Papaya - vegetarische Rezepte

Versuchen Sie diese Rezepte!

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Einfacher veganer Apfelkuchen mit Streuseln

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Papaya vegetarische Rezepte

Veggieworld Dortmund vom 14. bis 15. September 2019

26. August 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Veggieworld Dortmund vom 14. bis 15. September 2019 Anzeige - Bald ist es so weit: Die VeggieWorld kommt zum ersten Mal nach Dortmund! Die VeggieWorld findet aktuell an 18 Standorten in Europa und Asien statt und zeigt, dass ein pflanzlicher Lebensstil nicht allein nachhaltig, bewusst und gesund ist, sondern auch Spaß macht. Bei der VeggieWorld geht es nicht um Verzicht, sondern um Gewinn. Nicht um Dogmatismus, sondern um Vielfalt. Nicht um Moralpredigten, sondern um die Freude an neuen Möglichkeiten Dazu gibt es reichlich Tipps und Tricks von Machern, Produzenten, Köchen und Gesichtern der Szene. Auch pflanzlich produzierte Kleidung und Kosmetik, die keinen Kompromiss mehr in Sachen Form, Farbe und Style machen, findest du auf der VeggieWorld. Bei der VeggieWorld in Dortmund kannst du auf Einsteiger, Aussteiger und Querdenker treffen. Auf Menschen, die ausschließlich vegan leben und Leute, die sich pflanzlich ausprobieren und rantasten wollen. Denn die Messe möchte so viele Menschen wie möglich erreichen. Nicht nur in Deutschland. Sondern überall! Quelle: Veggieworld Starke Partnerschaft mit alles-vegetarisch.de und ProVeg Quelle: alles-vegetarisch.de Europas größter Onlineshop für vegane Lebensmittel bringt sich erstmals als Netzwerkpartner in die Organisation der VeggieWorld ein. Das international nachhaltig agierende Unternehmen ist Vorreiter der Branche und bedient online mit tausenden Artikeln die steigende Nachfrage nach veganen Produkten. ProVeg (ehemals VEBU) war 2011 Ideengeber und Mit-Initiator der VeggieWorld und ist bis heute Schirmherr und enger Kooperationspartner des Veranstalters. Besonders in inhaltlichen Fragen unterstützt ProVeg den Veranstalter in den Bereichen Rahmenprogramm und Ausstellerauswahl. Übrigens: ProVeg ist die erste weltweit tätige Ernährungsorganisation, die sich für die pflanzliche Lebensweise einsetzt. Spannende Aussteller auf der VeggieWorld in Dortmund Quelle: VeggieWorld Geboten wird dem Publikum eine Messe mit 80 Anbietern, bei denen neue und altbewährte vegane Produkte entdeckt, probiert und gekauft werden können. Verbände und Unternehmen jeder Größe zeigen ihr breites veganes Angebot an Food, Kosmetik, Kleidung und Dienstleistungen. Schau doch zum Beispiel bei diesen Ausstellern vorbei: - Schokolade von iChoc An Schokolade kann niemand vorbeigehen. Denn: Schokolade ist ein gutes Stück Lebensqualität. Getreu dieser Philosophie kreiert iChoc feinste vegane Schokoladen. Du kannst auf der VeggieWorld die neuesten Sorten probieren und natürlich auch kaufen. - alles-vegetarisch.de Auf 120 m? wird alles-vegetarisch ein ausgewähltes, vielfältiges Portfolio an vegan Food präsentieren und spannende Neuprodukte launchen. - Follow your heart Wir sind Fans der ersten Stunde - die pflanzlichen Käse- oder Yogurthalternativen von Follow your heart sind einfach köstlich. Natürlich darfst du auf der VeggieWorld in Dortmund neue Produkte nicht nur testen, sondern auch direkt kaufen. Rahmenprogramm auf der Veggie-Bühne Quelle: VeggieWorld Begleitet wird das umfangreiche Ausstellungsangebot von einem spannenden Bühnenprogramm: Patricia Faut zeigt mit ihrer Kochshow Leckere Buddha Bowls - Ausgewogen & vollwertig, wie vielseitig die vegane Ernährung sein kann. Du kennst Patricia vielleicht schon von ihrem Gastartikel bei uns über  10 Tipps für einen erfolgreichen Umstieg auf vegane Ernährung. Mit ihrem E-Book Vollwertig, Pflanzlich, Echt kannst du dich schonmal auf die Kochshow einstimmen und dir 50 leckere vegane Rezepte nach Hause holen. Wenn du deine Ernährung mal ganz individuell mit ihr als Ernährungsexpertin besprechen möchtest, dann schau doch mal hier vorbei. Wenn du nach deiner deiner Bestellung des E-books den Code deutschlandistvegan Patricia mailst an info@plantpower-nutrition.com, bekommst du als Goodie noch eine 30min. Ernährungsberatung von Patricia kostenlos dazu. Es lohnt sich also doppelt!   Vegane Buddhabowl (C) Patricia Faut Die YouTube-Stars Gordon & Aljosha von ,,Vegan ist ungesund präsentieren ihr Kochshowformat ,,Hier riechts komisch erstmals live.  Der Graslutscher erklärt auf gewohnt humorvolle Weise, ,,wie man mit Fleischessern diskutiert, ohne komplett den Verstand zu verlieren. Die Chocolatier Solvejg Klein von ,,Das Bernsteinzimmer zeigt, wie man auch daheim Nougat-Spezialitäten aus hochwertigen Bio-Zutaten zaubert.  Alle weiteren Infos, das komplette Rahmenprogramm und die Ausstellerliste findest du hier. Wir hoffen, dass du Lust bekommen hast, die VeggieWorld Dortmund zu besuchen. Öffnungszeiten Samstag, 14.09.2019 | 10 - 18 Uhr (Außenbereich Open End) Sonntag, 15.09.2019 | 10 - 18 Uhr Eintrittspreise Online Vorverkauf* 11,00 EUR inkl. Mwst. *Der Online-VVK endet am Tag vor der Messe um 23.45 Uhr. Danach gilt für Online-Tickets der gleiche Preis, wie an der Tageskasse. Tageskasse 13,00 EUR inkl. Mwst. | für Erwachsene 11,00 EUR inkl. Mwst. | reduziert: Schüler, Studenten, Menschen mit Behinderung, ALG-II-Empfänger, Rentner & ProVeg-Mitglieder (bitte zeigt entsprechende Nachweise an der Kasse vor). Eintritt frei | für Kinder bis einschließlich 14 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen Tickets Der Vorverkauf startet bereits einige Monate vor der Messe. Die Tickets sind dann hier im VeggieWorld Onlineshop erhältlich. Tickets gibt es auch an der Tageskasse. Adresse /­­/­­ Location Messe Westfalenhallen Dortmund  Eingang Nord Rheinlanddamm 200  44139 Dortmund Achtung: Am Samstag, den 14.09 findet ab [15:30] ein Heimspiel des Borussia 09 e. V. Dortmund im Signal Iduna Park statt. Dies kann zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen führen. Die Strobelallee wird ab ca. 11 Uhr für den Verkehr gesperrt sein. Da der Signal Iduna Park in unmittelbarer Nähe zu den Westfalenhallen liegt, wird sich dies auch auf die Anreise und Parkmöglichkeiten der Messebesucher auswirken. Busse und Bahnen werden von Verkehrsverbund Rhein-Ruhr vermehrt eingesetzt. Wir raten an diesem Tag zu einer Anreise mit dem ÖPNV oder Fahrrad. Anreise mit dem ÖPNV Mit der U-Bahnlinie U 45 (Richtung Westfalenhallen) kommst du bequem vom Dortmunder Hauptbahnhof in 10 Minuten zur Haltestelle ,,Westfalenhallen. Von der Dortmunder City (U-Bahnhöfe Reinoldikirche oder Stadtgarten) bringt dich die U 46 (Richtung Westfalenhallen) in ca. 5 Minuten ebenfalls zur Haltestelle ,,Westfalenhallen. Alternativ fährst du mit der Linie U 42 (Richtung Hombruch) bis zur Haltestelle ,,Theodor-Fliedner-Heim. Von hier aus sind es wenige Gehminuten bis zum Messegelände. Der Weg zu den Westfalenhallen ist an den genannten Haltestellen ausgeschildert. Alle oben aufgeführten Haltestellen sind barrierefrei. Anreise mit dem Auto /­­/­­ Parken Direkter Anschluss durch die B1 (A40) an die Autobahnen A1 (Hansalinie), A45 (Sauerlandlinie), A2 (Berlin - Hannover -Dortmund - Oberhausen), A42 (Duisburg - Dortmund), B1 (A44) (Dortmund - Kassel). Ausschilderung nach Dortmund folgen und Hinweisschilder der Westfalenhallen auf den Autobahnen beachten. Wenn du ein Navigationsgerät nutzt, gib bitte als Zieladresse ,,Rheinlanddamm 200 bzw. das Sonderziel ,,Westfalenhallen ein. Ab Zieladresse folgst du bitte den Ausschilderungen im Nahbereich. Parkplätze stehen für ca. 8.800 Pkw und Busse in unmittelbarer Nähe zur Verfügung. Die Parkgebühren belaufen sich auf 7,00 EUR pro PKW auf allen Parkflächen. Barrierefreiheit Der gesamte Messebereich und die Sanitäranlagen sind barrierefrei zugänglich. Tierverbot Generell gilt in den Messehallen ein Verbot für das Mitführen von Hunden und anderen Tieren. Hotels Tipps: Vegan essen in Dortmund Wenn du in Dortmund unterwegs bist, Hunger bekommst oder einen Kaffee mit Pflanzenmilch trinken möchtest, schau doch mal hier vorbei Café Guttut Dortmund Quelle: Café Guttut Direkt an der Möllerbrücke in Dortmund gelegen kann man das Café Guttut auch mit der U-Bahn gut erreichen. Die frische und vegane Speisekarte punktet mit natürlichen und regionalen Zutaten auf der vieles auch glutenfrei erhältlich ist. Neben einem täglich wechselnden Mittagsangebot bietet das gemütliche Bistro noch Burger, Baguettes, Salat, Falafel und sogar Pizza an. Natürlich kannst du im Café Guttut auch vegane Kuchen, vegane Desserts und natürlich Kaffee mit Pflanzenmilch genießen. Adresse: Café Guttut, Lindemannstr. 4, 44137 Dortmund Kartoffel-Lord Quelle: Kartoffel Lord Der Kartoffel-Lord befindet sich im Brückenstraßenviertel und ist mittlerweile ein echtes Urgestein in Dortmund. Mitten im Nachtleben und zwischen internationalen Imbissbuden bietet der Kartoffel-Lord seit 1988 vegane und vegetarische Speisen an. Bei den Zutaten wird auf Bio-Qualität geachtet - teilweise auch in Demeter-Qualität. Die Gerichte sind teilweise orientalisch inspiriert: Falafeltasche, Süßkartoffel-Pommes, selbstgebackenes Fladenbrot... Aber natürlich steht auch die Kartoffel in jeglicher Form auf der Speisekarte. Seit dem Umbau vor einiger Zeit gibt es im Kartoffel-Lord viel mehr Sitzplätze und eine gemütliche Atmosphäre. Adresse: Kartoffel-Lord, Gerberstraße 1, 44135 Dortmund Delikat Essen Quelle: Delikat Dortmund Das Delikat Essen liegt im Kreuzviertel und bietet eine sehr große Auswahl an veganen und vegetarischen Gerichten. Die Speisekarte ist abwechslungsreich und es gibt zusätzlich wöchentlich wechselnde Gerichte. Die Speisen sind immer ohne Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe zubereitet, zudem meist mit saisonalen Produkten. Besonders lecker fanden wir übrigens den großen Vorspeisenteller mit Seitan und das Papaya Pak Choi Curry. Das Lokal ist gemütlich eingerichtet und hat eine schöne Terrasse, so dass man auch gerne etwas länger sitzen bleibt. Adresse: Alter Mühlenweg 14, 44139 Dortmund

