Pastinake - vegetarische Rezepte

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Galette mit Rhabarber & Buchweizen

?oquis del 29

Espresso-Frozen-Yogurt mit karamellisierten Pekannüssen










Pastinake vegetarische Rezepte

Die Top 10 Lebensmittel zur Stärkung deines Immunsystems

16. April 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Die Top 10 Lebensmittel zur Stärkung deines ImmunsystemsAnzeige - Wir stellen dir hier unsere 10 Top Lebensmittel zur Stärkung deines Immunsystems vor und haben auch gleich unsere liebsten Rezepte für diese mitgebracht. 1. Kurkuma und Ingwer Kurkuma und Ingwer strotzen nur so vor antioxidativen und zellschützenden Eigenschaften. Besonders für die Zellen des Immunsystems und die Blutzellen ist das im Winter von Bedeutung, wenn wir überall nervigen Grippe-Bakterien und dem ein oder anderem Virus begegnen.  Beide Wurzeln haben darüber hinaus wärmende Eigenschaften und heizen uns so richtig gut ein. Auch Ingwertee unterstützt das Immunsystem Unser Blitzrezept für den tägliche Immunshot Den Immunshot, vor allem für die kalte Jahreszeit, kannst du heiß oder kalt genießen. Er lässt sich für 2-3 Tage im Voraus zubereiten und hält gut verschlossen im Kühlschrank auch entsprechend lange frisch. Zutaten für 4 Portionen - 1 Zitrone, geschält - 1 Orange, geschält - 2-3 cm Ingwerwurzel, gründlich gewaschen - 2-3 cm Kurkumawurzel, gründlich gewaschen - 1-2 Datteln, entsteint - 1 Msp. Cayennepfeffer Zubereitung - Alle Zutaten in einen Hochleistungsmixer geben und sehr gründlich vermixen. - Kalt als Shot genießen (max. 80-100 ml) oder die entsprechende Menge mit warmem Wasser aufgießen und genießen. 2. Kreuzblütler Die Familie der Kreuzblütler ist DAS Gemüse der Wintermonate. Kohl hält der kalten Witterung recht lange stand, manch einer braucht sogar einmal Frost, um bekömmlicher zu werden und geschmacklich zu überzeugen (Grünkohl und Rosenkohl, sowie Wirsing und Schwarzkohl). Kohlköpfe gehören zu den Lagergemüsen und können wunderbar eingemacht werden (siehe 5. Fermentierte Lebensmittel). Der hohe Vitamin C Gehalt, die vielen antioxidativen Bestandteile und die Mikonährstoffdichte machen Kohl zu einem großartigen Lebensmittel. Kohl muss nicht muffig und abstoßend schmecken oder schwer im Magen liegen. Bekömmlichkeit und Geschmack liegen ganz in der Hand des Kochs: Kräftig gewürzt mit in Öl gerösteter Senfsaat, Kreuzkümmel und Bockshornklee, sachte gekocht mit Lorbeeren, Wacholderbeeren und Nelken und abgeschmeckt mit einer ordentlichen Prise Asafoitida (Teufelsdreck - ein Gewürz aus der indisch-ayurvedischen Küche) ist für gute Bekömmlichkeit und spannenden Geschmack gesorgt. Wie wäre es mit Chili-Zimt-Rosenkohl aus dem Ofen oder Blumenkohl orientalisch ? Rezept für Chili-Zimt-Rosenkohl aus dem Ofen mit Kokos-Kartoffelstampf und Koriander Zutaten für 4 Personen - leicht - 40-50 min - 600 g Rosenkohl - Kokosöl zum Backen - je 1/­­2 TL Chiliflocken, Muskat und Zimt - 1 kg Kartoffeln, mehligkochend - 400 g Kokosmilch - 1 TL Salz - 1 Prise Galgant (wenn erhältlich) - frisches Zitronengras - frischer Koriander - Kokoschips, geröstet Zubereitung - Die Kartoffeln schälen und etwas zerkleinern. - Das Zitronengras mit Hilfe eines Nudelholzes aufbrechen. - Beides in einen passenden Topf geben, das Zitronengras zu zuunterst  und mit 200 ml Wasser angießen. Zum Kochen bringen. - Dann die Kokosmilch, das Galgant und das Salz hinzugeben, nochmal aufkochen und auf kleiner Flamme 30 min. garen. - Den Rosenkohl putzen und den Strunk kreuzweise einschneiden. - 2-3 EL Kokosöl leicht erwärmen, damit es flüssig wird. Das Backblech damit einfetten. - Achtung! Wenn der Rosenkohl aus dem Kühlschrank kommt, ist er so kalt, dass das Kokosöl sofort wieder fest wird. Besser der Kohl hat Zimmertemperatur. - Den Kohl mit den Chiliflocken, Muskat und Zimt bestäuben, rundherum wenden. Dann das Kokosöl gleichmäßig darüber verteilen und alles miteinander vermengen. - Auf das Backblech geben und ca. 20 min. bei 170°C Umluft backen. Ggf. am Ende 3- 5 min. grillen, damit die äußersten Blätter noch Farbe bekommen. - Für den Kartoffelstampf das Zitronengras aus dem Topf fischen und die Kartoffeln anschließen im Kokossud zerstampfen. Abschmecken. - Den Koriander von den Stängeln zupfen und die Kokoschips ohne Fett in einer Pfanne anrösten. - Den Kartoffelstampf mit dem gar gebackenen Rosenkohl anrichten, Koriander und Kokoschips darüber geben und heiß genießen. Rezept für orientalischen Blumenkohl Zutaten - 1 Kopf Blumenkohl - ja 1 TL Kurkuma & Ingwer gemahlen - 1 Msp. Piment - 1 Msp. Zimt - 1 Msp. Chiliflocken - 60 g Rapsöl Zubereitung - Den Blumenkohl waschen und in Röschen zerteilen. Die Gewürze mit dem Rapsöl glatt rühren. - Die Blumenkohlröschen gründlich mit der Gewürzpaste bepinseln und auf einem mit Backpapier belegten Backblech ausbreiten. - Bei 180°C 20 min. backen. 3. Rote Bete und andere Winterwurzeln Winterwurzeln wie Rote Bete, Karotten, Petersilienwurzel und Pastinaken zählen zu den Lagergemüsen und haben die Fähigkeit wichtige Nährstoffe zu speichern. Im Winter vermehrt auf Wurzelgemüse zurück zu greifen, hat den Vorteil, dass wir diese gespeicherten Inhaltsstoffe in gut verwertbarer Form zugeführt bekommen. Ganzheitlich betrachtet wirken Wurzeln auch wärmend (was im Winter von Vorteil ist), während Fruchtgemüse, wie Tomaten, Gurken, Paprika, Zucchini und Auberginen kühlend wirken und unseren Stoffwechsel dadurch eher schwächen. Darüber hinaus ist es nachhaltiger regionale Lebensmittel zu bevorzugen, als Fruchtgemüse aus Spanien oder Übersee zu verzehren. Photo: Maria Siebenhaar Gesundheitlich ist die Rote Bete eine unscheinbare, aber nicht zu verkennende Vitalstoffbombe. Ihr hoher Gehalt an B-Vitaminen, Kalium, Eisen und Folsäure, machen sie zu einem interessanten Nährstofflieferanten. Auch der Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen schlägt gesundheitlich vorteilhaft zu Buche. In diesem Artikel findest du noch mehr Infos zur Ironlady und ein Rezept für Rote Bete Ravioli. Rezept für Rote Bete Spaghetti mit Paranuss-Bolognese Zutaten für 4 Personen - 2 - 3 große Knollen Rote Bete - 1 Zitrone, Saft - etwas Salz - 100 g Paranusskerne - 1  kleine Möhre - 1/­­2 Knolle Fenchel - 2 reife Fleischtomaten - je 1 Zweig Oregano, Majoran, Rosmarin und Thymian - 1 EL  Tamari - 50 ml Olivenöl - Frischer Basilikum nach Belieben - 50 g Paranüsse, gehackt und mit etwas Paprika, Kreuzkümmel, Salz und Olivenöl in der - Pfanne geröstet - nötig: Spiralschneider und Food Prozessor oder Blitzhacker Zubereitung - Die Rote Bete waschen, schälen und mit dem Spiralschneider zu Spaghetti drehen. Mit Zitronensaft beträufeln und etwas salzen. Bei Seite stellen, bis die Bolognese zubereitet ist. - Die Paranusskerne im Food Prozessor oder im Blitzhacker zerkleinern. - Möhre und Fenchel waschen und in superfeine Würfelchen schneiden. - Die Fleischtomaten im Mixer oder mit dem Pürierstab zu einem Püree verarbeiten. - Je ca. 1 EL Oreganoblätter und Majoranblätter von den Stängeln lösen, ebenso 4-6 Rosmarinnadeln und 1 TL Thymianblätter. - Die Kräuter mit dem Tamari, dem Olivenöl und etwas Salz unter das Tomatenpüree mixen. - Die vorbereiteten Nüsse und das Gemüse ebenfalls unter das Tomatenpüree heben und alles gut miteinander vermengen. - Mit Salz und Pfeffer abschmecken. - Die Rote Bete Pasta portionsweise mit der Bolognese in einer Rührschüssel vermengen und auf Tellern anrichten. - Jede Portion mit etwas Bolognese, Paranussparmesan und Basilikum abrunden. 4. Beeren Beeren (im Winter auch als hochwertige Tiefkühlware) liefern uns jede Menge Vitamine und Spurenelemente und stärken somit unser Immunsystem und die körpereigenen Abwehr. Beeren lassen sich leicht im Smoothie unterbringen oder ergänzen das wärmeren Porridge zum Frühstück um eine fruchtige Komponente. Für den Mega-Booster lassen sich schon beim Frühstück mehrere der hier genannten Top 10 kombinieren: Zum Beispiel in diesem Rezept für fermentierte Overnight-Oats. 5. Fermentierte Lebensmittel Fermentierte Lebensmittel, wie fermentierter Kohl (Sauerkraut oder Kimchi), fermentierte Sojabohnen (Tempeh) oder fermentierter, selbst gemachter Nussjoghurt, liefern uns wichtige probiotische Kulturen, die unserer Darmflora gehörig auf die Sprünge helfen. Das Mikrobiom (die gesammelten Bakterienstämme in unserem Darm) ist maßgeblich dafür verantwortlich wie gut unser Immunsystem funktioniert. Denn hier - im Darm - werden die Immunzellen ausgebildet und geschult, körperfremd und körpereigen zu unterscheiden. Umso gesünder also unsere Darmbakterien sind, umso besser fühlen wir uns und umso widerstandsfähiger ist auch unser Immunsystem. Also - nichts wie ran, an die Fermentationstechnik! In unserem Artikel Milchprodukte ohne Milch - aber mit Leben drin findest du noch viele weitere Information rund um dieses Thema. Foto: Michael Groll Rezept für Cashew-Yoghurt (am Tag vorher ansetzen) Zutaten - 300 g Cashew (über Nacht einweichen) - 1 Pck. probiotisches Pulver - Wasser Zubereitung - Die Cashew abgießen, abbrausen und im Mixer zu einer sahnigen Creme vermixen. - Mit den Probiotikum beimpfen und bei Zimmertemperatur für 6-12 Stunden fermentieren lassen. Auf dem Blog von Estella findest du außerdem ein Rezept für winterliches Rosenkohl-Kimchi. 6. Nüsse, besonders Mandeln, Walnüsse, Erdnüsse und Paranüsse Nüsse zeichnen sich durch eine geballte Mineralstoffdichte und jede Menge Spurenelemente aus. Calcium findet sich z.B. besonders reichlich in Mandeln, Paranüsse sind eine einzigartige Selenquelle (aber nur max. 1-3 pro Tag, da sonst Selenüberschuss droht) und Erdnüsse sind reich an Zink und Protein. Walnüsse liefern von allen Mikronährstoffen in der Summe am meisten und werden deswegen oft als Königin der Nüsse gefeiert. Eine Hand voll Nüsse am Tag schützt erwiesenermaßen vor Herz-Kreislauferkrankungen und beeinflusst die Blutfettwerte auf positive Art und Weise. Und das, obwohl Nüsse selber recht fettreich sind. Aber Entwarnung für alle Figurbewussten: Nüsse liefern extrem hochwertige Fette und machen nicht dick - solange man es mit dem Verzehr nicht übertreibt. Rezept für Mandel-Dattel-Karamell Zutaten - 200 g Datteln, eingeweicht - 200 g Mandelmus - 100 g Kokosmus, erwärmt Zubereitung - Zuerst die Datteln im Mixer ganz bland und cremig pürieren. - Dann das warme, cremige Kokosmus dazu geben und zuletzt das Mandelmus einfließen lassen. - Gut glatt mixen - in Schraubgläser füllen und auf Brot, zu Banane oder ins Porridge genießen. 7. Getreide, besonders Haferflocken Vollkorngetreide ist reich an Mikronährstoffen und vor allem an Vitaminen des B-Komplexes. Die B-Vitamine spielen bei sämtlichen Stoffwechselfunktionen eine Rolle. Besonders Folsäure ist für die Zellteilung von Bedeutung (das ist wichtig fürs Immunsystem). Hafer und Haferflocken (Achtung - auf Vollkorn achten) bringen insbesondere viel Zink mit. Zink ist neben Vitamin C eines der Booster-Elemente für unsere Abwehrkräfte. Ein Grund mehr sich morgens mit einem angenehm wärmenden und stärkendem Porridge zu verwöhnen und auch sonst mal mit Hafer zu backen. Suchst du ein besonders schnelles Rezept? Dann ist unser 5-Minuten Haferbrei mit Banane genau das richtige für dich. Rezept für glutenfreies Haferbrot Zutaten für eine Kastenform - 250 g Haferflocken, glutenfrei - 100 g Reis-Vollkorn-Mehl - 100 g Buchweizenmehl - 100 g Leinsamen, geschrotet - 1 EL Salz - 1 TL Brotgewürz (oder mehr nach Geschmack) - 1/­­2 Würfel Hefe - 500 ml warmes Wasser - Nach Belieben 100 g Kerne oder Nüsse nach Belieben) Zubereitung - Alle trockenen Zutaten mischen. - Die Hefe in dem warmen Wasser auflösen, die Mischung zu den trockenen Zutaten geben und zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. - Um genug Luft unter den Teig zu kneten, mindestens 5 Minuten rühren. - Den Teig in einer mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen, die Oberfläche mit Wasser glatt streichen und den Rohling an einem warmen Ort, bedeckt, 45 min gehen lassen. - Anschließend bei 160 - 180 °C 50 min. backen. - Nach 50 min. mit Backpapier aus der Form nehmen und weitere 10 min weiter backen, damit die Krume rundherum noch fest werden kann. - Aus dem Ofen nehmen und gut auskühlen lassen. 8. Hülsenfrüchte Zugegeben, bei Hülsenfrüchten versteht man erst mal nicht, was diese genau mit dem Immunsystem zu tun haben sollen. Aber auch hier gibt es eine wichtige Verbindung. Diese liegt in unserem Darm. Hülsenfrüchte liefern hochwertige, komplexe Kohlehydrate, reichlich pflanzliches Protein und jede Menge Mineralstoffe. Auch der Ballaststoffgehalt ist nicht zu verleugnen. Insofern sind sie ein Rundum-Paket für unseren Zellstoffwechsel - und gut versorgte Zellen bleiben gesund. Für die biologische Wertigkeit des enthaltenen Protein, sollten Kichererbsen, Linsen und Co mit Vollkorngetreide (Reis, Dinkel, Buchweizen etc.) kombiniert werden. Und für die Bekömmlichkeit ist auf fachgerechte Zubereitung zu achten: - ) über Nacht einweichen (außer Linsen) 2.) gründlich waschen 3.) in frischem Wasser lange genug kochen 4.) gut würzen (am Besten mit Kreuzkümmel, Bockshornklee, Ingwer, Chili, Senfsaat, Teufelsdreck etc.) Rezept für Linsendahl Zutaten - 200 g gelbe Linsen, gewaschen, abgetropft - 2 cm  Ingwerwurzel, fein gewürfelt - 2 cm Kurkumawurzel, fein gewürfelt - 1-2 Chilischoten, mild - fein geschnitten - 1 TL Kardamom-Kapseln - 1/­­2 TL Kreuzkümmel - 1/­­2 TL Senfsaat - etwas Kokosöl oder anderes Bratöl - Salz - etwas Zitronen - oder Apfelsaft, Apfelessig und UmeSu zum Abschmecken. - 4 Tomaten, wenn verfügbar gelbe Tomaten Zubereitung - Das Öl in einem großen Topf erhitzen. - Zunächst die Senfsaat anrösten und platzen lassen, dann den Kreuzkümmel und die Kardamomkapseln mit rösten und dann Ingwer, Kurkuma und Chili dazu geben. - Sobald es aromatisch nach Gewürzen duftet, die Linsen dazu geben und rundherum anbraten. - Mit Wasser aufgießen, bis die Linsen gut bedeckt sind. - Aufkochen und bei geringer Hitze 30-40 min. sanft garen. - Ggf. etwas Wasser nachgießen, damit die Linsen genug Flüssigkeit haben, die sie aufsaugen können. - Sobald die Linsen weich sind kannst du das Dahl noch mit Salz und etwas Zitronen- oder Apfelsaft abschmecken. - Die Tomaten würfeln und unterheben. - geschlossenen Topf ziehen lassen, bis alle anderen Komponenten fertig sind. 9. Leinsamen Der Leinsamen ist das absolute Highlight unter den Samen. Er enthält so ziemlich alle kritischen Mineralstoffe die bei veganer Ernährung von Seiten der DGE vorgebracht werden in einem Korn. Außerdem reichlich Omega 3 Fette und jede Menge Ballaststoffe um den Darm zu reinigen. Täglich 1-2 EL geschroteten Leinsamen den Mahlzeiten unter zu mischen, ist eine einfache und effektive Weise, den eigenen Körper von innen heraus zu pflegen und zu hegen. Wichtig zu wissen: - Leinsamen immer frisch schroten - am Besten max. für 7 Tage im Voraus und dann luftdicht verschlossen im Kühlschrank aufbewahren 2. Leinsamen immer ausreichend quellen lassen (30 min bis zu über Nacht) damit er genügend aufquellen kann und in all seinen Nuancen für unseren Darm verwertbar wird 3. Wenn Du täglich Leinsamen isst, achte darauf genügend zu trinken, weil Ballaststoffe Wasser im Darm binden und dann zügiger wieder ausgeschieden werden können. 10.  Sprossen Sprossen werden aus trockenen Getreidekörnern, Saaten und Samen und manchen Hülsenfrüchten gezogen. Es ist von der Natur aus so angelegt, dass in den Samen der jeder Pflanze, die geballte Kraft für die Entstehung einer neuen Pflanze enthalten ist und in Verbindung mit Wasser zum Leben erweckt wird. Während des Sprossen nimmt der Nährstoffgehalt des Korns bis auf ein Zehnfaches zu. Sprossen sind ganzjährig in Keimgläsern ziehbar und können jede Mahlzeit bereichern und aufwerten. Hier stellen wir dir das Microgreens Starterkit von Heimgart vor und haben einen gesunden Burger mit Sprossen gezaubert. Gerade in den trüben Wintermonaten gibt es kein frischeres Lebensmittel! Mit Heimgart kannst du Microgreens ganz einfach ohne Erde und zusätzliches Gießen bei dir zu Hause anpflanzen. Alle nötigen Utensilien sind im Starter-Kit enthalten. Wir verlosen eines dieser Starterkits am Ende des Beitrags. Einmal bewässert und je nach Sorte könnt ihr die Microgreens bereits nach 5 bis 10 Tagen ernten. Die Microgreens enthalten viele Nährstoffe, Vitamine und Pflanzenstoffe und können praktisch zu jedem Gericht hinzugefügt werden. Weitere Infos zum Microgreens Starterkit findest du hier.   Rezept für gratinierten Chicorée mit Blaukraut-Sprossen-Salat und Kartoffelbrei Zutaten - 4 Köpfchen Chicoréesalat - 1 kg Kartoffeln, mehlig kochend - 50 g Alsan - Reismilch, am besten schon erwärmt - 100 g Mandelmus - 2 TL Hefeflocken - 1 Msp. Muskat, gerieben - 1 Msp. Cayennepfeffer - 1 kleiner Kopf Blaukraut - 100 g Sprossen, bunt gemischt - 4 EL Walnussöl - 4 EL Zitronensaft /­­ Schale von einer Zitrone - 2 EL Rosinen - 4 EL Walnüsse - Zimt - Chiliflocken - Ahornsirup - Salz /­­ Pfeffer Zubereitung - Das Blaukraut hobeln und mit dem Zitronensaft und dem Walnussöl kräftig durchkneten. - Die Zitronenschale und die Rosinen dazu geben und gut untermischen und ziehen lassen, bis die anderen Elemente zubereitet sind. - Die Kartoffeln schälen und vierteln. In wenig Wasser aufkochen und gar sieden lassen. - Den Ofen auf 180°C vorheizen. - Jetzt den Chicorée längs halbieren. Auf ein gefettetes Backblech legen. - Aus dem Mandelmus mit etwas Reismilch, den Hefeflocken, einer Prise Muskat und Cayennepfeffer eine dickflüssige Sauce mixen. - Mit Salz abschmecken und wie eine Käsesauce über den Chicorée träufeln und im Ofen für 25 min. überbacken. - Die Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten bis sie duften, dann mit etwas Ahornsirup, Zimt und Chiliflocken bestreuen und unter Rühren kurz karamellisieren - Sobald die Kartoffeln gar sind, das Kochwasser abgießen und die Alsan in Stücken zu den Kartoffeln geben. - Mit einem Schneebesen kräftig durchrühren. - Das Püree mit heißer Reismilch bis zur gewünschten Konsistenz strecken. - Etwas salzen und auf Wunsch mit frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. - Das Blaukraut abschmecken und die Sprossen unterheben. - Kartoffelpüree und Blaukraut auf Tellern anrichten, den Chicorée direkt aus dem Ofen auf dem Kartoffelpüree anrichten und mit den karamellisierten Walnüssen bestreuen. Weiterlesen auf Deutschland is(s)t vegan - Unser Organsystem Teil 1 - Das Herz: Wie bleibt euer Herz gesund? - Hier findest du unser Herzrezept - Unser Organsystem Teil 2 -Blut und Immunität: Tipps für eine gesunde Abwehr - Unser Rezept für eine gesunde Abwehr: Gemüsecurry Anzeige, da dieser Artikel Affiliate-Links. Danke, dass du unsere Arbeit unterstützt. *** Gewinnspiel *** Wir verlosen gemeinsam mit Heimgart ein Microgreens Starter-Kit!  Beim Microgreens Starterkit bekommt ihr eine Keimschale, ein Edelstahleinsatz und zwei Bio-Saatpads der Sorten Rauke (Rucola) und Gartenkresse geliefert. Jedes Saatpad ist nach der EU-BIO Verordnung (DE-ÖKO-070) zertifiziert. Zudem sind die Saatpads frei von Zusatzstoffen, kompostierbar und werden in Handarbeit in einer gemeinnützigen Werkstatt hergestellt. Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Voraussetzungen für die Teilnahme am Gewinnspiel: Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum gerade du das Microgreens Starter-Kit haben möchtest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff Heimgart an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 23.04.2019 um 12:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 24.04.2019 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook oder Instagram und wird in keiner Weise von Facebook oder Instagram gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.  

