sicher und ist von wunderbarer Natur und dem riesigen Lake Ontario umgeben.   Toronto Financial District Street Art in Toronto Wir haben in einem sehr gemütlichen Bed & Breakfast übernachtet, das ich euch nur ans Herz legen kann. Pauline und Jeff vom Elliott House Bed & Breakfast sind wunderbare Gastgeber und man hat nach einem langen Tag in Toronto das Gefühl als würde man nach Hause kommen. Ich habe Pauline vorab geschrieben, dass M und ich vegan leben, und sie hat für uns Sojamilch, Hummus und vegane Muffins zum Frühstück gekauft, an einem Morgen hat sie uns sogar vegane Waffeln gemacht. Da wir mit dem Auto unterwegs waren, haben wir den Parkplatz genutzt, der zwar extra zu bezahlen ist, aber dessen Erlös an ein Tierheim geht, was uns natürlich besonders freut. Das Bed & Breakfast von außen Vegane Waffeln mit Banane und natürlich Ahornsirup Unser erster Weg in Toronto ging zu Doomie's, einem veganen Junk-Food-Restaurant - anders kann man es nicht bezeichnen. Hier sucht man Clean Eating oder Salate vergeblich, stattdessen gibt es Burger, Frittiertes und allerlei Kalorienbomben. Es war göttlich! M hat den den Fried Chicken Burger bestellt, ich den normalen Chicken Burger, und obwohl beides ausgezeichnet war, waren die Pommes dort nicht von dieser Welt und ich träume noch heute von ihnen. Als Dessert teilten wir uns einen riesigen, warmen Chocolate Chip Cookie, der in einer heißen Pfanne mit Vanilleeis serviert wird. Rückblickend war es ein Fehler, so viel zu essen, da uns beiden dann leicht unwohl war, aber ich würde den gleichen Fehler wohl wieder machen. Chicken Burger Fried Chicken Burger Chocolate Chip Cookie mit Eis Auch ein Highlight in Toronto war sicher das ebenfalls rein vegane Restaurant Fresh, wo es viele frische Salate, Wraps und Suppen gibt. Wir waren dort gleich zwei Mal essen und es war unser liebstes Restaurant in Toronto. M hat sich in den Buffalo Chicken Wrap verliebt, ich fand den Thai Salat mit Erdnussauce und Tofu super.  Buffalo Chicken Wrap Salat mit Tofu und Erdnussauce In Toronto selbst kann ich euch die tolle Aussicht vom CN Tower nur empfehlen, gleich daneben befindet sich die stylishe Steamwhistle Brewery, wo man in schönster Kulisse ein veganes Bier und eine eingelegte Gurke genießen kann.  Steamwhistle Brewery Außerdem lohnt sich ein Ausflug in den Distillery District, in dem man in schöner Atmosphäre bummeln und essen kann. Wir haben in einem kleinen Bistro indische Wraps und Kichererbsen-Salat gegessen. Kichererbsen-Salat Wrap mit Kartoffeln und Chutney gefüllt Ein absolutes Highlight ist auch ein Abstecher auf die Toronto Islands, den vor Toronto gelagerten Inseln. Man hat nicht nur einen fantastischen Ausblick auf Toronto, sondern auch einen wunderschön angelegten Park, der zu langen Spaziergängen einlädt. Weiter ging es zu den Niagara Fällen. Auf dem Weg dorthin hielten wir in St. Catharines, einem Ort etwa 20 Minuten vor den Wasserfällen, für ein Mittagessen an. Dort kehrten wir in das vegane Restaurant Rise Above ein. Wir bestellten Mac and Cheese mit Kale Caesar's Salad und ein Tempeh Bacon Sandwich. Alles ganz ausgezeichnet! Im Anschluss ging es für ein Dessert über die Straße in den veganen Donut-Laden Beechwood Doughnuts, wo man die Qual der Wahl hat. Der Bananen-Kokos-Donut ist einer der besten Donuts, die ich je gegessen habe! Wenn ihr die Niagara Fälle mit dem Auto besucht, kann ich euch einen kurzen Abstecher nach St. Catharines nur empfehlen, da die Gegend direkt rund um die Wasserfälle leider sehr touristisch und wenig vegan-freundlich ist. Die Wasserfälle selbst sind aber wunderschön und absolut beeindruckend! Kale Caesar's Salad Mac and Cheese Tempeh Sandwich mit hausgemachten Pommes Donuts! Schoko, Banane-Kokos, Peanutbutter & Jelly und Snickerdoodle Die Horseshoe Falls mit meterhoher Gischt Die Fälle bei Nacht - auch sehr beeindruckend! Unsere Tour führte uns dann weiter nach Cedar Point, ein großer Vergnügungspark direkt am Lake Erie gelegen. Der Ort bezeichnet sich auch selbst als "Roller Coaster Capital of the World" und das mit gutem Grund. Während andere Vergnügungspark wie Disney eher viel Wert auf das Theming legen, stehen in Cedar Point die schnellen, riesigen Achterbahnen im Vordergrund. Wer auf Nervenkitzel steht, für den zahlt sich der Besuch jedenfalls aus! Und auch als Veganer muss man nicht verhungern, es gibt ein (überschaubares) veganes Angebot im Park. Wir sind bei Melt eingekehrt, die mit veganem Burger und Käsesandwich aufwarten, vorab gab es noch frittierten Tofu. Sehr deftig, aber gut! Obwohl bereits die Halloween-Feierlichkeiten in Cedar Point im vollen Gange waren, war es unglaublich warm und so haben wir den Sommer wirklich verlängern können. Frittierter Tofu mit Dip Veggie Burger Sandwich Grilled Cheese mit Zwiebel Danach ging es Richtung "zweite Heimat", nach Bowling Green, Ohio, wo wir 2007 studiert haben. Für M und ich ist es jedes Mal wie Heimkommen, wir haben dort sehr prägende und schöne Erinnerung gesammelt. In Bowling Green nahmen uns Freunde in Empfang und es war ein sehr herzliches und fröhliches Wiedersehen. Kennt ihr das Gefühl, wenn man jemanden nach langer Zeit trifft und es sich aber so anfühlt, als wäre man nie getrennt gewesen? Wir haben viel Zeit mit unseren Freunden verbracht (wir haben zwei verschiedene Familien besucht), und wir haben es sehr genoßen, mit ihnen zu plaudern, zu lachen, Filme anzusehen und einfach den Alltag zu teilen. Für uns ist es eine große Bereicherung, mit ihnen befreundet zu sein, auch wenn wir uns alle wünschen, uns öfter zu sehen. Unsere Freunde leben übrigens nicht vegan, aber sind sehr interessiert