Frischer Kohlrabisalat auf thailändische Art {Som Tam}

20. Juli 2017 Eat this! 

Frischer Kohlrabisalat auf thailändische Art {Som Tam}In Südostasien „kann“ man einfach Salat. Besonders in Thailand und Vietnam. Labberiges Grün, ein paar Tomatenwürfel drauf und ein einfallsloses Dressing? Keine Chance, Salat wird zelebriert und auch gerne mal zum Hauptgang befördert ? Das beste Beispiel dafür ist der feurige, thailändische „Som Tam“, der traditionell mit unreifer, grüner Papaya gemacht wird und nach Pad Thai und Thaicurries in allen Varianten wahrscheinlich der bekannteste kulinarische Export Thailands sein dürfte. Kein Wunder, kombiniert er doch die wichtigsten vier Geschmacksrichtungen der thailändischen Küche: ein süß-sauer-salziges Dressing und scharfe Chillies? Oh yeah, da sind wir dabei! An Straßenständen in ganz Thailand findet man „Som Tam“ am einfachsten nach Gehör. Die Verkäufer verarbeiten die Zutaten in großen, irdenen Mörsern, den sogenannten „Pok Pok’s“. Und ja, die heißen so, weil sie so klingen ? Die zuerst fein geschnittene Papaya wird zusammen mit dem Dressing und - je nach Koch - unterschiedlichen Zutaten wie Tomaten und Erdnüssen im „Pok Pok“ gestampft und mit rohem Gemüse, Kräutern und „sticky rice“ serviert. Da sag nochmal einer, Salat wäre langweilig. Hier macht sogar schon die Zubereitung Spaß! Da es bei uns jedoch nichtmal die unreifste grüne Papaya aus regionalem Anbau gibt und „Som Tam“ übersetzt ohnehin nur in etwa „gestoßenes Saures“ heißt, nehmen wir uns die Freiheit und packen das zweitbeste Gemüse für den Salat auf den Teller: Kohlrabi. Zusammen mit dem unheimlich frischen Dressing mit viel Limettensaft, frischen Kräutern und scharfen Chillies, soviel du dir aufladen möchtest, kann ich dir eins versprechen: Kohlrabi hast du so noch nie gegessen! Frischer Kohlrabisalat auf thailändische Art {Som Tam} Ein süß-sauer-scharf-salziger Kohlrabisalat auf thailändische Art mit Tomaten, Erdnüssen, grünen Bohnen und frischen Kräutern. Genau das Richtige für den Sommer. Für den Salat - 50 g Erdnüsse (roh) - 100 g grüne Bohnen (oder Stangenbohnen) - 500 g Kohlrabi Für das Dressing - 2 Limetten - 2 Knoblauchzehen - 1/­­2 rote Chili (oder auch mehr, je nach Geschmack) - 2 TL Rohrohrzucker (oder Palmzucker) - 3 EL Sojasauce - 1 1/­­2 TL Misopaste - 1 Handvoll Cherrytomaten Außerdem - 2 Frühlingszwiebeln - frische Kräuter (z. B. Thai-Basilikum, Minze, Koriander) -  Erdnüsse in einer heißen Pfanne ohne Öl unter häufigem Rühren 5 Minuten rösten. Anschließend aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen. -  Bohnen 7 Minuten dämpfen, anschließend unter fließendem kalten Wasser abschrecken. -  Kohlrabi in sehr feine, ca. 2 mm dicke Stifte schneiden. Für das Dressing -  Limetten auspressen. Alle Zutaten, bis auf die Tomaten, in einem Mörser fein zerstoßen. Tomaten halbieren, zusammen mit der Hälfte der gerösteten Erdnüsse mit in den Mörser geben und leicht anquetschen. -  Kohlrabi mit dem Dressing vermengen und mit den restlichen Erdnüssen und fein gehackten Frühlingszwiebeln toppen. -  Den Kohlrabisalat mit Bohnen und frischen Kräutern servieren. Du kannst auch frische Früchte, eingelegtes Gemüse und natürlich extra Chillies zu unserem Som Tam aus Kohlrabi reichen. Zum Kohlrabisalat passt perfekt thailändischer Klebreis, den man zu kleinen Bällchen formt und in die Sauce tunkt. Der Beitrag Frischer Kohlrabisalat auf thailändische Art {Som Tam} erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Pad Thai-Salat mit Mangold - Panzanella - Last-Minute Silvester-Glasnudelsalat

Rohköstlich, nachhaltig und liebevoll: Superfrans Feinkost-Manufaktur in Berlin

3. November 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Rohköstlich, nachhaltig und liebevoll: Superfrans Feinkost-Manufaktur in BerlinAlle VeganerInnen, die ich kenne, sind – genauso wie ich – ein bisschen verrückt. Verrückt nach richtig gutem Essen. Dafür machen sie verrückte Sachen, wie Essensfotos auf Instagram anstarren, online-Speisekarten lesen oder kilometerweite Strecken zurücklegen. Die beiden ersten Sachen mache ich täglich (Asche auf mein Haupt), die letztere nur dann, wenn ich mir sicher bin, dass es sich richtig lohnt. So wie für das Superfrans in Berlin, für das ich zu den 680 Kilometern, die es von Wien entfernt liegt, sogar noch einige mehr in Kauf nehmen würde. Ich habe dem kleinen Bistro 2015, kurz nach seiner Eröffnung, das erste Mal einen Besuch abgestattet und mich sofort verliebt. Ein Jahr später war ich erneut vor Ort und jetzt ist endlich der Moment für eine Vorstellung dieser veganen Oase gekommen. In der Zwischenzeit hat sich nämlich einiges getan, was sie nochmals eine Stufe nach oben gehoben hat: Es gibt mehrere Tische und Stühle zum Verweilen, neues Geschirr und jede Menge frische Kreationen auf der Speisekarte. Rohkost vom Feinsten – Torten, Smoothies und Herzhaftes Natürlich gilt mein größtes Augenmerk wie immer der Kuchenvitrine und diese ist mit Köstlichkeiten gefüllt, die nicht nur toll aussehen und einfach herrlich schmecken, sondern für mich auch das gewisse Etwas haben. Rohkosttorten sind ja derzeit sehr trendy, unterscheiden sich, mit den obligatorischen Dattel-Nuss-Böden und Cashewfüllungen aber oftmals recht wenig voneinander. Im Superfrans stößt man allerdings auf viele unterschiedliche Geschmacksrichtungen und Texturen. Variationen wie Waldbeer-Pastete, Papaya-Cheesecake, Limettenmousse-Torte, Mohn-Mandel-Kuchen mit Kirschgelee, Triple-Choc-Torte oder Macarons sind ein wahres Fest und es ist direkt schade, dass diese so nahrhaft und sättigend sind, dass man nicht alle auf einmal vernaschen kann. Zu dem süßen Genuss bestellt man Kaffee, Tee, Säfte oder einen grünen bzw. fruchtigen Smoothie, für die Granatapfelkerne, Birnen, Nüsse, Spinat, Bananen und auf Wunsch viele weitere Superfoeds natürlich ganz frisch in den Mixer wandern. Das herzhafte Repertoire wurde sehr erweitert und so gibt es neben Lasagne, Flammkuchen und Quiche, die allesamt fix in der Karte stehen, auch die Wahl zwischen wöchentlich wechselnden und auf die jeweilige Jahreszeit abgestimmten Tagesgerichten. Das größte Highlight und die Seele von Superfrans sind aber nicht die Speisen an sich, sondern Franziska und Alex, die sich mit ihrem kleinen Laden am Prenzlauer Berg einen Traum verwirklicht haben. Den Traum von gesundem, nährstoffreichem und nachhaltigem Essen, fernab von industriellen Fertigprodukten. Die beiden führen ihr Bistro seit dem ersten Tag mit so viel Liebe und Herzblut und sind auch so regelmäßig auf Messen und Märkten vertreten, dass ich mich frage, wie sie das zu zweit alles schaffen. Aber mit dem Feuer in ihren Herzen ist anscheinend alles möglich. Dies geben sie seit kurzem auch in Workshops weiter. Wer also lernen möchte, wie man ein vier-gängiges Menü aus dem Mixer zubereitet, wie man rohen Mürbeteig ausrollt oder rohköstliche Cremetuffs aufspritzt, der ist hier bestens beraten. Fazit: Wer noch nicht verrückt nach süßen Rohköstlichkeiten ist, wird es spätestens nach einem Besuch in der Superfrans Feinkost-Manufaktur ganz sicher sein. Das kleine Bistro besticht durch herrliche Torten, ständig wechselnde herzhafte Speisen und leidenschaftliche Inhaber – ein Traum!   Superfran’s Feinkost-Manufaktur Prenzlauer Allee 176 D- 10409 Berlin www.superfrans.de www.facebook.com/­­SuperfransOnline/­­ www.instagram.com/­­superfranonline/­­ Öffnungszeiten: Mo-Fr: 11.00-20.00 Uhr Sa: 11.00-16.00 Uhr Der Beitrag Rohköstlich, nachhaltig und liebevoll: Superfrans Feinkost-Manufaktur in Berlin erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