Adventstürchen Nr. 23: Herbstgemüse vom Blech mit Maronen und Walnüssen

23. Dezember 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Adventstürchen Nr. 23: Herbstgemüse vom Blech mit Maronen und WalnüssenAnzeige Die Maroni, ursprünglich aus Kleinasien /­­ dem Kaukasus stammend, wurde von den Römern in Europa verbreitet und wird heute vorwiegend in Ländern des Mittelmeerraumes kultiviert. Illustration: Jasmine Schmid Sie gehört zur Familie der Kastanien, genauer gesagt ist sie eine Esskastanie. Esskastanien sind etwas kleiner, dunkler und runder als Maroni. Die speziell weiter gezüchtete Maroni ist groß, herzförmig, schmeckt aromatisch süß und gehört zur Familie der Nüsse. Sie wird, wie die normale Kastanie auch, im September/­­Oktober reif und kann teilweise bis in den November hinein geerntet werden. Auch Esskastanien/­­Maronen sind von einer stacheligen Hülle umgeben, die erst aufplatzt und zu Boden fällt, wenn die ,,Nüsse reif sind. Esskastanien finden wir im Lebensmittelhandel als ungeschälte Maronen, geschält, gekocht und vakuumiert, zu Mehl gemahlen, zu Flocken verarbeitet oder als Maronenpüree. Kastanien sind glutenfrei und somit ein beliebter Getreide - Ersatz für Menschen mit Zöliakie/­­Sprue oder einer Sensitivität gegenüber Weizen und glutenhaltigem Getreide. Auch den Nährwert betreffend sind Maronen konventionellem Getreide vorzuziehen. Sie werden basisch verstoffwechselt, liefern hochwertige Kohlehydrate, Eiweiß und Fette und dazu noch eine Mengen Mikronährstoffe. Die vielen enthaltenden B-Vitamine sind ausgesprochen gut für unser Nervensystem und wirken als Stoffwechsel-Katalysatoren bei verschiedensten Prozessen in unserem Körper mit. Fazit: Die Maroni könnte ruhige häufiger auf unseren Tellern landen - und nicht nur zur Weihnachtszeit auf dem Christkindlmarkt geknabbert werden. Rezept: Herbstgemüse vom Blech mit Maronen und Walnüssen Zutaten für 4 Personen - 1 kleiner Hokkaido (600 g) - 400 g Pastinaken - 400 g Petersilienwurzel - 600 g Lila Kartoffeln (falls du keine bekommst, nimm einfach normale) - 400 g Maroni (vorgegart, vakuumiert, eingeschweißt) - 100 g Walnüsse - 150 - 200 ml Kokosöl, temperiert - Salz und Pfeffer - Chiliflocken und Rosmarin Zubereitung - Den Hokkaido waschen und entkernen, die Pastinaken und Petersilienwurzeln schälen, die Kartoffeln gründlich abbürsten und die Maroni kurz abwaschen. - Alles Gemüse in Schnitze schneiden und in einer großen Schüssel vermengen. - Salzen, pfeffern, mit Chiliflocken und Rosmarin bestreuen und das heiße Kokosöl darüber geben und unterheben, bis alles Gemüse damit leicht benetzt ist. - Auf Ein Backblech verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 20 min backen. - Dann die Walnüsse darüber streuen und noch weiteren 10 min fertig backen. - Ggf. noch etwas salzen und pfeffern. Dazu schmeckt eine Dip aus Avocado oder einfach ein Klecks Sojajoghurt und ein frischer Salat. Unser Tipp Möchtest du regelmäßig frisches Bio-Gemüse und -Obst direkt zu dir nach Hause? Das ist ganz einfach mit den Gemüse- und Obst-Boxen von etepetete.  Werde auch du zum Lebensmittelretter, denn bei etepetete kommt alles in die Kiste: Egal ob krumm, dick, dünn, klein oder groß. Hauptsache es ist bio, frisch und schmeckt! So ist es ganz einfach genug Gesundes in den Speiseplan einzubauen. In diesem Artikel stellen wir euch das Konzept noch näher vor. Mit dem Code Deutschlandistvegan erhaltet ihr sogar 5EUR Rabatt auf eure erste Box! *** Gewinnspiel *** etepetete ist ein Start Up aus München, das bestes Bioobst und -gemüse vor der Mülltonne oder der Verbrennung rettet. Das Obst und Gemüse kommt aus biologisch-nachhaltigem Anbau direkt vom Feld in die Boxen. Wir verlosen an einen glücklichen Gewinner eine Gemüse-Box Classic. Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer  Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum du gewinnen solltest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Maronen an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 24.12.2018 um 24:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 25.12.2018 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.   Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit vanilla bean, der vegane Restaurantführer. Danke dafür!  

Adventstürchen Nr. 19: Pastinakensuppe mit Rote Bete Pesto und Tempeh

19. Dezember 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Adventstürchen Nr. 19: Pastinakensuppe mit Rote Bete Pesto und Tempeh18Anzeige Pastinaken sind ein kulturell sehr ,,altes Gemüse. Sie liegen optisch irgendwo zwischen Karotte und Knollensellerie, sind weiß bis beigefarben und ein typisches Winteressen. Illustration: Jasmine Schmid Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts waren sie sehr beliebt und wurden häufig verzehrt. Erst durch die Einführung der Kartoffel gerieten sie mehr und mehr in Vergessenheit. Quellen belegen, dass schon die Römer gerne Pastinaken aßen und auch im Mittelalter gehörten sie auf den Speiseplan wie heute die Kartoffel. Pastinaken enthalten relativ viel Stärke und Ballaststoffe (darunter auch wieder viel Inulin, siehe Topinambur) und sind deswegen sehr sättigend und äußerst gut für unsere Darmgesundheit. Sie schmecken süßlich, erdig, würzig und gelegentlich leicht herb. Geschmacklich und auch vom Aussehen her, sind sie mit Petersilienwurzeln leicht zu verwechseln. Im Direkt-Vergleich kann man beide Wurzeln aber gut auseinander halten. Pastinaken enthalten viel Kalium und Vitamin C. Der hohe Anteil an Faserstoffen fördert die Verdauung und regt die Darmtätigkeit an. Sie können geraspelt, als Rohkostsalat zubereitet werden und passen gut mit Karotten, Petersilienwurzeln und Rote Bete zusammen. Allesamt erdige Gemüsesorten, die in Kombination mit fruchtigem Obst, Nüssen, Zitronensaft und Ingwer als Salat besonders gut ankommen. Aus Pastinaken lassen sich supergut Suppen und Pürees zubereiten. Auch als Ofengemüse mit Kürbis (siehe Rezept 8.12.) zusammen gebacken eignen sie sich vorzüglich. Heute genießen wir sie als cremige Suppe mit Rote Bete Pesto und gebratenem Tempeh Rezept: Pastinakensuppe mit Rote Bete Pesto und Tempeh Zutaten für 2 Personen Suppe - 2 mittelgroße Pastinaken - 2 EL Kichererbsenmehl - 1/­­2 TL Kurkuma - 1/­­2 TL Currypulver - Prise Salz Rote Beete Pesto - 1 Knolle Rote Beete, gegart - 1 Bund Ruccola - 50 g Cashewbruch - 1 Zehe Knoblauch - Salz - 100 ml Olivenöl - 200 g Tempeh - etwas mildes Currypulver zum garnieren Zubereitung - Pastinaken Schälen und in mittelgroße Würfel schneiden. Das Kichererbsenmehl im Topf mit den Gewürzen trocken etwas anrösten, dann die Pastinakenwürfel dazu geben und mit Wasser auffüllen, bis die Würfel gerade bedeckt sind. - Auf mittlerer Hitze ca. 15-20 min köcheln. - Für das Pesto die Rote Beete raspeln, den Rucola etwas zerkleinern, die Cashew grob hacken und in einer Pfanne trocken anrösten, den Knoblauch schälen und alles mit dem Olivenöl und 1 TL Salz in ein tiefes Gefäß geben. - Dann mit dem Pürierst zu einem cremigen Pesto pürieren. - Tempeh in 5 mm dicke Scheiben schneiden und in der Pfanne mit etwas Bratöl kross anbraten bis er goldbraun schimmert. - Die Pastinakensuppe im Hochleistungsmixer cremig pürieren. Falls etwas Flüssigkeit fehlt ein bisschen gekochtes Wasser dazu geben. - Mit Salz und Pfeffer abschmecken. - Die Suppe auf zwei Tellern anrichten. Jeweils in die Mitte der Suppe einen gehäuften Teelöffel Rote Beete Pesto setzen und die Tempeh - Scheiben am Tellerrand aufreihen. - Mit dem milden Curry bestäuben Dazu passt Vollkornbaguette oder rustikales Brot. Das Pesto hält sich im Kühlschrank in einem Schraubglas ca. 3-5 Tage. Immer darauf achten, dass es mit Öl bedeckt ist. Unser Tipp Im Online-Shop von boutique vegan findet ihr über 4.000 vegane, hochwertige Produkte, darunter auch Tempeh, den ihr für dieses Rezept verwendet könnt. Von Lebensmitteln ohne Gentechnik über tierversuchsfreie Beauty- und Kosmetikprodukten zu Hygieneartikeln findet ihr hier alles was das Veganer-Herz höher schlagen lässt. Wenn ihr keinen Trend verpassen und die beliebtesten veganen Bestseller entdecken wollt, schaut euch doch mal die boutique vegan-Box und die boutique vegan-Beauty Box an. *** Gewinnspiel *** Wir verlosen an zwei glücklichen Gewinner jeweils einen Gutschein im Wert von 50EUR für den Online-Shop von boutique vegan. Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer  Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan und von boutique vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum du gewinnen solltest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Pastinake an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 20.12.2018 um 24:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 21.12.2018 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit vanilla bean, der vegane Restaurantführer und boutique vegan. Danke dafür!

bunte Gemüse-Pommes mit gesundem Topping

4. Juni 2018 The Vegetarian Diaries 

Dieser Beitrag enthält Werbung in Zusammenarbeit mit Russell Hobbs. Durch das Lesen, Kommentieren und Teilen unterstützt du mich bei meiner Arbeit. Vielen Dank dafür! Du denkst bei selbst gemachten Pommes als erstes an fettige Kartoffelspalten, eine ziemlich eklige Fritteuse aus dem Keller oder Pommes aus dem Ofen, die den Namen häufig nicht verdienen? Außerdem isst das schlechte Gewissen bei jedem Bissen mit?! Dass das nicht so sein muss, zeige ich dir mit diesem tollen Rezept für knackige Gemüse-Pommes mit jeder Menge tollen Toppings. Außerdem verrate ich dir, was du mit der neuen Russell Hobbs CycloFry Plus Heißluft-Fritteuse fettreduziert frittieren kannst und warum ich mich schon darauf freue, die Fritteuse wieder anzuwerfen. Die Russell Hobbs CycloFry Plus Heißluft-Fritteuse In den vergangenen Monaten und Jahren ist dir bestimmt schon einmal eine Heißluft-Fritteuse über den Weg gelaufen. Im Vergleich zu einer “klassischen” Fritteuse wird das Gargut bei diesen Geräten nicht in heißem Fett frittiert, sondern mit heißer Luft umströmt und durch das bereits vorher am Gargut aufgebrachte Fett schonend und vor allem deutlich fettreduziert frittiert. Der Clou bei der neuen Russell Hobbs CycloFry Plus Heißluft-Fritteuse, ist ihr rotierender Frittierkorb, der automatisch dafür sorgt, dass alle enthaltenen Lebensmittel eine gleichmäßige Bräunung erfahren. Im Gerät selber befindet sich ein Heizelement, kombiniert mit einem Lüfter, der dafür sorgt, dass die Wärme gleichmäßig im Gerät zirkulieren kann. So werden beispielsweise die Pommes gleichmäßig durch die heiße Luft bewegt und werden von allen Seiten frittiert, ohne dass du das Gerät öffnen und die Pommes wenden musst! Die Bedienung Die CycloFry lässt sich denkbar einfach bedienen: Deckel auf, Frittierkorb entnehmen und befüllen. Anschließend wieder in das Gerät einsetzen und den Deckel schließen. Anschließend wird über das Display die gewünschte Temperatur und Zeit eingestellt. Optional kannst du noch zwischen den Einstellungen ‘Heißluft’, ‘Grillen’ oder ‘Backen’ auswählen. In der Betriebsanleitung findest du dazu alle wichtigen Informationen und eine gute Übersicht, welche Lebensmittel am besten mit welcher Einstellung, Temperatur und Dauer zubereitet werden sollten. Das Display zeigt dir dauerhaft an, wie lange das Programm noch benötigt. Das Zubehör Neben den Klassikern wie Pommes, Kroketten oder Onion Rings, kommt die CycloFry mit einem sehr umfangreichen Zubehörset daher, sodass du damit eine Vielzahl von weiteren Gerichten und Lebensmitteln zubereiten kannst! So gehört zum Lieferumfang ein Rotisseriespieß sowie ein Grillrost, der in abgesenkter Position ebenfalls beim Backen zum Einsatz kommen kann. Außerdem gibt es ein Kebab-Set zum gleichmäßigen Garen von Gemüse (oder natürlich auch Fleisch). So lassen sich in der CycloFry zum Beispiel auch tiefgefrorene Burger oder tiefgefrorenes Gemüse zubereiten! Das Reinigen Sobald du mit jemandem über das Thema Fritteuse sprichst, wird früher oder später (eher früher!) die Sprache zum Thema Reinigung und Sauberkeit kommen. Bestimmst kennst du den Anblick und Geruch einer Fritteuse, in der seit Jahren das gleiche alte Fett lagert. Bei der CycloFry Plus Heißluft-Fritteuse fällt der Teil mit dem Fett glücklicherweise komplett weg. Hier benötigst du nur etwas Öl, dass du direkt beim Gargut aufbringst bzw. dort sowieso schon vorhanden ist (beispielsweise bei Tk-Pommes aus dem Handel). Den rotierenden Garkorb kannst du einfach komplett aus dem Gerät entnehmen und so dein Gargut umfüllen und diesen im Anschluss reinigen. Da bei der Rotation kleine Stücke aus dem Korb fallen können, vor allem natürlich Salz, Pfeffer, Gewürze oder auch Öl befindet sich darunter ein Auffangbehälter. Diesen kannst du ebenfalls einfach aus dem Gerät entnehmen und so wie die übrigen Zubehörteile in die Spülmaschine packen und fertig. Viel einfacher und sauberer geht es bei einer Fritteuse nicht. Wenn du außerdem darauf achtest, dass du alle verwendeten Teile zügig nach dem Gebrauch reinigst, hast du in jedem Fall lange Spaß an dem Gerät! Bunte Gemüse-Pommes mit gesundem Topping Ich konnte natürlich nicht widerstehen und gleich einmal Pommes in dem CycloFry auszuprobieren. Statt normalen Kartoffelpommes habe ich dabei auf bunte Gemüse-Pommes zurückgegriffen. Eine ideale Kombination mit dem fettreduzierten Frittieren in der Heißluft-Fritteuse. Für das Gemüse kannst du je nach Lust und Laune zum Beispiel Rote Bete, Pastinaken, Möhren, Süßkartoffeln, Rüben oder auch Petersilienwurzeln verwenden. Auch beim Würzen und Abschmecken kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen. Da ich die Pommes in diesem Rezept zusätzlich mit Mais, Zwiebeln, Tomaten, Avocado und etwas veganer Cr?me fraîche serviert habe, brauchte ich außer etwas Öl, Salz & Pfeffer nicht viele weitere Gewürze. Ansonsten passen aber auch Rosmarin, Sesam oder Chili ganz hervorragend zum Gemüse. Bunte Gemüse-Pommes mit gesundem Topping Rezept drucken Ergibt: 2 Portionen Zutaten - Gemüse-Pommes - 1 große Pastinake - 1 große Süßkartoffel - 1 große Rote Bete - etwas Öl - Salz, Pfeffer - Topping - Mais - frischer Koriander - 1/­­2 Avocado - 1 Frühlingszwiebel - handvoll Cocktailtomaten - 1/­­2 rote Zwiebel - etwas vegane Cr?me fraîche - Salz, Pfeffer Zubereitung 1 Das Gemüse schälen und in lange, dünne Stifte zuschneiden. Darauf achten, dass das Gemüse in etwa gleich groß geschnitten wird, damit die Pommes in der CycloFry gleichmäßig garen können. Das Gemüse in einer Schüssel mit etwas neutralem Öl (z.B. Sonnenblumenöl) sowie Salz und Pfeffer gut vermischen. Das Gemüse sollte ganz leicht mit Öl überzogen sein. 2 In der CycloFry für etwa 35-40 Minuten in der heißen Luft bei 220°C frittieren. Nach 30 Minuten einmal zur Kontrolle schauen, dass das Gemüse beginnt, von alle Seiten gleichmäßig Farbe anzunehmen. Je nach Menge im Frittierkorb kann es etwas länger dauern (oder schneller gehen). 3 In der Zwischenzeit das Topping vorbereiten. Dazu die rote Zwiebel abziehen und in feine Stücke zuschneiden, Tomaten waschen und achteln, Frühlingszwiebel in dünne Ringe und die Avocado in dünne Scheiben schneiden. Den Koriander waschen und in kleine Stücke zupfen. Die vegane Cr?me fraîche mit etwas Öl vermischen und leicht salzen. 4 Die Gemüse-Pommes nach Lust und Laune mit den Toppings belegen und schmecken lassen! Notes Ergibt als Beilage ca. 2 Portionen. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Russell Hobbs entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen. 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Grillparty mit Freunden: unsere Top-5 Lieblingsprodukte zum Grillen

14. Juni 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Grillparty mit Freunden: unsere Top-5 Lieblingsprodukte zum GrillenEndlich ist der Sommer da – und für uns allerhöchste Zeit, euch unsere liebsten Grillideen vorzustellen. Als Veganer muss man nämlich nicht nur Tofu grillen. Es gibt viel mehr zur Auswahl – und: Vegan Grillen ist easy-peasy hinzukriegen und super-lecker! Eigentlich grille ich am liebsten Gemüse. Habt ihr schon einmal Möhren gegrillt? Oder Zucchini? Am besten festere Sorten, wie Möhren vorher kurz kochen. Weicheres Gemüse, wie Pilze, Tomaten, Auberginen, grüner Spargel können direkt gegrillt werden. Ich lege mein Gemüse nie direkt auf den Grillrost, sondern lieber in eine Grillschale. So kann man das Gemüse vorab noch mit Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Eine schöne Variante sind auch Gemüsespieße. Hierzu das Gemüse einfach in größere Stücke schneiden und abwechselnd mit Tofuwürfeln auf Holzspieße „aufstecken“. Easy-peasy! Wer noch mehr Inspiration für eine vegane Grillparty sucht, empfehle ich das Buch: „Vegan Grillen: Genial gut!“ Vegan Grillen: Genial gut! Es ist sehr schön gestaltet und die Fotos machen sofort Laune, Freunde einzuladen und den Grill anzufeuern. Dieses „Grill“-Buch enthält Rezepte für Burger, Salate, Spieße und sogar Desserts: natürlich alles vegan und leicht hinzubekommen. Preis: 16,99 Euro Das Buch ist u. a. bei Amazon erhältlich. Was grillen Veganer?! Wir haben letztes Wochenende gegrillt und eine bunte Mischung aus Veganern, Vegetariern und Alles-Essern eingeladen. Zu essen gab es jede Menge: bunter Feldsalat, Kartoffelsalat mit selbst gemachter Mayonnaise (hier gibt es das Rezept), Brot, Kräuterbutter (Rezept weiter unten), Hummus und grünen Spargel. Kleiner Tipp vorab: Wir haben (etwas experimentell) diesen Seitan gegrillt und das ging sogar erstaunlich gut. Geschmacklich hat er alle Beteiligten überzeugt! Noch besser wäre es vielleicht, den Seitan in kleinere Portionen zu schneiden und ihn vorab zu marinieren, damit er etwas saftiger wird. Sonst: Top! Jetzt aber zu unseren: Top-5-Lieblingsprodukte zum Grillen 1. Feto von Taifun Feto von Taifun Wir haben das neueste Produkt von Taifun probiert: Feto! Ich habe mir schon ewig einen Schafskäseersatz gewünscht – und jetzt wurde mein Wunsch erfüllt. Den Feto gibt es in verschiedenen Varianten und wir haben den mit  Kräutermantel und den mit Paprika-Kräuter ausprobiert. Die Version mit den Kräutern passte bei uns perfekt zum gemischten Salat, da er eine leicht säuerliche Note hat und durch die Kräuter dem Salat noch das gewisse Highlight verleiht. Die „Paprika-Version“ ist prima in Kombination mit Zucchini und Pilzen! Am besten in Würfel schneiden und mit dem Gemüse und etwas Öl in einer kleinen Schale auf dem Grill brutzeln lassen. (P. S.: Die „Natur-Version“ war lecker, aber die anderen Varianten sind einfach viel besser!) Preis: ca. 3,- Euro Erhältlich im Bioladen oder in veganz-Supermärkten.   2. BBQ-Mix von Veggyness BBQ-Mix von Veggyness So gefällt mir das! Der BBQ-Mix von Veggyness ist: bio, vegan, palmölfrei, lactosefrei, eifrei! Geschmacklich hat der Mix auch alle Grillfreunde überzeugt – und sicher gefällt er allen, die einen wirklich „echten“ Fleischersatz zum Grillen suchen. In dem Mix enthalten sind drei Würstchen mit Majorannote, eine Chorizo-Wurst mit Paprika und ein pfeffriges Steak. Alles wirklich sehr lecker! Mein Favorit ist die Chorizo! Preis: ca. 4,- Euro Erhältlich u.a. bei Rewe, tegut und in Veganz-Supermärkten   3. Bratwurst „die Pikante“ von Veganz „Die Pikante“ von Veganz Bei der Bratwurst von Veganz gingen die Meinungen etwas auseinander, was den Geschmack angeht. Viele unserer Freunde fanden die Wurst zu trocken. Mir hat sie sehr gut geschmeckt – da sie gut gewürzt und bissfest ist. Sie erinnert mich jedoch mehr an Bockwurst – was für mich gerade in Kombination mit Senf aber lecker war. Ich finde auch gut, dass in dieser Bratwurst kein Palmöl enthalten ist! Tipp: Bei manchen Bratwürsten ist es besser, sie vorab mit etwas neutralem Öl einzupinseln! Preis: ca. 2,99 Euro Erhältlich in Veganz-Supermärkten oder im Veganz-Onlineshop.   4. Seitanwürstchen von dennree Seitanwürstchen von dennree Die Bratwürstchen „nach fränkischer Art“ sind gut gewürzt und optisch kaum vom Original zu unterscheiden. Die Zutatenliste ist hier sehr erfreulich – zumindest wenn man keine Glutenunverträglichkeit hat. Nicht nur das alles aus biologischem Anbau stammt, es sind sogar u.a. Gemüse wie Tomaten, Lauch, Pastinaken und Karotten enthalten. In die Runde gefragt, haben diese Seitanwürstchen im Geschmacksurteil sehr gut abgeschnitten – mir persönlich waren sie etwas zu trocken. Preis: ca. 2,49 Euro Erhältlich im Bioladen oder im Onlineshop von iloveveggie.   5. Mexican Salsa von Sanchon Mexican-Salsa von Sanchon I love it! Diese Soße geht quasi immer, aber besonders gut zum BBQ-Mix oder zu den Bratwürstchen. Sie erhält durch Jalapeno Chilis eine pikante, aber nicht zu scharfe Würze. Die Konsistenz ist auch sehr gut – und mir gefällt, dass die Soße sehr tomatig und etwas stückig ist. Alle Zutaten der Salsa stammen aus biologischem Anbau. Mein Must-Have für diese Grillsaison! Preis: ca. 2, 29 Euro Erhältlich im Bioladen oder online z. B. bei Alnatura. Wie versprochen, hier mein Rezept für den Grillklassiker schlechthin: Kräuterbutter! Rezept-Tipp: Vegane Kräuterbutter Zutaten: - 250 g Alsan - Salz, Pfeffer - eine große Hand voll frischer mediterraner Kräuter (Basilikum, Rosmarin, Oregano) oder ein TK-Päckchen „Italienische Kräuter“ (z. B. von Iglo) - 1 Bund frischer Dill - 1 Bund Schnittlauch - 1 Knoblauchzehe Zubereitung: - Am besten die Alsan-„Butter“ einige Stunden zuvor aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie schön weich und somit gut zu verarbeiten ist. - Die Kräuter einfach fein hacken und mit der Alsan-„Butter“ vermengen. Falls tiefgekühlte Kräuter verwendet werden, diese auch bereits im Vorfeld antauen und dann ebenfalls unterrühren. - Die Knoblauchzehe abziehen, auspressen und mit der Kräuterbutter vermengen. Abschließend mit mit Salz und Pfeffer abschmecken. Tipp: Ich hole mir für das „Verrühren“ Hilfe von meinem kleinen Blender von Keimling. Guten Appetit! Noch mehr Tipps und Produkte für ein veganes Grillvergnügen, findet ihr bei unseren Freunden von boutique-vegan … schaut doch mal vorbei. GEWINNSPIEL Netterweise stellen uns Taifun 5 Grillsets zur Verfügung, und du kannst ein Set gewinnen. In einem Set sind enthalten 1 x FETO Antipasti Korfu 1 x FETO Antipasti Puebla 1 x Veggie-Bratwurst 1 x Black Forest Tofu 1 x FETO Fermentiertes Tofu Natur 1 x FETO Fermentiertes Tofu Paprika 1 x FETO Fermentiertes Tofu Kräuter Wie kannst du gewinnen? Sei Fan von Deutschland is(s)t vegan, sag uns, mit welchen Freunden du das Grillset schlemmen möchtest. Wir freuen uns auf einen netten Gruß!  Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich auch jederzeit willkommen. Hinweis: Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am 22.06.2017 um 9 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 22.06.2017 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User ab 18 Jahren aus Deutschland, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.         Der Beitrag Grillparty mit Freunden: unsere Top-5 Lieblingsprodukte zum Grillen erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegan ins Jahr 2017 - mit Kalender!

