Pflaume - vegetarische Rezepte

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Pflaume vegetarische Rezepte

Pflaumen Erdnuss Energy Balls

7. Februar 2019 Vegan Guerilla 

Pflaumen Erdnuss Energy Balls Inzwischen bin ich gemeinsam mit meinem Partner nun seit gut drei Wochen in Chile unterwegs. Rezepte mit wenigen Zutaten gehören allerdings nicht nur auf Reisen zu meinen Favoriten. Da wir uns vor allem durch ländliche Regionen fernab der Ballungszentren des Landes bewegen, ist dabei stets selbst kochen angesagt. Denn ansonsten würde meine Ernährung zur Zeit vor […] Vegan Guerilla

Rezepte für ein Power-Frühstück: Sonntags-Blini mit süßen Aufstrichen und Früchten

25. Januar 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Rezepte für ein Power-Frühstück: Sonntags-Blini mit süßen Aufstrichen und FrüchtenMagst du zum Frühstück Süßes? Dann haben wir genau das richtige für dich. Glutenfreie Blinis mit drei köstlichen veganen Aufstrichen. Erdnuss-Schokoladen-Aufstrich, Kokoscreme ? la Stella und ein Zimt-Pflaumen-Mus. Hört sich das nicht zum Reinlegen an? Zutaten für die Blinis für 4 Portionen - 300 g Buchweizenmehl - Prise Salz - 1 Päckchen Trockenhefe (oder 1/­­2 Würfel frische Hefe) - 400 ml warme Reismilch - 80 g  geschmolzene Alsan Zubereitung - Buchweizenmehl mit Salz und Hefe vermischen. - Die Alsan schmelzen, die Reismilch leicht erwärmen und beides miteinander verrühren. - Aus den trockenen und den flüssigen Zutaten mit dem Schneebesen in einer großen Schüssel einen weichen Teig zubereiten, dabei mindestens 2-3 min rühren, um die Hefe zu aktivieren. - Den Teig an einem warmen Ort, zugedeckt 40 bis 60 Minuten gehen lassen. Er sollte sein Volumen verdoppeln. - In einer Pfanne mit heißem Öl kleine Blini ausbacken. Dafür Esslöffelweise Teig in die Pfanne geben und diesen wie Pancakes braten. - Mit Süßen Aufstrichen und Früchten oder gebratenen Bananenscheiben servieren. Foto: Michael Groll Peanut-Chocolate-Spread Zutaten - 100 g Erdnussmus, crunchy - 100 g Reismilch - 50-80 g Agavendicksaft - 50 g Kokosöl, temperiert - 2-3 EL  Kakao - 1 Prise Salz Zubereitung - Zunächst das Erdnussmus mit der Reismilch im Hochleistungsmixer glatt mixen. Es sollte sich gut verbinden, ggf. brauchst du etwas mehr Reismilch. - Wenn die Masse cremig ist, Agavendicksaft, Kokosöl, Kakaopulver und eine Prise Salz dazu geben und einarbeiten. - In ein großes Schraubglas füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Hält sich ca. 4-6 Tage, wenn es vorher nicht ohnehin vernascht wird.:-) Stella-RaffaELA-Creme Zutaten - 100 g weißes Mandelmus - 50 g Kokosöl, temperiert - 50 g Kokosmus, temperiert - 50 g Ahornsirup oder Reissirup - 150 g Reismilch - 1 Msp Bourbonvanille - Prise Salz Zubereitung - Alle Zutaten zusammen in den Hochleistungsmixer geben und miteinander glatt mixen. - Ggf. etwas mehr Reismilch verwenden, so dass die Masse schön weich und cremig wird. - In ein großes Schraubglas füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Hält sich ca. 4-6 Tage. Zimt-Pflaumen-Mus Zutaten - 100 g getrocknete Pflaumen, über Nacht in Wasser eingeweicht - 1 -2 TL Zimt Zubereitung - Die Pflaumen mit einem Teil des Einweichwasser und dem Zimt zusammen im Hochleistungsmixer zu einem weichen Mus verarbeiten. - In einem Schraubglas im Kühlschrank aufbewahren. Endecke weitere Frühstücksideen - Hirse-Bowl mit Vanilleschaum - 5-Minuten-Haferbrei mit Banane - Amaranth-Porridge mit Knusper-Topping - Protein-Bowl mit Beeren und Hanf - Fermentierte Overnight-Oats - Gekeimtes Buchweizen-Müsli - Scrambled Tofu mit herzhaften Aufstrichen und glutenfreies Amaranth-Brot - Porridge mit Kokosmilch - Warmes Frühstück - Drei vegane Rezepte - Veganes Quinoa-Powerfrühstück mit Bananen-Chia-Stick - Eisen ess ich zum Frühstück! 6 Supertricks gegen Eisenmangel + Rezepte - Orientalisches Hirsefrühstück -   

