Nessel - vegetarische Rezepte

Versuchen Sie diese Rezepte!

Veganer Dresdner Christstollen

Vegane Chickenwings aus Blumenkohl - Gesundes Fast Food

Im Ofen geschmorter Lauch mit Zwiebeln, Ingwer und Berglinsen mit einer Senf-Kokosmilch-Sauce

Veganer Mapo-Tofu










Nessel vegetarische Rezepte

VeggieWorld Hamburg 16. bis 17. März 2019 + Gewinnspiel

9. März 2019 Deutschland is(s)t vegan 

VeggieWorld Hamburg 16. bis 17. März 2019 + GewinnspielAnzeige Bereits 2016 fand die erste VeggieWorld in Hamburg statt - sehr zur Freude aller Menschen aus dem Norden Deutschlands. Auch in den Jahren 2017 und 2018 waren die Besucher der VeggieWorld Hamburg so begeistert von dem Angebot, dass viele Aussteller lange vor Messe-Ende komplett ausverkauft waren. (C)VeggieWorld   Die VeggieWorld findet aktuell an 18 Standorten in Europa und Asien statt. Sie ist Europas größte Messe für den veganen Lebensstil. Die VeggieWorld zeigt, dass ein pflanzlicher Lebensstil nicht allein nachhaltig, bewusst und gesund ist, sondern auch Spaß macht. Nun findet die VeggieWorld bereits zum vierten Mal in Hamburg statt und rund 110 Aussteller präsentieren in der MesseHalle Hamburg Schnelsen ihre veganen Produkte. Präsentiert wird ein bunter Mix aus Milch- und Fleischalternativen, Superfood, Süßigkeiten, Getränken sowie Bekleidung, Accessoires, Kosmetik, Dienstleistungen und Projekten. Auch einige innovative Gründer sind in Hamburg wieder dabei: Das nachhaltige Sportlabel Ambiletics aus Berlin, veganes Eis von Nomoo aus Köln und Whos Jack mit Fleischalternativen aus Jackfrucht, um nur einige zu nennen. ,,Wir bieten für neu gegründete Unternehmen günstige Standpakete zum Komplettpreis an. Das Fördern von Gründern und Start-ups liegt uns sehr am Herzen. Die vegane Bewegung und unsere Messe leben von frischen Ideen und Produktinnovationen. Hendrik Schellkes, Geschäftsführer des Veranstalters Wellfairs.   (C) Foto: Andreas Gebert Bei der VeggieWorld in Hamburg kannst du auf Einsteiger, Aussteiger und Querdenker treffen. Auf Menschen, die ausschließlich vegan leben und Leute, die sich pflanzlich ausprobieren und rantasten wollen. Denn die Messe möchte so viele Menschen wie möglich erreichen. Ohne Dogmatismus, sondern mit Vielfalt ... und das überall auf der Welt! Darüber hinaus gibt es auf der Veggie-Bühne interessante Vorträge und spannende Kochshows. Alles, was das Veggie-Herz begehrt! Besonders interessant dürfte das Live Cooking von Björn Moschinski und Slowly Veggie! am Samstag sein, die die wichtigsten Tools für gute Gemüsegerichte verraten. Außerdem sin die ambitionierten Läufer, Blogger und Podcaster Daniel und Katrin von ,,beVegt - vegan leben und laufen dabei. Sie sprechen über die unglaublichen Leistungen veganer Hobbysportler und was du von ihnen lernen kannst. Natürlich solltest du auch Niko Rittenau nicht verpassen, der wissenschaftliche Antworten auf kritische Fragen zur veganer Ernährung beantwortet. Weitere Informationen und das komplette Rahmenprogramm findest du hier.   (C) Foto: Andreas Gebert Öffnungszeiten Samstag, 16.03.2019 | 10 - 18 Uhr Sonntag, 17.03.2019 | 10 - 18 Uhr Eintrittspreise Online Vorverkauf* 11,00 EUR inkl. Mwst. *Der Online-VVK endet am Tag vor der Messe um 23.45 Uhr. Danach gilt für Online-Tickets der gleiche Preis, wie an der Tageskasse. Tageskasse 13,00 EUR inkl. Mwst. | für Erwachsene 11,00 EUR inkl. Mwst. | für Schüler, Studenten, Menschen mit Behinderung, ALG-II-Empfänger, Rentner & ProVeg-Mitglieder (bitte zeigt entsprechende Nachweise an der Kasse vor). Eintritt frei | für Kinder bis einschließlich 14 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen Tickets Der Vorverkauf startet bereits einige Monate vor der Messe. Die Tickets sind dann hier im VeggieWorld Onlineshop erhältlich. Tickets gibt es auch an der Tageskasse.   Adresse /­­/­­ Location Anreise mit dem ÖPNV U-Bahn U2 ab Hauptbahnhof bis Niendorf Nord, umsteigen auf Buslinie 21 bis ,,Mode Centrum Bus ab Hauptbahnhof ZOB, Buslinie 5 Richtung Burgwedel bis ,,Oldesloer Straße Bus ab Bahnhof Altona, Buslinie 183 bis ,,Oldesloer Straße Bus ab S-Pinneberg und U-Garstedt Buslinie 195 bis ,,Oldesloer Straße Anreise mit dem Auto /­­/­­ Parken Direkt am Messegelände stehen 1.600 kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Bitte beachte die Schranke an der Zufahrt zu den Parkplätzen. Du erhältst dort eine kostenlose Parkkarte, die du bei der Ausfahrt wieder abgibst. Tierverbot Generell gilt in den Messehallen ein Verbot für das Mitführen von Tieren.   *** Gewinnspiel *** Wir  verlosen 3 x 2 Tickets für die VeggieWorld Hamburg. Und legen noch je ein Vierer-Set Bio-Wonig als Paket von Vegablum dazu und ihr dürft euren Gewinn dann direkt auf der Messe bei der lieben Gründerin Daniela abholen und mal persönlich ´Hallo´ sagen. Wonig ist eine tolle Alternative zu Honig und kann zum Kochen, Backen, Süßen von Tee und Speisen, Verfeinern von Soßen und Dressings oder als Brotaufstrich verwendet werden und versüßt dir garantiert dein Frühstück. Mit viel Liebe hergestellt von den fleißigen Blümchen in der  Manufaktur. Es gibt leckere Sorten mit Brennnessel, Gänseblümchen, Löwenzahn und Ringelblümchen.  Am besten trägst du dich gleich noch im Newsletter ein, um kein Produkt mehr zu verpassen und dir einen 5-Euro Gutschein zu sichern! Und wer von euch möchte ein tolles Set gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, wer mitkommen darf. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Hamburg an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 12.03.2019 um 24:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 13.03.2019 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook oder Instagram und wird in keiner Weise von Facebook oder Instagram gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer 

Veganer Bienenstich, Honigalternativen + Gewinnspiel

13. Juli 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Veganer Bienenstich, Honigalternativen + GewinnspielVon (veganen) Bienen und Blüten… Ob auf´s Brot drauf, in den Tee, auf die Pancakes oder zum Süßen von Limonaden, veganer Honig hat schon lange unsere Herzen erobert. Löwenzahnhonig ist schon seit Jahren in aller Munde und der ein oder andere hat diesen schon selber zubereitet. Mittlerweile werden auch Apfel, Brennessel, Gänseblümchen, Ringelblume und Sonnenblume angeboten. Selbst Met Alternativen und „Honig“ Likör gibt es. All dies und viel mehr findet ihr bei Vegablum. Wir haben euch in den Highlights der Veggie World ja schon einmal Vegablum vorgestellt, die beweisen, dass Honig vegan genau so gut schmeckt.       Es gibt noch ein tolles veganes Kuchen Rezept für euch und ihr könnt sogar noch 1 Probierset von Vegablum mit 5 verschiedenen Honigalternativen gewinnen.   Der Klassiker: Bienenstich Um das perfekte Rezept für die Honigalternative zu finden, habe ich mir etwas Zeit genommen und mich letztendlich für den Klassiker entschieden – ein Bienenstich Rezept. Natürlich Vegan und so klassisch wie möglich sollte er sein. Bienenstich gibt es ja in vielen Varianten, wie z. B. mit Buttercreme oder ohne Füllung. Das Original hat einen süßen Hefeteig, Mandelkruste und eine Pudding-Sahnecreme. Besonders die Kruste für das Kuchen Rezept ist ein Traum! Auch mein Freund ist total begeistert davon und sogar meine Kollegen aus der Hotelküche fanden den Kuchen sehr lecker – das Bienenstich Rezept hat sogar bei den Nicht-Veganen-Profis bestanden Überzeugt euch doch einfach selbst… Bienenstich, vegan Zutaten: Für den Hefeteig: 500 g Mehl 1 Pckg. Trockenhefe 100 g weißen Rohrzucker 1 Prise Salz 100 g weiche Margarine 250 ml lauwarme Pfanzenmilch   Für den Belag: 150 g Margarine 100 g weißen Rohrzucker 3 EL Hafercuisine oder Sojacuisine 1/­­2 TL Vanille, gemahlen 2 EL Honig, vegan, z.B. Gänseblümchenvonig von Vegablum 150 – 200 g gehobelte Mandeln   Für die Füllung: 500 ml Vanillepudding, z.B. von Provamel oder selbst gekocht 1 Pckg. San Apart 3-4 EL Honigalternative 800 ml vegane Pflanzensahne   Zubereitung: Aus Mehl, Zucker, Hefe, Salz, Margarine und Pflanzenmilch wird ein veganer Hefeteig hergestellt. An einem warmen Ort zugedeckt 40 Minuten gehen lassen bis er sich verdoppelt hat. Nochmals gut durchkneten, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech ausrollen und weitere 30 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 200°C Ober-/­­ Unterhitze vorheizen. Die gehobelten Mandeln kurz in einer Pfanne anrösten. Für den Belag alle Zutaten bis auf die gehobelten Mandeln in einem Topf aufkochen lassen. Haben sich die Margarine und der Rohrzucker aufgelöst nehmt den Topf vom Herd und rührt die Mandeln ein. Den Belag gleichmäßig auf dem Teig verteilen und rund 20 Minuten auf mittlerer Schiene backen. (Je nach Ofen kann die Backzeit etwas variieren – daher macht immer eine Stäbchenprobe!) Ist der vegane Kuchen fertig gebacken, lasst ihn gut auskühlen und ihr könnt in der Zeit die Pudding-Sahnecreme zubereiten. Die Pfanzensahne mit dem San Apart steif schlagen, nach Belieben mit dem veganen Honig (Gänseblümchenhonig) süßen und den Vanillepudding dazugeben. Alles gut verrühren und gegebenenfalls noch etwas San Apart unterrühren falls die Creme nicht steif genug ist. Den Rand um den Kuchenboden herum entfernen und in große Rechtecke schneiden. Jedes Stück quer durchschneiden und die Unterseiten zurück auf das Blech legen. Die Oberteile in gleicher Reihenfolge auf der Arbeitsfläche platzieren. Die Creme für das vegane Bienenstich Rezept auf den Unterböden gleichmäßig verteilen und mit den Oberteilen bedecken. Vor dem Servieren den veganen Bienenstich mindestens zwei Stunden kalt stellen. *** Gewinnspiel *** Wir verlosen ein Probierset von Vegablum mit 5 verschiedenen Honigalternativen. Wer will gewinnen? 1. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook! 2. Nenne einen Freund oder eine Freundin, der/­­die (mit)probieren darf und hinterlasse einen netten Gruß! Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich auch willkommen. Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am am 27.7.2017 um 9 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 27.7.2017 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Viel Glück! Dieser Beitrag entstand mit der freundlichen Unterstützung von Vegablum! Danke dafür! Der Beitrag Veganer Bienenstich, Honigalternativen + Gewinnspiel erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Greenfoods - von Algen, Getreidegräsern und mehr!

1. Juni 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Greenfoods - von Algen, Getreidegräsern und mehr!Habt ihr schon mal was von Greenfoods gehört? Oder bereits welche „gegessen“? Was Greenfoods eigentlich sind und was die so können – darüber haben wir uns mal ein wenig schlaugemacht … Was sind Greenfoods? Im Grunde zählen die sogenannten Greenfoods zur Gruppe der Superfoods. Wir haben bereits hier und hier über Superfoods berichtet – lest doch gerne noch einmal nach. Wie der Name schon sagt, sind Greenfoods von Natur aus „grün“ und als Ergänzung für eine optimierte vegane Ernährung wunderbar geeignet. Zu den bekanntesten Greenfoods zählen: - Algen - Gerstengras - Weizengras - Moringa - Brennnessel Die meisten Greenfoods sind in Bioläden, Reformhäusern oder gut sortierten Drogerien (dm, müller) erhältlich. Im Onlineshop von Keimling findet sich eine gute Auswahl an Greenfoods in ausgezeichneter Qualität plus passender Rezepte. Ebenfalls empfehlen kann ich einen Onlinekauf bei Terralements. Abgesehen von Brennesselfunden am Wegesrand oder getrockneten Algen sind die meisten der grünen Kraftpakete nur in Pulver- oder Tablettenform erhältlich. Was können Greenfoods eigentlich? „Grün bedeutet Leben“ Das ist nicht nur eine Kalenderweisheit, sondern spiegelt die Gesetze der Natur wieder. Das Zauberwort lautet: Chlorophyll! Vielleicht erinnert ihr euch das an den Biologieunterricht in der Schule? Der grüne Blattfarbstoff stellt unsere Luft zum Atmen her – genauer gesagt, den Sauerstoff darin. Chlorophyll kommt in hoher Konzentration in Algen und Getreidegräsern vor – und eben genau das macht die Greenfoods so gesund für uns. Doch dem nicht genug, enthalten sie auch noch Spurenelemente, Mineralstoffe, ungesättigte Fettsäuren und Vitamine. Konzentrierte Power also …! Da die grünen Kraftpakete unserer Gesundheit so gut tun, möchten wir Euch alle Greenfoods etwas genauer vorstellen – heute die ersten fünf – und demnächst geht es weiter mit dem zweiten Teil. 1. Algen An dieser Stelle gibt es nur einen kurzen Steckbrief der Alge – für mehr Infos, schaut bitte hier noch einmal nach, da gibt es absolut alles über die Alge Man unterscheidet die sogenannten Makroalgen (Wakame oder Nori) von den Mikroalgen (Chlorella, Spirulina, AFA). Beide gehören zu den nährstoffreichsten Nahrungsmitteln der Welt. Sie enthalten vor allem Proteine, B-Vitamine, Jod, Kalzium, Eisen und Ballaststoffe. Ich mag Algen am liebsten in Form von Nudeln – zum Beispiel in einem asiatischen Salat mit Pilzen, Möhren, Sprossen, Sojasoße, Zitronengras, Koriander und Chilli …. yummieh! Mein Favorit ist von Kulau. Diese Meeresspaghetti stammen aus biologischem Wildwuchs vor der Atlantikküste Spaniens. Preis: 4,15 Euro (25 g) Erhältlich im Onlineshop von Kulau. 2. Gerstengras Zugegeben: Gerstengras stand bisher noch nicht auf meinem Speiseplan. Als Kind vom Land kenne ich natürlich Gerstenfelder und weiß, wie das Getreide aussieht. Seit ich für diesen Artikel recherchiert habe, bin ich jedoch Fan vom Gerstengras in Pulverform geworden. Gerstengras enthält reichlich vitale Nährstoffe, viel Kalzium, B-12, Eisen, Kalium, Folsäure, Magnesium, Zink, Kupfer, die Vitamine A, C, E, K, Folsäure, Natrium, Phosphor, Zink, Schwefel, Kupfer, Selen, Silizium … ! Außerdem enthält das „grüne Wundergras“ große Mengen Chlorophyll – und Chlorophyll liefert pure Energie für unsere Zellen. Fazit: Gerstengras ist das ideale Nahrungsergänzungsmittel! Mein Favorit ist von Keimling und in bester Rohkostqualität aus biologischem Anbau. Tipp: Derzeit gibt es für unsere Leser bei Keimling 10EUR Rabatt für Neukunden ab 50 EUR Mindestbestellwert. Nicht kombinierbar. Bücher und Aktionen sind ausgeschlossen. Gutscheincode: DIVNEUKUNDEN10 bis Ende Mai gültig Preis: 9,90 Euro (50 g) Aktuell 7,95 Euro Erhältlich im Onlineshop von Keimling Das Gerstengras-Pulver kann in frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte gerührt oder in einen Smoothie gemixt werden. Ich mag es auch gerne im Salatdressing – versucht doch mal dieses Rezept – inspiriert von Keimling: Knacksalat mit Gerstengrasdressing (C) rh2010 /­­ Fotolia Zutaten: - 1/­­2 Fenchel - 1/­­3 Gurke - 1/­­3 Paprika - 2 Rote Beete Knollen (vorgegart) - Blattsalat Für das Dressing: 1 TL Bio-Gerstengraspulver 2 EL Olivenöl 1 Orange Salz, Pfeffer Zubereitung: Alles Gemüse und den Salat waschen und trocknen/­­schleudern. Den Blattsalat in der Mitte eines großen Tellers anrichten. Den Fenchel in dünne Scheiben schneiden und um den Blattsalat verteilen. Die Gurke in den Spiralschneider spannen und Gurkenspaghetti drehen. Die Spaghetti kommen in die Mitte des Tellers. Die Paprika in kleine Stückchen schneiden und auf der Gurke verteilen. Für das Dressing einen gehäuften Teelöffel Bio-Gerstengraspulver mit Olivenöl vermengen. Die Orange entsaften und mit der Öl-Mischung verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Dressing über dem Salat verteilen. Schön knackig frisch und so lecker schmeckt der Knacksalat mit Gerstengrasdressing. Guten Appetit! 3. Weizengras Weizengras bringt ähnlich viel grüne Pflanzenpower – wie Gerstengras – und entfaltet zudem eine belebende Wirkung auf den Körper. Aber Weizengras kann noch mehr! Neben den pflanzlichen Ballaststoffen und allen essenziellen Aminosäuren enthält es noch 21 % hochwertiges Protein und alle (!) acht B-Vitamine. Übrigens: Gewonnen wird das Pulver aus den Keimblätter der Weizenpflanze. Nach der Ernte wird die Pflanze getrocknet und schonend zu Weizengraspulver vermahlen. Mir persönlich schmeckt Weizengraspulver in grünen Smoothies am besten. Das Pulver kann aber auch in klares Wasser oder Gemüsesäfte gemixt werden. Mein Favorit ist von Terraelements: Preis: 12,95 Euro (125 g) Erhältlich im Online-Shop von Terraelements. 4. Moringa Der Moringabaum wächst mittlerweile vor allem in Asien, Afrika und in der Karibik, da er viel Licht und Wärme benötigt. Dort kann man Moringa auch in roher Form – also die Blätter – ganz normal im Supermarkt kaufen. In unseren Breitengraden ist Moringa leider nur in in Pulverform erhältlich. Aber dieses Pulver hat es in sich – denn Moringa enthält reichlich Vitamin A und C, sehr viel Kalzium, Eisen und Eiweiß. Und darüber hinaus stärken die 46 enthaltenen Antioxidantien unser Immunsystem. Tipp: Der Geschmack ist übrigens leicht salzig und etwas scharf. Moringapulver kann zum Beispiel sehr gut in einem Pesto (mit frischem Bärlauch, Nüssen und Olivenöl) verarbeitet werden. Mein Favorit ist in feinster Bio-Qualität und von Grünhochzwei Preis: 19,90 Euro (350 g) Erhältlich im Onlineshop von grünhochzwei. 5. Brennnessel Vielleicht habt ihr ja schon einmal eine Detox-Kur gemacht? Oder einen Detox-Tag eingelegt? Dann habt ihr bestimmt einen Smoothie mit Brennnessel getrunken – oder einen Tee mit Brennessel-Extrakten. Die Brennnessel – oft verschrien als Gartenunkraut – ist nicht nur ein Bakterienhemmer, sondern ein Lieferant für Vitamin C, Eisen, Kalium und Magnesium und sogar Eiweiß (!). Dem nicht genug sorgen die enthaltenen Flavonoide zusammen mit dem Kalium für eine entwässernde Wirkung. Wer Brennnessel in seiner ursprünglichen Form essen möchte, kann die Pflanze mit etwas Glück und jenseits der Straßen bereits im Frühjahr ernten. Achtung: Handschuhe nicht vergessen! Tipp: Brennnesselblätter können wie Spinat zubereitet  oder als Salatzutat verwendet werden. Wie bereits erwähnt sind sie hervorragend in Wildkräuter- oder grünen Smoothies geeignet. Aber auch die Pulverform der Brennnessel ist lecker in Smoothies oder Dressings – und vor allem ganzjährig verfügbar. Mein Favorit ist von Lebepur Preis: 6,90 Euro (125 g) Erhältlich bei Amazon Für  noch mehr Informationen über Algen, kann ich dieses Buch von Kirstin Knufmann und Jörg Ullmann empfehlen: Es ist u.a. hier bei Amazon erhältlich. Bei dem nächsten Greenfoods-Artikel stellen wir euch u.a. Hanfprotein, Chlorella und Spirulina vor. Stay tuned!       Der Beitrag Greenfoods – von Algen, Getreidegräsern und mehr! erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Heimische Superfoods vegan - 10 Superhelden aus der Region

