Natrium - vegetarische Rezepte

Versuchen Sie diese Rezepte!

Seitan-Rollbraten mit veganer Bacon-Kruste

Zitronen-Kokos-Flankuchen mit krossem Zimt-Kardamom-Boden

Unsere liebsten veganen Süßigkeiten

Apfel-Rotkohl mit Feigen










Natrium vegetarische Rezepte

5 Tipps für weniger Chemie im Alltag

22. August 2019 Deutschland is(s)t vegan 

5 Tipps für weniger Chemie im Alltag In unserem Alltag verwenden wir eine Vielzahl an chemischen Produkten, die sowohl uns selbst als auch unserer Umwelt schaden. Konventionelle Reinigungsmittel und Kosmetik-Produkte werden zudem häufig an Tieren getestet und beinhalten tierische Inhaltsstoffe. Wir zeigen dir ökologische Alternativen für weniger Chemie im Alltag. - Haushaltsmittel zum Putzen verwenden - Naturkosmetik-Zahnpasta oder Zahnpasta selbst herstellen - Bio-Waschmittel oder Kastanien verwenden - Sonnencreme mit mineralischem UV-Filter nutzen - Natürliches Deo kaufen 1. Haushaltsmittel zum Putzen verwenden Soda macht Backöfen, Backbleche und andere fettige Flächen wieder sauber. Auch als WC-Reiniger kann Soda in Kombination mit Essig eingesetzt werden. Essig und Zitronensäure sind zudem hervorragende Kalk-Entferner: Sie lösen Kalk in Wasserkocher, Spülbecken, Kaffee- und Waschmaschinen. Wer mit Schimmel in der Wohnung zu kämpfen hat, kann ebenfalls auf Zitronensäure zurückgreifen. Möchtest du auf Verpackungsmüll verzichten, findest du in Unverpackt-Läden mittlerweile Putz- und Waschmittel zum Abfüllen. Fettlöser, Entkalker oder WC-Reinger: Soda ist ein wahrer Alleskönner. Diese Gefahren stecken in konventionellen Putzmitteln Weichmacher, Halogene, Tenside oder anorganische Säuren: Konventionelle Putzmittel stecken voller Chemie und schaden sowohl der eigenen Gesundheit als auch der Umwelt. Mit dem Abwasser gelangen bedenkliche Stoffe in Flüsse und Seen und gefährden unser Trinkwasser. Reinigungsmittel mit einer antibakteriellen Wirkung sind laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts zudem überflüssig und schaden dem Immunsystem. So beseitigen diese Putzmittel meistens nur harmlose Bakterien, resistente und gefährliche Bakterien bleiben hingegen zurück und vermehren sich. Wer mit Desinfektionsmittel reinigt, senkt außerdem die Widerstandskraft des Immunsystems gegenüber Krankheiten. 2. Naturkosmetik-Zahnpasta oder Zahnpasta selbst herstellen Mehrmals am Tag kommt unsere empfindliche Mundschleimhaut mit Zahnpasta in Kontakt, wodurch chemische Substanzen so besonders schnell in den Blutkreislauf gelangen. Umso mehr sollten wir darauf achten, welche Inhaltsstoffe in unserer Zahnpasta stecken. In Drogerien gibt es mittlerweile ein großes Angebot an Naturkosmetik-Zahnpasten, die ohne chemische Zusatzstoffe und Mikroplastik auskommen. Zahnpasta selbst herstellen So lässt sich weniger Chemie im Alltag ganz leicht umsetzen: Einfach die Zahnpasta selbst herstellen. Alles, was du brauchst, sind: - 4 - 5 EL Bio-Kokosfett - 2 - 3 EL Natron - einige Tropfen Pfefferminzöl nach Geschmack - optional: etwas Stevia-Pulver nach Geschmack - optional: wenige Tropfen Myrrhe-Extrakt Diese gefährlichen Stoffe stecken in Zahnpasta Besonders zu vermeiden sind Zahnpasten mit einem Whitening-Effekt, die aggressive Schleifpartikel beinhalten. Bedenklich sind zudem Natriumlaurylsulfat und Polyethylenkole. Beide Stoffe sind laut Ökotest nicht zu empfehlen, so greifen sie die Schleimhäute an. Ebenso zu vermeiden gilt Triclosan. Der Stoff ist zwar ein Bakterienkiller, fördert aber auch die Resistenz von Bakterien gegen Antibiotika. Zu hinterfragen ist auch Fluorid, das Karies vermeidet, in großen Mengen jedoch giftig ist. 3. Bio-Waschmittel oder Kastanien verwenden Für weniger Chemie im Alltag ist es ein guter Anfang, auf Bio-Waschmittel auf rein pflanzlicher Basis zurückzugreifen. Wer ganz auf Plastik verzichten möchte, kann zum Beispiel auch Waschmittel aus Kastanien herstellen. Eine andere Alternative wäre der Einkauf im Unverpackt-Laden. Dort gibt es nachhaltiges Waschmittel zum Abfüllen oder in ökologischen Verpackungen. Bedenkliche Inhaltsstoffe von konventionellem Waschmittel Tenside, die für die Reinigung eingesetzt werden, sind reine Chemie und somit Gift für die Umwelt. Einige sind für Menschen schlecht verträglich und können in hoher Konzentration die Schleimhäute reizen, die Haut austrocknen oder Allergien auslösen. 4. Sonnencreme mit mineralischem UV-Filter nutzen Konventionelle Sonnencremen mit chemischen UV-Filter schaden unserem Körper. Sogenannte Bio-Sonnencreme wirkt dagegen physikalisch. Mit Hilfe von mineralischen UV-Filtern wie Titandioxid und Zinkoxid wird die Haut vor UV-Strahlen geschützt, indem die Sonnenmilch wie ein Spiegel die UV-Strahlen reflektiert. Darum schadet konventionelle Sonnencreme Mensch und Umwelt Inhaltsstoffe der Sonnencreme werden über die Haut aufgenommen und gelangen so in unseren Körper. Jede chemische Substanz, die im Hautpflegeprodukt enthalten ist, schädigt so Leber, Nieren und Darm. Benzophenon, das häufig in Sonnenschutzmitteln ist, steht außerdem in Verdacht, Krebs zu begünstigen. Konventionelle Sonnenmilch schadet beim Baden im Meer zudem den Wasserbewohnern. Die giftigen Chemikalien gelangen beim Schwimmen ins Wasser und lassen Korallen sterben. Eine naturbelassene Hautpflege ist somit für den eigenen Körper und die Umwelt immer die bessere Wahl. 5. Natürliches Deo kaufen Natürliche Deos findet ihr mittlerweile in jeder Drogerie in der Naturkosmetik-Abteilung. Es gibt sowohl flüssige als auch feste natürliche Deos. Unsere fünf liebsten veganen Deocremes findest du hier im Überblick. Du brauchst nur wenige Zutaten zur Herstellung von veganer Deocreme. Du kannst dein Deo auch selbst herstellen. Probier es gleich aus. Diese Gifte stecken in konventionellen Deos Die Liste an Inhaltsstoffen von Deos ist häufig lang: Neben Aluminiumverbindungen sollte auf Diethylphthalat verzichtet werden. Es steht im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und wie ein Hormon zu wirken. Auch Deotücher schneiden bei Ökotest regelmäßig mit ungenügend oder mangelhaft ab. Da die Haut unter den Achsel besonders empfindlich ist, sollte vermehrt auf natürliche Duftstoffe geachtet werden, die die Haut nicht reizen und keine Allergien auslösen. Diese Beiträge zum Thema weniger Chemie im Alltag könnten dir auch gut gefallen: - Haarseifen, No-Poo und DIY-Shampoo - Minimalismus und DIY-Spülmittel - Plastikfrei einkaufen im Supermarkt

Sind Pommes vegan?

16. August 2019 The Vegetarian Diaries 

Sind Pommes vegan? Vielleicht hast du schon mal gehört, dass in Pommes von McDonalds Rinderaroma verwendet wird oder das die Pommes in tierischem Fett frittiert werden. Deshalb ist die Frage “Sind Pommes vegan?” nicht ganz unberechtigt, auch wenn es eigentlich “nur” um ein paar Kartoffelspalten geht. Was dran und vor allem was drin ist, erfährst du in diesem Beitrag! Aus was bestehen Pommes? Doofe Frage oder? Natürlich aus Kartoffeln und Öl . Soweit so klar. Wirfst du aber mal einen Blick auf die Zutatenliste von Fertigpommes aus dem Supermarkt, wirst du schnell noch jede Menge andere Zutaten finden. Darunter befinden sich zum Beispiel: modifizierte Stärke, Reismehl, Dextrine, Maltodextrine, Backtriebmittel, Diphosphate, Natriumcarbonate, Xanthan und andere. Ein Teil dieser Zutaten ist für die goldene Farbe verantwortlich, verbessert den Geschmack, sorgt für einen angenehmen Biss oder dafür, dass die Pommes länger haltbar sind. Ganz unabhängig davon, dass man auf diese ganzen Zusätze gut verzichten kann, sind diese zunächst einmal rein pflanzlich. Vorsicht ist vor allem bei Pommesvarianten und Alternativen geboten. So gibt es zum Beispiel “Premium-Pommes”, die zusätzlich mit Milch oder Hartkäse gewürzt bzw. versetzt werden. Diese sind dann natürlich nicht mehr vegan. Zum Glück gibt es im Tiefkühlregal überall eine gute Auswahl an Herstellern. So findest du erfreulicherweise auch Anbieter, die lediglich Kartoffeln und Sonnenblumenöl als Zutaten verwenden. Ein schneller Blick auf die Verpackung hilft hier (siehe Bild). Darüber hinaus gibt es verschiedene Firmen, die ihre Pommes explizit als vegan kennzeichnen (siehe unten). Links Pommes mit zwei Zutaten, rechts mit mehr als 15 Zutaten u.a. Hartkäse Sind Pommes vegan? Generell sind Pommes vegan, jedoch gibt es einige Ausnahmen zum Beispiel bei Geschmacksrichtungen, die mit Milch oder Käse abgeschmeckt und verfeinert werden. Die “klassische” Pommes ist rein pflanzlich. Jedoch gibt es auch hier sehr große Unterschiede, was die Zutaten angeht. Wirf vor dem Kauf am besten einen Blick auf die Inhaltsstoffe und verzichte auf alle Zusätze wie Stabilisatoren, Geschmacksverstärker oder Backtriebmittel. Für gute Pommes benötigst du nur Kartoffeln und etwas Öl! Sind die Pommes bei McDonalds vegan? McDonalds hat in der Vergangenheit, vor allem in den USA, Pommes zum Teil mit Rindfleischaroma (gewonnen u.a. aus hydrolisierter Milch) versetzt. So sind die Pommes dann entsprechend nicht mehr vegan. Eine Kennzeichnung ist in diesem Fall nicht verpflichtend, sodass du als Konsument nicht wissen kannst, ob dies der Fall ist oder nicht. In Deutschland wird darauf verzichtet, sodass die Pommes bei McDonalds vegan sind. Neben Kartoffeln, Pflanzenöl, Dextrose (für die goldene Farbe) und Dinatriumdiphosphat (für die Haltbarkeit) sind keine weiteren Zusätze in den Pommes enthalten. Sind die Pommes bei Burger King vegan? Auch die Pommes bei Burger King sind vegan und damit nur aus pflanzlichen Zutaten hergestellt. Außerdem gibt es bei Burger King mit den Onion Rings eine weitere vegane Alternative. Auch hier gilt immer mal wieder auf die Website von Burger King zu schauen. Gerade das vegetarische und vegane Angebot wird aktuell überarbeitet bzw. erneuert! Bekannte Hersteller, die vegane Pommes anbieten Ein bekannter Hersteller, der all seine Tiefkühl-Produkte und vor allem die Kartoffel-Produkte kennzeichnet ist McCain. Auch andere Anbieter verwenden zum Teile eine entsprechende Kennzeichnung. Einige Rewe-Supermärkte kennzeichnen vegane Tiefkühlprodukte selber, in dem sie entsprechende Aufkleber bzw. Kennzeichnungen an den Tiefkühltruhen anbringen. Beim nächsten Einkauf einfach die Augen aufhalten! ? Das könnte dich auch interessieren Falls du diesen Beitrag interessant fandest, habe ich noch ein paar weitere Empfehlungen für dich: Hast du dich schon mal gefragt, ob Bier vegan ist? Oder ob Wein vegan ist? Sind Energy Drinks vegan? Und was ist eigentlich mit Zahnpasta? Bei dem ein oder anderen Lebensmittel wirst du bestimmt überrascht sein. Alle Beiträge zu diesen Themen findest du auch gesammelt in der Rubrik “Ist … vegan?“. The post Sind Pommes vegan? appeared first on The Vegetarian Diaries.

Adventstürchen Nr. 6: Erdnuss-Schoko-Konfekt

6. Dezember 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Adventstürchen Nr. 6: Erdnuss-Schoko-KonfektAnzeige Erdnüsse zum selber knacken - eines der Dinge, die in der Vorweihnachtszeit unseren Kindheitserinnerungen prägen. Was wäre er gewesen, der Nikolausstiefel ohne sie? Illustration: Jasmine Schmid Die Erdnuss ist eigentlich gar keine Nuss. Sie gehört zur Familie der Hülsenfrüchte, wie die Erbsenoder die Bohne. Im Englischen kann man das noch erkennen: Peanut (Erbsennuss). Erdnüsse haben eine sehr hohe Nährstoffdichte und gleichzeitig leider ein großes Allergen-Potential. Wer nicht gegen Erdnüsse allergisch ist, der kann sie aber wunderbar für seine Ernährung nutzen. Sie enthalten sehr viel Protein (ca. 23 g /­­ 100 g) welches gerade vegan lebenden Menschen als willkommnerer Eiweißlieferant dient. In Kombination mit Vollkorngetreide ist die biologische Wertigkeit des Eiweißes besonders gut. Also ein Hoch auf das Erdnussbutterbrot mit Banane zum Frühstück! Aber damit nicht genug. Auch mit Mineralstoffen punkten die kleinen Nüsschen ganz gewaltig. Phosphor, Magnesium, Kalium, Calcium, Natrium, Eisen, Zink, Mangan, Kupfer und Selen bekommen wir von ihnen in nennenswerter Menge. Zum Schluss gibts noch ein paar B-Vitamine und Vitamin E obendrauf. Fetthaltige Lebensmittel, wie Nüsse oder Avocado enthalten meist nennenswerte Mengen Vitamin E, da dieses deren Fettsäuren vor Oxidation schützt. Reife Erdnüsse können roh, geröstet oder gekocht verzehrt werden. Empfehlenswert sind trocken geröstete Erdnüsse, Erdnussmus ohne zusätzliches Fett und Zucker und natürlich die zum selber knacken im Nikolausstiefel :) Weniger empfehlenswert sind gesalzene Erdnüsse oder konventionelle Erdnussbutter, die meist andere gehärtete Fette und eine Menge Zucker enthält. Und was passt am Besten zur Erdnuss? Natürlich Schokolade! Rezept: Erdnuss-Schoko-Konfekt Zutaten - Pralinenförmchen - 200 - 300 g Zartbittere Schokolade - 200 g Erdnussmus, crunchy - 200 g Kokosöl, vorsichtig erwärmt - 100 g Agavendicksaft - 1 TL Vanille - 100 g Erdnüsse, gehackt Zubereitung - Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Mit einem Teelöffel in jedes Pralinenförmchen etwas Schokolade klecksen und vorsichtig verstreichen, das das Förmchen nach Möglichkeit von innen möglichst weit ausgekleidet ist. Die schokolierten Förmchen ins Eisfach stellen, bis die Füllung zubereitet ist. Den Rest der Schokolade über dem Wasserbad warm halten. - Das Erdnussmus mit dem erwärmten Kokosöl, dem Agavendicksaft und der Vanille in einem hohen Gefäß pürieren, bis sich alles gut miteinander verbunden hat. - Die gehackten Erdnüsse mit einer Gabel unterheben. - Als nächstes Füllung mit zwei Teelöffeln in die schokolierten Pralinenförmchen füllen und glatt streichen. Zuletzt mit etwas geschmolzener überdecken. Nochmal kühl stellen bis die Schokoladefest ist ... und genießen! Unser Produkt-Tipp zum Rezept Für das Erdnuss-Schoko-Konfekt könnt ihr zum Beispiel die crunchy Erdnusscreme von Rapunzel verwenden. Die Peanutbutter im American Style enthält kräftig geröstete, aromatische Erdnüsse mit einer Prise Meersalz und wertvollem Rapadura Vollrohrzucker. Für den besonderen Crunch sorgen knackige Erdnussstückchen! *** Gewinnspiel *** Rapunzel Naturkost ist einer der führenden Bio-Hersteller in Europa. In ihrem Online-Shop und in vielen Bioläden könnt ihr mittlerweile über 450 Produkte wie Nussmuse, Trockenfrüchte und Müsli aber auch Teigwaren, Speiseöle, Schokoladen und Kaffee finden. Wir verlosen heute ein tolles Überraschungspaket von Rapunzel im Wert von 50EUR . Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer  Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum du gewinnen solltest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Erdnuss an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 07.12.2018 um 24:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 08.12.2018 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit vanilla bean, der vegane Restaurantführer. Danke dafür!  

