Mangold - vegetarische Rezepte

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Gerösteter Gemüsesalat mit weißen Riesenbohnen

Pflaumenkuchen mit krossem Mürbeteig, Mohn-Quarkfüllung und gebrannten Mandeln










Mangold vegetarische Rezepte

Treibs bunt! So isst du nach dem Regenbogenprinzip

23. Juli 2021 Deutschland is(s)t vegan 

Treibs bunt! So isst du nach dem Regenbogenprinzip Immer wieder hört man Phrasen wie Iss den Regenbogen, doch was ist damit eigentlich gemeint? Egal wie man sich ernährt, Obst und Gemüse sollten immer den Hauptteil einer gesunden und reichhaltigen Ernährung ausmachen. Am besten isst man so bunt wie möglich! Wie das funktioniert, was die Regenbogendiät ist und warum es wichtig ist, sich reichhaltig und bunt zu ernähren, erfährst du in diesem Artikel. - Was ist die Regenbogendiät? - Warum ist es wichtig, sich bunt zu ernähren? - Wie esse ich rein pflanzlich nach dem Regenbogenprinzip? - Rezeptinspirationen Essen nach dem Regenbogenprinzip Was ist die Regenbogendiät? Mittlerweile ist klar, dass eine ausgewogene, reichhaltige und gesunde Kost hauptsächlich aus Obst und Gemüse bestehen sollte - Und das aus gutem Grund: Obst und Gemüse liefern uns nicht nur Energie und Wasser, sondern natürlich auch eine Menge Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Gerade bei der veganen Ernährung wird besonders viel Obst und Gemüse verzehrt. Doch manchmal ist man so festgefahren in seinen Routinen und Essgewohnheiten, dass man schnell einseitig isst und andere leckere und gesunde Gemüse- und Obstsorten vernachlässigt. Bei der sogenannten Regenbogendiät oder dem Regenbogenprinzip isst man Obst und Gemüse aus jeder Farbe des Regenbogens, also Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Lila. Hinzu kommen dann noch Gemüse- und Obstsorten, die weiß und braun sind. Du solltest dabei täglich zwei bis drei Gemüse- und Obstsorten der jeweiligen Farbe essen. Da das natürlich im Alltagsstress nicht immer so gut möglich ist, solltest du auch nicht zu streng mit dir sein. Achte einfach so oft es geht darauf, möglichst jede Farbe einmal in deine Speisen zu integrieren. Wie genau die Regenbogendiät in der veganen Ernährung funktioniert, erklären wir dir gleich. Warum ist es wichtig, sich bunt zu ernähren? Wusstest du, dass jeder Pflanzenfarbstoff seine eigene, individuelle Wirkung hat? Gemüse und Obst unterscheidet sich nicht nur optisch und geschmacklich, sondern auch in der Nährstoffdichte und in den gesundheitlichen Eigenschaften von einander. Wenn man darauf achtet, von jeder Farbe genügend Obst/­­Gemüse zu essen, dann sichert man sich die verschiedenen Nährstoffe der jeweiligen Farbe und kann so den Bedarf decken. Je abwechslungsreicher und bunter die täglichen Mahlzeiten aussehen, desto mehr Nährstoffe können aufgenommen werden. Wenn man sich nur von wenigen Obst- und Gemüsesorten ernährt, verzichtet man automatisch auf die Reichhaltigkeit und Nährstoffdichte anderer Sorten und ernährt sich dauerhaft einseitig. Deshalb ist es empfehlenswert, möglichst möglich darauf zu achten, jede Farbe des Regenbogens in Form von Obst und Gemüse auf seinem Teller zu haben. Vergiss deine Nahrungsergänzungsmittel nicht! Bei der pflanzlichen Ernährung muss man einige Nährstoffe supplementieren, um optimal versorgt zu sein (vor allem Vitamin B12, Omega 3 und Vitamin D). Auch weitere Nahrungsergänzungsmittel können dich beim Regenbogenprinzip unterstützen. Ob Magnesium, Kalzium, Folsäure, Jod, Zink oder Vitamin C - Du kannst deinem Körper helfen und diese Vitamine und Mineralstoffe zusätzlich zuführen. Schau mal bei InnoNature vorbei, dort findest du eine riesige Auswahl an hochwertigen und natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln. Mit dem Code MARAL10 sparst du 10% auf deine Bestellung im Shop. Wie esse ich rein pflanzlich nach dem Regenbogenprinzip? Nun fragst du dich vielleicht, wie du nach dem Regenbogenprinzip in der veganen Ernährung essen kannst. Glücklicherweise geht es dabei ja um viel Obst und Gemüse, was bei Veganer*innen ohnehin immer an erster Stelle stehen sollte. Wir listen dir nun verschiedene Obst und Gemüsesorten der jeweiligen Regenbogenfarbe auf. Wenn du dann täglich eine dieser Sorten von jeder Farbe zu dir nimmst, ernährst du dich reichhaltig und ausgewogen nach dem Regenbogenprinzip. Rot: Tomaten, rote Paprika, Chili, Radieschen, Hagebutten, Granatäpfel, Himbeeren, Erdbeeren, Kirschen, rote Johannisbeeren, Preiselbeeren, rote Äpfel, rote Zwiebeln, Wassermelone Rotes Obst und Gemüse ist besonders gesund, weil es sekundäre Pflanzenstoffe enthält. Für die rote Farbe sorgt der Pflanzenfarbstoff Lycopin, welches eine antioxidative Wirkung hat und zur Gruppe der Carotinoide gehört. Er wirkt anregend und belebend, fördert die Verflüssigung von Blut und kann deshalb den Kreislauf in Schwung bringen. Orange: Orangefarbene Paprika, Kürbis, Pastinke, Mango, Mandarine, Karotten, Orangen, Pampelmusen, Pfirsiche, Süßkartoffeln Dank des Beta-Carotins sind diese Lebensmittel wunderschön orange. Beta-Carotin ist gut für die Haut und die Schleimhäute, fördert das Immunsystem und kann in Kombination mit Vitamin C auch antioxidativ wirken. Außerdem kann der Körper es zu wertvollem Vitamin A verarbeiten, was wichtig für das Sehvermögen und das Zellwachstum ist. Gelb: Banane, Zitronen, Ananas, gelbe Zucchini, gelbe Paprika, Pastinaken, Pflaumen, Mais Bei gelben Sorten spielt Beta-Carotin ebenfalls eine wichtige Rolle (s.o). Zitrusfrüchte enthalten außerdem den Phytonährstoff Hesperidin, welcher die Durchblutung fördert. Grün: Alle Salate, grüne Bohnen, Erbsen, Gurken, grüne Paprika, Avocados, Zucchini, Äpfel, Spinat, Mangold, Birnen, Limonen, grüne Weintrauben, Kiwis, Brokkoli Grüne Obst- und Gemüsesorten sind wahre Alleskönner! Sie sind reich an Ballaststoffen, Wasser und sogar Schwefel, die den Körper entgiften können. Die grüne Farbe kommt vom Pflanzenfarbstoff Chlorophyll, welcher ebenfalls reinigend wirkt. Ein weiterer Pflanzenfarbstoff von grünen Lebensmitteln namens Lutein unterstützt den Körper beim Zellaufbau. Blau: Blaukraut, Blaubeeren, schwarze Johannisbeeren, blaue Weintrauben, Heidelbeeren Lila:Feigen, Auberginen, Rote Beete, Brombeeren, Pflaumen, Zwetschgen, Rotkohl Blaue und violette Obst- und Gemüsesorten enthalten die Phytonährsotffe Anthocyanen und Resveratrol, die einen Anti-Aging-Effekt haben sollen. Außerdem können sie die Sehkraft und das Gedächtnis fördern und entzündungshemmend wirken. Zusätzlich gerne auch: Braun: Pilze, Kartoffeln Weiß: Blumenkohl, Zwiebeln, Knoblauch, Sellerie, Fenchel Rezeptinspirationen Nun zeigen wir dir einige leckere Rezepte, die super bunt und gesund sind. Andere tolle Gerichte, die genau zum Regenbogenprinzip passen, findest du beispielsweise auch im Bowl Masterclass Kochkurs von Sebastian Copien. - Vegane Buddha Bowl - Veganer Linsensalat mit Gemüse - Vegane Chicken Bowl mit Brokkoli - Veganes Thai-Curry mit Sonnenblumenhack - Veganes Rührei aus Tofu - Taboulé-Salat - Gesunde Smoothies - 5 bunte Smoothie bowls von Leilasveganmum Sunshinebowl (C) leilasvegamum Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und ONLINE SHOPS vor- von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest du vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! 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Penne Rigate mit Tomaten-Rotwein-Sauce, gedünstetem Mangold, roter Peperoni und gerösteten Pinienkernen

21. Juni 2021 Herr Grün kocht 

Penne Rigate mit Tomaten-Rotwein-Sauce, gedünstetem Mangold, roter Peperoni und gerösteten PinienkernenMangold hat von Juni bis September Hochsaison. Er hat nicht nur einen wunderschönen Namen, er ist für mich auch ein Kunstwerk der Natur. Anmutig schaut er einen auf den Märkten an, und man kann gar nicht anders, als ihn mitzunehmen. Mit Mangold kann man die einfachste Pasta veredeln. Ich habe mich für Penne Rigate entschieden und als passende Begleitung für den Mangold eine Tomaten-Rotwein-Sauce gewählt. Mit etwas frischer roter Peperoni erhält die Sauce eine leicht scharfe Note. Zutaten für 2 Portionen Für den Mangold: 200 g Mangoldblätter, 35 g Butter, 1 mittelgroße Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer Für die Tomaten-Rotwein-Sauce: 400 g feinstückige Bio-Tomaten aus der Dose, 1 geh. TL Thymian, 2 geh. TL Oregano, 100 ml trockener Rotwein, 1 Stück frische rote Peperoni (ca. 5 cm - je nach Schärfebedürfnis), 1 TL Olivenöl, Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer Die Pasta: 240 g Penne Rigate Die gerösteten Pinienkerne: 15 Pinienkerne Zubereitung 1. Für den gedünsteten Mangold: Den Strunk herausschneiden und die Blätter in grobe Stücke zerteilen. Die Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Die Knoblauchzehe ebenfalls schälen und in Würfelchen schneiden. Die Butter in einer Pfanne zerlassen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Die Knoblauchwürfelchen kurze Zeit später dazugeben und mitandünsten. Wenn die Zwiebeln glasig sind, den Mangold dazugeben und ebenfalls andünsten. Die Mangoldblätter sollen später weich, aber noch etwas bissfest sein. Das dauerte bei mir ca. 3 Minuten. Zum Schluss noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Pfanne mit dem Mangold zur Seite stellen. 2. Für die Tomaten-Rotwein-Sauce: Das Peperonistück in kleinere Würfelchen schneiden. Die Tomatenstücke in eine Pfanne geben und erhitzen. Thymian und Oregano zur Sauce geben und umrühren. Etwas köcheln lassen. Dann den Rotwein dazugeben und umrühren. So lange reduzieren, bis eine etwas festere Sauce entstanden ist. Dann die Peperonistücke und das Olivenöl dazugeben und umrühren. Kurz noch köcheln lassen - dann mit Salz und Pfeffer abschmecken und zur Seite stellen. 3. Die Penne Rigate nach Packungsanweisung kochen. 4. Die Pinienkerne kurz anrösten, bis sie goldbraune Flecken haben. 5. Finish: Kurz bevor die Pasta fertig gekocht ist, den Mangold und die Tomaten-Rotwein-Sauce erhitzen. Die Penne Rigate auf den Tellern verteilen. Darauf kommt die Tomaten-Rotwein-Sauce. Es folgen die gedünsteten Mangoldblätter. Obenauf noch ein paar geröstete Pinienkerne streuen. Viele Grüße aus dem Kochlabor Herr GrünThe post Penne Rigate mit Tomaten-Rotwein-Sauce, gedünstetem Mangold, roter Peperoni und gerösteten Pinienkernen first appeared on .

Falafel auf geschmortem Mangold, Tomaten und weißen Riesenbohnen mit einer mediterranen Hollandaise

21. Mai 2021 Herr Grün kocht 

Falafel auf geschmortem Mangold, Tomaten und weißen Riesenbohnen mit einer mediterranen Hollandaise Dieses Post enthält Werbung für Vitaquell Als wir heute im Kochlabor Spargel mit einer Sauce Hollandaise aßen, meinte der Professor so nebenbei, dass es in Marokko, das hätte ihm seine Tante Mimi geschrieben, die ja in Marokko wohnt, ja bekanntlich keinen Spargel gäbe und man diese Sauce Hollandaise auch wunderbar orientalisch oder mediterran zubereiten könnte. Man könne doch nicht das ganze Jahr auf den Spargel warten, das entspräche gar nicht seinem neapolitanischen Wesen. So hätte man das ganze Jahr eine wunderbare Saucenvielfalt. Ich staunte, über was er sich wieder Gedanken gemacht hatte. Aber eigentlich hatte er recht und ich experimentierte etwas. Zutaten (für 2 Portionen) Für die Falafel Anmerkung: Diese Falafel sind relativ groß. Bitte verwenden Sie nur eingeweichte Kichererbsen. Mit Kichererbsen aus der Dose funktioniert es nicht. 100 g getrocknete Kichererbsen (über Nacht in Wasser aufgeweicht ergeben sie circa. 200 g) 100 g Kartoffeln (geschält gewogen - vorwiegend festkochend) 2 TL Currypulver mittelscharf 2 leicht geh. TL gemahlenen Kreuzkümmel (ich mörsere die Samen frisch) 1 TL getrockneten Thymian 2 TL getrockneten und gemahlenen Liebstöckl (gibt es bei den Gewürzen) 1/­­2 TL Salz (oder mehr nach Gusto - das merken Sie beim Abschmecken) 1 TL Öl (ich habe Olivenöl verwendet) Öl Ihrer Wahl zum Braten der Falafel Für die mediterrane Hollandaise 1 Glas Vitaquell Vegane Sauce Hollandaise 1 EL frischen Rosmarin 1 geh. TL Kreuzkümmel Für den geschmorten Mangold, die Tomaten und die weißen Riesenbohnen 1 mittelgroße Zwiebel (das waren bei mir 100 g - ungeschält gewogen) 200 g Mangoldblätter 200 g Kirschtomaten 250 g weiße Riesenbohnen (aus der Dose) 2 EL frischen Rosmarin 4 bis 5 EL Olivenöl Zubereitung Die Falafel Ich bereite zuerst die Falafel zu. Danach das restliche Gericht. Später erhitze ich die Falafel in einer Auflaufform im Ofen. Die eingeweichten Kichererbsen 10 Minuten kochen, damit das Phasin (Gift in Hülsenfrüchten) herausgekocht wird. Die geschälten Kartoffeln weichkochen und abkühlen lassen. Die eingeweichten Kichererbsen mit den Kartoffeln und allen anderen Zutaten pürieren. Es dürfen ruhig noch ein paar (nicht zu viele) Kichererbsenstücke darin sein. Das fand ich ganz interessant und gibt den Falafel eine schöne Struktur. Sehr wichtige Anmerkung (vor allem für alle, die ein Falafel-Trauma haben): Die Falafel kommt Ihnen sicherlich etwas weich und nicht so formbar vor. Formen Sie sie mit etwas angefeuchteten Händen. Beim Wenden etwas aufpassen. Sie sind dann nämlich auf einer Seite kross und auf der anderen Seite noch recht weich. Das gibt sich aber, wenn auch diese Seite gebraten ist. Das Ergebnis werden krosse und kompakte Falafel sein. Haben Sie Vertrauen. Also – so geht’s: Ausreichend Öl (der Boden sollte leicht bedeckt sein – eventuell später noch Öl hinzugeben) in eine erhitzte Pfanne geben. Nocken von der Masse nehmen und mit leicht nassen Händen (damit es nicht so klebt) Falafel formen und ins heiße Pfannen Öl plumpsen lassen. Vielleicht oben etwas draufdrücken - je nachdem welche Form Sie haben möchten. Nun von beiden Seiten schön kross braten. Die Sauce Den Rosmarin grob hacken. Den Kreuzkümmel mörsern. Den gehackten Rosmarin und den gemörserten Kreuzkümmel in einer kleinen Schüssel mit der veganen Hollandaise gut vermischen. Abgedeckt zur Seite stellen. Zwischendurch den Ofen auf 220 Grad Umluft vorheizen. Der geschmorte Mangold, die Tomaten und die weißen Riesenbohnen Die Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Die Mangold-Blätter vom Stiel lösen, in Streifen schneiden und diese waschen. Die größeren Kirschtomaten halbieren. Die weißen Riesenbohnen mit kaltem Wasser abspülen. Den Rosmarin grob hacken. 3 bis 4 EL Öl in der Pfanne erhitzen. Die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Die Tomaten dazugeben und etwas schmoren. 1 EL gehackten Rosmarin dazugeben. Alles etwas salzen und gut umrühren. Die Mangoldstreifen dazugeben und so lange dünsten, bis die Blätter zusammenfallen (das dauert nur ca. 3 Minuten). Die weißen Riesenbohnen, 1 EL Öl und 1 EL gehackten Rosmarin dazugeben, gut umrühren und noch kurz etwas mit erhitzen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Deckel auf die Pfanne geben und zur Seite stellen. Finish Die Falafel in eine Auflaufform geben oder auf ein Blech mit Backpapier legen und im vorgeheizten Ofen ausreichend erhitzen. Den Mangold mit den Tomaten und den weißen Riesenbohnen auf die Teller verteilen. Die Falafel dazulegen. Die Sauce nach Gusto dazugeben. Vielleicht etwas gemörserten Kreuzkümmel obenauf. Das habe ich gemacht:-) Von Vitaquell gibt es in dieser Reihe insgesamt drei vegane Saucen: Die Vegane Sauce Hollandaise, die wir verwendet haben. Die Vegane Sauce Béarnaise - ein Klassiker mit Estragon sowie die Helle vegane Sauce. Hier kommen Sie zur Vitaquell Produktseite. Ich bedanke mich bei Vitaquell für diese Kooperation. Viele Grüße aus dem Kochlabor Herr GrünThe post Falafel auf geschmortem Mangold, Tomaten und weißen Riesenbohnen mit einer mediterranen Hollandaise first appeared on .