17. Mai 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Deine Mutter kannte sie noch -  heimische vegane Superfoods. Wahre Nährstoffwunder müssen nicht vom anderen Ende der Welt stammen, denn ihr findet Sie auf dem Wochenmarkt, im Supermarkt oder beim Bauern umme Ecke. Wir haben für euch 10 vegane Superhelden aus heimischen Gefilden zusammengestellt. Wann sind vegane Foods eigentlich super? Wir bezeichnen solche Lebensmittel als ,,super, wenn sie gegenüber anderen vergleichsweise viel Vitamine oder Mineralstoffe enthalten. Entweder haben sie ihre Stärke bei einem ganz bestimmten Nährstoff oder sie sind ein komplettes Nährstoffwunder. Vegane Superfoods haben mit ihren exzellenten Nährstoffe und ihren sekundären Pflanzenstoffe eine besonders positive Wirkung auf unseren Körper. Leider machen viele sogenannte Superfoods eine sehr lange, CO2-lastige Reise zu uns oder sind sehr teuer. Deshalb zeigen wir euch jetzt traditionelle und heimische vegane Alternativen. Beerenfrüchte - mehr als lecker Wir können es gar nicht mehr abwarten! Sommerzeit ist nämlich Beerenzeit und dann können wir endlich wieder Himbeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren und Heidelbeeren  aus Omas Garten naschen. Solange uns niemand erwischt. Wenn ihr euch gerade durch die stacheligen Sträucher an die reifsten Früchte kraxelt, denkt an uns.  Mit ihren Anthocyanen (bläuliche Farbe) und ihren Vitaminladungen (K, B-Vitamine, C) sind Beeren perfekt fürs Gedächtnis, stärken die Immunabwehr und wirken anti-oxidativ sowie entzündungshemmend. Brokkoli - grüne Eleganz gegen Krebs Ich sage versehentlich ja immer auch zu Blumenkohl Brokkoli und weiß nicht warum. Bestimmt weil Brokkoli einfach so wichtig ist! Es enthält u.a. Calcium für die Knochen, Eisen und als sekundären Pflanzenstoff Sulforaphan (und andere Senfölglykoside). Sulforaphan klingt nicht nur edel, es wirkt auch elegant, z.B. präventiv gegen Krebs. Bitte Brokkoli sanft und sachlich behandeln. Am besten nur blanchieren oder wenig andünsten, damit die Superkräfte erhalten bleiben. Grünkohl und seine veganen Freunde Jetzt ist der Grünkohl-Hype langsam rum und mir schmeckt er immer noch nicht. Außer als Chips. However. Jedenfalls enthalten alle Kohlarten spannend viele Nährstoffe, obwohl sie so uncool sind. Grünkohl ist eben der Superstar darunter, aber auch seine Weiß-China-Rot-Spitz-Kohlfreunde haben es in sich. Unscheinbar, aber randvoll mit Eisen, Vitamin C, Vitamin K, Calcium und Magnesium . Portulak - Heimlicher Salat für zu Hause Portulak ist unser Geheimtipp, also psst. Leider ist er in Deutschland etwas in Vergessenheit geraten, aber gerade deshalb empfehlen wir euch das kleine grüne Küchenkraut für zu Hause. Portulak lässt sich nämlich easy auf der eigenen Fensterbank selber ziehen.  Mit seinem Gehalt an Kalium, Vitamin C, Magnesium und Omega-3 Fettsäuren ist er ein echter Alleskönner. Ihr könnt ihn als Gemüse, Kräuter oder Gewürz verwenden. Leinsamen - 90ies Trash-Hit Leinsamen sind echt 90er. Für die Traditionsbewussten unter euch also das perfekte Superfood. Wem all der moderne Food-Kram zu exotisch ist und Acai nicht mal aussprechen kann, good old Leinsamen! Als Öl, geschrotet oder ab ins Müsli. Leinsamen sind die besten Omega-3-Fettsäure-Lieferanten, gut für die Verdauung und blutzuckerstabiliserend. Außerdem enthalten sie den Phytonährstoff Lignan, welches krebspräventiv wirkt. Hanf - berauschend gesund Eben noch geraucht, jetzt im Müsli. Hanf ist so vielseitig wie ihr und oft noch unterschätzt. Als Samen, Milch oder Öl ist Hanf ein echtes Nährstoffwunder. Proteinreich, Omega-3-haltig und voller B-Vitamine, Calcium, Kalium und Eisen. Mit seinem süßen, leicht nussigen Geschmack eine wahrhaftig berauschende Entdeckung. Kräuter und Wildpflanzen für umme! Keine Angst vor der Natur! Eure Oma kannte noch die Apotheke ihres Gartens wie ihre Westentasche und pflegte zu sagen: Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen. Entwarnung: Ihr müsst heute keine Kräuterexperten mehr werden, um Löwenzahn, Bärlauch oder Brennnessel zu erkennen. Über diese drei stolpert ihr bei jedem (Wald-oder Feld-)Spaziergang und sie sind  heimisch und unheimlich heldenhaft. Kleinste Mengen dieser grünen Wunder am Wegesrand stecken voller Proteine, Eisen, Beta-Carotin, Bitterstoffe, Antioxidantien... einfach super. Und das alles kostenlos! Geschenkt von Mama Natur! Also raus mit euch. Am besten hunde-freie Wiesen Gebiete suchen. Folgendes könnt ihr aus den Blättern von Brennnessel, Löwenzahn und Bärlauch machen: Smoothies, Grüne Säfte, Salate, Pesto, Suppen. Hagebutte - mehr als Tee Ihr kennt Hagebutte nur als Tee oder Marmelade? Dann habt ihr was verpasst. Denn Hagebutten sind so gesund, wie sie sauer sind. Mit ihrem hohen Gehalt an Vitamin C sind sie tolle Immunstärker in der kalten Jahreszeit oder in Übergangszeiten. Hagebutten könnt ihr roh naschen (wenn spät geerntet sind sie süßer) oder aber als Chutneys oder im Dessert verarbeiten. Wusstet ihr, dass das Lied ,,ein Männlein steht im Walde von einer Hagebutte handelt? Wir nicht. Meerrettich - hot and healthy Unsere hotteste Wiederentdeckung des Jahres: Meerrettich. Mit zwei ,,E, zwei ,,R und zwei ,,T! Was den Meerrettich so hot macht: Senföle (Senfölglykoside), siehe Brokkoli. Diese wirken antibiotisch, d.h. Bakterien und Pilze werden abgetötet. Außerdem ist Meerrettich für seine antimutagene (DNA-schützend) Wirkung bekannt.   Pastinake – wieder heimisch geworden Kurzes Quiz vorweg: Wie unterscheidet ihr Pastinake von Petersilienwurzel? Richtig, bei der Pastinake ist der Stilansatz nach innen gewölbt, sie ist etwas weicher und süßlicher. Dieses wundervolle Wurzelgemüse ist eine wahre Wiederentdeckung. Sie fügt sich brav in Eintöpfe neben Karotten und Kartoffeln ein und wurde erfolgreich re-integriert in die heimische Küche. Gut so, denn Pastinake liefert ebenfalls die ganze Bandbreite an Nährstoffen.   Der Beitrag Heimische Superfoods vegan - 10 Superhelden aus der Region erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Das perfekte vegane Rührei mit Tofu und Kala Namak

9. März 2017 Eat this! 

Das perfekte vegane Rührei mit Tofu und Kala NamakIch weiß schon, was du dir jetzt vermutlich denken wirst. „Hä? Für veganes Rührei hat doch schon wirklich jeder Foodblogger - völlig egal, ob vegan oder nicht - und seine Katze Rezepte ins Netz gestellt. Warum kommt ihr denn jetzt damit an? Es ist 2017, wacht auf!“ Hat jeder. Hat auch die Katze und ja, du hast natürlich recht. Und du musst aber auch zugeben, dass die meisten Rezepte auch irgendwie gleich sind. Sie sind meist nicht schlecht - hey, ich will mich hier nicht in die Nesseln setzen -, aber irgendwie kommt keines an die Rühreikonsistenz heran, die ich noch zu Vegetarierzeiten geliebt habe: Leicht schlotzig, sodass die Würze der heißen, saftigen Pampe regelrecht auf die krosse Oberfläche der dicken, frisch getoasteten, krossen Brotscheibe, welche meiner Meinung nach unbedingt unter Rührei gehört, trieft und es damit schon wieder so leicht „soggy“ und einfach lecker macht. Was ein Traum ? Okay, sorry. Ich glaube, ich bin etwas abgedriftet. Dass das mit der Schlotzigkeit und dem „runny egg“ mit einem ausschließlich aus Tofu gebratenen veganen Rührei nicht funktioniert, ist irgendwie klar. Dafür ist fester Tofu einfach zu trocken und Seidentofu schon wieder einen großen Ticken zu schlabberig. Das Ergebnis schmeckt zwar auch lecker, kommt aber eben so gar nicht an die Erinnerungen an Sonntagsbrunches mit frisch gebratenem Rührei heran. Deshalb rühre ich, nachdem ich den Tofu leicht bei mittlerer bis hoher Hitze angebräunt habe, einige Esslöffel Sojajoghurt unter meinen veganen Scramble und schmore alles bei geringer Hitze ein paar Augenblicke weiter. Die Mischung wird so super-saftig und die Gewürze verteilen sich auch bis an den letzten Krümel. Natürlich darf auch Kala Namak nicht fehlen. Das Schwarzsalz aus der indischen Küchen, welches so „betörend“ nach Schwefel riecht, gehört einfach in jedes vegane Rührei. Und mal ganz ehrlich. Als regelrechter „Vegan Scramble“-Connaisseur geht da einfach kein fertig gemahlenes Stinkesalz! Da geht doch Aroma verloren ? Deshalb sind wir extrem happy, dass wir bei Swen von salted. leckeres Kala Namak „im Ganzen“ gefunden haben. Schick ist es noch dazu - sowohl die Krümel, als auch das Packaging. Und das ist uns einfach wichtig. Und da die ganze Webseite nur so vor Know How in Sachen Salz strotzt, lohnt sich ein Besuch schon deshalb, weil du danach mit dem Wissen angeben kannst, warum Kala Namak so riecht und schmeckt, wie es riecht und schmeckt. Verraten werde ich hier jetzt aber nix - da musste schon selbst klicken. Und jetzt nicht lange rumeiern. Machen! ? Und lass‘ mich wissen, was bei dir als „Geheimzutat“ auf keinen Fall in deinem veganen Rührei fehlen darf. Wenn du auch sonst total auf Frühstück und Brunchideen stehst, solltest du mal einen Blick in unser Buch Vegan frühstücken kann jeder werfen. Da findest du alles von selbstgemachtem Granola, bis hin zum legendären „Full English“ und ganz viel mit Kala Namak! Zutaten für 4 Portionen - 400 g fester Tofu - 2 Schalotten - 4 EL Pflanzenöl - 1 TL Hefeflocken - 1/­­2 TL Kurkuma - 1/­­2 TL schwarzer Pfeffer - 1 Prise Muskat - 1 Prise edelsüßes Paprikapulver - 8 EL ungesüßter Sojajoghurt - 1-2 TL (frisch) gemahlenes Kala Namak Tofu abtropfen lassen, in feine Scheiben schneiden und mit den Händen klein zupfen. Schalotten in feine Würfel hacken. Öl in eine heiße Pfanne geben, Tofu und Schalotten bei mittlerer Hitze 5 Minuten unter Rühren leicht anbräunen. Herd auf niedrige Hitze schalten, Hefeflocken, Kurkuma, Pfeffer, Muskat und Paprikapulver unterrühren. Sojajoghurt unterheben, gut umrühren und 3 Minuten köcheln lassen. Veganes Rührei vom Herd nehmen, Kala Namak unterrühren und mit frisch gehacktem Schnittlauch auf getoastetem Brot servieren. Reklame! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit salted. entstanden, er spiegelt jedoch ausschließlich unsere eigene Meinung wider. Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten. Der Beitrag Das perfekte vegane Rührei mit Tofu und Kala Namak erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Breakfast Sandwich - Feuriges rotes Thai Curry mit Tofu - Chili con Tofu

11 Fragen an Winfried Holler von Keimling Naturkost (+ Verlosung)

1. Oktober 2016 Deutschland is(s)t vegan 

11 Fragen an Winfried Holler von Keimling Naturkost (+ Verlosung)Vor einigen Wochen haben wir euch das sympathische Unternehmen Keimling Naturkost vorgestellt. Keimling ist ein Onlineshop, der eine große Auswahl an gesunden veganen, sehr häufig rohköstlichen Lebensmitteln und Küchengeräten verkauft. Wir wollten wissen: Wie fing das eigentlich an mit Keimling Naturkost? Und was hat sich verändert in den letzten Jahren? Freundlicherweise hat sich Firmengründer Winfried Holler Zeit genommen, unsere Fragen ausführlich zu beantworten. Lieber Herr Holler, wir würden gerne mehr über das Unternehmen Keimling Naturkost erfahren! Es wäre schön, wenn Sie uns die folgenden Fragen beantworten würden. Woher kam die Motivation, ein Unternehmen wie Keimling Naturkost zu gründen? Was ist das Besondere am Unternehmen? Als ich 1984 in der Buxtehuder Altstadt den Bioladen Kernbeißer übernahm, war ich durch meine Eltern quasi schon ,,vorbelastet. Bereits mit 14 Jahren ist mein Interesse an gesunder, natürlicher Ernährung erwacht, und es wuchs der Wunsch heran, mit meinem künftigen Beruf die Gesundheit der Menschen zu fördern. Ein entscheidender Faktor für ein gesundes Leben ist nun mal die Ernährung,  und genau da wollte ich ansetzen. Statt mich an kurzlebigen Trends zu orientieren, war und ist es mir auch heute noch wichtig, Gesundheits- und Qualitätsbewusstsein in meinem Unternehmen als Grundsteine zu verankern und mein Unternehmen nachhaltig zu führen. Darauf baue ich mit Keimling Naturkost erfolgreich seit nunmehr 32 Jahren. Eine der Besonderheiten, die uns von so manch anderem Unternehmen in diesem Bereich unterscheidet, ist, dass unser Leitgedanke eine vegane Rohkost ist. Dieser Leitgedanke durchzieht unser gesamtes Produkt- und Qualitätsmanagement. Das heißt, dass Produkte, die ich mit dem Prädikat ,,Rohkost anbiete, nicht über 45°C erhitzt wurden und auf dem gesamten Weg vom Baum bis zum Verbraucher ,,ihre Lebendigkeit und damit ihre wertvollen Inhaltsstoffe erhalten. Eine Aufgabe, die leichter auszusprechen als zu realisieren ist. Für mich ist außerdem das Thema Ehrlichkeit hochwichtig. Meine Kunden vertrauen mir und meiner Firma. Das verpflichtet mich zu einer ehrlichen Information. Das Produkt muss inhaltlich dem entsprechen, was außen auf der Packung oder in der Werbung steht. Immer häufiger sieht man jedoch, dass zwar Rohkost angegeben, aber nicht geliefert wird oder dass die Deklaration nicht ganz eindeutig ist. Menschen, die sich rohköstlich ernähren, haben ernsthafte Motive - da dürfen wir Kaufleute sie nicht mit unvollständigen oder sogar falschen Angaben betrügen! Was war das erste Produkt, das Keimling Naturkost angeboten hat? Wie viele Produkte zählt das Sortiment heute? Meine ersten Produkte im Buxtehuder ,,Fachgeschäft für Vollwerternährung Keimling waren seit 1984 Bio-Getreide, Bio-Vollkornbrot, Müslis, Bio-Obst und Gemüse, die ich bei Bio-Bauern der Region und Bio-Großhändlern in Hamburg selbst einkaufte. Darüber hinaus vertrieb ich als einer der Ersten ungeschwefelte Trockenfrüchte frei von Konservierungsstoffen, später aus biologischem Anbau. Ab 1989 ergänzte ich das Sortiment um hochwertige Geräte für die Rohkostküche wie beispielsweise Saftpressen, Dörrautomaten und Hochleistungsmixer. Heute umfasst unser Sortiment über 800 Produkte und wird ständig erweitert. Was ist Ihr persönliches Keimling-Lieblingsprodukt zurzeit? Das ist eine schwierige Frage. Schließlich wähle ich die Produkte selbst aus, die in den Verkauf gehen. Da mag man eigentlich alle. Bei den Saftpressen ist die Omega 8226 mein Lieblingsgerät, weil sie so einfach zu bedienen und zu reinigen ist und auch grüne Blätter sehr gut entsaftet. Mein Hit unter den Trockenfrüchten sind Aprikosen, die mit zwei bitteren Aprikosenkernen gefüllt sind. Unter den Superfoods mag ich besonders das Lucuma Pulver, weil es rohköstlichen Speisen eine zusätzliche Cremigkeit verleiht. Und nicht zu vergessen unser Leinöl, welches jede Woche auf Bestellung frisch gepresst wird. Warum setzt Keimling Naturkost so auf Rohkost? Was sind die gesundheitlichen Vorteile einer rohköstlichen Ernährung?  Wir erhalten aus der bunten Welt der Rohkost ein immens breites Spektrum an Vitaminen, Mineralstoffen, Enzymen und lebenswichtigen Proteinen. Rohkost bedeutet 100 Prozent Natürlichkeit. Die Zutaten sind maximal bis 45 Grad erhitzt. Natürlich gehören für mich zur Rohkost auch die Vermeidung von chemischen Schadstoffen und der biologische Anbau. Nur so bleiben die Inhaltsstoffe in den Lebensmitteln maximal erhalten und können entsprechend vom Körper aufgenommen und bestmöglich verstoffwechselt werden. Durch Kochen, Braten, Backen, Raffinieren oder Pasteurisieren hingegen werden viele Nährstoffe zerstört. Um es an einem Beispiel zu zeigen: Wenn Sie einen Apfel in fruchtbare Erde legen, entsteht ein neuer Baum. Legen Sie einen Bratapfel in die Erde, verfault er einfach, weil das Leben in ihm zerstört ist. Ähnlich verhält es sich mit Eiweiß. Ein gekochtes Ei wird nie wieder flüssig, da das Eiweiß denaturiert wurde. Auch essenzielle Fettsäuren in kaltgepressten Ölen sollten nicht erhitzt werden, weil auf diese Weise für den Menschen gefährliche Trans-Fettsäuren entstehen können. Vielmehr sollten wir von der Natur so profitieren, wie sie sich uns darbietet. Warum sind einige Rohkostprodukte so teuer, z.B. die Cashewkerne ? Danke, dass Sie diese Frage stellen. Normalerweise werden Cashews – und das wissen nur wenige – lange bedampft oder gar in siedendem Öl bei 220°C gekocht. Der Grund hierfür ist, dass die Schale sehr hart und nur schwierig zu entfernen ist. Durch das Kochen wird die Schale weich und löst sich leichter. (Zu dem Thema gibt es hier ein interessantes Video.) Nun verbietet der Rohkostgedanke das Kochen. Daher müssen die Cashews per Hand geknackt werden - und zwar jede einzeln. Dazu wurden spezielle Cashewknacker entwickelt, mit denen jede einzelne Cashew-Schale geknackt wird. Danach wird bei jeder Cashew die Haut mit einem Küchenmesser abgeschabt. Das braucht sehr viel Arbeitszeit, wodurch rohköstliche Cashews eben auch deutlich teurer in der Herstellung werden. Sie sind meines Erachtens aber auch viel besser. Unsere Keimling Nussmuse sind ein anderes Bespiel. Die Nüsse dürfen nur langsam vermust werden, da Reibungswärme entsteht. Je nach Herstellungsprozess werden die Mahlsteine oder die Pressschnecken gekühlt, damit das Nussmus nicht über 42 °C warm wird. Notfalls wird der Vermusungsprozess zum Zwecke des Abkühlens angehalten und später wieder fortgesetzt. Dies ist vergleichsweise aufwändig und schlägt sich natürlich im Preis nieder. Normale und auch Bio-Trockenfrüchte werden in der Regel bei 70 °C getrocknet. Unsere bei 40-45 °. Die erforderliche Trocknungszeit verlängert sich dadurch überproportional. Da Keime nicht durch Erhitzen oder Konservierungsstoffe abgetötet werden können, ist außerdem die Hygiene entsprechend strenger und teuer. Beim Transport und bei der Lagerung ist die Kühlung enorm wichtig, um die wertvollen Produkte zu bewahren. Um sicherzustellen, unsere Produkte als Rohkost anbieten zu können, sind wir im ständigen Austausch mit unseren Produzenten und Lieferanten und führen - oft gegen deren Widerstand - Kontrollmechanismen in den Produktionsprozess ein. Wie teuer ist Rohkost als Ernährungsform für den ,,Anwender? Rohkost kann sehr günstig sein, da kann fast aus der Natur leben kann - oder aber auch sehr teuer. Das hängt, wie auch bei einer ,,normalen Ernährungsweise, von jedem einzeln ab. Es gibt Rohkostprodukte, die sehr günstig sind. Denken Sie zum Beispiel an Sprossen, Keime und Weizengras oder Gemüse und Obst wie Kohlrabi, Möhren, Kohl, Zucchini, Äpfel, Birnen, Orangen usw. Eine einfache Rohkost mit Grundnahrungsmitteln bestehend aus den eben genannten Produkten kann richtig preiswert sein. Es kann aber auch sehr kostspielig werden, je nachdem, wie weit wir den Luxus treiben und inwieweit wir exotische Lebensmittel einbeziehen. Beispiele hierfür wären Avoacados, Mangos, Ananas, Papaya, Guave, Gojibeeren, Cashews, Macadamias, Pistazien - ach, und die vielen anderen köstlichen Lebensmittel, die mir jetzt noch einfallen würden. Generell gilt: Vielleicht kann sich nicht jeder jeden Tag Gourmet-Rohkost leisten, doch jeder kann zu 100 Prozent rohköstlich leben. Gesunde Ernährung ist keine Frage des Geldbeutels. Es ist eine Frage der Einstellung. Halten Sie eine 100%ige rohköstliche Ernährung für sinnvoll? Wie halten Sie persönlich das? Im Prinzip ja. Im Laufe der Evolution waren wir bis auf die letzten wenige Jahre auf Rohkost angewiesen. Denn Feuer gibt es ja noch nicht so lange. Wir sind also ,,konstruiert, um als optimalen Kraftstoff rohköstliche Nahrung zu uns zu nehmen. Es ist ja auch nur der Mensch, der seine Nahrung erhitzt, bevor er sie isst. Im Leben gebe ich folgenden Rat: Am wichtigsten ist es, auf den eigenen Körper zu hören. Er sagt uns ganz genau, was er benötigt – nur verstehen wir ihn leider oftmals falsch oder haben in der heutigen Zeit auch zum Teil verlernt, auf ihn zu hören. Ein großer Rohkost-Anteil auf dem täglichen Speiseplan ist auf jeden Fall immer zu empfehlen. Ob wir uns ausschließlich rohköstlich ernähren sollten oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wie bei jeder Ernährungsform gilt auch bei der Rohkost, dass wir ausgewogen und abwechslungsreich essen sollten. Mangelerscheinungen können überall auftreten, deshalb sollten wir uns niemals einseitig ernähren. Die Pflanzenwelt bietet uns dabei alles, was wir benötigen: Proteine erhalten wir aus grünen Blättern, Nüssen, Hanfsamen oder Sprossen, Kohlenhydrate aus Karotten und Früchten, verschiedene Vitamine stecken in fast allen Früchten. Fette nehmen wir über kaltgepresste Öle, Nüsse oder auch über Avocados und Oliven auf. Ich mag einfache Rohkost-Gerichte am liebsten. Für den guten Start in den Tag mache ich mir gern einen grünen Saft aus Salatblättern, Gurken, Selleriestangen, Keimling Frischleinöl und Superfoods. Am Wochenende bereite ich mir gern einen Rohkost-Pudding aus eingeweichten Chia-Samen mit geriebenem Apfel, pürierten Bananen und ein paar Nüssen zu. Mittags nutze ich meist die Keimling-Cafeteria, in der Rohkost-Menüs serviert werden. Abends gönne ich mir gern einen bunten Salat mit frischem Leinöl, etwas Zitronensaft oder Apfelessig. Ab und an steht auch mal ein selbst gemachter Rohkost-,,Zucchini-Puffer mit Cashews und frischem Apfelmus auf dem Speiseplan. Aber ich liebe es auch, manchmal abends gedämpftes Gemüse aus dem Wasserdampfgarer zu essen. Wie schaffen Sie es, sich auch im Alltag gesund zu ernähren? Eigentlich hat das in meinen Augen nichts mit ,,schaffen zu tun. Für mich ist die gesunde Ernährung ganz einfach ein entscheidender Teil meines Alltags. So sind frische, unerhitzte und unverarbeitete Lebensmittel einfach roh-köstlich und genießen bei mir den absoluten Vorzug. Das Wichtigste bei der Auswahl von Lebensmitteln ist für mich außerdem die Qualität. Beim Einkaufen entscheiden Fakten wie chemiefrei, reif, appetitlich riechend, aromatisch schmeckend. Da entstehen Glücksgefühle, die man spüren kann! Dieses Glücksgefühl erlebe ich zum Beispiel, wenn ich grüne Wildkräuter esse oder ein Getränk aus unseren getrockneten Getreidegräsern zubereite. Und eben das macht für mich die gesunde Ernährung viel einfacher, da sie ein entscheidender Bestandteil dessen ist, was mich glücklich und gesund macht. Superfoods sind ja sprichwörtlich in aller Munde. Was sind Ihre persönlichen Lieblings-Superfoods? Moringa Pulver liebe ich, da es gut schmeckt, viel Chlorophyll enthält und sehr nährstoffreich ist. Wie schon gesagt, bin ich ein großer Fan von Lucuma, vor allem wegen seiner küchentechnischen Eigenschaften. Unser Keimling Leinöl liebe ich, weil es nicht nur extrem reich an Omega-3-Fettsäuren ist, sondern auch, weil es richtig gut schmeckt – am besten in Mandelpüree! Haben Sie ein Lieblingsrestaurant, das unsere Leser unbedingt mal besuchen sollten? Rohkostrestaurants gibt es ja noch sehr wenige in Deutschland. Wer gerne biologisch, vegetarisch oder vegan, aber erhitzt isst, dem empfehle ich das La Monella in Hamburg am Hallerplatz. Abschließend: Haben Sie noch einen persönlichen Ernährungstipp für uns?  Ein wichtiger Tipp ist, vielseitig zu essen und Lebensmittel immer wieder abzuwechseln. Nicht vier Wochen lang nur Spinat oder Giersch in den Smoothie zu geben, sondern auch Kohl, Römischen Salat, Feldsalat, Brennnessel etc. Denn jedes Lebensmittel, mag es als noch so gesund gepriesen werden, hat ernährungsphysiologische Vorteile - und Nachteile. Das balancieren wir nur durch eine reichhaltige Auswahl aus. Aber das Wichtigste ist: Legen Sie sich keinen Zwang auf! Wir sind nicht nur Stoffwechsel, sondern auch geistige, sinnliche und soziale Wesen. Daher gilt für mich: Zuerst das Natürlichste, Frischeste und das am wenigsten Hitzebehandelte wählen und dann, wenn wirklich noch Hunger da ist, auch mal vom ,,normalen Essen zu nehmen. Denn Zwang engt uns ein, und wir sind doch zur Freude da. Zu unserer Freude und der Freude unserer Mitmenschen. Vielen Dank für das Interview! Zur Homepage von Keimling Naturkost geht es hier lang. Verlosung Netterweise hat Keimling Naturkost uns noch 2 Gläser Lucuma Pulver zur Verlosung zur Verfügung gestellt. Mit Lucuma kannst du u.a. Süßspeisen ganz wunderbar abrunden. Gewinnen kannst du, wenn du bis zum 10.10.2017 um 12 Uhr hier einen kurzen Gruß hinterlässt oder uns wissen lässt, welche Keimling-Produkte dir gut gefallen. Viel Glück! Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von Keimling Naturkost. Der Beitrag 11 Fragen an Winfried Holler von Keimling Naturkost (+ Verlosung) erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

