Löwenzahn - vegetarische Rezepte

Löwenzahn vegetarische Rezepte

Veganer Bienenstich, Honigalternativen + Gewinnspiel

13. Juli 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Veganer Bienenstich, Honigalternativen + GewinnspielVon (veganen) Bienen und Blüten… Ob auf´s Brot drauf, in den Tee, auf die Pancakes oder zum Süßen von Limonaden, veganer Honig hat schon lange unsere Herzen erobert. Löwenzahnhonig ist schon seit Jahren in aller Munde und der ein oder andere hat diesen schon selber zubereitet. Mittlerweile werden auch Apfel, Brennessel, Gänseblümchen, Ringelblume und Sonnenblume angeboten. Selbst Met Alternativen und „Honig“ Likör gibt es. All dies und viel mehr findet ihr bei Vegablum. Wir haben euch in den Highlights der Veggie World ja schon einmal Vegablum vorgestellt, die beweisen, dass Honig vegan genau so gut schmeckt.       Es gibt noch ein tolles veganes Kuchen Rezept für euch und ihr könnt sogar noch 1 Probierset von Vegablum mit 5 verschiedenen Honigalternativen gewinnen.   Der Klassiker: Bienenstich Um das perfekte Rezept für die Honigalternative zu finden, habe ich mir etwas Zeit genommen und mich letztendlich für den Klassiker entschieden – ein Bienenstich Rezept. Natürlich Vegan und so klassisch wie möglich sollte er sein. Bienenstich gibt es ja in vielen Varianten, wie z. B. mit Buttercreme oder ohne Füllung. Das Original hat einen süßen Hefeteig, Mandelkruste und eine Pudding-Sahnecreme. Besonders die Kruste für das Kuchen Rezept ist ein Traum! Auch mein Freund ist total begeistert davon und sogar meine Kollegen aus der Hotelküche fanden den Kuchen sehr lecker – das Bienenstich Rezept hat sogar bei den Nicht-Veganen-Profis bestanden Überzeugt euch doch einfach selbst… Bienenstich, vegan Zutaten: Für den Hefeteig: 500 g Mehl 1 Pckg. Trockenhefe 100 g weißen Rohrzucker 1 Prise Salz 100 g weiche Margarine 250 ml lauwarme Pfanzenmilch   Für den Belag: 150 g Margarine 100 g weißen Rohrzucker 3 EL Hafercuisine oder Sojacuisine 1/­­2 TL Vanille, gemahlen 2 EL Honig, vegan, z.B. Gänseblümchenvonig von Vegablum 150 – 200 g gehobelte Mandeln   Für die Füllung: 500 ml Vanillepudding, z.B. von Provamel oder selbst gekocht 1 Pckg. San Apart 3-4 EL Honigalternative 800 ml vegane Pflanzensahne   Zubereitung: Aus Mehl, Zucker, Hefe, Salz, Margarine und Pflanzenmilch wird ein veganer Hefeteig hergestellt. An einem warmen Ort zugedeckt 40 Minuten gehen lassen bis er sich verdoppelt hat. Nochmals gut durchkneten, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech ausrollen und weitere 30 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 200°C Ober-/­­ Unterhitze vorheizen. Die gehobelten Mandeln kurz in einer Pfanne anrösten. Für den Belag alle Zutaten bis auf die gehobelten Mandeln in einem Topf aufkochen lassen. Haben sich die Margarine und der Rohrzucker aufgelöst nehmt den Topf vom Herd und rührt die Mandeln ein. Den Belag gleichmäßig auf dem Teig verteilen und rund 20 Minuten auf mittlerer Schiene backen. (Je nach Ofen kann die Backzeit etwas variieren – daher macht immer eine Stäbchenprobe!) Ist der vegane Kuchen fertig gebacken, lasst ihn gut auskühlen und ihr könnt in der Zeit die Pudding-Sahnecreme zubereiten. Die Pfanzensahne mit dem San Apart steif schlagen, nach Belieben mit dem veganen Honig (Gänseblümchenhonig) süßen und den Vanillepudding dazugeben. Alles gut verrühren und gegebenenfalls noch etwas San Apart unterrühren falls die Creme nicht steif genug ist. Den Rand um den Kuchenboden herum entfernen und in große Rechtecke schneiden. Jedes Stück quer durchschneiden und die Unterseiten zurück auf das Blech legen. Die Oberteile in gleicher Reihenfolge auf der Arbeitsfläche platzieren. Die Creme für das vegane Bienenstich Rezept auf den Unterböden gleichmäßig verteilen und mit den Oberteilen bedecken. Vor dem Servieren den veganen Bienenstich mindestens zwei Stunden kalt stellen. *** Gewinnspiel *** Wir verlosen ein Probierset von Vegablum mit 5 verschiedenen Honigalternativen. Wer will gewinnen? 1. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook! 2. Nenne einen Freund oder eine Freundin, der/­­die (mit)probieren darf und hinterlasse einen netten Gruß! Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich auch willkommen. Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am am 27.7.2017 um 9 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 27.7.2017 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Viel Glück! Dieser Beitrag entstand mit der freundlichen Unterstützung von Vegablum! Danke dafür! Der Beitrag Veganer Bienenstich, Honigalternativen + Gewinnspiel erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

5 Superfoods, die deinen Stoffwechsel ankurbeln

8. Juni 2017 Deutschland is(s)t vegan 

5 Superfoods, die deinen Stoffwechsel ankurbelnAls Superfoods zeichnen sich Lebensmittel aus, die einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien haben und somit äußerst zu einer nahrhaften und zugleich auf dein Wunschgewicht optimierten Ernährung beitragen können. Dabei müssen Superfoods nicht teuer sein oder gar von weit weg kommen. Auch heimisches Wunderwaffen finden ihren wohlverdienten Platz auf unserer Veganfit Top 5 Superfood-Liste.   1. Goji-Beeren In Beeren generell schlummern ungeheure Kräfte, denn enorme Mengen an Antioxidantien machen sie in Kombination mit grünem Blattgemüse zu einem Gesundheitsgaranten unserer Zeit. Das Du solltest daher gerne häufiger zugreifen - ob Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren oder auch bei den für uns neuen Sorten wie Acai, Aronia und Goji-Beeren. Goji Beeren sind kleine, leuchtend rote Beeren mit einem hohen Gehalt an Antioxidantien. Sie schützen vor Entzündungen und verlangsamen den Alterungsprozess der Zellen. Goji Beeren steigern die geistige und körperliche Energie, fördern die Leistungsfähigkeit der Muskulatur und tragen dazu bei, sportliche und alltägliche Herausforderungen erfolgreich zu meistern.   2. Chia Samen und Leinsamen Chia-Samen sind verdauungsfördernd verbessern die Konzentration, steigern durch ihren hohen Anteil an Ballaststoffen das Sättigungsgefühl und helfen überschüssige Pfunde zu loszuwerden. Naturvölker in Mexiko sind sogar der Meinung, dass ein Esslöffel Chia-Samen reicht, um den Menschen einen ganzen Tag mit den notwendigen Nährstoffen zu versorgen. Chia-Samen wirken darmreinigend, entschlackend und machen durch die innere Reinigung Platz für wichtige Nährstoffe. Als altbewehrte heimische Alternative legen wir dir Leinsamen ans Herz. Diese sind günstiger zu erhalten und ebenfalls sehr gut für deinen Verdauungstrakt. 3. Grünes Blattgemüse ,,Kind, iss dein Gemüse. Schon Omi wusste: Grünes Blattgemüse gehört regelmäßig auf jeden Teller. Besonders unterschätzt sind vor allem Wildpflanzen wie beispielsweise Löwenzahn und Gräser wie Dinkelgras. Früher war der Anteil an frischem Gemüse wesentlich höher. Besonders die sekundären Pflanzenstoffe, aber auch die vielen Vitamine und Mineralstoffe, tragen zu einem vitalen Leben bei. Besonders positiv: Der Verzehr erhöht den Anteil der Rohkost in deiner Nahrung was zur Folge hat, dass du weniger träge bist. Vor allem nach dem Essen. 4. Avocado Avocado, the good kind of fat. Rund 20g gesundes Fett stecken in einer Avocado. Während einige die Hände über dem Kopf zusammenschlagen wissen Kenner, dass die vielen ungesättigten Fettsäuren ein Segen seien können. Die besonderen Fette steigern das Sättigungsgefühl, reduzieren ungewollte Hungerattacken, sind eine hervorragende Alternative zu Margarine und Butter und zudem reich an Kalium, Vitamin E, Vitamine der B-Klasse, Folsäure und Ballaststoffen. Natürlich ist das kein Freifahrtsschein für den unbegrenzten Verzehr, doch richtig dosiert runden Avocados die Ernährung ab. Außerdem schmecken sie auch einfach köstlich.     5. Garcinia Cambogia Garcinia Camgogia ist ein rein pflanzliches Superfood, das zunehmend populärer wird. Es hilft dabei den Heißhunger zu reduzieren und kann zur Gewichtsreduzierung beitragen, indem es durch die enthaltene Hydroxycitronensäure ein Enzym stört, welches für die Umwandlung von Kohlenhydraten in Fettsäuren verantwortlich ist. Es wird aus der getrockneten Schale des Tamarindenbaums gewonnen, welcher ursprünglich aus Ostafrika stammt und bereits seit Jahrtausenden in Indien als Nutzpflanze angebaut wird. Garcinia Cambogia hat eine Hype-Phase durchlebt und wird kontrovers diskutiert. Wissenschaftliche Studien, wie beispielweise eine Testreihe im Journal of Obesity, beweisen in jedem Falle statisch signifikante Ergebnisse. Garcinia Cambogia hat keine Bekannten Nebenwirkungen. Diabetiker sollten diese Frucht jedoch meiden, da es bei hohem Konsum eine negative Wirkung auf den Zuckerstoffwechsel haben kann. In Kombination mit weiteren hochwertigen Pflanzenextrakten wie Grüntee-Extrakt und Guarana, kann eine effektive Unterstützung einer gesunden kalorienreduzierten Lebensweise ermöglicht werden. Der Beitrag 5 Superfoods, die deinen Stoffwechsel ankurbeln erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Heimische Superfoods vegan - 10 Superhelden aus der Region