Mandelmilch Rezept - Pflanzenmilch selber machen

2. November 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Mandelmilch Rezept - Pflanzenmilch selber machenJetzt stellt euch mal vor, es ist Sonntag und ihr wolltet einen Kuchen backen und dazu einen leckeren Kaffee mit Pflanzenmilch trinken. Ihr macht den Kühlschrank auf und es ist keine Milch mehr da, für beides braucht ihr welche. So sollte ein Sonntag definitiv nicht starten! Wir schaffen euch Abhilfe und stellen euch unser Mandelmilch Rezept vor. Für eine optimale Mandelmilch eignen sich eingeweichte Mandeln am besten. Falls ihr eure Milch aber sofort genießen wollt, wäre es super wenn ihr ein paar eingeweichte Kerne im Kühlschrank habt. Ihr könnt sie im Wasser gut ein paar Tage lagern! Mandelmilch, Cashewmilch, Haselnussmilch, Reismilch, Hafermilch... die Auswahl für pflanzliche Milchalternativen in den Märkten ist riesig. Viele dieser Milchsorten sind jedoch relativ teuer und wir finden es gibt einige Gründe, die fürs selber machen sprechen.     Der Tierschutz ist für uns der wichtigste Grund, um auf Kuhmilch zu verzichten. Eine Mehrzahl der Milchkühe wird unter schlechten Bedingungen in Zuchtbetrieben gehalten und werden zu Hochleistungskühen gezüchtet. Ein weiterer Grund ist der Müll, der durch die Tetrapacks entsteht. Rechnet euch mal aufs Jahr hoch wieviel Liter Milch ihr kauft und wieviel Müll das bedeutet. Selbstgemachte Pflanzenmilch könnt ihr direkt in wiederverwendbare Flaschen abfüllen und diese natürlich immer wieder verwenden! Langfristig gesehen ist es auch günstiger Milch selber zu machen als diese zu kaufen. Eine fertige Mandelmilch kann schon mal knapp 3,00 EUR kosten. Auch der Gesundheitsfaktor spielt eine Rolle, denn um Milch haltbarer zu machen werden oftmals Emulgatoren und Konservierungsmittel verwendet. Zu Hause könnt ihr die Zutaten selbst bestimmen! Deswegen ran an die Nüsse und euren eigenen Milchersatz machen... Wir möchten euch auch einige Ideen für die Verwendung eurer veganen Milch geben, denn die Möglichkeiten sind vielfältig und ihr könnt die Milch nicht nur im Kaffee genießen. Wie wäre es denn mit veganen Muffins für die nächste Geburtstagsfeier oder das Treffen mit den Freunden? Zum nächsten Frühstück  Porridge? Erfrischender Amaranth Smoothie als Snack? Kleiner Tipp: Verwendet bei der Herstellung der Milch einen leistungsstarken Mixer (keinen Pürierstab) oder den Veggiefino zur Herstellung von Pflanzenmilch von Keimling, denn so bekommt ihr die Nüsse feiner und das Ergebnis wird eine leckere und nicht zu dünne Pflanzenmilch sein. Die Milch hält sich im Kühlschrank in einer gut verschlossenen Flasche 3-4 Tage. Wundert euch nicht, wenn sich eure Milch nach einiger Zeit trennt, denn sie enthält ja keine Zusatzstoffe. Einfach gut schütteln und weiter genießen! Mandelmilch Rezept Inhaltsstoffe wie Kalium, Magnesium, Natrium, Mangan und Vitamin E und B2 machen die Mandelmilch zu einem Powerdrink. Zutaten - 200 g Mandeln - 800-1000 ml Wasser (je nachdem wie dick ihr es mögt) Zubereitung Mandeln für mindestens 4 Stunden einweichen. Danach das Wasser abgießen und mit kaltem Wasser abspülen. Die Mandeln mit dem 800 ml frischem Wasser in einem Mixer geben und für etwa 2 Minute mixen oder bis ihr eine weiße Flüssigkeit ohne Stückchen habt. Nun könnt ihr die Flüssigkeit in einem Nussmilchtuch passieren. Versucht so viel Flüssigkeit wie möglich raus zu pressen. Ihr könnt die Hände zur Hilfe nehmen. Fertig ist eure selbstgemachte Mandelmilch! Die Reste im Tuch nicht wegschmeißen, sondern trocknen und zum Backen verwenden!   Auf die gleiche Weise könnt ihr Milch aus Cashews, Walnüssen oder Haselnüssen herstellen! Viel Spaß beim Ausprobieren!   Der Beitrag Mandelmilch Rezept - Pflanzenmilch selber machen erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Greenfoods - von Algen, Getreidegräsern und mehr!

1. Juni 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Greenfoods - von Algen, Getreidegräsern und mehr!Habt ihr schon mal was von Greenfoods gehört? Oder bereits welche „gegessen“? Was Greenfoods eigentlich sind und was die so können – darüber haben wir uns mal ein wenig schlaugemacht … Was sind Greenfoods? Im Grunde zählen die sogenannten Greenfoods zur Gruppe der Superfoods. Wir haben bereits hier und hier über Superfoods berichtet – lest doch gerne noch einmal nach. Wie der Name schon sagt, sind Greenfoods von Natur aus „grün“ und als Ergänzung für eine optimierte vegane Ernährung wunderbar geeignet. Zu den bekanntesten Greenfoods zählen: - Algen - Gerstengras - Weizengras - Moringa - Brennnessel Die meisten Greenfoods sind in Bioläden, Reformhäusern oder gut sortierten Drogerien (dm, müller) erhältlich. Im Onlineshop von Keimling findet sich eine gute Auswahl an Greenfoods in ausgezeichneter Qualität plus passender Rezepte. Ebenfalls empfehlen kann ich einen Onlinekauf bei Terralements. Abgesehen von Brennesselfunden am Wegesrand oder getrockneten Algen sind die meisten der grünen Kraftpakete nur in Pulver- oder Tablettenform erhältlich. Was können Greenfoods eigentlich? „Grün bedeutet Leben“ Das ist nicht nur eine Kalenderweisheit, sondern spiegelt die Gesetze der Natur wieder. Das Zauberwort lautet: Chlorophyll! Vielleicht erinnert ihr euch das an den Biologieunterricht in der Schule? Der grüne Blattfarbstoff stellt unsere Luft zum Atmen her – genauer gesagt, den Sauerstoff darin. Chlorophyll kommt in hoher Konzentration in Algen und Getreidegräsern vor – und eben genau das macht die Greenfoods so gesund für uns. Doch dem nicht genug, enthalten sie auch noch Spurenelemente, Mineralstoffe, ungesättigte Fettsäuren und Vitamine. Konzentrierte Power also …! Da die grünen Kraftpakete unserer Gesundheit so gut tun, möchten wir Euch alle Greenfoods etwas genauer vorstellen – heute die ersten fünf – und demnächst geht es weiter mit dem zweiten Teil. 1. Algen An dieser Stelle gibt es nur einen kurzen Steckbrief der Alge – für mehr Infos, schaut bitte hier noch einmal nach, da gibt es absolut alles über die Alge Man unterscheidet die sogenannten Makroalgen (Wakame oder Nori) von den Mikroalgen (Chlorella, Spirulina, AFA). Beide gehören zu den nährstoffreichsten Nahrungsmitteln der Welt. Sie enthalten vor allem Proteine, B-Vitamine, Jod, Kalzium, Eisen und Ballaststoffe. Ich mag Algen am liebsten in Form von Nudeln – zum Beispiel in einem asiatischen Salat mit Pilzen, Möhren, Sprossen, Sojasoße, Zitronengras, Koriander und Chilli …. yummieh! Mein Favorit ist von Kulau. Diese Meeresspaghetti stammen aus biologischem Wildwuchs vor der Atlantikküste Spaniens. Preis: 4,15 Euro (25 g) Erhältlich im Onlineshop von Kulau. 2. Gerstengras Zugegeben: Gerstengras stand bisher noch nicht auf meinem Speiseplan. Als Kind vom Land kenne ich natürlich Gerstenfelder und weiß, wie das Getreide aussieht. Seit ich für diesen Artikel recherchiert habe, bin ich jedoch Fan vom Gerstengras in Pulverform geworden. Gerstengras enthält reichlich vitale Nährstoffe, viel Kalzium, B-12, Eisen, Kalium, Folsäure, Magnesium, Zink, Kupfer, die Vitamine A, C, E, K, Folsäure, Natrium, Phosphor, Zink, Schwefel, Kupfer, Selen, Silizium … ! Außerdem enthält das „grüne Wundergras“ große Mengen Chlorophyll – und Chlorophyll liefert pure Energie für unsere Zellen. Fazit: Gerstengras ist das ideale Nahrungsergänzungsmittel! Mein Favorit ist von Keimling und in bester Rohkostqualität aus biologischem Anbau. Tipp: Derzeit gibt es für unsere Leser bei Keimling 10EUR Rabatt für Neukunden ab 50 EUR Mindestbestellwert. Nicht kombinierbar. Bücher und Aktionen sind ausgeschlossen. Gutscheincode: DIVNEUKUNDEN10 bis Ende Mai gültig Preis: 9,90 Euro (50 g) Aktuell 7,95 Euro Erhältlich im Onlineshop von Keimling Das Gerstengras-Pulver kann in frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte gerührt oder in einen Smoothie gemixt werden. Ich mag es auch gerne im Salatdressing – versucht doch mal dieses Rezept – inspiriert von Keimling: Knacksalat mit Gerstengrasdressing (C) rh2010 /­­ Fotolia Zutaten: - 1/­­2 Fenchel - 1/­­3 Gurke - 1/­­3 Paprika - 2 Rote Beete Knollen (vorgegart) - Blattsalat Für das Dressing: 1 TL Bio-Gerstengraspulver 2 EL Olivenöl 1 Orange Salz, Pfeffer Zubereitung: Alles Gemüse und den Salat waschen und trocknen/­­schleudern. Den Blattsalat in der Mitte eines großen Tellers anrichten. Den Fenchel in dünne Scheiben schneiden und um den Blattsalat verteilen. Die Gurke in den Spiralschneider spannen und Gurkenspaghetti drehen. Die Spaghetti kommen in die Mitte des Tellers. Die Paprika in kleine Stückchen schneiden und auf der Gurke verteilen. Für das Dressing einen gehäuften Teelöffel Bio-Gerstengraspulver mit Olivenöl vermengen. Die Orange entsaften und mit der Öl-Mischung verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Dressing über dem Salat verteilen. Schön knackig frisch und so lecker schmeckt der Knacksalat mit Gerstengrasdressing. Guten Appetit! 3. Weizengras Weizengras bringt ähnlich viel grüne Pflanzenpower – wie Gerstengras – und entfaltet zudem eine belebende Wirkung auf den Körper. Aber Weizengras kann noch mehr! Neben den pflanzlichen Ballaststoffen und allen essenziellen Aminosäuren enthält es noch 21 % hochwertiges Protein und alle (!) acht B-Vitamine. Übrigens: Gewonnen wird das Pulver aus den Keimblätter der Weizenpflanze. Nach der Ernte wird die Pflanze getrocknet und schonend zu Weizengraspulver vermahlen. Mir persönlich schmeckt Weizengraspulver in grünen Smoothies am besten. Das Pulver kann aber auch in klares Wasser oder Gemüsesäfte gemixt werden. Mein Favorit ist von Terraelements: Preis: 12,95 Euro (125 g) Erhältlich im Online-Shop von Terraelements. 4. Moringa Der Moringabaum wächst mittlerweile vor allem in Asien, Afrika und in der Karibik, da er viel Licht und Wärme benötigt. Dort kann man Moringa auch in roher Form – also die Blätter – ganz normal im Supermarkt kaufen. In unseren Breitengraden ist Moringa leider nur in in Pulverform erhältlich. Aber dieses Pulver hat es in sich – denn Moringa enthält reichlich Vitamin A und C, sehr viel Kalzium, Eisen und Eiweiß. Und darüber hinaus stärken die 46 enthaltenen Antioxidantien unser Immunsystem. Tipp: Der Geschmack ist übrigens leicht salzig und etwas scharf. Moringapulver kann zum Beispiel sehr gut in einem Pesto (mit frischem Bärlauch, Nüssen und Olivenöl) verarbeitet werden. Mein Favorit ist in feinster Bio-Qualität und von Grünhochzwei Preis: 19,90 Euro (350 g) Erhältlich im Onlineshop von grünhochzwei. 5. Brennnessel Vielleicht habt ihr ja schon einmal eine Detox-Kur gemacht? Oder einen Detox-Tag eingelegt? Dann habt ihr bestimmt einen Smoothie mit Brennnessel getrunken – oder einen Tee mit Brennessel-Extrakten. Die Brennnessel – oft verschrien als Gartenunkraut – ist nicht nur ein Bakterienhemmer, sondern ein Lieferant für Vitamin C, Eisen, Kalium und Magnesium und sogar Eiweiß (!). Dem nicht genug sorgen die enthaltenen Flavonoide zusammen mit dem Kalium für eine entwässernde Wirkung. Wer Brennnessel in seiner ursprünglichen Form essen möchte, kann die Pflanze mit etwas Glück und jenseits der Straßen bereits im Frühjahr ernten. Achtung: Handschuhe nicht vergessen! Tipp: Brennnesselblätter können wie Spinat zubereitet  oder als Salatzutat verwendet werden. Wie bereits erwähnt sind sie hervorragend in Wildkräuter- oder grünen Smoothies geeignet. Aber auch die Pulverform der Brennnessel ist lecker in Smoothies oder Dressings – und vor allem ganzjährig verfügbar. Mein Favorit ist von Lebepur Preis: 6,90 Euro (125 g) Erhältlich bei Amazon Für  noch mehr Informationen über Algen, kann ich dieses Buch von Kirstin Knufmann und Jörg Ullmann empfehlen: Es ist u.a. hier bei Amazon erhältlich. Bei dem nächsten Greenfoods-Artikel stellen wir euch u.a. Hanfprotein, Chlorella und Spirulina vor. Stay tuned!       Der Beitrag Greenfoods – von Algen, Getreidegräsern und mehr! erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Gut versorgt: Vegane Ernährung für Schwangere & Stillende

