Magen - vegetarische Rezepte

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Seitan-Rollbraten mit veganer Bacon-Kruste

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Vegane Plätzchen - leckere Kekse ohne Ei und Milch

Zitronen-Kokos-Flankuchen mit krossem Zimt-Kardamom-Boden










Magen vegetarische Rezepte

Zero Waste - Unsere Buchtipps

16. Oktober 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Zero Waste - Unsere Buchtipps Wir lieben Bücher! Egal ob Koch-, oder Sachbücher, Romane oder Ratgeber - wir zeigen dir jeden Monat unsere liebsten Bücher rund um die Themen, Veganismus, Nachhaltigkeit, Umwelt-und Tierschutz und Co.! Dieses Mal zeigen wir dir unsere Buchtipps zum Thema Zero Waste! Das Thema Müllvermeidung ist seit einigen Monaten in aller Munde. Verständlich, da der übermäßige Müllkonsum nachweislich unseren Planeten zerstört. Die Meere sind überflutet mit Plastikresten, überall tummeln sich Müllberge, Deponien in Fernost sind überladen von unserem Müll und beschweren das Leben Tausender Menschen und zahlreiche Tiere erleiden Höllenqualen, da sie wegen Plastik im Magen verenden. Dies sind nur einige Gründe, warum Müll uns Menschen, den Tieren und der Erde schadet. Die Lösung gibt es aber bereits, sie nennt sich Zero Waste. Indem man weniger Müll verbraucht und auf nachhaltige Alternativen setzt, spart man mehrere Tonnen Müll ein und tut somit der Umwelt etwas Gutes. Müll lässt sich praktisch in jedem Bereich deines Lebens vermeiden: Ob in der Küche, beim Einkauf, im Badezimmer oder im Haushalt - Plastikfrei leben ist einfacher denn je! Damit du die richtige Inspiration für deinen Zero Waste Lifestyle bekommst, stellen wir dir nun unsere liebsten Zero Waste Bücher vor. Zero Waste: Weniger Müll ist das neue Grün Zero Waste - weniger Müll ist das neue Grün Das Buch Zero Waste - Weniger Müll ist das neue Grün ist einer unserer Favoriten, da es die Autorin Shia Su schafft, uns alle mit der Zero Waste Bewegung anzustecken. Sie hat konsequent versucht, ein Jahr so wenig Müll wie möglich zu verschwenden. Am Ende des Jahres konnte sie ihren gesamten Müll in lediglich einem Einmachglas sammeln. Wie sie das geschafft hat, erklärt sie in diesem Buch. Ein Anreiz für jeden, auch mal eine solche Challenge anzugehen und auf Müll im Alltag zu verzichten. Das Buch kostet aktuell 14,90EUR. Es geht auch ohne Plastik Es geht auch ohne Plastik Es geht auch ohne Plastik ist ebenfalls ein Buch voller interessanter Inspirationen. Die Autorin und Journalistin Sylvia Schaab lebt mit ihrer 5-köpfigen Familie nahezu verpackungsfrei und erzählt in diesem Buch, wie genau das funktioniert. Sie zeigt außerdem, wie man als Familie innerhalb von 30 Tagen nachhaltig und ohne Plastik leben kann. Alternative Möglichkeiten wie Upcycling, Reparieren, Kreislaufwirtschaft oder Cradle-to-Cradle-Produkte stellt sie ebenfalls vor. So bekommst du alle nötigen Tipps für dein plastikfreies Leben. Das Buch kostet aktuell 12,00EUR. Glücklich leben ohne Müll Glücklich leben ohne Müll Im Buch Glücklich leben ohne Müll zeigt die Autorin Bea Johnson, wie sie ihr Leben um einiges einfacher machte, indem sie ihren Müll reduzierte. Gemeinsam mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen produziert sie nur noch ein Glas voll Abfall im Jahr. In dem Buch erzählt Bea Johnson, wie sich ihr Leben dank der Müllreduzierung positiv verändert hat. Mit vielen Insider-Tipps, Ratschlägen und Erfahrungen zeigt sie, dass ein müllfreies Leben möglich ist und ermutigt jeden dazu, seinen Müll zu reduzieren. Außerdem zeigt sie Möglichkeiten für die plastikfreie Körperpflege, das plastikfreie Kochen und den plastikfreien Urlaub. Das Buch kostet aktuell 19,90EUR. Das Zero Waste Praxisbuch Das Zero Waste Praxisbuch Das Zero Waste Praxisbuch eignet sich für jeden, der sein Leben möglichst ohne Müll gestalten möchte. Es liefert essenzielle Hintergrundinformationen zu Kunststoffen und zeigt dir, wie du Schritt für Schritt umweltfreundlicher und gesünder leben kannst - ganz ohne Müll. Du erfährst, wie der Zero Waste Lifestyle dein Leben bereichern wird. Mit 150 praktischen Tipps und Tricks kannst du dir selbst und der Umwelt etwas Gutes tun. Aktuell kostet das Buch 11,99EUR. Plastikfrei leben Plastikfrei leben Plastikfrei leben ist ebenfalls einer unserer Favoriten. Mit praxisnahen Tipps und Tricks erfährst du, wie du in kürzester Zeit den Zero Waste Lifestyle voll ausleben kannst. Du findest dort außerdem viele Alternativen für Plastik, einfach Hausmittel und plastikfreie Rezepturen. Mit reichlich Informationen, warum Plastik so schlecht für uns und die Natur ist, bist du bestens gewappnet, um dein Leben müllfrei zu gestalten. Aktuell kostet das Buch 13,95EUR (Taschenbuchvariante). Plastikfrei für Einsteiger Plastikfrei für Einsteiger Plastikfrei für Einsteiger gibt praktische Tipps für den Einstieg in den Zero Waste Lifestyle und zeigt, wie leicht und gesund ein plastikfreies Leben ist. Der Autor Christoph Schulz ist Umweltaktivist und beweist in drei Schritten, wie du einfach umsetzbare Alternativen findest, ohne großen Aufwand. Egal ob im Supermarkt, auf Reisen oder im Bad - Zero Waste ist überall möglich und alles andere als aufwendig. Das Buch kostet aktuell 14,99EUR. Zero Waste Kitchen Zero Waste Kitchen Zero Waste Kitchen ist ein super Buch, um nachhaltiger zu kochen. Denn auch Restabfälle von Gemüse und Obst häufen sich unnötig und können ganz einfach vermieden werden. In diesem Buch erfährst du, wie du mit scheinbar langweilen Resten super leckeres Essen zaubern kannst. Neben zahlreichen Kochrezepten liefert es außerdem Tipps für nachhaltige Kosmetik-und Haushaltsprodukte, alles natürlich und nachhaltig. Aktuell kostet das Buch 9,99EUR. Du benötigst noch Kochinspiration für dein Einstieg in die vegane Ernährung? Hier zeigen wir dir tolle vegane Kochbücher für den Einstieg. Möchtest du möglichst nachhaltig und ohne viel Müll kochen? Dann probier es doch mal mit dem Buch Zero Waste Küche von Sophia Hoffmann. Unsere Rezension zu dem Buch zeigt dir, was dich im Buch erwartet. Das könnte dich auch interessieren - 5 Tipps für weniger Chemie im Alltag - Vegane Deocreme selber machen - Zero Waste Küche - So kochst du nachhaltig - Gemüseabo - Wertschöpfung statt Wegwerfgestellschaft - Foodsharing - so gehts! Übersicht Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken euch! 

Eisen zum Frühstück

17. September 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Nährstoff-Tipps für den Start in den Tag Das Frühstück, so die allgemeingültige Auffassung, ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Auch wenn Wissenschaftler das inzwischen nicht mehr vorbehaltlos unterschreiben können und den restlichen Mahlzeiten ebenfalls besondere Bedeutung beimessen, spricht nichts gegen einen möglichst gesunden und nährstoffreichen Tagesbeginn. Insbesondere Eisen ist ein Nährstoff, der beim Frühstück optimiert werden kann. Eisen wird deutlich unterschätzt, denn auch wenn das wertvolle Spurenelement nur einen geringen Teil unseres Körpergewichtes ausmacht, hat es einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit. Die Eisenaufnahme ist für die Stoffwechselvorgänge im Körper nämlich essenziell. Auch als Veganer sollten eisenreiche Lebensmittel so oft es geht in verschiedene Mahlzeiten eingebaut werden. In unserem Beitrag 6 Tricks gegen Eisenmangel bekommst du noch mehr Tipps. Overnight Oats: Eingeweichtes Eisen-Wunder Quelle: Unsplash Frühstücksgerichte mit viel Eisen  Wer sich mit Phytinsäure, Polyphenolen und Vitamin C auskennt, befindet sich eisentechnisch auf einem guten Weg. Wer die Details noch nicht kennt, erfährt im Laufe dieses Artikels mehr darüber.  Natürlich gibt es noch weitere Hemmstoffe wie beispielsweise die Oxalsäure, diese jedoch kommen meist bei anderen Mahlzeiten des Tages zum Tragen. Das ganze theoretische Wissen aber reicht noch nicht aus, um auch wirklich ein leckeres, eisenreiches Frühstück zu zaubern.  Essen muss einfach schmecken Wie die meisten pflanzlich lebenden Menschen aber wissen, muss unser Essen besonders gut schmecken, um auch den ein oder anderen Omni zu überzeugen. Das hat im Übrigen auch REWE erkannt und beschäftigt sich mit dem eigenen veganen Sortiment und mit dem Kochen ohne tierische Inhaltsstoffe. Auf der Website findet sich eine große Rubrik mit rein veganen Rezepten zum Stöbern und Ausdrucken nicht nur für Veganer, sondern auch für Allesesser, die ein veganes Rezept ausprobieren möchten. Nüsse eisenreich Quelle: Unsplash Einfache vegane Frühstücksideen Zum Glück sind guter Geschmack und optimierte Eisenversorgung auch beim Frühstück keine gegenseitigen Ausschlusskriterien. Diese beiden Gerichte lassen sich ganz einfach zubereiten: Overnight Oats  Overnight Oats, über Nacht eingeweichte Haferflocken, sind einfach lecker und ein perfekter Frühstücksbegleiter, denn mit ihnen lassen sich nahezu täglich neue Ideen umsetzen. So passt der flockige Brei zu  - frischen Früchten,  - warmen Beeren,  - Nüssen,  - Sonnenblumenkernen,  - Hanfsamen,  - Vanille,  - Kurkuma  - und auch Trockenfrüchten.  Es wäre also theoretisch möglich, einen ganzen Monat lang nur vegane Overnight Oats zu essen und dabei nicht ein einziges Mal das gleiche Rezept zu nutzen.  Wichtig: Bei Overnight Oats sollten im Hinblick auf die Phytinsäure nicht nur die Haferflocken eingeweicht werden. Auch Nüsse und Kerne gehen am besten schon abends mit in das Pflanzenmilch-Bad. Besonders gut eignen sich Hafermilch und Reismilch. Am besten bei der Produktwahl darauf achten, dass es ein Drink ohne Zuckerzusatz ist. Brötchen selbst backen Quelle: Unsplash Vegane Brötchen  Wer etwas mehr Zeit hat, um sein Frühstück vorzubereiten, wird sicherlich auch mit selbstgemachten Brötchen glücklich. Sowohl weichere Burgerbuns als auch knusprigere Varianten lassen sich im heimischen Ofen zaubern. Vom konventionellen Bäcker müssen die runden oder länglichen Teile indes nicht kommen, denn hier stecken nicht selten viele Zusatzstoffe wie chemische Backtriebmittel oder auch Farbstoffe im Teig. In unsrem Zuhause, wo viele Veganer möglichst wenig künstliche Chemikalien verwenden wollen, können wir auf sie getrost verzichten. Außerdem ist nicht jedes Brot vegan. In unserem Beitrag über Veganes Brot beschreiben wir, worauf beim Brotkauf geachtet werden sollte. Eisenreiche Brötchen Damit die eigenen Brötchen auch wirklich Eisen liefern, sollten sie mit Vollkornmehl gebacken werden. Es lohnt sich außerdem, den Teig zum Abbau der Phytinsäure schon am Vorabend anzusetzen und über Nacht im Kühlschrank gehen zu lassen. Die Schüssel sollte je nach Teigmenge etwas größer sein, denn dank Hefe herrscht unter Umständen Ausbruchsgefahr.  Eisenreiches Frühstück: Wie ist das mit den Hemmstoffen?  Stehen wir am Morgen auf und ist unser Magen noch leer, befinden sich vergleichsweise wenige Hemmstoffe und somit auch wenig Konkurrenz für das Eisen im oberen Bereich unseres Verdauungssystems. Das ist gut, denn so kann der Körper das beim Frühstück aufgenommene Eisen gut verwerten. Gerade beim Nicht-Häm-Eisen, das uns die vegane Ernährung liefert, ist das nämlich wichtig, denn hier kann die Bioverfügbarkeit besonders niedrig ausfallen.  Hemmstoffe erkennen Umso entscheidender ist es, die wichtigsten Hemmstoffe zu kennen, die rund um das Frühstück eine Rolle spielen und die Eisenaufnahme unter Umständen auf ein Minimum reduzieren können. Das ist übrigens auch der Grund dafür, dass Vegetarier und sogar Fleischesser unter einer suboptimalen Eisenversorgung leiden können und gerade Frauen aufgrund der Menstruation unabhängig von ihrer Ernährungsweise vergleichsweise häufig betroffen sind.  Daher nun ein kurzer Überblick zu den beiden wichtigsten Eisen-Gegnern beim Frühstück: - Phytinsäure Buntes Frühstück mit Nüssen Quelle: Unsplash Phytinsäure kann uns beim Frühstück ganz schön in die Quere kommen, wenn es um die Aufnahme verschiedener Nährstoffe geht. Sie stellt sich nämlich nicht nur Eisen, sondern durchaus auch Calcium und Zink in den Weg und steckt in der beliebten Frühstückszutat Vollkorngetreide. Es lohnt sich daher, die Phytinsäure im Getreide vor dem Frühstück so gut wie möglich abzubauen. Hierfür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten wie  - Einweichen - Keimen - Rösten - Fermentieren. All diese Vorgänge reduzieren den Phytinsäuregehalt im fertigen Gericht deutlich, sodass der hemmende Effekt auf die Eisenaufnahme ebenfalls verringert wird.  - Polyphenole Polyphenole binden sich an Eisen, sodass dieses im Darm nicht mehr aufgenommen werden kann. Da das dreiwertige Pflanzeneisen besonders gerne Verbindungen eingeht, sind Hemmstoffe wie Polyphenole für Veganer besondere Gegner, die nach Möglichkeit ausgeschaltet werden sollten. Bei diesem Hemmstoff ist das recht einfach.  Die wichtigste Regel: Kaffee und Tee sollten nicht direkt zum Frühstück getrunken werden, sondern besser in einem Abstand von zwei Stunden zur Mahlzeit.  Auch Kakao enthält nennenswerte Mengen an Polyphenolen, weswegen er am Frühstückstisch ein weniger gern gesehener Gast ist. Wer nicht auf Süßes verzichten will, greift besser zu Trockenfrüchten.  Zusatz-Tipp: Es ist gut, die beiden genannten Hemmstoffe so gut es geht zu meiden, wenn es um ein eisenreiches Frühstück geht. Das jedoch erhöht die grundsätzliche Bioverfügbarkeit des pflanzlichen Eisens nicht zwingend, weswegen wir hier einen extra Helfer an den Tisch holen sollten: Vitamin C!  Ascorbinsäure erhöht die Eisenaufnahme signifikant und poliert das Frühstück folglich richtig auf. Aus einer natürlichen Quelle wie frisch gepresstem Orangensaft, einer geschnittenen Paprika oder auch Kiwi und Sanddornsaft passt das Vitamin perfekt zur ersten Mahlzeit des Tages.  Supplemente am Morgen? Nicht übertreiben  Grundsätzlich gilt bei Eisen: Es sollte nicht einfach so supplementiert werden. Größere Mengen können toxisch wirken, denn der Körper ist nicht dazu in der Lage, einen Überschuss einfach so auszuscheiden. Wer also keine Eisen-Überdosis riskieren will, lässt am besten die Finger von Nahrungsergänzung, solange der Arzt nicht nach einer Blutentnahme zum Supplementieren rät. Die Verbraucherzentrale informiert noch etwas detaillierter über Ergänzungsmittel und Mangelsymptome.  B12 ist unverzichtbar Abgesehen davon gibt es am Frühstückstisch aber nicht selten andere Supplemente, deren Sinn (oder Unsinn) ebenfalls umstritten ist. Während B12 für Veganer natürlich kein Thema ist, denn darauf sollte absolut nicht verzichtet werden. Bei anderen Nährstoffe gibt es viele verschiedene Strategien, den persönlichen Bedarf zu decken. Wer Supplemente mit Zink und Calcium nimmt, sollte wissen, dass sie der Eisenaufnahme entgegenstehen können. Je höher die Dosis, desto stärker der Hemm-Effekt.  Auch hier gilt: Bei Nahrungsergänzungsmitteln ist Vorsicht ratsam. Einige Stoffe können aufgrund einer recht geringen therapeutischen Breite leicht überdosiert werden und das kann zu unangenehmen Konsequenzen führen.  Buchtipp Niko Rittenau Vegan Klischee ade! Vegan-Klischee ade von Niko Rittenau Wenn du genug von den typischen Vegan-Klischees hast, empfehlen wir dir das Buch Vegan Klischee ade! von Niko Rittenau. Dort wird ebenfalls auf die wichtige Nährstoffversorgung in der veganen Ernährung auf den Grund gegangen und mit wissenschaftlichem Know-How belegt. Unsere Buchrezension zeigt dir, was dich noch so im Buch erwartet.

Gesünder snacken: Gemüsechips aus der Heißluftfritteuse

24. Mai 2019 Minzgrün 

Salzig, fettig, würzig und so schön knusprig – bei Kartoffelchips kann wohl kaum jemand von uns mühelos „nein!“ sagen. Anstatt der abwehrenden Handbewegung verschwindet sie dann doch mal eben in der Chipstüte – und wieder und wieder … bis sie plötzlich ins Leere greift, wir uns genüsslich die Finger ablecken und unser schlechtes Gewissen sich mit „SACH MA GEHTS NOCH?!“ meldet. Haben wir gerade 175g Chips verdrückt, also fast 900 kcal? Ups. Warum wir bei Chips immer wieder zugreifen „müssen“ liegt an der Kombination der Geschmacksverbindungen, die in unserem Gehirn Endorphine, die sogenannten Glückshormone, freisetzen. Wenn’s jetzt noch richtig schön knuspert im Mund schütten wir umso mehr davon aus und fühlen uns glücklich(er). Ausgenutzt und angekurbelt wird das (wie könnte es anders sein) von der Lebensmittelindustrie, die Chips durch Geschmacksverstärker und allerhand Zusätze extra-knackig serviert. Vollgas für unser inneres Belohnungssystem sozusagen. Wir können also kaum anders, als immer wieder zuzugreifen. Dafür, dass wir nun eine riesige Kalorienbombe mit viel Fett verdrückt haben, ist allerdings relativ wenig im Magen. Wirklich satt fühlen wir uns deshalb nicht und um die Energie wieder zu verbrennen, müssten wir zwei Stunden (!) Rad fahren. Machen wir aber eh nicht, denn wir futtern sie ja am […] The post Gesünder snacken: Gemüsechips aus der Heißluftfritteuse appeared first on minzgrün.