17. Mai 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Deine Mutter kannte sie noch -  heimische vegane Superfoods. Wahre Nährstoffwunder müssen nicht vom anderen Ende der Welt stammen, denn ihr findet Sie auf dem Wochenmarkt, im Supermarkt oder beim Bauern umme Ecke. Wir haben für euch 10 vegane Superhelden aus heimischen Gefilden zusammengestellt. Wann sind vegane Foods eigentlich super? Wir bezeichnen solche Lebensmittel als ,,super, wenn sie gegenüber anderen vergleichsweise viel Vitamine oder Mineralstoffe enthalten. Entweder haben sie ihre Stärke bei einem ganz bestimmten Nährstoff oder sie sind ein komplettes Nährstoffwunder. Vegane Superfoods haben mit ihren exzellenten Nährstoffe und ihren sekundären Pflanzenstoffe eine besonders positive Wirkung auf unseren Körper. Leider machen viele sogenannte Superfoods eine sehr lange, CO2-lastige Reise zu uns oder sind sehr teuer. Deshalb zeigen wir euch jetzt traditionelle und heimische vegane Alternativen. Beerenfrüchte - mehr als lecker Wir können es gar nicht mehr abwarten! Sommerzeit ist nämlich Beerenzeit und dann können wir endlich wieder Himbeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren und Heidelbeeren  aus Omas Garten naschen. Solange uns niemand erwischt. Wenn ihr euch gerade durch die stacheligen Sträucher an die reifsten Früchte kraxelt, denkt an uns.  Mit ihren Anthocyanen (bläuliche Farbe) und ihren Vitaminladungen (K, B-Vitamine, C) sind Beeren perfekt fürs Gedächtnis, stärken die Immunabwehr und wirken anti-oxidativ sowie entzündungshemmend. Brokkoli - grüne Eleganz gegen Krebs Ich sage versehentlich ja immer auch zu Blumenkohl Brokkoli und weiß nicht warum. Bestimmt weil Brokkoli einfach so wichtig ist! Es enthält u.a. Calcium für die Knochen, Eisen und als sekundären Pflanzenstoff Sulforaphan (und andere Senfölglykoside). Sulforaphan klingt nicht nur edel, es wirkt auch elegant, z.B. präventiv gegen Krebs. Bitte Brokkoli sanft und sachlich behandeln. Am besten nur blanchieren oder wenig andünsten, damit die Superkräfte erhalten bleiben. Grünkohl und seine veganen Freunde Jetzt ist der Grünkohl-Hype langsam rum und mir schmeckt er immer noch nicht. Außer als Chips. However. Jedenfalls enthalten alle Kohlarten spannend viele Nährstoffe, obwohl sie so uncool sind. Grünkohl ist eben der Superstar darunter, aber auch seine Weiß-China-Rot-Spitz-Kohlfreunde haben es in sich. Unscheinbar, aber randvoll mit Eisen, Vitamin C, Vitamin K, Calcium und Magnesium . Portulak - Heimlicher Salat für zu Hause Portulak ist unser Geheimtipp, also psst. Leider ist er in Deutschland etwas in Vergessenheit geraten, aber gerade deshalb empfehlen wir euch das kleine grüne Küchenkraut für zu Hause. Portulak lässt sich nämlich easy auf der eigenen Fensterbank selber ziehen.  Mit seinem Gehalt an Kalium, Vitamin C, Magnesium und Omega-3 Fettsäuren ist er ein echter Alleskönner. Ihr könnt ihn als Gemüse, Kräuter oder Gewürz verwenden. Leinsamen - 90ies Trash-Hit Leinsamen sind echt 90er. Für die Traditionsbewussten unter euch also das perfekte Superfood. Wem all der moderne Food-Kram zu exotisch ist und Acai nicht mal aussprechen kann, good old Leinsamen! Als Öl, geschrotet oder ab ins Müsli. Leinsamen sind die besten Omega-3-Fettsäure-Lieferanten, gut für die Verdauung und blutzuckerstabiliserend. Außerdem enthalten sie den Phytonährstoff Lignan, welches krebspräventiv wirkt. Hanf - berauschend gesund Eben noch geraucht, jetzt im Müsli. Hanf ist so vielseitig wie ihr und oft noch unterschätzt. Als Samen, Milch oder Öl ist Hanf ein echtes Nährstoffwunder. Proteinreich, Omega-3-haltig und voller B-Vitamine, Calcium, Kalium und Eisen. Mit seinem süßen, leicht nussigen Geschmack eine wahrhaftig berauschende Entdeckung. Kräuter und Wildpflanzen für umme! Keine Angst vor der Natur! Eure Oma kannte noch die Apotheke ihres Gartens wie ihre Westentasche und pflegte zu sagen: Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen. Entwarnung: Ihr müsst heute keine Kräuterexperten mehr werden, um Löwenzahn, Bärlauch oder Brennnessel zu erkennen. Über diese drei stolpert ihr bei jedem (Wald-oder Feld-)Spaziergang und sie sind  heimisch und unheimlich heldenhaft. Kleinste Mengen dieser grünen Wunder am Wegesrand stecken voller Proteine, Eisen, Beta-Carotin, Bitterstoffe, Antioxidantien... einfach super. Und das alles kostenlos! Geschenkt von Mama Natur! Also raus mit euch. Am besten hunde-freie Wiesen Gebiete suchen. Folgendes könnt ihr aus den Blättern von Brennnessel, Löwenzahn und Bärlauch machen: Smoothies, Grüne Säfte, Salate, Pesto, Suppen. Hagebutte - mehr als Tee Ihr kennt Hagebutte nur als Tee oder Marmelade? Dann habt ihr was verpasst. Denn Hagebutten sind so gesund, wie sie sauer sind. Mit ihrem hohen Gehalt an Vitamin C sind sie tolle Immunstärker in der kalten Jahreszeit oder in Übergangszeiten. Hagebutten könnt ihr roh naschen (wenn spät geerntet sind sie süßer) oder aber als Chutneys oder im Dessert verarbeiten. Wusstet ihr, dass das Lied ,,ein Männlein steht im Walde von einer Hagebutte handelt? Wir nicht. Meerrettich - hot and healthy Unsere hotteste Wiederentdeckung des Jahres: Meerrettich. Mit zwei ,,E, zwei ,,R und zwei ,,T! Was den Meerrettich so hot macht: Senföle (Senfölglykoside), siehe Brokkoli. Diese wirken antibiotisch, d.h. Bakterien und Pilze werden abgetötet. Außerdem ist Meerrettich für seine antimutagene (DNA-schützend) Wirkung bekannt.   Pastinake – wieder heimisch geworden Kurzes Quiz vorweg: Wie unterscheidet ihr Pastinake von Petersilienwurzel? Richtig, bei der Pastinake ist der Stilansatz nach innen gewölbt, sie ist etwas weicher und süßlicher. Dieses wundervolle Wurzelgemüse ist eine wahre Wiederentdeckung. Sie fügt sich brav in Eintöpfe neben Karotten und Kartoffeln ein und wurde erfolgreich re-integriert in die heimische Küche. Gut so, denn Pastinake liefert ebenfalls die ganze Bandbreite an Nährstoffen.   Der Beitrag Heimische Superfoods vegan - 10 Superhelden aus der Region erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Unsere liebsten Superfoods: Infos, Produkttipps und Einkaufsquellen

9. Dezember 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Unsere liebsten Superfoods: Infos, Produkttipps und EinkaufsquellenSuperfoods sind seit einiger Zeit absolut im Trend. Produkte wie Chiasamen findet man sogar schon bei Aldi & Co., der Drogeriemarkt DM bietet in Kooperation mit dem Veganz eine ganze Reihe an Superfoods wie Gojibeeren, Maca, Kakaonibs, Hanfsamen, Maulbeeren, Matcha Tee oder Quinoa an. Ebenfalls reichlich fündig wird man in Bioläden und veganen Supermärkten sowie in zahlreichen Onlineshops. Inzwischen gibt es nicht nur die eben genannten und weitere Superfoods pur zu kaufen, sondern auch als Zutat in Riegeln, als Pudding (Chia-Pudding z.B.), in Trinkmischungen, in Proteinpulvern, Smoothies und vielen weiteren Produkten. Keine Frage: Superfoods sind in! Aber warum eigentlich und was genau sind Superfoods? Was sind Superfoods? Superfoods sind Lebensmittel mit einer besonders hohen Dichte an bestimmten Nährstoffen. Chiasamen beispielsweise haben einen hohen Anteil an den wichtigen Fettsäuren Omega-3. Gleichzeitig bieten sie viele Antioxidanzien und haben einen sättigenden Effekt. Gojibeeren enthalten alle essenziellen Aminosäuren, sehr viel Vitamin C und E sowie B, 21 wichtige Spurenelemente und viel Eisen - daher gelten Gojibeeren als eines der wertvollsten Lebensmittel der Welt. Ein wahrer Superfoods-Klassiker ist Kakao. Wohl kein Lebensmittel enthält mehr Antioxidantien, insgesamt 621 - Blaubeeren zum Vergleich enthalten nur 32. Lucuma, ein Superfoods das sich gut zum Süßen und Andicken von Süßspeisen eignet, enthält unter anderem einen hohen Anteil an Niacin, ein Mineralstoff, der hilft, den Cholesterinspiegel zu regulieren. Zudem jede Menge B-Vitamine, Beta-Carotin, komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Diese Aufzählung könnte man jetzt ewig weiterführen, aber ich denke ein paar Beispiele reichen zur Veranschaulichung erst mal aus. Superfoods letztlich Früchte, Wurzeln, Algen und weitere Lebensmittel, deren Konsum sich gesundheitlich positiv auswirkt. Kein Wunder, dass die meisten Superfoods nicht selten schon seit Jahrhunderten auch in der Medizin eingesetzt werden. Zwar mag der Begriff Superfoods relativ neu sein, für die Lebensmittel an sich gilt das nicht. Im Gegenteil waren sie häufig schon vor 3.000 Jahren oder mehr Grundnahrungsmittel oder Heilmittel. Regionale Superfoods Die meisten eben aufgezählten Superfoods kommen von weit her, zum Beispiel aus den Anden oder Afrika. Sie werden daher hierzulande vor allem in Pulver- oder Kapselform angeboten, weil dieses natürlich deutlich länger haltbar und leichter zu transportieren ist. Nun muss man aber gar nicht unbedingt nur auf solche exotischen Superfoods zurückgreifen, auch quasi vor der eigenen Haustür findest du Superfoods wie Löwenzahn, Giersch, Rote Bete, Grünkohl oder Johannisbeeren. Auch solche und viele weitere heimische Lebensmittel darf man als Superfoods bezeichnen, weil sie genauso wie die oben genannten exotischen Superfoods eine besonders hohe Dichte an wertvollen Nährstoffen enthalten. Wir haben sie bislang einfach nur nicht als Superfoods bezeichnet, verdient hätten sie es aber allemal. Wie verwende ich Superfoods? Ich versuche so viele heimische Superfoods wie möglich auf meinen Speiseplan zu setzen, ergänze diesen aber gerne durch das eine oder andere exotische Superfoods. Begeistert bin ich von Chiasamen, weil sie supergesund und vielfältig zu verwenden sind. Gerade morgens gibt es bei mir fast täglich Chia: Als Pudding oder als Zugabe in Smoothies, Müslis oder Overnight Oats. Dazu gibt es statt Kaffee einen Matcha Latte oder einfach Matcha mit Reis-Kokos-Drink und einem Stück gefrorener Banane (im Mixer ordentlich durchmixen). Und im selbstgemachten Müsli findest du bei mir eigentlich immer Kakaonibs, Kokosraspeln, gerösteten Buchweizen, gepoppten Amaranth und Gojibeeren oder Maulbeeren. Meine Superfoods-Favoriten Für den Superfoods-Start habe ich noch ein paar Produkttipps: Keimling Superfoods Set: Gut als Starterset, weil mit Maca, Moringa und Gerstengras drei wertvolle Superfoods enthalten sind, die man mal ausprobieren kann. Moringa beispielsweise wird von einem afrikanischen Baum gewonnen, der auch als  Baum des Lebens bezeichnet wird. Alle Teile des Baumes werden verwendet, von der Wurzel über die Rinde bis hin zu Früchten und Blättern.    Lifefood Lifebars: Superleckere und supergesunde Energie-Riegel, die ich gerne unterwegs dabei habe - damit ich nicht auf die doofe Idee komme, meinen Hunger mit Pommes zu stillen ;-). Aber im Ernst: Die Lifebars gibt es in Sorten wie Açai+Banane, Blaubeere+Quinoa, Berry+Maca+Baobab und viele mehr. Gute Inhaltsstoffe und ein richtig guter Geschmack.   Pureraw MaKao: Pureraw hat eine Menge toller Produkte, und eines davon liebe ich besonders im Winter: den MaKao. MaKao ist eine Wortschöpfung aus Maca und Kakao. Außerdem sind noch weitere Superfoods wie Lucuma, Carob und Vanille enthalten. Eine richtig gesunde Alternative zu all den Trinkkakao-Mischungen aus dem Supermarkt. Wird einfach mit Nussmilch angerührt und fertig.   Organic Super Green Mix von Your Superfoods: Your Superfoods bieten feine Dosen mit gesundem Inhalt, Mischungen aus verschiedenen Superfoods in Pulverform, die man beispielsweise einem Smoothie zugeben kann. Der Vorteil dieser fertigen Mischungen ist, dass sie vernünftig in Hinblick auf Geschmack und Nährstoffe zusammengestellt worden sind. Gar nicht so einfach bei der Vielzahl an Superfoods. Der Super Green Mix passt natürlich perfekt zu jedem grünen Smoothie. Your Superfoods haben zudem noch so einige andere Mixe und Protein-Pulver.   Chiasamen von Sachia: Für Chiasamen-Fans wie mich gibt es inzwischen ein riesiges Angebot an entsprechenden Produkten. Mir gefallen die Chiasamen von Sachia gut, nicht zuletzt weil man sie in günstigen Nachfüllpacks bekommt. Die Dosen find ich praktischer als Tüten, in denen Chiasamen oft verpackt sind. Bei Sachia bekommt man weiße und schwarze Chiasamen, hier gibt es leichte Unterschiede bei den Nährwerten. Chia-Pudding ist eines meiner Lieblings-Frühstücks.   Matcha-Tee von Keimling: Bei mir gibt es morgens zum Chia-Pudding (oder einem anderen leckeren veganen Frühstück) keinen Kaffee, sondern Matcha. Und das in verschiedenen Varianten, z.B. einfach kalter Reis-Kokos-Drink mit einem halben Teelöffel Matcha in den Mixer, dazu manchmal noch eine Dattel. Macht wach und schmeckt echt gut. Für diese Zwecke reicht der etwas günstigere „Matcha Classic“ völlig aus.   Goodsport Riegel: Nicht nur für Sportler sind die Superfoods-Riegel von Goodsport eine gute Sache, mir schmecken die auch an Tagen, an denen ich keinen Sport mache (also fast täglich ;-)). Aber im Ernst: Super Inhaltsstoffe und tatsächlich richtig lecker, was bei Funktions-Riegeln nicht gerade immer der Fall ist. Wo kaufe ich Superfoods ein? Wie gesagt, inzwischen sogar im Drogeriemarkt oder beim Discounter, ansonsten natürlich im Bioladen oder im veganen Supermarkt. Wer gerne online bestellt, für den habe ich abschließend noch ein paar Onlineshop-Tipps: Keimling Naturkost : Hat ein riesiges Angebot an Superfoods und Produkten mit Superfoods. Bei Keimling wird Wert auf Rohkost- und Bioqualität gelegt. Pureraw : Bei Pureraw gibt es vor allem tolle Eigenprodukte, die man sonst nirgendwo bekommt. Lifefood : Gute Produkte, vor allem die Lifebars finde ich genial lecker und gesund. Goodsport Riegel : Richtig gute Energie-Riegel, besonders für Sportler. Schmecken gut und sind absolut sinnvoll zusammengestellt. Nu3 : Große Auswahl an Superfoods, mit Eigenmarke. Your Superfoods : Tolle Superfoodsmischungen für Smoothies, Müslis etc. Naturarten : Gesunde Müslis mit gekeimten Superfoods, fantastische Pestos und mehr Boutique Vegan: Großer Onlineshop mit einer Extrakategorie für Superfoods und Nahrungsergänzungsmittel. Alles vegetarisch: Riesen Onlineshop, der auch eine große Auswahl an Superfoods bietet. Reformhaus Shop : Der Onlineshop der Reformhäuser bietet ebenfalls eine große Auswahl an Superfoods an. Das waren einige Basic-Infos zum Thema Superfoods. Ich hoffe, du kannst einige Tipps und Infos gut gebrauchen. Wenn du magst, schreib doch in den Kommentaren, was dein liebstes Superfoods ist, und was du damit machst. Hast du weitere Tipps, wo man gut Superfoods kaufen kann? Immer her damit! Danke! 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Veganes Kochbuch: ,,Vegane Dessertträume von Brigitte Bach (inkl. Verlosung)

