Mangold - vegetarische Rezepte

Mangold vegetarische Rezepte

Kräuterpolenta mit Mangold

19. Oktober 2017 Eat this! 

Kräuterpolenta mit MangoldUnser spätnachmittägliches Alltagsszenario läuft bei uns sehr oft folgendermaßen ab. Jörg: „Was kochen wir heute Abend?“ Ich: „Hmmm, wie wäre ... Der Beitrag Kräuterpolenta mit Mangold erschien als erstes auf Eat this!.

Im Ofen geschmorte Rote Bete mit Mozzarella (mit Zwiebeln, Knoblauch, Thymian, Kreuzkümmel, Curry, Zimt und Flor de Sal)

18. Oktober 2017 Herr Grün kocht 

Im Ofen geschmorte Rote Bete mit Mozzarella (mit Zwiebeln, Knoblauch, Thymian, Kreuzkümmel, Curry, Zimt und Flor de Sal)>>Das duftet verdammt gut.

Kartoffel-Dinkel-Waffeln mit gedünstetem Mangold und einer scharfen Pflaumen-Curry-Sauce

30. September 2017 Herr Grün kocht 

Kartoffel-Dinkel-Waffeln mit gedünstetem Mangold und einer scharfen Pflaumen-Curry-Sauce Immer mehr Menschen pflanzen Gemüse und Obst an. In unserer Straße sieht man überall Pflanzenkübel auf den Balkonen. Wenn Luigi, der kleine Roboter von Professor Caprese, zum Einkauf geht, wird er oft hereingerufen. >>Herr Luigi, schön Sie zu sehen. Hätten Sie wohl etwas Zeit. Ich möchte Ihnen unbedingt etwas zeigen?>Lieber Herr Grün, könnten Sie aus dem Hokkaidokürbis ein Pastagericht…?Viel Freude mit den Strauchbohnen. Dieses Jahr sind sie besonders groß. Ob man sie wohl mit…? @acatinapan (https:/­­/­­www.instagram.com/­­acatinapan/­­) Kartoffeln -> @Textonia (https:/­­/­­www.instagram.com/­­textonia/­­) Tomaten -> @die_­Gartnerin (https:/­­/­­www.instagram.com/­­die_­gartnerin/­­) Viel Freude mit dem Gericht Aus dem Kochlabor grüßen Luigi, Professor Caprese und Herr Grün

Frischer Kohlrabisalat auf thailändische Art {Som Tam}

20. Juli 2017 Eat this! 

Frischer Kohlrabisalat auf thailändische Art {Som Tam}In Südostasien „kann“ man einfach Salat. Besonders in Thailand und Vietnam. Labberiges Grün, ein paar Tomatenwürfel drauf und ein einfallsloses Dressing? Keine Chance, Salat wird zelebriert und auch gerne mal zum Hauptgang befördert ? Das beste Beispiel dafür ist der feurige, thailändische „Som Tam“, der traditionell mit unreifer, grüner Papaya gemacht wird und nach Pad Thai und Thaicurries in allen Varianten wahrscheinlich der bekannteste kulinarische Export Thailands sein dürfte. Kein Wunder, kombiniert er doch die wichtigsten vier Geschmacksrichtungen der thailändischen Küche: ein süß-sauer-salziges Dressing und scharfe Chillies? Oh yeah, da sind wir dabei! An Straßenständen in ganz Thailand findet man „Som Tam“ am einfachsten nach Gehör. Die Verkäufer verarbeiten die Zutaten in großen, irdenen Mörsern, den sogenannten „Pok Pok’s“. Und ja, die heißen so, weil sie so klingen ? Die zuerst fein geschnittene Papaya wird zusammen mit dem Dressing und - je nach Koch - unterschiedlichen Zutaten wie Tomaten und Erdnüssen im „Pok Pok“ gestampft und mit rohem Gemüse, Kräutern und „sticky rice“ serviert. Da sag nochmal einer, Salat wäre langweilig. Hier macht sogar schon die Zubereitung Spaß! Da es bei uns jedoch nichtmal die unreifste grüne Papaya aus regionalem Anbau gibt und „Som Tam“ übersetzt ohnehin nur in etwa „gestoßenes Saures“ heißt, nehmen wir uns die Freiheit und packen das zweitbeste Gemüse für den Salat auf den Teller: Kohlrabi. Zusammen mit dem unheimlich frischen Dressing mit viel Limettensaft, frischen Kräutern und scharfen Chillies, soviel du dir aufladen möchtest, kann ich dir eins versprechen: Kohlrabi hast du so noch nie gegessen! Frischer Kohlrabisalat auf thailändische Art {Som Tam} Ein süß-sauer-scharf-salziger Kohlrabisalat auf thailändische Art mit Tomaten, Erdnüssen, grünen Bohnen und frischen Kräutern. Genau das Richtige für den Sommer. Für den Salat - 50 g Erdnüsse (roh) - 100 g grüne Bohnen (oder Stangenbohnen) - 500 g Kohlrabi Für das Dressing - 2 Limetten - 2 Knoblauchzehen - 1/­­2 rote Chili (oder auch mehr, je nach Geschmack) - 2 TL Rohrohrzucker (oder Palmzucker) - 3 EL Sojasauce - 1 1/­­2 TL Misopaste - 1 Handvoll Cherrytomaten Außerdem - 2 Frühlingszwiebeln - frische Kräuter (z. B. Thai-Basilikum, Minze, Koriander) -  Erdnüsse in einer heißen Pfanne ohne Öl unter häufigem Rühren 5 Minuten rösten. Anschließend aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen. -  Bohnen 7 Minuten dämpfen, anschließend unter fließendem kalten Wasser abschrecken. -  Kohlrabi in sehr feine, ca. 2 mm dicke Stifte schneiden. Für das Dressing -  Limetten auspressen. Alle Zutaten, bis auf die Tomaten, in einem Mörser fein zerstoßen. Tomaten halbieren, zusammen mit der Hälfte der gerösteten Erdnüsse mit in den Mörser geben und leicht anquetschen. -  Kohlrabi mit dem Dressing vermengen und mit den restlichen Erdnüssen und fein gehackten Frühlingszwiebeln toppen. -  Den Kohlrabisalat mit Bohnen und frischen Kräutern servieren. Du kannst auch frische Früchte, eingelegtes Gemüse und natürlich extra Chillies zu unserem Som Tam aus Kohlrabi reichen. Zum Kohlrabisalat passt perfekt thailändischer Klebreis, den man zu kleinen Bällchen formt und in die Sauce tunkt. Der Beitrag Frischer Kohlrabisalat auf thailändische Art {Som Tam} erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Pad Thai-Salat mit Mangold - Panzanella - Last-Minute Silvester-Glasnudelsalat

Thomas D, Tiere essen, Björn Moschinski oder: Wie wurde ich vegan?

24. April 2017 Claudi goes vegan 

Thomas D, Tiere essen, Björn Moschinski oder: Wie wurde ich vegan?Hallo ihr Lieben, wisst ihr was? Der Björn Moschinski hat es im Podcast von bevegt geschafft, die Lust am Schreiben wieder so sehr aus mir rauszukitzeln, dass es mich über die Osterfeiertage so irre in den Fingern gejuckt hat. Denn im Endeffekt ist es doch so: Ich hab diesen Blog für die Tiere gegründet. Und er wird auch für die Tiere weiterbestehen. Und ich seh es irgendwie gar nicht ein das wegen einer Ausbildung (bzw. zwei Ausbildungen) zurück zu schrauben. Es geht hier darum zu zeigen warum sich Menschen wie ich für ein veganes Leben entscheiden, wie das im Alltag ausschaut und vor allem (so hoffe ich zumindest), dass es durchweg "normal" ist. :-) Daher geht es nun munter weiter. Aber nicht so häufig wie ihr es schon mal gewohnt gewesen seid. Auch weil ich bald ein Geschenk für euch habe - was Zeit fordert, mir aber sehr sehr sehr viel Freude bringt. ? Und ich will gleich die Hosen runterlassen und offen erwähnen: Die nächsten beiden Blogeinträge (einer über Yoga und einer über Käse) sind vorverfasst. Weil ich (aufgrund vom Brotjob und Fernstudium und meinem Geschenk an euch) nicht alles so gebacken bekomme wie noch 2016 mit "nur" der Ausbildung zur Yogalehrerin. Bevor es heute los geht aber noch ein kleiner Hinweis: Am 18.04.2017 hatte ich Katrin und Daniel von bevegt.de zu Gast und auch von und mit mir wurde eine Podcast-Folge aufgezeichnet. Sogar die bisher längte mit Spielfilmlänge ;-) Sobald sie online geht, werde ich es voller Freude hier verkünden. Ich danke den beiden von ? en für unsere Freundschaft und den Raum den sie mir bei unserer Podcast Aufzeichnung gegeben haben. Wir haben die eine Minute ? für ein Foto genutzt ? Und ich bin so dankbar und nur noch am grinsen. Mei war das ein toller Abend??? #Repost @bevegt with @repostapp ??? Wir haben gerade unseren längsten Podcast ever aufgenommen. Das war nicht geplant, aber @claudia.renner hatte einfach so viel zu erzählen, und es war so spannend! Wir haben uns vor allem über ihren Ernährungsweg ausgetauscht, denn Claudi kann sowohl beim Ab- als auch beim Zunehmen mitreden. Jetzt kochen wir und es gibt ein Abendessen a la A Grain, a Green and a Bean: Hirse, Spinat, Mangold und Feto. Lecker! #podcast #agagab #graingreenbean #munich #vegansofgermany #vegansofig #veganblogger #bloggersofinstagram #blogger_­de #bloggersatwork #bestofvegan #loveyourjob Ein Beitrag geteilt von Claudia Renner (@claudia.renner) am 18. Apr 2017 um 13:23 Uhr Für heute hab ich mir überlegt mal endlich niederzutippeln, was Teil jedes Vortrags ist den ich halte: "Wie wurde ich vegan?" Denn: ich hab das hier (wenn ich mich nicht täusche) bisher nicht aufgeschrieben. Verrückt!!!! Also, los geht's! Ich war schon immer eine Tierfreundin. Es gibt kaum ein Kinderfoto von mir auf dem ich ohne Tier abgebildet bin. 1991 habe ich in der Grundschule im Handarbeitsunterricht den Tisch mit einer Tageszeitung ausgelegt. Dort war ein kleines Schweinderl abgebildet und mit Worten wie Schinken, Speck und Schnitzel beschriftet. An dem Tag bin ich heim und hab meine Mama gefragt, warum auf dem Schweinepopo ,,Speck steht. So habe ich erfahren, dass alles was ich damals gern gegessen hab (Hamburger, Lasagne, Spaghetti Bolognese, Fischburger, Schnitzel) aus Tieren besteht. Und es war Schluss. Ich sagte ihr ,,Dann ess ich das jetzt nicht mehr!. Ihre Antwort lautete ganz entspannt: ,,Gut, dann bist du ab jetzt Vegetarierin. Dafür, bin ich ihr noch heute aus tiefstem Herzen dankbar. Denn ich weiß, dass diese Unterstützung der Eltern leider alles andere als selbstverständlich ist. Zugeben will ich an dieser Stelle, dass ich fast ausschließelich Pasta, Teigwaren und Kartoffeln mit Milchprodukten aller Art gegessen habe. Das aufpassen auf Zutaten kam erst nach 2001 (wegen diverser Diäten) langsam in mein Leben, also mit 19 oder so. Daraus entstand dann vermutlich meine Fructose Interanz. So hab ich mir das jedenfalls zurecht gelegt. Denn fettfreie "Lebens"mittel = mehr Zucker und Geschmacksstoffe. Witzig Traurig ist, dass NIE ein Arzt (und ich war da oft - Asthma...) (an dieser Stelle ein Hinweis auf das Thema Kuhmilch) meine Blutwerte so richtig kontrolliert hat. Mein Cholesterinwert muss ja sonstwo gewesen sein?!? Naja... Und jetzt kommt es - ich hab bereits 2009 probiert vegan zu werden! Tadaaaa! Damals hab ich sogar ein Gespräch mit Thomas D. (!!!!) auf so ner Laufveranstalung in München geführt. Abgefahren im Nachhinein. Aber es sollte nicht klappen - trotz kurzer prominenter Hilfe. Gescheitert ist es wegen mangelnder Recherche meinerseits und war echt schwierig oder anstregend für mich. Auch weil ich zu diesem Zeitpunkt noch immer keinen Biomarkt betreten hatte. (Die Ökos mit Strohhut und so...) :-) Vegan beim Supermarkt oder Discounter war undenkbar zu der Zeit. Echt der Hammer, was sich in den letzten Jahren getan hat. Mein erstes bewusst veganes Abendessen hat mir dann der eingangs erwähnte Björn Moschinski im Max Pett serviert. Das war im Weihnachtsurlaub 2010. Danach habe ich Tiere essen gelesen. Und wie damals als Kind, nach 20 vegetarischen Jahren, hat es Schwupp gemacht - und Milch und Eier gingen plötzlich gar nicht mehr. Wenn wir dann 6 Jahre vorhüpfen mit diversen Umstellungen und Dingen die ich ausprobiert habe (glutenfrei, sojafrei, zuckerfrei, rohvegan, ...) kann ich heute sagen: - Das Wohlfühlen und die Gesundheit stehen im Vordergrund ? -  Ich hab das wundertolle Gefühl "angekommen" zu sein ? -  Die Worte LEBENsmittel und NÄHRstoffe haben einen ganz anderen Wert ? Wichtig dabei zu erwähnen: Vegan LEBEN ist für mich viel mehr als vegan ESSEN.  Nicht, dass ihr jetzt denkt ich würde mein "Warum vegan?" plötzlich nur noch auf die Gesundheit minimieren! Hach es ist so schön. Und ganz ehrlich. Dieses Wissen und diese Erfahrung nun an euch hier und meine KundInnen weitergeben zu können - es ist so was von voll toll und lässt mich fliegen und tanzen. Zum Abschluss noch Neuigkeiten: Wer meinen Newsletter abonniert (siehe die Spalte rechts) bekommt seit Mitte April "Claudis München Guide" geschenkt ?  Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen, Claudi