und hilfsbereit, und so haben wir immer ausgezeichnet gespeist. Hier haben wir früher gewohnt! An einem Abend waren wir in einem extrem schnuckeligen Örtchen essen (es sieht orginal aus wie den Gilmore Girls entsprungen). In einem Diner haben unsere Freunde einen veganen Bohnen-Burger für uns ausfindig gemacht, der zwar seltsam aussieht, aber sehr gut geschmeckt hat. Und wie in den USA so üblich waren die Portionen riesig. Grand Rapids Veganer Bohnen-Burger mit Pommes und Salat Ein Mittagessen haben wir in einem Restaurant verbracht, das nur Bowls serviert, die man sich selbst zusammenstellt, mit sehr vielen veganen Optionen. Die Erdnussauce war eine Wucht und der Tofu so lecker! Man sieht, dass die vegane Lebensweise am Vormarsch ist, wenn man auch in kleinen Städten so tolle Angebote findet. Wenn ihr je in der Gegend nahe der großen Seen in Michigan und Ohio seid, kann ich euch einen Besuch direkt an die Great Lakes nur wärmstens ans Herz legen. Die großen Seen sind das, was das Wort sagt: Groß. Man fühlt sich, als würde man am Meer stehen und jeder See bei uns kann dagegen wirklich einpacken. Wir haben eine Schiffahrt auf die beliebte Insel Put-In-Bay unternommen, die süße Souvenirshops, Restaurants und Bars und wunderschöne Natur bietet. Das Wetter war grandios, wir hatten eine Jause eingepackt und sind mit unseren Freunden mit einem Golfmobil über die Insel gedüst. Abends sind wir dann verschwitzt, müde, aber sehr glücklich noch bei Taco Bell eingekehrt, wo man übrigens sehr einfach veganes Fastfood bekommt! Rückblickend war das wohl mein liebster Tag unserer Reise und ich bin sehr dankbar für die schöne Erinnerung an diesen heißen Spätsommertag. Restaurants und Shops auf Put-In-Bay mit den allgegenwärtigen Golfmobilen  Natur auf Put-In-Bay Ein Strand voll mit Muscheln auf Put-In-Bay Unser Picknick: Tofurkey-Sandwich mit Gurkerl und Senf, dazu Maischips, Mandeln und frische Zwetschken. Taco Bell: Unsere liebste Wahl ist der Seven Layer Burrito mit Bohnen statt Beef und ohne Käse oder Sour Cream. Dazu bestellen wir gerne Kartoffeln und Reis. Ein anderes Highlight, das wir mit Freunden verbracht haben, ist ein Besuch auf einer Fruit Farm. Dort gibt es neben frischen Äpfel und riesigen Kürbissen auch liebevoll gestaltete Dekoration zu bestaunen - ich war im Herbst-Himmel, es war herrlich kitschig! Dazu gibt es einen entzückenden Markt, wo man allerlei selbstgemachte Produkte erwerben kann, und das Angebot, auch selbst Äpfel zu pflücken. Man bekommt einen großen Sack, den man bis zum Anschlag mit selbstgepflückten Äpfeln füllen kann. Normalerweise ist das nur am Wochenende möglich, und wir waren an einem Montag dort - als die nette Besitzerin allerdings hörte, das unsere Freunde extra mit Besuchern aus Österreich da waren, machte sie für uns eine Ausnahme. Und so haben wir in der schönen, goldenen Septembersonne Äpfel von den Bäumen geholt, ganz alleine auf dem Feld. Ich habe eine neue Lieblingssorte: Jonathan! Die waren riesig, knackig und süß-säuerlich und am besten schmecken sie frisch vom Baum und noch warm von der Sonne. Auf dem Weg von Ohio nach Detroit blieben wir noch eine Nacht in Ann Arbor, einem schönen College-Städtchen in Michigan, das wirklich sehr vegan-freundlich ist. Hier haben wir in The Lunchroom gegessen. M hat ein Tempeh Sandwich bestellt, ich hatte Mac and Cheese und als Abschluss gab es noch hausgemachtes Eis (Mint-Chocolate Chip und Erdbeer). Ann Arbor war nett, aber leider hatten wir etwas Pech und landeten in einem muffigen, abgewohnten Motel, in dem unser Zimmer streng nach Putzmittel roch. Irgendwie gehört das aber scheinbar zu unserem Urlaub dazu, da wir in jedem Urlaub mit einem Hotel Pech haben. Heute lachen wir aber natürlich schon darüber! Die Innenstadt in Ann Arbor Am Campus der riesigen University of Michigan Mac and Cheese Tempeh Bacon Sandwich mit Chips und Gurkerl Eis zum Dessert: Erdbeer und Mint Chocolate Chip Abschließend waren wir noch in Detroit und sind dort in einem sehr netten Bed & Breakfast geblieben. Auch hier war ein Frühstück dabei, und nach einem E-Mail gab es hier auch reichlich veganes Essen für uns: Kokos-Joghurt, vegane Muffins, verschiedene Sorten Pflanzenmilch, Hummus, Avocado, frische Früchte und sogar Clif-Bars. Wir haben das Frühstück hier sehr genossen! Detroit sieht man zwar noch an, das es eine zeitlang nicht besonders floriert hat, aber es ist doch wieder am Aufstieg. In vielen Gebäuden sind kleine Coffee Shops oder Restaurants angesiedelt. Zu Abend haben wir bei PJ's Lagerhouse gegessen, einem Pub mit guter veganer Auswahl. Das Pub ist schon unter Zeiten der Prohibition in Betrieb gewesen und ist zwar etwas abgewohnt, dafür sehr charmant und mit herzlicher Bedienung. Ich habe das Banh Mi bestellt, ein vietnamesisches Sandwich mit Tofu, M hatte den Burrito. Beides war ausgezeichnet, mein Favorit war aber sicher das Banh Mi. Nahe Detroit liegt das Henry Ford Museum, das ich auch sehr empfehlen kann. Es geht hier zwar in erster Linie um Autos, aber damit auch um einen großen Teil amerikanischer Geschichte. Es sind tolle alte Fahrezeuge und Leuchtreklamen ausgestellt, man kann die Autos der US Präsidenten bewundern, in einem orginalen Diner aus den 1950ern Kaffee trinken, oder im Bus von Rosa Parks auf ihrem Platz sitzen. The Inn on  Ferry Street Frühstück im Bed & Breakfast  Downtown Detroit Downtown Detroit Tofu Banh Mi Burrito mit Bohnen, Gemüse und Queso Henry Ford Museum Henry Ford Museum: Der historische Bus, in dem Rosa Parks ihren Platz nicht für Weiße geräumt hat Henry Ford Museum Picknick nach dem Museum: Eine Auswahl von Whole Foods und Trader Joe'