7. Februar 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Für alle Freunde von Süßspeisen jeglicher Art - und wer ist das bitteschön nicht? - habe ich heuten einen sehr guten Buchtipp: ,,Vegane Dessertträume von Brigitte Bach, ein neues veganes Kochbuch, vor kurzem erschienen im Löwenzahn Verlag, Kostenpunkt: 17,90, gebunden und 144 Seiten stark.Brigitte Bachs zweites veganes KochbuchBrigitte ist nicht nur Veganerin, sondern tobt sich intensiv in der heimischen Küche aus, und das mit ganz viel Können. Das bewies unter anderem ihr erstes veganes Kochbuch ,,Vegane Backträume, ebenfalls im Löwenzahn Verlag erschienen. Das Buch war schon richtig toll und ist so gut angekommen, dass der Verlag unbedingt noch ein weiteres Buch von Brigitte folgen lassen wollte - und das gibt es nun endlich. ,,Vegane Dessertträume ist nicht einfach eine Neu-Auflage der Backträume, diesmal gibt es auch jede Menge köstliche klingende Rezepte, die ganz ohne Backofen auskommen. Die Rezept-Kategorien heißen: - Zum Löffeln - Zum Heizerwärmen - Zum Schwelgen - Zum Dahinschmelzen - Zum Stibitzen Tolle Rezepte und viele InfosHinter diesen hübschen Kategorienamen verbergen sich Desserts wirklich jeglicher Art wie Cremes, Puddings, Grütze, Pannacotta, Pancakes, süße Knödel, Palatschinken, Crumble, Brownies, Küchlein und Kuchen, Tartes und Törtchen, Joghurt, Eis, Konfekt und Drops. Und das in teilweise sehr außergewöhnlichen Varianten, neben einigen eher klassischen Rezepten. Schön finde ich, dass es auch diesmal wieder jede Menge Informatives rund um die Zubereitung gibt, wie Zutatenkunde und viele Tricks und Tipps, wie man das perfekte Dessert hinbekommt. Toll ist auch, dass Brigitte an Menschen mit Unverträglichkeiten gedacht hat und Gluten- und Sojafreie Rezepte gekennzeichnet hat. Und dann gibt es sogar noch einen kleinen Küchendolmetscher österreichisch-deutsch.Fazit: Rundum gelungen!,,Vegane Dessertträume ist wieder ein tolles veganes Kochbuch geworden, das keinen Wunsch offen lässt. Dazu tragen auch die erneut schöne Gestaltung und tollen Fotos bei. Herzlichen Glückwunsch zu einem tollen Buch, Brigitte! Und ich möchte allen Süßmäulchen dieses Buch wirklich sehr ans Herz legen!Weitere Infos zum Buch bekommst du hier. Außerdem hat Brigitte eine eigene Internetseite, B.B.s Bakery, und die dazu passende Facebook-Seite. Reinschauen lohnt sich auch hier unbedingt!Netterweise dürfen wir ein Rezept aus ,,Vegane Dessertträume hier vorstellen. Vielen Dank dafür!Rezept Bananen-Erdnuss-FudgeFür eine eckige Form mit ca. 15×12 cm, ergibt 10-12 StückZutaten: - 60 g Zartbitterschokolade (60 oder 70 % Kakaoanteil) - 40 g helle Milchschokolade - 40 g Banane (ohne Schale) - 1/­­2 TL Vanille, gemahlen - 1 Prise Salz20 g Erdnussmus - 20 g Hafersahne, alternativ: Reissahne, zimmerwarm - 15 g Erdnüsse, geschält und ungesalzen - 15 g Bananenchips, getrocknet Zubereitung: - Die beiden Schokoladesorten in kleine Stücke brechen und in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad vorsichtig schmelzen. Die Banane mit einer Gabel sehr fein zerdrücken. - Das Bananenmus anschließend zusammen mit Vanille, Salz, Erdnussmus und Sahne zur flüssigen Schokolade geben und vorsichtig unterrühren, bis sich alles gut miteinander verbunden hat. - Die Form mit Frischhaltefolie auslegen, die Schokoladenmasse einfüllen und mit Hilfe einer kleinen Spachtel gleichmäßig verstreichen. - Die Erdnüsse und Bananenchips grob hacken, auf die Schokoladenmasse streuen und leicht andrücken. - Die Form kühl stellen, bis das Fudge komplett fest ist, dann mit einem scharfen Messer in Stücke schneiden.Hinweis: Für glutenfreies Fudge Reissahne verwenden. Für ein komplett sojafreies Fudge darauf achten, dass die Schokoladen kein Soja-Lezithin enthalten und Milchschokolade auf Reisbasis verwenden.VerlosungDer Löwenzahn Verlag stellt uns freundlicherweise zwei Bücher zur Verlosung zur Verfügung. Gewinnen kannst du, wenn du bis zum 12.02.2016 in den Kommentaren unten einen netten Gruß hinterlässt, oder uns verrätst, was dein Lieblings-Süßkram ist! Viel Erfolg! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.Fotos mit freundlicher Genehmigung vom Löwenzahn Verlag.Der Beitrag Veganes Kochbuch: „Vegane Dessertträume“ von Brigitte Bach (inkl. Verlosung) erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Wildkräuterschmoothie, Frühlingsanfang und Frühjahrskur

20. März 2015 Wurzelweber 

Wildkräuterschmoothie, Frühlingsanfang und Frühjahrskur Heute ist Frühlingsanfang und nicht nur das, wir beginnen den Frühling dieses Jahr auch mit einem besonderen stellaren Ereignis: Genau auf diesen Tag fällt Neumond, und dieser schiebt sich vor die Sonne. Wir haben eine Sonnenfinsternis. Was für eine mächtige, magische Konstellation! Und diese Energie möchte ich gerne nutzen. Ich brauche einen Neustart, eine Frühjahrskur. Der Winter muß raus aus den müden Knochen! Ich möchte mich als Frau wiederentdecken, nicht nur als Mutter. Als kreativer, wilder Geist voller Kraft und Schöpfergeist. Mich erkennen, annehmen, pflegen.  Willkommen also zur Frühjahrskur und begrüßen wir die wilde Göttin in uns. Und so sieht mein Plan für die nächsten 6 Wochen aus: o Nach dem Aufstehen als erstes eine Tasse (250ml) heißes Wasser mit Zitrone. Das weckt den müden Geist, aktiviert die Verdauung und regt die Leber an. o Jeden Tag 2-3 Tassen Frauenmanteltee. Das stärkt die Weiblichkeit, nährt die innere Göttin und kurt die weiblichen Organe. o Wildkräuter in all ihrem Reichtum genießen. Sei es als Pflanzenwasser, im Salat, als wilder Smoothie, einfach so genossen. Unsere wilden Verbündeten aus dem Pflanzenreich segnen uns mit einer geballten Kraft an Nährstoffen und Lebensenergie, so schütteln wir den Winter mit Leichtigkeit ab! o Probiotika nehmen und meine Verdauung auf Trab bringen. o Glutenfrei durch die Zeit o Ruhe finden im Alltag. Jeden Tag einige Minuten Zeit finden für meinen persönlichen, inneren Raum. Sei es in der Meditation, Tagträumen oder Spazieren gehen. o Kreativ und schöpferisch tätig werden. o Jeden Tag rausgehen. Atmen. Frauenmantel gehört zu den alten, starken Heilkräutern für die Frauen. Er wirkt regulierend und stärkt unsere weiblichen Organe, so kräftigt und stärkt er die Gebärmutter und auch das Bindegewebe. Und der Name ist hier Programm: Wie ein schützender Mantel umhüllt er und beschützt uns. Ich bin sehr neugierig und wenn jemand mitmachen möchte, würde mich interessieren, wie sieht eure Frühjahrskur aus? Macht ihr vielleicht zur Zeit sogar schon eine, im Zuge der Fastenzeit? Vielleicht hat ja jemand Lust mitzumachen? Das wäre toll! Bei Interesse verlinke ich alle die mitmachen hier.   Zur Feier des Frühlings gab es bei mir gestern den ersten, richtigen Wildkräutersmoothie des Jahres. Es war wunderbar warm draußen und im Garten konnte ich schon das ein oder andere wilde Kraut finden. In meinen Smoothie kam eine große Hand voll Vogelmiere, Löwenzahn und Brennnessel. Vogelmiere ist ein wunderbarer Starter in die Welt der wilden Kräuter. Reich an Vitaminen, blutreinigend und wunderbar für die Haut. Außerdem schmeckt sie nicht so stark aromatisch, sondern leicht und nussig-grün. Löwenzahnblätter mit ihren Bitterstoffen regen den Stoffwechsel an und die Brennnessel kurbelt die Nierentätigkeit an, reinigt das Blut und versorgt uns mit Eisen. Als Obstkomponente gab es Papaya und Ananas.   In der Papaya ist ein proteinspaltendes Enzym namens Papain vorhanden. Es wandelt Eiweiße in Aminosäuren um, sagt Parasiten den Kampf an und schützt vor Entzündungen. Weiterhin trägt die Papaya zur Darmgesundheit bei, regelt die Verdauung und soll die Wundheilung anregen. Sie enthält viele Nährstoffe mit antioxdativer Wirkung und hat einen hohen Anteil an Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E und Beta-Carotin, enthält Magnesium, Kalium, B-Vitamine und Folsäure. Ein feines Früchtchen, nicht wahr ?? Die Ananas wirkt stark basisch und hilft unseren Körper bei einer Übersäuerung sehr. Sie ist eine stimmungsaufhellende Frucht und enthält natürlicherweise Vanillin, das sich bekanntermaßen sehr positiv auf unser Gemüt auswirkt. Serotonin und Trypthophan unterstützen diese Wirkung, und kommen genauso wie Calcium, Mangan, Phosphor, Eisen, Jod, Kalium und Zink auch in ihr vor. Als Verdauungsenzym bringt die Bromelain mit, auch ein eiweißspaltendes Enzym. Noch so ein feines Früchtes ?! Zutaten eine Hand voll Wildkräuter (Vogemiere, Löwenzahn und Brennnessel) 1 kleiner Romasalat 1 Papaya, geschält und entkernt 1/­­2 Ananas, geschält 1 EL Zitronensaft ca. 200 ml frischer Apfelsaft Wasser nach Belieben Zubereitung Alle Zutaten im Mixer auf höchster Stufe zu einem cremigen Smoothie verarbeiten. Mit Eiswürfeln in der warmen Frühjahrssonne genießen ??? Was für ein Powersmoothie! Genau das richtige für den Frühlingsanfang!! Und jetzt bin ich gespannt auf die Sonnenfinsternis. Bei uns hült sich alles in dicken Nebel, ich hoffe sehr, dass sich die Schwaden gleich heben. Sonst sehen wir nichts von dem tollen stellaren Ereignis. Und gespannt bin ich auch auf eure Frühjahrskuren und/­­oder ob jemand mitmachen möchte! Ich freu mich!

vegane Kochbuch-Neuerscheinungen im September u.a. mit 'So geht vegan' und 'Die Kunst vegan zu backen'

