Kohlenhydrat - vegetarische Rezepte

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Vegane Brownies mit Espresso Frosting / AURORA Helles Vollkornmehl










Kohlenhydrat vegetarische Rezepte

Was essen vegane Sportler?

12. April 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Was essen vegane Sportler?Muskelaufbau und Fettverbrennung mit veganer Ernährung Tipps von unserem veganen Personal Trainer Sebastian Stühmer Im Allgemeinen ist das Feedback zu einer rein pflanzlichen Ernährung wesentlich positiver als noch vor einigen Jahren. Wenn es darum geht, dass man sich regelmäßig sportlich betätigt, erscheinen jedoch oft viele Fragezeichen. Ausreichend Eiweiß? Vegan? Thema Nummer 1 ist natürlich Protein. Aber eben auch, wie man denn mit einer veganen Lebensweise Fett verlieren oder Muskeln aufbauen kann. Oftmals liegt das daran, dass Eiweiß in erster Linie mit Fleisch, Fisch, Eiern und Milchprodukten assoziiert wird. Alles was übrig bleibt, ist pflanzlich. Also z.B. Getreideprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse. Wie kann man nun trotzdem ausreichend Eiweiß zu sich nehmen, besonders wenn man vegan Muskeln aufbauen möchte? Bevor wir hierauf näher eingehen, gilt es zu klären, wieviel Eiweiß benötigt wird. Im Allgemeinen sprich man von grob einem Gramm Eiweiß je Kilogramm Körpergewicht (Übergewicht bzw. Menschen mit schweren Knochen ausgeschloßen). Einfach ausgedrückt - eine 55 Kilo leichte Frau sollte etwa 55 Gramm Eiweiß am Tag zu sich nehmen. Ein 80 Kilo schwerer Mann ca. 80 Gramm Eiweiß. Das gilt auch bei Hobbysportlern (1x die Woche Yoga, 1x die Woche lockeres Fußball spielen). Trainiert man jedoch intensiv Fitness nach einem sinnvollen Plan mehrmals die Woche, steigt der Proteinbedarf. Mindestens 1,5 Gramm je Kilogramm Körpergewicht sollte nun täglich zugeführt werden. Dies gilt natürlich auch bei anderen Sportarten, welche ebenfalls mehrmals die Woche mit entsprechender Intensität ausgeführt werden. Warum? Weil das zuvor erwähnte eine Gramm nur den grundsätzlichen Bedarf deckt. Nun muss der Körper jedoch mehr Eiweiß erhalten, da dies die Regeneration und den Muskelaufbau unterstützt. Das härteste Training bringt nur einen Bruchteil an Erfolg, wenn die Ernährung nicht dauerhaft dem Ziel angepasst ist. Wie kommt man nun zu ausreichend Protein, wenn die vermeintlich besten Quellen wegfallen? Das Besondere liegt hierbei in der Kombination der oben genannten pflanzlichen Produkte Getreide, Hülsenfrüchte, Nüsse. Diese sind nicht nur wertvolle Kohlenhydrat-, Ballaststoff- und Fettlieferanten, sondern enthalten unterschiedliche Aminosäuren. Da Eiweiß aus Aminosäuren besteht und wir mit der Kombination dieser Lebensmittel verschiedene Aminosäuren zusammenführen, ergänzen sich diese gegenseitig und es entsteht eine sehr gute biologische Wertigkeit. Vegan Körperfett abbauen? Der eine oder andere mag nun denken, dass diese Zusammenstellung nicht geeignet ist für den Abbau von Körperfett, da bei gängigen Methoden wie Low Carb oder Low Fat zwei von drei unserer oben genannten Lebensmittel entfallen. Manchmal auch die Hülsenfrüchte. Ein Gewichtsverlust oder auch der Abbau von Körperfett ist jedoch immer dann der Fall, wenn der Leistungsumsatz höher ist als die zugeführten Kalorien. Anders ausgedrückt, muss der Körper im Rahmen des Alttags mehr Energie aufbringen als ihm über die Ernährung zur Verfügung gestellt wird. Dann muss er auf körpereigene Reserven zurückgreifen. Wichtig: Isst man einfach nur ohne Planung unterkalorisch und verfolgt keinen durchdachten Trainingsplan, nutzt der Körper auch Muskulatur als Energiequelle, nicht nur Körperfett. Es sinkt also das Gewicht auf der Waage, aber auch die Muskelmasse. Sebastian Stühmer Muskeln erhalten? Muskeln aufbauen? Unabhängig davon wieviel oder wenig Muskeln man denn nun mit sich rumtragen möchte, sollte jeder darauf bedacht sein, mindestens ein gewisses Level zu halten. Dies ist dadurch begründet, dass der Mensch ab dem 25./­­30.Lebensjahr Muskulatur abbaut. Im zunehmenden Alter wird dies problematisch, da sich Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke gegenseitig bedingen. Wird also die Muskulatur schwächer, wirkt sich dies auf alle zuvor genannten Bereiche ebenfalls aus. Somit empfiehlt es sich, regelmäßig die Grund-Fitness zu trainieren und ausgewogen zu essen. Das muss natürlich nicht immer sein. Hat man mal eine Urlaubswoche und das Training wird während der Zeit pausiert, ist das okay. Isst man mal den einen oder anderen süssen Snack oder ein Cheatmeal, ist aus meiner Sicht auch das in Ordnung. Natürlich ist das für den Körper nicht positiv. Aber ich finde, dass hier nach dem 80/­­20-Prinzip gehandelt werden kann. Warum? Einfach weil mir dies bei dem Großteil meiner Kunden immer wieder auffällt. Lieber alles etwas entspannter angehen und langfristig durchziehen, als auf alles für immer verzichten wollen und nach zwei Wochen abbrechen und alles hinschmeißen. Wenn nun also eine Mahlzeit beispielsweise aus Vollkornnudeln, Sojageschnetzeltem und einer Mandelsoße besteht, ist man zum einen auf der sicheren Seite was die Makronährstoffversorgung (Kohlenhydrate, Protein und Fette) betrifft und durch die unterschiedlichen Aminosäuren auch in Bezug auf Eiweiß. Hier gibt es verschiedene Varianten und etliche Rezepte, wie man aus den Kategorien kombinieren kann. Hat man erstmal eine Handvoll Gerichte gefunden, ist man ausgewogen und mit gutem Geschmack unterwegs. Was fehlt noch? Die Mikronährstoffe. Vitamine, Mineralien und Spurenelemente sind hautsächlich in Obst und Gemüse zu finden. Ich bevorzuge hierfür mehrmals die Woche, meist täglich zum Frühstück, einen grünen Smoothie. Für meine Frau und mich besteht dieser aus: - einer Handvoll Rucola - einer Handvoll Pak Choi - zwei Bananen - einer Handvoll verschiedene Beeren - ein Daumen-großes Stück Ingwer - zwei Teelöffeln Kokonussöl - 50 Gramm Haferflocken - 60 Gramm Eiweiß - etwas Agavendicksaft - Wasser nach Bedarf Hierbei sind also auch die Makronährstoffe enthalten. Für mich ist es so jedoch am bequemsten, regelmäßig frisches Blattgemüse zu mir zu nehmen. Selbstverständlich kann bei den oben beschriebenen Hauptmahlzeiten auch frisches Gemüse hinzugegeben werden. Also neben Blattsalaten auch Paprika, Zucchini, Champignons usw.. Wer sich größtenteils wie oben beschrieben ernährt, ist gesundheitlich sehr gut dabei. Bezüglich eines körperlichen Ziels (Körperfett abbauen, Gewicht halten, Muskeln aufbauen) empfehle ich wie oben erwähnt die Kalorien der täglich Mahlzeiten grob im Blick zu behalten, aber keine der genannten Komponenten ersatzlos zu streichen. Möchte man aufgrund des gewünschten Fettverlusts die Kalorien reduzieren, verringert man einfach den Anteil der Kohlenhydrate und steigert dafür den des Gemüses. Genau das Gegenteil ist beim Muskelaufbau der Fall. Kohlenhydrate werden erhöht, damit man überkalorisch isst und der Körper eine Grundlage für den Aufbau hat. Beim Halten des Gewichts pendelt man sich dementsprechend einfach in etwa bei seinem täglichen Leistungsumsatz ein. Was das eigentliche Hunger-/­­Appetitgefühl betrifft, sollte jeder auf seinen Körper hören und sich weder zum Essen zwingen, noch hungern. Der eine fühlt sich mit fünf kleinen Mahlzeiten besser, der andere mit drei klassischen Hauptmahlzeiten. Abschließend bleibt zu sagen, dass man dem Körper viel Abwechslung im Rahmen der Lebensmittelwahl geben sollte und dies in sinnvollen Mengen. Einen riesigen Obstteller am Abend brauch man genauso wenig wie einen Liter Eis zum Frühstück des Cheatdays. So lange man für sich eine Variante findet, die eher zum Lebensstil passt, als das sie eine kurzfristige Diät ist, ist man auf einem guten Weg. Durch die oben genannten Möglichkeiten, hat man viele Variationen was die Mahlzeiten betrifft. So muss keiner das Gefühl haben auf etwas zu verzichten und kann trotzdem je nach Bedarf seine Ziele erreichen.

10 vegane Proteinquellen für viel Power

30. März 2019 Deutschland is(s)t vegan 

10 vegane Proteinquellen für viel PowerDie vegane Ernährung ist sehr nährstoffreich und gesund. Doch woher bekommt man eigentlich die notwendigen Proteine? Wir stellen dir 10 vegane Proteinquellen vor, die du ganz einfach in deine alltäglichen Mahlzeiten integrieren kannst. Pflanzliche Proteine Viele Kritiker der veganen Ernährung bemängeln oft, dass es nicht genügend pflanzliche Proteinquellen gäbe. Proteine zu sich zu nehmen sei in der veganen Ernährung schwierig. Das ist natürlich absolut falsch! Es gibt reichlich pflanzliche Lebensmittel, die uns mit allen nötigen Proteinen versorgen und dazu auch noch wirklich lecker sind. Außerdem sind pflanzliche Eiweißquellen cholesterin- und fettarm und sind daher auch um einiges gesünder, als tierische. Was sind überhaupt Proteine und wofür brauchen wir sie? Proteine, bzw. Eiweiße, sind wichtige Makronährstoffe, die unter anderem für den Erhalt unserer Muskeln und für den Aufbau der Knochen notwendig sind. Sie liefern uns Aminosäuren, die lebensnotwendig sind, da diese vom Körper nicht selbst hergestellt werden können. Unser ganzes Immunsystem profitiert von Proteinen, sie bilden Antikörper und fördern den Sauerstofftransport im Blut. Auch für das Bindegewebe und die Haut sind Proteine essenziell. Empfehlenswert sind mindestens 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht. Das heißt also, dass jemand der 70 kg wiegt ungefähr 56g Eiweiß zu sich nehmen sollte. Sollest du aber speziell Muskeln aufbauen wollen oder Ausdauersport machen, erhöht sich der Proteinbedarf. Deinen genauen Proteinbedarf kann auch ein Ernährungsberater oder ein Arzt bestimmen. Unsere Top 10 der veganen Proteinquellen: Linsen Rote Linsen beinhalten ca. 26,7g pflanzliches Eiweiß. Sie sind leicht verdaulich und lassen sich ganz leicht in den Ernährungsplan integrieren. Sie regen den Stoffwechsel an und sorgen auch für schöne Haut, da sie reichlich Zink beinhalten. Dieses Linsencurry mit Reis ist super lecker und gesund!     Kidneybohnen Bohnen sind richtige Nährstoffbomben und sehr sättigend. In 100g Kidneybohnen sind 24g Protein enthalten, aber auch reichlich Ballaststoffe und Magnesium.Somit sind die Hülsenfrüchte sehr gesund und vor allem auch noch lecker! Dieses Rezept mit Kidneybohnen ist voller Proteine!     Mandeln Nüsse sind bekannt für ihren hohen Nährstoffgehalt und auch Mandeln beinhalten Unmengen an Proteinen. In 100g Mandeln stecken ca. 24g pflanzliches Eiweiß. Die leckeren Nüsse beinhalten außerdem reichlich Magnesium, Vitamin B und E und sind somit sehr gesund. Mandeln dienen als Basis von leckeren Energyballs. Die proteinreichen Snacks kannst du ganz einfach zubereiten.     Quinoa Das Pseudogetreide Quinoa beinhaltet 15g Protein pro 100g und liefert dir somit eine große Menge an pflanzlichem Eiweiß. Quinoa enthält außerdem lebenswichtige Nährstoffe wie z.B. Eisen und Vitamin B2.  Dieses veganes Quinoa-Powerfrühstück ist versorgt dich mit zahlreichen Nährstoffen.     Tofu Das kalorienarme Sojaprodukt Tofu ist aus der veganen Ernährung nicht mehr weg zu denken. 100g Tofu enthalten ca. 14g Protein. Es versorgt unseren Körper außerdem mit reichlich Eisen, Magnesium und Kalzium. Ob gegrillt oder gebraten, Tofu ist vielseitig einsetzbar. Zum Beispiel lässt sich daraus veganes Rührei machen.   Haferflocken Haferflocken sind sättigend und gut für den Magen-Darm-Trakt. Außerdem beinhalten sie 12,5g Protein auf 100g. Sie haben eine exzellente Nährstoffbilanz, da sie zahlreiche Mineralstoffe und Vitamine enthalten. Mit Haferflocken kannst du leckere Frühstücksrezepte kochen, wie zum Beispiel dieses.   Kichererbsen Ganze 7,5g Protein pro 100g sind in Kichererbsen enthalten. Kichererbsen beinhalten vor allem die Aminosäure Lysin, welche für uns essenziell ist. Auch Zink, Eisen und Magnesium sind in den kleinen gelben Erbsen enthalten. Alles gute Gründe, um die leckeren Hülsenfrüchte in euren Speiseplan aufzunehmen.  Ein gesundes Gemüsecurry mit Kichererbsen schmeckt gut und ist sehr gesund!     Erbsen Erbsen beinhalten 6,8g Eiweiß auf 100g. Wie alle Hülsenfrüchte sind sie sehr gesund. Man sollte Erbsen aber nicht roh essen, da sie die gesundheitsschädlichen Lektine enthalten. Gekocht sind Erbsen aber genießbar und lassen sich in viele Gerichte integrieren, wie zum Beispiel in vegane Mac & Cheese.   Brokkoli Auch Brokkoli ist eine sehr gute Proteinquelle. 100g beinhalten ca. 3,8g Eiweiß. Das kalorienarme Kreuzblütengewächs liefert wichtige Nährstoffe in ausreichender Menge, wie z.B. Kalium und Vitamin C. Schau doch mal hier, ein echt leckeres und gesundes Rezept mit Brokkoli!   Kartoffeln Kartoffeln sind schon seit Jahrhunderten eines der Hauptnahrungsmittel der ganzen Welt. Sie beinhalten 1,9g Protein pro 100g. In Kartoffeln enthalten viele Kohlenhydrate und sind alles andere als Dickmacher! Sie sind kalorienarm und sehr gesund! Ein veganer Kartoffelsalat ist super lecker und einfach zuzubereiten.    Zusätzliche Fakten zum Thema pflanzliche Proteine und wie du die optimale Proteinversorgung erhältst, kannst du hier nachlesen. Was sind deine Lieblingsproteinquellen? Teil es uns ganz einfach auf Facebook oder Instagram mit.

Adventstürchen Nr. 8: Ofenkürbis mit Chili und Zimt

8. Dezember 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Anzeige Der Kürbis ist ein klassisches Herbst- und Wintergemüse, welches die meisten Menschen vor allem in Form von Suppen kennen und genießen. Hokkaido-Kürbisse und auch der Butternut eignen sich aber ebenfalls vorzüglich, um sie im Ofen zu backen und mit einem Dip und einem Wintersalat zusammen auf den Tisch zu bringen. Illustration: Jasmine Schmid Die orangen Riesenbeeren (ja, der Kürbis ist botanisch gesehen eine Beere) punkten auf unserem Speiseplan durch ihren milden, vielseitig kombinierbaren Geschmack und eine Vielzahl an Nährstoffen. Kürbisse kann man zu Suppen, Gratins, Currys, Gemüsepfannen oder auch Salaten verarbeiten. Und selbst in der Backstube sind die orangen Wunderbeeren gut verwendbar. Kürbisse strotzen auf Grund ihrer intensiven Farbe nur so von Provitamin A, einem Pflanzenfarbstoff. Aktiviert, als Vitamin A fördert er unsere Seekraft und wirkt als Antioxidans entzündungshemmend, bremst das Tumorwachstum und hilft unserem Körper bei der Regeneration der Haut. Reichlich vorhandenes Vitamin C stärkt das Immunsystem und ist eines der wichtigsten Vitamine für den Zeltschutz im Allgemeinen. Vitamin C ist allerdings hitzeempfindlich, so dass in heißen Kürbisgerichten nicht mehr allzuviel davon enthalten sein wird. Muskatkürbis kann man, wie beispielshalber Möhren, zu einem Rohkostsalat raspeln. Die ebenfalls enthaltene Pantothensäure gehört zu den B-Vitaminen und ist essentiell für das Nervensystem. Kürbisfleisch enthält reichlich Kalium, das den Wasserhaushalt reguliert und den Blutdruck senkt. Das wiederum kommt unserem Herzen sehr entgegen. Magnesium, vor allem aus den Kürbiskernen, brauchen wir für eine gute Funktionalität unserer Muskeln, besonders auch des Herzmuskels. Es ist des Weiteren wichtig für gesunde Knochen und Zähne und außerdem eine der tragendsten Säulen unserer Immunabwehr. Neben Vitamin C und Magnesium spielt auch Zink für das Immunsystem eine bedeutende Rolle. Auch dieses ist in den Kernen prozentual noch stärker vertreten. Rezept: Ofenkürbis mit Chili und Zimt und dazu eine Sesam-Zitronen-Sauce Zutaten für 4 Personen - 800 g Butternut oder Hokkaido Kürbis - Olivenöl - Prise Salz - Pfeffer - 1/­­2 TL Chiliflocken - 1 TL Zimt - etwas frischer Rosmarin - geröstete Kürbiskerne - für die Zitronensauce - 200 g Sesamcreme - 100 ml Zitronensaft - Schale einer Zitrone, abgerieben - 100 ml Olivenöl - 200 ml heißes Wasser - 1 TL Salz - 1 TL Ahornsirup Zubereitung - Den Kürbis waschen, halbieren, entkernen und in 2 cm breite Schnitze schneiden. Die Schale darf ruhig dran bleiben. Beim Hokkaido kann man sie sehr gut mitessen - sie schmeckt aromatisch würzig und ist sehr nährstoffreich. Die Schale des Butternut ist zu hart und faserig. Man kann aber die Kürbisschnitze an der Schale sehr gut festhalten um das Fruchtfleisch später abzuknabbern. - Die Kürbisschnitze mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Zimt und etwas frischem Rosmarin marinieren, auf ein gefettetes Backblech verteilen und bei 180°C ca. 25 min im Ofen backen. - Für die Zitronencreme das heiße Wasser mit Olivenöl und Zitronensaft und - schale, Salz und Ahornsirup vermixen. Nach und nach die Sesamcreme dazu geben und so lange verarbeiten, bis es eine cremige, homogene Sauce ergibt. - Den Kürbis mit der Zitronensauce zusammen genießen. Mit gerösteten Kürbiskernen garnieren. Dazu passt ein Wintersalat, Basmatireis oder Pasta. Unser Produkt-Tipp zum Rezept Zu diesem herrlich winterlichen Rezept passt perfekt die Pasta von Lizza auf Samenbasis. Sie hat 83% weniger Kohlenhydrate als Weizenpasta. So kann man noch ein paar extra Weihnachtsplätzchen vernaschen:-) *** Gewinnspiel *** Bewusste Ernährung geht auch lecker - Das ist das Motto von Lizza.  Eine ausgewogene und bewusste Ernährung kann auch phänomenal schmecken. Das beweist Lizza mit ihren Low Carb Teigen aus Leinsamen und Chiasamen. Diese  sind glutenfrei, vegan, ohne Zusatzstoffe und zu 100% Bio. Wir  verlosen an einen glücklichen Gewinner ein Weihnachtspaket XL von Lizza im Wert von über 64 EUR. Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer  Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum du gewinnen solltest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Lizza an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 09.12.2018 um 24:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 10.12.2018 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit vanilla bean, der vegane Restaurantführer. Danke dafür!  

