Mangold - vegetarische Rezepte

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Mangold vegetarische Rezepte

Unser Organsystem Teil 2 - Blut und Immunität: Tipps für eine gesunde Abwehr

14. November 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Unser Organsystem Teil 2 - Blut und Immunität: Tipps für eine gesunde AbwehrAnzeige In unserer Reihe zu verschiedenen Organsystemen stellen wir euch heute die Funktionen des Blutes und Tipps für eine gesunde Abwehr vor. Wie bleibt eure Immunität intakt und welche veganen Ernährungstipps  helfen, gesund durch die kommenden Herbst- und Wintermonate zu kommen? Der Saft des Lebens - was fließt da? Zunächst ist unser Blut dazu da Nährstoffe und Sauerstoff in alle Zellen unseres Körpers zu bringen, sowie Abfallstoffe und CO2 abzutransportieren. Andernfalls würden wir nämlich ,,verhungern oder vergiften (verschlacken). Das zirkulierende Blut dient außerdem der Temperaturregulierung, Blutgerinnung, der Aufrechterhaltung des osmotischen Drucks in den Geweben (sodass keine Flüssigkeit versackt), des ph-Wertes, der Signalübertragung (Hormone) und der Abwehr von Krankheitserregern. Dabei besteht das Blut einerseits aus Blutzellen (rote Blutkörperchen, Blutplättchen und weiße Blutkörperchen), andererseits aus Blutplasma (Eiweiße, Nährstoffe, Stoffwechselendprodukte, Blutfarbstoffe etc.). Dieser besondere ,,rote Saft macht etwa 8% unseres Körpergewichts aus (ca. 4-6 Liter), hat gemütliche 37°C und  einen pH-Wert von 7,41. Für eine gesunde Blutbildung von roten Blutkörperchen benötigen wir - Gesundes Knochenmark - Erythropoetin aus der Niere (Hormon) - Vitamin B12, Eisen und Folsäure Für die Blutgerinnung werden die Blutplättchen, Gerinnungsfaktoren aus der Leber und Vitamin K benötigt. Rote Blutkörperchen transportieren Sauerstoff und CO2 Euer inneres Abwehrteam - von Alleskönnern bis Spezialisten Die weißen Blutkörperchen sind ständig dabei, euren Körper aufzuräumen und von Noxen zu befreien. Dies wird durch ein ausgeklügeltes Abwehrsystem und Aufgabenteilung ermöglicht. Da gibt es z.B. generalisierte Fresszellen (Monozyten, Granulozyten), die alles Körperunbekannte einfach aufessen (phagozytieren). Die Fresszellen können diese ,,Unbekannten gegenüber spezialisierten Abwehrzellen präsentieren, diese sozusagen ,,verpetzen, sodass die Spezialeinheiten Antigene oder Gifte (Toxine) gegen den Erreger bilden und zielgerichtet abtöten. Fresszellen gehören zur unspezifischen Abwehr. Auch der Säureschutzmantel der Haut oder bestimmte Körpermilieus (Magen, Vagina) dienen diesem Basisschutz. Die Experten im Abwehrsystem, die spezifische Antigene (Immunglobuline) oder Toxine zur Abwehr nutzen, heißen Lymphozyten (T- und B-Typen). B-Lymphozyten bilden nach Bekämpfung der Noxen ,,Gedächtniszellen, um bei erneutem Infekt schneller reagieren zu können. So ist unser Blut wie eine Bibliothek unserer Krankheitsgeschichte. Alles was der Körper jemals gesehen und bekämpft hat, ist darin zu archiviert. Deshalb ist unser Blut hochindividuell. Spezialisierte Abwehrzelle Lebensmittel, die das Blut liebt: Die drei Blutmacher Eisen, Vitamin B12 und Folsäure. Bei Mangel an Vitaminen, die zur Blutbildung benötigt werden, kann es zu Blutarmut (Anämie), und damit zu Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, aber auch zu neurologischen Ausfällen und Schäden, Mundwinkelrhagaden oder Zungenbrennen kommen. Daher achtet auf eine ausreichende Versorgung durch folgende veganen Lebensmittel: - Vollkornprodukte - Hülsenfrüchte, z.B. Linsen - Nüsse/­­Saaten (z.B. Kürbiskerne) und Aprikosen - Grünen Blattgemüse wie Spinat, Mangold, Pakchoi oder Kohlsorten - Tägliche Sicherstellung der B12-Zufuhr durch angereicherte Produkte, Tropfen, Tablette o.ä. Eine bessere Eisenaufnahme wird durch die gleichzeitigen Verzehr von Vitamin C-haltigen Lebensmitteln  ermöglicht. Blut hat Durst Denkt daran, genug zu trinken, sodass Blutreiniger wie die Nieren, gut arbeiten können. 1,5 bis 2 Liter am Tag sind i.d.R. empfohlen. Wusstet ihr, dass 20-25% des Blutzeitvolumens die Niere duchströmt? Sie ist das bestdurchbluteteste Organ. Und das ist wichtig, denn: Der Impuls zur Blutbildung kommt aus der Niere. Diese filtert das Blut und misst den Sauerstoffgehalt. Bei zu geringem Sauerstoffgehalt stößt sie Erythropoetin (Hormon) aus, das die Blutbildung anregt. Blutsaubermacher Ingwer und Curcuma wirken blutreinigend und immunstärkend. Durch ihre sekundären Pflanzenstoffe unterstützen sie die Abwehrtruppe des Körpers, wirken anti-entzündlich und ,,desinfizierend. Das Kumarin im Curcuma verhindert außerdem die Vitamin K- Wirksamkeit (Blutgerinnung), gilt also als blutverdünnend und wirkt vorbeugend im Hinblick auf Thrombosen. Ingwertee unterstützt das Immunsystem Abwehrhelfer Vitamin C und Zink Freiwillige Helfer im Immunprozess sind außerdem Vitamin C und Zink, welches ihr in Citrusfrüchten, Nüssen/­­Saaten und Vollkornprodukten finden könnt. Die beiden Helfer unterstützen die Abheilung einerseits und wirken präventiv. Und helfen, wie oben schon erwähnt, der besseren Aufnahme von Eisen. Wie ihr eure gesunde Abwehr sonst noch unterstützen könnt Entzündungen und Fieber ernst nehmen Kommt euer Körper in Fieber oder eine lokale Entzündung, dann ist das intelligente Konzept des Körpers, mit einer Infektion fertig zu werden. Lasst ihn! Das Fieber stellt die Gefäße weit und ermöglicht, dass Abwehrzellen schneller zum Entzündungsort kommen und wirken können. Gönnt euch in der Zeit Ruhe und lasst die Spezialisten ihren Job machen. Unterdrückt ihr die Entzündung oder das Fieber mit Medikamenten, fühlt ihr euch zwar kurzzeitig besser, der Körper kann den Prozess aber verschleppen. Länger andauerndes Fieber oder Entzündungen, fernab von Schnupfen und Co., muss selbstverständlich ärztlich abgeklärt werden. Zeichen von Blutarmut (Anämie) erkennen Blässe, Frösteln, Kurzatmigkeit und schneller Herzschlag, Konzentrationsmangel, Hör- oder Sehstörungen, Schluckbeschwerden, Zungenbrennen, brüchige Nägel/­­Haare oder schnelle Ermüdung sind Zeichen von sogenannter Blutarmut oder Anämie. Das heißt, dass rote Blutkörperchen nicht ausreichend oder fehlgebildet werden. Da bestimmte Änamieformen auch zu neurologischen Schäden führen können, solltet ihr Anzeichen von Anämie medizinisch abklären lassen. Blutwerte testen lassen Blutwerte 1-mal jährlich testen lassen Testet eure Blutwerte beim Arzt oder in einem Labor einmal jährlich. Schaut insbesondere auch auf die vorgestellten Werte von B12, Folsäure und Eisen. In diesem Artikel haben wir Tipps zusammengestellt für eure Arztbesuche als Veganer. Übrigens! - Die Milz ist ein Blutprüfer. Sie filtert und recycelt die Blutbestandteile, um zu entscheiden, welche noch funktionstüchtig sind und welche nicht. - Der Lebenszyklus eines roten Blutkörperchens beträgt ca. 120 Tage, Thrombozyten leben nur 1 Woche, Abwehrzellen bleiben Tage ( bei akute Infektionen) bis zu Jahren (in Form von Gedächtniszellen) erhalten Weiterlesen auf Deutschland is(s)t vegan - Unser Rezept für eine gesunde Abwehr: Gemüsecurry - Unser Organsystem Teil 1 - Das Herz: Wie bleibt euer Herz gesund? - Hier findest du unser Herzrezept Vegan-Klischee ade! - Das Buch Ab sofort könnt ihr das Buch Vegan-Klischee ade!  von Niko Rittenau kaufen. Wissenschaftlich fundiert räumt er mit den häufigsten Vorurteilen gegenüber der veganen Ernährung auf. Evidenzbasiert, aber allgemein verständlich, beantwortet das Buch wichtige Fragen zur Versorgung mit essentiellen Nährstoffen wie Protein, Eisen, Calcium, B12, Omega 3 und weiteren. Bei richtiger Auswahl und Zubereitung der Lebensmittel kann eine vegane Ernährung gesundheitsförderlich und effektiv in der Prävention chronisch-degenerativer Erkrankungen sein - und dieser Ratgeber zeigt worauf es dabei ankommt. Es wird erläutert, warum manche Ernährungsgesellschaften eine vegane Ernährung für alle Altersgruppen empfehlen, während andere davon abraten. Der Beitrag Unser Organsystem Teil 2 - Blut und Immunität: Tipps für eine gesunde Abwehr erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegan genial in nur 15 Minuten? Josita Hartanto macht es möglich!