11 Fragen an Winfried Holler von Keimling Naturkost (+ Verlosung)

1. Oktober 2016 Deutschland is(s)t vegan 

11 Fragen an Winfried Holler von Keimling Naturkost (+ Verlosung)Vor einigen Wochen haben wir euch das sympathische Unternehmen Keimling Naturkost vorgestellt. Keimling ist ein Onlineshop, der eine große Auswahl an gesunden veganen, sehr häufig rohköstlichen Lebensmitteln und Küchengeräten verkauft. Wir wollten wissen: Wie fing das eigentlich an mit Keimling Naturkost? Und was hat sich verändert in den letzten Jahren? Freundlicherweise hat sich Firmengründer Winfried Holler Zeit genommen, unsere Fragen ausführlich zu beantworten. Lieber Herr Holler, wir würden gerne mehr über das Unternehmen Keimling Naturkost erfahren! Es wäre schön, wenn Sie uns die folgenden Fragen beantworten würden. Woher kam die Motivation, ein Unternehmen wie Keimling Naturkost zu gründen? Was ist das Besondere am Unternehmen? Als ich 1984 in der Buxtehuder Altstadt den Bioladen Kernbeißer übernahm, war ich durch meine Eltern quasi schon ,,vorbelastet. Bereits mit 14 Jahren ist mein Interesse an gesunder, natürlicher Ernährung erwacht, und es wuchs der Wunsch heran, mit meinem künftigen Beruf die Gesundheit der Menschen zu fördern. Ein entscheidender Faktor für ein gesundes Leben ist nun mal die Ernährung,  und genau da wollte ich ansetzen. Statt mich an kurzlebigen Trends zu orientieren, war und ist es mir auch heute noch wichtig, Gesundheits- und Qualitätsbewusstsein in meinem Unternehmen als Grundsteine zu verankern und mein Unternehmen nachhaltig zu führen. Darauf baue ich mit Keimling Naturkost erfolgreich seit nunmehr 32 Jahren. Eine der Besonderheiten, die uns von so manch anderem Unternehmen in diesem Bereich unterscheidet, ist, dass unser Leitgedanke eine vegane Rohkost ist. Dieser Leitgedanke durchzieht unser gesamtes Produkt- und Qualitätsmanagement. Das heißt, dass Produkte, die ich mit dem Prädikat ,,Rohkost anbiete, nicht über 45°C erhitzt wurden und auf dem gesamten Weg vom Baum bis zum Verbraucher ,,ihre Lebendigkeit und damit ihre wertvollen Inhaltsstoffe erhalten. Eine Aufgabe, die leichter auszusprechen als zu realisieren ist. Für mich ist außerdem das Thema Ehrlichkeit hochwichtig. Meine Kunden vertrauen mir und meiner Firma. Das verpflichtet mich zu einer ehrlichen Information. Das Produkt muss inhaltlich dem entsprechen, was außen auf der Packung oder in der Werbung steht. Immer häufiger sieht man jedoch, dass zwar Rohkost angegeben, aber nicht geliefert wird oder dass die Deklaration nicht ganz eindeutig ist. Menschen, die sich rohköstlich ernähren, haben ernsthafte Motive - da dürfen wir Kaufleute sie nicht mit unvollständigen oder sogar falschen Angaben betrügen! Was war das erste Produkt, das Keimling Naturkost angeboten hat? Wie viele Produkte zählt das Sortiment heute? Meine ersten Produkte im Buxtehuder ,,Fachgeschäft für Vollwerternährung Keimling waren seit 1984 Bio-Getreide, Bio-Vollkornbrot, Müslis, Bio-Obst und Gemüse, die ich bei Bio-Bauern der Region und Bio-Großhändlern in Hamburg selbst einkaufte. Darüber hinaus vertrieb ich als einer der Ersten ungeschwefelte Trockenfrüchte frei von Konservierungsstoffen, später aus biologischem Anbau. Ab 1989 ergänzte ich das Sortiment um hochwertige Geräte für die Rohkostküche wie beispielsweise Saftpressen, Dörrautomaten und Hochleistungsmixer. Heute umfasst unser Sortiment über 800 Produkte und wird ständig erweitert. Was ist Ihr persönliches Keimling-Lieblingsprodukt zurzeit? Das ist eine schwierige Frage. Schließlich wähle ich die Produkte selbst aus, die in den Verkauf gehen. Da mag man eigentlich alle. Bei den Saftpressen ist die Omega 8226 mein Lieblingsgerät, weil sie so einfach zu bedienen und zu reinigen ist und auch grüne Blätter sehr gut entsaftet. Mein Hit unter den Trockenfrüchten sind Aprikosen, die mit zwei bitteren Aprikosenkernen gefüllt sind. Unter den Superfoods mag ich besonders das Lucuma Pulver, weil es rohköstlichen Speisen eine zusätzliche Cremigkeit verleiht. Und nicht zu vergessen unser Leinöl, welches jede Woche auf Bestellung frisch gepresst wird. Warum setzt Keimling Naturkost so auf Rohkost? Was sind die gesundheitlichen Vorteile einer rohköstlichen Ernährung?  Wir erhalten aus der bunten Welt der Rohkost ein immens breites Spektrum an Vitaminen, Mineralstoffen, Enzymen und lebenswichtigen Proteinen. Rohkost bedeutet 100 Prozent Natürlichkeit. Die Zutaten sind maximal bis 45 Grad erhitzt. Natürlich gehören für mich zur Rohkost auch die Vermeidung von chemischen Schadstoffen und der biologische Anbau. Nur so bleiben die Inhaltsstoffe in den Lebensmitteln maximal erhalten und können entsprechend vom Körper aufgenommen und bestmöglich verstoffwechselt werden. Durch Kochen, Braten, Backen, Raffinieren oder Pasteurisieren hingegen werden viele Nährstoffe zerstört. Um es an einem Beispiel zu zeigen: Wenn Sie einen Apfel in fruchtbare Erde legen, entsteht ein neuer Baum. Legen Sie einen Bratapfel in die Erde, verfault er einfach, weil das Leben in ihm zerstört ist. Ähnlich verhält es sich mit Eiweiß. Ein gekochtes Ei wird nie wieder flüssig, da das Eiweiß denaturiert wurde. Auch essenzielle Fettsäuren in kaltgepressten Ölen sollten nicht erhitzt werden, weil auf diese Weise für den Menschen gefährliche Trans-Fettsäuren entstehen können. Vielmehr sollten wir von der Natur so profitieren, wie sie sich uns darbietet. Warum sind einige Rohkostprodukte so teuer, z.B. die Cashewkerne ? Danke, dass Sie diese Frage stellen. Normalerweise werden Cashews – und das wissen nur wenige – lange bedampft oder gar in siedendem Öl bei 220°C gekocht. Der Grund hierfür ist, dass die Schale sehr hart und nur schwierig zu entfernen ist. Durch das Kochen wird die Schale weich und löst sich leichter. (Zu dem Thema gibt es hier ein interessantes Video.) Nun verbietet der Rohkostgedanke das Kochen. Daher müssen die Cashews per Hand geknackt werden - und zwar jede einzeln. Dazu wurden spezielle Cashewknacker entwickelt, mit denen jede einzelne Cashew-Schale geknackt wird. Danach wird bei jeder Cashew die Haut mit einem Küchenmesser abgeschabt. Das braucht sehr viel Arbeitszeit, wodurch rohköstliche Cashews eben auch deutlich teurer in der Herstellung werden. Sie sind meines Erachtens aber auch viel besser. Unsere Keimling Nussmuse sind ein anderes Bespiel. Die Nüsse dürfen nur langsam vermust werden, da Reibungswärme entsteht. Je nach Herstellungsprozess werden die Mahlsteine oder die Pressschnecken gekühlt, damit das Nussmus nicht über 42 °C warm wird. Notfalls wird der Vermusungsprozess zum Zwecke des Abkühlens angehalten und später wieder fortgesetzt. Dies ist vergleichsweise aufwändig und schlägt sich natürlich im Preis nieder. Normale und auch Bio-Trockenfrüchte werden in der Regel bei 70 °C getrocknet. Unsere bei 40-45 °. Die erforderliche Trocknungszeit verlängert sich dadurch überproportional. Da Keime nicht durch Erhitzen oder Konservierungsstoffe abgetötet werden können, ist außerdem die Hygiene entsprechend strenger und teuer. Beim Transport und bei der Lagerung ist die Kühlung enorm wichtig, um die wertvollen Produkte zu bewahren. Um sicherzustellen, unsere Produkte als Rohkost anbieten zu können, sind wir im ständigen Austausch mit unseren Produzenten und Lieferanten und führen - oft gegen deren Widerstand - Kontrollmechanismen in den Produktionsprozess ein. Wie teuer ist Rohkost als Ernährungsform für den ,,Anwender? Rohkost kann sehr günstig sein, da kann fast aus der Natur leben kann - oder aber auch sehr teuer. Das hängt, wie auch bei einer ,,normalen Ernährungsweise, von jedem einzeln ab. Es gibt Rohkostprodukte, die sehr günstig sind. Denken Sie zum Beispiel an Sprossen, Keime und Weizengras oder Gemüse und Obst wie Kohlrabi, Möhren, Kohl, Zucchini, Äpfel, Birnen, Orangen usw. Eine einfache Rohkost mit Grundnahrungsmitteln bestehend aus den eben genannten Produkten kann richtig preiswert sein. Es kann aber auch sehr kostspielig werden, je nachdem, wie weit wir den Luxus treiben und inwieweit wir exotische Lebensmittel einbeziehen. Beispiele hierfür wären Avoacados, Mangos, Ananas, Papaya, Guave, Gojibeeren, Cashews, Macadamias, Pistazien - ach, und die vielen anderen köstlichen Lebensmittel, die mir jetzt noch einfallen würden. Generell gilt: Vielleicht kann sich nicht jeder jeden Tag Gourmet-Rohkost leisten, doch jeder kann zu 100 Prozent rohköstlich leben. Gesunde Ernährung ist keine Frage des Geldbeutels. Es ist eine Frage der Einstellung. Halten Sie eine 100%ige rohköstliche Ernährung für sinnvoll? Wie halten Sie persönlich das? Im Prinzip ja. Im Laufe der Evolution waren wir bis auf die letzten wenige Jahre auf Rohkost angewiesen. Denn Feuer gibt es ja noch nicht so lange. Wir sind also ,,konstruiert, um als optimalen Kraftstoff rohköstliche Nahrung zu uns zu nehmen. Es ist ja auch nur der Mensch, der seine Nahrung erhitzt, bevor er sie isst. Im Leben gebe ich folgenden Rat: Am wichtigsten ist es, auf den eigenen Körper zu hören. Er sagt uns ganz genau, was er benötigt – nur verstehen wir ihn leider oftmals falsch oder haben in der heutigen Zeit auch zum Teil verlernt, auf ihn zu hören. Ein großer Rohkost-Anteil auf dem täglichen Speiseplan ist auf jeden Fall immer zu empfehlen. Ob wir uns ausschließlich rohköstlich ernähren sollten oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wie bei jeder Ernährungsform gilt auch bei der Rohkost, dass wir ausgewogen und abwechslungsreich essen sollten. Mangelerscheinungen können überall auftreten, deshalb sollten wir uns niemals einseitig ernähren. Die Pflanzenwelt bietet uns dabei alles, was wir benötigen: Proteine erhalten wir aus grünen Blättern, Nüssen, Hanfsamen oder Sprossen, Kohlenhydrate aus Karotten und Früchten, verschiedene Vitamine stecken in fast allen Früchten. Fette nehmen wir über kaltgepresste Öle, Nüsse oder auch über Avocados und Oliven auf. Ich mag einfache Rohkost-Gerichte am liebsten. Für den guten Start in den Tag mache ich mir gern einen grünen Saft aus Salatblättern, Gurken, Selleriestangen, Keimling Frischleinöl und Superfoods. Am Wochenende bereite ich mir gern einen Rohkost-Pudding aus eingeweichten Chia-Samen mit geriebenem Apfel, pürierten Bananen und ein paar Nüssen zu. Mittags nutze ich meist die Keimling-Cafeteria, in der Rohkost-Menüs serviert werden. Abends gönne ich mir gern einen bunten Salat mit frischem Leinöl, etwas Zitronensaft oder Apfelessig. Ab und an steht auch mal ein selbst gemachter Rohkost-,,Zucchini-Puffer mit Cashews und frischem Apfelmus auf dem Speiseplan. Aber ich liebe es auch, manchmal abends gedämpftes Gemüse aus dem Wasserdampfgarer zu essen. Wie schaffen Sie es, sich auch im Alltag gesund zu ernähren? Eigentlich hat das in meinen Augen nichts mit ,,schaffen zu tun. Für mich ist die gesunde Ernährung ganz einfach ein entscheidender Teil meines Alltags. So sind frische, unerhitzte und unverarbeitete Lebensmittel einfach roh-köstlich und genießen bei mir den absoluten Vorzug. Das Wichtigste bei der Auswahl von Lebensmitteln ist für mich außerdem die Qualität. Beim Einkaufen entscheiden Fakten wie chemiefrei, reif, appetitlich riechend, aromatisch schmeckend. Da entstehen Glücksgefühle, die man spüren kann! Dieses Glücksgefühl erlebe ich zum Beispiel, wenn ich grüne Wildkräuter esse oder ein Getränk aus unseren getrockneten Getreidegräsern zubereite. Und eben das macht für mich die gesunde Ernährung viel einfacher, da sie ein entscheidender Bestandteil dessen ist, was mich glücklich und gesund macht. Superfoods sind ja sprichwörtlich in aller Munde. Was sind Ihre persönlichen Lieblings-Superfoods? Moringa Pulver liebe ich, da es gut schmeckt, viel Chlorophyll enthält und sehr nährstoffreich ist. Wie schon gesagt, bin ich ein großer Fan von Lucuma, vor allem wegen seiner küchentechnischen Eigenschaften. Unser Keimling Leinöl liebe ich, weil es nicht nur extrem reich an Omega-3-Fettsäuren ist, sondern auch, weil es richtig gut schmeckt – am besten in Mandelpüree! Haben Sie ein Lieblingsrestaurant, das unsere Leser unbedingt mal besuchen sollten? Rohkostrestaurants gibt es ja noch sehr wenige in Deutschland. Wer gerne biologisch, vegetarisch oder vegan, aber erhitzt isst, dem empfehle ich das La Monella in Hamburg am Hallerplatz. Abschließend: Haben Sie noch einen persönlichen Ernährungstipp für uns?  Ein wichtiger Tipp ist, vielseitig zu essen und Lebensmittel immer wieder abzuwechseln. Nicht vier Wochen lang nur Spinat oder Giersch in den Smoothie zu geben, sondern auch Kohl, Römischen Salat, Feldsalat, Brennnessel etc. Denn jedes Lebensmittel, mag es als noch so gesund gepriesen werden, hat ernährungsphysiologische Vorteile - und Nachteile. Das balancieren wir nur durch eine reichhaltige Auswahl aus. Aber das Wichtigste ist: Legen Sie sich keinen Zwang auf! Wir sind nicht nur Stoffwechsel, sondern auch geistige, sinnliche und soziale Wesen. Daher gilt für mich: Zuerst das Natürlichste, Frischeste und das am wenigsten Hitzebehandelte wählen und dann, wenn wirklich noch Hunger da ist, auch mal vom ,,normalen Essen zu nehmen. Denn Zwang engt uns ein, und wir sind doch zur Freude da. Zu unserer Freude und der Freude unserer Mitmenschen. Vielen Dank für das Interview! Zur Homepage von Keimling Naturkost geht es hier lang. Verlosung Netterweise hat Keimling Naturkost uns noch 2 Gläser Lucuma Pulver zur Verlosung zur Verfügung gestellt. Mit Lucuma kannst du u.a. Süßspeisen ganz wunderbar abrunden. Gewinnen kannst du, wenn du bis zum 10.10.2017 um 12 Uhr hier einen kurzen Gruß hinterlässt oder uns wissen lässt, welche Keimling-Produkte dir gut gefallen. Viel Glück! Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von Keimling Naturkost. Der Beitrag 11 Fragen an Winfried Holler von Keimling Naturkost (+ Verlosung) erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Der Kühlschrankcheck: 5 einfache Tipps für den Abnehm-Erfolg