In wenigen Schritten Gemüse selbst fermentieren

8. April 2021 Deutschland is(s)t vegan 

In wenigen Schritten Gemüse selbst fermentieren Fermentation bedeutet Gärung von Rohstoffen wie Gemüse. Langsames und achtsames Reifen von Lebensmitteln. Fermentierung funktioniert nicht von heute auf morgen. Und das vielleicht auch ein Grund, warum diese Technik aus den privaten Küchen verschwand. Denn der Fortschritt in der Lebensmittelindustrie zeichnet sich durch Schnelligkeit und niedrige Preise aus. Leider bringt das viele Nachteile mit sich. Nachteile für unsere Gesundheit. Umso wertvoller ist es, dass das Fermentieren einen Aufschwung erlebt und neues Bewusstsein für altbewährtes schafft. Darunter auch der Trend, Sauerteigbrot oder Kombucha selbst herzustellen. Inhaltsverzeichnis - Was passiert, wenn Gemüse fermentiert wird? - Welche Vorteile hat fermentiertes Gemüse?  - Warum ist fermentiertes Gemüse gesund? - Welches Gemüse eignet sich zum Fermentieren? - Wie fermentiere ich Gemüse selbst? - Welche Gerichte passen zu fermentiertem Gemüse? - Wie bewahre ich fermentiertes Gemüse auf? - Rezepteküche Was passiert, wenn Gemüse fermentiert wird? Beim Fermentieren gären Mikroorganismen, Bakterien, Hefen oder Schimmelpilze in Lebensmittelrohstoffen. Je nach Rohstoff wird mit oder ohne Luft gegärt. Bei Gemüse funktioniert die Gärung nur anaerob - also ohne Sauerstoff.  Durch die Fermentation wird das Gemüse weicher. Es verändert nicht nur die Struktur, sondern auch den Geschmack. Dank der Milchsäurebakterien werden Nahrungsmittel durch Fermentation bekömmlicher und haltbarer.  Geschichtlich geht Fermentation auf über 1000 Jahre zurück. Beispielsweise wurde Gemüse damals in Erdtöpfe eingelegt, mit dem einzigen Ziel, dieses Haltbarer zu machen. Der wertvolle gesundheitliche Aspekt war noch gar nicht bekannt. Wusstest du, dass heute ca. 30 Prozent der Lebensmittel in einem herkömmlichen Supermarkt fermentiert sind? Dazu zählen alle Sauergemüse, Kakao, Kaffee, schwarzer Tee, Tempeh, Miso, Joghurt, Käse, Bier, Wein, Sekt und vieles mehr.  Der besondere Geschmack von fermentiertem Gemüse  Bei der Fermentierung werden alle Grundnähstoffe wie Fette, Eiweiße, Kohlenhydrate durch die Milchsäurebakterien gespalten. So entstehen ganz neue Geschmacksstoffe und Aromen beim Fermentieren. Der Säuregrad ist abhängig von Lagerung (warm oder kalt) sowie die Lagerrungszeit. Je länger das Gemüse lagert bzw. fermentiert, desto sauerer wird es.  Welche Vorteile hat fermentiertes Gemüse?  - Die Haltbarkeit So kannst du saisonal das Gemüse einkaufen, fermentieren und zu einem späteren Zeitpunkt verzehren. Ein Klassiker ist in unseren Breitengraden der Weißkohl, der Dank der Fermentation zu Sauerkraut wird. Im asiatischen Raum ist es beispielsweise Kimchi, der aus Spitzkohl und unzähligen Gewürzen eingelegt wird. Im Artikel Veganer Vorratschrank haben wir bereits erläutert, welche Lebensmittel sich zur Vorratsanlage am besten eignen und was dir der organisierte vegane Vorratsschrank bringen kann. Fermentiere Produkte sollten auch unbedingt auf eine Vorratsliste stehen. - Die gute Bekömmlichkeit Fermentierten Nahrungsmitteln sind außerordentlich bekömmlich. Die Fülle an Milchsäurebakterien ist gesund für den Darm. Menschen mit Gluten- oder Laktoseintolleranzen vertragen fermentierte Lebensmittel viel besser. Denn durch die Fermentation werden die Stoffe, die zur Unverträglichkeit führen, abgebaut und das Lebensmittel wird bekömmlicher. Beim Sauerteigbrot wird beispielsweise Gluten zu 90 Prozent durch Fermentierung abgebaut. So wird regelrecht ,,das Problem wegfermentiert.   - Reduzierung von Schadstoffen Bei Sauergemüse reduzieren sich die Schadstoffe. Beispielsweise bei nitrathaltigem Gemüse wie Roter Beete. Aber auch Fremdstoffe wie Pestizide werden abgebaut. Daher ist es nicht empfehlenswert, die Lake des eingelegten Gemüses zu verwenden.  Das tolle an der eigenen Fermentierung von Gemüse ist, Du kannst den Geschmack selbst steuern und dich kreativ mit den Zutaten austoben. Es ist kostengünstig und Du kannst saisonal einkaufen. Es muss nichts erhitzt werden und die Herstellung ist simple. Schlussendlich haben die Milchsäurebakterien den größten Anteil der Arbeit.  Kombucha selber machen Warum ist fermentiertes Gemüse gesund? Durch die Fermentation entstehen gesunde Bakterien. Diese fühlen sich in unserem Darm wohl und sorgen für ein gutes Darmmilieu. Das trägt dazu bei, dass wir ein starkes und widerstandsfähiges Immunsystem haben. In unserem Darm sitzen rund 70 Prozent unserer Immunzellen. Wusstest du, dass unser Darm sogar über die so genannte Darm-Gehirn-Verbindung mit deinem Gehirn sogar kommunizieren kann?  Die Milchsäurebakterien vereinfachen dem Darm regelrecht die Arbeit. Gleichzeitig produzieren sie im Ferment Vitamine und machen das Gemüse noch bekömmlicher. Beispielsweise können die guten Bakterien Weißkohlzellen viel besser aufspalten als unser Körper es könnte. Gefährliche Bakterien, die das Gemüse schlecht werden lassen würden, werden durch die entstehende Säure abgetötet. Es gibt viele asiatische Untersuchungen über Kimchi (fermentierter Spitzkohl), das japanische Nationalgericht. Beispielsweise wird hier davon gesprochen, dass Kimchi vorbeugend gegen Krebs wirkt. Es macht Antioxidantien bioverfügbar. Dabei brechen die Bakterien die Zellwände des Kohls auf, lösen das Chlorophyll und andere Polyphenole und produzieren fleißig Vitamin C. Der fermentierte Kohl soll beim Abnehmen helfen und sorgt für eine bessere und gesunde Verdauung.  Und wie wir ja schon mehrfach betont haben: Wenn es unserem Darm gut geht, dann geht es auch unserer allgemeinen Gesundheit gut.  Wer also jeden Tag probiotische Lebensmittel isst, tut seinem Körper etwas richtig Gutes!  Welches Gemüse eignet sich zum Fermentieren? Erste Grundregel der Gemüse-Fermentation besagt: Alles was fest ist, lässt sich gut fermentieren und alles was weich ist, wird durchs Fermentieren noch weicher.  Super eignen sich zum Beispiel: Möhren, Rettich, Kohlrabi, Brokkoli, Blumenkohl, Rotkohl, Weißkohl, Zwiebeln, Rote Beete, Pastinake aber auch Lauch und Knoblauch.  Abraten würden wir von dünnerem Blattgemüse wie Spinat oder Mangold. Das kann schnell matschig werden.  Zum Würzen kannst du nach Lust und Laune auch Apfel, Ingwer, Birne, Quitte, Pfirsich etc. unter dein Gemüse mischen. Du musst nur darauf achten, dass das Obst immer den kleineren Anteil des Fermentes trägt (nicht mehr als 20 Prozent). Ebenso eignen sich getrocknete Kräuter. Du solltest dir vorher darüber Gedanken machen, welches Gewürz du ohne Probleme mitessen kannst und welches du ggf. wieder herausnehmen möchtest (zum Beispiel Lorbeerblatt).  Die zweite Faustregel besagt, dass alles, was fermentiert wird, auch roh gegessen werden darf. Kartoffeln beispielsweise sollten nicht roh gegessen werden und eignen sich daher nicht zum Fermentieren. Man müsste sie ansonsten vor dem Verzehr noch erhitzen.  Wir empfehlen die Verwendung von Bio-Gemüse, die die Schadstoffbelastung gering zu halten. Wie fermentiere ich Gemüse selbst? Das Fermentieren von Gemüse wird auch ,,wilde Fermentation genannt, da wir keinen Starter (z.B. Anstellgut wie beim Sauerteig oder den Pilz für Kombucha) benötigen. Die essenziellen Mikroorganismen sind bereits auf der Oberfläche des Gemüses vorhanden. Es müssen nur die richtigen Bedingungen geschafft werden, um das Gemüse zum Gären zu bringen und die Mikroben zum Arbeiten zu bringen.  Dabei ist es wichtig zu wissen, dass Milchsäurebakterien nicht atmen sondern in Flüssigkeit leben müssen, um sich vermehren. Sie fühlen sich wohl unter Luftverschluss. So wird auch verhindert, dass schädliche Bakterien in den Gärungsprozess stoßen.  Grundzutaten für fermentiertes Gemüse - Rohes festes Gemüse, kleingeschnitten bzw. gerieben - Salz  - ggf. etwas Wasser - eine Schüssel - Fermentationsgläser* - ein Gewicht, welches ins Glas passt, zum Beispiel von Keimling* - toll ist auch ein Holzstampfer, um das Gemüse im Glas anzudrücken Die Faustregel besagt, dass auf ein Kilogramm Gemüse ca. 10 bis 15 Gramm Salz kommt. Das Salz ist für die Verlangsamung des Bakterienwachstums verantwortlich und schützt das Gemüse vor schlechten Bakterien, bevor die guten Milchsäurebakterien sich vermehren. Gibst du zu viel Salz in das Gemüse, passiert nichts. Bei zu wenig Salz kann es leicht verderben. Wichtig ist, für die Fermentation kein Jodsalz zu verwenden, da Jod die Bakterien zu sehr hemmt. Zubereitung Mit Inbrunst das zerschnippelte Gemüse kneten - und zwar mit den Händen, denn auch diese körpereigenen Bakterien tragen dazu bei, dass Milchsäurebakterien im Ferment entstehen. Durch das Kneten werden die Zellwände des Gemüses aufgebrochen. Es entsteht gemüseeigener Saft, der für die Fermentation wichtig ist.  Anschließend mit dem entstandenen Saft in ein spezielles Glas füllen, welches für Fermentierung geeignent ist. Das gesamte Gemüse muss unter der Flüssigkeit eingeschlossen werden. Ein Fermentationsgewicht hilft dabei, dass nichts mehr aus dem Wasser herausragt. Denn alles, was aus der Flüssigkeit ragt, wird von den Milchsäurebakterien nicht erreicht und kann somit leicht verderben. Bei zu wenig Flüssigkeit kann Salzlake hinzugegeben werden: auf 250 ml Wasser ein großzügiger Teelöffel Salz.  Da Sauerstoff die Milchsäurebakterien stören würde, muss das Glas luftdicht verschlossen werden. Tipp: Ein Fermentations Starter Kit*, in dem alle Zutaten für deine erste Fermentation enthalten sind, gibt es bei Fairment. 10% auf das gesamte Sortiment im fairment Online-Shop mit dem Code: deutschlandistvegan10 Die zwei Phasen der wilden Fermentation:  - Phase: Bläschen bzw. Blubberblasen bilden sich im sauereingelegtem Gemüse. Das bedeutet, dass die Milchesäurebakterien ihre Arbeit aufgenommen haben. Das Glas sollte daher nie zu voll sein, damit die Gase noch entweichen können.  - Phase: Das Blubbern ist vorbei. Nun werden nur noch Milchsäurebakterien produziert. Es wird empfohlen, um die Fermentierung zu verlangsamen, nach sieben Tagen Raumtemperatur die Fermente in den Kühlschrank zu verlagern. Dann wird das Gemüse nicht so sauer und die Entwicklung ist etwas milder. Nach zwei bis drei Wochen im Kühlschrank kann probiert werden. Welche Gerichte passen zu fermentiertem Gemüse? So vielseitig das eingelegte Gemüse sein kann, so vielseitig ist auch die Verwendung. Die Milchsäurebakterien machen dabei den typisch sauren Geschmack aus. Fermentiertes Gemüse kann in Salaten anstelle von Essig untergemischt werden. Eine besonders leckere Note kann es auf Burgern verleihen - als Alternative zu den klassischen Gurken. In Suppen oder Eintöpfen kurz vor dem Servieren als Topping. Ebenso als Zutat in bunten Bowls, an Gemüse- oder Reis- und Quinoagerichten. Aber auch zu Pellkartoffeln schmeckt fermentiertes Gemüse vorzüglich.  Wie bewahre ich fermentiertes Gemüse auf? Bestenfalls im Kühlschrank bei zwei bis acht Grad. So wird das Gemüse nicht so schnell sauer. Im Winter finden sich vielleicht noch alternative Orte wie Garage, Keller oder Balkon. Wichtig ist hier, dass keine Schimmelsporen in der Luft sind. Darüber hinaus sollte es dunkel sein, denn Vitamine sind lichtempfindlich.  Da keine Luft an das Ferment kommen darf, ist es wichtig, dass die Gläser bis zum Verzehr geschlossen bleiben. Selbstfermentiertes Gemüse kann bis zu einem Jahr gelagert werden. Alles was länger lagert, ist erfahrungsgemäß zu sauer und macht das Lebensmittel nicht mehr genießbar. Optimal ist ein Verzehr innerhalb von sechs Monaten.  Klassisches Kimchi, vegan Rezepteküche Veganes Kimchi Rezept: Die Herstellung von selbstgemachtem Kimchi ist simple: Der Kohl wird massiert und anschließend wird er mit Salz und einer Marinade aus Ingwer, Knoblauch und Chili angesetzt. Exotisches Kimchi: Es muss ja nicht immer der Klassiker mit Chinakohl sein. Eine spezielle Variante ist der eingelegte Kimchi aus Rosenkohl. Sauerkraut selber herstellen: Sauerkraut ist ein absoluter Klassiker unter den fermentierten Gemüsesorten. Dabei kann man sich bei der Herstellung von Sauerkraut ordentlich austoben, denn bei den Zugaben von Gewürzen sind keine Grenzen gesetzt. Gurken fermentieren: Salzgurken werden gerne mit Essiggurken verwechselt. Den Unterschied erklärt Fairment in ihrem Blogartikel. Dazu gibt es ein tolles einfaches Gurkenrezept. Curtido Rezept - ein Nationalgericht aus El Salvador: Der fermentierte knackige Krautsalat aus Weißkohl, Karotten, Zwiebeln und Jalape?o ist das Pendant zum deutschen Sauerkraut. Unglaublich lecker! Fermentieren: Für einen gesunden Darm. Über 60 Rezepte für Gemüse, Milchprodukte und Getränken von Fern Green* Amazon Buchtipp Wenn du dich noch mehr mit dem Thema Fermentieren auseinandersetzen möchtest, empfehlen wir dir als Basic das Buch Fermentieren: Für einen gesunden Darm. Über 60 Rezepte für Gemüse, Milchprodukte und Getränken von Fern Green* Fermentieren: Für einen gesunden Darm. Über 60 Rezepte für Gemüse, Milchprodukte und Getränken von Fern Green* Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shops vor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest du vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! Diese Artikel könnten dich auch interessieren:  - Fairment: Probiotisch, raw und lecker - vegan Masterklass Fermentation - Sauerteigbrot selber herstellen - Kombucha selber machen - Milchprodukte ohne Milch - aber mit Leben drin - Veganer Käse - Camembert selber machen - Gut gekeimt ist halb verdaut Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. 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Vegane Wraps mit Beetgold Tortillas

11. März 2021 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Wraps mit Beetgold Tortillas Für Vegane Wraps gibt es unzählige Möglichkeiten, doch wir zeigen dir heute zwei vegane Rezepte mit den Beetgold Vollgemüse Tortillas. Da das Auge ja schließlich mit isst, haben wir uns für Füllungen entscheiden, die auch farblich super zu den Veganen Tortillas passen. Doch du kannst an Gemüse, Hülsenfrüchte, Getreide nehmen was du möchtest oder gerade daheim hast. Unsere Vegane Warps eigenen sich auch prima zum Vorbereiten für die Mittagspause oder einfach als Meal Prep. Danach nochmal warm machen und genießen! Beetgold - Vollgemüse Tortillas Heute gibt es Vegane Wraps mit Tortillas aus Gemüsetrestern. Ja, du hast richtig gelesen, denn Beetgold macht unglaublich leckere Tortillas aus Trester von Karotten und Rote Beete. Du bekommst die veganen Tortillas in ausgewählten Märkten von Edeka oder Rewe und auch im Online-Shop von Vantastic-Foods. Und warum das Ganze? In Deutschland werden jährlich etwa 50 Millionen Liter Gemüsesaft hergestellt und der Trester wird kaum weiter verarbeitet. Beetgold hat es sich zur Aufgabe gemacht, der Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken, denn die Veganen Tortillas bestehen zu über 80 % aus den Rückständen der Karotten- und Rote Beete-Saftproduktion. Auch bei der Verpackung achtet Beetgold auf Nachhaltigkeit und nimmt dabei recyclingfähige Materialien. Wir sind echt begeistert von den Veganen Gemüsetortillas, denn die Vorteile überzeugen einfach. Die Beetgold Vollgemüse Tortillas sind aus biologischen veganen Zutaten, glutenfrei, lower carb und sind voller Ballaststoffe, Vitamin E sowie Mineralstoffe wie Calcium, Kalium und Eisen. Die Verwendung der Tortillas vegan von Beetgold sindt identisch zu klassischen Weizen- oder Maistortillas, denn du kannst sie mit allem was dir schmeckt befüllen und zu Vegane Wraps rollen. Du kannst es ebenso als Topping für Bowls, Suppen oder Salate nehmen. Auch vegane Quesadillas, vegane Flammkuchen, vegane Pizza oder vegane Lasagne kannst du damit zubereiten. Die Möglichkeiten sind also grenzenlos, denn du kannst deiner Kreativität freien Lauf lassen. Da die veganen Tortillas schon vorgebacken sind, kannst du die auch direkt verzehren und musst sie nicht aufwärmen. Wir haben auch noch tolle andere vegane Rezepte für dich. Wie wäre es mit Veganen Lahmacun oder eine Vegane Pasta Alfredo? Viel Spaß beim Entdecken und Ausprobieren! Jetzt gibt es aber erstmal die veganen Rezepe für Vegane Wraps mit Beetgold Tortillas. Vegane Wraps mit Beetgold Tortilla Karotte - Vorbereitungszeit: 20 Minuten - Kochzeit: 20 Minuten - Schwierigkeitsgrad: einfach - Menge: 4 Wraps Zutaten - 4 x Beetgold Tortilla Karotte - 1 x Vegane Hackbällchen - Wildkräuter-Salat - Petersilie - Zucchini - Kürbis - Olivenöl - Salz + Pfeffer Zutaten Karottensalat - 2 Karotten - 2 EL Olivenöl - 1 EL Apfelessig - 1/­­2 Orange (Saft + Abrieb) - Salz + Pfeffer - Petersilie Zutaten Tahin-Sauce - 4 EL Tahin - 2 EL Wasser - 2 EL Zitronensaft - 1 EL Agavendicksaft - 1/­­4 TL Salz - 1/­­4 TL Kreuzkümmel - 1 Prise Pfeffer Zubereitung - Zuerst Vegane Hackbällchen nach dem Alfredo Rezept zubereiten. Dabei die Glasur aus Mangochutney weglassen sowie optional in etwas Sesam wälzen. Danach für einige Minuten scharf anbraten. - Anschließend Salat waschen und Petersilie grob zupfen. - Danach Zucchini und Kürbis in kleine Stückchen schneiden, separat mit Olivenöl, Salz sowie Pfeffer abschmecken und in eine Auflaufform geben. Dann für 20 Minuten bei 180 °C Umluft backen. - Für den Karottensalat, die Möhren in dünne Stifte schneiden und mit den restlichen Zutaten verrühren. - Anschließend alle Zutaten für die Tahin-Sauce miteinander verrühren. - Danach Beetgold Tortilla Karotte aufwärmen und nach Wunsch füllen. Vegane Wraps mit Beetgold Tortilla Rote Beete - Vorbereitungszeit: 20 Minuten - Kochzeit: 20 Minuten - Schwierigkeitsgrad: einfach - Menge: 4 Wraps Zutaten - 4 x Beetgold Tortilla Rote Beete - 1 x Vegane Hackbällchen + Sesam - Wildkräuter-Salat + Baby-Mangold - Radicchio - Rote Beete Sprossen - Rote Zwiebel - Petersilie - Rote Bete - Olivenöl - Salz + Pfeffer Zutaten Spinat-Hummus - 250 g Kichererbsen (gekocht) - 80 ml kaltes Wasser - 80 g Tahin - 1 Zitrone (Saft + Abrieb) - 1 Knoblauchzehe - 1/­­2 TL Salz - 2-3 Handvoll Spinat (frisch) Zubereitung - Zunächst Vegane Hackbällchen nach dem Alfredo Rezept zubereiten. Dabei die Glasur aus Mangochutney weglassen, die Bällchen in Sesam wälzen und kross anbraten. - Anschließend Salat, Mangold, Radicchio waschen und klein schneiden. Dann rote Zwiebel in feine Ringe schneiden, Petersilie grob zupfen. - Danach Rote Beete in fingerdicke Scheiben schneiden, in eine Auflaufform geben und mit Olivenöl, Salz sowie Pfeffer abschmecken. Dann für 20 Minuten bei 180 °C Umluft backen. - Anschließend alle Zutaten für den Spinat-Hummus in einem Mixer cremig mixen. - Danach Beetgold Tortilla ,Rote Beete aufwärmen und nach Belieben füllen. Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shops vor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest du vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! Diese Artikel könnten dich auch interessieren: - Veganes Fingerfood - 5 vegane Partyhäppchen - Vegane Snacks - 5 Tipps für vegan unterwegs - Energy Balls - Vegane proteinreiche Snacks - Party-Zupfbrot mit Basilikum-Pesto und Chili - Kombucha selber machen - Zero Waste - Vegan muss nicht teuer sein! - Rezepte veganisieren! - 2020 Vegan Werden - Vegan to go - Drei einfache vegane Rezepte - Sophia Hoffmann: Zero-Waste-Küche - Buchrezension - So kochst du nachhaltig - Unsere Tipps und Tricks Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Beetgold. Vielen Dank!

Penne Rigate mit Tomaten-Rotwein-Sauce und gedünstetem Mangold

1. Oktober 2020 Herr Grün kocht 

Penne Rigate mit Tomaten-Rotwein-Sauce und gedünstetem MangoldMangold hat von Juni bis September Hochsaison. Er hat nicht nur einen wunderschönen Namen, er ist für mich auch ein Kunstwerk der Natur. Anmutig schaut er einen auf den Märkten an, und man kann gar nicht anders, als ihn mitzunehmen. Mit Mangold kann man die einfachste Pasta veredeln. Ich habe mich für Penne Rigate entschieden und als passende Begleitung für den Mangold eine Tomaten-Rotwein-Sauce gewählt. Mit etwas frischer roter Peperoni erhält die Sauce eine leicht scharfe Note. Zutaten für 2 Portionen Für den Mangold: 200 g Mangoldblätter, 35 g Butter, 1 mittelgroße Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer Für die Tomaten-Rotwein-Sauce: 400 g feinstückige Bio-Tomaten aus der Dose, 1 geh. TL Thymian, 2 geh. TL Oregano, 100 ml trockener Rotwein, 1 Stück frische rote Peperoni (ca. 5 cm - je nach Schärfebedürfnis), 1 TL Olivenöl, Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer Die Pasta: 240 g Penne Rigate Die gerösteten Pinienkerne: 15 Pinienkerne Zubereitung 1. Für den gedünsteten Mangold: Den Strunk herausschneiden und die Blätter in grobe Stücke zerteilen. Die Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Die Knoblauchzehe ebenfalls schälen und in Würfelchen schneiden. Die Butter in einer Pfanne zerlassen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Die Knoblauchwürfelchen kurze Zeit später dazugeben und mitandünsten. Wenn die Zwiebeln glasig sind, den Mangold dazugeben und ebenfalls andünsten. Die Mangoldblätter sollen später weich, aber noch etwas bissfest sein. Das dauerte bei mir ca. 3 Minuten. Zum Schluss noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Pfanne mit dem Mangold zur Seite stellen. 2. Für die Tomaten-Rotwein-Sauce: Das Peperonistück in kleinere Würfelchen schneiden. Die Tomatenstücke in eine Pfanne geben und erhitzen. Thymian und Oregano zur Sauce geben und umrühren. Etwas köcheln lassen. Dann den Rotwein dazugeben und umrühren. So lange reduzieren, bis eine etwas festere Sauce entstanden ist. Dann die Peperonistücke und das Olivenöl dazugeben und umrühren. Kurz noch köcheln lassen - dann mit Salz und Pfeffer abschmecken und zur Seite stellen. 3. Die Penne Rigate nach Packungsanweisung kochen. 4. Die Pinienkerne kurz anrösten, bis sie goldbraune Flecken haben. 5. Finish: Kurz bevor die Pasta fertig gekocht ist, den Mangold und die Tomaten-Rotwein-Sauce erhitzen. Die Penne Rigate auf den Tellern verteilen. Darauf kommt die Tomaten-Rotwein-Sauce. Es folgen die gedünsteten Mangoldblätter. Obenauf noch ein paar geröstete Pinienkerne streuen. Viele Grüße aus dem Kochlabor Herr Grün

Dinkel-Spaghettini mit karamellisierter Roter Bete und geschmortem Mangold mit Pilzen – spicy asiatisch mit grünem und gelbem Curry

10. September 2020 Herr Grün kocht 

Dinkel-Spaghettini mit karamellisierter Roter Bete und geschmortem Mangold mit Pilzen  – spicy asiatisch mit grünem und gelbem CurryIm Übergang vom Sommer zum Herbst sitzt der Professor oft schon ab dem frühen Nachmittag im Garten und liest. Manchmal mit einer Decke als Umhang, wenn es zu kühl wird. Gestern hatte ich ihn zum Nachmittagsespresso besucht - mit einem Nusskuchen. Er zeigte mir Bilder von seinen Reisen. >>Schauen Sie Signore Grün. Diesen Mann habe ich in Taiwan kennengelernt. Er ist ein Zauberer.>Sie meinen ein Zauberer, der Kartentricks zeigt oder etwas verschwinden lässt?>Nein, so ein Zauberer war das nicht. Dieser hier hat das Leben von Menschen verzaubert.Auf was sie achten sollten? Was meinte er?>Er sagte zu den Hilfesuchenden: >Achte auf Menschen, die dich anlächeln< oder >Achte auf schwarze Vögel, die in Gruppen zusammensitzen

Abnehmen mit Ayurveda und veganer Ernährung

10. Juni 2020 Deutschland is(s)t vegan 

Am Anfang steht ein fester Entschluss. Wer gesund und nachhaltig abnehmen möchte, entscheidet sich, die Gewohnheiten, die zum Übergewicht geführt haben, loszulassen. Wie gelingt das? Wie helfen Ayurveda und vegane Ernährung, leichter zu werden? Welche Lebensmittel und Tricks helfen, Gewicht, aber nicht die Laune zu verlieren? Das zeigen wir dir in Abnehmen mit veganer Ernährung und Ayurveda. Manche Menschen leiden unter ihrem Übergewicht und das Unwohlsein mit ihrem Körper bestimmt die Gedanken. Die Entscheidung abzunehmen kommt mit dem Wunsch, sich freier zu fühlen, besser bewegen zu können und eventuell die Belastung durch bestimmte Krankheiten zu mindern. Arthrose oder Bluthochdruck sind häufig eine Folge von starkem Übergewicht. In vielen Fällen ist es dann lohnenswert, eine Gewichtsreduktion anzustreben. Jedem Anfang liegt ein Zauber inne Wow, du willst abnehmen? Das ist ein mutiges Vorhaben. Wir möchten dich unterstützen mit ein paar Tipps, wie der Startschuss besser gelingen kann: - Veränderung beginnt im Geist: Bestärke deinen Entschluss so oft es geht. Sprich davon vor Freunden, die dir gut tun und halte dir dein Ziel und damit verbundene neue Selbstwertgefühl, immer wieder vor Augen.  - Nimm dir Zeit: Zu schnell abgenommenes Gewicht ist häufig ebenso schnell wieder drauf. Gib deinem Körper Zeit, mitzuziehen. - Setz dir konkrete kleine Etappen-Ziele: Inspirierend, motivierend und nicht unerreichbar hoch. 2-Kilo im ersten Monat sind gut zu erreichen und genug. Dann wieder einen. Dann weiter. - Setz dir auch ein Ziel für den Alltag, dass du konkret umsetzen übst und das dich bei der Zielerreichung unterstützt: z.B. Ich esse 2 große Portionen Gemüse am Tag oder Ich messe ab jetzt die Fettmenge beim Kochen ab und beschränke sie auf 3 Esslöffel am Tag. Ich schnippel mir Rohkost fürs Büro als aternativer Snack - Nur einmal die Woche wiegen. Ein zu häufiges Wiegen fixiert zu sehr auf jedes Gramm und macht dich eher verrückt. Vollwertig-vegan und Intervallfasten Abnehmen ist ein individueller Prozess zu einem insgesamt bewussteren, behutsamen und genussvollen Essen in Maßen. Es geht darum, sich langsam und wieder mit allen Sinnen einer Mahlzeit zu widmen. Oft liegt das Übergewicht an vielen Snacks und unbewussten Zwischenmahlzeiten. Drei befriedigende, nährende und vollwertige vegane Mahlzeiten dagegen sind ausgleichend und beugen Hungerschübe vor. Manche integrieren Intervallfasten in ihren Alltag und vergrößern die Zeit des nicht Essens. Dieses Konzept bedeutet, sie lassen das Frühstück oder Abendessen ausfallen und legen eine 14-16 stündige Nahrungspause ein. Und essen dann 2 (bis 3) Mahlzeiten innerhalb von 8 (kurz 16:8). Stunden, statt Kalorienzählen ist das Motto! Wenn du dir das zutraust, probiere es aus und lasse z.B. zwischen dem Abendessen und der ersten Mahlzeit am nächsten Tag 16 Stunden Zeit. Welche veganen und ayurvedischen Lebensmittel machen leichter? Hilfreich ist es, Lebensmittel zusammen zu stellen, die die Verdauung fördern und den Stoffwechsel anregen. Das bedeutet scharfe, bittere, trockene, gewebe-zusammenziehende und leichte Lebensmittel vorzuziehen. Denn so eine Auswahl führt eher zu Auszehrung und Gewebeverringerung und damit eine Reduzierung von Kapha. Deshalb empfehlen wir folgende Lebensmittel zu bevorzugen: - Bittere Gemüse wie alle Kohlsorten (Blumenkohl, Rosenkohl, Wirsing), sowie grüne Blattgemüse (Spinat, Mangold), Artischocken, Radiccio, Chicoree, Löwenzahn - generell Bitterstoffe aus z.B. Leber-Galle-Tee, Wermut, Beifuß, Bitterelixiere - Lauchgewächse (Zwiebel, Porree, Frühlingszwiebeln) oder auch Rettiche (scharf) - eher trockene Hülsenfrüchte (Kichererbsen, Linsen bzw. alle außer Soja und Mung) und Kohlenhydrate wie Gerste, Mais, Hirse und Buchweizen  - Getränke wie Kaffee, Schwarztee, Grüntee und Roibostee (bitte nicht ausschließlich trinken, aber diese sind trocken und leicht und in Maßen ok), alternativ Ingwertee - zusammenziehende Lebensmittel wie: Walnuss (v.a. die Haut), Granatapfel(samen), Hülsenfrüchte, Schlehen und Aronia - viele anregende, eher scharfe Gewürze wie Curcuma, Ingwer, Pfeffer, Chili, Bockshornklee, Zimt beim Kochen integrieren - ein Schuss Essig am Tag regt außerdem Enzyme an, die das Abnehmen unterstützen Welche Lebensmittel sollten besser gemieden werden? Bei Abnehmwunsch solltest du den eher schweren, kalten, süßen oder öligen Speisen aus dem Weg gehen. Dass du mit veganer Ernährung schon alles Schwere von tierischen Produkten meidest, ist sehr förderlich und damit hast du schon die halbe Miete. Auch in der veganen Ernährung gibt es ein paar beschwerende Speisen. Dazu gehören alle pflanzenbasierten Sahnekuchen, Mehlspeisen, Pudding, Käse (auch veganer Käse), Süßigkeiten, Softdrinks oder sehr fettige, frittierte Speisen. In der Abnehmtrickkiste stecken auch noch folgende Alltagstipps: - Maß finden durch die eigenen Hände: 2 Portionen Obst, was in die hohle Hand passt sowie mind. 2 Portionen Gemüse (je 2 schöpfende Hände voll). Brotscheiben in Handgröße, eine Nudelportion entspricht was wiederum in eine hohle Hand passt etc. - viel Trinken: der Körper braucht den Fluss um Abgebautes auszuscheiden. Im Körperfett stecken auch Stoffe, die wir lieber außerhalb haben wollen - eine Handvoll Nüsse snacken, wenn es zwischendurch mal schwierig wird - iss dich an Gemüse satt: Gib dir selbst eine Gemüse-Flatrate, v.a. an Tagen, wo es dir schwerfällt, Mengen einzuhalten und bei dir zu bleiben. Nasch süße Melone oder verschlinge Broccoli statt Hochkalorisches :) - Koche und backe so viel wie möglich selbst, um Fett, Salz und Zuckeranteil selbst zu bestimmen - Kaufe alle Grundnahrungsmittel zuckerfrei (z.B. Naturjoghurt, Haferdrink, Backwaren) - Bevorzuge Zartbitterschoki (mind. 70% Kakaoanteil), wenn du Schokolade brauchst oder Reiswaffeln mit Zartbitterüberzug - Bei Buffets und auch zu Hause kleine Teller und kleines Besteck nutzen - Beweglich bleiben: Bewegung die Spaß macht und gut tut: tanzen, wandern, fahrradfahren, schwimmen ... - Ohne Stress, Druck raus, Spaß rein! Abnehmen kann der Körper (auch hormonell gesehen) nur im entspannten Modus. Also locker bleiben und relaxen. Wie gehe ich mit Rückschlägen, Hungerattacken und Motivationstief um? Es gibt immer wieder Ereignisse, wie Feiertage, wo es schwer fallen kann, sein Ziel weiter zu verfolgen. Keine Entwicklung erfolgt linear. Veränderungen und Kursschwankungen sind ok. Folgende Anregungen für die Vorbeugung und Bewältigung der etwas schwierigen Phasen: - Innere Insel: Bau dir innerlich eine Insel für Ausnahmen und gönne dir den herrlich-sinnliche Genuss, wenn es mal sein muss. Am nächsten Tag einfach weitermachen! Das Abnehmen ist eine Reise mit natürlichen Höhen und Tiefen.  - Kreative und inspirierende Impulse schaffen: Mal dir ein Bild von dem, wie es sein soll oder häng dir ein inspirierendes Zitat dahin, wo du es jeden Tag siehst z.B. Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende. oder Es ist nicht wichtig, wie groß der erste Schritt ist, sondern in welche Richtung er geht.  Hauptsache es bringt dich zum Lächeln und gibt dir Kraft! - Liebe tanken: Bei wem oder wann fühlst du dich (auch jetzt schon vor der Gewichtsabnahme) angenommen, wertvoll und wohl in deiner Haut: hol dir diese wichtige Motivationsressource immer wieder zu dir und bade häufig in diesem Gefühl! Gib ihm einen Namen! Finde einen Vornamen für dein Problem, z.B. Paul für die abendliche Naschattacke. Oh, Paul ist schon wieder da, na jetzt passt es mir gerade nicht so gut.... Oder gestern war Paul zu Besuch, er war sehr gierig. Warum? Dies schafft dir eine Metaperspektive (sprich einen gesunden Abstand) und die Möglichkeit, andere Muster im Gehirn zu aktivieren, als jene, die mit der negativen Erfahrung verknüpft sind. Bei Naschattacke bist du schnell identifiziert mit der Erfahrung von Misserfolg, schlechtem Gewissen oder Selbstverurteilung. Paul dagegen ebnet den Weg für eine Veränderung, indem wir mit einer erwachsenen Haltung eher den Bedürfnissen hinter seinem Besuch beschäftigen können. Aus der Warte fällt es leichter alternatives und förderliches Handeln einüben zu können. Was braucht Karl und was könnte ihm außer Naschen noch gefallen? Zudem schafft es eine Wertschätzung für das, was da vorbeikommt und für was es da ist. Vielleicht braucht Paul nur das, nämlich gesehen zu sein. Ziele vs. gewünschter innerer Zustand Ein ganz persönlicher Tipp noch zum Schluss von mir als Autorin. Ich hab selbst mal über ein paar Jahre 30 kg abgenommen. Ich war nach dem Abnehmen - überraschenderweise für mich - nicht auf einmal für alle Zeit glücklich. Das hatte ich irgendwie anders erwartet ;) Wenn ih erstmal X kg leichter bin... Natürlich war da Stolz, es geschafft zu haben und ich bin dankbar, für den Teil in mir, der diese Ausdauer und diesen Willen hatte. Deine Schönheit, deine Zufriedenheit und dein Wert hängen aber nicht an Kilos und an nichts Äußerlichem. Ein Ziel und die damit verbundenen Wunsch, sich dann anders zu fühlen, sind zwei verschiedene Dinge. Das hab ich erst viel später gesehen. Ziel erreicht, heißt Ziel erreicht. Das darfst du feiern! Gleichzeitig muss es nicht bedeuten, dass du dich damit dann anders fühlst (fühlen musst). Glück und Freude über uns selbst, uns lieb haben können, das können wir jederzeit auch ohne Ernährungsumstellung in unser Leben lassen. Aber das ist ein eigener Artikel wert. Weitere tolle Tipps findest du auf ayurvega.de https:/­­/­­www.instagram.com/­­p/­­CBFzk8BK6Nm/­­ Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shops vor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! Folgende Artikel könnten dich auch interessieren: - Indisches Rezept Blumenkohl-Korma - Heuschnupfen ayurvedisch und vegan behandeln - Motivation und 5 Gewohnheiten zum Abnehmen - Wie geht vegan entspannen - Fasten vegan - Vegan und Sport - Vegayurveda: Vegan und Ayurveda - Ayurvedische Rezepte - Vegan backen - Vegane Milchalternativen Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken euch!