Vegan in Dublin

26. März 2017 Totally Veg! 

Vegan in DublinMein Mann M und ich haben unsere Geburtstage sehr knapp hintereinander. Da wir es mit materiellen Geschenken nicht so haben (und wir unsere kleine Wohnung nur sehr begrenzt Stauraum bietet), investieren wir gerne in gemeinsame Erinnerungen. Darum ging es heuer zu unseren Geburtstagen nach Dublin! Wir waren vor einigen Jahren bereits auf der grünen Insel, haben da aber mehr Zeit mit Landpartien verbracht und es nicht bis in die Hauptstadt geschafft - zum Glück konnten wir das nun nachholen! Dublin ist eine tolle Stadt und für einen kurzen Aufenthalt (wir waren drei Nächte dort) wie geschaffen. Der Liffey River Gleich nach unserer Ankunft ging es in die Innenstadt, da es bereits früher Nachmittag war und wir seit dem Frühstück nichts im Bäuchlein hatten. Gezogen hat es uns zu Umi Falafel, die, richtig geraten, Falafel und allerlei andere Köstlichkeiten aus der Kichererbse anbieten. Zu Mittag gibt es außerdem günstige Lunch-Menüs. Ich bestellte den Tabbouleh-Salat, Hummus, Falafel und Brot, M hatte den Falafel-Wrap mit Kartoffelspalten. Mir hat besonders der Tabbouleh-Salat ausgezeichnet geschmeckt und auch die Kartoffelspalten waren eine Wucht! Einzig der Wrap hätte etwas mehr Hummus vertragen können, aber er war trotzdem sehr gut.  Tabbouleh, Hummus, Pita-Brot und Falafel  Falafel-Wrap mit Kartoffelspalten im Körbchen Danach war ein Spaziergang angesagt durch bereits in Blüte stehende Parks und rund um das Dublin Castle. In der Chester Beatty Library befindet sich ein sehr schönes Cafe, die auch einen tollen Soja-Cappucino machen!  Dublin Castle  Park neben dem Dublin Castle  Dublin Castle  Kaffee & Soja-Cappucino - mhmm  Cafe in der Chester Beatty Library Am nächsten Tag hatten wir einen frühen Termin am Trinity College, um die Ausstellung rund um das Book of Kells zu bewundern. Das Buch ist wirklich schön, noch schöner fand ich aber die alte Bibliothek! Ein Tipp: Bucht euch einen frühen Termin und marschiert durch die Ausstellung in die Bibliothek, dann seid ihr dort ganz alleine und könnt in Ruhe den Geruch nach alten Büchern einatmen (in die Ausstellung könnt ihr dann zurück, wenn die Touristenhorden eingefallen sind).  Trinity College    Trinity College  Old Library im Book of Kells Museum - ich plane, hier einzuziehen Old Library Wendeltreppe Zum Mittagessen ging es dann ins Restaurant Cornucopia. In diesem vegetarischen Restaurant holt ihr euch das Essen selbst vom Tresen und nehmt dann im gemütlichen Dining-Room Platz. M entschied sich für die herzhafte Polenta mit Sauce, und bei mir fiel die Wahl auf das Kürbis-Gulasch mit Tofu. Mein Kürbis-Gulasch war hervorragend, so cremig, mit süßem Kürbis und herzhaft eingelegtem Tofu (obwohl es M herablassend als "Gatsch" bezeichnet hat). Zu jedem Gericht darf man sich auch Salate aussuchen und die haben mir auch besonders gut geschmeckt, M und ich waren uns einig, dass der Kartoffelsalat unser Favorit war! Die Kartoffeln waren mit einem cremigen Dressing angemacht und es waren ganze Haselnüsse drin, mhmm. Während die Preise im ersten Moment nicht zu günstig wirken, sind die Portionen tatsächlich riesig, wir hatten schon zu kämpfen, unsere Teller zu leeren.  Polenta-Cakes  Eintopf mit Kürbis und Tofu Herrlicher Kartoffelsalat! Nach dem Besuch im Cornucopia waren wir dank der großzügigen Portionen so voll, dass wir ein Nickerchen brauchten. Anschließend ging es durch Temple Bar (die Ausgeh-Meile) und schließlich bis ins älteste Pub Irlands, dem Brazen Head. Ich fand es dort sehr gemütlich und kann den Besuch nur empfehlen!  The Temple Bar bei Nacht  Brazen Head Pub Brazen Head Pub Am nächsten Tag war M's Geburtstag! Nach einem Frühstück im Hotel (geschlafen haben wir übrigens im Holiday Inn Express Dublin City, das ich nur empfehlen kann) ging es in die Guinness Brauerei, was sich M besonders gewünscht hat. Guinness-Bier ist leider nicht vegan #sadface, aber, und jetzt kommt das große Aber, Guinness wird die Produktion noch heuer so umstellen, dass das Bier ohne tierische Klärstoffe auskommt! Hurra! Ich finde es super, dass hier auf Kundenwünsche eingegangen wird und freue mich schon darauf, wenn das Bier dann vegan ist - bis dahin kann man ja das Museum genießen. Im Eintrittspreis ist ein Glas Guinness inkludiert, das man aber auch für einen Soft Drink benutzen kann. Der Besuch des Museums lohnt sich jedenfalls, die Ausstellung ist sehr schön und modern aufbereitet, das alte Gebäude sehr beeindruckend und das Highlight ist sicherlich die Gravity Bar im obersten Stockwerk, in der man eine wunderbare Aussicht über Dublin hat. Für das Geburtstagskind kam dann extra die Sonne heraus! Frühstück im Hotel - Baked Beans mit Toast, Sojamilch mit Weetabix  Eingang zur Guinness Brewery  Schöne alte Architektur der Brauerei  Im Museum Aussicht von der Gravity Bar im Guinness Museum   Für M's Geburtstag musste es etwas Besonderes zu Mittag sein und so hatte ich uns einen Tisch im veganen Restaurant Sova Vegan Butcher reserviert. M bestellte den Döner Wrap und ich den Burger, beides war umwerfend! Saftig, deftig und genau das Richtige für einen Geburtstag. Natürlich mussten wir auch Dessert bestellen und es gab für uns zum Abschluss noch Lime Cheesecake im Glas und Chocolate Mousse, beides wirklich gut. Wir rollten aus dem Restaurant, aber das war es wert! Ich kann einen Besuch im Sova Vegan Butcher nur empfehlen, es ist sehr nett eingerichtet und das Team dort sehr zuvorkommen.  Burger mit Salat Seitan Wrap mit Salat   Schokomousse - aus Avocado gemacht!  Lime Cheesecake mit Erdbeeren  Sova Vegan Butcher   Nach einem Spaziergang kehrten wir noch beim Rolling Donut ein. In diesem Donut Shop gibt es täglich mehrere vegane Sorten! Mein Liebling war der Vanille-Mandel-Donut, M liebte den Schoko-Kokos-Donut. Wir haben dort öfters Donuts gekauft, sie machen sich auch ausgezeichnet zu einem abendlichen Picknick im Hotel!  Rolling Donut - Donut Himmel!  Schoko-Kokos-Donut Vanille-Mandel-Donut  Unser Hotel Picknick - vegane Sandwiches von Marks & Spencer, Chips, Donuts, Rohkost-Riegel und die allerbesten Kekse von Tesco (zum Glück gibt es die bei uns nicht!) Am letzten Tag spazierten wir noch ein wenig durch Dublin, bevor wir dann in Nando's eingekehrten. In dieser Kette waren wir bereits in London und dort nicht so begeistert, aber wir beschlossen, es noch einmal zu versuchen. Dieses Mal bestellten wir den Veggie Burger und Veggie Wrap mit extra Avocado, und es war viel besser! Wenn man Lust auf etwas junkiges Essen hat, ist man dort jedenfalls gut aufgehoben.  Christ Church Cathedral    Blumen!  The Oliver St. John Gogarty Bar - sehr touristisch, aber auch nett  Samuel Beckett Bridge in Form einer Harfe  Veggie Burger mit Pommes und Knoblauchbrot (erstaunlicherweise auch vegan)  Veggie Wrap mit Pommes Dublin ist eine so hübsche Stadt und es gibt so viel zu tun - ich kann nur meine wärmste Empfehlung aussprechen! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Weihnachten in Berlin - Teil 1 - Übersicht

3. Januar 2017 Claudi goes vegan 

Weihnachten in Berlin - Teil 1 - Übersicht Liebe Mama, zu deinem 60. Geburtstag hast du eine Reise nach Berlin von uns Kindern geschenkt bekommen. Ich freue mich noch immer wie ein Sellerieschnitzel, dass du deinen Gutschein zu Weihnachten eingelöst hast. So konnten wir gemeinsam mit Bruderherz und vor allem mal so ganz anders feiern. Es war zauberhaft!!!! Weil du ja die Vollcheckerin in Sache Technik bist hab ich mir überlegt, dir kein Fotobuch zu machen (wie für Oma nach unserem Cornwall Urlaub), sondern dir vier Blogeinträge als Erinnerung zu schreiben. Ich hoffe du bist damit einverstanden ;-) Sonnengrüße von Herzen und voller Dankbarkeit, Claudi Für das Abendessen bei der Anreise hab ich mir eine Suppe mitgenommen. Total praktisch, wird gemerkt! Frühstück Tag 1 - im goodies in der Schivelbeiner. Chili con Tofu - einmal und nie mehr wieder zum Frühstück. Aber mir war soooo kalt.... Während du mit Oma den Wintermarkt am Gendarmenmarkt unsicher gemacht hast, haben Finn und ich bei Starbucks gelesen, Tee getrunken (bzw. Wasser) und uns aufgewärmt Es folgte dann eine Tour mit dem Auto durch Berlin - hund- und omafreundlich :) Wir haben gesehen: Alex Dom Stadtschloss (Baustelle) Friedrichstraße Unter den Linden Brandenburger Tor Bundeskanzlerinnenamt Hauptbahnhof Tiergarten Schloss Belvue Siegessäule Kudamm KaDeWe Und sind anschließend (hat insg. gut zwei Stunden gedauert) weiter ins" Let it be" nach Neukölln. Dort will ich seit JAHREN hin und hab es bei meinen bisherigen Berlin-Reisen (siehe hier und hier und hier und hier) nicht geschafft. Die Gerichte sind nach veganen Promis benannt