30. Juni 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Der Kühlschrank ist eines der wohl am meist benutzten Haushaltsgeräte überhaupt. Einst eine technische Sensation, die das Leben erleichterte, heute für viele lediglich ein Teil der  Grundausstattung, in dem wir einen Großteil unserer Lebensmittel lagern. Doch was genau gehört eigentlich in den Kühlschrank und wann ist der Inhalt eine gute Grundlage zum Abnehmen? Die Wissenschaft ist sich mittlerweile sicher, dass die vegane Ernährung eine optimale Grundlage zum gesunden und nachhaltigen Abnehmen ist. Im Jahr 2015 fasste eine Meta-Studie über Abnehmerfolge viele Forschungsergebnisse der letzten Jahre zusammen und es wird deutlich, dass die vegane Ernährungsweise auch gegenüber eine vegetarischen Ernährung die besten Erfolge bei der Gewichtsreduktion erzielt. In dem zweiten Teil unserer Gastbeitragsreihe mit VeganFitMe gehen wir der Sache auf den Grund. Vieles gehört gar nicht in den Kühlschrank Ein bekanntes Bild. Man kommt vom Einkaufen nachhause und in den Papiertüten oder bestenfalls in den Leinenbeuteln stecken lauter Köstlichkeiten, die man nun verstauen möchte. Sonnengereifte Tomaten, frisches Brot, ein Mandeldrink, eine vegane Butter, eine fruchtige Mango – alles was das Herz begehrt. Doch kommt das alles in den Kühlschrank? Als Weltmeister im Brotessen macht uns da so schnell keiner was vor. Den meisten ist klar, dass Brot trocken gelagert werden sollte und demnach nicht in den Kühlschrank gehört. Es würde die Feuchtigkeit und die verschiedenen Geschmäcker dort förmlich anziehen und schnell schimmeln. Es gilt also: Lebensmittel die trocken gelagert werden müssen, gehören nicht in den Kühlschrank. Kaffee gehört im Übrigen ebenfalls dazu. Bei Obst und Gemüse ist es am einfachsten sich die Frage zu stellen aus welcher Region es stammt. Beispielsweise ist die Mango, die ursprünglich aus einem Gebiet zwischen dem indischen Bundesstaat Assam und Myanmar stammt, hohe Temperaturen gewohnt und somit empfindlich gegen starke Kälte. Daher ist es ratsam sie in einem Obstkorb zu lagern anstatt in den Kühlschrank zu legen. Gleiches gilt für Bananen und Zitrusfrüchte wie Orangen, Zitronen und Co. Eine weitere Faustregel lautet je höher der Wassergehalt von Gemüse oder Frucht, desto weniger gehört es in den Kühlschrank. Die Gurke ist dabei ein gutes Beispiel, denn aus dem mehr oder weniger geliebten Physikunterricht wissen wir: Wasser dehnt sich bei zunehmender Kälte aus. Der Gurke mit einem hohen Wassergehalt von 97% wird dieses simple Prinzip im Kühlschrank zum Verhängnis, da sich das Wasser so weit ausbreitet, dass Zellwände zerstört werden. Als Folge wird die Gurke labbrig. Wie kann ich erkennen, ob der Inhalt meines Kühlschranks zum vegan abnehmen taugt? Einige frische Lebensmittel gehören also in den Kühlschrank, andere nicht. Tendenziell wird jedoch kaum ein frisches Lebensmittel deinen Abnehmerfolg hemmen, solange du es nicht in rauen Mengen verzehrst. Das Problem liegt viel eher in den verarbeiteten Produkten, die oft einen hohen Fett-, Zucker- und/­­oder Salzgehalt haben. Solltest du also nun vor deinem Kühlschrank stehen, dann nimm einmal unter die Lupe wie hoch der Anteil an verarbeiteten Produkten ist, denn natürlich sind wir froh über die Alternativen für Milchprodukte, Eier und Fleisch aus dem Kühlregal, doch auch sie haben ihre Tücken und sind mit Vorsicht zu genießen. Dabei ist es nicht unbedingt nötig den Verzehr von Ketchup, Marmelade, Fertiggerichten usw. kategorisch abzulehnen, solange sich Essgewohnheiten und Körpergewicht in Balance befinden. Ist man allerdings erst auf dem Weg dorthin und möchte durch veganes Abnehmen einige Kilos loswerden, stellen diese Lebensmittel eine große Hürde da, die man jedoch einfach umgehen kann, denn frische qualitativ hochwertige Grundprodukte sind immer die geschmackvollere und gesündere Alternative. 1. Prüfe deinen Kühlschrank auf stark verarbeitete Lebensmittel Schau dich genau in deinem Kühlschrank um und prüfe die Zutatenliste auf den Produkten. Du wirst erstaunt sein, welche Zusätze sich in vielen Lebensmitteln finden, die deinen Körper belasten. Außerdem gehen viele wichtige Vitamine und weitere Nährstoffe im Verarbeitungsprozess verloren. Reduziere die verarbeiteten Lebensmittel deutlich und versuche mehr frische Lebensmittel zu essen. 2. Sorge für einen gesunden Ersatz für Süßigkeiten Indem du jederzeit gefrorene Früchte in deinem Kühlschrank hast, kannst du bei unstillbarem Verlangen nach Süßigkeiten, auf eine gesündere und vegane Alternative zurück greifen. Du kannst dir beispielsweise Nice-Cream selber herstellen, indem du zwei gefrorene Bananen in einen Mixer gibst und einen Schuss pflanzliche Milch dazu gibst. Das Ergebnis hat die Konsistenz eines Sorbets, ist super lecker und definitiv eine hilfreiche Alternative zum vegan Abnehmen, wenn es doch mal etwas Süßes sein soll. Falls du einfach etwas suchst, was du abends nebenbei essen kannst, sind Paprika-Streifen eine schöne Alternative zu den üblichen Dickmachern. Wenn du dich vor dir selbst schützen willst, dann sorge dafür, dass keine weiteren Süßigkeiten im Haus sind.  3. Entferne zuckerhaltige Getränke aus deinem Kühlschrank Manchmal sind es die versteckten Kalorien, die uns am Abnehmen hindern. Entferne die zuckerhaltigen Getränke aus deinem Kühlschrank und trinke lieber Wasser und Tee (ohne Zucker, maximal etwas Stevia, Xylit, Kokosblütenzucker). Getränke, wie beispielweise Limonade, haben viele Kalorien und der Zucker stört dein Abnehmvorhaben enorm. Wenn es doch mal eine Fruchtschorle sein soll, dann misch dir diese auf jeden Fall selbst und verwende nicht mehr als 1/­­3 Fruchtsaftanteil.  4. Erhöhe deinen Gemüseanteil Ein einfacher Weg beim vegan Abnehmen ist zu prüfen, wie hoch der Gemüseanteil deiner Ernährung ist. Viele Abnehmwillige haben einen überwiegend großen Teil Kohlenhydrate auf dem Teller. Um dir das Abnehmen zu erleichtern, solltest du immer mehr Gemüse auf deinem Teller haben als Kohlenhydrate. Versuche auf Weißmehl-Produkte zu verzichten und eher Vollkorn und Hülsenfrüchte als Quelle für die Kohlenhydrate zu wählen, da diese lange satt machen und dein Abnehmvorhaben unterstützen. 5. Achtung Smoothies Viele von euch lieben Smoothies. Klingt eigentlich super zum vegan Abnehmen. Aber Vorsicht. Wenn du dir einen reinen Fruchtsmoothie anmischt, hast du schnell eine Menge Fruchtzucker und konzentrierte Kalorien, die der Körper kaum verarbeiten kann. Versuche dich an Smoothies mit einem hohen Gemüsenanteil. Spinat, verschiedene Salatsorten, Karotten, Ingwer und viele weitere leckere Varianten warten auf dich. Gemüse hat eine sehr niedrige Kaloriendichte und viele wichtige Nährstoffe. Wenn du nach der Daumenregel 50% Frucht und 50% Gemüse vorgehst, hast du fast immer ein sehr leckeres Ergebnis, das auch abnehmtauglich ist. Bei den Früchten solltest du vor allem relativ zuckerarme Früchte wie bspw. Papaya, Brombeere und Himbeere wählen.   Der Beitrag Der Kühlschrankcheck: 5 einfache Tipps für den Abnehm-Erfolg erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegan Beauty Basket - Deine personalisierte Beauty-Box mit veganer Kosmetik

27. November 2015 Deutschland is(s)t vegan 

Es ist einfach kein Geheimnis mehr: Vegane Vielfalt gibt es nicht nur in Sachen Ernährung!Neben der Küche werden nun auch das Bad und der Schminktisch revolutioniert. Damit wir es alle etwas einfacher im dichten Dschungel der Kosmetika haben, die veganen Produkte zu finden, hat sich Ina Doncheva etwas für uns ausgedacht. Auf dem veganen Sommerfest 2015 in Berlin bin ich der neuesten Entdeckung, seitdem es Beauty Boxen gibt, direkt in die Arme gelaufen: Der Vegan Beauty Basket – oder das kleine Schwarze unter den Beauty-Boxen. Und auch hier gilt wie beim heißen Kleidungsstück, die Verpackung macht Lust auf den Inhalt, du freust dich über die Überraschung und erahnst, was drin ist, doch du kannst es kaum erwarten es auszupacken. So ging es auch mir, als ich meine erste Box in den Händen hielt.Eine personalisierte Beauty-Box voller Geheimnisse - vegan, bio und voller Liebe zum Detail!     Im Interview mit der Gründerin Ina habe ich erfahren, wie sie dieses Herzensprojekt aus eigenem Interesse an veganer Kosmetik zusammen mit ihrem Freund realisierte.Es ist also in jeder Box wortwörtlich Liebe mit im Spiel. Zum Interview.Vegan Beauty Basket - Die Produkte der Oktober EditionNun zu den einzelnen Produkten der letzten Box im Oktober. Wie Ina schon im Interview erzählte, ist bei dem Vegan Beauty Basket die große Besonderheit, dass jeder Abonnent die Möglichkeit hat, bei ein bis zwei Produkten die Farbe oder den Duft selbst zu wählen. Zwei von fünf Produkten sind also bekannt, der Rest bleibt dann so lange ein Geheimnis, bis der Postmann oder die Postfrau klingelt. Und das hier war der Inhalt meiner Beauty-Box im Oktober: - Priti NYC Nagellack in 234 Jersey Beauty Dahlia 12,6 ml/­­16 EUR - Ponyhütchen Deocreme Kuscheldecke 50 ml/­­9,99 EUR - Lenz Haarspülung und Kur Klettensamen und Brennnessel 150 ml/­­3,99 EUR - Severin Bio Body Aftershave sensitive for women 200 ml/­­33,10 EUR - Love Me Green Energizing Cleansing Foam 100 ml/­­12,90 EUR - Priti NYC Nailpolish Remover 1x Wipe Ich trage normalerweise nur Rottöne. Rote Lippen, rote Nägel. Aber ich wollte mal etwas anderes ausprobieren und die Farbe Jersey Beauty Dahlia von Priti NYC ist ein wunderschönes Sommerrosa, das mir jetzt schon wieder Lust auf Festivals und Tage am Meer macht! Was mich zu meiner Freude überrascht hat, ist, dass der Lack recht schnell trocknet und lange hält. Ein Bonuspunkt mehr für Priti NYC!Den Soy Nail Polish Remove von Priti NYC habe ich noch nicht ausprobiert, bin aber sehr gespannt, denn ich bin seit langem auf der Suche nach einer guten, nachhaltigen Alternative. Ein Nagellackentferner auf pflanzlicher Basis aus Soja und 100% biologisch. Das Tüchlein kann man übrigens auch nach einigen Wochen noch wiederbenutzen.Hallo Kuscheldecke! Ganz genauso weich, flauschig und frisch nach Vanille, Sandelholz, Jasmin und Musk riecht das Deo Kuscheldecke von Ponyhütchen. Die Textur hat eine luftige Konsistenz und soll schnell einziehen ohne einen weißen Film auf Haut und Kleidung zu hinterlassen. Meine Deo-Suche ist noch nicht abgeschlossen und ich bin immer sehr dankbar für jeden neuen Stick oder jede neue Creme - besonders dann, wenn sie auch noch bio, handgefertigt und vegan sind!Von der Marke Lenz, die in Deutschland produziert wird, war ein Haarpflegeprodukt in der Box. Eine Haarspülung und Kur, deren Duft sehr dezent ist und die besonders für beanspruchtes Haar geeignet sein soll.Kennt ihr diese roten, juckenden Pickel nach dem Rasieren? Meine Haut gehört genau zu der Gruppe, die nach der Rasur rot und gereizt ist und daher freue ich mich am meisten über das Bio-Aftershave von Dr. Severin. Das verspricht nämlich, die Haut nach der ,,Tortur zu beruhigen. Einzig und allein der Hinweis, dass es unangenehmen Geruch bekämpfen soll, ließ auf meiner Stirn ein paar Falten entstehen. Geruch am Bein? Nun ja, das lassen wir zunächst einmal so stehen und freuen uns auf die versprochene Erholung nach der nächsten Dusche!Zum Schluss fand sich in der Oktoberbox der Bio-Reinigungsschaum von Love Me Green, der mit Extrakten aus Sonnenblumen und Papaya jeden Hauttyp, aber besonders empfindliche Haut reinigen soll. Begleitet wird der Waschgang von einem sanften Hauch von Frische durch Rosenwasser und Aloe Vera.Ich habe schon so manche Beauty-Box durchprobiert, aber selten eine gehabt, in der mir der Großteil der Produkte wirklich zusagt. Was ich auch bemerkenswert finde ist, dass der Abopreis bei 24, 90 EUR inklusive Versand liegt und das bei einem Warenwert der Box bei knapp 75 EUR.Noch weniger wird es sogar, wenn man die Box in einem 3-Monats-Abo kauft. Da liegt der Preis bei 23,30 EUR im Monat. Ein einmaliges Testen geht auch, dann zahlt ihr 27,90 EUR. Es gibt sogar Gutscheine zu kaufen, die an keine Verlängerung gebunden sind. Und wer sein Abo kündigen möchte, kann dies ganz einfach jeden Monat mit einem Klick machen.Tierversuchsfrei, vegan und größtenteils Bio-Qualität - ich finde, dass der Vegan Beauty Basket für jede und jeden etwas ist, die oder der sich gerne mit hochwertigen Kosmetik- und Hygieneartikeln überraschen lassen mögen. Am schönsten finde ich den kleinen Bonus der personalisierten Auswahl zweier Produkte bei jeder neuen Box. Mein Fazit, das kann sich doch sehen lassen!Wie Ina im Interview ja erzählte, hat sich das Team von Vegan Beauty Basket etwas Festliches für die Weihnachtsedition ausgedacht. Daher möchten wir euch die Möglichkeit geben, eine von diesen außergewöhnlichen Dezember-Boxen samt cool designtem Stoffbeutel zu gewinnen. Was ihr hierfür machen müsst? Einfach mal auf der Facebookseite beim Gewinnspiel vorbeischauen!Es geht ganz einfach. Vom 27.11-2.12.2015 den Post auf den Facebookseiten von Deutschlandisstvegan und Vegan Beauty Box liken und kommentieren. Der Kommentar mit den meisten Likes gewinnt. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird am 3.12.2015 verkündet. Viel Glück! #veganekosmetik #VeganBeautyBox #tierversuchsfreiWeitere Informationen findest du auf der Facebook-Seite Vegan Beauty Basket Vegan Beauty Basket Firlstr. 12459 – Berlin, Germany Telefon: +49 030 53015730 www.veganbeautybasket.comDer Beitrag Vegan Beauty Basket - Deine personalisierte Beauty-Box mit veganer Kosmetik erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Wildkräuterschmoothie, Frühlingsanfang und Frühjahrskur