2020 vegan werden - machst Du mit?

10. Januar 2020 Deutschland is(s)t vegan 

2020 vegan werden - machst Du mit? Im Zuge der aktuellen Klimadebatte drängen auch prekäre Fakten über unsere Ernährung an die Öffentlichkeit. Die Umwelteinflüsse unserer Essgewohnheiten sind leider drastisch. Dem zu Folge erwägen mehr und  mehr Menschen weitgehend vegan werden. Falls 2020 für Dich auch vegan werden soll, erläutern wir dir im Folgenden ein paar wichtige Grundlagen, die Dir den Umstieg auf die köstliche, abwechslungsreiche und genussvolle pflanzliche Küche erleichtern werden. Wenn das mal keine guten Aussichten für das neue Jahr sind! Der Benefit für Dich: Eine ausgewogene ,,plant based diet kann entschieden dazu beitragen, dass Du gesünder wirst und dass dein Stoffwechsel besser funktioniert, weil deine Zellen mit allen notwendigen Makro- und Mikronährstoffen versorgt sind.  Bekommst Du Lust?  Probier es aus und steig gleich im Januar mit uns ein: mach den VEGANUARY mit! Tipps, interessante Infos, Rezepte und Empfehlungen zum Veganuary findest du in unserem Artikel. Inhaltsverzeichnis: - Die Umstellung - Ausgewogen und gesund - Das gehört auf deinen Speiseplan - Wissenswertes über Nährstoffe - Energie - Eiweiß - Eisen - Calcium - Jod - Zink - Selen - Vitamin B2 - Vitamin B3 - Vitamin B12 - Vitamin D - Omega-3-Fettsäuren - Buchempfehlungen Die Umstellung Mehr Gemüse, Greens und Früchte zu verzehren, ist das beste Detox- und Energize-Programm, das du nach den ungesunden Schlemmereien der Advents- und Weihnachtszeit fahren kannst. Vielleicht wirst du dadurch etwas abnehmen, vielleicht auch ein paar Tage lang Kopfschmerzen, unreine Haut oder Durchfall bekommen.  Das sind typische Entgiftungserscheinungen, sobald der Körper Gelegenheit bekommt zu entschlacken.  Anschließend wirst du in jedem Fall gesundes Körpergewebe aufbauen, da die Makronährstoffe und Mikronährstoffe die du zu dir nimmst, dem entsprechen, was dein Körper braucht. Nämlich vollwertige Kohlehydrate, ausgewogenes Protein im richtigen Maß und hochwertige, weitgehend ungesättigte Fette. Und natürlich jede Menge Mineralstoffe und Vitamine. Durch die vielen enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, Praebiotika und Ballaststoffe kann eine pflanzliche Ernährung unsere Zellen außerdem vor degenerativen Prozessen schützen, die Entwicklung von Krankheiten hemmen und unser Immunsystem stärken. All das belegen neueste Studien und Recherchen, die zu einen geplant angelegt sind,  als auch gezielt weitgehend pflanzlich lebende Bevölkerungsgruppen untersuchen. Ausgewogen und gesund Einfach so vegan werden - von heute auf morgen - geht das? Und kann mir dabei nichts passieren? Wir alle kennen die Vorurteile gegenüber rein pflanzlicher Ernährung und die Skepsis, tatsächlich ausreichend mit allem versorgt zu sein. Aber ist es wirklich kritisch? Unsere Betrachtungsgrundlage an dieser Stelle ist eine AUSGEWOGENE vegane Ernährung. Achtung: Das bedeutet NICHT, dass die konventionelle Alltagskost, wie sie flächendeckend von mehr als 80% der europäischen Bevölkerung praktiziert wird, ausgewogen ist. Denn diese baut zumeist auf Fleisch, Milchprodukten und vielen Getreideprodukten aus Weizenmehl auf und beinhaltet jede Menge hoch verarbeitete Fertigprodukte. Eine solche Kostform ist zwar allgegenwärtig und omnipräsent, aber sicher nicht ausgewogen. Was uns das zeigt ist, dass sich die Allgemeinheit nicht ausgewogen ernährt. Aber weil es jeder so macht, fällt es nicht auf. Und wird als ,,Normalität betrachtet.  Gesund ist das allerdings überhaupt nicht. Ernährt man sich ausgewogen pflanzlich, braucht es das Fleisch, den Fisch oder den Käse nicht mehr, um ,,gesund zu leben. Eine ausgewogene, vegane Ernährung basiert auf Gemüse und Obst, Kräutern und Salaten, Nüssen und Samen, Getreide und Hülsenfrüchten und hochwertig gepressten Pflanzenölen. Vegane Fertigprodukte sollten nur einen geringen Teil der verzehrten Nahrungsmittel ausmachen und eher als Genussmittel dienen. Tierische Produkte würden schlussendlich aus ernährungsphysiologischer Sicht zu Genussmitteln und Luxusprodukten, die man sich ZUSÄTZLICH gönnen könnte, wenn man unter ethischen Gesichtspunkten kein Problem damit hat. Das gehört auf deinen Speiseplan, wenn du vegan werden willst Wie setzt sich deine tägliche Ernährung zusammen? Bei allen deinen Mahlzeiten - egal ob Du zweimal, dreimal oder fünfmal am Tag isst, sollten reichlich Gemüse, Kräuter, grünes Blattgemüse und Obst auf den Teller kommen. Besonders Kohlgewächse, wie Brokkoli oder Rosenkohl, kannst du mehrmals wöchentlich integrieren. Ansonsten einfach saisonal und regional angebautes Gemüse, das du auf dem lokalen Wochenmarkt oder im Bioladen deines Vertrauens bekommst.  So verhält es sich auch mit Kräutern und Grünzeug. Umso mehr, umso besser! Das reichlich enthaltene Chlorophyll liefert uns wertvolle Bestandteile für die Blutbildung und reichlich Antioxidatien und Radikalfänger, neben vielen Mineralstoffen und Spurenelementen, Carotinoide und natürlich vor allem Vitamin C. Für die große Gruppe der B-Vitamine und eine ausreichende Proteinzufuhr solltest du täglich mindestens einmal Vollkorngetreide verzehren. Entweder als gekochten Vollkornreis, Hirse oder Buchweizen, Haferporridge oder in Form von selbst gebackenem Brot (oder auch hier echtes Vollkornbrot vom Bäcker deines Vertrauens oder aus dem Bioladen). Für deine ausgewogene Versorgung mit Aminosäuren (Proteinstoffwechsel) solltest du 4-7 mal pro Woche Hülsenfrüchte in deinen Ernährungsplan mit einbinden. Das sind gekochte Linsen, Kichererbsen oder Bohnen. Gleichermaßen gut sind Tofu oder Tempeh, denn auch die Sojabohne ist eine Hülsenfrucht. Hülsenfrüchte liefern neben hochwertigen Eiweißkomponenten auch jede Menge Mineralstoffe (v.a. Eisen, Zink, Magnesium und Calcium) sowie auch B-Vitamine.  Aber Achtung - das Aminosäureprofil von Hülsenfrüchten ist nicht 100% ausgewogen (biologische Wertigkeit!) - deswegen sollten Hülsenfrüchte immer mit Vollkorngetreide kombiniert werden, damit die biologische Wertigkeit erreicht wird.  Um deine Ernährungspyramide bis in die Spitze komplett zu machen, fehlen jetzt noch Nüsse, Samen und hochwertige, kalt gepresste Pflanzenöle. Jede Mahlzeit mit einen Esslöffel gerösteter Samen (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Sesam) zu ergänzen, sichert dir deine Mikronährstoffversorgung und schmeckt köstlich.  Darüber hinaus wäre es sinnvoll jeden Tag einen bis zwei gehäufte Esslöffel geschroteten Leinsamen ins Frühstück zu integrieren. Leinsamen enthält nämlich essentielle Omega-3-Fette, die in unserer Ernährung häufig zu kurz kommen.  Nüsse, vor allem Mandeln, da basisch und reich an Calzium, vervollständigen unseren Speiseplan. Bis zu 30 g Nüsse am Tag haben erwiesenermaßen einen positiven Einfluss auf unsere Gefäße und können Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen. Du siehst also: vegan werden ist gar nicht mal so schwer! Vegan werden: Wissenswertes über Nährstoffe Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) laufen vegan lebende Menschen Gefahr hinsichtlich folgender Nährstoffe Mangelerscheinungen zu erleiden: Eisen /­­ Calcium /­­ Zink /­­ Selen /­­ Jod /­­ Vitamin B2 /­­ Vitamin B3 /­­ Vitamin B12 /­­ Vitamin D /­­ Omega 3 Fette /­­ Protein und zu wenige Energie. Zu erwähnen ist vorab trotzdem, dass es hinsichtlich der genannten Stoffe in keiner bis heute ausgewerteten Studie Resultate gibt, die tatsächlich besagen, dass Veganer solche Mangelerscheinungen haben.  I) Energie In Anbetracht der Tatsache, dass über 30% der heute in Deutschland lebenden Menschen übergewichtig sind, ist kritisch zu hinterfragen, ob der angegebene Zielwert an Energiedichte, für unsere Lebensgewohnheiten überhaupt noch stimmig ist. Unser tatsächlicher Energieverbrauch beim heutigen Lifestyle liegt wesentlich niedriger, als noch vor 100 Jahren, als 70% der Menschen körperlich gearbeitet haben. Unsere Ernährungsgewohnheiten und die Energiedichte der Nahrung, sowie die Vorgaben der DGE (3 Hauptmahlzeiten, 2 Zwischenmahlzeiten, zusätzlich 1 Handvoll Nüsse, usw.) können dazu führen, dass viele auch ohne Hungergefühl mehr essen, als sie überhaupt verbrennen. Eine ausgewogene pflanzliche Ernährung liefert dagegen sehr viele Nährstoffe, gepaart mit jeder Menge Ballaststoffe und einer geringeren Energiedichte. Das macht satt, versorgt die Zellen gut und regt den Stoffwechsel an.  Fazit: Der ausgewogen lebende Veganer, trägt kein Risiko zu wenig Energie zu sich zu nehmen. II ) Eiweiß wir leben in einer Eiweißmast-Gesellschaft (Dr. Max Otto Brucker) Das heißt, tendenziell essen wir zu viel Eiweiß - und zwar viel zu viel. Laut DGE sollte der tägliche Eiweißverzehr 1 g Protein /­­ kg Körpergewicht ausmachen. Realität ist bei den meisten Menschen locker doppelt so viel. Daher rühren viele unserer Zivilisationskrankheiten und der labile Gesundheitszustand unserer Gesellschaft  Eiweiß wird komplizierter verstoffwechselt als Kohlehydrate oder Fett - und es entstehen Stoffwechselendprodukte, die über die Nieren und schließlich den Urin ausgeschieden werden müssen (Harnsäure und Harnstoff). Der Köper kann täglich nur einen bestimmten Teil dieser Stoffe loswerden - und bei entsprechend hohem Eiweißverzehr, sammeln sich Harnstoff und Harnsäure im Körper an.  Außerdem verbraucht der Eiweißstoffwechsel in hohem Maße Calcium und Magnesium und es entsteht viel Säure, die vom Körper abgepuffert werden muss. Das Körpermilieu wird sauer. Die Folge sind Stoffwechselerkrankungen, die aus diesem Ungleichgewicht hervor gehen.  (dazu zählen Übergewicht, Arteriosklerose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Rheumatische Beschwerden etc.) Des Weiteren bringen tierische Eiweißquellen jede Menge gesättigter Fette und jede Menge Cholesterin mit sich.  Die Folge sind Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Störungen des Zucker-Stoffwechsels. Besonders gute vegane Eiweißquellen sind: - Hülsenfrüchte (wie Erdnüsse (als Mus), Bohnen, Linsen, Erbsen, Kichererbsen) - Sojaprodukte (besonders empfehlenswert ist Tempeh),  - Nüsse (Mandeln, Paranüsse, Walnüsse, Haselnüsse, Macadamia etc.) - Samen (Kürbiskerne, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Sesam) - Pseudogetreide (Quinoa, Buchweizen, Amaranth, Hirse etc.) - Reisprotein, Hanfprotein, Lupinenprotein Fazit: Vegane Eiweißquellen enthalten kein Cholesterin, liefern wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente, jede Menge wertvolle Ballaststoffe und ggf. hochwertige, ungesättigte Fette. III) Eisen Spitzenreiter sind Melasse, Amaranth, Hirse und Linsen, Kichererbsen, Leinsaat, Kidneybohnen und Hafer. Blattgrün und grünes Gemüse wie Broccoli, Spinat, Mangold etc. enthalten relativ viel pflanzliches Eisen, ebenso auch Nüsse. Man kann generell sagen, dass pflanzliche Nahrung relativ eisenreich ist - es ist nur ,,angeblich schlechter verwertbar. Dagegen halten Theorien, laut derer sich das Darmmilieu von Vegetariern und Veganern hinsichtlich der Aufnahme von pflanzlichem Eisen spezialisiert und dieses wesentlich besser extrahieren kann. Unterstützt werden kann die Eisenaufnahme durch Vitamin C (Zitronensaft über das Essen träufeln und reichlich frische Kräuter ins Essen geben), den gleichzeitigen Verzehr von Eiweiß (in Hülsenfrüchten ist beides enthalten), Caroline (Rotes und Gelbes Gemüse) und anorganische Säuren (z.B. Essig). Kontraproduktiv sind Koffein, Teein oder tierisches Calcium (in Form von Milch und Käse) zum Essen - sie hemmen die Eisenaufnahme. Außerdem zu beachten: Häm-Eisen verursacht höhere Serum-Ferritin Werte (weil es so einfach ,,körpergängig ist) und ist neusten Studien zu Folge assoziiert mit einem erhöhtem Risiko am ,,Metabolischem Syndrom und Diabetes 2 zu erkranken. Stark gefüllte Eisenspeicher vermindert die Insulinsensivität der Zellen. Das heißt insbesondere der Zuckerstoffwechsel wird gebremst. Fallen die Speicher-Eisenwerte wieder ab, steigt die Insulin-Sensitivität wieder an. Glucose wird aus dem Blut wieder leichter in die Zellen aufgenommen.  Fazit: pflanzliches Nicht-Häm-Eisen ist für unsere Körper leichter zu regulieren, der er die Transport - Kanäle im Darm für diese Form des Eisens gezielt öffnen und schließen kann. Je nachdem wie viel Eisen er benötigt. IV) Calcium Bei Calcium fällt uns immer als erstes Milch und Käse ein.  Bedenkenswert ist aber, ob - das Calcium aus Milch und Käse für unseren Körper gut zu nutzen ist  - ob wir überhaupt so viel Calcium brauchen, wie in Milch und Käse enthalten ist Zu beachten: Umso mehr tierisches Protein wir verzehren, umso mehr Calcium scheidet unser Körper aus, da dieses beim Verstoffwechseln der tierischen Aminosäuren frei wird und über die Nieren den Körper verlässt. Untersuchungen haben gezeigt, dass dieses Calcium sowohl aus unseren Knochen heraus gelöst wurde, als auch solches ist, das wir mit der Nahrung aufgenommen haben.  Das bedeutet, dass unser Darm weniger Calcium aus der Nahrung in den eigenen Stoffwechsel integrieren kann, wenn gleichzeitig viel tierisches Protein vorhanden ist. In Kuhmilchprodukten ist außerdem das Verhältnis von Magnesium und Phosphor zum Calcium ungünstig, und mindert zusätzlich die Aufnahme von Calcium aus dem Darm. Gute pflanzliche Kalzium - Lieferanten: Brennnessel, Melasse, Grünkohl, Rucola, Spinat, Tempeh, Hafer und andere Sojaprodukte. Fazit: pflanzliche Aminosäuren führen im Gegensatz zu tierischen nicht zu einer erhöhten Ausscheidung von Calcium. Wer sich um seinen Calcium - Haushalt sort, kann zusätzlich Kalkalge verzehren und sollte gut mit Vitamin D3 und Vitamin K2 versorgt sein.  V) Jod Gute Lieferanten sind Jodsalz und Algen (Nori /­­ Wakame). Wir leben in Süddeutschland in einem Jodmangelgebiet und sollten schon auf eine gute Versorgung achten. Selbst wenn die täglich benötigte Menge extrem gering ist, braucht gerade unsere Schilddrüse für eine funktionierende Regulation unseres Hormonhaushaltes Jod. Fazit: Jodsalz verwenden. Jodmangel betrifft nicht nur Veganer. VI) Zink Zinkmangel gibt es eigentlich selten. Isst man regelmäßig Leinsaat, Erbsen, Tempeh, Hafer, Linsen, Dinkel und Kichererbsen, braucht man sich tatsächlich keine Sorgen machen. Fazit: Ausgewogen essen VII) Selen Paranüsse (1-2 /­­ Tag) und Kokosnuss /­­ Kokosmus. Selen ist tatsächlich fast nur in Paranüssen und Kokosnussfleisch enthalten. Deswegen eines von beiden in die Ernährung mit einbinden. Und wider regionalen Bezugsquellen, regelmäßig Getreide und Hülsenfrüchte aus Kanada kaufen. Dort werden die Böden mit Selen angereichert und damit ist auch die Ernte selenreicher. An dieser Stelle könnte man ein größeres Kapitel aufmachen - dazu empfehlen wir dir einen Beitrag von Niko Rittnau zum Thema Selenmangel /­­ Selensubstiution anzuhören.  Fazit: bei der nächsten Blutuntersuchung den Selenwert testen lassen. Dann ggf. ein Supplement integrieren. VIII) Vitamin B2 Enthalten in Hefeflocken, Tempeh, Linsen, Erbsen, Champignongs, Grünkohl und Spinat Vit. B2 spielt eine zentrale Rolle im Stoffwechsel, v.a. in Hinblick auf Zellfunktion, Wachstum und Entwicklung. IX) Vitamin B3 Enthalten in Hefeflocken, ungeschältem Getreide (Vollkorngetreide, Vollkornreis), Pfifferlinge und Hülsenfrüchte (Linsen, Kidneybohnen). Es ist ein Coenzym für katabole und anabole (abbauende und aufbauende) Stoffwechselprozesse, spielt in der Glycolyse, dem Citratzyklus und der Atmungskette eine Rolle. Und ist somit zentraler Akteur im Energiestoffwechsel. Außerdem ist es des Weiteren am Protein-, Kohlehydrat- und Fettstoffwechsel beteiligt. Fazit B2 und B3: ausgewogen und abwechslungsreich essen (C) Unsplash X) Vitamin B12 Immer substituieren! Vitamin B12 ist sehr wichtig für das Zentrale und Periphere Nervensystem und sollte dem Körper ausreichend zur Verfügung stehen. Fazit: Hier lohnt es sich wirklich eine Blutuntersuchung zu machen! Auch viele Fleischesser sind schlecht mit B12 versorgt. XI) Vitamin D Mittlerweile weiß man, dass Vitamin D extrem wichtig ist. Es wird in der Haut, bei Sonneneinstrahlung, vom Körper selber hergestellt. Da wir aber nicht mehr genug in der Sonne sind und uns wegen der schlechten UV - Werte auch ständig mit Sonnenmilch eincremen, geht die körpereigene Produktion oft gegen null. Fazit: Generell gilt für alle Menschen: auf alle Fälle substituieren. XII) Omega 3 Fette Kannst du über deinen täglichen Verzehr von Leinsaat (Leinöl), Hanfsamen, Walnüsse und in geringen Mengen auch über Algen zu dir nehmen. Wer ergänzend ein Präparat nehmen möchte, sollte auf DHA und EPA aus Algen achten.  Fazit: Leinsamen und Leinöl täglich integrieren und /­­ oder ein Präparat mit DHA und EPA auswählen. (C) Niko Rittenau: vegan Klischee ade! Buchempfehlungen zum vegan werden - Sebastian Copien - die vegane Kochschule /­­ Grün in Allen Farben  - Sebastian Copien mit Niko Rittenau: Vegan Klischee Adé - das Kochbuch - Surdham Goeb: Vegan Daily /­­ Meine Vegane Küche /­­ Vegan Superfoods - Sue Quinn: Easy Vegan - Niko Rittenau: Blog und Videos  Wir hoffen, dass dich unsere Tipps und Informationen zum vegan werden anregen. Teile den Artikel gerne mit Freunden und Bekannten, die ebenfalls vegan werden möchten! Artikelempfehlungen zum vegan werden - 2020 Vegan werden | Veganuary | - Vegan werden: 10 tolle Bücher zum Einstieg - Supplemente im Herbst und Winter - Welche sind wirklich sinnvoll? - Was du bei einer veganen Ernährung beachten solltest - 10 Tipps einer Ernährungsberaterin - 10 vegane Proteinquellen für viel Power - Immunsystem stärken - 8 Tipps - Veganfreundliche Krankenkassen - Vegan Klischee ade! Das Buch Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken euch! 