Vorgestellt: das erste Kochbuch von ,,Bevegt (+Verlosung)

21. November 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Vorgestellt: das erste Kochbuch von ,,Bevegt (+Verlosung)Unsere Freunde Katrin und Daniel haben nicht nur mit Bevegt einen fantastischen Blog zu Themen wie Veganismus, Sport und Persönlichkeitsentwicklung, sie haben vor kurzem auch ihr erstes Kochbuch als Ebook herausgebracht. Wir sind ganz begeistert, und möchten euch das Buch heute vorstellen. Dazu gibt es noch ein Rezept und wir verlosen auch noch was. Es lohnt sich also, bis zum Schluß zu lesen. Das Konzept: A grain, a green and a bean Ihr schön gestaltetes Kochbuch trägt den Namen ,,A Grain, a Green and a Bean, also frei übersetzt: „Eine Getreidesorte, eine Gemüsesorte und dazu Hülsenfrüchte“. Diese Formel haben die Beiden zwar nicht erfunden, aber sie haben sie in ihrem Kochalltag immer wieder gerne verwendet. Schon vor Jahren haben die beiden begeistert von dieser Entdeckung berichtet, und die Begeisterung hält bis heute an. Verständlich, denn das „A grain, a green and a bean“-Konzept ist in jeder Hinsicht ziemlich genial: - Es liefert dir so ziemlich alle Nährstoffe, die du brauchst. - Es ist einfach anzuwenden. - Du kannst es immer wieder variieren. - Es macht satt! Schon damals schrieben Katrin und Daniel in einem Blogbeitrag: „Selbst wenn man die verschiedenen Würz-Möglichkeiten außer Acht lässt (z.B. asiatisch, indisch, mediterran, Tex-Mex) gibt es unzählige Möglichkeiten, a Grain, a Green and a Beanzuzubereiten: Pasta, Reis, Couscous, Quinoa, Hirse, Bulgur oder Dinkel mit Brokkoli, Spinat, Rosenkohl, Grünkohl, Wirsing oder Mangold mit Kichererbsen, Kidneybohnen, Pintobohnen, Linsen, Black-Eyed Peas, Erbsen oder Sojabohnen (auch in Form von Tofu oder Tempeh)...,,Die Qual der Wahl trifft es hier ganz gut.“ Erfunden hat das Konzept übrigens wohl der vegane Extremsportler Matt Frazier. Was erwartet euch in dem Buch? Katrin und Daniel waren also dauerhaft so begeistert, dass sie sich gedacht haben: Warum nicht ein Kochbuch machen, das sich ganz diesem Konzept widmet. Gesagt, getan, herausgebracht. Ab sofort könnt ihr euch ihr tolles Ebook zulegen, und wir können euch wirklich sehr empfehlen, genau das zu tun. Was erwartet euch? „Auf 128 liebevoll gestalteten Seiten lernst du ,,unsere Art zu kochen und zu genießen kennen: einfach, gesund und lecker. Die Mehrzahl der Gerichte ist in weniger als 30 Minuten zubereitet! - 33 Rezepte mit Geling-Garantie für jede Jahreszeit und jeden Geschmack - 37 wunderschöne Fotos, die Lust aufs Kochen machen - Gastrezepte von Patrick Bolk, Jörg und Nadine (Eat this!), Lea Green (Veggies), Judith Riemer und Claudia Renner - Mehr als ein Kochbuch: Mit der Grain-Green-Bean-Formel lernst du ein Baukastensystem kennen, mit dem du dir jederzeit gesunde und leckere Gerichte zubereiten kannst - Ein optimiertes Layout für perfekte Lesbarkeit auch auf kleinen Bildschirmen und Tablets und zum Ausdrucken der Rezepte - Sofortiger Download als PDF - kein Warten, keine Versandkosten - 14 Tage Geld-Zurück-Garantie“ Das Buch kostet 14,90 Euro, und die Beiden haben sich dafür richtig ins Zeug gelegt, von der Rezepteauswahl über die Gestaltung bis hin zu den Fotos. Alles selbst gemacht, und das richtig richtig gut. Hier mal ein kleiner Vorgeschmack darauf, was euch erwartet: Zusätzlich zu den Rezepten gibt es einführend alle wichtigen Infos, die du brauchst, z.B. zur benötigten Küchenausstattung. Die Gestaltung ist übersichtlich, zu fast allen Gerichten gibt es zusätzliche Tipps. Rundum gelungen, das erste vegane Kochbuch von Bevegt! Netterweise haben Katrin und Daniel uns zwei Rezepte zur Verfügung gestellt, die wir auf Deutschland is(s)t vegan aus dem Buch posten dürfen. Heute kommt das erste, das nächste gibt es in ein paar Tagen zusammen mit einem Interview mit den Beiden. Weitere Infos und Bestellmöglichkeiten findest du hier. Auf Facebook findest du Bevegt natürlich auch, und zwar hier. Rezept Asiatische Kichererbsen-Gemüsepfanne Hot&Spicy Sambal Oelek, eine indonesische Würzsoße auf Chilibasis, ist ein essenzieller Bestandteil in diesem Gericht und verleiht ihm seinen besonderen Geschmack. Wenn du nicht gerne scharf isst, dann sei vorsichtig mit der roten Soße! Zutaten (für 4 Portionen): ? 300 g Basmatireis ? 2 EL Kokosöl ? 2 Zwiebeln, geschält und gehackt ? 2 mittelgroße Zucchini, gewürfelt ? 3 mittelgroße Karotten, grob geraspelt ? 1 Dose Kichererbsen (260 g Abtropfgewicht) ? 400 ml Kokosmilch ? 2-3 EL Sambal Oelek ? 5 EL Sojasoße ? 4 EL gehackte Erdnüsse Zubereitung: 1. Den Reis in der doppelten Menge leicht gesalzenem Wasser nach Packungsanweisung zubereiten. 2. Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig anbraten. 3. Zucchini hinzugeben und mitbraten. Nach etwa 5 Minuten die geraspelten Karotten sowie die Kichererbsen hinzufügen. 4. Karotten und Kichererbsen kurz mitbraten und anschließend die Pfanne mit Kokosmilch ablöschen. 5. Mit Sambal Oelek und Sojasoße würzen - aber bitte aufpassen, dass es nicht zu salzig wird! 6. Den Reis mit dem Gemüse auf tiefen Tellern anrichten und mit Erdnüssen garnieren. Gewinnspiel! Wir verlosen 2 Downloads für das Ebook „A grain, a green and a bean“ von Bevegt. Wer will gewinnen? 1. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook! 2. Verlinke einen Freund oder eine Freundin auf Facebook, der/­­die (mit)schauen darf und hinterlasse einen netten Gruß! Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich auch willkommen. Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am am 25.11.2016 um 9 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 25.11.2016 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Der Beitrag Vorgestellt: das erste Kochbuch von „Bevegt“ (+Verlosung) erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Interview mit Niko Rittenau - Ernährungsberater und Koch