20. März 2015 Wurzelweber 

Wildkräuterschmoothie, Frühlingsanfang und Frühjahrskur Heute ist Frühlingsanfang und nicht nur das, wir beginnen den Frühling dieses Jahr auch mit einem besonderen stellaren Ereignis: Genau auf diesen Tag fällt Neumond, und dieser schiebt sich vor die Sonne. Wir haben eine Sonnenfinsternis. Was für eine mächtige, magische Konstellation! Und diese Energie möchte ich gerne nutzen. Ich brauche einen Neustart, eine Frühjahrskur. Der Winter muß raus aus den müden Knochen! Ich möchte mich als Frau wiederentdecken, nicht nur als Mutter. Als kreativer, wilder Geist voller Kraft und Schöpfergeist. Mich erkennen, annehmen, pflegen.  Willkommen also zur Frühjahrskur und begrüßen wir die wilde Göttin in uns. Und so sieht mein Plan für die nächsten 6 Wochen aus: o Nach dem Aufstehen als erstes eine Tasse (250ml) heißes Wasser mit Zitrone. Das weckt den müden Geist, aktiviert die Verdauung und regt die Leber an. o Jeden Tag 2-3 Tassen Frauenmanteltee. Das stärkt die Weiblichkeit, nährt die innere Göttin und kurt die weiblichen Organe. o Wildkräuter in all ihrem Reichtum genießen. Sei es als Pflanzenwasser, im Salat, als wilder Smoothie, einfach so genossen. Unsere wilden Verbündeten aus dem Pflanzenreich segnen uns mit einer geballten Kraft an Nährstoffen und Lebensenergie, so schütteln wir den Winter mit Leichtigkeit ab! o Probiotika nehmen und meine Verdauung auf Trab bringen. o Glutenfrei durch die Zeit o Ruhe finden im Alltag. Jeden Tag einige Minuten Zeit finden für meinen persönlichen, inneren Raum. Sei es in der Meditation, Tagträumen oder Spazieren gehen. o Kreativ und schöpferisch tätig werden. o Jeden Tag rausgehen. Atmen. Frauenmantel gehört zu den alten, starken Heilkräutern für die Frauen. Er wirkt regulierend und stärkt unsere weiblichen Organe, so kräftigt und stärkt er die Gebärmutter und auch das Bindegewebe. Und der Name ist hier Programm: Wie ein schützender Mantel umhüllt er und beschützt uns. Ich bin sehr neugierig und wenn jemand mitmachen möchte, würde mich interessieren, wie sieht eure Frühjahrskur aus? Macht ihr vielleicht zur Zeit sogar schon eine, im Zuge der Fastenzeit? Vielleicht hat ja jemand Lust mitzumachen? Das wäre toll! Bei Interesse verlinke ich alle die mitmachen hier.   Zur Feier des Frühlings gab es bei mir gestern den ersten, richtigen Wildkräutersmoothie des Jahres. Es war wunderbar warm draußen und im Garten konnte ich schon das ein oder andere wilde Kraut finden. In meinen Smoothie kam eine große Hand voll Vogelmiere, Löwenzahn und Brennnessel. Vogelmiere ist ein wunderbarer Starter in die Welt der wilden Kräuter. Reich an Vitaminen, blutreinigend und wunderbar für die Haut. Außerdem schmeckt sie nicht so stark aromatisch, sondern leicht und nussig-grün. Löwenzahnblätter mit ihren Bitterstoffen regen den Stoffwechsel an und die Brennnessel kurbelt die Nierentätigkeit an, reinigt das Blut und versorgt uns mit Eisen. Als Obstkomponente gab es Papaya und Ananas.   In der Papaya ist ein proteinspaltendes Enzym namens Papain vorhanden. Es wandelt Eiweiße in Aminosäuren um, sagt Parasiten den Kampf an und schützt vor Entzündungen. Weiterhin trägt die Papaya zur Darmgesundheit bei, regelt die Verdauung und soll die Wundheilung anregen. Sie enthält viele Nährstoffe mit antioxdativer Wirkung und hat einen hohen Anteil an Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E und Beta-Carotin, enthält Magnesium, Kalium, B-Vitamine und Folsäure. Ein feines Früchtchen, nicht wahr ?? Die Ananas wirkt stark basisch und hilft unseren Körper bei einer Übersäuerung sehr. Sie ist eine stimmungsaufhellende Frucht und enthält natürlicherweise Vanillin, das sich bekanntermaßen sehr positiv auf unser Gemüt auswirkt. Serotonin und Trypthophan unterstützen diese Wirkung, und kommen genauso wie Calcium, Mangan, Phosphor, Eisen, Jod, Kalium und Zink auch in ihr vor. Als Verdauungsenzym bringt die Bromelain mit, auch ein eiweißspaltendes Enzym. Noch so ein feines Früchtes ?! Zutaten eine Hand voll Wildkräuter (Vogemiere, Löwenzahn und Brennnessel) 1 kleiner Romasalat 1 Papaya, geschält und entkernt 1/­­2 Ananas, geschält 1 EL Zitronensaft ca. 200 ml frischer Apfelsaft Wasser nach Belieben Zubereitung Alle Zutaten im Mixer auf höchster Stufe zu einem cremigen Smoothie verarbeiten. Mit Eiswürfeln in der warmen Frühjahrssonne genießen ??? Was für ein Powersmoothie! Genau das richtige für den Frühlingsanfang!! Und jetzt bin ich gespannt auf die Sonnenfinsternis. Bei uns hült sich alles in dicken Nebel, ich hoffe sehr, dass sich die Schwaden gleich heben. Sonst sehen wir nichts von dem tollen stellaren Ereignis. Und gespannt bin ich auch auf eure Frühjahrskuren und/­­oder ob jemand mitmachen möchte! Ich freu mich!

Obst-Gemüse-Salat mit Erdnüssen

21. Juli 2014 Vegetarische Rezepte und vegane Gerichte 

Obst - Gemüse - Salat mit Erdnüssen - Anstatt Mango können Sie ganz nach Geschmack auch Papaya verarbeiten, die Sie das ganze Jahr über kaufen können. Zutaten für 4-5 Portionen: 1 Fenchelknolle ...

Vegan kochen - Aldi bietet ein veganes Kochbuch für 1,99 EUR an (und vegane Ostersüßigkeiten)

6. April 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan kochen - Aldi bietet ein veganes Kochbuch für 1,99 EUR an (und vegane Ostersüßigkeiten)Seit dem 27.03.2014 kann man bei Aldi Süd diverse Kochbücher vom Lingenverlag für sensationelle 1,99 EUR erstehen, u.a. “Vegan kochen”. Ich war so neugierig und habe es mir gekauft – dafür musste ich übrigens in 2 Filialen in meiner Umgebung gehen, denn im ersten Geschäft war es vergriffen. In der zweiten Filiale habe ich das letzte Exemplar ergattert. Da ich normalerweise nicht im Aldi unterwegs bin, habe ich auch gleich mal geschaut, ob es sonst noch was Neues gibt. An den Fondant-Eiern, Fondandt-Hasen, dem Frühlingsgelee und einem Marzipan-Ei mit Ananas und Zartbitterschokolade konnte ich nicht vorbeigehen ohne zuzugreifen. Das Fondat-Zeug und das Frühlingsgelee sind eigentlich nicht so mein Fall, aber irgendwie gehört es für mich zu Ostern. Laut Zutatenliste befinden sich keine tierischen Inhaltsstoffe in den genannten Süßigkeiten. Außerdem habe ich noch die altbewähreten Sojaschnitzel und Kartoffelsalat mitgenommen. Kann man mal machen finde ich. Die Schnitzel hatten wir nun zum zweiten Mal und trotzdem war ich wieder überrascht, wie lecker die sind. Der Kartoffelsalat mit Essig und Öl war etwas sauer, aber man konnte ihn essen. Selbstgemacht ist natürlich besser Nun aber zurück zu “Vegan kochen”. Das Büchlein überrascht mit vielen tollen Rezepten auf insgesamt 192 Seiten. Unterteilt ist es in die Kategorien Vorspeisen, Suppen, Hauptgerichte und Desserts, was ich sehr übersichtlich finde. Zum Teil sind ganz einfache Gerichte dabei wie Hummus, Gazpacho oder mariniertes Grillgemüse. Und dann wieder wird es etwas raffinierter wie die Tofu-Dill-Haferröllchen auf glasierten Karotten oder die Mangold-Kürbis-Rouladen (das Gericht vom Buchcover).  Süß und exotisch wird es bei den Desserts, wenn etwa thailändisches Kokos-Mango-Dessert mit Papaya aufgetischt wird oder Ananas-Mousse mit knusprigen Vollkornkeks-Nuss-Krümeln. Allesamt lesen sich alle Rezepte aber einfach in der Zubereitung und klingen von der Zusammenstellung her wirklich sehr interessant. Auf alle Fälle werde ich mal etwas daraus probieren. Da das Buch aber ein Aktionsangebot ist, wollte ich das Buch hier so schnell wie möglich vorstellen und habe es leider noch nicht geschafft, eines der Rezepte nachzukochen. Ich denke aber, ich kann behaupten, dass das Buch für 1,99 EUR sehr viel bietet, das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt auf alle Fälle und ich hatte schon schlechtere Rezepte-Sammlungen in der Hand. Und es freut mich außerordentlich, dass Aldi ein veganes Kochbuch anbietet. Und dass es anscheinend auch sehr gut angenommen wird (sonst wären ja noch mehr Exemplare da gewesen), freut mich umso mehr! Ich hoffe, das ist ein Zeichen dafür, dass Veganismus nicht nur ein vorübergehender Trend ist, sondern langsam aber sicher als genauso “normal” angesehen wird wie die vegetarische Ernährungsweise. Das möchte ich zumindest glauben.

Vegane Naturkosmetik für Kinder und Erwachsene: sensena und Lüttes Welt

25. Mai 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Die Firma ideapro fertigt im Mannheimer Hafen BDIH-zertifizierte Naturkosmetik. Das ist zum einen die sensena-Palette für Erwachsene und Lüttes Welt für Kinder. Bis auf die Handpeelings von sensena, die Molke, Bienenwachs und Honig enthalten, haben alle Produkte der beiden Marken ausschließlich vegane Inhaltsstoffe. Auch bei der Verpackung und dem gesamten Herstellungsprozess wird auf Nachhaltigkeit, Umweltverträglichkeit, Abfallvermeidung, Klimaschutz und Energieeffizienz geachtet. Bei sensena umfasst die Produktpalette vegane Badeprodukte wie Aromabadekissen und Schaumbadekristalle, außerdem Ganz zart Körper- und Fußpeelings. Dafür werden natürliche Kräuter, Früchte, Fruchtschalen und ätherische Öle wie beispielsweise Jojobaöl verarbeitet. Die Peelings sind in den Duftrichtungen Mangobutter & Papaya, Limone & Bambus und Kirschblüte & Reisproteine erhältlich. Auf synthetische Konservierungs- und Duftstoffe wird verzichtet. Lüttest Welt bietet Naturkosmetik für Kinder, z.B. in Form von Badeschaumkissen, Knister-Badekristallen, einer magischen Badewasserfarbe und Sheabutter. Ebenso ein Monsterschreckspray mit Lavendel und Bachblütenextrakten, das Kinden helfen soll, abends zur Ruhe zu kommen. Von jedem umgesetzten Euro spendet die Firma 3 Cent an das Kinderhospiz Sterntaler in Mannheim. Erhältlich sind die sensena und Lüttes Welt-Produkte bei ausgesuchten Partnern wie Geschenkartikel- und Spielwarenläden. Auf der Homepage kann man nach Händlern in seiner Umgebung suchen. Aber auch online kann man sie beziehen, beispielsweise bei www.kosmedi24.de oder www.bio-naturwelt.de. Anklicken um ideapro gmbh www.ideapro.de www.sensena.de www.luetteswelt.de The post Vegane Naturkosmetik für Kinder und Erwachsene: sensena und Lüttes Welt appeared first on Deutschland is(s)t vegan.

Vegane Ernährung: Vollgas Vollkorn - aber richtig!