Vegan in Japan

6. Januar 2019 Totally Veg! 

Vegan in JapanIm Herbst haben mein Mann M und ich uns einen Traum erfüllt: Wir sind endlich nach Japan gereist! Wir waren beide schon viel in der Welt unterwegs, und veganes Essen zu finden war noch nie ein Problem. Trotzdem hatte ich vor der Reise nach Japan doch etwas Bedenken, ob diese denn auch kulinarisch für uns ansprechend wäre. Immerhin ist das Konzept des Vegetarismus in Japan sehr wenig bekannt, und Fisch sowie Fischflocken (aka Bonito) wird in fast jede Speise fröhlich hineingemischt. Dazu kommt noch die Sprachbarriere, denn wir können keinen Brocken Japanisch. Spoiler-Alert: Wir haben sehr gut gespeist. Bei dieser Reise muss ich ehrlich zugeben, dass wir uns recht wenig vorbereitet haben, da wir beide beruflich gut eingespannt sind (das ist auch der Grund, warum es hier am Blog ein wenig ruhig geworden ist, mea culpa). Wir haben zwar einen schicken Reiseführer gekauft, den wir im Flugzeug auf dem Weg zu anderen Destinationen durchgeblättert haben und wir haben uns für eine Reiseroute entschieden, aber das wars dann auch. So fleißig wie andere Blogger, die sich bestens für den Japan-Urlaub vorbereiten, war ich demnach nicht, aber meiner Meinung nach war das auch nicht nötig. Das tröstet auch vielleicht diejenigen unter euch, die mit hängender Zunge in den Urlaub starten, so wie das heuer bei uns der Fall war.  Da wir verschiedene Destinationen in Japan besucht haben und mit dem Zug reisen wollten, haben wir uns für den Japan Rail Pass entschieden, der sehr praktisch ist, da man im Nahverkehr in Tokio beispielsweise auch viele Züge damit benutzen kann. Und hier kommt mein erster, großer Tipp für Japan: Bucht euch mit eurem Japan Rail Pass ein Pocket WiFi dazu, quasi euer persönliches WLAN zum Mitnehmen. Wir haben unsere ganze Reise damit navigiert, da Google Maps wirklich unverzichtbar war für uns, gerade dort, wo Straßennamen nur auf Japanisch angeschrieben waren - nicht nur bringt Google Maps einen von A nach B, es zeigt einem sogar in Bahnhöfen an, auf welchem Gleis der Anschlusszug losfährt, und glaubt mir, auf japanischen Bahnhöfen, wo es vor Leuten wuselt, kann dieser kleine  Informationsvorsprung echt gut sein. Und natürlich bringt es einen zu den besten veganen Restaurants via HappyCow. Zwar gibt es in einem fortschrittlichen Land wie Japan sehr viele gratis Zugänge zu WLAN, aber man wandert trotzdem nicht flächendeckend von einem Netz ins andere und muss sich natürlich für verschiedene Anbieter immer wieder neu einloggen. Und bevor man bereits zum dritten Mal im Kreis geht, weil man einfach nicht die richtige Straße findet und das Internet immer wieder ausfällt, denkt an meine Worte: Bucht. Euch. Pocket. WiFi. Gestartet haben wir unsere Reise in Tokio. Tokio ist genauso, wie ich es mir vorgestellt habe: Laut, schrill, bunt, voll mit Menschen und trotzdem hat alles irgendwie seine Ordnung. Wir haben uns in die Stadt verliebt. Geschlafen haben wir in einem Hotel in Shinjuku, was sich von der Lage her als Glücksgriff herausgestellt hat: Nicht nur war wenige Minuten Fußmarsch ein tolles veganes Restaurant, Shinjuku hat auch einen der verkehrsreichsten Bahnhöfe der Welt, was einerseits ziemlich überwältigend ist, andererseits auch sehr praktisch, weil man von dort aus überall hinkommt. Das Hotel haben wir ohne Frühstück gebucht, weil wir keine großen Frühstücker sind und eigentlich nur Kaffee am Morgen brauchen, und wir uns auf eine besondere Eigenheit in Japan verlassen haben: Combinis. Combinis sind kleine Supermärkte, die sich ein wenig wie Tankstellenshops bei uns anfühlen, und die neben Knabberzeug, Bier und Erwachsenenheftchen auch eine ganze Reihe an frisch zubereitetem, abgepacktem Essen verkaufen, darunter der Freund jedes veganen Reisenden in Japan - Onigiri. Onigiri ist quasi Sushi in Pyramiden-Form, kleine eckige Klumpen aus Sushi-Reis, umwickelt von Nori, die unterschiedlich gefüllt sind (übrigens haben wir drei Versuche gebraucht um zu verstehen, wie man die Dinger richtig auspackt. Jeder, der schon mal Onigiri gegessen hat, wird verstehen, was ich meine). Ich mag als Füllung Umeboshi (eingelegte Pflaume), mein Mann M steht auf Algen und auf Senfblätter. Mein Liebling war aber sicher das Onigiri, die nur aus gesalzenem Reis bestehen - gerade morgens war mir das Nori zum Kaffee doch etwas zu steil. Dazu findet man noch Sojamilch von Kikkoman in den Combini, Chips, Nüsse, herrlichen gekühlten grünen Tee und mit etwas Glück auch Bananen und Äpfel (frisches Obst ist sehr teuer in Japan, zumindest in den Städten). Die Google Translate App hilft euch beim Entziffern der Zutaten, aber erwartet euch nicht zuviel - das erste Mal, wenn das Wort ,,Schlitzdings als Zutat auftaucht, wisst ihr, dass die Übersetzung nicht allzu verlässlich ist. Die Onigiri sind aber generell eine sichere Sache, bebildert und in den allermeisten Fällen auch auf Englisch beschriftet. Wir haben in diesem Urlaub sicher unser Gewicht in Onigiri verspeist und sie wirklich jeden Tag gegessen, weil es einfach praktisch ist. Gegen Ende hin sind sie mir beim Hals herausgehangen, jetzt würde ich aber jemanden töten für ein himmlisches Reisbällchen. Tja. In Tokio war das vegane Burger-Restaurant Ripple ganz in der Nähe unseres Hotels und wir haben dort oft (räusper, jeden Tag) zu Abend gegessen - Burger machen können die Japaner! Wirklich köstlich. Nahe des Tokio Skytrees, der für alle Menschen, die auf große Höhen und atemberaubende Aussichten stehen, wirklich eine Empfehlung ist, und quasi ums Eck des Senso Ji Tempels, der uns nicht besonders beeindruckt hat, waren wir zu Mittag essen in Kaeomon Asakusa, das mittlerweile leider geschlossen hat! Vielleicht lag es an der Location im dritten Stock eines Bürogebäudes, ohne mein veganes Adlerauge wären wir wohl verhungert. Das Restaurant bietet ein veganes Buffet mit einigen westlichen und japanischen Spezialitäten. Mein Favorit war die hervorragende Miso-Suppe mit Kabocha-Kürbis, das in der Konsistenz leicht rotzige Sojafleisch hätte ich nicht haben müssen. Ein Pflichtpunkt in Tokio für alle Pflanzenesser ist sicher Ts Tantan, ein komplett veganes Restaurant, das für seine Ramen-Suppen bekannt ist, direkt im Hauptbahnhof von Tokio. Und es ist wirklich direkt im Hauptbahnhof, man braucht ein Zugticket (oder einen Railpass), um dorthin zu kommen und es ist quasi knapp vor einem Gleis. Klingt schräg, ist es auch. Die Ramen-Suppen sind wirklich gut, das Curry von M war in Ordnung, aber jetzt nichts Besonderes. Aufgrund der Lage haben wir dort mehrmals gespeist, die kleinen Sandwiches haben sich dann als Favorit herausgestellt! Sehr nett war auch der vegane Brunch im Lovinghut Tokio, der nur samstags stattfindet: Hier gibt es ein köstliches Buffet in Wohnzimmer-Atmosphäre mit herzlichen Gastgebern, die sich in gebrochenem Englisch versichern, ob es eh schmeckt, und ob man nicht noch etwas essen möchte (danke, ich platze gleich). M redet heute noch den Sojafleisch-Spießchen, ich würde jemanden wehtun, um eine süße Teigtasche zu bekommen. Einen Tagesausflug haben wir nach Yokohama unternommen, eine direkt an Tokio angrenzende Stadt. Dort haben wir in Chinatown gegessen, in einem Restaurant, in das uns Happy Cow geführt hat. Es gab gefüllte Teigtasche und gebratene Nudeln, lecker, aber auch sehr fettig. Übrigens ist uns ins Yokohama auch das passiert, wovon ich immer gelesen habe: Wir wurden als westliche Touristen fotografiert und haben mit einer sehr lieben japanischen Schulklasse posiert. Von Tokio ging es dann mit dem Shinkansen weiter nach Osaka (und ehrlich, der Shinkansen ist eine Offenbarung, nach diesem Schnellzug kann man sich die Uhr stellen). In Osaka haben wir die sehr schöne Burg besichtigt, aber eigentlich waren wir für den Vergnügungspark Universal Studios dort. Die Universal Studios machen übrigens großen Spaß und es waren auch gerade Halloween-Horrornights. Wer also immer schon mal von Zombies und Mutanten durch die Dunkelheit gejagt werden wollte, während der Ehegatte lautstark zetert, nie wieder mit einem irgendwohin zu gehen, ist dort sehr gut aufgehoben. Um uns für die Zombie-Verfolgung zu stärken, haben wir uns noch im Food Court des etwas überwältigenden Technik-Geschäfts Yodobashi (quasi Saturn auf Ecstasy) eine köstliche Ramen-Suppe bei Chabuton einverleibt. Dort wählt und bezahlt man am Automaten  seine Bestellung, vegan ist dort die Gemüse-Ramen-Suppe und die Gyoza (Teigtaschen) mit Gemüsefüllung. Anschließend gibt man den Zettel der Kellnerin, die wenige Momente später mit dampfenden Schüsseln voll herrlicher Gemüsesuppe auftaucht. Wer mag, man kann bei Chabuton auch kostenlos Nudeln nachbestellen, aber danach ist man mit Sicherheit sehr satt. Weiter ging es dann für uns nach Hiroshima, das wir aufgrund seiner historischen Bedeutung und der schönen umliegenden Natur besichtigen wollten. Der A-Bomb Dome in Hiroshima ist ein gespenstischer Zeitzeuge des ersten kriegerischen Einsatzes einer Atombombe, das zugehörige Peace Memorial Museum ist sehr interessant aufbereitet, ausgelassene Partystimmung kommt aber bei beidem nicht gerade auf, seid also gewarnt - ein wenig aufs Gemüt schlägt es sich schon.  Abgelenkt haben wir uns dann mit einem Lunch im Art Cafe Elk, wo M sich Udon Nudeln mit Gemüse einverleibt hat und ich mich, sehr tapfer, für ein japanisches Lunch-Set entschieden habe. Letzteres fiel unter die Kategorie ,,kann man, muss man aber nicht. Während der Tofu sehr gut und Reis, Salat und Edamame wie gewohnt waren, war der Rest etwas abenteuerlich. Die Miso-Suppe war zwar gut, die Einlage aus geschmackloser, schwammiger Wurzel (?) aber eher gewöhnungsbedürftig. Die getrockneten Algen, die eher an graue Haare erinnert haben, habe ich übergelassen, ebenso die eingelegten Schoten mit weißen Kügelchen mit einer Konsistenz wie Kaugummi, die salzig-fad geschmeckt haben. Für meine Experimentierfreudigkeit habe ich mich dann beim Dessert belohnt - köstlicher, warmer Schokoladenkuchen und frittierte Banane im Teigmantel. Auch empfehlenswert in Hiroshima ist ein indisches Restaurant nahe des Bahnhofs. Zu diesem Zeitpunkt wollte keiner von uns mehr Reis essen, es gelüstete uns nach Brot. Die Linsen mit Chapati kamen also genau richtig! Einen Ausflug haben wir auf eine Insel nahe Hiroshima unternommen, Miyajima. Die Insel ist einerseits bekannt für den Itsukushima-Schrein und das Tor (Torii) im Wasser, andererseits für die freilebende Rehe, die wirklich überall unterwegs sind, ganz ungewohnt zutraulich. Miyajima ist herrlich grün und auch zum Souvenir-Shopping bestens geeignet. Zum Essen sind wir in einem Restaurant eingekehrt, das laut Happy Cow vegane Optionen hat, gegessen haben wir beide das Gemüse-Curry. Und dazu bekommt ihr einen Kommentar von zu dem Zeitpunkt aus Hunger grantigem M: ,,Das ist schon ganz schön mutig, die Pampe Gemüse-Curry zu nennen. Ganz unrecht hat er damit nicht: Denkt man an Gemüse-Curry, kommt einen die indische oder thailändische Variante in den Sinn, die ja vor Gemüse wirklich strotzt. Die japanische Version hingegen konzentriert sich eher auf die aromatische Sauce, mit Gemüse sind hier eher die drei Würfelchen Kartoffel und der Schnitzer Karotte gemeint. Schmecken tut es trotzdem sehr gut! Als Nachtisch gab es dann fein geschabtes Eis mit Mango-Saft, eine Spezialität der Insel. Nach Hiroshima ging es für uns weiter nach Kyoto, wo es sehr viele Tempel und tolles veganes Essen gibt. Fangen wir mit den Tempel an, und ich sage jetzt für Touristen in Japan etwas sehr Ketzerisches: Nach zwei Tempeln hatten wir eigentlich genug davon. Sorry, not sorry, irgendwie sind Tempel nicht unseres. Wir können mit der (jedweder) Religion nichts anfangen, die Tempel sind oft frustrierend schlicht gehalten und Steine sind zwar schön, aber unseren Gesichtsausdruck, als wir realisierten, dass mit ,,Stone Garden wirklich ein Innenhof mit Kieselsteinen gemeint war, für den wir uns jetzt auch noch angestellt haben, hätte man sich rahmen lassen können. Keine Frage: Die Gärten sind wunderschön angelegt und haben uns viel besser gefallen als die Tempelgebäude selbst. Aber hier kommt wieder ein Aber: Die Menschenmengen sind nichts für schwache Nerven. Und so schön kann der Garten gar nicht sein, wenn man ständig einen Ellbogen in der Seite oder einen Selfie-Stick im Auge hat. Natürlich macht man das Tempel-Programm, wenn man das erste Mal in Kyoto ist, nochmal müsste ich es nicht machen. Wie immer kommt jetzt auch hier eine Ausnahme: Wo ich wieder hingehen würde, ist Fushimi-Inari. Während das Tempelgebäude mich - sorry! - an ein China-Restaurant erinnert hat, ist der dazugehörige Berg mit seinen hunderten Holztoren und der herrlichen Natur ein wirklich tolles, fast schon spirituelles Erlebnis. Nach einigen Höhenmetern hat man die Touristenhorden hinter sich gelassen, und man ist alleine mit dem Geruch des Waldes, den lärmenden Zikaden und den roten Holztoren, durch die man auf dem steilen Weg wandert. Mich hat Fushimi-Inari tief beeindruckt. Nach dem doch etwas schweißtreibenden Anstieg auf den Berg kann man sich danach mit dem relativ nahen Vegans Cafe mit der besten Pizza überhaupt stärken: Die wartet nämlich statt mit ordinärer Tomatensauce mit Teriyakisauce auf. Sogar der vegane Käse-Feind M hat mir meine Pizza streitig gemacht. Sehr lecker ist auch das Sojamilch-Softeis, überhaupt ist das Vegans Cafe ein schöner Ort zum Völlern und Ausruhen. Sehr gut kann man in Kyto auch im Morpho Cafe speisen, der vegane Burger ist zwar eine ganz schöne Patzerei, aber unglaublich gut, fast noch besser ist aber die Caramel Pizza mit veganem Schlagobers, für die ich auch jemanden umbringen würde (ich bin ganz schön gewalttätig, was Essen angeht). Nahe der Einkaufsstraße von Kyoto gibt es das Ain Soph, die einen sehr leckeren Burger haben (übrigens von den gleichen Betreibern, die auch das Ripple in Tokio besitzen!), aber besonders empfehlenswert dort sind die Pancakes mit Heidelbeerkompott, Eis und Schlagobers. Mhm. Abschließend ging es für uns zurück nach Tokio, und wer den Blog schon eine Weile liest, der weiß, warum: Tokio hat nicht einen, sondern zwei Disney Parks. Einer davon ist der klassische Disneyland Park, der andere ist der wunderschöne und einzigartige DisneySea Park. Für Disney-Fans eine absolute Empfehlung, alle anderen müssen sich fragen, ob die Menschenmassen es ihnen wirklich wert sind. Für vegane Disney-Fans gibt es zumindest ein wenig Auswahl, unsere Favoriten waren sicher die süßen Eislollies, das vegane Curry (an das sich M inzwischen gewohnt hatte) und das süße Reisbrot mit einer Füllung aus roten Bohnen. Meine Lieben - das wars. Mein Reisebericht aus Japan! Fazit: Eine Investition in mobiles Internet ist es für uns absolut wert gewesen, Happy Cow hat uns gut beraten, ebenso haben wir die Onigiri-Industrie ordentlich angekurbelt. Ich habe Japan als Veganerin nicht besonders schwierig erlebt, wir sind aber auch recht einfache Esser, die nicht drei Mal am Tag ins Restaurant müssen. Restaurants haben wir uns nach Sehenswürdigkeiten herausgesucht und nicht umgekehrt, was aber sehr gut funktioniert hat. Darum: Keine Angst, ihr werdet in Japan nicht verhungern! Stattdessen werdet ihr euch in ein Land zwischen Tradition und Moderne, zwischen Kitsch und Understatement, zwischen Ruhe und Chaos verlieben und überlegen, wann euch eine Reise endlich dorthin zurückführt. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Adventstürchen Nr. 1: Vanillepudding

1. Dezember 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Adventstürchen Nr. 1: VanillepuddingAnzeige Dieses Jahr wartet auf euch ein ganz besonderer Adventskalender. Ein Kalender zum kochen, staunen und lernen. Estella Schweizer, Agentin für angewandten Genuss, stellt euch vom 1. Dezember bis Heiligabend 24 Lebensmittel vor, die typisch für die Winter- und Weihnachtszeit sind. Neben den bemerkenswerten Inhaltsstoffen und den ernährungsphysiologischen Eigenschaften, erfahrt ihr anhand eines kleinen Rezeptes außerdem, was ihr daraus zaubern könnt. Wir wünschen euch die schönste und besinnlichste Adventszeit mit vielen winterlichen Köstlichkeiten, die eure Herzen und Bäuche erwärmen. Los geht es mit unserem Lieblings-Gewürz: Der Vanille! Illustration: Jasmine Schmid Echte Vanille wird aus der Frucht einer Orchideenplanze gewonnen. Die Fruchtschoten sind roh relativ geschmacks- und geruchlos und entwickeln erst mit Hilfe von Enzymen während eines Fermentationsprozesses die typischen Aromen. Der Anbau und die Verarbeitung sind ziemlich aufwendig und zeitintensiv, weswegen echte Vanilleschoten relativ teuer sind. Das synthetisch hergestellte Vanillin dagegen, welches als Aroma - Ersatz preisgünstig eingesetzt werden kann, heißt korrekt Ligninsulfonsäure und ist ein Abfallprodukt der Papierindustrie. Die Vanilleschoten, die besagten Fruchtkapseln der Orchideenpflanze, sind ca. 15 cm lang, schwarz und runzelig und tragen im Inneren unendlich viele kleine schwarze Samen und klebriges Öl. Man schneidet sie der Länge nach auf und schabt das Mark mit einem Messer heraus. Dieses kann man dann weiter verwenden. Die entleerte Schote selber ist anschließend allerdings nicht wertlos. In Rohrzucker gesteckt gibt sie weiterhin ihr süßlich mildes Aroma ab und verwandelt einfachen Zucker in feinen Vanillezucker. Der Vanille werden aphrodisierende Eigenschaften zugesprochen. Des Weiteren soll sie antioxidative Wirkung haben und unsere Zellen schützen. Ihre Aromen wirken beruhigend auf die Nerven, mildern Ängste und Depressionen und fördern den Schlaf. Rezept: Echter Vanillepudding Zutaten Für 2 Personen - 500 ml pflanzliche Milch (Soja oder Hafer) - 40 g Rohrzucker oder Ahornsirup - 40 g Speisestärke - das herausgekratzte Mark einer Vanilleschote - 1 Msp. Kurkuma Zubereitung - Den Großteil (ca. 3/­­4) der Pflanzenmilch mit dem Rohrzucker zum Kochen bringen. In dem verbleibenden Viertel die Stärke auflösen und mit Vanillemark und Kurkuma vermischen. - Sobald die Milch kocht, den verbleibenden Teil mit der aufgelösten Stärke und den Gewürzen dazu geben. Alles zusammen unter Rühren einmal aufkochen lassen - Vorsicht es brennt leicht an. - Sobald der Pudding dick wird von der Flamme nehmen und in Dessertgläser oder eine schöne Schüssel füllen. - Etwas Auskühlen lassen und mit eingeweckten Kirschen oder Pflaumen genießen. Unser Produkt-Tipp Auch in diesem zart schmelzenden Haselnuss-Nougat Konfekt verbirgt sich eine vanillige Note. Die handgefertigten bio-veganen Köstlichkeiten von Das Bernsteinzimmer sind wirklich etwas besonderes. *** Gewinnspiel *** Das Bernsteinzimmer ist eine vegane Pralinen-Manufaktur in Wuppertal. Dahinter stecken Solvejg und Oliver, die mit viel Leidenschaft und besten Zutaten köstliche Schokoladenkreation herstellen. Und das besondere, alle Pralinen werden von Hand hergestellt.   Diese könnt ihr online bestellen oder vor Ort in Läden und Chocolaterien erwerben. Darüber hinaus bieten sie auch Veranstaltungen wie Pralinenkurse oder Schokoladentastings an. Wenn ihr noch ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk sucht, werdet ihr hier bestimmt fündig. Wir  verlosen an einen glücklichen Gewinner das Konfekt ,,Bourbon-Vanille-Nougat von Bernsteinzimmer. Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer  Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum du gewinnen solltest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Bernsteinzimmer an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 02.12.2018 um 24:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 03.12.2018 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.   Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit vanilla bean, der vegane Restaurantführer. Danke dafür!