30. Dezember 2016 Totally Veg! 

Ich feiere am 1. 1. 2017 meinen achten veganen Jahrestag! Eine liebe Leserin, die gerne auf Vegan umsteigen möchte, hat mich gefragt, ob es den veganen Kalender für Jänner (Januar für euch Nicht-Österreicher) wieder gibt. Ja, er ist wieder da und upgedatet! 31 vegane Aktivitäten für den ersten Monat des Jahres warten auf euch - er ist für alle gedacht, die einfach mal probieren wollen, wie sich ein veganes Leben so anfühlt. Warum nicht also vegan ins Jahr 2017 starten? Ihr könnt euch den Kalender hier downloaden und ausdrucken, und ihn in eurem Zimmer oder Büro aufhängen, zum Ausstreichen und Liebhaben - dann ist der Jänner auch so schnell um und ihr habt bereits einen veganen Monat geschafft! ? 1. 1. Hurra, heute beginnt der Rest deines Lebens, gratuliere! Da du heute vermutlich noch etwas müde bist, beginnen wir ganz locker: Koch aus den Dingen, die in deiner Küche sind, ein super-einfaches veganes Gericht. Wie wäre es mit Spaghetti mit Tomatensauce oder mit Knoblauch und Olivenöl, Reis mit Gemüse und Bohnen, Bratkartoffel mit Ketchup, simple Bohnensuppe mit Tomaten? Einfach soll es sein und vegan natürlich! ? 2. 1. Durchforste deine Küche um zu sehen, was du für dein neues veganes Leben alles noch brauchst. Hier findest du ein paar Ideen, was in meinem Vorratsschrank so herumsteht. Mach dir eine Liste und ab in den Supermarkt! ? 3. 1. Schau dir einen Film über Massentierhaltung z. B. auf Youtube von PETA an - es tut weh, aber diese Bilder vergisst man nicht so schnell. Sie können dir helfen, wenn du dich manchmal fragst, warum du das eigentlich tust. Weinen erlaubt. ? 4. 1. Heute geht es um ein wichtiges Thema: Milch. Magst du Soja-, Hafer-, Reis-, Mandel-, Dinkel-  oder Kokos-Milch? Probiere dich durch ein paar Sorten durch - jede schmeckt anders, auch verschiedene Marken können ganz verschieden sein! Vielleicht möchte ein Freund oder eine Freundin gemeinsam mit dir verkosten? Welche passt in den Kaffee, was ist lecker im Müsli? Und nicht auf die tollen Geschmacksrichtungen wie Schoko oder Vanille vergessen! ? 5. 1. Nachdem du deine Lieblingsmilch gefunden hast, koch dir eine heiße vegane Schokolade: Mit 1 - 2 TL Kakaopulver, 1 EL Zucker oder Agavendicksaft, einer Prise Zimt, in 250 ml heiße vegane Milch gerührt - und vielleicht sogar einem Stück Schokolade drinnen? Schmeckt am besten aus der Lieblingstasse! ? 6. 1. Unterstützung ist wichtig - findest du in deiner Nähe einen veganen Stammtisch? Auch auf Facebook und Instagram gibt es nette vegane Communities, die dich sicher gerne aufnehmen! ? 7. 1. Wusstest du eigentlich, wie viele vegane Produkte es im normalen Supermarkt gibt? Nimm dir etwas Zeit, und geh bewusst durch die Gänge, um zu sehen, welche Alternativen zu den bisher verwendeten Produkten es gibt. Viele Supermärkte bieten ein eigenes veganes Sortiment an. Wenn du möchtest, mach dir eine Liste von den entdeckten Schätzen, damit du sie nicht wieder vergisst! ? 8. 1. Es ist Sonntag, du hast Zeit - back deinen ersten veganen Kuchen! Ich empfehle Karottenkuchen oder Schokokuchen. ? 9. 1. Heute ist es an der Zeit, dir ein paar vegane Bücher zuzulegen, am besten Koch- und Backbücher, die dich besonders ansprechen (wie wäre es mit diesem hier?). In einer Buchhandlung bist du sicher überrascht, wieviel Auswahl es gibt. Auch in Bibliotheken wird man fündig! ? 10. 1. Gibt es in deiner Nähe einen Gnadenhof für Tiere (keinen Zoo)? Ein Ausflug, bei dem man die Tiere trifft, die sonst keinen Platz in unserer Welt haben, ist eine herzerwärmende Erfahrung. Falls du keinen Gnadenhof in der Nähe hast, plane doch einen Ausflug für die nahe Zukunft - das wäre sicher ein toller Wochenendtrip. ? 11. 1. Sind deine Kosmetikprodukte vegan? Viele Firmen führen nach wie vor Tierversuche durch und benutzen tierische Produkte. Durchforste deinen Badezimmerschrank und suche online nach veganen Alternativen. Vielleicht möchtest du alte Produkte entsorgen, weitergeben oder selbst zu Ende verbrauchen - du entscheidest! ? 12. 1. Heute gibt's Pizza! Vielleicht sogar mit selbstgemachten Teig? Pizza schmeckt ohne Käse genauso gut, oder du belegst sie mit veganem Käse, Pesto oder selbstgemachten Hefeschmelz - yummy! ? 13. 1. Falls du dort noch nicht warst: Heute geht es in den Bio-Markt oder das Reformhaus! Auch, wenn man vielleicht gerade nichts kaufen will, alleine die Regale mit all dem veganen Wunderwerk anzustarren, ist wie ein Schaufensterbummel (für mich zumindest!). ? 14. 1. Warum erzählst du heute nicht mal jemandem bewusst, dass du vegan lebst? Immerhin hast du jetzt schon zwei Wochen geschafft! Vielleicht der besten Freundin, dem Papa oder dem netten Arbeitskollegen? Die persönlichen Gründe für den Umstieg zu erzählen ist immer eine gute Idee - aus dem Herzen spricht es sich am besten. ? 15. 1. Ich liebe faules Brunchen am Wochenende. So kannst du dich gemütlich durch alle tollen veganen Frühstücksideen probieren. Wie wäre es heute mit Pancakes, Rührtofu oder selbstgemachtem Müsli? ? 16. 1. Auswärts essen: Besuch ein Restaurant und bestell dir tolles veganes Essen! Hier sind ein paar Tipps, wie das am besten auch in nicht-veganen Restaurant funktioniert. ? 17. 1. Grüne Smoothies sind toll. Es wird Zeit, einen zu mixen! Mit einer reifen Banane, einer kleinen Handvoll frischer Ananas, einer Handvoll Blattspinat, einer Prise Zimt, etwas Agavensirup und etwas Wasser oder Orangensaft trinke ich ihn am liebsten! ? 18. 1. Hurra, der Januar ist halb geschafft! Ein schöner Zeitpunkt, um sich ein Glas veganes Bier, veganen Wein oder Prosecco zu gönnen (Google ist da sehr schlau, welche Marken vegan sind). Wer nicht so auf Alkohol steht, genehmigt sich einen exotischen Fruchtsaft oder einen besonderen Tee! ? 19. 1. Weißt du, wer sich über vegane Muffins freut? Genau, jeder! Darum beglücke deine Arbeits- oder Studienkollegen, die Nachbarn oder die Geschwister mit köstlichen selbstgebackenen Muffins. Rezeptideen findest du hier. ? 20. 1. Heute solltest du mal meine veganen Räuchertofuschnecken probieren. Sie haben bisher auch noch die größten Tofu-Skeptiker begeistert! Ideal, um sie an nichtsahnende Mitmenschen zu verfüttern... hahaha! ? 21. 1. Wie sieht es eigentlich in deinem Kleiderschrank aus - sind deine Schuhe aus Leder, dein Pulli aus Wolle? Manche behalten nicht-vegane Kleidungsstücke noch länger, andere wollen sie gar nicht mehr tragen. Übrigens auch ein guter Zeitpunkt, um sich online mal nach tollen veganen Stiefeln umzusehen! ? 22. 1. Ein veganes Sandwich ist schnell gemacht und schmeckt super. Dick belegt mit Avocado, gebratenem Räuchertofu, veganem Käse, Sprossen, Essiggurken - was das Herz begehrt! Eine Empfehlung meines Mannes M ist folgendes Sandwich: Schneide einen halben Block Räuchertofu in dünne Streifen und brate sie in einer Pfanne ohne Fett auf beiden Seiten sehr knusprig. Teile die Tofustreifen auf zwei Toastbrote auf, bestreiche zwei weitere Toastbrote mit veganem Pesto und belege sie mit Rucola und klappe die beiden Sandwiches zu. Am besten schmecken sie, wenn du sie noch in der Pfanne oder am Sandwichgrill knusprig toastest! ? 23. 1. Früher mochte ich Avocado überhaupt nicht, heute möchte ich in einer wohnen. Avocado-Sushi ist einfach einmalig, und du solltest es heute auf deinen Speiseplan setzen - entweder gekauft oder selbst gerollt! Wie wäre es mal mit Quinoa-Sushi? ? 24. 1. Zeit für einen Spaziergang durch die Natur, um ein paar Tiere zu beobachten. Auch wenn wir es manchmal vergessen - wir teilen unsere Welt jeden Moment mit Tieren, auch in der Stadt: Ich liebe es, Tauben beim Trinken zu beobachten oder Eichhörnchen am Baum zu entdecken! ? 25. 1. Tofu... nach den Räuchertofuschnecken hast du die erste Scheu sicher schon verloren! Zeit für veganes Schokoladenmousse, das wirklich fabelhaft schmeckt! Wie wäre es mit diesem Rezept? Anstatt des Lebkuchengewürz kannst du einfach eine Prise Zimt hinzugeben. ? 26. 1. Heute bist du tapfer: Kauf eine Gemüsesorte, die du noch nie probiert hast, und koche daraus ein köstliches Gericht - schon mal Pastinaken, Tompinabur, Grünkohl, Fenchel oder Schwarzwurzeln gegessen? Das Internet geht nur so über vor Tipps und Tricks, und vielleicht entdeckst du ja ein neues Lieblingsgericht? ? 27. 1. Viele Organisationen haben es sich zum Ziel gesetzt, dem Leid der Tiere ein Ende zu setzen. Warum nicht diese Arbeit unterstützen? Auch wenn die Spende noch so klein ist, sie wird geschätzt und in tolle Ergebnisse umgesetzt - jeder Cent hilft. ? 28. 1. Gibt es in deiner Stadt ein veganes oder vegetarischen Restaurant oder Cafe? Höchste Zeit, dort zu schlemmen! ? 29. 1. Salat ist gar nicht langweilig, das ist ein gemeines Vorurteil: Darum mach dir heute eine riesige Schüssel Salat. Ich liebe in meinem Salat grünen Salat, eine Handvoll Rucola, etwas Mais, weiße Bohnen, viel Avocado, geriebene Karotte, ein paar Cherry-Tomaten oder getrocknete Tomaten, knusprig gebratenen Räuchertofu und ein würziges Dressing mit Kürbiskernöl! Mhmmm. Oder wie wäre ein Nacho-Salat? ? 30. 1. Beglücke jemanden mit deinen veganen Kochkünsten - mit dem Rezept, das du am besten beherrscht! ? 31. 1. Den ersten Monat hast du geschafft: Schreib auf, was du an deinem veganen Lebensstil toll findest. Fühlst du dich anders, hast du leckere Dinge gegessen, ein neues Rezept gelernt? Und vergiss nicht, dir richtig kräftig auf die Schulter zu klopfen! Eine sehr freundliche Kuh am Gnadenhof Gut Aiderbichl Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Mein neues Buch - Weihnachten Vegan

7. November 2016 Totally Veg! 

Mein neues Buch - Weihnachten VeganMeine Lieben, die ersten Weihnachtsmärkte beginnen, die schönste Zeit des Jahres scharrt schon an unserer Türe - es wird Zeit, euch mein neuestes Baby vorzustellen! Ich präsentiere euch stolz "Weihnachten Vegan", das druckfrisch heuer im Kneipp-Verlag erschienen ist. Apple Crisp als weihnachtliches Dessert Ich war schon immer ein großer Weihnachtsfan, und mit diesem Buch habe ich mir einen noch größeren Wunsch erfüllt - mein ultimativer Guide für ein frohes und vor allem veganes Weihnachtsfest! Der Advent und die Weihnachtszeit waren stets meine liebste Zeit des Jahres und um ehrlich zu sein, hatte ich damals vor acht Jahren nach meinem Umstieg auf eine vegane Ernährung doch etwas Bedenken, wie sich diese besondere Zeit in Zukunft denn gestalten würde. Immerhin kommen dann viele der weihnachtlichen Gerichte nicht mehr in Frage! Aber ich darf euch verkünden, dass ich die schönste Zeit des Jahres nun sogar noch festlicher und bewusster begehe als vorher - die vegane Küche lässt einen wirklich nichts vermissen, und meine allerbesten Rezepte habe ich für euch in diesem Buch vereint. Wie immer wurden alle über 60 Rezepte von mir selbst entwickelt und getestet. Außerdem achte ich wie hier am Blog und bei meinem ersten Buch "Vegan für Naschkatzen" auf leicht erhältliche Zutaten und einfache Rezepte, damit euer Weihnachtsfest auf alle Fälle ein Erfolg wird!  Steirische Bruschette als Vorspeise aus den Menüs In fünf Kapiteln gebe ich euch alles in die Hand, was man zu Weihnachten so braucht - von festlichen Menüs über leckere Drinks zum weihnachtlichen Brunch hin zu Cookies und feinem Gebäck und sogar bis zu selbstgemachten Geschenken! Ich bin so stolz auf mein neuestes Werk und ich denke, dass man ihm meinen überbordenden Enthusiasmus für Weihnachten anmerkt. Aber nun ein wenig zum Inhalt, ja? Ihr wollt sicher wissen, was euch in meinem neuesten Buch so erwartet, nicht wahr?  Linsenbraten mit Kartoffelpüree und cremigen Fisolen Kapitel: Jetzt wird's festlich - veganes Weihnachtsessen Hier erwarten euch festliche Menüs für den Heiligen Abend und die Weihnachtsfeiertage und ein "Casual"-Menü, bei dem sich jeder selbst bedient, so wie es meine Familie jedes Jahr genießt. Suppen: Tomaten-Kokos-Süppchen, Erbsensuppe mit Basilikum, Pastinakensuppe mit Curry Vorspeisen: Waldorfschiffchen, Caesar's Salat, Steirische Bruschette Hauptgänge: Festlicher Linsenbraten mit Meerrettich-Kartoffel-Püree und cremigen Fisolen, Pasta mit Süßkartoffel-Alfredo und Pinienparmesan, winterliches Risotto mit knusprigem Räuchertofu Desserts: Apple Crisp, Christmas Brownies, Spekulatius-Mousse Weihnachten bei mir: Russischer Salat, Hummus-Pizza, Linsenbällchen in Tomatensauce, Rote-Rüben-Salat, Kräuterbutter  Hummus-Pizza für das Casual-Weihnachtsmenü Kapitel: In der Weihnachtsbäckerei - Kekse für die festliche Stimmung Ihr könnt euch denken, welches mein Lieblingskapitel ist, nicht wahr? Wer liebt nicht zu Weihnachten das leckere Gebäck? Und ich schwöre euch, vegan schmeckt alles nochmal besser - wenn die Eier rausfliegen, dann kommen Vanille, Zimt & Co. erst richtig zur Geltung. Neben allerlei Keksen haben sich auch ein paar Cupcakes und Kuchen hier hereingeschwindelt, um die Adventjause noch süßer zu machen. Linzeraugen, Vanillekipferl, Cashew-Cookies mit Schoko, Kokoskekse (wie Kokosbusserl!), Gewürzkekse, Preiselbeer-Cupcakes, White Christmas Cookies, Haferkekse, Peanutbutter-Cookies, Soft-Apple-Spice-Cookies, Chocolate Crinkles, Schoko-Maronen-Cupcakes, Snickerdoodles, Zimtsterne (glutenfrei!), Weihnachtliche Muffins Rührtofu für den Brunch Kapitel: Sei mein Gast - alles für den weihnachtlichen Brunch Bei vielen hat sich mittlerweile ein gemütlicher Brunch eingebürgert, sei es zu den Feiertagen oder im Advent. Oft ist das viel entspannter (und manchmal sogar köstlicher!) als ein  mehrgängiges Menü. Brötchen mit getrockneten Tomaten, schwedische Kartoffelpfanne, Rührtofu, Erdäpfelkas, veganer Thunfischaufstrich, Räuchertofuschnecken, Waffeln, Müsli-Bratäpfel, Chocolate-Chip-Orange-Pancakes, Zimtschnecken, Marzipankuchen, süßes Karottenbrot, Kokos-Chia-Pudding  Räuchertofu-Schnecken für den Brunch Kapitel: Nur für dich - weihnachtliche Geschenke Ist es nicht viel schöner, etwas Selbstgemachtes zu verschenken als die ewigen Socken und Gutscheine? Das war meine Überlegung bei diesem Kapitel, und das Beste: Mit den Geschenken kann sicher jeder etwas anfangen, weil man sie einfach aufessen kann. Kokos-Karamell-Sauce, Backmischung für vegane Muffins, Erdnuss-Quinoa-Riegel mit Schokolade, weihnachtliche Nüsse, Vanillezucker de luxe, Tacogewürz, Buckeys (Schoko-Erdnuss-Bälle), Body Scrub (den lieber nicht essen)  Buckeyes als selbstgemachtes Geschenk Kapitel: Hoch die Tassen - weihnachtliche Drinks Zu Weihnachten gehören natürlich auch feierliche Getränke unbedingt dazu. Was wäre der Advent ohne Glühwein, Punsch oder eine heiße Schokolade? Selbst zubereitet schmeckt aber alles nochmal besser! Und neben allerlei alkoholfreien Getränken lässt sich auch ein leichter Damenschwips besonders festlich erreichen... Heiße Schokolade, alkoholfreier Punsch, Glühwein, Chai, Tannenbaum-Smoothie, Süßkartoffel-Smoothie, veganer Baileys, Apple Cider, Cranberry Gin Tonic, veganer Eierpunsch  Süßkartoffel-Alfredo mit Pinien-Parmesan Seid ihr nun neugierig geworden? Möchtet ihr gerne einen Blick in das Buch werfen oder es jemanden unter den Weihnachtsbaum legen? Ich verlose zwei Exemplare des Buches hier am Blog! Schreibt mir hier einfach in die Kommentare, was ihr in der Weihnachtszeit besonders schön findet. Falls ihr kein Google-Konto habt, hinterlasst mir bitte eine E-Mail Adresse oder ein Synonym (z.B. euren Namen und euren Wohnort), damit euch ein eventueller Gewinn auch erreicht! Ihr habt Zeit bis zum 16.11., dann werden die Gewinner ausgelost. Wenn ihr möchtet, signiere ich euch auch gerne euer Exemplar. Viel Glück!  Erdnuss-Quinoa-Riegel als selbstgemachtes Geschenk Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegane Frikadellen mit Buchweizen

20. Februar 2016 veganwave 

Frikadellen aus Tofu mache ich liebend gern und sie schmecken wirklich mit all den Gewürzen und Kräutern wie früher. Aber es gibt tatsächlich eine Variante,  bei der ich nie gedacht hätte, dass sie so unglaublich lecker sind.  Inspiriert durch ein Tagesgericht im Café Konsumreform in Essen gibt es eine Frikadellenvariante mit Buchweizen, Pastinaken und Kartoffeln. Bis dahin habe ich noch nie Buchweizen gegessen. Die Körner haben es in sich! Alle, die probiert haben, sind begeistert von den Buletten. Vegane Frikadellen mit Buchweizen wird es jetzt öfters geben! Vegane Frikadellen mit Pastinake, Kartoffeln und Buchweizen Für 5 vegane Frikadellen mit Buchweizen Zutaten - 2 gehäufte (gekochte)  EL Buchweizenkörner - 100 g Pastinake - 150 g Kartoffeln - 1/­­2 mittelgroße Zwiebel - 1 TL Alsan - 1 TL Johannisbrotkernmehl - kräftige Prise frisch geriebene Muskatnuss - 1 flacher TL Salz - Pfeffer (frisch gemahlen) - kräftige Prise Paprikapulver edelsüß - Prise Cayennepfeffer - ca. 80 g Paniermehl - neutrales Rapsöl zum Ausbraten Zubereitung Buchweizenkörner in reichlich Salzwasser ca. 20 min kochen, bis sie weich sind und danach abseihen und beiseite stellen. Beim Kochen quellen die Körner auf, d.h. es reicht ungefähr ein gut gehäufter EL Körner vor dem Kochen, ergibt später die erforderlichen 2 gehäuften EL gekochte Buchweizenkörner. Die Pastinake schälen, an den Enden abschneiden, waschen und in grobe Stücke schneiden. Kartoffeln schälen, waschen und ebenfalls grob stückeln. Das Gemüse in reichlich Salzwasser ca. 20-25 weich kochen, abseihen und im Topf belassen. Wenn Pastinaken gekocht werden, riecht das etwas beißend. Das hat aber später nichts mit dem Geschmack zu tun. Zwiebel schälen, in ganz kleine Stücke schneiden und in Alsan in einer beschichteten Pfanne glasig dünsten, d.h. mit geringer Hitze und viel Rühren dünsten, sie dürfen nicht braun werden. Das dauert ca. 5 min. Die Zwiebel zu den gekochten Pastinaken und Kartoffeln in den Topf geben. Die Pfanne kann später direkt für das Anbraten der Frikadellen genutzt werden. es braucht nicht viel für gute Frikadellen Die Gemüsemischung mit Salz, Pfeffer, Muskat, Paprikapulver und Cayennepfeffer würzen sowie das Johannisbrotkernmehl dazugeben (nicht vergessen, das verbessert die Bindung!). Mit einem Kartoffelstampfer alles einmal gut durch stampfen. Wer keinen hat, nimmt eine Gabel. Immer nur von oben nach unten stampfen bzw. mit der Gabel drücken, nicht rühren oder verquirlen, dann hat man zum Schluss eine Masse, die wie Kleister aussieht und auch so schmeckt. Zum Schluss die Buchweizenkörner mit einem EL vorsichtig untermischen. Die Gemüsemasse etwas abkühlen lassen. Reichlich Rapsöl in eine Pfanne geben und Hitze hochstellen. Paniermehl auf einen Teller oder in eine Schüssel geben. Mit den Händen aus Gemüsemasse  eine Frikadelle formen, direkt in Paniermehl von beiden Seiten wälzen und in die Pfanne legen. Analog mit den 4 anderen Frikadellen verfahren. neutrales Rapsöl zum Braten verwenden Auf mittlerer Hitze die Frikadellen von beiden Seiten goldbraun braten (dauert ca. 8-10 min). Ich brate eine Seite immer gut an, dass die Frikadellen schon gut Farbe annehmen und wende erst dann, damit sie nicht auseinander fallen. goldbraun anbraten Vegane Frikadellen mit Buchweizen noch heiß servieren. Sie lassen sich übrigens auch gut vorbereiten und am nächsten Tag noch mal in der Pfanne gut aufwärmen (Mikrowelle würde ich nicht nehmen, da werden sie nur matschig). Kalt schmecken sie auch noch top. lecker Senf dazu Vegane Frikadellen mit Buchweizen schmecken großartig mit Rotkohl, Bratkartoffeln – so haben wir sie auch im Café Konsumreform gegessen. lecker mit Rotkohl Ich bin sehr angetan vom veganen Angebot im Café Konsumreform. Als nächstes werde ich sicherlich auch mal deren veganen Kuchen und das Frühstück probieren! Der Beitrag Vegane Frikadellen mit Buchweizen erschien zuerst auf veganwave.

