Kohlenhydrat - vegetarische Rezepte

Versuchen Sie diese Rezepte!

Re:Mind / Nachhaltigkeit - wenn aus Öko Eco wird

Spaghetti mit Kohlrabigemüse und Mandel-Kohlrabiblatt-Pesto

Nordischer Milchreis mit gewürzter Orangensauce & Vanille

Vegane Cig Köfte - Türkische Bulgur Bällchen










Kohlenhydrat vegetarische Rezepte

Selbstgemachtes Nutella (oder Schoko-Nuss-Creme) und wieso die ganze Aufregung um die neue Rezeptur unangemessen ist

gestern 07:15 Feines Gemüse 

Selbstgemachtes Nutella (oder Schoko-Nuss-Creme) und wieso die ganze Aufregung um die neue Rezeptur unangemessen ist ,,Was Ferrero am Schoko-Aufstrich verändert hat, ,,Fans in Aufruhr: Der Ärger um die neue Rezeptur, ,,Nutella plötzlich heller! Was hinter der neuen Rezeptur steckt - das sind nur drei der Überschriften deutscher Medien zum jüngsten deutschen Lebensmittelskandal.  Vergesst Massentierhaltung, Gammelfleisch, EHEC, Antibiotika-Hühnchen und Fipronil-Eier - denn der auch als gemeinnützige Verein und für seine nachhaltigen & fairen Handel bekannte Schokoladenfabrikant Ferrero hat die Nutella-Rezeptur minimal geändert. Die Schokoladencreme sieht jetzt nicht nur heller aus, sondern schmeckt (angeblich) auch anders als der deutsche Otto-Normal-Konsument es von Kindesbeinen an gewohnt ist. Bisschen mehr Milchpulver, bisschen weniger Fett, vermutlich weniger Kakao. Wie gesagt: Skandal. Ich bin sicher, dass Ferrero recht schnell auf den Unmut reagieren wird. Schließlich liegt dem Konzern die sentimentale Erinnerung seiner Kunden an eine Zeit, in der noch alles besser war, ebenso am Herzen wie deren Gesundheit. Man hat es als Lebensmittelkonzern schon nicht leicht in der heutigen Zeit. Früher brauchte es große Lebensmittelskandale, um überhaupt in die Zeitung zu kommen, heute reicht ein halber Teelöffel Milchpulver extra. Liebe Leute: Es ist und bleibt eine Zucker-Fett-Creme aus minderwertigen Zutaten.  Man muss sich in der heutigen Zeit doch sehr wundern: Das Thema wurde von so vielen Medien derartig prominent platziert, dass ich mich gefragt habe, ob es nicht eventuell so eine Art Guerilla-Werbecoup ist. Ich finde es unverantwortlich, dass diese minimale Rezepturänderung so großflächig aufgebauscht wurde. Der Konzern Ferrero hat viele Achillesfersen - aber wer will schon dauernd was über Kinderarbeit und diese langweiligen Palmöl-Monokulturen lesen? Aber selbst wenn man diese Themen kurz ausblendet, müsste der liebe Herr Ferrero eine komplette Terrazza voll ,,Goldener Windbeutel haben: Die Milchschnitte ist kein ,,leichter Pausensnack und schon gar nicht ,,mit viel frischer Milch gemacht (wahrscheinlich waren die Klitschkos mit ihren Blinis nährstofftechnisch sogar besser bedient). Ein Kinderriegel  besteht nicht ,,aus bekömmlicher Schokolade mit dem besten aus besonders viel Milch - und die Yogurette, die in den 90ern quasi als Diätprodukt angepriesen wurde ... Leute, Leute. Ernsthaft: ,,Na, ich treib viel Sport und ess' eben nicht so viel! Ätz. Der Ärger um eine veränderte Rezeptur ist somit völlig unangemessen. Ich bin überzeugt: Die wenigsten Konsumenten hätten diese - laut Herstellerangaben - ,,Feinjustierung je bemerkt, wenn die mediale Empörung (angefeuert durch die seit je her impulsiven sozialen Medien) ausgeblieben wäre. Ist euch schon einmal aufgefallen, dass sich das eigentlich daueraktive Über-Ich des modernen, aufgeklärten Verbrauchers nur in solchen Situationen ausschaltet, wo geliebte Gewohnheiten und Erinnerungen bedroht werden? Sie alle süffeln ihre Grünen Smoothies, verzichten auf Kohlenhydrate und tauschen Pasta gegen rohe Zucchinischlangen - aber wagt es ja nicht, ihre geliebte Schokocreme auch nur ansatzweise zu verändern. Dann ist Krieg. Zumindest auf Facebook. Gekauft wird es ja doch weiterhin, ,,fürs Gefühl. Und auch von denen, die durch die mediale Hyper-Coverage erst wieder daran erinnert wurden, dass sie das doch erstmalig/­­erneut/­­jetzt-erst-recht probieren wollen. Merkste wat? Also, ich sag mal so: Ich bin kein Nutella-Fan. Hat meine Mutter früher nie gekauft. Ab und an stand ein Pöttchen Nusspli auf dem Frühstückstisch. Das habe ich vor einiger Zeit aus Nostalgiegründen tatsächlich noch einmal in den Einkaufswagen gepackt und dann Zuhause gemerkt: Ach, schmeckt leider gar nicht mehr so wie früher, als ich sieben Jahre alt war und die Welt noch in Ordnung. Okay. Vielleicht hat auch Nusspli irgendwann die Rezeptur geändert, vielleicht habe ich einfach andere geschmackliche Vorlieben als damals, vielleicht ist es auch einfach scheißegal: Der Becher wurde artig geleert, und seitdem habe ich nie wieder Nusspli gekauft. Ihr hättet bestimmt nicht bis zu diesem Absatz gelesen, wenn ihr nicht auch endlich eine bessere und gesündere Schokoladencreme selbst machen wollen würdet, oder? Die gute Nachricht vorab: Ihr könnt euch ein einfaches Nutella (oder sagen wir: Schokoladen-Haselnuss-Creme) innerhalb weniger Minuten selbst zusammenrühren. Aus garantiert besten Zutaten in Bioqualität, frisch und lecker. Und dann könnt ihr über solche Aktionen wie Ferrero zukünftig nur noch lachen. Zu dem Rezept folgende Ergänzung:  Es gibt von selbstgemachtem Nutella, Nusspli oder Nuss-Schokoladen-Creme (nennt es, wie ihr wollt) unzählige Varianten im Internet; Leider erfordern die meisten, dass man selbst Nussmus mittels eines Hochleistungsmixers herstellt. Da ich so ein Gerät nicht besitze, kommt meine Variante mit gekauftem Nussmus daher. Achtet darauf, dass das Mus weich und streichfähig ist. Mein Haselnussmus von Rapunzel ist selbst gekühlt fast flüssig und für dieses Rezept ideal. Für das Anrühren der Creme reicht ein kleiner Schneebesen oder auch eine Gabel. Auf keinen Fall solltet ihr die Zutaten mit einem Pürierstab bearbeiten, damit erreicht ihr nämlich das Gegenteil von Bindung - es flockt aus, wird krümelig und fest. (Für euch getestet!) Im Erstversuch habe ich Rohrohrzucker genutzt. Leider lösen sich die Zuckerkristalle beim Rühren nicht auf, was das ,,Mundgefühl stört. Stattdessen verwende ich flüssigen Honig und habe damit genau die richtige Konsistenz erzielt. Wird euer Nutella zu fest? Gebt etwas mehr Sahne hinzu. Ist es zu flüssig? Helft mit zusätzlichem Kakaopulver nach. Da hier frische Sahne verwendet wird, ist die Schokoladen-Nuss-Creme nicht so lange haltbar wie ,,normale - muss sie aber auch nicht sein. Stattdessen könnt ihr euch jedes Mal eine kleine Menge neu anrühren, schließlich dauert der ganze Prozess keine zwei Minuten. Selbstgemachte Nutella (Schokoladen-Nuss-Creme) Rezept für ca. 150 g Zutaten 75 g Haselnuss-Mus (z. B. von Rapunzel) 50 g Sahne (vegane Alternative geht auch) 30 g flüssiger Honig 5 g Kakaopulver 1 Prise Salz Zubereitung Gebt einfach alle Zutaten zusammen in eine Rührschüssel und verrrührt sie mit einem Schneebesen oder einer kleinen Gabel, bis ihr eine dickliche, streichfähige Masse (oder Creme) hergestellt habt. 