,,Für viele ist vegane Mode ´Fashion ohne Tier-Substanzen´. Für uns ist es viel mehr. Interview mit Mimi Sewalski von Avocadostore.de

27. Juli 2016 Deutschland is(s)t vegan 

,,Für viele ist vegane Mode ´Fashion ohne Tier-Substanzen´. Für uns ist es viel mehr. Interview mit Mimi Sewalski von Avocadostore.deLiebe Mimi, wie schön, dass du Zeit für uns und unsere Leser gefunden hast. Wir freuen uns sehr, dass du deine Eindrücke als Expertin im Bereich grüner Mode mit uns teilst. Du hast mit Avocadostore.de deine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Wie bist du auf die grüne Idee gekommen? Ich beschäftige mich seit meiner Kindheit mit Umweltschutz. Jedoch stand der ,,grüne Aspekt für mich bei meiner Berufswahl nicht im Vordergrund. Allerdings hatte ich in den ersten Berufsjahren ein Aha-Erlebnis: Mir wurde klar, dass ich nicht mache, was ich für sinnvoll halte. Ich habe gekündigt und erst mal in einem Restaurant gearbeitet, um Menschen mit gutem Essen glücklich zu machen. Durch einen Zufall traf ich dann auf einen der Gründer von Avocadostore.de und war sofort von der Geschäftsidee begeistert. Erst hab ich als freie Mitarbeiterin das Projekt unterstützt und irgendwann bin ich voll eingestiegen. Was bedeutet vegane Mode für dich? Für viele ist vegane Mode ,,Fashion ohne Tier-Substanzen. Für uns ist es viel mehr. Es ist eine Lebenseinstellung. Der Schritt zu veganer Mode ist ein Schritt von vielen. Ein Beispiel: Mir fällt auf, dass bei der Ernährung viele Leute – gerade Neu-Veganer oder sogenannte Fitness-Veganer – ,,vegan oft mit ,,gesund oder ,,bio gleichsetzen. Dass zu guter Ernährung aber nicht nur gehört, dass man sich vegan ernährt, sondern auch, dass man gute Lebensmittel einkauft, finden viele erst später raus. Ähnlich ist es für uns mit der veganen Mode. Es geht bei diesen Modestyles auch darum, ob sie fair produziert werden oder ob im Produktionsprozess wenig bis keine Chemie verwendet wird. Vegan ist bei Mode auf jeden Fall ein erster sinnvoller Schritt. Kein Mensch kann überall tief ins Detail gehen, aber jeder kann anfangen mehr Fragen zu stellen. Im Shop kommen immer schöne Neuheiten. Wie viele Marken und Produkte habt ihr mittlerweile? Wir haben momentan 100.000 nachhaltige Produkte von 500 Händlern. Nicht alle unsere Produkte sind vegan, aber wir merken, dass viele Händler sich um eine vermehrt vegane Produktion kümmern. Beispielsweise verzichten Hersteller von Öko-Jeans mehr und mehr auf Lederbatches oder Schuhhersteller eröffnen vegane Produktlinien. Hier gilt: Die Nachfrage bestimmt das Angebot, und der Markt hat begriffen, dass viele sich vegane Produkte im Textilbereich wünschen. Du kommst frisch von der Fashion Week. Warum besuchst du jedes Jahr den Greenshowroom + Ethical Fashion Show in Berlin für Avocadostore.de? Im Greenshowroom sind besonders für uns die Neuheiten interessant. Darüber hinaus zeigen viele unserer Designer während der Fashion Week ihre neuen Kollektionen. Und man bekommt einen Marktüberblick über Trends und Entwicklungen. Wir konnten zum Beispiel beobachten, dass in den letzten Jahren auch mehr ältere Player dabei sind, die begriffen haben, dass sie sich umstellen müssen um den Anschluss nicht zu verlieren. Was waren für dich die Highlights auf der letzten Fashion Week? Besonders schön fand ich, dass das Niveau der nachhaltigen Fashion-Labels insgesamt sehr gestiegen ist. Früher war die Mode eher schlicht und die Farbenvielfalt nicht so groß. Inzwischen gibt es für verschiedene Styles auch passende Designmarken – von sportlich, mondän bis hin zu elegant und Haute Couture. Es gibt fast alles inzwischen in Eco-Qualität. Da die Nachfrage da ist, trauen sich die Modemarken auch mal was auszuprobieren. Das ist auch wichtig, um sich von anderen Labels zu differenzieren. Was wird es Neues in der „grünen“ Mode für das Frühjahr/­­Sommer 2017 geben?  Ich bin ein großer Fan von Print- und Druckstoffen und freue mich, dass es im nächsten Frühjahr auch viele bedruckte Stoffe geben wird. Moderne Prints, die nicht nur auf Shirts zu finden sind, sondern auch auf Hosen und Kleidern. Parallel ist auch ein gewisser Minimalismus zu beobachten. Tolle Kombiteile, die modern und lässig geschnitten sind und rein optisch nicht mehr von herkömmlichen hippen Marken zu unterscheiden sind.   Wohin gehen die Trends und Innovationen im Bereich Eco Fashion und veganer Mode? Hier ist und bleibt Kork ein Trend - egal, ob als Lederersatz zum Beispiel bei Bikerjacken oder bei Schuhen. Es gab Hersteller, die sowohl Sneaker als auch Highheels aus Kork präsentiert haben. Auch Materialtrends wie Ananasleder sind spannend. Auf der Fashion Week hat man dann auch die Chance, solche Prototypen mal anzufassen und Fragen zu stellen. Ich habe Ananasledermaterial gesehen, was sogar gold eingefärbt war. Das ist dann eigentlich Ananasfaser, gleicht aber optisch und haptisch Leder und kann für Gürtel, Schuhe oder Taschen verwendet werden. Die Fashion Branche sucht nach nachhaltigen Materialien, die möglichst vegan sein sollen und so wird gerade viel experimentiert - zum Beispiel auch mit Brennnesselfaser. Viele „grüne“ Label bieten mittlerweile vegane Mode an? Wie kommt das bei den Kunden an? Ist die Nachfrage groß? Welche Designer gibt es dazu bei Euch im Shop? Wir haben viele Kunden, die sich sehr freuen, dass es inzwischen eine so große Vielfalt an veganen Marken gibt. Die Nachfrage ist vor allem bei veganen Jeans und Schuhen groß, aber auch bei Portemonnaies und Gürteln. Manche Labels produzieren noch nicht alles vegan. Da bekommen wir dann auch mal eine Email von einem Kunden, mit der Bitte, diese an die Marke weiterzuleiten, in der Hoffnung, die Marke zur einer hundertprozentigen veganen Produktion zu bewegen. Es gibt bei uns sehr viele Label. Zu den Pionieren gehören sicherlich Schuhlabel wie Ethletics und ekn, aber auch Modemarken wie bleed clothing oder Mud Jeans. Viele Designer, die in Berlin ausgestellt haben, sind auch auf Avocadostore.de vertreten wie Jan’n June? Was können wir von ihnen im nächsten Jahr erwarten?  Jann June macht viel mit Schnitt und Material. Diese Styles eignen sich super als Statement-Teile, sind aber aufgrund der schlichten Farbgebung auch toll mit anderen Sachen kombinierbar, die man eh schon im Schrank hat. Im Greenshowroom geht es ja nicht nur um ökologische Materialien, sondern um viel mehr. Was sind für eure Kunden die wichtigsten Kaufkriterien bei Mode? Wir kriegen sehr viel Feedback von unseren Kunden, sowohl schriftlich als auch telefonisch. Um noch mehr zu erfahren, haben wir letztes Jahr ein kleines Survey durchgeführt und genau diese Frage gestellt. Dabei kam heraus, dass unseren Kunden eine soziale und faire Produktion sehr wichtig ist. Danach wünschen sie sich einen geringeren Schadstoffgehalt in den Textilien. Auf Platz drei kam auch schon das Kriterium ,,vegan. Für mich persönlich ist das ideale Produkt eine Kombination aus allen drei Argumenten: Weder Tier noch Mensch mussten für das Produkt leiden, und es gibt keine Chemierückstände in der Kleidung. Vielen Dank für das spannende Interview. Wir freuen uns sehr darauf, auch zukünftig mehr vegane Mode auf Avocadostore.de zu entdecken.   Bilder mit freundlicher Genehmigung von Avocado Store GmbH. Der Beitrag „Für viele ist vegane Mode ´Fashion ohne Tier-Substanzen´. Für uns ist es viel mehr.“ Interview mit Mimi Sewalski von Avocadostore.de erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Baumheilkunde und Heilpflanzenrezepte: Birke

19. Februar 2016 Wurzelweber 

Baumheilkunde und Heilpflanzenrezepte: BirkeDie Birke ist eine kraftvolle Verbündete, wenn man seinen Körper im Rahmen einer Frühjahrskur reinigen möchte. Sie spült die Harnwege durch und wirkt entwässernd. Hier habe ich bereits über diesen wunderbaren Baum geschrieben, heute möchte ich ein paar Rezepte vorstellen. Birkenblättertee zur Durchspülung der Harnwege und Anregung des Stoffwechsels (Vorsicht! Der Tee wirkt entwässernd!) 2 geh. TL frische Birkenblätter (oder 1 geh. TL getrocknete Blätter) mit ca. 200 ml kochendem Wasser übergießen und 7 Minten ziehen lassen lassen. Abseihen und drei mal täglich über ca. 3 Wochen eine Tasse trinken (immer zur magischen Stunde, also morgens, mittags und abends). Da der Tee harntreibend und entwässernd wirkt bitte auf zusätzliche, ausreichende und richtige Flüssigkeitszufuhr achten. Als Nierentee werden die Birkenblätter gerne mit Brennnessel und Goldrute gemischt. Birkenwasser Schonend 'gezapftes' Birkenwasser kann man trinken und dieses Wasser wirkt ebenfalls harn- und wassertreibend. Massiert man es in die Kopfhaut ein, werden die Haarwurzeln angeregt und wirkt gegen Schuppen(flechte) und soll auch bei Haarausfall schon dem ein oder anderen gute Dienste geleistet haben. Knospentinktur Eine Birkenknospentinktur hilft bei Husten und wirkt fiebersenkend. Aber auch bei der Wundbehandlung kann sie gute Dienste leisten, sie desinfiziert und hilft bei der Heilung. Dazu verdünnt man die Tinktur etwa 1:10 mit Wasser und wäscht damit die Wunde aus oder macht einen Wundumschlag. ca. 20 g frische Birkenknospen 100 ml Doppelkorn (40%) oder Wodka Die frischen Birkenknospen in ein Schraubglas geben und mit dem Alkohol übergießen. Verschließen und ca. 4 Wochen lang an einem warmen Ort ziehen lassen. Am besten schenkt man dem Aufzug regelmäßig seine Aufmerksamkeit und schwenkt ihn ab und zu durch. Nach vier Wochen abseihen und in dunklen Fläschchen aufbewahren. Für einen klaren Geist und innere Reinigung: Birkenrinde wird hier mit weißem Salbei und Weihrauch verräuchtert. Räuchern mit Birkenrinde Die Birkenrinde eignet sich außerdem als Räucherwerk. Schonend auf einem Räucherstövchen verräuchert, entfaltet sie ein mildes Waldaroma, ganz leicht nur. Ich räuchere gern mit ihr, wenn ich neue Projekte beginnen möchte. Sie wirkt dann ermutigend und reinigend, klärt den Geist und macht somit Raum für neue Perspektiven. Sie fördert die Kreativität und weckt die Lebensgeister. Dazu sammelt man die Rinde von windgebrochenen Zweigen oder von Ästen, die dem Baumschnitt weichen mussten. Im Herbst und Frühjahr findet man im Wald oder im Stadtpark immer wieder Baumschnitt unter dem auch Birkenäste sind. Bitte keine frische Rinde vom Baum schälen, hierbei wird der Baum empfindlich verletzt und kann arg darunter leiden, im schlimmsten Fall sogar eingehen. Die gesammelte Rinde wird dann schonend getrocknet, z.B. auf Leinen, Baumwolltüchern oder Backpapier. Die getrocknete Rinde kann dann in Räucherboxen oder Papiertüten aufbewahrt werden. *Ich möchte allen einen sorgfältigen und respektvollen Umgang mit unserer Natur ans Herz legen. Wenn ihr Wildkräuter sammelt oder frische Triebe und Blätter von Bäumen für eigene Zwecke nehmt, dann seid euch bewusst, dass es sich hier um ein lebendiges Wesen handelt. Schadet diesem Wesen nicht. Bei Kräutern nehmt immer nur so viel, dass es der Pflanze an sich nicht groß schadet und genug Blätter übrig bleiben, damit sich die Pflanze schnell erholen kann. Bei Bäumen ist es genauso. Junge Bäume sind anfälliger als alte Bäume, doch wenn ihr zum Beispiel frische Rinde nehmt, fügt ihr auch einem alten Gesellen eine Verletzung zu. Niemals ringförmig um den Stamm Rinde entfernen, das kann im schlimmsten Fall zum Tode des Baumes führen! Nähert euch den Pflanzen und Bäumen immer mit offenem, freundlichen Geist und fragt, ob es in Ordnung ist, wenn ihr euch etwas nehmt. Das kann mit voller Stimme sein, aber auch leise im stillen und unhörbar. Jetzt spürt in die Atmosphäre um euch hinein, ist sie wohlwollend oder eher abweisend? Falls die Pflanze es euch erlaubt (das wird in den meisten Fällen sein), nehmt euch nur so viel ihr wirklich benötigt und bedankt euch hinterher.

,,Die vegane Kochschule von Sebastian Copien - Basiskochbuch (Mit Verlosung)

19. Juni 2015 Deutschland is(s)t vegan 

,,Die vegane Kochschule von Sebastian Copien - Basiskochbuch (Mit Verlosung)Das vegane Ernährung mehr als Trend ist, ist mittlerweile glaube ich fast jedem klar. In den letzten Jahren sind zig Kochbücher in diese Richtung auf den Markt gekommen und haben gezeigt, wie vielseitig und lecker diese Ernährungsweise ist. Allerdings bekomme ich auch immer wieder in meinem Beruf als Ernährungsberaterin gespiegelt, dass noch viele Fragen in diesem Feld offen sind: ,,Wie wird was ersetzt und wie wird eigentlich richtig zubereitet? sind die Klassiker. Der großartige Koch Sebastian Copien hat genau hierfür das Kochbuch ,,Die vegane Kochschule gestaltet und bietet Abhilfe von der Basis her. Was bietet ,,Die vegane Kochschule? Anhand von 200 Rezepten und tollen Fotos, die Copien wie bei seinem ersten Buch „Grün in allen Farben“ in Kooperation mit seinem guten Freund Hansi Heckmair erstellt hat, wird die kulinarische Kreativität des Lesers in einzelnen Schritten angestoßen. Tolle Gerichte wie ,,Kohlrabifilets mit Kartoffel-Brennnessel-Püree & Spargel-Orangen-Sahnesauce oder ,,Marillen- & Heidelbeerknödel mit Vanillesauce lassen keine Wünsche offen und zeigen die Vielseitigkeit veganer Ernährung. Zusätzlich werden Themen wie ,,Die Grundausstattung meiner veganen Küche, ,,Lebensmittel haltbar machen und ,,Vegane Grundnahrungsmittel ausgeführt. Das Buch zeigt Basiswissen und Küchentricks für alle veganen Produkte aus Sebastians langjähriger Erfahrung als Koch. Fokus ist auch hier wieder: Regionalität und Saisonalität. So wird anhand der Jahreszeiten genau das vorgestellt, was gerade wächst und unserem Körper von Natur aus alles gibt, was er braucht. Da Sebastian eine Affinität zu frischen Gemüse und Kräutern hat, die er auch selbst nur 5 Minuten von seiner Küche entfernt in seinem kleinen Garten auf 12 Hoch- und 2 Hügelbeeten für seine Kochkurse anbaut, bekommen auch ein paar seiner Lieblinge ein eigenes Portrait im Buch und werden detailliert vorgestellt. ,,Die vegane Kochschule ist ein rundum gutes Einstiegsbuch für die vegane Küche und hilft mit einfachen und anschaulichen Schritten, zu verstehen, zu kochen und zu geniessen. Verlosung Wir verlosen 4 Kochbücher ,,Die vegane Kochschule. Beantwortet einfach die Frage: „Wo lebt und arbeitet Sebastian Copien in seiner Kochschule?“ und schreibt die Antwort unter diesen Arikel. Bitte vergesst nicht, eure Emailadresse anzugeben, damit wir euch erreichen können. Einsendeschluss ist der 27. Juni 2015 Viel Glück!         Der Beitrag „Die vegane Kochschule“ von Sebastian Copien - Basiskochbuch (Mit Verlosung) erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Mein Blog und wie es hier weiter gehen soll