Was du bei veganer Ernährung beachten solltest - 10 Tipps einer Ernährungsberaterin

9. Mai 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Was du bei veganer Ernährung beachten solltest - 10 Tipps einer Ernährungsberaterin Als ausgebildete vegan Ernährungsberaterin weiß Patricia, worauf es bei der pflanzlichen Ernährung ankommt. Heute zeigen wir dir ihre 10 Tipps für eine optimale vegane Ernährung. 1. Nicht nur weglassen, sondern auch hinzufügen Das Wort vegan ist ja schon etwas suboptimal, weil es nur beschreibt, was weggelassen wird - nämliche tierische Produkte. Sehr viel mehr sagt es aber nicht über die Ernährungsform aus. Viele machen den Fehler, dass sie ihre Ernährung gar nicht wirklich umstellen, sondern nur die tierischen Produkte ersetzen. Dann kann sich natürlich auch das gesundheitliche Potential einer pflanzlichen Ernährung nicht vollkommen entfalten. Und außerdem kann es sehr schnell langweilig werden.   Deshalb ist es super wichtig, mit einer großen Offenheit und einer gewissen Neugierde an die Ernährungsumstellung heranzugehen. Es gibt über 40 Tausend (!) verschiedene essbare Pflanzen auf diesem Planeten. Natürlich werden wir davon vielleicht nicht alle mögen. Und es macht auch durchaus Sinn, erstmal bei denen anzufangen, die in deiner Region wachsen. Aber, wenn man eine Ernährungsumstellung richtig angeht, kann ich versprechen: Für jedes Produkt, das du weglässt, kommen mindestens zwei neue hinzu. Sieh das Ganze einfach als eine Art kulinarische Reise, auf der du dein Spektrum an gesunden und leckeren pflanzlichen Lebensmitteln und Mahlzeiten stetig erweiterst.  2. Informiere dich gründlich zu Nährstoffen Keine Ernährungsform ist per se bedarfsdeckend - weder die Mischkost, noch die vegane Kost. Es kommt im Endeffekt immer darauf an, wie der Speiseplan genau zusammengestellt ist.  Um sich grundsätzlich bedarfsdeckend zu ernähren, müssen wir wissen, welche Nährstoffe potenziell kritisch sind, in welchen Lebensmitteln diese enthalten sind und wie ich meinen Bedarf in meinem Alltag konsequent decken kann. Speziell in der veganen Ernährung zählen diese Nährstoffe zu den potenziell kritischen: Proteine, DHA&EPA, Vitamin B12, Vitamin D, Vitamin B2, Kalzium, Eisen, Zink, Selen und Jod. Das klingt erstmal nach einer Menge, bedeutet aber nicht, dass es super schwierig ist, diese abzudecken, sondern nur, dass man ein Auge darauf haben sollte. Die meisten der hier aufgezählten gelten auch für Mischköstler. Mit dem einzigen Unterschied, dass diese nicht immer wieder darauf hingewiesen werden, doch bloß auf ihre Nährstoffe zu achten. Veganer sind gerade deshalb oft sehr besser versorgt, weil sie sich aktiv mit diesen Themen beschäftigen. 3. Bluttest Warum soll man denn jetzt noch Bluttests machen, obwohl man sich gut ernährt? Der Hauptgrund liegt darin, dass nicht nur die Menge der aufgenommenen Nährstoffe darüber entscheidet, was im Endeffekt meinen Zellen zur Verfügung steht, sondern auch die komplexen Prozesse unserer Verdauung und des Stoffwechsels. So können zum Beispiel auch Mischköstler trotz hohem Fleischverzehr an Vitamin B12-Mangel leiden, weil das Vitamin nicht richtig aufgenommen wird. Bluttests zur Prävention von Nährstoffmängeln und damit einhergehenden Krankheiten sind also auch nicht nur ein Thema für Veganer. Leider sind die Symptome meist so diffus, dass wir es nicht auf einen Nährstoffmangel zurückführen oder wir merken es erst so richtig, wenn bereits ein manifester Mangel besteht. Damit ist wirklich nicht zu scherzen. Also lieber einmal jährlich die wichtigsten Werte kontrollieren und man ist auf der sicheren Seite. 4. Die richtigen Supplemente Keine Angst: Nur weil man sich vegan ernährt, braucht man nicht den ganzen Medizinschrank voll mit Pillen und Pulvern füllen. Die eben genannten Bluttests dienen dann als optimale Grundlage, um die richtigen Supplemente und deren Dosis zu bestimmen. Grundsätzlich gilt beim Thema Nahrungsergänzung: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Vorrang sollte immer die Deckung der Nährstoffe über unsere Ernährung haben. Gewisse Supplemente können in zu hoher Dosierung auch Schaden anrichten und es gilt nicht ,,Je mehr, desto besser. Daher rate ich meinen Kunden immer nur zu einer gezielten Supplementation.  5. Erhöhe die Portionsgrößen Good News: Veganer können tendenziell MEHR essen. Wuhu! Denn pflanzliche Lebensmittel sind verglichen mit tierischen Produkten in der Regel kalorienärmer. Daher können und müssen die Portionsgrößen etwas erhöht werden, um gleichviel Kalorien zu sich nehmen. Das mag am Anfang etwas ungewohnt sein und auch der Magen-Darm-Trakt muss sich erstmal an das größere Volumen und die Ballaststoffe gewöhnen. Bei vielen führt das dann dazu, dass sie insgesamt einfach nicht genügend Energie zu sich nehmen und sich schlapp fühlen.  6. Möglichst viele gering verarbeitete Lebensmittel  Wenn man so vor dem Supermarkt-Regal mit der Aufschrift ,,vegan steht, kann man schnell den Eindruck kriegen, dass vegane Ernährung bedeutet, sich von Sojaschnitzel und Lupinennuggets zu ernähren. Schade eigentlich, dass die wirklichen Basislebensmittel der pflanzlichen Ernährung meistens keinen ,,vegan-Sticker haben. Ich empfehle hier die 80/­­20-Regel: Solange ca. 80% deiner Lebensmittel möglichst gering verarbeitet sind, ist immer noch Platz für 20% für alle die industriell verarbeiteten Produkte, wie vegane Schnitzel, Kekse, Soßen und andere Fertigprodukte. Man will ja auch gerne austesten, was die Produkte so draufhaben und die Entwicklung pflanzlicher Alternativen unterstützen. Das Maß ist hier wie so oft entscheidend. 7. Keine Lebensmittelgruppen weglassen Was sind denn die Basislebensmittel einer veganen Ernährung? Es gibt grundsätzlich fünf pflanzliche Lebensmittelgruppen: Obst, Gemüse, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte sowie Nüsse und Samen. Und um sich bedarfsdeckend zu ernähren, ist es wichtig, wirklich alle Lebensmittelgruppen in die Ernährung mit aufzunehmen. Oftmals geschieht dies nicht aus Unwissenheit, dass bestimmte Gruppen wichtig sind oder aus Angst, eine bestimmte Gruppe sei weniger gesund. Das liegt wahrscheinlich an den vielen Extrem-Diäten innerhalb der veganen Ernährung, die bestimmte Lebensmittel oder ganze Gruppen verteufeln. In meinen Augen eine sehr gefährliche Entwicklung. 8. Vorausplanen So einfach es auch in unseren Großstädten geworden ist, sich vegan zu ernähren, kann das vor allem in ländlichen Gebieten schon teilweise noch eine Herausforderung sein. Da kann ich aus eigener Erfahrung sprechen. Auch auf der Arbeit bieten natürlich nicht längst alle Kantinen gesunde vegane Alternativen an. Je nachdem wie deine Lebens- und Arbeitssituation also ist, macht es schon sehr viel Sinn, deine Mahlzeiten im Voraus zu planen. Eigenes Essen mitbringen schont als schönen Nebeneffekt ja auch den Geldbeutel.  9. Connecte dich Gerade als Vegan-Neuling kann man sich sehr schnell als Außenseiter fühlen, wenn man keine Gleichgesinnten in seinem Umkreis hat. Gerade, wenn dann Familie, Freunde und Arbeitskollegen weniger positiv auf die Ernährungsumstellung reagieren, kann das ganz schön herausfordernd sein. Viele schmeißen dann wieder alles hin, weil sie zu viel Gegenwind bekommen. Aber auch hier gibt es eine gute Nachricht: Du bist nicht allein und jeden Tag sollen bis zu 200 neue Veganer in Deutschland hinzukommen. Dank Social Media ist es uns so einfach wie noch nie, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen - egal ob über Instagram oder Facebook Gruppen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, dir Verbündete zu suchen. Trau dich einfach, es lohnt sich! 10. Lass dir Zeit  Viele machen sich am Anfang unnötig viel Druck, sofort von heute auf morgen alles umzustellen. So sehr ich deine Entscheidung, dich vegan zu ernähren, auch unterstütze, finde ich es vollkommen okay, wenn es jeder in seinem Tempo macht. Man braucht sich nicht schlecht zu fühlen, wenn man etwas nicht geklappt hat oder man doch nochmal eine Ausnahme machen musste. Jeder Schritt zählt! Ich hoffe diese Tipps haben dir geholfen und du weißt jetzt, worauf du bei der pflanzlichen Ernährung achten solltest. Wenn du darüber hinaus noch Fragen hast, dir bei bestimmten Themen unsicher bist oder grundsätzlich etwas Hilfe benötigst, deine Ernährung umzustellen, bist du in meinem Ernährungscoaching herzlich willkommen. Gastautorin Patricia Patricia ist zertifizierte und vor allem leidenschaftliche Ernährungsberaterin mit Spezialisierung auf vegane Ernährung. Seit 5 Jahren lebt sie selbst vegan und hilft nun auch Anderen, mit pflanzlicher Ernährung in Bestform zu kommen.  Vor allem liegt es ihr auch am Herzen, für Klarheit rund um Ernährungsmythen zu schaffen und trotzdem dabei den Spaß an der Sache nicht zu vergessen. 

Die Top 10 Lebensmittel zur Stärkung deines Immunsystems

16. April 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Die Top 10 Lebensmittel zur Stärkung deines ImmunsystemsAnzeige - Wir stellen dir hier unsere 10 Top Lebensmittel zur Stärkung deines Immunsystems vor und haben auch gleich unsere liebsten Rezepte für diese mitgebracht. 1. Kurkuma und Ingwer Kurkuma und Ingwer strotzen nur so vor antioxidativen und zellschützenden Eigenschaften. Besonders für die Zellen des Immunsystems und die Blutzellen ist das im Winter von Bedeutung, wenn wir überall nervigen Grippe-Bakterien und dem ein oder anderem Virus begegnen.  Beide Wurzeln haben darüber hinaus wärmende Eigenschaften und heizen uns so richtig gut ein. Auch Ingwertee unterstützt das Immunsystem Unser Blitzrezept für den tägliche Immunshot Den Immunshot, vor allem für die kalte Jahreszeit, kannst du heiß oder kalt genießen. Er lässt sich für 2-3 Tage im Voraus zubereiten und hält gut verschlossen im Kühlschrank auch entsprechend lange frisch. Zutaten für 4 Portionen - 1 Zitrone, geschält - 1 Orange, geschält - 2-3 cm Ingwerwurzel, gründlich gewaschen - 2-3 cm Kurkumawurzel, gründlich gewaschen - 1-2 Datteln, entsteint - 1 Msp. Cayennepfeffer Zubereitung - Alle Zutaten in einen Hochleistungsmixer geben und sehr gründlich vermixen. - Kalt als Shot genießen (max. 80-100 ml) oder die entsprechende Menge mit warmem Wasser aufgießen und genießen. 2. Kreuzblütler Die Familie der Kreuzblütler ist DAS Gemüse der Wintermonate. Kohl hält der kalten Witterung recht lange stand, manch einer braucht sogar einmal Frost, um bekömmlicher zu werden und geschmacklich zu überzeugen (Grünkohl und Rosenkohl, sowie Wirsing und Schwarzkohl). Kohlköpfe gehören zu den Lagergemüsen und können wunderbar eingemacht werden (siehe 5. Fermentierte Lebensmittel). Der hohe Vitamin C Gehalt, die vielen antioxidativen Bestandteile und die Mikonährstoffdichte machen Kohl zu einem großartigen Lebensmittel. Kohl muss nicht muffig und abstoßend schmecken oder schwer im Magen liegen. Bekömmlichkeit und Geschmack liegen ganz in der Hand des Kochs: Kräftig gewürzt mit in Öl gerösteter Senfsaat, Kreuzkümmel und Bockshornklee, sachte gekocht mit Lorbeeren, Wacholderbeeren und Nelken und abgeschmeckt mit einer ordentlichen Prise Asafoitida (Teufelsdreck - ein Gewürz aus der indisch-ayurvedischen Küche) ist für gute Bekömmlichkeit und spannenden Geschmack gesorgt. Wie wäre es mit Chili-Zimt-Rosenkohl aus dem Ofen oder Blumenkohl orientalisch ? Rezept für Chili-Zimt-Rosenkohl aus dem Ofen mit Kokos-Kartoffelstampf und Koriander Zutaten für 4 Personen - leicht - 40-50 min - 600 g Rosenkohl - Kokosöl zum Backen - je 1/­­2 TL Chiliflocken, Muskat und Zimt - 1 kg Kartoffeln, mehligkochend - 400 g Kokosmilch - 1 TL Salz - 1 Prise Galgant (wenn erhältlich) - frisches Zitronengras - frischer Koriander - Kokoschips, geröstet Zubereitung - Die Kartoffeln schälen und etwas zerkleinern. - Das Zitronengras mit Hilfe eines Nudelholzes aufbrechen. - Beides in einen passenden Topf geben, das Zitronengras zu zuunterst  und mit 200 ml Wasser angießen. Zum Kochen bringen. - Dann die Kokosmilch, das Galgant und das Salz hinzugeben, nochmal aufkochen und auf kleiner Flamme 30 min. garen. - Den Rosenkohl putzen und den Strunk kreuzweise einschneiden. - 2-3 EL Kokosöl leicht erwärmen, damit es flüssig wird. Das Backblech damit einfetten. - Achtung! Wenn der Rosenkohl aus dem Kühlschrank kommt, ist er so kalt, dass das Kokosöl sofort wieder fest wird. Besser der Kohl hat Zimmertemperatur. - Den Kohl mit den Chiliflocken, Muskat und Zimt bestäuben, rundherum wenden. Dann das Kokosöl gleichmäßig darüber verteilen und alles miteinander vermengen. - Auf das Backblech geben und ca. 20 min. bei 170°C Umluft backen. Ggf. am Ende 3- 5 min. grillen, damit die äußersten Blätter noch Farbe bekommen. - Für den Kartoffelstampf das Zitronengras aus dem Topf fischen und die Kartoffeln anschließen im Kokossud zerstampfen. Abschmecken. - Den Koriander von den Stängeln zupfen und die Kokoschips ohne Fett in einer Pfanne anrösten. - Den Kartoffelstampf mit dem gar gebackenen Rosenkohl anrichten, Koriander und Kokoschips darüber geben und heiß genießen. Rezept für orientalischen Blumenkohl Zutaten - 1 Kopf Blumenkohl - ja 1 TL Kurkuma & Ingwer gemahlen - 1 Msp. Piment - 1 Msp. Zimt - 1 Msp. Chiliflocken - 60 g Rapsöl Zubereitung - Den Blumenkohl waschen und in Röschen zerteilen. Die Gewürze mit dem Rapsöl glatt rühren. - Die Blumenkohlröschen gründlich mit der Gewürzpaste bepinseln und auf einem mit Backpapier belegten Backblech ausbreiten. - Bei 180°C 20 min. backen. 3. Rote Bete und andere Winterwurzeln Winterwurzeln wie Rote Bete, Karotten, Petersilienwurzel und Pastinaken zählen zu den Lagergemüsen und haben die Fähigkeit wichtige Nährstoffe zu speichern. Im Winter vermehrt auf Wurzelgemüse zurück zu greifen, hat den Vorteil, dass wir diese gespeicherten Inhaltsstoffe in gut verwertbarer Form zugeführt bekommen. Ganzheitlich betrachtet wirken Wurzeln auch wärmend (was im Winter von Vorteil ist), während Fruchtgemüse, wie Tomaten, Gurken, Paprika, Zucchini und Auberginen kühlend wirken und unseren Stoffwechsel dadurch eher schwächen. Darüber hinaus ist es nachhaltiger regionale Lebensmittel zu bevorzugen, als Fruchtgemüse aus Spanien oder Übersee zu verzehren. Photo: Maria Siebenhaar Gesundheitlich ist die Rote Bete eine unscheinbare, aber nicht zu verkennende Vitalstoffbombe. Ihr hoher Gehalt an B-Vitaminen, Kalium, Eisen und Folsäure, machen sie zu einem interessanten Nährstofflieferanten. Auch der Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen schlägt gesundheitlich vorteilhaft zu Buche. In diesem Artikel findest du noch mehr Infos zur Ironlady und ein Rezept für Rote Bete Ravioli. Rezept für Rote Bete Spaghetti mit Paranuss-Bolognese Zutaten für 4 Personen - 2 - 3 große Knollen Rote Bete - 1 Zitrone, Saft - etwas Salz - 100 g Paranusskerne - 1  kleine Möhre - 1/­­2 Knolle Fenchel - 2 reife Fleischtomaten - je 1 Zweig Oregano, Majoran, Rosmarin und Thymian - 1 EL  Tamari - 50 ml Olivenöl - Frischer Basilikum nach Belieben - 50 g Paranüsse, gehackt und mit etwas Paprika, Kreuzkümmel, Salz und Olivenöl in der - Pfanne geröstet - nötig: Spiralschneider und Food Prozessor oder Blitzhacker Zubereitung - Die Rote Bete waschen, schälen und mit dem Spiralschneider zu Spaghetti drehen. Mit Zitronensaft beträufeln und etwas salzen. Bei Seite stellen, bis die Bolognese zubereitet ist. - Die Paranusskerne im Food Prozessor oder im Blitzhacker zerkleinern. - Möhre und Fenchel waschen und in superfeine Würfelchen schneiden. - Die Fleischtomaten im Mixer oder mit dem Pürierstab zu einem Püree verarbeiten. - Je ca. 1 EL Oreganoblätter und Majoranblätter von den Stängeln lösen, ebenso 4-6 Rosmarinnadeln und 1 TL Thymianblätter. - Die Kräuter mit dem Tamari, dem Olivenöl und etwas Salz unter das Tomatenpüree mixen. - Die vorbereiteten Nüsse und das Gemüse ebenfalls unter das Tomatenpüree heben und alles gut miteinander vermengen. - Mit Salz und Pfeffer abschmecken. - Die Rote Bete Pasta portionsweise mit der Bolognese in einer Rührschüssel vermengen und auf Tellern anrichten. - Jede Portion mit etwas Bolognese, Paranussparmesan und Basilikum abrunden. 4. Beeren Beeren (im Winter auch als hochwertige Tiefkühlware) liefern uns jede Menge Vitamine und Spurenelemente und stärken somit unser Immunsystem und die körpereigenen Abwehr. Beeren lassen sich leicht im Smoothie unterbringen oder ergänzen das wärmeren Porridge zum Frühstück um eine fruchtige Komponente. Für den Mega-Booster lassen sich schon beim Frühstück mehrere der hier genannten Top 10 kombinieren: Zum Beispiel in diesem Rezept für fermentierte Overnight-Oats. 5. Fermentierte Lebensmittel Fermentierte Lebensmittel, wie fermentierter Kohl (Sauerkraut oder Kimchi), fermentierte Sojabohnen (Tempeh) oder fermentierter, selbst gemachter Nussjoghurt, liefern uns wichtige probiotische Kulturen, die unserer Darmflora gehörig auf die Sprünge helfen. Das Mikrobiom (die gesammelten Bakterienstämme in unserem Darm) ist maßgeblich dafür verantwortlich wie gut unser Immunsystem funktioniert. Denn hier - im Darm - werden die Immunzellen ausgebildet und geschult, körperfremd und körpereigen zu unterscheiden. Umso gesünder also unsere Darmbakterien sind, umso besser fühlen wir uns und umso widerstandsfähiger ist auch unser Immunsystem. Also - nichts wie ran, an die Fermentationstechnik! In unserem Artikel Milchprodukte ohne Milch - aber mit Leben drin findest du noch viele weitere Information rund um dieses Thema. Foto: Michael Groll Rezept für Cashew-Yoghurt (am Tag vorher ansetzen) Zutaten - 300 g Cashew (über Nacht einweichen) - 1 Pck. probiotisches Pulver - Wasser Zubereitung - Die Cashew abgießen, abbrausen und im Mixer zu einer sahnigen Creme vermixen. - Mit den Probiotikum beimpfen und bei Zimmertemperatur für 6-12 Stunden fermentieren lassen. Auf dem Blog von Estella findest du außerdem ein Rezept für winterliches Rosenkohl-Kimchi. 6. Nüsse, besonders Mandeln, Walnüsse, Erdnüsse und Paranüsse Nüsse zeichnen sich durch eine geballte Mineralstoffdichte und jede Menge Spurenelemente aus. Calcium findet sich z.B. besonders reichlich in Mandeln, Paranüsse sind eine einzigartige Selenquelle (aber nur max. 1-3 pro Tag, da sonst Selenüberschuss droht) und Erdnüsse sind reich an Zink und Protein. Walnüsse liefern von allen Mikronährstoffen in der Summe am meisten und werden deswegen oft als Königin der Nüsse gefeiert. Eine Hand voll Nüsse am Tag schützt erwiesenermaßen vor Herz-Kreislauferkrankungen und beeinflusst die Blutfettwerte auf positive Art und Weise. Und das, obwohl Nüsse selber recht fettreich sind. Aber Entwarnung für alle Figurbewussten: Nüsse liefern extrem hochwertige Fette und machen nicht dick - solange man es mit dem Verzehr nicht übertreibt. Rezept für Mandel-Dattel-Karamell Zutaten - 200 g Datteln, eingeweicht - 200 g Mandelmus - 100 g Kokosmus, erwärmt Zubereitung - Zuerst die Datteln im Mixer ganz bland und cremig pürieren. - Dann das warme, cremige Kokosmus dazu geben und zuletzt das Mandelmus einfließen lassen. - Gut glatt mixen - in Schraubgläser füllen und auf Brot, zu Banane oder ins Porridge genießen. 7. Getreide, besonders Haferflocken Vollkorngetreide ist reich an Mikronährstoffen und vor allem an Vitaminen des B-Komplexes. Die B-Vitamine spielen bei sämtlichen Stoffwechselfunktionen eine Rolle. Besonders Folsäure ist für die Zellteilung von Bedeutung (das ist wichtig fürs Immunsystem). Hafer und Haferflocken (Achtung - auf Vollkorn achten) bringen insbesondere viel Zink mit. Zink ist neben Vitamin C eines der Booster-Elemente für unsere Abwehrkräfte. Ein Grund mehr sich morgens mit einem angenehm wärmenden und stärkendem Porridge zu verwöhnen und auch sonst mal mit Hafer zu backen. Suchst du ein besonders schnelles Rezept? Dann ist unser 5-Minuten Haferbrei mit Banane genau das richtige für dich. Rezept für glutenfreies Haferbrot Zutaten für eine Kastenform - 250 g Haferflocken, glutenfrei - 100 g Reis-Vollkorn-Mehl - 100 g Buchweizenmehl - 100 g Leinsamen, geschrotet - 1 EL Salz - 1 TL Brotgewürz (oder mehr nach Geschmack) - 1/­­2 Würfel Hefe - 500 ml warmes Wasser - Nach Belieben 100 g Kerne oder Nüsse nach Belieben) Zubereitung - Alle trockenen Zutaten mischen. - Die Hefe in dem warmen Wasser auflösen, die Mischung zu den trockenen Zutaten geben und zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. - Um genug Luft unter den Teig zu kneten, mindestens 5 Minuten rühren. - Den Teig in einer mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen, die Oberfläche mit Wasser glatt streichen und den Rohling an einem warmen Ort, bedeckt, 45 min gehen lassen. - Anschließend bei 160 - 180 °C 50 min. backen. - Nach 50 min. mit Backpapier aus der Form nehmen und weitere 10 min weiter backen, damit die Krume rundherum noch fest werden kann. - Aus dem Ofen nehmen und gut auskühlen lassen. 8. Hülsenfrüchte Zugegeben, bei Hülsenfrüchten versteht man erst mal nicht, was diese genau mit dem Immunsystem zu tun haben sollen. Aber auch hier gibt es eine wichtige Verbindung. Diese liegt in unserem Darm. Hülsenfrüchte liefern hochwertige, komplexe Kohlehydrate, reichlich pflanzliches Protein und jede Menge Mineralstoffe. Auch der Ballaststoffgehalt ist nicht zu verleugnen. Insofern sind sie ein Rundum-Paket für unseren Zellstoffwechsel - und gut versorgte Zellen bleiben gesund. Für die biologische Wertigkeit des enthaltenen Protein, sollten Kichererbsen, Linsen und Co mit Vollkorngetreide (Reis, Dinkel, Buchweizen etc.) kombiniert werden. Und für die Bekömmlichkeit ist auf fachgerechte Zubereitung zu achten: - ) über Nacht einweichen (außer Linsen) 2.) gründlich waschen 3.) in frischem Wasser lange genug kochen 4.) gut würzen (am Besten mit Kreuzkümmel, Bockshornklee, Ingwer, Chili, Senfsaat, Teufelsdreck etc.) Rezept für Linsendahl Zutaten - 200 g gelbe Linsen, gewaschen, abgetropft - 2 cm  Ingwerwurzel, fein gewürfelt - 2 cm Kurkumawurzel, fein gewürfelt - 1-2 Chilischoten, mild - fein geschnitten - 1 TL Kardamom-Kapseln - 1/­­2 TL Kreuzkümmel - 1/­­2 TL Senfsaat - etwas Kokosöl oder anderes Bratöl - Salz - etwas Zitronen - oder Apfelsaft, Apfelessig und UmeSu zum Abschmecken. - 4 Tomaten, wenn verfügbar gelbe Tomaten Zubereitung - Das Öl in einem großen Topf erhitzen. - Zunächst die Senfsaat anrösten und platzen lassen, dann den Kreuzkümmel und die Kardamomkapseln mit rösten und dann Ingwer, Kurkuma und Chili dazu geben. - Sobald es aromatisch nach Gewürzen duftet, die Linsen dazu geben und rundherum anbraten. - Mit Wasser aufgießen, bis die Linsen gut bedeckt sind. - Aufkochen und bei geringer Hitze 30-40 min. sanft garen. - Ggf. etwas Wasser nachgießen, damit die Linsen genug Flüssigkeit haben, die sie aufsaugen können. - Sobald die Linsen weich sind kannst du das Dahl noch mit Salz und etwas Zitronen- oder Apfelsaft abschmecken. - Die Tomaten würfeln und unterheben. - geschlossenen Topf ziehen lassen, bis alle anderen Komponenten fertig sind. 9. Leinsamen Der Leinsamen ist das absolute Highlight unter den Samen. Er enthält so ziemlich alle kritischen Mineralstoffe die bei veganer Ernährung von Seiten der DGE vorgebracht werden in einem Korn. Außerdem reichlich Omega 3 Fette und jede Menge Ballaststoffe um den Darm zu reinigen. Täglich 1-2 EL geschroteten Leinsamen den Mahlzeiten unter zu mischen, ist eine einfache und effektive Weise, den eigenen Körper von innen heraus zu pflegen und zu hegen. Wichtig zu wissen: - Leinsamen immer frisch schroten - am Besten max. für 7 Tage im Voraus und dann luftdicht verschlossen im Kühlschrank aufbewahren 2. Leinsamen immer ausreichend quellen lassen (30 min bis zu über Nacht) damit er genügend aufquellen kann und in all seinen Nuancen für unseren Darm verwertbar wird 3. Wenn Du täglich Leinsamen isst, achte darauf genügend zu trinken, weil Ballaststoffe Wasser im Darm binden und dann zügiger wieder ausgeschieden werden können. 10.  Sprossen Sprossen werden aus trockenen Getreidekörnern, Saaten und Samen und manchen Hülsenfrüchten gezogen. Es ist von der Natur aus so angelegt, dass in den Samen der jeder Pflanze, die geballte Kraft für die Entstehung einer neuen Pflanze enthalten ist und in Verbindung mit Wasser zum Leben erweckt wird. Während des Sprossen nimmt der Nährstoffgehalt des Korns bis auf ein Zehnfaches zu. Sprossen sind ganzjährig in Keimgläsern ziehbar und können jede Mahlzeit bereichern und aufwerten. Hier stellen wir dir das Microgreens Starterkit von Heimgart vor und haben einen gesunden Burger mit Sprossen gezaubert. Gerade in den trüben Wintermonaten gibt es kein frischeres Lebensmittel! Mit Heimgart kannst du Microgreens ganz einfach ohne Erde und zusätzliches Gießen bei dir zu Hause anpflanzen. Alle nötigen Utensilien sind im Starter-Kit enthalten. Wir verlosen eines dieser Starterkits am Ende des Beitrags. Einmal bewässert und je nach Sorte könnt ihr die Microgreens bereits nach 5 bis 10 Tagen ernten. Die Microgreens enthalten viele Nährstoffe, Vitamine und Pflanzenstoffe und können praktisch zu jedem Gericht hinzugefügt werden. Weitere Infos zum Microgreens Starterkit findest du hier.   Rezept für gratinierten Chicorée mit Blaukraut-Sprossen-Salat und Kartoffelbrei Zutaten - 4 Köpfchen Chicoréesalat - 1 kg Kartoffeln, mehlig kochend - 50 g Alsan - Reismilch, am besten schon erwärmt - 100 g Mandelmus - 2 TL Hefeflocken - 1 Msp. Muskat, gerieben - 1 Msp. Cayennepfeffer - 1 kleiner Kopf Blaukraut - 100 g Sprossen, bunt gemischt - 4 EL Walnussöl - 4 EL Zitronensaft /­­ Schale von einer Zitrone - 2 EL Rosinen - 4 EL Walnüsse - Zimt - Chiliflocken - Ahornsirup - Salz /­­ Pfeffer Zubereitung - Das Blaukraut hobeln und mit dem Zitronensaft und dem Walnussöl kräftig durchkneten. - Die Zitronenschale und die Rosinen dazu geben und gut untermischen und ziehen lassen, bis die anderen Elemente zubereitet sind. - Die Kartoffeln schälen und vierteln. In wenig Wasser aufkochen und gar sieden lassen. - Den Ofen auf 180°C vorheizen. - Jetzt den Chicorée längs halbieren. Auf ein gefettetes Backblech legen. - Aus dem Mandelmus mit etwas Reismilch, den Hefeflocken, einer Prise Muskat und Cayennepfeffer eine dickflüssige Sauce mixen. - Mit Salz abschmecken und wie eine Käsesauce über den Chicorée träufeln und im Ofen für 25 min. überbacken. - Die Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten bis sie duften, dann mit etwas Ahornsirup, Zimt und Chiliflocken bestreuen und unter Rühren kurz karamellisieren - Sobald die Kartoffeln gar sind, das Kochwasser abgießen und die Alsan in Stücken zu den Kartoffeln geben. - Mit einem Schneebesen kräftig durchrühren. - Das Püree mit heißer Reismilch bis zur gewünschten Konsistenz strecken. - Etwas salzen und auf Wunsch mit frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. - Das Blaukraut abschmecken und die Sprossen unterheben. - Kartoffelpüree und Blaukraut auf Tellern anrichten, den Chicorée direkt aus dem Ofen auf dem Kartoffelpüree anrichten und mit den karamellisierten Walnüssen bestreuen. Weiterlesen auf Deutschland is(s)t vegan - Unser Organsystem Teil 1 - Das Herz: Wie bleibt euer Herz gesund? - Hier findest du unser Herzrezept - Unser Organsystem Teil 2 -Blut und Immunität: Tipps für eine gesunde Abwehr - Unser Rezept für eine gesunde Abwehr: Gemüsecurry Anzeige, da dieser Artikel Affiliate-Links. Danke, dass du unsere Arbeit unterstützt. *** Gewinnspiel *** Wir verlosen gemeinsam mit Heimgart ein Microgreens Starter-Kit!  Beim Microgreens Starterkit bekommt ihr eine Keimschale, ein Edelstahleinsatz und zwei Bio-Saatpads der Sorten Rauke (Rucola) und Gartenkresse geliefert. Jedes Saatpad ist nach der EU-BIO Verordnung (DE-ÖKO-070) zertifiziert. Zudem sind die Saatpads frei von Zusatzstoffen, kompostierbar und werden in Handarbeit in einer gemeinnützigen Werkstatt hergestellt. Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Voraussetzungen für die Teilnahme am Gewinnspiel: Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum gerade du das Microgreens Starter-Kit haben möchtest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff Heimgart an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 23.04.2019 um 12:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 24.04.2019 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook oder Instagram und wird in keiner Weise von Facebook oder Instagram gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.  