Frikadellen aus Dinkelbulgur mit Stampfkartoffeln und Estragon-Pflaumen

21. September 2018 Herr Grün kocht 

Frikadellen aus Dinkelbulgur mit Stampfkartoffeln und Estragon-PflaumenDer Professor schaute aus dem Fenster. Dort bogen sich die Bäume im Wind. Es war stürmisch. Der Herbst war heute in Hamburg angekommen. Wir mögen den Herbst ja sehr im Kochlabor. Die Farben und auch die Zutaten, die es gerade gibt. Dazu gehören sicherlich auch Pflaumen. Bei diesem Gericht möchte ich außerdem dem Estragon, eines meiner Lieblingskräuter, eine besondere Aufmerksamkeit schenken. Viel Spaß mit diesem herbstlichen Gericht. Zutaten für 2 Portionen Für die Stampfkartoffeln 550 g halbfest- oder festkochende Kartoffeln Salz etwas Milch Für die Estragon-Pflaumen 350 g Pflaumen (bitte keine Zwetschgen) 5 EL Olivenöl 1 EL Rohrohrzucker 2 TL getrockneter Estragon (Ich nehme den von Lebensbaum, weil er genau meinen Geschmack trifft. Dies ist auch keine beauftragte Werbung - sondern eine Empfehlung) Salz frisch gemahlener schwarzer Pfeffer Für die Dinkelbulgur-Frikadellen 80 g Dinkelbulgur (zur Not tut es auch ,normaler Bulgur) 1 Ei 40 g Dinkel-Semmelbrösel (zur Not tun es auch ,normale Semmelbrösel) 1 EL Estragon 1 TL Senf ausreichend Öl zum Braten Salz frisch gemahlener schwarzer Pfeffer Zubereitung Die Dinkelbulgur-Frikadellen Den Bulgur nach Packungsanweisung kochen. Und in einer Schüssel zur Seite stellen. Ich koche den Bulgur immer mit Gemüsebrühe. Gleich geht es weiter mit den Frikadellen. Stampfkartoffeln Anmerkung: Ich lege die ungeschälten Kartoffeln in einen Dampfeinsatz. Aber Sie können sie auch so kochen, wie Sie das immer tun:-) Die Kartoffeln als weichkochen, abkühlen lassen und dann in einem Topf stampfen. Je nachdem wie Sie die Konsistenz mögen, stampfen Sie halt mehr oder weniger und können auch noch etwas Milch dazutun. Mit Salz abschmecken. Ich verzichte auf Pfeffer und Muskat, weil ich den Estragon-Geschmack im Gericht nicht verdrängen will. Alles zur Seite stellen. Estragon-Pflaumen Die Pflaumen entkernen und achteln. Öl in eine erhitzte Pfanne geben und die Pflaumen kurz darin köcheln lassen. Den Rohrohrzucker darübergeben, umrühren und weiterköcheln lassen. Dann den Estragon dazugeben. Wieder etwas köcheln lassen. Wichtig: Die Pflaumen sollen noch etwas fest sein - also nicht verkocht oder matschig:-) Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zur Seite stellen. Zurück zu den Dinkelbulgur-Frikadellen Zum Bulgur das Ei, die Semmelbrösel, den Estragon und den Senf geben. Alles gut vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wieder alles vermengen und einen Kloß aus der Masse formen. Bitte eine Viertelstunde quellen und durchziehen lassen. Formen Sie aus der Bulgurmasse vier Frikadellen. Dann geben Sie ausreichend Öl in eine erhitzte Pfanne - der Boden sollte leicht bedeckt sein. Dann braten Sie die Frikadlelen auf beiden Seiten schön knusprig. Finish Kurz bevor die Frikadellen fertig gebraten sind, erhitzen Sie die Stampfkartoffeln und die Estragon-Pflaumen. Nun verteilen Sie alles auf die Teller und gerne noch etwas Sauce über die Stampfkartoffeln. Der Professor liebt dieses Herbstgericht und ich auch:-) Vielleicht interessieren Sie ja auch diese Gerichte: Gebratener Kürbis mit Pflaumen-Curry-Sauce und grünen Linsen Kartoffel-Dinkel-Waffeln mit gedünstetem Mangold und einer scharfen Pflaumen-Curry-Sauce Viele Grüße aus dem Kochlabor Herr Grün

Vegane Toast-Rollups mit Trockenpflaumen-Schokofüllung

30. Juli 2018 Eat this! 

Vegane Toast-Rollups mit Trockenpflaumen-SchokofüllungIch bin immer wieder mega happy, wenn sich aus einem vermeintlich weniger gesunden Klassiker ein tolles, oberleckeres Rezept zaubern lässt. ... Der Beitrag Vegane Toast-Rollups mit Trockenpflaumen-Schokofüllung erschien als erstes auf Eat this!.

veganer Zwetschgenkuchen mit Mohn und das ViOtope-Projekt

5. Oktober 2017 The Vegetarian Diaries 

veganer Zwetschgenkuchen mit Mohn und das ViOtope-Projekt Dieser Beitrag enthält Werbung in Zusammenarbeit mit ViO. Durch das Lesen, Kommentieren und Teilen unterstützt du mich bei meiner Arbeit. Vielen Dank dafür! Falls du mir bei Instagram folgst, konntest du meinen Ausflug ins Biosphärenreservat Mittelelbe vor ein paar Tagen quasi live mitverfolgen. Was ich dort genau gemacht habe, was es zu sehen gab und wie du mitentscheiden kannst, welches tolle Naturschutzprojekt gefördert werden soll, verrate ich dir in diesem Beitrag. Darüber hinaus gibt es einen fantastischen veganen Zwetschgenkuchen mit Mohn und Pflaumen der Saison!  Das ViOtope-Projekt In Zusammenarbeit mit EUROPARC Deutschland e.V. setzt sich ViO aktiv für die Erhaltung heimischer Natur ein. Als ViOtope werden dabei Naturschutzprojekte bezeichnet, die natürliche Lebensräume für Pflanzen und Tiere schützt und bei denen eine regionale Artenvielfalt gefördert wird. ViO bezieht das Mineralwasser sowie die in den Apfel-, Rhabarber- und Johannisbeer-Schorlen verwendeten Früchte aus heimischen Anbaugebieten in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Baden-Württemberg. Mit den ViOtopen möchte ViO diesen Regionen etwas zurückgeben. Insgesamt 16 Naturschutzprojekte, verteilt auf ganz Deutschland, wurden dabei ausgewählt. Von der Kiesgrube zur Biberburg – Das Biosphärenreservat Mittelelbe Das Biosphärenreservat Mittelelbe ist eines von 15 in Deutschland anerkannten Biosphärenreservaten und erstreckt sich entlang der Elbe von Wahrenberg über Magdeburg bis Jessen. In den Biosphärenreservaten wird ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen der Natur erprobt, erforscht und gelebt. Gleichzeitig bleibt die menschliche Beeinflussung dabei berücksichtigt und wird auf den Landschafts- und Artenschutz ausgerichtet. Lediglich ca. 3 % der Fläche eines Biosphärenreservats sind von menschlichen Einflüssen vollständig geschützt und sollen ungestörte Abläufe für Tier und Natur ermöglichen. Innerhalb des Biosphärenreservat Mittelelbe gibt es eine Vielzahl unterschiedlichster Projekte, die sich beispielsweise der Erhaltung von Elbauen widmen, Rückzugsorte für seltene Vogelarten schaffen, Weidengebiete oder den Elbebieber schützen. Eines dieser Projekte ist das Viotop „Von der Kiesgrube zur Biberburg“ , das in der Nähe von Tangermünde in direkter Nähe zur Elbe liegt. Dort soll eine alte Kiesgrube renaturalsiert werden und passende Rahmenbedingungen für eine Ansiedlung von Bibern ermöglichen. Wichtige Vorarbeiten auf diesem Wege wurden bereits geleistet. Damit sich Biber in der neuen Umgebung ansiedeln können, sind jedoch weitere wichtige Maßnahmen erforderlich. Unter anderem ist es nötig alte Betonplatten zu entfernen und versiegelte Flächen freizulegen. Zudem sollen Hart- und Weichhölzer gepflanzt werden, um die Artenvielfalt zu fördern und Baumaterialien für die Biber bereitzustellen. Der neu geschaffene Schutzraum wird durch einen Auenpfad, ein mit Bäumen bepflanzter Wanderweg, für den Menschen erlebbar. Auf diesen Wegen können sich Besucher über typische Tierarten der Region, Lebensräume und die Besonderheiten der jeweiligen landschaftlichen Räume informieren. Wähle dein Lieblings-ViOtope An dieser Stelle kommst du ins Spiel! Neben dem von mir besuchten ViOtope im Biosphärenreservat Mittelelbe gibt es 15 weitere Projekte, die über ganz Deutschland verteilt sind. Von Rückzugsorten für Bienen, Streuobstwiesen bis hin zu Freigehegen für verwaiste Biberkinder gibt es eine bunte Vielfalt an Projekten. Bis zum 30. November 2017 hast du  die Möglichkeit dein persönliches Lieblingsprojekt per Online-Wahl zu unterstützen. Alle weiteren Infos zu den verschiedenen Projekten, sowie die Möglichkeit deine Stimme abzugeben, findest du auf der Website von ViO. Ich würde mich sehr freuen, wenn du an der Auswahl teilnimmst und damit eines der tollen Projekte unterstützt! Vielen Dank :). Innerhalb des Biosphärenreservat Mittelelbe, das sich über viele hundert Kilometer entlang der Elbe erstreckt, finden sich natürlich auch viele landwirtschaftlich genutzte Flächen. Bei meinem Besuch sind mir vor allem viele Streuobstwiesen und generell der Anbau von Obst aufgefallen. Gerade jetzt im Herbst leuchten an jeder Ecke frische Äpfel, Birnen oder Pflaumen. Was liegt da näher als dieses tolle regionale Angebot zu nutzen?! Gesagt, getan und herausgekommen ist dabei dieser tolle vegane Zwetschgenkuchen mit Mohn! veganer Zwetschgenkuchen mit Mohn Rezept drucken Ergibt: 1 Kuchen mit 28 cm Durchmesser Zutaten -  Teig - 200 g Weizenmehl (Type 550) - 1 Tl Soja- oder Kichererbsenmehl - 1 Tl Zimt - Prise Salz - 100 g Zucker - 1/­­2 Tl Natron - 100 veganen Joghurt (Soja-, Mandel- oder Haferjoghurt) - 50 g Apfelmus - 120 ml pflanzliche Milch oder Wasser - 30 ml neutrales Öl - 600 g Zwetschgen (Pflaumen) - 1/­­2 Tl Essig (z.B. Apfelessig oder einen hellen Balsamico) - Joghurt-Mohn-Masse - 100 veganen Joghurt (Soja-, Mandel- oder Haferjoghurt) - 50 g Mohnback (vegan, alternativ selber anrühren) - Streusel - 2 El Margarine (z.B. Alsan) - 2 El Mehl - 2 El Zucker - 1 Tl Zimt Zubereitung 1 Für den Teig: Alle trockenen Zutaten miteinander vermischen und gemeinsam mit den übrigen Zutaten in einer Küchenmaschine oder per Hand zu einem homogenen Teig vermischen. Die Konsistenz des Teigs soll zähflüssig sein, sodass er sich in der Springform gut verteilen lässt. 2 Für die Joghurt-Mohn-Masse: Joghurt und das Mohnback gut miteinander vermischen, sodass die Mohnmasse gleichmäßig im Joghurt verteil ist. 3 Für die Streusel: Alle Zutaten miteinander vermischen und mit der Hand oder einer Gabel verarbeiten, bis sich kleine Brösel gebildet haben. Falls die Brösel zu feucht oder trocken sein sollte, gegebenenfalls mit Zucker oder Margarine ausgleichen. 4 Den Backofen auf 170°C vorheizen und eine Springform mit einem Durchmesser von 28 cm einfetten. Den Teig hineingeben und gleichmäßig verteilen und glatt streichen. Die Joghurt-Mohn-Masse darauf geben und vorsichtig verteilen. Die Pflaumen spülen, halbieren und entkernen. Die Hälften auf dem Kuchen platzieren und die Zimt-Streusel darauf verteilen. 5 Den Kuchen für ca. 60 Minuten ausbacken. Mit der Stäbchenprobe sicher gehen, dass der Teig gut durch ist. Anschließend etwas abkühlen lassen und dann erst aufschneiden. Notes Mit Puderzucker oder (veganer) Schlagsahne servieren. Ergibt einen Kuchen mit einem Durchmesser von 28 cm. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit ViO entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen. The post veganer Zwetschgenkuchen mit Mohn und das ViOtope-Projekt appeared first on The Vegetarian Diaries.