19. Mai 2015 Wurzelweber 

Mein Blog und wie es hier weiter gehen soll Meine Lieben, wie Ihr sicher bemerkt hat, geht hier etwas Neues vor auf meinem Blog. In letzter Zeit tauchen immer mal wieder vermehrt Wildkräuter auf, schleichen sich hier und da ein und übernehmen dann plötzlich sogar die Herrschaft. Und ich poste nur noch sporadisch, weil ich mir immer denke, dass es nicht zu meinem ursprünglichen Rohkost-Blog passt. Ich fühle mich oft etwas befangen und mir erscheint es selbst, dass ich die Leichtigkeit verloren habe, einfach so zu schreiben wie ich bin. Und so lasse ich es meistens. Dabei sitze ich nahezu jeden Abend, wenn der Kobold im Nest liegt, am Laptop und schreibe. Frisch und frei wie damals. Ich schreibe über meine Sorgen, Gedanken, inneren Talfahrten und über das Wühlen in frischer Erde. Wie es sich anfühlt bis zu den Ellenbogen in der Erde der Hochbeete zu versinken, nur weil ich wissen will, was da unten wohl so zu finden ist. Über die Ehrfurcht, die ich mittlerweile vor dem Wilden Grün entwickelt habe, über die unglaubliche Präsenz einer Brennnessel, die mich umhüllt, wenn ich versuche ihre Geheimnisse zu ergründen. Über Apfelblüten im Smoothie, zerzauste Haare und kleine Gundermännchen. Eben all diese Wurzelweber-Momente. Diese kleinen, für mich magischen und unheimlich wichtigen Kleinigkeiten, die doch so sehr mein Leben ausfüllen und die mich sogar ausmachen. Und ich veröffentliche es nicht. Es schlummert hier vor sich hin als Entwurf, endloses digitales Tagebuch und auf überall abgelegten Textdokumenten und wartet geduldig. Nur worauf? Wovor habe ich Angst? Ich weiß es nicht. Die Zeit hat mich verändert, ich bin eine andere als damals. Ich definierte meinen Blog immer über die Rohkost. Doch dann kam mein Sohn. Plötzlich war ich Mama. Und nicht mehr roh. Jetzt lebe ich vegan, liebe es und sehne mich doch nach den Tagen als es mir so leicht fiel, mich nur roh zu ernähren. Doch in meinem Alltag, einem Spagat zwischen Mamasein, Agenturarbeit, Hofleben, Bücher schreiben und Wildkräuterwelten schaffe ich es nicht immer. Ich koche jeden Tag (oft mehrmals) für meinen Mann, dem omnivoren Mann aus dem Fluss und mein Kind. Jeden Tag. Ich kaufe kein Brot, ich backe es. Und so komme ich zu kurz mit meinen Wünschen und Vorstellungen, weil ich mich selbst nicht so wichtig nehme und der Tag eine begrenzte Anzahl an Stunden hat und ich nachts schlafen will. Manchmal glaube ich, ich bin geboren um zu dienen. Ich liebe es Gäste zu bewirten und dafür tagelang in der Küche zu stehen. Oder Geschenke zu machen und dafür zu sorgen, dass es allen gut geht. Das macht mich glücklich. Meistens.  Doch irgendwann habe ich erkannt, dass ich auch Bedürfnisse und Wünsche habe. Ich möchte mich verwirklichen, ich habe so viel Kraft und Energie in mir, die raus will! Ich will mehr! Und mein innerer Funken begann erneut heller zu glühen. Und so beschloss ich meinen verloren gegangenen Kindheitsträumen nach zu stöbern. Ich war so fasziniert als Kind von den Geschichten der weisen Frauen, die vor dem brodelndem Kessel Zaubertränke kochten, für die Wunde am Bein des Wanderers einfach ein Kräutlein pflückten und die im Rascheln des Windes das Kommende erspüren konnten. Das wollte ich auch. Aber sowas ging nicht. Das waren ja nur Märchen. Tja... Und sowas geht doch! Durch wunderbar unzufällige Zufälle, denn ich glaube nicht an Zufälle, bekam ich bei dem ersten Veggi-Treffen, auf dem ich bei uns hier im Städchen war, mit, dass es ein paar Örtchen weiter eine Kräuterfrau gibt. Und das es dort die Möglichkeit einer traditionellen neunjährigen Ausbildung zur Kräuterfrau gibt. Ich war elektrisiert. DAS war es! Genau mein Ding! Und ich muss nicht gleich bis nach Dortmund fahren und nächtelang weg sein um eine solche Ausbildung zu machen. Konnte das wahr sein? So nahm es seinen Lauf. Mittlerweile habe ich auch noch die Ausbildung der Heilpflanzenkunde, also der Phythotherapie, angefangen. Und wisst ihr was? Ich bin angekommen. Die Pflanzen in all ihrer Macht und Schönheit haben mich aufgenommen und ich bin zu Hause. Ich danke dem Wind in den Bäumen jeden Tag dafür, dass ich mich geöffnet habe und es zu gelassen habe, mich zu verändern. Und ich möchte meine Welt auch weiterhin mit Euch allen teilen. Meine Rohkost hat sich durch die Wildkräuter um ein Vielfaches erweitert, ich denke so wird die rohköstliche Küche erst komplett. Für mich war es der fehlende Teil des Ganzen. Selbst meinem Glauben an die Natur und ihre Kreisläufe hat es tiefer gemacht, ich verbinde mich auf einer tieferen Ebene mit den Wundern der Natur. Ich bin jeden Tag draußen, entdecke die Welt neu und lasse mir flüchtige Gedanken von Kirschblüten ins Ohr flüstern, streichele Brennnesseln (und finde sie mittlerweile sogar kuschelig) und lege mir einen Vorrat an frischen, wilden Walderdbeerblättern für den Sommer an und esse keinen Salat ohne Girsch. Meine Welt hat sich also verändert. Und so möchte ich, dass sich auch mein Blog verändert. Ich musste mir das einfach mal von der Seele schreiben. Ich möchte diese Leichtigkeit zurück. Ich möchte einfach wieder schreiben ohne mich schlecht zu fühlen, weil das Rezept oder der Post nicht in mein von mir selbst zu eng geknüpftes Netz passt. Mich einfach freuen und veröffentlichen. Also lockern wir die Knoten, erweitern wir das Spektrum, auf dass es in allen Farben strahlt. Es wird wieder mehr Rezepte geben, viele rohköstliche, alle vegan. Mehr Gedanken, mehr Geschichten. Und meine neuen, uralten, verwurzelten wilden Kräuter werden Teil der Familie hier auf dem Blog. Ich freue mich sehr darüber. Und schon während ich hier schreibe, merke ich, dass es mir leicht fällt. Keine selbst auferlegten Zwänge mehr, einfach schreiben. Und ich freue mich sehr auf euch und eure Kommentare. Ihr seid alle so großartig, ihr, die ihr schon lange dabei seid, aber auch die Neuen und Zufälligen ;), die der Fluss mit sich bringt. Ihr seid alle eine enorme Bereicherung und Inspiration für mein Leben. Danke.  ? Yaay!

Kräuter der Frühjahrskur: Gänseblümchen und verrücktes Wetter

7. April 2015 Wurzelweber 

Kräuter der Frühjahrskur: Gänseblümchen und verrücktes Wetter Mit der kleinen, unschuldigen Kinderpflanze hat wohl jeder schon einmal orakelt: Sie wusste, ob der Liebste uns wohlgesonnen ist und half augenzwinkernd bei Entscheidungen. Gänseblümchenketten schmückten zu Kindertagen Fuß- und Handgelenke und sie erfreut auch heute noch jedes Herz, wenn sich ihre sonnenliebenden Blütenköpfchen im Frühjahr flächendeckend zur Sonne recken. So klein und bescheiden das Gänseblümchen (auch Tausendschön genannt) auch aussieht, ist es doch ein starker Verbündeter, wenn es gilt die Krankheiten des Winters auszutreiben. Es wirkt entzündungshemmend (vor allem bei Atemwegserkrankungen), auswurffördernd, krampf- und hustenlösend, stoffwechselanregend, verdauungsfördernd und stärkend. Man kann es zur Blutreinigung einsetzen, ebenso bei Leber- und Gallenerkrankungen. So klein und bescheiden das Gänseblümchen (auch Tausendschön genannt) auch aussieht, ist es doch ein starker Verbündeter, wenn es gilt die Krankheiten des Winters auszutreiben. Es wirkt entzündungshemmend (vor allem bei Atemwegserkrankungen), auswurffördernd, krampf- und hustenlösend, stoffwechselanregend, verdauungsfördernd und stärkend. Man kann es zur Blutreinigung einsetzen, ebenso bei Leber- und Gallenerkrankungen. Am Wochenende habe ich eine Wildkräuterbutter gemacht, da durfte das kleine, fesche Blümchen natürlich nicht fehlen. Mein kleiner Zwerg findet das Blümchen auch sehr faszinierend und ist felsenfest davon überzeugt, dass die Blume friert, wenn sich die Blütenblätter des Köpfchens schließen :). Süß, oder? Und da hat er ja gar nicht so unrecht, denn bei drohendem Regen oder schlechtem Wetter verschließt es sich und zeigt sich erst wieder wenn die Sonne scheint. Ansonsten hatten wir das Gänseblümchen gestern als Tee. Gemischt mit frischen Brennnesseltrieben schmeckte uns der Tee in der Sonne ganz großartig. Ich hoffe, ihr hattet alle ein paar ruhige und erholsame Feiertage. Wir hatten nach chaotischen Sturmtagen ein paar ruhigere Sonnenstunden, und haben sie auch fein draußen genossen. Gründonnerstag gab es bei uns noch 10 cm Neuschnee, sowas habe ich auch noch nicht erlebt. Der Kobold war schwer begeistert und so gab es nochmal Schlitten fahren, Schneemann bauen, Schnee schieben, rote Nasen und glückliche Kinderaugen ?. Die weiße Pracht hat aber (den Göttern sei Dank ;) nicht lange gehalten und schon abends war alles verschwunden. Ostersonntag gab es dann noch ganz früh morgens einen fantastischen, riesengroßen magischen Mond... Ich sende Euch liebe Grüße! Genießt die Sonne! ???

Veganshop Kokku in Dresden

23. Januar 2015 Deutschland is(s)t vegan 

Veganshop Kokku in DresdenIn Dresden sind die Einkaufsmöglichkeiten für “vegane Spezialprodukte” noch sehr überschaubar, daher freut man sich dort, den Veganshop Kokku zu haben. Kokku ist zunächst als Onlineshop gestartet, bot aber die Möglichkeit, die Ware auch vor Ort in Dresden abzuholen. Inzwischen kaufen immer mehr Kunden direkt im Laden ein, was natürlich auch gerne angeboten wird, und die Vorräte vor Ort aufgestockt wurden. Kokku ist bislang der einzige komplett vegane Einkaufsladen in Dresden, beliefert außerdem einige Restaurants in der Stadt wie Falscher Hase, der Dicke Schmidt oder die Brennnessel. Das Team besteht aus Scarlett und Manja, die eigentlich beruflich was ganz anderes vorhatten. Aber es kam wie so oft: Da sie als Veganerinnen selber das Problem hatten, an bestimmte Produkte zu kommen, gründeten sie den Kokku Shop. Außerdem sind noch Dieter und Thomas mit an Board, sowie der Hund Oskar. Klingt nach einem sympathischen Team. Auf dem Foto unten seht ihr das Team ohne Männer und Hund. Zum Shop geht es hier lang bitteschön.

Green Smoothies - Leider geil! :) Teil 2

23. Mai 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Green Smoothies - Leider geil! :) Teil 2Hier der zweite Teil des großen ‘ Green Smoothie’-Artikels. Heute geht es um Zutaten und Zubereitung. Was kommt rein? Was braucht ihr um einen perfekten Smoothie zu machen? Wie lange kann ich das Getränk aufbewaren und worin? Diese und noch viele andere Fragen beantwortet Marcus Schall alias “HULK” und gibt zusätzlich noch ganz viele Anregungen, die Lust auf Ausprobieren machen. Den erstenTeil des Artikels gab es letzte Woche Freitag hier. Viel Spaß damit und “Go green!” Zutaten und Anteile - keine Dogmas! Der gesunde grüne Smoothie sollte zu mindestens 50% Pflanzengrün und Gemüse und zu maximal 50% aus Frucht, sowie Wasser bestehen. Diese Kombination wird oft als das ,,Originalrezept bezeichnet. Aus ernährungsphysiologischer Sicht macht dies auch absolut Sinn. Pflanzengrün und Gemüse liefern die wertvollsten Inhaltsstoffe und dabei die geringste Kaloriendichte. Ihr Anteil sollte entsprechend hoch sein. Früchte sorgen in erster Linie für das Geschmackserlebnis, nebenbei liefern sie ebenfalls Vitamine und Mineralstoffe, allerdings auch Fruktose und Kalorien. Aus diesem Grund sollte ihr Anteil maximal die Hälfte ausmachen. Wasser liefert wichtige Mineralstoffe ohne zusätzliche Kalorien und stellt somit eine ideale Flüssigkeitsgrundlage dar. Dieses Basisrezept stellt eine gute Grundlage und einen Richtwert dar. Sobald man regelmäßig grüne Smoothies trinkt, ist auch hier eine gewisse Abwechslung das sprichwörtliche ,,Salz in der Suppe. Daher kann das Wasser beispielsweise mit qualitativ hochwertigen Säften wie zum Beispiel naturtrüben Apfel-, Grapefruit- oder Zitronensaft kombiniert oder durch Kokoswasser ersetzt werden. Regional und saisonal einzukaufen ist auch bei der Herstellung von grünen Smoothies sehr ratsam. Zum einen schonen wir damit die Ressourcen und stärken regionale Produzenten, zum andern bringen wir schon dadurch die notwendige Abwechslung in den ,,Smoothie-Plan. Gerade bei grünen Smoothies ist Bioqualität übrigens entscheidend. Da die meisten Pflanzen ungeschält und mit Blättern verwendet werden, sollten sie möglichst frei von Schadstoffen sein. Die Zutaten im Überblick Die Auswahl an möglichen Zutaten ist sehr groß, exemplarisch hier einige Beispiele: Blattgemüse (z.B. Chinakohl, Eichblattsalat, Endiviensalat, Feldsalat, Kohl, Mangold, Mizuna, Pok Choi, Postelein, Radicchio, Rucola, Spinat, Staudensellerie) Blätter (z.B. Kohlrabiblätter, Möhrengrün, Rettichblätter, Rote-Beete-Blätter) Gartenkräuter (z.B. Basilikum, Dill, Fenchelkraut, Koriander, Minze, Petersilie, Rosmarin, Schnittlauch, Zitronenmelisse) Wildkräuter (z.B. Ackerwinde, Bärlauch, Beifuß, Brennnessel, Brunnenkresse, Huflattich, Klee, Löwenzahn, Sauerampfer, Weißer Gänsefuß) Sprossen in Maßen (z.B. Sprossen von Hülsenfrüchten: Erbsen, Linsen, Luzerne (Alfalfa) /­­ Getreidesprossen /­­ Blattgemüse-Sprossen: Brokkoli, Kresse, Rucola) Obst (z.B. Ananas, Apfel (idealerweise alte Apfelsorten), Banane, Birne, Granatapfel, Grapefruit, Kiwi, Mandarine, Mango, Orange, Papaya, Stachelbeere, Weintraube, Zitrone) Bei Beerenfrüchten vorsichtig sein, sie sorgen für eine schnelle Farbveränderung des Smoothies. Aus frischem grün wird dann leicht ein unappetitliches braun. Flüssigkeit: Wasserqualität beachten. Tipp: Entweder gefiltertes Leistungswasser oder artesisches Quellwasser verwenden. Die Säfte (z.B. Apfel- oder Grapefruitsaft) sollten frisch gepresst, oder als Direktsaft verwendet werden. Bei Kokoswasser ist darauf zu achten dass dies keine Zusätze oder Konservierungsstoffe enthält. Besonders im Winter kann man den Smoothie bei Bedarf mit etwas Zitronen- oder Acerolasaft ergänzen, um so den Vitamin C-Gehalt nochmals zu erhöhen. Grundsätzlich sollte der Anteil von Wasser aber immer überwiegen. Übrigens: Wer selbst Wildkräuter für seine grünen Smoothies (und Suppen) sammeln möchte sollte vorher unbedingt an einer fachlich fundierten Wildkräuterwanderung teilnehmen. Essbare und giftige Pflanzen sehen sich teilweise zum Verwechseln ähnlich. Letztere sollten daher unter keinen Umständen im Mixer landen. Sofern Wildkräuter und Pflanzen selbst gesammelt werden, sollten sie zudem nicht unbedingt in der Nähe von vielbefahrenen Straßen gesammelt werden. Die Schadstoffbelastung ist dort meist zu hoch. Green Smoothies & Superfoods Superfoods. Ebenfalls ein Begriff den man aktuell fast täglich liest. Was sind Superfoods überhaupt? Per Definition Lebensmittel mit einer extrem hohen Nährstoffdichte und mit sehr vielen positiven Wirkungen auf unsere Gesundheit. Interessant dabei: Es handelt sich um Lebensmittel welche von den sogenannten ,,Urvölkern teilweise bereits seit Jahrhunderten verwendet werden. Superfoods eignen sich daher auch hervorragend zur Bereicherung eines frischen Smoothies. Dabei stellen diese Superlebensmittel aber nur die ,,Kür dar. Frisches Gemüse und Obst bilden meiner Meinung nach die Basis, bzw. das ,,Pflichtprogramm. Ab und an kann man allerdings seine Smoothiekreationen mit diesen natürlichen ,,Supplements anreichern und so an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen. In diesem Zusammenhang sind in erster Linie Superfoods wie zum Beispiel Chiasamen, Hanfsamen, Algenpulver, Makapulver, Acaipulver, Matcha, Moringa oleifera oder Roher Kakao zu nennen. Diese magischen Lebensmittel liefern teils beträchtliche Mengen an hochwertigem Protein (z.B. Chia- und Hanfsamen, Moringa), Antioxidantien (z.B. Moringa, Roher Kakao, Matcha, Acai), essentielle Fettsäuren im idealen Verhältnis und vieles mehr. Ein jahrhundertealter und erst kürzlich wiederentdeckter Schatz, den wir nutzen sollten. Equipment Wie immer ist auch bei der Zubereitung von grünen Smoothies das richtige Gerät entscheidend. Profimixer liegen zwischen 400 und 800EUR und sind somit leider recht teuer. Es handelt sich also um eine Investition, die gut überlegt sein sollte. Günstige Mixer hingegen verfügen oft nicht über die notwendige Leistung um die harten Zellwände der Pflanzen aufzubrechen. Dabei ist weniger die reine Motorleistung, sondern eher die Umdrehungszahl entscheidend. Schwache Geräte benötigen für die effektive Zerkleinerung zu lange und laufen zudem oftmals heiß - die gesunden Inhaltsstoffe werden dadurch zerstört. Hochwertige Geräte wie z.B. der Vitamix sind speziell für diesen Einsatzzweck konstruiert und liefern ein perfektes Ergebnis. Ganz nebenbei gelingen darin auch die cremigsten Smoothies. Zum Einstieg in den ,,grünen Dschungel muss es aber nicht gleich ein Hochleistungsgerät sein. Sofern Sie einen Mixer zuhause haben, beginnen Sie mit diesem und passen die die Zutaten gegebenenfalls an dessen Leistungsfähigkeit an. Es müssen ja nicht gleich ganze Avocados mit Kern zerkleinert werden. Sofern Ihr altes Gerät dann irgendwann aufgrund der Vielzahl grüner Smoothies den Dienst quittiert, lohnt es sich, über die Anschaffung eines Profigeräts nachzudenken. Was ist noch zu beachten – eine kurze Übersicht Wie bei allen Bereichen gibt es auch beim ,,Green Smoothing viele unterschiedliche Ansichten und Philosophien. Letztendlich liegt die Wahrheit immer irgendwo in der Mitte. Und wenn man einen richtigen Fehler begehen kann, dann eigentlich nur diesen: Gar keine grünen Smoothies zu trinken. Nachfolgend trotzdem ein paar wichtige Punkte im Überblick. Möglichst auf nüchternen Magen trinken Die enthaltenen Vitalstoffe werden am besten im nüchternen Zustand aufgenommen. Auf diese Weise gelangen sie sofort in den Organismus. Als weitere Möglichkeit kann man grüne Smoothies und Säfte am besten zwei Stunden nach einer Hauptmahlzeit zu sich nehmen oder nach einem grünen Smoothie 20 Minuten bis zur nächsten Mahlzeit vergehen lassen. Wenn man morgens keinen grünen Smoothie mag – ist dies eben so. Dann ganz einfach zu einem Wunschzeitpunkt am Tag trinken und diesen möglichst fest in den Tagesablauf einbauen. Für Sportler gilt dabei dass sie, je nach Menge des grünen Smoothie, mindestens 60-90 Minuten bis zur nächsten Trainingseinheit verstreichen lassen sollten. Neulinge: Vorsichtig herantasten! Erfahrungsgemäß vertragen manche Menschen Rohkost besser als andere. Der grüne Smoothie ist dabei erfahrungsgemäß meist besser verträglich als zum Beispiel ein großer Rohkostsalat. Trotzdem kann es auch hierbei in seltenen Fällen zu Unverträglichkeiten wie beispielsweise Völlegefühl, Blähungen oder gar Krämpfen kommen. Daher sollte man zum einen die o.g. Zeitspanne zwischen den Mahlzeiten beachten, zum anderen aber Anfangs mit kleineren Portionen beginnen. Den Smoothie nicht zu lange stehen lassen Die enthaltenen Vitalstoffe reagieren auf Licht und Sauerstoff. In einem offenen Glas beginnt nach wenigen Minuten ein Oxidationsprozess, die wertvollen Inhaltsstoffe gehen so verloren. Der Smoothie sollte daher möglichst rasch (binnen 15 Minuten) getrunken werden. Andernfalls sollte er in einer lichtgeschützten und fest verschlossenen Flasche im Kühlschrank aufbewahrt werden. Nicht zu viel Obst und süße Früchte verwenden Der grüne Smoothie sollte mindestens 50% Blattgemüse, Blätter und Gemüse enthalten. Ausnahmen: Grüne Smoothies für Kinder oder absolute ,,Salatmuffel - hier kann es auch mal etwas süßer sein. Kein dauerhafter Ersatz für eine Mahlzeit Auch wenn ein grüner Smoothie für ein Sättigungsgefühl sorgt - er sollte eher als gesunde Zwischenmahlzeit oder ,,natürliches Supplement betrachtet werden. Die Hauptmahlzeiten des Tages sollten trotzdem immer auch einen gewissen Anteil an frischem Gemüse und Obst enthalten. Keine warmen Zutaten verwenden Dies wirkt sich nachteilig auf den Geschmack aus. Stattdessen beispielsweise lieber gekühltes Wasser oder eine gefrorene Banane verwenden. Kauen nicht vergessen Ein grüner Smoothie ist eine ,,Mahlzeit im Glas. Daher sollte er nicht einfach ,,heruntergekippt werden. Wichtig ist es, den gesunden Nährstoffbrei einzuspeicheln und die gegebenenfalls festen Bestandteile zu kauen. Nur auf diese Weise können wir die enthaltenen Mikronährstoffe vollständig aufnehmen. Herstellung und Aufbewahrung Auch die relativ einfache und schnelle Zubereitung des frischen Smoothies bedeutet einen gewissen Aufwand. Neben dem Einkauf der möglichst frischen Zutaten müssen diese gewaschen und geschnitten werden. Die Küche muss hinterher ebenfalls aufgeräumt und gereinigt werden. Im Alltag ist dies nicht immer täglich machbar. Daher erscheint es durchaus sinnvoll, das Getränk für 1-2 Tage vorzubereiten. Gut verschlossen und gekühlt ist der grüne Smoothie im Kühlschrank, je nach Zutaten ca. 2-3 Tage haltbar. Der ,,Produktionsaufwand kann dahingehend also nochmals minimiert werden. Die Haltbarkeit wird dabei durch die im Getränk enthaltenen Antioxidantien gewährleistet. Diese verteilen sich ganz fein im Saft und neutralisieren dort die aggressiven Sauerstoffverbindungen. Die freien Radikale des Sauerstoffs können so ihre oxidierende Wirkung nicht entfalten. Vitamine und Inhaltsstoffe bleiben so weitestgehend erhalten. Zu diesem Zweck sollte der Smoothie in einer dunklen Schraubflasche aus Glas oder Aluminium (kein Plastik, BPA!) aufbewahrt werden. Fazit: Eat (or drink) more greens! Der grüne Smoothie bietet uns dazu eine fantastische und sehr einfache Möglichkeit. Und er kann der Beginn einer spannenden Reise zum einem ,,grüneren Ich sein, genauso war es bei mir selbst! Wer schreibt denn hier? Marcus ist 42, gebürtiger Rheinländer und lebt heute in Hamburg. Ursprünglich kommt Marcus aus dem Sportbereich. Zu Abi-Zeiten hat er als Fitness-Trainer begonnen und während der letzten 20 Jahre im Fitnessbereichgearbeitet. Gesunde und sportlich orientierte Ernährung sind seit jeher seine Leidenschaft. Mit seinem Blog und Projekt ,,Super(good)food folgt er nun seiner wahren Berufung. Über dieses Informationsportal möchte er Sportlern und Nicht-Sportlern helfen sich einfach und unkompliziert besser und gesünder zu ernähren. Zuhause und Unterwegs. Denn laut Marcus heißen Fertiggerichte vor allem deswegen Fertiggerichte, weil sie einen dauerhaft fertig machen! ,,Eat real food ist daher eine seiner Kernaussagen. Marcus selbst isst vegetarisch/­­ vegan und zu nach Möglichkeit 100% Bio.