23. Oktober 2014 The Vegetarian Diaries 

vegane Kochbuch-Neuerscheinungen im September u.a. mit 'So geht vegan' und 'Die Kunst vegan zu backen'Mittlerweile erscheinen so viele spannende und interessante vegan /­­ vegetarische Kochbücher, dass es schwierig wird, immer den Überblick zu behalten. Darüber hinaus sollen auf dem Blog natürlich weiterhin die Rezepte (unter anderem aus den vielen tollen Büchern) weiterhin klar im Vordergrund stehen. Entsprechend werde ich nun regelmäßig Vorstellungen zu Büchern je nach Erscheinungsdatum zusammenfassen. An den Rezensionen selber ändert sich natürlich nichts. Bei Rezepten, die im Original aus den Büchern stammen, wird es natürlich auch weiterhin noch mal ein Hinweis und eine kurze Bewertung geben. Viel Spaß mit dem ersten Schwung für Veröffentlichungen aus dem Monat September!  Titel: Vegan Daily Autor: Surdham Göb Verlag: AT Verlag Seiten: 216 Preis: 24,90 EUR Surdham Göb war mir bis vor Kurzem gar nicht bekannt. Dabei ist er bereits seit vielen Jahren eine feste Größe in der Szene und hat unter anderem bereits zwei Bücher veröffentlicht.  Mit "Vegan Daily" folgte nun seine dritte Veröffentlichung, die sich besonders der alltäglichen veganen Ernährung widmet. Dabei ist das Buch passend in die Jahreszeiten Frühling, Sommer und Winter aufgeteilt. Warum in diesem Fall auf den Herbst verzichtet wurde, habe ich noch nicht herausgefunden, dafür gibt es jedoch noch ein Kapitel mit veganen Rezepten zu Kuchen, Keksen und Eis.  Die Rezepte sind bunt, abwechslungsreich und immer saisonal angepasst. So gibt es ein breites Angebot an Smoothies, Suppen, Broten und Aufstrichen, deftige Hauptgerichte und Süßes. Darüber hinaus liegt der Schwerpunkt ganz klar auf Gerichten, die sich gut in den Alltag integrieren lassen und auch mal schnell auf dem Tisch stehen müssen.  Alle Rezepte sind gut beschrieben und fantastisch in Szene gesetzt. Da kriegt man nur beim schnellen Durchblättern auf jeden Fall Lust sich in die Küche zu stellen.  Besonders gut gefallen hat mir neben der sehr abwechslungsreichen Rezeptauswahl vor allem auch die zu Beginn des Buchs vorgeschlagenen Wochenpläne. Passend zu den jeweiligen Jahreszeiten findet man dort Vorschläge für Frühstück, Mittag und Abendessen.  Fazit: Eine ganz klare Kaufempfehlung für alle, die auf der Suche nach einem veganen Kochbuch mit abwechslungsreichen Rezepten sind und sich gerne der saisonal, regionalen Küche bedienen. Titel: Die Kunst vegan zu backen Autor: Axel Meyer Verlag: Kosmos Seiten: 160 Preis: 19,99 EUR In "Die Kunst vegan zu backen" von Axel Meyer findet ihr ein breites Spektrum veganer Rezepte, die sich neben Süßem wie Keksen, Kuchen und Muffins auch verstärkt Broten und Brötchen widmen. Gerade in diesem Bereich gibt es meines Wissens aktuell nicht viel Fachliteratur in gedruckter Form. Umso gespannter war ich auf die Rezepte von Axel Meyer, der bereits seit vielen Jahrzehnten im Bereich der Naturkost und Bio-Szene bekannt ist. Das Buch ist aufgeteilt in die Kapitel Brötchen, Brote, Vollkornbrote, Pizza und Flammkuchen sowie Kuchen, Torten und Muffins. Insgesamt finden sich so mehr als 80 vegane Rezepte wieder. Alle Gerichte sind fantastisch in Szene gesetzt und machen sofort Lust zum Nachbacken und Ausprobieren. Die Rezeptanleitungen und Zutatenlisten sind gut strukturiert und verständlich. Darüber hinaus werden die Rezepte immer wieder durch nützliche Tipps und Tricks aufgelockert. So findet man zum Beispiel Infos zu Sauerteigen, veganen Zutaten und vielem mehr. Besonders angesprochen haben mich die Pizza- und Flammkuchen-Rezepte. Einige davon werden in den nächsten Wochen mit Sicherheit den Weg hier in den Blog finden. Viele der Brot- und Brötchen-Rezepte sind so gestaltet, dass sie innerhalb von kurzer Zeit (1-2 Stunden) zubereitet und ausgebacken werden können. Entsprechend hoch ist der Hefeanteil in den meisten Rezepten. Hier hätte ich mich gerne mehr Rezepte gewünscht, die mit einem Sauerteig geführt werden und dem Teig deutlich mehr Zeit gegeben wird.  Fazit: "Die Kunst zu vegan zu backen" ist ein rundum gelungenes veganes Koch- bzw. Backbuch. Wer auf der Suche nach einem breiten Angebot veganer Backgerichte, gerne auch Brot- und Brötchen-Rezepten ist, sollte sich das Buch unbedingt näher anschauen. Titel: Jeden Tag vegan genießen Autor: Mäggi Kokta Verlag: Löwenzahn Seiten: 154 Preis: 17,95 EUR Mäggi Kokta ist Biogärtnerin und betreibt mit ihrem Mann einen Onlineshop für bio-vegane Lebensmittel. In "Jeden Tag vegan genießen" präsentiert sie eine Auswahl saisonaler veganer Gerichte. Passend dazu ist das Buch in die vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter eingeteilt. Zu jeder Jahreszeit gibt es eine bunte Zusammenstellung verschiedener Vor-, Haupt- und Nachspeisen. Dabei sind regional erhältliche Gemüse- und Obstsorten der wichtigste Bestandteil fast aller Gerichte. Auf Ersatzprodukte wird so quasi vollständig verzichtet und alle Zutaten sind entsprechend einfach und unkompliziert zu beziehen. Die Rezeptanleitungen sind kurz aber in den meisten Fällen verständlich formuliert. Dazu gibt es bei jedem Rezept noch einen Tipp zur Abwandlung, Abwechslung oder möglichen Variationen. Ein Großteil der Rezepte hat mich persönlich auf den ersten Blick leider nicht besonders angesprochen. Das ist natürlich immer ein wenig Geschmackssache, jedoch ist die Darstellung vieler Rezpete nicht besonders attraktiv gelungen. Ein Kochbuch bedeutet für mich auch immer eine ansprechende Gestaltung und Darstellung der Rezepte. Das dies natürlich erst mal nichts mit dem Geschmack oder Rezept selber zu tun ist klar, jedoch sorgt dies bei mir nicht für den Wunsch ein Gericht auszuprobieren und zu kochen. Gut gefallen hat mir die Aufteilung in die vier Jahreszeiten und vor allem das Verwenden saisonaler und vielseitiger Gemüsesorten. Gerade jetzt im Herbst lassen sich so interessante neue Dinge entdecken und ausprobieren! Fazit: Wer auf der Suche nach einem Buch mit einem breiten Spektrum veganer Gerichte mit viel Gemüse ist und gerne ohne Ersatzprodukte kocht, sollte sich "Jeden Tag vegan genießen" von Mäggi Kokta einmal näher anschauen. Titel: So geht vegan Autor: Patrick Bolk Verlag: Südwest Seiten: 208 Preis: 16,99 EUR Patrick Bolk hat sich nicht nur mit seiner Website "Deutschlandisstvegan", sondern vor allem auch durch das Buch "Ab heute vegan" einen Namen gemacht. Mit "So geht vegan" ist nun sein zweites Werk erschienen. Im Vergleich zu "Ab heute vegan" liegt der Schwerpunkt in diesem Buch deutlich mehr auf veganen Rezepten und deren Zubereitung und Verwendung im Alltag. Zusätzlich gibt es wieder viele nützliche Tipps rund um die vegane Lebensweise. Welche Ersatzprodukte gibt es, worauf muss man besonders achten, wo lassen sich bestimmte Lebensmittel gut kaufen und vieles mehr. Das Buch ist in insgesamt in zehn Kapitel eingeteilt, die sich jeweils einer speziellen Lebensmittelgruppe widmen. So findet ihr zum Beispiel spezielle Rezepte, die pflanzliche Alternativen zu Fleisch und Fisch präsentieren. Vergleichbares gibt es für Milchprodukte, Eier oder auch Getränke. Darüber hinaus gibt es zum Beispiel ein Kapitel speziell zur veganen Ernährung mit Kindern oder Gerichte für unterwegs. In jedem dieser Unterkapitel findet man eine Auswahl von 5-15 teilweise bebilderten Rezepten. Durch die oben angesprochenen Kapitel ergibt sich so eine große Auswahl verschiedenster Rezepte. Die Rezepte sind mit einer ausführlichen Step by Step Anleitung versehen und werden immer wieder durch Tipps und Tricks ergänzt. Fazit: Wer auf der Suche nach einem veganen Rezeptbuch mit einer großen Auswahl verschiedener Rezepte ist und darüber hinaus gerne mehr über vegane Ersatzprodukte und Ernährung erfahren möchte, sollte sich "So geht vegan" von Patrick Bolk einmal nähe anschauen. Titel: Everyday Raw Express Autor: Matthew Kenney Verlag: Unimedica Seiten: 152 Preis: 19,80 EUR Rohkost bzw. rohköstliche Rezepte gibt es hier im Blog quasi (noch) gar nicht. Auch habe ich bisher erst ein paar Mal ganz bewusst rohköstliche Restaurants besucht beziehungsweise Essensangebote wahrgenommen. Umso gespannter war ich auf das Buch "Everyday Raw Express" von Matthew Kenney. Matthew ist ein bekannter amerikanischer Koch, Autor und Restaurantbesitzer. Darüber hinaus hat er die erste rohköstliche Kochschule gegründet und ist regelmäßiger Gast in Film und Fernsehen. "Everyday Raw Express" ist in der deutschen Übersetzung nun im Unimedica-Verlag erschienen. Schwerpunkt sind, wie der Name bereits andeutet, Rezepte für jeden Tag. Anspruch war es rohköstliche Rezepte, die in unter 30 Minuten auf dem Tisch stehen, zu präsentieren. Aufgeteilt sind die Kreationen ganz klassisch in Vorspeisen, Suppen, Pasta, Hauptspeisen, Desserts und einigen weitere Unterkapitel. Ein Großteil der Rezepte ist bebildert und sehr ansprechend in Szene gesetzt und auch die Übersetzung der Mengenangaben und Rezeptanleitungen aus dem englischen machen einen guten Eindruck. Neben vielen "klassischen" Rohkost-Rezepten wie zum Beispiel Zucchini-Nudeln, finden sich auch immer wieder sehr kreative Vorschläge. Besonders gut gefallen hat mir, dass in vielen Gerichten mit wenigen Zutaten und sehr interessanten Gewürzzusammensetzungen interessante und vor allem kreative Rohkost präsentiert wird. Ich hoffe, dass ich in nächster Zeit einmal das ein oder andere Rezepte hier im Blog präsentieren kann. Fazit: Wer auf der Suche nach einer großen Auswahl rohköstlicher Rezepte ist, die auch für Anfänger geeignet sind, sollte sich "Everyday Raw Express" von Matthew Kenney unbedingt einmal näher anschauen. Titel: Genussvoll schlemmen Autor: Jordan und Jessica Bourke Verlag: Thorbecke Seiten: 144 Preis: 19,99 EUR "Genussvoll schlemmen" von Jordan und Jessica Bourke ist zwar kein rein vegan oder vegetarisches Kochbuch, ist durch die Spezialisierung auf Rezepte ohne Weizen, Zucker und Milch aber auch für Vegetarier oder Veganer sicher einen Blick wert.  So werden zwar in einigen Rezepten Eier und vor allem bei den Hauptgerichten auch Fisch und Fleisch verwendet, der Schwerpunkt liegt aber ganz klar auf Möglichkeiten Weizen, Zucker und Milch kreativ zu ersetzten.  So finden sich viele Rezepte, die mit Dinkel, Roggen- oder anderen Mehlsorten zubereitet werden. Auch pflanzliche Milchalternativen finden sich an vielen Stellen. Das Buch ist nach Rezeptkategorien wie Brunch, Seelenfutter, Selbst gebacken oder gemeinsam Tafeln aufgeteilt. Alle Bilder sind toll in Szene gesetzt. Auch die Rezeptbeschreibungen und Zutatenlisten, die aus dem Englischen übersetzt wurden, sind klar und deutlich verfasst.  Fazit: Für alle, die gerne Neues ausprobieren und auch durch das ein oder andere nicht vegetarische Gericht nicht abgeschreckt sind, sollten einen näheren Blick in "Genussvoll schlemmen" werfen.  Titel: Vegane Cupcakes erobern die Welt Autor: Isa Chandra Moskowitz & Terry Hope Romero Verlag: Neun Zehn Verlag Seiten: 176 Preis: 11,95 EUR Ein kleines, aber feines Buch mit ganz großartigem Inhalt. Mit ihrem Buch ,,Vegane Cupcakes erobern die Welt, das mehrfach ausgezeichnet worden ist, teilen Isa und Terry ihre Geheimnisse für gelungene vegane Cupcakes mit uns. Die Cupcakes fallen zusammen? Das Frosting sieht eklig aus? Diese und weitere Fragen werden hier mit möglichen Lösungsvorschlägen beantwortet. Ich habe schon ein paar Mal Cupcakes gebacken und hatte genau diese Probleme. Ich hoffe beim nächsten Backen passiert das nicht mehr! Das benötigte Backzubehör wird genau erklärt und bietet so für Anfänger sowie Fortgeschrittene Aufklärung. Darüber hinaus werden die wichtigsten Lebensmittel und benötigten Zutaten erläutert und kurz auf die bestmögliche Nutzung als Zutat eingegangen. Das Buch ist ansprechend bebildert und übersichtlich gelayoutet. Leider gibt es nicht zu jedem Rezept ein Foto, was Anfängern vielleicht Schwierigkeiten bereiten kann, vor allem bei der Dekoration und im Umgang mit der Spritztülle. Schön ist, dass es hier auch ausgefallenere Cupcakes gibt, wie zum Beispiel Apfelwein Cupcakes oder Pistazien Rosenwasser Cupcakes. Außerdem wird zu fast jedem Rezept eine Variation vorgeschlagen, das ist super! Ein Großteil der Rezepte kommt im Original leider nicht ohne Extrakte aus (Vanille, Mandel, Kokos, Minz..). Die sind nicht nur teuer, sondern auch nicht überall erhältlich. Selbst hier in Hamburg gibt es nur wenige Einkaufsmöglichkeiten (wie zum Beispiel das  American Heritage im Levantehaus). Ansonsten müssen die veganen Extrakte bestellt oder ersetzt werden. Neben den mehr als 70 enthaltenen Cupcake-Rezepten, gibt es auch eine Auswahl an Grundteigen und Frostings. So ergeben sich Hunderte neue und abwechslungsreiche Kombinationen und Rezepte.  Fazit: Wer gerne vegane Cupcakes backt oder einmal ausprobieren möchte, sollte bei "Vegane Cupcakes erobern die Welt" unbedingt zuschlagen.