12. November 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan genial in nur 15 Minuten? Josita Hartanto macht es möglich!Anzeige ,,Wo wäre die Zeitersparnis, wenn ich mich vor dem Kochen erst tagelang auf die Jagd [nach den Zutaten] mache? Mit dieser Aussage startet die Sterneköchin Josita Hartanto in ihrem Vorwort in ihr neues Kochbuch ,,Vegan genial in 15 Minuten- und macht damit möglich, was so viele Kochbücher nicht schaffen: Extravagante und abwechslungsreiche, vegane Küche ohne exotische Zutaten. Die Sterneküche für Zuhause Als renommierte Küchenchefin weiß Josita Hartanto, was der Veganer von heute essen möchte. Weg von den typischen Nudeln mit Tomatensoße oder den Ersatzprodukten um Sojaschnitzel und Co. kreiert sie seit 2011 in ihrem eigenen Restaurant ,,Lucky Leeks im Prenzlauer Berg in Berlin täglich neue Rezepte und zeigt, dass vegan nicht mehr langweilig und sojalastig sein muss. Sie bringt frische und saisonale Gerichte auf den Tisch und überzeugt mit einer eigenen, persönlichen Note. So mauserte sich das Restaurant schnell zu einem der Top Adressen für vegane Gourmet-Küche und wurde vom Guide Michelin ausgezeichnet. Aber nicht nur in der eigenen Küche schafft Josita Hartanto, den Veganer zu begeistern. Mit ihren ersten beiden Kochbüchern ,,Vegan schnell schnell und ,,Vegan genial, beide erschienen im NeunZehn Verlag, überzeugt sie die Vegan-Kritiker und macht es möglich, dass sich auch Zuhause jeder Hobbykoch spannende Kreationen auf den Teller zaubern kann - und das in nur wenigen Minuten. (C) NeunZehn Verlag Schnell und lecker Nach den ersten beiden Erfolgen warten nun ihre Fans gespannt auf das dritte Buch. Auch in ihrem neuen Kochbuch ,,Vegan genial in 15 Minuten widerlegt Josita Hartanto wieder: Vegan und Gourmet muss nicht lange dauern. Mit neuen Rezepten und in nur wenigen Minuten soll der Hobbykoch es sich Zuhause gut gehen lassen. Ausgefallen und abwechslungsreich für jeden Tag Eingeleitet wird das neue Kochbuch mit ein paar Basic Rezepten. Dabei beschreibt Josita Hartanto zunächst, wie man schnell und einfach Würzöle und Pasten zubereiten kann. Auch diverse, ausgefallene Variationen der klassischen Mayo und ein Rezept für Cashew-Ricotta warten auf den Leser. Vegan genial eben! Nach diesem würzigen Start kommen verschiedenste Vorspeisen, Rezepte für den großen Hunger und der krönende Abschluss, wie soll es anders sein, richtet sich an Desserts, wobei auch spritzige Getränke-Ideen nicht zu kurz kommen. Neben deftigen ,,Arme Ritter mit Gurke und Rote-Beete-Creme und ,,Gegrillter grüner Spargel mit Kiwi-Salsa kombiniert sie in ihren Rezepten oft süß und herzhaft. Auch für Menschen mit Glutenintoleranz und solchen, die gerne auf Soja verzichten möchten, ist etwas zu finden, denn jedes Rezept ist mit dem jeweiligen Symbol gekennzeichnet. Mit klaren und knackig verfassten Anweisungen leitet Josita Hartanto den Leser zu einem bunten Festmahl in nur 15 Minuten, mit dem man auch Fleisch essende Gäste begeistern kann. High Cuisine ohne Schnick Schnack, schwer zu bekommende Zutaten und teures Küchenequipment - Mit anderen Worten: Josita Hartanto liefert uns ihr drittes Kochbuch für jedermann, mit dem veganes Kochen vielseitig und lecker sein und Spaß machen kann! Passend zum herbstlichen Wetter draußen haben wir euch ein Rezept aus dem neuen Buch Vegan genial in 15 Minuten von Josita Hartanto mitgebracht. Probiert es einmal aus und stoppt die Zeit: In 15 Minuten ist das Festmahl fertig! Rezept: Mangold-Pilzpfanne Mangold wird sicher oft unterscha?tzt. Hier ein scho?nes und leichtes Gericht mit dem gru?nen Gold. Foto (C) Sebastian Happe-Hartanto /­­ NeunZehn Verlag Für die Pilzpfanne - 1 kleine weiße Zwiebel - 300g Mangold - 400g Pilze, z.B. Champignons, Kra?uterseitlinge und/­­oder Austernpilze - 2 EL Oliveno?l - 1 TL Knoblaucho?l - 100ml Gemu?sebru?he - 20g gute Margarine - Salz - frischer Pfeffer aus der Mu?hle Für die Mangold-Salsa - 3 Mangoldbla?tter - 1 TL Knoblaucho?l - 1 Handvoll Salzmandeln (alternativ gero?stete Cashewkerne, Snack-Abteilung im Supermarkt) - 50ml Oliveno?l - 1/­­4 TL Salz - 1 kleine Tomate Zubereitung - Die Zwiebel und den Mangold inkl. Sta?ngel in feine Streifen schneiden, dabei drei gru?ne Mangoldbla?tter fu?r die Salsa beiseite legen. - Pilze in Scheibchen oder Stu?cke schneiden. - Oliveno?l in einer Pfanne erhitzen und zuerst die Zwiebel darin leicht glasig anschwitzen. - Mangoldsta?ngel und -bla?tter dazugeben, alles salzen und 2-3 Minuten pfannenru?hren. - Pilze und Knoblaucho?l dazugeben und eine weitere Minute braten. Mit der Gemu?sebru?he ablo?schen und kurz einkochen lassen. - Zum Schluss Margarine unterru?hren. Mit Salz und Pfeffer kra?ftig abschmecken. - Mangoldbla?tter kleinschneiden und mit den restlichen Zutaten in einem hohen Gefa?ß mit dem Pu?rierstab oder im Blender fein pu?rieren. Finish: Auf einem scho?nen Teller anrichten und mit der Sauce servieren.   *** Gewinnspiel *** Wir verlosen ein Exemplar von ,,Vegan genial in 15 Minuten von Josita Hartanto . Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer  Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum du dieses Kochbuch bekommen solltest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Vegan genial an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 18.11.2018 um 24:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 19.11.2018 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Der Beitrag Vegan genial in nur 15 Minuten? Josita Hartanto macht es möglich! erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Gurken Limo

5. Oktober 2018 Vegan Guerilla 

Langsam nährt sich das Ende der Garten-Saison und auch in diesem Jahr waren in meinem Hinterhof natürlich mal wieder keine Zierpflanzen zu finden. Stattdessen stapelten sich auf der Terasse Töpfe mit diversen Chili- und Kräutersorten en Masse, während fünf Beete bis oben hin mit Gemüse vollgepflanzt waren. Von Bohnen, über Kürbisse, Mangold, Tomaten, Physalis, Mais und Roter Bete bis hin zu Möhren, Radieschen und Gurken landete diese Saison so einiges aus dem eigenen Gemüsegarten auf unseren Tellern. Einige der Pflänzchen fühlten sich dabei in diesem Jahr dabei so wohl, dass wir kaum mit dem Aufessen nachkamen. Darunter auch unsere Gurken, zumal diese zu den Sorten Gemüse zählen, die ansonsten nicht besonders häufig auf unseren Tellern landen. Dafür den Sommer über aber immer wieder im Glas! Denn selbstgemachte Gurken Limonade schmeckt unglaublich gut und ist wahnsinnig erfrischend. Für meine Lieblings-Limo-2018 sind übrigens weder Saftpresse noch Hochleistungsmixer erforderlich und die Limo lässt sich super mit einem Pürierstab und feinem Sieb (oder Passiertuch) zubereiten.

Rote Bete - Die Ironlady

24. September 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Rote Bete - Die IronladyRote Bete - Herkunft der Ironlady Die Rote Bete hat ihren Ursprung im Mittelmeerraum, wahrscheinlich stammt sie aus Nordafrika und wurde erst durch die Römer nach Mitteleuropa gebracht. Sie stammt von der wilden Rübe oder der Wildbete ab, lat. beta vulgaris. Diese wilde Bete wurde als Kulturgemüse über Jahrhunderte vom Menschen gezüchtet und weiter entwickelt. Auch die einheitliche rote Farbe ist Resultat der Veredelung des Menschen im 19. und 20. Jahrhundert. Die Ironlady und ihre Pflanzenfamilie Verwandt ist die Rote Bete sowohl mit anderen Rübengewächsen, als auch mit dem Mangold, bei dem Stiele und Blätter ausgeprägter sind als die Wurzeln - der aber zur selben Pflanzenfamilie gehört. Die Rote Bete ist eine zweijährige, krautige Pflanze, die vor allem in Ländern mit gemäßigtem Klima angebaut wird und relativ wenige Ansprüche an den Boden stellt. Somit ist sie auch in ungünstigen Lagen leicht anbaubar. Wir kennen sie vor allem als Herbst- und Wintergemüse. Ausgesät zwischen Mitte April bis Ende Juni kann die Wurzel ab Juli /­­ August bis in den Spätherbst hinein geerntet werden. Die Rote Bete Rübe ist kühl und trocken aufbewahrt gut 4-8 Wochen lagerfähig. Photo: Maria Siebenhaar Erleb dein rotes Wunder mit der Powerknolle Gesundheitlich ist die Rote Bete eine wahre Ironlady. Unscheinbar, aber eine nicht zu verkennende Powerknolle. Ihr hoher Gehalt an B-Vitaminen, Kalium, Eisen und Folsäure, machen sie zu einem interessanten Nährstofflieferanten. Auch der Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen schlägt gesundheitlich vorteilhaft zu Buche. B-Vitamine sind essentielle Bestandteile der Energiegewinnung und für den Zellstoffwechsel jeder einzelnen Zelle notwendig. Dabei greifen die jeweiligen Wirkungen der einzelnen B-Vitamine symbiotisch ineinander. Aber auch jedes B-Vitamin für sich hat seine Spezialaufgaben zu erledigen. Außerdem braucht unser Körper B-Vitamine, wie auch Eisen, für die Blutgewinnung. Kalium reguliert den Informationsaustausch der Zellen, fördert Enzymaktivitäten und reguliert den Wasserhaushalt. Folsäure gehört ebenfalls zu den B-Vitaminen und ist für Frauen vor und während der Schwangerschaft von wesentlicher Bedeutung, da es bei der Organentwicklung und Bildung des embryonalen Nervensystem eine große Rolle spielt. Im Detail vorstellen möchte ich an dieser Stelle den enthaltenen sekundären Pflanzenstoff Betain: Das Glycosid Betain verleiht der Roten Bete ihre blutrote Farbe. Betain stimuliert unsere Leberzellen, kräftigt die Gallenblase und hält die Gallengänge gesund und frei. Zusammen mit den Vitaminen Folsäure, B 6 und B 12 ist das rote Wunder in der Lage, erhöhte Homocystein-Werte im Blut zu regulieren. Dies schützt vor Arteriosklerose und deren Folgeerkrankungen, wie Hypertonie, Schlaganfall und Herzinfarkt.?Homocystein ist eine toxische Aminosäure, die beim Proteinstoffwechsel natürlicherweise als Zwischenprodukt entsteht und normalerweise unmittelbar zu Cystein weiter verarbeitet wird. ?Für die Umwandlung von Homocystein zu Cystein braucht der Körper Folsäure, Vitamin B 6, Vitamin B 12 und Betain. ?Mangelt es dem Körper an den aufgezählten Stoffen, kann die Umwandlung zum unschädlichen Cystein nicht stattfinden und das reaktive Homocystein bleibt im Körper bestehen und bildet mit anderen Aminosäuren Proteinkomplexe, die die Gefäßwände verhärten und verdicken.?Homocystein steht neben seiner schädlichen Wirkung auf die Blutgefäße auch unter Verdacht, neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson zu fördern. ?Der Nitratgehalte der Rote Bete kann Blutdruck senkend wirken: Nitrat wird im Körper zu Nitrit umgewandelt, was wiederum die Bildung von Stickstoffmonoxid anregt - Stickstoff-Monoxid erweitert die Blutgefässe, was einen Druckabfall bewirkt. Wichtiger Tipp: Die Rote Bete Blätter sollten unbedingt ebenfalls verarbeitet und verzehrt werden. Sie enthalten: 7 x soviel Calcium wie die Knollen, 3 x soviel Magnesium, 6 x soviel Vitamin C, 200 x soviel Vitamin A, 2000 x soviel Vitamin K. Folglich sind die Blätter beim Verzehr der Knollen durchaus eine sinnvolle Nahrungsergänzung. Zusammenfassend kann man sagen, Rote Bete Knollen und Blätter wirken entgiftend, reinigend und aufbauend auf den Organismus, den Darm und das Blut.   Unser Rezept-Tipp: Rote Bete Ravioli Photo: Maria Siebenhaar Zutaten: - 2 Knollen Rote Bete, möglichst groß und ebenmäßig - 150 g Cashew, über Nacht eingeweicht - 100-150 g Wasser - 1/­­2 TL Bourbon Vanille - 50 g Ahornsirup oder Agavendicksaft - 50 g Kokosöl, temperiert - 2-3 EL Kokosmehl Zur Dekoration: - etwas Kürbiskernöl - 100 g Kürbiskerne - 2 EL Rohrzucker - 4 EL Ahornsirup nötig: Gemüsehobel, Hochleistungsmixer Und so geht´s: Die Cashewkerne in ein Sieb abgießen und mit frischem Wasser abbrausen. In den Hochleistungsmixer füllen. Die Vanille dazu geben, ebenso das Kokosöl und den Agavendicksaft und ca. 50 ml Wasser. Den Mixer anschalten und so lange mixen, bis die Masse stock. Wasser zugeben und von Neuem mixen. Auf diese Weise weiter vorgehen, bis eine dickflüssige, quarkähnliche Creme entstanden ist, die sich im Mixer noch ganz träge bewegt. Ca. 20-30 sec weiter mixen. Der Cashewquark sollte nicht zu weich werden, da er sich sonst später nicht gut portionieren lässt - er muss aber weich genug sein, dass er sich beim mixen noch dreht, damit man ihn so lange verarbeiten kann, bis er ganz fein und sämig ist. Zuletzt das Kokosmehl einarbeiten. Anschließend den Cashewquark in eine Schüssel füllen und im Kühlschank für 4-6 Stunden ziehen lassen. Die Kürbiskerne in einer Pfanne trocken anrösten und mit dem Rohrzucker und Ahornsirup unter Rühren karamellisieren. Auf einen Teller streichen und etwas auskühlen lassen. Die Rote Bete gut waschen, abtrocknen und auf dem Küchenhobel in sehr feine Scheiben hobeln. Auf vier Tellern, je 3 Scheiben Rote Bete nebeneinander anrichten. Auf jede Scheibe eine walnussgroße Portion Cashew - Quark geben und mit einer weiteren Rote - Bete - Scheibe bedecken. An den Seiten rundherum leicht andrücken. Die süßen Rote Bete Ravioli mit etwas Kürbiskernöl beträufeln und mit Kürbiskern - Krokant bestreuen Der Beitrag Rote Bete - Die Ironlady erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Exotischer Salat mit Schnitzel von Fry Family Food