6. Februar 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Aus aktuellem und immer wiederkehrendem Anlass möchte ich an dieser Stelle nochmals das Thema der Nährstoffversorgung bei veganer Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit für Mutter und Kind ansprechen. Das tue ich nicht, weil ich Sorge habe, dass vegan lebende Mütter generell untervorsorgt sind, sondern weil ich damit hoffentlich manchen Menschen die Angst nehmen kann, die man leicht bekommt, wenn man sich manche der aktuell kursierenden Artikel durchliest. Trotzdem möchte ich diese Gelegenheit dazu nutzen, auf die Wichtigkeit einer gut geplanten, vollwertigen pflanzlichen Ernährung hinzuweisen und nachfolgend aufzuzeigen, wie man diese Ernährungsweise bedarfsgerecht gestaltet. In einem Folgeartikel gehe ich auch vertiefend in die Ernährung und Entwicklung veganer Kinder in den ersten Lebensjahren ein, welche in diesem Artikel aus Platzgründen weitestgehend unerwähnt blieben. Schlagzeilen wie ,,Veganes Essen schädigt ungeborene Babys(1), ,,Geschrumpftes Hirn durch veganes Essen(2) und zuletzt ,,Vegane Ernährung schadet Kindern (3) sind schlichtweg an den Haaren herbeigezogen und können nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Ich wünsche mir, dass die BILD und andere Medien mit genau dem gleichen Eifer die tatsächlichen Missstände in unserem Essverhalten anprangern, wie sie es fälschlicherweise bei veganer Ernährung tun. Die Nationale Verzehrsstudie II zeigte klar, dass in Deutschland im Durchschnitt viel zu hohe Mengen (gesättigte) Fette und Cholesterin aufgenommen werden, während einer großer Teil der Bevölkerung die tägliche Zufuhrempfehlung an vollwertigen Kohlenhydraten und Ballaststoffen sowie wichtigen Vitamin nicht erreicht (4). Laut dem Robert Koch-Institut waren im Jahr 2014 zwei Drittel der Männer (67 %) und die Hälfte der Frauen (53 %) in Deutschland übergewichtig und ein Viertel der Erwachsenen (23 % der Männer und 24 % der Frauen) stark übergewichtig (adipös)(5) Im selben Jahr wurden laut dem Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) insgesamt 651 Millionen Arzneimittelpackungen an 70 Millionen Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland von niedergelassenen Ärzten und Zahnärzten verordnet. Das macht durchschnittlich mehr als 1,5 Arzneimittel (6). Aufgrund der steigenden Rate an Personen mit Übergewicht wird auch die Häufigkeit an Diabeteserkrankungen in den kommenden 10-20 Jahren nochmals rasant ansteigen (7). Seit über zwanzig Jahren zeigen Mediziner wie Dr. Dean Ornish, Dr. Caldwell Esselstyn and Dr. Neal Barnard die Effektivität einer fettreduzierten, rein pflanzlichen Ernährung in der Therapie von Herzerkrankungen (8, 9) sowie Diabetes Mellitus Typ II (10) und Adipositas (11). Wie kann es sein, dass in den USA hunderttausenden Menschen durch eine Ernährungsumstellung hin zu einer rein pflanzlichen Ernährung geholfen werden kann, während wir in Deutschland noch immer darüber diskutieren, ob Veganer nun genügend Vitamin B12 in ihrer Ernährung erhalten? Dass die Empörung und Anteilnahme von Seiten der vegan lebenden Menschen groß ist, wurde auch in einem meiner letzten Facebookpostings (12) klar und so möchte ich hier die Gelegenheit ergreifen, um noch etwas ausführlicher Stellung dazu zu nehmen, als ich es in meinem Beitrag auf Facebook tun konnte. An dieser Stelle möchte ich auch die zwei sehr guten, kürzlich erschienen Bücher ,,Vegane Ernährung von Sigrid Siebert & Dr. Heike Englert sowie ,,Vegane Ernährung in Schwangerschaft, Stillzeit & Beikost von Dr. Markus Keller & Edith Gätjen, die ich als sehr lesenswert empfinde. Beide zeigen anhand der aktuellen wissenschaftlichen Literatur, dass eine rein pflanzliche Ernährungsweise in der Schwangerschaft und Stillzeit bedarfsdeckend ist, wenn man – wie bei jeder Ernährungsweise – auf einen vollwertigen und abwechslungsreichen Speiseplan achtet und weiß, woher man alle relevanten Nährstoffe beziehen kann. Unbedingt lesenswert ist auch der Artikel von Sohra von www.tofufamily.de, die schon sehr viel Lesenswertes zum Thema vorweggenommen hat (13). Rundum gut versorgt Die Nährstoffversorgung von Schwangeren und Stillenden ist grundsätzlich mit einer pflanzlichen Ernährung einwandfrei möglich, weist aber einige Besonderheiten auf, die ich nachfolgend gerne ansprechen möchte. Vorab die wichtigste Frage: Was unterscheidet eigentlich eine schwangere Frau oder ein Kleinkind von anderen Bevölkerungsgruppen in Bezug auf die Ernährung? Im Grunde genommen vor allem eine Sache: Der Energie- und Nährstoffbedarf, der erhöht ist. Tatsächlich ist der Energiebedarf aber gar nicht so stark erhöht, wie oft angenommen wird. Der Bedarf an Makronährstoffen (Kohlenhydrate, Fett, Proteine) steigt im Verhältnis zum Bedarf an Mikronährstoffen (Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente) nämlich wesentlich weniger stark an (14). Einfach gesagt brauchen wir in jeder Lebensphase dasselbe in unterschiedlichen Mengen. Details dazu möge man in Dr. Kellers Buch nachlesen. Eine Ausnahme bildet lediglich die Proteinversorgung bezogen auf die Zufuhr an essenziellen Aminosäuren. Während für den Erwachsenen nur 8 Aminosäuren lebensnotwendig sind, gelten je nach Quelle für Kinder 9-10 Aminosäuren als essenziell. Diese zusätzlichen Aminosäuren sind Histidin und Arginin (15). Wenig überraschend enthält die Muttermilch auch diese zwei semi-essenziellen Aminosäuren in ausreichender Menge und so ist die Versorgung während des Stillens sichergestellt (16). Danach sollte, wie in jeder Lebensphase, eine abwechslungsreiche und vollwertige pflanzliche Ernährung praktiziert werden, die dann auch den Bedarf an allen zehn Aminosäuren decken kann. Histidin findet man in in größeren Mengen in Nüssen, Samen, Hülsenfrüchten und Vollkorngetreiden. Besonders reich an Histidin sind Kidneybohnen (17), Sesamsamen, Sonnenblumenkerne (18) und Sojaprodukte (19). Falls die Frage innerlich aufkommen sollte: Der Konsum von sojahaltigen Lebensmitteln verweiblicht Männer nicht und verursacht auch keinen Brustkrebs bei Frauen. Diese und weitere Mythen widerlege in meinem Artikel für das Welt Vegan Magazin über Soja (20). Reich an Arginin sind im Pflanzenreich erneut die Sojabohne, Lupine und Erdnuss (21) sowie Sesam und Sonnenblumekerne (22). Auch einige Blattgemüse wie Spinat enthalten großzügige Mengen an Arginin (23). Positionspapiere der Ernährungsgesellschaften Sowohl im Artikel der BILD (24) als auch andere Quellen prangern immer wieder die gleichen angeblichen Mängel an, die ich nun wiederlegen möchte. Zuallererst: Seit 13 (!) Jahren sagt die größte Ernährungsgesellschaft der Welt, die Academy of Nutrition and Dietetics (A.N.D), dass eine rein pflanzliche Ernährung für jede Lebensphase einschließlich Schwangerschaft und Stillzeit geeignet ist. Somit wurde eine rein pflanzliche Ernährung von der A.N.D (vormals American Dietetic Association) bereits in 2003 als eine gesündere Alternative zur westlichen Mischkost empfohlen (25). Dies hat die Organisation im Jahr 2009 (26) erneut bestätigt und auch im Dezember 2016 veröffentlicht (27). Wie Sohra von www.tofufamily.de in einem weiteren Artikel zeigt, ist diese Meinung nicht nur in den USA vorherrschend, sondern auch in Kanada, Großbritanien und Australien (28). Nun aber zu den ,,kritischen Nährstoffen einer veganen Ernährung, die in Wirklichkeit gar keine sind, wenn man sich vollwertig und abwechslungsreich pflanzlich ernährt und seine Versorgung mit B12 sicherstellt. Im Artikel der BILD wird Professor Michael Melter, der Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Regensburg zitiert: ,,Durch fehlende Nährstoffe wie Eisen, Jod und Vitamin-B12 kann es zu verzögertem Wachstum, Gehirnschäden und Blutarmut kommen. (29) Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) setzt noch einen oben drauf und erweitert die Liste noch: ,,Bei einer veganen Ernährung kann es aufgrund des Verzichts auf jegliche tierische Lebensmittel zu einer Unterversorgung mit Energie, Protein, Eisen, Calcium, Jod, Zink, Vitamin B2 (Riboflavin), Vitamin B12 (Cobalamin) und Vitamin D kommen und die Zufuhr langkettiger n-3 Fettsäuren ist ebenfalls gering (30) Nachfolgend ist hier eine Stellungnahme von mir zu allen genannten Nährstoffen: 1. Energie   Energie? Steht da tatsächlich Energie? Eine rein pflanzliche Ernährung hat den großen Vorteil, dass sie tatsächlich reich an Mikronährstoffen und verhältnismäßig kalorienarm sein kann (!), wenn man es möchte und mit ihr abnehmen und sein Gewicht mühelos halten will. Jedoch kann man genau so gut auch mit einer rein pflanzlichen Ernährungsweise Personengruppen mit erhöhtem Kalorienbedarf (Schwangere Frauen, Heranwachsende und Sportler) versorgen. Man denke nur an Lebensmittelgruppen wie: - Nüsse & Nussmuse (Walnuss, Haselnuss, Mandel, Cashew, etc.) - Samen (Leinsamen, Hanfsamen, Chiasamen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, etc.) - Trockenfrüchte (Rosinen, Datteln, Feigen, Aprikosen, etc.) - Obst (Oliven, Avocados, Bananen, etc.) Diese vollwertigen Lebensmittel sind allesamt hoch kalorisch, liefern aber im Gegensatz zu vielen anderen energiedichten Lebensmitteln zusätzlich viele wertvolle Inhaltsstoffe. Nicht zu vergessen ist die große Auswahl an pflanzlichen Ölen, die ich zwar spätestens nach dem Erreichen der vollen Körpergröße auf ein Minimum reduzieren würde, die im Rahmen der Kinderernährung aber in geringen Mengen ihre Berechtigung haben können. Außerdem liefern Speiseöle mit einem Anteil an Mikroalgenöl wichtige langkettige Omega-3-Fettsäuren, wie wir später noch sehen werden. Getreideerzeugnisse wie Brot, Pasta, Reis, etc. und Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen, Soja, Lupine, etc. würde ich nicht gerade als kalorienarm bezeichnen. 2. Proteine  Ein Blick auf die zuvor genannten Positionspapiere zeigt, dass ein Unterschreiten der physiologisch notwendigen Menge an Protein bei einer gut geplanten rein pflanzlichen Ernährung nicht zu befürchten ist. Im Rahmen der Schwangerschaft und Stillzeit steigt der Proteinbedarf um 20 % bzw. 35 % an (31). Dies ergibt ausgehend von der D-A-CH-Empfehlung in Höhe von 10-15 % an Proteinen innerhalb der Gesamtzufuhr für nicht-schwangere Erwachsene (32) eine Zufuhrempfehlung von 12-18 % Protein für Schwangere und 13,5-20 % für Stillende. Auch diese Menge kann durch eine vollwertige vegane Ernährung abgedeckt werden. Das immer wieder auftretende Argument der minderen biologischen Wertigkeit von pflanzlichen Proteinen gilt ebenfalls nicht mehr, sobald wir vielseitig essen. Denn dann ergänzen sich die einzelnen Aminosäuren der unterschiedlichen pflanzlichen Proteine untereinander, wie ich bereits in meinem Artikel über Proteinkombinationen ausführlich erklärt habe (33). Viel mehr Sorgen würde ich mir über die Überversorgung mit Proteinen machen, wie es bei beinahe allen MischköstlerInnen in Deutschland der Fall ist, die zum Teil 150 % der empfohlenen Menge an (großteils tierischem) Protein zu sich nehmen, wie die Ergebnisse der Nationalen Verzehrsstudie II zeigen (34). Einige Untersuchungen legen nahe, dass ein Übermaß an tierischem Lebensmitteln mit einem erhöhten Risiko für chronische degenerative Erkrankungen wie Koronare Herzerkrankungen (35) oder Diabetes Mellitus Typ II (36), einhergehen kann. 3. Eisen Ein Blick auf eine vergleichende Untersuchung aus der Schweiz zeigt: Die Eisenversorgung ist bei Mischköstlern, Vegetariern und Veganern ähnlich ausgeprägt (37). Eisenmangel ist aber ohnehin eher ein Problem des Verlustes (Monatsblutung, sehr häufiges Blutspenden, etc.) als der mangelnden Zufuhr. In einigen Untersuchungen war die Eisenzufuhr der Vegetarier sogar höher als die der Mischköstler (38). Wenn man diese erhöhte Zufuhr noch mit Substanzen wie Vitamin C kombiniert, kann aus der erhöhten Eisenzufuhr auch eine erhöhte Eisenaufnahme des schlechter resorbierbaren, dreiwertigen Eisens (Fe3+) werden. Wenn man zusätzlich noch auf den Abbau von Phytinsäure durch Einweichen, Keimen und Kochen bei Getreiden achtet und Tee und Kaffee aufgrund der Tannine eher zwischen anstatt zu den Mahlzeiten trinkt, steht der optimalen Eisenversorgung mit Pflanzen nichts mehr im Weg (39). Damit könnte man diese Debatte eigentlich beenden. Aber da wäre noch eine wichtige Sache bezüglich des ,,minderwertigen pflanzlichen Eisens in pflanzlichen Lebensmitteln im Vergleich zu dem ,,hochwertigeren tierischen zweiwertigen Hämeisen (Fe2+): Hämeisen scheint im Gegensatz zum pflanzlichen Eisen mit einem höheren Risiko für das Auftreten des Metabolischen Syndroms (40) und Koronarer Herzkrankheit (41) einherzugehen und so stellt sich die Frage, was ,,hochwertig in diesem Zusammenhang unbedingt wünschenswert ist. Wer wirklich Sorge hat, zu wenig Eisen im Rahmen einer rein pflanzlichen Ernährung zu bekommen, kann mit meiner super eisenhaltigen ,,Allroundbeilage (42) aus in Roter-Beete-Saft gekochter Hirse mit Kürbiskernen sowie jeder Menge Petersilie und Basilikum seine Eisenzufuhr rein pflanzlich auf die Spitze treiben. Durch die Zugabe von Zitronensaft kann die Eisenaufnahme zusätzlich verbessert werden, um auch den erhöhten Eisenbedarf während der Schwangerschaft und Stillzeit zu decken. Denn die normale Eisenzufuhr von ca. 15 mg für erwachsene Frauen verdoppelt sich während der Schwangerschaft auf 30 mg und beträgt auch während der Stillzeit noch etwa 20 mg (43). Diesem stark erhöhten Eisenbedarf sollte also in jeder Ernährungsform eine große Beachtung zugemessen werden. Die Deckung des Eisenbedarfs durch pflanzliche Lebensmittel ist mit ein bisschen Hintergrundwissen auch völlig ohne Supplements möglich. Nahrungsergänzungsmittel mit Eisen sollten nur in Fällen eines manifesten und nachgewiesenen Eisenmangels eingenommen werden und auch dann nur in Rücksprache mit einem Arzt (44). 4. Kalzium  Wie eine große Metaanalyse (45) und eine prospektive Kohortenstudie (46) gezeigt haben, scheint es keinen Zusammenhang zwischen dem Konsum von tierischer Milch im Kindesalter und der Knochengesundheit im Erwachsenenalter zu geben. Kalzium als einen kritischen Nährstoff in veganer Ernährung zu bezeichnen ist auch insofern unzutreffend, weil die kalziumreichsten Lebensmittel der Welt Pflanzen sind. Die Kalkalge ,,Lithothamnium Calcareum deckt bereits mit 3 Gramm ihren gemahlenen Pulvers den Tagesbedarf an Kalzium eines Erwachsenen zu 100 % und auch die Sangokoralle ist kalziumreicher als jedes Milchprodukt (47). Aber auch ohne diese in unseren Breitengraden nicht-alltäglichen Lebensmittel liefern Vollkorngetreide, Nüsse und Samen genügend Kalzium für unsere Knochen. Und eines der Gerichte aus meiner Kindheit ist da ganz vorne dabei: Brennnesselspinat! Sowohl Brennnesseln als auch Spinat sind, wie auch Grünkohl und andere dunkelgrüne Blattgemüse, enthalten reichlich Kalzium. Wie kalziumreich ist denn im Vergleich dazu die Milch? Milch enthält laut DGE etwa 120 mg Kalzium pro 100 g (48). Wie viel Kalzium enthält einfaches Mineralwasser? Manche Mineralwässer wie ,,Aqua Römer enthalten bereits halb so viel Kalzium wie Milch und so kann mit weniger als 2 Litern Mineralwasser unseren täglicher Kalziumbedarf in Höhe von ca. 1000 mg gedeckt werden (49). Der tägliche Bedarf an Kalzium für Schwangere und Stillende ist übrigens gleich hoch wie für Frauen im selben Alter, die nicht stillen oder schwanger sind (50). 5. Jod Wir werfen wieder einen Blick auf unsere vergleichende Untersuchung aus der Schweiz und sehen erneut: Sowohl Mischköstler, Vegetarier als auch Veganer erreichten im Durchschnitt nicht die empfohlene tägliche Menge an in Höhe von 200 mcg Jod (51). Jod scheint also durchaus kein ,,veganes Problem zu sein. Unsere Böden sind nun einmal nicht besonders reich an Jod, wir essen (zum Glück) nicht so viel Meeresfisch und Meeresalgen sind (leider) kein Teil der täglichen Kost in Deutschland. Wir alle sind also nicht sonderlich gut mit Jod versorgt, weshalb es ja auch jodiertes Speisesalz im Handel gibt, um die durchschnittlich schlechte Versorgung aufzubessern. Es reichen allerdings schon weniger als 1 g getrocknete, pulverisierte Wakame-Alge zur Deckung des Tagesbedarfs bzw. etwas mehr davon zur Deckung von 230 mcg für Schwangere und 260 mcg für Stillende (52). Ob man den Empfehlungen des ,,Arbeitskreis Jodmangel e.V folgen möchte und zusätzlich zur jodhaltigen Ernährung noch weitere 150 mcg Jod supplementieren möchte, muss man für sich entscheiden (53). Ich persönlich würde empfehle, die den Tagesbedarf an Jod durch eine saubere Quelle an biologischen Algen zu decken. 