Urlaub in Kalivada - Lake Tahoe & San Francisco

27. Juni 2016 Totally Veg! 

Urlaub in Kalivada - Lake Tahoe & San FranciscoLake Tahoe Weiter ging es von Bishop nach Lake Tahoe (Teil I der Reise könnt ihr hier nachlesen). Lake Tahoe ist im Winter ein beliebter Ort für Schisport, aber auch sonst ist ein Abstecher hierher lohnend: Die Landschaft mit dem riesige See ist ausgesprochen sehenswert. Lake Tahoe ist geteilt in den kalifornischen und nevadischen Teil. Während auf der kalifornischen Seite ein edles Schidorf mit Restaurants, Bars und der Gondelbahn lockt, befinden sich auf der nevadischen Seite - richtig geraten - die Casinos. Wir kamen im Hard Rock Hotel & Casino unter (ich habe ja gesagt, wir sind Hard Rock Fans), und während das Gebäude alt ist, hat es doch Charme: Immerhin hat Elvis himself hier schon Auftritte absolviert. Die Zimmer sind renoviert und sehr gemütlich, mit einer tollen Aussicht auf die umliegende Natur. Auch wenn man in Lake Tahoe nicht schifährt, so ist ein Bummel durch die Ferienanlagen und ein Spaziergang am See die Reise wirklich wert. Gegessen haben wir im rein veganen Cafe Simple Bliss Cafe, einem hübschen kleinen Cafe, das auf Bio-Zutaten spezialisiert ist. M bestellt das Sandwich mit Cashewkäse und Avocado, ich habe mich für das Reis-Bohnen-Gericht mit Cashewsauce entschieden. Alles hat gut geschmeckt, einzig die Portionen hätten um das Geld deutlich größer sein dürfen.   Trotzdem ist es eine Oase in dem doch sehr stark von üppigem Essen geprägten Restaurants rund um Lake Tahoe. Zum Abendessen waren wir in der Stateline Brewery, die neben einem veganen Burger (samt veganer Mayo!) auch leckeren Edamame-Hummus mit Gemüsesticks und Pitabrot als Vorspeisenteller anbieten. Es hat alles toll geschmeckt - nur haben wir viel zu viel Essen bestellt. Wie schön, dass die Amerikaner alles so bereitwillig einpacken, so hat man einen Mitternachtssnack, auf den man sich freuen kann. Berkeley Von Lake Tahoe ging es dann schließlich weiter nach Berkeley. Wer meinen Blog regelmäßig liest, der weiß, dass M und ich einen kleinen, pardon, Vogel mit Disney haben, und so wollte M gerne das Tor zu den Pixar Animation Studios sehen. Und ja, wir haben nur das Tor angegafft. Danach gab es bei in Berkeley etwas, auf das ich mich sehr lange gefreut habe: Cinnaholic verkauft ausschließlich vegane, frisch gebackene Zimtschnecken, die man sich mit allerlei verrückten Frostings und Toppings belegen kann. Obwohl ich da eher konservativ war und unsere Schnecken nur mit Vanillefrosting und veganen Creamcheese-Frosting mit Heidelbeeren bestreichen ließ, waren die Zimtschnecken wirklich eine absolute Wucht. Danach haben wir noch einen Spaziergang durch die Uni in Berkeley gemacht, der Campus ist sehr idyllisch angelegt mit den für Kalifornien typischen Redwood Trees und gepflegten Grünflächen. Und ich wurde sogar für eine Studentin gehalten (ich erwähne das nur, da ich jetzt in das Alter komme, in dem man sich darüber freut). Berkeley ist ein wirklich hübsches Städtchen mit ganz vielen tollen Restaurants und Shops, das ich nur empfehlen kann! San Francisco Nach Berkeley ging es weiter nach San Francisco. Auf diese Stadt haben M und ich uns ganz besonders gefreut, haben uns doch so viele Bekannte davon vorgeschwärmt. Unsere Erwartungen waren fast übersteigert, und es kam, wie es kommen musste - wir wurden enttäuscht. Zweifelsohne hat San Francisco wunderschöne Ecken, alleine an der Aussicht und Parks rund um die Golden Gate Bridge könnte ich mich stundenlang erfreuen, Alcatraz ist ein absolutes Highlight und auch sonst gibt es viele schöne Gegenden (in denen es aber wiederum meist wenig zu tun gibt, da es oft Wohngegenden sind). Leider sind gerade die Attraktionen, die in Reiseführern immer so angepriesen werden, gar nicht unser Geschmack, weil sie extrem touristisch sind, zu einem Grad, an dem man fast keine Einheimischen mehr dort sieht  - das beste Beispiel ist Fishermans Wharf, das fast nur aus Franchise-Restaurants und überteuerten Souvenir-Geschäften besteht. Außerdem hat San Francisco ein enormes Problem mit Obdachlosen. Man sieht sie fast überall, alleine, in Gruppen, teilweise sind kleine Zeltstädte aufgebaut, und an manchen Ecken muss man über Matratzen oder sonstige Schlafgelegenheiten steigen, um den Weg fortzusetzen. Es sind nicht die Obdachlosen an sich, die mich stören. Uns hat nie jemand persönlich angesprochen, allerdings war auffällig, dass einige Obdachlose unter akuten psychischen Störungen litten, hinzu kommen offener Drogenkonsum und menschliche Ausscheidungen, die einen Spaziergang durch die Stadt natürlich nicht gerade schöner machen. Was mich schockiert, ist besonders, wie mit dem Elend umgegangen wird, denn es scheint, als würde nicht sehr viel getan. Und ich habe mir das Ausmaß an Armut nicht eingebildet: San Francisco hat nach New York City die meisten Obdachlosen pro Quadratkilometer. Der Unterschied ist nur, dass es in San Francisco weniger Programme (wie Notschlafstellen) und mehr permanent Obdachlose als in NYC gibt. In San Francisco ist durch die geringe Größe der Stadt die Dichte an Obdachlosen in manchen Gegenden enorm hoch. Ich habe es in keiner Stadt, in der ich bisher war, als so krass empfunden wie in San Francisco. San Francisco hat uns also mit mehr gemischten Gefühlen zurückgelassen, es gibt Städte, die uns wesentlich besser gefallen. Ich würde die Stadt wieder besuchen, würde aber nicht extra einen Trip dorthin planen. Wir waren natürlich nicht im Zoo... diese Seelöwen sind freiwillig in Fisherman's Wharf Ein Highlight war für mich der Besuch von Alcatraz, der wirklich, wirklich toll war. Tickets kauft man dafür Wochen im Voraus, aber das zahlt sich aus. Die Gefängnisinsel ist toll gestaltet, es gibt ganz viel anzusehen und an Geschichte nachzuempfinden. Auch der Ausblick alleine von Alcatraz Richtung San Francisco ist einmalig. Unbedingte Empfehlung! Sehr beeindruckt hat uns der Besuch des Presidio, einem ehemaligen Militärstützpunkt, der jetzt zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Parks beinhaltet. Besonders zu empfehlen ist der Besuch von Crissy Field, einem Park nahe der Golden Gate Bridge. Dort hat man einen perfekten Ausblick auf das Wahrzeichen und es ist wunderbar, am Strand zu spazieren. Wenige Meter davon entfernt ist der Palace of the Fine Arts, der wie aus einer anderen Welt wirkt - sehr beeindruckend! In der Nähe ist auch  das Walt Disney Family Museum, das wir natürlich besucht haben (das ist jetzt wenig überraschend, oder?). Vor dem Museum gab es großes Picknick in der Sonne, wo wir eine köstliche vegane Waffel verspeist haben.   Essen in San Francisco Ganz in der Nähe unseres Hotels befand sich der Soma StrEATfoodPark, in dem Foodtrucks parken und man sich nach Gusto von einem Truck zum nächsten schlemmen kann. Das vegane Angebot ist riesig, von Burritos über Nudeltöpfe zu Empanadas und Burgern reicht hier die Auswahl. Unser Highlight war sicher Nono Burger, wo ich ohne Übertreibung den besten veganen Burger überhaupt verspeist habe. Das selbstgemachte Patty ist unglaublich lecker und würzig, dazu die cremige Sauce, karamelisierte Zwiebeln - ein Gedicht! Aber: Wie es halt mit Foodtrucks so ist, hier ist alles sehr wetterabhängig, und wenn das Geschäft nicht geht, wird auch mal eher an dem Tag zugesperrt.   Wir waren zwei Mal dort und konnten nur einmal bei Nono essen, dafür gab es dann Udon-Nudeln und Empanadas (mexikanische Teigtaschen) von einem anderen Stand. Lovinghut ist eine weltweite vegane Restaurantkette, die wir auch hier in Österreich haben - allerdings gibt es in San Francisco eine ganz besondere Filiale: In einer großen Shopping-Mall, etwas, das ich wirklich noch nie gesehen habe. Nach einem Bummel kann man vegan schlemmen, der Lovinghut hier ist eher vietnamesisch angehaucht. Ich habe den kalten Nudelsalat mit Sojafleisch, Salat, Reisnudeln, frischen Kräutern, Gemüse und würziger Brühe gegessen, das war ein Gedicht! Dazu gab es Frühlingsrollen. Nahe unseres Hotels gab es eine Filiale von Trader Joe's. Trader Joe's ist ein wenig wie Hofer (Aldi), die Produkte sind billiger und es gibt viele Eigenmarken. Allerdings gibt es eine riesige vegane Auswahl und alle Produkte sind sehr hübsch und quietschig bunt verpackt - ein toller Laden! An einem Abend haben wir ein Picknick in unserem Hotelzimmer veranstaltet, und wir haben uns jeden Tag einen Wrap, Obst und Müsliriegel als Jause dort geholt.  Hotels in San Francisco San Francisco ist unglaublich teuer - wir haben es auch noch geschafft und waren an einem verlängerten Wochenende dort, wo die Preise erneut in die Höhe geschnellt sind. Wenn man noch mit Auto anreist, wird es nochmal teurer, ich habe Hotelzimmer gesehen, wo der Parkplatz das gekostet hätte, was ich bereit gewesen wäre, für ein komplettes Zimmer zu zahlen. Nach langem Hin und Her entschieden wir uns dann für das San Francisco Inn und haben das nicht bereut. Dieses Motel hat einen Parkplatz dabei und ist für Duschen und Schlafen bei einer Städtereise absolut ausreichend. Die Zimmer sind nicht gerade neu, aber gepflegt und sauber, und der Inhaber ist sehr freundlich und immer für ein Pläuschen bereit. Und das Beste: Es reisst euch kein riesiges Loch in eure Reisekasse. Außerdem ist der Soma StrEATfood Park und Trader Joe's ganz in der Nähe, an der nahen Bushaltestelle bringt euch ein Bus überall hin. Winchester House Das Winchester House befindet sich etwa eine Stunde von San Francisco in San Josue. Wer das Haus nicht kennt: Es gehörte Sarah Winchester, der Schwiegertochter des Gründers der Winchester Waffe. Sarah war zwar stinkreich, aber hatte ein tragisches Schicksal: Zuerst starb ihr Baby und einige Jahre später auch noch ihr Mann. Aus Verzweiflung wandte sich die junge Witwe an ein Medium (das war damals im 19. Jahrhundert en vogue), und das verriet ihr, dass sie von den Geistern, die durch die Waffe zu Tode gekommen waren, verflucht wäre. Die einzige Lösung wäre, ein Haus für die Geister zu bauen und diese Bauarbeiten niemals einzustellen. Da Sarah jede Menge Pinkepinke hatte, nahm sie sich diese Botschaft zu Herzen und ließ an ihrem Haus 38 Jahre lang Tag und Nacht bauen - und ich meine buchstäblich Tag und Nacht. Das Resultat ist ein Monstrum von einem Haus mit über 160 Zimmern, wo immer wieder drangebaut, umgebaut und niedergerissen wurde. Sarah Winchester hielt jede Nacht eine Séance ab, um die Geister über Baupläne zu befragen, damit sie sie milde stimmen konnte. Gleichzeitig baute sie Fallen und Sackgassen in ihr Haus, um böse Geister zu verwirren. So entstanden Treppen, die nirgendwo hinführen, Fenster, die sich nicht öffnen lassen, Geheimgänge, und Türen, die aus dem zweiten Stock direkt ins Freie führen. Das Haus ist mit einem Wort: Bizarr. Da ich ein großer Halloween-Fan bin und alles mag, was gruselig ist, war das Winchester Haus mit seiner seltsamen Geschichte und exzentrischen Eigentümerin ein Pflichtpunkt für uns. Das Haus ist wunderschön, riesig und hat eine altehrwürdige Atmosphäre. Ich glaube nicht an Geister - aber in diesem Haus schwören einem die Angestellten, dass es spukt. Und für alle, die sich fragen: Ja, das Winchester House hat die Macher von Supernatural beeinflusst, ebenso wie den großen Stephen King.   Im nächsten Teil geht die Reise weiter - nach Los Angeles! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Le Shop Vegan - Glücklich shoppen