Vegan und Sport - Interview mit Christian von Vegan Athletes

18. November 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan und Sport - Interview mit Christian von Vegan AthletesVegan und Sport, das ist für viele noch ein Widerspruch. Einer unter vielen Sportlern hat es geschafft dieses Vorurteil aus dem Weg zu räumen. Wir stellen euch heute Christian und seine Mission, eine Million Menschen gesundheitlich auf ihrem nächsten Schritt zu begleiten, vor! Christian, wer bist du und wie kommst du zur veganen Ernährung?  Heute werde ich hauptsächlich Mr. Brokkoli genannt. Ich bin fürsorgender Ehemann und Papa von zwei bezaubernden Prinzessinnen, ernähre mich vegan und mache leidenschaftlich viel Sport. Das war mal anders. Als ich 13 Jahre alt war, hatte ich einen Traum! Ich war sehr krank, musste jeden Tag inhalieren, hatte Asthma und Neurodermitis. Ich ernährte mich natürlich auch nicht gerade bewusst. Milch stand immer noch auf meinem Speiseplan und ich verzehrte Unmengen an Fertigprodukten und viel Fleisch. Irgendwann kam heraus dass ich eine Milcheiweißallergie hatte und seitdem ich die Milch weg gelassen habe, ging es mir etwas besser. Mein Traum war eines Tages eine gesunde Familie mit mir als starkem, gesunden und glücklichen Familienvater zu haben, der sich für seine Familie, seine Mitmenschen und die Natur einsetzt und mit ihr in Einheit lebt. Heute - 20 Jahre später - wurde dieser Traum Realität. Und daraus entstand meine Mission: 1 Million Menschen gesundheitlich auf Ihr nächstes Level zu bringen. Und dafür tue ich alles.  Seit Jahren bin ich davon besessen, Strategien und Instrumente zu entwickeln, die die Lebensqualität der Menschen und Unternehmen unmittelbar verbessern und habe ihre Effektivität mit messbaren Erfolgen auf www.vegan-athletes.com unter Beweis gestellt. Du bist ja selbst auch sehr fit und sportlich unterwegs, warum ist dir das so wichtig? Für mich gehört die Bewegung - vor allem an der frischen Luft - als essenzieller Bestandteil zu einem gesunden Lifestyle absolut dazu. Dabei lege ich in allererster Linie Wert darauf, dass die Bewegung unter gesundheitlichen Aspekten sinnvoll ist. Ich halte weniger etwas von Extremsporarten die zu stark den Körper oder Geist belasten. Ich möchte athletisch sein, schnell rennen können, aber gleichzeitig auch hohe Gewichte stemmen können und mobil/­­flexibel sein. Mein Körper ist mir viel Wert und dementsprechend behandele ich ihn genügsam. Der Körper möchte in Bewegung sein. Wir sind anscheinend nicht darauf abgestimmt den ganzen Tag nur zu sitzen oder zu liegen. Daher lege ich viel Wert auf Sport und natürlich möchte ich auch noch ,,gut aussehen   Veganes Kochbuch Das bringt mich zur nächsten Frage, die uns immer wieder gestellt wird: Wie kann ich mit pflanzlicher Ernährung abnehmen und fit aussehen? Meine persönliche Meinung zum Thema vegan abnehmen ist sehr einfach. Du brauchst folgende Zutaten: - Viel Bewegung an der frischen Luft - Am besten High Intensive Workouts und Sportarten wie Freeletics, Crossfit, Sprints und jeden Tag trainieren. - Esse mindestens 70% Rohkost und hauptsächlich grünes Blattgemüse, Obst und so viel unverarbeitet wie möglich (Clean Eating). - Esse regionale und saisonale Lebensmittel, denn dass sind genau diese, die der Körper zu der jeweiligen Jahreszeit benötigt. - Baue grüne Smoothies (Nährstoffbomben) in dein Speiseplan ein und versorge dich mit wunderbarem Chlorophyll - Lasse alle Süßigkeiten und hoch verarbeitetes weg. Und schon nimmst du ab Wie kann ich mit pflanzlicher Ernährung Muskeln aufbauen? Das geht selbstverständlich genauso wie mit einer flexitarischen Ernährung. Der Prozess vollführt sich in 2 Schritten: 1) Wir müssen die Muskelfasern verletzen, sodass sie sich stärker wieder aufbauen. Hierzu ist Training oder körperliche Arbeit notwendig. Muskelaufbau mit pflanzlicher Ernährung Im Kurs ,,Total Body Transformation Kurs bedienen wir uns hier hocheffektiver Übungskombinationen und Trainingstechniken für eine optimale Stimulation deiner Muskulatur und zwar von Kopf bis Fuß. Der Einsatz von Widerstandsbändern ermöglicht es intensive Reize zu setzen, die ein klassisches Training im Fitnessstudio ersetzen bzw. sogar weit übertreffen. Du brauchst also nicht extra ins Fitnessstudio gehen, kannst dies aber wenn du Spaß daran hast. Du, dein Körper, dieses Programm und ein par Widerstandsbänder sind genug um alles zu erreichen was du dir vorgenommen hast. 2) Ernährung. Du darfst dich hochwertig und vollwertig ernähren und dich nicht in einem Kaloriendefizit befinden. Ausser, du bist kompletter Neueinsteiger im Training. Dann ist es sogar möglich, gleichzeitig Muskelmasse aufzubauen, während du Körperfett abbaust. Welche Kriterien sind für ,,veganen Muskelaufbau also wichtig: - Die Qualität der Aminosäuren ist entscheidend (Aminosäuren sind die einzelnen Bestandteile des Eiweiß) - Wir brauchen essenzielle Aminosäuren um Muskeln aufzubauen. - Das Verhältnis der Makronährstoffe kannst du selbst für dich herausfinden was dir gut tut. Eine Guideline von unserem Trainer ,,Daniel Einenkel ist: 75% vollwertige und komplexe Kohlenhydrate aus grünem Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, Amaranth, Quinoa, Linsen, Buchweizen 15% hochwertige Eiweiße aus Bohnen, Tofu, Lupinen, Linsen und grünem Blattgemüse 15% hochwertige Fette Nur wer seinen Körper, das gibt was er auch zur Entwicklung benötigt, wird die gewünschten Resultate erzielen. Dies fängt bei dem individuellen Energiebedarf an, über die bestmögliche Nährstoffversorgung bis hin zur Optimierung des Zellstoffwechsels für schnelle Regeneration und beschleunigte Anpassungsvorgänge.   Wie kann ich mich unterwegs gesund und proteinreich vegan ernähren? Hier gibt es viele Methoden. In einem meiner Videos zeige ich mein Lieblingsrezept: Den veganen Lubrikator. Hier ist alles drin, von hochwertigen Fetten die langfristig satt machen, vollständige Proteine und wichtige Mikronährstoffe liefern ein Geschmackserlebnis, dass dich besonders für anstrengende Touren auf dem Dampfer hält. Des weiteren bekommst du meine Lieblingslupinen Riegel als gesunden Snack hier oben drauf. Einfach 20 Min. am Tag vorher vorbereiten und schon bist du bestens gerüstet. Für unterwegs ist die typische Stulle (Brot oder Brötchen) natürlich optimal. Natürlich sollten die Brote immer Vollkorn sein und am besten selbst gebacken. Was hat es mit den Vegan Athletes Lab auf sich? Mit der Online Universität - den Vegan Athletes Lab -  gehe ich meiner Mission nach, 1 Million Menschen gesundheitlich auf ihrem nächsten Schritt zu begleiten! Mit den Vegan Athletes Lab (Online Akademie) hast du alles in der Hosentasche,  was du für deinen veganen Fitness Lifestyle brauchst! Lerne mit den besten Trainern der veganen Welt und das jederzeit und überall. Noch nie war es so einfach und so schnell (nur 21 Tage und 15 min pro Tag) #VeganSexy zu sein und noch nie hast du deine Ziele schneller erreicht - oder flexibler. Die Vegan Athletes Lab sind Deutschlands führende vegane Online Fitness- und Ernährungsplattform. Unsere Trainer sind sympathisch, leidenschaftlich und alle Experten auf ihrem Gebiet. Es ist toll, solche Menschen im Team zu haben. Mir persönlich ist es eine Herzensangelegenheit die Menschen fitter und gesünder machen! 1 Million Menschen auf Ihr nächstes Level und du bist einer von Ihnen! Fühle dich eingeladen in der Familie und wachse auf allen Ebenen. Lieben Dank Christian. Das hört sich nach einem tollen Projekt an. Wir sind ganz gespannt, wann ihr die ersten Millionen Menschen erreicht! Viel Erfolg weiterhin.   Jetzt testen und 10% sparen! DANKESCHÖN AN UNSERE LIEBEN LESER & FANS Wow, Vegan und Sport, das ist eine tolle Kombination, um sich nachhaltig fit zu halten. Na, habt ihr Lust bekommen die Kurse mal auszuprobieren? Wir haben uns was tolles für euch überlegt. Jeder der diesen Artikel und/­­oder den Post auf Facebook in den ersten 24 Stunden kommentiert, bekommt ein E-Book mit leckeren Superfood Rezepten gratis geschenkt. Und Alle Fans Deutschland is(s)t vegan können sich mit dem Code Gutscheincode: VEGAN10 auf alle Online-Kurse 10% Rabatt sichern. Dieser Code läuft bis zum 26.11.2017 9:00 Uhr. Einfach auf die Seite www.lab.vegan-athletes.com gehen, Kurs wählen und testen, danach ein Einzelkurs für 49 Euro buchen (lebenslanger Zugriff) oder monatlich für 8,99 Euro (jeden Monat kündbar). Bei der Auswahl dann den Code VEGAN10  eingeben und weitere 10% geschenkt bekommen. Wir wünschen euch viel Spass und Freude. #ProudToBeVegan       Der Beitrag Vegan und Sport - Interview mit Christian von Vegan Athletes erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