Nachhaltig Reisen: Minimal Waste Badezimmer (Verlosung)

19. März 2019 Vegan Guerilla 

Nachhaltig Reisen: Minimal Waste Badezimmer (Verlosung) - Werbung aufgrund von Markennennungen, Verlosung & Verlinkungen -  Egal ob Zuhause oder unterwegs: In meiner Nasszelle mag ich es am liebsten nachhaltig, minimalistisch und möglichst plastikfrei. Auf Reisen ist mir dies gleich doppelt wichtig, da ich meist mitten in der Natur unterwegs bin. Denn ich möchte weder Schadstoffe in der Umwelt hinterlassen, noch überflüssiges Gewicht in Form von unnötigem Verpackungsmüll mit mir herumschleppen. Aus diesem Grund möchte ich euch heute meine fünf liebsten Badezimmer-Basics vorstellen, welche weder Zuhause noch auf Reisen in meinem Kulturbeutel fehlen dürfen. Drei davon könnt ihr am Ende dieses Artikels gewinnen. Alle fünf haben eins gemeinsam: Sie bieten fantastische Alternativen zu konventionellen Produkten, welche oft gar nicht mal so umwelt- und körperfreundlich sind, wie die hübsch designten Plastikverpackungen der Kosmetikindustrie suggerieren. Dabei ist Plastik eins der größten Probleme für die Natur. Leider besteht ein ganzer Haufen alltäglicher Gegenstände aus Plastik, welches sich in immer weiter kleinere fiese Teile zersetzt. Diese landen letztlich nicht nur in Ökosystemen sondern auch in so ziemlich jedem Lebewesen, was auf unserem Planeten wandelt. Ich würde mal soweit gehen zu behaupten, dass dies nicht nur die geneigten Pflanzenfresser*innen unter euch ziemlich scheisse finden. Spätestens bei Nachrichten ? la 40kg Plastik Plastikmüll im Magen eines Wals gefunden dürften die Wenigsten erfreut sein. Wale sind nämlich verdammt coole Typ*innen. Und dies sind nur wenige der vorhandenen Gründe so oft es geht auf Produkte  & Verpackungen aus Plastik zu verzichten. Doch genug der düsteren Nachrichten, lasst uns lieber über bessere Alternativen reden! Vegan Guerilla

Daten als Veganer - ein veganer Single berichtet

18. Februar 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Daten als Veganer - ein veganer Single berichtetEine Kolumne von Kimberley Das moderne Single-Leben ist ein regelrechter Dschungel aus verschiedensten Online-Plattformen: Ob Bumble, Tinder, Candidate, sie alle versprechen den Partner fürs Leben, von Elitepartner ganz zu schweigen. Viele Singles von heute vertrauen in der Zeit der Hektik und vollen Terminplaner vor allem auf Online-Apps, die dem Nutzer potentielle Kandidaten im direkten Umfeld, dem gewünschten Alter und im besten Falle dem richtigen ,,Beuteschema vorschlagen. Aussehen geht vor Charakter in der Dating-App-Welt Im Fokus stehen in erster Linie Äußerlichkeiten, denn die inneren Werte lassen sich nicht anhand eines oder mehrerer Bilder erkennen. Beim zur Seite wischen wird daher nicht der sozial Engagierte, der Tierschutzaktivist oder Musikkenner bewertet. Die Hürde des Optischen muss erst genommen werden, bevor man herausfinden kann, ob der Mensch auch charakterlich zu einem passen könnte. Alles schön und gut, denke ich mir. Ich als berufstätige junge Frau habe mir das Online-Dating ausgesucht, weil ich für mich das Gefühl habe, nicht mehr auf der Stelle treten zu wollen. Aus dem Freundeskreis habe ich schon alles versucht und im beruflichen Umfeld zu suchen, empfinde ich als schwierig, denn wenn es dann nicht funktioniert, geht man den ,,walk of shame jeden Tag durch die Büroflure. Dann bleibt nur Tinder und Co., so dachte ich mir und wische fleißig von links nach rechts. Die Ansprüche steigen Doch wie ich schnell feststelle, beginnt erst jetzt die Problematik. Unsere heutige Gesellschaft ist viel anspruchsvoller geworden und obendrein viel kompromissloser. Bei vielen Singles ist es nicht nur wichtig, dass der Partner Humor hat oder im Leben steht, dass er Sport treibt und beim ersten Date nicht zu geizig ist zu zahlen. Heute möchten wir, dass er auch die gleichen Werte vertritt, die gleichen ethischen Prinzipien. Wir wollen jemanden finden, der genau unseren Vorstellungen entspricht. Ein Kratzer in der Optik und schon beginnt das Ghosten. Ob diese Entwicklung unserer Suche nach Liebe förderlich ist, bleibt abzuwarten. Ich persönlich finde es nicht ausschlaggebend, dass mein Partner sich auch vegan ernährt, auch wenn viele Veganer sich dies wünschen. Lediglich eine offene und tolerante Haltung empfinde ich als wichtig. Er sollte mich so akzeptieren, wie ich bin. Und ich bin deutlich mehr als nur vegan. Veganismus und Dating: Hop oder Top? Diese Toleranz gestaltet sich für mein Gefühl als schwierig. Auch wenn Veganismus nicht mehr ganz so ,,abgehoben und speziell in der heutigen Zeit wirkt, ein ,,Dating-Hit ist er dennoch nicht. Sobald es um das erste Treffen und die Wahl des Restaurants geht, taucht die erste Frage auf: Sage ich etwas oder nicht? Suche ich einfach heimlich den Ort aus und hoffe, dass er nichts bemerkt? Oder hat das vorgeschlagene Lokal etwas für mich? Und wenn dann die Frage kommt: ,,Bist du veggie?, antwortet man dann mit einem direkten Ja oder einem schüchternen Lacher und dem Kommentar ,,Nicht ganz, eine Stufe mehr? An sich kein großes Hindernis, denn viele Menschen haben Unverträglichkeiten, verzichten für den Sport auf bestimmte Lebensmittel oder mögen vieles auch nicht. Warum also so schüchtern, frage ich mich immer wieder. Mir fällt es tatsächlich nicht leicht, mich zu outen, denn ich hatte schon die ein oder andere negative Erfahrung damit gemacht. Die Standardaussage von Omnis mit ,,Das könnte ich ja nicht kennt man, aber das offensive ,,in die Öko-Schublade stecken empfinde ich als verletzend. Schublade auf, Mensch rein Ich lache gerne über mich selbst und sage, ich bin ein Öko. Ich lebe vegan, mache mein Deo selbst, versuche auf Plastik zu verzichten und setze mich privat aktiv gegen die Lebensmittelverschwendung ein. Aber wenn man vom angehimmelten Gegenüber direkt in eine Schublade verdonnert und belächelt wird, fühlt es sich weit weniger heldenhaft an. In einer Situation vor wenigen Monaten hat das gefundene Date sogar ganz enthusiastisch einem Treffen zugestimmt und direkt zugegeben, dass er nur daran interessiert ist, einmal einen ,,echten Öko kennen zu lernen. Er als bekennender Fleischesser wolle sehen, wie es ist, einen an Gleise kettenden und Wale rettenden Öko zu daten. Mir hat dieses Date allerdings nur ein aufgesetztes Lächeln und ein dumpfes Gefühl in der Magengegend beschert. Und ich muss gestehen, in dieser Situation hätte ich ihm gerne eine geklatscht. Was denken die Menschen eigentlich, wer wir sind? Lebendes Grünzeug oder das ewige Klischee: Menschen in Jesus-Schlappen und langen, zotteligen Haaren? Bin ich das personalisierte schlechte Gewissen? Bei manchen habe ich eher das Gefühl, für die Person das schlechte Gewissen in menschlicher Gestalt zu sein, eine Art rotes Tuch, das ihnen aufzeigt, was sie in ihrem Leben ,,falsch machen. Aber hat nicht jeder die Chance, aus seinem Leben das zu machen, was er möchte? Mir ist es gleich, ob jemand sich vegan ernährt oder nicht, das ist eine Entscheidung, die man für sich treffen muss. Ich bin vegetarisch der Tiere zur Liebe geworden und letztlich vegan geblieben, weil es mir dadurch gesundheitlich viel besser geht. Mich verbal anzugreifen zu lassen, dass ich ,,den Tieren das Essen wegesse, oder mich als Lebenspartnerin auszuschließen, weil es ,,zu speziell und zu kompliziert ist, empfinde ich als beleidigend. Vegan oder nicht - Hauptsache glücklich! Letztlich jedoch begegnet man zwischen all den schwierigen Kandidaten immer wieder Menschen, die einem das Gefühl geben, etwas Besonderes zu sein. Die es löblich finden, wie man lebt, was man tut und wofür man sich engagiert, die einem das Gefühl geben, nicht das Unkraut, sondern der Exot in einem Blumenbeet zu sein und die die Frau in mir sehen. Nun muss nur noch der Richtige um die Ecke kommen. Und wie meine Oma schon sagte: Zu jedem Topf passt ein Deckel, mag er noch so grün sein!

In drei Schritten zu einem kraftvollen Start in den Tag + vegane Rezepte für ein Power-Frühstück

25. Januar 2019 Deutschland is(s)t vegan 

In drei Schritten zu einem kraftvollen Start in den Tag + vegane Rezepte für ein Power-FrühstückWir zeigen dir in drei Schritten den perfekten Start in den Morgen und unsere liebsten veganen Frühstücksrezepte für einen Power-Start in den Tag. 1. Wach werden und altes loslassen Bevor du die erste Mahlzeit des Tages zu dir nimmst, solltest du deinem Körper Zeit geben, richtig wach zu werden. Unser Körper und vor allem unser Darm wachen ebenfalls erst ,,mit uns auf. D.h. das erste, was wir zu uns nehmen, sollte den Magen-Darm-Trakt stimulieren und im Idealfall auch bewirken, dass wir erst einmal auf die Toilette müssen, um die verdauten ,,Altlasten des Vortages loszuwerden. Bleibt der Körper morgens eine Zeit lang nüchtern, werden wichtige Hormone ausgeschüttet, die unseren Stoffwechsel lebendig und leistungsstark halten. Essen wir unmittelbar nach dem Aufstehen etwas (auch flüssige Nahrung zählt dazu) fällt der Körper (v.a. der Hormonstoffwechsel) sofort wieder in eine ,,Ruhe- und Verdauungsträgheit. Nach dem Aufstehen Nach dem Aufstehen solltest du zu aller erst deine Zähne putzen und die Zunge reinigen (z.B. mit einem Zungenschaber). Das fördert die Ausscheidung von Giften, die über die Zungenschleimhaut abgesondert werden. Anschließend kannst du ein Glas warmes Wasser trinken, während du mit deiner morgendlichen Routine im Bad beginnst. Das warme Wasser, nach Belieben mit etwas Zitrone oder Ingwer, stimuliert deinen Darm und trägt dazu bei, dass du auf Toilette musst. Der Dickdarm wird sich entleeren und die Endprodukte der Verdauung verlassen den Körper. Darin enthaltene Gifte und Schlackenstoffe werden ausgeschieden und reizen den Dickdarm nicht länger. Die meisten Menschen haben ihre Körper nie an diesen Rhythmus gewöhnt und leiden unter einem trägen Darm. Das Gute ist, dass du deinem Körper wieder beibringen kannst, einen wohltuenden Rhythmus zu finden. Du brauchst nur etwas Zeit und Geduld dafür. Zu Beginn darfst du dich neugierig auf die Suche machen, welche Hilfestellungen für deinen Körper positiv wirken. Zum Beispiel ein Glas warmes Wasser am Morgen zu trinken, ein paar Yogaübungen, sanftes Stretching oder ein Morgenlauf an der frischen Luft. Deine erste Mahlzeit Medizinisch wurde uns lange weisgemacht, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages sei. Das stimmt nur bedingt. Den Tag mit einer vollwertigen Mahlzeit zu beginnen, ist wichtig - aber ob das in die ,,Frühstückszeit fällt, vormittags oder erst gegen Mittag passiert, ist sekundär. Viel wichtiger ist es, auf eine ausreichend lange Verdauungspause zu achten, damit der Darm sich reinigen kann und schließlich vollwertige Zutaten zu verwenden, die dir Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine und jede Menge positiver Energie liefern. Wer den ersten Hunger vollwertig stillt, fällt auch den Rest des Tages über weniger häufig zuckerhaltigem und Junk Food zum Opfer. Und so gesehen behält das Frühstück durchaus seine Bedeutung für die Art und Weise, wie wir uns ernähren. 2. Morgen-Lieblinge Wer auf seinen Morgenkaffee nicht verzichten möchte, darf dieses Ritual natürlich beibehalten. Nimm dir Zeit für solche Genussrituale, damit sie etwas Besonderes bleiben. Kaffee gerät immer wieder in Verruf und gilt landläufig als ungesund. Inzwischen ist aber auch belegt, dass ein maßvoller Genuss keine Nebenwirkungen hat. Im Gegenteil. Die Verfechter gesundheitsfördernder Auswirkungen, sagen der Kaffeebohne (sofern schonend geröstet (max 250°C) und aus biologischem Anbau) stoffwechselanregende Wirkungen nach, eine leicht basische Wirkung und durch die Bitterstoffe im Kaffee auch einen positiven Einfluss auf die Leber. Eine heiß aufgebrühte Tasse hochwertiger Kaffee mit etwas pflanzlicher Milch und evtl. etwas Ahornsirup, mit Blick aus dem Fenster genossen, beim Lesen der Tageszeitung oder beim beantworten der ersten Mails geschlürft, kann ein schönes Ritual sein, in den Tag zu starten. Das Gleiche gilt natürlich für Schwarztee- und Grüntee-Genießer. Besonders Grüntee (auch hier sollte man auf biologischen Anbau achten) enthält jede Menge antioxidativer Substanzen, Mineralstoffe und Spurenelemente, stärkt das Immunsystem und kann sogar therapeutisch zum entgiften und zur Anregung des Stoffwechsel genutzt werden. 3. Und endlich was zum Beißen Die erste Mahlzeit des Tages kann entweder dein Grüner Smoothie sein oder eine Obst- oder Getreidemahlzeit, also ein Porridge, ein Müsli oder ein Brot. Warte bis du Hunger hast, bis dein Magen knurrt und dir signalisiert ,,ich bin bereit etwas Neues aufzunehmen und dieses zu verdauen. Gerade wenn wir am Vorabend spät gegessen haben, ist es wichtig dem Körper morgens Zeit zu geben, die im Darmtrakt verbliebenen Reste zu Ende zu verdauen und weiter zu befördern. Für unsere Darmgesundheit sind ausreichend lange Pausen zwischen den Mahlzeiten durchaus wichtig. Und zwischen dem Abendessen und dem Frühstück 12-16 Stunden Pause zu machen, hat nachgewiesene gesundheitliche Vorteile. Wer sich näher mit dem Thema beschäftigen möchte, kann sich zu intermittierendem Fasten belesen. Falls du also morgens nicht lange genug zu Hause bist, um bereit für dein Frühstück zu sein (was mindestens 50% der Bevölkerung betrifft), kannst du dir dein vollwertiges Frühstück durchaus auch einpacken und mitnehmen. Unsere veganen Rezeptideen für dich Einen Smoothie kannst du dir morgens, ehe du das Haus verlässt, zubereiten und in einem großen Schraubglas transportieren. Falls das zeitlich knapp wird, bereite ihn schon am Vorabend zu und stelle ihn über Nacht gut verschlossen in den Kühlschrank. Die wichtigsten Zutaten beim Smoothie sind die grünen Blätter, grünes Gemüse (Gurke /­­ Sellerie /­­ Brokkoli) und Kräuter. Das Obst dient vor allem der geschmacklichen Untermalung und einer angenehmen Konsistenz. Der Smoothie sollte Schluck für Schluck gekaut und im Mund bewegt werden, ehe du ihn hinunter schluckst. Zu Hause gefrühstückt, kann der Smoothie als Smoothie Bowl sehr schmackhaft und kreativ dekoriert werden. Hier findest du unser Rezept für eine Smoothie-Protein-Bowl mit Grünkohl und Banane. Foto: Michael Groll Auch unsere Rezepte für fermentierten Overnight Oats oder ein gekeimte Buchweizen-Müsli sind tolle ,,to go-Frühstücke. Warme Speisen, wie unsere Hirse-Bowl oder ein Porridge lassen sich in Thermosbehältern transportieren, werden aber optisch etwas in Mitleidenschaft gezogen. Wer es deftig mag, kann sich Räuchertofu-Brote schmieren und in einer Box mitnehmen. Für einen ausgiebig genüsslichen Start in den Tag bieten sich Scrambled Tofu oder frisch gebackene Blinis mit süßen und herzhaften Aufstrichen. Und natürlich lassen sich die verschiedenen Komponenten auch beliebig miteinander kombinieren. Weitere Frühstücksrezepte bei uns Porridge mit Kokosmilch Warmes Frühstück - Drei vegane Rezepte Veganes Quinoa-Powerfrühstück mit Bananen-Chia-Stick Eisen ess ich zum Frühstück! 6 Supertricks gegen Eisenmangel + Rezepte - Orientalisches Hirsefrühstück Viel Spaß beim Frühstücken! Auf jeden Fall eine der SCHÖNSTEN, wenn auch nicht die WICHTIGSTE Mahlzeit des Tages.    