VEGAN SUPER EASY - Das vegane Kochbuch

29. November 2018 Deutschland is(s)t vegan 

VEGAN SUPER EASY - Das vegane KochbuchAnzeige Vegan ist super easy? Das vegane Kochbuch von Ilja Lauber verspricht viel. Viele Menschen werden mir zustimmen, wenn ich sage, dass die Umstellung auf einen pflanzlichen Lebensstil seine Zeit braucht. Oma und Opa verstehen die Welt nicht mehr, latente Unsicherheit im Supermarkt, Augenrollen im Freundeskreis, Überforderung mit der Nährstoffversorgung und Mandelmus für sechzehn Euro. Das ,,All-inclusive-Survival-Package erspart dir zuvor Genanntes, denn Ilja nimmt dich an die Hand. Mit 333 Seiten (inklusive Softcover) und fünf Kapiteln hält sie ihr Wort. Vegansimus ist nämlich nicht nur für die ,,gutverdienenden, hippen, GroßstadtbewohnerInnen, Veganismus ist für alle! Das vegane Kochbuch bietet 130 Rezepte, interessante Fakten und wirklich hilfreiche Tipps. Was euch in diesem Buch erwartet In dem Ersten von fünf Kapiteln, stellt sich die Netzaktivistin und Kampfsportlerin vor. Ihr humorvoller Schreibstil lädt dabei zum Weiterlesen ein. Das zweite Kapitel ,,Dieses Vegan, ist ein umfassender Teil in dem Ilja den Veganismus definiert, die Nährstoffversorgung und alle erdenklichen Missstände, Fragen und Bedenken aus dem Weg räumt. Das mit Abstand größte Kapitel ist das mit den vielen Rezepte. Das vegane Kochbuch bietet viele Leckereien, die man so noch nicht gehört hat: - Basics: z.B. Schmelzkäse, Mayo und Nussmus.  - Suppen und Salate: z.B. Französische Zwiebelsuppe, Vleischsalat und Rosenkohl-Vetasalatt.  - Dips und Aufstriche: z.B. Karottengrün- Pesto, Zwiebelmett und Ingwer-Pflaumenchutney - Hauptgerichte: z.B. Apfel-Sahnefenchel-Pfanne, Vlammkuchen und Tomaten-Brokkoliquiche - Snacks, Brot und Beilagen: z.B. Süßkartoffel-Chips, Dinkel-Laugenbrötchen und Indische Pakoras - Sweets and Desserts: z.B.  Zimtstern-Hummus, Cranberry-Macadamia-Hirsebrei und Karamelkbree - Gebäck: z.B. Mohnschnecken, Cashewkonfekt und Orangen-Zimtsterne Die Nährwertangaben der Gerichte stehen immer dabei. Kalorien, Proteine, Kohlenhydrate, Fette und Ballaststoffe. Was dazu passt und verschiedene Variationen der Rezepte stehen immer dabei. Im Anschluss kommen dann noch ,,Quicktipps wo Ilja ihre Empfehlungen für flotte Snacks ausspricht. Außerdem folgen Tipps zum veganen Grillen und Informationen zu ,,zufällig veganen Lebensmitteln. Auf den letzten Seiten gibt es Checklisten, die das Wichtigste der einzelnen Kapitel zusammenfasst. Das vegane Kochbuch enthält viele Illustrationen, die an einen Comic erinnern. Ich finde... Vegan ist super easy! Ich bin sehr begeistert und spreche hiermit eine klare, ehrliche Empfehlung für das vegane Kochbuch aus. Iljas persönliche Anekdoten machen Spaß und inhaltlich wurde ich sehr positiv überrascht. Normalerweise nutze ich lieber das Internet anstatt Kochbücher zu wälzen, aber dieses Exemplar ist grandios! Vor allem gefällt mir, dass man Basics wie Mandelmus günstig selber machen kann und dass auch Tipps außerhalb der Küche genannt werden. Die Informationen rund um den veganen Lebensstil haben mich begeistert. Ich kann dieses vegane Kochbuch jedem ans Herz legen, der sich mit der pflanzlichen Ernährung auseinandersetzt oder auseinandersetzen möchte. Wer sich selbst überzeugen will, sollte unbedingt das folgende Rezept aus dem Kochbuch ausprobieren. Rezept: Sesam-Sellerieschnitzel ,,Als VeganerIn ist man ja oft mit dem Vorwurf konfrontiert, angeblich kein Fleisch essen zu wollen, aber dann aus Pflanzen Tiersachen nachzubilden. Aha, ertappt! Wer auf Nummer Sicher gehen will, schnitzt für dieses Rezept daher bitte aus dem Sellerie pyramidenförmige Gebilde, anstatt ihn in dicken Scheiben zu panieren. Damit ist die Sache dann hoffentlich aus der Welt. Zutaten Ergibt ca. 9 Sesam-Sellerieschnitzel. - 130g Dinkelmehl (hier 1050er) - 3/­­4TL Salz - 190ml Wasser - 75g Vollkorn-Paniermehl (oder herkömmliches) - 6EL Sesam (40g - geht aber auch ohne) - 2 knappe TL Paprika Rosenscharf - 1 mtl. Sellerieknolle (550g) - ca. 8EL Bratöl Zubereitung - Zwei große Teller bereitstellen. Im einen wird das Mehl mit Salz und Wasser glattgerührt. - In den anderen kommt das Paniermehl mit dem Sesam und dem Paprikapulver - Das untere und obere Ende der Sellerieknolle mit einem scharfen Messer kappen, auf ein Schneidebrett stellen und von oben nach unten dünn die äußere Haut absäbeln (also vom Sellerie). Anschließend die Knolle in etwa zentimeterdicke Scheiben schneiden. - Die Selleriescheiben jetzt nacheinander immer einmal in der Mehl-Wasserpampe einsuhlen und anschließend durch das Paniermehl wälzen. Sie sollen rundum schön bedeckt sein.  Wer clever ist, managt das Prozedere mit einer Hand - sonst steht man nämlich blöd da, wenn man irgendwas anderes anfassen soll und die Küche sieht hinterher toll aus. Es sei denn natürlich, man hat einen Personal Assistant. Jetzt die ersten 3EL Öl in der Pfanne erhitzen - und zwar ordentlich. Die erste Ladung Schnitzel in spe hineinlegen und die Hitze etwas reduzieren. Die Herausforderung ist, dass der rohe Sellerie weich ist, bevor die Panade verkohlt. Zum Checken während des Bratens daher immer Mal zum Gabelpieks ansetzen - Vorsicht, damit die Panade bleibt, wo sie ist! - und wenn es außen schneller voran geht als innen, die Hitze weiter reduzieren.  Mit der Gabel unter die Schnitzel luschern und wenn die Unterseite gut ist, einmal wenden. - Die Schnitzel sind fertig, wenn sie innen al dente bis weich sind und außen gold- braun. Sie dann aus der Pfanne transferieren, Deckel drüber, damit sie warm bleiben, Öl nachlegen und die nächsten Selleriescheiben in Stellung bringen. - Sollte am Ende Panierpampe und -mehl über sein, kann man die miteinander verkneten zu einem kleinen flachen Fladen formen und auch mit ausbraten - nix verkommen lassen! Variationen: Man ist in Sachen Panieren gar nicht auf Paniermehl festgenagelt. Stattdessen kann man auch z.B. gehackte Kürbiskerne verwenden, Sesam pur, zerstampfte Cornflakes oder eine Nuss-Paniermehlmischung. Dazu passt: Klassischerweise Zitronensaft. Außerdem was Frisches wie z.B. Krautsalat und was Kartoffeliges, z.B. Pommes oder -Püree. Kochbuch KICK IT VEGAN! Wer sich nicht nur für pflanzliche Ernährung interessiert, sondern auch für Fitness, sollte sich auch das vegane Kochbuch KICK IT VEGAN! von Ilja Lauber anschauen. Es ist das erste Buch, das sie geschrieben hat. Eine Rezension zu dem Buch gibt es hier zu lesen. Ein großes Dankeschön an den NeunZehn Verlag. Ich hatte große Freude dabei dieses vegane Kochbuch testen, zu dürfen! *** Gewinnspiel *** Wir verlosen ein Exemplar von Vegan Super Easy von Ilja Lauber. Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer  Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum du dieses Kochbuch bekommen solltest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Vegan Super Easy an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 09.12.2018 um 24:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 10.12.2018 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Anzeige, da dieser Artikel Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Danke, dass du unsere Arbeit unterstützt.

10 vegane Einsteigerrezepte

16. Februar 2018 Veganpassion 

10 vegane EinsteigerrezepteIch freue mich so sehr, dass immer mehr von euch Begeisterung für's Leben teilen und vegan essen und leben möchten. Da ich so viel liebe Mails von euch bekomme, was man denn unter der Woche am einfachsten kochen kann, wie man auf vegan umstellen kann und was ich so in meiner Vorratskammer habe, möchte ich euch heute die besten veganen Einsteigerrezepte vorstellen. Inklusive wie ihr kostspielige Zutaten ersetzen könnt und was ihr aus den eingekauften Zutaten noch super zubereiten könnt. Über euer Feedback freue ich mich immer sehr, für weitere Fragen oder Themen, die euch über diesen Post hinaus interessieren, hinterlasst mir gerne einen Kommentar. Und los gehts, das sind die besten 10 um mal ganz entspannt ins vegane Leben zu starten: 10. Herzhaft für besondere Anlässe: LINSEN-WELLINGTONS  Es wird noch alltagstauglicher, aber die Wellingtons dürfen in der Liste nicht fehlen, weil es immer mal einen Tag geben wird, wo man sich nach einem herzhaften Essen sehnt, jemanden verwöhnen möchte, kalten Wintertagen trotzt oder den Papa von vegan überzeugen möchte. Die Wellingtons sind die richtige Wahl ?. Die Masse lässt sich übrigens auch super als Patties ausbacken und als Burger oder Bratlinge zum Salat essen. 9. ORIENTALISCHER QUINOASALAT: Das Dressing macht den Unterschied! Denn mit einem richtig leckeren und cremigen Dressing könnte ich wahrscheinlich wirklich die uns Veganern zugesagten Steine verzehren ;-). Also beim nächsten Mal über den Salat das Hammer-Dressing und eine Handvoll Nüsse, ein paar Hirsetaler oder Tempeh dazu und schon schwebst du im Himmel. Den Quinoa kannst du genauso gut durch Hirse oder Couscous ersetzen und wer keine Erdnüsse mag (soll's ja geben, so Menschen...), kann das Nussmus beliebig durch anderes ersetzen - ich bin ja ein großer Fan von Mandelmus ?. 8. Frühstücken wie die Könige: VEGANE PANCAKES Es geht wirklich nichts über einen ruhigen Sonntag morgen mit einem Berg von Pancakes ?. Das Rezept habe ich extra ohne raffinierten Zucker und mit Vollkornmehl entwickelt - und trotzdem (oder gerade deshalb ?) meeega lecker! Einfach mal ausprobieren und einen dicken Kuss vom Schatz absahnen. Vollkornmehl lässt sich für viele Rezepte übrigens wie helles Auszugsmehl verwenden, einfach ein bisschen mehr Flüssigkeit und Öl zugeben und der Kuchen steht wie eine eins. 7. Healthy Junk Food: HIRSETALER!  Die Renner-Taler schlechthin. Zum Salat, einfach so, zum Dippen und Naschen. Ich schwöre die haben bei uns noch nie bis zur nächsten Mahlzeit überlebt, auch wenn ich für eine ganze Kompanie koche... Also ein super Vorratsessen, denn sie halten sich 3 Tage im Kühlschrank frisch oder du kannst sie sogar fertig gebraten einfrieren. Ganz Öl-frei werden die Taler, wenn du sie einfach im Ofen bäckst, aber ich finde so ein bisschen knusprig einfach guttut ? 6. Proteine satt mit meinen EIWEIß-PFANNKUCHEN!  Diese Pfannkuchen bestehen zu einem großen Teil aus Mehl aus Hülsenfrüchten. Damit liefern sie hochwertiges Eiweiß und komplexe Kohlenhydrate zugleich. Mit einer saftigen Füllung genau das Richtige für jede Jahreszeit, denn an Gemüse schnippelst du einfach in die Füllung, was dein Kühlschrank hergibt. Wenn du das Mehl nicht zuhause hast, kannst du auch Dinkelmehl verwenden. Super easy und wirklich schnell - in 20 Minuten steht das Essen auf dem Tisch! Noch mehr über pflanzliche Proteine kannst du mit diesem Link erfahren. 5. Soulfood PIZZA ?! Pizza und vegan passt nicht zusammen - ach hör mir doch auf.  Pizzateig lässt sich mit meinem Rezept super einfach selber machen, und mein Tipp: lass den Teig über Nacht im Kühlschrank gehen. So kannst du ihn ganz entspannt am Vorabend vorbereiten und er wird auch noch mega saftig! Der beste Pizzateig überhaupt und wie bei deinem Lieblingsitaliener. Als Belag liebe ich die Kombination aus Gebratenem Gemüse, Pesto und Nussmus. Wem der geriebene Parmesan wichtig ist, kann ich diesen sehr empfehlen! (kein Affiliate!) 4. Süß: Ihr kennt mich, wenn es um Süßes geht, kann ich mich nicht entscheiden.  Für die Liebhaber der schnellen Küche empfehle ich meine VEGANE AMERIKANER. Alle die einfach klassisch die Kuchengabel schwingen möchten, kann man mit dem MARMORKUCHEN begeistern. Und wer gerade mal auf raffinierten Zucker verzichtet und einen Snack für Zwischendurch sucht, für den sind die ROHFFAELLOS hmmmmmm... 3. Der gute alte KARTOFFELSALAT - cremig und für jede Party gewappnet!  Wenn es an Kartoffelsalat geht, mache ich keine Kompromisse. Aber ich finde so einen "nur Kartoffeln"-Kartoffelsalat einfach zu langweilig. Deshalb habe ich ihn mit Gemüse aufgehübscht. Die Kartoffeln (festkochend) koche ich dafür am Vorabend vor und hab am nächsten Tag fix was leckeres am Start. Am besten bewahrst du Kartoffelsalat immer gut im Kühlschrank auf. 2. Keine Zeit und todmüde? ONE POT PASTA ist schneller fertig, als du den Pizzaservice anrufen kannst.  Pasta mit Gemüsebrühe und Gemüse in den Topf schmeißen, Wecker stellen (müde schläft gerne) und ehe du es dir auf der Couch bequem gemacht hast, heißt es schon wieder "Essen!". An Gemüse kannst du für diese Pasta wirklich alles verwenden und ich gebe zum Schluss gerne noch etwas Nussmus mit in die Soße, dann wird sie super cremig ?. 1. Der glückliche Gewinner heißt: PASTA BOLOGNESE vegan!  Wie könnte es anders sein ????. Ich brauche meinen Freund gar nicht fragen, was er sich wünscht, es heiße immer Bolo. Der Link führt dich zur Lupinenbolognese, die ich groß für mich entdeckt habe. Lupinenschrot hat einen unglaublichen Eiweißgehalt von 43% und schmeckt einfach super kernig und lecker in Pasta-Soßen. Natürlich kannst du die Lupine gut durch Linsen ersetzen (rote oder gelbe haben eine kurze Garzeit), oder den Klassiker als Tofu-Bolo zubereiten. So, ich hoffe meine Einsteigerrezepte machen euch glücklich und würde mich freuen zu hören, welches Rezept du zuerst ausprobierst. Bei Fragen rund um vegane Produkte, Einsteigertipps und ersten Versuchen hinterlasse mir gerne einen Kommentar. Alles liebe und genießt euer Wochenende! ?Veganpassion-Blog abonnieren

Selbstgemachtes Nutella (oder Schoko-Nuss-Creme) und wieso die ganze Aufregung um die neue Rezeptur unangemessen ist

23. November 2017 Feines Gemüse 

Selbstgemachtes Nutella (oder Schoko-Nuss-Creme) und wieso die ganze Aufregung um die neue Rezeptur unangemessen ist ,,Was Ferrero am Schoko-Aufstrich verändert hat, ,,Fans in Aufruhr: Der Ärger um die neue Rezeptur, ,,Nutella plötzlich heller! Was hinter der neuen Rezeptur steckt - das sind nur drei der Überschriften deutscher Medien zum jüngsten deutschen Lebensmittelskandal.  Vergesst Massentierhaltung, Gammelfleisch, EHEC, Antibiotika-Hühnchen und Fipronil-Eier - denn der auch als gemeinnützige Verein und für seine nachhaltigen & fairen Handel bekannte Schokoladenfabrikant Ferrero hat die Nutella-Rezeptur minimal geändert. Die Schokoladencreme sieht jetzt nicht nur heller aus, sondern schmeckt (angeblich) auch anders als der deutsche Otto-Normal-Konsument es von Kindesbeinen an gewohnt ist. Bisschen mehr Milchpulver, bisschen weniger Fett, vermutlich weniger Kakao. Wie gesagt: Skandal. Ich bin sicher, dass Ferrero recht schnell auf den Unmut reagieren wird. Schließlich liegt dem Konzern die sentimentale Erinnerung seiner Kunden an eine Zeit, in der noch alles besser war, ebenso am Herzen wie deren Gesundheit. Man hat es als Lebensmittelkonzern schon nicht leicht in der heutigen Zeit. Früher brauchte es große Lebensmittelskandale, um überhaupt in die Zeitung zu kommen, heute reicht ein halber Teelöffel Milchpulver extra. Liebe Leute: Es ist und bleibt eine Zucker-Fett-Creme aus minderwertigen Zutaten.  Man muss sich in der heutigen Zeit doch sehr wundern: Das Thema wurde von so vielen Medien derartig prominent platziert, dass ich mich gefragt habe, ob es nicht eventuell so eine Art Guerilla-Werbecoup ist. Ich finde es unverantwortlich, dass diese minimale Rezepturänderung so großflächig aufgebauscht wurde. Der Konzern Ferrero hat viele Achillesfersen - aber wer will schon dauernd was über Kinderarbeit und diese langweiligen Palmöl-Monokulturen lesen? Aber selbst wenn man diese Themen kurz ausblendet, müsste der liebe Herr Ferrero eine komplette Terrazza voll ,,Goldener Windbeutel haben: Die Milchschnitte ist kein ,,leichter Pausensnack und schon gar nicht ,,mit viel frischer Milch gemacht (wahrscheinlich waren die Klitschkos mit ihren Blinis nährstofftechnisch sogar besser bedient). Ein Kinderriegel  besteht nicht ,,aus bekömmlicher Schokolade mit dem besten aus besonders viel Milch - und die Yogurette, die in den 90ern quasi als Diätprodukt angepriesen wurde ... Leute, Leute. Ernsthaft: ,,Na, ich treib viel Sport und ess' eben nicht so viel! Ätz. Der Ärger um eine veränderte Rezeptur ist somit völlig unangemessen. Ich bin überzeugt: Die wenigsten Konsumenten hätten diese - laut Herstellerangaben - ,,Feinjustierung je bemerkt, wenn die mediale Empörung (angefeuert durch die seit je her impulsiven sozialen Medien) ausgeblieben wäre. Ist euch schon einmal aufgefallen, dass sich das eigentlich daueraktive Über-Ich des modernen, aufgeklärten Verbrauchers nur in solchen Situationen ausschaltet, wo geliebte Gewohnheiten und Erinnerungen bedroht werden? Sie alle süffeln ihre Grünen Smoothies, verzichten auf Kohlenhydrate und tauschen Pasta gegen rohe Zucchinischlangen - aber wagt es ja nicht, ihre geliebte Schokocreme auch nur ansatzweise zu verändern. Dann ist Krieg. Zumindest auf Facebook. Gekauft wird es ja doch weiterhin, ,,fürs Gefühl. Und auch von denen, die durch die mediale Hyper-Coverage erst wieder daran erinnert wurden, dass sie das doch erstmalig/­­erneut/­­jetzt-erst-recht probieren wollen. Merkste wat? Also, ich sag mal so: Ich bin kein Nutella-Fan. Hat meine Mutter früher nie gekauft. Ab und an stand ein Pöttchen Nusspli auf dem Frühstückstisch. Das habe ich vor einiger Zeit aus Nostalgiegründen tatsächlich noch einmal in den Einkaufswagen gepackt und dann Zuhause gemerkt: Ach, schmeckt leider gar nicht mehr so wie früher, als ich sieben Jahre alt war und die Welt noch in Ordnung. Okay. Vielleicht hat auch Nusspli irgendwann die Rezeptur geändert, vielleicht habe ich einfach andere geschmackliche Vorlieben als damals, vielleicht ist es auch einfach scheißegal: Der Becher wurde artig geleert, und seitdem habe ich nie wieder Nusspli gekauft. Ihr hättet bestimmt nicht bis zu diesem Absatz gelesen, wenn ihr nicht auch endlich eine bessere und gesündere Schokoladencreme selbst machen wollen würdet, oder? Die gute Nachricht vorab: Ihr könnt euch ein einfaches Nutella (oder sagen wir: Schokoladen-Haselnuss-Creme) innerhalb weniger Minuten selbst zusammenrühren. Aus garantiert besten Zutaten in Bioqualität, frisch und lecker. Und dann könnt ihr über solche Aktionen wie Ferrero zukünftig nur noch lachen. Zu dem Rezept folgende Ergänzung:  Es gibt von selbstgemachtem Nutella, Nusspli oder Nuss-Schokoladen-Creme (nennt es, wie ihr wollt) unzählige Varianten im Internet; Leider erfordern die meisten, dass man selbst Nussmus mittels eines Hochleistungsmixers herstellt. Da ich so ein Gerät nicht besitze, kommt meine Variante mit gekauftem Nussmus daher. Achtet darauf, dass das Mus weich und streichfähig ist. Mein Haselnussmus von Rapunzel ist selbst gekühlt fast flüssig und für dieses Rezept ideal. Für das Anrühren der Creme reicht ein kleiner Schneebesen oder auch eine Gabel. Auf keinen Fall solltet ihr die Zutaten mit einem Pürierstab bearbeiten, damit erreicht ihr nämlich das Gegenteil von Bindung - es flockt aus, wird krümelig und fest. (Für euch getestet!) Im Erstversuch habe ich Rohrohrzucker genutzt. Leider lösen sich die Zuckerkristalle beim Rühren nicht auf, was das ,,Mundgefühl stört. Stattdessen verwende ich flüssigen Honig und habe damit genau die richtige Konsistenz erzielt. Wird euer Nutella zu fest? Gebt etwas mehr Sahne hinzu. Ist es zu flüssig? Helft mit zusätzlichem Kakaopulver nach. Da hier frische Sahne verwendet wird, ist die Schokoladen-Nuss-Creme nicht so lange haltbar wie ,,normale - muss sie aber auch nicht sein. Stattdessen könnt ihr euch jedes Mal eine kleine Menge neu anrühren, schließlich dauert der ganze Prozess keine zwei Minuten. Selbstgemachte Nutella (Schokoladen-Nuss-Creme) Rezept für ca. 150 g Zutaten 75 g Haselnuss-Mus (z. B. von Rapunzel) 50 g Sahne (vegane Alternative geht auch) 30 g flüssiger Honig 5 g Kakaopulver 1 Prise Salz Zubereitung Gebt einfach alle Zutaten zusammen in eine Rührschüssel und verrrührt sie mit einem Schneebesen oder einer kleinen Gabel, bis ihr eine dickliche, streichfähige Masse (oder Creme) hergestellt habt. 