VeggieWorld 2017 in München

10. Oktober 2017 Claudi goes vegan 

VeggieWorld 2017 in MünchenHallo ihr Lieben, die VeggieWorld war erneut zu Gast in unserer Weltstadt mit Herz. Und ich hab dort einen Vortrag über eben genau diese gehalten. Darüber, was in Sache "Bio, fair und vegan" in München möglich ist. Randnotiz: Wenn ihr meinen Newsletter abonniert, gibt es "Claudis München Guide" als Dankeschön. Da sind alle Tipps enthalten, werden aber freilich nicht so charmant, persönlich und spontan vorgetragen ;-) Selbstverständlich war aber auch noch genug Zeit um über die Messe zu bummeln, für schöne Gespräche und Fotos. Anderen Vorträgen habe ich auch gelauscht und eingekauft. Und ihr seid hiermit chronologisch nachträglich dabei! Die "Genusschmelzerei Essendorfer" vom Schliersee. In der Gegend bin ich des öfteren unterwegs, siehe hier und hier. Da werde ich doch glatt mal vorbei fahren beim nächsten Ausflug. Der is spätestens Ende November geplant, denn dann wird mein nächstes Buch gestaltet. Wuhuuuu ? Die SEA SHEPERD - welch Helden unter den Tierrechtsgruppen. Am 28.10.2017 findet im Backstage ein Flohmarkt statt, dort ist die Münchner Gruppe wieder vor Ort. Mehr Infos hier. Kochshow von Björn Moschinki. Der Serkan Tunca hat seine am Samstag gehalten, da war ich auf Yoga-Seminar und leider nicht dabei. Vonig von Veganblum. So toll! Ich hab mal Danke sagen können für das Produkt. An alle MünchnerInnen die Online-Bestellungen vermeiden wollen: Gibt es auch im SIGGIS zu kaufen.  Bei PureRaw hab ich mir Verpflegung in Form von Naschsteinen gekauft. An alle die bei Kaffee nicht auf den Preis schauen (müssen), Wert auf gute Qualität und vor allem richtig faire Herstellung legen: Schaut mal auf urwaldkaffee.de vorbei und gönnt euch den Café der Kogi Indianer. Ich hab extra noch den Prospekt fotografiert, da ist alles ganz genau erklärt. Drauf klicken, dann wird das Foto größer. Dann war ich auf dem Vortrag "Pitch your Product". Vier Austeller haben ihre Produktneuheiten in jeweils fünf Minten vorgestellt. Hier sehen wir "BeGreen"die nun auf COOOOOOKIES im Angebot haben ;-) Voller Freude hat die Ernährungsberaterin in mir übrigens hier ENDLICH ein veganes Protein-Pulver gefunden, das minimals Kohlenhydrate enthält. YEAH YEAH YEAH!!! Die Firma alberts (bzw. eigentlich ja purvegan) hat (hurra!!!!!!!!!!!!!) zwei glutenfreie Lupinen Produkte vorgestellt. Das "Lupinen Steak" und die "Lupinen Frikadellen". Copyright: www.purvegan.de Copyright: www.purvegan.de  Wird beides gekauft, sobald ich es finde! Bericht folgt. Am meisten verwirrt an dem Tag hat mich allerdings, dass LunchVegaz bisher voll an mir vorbei gegangen ist. Kennt ihr die? Falls nicht: Sollte jemand von euch eine Firma mit mehr als ner handvoll Mitarbeitern haben, kann dort ein Automat aufgestellt werden, der lediglich Strom und einen Internet-Anschluss benötigt. Und schon sind alle mit gutem Essen versorgt. Genial, oder? Die Gerichte können sonst freilich im Onlineshop bestellt werden und in Berlin gibt's das bereits auch im Biomarkt. Hätte mir vor lauter Neugierde glatt was mitgenommen - wenn das nicht schon alles ausverkauft gewesen wäre. Gordon und Aljoscha von "Vegan ist ungesund" konnte ich am Sonntag kurz Servus sagen. Es wurden gefühlt 100.000 Fotos mit Fans gemacht. Ich hab kein Selfie aber viel Spaß dabei gehabt, die beiden veganen Helden zu beobachten. Sie sind in echt auch so sympathisch wie auf ihrem bekannten YouTube-Kanal. Das hat mich sehr gefreut, denn man weiß ja mittlerweile leider oft nicht mehr, was echt ist und was gespielt oder aufgesetzt. Geht es euch auch so? Ach das war ein wirklich feiner VeggieWorld-Bummel. Das Wochenende 15./­­16. September 2018 könnt ihr euch schon mal vormerken. Dann ist die beliebte Messe wieder hier. Meine Oma hat schon angekündigt, dann unbedingt mit mir hin zu wollen ;-) Danke an alle, die am Sonntag auf meinem Vortrag waren. Danke für euch alle und Sonnengrüße von Herzen, Claudi Meine Blogs und mein Podcast sind werbefrei - ich verdiene damit kein Geld. Falls du mich, meine Gedanken, meinen Weg und meine Arbeit unterstützen willst, freue ich mich über Geschenk in Form einer Kostenbeteiligung. Ganz einfach geht das über https:/­­/­­www.paypal.me/­­claudiarenner. Das Betreiben der Blogs und des Podcasts kostet ca. 25 EUR/­­ Monat. Vielen Dank von Herzen dafür.

Der Bio, vegane, glutenfreie, low-carb, fairtrade Dschungel

10. Oktober 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Der Bio, vegane, glutenfreie, low-carb, fairtrade DschungelDie Expedition durch den bio, veganen, glutenfreien, low-carb, fair-trade Dschungel Jetzt auch in glutenfrei, aber oh nein, da sind Kohlenhydrate drin. Gibt es das auch in Fairtrade? Auf jeden Fall ist das kein Bio, das ist Demeter. Verwirrend oder? Ehrlich gesagt gleicht das Einkaufen von Lebensmitteln heutzutage einer Wanderung durch den Dschungel. Wir von veganfitme haben mal unsere Machete geschärft und uns für dich durch das Dickicht geschlagen und zeigen euch, was wirklich wichtig ist. Food Trends Ok, direkt ab ins Unterholz. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Bewegungen in der Ernährung. Wir nennen sie mal food trends. Natürlich gehört sich vegan zu ernähren nicht dazu, da es einfach besser für Mensch, Umwelt und Tiere ist und damit für eine bessere und nachhaltige Zukunft einsteht. Darüber hinaus essen die einen keine Kohlenhydrate (low carb), die anderen keine Fette (low fat), wieder andere nur roh (raw) und andere verteufeln Gluten. Viele Trends widersprechen sich dabei. Stell dir die einfache Frage: Kann ich einen der extremen Food-Trends wirklich die nächsten 30 Jahre mit voller Motivation durchziehen und wird es meiner Gesundheit auch mit über 60 Jahren gut tun? Häufig wirst du mit Nein antworten. Dabei ist es im Grunde ganz einfach. Ernährungsphysiologisch betrachtet gibt es schlichtweg für jeden Bestandteil unserer Nahrung, seien es nun Eiweiße, Kohlenhydrate oder Fette, eine eindeutige Verwendung in unserem Körper, die man nicht ersetzen kann. Fette sind ebenso wichtig wie Kohlenhydrate. Eiweiße sind manchmal weniger relevant als einem im Allgemeinen weiß gemacht werden soll - 1 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht reicht als tägliche Faustformel auf jeden Fall aus.   Wie bei so vielen Dingen im Leben gilt es das richtige Gleichgewicht zu finden, nicht auf etwas komplett zu verzichten. Manche kommen besser mit etwas mehr Fetten zurecht, andere mit etwas mehr Kohlenhydrate. Achte auf die Signale deines Körpers und vesorge ihn mit hochwertigen Nahrungsmitteln. Was Gluten angeht, so wollen wir nicht in Abrede stellen, dass es Intoleranzen gibt, keine Frage, doch Weizen ist schon seit Jahrhunderten ein großer Bestandteil unserer Ernährung und kann Bestandteil deiner täglichen veganen Ernährung sein, solange in Maßen genossen. Dabei am besten Vollkorn und je weniger industriell verarbeitet, desto besser. Letzteres gilt sogar generell für jegliches Lebensmittel. Bio Ganz klar vorab: Wir stehen für eine ökologische Landwirtschaft ein. Pestizide und Düngemittel verunreinigen Land und Grundwasser. Monokulturen verzehren ganze Böden. Obwohl Bio so populär zu sein scheint, beläuft sich der Anbau in Deutschland erst auf rund 5%. Klarer Nachholbedarf. Immerhin gibt es schon seid 1976 Vorreiter der Bio Szene wie die Biozentrale. Doch ist Bio eigentlich gleich Bio? Mittlerweile gibt es unzählige Siegel und jedes einzelne hat seine eigenen Auflagen. Das bekannteste ist wohl das EU-Bio Siegel. Doch beschäftigt man sich damit mal genauer, zeigen sich schnell die Grenzen des Siegels auf. Enthornung der Tiere, unbegrenzte Größe, nur teilweise Umstellung möglich sind nur Beispiele. Kritiker bemängeln das Siegel seit der Einführung. Als eine Alternative gilt das Demeter Siegel, dass weiter reicht, aber auch dort gibt es einige negative Stimmen. Falls du interessiert bist findest du hier mal die Unterschiede zwischen EU-Bio und Demeter  super interessant. Am besten ist jedoch du kennst den Landwirt. Gemüsekisten von lokalen Bauern sind ein gutes Beispiel. Außerdem sind Kooperativen wieder stark im Kommen - und das zu Recht. Mit dem Erwerb von Anteilen oder einem festen monatlichen Beitrag hat der Landwirt Sicherheit und du gutes Essen auf dem Tisch. Fairtrade Fairtrade ist natürlich an sich eine gute Sache. Zahlreiche Dokus und Berichte weisen jedoch darauf hin, dass leider auch hier Spielraum gegeben für nicht ganz so faire Dinge ist. Wir wollen hier uns kein Urteil erlauben, jedoch sollte man in jedem Fall darauf achten wie hoch der Anteil an fair gehandelten Waren bei einem Produkt eigentlich ist. So kann es sein, dass eine Schokolade zwar das Fairtradesiegel aufweist, der Anteil des fairen Kakaos allerdings bei wenigen Prozenten liegt. Irgendwie ja nicht ganz sinnvoll. Es sei an dieser Stelle gesagt, dass Fairtrade-Güter immer aus fernen Ländern stammen, was per se schon eher schlecht für die Umweltbilanz eines Produktes ist. Vielleicht gibt es ja auch eine lokale Alternative, auf die du setzen kannst. Statt den Chia-Samen aus Peru, warum nicht auch die Leinsamen aus Niedersachsen? Und wie endet die Expedition? Eigentlich ist das Grundprinzip simpel, doch manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Ist auch gar nicht so einfach bei all den Marketingstrategien und Versprechen, die uns tagtäglich so erreichen. Lass dich nicht beeinflussen und hör auf deinen Körper und deinen Verstand. Einfache Grundregeln sich gut und damit meinen wir gut für dich und für deine Umwelt. Bio ist nunmal nicht einfach Bio. Greife möglichst auf auf regionale und saisonale Produkte zurück. Versuche dich ausgewogen und wenig bis gar nicht industriell zu ernähren. Informiere dich und nutze und wähle deine Lebensmitteln aus vielfältigen Quellen, vermeide aber extreme Ernährungsweisen. Der Rest fügt sich dann von ganz allein. 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Porridge Rezept mit Kokosmilch - Vegan frühstücken!

