Molkerei - vegetarische Rezepte

Molkerei vegetarische Rezepte

Februar News

16. Februar 2021 Deutschland is(s)t vegan 

Februar News Wir zeigen dir nun monatlich die aktuellen News aus der veganen Szene. so bist du immer auf dem neusten Stand! Dabei handelt es sich hauptsächlich um Umwelt-und Klimathemen, Tierschutz, neue vegane Produkte aus dem Supermarkt, Restaurants, Events und vieles mehr! Haben wir eine besondere News im Dezember vergessen? Dann schreib uns bitte bei Instagram oder Facebook. Hier kommst du direkt zu: - Vegane Pizza von Ristorante - Erste pflanzliche Produktreihe von der Privatmolkerei Naarmann - Pflanzliche Neuheiten von meggle - Vegane Produktneuheiten von müller Vegane Pizza von Ristorante (C) Dr. Oetker Im März kommt endlich eine neue vegane Pizza in die Tiefkühlregale der Supermärkte! Von Dr. Oetker gibt es bald die Ristorante Pizza in vegan! Die Pizza Margherita Pomodori ist mit saftigen Cocktailtomaten, marinierten Tomatenstückchen und einer Käsealternative auf Kokosölbasis belegt und verspricht ein wahres Geschmackserlebnis, ganz ohne tierische Inhaltsstoffe. Natürlich bleibt die bekannte Ristorante Qualität erhalten! Der UVP beträgt 3,29EUR. Erste pflanzliche Produktreihe von der Privatmolkerei Naarmann (C) Privatmolkerei Naarmann GmbH Die Privatmolkerei Naarmann ließ sich von der steigenden Nachfrage von veganen Produkten inspirieren und erstellte nun ihre eigene pflanzenbasierte Produktreihe für Großkonzerne her: WE PLANTS. Die Milchalternativen sind zu 100% vegan und werden ausschließlich aus nachhaltigen Rohstoffen hergestellt. Im Produktsortiment findest du nun: Einen Haferdrink im 1 Liter Tetra Pak und in der 5 Liter Bag-in-Box, der sich perfekt für den Kaffee, zum Aufschäumen, zum Kochen oder zum Zubereiten von veganen Desserts eignet. Außerdem gibt es eine Kochcreme, die eine Alternative zu Sahne für Suppen, Saucen und Co. ist. Sie beinhaltet 15% Fett und sorgt für eine cremige Konsistenz. Die Kochcreme gibt es in der 1kg Packung. Dann gibt es noch eine vegane Sour Creme. Mit einem Fettanteil von 20% ist sie besonders rahmig und erinnert an echten Schmand. Sie wurde mit veganen Kulturen fermentiert und hat deshalb auch eine angenehme Säurenote. Die Sour Creme ist ebenfalls in einer 1kg Packung erhältlich. Pflanzliche Neuheiten von MEGGLE (C) MEGGLE GmbH & Co. KG Im kommenden Monat März findest du ebenfalls neue Produkte von MEGGLE im Supermarkt. Dort gibt es nun auch vegane, mediterran inspirierte Aioli in der 80 ml Tube. Perfekt als Dip, Aufstrich oder zum Grillen. Eine weitere Produktinnovation, auf die wir uns sehr freuen, sind die veganen Baguette zum Aufbacken. In den Sorten: Barbecue, Mediterran und Knoblauch kannst du die XXXL Baguette ab März kaufen und dich von dem einzigartigen Geschmack überzeugen lassen! Einer veganen Grillsaison steht also nichts mehr im Wege. Vegane Produktneuheiten von müller (C) Unternehmensgruppe Theo Müller Ebenfalls ab März 2021 kommt Müller vegan in die Regale der Supermärkte. Die neuen Produkte umfassen vier 180 g Becher pflanzlichen Joghurt in den Sorten pur, Zimt, Schoko und Vanille. Dieser basiert auf Reis- und Kokosbasis und ist die erste vegane Joghurtalternative des großen Molkereiunternehmes müller. Außerdem bringt Müller vier 400 ml Drinks auf Haferbasis in die Supermärkte. Diese soll es in den Sorten Schoko, Banane, Vanille und Karamell geben und ähnlich wie die altbekannte Müllermilch schmecken. Wir sind schon sehr gespannt und freuen uns, dass so große Unternehmen pflanzliche Produkte auf den Markt bringen. Die News des Monats werden von uns immer geprüft. Dennoch kann es sein, dass wir eine brisante und interessante Februar News übersehen haben. Falls du also noch etwas findest, was unbedingt in unsere vegane News gehört, lass es uns gerne auf Facebook oder Instagram wissen! Wir ergänzen News so schnell wie möglich! Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shops vor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! Diese Artikel könnten dich auch interessieren:  - Vegane Rezepte für jeden Anlass - Alternativen zu Milch und Sahne - Vegane Bücher - Nutrition Online-Masterklass Kochkurs - Vitamin B12 kaufen - Vegane Honigalternativen - Rezepte einfach veganisieren - Vegan kochen im Home Office zu Zeiten von Corona