VeggieWorld 2017 in München

10. Oktober 2017 Claudi goes vegan 

VeggieWorld 2017 in MünchenHallo ihr Lieben, die VeggieWorld war erneut zu Gast in unserer Weltstadt mit Herz. Und ich hab dort einen Vortrag über eben genau diese gehalten. Darüber, was in Sache "Bio, fair und vegan" in München möglich ist. Randnotiz: Wenn ihr meinen Newsletter abonniert, gibt es "Claudis München Guide" als Dankeschön. Da sind alle Tipps enthalten, werden aber freilich nicht so charmant, persönlich und spontan vorgetragen ;-) Selbstverständlich war aber auch noch genug Zeit um über die Messe zu bummeln, für schöne Gespräche und Fotos. Anderen Vorträgen habe ich auch gelauscht und eingekauft. Und ihr seid hiermit chronologisch nachträglich dabei! Die "Genusschmelzerei Essendorfer" vom Schliersee. In der Gegend bin ich des öfteren unterwegs, siehe hier und hier. Da werde ich doch glatt mal vorbei fahren beim nächsten Ausflug. Der is spätestens Ende November geplant, denn dann wird mein nächstes Buch gestaltet. Wuhuuuu ? Die SEA SHEPERD - welch Helden unter den Tierrechtsgruppen. Am 28.10.2017 findet im Backstage ein Flohmarkt statt, dort ist die Münchner Gruppe wieder vor Ort. Mehr Infos hier. Kochshow von Björn Moschinki. Der Serkan Tunca hat seine am Samstag gehalten, da war ich auf Yoga-Seminar und leider nicht dabei. Vonig von Veganblum. So toll! Ich hab mal Danke sagen können für das Produkt. An alle MünchnerInnen die Online-Bestellungen vermeiden wollen: Gibt es auch im SIGGIS zu kaufen.  Bei PureRaw hab ich mir Verpflegung in Form von Naschsteinen gekauft. An alle die bei Kaffee nicht auf den Preis schauen (müssen), Wert auf gute Qualität und vor allem richtig faire Herstellung legen: Schaut mal auf urwaldkaffee.de vorbei und gönnt euch den Café der Kogi Indianer. Ich hab extra noch den Prospekt fotografiert, da ist alles ganz genau erklärt. Drauf klicken, dann wird das Foto größer. Dann war ich auf dem Vortrag "Pitch your Product". Vier Austeller haben ihre Produktneuheiten in jeweils fünf Minten vorgestellt. Hier sehen wir "BeGreen"die nun auf COOOOOOKIES im Angebot haben ;-) Voller Freude hat die Ernährungsberaterin in mir übrigens hier ENDLICH ein veganes Protein-Pulver gefunden, das minimals Kohlenhydrate enthält. YEAH YEAH YEAH!!! Die Firma alberts (bzw. eigentlich ja purvegan) hat (hurra!!!!!!!!!!!!!) zwei glutenfreie Lupinen Produkte vorgestellt. Das "Lupinen Steak" und die "Lupinen Frikadellen". Copyright: www.purvegan.de Copyright: www.purvegan.de  Wird beides gekauft, sobald ich es finde! Bericht folgt. Am meisten verwirrt an dem Tag hat mich allerdings, dass LunchVegaz bisher voll an mir vorbei gegangen ist. Kennt ihr die? Falls nicht: Sollte jemand von euch eine Firma mit mehr als ner handvoll Mitarbeitern haben, kann dort ein Automat aufgestellt werden, der lediglich Strom und einen Internet-Anschluss benötigt. Und schon sind alle mit gutem Essen versorgt. Genial, oder? Die Gerichte können sonst freilich im Onlineshop bestellt werden und in Berlin gibt's das bereits auch im Biomarkt. Hätte mir vor lauter Neugierde glatt was mitgenommen - wenn das nicht schon alles ausverkauft gewesen wäre. Gordon und Aljoscha von "Vegan ist ungesund" konnte ich am Sonntag kurz Servus sagen. Es wurden gefühlt 100.000 Fotos mit Fans gemacht. Ich hab kein Selfie aber viel Spaß dabei gehabt, die beiden veganen Helden zu beobachten. Sie sind in echt auch so sympathisch wie auf ihrem bekannten YouTube-Kanal. Das hat mich sehr gefreut, denn man weiß ja mittlerweile leider oft nicht mehr, was echt ist und was gespielt oder aufgesetzt. Geht es euch auch so? Ach das war ein wirklich feiner VeggieWorld-Bummel. Das Wochenende 15./­­16. September 2018 könnt ihr euch schon mal vormerken. Dann ist die beliebte Messe wieder hier. Meine Oma hat schon angekündigt, dann unbedingt mit mir hin zu wollen ;-) Danke an alle, die am Sonntag auf meinem Vortrag waren. Danke für euch alle und Sonnengrüße von Herzen, Claudi Meine Blogs und mein Podcast sind werbefrei - ich verdiene damit kein Geld. Falls du mich, meine Gedanken, meinen Weg und meine Arbeit unterstützen willst, freue ich mich über Geschenk in Form einer Kostenbeteiligung. Ganz einfach geht das über https:/­­/­­www.paypal.me/­­claudiarenner. Das Betreiben der Blogs und des Podcasts kostet ca. 25 EUR/­­ Monat. Vielen Dank von Herzen dafür.

VeggieWorld München 2017 am 07./08. Oktober im MVG Museum

1. Oktober 2017 Deutschland is(s)t vegan 

VeggieWorld München 2017 am 07./08. Oktober im MVG MuseumAlle Münchener und München-Besucher sollten sich diesen Termin ganz dick im Kalender anstreichen:  Zum zweiten Mal findet am 07. und 08. Oktober 2017 die VeggieWorld München statt, Europas führende Messe für einen pflanzlichen Lebensstil. Und es gibt einiges zu sehen: Über 120 Anbieter präsentieren im MVG Museum ihre Produkte und Dienstleisungen. Und selbstverständlich erwartet die Besucher ein attraktives Showprogramm. Super Bühnenprogramm Den Start am Samstag um 10.30.h macht ProVeg und berichtet über die neue internationale Ausrichtung als Nachfolgeorganisation des VEBU. Anschließend stellt Ernährungsberater Niko Rittenau bekannte Mythen & Fakten aus der Welt der Ernährung auf, bevor München wohl bekanntester Vegan-Koch Serkan Tunca zum Kochlöffel greift und die Besucher auf der Bühne mit in seine Kochwelt nimmt. Um 15.30 h verrät Nadine Schubert Tipps und Tricks, wie man ohne Plastik im Alltag besser leben kann - auch ein wichtiges Thema! Und um 16.30 h nehmen Gordon Prox & Aljosha Muttardi von ,,vegan ist ungesund die Besucher mit auf ,,Eine großartige Reise durch die Welt der Mangelernährung. Die Facebook-Stars treten in diesem Herbst zum ersten Mal live vor Publikum auf - darf man nicht verpassen! Am Sonntagmorgen heißt es Bio-Landwirtschaft ohne Mist! Biozyklisch-Veganer Anbau als Alternative zur konventionellen Landwirtschaft mit Daniel Mettke. Um 12.00 Uhr zeigt Niko Rittenau auf, warum Kohlenhydrate unsere besten Freunde sind. Er vertritt die These ,,High-Carb ist das neue Low-Carb. Da sind wir gespannt! Vegan-Star Björn Moschinski steigt um 13.00 Uhr zu seiner Kochshow ,,UMAMI - der 5. Geschmack auf die Bühne. Bei ,,Pitch your Product um 14.15 zeigen 4 Aussteller im Rahmen eines Elevator Pitches und einer Kurzverkostung, was sie für neue, spannende Produkte mit auf die Messe gebracht haben. Und noch mal richtig spannend wird es beim Thema ,,Vegane Ernährung für die ganze Familie - von Schwangerschaft bis Kindesalter um 15.00 h bei Carmen Hercegfi auf der Veggie Bühne, bevor um 15.45 h Claudia Renner die lokale Brille aufsetzt und über ,,Bio, fair und vegan in München spricht. Die VeggieWorld zeigt: Vegan macht Spaß! Die VeggieWorld zeigt, dass ein pflanzlicher Lebensstil nicht nur für Bewusstsein und Gesundheit steht, sondern auch wirklich ganz viel Spaß macht: Die Besucher der VeggieWorld München dürfen sich schon mal auf jede Menge kulinarische Köstlichkeiten freuen, von Fleischersatzprodukten über Superfoods und Süßigkeiten bis hin zu Nahrungsergänzungsmitteln, Smoothies und vielem mehr. Und weil immer mehr Menschen ihren pflanzlichen Lifestyle ganzheitlich leben, gibt es auf der VeggieWorld zusätzlich ein großes Angebot aus den Bereichen Bekleidung, Accessoires und Kosmetik. Hier mal ein paar Eindrücke von den letzten Veranstaltungen: Wir hoffen, dass ihr Lust bekommen habt, die VeggieWorld München zu besuchen. Es lohnt sich wirklich! Das komplette Aussteller- und Bühnenprogramm sowie Tickets findet ihr unter www.veggieworld.de. Öffnungszeiten         07. /­­ 08. Oktober, geöffnet täglich 10 bis 18 Uhr Ort                              MVG Museum, Ständlerstraße 20, 81549 München Eintrittspreis             Online-VVK 10 EUR, Tageskasse 12 EUR (ermäßigt 10 EUR)   GEWINNSPIEL Wir verlosen 3x2 Karten und ihr könnt dabei sein. Ihr wollt an der Verlosung teilnehmen? Hinterlasst ein Kommentar unter diesem Artikel oder auf Facebook unter dem Post und sagt uns, warum ihr unbedingt dabei sein wollt und wer euch begleiten darf. Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich willkommen. Für alle ohne Facebook, schreibt uns eine nette Nachricht an hallo@deutschlandistvegan.de mit dem Schlagwort München und dann kannst du auch mitmachen.Das Gewinnspiel endet am 4.10.2017 um 12 Uhr. Die Gewinner werden ab dem 4.10.2017  nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und sofort benachrichtigt. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch Wellfairs. Alle Infos zum Gewinnspiel: www.bit.ly/­­gewinnspiel-disclaimer Der Beitrag VeggieWorld München 2017 am 07./­­08. Oktober im MVG Museum erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

5 Gründe warum vegan abnehmen nicht funktioniert

5. Juli 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Der Sommer naht. Zeit für ein Resümee. Bei den meisten scheinen die Neujahrsvorsätze in weite Ferne gerückt und war die Motivation anfangs doch hoch, verlieren wir uns schnell im Alltag und den alten Gewohnheiten. Wir von veganfit.me haben in der Zusammenarbeit mit unseren Coachingteilnehmern fünf Gründe identifiziert, warum es bei dir mit dem vegan abnehmen bisher nicht so recht klappen wollte. 1. Deine Ernährung ist nicht ausgewogen Eine einseitige Ernährung ist ungesund. Keinen Nährstoff und kein Vitamin gibt es grundlos auf dieser Welt. Auch wenn man zeitweise Erfolge mit dem Verzicht auf beispielsweise Kohlenhydrate erzielen kann, wird langfristig gesehen nur eine gesunde Balance zu deinem Wunschgewicht und vor allem zu einem großen Wohlbefinden führen. In unserem Coaching veranschaulichen wir das gerne anhand der veganen Ernährungspyramide und schließen Lücken – gerade hinsichtlich des Vitamin B12 – mit unser eigens entwickelten Ergänzung namens „grün„. 2. Du nimmst dir keine Zeit für deine Mahlzeiten Die Einen lassen sich von Fernseher, Handy oder ähnlichem ablenken. Die anderen sind so im Stress, dass sie die Mahlzeiten schnell zwischenschieben. Egal welchem Typ du angehörst, wann hast du dir das letzte Mal wirklich Zeit für eine Mahlzeit genommen? Sich nicht auf das Essen zu konzentrieren und/­­oder es zu schnell zu sich zu nehmen birgt Gefahren. Gerade schnelles Essen führt zu größeren Portionen, da der Körper in der Regel Zeit braucht, um ein Sättigungsgefühl einzustellen und das wenige Kauen erschwert dem Magen und Darm die Verdauung der Nahrung. Außerdem sinkt die Wertschätzung für unser Essen, wenn wir es einfach während einer anderen Tätigkeit zu uns nehmen.  Nimm dir die Zeit für eines der wichtigsten und gleichzeitig schönsten Dinge in deinem Leben. Es lohnt sich. 3. Du kaufst nicht richtig ein Kennst du das? Wenn man hungrig einkauft, dann legt man direkt mehr Lebensmittel in seinen Einkaufswagen als eigentlich geplant - und dann auch noch die Ungesunden! Das ist aber nicht das einzige, das du beim Einkaufen falsch machen kannst. Auch wenn du ohne großes Hungergefühl deinen Einkauf erledigst, gibt es Stolperfallen für dein veganes Abnehmvorhaben. Mach dir wirklich Gedanken welche Lebensmittel du einkaufen möchtest. Muss es die Schokolade wirklich sein oder es könnte es auch eine Mandarine sein? Wolltest du nicht deutlich mehr Gemüse einkaufen? Nehme ich den veganen Naturjoghurt oder den stark gezuckerten Fruchjoghurt? Wenn du bereits im Supermarkt auf die Auswahl deiner Lebensmittel achtest, wird es deutlich schwerer schwach zu werden oder zu schummeln. Mache doch einfach einmal den „KÜHLSCHRANK-CHECK“. Vegan abnehmen ist gar nicht so schwer. 4. Ziele beim vegan abnehmen Einer der wichtigsten Punkte beim Abnehmen ist es, sich konkrete Ziele zu setzen. Einfach ,,nur abnehmen wollen, reicht meist nicht um wirklich erfolgreich zu sein. Warum möchtest du abnehmen? Wie viel genau möchtest du abnehmen und bis wann? Diese Dinge solltest du durchdenken und schriftlich fixieren. Darüberhinaus führt das schriftliche Festhalten von konkret formulierten Ziele zu einer deutlich wahrscheinlicheren Zielerreichung. Das bestätigen viele renommierte Studien und wir erfahren bei unseren Coaching Teilnehmern täglich dasselbe Bild. Nur wer genau weiß warum, wieviel, bis wann und wie  der Weg zum Wunschgewicht aussehen soll, wird den größtmöglichen Erfolg beim vegan abnehmen verbuchen können. Also zücke schon mal ein Blatt und einen Stift und lege direkt los! 5. Ersatzprodukte Vielleicht hast du gerade voll und ganz auf die vegane Ernährung umgestellt, um effektiv abzunehmen und stellst auf einmal fest, dass es mit dem vegan abnehmen irgendwie nicht funktioniert. Das kann daran liegen, dass der Anteil an Ersatzprodukten für Fleisch, Käse und andere tierische Produkte in deiner Ernährung viel zu hoch ist. Meist enthalten diese Produkte minderwertige Inhaltsstoffe, durch die industrielle Verarbeitung wenig werthaltige Nährstoffe und stecken gleichzeitig voll mit schlechten Transfetten und verstecktem Zucker. Schau dir dazu gerne unseren Artikel „3 GUTE GRÜNDE, WARUM DU FERTIGGERICHTE VERMEIDEN SOLLTEST“ an. Versuche dich lieber an der Vielfalt der pflanzlichen Küche und den Rezepten, anstatt für jedes tierische Produkt einen ungesunden Ersatz zu suchen, der das Übergewicht an deine Hüften schweißt. Wir würden sogar sagen, dass du sogar vollständig auf Ersatzprodukte verzichten kannst und trotzdem einen bunten Einkaufswagen voller toller Lebensmittel vorfinden wirst - und den zusätzlichen Erfolg beim Abnehmen bekommst du gratis dazu. Unser Fazit: Du hast noch genug Zeit, um mit vegan abnehmen durchzustarten. Viel Erfolg! Der Beitrag 5 Gründe warum vegan abnehmen nicht funktioniert erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

biozentrale - Bio-Pionier mit tollem Onlineshop

23. Juni 2017 Deutschland is(s)t vegan 

biozentrale - Bio-Pionier mit tollem OnlineshopKommt dir die Marke biozentrale bekannt vor? Vielen wahrscheinlich erstmal nicht, obwohl es die ersten Produkte von biozentrale schon 1976 gab - ein wahrer Pionier in der Bioszene also. Die Produkte findest du tatsächlich aber in vielen Supermärkten, z.B. bei Rewe oder Edeka. Das Unternehmen fördert eigene Anbauprojekte und gibt sich selber deutliche strengere Richtlinien bei der Beschaffung von Rohstoffen und der Verarbeitung als die EU-Richtlinien es vorsehen. Sehr vorbildlich! Das Sortiment ist groß und wächst weiter: Produkte zum Kochen und Würzen, Brotaufstriche, Superfoods, Pasta, Müsli, asiatische Spezialitäten, Essig & Öle, Backartikel, Snacks und Süßigkeiten - die ganze Bandbreite wird angeboten. Unter dem Label ,,BioKids findet man für eine jüngere Zielgruppe passende Produkte wie Fruchtmus, Tomatensauce oder Bären-Pasta. Praktischerweise kann man all diese Produkte auch online im schön gemachten und übersichtlichen Online-Shop von biozentrale kaufen. Wer ganz gezielt nach ausschließlich veganen Produkten sucht, wird in der Kategorie ,,Vegane Welt fündig. Menschen, die auf Gluten verzichten, finden auch hierzu eine passende Kategorie. Bio- und Rezepteboxen Interessant sind auch die vielen angebotenen Bio-Boxen, z.B. die ,,Probier-Box-Vegan. Du kannst aus einer Menge thematisch zusammengestellter Boxen auswählen, von der ,,Smoothie-Mixbox über die ,,Studentenküche Vorratsbox bis hin zur ,,Orientalischen Genussbox. Super praktisch ist, dass du auch hier nach rein veganen Boxen filtern kannst. Außerdem werden noch Rezepte-Boxen angeboten, die 3 Rezepte und alle nötigen Zutaten (außer der frischen Ware) enthalten. Hier scheint es aber noch kein rein veganen Optionen zu geben. Der Onlineshop von biozentrale bietet außerdem eine Rezeptedatenbank und einen Blog. Ab 39,95 Euro kannst du übrigens Versandkostenfrei bestellen, außerdem gibt es 5 bzw. 10% Rabatt bei Bestellungen mit einem Wert von über 24,95 Euro bzw. 49,95 Euro. Proteinreiche Alternativen zu Getreidemehlen Interessant ist die Mehl-Abteilung. Klingt langweilig, oder? Ist es aber gar nicht, denn die meisten von uns verwenden regelmäßig Mehl zum Backen oder Kochen. Viele aber möchten kein Weizenmehl verwenden oder müssen (oder möchten) auf glutenhaltige Lebensmittel verzichten. Es lohnt daher mal ein Blick auf die Alternativen, und davon gibt es inzwischen einige, auch im Onlineshop von biozentrale, z.B.: - Kokosmehl - Amarantmehl - Quinoamehl - Kichererbsenmehl   Das Kokosmehl ist glutenfrei, besteht zu 100% aus der Kokosnuss, ist sehr proteinreich. Gut zu verwenden für exotische schmeckendere Backwaren, wo ein Hauch Kokos gut passt. Auf der Rückseite der Verpackung gibt es ein Rezept für Kokos-Mandel-Bällchen, klingen sehr lecker. Auch Quinoamehl ist glutunfrei und sehr proteinreich. Wie Quinoa ist auch Amaranth ein sogenanntes ,,Pseudo-Getreide (gehört biologisch nicht zu den Getreiden, wird aber ähnlich verwendet), das bei den Inkas als heiliges Wunderkorn galt, und dort ein Hauptnahrungsmittel darstellte. Der Name ,,Amaranth (kann mit oder ohne ,,h am Ende geschrieben werden) geht aufs griechische zurück: „amarantos“ bedeutet „unsterblich“. Quinoa und Amaranth haben in Sachen Nährwerte die Nase im Vergleich zu herkömmlichen Getreidesorten ganz weit vorne - nicht zuletzt als hervorragende Proteinquellen bei einer veganen Ernährung. Amaranth z.B. enthält viel Kalzium, Eisen und Magnesium, zudem wertvolle Fettsäuren, reichlich Ballaststoffe und eben Proteine. Absolut empfehlenswert, mal statt Weizen, Dinkel & Co. diese glutenfreien und gesunden Getreidealternativen auszutesten! Kichererbsenmehl eignet sich gut zur Bindung, aber auch als Grundlage für orientalische Gerichte wie Falafel, ist ebenfalls glutenfrei und reich an Protein. Ein Blick auf den Vergleich der Mehlsorten-Nährwerte zeigt, dass die Weizenalternativen sich durchaus sehen lassen können, mit einem höheren Protein- und Ballaststoffgehalt. Pro 100 g Kokos Quinoa Amaranth Kichererbsen Weizen Brennwert (Kalorien) 384 352 401 336 339 Eiweiß 21 g 15 g 16 g 19 g 14 g Kohlenhydrate 34 g 59 g 57 g 44 g 71 g Fett 9,9 g 5 g 8,8 g 5,9 g 2,5 g Gesättigte Fettsäuren 8,7 g 0,5 g 2,1 g 1,1 g 0,5 Ballaststoffe 28 g 6,6 g 16 g 16 g 3,5 g Wir haben mal was richtig leckeres aus Amaranthmehl gemacht: Das Rezept für den Amaranth Smoothie haben wir natürlich auch ausführlich für euch ausgeschrieben.  Gewinnspiel Wir verlosen 3 Backfreu(n)de-Boxen an unsere FANS, in der ihr u.a. zwei der gerade vorgestellten Mehlsorten findet und mehr.   Wie kannst du gewinnen? Sei Fan von Deutschland is(s)t vegan, nenne uns eine(n) Freund(in), der oder die gerne gemeinsam mit dir backt und hinterlasse einen netten Gruß! Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich auch jederzeit willkommen. Hinweis: Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am 29.06.2017 um 9 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 29.06.2017 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User ab 18 Jahren aus Deutschland, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.   Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit biozentrale. Vielen Dank für die Unterstützung. 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Energy Balls - leckerer Powersnack mit viel Protein