Little Lunch: Unternehmensvorstellung und Interview mit den Gründern

20. Dezember 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Little Lunch: Unternehmensvorstellung und Interview mit den GründernAnzeige Ganz bestimmt habt ihr auch schon einmal die Suppen und Eintöpfe von Little Lunch gesehen und vielleicht sogar gegessen? Kein Wunder, denn nicht nur die Produkte, sondern auch das Unternehmen dahinter sind derzeit in den Medien sehr präsent. Auch wir haben die veganen Suppen von Little Lunch bereits ausprobiert und auch ein Rezept für ein veganes Thai Curry gezaubert. Dieses Wohlfühlgericht solltet ihr unbedingt einmal nachkochen (gerade jetzt bei gefühlten -10 °) zaubert es euch garantiert Wärme in Herz und Bauch :-) Darüber hinaus ist dieses Rezept wieder einmal ein Beweis dafür, wie einfach vegan kochen ist! Die Produkte von Little Lunch stehen für eine leckere, schnell zubereitete und gesunde Mahlzeit.  Bereits 2014 gründeten Denis und Daniel Gibisch ihr Unternehmen und brachten ihre ersten Suppen auf den Markt. Wir hatten keine Lust mehr auf fettiges Fastfood oder Pulversuppen voller Chemie - macht ja jetzt auch nicht unbedingt schlanker. Und so wurde viel überlegt, getestet und geplant, bis dann fest stand, dass Suppe doch die perfekte Lösung ist! Immerhin isst jeder Deutsche ja auch im Schnitt 100 Teller davon - Little Lunch war geboren ! Die Teilnahme am TV-Format ,,Die Höhle der Löwen brachte 2015 den endgültigen Durchbruch. Mittlerweile ist das Produktsortiment um Bio-Smoothies, Bio-Brühe, Bio-Eintöpfe und Bio-Fonds angewachsen. Viele der Suppenkreationen sind vegan und glutenfrei und werden ohne künstliche Inhaltsstoffe und Konservierungsstoffe produziert. Durch den schonenden Herstellungsprozess sind die Suppen ungekühlt bis zu 24 Monate haltbar - ihr könnt euch damit also wunderbar bevorraten. Den Machern hinter Little Lunch ist auch das Thema Nachhaltigkeit sehr wichtig. Also weg mit dem Plastik und rein ins Glas! Einmal bestellt, machen sich unsere Suppen und Smoothies, verpackt in schicken Kartonagen aus 100% Recycling-Karton dann C02 neutral auf die Reise zu Dir. Um die Gläser vor Bruch zu schützen, verwenden wir unseren eigenen recycelten Papier-Abfall verpackt in hübschen Papier-Päckchen als Polstermaterial. Wirklich toll finde ich übrigens auch das Magazin von Little Lunch. Dort findet Ihr u. a. auch tolle Upcycling-Ideen, wie ihr die Gläser nach Gebrauch weiterverwenden könnt. (C)Little Lunch Aktuell gibt es im Onlineshop von Little Lunch auch eine sehr schöne Veggie-Geschenkbox, die bei mir auf jeden Fall mindestens einmal verschenkt wird ... Weihnachten steht ja schon vor der Tür :-) Netterweise durfte ich vor kurzem Denis und Daniel Gibisch kennenlernen und ihnen ein paar Fragen stellen. Interview mit Denis und Daniel Gibisch - die Macher hinter Little Lunch (C)Little Lunch Lieber Denis, Lieber Daniel! Damit sich unsere Leser ein besseres Bild machen können - stellt euch und euer Unternehmen Little Lunch doch einmal kurz vor. Die Revolution der Mittagspause: Dank Little Lunch löst sich die allseits bekannte Frage Was essen wir heute Mittag in Suppe auf. Mit unseren leckeren Bio-Suppen und -Eintöpfen aus dem Glas zeigen wir von Zeitnot geplagten Angestellten eine echte Alternative zu Fast Food, die nicht nur lecker sondern auch gesund ist. Wie seid ihr eigentlich auf die Idee gekommen? Seid ihr selbst Suppenkasper? ;-) Die Idee entstand tatsächlich aus der eigenen Not heraus. Als ehemalige Logistikleiter und Webentwickler haben wir nahezu täglich zur schnellen Leberkäsesemmel oder zum Döner gegriffen. Das Nachmittagstief lies dann meist nicht lange auf sich warten und so sind wir auf die Idee gekommen eine leckere, gesunde Mittagsalternative zu entwickeln, die satt macht und dennoch nicht schwer im Magen liegt. Klappt das Family Business oder wünscht ihr euch manchmal der Geschäftspartner wäre kein Verwandter? Für uns funktioniert das super. Unserer Meinung nach ist Vertrauen zwischen Geschäftspartnern mitunter das Wichtigste und da können wir uns niemand besseres vorstellen, als unsere Familie. Natürlich sagt man sich als Geschwister auch mal schneller die Meinung bei Diskussionen, aber auf der anderen Seite muss man sich auch nichts verkneifen und kann einfach ehrlich sein, ohne dass es einem der andere gleich übel nimmt :-) Wie war es denn nun wirklich in der Höhle der Löwen? Und was hat sich danach für euch verändert? Der Auftritt war für uns natürlich Adrenalin pur. Ab diesem Zeitpunkt hat sich so ziemlich alles verändert :-) Übernacht sind unzählige Bestellungen, E-Mails und Anrufe eingegangen - mit so großem Ansturm hatten wir nicht gerechnet. Die mediale Aufmerksamkeit durch die Show hat uns natürlich einen starken Push gegeben und durch die neu gewonnene Investition konnten wir dann in allen Bereichen richtig loslegen. Was habt ihr für die Zukunft geplant? Wird es mit Little Lunch weitergehen - und wenn ja wohin? Natürlich wird es mit Little Lunch weitergehen! :-) Ihr dürft euch auch im kommenden Jahr wieder auf viele neue Sorten freuen. Außerdem wollen wir die Expansion ins Ausland weiter vorantreiben. Vielen Dank für das tolle Interview! Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Little Lunch. Danke dafür!

Adventstürchen Nr. 11: Kakisorbet

11. Dezember 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Adventstürchen Nr. 11: KakisorbetAnzeige Die Kaki ist die Frucht des Kakibaumes. Sie ähnelt ihrer Form nach einer sehr großen Tomate und ist goldgelb bis orangefarben. Ihr samtiges Fruchtfleisch wird von einer ziemlich zähen und festen Schale geschützt und umgehen. Die Kaki fühlt sich auch im reifen Zustand noch ,,fest an. Schneidet man sie auf, fließt einem das Innere aber schon fast entgegen. Illustration: Jasmine Schmid Die Sharon und die Persimone sind veredelte Zuchtformen der Kaki, die sich in Form, Farbe und Geschmack etwas unterscheiden. Die Sharon ist eher gelb als orange, kleiner und flacher. Ihre Schale ist etwas dünner und weniger massiv und sie schmeckt auch unreif schon sehr süß und lieblich. Die Persimone ist ebenfalls nicht so dunkel orange wie die Kaki, zwar genauso groß aber nicht ganz so rund, sondern eher länglich. Kakis werde hauptsächlich in China, Japan und Korea angebaut (90% der im Handel verfügbaren Ware kommen daher). Sharonfrüchte dagegen kommen vorwiegend aus Israel, die Persimone aus dem östlichen Nordamerika. In China werden der Kakifrucht (und auch der Kakipflanze) vielseitige Eigenschaften zugesprochen, wobei ich mich hier auf die Frucht konzentrieren möchte. Diese schätzt man wegen ihres zarten und milden Geschmackes und der angenehmen Süße. Außerdem soll sie unterschiedliche Heilkräfte besitzen: Die Kaki wirkt magenstärkend und mildert Durchfall. Der Verzehr von Kakifrüchten soll Fieber senken können und ihr Stiel soll dem asiatischen Volksmund nach angeblich Husten lindern (in Form eines Aufgusses). Reichlich enthaltenes Vitamin C boostert unser Immunsystem, und das viele Provitamin A, welches unser Stoffwechsel zu (Beta - Carotin) Vitamin A weiter verwandelt, ist ein wirkungsvolles Antioxidans, dass unser Immunsystem und unsere Zellen unterstützt, indem es freie Radikale bindet. Es ist sehr gut für unsere Seekraft und unsere Augen, denn Vitamin A ist bei der Regeneration und der Bildung Seepigmente beteiligt. Des Weiteren dient es im Allgemeinen der Regeneration der Haut und aller Schleimhäute unseres Körpers. Kakis haben einen hohen Fruchtzuckergehalt - womit sie für Sportler (und jetzt gerade Wintersportler) interessant sind, da man mit dem Verzehr einer Kaki nach einer intensiven Trainingsbelastung seine Glykogenspeicher relativ schnell wieder füllen kann. Erfrischend anders und himmlisch gut unser Sorbet-Rezept:-) Rezept: Kakisorbet Zutaten - Pro Person 1 Kaki - Agavendicksaft - Vanillemark - Zitronensaft - Johannisbrotkernmehl - Im Besten Fall eine Eismaschine - sonst genügt auch das Gefrierfach :) Zubereitung - Kaki schälen, vierteln und wiegen. Kakis in den Mixer geben. - Ein Drittel des Gewichtes, das die Kaki ausmachen, an Agavendicksaft dazu gießen und pro Kaki ein EL Zitronensaft zufügen. Alles so lange vermixen, bis es ganz cremig und weich ist. - Pro Kaki einen halben TL Johannisbrotkernmehl dazu geben und einarbeiten. - Das Kaki-Püree in die Eismaschine füllen und ca. 50 min unter Rühren gefrieren lassen. Alternativ in einer Schüssel ins Eisfach stellen und alle 30 min einmal mit einer Gabel durchrühren, bis es durch und durch gefroren ist (das dauert ein paar Stunden auf diese Methode). Schmeckt himmlisch gut! Unser Produkttipp Du willst deinen Gästen noch neben dem Sorbet ein cremiges Eis servieren? Dann haben wir eine schöne Entdeckung für euch! Kennt ihr schon den Eis-Mix von Luicellas? 100% natürliches Eis zum Selbermachen und das ganz ohne Eismaschine. Mit etwas Pflanzendrink zauberst du dir ganz einfach vegane Eisträume. Und jetzt zu Weihnachten gibt es zwei köstliche Weihnachtssorten. Der Eis-Mix Weihnachts Basis überrascht mit Gewürzen wie Zimt, Ingwer, Muskat, Nelken, Piment und Kardamom. Und der Eis-Mix mit dem berühmten Spekulatiusgeschmack ist einfach nur zum Reinlegen. Übrigens könnt ihr zum Eis wunderbar auch Kaki in Würfel oder Scheiben servieren. Ein Gedicht! Mach auch du Weihnachten zum Fest der Eisliebe!     *** Gewinnspiel *** Wir  verlosen an einen glücklichen Gewinner den Eis-Mix Weihnachts Basis + den Eis-Mix  Spekulatius von Luicellas. Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer  Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum du gewinnen solltest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Kaki an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 12.12.2018 um 24:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 13.12.2018 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.   Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit vanilla bean, der vegane Restaurantführer. Danke dafür!  

Die schönsten veganen Weihnachtsmärkte

22. November 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Die schönsten veganen WeihnachtsmärkteKlar, nach diesem Sommer schmeckt uns der plötzliche Wintereinbruch nicht besonders gut. Aber auch dieser Jahreszeit kann ich viel Gutes abgewinnen! Gerade bei Schnee und Eis kann ich mich für Plätzchen, heißen Tee und gemütliche Stunden auf der Couch erwärmen. Und: Warm angezogen ist ein Besuch auf dem nächsten veganen Weihnachtsmarkt auf jeden Fall ein Highlight. Mittlerweile gibt es in Deutschland komplett vegane Weihnachtsmärkte - ist das nicht wunderbar? Ich möchte euch meine Favoriten kurz vorstellen: Aschaffenburg: 3. Veganer Weihnachtsmarkt Dieser veganer Weihnachtsmarkt punktet mit einer großen Auswahl toller und fair produzierter Waren. Freut euch auf Green-Fashion, vegane Kochbücher, Geschenkideen, diverse Infostände und natürlich ganz viel leckeres veganes Essen! - Datum: 9. Dezember 2018, 12 bis 18 Uhr - Ort: JUKUZ - Jugend- & Kulturzentrum der Stadt, Kirchhofweg 2, 63739 Aschaffenburg - Eintritt frei - Internet: Facebook   Berlin: The Green Market Berlin Bild (C)Green Market The Green Market Berlin findet mittlerweile mehrmals im Jahr statt. Die Weihnachtsedition ist jedes Mal wirklich etwas Besonders! Ihr findet dort ein tolles Angebot an Kosmetik, Mode, Schmuck und Geschenkideen - alles natürlich 100 % vegan. Die Street-Food Area ist riesig - am besten mit leerem Magen hingehen. Begleitet wird der Markt von Live-Musik und diversen Infoständen. Mein absoluter Lieblingsmarkt! - Datum: 24. November 12 bis 22 Uhr; Sonntag, 25. November 12 bis 20 Uhr - Ort: Alte Münze, Molkenmarkt 2, 10179 Berlin - Eintritt: 4 Euro, 2 Euro für Berlin Pass InhaberInnen, frei für Kinder bis 12 Jahre - Internet: greenmarketberlin.com   Berlin: Veganer Weihnachtsmarkt Die Hauptstadt lässt sich nicht lumpen, sondern bietet noch einen zweiten veganen Weihnachtsmarkt - klein aber fein! - Datum: 2., 9., 16. und 23. Dezember, 11 bis 18:30 Uhr - Ort: Winterfeldtplatz, 10781 Berlin - Eintritt: frei - Internet: Facebook Foto (C)Pixabay Bremen: 2. Veganer Weihnachtsmarkt Dieser Weihnachtsmarkt findet zum zweiten Mal statt und ihr könnt euch auf jede Menge vegane Köstlichkeiten und fair produzierte Geschenkideen freuen. Außerdem erwarten euch kreative Workshops, eine faire Modenschau, interessante Vorträge, Live Musik, eine Kochshow sowie für die kleinen BesucherInnen den Weihnachtsmann, einen Adventskalender und mehr. - Datum: 2. Dezember 2018, 12 bis 20 Uhr - Ort: Energieleitzentrale BLG-Forum und Generatorenhalle, Am Speicher 11, Bremen - Eintritt: 4 Euro, frei für Kinder bis 12 Jahre - Internet: Facebook   Chemnitz: Weihnachtsmarkt goes vegan Unter dem Motto Geniessen & Informieren findet in Chemnitz ein schöner, kleiner Weihnachtsmarkt statt. Der Gastgeber ist übrigens Animals United! - Datum: 15. Dezember 2018, 14 bis 21 Uhr - Ort: Subbotnik, Vettersstraße 34, 09126 Chemnitz - Internet: Facebook   Dresden: Veganer Wintermarkt Bild (C)Wintermarkt Dresden Diesen Weihnachtsmarkt solltet ihr allein wegen der großen Auswahl an veganen Köstlichkeiten besuchen. Darüber hinaus wird euch ein Rahmenprogramm aus Infoständen, verschiedenen Künstlern, Vorträgen und Live-Musik geboten. Tipp: In enger Zusammenarbeit mit der Tierbefreiung Dresden werden interessante Vorträge gehalten und ein Workshop veranstaltet. - Datum: 1. Dezember 2018, 11 bis 19 Uhr - Ort: Chemiefabrik, Petrikirchstaße 5, 01097 Dresden - Eintritt: frei - Internet: Facebook   Duisburg: Anis & Zauber Bild @Anis & Zauber - der vegane Wintermarkt ,,Anis & Zauber - der vegane Wintermarkt ist ein veganer Weihnachtsmarkt, der sechs Wochen lang stattfinden wird. Neben veganen Leckereien und tollen Produkten, wird es auch ein spannendes Bühnenprogramm, DJs, Kunstausstellungen und Workshops geben. - Datum: 22. November bis 30. Dezember 2018 | Freitags und Samstags: 11 bis 22 Uhr, Sonntags bis Donnerstags: 11 bis 21 Uhr - Ort: Duisburger Altstadt, rund um den Platz an der Münzstraße - Eintritt: frei - Internet: Facebook   Düsseldorf: Mampf - Der vegane Adventsbasar Der Düsseldorfer Adventsbasar wird euch allein wegen seiner schönen Atmosphäre verzaubern. Die Vielzahl der teilnehmenden Aussteller ist übrigens auch dieses Jahr wieder beachtlich. Kulinarisch könnt ihr euch auf vegane Speisen freuen, die hauptsächlich von den Restaurants aus der Region stammen. Dazu gibt es noch Live-Musik und DJ´s, die den Basar untermalen. Last but not least, wird ein Upcycling-Workshop angeboten, an welchem alle BesucherInnen teilnehmen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen können. - Datum: 25. November 2018, 18 bis 22 Uhr - Ort: Zakk, Fichtenstraße 40, 40233 Düsseldorf - Eintritt: 3 Euro, Kinder unter 12 Jahre frei - Internet: Mampf 2018   Hagen: 4. Alternativer Weihnachtsmarkt Dieser Weihnachtsmarkt wird von der ProVeg-Ortsgruppe Hagen organisiert. Im Außenbereich wird es Stände geben, die ein buntes kulinarisches, informatives oder handwerkliches Angebot präsentieren. Auch das Café Bistro Mundial und der Weltladen werden für die Zeit des Weihnachtsmarkts die Pforten öffnen. Darüber hinaus könnt ihr euch auch auf die musikalischen Beiträge verschiedener Künstler freuen! Viel besinnliche Freude beim Schlendern und Entdecken! - Datum: 1. Dezember 2018, 14 bis 20 Uhr - Ort: AllerWeltHaus, Potthofstr. 22, 58095 Hagen - Eintritt: frei - Internet: Facebook   Hamburg: Veganer Wintermarkt St. Pauli 2018 Wie auch in den letzten Jahren wird es eine bunte Mischung aus Infoständen, Essen, Kunsthandwerk, Glühwein, Feuertonnen u.v.m. geben. Zu den Teilnehmern gehören Land der Tiere, Free Animal e.V.,, PETA ZWEI,  Dnkn Hlft Illustration und noch viele mehr! - Datum: 15. Dezember, 13 bis 21 Uhr - Ort: Twelve Monkeys - Vegankrams; Hopfenstraße 15b, 20359 Hamburg - Eintritt: frei - Internet: Facebook   Foto (C)Pixabay Hannover: Wunder Wandel Weihnachtsmarkt Der ,,Wunder Wandel Weihnachtsmarkt findet bereits zum dritten Mal in Hannover statt. Kunst, Kultur, Nachhaltigkeit und natürlich vegane Leckereien erwarten euch. Das musikalische Programm verteilt sich über die drei Veranstaltungstage - ein Besuch lohnt sich schon allein deswegen! - Datum: 14. bis 16. Dezember 2018 - Ort: Ihmeplatz, 30449 Hannover - Eintritt: frei - Internet: Wunder Wandel Weihnachtsmarkt   Koblenz: Veganer Weihnachtsmarkt Koblenz Die Ortsgruppe von ARIWA Koblenz organisiert zum vierten Mal einen veganen Weihnachtsmarkt. Auch dieses Jahr lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall! - Datum: 8. Dezember 2018, 15 bis 22 Uhr & 9. Dezember 2018, 12 bis18 Uhr - Ort: Hof der ehemaligen Bibliothek, Dreikönigenhaus, Kompfortstasse 15, 56068 Koblenz - Eintritt: frei   Leipzig 6. Veganer Weihnachtsmarkt Das Neue Forum für Veganes Leben Leipzig organisiert diesen schönen Weihnachtsmarkt. Natürlich wird es in diesem Jahr wieder jede Menge vegane Köstlichkeiten und interessante Infostände geben. - Datum: 8. Dezember 2018, 11 bis 20 Uhr - Ort: Feinkostgelände, Karl-Liebknecht-Straße 36, 04107 Leipzig - Eintritt: frei - Internet: Facebook   Reilingen: 2. Veganer und glutenfreier Weihnachtsmarkt bei SALUVegan Auf diesem bio-veganen & glutenfreien Weihnachtsmarkt könnt ihr ganz gemütlich den 1. Advent feiern. Euch erwarten viele vegane Leckereien wie zum Beispiel Kaiserschmarrn, Zimtsterne, Linzertorte, Rotweinkuchen und noch vieles mehr! - Datum: 1. Dezember, 13 bis 20 Uhr - Ort: Blootz im Sauerbruch, Sauerbruchstr. 3, 68799 Reilingen - Eintritt: frei - Internet: Facebook   Wir wünschen euch eine schöne Adventszeit und viel Spaß auf eurem veganen Weihnachtsmarkt!