Vegane Körperpflege: Tipps für Haut und Haar

7. Oktober 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Der Griff zu vegane Körperpflege ist für viele Veganer ein logischer Schritt nach der Ernährung. Denn die Entscheidung für vegane Ernährung steht meist nicht allein für sich. Oft folgen ihr weitere Veränderungen der täglichen Gewohnheiten. Das kann beim Thema Vegan im Schlafzimmer anfangen und bei veganer Unterwäsche weitergehen. Auch der Griff ins Kosmetikregal fällt bei Weitem nicht mehr so leicht wie noch zuvor. Tierversuche und tierische Inhaltsstoffe gehören zu den klaren NoGos für alle, die nicht nur auf dem Teller vegan leben wollen. Aber auch künstlichen Stoffen stehen viele Veganer kritisch gegenüber. Wir zeigen Möglichkeiten und geben Tipps für schöne Haut und schönes Haar. Inhaltsverzeichnis: - Haarpflege: Bürsten ohne Borsten? - Chitin - Keratin - Glycerin - Gelatine - Hautpflege: Tierleid im Tiegel - Vitamin A - Bienenwachs - Lanolin - Elastin - Make-Up und Fingernägel: Sorgenfrei aufhübschen - Guanin - Karmin - Schellack - Grünes Blattgemüse für den Glow Schöne Haare und Haut Haarpflege: Bürsten ohne Borsten?  Schönes Haar ist wichtig. Immerhin gilt gerade das, was wir auf dem Kopf tragen, als Zeichen für Gesundheit und Attraktivität, weswegen sich die meisten Menschen mit gepflegtem und schönem Kopfhaar schlicht wohler fühlen. Selbstverständlich lauern im Bereich der Haarpflegeprodukte einige Inhaltsstoffe, die Veganer misstrauisch werden lassen. Hierzu gehören:  Chitin Wird oft auch als ,,Chitosan bezeichnet und wird aus Chitinpanzern von Insekten sowie Meerestieren gewonnen. Zu finden ist Chitin unter Umständen in Haarfestigern.  Keratin Hierfür müssen sowohl das Haar als auch die Hörner, Hufe und Federn von Tieren genutzt werden. In vielen Haarprodukten wird Keratin als festigend, pflegend und stärkend angepriesen.  Glycerin Kann ursprünglich aus Rindertalg stammen, aber durchaus auch pflanzlicher Herkunft sein. Am besten auf das Vegan-Logo achten.  Quelle: Unsplash Gelatine Was uns bereits als kritischer Stoff in Gummibärchen und Kaubonbons begegnet, kann auch in Haarshampoo stecken. Hier sorgt Gelatine, die aus Bindegewebe toter Tiere gewonnen wird, für die gallertartige Konsistenz.  Selbstverständlich gibt es noch weitere Inhaltsstoffe in Haarpflegeprodukten, die potenziell oder auch ganz sicher nicht vegansind. Hier empfiehlt es sich, beim Einkaufen nach entsprechenden Labels Ausschau zu halten, oder auch Apps zu nutzen, die die Frage nach tierischen Stoffen und Tierversuchen beantworten können.  Ausschließlich vegane Inhaltsstoffe sind im Thema Haarpflege selbstverständlich noch kein Garant für gute Ergebnisse und Eigenschaften. Schließlich wollen wir nach dem Duschen nicht nur ein gutes Gewissen, sondern auch eine gepflegte und glänzende Mähne haben. Interessant sind in diesem Zusammenhang sogenannte effektive Mikroorganismen, die die Effekte verschiedener Kräuter und pflanzlicher Inhaltsstoffe optimieren können sollen. Weitere Informationen zu Effektiven Mikroorganismen und Haarpflege finden Interessierte unter multikraft.com.  Extra-Tipp: Wie die Überschrift bereits verrät, sollten Veganer auch im Thema Bürsten vorsichtig sein. Einige Produkte setzen auf Wildschweinborsten oder auch Horn. Solche Pflegehelfer wollen die meisten selbstverständlich nicht in das eigene Bad einziehen lassen. Hautpflege: Tierleid im Tiegel Glatte, straffe, aufgepolsterte, rosige, glänzende, strahlende Haut: Ungefähr so sieht die Wunschvorstellung heute aus, wenn es um das äußere Erscheinungsbild geht. An dieser Stelle sei hierzu nur kurz erwähnt: Unreinheiten von Zeit zu Zeit sind vollkommen normal. Auch kann die Haut gelegentlich schuppig, empfindlich oder gerötet sein. Das ist völlig natürlich und zeigt, dass die Haut sich verändert, sich anpasst oder reagiert. Unter dem Strich sollte uns unsere Haut dennoch glücklich machen. Bei der Auswahl guter veganer Kosmetik ist es daher wichtig, sich nicht von schönen Bildern und vollmundigen Versprechen, sondern besser von Inhaltsstofflisten leiten zu lassen.  Extra-Tipp: Wer zusätzlich im Thema Tierversuche sicher gehen will, findet verschiedene Labels wie den ,,Leaping Bunny von Cruelty Free International, auf deren Website nach passenden Herstellern gesucht werden kann.  Bei Kosmetik für die Hautpflege gibt es ebenfalls einige Inhaltsstoffe, die Alarmglocken schrillen lassen sollten. In diese Kategorie fallen unter anderem:  Vitamin A  Das Vitamin ist häufig in speziellen Cremes für reife Haut zu finden und kann unter Umständen von Fischen, aus Milchprodukten oder auch Eidottern stammen. Es gibt inzwischen allerdings gute Möglichkeiten, Vitamin A aus pflanzlichen Rohstoffen zu gewinnen, ein genauerer Blick lohnt sich also.  Quelle: Unsplash Bienenwachs  Verbirgt sich häufig hinter der Bezeichnung Cera Alba in Lippenpflege und Hautpflege. Da die meisten Veganer jedoch auch bei Bienen keine ,,Ausnahme machen möchten, sollten Produkte mit diesem Inhaltsstoff nicht im Wagen landen.  Lanolin  Das Fett, das in der Haut von Schafen produziert wird, ist für die Kosmetikindustrie recht wertvoll. Da es sich nicht um einen künstlich hergestellten Stoff handelt, ist Lanolin oft auch in Naturkosmetik vertreten, hier also Vorsicht walten lassen.  Elastin  Bei Elastin handelt es sich um ein Faserprotein, das aus Rindersehnen entnommen und in Cremes mit liftendem Effekt verwendet wird. In pflanzlicher Kosmetik finden sich hier meist Alternativen aus Sojabohnen.  Auch im Thema Hautpflege gilt: Produkte sollten nicht nur vegan sein, sondern auch pflegen. Mit Naturkosmetik, die oft reichhaltige Inhaltsstoffe wie hochwertige Öle, Wachse oder auch pflanzliche Substanzen enthält, ist das absolut möglich. Hier empfiehlt es sich genau wie bei Haarpflege, auf Naturkosmetik in Bioqualität zu achten, denn so belasten wir unsere Körper nicht mit zweifelhafter Chemie.  Extra-Tipp: Es gibt bereits viele vegane Logos & Labels, die transparent machen aufzeigen, welche Inhaltsstoffe verwendet werden. Da Vegan jedoch noch keine gesetzliche Grundlage hat und theoretisch jeder ein Siegel aufbringen kann, lohnt sich der Blick auf bekannte Siegel und Logos. Es gibt aber mittlerweile auch bekannte und seriöse Lebens wie die Veganblume, das V-Label und Wenn du diese drei Labels auf den Packungen wieder findest, dann das Peta Approved Vegan-Logo. Eine Auflistung findest du auf www.veggieworld.de Make-Up und Fingernägel: Sorgenfrei aufhübschen Tierische Substanzen und Stoffe sind unglaublich weit verbreitet. Wer sich einmal damit zu beschäftigen beginnt, wird schnell merken: Ein Ende der Recherche ist auch nach Tagen nicht erreicht. Gut, dass es inzwischen Apps und Listen gibt, die bei der Bewertung von Produkten helfen. Auch im Thema dekorative Kosmetik können manche Inhaltsstoffe kritisch sein. So zum Beispiel:  Guanin  Dieser Stoff lässt unter anderem Nagellack, Puder und Lidschatten glänzen und glitzern. Kein Wunder, denn eigentlich gehört das Guanin in Fischschuppen. Deren natürliches Schimmern macht sich mancher Kosmetikhersteller auch heute noch zunutze.  Karmin  Zerdrückte Läuse im Lippenstift? Durchaus möglich, wenn Karmin enthalten ist. Der Stoff kann zudem unter den Bezeichnungen Cl75470 und Cochenille zu finden sein.  Quelle: Unsplash Schellack Und wieder müssen Läuse für die menschliche Schönheit herhalten. Die Lackschildlaus scheidet eine klebrige Substanz namens Schellack aus, die wir zum Beispiel in Nagellack finden. Interessanterweise steckt der Stoff auch in vielen Süßigkeiten, denn er verleiht Glanz und darf konsumiert werden. Wer schön sein will, muss weder selbst leiden, noch andere leiden lassen. Es gibt heute eine riesige Vielfalt an veganen und sogar natürlichen Produkten, die in Sachen Konsistenz, Effekt, Haltbarkeit und Anwenderkomfort nicht von konventioneller Kosmetik zu unterscheiden sind. Ein wenig probieren müssen die meisten auf der Suche nach dem perfekten Produkt, das jedoch dürfte kein rein veganes Problem sein.  Quelle: Unsplash Grünes Blattgemüse für den Glow Auch die Ernährung nimmt eine wertvolle Rolle ein. Du bist was du isst und das trifft auch in Bezug auf schöne Haare und Haut zu. Wer auf der Suche nach Rezepten für schöne Haut und Haare ist, sollte auf jeden Fall viel grünes Blattgemüse zu sich nehmen. In Spinat, Grünkohl, Chlorella und Spirulina stecken unter anderem Chlorophyll, sowie zahlreiche Spurenelemente und Mineralien wie zum Beispiel Zink, Kalzium, Kalium, Magnesium, Mangan und Phosphor. Bitteres Blattgemüse wie Mangold, Kohl und Spinat regen die Ausscheidungsorgane an. Dadurch muss die Haut nicht einspringen, um den Körper zu entgiften. Unreine Haut und Ausschläge können ein Zeichen sein, dass Darm, Nieren, Lunge oder Leber überlastet sind. Für Veganer dient grünes Blattgemüse zudem als guter Eisenlieferant. Auch Haferflocken und Vollkornbrot machen das Hautbild besser. Im Artikel 10 REZEPTE FÜR SCHÖNE HAUT UND HAARE bekommst du viele weitere Tipps.

Grüner Spargel aus dem Ofen auf Kräuterpolenta

31. Mai 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Grüner Spargel aus dem Ofen auf Kräuterpolenta Es gibt Gemüse, das ist für sich schon ein Hit, so ganz ohne viel Schnick-Schnack. Spargel gehört für mich definitiv in diese Kategorie. Der landet bei mir nicht in einem Auflauf oder Gratin, weil ich da Sorge hätte, dass er untergeht. Außerdem mag ich Rezepte mit wenigen Zutaten und Arbeitsschritten. Insofern ist das hier ein ganz simples Gericht mit dem Spargel als Hauptdarsteller. Häufig wird Spargel gekocht, wir garen ihn heute aber im Ofen. Denn bei der Zubereitung im Ofen hat man so schön wenig zu tun und der Spargel bleibt knackig. Im Wasser gekocht wird er schnell zu weich oder gar wässrig, wenn man nicht gut aufgepasst hat und die Gar-Dauer leicht überschreitet.  Lecker, gesund und einfach zu bereitet Im Ofen verweilt er für 12-15 Minuten und währenddessen kann man sich der Beilage widmen: Kräuterpolenta mit frischem Zitronen-Thymian und Salbei. Auch die ist herrlich einfach und schnell zuzubereiten. Wenn du dafür Minuten-Polenta verwendest, dauert es - wie der Name schon sagt - nur Minuten und deine Beilage ist fertig zum Verzehr. Polenta-Reste kann man einfach in Bratling-Form bringen, flach auf einen Teller oder ein Blech streichen und nach dem Auskühlen schneiden. Diese Teilchen einfach in etwas Öl anbraten und schon hast du ein zweites Mal eine leckere Beilage. Aber jetzt kommen wir erstmal zum leckeren und einfachen Rezept für grünen Spargel aus dem Ofen mit Kräuterpolenta. Rezept Facts - vegan - glutenfrei - Vorbereitungszeit 5 -10Min - Zubereitungszeit 15 Min. - Gesamtzeit 20-25 Min. - Portionen: 2 Zutaten - 500 g grüner Spargel - 1 EL Zitronensaft - 1 TLSalz  - 1 Prise Pfeffer - 1 TL Zucker - 2 EL Olivenöl Für die Polenta - 1 Zwiebel - 1 Zehe Knoblauch - 120 g Minuten-/­­Instant-Polenta - 500 ml Wasser - 1/­­2 TL Salz  - 1 Prise Pfeffer - 1 EL Hefeflocken - 1/­­2 TL frisch gemahlener Muskat - 1 EL Pflanzen-Margarine - 5 Stängel Zitronenthymian - 4-6 Blätter Salbei Optional - 1 EL Zitronensaft - Kerne oder Saaten (z. B. Pinienkerne, Sesam Zubereitung - Spargel waschen und trockene Enden abschneiden. Auf Backblech legen und Salz, Pfeffer, Zucker, Zitronensaft und ca. 1 EL Öl darüber geben. Nun den Spargel bei 180 °C für 10-12 Minuten im Ofen garen. Ob er fertig ist, kannst du einfach mit der Gabel prüfen. - Währenddessen Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und in einem Topf in ca. 1 EL Öl für 3-4 Minutenglasig dünsten. Mit 500 ml Wasser aufgießen und die Polenta mit einem Schneebesen unterrühren. Mit Salz, Pfeffer, Hefeflocken und Muskatnuss würzen. Für 5 Minuten köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren, sodass nichts anbrennt. Thymian von den Stängeln zupfen, Salbei grob hacken und zusammen mit einer Flocke Margarine zur Verfeinerung unter die Polenta mischen.  - Den Spargel auf einem Bett aus Kräuterpolenta servieren. Nach Geschmack noch etwas Zitronensaft und ein paar Kerne oder Saaten darüber geben. Wir wünschen guten Appetit! Gastautorin Anne In Annes Leben spielt Essen seit sie denken kann eine große Rolle. Kein Wunder - mit einem Koch als Vater wurde, so lange sie sich erinnern kann, schon immer Wert auf frische Zutaten und gutes Essen gelegt. Das hat abgefärbt! Die eigene Leidenschaft fürs Kochen hat sich mit der Entscheidung für die vegane Ernährung manifestiert. Seit 2015 teilt sie auf Ihrem Blog Mangold & Muskat leckere, vegane Rezepte garniert mit Musikempfehlungen sowie Restaurantempfehlungen und vegane Reiseberichte.

Selbst versorgen mit veganen Zutaten

28. Februar 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Hast du dich auch schon mal gefragt, wie es wäre, dich mit den wichtigsten Nahrungsmitteln einfach selbst versorgen zu können? Selbst mit nur wenig Grün vor der Haustüre oder in einer Stadtwohnung ist es möglich, zumindest ein paar Zutaten aus dem Supermarkt durch selbst angebaute oder hergestellte Produkte zu ersetzen. Wir zeigen dir, was bereits mit wenig Aufwand möglich ist. Wie viel Selbstversorgung ist machbar? Um tatsächlich seinen gesamten Bedarf decken zu können, müsste man wohl auf einen Hof auf dem Land ziehen, der ausreichend Anbaufläche bietet. Während sich vielfältige Gemüse- und Obstsorten auch schon in kleinen Gärten ziehen lassen, brauchen Pflanzen wie Getreide oder Ölsaaten um einiges mehr Platz. Wie groß der Garten genau sein müsste, haben manche bereits im Selbstversuch ausprobiert. Werden verschiedene weitere Kriterien mit in die Rechnung hineingenommen, kommt man am Ende auf eine Fläche von etwa 250 bis 260 Quadratmetern pro erwachsener Person. Falls du dich näher damit auseinandersetzen möchtest, wie viel Flächenbedarf wir bei welcher Art des Konsums haben und welche Produkte wie viel Platz benötigen, solltest du dir das Projekt 2.000 m? ansehen. Rein rechnerisch ist das die Fläche, die weltweit jedem Erdenbürger zur Verfügung steht. In Berlin wurde dazu exemplarisch ausprobiert, was sich auf 2.000 Quadratmetern tatsächlich umsetzen lassen. Habe ich denn genug Zeit dafür? Was du beim Thema Selbstversorgung ebenfalls beachten solltest, ist der Faktor Zeit. Klar, wer Spaß am Gärtnern hat, wird die verschiedenen Arbeiten sicher gerne machen. Doch gerade zu Beginn der Saison, wenn die Beete vorbereitet und alles gesät und gepflanzt werden muss - oder auch zur Erntezeit, wenn es darum geht das geerntete Obst und Gemüse zu verarbeiten - dann kann ein eigener Garten ganz schön viel Zeit in Anspruch nehmen. Und je mehr Obst und Gemüse du anbaust, desto mehr Arbeit wirst du auch haben. Zu Beginn also ruhig mal klein anfangen. Die regelmäßige Pflege, das Gießen und Entfernen von Unkraut. All das solltest du natürlich auch einplanen. Doch die Belohnung ist umso größer, wenn das junge Gemüse frisch aus der Erde sprießt. Wer seine erste Minitomate oder Karotte in der Hand hatte, weiß wovon wir sprechen. Also wenn du genug Zeit einplanst und das Gärtnern als Hobby betreibst, dann lohnt sich jede Mühe! Traurig wäre, wenn das Gemüse eingeht oder gar keine Chance zum Wachsen hatte, weil dir die Zeit doch mal mal fehlt. Wenig Platz optimal nutzen Wenn Gärtnern ohnehin noch Neuland für dich ist, dann solltest du zunächst einmal klein anfangen. Dazu brauchst du im Grunde nicht wirklich mehr als ein sonniges Fenster mit Platz für ein paar Töpfe oder einen Blumenkasten. Auch auf einem Balkon lässt sich schon das eine oder andere Obst und Gemüse selbst ziehen. Die folgenden Sorten eignen sich auch für kleinere Pflanzgefäße: - Radieschen - Salat - Paprika und Chilis - Buschbohnen - Kräuter aller Art Etwas mehr Platz, zum Beispiel auch wegen größerer Wurzeln brauchen diese Sorten: - Tomaten - Erbsen und Zuckerschoten - Mangold - Möhren - Verschiedene Kohlarten - Gurken - Auberginen Manche der größeren Pflanzen benötigen zudem eine Stütze als Rankhilfe. Probieren geht hier über studieren. Viele Sorten brauchen außer einem hellen Standort, regelmäßigen Wassergaben und ab und zu etwas Biodünger nichts weiter, um gut wachsen zu können. Testet, welche Pflanzen in dem ganz speziellen Mikroklima bei euch zu Hause am besten gedeihen. Wenn du etwas mehr Platz zur Verfügung hast oder sogar einen kleinen Garten nutzen kannst, empfehlen wir euch ein sogenanntes Hochbeet. Ein solches Beet kannst du auch in Eigenregie errichten. Der Vorteil der speziellen Konstruktion: - Die verschiedenen Schichten bieten rund ums Jahr viele Nährstoffe. - Das Beet kann gut Wärme speichern und unterstützt somit ein frühes Keimen. - Durch die gute Nährstoffversorgung kann das Beet sehr dicht bepflanzt werden. Somit lassen sich höhere Erträge erzielen. Selbst Kartoffeln lassen sich zuhause anbauen. Mit einem Kartoffelsack wachsen die Pflanzen dabei platzsparend in die Höhe. Experimentiere auch mit einer dichteren Bepflanzung: Unter Tomaten kannstdu zusätzlich Radieschen oder Kräuter wie Basilikum oder Petersilie setzen. Somit lässt sich der Platz noch besser ausnützen und die Erde verliert durch die Bedeckung mit Grün weniger Feuchtigkeit. Und es schmeckt einfach anders! Du wirst schnell merken: selbst geerntetes Obst und Gemüse ist geschmacklich nicht zu schlagen und wirklich jede Mühe wert. Viele schwören ja schon beim Einkauf im Supermarkt auf Bio. Beim Gärtnern ist es genauso. Es schmeckt einfach anders. Du selbst bestimmst die Aufzuchtbedingungen und wenn du zertifiziertes Biosaatgut verwendest, kannst du ein durch und durch nachhaltiges Produkt ernten. Wenn du Gefallen am Gärtnern gefunden hast und es noch an ausreichend Platz mangelt, ist das Konzept von ,,Meine Ernte vielleicht etwas für dich. Auf einem Stück gepachteten Land kannst du dich so richtig austoben und mit Unterstützung eines Bauers dein eigenes Obst und Gemüse hegen und pflegen. Wertvolle Lieferanten von Ballaststoffen Bist du auch so ein großer Fan von Sprossen? Dann solltest du unseren gesunden veganen Burger mit Sprossen nicht verpassen. Die kleinen Kraftpakete strotzen nur so vor wertvollen Inhaltsstoffen. Innerhalb kürzester Zeit bilden die Keimlinge riesige Mengen an Vitaminen, Mineralstoffen. Sie sind zudem wertvolle Lieferanten von Eiweiß und Ballaststoffen. Es gibt ganz viele tolle Behälter, die beim Sprossen hilfreich sein können. Du kannst dir deine eigenen Sprossen aber auch ohne viel Aufwand und große Kosten selbst ziehen. Alles was du dafür brauchst sind geeignete Samen und ein passendes Gefäß, am besten mit großer Öffnung. Statt eines gekauften Sprossenturms oder -glases kannst du auch ein normales großes Glas zweckentfremden. Bohr ein paar Löcher in den Deckel oder ersetze ihn mit einem feinmaschigen Netz (einfach mit einem Gummiring fixieren). Diese Anleitung zeigt, wie du am besten vorgehst: - Die Saat in einer großen Schüssel über Nacht in Wasser einweichen. Vorsicht: Die Saat legt dabei meist schon gut an Volumen zu. Macht die Schüssel also nicht zu voll und bedeckt alles großzügig mit Wasser. - Das Wasser abgießen und ein passendes Glas etwa zur Hälfte mit der Saat füllen und an einen hellen nicht zu warmen Ort stellen. 3. Die Keimlinge müssen zweimal am Tag mit Wasser gespült werden. Stellt das Glas anschließend zum Abtropfen eine Weile auf den Kopf. 4. Je nach Saatgut und Sorte könnt ihr nach wenigen Tagen die ersten Sprossen ernten. Achte bei der Sprossenzucht auf Sauberkeit und Hygiene. Regelmäßiges Spülen und gutes Abtropfen sorgen dafür, dass sich keine Keime bilden können. Die selbst gezogenen Sprossen sind nicht nur günstiger, sondern auch um einiges frischer, als die Ware, die ihr im Supermarkt bekommen könnt. Wir wünschen dir ganz viel Vergnügen bei der ersten Sprossenzucht. Unser Buchtipp                 Anzeige, da dieser Artikel Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Danke, dass du unsere Arbeit unterstützt.