Green Smoothies - Leider geil! :) Teil 2

23. Mai 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Green Smoothies - Leider geil! :) Teil 2Hier der zweite Teil des großen ‘ Green Smoothie’-Artikels. Heute geht es um Zutaten und Zubereitung. Was kommt rein? Was braucht ihr um einen perfekten Smoothie zu machen? Wie lange kann ich das Getränk aufbewaren und worin? Diese und noch viele andere Fragen beantwortet Marcus Schall alias “HULK” und gibt zusätzlich noch ganz viele Anregungen, die Lust auf Ausprobieren machen. Den erstenTeil des Artikels gab es letzte Woche Freitag hier. Viel Spaß damit und “Go green!” Zutaten und Anteile - keine Dogmas! Der gesunde grüne Smoothie sollte zu mindestens 50% Pflanzengrün und Gemüse und zu maximal 50% aus Frucht, sowie Wasser bestehen. Diese Kombination wird oft als das ,,Originalrezept bezeichnet. Aus ernährungsphysiologischer Sicht macht dies auch absolut Sinn. Pflanzengrün und Gemüse liefern die wertvollsten Inhaltsstoffe und dabei die geringste Kaloriendichte. Ihr Anteil sollte entsprechend hoch sein. Früchte sorgen in erster Linie für das Geschmackserlebnis, nebenbei liefern sie ebenfalls Vitamine und Mineralstoffe, allerdings auch Fruktose und Kalorien. Aus diesem Grund sollte ihr Anteil maximal die Hälfte ausmachen. Wasser liefert wichtige Mineralstoffe ohne zusätzliche Kalorien und stellt somit eine ideale Flüssigkeitsgrundlage dar. Dieses Basisrezept stellt eine gute Grundlage und einen Richtwert dar. Sobald man regelmäßig grüne Smoothies trinkt, ist auch hier eine gewisse Abwechslung das sprichwörtliche ,,Salz in der Suppe. Daher kann das Wasser beispielsweise mit qualitativ hochwertigen Säften wie zum Beispiel naturtrüben Apfel-, Grapefruit- oder Zitronensaft kombiniert oder durch Kokoswasser ersetzt werden. Regional und saisonal einzukaufen ist auch bei der Herstellung von grünen Smoothies sehr ratsam. Zum einen schonen wir damit die Ressourcen und stärken regionale Produzenten, zum andern bringen wir schon dadurch die notwendige Abwechslung in den ,,Smoothie-Plan. Gerade bei grünen Smoothies ist Bioqualität übrigens entscheidend. Da die meisten Pflanzen ungeschält und mit Blättern verwendet werden, sollten sie möglichst frei von Schadstoffen sein. Die Zutaten im Überblick Die Auswahl an möglichen Zutaten ist sehr groß, exemplarisch hier einige Beispiele: Blattgemüse (z.B. Chinakohl, Eichblattsalat, Endiviensalat, Feldsalat, Kohl, Mangold, Mizuna, Pok Choi, Postelein, Radicchio, Rucola, Spinat, Staudensellerie) Blätter (z.B. Kohlrabiblätter, Möhrengrün, Rettichblätter, Rote-Beete-Blätter) Gartenkräuter (z.B. Basilikum, Dill, Fenchelkraut, Koriander, Minze, Petersilie, Rosmarin, Schnittlauch, Zitronenmelisse) Wildkräuter (z.B. Ackerwinde, Bärlauch, Beifuß, Brennnessel, Brunnenkresse, Huflattich, Klee, Löwenzahn, Sauerampfer, Weißer Gänsefuß) Sprossen in Maßen (z.B. Sprossen von Hülsenfrüchten: Erbsen, Linsen, Luzerne (Alfalfa) /­­ Getreidesprossen /­­ Blattgemüse-Sprossen: Brokkoli, Kresse, Rucola) Obst (z.B. Ananas, Apfel (idealerweise alte Apfelsorten), Banane, Birne, Granatapfel, Grapefruit, Kiwi, Mandarine, Mango, Orange, Papaya, Stachelbeere, Weintraube, Zitrone) Bei Beerenfrüchten vorsichtig sein, sie sorgen für eine schnelle Farbveränderung des Smoothies. Aus frischem grün wird dann leicht ein unappetitliches braun. Flüssigkeit: Wasserqualität beachten. Tipp: Entweder gefiltertes Leistungswasser oder artesisches Quellwasser verwenden. Die Säfte (z.B. Apfel- oder Grapefruitsaft) sollten frisch gepresst, oder als Direktsaft verwendet werden. Bei Kokoswasser ist darauf zu achten dass dies keine Zusätze oder Konservierungsstoffe enthält. Besonders im Winter kann man den Smoothie bei Bedarf mit etwas Zitronen- oder Acerolasaft ergänzen, um so den Vitamin C-Gehalt nochmals zu erhöhen. Grundsätzlich sollte der Anteil von Wasser aber immer überwiegen. Übrigens: Wer selbst Wildkräuter für seine grünen Smoothies (und Suppen) sammeln möchte sollte vorher unbedingt an einer fachlich fundierten Wildkräuterwanderung teilnehmen. Essbare und giftige Pflanzen sehen sich teilweise zum Verwechseln ähnlich. Letztere sollten daher unter keinen Umständen im Mixer landen. Sofern Wildkräuter und Pflanzen selbst gesammelt werden, sollten sie zudem nicht unbedingt in der Nähe von vielbefahrenen Straßen gesammelt werden. Die Schadstoffbelastung ist dort meist zu hoch. Green Smoothies & Superfoods Superfoods. Ebenfalls ein Begriff den man aktuell fast täglich liest. Was sind Superfoods überhaupt? Per Definition Lebensmittel mit einer extrem hohen Nährstoffdichte und mit sehr vielen positiven Wirkungen auf unsere Gesundheit. Interessant dabei: Es handelt sich um Lebensmittel welche von den sogenannten ,,Urvölkern teilweise bereits seit Jahrhunderten verwendet werden. Superfoods eignen sich daher auch hervorragend zur Bereicherung eines frischen Smoothies. Dabei stellen diese Superlebensmittel aber nur die ,,Kür dar. Frisches Gemüse und Obst bilden meiner Meinung nach die Basis, bzw. das ,,Pflichtprogramm. Ab und an kann man allerdings seine Smoothiekreationen mit diesen natürlichen ,,Supplements anreichern und so an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen. In diesem Zusammenhang sind in erster Linie Superfoods wie zum Beispiel Chiasamen, Hanfsamen, Algenpulver, Makapulver, Acaipulver, Matcha, Moringa oleifera oder Roher Kakao zu nennen. Diese magischen Lebensmittel liefern teils beträchtliche Mengen an hochwertigem Protein (z.B. Chia- und Hanfsamen, Moringa), Antioxidantien (z.B. Moringa, Roher Kakao, Matcha, Acai), essentielle Fettsäuren im idealen Verhältnis und vieles mehr. Ein jahrhundertealter und erst kürzlich wiederentdeckter Schatz, den wir nutzen sollten. Equipment Wie immer ist auch bei der Zubereitung von grünen Smoothies das richtige Gerät entscheidend. Profimixer liegen zwischen 400 und 800EUR und sind somit leider recht teuer. Es handelt sich also um eine Investition, die gut überlegt sein sollte. Günstige Mixer hingegen verfügen oft nicht über die notwendige Leistung um die harten Zellwände der Pflanzen aufzubrechen. Dabei ist weniger die reine Motorleistung, sondern eher die Umdrehungszahl entscheidend. Schwache Geräte benötigen für die effektive Zerkleinerung zu lange und laufen zudem oftmals heiß - die gesunden Inhaltsstoffe werden dadurch zerstört. Hochwertige Geräte wie z.B. der Vitamix sind speziell für diesen Einsatzzweck konstruiert und liefern ein perfektes Ergebnis. Ganz nebenbei gelingen darin auch die cremigsten Smoothies. Zum Einstieg in den ,,grünen Dschungel muss es aber nicht gleich ein Hochleistungsgerät sein. Sofern Sie einen Mixer zuhause haben, beginnen Sie mit diesem und passen die die Zutaten gegebenenfalls an dessen Leistungsfähigkeit an. Es müssen ja nicht gleich ganze Avocados mit Kern zerkleinert werden. Sofern Ihr altes Gerät dann irgendwann aufgrund der Vielzahl grüner Smoothies den Dienst quittiert, lohnt es sich, über die Anschaffung eines Profigeräts nachzudenken. Was ist noch zu beachten – eine kurze Übersicht Wie bei allen Bereichen gibt es auch beim ,,Green Smoothing viele unterschiedliche Ansichten und Philosophien. Letztendlich liegt die Wahrheit immer irgendwo in der Mitte. Und wenn man einen richtigen Fehler begehen kann, dann eigentlich nur diesen: Gar keine grünen Smoothies zu trinken. Nachfolgend trotzdem ein paar wichtige Punkte im Überblick. Möglichst auf nüchternen Magen trinken Die enthaltenen Vitalstoffe werden am besten im nüchternen Zustand aufgenommen. Auf diese Weise gelangen sie sofort in den Organismus. Als weitere Möglichkeit kann man grüne Smoothies und Säfte am besten zwei Stunden nach einer Hauptmahlzeit zu sich nehmen oder nach einem grünen Smoothie 20 Minuten bis zur nächsten Mahlzeit vergehen lassen. Wenn man morgens keinen grünen Smoothie mag – ist dies eben so. Dann ganz einfach zu einem Wunschzeitpunkt am Tag trinken und diesen möglichst fest in den Tagesablauf einbauen. Für Sportler gilt dabei dass sie, je nach Menge des grünen Smoothie, mindestens 60-90 Minuten bis zur nächsten Trainingseinheit verstreichen lassen sollten. Neulinge: Vorsichtig herantasten! Erfahrungsgemäß vertragen manche Menschen Rohkost besser als andere. Der grüne Smoothie ist dabei erfahrungsgemäß meist besser verträglich als zum Beispiel ein großer Rohkostsalat. Trotzdem kann es auch hierbei in seltenen Fällen zu Unverträglichkeiten wie beispielsweise Völlegefühl, Blähungen oder gar Krämpfen kommen. Daher sollte man zum einen die o.g. Zeitspanne zwischen den Mahlzeiten beachten, zum anderen aber Anfangs mit kleineren Portionen beginnen. Den Smoothie nicht zu lange stehen lassen Die enthaltenen Vitalstoffe reagieren auf Licht und Sauerstoff. In einem offenen Glas beginnt nach wenigen Minuten ein Oxidationsprozess, die wertvollen Inhaltsstoffe gehen so verloren. Der Smoothie sollte daher möglichst rasch (binnen 15 Minuten) getrunken werden. Andernfalls sollte er in einer lichtgeschützten und fest verschlossenen Flasche im Kühlschrank aufbewahrt werden. Nicht zu viel Obst und süße Früchte verwenden Der grüne Smoothie sollte mindestens 50% Blattgemüse, Blätter und Gemüse enthalten. Ausnahmen: Grüne Smoothies für Kinder oder absolute ,,Salatmuffel - hier kann es auch mal etwas süßer sein. Kein dauerhafter Ersatz für eine Mahlzeit Auch wenn ein grüner Smoothie für ein Sättigungsgefühl sorgt - er sollte eher als gesunde Zwischenmahlzeit oder ,,natürliches Supplement betrachtet werden. Die Hauptmahlzeiten des Tages sollten trotzdem immer auch einen gewissen Anteil an frischem Gemüse und Obst enthalten. Keine warmen Zutaten verwenden Dies wirkt sich nachteilig auf den Geschmack aus. Stattdessen beispielsweise lieber gekühltes Wasser oder eine gefrorene Banane verwenden. Kauen nicht vergessen Ein grüner Smoothie ist eine ,,Mahlzeit im Glas. Daher sollte er nicht einfach ,,heruntergekippt werden. Wichtig ist es, den gesunden Nährstoffbrei einzuspeicheln und die gegebenenfalls festen Bestandteile zu kauen. Nur auf diese Weise können wir die enthaltenen Mikronährstoffe vollständig aufnehmen. Herstellung und Aufbewahrung Auch die relativ einfache und schnelle Zubereitung des frischen Smoothies bedeutet einen gewissen Aufwand. Neben dem Einkauf der möglichst frischen Zutaten müssen diese gewaschen und geschnitten werden. Die Küche muss hinterher ebenfalls aufgeräumt und gereinigt werden. Im Alltag ist dies nicht immer täglich machbar. Daher erscheint es durchaus sinnvoll, das Getränk für 1-2 Tage vorzubereiten. Gut verschlossen und gekühlt ist der grüne Smoothie im Kühlschrank, je nach Zutaten ca. 2-3 Tage haltbar. Der ,,Produktionsaufwand kann dahingehend also nochmals minimiert werden. Die Haltbarkeit wird dabei durch die im Getränk enthaltenen Antioxidantien gewährleistet. Diese verteilen sich ganz fein im Saft und neutralisieren dort die aggressiven Sauerstoffverbindungen. Die freien Radikale des Sauerstoffs können so ihre oxidierende Wirkung nicht entfalten. Vitamine und Inhaltsstoffe bleiben so weitestgehend erhalten. Zu diesem Zweck sollte der Smoothie in einer dunklen Schraubflasche aus Glas oder Aluminium (kein Plastik, BPA!) aufbewahrt werden. Fazit: Eat (or drink) more greens! Der grüne Smoothie bietet uns dazu eine fantastische und sehr einfache Möglichkeit. Und er kann der Beginn einer spannenden Reise zum einem ,,grüneren Ich sein, genauso war es bei mir selbst! Wer schreibt denn hier? Marcus ist 42, gebürtiger Rheinländer und lebt heute in Hamburg. Ursprünglich kommt Marcus aus dem Sportbereich. Zu Abi-Zeiten hat er als Fitness-Trainer begonnen und während der letzten 20 Jahre im Fitnessbereichgearbeitet. Gesunde und sportlich orientierte Ernährung sind seit jeher seine Leidenschaft. Mit seinem Blog und Projekt ,,Super(good)food folgt er nun seiner wahren Berufung. Über dieses Informationsportal möchte er Sportlern und Nicht-Sportlern helfen sich einfach und unkompliziert besser und gesünder zu ernähren. Zuhause und Unterwegs. Denn laut Marcus heißen Fertiggerichte vor allem deswegen Fertiggerichte, weil sie einen dauerhaft fertig machen! ,,Eat real food ist daher eine seiner Kernaussagen. Marcus selbst isst vegetarisch/­­ vegan und zu nach Möglichkeit 100% Bio.