Veganes Kochbuch: Vegane Hausmannskost von Daniela Friedl

21. November 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Veganes Kochbuch: Vegane Hausmannskost von Daniela FriedlDaniela Friedl hat vor kurzem mit “Vegane Hausmannskost” ihr drittes Kochbuch nach “So schmeckt’s wie früher und “Schnelle vegane Küche herausgebracht, inzwischen nicht mehr im Eigenverlag, sondern im Freya Verlag in Österreich. Das Buch kostet 16,90 Euro und hat 160 Seiten. Der Buchtitel “Vegane Hausmannskost” verrät natürlich bereits eindeutig, was einen erwartet: Klassiker der österreichischen Küche, natürlich alle in einer veganen Variante. Daniela Friedl hat dazu die Lieblingsrezepte ihrer Kindheit hervorgeholt, von deftigen Gerichten bis zu süßen Mehlspeisen. “Bauernkrapfen mit Sauerkraut”, “Brennesselknödel”, “Erdäpfel-Blattln”, “Käferbohnenstrudel” oder “Karfiol mit Butter und Semmelbröseln” – klingt lecker, oder? Dazu jede Menge Rezepte für Süßes wie “Eierlikör-Gugelhupf”, “Kaiserschmarren”, “Mohnpalatschinken” oder Sachertorte. Viele Hintergrundinfos Zusätzlich bekommt der/­­die Leser/­­-in viele Hintergrundinfos wie “Heimische Honigalternativen” und Tipps & Tricks zum veganen Kochen. Suppen- und Salat- sowie Brotaufstrichrezepte runden das gelungene Buch ab. Die Gestaltung ist ebenfalls gelungen und äußert bilderreich. Herzlichen Glückwunsch zu einem wirklich gelungenen dritten veganen Kochbuch, Daniela! Weitere Infos zum Buch gibt es hier. Daniela Friedl – Vegane Hausmannskost. 160 Seiten, 16,90 Euro. Freya Verlag.

Detoxwoche mit UpGreatLife - Mehr als eine Saftkur! +Gewinnspiel

19. März 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Detoxwoche mit UpGreatLife - Mehr als eine Saftkur! +GewinnspielEs gibt so ein paar Schlagworte, da reagiere ich sofort drauf. Zum Beispiel Superfoods, Entschlacken, Detox, Fit, Gesundheit u.a. Ihr wisst schon...Ok, ich reagiere auch auf Schokolade, Pasta und Kuchen ;-). Aber mein festes Ziel Anfang des Jahres war es, eine gesunde und natürliche Entgiftung zu machen und mich danach noch gesünder zu ernähren. Dann war es plötzlich schon Februar und der Vorsatz für Januar für den Moment dahin. Anfang des Jahres gab es diverse Restaurants und Produkte zu testen und dann kaum auch noch die BioFach im Februar, wo wir viele schöne Neuheiten entdeckt haben und natürlich alles probieren mussten. Danach war schon März, und ich zweifelte langsam an mein Vorhaben. Ich wollte 1-2 Wochen eine unkomplizierte Kur machen, nichts kompliziertes. Dann fiel mir zum Glück wieder das Konzept von UpGreatLife ein, das ich erstmals auf der Food Week Berlin entdeckt hatte. Detox-Kur ohne Saftkur – geht das? Ich ernähre mich grundsätzlich schon recht gesund, denn ich verzichte schon auf übersäuernde Lebensmittel wie Fleisch, Milchprodukte, Weißmehl und Süßigkeiten (zumindest bemühe ich mich hier sehr). Also „detoxe“ ich eigentlich schon mehr oder weniger gut, weil ich meinen Körper nicht mit all zu vielen schlechten Lebensmitteln oder Zutaten belaste. Was mich bei den meisten Detox-Kurwochen nervt, ist die Tatsache,  dass sie meistens nicht so wirklich alltagspraktisch sind: Eine Kohlsuppe zubereiten und mitnehmen, stundenlang Saft aus Obst und Gemüse pressen und unterwegs irgendwo einen Smoothie bekommen, der nicht überzuckert ist - gar nicht so einfach, wenn man es irgendwie hinbekommen möchte, alle wichtigen Nährstoffe täglich zu bekommen. Also habe ich mich das Konzept von UpGreatLife noch einmal genauer angeschaut, und bei Instagram unter dem Hashtag #upgreatlife so einige Kommentare von diversen Leuten gefunden: ,,Natürlich entgiften, ,,Entschlacken ohne Hunger ,,2 Kilo abgenommen - das liest sich doch schon mal ganz gut,  das Fazit klang durchweg positiv. Also habe ich das Ganze auch mal ausprobiert, und wollte wissen: Funktioniert das auch bei mir? Wird es kompliziert? 7 Tage Detox ohne Entsaften - yeah! Bei UpGreatLife gibt es 28 handliche ready-to-use Superfoodprodukte, die man gut in seine tägliche Routine integrieren kann, und zwar ohne zu verzichten oder zu hungern. Und dabei soll man auch noch alle notwendigen Nährstoffe bekommen. Das wollte ich unbedingt testen und habe die „Deep Detox Box“ bestellt. Diese kam unversehrt und frei Haus wenige Tage später an. Wie funktioniert die Kur denn nun? Das Prinzip ist eigentlich ziemlich simpel: Jede Kur enthält 4 Produkte, die den Körper täglich mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen. Die Kur kann man an 7,14 oder 21 Tagen durchziehen. Ich habe mich vorerst für die 7 Tage entschieden und hatte somit 28 Produkte für die Wochenkur. Eine Wochenbox kostet 39,90EUR. Je länger man die Kur macht, desto günstiger wird es letztlich pro Tag. In einer Box sind folgende Produkte: - 7x Inner Balance Powder - 4x Green Detox Smoothie & 3 x Guarana Smoothie - 7x Herbal Harmony Tee - 7x Renewal Kapseln Sehr positiv fiel mir an der Kur auf, dass sie sich wunderbar in den Alltag einbauen lässt. Es gibt mitgeliefert Empfehlungen, wann man die vier Produkte am besten zu sich nehmen soll. Das gibt dir eine schöne Routine, fast schon ein Ritual. Neben der Detox Box gibt es drei weitere Boxen zu Auswahl: Detox – Deep Detox Box Vitalität – Body Fit Box Anti-Stress – Pure Balance Box Immunsystem- Immune Plus Box Fit mit dem Digital Health Coach Zusätzlich zu den Boxen gibt es noch Hilfestellungen mit dem sogenannten „Digital Health Coach“. Jede Box enthält einen individuellen Code, den man sich gratis per SMS an eine angegebene Nummer schicken lassen kann. Mit Beginn der Kur bekommt man dann täglich schöne Rezepte, wertvolle Tipps und auch Übungsvideos, die auf die Kur angepasst sind und unterstützen sollen. Diese Infos kann man sich per E-Mail oder per SMS schicken lassen. Ich habe jeden Tag zu einer bestimmten Zeit drei E-Mails bekommen. Hier einige Beispiele, damit ihr euch einen Eindruck machen könnt: Los geht´s – Let´s start it! Gestartet wird recht früh um 7:00 Uhr, ich muss zugeben, ich habe fast immer um 8:00 Uhr begonnen, aber dafür alles um eine Stunde verschoben. Ich lasse die Zeiten aber wie bei der Empfehlung...Ich will euch ja nicht verwirren… 07:00 Uhr: Inner Balance Powder Hauptbestandteil sind Flohsamenschalen, Goji-Beeren und Matcha. Die Hälfte des Beutels soll man im lauwarem Ingwertee einrühren und trinken und die andere Hälfte dann im Joghurt essen. Ich habe das die ersten Tage so gemacht und dann direkt den Beutel in meinen Sojajoghurt eingerührt. 11:30 Uhr: Green Detox Smoothie Der Smoothie im 200 ml-Glas besteht aus ca. 90% Frucht und 10% Gemüse, was mich etwas überrascht hat, weil ich das sonst eher umgekehrt kenne. Bestandteile sind Apfel, Kiwi, Gurke, Ananas, Kürbis, Banane sowie Spirulina und Thymian. Der soll alkalisieren und entschlackend wirken. Hier gab es noch den Tipp, den Smoothie mit 2 TL Chia-Samen 15 Minuten in den Kühlschrank zu legen und ca. 1 Stunde vor dem Mittagsessen zu trinken bzw. zu löffeln. Auch das habe ich in der Hälfte der Woche so gemacht, danach nur noch den Smoothie allein getrunken. Der ist nämlich so sättigend, dass man mit der Chia-Version gar nicht unbedingt mehr ein Mittagessen braucht. Auf meinen Salat wollte ich aber nicht verzichten. Und ist ja auch das Schöne an der Kur: Man kann sich „normal“ ernähren - je gesünder, desto besser. Daher habe ich viele Salate und Suppen eingebaut und dafür weniger Pasta und schwere Gerichte gegessen. 15:30 Uhr: Herbal Harmony Tee Der war unglaublich lecker und den würde ich am liebsten nachbestellen. Tolle Zutaten wie Mistelkraut, Weißdornbeeren Birkenblätter sowie Zitronengras und Brennesselblätter machen den Tee extrem frisch und köstlich. 21:30 Uhr: Pure Relax Kapseln Die regenerienden Helfer nimmt man mit 250 ml Wasser ca. eine Stunde vorm Schlafengehen ein. Mit Lavendel und Melisse schläft es sich besser ein. Die Kapseln erinnern ein wenig an Tabletten oder Nahrungsergänzung, ich hätte die wie die Balance Powder lieber ins Wasser aufgelöst. Ich denke, das werde ich dem Team als Feedback definitiv mal rückmelden. Für euch haben wir eine Zusammenfassung gebastelt: Fazit nach einer Woche Es ist vermutlich etwas viel verlang, bereits nach einer Woche deutliche Resultate zu bemerken. Aber insgesamt habe ich mich extrem fit und wohl gefühlt. Die Rituale täglich haben Struktur in den Tag gebracht, ich war insgesamt sehr achtsam und bewusst. Ab dem 3. Tag verbesserte sich mein Stoffwechsel, das merkte ich deutlich, und abends konnte ich besser einschlafen. In der Woche habe ich mich eigentlich täglich bewegt: Entweder habe ich einen langen Spaziergang unternommen, die Übungen vom Digital Coach gemacht oder war einfach so viel unterwegs. Das Programm motiviert dich, dran zu bleiben, das finde ich sehr positiv. Ich war insgesamt sehr zufrieden mit meiner Woche und habe direkt eine Woche dran gehangen mit der Pure Balance Box. Als Geschenk habe ich  35% Rabatt bekommen. Ob ich langfristig mehrere Wochen bestelle, weiß ich noch nicht. Eigentlich müsste ich das mal einen ganzen Monat testen. Dafür mag ich aber selbst zu gerne Smoothies mixen und auf Dauer ist es doch etwas kostspielig. Aber ich könnte mir vorstellen, einmal im Monat eine solche Woche einzubauen. Besonders gut finde ich die Vielseitigkeit und die hohe Qualität der Zutaten. Das Konzept hat mich insgesamt überzeugt und wenn mehr Menschen den Einstieg in ein gesünderes und bewussteres Leben auf diese Weise finden, dann ist das eine tolle Sache und somit begrüßenswert. Wenn ihr euch persönlich überzeugen möchtet, könnt ihr mit dem Rabattcode DIV35 im gesamten März und April 35%* sparen.  Viel Spass! *35% Rabatt auf  UVP. Alle Infos zum Konzept findet ihr auf: www.upgreatlife.com GEWINNSPIEL Eine Kur wie die von UpGreatLife muss man einfach selbst ausprobieren und daher verlosen wir drei Boxen an unsere Fans. Die Boxen dürft ihr selbst auswählen. Wie kannst du gewinnen? Wenn du auf Facebook Fan von Deutschland is(s)t vegan bist,  nenne uns deine Motivation, warum du die Box ausprobieren möchtest und verlinke eine Freundin oder einen Freund, der unbedingt mitmachen soll. Alle anderen ohne Facebook schreiben ihre Motivation hier unter dem Artikel und springen damit ebenfalls in den Lostopf.  Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich auch jederzeit willkommen. Hinweis: Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am am 27.03.2017 um 9 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 27.03.2017 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User ab 18 Jahren aus Deutschland, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit UpGreatLife. Vielen Dank für die Unterstützung.     Der Beitrag Detoxwoche mit UpGreatLife – Mehr als eine Saftkur! +Gewinnspiel erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Gut versorgt: Vegane Ernährung für Schwangere & Stillende