Gegrillte Pfirsiche mit Ziegenkäse, Honig und Rosmarin

30. August 2017 Minzgrün 

Wie schnell war denn bitte dieser Sommer vorbei? Na gut, noch ist er ja nicht ganz vorbei, aber zumindest färbt sich so langsam das Laub und die Sommernächte sind fast nur noch im kuschelweichen Kapuzenpulli zu ertragen. Was tun?! Noch mal fix den Grill anschmeißen und mit dem Obst und Gemüse der Saison voll auskosten, oder?! Steinobst, Baby! Aprikosen, Mirabellen, Pfirsiche und Pflaumen purzeln jetzt von den Bäumen und schreien förmlich „Los, verarbeite mich!“. Aber zu was – wenn’s mal kein Pflaumenstreuselkuchen oder Aprikosenrührkuchen sein soll? (Stein)Obst lässt sich nämlich auch ganz wunderbar grillen und entfaltet dabei sein vollstes, süßes Aroma. Da Obst kein Fett enthält, werden die Schnittflächen mit etwas zerlassener Butter oder einer Marinade aus Pflanzenöl, Honig oder Ahornsirup, Kräutern wie Minze, Basilikum oder Rosmarin bestrichen. So wird ganz nebenbei geschmacklich noch weiter experimentiert – klingt doch prima, oder? Meister darin ist übrigens Yotam Ottolenghi, Inspirationsquelle und Lieblingskochbuchautor meinerseits, der gern auch saisonales Obst und Gemüse (beinahe ausschließlich) mit extravaganten Zutaten kombiniert. Wen beispielsweise Zitronengeranien- oder Orangenblütenwasser auf Zutatenlisten nicht abschrecken oder wer experimentierfreudig mit Alternativen ist, der sollte sich unbedingt „Vegetarische Köstlichkeiten“* oder „Genussvoll vegetarisch“* zulegen! Grill schon angeworfen? Dann das Steinobst waschen, trocknen und entkernen. Nehmt besser die […] The post Gegrillte Pfirsiche mit Ziegenkäse, Honig und Rosmarin appeared first on minzgrün.

FrozenYogurt Erdbeershake mit Vanillemark

14. Juni 2017 Herr Grün kocht 

FrozenYogurt Erdbeershake mit VanillemarkSchon als kleiner Herr Grün mochte ich Erdbeeren sehr gerne. Wir hatten einen kleinen Garten mit ein paar Stauden. Allerdings waren sie auch eine Attraktion für die Amseln. Ich stand in den Ferien morgens sehr, sehr früh auf, um die Erdbeeren zu bewachen. Aber leider hat es nichts genutzt:) Frozen Yogurt ist ja einfach herzustellen und es gibt auf meiner Website etliche Rezepte. Heute möchte ich Ihnen mal ein FrozenYogurt Erdbeershake vorstellen. Ihnen einen sonnigen Tag. Zutaten (für 2 bis 4 Gläser – je nach Glasgröße) 300 g griechischer Joghurt 200 ml Schlagsahne 1/­­2 Vanilleschote 70 g Puderzucker 300 g Erdbeeren Für die Dekoration Ein paar Erdbeeren Löffelsbiskuits Zubereitung Das Mark der Vanilleschote auskratzen. Die Erdbeeren achteln. Die Sahne steif schlagen. Den griechischen Joghurt mit dem Puderzucker und dem Vanillemark gut verquirlen. Die Erdbeeren in die Joghurtmasse geben und etwas umrühren. Die Schlagsahne unterheben. Nun kommt die Masse für 1 Stunde in den Kühlschrank. Dann kurz einmal umrühren. Und wieder 2 Stunden ins Kühlfach. Der FrozenYogurt sollte fest aber noch cremig sein. Es gibt nun zwei Möglichkeiten: 1. Sie pürieren die ganze Masse. 2. Sie pürieren bspw. 2/­­3 der Masse und geben den gefrorenen Rest stückweise dazu. Herr Grün hat mittlerweile viele Frozen Yogurt Sorten in seinem Kochlabor entwickelt: Frozen Yogurt mit frischen Erdbeeren und selbst gemachtem Kokos-Mandel-Krokant Pflaumen Frozen Yogurt mit selbst gemachtem Mandelkrokant Karamell Frozen Yogurt mit selbst gemachtem Karamellsirup   Blaubeer Frozen Yogurt mit geeisten Pfefferminzblättern   Banane Karamell Frozen Yogurt mit Cranberries   Viel Freude mit dem Erdbeershake und viele Grüße aus dem Kochlabor Herr Grün

Last Minute Weihnachtsgeschenk: Rezept für Weihnachts-Likör mit Kokos, Pflaume und Gewürzen

23. Dezember 2016 Nicole Just 

Weihnachten steht kurz bevor! Ich hoffe alle Geschenken sind zusammengesucht, falls nicht, habe ich noch ein letztes Rezept, bevor ich mich in eine kurze Blog-Weihnachtspause verabschiede. Ich bin der Weihnachts-Typ „Auf den letzten Drücker“ und kaufe Weihnachtsgeschenke traditionell in der letzten Woche vor Weihnachten. Das hat sich eingeschlichen und mittlerweile […] The post Last Minute Weihnachtsgeschenk: Rezept für Weihnachts-Likör mit Kokos, Pflaume und Gewürzen appeared first on Nicole Just.

Vegane Mohnpalatschinken mit heißen Zimt-Zwetschken

4. November 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Mohnpalatschinken mit heißen Zimt-ZwetschkenOb als Mus, Marmaleda, Kompott oder Kuchen – Zwetschgen, oder wie man in Österreich schreibt „Zwetschken“, sind einfach super lecker. Von Ende Juli bis in den Oktober hinein haben sie bei uns Saison. In Österreich werden Zwetschken gerne warm, süß und mit Zimt verfeinert eingewickelt in Palatschinken serviert. Palatschinken, das sind in Österreich dünne, zarte Pfannkuchen: fein, saftig und lecker, nur leider meistens nicht vegan. Hier kommt meine vegane Variante dieses köstlichen österreichischen Klassikers: Mohnpalatschinken mit süßen, zimtigen Zwetschken. Und weil es so hübsch aussieht, habe ich die Palatschinken mit etwas Mohn verfeinert.  Ein herrliches Dessert, dem man absolut nicht widerstehen kann. Und selbstverständlich kann das Rezept saisonal angepasst auch mit Apfelkompott, heißen Birnen, Feigen oder gebratenen Pfirsichscheiben serviert werden. Viel Spaß beim Ausprobieren, Eure Lea Zutaten für 4 Portionen Für die Mohnpalatschinken | ca. 8 Stück - Hitzebeständiges Pflanzenöl zum Ausbraten der Palatschinken in der Pfanne - 200 Gramm Weizenmehl oder Dinkelmehl | zum Beispiel Typ 550 oder 630 - 500 ml Hafermilch | oder eine andere Pflanzenmilch - 1 gehäufter EL Zucker - 2 gehäufte EL Mohn - 1 gestrichener TL Salz - 0,5 TL Kurkuma - Eine Prise Haushalts-Natron - 2 EL Mineralwasser mit Kohlensäure Für die Zimt-Zwetschken - 800 Gramm Zwetschken - 7-8 EL Ahornsirup - 2 TL Zimt - 2 TL gemahlene Vanille - Saft von zwei Zitronen - Zur Deko: 4 Rispen Johannisbeeren (oder anderes Obst) Zubereitung Ofen zum Warmhalten der Palatschinken ganz leicht vorheizen. Mit der Herstellung des Palatschinken-Teiges beginnen. Dafür alle oben angeführten Zutaten bis auf das Mineralwasser und die Hafermilch in eine große Rührschüssel geben. Dann ein Handrührgerät benutzen. 2 EL kohlensäurehaltiges Mineralwasser in die Rührschüssel geben und mit dem Rühren loslegen. Während des Rührens langsam und gleichmäßig die Hafermilch zugießen. Den Teig so lange mit dem Rührgerät (oder einem Schneebesen rühren), bis der Teig keine Klümpchen mehr bildet. Dann den sehr dünnflüssigen Palatschinken-Teig etwa 15 Minuten ruhen & etwas quellen lassen. Ein paar Tropfen Öl in einer möglichst flachen, beschichteten Pfanne stark erhitzen. Mit einem Schöpflöffel Teig in die heiße Pfanne geben und diese einmal im Kreis so schwenken, dass der Pfannenboden gleich mäßig dünn mit Teig bedeckt ist. Sobald die Ränder des Teiges leicht bräunlich werden, den Teig mit einem Pfannenwender umdrehen und den Palatschinken von der zweiten Seite auch etwa 1-2 Minuten braten. Den Palatschinken anschließend im Ofen warm halten. Dies so oft wiederholen, bis der Teig vollständig aufgebraucht ist. Vegane Mohnpalatschinken – schnell gemacht und superlecker! Tipp: Beim Ausbacken der Palatschinken in der Pfanne wird die Seite, welche zuerst angebraten wird, bräunlicher als die zweite Seite. Daher sieht man auf einer Palatschinken-Seite die Mohnkörner deutlicher als auf der zweiten Seite. Wenn die Palatschinken später auf dem Teller angerichtet werden, sollte man darauf achten, die dunklere Seite mit Zwetschken zu belegen und die hellere „Mohnseite“ dann zuzuklappen. So sieht man die hübschen „Mohn-Sprenkel“ im Palatschinken besser. Während die Palatschinken im Ofen warm gehalten werden, kann die Zwetschkenfüllung in Angriff genommen werden. Dafür die Zwetschken gut waschen, halbieren und entkernen. Die Zwetschken ohne Fett in einer Pfanne erhitzen und anschmoren. Die Zwetschken dabei mit 7-8 EL Ahornsirup aufkochen lassen. Zwei Zitronen auspressen und den Saft zu den Zwetschken geben. Das Ganze bei mittlerer Hitze etwa 4 Minuten einköcheln lassen. Mit Zimt und gemahlener Vanille würzen. Pro Person einen Palatschinken mit der dunkleren Seite nach oben auf einen Teller geben. Die Zwetschken darauf verteilen. Die Palatschinken zuklappen. Jeweils eine Rispe Johannisbeeren abwaschen und noch nass durch etwas Zucker ziehen. Die Rispe neben den Palatschinken drappieren Den Palatschinken mit Mohn bestreuen, ein wenig Ahornsirup beträufeln und heiß servieren. Vegane Mohnpalatschinken mit heißen Zimt-Zwetschken Tipp: Sollten Palatschinken übrig bleiben, kann man diese mit Klarsichtfolie abgedeckt bis Abends oder den kommenden Morgen aufheben und mit Marmelade, Schokoaufstrich oder Apfelmus bestrichen vernaschen. Die Johannisbeeren sehen besonders hübsch aus, wenn Ihr sie nass durch Zucker zieht. Viel Spaß beim Ausprobieren, Eure Lea (www.veggi.es) Der Beitrag Vegane Mohnpalatschinken mit heißen Zimt-Zwetschken erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Ofenpfirsiche mit Zitronencreme und Blitz-Granola