6. Zink Die Zufuhr an Zink ist ein Problem von vitalstoffarmen Ernährungsformen, die sich durch Industrieprodukte, Auszugsmehle und raffinierten Zucker kennzeichnet. Trifft dies auf eine vegane Ernährung zu? Ich würde sagen ,,jein. Denn was bedeutet überhaupt vegan? Es bedeutet einfach gesagt, dass man nichts vom Tier isst. Das kann im besten Fall heißen, eine gemüse- und obstlastige Ernährungsweise mit vollwertigem Getreide, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen zu praktizieren oder im Fast Food Laden um die Ecke veganen Burger mit Pommes und veganer Mayo zu essen. Bei Ersterer ist ein Zinkmangel bei isokalorischer Ernährung rein rechnerisch nur schwer möglich, bei Letzterer allerdings sehr wahrscheinlich. Natürlich kann man eine vegane Ernährungsform falsch praktizieren. Nur, weil man eine Ernährungsweise auch falsch machen kann, heißt das aber doch bitte nicht, dass sie per Definition mangelhaft ist. Hülsenfrüchte (Kichererbsen, Erbsen, Linsen, Sojabohnen) und Vollkorngetreide (Haferflocken, Dinkel, etc.) aber auch Leinsamen enthalten in Summe genügend Zink zur Bedarfsdeckung. Der eigentliche Tagesbedarf von ca. 7-10 mg für nicht-schwangere Frauen ist im Durchschnitt während der Schwangerschaft und Stillzeit um 50 % erhöht und so sollte man die zinkhaltigen Lebensmitteln vor dem Garen zum Abbau der Phytinsäure gut einweichen und mit Vitamin-C-haltigen rohen Lebensmitteln wie Zitronen, Orangen, Paprika oder Toamten zusammen verzehren, um die Aufnahmemenge zu erhöhen (54). 7. Vitamin B2 (Riboflavin) Bereits eine Hauptmahlzeit aus braunem Reis mit Linsen, Spinat und Champignons deckt den Tagesbedarf in Höhe von 1- 1,3 mg (für nicht-schwangere Frauen) ab. Wenn man dazu noch die Hefeflocken hinzufügt und sich ein paar Scheiben Tempeh anbrät, kommt man auch auf den um ca 20 % bzw ca 30 % erhöhten Bedarf während der Schwangerschaft und Stillzeit. Da einige konventionelle Pflanzenmilch- und Pflanzenjoghurtsorten wie jene von Oatly (55) oder Alpro (56) neben Vitamin D und Vitamin B12 auch Riboflavin enthalten, nehmen viele Pflanzenmilchtrinker und Pflanzenjoghurtliebhaber zusätzlich über diese Lebensmittel Vitamin B2 auf. Richtigerweise muss man aber anmerken, dass die Zugabe von Riboflavin bei weitem nicht in allen Pflanzenmilchsorten zum Einsatz kommt. 8. Vitamin B12 ,,Vegane Ernährung kann doch gar nicht natürlich sein, wenn du dazu eine Pille schlucken musst, ist einer der häufigsten Argumente in Gesprächen über vegane Ernährung. Für alle Interessierten habe ich diese Thematik in aller Ausführlichkeit in meinem Artikel zu Vitamin B12 behandelt (57). In zwei Sätzen zusammengefasst: B12-Mangel ist in erster Linie ein Problem der modernen Lebensumstände und Zubereitungsmethoden und nicht nur Veganer, sondern auch Vegetarier und viele Mischköstler in höherem Alter weisen niedrigere B12 Spiegel auf (58). Da Vitamin B12 wird von Mikroorganismen prodziuert, die wir auf vielen naturbelassenen Oberflächen finden. Erste Studien weisen darüber hinaus auch auf eine verlässliche pflanzliche B12 Quellen in korrekt angebauten Chlorellaalgen (59). Zur Deckung des erhöhten Tagesbedarfs von 3,5 mcg für Schwangere und 4 mcg für Stillende (60) empfehle ich aber selbstverständlich ausnahmslos jeder vegan lebenden Person die Nahrungsergänzung mit einem Vitamin B12-Präparat, wie es auch mein zuvor genannter B12-Artikel ausführlich beschreibt. Zur Debatte über die Natürlichkeit einer Ergänzung mit B12 in der vegane Ernährung sei noch hinzugefügt, dass laut der Befragung im Rahmen der Nationalen Verzehrsstudie II knapp 30 % der Befragten angaben, ein Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. 9. Vitamin D Die Versorgung mit Vitamin D hat so gut wie gar nichts mit unserer Ernährung zu tun, denn unser Körper bildet Vitamin D selbst, wenn wir genügend an der Sonne sind. Einen Vitamin-D-Mangel also irgendeiner Ernährungsform zuzuschreiben ist unangemessen. Jede interessierte Person kann zur Vertiefung gerne meinen Artikel zu Vitamin D lesen (61). Wie man anhand der Nationalen Verzehrsstudie II nachlesen kann, unterschreiten 82 % der Männer und 91 % der Frauen die Empfehlung für die Vitamin-D-Zufuhr (62). Wenn wir davon ausgehen, dass der Vegetarierbund mit seiner Schätzung von etwas 1,1 % der Bevölkerung an vegan lebenden Menschen richtig liegt (63), dann sehe ich hier über 85 % mit Vitamin unterversorgte Menschen in Deutschland, die sich nicht vegan ernähren. Die Empfehlung lautet also nicht mehr tierische Produkte zu konsumieren, sondern mehr in die Sonne zu gehen. Und zwar von April bis September (je nach Hauttyp) 15-30 Minuten um die Mittagszeit herum (64) und zwischen Oktober und März sollte man supplementerien oder (noch besser) in den Süden verreisen. 10. Langkettige Omega-3-Fettsäuren (EPA/­­DHA) Für unseren Körper essenziell, also lebensnotwendig, sind nur die in pflanzlichen Lebensmittel enthaltenen kurzkettigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren Linolsäure (eine Omega-6-Fettsäure) und ?-Linolensäure (eine Omega-3-Fettsäure). Um einen gemeinsamen Wissensstand zum Thema Omega-3-Fettsäuren sowie die Unterschiede zwischen kurzkettigen Omega-3-Fettsäuren (Linolsäure, ?-Linolensäure) und langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) DHA (Docosahexaensäure) und Arachidonsäure zu schaffen, bitte ich interessierte Personen erneut, meinen Artikel zu diesem Thema zu lesen (65). Die DGE kritisiert in ihrem Positionspapier, dass in einer strikten veganen Erna?hrungsweise kaum Eicosapentaensa?ure (EPA) und Docosahexaensa?ure (DHA) zugefu?hrt werden (66). Diese kann der Körper grundsätzlich aber aus den kurzkettigen Fettsäuren selbst herstellen, weswegen sie ja korrekterweise als ,,semi-essenziell bezeichnet werden. Ein Blick in die Literatur vermittelt zwar auf den ersten Blick, dass dies nur bedingt möglich ist, allerdings möchte ich Folgendes hinzufügen: Die Umwandlungsrate von ? -Linolensäure in EPA und DHA ist maßgeblich von der Zufuhr an kurzkettigen Omega-6-Fettsäuren abhängig, weil sich beide kurzkettigen Fettsäuren die selben Enzyme teilen, um in die jeweiligen langkettigen Fettsäuren umgewandelt zu werden. Wenn wir ein ausgewogenes Verhältnis von Omega-3-Fettsäuren zu Omega-6-Fettsäuren konsumieren, funktioniert die Umwandlung in EPA und DHA wesentlich besser. Ein gutes Verhältnis von Omega 3 zu 6 von 1:4. Welches Verhältnis nehmen wir durch eine durchschnittliche westliche Ernährung auf? Durchschnittlich ungefähr ein Verhältnis von Omega 3 zu 6 von 1:15 (ist es nicht andersrum?) (67). Aus meiner Sicht kann dann eine ausreichende Umwandlung in den Studien mit durchschnittlichen westlichen Menschen nicht beobachtet werden, was aber wenig Aufschluss über die Umwandlungsrate bei einer vollwertigen, Omega-6-reduzieren pflanzenbetonten Ernährung gibt? Wie haben es denn die abertausenden Menschen in den vergangenen hunderten von Jahren ohne direkten Zugang zum Meer (und damit zu Meeresfischen) und ohne einer Nordseefiliale um die Ecke geschafft, genügend langkettige Omega-3-Fettsäuren aufzunehmen? Wie wir es von vielen Mechanismen in unserem Körper kennen, wird der Körper weniger effizient in seiner Arbeit, wenn er im Überschuss mit Nährstoffen lebt. Das könnte auch erklären, warum Veganer in manchen Studien trotz niedrigerer Aufnahme an DHA über die Nahrung nicht höhere Serumwerte als erwartet aufwiesen (68). Um Spekulationen aus dem Weg zu gehen und auf Nummer sicher zu gehen, empfehle ich aber ohnehin jeder schwangeren und stillenden Frau die Einnahme von 250 mg schadstofffreien, umweltschonenden, fischfreundlichen EPA/­­DHA aus Mikroalgenöl. Denn das ist ebenso bioverfügbar wie jenes aus Fischöl (69) und dabei frei von Schwermetallen. Denn anscheinend sind einige Fischarten wie Thunfisch, Heilbutt, Hecht, Seezunge, Barsch, (spanische) Makrele und weitere in manchen Untersuchungen so belastet gewesen, dass der positive Effekt des DHA durch den Fischkonsum die negativen Folgen der Schwermetallbelastung nicht aufwiegen konnte. (70). Einige Fische wie Lachse waren weniger belastet, wiesen aber in anderen Untersuchungen erhöhte PCB Werte (= Polychlorierte Biphenyle; giftige und krebsauslösende organische Chlorverbindungen) auf. Obwohl PCBs in den 1980er-Jahren verboten wurden, reichern sich diese Stoffe aufgrund ihrer Langlebigkeit nach wie vor an der Spitze der Nahrungskette bei Raubfischen wie Lachsen an (71). Da fällt einem doch der Griff zum Mikoralgenöl gleich nochmal leichter, oder? Geburt und Stillzeit  Neugeborene von gut versorgten Veganerinnen hatten eine durchschnittliche Geburtsgröße und Geburtsgewicht (72) und haben sich normal entwickelt (73). Die Muttermilch von Veganerinnen bietet dem Säugling im ersten Halbjahr alles Benötigte, um sich gesund zu entwickeln. Die genaue Nährstoffzusammensetzung der Muttermilch ist dabei (in vielen aber nicht allen Punkten) von der Nährstoffzufuhr der Mutter abhängig. Die wesentliche Zusammensetzung der Muttermilch von Vegetarierinnen war in Bezug auf den prozentualen Fettanteil (74) sowie die Menge an Eisen, Kupfer, Zink, Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium und Laktose vergleichbar mit der Muttermilch von Mischköstlerinnen (75). Worauf auch während der Stillzeit weiterhin stark geachtet werden muss, ist die Vitamin-B12-Versorgung. Der Gehalt an B12 in der Muttermilch ist abhängig von der Versorgung der Mutter (76). Aber auch hier gilt: ist die Mutter gut versorgt, dann ist auch der Säugling gut versorgt. Fazit?  Ich hoffe, ich konnte in meiner Abhandlung bisher aufzeigen, dass eine vegan lebende Frau sich und ihr ungeborenes Kind während der Schwangerschaft mit einer vollwertigen, rein pflanzlichen Ernährung optimal versorgen kann. Mein Ziel ist es nicht, dass mit meiner Arbeit die Kluft zwischen den Ernährungsstilen zu vergrößern. Mehr Informationskampagnen für alle Bevölkerungsgruppen und Ernährungsstile sind eine dringend gebrauchte Maßnahme, denn auch der omnivor lebende Teil der Bevölkerung ist laut der Nationalen Verzehrsstudie II (51) zu großen Teil unterversorgt mit Vitamin C, Vitamin D, Folsäure, Jod, Eisen (Frauen), Kalzium (!) und Ballaststoffen (NVSII) sowie nach Aussage der Erhebung in der Schweiz auch in Bezug auf Vitamin E, Magnesium und Vitamin B 3 (Niacin) defizitär (52). Von der mangelhaften Aufnahme an vollwertigen Kohlenhydraten, Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen ganz zu schweigen. Von daher denke ich, sollten wir uns keine Illusion darüber machen sollten, dass Nährstoffmängel in jeder Ernährungsform auftreten können und dringender Handlungsbedarf darin besteht, diese Personengruppen aufzuklären und dafür zu sorgen, dass sie mit den richtigen Lebensmitteln versorgt werden. Das große Potential einer veganen Ernährung besteht ohne Zweifel aber nicht nur darin, welche sehr gesunden Lebensmittel in großen Mengen zugeführt werden, sondern ebenso welche Lebensmittel gerade nicht zugeführt werden. Darin liegt meines Erachtens eine große Chance, der Epidemie an chronischen degenerativen Erkrankungen entgegenzuwirken. Niemand mag ernsthaft anzweifeln, dass die Ernährungsgewohnheiten der deutschen Bevölkerung ganz stark in die falsche Richtung gehen und dass ein wesentlich höherer Anteil an vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ein wichtiger Schritt für die Gesundheit des Individuums (und damit für die Entlastung des Gesundheitssystems) sowie für unsere Umwelt (und damit für unsere Zukunft) darstellt. Dazu müssen wir keine Studien gegeneinander ausspielen oder Veredelungsverluste oder Co2-Äquivalente in der Tierhaltung berechnen lassen. Aber solange wir gegeneinander arbeiten, wird keine Veränderung stattfinden können. Denn wie Albert Schweitzer es treffend formuliert hat: ,,Mit gutem Beispiel voranzugehen ist nicht nur der beste Weg andere zu beeinflussen, es ist der Einzige. In diesem Sinne verweise ich auf Nummer 1 der ,,10 Regeln der DGE für vollwertige Ernährung: ,,Wählen Sie überwiegend pflanzliche Lebensmittel. Diese haben eine gesundheitsfördernde Wirkung und unterstützen eine nachhaltige Ernährungsweise. In dieser Regel sehe ich bereits mehr als nur eine kleine Schnittmenge zwischen einer veganen Ernährung und der Empfehlung der DGE, die eine definitive Zuwendung zu einer getreidebasierenden, vollwertigen Ernährung mit viel Gemüse und Obst zeigt. Die einzige Diskussion, die wir noch führen dürfen ist jene, aus welcher Quelle denn nun unsere Proteine stammen sollten. Und für dieses Gespräch bin ich mehr als offen und bereitwillig. Beste Grüße, Niko Rittenau   Quellen & Links:  (1)www.bild.de/­­geld/­­wirtschaft/­­wirtschaft/­­essen-schaedigt-ungeborene-babys-46862398.bild.html (2)www.bild.de/­­bild-plus/­­ratgeber/­­kind-familie/­­ernaehrung/­­ernaehrung-von-kindern-geschrumpftes-hirn-durch-veganismus-47803082,view=conversionToLogin.bild.html#fromWall (3) www.bild.de/­­ratgeber/­­gesundheit/­­ernaehrung/­­vegane-ernaehrung-schadet-kindern-49993144.bild.html (4) www.bmel.de/­­SharedDocs/­­Downloads/­­Ernaehrung/­­NVS_­ErgebnisberichtTeil2.pdf?blob=publicationFile (5)www.rki.de/­­DE/­­Content/­­Gesundheitsmonitoring/­­Themen/­­Uebergewicht_­Adipositas/­­Uebergewicht_­Adipositas_­node.html (6) www.wido.de/­­aktuelles/­­archiv/­­meldung-archiv/­­artikel/­­gkv-arzneimittelindex-so-viele-teure-neue-medikamente-wie-nie-zuvor.html (7) www.diabetes-deutschland.de/­­aktuellesituation.html (8) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­9863851 (9) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­25198208 (10) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pmc/­­articles/­­PMC2677007/­­ (11) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­16673753/­­ (12)www.facebook.com/­­niko.rittenau/­­photos/­­a.347845595425770.1073741831.278955552314775/­­605179559692371/­­?type=3&theater (13) www.tofufamily.de/­­ueber-die-diffamierung-veganer-eltern (14) Keller, M & Gätjen, E. 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S. 51 (55) www.oatly.com/­­products/­­germany/­­haferdrink-calcium-3 (56) www.alpro.com/­­de/­­produkte/­­soja-joghurtalternativen/­­gross-geschmacksvariation/­­vanille#productrange (57) www.deutschlandistvegan.de/­­veganane-ernaehrung-vitamin-b12/­­ (58) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pmc/­­articles/­­PMC5130103/­­ (59) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­12656203 (60) www.dge.de/­­wissenschaft/­­referenzwerte/­­vitamin-b12 (61) www.deutschlandistvegan.de/­­vitamin-d/­­ (62) www.bmel.de/­­SharedDocs/­­Downloads/­­Ernaehrung/­­NVS_­ErgebnisberichtTeil2.pdf?blob=publicationFile (63) vebu.de/­­veggie-fakten/­­entwicklung-in-zahlen/­­anzahl-veganer-und-vegetarier-in-deutschland (64) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­25207380 (65) www.deutschlandistvegan.de/­­optimal-versorgt-mit-omega-3-ganz-ohne-fisch (66) www.dge.de/­­wissenschaft/­­weitere-publikationen/­­dge-position/­­vegane-ernaehrung/­­ (67) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­12442909 (68) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­20861171 (69) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­17713804 (70) www.sciencedirect.com/­­science/­­article/­­pii/­­S027869151100576X (71) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pmc/­­articles/­­PMC3385441/­­pdf/­­ehp.1104500.pdf (72) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­9844995 (73) www.onlinelibrary.wiley.com/­­doi/­­10.1111/­­j.1365-277X.1992.tb00129.x/­­abstract (74) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­3984932 (75) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­3998870 (76) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­2239784     Der Beitrag Gut versorgt: Vegane Ernährung für Schwangere & Stillende erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Was ist ein Heilwasser und wie unterscheidet es sich von einem Mineralwasser?