6. Februar 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Aus aktuellem und immer wiederkehrendem Anlass möchte ich an dieser Stelle nochmals das Thema der Nährstoffversorgung bei veganer Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit für Mutter und Kind ansprechen. Das tue ich nicht, weil ich Sorge habe, dass vegan lebende Mütter generell untervorsorgt sind, sondern weil ich damit hoffentlich manchen Menschen die Angst nehmen kann, die man leicht bekommt, wenn man sich manche der aktuell kursierenden Artikel durchliest. Trotzdem möchte ich diese Gelegenheit dazu nutzen, auf die Wichtigkeit einer gut geplanten, vollwertigen pflanzlichen Ernährung hinzuweisen und nachfolgend aufzuzeigen, wie man diese Ernährungsweise bedarfsgerecht gestaltet. In einem Folgeartikel gehe ich auch vertiefend in die Ernährung und Entwicklung veganer Kinder in den ersten Lebensjahren ein, welche in diesem Artikel aus Platzgründen weitestgehend unerwähnt blieben. Schlagzeilen wie ,,Veganes Essen schädigt ungeborene Babys(1), ,,Geschrumpftes Hirn durch veganes Essen(2) und zuletzt ,,Vegane Ernährung schadet Kindern (3) sind schlichtweg an den Haaren herbeigezogen und können nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Ich wünsche mir, dass die BILD und andere Medien mit genau dem gleichen Eifer die tatsächlichen Missstände in unserem Essverhalten anprangern, wie sie es fälschlicherweise bei veganer Ernährung tun. Die Nationale Verzehrsstudie II zeigte klar, dass in Deutschland im Durchschnitt viel zu hohe Mengen (gesättigte) Fette und Cholesterin aufgenommen werden, während einer großer Teil der Bevölkerung die tägliche Zufuhrempfehlung an vollwertigen Kohlenhydraten und Ballaststoffen sowie wichtigen Vitamin nicht erreicht (4). Laut dem Robert Koch-Institut waren im Jahr 2014 zwei Drittel der Männer (67 %) und die Hälfte der Frauen (53 %) in Deutschland übergewichtig und ein Viertel der Erwachsenen (23 % der Männer und 24 % der Frauen) stark übergewichtig (adipös)(5) Im selben Jahr wurden laut dem Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) insgesamt 651 Millionen Arzneimittelpackungen an 70 Millionen Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland von niedergelassenen Ärzten und Zahnärzten verordnet. Das macht durchschnittlich mehr als 1,5 Arzneimittel (6). Aufgrund der steigenden Rate an Personen mit Übergewicht wird auch die Häufigkeit an Diabeteserkrankungen in den kommenden 10-20 Jahren nochmals rasant ansteigen (7). Seit über zwanzig Jahren zeigen Mediziner wie Dr. Dean Ornish, Dr. Caldwell Esselstyn and Dr. Neal Barnard die Effektivität einer fettreduzierten, rein pflanzlichen Ernährung in der Therapie von Herzerkrankungen (8, 9) sowie Diabetes Mellitus Typ II (10) und Adipositas (11). Wie kann es sein, dass in den USA hunderttausenden Menschen durch eine Ernährungsumstellung hin zu einer rein pflanzlichen Ernährung geholfen werden kann, während wir in Deutschland noch immer darüber diskutieren, ob Veganer nun genügend Vitamin B12 in ihrer Ernährung erhalten? Dass die Empörung und Anteilnahme von Seiten der vegan lebenden Menschen groß ist, wurde auch in einem meiner letzten Facebookpostings (12) klar und so möchte ich hier die Gelegenheit ergreifen, um noch etwas ausführlicher Stellung dazu zu nehmen, als ich es in meinem Beitrag auf Facebook tun konnte. An dieser Stelle möchte ich auch die zwei sehr guten, kürzlich erschienen Bücher ,,Vegane Ernährung von Sigrid Siebert & Dr. Heike Englert sowie ,,Vegane Ernährung in Schwangerschaft, Stillzeit & Beikost von Dr. Markus Keller & Edith Gätjen, die ich als sehr lesenswert empfinde. Beide zeigen anhand der aktuellen wissenschaftlichen Literatur, dass eine rein pflanzliche Ernährungsweise in der Schwangerschaft und Stillzeit bedarfsdeckend ist, wenn man – wie bei jeder Ernährungsweise – auf einen vollwertigen und abwechslungsreichen Speiseplan achtet und weiß, woher man alle relevanten Nährstoffe beziehen kann. Unbedingt lesenswert ist auch der Artikel von Sohra von www.tofufamily.de, die schon sehr viel Lesenswertes zum Thema vorweggenommen hat (13). Rundum gut versorgt Die Nährstoffversorgung von Schwangeren und Stillenden ist grundsätzlich mit einer pflanzlichen Ernährung einwandfrei möglich, weist aber einige Besonderheiten auf, die ich nachfolgend gerne ansprechen möchte. Vorab die wichtigste Frage: Was unterscheidet eigentlich eine schwangere Frau oder ein Kleinkind von anderen Bevölkerungsgruppen in Bezug auf die Ernährung? Im Grunde genommen vor allem eine Sache: Der Energie- und Nährstoffbedarf, der erhöht ist. Tatsächlich ist der Energiebedarf aber gar nicht so stark erhöht, wie oft angenommen wird. Der Bedarf an Makronährstoffen (Kohlenhydrate, Fett, Proteine) steigt im Verhältnis zum Bedarf an Mikronährstoffen (Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente) nämlich wesentlich weniger stark an (14). Einfach gesagt brauchen wir in jeder Lebensphase dasselbe in unterschiedlichen Mengen. Details dazu möge man in Dr. Kellers Buch nachlesen. Eine Ausnahme bildet lediglich die Proteinversorgung bezogen auf die Zufuhr an essenziellen Aminosäuren. Während für den Erwachsenen nur 8 Aminosäuren lebensnotwendig sind, gelten je nach Quelle für Kinder 9-10 Aminosäuren als essenziell. Diese zusätzlichen Aminosäuren sind Histidin und Arginin (15). Wenig überraschend enthält die Muttermilch auch diese zwei semi-essenziellen Aminosäuren in ausreichender Menge und so ist die Versorgung während des Stillens sichergestellt (16). Danach sollte, wie in jeder Lebensphase, eine abwechslungsreiche und vollwertige pflanzliche Ernährung praktiziert werden, die dann auch den Bedarf an allen zehn Aminosäuren decken kann. Histidin findet man in in größeren Mengen in Nüssen, Samen, Hülsenfrüchten und Vollkorngetreiden. Besonders reich an Histidin sind Kidneybohnen (17), Sesamsamen, Sonnenblumenkerne (18) und Sojaprodukte (19). Falls die Frage innerlich aufkommen sollte: Der Konsum von sojahaltigen Lebensmitteln verweiblicht Männer nicht und verursacht auch keinen Brustkrebs bei Frauen. Diese und weitere Mythen widerlege in meinem Artikel für das Welt Vegan Magazin über Soja (20). Reich an Arginin sind im Pflanzenreich erneut die Sojabohne, Lupine und Erdnuss (21) sowie Sesam und Sonnenblumekerne (22). Auch einige Blattgemüse wie Spinat enthalten großzügige Mengen an Arginin (23). Positionspapiere der Ernährungsgesellschaften Sowohl im Artikel der BILD (24) als auch andere Quellen prangern immer wieder die gleichen angeblichen Mängel an, die ich nun wiederlegen möchte. Zuallererst: Seit 13 (!) Jahren sagt die größte Ernährungsgesellschaft der Welt, die Academy of Nutrition and Dietetics (A.N.D), dass eine rein pflanzliche Ernährung für jede Lebensphase einschließlich Schwangerschaft und Stillzeit geeignet ist. Somit wurde eine rein pflanzliche Ernährung von der A.N.D (vormals American Dietetic Association) bereits in 2003 als eine gesündere Alternative zur westlichen Mischkost empfohlen (25). Dies hat die Organisation im Jahr 2009 (26) erneut bestätigt und auch im Dezember 2016 veröffentlicht (27). Wie Sohra von www.tofufamily.de in einem weiteren Artikel zeigt, ist diese Meinung nicht nur in den USA vorherrschend, sondern auch in Kanada, Großbritanien und Australien (28). Nun aber zu den ,,kritischen Nährstoffen einer veganen Ernährung, die in Wirklichkeit gar keine sind, wenn man sich vollwertig und abwechslungsreich pflanzlich ernährt und seine Versorgung mit B12 sicherstellt. Im Artikel der BILD wird Professor Michael Melter, der Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Regensburg zitiert: ,,Durch fehlende Nährstoffe wie Eisen, Jod und Vitamin-B12 kann es zu verzögertem Wachstum, Gehirnschäden und Blutarmut kommen. (29) Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) setzt noch einen oben drauf und erweitert die Liste noch: ,,Bei einer veganen Ernährung kann es aufgrund des Verzichts auf jegliche tierische Lebensmittel zu einer Unterversorgung mit Energie, Protein, Eisen, Calcium, Jod, Zink, Vitamin B2 (Riboflavin), Vitamin B12 (Cobalamin) und Vitamin D kommen und die Zufuhr langkettiger n-3 Fettsäuren ist ebenfalls gering (30) Nachfolgend ist hier eine Stellungnahme von mir zu allen genannten Nährstoffen: 1. Energie   Energie? Steht da tatsächlich Energie? Eine rein pflanzliche Ernährung hat den großen Vorteil, dass sie tatsächlich reich an Mikronährstoffen und verhältnismäßig kalorienarm sein kann (!), wenn man es möchte und mit ihr abnehmen und sein Gewicht mühelos halten will. Jedoch kann man genau so gut auch mit einer rein pflanzlichen Ernährungsweise Personengruppen mit erhöhtem Kalorienbedarf (Schwangere Frauen, Heranwachsende und Sportler) versorgen. Man denke nur an Lebensmittelgruppen wie: - Nüsse & Nussmuse (Walnuss, Haselnuss, Mandel, Cashew, etc.) - Samen (Leinsamen, Hanfsamen, Chiasamen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, etc.) - Trockenfrüchte (Rosinen, Datteln, Feigen, Aprikosen, etc.) - Obst (Oliven, Avocados, Bananen, etc.) Diese vollwertigen Lebensmittel sind allesamt hoch kalorisch, liefern aber im Gegensatz zu vielen anderen energiedichten Lebensmitteln zusätzlich viele wertvolle Inhaltsstoffe. Nicht zu vergessen ist die große Auswahl an pflanzlichen Ölen, die ich zwar spätestens nach dem Erreichen der vollen Körpergröße auf ein Minimum reduzieren würde, die im Rahmen der Kinderernährung aber in geringen Mengen ihre Berechtigung haben können. Außerdem liefern Speiseöle mit einem Anteil an Mikroalgenöl wichtige langkettige Omega-3-Fettsäuren, wie wir später noch sehen werden. Getreideerzeugnisse wie Brot, Pasta, Reis, etc. und Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen, Soja, Lupine, etc. würde ich nicht gerade als kalorienarm bezeichnen. 2. Proteine  Ein Blick auf die zuvor genannten Positionspapiere zeigt, dass ein Unterschreiten der physiologisch notwendigen Menge an Protein bei einer gut geplanten rein pflanzlichen Ernährung nicht zu befürchten ist. Im Rahmen der Schwangerschaft und Stillzeit steigt der Proteinbedarf um 20 % bzw. 35 % an (31). Dies ergibt ausgehend von der D-A-CH-Empfehlung in Höhe von 10-15 % an Proteinen innerhalb der Gesamtzufuhr für nicht-schwangere Erwachsene (32) eine Zufuhrempfehlung von 12-18 % Protein für Schwangere und 13,5-20 % für Stillende. Auch diese Menge kann durch eine vollwertige vegane Ernährung abgedeckt werden. Das immer wieder auftretende Argument der minderen biologischen Wertigkeit von pflanzlichen Proteinen gilt ebenfalls nicht mehr, sobald wir vielseitig essen. Denn dann ergänzen sich die einzelnen Aminosäuren der unterschiedlichen pflanzlichen Proteine untereinander, wie ich bereits in meinem Artikel über Proteinkombinationen ausführlich erklärt habe (33). Viel mehr Sorgen würde ich mir über die Überversorgung mit Proteinen machen, wie es bei beinahe allen MischköstlerInnen in Deutschland der Fall ist, die zum Teil 150 % der empfohlenen Menge an (großteils tierischem) Protein zu sich nehmen, wie die Ergebnisse der Nationalen Verzehrsstudie II zeigen (34). Einige Untersuchungen legen nahe, dass ein Übermaß an tierischem Lebensmitteln mit einem erhöhten Risiko für chronische degenerative Erkrankungen wie Koronare Herzerkrankungen (35) oder Diabetes Mellitus Typ II (36), einhergehen kann. 3. Eisen Ein Blick auf eine vergleichende Untersuchung aus der Schweiz zeigt: Die Eisenversorgung ist bei Mischköstlern, Vegetariern und Veganern ähnlich ausgeprägt (37). Eisenmangel ist aber ohnehin eher ein Problem des Verlustes (Monatsblutung, sehr häufiges Blutspenden, etc.) als der mangelnden Zufuhr. In einigen Untersuchungen war die Eisenzufuhr der Vegetarier sogar höher als die der Mischköstler (38). Wenn man diese erhöhte Zufuhr noch mit Substanzen wie Vitamin C kombiniert, kann aus der erhöhten Eisenzufuhr auch eine erhöhte Eisenaufnahme des schlechter resorbierbaren, dreiwertigen Eisens (Fe3+) werden. Wenn man zusätzlich noch auf den Abbau von Phytinsäure durch Einweichen, Keimen und Kochen bei Getreiden achtet und Tee und Kaffee aufgrund der Tannine eher zwischen anstatt zu den Mahlzeiten trinkt, steht der optimalen Eisenversorgung mit Pflanzen nichts mehr im Weg (39). Damit könnte man diese Debatte eigentlich beenden. Aber da wäre noch eine wichtige Sache bezüglich des ,,minderwertigen pflanzlichen Eisens in pflanzlichen Lebensmitteln im Vergleich zu dem ,,hochwertigeren tierischen zweiwertigen Hämeisen (Fe2+): Hämeisen scheint im Gegensatz zum pflanzlichen Eisen mit einem höheren Risiko für das Auftreten des Metabolischen Syndroms (40) und Koronarer Herzkrankheit (41) einherzugehen und so stellt sich die Frage, was ,,hochwertig in diesem Zusammenhang unbedingt wünschenswert ist. Wer wirklich Sorge hat, zu wenig Eisen im Rahmen einer rein pflanzlichen Ernährung zu bekommen, kann mit meiner super eisenhaltigen ,,Allroundbeilage (42) aus in Roter-Beete-Saft gekochter Hirse mit Kürbiskernen sowie jeder Menge Petersilie und Basilikum seine Eisenzufuhr rein pflanzlich auf die Spitze treiben. Durch die Zugabe von Zitronensaft kann die Eisenaufnahme zusätzlich verbessert werden, um auch den erhöhten Eisenbedarf während der Schwangerschaft und Stillzeit zu decken. Denn die normale Eisenzufuhr von ca. 15 mg für erwachsene Frauen verdoppelt sich während der Schwangerschaft auf 30 mg und beträgt auch während der Stillzeit noch etwa 20 mg (43). Diesem stark erhöhten Eisenbedarf sollte also in jeder Ernährungsform eine große Beachtung zugemessen werden. Die Deckung des Eisenbedarfs durch pflanzliche Lebensmittel ist mit ein bisschen Hintergrundwissen auch völlig ohne Supplements möglich. Nahrungsergänzungsmittel mit Eisen sollten nur in Fällen eines manifesten und nachgewiesenen Eisenmangels eingenommen werden und auch dann nur in Rücksprache mit einem Arzt (44). 4. Kalzium  Wie eine große Metaanalyse (45) und eine prospektive Kohortenstudie (46) gezeigt haben, scheint es keinen Zusammenhang zwischen dem Konsum von tierischer Milch im Kindesalter und der Knochengesundheit im Erwachsenenalter zu geben. Kalzium als einen kritischen Nährstoff in veganer Ernährung zu bezeichnen ist auch insofern unzutreffend, weil die kalziumreichsten Lebensmittel der Welt Pflanzen sind. Die Kalkalge ,,Lithothamnium Calcareum deckt bereits mit 3 Gramm ihren gemahlenen Pulvers den Tagesbedarf an Kalzium eines Erwachsenen zu 100 % und auch die Sangokoralle ist kalziumreicher als jedes Milchprodukt (47). Aber auch ohne diese in unseren Breitengraden nicht-alltäglichen Lebensmittel liefern Vollkorngetreide, Nüsse und Samen genügend Kalzium für unsere Knochen. Und eines der Gerichte aus meiner Kindheit ist da ganz vorne dabei: Brennnesselspinat! Sowohl Brennnesseln als auch Spinat sind, wie auch Grünkohl und andere dunkelgrüne Blattgemüse, enthalten reichlich Kalzium. Wie kalziumreich ist denn im Vergleich dazu die Milch? Milch enthält laut DGE etwa 120 mg Kalzium pro 100 g (48). Wie viel Kalzium enthält einfaches Mineralwasser? Manche Mineralwässer wie ,,Aqua Römer enthalten bereits halb so viel Kalzium wie Milch und so kann mit weniger als 2 Litern Mineralwasser unseren täglicher Kalziumbedarf in Höhe von ca. 1000 mg gedeckt werden (49). Der tägliche Bedarf an Kalzium für Schwangere und Stillende ist übrigens gleich hoch wie für Frauen im selben Alter, die nicht stillen oder schwanger sind (50). 5. Jod Wir werfen wieder einen Blick auf unsere vergleichende Untersuchung aus der Schweiz und sehen erneut: Sowohl Mischköstler, Vegetarier als auch Veganer erreichten im Durchschnitt nicht die empfohlene tägliche Menge an in Höhe von 200 mcg Jod (51). Jod scheint also durchaus kein ,,veganes Problem zu sein. Unsere Böden sind nun einmal nicht besonders reich an Jod, wir essen (zum Glück) nicht so viel Meeresfisch und Meeresalgen sind (leider) kein Teil der täglichen Kost in Deutschland. Wir alle sind also nicht sonderlich gut mit Jod versorgt, weshalb es ja auch jodiertes Speisesalz im Handel gibt, um die durchschnittlich schlechte Versorgung aufzubessern. Es reichen allerdings schon weniger als 1 g getrocknete, pulverisierte Wakame-Alge zur Deckung des Tagesbedarfs bzw. etwas mehr davon zur Deckung von 230 mcg für Schwangere und 260 mcg für Stillende (52). Ob man den Empfehlungen des ,,Arbeitskreis Jodmangel e.V folgen möchte und zusätzlich zur jodhaltigen Ernährung noch weitere 150 mcg Jod supplementieren möchte, muss man für sich entscheiden (53). Ich persönlich würde empfehle, die den Tagesbedarf an Jod durch eine saubere Quelle an biologischen Algen zu decken. 6. Zink Die Zufuhr an Zink ist ein Problem von vitalstoffarmen Ernährungsformen, die sich durch Industrieprodukte, Auszugsmehle und raffinierten Zucker kennzeichnet. Trifft dies auf eine vegane Ernährung zu? Ich würde sagen ,,jein. Denn was bedeutet überhaupt vegan? Es bedeutet einfach gesagt, dass man nichts vom Tier isst. Das kann im besten Fall heißen, eine gemüse- und obstlastige Ernährungsweise mit vollwertigem Getreide, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen zu praktizieren oder im Fast Food Laden um die Ecke veganen Burger mit Pommes und veganer Mayo zu essen. Bei Ersterer ist ein Zinkmangel bei isokalorischer Ernährung rein rechnerisch nur schwer möglich, bei Letzterer allerdings sehr wahrscheinlich. Natürlich kann man eine vegane Ernährungsform falsch praktizieren. Nur, weil man eine Ernährungsweise auch falsch machen kann, heißt das aber doch bitte nicht, dass sie per Definition mangelhaft ist. Hülsenfrüchte (Kichererbsen, Erbsen, Linsen, Sojabohnen) und Vollkorngetreide (Haferflocken, Dinkel, etc.) aber auch Leinsamen enthalten in Summe genügend Zink zur Bedarfsdeckung. Der eigentliche Tagesbedarf von ca. 7-10 mg für nicht-schwangere Frauen ist im Durchschnitt während der Schwangerschaft und Stillzeit um 50 % erhöht und so sollte man die zinkhaltigen Lebensmitteln vor dem Garen zum Abbau der Phytinsäure gut einweichen und mit Vitamin-C-haltigen rohen Lebensmitteln wie Zitronen, Orangen, Paprika oder Toamten zusammen verzehren, um die Aufnahmemenge zu erhöhen (54). 7. Vitamin B2 (Riboflavin) Bereits eine Hauptmahlzeit aus braunem Reis mit Linsen, Spinat und Champignons deckt den Tagesbedarf in Höhe von 1- 1,3 mg (für nicht-schwangere Frauen) ab. Wenn man dazu noch die Hefeflocken hinzufügt und sich ein paar Scheiben Tempeh anbrät, kommt man auch auf den um ca 20 % bzw ca 30 % erhöhten Bedarf während der Schwangerschaft und Stillzeit. Da einige konventionelle Pflanzenmilch- und Pflanzenjoghurtsorten wie jene von Oatly (55) oder Alpro (56) neben Vitamin D und Vitamin B12 auch Riboflavin enthalten, nehmen viele Pflanzenmilchtrinker und Pflanzenjoghurtliebhaber zusätzlich über diese Lebensmittel Vitamin B2 auf. Richtigerweise muss man aber anmerken, dass die Zugabe von Riboflavin bei weitem nicht in allen Pflanzenmilchsorten zum Einsatz kommt. 8. Vitamin B12 ,,Vegane Ernährung kann doch gar nicht natürlich sein, wenn du dazu eine Pille schlucken musst, ist einer der häufigsten Argumente in Gesprächen über vegane Ernährung. Für alle Interessierten habe ich diese Thematik in aller Ausführlichkeit in meinem Artikel zu Vitamin B12 behandelt (57). In zwei Sätzen zusammengefasst: B12-Mangel ist in erster Linie ein Problem der modernen Lebensumstände und Zubereitungsmethoden und nicht nur Veganer, sondern auch Vegetarier und viele Mischköstler in höherem Alter weisen niedrigere B12 Spiegel auf (58). Da Vitamin B12 wird von Mikroorganismen prodziuert, die wir auf vielen naturbelassenen Oberflächen finden. Erste Studien weisen darüber hinaus auch auf eine verlässliche pflanzliche B12 Quellen in korrekt angebauten Chlorellaalgen (59). Zur Deckung des erhöhten Tagesbedarfs von 3,5 mcg für Schwangere und 4 mcg für Stillende (60) empfehle ich aber selbstverständlich ausnahmslos jeder vegan lebenden Person die Nahrungsergänzung mit einem Vitamin B12-Präparat, wie es auch mein zuvor genannter B12-Artikel ausführlich beschreibt. Zur Debatte über die Natürlichkeit einer Ergänzung mit B12 in der vegane Ernährung sei noch hinzugefügt, dass laut der Befragung im Rahmen der Nationalen Verzehrsstudie II knapp 30 % der Befragten angaben, ein Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. 9. Vitamin D Die Versorgung mit Vitamin D hat so gut wie gar nichts mit unserer Ernährung zu tun, denn unser Körper bildet Vitamin D selbst, wenn wir genügend an der Sonne sind. Einen Vitamin-D-Mangel also irgendeiner Ernährungsform zuzuschreiben ist unangemessen. Jede interessierte Person kann zur Vertiefung gerne meinen Artikel zu Vitamin D lesen (61). Wie man anhand der Nationalen Verzehrsstudie II nachlesen kann, unterschreiten 82 % der Männer und 91 % der Frauen die Empfehlung für die Vitamin-D-Zufuhr (62). Wenn wir davon ausgehen, dass der Vegetarierbund mit seiner Schätzung von etwas 1,1 % der Bevölkerung an vegan lebenden Menschen richtig liegt (63), dann sehe ich hier über 85 % mit Vitamin unterversorgte Menschen in Deutschland, die sich nicht vegan ernähren. Die Empfehlung lautet also nicht mehr tierische Produkte zu konsumieren, sondern mehr in die Sonne zu gehen. Und zwar von April bis September (je nach Hauttyp) 15-30 Minuten um die Mittagszeit herum (64) und zwischen Oktober und März sollte man supplementerien oder (noch besser) in den Süden verreisen. 10. Langkettige Omega-3-Fettsäuren (EPA/­­DHA) Für unseren Körper essenziell, also lebensnotwendig, sind nur die in pflanzlichen Lebensmittel enthaltenen kurzkettigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren Linolsäure (eine Omega-6-Fettsäure) und ?-Linolensäure (eine Omega-3-Fettsäure). Um einen gemeinsamen Wissensstand zum Thema Omega-3-Fettsäuren sowie die Unterschiede zwischen kurzkettigen Omega-3-Fettsäuren (Linolsäure, ?-Linolensäure) und langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) DHA (Docosahexaensäure) und Arachidonsäure zu schaffen, bitte ich interessierte Personen erneut, meinen Artikel zu diesem Thema zu lesen (65). Die DGE kritisiert in ihrem Positionspapier, dass in einer strikten veganen Erna?hrungsweise kaum Eicosapentaensa?ure (EPA) und Docosahexaensa?ure (DHA) zugefu?hrt werden (66). Diese kann der Körper grundsätzlich aber aus den kurzkettigen Fettsäuren selbst herstellen, weswegen sie ja korrekterweise als ,,semi-essenziell bezeichnet werden. Ein Blick in die Literatur vermittelt zwar auf den ersten Blick, dass dies nur bedingt möglich ist, allerdings möchte ich Folgendes hinzufügen: Die Umwandlungsrate von ? -Linolensäure in EPA und DHA ist maßgeblich von der Zufuhr an kurzkettigen Omega-6-Fettsäuren abhängig, weil sich beide kurzkettigen Fettsäuren die selben Enzyme teilen, um in die jeweiligen langkettigen Fettsäuren umgewandelt zu werden. Wenn wir ein ausgewogenes Verhältnis von Omega-3-Fettsäuren zu Omega-6-Fettsäuren konsumieren, funktioniert die Umwandlung in EPA und DHA wesentlich besser. Ein gutes Verhältnis von Omega 3 zu 6 von 1:4. Welches Verhältnis nehmen wir durch eine durchschnittliche westliche Ernährung auf? Durchschnittlich ungefähr ein Verhältnis von Omega 3 zu 6 von 1:15 (ist es nicht andersrum?) (67). Aus meiner Sicht kann dann eine ausreichende Umwandlung in den Studien mit durchschnittlichen westlichen Menschen nicht beobachtet werden, was aber wenig Aufschluss über die Umwandlungsrate bei einer vollwertigen, Omega-6-reduzieren pflanzenbetonten Ernährung gibt? Wie haben es denn die abertausenden Menschen in den vergangenen hunderten von Jahren ohne direkten Zugang zum Meer (und damit zu Meeresfischen) und ohne einer Nordseefiliale um die Ecke geschafft, genügend langkettige Omega-3-Fettsäuren aufzunehmen? Wie wir es von vielen Mechanismen in unserem Körper kennen, wird der Körper weniger effizient in seiner Arbeit, wenn er im Überschuss mit Nährstoffen lebt. Das könnte auch erklären, warum Veganer in manchen Studien trotz niedrigerer Aufnahme an DHA über die Nahrung nicht höhere Serumwerte als erwartet aufwiesen (68). Um Spekulationen aus dem Weg zu gehen und auf Nummer sicher zu gehen, empfehle ich aber ohnehin jeder schwangeren und stillenden Frau die Einnahme von 250 mg schadstofffreien, umweltschonenden, fischfreundlichen EPA/­­DHA aus Mikroalgenöl. Denn das ist ebenso bioverfügbar wie jenes aus Fischöl (69) und dabei frei von Schwermetallen. Denn anscheinend sind einige Fischarten wie Thunfisch, Heilbutt, Hecht, Seezunge, Barsch, (spanische) Makrele und weitere in manchen Untersuchungen so belastet gewesen, dass der positive Effekt des DHA durch den Fischkonsum die negativen Folgen der Schwermetallbelastung nicht aufwiegen konnte. (70). Einige Fische wie Lachse waren weniger belastet, wiesen aber in anderen Untersuchungen erhöhte PCB Werte (= Polychlorierte Biphenyle; giftige und krebsauslösende organische Chlorverbindungen) auf. Obwohl PCBs in den 1980er-Jahren verboten wurden, reichern sich diese Stoffe aufgrund ihrer Langlebigkeit nach wie vor an der Spitze der Nahrungskette bei Raubfischen wie Lachsen an (71). Da fällt einem doch der Griff zum Mikoralgenöl gleich nochmal leichter, oder? Geburt und Stillzeit  Neugeborene von gut versorgten Veganerinnen hatten eine durchschnittliche Geburtsgröße und Geburtsgewicht (72) und haben sich normal entwickelt (73). Die Muttermilch von Veganerinnen bietet dem Säugling im ersten Halbjahr alles Benötigte, um sich gesund zu entwickeln. Die genaue Nährstoffzusammensetzung der Muttermilch ist dabei (in vielen aber nicht allen Punkten) von der Nährstoffzufuhr der Mutter abhängig. Die wesentliche Zusammensetzung der Muttermilch von Vegetarierinnen war in Bezug auf den prozentualen Fettanteil (74) sowie die Menge an Eisen, Kupfer, Zink, Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium und Laktose vergleichbar mit der Muttermilch von Mischköstlerinnen (75). Worauf auch während der Stillzeit weiterhin stark geachtet werden muss, ist die Vitamin-B12-Versorgung. Der Gehalt an B12 in der Muttermilch ist abhängig von der Versorgung der Mutter (76). Aber auch hier gilt: ist die Mutter gut versorgt, dann ist auch der Säugling gut versorgt. Fazit?  Ich hoffe, ich konnte in meiner Abhandlung bisher aufzeigen, dass eine vegan lebende Frau sich und ihr ungeborenes Kind während der Schwangerschaft mit einer vollwertigen, rein pflanzlichen Ernährung optimal versorgen kann. Mein Ziel ist es nicht, dass mit meiner Arbeit die Kluft zwischen den Ernährungsstilen zu vergrößern. Mehr Informationskampagnen für alle Bevölkerungsgruppen und Ernährungsstile sind eine dringend gebrauchte Maßnahme, denn auch der omnivor lebende Teil der Bevölkerung ist laut der Nationalen Verzehrsstudie II (51) zu großen Teil unterversorgt mit Vitamin C, Vitamin D, Folsäure, Jod, Eisen (Frauen), Kalzium (!) und Ballaststoffen (NVSII) sowie nach Aussage der Erhebung in der Schweiz auch in Bezug auf Vitamin E, Magnesium und Vitamin B 3 (Niacin) defizitär (52). Von der mangelhaften Aufnahme an vollwertigen Kohlenhydraten, Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen ganz zu schweigen. Von daher denke ich, sollten wir uns keine Illusion darüber machen sollten, dass Nährstoffmängel in jeder Ernährungsform auftreten können und dringender Handlungsbedarf darin besteht, diese Personengruppen aufzuklären und dafür zu sorgen, dass sie mit den richtigen Lebensmitteln versorgt werden. Das große Potential einer veganen Ernährung besteht ohne Zweifel aber nicht nur darin, welche sehr gesunden Lebensmittel in großen Mengen zugeführt werden, sondern ebenso welche Lebensmittel gerade nicht zugeführt werden. Darin liegt meines Erachtens eine große Chance, der Epidemie an chronischen degenerativen Erkrankungen entgegenzuwirken. Niemand mag ernsthaft anzweifeln, dass die Ernährungsgewohnheiten der deutschen Bevölkerung ganz stark in die falsche Richtung gehen und dass ein wesentlich höherer Anteil an vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ein wichtiger Schritt für die Gesundheit des Individuums (und damit für die Entlastung des Gesundheitssystems) sowie für unsere Umwelt (und damit für unsere Zukunft) darstellt. Dazu müssen wir keine Studien gegeneinander ausspielen oder Veredelungsverluste oder Co2-Äquivalente in der Tierhaltung berechnen lassen. Aber solange wir gegeneinander arbeiten, wird keine Veränderung stattfinden können. Denn wie Albert Schweitzer es treffend formuliert hat: ,,Mit gutem Beispiel voranzugehen ist nicht nur der beste Weg andere zu beeinflussen, es ist der Einzige. In diesem Sinne verweise ich auf Nummer 1 der ,,10 Regeln der DGE für vollwertige Ernährung: ,,Wählen Sie überwiegend pflanzliche Lebensmittel. Diese haben eine gesundheitsfördernde Wirkung und unterstützen eine nachhaltige Ernährungsweise. In dieser Regel sehe ich bereits mehr als nur eine kleine Schnittmenge zwischen einer veganen Ernährung und der Empfehlung der DGE, die eine definitive Zuwendung zu einer getreidebasierenden, vollwertigen Ernährung mit viel Gemüse und Obst zeigt. Die einzige Diskussion, die wir noch führen dürfen ist jene, aus welcher Quelle denn nun unsere Proteine stammen sollten. Und für dieses Gespräch bin ich mehr als offen und bereitwillig. Beste Grüße, Niko Rittenau   Quellen & Links:  (1)www.bild.de/­­geld/­­wirtschaft/­­wirtschaft/­­essen-schaedigt-ungeborene-babys-46862398.bild.html (2)www.bild.de/­­bild-plus/­­ratgeber/­­kind-familie/­­ernaehrung/­­ernaehrung-von-kindern-geschrumpftes-hirn-durch-veganismus-47803082,view=conversionToLogin.bild.html#fromWall (3) www.bild.de/­­ratgeber/­­gesundheit/­­ernaehrung/­­vegane-ernaehrung-schadet-kindern-49993144.bild.html (4) www.bmel.de/­­SharedDocs/­­Downloads/­­Ernaehrung/­­NVS_­ErgebnisberichtTeil2.pdf?blob=publicationFile (5)www.rki.de/­­DE/­­Content/­­Gesundheitsmonitoring/­­Themen/­­Uebergewicht_­Adipositas/­­Uebergewicht_­Adipositas_­node.html (6) www.wido.de/­­aktuelles/­­archiv/­­meldung-archiv/­­artikel/­­gkv-arzneimittelindex-so-viele-teure-neue-medikamente-wie-nie-zuvor.html (7) www.diabetes-deutschland.de/­­aktuellesituation.html (8) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­9863851 (9) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­25198208 (10) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pmc/­­articles/­­PMC2677007/­­ (11) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­16673753/­­ (12)www.facebook.com/­­niko.rittenau/­­photos/­­a.347845595425770.1073741831.278955552314775/­­605179559692371/­­?type=3&theater (13) www.tofufamily.de/­­ueber-die-diffamierung-veganer-eltern (14) Keller, M & Gätjen, E. 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Vegan und nachhaltig: Avocadostore.de