27. August 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Porridge Rezept mit Kokosmilch - Vegan frühstücken!Ihr sucht ein gesundes veganes Frühstück, das euch Power für den Tag gibt und  schnell zubereitet ist? Na dann haben wir doch das richtige für euch: Ein veganes Porridge Rezept! Beim Wort Oatmeal, Porridge oder zu Deutsch Haferbrei, denken doch gleich viele an die klebrige, unappetitlich aussehende ,,Pampe welche man als Kind vorgesetzt bekommen hat. Wer hat sich denn nicht schon oft versucht dagegen zu sträuben? Wir zeigen euch heute, dass dieses vegane Frühstück unglaublich abwechslungsreich ist und euch jeden Tag aufs Neue schmecken wird! Bereits seit Jahrzehnten wird Porridge in der britischen Küche zum Frühstück gegessen und hat seinen Ursprung in Schottland. Dafür wurden einfach die Haferflocken in einem Topf mit Milch und Wasser gekocht. Zu dieser Zeit war es eher ein Arme-Leute-Essen, die den Brei dann nur mit Butter und Salz gegessen haben. Mittlerweile ist Oatmeal weltweit beliebt und wird in allen möglichen Variationen zubereitet! Dieses einfache vegane Frühstück ist perfekt, um eurem Körper morgens etwas Gutes tun, voller Energie in den Tag zu starten und auch noch euer Immunsystem stärken. Das Getreide versorgt euch mit ganz viel Vitaminen, wertvollem Eiweiß, Mineral- und Ballaststoffen sowie auch guten Kohlenhydraten. Gute Haferflocken bekommt ihr schon für kleines Budget in jedem Supermarkt. Das Angebot von fertigen Oatmeal-Mischungen in den Märkten ist riesig, doch wir finden: Selber machen statt fertig kaufen! In den Porridge Fertigprodukten ist meist eine Menge Zucker versteckt und diese sind zudem auch noch recht teuer. Selber machen ist kaum zeitaufwändiger und schmeckt auch noch viel besser! Damit euch der vegane Porridge nicht zu eintönig wird, geben wir euch ein paar Tipps zu den Haferflocken, der verwendeten Flüssigkeit, Obst und den Toppings. So könnt ihr dafür sorgen, dass ihr jeden Tag ein bisschen Abwechslung auf eurem Frühstückstisch habt!     Der klassische Porridge wird mit Haferflocken zubereitet. Wir nehmen am liebsten die zarten Haferflocken. Verwendet für ein wenig Abwechslung doch auch mal Dinkel-, Reis-, Amaranth- oder Quinoaflocken oder eine Flocken Mischung.             Mittlerweile ist die Auswahl an unterschiedlichen Pflanzenmilch-Sorten grenzenlos. Soja- oder Mandelmilch, aber auch Reis-, Hafer-, Dinkel- oder eben Kokosmilch... Ihr werdet sehen, euer veganer Porridge schmeckt bei jeder Milch ein bisschen anders und immer lecker!             Beim Obst könnt ihr immer je nach Saison variieren. Im Sommer sind Beeren unser Favorit und im Winter Äpfel. Wie wäre es auch mal mit Aprikosen, Orangen, Kiwi oder Bananen? Entweder nehmt ihr das Obst nur als Topping oder ihr kocht es direkt mit. Das ist auch super lecker!         Toppings für veganen Porridge Bei den Toppings sind euch wirklich keine Grenzen gesetzt. Probiert einfach mal aus, was euch am besten schmeckt! Hier sind ein paar Vorschläge für euch: - Getrocknete Früchte wie Datteln, Maulbeeren, Goji Beeren, Rosinen oder Cranberries - Nüsse wie Cashewkerne, Walnüsse, Mandeln oder Pistazien - Kokosraspeln oder -flocken - Samen wie Chia-, Lein- oder Hanfsamen - Gewürze wie Zimt, Kurkuma oder Ingwer - Geriebene Schalen von Orangen, Zitronen oder Limetten - Schokodrops, Kakao Nibs oder Kakaopulver - Verschiedenes Mus wie Erdnuss-, Mandel- oder Cashewmus   Wer findet nun, dass Porridge langweilig ist oder man es nur im Winter essen kann? Mit nur wenigen Zutaten habt ihr ein super leckeres und sommerliches, gesundes Frühstück zubereitet. Mit den unzähligen Variationen habt ihr ein veganes Porridge, das super vielfältig und auch mega gesund ist. Probiert es beim nächsten Frühstück doch gleich mal aus!   Veganes Porridge Rezept mit Kokosmilch Zutaten - 40 g Haferflocken - 120 ml Wasser - 100 ml Kokosmilch - 1-2 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft - 1/­­2 TL echte Vanille - Toppings   Zubereitung Lasst in einem kleinen Topf die Milch und die übrigen Zutaten unter ständigem Rühren aufkochen. Nun könnt ihr die Hitze runterschalten, bis es nur noch ganz leicht blubbert. Je nach dem wie dickflüssig ihr euer Porridge möchtet, könnt ihr es zwischen 5 und 10 Minuten köcheln lassen. Wenn es euch zu dick wird, einfach noch mehr Flüssigkeit dazugeben. Gebt nun das fertige Porridge in eine schöne kleine Schüssel und dekoriert es mit euren Lieblingstoppings. Viel Spaß beim Ausprobieren von unserem veganen Porridge Rezept! Der Beitrag Porridge Rezept mit Kokosmilch - Vegan frühstücken! erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Good Life Bowls - in 5 Schritten zur perfekten Bowl