Pilze - pflanzliches Eiweiß deftig aromatisch

10. November 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Pilze - pflanzliches Eiweiß deftig aromatischPilze sind kleine Wucherwunder der Natur, die reichlich Eiweiß enthalten und unseren Hunger nach deftiger Küche stillen können. Sie ernähren sich von den organischen Komponenten ihrer Umgebung. Diese schließen sie mit Hilfe enzymatischer Prozesse auf und machen sie für sich verwertbar. Dazu schütten sie über ihre Hyphen (Wurzelhaare) Verdauungsenzyme aus, die den Untergrund, auf dem sie sich angesiedelt haben, zersetzen und in seine organischen Bestandteile zerlegen. Diese (Elektrolyte, Einfachzucker, Aminosäuren und Wasser) wiederum, können sie dann über die Spitzen ihrer Hyphen aufsaugen. Das Geflecht all dieser Wurzelhaare breitet sich unterirdisch flächenhaft aus und kann sich sehr weit in alle Richtungen erstrecken. Was wir oberirdisch sehen können, ist lediglich der Fruchtkörper. Vermehren können sich Pilze zum Einen über Sporen, die über ihren Fruchtkörper in die Umgebung abgegeben und mit dem Wind fort getragen werden. Zum anderen wächst ihr Myzel unterirdisch sehr weit voran, so dass sie auch auf diesem Wege Ihre Umwelt erobern und sich ausbreiten können. Die Aufgabe von Pilzen im natürlichen Biotop Ihre Hauptaufgabe in der Natur besteht darin, organische Substanz in einfachere Verbindungen zu zersetzen und diese in ihrem Myzel im Boden zu speichern wie ein Schwamm. Andere Pflanzen können diese Nährstoffe dann vereinfacht aufnehmen und davon zehren. Eine Art natureigenes Recyclingsystem quasi. Insofern sorgen Pilze für fruchtbaren Boden und einen lockere Dauerhumusschicht. Natürlich gibt es unter ihnen auch schädliche Zeitgenossen, die auf Kosten ihrer Umgebung existieren und diese ausbeuten. In der Regel ist die Symbiose zwischen Pilz und Untergrund aber eine beidseitig lukrative. Pilze, kulinarisch interessant ... Für den Menschen sind unter sämtlichen existierenden Pilzen vor allem die Speisepilze interessant und solche, die wir als Hefen oder ,,Kulturen bezeichnen. Hefepilze sind in der Bäckerei von großer Bedeutung, sowie bei der alkoholischen Gärung zur Herstellung von Wein, Bier und hochprozentigen Spirituosen. Selbst in der Kakao-Verarbeitung macht man sich Pilze zu Nutze. Und bei der Herstellung von Probiotischem und Gereiftem (z.B. klassische Sojaprodukte /­­ Käse), sowie jeglicher Art fermentierter Lebensmittel (Sauerkraut /­­ Kimchi) spielen Pilz-,,Kulturen eine bedeutsame Rolle. Photo: Michael Groll Photo: Michael Groll ... und ernährungsphysiologisch betrachtet, ein spannendes Lebensmittel Gewöhnliche Speisepilze, wie der Kräutersaitling, der Austernpilz, der Champignon, der Engerling oder auch Shiitake, kommen heute meist nicht mehr aus freier Natur, sondern aus dem Gewächshaus. Welch Vorteil für alle unter uns, die sich in freier Wildbahn nicht zurecht finden würden und nie gelernt haben, essbare von giftigen Pilzen zu unterscheiden. Denn Pilze sind wahre Nährstoffbomben auf unserem Teller. Sie strotzen nur so vor essentiellen Aminosäuren (Protein = Eiweiß), hochwertigen Kohlehydraten und reichlich Ballaststoffen. Neben Kalzium und Magensium, liefern sie uns auch Mangan, Zink und Selen und viele Vitamine der B-Gruppe. Als eines der wenigsten Lebensmittel, können sie uns in kleinen Mengen sogar mit Vitamin D versorgen. Wegen ihres intensiven Aroma, den man durch gekonnte Zubereitung außerdem gut hervorheben kann, eignen sie sich sogar, den Platz der Fleischbeilage auf dem Teller einzunehmen. Sie sind Träger von Umami, einem Geschmack der uns das Wasser im Munde zusammen laufen lässt und haben auch in ihrer Konsistenz etwas fleischig Saftiges. Schön mariniert und kross gebraten, oder im Schmortopf als Gulasch eingekocht, verwöhnen sie uns im Herbst mit deftigen Aromen und ihrer unverwechselbaren Note. Kleiner Küchentipp: Pilze sollten grundsätzlich trocken gereinigt und gesäubert werden. Werden sie in zu viel Wasser gewaschen oder gar in Wasser schwimmend geputzt, saugen sie sich voll wie ein Schwamm und werden später bei der Zubereitung lasch und matschig.   Photo: Michael Groll Rezept für gefüllte Riesenchampignons für 4 Personen - 40 min - 4 Riesenchampignons - 100 g Räuchertofu - 100 g Rucola - 40 g Walnüsse - 1 Zehe Knoblauch - 1 EL Tamari - etwas Rauchsalz - etwas Paprikapulver, edelsüß - abgeriebene Schale einer Zitrone - etwas Zitronensaft - ggf. Prise Salz und frischer Pfeffer zum Abschmecken 1.) Die Riesenchampignons mit einem Pinsel oder einem Küchentuch von Erdresten befreien. Dann die Stiele heraus drehen und die Pilze bei Seite legen. 2.) Die Stiele, den Räuchertofu, etwas Rucola, die Walnüsse und den Knoblauch grob klein schneiden und mit dem Tamari, dem Salz und der Zitronenschale mixen. Das geht am besten in einem hohen Gefäß mit dem Zauberstab ODER mit einem Aufsatz für den Handmixer, der mit Häckselmesser arbeitet. 3.) Die Creme mit Zitronensaft und ggf. mit etwas mehr Gewürzen abschmecken und in die entstielten Champignons einfüllen. 4.) Im vorgeheizten Ofen bei 170°C Umluft 20-25 min backen. Dazu passt ein einfacher Rucola-Salat mit etwas Zitronensaft und Olivenöl mariniert und frisch gebackenes Brot. Der Beitrag Pilze - pflanzliches Eiweiß deftig aromatisch erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Bunte Möhren-Zucchini-Quiche mit Kräuterfrischkäse

24. März 2018 Minzgrün 

Na, auch keine Lust mehr auf den nasskalten und grauen Winter? Reicht langsam, ne? Gegen den Winterblues gibt’s aber ein gutes Rezept: etwas Buntes auf dem Tisch! Jaja, Blumen sind auch schön, davon wird man aber nicht unbedingt satt. ? Alternative: eine bunte Möhren-Quiche mit frischen Kräutern, wahlweise kombiniert mit Zucchini oder Auberginen oder was man sonst noch so im Gemüseregal findet. Besonders farbenfroh wird’s, wenn man violette, orangene und gelbe Möhren (die guten, alten Sorten) verwendet. Geschält und ringförmig auf leichtem Kräuterfrischkäse angerichtet, liegt diese Quiche auch nicht zu schwer im Magen, so dass man danach wahlweise noch ein Stück oder den nächsten Film reinschieben kann (oder beides zusammen). ? Zubereitung für eine Möhren-Zucchini-Quiche (28cm ? Form) Für den Teig 250g Dinkelmehl 150g Butter 1 Ei 50ml kaltes Wasser 1 Prise Salz Für den Belag 1 kleine Bio-Zucchini 3 – 4 bunte Möhren 175g Frischkäse 4 EL geriebener Käse glatte Petersilie (oder andere Kräuter) Salz & Pfeffer   Für den Teig zuerst das Mehl, ein Ei, eine Prise Salz und die Butter (in Stücken) zu einem groben Teig kneten. Nach und nach etwas kaltes Wasser hinzugeben (etwa 50ml) und weiter kneten bis ein glatter, elastischer Teig entsteht. Anschließend in […] The post Bunte Möhren-Zucchini-Quiche mit Kräuterfrischkäse appeared first on minzgrün.

Vegane Produkte für den Sommer - unsere Produktempfehlungen

16. August 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Produkte für den Sommer - unsere ProduktempfehlungenLeute, ganz ehrlich, wir lieben diese Zeit des Jahres. Es ist heiß, es regnet viel und wir wollen draußen sein. Allerdings kann uns die Hitze auch ganz schön umhauen. Sommergrippe, Sonnenstich und Co. Welche veganen Produkte uns im Sommer gut tun, um diesen frisch und gesund zu überstehen, zeigen wir euch hier. Unsere liebsten veganen Produkte im Sommer. Himmel, lass Rosenwasser regnen! Rosenwasser - natürlich vegan und blumig frisch So herrlich, dieser blumig kühlende Blütenduft, genau das richtige für den Sommer. Entweder ein bisschen auf ein Wattepad träufeln und auf die Augen legen, oder gleich auf Armen und Dekolleté verteilen. Natürliches Rosenwasser lässt sich sogar auch mit Wasser verdünnt trinken und dient einer sommerlich leichten Erfrischung. Das Rosenwasser der Marke Cosmoveda könnt ihr ganz einfach online bestellen. Safran - Gold im Essen Safran ist gelbgoldener vegane Luxus. Wir träumen sofort von 1001 Nacht und wollen Bauchtanzen gehen. Safran wird im Ayurveda verjüngende, regenerierende, ja fast wundersame Wirkung zugeschrieben. Es gilt als eins der wirksamsten Heilmittel und wird gerne zusammen mit Gewürzen mit Milch zubereitet. Safranfäden haben keinen signifikanten Eigengeschmack (bisschen bitter), geben aber eine kräftige Farbe und enthalten zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe. ,,Safran macht den Kuchen gel(b), wie in dem Backe-Backe-Kuchen-Kinderlied. Verschiedene Carotinoide sorgen im Safran für die antioxidative und entzündungshemmende Wirkung womit dieses Gewürz definitiv zu unseren liebsten veganen Produkten im Sommer gehört. Aloe Vera - feucht, kühl und glibberig Aloe Vera hat es als frische Pflanze gerade erst in einige Bio-Supermärkte geschafft. Das gelartige weiche Innere von Aloe Vera ist wundheilend und feuchtigkeitsspendend. Es kühlt und mindert Schwellungen. Super bei Insektenstichen! Früher wurde es oft zur Linderung bei Verletzungen nach Kämpfen genommen. Äußerlich wie innerlich kann Aloe Vera angewendet werden. In Smoothies, als Limonade und eben auch als Creme oder Gel auf der Haut. Auch innere Schleimhäute werden durch Aloe Vera genährt und regeneriert. Im Onlineshop von Terraelements erhaltet ihr ein praktisches Aloe Vera Pulver, das sich einfach mit Wasser anrühren lässt, falls ihr mal kein frisches Aloe Gel zur Hand habt. Als Gel empfehlen wir dieses bei Amazon: Granatapfel und weiße Wände Granatapfelkerne sind einfach der Hammer. Wenn ihr das innere Glück dieser roten Wunderbringer herausgetrennt habt, bitte weiße Trennwände zwischen den roten Perlen aufheben. Die Bitterstoffe in der Wand sind besonders wertvoll für die Magen- und Darmgesundheit. Granatäpfel sprechen zudem viele Geschmacksrichtungen an: süß, sauer, bitter, herb. Am besten die kleinen Kerne in den Granatapfelkernen gut kauen, denn sie enthalten wertvolle Pflanzenstoffe und sind damit geniale Immunbooster. Feines Kokosöl für die beanspruchte Haut im Sommer Für unsere beanspruchte heiße (oder verbrannte) Haut im Sommer ist Kokosöl genau das Richtige. Zwar riechen wir danach wie ein wandelndes indisches Restaurant, aber das ist es doch wert. Das weiche kühle Öl umschmeichelt die Haut sanft und ist das purste, was ihr auftragen könnt. Kulau hat sogar ein kleines 35ml-Gläschen im Angebot, dass super in die Handtasche passt und euch auch unterwegs schöne Haut im Sommer macht. Chicorée - großartig sommerlich bitter Unbeliebt bitter, aber großartig sommerlich. Auch in einem cremig, veganen Salat im Sommer immer wieder ein echter Hit. Weniger bitter schmeckt Chicorée zusammen mit Apfel oder süßen Mandarinen zum Beispiel. Die vertragen sich gut. Bitterstoffe sind super fürs Immunsystem und wirken antiviral sowie antitoxisch und entzündungshemmend. Sommergrippe ade! Der herbe Geschmack der unbeliebten Bananenfäden wirkt wundheilend und gegen Blutungen. Bananenfäden - herb und unterschätzt Seid ihr die, die immer die Fäden bei Bananen abpiddeln? Bitte nicht! Die sind das Beste an der Banane. Also brav mitessen. Die Fäden der Banane ziehen den Mund zusammen, sind etwas trocken und machen raue Zähne. Das ist ok, wenn ihr sie nicht im Übermaß verzehrt. Die Rauheit kommt von der Oxalsäure, wie sie auch in Rharbarber zu finden ist. Das herbe an den Bananenfäden wirkt wundheilend und gegen Blutungen. Unsere liebsten veganen Produkte im Sommer machen euch Lust auf ein leckeres sommerliches Gericht? Dann ist unser Veganer Reissalat mit Safran und Curry genau das Richtige für Euch! Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!   Der Beitrag Vegane Produkte für den Sommer - unsere Produktempfehlungen erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Soja - Die umstrittene Bohne

7. Mai 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Soja - Die umstrittene Bohne Die Sojabohne - in asiatischen Ländern seit Jahrhunderten ein elementarer Bestandteil vieler traditioneller Rezepte - erobert beständig die Teller europäischer Genießer. Mit dem Aufschwung der veganen Bewegung seit 2010 erfreuen sich Produzenten von Tempeh, Tofu und Co. steigender Verkaufszahlen und größerer Umsätze mit ihren Produkten. Da Sojaprodukte oft unter Beschuss geraten und allerlei Anschuldigungen angehängt bekommen, möchten wir im Folgenden die üblichen Vorurteile und häufigsten Gerüchte rund um die Sojabohne aufgreifen und klären. 1.) Der Verzehr von Sojaprodukten fördert die Abholzung der Regenwälder Nein - der Verzehr von tierischen Produkten fördert die Abholzung der Regenwälder, da die dort angebauten Sojabohnen der Tiermast und der Industrie zufließen. 98 % der tierischen Produkte, die wir käuflich erwerben können, kommen aus der Massentierhaltung - und diese Tiere werden mit Sojaschrot gefüttert. Sojabohnen für den menschlichen Verzehr werden - soweit sie bio-zertifiziert sind und gentechnik-frei deklariert werden dürfen - v.a. in Süddeutschland, Österreich und Italien angebaut. Ein geringer Teil kommt aus weiteren umliegenden Nachbarländern. 2.) Der Verzehr von Sojaprodukten fördert das Krebsrisiko - insbesondere das Brutkrebsrisiko bei Frauen Nein - die Phytoöstrogene der Sojabohne gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und sind eine hormonähnliche Substanz, die unseren körpereigenen Östrogenen in ihrer Struktur ähneln. Sie können an Östrogenrezeptoren in unserem Körper andocken und diese besetzen. Ihre Wirkung ist dort aber mehrere 100 mal schwächer als die von Östrogen. Das bedeutet, dass Phytoöstrogene östrogen-sensitives Gewebe sogar vor der Stimulierung durch Östrogen schützen, da dieses an besetzen Rezeptoren keine Wirkung entfalten kann. Im gebärfähigen Alter regulieren Phytoöstrogene also den zellulären Reiz von körpereigenem Östrogen. Im Alter, wenn die Östrogenproduktion nachlässt, können sie die hormonelle Wirkung im Bezug auf Osteoporose und menopausale Beschwerden z.T. ersetzen. Phytoöstrogene, die in unnatürlich hoher Konzentration und isoliert aus ihrem natürlichen Verbund im Lebensmittel, in Petrischalen zu Zellwachstum führten oder das Krebswachstum bei Labormäusen mit unterdrücktem Immunsystem auslösen konnten, sind kein Referenzwert für ein natürliches Lebensmittel. Langzeitstudien in Bevölkerungsgruppen und Kulturkreisen, die seit Jahrhunderten in normalen Mengen Sojaprodukte verzehren, zeigen dagegen die positiven Wirkungen der Sojabohne im Bezug auf Brustkrebs (auch beim Mann) und anderen östrogen-sensitiven Erkrankungen. 3.) Die Sojabohne ist voller Antinutritiva und Behindert die Nährstoffaufnahme im Darm Jein. Ja, die Sojabohne enthält, wie auch Vollkorngetreide und Nüsse, antinutritive Stoffe in ihrer Schale, die bei unsachgemäßer Zubereitung unsere Verdauung stören können. Während diese Elemente einerseits Mineralstoffe binden und deren Aufnahme aus dem Darm ins Blut blockieren, wirken sie andererseits antimikrobiell, cholesterinsenkend und entzündungshemmend, blutdruckregulierend und antioxidativ (sekundäre Pflanzenstoffe). Nein, denn bereitet man die Sojabohne fachkundig zu, wird der größte Teil dieser Stoffe durch Einweichen, Keimen, Erhitzen und Fermentieren abgebaut. Sojabohnensprossen und Tempeh, sowie Miso sind gekeimte, bzw. fermentierte Sojaprodukte, die im menschlichen Darm sehr gut aufgespalten und verwertet werden können. Selbst Sojamilch wird aus gekochten Sojabohnen hergestellt, die für Sojayoghurt, Seidentofu und Tofu im Anschluss gesäuert wird, so dass sie gerinnt und das Eiweiß ausfällt. 4.) Männer sollten Sojaprodukte meiden, da sie durch die enthalten Phytoöstrogene zu viel Östrogen ähnliche Stimulatien aufnehmen Männer profitieren, ebenso wie Frauen davon, dass Östrogen sensitive Rezeptoren von 100fach schwächer wirksamen Soja-Phytoöstrogenen besetzt werden und so das körpereigene Östrogen nicht andocken kann. Denn auch der männliche Hormonhaushalt produziert Östrogen - genauso wie der weibliche Testosteron. Jeweils in wesentlich geringerer Menge. Folglich wirkt der Verzehr von Sojaprodukten auch im männlichen Organismus präventiv gegenüber hormon-sensitiven Erkrankungen wie Brustkrebs. Und ja! Auch Männer können Brustkrebs bekommen. Für die Verweiblichung männlicher Körpermerkmale sind heutzutage ganz andere Auslöser verantwortlich. Darunter die extremen Mengen an Wachstumshormonen in Milchprodukten und Fleisch, der erhöhte Gehalt an Östrogen im Leitungswasser (durch die Einname und die Ausscheidung der Hormone der Antibabypille zur Verhütung) und häufig eine grundsätzlich verkehrte Ernährung, die bei weitem zu viel (tierisches) Eiweiß und Fertigprodukte enthält und der es an naturbelassenen Grundprodukten wie Gemüse, Hülsenfrüchte und Getreide mangelt. Die wenigen belegte Fälle, in denen Menschen durch den Konsum von Sojaprodukten erkrankt sind (seien es Männer, die eine Verweiblichung ihres Körpers festgestellt haben und diese mit dem Verzehr von Soja in Verbindung brachten, sowie solche, deren Schilddrüse angeblich auf den Verzehr von Sojaprodukten reagiert habe) weichen von der gesellschaftlich üblichen Verzehrsmenge an Soja im äußersten Extrem ab. Mehrere Liter Sojamilch am Tag und mehrere hundert Gramm Tofu, Sojaquark und Tempeh sind für niemanden ,,normal und schon gar nicht gesund. Ähnlich negative Auswirkungen würden sich im Übrigen ergeben, würde jemand derartig viele Nüsse und Nussmilchprodukte verzehren oder sich an anderen Lebensmitteln einseitig überfressen. Hier fällt nicht mehr das Lebensmittel mit seinen spezifischen, individuellen Charakteristika ins Gewicht, sondern die Tatsache an sich, dass eine einseitige Nahrungsmittelauswahl und ein übertriebener Konsum von wenigen Lebensmitteln mit einhergehender Restriktion anderer Lebensmittel immer zu einem Ungleichgewicht führen muss. Fazit: Die Sojabohne ist für die menschliche Ernährung eine wertvolle Ergänzung. Sojaprodukte, bevorzugt fermentierte wie Tempeh oder Miso, sowie hochwertig hergestellter Tofu und gelegentlich Sojajoghurt oder Sojadrink liefern uns alle essentiellen Aminosäuren in einem relativ ausgewogenen Verhältnis. Die biologische Wertigkeit konkurriert mit der von Rinder- Muskelfleisch. Verglichen damit enthält ein Sojaprodukt allerdings weniger Fett (und kaum gesättigte Fettsäuren - das tierische Produkt weitgehend nur gesättigte Fettsäuren), kein Cholesterin und wesentlich mehr Ballaststoffe. Ballaststoffe fördern unsere Darmgesundheit, regen die Darmtätigkeit an und beugen Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Außerdem enthalten Sojaprodukte viel Kalium, reichlich Vitamin B1 und B2 und außerdem Eisen, Zink und Magnesium. Mein Räuchertofubrot - herzhaftes Frühstück, sättigender Snack oder schnelles Abendessen Ein Räuchertofubrot mit knackigen Gurkenscheiben, aromatischer Tomate, etwas Kräutern und frisch gemahlenem Pfeffer ist Wohlfühlessen auf ganzer Linie. Es sättigt, liegt nicht schwer im Magen, liefert dir wichtige Proteine und wertvolle Kohlehydrate und ist außerdem eine gesunde und ausgewogene Zwischenmahlzeit, wenns mal schnell gehen darf. Foto: Michael Groll Zubereitung: einfach und schnell (max. 10 min.) Pro Person: 1-2 Scheiben saftiges Vollkornbrot 2 TL Tahin oder einen anderen Aufstrich nach Wahl 50-100 g Räuchertofu, in Scheiben geschnitten Gurken- und Tomatenscheiben Ein paar Stängel Rucola oder frischer Basilikum Brot bestreichen, Gemüse und Tofu drauf, salzen, pfeffern, mit Tahin oder Kürbiskernen beträufeln. Für einen guten Start in den Tag eignet sich auch dieses Power-Frühstück-Rezept mit Scrambled Tofu! Ein echter Genuss! Foto: Michael Groll