Dezember News

29. Dezember 2020 Deutschland is(s)t vegan 

Dezember News Wir zeigen dir nun monatlich die aktuellen News aus der veganen Szene. so bist du immer auf dem neusten Stand! Dabei handelt es sich hauptsächlich um Umwelt-und Klimathemen, Tierschutz, neue vegane Produkte aus dem Supermarkt, Restaurants, Events und vieles mehr! Haben wir eine besondere News im Dezember vergessen? Dann schreib uns bitte bei Instagram oder Facebook. Hier kommst du direkt zu: - Neue pflanzliche Eigenmarke der Privatmolkerei Bauer - bio-veganes Ghee von Nutiva - Zwei neue vegan Suppen von NABIO Neue pflanzliche Eigenmarke der Privatmolkerei Bauer (C) Privatmolkerei Bauer Die bekannte Privatmolkerei Bauer hat nun eine eigene Marke für pflanzlichen Joghurt und Käse gegründet. Ab Februar 2021 werden neue vegane Joghurt- und Käsealternativen unter dem Markennamen Grünkraft im Handel angeboten. Damit geht die Privatmolkerei Bauer einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft und macht gleichzeitig mehr Menschen auf die pflanzliche Ernährung aufmerksam. ,,Als Molkerei ist und bleibt die Milch auch weiterhin unser Kerngeschäft, sie ist das Herzstück unseres Unternehmens. Gleichzeitig möchten wir mit unserer pflanzlichen Range neue Zielgruppen erschließen und dadurch möglichst vielen Verbrauchern helfen, genau den Lebensstil zu leben, den sie sich wünschen. Und hier spielen Themen wie gesunde Ernährung, Well-Being und Nachhaltigkeit nun mal eine wichtige Rolle.Michael Ohlendorf, Geschäftsführer der Privatmolkerei Bauer Die neue Produktlinie umfasst fünf Joghurtalternativen, welche auf regionalem Hafer basieren und mit dem V-Label als vegan zertifiziert sind. Der vegane Joghurt in der Sorte Natur ist im 400g Becher erhältlich und frei von Zuckerzusatz. Die vier weiteren Sorten gibt es im 150g Becher und in den Geschmäckern Erdbeere, Kirsche, Heidelbeere und Pfirsich-Maracuja. Die Produkte sind frei von gehärteten Fetten, Konservierungsstoffen, künstlichen Aromen, Geschmacksverstärkern und künstlichen Farbstoffen. Außerdem ist die Verpackung zu 100% recycelbar und spart 36% Plastik ein, da eine Kartonummantelung für die benötigte Stabilität sorgt. Ebenfalls neu: Drei vegane Käsealternativen in Scheibenform. Die Bauern-Scheibe ist frei von gehärteten Fetten, Konservierungsstoffen, künstlichen Aromen, Geschmacksverstärkern und Gentechnik. Der vegane Käse basiert auf drei Grundzutaten: Wasser, Kartoffelstärke und hochwertiges Olivenöl. Erhältlich in den Sorten: Schnittlauch, Tomate-Olive und pur. Auch hier ist die Verpackung zu 100% recycelbar. Der Karton der Käsescheiben lässt sich im Altpapier entsorgen, die Folie in der gelben Tonne. Damit können 80% Plastik im Vergleich zu herkömmlichen Verpackungen eingespart werden. bio-veganes Ghee von Nutiva (C) Nutiva Nutiva ist bekannt für vegane Bio-Nahrungsmittel und Nahrungsergänzungsmittel. Nun gibt es ein neues veganes Bio-Ghee in dem Sortiment. Traditionell ist in Ghee nämlich Milch enthalten und ähnelt Butterschmalz. In der indischen und pakistantischen Küche gehört Ghee zu einem der wichtigsten Speisefetten. Das vegane Bio-Ghee von Nutiva ist ideal zum kochen bei hoher Hitze, zum Backen, als Aufstrich oder zum Grillen. Es besteht aus einer hochwertigen Mischung aus dampfraffiniertem Kokosnussöl, Bio-Avocadoöl, Bio-Vegan-Ghee-Aroma und Bio-Gurkumaextrakt. Das Aroma wird aus Sonnenblumen und fermentierten Pflanzen gewonnen. Es ist natürlich frei von Chemikalien, Hexan, Gluten und Gentechnik. Momentan ist es nur in den USA im Handel, du kannst es aber auch online bestellen. Zwei neue vegan Suppen von NABIO (C) NABIO Nabio erweitert die bestehende Range der leckeren Suppen um zwei neue Sorten, die perfekt zur kalten Jahreszeit passen: Wurzelgemüse und Erdnuss. Alle Produkte sind selbstverständlich frei von Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern und anderen Schadstoffen. Die Süße bekommen die Suppen lediglich durch Fruchtsüße. Außerdem werden sie schonend pasteurisiert. Nabio möchte ein Zeichen für Transparenz und Regionalität in der Lebensmittelindustrie setzen und engagiert sich für deutschen Bio-Anbau. In den meisten Suppen wurde der Gehalt von Salz und Zucker bewusst reduziert und alle Rezepte wurden überarbeitet und verfeinert. Seit November 2020 stehen die leckeren Suppen im neuen Design in den Regalen Edeka, teegut oder denns. Eine Suppe (375ml) kostet 2,99EUR. Die News des Monats werden von uns immer geprüft. Dennoch kann es sein, dass wir eine brisante und interessante Dezember News übersehen haben. Falls du also noch etwas findest, was unbedingt in unsere vegane News gehört, lass es uns gerne auf Facebook oder Instagram wissen! Wir ergänzen News so schnell wie möglich! Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shops vor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! Diese Artikel könnten dich auch interessieren:  - Vegane Rezepte für jeden Anlass - Alternativen zu Milch und Sahne - Vegane Bücher - Nutrition Online-Masterklass Kochkurs - Vitamin B12 kaufen - Vegane Honigalternativen - Rezepte einfach veganisieren - Vegan kochen im Home Office zu Zeiten von Corona