vegane Blumenkohl-Pastinaken-Suppe

26. Januar 2016 The Vegetarian Diaries 

vegane Blumenkohl-Pastinaken-Suppe Auch wenn es gerade wieder ein bisschen wärmer draußen geworden ist, war es in den letzten ein-zwei Wochen draußen knackig kalt. Kein Wunder, dass Suppen und Eintöpfe dann ganz besonders hoch im Kurs stehen. Vielleicht habt ihr auch im Winter eine Biokiste bzw. bezieht regelmäßig Obst & Gemüse von einem Bauern aus eurer Region. Gerade in den Wintermonaten kann es da schnell eintönig werden, wenn jede Woche der gleiche Eintopf mit Rüben und Kohl auf dem Programm steht. Diese vegane Blumenkohl-Suppe mit Pastinaken, Möhren und Kartoffeln ist auf jeden Fall eine schöne Abwechslung im Suppenalltag. Die leicht süßliche Note der Pastinake ergänzt sich ganz hervorragend mit dem Blumenkohl und den Kartoffeln. Neben gerösteten Kürbis- oder Sonnenblumenkernen finde ich Cro?tons zu einer Suppe immer ganz hervorragend. Der Gegensatz von cremiger Suppe und den knackigen Cro?tons macht einfach Spaß. Dazu gab es frischen Schnittlauch und fertig ist die schnelle und einfache Suppe – ideal für den Winter. 5 from 1 reviews vegane Blumenkohl-Pastinaken-Suppe   Drucken Autor: Arne Ewerbeck Rezepttyp: Suppe, Winter, Pastinaken, Blumenkohl Zutaten 1 Zwiebel 2 Frühlingszwiebel 1 rote, getrocknete Chili-Schote 3 Möhren 6 Kartoffeln 3 Pastinaken ½ Blumenkohle Gemüsebrühe Salz, Pfeffer Cro?tons Schnittlauch Zubereitung Zwiebel abziehen und in kleine Stücke schneiden. Frühlingszwiebeln waschen und in Ringe schneiden. Chilischote fein hacken und anschließend Hände waschen nicht vergessen! Möhren, Kartoffeln und Pastinake schälen und in grobe Stücke teilen. Den Blumenkohl gründlich abspülen und in kleine Röschen brechen. In einem Topf etwas Öl erhitzen und die Zwiebel mit der Chilischote anschwitzen. Kurz die Frühlingszwiebeln und das restliche Gemüse hinzugeben. Mit Gemüsebrühe ablöschen, sodass das Gemüse knapp bedeckt ist. Etwas Salz und Pfeffer hinzugeben und für ca. 20 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit Toastbrot (oder auch jedes andere Brot) in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl anrösten. Dabei ab und zu umdrehen, sodass sie von allen Seiten geröstet werden. Sobald das Gemüse durch ist die Suppe vom Herd nehmen und mit einem Stabmixer oder einem Hochleistungsmixer (ich verwende einen Vitamix) pürieren, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. Mit den Croutons und frischem Schnittlauch servieren. Ergibt 2-3 Portionen 3.4.3177 Darüber hinaus freue ich mich sehr mit diesem Rezept Teil des Westwing Genuss Guide zu sein. Dort findet ihr eine Auswahl verschiedenster Rezepte (zum Teil auch vegan). Viele verschiedene Blogger haben bereits mitgemacht, sodass sich ein Blick auf jeden Fall lohnt.

vegane Kochbuch-Neuerscheinungen Ende 2014 u.a. mit 'vegan kann jeder' und 'vegan X-mas'

5. Januar 2015 The Vegetarian Diaries 

Zunächst einmal ein frohes neues Jahr euch allen! Die letzten Tage waren etwas ruhiger hier aber jetzt kann es wieder voll losgehen und ich freue mich euch in nächster Zeit den ein oder anderen neuen Beitrag zu präsentieren. Nach dem erfolgreichen und meiner Meinung übersichtlichen Beitrag zu den veganen Kochbuch-Neuerscheinungen für September an dieser Stelle, möchte ich euch heuten einen großen Schwung neuer veganer Koch- und Backbücher präsentieren, die Ende des vergangenen Jahres erschienen sind. Und so viel schon einmal vorweg. Darunter sind definitiv einige Highlights zu finden! Titel: Vegane Tapas Autor: Gonzalo Baró Verlag: NeunZehn Verlag Seiten: 64 Preis: 4,90 EUR "Klein aber fein". So könnte man "vegane Tapas" von Gonzalo Baró wohl am besten zusammenfassen. Das Kochbuch hält genau, was es verspricht. Gonzalo präsentiert insgesamt über 30 verschiedene kalte und warme vegane Tapas-Rezepte. Diese reichen von Klassikern wie geröstetem Gemüse und Edamame über das spanische Kartoffelomelett bis hin zu veganer Chorizo in Cidre oder Shiitake-Kroketten. Die Rezepte sind nicht nur abwechselungsreich und kreativ, sondern auch sehr ansprechend in Szene gesetzt. Mengenangaben und Rezeptanleitung sind gut und klar verständlich gehalten, sodass beim Einkauf und Nachkochen keine Missverständnisse auftreten. Fazit: Wer auf vegane Tapas steht und für den nächsten Tapas-Abend noch ein paar Inspirationen benötigt, sollte sich das Buch von Gonzalo Baró unbedingt einmal näher anschauen! Bei einem Preis von knapp 5 Euro kann man fast nichts falsch machen! Titel: Vegan kann jeder Autor: Nadine Horn & Jörg Mayer Verlag: NeunZehn Verlag Seiten: 224 Preis: 19,95 EUR Den aufmerksamen Lesern des Blogs wird das Buch vielleicht bekannt vorkommen. Das liegt nicht nur daran, dass Nadine und Jörg den Blog "eat-this" betreiben, den ich hier auch häufiger mal erwähne, sondern vor allem daran, dass ich das Buch vor ein paar Wochen mit auf die Liste meiner besten veganen Kochbücher 2014  gepackt habe. Das möchte ich an dieser Stelle noch einmal betonen und das Buch dabei ein wenig ausführlicher vorstellen. In "vegan kann jeder" stellen die beiden insgesamt mehr als 100  vegane Rezepte vor. Dabei ist alles von Frühstück, Snacks, Brot & Gebäck, Hauptgerichten, dem schnellen Mittagessen, Dips, Party-Snacks und Süßes dabei. Der Name des Buchs ist dabei jederzeit Programm, sodass keine Scheu beim Nachkochen oder Backen aufkommt. Einige der Rezepte kommen mit Tofu und Co. daher, der Schwerpunkt liegt aber ganz klar auf frischen Zutaten. Darüber hinaus sind die Gerichte abwechslungsreich und aus verschiedensten internationalen Küchen zusammengesetzt. So ist stets für Abwechslung gesorgt und auch beim fünften Durchblättern findet ihr bestimmt noch mal etwas "Neues", auf das ihr genau in diesem Moment Lust habt. Wer den Blog von Nadine und Jörg kennt, der weiß, dass das Buch gar nicht "nicht schön" aufgemacht sein kann. Und genau das ist auch der Fall. Von vorne bis hinten ein ansprechendes Design und tolle, einfache nicht überlandende Bilder, die zur Nachahmung einladen. Fazit: Ich werde dann gleich mal in der Küche verschwinden und das ein oder andere Rezept nachkochen! Wer mit dem Gedanken spielt demnächst ein neues (veganes) Kochbuch anzuschaffen, sollte mit "vegan kann jeder" von Nadine und Jörg anfangen! Punkt! Titel:  kick it vegan! Autor: Ilja Lauber Verlag: NeunZehn Verlag Seiten: 352 Preis: 19,95 EUR Ilja ernährt sich seit ihrem 17. Lebensjahr vegan, betreibt regelmäßig Kampfsport, Kraftsport und Tanzen. Dies lässt schon einmal erste Rückschlüsse auf den Titel ihres ersten Buchs mit den Namen "Kick it vegan!". Darin stellt sie vier Dinge vor, die für ihr Leben einen besonderen Stellenwert bieten und für eine gesunde Ernährung (mit Schwerpunkt für Sportler) ebenfalls wichtig sein sollten: Vegan, Essen, Kochen und Sport. Entsprechend dieser Themen ist auch das Buch gestaltet. Den ersten Teil machen somit Grundlagen zur veganen Ernährung, zu verschiedenen Sportarten, Kochen und Dingen wir Nährstoffe, Fette, Kalorien etc. aus. Alles sehr verständlich und gut lesbar geschrieben, leider ohne Quellenangaben oder weiterführende Hinweise. Im zweiten großen Kapitel mit dem Namen "Masterplan" geht es konkret darum, wie jeder für sich selber mögliche Zielvorstellungen und den dazugehörigen Weg definieren und erfolgreich meistern kann. Konkret zeigt Ilja zum Beispiel verschiedene Essenspläne für unterschiedliche Kalorienbedarfe. Den Großteil des Buches macht aber der Rezeptteil aus. Dort wird eine riesige Auswahl veganer Rezepte aus den Bereichen Basis, Suppen & Salate, Hauptgerichten, Snacks und Desserts präsentiert. Man merk Ilja bereits beim ersten Durchblättern sofort ihre Begeisterung und Liebe fürs Kochen an. Neben vielen abwechslungsreichen Gerichten findet man auch immer wieder Tipps und Erläuterungen zu den Rezepten. Die Rezeptanleitungen sind ausführlich und gut verständlich verfasst. Ein Teil der Rezepte ist bebildert und ansprechend in Szene gesetzt. Fazit: Wer auf der Suche nach einer großen Auswahl veganer Rezepte ist, sollte auf jeden Fall einmal in "Kick it vegan!" hineinschauen. Wer zusätzlich noch regelmäßig Sport treibt bzw. es vorhat, sollte hier sowieso zuschlagen! Titel: Vegane Kuchen-Träume werden wahr Autor: Isa Chandra Moksowitz + Terry Hope Romero Verlag: NeunZehn Verlag Seiten: 226 Preis: 11,95 EUR Isa Chandra Moskowitz und Terry Hope Romero waren beim letzten Mal schon mit einem Buch vertreten. Mit ihren veganen Backkünsten haben sie mittlerweile nicht nur mehrere vegane Backbücher veröffentlicht, sondern sind bzw. waren auch auf Youtube aktiv und eröffnen gerade ein veganes Restaurant. Das mittlerweile in der deutschen Fassung erhältliche "vegane Kuchen-Träume werden wahr" ist ein bunter Streifzug durch vegane Kuchen- und Tortenrezepte. Seien es Grundrezepte zu Kuchenböden, Kuchen mit Fruchtfüllung, Schokoladenkuchen oder aber saisonal passende Kuchen. Bei über 75 Rezepten sollte sich hier für jeden Geschmack etwas finden lassen. Neben den Rezepten selber, gibt es ein ausführliches Vorwort mit Tipps und Tricks zum Backen von veganen Kuchen und den benötigen Küchenutensilien. Die meisten Rezepte sind bebildert und ansprechend in Szene gesetzt. Die Übersetzung aus dem Englischen ist gelungen und sowohl die Rezeptanleitungen als auch die weiterführenden Tipps lesen sich gut. Leider sind bei den Mengenangaben die "amerikanischen" Cups über geblieben. Hier sollte man beim Nachbacken also entsprechend ein wenig aufpassen. Fazit: Wer auf der Suche nach veganen Kuchenrezepte ist, sollte sich "vegane Kuchen-Träume werden wahr" unbedingt einmal näher anschauen! Titel: InterEssen Autor: T. Colin Campbell Verlag: Verlag Systemische Medizin Seiten: 336 Preis: 29,80 EUR Mit "The China Study" ist T. Collin Campbell weltweit bekannt geworden. Vor Kurzem ist ein weiteres seiner Bücher in der deutschen Übersetzung erschienen. Darin widmet sich der mittlerweile emeritierte Professor vor allem dem Zusammenhang zwischen Ernährungswissenschaft und ökonomischen Gesichtspunkten. So widmen sich große Teile des Buchs Themen der Ernährung, der Genetik, der westlichen Medizin aber auch Themen rund um Profitmaximierung und industrielle Ausbeutung. Zusätzlich wird im ersten Teil des Buchs auf aktuelle Entwicklungen und auf Kritiken zu "The China Study" eingegangen. Wie auch schon dort werden die Themen sehr ausführlich und detailliert besprochen. Darüber hinaus gibt es einen großen Anhang mit Quellen und weiterführender Literatur. Fazit: Wer sich gerne und vor allem ausführlich mit den sehr vielschichtigen Beziehungen zwischen Ökonomie, Medizin und gesunder Ernährung auseinandersetzen möchte, dem ist InterEssen von T. Colin Campbell ans Herz gelegt. Titel: Kekskunst zum Selbermachen Autor: Nadja Bruhn Verlag: Kosmos Seiten: 144 Preis: 14,99 EUR Ausnahmsweise kein veganes oder typisches Koch- und Backbuch, die ich hier sonst in der Regel rezensiere. Nadja Bruhn ist Deutschlands erste Keksdesignerin und führt in Hamburg unter anderem die Keksmanufaktur "Henk und Henri". In 'kekskunst' zeigt sie mit einer Mischung aus Grundrezepten- und -techniken wie man aus einem einfachen Keks ein Kunstwerk zaubert. Das Buch teilt sich dabei in verschiedene Kapitel ein, die unterschiedliche Schwerpunkte wie zum Beispiel Kekse zu bestimmen Anlässen und Jahreszeiten, Kekskunst für den Alltag oder auf Kekskunst auf Reisen legen. Fast alle Rezepte kommen mit den gleichen Grundzutaten aus und unterscheiden sich vor allem in Form und der finalen Verzierung. Dabei sind die Rezeptanleitungen klar verständlich und auch die Zutatenlisten machen deutlich, was (unter anderem an Zubehör) benötigt wird. Alle Rezepte sind sehr ansprechend in Szene gesetzt. Bei vielen der Keksvarianten staunt man doch, was sich aus so alles aus wenigen Zutaten machen lässt. Ich hatte das Vergnügen beim diesjährigen FoodBlog Award in Berlin den ein oder anderen Keks von Nadja zu bestaunen und muss sagen, dass die Kekse ja schon fast zu schade zum Essen sind. Fazit: Wer zu Hause selber kreative, abwechslungsreiche und vor allem schön anzuschauende Kekse backen möchte, sollte sich 'kekskunst' von Nadja Bruhn unbedingt einmal näher anschauen. Auch als Geschenk natürlich eine ganz tolle Möglichkeit. Titel: The Lotus and the Artichoke - Mexico! Autor: Justin P. Moore Verlag: Ventil Verlag Seiten: 128 Preis: 14,00 EUR Justin P. Moore hat sich in den vergangenen Monaten und Jahren nicht nur mit seinem ersten veganen Kochbuch "The Lotus and the Artichoke " einen Namen gemacht, sondern vor allem auch durch seine vielen Live-Kochshows und Auftritte mit anderen Köchen. In seinem neuen Buch "The Lotus and the Artichoke - Mexiko" knüpft er quasi nahtlos an den Vorgänger an. Einziger Unterschied ist, dass hier nun "ausschließlich" Rezepte aus bzw. mit mexikanischem Ursprung enthalten sind. In diesem Zusammenhang war Justin knapp drei Monate in Mexiko und hat sich dort intensiv mit der mexikanischen Küche auseinandergesetzt. So haben es über 60 Rezepte von Salat und Suppen, über typische Tacos, Burritos bis hin zu Desserts und Süßspeisen in das Buch geschafft. Alle Rezepte sind wieder gut und ausführlich beschrieben und im gleichen Stil und 'Charme' des ersten Buches aufgemacht und fotografiert worden. Bei der Übersetzung der englischen Mengenangaben wurde zwar die "Maßeinheit Tasse" übernommen aber praktischerweise auch eine Gewichtsangabe hinzugefügt. Hier könnten sich einige Verlage mal eine Scheibe von abschneiden! Ansonsten sind die Rezepte sehr abwechselungsreich, voll mit verschiedensten frischen Gemüsesorten und natürlich vielen Gewürzen, Salsa und Soßen. Neben vielen Klassikern der mexikanischen Küche, die auch in Deutschland bekannt und teilweise verbreitet sind, findet man natürlich auch viele "neue" spannende und typisch mexikanische Gerichte. Fazit: Für alle Justin P. Moore und "The Lotus and the Artichoke" Fans natürlich ein absoluter Pflichtkauf. Wer gerne mexikanisch isst, sollte auf jeden Fall einen Blick in "The Lotus and the Artichoke - Mexiko" werfen. Titel: Tender | Gemüse Autor: Nigel Slater Verlag: Dumont Seiten: 624 Preis: 39,95 EUR Fast alle Bücher, die ich bisher hier im Blog vorgestellt habe, waren rein vegetarisch oder vegan. Nur ganz selten kommt es vor, dass ich ein Buch hier überhaupt vorstelle, was nicht in irgendeiner Form damit zu tun hat. Wie immer bestätigen Ausnahmen ja die Regel und bei "Gemüse" von Nigel Slater mache ich so eine Ausnahme mehr als gerne. In "Tender | Gemüse" hat Nigel Slater seine Leidenschaft und Kreativität rund um frisches Gemüse eine Plattform gegeben. Das Buch ist deutlich mehr als ein reines Kochbuch, auch wenn es über 400 Rezepte enthält. Fast schon akribisch und stellenweise sehr detailliert geht Nigel Slater auf Eigenschaften, Details, Wissenswertes und vieles mehr zu verschiedenen Gemüsesorten ein. So erfährt man nicht nur, was zum Beispiel gut zur Pastinake passt, sondern auch wie viele Sorten Brokkoli es gibt, warum Grünkohl und Zitrone gut zusammenpassen oder aber warum Minze und Lauch eine tolle Kombination abgeben. Nigel Slater kommt dabei immer wieder auf seine eigenen Erfahrungen und seinen Garten zurück. Stellenweise (un-)freiwillig komisch und immer unterhaltsam. Ein Großteil der Rezepte ist "natürlich" mit Fisch, Fleisch und Co. jedoch in der Regel mit vielen verschiedenen, frischen Sorten Gemüse. Ein Teil der Rezepte ist bebildert, der Schwerpunkt liegt aber immer auf dem jeweils thematisierten Gemüse. Fazit: Wer in Koch- und Backbüchern auch gerne liest und sich in erste Linie inspirieren lassen will, der sollte sich "Tender | Gemüse" von Nigel Slater auf keinen Fall entgehen lassen. Wer auf der Suche nach einem vegan /­­ vegetarischen Kochbuch mit vielen regional oder saisonalen Gerichten ist, der sollte sich vielleicht doch anderweitig umschauen. Titel: Vegetarisch mit Leidenschaft Autor: Andi Schweiger Verlag: Zabert Sandmann Verlag Seiten: 256 Preis: 24,95 EUR Bis vor einem knappen halben Jahr hätte ich bei dem Namen Andi Schweiger wohl nur mit dem Kopf geschüttelt und keine Ahnung gehabt, wer das ist. Da es beim Food Blog Award Finale in Berlin jedoch unter anderem einen Kochkurs bei eben diesem Andi Schweiger zu gewinnen gab, bin ich nun mittlerweile also auch im Bilde. In "vegetarisch mit Leidenschaft" präsentiert Andi eine bunte Auswahl saisonaler vegetarischer Speisen. Laut eigener Aussage war das Entwickeln der Rezepte für dieses Buch für ihn ein großes "Aha-Erlebnis". Erst durch das Schreiben und Kochen der Gerichte ist ihm der volle Reichtum der Gemüseküche klar geworden. Das Buch gliedert sich nach den vier Jahreszeiten und präsentiert so eine große Auswahl saisonaler und regionaler Rezepte mit dem Schwerpunkt frisches Gemüse und dessen Zubereitung. Neben einigen Klassikern der vegetarischen Küche findet sich viele kreative und sehr abwechslungsreiche Gerichte, die sofort Lust machen sich selbst an den Herd zu stellen. Ein Großteil der Rezepte ist sehr ansprechend in Szene gesetzt. Die Zutatenlisten und Anleitungen sind ausführlich und an vielen Stellen im Buch gibt es nützliche Tipps. Viele der Rezepte sind mit Milch, Eiern und Co. zubereitet, lassen sich an vielen Stellen, aber ohne größere Probleme auch rein vegan kochen. In einigen Rezepten werden recht spezielle Zutaten benötigt, sodass an der ein oder Stelle etwas Kreativität gefordert sein kann. Fazit: Wer auf der Suche nach einem umfangreichen, vegetarischem Kochbuch ist, dass einen kreativen Eindruck der "Gemüseküche" vermittelt, der sollte sich "vegetarisch mit Leidenschaft" auf jeden Fall einmal näher anschauen! Titel: Eat to Live Autor: Dr. Joel Furhmann Verlag: Unimedica Seiten: 432 Preis: 24,80 EUR Mit "Eat to live - Das wirkungsvolle nährstoffreiche Programm für schnelles und nachhaltiges Abnehmen" von Dr. Joel Furhmann ist ein weiteres sehr ausführliches Buch erschienen, das sich mit der "richtigen" Ernährung befasst. Ähnlich wie in InterEssen oder vergleichbaren Werken wird unter amderen ausführlich auf die aktuelle Nahrungsmittelversorgung bzw. Essensgewohnheiten in vielen westlichen Ländern eingegangen. An konkreten Beispielen werden unzählige Fakten aus Medizin und Ernährungswissenschaft präsentiert. Unter anderem finden sich so im Buch auch mehrere Kapitel und Unterkapitel, die sich mit den Problemen tierischer Proteine und dessen Folgen auseinandersetzen. Nach den vielen Grundlagen und Hintergründen schließt das Buch mit dem sogenannten "Eat to Live Plan" in dem der Leser innerhalb von sechs Wochen die wissenschaftlichen Ergebnisse und Erkenntnisse konkret umgesetzt sollen kann. Zum Schluss schließt sich eine Auswahl von Rezepten an, die sich gut mit dem vorher vorgestellten Ernährungsplan kombinieren lassen sollen. Das Buch ist ausführlich und detailliert verfasst. Neben vielen Hintergrundinformationen werden auch ausreichend Verweise, Quellen und weiterführende Literatur empfohlen, sodass man sich jederzeit tiefer und eingehender mit der Materie befassen kann. Das, dass Buch ein wenig auf der Diät/­­Abnehmen-Schiene fährt, finde ich persönlich schade, denn das wäre überhaupt nicht nötig gewesen. Auch der Sechs-Wochen-Plan mag eine Motivation darstellen, nur sollte es eben nicht bei den sechs Wochen bleiben. Die Rezepte sind einfach gehalten und vor allem mit frischem Obst und Gemüse zubereitet. Fazit: Wer sich bereits ausführlich mit dem Thema gesunde Ernährung auseinandergesetzt hat, wird in "Eat to Live" nicht viel Neues lernen können. Für alle anderen, die sich gerne einmal ausführlich mit dem Thema beschäftigen möchte, sollten unbedingt einen Blick in das Buch werfen. Titel: Vegan international Autor: Gabriele Lendle Verlag: Trias Verlag Seiten: 168 Preis: 19,99 EUR Zwei Bücher von Gabriele Lenlde habe ich mittlerweile schon rezensiert. Mit "vegan international" ist vor einigen Monaten nun bereits ihr viertes Kochbuch erschienen. In diesem Buch dreht sich diesmal alles um vegane Rezepte aus aller Welt. Entsprechend gliedert sich das Buch in verschiedene Länder bzw. Regionen, zu denen entsprechende Rezepte vorgestellt werden. Schwerpunkt sind neben einigen europäischen Rezepten vor allem asiatische Gerichte und Spezialitäten. So findet man zum Beispiel neben einem arabischen Rote-Bete-Granatapfel Salat, ein Libanesisches Fladenbrot, Kimchi, eine japanische Miso-Suppe oder ein indonesisches Mie Goreng. Ein Teil der Rezepte wird mit Seitan oder auch Lupinen zubereitet, sodass auch Freunde der veganen "Ersatzprodukte" das ein oder andere interessante Rezept entdecken sollten. Die Zubereitungsschritte und Erläuterungen zu den Rezepten sind knapp aber gut verständlich formuliert. Bei der Aufmachung bleibt Gabriele Lendle ihren vorherigen Büchern treu. Leider ist nur ein (kleiner) Teil der Rezepte bebildert. Gerade bei Gerichten, die in Europa eher unbekannt sind, hilft ein Bild oft, um sich zumindest einen ersten guten Eindruck zu verschaffen, was einen erwartet. Fazit: Wer Lust auf abwechslungsreiche, internationale vegane Küche hat, sollte unbedingt einen Blick in "vegan international" von Gabriele Lendle werfen. Titel: Vegan X-mas Autor: Stina Spielberger Verlag: Edition Fackelträger Seiten: 144 Preis: 19,95 EUR Ich weiß, dass ich ein klein wenig spät dran bin für Weihnachtsgeschenke und vor allem für weihnachtliche Bücher. Dabei hätte "vegan X-mas - Vegane Plätzchen für die Winter & Weihnachtszeit" von Stina definitiv unter den veganen Weihnachtsbaum gehört. Da Kekse und Gebäck ja auch jetzt im kalten Januar noch hervorragend passen, solltet ihr euch das Ganze vielleicht doch noch mal genauer anschauen.  In ihrem zweiten veganen Backbuch präsentiert Stina wieder eine große Auswahl süßer Versuchungen. Wie immer rein pflanzlich, schön anzuschauen und zum Nachbacken einladend. Im Buch findet man eine große Auswahl veganer Klassiker aus der Weihnachtszeit wie zum Beispiel Stollen, Linzer Plätzchen, Spekulatius, Florentiner oder aber Vanillekipferl.  Die Rezeptanleitungen sind ausführlich und auch die Mengenangaben passen. Einen Großteil der Zutaten findet ihr in den gängigen Supermärkten, sodass dem Nachbacken nichts mehr im Wege stehen sollte. Fazit: Wer auf der Suche nach veganen Keks- und Weihnachtsrezepten sein sollte, kommt nicht an "vegan X-mas" vorbei. Jetzt schon mal auf die Wunschliste für das kommende Weihnachten schreiben! Alle Links sind Afiliate-Links. Bei dem Kauf über diesen Link unterstützt ihr "The Vegetarian Diaries".