30. März 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Interview mit Niko Rittenau - Ernährungsberater und KochIn der veganen Szene tauchen meist Namen wie Attila Hildmann, Björn Moschinski, Jerôme Eckmeier oder Nicole Just auf. Immer häufiger aber auch der Name Niko Rittenau. Im Veggie Journal wurde Niko als ,,die kulinarische Neuentdeckung der letzten Veggie-Expo in München bezeichnet. Der Ernährungsberater mit dem Schwerpunkt ,,Pflanzliche gesunde Küchemacht Kochshows und Kochkurse, er hält Vorträge, veranstaltet Supper Clubs und berät Unternehmen und Privatpersonen. Der junge Österreicher hat schon einiges erlebt und verrät unseren Lesern in seiner Kolumne bei Deutschland i(s)t vegan Alles über die gesunde, vegane Küche. Damit ihr Niko noch besser kennenlernen könnt, haben wir ein ausführliches Interview für euch vorbereitet. Eure Fragen könnt ihr gerne im Kommentarfeld hinterlassen. Foto: Fotosally Wir verfolgen dich ja schon eine Weile, von Bühne zu Bühne und von Show zu Show. Viele spekulieren, Niko ist der nächste Attila Hildmann - aber anders. Wie siehst du das selbst? Ich fühle mich von solchen Vergleichen definitiv geehrt, weil Attila sehr viel erreicht hat und die vegane Bewegung in Deutschland durch Personen wie ihn mehr Aufmerksamkeit in den Mainstream-Medien bekommen hat. Das wiederum öffnet Personen wie mir nun durchaus einige Türen, die ohne seine Vorarbeit nicht offen wären. Was Atilla bisher erreicht hat, sucht weltweit seinesgleichen und daher sehe ich mich noch längst nicht in einer Linie mit ihm. Und trotz gewisser Parallelen in unser Arbeit und unser Lebensgeschichte sind wir am Ende doch beide sehr eigenständige Personen mit eigenen Ansätzen und unterschiedlichen Herangehensweisen. Du bist gelernter Tourismuskaufmann, heute machst du ganz andere Dinge? Wie ist der aktueller Stand? Genau, meine erste Ausbildung war jene zum Touristikkaufmann, in der ich fünf Jahre lang gelernt habe, wie Gastronomie und Hotellerie funktionieren. Die Ausbildung an den Kärntner Tourismusschulen hat die Basis für meine heutige Arbeit gelegt, da ich dort in den ersten vier Jahren im Unterricht in Ernährungslehre, Servicekunde und Kochen vieles von dem gelernt habe, was ich heute auf Bühnen und in meinen Supperclubs präsentiere. Kochen von der Pike auf zu lernen war eine wichtige Erfahrung für mich, auf der ich heute - da ich sämtliche tierische Produkte durch pflanzliche getauscht habe - aufbauen kann, weil ich die Grundsätze von Zubereitung, Geschmack, Komposition und Harmonie innerhalb eines Gerichtes verstanden habe. Nach meiner Matura (Abitur) habe ich dann meinen Zivildienst geleistet, bin nach Wien gegangen und ein Jahr später nach Berlin, wo ich heute noch wohne. In der Zwischenzeit habe ich meine Primärausbildung noch weiter in den Bereichen Kulinarik und Ernährung vertieft. Ich habe kurz nach meiner Ankunft in Berlin ein duales Fernstudium in Ernährungsberatung an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in Leipzig begonnen und einige weitere ernährungsrelevante Fortbildungen wie den ärztlich geprüften Ernährungsberater für vegane Kost absolviert und zeitgleich auch immer im kulinarischen Bereich Fortbildungen besucht. Eines der Highlights hierbei war meine Zeit an der renommierten Matthew Kenney-Akademie für Gourmet Raw Food in Kalifornien. Ergänzend habe ich auch im Fitness- und Health-Bereich einiges gemacht und so zuletzt im Januar meine Ausbildung zum Yogalehrer abgeschlossen. Ich versuche also seit jeher, mein Wissen über die Zubereitung von leckerem Essen mit meinem Wissen über gesunde Ernährung zu kombinieren und so altes Wissen von die Veredelung von Lebensmitteln mit den neuesten Erkenntnissen der Ernährungswissenschaft zu kombinieren, um Essenskonzepte für eine gesunde Zukunft zu kreieren. Wie bist du in Berlin gelandet? Ich habe schon während meiner Zeit in Wien immer wieder mitbekommen, wie viel Revolutionäres in Berlin geschieht und wollte diese Stadt unbedingt kennenlernen. Als ich dann im Sommer 2013 für ein zweimonatiges Praktikum zum VEBU (Vegetarierbund Deutschland) nach Berlin kam, war für mich nach einer Woche klar, dass ich hier bleiben und meine Vision hier umsetzen möchte. Berlin ist eine faszinierende und einzigartige Stadt und ich kann mir keinen besseren Ort zum Leben vorstellen. Außer im Winter, wo es in ganz Deutschland für mein Empfinden zu kalt ist. Da versuche ich jedes Jahr zu verreisen und so werde ich auch diesen Winter wieder in einigen wärmeren Regionen von Amerika sein. Dort passiert an Orten wie Los Angeles, Portland, Austin, New York, etc. auch gerade ganz viel in Sachen Veganismus und ich freue mich, all diese Eindrücke mit nach Deutschland zu nehmen. Bild: Fotosally Dein Motto ist ,,Die Zukunft isst gesund - wie bekommen wir das hin? Ich denke, wir sind schon auf einem sehr guten Weg. Noch nie war in den letzten Jahrzehnten das Interesse der Leute nach gesunder und nachhaltiger Ernährung größer als jetzt. Und eine vegane Ernährung kann all das und vieles mehr in sich vereinen. Nach und nach folgen auch Lebensmittelkonzerne und Restaurants diesem Kundenwunsch. Als ich 2015 durch Santa Monica gegangen bin, habe ich gefühlt mehr Juicebars als Fast-Food-Restaurants gesehen. Und ich bin überzeugt, dass dieses Bewusstsein etwas zeitversetzt auch in Deutschland ankommt. Das Gute ist ja: Wenn wir uns für einige Wochen wirklich gesund und ausgewogen ernähren, dann merken wir einfach einen riesigen Unterschied in unserem Wohlbefinden und unserer Leistungsfähigkeit. Und dieses Gefühl wollen die meisten dann auch nicht mehr missen. Ich denke, das ist der Weg, den wir gehen müssen: Gesundes Essen so interessant, schmackhaft und leicht erhältlich wie möglich zu machen, damit Leute es einfach mal ausprobieren und auf den Geschmack kommen. Wenn Personen in dieser Probierphase dann auch noch erkennen, dass ihre neuen Essgewohnheiten nicht nur gut für sie selbst, sondern auch noch gut für den Planeten samt all seiner Lebewesen sind, dann stehen die Chancen gut, dass diese Menschen auch weitestgehend dabei bleiben. Auch hier hat Attila Hildmann mit seiner 30-Tages-Challenge Pionierarbeit geleistet und viele Menschen von veganer Ernährung überzeugt. Jetzt heißt es dranbleiben und mit gutem Beispiel vorangehen. Wann hast du vegan für dich entdeckt oder hat dich vegan gefunden? Seit ich im frühen Kindesalter verstanden habe, woraus meine geliebten Frikadellen und meine Spaghetti Bolognese eigentlich bestehen, fand ich das äußerst seltsam und entwickelte recht schnell eine Abneigung gegen Fleisch, obwohl ich den Geschmack richtig gut fand. Da Vegetarismus um 1996 herum aber nicht wirklich ein Thema in Österreich war, stießen meine Essenswünsche eher auf Unverständnis und so habe ich noch lange Zeit immer wieder Fleisch gegessen und einfach verdrängt, was ich da eigentlich esse. Spätestens mit der Ausbildung zum Touristikkaufmann und dem Kochunterricht stand Fleisch sowieso wieder an der Tagesordnung und so konnte ich erst nach meinem Abschluss wirklich so essen, wie ich mir das gewünscht habe. Veganismus war zu dieser Zeit noch gar kein Thema in meiner Heimatstadt Klagenfurt und ich dachte ernsthaft mit achtzehn Jahren immer noch, dass Kühe ohnehin Milch geben und Hühner ständig Eier legen und dass diese Produkte ohne Tierleid produziert werden. Erst als ich 2012 nach Wien zog, habe ich zum ersten Mal vegan lebende Menschen getroffen und Stände der VGÖ (vegane Gesellschaft Österreich) und des VGT (Verein gegen Tierfabriken) in der Innenstadt gesehen. Ich konnte gar nicht fassen, was mir dort über die Produktion von Pelz, Leder, Eiern und Milch erzählt wurde. Als ich das dann recherchierte und es sich bestätigte, war mir klar, dass ich das nicht länger unterstützen würde. So habe ich mich ab diesem Zeitpunkt Schritt für Schritt vegan ernährt und tierische Produkte soweit es möglich war aus meinem Leben gestrichen.   Was empfiehlst du als Ernährungsberater in Bezug auf vegan? Vegan ist ja nicht automatisch gesund, oder? Das ist eine unglaublich schwierige Frage, deren Beantwortung Stunden in Anspruch nehmen würde (lacht). Vorweg verweise ich gerne auf die Academy of Nutrition and Dietetics (AND, vormals American Dietetic Association – ADA), die als größte Ernährungsgesellschaft der Welt bereits 2003 klar Stellung dazu bezogen hat, dass eine bedarfsgerecht aufgebaute vegane Ernährung in jeder Lebensphase alle Bedürfnisse des Körpers nicht nur erfüllt, sondern auch in vielen Punkten einer omnivoren Ernährung überlegen ist. Dazu gehören unter anderem die geringeren Mengen an gesättigten tierischen Fetten und Cholesterin sowie höhere Mengen an Ballaststoffen, Antioxidantien und einigen Vitaminen und Spurenelementen wie Vitamin C und E sowie Magnesium und Folsäure. Jede Lebensphase schließt damit auch Schwangerschaft, Stillzeit und Kleinkinder mit ein, was ja oft ein umstrittenes Thema ist, aber mit diesem Positionspapier objektiv von öffentlicher Seite bestätigt wird. Das Paper wurde 2009 übrigens erneut vonseiten der AND bestätigt. Ich verstehe aber, worauf du hinauswillst. Wenn jemand seinen Speiseplan überwiegend aus Fertiggerichten und Fastfood zusammenstellt, ist das keine gesunde Ernährungsweise - egal, ob diese Speisen nun vegan oder mit tierischen Produkten sind. Ich empfehle Menschen, sich unabhängig von ihrer Ernährungsweise mit ihrem täglichen Essen und ihrer Gesundheit zu beschäftigen. Dazu gehört, seine Blutwerte in regelmäßigen Abständen zu untersuchen und das Wissen zu haben, wie man sich täglich eigenverantwortlich sowohl zu Hause als auch außer Haus gesund ernährt. Dabei spielt sowohl das ,,WAS in Form der richtigen Lebensmittel als auch das ,,WIE in Form der richtigen Qualität der Lebensmittel, deren Kombination untereinander in einem Gericht, als auch die Verarbeitung und Zubereitung eine wichtige Rolle. Das Thema der Ernährung ist zu komplex, um Lebensmittel einfach in ,,gesund und ,,ungesund einzuteilen und daraus eine Entscheidung abzuleiten. Ich und weitere Kollegen bringen Klarheit in diese Thematik. Dieses Wissen vermittle ich in meinen Ernährungskursen, meinen Kolumnen und Artikeln und bald auch in meinen ersten Büchern. Mein Ziel ist es, interessierten Menschen die nötigen Informationen bereitzustellen, damit sie als mündige Konsumenten die richtige Essensentscheidung für sich und andere treffen können. Das ist enorm wichtig, denn immerhin entscheiden wir mehrmals täglich mit Messer und Gabel über die Zukunft unseres Planeten. Das Thema B12 ist heiß umstritten - was sagst du als Experte? Da muss ich auch etwas weiter ausholen, um das Thema umfassend zu behandeln. Fakt ist, dass Vitamin B12 in unserer heutigen Lebenslage im Prinzip nur in tierischen Lebensmitteln vorkommt. Dies ist allerdings kein Beweis dafür, dass wir auf den Konsum von tierischen Produkten seit jeher angewiesen sind, sondern hängt in großem Maße mit unseren heutigen Lebensumständen und der Produktion und Verarbeitung unserer pflanzlichen Lebensmittel zusammen. Diesen augenscheinlichen Mangel kann man sehr einfach ausgleichen, um so die Fülle der Vorteile der veganen Ernährung zu erfahren, ohne den einzigen wirklichen Schwachpunkt zu spüren. Vitamin B12 ist das einzige Vitamin der B-Gruppe, das problemlos im Körper in der Leber gespeichert wird, wodurch man einem Mangel theoretisch langfristig vorbeugen kann. Zu einem Mangel kann es aber nicht nur durch unzureichende Zufuhr von B12 durch die Nahrung kommen, sondern auch durch eine ungenügende Aufnahme im Darm durch beispielsweise eine Fehlbesiedelung des Darmes. Daher rate ich auch omnivor lebenden Menschen dazu, ihren B12- Spiegel im Blick zu behalten. Der tägliche Bedarf eines gesunden Durchschnittsmenschen liegt laut DGE bei etwa drei Mikrogramm pro Tag, die meiner Empfehlung nach - die jener der AND folgt - bei veganer Ernährung über angereicherte Lebensmittel wie B12-haltige Pflanzenmilch oder über Supplements gedeckt werden kann. Hierbei gibt es unterschiedliche Arten von Vitamin B12. Da Methylcobalamin gegenüber Cyanocobalamin die physiologisch aktive Form ist, empfehle ich diese Form von B12 sublingual (unter der Zunge liegend) einzunehmen, um eventuelle Aufnahmestörungen im Darm zu überwinden. Da die Aufnahme von B12 pro Dosis beschränkt ist, empfehle ich, entweder mehrmals täglich zu den Hauptmahlzeiten B12 in kleinerer Dosis zu nehmen oder einmalig pro Tag eine weitaus höhere Dosis (350 Mikrogramm und mehr) einzunehmen, um durch die zusätzliche passive Resorption von B12 bei entsprechend großer Menge diese Beschränkung auszugleichen. Ich möchte auch nochmal unterstreichen, dass gemäß meinem aktuellen Wissenstand kein pflanzliches Lebensmittel - weder gewisse Algen, noch fermentierte Lebensmittel - ausreichend gut verfügbares B12 enthalten und kein Mensch sich auf solche B12 Quellen verlassen sollte - auch wenn man immer wieder Gegenteiliges hört. Warum es sehr wichtig ist, den B12-Spiegel im Auge zu behalten, wird deutlich, wenn man einen Blick auf die lange Liste der Mangelsymptome wirft. Diese reichen von verschiedenen Formen der Blutarmut und neurologischen Störungen wie Gefühlsstörungen, nachlassende kognitive Fähigkeiten, Depressionen und reduzierter Konzentrationsfähigkeit über weitaus unspezifischere Symptome wie Müdigkeit, Schwäche, und Leistungseinbußen. Da selbst bei tausendfacher Überschreitung der täglichen B12-Zufuhrempfehlungen keine negativen Effekte beobachtet wurden, empfehle ich gerade bei einem nachgewiesenen Mangel eine wesentlich höhere Dosis direkt intramuskulär injizieren zu lassen, um die leeren Speicher wieder aufzufüllen. Foto: Fotosally Hast du 3 Tipps für jeden, der mit einer veganen und gesunden Ernährung starten möchte? Da gibt es eine ganze Menge! Aber drei sehr wichtige Punkte neben der Sicherstellung der täglichen Vitamin-B12-Zufuhr sind: Erstens: Hochwertige Fette aus Lebensmitteln bewusst in die Ernährung einbauen und isolierte Fette so gut es geht reduzieren. Das heißt: gerne täglich eine reife Avocado, eine kleine Hand voll eingeweichte Nüsse und eine Portion eingeweichte Samen wie geschälte Hanfsamen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne oder Chiasamen zu essen. Diese sind nicht nur großartige Protein- und Mineralstofflieferanten, sondern enthalten auch gute pflanzliche Fette, die man täglich essen sollte. Vor allem das Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6-Fettsäuren sollte nicht mehr als 1:4 (also nicht mehr als vier mal so viel Omega-6 wie Omega3) betragen, da ein Ungleichgewicht zu Entzündungsreaktionen im Körper führen kann. Daher sollten täglich Algen, Chia-, Hanf- und Leinsamen gegessen oder ein hochwertiges Omega-3-Präparat verwendet werden. Dagegen bin ich ein großer Freund davon, isolierte Fette wie Öle und Butter (pflanzlich wie tierisch) auf ein Minimum zu reduzieren, weil man durch die Verwendung von Ölen schnell den Überblick über die tägliche Kalorienzufuhr verliert und die Verdauung bremst. Zweitens: Auf eine ausreichende tägliche Proteinzufuhr von mindestens 0,8g pro Kilogramm Körpergewicht (bei Sportlern gerne mehr) in Form von pflanzlichen Quellen wie Hülsenfrüchten, Pseudogetreiden, Nüssen und Samen achten und diese innerhalb einer Mahlzeit klug zu kombinieren, um die biologische Wertigkeit der pflanzlichen Proteine zu erhöhen. Proteine sind nicht nur am Muskelaufbau beteiligt, sondern sind auch verantwortlich für ein gesundes Immunsystem und starke Knochen, Haare und Nägel und daher nicht zu vernachlässigen - auch wenn man auch hier immer wieder Gegenteiliges hört. Drittens: Täglich genügend dunkelgrünes Blattgemüse essen, weil dieses im Verhältnis der Kalorien zu Mikronährstoffen eine der gesündesten Lebensmittelgruppen auf unserem Planeten darstellt. Das baut man am besten in seinen täglichen Ernährungsplan ein, indem man einmal pro Tag entweder eine kleine Schüssel Wildkräuter mit etwas Obst isst oder sich einen green juice aus grünen Blättern wie Wildkräutern, Spinat, Mangold, Grünkohl oder Karottengrün holt. Ansonsten empfehle ich, generell so viel wie möglich selbst zu kochen, um sicherzustellen, dass die Lebensmittel richtig zubereitet wurden und möglichst frisch sind. Auch wenn ich unterwegs bin, nehme ich so oft es geht mein Essen selbst mit, wenn ich nicht sicher bin, dass ich unterwegs etwas Hochwertiges bekomme. Du hattest in einem Interview mal erwähnt, dass ein Buchprojekt geplant ist. Kannst du uns updaten? Das Buchprojekt ist aktueller denn je. Ich bin noch bis Ende Mai auf Messetour und habe viele Bühnenauftritte auf Messen wie der VeggieWorld, der VegMed und der Veggienale. Ab Anfang Juni widme ich dann einen Großteil meiner Aufmerksamkeit und Zeit meinem ersten Buch, welches sich im speziellen der richtigen Zubereitung unserer Grundnahrungsmittel widmen wird und zeigen wird, wie wertvoll Veredelungsprozesse unserer Nahrung wie das Keimen und das Fermentieren sind. Das klingt auf den ersten Blick vielleicht etwas trocken, ist aber ein hochinteressantes Thema, weil es unsere Sicht auf Ernährung komplett verändert und vieles verständlich macht, worüber aktuell noch Unklarheit besteht. Parallel dazu arbeite ich auch noch an zwei weiteren Büchern, die bald nach dem ersten Buch kommen werden, über die ich aber noch nicht allzu viel sagen kann. 2017 wird definitiv mindestens ein Buch von mir kommen. Foto: Claudia Weingart Du bist ja im Redaktionsteam von Deutschland is(s)t vegan und hast sogar eine eigene Kolumne. Was erwartet die Leser? Mir ist es ein Anliegen, Informationen über hochwertige Ernährung so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen. Daher freue ich mich sehr, dass ich regelmäßig Artikel über Deutschland is(s)t vegan veröffentlichen kann, in denen ich über die Ernährungsthemen spreche, mit denen viele Menschen zu mir kommen. Vor kurzem erst erschien ein Artikel, der die oft gestellte Frage behandelt, ob man denn als Veganer Proteinpulver benötigt. In den kommenden Monaten verfasse ich eine mehrteilige Kolumnenreihe mit einfachen Tipps für eine alltagstaugliche und gesunde pflanzliche Ernährungsweise. Dazwischen kommt sicher auch noch mal der ein oder andere Beitrag, wenn ich das Gefühl habe, dass ein spezielles Thema gerade viele Menschen interessiert.   Was steht 2016 noch alles an? Der Frühling und Herbst stehen in diesem Jahr im Zeichen der Messeauftritte. Mir ist es ein großes Anliegen und eine riesige Freude, so oft wie möglich in direkten Kontakt mit Menschen zu treten und so nutze ich die Bühnen von Messen, Kongressen und weiteren Veranstaltungen, um dort meine interaktiven Ernährungsvorträge zu geben. Wenn man auf meine Facebookseite ,,Niko Rittenau guckt oder sich auf www.nikorittenau.com in den Newsletter einträgt, bekommt man immer zeitnah mit, wann ich wo unterwegs bin. Den Sommer nutze ich wie gesagt zu großen Teilen dazu, an meinem Buch zu arbeiten. Darüber hinaus baue ich ab dem Sommer an einer neuen Location für meine Supperclub-Reihe, in der ich die Gäste in meine kulinarische Welt eintauchen lasse und mit meinem Team außergewöhnliche vegane Gerichte kreiere. In den Gangpausen nutze ich dann die Gelegenheit, ergänzend zu den Speisen Impulsvorträge rund um die Ernährung der Zukunft zu geben und den Gästen nicht nur ein kulinarisches Erlebnis, sondern auch ein tieferes Verständnis über Essen generell zu geben. Ich denke, dass es im Spätherbst das erste Kick-off Event in den neuen Räumen geben wird und dann 2017 monatlich mehrere Events in Berlin stattfinden werden.   Mehr Infos: www.nikorittenau.com www.facebook.com/­­niko.rittenau Der Beitrag Interview mit Niko Rittenau – Ernährungsberater und Koch erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