3. April 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Le Shop Vegan - Glücklich shoppenWas soll ich sagen… Frauen und Handtaschen das ist eine Geschichte für sich, oder? Und das meine ich im ausschließlich positiven Sinn. Wenn ich so „an früher“ denke, hatte ich bestimmt zehn bis fünfzehn Taschen. Für den Sport, für die Arbeit, zum Verreisen, zum Ausgehen, für besondere Anlässe und, und, und…. War oder ist es bei Euch ähnlich? Nun, früher hatte ich tatsächlich auch ein anderes monatliches Budget und ich habe mir auch ehrlich gesagt, nicht so viele Gedanken über Konsum im Allgemeinen und Produktionsbedingungen im Speziellen gemacht. Aber: tatsächlich war ich bereits im Besitz einer MATT & NAT-Tasche als ich noch nicht mal vegan war. Meine Begeisterung für dieses Label begann tatsächlich bereits 2009 Heute halte ich das mit dem „Taschen-Kauf“ getreu dem Motto von Vivienne Westwood: „Buy less, choose well…“ In diesem Sinn freue ich mich nun ganz besonders, euch heute einen wirklich schönen Online-Shop vorzustellen: „Le Shop Vegan“! Ja, Ja, werdet ihr jetzt sagen - schon wieder ein Onlineshop. Aber so ist es ja nicht. Es ist eigentlich viel besser. Was ist das Besondere an „Le Shop Vegan„? Wer eine vegane Tasche sucht, der wird hier garantiert fündig. „Le Shop Vegan “ ist der erste rein vegane Taschen-Shop im Internet. Ich finde, es ist quasi unmöglich die Webseite zu besuchen und nix zu finden. Hier gibt es eine riesige Auswahl an Taschen für jeden Geschmack, jeden Anlass und für Damen und Herren. Derzeit gibt es tatsächlich über 500 Modelle von MATT & NAT. „Le Shop Vegan “ ist seit Juli 2015 auf dem Markt und wurde von Rosalie Wolff gegründet, die selbst Veganerin ist. Der äußerst sympathischen Shop-Inhaberin war es wichtig mit ihrem veganen Taschen-Angebot ein Statement in der schnelllebigen Modewelt zu setzen. „Ich hatte schon seit Jahren die Idee, aber einfach keine Zeit. Da es mich aber irgendwann so gewurmt hat, dass es keinen veganen Taschen-Shop gibt habe ich den Schritt einfach gewagt. Und obwohl ich den enormen Kapitalbedarf etwas unterschätzt habe, bin ich mit meiner Entscheidung mehr als glücklich. Menschen hochwertige vegane Alternativen zu Ledertaschen aufzuzeigen, macht einfach großen Spaß und gibt ein gutes Gefühl die Welt wenigstens ein kleines bisschen besser zu machen. Vegane Mode ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft. So steht z.B. veganes Leder im Aussehen dem tierischen in nichts nach. Stattdessen unterstützt die Herstellung von veganer Mode unsere wertvollen, und keineswegs unerschöpflichen Rohstoffe zu recyceln. Die wunderschönen Endprodukte in Form der veganen Taschen und Accessoires, die man hier bestaunen und erstehen kann, sprechen für sich. Jeder kann mit dem guten Gefühl durch den Tag gehen, das Leiden der Tiere und die unmenschlichen Zustände der Arbeiter, die Tagein und Tagaus mit tierischen Produkten arbeiten müssen, ein wenig gebremst zu haben. Der einzelne bewegt noch nicht viel, aber schon ein kleiner Stein kann eine Lawine unaufhaltsam ins Rollen bringen.“ Ein paar Fakten zum Thema Leder - Leder ist und bleibt Tierhaut und ist somit natürlich nicht vegan. - Jährlich müssen über eine Milliarde Tiere (!) ihre Haut und ihr Leben geben, um daraus modische Accessoires wie Taschen, Gürtel und Schuhe herzustellen. - Die Liste der Tiere, deren Haut für die Lederindustrie verwendet wird, ist lang: Kälber, Kühe, Ochsen, Schweine, Lämmer, Ziegen, Schafe, Hunde, Katzen, Pferde, Krokodile, Rochen, Schlangen, Zebras, Bisons, Wasserbüffel, Wildschweine, Kängurus, Elefanten, Aale, Haie, Delfine, Seehunde, Walrosse, Frösche, Schildkröten, Krokodile, Eidechsen… - Leder ist kein Naturprodukt - da für die Gerbung u.a. giftiges Chrom und Säuren verwendet werden - Leder ist kein Nebenprodukt der Fleischindustrie. 40% der weltweiten Schlachtungen dienen ausschließlich der Lederindustrie. Aber warum MATT & NAT? „Le Shop Vegan“ ist einer der wenigen Online-Shops, der fast die komplette MATT & NAT-Kollektion in Deutschland und Europa vertreibt. Der Markenname MATT & NAT steht übrigens für MAT(T)ERIAL and NATURE - Material und Natur. Die Kollektionen werden alle in Montreal (Kanada) in einem festen Team gestaltet und entwickelt. Die Produktion erfolgt anschließend in kleinen Fabriken in China, mit denen das Label langjährige Geschäftsbeziehungen führt. MATT & Nat arbeitet nur mit Fabriken zusammen, die ihre Mitarbeitern fair und angemessen behandeln und entlohnen. Das Unternehmen verfolgt darüber hinaus das Ziel, dass sich die Fabriken für die SA8000-Standard-Zertifizierung qualifizieren. Für die Produktion der MATT & NAT Kollektion werden vegane Kunstleder und recyceltes Nylon, Kork und Gummi eingesetzt. Aber: „veganes Leder“ - was ist das denn genau? Dahinter verbergen sich meistens zwei Stoffe, die für die Produktion eingesetzt werden. Zum einen PU = Polyurethan und PVC = Polyvinylchlorid. Klingt alles recht wissenschaftlich - aber das ist auch kein Wunder, da beide Stoffe letztendlich synthetisch hergestellt sind. PU ist für die Umwelt weniger schädlich ist als PVC, und seine Verwendung ist auf jeden Fall zu bevorzugen, wann immer es möglich ist. Ziemlich cool finde ich die Idee, dass für die Herstellung der weichen Nylon-Futterstoffe zu 100% recycelte Wasserflaschen verwendet werden. Das ist mal echtes Upcycling, oder? Der Anspruch von MATT & NAT ist es, zeitlose und langlebige Produkte zu entwerfen. Jede Saison werden mehrere Qualitätskontrolltests für alle neuen Muster durchgeführt. Die Entwürfe sind natürlich modisch, aber in der Anwendung sollen vor allem die Taschen und Geldbörsen funktionell und widerstandsfähig sein. Ich kann das übrigens aus eigener Erfahrung bestätigen - meine MATT & NAT-Sachen halten mittlerweile seit 7 Jahren und das bei fast täglicher Beanspruchung. Habt Ihr mal überlegt, wie oft ihr eure Geldbörse und eure Handtasche auf- und zumacht? Wer sich in der Modewelt umsieht, wird auch einige Prominente mit Taschen oder Schuhen von MATT & NAT entdecken wie z.B. Nathalie Portman, Charlize Theron oder Tobey Maguire. Cool, oder? Schaut doch mal vorbei und lasst euch von der tollen Auswahl einfach verzaubern… www.le-shop-vegan.de P.S.: MATT & NAT hat jetzt auch die erste Schuh-Kollektion herausgebracht - diese ist auch bereits im Shop zu sehen und zu kaufen. Yeah! Besonders schön ist auch der neue Schmuck. Dieser ist natürlich vegan und handgefertigt - und ganz neu im Shop erhältlich! Hier schon einmal ein klitzekleiner Vorgeschmack…In einigen Wochen widmen wir uns dann ausführlicher dem Thema Schmuck.   Mehr Infos: http:/­­/­­www.le-shop-vegan.de https:/­­/­­www.facebook.com/­­LeShopVegan Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung von Le Shop Vegan. Fotos mit freundlicher Genehmigung von Le Shop Vegan und MATT & NAT.       Der Beitrag Le Shop Vegan – Glücklich shoppen erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