Unser Organsystem Teil 2 - Blut und Immunität: Tipps für eine gesunde Abwehr

14. November 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Unser Organsystem Teil 2 - Blut und Immunität: Tipps für eine gesunde AbwehrAnzeige In unserer Reihe zu verschiedenen Organsystemen stellen wir euch heute die Funktionen des Blutes und Tipps für eine gesunde Abwehr vor. Wie bleibt eure Immunität intakt und welche veganen Ernährungstipps  helfen, gesund durch die kommenden Herbst- und Wintermonate zu kommen? Der Saft des Lebens - was fließt da? Zunächst ist unser Blut dazu da Nährstoffe und Sauerstoff in alle Zellen unseres Körpers zu bringen, sowie Abfallstoffe und CO2 abzutransportieren. Andernfalls würden wir nämlich ,,verhungern oder vergiften (verschlacken). Das zirkulierende Blut dient außerdem der Temperaturregulierung, Blutgerinnung, der Aufrechterhaltung des osmotischen Drucks in den Geweben (sodass keine Flüssigkeit versackt), des ph-Wertes, der Signalübertragung (Hormone) und der Abwehr von Krankheitserregern. Dabei besteht das Blut einerseits aus Blutzellen (rote Blutkörperchen, Blutplättchen und weiße Blutkörperchen), andererseits aus Blutplasma (Eiweiße, Nährstoffe, Stoffwechselendprodukte, Blutfarbstoffe etc.). Dieser besondere ,,rote Saft macht etwa 8% unseres Körpergewichts aus (ca. 4-6 Liter), hat gemütliche 37°C und  einen pH-Wert von 7,41. Für eine gesunde Blutbildung von roten Blutkörperchen benötigen wir - Gesundes Knochenmark - Erythropoetin aus der Niere (Hormon) - Vitamin B12, Eisen und Folsäure Für die Blutgerinnung werden die Blutplättchen, Gerinnungsfaktoren aus der Leber und Vitamin K benötigt. Rote Blutkörperchen transportieren Sauerstoff und CO2 Euer inneres Abwehrteam - von Alleskönnern bis Spezialisten Die weißen Blutkörperchen sind ständig dabei, euren Körper aufzuräumen und von Noxen zu befreien. Dies wird durch ein ausgeklügeltes Abwehrsystem und Aufgabenteilung ermöglicht. Da gibt es z.B. generalisierte Fresszellen (Monozyten, Granulozyten), die alles Körperunbekannte einfach aufessen (phagozytieren). Die Fresszellen können diese ,,Unbekannten gegenüber spezialisierten Abwehrzellen präsentieren, diese sozusagen ,,verpetzen, sodass die Spezialeinheiten Antigene oder Gifte (Toxine) gegen den Erreger bilden und zielgerichtet abtöten. Fresszellen gehören zur unspezifischen Abwehr. Auch der Säureschutzmantel der Haut oder bestimmte Körpermilieus (Magen, Vagina) dienen diesem Basisschutz. Die Experten im Abwehrsystem, die spezifische Antigene (Immunglobuline) oder Toxine zur Abwehr nutzen, heißen Lymphozyten (T- und B-Typen). B-Lymphozyten bilden nach Bekämpfung der Noxen ,,Gedächtniszellen, um bei erneutem Infekt schneller reagieren zu können. So ist unser Blut wie eine Bibliothek unserer Krankheitsgeschichte. Alles was der Körper jemals gesehen und bekämpft hat, ist darin zu archiviert. Deshalb ist unser Blut hochindividuell. Spezialisierte Abwehrzelle Lebensmittel, die das Blut liebt: Die drei Blutmacher Eisen, Vitamin B12 und Folsäure. Bei Mangel an Vitaminen, die zur Blutbildung benötigt werden, kann es zu Blutarmut (Anämie), und damit zu Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, aber auch zu neurologischen Ausfällen und Schäden, Mundwinkelrhagaden oder Zungenbrennen kommen. Daher achtet auf eine ausreichende Versorgung durch folgende veganen Lebensmittel: - Vollkornprodukte - Hülsenfrüchte, z.B. Linsen - Nüsse/­­Saaten (z.B. Kürbiskerne) und Aprikosen - Grünen Blattgemüse wie Spinat, Mangold, Pakchoi oder Kohlsorten - Tägliche Sicherstellung der B12-Zufuhr durch angereicherte Produkte, Tropfen, Tablette o.ä. Eine bessere Eisenaufnahme wird durch die gleichzeitigen Verzehr von Vitamin C-haltigen Lebensmitteln  ermöglicht. Blut hat Durst Denkt daran, genug zu trinken, sodass Blutreiniger wie die Nieren, gut arbeiten können. 1,5 bis 2 Liter am Tag sind i.d.R. empfohlen. Wusstet ihr, dass 20-25% des Blutzeitvolumens die Niere duchströmt? Sie ist das bestdurchbluteteste Organ. Und das ist wichtig, denn: Der Impuls zur Blutbildung kommt aus der Niere. Diese filtert das Blut und misst den Sauerstoffgehalt. Bei zu geringem Sauerstoffgehalt stößt sie Erythropoetin (Hormon) aus, das die Blutbildung anregt. Blutsaubermacher Ingwer und Curcuma wirken blutreinigend und immunstärkend. Durch ihre sekundären Pflanzenstoffe unterstützen sie die Abwehrtruppe des Körpers, wirken anti-entzündlich und ,,desinfizierend. Das Kumarin im Curcuma verhindert außerdem die Vitamin K- Wirksamkeit (Blutgerinnung), gilt also als blutverdünnend und wirkt vorbeugend im Hinblick auf Thrombosen. Ingwertee unterstützt das Immunsystem Abwehrhelfer Vitamin C und Zink Freiwillige Helfer im Immunprozess sind außerdem Vitamin C und Zink, welches ihr in Citrusfrüchten, Nüssen/­­Saaten und Vollkornprodukten finden könnt. Die beiden Helfer unterstützen die Abheilung einerseits und wirken präventiv. Und helfen, wie oben schon erwähnt, der besseren Aufnahme von Eisen. Wie ihr eure gesunde Abwehr sonst noch unterstützen könnt Entzündungen und Fieber ernst nehmen Kommt euer Körper in Fieber oder eine lokale Entzündung, dann ist das intelligente Konzept des Körpers, mit einer Infektion fertig zu werden. Lasst ihn! Das Fieber stellt die Gefäße weit und ermöglicht, dass Abwehrzellen schneller zum Entzündungsort kommen und wirken können. Gönnt euch in der Zeit Ruhe und lasst die Spezialisten ihren Job machen. Unterdrückt ihr die Entzündung oder das Fieber mit Medikamenten, fühlt ihr euch zwar kurzzeitig besser, der Körper kann den Prozess aber verschleppen. Länger andauerndes Fieber oder Entzündungen, fernab von Schnupfen und Co., muss selbstverständlich ärztlich abgeklärt werden. Zeichen von Blutarmut (Anämie) erkennen Blässe, Frösteln, Kurzatmigkeit und schneller Herzschlag, Konzentrationsmangel, Hör- oder Sehstörungen, Schluckbeschwerden, Zungenbrennen, brüchige Nägel/­­Haare oder schnelle Ermüdung sind Zeichen von sogenannter Blutarmut oder Anämie. Das heißt, dass rote Blutkörperchen nicht ausreichend oder fehlgebildet werden. Da bestimmte Änamieformen auch zu neurologischen Schäden führen können, solltet ihr Anzeichen von Anämie medizinisch abklären lassen. Blutwerte testen lassen Blutwerte 1-mal jährlich testen lassen Testet eure Blutwerte beim Arzt oder in einem Labor einmal jährlich. Schaut insbesondere auch auf die vorgestellten Werte von B12, Folsäure und Eisen. In diesem Artikel haben wir Tipps zusammengestellt für eure Arztbesuche als Veganer. Übrigens! - Die Milz ist ein Blutprüfer. Sie filtert und recycelt die Blutbestandteile, um zu entscheiden, welche noch funktionstüchtig sind und welche nicht. - Der Lebenszyklus eines roten Blutkörperchens beträgt ca. 120 Tage, Thrombozyten leben nur 1 Woche, Abwehrzellen bleiben Tage ( bei akute Infektionen) bis zu Jahren (in Form von Gedächtniszellen) erhalten Weiterlesen auf Deutschland is(s)t vegan - Unser Rezept für eine gesunde Abwehr: Gemüsecurry - Unser Organsystem Teil 1 - Das Herz: Wie bleibt euer Herz gesund? - Hier findest du unser Herzrezept Vegan-Klischee ade! - Das Buch Ab sofort könnt ihr das Buch Vegan-Klischee ade!  von Niko Rittenau kaufen. Wissenschaftlich fundiert räumt er mit den häufigsten Vorurteilen gegenüber der veganen Ernährung auf. Evidenzbasiert, aber allgemein verständlich, beantwortet das Buch wichtige Fragen zur Versorgung mit essentiellen Nährstoffen wie Protein, Eisen, Calcium, B12, Omega 3 und weiteren. Bei richtiger Auswahl und Zubereitung der Lebensmittel kann eine vegane Ernährung gesundheitsförderlich und effektiv in der Prävention chronisch-degenerativer Erkrankungen sein - und dieser Ratgeber zeigt worauf es dabei ankommt. Es wird erläutert, warum manche Ernährungsgesellschaften eine vegane Ernährung für alle Altersgruppen empfehlen, während andere davon abraten. Der Beitrag Unser Organsystem Teil 2 - Blut und Immunität: Tipps für eine gesunde Abwehr erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Gurken Limo

5. Oktober 2018 Vegan Guerilla 

Langsam nährt sich das Ende der Garten-Saison und auch in diesem Jahr waren in meinem Hinterhof natürlich mal wieder keine Zierpflanzen zu finden. Stattdessen stapelten sich auf der Terasse Töpfe mit diversen Chili- und Kräutersorten en Masse, während fünf Beete bis oben hin mit Gemüse vollgepflanzt waren. Von Bohnen, über Kürbisse, Mangold, Tomaten, Physalis, Mais und Roter Bete bis hin zu Möhren, Radieschen und Gurken landete diese Saison so einiges aus dem eigenen Gemüsegarten auf unseren Tellern. Einige der Pflänzchen fühlten sich dabei in diesem Jahr dabei so wohl, dass wir kaum mit dem Aufessen nachkamen. Darunter auch unsere Gurken, zumal diese zu den Sorten Gemüse zählen, die ansonsten nicht besonders häufig auf unseren Tellern landen. Dafür den Sommer über aber immer wieder im Glas! Denn selbstgemachte Gurken Limonade schmeckt unglaublich gut und ist wahnsinnig erfrischend. Für meine Lieblings-Limo-2018 sind übrigens weder Saftpresse noch Hochleistungsmixer erforderlich und die Limo lässt sich super mit einem Pürierstab und feinem Sieb (oder Passiertuch) zubereiten.

Vegane Kalzium Quellen

2. April 2021 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Kalzium Quellen Trink genug Milch und iss genug Butter, das ist gut für die Knochen! So oder so ähnlich haben es noch die Meisten von uns im Kopf, wenn Eltern und Großeltern uns ihre gut gemeinten Ratschläge und Tipps an die Hand gegeben haben. Es ist also schon lange bekannt und in unseren Köpfen verinnerlicht, dass Kalzium für die Knochen gesund und wichtig ist. Mit der veganen Ernährung kann man sich ausgewogen ernähren. In diesem Artikel erfährst du Alles über alle wichtigen Nährstoffe in der veganen Ernährung. Doch was genau ist Kalzium? Wofür ist Kalzium denn noch alles von Vorteil? Sind Milchprodukte wirklich die besten und einzigen Kalziumlieferanten? Wo findet man gute pflanzliche Kalziumquellen? Wie viel Kalzium sollte man zu sich nehmen? Wer könnte von einem Mangel betroffen sein und was sind die Symptome eines Mangels oder einer Überzufuhr? Auf all diese Fragen gehen wir im folgenden Artikel genauer ein. Was ist Kalzium und wofür ist es von Vorteil? Kalzium gehört zu den Mikronährstoffen und gilt als mengenmäßig wichtigster Mineralstoff im menschlichen Organismus. Dabei befindet sich das Kalzium zu 99 % in Knochen und Zähnen und wird dort gespeichert. 1 % kommt dagegen im Blut und im Gewebe vor. Vor allem für die Gesundheit, Mineralisierung und Stärkung von Knochen und Zähnen ist Kalzium enorm wichtig. Aber auch für die Blutgerinnung, Hormonausschüttung, Stabilisierung der Zellmembran, verschiedenen Stoffwechselvorgänge durch Aktivierung verschiedener Enzyme, Muskelkontraktion sowie die Reizübertragung im Muskel- und Nervensystem spielt es eine ganz wesentliche und wichtige Rolle. Dabei gelangt es über den Magen- und Darmtrakt in den Blutkreislauf und wird über Blut, Urin und Schweiß wieder ausgeschieden. Sind Milchprodukte wirklich die besten und einzigen Kalziumlieferanten? Es ist richtig, dass Milch- und Milchprodukte prinzipiell eine hohe Kalziumquelle darstellen. Leider stehen Milch- und Milchprodukte aber auch im Verdacht gesundheitsschädlich zu sein. Laut einer schwedischen Studie kann Milchkonsum das Risiko einer Hüftfraktur erhöhen. Darüber hinaus gehören Milchprodukte zu den größten Lieferanten gesättigter Fettsäuren und enthalten Cholesterin, Natrium und Transfettsäuren, welche negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben können. Neben den gesundheitlich bedenklichen Aspekten, kommt die Tatsache hinzu, dass sich mittlerweile sehr viele Menschen aus unterschiedlichsten Gründen vegan ernähren. Diese Gründe können sein, dass sich Menschen aus sozialen und ethischen Gründen gegen das Tierleid entscheiden oder die Ungerechtigkeit, dass Menschen in anderen Ländern Hunger leiden müssen, damit Tiere hier gefüttert werden, nur um dann selbst zu Futter zu werden. In Deutschland werden beispielsweise ca. 60 % allen Getreides und 70 % aller Ölsaaten an Tiere verfüttert, statt an hungernde Menschen. Somit steht die Nutztierhaltung in sogenannter Flächenkonkurrenz zum Lebensmittelanbau für die einheimische Bevölkerung. Auch die Belastung der Umwelt, also von Boden, Luft und Wasser durch die konventionelle Landwirtschaft sind für viele Menschen Grund genug auf eine vegane und aus ökologischer Landwirtschaft stammende Ernährung umzusteigen. Pflanzliche Kalziumquellen Glücklicherweise gibt es genauso gute Kalziumquellen pflanzlichen Ursprungs. Generell stammt Kalzium aus dem Erdboden. Die Pflanzen nehmen es auf, reichern es an und die Tiere nehmen den Mineralstoff dann über die pflanzliche Nahrung auf. Somit ist Kalzium ganz primär pflanzlichen Ursprungs. Kalzium aus pflanzlichen Quellen ist somit also die deutlich gesündere und bessere Wahl, da durch die direkte Aufnahme über Pflanzen, schädliche Substanzen tierischen Ursprungs gemieden werden. Wo findet man gute pflanzliche Kalziumquellen? Kalzium findet man in vielen pflanzlichen Lebensmittel. In folgenden Lebensmitteln konnten besonders hohe Mengen des Nährstoffes nachgewiesen werden: dunkelgrüne Blatt- und Gemüsesorten o Broccoli, Grünkohl, Rucola Wildkräuter o Löwenzahn Hülsenfrüchte o Kichererbsen, Sojaprodukte Nüsse und Samen o Mandeln, Hasel- und Paranüsse, Chia- und Hanfsamen, Mohn, Sesam Trockenfrüchte o Feigen, Datteln Pseudogetreidearten o Amaranth, Quinoa Auch verschiedene Mineralwässer können eine gute Quelle für Kalzium darstellen. Mineralwasser darf als kalziumreich bezeichnet werden, wenn es auf 1 L mehr als 150 mg Kalzium aufweisen kann. Den Kalziumgehalt kann man hierbei dem Etikett des Mineralwasser entnehmen. In der folgenden Tabelle siehst du die Kalziumgehalte veganer Lebensmittel pro 100g. Kalzium(mg/­­100 g)hohe Gehalte (> 500 mg/­­100g)Mohn1460Noriblatt1034Sesam, Samen und Mus (Tahin)780Spirulina-Pulver644mittlere Gehalte (100-500 mg/­­100g)Mandeln252Haselnüsse225Amaranth214Grünkohl, roh212Feigen getrocknet190Rucola, roh160Paranüsse130Spinat, roh117Fenchel, roh109Tofu105Mangold, roh103niedrige Gehalte (< 100 mg/­­100g)Oliven96Brokkoli87Walnüsse87Quinoa80Rosinen85Aprikosen, getrocknet82Mineralwässer0,2 bis > 56Tabelle: Gehalt an Kalzium in pflanzlichen Lebensmitteln (Elmadfa et al., 2007; BLS) Quelle ecodemy Wie viel Kalzium sollte man zu sich nehmen? Die derzeitige Zufuhrempfehlung der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) liegt für Erwachsene bei 1000 mg/­­Tag. Hier gilt es, die verschiedenen Altersgrenzen und Lebensumstände zu beachten. Im Wachstumsalter liegt die Zufuhrempfehlung von Kalzium beispielsweise etwas höher, so ca. bis zu 1200 mg/­­ Tag. Nachfolgend die Tabelle der DGE zu der Zufuhrempfehlung in den verschiedenen Altersklassen und Lebensbereichen: Alter Calcium mg/­­TagSäuglinge a0 bis unter 4 Monate2204 bis unter 12 Monate330Kinder1 bis unter 4 Jahre6004 bis unter 7 Jahre4507 bis unter 10 Jahre90010 bis unter 13 Jahre110013 bis unter 15 Jahre1200Jugendliche und Erwachsene15 bis unter 19 Jahre120019 bis unter 25 Jahre100025 bis unter 51 Jahre100051 bis unter 65 Jahre100065 Jahre und älter1000Schwangere b1000Stillende c1000a Hierbei handelt es sich um einen Schätzwerte. b Schwangere < 19 Jahre 1200 mg c Stillende < 19 Jahre 1200 mg Wer könnte von einem Mangel betroffen sein und was sind die Symptome eines Mangels oder einer Überzufuhr? Wichtig bei der Betrachtung der Nährstoffangaben ist es auch die Bioverfügbarkeit, also die tatsächliche Verwertbarkeit und Resorption, zu berücksichtigen. Diese liegt für Kalzium in etwa bei 15/­­20 - 60 %. Dabei sind die 60 % noch in jungen Jahren und die 15-20 % ab dem Erwachsenenalter zu verstehen. Die Bioverfügbarkeit kann bei pflanzenbasierter Ernährung durch folgende Einflussfaktoren gehemmt werden: o Oxal- und Phytinsäure, o Vitamin D Mangel, o Ballaststoffe wie Pektin und Zellulose, o Tannine aus schwarzem Tee und Kaffee, o gesättigte Fettsäuren wie die Stearinsäure und o Phosphate in Softdrinks und Fertigprodukten Dadurch kann nicht genügend Kalzium in den Organismus aufgenommen werden, was zu einem Kalziummangel führen kann. Glücklicherweise kann man die Bioverfügbarkeit durch einweichen, keimen und fermentieren erhöhen und so die hemmenden Phytate reduzieren. Durch Kochen kann der Oxalsäuregehalt gemindert werden. Hierbei sollte man jedoch das Kochwasser nicht mehr verwenden, da die Substanzen in dieses übergehen. Zudem gibt es auch resorptionsfördernde Faktoren: o Vitamin D o organische Säuren (Milch- oder Zitronensäure) o bestimmte Aminosäuren o Kalzium verteilt über den Tag aufnehmen o nicht resorbierbare Kohlehydrate Vitamin D ist hier essentiell, da dieses für die Kalziumaufnahme erforderlich ist. Vitamin D wird durch den Aufenthalt im Freien vom Körper selbst gebildet. In Deutschland ist, vor allem in den Wintermonaten, eine ausreichende Vitamin D- Versorgung aufgrund mangelnder UVB-Strahlung kaum möglich, sodass hier eine regelmäßige Kontrolle und bei Bedarf Supplementierung erfolgen sollte. Vegane Nahrungsergänzungsmittel Hierbei sollte jedoch beachtet werden, dass nicht zu viel Vitamin D über Supplemente aufgenommen wird, da ansonsten auch die Kalziumaufnahme zu stark ansteigt (Hyperkalzämie) und dies ebenfalls gesundheitliche Folgen mit sich bringen kann. Auch die ärztlich diagnostizierte vorübergehende zusätzliche Einnahme von Kalziumpräperaten sollte eine tägliche Menge von mehr als 500 mg nicht überschreiten. Folgen können die Verkalkung von Arterien, Herz- Kreislauferkrankungen, verminderte Nierenfunktion, Verstopfung und Magenbeschwerden sein. Mit dem Code DIV10 erhältst du 10% auf alle Produkte von Innonature.  Ein Mangel kann auch im Kindes-, Wachstums- und Jugendalter durch den erhöhten Mehrbedarf entstehen. Bei einem Mangel kann es in solchen Fällen zu Minderwuchs, Zahnentwicklungsstörung und Wachstumsstörungen (Rachitis) kommen. Im Erwachsenenalter kann ein Kalziummangel zu Knochenabbau und somit zu Osteoporose führen. Durch die geringere Knochendichte kann es auch häufiger zu Knochenbrüchen kommen, was grade im hohen Alter sehr gefährlich sein kann. In der veganen Ernährung ist die Absicherung des Kalziumbedarfs gut planbar und umsetzbar, sollte jedoch in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden. Wenn eine ausreichende Versorgung durch Mangel oder Mehrbedarf über die Nahrung nicht möglich ist, empfiehlt es sich, Kalzium für einen bestimmen Zeitraum zu supplementieren. Wobei auch hier der Versorgungsstatus weiter kontrolliert werden sollte, da eine Überversorgung von über 2500 mg/­­Tag laut der EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) zu Nebenwirkungen, wie einer erhöhten Kalziumkonzentration und zu Ablagerung im Harn und der Niere führen kann. Vegane Nahrungsergänzungsmittel Fazit: Kalzium ist der mengenmäßig wichtigste Mineralstoff im Körper und vor allem für Knochen und Zähne essentiell. Er ist wichtig für unzählige Vorgänge im Körper sowie für Muskeln und Nerven. Damit Kalzium in hohen Mengen vom Körper resorbiert werden kann, sollten hemmende Faktoren sowie resorptionsfördernde Faktoren berücksichtigt werden. Zudem wird ausreichend Vitamin D benötigt. Da dieses vor allem in den Wintermonaten in Europa schwer durch die Sonneneinstrahlung und die Ernährung gedeckt werden kann, empfiehlt sich eine supplementierung von Vitamin D. Die tägliche Zufuhrempfehlung von Kalzium ist je nach Alter und Lebensumstand unterschiedlich hoch und sollte bei einem Erwachsenen bei etwa 1000 mg liegen. Bei einem diagnostizierten Kalziummangel, kann eine Supplementierung ratsam sein, sollte jedoch vorher mit dem Arzt besprochen werden. Es gilt die empfohlene Höchstmenge nicht zu überschreiten, damit keine Schäden durch Überdosierung (Hyperkalzämie) entstehen können. Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und ONLINE SHOPS vor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! Quellen https:/­­/­­www.nikorittenau.com/­­wp-content/­­uploads/­­2020/­­08/­­ eBook_­vivo_­lifeXniko_­rittenau.pdf https:/­­/­­www.dge.de/­­wissenschaft/­­weitere-publikationen/­­faqs/­­calcium/­­?L=0 https:/­­/­­proveg.com/­­de/­­ernaehrung/­­naehrstoffe/­­calciumreiche-lebensmittel/­­ https:/­­/­­ecodemy.de/­­magazin/­­kalzium-vegan-optimal-mit-kalzium-versorgt/­­ https:/­­/­­velvetandvinegar.com/­­de/­­2020/­­01/­­10/­­vegan-calcium-pflanzliche-kalziumquellen/­­ https:/­­/­­www.keimling.de/­­magazin-rezepte/­­wissenswertes/­­naehrstoffe/­­ https:/­­/­­ecodemy.de/­­?media_­dl=521&nonce=3fb1f8c670 DISCLAMER: Die Empfehlungen sind durch hinreichende und ausführliche Recherche entstanden, ersetzen aber NICHT den Rat eines Arztes/­­einer Ärztin, den eines Ernährungswissenschaftlers oder eines qualifizierten Ernährungsberaters. Die folgenden Informationen sollen als Überblick dienen und auf die kritischen Nährstoffe aufmerksam machen. Es ist empfehlenswert, seine Blutwerte (vor allem in besonderen Umständen, wie z.B. der Schwangerschaft oder bei der Kinderernährung) regelmäßig kontrollieren zu lassen, um mögliche Mängel festzustellen. Erst bei einem diagnostiziertem Mangel empfiehlt es sich, hochdosierte, qualitative Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen und seinen Speicher somit zu erhöhen. Präventivmaßnahmen sind nicht immer gesund, es sollte nicht willkürlich supplementiert werden. Über eine gesunde und ausgewogene vegane Ernährung lassen sich Mängel in der Regel vermeiden. Dieser Artikel gibt einen Überblick darüber, welche Nahrungsmittel zur Aufnahme der wichtigen Nährstoffe empfehlenswert sind, ersetzt aber keines Falles den Rat einen Arztes. 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Gemüse: Die Sorten sind besonders gesund