Vegetarischer Pastinaken- und Karottenauflauf

24. Juni 2014 Vegetarische Rezepte und vegane Gerichte 

Vegetarischer Pastinaken- und Karottenauflauf - Diese kleinen, aus püriertem Gemüse zubereiteten Törtchen sehen eindrucksvoll aus und schmecken köstlich. Zutaten für 4 Personen: 230 g Karotten in...

Vegan in Topform - Das Kochbuch

17. März 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan in Topform - Das KochbuchBrendan Braziers Buch “Vegan in Topform” wird bereits als Klassiker gehandelt. Passend dazu ist jetzt das Kochbuch erschienen. Auch hier gibt Brazier sein Fachwissen - angereichert aufgrund seiner Erfahrungen und ganz besonders einiger Selbsttests - ausführlich weiter und berichtet, wie sich Stress auf den Körper und speziell durch die Ernährung auswirkt, ein nach wie vor so spannendes und wichtiges Thema. Er widmet sich aber auch dem Klimaschutz und unseren Resourcen und belegt mit diesem Werk einmal mehr, dass die vegane Ernährung eine ausgezeichnetet gesundheitliche Vorsorge bietet und dem Umweltschutz dient. Mit 200 Rezepten bietet er ein abwechslungsreiches und spannendes Kochbuch, geht dabei auch wieder auf die “Superfoods” ein. In diesem Kochbuch findet sich - und das finde ich ja erstaunlich genial - kein einziges Rezept mit Soja, Mais, Hefe, Weizen und Gluten. Das hat mich schon in seinem dazugehören Sachbuch sehr erstaunt – das gefällt mir sehr gut, denn es gibt ganz viele Menschen, die Soja und/­­oder Gluten nicht vertragen, ganz speziell für diese Menschen freue ich mich, dass es jetzt ein tolles Kochbuch auf dem Markt gibt, dass nicht nur dem (Super-)Sportler dient, sondern auch allen anderen und noch dazu jede Menge Inspiration liefert. Ich bin sicher, dass man mit diesem Buch seine sportlichen Leistungen dauerhaft verbessern kann. Und mit den 200 Rezepte kann man sich einen abwechslungsreichen Ernährungsplan zusammenstellen. Das kann nur lecker und vor allem “anders” werden, wie zum Beispiel mit diesen Speisen: Ahorn-Maca-Eiscreme mit Schokoladensplittern Brendans Original-Zitronen-Limetten-Sportdrink Buchweizen-Bananen-Pfannkuchen Gebackene Pastinaken mit Kokos-Fenchelsauce Grünkohlchips mit Sauerrahm und Zwiebeln Indisch gewürzte Linsen-Hanfburger Pak-Choi mit Hirse und Sacha Inchi … und vielen weiteren! Das erste Rezept, dass ich aus diesem Buch zubereitet habe, war das vom “Salat aus Zucchini-Carpaccio und Sancha Inchi”, den ich für eine Geburtstagsparty zubereitet habe - einfach und sehr lecker.   Das sagen übrigens andere über das Kochbuch: ,,In meiner 15-jährigen Laufbahn im Krafttraining hat kein Buch mich so beeindruckt wie dieses. Ich habe meine Ernährung komplett umgestellt und bin mit Mitte 30 fitter als je zuvor. Brendans Empfehlungen habe ich meinen Top-Athleten weitergegeben und auch sie erzielen bessere persönliche Bestleistungen und erholen sich schneller. Ich bin überzeugt, dass jeder Sportler oderTrainer dieses Buch gelesen haben muss. Jason Ferruggia, Leitender Trainingsberater von Mens Fitness ,,Das Buch, das Ihr Leben wahrscheinlich mehr verändern wird als jedes andere, das Sie je lesen. Zur Maximierung von Fitness und Vitalität gibt es nichts, was Vegan in Topform gleichkommt. Erik Marcus, Herausgeber von Vegan.com ,,Vegan in Topform ist vollgepackt mit nützlichen Informationen für jeden auf jedem Niveau. Bruny Surin, Olympischer Goldmedaillen-Gewinner   Rezepttipp: Blaubeer Chia Frühstückspudding Leseprobe: www.unimedica.de 440 Seiten, geb. erschienen 2014 Best.-Nr. 14241 Gewicht: 1080g ISBN: 978-3-944125-17-6 Weitere Infos: www.unimedica.de/­­Vegan-in-Topform www.brendanbrazier.de www.youtube.com

Red - die grüne Küche in Heidelberg

8. Januar 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Red - die grüne Küche in HeidelbergIm Restaurant Red bekommt man ein reichhaltiges vegetarisches Buffet geboten. Die veganen Leckereien – und davon gibt es recht viele – sind an der Vegan-Blume zu erkennen. Auch glutenfreie Gerichte gibt es, diese sind ebenfalls gekennzeichnet. Meine Favoriten sind der Kartoffelsalat mit Räuchertofu und Antipasti wie Pastinaken, Fenchel und Karotten. Aber natürlich werden auch viele warme Gerichte angeboten. Auch Zuckermäulchen kommen nicht zu kurz, denn vegane Desserts und Kuchen gehören mit zum Angebot. Bezahlt wird dann alles an der Kasse nach Gewicht. Normalerweise bin ich kein Fan von großen Buffets, Tellern auf Tabletts usw., denn das erinnert mich zu sehr an eine Kantine. Doch das Red überzeugt durch Qualität, Geschmack und eine stylishe Einrichtung. Immer am 1. Donnerstag im Monat findet hier übrigens der vegane Stammtisch statt. Red – die grüne Küche Poststraße 42 69115 Heidelberg www.red-diegruenekueche.com www.facebook.com/­­RedDieGrueneKueche Öffnungszeiten: Mo: 11:30 – 20:00 Di – Sa: 11:30 – 22:00

Vegan auf Reisen: Edinburgh

22. März 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan auf Reisen: EdinburghDa bin ich nun ein Wochenende in Edinburgh. Und ich muss sagen – es gibt zuviel gutes Essen . Ich habe wirklich das Gefühl, über die Stränge zu schlagen, auch wenn ich nicht alles ausreize. Aber der Reihe nach: In der Nähe des Campus gibt es viele Möglichkeiten vegan zu essen- indische und asiatische Restaurants z.B. Oder die “Mosque Kitchen” – indisch/­­arabisch und immer drei Varianten in vegan (Linseneintopf, Spinat-Kartoffel-Pampe und Gemüse) zusammen mit Reis richtig lecker, super gewürzt und die Portionnen machen ordentlich satt (meine Kollegen finden die Portionen zu groß – ich glaub mein Magen ist zu groß, ich find die Größe sehr befriediegend… :O ). Eine Portion mit zwei von drei Varianten kostet 4,50 Pfund. Schräg gegenüber (der Laden mit dem gelben Schild) gibt es laut meiner Kollegen die besten Falafel in Edinburgh – im Pita mit Salat wahlweise mit Hummus für 3,20 Pfund (kleine Portion) oder ohne Hummus für 3,00 Pfund.Man sollte für vegan natürlich die Joghurt-Soße abbestellen. Natürlich hab ich aber auch über happycow recherchiert, was ich denn hier so essen und testen könnte. Rohkost-Geschmacksexplosionen Da fiel meine Wahl auf das ORB-Cafe und das Baked Potato. Also machte ich mich an meinem Wochenende auf Expedition (wobei ich an der Back-Kartoffel schon auf dem Hinweg zum Hotel vorbei gekommen war – das war also nur eine halbe Expedition ;D). Mein erstes Ziel war jedoch das ORB-Cafe im Shining Light. Der Weg dorthin war etwas lang, aber ich war ja selbst Schuld, dass ich lieber zu Fuß vom Cowgate aus dorthin wollte. Beinahe wäre ich jedoch daran vorbeigelaufen, da es sich beim Shining Light um ein Yoga-Zentrum handelt, das nur eine schmale Tür besitzt und dann im ersten Stock des Gebäudes ist. Das Schild kann man bei viel Verkehr und anderer Erwartungshaltung recht schnell übersehen. :/­­ Von innen war es cool und schön hell. Außerdem gab es in einer Ecke einen Tisch mit normalen, aber auch mit Rohkost Zeitschriften. Da hab ich mir doch gleich zwei Exemplare zum schmökern gegriffen. Allerdings war die Bedienung so lieb und nett, dass ich gar nicht zum lesen gekommen bin, stattdessen habe ich mich super mit der Bedienung über die ersten Eindrücke und Meinungen zum Versuch auf Rohkost umstellen ausgetausch (ich gestehe, noch ist es nur ein Plan, aber das Cafe hat mich sehr motiviert – so lecker! ) Ich war auch ein bisschen traurig, als sie leider nicht zum abkassieren kam und ich somit nicht richtig Tschüss sagen konnte…Aber das Essen! Das Essen war umwerfend. Leider gab es den Burger nicht, den ich im Menü im Internet gefunden hatte, aber es ist überaus sinnvoll und logistisch gut, wenn die Menüs den erhältlichen Lebensmitteln angepasst werden. Also statt Burger eine Living-Pizza mit Tomatensauce, Cashewkäse und einem Salat sowie Pastinakenchips als Beilage – auf Buchweizen-Dörr-Brot. Es war fantastisch! Ich bin ziemlich begeistert vom Cashewkäse (Memo: umbedingt nachbauen!) – er war sehr würzig und hat an Frischkäse oder Feta erinnert. Superlecker und super frisch. Die Tomatensauce bestand aus frischen und getrockneten Tomaten und hat ebenfalls unglaublich geschmeckt. Was mich am meisten erstaunt hat, war aber die Geschmacksexplosion. Man hat den Pfeffer und die Gewürze sowie die Komponenten des Essens so intensiv geschmeckt- das hätte ich für mein erstes Rohkost-Menü echt nicht erwartet. WOW! Und obwohl ich die Portion etwas klein empfand (auf den ersten Blick) war ich danach auch sehr zufrieden gesättigt Toll. Ich konnte es allerdings nicht lassen und habe mich noch für ein Take-Out Kuchenstück entschieden. Die Desserts klangen alle so umwerfend super – aber am Ende wurde es die nussfreie (? Cashew?) Himbeer-Schoko-Tarte mit Cashewcreme. Ebenfalls ein Gedicht! Hat mir definitiv den Nachmittag versüßt, war super frisch und -Oh mein Gott- sind Cashewkerne wandelbar und großartig – gehören auch so zu meinen Lieblingsnüssen. hmmmmmmmmmm!!! Insgesamt für Rohkost-Bio-Essen war der Preis auch angemessen – die Pizza hat 9 Pfund gekostet und das Stück Kuchen zum Mitnehmen 5 statt 6. Man gönnt sich ja sonst nichts und es hat definitiv gelohnt, gesund, super lecker, super hübsch! Wie Subway – nur besser Sonntag hat mich mein Weg zurück zur Back-Kartoffel geführt. Das Prinzip ist so ähnlich wie Subways – und es gibt unglaublich viele vegane Optionen. Deshalb musste ich einfach ein zweites Mal dorthin- ich hatte das Gefühl ich würde was verpassen . Das Subways-Prinzip sieht so aus: Man entscheidet welche Portionsgröße die Kartoffeln haben sollen (obwohl ich kaum einen Unterschied zwischen small und medium gesehen habe – zwei Kartoffeln aufeinander oder nebeneinander – hä? ) und kann dann 1-3 Fillings haben die warm oder kalt sind. Am ersten Tag hatte ich zwei warme Fillings (es war kalt und windig). veganes Haggis und Chili. Das vegane Haggis errinerte mich von den Gewürzen tatsächlich etwas an den Nussbraten – vielleicht waren Nüsse auch die Hauptzutat? – und dann noch Linsen dazu. Super lecker! Das Chili war interessant – da mit Kichererbsen und Blumenkohl anstatt roter Bohnen und Sojaschnetzel (wie ich es in Deutschland oft getroffen oder selbst gemacht habe) und von den Gewürzen her war es auch fruchtiger als das “herkömmliche” CHili. Und auch soooo lecker!!! Meine zweite Kartoffel war dann mit kalten Salaten. Auch hier eine immense Auswahl (Hummus, Zwiebeln, Bohnensalat, Kichererbsensalat, Spinat-Salat, Gemüse, Curried-Rice, Couscous…) Da ich die Tage über schon viel Babyspinat gegessen hatte, entschied ich mich schweren Herzens gegen den wunderhübschen Spinat-Salat und nahm stattdessen den Kichererbsensalat und Curried-Rice. Der Curry-Reis war eher süßlich und der Kichererbsensalat mit einem normalen Essig-Öl dressing. Dazu die Kartoffel mit Salz Pfeffer und Sonnenblumenmargarine. Auch wieder unglaublich lecker. Außerdem gibt es in der Baked Potato großartige Kuchen! Ich konnte nicht wiederstehen und habe mir am ersten Tag ein Stück Kirsch-Kuchen (sah aus und schmeckte wie Shortcake mit Kirschen sowie Schokoglasur und Kokosraspeln) und am zweiten ein Stück Bananen-Dattel-Kuchen mit Vanille-Topping mitgenommen. Pure Liebe (und viel viel Zucker). Ich war schon kurz davor, nach dem Rezept zu fragen, entschied mich dann aber wegen der vermuteten Zuckerlastigkeit dagegen :/­­. Die kleine Kartoffel bekam ich für 4,50 Pfund, die Große für 5 – die Kuchenstücke haben jeweils 1,30 gekostet. Total angemessen! An einem weiteren Tag war ich mit Bekannten im Nanyang, einem malaysischen Restaurant, welches auch sehr nah am Campus liegt. Allerdings war das Essen auch für das Lunch-Special recht teuer und die Bedienung war sich nicht sicher, ob Tofu mit Gemüse vegan ist – sie meinte am/­­im Tofu (?) könnte Ei sein. Also bat ich darum, nur Gemüse zu haben. Für 8 Pfund war die Portion extrem klein. Und ich hatte das ständige Gefühl, dass da auch Glutamat im Spiel war. Schade. Dann doch lieber die Mosque-Kitchen!! (die anscheinend auch Naturreis benutzt anstatt weißen Kleb-Reis).   Wem haben wir diesen Tipp zu verdanken? Kerstin lebt und arbeitet in Ostwestfalen. Mit veganer Ernährung richtig durchgestartet ist sie 2012 – davor gab es sozial bedingte Ausnahmen. In ihrer Freizeit schreibt sie nicht nur an ihrem Blog ”Pflanzen sind grün, Frösche sind grün – a frog goes vegan“, sondern schaut sich auch Unmengen von Dokumentationen und Youtube-Clips über Ernährung, Tierethik und Co. an. Damit hat auch alles angefangen, erst die Ethik (und wenn man kein Fleisch ist, sollte man konsequent auch andere Tierprodukte weglassen, wenn einem die Bedingungen nicht passen), und als dann noch die Umwelt und die Gesundheit als Punkte dazukamen, war klar, Ausnahmen soll es nicht mehr geben, vegan macht einfach Sinn, logisch, moralisch – kurz, rundum! The post Vegan auf Reisen: Edinburgh appeared first on Deutschland is(s)t vegan.

Vegan grillen mit Freunden: unsere Top-5 Lieblingsprodukte für die Grillparty

14. Juni 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan grillen mit Freunden: unsere Top-5 Lieblingsprodukte für die GrillpartyEndlich ist der Sommer da – und für uns allerhöchste Zeit, euch unsere liebsten Grillideen vorzustellen. Als Veganer muss man nämlich nicht nur Tofu grillen. Es gibt sehr viele vegane Grillrezepte zur Auswahl – und: Vegan Grillen ist easy-peasy hinzukriegen und super-lecker! Eigentlich grille ich am liebsten Gemüse. Habt ihr schon einmal Möhren gegrillt? Oder Zucchini? Am besten festere Sorten, wie Möhren vorher kurz kochen. Weicheres Gemüse, wie Pilze, Tomaten, Auberginen, grüner Spargel können direkt gegrillt werden. Ich lege mein Gemüse nie direkt auf den Grillrost, sondern lieber in eine Grillschale. So kann man das Gemüse vorab noch mit Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Eine schöne Variante sind auch Gemüsespieße. Hierzu das Gemüse einfach in größere Stücke schneiden und abwechselnd mit Tofuwürfeln auf Holzspieße „aufstecken“. Easy-peasy! Wer noch mehr Inspiration für eine vegane Grillparty sucht, empfehle ich das Buch: „Vegan Grillen: Genial gut!“ Vegan Grillen: Genial gut! Es ist sehr schön gestaltet und die Fotos machen sofort Laune, Freunde einzuladen und den Grill anzufeuern. Dieses „Grill“-Buch enthält Rezepte für Burger, Salate, Spieße und sogar Desserts: natürlich alles vegan und leicht hinzubekommen. Preis: 16,99 Euro Das Buch ist u. a. bei Amazon erhältlich. Was grillen Veganer?! Wir haben letztes Wochenende gegrillt und eine bunte Mischung aus Veganern, Vegetariern und Alles-Essern eingeladen. Zu essen gab es jede Menge: bunten Feldsalat, Kartoffelsalat mit selbst gemachter Mayonnaise (hier gibt es das Rezept), Brot, Kräuterbutter (Rezept weiter unten), Hummus und grünen Spargel. Kleiner Tipp vorab: Wir haben (etwas experimentell) diesen Seitan gegrillt und das ging sogar erstaunlich gut. Geschmacklich hat er alle Beteiligten überzeugt! Noch besser wäre es vielleicht, den Seitan in kleinere Portionen zu schneiden und ihn vorab zu marinieren, damit er etwas saftiger wird. Sonst: Top! Jetzt aber zu unseren: Top-5-Lieblingsprodukte zum Grillen 1. Feto von Taifun Feto von Taifun Wir haben das neueste Produkt von Taifun probiert: Feto! Ich habe mir schon ewig einen veganen Schafskäseersatz gewünscht – und jetzt wurde mein Wunsch erfüllt. Den Feto gibt es in verschiedenen Varianten und wir haben den mit  Kräutermantel und den mit Paprika-Kräuter ausprobiert. Die Version mit den Kräutern passte bei uns perfekt zum gemischten Salat, da er eine leicht säuerliche Note hat und durch die Kräuter dem Salat noch das gewisse Highlight verleiht. Die „Paprika-Version“ ist prima in Kombination mit Zucchini und Pilzen! Am besten in Würfel schneiden und mit dem Gemüse und etwas Öl in einer kleinen Schale auf dem Grill brutzeln lassen. (P. S.: Die „Natur-Version“ war lecker, aber die anderen Varianten sind einfach viel besser!) Preis: ca. 3,- Euro Erhältlich im Bioladen oder in veganz-Supermärkten.   2. BBQ-Mix von Veggyness BBQ-Mix von Veggyness So gefällt mir das! Der BBQ-Mix von Veggyness ist: bio, vegan, palmölfrei, lactosefrei, eifrei! Geschmacklich hat der Mix auch alle Grillfreunde überzeugt – und sicher gefällt er allen, die einen wirklich „echten“ Fleischersatz zum Grillen suchen. In dem Mix enthalten sind drei vegane Würstchen mit Majorannote, eine Chorizo-Wurst mit Paprika und ein pfeffriges veganes Steak. Alles wirklich sehr lecker! Mein Favorit ist die Chorizo! Preis: ca. 4,- Euro Erhältlich u.a. bei Rewe, tegut und in Veganz-Supermärkten   3. Bratwurst „die Pikante“ von Veganz „Die Pikante“ von Veganz Bei der Bratwurst von Veganz gingen die Meinungen etwas auseinander, was den Geschmack angeht. Viele unserer Freunde fanden die vegane Bratwurst zu trocken. Mir hat sie sehr gut geschmeckt – da sie gut gewürzt und bissfest ist. Sie erinnert mich jedoch mehr an Bockwurst – was für mich gerade in Kombination mit Senf aber lecker war. Ich finde auch gut, dass in dieser Bratwurst kein Palmöl enthalten ist! Tipp: Bei manchen Bratwürsten ist es besser, sie vorab mit etwas neutralem Öl einzupinseln! Preis: ca. 2,99 Euro Erhältlich in Veganz-Supermärkten oder im Veganz-Onlineshop.   4. Seitanwürstchen von dennree Seitanwürstchen von dennree Die Bratwürstchen „nach fränkischer Art“ sind gut gewürzt und optisch kaum vom Original zu unterscheiden. Die Zutatenliste ist hier sehr erfreulich – zumindest wenn man keine Glutenunverträglichkeit hat. Nicht nur das alles aus biologischem Anbau stammt, es sind sogar u.a. Gemüse wie Tomaten, Lauch, Pastinaken und Karotten enthalten. In die Runde gefragt, haben diese Seitanwürstchen im Geschmacksurteil sehr gut abgeschnitten – mir persönlich waren sie etwas zu trocken. Preis: ca. 2,49 Euro Erhältlich im Bioladen oder im Onlineshop von iloveveggie.   5. Mexican Salsa von Sanchon Mexican-Salsa von Sanchon I love it! Diese Soße geht quasi immer, aber besonders gut zum BBQ-Mix oder zu den Bratwürstchen. Sie erhält durch Jalapeno Chilis eine pikante, aber nicht zu scharfe Würze. Die Konsistenz ist auch sehr gut – und mir gefällt, dass die Soße sehr tomatig und etwas stückig ist. Alle Zutaten der Salsa stammen aus biologischem Anbau. Mein Must-Have für diese Grillsaison! Preis: ca. 2, 29 Euro Erhältlich im Bioladen oder online z. B. bei Alnatura. Wie versprochen, hier mein Rezept für den veganen Grillklassiker schlechthin: Kräuterbutter! Rezept-Tipp: Vegane Kräuterbutter Zutaten: - 250 g Alsan - Salz, Pfeffer - eine große Hand voll frischer mediterraner Kräuter (Basilikum, Rosmarin, Oregano) oder ein TK-Päckchen „Italienische Kräuter“ (z. B. von Iglo) - 1 Bund frischer Dill - 1 Bund Schnittlauch - 1 Knoblauchzehe Zubereitung: - Am besten die Alsan-„Butter“ einige Stunden zuvor aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie schön weich und somit gut zu verarbeiten ist. - Die Kräuter einfach fein hacken und mit der Alsan-„Butter“ vermengen. Falls tiefgekühlte Kräuter verwendet werden, diese auch bereits im Vorfeld antauen und dann ebenfalls unterrühren. - Die Knoblauchzehe abziehen, auspressen und mit der Kräuterbutter vermengen. Abschließend mit mit Salz und Pfeffer abschmecken. Tipp: Ich hole mir für das „Verrühren“ Hilfe von meinem kleinen Blender von Keimling. Guten Appetit! Noch mehr Tipps und Produkte für ein veganes Grillvergnügen, findet ihr bei unseren Freunden von boutique-vegan … schaut doch mal vorbei. GEWINNSPIEL Netterweise stellen uns Taifun 5 Grillsets zur Verfügung, und du kannst ein Set gewinnen. In einem Set sind enthalten 1 x FETO Antipasti Korfu 1 x FETO Antipasti Puebla 1 x Veggie-Bratwurst 1 x Black Forest Tofu 1 x FETO Fermentiertes Tofu Natur 1 x FETO Fermentiertes Tofu Paprika 1 x FETO Fermentiertes Tofu Kräuter Wie kannst du gewinnen? Sei Fan von Deutschland is(s)t vegan, sag uns, mit welchen Freunden du das Grillset schlemmen möchtest. Wir freuen uns auf einen netten Gruß!  Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich auch jederzeit willkommen. Hinweis: Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am 22.06.2017 um 9 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 22.06.2017 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User ab 18 Jahren aus Deutschland, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.         Der Beitrag Vegan grillen mit Freunden: unsere Top-5 Lieblingsprodukte für die Grillparty erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Heimische Superfoods vegan - 10 Superhelden aus der Region