24. September 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan und nachhaltig: Avocadostore.de Vielleicht erinnert ihr euch ja… wir hatten vor kurzem das Glück ein Interview mit Mimi Sewalski vom Avocadostore zu führen. Wer möchte, kann das Interview hier gerne nachlesen. Avocadostore.de ist ein Online Marktplatz für Eco Fashion und Green Lifestyle. Jedes Produkt, dass hier verkauft wird, muss mindestens eins von zehn Nachhaltigkeitskriterien erfüllen: - Rohstoffe aus Bioanbau - Fair & Sozial - Haltbar - Recycelt & Recyclebar - Made in Germany - CO?-Sparend - Ressourcenschonend - Schadstoffreduzierte Herstellung - Cradle to Cradle - Vegan Ich persönlich kenne Avocadostore schon seit den ersten Tagen im Jahr 2010, da ich selber dort einige Teile aus meiner Öko-Fashion-Boutique verkauft habe. Es freut mich daher ganz besonders, dass Avocadostore mittlerweile Deutschlands größter Marktplatz für Eco Fashion & Green Lifestyle ist. Schaut doch mal bei Avocadostore.de vorbei – hinter den folgenden Kategorien verbirgt sich eine riesige Auswahl: Damen Kleider, T-Shirts, Jeans, Leggings, Unterwäsche…. Herren Hoodies, Hemden, Hosen, Jacken… Babys & Kinder Baby, Kleinkinder, Spielzeug….  Wohnen & Leben Möbel, Tee, Wellness, Bücher…   Was bedeutet Eco Fashion eigentlich? Seit einigen Jahren findet in der Textilindustrie ein langsamer aber stetiger Wandel statt. Es wird nicht nur Wert darauf gelegt, aus welchen Materialien produziert wird – sondern auch das wie spielt eine entscheidende Rolle. Viele der Händler, die ihre Produkte bei Avocadostore anbieten, sind bereits mit dem Global Organic Textile Standard (GOTS) Gütesiegel ausgestattet worden. Was bedeutet das GOTS-Siegel? Alle Produkte, die das GOTS-Siegel tragen, müssen aus mindestens 70 Prozent biologisch erzeugten Naturfasern bestehen. In den Textilien enthaltene chemische Stoffe müssen bestimmte Kriterien zur Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit erfüllen. Jede Art von giftigen Stoffen, PVC, Nickel oder Chrom, sowie gentechnisch veränderte Organismen sind verboten. Der Einsatz von Wasser und Energie muss entlang der Lieferkette dokumentiert werden, um die Umweltfolgen in diesem für die Textilproduktion besonders relevanten Bereich verbessern zu können. Auch die sozialen Bedingungen im Bereich der Lieferkette sind Teil des Siegels, hier müssen die Mindestkriterien der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) eingehalten werden. (Quelle: Utopia) Sehr große vegane Auswahl ,,Für viele ist vegane Mode Fashion ohne Tier-Substanzen. Für uns ist es viel mehr. Mimi Sewalski von Avocadostore.de im Interview Wer hier in der Suchmaske das Nachhaltigkeitskritierium „vegan“ eingibt erzählt sensationelle 593 Treffer – verteilt auf das gesamte Sortiment. Ich finde diese Auswahl verdient eine Erwähnung! So findet man gleich die „richtigen“ Produkte, wie z.B. eine Jeans ohne Lederpatch: von Monkee Genes Oder eine sehr coole Handtasche aus recyceltem Reifenschlauch von SAPU … oder eine Krawatte aus Kork von Living in Kork In Zukunft wird man noch mehr vegane Produkte im Avocadostore finden, da die Nachfrage in dem Bereich tendenziell steigt. Dementsprechend denken „normale“ Modeunternehmen um, bzw. gründen sich neue, kreative und zu 100% vegane Modelabels. Bei den Materialien wird viel experimentiert – und es gibt bereits Gürtel oder Taschen aus Ananas-, Eukalyptus- oder Brennesselfaser. Klingt verrückt, sind aber alles sehr robuste und vor allem natürliche Materialien, die zudem gut verarbeitet werden können und langlebig sind. P.S.: Klar, als Berlinerin bin ich verwöhnt, was die Auswahl an veganen Modeboutiquen oder veganen Schuhläden angeht… aber: ich habe seit Jahren trotzdem die Angewohntheit, dass ich wenn ich etwas bestimmtes suche, erstmal im Avocadostore vorbeischaue… Mein liebstes veganes Label ist übrigens bleed – und die Auswahl ist hier wirklich klasse! *** Gewinnspiel *** Wir verlosen 5 Gutscheine ? 25 Euro für einen Einkauf bei Avocadostore. Wer will gewinnen? Dann sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan. Kommentiere diesen Artikel oder like und kommentiere den Post auf Facebook und sag uns, warum und was du bei Avocadostore einkaufen möchtest. Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am 1.10.2016 um 9 Uhr. Die Gewinner werden ab dem 1.10.2016 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Viel Glück! Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung von Avocadostore. Fotos u.a. mit freundlicher Genehmigung von Avocadostore.. Der Beitrag Vegan und nachhaltig: Avocadostore.de erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Heilkräuter 1×1: Brennnessel

19. Mai 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Heilkräuter 1×1: BrennnesselDie Brennnessel (lat. Urtica dioica) gilt als DAS Heilkraut in unseren Regionen und darf zurecht als heimisches Superfood bezeichnet werden. Die Pflanze erreicht eine Höhe von bis zu 1,5 Metern und besitzt an Stängel und Blättern zahlreiche Brennhaare, die die Haut reizen, aber auch heilen können. Schon Hildegard von Bingen schwärmte von den zahlreichen Heilmöglichkeiten und Einsatzgebieten dieses brennenden Wunderkrauts. So hilft Brennnessel unter anderem bei Konzentrationsschwäche und Vergesslichkeit, Bluthochdruck, Rheuma oder Gicht. Sie unterstützt die Entgiftung der Leber und Galle und beugt gezielt Eisenmangel vor. Was gerade bei einer veganen Ernährung sehr hilfreich sein kann. Neben dem hohen Eisengehalt schenkt uns die Brennnessel Vitamin B, C und K, außerdem Mineralien wie Kalzium, Kalium und Kieselsäure. Und auch gegen unreine Haut hilft Brennnesseltee wahre Wunder. Dazu einfach die Blätter aufgießen, mindestens 5 Minuten ziehen lassen und mit einem Wattepad auf die betroffenen Hautstellen auftupfen. Bilder von Pixababy Um die Brennnessel zu ernten, empfehle ich Handschuhe anzuziehen oder die frischen Blätter nach dem vorsichtigen Pflücken mit den Fingern von Aussen nach Innen einzurollen. So werden die brennenden Härchen zerstört. Auch das Übergießen der geernteten Blätter mit heißem Wasser zerstört die Brennhärchen. Alle Pflanzenteile der Brennnessel, wie die Blätter, Stänge oder Wurzeln, haben eine heilende Wirkung auf unseren Körper. Ich ernte die meisten Brennnesseln tatsächlich zwischen März und Juni gerne bei uns in Berlin oder im Brandenburger Umland in Parks oder Wäldern, nehme dann aber nur die oberen frischen Triebe und lasse den Rest der Pflanze stehen. Die Wurzeln kommen dann im Herbst oder im nächsten Frühjahr dran. Daraus mache ich gerne Tinkturen für den Winter. Brennnesseln können sowohl frisch als auch getrocknet verwendet werden. So kann das Kraut als Tee, Gewürz, frisch in den Smoothie, im Salat mit anderen Kräutern, als Paste oder aber mit ins Kartoffelpüree gegeben werden. Einfach köstlich! Und damit Ihr direkt losgeht, ein bisschen in Euerer Umgebung erntet und Euch den Geschmack einfach mal auf der Zunge zergehen lasst, hier das Rezept für ein wunderbares Brennnesselpesto: Brennnesselpesto 2 Personen 30g Brennnessel Blätter 4 EL Sonnenblumenkerne 1 kleine Knoblauchzehe 50-70ml Olivenöl, je nach Konsistenz Steinsalz Schwarzer Pfeffer Die Sonnenblumenkerne ohne Zugabe vom Öl in eine Pfanne rösten. Nun die Brennnessel waschen und dabei die Blätter abzupfen. Alles zusammen in ein Behältnis geben. Etwas frischen Knoblauch, Steinsalz, schwarzen Pfeffer und Olivenöl hinzu geben. Mit Hilfe eines Stabmixers pürieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Schmeckt sensationell auf Brot oder zu Nudeln. Guten Appetit! Der Beitrag Heilkräuter 1×1: Brennnessel erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegan Beauty Basket - Deine personalisierte Beauty-Box mit veganer Kosmetik

27. November 2015 Deutschland is(s)t vegan 

Es ist einfach kein Geheimnis mehr: Vegane Vielfalt gibt es nicht nur in Sachen Ernährung!Neben der Küche werden nun auch das Bad und der Schminktisch revolutioniert. Damit wir es alle etwas einfacher im dichten Dschungel der Kosmetika haben, die veganen Produkte zu finden, hat sich Ina Doncheva etwas für uns ausgedacht. Auf dem veganen Sommerfest 2015 in Berlin bin ich der neuesten Entdeckung, seitdem es Beauty Boxen gibt, direkt in die Arme gelaufen: Der Vegan Beauty Basket – oder das kleine Schwarze unter den Beauty-Boxen. Und auch hier gilt wie beim heißen Kleidungsstück, die Verpackung macht Lust auf den Inhalt, du freust dich über die Überraschung und erahnst, was drin ist, doch du kannst es kaum erwarten es auszupacken. So ging es auch mir, als ich meine erste Box in den Händen hielt.Eine personalisierte Beauty-Box voller Geheimnisse - vegan, bio und voller Liebe zum Detail!     Im Interview mit der Gründerin Ina habe ich erfahren, wie sie dieses Herzensprojekt aus eigenem Interesse an veganer Kosmetik zusammen mit ihrem Freund realisierte.Es ist also in jeder Box wortwörtlich Liebe mit im Spiel. Zum Interview.Vegan Beauty Basket - Die Produkte der Oktober EditionNun zu den einzelnen Produkten der letzten Box im Oktober. Wie Ina schon im Interview erzählte, ist bei dem Vegan Beauty Basket die große Besonderheit, dass jeder Abonnent die Möglichkeit hat, bei ein bis zwei Produkten die Farbe oder den Duft selbst zu wählen. Zwei von fünf Produkten sind also bekannt, der Rest bleibt dann so lange ein Geheimnis, bis der Postmann oder die Postfrau klingelt. Und das hier war der Inhalt meiner Beauty-Box im Oktober: - Priti NYC Nagellack in 234 Jersey Beauty Dahlia 12,6 ml/­­16 EUR - Ponyhütchen Deocreme Kuscheldecke 50 ml/­­9,99 EUR - Lenz Haarspülung und Kur Klettensamen und Brennnessel 150 ml/­­3,99 EUR - Severin Bio Body Aftershave sensitive for women 200 ml/­­33,10 EUR - Love Me Green Energizing Cleansing Foam 100 ml/­­12,90 EUR - Priti NYC Nailpolish Remover 1x Wipe Ich trage normalerweise nur Rottöne. Rote Lippen, rote Nägel. Aber ich wollte mal etwas anderes ausprobieren und die Farbe Jersey Beauty Dahlia von Priti NYC ist ein wunderschönes Sommerrosa, das mir jetzt schon wieder Lust auf Festivals und Tage am Meer macht! Was mich zu meiner Freude überrascht hat, ist, dass der Lack recht schnell trocknet und lange hält. Ein Bonuspunkt mehr für Priti NYC!Den Soy Nail Polish Remove von Priti NYC habe ich noch nicht ausprobiert, bin aber sehr gespannt, denn ich bin seit langem auf der Suche nach einer guten, nachhaltigen Alternative. Ein Nagellackentferner auf pflanzlicher Basis aus Soja und 100% biologisch. Das Tüchlein kann man übrigens auch nach einigen Wochen noch wiederbenutzen.Hallo Kuscheldecke! Ganz genauso weich, flauschig und frisch nach Vanille, Sandelholz, Jasmin und Musk riecht das Deo Kuscheldecke von Ponyhütchen. Die Textur hat eine luftige Konsistenz und soll schnell einziehen ohne einen weißen Film auf Haut und Kleidung zu hinterlassen. Meine Deo-Suche ist noch nicht abgeschlossen und ich bin immer sehr dankbar für jeden neuen Stick oder jede neue Creme - besonders dann, wenn sie auch noch bio, handgefertigt und vegan sind!Von der Marke Lenz, die in Deutschland produziert wird, war ein Haarpflegeprodukt in der Box. Eine Haarspülung und Kur, deren Duft sehr dezent ist und die besonders für beanspruchtes Haar geeignet sein soll.Kennt ihr diese roten, juckenden Pickel nach dem Rasieren? Meine Haut gehört genau zu der Gruppe, die nach der Rasur rot und gereizt ist und daher freue ich mich am meisten über das Bio-Aftershave von Dr. Severin. Das verspricht nämlich, die Haut nach der ,,Tortur zu beruhigen. Einzig und allein der Hinweis, dass es unangenehmen Geruch bekämpfen soll, ließ auf meiner Stirn ein paar Falten entstehen. Geruch am Bein? Nun ja, das lassen wir zunächst einmal so stehen und freuen uns auf die versprochene Erholung nach der nächsten Dusche!Zum Schluss fand sich in der Oktoberbox der Bio-Reinigungsschaum von Love Me Green, der mit Extrakten aus Sonnenblumen und Papaya jeden Hauttyp, aber besonders empfindliche Haut reinigen soll. Begleitet wird der Waschgang von einem sanften Hauch von Frische durch Rosenwasser und Aloe Vera.Ich habe schon so manche Beauty-Box durchprobiert, aber selten eine gehabt, in der mir der Großteil der Produkte wirklich zusagt. Was ich auch bemerkenswert finde ist, dass der Abopreis bei 24, 90 EUR inklusive Versand liegt und das bei einem Warenwert der Box bei knapp 75 EUR.Noch weniger wird es sogar, wenn man die Box in einem 3-Monats-Abo kauft. Da liegt der Preis bei 23,30 EUR im Monat. Ein einmaliges Testen geht auch, dann zahlt ihr 27,90 EUR. Es gibt sogar Gutscheine zu kaufen, die an keine Verlängerung gebunden sind. Und wer sein Abo kündigen möchte, kann dies ganz einfach jeden Monat mit einem Klick machen.Tierversuchsfrei, vegan und größtenteils Bio-Qualität - ich finde, dass der Vegan Beauty Basket für jede und jeden etwas ist, die oder der sich gerne mit hochwertigen Kosmetik- und Hygieneartikeln überraschen lassen mögen. Am schönsten finde ich den kleinen Bonus der personalisierten Auswahl zweier Produkte bei jeder neuen Box. Mein Fazit, das kann sich doch sehen lassen!Wie Ina im Interview ja erzählte, hat sich das Team von Vegan Beauty Basket etwas Festliches für die Weihnachtsedition ausgedacht. Daher möchten wir euch die Möglichkeit geben, eine von diesen außergewöhnlichen Dezember-Boxen samt cool designtem Stoffbeutel zu gewinnen. Was ihr hierfür machen müsst? Einfach mal auf der Facebookseite beim Gewinnspiel vorbeischauen!Es geht ganz einfach. Vom 27.11-2.12.2015 den Post auf den Facebookseiten von Deutschlandisstvegan und Vegan Beauty Box liken und kommentieren. Der Kommentar mit den meisten Likes gewinnt. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird am 3.12.2015 verkündet. Viel Glück! #veganekosmetik #VeganBeautyBox #tierversuchsfreiWeitere Informationen findest du auf der Facebook-Seite Vegan Beauty Basket Vegan Beauty Basket Firlstr. 12459 – Berlin, Germany Telefon: +49 030 53015730 www.veganbeautybasket.comDer Beitrag Vegan Beauty Basket - Deine personalisierte Beauty-Box mit veganer Kosmetik erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Ein Meer für den König der Wege