Veganes Backbuch: Vegane Backträume von Brigitte Bach

17. Januar 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Heute habe ich die große Ehre, das soeben erschienene vegane Backbuch “Vegane Backträume” von Brigitte Bach vorzustellen. Brigitte ist Teil des Deutschland is(s)t vegan-Teams, und ihre Artikel zum Thema Veganes Backen gehören zu den meistgelesenen Artikeln hier, und auf ihrem eigenen Blog bbbakery hat die in Österreich lebende Bloggerin, Bäckerin und Buchautorin (nochmal 3 B’s) noch viele weitere Rezepte und Tipps versammelt. Kein Wunder also, dass irgendwann ein Verlag auf sie aufmerksam wurde, in diesem Fall der Löwenzahn-Verlag. Brigitte und die Leute vom Verlag verstanden sich gut, und so ließ sie sich auf das Abenteuer Buch schreiben ein. Wunderschöne Gestaltung, viele Infos Das Ergebnis liegt nun vor, und es kann sich mehr als sehen lassen. Zunächst mal die wunderschöne Gestaltung und die tollen Fotos, die einem sofort das Wasser im Munde zusammen laufen lassen. Bevor es aber an die Rezepte geht, gibt es nach einem Vorwort von Brigitte zunächst mal die “Kleine vegane Backkunde” mit zahlreichen Tipps und Hintergrundinformationen. Was nimmt man statt Eiern, Butter, Buttermilch, Sahne, Joghurt, Gelatine usw.? All diese Fragen werden kompakt beantwortet, und im Anschluss gibt es noch weitere Tipps zum Backen an sich und dann geht es endlich los mit den 40 Rezepten die “Vegane Backträume” zu bieten hat. 40 Rezepte, die begeistern Brigitte hat einerseits einige Klassiker in ihrer eigenen Version zusammengestellt, wie z.B. Apfelstrudel, Buchteln, Arme Ritter, Mini-Amerikaner, Nusskipferl oder Schoko-Nuss-Petit-Fours. Klingt schon gut, oder? Aber dann lest mal diese Beispiele: - Mango-Pecan-Cupcakes - Schoko-Nougat-Gugelhupfe - Carob-Cranberry-Cashew-Muffins - Rahbarber-Cashew-Schnecken - Earl-Grey-Törtchen - Birnen-Kakao-Sahnetörtchen - Joghurt-Vanille-Kuchen - Birnen-Zimt-Würfel - Doppel-Nuss-Doppel-Schoko-Cookies - Kürbis-Chai-Soft-Cookies Soll ich weitermachen? Reicht oder? Ein paar Einpacktipps für die gebackenen Leckereien gibt es dann auch noch, genauso wie ein praktisches Glossar und Umrechnungstabellen. Brigitte hat mit “Vegane Backträume” ein wirklich wunderbares Backbuch mit vielen tollen Rezepten in schöner Aufmachung geschaffen. Herzlichen Glückwunsch dazu, liebe Brigitte! Weitere Infos zum Buch bekommt ihr hier und ein Rezept zum Ausprobieren hier.

Mehr als nur Löwenzahn: das vegane Restaurant LöVenzahn in Mannheim

10. Oktober 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Restaurants sprießen gerade wie Pilze aus dem Boden. In Mannheim jedoch gab es bisher noch kein rein veganes Restaurant, auch wenn man dort als Veganer wirklich eine große Auswahl an Locations hat, wo veganes Essen angeboten wird. Aber wie gesagt, rein vegan gab es bisher noch nicht und auch kein ,,richtiges Restaurant, wo man z.B. auch mal mit der Familie essen gehen kann. Das hat sich nun geändert, als am 21.09.2013 das LöVenzahn im Lindenhof eröffnet hat. Mit einer festen Speisekarte und einer wechselnden Wochenkarte mit verschiedenen Tagesgerichten ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Toll ist auch, dass ebenfalls Rohkost-Gerichte angeboten werden und glutenfreie Speisen auf der Karte gekennzeichnet sind. Die Gerichte auf der festen Karte klingen mit Spinat, Pilzen und Co sehr saisonal, darum gehe ich davon aus, dass auch diese Karte ab und zu variieren wird. Die Wände sind in zartem grün gehalten und an eine Wand ziert eine schöne Pusteblumen-Fototapete. Um ausführlich testen und darüber berichten zu können, waren wir zu viert dort essen und somit kann ich fast über die ganze Speisekarte ein Urteil abgeben. Die folgenden Gerichte haben wir verkostet: - Cremige Kürbis-Kokossuppe vom Hokkaido-Kürbis mit Ingwer und Zitronengras (glutenfrei) 4,90 EUR - Zucchinicremesuppe mit lila Karottenstroh und Chiliöl 4,90 EUR - Feldsalat mit Kartoffeldressing und Knoblauchcroutons mit sautierten Waldpilzen 9,40 EUR - Rohkostteller mit verschiedenen marinierten Gemüsen der Saison und Rohkost-Crackern (roh und glutenfrei) 6,80 EUR - Knackige Zucchini-Nudeln mit frischen Pfifferlingen in Kräuter-Rahm (glutenfrei) 9,20 EUR - Spinatpflanzerl an Kürbisgemüse in Rahm und geschmorten Kräuter-Strauchtomaten (glutenfrei) 11,50 EUR - Ganzer Kohlrabi, gefüllt mit cremigem Kohlrabi-Kartoffelpüree an frischem Waldpilzragout (glutenfrei) 12,50 EUR - Panna Cotta mit warmen Karamellfeigen (glutenfrei) 5,50 EUR - Apfel-Walnuss-Streuselkuchen 1,50 EUR - Cashew-Käse-Kuchentörtchen mit Gewürzorangen (roh und glutenfrei) 6,80 EUR Alle Gerichte waren ausnahmslos gut. Bei den Vorspeisen haben besonders die Suppen gemundet, die Hauptgerichte waren allesamt Gaumenschmeichler. Die Panna Cotta war zwar nicht richtig fest, dafür aber umso leckerer, ich habe da nix zu meckern und ehrlich gesagt ist mir da die Konsistenz auch egal Nur der Vollständigkeit halber wollte ich es erwähnen. Der Kuchen war zwar nichts Besonderes, aber auch lecker und die Überraschung des Abends war das rohe Cashew-Käse-Kuchentörtchen, das wirklich super gelungen war und toll geschmeckt hat. Wir werden definitiv noch öfter dort essen gehen und freuen uns wirklich sehr darüber, endlich ein veganes Restaurant in Mannheim zu haben und auch die Umsetzung der Idee hat uns sehr gut gefallen. Die Preise sind in meinen Augen für das Restaurant angemessen. Wer sich mal einen kleinen Eindruck vom LöVenzahn verschaffen will, der kann sich dieses Video vom Vegan Kanal anschauen, in dem die Besitzerin interviewt wird. LöVenzahn Eichelsheimer Str. 42 68163 Mannheim Reservierungen bitte an: reservierung@loevenzahn.de www.facebook.com/­­loevenzahn www.loevenzahn.de Öffnungszeiten Mo – Sa 11.30 – 23.30 Uhr So 09.00 – 13.00 Uhr (Mittagstisch Mo – Fr von 11.30 – 14.00 Uhr)  

Vegan Reisen in Bad Tölz beim ,,Tölzer Veg + Gewinnspiel

26. Juli 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan Reisen in Bad Tölz beim ,,Tölzer Veg + GewinnspielImmer mehr vegane Angebote, soweit das Auge reicht. Geht es euch auch so, dass Ihr immer mehr neue vegane Angebote entdeckt? Ob im Restaurant, im Flieger, am Bahnhof, im Supermarkt und auch immer mehr auf dem Land. Das war vor einigen Jahren ganz anders. Ganz überrascht sind wir auch vom veganen Angebot auf Reisen. Immer mehr Anbieter reagieren auf die Wünsche und Bedürfnisse der Gäste. Gut so, denn wir reisen gerne! VEGAN AUCH IN BAYERN? Im Frühjahr wollte ich einfach mal die Seele baumeln lassen, Zeit in der Natur verbringen, gut Essen und neue Menschen kennen lernen. Grundsätzlich versuche ich in so einem Fall nicht weg zu fliegen. Es ist immer wieder schön zu entdecken, was es auch in Deutschland an tollen Urlaubsmöglichkeiten gibt. Und ich gebe zu, ich liebe Berge, Wandern gehen und die frische Luft in den Wäldern. Bei den Recherchen stieß ich dann auf das Angebot „Tölzer Veg“ in Bad Tölz in den Voralpen, einem Kurort an der Isar und nur 50 Kilometer südlich von München. Die „Tölzer“ haben ebenfalls den veganen Lebensstil für sich entdeckt. Zweimal im Jahr, im Frühling und im Herbst, wird über ganze vier Wochen in mehr als 40 verschiedenen Ernährungs-, Entspannungs- und Bewegungsangeboten im schönen Ort Bad Tölz experimentiert, gekocht, gebacken und gemixt. Das hat uns sehr neugierig gemacht und wir haben direkt davon in einem ausführlichen Artikel berichtet. Aber wir wollten uns auch vor Ort überzeugen und haben im April einige Tage in Bad Tölz verbracht und unsere Reise mit einem Messebesuch auf der VeggieWorld München verbunden. VEGANE WOCHEN IN BAD TÖLZ Wir haben uns natürlich vorher angemeldet und unser Interesse am „Tölzer Veg“ bekundet. Gabi Peters und ihr Team vom Stadtmarketing haben sich für uns ein tolles Programm überlegt, damit wir in wenigen Tagen ganz viel erleben können. Der ,,Tölzer Veg ist ein Angebot, das die Stadt für Einheimische und Touristen entwickelt hat. Und alles hat mit einigen engagierten Tölzern und einer ,,Vegan Challenge nach dem Vorbild von Attila Hildmann begonnen. Nun findet zweimal im Jahr die „Tölzer Veg“ Wochen statt und soll Neugierige inspirieren, über ihren Lebensstil nachzudenken. Jeweils einen Monat lang bieten die Macher mehr als 70 Veranstaltungen rund um die Bereiche Ernährung, Entspannung und Bewegung an und alles ist frei kombinierbar. Aber damit nicht genug, auch viele Hotels und Gaststätten bieten mindestens ein veganes Gericht auf der Karte an. Hört sich an wie in einer anderen Welt, wir konnten es kaum abwarten. UNSERE HIGHLIGHTS Unsere Woche startete mit einer tollen Begrüßung im Hotel Landhaus Iris, einem schönen Familienbetrieb in der Nähe der Altstadt (leider schließt das Landhaus im Oktober). Das vegane Frühstück war köstlich und es war so schön zu sehen, wie viele Gedanken sich die Inhaber gemacht hatten. Dann habe ich Gabi Peters vom Stadtmarketing getroffen und sie hat uns noch weitere Highlights verraten und uns Tipps zu den „Tölzer Veg“ Angeboten gegeben. Am Abend waren wir bei einem Workshop mit gemeinsamem Kochen und Verkosten mit der Ernährungsberaterin Dr. Annette Nagel. Es gab einen spannenden Theorieteil, wo viele Fragen gestellt wurden. Irgendwann hatten wir alle so einen Hunger und haben dann einen grünen Smoothie, vegane Dips und ein leckeres Chutney zubereitet und alles gemeinsam in aller Ruhe genossen. Eines meiner Highlights war das Treffen mit der lieben Frau Bock bei der Kräuterwanderung. Ich habe selten eine Person kennen gelernt, die sich mit soviel Liebe und Leidenschaft für ein Thema einsetzt. Wir haben eine schöne Wanderung unternommen und sie hat mir über zehn Kräuter gezeigt, die ich vorher nicht kannte. Nun weiß ich, was sich hinter den Namen Günseln, Salamonsiegel, Bachkresse, Labkraut, Gundermann oder Spitzwegerich verbirgt und was ich Schönes damit machen kann. In einem Kochworkshop  später am Abend verriet sie uns dann, wie man tolle und einfache Kräutercocktails zaubert. Die gefundenen Kräuter mit etwas Zitrone und Mandelmilch mixen und fertig ist der gesunde Vitamin-Cocktail, auch eine tolle Vorspeise. Dann gab es Spargel mit Löwenzahnkartoffeln und Falafel-Nockerl mit einer Wildkräutercreme. Als Nachtisch haben wir uns dann Erdbeeren mit Mandelsauce und Waldmeister zubereitet. Super Idee und Geschmack. Ganz besonders hat uns auch die „Einführung in vegane Lebensmittel“ mit Stefan Gritzbach vom Bio-Supermarkt Biodelikat gefallen. Stefan ist einer der Mitinitiatoren des Programms und mit voller Leidenschaft dabei. Nach Ladenschluss ist er mit uns durch den Laden gelaufen und hat uns seine Lieblinge und Neuheiten präsentiert. Das Sortiment war vergleichbar mit einem sehr gut ausgestatteten Bioladen in einer Großstadt wie Berlin oder Hamburg. Ein ganz toller Laden mit sehr vielen schönen Produkthighlights. Am nächsten Tag haben wir dann den berühmten veganen Hamburger „Veggie Tölzburger“ geschlemmt. Für die Zubereitung werden unter anderem Weißkohl, Karotten, Brokkoli, Paprika und verschiedene Kräuter verwendet! Die Sauce war ein Genuss. Einige haben sich sogar was von der Sauce als Dip abfüllen lassen. „Gebacken“ haben wir auch, und zwar Rohkost. Die Inhaberin Snezana Schreibauer vom „Café im Süden“ hat mit uns eine Avocado-Himbeere-Torte zubereitet, welche wir dann am nächsten Tag mit Kaffee und Minztee genossen haben. Das Café ist ein kleines, liebevoll eingerichtetes Cafe mit unterschiedlichen Kuchen, Smoothies, Suppen und Kaffeesorten. Da müsst ihr hin, sonst verpasst ihr wunderbare Torten, Kuchen und Kaffeespezialitäten. Wer in der Stadt ist und Lust auf Italienisch hat, der sollte das vegane Mittagessen in der Trattoria al Ponte nicht verpassen. Der Inhaber kennt alle seine Gäste persönlich und begrüßt sie direkt an der Tür, er singt fröhlich und serviert vegane Köstlichkeiten. In einem Ort wie in Bad Tölz darf die Entspannung natürlich nicht zu kurz kommen.  Wir haben uns eine Wellnessbehandlung in der  Villa Bellaria gönnen können. Wir hatten eine tolle Ganzkörpermassage und einen ruhigen Nachmittag in der Sauna. Zwischendurch haben wir uns lange Spaziergänge und Ausflüge an der Isar gegönnt. Und im Sportstudio Hirsch haben wir uns mit Rückenfit und Bauch-Beine-Po Kursen fit gehalten. Sport und Bewegung gehören in Bad Tölz natürlich fest ins Programm. FAZIT Einen Urlaub in Bad Tölz können wir allen empfehlen, die die Natur lieben, gerne wandern möchten und sich in diversen Kursen mehr Wissen über die vegane Lebensweise aneignen wollen. In den Workshops lernt man immer viele neue Menschen kennen, die ähnliche Interessen haben. Die Stadt und die Umgebung sind wunderschön und es lohnt sich allein schon wegen der Sehenswürdigkeiten, der frischen Luft und der vielen Sportmöglichkeiten. Übrigens ist der schöne Tegernsee nicht weit weg. Etwa 15 km mit dem Auto und Ihr könnt einen schönen Tagsausflug machen. ÜBRIGENS: Inzwischen sind ja sogar Krankenkassen auf das Projekt aufmerksam geworden. Die BKK ProVita bezuschusst sogar eine ,,Tölzer Veg-Gesundheitswoche als Präventionsangebot mit 150 Euro. *** Gewinnspiel *** Wer hat Lust bekommen mal nach Bad Tölz zu fahren? Das passt sehr gut, denn wir möchten euch was Gutes tun und verlosen eine „Tölzer Veg“-Woche für zwei Personen im Wert von ca. 900 Euro. Für eine Teilnahme am ,,Tölzer Veg empfiehlt sich das gemütliche Haus Sedlmayer. Das atmosphärische Nichtraucherhaus ist sehr ruhig, direkt gegenüber dem Kurpark und in 10 Gehminuten von der berühmten Tölzer Altstadt gelegen. Der Gewinn beinhaltet eine Woche für zwei Personen in einer Ferienwohnung des gemütlichen Haus Sedlmayer. Während der nächsten ,,Tölzer Veg-Zeiten zwischen 2. und 30. Oktober 2016 sowie 23. April und 21. Mai 2017 ist das freie Rahmenprogramm mit Kräuterwanderungen, der professionellen Einführung in vegane Lebensmittel, unterschiedlichen veganen Koch-Angeboten, Yoga- und Bewegungskursen sowie vielen weiteren Extras inbegriffen. Ihr möchtet am Gewinnspiel teilnehmen? Dann hinterlasst eure Gefällt-Mir Angabe auf den Facebookseiten Deutschlandistvegan und Tölzer Veg . Hinterlasst einen Kommentar oder Gruß unter diesem Artikel oder bei Facebook unter dem Post und sagt uns, warum ihr diese Reise gewinnen möchtet und wer mitreisen darf. Das ,,Liken und ,,Teilen des Beitrages ist natürlich willkommen, ist aber keine Bedingung. Das Gewinnspiel endet 5. August 2016 um 12 Uhr. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird ab dem 5. August nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook-User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Weitere Informationen: Tourist-Information Bad Tölz, Max-Höfler-Platz 1, 83646 Bad Tölz Alle Infos unter www.bad-toelz.de/­­toelzerveg. Tel.: +49 (0)8041 /­­ 78 67-17, info@bad-toelz.de, www.bad-toelz.de Fotos mit freundlicher Genehmigung der Tourist-Info Bad Tölz und  Sanatorium Sedlmayr.     Der Beitrag Vegan Reisen in Bad Tölz beim „Tölzer Veg“ + Gewinnspiel erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Das grosse Buch der Superfoods von Lauri Boone