31. Oktober 2016 The Vegetarian Diaries 

Was ist ein Heilwasser und wie unterscheidet es sich von einem Mineralwasser? Wasser ist nicht nur ein viel diskutiertes, sondern vor allem ständig präsentes Thema und das wichtigste Lebensmittel überhaupt. In Deutschland gibt es Hunderte Anbieter für Wasser mit den verschiedensten Eigenschaften, Preisen, Herkünften und Zusammensetzungen. Aber worin unterscheiden sich Wasser überhaupt? Was ist zum Beispiel der Unterschied zwischen einem Heil-, Mineral- und Leitungswasser? In diesem Beitrag möchte ich euch die wichtigsten Merkmale dieser verschiedenen Wasser vorstellen und zeigen, was sich hinter der Bezeichnung Heilwasser verbirgt. Wichtig: Die Informationen beziehen sich auf die gesetzlichen Gegebenheiten in Deutschland und können in anderen Ländern zum Teil sehr deutlich abweichen!  Was ist Leitungswasser? Als Leitungswasser werden alle Wasser bezeichnet, die durch Wasserleitungen bzw. Rohre zugeführt werden. Darin inbegriffen sind neben dem umgangssprachlichen Trinkwasser aber auch Brauch- bzw. Betriebswasser, die zum Beispiel in der Industrie häufig zum Einsatz kommen. Die Qualität dieses Wassers hängt neben der Aufbereitung vor allem vom Zustand des vorhandenen Wasserrohrnetztes ab. In Deutschland wird Trinkwasser intensiv kontrolliert und ist flächendeckend zum Verzehr geeignet. Was ist ein Mineralwasser? Ein Mineralwasser ist ein Grundwasser, das aus unterirdischen Wasservorkommen stammen und von ursprünglicher Reinheit sein muss. Das Mineralwasser muss direkt am Ort der Quelle bzw. des Brunnen abgefüllt werden und vorher amtlich anerkannt werden. Alle rechtlichen Grundlagen werden in der deutschen Mineral- und Tafelwasserordnung festgehalten und geben unter anderem die Grenzwerte für eine Vielzahl von Inhaltsstoffen an. Aktuell gibt es in Deutschland mehr als 800 amtlich anerkannte Quellen, aus denen Mineralwasser gewonnen und abgefüllt werden darf. Entscheidend für die Anerkennung als Mineralwasser ist, dass die Temperatur der Quelle und die Zusammensetzung des natürlichen Mineralwassers im Rahmen natürlicher Schwankungen stabil bleiben muss. Das Mineralwasser darf vor dem Abfüllen nur sehr eingeschränkt behandelt werden. Darunter fällt zum Beispiel das Entziehen von Eisen- oder Schwefelverbindungen. Zusätzlich darf dem Mineralwasser Kohlensäure hinzugefügt oder entzogen werden. Auch für diese Prozesse gibt es Grenzwerte und Beschränkungen, die amtlich überprüft und in der Wasserverordnung nieder geschrieben sind. Was ist ein Heilwasser? Ein Heilwasser muss neben den Bedingungen, die auch ein Mineralwasser erfüllen muss, zusätzlich aufgrund seiner enthaltenen Mineralstoffe und Spurenelemente eine wissenschaftlich nachgewiesene lindernde beziehungsweise vorbeugende Wirkung aufweisen. Erst nach dem erfolgten Nachweis kann ein Heilwasser amtlich zugelassen und auf den Markt gebracht werden. In Deutschland fallen alle Heilwasser nach § 2 des Arzneimittelgesetz in die Kategorie der Arzneimittel. Allen Heilwassern ist gemein, dass sie zum Beispiel im Vergleich zu Leitungswasser viele gelöste Mineralstoffe bzw. Spurenelemente enthalten. Die genaue Zusammensetzung und die daraus resultierende Wirkung des Wassers unterscheidet sich je nach Quelle zum Teil deutlich. Aktuell gibt es in Deutschland 35 zugelassene Heilwässer. Heilwasser von Staatl. Fachingen Das wohl bekannteste deutsche Heilwasser stammt von Staatl. Fachingen und wird aus einer Quelle in der Nähe von Diez an der Lahn gewonnen. Die Marke Staatl. Fachingen kann mit der Entdeckung der Quelle im Jahr 1740 auf eine jahrhundertelange Tradition zurückblicken. Der erste schriftliche Nachweis der Wirksamkeit des Wassers stammt von einem Frankfurter Arzt aus dem Jahr 1748. Bis heute wird dieses Heilwasser gewonnen und weltweit unter dem Namen Staatl. Fachingen STILL vertrieben. Neben einem hohen Calcium- und Natriumgehalt zeichnet sich das Staatl. Fachingen Heilwasser vor allem durch seinen hohen Anteil an Hydrogencarbonat (HCO3–) aus, das unter anderem wichtig für den Säure-Basen-Haushalt des Körpers ist. Welche lindernde beziehungsweise vorbeugende Wirkung das Heilwasser hat, verrate ich euch im nächsten Beitrag. Dort erfahrt ihr dann auch was ein scharfes Chili, Wein und Johann Wolfgang von Goethe mit dem Heilwasser von Staatl. Fachingen zu tun haben. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Staatl. Fachingen entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

Salzt du noch oder würzt du schon? Salz - Gift oder Segen?