18. Oktober 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Ofenpfirsiche mit Zitronencreme und Blitz-GranolaNoch gibt es sie vereinzelt, leckere Aprikosen, Pflaumen, Kirschen und herrlich aromatische Pfirsich. Dieses super leckere Rezept für Ofen-Pfirsiche mit Zitronencreme und Blitz-Granola ist schnell und einfach in der Zubereitung. Auch das Granola müsst Ihr nicht langwierig im Ofen backen – im Handumdrehen ist es in der Pfanne fertig und steht als knusprig-süßes Topping für dieses Sommertraum-Dessert bereit. Pfirsiche, Zitrone, Lavendel, Haferflocken, Kokos und Cashewkerne sind die Hauptzutaten dieses köstlichen Sommer-Desserts. Tut Euch was Gutes und genießt die Aromen des Sommers, Eure Lea Zutaten für 4 Personen - 4 Große Pfirsiche - 4 EL Ahornsirup - 6 Lavendel-Blütenstände Für die Zitronencreme - 100 Gramm Cashewnüsse - 50-70 ml Pflanzenmilch (z.B. ungesüßte Mandel- oder Reismilch) - 2 EL Agavendicksaft (oder Ahornsirup) - 100 ml Zitronensaft (Saft von 1-2 Zitronen) - Zesten von zwei unbehandelten Biozitronen - 1 TL gemahlene Vanille Für das Blitzgranola - 100 ml Kokosöl oder 2 EL hartes Kokosfett - 80 Gramm Haferflocken - 30 Gramm Kokosflocken - 25 Gramm Walnüsse oder Pekannüsse gehackt - 3 EL Kürbiskerne - 2 TL Zimt - 20 Gramm Pinienkerne - 1 Prise Salz - 4 EL Ahornsirup Zubereitung (25 Minuten Zubereitungszeit + 30 Minuten Backzeit) Cashewnüsse über Nacht, mindestens aber 4 Stunden in klarem Wasser einweichen lassen. Wer den Einweichvorgang beschleunigen will, kann heißes Wasser verwenden. Dann reichen auch ca. 2,5 Stunden, wenn man einen leistungsstarken Mixer hat. Mit der Zubereitung der Pfirsiche beginnen. Dafür den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Pfirsiche waschen, halbieren, den Kern entfernen und mit der Schnittfläche nach oben auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Pfirsiche mit 3 EL Ahornsirup beträufeln. Pfirsiche mit den Schnittflächen nach oben auf das Blech geben und mit Ahornsirup beträufeln. Anschließend die Pirsiche bei 180 Grad Umluft 30 Minuten im Ofen backen, bis sie schön weich sind. Die Backzeit kann je nach Pfirsichgröße zw. 25 – 35 Minuten variieren. Das Einweichwasser der Cashewnüsse abgießen. Die Zesten von zwei heiß abgewaschenen Bio-Zitronen abziehen. Achtet bitte darauf unbehalndelte Bio-Zitronen zu verwenden! Cashewkerne zusammen mit Pflanzenmilch, Agavendicksaft, Zitronensaft, Zitronenzesten und gemahlener Vanille im Mixer pürieren. Zitronen-Cashewsoße mit Wasser beliebig verdünnen und mit Zitronensaft und Agavendicksaft individuell abschmecken. Übrig gebliebene Cashew-Zitronencreme könnt Ihr für Eure Müslis und Smoothies oder als Dip für Obst verwenden. Walnüsse mit einem stabilen Messer klein hacken. 100 ml Kokosöl in einer Pfanne erhitzen. Haferflocken und Kokosraspeln im Fett anbraten. Pinienkerne, Kürbiskerne und gehackte Walnüsse nach etwa zwei Minuten dazu geben. 1-2 TL Zimt dazu und gut umrühren. Zutaten drei Minuten anrösten, ohne dass sie anbrennen. Dann eine Prise Salz und Ahorsirup dazu geben, umrühren und Zutaten etwa fünf Minuten bei mittlerer Hitze bräunen lassen. Aufpassen, dass nichts anbrennt. Granola anschließend auf einen Teller geben und abkühlen lassen. Beim Abkühlen wird das noch weiche Granola schön knusprig. Tipp: Übrig gebliebenes Granola kann man in einem Einweckglas sehr gut mehrere Wochen aufheben und als Knuspertopping für Müsli verwenden. Ich nasche Granola aber auch gerne einfach mal pur zwischendurch. Ofenpfirsiche auf Teller aufteilen, mit Zitronencreme beträufeln und mit Granola bestreuen. Zum Schluss die Blüten vom Lavendel abzupfen und über die Pfirsiche streuen. Wer mag, kann dieses schöne Dessert noch zusätzlich mit Lavendelblüten garnieren. Köstliche, warme Ofenpfirsiche mit veganer Zitronencreme und Blitz-Granola. Tipp: Ich reiche weitere Zitronencreme und das restliche Granola immer in zwei Schalen zum Dessert dazu. So kann sich jeder beliebig Knusermüsli oder diese leckere, zitronige Soße nachnehmen. Ich hoffe, Ihr genießt dieses wunderbare Sommerrezept und macht Euch eine schöne Zeit, Eure Lea (www.veggi.es) Der Beitrag Ofenpfirsiche mit Zitronencreme und Blitz-Granola erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Entsaften: Superfood zum Trinken

30. Mai 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Entsaften: Superfood zum TrinkenYeah! Wir haben es getan - wir haben entsaftet. Und zwar im Selbstversuch bei uns in der Redaktion. Das hat Spaß gemacht, ist easy-peasy und totaal lecker! Aber erstmal der Reihe nach. Entsaften, was ist das? Und wie geht das? Mittlerweile ist „Juice“ ja der neue Smoothie - und ein bisschen ist der „Saft-Hype“ aus den USA zu uns herübergeschwappt. Dort gibt es mittlerweile an jeder Straßenecke sogenannte „Juice-Bars“. Sicherlich hat diese Entwicklung auch mit der Dokumentation „Fat, Sick and nearly Dead“ zu tun. Hier entsaftet der Amerikaner Joe Cross über mehrere Wochen, lässt sich dabei ärztlich „überwachen“ und wird von der Kamera begleitet. Bei seinem Selbstversuch verliert er nicht nur diverse Kilos - er kann sich auch von einer Hautkrankheit befreien und beginnt sein ganzes Leben umzukrempeln. Hier der Trailer zum Film: Hier geht es zur Website: http:/­­/­­www.fatsickandnearlydead.com/­­ Hier zum Buch: Dieser Film ist nicht nur sehenswert - er inspiriert und motiviert, die eigenen Essgewohnheiten noch einmal zu überdenken. Im Grunde ist Entsaften keine neue Erfindung. Vielleicht hat eure Oma früher auch schon entsaftet? Meine Großeltern hatten einen riesigen Garten, in dem jede Menge Obst angebaut und geerntet wurde. Die Früchte wurden dann in einem sehr großen, dampfenden Topfungetüm auf wundersame Weise zu Saft verarbeitet. Als Kind erschien mir dieser Vorgang fast unheimlich… Aber natürlich hatte meine Oma alles bestens im Griff - und das was sie da veranstaltete war nix anderes als ,,Dampfentsaften oder ,,Heißentsaften. Grundsätzlich kann man den Vorgang des Entsaftens in zwei Gruppen einteilen: - Heißentsaften (Dampfensaften) - Kaltensaften Heißensaften Beim Dampfensaften mit einem elektrischen Entsafter oder einem Dampfentsafter werden die Früchte durch Wasserdampf aufgelöst so dass Saft austritt. Kerne und Stiele bleiben dabei getrennt. Auf diese Weise lässt sich mit relativ wenig Aufwand eine große Menge Fruchtsaft herstellen. Durch die Erhitzung wird der Saft natürlich konserviert und kann in sterilen Gläsern langfristig gelagert werden. Für kleine Beerenfrüchte wie z.B. Johannisbeeren ist das Heißentsaften ideal, da man mit dieser Methode den meisten Saft gewinnt. Aber auch für große Mengen Äpfel oder Birnen ist das Dampfensaften sehr gut geeignet, vor allem für Gartenbesitzer, die ihre Obsternte vor dem Winter ,,verarbeiten möchten. Zu Bedenken ist jedoch, dass durch das Erhitzen der Früchte leider auch die meisten Nährstoffe und Vitamine verloren gehen. Kaltentsaften Beim Kaltentsaften werden Gemüse und Früchte roh zu Saft verarbeitet - auf diesem Wege bleiben Vitamine, Enzyme und Nährstoffe weitestgehend erhalten. Beim Kaltentsaften gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten bzw. spezielle Geräte: - Zentrifugen - Slow Juicer /­­ Saftpresse 1. Zentrifugenentsafter Bei einem Zentrifugenentsafter werden Obst und Gemüse zuerst mit einer Reibscheibe zerkleinert. Im Anschluss wird der Saft durch Schleudern entzogen und durch ein Sieb von den festen Pflanzenbestandteilen getrennt. Diese bleiben als Trester im Entsafter zurück und der Saft fließt über eine Ausgusstülle ab. Das Entsaften mit der Zentrifuge geht sehr schnell und die Geräte sind leichter und kompakter. Der Anschaffungspreis liegt in der günstigen bis mittleren Preisklasse. Leider ist so ein Gerät wirklich recht laut und durch die Reibung und den anschließenden ,,Schleudergang werden Vitamine und Enzyme angegriffen, da viel Sauerstoff unter die Flüssigkeit gewirbelt wird. Dadurch nimmt der Nährstoffgehalt des Safts ab. Wer morgens jedoch schnell seinen Energiekick für den Tag haben möchte, ist mit einem Zentrifugenentsafter gut beraten. 2. Slow Juice /­­ Saftpresse Mit einem sogenannten „Slow Juicer“ werden Gemüse und Obst besonders schonend zu Saft verarbeitet. Bei dieser Art der Entsaftung können auch „schwierige“ Gemüse wie z.B. Kohl oder Petersilie gepresst werden. Ein „Slow Juicer“ verfügt über eine oder mehrere „Schnecken“, und arbeitet in zwei Schritten: im ersten Schritt wird das Pressgut in Teile gebrochen - im zweiten Schritt werden diese Teile ausgequetscht. Saft und Trester gelangen in zwei getrennte Auffangbehälter. Die „Schnecke“ dreht sich langsam, so dass möglichst wenig Sauerstoff in den Saft gelangt. Das Entsaften mit einem „Slow Juicer“ dauert etwas länger und ist dafür wirklich leise. Der Saft ist homogen und kann mindestens 24 Stunden aufbewahrt werden. Ein Großteil der wichtigsten Inhaltsstoffe verbleibt im Saft und geht nicht verloren. Wer also viel Blattgemüse entsaften möchte – und das hochwertigste „Endprodukt“ erhalten möchte, ist mit der Investition in eine hochwertige Saftpresse sehr gut beraten. Was kann entsaftet werden? Entsaften kann man fast alles an Obst - vielleicht nicht unbedingt Bananen, da sie sehr viel Stärke enthalten. Kernobst wie Kirschen, Pflaumen oder Pfirsiche müssen besser entkernt werden - hingegen man bei Äpfeln oder Birnen das Gehäuse nicht unbedingt entfernt werden muss. Wer empfindlicher ist, was die Bitterstoffe angeht, sollte die Haut von Zitronen oder Orangen ebenfalls entfernen. Zitrusfrüchte oder Melonen müssen auch ohne Schalen entsaftet werden. Die Auswahl an Gemüse ist grenzenlos, da wirklich alles geeignet ist. Grundsätzlich sollte man jedoch darauf achten, alles vorher gut abzuwaschen und rohe Rote Beete vorher zu schälen. Ein Tipp: am besten saisonal einkaufen - nicht nur um Geld zu sparen sondern nur so enthält das Obst und Gemüse der Jahreszeit entsprechend die meisten Nährstoffe. Unterschiede zum Smoothie Der Unterschied zwischen Smoothie und Saft lässt sich leicht erklären: Saft = Smoothie minus Ballaststoffe! Wer lieber möglichst natürliche Lebensmittel mit allem „noch drin“ trinken möchte, ist vielleicht mit einem Smoothie besser beraten. Wer hingegen ein mit Nährstoffen vollgepacktes Getränk haben möchte, der ist mit dem Saft vermutlich besser beraten. Unser Testgerät: BioChef Atlas Entsafter Wir haben den Atlas Entsafter der Firma BioChef für unser Saft-Experiment verwendet. Bei dem Gerät handelt es sich um einen „Slow Juicer“. Die Entsaftung findet hier durch Kaltpressung statt, so dass alle Nährstoffe, Vitamine und Enzyme von Obst und Gemüse erhalten bleiben. Das Gerät lässt sich selbsterklärend zusammenbauen – wir mussten nicht die Bedienungsanleitung lesen Der Entsafter besitzt ein hohes Eigengewicht, so dass er sicher steht. Durch den relativ kleinen Einfüllschacht findet die Pressung sehr langsam, dafür besonders schonend statt. Der Bio Chef Atlas Entsafter ist geeignet für Obst oder Gemüse sowie fast alle Blattgemüse. Hier sieht man, wie er arbeitet: VIDEO Die Saftausbeute ist wirklich beeindruckend, ebenso wie die saubere Ausgabe der Reste, auch Trester genannt. Die Konsistenz aller unserer Säfte war hervorragend und nicht schaumig. Ich habe zwei Gläser im Kühlschrank aufbewahrt und konnte den Saft noch 24 Stunden später genießen. Dieser Entsafter ist auch echt leise! Einziger Kritikpunkt wäre vielleicht der Reinigungsprozess - wir hatten ein bisschen Probleme beim Auseinandernehmen der einzelnen Teile. Laut Hersteller gibt es aber eine Selbstreinigungsfunktion um das Gerät zwischen den Entsaftungsvorgängen zu „säubern“. Mehr Info: Hier kann man den Entsafter kaufen: Bei www.vitality4life.de  mit einem Gutscheincode 5%: deutschlandistvegan5 oder bei www.amazon.de Unsere Freestyle-Rezepte Wir haben relativ spontan in der Obst- und Gemüseabteilung von Karstadt eingekauft, davon einen Teil in Bio-Qualität und den Rest konventionell. Wir haben insgesamt ca. 25 Euro ausgegeben - aber gar nicht alles verwendet. Die Ausbeute pro Rezept beläuft sich auf zwei größere Gläser. Hier unsere vier Favoriten: „Gurke Energy“ |  Zutaten: - 1 Salatgurke - 1 Apfel - 1 Birne - 1/­­2 Zitrone - 2 Handvoll Feldsalat „Erdbeer Paprika Kiwi“ | Zutaten: - 1 Kiwi - 1 Apfel - 1 Paprika - 2 Handvoll Erdbeeren   „Bunter Möhren Mix“  |  Zutaten: - 2 Möhren - 3 Stangen Sellerie - 2 Stangen Rababher - 1 Saftorange - 1 Apfel „Grüne Ananas“ | Zutaten: - 1 Handvoll Blattspinat - 1 Apfel - 1/­­2 Orange - 1/­­2 Zitrone - 1/­­2 Gurke - 1 kleines Stück Ingwer  Welche Rezepte kennt ihr? Teilt sie gerne mit uns. Danke vitality4life für das Gerät zum Testen. Der Beitrag Entsaften: Superfood zum Trinken erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Mandel-Früchtebrot