19. Januar 2021 Deutschland is(s)t vegan 

Es ist kein Geheimnis, dass Gemüse sehr gesund ist. Egal, welche Ernährungsform einem zusagt: Gemüse spielt dabei immer die gesündeste Rolle. Und das nicht ohne Grund: Gemüse steckt voller wichtiger Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Es ist vielfältig einsetzbar und die Auswahl ist riesig! Wir zeigen dir heute, welche Gemüsesorten besonders gesund sind und warum sie in deiner Ernährung einen großen Platz einnehmen sollten. Inhaltsverzeichnis: - Was macht gesundes Gemüse aus? - Wie kann ich mehr gesundes Gemüse essen? - Gesundes Gemüse: 10 nährstoffreiche Sorten - Gesunde Rezepte Was macht gesundes Gemüse aus? Generell ist Gemüse natürlich immer gesund. Dennoch gibt es einige Unterschiede, was den Nährstoffgehalt angeht. Somit unterscheiden sich die verschiedenen Gemüsearten anhand der Anzahl der Vitamine, Mineralstoffe, Makronährstoffe und sekundären Pflanzenstoffen. Wie gesund ein Gemüse ist, ist außerdem abhängig von verschiedenen Faktoren. Dazu zählen: - Regionalität - Saisonalität - Frischegrad - Zubereitung (möglichst schonend) - schadstoffarm (möglichst bio-zertifiziert) Also lässt sich festhalten: Am besten kaufst du regionales Gemüse aus der Saison, was möglichst frisch aussieht und bio-zertifiziert ist. Dann achtest du auf eine schonende Zubereitung, wie z.B. das Dampfgaren, damit die zahlreichen Vitamine und Nährstoffe im Gemüse enthalten bleiben. Was viele nämlich nicht wissen, ist dass einige Nährstoffe nicht besonders hitzeresistent sind und bei hohen Temperaturen auf längerem Zeitraum verschwinden. Wenn du dein Gemüse an diesen Kriterien (oder möglichst vielen davon) auswählst, ist es gesünder, als die Alternative. Wie kann ich mehr gesundes Gemüse essen? Vielen Menschen fällt es immer noch schwer, ausreichend Gemüse in ihre Ernährung zu integrieren. Doch es gibt so viele verschiedene Gemüsesorten mit unterschiedlichen Geschmäckern und Zubereitungsmöglichkeiten, dass eigentlich für jeden etwas dabei ist! Empfehlenswert ist es, 3-5 Portionen Gemüse am Tag zu essen. Wenn dir das schwer fällt, kann dir eventuell einer unserer Tipps weiterhelfen. - Mache aus frischem Gemüse frische Smoothies! Am besten eignen sich grüne Gemüsesorten wie Selleriestangen, Spinat, Brokkoli, Grünkohl oder Gurke, aber auch rote Beete oder Möhren. Wenn du dann noch saftiges Obst wie Äpfel, Birnen, Kiwis, Bananen oder Beeren hinzufügst, schmeckt man die Gemüsesorten noch weniger heraus! Eine echte Nährstoffbombe! - Koche leckere Suppen mit deinem Gemüse und püriere alles gut, dann siehst du das einzelne Gemüse nicht mal mehr. Suppen können so einfach zubereitet werden und aus fast jedem Gemüse kannst du eine Suppe kochen! Ob Tomate, Möhre, Kürbis, Brokkoli, Spinat, Blumenkohl, Paprika oder Pastinake: Du kannst deiner Kreativität und deinem Geschmack freien Lauf lassen. - Wenn du keine Zeit hast, frisches Gemüse zu kaufen und zubereiten, kaufe tiefgefrorenes Gemüse. Das ist besser, als gar kein Gemüse zu essen und geht auch viel schneller! - Esse Gemüse auch als Snack! Rohkost ist sehr gesund und lässt sich auch einfach nebenher snacken. Du sparst dir dadurch Zeit und Aufwand. Mit dem richtigen Dip dazu schmeckt es umso besser. - Bereite dir reichhaltige und bunte Salate zu! Salate bestehen natürlich hauptsächlich aus Gemüse, was sie äußerst gesund macht! Auch hier sind dir kaum Grenzen gesetzt. Schneide einfach deine liebsten Gemüsesorten klein und vermische sie mit etwas Öl und Essig. Du kannst aber auch vegane Joghurtdressings oder ähnliches verwenden. Mit ein paar Nüssen und Hülsenfrüchten erhöhst du den Nährstoffgehalt noch mehr und hast eine reichhaltige, vollwertige Mahlzeit. Gesundes Gemüse: 10 nährstoffreiche Sorten Spinat Spinat kann vielseitig eingesetzt werden. Ob als Salat, im Smoothie, als Suppe, als Beilage oder integriert in Soßen und Aufläufe: Spinat ist ein wahrer Alleskönner! Er ist reich an Vitamin A, K und Folsäure, sowie dem sekundären Pflanzenstoff Lutein. Außerdem hat er kaum Kalorien. Er hat von April bis Oktober Saison, kann aber auch tiefgekühlt gekauft werden. Brokkoli Brokkoli ist ebenfalls eine tolle Beilage. Du kannst aus Brokkoli aber auch tolle Suppen machen oder ihn in Smoothies integrieren. Er ist besonders reich an Magnesium, Protein, Vitamin C, Calcium und Glucosinolate, was als sehr gesundheitsfördernd gilt. Er hat Saison von Juni bis November, kann aber auch tiefgekühlt gekauft werden. leckere vegane Nudeln mit Spargel und Tomaten Tomate Botanisch betrachtet zählen Tomaten zwar zu den Früchten, aber wissen das die wenigsten. Sie enthalten eine Menge Antioxidanzien, Vitamin C, Kalium, Folsäure und Vitamin K. Tomaten passen eigentlich zu allem: Ob als Suppe, frisch als Snack, in Soßen, als Dip, gebacken, gegrillt oder im Salat: Sie schmecken einfach immer! Außerdem haben sie wenig Kalorien. Als Freilandware sind sie in Deutschland von Juni bis August erhältlich. In den Wintermonaten stammen sie aus Italien, Spanien, Marokko und Israel. Spargel Spargel besteht zu 93% aus Wasser und hat sehr wenig Kalorien. Er wirkt entwässernd und enthält Asparagin, einen wichtigen Eiweißbaustein. Außerdem beinhaltet er Kalium, Selen, Vitamin C und Folsäure. In Deutschland ist traditionell Spargelsaison von April bis 24. Juni. Spargel kann den Stoffwechsel fördern und schmeckt als Beilage, als Suppe, gebraten und gegrillt sehr gut. etepetete Gemüsbox Wenn du Lust hast, kannst du auch Lebensmittel retten und auch eine Box von etepetete auszuprobieren, mit dem Code ,,,Deutschlandistvegan gibt es 5EUR Rabatt auf die erste Box. Grünkohl Grünkohl kann dich vor allem in den Wintermonaten mit reichlichen Nährstoffen versorgen. Du kannst ihn in deinen Smoothie mixen, eine Suppe daraus kochen oder ihn als Beilage gedünstet essen. Nur 50g Grünkohl decken deinen Tagesbedarf an Vitamin C, K und A. Er beinhaltet außerdem reichlich Calcium, Kupfer und Magnesium. Saison hat er ca. von Oktober bis März. Vegane Chicken Bowl mit Bimi(R) Brokkoli Rote Beete Rote Beete hat reichlich gesundheitsfördernde Effekte. Sie kann die Durchblutung steigern, sowie den Blutdruck und den Cholesterinspiegel senken. Außerdem enthält Rote Beete viele wichtige Antioxidanzien und B-Vitamine und eine Menge Folsäure. Sie ist als Freilandware von August bis November erhältlich, als Lagerware auch den Rest des Jahres. Du kannst sie außerdem als Konserve oder tiefgefroren kaufen, achte dabei aber darauf, dass ihr möglichst wenig Zusatzstoffe beigesetzt sind. Rote Beete schmeckt als Suppe, als Beilage oder in Smoothies und Salaten sehr gut. Rucola Rucola enthält gesunde Senföle und Nitrate, sowie  Beta-Carotin, Schwefelstoffe, Calcium, Folsäure und Vitamin K. Rucola gehört zu den Salaten und eignet sich deshalb besonders in herzhaften Salaten. Du kannst ihn aber auch in deinen Smoothie mixen oder eine Suppe damit verfeinern. Als Topping für Kartoffeln oder auch ganz einfach als Beilage schmeckt er ebenfalls super. Er hat von Mai bis Oktober Saison. Den Rest des Jahres findest du meistens italienischen Rucola im Regal. Knoblauch Knoblauch wird zwar meist als Gewürz bezeichnet, zählt aber eigentlich zum Zwiebelgemüse. So oder so solltest du Knoblauch regelmäßig in deine Nahrung integrieren, da er sehr viele gesundheitliche Vorteile hat! Er kann dank seiner 20 Schwefelverbindungen das Immunsystem stärken, den Cholesterinspiegel senken und entzündungshemmend wirken. Frischer Knoblauch hat von September bis Oktober Saison, es gibt ihn aber ganzjährig getrocknet zu kaufen. Du kannst mit der scharfen Knolle jegliche herzhafte Speisen aufpeppen! Ob Dips, Suppen, Salate, in Aufläufen oder zu anderem Gemüse - Knoblauch passt echt immer! Mangold Mangold ist kalorienarm und super nährstoffreich! Er enthält Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Folsäure, Vitamin C, Beta-Carotin und einige wichtige B-Vitamine. Da er aber Nitrat enthalten kann, sollte er nicht warm gehalten werden und auch nicht von Babys und Kleinkindern verzehrt werden. Die Hauptsaison von Mangold ist von Juni bis August. Er passt perfekt zu frischen Salaten oder als Beilage. Petersilie Petersilie gilt oft nur als Deko oder wird sehr gering verwendet. Doch sie ist so gesund! Petersilie enthält nämlich reichlich Vitamin C, Vitamin A, Betakarotine, Folsäure, Vitamin B1 bis B6, Calcium, Magnesium, Eisen, Phosphor und Vitamin K. Sie kann beruhigend auf den Magen wirken und die Zellen schützen. Saison hat Petersilie von Mai bis Oktober. Probier doch mal aus, aus frischer Petersilie ein leckeres Pesto zu machen! Oder saniere damit deine Suppe und andere leckere Beilagen. Gesunde Rezepte Nun zeigen wir dir eine Auswahl unserer leckersten und gesündesten Rezepte mit gutem Gemüse. Schau unbedingt mal rein! Vielleicht findest du ja dein neues Lieblingsrezept. - Veganes Pilzrisotto mit Brokkoli - Vegane Buddhabowl - Vegane Gnocchi mit Feldsalatpesto - Buddha Bowl mit Erdnusssauce und Ananas - Vegane Blumenkohlwings - Vegane Chicken Bowl mit Bimi(R) Brokkoli - Hirse-Kartoffelpuffer - Grüner Spargel aus dem Ofen mit Kräuterpolenta - Proteinbowl mit Beeren und Hanf - Gesundes Gemüsecurry - Taboulé Salat Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shops vor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! 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Haut, Haare und Nägel - Von Innen und Außen schön mit InnoNature

18. September 2020 Deutschland is(s)t vegan 

Haut, Haare und Nägel - Von Innen und Außen schön mit InnoNature Wir alle sehnen uns nach einem schönen und gepflegtem Äußeren. Viele vergessen dabei häufig, dass wahre Schönheit buchstäblich von Innen kommt, denn wie wir uns ernähren hat einen großen Einfluss auf unser äußeres Erscheinungsbild. Wenn wir uns optimal mit Vitaminen, Mineralien, Nährstoffen und Spurenelementen versorgen, können wir von Innen und von Außen strahlen. Am besten funktioniert das mit einer abwechslungsreichen pflanzlichen Ernährung. Trotzdem bietet es sich an, hin und wieder auf bestimmte Nahrungsergänzungsmittel zurückzugreifen, damit wir sicherstellen können, dass wir alle wichtigen Nährstoffe aufnehmen. Dafür eignen sich zum Beispiel die natürlichen und qualitativ hochwertigen Produkte von InnoNature. Heute stellen wir dir die Haut, Haare und Nägel Kapseln genauer vor. Inhaltsverzeichnis: - Wichtige Nährstoffe für ein gepflegtes Äußeres - Grünes Blattgemüse für den natürlichen Glow - Vegane Körperpflege: darauf solltest du achten - Produktvorstellung Wichtige Nährstoffe für ein gepflegtes Äußeres Wir wissen mittlerweile, wie wichtig eine gesunde Ernährung für unseren Körper ist. Es kommt aber leider immer noch häufig vor, dass viele Menschen unter brüchigen Nägeln, splissigen Haaren und gereizter Haut leiden. Natürlich ist manches Leiden auch genetisch bedingt, doch trotzdem spielt unsere Ernährung für ein gesundes Äußeres eine wichtige Rolle. Biotin und Zink sind die zwei Nährstoffe, die essenziell für schönere Haut, Haare und Nägel sind. Biotin wird für einen normalen Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechsel benötigt. Solltest du einen Biotinmangel haben, kannst du das an Symptomen wie Hautstörungen, Haarausfall, brüchige Nägel, Schlaflosigkeit oder sogar Depressionen erkennen. Auch ein Zinkmangel löst ähnliche Symptome aus. Biotin findest du in Lebensmitteln wie zum Beispiel Soja, Vollkornmehl, Haferflocken, Nüssen oder ungeschältem Reis. Gute Zinkquellen sind ebenfalls Haferflocken, oder auch Kürbiskerne, Walnüsse, Linsen oder Buchweizen. Zink und Biotin sind wichtig für einen normal funktionierenden Stoffwechsel, sorgen für gesunde Haut, feste Nägel und starkes Haar, können Zellen vor oxidativem Stress schützen und wirken sich positiv auf dein Immunsystem aus. Wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest, nimmst du diese Nährstoffe zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung noch in Form eines Nahrungsergänzungsmittels zu dir. Gerade in besonderen Umständen wie z.B. in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei akutem Mangel oder bei erhöhtem Bedarf durch andere Situationen können die Supplements dir Abhilfe schaffen. (C) Unsplash Grünes Blattgemüse für den natürlichen Glow Natürlich spielt die Ernährung eine wichtige Rolle, wenn es um gepflegte Haut, Haare und Nägel geht. Wer auf der Suche nach Rezepten für schöne Haut und Haare ist, sollte auf jeden Fall viel grünes Blattgemüse zu sich nehmen. In Spinat, Grünkohl, Chlorella und Spirulina stecken unter anderem Chlorophyll, sowie zahlreiche Spurenelemente und Mineralien wie zum Beispiel Zink, Kalzium, Kalium, Magnesium, Mangan und Phosphor. Bitteres Blattgemüse wie Mangold, Kohl und Spinat regen die Ausscheidungsorgane an. Dadurch muss die Haut nicht einspringen, um den Körper zu entgiften. Unreine Haut und Ausschläge können ein Zeichen sein, dass Darm, Nieren, Lunge oder Leber überlastet sind. Für Veganer dient grünes Blattgemüse zudem als guter Eisenlieferant. Auch Haferflocken und Vollkornbrot machen das Hautbild besser. Im Artikel ,,10 REZEPTE FÜR SCHÖNE HAUT UND HAARE bekommst du viele weitere Tipps. Die veganen Nahrungsergänzungsmittel von InnoNature* werden in Deutschland hergestellt und sind zu 100% natürlich, vegan und tierversuchsfrei (PETA zertifiziert). Vegane Körperpflege: darauf solltest du achten Der Griff zu veganer Körperpflege ist für viele Veganer ein logischer Schritt nach der Ernährung. Tierversuche und tierische Inhaltsstoffe gehören zu den klaren NoGos für alle, die nicht nur auf dem Teller vegan leben wollen. Aber auch künstlichen Stoffen stehen viele Veganer kritisch gegenüber. Schönes Haar ist wichtig. Immerhin gilt gerade das, was wir auf dem Kopf tragen, als Zeichen für Gesundheit und Attraktivität, weswegen sich die meisten Menschen mit gepflegtem und schönem Kopfhaar schlicht wohler fühlen. Selbstverständlich lauern im Bereich der Haar- und Hautpflegeprodukte einige Inhaltsstoffe, die Veganer misstrauisch werden lassen. Hierzu gehören unter anderem: Chitin, Kerstin, Glycerin, Gelatine, Vitamin A, Bienenwachs, Lanolin, Elastin, Granin und Karmin. Wenn du genauer erfahren möchtest, was es mit diesen Inhaltsstoffen auf sich hat, lies dir unbedingt unseren Artikel mit den Tipps für eine vegane Haut- und Haarpflege durch! Schöne Haare und Haut Mit dem Code DIV10 erhältst du 10% auf alle Produkte im Shop. Produktvorstellung Haut, Haare Nägel Kapseln von InnoNature Die Haut, Haare, Nägel Kapseln von InnoNature enthalten natürliche Inhaltsstoffe aus Bambus-Extrakt (400mg Silizium), 400mg Brennnesselsamen-Extrakt, Camu Camu (80mg Vitamin C) und 4mg Vitamin E aus fermentiertem Sojabohnenöl (allergiefrei). Sie zeichnen sich durch eine hohe Bioverfügbarkeit aus, da sie ebenfalls 200mg fermentierte pflanzliche Hyaluronsäure, 10mg Zink und 0,05mg D-Biotin enthalten. Mit nur zwei Kapseln am Tag kannst du deinen Säure-Basenstoffwechsel, deine Schleimhäute sowie dein Immunsystem unterstützen und womöglich eine positive Wirkung auf deine Haut, Haare und Nägel erzielen. Haut, Haare, Nägel Kapseln von InnoNature Die Produkte sind hergestellt in Deutschland und zu 100% natürlich, vegan und tierversuchsfrei (PETA zertifiziert). Mit jeden gekauften Haut Haare Nägel Kapseln von InnoNature wird eine Schulmahlzeit für Kinder in Afrika (Burundi) ermöglicht. 60 Kapseln kosten 19,90EUR. Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shops vor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! Diese Artikel könnten dich auch interessieren: - Vegane Zahngesundheit - Interview mit Julia und Gil von InnoNature - Mehr Nährstoffe im Essen? 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Geschmorter Mangold auf Tahin-Zitronen-Joghurt

21. Juli 2020 Eat this! 

Unser geschmorter Mangold auf Tahin-Zitronen-Joghurt hat echte Starqualitäten, dabei aber keinerlei Allüren. In zwanzig Minuten steht dieses sagenhafte, sommerliche Schmorgericht ... Der Beitrag Geschmorter Mangold auf Tahin-Zitronen-Joghurt erschien als erstes auf Eat this!.

2020 wird vegan - machst Du mit?

13. Januar 2020 Deutschland is(s)t vegan 

2020 wird vegan - machst Du mit? Im Zuge der aktuellen Klimadebatte drängen auch prekäre Fakten über unsere Ernährung an die Öffentlichkeit. Die Umwelteinflüsse unserer Essgewohnheiten sind leider drastisch. Dem zu Folge erwägen mehr und  mehr Menschen weitgehend vegan werden. Falls 2020 für Dich auch vegan werden soll, erläutern wir dir im Folgenden ein paar wichtige Grundlagen, die Dir den Umstieg auf die köstliche, abwechslungsreiche und genussvolle pflanzliche Küche erleichtern werden. Wenn das mal keine guten Aussichten für das neue Jahr sind! Der Benefit für Dich: Eine ausgewogene ,,plant based diet kann entschieden dazu beitragen, dass Du gesünder wirst und dass dein Stoffwechsel besser funktioniert, weil deine Zellen mit allen notwendigen Makro- und Mikronährstoffen versorgt sind.  Bekommst Du Lust?  Probier es aus und steig gleich im Januar mit uns ein: mach den VEGANUARY mit! Tipps, interessante Infos, Rezepte und Empfehlungen zum Veganuary findest du in unserem Artikel. Inhaltsverzeichnis: - Die Umstellung - Ausgewogen und gesund - Das gehört auf deinen Speiseplan - Wissenswertes über Nährstoffe - Energie - Eiweiß - Eisen - Calcium - Jod - Zink - Selen - Vitamin B2 - Vitamin B3 - Vitamin B12 - Vitamin D - Omega-3-Fettsäuren - Buchempfehlungen Die Umstellung Mehr Gemüse, Greens und Früchte zu verzehren, ist das beste Detox- und Energize-Programm, das du nach den ungesunden Schlemmereien der Advents- und Weihnachtszeit fahren kannst. Vielleicht wirst du dadurch etwas abnehmen, vielleicht auch ein paar Tage lang Kopfschmerzen, unreine Haut oder Durchfall bekommen.  Das sind typische Entgiftungserscheinungen, sobald der Körper Gelegenheit bekommt zu entschlacken.  Anschließend wirst du in jedem Fall gesundes Körpergewebe aufbauen, da die Makronährstoffe und Mikronährstoffe die du zu dir nimmst, dem entsprechen, was dein Körper braucht. Nämlich vollwertige Kohlehydrate, ausgewogenes Protein im richtigen Maß und hochwertige, weitgehend ungesättigte Fette. Und natürlich jede Menge Mineralstoffe und Vitamine. Durch die vielen enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, Praebiotika und Ballaststoffe kann eine pflanzliche Ernährung unsere Zellen außerdem vor degenerativen Prozessen schützen, die Entwicklung von Krankheiten hemmen und unser Immunsystem stärken. All das belegen neueste Studien und Recherchen, die zu einen geplant angelegt sind,  als auch gezielt weitgehend pflanzlich lebende Bevölkerungsgruppen untersuchen. Ausgewogen und gesund Einfach so vegan werden - von heute auf morgen - geht das? Und kann mir dabei nichts passieren? Wir alle kennen die Vorurteile gegenüber rein pflanzlicher Ernährung und die Skepsis, tatsächlich ausreichend mit allem versorgt zu sein. Aber ist es wirklich kritisch? Unsere Betrachtungsgrundlage an dieser Stelle ist eine AUSGEWOGENE vegane Ernährung. Achtung: Das bedeutet NICHT, dass die konventionelle Alltagskost, wie sie flächendeckend von mehr als 80% der europäischen Bevölkerung praktiziert wird, ausgewogen ist. Denn diese baut zumeist auf Fleisch, Milchprodukten und vielen Getreideprodukten aus Weizenmehl auf und beinhaltet jede Menge hoch verarbeitete Fertigprodukte. Eine solche Kostform ist zwar allgegenwärtig und omnipräsent, aber sicher nicht ausgewogen. Was uns das zeigt ist, dass sich die Allgemeinheit nicht ausgewogen ernährt. Aber weil es jeder so macht, fällt es nicht auf. Und wird als ,,Normalität betrachtet.  Gesund ist das allerdings überhaupt nicht. Ernährt man sich ausgewogen pflanzlich, braucht es das Fleisch, den Fisch oder den Käse nicht mehr, um ,,gesund zu leben. Eine ausgewogene, vegane Ernährung basiert auf Gemüse und Obst, Kräutern und Salaten, Nüssen und Samen, Getreide und Hülsenfrüchten und hochwertig gepressten Pflanzenölen. Vegane Fertigprodukte sollten nur einen geringen Teil der verzehrten Nahrungsmittel ausmachen und eher als Genussmittel dienen. Tierische Produkte würden schlussendlich aus ernährungsphysiologischer Sicht zu Genussmitteln und Luxusprodukten, die man sich ZUSÄTZLICH gönnen könnte, wenn man unter ethischen Gesichtspunkten kein Problem damit hat. Das gehört auf deinen Speiseplan, wenn du vegan werden willst Wie setzt sich deine tägliche Ernährung zusammen? Bei allen deinen Mahlzeiten - egal ob Du zweimal, dreimal oder fünfmal am Tag isst, sollten reichlich Gemüse, Kräuter, grünes Blattgemüse und Obst auf den Teller kommen. Besonders Kohlgewächse, wie Brokkoli oder Rosenkohl, kannst du mehrmals wöchentlich integrieren. Ansonsten einfach saisonal und regional angebautes Gemüse, das du auf dem lokalen Wochenmarkt oder im Bioladen deines Vertrauens bekommst.  So verhält es sich auch mit Kräutern und Grünzeug. Umso mehr, umso besser! Das reichlich enthaltene Chlorophyll liefert uns wertvolle Bestandteile für die Blutbildung und reichlich Antioxidatien und Radikalfänger, neben vielen Mineralstoffen und Spurenelementen, Carotinoide und natürlich vor allem Vitamin C. Für die große Gruppe der B-Vitamine und eine ausreichende Proteinzufuhr solltest du täglich mindestens einmal Vollkorngetreide verzehren. Entweder als gekochten Vollkornreis, Hirse oder Buchweizen, Haferporridge oder in Form von selbst gebackenem Brot (oder auch hier echtes Vollkornbrot vom Bäcker deines Vertrauens oder aus dem Bioladen). Für deine ausgewogene Versorgung mit Aminosäuren (Proteinstoffwechsel) solltest du 4-7 mal pro Woche Hülsenfrüchte in deinen Ernährungsplan mit einbinden. Das sind gekochte Linsen, Kichererbsen oder Bohnen. Gleichermaßen gut sind Tofu oder Tempeh, denn auch die Sojabohne ist eine Hülsenfrucht. Hülsenfrüchte liefern neben hochwertigen Eiweißkomponenten auch jede Menge Mineralstoffe (v.a. Eisen, Zink, Magnesium und Calcium) sowie auch B-Vitamine.  Aber Achtung - das Aminosäureprofil von Hülsenfrüchten ist nicht 100% ausgewogen (biologische Wertigkeit!) - deswegen sollten Hülsenfrüchte immer mit Vollkorngetreide kombiniert werden, damit die biologische Wertigkeit erreicht wird.  Um deine Ernährungspyramide bis in die Spitze komplett zu machen, fehlen jetzt noch Nüsse, Samen und hochwertige, kalt gepresste Pflanzenöle. Jede Mahlzeit mit einen Esslöffel gerösteter Samen (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Sesam) zu ergänzen, sichert dir deine Mikronährstoffversorgung und schmeckt köstlich.  Darüber hinaus wäre es sinnvoll jeden Tag einen bis zwei gehäufte Esslöffel geschroteten Leinsamen ins Frühstück zu integrieren. Leinsamen enthält nämlich essentielle Omega-3-Fette, die in unserer Ernährung häufig zu kurz kommen.  Nüsse, vor allem Mandeln, da basisch und reich an Calzium, vervollständigen unseren Speiseplan. Bis zu 30 g Nüsse am Tag haben erwiesenermaßen einen positiven Einfluss auf unsere Gefäße und können Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen. Du siehst also: vegan werden ist gar nicht mal so schwer! Vegan werden: Wissenswertes über Nährstoffe Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) laufen vegan lebende Menschen Gefahr hinsichtlich folgender Nährstoffe Mangelerscheinungen zu erleiden: Eisen /­­ Calcium /­­ Zink /­­ Selen /­­ Jod /­­ Vitamin B2 /­­ Vitamin B3 /­­ Vitamin B12 /­­ Vitamin D /­­ Omega 3 Fette /­­ Protein und zu wenige Energie. Zu erwähnen ist vorab trotzdem, dass es hinsichtlich der genannten Stoffe in keiner bis heute ausgewerteten Studie Resultate gibt, die tatsächlich besagen, dass Veganer solche Mangelerscheinungen haben.  I) Energie In Anbetracht der Tatsache, dass über 30% der heute in Deutschland lebenden Menschen übergewichtig sind, ist kritisch zu hinterfragen, ob der angegebene Zielwert an Energiedichte, für unsere Lebensgewohnheiten überhaupt noch stimmig ist. Unser tatsächlicher Energieverbrauch beim heutigen Lifestyle liegt wesentlich niedriger, als noch vor 100 Jahren, als 70% der Menschen körperlich gearbeitet haben. Unsere Ernährungsgewohnheiten und die Energiedichte der Nahrung, sowie die Vorgaben der DGE (3 Hauptmahlzeiten, 2 Zwischenmahlzeiten, zusätzlich 1 Handvoll Nüsse, usw.) können dazu führen, dass viele auch ohne Hungergefühl mehr essen, als sie überhaupt verbrennen. Eine ausgewogene pflanzliche Ernährung liefert dagegen sehr viele Nährstoffe, gepaart mit jeder Menge Ballaststoffe und einer geringeren Energiedichte. Das macht satt, versorgt die Zellen gut und regt den Stoffwechsel an.  Fazit: Der ausgewogen lebende Veganer, trägt kein Risiko zu wenig Energie zu sich zu nehmen. II ) Eiweiß wir leben in einer Eiweißmast-Gesellschaft (Dr. Max Otto Brucker) Das heißt, tendenziell essen wir zu viel Eiweiß - und zwar viel zu viel. Laut DGE sollte der tägliche Eiweißverzehr 1 g Protein /­­ kg Körpergewicht ausmachen. Realität ist bei den meisten Menschen locker doppelt so viel. Daher rühren viele unserer Zivilisationskrankheiten und der labile Gesundheitszustand unserer Gesellschaft  Eiweiß wird komplizierter verstoffwechselt als Kohlehydrate oder Fett - und es entstehen Stoffwechselendprodukte, die über die Nieren und schließlich den Urin ausgeschieden werden müssen (Harnsäure und Harnstoff). Der Köper kann täglich nur einen bestimmten Teil dieser Stoffe loswerden - und bei entsprechend hohem Eiweißverzehr, sammeln sich Harnstoff und Harnsäure im Körper an.  Außerdem verbraucht der Eiweißstoffwechsel in hohem Maße Calcium und Magnesium und es entsteht viel Säure, die vom Körper abgepuffert werden muss. Das Körpermilieu wird sauer. Die Folge sind Stoffwechselerkrankungen, die aus diesem Ungleichgewicht hervor gehen.  (dazu zählen Übergewicht, Arteriosklerose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Rheumatische Beschwerden etc.) Des Weiteren bringen tierische Eiweißquellen jede Menge gesättigter Fette und jede Menge Cholesterin mit sich.  Die Folge sind Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Störungen des Zucker-Stoffwechsels. Besonders gute vegane Eiweißquellen sind: - Hülsenfrüchte (wie Erdnüsse (als Mus), Bohnen, Linsen, Erbsen, Kichererbsen) - Sojaprodukte (besonders empfehlenswert ist Tempeh),  - Nüsse (Mandeln, Paranüsse, Walnüsse, Haselnüsse, Macadamia etc.) - Samen (Kürbiskerne, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Sesam) - Pseudogetreide (Quinoa, Buchweizen, Amaranth, Hirse etc.) - Reisprotein, Hanfprotein, Lupinenprotein Fazit: Vegane Eiweißquellen enthalten kein Cholesterin, liefern wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente, jede Menge wertvolle Ballaststoffe und ggf. hochwertige, ungesättigte Fette. III) Eisen Spitzenreiter sind Melasse, Amaranth, Hirse und Linsen, Kichererbsen, Leinsaat, Kidneybohnen und Hafer. Blattgrün und grünes Gemüse wie Broccoli, Spinat, Mangold etc. enthalten relativ viel pflanzliches Eisen, ebenso auch Nüsse. Man kann generell sagen, dass pflanzliche Nahrung relativ eisenreich ist - es ist nur ,,angeblich schlechter verwertbar. Dagegen halten Theorien, laut derer sich das Darmmilieu von Vegetariern und Veganern hinsichtlich der Aufnahme von pflanzlichem Eisen spezialisiert und dieses wesentlich besser extrahieren kann. Unterstützt werden kann die Eisenaufnahme durch Vitamin C (Zitronensaft über das Essen träufeln und reichlich frische Kräuter ins Essen geben), den gleichzeitigen Verzehr von Eiweiß (in Hülsenfrüchten ist beides enthalten), Caroline (Rotes und Gelbes Gemüse) und anorganische Säuren (z.B. Essig). Kontraproduktiv sind Koffein, Teein oder tierisches Calcium (in Form von Milch und Käse) zum Essen - sie hemmen die Eisenaufnahme. Außerdem zu beachten: Häm-Eisen verursacht höhere Serum-Ferritin Werte (weil es so einfach ,,körpergängig ist) und ist neusten Studien zu Folge assoziiert mit einem erhöhtem Risiko am ,,Metabolischem Syndrom und Diabetes 2 zu erkranken. Stark gefüllte Eisenspeicher vermindert die Insulinsensivität der Zellen. Das heißt insbesondere der Zuckerstoffwechsel wird gebremst. Fallen die Speicher-Eisenwerte wieder ab, steigt die Insulin-Sensitivität wieder an. Glucose wird aus dem Blut wieder leichter in die Zellen aufgenommen.  Fazit: pflanzliches Nicht-Häm-Eisen ist für unsere Körper leichter zu regulieren, der er die Transport - Kanäle im Darm für diese Form des Eisens gezielt öffnen und schließen kann. Je nachdem wie viel Eisen er benötigt. IV) Calcium Bei Calcium fällt uns immer als erstes Milch und Käse ein.  Bedenkenswert ist aber, ob - das Calcium aus Milch und Käse für unseren Körper gut zu nutzen ist  - ob wir überhaupt so viel Calcium brauchen, wie in Milch und Käse enthalten ist Zu beachten: Umso mehr tierisches Protein wir verzehren, umso mehr Calcium scheidet unser Körper aus, da dieses beim Verstoffwechseln der tierischen Aminosäuren frei wird und über die Nieren den Körper verlässt. Untersuchungen haben gezeigt, dass dieses Calcium sowohl aus unseren Knochen heraus gelöst wurde, als auch solches ist, das wir mit der Nahrung aufgenommen haben.  Das bedeutet, dass unser Darm weniger Calcium aus der Nahrung in den eigenen Stoffwechsel integrieren kann, wenn gleichzeitig viel tierisches Protein vorhanden ist. In Kuhmilchprodukten ist außerdem das Verhältnis von Magnesium und Phosphor zum Calcium ungünstig, und mindert zusätzlich die Aufnahme von Calcium aus dem Darm. Gute pflanzliche Kalzium - Lieferanten: Brennnessel, Melasse, Grünkohl, Rucola, Spinat, Tempeh, Hafer und andere Sojaprodukte. Fazit: pflanzliche Aminosäuren führen im Gegensatz zu tierischen nicht zu einer erhöhten Ausscheidung von Calcium. Wer sich um seinen Calcium - Haushalt sort, kann zusätzlich Kalkalge verzehren und sollte gut mit Vitamin D3 und Vitamin K2 versorgt sein.  V) Jod Gute Lieferanten sind Jodsalz und Algen (Nori /­­ Wakame). Wir leben in Süddeutschland in einem Jodmangelgebiet und sollten schon auf eine gute Versorgung achten. Selbst wenn die täglich benötigte Menge extrem gering ist, braucht gerade unsere Schilddrüse für eine funktionierende Regulation unseres Hormonhaushaltes Jod. Fazit: Jodsalz verwenden. Jodmangel betrifft nicht nur Veganer. VI) Zink Zinkmangel gibt es eigentlich selten. Isst man regelmäßig Leinsaat, Erbsen, Tempeh, Hafer, Linsen, Dinkel und Kichererbsen, braucht man sich tatsächlich keine Sorgen machen. Fazit: Ausgewogen essen VII) Selen Paranüsse (1-2 /­­ Tag) und Kokosnuss /­­ Kokosmus. Selen ist tatsächlich fast nur in Paranüssen und Kokosnussfleisch enthalten. Deswegen eines von beiden in die Ernährung mit einbinden. Und wider regionalen Bezugsquellen, regelmäßig Getreide und Hülsenfrüchte aus Kanada kaufen. Dort werden die Böden mit Selen angereichert und damit ist auch die Ernte selenreicher. An dieser Stelle könnte man ein größeres Kapitel aufmachen - dazu empfehlen wir dir einen Beitrag von Niko Rittnau zum Thema Selenmangel /­­ Selensubstiution anzuhören.  Fazit: bei der nächsten Blutuntersuchung den Selenwert testen lassen. Dann ggf. ein Supplement integrieren. VIII) Vitamin B2 Enthalten in Hefeflocken, Tempeh, Linsen, Erbsen, Champignongs, Grünkohl und Spinat Vit. B2 spielt eine zentrale Rolle im Stoffwechsel, v.a. in Hinblick auf Zellfunktion, Wachstum und Entwicklung. IX) Vitamin B3 Enthalten in Hefeflocken, ungeschältem Getreide (Vollkorngetreide, Vollkornreis), Pfifferlinge und Hülsenfrüchte (Linsen, Kidneybohnen). Es ist ein Coenzym für katabole und anabole (abbauende und aufbauende) Stoffwechselprozesse, spielt in der Glycolyse, dem Citratzyklus und der Atmungskette eine Rolle. Und ist somit zentraler Akteur im Energiestoffwechsel. Außerdem ist es des Weiteren am Protein-, Kohlehydrat- und Fettstoffwechsel beteiligt. Fazit B2 und B3: ausgewogen und abwechslungsreich essen (C) Unsplash X) Vitamin B12 Immer substituieren! Vitamin B12 ist sehr wichtig für das Zentrale und Periphere Nervensystem und sollte dem Körper ausreichend zur Verfügung stehen. Fazit: Hier lohnt es sich wirklich eine Blutuntersuchung zu machen! Auch viele Fleischesser sind schlecht mit B12 versorgt. XI) Vitamin D Mittlerweile weiß man, dass Vitamin D extrem wichtig ist. Es wird in der Haut, bei Sonneneinstrahlung, vom Körper selber hergestellt. Da wir aber nicht mehr genug in der Sonne sind und uns wegen der schlechten UV - Werte auch ständig mit Sonnenmilch eincremen, geht die körpereigene Produktion oft gegen null. Fazit: Generell gilt für alle Menschen: auf alle Fälle substituieren. XII) Omega 3 Fette Kannst du über deinen täglichen Verzehr von Leinsaat (Leinöl), Hanfsamen, Walnüsse und in geringen Mengen auch über Algen zu dir nehmen. Wer ergänzend ein Präparat nehmen möchte, sollte auf DHA und EPA aus Algen achten.  Fazit: Leinsamen und Leinöl täglich integrieren und /­­ oder ein Präparat mit DHA und EPA auswählen. (C) Niko Rittenau: vegan Klischee ade! Buchempfehlungen zum vegan werden - Sebastian Copien - die vegane Kochschule /­­ Grün in Allen Farben  - Sebastian Copien mit Niko Rittenau: Vegan Klischee Adé - das Kochbuch - Surdham Goeb: Vegan Daily /­­ Meine Vegane Küche /­­ Vegan Superfoods - Sue Quinn: Easy Vegan - Niko Rittenau: Blog und Videos  Wir hoffen, dass dich unsere Tipps und Informationen zum vegan werden anregen. Teile den Artikel gerne mit Freunden und Bekannten, die ebenfalls vegan werden möchten! Artikelempfehlungen zum vegan werden - 2020 Vegan werden | Veganuary | - Veganuary - einen Monat lang rein pflanzlich essen - und dann? - Vegan werden: 10 tolle Bücher zum Einstieg - Supplemente im Herbst und Winter - Welche sind wirklich sinnvoll? - Was du bei einer veganen Ernährung beachten solltest - 10 Tipps einer Ernährungsberaterin - 10 vegane Proteinquellen für viel Power - Immunsystem stärken - 8 Tipps - Veganfreundliche Krankenkassen - Vegan Klischee ade! Das Buch Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken euch! 