17. Mai 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Deine Mutter kannte sie noch -  heimische vegane Superfoods. Wahre Nährstoffwunder müssen nicht vom anderen Ende der Welt stammen, denn ihr findet Sie auf dem Wochenmarkt, im Supermarkt oder beim Bauern umme Ecke. Wir haben für euch 10 vegane Superhelden aus heimischen Gefilden zusammengestellt. Wann sind vegane Foods eigentlich super? Wir bezeichnen solche Lebensmittel als ,,super, wenn sie gegenüber anderen vergleichsweise viel Vitamine oder Mineralstoffe enthalten. Entweder haben sie ihre Stärke bei einem ganz bestimmten Nährstoff oder sie sind ein komplettes Nährstoffwunder. Vegane Superfoods haben mit ihren exzellenten Nährstoffe und ihren sekundären Pflanzenstoffe eine besonders positive Wirkung auf unseren Körper. Leider machen viele sogenannte Superfoods eine sehr lange, CO2-lastige Reise zu uns oder sind sehr teuer. Deshalb zeigen wir euch jetzt traditionelle und heimische vegane Alternativen. Beerenfrüchte - mehr als lecker Wir können es gar nicht mehr abwarten! Sommerzeit ist nämlich Beerenzeit und dann können wir endlich wieder Himbeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren und Heidelbeeren  aus Omas Garten naschen. Solange uns niemand erwischt. Wenn ihr euch gerade durch die stacheligen Sträucher an die reifsten Früchte kraxelt, denkt an uns.  Mit ihren Anthocyanen (bläuliche Farbe) und ihren Vitaminladungen (K, B-Vitamine, C) sind Beeren perfekt fürs Gedächtnis, stärken die Immunabwehr und wirken anti-oxidativ sowie entzündungshemmend. Brokkoli - grüne Eleganz gegen Krebs Ich sage versehentlich ja immer auch zu Blumenkohl Brokkoli und weiß nicht warum. Bestimmt weil Brokkoli einfach so wichtig ist! Es enthält u.a. Calcium für die Knochen, Eisen und als sekundären Pflanzenstoff Sulforaphan (und andere Senfölglykoside). Sulforaphan klingt nicht nur edel, es wirkt auch elegant, z.B. präventiv gegen Krebs. Bitte Brokkoli sanft und sachlich behandeln. Am besten nur blanchieren oder wenig andünsten, damit die Superkräfte erhalten bleiben. Grünkohl und seine veganen Freunde Jetzt ist der Grünkohl-Hype langsam rum und mir schmeckt er immer noch nicht. Außer als Chips. However. Jedenfalls enthalten alle Kohlarten spannend viele Nährstoffe, obwohl sie so uncool sind. Grünkohl ist eben der Superstar darunter, aber auch seine Weiß-China-Rot-Spitz-Kohlfreunde haben es in sich. Unscheinbar, aber randvoll mit Eisen, Vitamin C, Vitamin K, Calcium und Magnesium . Portulak - Heimlicher Salat für zu Hause Portulak ist unser Geheimtipp, also psst. Leider ist er in Deutschland etwas in Vergessenheit geraten, aber gerade deshalb empfehlen wir euch das kleine grüne Küchenkraut für zu Hause. Portulak lässt sich nämlich easy auf der eigenen Fensterbank selber ziehen.  Mit seinem Gehalt an Kalium, Vitamin C, Magnesium und Omega-3 Fettsäuren ist er ein echter Alleskönner. Ihr könnt ihn als Gemüse, Kräuter oder Gewürz verwenden. Leinsamen - 90ies Trash-Hit Leinsamen sind echt 90er. Für die Traditionsbewussten unter euch also das perfekte Superfood. Wem all der moderne Food-Kram zu exotisch ist und Acai nicht mal aussprechen kann, good old Leinsamen! Als Öl, geschrotet oder ab ins Müsli. Leinsamen sind die besten Omega-3-Fettsäure-Lieferanten, gut für die Verdauung und blutzuckerstabiliserend. Außerdem enthalten sie den Phytonährstoff Lignan, welches krebspräventiv wirkt. Hanf - berauschend gesund Eben noch geraucht, jetzt im Müsli. Hanf ist so vielseitig wie ihr und oft noch unterschätzt. Als Samen, Milch oder Öl ist Hanf ein echtes Nährstoffwunder. Proteinreich, Omega-3-haltig und voller B-Vitamine, Calcium, Kalium und Eisen. Mit seinem süßen, leicht nussigen Geschmack eine wahrhaftig berauschende Entdeckung. Kräuter und Wildpflanzen für umme! Keine Angst vor der Natur! Eure Oma kannte noch die Apotheke ihres Gartens wie ihre Westentasche und pflegte zu sagen: Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen. Entwarnung: Ihr müsst heute keine Kräuterexperten mehr werden, um Löwenzahn, Bärlauch oder Brennnessel zu erkennen. Über diese drei stolpert ihr bei jedem (Wald-oder Feld-)Spaziergang und sie sind  heimisch und unheimlich heldenhaft. Kleinste Mengen dieser grünen Wunder am Wegesrand stecken voller Proteine, Eisen, Beta-Carotin, Bitterstoffe, Antioxidantien... einfach super. Und das alles kostenlos! Geschenkt von Mama Natur! Also raus mit euch. Am besten hunde-freie Wiesen Gebiete suchen. Folgendes könnt ihr aus den Blättern von Brennnessel, Löwenzahn und Bärlauch machen: Smoothies, Grüne Säfte, Salate, Pesto, Suppen. Hagebutte - mehr als Tee Ihr kennt Hagebutte nur als Tee oder Marmelade? Dann habt ihr was verpasst. Denn Hagebutten sind so gesund, wie sie sauer sind. Mit ihrem hohen Gehalt an Vitamin C sind sie tolle Immunstärker in der kalten Jahreszeit oder in Übergangszeiten. Hagebutten könnt ihr roh naschen (wenn spät geerntet sind sie süßer) oder aber als Chutneys oder im Dessert verarbeiten. Wusstet ihr, dass das Lied ,,ein Männlein steht im Walde von einer Hagebutte handelt? Wir nicht. Meerrettich - hot and healthy Unsere hotteste Wiederentdeckung des Jahres: Meerrettich. Mit zwei ,,E, zwei ,,R und zwei ,,T! Was den Meerrettich so hot macht: Senföle (Senfölglykoside), siehe Brokkoli. Diese wirken antibiotisch, d.h. Bakterien und Pilze werden abgetötet. Außerdem ist Meerrettich für seine antimutagene (DNA-schützend) Wirkung bekannt.   Pastinake – wieder heimisch geworden Kurzes Quiz vorweg: Wie unterscheidet ihr Pastinake von Petersilienwurzel? Richtig, bei der Pastinake ist der Stilansatz nach innen gewölbt, sie ist etwas weicher und süßlicher. Dieses wundervolle Wurzelgemüse ist eine wahre Wiederentdeckung. Sie fügt sich brav in Eintöpfe neben Karotten und Kartoffeln ein und wurde erfolgreich re-integriert in die heimische Küche. Gut so, denn Pastinake liefert ebenfalls die ganze Bandbreite an Nährstoffen.   Der Beitrag Heimische Superfoods vegan - 10 Superhelden aus der Region erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Veganes Pastinaken-Gulasch | {Die Mädchenküche kocht - #8}|

24. November 2016 Feines Gemüse 

Wahnsinn, dass wir als Mädchenküche jetzt schon das achte Mal miteinander kochen - dieses Mal zum Thema Wurzelgemüse. Erstens: Weil es zur Jahreszeit passt. Zweitens: Weil wir Topinambur, Rote und Gelbe Bete und Pastinaken und Möhren einfach super finden und das kann man ja ruhig mal feiern.  Ich bin eigentlich kein großer Pastinakenfan. Mal hier und da ein paar Würfelchen, ja, das kann

Pizza fürs Wochenende! Party on!

14. Mai 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Pizza fürs Wochenende! Party on!Wer sagt eigentlich, dass Pizza immer ungesund sein muss? Wir können diese Pizza hier wärmstens empfehlen. Leckere Süsskartoffel, Paprika, Zuchhini und Möhren als Belag. Ihr könnt aber hier natürlich Eurer Fantasie freien Lauf lassen! Alles kann drauf, was ihr am liebsten mögt. Zum Topping: Wir haben ja Sojananda für uns entdeckt, die Tofucreme hat diesen wundervoll leicht säuerlichen Geschmack, den ein Frischkäse aussmacht. Unbedingt mal ausprobieren;)   ZUTATEN: Hauptteig - 120g Hartweizenmehl - 180g Weizenvollkornmehl - etwa 170 ml Wasser - 15g Olivenöl - 5g Salz - 3g Frischhefe Tomatensauce: - 1/­­2 Dose Tomaten - 1 Zwiebel - 1 kleine Möhre - 1/­­4 Knollensellerie - 1/­­2 Pastinake - Salz, Pfeffer - 1 Knoblauchzehe Topping: - 200g Sojajoghurt oder Sojananda (fermentierte Tofucreme) - 1 Knoblauchzehe - Salz, Pfeffer Der Belag: - 1 Zwiebel - 1 Möhre - 2 Zucchini - 1 Süßkartoffel - 1 Rote Paprika So geht`s: Teig: - Alle Zutaten gut verkneten. Wenn mit der Hand geknetet wird, muss der Teig mindestens 15 Minuten gut und kräftig bearbeitet werden. Je länger und gründlicher man knetet, desto besser wird der Teig. Mit einer Knetmaschine beträgt die Knetzeit ebenfalls mindestens 15 Minuten. Den Teig in einer Schüssel, abgedeckt mit einem Küchentuch bei Raumtemperatur 45-60 Minuten gehen lassen. - Anschließend den Teig nochmals druchkneten. Zurück in die Schüssel und minimal 24 bis maximal 72 Stunden im Kühlschrank aufbewahren. Jeweils nach ca. 24 Stunden einmal kurz durchkneten. Je länger der Teig reift, desto aromatischer und bekömmlicher wird er. 3. Am Backtag den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, kurz durchkneten ausrollen und belegen. Tomatensauce: - Das gesamte Gemüse waschen und kleinschneiden. - Die Zwiebel kurz in etwas Öl anschwitzen, dann das Gemüse (außer den Tomaten) zugeben und mit etwas Wasser ablöschen. 10 Minuten köcheln lassen und nach 5 Minuten die Tomaten dazugeben. Die Sauce kann ruhig vor sich hin köcheln, während man sich um das Topping und den Belag kümmert. Am Schluss alles gut pürieren. Topping: - Knoblauch klein hacken und alle Zutaten in einer Schüssel verrühren. Belag: - Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Zucchini längs in schmale Streifen schneiden. Wenn der Ofen heiß genug ist, die Zucchinistreifen in den Backofengrill legen. Diese sind fertig, sobald die Scheibchen am Rand leicht braun werden. - Die Paprika halbieren und ebenfalls im Backofen grillen, bis die Schale schwarz wird. Dann herausnehmen, kurz abkühlen lassen, häuten und schneiden. - Während die Paprika im Ofen grillt, die Möhre mit einem Hobel (oder einem Gemüseschäler) in ganz feine Streifen hobeln. - Zwiebel in Ringe schneiden. Süßkartoffel schälen und in Scheiben schneiden. Die Kartoffelscheiben über Wasserdampf ca. 5 min garen. Die Pizza backen: - Backofen auf 180 Grad vorheizen. - Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und kurz durchkneten. Ausrollen und auf ein bemehltes Backblech geben. Der Teig reicht für 2 ovale Pizzen oder 1 Blech. Die Tomatensauce darauf verteilen. - Mit dem vorbereiteten Gemüse belegen. Am Schluss mit dem Topping löffelweise beklecksen. - Pizza auf der mittleren Schiene etwa 15 Minuten backen. Tipp: Zum Servieren mit frischem Rucola belegen. Foto: Jule Frommelt Mehr Rezepte Sushi Yummy Sushi! Ganz versprochen: Das ist wirklich easy gemacht! Voraussetzung: Ihr benötigt wirklich ein sehr sehr scharfes Messer um die Sushis schön schneiden zu können. Dann geht es schnell und macht richtig Spaß! Wer keinen Spaß hat, darf sich bei uns beschweren;)     Mehr Artikel von FoodElements VEGAN ZUM TITAN Die pflanzenbasierte Kost befindet sich in unserer Gesellschaft weiterhin auf dem Vormarsch. Trotzdem werden häufig kritische Stimmen laut, wenn die Sprache auf das Thema pflanzenbasierte Ernährung im Leistungssport kommt.   Rezept von Das Rezept ist von unserem Kooperationspartner Food Elements. Food Elements ist ein Online-Magazin mit dem Fokus auf gesunde, pflanzenbasierte Ernährung. Food Elements hat es sich zur Aufgabe gemacht zu zeigen, wie leicht und lecker man sich mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen kann. Mit vielen einfachen, schnellen Rezepten und mit Artikel rund um gesunde Ernährung. Das Team besteht aus Ernährungsberaterinnen und -wissenschaftlerinnen, Köchen, Food Fotografen und Designern. Alle eint die Liebe zu gutem Essen. Mehr tolle vegane Rezepte und informative Artikel rund um die gesunde Ernährung findet Ihr unter www.food-elements.com   Der Beitrag Pizza für’s Wochenende! Party on! erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Interview mit dem Songwriter Stephan Meinherz

29. Januar 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Hallo Stephan, wie gehts?Gut –  nein sehr gut sogar! Das klingt womöglich überschwänglich, aber es ist tatsächlich eine sehr besondere Phase für mich und es ging mir selten besser. Seit meine EP Colours raus ist, bekomme ich soviel positives Feedback, dass man gar nicht anders kann als gut drauf zu sein.Was bedeutet für dich die Veröffentlichung dieser Platte?Freude, Erleichterung, Zufriedenheit und auch Stolz. In dieser Platte steckt soviel Lebensgeschichte drin. Es sind gar nicht mal nur die Lyrics. Der ganze Prozess, die Entstehungsgeschichte war teilweise extrem. Ich habe früher kaum nachvollziehen können, wieso Künstler klagten, dass sie an ihrer Platte fast gescheitert  wären oder über sich hinauswachsen mussten. Heute verstehe ich das. Es sind oft die Begleitumstände, die einen hin und wieder ans Limit bringen können. Ich meine, während man da so an einer Platte arbeitet, passiert ja auch noch ein bisschen Leben da draußen.Und dann sind da die wertvollen Momente, in denen du spürst, dass Familie, Partner, Freunde an dich glauben. Kurz: Ich kenne mich jetzt viel besser, als vorher. Allein das ist die Reise durch Colours wert gewesen.Du heißt Meinherz aber schreibst auf Englisch. Man hätte auch Schlager vermuten können.Haha, stimmt. Der Meinherz und die Fischer oder so. Aber nein, Meinherz ist ganz simpel ein Nachname. Mir einen englischen Namen zu verpassen, hat sich komisch angefühlt.Wieso schreibst du nicht auf Deutsch?Da gibt es zwei Gründe. Erstens verbinde ich mit Musik schon immer englische Texte – damit bin ich aufgewachsen und für mich klingt die englische Sprache ein Stück weit „musikalischer“. Zweitens halte ich mich nicht für talentiert genug, um wirklich gute deutsche Songs zu schreiben. Die Wortspiele und Möglichkeiten der deutschen Sprache im Kontext von Musik haben mich im deutschen Hip Hop fasziniert. Wenn man aber einen deutschen Text singen will, klingt das schnell schroff oder nach Schlager. Natürlich gibt es wirklich gute deutsche Musik und Künstler mit einem beeindruckenden Sprachgefühl, aber mir traue ich das heute noch nicht zu.Welche Themen behandelst du auf Colours in deinen Texten?Es sind vor allem die Themen, durch die wir alle einmal durch müssen. Der Verlust eines geliebten Menschen und die letzten Gespräche mit dieser Person. Selbstzweifel, das Verlassen-werden und die Suche nach mehr Leichtigkeit. Mich interessiert dabei aber vor allem der Ausweg aus diesen unangenehmen Situationen. Es geht also auch um Zuversicht.Thematisierst du auch den veganen Lebensstil?A: Meine Musik soll unbedingt zum Nachdenken anregen. Über sich selbst und die Menschen, die einen umgeben. Ich bin ein Freund der Selbsterkenntnis und dafür möchte ich Impulse setzen. Über den Veganismus gibt es viele Vorurteile und falsche Informationen. Entsprechend groß ist der Gesprächsbedarf. Ein Song bietet diese Form des Dialogs nicht – deshalb habe ich das Thema noch nicht eingebunden obwohl es eine große Rolle in meinem Leben spielt.Wie lange bist du nun schon vegan und viel wichtiger: wie fühlst du dich damit?Ich habe vor drei Jahren beschlossen, auf tierische Produkte zu verzichten. Den Schalter dafür umzulegen war nie ein Problem. Bestimmte Produkte zu meiden, die für mich nicht offensichtlich im Zusammenhang mit Tier standen hingegen schon. Ich bin erstaunt gewesen – ich bin es immer noch – wo überall Tier verarbeitet ist. Zuletzt erst wieder durch dein Interview mit Herr Fuchs und Frau Bär, bei dem es um vegane Tätowierer ging. Farben, Folien, Klebstoffe. Puh!Aber mir geht es damit großartig. Körperlich, im Kopf und im Herzen. Ich bin froh, mich ein großes Stück dem Zyklus aus Töten und Tod entzogen zu haben. Eine der besten Entscheidungen meines Lebens und sie gibt mir in keiner Weise das Gefühl zu verzichten. Es ist eine neue Normalität entstanden. Ich will andererseits auch nicht verheimlichen, dass es hin und wieder schon aufwendiger ist „mal eben was zwischendurch zu snacken.“ Ich brauche immer irgendeine Kleinigkeit zwischendurch.Gab es einen konkreten Anlass sich für den Veganismus zu entscheiden?Es war kein direkter Moment, sondern viel mehr ein Prozess. Ich habe mit Freunden zusammen einen Dokumentarfilm gemacht, der sich mit der Produktion von Lebensmitteln beschäftigt. Auch wenn zum damaligen Zeitpunkt alle Beteiligten außer mir Vegetarier waren, war das Ziel des Films nicht, aufzuzeigen, dass man auf Fleisch verzichten sollte. Es ging um Regionalität und Saisonalität. Aber: was ich in diesem Projekt gesehen und gelernt habe, hat sich in meinen Kopf eingebrannt. Mir wurde klar, dass ich einen anderen Weg einschlagen muss, wenn ich noch guten Gewissens in den Spiegel schauen möchte. Interessanterweise habe ich zuerst angefangen auf Milchprodukte zu verzichten. Den ganzen Schritt zum Veganer bin ich mit meiner Freundin zusammen gegangen, die schon seit ihrer Jugend Vegetarierin gewesen ist. Zu zweit fiel das erstaunlich leicht.Wie reagierte dein Freundeskreis auf deine Einstellung?Sehr offen. Viele Fragen und Neugier. Klar, die typischen Sprüche höre ich auch heute noch ab und zu. „Ich könnte niemals auf Käse verzichten“ oder „Wie machst du das mit dem Eiweiss.“ Aber das ist auch völlig normal. So habe ich ja auch immer gedacht. Ich würde aber behaupten, dass der Fleischkonsum in meinem direkten Umfeld insgesamt zurückgegangen ist. Und wenn ich in die Kühlschränke von Freunden und Kollegen schaue, verdrängen pflanzliche Alternativen die Kuhmilch zunehmend. Man könnte jetzt behaupten, dies läge vor allem daran, dass es gerade Trend wäre sich vegan zu ernähren. Aber auch der kommt ja nicht von ungefähr. Man spricht offener und direkter zu dem Thema. Und dadurch, dass man sich immer als offener Gesprächspartner gezeigt hat, wenden sich viele mit Neugier an mich. Das ist toll! Sogar meine Mutter kocht oder bäckt seit dem ersten Tag für mich eine vegane Extrawurst.Wie ist das, wenn du mit deiner Band unterwegs bist?Meine Bandkollegen sind weder Vegetarier noch Veganer, aber auf veganes Fastfood stehen sie total. Wir thematisieren das nicht groß. Vielmehr ist es vollkommen selbstverständlich, dass das für mich ein völlig normaler Lebensstil ist. Überhaupt nichts „besonderes“. Das mag banal klingen, ist es aber nicht. Klar, ich würde mich freuen, wenn die Jungs auf mich mit dem Satz zu kämen: „Ab jetzt nur noch Vegan für uns. Let´s go!“ – Doch ich gebe mich jetzt schon zufrieden, wenn ich mitbekomme, dass statt Döner auch Falafel genommen wird oder die Pasta mit veganer Bolognese. Kleine Schritte…Sprichst du gern und offen über deine Einstellung?Wenn ich mit Menschen an einem Tisch sitze, die ich nicht kenne und das Thema irgendwie aufkommt, halte ich mich prinzipiell eher bedeckt. Ich spreche dazu nur auf direkte Aufforderung bzw. Fragen. Zu oft habe ich die Erfahrung gemacht, das personifizierte schlechte Gewissen der Tischnachbarn zu sein. Damit fühlt sich doch niemand wohl. Auch wenn ich „diese militanten Veganer“ selbst noch nie getroffen habe, will ich gerade dieses Vorurteil nicht auch noch bedienen. Ich bin der Überzeugung, mit einem guten veganen Essen, bei dem alle zufrieden sind, erreicht man viel mehr, als mit dem erhobenen Zeigefinger. Meine Freundin und ich laden z.B. regelmäßig Freunde zu uns zum Essen ein und glauben damit ganz gute Überzeugungsarbeit zu leisten, haha. Mein Bassist Lukas hat sich mittlerweile sogar zum besten vegane Schoko-Mousse Meister entwickelt, die er zu diesen Treffen gern mitbringt. Lecker! Für meine Oma habe ich zu Weihnachten eine vegane Roulade gekocht und sie glaubt mir bis heute noch nicht wirklich, dass die vollkommen tierfrei war. Sie schwärmt aber seitdem von veganem Essen. Unglaublich!Gibt es Dinge die dich richtig am veganen Lebensstil nerven?Manchmal nervt es, wenn man in einer Gruppe Essen gehen will und sich plötzlich alle Sorgen machen, dass man als Veganer verhungern könnte. Dabei ist es in den meisten Restaurants überhaupt kein Problem sich einen leckeren Beilagenteller zubereiten zu lassen. Die sind dann oft mit besonders viel Liebe zusammengestellt und statt Blicke des Mitleids bekommt man plötzlich Neid, haha. Ok und was mich wirklich nervt, ist gute Schuhe in meiner Schuhgröße (47) zu finden, die nicht entweder ein Vermögen kosten oder wie ein orthopädischer Schuh aussehen. Allerdings tut sich auch hier recht viel. Ich liebe z.B. die Marke Wills aus England. Tolle Materialien und gute Designs. Was mich aber am meisten nervt, ist der Spruch: “ Das darfst du aber nicht!“ Dem antworte ich in der Regel mit „Ich darf alles. Ich will das nur nicht.“Was sagst du Leuten, die dich fragen, ob die Umstellung schwer fällt?Viele Veganer würden vielleicht sagen, es sei total einfach vegan zu leben. Das ist es prinzipiell auch. Vor allem in Ballungszentren. Aber man darf nicht vergessen, wie schwer die Suche nach Alternativen in der Anfangszeit sein kann bzw. wie lange es dauert, bis wirklich alles nicht-vegane aus dem Vorratsschrank verschwunden ist. Irgendwas fehlt am Anfang immer, damit das Essen auch so abgefahren lecker schmeckt wie es in Björn Moschinskis Kochbüchern aussieht. Wie viel muss ich am Tag von was essen, damit ich mich auch wirklich vollwertig ernähre? Wie organisiere ich mich im Alltag, damit es keine Last ist, sondern sogar Freude! Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und wenn er Hunger hat oder einen Hieper bekommt, dann wird er schneller rückfällig als einem lieb ist. Ich hatte das Glück durch mein Sportstudium sehr viel über Ernährung gelernt zu haben. Das war die Basis für mein Grundverständnis. Trotzdem habe ich selbst als eine Art „Experte“ in den ersten Monaten eher ein, zwei Kilo zuviel abgenommen. Da muss man sich auch ein bisschen ausprobieren. Lustigerweise haben meine Freundin und ich von Anfang an auf die typischen Fleischersatzprodukte wie Veggie-Steak usw. verzichtet. Das entdecken wir jetzt eher neu. Die Vegane Ente im Savory Chay z.B. ist der Knaller!Also, man kommt sicher nicht daran vorbei sich nochmal grundsätzlich mit der Ernährung auseinanderzusetzen. Nicht nur Pasta essen, weil es satt macht. Teurer ist es ja auch nicht. Ich bekomme so gut wie alles, was ich im Alltag benötige in jedem standard Supermarkt. Und dort entdeckt man plötzlich Lebensmittel, die man vorher überhaupt nicht angefasst hat: Schwarzwurfel oder Pastinaken z.B.. Überhaupt bin ich seit über drei Jahren auf einer kulinarischen Entdeckungsreise. Es ist unglaublich wie unvorstellbar vielfältig mein Speiseplan geworden ist. Und gesünder.Bemerkst du denn körperlich tatsächlich Unterschiede?Durch den vielen Sport, den ich früher gemacht habe, war ich grundsätzlich immer ein recht fitter Mensch. Aber seit ich mich vegan ernähre, habe ich z.B. keinen Heuschnupfen mehr und ich bin auch nur einmal in der ganzen Zeit krank gewesen. Ich führe das schon auf die Ernährung zurück.Wie geht es jetzt für dich weiter?Meine EP ist jetzt draußen und ich schaue, welche Resonanz es darauf gibt. Ich werde diesen Sommer privat und als Musiker auf einige Festivals gehen und die Zeit genießen, die jetzt folgt. Übrigens bin ich total fasziniert auf wieviele Festivals es mittlerweile ganz selbstverständlich veganes Essen gibt. Überhaupt ist Musik und Veganismus stärker verbandelt als auf den ersten Blick ersichtlich. Also, für mich ist es wichtig die positive Energie dieser Tage möglichst lange mit durchs Jahr zu nehmen. Und ich bin zuversichtlich, dass mir das gelingen wird.Vielen Dank für das tolle Interview. Mit COLOURS hat Meinherz im Januar sein erstes EP-Album veröffentlicht, Ihr findet es auf Soundcloud, Spotify oder bei iTunes. Mehr zu Stephan und seiner Musik findet auf der Homepage, auf Facebook und auch bei Askmen.Der Beitrag Interview mit dem Songwriter Stephan Meinherz erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegan ins Jahr 2016!