14. November 2015 Vegetarische Rezepte und vegane Gerichte 

Mandel - Früchtebrot - Die Kastenform sollte 24 cm lang sein. Zutaten für etwa 20 Scheiben: 175 g Mandeln 200 g Pflaumen, getrocknet 200 g Aprikosen, getrocknet 125 g Rosinen 125 g Korinthen 4 E...

VEGAN SUPER EASY - Das vegane Kochbuch

29. November 2018 Deutschland is(s)t vegan 

VEGAN SUPER EASY - Das vegane KochbuchAnzeige Vegan ist super easy? Das vegane Kochbuch von Ilja Lauber verspricht viel. Viele Menschen werden mir zustimmen, wenn ich sage, dass die Umstellung auf einen pflanzlichen Lebensstil seine Zeit braucht. Oma und Opa verstehen die Welt nicht mehr, latente Unsicherheit im Supermarkt, Augenrollen im Freundeskreis, Überforderung mit der Nährstoffversorgung und Mandelmus für sechzehn Euro. Das ,,All-inclusive-Survival-Package erspart dir zuvor Genanntes, denn Ilja nimmt dich an die Hand. Mit 333 Seiten (inklusive Softcover) und fünf Kapiteln hält sie ihr Wort. Vegansimus ist nämlich nicht nur für die ,,gutverdienenden, hippen, GroßstadtbewohnerInnen, Veganismus ist für alle! Das vegane Kochbuch bietet 130 Rezepte, interessante Fakten und wirklich hilfreiche Tipps. Was euch in diesem Buch erwartet In dem Ersten von fünf Kapiteln, stellt sich die Netzaktivistin und Kampfsportlerin vor. Ihr humorvoller Schreibstil lädt dabei zum Weiterlesen ein. Das zweite Kapitel ,,Dieses Vegan, ist ein umfassender Teil in dem Ilja den Veganismus definiert, die Nährstoffversorgung und alle erdenklichen Missstände, Fragen und Bedenken aus dem Weg räumt. Das mit Abstand größte Kapitel ist das mit den vielen Rezepte. Das vegane Kochbuch bietet viele Leckereien, die man so noch nicht gehört hat: - Basics: z.B. Schmelzkäse, Mayo und Nussmus.  - Suppen und Salate: z.B. Französische Zwiebelsuppe, Vleischsalat und Rosenkohl-Vetasalatt.  - Dips und Aufstriche: z.B. Karottengrün- Pesto, Zwiebelmett und Ingwer-Pflaumenchutney - Hauptgerichte: z.B. Apfel-Sahnefenchel-Pfanne, Vlammkuchen und Tomaten-Brokkoliquiche - Snacks, Brot und Beilagen: z.B. Süßkartoffel-Chips, Dinkel-Laugenbrötchen und Indische Pakoras - Sweets and Desserts: z.B.  Zimtstern-Hummus, Cranberry-Macadamia-Hirsebrei und Karamelkbree - Gebäck: z.B. Mohnschnecken, Cashewkonfekt und Orangen-Zimtsterne Die Nährwertangaben der Gerichte stehen immer dabei. Kalorien, Proteine, Kohlenhydrate, Fette und Ballaststoffe. Was dazu passt und verschiedene Variationen der Rezepte stehen immer dabei. Im Anschluss kommen dann noch ,,Quicktipps wo Ilja ihre Empfehlungen für flotte Snacks ausspricht. Außerdem folgen Tipps zum veganen Grillen und Informationen zu ,,zufällig veganen Lebensmitteln. Auf den letzten Seiten gibt es Checklisten, die das Wichtigste der einzelnen Kapitel zusammenfasst. Das vegane Kochbuch enthält viele Illustrationen, die an einen Comic erinnern. Ich finde... Vegan ist super easy! Ich bin sehr begeistert und spreche hiermit eine klare, ehrliche Empfehlung für das vegane Kochbuch aus. Iljas persönliche Anekdoten machen Spaß und inhaltlich wurde ich sehr positiv überrascht. Normalerweise nutze ich lieber das Internet anstatt Kochbücher zu wälzen, aber dieses Exemplar ist grandios! Vor allem gefällt mir, dass man Basics wie Mandelmus günstig selber machen kann und dass auch Tipps außerhalb der Küche genannt werden. Die Informationen rund um den veganen Lebensstil haben mich begeistert. Ich kann dieses vegane Kochbuch jedem ans Herz legen, der sich mit der pflanzlichen Ernährung auseinandersetzt oder auseinandersetzen möchte. Wer sich selbst überzeugen will, sollte unbedingt das folgende Rezept aus dem Kochbuch ausprobieren. Rezept: Sesam-Sellerieschnitzel ,,Als VeganerIn ist man ja oft mit dem Vorwurf konfrontiert, angeblich kein Fleisch essen zu wollen, aber dann aus Pflanzen Tiersachen nachzubilden. Aha, ertappt! Wer auf Nummer Sicher gehen will, schnitzt für dieses Rezept daher bitte aus dem Sellerie pyramidenförmige Gebilde, anstatt ihn in dicken Scheiben zu panieren. Damit ist die Sache dann hoffentlich aus der Welt. Zutaten Ergibt ca. 9 Sesam-Sellerieschnitzel. - 130g Dinkelmehl (hier 1050er) - 3/­­4TL Salz - 190ml Wasser - 75g Vollkorn-Paniermehl (oder herkömmliches) - 6EL Sesam (40g - geht aber auch ohne) - 2 knappe TL Paprika Rosenscharf - 1 mtl. Sellerieknolle (550g) - ca. 8EL Bratöl Zubereitung - Zwei große Teller bereitstellen. Im einen wird das Mehl mit Salz und Wasser glattgerührt. - In den anderen kommt das Paniermehl mit dem Sesam und dem Paprikapulver - Das untere und obere Ende der Sellerieknolle mit einem scharfen Messer kappen, auf ein Schneidebrett stellen und von oben nach unten dünn die äußere Haut absäbeln (also vom Sellerie). Anschließend die Knolle in etwa zentimeterdicke Scheiben schneiden. - Die Selleriescheiben jetzt nacheinander immer einmal in der Mehl-Wasserpampe einsuhlen und anschließend durch das Paniermehl wälzen. Sie sollen rundum schön bedeckt sein.  Wer clever ist, managt das Prozedere mit einer Hand - sonst steht man nämlich blöd da, wenn man irgendwas anderes anfassen soll und die Küche sieht hinterher toll aus. Es sei denn natürlich, man hat einen Personal Assistant. Jetzt die ersten 3EL Öl in der Pfanne erhitzen - und zwar ordentlich. Die erste Ladung Schnitzel in spe hineinlegen und die Hitze etwas reduzieren. Die Herausforderung ist, dass der rohe Sellerie weich ist, bevor die Panade verkohlt. Zum Checken während des Bratens daher immer Mal zum Gabelpieks ansetzen - Vorsicht, damit die Panade bleibt, wo sie ist! - und wenn es außen schneller voran geht als innen, die Hitze weiter reduzieren.  Mit der Gabel unter die Schnitzel luschern und wenn die Unterseite gut ist, einmal wenden. - Die Schnitzel sind fertig, wenn sie innen al dente bis weich sind und außen gold- braun. Sie dann aus der Pfanne transferieren, Deckel drüber, damit sie warm bleiben, Öl nachlegen und die nächsten Selleriescheiben in Stellung bringen. - Sollte am Ende Panierpampe und -mehl über sein, kann man die miteinander verkneten zu einem kleinen flachen Fladen formen und auch mit ausbraten - nix verkommen lassen! Variationen: Man ist in Sachen Panieren gar nicht auf Paniermehl festgenagelt. Stattdessen kann man auch z.B. gehackte Kürbiskerne verwenden, Sesam pur, zerstampfte Cornflakes oder eine Nuss-Paniermehlmischung. Dazu passt: Klassischerweise Zitronensaft. Außerdem was Frisches wie z.B. Krautsalat und was Kartoffeliges, z.B. Pommes oder -Püree. Kochbuch KICK IT VEGAN! Wer sich nicht nur für pflanzliche Ernährung interessiert, sondern auch für Fitness, sollte sich auch das vegane Kochbuch KICK IT VEGAN! von Ilja Lauber anschauen. Es ist das erste Buch, das sie geschrieben hat. Eine Rezension zu dem Buch gibt es hier zu lesen. Ein großes Dankeschön an den NeunZehn Verlag. Ich hatte große Freude dabei dieses vegane Kochbuch testen, zu dürfen! *** Gewinnspiel *** Wir verlosen ein Exemplar von Vegan Super Easy von Ilja Lauber. Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer  Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum du dieses Kochbuch bekommen solltest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Vegan Super Easy an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 09.12.2018 um 24:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 10.12.2018 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Anzeige, da dieser Artikel Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Danke, dass du unsere Arbeit unterstützt.

Veganer Pflaumenkuchen vom Blech

28. August 2018 Eat this! 

Veganer Pflaumenkuchen vom BlechWelcher Kuchen passt besser zum Spätsommer als ein feiner Pflaumenkuchen? Na gut, es würden mir ehrlich gesagt schon noch einer ... Der Beitrag Veganer Pflaumenkuchen vom Blech erschien als erstes auf Eat this!.