10. September 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Exotischer Salat mit Schnitzel von Fry Family FoodAnzeige Wir haben mal wieder eine Leckerei für euch gezaubert. Passend zur Jahreszeit, wobei wir Salat immer lieben, kommt heute ein exotischer Salat auf den Tisch. Eine Kombination aus Mango, Avocado, Granatapfelkernen und dem Golden Crumbed Schnitzel von Fry Family Food. Jeder Salat braucht natürlich etwas Grünes. Hier könnt ihr eigentlich jede Sorte nehmen. Egal ob Eisbergsalat, Pflücksalat, Kräutersalat, Eichblatt und was es da sonst noch für Sorten gibt. Wir mögen einen gemischten Pflücksalat mit Baby-Spinat, Löwenzahn, Baby-Mangold sowie Rucola, denn dieser ist schön würzig. Außerdem balanciert er die süßen Früchte gut aus. Dazu gibt es ein veganes Dressing aus Mandelmus, Limette und Ingwer. Fry Family Food Das beste an diesem Salat ist jedoch das unglaublich knusprige Golden Crumbed Schnitzel von Fry Family Food. Diese vegane Alternative ist das Lieblingsprodukt der Familie Fry. Wir verstehen auch warum, denn ihr könnt die veganen Schnitzel frittieren, in der Pfanne oder im Ofen backen und es wird immer super knusprig. Innen bleibt es natürlich saftig und ist einfach lecker! Das tolle an diesem veganen Erstazprodukt ist auch, dass es gute pflanzliche Eiweiße aus Soja und Weizen enthält. Überzeugt euch von der tollen veganen Produktpalette von Fry Family Food. Es gibt vegane Alternativen für Burger, Würstchen, Schnitzel, Garnelen und noch vieles mehr. Wenn ihr noch mehr über die Produkte und die Geschichte dahinter erfahren wollt, dann schaut beim passenden Artikel zu Fry Family Food vorbei! Kleiner Tipp: Eines unserer Geheimnisse, wie wir mehr veganen Salat in unseren Ernährungsplan einbauen, ist die Vielfalt zu beachten. So versorgt ihr euch einerseits mit vielen guten Nährstoffen und andererseits habt ihr jedes Mal ein neues Geschmackserlebnis. Probiert mal eine Kombination aus Wassermelone, Rucola und Minze oder Honigmelone und Gurke? Wisst ihr wie gut sich Zuckerschoten im Salat machen? Die Vielfalt für bunte und frische Salate ist überraschend! Außerdem haben wir bereits ein veganes Rezept für einen Reissalat mit Safran und Curry für euch! Außerdem haben wir bereits ein veganes Rezept für einen Reissalat mit Safran und Curry für euch!Zutaten für das Dressing - 3 TL Mandelmus - 50 ml Wasser - 1/­­2 Limette (Saft) - 1 TL Ingwer (gehackt) - je 1 Prise Salz, Pfeffer, brauner Zucker   Restliche Zutaten - 1/­­2 Avocado - 1/­­2 Mango - 4 EL Granatapfelkerne - 2 Portionen Salat - 1 Golden Crumbed Schnitzel von Fry Family Food   Zubereitung Zunächst alle Zutaten für das Dressing verrühren und für ein paar Minuten ziehen lassen. Nun das Schnitzel von Fry Family Food nach Packungsanweisung backen oder braten. Anschließend die Avocado und Mango in kleine Würfel schneiden. Jetzt könnt ihr den Salat, Avocado, Mango und die Granatapfelkerne in eine Salatschale geben. Zum Schluss das Dressing und in Streifen geschnittene Schnitzel darübergeben und genießen! Ein exotischer Salat mit Mango und Avocado geht doch einfach immer, deswegen haben auch ein passendes Rezeptvideo für euch vorbereitet. Viel Spaß beim Anschauen und Nachmachen! Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Fry Family Food. Danke dafür! Der Beitrag Exotischer Salat mit Schnitzel von Fry Family Food erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Im Ofen geschmorte Rote Bete mit Mozzarella (mit Zwiebeln, Knoblauch, Thymian, Kreuzkümmel, Curry, Zimt und Flor de Sal)

18. Oktober 2017 Herr Grün kocht 

Im Ofen geschmorte Rote Bete mit Mozzarella (mit Zwiebeln, Knoblauch, Thymian, Kreuzkümmel, Curry, Zimt und Flor de Sal)>>Das duftet verdammt gut.

Frischer Kohlrabisalat auf thailändische Art {Som Tam}

20. Juli 2017 Eat this! 

Frischer Kohlrabisalat auf thailändische Art {Som Tam}In Südostasien „kann“ man einfach Salat. Besonders in Thailand und Vietnam. Labberiges Grün, ein paar Tomatenwürfel drauf und ein einfallsloses Dressing? Keine Chance, Salat wird zelebriert und auch gerne mal zum Hauptgang befördert ? Das beste Beispiel dafür ist der feurige, thailändische „Som Tam“, der traditionell mit unreifer, grüner Papaya gemacht wird und nach Pad Thai und Thaicurries in allen Varianten wahrscheinlich der bekannteste kulinarische Export Thailands sein dürfte. Kein Wunder, kombiniert er doch die wichtigsten vier Geschmacksrichtungen der thailändischen Küche: ein süß-sauer-salziges Dressing und scharfe Chillies? Oh yeah, da sind wir dabei! An Straßenständen in ganz Thailand findet man „Som Tam“ am einfachsten nach Gehör. Die Verkäufer verarbeiten die Zutaten in großen, irdenen Mörsern, den sogenannten „Pok Pok’s“. Und ja, die heißen so, weil sie so klingen ? Die zuerst fein geschnittene Papaya wird zusammen mit dem Dressing und - je nach Koch - unterschiedlichen Zutaten wie Tomaten und Erdnüssen im „Pok Pok“ gestampft und mit rohem Gemüse, Kräutern und „sticky rice“ serviert. Da sag nochmal einer, Salat wäre langweilig. Hier macht sogar schon die Zubereitung Spaß! Da es bei uns jedoch nichtmal die unreifste grüne Papaya aus regionalem Anbau gibt und „Som Tam“ übersetzt ohnehin nur in etwa „gestoßenes Saures“ heißt, nehmen wir uns die Freiheit und packen das zweitbeste Gemüse für den Salat auf den Teller: Kohlrabi. Zusammen mit dem unheimlich frischen Dressing mit viel Limettensaft, frischen Kräutern und scharfen Chillies, soviel du dir aufladen möchtest, kann ich dir eins versprechen: Kohlrabi hast du so noch nie gegessen! Frischer Kohlrabisalat auf thailändische Art {Som Tam} Ein süß-sauer-scharf-salziger Kohlrabisalat auf thailändische Art mit Tomaten, Erdnüssen, grünen Bohnen und frischen Kräutern. Genau das Richtige für den Sommer. Für den Salat - 50 g Erdnüsse (roh) - 100 g grüne Bohnen (oder Stangenbohnen) - 500 g Kohlrabi Für das Dressing - 2 Limetten - 2 Knoblauchzehen - 1/­­2 rote Chili (oder auch mehr, je nach Geschmack) - 2 TL Rohrohrzucker (oder Palmzucker) - 3 EL Sojasauce - 1 1/­­2 TL Misopaste - 1 Handvoll Cherrytomaten Außerdem - 2 Frühlingszwiebeln - frische Kräuter (z. B. Thai-Basilikum, Minze, Koriander) -  Erdnüsse in einer heißen Pfanne ohne Öl unter häufigem Rühren 5 Minuten rösten. Anschließend aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen. -  Bohnen 7 Minuten dämpfen, anschließend unter fließendem kalten Wasser abschrecken. -  Kohlrabi in sehr feine, ca. 2 mm dicke Stifte schneiden. Für das Dressing -  Limetten auspressen. Alle Zutaten, bis auf die Tomaten, in einem Mörser fein zerstoßen. Tomaten halbieren, zusammen mit der Hälfte der gerösteten Erdnüsse mit in den Mörser geben und leicht anquetschen. -  Kohlrabi mit dem Dressing vermengen und mit den restlichen Erdnüssen und fein gehackten Frühlingszwiebeln toppen. -  Den Kohlrabisalat mit Bohnen und frischen Kräutern servieren. Du kannst auch frische Früchte, eingelegtes Gemüse und natürlich extra Chillies zu unserem Som Tam aus Kohlrabi reichen. Zum Kohlrabisalat passt perfekt thailändischer Klebreis, den man zu kleinen Bällchen formt und in die Sauce tunkt. Der Beitrag Frischer Kohlrabisalat auf thailändische Art {Som Tam} erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Pad Thai-Salat mit Mangold - Panzanella - Last-Minute Silvester-Glasnudelsalat

Thomas D, Tiere essen, Björn Moschinski oder: Wie wurde ich vegan?