8. Juni 2017 Eat this! 

Energy Balls - leckerer Powersnack mit viel ProteinHaben wir eigentlich schon erzählt, dass wir dieses Jahr endlich wieder intensiver mit dem Laufen angefangen haben? Yay! ???? Als alte Frostbeule killt der Winter, was das Laufen angeht, meine Motivation leider so gut wie immer. Der November und Dezember sind meistens noch ok, aber Januar und Februar zwingen mich dann doch immer mit fiesem Ekelwetter in die Knie. Da bleibe ich doch lieber mit einem guten Buch Zuhause auf der Couch ? Nach einer längeren Laufpause muss man sich dann gemeinerweise Kraft und Ausdauer wieder hart erarbeiten. Im September vor zwei Jahren bin ich noch fit und munter beim Halbmarathon gestartet - von der damaligen Kondition kann ich gerade nur träumen. Aber es wird! Mit jedem Lauf merke ich, wie gut mir die Bewegung tut und an dem ollen Spruch mit langem Bart ist einfach was Wahres dran: Das einzige schlechte Training ist jenes, welches nie stattgefunden hat. So isses. Und ich wiederhole das Mantra gerne, weil es mich einfach schon häufig motiviert hat. Klar ist der Schweinehund oft groß, schaurig hässlich und angsteinflößend. Du siehst, ich kenne meinen sehr gut ? Aber man ist umso stolzer, wenn man sich wieder aufgerafft hat. Ich fühle mich einfach fitter, besser und ausgeglichener und das Laufen ist eine wahre Wunderwaffe gegen die elenden Schreibtisch-Rückenschmerzen. Wichtig ist nur, im eigenen Tempo zu laufen! Zu zweit oder in der Gruppe macht es meist mehr Spaß, aber selten passen gerade anfangs die unterschiedlichen „Lauf-Flows“ zusammen. Und dieser Flow ist wichtig, damit man nicht wieder gleich alles frustriert an den Nagel hängt. Auch eine ausgewogene Ernährung tragen natürlich zum Spaß am Laufen bei - ist ja jetzt nix Neues. Viele Vitamine aus frischem Gemüse und Obst, wertvolle Proteine aus Nüssen und Hülsenfrüchten, gute Kohlenhydrate aus Nudeln, Reis und Haferflocken und gesunde Fette aus Nüssen und guten Ölen. Am besten mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie Raps- oder Leinöl. Das gibt genügend Energie vor dem Lauf und regeneriert dich schneller nach dem Training. Hier kommen auch unsere kleinen Energy Balls ins Spiel. Sie sind vollgepackt mit gutem Eiweiß aus dem leckeren Walnussmehl von Bio Plan?te, reichlich Mineralstoffen und Vitaminen aus getrockneten Datteln und Antioxidantien aus rohem Kakopulver. Und dabei schmecken sie auch noch unverschämt lecker. Gesunde Pralinen quasi ? Ich nasche die Kleinen auch schon mal gerne zum Frühstück und auf jeden Fall nach jedem anstrengenden Training. Das tut richtig gut! Ach ja, und hübsch verpackt sind sie übrigens auch ein tolles Geschenk oder Mitbringsel für deine Lieben ? Was treibt dich an regelmäßig Sport zu machen? Und trainierst du lieber allein oder in der Gruppe? Ich freue mich auf deinen Kommentar! Energy Balls - leckerer Powersnack mit viel Protein Leckere, rohe Energiekugeln mit Datteln, Walnussmehl, Mandelmus, Kakaopulver und Mandeln. - 120 g Datteln - 50 g Walnussmehl - 2 TL Kakaopulver - 2 TL Mandelmus - 15 g Mandeln Für die Ummantelung (optional) - Chiasamen - Matchapulver - Acai Pulver - Kakaonibs - Kurkuma - Getrocknete Blütenmischung - Kokosraspel - Datteln 20 Minuten in warmen Wasser einweichen. Anschließend Flüssigkeit abgießen. - Datteln, Walnussmehl, Kakaopulver, Mandelmus und Mandeln in eine Küchenmaschine geben und mixen bis eine leicht krümelig, klebrige Masse entsteht. - Etwa 1 EL pro Bällchen mit der Hand zu gleich großen Energy Balls formen. - Anschließend mit Liebelings-Coatings wie Chiasamen, Matchapulver & Co. ummanteln. - Sofort verzehren oder im Kühlschrank lagern. Dort halten sie sich mindestens 1,5 Wochen. GIF Reklame! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit der BIO PLAN?TE Ölmühle Moog GmbH entstanden, er spiegelt jedoch ausschließlich unsere eigene Meinung wider. Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten. Der Beitrag Energy Balls - leckerer Powersnack mit viel Protein erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Energy Matcha-Tee von Teatox - Acai-Goji Superfood Riegel & Gewinnspiel mit „Terra Elements“ - Veganer Energy-Drink acao – Review

High Carb ist das neue Low Carb (2/2)

14. Mai 2017 Deutschland is(s)t vegan 

High Carb ist das neue Low Carb (2/2)Im ersten Teil meines Artikels haben wir bereits davon erfahren, was internationale Ernährungs- und Gesundheitsgesellschaften von „Low Carb“ und „High Carb“ Ernährungsformen halten. Außerdem haben wir  einen Blick darauf geworfen, wie sich jene Bevölkerungsgruppen auf unserem Planeten ernähren, die am längsten und gesündesten leben und haben einen Blick zurück in die Geschichte und die Ernährungsweisen früher Hochkulturen geworfen. Viele Dinge sprechen im Rahmen dieser Betrachtungen dafür, seine Ernährung auf der Basis von vollwertigen Getreiden, Hülsenfrüchten, Gemüse und Obst aufzubauen und den Anteil tierischer Produkte auf ein Minimum zu reduzieren oder gänzlich zu streichen. Im zweiten Teil werden wir erfahren, dass vollwertige Kohlenhydrate nicht nur ohne Gefahren verzehrt werden können, sondern diese auch einen wertvollen Teil zur Prävention jener Krankheiten beitragen können, mit deren Entstehung manche Menschen sie fälschlicherweise in Verbindung bringen. Dass man mit einer kohlenhydratbetonten, vollwertigen pflanzlichen Ernährung mit niedrigem Fettgehalt Diabetes nicht nur effektiv vorbeugen, sondern ihn in manchen Fällen sogar reversieren kann, hat Dr. Neal Barnard vom PCRM bereits mehrfach gezeigt. Und wie Dr. Ludwig Manfred Jacob in seinem letzten Buch richtigstellt, sind es übrigens nicht nur die Kohlenhydrate, die den Blutzuckerspiegel und damit auch den Insulinspiegel erhöhen, sondern auch sogenannte insulinogene Aminosäuren in (tierischen) Proteinen. Das spiegelt sich im sogenannten ,,Food Insulin Index wieder, der zeigt, dass die Insulinausschüttung nach dem Verzehr eines Steaks höher ist als nach einer Portion Pasta. Den größten Insulinausstoß verursachen dabei tierische Proteinträger in Kombination mit schnell verfügbaren Kohlenhydraten. Ein Beispiel dafür wären Steak mit Kartoffeln oder Joghurt mit Früchten. Vielleicht sollten wir also unsere Diabetesrichtlinien nochmals überdenken und uns nicht mehr nur auf die Reduktion von Kohlenhydraten fokussieren? Vollwertige pflanzliche Ernährungsform – die Standardkost für Jeden? Aber nicht nur Diabetes, sondern auch Gefäßerkrankungen (Arteriosklerose) werden durch eine fett-protein-betonte Ernährungsweise verstärkt. Sogenannte ,,arteriosklerotische Plaques können sich unter dieser Ernährungsform verstärkt an den Gefäßwänden bilden und führen so im Laufe der Zeit zu Gefäßverengungen, diese dann, je nach Körperregion, zu Schlaganfällen oder Herzinfarkten führen können. Wann immer mir jemand von einer neuen Spitzendiät erzählt, die Wunder bewirken soll, frage ich zuerst die einzig wichtige Frage, die Dr. Greger so treffend formuliert hat: Hat diese neue Wunderdiät denn in Studien belegen können, dass sie die weltweit häufigste Todesursache stoppen und umkehren konnte? Wenn die Antwort ,,Nein oder ,,Ich weiß nicht lautet, müssen wir gar nicht erst weiter darüber sprechen. Denn genau diesen Effekt, das Stoppen und Umkehren koronarer Herzerkrankungen, konnten Mediziner wie Dr. Dean Ornish und später Dr. Caldwell Esselstyn mit einer rein pflanzlichen Ernährung bewirken. Und bis nicht gezeigt wurde, dass auch andere Ernährungsformen das Gleiche bewirken können, gebe ich Dr. Michael Greger völlig recht, wenn er sagt, dass die vollwertige pflanzliche Ernährungsform die Standardkost für jeden Menschen sein sollte. Denn wir sterben hier in den Industrieländern an Erkrankungen, an denen in anderen Teilen der Welt so gut wie niemand stirbt. Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr Menschen an Ihrem Frühstück, Mittagessen und Abendbrot als bei Verkehrsunfällen. Vielleicht sollten wir neben den richtigen Sicherheitsmaßnahmen im Verkehr also auch einige Maßnahmen beim Essen treffen und damit nicht nur vielen Familien den Verlust einer geliebten Person, sondern auch unserer Gesellschaft vermeidbare Kosten in Millionenhöhe im Gesundheitswesen ersparen. Universallösung Pfanzenkost? Das Schöne ist, dass die selbe Ernährung, die bewiesenermaßen Herzerkrankungen vorbeugen und stoppen kann, die selbe Ernährung ist, die Diabetes Mellitus Typ II optimal vorbeugen und in manchen Fällen reversieren kann. Die selbe Ernährungsform kann darüber hinaus unser Risiko drastisch reduzieren, an Alzheimer und einer Vielzahl an kanzerogenen Erkrankungen (Krebs) zu erkranken. Und die selbe Ernährungsweise kann darüber hinaus wesentlich ökonomischer und umweltfreundlicher Nahrungskalorien bereitstellen und so einen wichtigen Beitrag zur Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung leisten und die limitierten Ressourcen unseres Planeten optimal nutzen. Klimawandel, Welthunger und chronische Erkrankungen haben weit mehr miteinander gemeinsam, als viele Menschen auf den ersten Blick denken würden. Und wir müssen keine neuen Technologien erfinden oder riesengroße Einschränkungen in unserem Alltag in Kauf nehmen, um eine nachhaltige Veränderung zu bewirken. Das Einzige, was wir tun müssen, ist tierische Produkte aus unserem Speiseplan zu streichen oder zumindest stark zu minimieren. Wir haben das mächtigste Werkzeug zur Rettung unseres Planeten in den eigenen Händen: Messer und Gabel. Obst enthält ,,böse Kohlenhydrate in Form von Fruchtzucker? In Summe kann man also grob sagen, dass ,,Low Carb-Ernährungsformen die richtigen Lebensmittel verbieten und zum Konsum der falschen Lebensmittel raten. Natürlich gibt es auch gesunde Low Carb Lebensmittel wie Avocados, Samen, etc. und es gibt ungesunde High Carb Lebensmittel wie Weißmehlbrötchen oder Softddrinks. Aber ich denke, wir haben mittlerweile gesehen, was ich meine, wenn ich von vollwertiger High-Carb-Ernährung spreche. Dr. Atkins rät in seiner Ernährungspyramide leider sogar dazu, selbst den Konsum von Obst auf ein Minimum zu reduzieren, da ja auch Obst ,,böse Kohlenhydrate in Form von Fruchtzucker enthält. Doch hat uns eine der größten, umfangreichsten und teuersten Studien der Welt, die „Global Burden of Disease Study, die von der Bill & Melinda Gates Foundation finanziert wurde, gezeigt, dass der Konsum von zu wenig Obst im Jahr 2010 in den USA der häufigste ernährungsbedingte Grund für Invalidität und Mortalität war. Wir erinnern uns, dass Bewegungsmangel lediglich Platz sechs belegt hat. Mit Bewegung Sünden leisten? Ich lese aber viel häufiger den Ratschlag, dass wir uns doch einfach nur etwas mehr bewegen sollen, dann könnten wir uns ein paar Ernährungssünden schon leisten. Doch dass man eine schlechte Ernährungsweise nicht wegtrainieren kann, würde uns auch der bereits verstorbene Pionier des Joggens bestätigen: James F. Fixx gilt als Mitbegründer dessen, was wir als ,,Laufen gehen oder ,,Joggen bezeichnen. Der früher stark übergewichtige Mann konnte durch das Laufen erfolgreich sein Äußeres verbessern, was aber nichts an den arteriosklerotischen Ablagerungen an seinen Herzkranzgefäßen änderte, die sich durch seine Ernährung gebildet hatten und ihn 1984 im Alter von nur 52 Jahren einen tödlichen Herzinfarkt bescherten. Doch selbst junge und gut trainierte Menschen scheinen nicht vor Arteriosklerose gefeit zu sein, wenn sie sich falsch ernähren. Wie eine Autopsie von gefallenen US Soldaten während dem Korea-Krieg ergab, hatten bereits ein Drittel der Soldaten mit mitte zwanzig Ablagerungen an ihren Arterienwänden, die sich im Falle ihres Weiterlebens von Jahrzehnt zu Jahrzehnt verstärkt hätten. Einige von Ihnen hatten trotz ihrer guten Fitness bereits so starke Ablagerungen, dass einige ihrer Arterien bereits zu 90 % von Plaques verschlossen waren. Herzinfarkte und Schlaganfälle, genau so wie viele Krebserkrankungen, entstehen unbemerkt über Jahrzehnte und ein trainiertes Äußeres sagt wenig über den Zustand unserer Gefäße aus. Ich begrüße es zwar sehr, dass Anhänger der Paleo-Ernährung großen Wert auf Sport und körperliche Betätigung legen, fürchte aber, dass das alleine nicht ausreichen wird, um die Folgen ihrer Ernährung zu kompensieren. Der Naturalistische Fehlschluss Außerdem verbieten Paleo und Low Carb sämtliche Vollkorngetreide und Hülsenfrüchte, weil diese ja nicht in der Altsteinzeit verfügbar waren bzw. ,,böse Kohlenhydrate sind. Dieser ,,Naturalistische Fehlschluss, dass der Konsum von Getreide und Hülsenfrüchten schlecht wäre, weil sie keine ,,natürliche und ,,ursprüngliche Nahrungsquelle unserer frühesten Vorfahren waren, führt leider dazu, dass diese Ernährungsweisen zwei der gesündesten Lebensmittelgruppen überhaupt auslassen. Dass es auch Funde gibt, die nahelegen, dass auch der Getreideverzehr schon vor mehr als 10.000 Jahren weit vor dem sesshaft werden und dem Ackerbau praktiziert wurde, sei hier nur am Rande erwähnt. Aber selbst, wenn wir tatsächlich „nur“ seit etwas mehr als 10.000 Jahren, seit der „Neolithischen Revolution“, Getreide verzehren, ist dies kein Grund gegen den Getreideverzehr. Diese Beharrlichkeit auf Natürlichkeit ist generell ein Problem. Denn nur weil etwas natürlich ist, ist es nicht automatisch gut und nur weil etwas unnatürlich ist, ist es nicht automatisch schlecht. Wir leben in einer Welt, in der wir andauernd unnatürliche Dinge tun. Wir fahren Autos, tragen Schuhe, benutzen Handys, wohnen in Wohnungen und benutzen Toilettenpapier. Aber beim essen sollen wir dann wieder zurück in die Steinzeit? Ein Aber was ist mit Gluten im Getreide? Nunja, wenn du zu den paar Prozent der Bevölkerung gehörst, die Zölliakie, eine Glutensensitivität oder Ähnliches haben, dann wäre die Empfehlung Hirse, Buchweizen, Quinoa, Amaranth, Mais, Reis, etc. zu verzehren. Für alle anderen spricht nichts gegen den Verzehr von Dinkel, Roggen, Hafer und anderen glutenhaltigen Getreiden. Nur weil ein geringer Teil der Bevölkerung etwas nicht verträgt, heißt das nicht, dass niemand diese Lebensmittel verzehren solle. Für einen starken Erdnussallergiker sind Erdnüsse sogar tödlich und trotzdem würde niemand auf die Idee kommen zu sagen, dass niemand Erdnüsse essen sollte. Wer immer noch einen Schreck nach dem Lesen von ,,Weizenwampe oder ,,Dumm wie Brot hat, muss sich noch etwas gedulden, bis ich in einem der nächsten Artikel bespreche, warum beide Bücher nicht mehr als gute Beispiele dafür sind, wie man Fakten extrem gut biegen kann, so dass man aus einem durchaus wahren Kern ein Konstrukt baut, welches die eigentliche Grundaussage komplett verdreht und für unnötige (aber lukrative) Kontroverse sorgt. Werden wir alle belogen? Aber eine Sache bleibt ja trotzdem noch zu klären: Wenn tierische Produkte so nachteilig auf unsere Gesundheit wirken, warum empfehlen dann nicht alle führenden Ernährungsgesellschaften, dass wir den Konsum von tierischen Produkten nicht zumindest stark reduzieren? Und die Antwort lautet: Sie tun es doch schon seit Jahren! Es gibt in dieser Sache allerdings ein kleines Problem. Eigentlich gibt es sogar mehrere Probleme. Zum einen empfiehlt eine Ernährungsgesellschaft anhand der verfügbaren Wissenschaft das, was sie für die Bevölkerung für machbar und damit den besten Kompromiss hält. Wenn man davon ausgeht, dass Menschen sich ohnehin nicht gerne etwas verbieten lassen, ist es vielleicht schlauer, zumindest zum ,,gemäßigten Verzehr anstatt zum Verzicht von ungesunden Produkten aufzurufen, damit man überhaupt noch Gehör findet. Oder woher stammen die Empfehlungen von maximal 30 % der Nahrungskalorien von Fett in vielen Ernährungsempfehlungen sonst? Diese fußen nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, die eine Fettzufuhr in dieser Höhe für ideal halten, sondern zeigen auf, was der vermutlich machbare Kompromiss wäre, den man der Bevölkerung zutraut. Denn die Literatur rechtfertigt keinen Gramm an Transfettsäuren, raffiniertem Zucker oder isolierten Ölen. Aber im Rahmen unserer deutschen Mischkost wäre es tatsächlich unrealistisch diese komplett zu verbieten und so versucht man es mit schrittweisem Reformismus. Auch die offiziellen Empfehlungen von 0,8 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht werden in Deutschland im Durchschnitt um mehr als die Hälfte übertroffen und stammen zu großen Teilen aus tierischen Quellen, obwohl die Wissenschaft ziemlich eindeutig in Bezug auf die Risiken eines zu stark erhöhten Verzehrs an (tierischen) Proteinen ist. Und dann ist da natürlich noch die Wirtschaft, die mal mehr und mal weniger Einfluss auf offizielle Empfehlungen hat, aber niemals völlig unbeteiligt ist. Die Furcht vor Veränderung Das mag erklären, warum nur mit wenig Nachdruck einige Erkenntnisse in der Ernährungswissenschaft an die Öffentlichkeit getragen werden. Aber die Bevölkerung will es ja auch gar nicht hören. Man erinnere sich nur an Oktober 2015, als die Meldung der WHO erschien, dass rotes Fleisch und verarbeitete Fleischprodukt vermutlich krebserregend sind. Wurde der WHO und der Internationalen Krebsforschungsagentur für die offene Informationsbereitstellung gedankt? Ganz im Gegenteil ging ein Aufschrei der Empörung durch Deutschland, dass man sich nicht seine Wurst verbieten lasse als ginge es dabei um ein Menschenrecht. Jeder kleine Bericht, der versuchte, die Ergebnisse zu relativieren wurde dabei dankend aufgenommen und hochgespielt. Dieses und weitere Beispiele zeigen uns die Macht dessen, was Dr. Melanie Joy als Confirmation Bias bzw. Tolstoy Syndrome beschreibt. Nämlich das Phänomen, dass wir neue Informationen unbewusst filtern und jene selbst verstärken, die unserem eigenen Glauben entsprechen und jene unbewusst schmälern, die gegen das eigene Wertesystem gehen. Und am Ende des Tages wollen wir uns selbst einfach bestätigt fühlen und mögen nichts weniger, als vertraute Handlungen zu hinterfragen, die ja so ,,normal, natürlich und notwendig sind und schon immer so gemacht wurden. Aber darf das die Wissenschaft überhaupt? Dürfen der Bevölkerung so wichtige Informationen vorenthalten werden? Im Grunde werden sie den Leuten gar nicht vorenthalten, wenn man ein bisschen zwischen den Zeilen lesen kann: Ernährungsempfehlungen werden nämlich oft etwas verschachtelt formuliert, um ja nirgends anecken zu können. Denn während ganz klar bei jeder Gelegenheit betont wird, dass man ,,mehr Obst und Gemüse und vollwertige Getreide essen soll und damit jene Lebensmittelgruppen ganz klar benennt, von denen man mehr essen soll, sieht es bei jenen Lebensmitteln, die man weniger oft verzehren soll, ganz anders aus. Hier ist dann die Rede von weniger gesättigten Fetten und weniger Cholesterin. Worin stecken aber die größten Mengen an gesättigten Fetten und Cholesterin? Richtig: In tierischen Produkten. Warum das Kind dann nicht beim Namen genannt wird und von weniger Fleisch, Fisch, Eiern, Milch und Käse gesprochen wird, ist wohl eher ein politisches und wirtschaftliches als ein ernährungswissenschaftliches Thema. Fazit? Alles eine Frage der Perspektive? Aber bitte wissenschaftlich! In diesem Sinne hoffe ich, etwas Klarheit in diese Thematik gebracht zu haben. Ich kann nicht oft genug betonen, dass meine Ernährungsratschläge nicht dadurch geprägt sind, dass ich Tiere super niedlich finde und deshalb nicht möchte, dass sie jemand isst (was ich natürlich trotzdem nicht möchte), sondern in erster Linie von den überwältigenden Fakten von Seiten der Ernährungswissenschaft. Auch ich habe vor dem Beginn meines Bachelorstudiums der Ernährungsberatung auch noch jede Menge Quark, Eier, Hirtenkäse und Parmesan gegessen und konnte mir ein Leben ohne diese Produkte gar nicht vorstellen. Außerdem war ich fest davon überzeugt, dass diese auch wichtig für meine Gesundheit wären. Aber wie Dr. Neal Barnard treffend anmerkt, können sich unsere Geschmacksnerven innerhalb weniger Wochen an neue Geschmäcker gewöhnen und alte Geschmäcker ,,verlernen. Und so merkt man nach wenigen Wochen bereits, dass das Leben auch ohne Parmesan lebenswert ist. Warum wiederholen trotz all dieser wissenschaftlichen Beweise immer noch so viele Menschen gebetsmühlenartig die immer selben Falschinformationen über gesättigte Fette und tierische Produkte? Neben einer Gruppe an Personen, die eindeutige finanzielle Interessen an dem Verzehr von tierischen Produkten hat, ist es vor allem eine Sache, die Dr. John McDougall gut auf den Punkt bringt: „Menschen lieben es, gute Dinge über ihre schlechten Gewohnheiten zu hören.“ Zwei Stunden FOOD COACHING mit Niko gewinnen! Viele unserer Leser beschäftigen sich mit dem Thema Ernährung und streben nach einer gesunden, pflanzenbasierten Lebensweise. Wir möchten euch stets dabei unterstützen und bieten einem von euch ein individuelles Food Coaching mit Niko Rittenau. Du möchtest teilnehmen? Dann hinterlasse einen netten Gruß hier oder bei Facebook unter dem Post und schreibe Niko eine persönliche Nachricht, was dein Thema ist und wie Niko dir im Coaching helfen kann. Deine Mail bitte direkt an: kontakt@nikorittenau.com Niko sichtet alle Anfragen und wählt eine Person aus und schreibt dieser Person eine persönliche Nachricht. Das Coaching wird per Telefon oder Online stattfinden. Hinweis: Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am am 21.05.2017 um 9 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 21.05.2017 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User ab 18 Jahren aus Deutschland, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.   Der Beitrag High Carb ist das neue Low Carb (2/­­2) erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

High Carb ist das neue Low Carb (1/2)