How To o Deine Bowl für Lunch, Dinner & Unterwegs

12. Juli 2015 A Very Vegan Life 

Gerichte, die in einer Schale angerichtet werden, bekannter unter dem englischen Begriff Bowl, brauchen keine aufwendigen Rezepte mit exakten Mengenangaben, sondern lassen sich schnell und einfach, nur nach Belieben und bestehendem Vorrat, aus sieben Komponenten zusammen werfen. Das ist nicht nur sehr einfach, abwechslungsreich und schmeckt, sondern liefert auch alles, was man an Nährstoffen eben so braucht. Die Gerichte lassen sich zu dem wunderbar vorbereiten und eignen sich so auch für unterwegs, z.B. für deine Mittagspause. Tipp: Dressings bzw. Saucen erst vor dem Verzehr über die Bowl geben, damit Gemüse & Co. knackig bleiben. Zum Transport eignen sich hervorragend Bento Boxen mit dazugehörigen Saucendöschen. Bowl-Gerichte lassen sich für jegliche Tageszeit kreativ zusammen stellen, doch heute soll es um die herzhafteren Möglichkeiten für Lunch bzw. Dinner gehen. So geht’s: Reis (Naturreis, Basmati, Sadri Dudi…), Quinoa, Hirse, Nudeln, Bulgur, Urgetreide (Kamut, Emmer, Einkorn, Dinkel, Ur-Roggen), Amaranth, Buchweizen… Tofu (Natur, mit Bärlauch, Mandel & Sesam, Basilikum, Olive, Curry-Mango, geräuchert…), (geräucherter) Tempeh, (marinierter) Seitan oder Lupinenprodukte Bohnen (schwarze Bohnen, Pinto Bohnen, Adzuki Bohnen, Cannelini, Kidneybohnen, Edamamé*,…) Linsen (Tellerlinsen, Berglinsen, Puy Linsen, Beluga Linsen, gelbe & rote Linsen, Trojalinsen, Pardinalinsen, Châteaulinsen,…) Kichererbsen Spinat, Grünkohl, Chicorée, gemischte Baby Leafs (Escariol, Radicchio, Rauke, Schnittzichorie, Mangold…), Wasserkresse,… (z.B. Karotten, Süßkartoffeln, Blumenkohl, Kohlrabi, rote Beete, […]