30. Juni 2017 Eat this! 

Good Life Bowls - in 5 Schritten zur perfekten BowlBuddha Bowl, Rainbow Bowl, Hippie Bowl oder Good Life Bowl. Die gesunden Bowls haben inzwischen gefühlt tausend verschiedene Namen. Du weißt ja, wir lieben die vollgepackten Schüsseln heiß und innig! Bei uns landet deshalb fast jeden Tag so eine bunte Mischung auf dem Tisch. Fakt ist: An sich haben wir alles, was nun hübsch und penibel sortiert angerichtet in die Bowls wandert, auch früher schon fast genauso gegessen und kombiniert. Nur eben in „nicht so schick“, sondern eher in „hau drauf“. Aber das Auge isst ja wirklich mit und die Sortiererei fix gemacht und macht sogar richtig Spaß ? Die Schüsseln werden so zu echten Hinguckern und lachen auch richtige „Gemüsekasper“ an. Ich würde sagen, Mission erfüllt, oder? ? Das Schöne ist, dass es nicht die eine Good Life Bowl gibt, sondern unzählige Möglichkeiten, leckerste Bowls zuzubereiten. Ganz nach Geschmack, Lust und Laune - und manchmal geht es eben auch darum, was der Kühlschrank gerade so hergibt. Super praktisch! Wir zeigen dir heute, wie wir unsere Good Life Bowls am liebsten zubereiten - und wie dir garantiert nie die Ideen für neue Kreationen ausgehen ?. Folge einfach unseren fünf Schritten und los geht’s! 1. Wähle deine Lieblingskörner - Reis, Buchweizen, Dinkel & Co. Wir lieben sie alle, die kleinen Körnchen! Und in ihnen steckt richtig viel Power: Wertvolle Ballaststoffe, Kohlenhydrate und jede Menge B-Vitamine, Zink, Eisen und Magnesium - die perfekte Sättigungsbeilage und dabei oberlecker. Starte am besten immer mit der Zubereitung von Reis, Dinkel & Co. Und während die Körner köcheln, kann in Ruhe der Rest zubereitet werden. Hier ein Überblick unserer Lieblinge: Getreide & Urgetreide - Weizen - Dinkel - Emmer - Kamut - Gerste - Hafer Glutenfreie Getreide & Pseudogetreide - Buchweizen - Brauner Naturreis - Schwarzer Reis - Hirse - Quinoa - Amaranth 2. Gemüse aus dem Ofen - Alles andere als Langweilig Wenn du oder deine Family nicht so auf gekochtes, rohes oder blanchiertes Gemüse stehst, solltest du es unbedingt mal mit der im Ofen gerösteten Variante probieren. Das funktioniert wunderbar auch ohne viel Fett und lässt sich toll und abwechslungsreich mit den Lieblingsgewürzen verfeinern. Etwas Kumin, Salz oder Zitronenzesten und Süßkartoffeln, Blumenkohl, Weißkraut oder Brokkoli verwandeln sich in wahre Geschmacksbomben ? Und während das ganze im Ofen vor sich hin schmort, bleibt genügend Zeit in Ruhe den Rest zu erledigen. 3. Get your Protein - Hülsenfrüchte, Tofu, Tempeh & Co. Darf’s noch ein bisschen extra Protein sein? ?? Über unsere Liebe zu den Hülsenfrüchtchen und Tofu haben wir uns ja schon ordentlich ausgelassen. A never ending love story ? Kichererbsen, Kideneybohnen & Co. geben wir gerne einfach mit zum Gemüse aufs Blech und lassen diese ordentlich mitrösten. Das schmeckt superlecker und geht ratzfatz. Tofu, Seitan, Tempeh & Co. braten wir für unsere Good Life Bowls gerne ganz einfach in etwas gutem Oliven- oder Rapsöl in einer heißen Pfanne an und schmecken ihn anschließend mit einem zum Rest passenden Lieblingsgewürz, frischem Knoblauch, Chili und getrockneten oder frischen Kräutern ab. 4. Salat, Rohkost, Sprossen & Mehr Sattes Grün, Orange, Pink und Gelb! Mit frischer saisonaler Rohkost, wie zum Beispiel geraspelten Karotten, Kraut, Gurken- und Radieschenscheiben, Cocktailtomaten, gedämpftem Gemüse und bunten Sprossen, kommt richtig Farbe und Frische in die Bowl. Außerdem toppen wir unsere Bowls immer gerne mit Nüssen, Samen, Saaten und - je nach Saison - mit leckeren Beeren ?. Das sieht nicht nur super-sexy aus - es schmeckt sogar noch besser! 5. Ein gutes Dressing Ein richtig gutes Dressing ist die halbe Miete bei deiner Bowl. Überlege dir einfach kurz vor der Zubereitung, in welche Richtung deine köstliche Frischeschüssel gehen soll und welche Gewürze du bei deinem Ofengemüse verwenden möchtest. Hast du zum Beispiel eher Lust auf eine Bowl mit orientalischem Touch, probiere doch mal unser Tahin-Joghurt-Dressing. Oder bist du eher in Stimmung für die asiatische Küche? Dann mix dir doch mal unser leckeres koreanisches Gochujang-Dressing ? Oder vielleicht lieber ein leuchtend gelbes mit extra viel gesundem Kurkuma? Dann bitte hier entlang. Und wenn’s mal richtig, richtig, richtig schnell gehen muss, dann probiere unser veganes „Honig-Senf“-Dressing aus dem heutigen Rezept. Das passt zu allem! Good Life Bowl mit gerösteten Süßkartoffeln, Rucola & veganem ,,Honig-Senf-Dressing Gesunde Good Life Bowl mit Süßkartoffeln, Kichererbsen, Rohkost, Sprossen, Nüsse, Saaten und einem veganen „Honig-Senf“-Dressing. - 150 g Dinkel - 200 g Süßkartoffeln - 150 g Kichererbse (gekocht) - 1 EL Olivenöl - 1 EL Zitronenzesten - 1 TL Salz - 200 g Karotten - 1/­­4 Salatgurke - 4 Radieschen - 1 Handvoll Kirschtomaten - 100 g Rucola - 1 Handvoll Sprossen - 2 EL Sonnenblumenkerne - 1 EL Mandeln - 2 TL Sesam Für das vegane "Honig-Senf"-Dressing - 1 1/­­2 EL Senf - 3/­­4 EL Ahornsirup - 3 EL Rapsöl - 1 EL Weißweinessig - 1/­­2 TL Salz - 1 EL Wasser -  Backofen auf 200 °C Ober-/­­Unterhitze vorheizen. - Dinkel nach Packungsanweisung zubereiten. - Süßkartoffeln schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. -  Kichererbsen und Süßkartoffelscheiben mit 1 EL Olivenöl, Zitronenzesten und Salz vermengen. 20 Minuten im Backofen rösten. -  Karotten fein raspeln. Gurke und Radieschen in Scheiben schneiden. Tomaten halbieren. - Für das Dressing alle Zutaten glattrühren. -  Dinkel, Süßkartoffelscheiben, Kichererbsen, Karotten, Gurkenscheiben, Rucola in großen Lunchschüsseln anrichten und mit Sprossen, Kernen und Mandeln und dem Dressing toppen.  Der Beitrag Good Life Bowls - in 5 Schritten zur perfekten Bowl erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Good Life Bowl mit Ofengemüse & Kurkumadressing - Good Life Bowl mit Broccolini, pinkem Quinoa & crunchy Sesam-Tofu - Good Life Bibimbap-Bowl

Meine vegane Woche - 12. - 18. Juni

19. Juni 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 12. - 18. Juni Montag Schon ewig nicht mehr gegessen: Linseneintopf mit Spinat, Kartoffeln und Reis. Und ja, ich esse gerne Kohlenhydrate. Entgegen dem, was die Low-Carb-Bewegung so unwissenschaftlich in die Welt posaunt, machen Kohlenhydrate weder dick noch bekommt man von ihnen Diabetes. Dienstag Und mehr Kohlenhydrate... hier in Form von einem mexikanischem Kartoffeleintopf mit Mais und Naturreis. Vielleicht bräuchte ich ein "Ich liebe Carbs"-Tattoo? Oder sollen wir einen Carb-Club gründen? Wer ist dabei? Mittwoch Der Tag vor einem Feiertag - herrlich! Ein falscher Freitag also. Darum gibt es etwas Üppigeres - Nudeln mit veganem Hackfleisch und Pilzen, darüber viel, viel Cashewparmesan. Donnerstag Pünktlich um 7 Uhr Früh sind M und ich aus dem Bett gerollt. An einem Feiertag! Wo bleibt mein Applaus? Jedenfalls stand eine Wanderung am Plan und nachdem die Jause eingepackt war, ging es auch schon ins Salzburger Land, wo wir zum Tappenkarsee wanderten. Der Tappenkarsee ist ein schöner Bergsee, dessen Pracht man sich aber vorher durch Schweiß und schmerzende Wadeln beim Weg nach oben verdienen muss! Nachdem wir noch ein wenig höher gewandert sind, haben wir einen tollen Ausblick über den See gehabt, und ich habe mich daran erinnert, dass ich mit leichter Höhenangst gesegnet bin. Was mir nach wie vor ein absolutes Rätsel ist, ist das Essen auf den Hütten. Wir waren bei zwei, und bei einer gab es gar nichts (null! nada!) ohne Fleisch, bei der anderen war die vegetarische Option ein mickriges Käsebrot. Alle, die dort eingekehrt sind, haben sich also nach der anstrengenden Wanderung nach oben Würste und Speck und Käse ins System geknallt. Wie passt denn das zusammen? Kein Wunder, dass M und ich viele der Wanderer überholt haben, mit gesundem Essen im Bauch wandert es sich besser als mit einem Fettklumpen im Magen. Wir hatten übrigens belegte Brötchen, Nektarinen und Müsliriegel dabei. M und ich sind bei weitem keine geübten Wanderer, aber wir konnten trotzdem ein gutes Tempo vorlegen, was aber natürlich auch ein wenig anstrengend war (wie man an meinem roten Gesicht unschwer erkennen kann). Freitag Der EuGH hat entschieden, dass vegane Produkte nicht unter "Milch", "Butter" oder "Käse" verkauft werden dürfen, nachdem ein veganer Hersteller geklagt wurde, der seine auf Tofu-Basis hergestellte Butter als Tofu-Butter verkauft hat. Es dürfen nur Produkte mit diesen Bezeichnungen versehen werden, wenn sie aus "der normalen Eutersekretion von Tieren" stammen (das habe ich mir jetzt nicht ausgedacht). Kokosmilch ist die Ausnahme, weil... ich habe keinen Schimmer. Ist halt so. Nachdem ich diese Meldung gehört habe, und ich meine Augäpfel so weit in den Hinterkopf gerollt habe, dass ich jetzt noch Kopfschmerzen habe, habe ich lange überlegt, ob ich mich zu diesem Unsinn überhaupt äußern soll. Die Argumentation für dieses Urteil war nämlich, dass hier die Verwechslungsgefahr zum herkömmlichen Produkt gegeben ist. Ja klar, Abermillionen Konsumenten verzweifeln täglich nach dem Einkauf im Supermarkt, weil sie schon wieder Sojamilch und Tofuschnitzel gekauft haben - und die Veganer lachen sich ins Fäustchen, haha, da haben wir euch schön drangekriegt! Ernsthaft? Als würde jemand diese Produkte kaufen, wenn er nicht ganz genau weiß, was sie sind - nämlich gesündere und ethisch vertretbare Alternativen zur Eutersekretion von Tieren. Von mir aus können wir Sojamilch jetzt unter "ausgequetschte Bohnenpampe in Wasser" verkaufen, in diesem Fall spricht das Produkt für sich, nicht der Name. Wieder ein Versuch der Tierindustrie, den Fortschritt mit allen Mitteln aufzuhalten, denn was früher so war, darf niemals anders werden, es könnte ja der Geldfluss zum Erliegen kommen. Zum Glück gibt es nichts Mächtigeres, als eine Idee, deren Zeit gekommen ist - und diese rückständige Tierindustrie ist definitiv schon angezählt. Samstag Warum nicht mal völlern? Zunächst gab es Burger von Salzburg's erstem veganen Foodtruck, den Vleischpflanzerln. Köstlich, besonders der Hamburger mit der tollen Sauce ist eine Wucht! Ich bin froh, ihnen endlich begegnet zu sein. Und danach geht noch ein Eis... Eis geht immer. Das allseits beliebte Restaurant The Green Garden hat gleich neben dem Restaurant eine komplett vegane Eisdiele eröffnet. M hat sich für Kokos und Nougat entschieden, ich mich für Haselnuss und Schoko. Das Haselnuss-Eis war mein Favorit und hat mich an die Süßigkeit Giotto erinnert, aber es war alles sehr, sehr gut. Gerade perfekt für heiße Salzburger Sommer! Sonntag Der Tag hat mit einem gemeinsamen Lauf gestartet - ja, M und ich laufen jetzt zusammen! Nach einigen Anfangsschwierigkeiten (ich im absoluten Schneckentempo, er halb sprintend, halb gehend) haben wir uns zu einem gemeinsamen Tempo zusammengefunden. Mit jemandem zu laufen, ist so viel besser als alleine herumzutraben! Auch wenn wir oft nur nebeneinander herlaufen und uns wenig unterhalten, allein die Anwesenheit des anderen hilft schon. Am Nachmitag haben wir uns "What the Health" auf Netflix angesehen, der Film ist jetzt dort ganz neu verfügbar. Darin geht es um die gesundheitlichen Auswirkungen unseres Fleisch- und Milch-Wahns. Auch wenn für alte vegane Hasen wenig neue Infos enthalten sind, ich finde den Film trotzdem sehr gut gemacht, spannend und mit tollen und inspirierenden Persönlichkeiten. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