Milchprodukte ohne Milch - aber mit Leben drin

13. September 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Milchprodukte ohne Milch - aber mit Leben drinAnzeige Fermentiertes ist angesagt, denn es gilt als sehr gesund. Doch was ist wirklich dran an Joghurt, Quark und Co.? Und bringen es pflanzliche Alternativen genauso? Ein Gastbeitrag von Katrin Kasper Katrin Kasper ist freie PR-Expertin und Autorin. Sie hat für Radio-, TV- und Printmedien geschrieben, war PR-Managerin bei einem Global Player und Projektmanagerin bei einer Web-Agentur. Seit 2001 unterstützt sie mit ihrem Kreativen-Verbund KASPER Kommunikation vegane, nachhaltige Firmen und Marken bei Pressearbeit, Content Marketing und Social Media. | (C) Katrin Kasper Dass die Milch es nicht macht, spricht sich langsam rum: Als Wachstumsturbo für Kälbchen gedacht, schadet sie dem Menschen mehr als sie nützt. Aber noch immer schwören viele auf Joghurt, Käse und andere Molkereiprodukte. Schließlich liest man überall: Unser Darm braucht die guten Milchsäurebakterien, die beim Fermentieren - also Reifen - der Milch entstehen. Sie unterstützen nicht nur die Verdauung, sondern unser gesamtes Immunsystem. So weit, so richtig. Doch was viele nicht wissen (und was die Milchprodukte-Hersteller auch nicht an die große Glocke hängen): Die meisten Industrieprodukte werden bei der Herstellung pasteurisiert, also auf 60 Grad oder mehr erhitzt, damit sie möglichst lange haltbar sind. Aber das rafft nicht nur unerwünschte Keime dahin, sondern eben auch die meisten der wertvollen Milchsäurebakterien.   Ende im Bakteriengelände Was viele ebenfalls nicht wissen: Auch pflanzliche Alternativen zu Joghurt, Quark & Käse enthalten gute Milchsäurebakterien. Denn die heißen nur deshalb so, weil der Chemiker Carl Wilhelm Scheele sie 1780 zum ersten Mal in saurer Milch entdeckt hat. Sie sind bloß dann nicht vegan, wenn sie auf tierischem Nährboden gezüchtet wurden. Die Hersteller pflanzlicher Alternativen verwenden natürlich vegane Joghurtkulturen, die sich dann im Laufe der Fermentation fleißig vermehren. Der Haken dabei: auch ihre Produkte - ob aus Sojabohnen, Mandeln, Cashews, Kokos, Hafer, Hanf oder Lupinen - werden meist pasteurisiert. Wie viele der gesunden Mikroorganismen dann noch im veganen Joghurtbecher enthalten sind, ist fraglich. Und: das Pasteurisieren in Deutschland muss auf dem Etikett nicht deklariert werden. Wer im Laden keine ,,Mogelpackung erwischen will, müsste seinen Joghurt also ins Labor tragen und die Zahl der Milchsäurebakterien ermitteln lassen - für die meisten von uns eher weniger praktikabel. Einfacher ist da schon das Selbermachen: Vegane Joghurtkulturen gibt es als Trockenpulver im Onlinehandel und in der Apotheke. Oder man nimmt einfach ein paar Löffel gekauften Sojajoghurt als Starterkultur - dafür sind normalerweise genug Milchsäurebakterien drin. Ich habe es mit dem Bio-Sojajoghurt von Provamel probiert, und es hat geklappt. Das Rezept und den Bericht zu meinem Selbstversuch findet ihr hier.   