30. Dezember 2015 Totally Veg! 

Ich feiere am 1. 1. 2016 meinen siebten veganen Jahrestag! Und ja, dieser Neujahrsvorsatz hat tatsächlich etwas gebracht. Wenn du auch gerne vegan ins Jahr 2016 starten möchtest, habe ich heuer wieder meinen veganen Kalender für Januar für dich. Eine Aktivität für jeden Tag, die dir alle Vorzüge und Grundlagen des veganen Lebensstils näher bringt - und ehe du dich versiehst, ist ein Monat auch schon rum. Unter diesem Link kannst du den Kalender gratis downloaden, ihn im Büro oder deinem Zimmer aufhängen und die Tage abstreichen.  ? 1. 1. Hurra, heute beginnt der Rest deines Lebens, gratuliere! Da du heute vermutlich noch etwas müde bist, beginnen wir ganz locker: Koch aus den Dingen, die in deiner Küche sind, ein super-einfaches veganes Gericht. Wie wäre es mit Spaghetti mit Tomatensauce oder mit Knoblauch und Olivenöl, Reis mit Gemüse und Bohnen, Bratkartoffel mit Ketchup, simple Bohnensuppe mit Tomaten? Einfach soll es sein und vegan natürlich! ? 2. 1. Durchforste deine Küche um zu sehen, was du für dein neues veganes Leben alles noch brauchst. Hier findest du ein paar Ideen, was in meinem Vorratsschrank so herumsteht. Mach dir eine Liste und ab in den Supermarkt! ? 3. 1. Heute ist Sonntag, und du hast Zeit, um auf der Couch zu sitzen. Schau dir einen Film über Massentierhaltung z. B. auf Youtube von PETA an - es tut weh, aber diese Bilder vergisst man nicht so schnell. Sie können dir helfen, wenn du dich manchmal fragst, warum du das eigentlich tust. Weinen erlaubt. ? 4. 1. Heute geht es um ein wichtiges Thema: Milch. Magst du Soja-, Hafer-, Reis-, Mandel-, Dinkel-  oder Kokos-Milch? Probiere dich durch ein paar Sorten durch - jede schmeckt anders, auch verschiedene Marken können ganz verschieden sein! Vielleicht möchte ein Freund oder eine Freundin gemeinsam mit dir verkosten? Welche passt in den Kaffee, was ist lecker im Müsli? Und nicht auf die tollen Geschmacksrichtungen wie Schoko oder Vanille vergessen! ? 5. 1. Nachdem du deine Lieblingsmilch gefunden hast, koch dir eine heiße vegane Schokolade: Mit 1 - 2 TL Kakaopulver, 1 EL Zucker oder Agavendicksaft, einer Prise Zimt, in 250 ml heiße vegane Milch gerührt - und vielleicht sogar einem Stück Schokolade drinnen? Schmeckt am besten aus der Lieblingstasse! ? 6. 1. Unterstützung ist wichtig - findest du in deiner Nähe einen veganen Stammtisch? Auch auf Facebook und Instagram gibt es nette vegane Communities, die dich sicher gerne aufnehmen! ? 7. 1. Heute ist es an der Zeit, dir ein paar vegane Bücher zuzulegen, am besten Koch- und Backbücher, die dich besonders ansprechen (ich habe natürlich einen besonderen Tipp). In einer Buchhandlung bist du sicher überrascht, wieviel Auswahl es gibt. Auch in Bibliotheken wird man fündig! ? 8. 1. Wusstest du eigentlich, wie viele vegane Produkte es im normalen Supermarkt gibt? Nimm dir etwas Zeit, und geh bewusst durch die Gänge, um zu sehen, welche Alternativen zu den bisher verwendeten Produkten es gibt. Viele Supermärkte bieten ein eigenes veganes Sortiment an. Wenn du möchtest, mach dir eine Liste von den entdeckten Schätzen, damit du sie nicht wieder vergisst! ? 9. 1. Es wird Zeit - back deinen ersten veganen Kuchen! Ich empfehle Karottenkuchen oder Schokokuchen. ? 10. 1. Gibt es in deiner Nähe einen Gnadenhof für Tiere (keinen Zoo)? Ein Ausflug, bei dem man die Tiere trifft, die sonst keinen Platz in unserer Welt haben, ist eine herzerwärmende Erfahrung. Falls du keinen Gnadenhof in der Nähe hast, plane doch einen Ausflug für die nahe Zukunft - das wäre sicher ein toller Wochenendtrip. ? 11. 1. Sind deine Kosmetikprodukte vegan? Viele Firmen führen nach wie vor Tierversuche durch und benutzen tierische Produkte. Durchforste deinen Badezimmerschrank und suche online nach veganen Alternativen. Vielleicht möchtest du alte Produkte entsorgen, weitergeben oder selbst zu Ende verbrauchen - du entscheidest! ? 12. 1. Heute gibt's Pizza! Vielleicht sogar mit selbstgemachten Teig? Pizza schmeckt ohne Käse genauso gut, oder du belegst sie mit veganem Käse, Pesto oder selbstgemachten Hefeschmelz - yummy! ? 13. 1. Falls du dort noch nicht warst: Heute geht es in den Bio-Markt oder das Reformhaus! Auch, wenn man vielleicht gerade nichts kaufen will, alleine die Regale mit all dem veganen Wunderwerk anzustarren, ist wie ein Schaufensterbummel (für mich zumindest!). ? 14. 1. Warum erzählst du heute nicht mal jemandem bewusst, dass du vegan lebst? Immerhin hast du jetzt schon zwei Wochen geschafft! Vielleicht der besten Freundin, dem Papa oder dem netten Arbeitskollegen? Die persönlichen Gründe für den Umstieg zu erzählen ist immer eine gute Idee - aus dem Herzen spricht es sich am besten. ? 15. 1. Hurra, der Januar ist halb geschafft! Ein schöner Zeitpunkt, um sich ein Glas veganes Bier, veganen Wein oder Prosecco zu gönnen (Google ist da sehr schlau, welche Marken vegan sind). Wer nicht so auf Alkohol steht, genehmigt sich einen exotischen Fruchtsaft oder einen besonderen Tee! ? 16. 1. Auswärts essen: Besuch ein Restaurant und bestell dir tolles veganes Essen! Hier sind ein paar Tipps, wie das am besten auch in nicht-veganen Restaurant funktioniert. ? 17. 1. Ich liebe faules Brunchen am Wochenende. So kannst du dich gemütlich durch alle tollen veganen Frühstücksideen probieren. Wie wäre es heute mit Pancakes, Rührtofu oder selbstgemachtem Müsli? ? 18. 1. Grüne Smoothies sind toll. Es wird Zeit, einen zu mixen! Mit einer reifen Banane, einer kleinen Handvoll frischer Ananas, einer Handvoll Blattspinat, einer Prise Zimt, etwas Agavensirup und etwas Wasser oder Orangensaft trinke ich ihn am liebsten! ? 19. 1. Weißt du, wer sich über vegane Muffins freut? Genau, jeder! Darum beglücke deine Arbeits- oder Studienkollegen, die Nachbarn oder die Geschwister mit köstlichen selbstgebackenen Muffins. Rezeptideen findest du hier. ? 20. 1. Heute solltest du mal meine veganen Räuchertofuschnecken probieren. Sie haben bisher auch noch die größten Tofu-Skeptiker begeistert! Ideal, um sie an nichtsahnende Mitmenschen zu verfüttern... hahaha! ? 21. 1. Wie sieht es eigentlich in deinem Kleiderschrank aus - sind deine Schuhe aus Leder, dein Pulli aus Wolle? Manche behalten nicht-vegane Kleidungsstücke noch länger, andere wollen sie gar nicht mehr tragen. Übrigens auch ein guter Zeitpunkt, um sich online mal nach tollen veganen Stiefeln umzusehen! ? 22. 1. Ein veganes Sandwich ist schnell gemacht und schmeckt super. Dick belegt mit Avocado, gebratenem Räuchertofu, veganem Käse, Sprossen, Essiggurken - was das Herz begehrt! Eine Empfehlung meines Mannes M ist folgendes Sandwich: Schneide einen halben Block Räuchertofu in dünne Streifen und brate sie in einer Pfanne ohne Fett auf beiden Seiten sehr knusprig. Teile die Tofustreifen auf zwei Toastbrote auf, bestreiche zwei weitere Toastbrote mit veganem Pesto und belege sie mit Rucola und klappe die beiden Sandwiches zu. Am besten schmecken sie, wenn du sie noch in der Pfanne oder am Sandwichgrill knusprig toastest! ? 23. 1. Früher mochte ich Avocado überhaupt nicht, heute möchte ich in einer wohnen. Avocado-Sushi ist einfach einmalig, und du solltest es heute auf deinen Speiseplan setzen - entweder gekauft oder selbst gerollt! ? 24. 1. Zeit für einen Spaziergang durch die Natur, um ein paar Tiere zu beobachten. Auch wenn wir es manchmal vergessen - wir teilen unsere Welt jeden Moment mit Tieren, auch in der Stadt: Ich liebe es, Tauben beim Trinken zu beobachten oder Eichhörnchen am Baum zu entdecken! ? 25. 1. Tofu... nach den Räuchertofuschnecken hast du die erste Scheu sicher schon verloren! Zeit für veganes Schokoladenmousse, das wirklich fabelhaft schmeckt! Wie wäre es mit diesem Rezept? Anstatt des Lebkuchengewürz kannst du einfach eine Prise Zimt hinzugeben. ? 26. 1. Heute bist du tapfer: Kauf eine Gemüsesorte, die du noch nie probiert hast, und koche daraus ein köstliches Gericht - schon mal Pastinaken, Tompinabur, Grünkohl, Fenchel oder Schwarzwurzeln gegessen? Das Internet geht nur so über vor Tipps und Tricks, und vielleicht entdeckst du ja ein neues Lieblingsgericht? ? 27. 1. Viele Organisationen haben es sich zum Ziel gesetzt, dem Leid der Tiere ein Ende zu setzen. Warum nicht diese Arbeit unterstützen? Auch wenn die Spende noch so klein ist, sie wird geschätzt und in tolle Ergebnisse umgesetzt - jeder Cent hilft. ? 28. 1. Gibt es in deiner Stadt ein veganes oder vegetarischen Restaurant oder Cafe? Höchste Zeit, dort zu schlemmen! ? 29. 1. Salat ist gar nicht langweilig, das ist ein gemeines Vorurteil: Darum mach dir heute eine riesige Schüssel Salat. Ich liebe in meinem Salat grünen Salat, eine Handvoll Rucola, etwas Mais, weiße Bohnen, viel Avocado, geriebene Karotte, ein paar Cherry-Tomaten oder getrocknete Tomaten, knusprig gebratenen Räuchertofu und ein würziges Dressing mit Kürbiskernöl! Mhmmm. Oder wie wäre ein Nacho-Salat? ? 30. 1. Beglücke jemanden mit deinen veganen Kochkünsten - mit dem Rezept, das du am besten beherrscht! ? 31. 1. Den ersten Monat hast du geschafft: Schreib auf, was du an deinem veganen Lebensstil toll findest. Fühlst du dich anders, hast du leckere Dinge gegessen, ein neues Rezept gelernt? Und vergiss nicht, dir richtig kräftig auf die Schulter zu klopfen! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Veganer Start ins Jahr 2015

30. Dezember 2014 Totally Veg! 

Ich darf am 1. Januar meinen sechsten vegane Jahrestag feiern. Darum bin ich das beste Beispiel dafür, dass Neujahrsvorsätze manchmal eben doch etwas bringen! Spielst du mit dem Gedanken, dass du auch vegan leben möchtest, aber weißt noch nicht genau, wie das funktionieren soll? Dann habe ich heute genau das Richtige: Mit dem Kalender für den Januar 2015 - oder auch Jänner, wie wir Ösis gerne sagen - gibt es jeden Tag eine Aktivität, die dir eine Facette des veganen Lebensstils näher bringen soll. So schnell ist ein Monat sicher noch nie vergangen, und ehe du dich versiehst, hast du schon 31 Tage auf dem veganen Buckel! Das ist meine Art, meinen lieben Leserinnen und Lesern persönlich die Hand bei den ersten pflanzlichen Schritten zu halten - zusammen geht nämlich alles einfacher. Und damit es besonders praktisch wird, kannst du den Kalender unter diesem Link auch downloaden, ausdrucken, die Tage abstreichen und ihn einfach liebhaben. Natürlich kannst auch du deinen ganz eigenen veganen Kalender daraus machen - wie immer ist das hier eine Inspiration mit den Dingen, die ich vor sechs Jahren so gemacht habe. Ich wünsche viel Freude beim Entdecken - es wird nie wieder sein wie früher! Es wird viel, viel besser sein. ? 1. Januar Hurra, heute beginnt der Rest deines Lebens, gratuliere! Da du heute vermutlich noch etwas müde bist, beginnen wir ganz locker: Koch aus den Dingen, die in deiner Küche sind, ein super-einfaches veganes Gericht. Wie wäre es mit Spaghetti mit Tomatensauce oder mit Knoblauch und Olivenöl, Reis mit Gemüse und Bohnen, Bratkartoffel mit Ketchup, simple Bohnensuppe mit Tomaten? Einfach soll es sein und vegan natürlich! ? 2. Januar Durchforste deine Küche um zu sehen, was du für dein neues veganes Leben alles noch brauchst. Hier findest du ein paar Ideen, was in meinem Vorratsschrank so herumsteht. Mach dir eine Liste und ab in den Supermarkt! ? 3. Januar Heute geht es um ein wichtiges Thema: Milch. Magst du Soja-, Hafer-, Reis-, Mandel-, Dinkel-  oder Kokos-Milch? Probiere dich durch ein paar Sorten durch - jede schmeckt anders, auch verschiedene Marken können ganz verschieden sein! Vielleicht möchte ein Freund oder eine Freundin gemeinsam mit dir verkosten? Welche passt in den Kaffee, was ist lecker im Müsli? Und nicht auf die tollen Geschmacksrichtungen wie Schoko oder Vanille vergessen! ? 4. Januar Heute ist Sonntag, und du hast Zeit, um auf der Couch zu sitzen. Schau dir einen Film über Massentierhaltung z. B. auf Youtube von PETA an - es tut weh, aber diese Bilder vergisst man nicht so schnell. Sie können dir helfen, wenn du dich manchmal fragst, warum du das eigentlich tust. Weinen erlaubt. ? 5. Januar Nachdem du deine Lieblingsmilch gefunden hast, koch dir eine heiße vegane Schokolade: Mit 1 - 2 TL Kakaopulver, 1 EL Zucker oder Agavendicksaft, einer Prise Zimt, in 250 ml heiße vegane Milch gerührt - und vielleicht sogar einem Stück Schokolade drinnen? Schmeckt am besten aus der Lieblingstasse! ? 6. Januar Unterstützung ist wichtig - findest du in deiner Nähe einen veganen Stammtisch? Auch auf Facebook und Instagram gibt es nette vegane Communities, die dich sicher gerne aufnehmen! ? 7. Januar Heute ist es an der Zeit, dir ein paar vegane Bücher zuzulegen, am besten Koch- und Backbücher, die dich besonders ansprechen (ich habe natürlich einen besonderen Tipp). In einer Buchhandlung bist du sicher überrascht, wieviel Auswahl es gibt. Auch in Bibliotheken wird man fündig! ? 8. Januar Wusstest du eigentlich, wie viele vegane Produkte es im normalen Supermarkt gibt? Nimm dir etwas Zeit, und geh bewusst durch die Gänge, um zu sehen, welche Alternativen zu den bisher verwendeten Produkten es gibt. Viele Supermärkte bieten ein eigenes veganes Sortiment an. Wenn du möchtest, mach dir eine Liste von den entdeckten Schätzen, damit du sie nicht wieder vergisst! ? 9. Januar Es wird Zeit - back deinen ersten veganen Kuchen! Ich empfehle Karottenkuchen oder Schokokuchen. ? 10. Januar Gibt es in deiner Nähe einen Gnadenhof für Tiere (keinen Zoo)? Ein Ausflug, bei dem man die Tiere trifft, die sonst keinen Platz in unserer Welt haben, ist eine herzerwärmende Erfahrung. Falls du keinen Gnadenhof in der Nähe hast, plane doch einen Ausflug für die nahe Zukunft - das wäre sicher ein toller Wochenendtrip. ? 11. Januar Sind deine Kosmetikprodukte vegan? Viele Firmen führen nach wie vor Tierversuche durch und benutzen tierische Produkte. Durchforste deinen Badezimmerschrank und suche online nach veganen Alternativen. Vielleicht möchtest du alte Produkte entsorgen, weitergeben oder selbst zu Ende verbrauchen - du entscheidest! ? 12. Januar Heute gibt's Pizza! Vielleicht sogar mit selbstgemachten Teig? Pizza schmeckt ohne Käse genauso gut, oder du belegst sie mit veganem Käse, Pesto oder selbstgemachten Hefeschmelz - yummi! ? 13. Januar Falls du dort noch nicht warst: Heute geht es in den Bio-Markt oder das Reformhaus! Auch, wenn man vielleicht gerade nichts kaufen will, alleine die Regale mit all dem veganen Wunderwerk anzustarren, ist wie ein Schaufensterbummel (für mich zumindest!). ? 14. Januar Warum erzählst du heute nicht mal jemandem bewusst, dass du vegan lebst? Immerhin hast du jetzt schon zwei Wochen geschafft! Vielleicht der besten Freundin, dem Papa oder dem netten Arbeitskollegen? Die persönlichen Gründe für den Umstieg zu erzählen ist immer eine gute Idee - aus dem Herzen spricht es sich am besten. ? 15. Januar Hurra, der Januar ist halb geschafft! Ein schöner Zeitpunkt, um sich ein Glas veganes Bier, veganen Wein oder Prosecco zu gönnen (Google ist da sehr schlau, welche Marken vegan sind). Wer nicht so auf Alkohol steht, genehmigt sich einen exotischen Fruchtsaft oder einen besonderen Tee! ? 16. Januar Auswärts essen: Besuch ein Restaurant und bestell dir tolles veganes Essen! Hier sind ein paar Tipps, wie das am besten auch in nicht-veganen Restaurant funktioniert. ? 17. Januar Grüne Smoothies sind toll. Es wird Zeit, einen zu mixen! Mit einer reifen Banane, einer kleinen Handvoll frischer Ananas, einer Handvoll Blattspinat, einer Prise Zimt, etwas Agavensirup und etwas Wasser oder Orangensaft trinke ich ihn am liebsten! ? 18. Januar Ich liebe faules Brunchen am Wochenende. So kannst du dich gemütlich durch alle tollen veganen Frühstücksideen probieren. Wie wäre es heute mit Pancakes, Rührtofu oder selbstgemachtem Müsli? ? 19. Januar Weißt du, wer sich über vegane Muffins freut? Genau, jeder! Darum beglücke deine Arbeits- oder Studienkollegen, die Nachbarn oder die Geschwister mit köstlichen selbstgebackenen Muffins. Rezeptideen findest du hier. ? 20. Januar Heute solltest du mal meine veganen Räuchertofuschnecken probieren. Sie haben bisher auch noch die größten Tofu-Skeptiker begeistert! Ideal, um sie an nichtsahnende Mitmenschen zu verfüttern... hahaha! ? 21. Januar Wie sieht es eigentlich in deinem Kleiderschrank aus - sind deine Schuhe aus Leder, dein Pulli aus Wolle? Manche behalten nicht-vegane Kleidungsstücke noch länger, andere wollen sie gar nicht mehr tragen. Übrigens auch ein guter Zeitpunkt, um sich online mal nach tollen veganen Stiefeln umzusehen! ? 22. Januar Ein veganes Sandwich ist schnell gemacht und schmeckt super. Dick belegt mit Avocado, gebratenem Räuchertofu, veganem Käse, Sprossen, Essiggurken - was das Herz begehrt! Eine Empfehlung meines Mannes M ist folgendes Sandwich: Schneide einen halben Block Räuchertofu in dünne Streifen und brate sie in einer Pfanne ohne Fett auf beiden Seiten sehr knusprig. Teile die Tofustreifen auf zwei Toastbrote auf, bestreiche zwei weitere Toastbrote mit veganem Pesto und belege sie mit Rucola und klappe die beiden Sandwiches zu. Am besten schmecken sie, wenn du sie noch in der Pfanne oder am Sandwichgrill knusprig toastest! ? 23. Januar Früher mochte ich Avocado überhaupt nicht, heute möchte ich in einer wohnen. Avocado-Sushi ist einfach einmalig, und du solltest es heute auf deinen Speiseplan setzen - entweder gekauft oder selbst gerollt! ? 24. Januar Zeit für einen Spaziergang durch die Natur, um ein paar Tiere zu beobachten. Auch wenn wir es manchmal vergessen - wir teilen unsere Welt jeden Moment mit Tieren, auch in der Stadt: Ich liebe es, Tauben beim Trinken zu beobachten oder Eichhörnchen am Baum zu entdecken! ? 25. Januar Tofu... nach den Räuchertofuschnecken hast du die erste Scheu sicher schon verloren! Zeit für veganes Schokoladenmousse, das wirklich fabelhaft schmeckt! Wie wäre es mit diesem Rezept? Anstatt des Lebkuchengewürz kannst du einfach eine Prise Zimt hinzugeben. ? 26. Januar Heute bist du tapfer: Kauf eine Gemüsesorte, die du noch nie probiert hast, und koche daraus ein köstliches Gericht - schon mal Pastinaken, Tompinabur, Grünkohl, Fenchel oder Schwarzwurzeln gegessen? Das Internet geht nur so über vor Tipps und Tricks, und vielleicht entdeckst du ja ein neues Lieblingsgericht? ? 27. Januar Viele Organisationen haben es sich zum Ziel gesetzt, dem Leid der Tiere ein Ende zu setzen. Warum nicht diese Arbeit unterstützen? Auch wenn die Spende noch so klein ist, sie wird geschätzt und in tolle Ergebnisse umgesetzt - jeder Cent hilft. ? 28. Januar Gibt es in deiner Stadt ein veganes oder vegetarischen Restaurant oder Cafe? Höchste Zeit, dort zu schlemmen! ? 29. Januar Salat ist gar nicht langweilig, das ist ein gemeines Vorurteil: Darum mach dir heute eine riesige Schüssel Salat. Ich liebe in meinem Salat grünen Salat, eine Handvoll Rucola, etwas Mais, weiße Bohnen, viel Avocado, geriebene Karotte, ein paar Cherry-Tomaten oder getrocknete Tomaten, knusprig gebratenen Räuchertofu und ein würziges Dressing mit Kürbiskernöl! Mhmmm. Oder wie wäre ein Nacho-Salat? ? 30. Januar Beglücke jemanden mit deinen veganen Kochkünsten - mit dem Rezept, das du am besten beherrscht! ? 31. Januar Den ersten Monat hast du geschafft: Schreib auf, was du an deinem veganen Lebensstil toll findest. Fühlst du dich anders, hast du leckere Dinge gegessen, ein neues Rezept gelernt? Und vergiss nicht, dir richtig kräftig auf die Schulter zu klopfen! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Veganer Brunch im ,,playing with eels - Cafe, Buchhandlung und Galerie in Berlin