17. Juli 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Ernährung: Vollgas Vollkorn - aber richtig!10 einfache Tipps für mehr Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Teil 4: Vollgas Vollkorn – aber richtig! Im letzten Beitrag haben wir über die  mit optimale Proteinversorgung bei veganer Ernährung gesprochen. Heute widmen wir uns dem Thema „Vollgas Vollkorn – aber richtig!“ Würde man durch eine beliebige Einkaufsstraße gehen und Passanten fragen, ob denn nun der braune Vollkornreis oder der geschälte weiße Reis gesünder wäre, würde wohl kaum jemand auf den letzteren tippen. Doch obwohl wir es besser wissen, greifen wir - aus Bequemlichkeit oder Geschmacksgründen - sehr häufig zu weißem Baguette, Pizza, Pasta, etc. Doch es ist nicht damit getan, einfach alles zu essen, wo ,,Vollkorn drauf steht. Warum ich trotzdem zu einer Ernährung mit dem vollen Korn rate und wie man diese korrekt umsetzt, besprechen wir nachfolgend. Ich stelle folgende These auf: Wir haben verlernt, unser Essen richtig zuzubereiten. Wir wissen zwar ganz genau, mit welchen Zubereitungsmethoden und Gewürzen wir unglaublich leckere Speisen zubereiten können, wir haben aber vergessen, wie man Lebensmittel wie Getreide und Hülsenfrüchte so zubereitet, dass sie tatsächlich so gesund und wertvoll für uns sind, wie man (zu recht) von Verfechtern der High Carb Ernährung hört. Ich empfehle aus gesundheitlichen, ökologischen und sozialen Beweggründen heraus ebenfalls eine sehr kohlenhydratbetonte Ernährung, die so viel frisches Gemüse und vollwertiges Getreide wie möglich und eine moderate Menge an Hülsenfrüchten enthält. Sollte der ein oder andere schon mal nach dem Verzehr von Hülsenfrüchten Blähungen bekommen haben oder trotz eisen- ,magnesium- und zinkhaltiger Ernährung trotzdem schlechte Blutwerte haben, möge er oder sie den nachfolgenden Artikel bitte mit besonderer Aufmerksamkeit lesen. Was bedeutet überhaupt „vollwertig“? Vollwertig bedeutet im Fall von Obst, Gemüse und Getreide grundsätzlich, dass das jeweilige Lebensmittel weitestgehend in seiner Gesamtheit verzehrt wird. Bei Gemüse und Obst heißt das, die (wenn essbare) Schale zu verzehren und das Getreidekorn mitsamt seiner Randschichten (Vollkorn) zu essen, da knapp unter der Schale in vielen Fällen eine hohe Konzentration von Nährstoffen vorherrscht. Die ernährungsphysiologisch wichtigsten Komponenten des Getreides befinden sich in der Kleie und im Keim, welche bei der Verarbeitung zu Weißmehlprodukten Großteils entfernt werden1. Der von mir sehr geschätzte Prof. Dr. Claus Leitzmann hat es auf dem VegMed Kongress in Berlin in 2016 sehr gut auf den Punkt gebracht: ,,Obst und Gemüse zu schälen ist ein Kunstfehler. Wenn man vermehrt Vollkornprodukte zu sich nimmt, führt man automatisch mehr Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe sowie eine kaum zu überblickende Vielfalt an sekundären Pflanzenstoffen und Antioxidantien zu. Die Summe dieser Bestandteile führt unweigerlich dazu, dass man beim Ersetzen von Weißmehlprodukte durch vollwertige Lebensmittel gesünder wird und sein Risiko an einer Vielzahl an Erkrankungen signifikant senkt. Die Krankheit des „Westens“ Nein, ich spreche hier nicht vom westlich des Mississippi gelegenen Gebieten des damaligen ,,Wilden Westes in den heutigen Vereinigten Staaten, sondern von den ,,westlichen Industrieländern, deren Ernährungsgewohnheiten nachweislich zu einer enormen Vielzahl von Krankheiten führen2. Dazu gehören ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Krebs3, Diabetes4, metabolisches Syndrom5, Fettleibigkeit6 und damit zu erhöhter Sterblichkeit7 führt. Der grandiose Dr. Michael Greger hat diesem Thema gleich mehrere seiner großartigen Videos auf www.nutritionfacts.org gewidmet und bringt in seinem Video zum Thema ,,Is it worth switching from white rice to brown? nochmals dutzende weiterer Studien zu diesem Thema hervor. Besonders herausstreichen muss man an dieser Stelle eine Studie in der Versuchspersonen abwechselnd Naturreis und weißen Reis zu essen bekamen und während der Zeit des Konsums an braunem Reis nicht nur ihr Körperfettanteil sank, sondern auch ihr Blutdruck und ihre Entzündungsmarker.8 Die Kehrseite der Medaille  Eigentlich könnte dieser Artikel auch an dieser Stelle enden, wo doch die zahlreichen Vorteile von Vollkornprodukten ausgiebig beschrieben wurden. Meistens hören Artikel auch hier auf. Allerdings muss man, um ein komplettes Bild zeichnen zu können noch ein Stück tiefer gehen. Denn nicht umsonst klagen viele Konsumenten nach dem Verzehr von Hülsenfrüchten und Vollkorngetreiden über Völlegefühl, Blähungen und Bauchschmerzen und haben trotz sehr mineralstoffreicher Vollwertkost weniger gute Blutwerte bezogen auf Eisen, Zink, Kalzium, Magnesium, etc. Ein Mangel an Mineralstoffen trotz vollwertiger Ernährung mag in manchen Fällen ganz einfach an der unzureichenden Menge der verzehrten Lebensmittel liegen. Viele der Personen in meiner Ernährungsberatung essen einfach zu wenig, um mit diesen Lebensmitteln ihren Nährstoffbedarf zu decken. Sollte eine ausreichende Versorgung gesichert sein, ist es Zeit, sich einem der kontroversesten Themen anzunehmen: Den antinutritiven Nährstoffen. Man könnte ganze Bücher zu diesem Thema schreiben. Dies wurde u.a. auch von Dr. Bernhard Watzl und Dr. Claus Leitzmann mit dem Buch ,,Bioaktive Substanzen in Lebensmitteln gemacht. Um es im Rahmen dieses Artikels kurz und knapp auf den Punkt zu bringen: Die große Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe wie die Saponine, Protease-Inhibitoren, Phytoöstrogene, Phytinsäuren, etc. haben allesamt negative (antinutritive) Eigenschaften, aber auch zahlreiche Positive. Zu den positiven Eigenschaften gehören deren krebshemmende, antioxidative, entzündungshemmende und cholesterinsenkende Wirkung.9 Wie alles im Leben haben aber auch diese sekundären Pflanzenstoffe auf der anderen Seite negative Wirkungen. Nämlich ihre Eigenschaft, Eisen, Zink und weitere Mineralien zu binden und so die Verstoffwechselung dieser Mineralstoffe im Körper zu unterbinden.9 Das kann theoretisch dazu führen, dass man trotz hoher Eisen- und Zinkaufnahme durch die Nahrung einen Mangel entwickelt. Rettung in Sicht Aber auch für dieses Problem gibt es eine Lösung. Diese Lösung ist eigenltich schon hunderte Jahre alt, wir haben es heutzutage nur einfach vergessen: das Einweichen, Keimen und Fermentieren von Lebensmitteln. Jede dieser drei Techniken führt zu einem Rückgang der Phytinsäure um 42-96% und damit zu einer stark verbesserten Absorption der Mineralstoffe.10 Man kennt Fermentationsprozesse zum Beipiel vom Brotbacken, weshalb Sauerteigbrot (welches fermentier ist) dem Hefeteigbroten vorzuziehen ist. Sojabohnen werden daher idealerweise nicht in Form von TVP, Sojamilch oder Tofu, sondern in Form von Tempeh, Sojayoghurt oder fermentiertem Tofu gegessen. Um Reis, Getreide, Nüsse, Samen, etc. optimal zuzubereiten, werden diese mindestens eingeweicht und optimaler Weise angekeimt. Die Dauer unterscheidet sich von Nuss zu Nuss und Getreide zu Getreide. Eine übersichtliche Tabelle hat der gute Ben Greenfield freundlicherweise kostenlos auf seiner Webseite bereitgestellt: www.greenfieldfitnesssystems.com. Wichtig: Das Einweichwasser niemals zur weiteren Zubereitung verwenden sowie das eingeweichte Lebensmittel gut abwaschen. Um das Ergebnis zu optimieren, kann ein Schuss Essig oder Zitronensaft in das Einweichwasser gegeben werden. Eine zusätzliche Strategie neben dem Mindern der aufnahmebehindernden Phytinsäure ist es, Zutaten hinzuzufügen, welche die Aufnahme erhöhen. Studien zeigen, dass sogenannte ,,Fructooligosaccharide die Aufnahme von Mineralien in Vollkorngetreide verbessern11,12. Diese findet man beispielsweise in Knoblauch, Zwiebeln und Lauch. Im Fall von Eisen gibt es darüber hinaus noch den altbekannten Trick, durch die Zugabe von Vitamin C haltigen Lebensmitteln die Eisenaufnahme zu erhöhen13. Vitamin C haltige Lebensmittel sind Orangen, Zitronen, Paprika, Tomaten, Erdbeeren, Papaya, Grünkohl, Brokkoli und Blumenkohl. Frischer Wind Um Blähungen und Verdauungsbeschwerden zu lindern, hilft das zuvor besprochene Einweichen und ausreichende Kochen schon enorm. Zusätzlich kann die Zugabe von blähungsmindernden Kräutern und Gewürzen enorm helfen. Das umfangreiche ,,Handbook of Herbs and spices zählt dazu unter anderem schwarzen Pfeffer, Koriandersamen, Kardamom, Pfefferminze, Zimt, Curryblätter, Safran, Ingwer14, Petersilie15 und Kurkuma16. Es scheint also kein Zufall zu sein, dass Gewürzmischungen für indische Dhals oder asiatische Currys viele dieser Gewürze enthalten, weil deren Küche reich an Hülsenfrüchen und Reis ist. Dazu mag noch dazu kommen, dass das Verdauungssystem von Personen, die eine extrem ballaststoffarme Kost gegessen haben - wie es der durchschnittliche omnivore Esser tut - eine gewisse Zeit benötigt, um sich an die gesündere und ballaststoffreichere Kost zu gewöhnen. Eine von Beginn an korrekte Zubereitung der Vollwertprodukte durch Einweichen, Keimen, Fermentieren und Würzen erleichtert den Umstieg erheblich und sollte daher niemals vernachlässigt werden. An dieser Stelle noch der wichtige Hinweis: Hülsenfrüchte NIEMALS roh essen. Auch die gekeimten nicht! Niemals! Niemals! Egal was man in manchen Foren liest. Danke! Und jetzt? Was bedeutet das jetzt für unsere tägliche Ernährung? Zum Einen auf jeden Fall, dass es keinen Grund (außer Geschmack) für den Verzehr von Weißmehl, geschältem Reis, hellen Backwaren, etc. mehr gibt und du deiner langfristigen Gesundheit einen riesen großen Gefallen tust, auf Vollkornprodukte umzustellen. Wie wir aber ebenfalls gelesen haben, behindern gewisse Nährstoffe die Aufnahme von Mineralien, weswegen es sinnvoll wäre, Vollkorngetreide, Nüsse, Samen und Hülsenfrüchte einzuweichen, zu keimen, fermentieren und gut zu kochen. Ein anderer Weg wäre es, einfach insgesamt ein wenig mehr zu essen. Damit bekommst du trotz antinutritiver Nährstoffe genügend Mineralien und kannst von den durchaus vorhandenen gesundheitlichen Vorteile dieser sekundären Pflanzenstoffe profitieren. Und das Wichtigste überhaupt: Hab Spaß beim Essen, versuche dein Bestes um gesund zu sein und vermeide so viel Leid wie möglich durch deine tägliche Essensentscheidung. Dafür danke ich dir. Hilfreiche Quellen: 1. The Nutrition Society 2. Myles Nutrition Journal 3. The American Journal of Clinical Nutrition 4. American Journal of Epidemiology 5. European Journal of Clinical Nutrition 6. American Journal of Clinical Nutrition 7.  JAMA Internal Medicine 8. International Journal of Preventive Medicine 9. Watzl, B., Leitzmann, C. Bioaktive Substanzen in Lebensmitteln. 10.  Journal of Food Chemistry 11. The Journal of Nutritional Biochemistry 12. The International Journal of Applied and Basic Nutritional Science 13. International Journal for Vitamin and Nutrition Research 14. Herbal Medicine: Biomolecular and Clinical Aspects 15. Journal of Traditional Chinese Medicine 16. Herbal Medicine: Biomolecular and Clinical Aspects Der Beitrag Vegane Ernährung: Vollgas Vollkorn – aber richtig! erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Weihnachtsmenü Idee Nr. 4: Wanderlust

22. Dezember 2015 Veganpassion 

Weihnachtsmenü Idee Nr. 4: Wanderlust Fernweh (engl.: wanderlust) ist etwas tolles. Die Welt sehen, andere Kulturen kennen lernen und entdecken, wie schön unsere Erde ist. Dank Internet und kulinarischer Hochgenüsse muss ich nicht immer nach Indien fliegen, wenn ich gerade Lust auf ein gutes Curry habe ;-). Mein vierter Menüvorschlag für Übermorgen (hoppla, das ist ja schon bald) ist daher eine kleine Weltreise: Knackiger Glasnudelsalat lauwarm Grüner Quinoa mit Chili und Kokos-Curry Mangosorbet mit Orangenbiskuit und Papaya Hiermit verabschiede ich mich in die kleine Winterpause zwischen den Jahren. Ich wünsche euch ein wundervolles Weihnachtsfest, viele schöne Momente mit euren Liebsten. Denkt daran wie sehr ein jeder von euch die Welt bereichert und vergesst nicht auch in schweren Momenten zu lächeln. MERRY XMAS