veganer Eintopf mit Mangold

3. März 2015 The Vegetarian Diaries 

veganer Eintopf mit MangoldEs hat zwar gerade erst der März begonnen, hier in Hamburg ist aktuell aber schon April-Wetter angesagt. Regen, Wind, Wolken, danach auf einmal Sonnenschein und das Ganze gefolgt von mehreren Graupelschauern! Verrücktes Wetter (Update: heute Nacht hat es dann auch noch geschneit!) Genau das Richtige für einen deftigen, wärmenden Eintopf. Auf der Suche nach interessanten Rezepten habe ich in den letzten Monaten immer wieder auch das ein oder andere vegane Kochbuch zurate gezogen. Ganz weit vorne aktuell ist definitiv "Vegan kann jeder " von Jörg und Nadine vom fantastischen Blog 'eat-this '.  Auf diese vegane Winter-Minestrone (bei mir ging es eher in Richtung Eintopf durch etwas mehr Gemüseanteil) bin ich genau dort gestoßen. Ein einfaches, schnelles und verdammt leckeres Gericht. Wer nicht extra einen Weißkohl kaufen möchte, kann dieses natürlich auch weglassen oder durch anderes Gemüse ersetzen.  veganer Eintopf mit Mandold 100 g Mangold 200 g Weißkohl 150 g Nudeln 1 Pck. /­­ Glas stückige Tomaten 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 2 Möhren Salz, Pfeffer Thymian, Oregano, Majoran Zimt, Piment frische Petersilie Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und fein hacken. Den Mangold säubern und in mundgerechte Stücke teilen. Grüne und weiße Stücke grob trennen. Den Weißkohl ebenfalls klein schneiden. Möhre schälen und in dünne Ringe zuschneiden.  In einem großen Topf etwas Öl heiß werden lassen und Zwiebel mit Knoblauch kurz anschwitzen. Anschließend Mangold (das Grün erst etwas später), Weißkohl und Möhre hinzugeben. Für einige Minuten andünsten lassen und anschließend je einen Teelöffel Thymian, Oregano und Majoran hinzugeben. Mit den Tomaten und Gemüsebrühe übergießen, sodass das Gemüse gut bedeckt ist. Einen halben Teelöffel Piment und Zimt hinzugeben und die Nudeln unterrühren. Gegebenenfalls ein wenig Wasser nachfüllen und für knapp 10 bis 15 Minuten leise köcheln lassen, bis die Nudeln gar sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und frischer Petersilie servieren.  Ergibt vier Portionen.

Mangold auf Käsesauce

16. Februar 2015 Vegetarische Rezepte und vegane Gerichte 

Mangold auf Käsesauce - Gemüse ist ein wichtiger Lieferant für Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Zutaten für 4 Portionen: 1/­­4 ltr Gemüsebrühe 1/­­8 ltr Weißwein, trocken 1/­­8 ltr Milch 150...

Neue Bücher: Max & Fine, Grüner wirds nicht, vegane Tapas und Lunchbox Revolution

15. Dezember 2014 Deutschland is(s)t vegan 

In den letzten Wochen sind so viele interessante Bücher mit thematischem Bezug zum Veganismus herausgekommen, dass ich heute mal einige gebündelt vorstelle. Max & Fine von Marco Mehring Zunächst mal etwas für Kinder - bislang gibt es ja wenige Bücher, die das Thema Veganismus kindgerecht aufbereiten. Marco Mehring hat sich herangetraut, und das ist ihm gut gelungen. “Max & Fine” ist die Geschichte einer Freundschaft zwischen dem Mädchen Fine und dem Kälbchen Max, das eines Tages nicht mehr im Stall ist. Eine mitreißende Geschichte, die Kinder aufklärt, ohne sie zu schocken, angereichert mit schönen Illustrationen. Hier bekommst du viele Infos zum Buch. Direkt bestellen kannst du es für 13,90 Euro u.a. bei Thalia oder Amazon. Grüner wird’s nicht von Amelie Persson Ein sehr kleines und sehr hübsches veganes Kochbuch, wobei man eher Kochheft sagen müsste. Die Anzahl an Rezepten ist daher sehr übersichtlich, dafür aber schön ausgesucht. Und die Illustrationen sind außergewöhnlich umfangreich und schön - Amelie ist nämlich Gestalterin. Gerade als kleines Geschenk für Einsteiger eine nette Idee. Weitere Infos findest du hier. Bekommt man für 5 Euro u.a. bei Amazon. Vegane Tapas von Gonzalo Baró Ich als großer Barcelona-Fan habe mich auf das Buch “Vegane Tapas” gefreut, denn diese sind in Spanien zumeist fleischlastig, seltener vegan. Dass letzteres aber mindestens ebenso gut funktioniert, zeigt Gonzalo Baró eindrucksvoll: Von den Basics über kalte bis zu warmen Tapas findet man eine ganze Menge kreativer und lecker klingender Häppchen, die man wunderbar kombinieren kann. Nicht nur das beliebte Brot mit Tomaten oder Grillgemüse, sondern auch Mangold-Porree-Kroketten, Auberginen mit Zuckermelasse oder kalte Mandel-Knoblauch-Suppe. Weitere Infos zum Buch findest du hier. Bestellen kann man es für unschlagbar günstige 4,90 Euro u.a. bei Thalia oder Amazon. Lunchbox Revolution von Micaela Stermieri Kein rein veganes, sondern ein vegetarisch-veganes Kochbuch, in dem vegane Gerichte klar gekennzeichnet sind. Der Untertitel “Veggie to go” gibt klar die Richtung vor: Es geht um Gerichte, die man ganz leicht zum Mitnehmen zubereiten kann. Dazu gehören Salate und Suppen, Gemüse, Pasta, Reisgerichte, genauso wie Sandwiches und Desserts, also die gesamte Bandbreite. Mir gefällt auch die Aufmachung des Buches sehr gut, die Food-Fotos sind klasse, und außerdem gibt es einige Grundrezepte und Infos. Eine runde Sache! Mehr Infos zum Buch findest du hier. Bestellen kannst du es für 19,90 Euro u.a. bei Thalia oder Amazon.

Gersteneintopf mit Mangold und Sojamilch

6. November 2014 Vegetarische Rezepte und vegane Gerichte 

Vegetarischer Gersteneintopf mit Mangold und Sojamilch - Der Eintopf reich an pflanzlichen Eiweiß und Ballaststoffen. Zuaten für 3 Personen: 100 g Gerstenkörner 1/­­4 ltr Wasser 1 Zwiebel 20 g Butt...

Kochen nach deiner Natur - mit Sebastian Copien in München

17. Juli 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Diese Woche durfte ich eine Mittagspause mit Sebastian Copien in dessen Küche und Gemüsegarten verbringen. Nach einem Smoothie zum Einstieg haben wir Schlutzkrapfen mit Mangoldfüllung und Chicoréegemüse gekocht. Dazu gab es einen Salat (aus Sebastians Garten, mit einem irrsinnig leckeren Dressing), anschließend ein fantastisches Nougateis! Im Nachhinein, wenn ich nun hier sitze und den Nachmittag noch einmal Revue passieren lasse, kann ich gar nicht mehr genau sagen WAS von all dem am besten geschmeckt hat. Vermutlich war es das Gesamtpaket welches mich noch heute schmunzeln und mir das Wasser im Mund zusammen laufen lässt. Anklicken um   Sebastian bietet beispielsweise an: Basiskochkurs Vegetarisches Seminar inkl. Kochkurs Veganes Seminar inkl. Kochkurs Veganer Kochabend Intuitiver Kochkurs Veggie Christmas Ernährungstraining Teamkochen Gastro-Consulting Infos und Termine (in München, Regensburg und Ingolstadt) findest du auf seiner Website. Nächste Woche erscheint Sebastians Kochbuch “Grün in allen Farben” für 19,99EUR beim Christian Verlag (ISBN-10: 3-86244-697-2) . Es ist vegetarisch/­­vegan. Die Rezepte für die Schlutzkrapfen und das Eis findest du in seinem zweiten Buch das im Frühjahr 2015 erscheint, ebenfalls beim Christian Verlag. Einen Kurs bei Sebastian kann ich blind empfehlen. Das Kochen mit ihm war sehr lustig und auch nach 3 1/­­2 Jahren veganer Küche für mich sehr lehrreich. Vor allem ist Sebastian Copien allerdings durchweg sympathisch und strahlt eine wohltuende Ruhe aus. Die Kurse in München finden in seiner wunderschönen Küche in der Thalkirchner Straße statt. Neugierig geworden? Kontakt Telefon: +49 (0)89 427528-54 Mobil: +49 (0)172 8328709 team(at)sebastian-copien.de www.sebastian-copien.de Veranstaltungsort der offenen Kochkurse und Seminare ab Mai 2014: Thalkirchner Str. 80 80337 München Eingang im Hinterhof

Mangoldgratin mit Pellkartoffeln

10. Juni 2014 Vegetarische Rezepte und vegane Gerichte 

Mangoldgratin mit Pellkartoffeln - Der Mangold ergibt mit seinen langgestielten, bis 30 cm langen Blättern ein rein vom Aussehen her dem Spinat ähnliches Gemüse. Zutaten: 500 g Mangold 1/­­4 ltr W...