10 vegane Proteinquellen für viel Power

30. März 2019 Deutschland is(s)t vegan 

10 vegane Proteinquellen für viel PowerDie vegane Ernährung ist sehr nährstoffreich und gesund. Doch woher bekommt man eigentlich die notwendigen Proteine? Wir stellen dir 10 vegane Proteinquellen vor, die du ganz einfach in deine alltäglichen Mahlzeiten integrieren kannst. Pflanzliche Proteine Viele Kritiker der veganen Ernährung bemängeln oft, dass es nicht genügend pflanzliche Proteinquellen gäbe. Proteine zu sich zu nehmen sei in der veganen Ernährung schwierig. Das ist natürlich absolut falsch! Es gibt reichlich pflanzliche Lebensmittel, die uns mit allen nötigen Proteinen versorgen und dazu auch noch wirklich lecker sind. Außerdem sind pflanzliche Eiweißquellen cholesterin- und fettarm und sind daher auch um einiges gesünder, als tierische. Was sind überhaupt Proteine und wofür brauchen wir sie? Proteine, bzw. Eiweiße, sind wichtige Makronährstoffe, die unter anderem für den Erhalt unserer Muskeln und für den Aufbau der Knochen notwendig sind. Sie liefern uns Aminosäuren, die lebensnotwendig sind, da diese vom Körper nicht selbst hergestellt werden können. Unser ganzes Immunsystem profitiert von Proteinen, sie bilden Antikörper und fördern den Sauerstofftransport im Blut. Auch für das Bindegewebe und die Haut sind Proteine essenziell. Empfehlenswert sind mindestens 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht. Das heißt also, dass jemand der 70 kg wiegt ungefähr 56g Eiweiß zu sich nehmen sollte. Sollest du aber speziell Muskeln aufbauen wollen oder Ausdauersport machen, erhöht sich der Proteinbedarf. Deinen genauen Proteinbedarf kann auch ein Ernährungsberater oder ein Arzt bestimmen. Unsere Top 10 der veganen Proteinquellen: Linsen Rote Linsen beinhalten ca. 26,7g pflanzliches Eiweiß. Sie sind leicht verdaulich und lassen sich ganz leicht in den Ernährungsplan integrieren. Sie regen den Stoffwechsel an und sorgen auch für schöne Haut, da sie reichlich Zink beinhalten. Dieses Linsencurry mit Reis ist super lecker und gesund!     Kidneybohnen Bohnen sind richtige Nährstoffbomben und sehr sättigend. In 100g Kidneybohnen sind 24g Protein enthalten, aber auch reichlich Ballaststoffe und Magnesium.Somit sind die Hülsenfrüchte sehr gesund und vor allem auch noch lecker! Dieses Rezept mit Kidneybohnen ist voller Proteine!     Mandeln Nüsse sind bekannt für ihren hohen Nährstoffgehalt und auch Mandeln beinhalten Unmengen an Proteinen. In 100g Mandeln stecken ca. 24g pflanzliches Eiweiß. Die leckeren Nüsse beinhalten außerdem reichlich Magnesium, Vitamin B und E und sind somit sehr gesund. Mandeln dienen als Basis von leckeren Energyballs. Die proteinreichen Snacks kannst du ganz einfach zubereiten.     Quinoa Das Pseudogetreide Quinoa beinhaltet 15g Protein pro 100g und liefert dir somit eine große Menge an pflanzlichem Eiweiß. Quinoa enthält außerdem lebenswichtige Nährstoffe wie z.B. Eisen und Vitamin B2.  Dieses veganes Quinoa-Powerfrühstück ist versorgt dich mit zahlreichen Nährstoffen.     Tofu Das kalorienarme Sojaprodukt Tofu ist aus der veganen Ernährung nicht mehr weg zu denken. 100g Tofu enthalten ca. 14g Protein. Es versorgt unseren Körper außerdem mit reichlich Eisen, Magnesium und Kalzium. Ob gegrillt oder gebraten, Tofu ist vielseitig einsetzbar. Zum Beispiel lässt sich daraus veganes Rührei machen.   Haferflocken Haferflocken sind sättigend und gut für den Magen-Darm-Trakt. Außerdem beinhalten sie 12,5g Protein auf 100g. Sie haben eine exzellente Nährstoffbilanz, da sie zahlreiche Mineralstoffe und Vitamine enthalten. Mit Haferflocken kannst du leckere Frühstücksrezepte kochen, wie zum Beispiel dieses.   Kichererbsen Ganze 7,5g Protein pro 100g sind in Kichererbsen enthalten. Kichererbsen beinhalten vor allem die Aminosäure Lysin, welche für uns essenziell ist. Auch Zink, Eisen und Magnesium sind in den kleinen gelben Erbsen enthalten. Alles gute Gründe, um die leckeren Hülsenfrüchte in euren Speiseplan aufzunehmen.  Ein gesundes Gemüsecurry mit Kichererbsen schmeckt gut und ist sehr gesund!     Erbsen Erbsen beinhalten 6,8g Eiweiß auf 100g. Wie alle Hülsenfrüchte sind sie sehr gesund. Man sollte Erbsen aber nicht roh essen, da sie die gesundheitsschädlichen Lektine enthalten. Gekocht sind Erbsen aber genießbar und lassen sich in viele Gerichte integrieren, wie zum Beispiel in vegane Mac & Cheese.   Brokkoli Auch Brokkoli ist eine sehr gute Proteinquelle. 100g beinhalten ca. 3,8g Eiweiß. Das kalorienarme Kreuzblütengewächs liefert wichtige Nährstoffe in ausreichender Menge, wie z.B. Kalium und Vitamin C. Schau doch mal hier, ein echt leckeres und gesundes Rezept mit Brokkoli!   Kartoffeln Kartoffeln sind schon seit Jahrhunderten eines der Hauptnahrungsmittel der ganzen Welt. Sie beinhalten 1,9g Protein pro 100g. In Kartoffeln enthalten viele Kohlenhydrate und sind alles andere als Dickmacher! Sie sind kalorienarm und sehr gesund! Ein veganer Kartoffelsalat ist super lecker und einfach zuzubereiten.    Zusätzliche Fakten zum Thema pflanzliche Proteine und wie du die optimale Proteinversorgung erhältst, kannst du hier nachlesen. Was sind deine Lieblingsproteinquellen? Teil es uns ganz einfach auf Facebook oder Instagram mit.

Dein Start in die Fastenzeit

5. März 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Dein Start in die FastenzeitAnzeige Am Aschermittwoch beginnt die christlich orthodoxe ,,Fastenzeit - 40 Tage und 40 Nächte verzichten wir bewusst auf uns Liebgewonnenes oder Gewohntes. Und obwohl viele Menschen nicht gläubig oder gar religiös sind, nehmen sie diesen Anlass zur Motivation Körper, Geist und Seele zu entschleunigen und zu entschlacken. Seitens politischer Initiativen und Klima-Aktivisten, nämlich der Million Dollar Vegan Kampagne, wird aufgerufen die Fastenzeit zu nutzen, um 40 Tage pflanzlich zu leben und so aktiv ein Zeichen für ein klimafreundlicheres Leben auf diesem Planeten zu setzen: ,,Der Verzicht auf tierische Nahrungsmittel ist die wirksamste Einzelmaßnahme, die jeder Mensch ergreifen kann, um seinen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Laut dem Forscher Joseph Poore von der Oxford University spart jede Person, die für 40 Tage vegan lebt, Emissionen ein, die denen eines Fluges von London nach Berlin entsprechen. Gefastet kann auf vielfältige Weise werden Angefangen vom Verzicht auf den übermäßigen Gebrauch digitaler Medien oder den täglichen Konsum sozialer Netzwerke, über Genussmittel-Karenz, wie das Weglassen von Zigarette, Alkohol und Zucker, bis hin zum konkreten Verzicht auf Getränke und auf Speisen wie tierische Produkte. Die bewusst und aktive gelebte Fastenzeit gibt uns einen Anreiz, Dinge in unserem Leben zu verändern. Und da der innere Schweinehund nun mal träge und schwer zu motivieren ist, fällt es uns einfach leichter, wenn man ihn zu einem allgegenwärtigen Zeitpunkt im Konsens mit der Außenwelt an der Leine packt, ein bisschen zerrt und zieht und ihn schließlich doch überzeugen kann, seine vier Pfoten zu bewegen. Veränderungen im Alltag ermöglichen uns einen Perspektivwechsel Wenn wir 40 Tage lang zu Fuß oder mit dem Rad zur Arbeit fahren, statt das Auto zu nehmen, entdecken wir das Frühlingserwachen am Wegesrand oder begegnen unerwartet interessanten Menschen. Gehen wir 40 Tage lang mit Buch ins Bett oder spielen mit unserem Partner oder der WG-Mitbewohnerin ein Spiel, statt Abends vor dem Fernseher zu liegen oder auf dem Smartphone zu daddeln, stellen wir fest wie entspannt und ruhig wir einschlafen können. Durch 40 Tage ohne industriellen Zucker und Süßigkeiten, kommen wir wieder in den Genuss naturbelassener Süßigkeiten wie getrockneten Datteln, Feigen und Nüssen. Und wir werden möglicherweise sogar kreativ und beginnen nach alternativen Rezepten für Energiebällchen oder Bohnen-Trüffeln zu recherchieren, die wir dann auch selber herstellen wollen. Lasst uns 40 Tage die wichtigsten Menschen in unserem Leben regelmäßig treffen, statt mit ihnen via WhatsApp oder Insta-Message zu kommunizieren. So gewinnt der gelebte Moment wieder enorm an Bedeutung. Wir werden realisieren wie viel Zeit im Alltag frei wird, um mal den Kopf zu heben und in die Welt hinaus zu blicken, weil wir nicht über dem Handy hängen und Buchstaben in Textfelder tippen. 40 Tage mehr Sport, wird uns zeigen was lebendig fühlen heißt, wenn wir unseren Körper recken und strecken und unsere Muskeln und Gelenke bewegen. 40 Tage mit Tee statt mit Kaffee in den Tag starten, kann zunächst ganz schön die Laune in den Keller ziehen - aber unserem Körper auch ermöglichen wieder mehr eigenen Endorphine am Morgen auszuschütten und uns selbst gute Laune zu machen. Wer eine schmackhafte Alternative braucht, mixt sich morgens eine Raw-Xoco-Latte aus Rohkakao, Wasser und Gewürzen und gießt diese mit etwas aufgeschäumter Mandelmilch auf. Hier findest du unser Rezept. 40 Tage ohne Alkohol am Abend und dafür lieber einen Fastentee wird unsere Haut verändern und unsere Schlaf erholsamer und tiefer werden lassen. 40 Tage ohne Zigaretten tun mit Sicherheit erst mal richtig weh ... aber danach können wir frei atmen. Egal was wir uns vornehmen und wie wir UNSERE Fastenzeit gestalten, wir werden aus unserem Alltagstrott heraus treten und ,,neue Wege beschreiten und mit Sicherheit bereichernde neue Einsichten gewinnen. Heilfasten, Saftfasten, Nahrungskarenz Wer das ,,Fasten richtig ernst nehmen möchte und sich erstmalig an Saftfasten oder echte Nahrungskarenz im Sinne einer 1-2 wöchigen Heilfastenkur heran traut, sollte dies im Idealfall unbedingt in Begleitung eines Fastenleiters oder seines Hausarztes tun. Die Stoffwechsel-Mechanismen, die beim ,,echten Heilfasten aktiviert werden, können - je nachdem wie belastet der Organismus mit Nahrungsgiften oder Schwermetallen ist - heftig und unberechenbar sein. Da sollte man sich in guten Händen wissen und Hilfe holen können, wenn es unangenehm wird oder sich bedrohlich anfühlt. Beliebt und viel erprobt sind Heilfastenkuren nach Buchinger oder Breuß. Früher war auch die Mayr-Methode gängig - für Vollwertfans aber nicht wirklich nachvollziehbar, da Weißmehlsemmeln in die Fastenernährung integriert sind. Fastenmethoden für den Alltag Für alle diejenigen, die in der Fastenzeit ihre alltägliche Ernährung weniger radikal aber dennoch effektiv verbessern möchten, empfiehlt sich 40 Tage Basenfasten oder eine Nahrungspause von 12-16 Stunden (intermittierendes Fasten) zwischen der Abendmahlzeit und dem Frühstück. Basenfasten Beim Basenfasten verzichten wir bewusst auf Lebensmittel und Mahlzeiten, bei deren Verstoffwechselung Säuren entstehen. Das Basenfasten lehnt sich an die Theorie der Basischen Ernährungslehre an. Diese hat ihre Wurzeln in der Alternativmedizin Anfang des 20. Jahrhundert und basiert auf folgender Hypothese: Der langfristige und chronische Verzehr säurebildender Lebensmittel belastet unseren Organismus und bringt ein Ungleichgewicht in den Säure-Basen-Haushalt, was uns auf Dauer krank macht. Beim Abbau schwefelhaltiger Aminosäuren (Methionin und Cystein) wird Schwefelsäure im Körper frei, die über den Urin ausgeschieden werden muss. Ist die tägliche Menge der dabei anfallenden Schwefelsäure größer als die Ausscheidungskapazität  unseres Organismus, sammeln sich SAURE Stoffwechselendprodukte an, die BASISCHE Mineralstoffe des Körpers an sich binden. Diese werden dabei aus dem Körpergewebe gelöst (Bindegewebe, Knochen, Muskelgewebe), was beispielshalber zu Demineralisierung von Knochen führt (Osteoporose). Eine Übersäuerung des Körpers meint nicht den im Blut messbaren ph-Wert, sondern die Übersäuerung des Körpergewebes, also ein Fehlen ausreichend basischer Mineralstoffe bzw. ein Zuviel an sauren Stoffwechselendprodukten. Folge davon seien viele unserer Zivilisationskrankheiten wie Gicht, Arthrose, rheumatische Erkrankungen, Neurodermitis, Osteoporose, Muskelschmerzen, chronische Müdigkeit, Allergien, Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs. Eine Basische Ernährung beinhaltet zu ca. 70% basenbildende Lebensmittel, wie Gemüse, Kartoffeln, Obst, Greens, manche Nüsse, manche Getreide etc. Und nur zu 30 % Säurebildner wie alle tierischen Produkte, aber auch ausgemahlene Getreideprodukte, Fertigprodukte, jede Art von industriell hergestellter Nahrung. Ausführliche Tabellen findest du im Internet. Unsere Buchtipps      Intermittierendes Fasten Beim intermittierenden Fasten, auch Intervallfasten, folgen Zeiten der Nahrungskarenz auf Zeiten der Nahrungsaufnahme. Es gibt Modelle in denen an jedem zweiten Tag gefastet wird (,,every other day diet EOD - englische Literatur), sowie Modelle, an denen täglich eine Periode von 16 Stunden fasten mit 8 Stunden Nahrungsaufnahme wechselt. In den Phasen der Nahrungskarenz ist nur die Aufnahme von Wasser, Kräutertee und ggf. auch Kaffee erlaubt. Auf die Phase der Nahrungsaufnahme entfallen dann 2-3 Mahlzeiten. Studien zufolge wirkt sich das intermittierende Fasten positiv auf die Lebenserwartung und das Vorkommen von altersbedingten Krankheiten aus. Auch die Anfälligkeit für Krebserkrankungen soll sich dadurch verringern. Übergewichtigen Menschen gelingt es leichter, ihr Körpergewicht zu reduzieren. Des Weiteren zeigen sich ähnlich positive Aspekte im Blut und der Hormonausschüttung wie bei einer leichten Kalorienrestriktion. Fazit: Ich bevorzuge die 16/­­8- oder 14/­­10 Stunden Version des Intermittierenden Fastens, da es sich in mein Sozialleben und meinen Alltag besser integrieren lässt, als nur jeden zweiten Tag zu essen. Für den Magen-Darm-Trakt bringt die 14-16 Stündige Nahrungskarenz ein enormes Potential zur Selbsterhaltung, Reinigung und Ruhe mit. Des Weiteren wirken sich die Pausen der Nahrungsaufnahme bei mir sehr positiv auf Hormonhaushalt und Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Verdauung aus. In der acht- (bis zehn-) stündigen Phase der Nahrungsaufnahme, bringe ich in der Regel zwei kleine und eine große Hauptmahlzeit unter. So fühle ich mich ausgesprochen wohl. Je nach deinem individuellen Tagesrhythmus, kannst du die letzte Mahlzeit um 16 Uhr oder 18 Uhr einnehmen und folglich morgens um 8 Uhr oder 10 Uhr frühstücken. Falls du ein Spätesser bist, beginnt die Essensphase am nächsten Tag eben erst gegen 12 Uhr bis 14 Uhr zum Lunch mit Smoothie, Salat und Co. Und in Lebensphasen, in denen du 16/­­8 nicht schaffst, sondern nur 14/­­10 einhalten kannst, bist du mit einer leichten, pflanzlichen Ernährung auch gut mit dabei, was die positiven Aspekte angeht. Eine plant based diet baut ja per se auf gut bekömmliche Kost auf. Wenn also dein Magen und Darm schon nach 6-8 Stunden ihre Arbeit getan haben (und nicht wie bei einer fettigen und fleischlastigen Kost 12-18 Stunden beschäftigt sind), kannst du von den Vorteilen des intermittierenden Fastens auch bei 14 Stunden Nahrungskarenz schon profitieren. Unser Produkttipp Tribest(R) Wasserkocher GKD-450  Der hochwertige und langlebige Wasserkocher der Marke Tribest(R) besitzt eine doppelwandigen Glasbehälter, satte 1,7 Liter Inhalt, hat eine BPA-freie Schutzummantelung und hält bis zu 6 Stunden das Wasser auf Temperatur. Und das Besondere, der Wasserkocher bietet vier Voreinstellungen für die optimale Wassertemperatur von Kaffee (90°), schwarzem Tee (80°), grünem Tee (70°) und für 45° heißem Wasser, der Maximaltemperatur für Rohkost.   Leider schmecken Fastentees oft nicht besonders lecker und das macht das Fasten doppelt schwer. Bei  diesem Fastenzeit-Tee von Keimling Naturkost ist dies nicht der Fall. Die rein basischen Zutaten nach einer indischen Rezeptur sind an die ayurvedische Ernährung angelehnt. Liebliche Noten wie Fenchel, Rosenblüten und Hagebuttenschalen wurden kombiniert mit etwas Schärfe aus Ingwer, Chili und Zitronengras - alles aus biologischem Anbau.       ***Gewinnspiel*** Jetzt hast du die Chance eine Packung vom leckerem Fastenzeit-Tee zu gewinnen. Möchtest du gewinnen? Dann schau mal bei Facebook oder Instagram. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum du gewinnen solltest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Fasten an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken dir die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 07.03.2019 um 24:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 08.03.2019 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Unsere Teilnahmebedingungen findest du hier.   Anzeige, da dieser Artikel Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Danke, dass du unsere Arbeit unterstützt.  