24. April 2017 Claudi goes vegan 

Thomas D, Tiere essen, Björn Moschinski oder: Wie wurde ich vegan?Hallo ihr Lieben, wisst ihr was? Der Björn Moschinski hat es im Podcast von bevegt geschafft, die Lust am Schreiben wieder so sehr aus mir rauszukitzeln, dass es mich über die Osterfeiertage so irre in den Fingern gejuckt hat. Denn im Endeffekt ist es doch so: Ich hab diesen Blog für die Tiere gegründet. Und er wird auch für die Tiere weiterbestehen. Und ich seh es irgendwie gar nicht ein das wegen einer Ausbildung (bzw. zwei Ausbildungen) zurück zu schrauben. Es geht hier darum zu zeigen warum sich Menschen wie ich für ein veganes Leben entscheiden, wie das im Alltag ausschaut und vor allem (so hoffe ich zumindest), dass es durchweg "normal" ist. :-) Daher geht es nun munter weiter. Aber nicht so häufig wie ihr es schon mal gewohnt gewesen seid. Auch weil ich bald ein Geschenk für euch habe - was Zeit fordert, mir aber sehr sehr sehr viel Freude bringt. ? Und ich will gleich die Hosen runterlassen und offen erwähnen: Die nächsten beiden Blogeinträge (einer über Yoga und einer über Käse) sind vorverfasst. Weil ich (aufgrund vom Brotjob und Fernstudium und meinem Geschenk an euch) nicht alles so gebacken bekomme wie noch 2016 mit "nur" der Ausbildung zur Yogalehrerin. Bevor es heute los geht aber noch ein kleiner Hinweis: Am 18.04.2017 hatte ich Katrin und Daniel von bevegt.de zu Gast und auch von und mit mir wurde eine Podcast-Folge aufgezeichnet. Sogar die bisher längte mit Spielfilmlänge ;-) Sobald sie online geht, werde ich es voller Freude hier verkünden. Ich danke den beiden von ? en für unsere Freundschaft und den Raum den sie mir bei unserer Podcast Aufzeichnung gegeben haben. Wir haben die eine Minute ? für ein Foto genutzt ? Und ich bin so dankbar und nur noch am grinsen. Mei war das ein toller Abend??? #Repost @bevegt with @repostapp ??? Wir haben gerade unseren längsten Podcast ever aufgenommen. Das war nicht geplant, aber @claudia.renner hatte einfach so viel zu erzählen, und es war so spannend! Wir haben uns vor allem über ihren Ernährungsweg ausgetauscht, denn Claudi kann sowohl beim Ab- als auch beim Zunehmen mitreden. Jetzt kochen wir und es gibt ein Abendessen a la A Grain, a Green and a Bean: Hirse, Spinat, Mangold und Feto. Lecker! #podcast #agagab #graingreenbean #munich #vegansofgermany #vegansofig #veganblogger #bloggersofinstagram #blogger_­de #bloggersatwork #bestofvegan #loveyourjob Ein Beitrag geteilt von Claudia Renner (@claudia.renner) am 18. Apr 2017 um 13:23 Uhr Für heute hab ich mir überlegt mal endlich niederzutippeln, was Teil jedes Vortrags ist den ich halte: "Wie wurde ich vegan?" Denn: ich hab das hier (wenn ich mich nicht täusche) bisher nicht aufgeschrieben. Verrückt!!!! Also, los geht's! Ich war schon immer eine Tierfreundin. Es gibt kaum ein Kinderfoto von mir auf dem ich ohne Tier abgebildet bin. 1991 habe ich in der Grundschule im Handarbeitsunterricht den Tisch mit einer Tageszeitung ausgelegt. Dort war ein kleines Schweinderl abgebildet und mit Worten wie Schinken, Speck und Schnitzel beschriftet. An dem Tag bin ich heim und hab meine Mama gefragt, warum auf dem Schweinepopo ,,Speck steht. So habe ich erfahren, dass alles was ich damals gern gegessen hab (Hamburger, Lasagne, Spaghetti Bolognese, Fischburger, Schnitzel) aus Tieren besteht. Und es war Schluss. Ich sagte ihr ,,Dann ess ich das jetzt nicht mehr!. Ihre Antwort lautete ganz entspannt: ,,Gut, dann bist du ab jetzt Vegetarierin. Dafür, bin ich ihr noch heute aus tiefstem Herzen dankbar. Denn ich weiß, dass diese Unterstützung der Eltern leider alles andere als selbstverständlich ist. Zugeben will ich an dieser Stelle, dass ich fast ausschließelich Pasta, Teigwaren und Kartoffeln mit Milchprodukten aller Art gegessen habe. Das aufpassen auf Zutaten kam erst nach 2001 (wegen diverser Diäten) langsam in mein Leben, also mit 19 oder so. Daraus entstand dann vermutlich meine Fructose Interanz. So hab ich mir das jedenfalls zurecht gelegt. Denn fettfreie "Lebens"mittel = mehr Zucker und Geschmacksstoffe. Witzig Traurig ist, dass NIE ein Arzt (und ich war da oft - Asthma...) (an dieser Stelle ein Hinweis auf das Thema Kuhmilch) meine Blutwerte so richtig kontrolliert hat. Mein Cholesterinwert muss ja sonstwo gewesen sein?!? Naja... Und jetzt kommt es - ich hab bereits 2009 probiert vegan zu werden! Tadaaaa! Damals hab ich sogar ein Gespräch mit Thomas D. (!!!!) auf so ner Laufveranstalung in München geführt. Abgefahren im Nachhinein. Aber es sollte nicht klappen - trotz kurzer prominenter Hilfe. Gescheitert ist es wegen mangelnder Recherche meinerseits und war echt schwierig oder anstregend für mich. Auch weil ich zu diesem Zeitpunkt noch immer keinen Biomarkt betreten hatte. (Die Ökos mit Strohhut und so...) :-) Vegan beim Supermarkt oder Discounter war undenkbar zu der Zeit. Echt der Hammer, was sich in den letzten Jahren getan hat. Mein erstes bewusst veganes Abendessen hat mir dann der eingangs erwähnte Björn Moschinski im Max Pett serviert. Das war im Weihnachtsurlaub 2010. Danach habe ich Tiere essen gelesen. Und wie damals als Kind, nach 20 vegetarischen Jahren, hat es Schwupp gemacht - und Milch und Eier gingen plötzlich gar nicht mehr. Wenn wir dann 6 Jahre vorhüpfen mit diversen Umstellungen und Dingen die ich ausprobiert habe (glutenfrei, sojafrei, zuckerfrei, rohvegan, ...) kann ich heute sagen: - Das Wohlfühlen und die Gesundheit stehen im Vordergrund ? -  Ich hab das wundertolle Gefühl "angekommen" zu sein ? -  Die Worte LEBENsmittel und NÄHRstoffe haben einen ganz anderen Wert ? Wichtig dabei zu erwähnen: Vegan LEBEN ist für mich viel mehr als vegan ESSEN.  Nicht, dass ihr jetzt denkt ich würde mein "Warum vegan?" plötzlich nur noch auf die Gesundheit minimieren! Hach es ist so schön. Und ganz ehrlich. Dieses Wissen und diese Erfahrung nun an euch hier und meine KundInnen weitergeben zu können - es ist so was von voll toll und lässt mich fliegen und tanzen. Zum Abschluss noch Neuigkeiten: Wer meinen Newsletter abonniert (siehe die Spalte rechts) bekommt seit Mitte April "Claudis München Guide" geschenkt ?  Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen, Claudi

Vorgestellt: das erste Kochbuch von ,,Bevegt (+Verlosung)

21. November 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Vorgestellt: das erste Kochbuch von ,,Bevegt (+Verlosung)Unsere Freunde Katrin und Daniel haben nicht nur mit Bevegt einen fantastischen Blog zu Themen wie Veganismus, Sport und Persönlichkeitsentwicklung, sie haben vor kurzem auch ihr erstes Kochbuch als Ebook herausgebracht. Wir sind ganz begeistert, und möchten euch das Buch heute vorstellen. Dazu gibt es noch ein Rezept und wir verlosen auch noch was. Es lohnt sich also, bis zum Schluß zu lesen. Das Konzept: A grain, a green and a bean Ihr schön gestaltetes Kochbuch trägt den Namen ,,A Grain, a Green and a Bean, also frei übersetzt: „Eine Getreidesorte, eine Gemüsesorte und dazu Hülsenfrüchte“. Diese Formel haben die Beiden zwar nicht erfunden, aber sie haben sie in ihrem Kochalltag immer wieder gerne verwendet. Schon vor Jahren haben die beiden begeistert von dieser Entdeckung berichtet, und die Begeisterung hält bis heute an. Verständlich, denn das „A grain, a green and a bean“-Konzept ist in jeder Hinsicht ziemlich genial: - Es liefert dir so ziemlich alle Nährstoffe, die du brauchst. - Es ist einfach anzuwenden. - Du kannst es immer wieder variieren. - Es macht satt! Schon damals schrieben Katrin und Daniel in einem Blogbeitrag: „Selbst wenn man die verschiedenen Würz-Möglichkeiten außer Acht lässt (z.B. asiatisch, indisch, mediterran, Tex-Mex) gibt es unzählige Möglichkeiten, a Grain, a Green and a Beanzuzubereiten: Pasta, Reis, Couscous, Quinoa, Hirse, Bulgur oder Dinkel mit Brokkoli, Spinat, Rosenkohl, Grünkohl, Wirsing oder Mangold mit Kichererbsen, Kidneybohnen, Pintobohnen, Linsen, Black-Eyed Peas, Erbsen oder Sojabohnen (auch in Form von Tofu oder Tempeh)...,,Die Qual der Wahl trifft es hier ganz gut.“ Erfunden hat das Konzept übrigens wohl der vegane Extremsportler Matt Frazier. Was erwartet euch in dem Buch? Katrin und Daniel waren also dauerhaft so begeistert, dass sie sich gedacht haben: Warum nicht ein Kochbuch machen, das sich ganz diesem Konzept widmet. Gesagt, getan, herausgebracht. Ab sofort könnt ihr euch ihr tolles Ebook zulegen, und wir können euch wirklich sehr empfehlen, genau das zu tun. Was erwartet euch? „Auf 128 liebevoll gestalteten Seiten lernst du ,,unsere Art zu kochen und zu genießen kennen: einfach, gesund und lecker. Die Mehrzahl der Gerichte ist in weniger als 30 Minuten zubereitet! - 33 Rezepte mit Geling-Garantie für jede Jahreszeit und jeden Geschmack - 37 wunderschöne Fotos, die Lust aufs Kochen machen - Gastrezepte von Patrick Bolk, Jörg und Nadine (Eat this!), Lea Green (Veggies), Judith Riemer und Claudia Renner - Mehr als ein Kochbuch: Mit der Grain-Green-Bean-Formel lernst du ein Baukastensystem kennen, mit dem du dir jederzeit gesunde und leckere Gerichte zubereiten kannst - Ein optimiertes Layout für perfekte Lesbarkeit auch auf kleinen Bildschirmen und Tablets und zum Ausdrucken der Rezepte - Sofortiger Download als PDF - kein Warten, keine Versandkosten - 14 Tage Geld-Zurück-Garantie“ Das Buch kostet 14,90 Euro, und die Beiden haben sich dafür richtig ins Zeug gelegt, von der Rezepteauswahl über die Gestaltung bis hin zu den Fotos. Alles selbst gemacht, und das richtig richtig gut. Hier mal ein kleiner Vorgeschmack darauf, was euch erwartet: Zusätzlich zu den Rezepten gibt es einführend alle wichtigen Infos, die du brauchst, z.B. zur benötigten Küchenausstattung. Die Gestaltung ist übersichtlich, zu fast allen Gerichten gibt es zusätzliche Tipps. Rundum gelungen, das erste vegane Kochbuch von Bevegt! Netterweise haben Katrin und Daniel uns zwei Rezepte zur Verfügung gestellt, die wir auf Deutschland is(s)t vegan aus dem Buch posten dürfen. Heute kommt das erste, das nächste gibt es in ein paar Tagen zusammen mit einem Interview mit den Beiden. Weitere Infos und Bestellmöglichkeiten findest du hier. Auf Facebook findest du Bevegt natürlich auch, und zwar hier. Rezept Asiatische Kichererbsen-Gemüsepfanne Hot&Spicy Sambal Oelek, eine indonesische Würzsoße auf Chilibasis, ist ein essenzieller Bestandteil in diesem Gericht und verleiht ihm seinen besonderen Geschmack. Wenn du nicht gerne scharf isst, dann sei vorsichtig mit der roten Soße! Zutaten (für 4 Portionen): ? 300 g Basmatireis ? 2 EL Kokosöl ? 2 Zwiebeln, geschält und gehackt ? 2 mittelgroße Zucchini, gewürfelt ? 3 mittelgroße Karotten, grob geraspelt ? 1 Dose Kichererbsen (260 g Abtropfgewicht) ? 400 ml Kokosmilch ? 2-3 EL Sambal Oelek ? 5 EL Sojasoße ? 4 EL gehackte Erdnüsse Zubereitung: 1. Den Reis in der doppelten Menge leicht gesalzenem Wasser nach Packungsanweisung zubereiten. 2. Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig anbraten. 3. Zucchini hinzugeben und mitbraten. Nach etwa 5 Minuten die geraspelten Karotten sowie die Kichererbsen hinzufügen. 4. Karotten und Kichererbsen kurz mitbraten und anschließend die Pfanne mit Kokosmilch ablöschen. 5. Mit Sambal Oelek und Sojasoße würzen - aber bitte aufpassen, dass es nicht zu salzig wird! 6. Den Reis mit dem Gemüse auf tiefen Tellern anrichten und mit Erdnüssen garnieren. Gewinnspiel! Wir verlosen 2 Downloads für das Ebook „A grain, a green and a bean“ von Bevegt. Wer will gewinnen? 1. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook! 2. Verlinke einen Freund oder eine Freundin auf Facebook, der/­­die (mit)schauen darf und hinterlasse einen netten Gruß! Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich auch willkommen. Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am am 25.11.2016 um 9 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 25.11.2016 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Der Beitrag Vorgestellt: das erste Kochbuch von „Bevegt“ (+Verlosung) erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Interview mit Niko Rittenau - Ernährungsberater und Koch