XOND - Die vegane Fast-Food-Kette (Crowdfundingkampagne)

6. Oktober 2015 Deutschland is(s)t vegan 

„XOND - nichts wie veg!“ Vielleicht habt ihr ja schon von der Crowdfunding-Kampagne auf Startnext von Andreas Bär Läsker und Kai Binder gehört? ,,XOND – nichts wie veg! heißt sie, die Idee, die nicht nur in der veganen Community für Aufregung sorgt. Und „XOND“ soll gefördert werden. Aber warum eigentlich? Und was steckt hinter der Idee, eine vegane Fast-Food-Kette etablieren zu wollen - zu erst in Stuttgart, dann in ganz Deutschland?! Aber alles von Anfang an. Wie Bär Läsker auf diese Idee kam und wie ein veganer Traum bald wahrwerden kann, durfte ich bei einem Interview mit dem Fotografen und Musikmanager der Fantastischen 4 erfahren. 1. Seit wann ernährst du dich vegan und was war der Grund? Schon vor ca. 16-17 Jahren habe ich begonnen mein Leben umzukrempeln. Ich war übergewichtig und ernährte mich ungesund und so entschied ich mich damals, meine Ernährung umzustellen und mehr Sport in meinen Alltag zu integrieren. Vor 5 Jahren schließlich drückte mir mein Personal Trainer das Buch ,,China Study in die Hände. Das Buch entwaffnete und beeindruckte mich nachhaltig. Seitdem gibt es für für mich nur eine einzige logische Ernährung für Mensch, Tier und Umwelt: die vegane Ernährung. 2. „XOND“ ist ein ausgefallener Name. Was bedeutet er? Das ist lustig, je nach Region in Deutschland kennt man den Begriff oder eben nicht. (lacht) „XOND“ ist schwäbisch für ,,gesund. Der Slogan ,,nichts wie veg! möchte ausdrücken, dass es keine andere Option gibt, als sich vegan zu ernähren, möchte man den ganzheitlichen Weg gehen. 3. In dem Imagevideo auf der Startnextseite erzählst du, dass alle Gerichte und Ideen selbst entwickelt wurden. Wie kann ich mir das vorstellen? Schon in meinem Buch „No need for meat“ habe ich all‘ meine Rezepte selbst entwickelt und umgesetzt. Ich liebe es zu kochen - überwiegend einfache, leckere Gerichte in Richtung Hausmannskost. Ich lege keinen Wert auf billiges Essen und experimentiere gerne. Dafür benutze ich privat mit Vorliebe frische und hochwertige Produkte und warum sollte es jetzt bei „XOND“ anders sein?! Ich möchte ganz allgemein zeigen, dass vegane und gute Ernährung nicht teuer sein muss und nicht schwer zuzubereiten ist. 4. Und was wird es im „XOND“ zu essen geben? Ich habe viel ausprobiert, bis ich schließlich zu den Rezepten kam, die zukünftig auch im „XOND“ angeboten werden. Wir werden natürlich viele klassische Fast-Food-Gerichte haben, aber eben auf gesunder Basis. Patties aus Rote-Bete, vegane Nuggets, saisonal belegte Sandwiches mit selbstgebackenem Brot - aber auch ausgefallene, schwäbische Gerichte wie ,,Schwäbischer Ofenschlupfer. Der Ofenschlupfer ist ein Auflauf aus Brot, (Pflanzen)Milch, geriebenen Äpfeln und Rosinen, Mandeln, Sternanis, Zimt und anderen tollen Gewürzen. Ein bodenständiges und super leckeres Rezept aus dem Schwabenland. All unsere warmen Gerichte werden im Konvektomat (Dampfgarer) zubereitet, d.h. ein schonendes Garen ist gewährleistet und bietet unseren Gästen Frische, Geschmack und gesunde Inhaltsstoffe. Selbst unsere Pommes werden luftfrittiert und nur später mit etwas Öl eingestäubt. Wir versuchen so weit wie möglich auf ,,zu fettig und ,,zu ungesund zu verzichten. Fast-Food darf zwar schnell gehen, aber auch gesund und lecker sein. 5. Das heisst, es wird auch Wert auf regionale Gerichte und regionale Produkte gelegt? So weit wie möglich werden wir versuchen, regional zu arbeiten. Ich habe einen ganz tollen Biolieferanten in Stuttgart – ,,Ecofit. Von dort bekommen wir eigentlich alles, was wir brauchen. „Ecofit“ beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit Biolebensmitteln und Slowfood. Da wir neben den ganzjährigen Basics, die immer auf der Karte stehen werden, auch ein saisonales Angebot haben, wird uns „Ecofit“ mit allem versorgen, was die Natur zu dem Zeitpunkt hergibt. So wird es auch mal Sandwiches mit grünem Spargel oder Kürbis auf der Karte geben. 6. Wie sieht es mit eurem Verpackungsmaterial aus? Habt ihr euch auch hier schon Gedanken gemacht? Natürlich ist das ein Thema, über das wir schon nachgedacht haben. Im Laden werden wir unsere Gerichte auf Palmblätterschalen servieren, für den Verzehr außerhalb des Ladens werden Zuckerrohrschalen herausgeben. Zu einem ganzheitlichen Konzept gehört eben auch die Reduzierung des Mülls und ein Fokus auf Recycling und auf allgemeine, ökologischere Lösungen. 7. Wie werden die Filialen von „XOND“ aussehen? Hier habt ihr euch bestimmt auch etwas Spannendes ausgedacht? Mit einer Agentur entwickeln wir nach unseren Ideen die Einrichtungen der Filialen. Es wird eine Mischung aus funktional und bequem, einfach aber qualitativ, hell und freundlich werden. In Teilbereichen werden wir auch einzelne Produkte verkaufen und Magazine und Zeitschriften auslegen. Auch einen Außenbereich wird es geben. Insgesamt wird es eine gesunde Mischung zwischen ,,place to stay und ,,place to leave werden, in der man sich einfach wohl fühlt und genießen kann. 8. Wie schaut es mit dem sozialen Gedanken aus? Im Imagevideo heißt es ja, dass die ersten Gelder in die erste Filiale fließen … Ich engagiere mich gerne und viel für soziale Projekte. Ich selbst unterstütze mit meiner Fotografie ein Kinderhospital in meiner Nähe - ich war vor Ort und kann mir selbst ein Bild machen, was genau benötigt wird. So habe ich als Unterstützer einen direkten Bezug und weiß, was mit meinen Spenden passiert. Genau diese Entscheidung für Social Responsibility würde ich auch jedem einzelnen Betreiber der Filialen überlassen - „XOND“ wird ja ein Franchise Unternehmen werden. Wer welches Projekt unterstützen möchte, wird sich zeigen. Auf jeden Fall ist der Gedanke präsent und ich bin gespannt, was sich ergibt. 9. Es ist auch eine „XOND“ Messe geplant. Wann und wo wird sie stattfinden und auf was können wir uns freuen? Am 16. und 17. April wird in Stuttgart die „XOND“ Messe auf genau dem Gelände stattfinden, wo sich auch jetzt schon die ,,kulinart – Die Messe für Genuss und Stil“ ereignet – auf dem größten Medienareal Baden-Württembergs. Rund 40-50 Aussteller können hier zeigen, was vegan eigentlich bedeutet und wie vielseitig der vegane Lifestyle heutzutage ist. „XOND“ zeigt auch andere Bereiche zu Ernährung auf, wie Kosmetik, Kleidung oder Reisen. „XOND“ wird bunt und vielseitig - eine richtige Lifestylemesse eben. Aber jetzt erstmal einen Schritt nach dem anderen. Vielen Dank schon mal für deine ausführlichen Antworten und für deine Zeit Bär. Wen es jetzt gepackt hat, der clickt hier weiter auf die Crowdfundingseite und unterstützt noch bis zum 07. November 2015. Und als Dankeschön dafür haben sich Bär Läsker und sein Team etwas Tolles ausgedacht. Denn es gibt die Chance, zu einer Wein-, Käse- oder Schokoladenverkostung geladen zu werden, nach Stuttgart, mit Bär Läsker selbst und dem veganen Käsekönig schlechthin: Mudar Mannah von Happy Cheeze. „XOND“ auf Facebook Der Beitrag XOND – Die vegane Fast-Food-Kette (Crowdfundingkampagne) erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