Knackiges Gemüse im Backteig: Veggie Pakora

2. Juli 2017 Minzgrün 

Erntefrisches, knackiges Gemüse ausgebacken in einem knusprigen Teig aus Kichererbsenmehl – das ist Pakora. Wörtlich als „Frittiertes“ übersetzt, stammt Pakora aus der indischen Küche, wird aber auch hierzulande oft als Vorspeise in asiatischen Restaurants oder als leckeres Streetfood in Pommestüten angeboten. Streetfood-Festivals sind gerade der Renner und es gibt wohl kaum eine deutsche Großstadt, die in diesem Sommer nicht von Foodtrucks heimgesucht wird – eine tolle Möglichkeit übrigens, um sich durch traditionelle Gerichte aus aller Welt zu futtern! Gibt es also Streetfood-Festivals in eurer Nähe: hin da, es lohnt sich! ? Das Besondere an Pakora? Die bunte Vielfalt umhüllt in einem goldgelben Kichererbsenmantel! Denn ihr könnt so ziemlich jedes Gemüse (aber beispielsweise auch Ananas, Mangoldstiele, Käse- oder Tofuwürfel) darin ausbacken. Wenn euch also die Lust auf Heißes und Fettiges wieder überkommt und ihr euch irgendwie unterfrittiert fühlt (das kennen wir doch alle!), backt es in heißem Fett aus – für die Hüftgoldschonungsvariante backt ihr das Gemüse (ohne Fett) im Ofen. Easy, oder? /­­enthält Werbung für Naturata Was gibt’s dazu? Vergesst Ketchup! Zu dem leicht nussigen Kichererbsenteig gewürzt mit Garam Masala (DAS Gewürz für indische Speisen schlechthin), Curry und frischem Koriander gehört natürlich etwas Fruchtig-Exotisches! Bei einer Verkostung im Lieblingsbioladen probierte ich vor […] The post Knackiges Gemüse im Backteig: Veggie Pakora appeared first on minzgrün.

Orientalischer Quinoasalat mit Grünkohl

30. März 2017 Veganpassion 

Orientalischer Quinoasalat mit Grünkohl Im Februar hatte ich euch schon mein grünes Lieblingsgemüse in meiner neuen Rubrik "Veggie des Monats" bei der BKK Provita vorgestellt. Beim letzten Einkauf in unserem Bioladen hab ich ihn dann strahlend wieder entdeckt: leckeren, frischen Grünkohl aus Deutschland. Um den Salat als vollwertige Mittagsmahlzeit und Mitnehme-Gericht für die Arbeit zu gestalten, habe ich ihn mit Quinoa, Erdnüssen und Karotten verfeinert. Da Grünkohl super mild schmeckt, könnt ihr daraus super gut Smoothies und Salate machen. Lasst euch von meinen Rezepten inspirieren und stöbert ein wenig auf Veganpassion. Solltet ihr zu einer späteren Jahreszeit keinen Grünkohl mehr finden, lässt sich dieser im Rezept durch Kohlrabigrün oder Mangold ersetzen. Jetzt wo die Tage immer schöner werden, sitze ich am liebsten in der warmen Sonne und genieße einen knackig frischen Salat. Hach wie wäre das Leben, wenn man den ganzen Tag nur essen könnte ;-). Lasst es euch schmecken! Ergibt einen Salat für 2 Mittagsportionen oder 4 Salatportionen. Zutaten: 100 g Quinoa 200 ml Gemüsebrühe 150 g Grünkohl, Mangold oder Kohlrabigrün 20 g Erdnüsse 1 Karotte Den Quinoa in der Gemüsebrühe bei geschlossenem Deckel ca. 15 Minuten köcheln lassen. Dann beiseite stellen und quellen lassen. Den Grünkohl unter Wasser reinigen, dann in kleine Stücke zupfen, dabei den Steil aussparen (der ist etwas holzig, macht sich aber prima im Smoothie). Den Grünkohl mit ein paar Esslöffeln Wasser 2-3 Minuten im Topf dünsten, dann salzen. Die Karotte grob raspeln. Den Quinoa mit dem Grünkohl, den Karotten und den Erdnüssen in einer Salatschüssel mischen. Für das Dressing: 2 TL Erdnussmus 1 EL Zitronensaft Salz, Pfeffer 1 TL Hefeflocken 1 Zehe Knoblauch ein kleines Stück Ingwer 1 TL Agavendicksaft 50-80 ml Wasser 1 Msp. Kreuzkümmel (Cumin), gemahlen 1 Msp. Koriandersamen, gemahlen Für das Dressing das Erdnussmus mit Zitronensaft, etwas Pfeffer und Salz, 1 TL Hefeflocken, 1 Knoblauchzehe und einem kleinen Stück Ingwer, sowie etwas Agavendicksaft in den Mixer geben. Etwas Wasser hinzufügen und pulsieren zu einer cremigen Salatsauce mischen.  Kreuzkümmel und Koriander zugeben und gegebenenfalls nachwürzen. Das Dressing über den Salat geben und genießen. TIPP: Wer es genießt seinen Mörser zu verwöhnen (und die eigenen Sinne), kann Kreuzkümmel und Koriandersamen in der Pfanne kurz ohne Öl rösten und dann Mörsern. So entfalten sich die Aromen besser und der Geschmack wird intensiver.Veganpassion-Blog abonnieren

Runkelrübengesicht

23. Oktober 2016 twoodledrum 

Runkelrübengesicht Nachdem mir letztes Jahr die Mäuse meine Runkelrüben - oder, wie man hier sagt, Dickwurz - kaputtgefressen hatten, habe ich dieses Jahr einen erneuten Aussaatversuch gestartet. Nur wenige Pflanzen sind aufgegangen, was aber auch nicht unbedingt etwas ausmacht, denn die Rüben (bei denen es sich übrigens um dieselbe Art handelt wie bei Zuckerrüben, Roter Bete und Mangold) haben einen sehr hohen Zuckergehalt, sodass sie sich nur bedingt als Kaninchenfutter eignen. Also habe ich jetzt einige kleinere Rüben und das Megaexemplar, das ihr oben auf dem Foto seht. Als ich klein war, hatten meine Großeltern jedes Jahr Futterrüben für die Rinder, aber ich könnte mich nicht erinnern, jemals eine so große Runkel gesehen zu haben. Na, auch gut, die ließ sich nämlich deutlich entspannter aushöhlen, zumal sie innen bereits zu faulen begonnen hatte. Hier seht ihr das Ergebnis: Schön grimmig! Wobei das nicht unbedingt beabsichtigt war, ich habe nur weder eine künstlerische Ader noch übermäßig viel Geduld und musste mich daher beim Schnitzen mit Dreiecken begnügen. Jetzt hoffe ich, dass die Runkel lange genug hält, um an Halloween die vorbeikommenden Kinder zu begrüßen.

Vegetarische Mangoldrouladen mit Reis-Pilz-Füllung

5. November 2015 Vegetarische Rezepte und vegane Gerichte 

Vegetarische Mangoldrouladen mit Reis - Pilz - Füllung - Sie können natürlich für die Füllung auch Pilze Ihrer Wahl nehmen. Zutaten für 4 Portionen: 150 g Naturreis 625 ccm Gemüsebrühe 8 große Man...

Mangold-Pasta mit Chili-Bröseln

8. März 2015 The Vegetarian Diaries 

Mangold-Pasta mit Chili-Bröselnschnelle vegane Mangold-Pasta mit Chili-Bröseln Jetzt wo die Mangold-Saison quasi vor der Tür steht, nutze ich sofort die Gelegenheit euch eines meiner Lieblings-Mangold-Gerichte vorzustellen. Schnell und ziemlich einfach in der Zubereitung und durch die gerösteten Chili-Bröseln mit dem gewissen Etwas.  Alternativ zu den Chili-Bröseln passen auch ganz hervorragend Knoblauch-Brösel. Dazu einfach die Chilischoten durch eine Knoblauchzehe ersetzen. Auch beides zusammen ist eine super Sache.  Inspiriert nach einem Rezept drüben von Juliane von "schöner Tag noch ". vegane Mangold-Pasta mit Chili-Bröseln 500 g Mangold 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 200 ml Sojasahne 200 ml Gemüsebrühe Salz, Pfeffer 1 rote Chilischote 4 El Semmelbrösel 300 g Farafalle Den Mangold gründlich reinigen und in mundgerechte Stücke zuschneiden. Dabei das Grün und Weiß trennen. Die Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und fein hacken. In einer Pfanne etwas Öl heiß werden lassen und Zwiebel mit der Knoblauchzehe für ein paar Minuten anschwitzen.  Anschließend mit der Sojasahne und Gemüsebrühe übergießen und einmal kurz aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen und leise köcheln lassen.  Parallel die Chilischote fein hacken und in einer kleinen Pfanne mit etwas Margarine anschwitzen. Nach ein paar Minuten die Semmelbrösel hinzugeben und anrösten, bis diese beginnen Farbe bekommen und beginnen zu duften.  In der Zwischenzeit die Nudeln nach Packungsanweisung abkochen. Das Weiß des Mangolds sollte insgesamt für ca. 5 Minuten mit in dem Nudelwasser kochen. Das Grün des Mangolds benötigt nur ein bis zwei Minuten. Am besten passt das Ganze natürlich, wenn man es zeitlich so abpasst, dass man alles gemeinsam abgießen kann.  Nudeln mit dem Mangold in die Sahnesoße geben und gut vermischen. Gegebenenfalls noch mal würzen und mit den Chili-Bröseln servieren.  Ergibt zwei gute Portionen

veganer Eintopf mit Mandold

3. März 2015 The Vegetarian Diaries 

veganer Eintopf mit MandoldEs hat zwar gerade erst der März begonnen, hier in Hamburg ist aktuell aber schon April-Wetter angesagt. Regen, Wind, Wolken, danach auf einmal Sonnenschein und das Ganze gefolgt von mehreren Graupelschauern! Verrücktes Wetter (Update: heute Nacht hat es dann auch noch geschneit!) Genau das Richtige für einen deftigen, wärmenden Eintopf. Auf der Suche nach interessanten Rezepten habe ich in den letzten Monaten immer wieder auch das ein oder andere vegane Kochbuch zurate gezogen. Ganz weit vorne aktuell ist definitiv "Vegan kann jeder " von Jörg und Nadine vom fantastischen Blog 'eat-this '.  Auf diese vegane Winter-Minestrone (bei mir ging es eher in Richtung Eintopf durch etwas mehr Gemüseanteil) bin ich genau dort gestoßen. Ein einfaches, schnelles und verdammt leckeres Gericht. Wer nicht extra einen Weißkohl kaufen möchte, kann dieses natürlich auch weglassen oder durch anderes Gemüse ersetzen.  veganer Eintopf mit Mandold 100 g Mangold 200 g Weißkohl 150 g Nudeln 1 Pck. /­­ Glas stückige Tomaten 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 2 Möhren Salz, Pfeffer Thymian, Oregano, Majoran Zimt, Piment frische Petersilie Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und fein hacken. Den Mangold säubern und in mundgerechte Stücke teilen. Grüne und weiße Stücke grob trennen. Den Weißkohl ebenfalls klein schneiden. Möhre schälen und in dünne Ringe zuschneiden.  In einem großen Topf etwas Öl heiß werden lassen und Zwiebel mit Knoblauch kurz anschwitzen. Anschließend Mangold (das Grün erst etwas später), Weißkohl und Möhre hinzugeben. Für einige Minuten andünsten lassen und anschließend je einen Teelöffel Thymian, Oregano und Majoran hinzugeben. Mit den Tomaten und Gemüsebrühe übergießen, sodass das Gemüse gut bedeckt ist. Einen halben Teelöffel Piment und Zimt hinzugeben und die Nudeln unterrühren. Gegebenenfalls ein wenig Wasser nachfüllen und für knapp 10 bis 15 Minuten leise köcheln lassen, bis die Nudeln gar sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und frischer Petersilie servieren.  Ergibt vier Portionen.