5 Superfoods, die deinen Stoffwechsel ankurbeln

8. Juni 2017 Deutschland is(s)t vegan 

5 Superfoods, die deinen Stoffwechsel ankurbelnAls Superfoods zeichnen sich Lebensmittel aus, die einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien haben und somit äußerst zu einer nahrhaften und zugleich auf dein Wunschgewicht optimierten Ernährung beitragen können. Dabei müssen Superfoods nicht teuer sein oder gar von weit weg kommen. Auch heimisches Wunderwaffen finden ihren wohlverdienten Platz auf unserer Veganfit Top 5 Superfood-Liste.   1. Goji-Beeren In Beeren generell schlummern ungeheure Kräfte, denn enorme Mengen an Antioxidantien machen sie in Kombination mit grünem Blattgemüse zu einem Gesundheitsgaranten unserer Zeit. Das Du solltest daher gerne häufiger zugreifen - ob Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren oder auch bei den für uns neuen Sorten wie Acai, Aronia und Goji-Beeren. Goji Beeren sind kleine, leuchtend rote Beeren mit einem hohen Gehalt an Antioxidantien. Sie schützen vor Entzündungen und verlangsamen den Alterungsprozess der Zellen. Goji Beeren steigern die geistige und körperliche Energie, fördern die Leistungsfähigkeit der Muskulatur und tragen dazu bei, sportliche und alltägliche Herausforderungen erfolgreich zu meistern.   2. Chia Samen und Leinsamen Chia-Samen sind verdauungsfördernd verbessern die Konzentration, steigern durch ihren hohen Anteil an Ballaststoffen das Sättigungsgefühl und helfen überschüssige Pfunde zu loszuwerden. Naturvölker in Mexiko sind sogar der Meinung, dass ein Esslöffel Chia-Samen reicht, um den Menschen einen ganzen Tag mit den notwendigen Nährstoffen zu versorgen. Chia-Samen wirken darmreinigend, entschlackend und machen durch die innere Reinigung Platz für wichtige Nährstoffe. Als altbewehrte heimische Alternative legen wir dir Leinsamen ans Herz. Diese sind günstiger zu erhalten und ebenfalls sehr gut für deinen Verdauungstrakt. 3. Grünes Blattgemüse ,,Kind, iss dein Gemüse. Schon Omi wusste: Grünes Blattgemüse gehört regelmäßig auf jeden Teller. Besonders unterschätzt sind vor allem Wildpflanzen wie beispielsweise Löwenzahn und Gräser wie Dinkelgras. Früher war der Anteil an frischem Gemüse wesentlich höher. Besonders die sekundären Pflanzenstoffe, aber auch die vielen Vitamine und Mineralstoffe, tragen zu einem vitalen Leben bei. Besonders positiv: Der Verzehr erhöht den Anteil der Rohkost in deiner Nahrung was zur Folge hat, dass du weniger träge bist. Vor allem nach dem Essen. 4. Avocado Avocado, the good kind of fat. Rund 20g gesundes Fett stecken in einer Avocado. Während einige die Hände über dem Kopf zusammenschlagen wissen Kenner, dass die vielen ungesättigten Fettsäuren ein Segen seien können. Die besonderen Fette steigern das Sättigungsgefühl, reduzieren ungewollte Hungerattacken, sind eine hervorragende Alternative zu Margarine und Butter und zudem reich an Kalium, Vitamin E, Vitamine der B-Klasse, Folsäure und Ballaststoffen. Natürlich ist das kein Freifahrtsschein für den unbegrenzten Verzehr, doch richtig dosiert runden Avocados die Ernährung ab. Außerdem schmecken sie auch einfach köstlich.     5. Garcinia Cambogia Garcinia Camgogia ist ein rein pflanzliches Superfood, das zunehmend populärer wird. Es hilft dabei den Heißhunger zu reduzieren und kann zur Gewichtsreduzierung beitragen, indem es durch die enthaltene Hydroxycitronensäure ein Enzym stört, welches für die Umwandlung von Kohlenhydraten in Fettsäuren verantwortlich ist. Es wird aus der getrockneten Schale des Tamarindenbaums gewonnen, welcher ursprünglich aus Ostafrika stammt und bereits seit Jahrtausenden in Indien als Nutzpflanze angebaut wird. Garcinia Cambogia hat eine Hype-Phase durchlebt und wird kontrovers diskutiert. Wissenschaftliche Studien, wie beispielweise eine Testreihe im Journal of Obesity, beweisen in jedem Falle statisch signifikante Ergebnisse. Garcinia Cambogia hat keine Bekannten Nebenwirkungen. Diabetiker sollten diese Frucht jedoch meiden, da es bei hohem Konsum eine negative Wirkung auf den Zuckerstoffwechsel haben kann. In Kombination mit weiteren hochwertigen Pflanzenextrakten wie Grüntee-Extrakt und Guarana, kann eine effektive Unterstützung einer gesunden kalorienreduzierten Lebensweise ermöglicht werden. Der Beitrag 5 Superfoods, die deinen Stoffwechsel ankurbeln erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Super grüne Good Life Frühlingsbowl

13. April 2017 Eat this! 

Super grüne Good Life FrühlingsbowlHeute gibt’s die absolute Packung gegen die Frühjahrsmüdigkeit, die uns so im März und April ab und zu ein kleines bisschen im Griff hat. Ist auch irgendwie klar, oder? Im Winter mümmelt man sich regelrecht ein, geht nur vor die Tür, wenn es irgendwie nötig ist, der Organismus ist immer so leicht im verpennten Schlummermodus und dann kommt die Sonne und haut ihm ihre Wärme vor den Latz. Dazu dann noch diese irrsinnige Zeitumstellung, die zumindest mich wirklich jedes Mal irgendwie aus dem Tritt bringt und schon haben wir’s: Das Äquivalent zum vergessenen Wecker am Sonntagmorgen ? Natürlich ist der Körper da leicht irritiert und braucht ein paar Wochen, um sich an die warme Hälfte des Jahres zu gewöhnen. In der Zeit heißt es „Hintern hoch“! Raus an die frische Luft. Zum Wandern, zum Laufen - je nachdem, auf was du Lust hast. Wir haben uns das bevorstehende lange Wochenende jedenfalls mit dringend nötigen Ausflügen vollgepackt ? Die Energie für die geplante Wanderung oder die Mountainbiketour liefern wir dir gleich mit. Unsere super-grüne Good Life Frühlingsbowl ist vollgepackt mit dem Besten, was der Frühling so hergibt (Spoiler: Spargel), vielen Proteinen, Vitaminen und Kohlenhydraten aus braunem Reis und einem genial-einfachen, leckeren Dressing. Also ... was hast du für das Wochenende geplant? Hey, im Idealfall hast du ganze vier Tage zur freien Verfügung - raus mit dir an die frische Luft ? Super-grüne Good Life Frühlingsbowl - 200 g brauner Reis - 200 g grüner Spargel - 250 g Brokkoli - 200 g Erbsen ((frisch oder TK)) - 1/­­2 Gurke - 1 Avocado - 150 g Baby-Spinat - 200 g schwarze Bohnen (gekocht) - 1/­­4 TL Salz - 1/­­4 TL schwarzer Pfeffer Für das Dressing - 2 EL Mandelmus (oder Tahin) - 2 EL Apfelessig - 2 EL Olivenöl - 1 TL Ahornsirup - 1/­­4 TL Salz - 1 EL Hanfsamen - 1 EL Kürbiskerne (geröstet) -  Reis nach unserem How To „Richtig Reis kochen“ zubereiten. -  Spargelenden abbrechen, Brokkoli in Röschen teilen. Spargel und Brokkoli im Topf mit Dämpfeinsatz 10 Minuten bissfest dämpfen, nach 5 Minuten Erbsen hinzugeben. -  Gurke mit dem Sparschäler in dünne Streifen hobeln und anschließend aufrollen. Avocado in Scheiben schneiden. -  Schwarze Bohnen mit Salz und Pfeffer würzen. -  Alle Zutaten für das Dressing zusammen mit 1 EL Wasser glattrühren. -  Gemüse in einer großen Bowl anrichten und mit dem Dressing übergießen. -  Hanfsamen im Mörser grob zerstoßen, Bowls mit Kernen toppen. Der Beitrag Super grüne Good Life Frühlingsbowl erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Good Life Bowl mit Broccolini, pinkem Quinoa & crunchy Sesam-Tofu - Good Life Kürbisbowl mit Linsenquinoa und Avocadodressing - Good Life Bibimbap-Bowl