21. Mai 2015 Wurzelweber 

Ein Meer für den König der WegeEin herzlich-sonniges dickes Danke an Euch alle! Ich habe so tolle Kommentare von euch bekommen, hier und auf facebook. Sooo schön. Ich habe mich so sehr gefreut, ihr seid echt unglaublich. Ihr meintet, ihr wollt mehr Geschichten, mehr Gedanken, einfach  mehr. Oh wie glücklich ihr mich macht. Und so gehts auch gleich los mit einem kleinen Kräuterabenteuer. Meine Kräuterfrau V. und ich hatten uns vor ein paar Tagen zum Kräuterspaziergang im Diemeltal verabredet und ich bin mit ihr ins Tal gefahren. Ich wollte mit ihr den hinteren Teil des Diemelradweges erkunden, denn die Ecke kenne auch ich bisher kaum. Der Kobold blieb bei meinem Mann. V. hatte ihre kleine, wilde Labradorhündin mit und Faye war natürlich auch dabei. Die beiden haben sich auf Anhieb super verstanden und sogar gespielt! Das ist sehr erwähnenswert, denn Faye ist sonst immer sehr zickig und muss erst mal tagelang auftauen bis sowas möglich ist. Perfekt! Wir machten uns also auf den Weg. Auf der einen Seite entlang an wundervollen majestätischen Eichen und riesigen Buchen, auf der anderen Seite unser liebes Flüsschen Diemel. Es war ein warmer Frühlingsabend, die Sonne schien und es wehte ein kräftiger Wind. Kurz vor dem Viadukt überraschten unsere Hunde ein Liebespärchen. Nunja, der schöne Tag wollte halt genutzt werden *lach*. Wir pfiffen die Hunde zurück und gingen schmunzelnd weiter. Was uns dann nach dem Passieren des Viaduktes jedoch erwartete, hätte ich mir nicht mal träumen lassen. Vor uns lag zu beiden Seiten des Weges eine Wiese, die eine Seite gemäht und wunderbar zum Hundetoben, die andere Seite naturbelassen. Zu Beginn stand eine uralte Weide mit so dickem Stamm, dass wir zusammen ihn nicht umfassen konnten. Der Baum muss schon einiges mitgemacht haben, sein Stamm wuchs verdreht und knorrig und wand sich nach oben. Auf der hinteren Seite zeugten tiefe Löcher im Baum von dicken, abgebrochenen Ästen. Dieser Baum mit seinen tiefem Loch im Stamm erinnerte mich stark an den Schoß einer Frau, mit gespreizten Beinen. Es sieht wirklich so aus, als würde man in Mutter Erdes Schoß schauen. Unglaublich beeindruckend. Ein ganz toller Kraftort. Doch das war nicht alles. Vor uns erstreckte sich eine ganze Wiese voller Spitzwegerich. Eine ganze Wiese, dicht an dicht! Selbst meine Kräuterfrau konnte es nicht glauben, wie viel Spitzwegerich hier wächst. Sowas hatte sie noch nie gesehen. Beim ersten Wochenende der Heilpflanzenkundeausbildung habe ich noch zu meiner Tischnachbarin gesagt, dass ich schade finde, dass ich bisher nie Spitzwegerich gefunden habe. Auf meinen Spaziergängen konnte ich suchen und suchen, niemals zeigte er sich mir. Selbst auf Kräuterwanderungen habe ich ihn erst gesehen, wenn ich darauf aufmerksam gemacht wurde. Still und etwas wehmütig habe ich gedacht, dass wir wohl nicht füreinander gemacht seien. Was ich sehr schade fand, denn der Spitzwegerich hat so wundervolle Eigenschaften und ich lese immer sehr gerne über ihn. Ich finde ihn geheimnisvoll und sehr mächtig. Den Breitwegerich dagegen finde ich überall. Selbst im Januar. Und nun das. Ein Meer von Spitzwegerich. Und das ist wirklich nicht übertrieben. Spitze, gerippte, große und kleine Blätter reckten sich zu tausenden gen Himmel. Und aus ihrer Mitte entsprangen die feinen Blütenknospenkölbchen. Die Hälfte hatte sich schon geöffnet und an kleinen lustigen Stielchen baumelten die seltsamen Blüten. Geschlossen sieht der Blütenkolben fast aus wie ein geschlossener Zapfen. Ich konnte es noch gar so richtig fassen. Da war er, vor meiner Nase in vollster Pracht! Und doch wollte ich nichts mitnehmen. Irgendwie hätte es jetzt nicht gepasst. V. pflückte ein paar der geschlossene Kölbchen und wir gingen weiter. Doch diese Wiese hatte noch mehr für uns. Weiß blühender Beinwell und wilder Meerrettich! Oh hey, wo bin denn ich gelandet?  Nach einer Flussbiegung hatten wir zu unserer Linken steile Erdwände ohne Bewuchs. Die Bäume oben an der Kante traten mit ihren Wurzeln schon gefährlich über den Rand. Und überall in dieser Erdwand waren kleine Löcher, ungefähr so groß wie Mauselöcher. Ich bin mir sicher, dass es sich um Behausungen von Eisvögeln handelt. Mein Mann erzählt mir im Sommer nach fast jedem Angeltrip, dass er einen Eisvogel gesehen hat. Ich habe leider noch nie einen sehen können. Danach haben wir erstmal ein kleines Päuschen gemacht. Wir suchten uns eine flache Stelle am Fluss und machten es uns gemütlich. Ein Kuckuck rief dabei unentwegt und wollte gar nicht mehr aufhören. Ich hatte frisch gebackenes Brennnesselbrot, kleine Tomaten und Rohkostbrote dabei. Auf die Brote packten wir uns Giersch der genau zu unseren Füßen wuchs, lehnten uns zurück an den Stamm einer Weide und genossen einfach diesen schönen Abend voll herrlicher Überraschungen. Danach machten wir uns langsam wieder auf den Rückweg und ich war mir ganz sicher, dass ich sobald es ging wieder zurück kehren würde. Der Spitzwegerich rief mich sogar schon am nächsten Tag. Aber das erzähle ich dann nächsten Post, denn sonst wird der Eintrag hier noch mehrere Kilometer länger ;).

Kräuter der Frühjahrskur: Gänseblümchen

7. April 2015 Wurzelweber 

Kräuter der Frühjahrskur: Gänseblümchen Mit der kleinen, unschuldigen Kinderpflanze hat wohl jeder schon einmal orakelt: Sie wusste, ob der Liebste uns wohlgesonnen ist und half augenzwinkernd bei Entscheidungen. Gänseblümchenketten schmückten zu Kindertagen Fuß- und Handgelenke und sie erfreut auch heute noch jedes Herz, wenn sich ihre sonnenliebenden Blütenköpfchen im Frühjahr flächendeckend zur Sonne recken. So klein und bescheiden das Gänseblümchen (auch Tausendschön genannt) auch aussieht, ist es doch ein starker Verbündeter, wenn es gilt die Krankheiten des Winters auszutreiben. Es wirkt entzündungshemmend (vor allem bei Atemwegserkrankungen), auswurffördernd, krampf- und hustenlösend, stoffwechselanregend, verdauungsfördernd und stärkend. Man kann es zur Blutreinigung einsetzen, ebenso bei Leber- und Gallenerkrankungen. So klein und bescheiden das Gänseblümchen (auch Tausendschön genannt) auch aussieht, ist es doch ein starker Verbündeter, wenn es gilt die Krankheiten des Winters auszutreiben. Es wirkt entzündungshemmend (vor allem bei Atemwegserkrankungen), auswurffördernd, krampf- und hustenlösend, stoffwechselanregend, verdauungsfördernd und stärkend. Man kann es zur Blutreinigung einsetzen, ebenso bei Leber- und Gallenerkrankungen. Am Wochenende habe ich eine Wildkräuterbutter gemacht, da durfte das kleine, fesche Blümchen natürlich nicht fehlen. Mein kleiner Zwerg findet das Blümchen auch sehr faszinierend und ist felsenfest davon überzeugt, dass die Blume friert, wenn sich die Blütenblätter des Köpfchens schließen :). Süß, oder? Und da hat er ja gar nicht so unrecht, denn bei drohendem Regen oder schlechtem Wetter verschließt es sich und zeigt sich erst wieder wenn die Sonne scheint. Ansonsten hatten wir das Gänseblümchen gestern als Tee. Gemischt mit frischen Brennnesseltrieben schmeckte uns der Tee in der Sonne ganz großartig. Ich hoffe, ihr hattet alle ein paar ruhige und erholsame Feiertage. Wir hatten nach chaotischen Sturmtagen ein paar ruhigere Sonnenstunden, und haben sie auch fein draußen genossen. Gründonnerstag gab es bei uns noch 10 cm Neuschnee, sowas habe ich auch noch nicht erlebt. Der Kobold war schwer begeistert und so gab es nochmal Schlitten fahren, Schneemann bauen, Schnee schieben, rote Nasen und glückliche Kinderaugen ?. Die weiße Pracht hat aber (den Göttern sei Dank ;) nicht lange gehalten und schon abends war alles verschwunden. Ostersonntag gab es dann noch ganz früh morgens einen fantastischen, riesengroßen magischen Mond... Ich sende Euch liebe Grüße! Genießt die Sonne! ???

Wildkräuterschmoothie, Frühlingsanfang und Frühjahrskur

20. März 2015 Wurzelweber 

Wildkräuterschmoothie, Frühlingsanfang und Frühjahrskur Heute ist Frühlingsanfang und nicht nur das, wir beginnen den Frühling dieses Jahr auch mit einem besonderen stellaren Ereignis: Genau auf diesen Tag fällt Neumond, und dieser schiebt sich vor die Sonne. Wir haben eine Sonnenfinsternis. Was für eine mächtige, magische Konstellation! Und diese Energie möchte ich gerne nutzen. Ich brauche einen Neustart, eine Frühjahrskur. Der Winter muß raus aus den müden Knochen! Ich möchte mich als Frau wiederentdecken, nicht nur als Mutter. Als kreativer, wilder Geist voller Kraft und Schöpfergeist. Mich erkennen, annehmen, pflegen.  Willkommen also zur Frühjahrskur und begrüßen wir die wilde Göttin in uns. Und so sieht mein Plan für die nächsten 6 Wochen aus: o Nach dem Aufstehen als erstes eine Tasse (250ml) heißes Wasser mit Zitrone. Das weckt den müden Geist, aktiviert die Verdauung und regt die Leber an. o Jeden Tag 2-3 Tassen Frauenmanteltee. Das stärkt die Weiblichkeit, nährt die innere Göttin und kurt die weiblichen Organe. o Wildkräuter in all ihrem Reichtum genießen. Sei es als Pflanzenwasser, im Salat, als wilder Smoothie, einfach so genossen. Unsere wilden Verbündeten aus dem Pflanzenreich segnen uns mit einer geballten Kraft an Nährstoffen und Lebensenergie, so schütteln wir den Winter mit Leichtigkeit ab! o Probiotika nehmen und meine Verdauung auf Trab bringen. o Glutenfrei durch die Zeit o Ruhe finden im Alltag. Jeden Tag einige Minuten Zeit finden für meinen persönlichen, inneren Raum. Sei es in der Meditation, Tagträumen oder Spazieren gehen. o Kreativ und schöpferisch tätig werden. o Jeden Tag rausgehen. Atmen. Frauenmantel gehört zu den alten, starken Heilkräutern für die Frauen. Er wirkt regulierend und stärkt unsere weiblichen Organe, so kräftigt und stärkt er die Gebärmutter und auch das Bindegewebe. Und der Name ist hier Programm: Wie ein schützender Mantel umhüllt er und beschützt uns. Ich bin sehr neugierig und wenn jemand mitmachen möchte, würde mich interessieren, wie sieht eure Frühjahrskur aus? Macht ihr vielleicht zur Zeit sogar schon eine, im Zuge der Fastenzeit? Vielleicht hat ja jemand Lust mitzumachen? Das wäre toll! Bei Interesse verlinke ich alle die mitmachen hier.   Zur Feier des Frühlings gab es bei mir gestern den ersten, richtigen Wildkräutersmoothie des Jahres. Es war wunderbar warm draußen und im Garten konnte ich schon das ein oder andere wilde Kraut finden. In meinen Smoothie kam eine große Hand voll Vogelmiere, Löwenzahn und Brennnessel. Vogelmiere ist ein wunderbarer Starter in die Welt der wilden Kräuter. Reich an Vitaminen, blutreinigend und wunderbar für die Haut. Außerdem schmeckt sie nicht so stark aromatisch, sondern leicht und nussig-grün. Löwenzahnblätter mit ihren Bitterstoffen regen den Stoffwechsel an und die Brennnessel kurbelt die Nierentätigkeit an, reinigt das Blut und versorgt uns mit Eisen. Als Obstkomponente gab es Papaya und Ananas.   In der Papaya ist ein proteinspaltendes Enzym namens Papain vorhanden. Es wandelt Eiweiße in Aminosäuren um, sagt Parasiten den Kampf an und schützt vor Entzündungen. Weiterhin trägt die Papaya zur Darmgesundheit bei, regelt die Verdauung und soll die Wundheilung anregen. Sie enthält viele Nährstoffe mit antioxdativer Wirkung und hat einen hohen Anteil an Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E und Beta-Carotin, enthält Magnesium, Kalium, B-Vitamine und Folsäure. Ein feines Früchtchen, nicht wahr ?? Die Ananas wirkt stark basisch und hilft unseren Körper bei einer Übersäuerung sehr. Sie ist eine stimmungsaufhellende Frucht und enthält natürlicherweise Vanillin, das sich bekanntermaßen sehr positiv auf unser Gemüt auswirkt. Serotonin und Trypthophan unterstützen diese Wirkung, und kommen genauso wie Calcium, Mangan, Phosphor, Eisen, Jod, Kalium und Zink auch in ihr vor. Als Verdauungsenzym bringt die Bromelain mit, auch ein eiweißspaltendes Enzym. Noch so ein feines Früchtes ?! Zutaten eine Hand voll Wildkräuter (Vogemiere, Löwenzahn und Brennnessel) 1 kleiner Romasalat 1 Papaya, geschält und entkernt 1/­­2 Ananas, geschält 1 EL Zitronensaft ca. 200 ml frischer Apfelsaft Wasser nach Belieben Zubereitung Alle Zutaten im Mixer auf höchster Stufe zu einem cremigen Smoothie verarbeiten. Mit Eiswürfeln in der warmen Frühjahrssonne genießen ??? Was für ein Powersmoothie! Genau das richtige für den Frühlingsanfang!! Und jetzt bin ich gespannt auf die Sonnenfinsternis. Bei uns hült sich alles in dicken Nebel, ich hoffe sehr, dass sich die Schwaden gleich heben. Sonst sehen wir nichts von dem tollen stellaren Ereignis. Und gespannt bin ich auch auf eure Frühjahrskuren und/­­oder ob jemand mitmachen möchte! Ich freu mich!

{Magische Zeit} Sommersonnenwende

20. Juni 2014 Wurzelweber 

{Magische Zeit} Sommersonnenwende Morgen ist es wieder soweit, wir feiern einen der alten Tage. Mittsommer oder Sommersonnenwende ist einer meiner liebsten Feiertage im Jahreskreis. Ich liebe die Fülle von Licht, Grün, Beeren, Heu, Wärme und Sommerwind zu dieser Zeit. Das Sonnenlicht ist im Überfluss vorhanden und nur kurz zeigt sich die Nacht zu dieser Zeit (wie es aussieht wahrscheinlich eher über den Wolken). Es ist eine magische Zeit voller Licht und Wärme. Unter blühenden Holundersträuchern sollen sich zu dieser Zeit die Schwellen öffnen und die Wesen des kleinen Volks kommen heraus und besuchen die Menschen, helfen wo sie können, wenn sie es möchten. Andere treiben Schabernack, vernebeln unsere Sinne und nehmen uns mit in das Land unter dem Berg. Wenn man an diese Dinge glaubt, ist die Mittsommerzeit ein wunderbarer Zeitpunkt kleine Gaben für die Naturgeister vor die Tür zu stellen, sie werden es uns danken. Hat man ganz viel Glück, zeigen sich vielleicht auch die Wesen, die dem menschlichen Auge ansonsten verborgen bleiben (und sei es der Igel, der geschäftig durch den wuselt). Ein weiterer alter Brauch war und ist es am Sonnenwendtag Kräutersträuße zu pflücken. Die Kräuter sollen an diesem Tag ihre größte Wirkung entfalten und bestehen aus 7, 9 oder 77 verschiedenen Kräuterpflanzen und werden am oder im Haus als Segensbringer angebracht. Die Pflanzen, die zu dieser Zeit ihren Weg zu mir gefunden haben, sind Brennnessel, Holunder und Gundermann. Diese drei ziehen mich im Moment geradezu magisch an und so werde ich mich in der nächsten Zeit intensiver widmen. Der Holunderstrauch als Schutzbaum des Hofes und Heimes, köstlich, stark und zart zu gleich... Brennnessel ist die Pflanze meines diesjährigen Kräuterjahres als Teil der neunjährigen Ausbildung zur Kräuterfrau, des Donnergottes verkannte Wunderpflanze... und durch die Gundelrebe habe ich vor Jahren Frieden gefunden, nach rastlosen Jahren voller Suche nach Seelenfrieden...  Nach alter Tradition zündete man an der Tagundnachtgleiche ein Sonnwendfeuer an. Man sprang von der einen Hälfte des Jahres in die andere, von Unfruchtbarkeit in Fruchtbarkeit, eben ins helle Glück. Man kann auch Teile der gesammelten Kräuter wie Johanniskraut, Beifuß, Thymian und Kamille im Feuer verbrennen um Segen und Schutz zu erlangen. Wer also die Möglichkeit hat ein Lagerfeuer zu entfachen, ein paar Kräuter zu sammeln, und sei es nur ein bisschen Minze oder Lavendel aus dem Vorgarten für einen feinen Tee - macht es doch einfach mal. Gönnt euch ein bisschen Handlung außerhalb des Alltags. Dem Knacken des Feuers lauschen, den unverwechselbar intensiven Duft der Minze einsaugen und das Glück zu spüren, wenn das Aroma uns ein Lächeln ins Gesicht zaubert... wundervoll ?. Ich wünsche euch allen eine wundervolle Sommersonnenwende ??? PS.: Was ich noch einwerfen möchte... eigentlich ist es gar nicht so wichtig, dass man exakt den richtigen Tag trifft. Es geht um den Zeitraum. Wenn es also besser passt Sonntag ein Feuer zu machen - dann los! Morgen wird ja sicher halb Deutschland abends vor dem Fernseher sitzen und Fußball schauen :).

Produktvorstellung: Bio-Teemischungen von Teatox

19. Dezember 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Produktvorstellung: Bio-Teemischungen von TeatoxTeatox – offensichtlich eine Namenskreation aus Detox und Tea – ist ein Berliner Unternehmen, dass hochwertige Bio-Teemischungen anbietet, die einer schönen Dose daherkommen. Drei Sorten gibt es bislang, hier zitiere ich einfach mal: - Unser Energie Matcha, das Grünteewunder aus Japan und ganzer Stolz unserer Kategorie “Mind”, ist als Wachmacher nicht nur die gesündere Alternative zu Kaffee. Der gemahlene grüne Tee steckt darüber hinaus bis oben hin voller gesunder Inhaltsstoffe und bietet eine angenehm belebende Wirkung. - Die Kategorie “Body” umfasst mit dem Skinny Detox zwei unterschiedliche Teemischungen für den Morgen und Abend.Seine Zutaten wurden darauf abgestimmt, den Körper optimal bei der Entschlackung sowie der Gewichtsreduktion zu unterstützen. - Momenten der Entspannung und des Einklangs mit sich selbst Raum im täglichen Wahnsinn zu geben - das ist das Anliegen unserer Daily Balance Komposition aus der Kategorie “Soul”, mit der wir unseren ganzheitlichen Ansatz für Körper, Geist und Seele abrunden. Schönes Konzept, tolle Mischungen Soweit die Erläuterungen von Teatox selbst zu dem Konzept hinter den schönen Tee-Dosen. Die Leute von Teatox machen sich offenbar viele Gedanken zu ihren Produkten, finde ich gut. Die Zutatenlisten klingen toll, hier mal am Beispiel “Skinny Detox”: Lemongras, Löwenzahnkraut, Mateblätter grün, Gojibeeren, Sencha Grüntee, Ingwerwurzel, Birkenblätter, Brennnesselblätter, Goldrutenkraut, Schachtelhalmkraut. Der Matcha ist natürlich keine Mischung, sondern ein Premium-Matcha aus Japan. Ich habe alle Sorten testen können, und kann vor allem eines sagen: Sie sehen toll aus, riechen gut und schmecken sehr lecker. Die Tee’s kommen in einem Tütchen eingeschweißt, dass man dann gerne in die Dose entleeren kann. Es gibt teilweise unterschiedliche Größen, und was ich gut finde: du kannst ein Nachfüllpack bestellen, das spart Verpackungsmaterial. Die Tee’s von Teatox wären doch auch ein nettes Weihnachtsgeschenk, oder? Hier findet ihr alle weiteren Infos auf der toll gestalteten und informativen Internetseite von Teatox.

>> Frage & Antwort

26. September 2013 Deutschland is(s)t vegan 

>> Frage & Antwort>>Hallo, mein Name ist Daniela Hendrych. Bin 37 Jahre alt und lebe in Rödermark, dort bin ich auch aufgewachsen. Von Beruf bin ich Key Account Managerin in einem Systemhaus in der IT Branche und betreue Kunden im Finanzwesen, mittlerweile bereits im 14ten Jahr. Ich bin angehende Heilpraktikerin, NLP Master und ganzheitliche Ernährungs.- und Gesundheitsberaterin mit Schwerpunkt Vitalkost.


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