22. März 2015 Deutschland is(s)t vegan 

Das grosse Buch der Superfoods von Lauri BooneSuperfoods sind total angesagt, egal ob Gojibeeren, Macapulver oder Kakaonibs. Was aber jetzt so ganz genau Superfoods sind, und welche Lebensmittel man als Superfoods bezeichnen kann, ist vermutlich den meisten doch recht unklar. Hilfe bietet das Buch ,,Das grosse Buch der Superfoods von Lauri Boone. Superfoods in Kategorien Für mich neu war die Kategorisierung, die den Überblick doch einfacher macht. Die Autorin unterteilt ihr Buch in die Kapitel - Die Superbeeren - Die Superfrüchte - Die grünen Supernahrungsmittel - Die Supergemüse und die Superhülsenfrüchte - Die Supersamen und die Supernüsse - Die Superkräuter und die Supergewürze - Die Superstimulanzien Es gibt also viel mehr Superfoods als solche in Pulverform, die man z.B. bei PureRaw bestellen oder im Veganz kaufen kann. Superfoods sind ja im Prinzip auch nichts anderes als Lebensmittel mit einer besonders hohen Nährstoffdichte, die gleichzeitig natürlich und unverarbeitet sind. Und das können natürlich für uns exotischer klingendere Lebensmittel sein wie Moringa, Chiasamen oder Mesquite, aber genauso auch Sanddorn, Spinat, Löwenzahn, Knoblauch, Heidelbeeren oder Grünkohl. Superfoods müssen also gar nicht immer von weit her importiert werden, vieles finden wir auch quasi vor der Haustüre. Theorie und Praxis Das Schöne an ,,Das Große Buch der Superfoods ist - neben der sinnvollen Kategorisierung der Superfoods - die Verbindung von Theorie und Praxis. Zu jedem Superfood gibt es alle wichtigen Infos zu Herkunft und Wirkung. Im Anschluss gibt es aber auch stets Rezepte mit den jeweiligen Superfoods. Alle Rezepte sind übrigens vegan und glutenfrei. Ein absolut gelungenes Buch, das einen guten Überblick über all jene Lebensmittel bietet, die besonders gut für uns sind, da sie eben eine hohe Nährstoffdichte haben. Das heißt nicht, dass man sich nun ausschließlich von solchen Superfoods ernähren soll oder kann, aber man sollte sie möglichst häufig im Speiseplan integrieren. Dafür ist ,,Das große Buch der Superfoods ein sehr guter Begleiter. Lauri Boone – Das große Buch der Superfoods. Erschienen im Hans-Nietsch-Verlag. 222 Seiten, 22,90 Euro. Weitere Infos und Leseprobe gibt es hier, kaufen kann man das Buch im Buchhandel oder online. Der Beitrag Das grosse Buch der Superfoods von Lauri Boone erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Veganer Joghurt aus Hafermilch und Kokosmilch

7. März 2015 Wurzelweber 

Veganer Joghurt aus Hafermilch und KokosmilchIch weiß auch nicht, was dieses Jahr mit uns hier los ist... wir kommen von einer Erkältung in die nächste! Ich war so stolz auf uns, dass wir uns alle so tapfer gehalten haben und der kleine Kobold war fast das ganze letzte Jahr gesund, keinen großen Schnupfen. Aber seit Januar haben wir es auch. Die Natur läßt sich dieses Jahr Zeit. Es sei ihr auch gegönnt, aber mein Herz will Sonne und Wärme und Gundelrebenblüten und Löwenzahnteppiche. Noch nicht mal das Scharbockskraut traut sich aus seinem Versteck, geschweige denn der Bärlauch. Maaaargh. Dann sollte ich mich vielleicht auch einfach auf das Sofa legen und noch ein bisschen warten. Draußen ist ja noch nicht so viel zu machen, und so habe ich mich an veganem Joghurt versucht. Ich selber habe Joghurt eigentlich nie viel abgewinnen können und hatte eigentlich nie welchen im Kühlschrank. Ich konnte diese Menschen, die sich palettenweise Joghurt kaufen wirklich nie verstehen. Meinen Mann kann man auch nicht damit locken und so hatten wir auch zu vegetarischen Zeiten nie groß welchen da. Doch der Kobold isst für sein Leben gerne Joghurt. Plötzlich ein Joghurtessen in unserer kleinen Familie! Bei der Oma durfte er ihn probieren und jetzt möchte er immer welchen haben. Klar, wir reden hier von normalem Kuhmilchjoghurt. Das passt mir natürlich nicht wirklich. Die kaufbare vegane Alternative, die hier zu bekommen ist: Sojajoghurt. Und das passt mir natürlich auch nicht (ist schon schwer mit mir ;), denn ich finde Sojaprodukte sind nichts für Kinder. Also: Joghurt selber machen! Und zwar veganen. Und so ist letzte Woche der My.Yo Joghurtbereiter bei uns eingezogen. Mit Sack und Pack kam er frühlingsgrün (genau was ich brauchte) daher, brachte gleich eine Joghurt-Starterkultur mit und wartete brav auf seinen ersten Einsatz. Dieser Joghurtbereiter funktioniert denkbar einfach, man füllt 750 ml kochendes Wasser ein, hängt seine (Pflanzen-)Milchmischung ein und läßt die Joghurtkulturen je nach gewünschter Intensität des Joghurts 12 -16 Stunden werkeln. Und so habe ich Anfang der Woche unseren ersten selbstgemachten, veganen Joghurt hergestellt.  Zutaten 500 ml Kokosmilch (70%) 500 ml Hafermilch 1 Pkg. Joghurt Starterkulter Bindemittel der Wahl Kokos- und Hafermilch im Milchbehälter des Joghurtbereiters mischen und die Joghurtstarterkultur dazu geben, gut miteinander vermengen. 750 ml kochendes Wasser in den Joghurtbereiter füllen, die Milch-Mischung über dem heißen Wasser einhängen und 12 - 16 Stunden, je nach gewünschter Intensität, fermentieren lassen.  Mein Joghurt war danach immer noch genauso flüssig wie vorher. Zum Andicken der Joghurts kann Agar Agar benutzt werden, Xanthan oder Johannisbrotkernmehl, eben alles was auch kalt bindet. Ich hatte leider nur noch Xanthan im Haus (ich mag es irgendwie nicht so recht, weiß auch nicht warum) und es hat sehr gut geklappt. Hierzu habe ich 1 TL Xanthan eingerührt und dann quellen lassen. Ich hatte nachher  ein paar unschöne kleine Gelee-Kügelchen im Joghurt, deswegen ist alles noch einmal in den Vitamix gewandert, kurz durchgemixt - perfekt. Der Joghurt hatte nachher eine cremig-sahnige Konsistenz, also ganz hervorragend. Und er schmeckt sehr neutral, trotz Kokosmilch. Der Joghurt ist sehr mild, aber es gibt anscheind verschiedene Starterkulturen von mild sauer bis stark sauer. Man kann ihn hinterher süßen, im Müsli verwenden, in den Smoothie geben, wie man möchte. Irgendwie freue mich mich gerade sehr, weil es meine vegane Küche nun um einiges erweitern wird.  Im Momnet verusche ich mich auch an rohem Joghurt, demnächst mehr davon ???

Ist Honig vegan?

11. Oktober 2014 The Vegetarian Diaries 

Ist Honig vegan?Endlich ein weiterer Beitrag in der Reihe "Ist ... vegan ?" Heute geht es um die Frage ob Honig vegan beziehungsweise vegetarisch ist. Das heißt ist Honig ein pflanzliches oder tierisches Produkt und welche Alternativen zu Honig gibt es? Was ist Honig? Die meisten Menschen werden wissen, dass Honig und Bienen in irgendeiner Form zusammengehören. Aber was genau ist Honig, woraus besteht er und wie genau kommen die Bienen ins Spiel? Honig wird durch Bienen aber auch einigen Ameisenvölkern aus dem Nektar von Blüten oder den zuckerhaltigen Ausscheidungsprodukten (Honigtau) von verschiedenen Insekten gewonnen und dient der Nahrungsvorsorge zum Beispiel für die Wintermonate. Gewonnen wird der Honig indem Bienen süße Säfte (vor allem Nektarinensäfte) an lebenden Pflanzen aufnehmen, mit körpereigenen Stoffen anreichern, verändern und anschließend in Wabern speichern und reifen lassen. Der ursprüngliche Nektar oder Honigtau wird mit verschiedenen Säuren, Enzymen und anderen Eiweißen der Bienen versetzt, wodurch eine Invertierung der Saccharose stattfindet. Zusätzlich wird der zu Beginn bestehende Wassergehalt von 30-40 % kontinuierlich auf ca. 18-20 % reduziert, wodurch der typisch zähflüssige Charakter des Honigs entsteht. Honig besteht hauptsächlich aus Fructose und Glucose sowie Wasser, Saccharose, Maltose und anderen Mehrfachzuckern. Warum Honig nicht pflanzlich ist! Schaut man sich den "Herstellungsprozess" des Honigs an, erkennt man schnell, dass es sich um "Ausscheidungsprodukte" von Bienen handelt. Der Honig beziehungsweise der ursprüngliche Nektar wird in verschiedenen Schritten durch Bienen aufgenommen und anschließend mit körpereigenen Stoffen weiterverarbeitet und wieder ausgeschieden. Alle Bienen (allgemeiner Hautflügler) gehören zur Klasse der Insekten und damit zu den Tieren. Entsprechend ist Honig ein tierisches Produkt und nicht vegan! Welche Alternativen gibt es? Rein pflanzliche Alternativen zum Honig gibt es viele. Geht es "nur" darum etwas zu Süßen, bietet sich zum Beispiel Agavendicksaft, Ahorn-, Zuckerrüben- oder Reissirup an.  Soll ein Ersatz zum Honig als Aufstrich oder vergleichbarem gefunden werden, so gibt es mittlerweile verschiedene Produkte wie zum Beispiel Löwenzahnhonig oder auch Agaven-Cr?me.