Sunflower Family - vegane Produkte aus der Sonnenblume

21. März 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Sunflower Family - vegane Produkte aus der SonnenblumeIn den letzten 2-3 Jahren hat veganes Protein einen wahren Boom erlebt. Immer mehr Produkte von immer mehr Herstellern findet man in den Regalen der Bioläden und sogar in Supermärkten. Doch warum ist Protein eigentlich so wichtig? Dafür ein ganz klein wenig Theorie. Keine Angst, geht ganz schnell. Protein ist neben den Kohlenhydraten und Fetten einer der drei sogenannten Makronährstoffe, die allesamt lebensnotwendig sind. Die Aufgaben der Proteine sind dabei sehr vielfältig, am bekanntesten ist wohl, dass man Proteine zum Muskelaufbau benötigt werden. Doch nicht nur das, sie werden auch zum Aufbau von Zellen benötigt, zur Regulierung von Stoffwechselvorgängen, für die Bewegung von Muskeln, zur Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes, zum Transport von Substanzen im Blut usw. Protein = Fleisch? Pflanzen! Die meisten Menschen dürften bei ,,Proteinen wohl immer noch gleich an Fleisch denken, und so manch einer wird auch denken, dass es bei einer veganen Ernährungsweise Schwierigkeiten mit der Proteinzufuhr geben könnte. Doch keine Angst, das stimmt natürlich so nicht. Wir können unseren Proteinbedarf auch in ausreichender Menge über pflanzliche Quellen decken. Gute Proteinlieferanten sind beispielsweise Hülsenfrüchte, Tofu, Nüsse, Brokkoli, Haferflocken oder Kartoffeln. Man benötigt also im Prinzip auch nicht zwangsläufig ein Proteinpulver, und doch können solche Pulver das Leben einfacher machen, weil sie hochwertiges pflanzliches Proteine in einfach zuzuführender Form anbieten: Man kann damit Proteinshakes machen oder Smoothies, Müslis, Salate und viele andere Gerichte anreichern. Gründerteam Nicole & Oliver „Wir als Familie mit eigenen Kindern machen uns Gedanken über die Zukunft. Wie sollen sich die nächsten Generationen ernähren? Wir möchten eine echte Alternative für Menschen schaffen, die bewusst auf Fleisch verzichten  oder ihren Fleischkonsum reduzieren möchten“ , sagt Oliver von der Sunflower Family. Die Sunflower Family geht neue Wege Einen Hersteller von pflanzlichen Produkten mit hohem Proteingehalt wollen wir heute vorstellen: Die Sunflower Family. Das Team tüftelt schon seit über zwei Jahren an ihrem Vorhaben. Ziel des Unternehmens aus dem schönen Allgäu ist es, die pflanzliche Ernährung einfacher und gesünder zu gestalten und das mit Hilfe der Sonnenblume und anderen Proteinquellen, die regional in Europa und Deutschland wachsen. Die Produkte der Sunflower Family kommen ganz ohne tierische Produkte, Zusatzstoffe und auch Soja aus. Außerdem besitzen sie Bio-Qualität und sind möglichst nachhaltig hergestellt. Ihre Proteinpulver werden aus der Sonnenblume, aus Mandeln, Weizenkeimen, Kürbis und Lupine hergestellt. Alle Proteinpulver enthalten alles essenziellen Aminosäuren und sind mit einem bestimmten Verfahren (,,kryonert-Verfahren) besonders schonend in Europa hergestellt, was sich in einem hohen Nährwertgehalt widerspiegelt. Fokus auf die Sonnenblume Einen besonders starken Fokus legt die Sunflower Family auf die Sonnenblume, weil diese nachhaltig im Anbau, robust und leicht zu kultivieren ist. Außerdem wächst sie problemlos in Europa, ganz ohne Gen-Manipulation. Und die gesundheitlichen Vorteile können sich auch mehr als sehen lassen: Die Sonnenblume ist ein Nährstoffpaket mit hochwertigem Protein, essentiellen Aminosäuren, Ballaststoffen, wertvollen B-Vitaminen, v.a. Folsäure, sowie den Mineralstoffen Magnesium und Phosphor. Es gibt also eine ganze Menge guter Gründe, die Sonnenblume für eine nachhaltige, gesündere Ernährung zu nutzen. Genau das hat das Unternehmen in Zukunft noch stärker vor, und dazu tüftelt die Familie an veganen Produkten aus der Sonnenblume. Das Gründerteam Fabian, Nicole  und Oliver möchten mit ihren Handeln die Zukunft mitgestalten.  „Wir wollen mit unseren pflanzlichen Produkten eine fleischlose Ernährung einfacher und schmackhafter machen. So können wir noch mehr Menschen dazu bewegen sich fleischfrei(er) zu ernähren.“ Gute Alternative zu Soja Für uns klingt das auf jeden Fall nach einer wunderbaren Alternative zu Soja, denn Soja steht immer wieder in der Kritik, viele Menschen leiden zudem an einer Soja-Allergie. Soja per se zu verteufeln, wäre übrigens nicht angemessen, da die Sojabohne in wenig verarbeiteter Form viele gesundheitliche Vorteile hat, doch die starke Verarbeitung von Soja wird kritisch gesehen - zudem kommt immer noch der größte Teil des Sojas aus weiter Ferne. Die Sonnenblume sowie Kürbis und Mandel scheinen also neben der Lupine wirklich gute Alternativen zu sein, der man unbedingt mal eine Chance geben sollte. Mehr über die Produkte und das Unternehmen erfahrt ihr auf der Sunflower Family Homepage.   GEWINNSPIEL Wir verlosen 5 Pakete mit jeweils allen Protein Sorten an unsere Fans! Wer will gewinnen? 1. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook! 2. Verlinke einen Freund oder eine Freundin auf Facebook, der/­­die (mit)probieren darf und hinterlasse einen netten Gruß! Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich auch willkommen. Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am am 10.3.2017 um 9 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 10.3.2017 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Viel Glück! 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Vegan und Fitness - Passt das überhaupt zusammen?