8. April 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Kohlenhydrate machen dick, verursachen Diabetes und sind neben mangelnder Bewegung einer der Hauptgründe für viele andere ,,Wohlstandskrankheiten, so sagt man zumindest. Dass Inaktivität, also mangelnde Bewegung, allerdings selbst in bewegungsarmen Ländern wie den USA im Jahr 2010 lediglich Platz 5 bei den führenden Todesursachen und Platz 6 bei den führenden Ursachen für Invalidität erzielte, sollte uns bereits neugierig machen, was denn der bedeutendste Risikofaktor für einen frühzeitigen Tod bzw. Invalidität ist. Und die Antwort lautet: unsere Ernährung. In Teil eins widmen wir uns der Frage, wie überhaupt der Hype um „Low Carb“ entstanden ist, warum manche Menschen wieder wie in der Altsteinzeit leben möchten und was internationale Ernährungsgesellschaften dazu sagen. Natürlich ist ein gesundes Maß an Bewegung wichtig, aber nichts in unserer Macht stehende wird so sehr darüber entscheiden, wie gesund wir bleiben, wie die tägliche Entscheidung, was wir essen. Dr. Michael Greger benennt die drei größten Risikofaktoren für unsere Gesundheit folgender Maßen: Frühstück, Mittagessen und Abendbrot. Diese mit einem Augenzwinkern getätigte Aussage hat einen wahren Kern: Während zwar die Rate an mangelernährten Menschen Stück für Stück rückläufig ist, ist an ihre Stelle eine ganze Reihe an Überflusserkrankungen getreten, die uns selbst viele Lebensjahre und unser Gesundheitssystem viele Millionen Euro kosten und im Grunde vermeidbar wären, wenn wir anders essen würden. Begib dich auf deine eigene Recherche Ich weiß, dass man sich im Leben nicht über alles Gedanken machen kann und dies auch nicht muss. Es ist vernachlässigbar, ob wir nun einen Vitamix oder einen Bianco Hochleistungsmixer kaufen oder einen Laptop von Apple oder HP kaufen. Natürlich mag es sein, dass der eine besser als der andere ist, aber beide werden ihren Job erledigen. Genauso wie es die meisten anderen alltäglichen Dinge tun werden. Jeder Fernseher wird uns die Abendnachrichten zeigen und jeder MP3-Player unsere Lieblingsmusik abspielen. Beim Kauf all dieser Dinge kann man sich auch von mir aus auf die Reviews auf einem Portal wie Amazon verlassen. Aber wenn es um unsere Ernährung und damit um unsere eigene Gesundheit geht, würde ich vorschlagen, dass wir uns selbst eigenständig darüber informieren und uns nicht darauf verlassen, was wir als Kinder beigebracht bekommen oder wir in irgendeinem Forum, Blogpost oder Buch gelesen haben. Das gleiche gilt auch für diesen Artikel: Glaub nicht einfach, was du hier liest, sondern begib dich auf deine eigene Recherche und informiere dich so akribisch darüber, als würde dein Leben davon abhängen. Denn im Grunde tut es das auch. High Carb VS Low Carb Natürlich geht es bei Ernährung um Geschmack. Aber es geht auch um die Zukunft unseres Planeten und seinen limitierten Ressourcen. Und es geht um das Leben von Milliarden Lebewesen, die wir essen und Millionen weitere, die an den Folgen des Konsums dieser Lebewesen erkranken und sterben. Daher schlage ich vor, dass wir die grundlegendste aller Ernährungsfragen etwas ausführlicher beleuchten: Sollte die Basis unserer Ernährung pflanzlich und damit kohlenhydratbetont sein oder ,,Low Carb mit jeder Menge tierischer Produkte, wie es viele Fitness-YouTuber ohne irgendeine akademische Ausbildung im Ernährungsbereich vorschlagen? Low Carb rein pflanzlich? Das ist Quatsch! Manche Leute würden vorschlagen, dass man ja auch ,,Low Carb rein pflanzlich essen kann und es wurden sogar Bücher zu diesem Thema verfasst, aber das ist Quatsch. Der Hauptmakronährstoff der meisten pflanzlichen Lebensmittel sind Kohlenhydrate und wenn wir uns isokalorsich, also kaloriendeckend, vegan ernähren möchten und abgesehen von purem Öl, Avocados, Oliven und einigen sehr fettreichen Samen auch noch andere Dinge essen wollen, betreiben wir bereits keine ,,Low Carb Ernährung mehr. ,,Low Carb Vegan ist also schon fast ein Oxymoron, weil diese Begrifflichkeiten sich gegenseitig widersprechen. Die Kategorien ,,High Carb und ,,Low Carb sind natürlich viel zu sehr vereinfacht. Es gibt wie erwähnt sehr gesunde ,,Low Carb-Lebensmittel wie Avocados, Nüsse, Samen und einige weniger gesunde ,,High Carb-Lebensmittel wie Lollies oder Zimtschnecken. Wenn ich von ,,High Carb spreche, dann spreche ich aber nicht von Weißmehlbrötchen, heller Pasta und Süßigkeiten, sondern von einer Ernährung, deren Basis vollwertige Getreide, Hülsenfrüchte, Nüsse, Obst und Gemüse sind. All diese Lebensmittel enthalten den Großteil ihrer Kalorien in Form von Kohlenhydraten und können so dieser Ernährungsform zugeordnet werden. Diese Lebensmittelgruppen bildeten auch die Grundlage der Nahrung aller Menschen der vergangenen Jahrhunderte, die in den sogenannten ,,Blue Zones gelebt haben. Diese ,,Blue Zones bezeichnen Teile auf der Welt, in denen Menschen überdurchschnittlich alt werden und selbst im hohen Alter noch körperlich aktiv und gesund sind. Zu diesen Zonen gehören unter anderem Okinawa (Japan), Sardinien (Italien), Nicoya (Costa Rica), Ikaria (Griechenland) und die Siebenten-Tages-Adventisten in Loma Linda (Kalifornien). Alle ,,Blauen Zonen sind geprägt von einer Ernährungsweise, die entweder auf Getreide oder stärkehaltigen Wurzeln und Hülsenfrüchten aufbaut und zu einem überwiegenden Teil pflanzlich ist. Also das genaue Gegenteil jeder Paleo-, Atkins- oder anderer ,,Low Carb-Ernährungsweisen. Anhänger der Steinzeitdiät beziehen sich in ihren Ausführungen stets auf die Ernährungsweise in der Altsteinzeit vor über 10.000 Jahren und geben diese als Vorbild für eine gesunde Ernährungsweise an. Abgesehen von der Tatsache, dass es gar keine einheitliche Steinzeiternährung gab, weil diese je nach klimatischen Bedingungen in vielen Teilen der damaligen Welt anders zusammengestellt war, wurden zu dieser Zeit auch keine Langlebigkeitsphänomene beobachtet und generell hatten Menschen in der Altsteinzeit wenig vorzuweisen, was sie zu einem geeigneten Vorbild für unsere aktuelle Bevölkerung macht. Ob der Großteil der Menschen in der Altsteinzeit tatsächlich auch nur im Ansatz so viel Fleisch gegessen hat, darf darüber hinaus auch angezweifelt werden. Wieso orientieren wir uns aber überhaupt an ihnen und nicht eher an den Bewohnern der ,,Blue Zones? Hochkultur oder Höhlenmensch? Wenn wir unbedingt weiter zurück in die Geschichte blicken möchten, dann rate ich aber auch dazu, nicht gleich in die Altsteinzeit zu gehen, sondern lediglich ein paar tausend Jahre zurück zu all den Hochkulturen dieses Planeten. Jede Hochkultur in der späteren Evolution des Menschen konnte sich nur aufgrund des Ackerbaus und der damit verbundenen Sicherstellung der Nahrungsversorgung zu eben dieser entwickeln. Wie der Artgenosse in seinem großartigen YouTube-Video ,,Hey Veganer, Fleisch hat uns intelligent gemacht auf den Punkt bringt, war es weniger das Fleisch, sondern zu Beginn eher das Erhitzen der Nahrung und später der Ackerbau, der unser Überleben sichern konnte. Es mag sein, dass auch die Jagd an sich und das damit verbundene agieren und kommunizieren in der Gruppe dazu beigetragen hat, dass sich unser Gehirn weiterentwickelt hat. Aber auch diese Evolution scheint mittlerweile abgeschlossen zu sein und selbst wenn Fleisch zu irgendeinem Zeitpunkt eine Rolle in der Evolution des Menschen gespielt hat, hat es für die Gegenwart keine Relevanz mehr. Wir werden nicht mehr intelligenter, wenn wir weiterhin Fleisch essen und wir entwickeln uns auch nicht zurück, wenn wir damit aufhören. Der reine Nährwert von Fleisch ohne entsprechende genetische Veranlagung und andere Einflussgrößen kann ohnehin kaum zu einer Entwicklung wie jener des Menschen führen. Denn wenn Fleisch alleine so viel bewirken könnte, würden Löwen und andere Raubtiere heute ebenfalls ähnlich schlau wie wir sein. Aber zurück zu den Hochkulturen, die wie wir komplexe soziale Strukturen, Schrift, Sprache und Kalenderwesen hatten und damit wesentlich weiter entwickelt waren als Menschen in der Altsteinzeit. Jede Hochkultur hat Ackerbau betrieben und sich dementsprechend kohlenhydratbetont ernährt. Gesättigte Fette, Cholesterin, Östrogenen & andere Wachstumshormone Der über Jahrtausende hinweg anhaltende Verzehr von stärkehaltigen Getreiden und Wurzeln hat außerdem dazu geführt, dass wir Menschen von allen Tieren den höchsten Gehalt an Amylase im Speichel und im Verdauungstrakt aufweisen. Das erleben wir ja auch beim Konsum von Milch, die viele skandinavische Bevölkerungsgruppen heute besser spalten können als andere Bevölkerungen, die historisch nie oder sehr selten im Erwachsenenalter getrunken haben. Im Gegensatz zum Getreide kommt die Milch allerdings mit jeder Menge gesättigter Fette, Cholesterin, Östrogenen und anderen Wachstumshormonen im Paket, an welche sich unser Organismus nicht im selben Maße adaptieren konnte und von daher würde ich trotzdem weiterhin von Milch abraten. Aber zurück zur Amylase. Amylase ist ein stärke-spaltendes Enzym, welches uns erlaubt, die Stärke im Getreide abzubauen und damit für uns verwertbar zu machen. Wenn wir physiologisch dazu gemacht wären, kohlenhydratarm bzw. ohne Getreide zu leben, warum sollten wir dann so beachtliche Mengen dieses Enzyms im Körper haben? Wie uns die Geschichte zeigt, wurden seit jeher Getreide im Orient, Reis in Ost-Asien, Mais in Mittelamerika und Kartoffeln in den Anden angebaut und als Grundnahrungsmittel verzehrt. Im Rahmen der Evolution passen sich Lebewesen an die Bedingungen der Außenwelt an. Und so haben wir über die Jahrtausende hinweg die Fähigkeit entwickelt, optimal mit einer kohlenhydratreichen Ernährung zu funktionieren. Vitamin C in vielen Obst- und Gemüsesorten Im Gegensatz zu ,,richtigen Fleischessern können Menschen auch Vitamin C nicht selbst bilden und sind dadurch auf die Zufuhr von Vitamin C durch die Nahrung angewiesen. Während Muskelfleisch, Milch und Eier beinahe frei von Vitamin C sind, finden wir dieses Vitamin in großer Menge in vielen Obst- und Gemüsesorten wie Tomaten, Paprika, Orangen, Zitronen, etc. Wenn wir also dem Beispiel der Paleoanhänger folgen und einen Blick zurück in die Geschichte werfen, kommen wir unweigerlich zum Ergebnis, dass sowohl jede Hochkultur unserer Geschichte als auch jene Bevölkerungsgruppen mit den meisten Hundertjährigen stets eine pflanzenbasierte, kohlenhydratreiche Ernährungsweise praktiziert haben. Warum sollten wir also etwas anderes tun? Aber der Mensch brauch doch Proteine?! Ja, der Mensch benötigt auch Proteine für seine Entwicklung. Die Frage ist aber eher, ob er tatsächlich so viel davon braucht, wie uns die Werbung und andere Medien suggerieren. Dass die menschliche Muttermilch im Gegensatz zu allen anderen Muttermilchsorten von Kuh, Schaf und Ziege über Ratte und Katze einen im Durchschnitt doppelt bis dreifach so hohen Kohlenhydratgehalt und nur einen viertel bis halb so hohen Proteingehalt hat, legt den Schluss nahe, dass wir Kohlenhydrate sehr gut verwerten können und diese auch in großer Menge brauchen. Außerdem zeigt es uns, dass die Rolle von Protein wohl ein wenig überschätzt wird. Immerhin ist die Muttermilch jenes Lebensmittel, dass sich in der Evolution am besten an die Bedürfnisse des Menschen angepasst hat und einen Menschen in jener Zeit, in der das schnellste Wachstum erfolgt, optimal versorgt. Wenn man besonders ,,natürlich leben möchte, kann man außerdem mal versuchen, mit seinen von der Natur gegebenen ,,Klauen und ,,Reißzähnen ein beliebiges Tier zu erlegen, ihm das Fell abzuziehen und seine Organe und sein Fleisch zu verzehren. Das wird zum einen ziemlich schwierig werden und zum anderen nicht besonders lecker schmecken. Man könnte aber auch die ,,natürlichen Instinkte eines Kleinkindes testen und es zusammen mit einem Kaninchen und einem Apfel unter Aufsicht in einen Raum geben. Wenn das Kleinkind dann hungrig wird, können wir ja testen, ob es mit dem Apfel spielt und das Kaninchen isst oder umgekehrt. Um eine Kontrollgruppe zu erhalten, können wir den Versuch dann auch mit einem jungen Löwen durchführen und testen, wen das Löwenbaby essen wird. Dann werden wir Zeuge von natürlichen Instinkten. Ernährungsempfehlungen bilden vollwertige Getreide, Gemüse und Obst Aber auch wenn wir den Blick weg von der Geschichte und unseren physiologischen Merkmalen hin zu unserer heutigen Zeit richten, gleicht sich das entstehende Bild. Wenn wir uns daran orientieren, was nationale und internationale Ernährungsgesellschaften raten, kommen wir ebenfalls zu einem Bild, das nicht weiter von einer ,,Low Carb- Ernährung entfernt sein könnte. Egal ob wir die Ernährungspyramide bzw. den Ernährungskreis der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) oder die ,,My Plate-Richtlinien der AND (Academy for Nutrition and Dietiteics) betrachten, werden wir stets sehen: Die Basis der Ernährungsempfehlungen bilden in beiden Fällen vollwertige Getreide, Gemüse und Obst. Die ,,My Plate-Richtlinien sind außerdem die weltweit ersten Ernährungsrichtlinien einer offiziellen (und der weltweit größten) Ernährungsgesellschaft, die keine explizite Empfehlung für irgendeine Art von Fleisch aussprechen. Sie empfehlen lediglich eine ,,Protein-Kategorie und überlassen es dabei der einzelnen Person, ob es sich dabei um pflanzliches oder tierisches Protein handelt. Eine ,,Low Carb-Ernährung wird dabei von keiner einzigen Gesellschaft empfohlen. Lebensmittel als Gesamtpaket Abgesehen von den ökologischen und ethischen Auswirkungen einer fett-protein-betonten Ernährungsweise mit einer großen Menge an tierischen Produkten geht diese Ernährungsweise auch mit einer Reihe an gesundheitlichen Nachteilen einher. Es stimmt natürlich, dass wir langkettige Omega-3-Fettsäuren in Fischen, Eisen und Zink in Fleisch und Kalzium in der Milch finden. Aber Lebensmittel kommen immer als Paket auf unseren Teller. Das heißt, wir essen ja keine Stoffe wie ,,Kalzium oder ,,Omega-3-Fettsäuren, sondern wir essen ganze Lebensmittel. Und so kommen jene durchaus wünschenswerten Inhaltsstoffe mit jeder Menge Begleitsubstanzen. Und auch von vermeintlich wichtigen Inhaltsstoffen wie Protein und Eisen können wir zu viel bekommen, wenn wir größere Mengen an tierischen Produkten konsumieren. Denn abgesehen vom Überfluss an jenen Proteinen und Eisen sowie (gesättigten) Fetten und Cholesterin verpassen wir außerdem die Chance, über den Tag verteilt ausreichend Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse im Rahmen unserer Kalorienbilanz zu essen und riskieren so einen zusätzlichen Mangel an Ballaststoffen, Antioxidantien, Vitamin C, Folsäure, sekundären Pflanzenstoffen und weiteren Substanzen, die hauptsächlich in pflanzlichen Produkten vorkommen. Es ist also auch immer eine Frage der ,,Opportunitätskosten, denn mit jeder weniger gesunden Mahlzeit entgeht uns auch die Chance auf eine gesunde. Zahlreiche Untersuchungen der letzten zwei Jahrzehnte haben den Zusammenhang zwischen tierischem Häm-Eisen und dem Auftreten von Metabolischem Syndrom, Diabetes Mellitus Typ II und kardiovaskulären Erkrankungen gezeigt. Überall wird dazu geraten, gesättigte Fette zu reduzieren Seit Angel Keys und Kollegen vor knapp einem halben Jahrhundert gezeigt haben, dass der Konsum von gesättigten Fetten den Cholesterinspiegel erhöht und dieser das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigert, ist es internationaler Konsens geblieben, dass der Konsum von gesättigten Fetten in der Ernährung reduziert werden soll. Und auch wenn Anhänger von Paleo und Atkins und einige Autoren wie Nina Teichholz anderes in ihren Büchern schreiben, ändert das nichts daran, dass jede offizielle Organisation ihnen widerspricht. Egal ob wir in die Positionspapiere der AND, der DGE, der FAO oder der WHO ansehen: Überall wird dazu geraten, gesättigte Fette (und damit tierische Produkte) zu reduzieren. Wer bei einem so starken internationalen Konsens weiterhin anderer Meinung ist, glaubt vielleicht auch noch daran, dass die Erde eine Scheibe ist. Dr. Atkins, der Begründer der ,,Atkins Diät, einer ,,Low Carb-Ernährungsform, deren Bücher zu weltweiten Bestsellern wurden, erlag übrigens selbst am Ende seiner eigenen Ernährungsformel. Das Wall Street Journal veröffentlichte in 2007 die Autopsieberichte des in 2003 verstorbenen Ernährungsgurus, die zeigten, dass auch Dr. Atkins unter Bluthochdruck litt und letztendlich an einem Herzinfarkt starb und zum Zeitpunkt seines Todes über 10 Kilogramm Übergewicht hatte.Darüber hinaus erhöht eine fettbetonte Ernährung (und dazu zählt jede ,,Low Carb-Ernährung) die Insulinresistenz in der Zelle und erhöht damit zusätzlich das Diabetesrisiko. Es sind also nicht die Glucose im Blut (Blutzuckerspiegel), die das eigentliche Problem darstellt, sondern die mangelnde Insulinsensitivität der Zelle, mit der Typ-II-Diabetiker aufgrund der Anhäufung von sogenannten ,,intrazellulären Lipiden kämpfen, welche durch Übergewicht und eine Fettbetonte Ernährung gefördert werden. Natürlich kann man die Symptome des Diabetes unterbinden, indem man keine Kohlenhydrate verzehrt, aber wie wäre es denn, die Ursache zu beheben und damit die eigentliche Erkrankung zu reversieren? Im zweiten Teil sprechen wir darüber, wie kohlenhydrat betonte Ernährungsformen außerdem vielen Erkrankungen vorbeugen und diese stoppen können und warum wie unser Verständnis von „Natürlichkeit“ uns selbst im Weg steht, uns gesund zu ernähren. Der Beitrag High Carb ist das neue Low Carb (1/­­2) erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Veggienale am 25./26.3. in Nürnberg inkl. Freikarten + Set

17. März 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Veggienale am 25./26.3. in Nürnberg inkl. Freikarten + SetHabt ihr Lust, neue vegane Produkte zu entdecken und probieren, euch spannende Vorträge und interessante Kochshows anzuschauen - und viele Gleichgesinnte zu treffen? Dann streicht euch am besten gleich mal den 25. und 26. März 2017 dick grün im Kalender an, denn da findet die Veggienale in Nürnberg statt. Das Motto der Messe ist: ,,Die Messe für ein gutes Leben, und ein gutes Leben heißt auch: pflanzlich, natürlich und gesund. Als vegan lebender Mensch oder als jemand, der oder die an einer vergangenen Ernährung interessiert ist, hat man es im Jahre 2017 schon echt gut, denn die Zahl der Hersteller von veganen Produkten und das Angebot in den Läden wird immer größer. Der perfekte Ort zum Entdecken Eine Messe wie die Veggienale ist der perfekte Ort, um neue spannende Produkte kennen zu lernen und zu probieren. So einige Produkte gibt es nämlich ganz sicher noch nicht im Supermarkt um die Ecke, vieles wirst du hier zum ersten mal testen können. Die Ausstellerliste lässt sich sehen: Nicht nur Lebensmittelproduzenten wirst du an ihren Ständen sehen, sondern auch Tierrechtsorganisationen, veganfreundliche Krankenkassen, Ernährungsberater, Modelabels, Energieanbieter, Parteien, Banken, Cateringunternehmen und so einiges mehr. Natürlich nur Unternehmen, denen Themen wie Veganismus und Nachhaltigkeit am Herzen liegen. Du siehst, die Liste der Aussteller ist nicht nur lang, sondern das Angebot ist auch noch total vielfältig. Und das ist gut so, denn veganes Leben bedeutet nicht nur, vegan zu essen. Auch bei Kleidung, Kosmetik, Strom, Versicherungen oder Banken sollte man genauer hinschauen, ob das Angebot wirklich vegan und/­­oder nachhaltig ist. Genau dafür ist eine Messe wie die Veggienale super, denn dort kann man auch direkt mit den Anbietern persönlich sprechen. Spannendes Rahmenprogramm Du kannst aber auch der Veggienale nicht nur Produkte und Dienstleistungen entdecken. Es gibt nämlich zudem noch ein großartiges Rahmenprogramm, mit interessanten Vorträgen, coolen Kochshows, spannenden Talks und Workshops. Dabei findest du Themen wie - Vegan und eiweißreich kochen - Nachhaltig konsumieren – wie geht das? - High Carb ist das neue Low Carb – warum Kohlenhydrate unsere besten Freunde sind - Vegane Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit - Vegane Ernährung für Kinder - Geld anlegen und Entwicklung fördern - Vegan Klischee ade! Kritische Nährstoffe optimal rein vegan decken - und einige mehr Hier wird man also auch noch eine ganze Menge lernen können, und die Vortragenden (wie z.B. Niko Rittenau) kennenlernen. Auch an Kinder ist gedacht, von Theaterstücken bis Mutmach-Workshops ist hier einiges dabei. Dazu gibt es noch einige Aktionen. Schau dir mal das ganze Programm am besten gleich hier an. Und gib der Facebookseite der Veggienale am besten gleich auch noch ein „Gefällt mir“, damit du über alles rund um die Messe auf dem Laufenden bist. Messe gemeinsam mit der fairgoods Die Veggienale wird übrigens in Kooperation mit der fairgoods Messe durchgeführt, d.h. dein Eintrittsticket gilt für beide Messen. Die fairgoods Messe ist aber keine vegane Messe, sondern hier ist der Mindeststandard vegetarisch. Fleisch, gelatineartige und Lederhaltige Produkte sind aber grundsätzlich ausgeschlossen. Ein Besuch auf der Veggienale in Nürnberg lohnt sich also wirklich! Schau am besten gleich mal auf die Website der Veggienale, dort findest du alle Infos, die du benötigst, natürlich auch die nächsten Messetermine (falls du es nicht nach Nürnberg schaffst). Hier mal ein paar Impressionen der letzten Veggienale Messen: Bilder (C) sechert/­­/­­fairlin *** Gewinnspiel 3×2 Freikarten & je ein Paket Saucen von Wheaty *** Die veganen Saucen von Wheaty sind ganz neu und werden euch begeistern. Ihr wollt an der Verlosung teilnehmen? Hinterlasst ein Kommentar unter diesem Artikel oder auf Facebook unter dem Post und sagt uns, warum ihr unbedingt dabei sein wollt und wer euch begleiten darf. Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich willkommen. Das Gewinnspiel endet am 22.03.2017 um 12 Uhr. Die Gewinner werden ab dem 22.03.2017 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und sofort benachrichtigt. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Ort, Anfahrt und Öffnungszeiten Veranstaltungsort Halle 15 Auf AEG Fürther Str. 244-254 90429 Nürnberg Anfahrt - ÖPNV: Mit der U-Bahn: Mit der Linie U1 in Richtung Fürth bis zur Haltestelle Eberhardshof und U-Bahnhof in Richtung Raabstraße verlassen. - PKW: Wir empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Wer dennoch mit dem Auto anreist: Fürther Straße in Richtung Fürth: Nach dem TA-Mittelstandszentrum und ca. 200m nach der Raabstraße links auf das AEG-Gelände/­­Hof A einbiegen. Fürther Straße in Richtung Nürnberg Zentrum: An der Kreuzung Sigmundstraße /­­ Adolf-Braunstraße links in die Adolf-Braun-Straße und an der nächsten Kreuzung rechts in die Muggenhofer Straße abbiegen. Öffnungszeiten - Samstag 25. März: 10.00 bis 18.00 Uhr - Sonntag 26. März: 10.00 bis 18.00 Uhr Eintrittspreise - Tageskarte normal 8,00 EUR - Tageskarte ermäßigt 6,00 EUR (gilt für Schülerinnen, Studentinnen, Azubis, Rentnerinnen, Arbeitssuchende; bitte Nachweis am Einlass bzw. den Tageskassen bereithalten) - Kinder bis 14 Jahre und Begleitpersonen von Menschen mit Handicap haben freien Eintritt - Online-Vorverkauf (läuft bis 24. März um 23.59 Uhr): 7,00 EUR normal, 5,00 EUR ermäßigt Hier noch mal alle Infos schön im Überblick:   Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch ECOVENTA. Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch ECOVENTA. Der Beitrag Veggienale am 25./­­26.3. in Nürnberg inkl. Freikarten + Set erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Veganes Food Diary - einfach & gesund vegan