Pflanzlich und nicht pasteurisiert Zum Glück gibt es aber auch Hersteller, die ihre pflanzlichen Alternativen nicht pasteurisieren. Die Firma Soyana aus der Schweiz beispielsweise bietet unter dem Markennamen SOYANANDA auf Basis von Bio-Soja diverse vegane Joghurts, Frischkäse, Quark, Käse und sogar Sauerrahm an. Diese stichfeste saure Sahne ist ein echter Allrounder in der Küche, ob für Süßspeisen, Saucen und Suppen, Aufstriche und Aufläufe. All diese Milchprodukt-Alternativen aus dem Bioladen schmecken säuerlich-frisch und sind von fester, rahmiger Konsistenz, ganz wie ihre guten alten ,,Vorbilder ? la Philadelphia & Co. Doch weil sie nicht pasteurisiert sind, bleiben die beim Fermentieren entstandenen, gesunden Milchsäurebakterien quicklebendig. Das macht SOYANANDA auch für Rohköstler interessant. Fermentierte Bio-Alternativen zu Milchprodukten von SOYANANDA | (C) Soyana Doch egal, wie ähnlich die pflanzlichen Alternativen dem Joghurt, Quark und Käse aus Kuhmilch auch sind: So heißen dürfen sie nicht. Diese Bezeichnungen sind ausschließlich Produkten aus der ,,Eutersekretion von Tieren vorbehalten, das hat der Europäische Gerichtshof im Juni 2017 so entschieden - angeblich, um Verbraucher vor Verwechslungen zu schützen. Deshalb kommen die veganen Produkte nun meist mit sperrigen Umschreibungen daher - wie Soyanas ,,Vegane Alternative zu Griechischem BioKäse für den guten alten Feta. Doch von den Namen sollte man sich nicht abschrecken lassen, sondern sich lieber beherzt durch das Angebot probieren - es wächst und wächst.   Veganer Joghurt selbst gemacht Bakterien nicht nur essen, sondern auch noch massenhaft selber züchten? Klingt erstmal wenig appetitlich. Andererseits: veganer Joghurt schmeckt ganz gut und ist auch fermentiert. Mutig starte ich einen Selbstversuch. Statt Kuhmilch nehme ich einfach meine selbstgemachte Mandelmilch als Basis. Dafür habe ich eine Handvoll Mandeln über Nacht eingeweicht und mit einem Liter Wasser und einer Prise Salz im Mixer püriert. Bei Sojajoghurt sorgen die in der Sojamilch enthaltenen Eiweiße für genug Festigkeit. Andere Milchalternativen reifen zwar, könnten aber flüssig bleiben. Zur Sicherheit mixe ich daher zwei Esslöffel Pfeilwurzelmehl und etwas Agar-Agar unter meine Mandelmilch. Dann lasse ich sie ein paar Minuten köcheln und fülle die Masse in ein Glas. Wenn sie auf 43 Grad heruntergekühlt ist, kommen zwei Löffel gekaufter Sojajoghurt nebst darin enthaltenen veganen Milchsäurebakterien hinzu. Doch damit die kleinen Milchsäurebakterien sich in meiner Mandelmilch fleißig vermehren, sie eindicken lassen und ihr den typisch säuerlichen