Zero Waste Küche - so kochst du nachhaltig - Unsere Tipps & Tricks

25. Januar 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Zero Waste Küche - so kochst du nachhaltig - Unsere Tipps & TricksAnzeige Wie funktioniert eigentlich Zero Waste Küche und was kann man beim Kochen machen, um die Umwelt zu schonen? Vom Einkauf über das Zubereiten bis hin zur Resteverwertung gibt es in Hinblick auf einen nachhaltigen Lifestyle einiges zu beachten. Hier sind unsere Tipps & Tricks für dich. 1. Einkaufen und Vorbereiten Verpackungsfrei einkaufen Gerade beim konventionellen Lebensmitteleinkauf im Supermarkt geht es alles andere als nachhaltig zu. Ob Nudeln, Nüsse oder Obst und Gemüse: ein Großteil der Produkte ist bestens verpackt - meist in Plastik. Das ist ressourcenverschwendend und schlecht für unsere Umwelt. Deshalb sollte man versuchen möglichst verpackungsfrei einzukaufen. In einigen größeren Städten des Landes gibt es hierfür mittlerweile Unverpackt-Läden, in denen keinerlei Verpackungmüll über die Kasse kommt. Aber auch einige Biomärkte haben mittlerweile verpackungsfreie Abfüllstationen und auf dem Markt kann man sein Obst und Gemüse sowieso prima ohne das überflüssige Plastik drum herum einkaufen. Wenn das nicht möglich ist, da in eurer Gegend so etwas nicht angeboten wird: versucht Großpackungen zu nehmen und schaut, gerade bei Obst und Gemüse, ob es nicht lose, unverpackte Alternativen gibt. Plastiktüte - nein danke Auch auf Plastiktüten kann man getrost verzichten. Wählt an der Kasse lieber die Option aus Papier oder besser noch: bringt selbst euren Jutebeutel oder eure Tragetasche mit. Das gilt besonders in der Obst und Gemüseabteilung. Viele Konsumenten greifen hier gerne noch zu den sogenannten Hemdchenbeuteln, um ihre frischen Waren darin zu verstauen. Unser Rat: lasst die Tüten lieber hängen. Das meiste an Obst und Gemüse muss nicht verpackt werden: Äpfel, Paprika, Karotten und co. tut es nicht weh, wenn sie schlichtweg lose in den Einkaufskorb kommen und für Pilze, Kirschen und anderes ,,Unhandlicheres kann man selbstmitgebrachte Stoffbeutel und -netze verwenden. Regional und saisonal Was man gerade beim Obst- und Gemüseeinkauf außerdem beachten sollte, ist die Regionalität und Saisonalität. Es müssen mitten im Dezember nicht die Erdbeeren aus Marokko sein. Das ist mit langen Transportwegen verbunden, unökologisch und schmeckt auch lange nicht so gut wie frische und saisonale Lebensmittel aus der Region. Besonders schön: auf dem Bauernmarkt oder auf dem Bauernhof und somit beim Erzeuger selbst einkaufen. Eine weitere Option ist es Frische-Kisten zu bestellen und regelmäßig frisches Obst und Gemüse nach Hause geliefert zubekommen. Dabei könnt ihr am Ende sogar noch zu Lebensmittelrettern werden, z.B. mit etepetete und Essbares vor der Tonne bewahren. Nicht hungrig einkaufen Wer kennt es nicht: man geht mit grummelnden Magen einkaufen und vor lauter Hunger kauft man viel mehr, als man eigentlich wollte und was am Ende noch im Müll landet. Deswegen: lieber satt und zufrieden den Einkauf antreten und nur das kaufen, was man auch wirklich braucht. Und für den besseren Überblick, schreibt euch einfach eine Einkaufsliste. 2. In der Küche Obst und Gemüse richtig lagern Damit euer Obst und Gemüse möglichst lange hält, solltet ihr auch auf die richtige Lagerung achten. Nicht alles ist im Kühlschrank bestmöglich aufgehoben! Südfrüchte sollten auf keinen Fall in die Kälte und auch Tomaten, Apfel oder Kartoffeln sollten trocken und außerhalb des Kühlschranks gelagert werden. Außerdem setzen einige Früchte, beispielsweise Äpfel und Bananen, das Pflanzenhormon Ethylen frei. Durch dieses wird der Reifungsprozess von anderem umliegenden Obst und Gemüse in Gang gesetzt, was dazu führt, dass es schneller anfängt zu gammeln. Das kommt in einer Zero Waste Küche gar nicht gut an - also: bewahrt derartige Früchte separat auf. Nicht alles gleichzeitig auf machen Eigentlich ganz logisch aber oftmals ist der Appetit dann doch zu groß und man öffnet wieder mehr Lebensmittel als nötig. Es müssen aber nicht drei Marmeladen und vier Aufstriche gleichzeitig geöffnet im Kühlschrank stehen. Besser ist es ein Lebensmittel nach dem anderen aufzubrauchen. Dann ist das Risiko, dass etwas schlecht wird deutlich geringer. Mehr mitessen statt wegschmeißen Beim Kochen mit Obst und Gemüse wird oftmals sehr viel weggeschmissen. Das muss aber gar nicht sein. Spart euch das Schälen von Karotten, Gurken, Äpfeln und co. und wascht die Lebensmittel dafür einfach gut ab. Auch vieles andere, was oft weggeschmissen wird, kann problemlos gegessen werden: Pilzstiele oder Brokkolistrunk einfach mitkochen tut eurem Gericht keinen Abbruch. Karottengrün oder das Blattgrün von der Sellerieknolle oder dem Kohlrabi macht sich super im Salat oder anderen Gerichten. Und wenn doch einmal was übrig bleibt: aus Gemüseresten kann man ganz wunderbar leckere Gemüsebrühe kochen. Hochwertige Küchenutensilien Last but not least: achtet auf hochwertige Küchenutensilien. Die sind zwar im Einkauf erst einmal etwas teurer, halten dafür aber auch umso länger und müssen nicht andauernd ersetzt werden. Das schont auf lange Sicht nicht nur euren Geldbeutel, sondern ist auch ressourcenschonend und gut für deine Umwelt. 3. Nach dem Essen ist vor dem Essen Reste richtig aufbewahren und verwerten Ihr habt noch Reste vom Essen über? Bewahrt sie am Besten in verschließbaren Gläsern oder Metalldosen auf. Verzichtet auf offene Schüsseln, die ihr mit Alu- oder Frischhaltefolie verschließt. Im Kühlschrank gelagert halten sich Essensreste noch ein paar Tage und kommen euch zu Gute, wenn ihr mal nicht so viel Lust auf Kochen habt oder viel unterwegs seid. Reste, die ihr nicht mehr braucht: weitergeben Ihr habt zu viel gekocht und werdet auch in den kommenden Tagen die Reste nicht selbst aufbrauchen? Klingelt doch einfach mal bei einem Nachbarn oder fragt Freunde - irgendwer wird sich ganz bestimmt über ein leckeres Mahl freuen. Ebenso verhält es sich mit angebrochenen Lebensmitteln, für die ihr keinen Gebrauch mehr habt. Anstatt es verkommen zu lassen, teilt es mit Menschen, die noch Verwendung dafür haben. Auf Social Media Plattformen gibt es mittlerweile viele öffentliche Gruppen für sogenanntes Foodsharing. Alternativ kann man sich beispielsweise aber auch mit Bekannten zusammentun und eine private Gruppe oder einen Verteiler für diesen Zweck gründen.   Anzeige, da dieser Artikel Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. 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Assam Tee und Earl Grey Tee von Assam Projekt

9. Januar 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Assam Tee und Earl Grey Tee von Assam ProjektAnzeige Auf diesen Artikel freue ich mich schon eine ganze Weile. Endlich kann ich meine Liebe für Tee - insbesondere für Assam Tee - mit euch teilen. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht mehr, warum ich so viele Jahre am Kaffee festgehalten habe - aber so ist es manchmal mit Gewohnheiten. Nun habe ich mein Herz ein für alle Mal feinstem Tee verschrieben und ich vermisse gar nichts. Ganz im Gegenteil. Morgens werde ich mit einer guten Tasse Assam Tee nicht nur wach, sondern habe auch kein flaues Gefühl mehr im Magen oder einen komischen Geschmack im Mund. Ich liebe das Stöbern in ausgesuchten Tee-Fachgeschäften, feinstes Porzellan und traditionelle Tee-Zeremonien. Nicht ganz unschuldig daran, sind meine Reisen nach Asien und dortige Besuche auf diversen Tee-Farmen. Als Teeliebhaberin bevorzuge ich losen Tee aus biologischem Anbau. Gute Qualität ist nicht leicht zu finden - vor allem, in größeren Mengen. Glücklicherweise durfte ich vor einiger Zeit Schwarztee vom Assam Projekt testen und lasse euch gerne an meinen Erfahrungen teilhaben. Darf ich vorstellen? Das Assam Projekt Das Assam Projekt bietet euch (wie es der Firmenname verspricht) Assam Tee sowie Earl Grey Tee aus biologischem Anbau an. Bei der Kultivierung des Tees wird vollständig auf den Einsatz von Pestiziden und Herbiziden verzichtet: Das ist nicht nur gut für die Gesundheit der Beschäftigten auf den Teeplantagen, sondern natürlich auch für den Boden und das Grundwasser in den Anbaugebieten. Darüber hinaus wird der schwarze Tee auf dem Seeweg und nicht im Flugzeug transportiert. Außerdem bestehen alle Verpackungen zu 100 % aus Kraftpapier und selbst die Etiketten werden aus Papier und nicht aus Kunststoff hergestellt. Durch das Abpacken in großen Mengen werden zudem weitere Ressourcen geschont. Besonders erwähnenswert ist auch der Preis des Tees, denn dieser ist wirklich - vor allem in Anbetracht der Qualität - unschlagbar. Der Bio Assam Tee stammt nicht nur aus der besten Second Flush-Ernte - die Zertifizierung der Blätter als SFTGFOP1 bezeichnet darüber hinaus die feinste Gradierung. Der Verkaufspreis kann niedriger gestaltet werden, da der Tee nur über das Internet verkauft wird und so keine Kosten für ein Ladengeschäft zu bestreiten sind. Um weiterhin Geld einzusparen, wird der Tee direkt vom Teeproduzenten aus Assam (Indien) gekauft, ohne Zwischenhändler einzusetzen. Das Assam Projekt beschränkt sich auf den Import von Assam Tee, um über die Menge einen guten, aber fairen Einkaufspreis erzielen zu können. Dafür wird das Prinzip der Kampagne genutzt, das heißt, dass beim Produzenten nach jeder Second Flush Ernte eine große Menge bestellt wird. Zudem bieten sie den Bio Assam Tee ausschließlich in größeren Packungen an, um Verpackungskosten zu minimieren. Der Tee vom Assam Projekt wird übrigens in einer gemeinnützigen Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Berlin (Mosaik Werkstätten) abgepackt und von dort direkt versandt. Wie schmeckt der Tee? Der geschmackliche Unterschied zwischen Schwarzem Tee und anderen Sorten wie Grüner Tee, Weißer Tee, Oolong oder Gelber Tee resultiert vorwiegend aus der vollständigen Oxidation des Schwarzen Tees. Entsprechend kräftig schmecken die meisten Schwarztee-Sorten. Der kräftige Assam Tee stammt aus dem weltweit größten Tee-Anbaugebiet im Nordosten Indiens und zeichnet sich durch einen hohen Anteil an goldenen Tips aus. Er besitzt einen kräftigen aber sehr balancierten Körper mit einem typisch malzigen und erdigen Aroma. In der Tasse schimmert er rot-gold. Der Assam Tee bildet die Basis für den feinen Earl Grey Tee. Was den echten Earl Grey Tee so einzigartig macht, ist sein duftendes Aroma, das einem kraftvollen Tee eine frische Bitternote und damit einen zart fruchtigen Charakter gibt. Bei dem Earl Grey Tee vom Assam Projekt verbindet sich die malzig-honigartige Grundnote des kräftigen Assam mit der süßlichen Säure des reinen Bergamotte-Öls. Beide Teesorten sind unvergleichlich lecker, jedoch nicht zu vergleichen :-) Schaut doch mal vorbei im Onlineshop vom Assam Projekt. P. S.: Weihnachten steht vor der Tür!   Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Assam Projekt. Danke dafür!

Adventstürchen Nr. 20: Marzipan-Piment-Lebkuchen

20. Dezember 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Adventstürchen Nr. 20: Marzipan-Piment-LebkuchenAnzeige Piment oder auch Nelkenpfeffer genannt ist ein Gewürz aus der Pflanzenfamilie der Myrtengewächse. Die beerenähnlichen Früchte des immergrünen Pimentbaumes werden schon unreif geerntet und dann getrocknet, da sie im vollreifen Zustand ihr Aroma verlieren würden. Illustration: Jasmine Schmid Sie sind etwa so groß wie Pfefferkörner, aber leichter und dunkelbraun statt schwarz. Geschmacklich vereint Piment die Aromen von Pfeffer, Zimt, Muskat und Nelken. Ein perfektes Weihnachtsgewürz eben. Die enthaltenen ätherischen Öle und Gerbstoffe machen Piment für die Naturheilkunde interessant. Es wirkt antioxidativ (fast genauso stark wie die Nelke), appetitanregend und verdauungsfördernd. Außerdem soll es negative Energie im Körper reduzieren sowie ausgleichend und balancierend auf die Psyche wirken. Angewendet wird es bei Appetitlosigkeit und Magenschwäche und als anregendes Gewürz bei Verdauungsstörungen. Wir machen uns leckere Lebkuchen damit :-) Rezept: Marzipan-Piment-Lebkuchen Zutaten - 200 g Marzipan - 100 g Alsan (vegane Margarine) - 200 g Rohrzucker - 125 g fein gemahlene Mandeln - 125 g gemahlene Haselnüsse - 100 g gehackte Datteln - Schale von 1 Orange und 1 Zitrone - 100 g Buchweizenmehl - 80 ml Reismilch - 1-2 TL Piment - 1 Pck. Backpulver - Schokolade bzw. Kuvertüre für den Guss Zubereitung - Die Alsan mit dem Marzipan und dem Rohrzucker in der Küchenmaschine schaumig schlagen. - Alle trockenen Zutaten mischen und nach und nach mit der Reismilch zu der Marzipanmasse geben. Der Teig sollte weich, aber noch formbar sein. - Den Teig mit einem Esslöffel auf die Backoblaten streichen (für die glutenfreie Variante einfach Mandelblättchen auf ein Backblech streuen und den Teig in 20 Portionen darauf setzen) - Bei 180° C auf der mittleren Schiene ca. 20-25 min backen. - Die Lebkuchen auskühlen lassen. - Mit etwas geschmolzener Kuvertüre verzieren. Unser Produkt-Tipp zum Rezept Dieses Bio-Backpulver von BIOVEGAN kommt ohne Phosphate aus und ist vegan. Zum Einsatz kommt Reinweinstein, welcher auf natürlicher Weise bei der Weinherstellung entsteht. BIOVEGAN Backpulver verleiht dem Teig eine lockere Struktur und eignet sich nicht nur für unsere Lebkuchen, sondern auch für Rührkuchen, Mürbeteigen, Brötchen und vieles mehr. *** Gewinnspiel *** Bei BIOVEGAN findet ihr viele Helferlein zum Kochen und Backen. Es gibt Backzutaten, Backdekorationen, Geliermittel, Brotmischungen, Saucen und vieles mehr. Alle Produkte sind Bio-zertifizert und natürlich vegan. Die Produkte findet ihr in allen gut sortierten Bioläden. Hier gehts zum Ladenfinder. Wir verlosen heute ein tolles gemischtes Paket mit Backzutaten von BIOVEGAN. Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer  Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum du gewinnen solltest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Piment an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 21.12.2018 um 24:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 22.12.2018 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.   Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit vanilla bean, der vegane Restaurantführer. Danke dafür!  

Adventstürchen Nr. 9: Ingwer-Orangen-Punsch

9. Dezember 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Adventstürchen Nr. 9: Ingwer-Orangen-PunschAnzeige Die Orange, auch Apfelsine genannt (,,Apfel aus China) ist die Zitrusfrucht eines immergrünen Baumes. Zitrusfrüchte werden bei uns wegen ihres hohen Vitamin C Gehaltes geschätzt und sind in Form frisch gepresster Säfte sehr beliebt. Es empfiehlt sich aber durchaus auch das Fruchtfleisch zu verzehren oder zu verarbeiten (in Green Smoothies kann man die ganze Orange integrieren). Illustration: Jasmine Schmid Die Zeltbestandteile der Orange enthalten reichlich Flavonoide, sekundäre Pflanzenstoffe, die gesundheitsfördernde Wirkung aufweisen. Täglicher Stress, Zeitdruck, psychische Anspannung, industriell gefertigte Nahrungsmittel, die voll von minderwertigen Fetten und schlechten Kohlehydraten sind, Übergewicht und Bewegungsmangel und zu wenig Auszeiten und Schlaf, erzeugen in unserem Körper freie  Sauerstoffradikale, die unsere körpereigenen Zellen angreifen. Das nennt man oxidativen Stress. Oxidativer Stress fördert, auf lange Sicht gesehen, Entzündungsprozesse in unserem Körper.Und ein dauernder Entzündungszustand bedingt chronische Krankheiten wie Diabetes, Krebs, Rheumatische Erkrankungen, Arteriosklerose und auch Depressionen oder Burn out. Das Spektrum ist weit und vielfältig. Sekundäre Pflanzenstoffe, darunter auch die Flavonoide, können als Antioxidantien diese freien Sauerstoffradikale binden und damit unsere Zellen vor Reaktionsprozessen schützen. Zitrusfrüchte sollte man am Besten in Form von Green Smoothies mit grünem Blattgemüse kombinieren oder für sich alleine auf nüchternen Magen essen. Das heißt die Orange könnte die erste Mahlzeit das Tages sein oder eine Zwischenmahlzeit, wenn der Magen leer ist und man Hunger verspürt. In Kombination mit anderen Lebensmitteln, besonders solchen die schwer verdaulich sind, wie Brot, Desserts etc. verlangsamt sich die Verdauungspassage der Zitrusfrüchte und es kann zu Verdauungsproblemen wir Sodbrennen oder Völlegefühl kommen. Im Winter, wärmend und das Immunsystem stärkend, trinke ich gerne eine heiße Orange mit Ingwer. Achtung bei der Zubereitung - ich empfehle die ganze Orange zu verarbeiten. Rezept: Ingwer-Orangen-Punsch Zutaten für 4 Personen - Du brauchst einen guten Mixer - 4 Orangen - 2-3 cm Ingwerwurzel, geschält - 2 cm Kurkumawurzel - 4 EL Ahornsirup - 400 ml heißes Wasser Zubereitung - Die Orangen schälen und grob zerkleinern. Ingwer und Kurkuma schälen und ebenfalls etwas zerkleinern. Beides mit dem heißen Wasser in den Mixer geben uns so lange mixen, bis die Gewürze ausgelöst sind. - Die Orangenfilets dazu geben und nochmal ca. 30 Sekunden bis 1 Minute mixen. Auch die Orange sollte völlig aufgelöst sein. - Mit Ahornsirup abschmecken und heiß genießen. Unser Produkttipp Auch im Haferdrink von Oatly findet ihr neben Mango die wertvollen Nährstoffe der Orange. Im Online-Shop von Tofukind findet ihr neben dieser Marke zahlreiche vegane Alternativen zu Wurst, Käse, Fleisch sowie leckere vegane Rezepte. Schaut doch mal vorbei und lasst euch inspirieren! *** Gewinnspiel *** Tofukind ist die Generation, die verändern möchte. Sie möchten jedermann rundum den veganen Lifestyle informieren und somit eine moderne Erlebniswelt schaffen. Wir haben hier bereits einige tolle Produkte vorgestellt und das ein oder andere Rezept gezaubert. Wir verlosen zusammen mit Tofukind  ein Probierpaket von Oatly. Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer  Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum du gewinnen solltest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Orange an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 10.12.2018 um 24:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 1112.2018 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.   Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit vanilla bean, der vegane Restaurantführer. Danke dafür!  

Unser Organsystem Teil 2 - Blut und Immunität: Tipps für eine gesunde Abwehr

14. November 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Unser Organsystem Teil 2 - Blut und Immunität: Tipps für eine gesunde AbwehrAnzeige In unserer Reihe zu verschiedenen Organsystemen stellen wir euch heute die Funktionen des Blutes und Tipps für eine gesunde Abwehr vor. Wie bleibt eure Immunität intakt und welche veganen Ernährungstipps  helfen, gesund durch die kommenden Herbst- und Wintermonate zu kommen? Der Saft des Lebens - was fließt da? Zunächst ist unser Blut dazu da Nährstoffe und Sauerstoff in alle Zellen unseres Körpers zu bringen, sowie Abfallstoffe und CO2 abzutransportieren. Andernfalls würden wir nämlich ,,verhungern oder vergiften (verschlacken). Das zirkulierende Blut dient außerdem der Temperaturregulierung, Blutgerinnung, der Aufrechterhaltung des osmotischen Drucks in den Geweben (sodass keine Flüssigkeit versackt), des ph-Wertes, der Signalübertragung (Hormone) und der Abwehr von Krankheitserregern. Dabei besteht das Blut einerseits aus Blutzellen (rote Blutkörperchen, Blutplättchen und weiße Blutkörperchen), andererseits aus Blutplasma (Eiweiße, Nährstoffe, Stoffwechselendprodukte, Blutfarbstoffe etc.). Dieser besondere ,,rote Saft macht etwa 8% unseres Körpergewichts aus (ca. 4-6 Liter), hat gemütliche 37°C und  einen pH-Wert von 7,41. Für eine gesunde Blutbildung von roten Blutkörperchen benötigen wir - Gesundes Knochenmark - Erythropoetin aus der Niere (Hormon) - Vitamin B12, Eisen und Folsäure Für die Blutgerinnung werden die Blutplättchen, Gerinnungsfaktoren aus der Leber und Vitamin K benötigt. Rote Blutkörperchen transportieren Sauerstoff und CO2 Euer inneres Abwehrteam - von Alleskönnern bis Spezialisten Die weißen Blutkörperchen sind ständig dabei, euren Körper aufzuräumen und von Noxen zu befreien. Dies wird durch ein ausgeklügeltes Abwehrsystem und Aufgabenteilung ermöglicht. Da gibt es z.B. generalisierte Fresszellen (Monozyten, Granulozyten), die alles Körperunbekannte einfach aufessen (phagozytieren). Die Fresszellen können diese ,,Unbekannten gegenüber spezialisierten Abwehrzellen präsentieren, diese sozusagen ,,verpetzen, sodass die Spezialeinheiten Antigene oder Gifte (Toxine) gegen den Erreger bilden und zielgerichtet abtöten. Fresszellen gehören zur unspezifischen Abwehr. Auch der Säureschutzmantel der Haut oder bestimmte Körpermilieus (Magen, Vagina) dienen diesem Basisschutz. Die Experten im Abwehrsystem, die spezifische Antigene (Immunglobuline) oder Toxine zur Abwehr nutzen, heißen Lymphozyten (T- und B-Typen). B-Lymphozyten bilden nach Bekämpfung der Noxen ,,Gedächtniszellen, um bei erneutem Infekt schneller reagieren zu können. So ist unser Blut wie eine Bibliothek unserer Krankheitsgeschichte. Alles was der Körper jemals gesehen und bekämpft hat, ist darin zu archiviert. Deshalb ist unser Blut hochindividuell. Spezialisierte Abwehrzelle Lebensmittel, die das Blut liebt: Die drei Blutmacher Eisen, Vitamin B12 und Folsäure. Bei Mangel an Vitaminen, die zur Blutbildung benötigt werden, kann es zu Blutarmut (Anämie), und damit zu Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, aber auch zu neurologischen Ausfällen und Schäden, Mundwinkelrhagaden oder Zungenbrennen kommen. Daher achtet auf eine ausreichende Versorgung durch folgende veganen Lebensmittel: - Vollkornprodukte - Hülsenfrüchte, z.B. Linsen - Nüsse/­­Saaten (z.B. Kürbiskerne) und Aprikosen - Grünen Blattgemüse wie Spinat, Mangold, Pakchoi oder Kohlsorten - Tägliche Sicherstellung der B12-Zufuhr durch angereicherte Produkte, Tropfen, Tablette o.ä. Eine bessere Eisenaufnahme wird durch die gleichzeitigen Verzehr von Vitamin C-haltigen Lebensmitteln  ermöglicht. Blut hat Durst Denkt daran, genug zu trinken, sodass Blutreiniger wie die Nieren, gut arbeiten können. 1,5 bis 2 Liter am Tag sind i.d.R. empfohlen. Wusstet ihr, dass 20-25% des Blutzeitvolumens die Niere duchströmt? Sie ist das bestdurchbluteteste Organ. Und das ist wichtig, denn: Der Impuls zur Blutbildung kommt aus der Niere. Diese filtert das Blut und misst den Sauerstoffgehalt. Bei zu geringem Sauerstoffgehalt stößt sie Erythropoetin (Hormon) aus, das die Blutbildung anregt. Blutsaubermacher Ingwer und Curcuma wirken blutreinigend und immunstärkend. Durch ihre sekundären Pflanzenstoffe unterstützen sie die Abwehrtruppe des Körpers, wirken anti-entzündlich und ,,desinfizierend. Das Kumarin im Curcuma verhindert außerdem die Vitamin K- Wirksamkeit (Blutgerinnung), gilt also als blutverdünnend und wirkt vorbeugend im Hinblick auf Thrombosen. Ingwertee unterstützt das Immunsystem Abwehrhelfer Vitamin C und Zink Freiwillige Helfer im Immunprozess sind außerdem Vitamin C und Zink, welches ihr in Citrusfrüchten, Nüssen/­­Saaten und Vollkornprodukten finden könnt. Die beiden Helfer unterstützen die Abheilung einerseits und wirken präventiv. Und helfen, wie oben schon erwähnt, der besseren Aufnahme von Eisen. Wie ihr eure gesunde Abwehr sonst noch unterstützen könnt Entzündungen und Fieber ernst nehmen Kommt euer Körper in Fieber oder eine lokale Entzündung, dann ist das intelligente Konzept des Körpers, mit einer Infektion fertig zu werden. Lasst ihn! Das Fieber stellt die Gefäße weit und ermöglicht, dass Abwehrzellen schneller zum Entzündungsort kommen und wirken können. Gönnt euch in der Zeit Ruhe und lasst die Spezialisten ihren Job machen. Unterdrückt ihr die Entzündung oder das Fieber mit Medikamenten, fühlt ihr euch zwar kurzzeitig besser, der Körper kann den Prozess aber verschleppen. Länger andauerndes Fieber oder Entzündungen, fernab von Schnupfen und Co., muss selbstverständlich ärztlich abgeklärt werden. Zeichen von Blutarmut (Anämie) erkennen Blässe, Frösteln, Kurzatmigkeit und schneller Herzschlag, Konzentrationsmangel, Hör- oder Sehstörungen, Schluckbeschwerden, Zungenbrennen, brüchige Nägel/­­Haare oder schnelle Ermüdung sind Zeichen von sogenannter Blutarmut oder Anämie. Das heißt, dass rote Blutkörperchen nicht ausreichend oder fehlgebildet werden. Da bestimmte Änamieformen auch zu neurologischen Schäden führen können, solltet ihr Anzeichen von Anämie medizinisch abklären lassen. Blutwerte testen lassen Blutwerte 1-mal jährlich testen lassen Testet eure Blutwerte beim Arzt oder in einem Labor einmal jährlich. Schaut insbesondere auch auf die vorgestellten Werte von B12, Folsäure und Eisen. In diesem Artikel haben wir Tipps zusammengestellt für eure Arztbesuche als Veganer. Übrigens! - Die Milz ist ein Blutprüfer. Sie filtert und recycelt die Blutbestandteile, um zu entscheiden, welche noch funktionstüchtig sind und welche nicht. - Der Lebenszyklus eines roten Blutkörperchens beträgt ca. 120 Tage, Thrombozyten leben nur 1 Woche, Abwehrzellen bleiben Tage ( bei akute Infektionen) bis zu Jahren (in Form von Gedächtniszellen) erhalten Weiterlesen auf Deutschland is(s)t vegan - Unser Rezept für eine gesunde Abwehr: Gemüsecurry - Unser Organsystem Teil 1 - Das Herz: Wie bleibt euer Herz gesund? - Hier findest du unser Herzrezept Vegan-Klischee ade! - Das Buch Ab sofort könnt ihr das Buch Vegan-Klischee ade!  von Niko Rittenau kaufen. Wissenschaftlich fundiert räumt er mit den häufigsten Vorurteilen gegenüber der veganen Ernährung auf. Evidenzbasiert, aber allgemein verständlich, beantwortet das Buch wichtige Fragen zur Versorgung mit essentiellen Nährstoffen wie Protein, Eisen, Calcium, B12, Omega 3 und weiteren. Bei richtiger Auswahl und Zubereitung der Lebensmittel kann eine vegane Ernährung gesundheitsförderlich und effektiv in der Prävention chronisch-degenerativer Erkrankungen sein - und dieser Ratgeber zeigt worauf es dabei ankommt. Es wird erläutert, warum manche Ernährungsgesellschaften eine vegane Ernährung für alle Altersgruppen empfehlen, während andere davon abraten. Der Beitrag Unser Organsystem Teil 2 - Blut und Immunität: Tipps für eine gesunde Abwehr erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Warum muss man beim Zwiebelschneiden weinen?