Hilfe, ich bin eingeladen! Vegan als Gast

18. Mai 2014 Totally Veg! 

Hilfe, ich bin eingeladen! Vegan als GastWährend Veganer und Veganerinnen in ihren eigenen vier Wänden vergnügt an ihrem Löwenzahn knabbern (das ist natürlich ein Scherz - veganes Essen ist mehr als Löwenzahn), treibt es selbst versierten Pflanzenessern die Schweißperlen auf die Stirn, wenn ihnen eine Einladung zum Essen ins Haus flattert. Immerhin möchte man ja keine Umstände machen, nicht ständig mit den Sonderwünschen im Mittelpunkt stehen, die Gastgeber nicht vor den Kopf stoßen, aber verhungern ist auch keine besonders gute Option... werden eure Handflächen schon ein wenig schwitzig? Aber wisst ihr was? Auch bei Einladungen zum Essen kann man vegan bleiben, und das ganz ohne Panikattacken. Proaktiv ist nicht nur eine Hautpflege-Serie, deren ewig lange Werbungen ich mir früher so gerne angesehen habe, es ist auch eine gute Strategie für vegane Gäste. Anstatt zur Party oder zum Dinner zu erscheinen und nur darauf zu hoffen, dass sich jemand an den veganen Gast erinnert, ist es viel besser, selbst etwas zu einem schönen Abend beizutragen. Je nach Anlass kann das unterschiedlich aussehen, darum hier meine Tipps. Veganes Picknick bei einem Wochenende mit Freunden Parties bei Freunden und Bekannten Wenn ich bei jemanden eingeladen bin, wo ich mir nicht ganz sicher bin, ob man mit mir als Veganerin rechnet, spreche ich vorher mit der Gastgeberin oder dem Gastgeber: Ich bedanke mich überschwänglich für die Einladung (flötflöt), erkläre, dass ich vegan lebe, und dass das aber überhaupt kein Problem ist, weil ich gerne etwas zur Party beitragen und etwas Veganes mitnehmen würde. Wenn die Gastgeber das Angebot freudig annehmen, dann nehme ich aber wirklich die absoluten Knaller mit, also die Gerichte, die alle aus den Socken hauen - und natürlich mache ich so viel, dass jeder etwas davon probieren kann (und glaubt mir, euer Essen wird das erste sein, das aufgegessen wird!). Was auch sehr nett sein kann, ist anzubieten, etwas früher zu kommen und den Gastgeber beim Zubereiten der veganen Speisen zu helfen, besonders, wenn sie an eurer Lebensweise interessiert sind - so könnt ihr vielleicht auch ein paar vegane  Rezepte weitergeben!  Manchmal braucht man hier aber ein bisschen Fingerspitzengefühl, da es durchaus Gastgeber und Gastgeberinnen gibt, die es nicht so gerne haben, wenn ihre Gäste ihr eigenes Essen mitnehmen wollen (und ehrlich gesagt, ich gehöre dazu). Das sind aber auch meistens die Gastgeber, die gerne bereit sind, etwas Veganes für die Gäste zu kochen. Ein Wort der Warnung: Wenn eure Gastgeber gerne für euch etwas kochen möchten, empfiehlt es sich, mit etwas Fingerspitzengefühl nachzufragen, ob sie verstehen, was "vegan" bedeutet, wenn ihr euch da nicht ganz sicher seid (immerhin wollt ihr dann nicht auf eine Käseplatte starren) oder ein paar Vorschläge zu machen, welche Gerichte leicht zu veganisieren sind.  Prinzipiell freuen sich aber viele Gastgeberinnen und Gastgeber über ein veganes Mitbringsel, selbst wenn sie für euch kochen: Immerhin ist eine eigene vegane Hauptspeise und ein eigenes veganes Dessert oft etwas viel verlangt. Darum kommt ein veganer Kuchen oder ein veganer Nachtisch (nach Absprache) immer gut an - auch hier gilt: Nehmt eure Bestseller mit, das ist kein Zeitpunkt für Experimente.  Schnelles veganes Frühstück: Bagel, O-Saft und Vanille-Sojamilch Vegan bei Weihnachtsfeiern und beruflichen Anlässen Berufliche Feierlichkeiten können an sich anstrengend genug sein, immerhin muss man nach drei Gläsern Wein so tun, als wäre man nüchtern, unglaublich an den ewig langen Reden interessiert und noch in der Lage, die Chefin durch kluge Aussagen zu beeindrucken. Gerade in diesem Umfeld möchte man ungern durch "Sonderwünsche" auffallen.  Wenn bei euch Geschäftsessen anstehen, ist es empfehlenswert, ein Restaurant zu wählen, bei dem ihr sicher seid, etwas Veganes zu finden - hier bieten sich italienische, chinesische, japanische oder indische Restaurants an. Falls ihr keinen Einfluss auf die Wahl des Restaurants habt, ist ein Anruf oder ein E-Mail an das Restaurant vorab oft eine gute Entscheidung, damit sie sich auf euch einstellen können. Es funktioniert aber auch, wenn ihr den Kellner im Restaurant einfach bittet, euch etwas Veganes zu servieren (mehr zu Vegan im Restaurant hier). Bei Feiern im beruflichen Umfeld (Kongressen, Weihnachtsfeiern, Firmenfeiern, etc.), die meistens in Restaurants oder durch Catering-Services mit fixen Menüs stattfinden, finde ich bereits vorher heraus, an wen ich mich mit meinen veganen Wünschen wenden kann - wartet nicht bis zum Anlass selbst! Ich gebe bei der Sekretärin oder dem Organisator an, dass ich gerne ein veganes Menü hätte und sage auch dazu, was das bedeutet (also kein Fleisch, keine Eier, keine Milchprodukte) und bitte die zuständige Person entweder, meine Wünsche weierzugeben, oder ich frage selbst direkt beim Veranstalter oder im Restaurant nach. Meistens gibt es dann vom Restaurant eine Rückmeldung mit einem Vorschlag, der oft wenig aufregend ist, aber mich zumindest über den Abend bringt. Oft mache ich auch ganz gezielt Vorschläge für veganes Essen, die jedes Restaurant leicht umsetzen kann, wie grüner Salat mit Gemüse und Vinaigrette, klare Gemüsesuppen, Nudeln ohne Ei mit Tomatensauce, gegrilltes Gemüse mit Kartoffeln ohne Butter, Sorbet oder Früchteteller als Nachspeise. Am Abend der Feierlichkeit sage ich dann dem Service-Personal, dass ich "die Veganerin" bin, und warte auf mein veganes Essen. Bisher hat das auf vielen, vielen Veranstaltungen immer gut geklappt: Man muss nur etwas vorausplanen, sagen, was man möchte und nicht vergessen - lächeln, lächeln, lächeln. Denn freundliche Menschen haben es einfach leichter (und ein fettes Trinkgeld drückt Dankbarkeit auch sehr gut aus). Vegane Lasagne zu Weihnachten von der zukünftigen Schwiegermama Familienfeiern Die liebe Familie. Als wären die Feiertage nicht anstregend genug, werden sie durch veganes Essen oft auch noch in eine emotionale Achterbahn verwandelt. Kurz: So schön sie sind, Familienfeiern können auch an den Nerven rütteln (das liegt aber nicht unbedingt an eurer veganen Lebensweise). Die Strategie für veganes Essen ohne große Dramen ist auch hier: Macht im Vorhinein klar, dass ihr vegan lebt, wartet nicht damit, bis der Schweinebraten vor euch dampft, und bietet die größtmögliche Unterstützung an, damit die (meistens ebenso gestressten) Gastgeber nicht noch mehr Aufwand haben, als man zu Weihnachten oder Ostern sowieso schon hat. Meine Tipps für Essen bei Freunden und Bekannten können auch hier angewandt werden, oft mit noch etwas mehr Fingerspitzengefühl - aber vielleicht möchte eure Tante wirklich mehr über euren Lebensstil erfahren und freut sich ja, wenn ihr gemeinsam mit ihr etwas Veganes kocht? Immerhin geht es bei Familienfeiern genau darum: Zeit miteinander zu verbringen und andere an seinem Leben teilhaben zu lassen.  Ein veganes Dessert kommt meistens gut an und ich bringe auch zu Familienfeiern gerne etwas Süßes mit, das nie lange herumsteht. Auch bei Familienfeiern sollte man sich nicht darauf verlassen, dass Onkel Hans noch weiß, dass ihr vegan lebt, und auch hier gilt: Freundlichkeit und Lächeln bringen einen weit. Und ein Tipp noch: Mit der Zeit ist wirklich kaum jemand darüber schockiert, dass ihr vegan lebt, denn auch eure Familie gewöhnt sich daran - versprochen!  Veganes Abendessen bei (nicht veganen) Freunden Veganes beim Grillen in den USA: Mitgebrachte Veggie-Burger, den Rest gab es schon am Buffet Wie geht ihr mit Einladungen um? Habt ihr tolle Tipps? Auch auf Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg

Produktvorstellung: Bio-Teemischungen von Teatox

19. Dezember 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Produktvorstellung: Bio-Teemischungen von TeatoxTeatox – offensichtlich eine Namenskreation aus Detox und Tea – ist ein Berliner Unternehmen, dass hochwertige Bio-Teemischungen anbietet, die einer schönen Dose daherkommen. Drei Sorten gibt es bislang, hier zitiere ich einfach mal: - Unser Energie Matcha, das Grünteewunder aus Japan und ganzer Stolz unserer Kategorie “Mind”, ist als Wachmacher nicht nur die gesündere Alternative zu Kaffee. Der gemahlene grüne Tee steckt darüber hinaus bis oben hin voller gesunder Inhaltsstoffe und bietet eine angenehm belebende Wirkung. - Die Kategorie “Body” umfasst mit dem Skinny Detox zwei unterschiedliche Teemischungen für den Morgen und Abend.Seine Zutaten wurden darauf abgestimmt, den Körper optimal bei der Entschlackung sowie der Gewichtsreduktion zu unterstützen. - Momenten der Entspannung und des Einklangs mit sich selbst Raum im täglichen Wahnsinn zu geben - das ist das Anliegen unserer Daily Balance Komposition aus der Kategorie “Soul”, mit der wir unseren ganzheitlichen Ansatz für Körper, Geist und Seele abrunden. Schönes Konzept, tolle Mischungen Soweit die Erläuterungen von Teatox selbst zu dem Konzept hinter den schönen Tee-Dosen. Die Leute von Teatox machen sich offenbar viele Gedanken zu ihren Produkten, finde ich gut. Die Zutatenlisten klingen toll, hier mal am Beispiel “Skinny Detox”: Lemongras, Löwenzahnkraut, Mateblätter grün, Gojibeeren, Sencha Grüntee, Ingwerwurzel, Birkenblätter, Brennnesselblätter, Goldrutenkraut, Schachtelhalmkraut. Der Matcha ist natürlich keine Mischung, sondern ein Premium-Matcha aus Japan. Ich habe alle Sorten testen können, und kann vor allem eines sagen: Sie sehen toll aus, riechen gut und schmecken sehr lecker. Die Tee’s kommen in einem Tütchen eingeschweißt, dass man dann gerne in die Dose entleeren kann. Es gibt teilweise unterschiedliche Größen, und was ich gut finde: du kannst ein Nachfüllpack bestellen, das spart Verpackungsmaterial. Die Tee’s von Teatox wären doch auch ein nettes Weihnachtsgeschenk, oder? Hier findet ihr alle weiteren Infos auf der toll gestalteten und informativen Internetseite von Teatox.

Guarapo: Palmhonig von den kanarischen Inseln

24. Juli 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Guarapo: Palmhonig von den kanarischen InselnBisher habe ich Honig nicht sonderlich vermisst. Zum Süßen von Tee verwende ich gerne Agavansirup und manchmal gebe ich etwas Ahornsirup über meine Pfannkuchen oder meinen French Toast. Bei einem meiner Berlin-Aufenthalte habe ich mir im Veganz ein Gläschen Löwenzahnhonig gekauft, leider war das aber nicht so ganz mein Geschmack. Als ich nun bei VegPool etwas über Palmhonig gelesen habe, bin ich trotzdem neugierig geworden. Der “Honig” ist kein wirklicher Honig, sondern eingekochter Saft aus der kanarischen Dattelpalme. Das klang für mich nach Sonne und Urlaub und ich habe der Verlockung nachgegeben. Ein kleines Gläschen mit 130g Inhalt kostet 5,99 EUR, das ist nicht wirklich günstig, aber man kann es sich ab und zu leisten. Ich habe erstmal einen kleinen Tropfen pur probiert und mich erinnert es geschmacklich ein bisschen an Ahornsirup, sehr malzig und karamellig. Leider ist die süße Köstlichkeit auch genauso flüssig wie Ahornsirup und daher genauso schlecht als Brotauftsrich zu verwenden, vor allem wenn man wie ich zuerst noch Margarine aufs Brot schmiert. Für Müsli, zum Süßen von Obst o.ä. kann man ihn gut verwenden. Und mit einem Trick konnte ich mir trotzdem ein leckeres “Honig”brot machen: wenn man zuerst den Palmhonig auf das Brot gibt, saugt dieses den Sirup schön auf, danach kann man die Margarine obendrauf verteilen. Eine echte Leckerei, die ich mir vielleicht nun wirklich ab und zu mal gönnen werde. Mehr über den Palmhoig erfährt man hier und bestellt werden kann er hier. Palmhonig.de wird betrieben von Spices&Goods Worldwide Inhaberin: Henrike-Josefin Jander-Wilk www.palmhonig.de The post Guarapo: Palmhonig von den kanarischen Inseln appeared first on Deutschland is(s)t vegan.


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