29. Mai 2018 Totally Veg! 

Veganes Food Diary - einfach & gesund veganMeine Lieben, heute probieren wir mal ein neues Format - ein veganes Food Diary. Einen recht umfassenden Einblick in das, was bei mir so am Teller landet. Aus fast zwanghafter Angewohnheit fotografiere ich mein Essen und mache dann oft nichts damit. Warum nicht auf den Blog damit und hoffen, dass ich ein paar von euch damit inspiriere? Hier die Prämisse dieses Essenstagebuch: Es wurde in den eigenen vier Wänden verspeist und idealerweise von mir selbst zubereitet. Und weiter: Mein Ziel in meiner veganen Küche ist vor allem, dass das Essen einfach und schnell zuzubereiten ist, und mir ist es auch wichtig, dass es gesund ist - sprich, möglichst wenig verarbeitet, viel Gemüse, Obst, komplexe Kohlenhydrate und Eiweißquellen (und ja, davon gibt es auffallende Ausnahmen, wie wir gleich sehen werden!). Also, auf geht's... willkommen an meinem veganen Esstisch. Und wenn ihr Fragen habt zu einem der Gerichte, ab in die Kommentare mit euch! Salat geht immer. Übrigens ist Kürbiskernöl auch das einzige Öl, das ich in meiner Küche verwende (abgesehen davon, wenn ich etwas backe). Aber Salat mit Kürbiskernöl lässt mein österreichisches Herz einfach höher schlagen! Und nur zur Info, in einen Salat müssen Bohnen hinein, ansonsten ist es kein richtiger Salat. Oben drauf gab es Quinoa-Burger, die ich im Tiefkühlregal entdeckt habe. Von den Nährwerten her sind sie ok, ansonsten kann man sie essen, muss man aber nicht. Ein Highlight, meine mexikanische Buddha Bowl - selbstgekochte Pinto-Bohnen, Naturreis, gebratenes Gemüse, Salat, Guacamole, Mais, Tomaten und Salsa.  Unter diesem Haufen Gemüse und Bohnen (Spargel, Brokkoli, Zucchini, Champignons, Zwiebel, Kidney-Bohnen) verstecken sich Vollkorn-Nudeln, ich verspreche euch, sie sind da. Gemüsepfannen sind ja mein Weg, um Platz im Kühlschrank zu schaffen für die Craft-Biere meines Mannes - das hört sich jetzt gänzlich un-feministisch an und ist ganz anders gemeint. Aber es funktioniert! Meistens würze ich die Gemüsepfannen mit viel Knoblauch, Sojasauce und gebe einen veganen Suppenwürfel dazu. Noch eine Gemüsepfanne! Mit Spargel, Paprika, Zucchini, Räuchertofu und weißen Bohnen, gewürzt mit einer italienischen Gewürzmischung und frischen Kräutern. Ich entsinne mich nicht, was es dazu gab, ich nehme an, es war Quinoa. Ich erinnere mich aber jedenfalls, dass es sehr gut war! Das hier war ein Brunch nach einem Grillabend mit Freunden. Übergeblieben sind der Bohnen-Mais-Salat und der schwindelige Kartoffelsalat. Schwindelig deshalb, weil ich auch Zeitmangel (aka Faulheit) einfach einen fertigen Kartoffelsalat gekauft habe und den nur mit Essiggurkerl und Frühlingszwiebel aufgepeppt habe - lecker! Dazu gab es noch ein paar vegane Würstel, die recht blass aussehen, aber gut schmecken und Avocado-Toast. Mehr Fleischiges, das gab es an einem Freitag-Abend zur Einstimmung aufs Wochenende - Vollkorn-Penne in selbstgemachter Tomaten-Gemüsesauce und vegane Fleischbällchen. Yum! Mein Mann hat meine Versuche, ihm ein Fleischbällchen mit der Nase in seine Richtung zu schubsen, nur mit einer hochgezogenen Augenbraue quittiert. Das wird wohl nichts mit Romantik ? la Susi und Strolch im Hause Totally Veg! Pancakes. Oh yeah. Das hier sind sogar gesunde Pancakes, den sie bestehen nur aus Haferflocken, Bananen und Sojamilch (und etwas Backpulver und Zimt). Das macht sie sogar glutenfrei! Oben drauf gab es Beeren und dazwischen Erdnussbutter. Oh yeah. Veganes Essen muss wirklich nicht kompliziert sein - hier ein Snack nach einem Lauf. Melone, Heidelbeeren, Erdbeeren. Fertig. Mein Mann M und ich nehmen unser Essen täglich ins Büro mit. Meistens sind es Reste vom Vortag (und ehrlich, Reste hört sich so negativ an! Ich liebe Reste.), aber gelegentlich bin ich auch voll im "Meal Prep"-Modus und bereite uns unser Mittagessen extra vor. Hier eine meiner liebsten Kombinationen an Office Lunches: Reis, Bohnen (Pinto in diesem Fall, auch Baked Beans sind sehr gut!) und geröstete Süßkartoffel mit Garam Masala. Oben drauf scharfe Chili-Sauce, und wenn wir den im Kühlschrank haben, gibt es noch ein wenig Hummus dazu, weil man die Süßkartoffeln darin so schön dippen kann. Ehrlich, ich könnte das täglich essen. Mein Mann vermutlich nicht, er hat noch gemischte Gefühle gegenüber Süßkartoffeln. Wir arbeiten daran.  Meine Einschränkung im Intro, dass nicht alles in diesem veganen Food Diary gesund ist, bezieht sich vor allem auf das hier. Aber ehrlich... gelegentlich muss man auch die Seele streicheln. Veganes Ben & Jerry's (Peanutbutter & Cookies), mit Mini-Oreos, Erdbeeren und extra Erdnussbutter. Und jetzt alle so: Ooooh yeah. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 29.01. - 04.02.2018

5. Februar 2018 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 29.01. - 04.02.2018Montag Ich mag Montage nicht besonders gerne, aber da geht es vermutlich vielen so. Montage werden allerdings minimal besser, wenn man Essen vorbereitet hat, das im Kühlschrank auf einen wartet. Am Sonntag habe ich diesen BBQ-Tofu gemacht - dafür einfach Naturtofu gepresst, in Würfel geschnitten und in einer Mischung aus BBQ-Sauce, Ketchup, Knoblauch, Sojasauce und Salz getunkt, anschließend im Ofen gebacken. Nach dem Auskühlen ist der Tofu fest und schmeckt super zu Nudeln, in Wraps, Salaten oder einfach pur aus dem Kühlschrank, weil Montag ist. Dienstag Diese Woche war ich ziemlich stolz auf mich, ich habe für das Mittagessen jeden Tag etwas anderes vorbereitet. Mein Mann und ich nehmen unser Essen jeden Tag ins Büro mit, und ja, es gab schon Zeiten, da habe ich drei Portionen Pasta oder vier Schüsseln Haferbrei in einer Woche gegessen. Nicht diese Woche! Am Dienstag habe ich abends noch kurzerhand etwas Brokkoli mit Zwiebel gebraten, braune Linsen und selbstgemachte Erdnussauce dazugeben und dann noch gekochten Couscous untergerührt. Wirklich schnell gemacht und ein super Lunch! Mittwoch Ich bin so froh, dass die Tage nun merklich länger werden! Es fällt mir besonders auf, wenn ich nach der Arbeit noch laufen gehe, und ich tatsächlich noch Tageslicht sehe und mir nicht mehr vorkomme wie eine Verrückte, die in der Dunkelheit über ihre eigenen Füße fällt. Und ein Sonnenuntergang ist auch eine gute Entschuldigung, um heftig schnaufend endlich stehenzubleiben und viel zu lange für ein einzelnes Foto zu brauchen.  Donnerstag Mein Mann und ich kennen uns nun schon eine Weile. Und seit ich ihn kenne, schwört er, dass er Schwammerl (aka Pilze für die Nicht-Österreicher unter euch) HASST. Vielleicht hat er früher zuviel Super Mario gespielt, anscheinend gab es in seiner Kindheit einen Zwischenfall mit gebackenen Champignons. Jedenfalls: Mein Mann M und Schwammerl haben kein gutes Verhältnis. Wenn er Pilze isst, dann hat er sehr klar Vorstellungen, wie sie zu sein haben. Ich erfülle die natürlich gerne und meine Nudeln mit cremiger Pilz-Sauce liebt er darum schon seit Jahren heiß, auch als Schwammerl-Gegner. Ein echter Ritterschlag für dieses Rezept! Freitag Der Mann geht schifahren und schickt mir Bilder von verschneiten Wäldern, während ich in der Arbeit sitze. Vielen Dank auch! Nachdem ich nach der Arbeit eine große Runde gelaufen bin (im Tageslicht!), stand uns beiden der Sinn nach Kohlenhydraten. Risotto gab es schon ewig nicht mehr, und es hat ausgezeichnet geschmeckt.  Samstag Wir waren in der Stadt, um bei GustaV ein Sandwich zu essen (falls ihr je in Salzburg seid, müsst ihr wirklich dort auf ein Sandwich hin!). Mittlerweile ist das für uns ein Ritual am Samstag geworden, verbunden mit einem langen Spaziergang (nach dem wir ausgesehen haben wie die Schneemänner). Sonntag Auf Twitter ging ein Aufschrei der Empörung durch die veganen Reihen: Oatly, eine schwedische Firma, die Hafermilch herstellt, haben in einem Tweet verraten, dass sie übriggebliebene Hafer-Reste an eine Schweinefarm als Futtermittel verkaufen - um aus ökologischen Gründen das Zeug nicht einfach wegzuwerfen. Ich finde, dass die vegane Community hier mal wieder über das Ziel hinaus ist - vegane Firmen werden an so unglaublich hohen Standards gemessen, die man quasi nicht erfüllen kann, und jeder Fehltritt kann eine Hexenjagd auslösen. Gerade Oatly spricht sich sehr für eine vegane Ernährung aus und hat von der schwedischen Milchindustrie schon viel einstecken müssen. Da ist es doch noch schöner, wenn man aus den eigenen Reihen niedergeschossen wird. Wie seht ihr das? Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegan und Sport - Interview mit Christian von Vegan Athletes

18. November 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan und Sport - Interview mit Christian von Vegan AthletesVegan und Sport, das ist für viele noch ein Widerspruch. Einer unter vielen Sportlern hat es geschafft dieses Vorurteil aus dem Weg zu räumen. Wir stellen euch heute Christian und seine Mission, eine Million Menschen gesundheitlich auf ihrem nächsten Schritt zu begleiten, vor! Christian, wer bist du und wie kommst du zur veganen Ernährung?  Heute werde ich hauptsächlich Mr. Brokkoli genannt. Ich bin fürsorgender Ehemann und Papa von zwei bezaubernden Prinzessinnen, ernähre mich vegan und mache leidenschaftlich viel Sport. Das war mal anders. Als ich 13 Jahre alt war, hatte ich einen Traum! Ich war sehr krank, musste jeden Tag inhalieren, hatte Asthma und Neurodermitis. Ich ernährte mich natürlich auch nicht gerade bewusst. Milch stand immer noch auf meinem Speiseplan und ich verzehrte Unmengen an Fertigprodukten und viel Fleisch. Irgendwann kam heraus dass ich eine Milcheiweißallergie hatte und seitdem ich die Milch weg gelassen habe, ging es mir etwas besser. Mein Traum war eines Tages eine gesunde Familie mit mir als starkem, gesunden und glücklichen Familienvater zu haben, der sich für seine Familie, seine Mitmenschen und die Natur einsetzt und mit ihr in Einheit lebt. Heute - 20 Jahre später - wurde dieser Traum Realität. Und daraus entstand meine Mission: 1 Million Menschen gesundheitlich auf Ihr nächstes Level zu bringen. Und dafür tue ich alles.  Seit Jahren bin ich davon besessen, Strategien und Instrumente zu entwickeln, die die Lebensqualität der Menschen und Unternehmen unmittelbar verbessern und habe ihre Effektivität mit messbaren Erfolgen auf www.vegan-athletes.com unter Beweis gestellt. Du bist ja selbst auch sehr fit und sportlich unterwegs, warum ist dir das so wichtig? Für mich gehört die Bewegung - vor allem an der frischen Luft - als essenzieller Bestandteil zu einem gesunden Lifestyle absolut dazu. Dabei lege ich in allererster Linie Wert darauf, dass die Bewegung unter gesundheitlichen Aspekten sinnvoll ist. Ich halte weniger etwas von Extremsporarten die zu stark den Körper oder Geist belasten. Ich möchte athletisch sein, schnell rennen können, aber gleichzeitig auch hohe Gewichte stemmen können und mobil/­­flexibel sein. Mein Körper ist mir viel Wert und dementsprechend behandele ich ihn genügsam. Der Körper möchte in Bewegung sein. Wir sind anscheinend nicht darauf abgestimmt den ganzen Tag nur zu sitzen oder zu liegen. Daher lege ich viel Wert auf Sport und natürlich möchte ich auch noch ,,gut aussehen   Veganes Kochbuch Das bringt mich zur nächsten Frage, die uns immer wieder gestellt wird: Wie kann ich mit pflanzlicher Ernährung abnehmen und fit aussehen? Meine persönliche Meinung zum Thema vegan abnehmen ist sehr einfach. Du brauchst folgende Zutaten: - Viel Bewegung an der frischen Luft - Am besten High Intensive Workouts und Sportarten wie Freeletics, Crossfit, Sprints und jeden Tag trainieren. - Esse mindestens 70% Rohkost und hauptsächlich grünes Blattgemüse, Obst und so viel unverarbeitet wie möglich (Clean Eating). - Esse regionale und saisonale Lebensmittel, denn dass sind genau diese, die der Körper zu der jeweiligen Jahreszeit benötigt. - Baue grüne Smoothies (Nährstoffbomben) in dein Speiseplan ein und versorge dich mit wunderbarem Chlorophyll - Lasse alle Süßigkeiten und hoch verarbeitetes weg. Und schon nimmst du ab Wie kann ich mit pflanzlicher Ernährung Muskeln aufbauen? Das geht selbstverständlich genauso wie mit einer flexitarischen Ernährung. Der Prozess vollführt sich in 2 Schritten: 1) Wir müssen die Muskelfasern verletzen, sodass sie sich stärker wieder aufbauen. Hierzu ist Training oder körperliche Arbeit notwendig. Muskelaufbau mit pflanzlicher Ernährung Im Kurs ,,Total Body Transformation Kurs bedienen wir uns hier hocheffektiver Übungskombinationen und Trainingstechniken für eine optimale Stimulation deiner Muskulatur und zwar von Kopf bis Fuß. Der Einsatz von Widerstandsbändern ermöglicht es intensive Reize zu setzen, die ein klassisches Training im Fitnessstudio ersetzen bzw. sogar weit übertreffen. Du brauchst also nicht extra ins Fitnessstudio gehen, kannst dies aber wenn du Spaß daran hast. Du, dein Körper, dieses Programm und ein par Widerstandsbänder sind genug um alles zu erreichen was du dir vorgenommen hast. 2) Ernährung. Du darfst dich hochwertig und vollwertig ernähren und dich nicht in einem Kaloriendefizit befinden. Ausser, du bist kompletter Neueinsteiger im Training. Dann ist es sogar möglich, gleichzeitig Muskelmasse aufzubauen, während du Körperfett abbaust. Welche Kriterien sind für ,,veganen Muskelaufbau also wichtig: - Die Qualität der Aminosäuren ist entscheidend (Aminosäuren sind die einzelnen Bestandteile des Eiweiß) - Wir brauchen essenzielle Aminosäuren um Muskeln aufzubauen. - Das Verhältnis der Makronährstoffe kannst du selbst für dich herausfinden was dir gut tut. Eine Guideline von unserem Trainer ,,Daniel Einenkel ist: 75% vollwertige und komplexe Kohlenhydrate aus grünem Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, Amaranth, Quinoa, Linsen, Buchweizen 15% hochwertige Eiweiße aus Bohnen, Tofu, Lupinen, Linsen und grünem Blattgemüse 15% hochwertige Fette Nur wer seinen Körper, das gibt was er auch zur Entwicklung benötigt, wird die gewünschten Resultate erzielen. Dies fängt bei dem individuellen Energiebedarf an, über die bestmögliche Nährstoffversorgung bis hin zur Optimierung des Zellstoffwechsels für schnelle Regeneration und beschleunigte Anpassungsvorgänge.   Wie kann ich mich unterwegs gesund und proteinreich vegan ernähren? Hier gibt es viele Methoden. In einem meiner Videos zeige ich mein Lieblingsrezept: Den veganen Lubrikator. Hier ist alles drin, von hochwertigen Fetten die langfristig satt machen, vollständige Proteine und wichtige Mikronährstoffe liefern ein Geschmackserlebnis, dass dich besonders für anstrengende Touren auf dem Dampfer hält. Des weiteren bekommst du meine Lieblingslupinen Riegel als gesunden Snack hier oben drauf. Einfach 20 Min. am Tag vorher vorbereiten und schon bist du bestens gerüstet. Für unterwegs ist die typische Stulle (Brot oder Brötchen) natürlich optimal. Natürlich sollten die Brote immer Vollkorn sein und am besten selbst gebacken. Was hat es mit den Vegan Athletes Lab auf sich? Mit der Online Universität - den Vegan Athletes Lab -  gehe ich meiner Mission nach, 1 Million Menschen gesundheitlich auf ihrem nächsten Schritt zu begleiten! Mit den Vegan Athletes Lab (Online Akademie) hast du alles in der Hosentasche,  was du für deinen veganen Fitness Lifestyle brauchst! Lerne mit den besten Trainern der veganen Welt und das jederzeit und überall. Noch nie war es so einfach und so schnell (nur 21 Tage und 15 min pro Tag) #VeganSexy zu sein und noch nie hast du deine Ziele schneller erreicht - oder flexibler. Die Vegan Athletes Lab sind Deutschlands führende vegane Online Fitness- und Ernährungsplattform. Unsere Trainer sind sympathisch, leidenschaftlich und alle Experten auf ihrem Gebiet. Es ist toll, solche Menschen im Team zu haben. Mir persönlich ist es eine Herzensangelegenheit die Menschen fitter und gesünder machen! 1 Million Menschen auf Ihr nächstes Level und du bist einer von Ihnen! Fühle dich eingeladen in der Familie und wachse auf allen Ebenen. Lieben Dank Christian. Das hört sich nach einem tollen Projekt an. Wir sind ganz gespannt, wann ihr die ersten Millionen Menschen erreicht! Viel Erfolg weiterhin.   Jetzt testen und 10% sparen! DANKESCHÖN AN UNSERE LIEBEN LESER & FANS Wow, Vegan und Sport, das ist eine tolle Kombination, um sich nachhaltig fit zu halten. Na, habt ihr Lust bekommen die Kurse mal auszuprobieren? Wir haben uns was tolles für euch überlegt. Jeder der diesen Artikel und/­­oder den Post auf Facebook in den ersten 24 Stunden kommentiert, bekommt ein E-Book mit leckeren Superfood Rezepten gratis geschenkt. Und Alle Fans Deutschland is(s)t vegan können sich mit dem Code Gutscheincode: VEGAN10 auf alle Online-Kurse 10% Rabatt sichern. Dieser Code läuft bis zum 26.11.2017 9:00 Uhr. Einfach auf die Seite www.lab.vegan-athletes.com gehen, Kurs wählen und testen, danach ein Einzelkurs für 49 Euro buchen (lebenslanger Zugriff) oder monatlich für 8,99 Euro (jeden Monat kündbar). Bei der Auswahl dann den Code VEGAN10  eingeben und weitere 10% geschenkt bekommen. Wir wünschen euch viel Spass und Freude. #ProudToBeVegan       Der Beitrag Vegan und Sport - Interview mit Christian von Vegan Athletes erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Der Bio, vegane, glutenfreie, low-carb, fairtrade Dschungel