Feldsalat mit einer Himbeermarmeladen-Knoblauch-Zitronette, Ofengemüse, getrockneten Pflaumen und Feta

3. Januar 2018 Herr Grün kocht 

Feldsalat mit einer Himbeermarmeladen-Knoblauch-Zitronette, Ofengemüse, getrockneten Pflaumen und FetaDie ersten Tage im neuen Jahr geht es im Kochlabor eher ruhig zu. Der Professor sitzt in seinem Arbeitszimmer, liest oder schraubt an etwas herum. Ich experimentiere viel - und lese Bücher, zu denen ich sonst nicht komme. Caprese hat mir das Buch >>Schrödingers Katze

Kartoffel-Dinkel-Waffeln mit gedünstetem Mangold und einer scharfen Pflaumen-Curry-Sauce

30. September 2017 Herr Grün kocht 

Kartoffel-Dinkel-Waffeln mit gedünstetem Mangold und einer scharfen Pflaumen-Curry-Sauce Immer mehr Menschen pflanzen Gemüse und Obst an. In unserer Straße sieht man überall Pflanzenkübel auf den Balkonen. Wenn Luigi, der kleine Roboter von Professor Caprese, zum Einkauf geht, wird er oft hereingerufen. >>Herr Luigi, schön Sie zu sehen. Hätten Sie wohl etwas Zeit. Ich möchte Ihnen unbedingt etwas zeigen?>Lieber Herr Grün, könnten Sie aus dem Hokkaidokürbis ein Pastagericht…?Viel Freude mit den Strauchbohnen. Dieses Jahr sind sie besonders groß. Ob man sie wohl mit…? @acatinapan (https:/­­/­­www.instagram.com/­­acatinapan/­­) Kartoffeln -> @Textonia (https:/­­/­­www.instagram.com/­­textonia/­­) Tomaten -> @die_­Gartnerin (https:/­­/­­www.instagram.com/­­die_­gartnerin/­­) Viel Freude mit dem Gericht Aus dem Kochlabor grüßen Luigi, Professor Caprese und Herr Grün

Newsflash: Nicht jedes vegane Produkt schmeckt gut

30. August 2017 Totally Veg! 

Newsflash: Nicht jedes vegane Produkt schmeckt gutIch mag keinen Tofu. Das war jahrelang mein Mantra. Tofu ist eklig, bröselig, schmeckt nach Pappe und bitteren Tränen. Woher ich diese Erkenntnis gewonnen habe? Von dem einen Mal, als ich Tofu im Supermarkt gekauft habe. Nicht den aus dem Kühlregal, nein, den schön vakuumverpackten, ewig haltbaren Tofu aus der Naturkost-Ecke zwischen den Trockenpflaumen und den Vitamintabletten, der ganz weich in viel eigenem Saft verpackt ist, in dem die Tofu-Flankerl herumschwimmen. Hätte ich doch nur eine andere Marke Tofu probiert, ich hätte mir das Leben so viel leichter gemacht! Denn es gibt Tofu, der richtig gut schmeckt, und ich bin auch nur von einer einzigen Marke Tofu wirklich überzeugt (Taifun #notsponsored). Und heute freue ich mich, wenn ich den Kühlschrank aufmache und köstlichen Tofu sehe. Ich mag keine Sojamilch. Auch das habe ich jahrelang vor mir hergesagt. Beruhend auf dem einen Mal, als ich Sojamilch gekauft habe. Die Marke ist mir entfallen, es gibt sie vermutlich nicht mehr (aus gutem Grund). Diese Sojamilch hat stark nach Getreide und Bohnen und Undefinierbarem geschmeckt und sich in tausende Brösel verwandelt, wenn man sie in Kaffee geleert hat. Es hat Jahre gedauert, bis ich das Trauma überwunden habe und ich eine andere Marke probiert habe, und ich bin bei dieser Marke geblieben (Alpro Soja Light für meinen Kaffee ist das allerbeste #alsonotsponsored). Veganer neigen dazu, in biblische Verzückung zu geraten, wenn neue vegane Produkte auftauchen. Auch ich mache das. Da wird abgefeiert, wenn ein neues veganes Eis oder eine weitere Sorte Aufstrich im Regal steht. Und wir haben allen Grund dazu! Nach all den Jahren gibt es endlich die Qual der Wahl. Es gibt nicht nur mehr die eine Sorte Sojamilch, es gibt mehrere Variationen und es gibt Mandelmilch und Kokos-Reis-Milch und Cashewmilch. Es gibt nicht nur das fade alte Soja-Vanilleeis, sondern Cookies und Kaffee und Erdbeer. Was für eine tolle Zeit, um vegane Produkte zu kaufen! Mit all der Auswahl wird auch die Wahrscheinlichkeit größer, dass man etwas erwischt, das nicht so gut ist. Aber jetzt kommt die große Offenbarung: Nur weil ein Produkt nicht gut ist, heißt das nicht, dass ein anderes Produkt nicht ganz hervorragend sein kann. Nur weil eine Sorte vegane Würstel nach Mehl schmeckt, heißt das nicht, dass alle veganen Würstel so schmecken. Nur weil eine Sorte Käse nach Plastik schmeckt, heißt das nicht, dass jeder vegane Käse so schmeckt. Seid ihr schon von eurem Sessel gefallen? Habe ich eure Welt in den Grundfesten erschüttert? Was vielen vielleicht zu banal vorkommt, um es überhaupt auszusprechen, begegnet mir aber immer wieder: Da jammert mir man vor, dass Tofu eklig ist. Oder dass Sojamilch widerlich ist. Wenn ich dann nachhake, dann sprechen sie von EINER Sorte, die probiert wurde. Und ich beisse mir auf die Zunge und werde schmerzhaft daran erinnert, dass ich genau gleich war. Es war für mich klar, dass alle Sojamilch gleich schmeckt und aller Tofu und alle veganen Schnitzel, während ich gleichzeitig eine Lieblingssorte Äpfel hatte und eine bestimmte Marke Erdbeerjoghurt, die mir besonders gut geschmeckt hat, weil sie anders war als andere. Meine lieben experimentierfreudigen Mitmenschen: Super, dass ihr vegane Produkte ausprobiert! Aber ihr werdet auch Produkte erwischen, die nicht in diese Welt gehören, die so widerlich sind, dass ihr euch die Zunge ausreißen und ihr euer Gedächtnis löschen möchtet. Ich habe mich durch zahlreiche ekelhafte Produkte gegessen, ich denke da nur an Soja-Geschnetzeltes aus der Hölle, an vegane Mayonnaise, die nicht mal als Schuhpaste getaugt hätte, an Schokolade, die im Mund zerbröselt ist. Gleichzeitig gibt es so viel Tolles am Markt, dass ihr die Englein singen hört, wenn ihr hineinbeißt. Die Schwierigkeit ist manchmal nur herauszufinden, was man gerade vor sich hat. Mein Tipp: Fragt einen veganen Freund. Nach all dem Abfeiern sind wir nämlich ehrlich und sagen gerade heraus, was uns gut und was zum Davonlaufen ist. Geschmäcker sind zwar verschieden, aber ein Tipp vom Experten wird euch vor dem Allerschlimmsten bewahren. Bleibt dran und ihr werdet plötzlich feststellen, wie gut Tofu & Co. wirklich schmecken können! Habt ihr schlechte Erfahrungen mit einem veganem Produkt gemacht? Und dann wurdet ihr vielleicht von einer anderen Marke positiv überrascht? Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Lemongras- Tofu, Kurkuma-Rollen mit Sesam- Dip & mehr

21. Februar 2017 Vegan Guerilla 

Lemongras- Tofu, Kurkuma-Rollen mit Sesam- Dip & mehrDieses Gericht entstand, als ich vor ein paar Tagen abends hungrig einen Blick durch meinen Kühlschrank schweifen ließ und dieser nur bedingt viele Zutaten ausspuckte: Tofu, Mandelmilch, Zitronengras, eingelegte Tomaten, selbstgemachten Hummus, Ingwer sowie Chili. Der Supermarkt war natürlich schon längst zu. Zum Glück befanden sich jedoch auch noch eine Avocado und eine Kochbanane in meiner Küche. Dann einfach so weiter wie immer: Ein paar Minuten doof in der Küche stehen, auf Zutaten glotzen und sich dabei nach vermutlich köstlichen Ideen ausschau halten… Wenig später saß ich mit einem prall gefüllten Teller auf dem Sofa und war höchst zufrieden mit dem spontan improvisierten Essen. Um genau zu sein so sehr, dass ich am nächsten Tag direkt noch einmal das Gleiche kochte und auch euch diese wunderbare Kombination nicht vorenthalten möchte. “EYer”-Wraps [ergibt 2 kleine oder 4 große]: - 115g Mehl - 1/­­2 TL Backpulver - 1-2 TL Kurkuma - 1 TL Kala Namak Salz (alternativ: normales Salz) - 1 EL Öl - 160ml pflanzliche Milch (ungesüßt) - Optional (funktioniert ohne, ergibt dann aber eine etwas andere Konsistenz): 2 EL Organ No Egg (oder anderen Ei-Ersatz) aufgeschlagen mit 2 EL Wasser - etwas Öl zum Einfetten der Pfanne Sesam-Dip: - Soja-Joghurt oder Soja-Quark und Tahin im Verhältnis 2:1 - Salz - Optional: schwarzer Sesam (Topping) - Optional: Petersile (Topping) Lemongras-Tofu: - 1 Block Naturtofu (250g) - 1 Stange Zitronengras - 1 kleines Stück Ingwer - 1/­­2 – 1 Chili - Salz - (Sesam-) Öl zum Anbraten Zimt-Kochbanane: - 1 Kochbanane - etwas Ahornsirup - etwas Zimt - (Kokos-) Öl zum Anbraten Dip-  & Obstteller: - scharfer Paprika-Hummus (verlinkte Version + 1 Chipotle) - 1 Avocado - frische Petersilie - getrocknete Tomate - 1 Frühlingszwiebel - Optional dazu: Brot - Kiwi - Mandarine - Pflaume Den Tofu-Block in ein sauberes Küchenhandtuch wickeln und beschweren (z.B. mit einem Brett). Für ein paar Minuten so lassen, damit der Tofu etwas überschüssige Flüssigkeit verliert. Die Zutaten für den Sesam-Dip in einem kleinen Schälchen glatt rühren und bei Seite stellen. Den Dip*- und Obstteller vorbereiten. (*Wenn ihr etwas langsamer beim Kochen seid oder das Essen für später vorbereitet lasst die Avocado bis kurz vor dem Servieren weg oder beträufelt sie mit etwas Zitrone oder Limette, damit sie länger frisch und schön grün bleibt). Die Kochbanane in Scheiben oder Stücke schneiden. In reichlich heißem Fett anbraten. Im Anschluss auf Küchenkrepp legen und das überschüssige Fett abtropfen lassen. Im Anschluss mit Ahornsirup beträufeln und etwas Zimt darüber streuen. Den – nun trockeneren – Tofu nun in Würfel scheiden. Zitronengras, Ingwer und Chilli ganz fein hacken. Die Tofuwürfel in Öl anbraten bis sie beginnen knusprig zu werden. Salzen. Zitronengras, Ingwer und Chilli dazu geben und kurz weiter braten. Aufpassen, dass die fein gehackten Zutaten nicht anbrennen. Frühlingszwiebel hinzugeben oder als Topping drauf verteilen. Den Teig für die “EYer” Wraps vorbereiten: Alle trockenen Zutaten (außer den Ei-Ersatz, falls ihr diesen benutzen wollt) miteinander vermixen. Die pflanzliche Milch mit Öl mischen. Die flüssigen in die trockenen Zutaten hineinrühren. Optional den Ei-Ersatz aufschlagen und unter die Masse heben. Eine Pfanne ganz leicht fetten und erhitzen. Die EYer-Wraps darin nacheinander beidseitig anbraten. Hierzu eine kleine Kelle Teig gleichmäßig in der Pfanne verteilen (damit er nicht zu dick wird ggf. mit einem Spachtel vorsichtig nachhelfen).  Die fertigen Wraps einrollen und in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Röllchen auf einen Teller stellen. Mit dem Sesam-Dip toppen und mit Sesam sowie Petersilie betreuen. Alles zusammen servieren. Dazu passen auch: Brot, Reis, Quinoa, Couscous, weitere Dips… Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken

Vegane Ideen für das Weihnachtsessen

21. Dezember 2016 Totally Veg! 

Vegane Ideen für das WeihnachtsessenHabt ihr euch schon ein Menü für die Weihnachtsfeiertage überlegt? In meinem Buch Weihnachten Vegan gibt es dafür ein ganzes Kapitel und viele, viele Anregungen, aber auch mein Blog ist eine wahre Fundgrube! Heute stelle ich euch die Gerichte vor, die ich auch selbst an den Feiertagen auftischen würde. Vorspeisen Caesar's Salat  Steirische Bruschette mit Avocado   Maroni-Kartoffelsuppe Schwarzbrot-Crostini mit getrockneten Tomaten    Couscous-Salat mit weißen Bohnen und scharfer Wurst (auch mit gebratenem Räuchertofu anstatt der vegane Wurst köstlich) Hauptspeisen Risotto mit roter Beete Pasta an cremiger Artischockensauce mit Pinienkernen   Linsenbraten mit Kartoffelpüree und cremigen Fisolen "Lamm-Eintopf" mit Pflaumen und Wintergemüse  Paprika-Seitan (schmeckt zu Reis, Pasta oder auch Risotto) Murgh Makhani mit frisch gebackenem Naan-Brot Desserts Weihnachtskuchen mit Sauce Lebkuchenmousse auf Himbeerspiegel  Peanutbutter Pie    Tiramisu   Apple Crisp   Schichtdessert mit Früchten (Trifle) Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Ich liebe den Herbst - die schönsten Bilder & Rezepte