26. Juni 2018 The Vegetarian Diaries 

Warum muss man beim Zwiebelschneiden weinen? Dass Zwiebeln gesund sind und in vielen Gerichten für das gewisse Extra sorgen, ist bekannt. Wäre da nur nicht das mit dem Tränen der Augen. Aber warum muss man beim Zwiebelschneiden überhaupt weinen? Die Übeltäter: Alliinase und Iso-Alliin Verantwortlich dafür sind zwei Stoffe, die in jeder Zwiebelzelle zu finden sind. Im Zellinneren befindet sich das Enzym Alliinase. Die umgebende Zellwand enthält eine schwefelhaltige Aminosäure, das sogenannte Iso-Alliin. Bleibt die Zwiebel unangetastet kommen beide nicht miteinander in Kontakt und die Augen bleiben trocken. Wird die Zwiebel geschnitten, beschädigt man dabei die Zellen und beide Stoffe reagieren miteinander. Dabei spaltet das Enzym die Aminosäure auf und es entsteht unter anderem der gasförmige Tränenreizstoff Propanthialoxid. Kommt dieser mit den Augen in Kontakt, schützt sich das Auge durch Aktivierung der Tränendrüse und wir fangen an “zu heulen”. Auf die Menge kommt es an! Wie viel dieses Reizstoffes beim Schneiden der Zwiebel entsteht, hängt vor allem davon ab, wie stark die Zellen beim Schneiden der Zwiebel beschädigt werden. Umso schärfer das Messer ist, umso kleiner ist die Menge an Enzymen und Aminosäuren, die miteinander reagieren können und entsprechend wenig Reizstoff entsteht beim Schneider der Zwiebel. 8 Tipps zum Zwiebel schneiden ohne Tränen! - ein scharfes (!) Messer benutzen - Zwiebel im Sitzen schneiden. Das reizende Gas steigt senkrecht auf. Noch besser, wenn gleichzeitig eine Dunstabzugshaube an ist oder das Fenster geöffnet wird - einen Zwiebelschäler oder Zwiebelwürfler benutzen - die Schnittstelle dünn mit Essig bestreichen. Der Essig hemmt die Reaktion zwischen beiden Stoffen, sodass weniger Reizstoff entsteht - die Zwiebel mindestens eine Stunde vorher in den Kühlschrank legen und gekühlt schneiden - beim Schneiden eine Taucherbrille tragen - die Zwiebel “unter Wasser schneiden” - einfach jemand anderen die Zwiebeln schneiden lassen ? Lust auf mehr spannende Fragen rund ums Kochen und Backen? Dann schau doch gerne einmal in meiner Kategorie Food Science vorbei. Dort beantworte ich viele weitere spannende Fragen wie zum Beispiel Warum Sahne beim Schlagen steif wird? oder Warum der Magen knurrt, wenn man Hunger hat? The post Warum muss man beim Zwiebelschneiden weinen? appeared first on The Vegetarian Diaries.

Vegan in Stockholm

20. August 2017 Totally Veg! 

Vegan in StockholmM und ich haben uns einen großen Wunsch erfüllt: Gemeinsam nach Stockholm zu reisen. Ich war 2011 schon beruflich in Stockholm und war trotz des kurzen Aufenthalts von der Stadt begeistert. M war seitdem sehr neidisch und konnte meine schwedische Schwärmerei nur schwer ertragen. Und nun konnten wir die Stadt endlich gemeinsam besuchen! Abgeflogen sind wir vom Flughafen München, und nach einer aufreibenden, staureichen Anreise mussten wir etwas essen. Zum Glück gibt es im Terminal 2 einen Hans im Glück Burgergrill, der mit mehreren veganen Burgern aufwartet. Der Besuch war so, wie man es bei dieser Kette gewohnt ist - schneller, freundlicher Service, leckere Burger, nur die Pommes hätten etwas knuspriger sein können. Mit vollen Bauch ging es dann nach Stockholm und weiter in unser Hotel, das Mornington Stockholm City. Ich fand das Hotel sehr schön, es ist liebevoll und individuell dekoriert (überall stehen Bücher herum!), und es ist für Stockholm auch nicht zu teuer. Vom Hauptbahnhof ist man etwa 20 Minuten unterwegs, zum Hafen etwa 10 Minuten.  Da an unserem ersten Tag das Wetter strahlend schön war, machten wir uns auf den Weg in eines der coolsten Restaurants: Hermans Vegetarian Restaurant. Dieses rein vegane Restaurant bietet ein Buffet, im Sommer wird am Wochenende gegrillt und man kann im wunderschönen Garten sitzen. Da das Hermans auf einem Hügel liegt, hat man einen herrlichen Blick auf Stockholm und sieht die großen Kreuzfahrtschiffe an einem vorbeiziehen. Wir hatten Glück und ergatterten den perfekten Platz und aßen vom Buffet, bis wir wirklich nicht mehr konnten. Besonders gut haben uns das frischgebackene Brot und die veganen Fleischbällchen geschmeckt, aber eigentlich war alles ausgezeichnet! Besonders bei gutem Wetter ist das Hermans eine unbedingte Empfehlung, wir schwärmen heute noch davon.  Aussicht von Hermans Vegetarian Restaurant Garten im Hermans Vegetarian Restaurant Am nächsten Morgen stärkten wir uns beim Frühstück im Hotel. Wer gerne süß und vegan frühstückt, hat dort Glück: Es gibt neben Mandel- und Sojamilch auch Sojajoghurt und viel Auswahl an Müsli und Obst. M isst lieber Pikantes am Morgen und musste mit der veganen Margarine Vorlieb nehmen.  Dann sind wir aufgebrochen, um eine Bootstour durch Stockholm zu machen. Ich liebe Bootsfahrten und Stockholm sieht vom Wasser aus noch schöner aus! Nach der Bootsfahrt stand uns der Sinn nach etwas Süßem - wie gut, dass es in der Stockholmer Altstadt eine vegane Bäckerei gibt! In der Naturbageriet Sattva findet man Zimtschnecken, Schoko-Croissants und allerlei andere süße Verführungen. Besonders die Zimtschnecken sind eine Wucht!  Am späten Nachmittag wollte ich gerne Pizza essen und wir spazierten zur Pizzeria O'Mamma Mia, von der ich viel Gutes gelesen habe. Das Restaurant ist zwar nicht rein vegan, bietet aber eine große vegane Karte. Das Essen war... in Ordnung. M bestellte den Kebap-Teller, ich die Capricciosa-Pizza. Der Kebap-Teller war ganz gut, aber wir haben schon bessere und liebevoller zubereitete Kebap-Teller in anderen Restaurants gegessen. Die Pizza war insgesamt wenig gewürzt, der vegane Käse hat alles übertönt, die Tomatensauce war nicht herauszuschmecken. Das Essen war nicht wirklich schlecht, aber auch nicht besonders gut, und da O'Mamma Mia in einer eher abgelegenen Gegend liegt, würde ich nicht noch einmal hingehen. Klarer Fall von Overhype! Abends belohnten wir uns dann aber mit etwas sehr Dekadentem: Ben & Jerry's hat die veganen Eissorten in Schweden bereits auf den Markt gebracht, und wir konnten daran wirklich nicht vorbeigehen. Die Sorte Peanutbutter & Cookies ist fabelhaft, aber es war doch etwas heftig für zwei Personen... Und wo wir gerade bei dekadenten Desserts sind, der Supermarkt ICA hat vegane Chokladbollar! Hinter diesem Namen verbirgt sich eine klassische schwedische Süßspeise -schokoladige Kugeln mit Haferflocken und Kokos, unglaublich köstlich. Und nein, wir haben nicht Eis und Chokladbollar gegessen, das wäre sogar uns zu viel! Am nächsten Tag stand das Vasa-Museum am Programm - ein Museum rund um ein dort ausgestelltes Schiff, das 1628 auf der Jungfernfahrt gesunken ist. Vorher dachte ich mir, dass wir auch bei diesem Museum einem Hype erliegen - wie spannend kann ein einzelnes Schiff schon sein? Es stellte sich heraus: Sehr spannend. Das Museum ist wirklich beeindruckend. Die Vasa ist riesig und ich hatte ständig die Titelmelodie von "Fluch der Karibik" im Kopf, während wir das Schiff bestaunten. Absolute Empfehlung! Wir waren bald am Morgen dort und hatten Glück, noch vor den Touristen-Bussen mit der Vasa alleine zu sein. M und ich sind große Fans von Vergnügungsparks und wir wollten uns Gröna Lund in Stockholm nicht entgehen lassen. Gröna Lund ist der älteste Vergnügungspark in Schweden und ein beliebtes Ausflugsziel für die Stockholmer am Wochenende. Die schönen Buden und liebevoll gestalteten Fahrgeschäfte sorgen für eine tolle, nostalgische Rummelplatz-Atmosphäre! Nach einer wilden Fahrt haben wir langsam Hunger bekommen und wir stellten uns mental auf eine Portion Pommes ein - immerhin sind Vergnügungspark nicht besonders vegan-freundlich! Zur Sicherheit habe ich noch mein Handy gezückt, um zu ergoogeln, ob es in Gröna Lund veganes Essen gibt - und zu meinem großen Erstaunen gibt es auf der Website einen eigenen Abschnitt nur über die veganen Optionen (zwar auf schwedisch, aber es ist zu erraten)! Wir entschieden uns für Burger, sogar komplett mit veganem Käse, auf den mich die Bedienung extra aufmerksam gemacht hat! Außerdem gibt es noch Jackfruit-Tacos, vegane Pizza, Milkshakes... auch als Veganer kann man es sich in Gröna Lund gut gehen lassen. Als Nachtisch gab es noch ein veganes Eis von Langnese ("Choice"), das ich an jedem Eisstand und in jedem Supermarkt gesehen habe, es ist wirklich köstlich! Nach Gröna Lund waren wir erschöpft und da es auch etwas regnete, haben wir eine Verschnaufpause im Hotel eingelegt. Abends meldete sich trotz Burger und Eis doch noch der Magen und M hatte die geniale Idee, in ein Pub in der Nähe zu gehen. Im O'Learys, Pub und Sportsbar, gibt es eine Auswahl an veganen Gerichten, und die Pubs sind in ganz Schweden zu finden. Als wir dort ankamen, war das Pub bummvoll mit fußballbegeisterten Fans. Die Kellnerin quetschte uns auf einen kleinen Tisch und für einen Moment hatte ich Zweifel, ob es eine gute Idee war, als Veganer in so ein Pub zu gehen. M bestellte den BBQ-Burger und ich den Nacho-Teller. Zu den Getränken bekommt man frische Popcorn, die mit Kokosöl gemacht sind, wie uns die nette Kellnerin unaufgefordert erklärte. Mittlerweile hatten wir uns an den Trubel im Pub gewohnt und bei einem kühlen Bier ist es auch leichter, mit den Fans mitzufiebern - zumindest so lange, bis unser Essen am Tisch stand. Ich hatte mir einiges vorgestellt, aber so tolles Essen habe ich nicht erwartet! M's BBQ-Burger war herrlich, mit veganem Fleisch und knusprigen Pommes, und mein Nacho-Teller ging nur so über vor Bohnen, Fleisch, Sourcream, Käse, Guacamole und knusprigen Nachos. Die Portionen waren auch mehr als üppig und danach waren wir sehr satt und glücklich. Schade, dass es das O'Learys bei uns nicht gibt! Sorry für das nicht besonders gute Fotos - aber zwischen all den Fußball-Fans war ich etwas gehemmt, lange herumzufotografieren! Am letzten Tag spazierten wir durch Stockholm, genossen das schöne Wetter und gingen natürlich auch noch essen! Das Hermitage ist ein kleines vegetarisches Restaurant in Gamla Stan (der Altstadt, übrigens gleich schräg gegenüber der Naturbageriet Sattva) mit einem übersichtlichen, aber köstlichen Buffet. Bei unserem Besuch war nur ein Gericht nicht vegan, und alles war köstlich! Außerdem ist es im Hermitage günstig zu essen (und unser Geldbeutel hat nach einigen Tagen Stockholm schon etwas unglücklich gewirkt!). Gerade für Touristen ist es super gelegen. Das war unser Besuch in Stockholm! Ich liebe die skandinavische Metropole und wir hatten eine tolle Zeit dort. Wir hatten es sehr leicht, veganes Essen zu finden, ich habe das Gefühl, das die modernen Schweden die vegetarische Alternative oft zugunsten von veganen Optionen einfach überspringen. Leider bin ich jetzt noch mehr in Schweden verliebt und ich befürchte, dass wir bald einen Roadtrip durch Schweden unternehmen müssen, zumindest, um dieses tolle Eis wieder essen zu können. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegane Snacks - 5 Tipps vegan unterwegs

2. August 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Mittlerweile haben wir schon viele gesunde, vegane Rezepte mit euch geteilt, die nicht nur gut schmecken, sondern auch nachhaltig gut für euch sind. Unsere Lieblinge sind beispielsweise unser indisches Korma (veganfitme) oder leckere vegane Sommerrollen (von Kjell). Mit einem vorausschauenden Blick beim Einkauf im Bio Laden oder im veganen Supermarkt, ist dein Zuhause vermutlich eine kleine vegane Oase, in der du dich wohlfühlen kannst. Doch in unserer heutigen Zeit, egal ob im Job oder in der Freizeit, sehen wir uns oft in der Situation unterwegs einen Happen essen zu wollen. Manchmal kommt der kleine Hunger und gesunde, vegane Snacks sind da einfach perfekt. Auch wenn das vegane Angebot immer größer wird, ist es ab und zu noch schwer das Richtige zu finden. Wir von veganfit schaffen da Abhilfe und haben fünf Tipps für Vegane Snacks To Go für dich. 1. Vegane, asiatische Gerichte Eine Geheimwaffe direkt am Anfang. Die asiatische Küche kennt in ihrem Ursprung so gut wie keine Milchprodukte und legt von Haus aus viel Wert auf Gemüse. Dadurch sind die Erfolgschancen, beim Asiaten um die Ecke auf einfache vegane Gerichte zu stoßen, äußerst hoch. Von Bratnudeln, bis hin zu verschiedensten Curries. Auch Zoodles, also Nudeln aus Gemüse, wie bspw. „Zoodle Phad Thai“ sind bei vielen Asiaten gerade hoch im Kurs. Fast kein Wunsch bleibt offen. Doch aufgepasst: Besonders bei Currys lässt die Zutatenliste oft auf ein veganes Gericht schließen, leider wird manchmal aber Fischsauce als Grundzutat verwendet. Frag am besten einfach nach, wenn du dir unsicher bist. 2. Vegane Snacks To Go gepresst in leckeren Riegeln Mittlerweile gibt es sehr viele leckere, vegane Riegel oder Superfood Riegel die aus Nüssen, Hülsenfrüchten, Superfoods und weiteren Komponenten gegen deinen Hunger kämpfen. Außerdem besteht die Möglichkeit zu Hause in den eigenen vier Wänden einen zuckerfreien Riegeln mit wertvollen Nährstoffen auf Vorrat zu produzieren. Den kannst du dann immer dabei haben. Wenn es einmal schnell gehen soll, empfehlen wir euch beispielsweise die Keimling Riegel oder vegane Proteinriegel. Augen auf beim Riegel Kauf, so bist du gesund und vegan unterwegs! 3. Keep it simple Kennst du das? Ich: ,,Mama, ich hab Hunger Sie: ,,Kind, dann schmier dir ein Brot Ich: ,,Nee, hab ich keine Lust drauf Sie: ,,Na dann hast du auch keinen Hunger Zugegeben nicht gerade der tiefsinnigste Dialog der letzten Jahrzehnte, wenngleich er doch etwas Entscheidendes verdeutlicht. Hast du wirklich Hunger, bist du nicht allzu wählerisch. Es muss nicht immer die extravagante Option sein, wenn du versuchst deinen Hunger zu stillen. Die Obstabteilung jedes Supermarktes ist voll mit Leckereien. Bananen, Äpfel, Birnen, Trauben - das alles reicht als veganer Snack locker aus, um über die Runden zu kommen und sich zuhause auf die richtige Mahlzeit zu freuen. Darf es ein wenig deftiger sein? Wir sind nicht umsonst weltweit für unser Brothandwerk bekannt. Mit dem richtigen Rezept, könnt ihr euer veganes Brot selber backen und gutes körniges Brot schmeckt auch ohne viel Tamtam. 4. This makes me go nuts! Nüsse als idealer Wegbegleiter Wertvolle Fette gehören in jeden Speiseplan. Nüsse sind leicht zu finden, einfach zu transportieren, lecker, vegan und sicherlich einer der idealsten Wegbegleiter. Besonders gesund sind naturbelassene Nüsse. Außerdem sind Nüsse ein Vitaminbooster, wie du hier „Vitaminbooster Nüssse“ nachlesen kannst. Der Keimling Low Carb Mix sorgt dafür das du Vegan To Go schnell ein Sättigungsgefühl bekommst und Heißhunger sich eher in Grenzen hält. Mandeln sind ein weiterer leckerer Snack, der sich vor allem bei basischer Ernährung super als Snack vegan unterwegs eignet. 5. Einfach mal nichts! Das hören wir vielleicht nicht gerne und doch ist es wahr. Wir leben im Überfluss. In einer Welt, in der wir alles erwarten und das sofort. Wenn wir mal für ein paar Stunden nichts essen, bekommen wir schon fast eine Krise. Fakt ist: 40% unserer Lebensmittel werden weggeschmissen und Fakt ist auch, dass über die Hälfte der Menschen in unser Gesellschaft übergewichtig sind. Wir sollten uns vielleicht häufiger die Frage stellen, ob wir gerade wirklich etwas zu Essen brauchen. Der menschliche Körper ist durchaus sehr gut in der Lage mehrere Stunden ohne auszukommen. Doch nicht nur das. Es tut ihm sogar gut. Magenknurren, wird im  Allgemeinen als Zeichen für Hunger verstanden. In Wirklichkeit ist es sehr häufig jedoch nichts anderes als der Magen-Darm Trakt, der die Gunst der Stunde nutzt sich selbst zu reinigen, wenn die größte Arbeit getan ist. Für weitere Informationen darüber empfehlen wir das Buch Darm mit Charme. Unser Fazit für Vegane Snacks To Go: Unsere Welt ist hektisch, klar. Und nur allzu oft brauchen wir etwas Schnelles auf die Hand. Nichtsdestotrotz sollten wir nicht immer impulsiv entscheiden und an mancher Stelle auch einmal genügsam sein. Es ist natürlich von Vorteil immer einen veganen Snack dabei zu haben. Das spart nicht nur Zeit, sondern langfristig auch Geld. Wer noch Inspiration für ein paar Rezepte für vegane Snacks sucht, dem empfehlen wir zudem das sehr kreative und umfangreiche Kochbuch „Vegan To Go“ von Attila Hildmann. Wir hoffen, wir konnten dir mit unseren Tipps für vegane Snacks etwas weiterhelfen. Hast du noch weitere Ideen für Vegan To Go? Wir freuen uns auf deinen Kommentar!     Der Beitrag Vegane Snacks – 5 Tipps vegan unterwegs erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.


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