FreiVon. - Nachhaltige, in Deutschland produzierte vegane Schuhe

2. Dezember 2014 Deutschland is(s)t vegan 

FreiVon. - Nachhaltige, in Deutschland produzierte vegane SchuheWer vegane Schuhe kaufen möchte, muss ein wenig recherchieren und nimmt zumeist trotzdem noch Kompromisse in Kauf. So gibt es auch bei den bekannten Schuhdiscountern vegane Schuhe, z.B. aus Kunstleder. Und selbst wenn auch der verwendete Kleber nicht aus u.a. Tierknochen hergestellt wurde, so kann man davon ausgehen, dass die hier angebotenen Schuhe keinesfalls unter fairen Bedingungen für Mensch und Umwelt produziert wurden. Glücklicherweise gibt es inzwischen vegane Schuhläden wie Avesu, wo man - zumindest was tierische Bestandteile angeht - beruhigt einkaufen kann. Doch auch hier ist nicht alles automatisch umweltfreundlich und fair produziert, so sehr die Betreiber solcher Läden sich auch bemühen, möglichst alle Aspekte zu berücksichtigen. Wenn man dann auch noch versucht, in Deutschland produzierte Schuhe zu kaufen, die all diese Kriterien erfüllen, schrumpft das Angebot schnell auf…null? Mein ernüchterndes Fazit teilen auch die Leute von Freivon., einem Berliner Startup, dass sich zum Ziel gesetzt, eben diese Lücke zu füllen. Ich habe nachgefragt: Wie entstand die Idee zu Freivon. Schuhen? Auf der Suche nach veganen Schuhen haben wir festgestellt, dass uns immer irgendetwas störte. Vegane Schuhe aus dem Sweatshop? Umweltfreundlich aber tierfeindlich? Das passte alles nicht. So entstand die Idee einfach einen eigenen Schuh zu machen, der umweltfreundlich und vegan ist. Außerdem wollten wir direkten Einblick in die Produktion haben. Also haben wir uns für Deutschland als Produktionsstandort entschieden. Die Wahl fiel dann ziemlich rasch auf Pirmasens. Denn schnell wurde klar, dass Pirmasens die Schuhhauptstadt Deutschlands ist. Mit einer langen Tradition und einem großen Netzwerk. Es ist wirklich erstaunlich, was für eine tolle Infrastruktur uns Pirmasens bietet. Das hätten wir vorher nicht gedacht. Da keiner von uns Erfahrung darin hatte, wie man Schuhe macht, waren wir natürlich darauf angewiesen, eine Schuhmanufaktur zu finden, die uns bei der Entwicklung unter die Arme greift. Von A bis Z. Wir konnten die Firma Zarini Design für unsere Ideen begeistern und sind sehr glücklich über die Zusammenarbeit. Ohne Herr und Frau Siebert gäbe es unseren Schuh wahrscheinlich noch nicht.   Wie wollt ihr das nötige Startkapital zusammen bekommen? Um unsere erste Produktion zu finanzieren, haben wir uns für eine Crowdfunding-Kampagne auf startnext entschieden (www.startnext.de/­­freivon). Vom 15.11. bis zum 28.12 kann man uns dort unterstützen. Mit den angestrebten 15.000 Euro, können wir die ersten nachhaltigen, in Deutschland produzierten und veganen Damenschuhe auf den Markt bringen. Wenn wir unser Fundingziel von 45.000 Euro erreichen, wollen wir einen Schritt weiter gehen. Wir werden in Materialforschung und Werkzeuge investieren. So können wir unsere Schuhe hoffentlich bald nach dem Cradle-to-Cradle-Konzept konzipieren. Also Schuhe herstellen, die immer wieder recycelt werden können; also niemals Abfall werden. Habt ihr eine Mission? Unsere Mission ist es Schwung in die Schuhbranche zu bringen! Schwung in Richtung Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit ist für viele Produzenten ein Fremdwort. Transparenz und Offenheit oft auch. Neben unserem Ziel einen schönen und veganen Schuh zu produzieren, liegt unser Fokus darauf, der Schuhindustrie zu zeigen, dass sie sich aufgeklärten, intelligenten und kritischen Konsumenten stellen muss. Eher früher als später. Immer mehr Menschen ist es wichtig, dass weder Tiere, noch Menschen, noch die Umwelt leiden müssen. Ein veganer Schuh, der in Kinderabeit hergestellt ist? Das passt für uns nicht zusammen. Und wir glauben, für viele andere Leute auch nicht. Wir wollen das Thema Nachhaltigkeit in der Schuhbranche bekannter machen und mehr und mehr Leute für das Thema begeistern. Verbraucher und Hersteller. Außerdem suchen wir Möglichkeiten, wie man Schuhe in Deutschland besser recyceln kann, um einen funktionierenden Kreislauf der Rohstoffe aufzubauen. Wir haben momentan noch nicht die perfekte Lösung, aber wollen mit allen Kunden und Unterstützern wichtige Schritte in die richtige Richtung gehen. Ihr könnt die Entstehung der Freivon. Schuhe ganz aktiv über die Crowdfunding-Kampagne unterstützen - und indem ihr das hier weitererzählt, also bei Facebook & Co. teilt! Weitere Infos findet ihr auf der Homepage und der Facebook-Seite von Freivon.! FreiVon. – Unser offizielles Crowdfunding-Video für www.startnext.de from FreiVon. on Vimeo.

Das Zeitgeist in Göttingen

19. Februar 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Der kleine Laden hat es in sich: liebevoll eingerichtet, mit zwei Sesseln vor dem großen Fenster, wo jeder Besucher der Donnerstags zum Veggie-Day ab 12 Uhr mit hungrigem Magen hereinspaziert kommt, eine frisch gemachte Suppe genießen kann. Sogar die alte Dame um die Ecke schaut öfters mal auf eine Suppe vorbei, erzählte mir die Inhaberin. Die Regale sind gefüllt mit Pflanzendrinks, zahlreichen Rohkostprodukten, u. a. von PureRaw, Süßigkeiten wie z. B. den Buddha Bärchen von mindsweets, Saucen, Brotaufstrichen, Backzutaten und Vitaminsupplementen. In den Kühlschränken finde ich Käse-, Fleisch- und Wurstalternativen. Außerdem erstreckt sich hinter dem Tresen eine mit vielen veganen (Koch-) Büchern bestückte Wand.       Für diejenigen, die dem Zeitgeist öfters mal einen Besuch abstatten, dürfte die Kundenkarte interessant sein: bei jedem Einkauf über 10 EUR erhaltet ihr einen Stempel. Mit dem zehnten Stempel, gibts einen Gutschein über 5EUR. Besonders aufmerksam finde ich die Geste, dass jeder Kunde, der über eine Kundenkarte verfügt, zum Geburtstag eine Karte mit Geburtstagswünschen geschickt bekommt. Bald in neuen vier Wänden Da die Nachfrage so groß ist und der kleine Laden nicht genügend Platz für mehr Lebensmittel bietet, zieht das Zeitgeist jetzt sogar in neue, größere Räume um: ab dem 01.04.2014 findet ihr das Zeitgeist in der Langen Geismarstr. 15. Adresse: Hospitalstraße 12 37073 Göttingen 0551 63451651 Facebookseite vom Zeitgeist Öffnungszeiten: Di. – Fr: 10.00 – 18.00 Uhr Sa.: 10.00 bis 15.00 Uhr