3. Juli 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Salzt du noch oder würzt du schon? Salz - Gift oder Segen?Salz besteht zum größten Teil aus Natriumchlorid (NaCl); also Natrium und Chlorid. Diese beiden Mineralstoffe spielen eine wichtige Rolle für den Wasserhaushalt, das Nervensystem, die Verdauung und den Knochenaufbau. Der Schätzwert für die minimale Zufuhr von Natrium liegt laut den D-A-CH-Referenzwerten bei 550 mg/­­Tag für Erwachsene. Das entspricht ca. 1,3 g Salz. Die DGE ist großzügig und empfiehlt maximal 5 g Salz pro Tag. Doch wie sieht die Realität aus? Die tägliche Salzaufnahme liegt bei Frauen durchschnittlich bei 8,4 g und bei Männern bei 10 g! Das ist etwa 900% mehr als der Bedarf! Der überwiegende Teil der Salzaufnahme kommt heutzutage aus industriell hergestellten Lebensmitteln. Dabei machen Brot, Käse, Wurst und Fertiggerichte (auch die veganen Varianten davon) die Hauptquellen aus. Das Salzen im eigenen Haushalt spielt eher eine untergeordnete Rolle. Hier mal ein kleines Rechen-Beispiel zur Verdeutlichung: 2 Scheiben Brot (100g) 1 g Salz 2 Tofuwürstchen (100g) 2 g Salz 1 Schale Krautsalat (200g) 1 g Salz 2 EL veg. Brotaufstrich (50 g) 2 g Salz   So könnte z.B. ein typisch, veganes Abendessen aussehen. Wir sehen, dass alleine mit dieser Mahlzeit 6 g Salz aufgenommen wurden! Was ist das Problem? Zuviel Salz erhöht das Risiko für... - Bluthochdruck - Herz-Kreislauf-Erkrankungen - Nierenversagen/­­Abbau der Nierenfunktion - Osteoporose - Magenkrebs Aber ohne Salz schmeckts mir nicht... Da muss ich dir Recht geben...Aber ich habe Tipps für dich, wie du Salz auf ,,gesunde Weise ersetzen kannst: - Viele Kräuter (frisch oder getrocknet) - Viele Gewürze (z.B. Kümmel, Curry, Paprika) - Klein gehackte Zwiebel, Lauch, Knoblauch oder Ingwer - Saures (z.B. Apfelessig, Zitronensaft) - Süßes (z.B. Trockenfrüchte, Kokosblütenzucker) - Hefeflocken - Algen (frisch oder getrocknet) Hier sind unsere Produktempfehlungen, die fast immer auf dem Tisch stehen: Algen Gewürz-Zauber  Remis Algen Gewürz-Mischung vereint den nussigen Geschmack von Samen mit den wertvollen, würzigen Algen und schmeckt nach me(e/­­h)r! Hefeflocken salzfrei – natriumarm Hefeflocken bereichern v.a. die vegane Küche durch ihren würzig-käsigen Geschmack und ihrem Reichtum an B-Vitaminen und Proteinen Salatmischung aus dreierlei Algen Mit dieser Mischung aus ausgewählten Meeresalgen kannst du deinen Bedarf an Natrium und Jod auf natürliche Art decken. Adios Salz Gartengemüse Mischung  Durch die Auswahl aromatischer Gemüse in dieser Gewürzmischung, kannst auch du bei deinem nächsten Gericht sagen: „Adios Salz“ Erntesegen Himalaya Ur-Salz Himalaya Ur-Salz ist ca. 230 Millionen Jahre alt. Dieses Steinsalz findet sich tief in der Erde und ist damit geschützt vor schädlichen Umwelteinflüssen. Qualität vor Quantität Außerdem musst du ja nicht komplett auf Salz verzichten. Ich würde dir aber vor dem klassischen Speisesalz (in Supermärkten, Fertigprodukten) abraten! Es wurde aufwändig industriell verarbeitet, gebleicht, bei hohen Temperaturen gesiedet und gereinigt. Durch diesen Raffinationsprozess enthält es auch kaum mehr der ursprünglich enthaltenen Mineralstoffe. Um es besser streufähig zu machen werden chemische Rieselhilfen eingesetzt (z.B. Aluminiumoxid oder Kaliumhexacyanidoferrat (II)). Aluminium steht u.a. im Verdacht das Risiko für Alzheimer zu erhöhen. Zudem wird das Tafelsalz meist mit Jod und Fluorid angereichert. Auch wenn das der Prophylaxe von Schilddrüsenerkrankungen und Karies dienen soll, halte ich persönlich wenig von diesen künstlichen Formen der genannten Spurenelemente. Wenn schon Salz, dann empfehle ich naturbelassenes Salz ohne Zusätze (Meersalz, Steinsalz, Ursalz, Kristallsalz).  Diese findest du in Bioläden, Reformhäusern oder gut sortierten Supermärkten. Und deinen Jodbedarf deckst du am besten mit (getrockneten) Algen (z.B. Nori, Meeresspaghetti etc.) Fazit: - Die Dosis macht das Gift! - Qualität: Achte auf naturbelassenes Salz! - Öfter mal bewusst und clever Salz ersetzen (siehe Tipps oben)! Schreibt uns gern eure Meinung: Was denkt ihr über das Thema Salz? Welches verwendet ihr und findet ihr den Salzgehalt in industriellen Lebensmitteln auch so erschreckend?   Quellen: http:/­­/­­www.bmel.de/­­DE/­­Ernaehrung/­­GesundeErnaehrung/­­_­Texte/­­DEGS_­Salzstudie.html http:/­­/­­www.bfr.bund.de/­­de/­­a-z_­index/­­salz-31180.html Leitfaden Ernährungsmedizin (Koula-Jenik, Kraft, Miko, Schulz)   Der Beitrag Salzt du noch oder würzt du schon? Salz – Gift oder Segen? erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

vegane Brühe

1. Februar 2013 Laubfresser 

Anstatt in jedem Post erneut zu erwähnen, welche Brühesorten sich laut Produktanfragen und dergleichen als vegan herausgestellt haben und im Falle von Änderungen dann Hunderte von Posts ändern zu müssen, habe ich mich entschieden, dafür einen eigenen Post anzulegen. vegan sind u.a. (Stand: 7.12.2012): - PENNY Klare Delikatessbrühe (laut Antwort auf unsere Anfrage) - PENNY Klare Gemüsebrühe (laut Antwort auf unsere Anfrage) - MAGGI Klare Gemüsebrühe u.a. (laut MAGGI Allergenliste) Zutaten und Antworten auf Produktanfragen: 1. Penny Delikatessbrühe Zutaten: Jodsalz (Salz, Kaliumjodat), Speisewürze, Würzgemüse und Kräuter (Zwiebeln, Pastinaken, Lauch, Karotten, Petersilie, Liebstöckelblätter), Maisstärke, Palmfett, Zucker, Muskatnuss, natürliches Aroma, natürliche Gewürz-Aromen (enthalten Sellerie), Trennmittel Siliciumdioxid. Kann Spuren von Gluten, Ei, Milch, Senf und Sesam enthalten. 2. Penny Klare Gemüsebrühe Zutaten: Jodsalz (Salz, Kaliumjodat), Maisstärke, Würzgemüse und Kräuter (12%) (Zwiebeln, Pastinaken, Lauch, Karotten, Petersilie, Liebstöckelblätter), Zucker, Palmfett, Speisewürze, Gewürze, natürliches Aroma, natürliche Gewürz-Aromen (enthalten Sellerie). Kann Spuren von Gluten, Ei, Milch, Senf und Sesam enthalten. 1. & 2. Antwort der REWE Group auf unsere Produktanfrage: "[...]Aufgrund Ihrer Anfrage teilte uns der Hersteller mit, dass die Penny Delikateßbrühe (1286736-M4004) und die Penny Klare Gemüsebrühe (001286733-M4004) rezepturgemäß für eine vegane Lebensweise geeignet wäre. Jedoch kann ein Vorlieferant Kreuzkontamionationen mit Ei und Milch nicht ausschließen[...] 3. MAGGI Klare Gemüsebrühe Zutaten: Jodsalz, Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat, pflanzliches Fett, Hefeextrakt, 4,2 % Gemüse (Zwiebeln, Lauch, Karotten, Tomaten), Gemüseextrakte (Lauch, Paprika, Sellerie), Gewürze, Kräuter, Aroma. [Spuren: Eier,Weizen, Soja, Milch, Senf]

Was du schon immer über Salz wissen wolltest

13. Juli 2017 Eat this! 

Was du schon immer über Salz wissen wolltestGewürze sind - zusammen mit frischen Kräutern - wirklich essentiell in unserer Küche. Ohne kämen wir definitiv nicht aus. Deshalb widmen wir unserer Würzschublade jetzt eine ganze Serie. In der #Spiceworld gibt’s ab sofort immer mal wieder Tipps und Tricks zu unseren liebsten Gewürzen. Wir starten mit dem wichtigsten Gewürz, welches eigentlich gar keines ist: Salz! Lass uns eines gleich von vornherein klarstellen: Nein, Salz ist nicht per se ungesund. Auch wenn dir das haufenweise pseudowissenschaftliche Ernährungsberaterseiten einreden möchten. Wie bei vielem kommt es auf die Dosierung an. Auch zu wenig Salz ist gelinde gesagt ganz schön mies für deine Gesundheit. Der Körper besteht zum Teil aus Salz und verliert pro Tag einige Gramm davon. Je nachdem, ob du Sport getrieben und geschwitzt hast oder den ganzen Sonntag gemütlich gecoucht, eben mehr oder weniger. Dieser Verlust muss mindestens ausgeglichen werden, sonst wird das zukünftig nix mehr mit dem Sport - es wird auch nix mehr mit dem gemütlichen couchen. Der Stoffwechsel benötigt ungefähr 1-2 Gramm pro Tag, um überhaupt zu funktionieren. Es stimmt aber selbstverständlich auch, dass der Salzgehalt heutzutage vor allem in Fertigprodukten viel zu hoch ist und du - je nach Ernährung - quasi dauerhaft aller-aller-mindestens am oberen Rande der verschiedensten empfohlenen Tageshöchstmengen an Salz entlang schrammst. Vor allem an dem der WHO, die einen sehr mageren und mittlerweile sogar umstrittenen Cut bei bereits 5 g pro Tag ansetzt. Tatsächlich nehmen Frauen im Schnitt (!) 8,4 g, Männer sogar 10 g pro Tag zu sich. Das klingt nicht nur nach ,,viel zu viel, das ist es auch. Schaut man sich unvoreingenommen die aktuellen Empfehlungen verschiedener Wissenschaftler an, liegt man als gesunder Mensch mit dem von der DGE empfohlenen Richtwert von 6 g Salz pro Tag nicht ganz schlecht. Je nach Anstrengung und Konstitution liegt der Idealwert allerdings auch darüber. Schweißtreibender Job oder Profisportler? Gönn dir. Mehr. Nicht zu viel! Nur eben mehr als 6 g. Diese Angabe beinhaltet aber eben auch Salz, welches nicht aus dem Salzstreuer über das Radieschenbrot rieselt. Die erwähnten Fertigprodukte, Brot und Brötchen, Aufstriche, aber auch Eingelegtes und natürlich vor allem Wurst und Käse enthalten Salz. Als Veganer ist man also fein raus? Nicht unbedingt, denn die veganen Fertigprodukte - vegane Burgerpatties, ,,Fertigsteaks, Sojawürstchen und so weiter - stehen ebenfalls in der Kritik, zu viel Salz zu enthalten. Beziehungsweise Natrium. Und im Grunde geht es in der Diskussion um Natrium, aus dem Salz zum allergrößten Teil besteht und auf dessen Dosierung man achten sollte. Irgendwie fies von diesem Natrium. Gleichzeitig essentiell und ungesund. Danke. Backstabber! ? Sagen wir zusammengefasst einfach: Salz in Maßen ist gut. Und die Salzaufnahme durch Fertigprodukte zu minimieren auch. Lasst uns das gesparte Natrium lieber durch gute, leckere Salze ersetzen. The faces of salt Stein-, Siede- und Meersalz. Damit wars das eigentlich auch schon mit den verschiedenen Salzarten. Zumindest im Groben. Zu den Feinheiten kommen wir noch. Steinsalz ist - man kann es ahnen - einfach aus unterirdischen Salzstöcken abgebautes Salz. Da dieses aber nicht selten schlicht zu verunreinigt ist, um es direkt zu verwenden, wird in die geschlagenen Stollen Wasser eingeleitet, welches das Salz löst. Anschließend wird die Suppe dann so lange erhitzt, bis das Wasser verdampft ist und nur noch das Salz übrig bleibt. Das nennt man dann Siedesalz. Ähnlich wird auch Meersalz gewonnen. Meerwasser wird in Becken geleitet, Sonne und Wind tun ihr Übriges. Okay, abschöpfen muss man natürlich noch. Easy, oder? Im Ernst: Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Salzfarmer stecken viel Planung und Handarbeit in ihre Arbeit, was auch erklärt, warum Meersalz, allen voran das bekannte Flor de Sal, so teuer ist. Für Salz-Connaisseure Oma Henriette fand sich vielleicht noch extra-fancy (auch wenn sie das nie so gesagt hätte, logisch!), als sie opulent Meersalz bei Tisch reichte und das auch jeden wissen ließ - ob man nun wollte oder nicht. Sie folgte damit alten Traditionen. Schon im Mittelalter wurde der Salztopf immer vor denjenigen gestellt, der das meiste Ansehen genoss. Und jetzt überlege mal, wie oft du schon am Tisch nach dem Salz fragen musstest ? Nix gegen die Oma, aber 2017 wäre nicht 2017, wenn Foodies sich nicht auf Spezialsalze stürzen würden, wie auf den Kolumbien/­­Äthiopien-Mix aus direkt gehandeltem, fair produziertem Arabica-Kaffee. Und logo - wir machen mit! Nicht, weil wir so unglaublich ,,extra sind, sondern weil es wirklich einen Unterschied macht, ob du dir Flor de Sal oder große, knackige und dennoch unheimlich feine Flusssalzkristalle bei Tisch über dein schon zitiertes Radieschenbrot rieseln lässt. Das Brot toastest du leicht, schmierst ein klein wenig vegane Butter darauf, die Radieschen werden ganz fein geschnitten und mit etwas frisch gehacktem Kerbel bestreut und dann nennst du das Ding einfach ,,Tartine au Radis, bist damit Gourmet und darfst dir das feine Salz jetzt mal definitiv übers Vesper streuen. Im Ernst: Salz schmeckt vorerst mal salzig. Die Sorten unterscheiden sich aber auch in Geschmacksnuancen und vor allem natürlich in der Optik und dem Mundgefühl. Wie du weißt, haben wir immer großen Spaß daran, auch einfache Gerichte mit Kleinigkeiten aufzumöbeln. Ein paar Olivenölperlen aufs vegane Karottenlachsbrötchen ist eben doch was anderes, als sich lieblos ein paar Möhren aufs Brot zu werfen. Aber auch verschiedene Salzsorten stehen bei uns hoch im Kurs. Spätestens, seitdem wir salted. als neuen Salzdealer haben, die uns mit wirklich tollen Salzen versorgen. Welten tun sich auf. Welten! Unsere absoluten Salz-Favoriten stellen wir dir natürlich auch vor. Flor de Sal Nadines Liebling. Fein und leicht und irgendwie mild im Geschmack. Besteht aus der sogenannten Salzblume, der obersten, zartesten Schicht, die bei der Meersalzgewinnung entsteht. So ein bisschen die Königin unter den Salzen. Murray River Mein persönlicher Favorit. Große, schöne Flocken, die man direkt über sein Essen rieseln lassen kann. Kommt aus Australien und ist ein bisschen rauer, als Flor de Sal. Hat ein bisschen was von Crocodile Dundee und passt deshalb super zu mir. Hat eine leicht zartrosa Färbung, die es durch die im Murray River natürlich vorkommenden Algen bekommt. Alpen Gold Schickes Bergsalz aus Österreich. Das sind große Kristalle und schindet richtig Eindruck bei deinen Freunden, wenn du es mitsamt Mörser auf den Tisch stellst. Black Lava Tiefschwarzes Dekorsalz von der Insel Monokai. Wird aus dem Pazifik gewonnen, mit Mineralienextrakten vermischt und mit Aktivkohle versetzt. Steht auf Hawaii traditionell für die vulkanischen Ursprünge der Inseln. Sieht als Topping richtig stark aus und das Auge isst schließlich mit. Kala Namak Logo, wo kämen wir denn hin, wenn wir Kala Namak nicht erwähnen würden. Kristalliner Eigeschmack und essentiell für die vegane Küche. Wir lieben Kala Namak zu Tofu, zu Avocadotoasts oder in Dips - in der indischen Küche werden Obstsalate und Chutneys damit verfeinert. Wenn du Kala Namak nur in pulverisierter Form kennst: Im Ernst, die ganzen Kristalle, frisch gemörsert, schmecken nochmal ein ganzes Stück besser. Und jetzt du Bist du #TeamSalt und hast dein persönliches Lieblingssalz oder sagst du ,,schmeckt ohnehin alles gleich. Lass es uns in den Kommentaren wissen und mit etwas Glück bringt dir der Paketbote bald ein ganz salziges Päckchen vorbei, denn zusammen mit salted. verlosen wir heute drei Sets für Salz-Liebhaber. - Preis: Mörserset bestehend aus einem Holzständer, einem Mörser, einem Porzellanschälchen und 10 Salzen - Preis: Fingersalz-Tischset bestehend aus Holzständer, Porzellanschälchen und 5 Salzen - Preis: Tischset bestehend aus Holzständer und 4 Salzen in Reagenzgläsern. Wie es geht, liest du in der Gewinnspielbox. a Rafflecopter giveaway Reklame! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit salted. Swen Tröster entstanden, er spiegelt jedoch ausschließlich unsere eigene Meinung wider. Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten. Der Beitrag Was du schon immer über Salz wissen wolltest erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Breakfast Sandwich - Das perfekte vegane Rührei mit Tofu und Kala Namak - Wasser & Sport. Probier‘ den Mineralienrechner von Gerolsteiner aus