30. März 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Interview mit Niko Rittenau - Ernährungsberater und KochIn der veganen Szene tauchen meist Namen wie Attila Hildmann, Björn Moschinski, Jerôme Eckmeier oder Nicole Just auf. Immer häufiger aber auch der Name Niko Rittenau. Im Veggie Journal wurde Niko als ,,die kulinarische Neuentdeckung der letzten Veggie-Expo in München bezeichnet. Der Ernährungsberater mit dem Schwerpunkt ,,Pflanzliche gesunde Küchemacht Kochshows und Kochkurse, er hält Vorträge, veranstaltet Supper Clubs und berät Unternehmen und Privatpersonen. Der junge Österreicher hat schon einiges erlebt und verrät unseren Lesern in seiner Kolumne bei Deutschland i(s)t vegan Alles über die gesunde, vegane Küche. Damit ihr Niko noch besser kennenlernen könnt, haben wir ein ausführliches Interview für euch vorbereitet. Eure Fragen könnt ihr gerne im Kommentarfeld hinterlassen. Foto: Fotosally Wir verfolgen dich ja schon eine Weile, von Bühne zu Bühne und von Show zu Show. Viele spekulieren, Niko ist der nächste Attila Hildmann - aber anders. Wie siehst du das selbst? Ich fühle mich von solchen Vergleichen definitiv geehrt, weil Attila sehr viel erreicht hat und die vegane Bewegung in Deutschland durch Personen wie ihn mehr Aufmerksamkeit in den Mainstream-Medien bekommen hat. Das wiederum öffnet Personen wie mir nun durchaus einige Türen, die ohne seine Vorarbeit nicht offen wären. Was Atilla bisher erreicht hat, sucht weltweit seinesgleichen und daher sehe ich mich noch längst nicht in einer Linie mit ihm. Und trotz gewisser Parallelen in unser Arbeit und unser Lebensgeschichte sind wir am Ende doch beide sehr eigenständige Personen mit eigenen Ansätzen und unterschiedlichen Herangehensweisen. Du bist gelernter Tourismuskaufmann, heute machst du ganz andere Dinge? Wie ist der aktueller Stand? Genau, meine erste Ausbildung war jene zum Touristikkaufmann, in der ich fünf Jahre lang gelernt habe, wie Gastronomie und Hotellerie funktionieren. Die Ausbildung an den Kärntner Tourismusschulen hat die Basis für meine heutige Arbeit gelegt, da ich dort in den ersten vier Jahren im Unterricht in Ernährungslehre, Servicekunde und Kochen vieles von dem gelernt habe, was ich heute auf Bühnen und in meinen Supperclubs präsentiere. Kochen von der Pike auf zu lernen war eine wichtige Erfahrung für mich, auf der ich heute - da ich sämtliche tierische Produkte durch pflanzliche getauscht habe - aufbauen kann, weil ich die Grundsätze von Zubereitung, Geschmack, Komposition und Harmonie innerhalb eines Gerichtes verstanden habe. Nach meiner Matura (Abitur) habe ich dann meinen Zivildienst geleistet, bin nach Wien gegangen und ein Jahr später nach Berlin, wo ich heute noch wohne. In der Zwischenzeit habe ich meine Primärausbildung noch weiter in den Bereichen Kulinarik und Ernährung vertieft. Ich habe kurz nach meiner Ankunft in Berlin ein duales Fernstudium in Ernährungsberatung an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in Leipzig begonnen und einige weitere ernährungsrelevante Fortbildungen wie den ärztlich geprüften Ernährungsberater für vegane Kost absolviert und zeitgleich auch immer im kulinarischen Bereich Fortbildungen besucht. Eines der Highlights hierbei war meine Zeit an der renommierten Matthew Kenney-Akademie für Gourmet Raw Food in Kalifornien. Ergänzend habe ich auch im Fitness- und Health-Bereich einiges gemacht und so zuletzt im Januar meine Ausbildung zum Yogalehrer abgeschlossen. Ich versuche also seit jeher, mein Wissen über die Zubereitung von leckerem Essen mit meinem Wissen über gesunde Ernährung zu kombinieren und so altes Wissen von die Veredelung von Lebensmitteln mit den neuesten Erkenntnissen der Ernährungswissenschaft zu kombinieren, um Essenskonzepte für eine gesunde Zukunft zu kreieren. Wie bist du in Berlin gelandet? Ich habe schon während meiner Zeit in Wien immer wieder mitbekommen, wie viel Revolutionäres in Berlin geschieht und wollte diese Stadt unbedingt kennenlernen. Als ich dann im Sommer 2013 für ein zweimonatiges Praktikum zum VEBU (Vegetarierbund Deutschland) nach Berlin kam, war für mich nach einer Woche klar, dass ich hier bleiben und meine Vision hier umsetzen möchte. Berlin ist eine faszinierende und einzigartige Stadt und ich kann mir keinen besseren Ort zum Leben vorstellen. Außer im Winter, wo es in ganz Deutschland für mein Empfinden zu kalt ist. Da versuche ich jedes Jahr zu verreisen und so werde ich auch diesen Winter wieder in einigen wärmeren Regionen von Amerika sein. Dort passiert an Orten wie Los Angeles, Portland, Austin, New York, etc. auch gerade ganz viel in Sachen Veganismus und ich freue mich, all diese Eindrücke mit nach Deutschland zu nehmen. Bild: Fotosally Dein Motto ist ,,Die Zukunft isst gesund - wie bekommen wir das hin? Ich denke, wir sind schon auf einem sehr guten Weg. Noch nie war in den letzten Jahrzehnten das Interesse der Leute nach gesunder und nachhaltiger Ernährung größer als jetzt. Und eine vegane Ernährung kann all das und vieles mehr in sich vereinen. Nach und nach folgen auch Lebensmittelkonzerne und Restaurants diesem Kundenwunsch. Als ich 2015 durch Santa Monica gegangen bin, habe ich gefühlt mehr Juicebars als Fast-Food-Restaurants gesehen. Und ich bin überzeugt, dass dieses Bewusstsein etwas zeitversetzt auch in Deutschland ankommt. Das Gute ist ja: Wenn wir uns für einige Wochen wirklich gesund und ausgewogen ernähren, dann merken wir einfach einen riesigen Unterschied in unserem Wohlbefinden und unserer Leistungsfähigkeit. Und dieses Gefühl wollen die meisten dann auch nicht mehr missen. Ich denke, das ist der Weg, den wir gehen müssen: Gesundes Essen so interessant, schmackhaft und leicht erhältlich wie möglich zu machen, damit Leute es einfach mal ausprobieren und auf den Geschmack kommen. Wenn Personen in dieser Probierphase dann auch noch erkennen, dass ihre neuen Essgewohnheiten nicht nur gut für sie selbst, sondern auch noch gut für den Planeten samt all seiner Lebewesen sind, dann stehen die Chancen gut, dass diese Menschen auch weitestgehend dabei bleiben. Auch hier hat Attila Hildmann mit seiner 30-Tages-Challenge Pionierarbeit geleistet und viele Menschen von veganer Ernährung überzeugt. Jetzt heißt es dranbleiben und mit gutem Beispiel vorangehen. Wann hast du vegan für dich entdeckt oder hat dich vegan gefunden? Seit ich im frühen Kindesalter verstanden habe, woraus meine geliebten Frikadellen und meine Spaghetti Bolognese eigentlich bestehen, fand ich das äußerst seltsam und entwickelte recht schnell eine Abneigung gegen Fleisch, obwohl ich den Geschmack richtig gut fand. Da Vegetarismus um 1996 herum aber nicht wirklich ein Thema in Österreich war, stießen meine Essenswünsche eher auf Unverständnis und so habe ich noch lange Zeit immer wieder Fleisch gegessen und einfach verdrängt, was ich da eigentlich esse. Spätestens mit der Ausbildung zum Touristikkaufmann und dem Kochunterricht stand Fleisch sowieso wieder an der Tagesordnung und so konnte ich erst nach meinem Abschluss wirklich so essen, wie ich mir das gewünscht habe. Veganismus war zu dieser Zeit noch gar kein Thema in meiner Heimatstadt Klagenfurt und ich dachte ernsthaft mit achtzehn Jahren immer noch, dass Kühe ohnehin Milch geben und Hühner ständig Eier legen und dass diese Produkte ohne Tierleid produziert werden. Erst als ich 2012 nach Wien zog, habe ich zum ersten Mal vegan lebende Menschen getroffen und Stände der VGÖ (vegane Gesellschaft Österreich) und des VGT (Verein gegen Tierfabriken) in der Innenstadt gesehen. Ich konnte gar nicht fassen, was mir dort über die Produktion von Pelz, Leder, Eiern und Milch erzählt wurde. Als ich das dann recherchierte und es sich bestätigte, war mir klar, dass ich das nicht länger unterstützen würde. So habe ich mich ab diesem Zeitpunkt Schritt für Schritt vegan ernährt und tierische Produkte soweit es möglich war aus meinem Leben gestrichen.   Was empfiehlst du als Ernährungsberater in Bezug auf vegan? Vegan ist ja nicht automatisch gesund, oder? Das ist eine unglaublich schwierige Frage, deren Beantwortung Stunden in Anspruch nehmen würde (lacht). Vorweg verweise ich gerne auf die Academy of Nutrition and Dietetics (AND, vormals American Dietetic Association – ADA), die als größte Ernährungsgesellschaft der Welt bereits 2003 klar Stellung dazu bezogen hat, dass eine bedarfsgerecht aufgebaute vegane Ernährung in jeder Lebensphase alle Bedürfnisse des Körpers nicht nur erfüllt, sondern auch in vielen Punkten einer omnivoren Ernährung überlegen ist. Dazu gehören unter anderem die geringeren Mengen an gesättigten tierischen Fetten und Cholesterin sowie höhere Mengen an Ballaststoffen, Antioxidantien und einigen Vitaminen und Spurenelementen wie Vitamin C und E sowie Magnesium und Folsäure. Jede Lebensphase schließt damit auch Schwangerschaft, Stillzeit und Kleinkinder mit ein, was ja oft ein umstrittenes Thema ist, aber mit diesem Positionspapier objektiv von öffentlicher Seite bestätigt wird. Das Paper wurde 2009 übrigens erneut vonseiten der AND bestätigt. Ich verstehe aber, worauf du hinauswillst. Wenn jemand seinen Speiseplan überwiegend aus Fertiggerichten und Fastfood zusammenstellt, ist das keine gesunde Ernährungsweise - egal, ob diese Speisen nun vegan oder mit tierischen Produkten sind. Ich empfehle Menschen, sich unabhängig von ihrer Ernährungsweise mit ihrem täglichen Essen und ihrer Gesundheit zu beschäftigen. Dazu gehört, seine Blutwerte in regelmäßigen Abständen zu untersuchen und das Wissen zu haben, wie man sich täglich eigenverantwortlich sowohl zu Hause als auch außer Haus gesund ernährt. Dabei spielt sowohl das ,,WAS in Form der richtigen Lebensmittel als auch das ,,WIE in Form der richtigen Qualität der Lebensmittel, deren Kombination untereinander in einem Gericht, als auch die Verarbeitung und Zubereitung eine wichtige Rolle. Das Thema der Ernährung ist zu komplex, um Lebensmittel einfach in ,,gesund und ,,ungesund einzuteilen und daraus eine Entscheidung abzuleiten. Ich und weitere Kollegen bringen Klarheit in diese Thematik. Dieses Wissen vermittle ich in meinen Ernährungskursen, meinen Kolumnen und Artikeln und bald auch in meinen ersten Büchern. Mein Ziel ist es, interessierten Menschen die nötigen Informationen bereitzustellen, damit sie als mündige Konsumenten die richtige Essensentscheidung für sich und andere treffen können. Das ist enorm wichtig, denn immerhin entscheiden wir mehrmals täglich mit Messer und Gabel über die Zukunft unseres Planeten. Das Thema B12 ist heiß umstritten - was sagst du als Experte? Da muss ich auch etwas weiter ausholen, um das Thema umfassend zu behandeln. Fakt ist, dass Vitamin B12 in unserer heutigen Lebenslage im Prinzip nur in tierischen Lebensmitteln vorkommt. Dies ist allerdings kein Beweis dafür, dass wir auf den Konsum von tierischen Produkten seit jeher angewiesen sind, sondern hängt in großem Maße mit unseren heutigen Lebensumständen und der Produktion und Verarbeitung unserer pflanzlichen Lebensmittel zusammen. Diesen augenscheinlichen Mangel kann man sehr einfach ausgleichen, um so die Fülle der Vorteile der veganen Ernährung zu erfahren, ohne den einzigen wirklichen Schwachpunkt zu spüren. Vitamin B12 ist das einzige Vitamin der B-Gruppe, das problemlos im Körper in der Leber gespeichert wird, wodurch man einem Mangel theoretisch langfristig vorbeugen kann. Zu einem Mangel kann es aber nicht nur durch unzureichende Zufuhr von B12 durch die Nahrung kommen, sondern auch durch eine ungenügende Aufnahme im Darm durch beispielsweise eine Fehlbesiedelung des Darmes. Daher rate ich auch omnivor lebenden Menschen dazu, ihren B12- Spiegel im Blick zu behalten. Der tägliche Bedarf eines gesunden Durchschnittsmenschen liegt laut DGE bei etwa drei Mikrogramm pro Tag, die meiner Empfehlung nach - die jener der AND folgt - bei veganer Ernährung über angereicherte Lebensmittel wie B12-haltige Pflanzenmilch oder über Supplements gedeckt werden kann. Hierbei gibt es unterschiedliche Arten von Vitamin B12. Da Methylcobalamin gegenüber Cyanocobalamin die physiologisch aktive Form ist, empfehle ich diese Form von B12 sublingual (unter der Zunge liegend) einzunehmen, um eventuelle Aufnahmestörungen im Darm zu überwinden. Da die Aufnahme von B12 pro Dosis beschränkt ist, empfehle ich, entweder mehrmals täglich zu den Hauptmahlzeiten B12 in kleinerer Dosis zu nehmen oder einmalig pro Tag eine weitaus höhere Dosis (350 Mikrogramm und mehr) einzunehmen, um durch die zusätzliche passive Resorption von B12 bei entsprechend großer Menge diese Beschränkung auszugleichen. Ich möchte auch nochmal unterstreichen, dass gemäß meinem aktuellen Wissenstand kein pflanzliches Lebensmittel - weder gewisse Algen, noch fermentierte Lebensmittel - ausreichend gut verfügbares B12 enthalten und kein Mensch sich auf solche B12 Quellen verlassen sollte - auch wenn man immer wieder Gegenteiliges hört. Warum es sehr wichtig ist, den B12-Spiegel im Auge zu behalten, wird deutlich, wenn man einen Blick auf die lange Liste der Mangelsymptome wirft. Diese reichen von verschiedenen Formen der Blutarmut und neurologischen Störungen wie Gefühlsstörungen, nachlassende kognitive Fähigkeiten, Depressionen und reduzierter Konzentrationsfähigkeit über weitaus unspezifischere Symptome wie Müdigkeit, Schwäche, und Leistungseinbußen. Da selbst bei tausendfacher Überschreitung der täglichen B12-Zufuhrempfehlungen keine negativen Effekte beobachtet wurden, empfehle ich gerade bei einem nachgewiesenen Mangel eine wesentlich höhere Dosis direkt intramuskulär injizieren zu lassen, um die leeren Speicher wieder aufzufüllen. Foto: Fotosally Hast du 3 Tipps für jeden, der mit einer veganen und gesunden Ernährung starten möchte? Da gibt es eine ganze Menge! Aber drei sehr wichtige Punkte neben der Sicherstellung der täglichen Vitamin-B12-Zufuhr sind: Erstens: Hochwertige Fette aus Lebensmitteln bewusst in die Ernährung einbauen und isolierte Fette so gut es geht reduzieren. Das heißt: gerne täglich eine reife Avocado, eine kleine Hand voll eingeweichte Nüsse und eine Portion eingeweichte Samen wie geschälte Hanfsamen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne oder Chiasamen zu essen. Diese sind nicht nur großartige Protein- und Mineralstofflieferanten, sondern enthalten auch gute pflanzliche Fette, die man täglich essen sollte. Vor allem das Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6-Fettsäuren sollte nicht mehr als 1:4 (also nicht mehr als vier mal so viel Omega-6 wie Omega3) betragen, da ein Ungleichgewicht zu Entzündungsreaktionen im Körper führen kann. Daher sollten täglich Algen, Chia-, Hanf- und Leinsamen gegessen oder ein hochwertiges Omega-3-Präparat verwendet werden. Dagegen bin ich ein großer Freund davon, isolierte Fette wie Öle und Butter (pflanzlich wie tierisch) auf ein Minimum zu reduzieren, weil man durch die Verwendung von Ölen schnell den Überblick über die tägliche Kalorienzufuhr verliert und die Verdauung bremst. Zweitens: Auf eine ausreichende tägliche Proteinzufuhr von mindestens 0,8g pro Kilogramm Körpergewicht (bei Sportlern gerne mehr) in Form von pflanzlichen Quellen wie Hülsenfrüchten, Pseudogetreiden, Nüssen und Samen achten und diese innerhalb einer Mahlzeit klug zu kombinieren, um die biologische Wertigkeit der pflanzlichen Proteine zu erhöhen. Proteine sind nicht nur am Muskelaufbau beteiligt, sondern sind auch verantwortlich für ein gesundes Immunsystem und starke Knochen, Haare und Nägel und daher nicht zu vernachlässigen - auch wenn man auch hier immer wieder Gegenteiliges hört. Drittens: Täglich genügend dunkelgrünes Blattgemüse essen, weil dieses im Verhältnis der Kalorien zu Mikronährstoffen eine der gesündesten Lebensmittelgruppen auf unserem Planeten darstellt. Das baut man am besten in seinen täglichen Ernährungsplan ein, indem man einmal pro Tag entweder eine kleine Schüssel Wildkräuter mit etwas Obst isst oder sich einen green juice aus grünen Blättern wie Wildkräutern, Spinat, Mangold, Grünkohl oder Karottengrün holt. Ansonsten empfehle ich, generell so viel wie möglich selbst zu kochen, um sicherzustellen, dass die Lebensmittel richtig zubereitet wurden und möglichst frisch sind. Auch wenn ich unterwegs bin, nehme ich so oft es geht mein Essen selbst mit, wenn ich nicht sicher bin, dass ich unterwegs etwas Hochwertiges bekomme. Du hattest in einem Interview mal erwähnt, dass ein Buchprojekt geplant ist. Kannst du uns updaten? Das Buchprojekt ist aktueller denn je. Ich bin noch bis Ende Mai auf Messetour und habe viele Bühnenauftritte auf Messen wie der VeggieWorld, der VegMed und der Veggienale. Ab Anfang Juni widme ich dann einen Großteil meiner Aufmerksamkeit und Zeit meinem ersten Buch, welches sich im speziellen der richtigen Zubereitung unserer Grundnahrungsmittel widmen wird und zeigen wird, wie wertvoll Veredelungsprozesse unserer Nahrung wie das Keimen und das Fermentieren sind. Das klingt auf den ersten Blick vielleicht etwas trocken, ist aber ein hochinteressantes Thema, weil es unsere Sicht auf Ernährung komplett verändert und vieles verständlich macht, worüber aktuell noch Unklarheit besteht. Parallel dazu arbeite ich auch noch an zwei weiteren Büchern, die bald nach dem ersten Buch kommen werden, über die ich aber noch nicht allzu viel sagen kann. 2017 wird definitiv mindestens ein Buch von mir kommen. Foto: Claudia Weingart Du bist ja im Redaktionsteam von Deutschland is(s)t vegan und hast sogar eine eigene Kolumne. Was erwartet die Leser? Mir ist es ein Anliegen, Informationen über hochwertige Ernährung so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen. Daher freue ich mich sehr, dass ich regelmäßig Artikel über Deutschland is(s)t vegan veröffentlichen kann, in denen ich über die Ernährungsthemen spreche, mit denen viele Menschen zu mir kommen. Vor kurzem erst erschien ein Artikel, der die oft gestellte Frage behandelt, ob man denn als Veganer Proteinpulver benötigt. In den kommenden Monaten verfasse ich eine mehrteilige Kolumnenreihe mit einfachen Tipps für eine alltagstaugliche und gesunde pflanzliche Ernährungsweise. Dazwischen kommt sicher auch noch mal der ein oder andere Beitrag, wenn ich das Gefühl habe, dass ein spezielles Thema gerade viele Menschen interessiert.   Was steht 2016 noch alles an? Der Frühling und Herbst stehen in diesem Jahr im Zeichen der Messeauftritte. Mir ist es ein großes Anliegen und eine riesige Freude, so oft wie möglich in direkten Kontakt mit Menschen zu treten und so nutze ich die Bühnen von Messen, Kongressen und weiteren Veranstaltungen, um dort meine interaktiven Ernährungsvorträge zu geben. Wenn man auf meine Facebookseite ,,Niko Rittenau guckt oder sich auf www.nikorittenau.com in den Newsletter einträgt, bekommt man immer zeitnah mit, wann ich wo unterwegs bin. Den Sommer nutze ich wie gesagt zu großen Teilen dazu, an meinem Buch zu arbeiten. Darüber hinaus baue ich ab dem Sommer an einer neuen Location für meine Supperclub-Reihe, in der ich die Gäste in meine kulinarische Welt eintauchen lasse und mit meinem Team außergewöhnliche vegane Gerichte kreiere. In den Gangpausen nutze ich dann die Gelegenheit, ergänzend zu den Speisen Impulsvorträge rund um die Ernährung der Zukunft zu geben und den Gästen nicht nur ein kulinarisches Erlebnis, sondern auch ein tieferes Verständnis über Essen generell zu geben. Ich denke, dass es im Spätherbst das erste Kick-off Event in den neuen Räumen geben wird und dann 2017 monatlich mehrere Events in Berlin stattfinden werden.   Mehr Infos: www.nikorittenau.com www.facebook.com/­­niko.rittenau Der Beitrag Interview mit Niko Rittenau – Ernährungsberater und Koch erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