Vegane Kekse und ein vorweihnachtlicher Ausflug

15. Dezember 2013 Totally Veg! 

Vegane Kekse und ein vorweihnachtlicher AusflugIch hoffe, dass ihr auch schon so wie ich in vorweihnachtlicher Stimmung seid. Ich bin ja ein großer Weihnachtsfan - ich liebe die Lichter, die Kerzen, den Geruch von Tannennadeln, und natürlich all die Köstlichkeiten, die es an Weihnachten zu probieren gibt. Und nur weil ich jetzt vegan lebe, hat sich daran auch überhaupt nichts geändert. Es gibt immer noch allerlei Schmankerln im Advent, aber jetzt sind sie eben vegan - sie schmecken aber genauso gut, und ich habe viel mehr Freude daran, weil ich viele Rezepte selbst zubereite und mich dann besonders über das Ergebnis freuen kann. Wie beispielsweise über die Kekse, die ich alljährlich mit meiner Frau Mama backe. Ein neues Rezept: Zimtsterne! Mit extra viel Zimt und Aranzini (Orangeat, kandierte Orangen). Der Klassiker: Vanillekipferl, die ich mit noch mehr echter Vanille verfeinert habe. Diese Kipferl sind butterweich und schmelzen auf der Zunge! Waren auch schon letztes Jahr dabei: Mandelkipferl! Dank meiner Frau Mama mit einem sehr kräftigen Schuss Amaretto... Wie bereits letztes Jahr haben wir auch heuer ein sehr weihnachtliches Wochenende in München untergebracht. Es ist einfach schön, nach den Anstrengungen im Beruf und der Hektik der Weihnachtszeit einfach über die Münchner Weihnachtsmärkte zu schlendern, mit guten Freunden zu plaudern und sich die Bäuche mit allerlei Köstlichkeiten vollzuschlagen.  Heuer begann unsere Schlemmerei bei Sababa am Viktualienmarkt, einem kleinen Imbiss, der auf arabische Küche spezialisiert ist. Hier gab es für uns köstliche vegane Falafel mit Hummus im Pita-Brot, dazu weiße Riesenbohnen in Tomatensauce und die zartesten Dolmades (gefüllte Weinblätter) meines Lebens. Yum! Abends kehrten wir in eines der Restaurants der Burger-Kette Hans im Glück ein. Hier wird auch ein veganer Burger angeboten, der wirklich ausgezeichnet schmeckt, dazu knuspriges Pommes und eine cremige und süchtig-machende vegane Sauce. Hinuntergespült mit einem riesigen Cocktail schmeckt alles nochmal so gut! Am Sonntag besuchten wir das vegane Restaurant Max Pett für ein ausgiebiges Frühstück. An unserem Tisch bestellten die meisten das Amerikanische Frühstück mit Tofu-Rührei mit Brot, Pancakes mit Ahornsirup, Cornflakes und einem großen Cafe Latte. M und ich bestellten noch eine extra Breze (immerhin waren wir in München!) mit veganer Pastete dazu. Die Pancakes waren fluffig, das Tofu-Rührei toll abgeschmeckt, und die Breze mit der herzhaften Pastete war einfach ein Volltreffer. Unsere Freundin war glücklich über ihren Aufschnitt-Teller mit veganer Wurst und veganem Käse. Ein Frühstücksbesuch im Max Pett zahlt sich auf alle Fälle aus! Was sind eure Advent-Highlights? Auch auf Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg

reiskorn - Küche auf Reisen mitten in Stuttgart

22. Oktober 2013 Deutschland is(s)t vegan 

reiskorn - Küche auf Reisen mitten in StuttgartDas Restaurant Reiskorn verheißt Urlaubsfeeling pur - und das alles in Stuttgarts Innenstadt. Die Einrichtung im balinesischen Stil und gibt einem wirklich das Gefühl, an einem exotischen Ort gelandet zu sein. Auch der Sommergarten ist sehr einladend und bunt. Das Motto lautet ,,Alle an einen Tisch - gegessen wird gemeinsam! Serviert werden hier sowohl Fleisch, Fisch, als auch eine große Auswahl an vegetarischen und veganen Speisen. Vegetarisch, vegan, lakotosefrei und glutenfrei sind auf der Speisekarte gekennzeichnet. Es gibt eine große Auswahl an saisonalen Gerichten und internationale Gaumenfreuden mit Zutaten aus Nah und Fern. Die Getränkeauswahl bietet neben den üblichen Verdächtigen auch aromatisiertes Wasser wie beispielsweise Orangen-Minz-Wasser, aber auch schmackhafte Teesorten aus aller Welt. Wir haben den Humus aus Kicherbsen und Rote Beete probiert, dazu ein paar Mini-Pitataschen. Außerdem wurde noch vom Linsensalat mit Rote Beete und den Tempura-Oliven gekostet. Das Reiskorn ist wirklich ein außergewöhnliches Restaurant mit toller Speisen- und Getränkezusammenstellung und einem schönen Ambiente! Ich denke die nachfolgenden Bilder sprechen für sich.    reiskorn Küche auf Reisen Torstr. 27 70173 Stuttgart Öffnungszeiten: Mo - Do 12.00 - 22.00 Uhr Fr & Sa 12.00 - 23.00 Uhr So und Feiertage 17.00 - 22.00 Uhr http:/­­/­­www.das-reiskorn.de/­­ https:/­­/­­www.facebook.com/­­#!/­­DasReiskorn?fref=ts

Vegan in Liverpool - MelloMello und Egg Cafe

30. Juni 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan in Liverpool - MelloMello und Egg CafeLiverpool ist hipper als man denkt. Die 283 km nordwestlich von London liegende Hafenstadt hat einiges zu bieten. Viele bekannte Bekleidungsgeschäfte schmücken die Innenstadt und in den Albert Docks kann man einige Museen besuchen wie die Beatles Story, das Merseyside Maritime Museum, das Museum of Liverpool und die Gallerie Tate Liverpool. Außerdem gibt es einige schöne Strände in der Nähe. England ist sowieso ein tolles Land und es gibt quasi überall veganes Essen und Snacks für unterwegs. In Liverpool möchte ich aber ganz speziell die beiden vegetarischen Cafés MelloMello und Egg Cafe vorstellen. Beide Locations sind zu Fuß von der Innenstadt aus leicht zu erreichen und haben einige vegane Gerichte auf der Karte und sogar ein veganes Full English Breakfast. Englisches Frühstück, Kuchen und tolle Burger im MelloMello Das MelloMello bietet vegetarische, vegane und glutenfreie Gerichte an. Außerdem wird regelmäßig Live Musik gespielt und das Café beherbergt außerdem noch ein Yoga- und Tanzstudio. Über aktuelle Events wird man auf der Facebook-Seite informiert. Das Mello Mega Vegan Breakfast im besteht aus einer Scheibe Brot mit Tofu Scramble, gegrillten Tomaten, Champignons, Baked Beans und Würstchen. Desweiteren haben wir abends mal vorbeigeschaut und den veganen Mello Mushroom Burger probiert, anschließend gab es noch ein Stück Mandel-Rosenblüten-Kuchen. Alles war geschmacklich super und man kann außerdem dort noch diverse Weine, Sekt und viele verschiedene Softdrinks und amerikansche Biere bestellen. MelloMello 40-42 Slater Street, Liverpool, L1 4BX www.mellomello.co.uk   Öffnungszeiten Mo: 12:00 – 00:00 Di – Do: 10:00 – 00:00 Fr – Sa: 10:00 – 02:00 So: 11:00 – 00:00   Pancakes, Kunst & Co im Egg Cafe Das Egg Cafe befindet sich in einem alten viktorianischen Gebäude und in das schöne Loft ist außerdem eine Kunstgallerie. Wir haben dort die leckeren Pfannkuchen genossen und einen Apple Crumble mit einer heißen Schokolade (mit Sojamilch). An einem anderen Tag haben wir das Full English Breakfast getestet. Das Frühstücksangebot ist wirklich toll, sehr abwechslungsreich und echt lecker. Wir waren auch mal abends dort um Burger zu essen. Der Spicy Burger mit Bohnenbratling, Pitabrot, Salat und süßem Relish war zwar nicht das, was man sich unter einem Burger vorstellt, weil alle Komponenten einzeln angerichtet werden statt geschichtet, aber geschmeckt hat er trotzdem. Am liebsten mochte ich aber das süße und herzhafte Frühstück dort.  The Egg Cafe Top Floor 16 – 18 Newington, Liverpool, ?L1 4ED? Öffnungszeiten Mo – Fr: 09:00 – 22.20 Sa – So: 10:00 – 22.30 www.eggcafe.co.uk   Für meinen Geschmack würde ich das Egg Cafe für morgens und das MelloMello für abends empfehlen. Wer sich für meinen kompletten Reisebericht interessiert, kann hier nachlesen. The post Vegan in Liverpool – MelloMello und Egg Cafe appeared first on Deutschland is(s)t vegan.


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