Die Top-10 der pflanzlichen Ei-Alternativen zum Kochen und Backen

9. April 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Die Top-10 der pflanzlichen Ei-Alternativen zum Kochen und BackenLaut Marktinfo Eier & Geflügel (MEG) liegt der Pro-Kopf-Verbrauch der Deutschen bei 218 Eiern im Jahr. Für die Ei-Produktion müssen jährlich 50 Millionen sogenannte Eintagsküken sterben. Quelle: VEBU Bei diesen Zahlen wird einem ganz flau zumute, oder?   Auf den Konsum von Eiern verzichten wir natürlich aus ethischen Gründen und ohne mit der Wimper zu zucken. Hinzu kommt noch der gesundheitliche Aspekt: Eier enthalten gesättigte Fettsäuren und hohe Cholestinmengen. Durch die katastrophalen Haltungsbedingungen sind Eier anfällig für Salmonellen, die auf der Schale zuhause sind. Alles mehr als unappetitlich! Trotzdem ist Osterzeit jedes Jahr: Eierzeit. In allen Supermärkten, Bäckereien und Bioläden sind bunte, hart gekochte Eier zu finden. Höchste Zeit, euch unsere zehn pflanzlichen Ei-Alternativen vorzustellen. Natürlich können wir kein Osterei zaubern, aber trotzdem köstliche, tierleidfreie Klassiker wie z. B. Rührtofu zubereiten. Die Top-10 Ei-Alternativen 1. Bananen Die wohl bekannteste und einfachste „Ei-Ersatz-Methode“ zum Backen von Kuchen, Torten und zur Herstellung von Desserts. Es ist ganz leicht: Eine halbe Banane ersetzt ein ganzes Ei! Die Banane einfach zerdrücken und unter den Teig rühren.   2. Seidentofu Ich persönlich verwende Seidentofu immer zur Zubereitung von Käsekuchen und Rührei. Er ist sehr feucht und weich und wirkt leicht bindend. Als Ersatz für ein Ei eignen sich ca. 50-60 Gramm Seidentofu. Am besten cremig pürieren (für Kochen, Desserts, Quiche) oder einfach unterrühren (Rührtofu). (Weiter unten findet ihr das Rezept für einen absoluten Klassiker mit Seidentofu: „Rührtofu“ ? la Björn Moschinski. Zugegeben, das Video ist schon älter – geschmacklich ist das Gericht aber immer noch ganz vorne!) Preis: ca. 2,84 Euro (400 g) Erhältlich bei alles-vegetarisch.de   3. Ersatz-Pulvermischungen Ei-Ersatz in Pulverform gibt es mittlerweile von verschiedenen Herstellern im Bioladen, im Veganz und im Reformhaus. Die Mischungen bestehen aus verschiedenen Mehlen, wie z. B. Lupinenmehl und Johannisbrotkernmehl und sind gut geeignet, um leichtes Gebäck (Tortenboden), Kuchen oder Bratlinge herzustellen. Die Ei-Ersatz-Mischung wird einfach mit Wasser angerührt und mit dem Teig weiterverarbeitet. Für ein Ei rührt man einen Esslöffel Pulvermischung mit ca. 30 ml Wasser an. Mein Favorit ist BOBEI von Pure Raw, da diese Mischung in Rohkostqualität nur Mikroalgenpulver enthält und keinen sonstigen Firlefanz. Darüber hinaus ist es wirklich kinderleicht anzuwenden und geschmacklich top! Preis: ca. 9,95 Euro (200 g) Erhältlich im Onlineshop von Pure Raw.   4. Chiasamen Chiasamen sind wahre Alleskönner. Dass sie sich auch als Ei-Ersatz gut machen, war allerdings für mich neu. Da sie recht gut binden, eignen sie sich gut zum Backen von Kuchen, Waffeln oder Pfannkuchen. Probiert es einmal aus! Dafür am besten aus 2 Esslöffel Chiasamen und 250 ml Wasser eine Mischung anrühren und diese einige Zeit quellen lassen. Davon eignet sich ein Esslöffel als Ersatz für ein Ei. Ich kaufe gerne die Chiasamen von dm, da sie preiswert sind und Bioqualität haben. Preis: 2,95 Euro (300 g) Erhältlich in dm-Drogerien und im dm-Onlineshop.   5. Flohsamen Flohsamen sind durch ihre gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe bekannte Helfer bei Verdauungsproblemen aller Art. Sie können aber auch den Cholesterinspiegel und den Blutzuckerwert senken und gleichzeitig eine kalorienarme Sättigung erreichen. Durch die guten Quelleigenschaften sind Flohsamen aber auch als Ei-Ersatz geeignet. Ähnlich wie bei den Chiasamen erstellt man wieder eine Mischung: ca.1 1/­­2 Esslöffel Flohsamenpulver mit 200 ml Wasser verrühren und quellen lassen. Diese Portion entspricht einem Ei-Ersatz von ca. 1-2 Eiern. Flohsamen sind gut verschlossen lange haltbar und außerdem sehr ergiebig. Mein Favorit ist von Wohltuer in bester Bioqualität. Preis: 14,99 Euro (500 g) Erhältlich bei Amazon.   6. Johannisbrotkernmehl Johannisbrotkernmehl ist ein natürliches Bindemittel und es kann zum Verdicken von Süßspeisen wie Cremes, Puddings und Eis verwendet werden, aber auch zum Binden von Soßen und Suppen. Ich verwende am liebsten das Johannisbrotkernmehl von Biovegan. Es ist geschmacksneutral, natriumarm und sehr ergiebig. Preis: ca. 5,99 Euro (100 g) Erhältlich bei alles-vegetarisch.de   7. Stärke oder Sojamehl Stärke- oder Sojamehl wird mit Wasser angerührt und eignet sich für Muffins, Waffeln oder Pfannkuchen. Sojamehl hat allerdings einen stärkeren Eigengeschmack. Tipp: Um ein Ei zu ersetzen, verrührt man 1 Esslöffel Sojamehl oder Stärke mit 2 Esslöffeln Wasser. (Für Menschen, die auf Soja allergisch reagieren, empfehle ich an dieser Stelle Kichererbsenmehl!) Mein Favorit ist das Sojamehl von Alnatura. Preiswert, aus europäischen Sojabohnen hergestellt und in Bioqualität! Preis: ca. 1,99 Euro (300 g) Erhältlich bei Alnatura. (… auch in dm-Drogerien)   8. Apfelmus Für mich eine der liebsten Ei-Ersatz Methoden. Um ein Ei zu ersetzen, sollte man ca. 60 g Apfelmus verwenden. Super für Backwaren – die gleichzeitig etwas gesüßt und schön saftig werden, wie zum Beispiel Muffins. Mein Lieblings-Apfelmus ist von REWE. Preis: ca. 1,49 Euro (700 g) Erhältlich bei REWE.   9.  Kurkuma Kurkuma ist natürlich nicht wirklich als Ei-Ersatz zu sehen. Das Gewürz ist vielmehr ein On-Top-Produkt für Omelett oder Rührtofu. Kurkuma zaubert nicht nur etwas gelbe Farbe in unser Gericht, sondern verleiht ihm auch einen kräftigeren Geschmack. Zudem ist Kurkuma übrigens echtes Superfood: Das enthaltene Kurkumin soll krebshemmende Eigenschaften besitzen und sogar vor Alzheimer schützen. Tipp: Gerade bei Gewürzen achte ich immer auf Bioqualität und faire Anbaubedingungen! Preis: ca. 2,49 Euro Erhältlich bei boutique vegan. 10.  Kala Namak Für mich gehört Kala Namak unbedingt in meine „wie Ei-Gerichte“. Ob im Rührtofu, Aufstrich oder Eiersalat – durch das Hinzufügen einer Prise des schwefeligen Salzes, bekommen die Speisen den typischen Eigeschmack. Kala Namak wird auch Schwarzsalz und ist eine traditionelle Spezialität der indischen Küche. Es hat einen außergewöhnlich hohen Anteil an Schwefelwasserstoff und Eisen. Preis: 5,62 Euro (200 g) Erhältlich bei amazon.de Rezept: „Rührtofu ? la Björn Moschinski Wie ihr den „Rührtofu“ zubereitet erklärt Björn Moschinski euch in diesem Video:   Und hier die Zutaten-Liste für ca. 4 Portionen: - ca. 400 g Naturtofu - 150 g Räuchertofu - 200 g Seidentofu - 2 Zwiebeln - 2 Tomaten - Olivenöl - Pfeffer - 1-2 TL Kurkuma - Kala Namak Salz (nach Geschmack) - 1 Schuss Tamari - Petersilie Guten Appetit!   GEWINNSPIEL Wir verlosen 5 x 1 „BOBEI“ von Pure Raw Wie kannst du gewinnen? Sei Fan von Deutschland is(s)t vegan, nenne uns eine einen Freund oder eine Freundin, die (mit)kochen oder (mit)backen darf und hinterlasse einen netten Gruß! Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich auch jederzeit willkommen. Hinweis: Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am am 17.04.2017 um 9 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 17.04.2017 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User ab 18 Jahren aus Deutschland, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Der Beitrag Die Top-10 der pflanzlichen Ei-Alternativen zum Kochen und Backen erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Wasser und Wein, das muss sein!

19. Januar 2017 The Vegetarian Diaries 

Wasser und Wein, das muss sein! In den vergangenen Wochen habe ich in einer kleinen Serie, Beiträge rund um das Heilwasser von Staatl. Fachingen veröffentlicht. Im ersten Beitrag habe ich euch zunächst erklärt, worin der Unterschied zwischen einem Leitungs-, Mineral- und Heilwasser liegt. Im zweiten Beitrag ging es dann ganz konkret um die Frage, welche besondere Mineralstoffzusammensetzung im Staatl. Fachingen Heilwasser enthalten ist und wie dadurch die vorbeugende, beziehungsweise lindernde Wirkung zustande kommt. Anschließend habe ich euch gezeigt, worauf der Säure-Basen-Haushalt im Körper beruht und wie Sodbrennen durch ein Heilwasser vorgebeugt werden kann. Im heutigen Beitrag erkläre ich euch, warum das Wasser von Staatl. Fachingen so hervorragend zu einem guten Wein passt. Die Sache mit den Neujahrsvorsätzen Mitte Januar ist ein guter Zeitpunkt um einen Blick auf die Neujahrsvorsätze zu werfen. Seid ihr noch dabei oder habt ihr einen Großteil dieser schon über Bord geworfen? Falls nicht, ist das ein gutes Zeichen. Wie sagt man so schön: „Aller Anfang ist schwer“. Häufig scheitern die guten Vorsätze nicht nur am Wollen, sondern an unrealistischen Zielen und persönlichen Einschränkungen, die man zwar ein paar Tage oder Wochen in Kauf nimmt, schlussendlich aber doch wieder verwirft. Auch wenn der Vorsatz an sich eine gute Idee ist, wie zum Beispiel konsequent auf industriell verarbeiteten Zucker zu verzichten, keinen Alkohol zu konsumieren oder auf Fleischprodukte zu verzichten. Deutlich erfolgversprechender ist häufig diese Vorsätze auf ein Maß zu reduzieren, bei dem man sich kleinere, dafür aber realistisch erreichbare Ziele setzt. In den meisten Fällen möchte man ja gerade nicht auf den damit verbundenen Genuss und Geschmack verzichten, sondern die Auswirkungen eines übermäßigen Konsums wie zum Beispiel Gewichtszunahme oder den Kater am nächsten Morgen vermeiden. Ganz konkret kann das bedeuten, sich bewusster mit Lebensmitteln auseinanderzusetzen und Ernährungsgewohnheiten entsprechend anzupassen, statt diese zwanghaft meiden zu wollen. So sind die Chancen sich ausgewogen und gleichzeitig abwechslungsreich zu ernähren und vor allem den Spaß daran nicht zu verlieren, deutlich größer, wenn man beispielsweise Zucker oder Alkohol ganz bewusst in Maßen genießt. Wasser und Wein, das muss sein! Wohl kaum ein Getränk verbindet man mit einer Belohnung oder gutem Essen so sehr wie ein Glas Wein. Die enorme Vielfalt durch verschiedene Trauben und Anbaugebiete machen Wein zu einem komplexen und überaus abwechslungsreichen Getränk. Egal ob Weiß- oder Rotwein, gerade in Kombination mit Essen, lassen sich so fantastische Geschmackserlebnisse kreieren. Jeder Wein enthält Weinsäure. Diese verleiht dem Wein seine Haltbarkeit und Frische. Vor allem in Weißweinen ist eine hohe Konzentration dieser Säure vorhanden. Ein hoher Säureanteil kann aber zu einer Übersäuerung des Körpers führen und schlägt mitunter buchstäblich auf den Magen. Genau hier kommt ein gutes Wasser ins Spiel. Mit der richtigen Kombination an Mineralstoffen hilft es die Säure-Basen-Balance im Körper aufrechtzuerhalten. Das Heilwasser von Staatl. Fachingen enthält neben wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen wie Calcium, Magnesium und Natrium einen hohen Anteil an Hydrogencarbonat. Hydrogencarbonat dient im Körper unter anderem als natürlicher Säurepuffer und hilft so aktiv den Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht zu halten. Wer mehr darüber wissen möchte, schaut gerne in den letzten Beitrag zu diesem Thema. Darüber hinaus wirkt das Wasser ausgleichend auf den Geschmackssinn, indem es Geschmacksnerven neutralisiert. Daher ist es gerade bei der Verkostung von Weinen oder auch dem Verzehr eines Mehr-Gänge-Menüs mit Weinbegleitung unverzichtbar, um die vielfältigen Aromen und Geschmacksnuancen der verschiedenen Weine gebührend erschmecken und genießen zu können. Staatl. Fachingen sorgt so für Weingenuss ohne Reue und macht den maßvollen Konsum von Wein noch zusätzlich verträglicher. Das gilt nicht nur für den Moment, in dem man den Wein und das Wasser genießt, sondern auch noch am folgenden Tag. Durch die enthaltenen Mineralien und Spurenelemente wirkt das Wasser von Staatl. Fachingen der Dehydrierung durch den Alkohol entgegen, sodass man auch am nächsten Tag noch von den positiven Eigenschaften des Wassers profitiert. Das Auge isst (und trinkt) mit Das Essen kann so gut sein, wie es will, passt die Atmosphäre und Optik nicht, ist das Ganze nur halb so lecker und ansprechend. Das gilt nicht nur für das Essen, sondern auch für die Getränke und das entsprechende Tischarrangement. Hier setzt Staatl. Fachingen mit einem besonders hochwertigen und edlen Flaschendesign Maßstäbe. Die an eine Bordeaux-Flasche aus dem 19. Jahrhundert angelehnte Flaschenform bildet auf jedem Tisch ein elegantes optisches Highlight und sorgt für die richtige Stimmung. Wie sieht es denn mit euren Neujahrsvorsätzen aus? Habt ihr euch etwas vorgenommen und seid noch dabei? Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Staatl. Fachingen entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