Abstillen

10. August 2015 Wurzelweber 

Abstillen Es gab eine Zeit, da dachte ich, ich würde niemals abstillen. Ich würde es einfach nie schaffen. Doch jetzt stille ich den Kobold nach 33 Monaten nicht mehr. Und ich sehe auf eine wunderbare eng-verbundene Zeit zurück. Natürlich voller Höhen und Tiefen. Aber durchweg gezeichnet von einer sehr tiefen Verbundenheit zwischen mir und dem kleinen Mann. Denn vor ca. 8 Wochen habe ich ihn das letzte Mal gestillt Das erste Jahr und noch etwas länger habe ich ihn voll gestillt. Das einzige was seine Lippen in diesem Jahr außer Muttermilch passierte war ab und zu ein grüner Smoothie, Wasser und Papaya. Und das in so kleinen Mengen, dass man es nahezu vernachlässigen kann. Und trotz dem es so gute Sachen waren, die ich ihm als erstes zu probieren gegeben habe, hatte ich doch das Gefühl, ich würde ihn vergiften... verrückt, oder? Im zweiten Jahr kam dann von Seiten meines Mannes immer mal wieder die Anmerkung, ich könnte doch so langsam weniger stillen. Und ich habe mich verraten gefühlt. Ich war in Panik. Wie konnte es denn sein, dass er so eine enge Mutter-Kind_­Beziehung nicht versteht? Wie konnte ich unser Kind weniger stillen? Unmöglich. Und unfassbar, wie er es nur so sehen konnte. Weniger stillen? Niemals. Ach ja, verrückte Homone... Der Prozess des Abstillens war für mich ein Weg, der über eineinhalb Jahre dauerte. Dazu muss man erwähnen, dass mein Kleiner für das Stillen gemacht zu sein schien. Direkt nach der Geburt hatte er einen solchen Zug drauf... wie kann so ein Würmchen so stark trinken? Wirklich erstaunlich. Und ich hatte das unfassbare Glück, dass ich immer mehr als genug Milch hatte. Selbst jetzt nach 8 Wochen ohne Stillen, habe ich noch Milch... Natürlich stillte ich ihn immer weniger. Das ist ja auch ganz normal, denn die Mäuse wollen ja schließlich auch das essen, was wir da so auf dem Teller haben. Aber es war für mich etwas anderes, wenn es so passiert, wenn es vom Kind ausgeht. Das war vollkommen in Ordnung so. Und langsam schleichend kam es dann in diesem Jahr dazu, dass ich immer weniger gestillt habe. Unmerklich beinah, für mich und den Kobold. Irgendwann stellte ich fest, dass wir nur noch abends vor dem zu Bett gehen stillten. Ein festes Ritual, das so lange währte, wie sein Leben bisher andauerte. Also für ihn eine Ewigkeit lang, so war es schon immer und noch nie anders. Bemerkenswert, wenn man sich das einmal wirklich vorstellt... Im letzten halben Jahr habe ich gemerkt, dass es für mich immer schwieriger wurde. Mein Kobold ist ein großer Junge. Viele halten ihn für vier, dabei ist er nicht mal drei. Er ist super fit, klettert seit er 1 1/­­2 ist Leitern rauf und runter, springt, hüpft und erzählt mittlerweile die tollsten Geschichten. Aber allein die Größe und damit die Kraft haben mir beim Stillen zu schaffen gemacht. Aber auch egoistische Gefühle, für die ich mich stark schämte, kamen in mir hoch. Aus welchen niederen egoistischen Gründen konnte ich es mir anmaßen, dass ich es ernsthaft in Erwägung gezogen habe, mein Baby abzustillen? Wenn er es doch noch brauchte? Wenn er mich doch noch so brauchte? Ich fühlte mich schlecht. Hin- und Hergerissen zwischen den Gefühlen als stillende Mutter und den Gefühlen mir selbst gegenüber. Denn plötzlich wollte ich meinen Körper wieder für mich allein. Ja, solch ein Gefühl hatte ich in mir... Bis zu dieser Zeit ist der Kobold immer bei uns im Wohnzimmer eingeschlafen. Und wenn wir ins Bett gingen, haben wir ihn mit runter genommen (unser Schlafzimmer liegt im Keller) in unser Familienbett. Doch in dieser einen Woche im Juni war es so warm und wir beschlossen, einfach mit dem Zwerg nach unten in das kühle Schlafzimmer zu gehen, dort noch etwas zu spielen, dann stillen, dann schlafen. Soweit gedacht. Wir gingen runter, spielten, hörten eine Geschichte - und der Kobold schlief ein. Am Abend des nächsten Tages fragte er zu unserem Erstaunen, ob wir nicht wieder runter gehen wollten "Ein bisschen 'pielen!". Na klar :)! Also sind wir wieder zusammen ins Schlafzimmer, spielten ein wenig, hörten eine Geschichte und er schlief ein... Und damit war es passiert. Wir hatten abgestillt. Einfach so. Wir veränderten einfach unser Abendritual und schon war es passiert. Es war für den Kleinen zum Schluss zur Gewohnheit geworden. Er brauchte es nicht mehr unbedingt. Ich merkte also, dass er nicht mehr die Milch brauchte, auch nicht mehr diese unmittelbare, grenzenlose Nähe die man beim Stillen erlebt... sondern einfach nur uns, nah bei sich, seine Hand auf meiner Brust und schon konnte er seelenruhig einschlafen. Wie geht es uns jetzt mit dieser neuen Situation? Ihm geht es toll. Am Anfang hatte er ganz oft die Hand auf meiner Brust, ich glaube das war so eine Art Ersatzhandlung. Nach zwei oder drei Wochen kam er zu mir, kuschelte sich in meine Arme und meinte, dass wenn er wieder ein Baby sei, dann würde er wieder Milch trinken. Das war so süß... Mittlerweile hat er seine Hände nicht mehr so oft auf meiner Brust, aber gerne wenn er einschläft oder kuschelig ist. Aber trinken ist für ihn kein Thema mehr. Und mir? Ich habe seit dem zu Kämpfen. Mir geht es nicht so gut. Eine Woche nach dem Abstillen hatte ich Symptome wie bei einer Grippe. Ich bin unausgeglichen, sogar launisch und das ist gar nicht mein Stil. Ich ertappe mich oft dabei, dass ich eine Traurigkeit in mir fühle und gedankenverloren dasitze. Ich weiß nicht, ob es mit dem Abstillen zusammenhängt, aber da es alles zu dieser Zeit anfing, könnte es daran liegen. Ich bekomme auch nicht so viel geregelt, ich fühle mich lethargisch. Kleinste Dinge regen mich total auf und manchmal bin ich  mit dem Kobold überfordert und werde dann ungerecht. Ich mag das alles nicht an mir. Ich mag es wirklich nicht. Aber das Abstillen ist nun schon gut acht Wochen her. Ich glaube meine Hormone versuchen sich ein zu pendeln und haben da ab und zu nicht so großen Erfolg. Ich hoffe, dass es bald besser wird, denn es schlaucht und macht mich fertig. Ich habe über Wochenbettdepressionen gelesen und erfahren, dass sie sich auch einstellen können, wenn man abstillt. Aufgrund des abfallenden Hormonspiegels kann es zu diesen Verstimmungen kommen. Allerdings war es bei mir ja kein schnelles Abstillen, sondern ein seeeeehr langsames... Und so weiß ich einfach nicht, ob es am Abstillen liegt, ich gerade einfach nicht gut drauf bin oder ob ich einfach erschöpft bin. Vielleicht alles zusammen. Ich habe das Stillen geliebt. Ich habe diese Nähe sehr geliebt, mein kleines Kind im Arm, zu spüren wie er sich beruhigt und es liebt, bei mir zu sein. Und jetzt haben wir einen großen Schritt gemacht. Ich lasse meinen Zwerg ein Stückweit los. Und er wird groß. Seufz. Loslassen ist gar nicht so einfach. ?

Gefüllte Papaya auf Reis

3. Oktober 2014 Vegetarische Rezepte und vegane Gerichte 

Gefüllte Papaya auf Reis - Papaya werden unter anderem für Chutneys, Currys und Salsas verwendet. Zutaten: 1 Zwiebel 2 El Sonnenblumenöl 200 g Naturreis 600 ml Gemüsebrühe 450 g Vegetarische Shr...