How To o Deine Bowl für Lunch, Dinner & Unterwegs

12. Juli 2015 A Very Vegan Life 

Gerichte, die in einer Schale angerichtet werden, bekannter unter dem englischen Begriff Bowl, brauchen keine aufwendigen Rezepte mit exakten Mengenangaben, sondern lassen sich schnell und einfach, nur nach Belieben und bestehendem Vorrat, aus sieben Komponenten zusammen werfen. Das ist nicht nur sehr einfach, abwechslungsreich und schmeckt, sondern liefert auch alles, was man an Nährstoffen eben so braucht. Die Gerichte lassen sich zu dem wunderbar vorbereiten und eignen sich so auch für unterwegs, z.B. für deine Mittagspause. Tipp: Dressings bzw. Saucen erst vor dem Verzehr über die Bowl geben, damit Gemüse & Co. knackig bleiben. Zum Transport eignen sich hervorragend Bento Boxen mit dazugehörigen Saucendöschen. Bowl-Gerichte lassen sich für jegliche Tageszeit kreativ zusammen stellen, doch heute soll es um die herzhafteren Möglichkeiten für Lunch bzw. Dinner gehen. So geht’s: Reis (Naturreis, Basmati, Sadri Dudi…), Quinoa, Hirse, Nudeln, Bulgur, Urgetreide (Kamut, Emmer, Einkorn, Dinkel, Ur-Roggen), Amaranth, Buchweizen… Tofu (Natur, mit Bärlauch, Mandel & Sesam, Basilikum, Olive, Curry-Mango, geräuchert…), (geräucherter) Tempeh, (marinierter) Seitan oder Lupinenprodukte Bohnen (schwarze Bohnen, Pinto Bohnen, Adzuki Bohnen, Cannelini, Kidneybohnen, Edamamé*,…) Linsen (Tellerlinsen, Berglinsen, Puy Linsen, Beluga Linsen, gelbe & rote Linsen, Trojalinsen, Pardinalinsen, Châteaulinsen,…) Kichererbsen Spinat, Grünkohl, Chicorée, gemischte Baby Leafs (Escariol, Radicchio, Rauke, Schnittzichorie, Mangold…), Wasserkresse,… (z.B. Karotten, Süßkartoffeln, Blumenkohl, Kohlrabi, rote Beete, […]

veganer Eintopf mit Mangold

3. März 2015 The Vegetarian Diaries 

veganer Eintopf mit MangoldEs hat zwar gerade erst der März begonnen, hier in Hamburg ist aktuell aber schon April-Wetter angesagt. Regen, Wind, Wolken, danach auf einmal Sonnenschein und das Ganze gefolgt von mehreren Graupelschauern! Verrücktes Wetter (Update: heute Nacht hat es dann auch noch geschneit!) Genau das Richtige für einen deftigen, wärmenden Eintopf. Auf der Suche nach interessanten Rezepten habe ich in den letzten Monaten immer wieder auch das ein oder andere vegane Kochbuch zurate gezogen. Ganz weit vorne aktuell ist definitiv "Vegan kann jeder " von Jörg und Nadine vom fantastischen Blog 'eat-this '.  Auf diese vegane Winter-Minestrone (bei mir ging es eher in Richtung Eintopf durch etwas mehr Gemüseanteil) bin ich genau dort gestoßen. Ein einfaches, schnelles und verdammt leckeres Gericht. Wer nicht extra einen Weißkohl kaufen möchte, kann dieses natürlich auch weglassen oder durch anderes Gemüse ersetzen.  veganer Eintopf mit Mandold 100 g Mangold 200 g Weißkohl 150 g Nudeln 1 Pck. /­­ Glas stückige Tomaten 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 2 Möhren Salz, Pfeffer Thymian, Oregano, Majoran Zimt, Piment frische Petersilie Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und fein hacken. Den Mangold säubern und in mundgerechte Stücke teilen. Grüne und weiße Stücke grob trennen. Den Weißkohl ebenfalls klein schneiden. Möhre schälen und in dünne Ringe zuschneiden.  In einem großen Topf etwas Öl heiß werden lassen und Zwiebel mit Knoblauch kurz anschwitzen. Anschließend Mangold (das Grün erst etwas später), Weißkohl und Möhre hinzugeben. Für einige Minuten andünsten lassen und anschließend je einen Teelöffel Thymian, Oregano und Majoran hinzugeben. Mit den Tomaten und Gemüsebrühe übergießen, sodass das Gemüse gut bedeckt ist. Einen halben Teelöffel Piment und Zimt hinzugeben und die Nudeln unterrühren. Gegebenenfalls ein wenig Wasser nachfüllen und für knapp 10 bis 15 Minuten leise köcheln lassen, bis die Nudeln gar sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und frischer Petersilie servieren.  Ergibt vier Portionen.