Spinat: Superfood aus Deutschland + Gewinnspiel

31. Juli 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Spinat: Superfood aus Deutschland + GewinnspielIch möchte euch heute ein echtes Superfood vorstellen. Und zwar – den Spinat! Vielleicht habt ihr – genau wie ich – auch nicht gewusst, wie gesund der wirklich ist. Klar, als Kind musste man immer seine Portion Spinat vom Teller aufessen… Aber wieso, weshalb und warum der wirklich gesund ist, habe ich nicht genau gewusst. Zudem fand ich die „damals übliche“ Zubereitungsart, meistens als langweilige Beilage, nicht besonders spannend. Viele Jahre später spielt Spinat auf meinem Speiseplan eine sehr große Rolle. Zum einen, weil ich ihn sehr gerne esse und er mir einfach schmeckt. Zum anderen habe ich seit vielen Jahren immer mal wieder Eisenmangel – und Spinat ist ein guter Eisenlieferant. Allerdings enthält er nicht sooo viel Eisen, wie uns Popeye das hat glauben lassen Aber: Spinat macht tatsächlich stark. Denn er nährt die Muskelzellen, genauer gesagt die sogenannten Mitochondrien – das sind die Kraftwerke der Zellen. Und leistungsstarke Mitochondrien sorgen für einen reibungslosen Ablauf im Körpergeschehen.   Was steckt nun wirklich drin im Spinat? Spinat ist erst einmal reich an Vitaminen (unter anderem Beta Carotin, Vitamin C und Folsäure), sowie Mineralstoffen (bspw. Magnesium und Calcium) und Spurenelemente (Eisen, Zink). Außerdem enthält Spinat viele Antioxidantien, die unsere Körperzellen vor schädlichen Einflüssen schützen können. Wer es genauer wissen möchte – das steckt alles in 100 g Spinat: - Physiologischer Brennwert: 20 kcal - Wasser: 92,7 g - Eiweiß: 2,5 g - Kohlenhydrate: 1,6 g - Ballaststoffe: 1,2 g - Fett: 0,4 g - Oxalsäure: 800 mg - Carotinoide: 0,7 mg - Vitamin B1: 0,1 mg - Vitamin B2: 0,2 mg - Nicotinsäure (Vitamin B3): 0,6 mg - Vitamin B6: 0,2 mg - Vitamin C: 40-150 mg - Vitamin E: 2,5 mg - Eisen: 3-4 mg - Kalium: 450 mg - Calcium: 130 mg - Kupfer: 0,1 mg - Magnesium: 23 mg - Natrium: 65 mg - Phosphor: 45 mg - Zink: 0,22 mg Spinatpflanzen werden übrigens zweimal im Jahr gesät und geerntet. Man unterscheidet zwischen dem zarten Frühlings- und Sommerspinat, der auch als Salat gegessen werden kann, und dem kräftigeren Herbst- und Winterspinat.   Experten-Meinung Wir haben unseren Redakteur und Ernährungsberater Niko Rittenau zum Thema Spinat befragt:   ,,Spinat enthält – wie alle dunkelgrünen Blattgemüse – reichlich Chlorophyll, welches als sekundärer Pflanzenstoff antioxidativ und damit schützend auf unsere Zellen wirkt. Neben dieser Schutzfunktion für unseren Körper enthält Spinat reichlich Beta Carotin, Folsäure und auch Eisen. Zwar bei weitem nicht so viel, wie viele denken, aber durch die Kombination mit Vitamin C haltigen Lebensmitteln wie Zitrone oder Paprika kann die Eisenaufnahme im Körper stark gefördert werden. Aufgrund der ebenfalls im Spinat enthaltenen Oxalsäure empfiehlt es sich, rohen Spinat nicht in Übermaßen zu verzehren und in den grünen Smoothie und Salaten auch viel anderes Blattgrün zu integrieren. Da die Oxalsäure durch das Kochen stark reduziert wird, ist bei gekochtem Spinat weniger Vorsicht geboten.     Zusammenfassend kann man mit ganzer Überzeugung sagen: Spinat ist ein echtes Superfood! Und hat noch einen unschlagbaren Vorteil: er kommt aus Deutschland! Da das Blattgemüse im frischen Zustand zart und empfindlich ist, und auch nicht ganzjährig zur Verfügung steht, wird ein Großteil der Spinaternte tiefgekühlt in den Handel gebracht. Natürlich kann man sich streiten, ob nun die frische oder die tiefgekühlte Variante gesünder ist. Ich denke, da kann sich jeder seine eigene Meinung bilden. Wird der frische Spinat möglichst zeitnah und schonend zubereitet – ist er natürlich mega-gesund. Dank der schnellen, schonenden Verarbeitung ist die tiefgekühlte Version ebenfalls noch voller Nährstoffe und zudem ganzjährig „zu haben“. NEU! Der Spinat mit dem Blubb – jetzt auch vegan Sehr zu meiner Freude gibt es jetzt von iglo eine vegane Spinat-Variante – und zwar mit Alpro. Oh yeah! Und enthalten sind nur gute Dinge: Spinat (80%), Alpro(R)Sojadrink (11%) (Wasser, Sojabohnen), Wasser, Rapsöl, Stärke, Salz, Pfeffer, Gewürze. Cool, oder? Übrigens: Durch die Schockfrostung bleiben alle wichtigen Inhaltsstoffe optimal erhalten. Der TK-Spinat ist somit eine echte Vitaminbombe und so eine sehr gute Alternative zu frischem Spinat. Je nach Größe der eigenen Gefriertruhe lässt sich das feine Superfood unabhängig von Saisonzeiten lagern. Das könnte dann vielleicht so aussehen Wer mehr über iglo und das vegane Sortiment erfahren möchte, der schaut doch gerne hier vorbei. Rezepte Hier meine Lieblingsrezepte mit Spinat – tiefgekühlt und frisch (+ ein Rezept aus der Community… vielen Dank dafür!) Bananen-Spinat Smoothie Mein Lieblings-Smoothie: sehr wenige Zutaten + toller Geschmack! Zutaten: - 2 Bananen - eine große Handvoll Babyspinat - 100 ml Wasser Zubereitung: Bananen schälen und grob zerkleinern. Babyspinat waschen und trocken schleudern. Alle Zutaten in einen Mixer geben, Wasser hinzufügen (wer es flüssiger möchte, fügt noch mehr Wasser oder Eiswürfel hinzu). Spinat-Dip Diesen Dip habe ich hier gefunden. Er ist sehr lecker zu einer Rohkostplatte oder zum Dippen für Cracker. In doppelter Menge ist er auch perfekt als Party-Mitbringsel. (Foto: vitaest Blog) Zutaten: - 1 Tasse (160 g) Cashew - 225 ml Wasser - 2.5 Esslöffel Apfelessig - 1 Teelöffel Senf - 1 Teelöffel weißes Mandelmus - 2 Teelöffel Gemüsebrühe - evtl. etwas Ahornsirup - Pfeffer Alles Zutaten in einem Mixer pürieren. Dann brauchst Du noch: - ca. 150 gramm frischen Spinat, dünsten und kleinschneiden - 4 Frühlingszwiebeln (klein geschnitten) - 10-12 Wasserkastanien (klein geschnitten) (Asia-Shop) Alle Zutaten in eine Schüssel geben und vorsichtig miteinander vermengen. Mindestens 1 Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen! Pasta mit Spinat und Walnüssen Dieses Gericht macht meiner Meinung nach sofort glücklich. Nudeln gehen sowieso immer – und in Kombi mit „guten“ Zutaten wie Spinat und Walnüssen – wird das Ganze auch noch gesund. Zutaten (1-2 Portionen): - 250 gramm Vollkorn-Pasta (Sorte nach Wahl) - 1 Packung iglo Spinat mit Alpro (aufgetaut) - 1 Handvoll Walnüsse (gehackt) - 1 Zwiebel (klein geschnitten) - 1 Knoblauchzehe (ausgepresst) - 1 Teelöffel Kokosöl - Salz und Pfeffer nach Belieben Zubereitung: Die Pasta wie gewohnt kochen, abgießen und zur Seite stellen. In einer sehr großen Pfanne oder in einem Wok das Kokosöl erhitzen und die Zwiebel und die Knoblauchzehe darin andünsten. Den Spinat in die Pfanne geben und alles miteinander vermengen. Nun die Nudeln hinzufügen und alles nach Geschmack salzen und pfeffern. Die Spinatpasta auf Tellern servieren und mit den Walnüssen bestreuen. Spinat-Salat Einer meiner „Klassiker“, wenn es frischen Spinat gibt. Zutaten: - 200 gramm Babyspinat oder Blattspinat (gewaschen) - 1/­­2 Avocado (klein geschnitten) - 3 Stück Rote Beete (vorgekocht und in Stücke geschnitten) - 1 Apfel (gewaschen und in Stücke geschnitten) - Walnüsse (menge nach Geschmack) - Olivenöl, Zitrone, Salz und Pfeffer Zubereitung: Aus Olivenöl, Zitrone, Salz und Pfeffer eine Vinaigrette nach Belieben zubereiten. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Dressing vorsichtig vermengen. Mit den Walnüssen dekorieren. Fertig!    ** Gewinnspiel ** Jetzt blubbt es auch für Veganer! Wir verlosen 10 x 3 Packungen des neuen iglo Spinat mit Alpro Dank des neuen iglo Spinats mit Alpro müssen Veganer nicht länger auf ihren persönlichen Blubb-Moment verzichten. Wer uns bei Facebook und Instagram folgt, hat es vielleicht schon mitbekommen - der Blubb Spinat ist jetzt auch als vegane Variante erhältlich. Wir durften bereits testen und möchten euch nun ebenfalls die Möglichkeit geben, es vegan blubben zu lassen. Daher verlosen wir 10 x 3 Packungen vom neuen iglo Spinat mit Alpro! Wer will gewinnen? Dann sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan. Kommentiere diesen Artikel oder like und kommentiere den Post auf Facebook und sag uns, warum und mit dem du den Blubb-Moment erleben möchtest. Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am 8.8.2016 um 9 Uhr. Die Gewinner werden ab dem 8.8.2016 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.         Der Beitrag Spinat: Superfood aus Deutschland + Gewinnspiel erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vorstellung und große Verlosung: Kokoswasser von Fountain of Youth

18. Februar 2015 The Vegetarian Diaries 

Vorstellung und große Verlosung: Kokoswasser von Fountain of YouthKoko swasser und Kokos-Drinks gehören zu einem der Getränketrends der vergangenen Monate und Jahre. Umso mehr freue ich mich, euch heute nicht nur eines meiner persönlich liebsten Kokoswasser vorzustellen, sondern euch auch eine ganz fantastische Verlosung zu präsentieren!  Das Kokoswasser von Fountain of Youth ist auch wirklich ein "reines Kokoswasser", das heißt 100 % Saft aus jungen, grünen thailändischen Kokosnüssen. Im Saft steckt jede Menge Natrium, Magnesium, Kalium und Kalzium. Also ein perfekter, natürlich isotonischer Drink. Und das Beste daran: wenig Kalorien, kein zugesetzter Zucker oder andere Chemie und natürlich vegan.  Trinken kann man Fountain of Youth natürlich pur, am besten leicht gekühlt oder natürlich ganz hervorragend als Grundlage für Longdrinks und Cocktails (natürlich auch gerne mit einem Schuss Alkohol).  Mehr Infos zur Herstellung, Bezugsquellen und vielen anderen Themen rund um das Kokoswasser findet ihr auf der ziemlich abgefahrenen Website von 'Fountain of Youth '. Begleitet vom Monkey-Maskottchen, sehr bunt und mit passender Musik untermalt, werdet ihr hier schon einmal gut unterhalten.  Für alle Kokoswasser-Junkies gibt es die Möglichkeit einer Abo-Bestellung . So werdet ihr regelmäßig mit Kokoswasser versorgt, euer Vorrat geht nie zur Neige und ihr könnt noch richtig Geld sparen.  Für alle unter euch, die nun gerne einmal Fountain of Youth probieren möchten, kommt die folgende Verlosung natürlich genau richtig.  Gewinnt eines von drei Fountain of Youth Paketen bestehend aus:  24 x 520 ml Kokoswasser + T-Shirt + Mütze im Wert von fast 100 EUR Hinterlasst mir einfach einen Kommentar hier im Beitrag oder nehmt über Facebook oder Twitter teil Falls ihr keine E-Mail Adresse hinterlassen möchtet, schaut bitte nach dem Ende der Verlosung vorbei, ob ihr gewonnen habt.  Die Verlosung endet am 28.02.2015 Der Rechtsweg ist ausgeschlossen Viel Erfolg!

vegane Schnitzel und Frikadellen bei Edeka

22. Dezember 2012 Laubfresser 

vegane Schnitzel und Frikadellen bei EdekaSeit ein bis zwei Monaten gibts bei unserem Edeka (Paul-Roosen-Str., Hamburg) diese Fleischimitate. Wie sieht's bei euch aus? Die Schnitzel könnte ich nicht von denen von Aldi unterscheiden. Die Mini-Frikadellen haben ein etwas teigige Konsistenz, sind aber durchaus lecker. Durch ihre Größe leider nicht für Burger geeignet. Der Preis ist 2,00 EUR - 2,50 EUR. :) Zutaten der Schnitzel: Sojaschnetzel* (teilentfettetes Sojamehl*, extrudiert), Panade (Wasser, Meersalz, Cornflakes* [Mais*, Meersalz], Weizenstärke*), Zwiebeln*, Weizengluten*, Sonnenblumenöl*, Sellerie*, Reismehl*, Weizenstärke*, Senf* (Wasser, Senfsaat*, Branntweinessig*, Rohrzucker*, Meersalz, Obstessig*, Gewürze*), Hefeextrakt, Meersalz, Festigungsmittel: Calciumchlorid; Verdickungsmittel: Natriumalginat. * aus kontrolliert ökologischer Landwirtschaft Zutaten der Frikadellen: Wasser, Sojaschnetzel* (teilentfettetes Sojamehl*, extrudiert), Zwiebeln*, Weizengluten*, Sonnenblumenöl*, Senf* (Wasser, Senfsaat*, Branntweinessig*, Rohrzucker*, Meersalz, Obstessig*, Gewürze*), Reismehl*, Sellerie*, Sojasauce* (Wasser, Sojabohnen*, Meersalz), Meersalz, Rohrohrzucker*, Knoblauch*, Paprikapulver*, Pfeffer*, Karamellzuckersirup*, Festigungsmittel: Calciumchlorid, Verdickungsmittel: Natriumalginat. * aus kontrolliert ökologischer Landwirtschaft


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