Geschmack verleihen, braucht es Wärme und Geduld. Von beidem habe ich wenig hier im frischen Hamburg inmitten von Job und Kindern. Die komfortabelste Lösung wäre die Zubereitung im Joghurtbereiter. Praktisch wäre auch ein Dörrgerät, ein Reiskocher oder eine Heizdecke - die aber allesamt in unserem Haushalt nicht vorhanden sind. In Handtücher einwickeln und in die Sonne stellen? Schöne Idee, wenn nur die Wolken nicht wären! Statt auf tropisches Wetter zu warten, schiebe ich mein Joghurt-in-spe-Glas in den Backofen. Um die 43 Grad Celsius hätten die Bakterien gerne. Ich schalte den Ofen zwischendurch immer wieder aus, weil er sich sonst auf seine Mindesttemperatur von 50 Grad erhitzen würde. Sechs bis acht Stunden lang dauert die Prozedur, immer wieder messe ich besorgt die Temperatur wie bei einem fiebrigen Kind. Endlich ist der Ofen aus, das cremeweiße Etwas im Glas abgekühlt - und Bingo: cremig-fest und säuerlich-frisch wie ,,echter Joghurt. Geschafft! Geschmeckt hat meiner Familie der DIY-Joghurt bestens. Jedenfalls, nachdem ich ihren Argwohn überlistet und ihn in neutrale Schälchen gefüllt, gesüßt und mit frischen Beeren und Granola serviert habe. Wenn man Süßungsmittel weglässt, eignet sich der Joghurt auch wunderbar für herzhafte Gerichte, etwa einen leichten Kartoffelsalat, Tzatziki oder als Dip zu Falafel.   Rezept für Mandel-Joghurt Do-it-yourself-Mandel-Joghurt - Innenleben garantiert | (C) Katrin Kasper - 1 l Mandelmilch (gekauft oder selbst gemacht) - 50 g Cashewkerne (optional, sie helfen aber beim fest werden) - 2 Esslöffel Pfeilwurzelmehl oder Maisstärke - 1/­­4 TL Agar-Agar-Pulver oder 1 Teelöffel Pektin - 2 EL gekaufter Soja-Naturjoghurt oder 1 TL vegane Joghurtkulturen - optional: 1 TL Vanilleextrakt und 1 EL Zucker oder Sirup + frische Kirschen!   Mandelmilch, Cashewkerne, Stärke und Agar-Agar in einen Hochleistungs-Mixer geben und glatt und cremig pürieren. Anschließend in einen Topf mit etwa 2 Liter Fassungsvermögen gießen und auf mittlerer Hitze zum Kochen bringen. 3 bis 4 Minuten köcheln lassen, bis die Joghurtmasse andickt. Jetzt in ein verschließbares Glas mit circa 1 Liter Fassungsvermögen füllen. Ruhen und auf eine Temperatur von 43° Celsius abkühlen lassen. Dann vorsichtig den pflanzlichen Joghurt einrühren. Vanille und Süßungsmittel dazugeben. Das Glas mit einem Deckel verschließen und 6 bis 8 Stunden bei einer Temperatur von 40 bis 43° Celsius ruhen lassen, bis der Joghurt säuerlich und fest geworden ist. Im Kühlschrank dickt der Joghurt weiter nach und ist circa 2 Wochen haltbar. Rezept aus: ,,Vegane Vorratskammer von Miyoko Schinner (Unimedica 2016) ,,Vegane Vorratskammer | (C) Unimedica       Der Beitrag Milchprodukte ohne Milch - aber mit Leben drin erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Meine vegane Woche - 16. - 22. März