vegane Pasta mit knackigem Wirsinggemüse

19. Januar 2015 The Vegetarian Diaries 

vegane Pasta mit knackigem Wirsinggemüsewinterliches, veganes  Nudelgericht mit Wirsing  Im Winter mag die Auswahl an saisonalen Obst- und Gemüsesorten nicht sonderlich groß sein aber aus dem, was es so gibt, kann man natürlich ganz viele verschiedene Dinge machen. Gerade Kohl und Co. lassen sich auf vielfältige Art und Weise verarbeiten ohne das am Ende immer eine Suppe oder ein Eintopf auf dem Teller landen muss. Mal schauen ob ich es in den nächsten Tagen und Wochen noch schaffe, dass ein oder andere spannende und vor allem abwechslungsreiche Rezept auszuprobieren.  Wirsing habe ich bisher fast immer nur zu Weihnachten gegessen. Dort gab es häufig Wirsinggemüse als Beilage zu Knödeln und Co. In dieser Variante mit Nudeln darf er 'ausnahmsweise' mal die Hauptrolle spielen. Gut gewürzt mit Salz, Pfeffer und Muskat ergibt sich ein schnelles und vor allem einfaches Nudelgericht. Schmeckt statt mit Wirsing bestimmt auch mit Mangold ganz hervorragend! Inspiriert nach einer Idee von 'Yummy Beet '. vegane Pasta mit knackigem Wirsinggemüse 1 kleiner Wirsing 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe Gemüsebrühe Salz, Pfeffer, Muskat Soße 25 g Margarine 1 El Mehl 200 ml Sojamilch (natur,  ungesüßt) 1 Tl Thymian 1 unbehandelte Limette Salz, Pfeffer Nudeln Den Wirsing gründlich reinigen, grob vom Strunk befreien und anschließend in mundgerechte Größe zuschneiden (je nach Vorliebe dünne Streifen oder kleine Stücke). Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und fein hacken. In einem Topf etwas Öl erhitzen und beides für ein paar Minuten anschwitzen. Anschließend den Wirsing hinzugeben und für ein paar Minuten unter Rühren anschwitzen. Einen Schuss Gemüsebrühe hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Bei geschlossenem Deckel leise köcheln lassen. Je nachdem wie dick oder dünn ihr den Wirsing geschnitten habt, ist dieser bereits nach ein paar Minuten durch. Das Ganze sollte noch ein wenig Biss haben (es sei denn. ihr möchtet es richtig gut durch. Dann einfach noch ein paar Minuten länger köcheln lassen).  In der Zwischenzeit die Nudeln nach Packungsanleitung abkochen. Für die Soße Margarine in einem kleinen Topf zerlassen und anschließend das Mehl unterrühren. Mit der Sojamilch (oder eine andere, neutrale, pflanzliche Milch) unterrühren und einmal kurz aufköcheln lassen. Unter ständigem Rühren etwas eindicken lasse, vom Herd nehmen und mit Thymian und Saft einer Limette abschmecken.  Nudeln mit Wirsing und der Soße im Nudeltopf vermischen und schmecken lassen.  Ergibt drei bis vier Portionen. 

Bohnensuppe mit Spinat

27. November 2014 Vegetarische Rezepte und vegane Gerichte 

Bohnensuppe mit Spinat - Sie können anstatt Spinat auch mit Mangold versuchen. Zutaten: 250 g weiße getrocknete Bohnen 1 1/­­2 ltr Wasser 250 g Spinat 1 Zwiebel 1 El Butter 2 Karotten 1 Knoblauchz...

Spinatauflauf mit Eiern unter Gorgonzolahaube

4. September 2014 Vegetarische Rezepte und vegane Gerichte 

Spinatauflauf mit Eiern unter Gorgonzolahaube - Sie können diesen Auflauf mit derselben Menge Mangold zubereiten. Zutaten: 1 kg Spinat 1 Zwiebel 30 g Butter oder Margarine 1-2 Knoblauchzehen Salz...

Vegetarisches und veganes Fine Dining im Restaurant Amano Verde in Düsseldorf

28. Juni 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Vegetarisches und veganes Fine Dining im Restaurant Amano Verde in DüsseldorfAm 04.06.2014 hat im Düsseldorfer Medienhafen das Restaurant Amano Verde eröffnet. Das Restaurant gehört zum 4 Sterne Superior Hotel Radisson Blu Media Harbour Hotel und bietet ausschließlich fleischlose Gerichte an. Damit ist das Amano Verde eine Top-Adresse in Nordrhein-Westfalens Landeshauptstadt für vegetarisches Fine Dining. Während einer Geschäftsreise hatte ich die Gelegenheit, ein Abendessen dort genießen zu können. Das Restaurant ist modern und schick eingerichtet, bei schönem Wetter kann man auf der Terrasse sitzen. Dieses Glück hatte ich leider nicht, da es geregnet hat, aber auch drinnen war ich mehr als zufrieden. Das Personal ist sehr freundlich und hat sehr dazu beigetragen, dass ich einen mehr als schönen Abend mit einer früheren Schulfreundin hatte. Auf meine Frage, ob denn auch die Weine mit Sicherheit vegetarisch bzw. seien, bekam ich sofort die Antwort, dass das selbstverständlich der Fall sei. Gewundert hat es mich allerdings nicht, da ich im Internet vorher bereits gelesen hatte, dass der Chefkoch Dennis Riesen selbst vegan lebt. Auf der Karte stehen mehrere vegane Gerichte, leider jedoch nur ein Dessert. Das wäre in meinen Augen noch ausbaufähig. Aber bei der Qualität der Speisen habe ich nichts zu mäkeln. Die Preise sind ordentlich, man zahlt eben das Ambiente mit und mir war es das auf jeden Fall mehr als wert. Meine Begleitung und ich hatten als Vorspeise die Suüßkartoffel-Curry-Suppe mit Apfelchips und Sesam (6,50 EUR) und als Hauptgericht gab es einmal die veganen Riesengarnelen mit cremigem Mangorisotto und gerösteten Sonnenblumenkernen (16,50 EUR) bzw. die Plätzchen von der Paprikapolenta mit gebratenem Räuchertofu, Mangold und Tomaten-Sesam-Vinaigrette (16,00 EUR). HInterher durfte es noch der Ananas-Minz-Salat mit Sorbet vom grünen Tee (7,50 EUR) sein.   Übrigens ist nicht nur klar auf der Karte gekennzeichnet, welche Gerichte vegan sind, sondern ebenfalls die glutenfreien Speisen. Zusätzlich sind alle Pastagerichte auch mit glutenfreien Fussili bestellbar. Mittags gibt es eine spezielle Karte mit kleineren Gerichten, die täglich wechseln. Die für die jeweilige Woche aktuelle Mittagstisch-Karte findet man auf der Facebook-Seite. Der Preis für ein Mittagsgericht inkl. einem Softdrink beträgt 9,80 EUR. Restaurant Amano Verde (im Radisson Blu Media Harbour Hotel) Hammer Straße 23 40219 Düsseldorf www.amano-bar-trattoria.de www.radissonblu.de/­­mediaharbourhotel-duesseldorf www.facebook.com/­­radissonblumediaharbourduesseldorf Öffnungszeiten: täglich von 12:00 Uhr bis 23:00 Uhr