10. Oktober 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Der Bio, vegane, glutenfreie, low-carb, fairtrade DschungelDie Expedition durch den bio, veganen, glutenfreien, low-carb, fair-trade Dschungel Jetzt auch in glutenfrei, aber oh nein, da sind Kohlenhydrate drin. Gibt es das auch in Fairtrade? Auf jeden Fall ist das kein Bio, das ist Demeter. Verwirrend oder? Ehrlich gesagt gleicht das Einkaufen von Lebensmitteln heutzutage einer Wanderung durch den Dschungel. Wir von veganfitme haben mal unsere Machete geschärft und uns für dich durch das Dickicht geschlagen und zeigen euch, was wirklich wichtig ist. Food Trends Ok, direkt ab ins Unterholz. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Bewegungen in der Ernährung. Wir nennen sie mal food trends. Natürlich gehört sich vegan zu ernähren nicht dazu, da es einfach besser für Mensch, Umwelt und Tiere ist und damit für eine bessere und nachhaltige Zukunft einsteht. Darüber hinaus essen die einen keine Kohlenhydrate (low carb), die anderen keine Fette (low fat), wieder andere nur roh (raw) und andere verteufeln Gluten. Viele Trends widersprechen sich dabei. Stell dir die einfache Frage: Kann ich einen der extremen Food-Trends wirklich die nächsten 30 Jahre mit voller Motivation durchziehen und wird es meiner Gesundheit auch mit über 60 Jahren gut tun? Häufig wirst du mit Nein antworten. Dabei ist es im Grunde ganz einfach. Ernährungsphysiologisch betrachtet gibt es schlichtweg für jeden Bestandteil unserer Nahrung, seien es nun Eiweiße, Kohlenhydrate oder Fette, eine eindeutige Verwendung in unserem Körper, die man nicht ersetzen kann. Fette sind ebenso wichtig wie Kohlenhydrate. Eiweiße sind manchmal weniger relevant als einem im Allgemeinen weiß gemacht werden soll - 1 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht reicht als tägliche Faustformel auf jeden Fall aus.   Wie bei so vielen Dingen im Leben gilt es das richtige Gleichgewicht zu finden, nicht auf etwas komplett zu verzichten. Manche kommen besser mit etwas mehr Fetten zurecht, andere mit etwas mehr Kohlenhydrate. Achte auf die Signale deines Körpers und vesorge ihn mit hochwertigen Nahrungsmitteln. Was Gluten angeht, so wollen wir nicht in Abrede stellen, dass es Intoleranzen gibt, keine Frage, doch Weizen ist schon seit Jahrhunderten ein großer Bestandteil unserer Ernährung und kann Bestandteil deiner täglichen veganen Ernährung sein, solange in Maßen genossen. Dabei am besten Vollkorn und je weniger industriell verarbeitet, desto besser. Letzteres gilt sogar generell für jegliches Lebensmittel. Bio Ganz klar vorab: Wir stehen für eine ökologische Landwirtschaft ein. Pestizide und Düngemittel verunreinigen Land und Grundwasser. Monokulturen verzehren ganze Böden. Obwohl Bio so populär zu sein scheint, beläuft sich der Anbau in Deutschland erst auf rund 5%. Klarer Nachholbedarf. Immerhin gibt es schon seid 1976 Vorreiter der Bio Szene wie die Biozentrale. Doch ist Bio eigentlich gleich Bio? Mittlerweile gibt es unzählige Siegel und jedes einzelne hat seine eigenen Auflagen. Das bekannteste ist wohl das EU-Bio Siegel. Doch beschäftigt man sich damit mal genauer, zeigen sich schnell die Grenzen des Siegels auf. Enthornung der Tiere, unbegrenzte Größe, nur teilweise Umstellung möglich sind nur Beispiele. Kritiker bemängeln das Siegel seit der Einführung. Als eine Alternative gilt das Demeter Siegel, dass weiter reicht, aber auch dort gibt es einige negative Stimmen. Falls du interessiert bist findest du hier mal die Unterschiede zwischen EU-Bio und Demeter  super interessant. Am besten ist jedoch du kennst den Landwirt. Gemüsekisten von lokalen Bauern sind ein gutes Beispiel. Außerdem sind Kooperativen wieder stark im Kommen - und das zu Recht. Mit dem Erwerb von Anteilen oder einem festen monatlichen Beitrag hat der Landwirt Sicherheit und du gutes Essen auf dem Tisch. Fairtrade Fairtrade ist natürlich an sich eine gute Sache. Zahlreiche Dokus und Berichte weisen jedoch darauf hin, dass leider auch hier Spielraum gegeben für nicht ganz so faire Dinge ist. Wir wollen hier uns kein Urteil erlauben, jedoch sollte man in jedem Fall darauf achten wie hoch der Anteil an fair gehandelten Waren bei einem Produkt eigentlich ist. So kann es sein, dass eine Schokolade zwar das Fairtradesiegel aufweist, der Anteil des fairen Kakaos allerdings bei wenigen Prozenten liegt. Irgendwie ja nicht ganz sinnvoll. Es sei an dieser Stelle gesagt, dass Fairtrade-Güter immer aus fernen Ländern stammen, was per se schon eher schlecht für die Umweltbilanz eines Produktes ist. Vielleicht gibt es ja auch eine lokale Alternative, auf die du setzen kannst. Statt den Chia-Samen aus Peru, warum nicht auch die Leinsamen aus Niedersachsen? Und wie endet die Expedition? Eigentlich ist das Grundprinzip simpel, doch manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Ist auch gar nicht so einfach bei all den Marketingstrategien und Versprechen, die uns tagtäglich so erreichen. Lass dich nicht beeinflussen und hör auf deinen Körper und deinen Verstand. Einfache Grundregeln sich gut und damit meinen wir gut für dich und für deine Umwelt. Bio ist nunmal nicht einfach Bio. Greife möglichst auf auf regionale und saisonale Produkte zurück. Versuche dich ausgewogen und wenig bis gar nicht industriell zu ernähren. Informiere dich und nutze und wähle deine Lebensmitteln aus vielfältigen Quellen, vermeide aber extreme Ernährungsweisen. Der Rest fügt sich dann von ganz allein. 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Porridge Rezept mit Kokosmilch - Vegan frühstücken!

27. August 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Porridge Rezept mit Kokosmilch - Vegan frühstücken!Ihr sucht ein gesundes veganes Frühstück, das euch Power für den Tag gibt und  schnell zubereitet ist? Na dann haben wir doch das richtige für euch: Ein veganes Porridge Rezept! Beim Wort Oatmeal, Porridge oder zu Deutsch Haferbrei, denken doch gleich viele an die klebrige, unappetitlich aussehende ,,Pampe welche man als Kind vorgesetzt bekommen hat. Wer hat sich denn nicht schon oft versucht dagegen zu sträuben? Wir zeigen euch heute, dass dieses vegane Frühstück unglaublich abwechslungsreich ist und euch jeden Tag aufs Neue schmecken wird! Bereits seit Jahrzehnten wird Porridge in der britischen Küche zum Frühstück gegessen und hat seinen Ursprung in Schottland. Dafür wurden einfach die Haferflocken in einem Topf mit Milch und Wasser gekocht. Zu dieser Zeit war es eher ein Arme-Leute-Essen, die den Brei dann nur mit Butter und Salz gegessen haben. Mittlerweile ist Oatmeal weltweit beliebt und wird in allen möglichen Variationen zubereitet! Dieses einfache vegane Frühstück ist perfekt, um eurem Körper morgens etwas Gutes tun, voller Energie in den Tag zu starten und auch noch euer Immunsystem stärken. Das Getreide versorgt euch mit ganz viel Vitaminen, wertvollem Eiweiß, Mineral- und Ballaststoffen sowie auch guten Kohlenhydraten. Gute Haferflocken bekommt ihr schon für kleines Budget in jedem Supermarkt. Das Angebot von fertigen Oatmeal-Mischungen in den Märkten ist riesig, doch wir finden: Selber machen statt fertig kaufen! In den Porridge Fertigprodukten ist meist eine Menge Zucker versteckt und diese sind zudem auch noch recht teuer. Selber machen ist kaum zeitaufwändiger und schmeckt auch noch viel besser! Damit euch der vegane Porridge nicht zu eintönig wird, geben wir euch ein paar Tipps zu den Haferflocken, der verwendeten Flüssigkeit, Obst und den Toppings. So könnt ihr dafür sorgen, dass ihr jeden Tag ein bisschen Abwechslung auf eurem Frühstückstisch habt!     Der klassische Porridge wird mit Haferflocken zubereitet. Wir nehmen am liebsten die zarten Haferflocken. Verwendet für ein wenig Abwechslung doch auch mal Dinkel-, Reis-, Amaranth- oder Quinoaflocken oder eine Flocken Mischung.             Mittlerweile ist die Auswahl an unterschiedlichen Pflanzenmilch-Sorten grenzenlos. Soja- oder Mandelmilch, aber auch Reis-, Hafer-, Dinkel- oder eben Kokosmilch... Ihr werdet sehen, euer veganer Porridge schmeckt bei jeder Milch ein bisschen anders und immer lecker!             Beim Obst könnt ihr immer je nach Saison variieren. Im Sommer sind Beeren unser Favorit und im Winter Äpfel. Wie wäre es auch mal mit Aprikosen, Orangen, Kiwi oder Bananen? Entweder nehmt ihr das Obst nur als Topping oder ihr kocht es direkt mit. Das ist auch super lecker!         Toppings für veganen Porridge Bei den Toppings sind euch wirklich keine Grenzen gesetzt. Probiert einfach mal aus, was euch am besten schmeckt! Hier sind ein paar Vorschläge für euch: - Getrocknete Früchte wie Datteln, Maulbeeren, Goji Beeren, Rosinen oder Cranberries - Nüsse wie Cashewkerne, Walnüsse, Mandeln oder Pistazien - Kokosraspeln oder -flocken - Samen wie Chia-, Lein- oder Hanfsamen - Gewürze wie Zimt, Kurkuma oder Ingwer - Geriebene Schalen von Orangen, Zitronen oder Limetten - Schokodrops, Kakao Nibs oder Kakaopulver - Verschiedenes Mus wie Erdnuss-, Mandel- oder Cashewmus   Wer findet nun, dass Porridge langweilig ist oder man es nur im Winter essen kann? Mit nur wenigen Zutaten habt ihr ein super leckeres und sommerliches, gesundes Frühstück zubereitet. Mit den unzähligen Variationen habt ihr ein veganes Porridge, das super vielfältig und auch mega gesund ist. Probiert es beim nächsten Frühstück doch gleich mal aus!   Veganes Porridge Rezept mit Kokosmilch Zutaten - 40 g Haferflocken - 120 ml Wasser - 100 ml Kokosmilch - 1-2 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft - 1/­­2 TL echte Vanille - Toppings   Zubereitung Lasst in einem kleinen Topf die Milch und die übrigen Zutaten unter ständigem Rühren aufkochen. Nun könnt ihr die Hitze runterschalten, bis es nur noch ganz leicht blubbert. Je nach dem wie dickflüssig ihr euer Porridge möchtet, könnt ihr es zwischen 5 und 10 Minuten köcheln lassen. Wenn es euch zu dick wird, einfach noch mehr Flüssigkeit dazugeben. Gebt nun das fertige Porridge in eine schöne kleine Schüssel und dekoriert es mit euren Lieblingstoppings. Viel Spaß beim Ausprobieren von unserem veganen Porridge Rezept! Der Beitrag Porridge Rezept mit Kokosmilch - Vegan frühstücken! erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Good Life Bowls - in 5 Schritten zur perfekten Bowl

30. Juni 2017 Eat this! 

Good Life Bowls - in 5 Schritten zur perfekten BowlBuddha Bowl, Rainbow Bowl, Hippie Bowl oder Good Life Bowl. Die gesunden Bowls haben inzwischen gefühlt tausend verschiedene Namen. Du weißt ja, wir lieben die vollgepackten Schüsseln heiß und innig! Bei uns landet deshalb fast jeden Tag so eine bunte Mischung auf dem Tisch. Fakt ist: An sich haben wir alles, was nun hübsch und penibel sortiert angerichtet in die Bowls wandert, auch früher schon fast genauso gegessen und kombiniert. Nur eben in „nicht so schick“, sondern eher in „hau drauf“. Aber das Auge isst ja wirklich mit und die Sortiererei fix gemacht und macht sogar richtig Spaß ? Die Schüsseln werden so zu echten Hinguckern und lachen auch richtige „Gemüsekasper“ an. Ich würde sagen, Mission erfüllt, oder? ? Das Schöne ist, dass es nicht die eine Good Life Bowl gibt, sondern unzählige Möglichkeiten, leckerste Bowls zuzubereiten. Ganz nach Geschmack, Lust und Laune - und manchmal geht es eben auch darum, was der Kühlschrank gerade so hergibt. Super praktisch! Wir zeigen dir heute, wie wir unsere Good Life Bowls am liebsten zubereiten - und wie dir garantiert nie die Ideen für neue Kreationen ausgehen ?. Folge einfach unseren fünf Schritten und los geht’s! 1. Wähle deine Lieblingskörner - Reis, Buchweizen, Dinkel & Co. Wir lieben sie alle, die kleinen Körnchen! Und in ihnen steckt richtig viel Power: Wertvolle Ballaststoffe, Kohlenhydrate und jede Menge B-Vitamine, Zink, Eisen und Magnesium - die perfekte Sättigungsbeilage und dabei oberlecker. Starte am besten immer mit der Zubereitung von Reis, Dinkel & Co. Und während die Körner köcheln, kann in Ruhe der Rest zubereitet werden. Hier ein Überblick unserer Lieblinge: Getreide & Urgetreide - Weizen - Dinkel - Emmer - Kamut - Gerste - Hafer Glutenfreie Getreide & Pseudogetreide - Buchweizen - Brauner Naturreis - Schwarzer Reis - Hirse - Quinoa - Amaranth 2. Gemüse aus dem Ofen - Alles andere als Langweilig Wenn du oder deine Family nicht so auf gekochtes, rohes oder blanchiertes Gemüse stehst, solltest du es unbedingt mal mit der im Ofen gerösteten Variante probieren. Das funktioniert wunderbar auch ohne viel Fett und lässt sich toll und abwechslungsreich mit den Lieblingsgewürzen verfeinern. Etwas Kumin, Salz oder Zitronenzesten und Süßkartoffeln, Blumenkohl, Weißkraut oder Brokkoli verwandeln sich in wahre Geschmacksbomben ? Und während das ganze im Ofen vor sich hin schmort, bleibt genügend Zeit in Ruhe den Rest zu erledigen. 3. Get your Protein - Hülsenfrüchte, Tofu, Tempeh & Co. Darf’s noch ein bisschen extra Protein sein? ?? Über unsere Liebe zu den Hülsenfrüchtchen und Tofu haben wir uns ja schon ordentlich ausgelassen. A never ending love story ? Kichererbsen, Kideneybohnen & Co. geben wir gerne einfach mit zum Gemüse aufs Blech und lassen diese ordentlich mitrösten. Das schmeckt superlecker und geht ratzfatz. Tofu, Seitan, Tempeh & Co. braten wir für unsere Good Life Bowls gerne ganz einfach in etwas gutem Oliven- oder Rapsöl in einer heißen Pfanne an und schmecken ihn anschließend mit einem zum Rest passenden Lieblingsgewürz, frischem Knoblauch, Chili und getrockneten oder frischen Kräutern ab. 4. Salat, Rohkost, Sprossen & Mehr Sattes Grün, Orange, Pink und Gelb! Mit frischer saisonaler Rohkost, wie zum Beispiel geraspelten Karotten, Kraut, Gurken- und Radieschenscheiben, Cocktailtomaten, gedämpftem Gemüse und bunten Sprossen, kommt richtig Farbe und Frische in die Bowl. Außerdem toppen wir unsere Bowls immer gerne mit Nüssen, Samen, Saaten und - je nach Saison - mit leckeren Beeren ?. Das sieht nicht nur super-sexy aus - es schmeckt sogar noch besser! 5. Ein gutes Dressing Ein richtig gutes Dressing ist die halbe Miete bei deiner Bowl. Überlege dir einfach kurz vor der Zubereitung, in welche Richtung deine köstliche Frischeschüssel gehen soll und welche Gewürze du bei deinem Ofengemüse verwenden möchtest. Hast du zum Beispiel eher Lust auf eine Bowl mit orientalischem Touch, probiere doch mal unser Tahin-Joghurt-Dressing. Oder bist du eher in Stimmung für die asiatische Küche? Dann mix dir doch mal unser leckeres koreanisches Gochujang-Dressing ? Oder vielleicht lieber ein leuchtend gelbes mit extra viel gesundem Kurkuma? Dann bitte hier entlang. Und wenn’s mal richtig, richtig, richtig schnell gehen muss, dann probiere unser veganes „Honig-Senf“-Dressing aus dem heutigen Rezept. Das passt zu allem! Good Life Bowl mit gerösteten Süßkartoffeln, Rucola & veganem ,,Honig-Senf-Dressing Gesunde Good Life Bowl mit Süßkartoffeln, Kichererbsen, Rohkost, Sprossen, Nüsse, Saaten und einem veganen „Honig-Senf“-Dressing. - 150 g Dinkel - 200 g Süßkartoffeln - 150 g Kichererbse (gekocht) - 1 EL Olivenöl - 1 EL Zitronenzesten - 1 TL Salz - 200 g Karotten - 1/­­4 Salatgurke - 4 Radieschen - 1 Handvoll Kirschtomaten - 100 g Rucola - 1 Handvoll Sprossen - 2 EL Sonnenblumenkerne - 1 EL Mandeln - 2 TL Sesam Für das vegane "Honig-Senf"-Dressing - 1 1/­­2 EL Senf - 3/­­4 EL Ahornsirup - 3 EL Rapsöl - 1 EL Weißweinessig - 1/­­2 TL Salz - 1 EL Wasser -  Backofen auf 200 °C Ober-/­­Unterhitze vorheizen. - Dinkel nach Packungsanweisung zubereiten. - Süßkartoffeln schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. -  Kichererbsen und Süßkartoffelscheiben mit 1 EL Olivenöl, Zitronenzesten und Salz vermengen. 20 Minuten im Backofen rösten. -  Karotten fein raspeln. Gurke und Radieschen in Scheiben schneiden. Tomaten halbieren. - Für das Dressing alle Zutaten glattrühren. -  Dinkel, Süßkartoffelscheiben, Kichererbsen, Karotten, Gurkenscheiben, Rucola in großen Lunchschüsseln anrichten und mit Sprossen, Kernen und Mandeln und dem Dressing toppen.  Der Beitrag Good Life Bowls - in 5 Schritten zur perfekten Bowl erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Good Life Bowl mit Ofengemüse & Kurkumadressing - Good Life Bowl mit Broccolini, pinkem Quinoa & crunchy Sesam-Tofu - Good Life Bibimbap-Bowl

Meine vegane Woche - 12. - 18. Juni

19. Juni 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 12. - 18. Juni Montag Schon ewig nicht mehr gegessen: Linseneintopf mit Spinat, Kartoffeln und Reis. Und ja, ich esse gerne Kohlenhydrate. Entgegen dem, was die Low-Carb-Bewegung so unwissenschaftlich in die Welt posaunt, machen Kohlenhydrate weder dick noch bekommt man von ihnen Diabetes. Dienstag Und mehr Kohlenhydrate... hier in Form von einem mexikanischem Kartoffeleintopf mit Mais und Naturreis. Vielleicht bräuchte ich ein "Ich liebe Carbs"-Tattoo? Oder sollen wir einen Carb-Club gründen? Wer ist dabei? Mittwoch Der Tag vor einem Feiertag - herrlich! Ein falscher Freitag also. Darum gibt es etwas Üppigeres - Nudeln mit veganem Hackfleisch und Pilzen, darüber viel, viel Cashewparmesan. Donnerstag Pünktlich um 7 Uhr Früh sind M und ich aus dem Bett gerollt. An einem Feiertag! Wo bleibt mein Applaus? Jedenfalls stand eine Wanderung am Plan und nachdem die Jause eingepackt war, ging es auch schon ins Salzburger Land, wo wir zum Tappenkarsee wanderten. Der Tappenkarsee ist ein schöner Bergsee, dessen Pracht man sich aber vorher durch Schweiß und schmerzende Wadeln beim Weg nach oben verdienen muss! Nachdem wir noch ein wenig höher gewandert sind, haben wir einen tollen Ausblick über den See gehabt, und ich habe mich daran erinnert, dass ich mit leichter Höhenangst gesegnet bin. Was mir nach wie vor ein absolutes Rätsel ist, ist das Essen auf den Hütten. Wir waren bei zwei, und bei einer gab es gar nichts (null! nada!) ohne Fleisch, bei der anderen war die vegetarische Option ein mickriges Käsebrot. Alle, die dort eingekehrt sind, haben sich also nach der anstrengenden Wanderung nach oben Würste und Speck und Käse ins System geknallt. Wie passt denn das zusammen? Kein Wunder, dass M und ich viele der Wanderer überholt haben, mit gesundem Essen im Bauch wandert es sich besser als mit einem Fettklumpen im Magen. Wir hatten übrigens belegte Brötchen, Nektarinen und Müsliriegel dabei. M und ich sind bei weitem keine geübten Wanderer, aber wir konnten trotzdem ein gutes Tempo vorlegen, was aber natürlich auch ein wenig anstrengend war (wie man an meinem roten Gesicht unschwer erkennen kann). Freitag Der EuGH hat entschieden, dass vegane Produkte nicht unter "Milch", "Butter" oder "Käse" verkauft werden dürfen, nachdem ein veganer Hersteller geklagt wurde, der seine auf Tofu-Basis hergestellte Butter als Tofu-Butter verkauft hat. Es dürfen nur Produkte mit diesen Bezeichnungen versehen werden, wenn sie aus "der normalen Eutersekretion von Tieren" stammen (das habe ich mir jetzt nicht ausgedacht). Kokosmilch ist die Ausnahme, weil... ich habe keinen Schimmer. Ist halt so. Nachdem ich diese Meldung gehört habe, und ich meine Augäpfel so weit in den Hinterkopf gerollt habe, dass ich jetzt noch Kopfschmerzen habe, habe ich lange überlegt, ob ich mich zu diesem Unsinn überhaupt äußern soll. Die Argumentation für dieses Urteil war nämlich, dass hier die Verwechslungsgefahr zum herkömmlichen Produkt gegeben ist. Ja klar, Abermillionen Konsumenten verzweifeln täglich nach dem Einkauf im Supermarkt, weil sie schon wieder Sojamilch und Tofuschnitzel gekauft haben - und die Veganer lachen sich ins Fäustchen, haha, da haben wir euch schön drangekriegt! Ernsthaft? Als würde jemand diese Produkte kaufen, wenn er nicht ganz genau weiß, was sie sind - nämlich gesündere und ethisch vertretbare Alternativen zur Eutersekretion von Tieren. Von mir aus können wir Sojamilch jetzt unter "ausgequetschte Bohnenpampe in Wasser" verkaufen, in diesem Fall spricht das Produkt für sich, nicht der Name. Wieder ein Versuch der Tierindustrie, den Fortschritt mit allen Mitteln aufzuhalten, denn was früher so war, darf niemals anders werden, es könnte ja der Geldfluss zum Erliegen kommen. Zum Glück gibt es nichts Mächtigeres, als eine Idee, deren Zeit gekommen ist - und diese rückständige Tierindustrie ist definitiv schon angezählt. Samstag Warum nicht mal völlern? Zunächst gab es Burger von Salzburg's erstem veganen Foodtruck, den Vleischpflanzerln. Köstlich, besonders der Hamburger mit der tollen Sauce ist eine Wucht! Ich bin froh, ihnen endlich begegnet zu sein. Und danach geht noch ein Eis... Eis geht immer. Das allseits beliebte Restaurant The Green Garden hat gleich neben dem Restaurant eine komplett vegane Eisdiele eröffnet. M hat sich für Kokos und Nougat entschieden, ich mich für Haselnuss und Schoko. Das Haselnuss-Eis war mein Favorit und hat mich an die Süßigkeit Giotto erinnert, aber es war alles sehr, sehr gut. Gerade perfekt für heiße Salzburger Sommer! Sonntag Der Tag hat mit einem gemeinsamen Lauf gestartet - ja, M und ich laufen jetzt zusammen! Nach einigen Anfangsschwierigkeiten (ich im absoluten Schneckentempo, er halb sprintend, halb gehend) haben wir uns zu einem gemeinsamen Tempo zusammengefunden. Mit jemandem zu laufen, ist so viel besser als alleine herumzutraben! Auch wenn wir oft nur nebeneinander herlaufen und uns wenig unterhalten, allein die Anwesenheit des anderen hilft schon. Am Nachmitag haben wir uns "What the Health" auf Netflix angesehen, der Film ist jetzt dort ganz neu verfügbar. Darin geht es um die gesundheitlichen Auswirkungen unseres Fleisch- und Milch-Wahns. Auch wenn für alte vegane Hasen wenig neue Infos enthalten sind, ich finde den Film trotzdem sehr gut gemacht, spannend und mit tollen und inspirierenden Persönlichkeiten. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