Immunsystem stärken - 8 Tipps

21. Oktober 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Immunsystem stärken - 8 Tipps Damit du den Übergang aus dem Sommer in den Herbst fit und ohne Krankheit überstehst, haben wir dir 8 Tipps zusammengestellt, wie du dein Immunsystem auf natürliche Art stärken und unterstützen kannst. - Immunsystem stärken - 3 Tipps - Immunsystem stärken - 5 Tipps rund ums Essen & Rezepte - Immunsystem stärken: Fazit Kältere Tage, weniger Sonnenstunden und kränkelnde Menschen um dich herum sind Grund genug, das Immunsystem zu stärken, denn eine Erkältung oder gar eine Grippe wollen wir uns doch alle nicht einfangen. Natürlich ist das genau die Zeit, in der Werbung für dieses und jenes Mittelchen zur angeblichen Stärkung der Immunabwehr überall zu sehen ist. Aber zum Glück musst du gar nicht zu Chemie und auch nicht tief in den Geldbeutel greifen, um deinen Körper zu stärken und dich so gegen Viren und Bakterien zu wappnen. Wir haben 3 allgemeine Tipps zur Stärkung des Immunsystems und 5 Tipps rund um gesunde Lebensmittel und Rezepte zusammengestellt. Immunsystem stärken - 3 Tipps Sonne tanken für eine gute Vitamin D-Versorgung Der Körper bildet Vitamin D selbst, dafür ist allerdings UV-Strahlung notwendig. Über die Ernährung kann nur ein unwesentlicher Teil beigetragen werden. Leider wird mit den kälteren Temperaturen die Kleidung länger und zu allem Überfluss werden gleichzeitig auch die Tage und Sonnenstunden kürzer. Daher heißts: So viel Sonne mit so viel freier Haut wie möglich tanken und für die Mantelzeit am besten die Einnahme eines Vitamin-D-Präparats mit dem Arzt besprechen. Sportliche Betätigung Dass zu einem gesunden Leben Bewegung dazu gehört, kannst du überall nachlesen. Gerade in der Erkältungszeit, ist Sport eine gute Idee, denn die Muskelaktivität regt körpereigene Prozesse an, die sich positiv auf das Immunsystem auswirken. Sinnvoll ist es dabei, sich nicht zu überlasten, da der Körper dadurch krankheitsanfälliger wird. Wenn du sonst nie laufen gehst, ist es also nicht die beste Idee, dir direkt 15 km vorzunehmen. Ganz nebenbei hilft dir die Bewegung vielleicht auch beim Stressabbau und stärkt dich damit zusätzlich körperlich und geistig. Wenn du allerdings bereits erkältet bist, solltest du dich lieber auskurieren, bevor du mit dem Sport loslegst. Ausreichend Schlaf Für einen starken Körper, der Viren und Bakterien abwehren kann, ist ausreichend Schlaf wichtig. Im Schlaf regeneriert sich der Körper und schöpft neue Energie. Wie viel Schlaf als ausreichend gilt, kann man pauschal gar nicht sagen. Manche Menschen brauchen mehr Schlaf, manche weniger. Im Groben rät die Medizin zu 6-8 Stunden Schlaf. Schlafende Frau (C) Unsplash Für weitere Tipps zum Thema schau auch in unserem Artikel vegane Immunstärker vorbei. Immunsystem stärken - 5 Tipps rund ums Essen Eine ausreichende Zufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen ist grundsätzlich eine gute Idee, besonders aber dann, wenn dem Körper viel abverlangt wird, nämlich trotz hustenden Menschen rechts und links nicht krank zu werden. Damit heißts: Viel Obst und Gemüse essen und gerne mal andere Sorten, als die zu denen du sonst greifst. Eine große Vielfalt ist super. Nachstehend findest du einige Rezepte zur Stärkung deines Immunsystems in der kälteren Jahreszeit. Warme Frühstücksideen mit einer großen Portion Obst Haferbrei mit Banane (C) Michael Groll Wenn du morgens noch im Dunkeln aufstehst und schon der Schritt aus dem Bett schwerfällt, weil es richtig kühl ist, tut ein warmes Frühstück einfach gut. Eine große Portion Obst dazu bringt zusätzliche Vitamine und Mineralstoffe in dein System. Wir empfehlen dir unter anderem, mal unser veganes Quinoa Powerfrühstück und den Haferbrei mit Banane auszuprobieren. Diese Frühstücksideen schmecken aber auch mit anderen Obst-Sorten hervorragend. Probier also einfach nach Lust und Laune und je nachdem, was dein Obstkorb her gibt, ein bisschen herum. Goldene Milch mit Ingwer und Kurkuma Ingwer und Kurkuma werden die meisten von euch eher aus herzhaften Curry-Gerichten kennen. Doch bereits seit einer ganzen Weile hat die Kombination in Form von goldener Milch einen richtigen Hype erlebt. Goldene Milch kommt aus der ayurvedischen Küche und gilt dort als heilendes Getränk, das entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften besitzen soll. Das Süßgetränk besteht hauptsächlich aus Pflanzenmilch, Kurkuma und Ingwer. Damit das Kurkuma seine volle Wirkung entfalten kann, kommen in die goldene Milch in der Regel eine kleine Prise schwarzer Pfeffer und etwas Öl. Je nach Geschmack wird die goldene Milch etwas anders hergestellt. Bei Lea von Veggi.es findest du eine leckere und schnelle Variante. Gesunde Smoothies für viel Obst und Gemüse Wenn es dir schwerfällt, viel Obst und Gemüse zu essen, probiere es doch mal mit der Flüssigform als Smoothie. Die eignen sich super als schnelles Frühstück, kleiner Lunch oder als Snack zwischendrin. Mach dir zum Beispiel einen leckeren Beeren-Smoothie mit einer ordentlichen Portion Antioxidantien. Im Herbst und Winter am besten auf Tiefkühlprodukte zurückgreifen. Einige Rezeptideen findest du in unserem Beitrag für gesunde Smoothies. Grüner Smoothie (C) Unsplash Rezepte mit Nüssen Nüsse sind wahre Alleskönner. Sie besitzen jede Menge wertvolle Nährstoffe. Sie enthalten unter anderem und je nach Sorte Selen, Kupfer, Vitamin E und Zink, Calcium, Protein und Eisen. Eine gute Versorgung mit diesen Nährstoffen kann das Immunsystem stärken. Da die unterschiedlichen Nuss-Sorten andere Nährstoffe enthalten, ist es eine gute Idee, eine Vielfalt von Paranüssen über Mandeln und Walnüssen in die Ernährung einzubauen. Nüsse kannst du dir einfach auf deine Porridge, zum Beispiel Hirse-Porridge mit Mandel, packen oder einfach als Nussmus auf dein Brot schmieren, in dein Gebäck wie Bananenbrot unterbringen oder einfach aus der Hand als Snack verputzen. Kohl-Rezepte aus dem Topf In so einen Topf lassen sich wunderbar verschiedene Gemüsesorten unterbringen, v.a. wenn du den Geschmack pur nicht so gerne magst. Kohl steht bei vielen nicht so hoch auf der Liste der Lieblings-Lebensmittel. Dabei sollten Kreuzblütler aufgrund ihres hohen Vitamin C-Gehalt und vieler antioxidativer Bestandteile eigentlich fast schon auf der Liste der Superfoods stehen. Noch dazu sind sie günstig und aus regionalem Anbau erhältlich. Unsere Empfehlungen mit Kohl sind Gemüse-Curry mit Blumenkohl und indisches Korma. Falls Kohl bei dir heiß im Kurs steht, schau auch gerne mal bei Mangold & Muskat vorbei. Dort findest du eine ganze Rezeptsammlung zum Thema Kohl. Außerdem sorgt so ein Topf mit warmem Essen für ein wohliges Gefühl, gut zum Runterkommen nach einem langen Arbeitstag und genau das Richtige an einem kalten Herbst- oder Winterabend. Indisches Korma (C) VeganFitMe Immunsystem stärken: Fazit Vom ausreichenden Schlaf über Spaziergänge bei Sonnenschein bis hin zu leckeren Curry-Gerichten mit Kohlgemüse, es gibt viele Möglichkeiten, die Immunabwehr natürlich zu stärken und die Erkältungszeit im besten Fall krankheitsfrei zu überstehen und damit zu vermeiden, auf die Chemiekeule aus der Apotheke zurückgreifen zu müssen. Wir hoffen, dir hilft der eine oder andere unserer Tipps dabei, in der kälteren Jahreszeit fit und gesund zu bleiben.

Vegane Pizza in München

3. Juni 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Pizza in München Anzeige - Natürlich ist es nicht schwer, in einem Restaurant an vegane Pizza zu kommen. Denn vegetarische Varianten hat eigentlich jede Pizzeria auf der Speisekarte. Ohne Käse bestellen, nochmal zur Sicherheit nachfragen, ob im Teig keine Milch oder Eier enthalten sind und fertig. Da hast du deine vegane Pizza. Aber ganz ehrlich: Wer will schon Pizza ohne (veganen) Käse? Also wollen, meine ich. Klar, ich esse sie schon, wenn es nichts anderes gibt. Aber von wollen würde ich nicht sprechen. Mein Verzicht auf Käse liegt nicht an meinem Hass auf Käse-Geschmack und -Konsistenz. Ganz im Gegenteil. Und ich weiß, dass ich damit nicht alleine bin.  Das heißt, wenn ich die Wahl habe, dann bitte Pizza mit veganem Käse! Und zwar original italienisch: mit dünnem Teig aus dem Steinofen. Genau diese Traum-Pizza habe ich in meiner Wahlheimat München gefunden. Die traditionellen Teigerzeugnisse und das Restaurant dahinter möchte ich dir in diesem Beitrag vorstellen und ans Herz legen, da es für meinen Geschmack die beste vegane Pizza Münchens ist. Mixto Cucina Italiana Sitzmöglichkeiten Mixto Cucina Italiana Sitzmöglichkeiten Mixto Cucina Italiana in der Ludwigsvorstadt Der Ort an dem vegane Pizzaträume wahr werden, heißt Mixto Cucina Italiana. Es liegt in der Lindwurmstraße in der Nähe vom Sendlinger Tor in der Ludwigsvorstadt. Ein von außen eher unscheinbares Restaurant, innen aber liebevoll eingerichtet, wenige Plätze, freundlicher Service und bei gutem Wetter kann man auch im Freien ein Plätzchen ergattern. Auf den ersten Blick kommt ,,die Mixto wie die typische Pizzeria daher: auf der Speisekarte Salate, Antipasti, Suppen, Pasta und Pizza natürlich mit Fleisch, Fisch, Käse und Co. Doch es gibt in jeder dieser Kategorien mindestens ein veganes Gericht, klar und deutlich auf der Karte gekennzeichnet. Das Angebot reicht von Bruschetta aus hausgemachtem Ciabatta, über Minestrone hin zu Spaghetti Primavera mit frischem Marktgemüse.  Aber nun zu meinem Highlight, der Pizza: Dünner, knuspriger Teig aus dem Steinofen, trifft auf frische Zutaten. So groß, dass sie über den Tellerrand ragt. Darüber geschmolzen ein veganer Käse, der wirklich ein Geschmackserlebnis ist. So muss meine Pizza sein. Pizza von Mixto Cucina Italiana ,,Ich habe den veganen Käse, den ich für unsere Pizza verwende, auf einer Messe probiert und war geschmacklich sofort überzeugt. So eine gute Käse-Alternative hatte ich zuvor noch nie gegessen. Inhaber Sebastiano Inhaber Sebastiano vom Mixte Cucina Italiana Seit 2004 betreibt Sebastiano die Pizzeria Mixto Cucina Italiana. Als gesundheitsbewusster Mensch ist er der veganen Ernährung privat schon seit vielen Jahren zugetan. Doch er war lange unsicher, ob ein veganes Angebot in seinem Restaurant überhaupt nachgefragt wird und wie sich vegan mit seiner Küche verbinden lässt. Ihm ist es wichtig, nur Produkte anzubieten, von deren Qualität und Geschmack er überzeugt ist. Käse spielt besonders bei italienischer Pizza eine wichtige Rolle und Sebastiano konnte es nicht mit sich vereinbaren, geschmackliche Ersatzprodukte anzubieten. geschmacklose. Erst nachdem ihm auf einer Messe ein geschmacklich überzeugender, veganer Käse über den Weg gelaufen ist, hat er sich 2013 entschieden, diese Option für seine Pizzen auf die Karte aufzunehmen.  Unter den Veganern hat sich das schnell herumgesprochen und die Nachfrage ist stetig gewachsen, sodass Sebastiano das vegane Angebot über die Jahre erweitert hat. ,,Heute bin ich stolz darauf, neben meiner regulären Kundschaft ein großes wiederkehrendes, veganes Publikum zu haben., Inhaber Sebastiano Pinsa vom Mixto Cucina Italiana Neben der Pizza ebenfalls sehr zu empfehlen ist die Pinsa Romana. Das ist eine Variante der klassischen Steinofen-Pizza. Sieht zwar ähnlich aus, der Teig wird allerdings aus Reis- und Sojamehl nach einem alten Verfahren für Sauerteiggährung hergestellt. Serviert wird sie in ovaler Form mit etwas dickerem Teig - knusprig und dennoch fluffig. Natürlich gibt es auch von der Pinsa eine vegane Variante oder man stellt sich den Belag einfach selbst zusammen.  Die Mixto öffnet ihre Türen täglich von 17:30 - 23:00 Uhr. Lass es dir schmecken! Lindwurmstraße 13 80337 München 089 23887751 Homepage Das könnte dich auch interessieren Du möchtest deine Pizza lieber selber machen? Kein Problem. Dafür haben wir genau das richtige für dich. Mit unserem Rezept zeigen wir dir, wie du leckere und gesunde Pizza ganz einfach zu Hause machen kannst. gesunde Pizza Du suchst noch die perfekte Käsealternative für deine Pizza? Wie wär es denn mit leckerem veganen Mozzarella? Dieser eignet sich perfekt für Pizza oder Caprese! Wir wünschen guten Appetit! veganer Mozzarella Gastautorin Anne In Annes Leben spielt Essen seit sie denken kann eine große Rolle. Kein Wunder - mit einem Koch als Vater wurde, so lange sie sich erinnern kann, schon immer Wert auf frische Zutaten und gutes Essen gelegt. Das hat abgefärbt! Die eigene Leidenschaft fürs Kochen hat sich mit der Entscheidung für die vegane Ernährung manifestiert. Seit 2015 teilt sie auf Ihrem Blog Mangold & Muskat leckere, vegane Rezepte garniert mit Musikempfehlungen sowie Restaurantempfehlungen und vegane Reiseberichte.