Green Smoothies - Leider geil! :) Teil 2

23. Mai 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Green Smoothies - Leider geil! :) Teil 2Hier der zweite Teil des großen ‘ Green Smoothie’-Artikels. Heute geht es um Zutaten und Zubereitung. Was kommt rein? Was braucht ihr um einen perfekten Smoothie zu machen? Wie lange kann ich das Getränk aufbewaren und worin? Diese und noch viele andere Fragen beantwortet Marcus Schall alias “HULK” und gibt zusätzlich noch ganz viele Anregungen, die Lust auf Ausprobieren machen. Den erstenTeil des Artikels gab es letzte Woche Freitag hier. Viel Spaß damit und “Go green!” Zutaten und Anteile - keine Dogmas! Der gesunde grüne Smoothie sollte zu mindestens 50% Pflanzengrün und Gemüse und zu maximal 50% aus Frucht, sowie Wasser bestehen. Diese Kombination wird oft als das ,,Originalrezept bezeichnet. Aus ernährungsphysiologischer Sicht macht dies auch absolut Sinn. Pflanzengrün und Gemüse liefern die wertvollsten Inhaltsstoffe und dabei die geringste Kaloriendichte. Ihr Anteil sollte entsprechend hoch sein. Früchte sorgen in erster Linie für das Geschmackserlebnis, nebenbei liefern sie ebenfalls Vitamine und Mineralstoffe, allerdings auch Fruktose und Kalorien. Aus diesem Grund sollte ihr Anteil maximal die Hälfte ausmachen. Wasser liefert wichtige Mineralstoffe ohne zusätzliche Kalorien und stellt somit eine ideale Flüssigkeitsgrundlage dar. Dieses Basisrezept stellt eine gute Grundlage und einen Richtwert dar. Sobald man regelmäßig grüne Smoothies trinkt, ist auch hier eine gewisse Abwechslung das sprichwörtliche ,,Salz in der Suppe. Daher kann das Wasser beispielsweise mit qualitativ hochwertigen Säften wie zum Beispiel naturtrüben Apfel-, Grapefruit- oder Zitronensaft kombiniert oder durch Kokoswasser ersetzt werden. Regional und saisonal einzukaufen ist auch bei der Herstellung von grünen Smoothies sehr ratsam. Zum einen schonen wir damit die Ressourcen und stärken regionale Produzenten, zum andern bringen wir schon dadurch die notwendige Abwechslung in den ,,Smoothie-Plan. Gerade bei grünen Smoothies ist Bioqualität übrigens entscheidend. Da die meisten Pflanzen ungeschält und mit Blättern verwendet werden, sollten sie möglichst frei von Schadstoffen sein. Die Zutaten im Überblick Die Auswahl an möglichen Zutaten ist sehr groß, exemplarisch hier einige Beispiele: Blattgemüse (z.B. Chinakohl, Eichblattsalat, Endiviensalat, Feldsalat, Kohl, Mangold, Mizuna, Pok Choi, Postelein, Radicchio, Rucola, Spinat, Staudensellerie) Blätter (z.B. Kohlrabiblätter, Möhrengrün, Rettichblätter, Rote-Beete-Blätter) Gartenkräuter (z.B. Basilikum, Dill, Fenchelkraut, Koriander, Minze, Petersilie, Rosmarin, Schnittlauch, Zitronenmelisse) Wildkräuter (z.B. Ackerwinde, Bärlauch, Beifuß, Brennnessel, Brunnenkresse, Huflattich, Klee, Löwenzahn, Sauerampfer, Weißer Gänsefuß) Sprossen in Maßen (z.B. Sprossen von Hülsenfrüchten: Erbsen, Linsen, Luzerne (Alfalfa) /­­ Getreidesprossen /­­ Blattgemüse-Sprossen: Brokkoli, Kresse, Rucola) Obst (z.B. Ananas, Apfel (idealerweise alte Apfelsorten), Banane, Birne, Granatapfel, Grapefruit, Kiwi, Mandarine, Mango, Orange, Papaya, Stachelbeere, Weintraube, Zitrone) Bei Beerenfrüchten vorsichtig sein, sie sorgen für eine schnelle Farbveränderung des Smoothies. Aus frischem grün wird dann leicht ein unappetitliches braun. Flüssigkeit: Wasserqualität beachten. Tipp: Entweder gefiltertes Leistungswasser oder artesisches Quellwasser verwenden. Die Säfte (z.B. Apfel- oder Grapefruitsaft) sollten frisch gepresst, oder als Direktsaft verwendet werden. Bei Kokoswasser ist darauf zu achten dass dies keine Zusätze oder Konservierungsstoffe enthält. Besonders im Winter kann man den Smoothie bei Bedarf mit etwas Zitronen- oder Acerolasaft ergänzen, um so den Vitamin C-Gehalt nochmals zu erhöhen. Grundsätzlich sollte der Anteil von Wasser aber immer überwiegen. Übrigens: Wer selbst Wildkräuter für seine grünen Smoothies (und Suppen) sammeln möchte sollte vorher unbedingt an einer fachlich fundierten Wildkräuterwanderung teilnehmen. Essbare und giftige Pflanzen sehen sich teilweise zum Verwechseln ähnlich. Letztere sollten daher unter keinen Umständen im Mixer landen. Sofern Wildkräuter und Pflanzen selbst gesammelt werden, sollten sie zudem nicht unbedingt in der Nähe von vielbefahrenen Straßen gesammelt werden. Die Schadstoffbelastung ist dort meist zu hoch. Green Smoothies & Superfoods Superfoods. Ebenfalls ein Begriff den man aktuell fast täglich liest. Was sind Superfoods überhaupt? Per Definition Lebensmittel mit einer extrem hohen Nährstoffdichte und mit sehr vielen positiven Wirkungen auf unsere Gesundheit. Interessant dabei: Es handelt sich um Lebensmittel welche von den sogenannten ,,Urvölkern teilweise bereits seit Jahrhunderten verwendet werden. Superfoods eignen sich daher auch hervorragend zur Bereicherung eines frischen Smoothies. Dabei stellen diese Superlebensmittel aber nur die ,,Kür dar. Frisches Gemüse und Obst bilden meiner Meinung nach die Basis, bzw. das ,,Pflichtprogramm. Ab und an kann man allerdings seine Smoothiekreationen mit diesen natürlichen ,,Supplements anreichern und so an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen. In diesem Zusammenhang sind in erster Linie Superfoods wie zum Beispiel Chiasamen, Hanfsamen, Algenpulver, Makapulver, Acaipulver, Matcha, Moringa oleifera oder Roher Kakao zu nennen. Diese magischen Lebensmittel liefern teils beträchtliche Mengen an hochwertigem Protein (z.B. Chia- und Hanfsamen, Moringa), Antioxidantien (z.B. Moringa, Roher Kakao, Matcha, Acai), essentielle Fettsäuren im idealen Verhältnis und vieles mehr. Ein jahrhundertealter und erst kürzlich wiederentdeckter Schatz, den wir nutzen sollten. Equipment Wie immer ist auch bei der Zubereitung von grünen Smoothies das richtige Gerät entscheidend. Profimixer liegen zwischen 400 und 800EUR und sind somit leider recht teuer. Es handelt sich also um eine Investition, die gut überlegt sein sollte. Günstige Mixer hingegen verfügen oft nicht über die notwendige Leistung um die harten Zellwände der Pflanzen aufzubrechen. Dabei ist weniger die reine Motorleistung, sondern eher die Umdrehungszahl entscheidend. Schwache Geräte benötigen für die effektive Zerkleinerung zu lange und laufen zudem oftmals heiß - die gesunden Inhaltsstoffe werden dadurch zerstört. Hochwertige Geräte wie z.B. der Vitamix sind speziell für diesen Einsatzzweck konstruiert und liefern ein perfektes Ergebnis. Ganz nebenbei gelingen darin auch die cremigsten Smoothies. Zum Einstieg in den ,,grünen Dschungel muss es aber nicht gleich ein Hochleistungsgerät sein. Sofern Sie einen Mixer zuhause haben, beginnen Sie mit diesem und passen die die Zutaten gegebenenfalls an dessen Leistungsfähigkeit an. Es müssen ja nicht gleich ganze Avocados mit Kern zerkleinert werden. Sofern Ihr altes Gerät dann irgendwann aufgrund der Vielzahl grüner Smoothies den Dienst quittiert, lohnt es sich, über die Anschaffung eines Profigeräts nachzudenken. Was ist noch zu beachten – eine kurze Übersicht Wie bei allen Bereichen gibt es auch beim ,,Green Smoothing viele unterschiedliche Ansichten und Philosophien. Letztendlich liegt die Wahrheit immer irgendwo in der Mitte. Und wenn man einen richtigen Fehler begehen kann, dann eigentlich nur diesen: Gar keine grünen Smoothies zu trinken. Nachfolgend trotzdem ein paar wichtige Punkte im Überblick. Möglichst auf nüchternen Magen trinken Die enthaltenen Vitalstoffe werden am besten im nüchternen Zustand aufgenommen. Auf diese Weise gelangen sie sofort in den Organismus. Als weitere Möglichkeit kann man grüne Smoothies und Säfte am besten zwei Stunden nach einer Hauptmahlzeit zu sich nehmen oder nach einem grünen Smoothie 20 Minuten bis zur nächsten Mahlzeit vergehen lassen. Wenn man morgens keinen grünen Smoothie mag – ist dies eben so. Dann ganz einfach zu einem Wunschzeitpunkt am Tag trinken und diesen möglichst fest in den Tagesablauf einbauen. Für Sportler gilt dabei dass sie, je nach Menge des grünen Smoothie, mindestens 60-90 Minuten bis zur nächsten Trainingseinheit verstreichen lassen sollten. Neulinge: Vorsichtig herantasten! Erfahrungsgemäß vertragen manche Menschen Rohkost besser als andere. Der grüne Smoothie ist dabei erfahrungsgemäß meist besser verträglich als zum Beispiel ein großer Rohkostsalat. Trotzdem kann es auch hierbei in seltenen Fällen zu Unverträglichkeiten wie beispielsweise Völlegefühl, Blähungen oder gar Krämpfen kommen. Daher sollte man zum einen die o.g. Zeitspanne zwischen den Mahlzeiten beachten, zum anderen aber Anfangs mit kleineren Portionen beginnen. Den Smoothie nicht zu lange stehen lassen Die enthaltenen Vitalstoffe reagieren auf Licht und Sauerstoff. In einem offenen Glas beginnt nach wenigen Minuten ein Oxidationsprozess, die wertvollen Inhaltsstoffe gehen so verloren. Der Smoothie sollte daher möglichst rasch (binnen 15 Minuten) getrunken werden. Andernfalls sollte er in einer lichtgeschützten und fest verschlossenen Flasche im Kühlschrank aufbewahrt werden. Nicht zu viel Obst und süße Früchte verwenden Der grüne Smoothie sollte mindestens 50% Blattgemüse, Blätter und Gemüse enthalten. Ausnahmen: Grüne Smoothies für Kinder oder absolute ,,Salatmuffel - hier kann es auch mal etwas süßer sein. Kein dauerhafter Ersatz für eine Mahlzeit Auch wenn ein grüner Smoothie für ein Sättigungsgefühl sorgt - er sollte eher als gesunde Zwischenmahlzeit oder ,,natürliches Supplement betrachtet werden. Die Hauptmahlzeiten des Tages sollten trotzdem immer auch einen gewissen Anteil an frischem Gemüse und Obst enthalten. Keine warmen Zutaten verwenden Dies wirkt sich nachteilig auf den Geschmack aus. Stattdessen beispielsweise lieber gekühltes Wasser oder eine gefrorene Banane verwenden. Kauen nicht vergessen Ein grüner Smoothie ist eine ,,Mahlzeit im Glas. Daher sollte er nicht einfach ,,heruntergekippt werden. Wichtig ist es, den gesunden Nährstoffbrei einzuspeicheln und die gegebenenfalls festen Bestandteile zu kauen. Nur auf diese Weise können wir die enthaltenen Mikronährstoffe vollständig aufnehmen. Herstellung und Aufbewahrung Auch die relativ einfache und schnelle Zubereitung des frischen Smoothies bedeutet einen gewissen Aufwand. Neben dem Einkauf der möglichst frischen Zutaten müssen diese gewaschen und geschnitten werden. Die Küche muss hinterher ebenfalls aufgeräumt und gereinigt werden. Im Alltag ist dies nicht immer täglich machbar. Daher erscheint es durchaus sinnvoll, das Getränk für 1-2 Tage vorzubereiten. Gut verschlossen und gekühlt ist der grüne Smoothie im Kühlschrank, je nach Zutaten ca. 2-3 Tage haltbar. Der ,,Produktionsaufwand kann dahingehend also nochmals minimiert werden. Die Haltbarkeit wird dabei durch die im Getränk enthaltenen Antioxidantien gewährleistet. Diese verteilen sich ganz fein im Saft und neutralisieren dort die aggressiven Sauerstoffverbindungen. Die freien Radikale des Sauerstoffs können so ihre oxidierende Wirkung nicht entfalten. Vitamine und Inhaltsstoffe bleiben so weitestgehend erhalten. Zu diesem Zweck sollte der Smoothie in einer dunklen Schraubflasche aus Glas oder Aluminium (kein Plastik, BPA!) aufbewahrt werden. Fazit: Eat (or drink) more greens! Der grüne Smoothie bietet uns dazu eine fantastische und sehr einfache Möglichkeit. Und er kann der Beginn einer spannenden Reise zum einem ,,grüneren Ich sein, genauso war es bei mir selbst! Wer schreibt denn hier? Marcus ist 42, gebürtiger Rheinländer und lebt heute in Hamburg. Ursprünglich kommt Marcus aus dem Sportbereich. Zu Abi-Zeiten hat er als Fitness-Trainer begonnen und während der letzten 20 Jahre im Fitnessbereichgearbeitet. Gesunde und sportlich orientierte Ernährung sind seit jeher seine Leidenschaft. Mit seinem Blog und Projekt ,,Super(good)food folgt er nun seiner wahren Berufung. Über dieses Informationsportal möchte er Sportlern und Nicht-Sportlern helfen sich einfach und unkompliziert besser und gesünder zu ernähren. Zuhause und Unterwegs. Denn laut Marcus heißen Fertiggerichte vor allem deswegen Fertiggerichte, weil sie einen dauerhaft fertig machen! ,,Eat real food ist daher eine seiner Kernaussagen. Marcus selbst isst vegetarisch/­­ vegan und zu nach Möglichkeit 100% Bio.

Super veganes Frühstücksbuffet im Louis Hotel in München

8. Juni 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Super veganes Frühstücksbuffet im Louis Hotel in MünchenDas Louis Hotel am Viktualienmarkt bietet neben einem normalen Frühstück ein komplett veganes Frühstücksbuffet an. Für 19,50EUR kann man hier vegan schlemmen vom Allerfeinsten. Herrliche vegane Gemüsekreationen wie Samosas, Lotuswurzeln, Vollkorn-Gemüse-Quiches und Rohkost , Rote Beete-Salat, Papaya-Salat, Couscous-Salat, Avocado-Creme mit Trüffelöl und Kichererbsenaufstrich sind ebenso schmackhaft wie schön anzuschauen. Ebenso wollen süße Versuchungen wie Tapiokapudding, Griesbrei, Nougatcreme, Griesschnitten, gebratene Ananas, Apfel-Zimt-Schnecken und süßer Safranreis probiert werden. Dazu gibt es frische Säfte, Wasser, Tee und verschiedene Kaffeekreationen mit Pflanzenmilch. Für die Qualität, die hier geboten wird, ist der Preis von unter 20,00EUR wirklich eine Sensation. Jeder, der in München über Nacht bleibt, sollte ernsthaft darüber nachdenken, sich das zu leisten. Sitzt man am Fenster, kann man obendrauf noch den Ausblick auf den Viktualienmarkt genießen. LOUIS HOTEL GmbH Viktualienmarkt 6 Anfahrt: Rindermarkt 2 80331 München www.louis-hotel.com   Brunch werktags bis 11.00 Uhr und am Wochenende bis 13.00 Uhr The post Super veganes Frühstücksbuffet im Louis Hotel in München appeared first on Deutschland is(s)t vegan.

Neue vegane Snacks von Foodloose

16. Mai 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Neue vegane Snacks von FoodlooseFoodloose ist ein Hamburger Unternehmen, welches schon seit einiger Zeit einige total köstliche vegane Müsliriegel auf dem Markt hat. Dafür wurden sie sogar auf der BioFach in Nürnberg mit dem Preis für das beste neue Produkt in der Kategorie “Snacks und Süßigkeiten” ausgezeichnet. Nun haben sie noch mal nachgelegt, und es gibt eine neue Produktreihe: Nussmischungen und Snacks. Wieder sind alle Sorten vegan und glutenfrei, aus Biozutaten und allesamt total lecker. 5 Sorten gibt es: “Neverest”, “Good Karma”, “Dela Soul”, “Berry well!” und “are you veda?”. 5 Sorten Soulfood Da die Leute von Foodloose das besser können als ich, hier mal die offizielle Ankündigung der Sorten: Are you veda?… Macadamia, Königin der Nüsse, Mango, Papaya, Ananas, Ingwer und Kokos geben eine vollmundige, exotisch – fruchtige Mischung und machen Lust auf mehr! Höchste Glücksgefühle für den Gaumen – ganz im Sinne der ayurvedischen Küche, in der gesunde Zutaten, fein abgestimmter Geschmack und passende Gewürze alles sind. Dela Soul… das ist: süß und salzig, nussig und fruchtig in einem! Gesalzene Mandeln, Erdnüsse, Schokodrops und drei Kirschsorten verbinden sich zu einer ganz und gar runden Kreation, die einen mit herrlicher Wohligkeit erfüllt. Für alle, die gern genießen und ihrer Seele etwas Gutes tun wollen! Gooood Karma… Um uns herum: das Weltbrausen. In uns drin: Friede, Freude, Seligkeit. Denn die Sonnenblumenkerne, schwarzen Weinbeeren, Sultanas, Cranberries, Mandeln und wohltuenden Goji- Beeren aus dem Himalaya sind gemeinsam genau die richtige Dosis für: innere Ruhe und Balance! Neverest… feine Nüsse, leicht geröstet, gesalzen und mit Chili verfeinert – perfekter Energielieferant, gesunder und leckerer Kraftspender und Proviant für alle, die noch viel vorhaben. Hier wartet ein Füllhorn aus Proteinen, Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und bringt Power für Körper, Geist und Seele. Berry well!… Cranberries, Physalis, Sauerkirschen, Wein- und Maulbeeren, Aronias und Sultanas – süß-säuerlich, fruchtig, beerig! – und das im wahrsten Sinne. Nebenbei: Die Superbeeren sind allesamt anerkannte Radikalenfänger; sie halten jung und schützen uns mit ihren antioxidativen Kräften. Studentenfutter war gestern Wer sich nun fragt, warum das irgendwie innovativer als Studentenfutter sein sollte, denn kann man beruhigen: Die Mischungen sind äußerst kreativ zusammengestellt und unterscheiden sich komplett voneinander. Alle haben einen gewissen Schwerpunkt: Die eine mit viel Trockenfrüchten, die andere mit Beeren wie Maulbeeren, die nächste nussig. Aber immer halt mit dem Schuss Besonderen. Super sind die natürlich vor allem für unterwegs als Snack für zwischendurch mit 50 Gramm je Packung. Toll, dass die Hamburger nachgelegt haben, absolut gelungen würde ich sagen! Auch die Verpackungen übrigens wieder. Weitere Infos bekommt ihr gleich bei Foodloose. The post Neue vegane Snacks von Foodloose appeared first on Deutschland is(s)t vegan.


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