5 Superfoods, die deinen Stoffwechsel ankurbeln

8. Juni 2017 Deutschland is(s)t vegan 

5 Superfoods, die deinen Stoffwechsel ankurbelnAls Superfoods zeichnen sich Lebensmittel aus, die einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien haben und somit äußerst zu einer nahrhaften und zugleich auf dein Wunschgewicht optimierten Ernährung beitragen können. Dabei müssen Superfoods nicht teuer sein oder gar von weit weg kommen. Auch heimisches Wunderwaffen finden ihren wohlverdienten Platz auf unserer Veganfit Top 5 Superfood-Liste.   1. Goji-Beeren In Beeren generell schlummern ungeheure Kräfte, denn enorme Mengen an Antioxidantien machen sie in Kombination mit grünem Blattgemüse zu einem Gesundheitsgaranten unserer Zeit. Das Du solltest daher gerne häufiger zugreifen - ob Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren oder auch bei den für uns neuen Sorten wie Acai, Aronia und Goji-Beeren. Goji Beeren sind kleine, leuchtend rote Beeren mit einem hohen Gehalt an Antioxidantien. Sie schützen vor Entzündungen und verlangsamen den Alterungsprozess der Zellen. Goji Beeren steigern die geistige und körperliche Energie, fördern die Leistungsfähigkeit der Muskulatur und tragen dazu bei, sportliche und alltägliche Herausforderungen erfolgreich zu meistern.   2. Chia Samen und Leinsamen Chia-Samen sind verdauungsfördernd verbessern die Konzentration, steigern durch ihren hohen Anteil an Ballaststoffen das Sättigungsgefühl und helfen überschüssige Pfunde zu loszuwerden. Naturvölker in Mexiko sind sogar der Meinung, dass ein Esslöffel Chia-Samen reicht, um den Menschen einen ganzen Tag mit den notwendigen Nährstoffen zu versorgen. Chia-Samen wirken darmreinigend, entschlackend und machen durch die innere Reinigung Platz für wichtige Nährstoffe. Als altbewehrte heimische Alternative legen wir dir Leinsamen ans Herz. Diese sind günstiger zu erhalten und ebenfalls sehr gut für deinen Verdauungstrakt. 3. Grünes Blattgemüse ,,Kind, iss dein Gemüse. Schon Omi wusste: Grünes Blattgemüse gehört regelmäßig auf jeden Teller. Besonders unterschätzt sind vor allem Wildpflanzen wie beispielsweise Löwenzahn und Gräser wie Dinkelgras. Früher war der Anteil an frischem Gemüse wesentlich höher. Besonders die sekundären Pflanzenstoffe, aber auch die vielen Vitamine und Mineralstoffe, tragen zu einem vitalen Leben bei. Besonders positiv: Der Verzehr erhöht den Anteil der Rohkost in deiner Nahrung was zur Folge hat, dass du weniger träge bist. Vor allem nach dem Essen. 4. Avocado Avocado, the good kind of fat. Rund 20g gesundes Fett stecken in einer Avocado. Während einige die Hände über dem Kopf zusammenschlagen wissen Kenner, dass die vielen ungesättigten Fettsäuren ein Segen seien können. Die besonderen Fette steigern das Sättigungsgefühl, reduzieren ungewollte Hungerattacken, sind eine hervorragende Alternative zu Margarine und Butter und zudem reich an Kalium, Vitamin E, Vitamine der B-Klasse, Folsäure und Ballaststoffen. Natürlich ist das kein Freifahrtsschein für den unbegrenzten Verzehr, doch richtig dosiert runden Avocados die Ernährung ab. Außerdem schmecken sie auch einfach köstlich.     5. Garcinia Cambogia Garcinia Camgogia ist ein rein pflanzliches Superfood, das zunehmend populärer wird. Es hilft dabei den Heißhunger zu reduzieren und kann zur Gewichtsreduzierung beitragen, indem es durch die enthaltene Hydroxycitronensäure ein Enzym stört, welches für die Umwandlung von Kohlenhydraten in Fettsäuren verantwortlich ist. Es wird aus der getrockneten Schale des Tamarindenbaums gewonnen, welcher ursprünglich aus Ostafrika stammt und bereits seit Jahrtausenden in Indien als Nutzpflanze angebaut wird. Garcinia Cambogia hat eine Hype-Phase durchlebt und wird kontrovers diskutiert. Wissenschaftliche Studien, wie beispielweise eine Testreihe im Journal of Obesity, beweisen in jedem Falle statisch signifikante Ergebnisse. Garcinia Cambogia hat keine Bekannten Nebenwirkungen. Diabetiker sollten diese Frucht jedoch meiden, da es bei hohem Konsum eine negative Wirkung auf den Zuckerstoffwechsel haben kann. In Kombination mit weiteren hochwertigen Pflanzenextrakten wie Grüntee-Extrakt und Guarana, kann eine effektive Unterstützung einer gesunden kalorienreduzierten Lebensweise ermöglicht werden. Der Beitrag 5 Superfoods, die deinen Stoffwechsel ankurbeln erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Super grüne Good Life Frühlingsbowl

13. April 2017 Eat this! 

Super grüne Good Life FrühlingsbowlHeute gibt’s die absolute Packung gegen die Frühjahrsmüdigkeit, die uns so im März und April ab und zu ein kleines bisschen im Griff hat. Ist auch irgendwie klar, oder? Im Winter mümmelt man sich regelrecht ein, geht nur vor die Tür, wenn es irgendwie nötig ist, der Organismus ist immer so leicht im verpennten Schlummermodus und dann kommt die Sonne und haut ihm ihre Wärme vor den Latz. Dazu dann noch diese irrsinnige Zeitumstellung, die zumindest mich wirklich jedes Mal irgendwie aus dem Tritt bringt und schon haben wir’s: Das Äquivalent zum vergessenen Wecker am Sonntagmorgen ? Natürlich ist der Körper da leicht irritiert und braucht ein paar Wochen, um sich an die warme Hälfte des Jahres zu gewöhnen. In der Zeit heißt es „Hintern hoch“! Raus an die frische Luft. Zum Wandern, zum Laufen - je nachdem, auf was du Lust hast. Wir haben uns das bevorstehende lange Wochenende jedenfalls mit dringend nötigen Ausflügen vollgepackt ? Die Energie für die geplante Wanderung oder die Mountainbiketour liefern wir dir gleich mit. Unsere super-grüne Good Life Frühlingsbowl ist vollgepackt mit dem Besten, was der Frühling so hergibt (Spoiler: Spargel), vielen Proteinen, Vitaminen und Kohlenhydraten aus braunem Reis und einem genial-einfachen, leckeren Dressing. Also ... was hast du für das Wochenende geplant? Hey, im Idealfall hast du ganze vier Tage zur freien Verfügung - raus mit dir an die frische Luft ? Super-grüne Good Life Frühlingsbowl - 200 g brauner Reis - 200 g grüner Spargel - 250 g Brokkoli - 200 g Erbsen ((frisch oder TK)) - 1/­­2 Gurke - 1 Avocado - 150 g Baby-Spinat - 200 g schwarze Bohnen (gekocht) - 1/­­4 TL Salz - 1/­­4 TL schwarzer Pfeffer Für das Dressing - 2 EL Mandelmus (oder Tahin) - 2 EL Apfelessig - 2 EL Olivenöl - 1 TL Ahornsirup - 1/­­4 TL Salz - 1 EL Hanfsamen - 1 EL Kürbiskerne (geröstet) -  Reis nach unserem How To „Richtig Reis kochen“ zubereiten. -  Spargelenden abbrechen, Brokkoli in Röschen teilen. Spargel und Brokkoli im Topf mit Dämpfeinsatz 10 Minuten bissfest dämpfen, nach 5 Minuten Erbsen hinzugeben. -  Gurke mit dem Sparschäler in dünne Streifen hobeln und anschließend aufrollen. Avocado in Scheiben schneiden. -  Schwarze Bohnen mit Salz und Pfeffer würzen. -  Alle Zutaten für das Dressing zusammen mit 1 EL Wasser glattrühren. -  Gemüse in einer großen Bowl anrichten und mit dem Dressing übergießen. -  Hanfsamen im Mörser grob zerstoßen, Bowls mit Kernen toppen. Der Beitrag Super grüne Good Life Frühlingsbowl erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Good Life Bowl mit Broccolini, pinkem Quinoa & crunchy Sesam-Tofu - Good Life Kürbisbowl mit Linsenquinoa und Avocadodressing - Good Life Bibimbap-Bowl

Sunflower Family - vegane Produkte aus der Sonnenblume

21. März 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Sunflower Family - vegane Produkte aus der SonnenblumeIn den letzten 2-3 Jahren hat veganes Protein einen wahren Boom erlebt. Immer mehr Produkte von immer mehr Herstellern findet man in den Regalen der Bioläden und sogar in Supermärkten. Doch warum ist Protein eigentlich so wichtig? Dafür ein ganz klein wenig Theorie. Keine Angst, geht ganz schnell. Protein ist neben den Kohlenhydraten und Fetten einer der drei sogenannten Makronährstoffe, die allesamt lebensnotwendig sind. Die Aufgaben der Proteine sind dabei sehr vielfältig, am bekanntesten ist wohl, dass man Proteine zum Muskelaufbau benötigt werden. Doch nicht nur das, sie werden auch zum Aufbau von Zellen benötigt, zur Regulierung von Stoffwechselvorgängen, für die Bewegung von Muskeln, zur Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes, zum Transport von Substanzen im Blut usw. Protein = Fleisch? Pflanzen! Die meisten Menschen dürften bei ,,Proteinen wohl immer noch gleich an Fleisch denken, und so manch einer wird auch denken, dass es bei einer veganen Ernährungsweise Schwierigkeiten mit der Proteinzufuhr geben könnte. Doch keine Angst, das stimmt natürlich so nicht. Wir können unseren Proteinbedarf auch in ausreichender Menge über pflanzliche Quellen decken. Gute Proteinlieferanten sind beispielsweise Hülsenfrüchte, Tofu, Nüsse, Brokkoli, Haferflocken oder Kartoffeln. Man benötigt also im Prinzip auch nicht zwangsläufig ein Proteinpulver, und doch können solche Pulver das Leben einfacher machen, weil sie hochwertiges pflanzliches Proteine in einfach zuzuführender Form anbieten: Man kann damit Proteinshakes machen oder Smoothies, Müslis, Salate und viele andere Gerichte anreichern. Gründerteam Nicole & Oliver „Wir als Familie mit eigenen Kindern machen uns Gedanken über die Zukunft. Wie sollen sich die nächsten Generationen ernähren? Wir möchten eine echte Alternative für Menschen schaffen, die bewusst auf Fleisch verzichten  oder ihren Fleischkonsum reduzieren möchten“ , sagt Oliver von der Sunflower Family. Die Sunflower Family geht neue Wege Einen Hersteller von pflanzlichen Produkten mit hohem Proteingehalt wollen wir heute vorstellen: Die Sunflower Family. Das Team tüftelt schon seit über zwei Jahren an ihrem Vorhaben. Ziel des Unternehmens aus dem schönen Allgäu ist es, die pflanzliche Ernährung einfacher und gesünder zu gestalten und das mit Hilfe der Sonnenblume und anderen Proteinquellen, die regional in Europa und Deutschland wachsen. Die Produkte der Sunflower Family kommen ganz ohne tierische Produkte, Zusatzstoffe und auch Soja aus. Außerdem besitzen sie Bio-Qualität und sind möglichst nachhaltig hergestellt. Ihre Proteinpulver werden aus der Sonnenblume, aus Mandeln, Weizenkeimen, Kürbis und Lupine hergestellt. Alle Proteinpulver enthalten alles essenziellen Aminosäuren und sind mit einem bestimmten Verfahren (,,kryonert-Verfahren) besonders schonend in Europa hergestellt, was sich in einem hohen Nährwertgehalt widerspiegelt. Fokus auf die Sonnenblume Einen besonders starken Fokus legt die Sunflower Family auf die Sonnenblume, weil diese nachhaltig im Anbau, robust und leicht zu kultivieren ist. Außerdem wächst sie problemlos in Europa, ganz ohne Gen-Manipulation. Und die gesundheitlichen Vorteile können sich auch mehr als sehen lassen: Die Sonnenblume ist ein Nährstoffpaket mit hochwertigem Protein, essentiellen Aminosäuren, Ballaststoffen, wertvollen B-Vitaminen, v.a. Folsäure, sowie den Mineralstoffen Magnesium und Phosphor. Es gibt also eine ganze Menge guter Gründe, die Sonnenblume für eine nachhaltige, gesündere Ernährung zu nutzen. Genau das hat das Unternehmen in Zukunft noch stärker vor, und dazu tüftelt die Familie an veganen Produkten aus der Sonnenblume. Das Gründerteam Fabian, Nicole  und Oliver möchten mit ihren Handeln die Zukunft mitgestalten.  „Wir wollen mit unseren pflanzlichen Produkten eine fleischlose Ernährung einfacher und schmackhafter machen. So können wir noch mehr Menschen dazu bewegen sich fleischfrei(er) zu ernähren.“ Gute Alternative zu Soja Für uns klingt das auf jeden Fall nach einer wunderbaren Alternative zu Soja, denn Soja steht immer wieder in der Kritik, viele Menschen leiden zudem an einer Soja-Allergie. Soja per se zu verteufeln, wäre übrigens nicht angemessen, da die Sojabohne in wenig verarbeiteter Form viele gesundheitliche Vorteile hat, doch die starke Verarbeitung von Soja wird kritisch gesehen - zudem kommt immer noch der größte Teil des Sojas aus weiter Ferne. Die Sonnenblume sowie Kürbis und Mandel scheinen also neben der Lupine wirklich gute Alternativen zu sein, der man unbedingt mal eine Chance geben sollte. Mehr über die Produkte und das Unternehmen erfahrt ihr auf der Sunflower Family Homepage.   GEWINNSPIEL Wir verlosen 5 Pakete mit jeweils allen Protein Sorten an unsere Fans! Wer will gewinnen? 1. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook! 2. Verlinke einen Freund oder eine Freundin auf Facebook, der/­­die (mit)probieren darf und hinterlasse einen netten Gruß! Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich auch willkommen. Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am am 10.3.2017 um 9 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 10.3.2017 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Viel Glück! 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Vegan und Fitness - Passt das überhaupt zusammen?

19. Februar 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan und Fitness - Passt das überhaupt zusammen?Heute bekommt ihr Teil 1 einer Artikelserie von Sebastian Stühmer geboten. Sebastian ist Personal Fitness Trainer und Veganer. Er widmet sich in seiner Serie vor allem häufig gestellten Fragen, die er immer wieder hört zum Zusammenhang von Vegan und Fitness. Vegan und Fitness – Passt das überhaupt zusammen? Eine Frage die oft gestellt wird, auf die man jedoch selten eine sinnvolle Antwort erhält. Denn für die Meisten passt beides nicht zusammen oder erweckt den Eindruck, dass etwas fehlt. Aber was fehlt? Was braucht man für den Aufbau von starken Muskeln? Fleisch! Unmengen von Fleisch. Und Fisch! Aber nicht den panierten, nur den weißen, am besten gekocht, nicht gebraten. Und Eier! Jeden Morgen. Aber nicht das Eigelb, um Himmelswillen. Und Milch? Sicher! Nicht nur einen Schluck an den Kaffee, sondern soviel wie reinpasst! Wir wollen ja Muskeln aufbauen und das geht nur, wenn alles, was auf den Teller kommt, kurz zuvor noch umhergelaufen ist. Zumindest bekommt man diesen Eindruck vermittelt, wenn man sich näher mit dem Thema Fitness auseinandersetzt.   Zwischendurch mal 10 Eier So ging es mir viele Jahre, denn durch meinen Vater und meinen Bruder bin ich mit Kraftsport aufgewachsen. Wenn es in den Zeitschriften und Büchern um fitnesskonforme Ernährung ging, dann hieß es Pute und Reis zum Frühstück, Fischöl-Kapseln für die guten Fette, Shakes aus Molke-Eiweiß und sicherheitshalber noch ein paar rohe Eier trinken. Da gab es keinen Frank Medrano und keinen Atila Hildmann, die dir gezeigt haben, wie man das alles genauso oder sogar noch besser als Veganer hinbekommt. Also fuhr man den typischen Lifestyle. Zwischendurch mal 10 Eier, über ein Kilo Fleisch am Tag und wenn es in den Trainingsplan gepasst hat, vier Liter Milch. Auch täglich.   Alles Käse (tolles Wortspiel). Das fand ich heraus, als sich meine Frau aus gesundheitlichen Gründen mit der veganen Ernährung auseinandersetzte. Je mehr wir uns mit dem Thema beschäftigten, desto mehr wurde uns klar, wie einfach man auf alle erforderlichen Werte kommen kann und das nicht nur im Alltag, sondern auch bei regelmäßigem und intensiven Fitnesstraining. Denn was ist in erster Linie entscheidend? Das wir unsere Makronährstoffe abdecken. Also Fette, Proteine und Kohlenhydrate. Im besten Fall aus guten Quellen. Fette z.B. aus Nüssen, Ölen und Leinsamen (gemahlen mit an einen Shake geben), Proteine aus Hülsenfrüchten, Sojaprodukten und Proteinshakes (ja, die gib es auch vegan) und Kohlenhydrate aus Vollkornprodukten, Süßkartoffeln, Quinoa, Amaranth usw. Sebastian Stühmer Man braucht keine künstlichen Fleischalternativen Es müssen gar nicht irgendwelche künstlichen Fleischalternativen sein, damit unser Körper das erhält, was er benötigt. All das ist mit dem möglich, was die Natur uns zur Verfügung stellt. Man muss sich nur damit beschäftigen und selbst ein bisschen recherchieren. Einer der häufigsten Fehler bei der Umstellung auf die vegane Ernährung ist, dass einfach alle tierischen Produkten weggelassen werden, ohne dass man sich informiert was worin enthalten war und wie man es nun anders abdecken muss. Somit kommt es schnell zu Mangelerscheinungen und das ist auch der Grund, warum es immer wieder Artikel gibt, die darüber berichten, warum Veganer plötzlich wieder Fleisch essen. Geht man die Sache aber von vornherein richtig an, weiß man, wie es Schritt für Schritt abläuft und genauso verhält es sich, wenn Fitnesstraining dazukommt. Was ändert sich dabei für den Körper? Zum einen haben wir einen etwas erhöhten Eiweißbedarf, die Fette sollten nicht zu kurz kommen und die Kohlenhydrate werden für ausreichend Energie benötigt. Wir sind wieder bei unseren drei Makros angekommen. Auch die Mikronährstoffe lassen wir nicht unter den Tisch fallen denn Vitamine und Mineralstoffe benötigt der Körper ebenfalls. Diese nehmen wir größtenteils über Obst und Gemüse zu uns. Beides sollte also jeden Tag auf dem Speiseplan stehen. Auf jegliche Form von Supplementierungen, wie z.B. Vitamin B12 und Vitamin D3 gehe ich im nächsten Teil genauer ein. Was heißt das für Veganer? Was heißt das nun für den fitnessinteressierten Veganer? Gründlich informieren und im Blick behalten, was worin enthalten ist. Dies sollte dann der allgemeinen Makroverteilung entsprechen: 60% Kohlenhydrate, 20% Protein und 20% Fett, basierend auf dem täglichen Kalorienbedarf, welchen man online mit einem guten Rechner ermitteln kann. Bezüglich des Proteins, was ja beim Fitness immer wieder hervorgehoben wird, sind in etwa 1,5 bis 2 Gramm je Kilogramm fettfreies Körpergewicht empfehlenswert. Am Ende erreichen wir dann genau das, was jeder omnivore Athlet nicht anders macht: Eine durchdachte Ernährung, welche nicht nur gesund ist, sondern unseren Sport optimal unterstützt.   Dabei ist die vegane Lebensweise nicht nur eine Alternative für Hobbysportler, sondern ist im Spitzensport angekommen. Veganer gewinnen Ultramarathons, nehmen als Bodybuilder bei Mister Olympia-Wahlen teil und bestreiten Strongman-Wettbewerbe. Es lässt sich also sagen, dass die vegane Ernährung nicht nur in sämtlichen Lebensformen anwendbar ist, sondern auch im Sport die Ursache für Bestwerte sein kann. Voraussetzung hierfür, ist eine sorgfältiger Planung und der Wille, sich zu verbessern. Mehr über Sebastian erfährst du auf seiner Homepage Vegan6pack und weiter unten in der Autorenbox. Beim nächsten mal beschäftigt sich Sebastian mit dem richtigen Einstieg.  Der Beitrag Vegan und Fitness – Passt das überhaupt zusammen? erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.


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