10 Rezepte für schöne Haut und Haare

21. März 2019 Deutschland is(s)t vegan 

10 Rezepte für schöne Haut und HaareStrahlende Haut, ein frischer Teint und kräftiges, glänzendes Haar: Wer die richtigen Lebensmittel isst, leuchtet von innen. Wir zeigen euch zehn Rezepte für schöne Haut und Haare. Haare und Haut sind der Spiegel unseres Gesundheitszustands. Ausreichend Wasser trinken, Sport und mindestens sieben Stunden Schlaf tragen zu einer schönen Haut bei. Stress hingegen kann sich in Hautunreinheiten und Haarausfall äußern. Eine ausgewogene Ernährung mit möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln fördert ebenfalls ein frisches und gesundes Aussehen. Mit diesen zehn Rezepten für schöne Haut und Haare könnt ihr Beauty Food ganz leicht in den Alltag integrieren. Grünes Blattgemüse für den Glow Wer auf der Suche nach Rezepten für schöne Haut und Haare ist, sollte auf jeden Fall viel grünes Blattgemüse zu sich nehmen. In Spinat, Grünkohl, Chlorella und Spirulina stecken unter anderem Chlorophyll, sowie zahlreiche Spurenelemente und Mineralien wie zum Beispiel Zink, Kalzium, Kalium, Magnesium, Mangan und Phosphor. Bitteres Blattgemüse wie Mangold, Kohl und Spinat regen die Ausscheidungsorgane an. Dadurch muss die Haut nicht einspringen, um den Körper zu entgiften. Unreine Haut und Ausschläge können ein Zeichen sein, dass Darm, Nieren, Lunge oder Leber überlastet sind. Für Veganer dient grünes Blattgemüse zudem als guter Eisenlieferant. In unserer roh-veganen, grünen Protein-Bowl sind alle Vitamine und Beauty-Booster des Grünkohls enthalten. Durch Beeren versorgt ihr euren Körper zudem mit Antioxidantien . Foto: Michael Groll Vitamin A: Karotten für einen schönen Teint Karotten sind nicht nur gut für die Augen, sondern auch für schöne Haut und Haare. So enthält das Wurzelgemüse Beta-Carotin, die dem Beauty Food seine orangene Farbe verleihen. Durch das Provitamin A wirkt Beta-Carotin als Hautschutzmittel gegen DNA-Schäden, die beispielsweise durch Sonne entstehen können. Außerdem helfen Karotten mit ihrem hohen Anteil an Vitamin A bei Haarausfall, trockene Haaren und spröden Nägeln. Des Weiteren unterstützt Vitamin A den Einbau von Eisen, was für schöne Haut und Haare ebenfalls wichtig ist. Bereits mit einer großen Karotte täglich können Veganer ihren Bedarf an Vitamin A decken. Ein weiterer Pluspunkt: Karotten wachsen regional von März bis Dezember in Deutschland. Karotten müssen nicht immer roh oder als Saft zu sich genommen werden. So lassen sie sich auch gut beim Backen und Kochen integrieren. In unserem Rezept für eine vegane Bolognese steckt neben Karotten auch noch jede Menge Eiweiß! Nährstoffbombe Haferflocken Haferflocken sind vollgepackt mit Zink, Calium, Eisen, Magnesium und Biotin. Mit einer Schüssel Haferflocken am Morgen versorgt ihr Haut, Haare und Nägel bereits zum Frühstück mit wichtigen Nährstoffen.  Schon 100 Gramm Haferflocken decken 50 Prozent des Tagesbedarfs an Zink. Das Spurenelement wirkt Haarausfall entgegen, beschleunigt die Wundheilung und wird für die Zellerneuerung benötigt. Hier findest du unser Rezept für ein tolles Haferflocken-Porridge. Du hast wenig Zeit? Dann ist dieses Blitz-Rezept für Haferbrei mit Banane in nur 5 Minuten genau das richtige für dich. Foto: Michael Groll Vollkornprodukte für B-Vitamine B-Vitamine, Zink, Eisen und Antioxidantien: Vollkornprodukte lassen sich als gesunde Ballaststoff-Quelle gut in den Alltag integrieren und tragen gleichzeitig zur Schönheit bei. Wer bei Vollkornprodukten ausschließlich an glutenhaltige Lebensmittel denkt, liegt falsch. Pseudo-Getreide wie Quinoa, Amaranth, Hirse oder Buchweizen gehören ebenfalls in diese Lebensmittelgruppe. Unser Rezept für das gesunde Vollkornbrot beinhaltet zudem noch Kürbiskerne. Die Samen besitzen einen hohen Anteil an Zink. Ohne das Spurenelement kann der Körper keine neuen Haut- und Haarzellen bilden. Eingerissene Mundwinkel, Haarausfall und brüchige Nägel sind oft Zeichen eines Zinkmangels. Des Weiteren zählen Kürbiskerne zu den eisenreichsten pflanzlichen Lebensmitteln. Eisen transportiert Sauerstoff im Blut und wirkt so einer blassen, fahlen Haut entgegen. Für alle, die gerne ein leckeres, sättigendes Frühstück mit besonders hoher Nährstoffdichte essen möchten, ist dieses Rezept genau das Richtige. Das Powerfrühstück ist obendrein sehr schnell zubereitet und enthält dank Quinoa, geschälter Hanf- und Chiasamen alle neun essentiellen Aminosäuren, die dir Power für den Tag geben, sowie dein Immunsystem und den Aufbau neuer Zellen unterstützen. Gesunde Fette für schöne Haut und Haare Nicht alle Fette sind schlecht! Für eine reine Haut und kräftiges Haar sind Lebensmittel mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren wichtig. Pickel, schuppige oder glänzende Haut verbessern sich, wenn täglich ungesättigte Fettsäuren eingenommen werden. Lebensmittel wie Chia- und Leinsamen oder Walnüsse wirken entzündungshemmend . Außerdem verbessern sie die Spannkraft der Haut und versorgen das größte Organ des Menschen mit Feuchtigkeit. Eine handvoll Walnüsse (30 Gramm) reichen schon aus, um den Tagesbedarf an Omega-3 zu decken. Das Superfood lässt sich gut ins Müsli integrieren oder in Form von Energy-Balls verarbeiten. Unser Rezept für diese findet ihr hier. Linsen und Tofu versorgen Haare und Haut mit Protein In jeder Zelle unseres Körpers befindet sich Eiweiß, und auch Haare und Haut bestehen größtenteils aus Proteinen. Als gute vegane Protein-Quelle eignen sich Linsen, die zudem noch das Beauty-Vitamin Zink enthalten. Aber auch der Klassiker unter den pflanzlichen Eiweißlieferanten kann sich sehen lassen: Tofu besitzt einen Eiweißgehalt von 10 bis 20 Gramm pro 100 Gramm und wirkt so einem schlaffen Bindegewebe entgegen. Proteinreiche Lebensmittel unterstützen zudem die Wundheilung. Eine bunte Vielfalt an Gemüse, das eure Haut und Haare mit wichtigen Nährstoffen versorgt, steckt in unserem Gemüsecurry. Für ausreichend Protein sorgen die Kichererbsen. Liebst du es am Wochenende ausgiebig zu frühstücken? Wie wäre dieses Rezept für Scrambled Tofu mit selbstgebackenen glutenfreien Amaranthbrot? Ein echter Sattmacher!  Foto: Michael Groll Beeren als natürliches Anti-Aging-Mittel Klein, aber voller wichtiger Vitamine und Antioxidantien: Egal ob heimische Himbeeren sowie Heidelbeeren oder exotische Varianten des Superfoods wie die Açaí-Beeren aus den Tropen - Beeren sind wahre Beauty-Früchte. Beeren haben eine hohe Schutzwirkung gegen freie Radikale, die zur vorzeitigen Hautalterung führen. Dabei gilt: je dunkler die Beere, desto gesünder.  Denn vor allem die dunkleren Beeren enthalten Pflanzenstoffe, die eine antioxidative Wirkung haben. Mit unserem Rezept für die Rohkost-Beeren-Torte mit Blaubeeren könnt ihr gesund naschen. Blaubeeren lindern Entzündungen. Für einen höheren Eisengehalt könnt ihr einfach die dunklen Früchte mit Himbeeren ersetzen.

Adventstürchen Nr. 21: Rote Bete Suppe mit Meerrettichcroutons

21. Dezember 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Adventstürchen Nr. 21: Rote Bete Suppe mit MeerrettichcroutonsDie Rote Bete hat ihren Ursprung im Mittelmeerraum. Sie stammt von der wilden Rübe oder der Wildbete ab. Diese wilde Bete wurde als Kulturgemüse über Jahrhunderte vom Menschen gezüchtet und weiter entwickelt. Auch die einheitliche rote Farbe ist Resultat der Veredelung des Menschen im 19. und 20. Jahrhundert. Illustration: Jasmine Schmid Verwandt ist die Rote Bete sowohl mit anderen Rübengewächsen, als auch mit dem Mangold, bei dem Stiele und Blätter ausgeprägter sind als die Wurzeln - der aber zur selben Pflanzenfamilie gehört. Die Rote Bete Rübe ist, kühl und trocken aufbewahrt, gut 4-8 Wochen lagerfähig. Gesundheitlich ist die Rote Bete eine unscheinbare, aber nicht zu verkennende Vitalstoffbombe. Ihr hoher Gehalt an B-Vitaminen, Kalium, Eisen und Folsäure, machen sie zu einem interessanten Nährstofflieferanten. Auch der Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen schlägt gesundheitlich vorteilhaft zu Buche. B-Vitamine sind essentielle Bestandteile der Energiegewinnung und für den Zellstoffwechsel jeder einzelnen Zelle notwendig. Dabei greifen die jeweiligen Wirkungen der einzelnen B-Vitamine symbiotisch ineinander. Aber auch jedes B-Vitamin für sich hat seine Spezialaufgaben zu erledigen. Außerdem braucht unser Körper B-Vitamine, wie auch Eisen, für die Blutgewinnung. Kalium reguliert den Wasserhaushalt. Folsäure ist für Frauen vor und während der Schwangerschaft von wesentlicher Bedeutung, da es bei der Organentwicklung und Bildung des embryonalen Nervensystem eine große Rolle spielt. Im Detail vorstellen möchte ich an dieser Stelle den enthaltenen sekundären Pflanzenstoff Betain: Das Glycosid Betain verleiht der Roten Bete ihre blutrote Farbe. Betain stimuliert unsere Leberzellen, kräftigt die Gallenblase und hält die Gallengänge gesund und frei. Zusammen mit den Vitaminen Folsäure, B 6 und B 12 ist es in der Lage, erhöhte Homocystein-Werte im Blut zu regulieren. Dies schützt vor Arteriosklerose und deren Folgeerkrankungen, wie Hypertonie, Schlaganfall und Herzinfarkt. Der Nitratgehalte der Rote Bete kann Blutdruck senkend wirken: Nitrat wird im Körper zu Nitrit umgewandelt, was wiederum die Bildung von Stickstoffmonoxid anregt - Stickstoff-Monoxid erweitert die Blutgefässe, was einen Druckabfall bewirkt. Noch mehr zur Roten Bete verraten wir in diesem Artikel. Rezept: Rote Bete Suppe mit Meerrettichcroutons Zutaten für 2-3 Personen - 400 g Rote Bete - 400 g Kartoffeln, mehlig kochend - 1/­­2 TL Ingwer - 1/­­2 TL Koriander gemahlen - 1/­­2 TL Cayenne Pfeffer - 500-700 ml Wasser - Salz und Pfeffer - 2-3 EL Bratöl - Meerrettich frisch gerieben - 2-3 Scheiben Vollkornbrot, in Würfel geschnitten Zubereitung - Die Rote Beete und die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. In einem großen Topf etwas Öl erhitzen und die Gewürze darin leicht anrösten. Anschließend das gewürfelte Gemüse dazu geben und ein paar Minuten unter Rühren mit schmoren. Mit Flüssigkeit aufgießen, bis die Gemüsewürfel bedeckt sind. Aufkochen und ca. 20 min köcheln, bis die Rote Beete und Kartoffeln gar sind. - Im Hochleistungsmixer cremig aufschlagen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. - In einer Pfanne das restliche Öl erhitzen und die Vollkornbrotwürfel darin von allen Seiten kross anbraten. Den Frisch gerieben Meerrettich dazu geben und mit den Croutons vermengen. - Die Suppe auf tiefe Teller anrichten, von den Meerrettichcroutons jeweils einen Teil in die Mitte der Teller geben und heiß genießen. Unser Produkt-Tipp Zu faul zum selber kochen? Bei NAbio findet ihr eine Vielzahl toller Suppen. Und darunter auch diese leckere Suppe mit besonders viel Roter Beete sowie Birne, Kokos und schwarzem Pfeffer. *** Gewinnspiel *** NAbio liebt gutes Essen. Sie verwenden nur beste Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau und ohne unnötige Zusatzstoffe. Das Sortiment umfasst neben Suppen auch Eintöpfe, Saucen und Aufstriche. Wir  verlosen an einen glücklichen Gewinner ein sensationelles Probierpaket von NAbio mit folgenden sechs Produkten:   Ein Eintopf - Chili con Quinoa Zwei Cremesuppen - Rote Beete Birne Kokos - Süßkartoffel Apfel Drei Protein-Aufstriche auf Hülsenfruchtbasis - Rote Linse Walnuss Dattel - Weiße Bohne Rucola Senf - Kichererbse Tomate Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer  Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan und NAbio auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum du gewinnen solltest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Rote Bete an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 22.12.2018 um 24:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 23.12.2018 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.   Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit vanilla bean, der vegane Restaurantführer. Danke dafür!  

Vegan genial in nur 15 Minuten? Josita Hartanto macht es möglich!

12. November 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan genial in nur 15 Minuten? Josita Hartanto macht es möglich!Anzeige ,,Wo wäre die Zeitersparnis, wenn ich mich vor dem Kochen erst tagelang auf die Jagd [nach den Zutaten] mache? Mit dieser Aussage startet die Sterneköchin Josita Hartanto in ihrem Vorwort in ihr neues Kochbuch ,,Vegan genial in 15 Minuten- und macht damit möglich, was so viele Kochbücher nicht schaffen: Extravagante und abwechslungsreiche, vegane Küche ohne exotische Zutaten. Die Sterneküche für Zuhause Als renommierte Küchenchefin weiß Josita Hartanto, was der Veganer von heute essen möchte. Weg von den typischen Nudeln mit Tomatensoße oder den Ersatzprodukten um Sojaschnitzel und Co. kreiert sie seit 2011 in ihrem eigenen Restaurant ,,Lucky Leeks im Prenzlauer Berg in Berlin täglich neue Rezepte und zeigt, dass vegan nicht mehr langweilig und sojalastig sein muss. Sie bringt frische und saisonale Gerichte auf den Tisch und überzeugt mit einer eigenen, persönlichen Note. So mauserte sich das Restaurant schnell zu einem der Top Adressen für vegane Gourmet-Küche und wurde vom Guide Michelin ausgezeichnet. Aber nicht nur in der eigenen Küche schafft Josita Hartanto, den Veganer zu begeistern. Mit ihren ersten beiden Kochbüchern ,,Vegan schnell schnell und ,,Vegan genial, beide erschienen im NeunZehn Verlag, überzeugt sie die Vegan-Kritiker und macht es möglich, dass sich auch Zuhause jeder Hobbykoch spannende Kreationen auf den Teller zaubern kann - und das in nur wenigen Minuten. (C) NeunZehn Verlag Schnell und lecker Nach den ersten beiden Erfolgen warten nun ihre Fans gespannt auf das dritte Buch. Auch in ihrem neuen Kochbuch ,,Vegan genial in 15 Minuten widerlegt Josita Hartanto wieder: Vegan und Gourmet muss nicht lange dauern. Mit neuen Rezepten und in nur wenigen Minuten soll der Hobbykoch es sich Zuhause gut gehen lassen. Ausgefallen und abwechslungsreich für jeden Tag Eingeleitet wird das neue Kochbuch mit ein paar Basic Rezepten. Dabei beschreibt Josita Hartanto zunächst, wie man schnell und einfach Würzöle und Pasten zubereiten kann. Auch diverse, ausgefallene Variationen der klassischen Mayo und ein Rezept für Cashew-Ricotta warten auf den Leser. Vegan genial eben! Nach diesem würzigen Start kommen verschiedenste Vorspeisen, Rezepte für den großen Hunger und der krönende Abschluss, wie soll es anders sein, richtet sich an Desserts, wobei auch spritzige Getränke-Ideen nicht zu kurz kommen. Neben deftigen ,,Arme Ritter mit Gurke und Rote-Beete-Creme und ,,Gegrillter grüner Spargel mit Kiwi-Salsa kombiniert sie in ihren Rezepten oft süß und herzhaft. Auch für Menschen mit Glutenintoleranz und solchen, die gerne auf Soja verzichten möchten, ist etwas zu finden, denn jedes Rezept ist mit dem jeweiligen Symbol gekennzeichnet. Mit klaren und knackig verfassten Anweisungen leitet Josita Hartanto den Leser zu einem bunten Festmahl in nur 15 Minuten, mit dem man auch Fleisch essende Gäste begeistern kann. High Cuisine ohne Schnick Schnack, schwer zu bekommende Zutaten und teures Küchenequipment - Mit anderen Worten: Josita Hartanto liefert uns ihr drittes Kochbuch für jedermann, mit dem veganes Kochen vielseitig und lecker sein und Spaß machen kann! Passend zum herbstlichen Wetter draußen haben wir euch ein Rezept aus dem neuen Buch Vegan genial in 15 Minuten von Josita Hartanto mitgebracht. Probiert es einmal aus und stoppt die Zeit: In 15 Minuten ist das Festmahl fertig! Rezept: Mangold-Pilzpfanne Mangold wird sicher oft unterscha?tzt. Hier ein scho?nes und leichtes Gericht mit dem gru?nen Gold. Foto (C) Sebastian Happe-Hartanto /­­ NeunZehn Verlag Für die Pilzpfanne - 1 kleine weiße Zwiebel - 300g Mangold - 400g Pilze, z.B. Champignons, Kra?uterseitlinge und/­­oder Austernpilze - 2 EL Oliveno?l - 1 TL Knoblaucho?l - 100ml Gemu?sebru?he - 20g gute Margarine - Salz - frischer Pfeffer aus der Mu?hle Für die Mangold-Salsa - 3 Mangoldbla?tter - 1 TL Knoblaucho?l - 1 Handvoll Salzmandeln (alternativ gero?stete Cashewkerne, Snack-Abteilung im Supermarkt) - 50ml Oliveno?l - 1/­­4 TL Salz - 1 kleine Tomate Zubereitung - Die Zwiebel und den Mangold inkl. Sta?ngel in feine Streifen schneiden, dabei drei gru?ne Mangoldbla?tter fu?r die Salsa beiseite legen. - Pilze in Scheibchen oder Stu?cke schneiden. - Oliveno?l in einer Pfanne erhitzen und zuerst die Zwiebel darin leicht glasig anschwitzen. - Mangoldsta?ngel und -bla?tter dazugeben, alles salzen und 2-3 Minuten pfannenru?hren. - Pilze und Knoblaucho?l dazugeben und eine weitere Minute braten. Mit der Gemu?sebru?he ablo?schen und kurz einkochen lassen. - Zum Schluss Margarine unterru?hren. Mit Salz und Pfeffer kra?ftig abschmecken. - Mangoldbla?tter kleinschneiden und mit den restlichen Zutaten in einem hohen Gefa?ß mit dem Pu?rierstab oder im Blender fein pu?rieren. Finish: Auf einem scho?nen Teller anrichten und mit der Sauce servieren.   *** Gewinnspiel *** Wir verlosen ein Exemplar von ,,Vegan genial in 15 Minuten von Josita Hartanto . Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer  Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum du dieses Kochbuch bekommen solltest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Vegan genial an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 18.11.2018 um 24:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 19.11.2018 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Der Beitrag Vegan genial in nur 15 Minuten? Josita Hartanto macht es möglich! erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Rote Bete - Die Ironlady

24. September 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Rote Bete - Die IronladyRote Bete - Herkunft der Ironlady Die Rote Bete hat ihren Ursprung im Mittelmeerraum, wahrscheinlich stammt sie aus Nordafrika und wurde erst durch die Römer nach Mitteleuropa gebracht. Sie stammt von der wilden Rübe oder der Wildbete ab, lat. beta vulgaris. Diese wilde Bete wurde als Kulturgemüse über Jahrhunderte vom Menschen gezüchtet und weiter entwickelt. Auch die einheitliche rote Farbe ist Resultat der Veredelung des Menschen im 19. und 20. Jahrhundert. Die Ironlady und ihre Pflanzenfamilie Verwandt ist die Rote Bete sowohl mit anderen Rübengewächsen, als auch mit dem Mangold, bei dem Stiele und Blätter ausgeprägter sind als die Wurzeln - der aber zur selben Pflanzenfamilie gehört. Die Rote Bete ist eine zweijährige, krautige Pflanze, die vor allem in Ländern mit gemäßigtem Klima angebaut wird und relativ wenige Ansprüche an den Boden stellt. Somit ist sie auch in ungünstigen Lagen leicht anbaubar. Wir kennen sie vor allem als Herbst- und Wintergemüse. Ausgesät zwischen Mitte April bis Ende Juni kann die Wurzel ab Juli /­­ August bis in den Spätherbst hinein geerntet werden. Die Rote Bete Rübe ist kühl und trocken aufbewahrt gut 4-8 Wochen lagerfähig. Photo: Maria Siebenhaar Erleb dein rotes Wunder mit der Powerknolle Gesundheitlich ist die Rote Bete eine wahre Ironlady. Unscheinbar, aber eine nicht zu verkennende Powerknolle. Ihr hoher Gehalt an B-Vitaminen, Kalium, Eisen und Folsäure, machen sie zu einem interessanten Nährstofflieferanten. Auch der Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen schlägt gesundheitlich vorteilhaft zu Buche. B-Vitamine sind essentielle Bestandteile der Energiegewinnung und für den Zellstoffwechsel jeder einzelnen Zelle notwendig. Dabei greifen die jeweiligen Wirkungen der einzelnen B-Vitamine symbiotisch ineinander. Aber auch jedes B-Vitamin für sich hat seine Spezialaufgaben zu erledigen. Außerdem braucht unser Körper B-Vitamine, wie auch Eisen, für die Blutgewinnung. Kalium reguliert den Informationsaustausch der Zellen, fördert Enzymaktivitäten und reguliert den Wasserhaushalt. Folsäure gehört ebenfalls zu den B-Vitaminen und ist für Frauen vor und während der Schwangerschaft von wesentlicher Bedeutung, da es bei der Organentwicklung und Bildung des embryonalen Nervensystem eine große Rolle spielt. Im Detail vorstellen möchte ich an dieser Stelle den enthaltenen sekundären Pflanzenstoff Betain: Das Glycosid Betain verleiht der Roten Bete ihre blutrote Farbe. Betain stimuliert unsere Leberzellen, kräftigt die Gallenblase und hält die Gallengänge gesund und frei. Zusammen mit den Vitaminen Folsäure, B 6 und B 12 ist das rote Wunder in der Lage, erhöhte Homocystein-Werte im Blut zu regulieren. Dies schützt vor Arteriosklerose und deren Folgeerkrankungen, wie Hypertonie, Schlaganfall und Herzinfarkt.?Homocystein ist eine toxische Aminosäure, die beim Proteinstoffwechsel natürlicherweise als Zwischenprodukt entsteht und normalerweise unmittelbar zu Cystein weiter verarbeitet wird. ?Für die Umwandlung von Homocystein zu Cystein braucht der Körper Folsäure, Vitamin B 6, Vitamin B 12 und Betain. ?Mangelt es dem Körper an den aufgezählten Stoffen, kann die Umwandlung zum unschädlichen Cystein nicht stattfinden und das reaktive Homocystein bleibt im Körper bestehen und bildet mit anderen Aminosäuren Proteinkomplexe, die die Gefäßwände verhärten und verdicken.?Homocystein steht neben seiner schädlichen Wirkung auf die Blutgefäße auch unter Verdacht, neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson zu fördern. ?Der Nitratgehalte der Rote Bete kann Blutdruck senkend wirken: Nitrat wird im Körper zu Nitrit umgewandelt, was wiederum die Bildung von Stickstoffmonoxid anregt - Stickstoff-Monoxid erweitert die Blutgefässe, was einen Druckabfall bewirkt. Wichtiger Tipp: Die Rote Bete Blätter sollten unbedingt ebenfalls verarbeitet und verzehrt werden. Sie enthalten: 7 x soviel Calcium wie die Knollen, 3 x soviel Magnesium, 6 x soviel Vitamin C, 200 x soviel Vitamin A, 2000 x soviel Vitamin K. Folglich sind die Blätter beim Verzehr der Knollen durchaus eine sinnvolle Nahrungsergänzung. Zusammenfassend kann man sagen, Rote Bete Knollen und Blätter wirken entgiftend, reinigend und aufbauend auf den Organismus, den Darm und das Blut.   Unser Rezept-Tipp: Rote Bete Ravioli Photo: Maria Siebenhaar Zutaten: - 2 Knollen Rote Bete, möglichst groß und ebenmäßig - 150 g Cashew, über Nacht eingeweicht - 100-150 g Wasser - 1/­­2 TL Bourbon Vanille - 50 g Ahornsirup oder Agavendicksaft - 50 g Kokosöl, temperiert - 2-3 EL Kokosmehl Zur Dekoration: - etwas Kürbiskernöl - 100 g Kürbiskerne - 2 EL Rohrzucker - 4 EL Ahornsirup nötig: Gemüsehobel, Hochleistungsmixer Und so geht´s: Die Cashewkerne in ein Sieb abgießen und mit frischem Wasser abbrausen. In den Hochleistungsmixer füllen. Die Vanille dazu geben, ebenso das Kokosöl und den Agavendicksaft und ca. 50 ml Wasser. Den Mixer anschalten und so lange mixen, bis die Masse stock. Wasser zugeben und von Neuem mixen. Auf diese Weise weiter vorgehen, bis eine dickflüssige, quarkähnliche Creme entstanden ist, die sich im Mixer noch ganz träge bewegt. Ca. 20-30 sec weiter mixen. Der Cashewquark sollte nicht zu weich werden, da er sich sonst später nicht gut portionieren lässt - er muss aber weich genug sein, dass er sich beim mixen noch dreht, damit man ihn so lange verarbeiten kann, bis er ganz fein und sämig ist. Zuletzt das Kokosmehl einarbeiten. Anschließend den Cashewquark in eine Schüssel füllen und im Kühlschank für 4-6 Stunden ziehen lassen. Die Kürbiskerne in einer Pfanne trocken anrösten und mit dem Rohrzucker und Ahornsirup unter Rühren karamellisieren. Auf einen Teller streichen und etwas auskühlen lassen. Die Rote Bete gut waschen, abtrocknen und auf dem Küchenhobel in sehr feine Scheiben hobeln. Auf vier Tellern, je 3 Scheiben Rote Bete nebeneinander anrichten. Auf jede Scheibe eine walnussgroße Portion Cashew - Quark geben und mit einer weiteren Rote - Bete - Scheibe bedecken. An den Seiten rundherum leicht andrücken. Die süßen Rote Bete Ravioli mit etwas Kürbiskernöl beträufeln und mit Kürbiskern - Krokant bestreuen Der Beitrag Rote Bete - Die Ironlady erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.


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