8. Mai 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Veganer Brunch im ,,playing with eels - Cafe, Buchhandlung und Galerie in BerlinJeden Samstag gibt es im ,,playing with eels veganen Brunch. Und was für einen. Ich habe mich mal durch das Angebot geschlemmt und unter anderem mit der Besitzerin Marina über das tolle Konzept ausgetauscht. Denn sie hat sich mit ihrem Freund ein wunderbar umfassendes Angebot ausgedacht, was all ihre Interessen und Leidenschaften verbindet: Kunst, Kultur, Musik und gutes Essen. Was ist das ,,playing with eels? Das ,,playing with eels ist Buchhandlung, Galerie und Cafe in einem. Gelegen im Graefekiez in Berlin Kreuzberg, bietet die 160m? große Location ein Rundumprogramm für alle Sinne. In den in liebevoller Eigenarbeit renovierten Räumlichkeiten findet man eine Auswahl an Büchern, man kann in Ruhe schmökern, sich beraten lassen und eben auch bestellen. Jedes lieferbare Buch ist bis zum nächsten Tag 17:00 Uhr abholbar. Ebenfalls bietet das ,,playing with eels an, bequem im Online-Shop von zu Hause aus zu stöbern und zu bestellen. In den hinteren Räumlichkeiten befindet sich die Galerie, in der regelmäßig alle 4-6 Wochen neue Ausstellungen stattfinden. Von Fotografie über Malerei bis Videokunst - ist alles dabei. Ebenfalls gibt es immer wieder Konzerte, Lesungen und Filmabende – diese besonders am Wochenende. Das Programm wird auf der Homepage veröffentlicht. Was gibt es zu essen im ,,playing with eels? Das kulinarische Highlight ist das Cafe. Unter der Woche gibt es hier täglich Sandwiches, 2-3 Suppen, Salate, Brownies, Cookies&Co, natürlich alles selbst zubereitet. Es werden hochwertige Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau verwendet, gekauft bei Terra Naturkost. Das Angebot wechselt jede Woche. Die Speisen sind zu 100% bio und zu 90% vegan und vieles davon sogar glutenfrei! Jeden Samstag gibt es ein veganes Buffet von 11-16 Uhr. Und das ist wirklich großartig! Von karamellisiertem Fenchel und grünen Bohnen mit Räuchertofu, über Gemüsebratlinge, Polentapizza und Thymian-Pastinake, bis hin zu Himbeer-Mandelschnitten und Pancakes mit frischem Obst – alles ist liebevoll zubereitet und vor allem richtig gut gewürzt. Der Koch weiß was er hier tut. Als besonderes Highlight gibt es Fruchtshakes – ich hatte einen Brombeershake – und Bio-Kaffee aus der “Röststätte Berlin”. Die Preise hierbei sind unschlagbar: der Latte Macchiato kostet 2,80EUR, der Shake 3,50EUR, das ,,all-you-can-eat- Brunch gibt es für 13EUR pro Person - was mehr als fair ist. Und wer bis zum Nachmittag dort sitzen möchte, vielleicht sogar in ein nettes Buch vertieft, kann sich mit einer guten Weinauswahl und glutenfreiem Bier den Samstag versüßen. Ich kann das ,,playing with eels nur empfehlen. Es hat seinen ganz eigenen spannenden Charakter und bietet einmal mehr eine große Auswahl an veganem Essen, was das berliner Angebot bunter und ausgefallener gestaltet. Sofort diesen Samstag hingehen und ausprobieren. Eine Reservierung für das Brunch ist zu empfehlen! “playing with eels” auf Facebook “playing with eels” Urbanstraße 32 10967 Berlin

400 Rezepte der veganen Küche von Adelheit Stöger

3. Februar 2014 Deutschland is(s)t vegan 

400 Rezepte der veganen Küche von Adelheit StögerDas umfangreiche Werk “China Study”, des Ernährungswissenschaftlers Colin Cambell, zeigt die ursächliche Beziehung zwischen Ernährungsverhalten und der Entstehung chronischer Erkrankungen auf. Heutzutage lässt es sich nicht mehr von der Hand weisen, dass unsere Ernährung unseren Gesundheitszustand beeinflusst. Führende Kardiologen gehen davon aus, dass etwa Hälfte der Todesfälle in Mitteleuropa auf Arteriosklerose zurückzuführen ist, zu deren Erscheinungsform die koronare Herzkrankheit, der ischämische Schlaganfall und die periphere arterielle Verschlusskrankheiten gehören (aus dem Vorwort “400 Rezepte der veganen Küche). Das vorliegende Buch erfüllt die Kriterien der “China Study”, soll Freude am Essen mehren, den veganen Speiseplan bereichern und die Umstellung für “Neulinge” erleichtern, was meiner Meinung nach mit diesem umfangreichen Werk hervorragend gelungen ist. Nachdem Vorwort der Autorin folgt ein Text zur veganen Ernährung “im Trend”, zu vegan in der Schwangerschaft und es wird sogar auf die “Kraft der Fünf-Elemente-Küche” eingegangen. Im Anschluss folgen 400 vegane Rezepte – das ist eine ganze Menge! Und diese Vielzahl an unterschiedlichen Gerichten ist in folgende Rubriken unterteilt: Suppen Gemüsegerichte Pilzgerichte Getreidegerichte Reisgerichte Currygerichte Gerichte mit Hülsenfrüchten Tofuspezialitäten Nudeln und Pasta Salate und Dressings Chutneys Salsas und Pestos Desserts Kompotte und Marmeladen Gebäck und Kuchen Eis und Sorbets Getränke (alkoholfrei, mit Alkohol) Hier ist garantiert für jeden etwas dabei und allen “Kochanfänger” sei gesagt, dass es sich hier stets um eine überschaubare Zutatenliste handelt, deren Bestandteile im nahegelegenen Biomarkt oder Reformhaus zu erwerben sind. Bei einigen Rezepten ist ein Hinweis zum “Gesundheitsaspekt” platziert, was zusätzliche Informationen liefert. Ein Beispielrezept: Pastinakenküchlein, für 4 Personen 500 g Pastinaken 500 g Karotten 500 g Kartoffeln 2 TL Pfeilwurzelstärke in etwas Wasser gelöst 2 EL Vollkornmehl 1 TL Agavensirup Öl zum Braten Schnittlauchröllchen Das Gemüse waschen, schälen und grob raspeln, mit der in Wasser gelösten Pfeilwurzelstärke, dem Mehl, Salz, Pfeffer und Agavensirup vermischen. In heißem Fett kleine Puffer braten und mit Schnittlauchröllchen bestreuen. Gesundheitsaspekt: Die Pastinake enthält Kohlenhydrate in Form von süßem Zucker, sättigender Stärke und Ballaststoffen. Außerdem enthält sie so viel Kalium, wie kaum ein anderes Gemüse sowie Kalzium, Magnesium und Phosphor und Vitamin B1, B2, C und Niacin. Pastinaken lindern Magen-und Darmbeschwerden, regen die Verdauung an, unterstützen den Aufbau von Knochen und Muskulatur, erleichtern die Atmung, stimulieren das Nervensystem und wirken gegen Schlaflosigkeit. Ein tolles Geschenk, ein tolles Buch – für Gesunde wie chronisch Kranke, die hier gute Gründe finden sollen, ihre Ernährung umzustellen. Hier geht es zur Leseprobe Autoreninformationen Dr. med. univ. Adelheid Stöger, Fachärztin für Dermatologie und Venerologie in Salzburg, Studium der Humanmedizin in Innsbruck, Promotion 1982. Nach der Facharztausbildung an verschiedenen Kliniken seit 1991 niedergelassen in eigener Praxis. Seit 2000 diplomierte Ärztin für Akupunktur, seit 2006 diplomierte Ärztin für Chinesische Medizin. Adelheid Stöger ist beratende Redakteurin beim Österreichischen Rundfunk für die Fachgebiete Dermatologie und TCM und außerdem Autorin von Kochbüchern. Dr. Claudia Nichterl, Ernährungswissenschaftlerin, Ernährungsberaterin, Autorin von Kochbüchern, Dozentin an der Donau-Universität Krems und Wiener Schule für TCM. Sie ist Inhaberin des ,,essen:z kochstudio in Wien und gibt neben ihrer Beratungstätigkeit Kochkurse und veranstaltet Seminare und Vorträge zum Thema Ernährung. Ihr Spezialgebiet ist die Fünf Elemente Küche. Weitere Infos unter www.essenz.at . Adelheit Stöger In Zusammenarbeit mit Claudia Nichterl “400 Rezepte der veganen Küche “ Das Kochbuch zur China Study in Zusammenarbeit mit Claudia Nichterl verlag systemische medizin Auflage 1, Flexocover, 413 Seiten ISBN 978-3-86401-033-0 29,80 Euro

Vegan for fit-Challenge: Rückblick auf die 1. Woche

12. Juni 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan for fit-Challenge: Rückblick auf die 1. WocheFür alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Katja, Susanne und Patrick machen die 30 Tage Vegan for fit-Challenge, und zeigen täglich auf dem DIV Challenger Blog, was sie so gegessen haben. Hier kommt nun der Rückblick auf die 1. Woche. Katja Samstag, zwei Tage vor Start der Challenge: Ich sitze vor meiner Einkaufsliste. Mandelmus, Zucchini-Spagetthi-Schäler, Matcha-Tee. Ich blättere im Vegan-for-Fit-Buch und versuche mir zumindest für die erste Woche einen Plan zu machen, was ich kochen will. Und fühle mich plötzlich und überwältigend überfordert. Ich hab doch gar keine Zeit so viele neue Sachen zu kochen! Wie soll ich denn so lange ohne Pommes frites überleben! Das passt doch gerade alles gar nicht in mein Leben! Und außerdem habe ich gar keine Lust einzukaufen. Ich gehe trotzdem. Schnell finde ich den Zucchini-Schäler und habe außerdem ein nettes Gespräch im Tee-Laden über meinen Matcha-Tee. Und der mit Grünzeug vollgeladene Einkaufswagen macht mich irgendwie stolz. Na gut. Vielleicht ist ja doch alles gar nicht so schlimm… Montag, erster Tag: Der Tag startet mit einem alten Bekannten: Soja-Joghurt mit gepopptem Amaranth und Himbeeren. Das esse ich nämlich schon seit geraumer Zeit fast jeden Tag. Ha, ausgetrickst. Mittags gibt es einen fantastischen Quinoa-Salat, den ich schon am Vortag zubereitet habe. Das matschige Mensa-Gemüse fehlt mir gar nicht. Und Abends kommt der Zucchini-Schäler zum Einsatz. Was für ein großartiger Spaghetti-Ersatz! Ich will nie wieder langweilige weiße Pasta. Mittwoch, dritter Tag: Meine Motivation ist am Boden. Ich habe das beängstigende Gefühl dass ich mich derzeit ausschließlich damit beschäftige, Essen zuzubereiten. Und habe Heißhunger auf Kartoffelchips. Süßes fehlt mir erstaunlicherweise überhaupt nicht - die Bonbons, die der Kollege verteilt, kann ich beruhigt ablehnen. Nach viel Sport am Abend fühle ich mich plötzlich stark und motiviert zu kochen. Ich bereite Abends um 10 gleich noch zwei Gerichte zu (Spargelcremesuppe und Bohnen in Basilikum-Tomaten-Soße), esse schon jetzt einen Teil davon, trotz der Uhrzeit, und freue mich auf den nächsten Challenge-Tag. Samstag, sechster Tag: Herausforderung: Ich bin auf eine Fahrt im Planwagen durch die Weinberge eingeladen. Wein ist für mich ein Genussmittel und ich habe noch nie viel davon getrunken, aber in geselliger Runde nur Traubensaft zu trinken stelle ich mir schwer vor. Ist es aber nicht. Ich genieße mit klarem Kopf und dem schönen Bewusstsein, am nächsten Tag keinen Kater zu haben, die Fahrt durch’s Grüne (und die Ausgelassenheit der anderen). Und in der Vesper-Pause gibts einen tollen Hirse-Salat, den die Kollegin zubereitet hat, die die Challenge ebenfalls absolviert. Gewonnen! Resümee für die erste Woche: Die Gerichte sind wirklich wunderbar und sehr leicht zuzubereiten. Nach einigem Magenknurren die ersten Tage hat sich mein Hungergefühl auf ein normales Maß eingependelt - ich habe sogar den Eindruck weniger essen zu müssen (vielleicht weil das was ich esse so randvoll mit Nährstoffen ist). Und vielleicht ist es Einbildung, aber ich habe dein Eindruck, wacher zu sein als in der Zeit vor der Challenge. Ausgeglichener allerdings nicht. Aber was nicht ist kann ja noch werden.   Susanne Die Ausrüstung Da sich zeitgleich auch meine liebe Freundin und Mitbewohnerin für die Challenge entschieden hat und wir ohnehin schon sehr viele der benötigten Zutaten im Haus haben, stand der große Einkauf erstmal nicht an. Auf der einen Seite dachte ich beim Blättern im Buch schon, dass die Gerichte sehr aufwändig sind und die Zutatenliste speziell und umfangreich. Da ich täglich koche … für alle möglichen … hat mich das also nicht abgeschreckt. Im Gegenteil. Dienstag ist Starttag Okay, dann wollen wir mal - Tag 1 der Challenge geht an den Start und das mit einem Frühstück, dass nicht aus dem Buch stammt: Hirse-Gemüse. Bisher habe ich mich überwiegend nach den 5-Elementen ernährt und den Tag stets mit Ingwer-Linsen begonnen, da eine warme Mahlzeit meinen ,,inneren Ofen anheizt und mir mehr Energie spendet. Heute halte ich mich also nochmal an meinem gewohnten Frühstück fest, challengetauglich ist es allemal. Den Joghurt gönne ich mir dann zur Mittagszeit und abends folgt dieser nochmal in verkleinerter Ausführung, denn ich hatte genug Zwischenmahlzeiten und war ohnehin sehr gesättigt. Mein Highlight In den folgenden Tagen habe ich den Amaranth Joghurt, Tomaten Caprese und den Matcha Shake in mein Herz geschlossen. Das ganze wird aber fast noch getoppt: von den Zucchini Spaghettis. Schon die Zubereitung ist die reine Challenge – mein Arm-Workout habe ich damit vollbracht. ,,Spirali Totali nenne ich das Zubereiten der Zucchini Spaghettis mit dem Spirali, vier Stück an der Zahl, denn ich koche ja für zwei. Die Carbonara war mir nicht neu, aber mit diesen besonderen Spaghettis der Oberknaller. Dieser Challengepart wird nie wieder abgelegt, das weiß ich schon jetzt. Meine Challenge-Lieblinge könnte ich jeden Tag essen, keine Frage. Aber ich freue mich auch schon auf die anderen leckeren Gerichte. Shake it, Baby! Ganz besonders haben es mir die Shakes angetan: Matcha, das grüne Gold! Ich mag am liebsten Vanille-Matcha und am Nachmittag folgt dann noch ein Maca-Shake, damit bleibe ich schön konzentriert, fit und leistungsstark. Auch diesen Shake trinke ich am liebsten mit Vanille Sojamilch, super schmeckt aber auch ein Mix aus Schoko-Vanille Sojamilch. Und dazu natürlich viele Eiswürfel und ordentlich in meinem Blender gemixt. Power on! Soja total. Die Challenge läuft ohne Probleme, mich plagen keinerlei Attacken und ich fühle mich rundum wohl. Allerdings stelle ich fest, dass der viele Konsum von Sojajoghurt oder Sojamilch mir nicht so liegt. Ich habe vor der Challenge davon ganz selten gekostet. Den Verpackungsmüll davon finde ich im übrigen auch nicht wirklich toll. Wieso gibt es Sojamilch nicht in der Flasche, wenn doch alle so umweltbewusst und nachhaltig sein wollen? Kein Alkohol? Kein Problem. Ehrlich gesagt habe ich mich darauf gefreut, 30 Tage lang keinen Alkohol zu trinken. Nicht das ich jeden Tag an der Flasche hänge, aber ab und zu ein Genuss-Glässchen gab es zum Essen schonmal, oder eben am Wochenende. Ich habe mich hauptsächlich auf die Erfahrung und das körperliche Empfinden gefreut. Und so ist es mir auch nicht schwer gefallen auf einem Konzert zwei kleine alkohohlfreie Pils zu trinken. Das bremst doch die Freude nicht, getanzt wird trotzdem. Und am nächsten Tag ist der Geist frisch und klar. Ich mag das. Auch. Und Sport? Anfang des Jahres hatte ich einen blöden, klar unnötigen, Bruch im Knie. Dieser ist nun fast verheilt, aber auch nur fast, also hält sich mein Sportprogramm sehr in Grenzen … bis gar nicht. Wir absolvieren zu hause aber diese Challenge Übungen, die aus Squares, Blanks und Crunshes bestehen und die sich jeden Tag steigern. Damit fahr ich super und die Crunshes habe ich sogar noch gesteigert, da diese schon zu meinem täglichen ,,Workout gehörten … immerhin strebe ich das Eightpack an. Bitte immer mit einem Augenzwinker lesen. Okay, erst Woche vorbei und nun? Und nun geht es weiter mit der zweiten Woche. Meine Freude und mein Wille die Challenge durchzuziehen und auch danach daran festzuhalten sind nach wie vor ungebändigt. YAY! Es macht wirklich großen Spaß und ich kann die Euphorie und die Freude all der Challenger nachempfinden. Das hat der Attila doch gut gemacht, überlegt man sich einmal, wie viele Menschen er damit jetzt schon erreicht hat.   Patrick Die erste Woche ist rum, und hier kommen meine persönlichen Eindrücke. Zunächst mal muss ich sagen, dass mir die 1. Woche sehr gut gefallen hat, und dass ich es nicht sonderlich schwierig fand, mich an die Challenge-Regeln zu halten. Das kann natürlich an 2 Dingen zumindest zum Teil liegen: 1. Ernähre ich mich sowieso gar nicht so dramatisch anders, und 2. konnte ich die Woche fast komplett zuhause arbeiten, und mir Zeit für die Rezepte nehmen, hab daher auch so ziemlich genau komplett danach gekocht. Die Rohkost-”Challenge”, die ich schon mal mit Sonja gemacht habe, fand ich jedenfalls deutlich herausfordernder. Meine beiden grössten Herausforderungen bei der Vegan for fit Challenge sind 1. kein Essen nach 19 Uhr und 2. kein Alkohol. Beides ist mir aber gut gelungen bislang. Fast etwas enttäuscht war ich darüber, dass ich in dieser Woche “nur” 1-2 KG verloren habe, aber wie gesagt, so dramatisch war die Ernährungsumstellung eben nicht. Eine Menge Sport hab ich ausserdem gemacht, Jogging und Radfahren fast täglich. Hier meine ersten Tipps: - Bereite dich vor! Am besten suchst du dir für die ersten paar Tage Rezepte raus, machst dir eine Einkaufsliste und kaufst ein. - Plan dir mehr Zeit fürs Kochen ein! Die Challenge zu machen, bedeutet für vermutlich 99% der Leute, mehr Zeit in der Küche zu verbringen. Mittags mal einfach irgendwo was essen gehen? Nö, Vorbereitung ist angesagt. Fang vielleicht besser am Wochenende an. Macht es auf jeden Fall einfacher, einzusteigen, weil es schon einen gewissen Aufwand erfordert. - Kauf auf Vorrat. Der Vorteil der Challenge ist, dass man insgesamt eigentlich gar nicht so viele verschiedene Dinge kaufen muss. Was du immer wieder brauchst: Weißes Mandelmus, gepoppter Amaranth, Agavendicksaft, Zucchinis, Räuchertofu, Naturtofu, Sojajoghurt, dazu Nüsse und Kerne. Gibt es alles im Bioladen oder bei DM. - Auch mal improvisieren. Keine Panik, wenn du nicht alles da hast – improvisier einfach. Es kann definitiv nicht schaden, wenn du Pastinaken statt Möhren oder Aubergine statt Zucchini ins Essen packst. Letztlich geht es ja vor allem darum, Weißmehl und Zucker wegzulassen, und abends keine Kohlenydrate mehr zu sich zu nehmen. Man braucht sich daher nicht sklavisch an die Rezepte halten. Meine kulinarischen Highlights waren neben dem Amaranth-Joghurt-Pop, den ich mir schon vorher oft gemacht habe, die Pilz-Mandel-Lasagne, der superoberleckere Amaranth-Riegel, Zucchini-Spaghetti mit Walnuss-Tomaten-Pesto und Moussaka Reloaded. Ach, und das Challenger-Frühstück. Eigentlich fand ich alles richtig lecker. Und hier kommt der Riesenvorteil an den Gerichten: Sie sind wirklich EINFACH! Das meiste ist in 10-15 Minuten Netto-Kochzeit (ohne den Rest, den der Herd allein macht) zu bewältigen. Fazit: Hat super Spaß gemacht, bin voll motiviert, weiter zu machen, und einige der Gerichte haben schon jetzt mein Standard-Programm erweitert. Freue mich auf die weiteren Rezepte und die nächste Woche Challenge!     The post Vegan for fit-Challenge: Rückblick auf die 1. Woche appeared first on Deutschland is(s)t vegan.

Vegane Süppchen und Desserts von Sonnentor

8. März 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Süppchen und Desserts von Sonnentor Jedem Bioladeneinkäufer wird die Marke Sonnentor ein Begriff sein. Das Unternehmen wurde gerade erst mit dem Nachhaltigkeitspreis der Ethikbank ausgezeichnet und bekam den Utopia-Award in der Kategorie Unternehmen  2012. Unter anderem deshalb weil neben hoher Bio-Qualität und fairen Umgang mit den Zulieferern ein ernst zu nehmender Nachhaltigkeitsbericht erstellt wird. Besonders interessant ist der “Gemeinwohl-Report”, den ich in dieser Form noch nicht irgendwo anders gesehen habe. Hier bewertet sich das Unternehmen selbst, was Stichworte wie “Menschenwürde”, “Solidarität”, “Ökologische Nachhaltigkeit”, “Soziale Gerechtigkeit” oder auch “Demokratische Mitbestimmung & Transparenz” betrifft. Und das auf allen Ebenen – bei den eigenen Mitarbeitern über Lieferanten und Kunden bis hin zum gesellschaftlichen Umfeld. Toll und nachahmenswert! Wer sich das umfangreiche Sortiment von Sonnentor anschaut, wird vor allem viele Teesorten vorfinden. Tees sind das Kerngeschäft des Unternehmens mit den sonnig-fröhlichen gestalteten Verpackungen. Ein zweiter Schwerpunkt sind Gewürze.  Außerdem Kaffee, Kakao und ein paar andere Produkte. Der Großteil der Produkte von Sonnentor ist vegan, und gerade eben erst sind ein paar neue Produkte herausgekommen, die auch sehr deutlich mit der Bezeichnung “vegan” beworben werden, nämlich Süppchen und Desserts. Folgende Sorten gibt es: - Kartoffel-Zwiebel-Süppchen - Kräuter-Minze-Süppchen - Polenta-Paprika-Süppchen - Rote Rüben-Pastinaken-Süppchen - Süppchen – Probier mal! - Tomaten-Basilikum-Süppchen Außerdem eben diese Fruchtdesserts: - Apfel-Johannisbeer-Fruchtdessert - Marille-Zimt-Fruchtdessert Wie gesagt, durchgängig vegan, bio, hefefrei und salzarm. Ihr bekommt die Suppen als Trockenmischung, jeweils 3 Päckchen in einem Karton. Einfach mit Wasser aufkochen, fertig. In jedem Kartönchen liegt ausserdem eine Suppenhäubchen-Gewürz-Mischung bei, die man noch drüber geben kann. Praktisch für’s Büro oder wenn es mal ganz schnell gehen muss, oder man eben keinen Riesenhunger hat. Auch die Fruchtdesserts sind Trockenmischungen, die ihr mit Wasser aufkocht. Toll übrigens auch die Tatsache, dass die Bezeichnung “Vegan” inzwischen immer weniger ein nicht weiter erwähnenswerter Zufallsnebeneffekt ist, sondern damit sogar geworben wird! Das könnte dich auch interessieren: Zodiac in Essen: vegetarische und vegane Gerichte für alle Sternzeichen The Vegan ABC – W wie… wissen wollen Viel mehr als nur Möhrchen: Carrots & Coffee in Hannover The post Vegane Süppchen und Desserts von Sonnentor appeared first on Deutschland is(s)t vegan.


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