Green Smoothies - Leider geil! :) Teil 2

23. Mai 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Green Smoothies - Leider geil! :) Teil 2Hier der zweite Teil des großen ‘ Green Smoothie’-Artikels. Heute geht es um Zutaten und Zubereitung. Was kommt rein? Was braucht ihr um einen perfekten Smoothie zu machen? Wie lange kann ich das Getränk aufbewaren und worin? Diese und noch viele andere Fragen beantwortet Marcus Schall alias “HULK” und gibt zusätzlich noch ganz viele Anregungen, die Lust auf Ausprobieren machen. Den erstenTeil des Artikels gab es letzte Woche Freitag hier. Viel Spaß damit und “Go green!” Zutaten und Anteile - keine Dogmas! Der gesunde grüne Smoothie sollte zu mindestens 50% Pflanzengrün und Gemüse und zu maximal 50% aus Frucht, sowie Wasser bestehen. Diese Kombination wird oft als das ,,Originalrezept bezeichnet. Aus ernährungsphysiologischer Sicht macht dies auch absolut Sinn. Pflanzengrün und Gemüse liefern die wertvollsten Inhaltsstoffe und dabei die geringste Kaloriendichte. Ihr Anteil sollte entsprechend hoch sein. Früchte sorgen in erster Linie für das Geschmackserlebnis, nebenbei liefern sie ebenfalls Vitamine und Mineralstoffe, allerdings auch Fruktose und Kalorien. Aus diesem Grund sollte ihr Anteil maximal die Hälfte ausmachen. Wasser liefert wichtige Mineralstoffe ohne zusätzliche Kalorien und stellt somit eine ideale Flüssigkeitsgrundlage dar. Dieses Basisrezept stellt eine gute Grundlage und einen Richtwert dar. Sobald man regelmäßig grüne Smoothies trinkt, ist auch hier eine gewisse Abwechslung das sprichwörtliche ,,Salz in der Suppe. Daher kann das Wasser beispielsweise mit qualitativ hochwertigen Säften wie zum Beispiel naturtrüben Apfel-, Grapefruit- oder Zitronensaft kombiniert oder durch Kokoswasser ersetzt werden. Regional und saisonal einzukaufen ist auch bei der Herstellung von grünen Smoothies sehr ratsam. Zum einen schonen wir damit die Ressourcen und stärken regionale Produzenten, zum andern bringen wir schon dadurch die notwendige Abwechslung in den ,,Smoothie-Plan. Gerade bei grünen Smoothies ist Bioqualität übrigens entscheidend. Da die meisten Pflanzen ungeschält und mit Blättern verwendet werden, sollten sie möglichst frei von Schadstoffen sein. Die Zutaten im Überblick Die Auswahl an möglichen Zutaten ist sehr groß, exemplarisch hier einige Beispiele: Blattgemüse (z.B. Chinakohl, Eichblattsalat, Endiviensalat, Feldsalat, Kohl, Mangold, Mizuna, Pok Choi, Postelein, Radicchio, Rucola, Spinat, Staudensellerie) Blätter (z.B. Kohlrabiblätter, Möhrengrün, Rettichblätter, Rote-Beete-Blätter) Gartenkräuter (z.B. Basilikum, Dill, Fenchelkraut, Koriander, Minze, Petersilie, Rosmarin, Schnittlauch, Zitronenmelisse) Wildkräuter (z.B. Ackerwinde, Bärlauch, Beifuß, Brennnessel, Brunnenkresse, Huflattich, Klee, Löwenzahn, Sauerampfer, Weißer Gänsefuß) Sprossen in Maßen (z.B. Sprossen von Hülsenfrüchten: Erbsen, Linsen, Luzerne (Alfalfa) /­­ Getreidesprossen /­­ Blattgemüse-Sprossen: Brokkoli, Kresse, Rucola) Obst (z.B. Ananas, Apfel (idealerweise alte Apfelsorten), Banane, Birne, Granatapfel, Grapefruit, Kiwi, Mandarine, Mango, Orange, Papaya, Stachelbeere, Weintraube, Zitrone) Bei Beerenfrüchten vorsichtig sein, sie sorgen für eine schnelle Farbveränderung des Smoothies. Aus frischem grün wird dann leicht ein unappetitliches braun. Flüssigkeit: Wasserqualität beachten. Tipp: Entweder gefiltertes Leistungswasser oder artesisches Quellwasser verwenden. Die Säfte (z.B. Apfel- oder Grapefruitsaft) sollten frisch gepresst, oder als Direktsaft verwendet werden. Bei Kokoswasser ist darauf zu achten dass dies keine Zusätze oder Konservierungsstoffe enthält. Besonders im Winter kann man den Smoothie bei Bedarf mit etwas Zitronen- oder Acerolasaft ergänzen, um so den Vitamin C-Gehalt nochmals zu erhöhen. Grundsätzlich sollte der Anteil von Wasser aber immer überwiegen. Übrigens: Wer selbst Wildkräuter für seine grünen Smoothies (und Suppen) sammeln möchte sollte vorher unbedingt an einer fachlich fundierten Wildkräuterwanderung teilnehmen. Essbare und giftige Pflanzen sehen sich teilweise zum Verwechseln ähnlich. Letztere sollten daher unter keinen Umständen im Mixer landen. Sofern Wildkräuter und Pflanzen selbst gesammelt werden, sollten sie zudem nicht unbedingt in der Nähe von vielbefahrenen Straßen gesammelt werden. Die Schadstoffbelastung ist dort meist zu hoch. Green Smoothies & Superfoods Superfoods. Ebenfalls ein Begriff den man aktuell fast täglich liest. Was sind Superfoods überhaupt? Per Definition Lebensmittel mit einer extrem hohen Nährstoffdichte und mit sehr vielen positiven Wirkungen auf unsere Gesundheit. Interessant dabei: Es handelt sich um Lebensmittel welche von den sogenannten ,,Urvölkern teilweise bereits seit Jahrhunderten verwendet werden. Superfoods eignen sich daher auch hervorragend zur Bereicherung eines frischen Smoothies. Dabei stellen diese Superlebensmittel aber nur die ,,Kür dar. Frisches Gemüse und Obst bilden meiner Meinung nach die Basis, bzw. das ,,Pflichtprogramm. Ab und an kann man allerdings seine Smoothiekreationen mit diesen natürlichen ,,Supplements anreichern und so an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen. In diesem Zusammenhang sind in erster Linie Superfoods wie zum Beispiel Chiasamen, Hanfsamen, Algenpulver, Makapulver, Acaipulver, Matcha, Moringa oleifera oder Roher Kakao zu nennen. Diese magischen Lebensmittel liefern teils beträchtliche Mengen an hochwertigem Protein (z.B. Chia- und Hanfsamen, Moringa), Antioxidantien (z.B. Moringa, Roher Kakao, Matcha, Acai), essentielle Fettsäuren im idealen Verhältnis und vieles mehr. Ein jahrhundertealter und erst kürzlich wiederentdeckter Schatz, den wir nutzen sollten. Equipment Wie immer ist auch bei der Zubereitung von grünen Smoothies das richtige Gerät entscheidend. Profimixer liegen zwischen 400 und 800EUR und sind somit leider recht teuer. Es handelt sich also um eine Investition, die gut überlegt sein sollte. Günstige Mixer hingegen verfügen oft nicht über die notwendige Leistung um die harten Zellwände der Pflanzen aufzubrechen. Dabei ist weniger die reine Motorleistung, sondern eher die Umdrehungszahl entscheidend. Schwache Geräte benötigen für die effektive Zerkleinerung zu lange und laufen zudem oftmals heiß - die gesunden Inhaltsstoffe werden dadurch zerstört. Hochwertige Geräte wie z.B. der Vitamix sind speziell für diesen Einsatzzweck konstruiert und liefern ein perfektes Ergebnis. Ganz nebenbei gelingen darin auch die cremigsten Smoothies. Zum Einstieg in den ,,grünen Dschungel muss es aber nicht gleich ein Hochleistungsgerät sein. Sofern Sie einen Mixer zuhause haben, beginnen Sie mit diesem und passen die die Zutaten gegebenenfalls an dessen Leistungsfähigkeit an. Es müssen ja nicht gleich ganze Avocados mit Kern zerkleinert werden. Sofern Ihr altes Gerät dann irgendwann aufgrund der Vielzahl grüner Smoothies den Dienst quittiert, lohnt es sich, über die Anschaffung eines Profigeräts nachzudenken. Was ist noch zu beachten – eine kurze Übersicht Wie bei allen Bereichen gibt es auch beim ,,Green Smoothing viele unterschiedliche Ansichten und Philosophien. Letztendlich liegt die Wahrheit immer irgendwo in der Mitte. Und wenn man einen richtigen Fehler begehen kann, dann eigentlich nur diesen: Gar keine grünen Smoothies zu trinken. Nachfolgend trotzdem ein paar wichtige Punkte im Überblick. Möglichst auf nüchternen Magen trinken Die enthaltenen Vitalstoffe werden am besten im nüchternen Zustand aufgenommen. Auf diese Weise gelangen sie sofort in den Organismus. Als weitere Möglichkeit kann man grüne Smoothies und Säfte am besten zwei Stunden nach einer Hauptmahlzeit zu sich nehmen oder nach einem grünen Smoothie 20 Minuten bis zur nächsten Mahlzeit vergehen lassen. Wenn man morgens keinen grünen Smoothie mag – ist dies eben so. Dann ganz einfach zu einem Wunschzeitpunkt am Tag trinken und diesen möglichst fest in den Tagesablauf einbauen. Für Sportler gilt dabei dass sie, je nach Menge des grünen Smoothie, mindestens 60-90 Minuten bis zur nächsten Trainingseinheit verstreichen lassen sollten. Neulinge: Vorsichtig herantasten! Erfahrungsgemäß vertragen manche Menschen Rohkost besser als andere. Der grüne Smoothie ist dabei erfahrungsgemäß meist besser verträglich als zum Beispiel ein großer Rohkostsalat. Trotzdem kann es auch hierbei in seltenen Fällen zu Unverträglichkeiten wie beispielsweise Völlegefühl, Blähungen oder gar Krämpfen kommen. Daher sollte man zum einen die o.g. Zeitspanne zwischen den Mahlzeiten beachten, zum anderen aber Anfangs mit kleineren Portionen beginnen. Den Smoothie nicht zu lange stehen lassen Die enthaltenen Vitalstoffe reagieren auf Licht und Sauerstoff. In einem offenen Glas beginnt nach wenigen Minuten ein Oxidationsprozess, die wertvollen Inhaltsstoffe gehen so verloren. Der Smoothie sollte daher möglichst rasch (binnen 15 Minuten) getrunken werden. Andernfalls sollte er in einer lichtgeschützten und fest verschlossenen Flasche im Kühlschrank aufbewahrt werden. Nicht zu viel Obst und süße Früchte verwenden Der grüne Smoothie sollte mindestens 50% Blattgemüse, Blätter und Gemüse enthalten. Ausnahmen: Grüne Smoothies für Kinder oder absolute ,,Salatmuffel - hier kann es auch mal etwas süßer sein. Kein dauerhafter Ersatz für eine Mahlzeit Auch wenn ein grüner Smoothie für ein Sättigungsgefühl sorgt - er sollte eher als gesunde Zwischenmahlzeit oder ,,natürliches Supplement betrachtet werden. Die Hauptmahlzeiten des Tages sollten trotzdem immer auch einen gewissen Anteil an frischem Gemüse und Obst enthalten. Keine warmen Zutaten verwenden Dies wirkt sich nachteilig auf den Geschmack aus. Stattdessen beispielsweise lieber gekühltes Wasser oder eine gefrorene Banane verwenden. Kauen nicht vergessen Ein grüner Smoothie ist eine ,,Mahlzeit im Glas. Daher sollte er nicht einfach ,,heruntergekippt werden. Wichtig ist es, den gesunden Nährstoffbrei einzuspeicheln und die gegebenenfalls festen Bestandteile zu kauen. Nur auf diese Weise können wir die enthaltenen Mikronährstoffe vollständig aufnehmen. Herstellung und Aufbewahrung Auch die relativ einfache und schnelle Zubereitung des frischen Smoothies bedeutet einen gewissen Aufwand. Neben dem Einkauf der möglichst frischen Zutaten müssen diese gewaschen und geschnitten werden. Die Küche muss hinterher ebenfalls aufgeräumt und gereinigt werden. Im Alltag ist dies nicht immer täglich machbar. Daher erscheint es durchaus sinnvoll, das Getränk für 1-2 Tage vorzubereiten. Gut verschlossen und gekühlt ist der grüne Smoothie im Kühlschrank, je nach Zutaten ca. 2-3 Tage haltbar. Der ,,Produktionsaufwand kann dahingehend also nochmals minimiert werden. Die Haltbarkeit wird dabei durch die im Getränk enthaltenen Antioxidantien gewährleistet. Diese verteilen sich ganz fein im Saft und neutralisieren dort die aggressiven Sauerstoffverbindungen. Die freien Radikale des Sauerstoffs können so ihre oxidierende Wirkung nicht entfalten. Vitamine und Inhaltsstoffe bleiben so weitestgehend erhalten. Zu diesem Zweck sollte der Smoothie in einer dunklen Schraubflasche aus Glas oder Aluminium (kein Plastik, BPA!) aufbewahrt werden. Fazit: Eat (or drink) more greens! Der grüne Smoothie bietet uns dazu eine fantastische und sehr einfache Möglichkeit. Und er kann der Beginn einer spannenden Reise zum einem ,,grüneren Ich sein, genauso war es bei mir selbst! Wer schreibt denn hier? Marcus ist 42, gebürtiger Rheinländer und lebt heute in Hamburg. Ursprünglich kommt Marcus aus dem Sportbereich. Zu Abi-Zeiten hat er als Fitness-Trainer begonnen und während der letzten 20 Jahre im Fitnessbereichgearbeitet. Gesunde und sportlich orientierte Ernährung sind seit jeher seine Leidenschaft. Mit seinem Blog und Projekt ,,Super(good)food folgt er nun seiner wahren Berufung. Über dieses Informationsportal möchte er Sportlern und Nicht-Sportlern helfen sich einfach und unkompliziert besser und gesünder zu ernähren. Zuhause und Unterwegs. Denn laut Marcus heißen Fertiggerichte vor allem deswegen Fertiggerichte, weil sie einen dauerhaft fertig machen! ,,Eat real food ist daher eine seiner Kernaussagen. Marcus selbst isst vegetarisch/­­ vegan und zu nach Möglichkeit 100% Bio.


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