24. Oktober 2016 Totally Veg! 

Ich liebe den Herbst - die schönsten Bilder & Rezepte  Bluntausee im Salzburger Land  Chocolate Chip Pumpkin Cookies Am Jägersee im Salzburger Land Apfelstrudel Oatmeal  Die bunten Blätter sind das Schönste am Herbst! Brötchen für Halloween Bluntausee im Salzburger Land Grünkohlchips Das "Ringkissen" bei unserer Hochzeit im Herbst vor zwei Jahren Herzhafter "Lamm"-Eintopf mit Pflaumen für kalte Tage  Auf Ausflug an einem perfekten Herbsttag Pumkin Spice Latte Stimmungsvolle Kulisse am Jägersee Semmelknödel mit Rahmlinsen - M's Leibgericht im Herbst  Bluntausee Superschneller Apfelkuchen Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Veganes Quinoa-Powerfrühstück mit Bananen-Chia-Stick

30. September 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Veganes Quinoa-Powerfrühstück mit Bananen-Chia-StickFür alle, die gerne ein leckeres, sättigendes Frühstück mit besonders hoher Nährstoffdichte essen möchten, ist dieses Rezept genau das Richtige. Es ist obendrein sehr schnell zubereitet und enthält dank Quinoa, geschälter Hanf- und Chiasamen alle neun essentiellen Aminosäuren, die Euch Power für den Tag geben sowie Euer Immunsystem und den Aufbau neuer (Muskel)zellen unterstützen. Ich bin ja ein ganz großer Quinoa-Fan, nur leider hapert es immer noch mit der Aussprache. Ich sage nach wie vor „Kinoha“, obwohl ich sehr genau weiß, dass man es eigentlich „Kiehnwah“ ausspricht. Aber irgendwie klingt das komisch, oder bilde ich mir das nur ein? In Südamerika, dem Ursprung dieses wahren Superfoods, würde man mich deswegen auf jeden Fall schräg ansehen. Aussprache hin oder her – dieses Power-Frühstück gehört zu meinen allerliebsten Müslis: schnell gemacht, super lecker und vollgepackt mit allem, was mein Körper braucht. Holt Euch diesen köstlich veganen und gesunden Kickstart in den Tag. Viel Spaß dabei, Eure Lea Zutaten für 2 Portionen - 200 Gramm Quinoa | Tipp: das Rezept funktioniert auch mit Hirse (Kochanleitung beachten) - 325 ml Mandelmilch | oder ein anderer Pflanzendrink oder Wasser - 2 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft - 250-280 Gramm Apfel/­­Äpfel - 1 EL Zimt - 1 TL gemahlene Vanille - 70 Gramm getrocknete Aprikosen | wahlweise Medjoul-Datteln oder getrocknete Pflaumen - 2 EL geschrotete Leinsamen - 20 Gramm Pekannüsse oder Walnüsse | oder gehackte Mandeln - 2 EL Kürbiskerne - 60 Gramm Heidelbeeren - 2-3 frische Feigen | wenn saisonal verfügbar - 1 Banane - 4 EL Chiasamen - 2 EL geschälte Hanfsamen - Außerdem optional: zwei Holzspießchen Tipp: Das Obst in diesem Rezept ist nur ein Vorschlag. Ihr könnt selbstverständlich jegliche Art von saisonalem Obst ganz nach Geschmack zu diesem Müsli kombinieren. Nur der aufgeriebene Apfel sollte verwendet werden, um der Quinoa die gewünschte „Fruchtigkeit“ und Süße zu geben. Zubereitung (ca. 25 Min) Mit der Zubereitung der Quinoa, beginnen. Quinoa enthält alle neun essentiellen Aminosäuren und gibt Euch Power für den Tag! Quinoa abwiegen, in ein ganz feines Haarsieb geben und intensiv unter fließendem Wasser  spülen. Das entfernt die Bitterstoffe und den leicht muffigen Nebengeschmack der Quinoa, den viele nicht mögen. Ich spüle die Quinoa ca. 2-3 Minuten gründlich durch. Gespülte Quinoa mit etwas mehr als 300 ml Mandelmilch in einen Topf geben und erhitzen. Sobald die Quinoa koch, Hitze reduzieren, so dass sie nur noch köchelt. Deckel leicht gekippt auflegen. Zwei Äpfel oder einen sehr großen Apfel waschen und mit einem klassischen Küchenhobel aufraspeln. Kerngehäuse nicht verwenden. Apfelraspel in die köchelnde Quinoa rühren. Ahornsirup, Zimt und Vanille hinzu fügen. Getrocknete Aprikosen klein schneiden und bis auf ein paar „Deko-Stückchen“ ebenfalls der köchelnden Quinoa beimengen. Insgesamt beträgt die Kochzeit der Quinoa etwa 14-16 Minuten. Ab und zu umrühren. Sollte die Flüssigkeit vor Ende der Kochzeit zur Neige gehen, einfach ein wenig Pflanzenmilch oder Wasser nachgießen. Gekochte Quinoa auf zwei Schalen aufteilen und jede Schale mit einem gehäuften EL geschroteter Leinsamen bestreuen. 20 Gramm Pekanüsse oder Walnüsse mit einem stabilen Messer hacken und darüber streuen. 2-3 reife Feigen aufschneiden und darüber geben. 1 kleiner EL Kürbiskerne über jede Portion geben. 60 Gramm Heidelbeeren waschen und auf die Schälchen aufteilen. 1 EL geschälte Hanfsamen über jede Portion streuen. 1 Banane aufschneiden auf zwei Holz-Spieße stecken und in etwa 20 Gramm Chia wenden. Restliche Chiasamen anschließend zurück ins Gefäß geben/­­zu einem anderen Zeitpunkt weiter verwenden. Die restlichen getrockneten Aprikosenstücke über das Müsli geben und das Power-Frühstück mit jeweils einem Bananen-Chia-Stick servieren. Ein veganes Powerfrühstück, das richtig lecker schmeckt und lange satt macht. Hinweis: Die Banane mit den Chiasamen auf Sticks zu stecken ist nur ein optisches Highlight. Wenn Ihr keine Holzstäbchen habt oder verwenden wollt, schneidet die Banane einfach auf, gebt sie über das Müsli und bestreut es mit Chiasamen. Aber die Sticks sehen halt sehr schön aus und knabbern sich gut weg. Veganes Power-Frühstück mit allen neun essentiellen Aminosäuren, Mineralstoffen und Vitaminen Kommt gut in den Tag und bleibt gesund, Eure Lea (www.veggi.es) Der Beitrag Veganes Quinoa-Powerfrühstück mit Bananen-Chia-Stick erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Sportlerfrühstück

5. Januar 2016 Veganpassion 

Sportlerfrühstück Draußen ist toll. Und es überrascht mich jedes Mal. Heute morgen wieder. Ich habe mich im Bett noch zweimal rumgedreht, dann das leise Klopfen des Regens an den Scheiben wahrgenommen. Mein Handy gecheckt, ob das Wetter wirklich Recht hat. Oh nein, Regen, wirklich. Nicht nachdenken. Brav habe ich meine Regenjacke übergeworfen und bin einfach aus der Türe spaziert. An solchen Sorgenden versuche ich meinem Verstand nicht allzu gründlich zuzuhören, denn er ist ein kleiner Bastard. Sucht sich meine Schwächen raus, trampelt darauf rum, zeigt mir die gemütlichen, einfachen Wege des Lebens und gibt nicht auf, bis meine Beine hochgelegt sind und ich mit einem Buch auf der gemütlichen Couch versinke. Aber das weiß ich besser, darauf lasse ich mich nicht ein. Also brav die Beine aus der Tür gesteckt und bei drei Grad meinen Dauerlauf begonnen. Nach ein paar Kilometern wurde mir dann auch warm. Nach zehn erwähnte mein Geist leise nochmal die Couch und gab dann auf. Ich bin weiter gelaufen. Habe im Park die Sonne aufgehen sehen und die Eichhörnchen sich um Nüsse streiten. Ich  konnte dem Nebel beim Aufsteigen zusehen und durfte all den lieben Menschen heute Morgen ein Lächeln schenken, die frische Luft in ihre Lungen ließen. "Vorsätze" sind so ein striktes Wort. Und merkwürdigerweise meinen die Menschen mit dem Anfang von etwas Neuem alles besser machen zu können. Ich finde man braucht für etwas Gutes nicht neu anzufangen. Starte einfach hier und jetzt. Egal ob das Jahr angebrochen ist, der Tag oder gar der Lauf. Wenn du morgens schlechte Laune hast, kannst du nachmittags lächeln und wenn du mit einem sündigen Frühstück in den Tag startest, gewinnt der Tag mit einem gesunden Mittagessen dazu. Ich will sagen: Das Leben ist flexibel, jeder ist anders und du bist jeden Tag anders. Versuche nicht in irgendwelche Muster zu passen, aber setze dir Ziele. Fülle dein Leben mit Dingen die dich glücklich machen und sei dir bewusst, dass Glück auch Arbeit ist. Solche, die großen Spaß macht. Mit einem Bärenhunger sitze ich frisch und munter vor meinem Lieblingsfrühstück und haue für euch in die Tasten. Nach einem ausgedehnten Lauf, einem großen Spaziergang oder langem Yoga-Workout   gibt es für mich nichts besseres als ein gutes Müsli. Genießt das Essen, das Lachen, den Tag! Ergibt eine Portion. Zutaten: 1 Banane 1 kleiner Apfel, Pflaumen oder Aprikosen 1/­­2 Granatapfel oder 100 g Himbeeren 150 g Sojajoghurt 1 EL Leinsamen 1 EL Weizenkeime 80 g Haferflocken, Reisflocken oder Quinoaflocken 1 EL Walnüsse oder Mandeln, gehackt 1 Prise Zimt (optional) Das Obst klein schneiden und mit Sojajoghurt, Leinsamen, Weizenkeimen und Haferflocken mischen. Übrigens sind frisch geschrotete Leinsamen am besten, da sie noch alle wertvollen Inhaltsstoffe enthalten, oder ihr verwendet ganze Leinsamen, dann aber gut kauen ;-). Nüsse und Zimt dazugeben und einrühren. Wer mag kann das Müsli noch etwa 20 Minuten quellen lassen, dazu 1-2 EL Pflanzendrink zugeben. Mit Leinsamen, Weizenkeimen und Sojajoghurt sind in diesem Müsli weit mehr Eiweiße als gewöhnlich. Wer das noch stoppen möchte kann Mandelmehl oder Hansemann zugeben. Ich wünsche euch einen guten Appetit!Veganpassion-Blog abonnieren

Meine vegane Woche - 17. - 23. August 2015

23. August 2015 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 17. - 23. August 2015 Montag Ich bin momentan ganz verrückt nach Medjool-Datteln, die ich mir mit etwas Erdnussbutter fülle - cremig, süß, nussig, mhmmm! Perfekt als kleiner Snack vor dem Sport.  Dienstag Wir hatten Freunde zu Gast und ich habe es mir nicht nehmen lassen, groß aufzukochen. Es gab Kürbiskern-Avocado-Bruschetta, cremiges Kicherbsen Masala mit Reis und zum Nachtisch Apple Crisp mit Vanille-Eis. Unsere Gäste haben sehr brav gegessen, was mich natürlich immer freut! Mittwoch Auch Veganer werden krank: Ich fühlte mich gar nicht gut und verbrachte den Tag großteils unter meiner daunen-freien Decke im Bett. Abends kam die Lust auf süßen Haferbrei mit Äpfel - der hat sehr geholfen! Donnerstag Ich hatte Lust auf einfaches Essen, und herausgekommen sind gekochte Kartoffeln mit etwas Salat und einem Knoblauch-Kren-Dip. Einfach ist manchmal doch am besten! Freitag Hurra hurra, es ist Freitag - und ich habe einen leckeren Smoothie aus Bananen und frischen Himbeeren in der Hand und meine neue alte Jacke aus dem Secondhand-Shop an. Diese Woche gab es im Secondhand-Shop sogar 50% Nachlass auf alles - diese Jacke hat mich nur heiße vier Euro gekostet. Und sie ist super-bequem! Samstag Mit Papa besuchte ich das vegane Fastfood Restaurant Front Food in Linz. Heiß und fettig kommt bei mir immer gut an... mein Liebling ist der Schnitzel-Burger und die unglaublich gute Sauce Tartare. Sonntag Papa führte seine Damen erneut aus, und so landeten wir bei Fu Cheng an der Linzer Donaulände. Dort esse ich am liebsten die unglaublich guten Ramen mit ganz viel Gemüse und knusprigem veganen Hühnchen. Die schönen blauen Fingernägel gehören übrigens meiner Frau Mama, und sie hat die vegane Ente mit Ramen und Pflaumensauce bestellt. Am Nachmittag war dann eine Bike-Tour mit M angesagt, um ein bisschen was dieser großen Portion wieder abzustrampeln... Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog


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