22. März 2015 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 16. - 22. März Montag Ich surfte auf einer meiner liebsten Websites vorbei: The Vegan RD. Hier gibt Ginny Messina ihr wissenschaftlich fundiertes Wissen über vegane Ernährung weiter und räumt gleichzeitig auf mit Mythen: Warum man auch als Veganer krank werden kann, warum Weizen nicht fett macht und was zu einer ausgewogenen Ernährung dazugehört. Ich liebe Ginny und ihre unaufgeregte Art einfach! Dienstag Dienstag gibt es immer Salat, dieses Mal mit den Chicken Strips von Gardein (bei Globus oder im Veganz erhältlich). Ein Gedicht! Mittwoch M und ich sind richtige Reistiger. Am allerliebsten essen wir weißen Basmatireis, der ist zwar nicht so vollwertig, aber unglaublich gut. Um für ein wenig Abwechslung zu sorgen, gab es zum Curry aber dieses Mal Quinoa. Schmeckt auch! Donnerstag Wusstet ihr, dass die größte Molkerei der Welt in Saudi Arabien steht? 50.000 Kühe werden dort rund um die Uhr mit Wasser bespritzt, damit sie nicht durch die Wüstenhitze tot umfallen. Schöne neue Welt. Freitag Als nachträgliches Geschenk gab es von M noch ein entzückendes Armband mit einer kleinen Kuh dran (von The Hungry Elephant). Kühe sind meine Lieblingstiere, und mir tut das Herz weh, was sie für das tägliches Glas Milch alles über sich ergehen lassen müssen. Samstag Ich musste unbedingt Duschgel kaufen und da fiel mir bei DM dieses quietschige Exemplar von Treacle Moon in die Hände. Riecht unglaublich nach einer Süßigkeit, die ich als Kind ständig genascht habe und ist natürlich vegan. Sonntag Heute war Großputztag in unserer (zugegeben, recht kleinen) Wohnung angesagt. Um uns dafür zu stärken, gab es vorher Brunch: Rührtofu, Baked Beans, Kartoffelpuffer, Guacamole und gebutterten Toast. Genug Energie, um die Wohnung zum Glänzen zu bringen! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog


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