Mangold auf Käsesauce

16. Februar 2015 Vegetarische Rezepte und vegane Gerichte 

Mangold auf Käsesauce - Gemüse ist ein wichtiger Lieferant für Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Zutaten für 4 Portionen: 1/­­4 ltr Gemüsebrühe 1/­­8 ltr Weißwein, trocken 1/­­8 ltr Milch 150...

Neue Bücher: Max & Fine, Grüner wirds nicht, vegane Tapas und Lunchbox Revolution

15. Dezember 2014 Deutschland is(s)t vegan 

In den letzten Wochen sind so viele interessante Bücher mit thematischem Bezug zum Veganismus herausgekommen, dass ich heute mal einige gebündelt vorstelle. Max & Fine von Marco Mehring Zunächst mal etwas für Kinder - bislang gibt es ja wenige Bücher, die das Thema Veganismus kindgerecht aufbereiten. Marco Mehring hat sich herangetraut, und das ist ihm gut gelungen. “Max & Fine” ist die Geschichte einer Freundschaft zwischen dem Mädchen Fine und dem Kälbchen Max, das eines Tages nicht mehr im Stall ist. Eine mitreißende Geschichte, die Kinder aufklärt, ohne sie zu schocken, angereichert mit schönen Illustrationen. Hier bekommst du viele Infos zum Buch. Direkt bestellen kannst du es für 13,90 Euro u.a. bei Thalia oder Amazon. Grüner wird’s nicht von Amelie Persson Ein sehr kleines und sehr hübsches veganes Kochbuch, wobei man eher Kochheft sagen müsste. Die Anzahl an Rezepten ist daher sehr übersichtlich, dafür aber schön ausgesucht. Und die Illustrationen sind außergewöhnlich umfangreich und schön - Amelie ist nämlich Gestalterin. Gerade als kleines Geschenk für Einsteiger eine nette Idee. Weitere Infos findest du hier. Bekommt man für 5 Euro u.a. bei Amazon. Vegane Tapas von Gonzalo Baró Ich als großer Barcelona-Fan habe mich auf das Buch “Vegane Tapas” gefreut, denn diese sind in Spanien zumeist fleischlastig, seltener vegan. Dass letzteres aber mindestens ebenso gut funktioniert, zeigt Gonzalo Baró eindrucksvoll: Von den Basics über kalte bis zu warmen Tapas findet man eine ganze Menge kreativer und lecker klingender Häppchen, die man wunderbar kombinieren kann. Nicht nur das beliebte Brot mit Tomaten oder Grillgemüse, sondern auch Mangold-Porree-Kroketten, Auberginen mit Zuckermelasse oder kalte Mandel-Knoblauch-Suppe. Weitere Infos zum Buch findest du hier. Bestellen kann man es für unschlagbar günstige 4,90 Euro u.a. bei Thalia oder Amazon. Lunchbox Revolution von Micaela Stermieri Kein rein veganes, sondern ein vegetarisch-veganes Kochbuch, in dem vegane Gerichte klar gekennzeichnet sind. Der Untertitel “Veggie to go” gibt klar die Richtung vor: Es geht um Gerichte, die man ganz leicht zum Mitnehmen zubereiten kann. Dazu gehören Salate und Suppen, Gemüse, Pasta, Reisgerichte, genauso wie Sandwiches und Desserts, also die gesamte Bandbreite. Mir gefällt auch die Aufmachung des Buches sehr gut, die Food-Fotos sind klasse, und außerdem gibt es einige Grundrezepte und Infos. Eine runde Sache! Mehr Infos zum Buch findest du hier. Bestellen kannst du es für 19,90 Euro u.a. bei Thalia oder Amazon.

Frikadellen aus Dinkelbulgur mit Stampfkartoffeln und Estragon-Pflaumen

21. September 2018 Herr Grün kocht 

Frikadellen aus Dinkelbulgur mit Stampfkartoffeln und Estragon-PflaumenDer Professor schaute aus dem Fenster. Dort bogen sich die Bäume im Wind. Es war stürmisch. Der Herbst war heute in Hamburg angekommen. Wir mögen den Herbst ja sehr im Kochlabor. Die Farben und auch die Zutaten, die es gerade gibt. Dazu gehören sicherlich auch Pflaumen. Bei diesem Gericht möchte ich außerdem dem Estragon, eines meiner Lieblingskräuter, eine besondere Aufmerksamkeit schenken. Viel Spaß mit diesem herbstlichen Gericht. Zutaten für 2 Portionen Für die Stampfkartoffeln 550 g halbfest- oder festkochende Kartoffeln Salz etwas Milch Für die Estragon-Pflaumen 350 g Pflaumen (bitte keine Zwetschgen) 5 EL Olivenöl 1 EL Rohrohrzucker 2 TL getrockneter Estragon (Ich nehme den von Lebensbaum, weil er genau meinen Geschmack trifft. Dies ist auch keine beauftragte Werbung - sondern eine Empfehlung) Salz frisch gemahlener schwarzer Pfeffer Für die Dinkelbulgur-Frikadellen 80 g Dinkelbulgur (zur Not tut es auch ,normaler Bulgur) 1 Ei 40 g Dinkel-Semmelbrösel (zur Not tun es auch ,normale Semmelbrösel) 1 EL Estragon 1 TL Senf ausreichend Öl zum Braten Salz frisch gemahlener schwarzer Pfeffer Zubereitung Die Dinkelbulgur-Frikadellen Den Bulgur nach Packungsanweisung kochen. Und in einer Schüssel zur Seite stellen. Ich koche den Bulgur immer mit Gemüsebrühe. Gleich geht es weiter mit den Frikadellen. Stampfkartoffeln Anmerkung: Ich lege die ungeschälten Kartoffeln in einen Dampfeinsatz. Aber Sie können sie auch so kochen, wie Sie das immer tun:-) Die Kartoffeln als weichkochen, abkühlen lassen und dann in einem Topf stampfen. Je nachdem wie Sie die Konsistenz mögen, stampfen Sie halt mehr oder weniger und können auch noch etwas Milch dazutun. Mit Salz abschmecken. Ich verzichte auf Pfeffer und Muskat, weil ich den Estragon-Geschmack im Gericht nicht verdrängen will. Alles zur Seite stellen. Estragon-Pflaumen Die Pflaumen entkernen und achteln. Öl in eine erhitzte Pfanne geben und die Pflaumen kurz darin köcheln lassen. Den Rohrohrzucker darübergeben, umrühren und weiterköcheln lassen. Dann den Estragon dazugeben. Wieder etwas köcheln lassen. Wichtig: Die Pflaumen sollen noch etwas fest sein - also nicht verkocht oder matschig:-) Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zur Seite stellen. Zurück zu den Dinkelbulgur-Frikadellen Zum Bulgur das Ei, die Semmelbrösel, den Estragon und den Senf geben. Alles gut vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wieder alles vermengen und einen Kloß aus der Masse formen. Bitte eine Viertelstunde quellen und durchziehen lassen. Formen Sie aus der Bulgurmasse vier Frikadellen. Dann geben Sie ausreichend Öl in eine erhitzte Pfanne - der Boden sollte leicht bedeckt sein. Dann braten Sie die Frikadlelen auf beiden Seiten schön knusprig. Finish Kurz bevor die Frikadellen fertig gebraten sind, erhitzen Sie die Stampfkartoffeln und die Estragon-Pflaumen. Nun verteilen Sie alles auf die Teller und gerne noch etwas Sauce über die Stampfkartoffeln. Der Professor liebt dieses Herbstgericht und ich auch:-) Vielleicht interessieren Sie ja auch diese Gerichte: Gebratener Kürbis mit Pflaumen-Curry-Sauce und grünen Linsen Kartoffel-Dinkel-Waffeln mit gedünstetem Mangold und einer scharfen Pflaumen-Curry-Sauce Viele Grüße aus dem Kochlabor Herr Grün

Kräuterpolenta mit Mangold

19. Oktober 2017 Eat this! 

Kräuterpolenta mit MangoldUnser spätnachmittägliches Alltagsszenario läuft bei uns sehr oft folgendermaßen ab. Jörg: „Was kochen wir heute Abend?“ Ich: „Hmmm, wie wäre ... Der Beitrag Kräuterpolenta mit Mangold erschien als erstes auf Eat this!.

Kartoffel-Dinkel-Waffeln mit gedünstetem Mangold und einer scharfen Pflaumen-Curry-Sauce

30. September 2017 Herr Grün kocht 

Kartoffel-Dinkel-Waffeln mit gedünstetem Mangold und einer scharfen Pflaumen-Curry-Sauce Immer mehr Menschen pflanzen Gemüse und Obst an. In unserer Straße sieht man überall Pflanzenkübel auf den Balkonen. Wenn Luigi, der kleine Roboter von Professor Caprese, zum Einkauf geht, wird er oft hereingerufen. >>Herr Luigi, schön Sie zu sehen. Hätten Sie wohl etwas Zeit. Ich möchte Ihnen unbedingt etwas zeigen?>Lieber Herr Grün, könnten Sie aus dem Hokkaidokürbis ein Pastagericht…?Viel Freude mit den Strauchbohnen. Dieses Jahr sind sie besonders groß. Ob man sie wohl mit…? @acatinapan (https:/­­/­­www.instagram.com/­­acatinapan/­­) Kartoffeln -> @Textonia (https:/­­/­­www.instagram.com/­­textonia/­­) Tomaten -> @die_­Gartnerin (https:/­­/­­www.instagram.com/­­die_­gartnerin/­­) Viel Freude mit dem Gericht Aus dem Kochlabor grüßen Luigi, Professor Caprese und Herr Grün

Knackiges Gemüse im Backteig: Veggie Pakora

2. Juli 2017 Minzgrün 

Erntefrisches, knackiges Gemüse ausgebacken in einem knusprigen Teig aus Kichererbsenmehl – das ist Pakora. Wörtlich als „Frittiertes“ übersetzt, stammt Pakora aus der indischen Küche, wird aber auch hierzulande oft als Vorspeise in asiatischen Restaurants oder als leckeres Streetfood in Pommestüten angeboten. Streetfood-Festivals sind gerade der Renner und es gibt wohl kaum eine deutsche Großstadt, die in diesem Sommer nicht von Foodtrucks heimgesucht wird – eine tolle Möglichkeit übrigens, um sich durch traditionelle Gerichte aus aller Welt zu futtern! Gibt es also Streetfood-Festivals in eurer Nähe: hin da, es lohnt sich! ? Das Besondere an Pakora? Die bunte Vielfalt umhüllt in einem goldgelben Kichererbsenmantel! Denn ihr könnt so ziemlich jedes Gemüse (aber beispielsweise auch Ananas, Mangoldstiele, Käse- oder Tofuwürfel) darin ausbacken. Wenn euch also die Lust auf Heißes und Fettiges wieder überkommt und ihr euch irgendwie unterfrittiert fühlt (das kennen wir doch alle!), backt es in heißem Fett aus – für die Hüftgoldschonungsvariante backt ihr das Gemüse (ohne Fett) im Ofen. Easy, oder? /­­enthält Werbung für Naturata Was gibt’s dazu? Vergesst Ketchup! Zu dem leicht nussigen Kichererbsenteig gewürzt mit Garam Masala (DAS Gewürz für indische Speisen schlechthin), Curry und frischem Koriander gehört natürlich etwas Fruchtig-Exotisches! Bei einer Verkostung im Lieblingsbioladen probierte ich vor […] The post Knackiges Gemüse im Backteig: Veggie Pakora appeared first on minzgrün.

Orientalischer Quinoasalat mit Grünkohl

30. März 2017 Veganpassion 

Orientalischer Quinoasalat mit Grünkohl Im Februar hatte ich euch schon mein grünes Lieblingsgemüse in meiner neuen Rubrik "Veggie des Monats" bei der BKK Provita vorgestellt. Beim letzten Einkauf in unserem Bioladen hab ich ihn dann strahlend wieder entdeckt: leckeren, frischen Grünkohl aus Deutschland. Um den Salat als vollwertige Mittagsmahlzeit und Mitnehme-Gericht für die Arbeit zu gestalten, habe ich ihn mit Quinoa, Erdnüssen und Karotten verfeinert. Da Grünkohl super mild schmeckt, könnt ihr daraus super gut Smoothies und Salate machen. Lasst euch von meinen Rezepten inspirieren und stöbert ein wenig auf Veganpassion. Solltet ihr zu einer späteren Jahreszeit keinen Grünkohl mehr finden, lässt sich dieser im Rezept durch Kohlrabigrün oder Mangold ersetzen. Jetzt wo die Tage immer schöner werden, sitze ich am liebsten in der warmen Sonne und genieße einen knackig frischen Salat. Hach wie wäre das Leben, wenn man den ganzen Tag nur essen könnte ;-). Lasst es euch schmecken! Ergibt einen Salat für 2 Mittagsportionen oder 4 Salatportionen. Zutaten: 100 g Quinoa 200 ml Gemüsebrühe 150 g Grünkohl, Mangold oder Kohlrabigrün 20 g Erdnüsse 1 Karotte Den Quinoa in der Gemüsebrühe bei geschlossenem Deckel ca. 15 Minuten köcheln lassen. Dann beiseite stellen und quellen lassen. Den Grünkohl unter Wasser reinigen, dann in kleine Stücke zupfen, dabei den Steil aussparen (der ist etwas holzig, macht sich aber prima im Smoothie). Den Grünkohl mit ein paar Esslöffeln Wasser 2-3 Minuten im Topf dünsten, dann salzen. Die Karotte grob raspeln. Den Quinoa mit dem Grünkohl, den Karotten und den Erdnüssen in einer Salatschüssel mischen. Für das Dressing: 2 TL Erdnussmus 1 EL Zitronensaft Salz, Pfeffer 1 TL Hefeflocken 1 Zehe Knoblauch ein kleines Stück Ingwer 1 TL Agavendicksaft 50-80 ml Wasser 1 Msp. Kreuzkümmel (Cumin), gemahlen 1 Msp. Koriandersamen, gemahlen Für das Dressing das Erdnussmus mit Zitronensaft, etwas Pfeffer und Salz, 1 TL Hefeflocken, 1 Knoblauchzehe und einem kleinen Stück Ingwer, sowie etwas Agavendicksaft in den Mixer geben. Etwas Wasser hinzufügen und pulsieren zu einer cremigen Salatsauce mischen.  Kreuzkümmel und Koriander zugeben und gegebenenfalls nachwürzen. Das Dressing über den Salat geben und genießen. TIPP: Wer es genießt seinen Mörser zu verwöhnen (und die eigenen Sinne), kann Kreuzkümmel und Koriandersamen in der Pfanne kurz ohne Öl rösten und dann Mörsern. So entfalten sich die Aromen besser und der Geschmack wird intensiver.Veganpassion-Blog abonnieren

Runkelrübengesicht

23. Oktober 2016 twoodledrum 

Runkelrübengesicht Nachdem mir letztes Jahr die Mäuse meine Runkelrüben - oder, wie man hier sagt, Dickwurz - kaputtgefressen hatten, habe ich dieses Jahr einen erneuten Aussaatversuch gestartet. Nur wenige Pflanzen sind aufgegangen, was aber auch nicht unbedingt etwas ausmacht, denn die Rüben (bei denen es sich übrigens um dieselbe Art handelt wie bei Zuckerrüben, Roter Bete und Mangold) haben einen sehr hohen Zuckergehalt, sodass sie sich nur bedingt als Kaninchenfutter eignen. Also habe ich jetzt einige kleinere Rüben und das Megaexemplar, das ihr oben auf dem Foto seht. Als ich klein war, hatten meine Großeltern jedes Jahr Futterrüben für die Rinder, aber ich könnte mich nicht erinnern, jemals eine so große Runkel gesehen zu haben. Na, auch gut, die ließ sich nämlich deutlich entspannter aushöhlen, zumal sie innen bereits zu faulen begonnen hatte. Hier seht ihr das Ergebnis: Schön grimmig! Wobei das nicht unbedingt beabsichtigt war, ich habe nur weder eine künstlerische Ader noch übermäßig viel Geduld und musste mich daher beim Schnitzen mit Dreiecken begnügen. Jetzt hoffe ich, dass die Runkel lange genug hält, um an Halloween die vorbeikommenden Kinder zu begrüßen.

Vegetarische Mangoldrouladen mit Reis-Pilz-Füllung

5. November 2015 Vegetarische Rezepte und vegane Gerichte 

Vegetarische Mangoldrouladen mit Reis - Pilz - Füllung - Sie können natürlich für die Füllung auch Pilze Ihrer Wahl nehmen. Zutaten für 4 Portionen: 150 g Naturreis 625 ccm Gemüsebrühe 8 große Man...

Mangold-Pasta mit Chili-Bröseln

8. März 2015 The Vegetarian Diaries 

Mangold-Pasta mit Chili-Bröselnschnelle vegane Mangold-Pasta mit Chili-Bröseln Jetzt wo die Mangold-Saison quasi vor der Tür steht, nutze ich sofort die Gelegenheit euch eines meiner Lieblings-Mangold-Gerichte vorzustellen. Schnell und ziemlich einfach in der Zubereitung und durch die gerösteten Chili-Bröseln mit dem gewissen Etwas.  Alternativ zu den Chili-Bröseln passen auch ganz hervorragend Knoblauch-Brösel. Dazu einfach die Chilischoten durch eine Knoblauchzehe ersetzen. Auch beides zusammen ist eine super Sache.  Inspiriert nach einem Rezept drüben von Juliane von "schöner Tag noch ". vegane Mangold-Pasta mit Chili-Bröseln 500 g Mangold 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 200 ml Sojasahne 200 ml Gemüsebrühe Salz, Pfeffer 1 rote Chilischote 4 El Semmelbrösel 300 g Farafalle Den Mangold gründlich reinigen und in mundgerechte Stücke zuschneiden. Dabei das Grün und Weiß trennen. Die Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und fein hacken. In einer Pfanne etwas Öl heiß werden lassen und Zwiebel mit der Knoblauchzehe für ein paar Minuten anschwitzen.  Anschließend mit der Sojasahne und Gemüsebrühe übergießen und einmal kurz aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen und leise köcheln lassen.  Parallel die Chilischote fein hacken und in einer kleinen Pfanne mit etwas Margarine anschwitzen. Nach ein paar Minuten die Semmelbrösel hinzugeben und anrösten, bis diese beginnen Farbe bekommen und beginnen zu duften.  In der Zwischenzeit die Nudeln nach Packungsanweisung abkochen. Das Weiß des Mangolds sollte insgesamt für ca. 5 Minuten mit in dem Nudelwasser kochen. Das Grün des Mangolds benötigt nur ein bis zwei Minuten. Am besten passt das Ganze natürlich, wenn man es zeitlich so abpasst, dass man alles gemeinsam abgießen kann.  Nudeln mit dem Mangold in die Sahnesoße geben und gut vermischen. Gegebenenfalls noch mal würzen und mit den Chili-Bröseln servieren.  Ergibt zwei gute Portionen

veganer Eintopf mit Mandold

3. März 2015 The Vegetarian Diaries 

veganer Eintopf mit MandoldEs hat zwar gerade erst der März begonnen, hier in Hamburg ist aktuell aber schon April-Wetter angesagt. Regen, Wind, Wolken, danach auf einmal Sonnenschein und das Ganze gefolgt von mehreren Graupelschauern! Verrücktes Wetter (Update: heute Nacht hat es dann auch noch geschneit!) Genau das Richtige für einen deftigen, wärmenden Eintopf. Auf der Suche nach interessanten Rezepten habe ich in den letzten Monaten immer wieder auch das ein oder andere vegane Kochbuch zurate gezogen. Ganz weit vorne aktuell ist definitiv "Vegan kann jeder " von Jörg und Nadine vom fantastischen Blog 'eat-this '.  Auf diese vegane Winter-Minestrone (bei mir ging es eher in Richtung Eintopf durch etwas mehr Gemüseanteil) bin ich genau dort gestoßen. Ein einfaches, schnelles und verdammt leckeres Gericht. Wer nicht extra einen Weißkohl kaufen möchte, kann dieses natürlich auch weglassen oder durch anderes Gemüse ersetzen.  veganer Eintopf mit Mandold 100 g Mangold 200 g Weißkohl 150 g Nudeln 1 Pck. /­­ Glas stückige Tomaten 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 2 Möhren Salz, Pfeffer Thymian, Oregano, Majoran Zimt, Piment frische Petersilie Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und fein hacken. Den Mangold säubern und in mundgerechte Stücke teilen. Grüne und weiße Stücke grob trennen. Den Weißkohl ebenfalls klein schneiden. Möhre schälen und in dünne Ringe zuschneiden.  In einem großen Topf etwas Öl heiß werden lassen und Zwiebel mit Knoblauch kurz anschwitzen. Anschließend Mangold (das Grün erst etwas später), Weißkohl und Möhre hinzugeben. Für einige Minuten andünsten lassen und anschließend je einen Teelöffel Thymian, Oregano und Majoran hinzugeben. Mit den Tomaten und Gemüsebrühe übergießen, sodass das Gemüse gut bedeckt ist. Einen halben Teelöffel Piment und Zimt hinzugeben und die Nudeln unterrühren. Gegebenenfalls ein wenig Wasser nachfüllen und für knapp 10 bis 15 Minuten leise köcheln lassen, bis die Nudeln gar sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und frischer Petersilie servieren.  Ergibt vier Portionen.

vegane Pasta mit knackigem Wirsinggemüse

19. Januar 2015 The Vegetarian Diaries 

vegane Pasta mit knackigem Wirsinggemüsewinterliches, veganes  Nudelgericht mit Wirsing  Im Winter mag die Auswahl an saisonalen Obst- und Gemüsesorten nicht sonderlich groß sein aber aus dem, was es so gibt, kann man natürlich ganz viele verschiedene Dinge machen. Gerade Kohl und Co. lassen sich auf vielfältige Art und Weise verarbeiten ohne das am Ende immer eine Suppe oder ein Eintopf auf dem Teller landen muss. Mal schauen ob ich es in den nächsten Tagen und Wochen noch schaffe, dass ein oder andere spannende und vor allem abwechslungsreiche Rezept auszuprobieren.  Wirsing habe ich bisher fast immer nur zu Weihnachten gegessen. Dort gab es häufig Wirsinggemüse als Beilage zu Knödeln und Co. In dieser Variante mit Nudeln darf er 'ausnahmsweise' mal die Hauptrolle spielen. Gut gewürzt mit Salz, Pfeffer und Muskat ergibt sich ein schnelles und vor allem einfaches Nudelgericht. Schmeckt statt mit Wirsing bestimmt auch mit Mangold ganz hervorragend! Inspiriert nach einer Idee von 'Yummy Beet '. vegane Pasta mit knackigem Wirsinggemüse 1 kleiner Wirsing 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe Gemüsebrühe Salz, Pfeffer, Muskat Soße 25 g Margarine 1 El Mehl 200 ml Sojamilch (natur,  ungesüßt) 1 Tl Thymian 1 unbehandelte Limette Salz, Pfeffer Nudeln Den Wirsing gründlich reinigen, grob vom Strunk befreien und anschließend in mundgerechte Größe zuschneiden (je nach Vorliebe dünne Streifen oder kleine Stücke). Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und fein hacken. In einem Topf etwas Öl erhitzen und beides für ein paar Minuten anschwitzen. Anschließend den Wirsing hinzugeben und für ein paar Minuten unter Rühren anschwitzen. Einen Schuss Gemüsebrühe hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Bei geschlossenem Deckel leise köcheln lassen. Je nachdem wie dick oder dünn ihr den Wirsing geschnitten habt, ist dieser bereits nach ein paar Minuten durch. Das Ganze sollte noch ein wenig Biss haben (es sei denn. ihr möchtet es richtig gut durch. Dann einfach noch ein paar Minuten länger köcheln lassen).  In der Zwischenzeit die Nudeln nach Packungsanleitung abkochen. Für die Soße Margarine in einem kleinen Topf zerlassen und anschließend das Mehl unterrühren. Mit der Sojamilch (oder eine andere, neutrale, pflanzliche Milch) unterrühren und einmal kurz aufköcheln lassen. Unter ständigem Rühren etwas eindicken lasse, vom Herd nehmen und mit Thymian und Saft einer Limette abschmecken.  Nudeln mit Wirsing und der Soße im Nudeltopf vermischen und schmecken lassen.  Ergibt drei bis vier Portionen. 

Bohnensuppe mit Spinat

27. November 2014 Vegetarische Rezepte und vegane Gerichte 

Bohnensuppe mit Spinat - Sie können anstatt Spinat auch mit Mangold versuchen. Zutaten: 250 g weiße getrocknete Bohnen 1 1/­­2 ltr Wasser 250 g Spinat 1 Zwiebel 1 El Butter 2 Karotten 1 Knoblauchz...


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