19. Februar 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan und Fitness - Passt das überhaupt zusammen?Heute bekommt ihr Teil 1 einer Artikelserie von Sebastian Stühmer geboten. Sebastian ist Personal Fitness Trainer und Veganer. Er widmet sich in seiner Serie vor allem häufig gestellten Fragen, die er immer wieder hört zum Zusammenhang von Vegan und Fitness. Vegan und Fitness – Passt das überhaupt zusammen? Eine Frage die oft gestellt wird, auf die man jedoch selten eine sinnvolle Antwort erhält. Denn für die Meisten passt beides nicht zusammen oder erweckt den Eindruck, dass etwas fehlt. Aber was fehlt? Was braucht man für den Aufbau von starken Muskeln? Fleisch! Unmengen von Fleisch. Und Fisch! Aber nicht den panierten, nur den weißen, am besten gekocht, nicht gebraten. Und Eier! Jeden Morgen. Aber nicht das Eigelb, um Himmelswillen. Und Milch? Sicher! Nicht nur einen Schluck an den Kaffee, sondern soviel wie reinpasst! Wir wollen ja Muskeln aufbauen und das geht nur, wenn alles, was auf den Teller kommt, kurz zuvor noch umhergelaufen ist. Zumindest bekommt man diesen Eindruck vermittelt, wenn man sich näher mit dem Thema Fitness auseinandersetzt.   Zwischendurch mal 10 Eier So ging es mir viele Jahre, denn durch meinen Vater und meinen Bruder bin ich mit Kraftsport aufgewachsen. Wenn es in den Zeitschriften und Büchern um fitnesskonforme Ernährung ging, dann hieß es Pute und Reis zum Frühstück, Fischöl-Kapseln für die guten Fette, Shakes aus Molke-Eiweiß und sicherheitshalber noch ein paar rohe Eier trinken. Da gab es keinen Frank Medrano und keinen Atila Hildmann, die dir gezeigt haben, wie man das alles genauso oder sogar noch besser als Veganer hinbekommt. Also fuhr man den typischen Lifestyle. Zwischendurch mal 10 Eier, über ein Kilo Fleisch am Tag und wenn es in den Trainingsplan gepasst hat, vier Liter Milch. Auch täglich.   Alles Käse (tolles Wortspiel). Das fand ich heraus, als sich meine Frau aus gesundheitlichen Gründen mit der veganen Ernährung auseinandersetzte. Je mehr wir uns mit dem Thema beschäftigten, desto mehr wurde uns klar, wie einfach man auf alle erforderlichen Werte kommen kann und das nicht nur im Alltag, sondern auch bei regelmäßigem und intensiven Fitnesstraining. Denn was ist in erster Linie entscheidend? Das wir unsere Makronährstoffe abdecken. Also Fette, Proteine und Kohlenhydrate. Im besten Fall aus guten Quellen. Fette z.B. aus Nüssen, Ölen und Leinsamen (gemahlen mit an einen Shake geben), Proteine aus Hülsenfrüchten, Sojaprodukten und Proteinshakes (ja, die gib es auch vegan) und Kohlenhydrate aus Vollkornprodukten, Süßkartoffeln, Quinoa, Amaranth usw. Sebastian Stühmer Man braucht keine künstlichen Fleischalternativen Es müssen gar nicht irgendwelche künstlichen Fleischalternativen sein, damit unser Körper das erhält, was er benötigt. All das ist mit dem möglich, was die Natur uns zur Verfügung stellt. Man muss sich nur damit beschäftigen und selbst ein bisschen recherchieren. Einer der häufigsten Fehler bei der Umstellung auf die vegane Ernährung ist, dass einfach alle tierischen Produkten weggelassen werden, ohne dass man sich informiert was worin enthalten war und wie man es nun anders abdecken muss. Somit kommt es schnell zu Mangelerscheinungen und das ist auch der Grund, warum es immer wieder Artikel gibt, die darüber berichten, warum Veganer plötzlich wieder Fleisch essen. Geht man die Sache aber von vornherein richtig an, weiß man, wie es Schritt für Schritt abläuft und genauso verhält es sich, wenn Fitnesstraining dazukommt. Was ändert sich dabei für den Körper? Zum einen haben wir einen etwas erhöhten Eiweißbedarf, die Fette sollten nicht zu kurz kommen und die Kohlenhydrate werden für ausreichend Energie benötigt. Wir sind wieder bei unseren drei Makros angekommen. Auch die Mikronährstoffe lassen wir nicht unter den Tisch fallen denn Vitamine und Mineralstoffe benötigt der Körper ebenfalls. Diese nehmen wir größtenteils über Obst und Gemüse zu uns. Beides sollte also jeden Tag auf dem Speiseplan stehen. Auf jegliche Form von Supplementierungen, wie z.B. Vitamin B12 und Vitamin D3 gehe ich im nächsten Teil genauer ein. Was heißt das für Veganer? Was heißt das nun für den fitnessinteressierten Veganer? Gründlich informieren und im Blick behalten, was worin enthalten ist. Dies sollte dann der allgemeinen Makroverteilung entsprechen: 60% Kohlenhydrate, 20% Protein und 20% Fett, basierend auf dem täglichen Kalorienbedarf, welchen man online mit einem guten Rechner ermitteln kann. Bezüglich des Proteins, was ja beim Fitness immer wieder hervorgehoben wird, sind in etwa 1,5 bis 2 Gramm je Kilogramm fettfreies Körpergewicht empfehlenswert. Am Ende erreichen wir dann genau das, was jeder omnivore Athlet nicht anders macht: Eine durchdachte Ernährung, welche nicht nur gesund ist, sondern unseren Sport optimal unterstützt.   Dabei ist die vegane Lebensweise nicht nur eine Alternative für Hobbysportler, sondern ist im Spitzensport angekommen. Veganer gewinnen Ultramarathons, nehmen als Bodybuilder bei Mister Olympia-Wahlen teil und bestreiten Strongman-Wettbewerbe. Es lässt sich also sagen, dass die vegane Ernährung nicht nur in sämtlichen Lebensformen anwendbar ist, sondern auch im Sport die Ursache für Bestwerte sein kann. Voraussetzung hierfür, ist eine sorgfältiger Planung und der Wille, sich zu verbessern. Mehr über Sebastian erfährst du auf seiner Homepage Vegan6pack und weiter unten in der Autorenbox. Beim nächsten mal beschäftigt sich Sebastian mit dem richtigen Einstieg.  Der Beitrag Vegan und Fitness – Passt das überhaupt zusammen? erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Gut versorgt: Vegane Ernährung für Schwangere & Stillende

6. Februar 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Aus aktuellem und immer wiederkehrendem Anlass möchte ich an dieser Stelle nochmals das Thema der Nährstoffversorgung bei veganer Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit für Mutter und Kind ansprechen. Das tue ich nicht, weil ich Sorge habe, dass vegan lebende Mütter generell untervorsorgt sind, sondern weil ich damit hoffentlich manchen Menschen die Angst nehmen kann, die man leicht bekommt, wenn man sich manche der aktuell kursierenden Artikel durchliest. Trotzdem möchte ich diese Gelegenheit dazu nutzen, auf die Wichtigkeit einer gut geplanten, vollwertigen pflanzlichen Ernährung hinzuweisen und nachfolgend aufzuzeigen, wie man diese Ernährungsweise bedarfsgerecht gestaltet. In einem Folgeartikel gehe ich auch vertiefend in die Ernährung und Entwicklung veganer Kinder in den ersten Lebensjahren ein, welche in diesem Artikel aus Platzgründen weitestgehend unerwähnt blieben. Schlagzeilen wie ,,Veganes Essen schädigt ungeborene Babys(1), ,,Geschrumpftes Hirn durch veganes Essen(2) und zuletzt ,,Vegane Ernährung schadet Kindern (3) sind schlichtweg an den Haaren herbeigezogen und können nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Ich wünsche mir, dass die BILD und andere Medien mit genau dem gleichen Eifer die tatsächlichen Missstände in unserem Essverhalten anprangern, wie sie es fälschlicherweise bei veganer Ernährung tun. Die Nationale Verzehrsstudie II zeigte klar, dass in Deutschland im Durchschnitt viel zu hohe Mengen (gesättigte) Fette und Cholesterin aufgenommen werden, während einer großer Teil der Bevölkerung die tägliche Zufuhrempfehlung an vollwertigen Kohlenhydraten und Ballaststoffen sowie wichtigen Vitamin nicht erreicht (4). Laut dem Robert Koch-Institut waren im Jahr 2014 zwei Drittel der Männer (67 %) und die Hälfte der Frauen (53 %) in Deutschland übergewichtig und ein Viertel der Erwachsenen (23 % der Männer und 24 % der Frauen) stark übergewichtig (adipös)(5) Im selben Jahr wurden laut dem Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) insgesamt 651 Millionen Arzneimittelpackungen an 70 Millionen Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland von niedergelassenen Ärzten und Zahnärzten verordnet. Das macht durchschnittlich mehr als 1,5 Arzneimittel (6). Aufgrund der steigenden Rate an Personen mit Übergewicht wird auch die Häufigkeit an Diabeteserkrankungen in den kommenden 10-20 Jahren nochmals rasant ansteigen (7). Seit über zwanzig Jahren zeigen Mediziner wie Dr. Dean Ornish, Dr. Caldwell Esselstyn and Dr. Neal Barnard die Effektivität einer fettreduzierten, rein pflanzlichen Ernährung in der Therapie von Herzerkrankungen (8, 9) sowie Diabetes Mellitus Typ II (10) und Adipositas (11). Wie kann es sein, dass in den USA hunderttausenden Menschen durch eine Ernährungsumstellung hin zu einer rein pflanzlichen Ernährung geholfen werden kann, während wir in Deutschland noch immer darüber diskutieren, ob Veganer nun genügend Vitamin B12 in ihrer Ernährung erhalten? Dass die Empörung und Anteilnahme von Seiten der vegan lebenden Menschen groß ist, wurde auch in einem meiner letzten Facebookpostings (12) klar und so möchte ich hier die Gelegenheit ergreifen, um noch etwas ausführlicher Stellung dazu zu nehmen, als ich es in meinem Beitrag auf Facebook tun konnte. An dieser Stelle möchte ich auch die zwei sehr guten, kürzlich erschienen Bücher ,,Vegane Ernährung von Sigrid Siebert & Dr. Heike Englert sowie ,,Vegane Ernährung in Schwangerschaft, Stillzeit & Beikost von Dr. Markus Keller & Edith Gätjen, die ich als sehr lesenswert empfinde. Beide zeigen anhand der aktuellen wissenschaftlichen Literatur, dass eine rein pflanzliche Ernährungsweise in der Schwangerschaft und Stillzeit bedarfsdeckend ist, wenn man – wie bei jeder Ernährungsweise – auf einen vollwertigen und abwechslungsreichen Speiseplan achtet und weiß, woher man alle relevanten Nährstoffe beziehen kann. Unbedingt lesenswert ist auch der Artikel von Sohra von www.tofufamily.de, die schon sehr viel Lesenswertes zum Thema vorweggenommen hat (13). Rundum gut versorgt Die Nährstoffversorgung von Schwangeren und Stillenden ist grundsätzlich mit einer pflanzlichen Ernährung einwandfrei möglich, weist aber einige Besonderheiten auf, die ich nachfolgend gerne ansprechen möchte. Vorab die wichtigste Frage: Was unterscheidet eigentlich eine schwangere Frau oder ein Kleinkind von anderen Bevölkerungsgruppen in Bezug auf die Ernährung? Im Grunde genommen vor allem eine Sache: Der Energie- und Nährstoffbedarf, der erhöht ist. Tatsächlich ist der Energiebedarf aber gar nicht so stark erhöht, wie oft angenommen wird. Der Bedarf an Makronährstoffen (Kohlenhydrate, Fett, Proteine) steigt im Verhältnis zum Bedarf an Mikronährstoffen (Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente) nämlich wesentlich weniger stark an (14). Einfach gesagt brauchen wir in jeder Lebensphase dasselbe in unterschiedlichen Mengen. Details dazu möge man in Dr. Kellers Buch nachlesen. Eine Ausnahme bildet lediglich die Proteinversorgung bezogen auf die Zufuhr an essenziellen Aminosäuren. Während für den Erwachsenen nur 8 Aminosäuren lebensnotwendig sind, gelten je nach Quelle für Kinder 9-10 Aminosäuren als essenziell. Diese zusätzlichen Aminosäuren sind Histidin und Arginin (15). Wenig überraschend enthält die Muttermilch auch diese zwei semi-essenziellen Aminosäuren in ausreichender Menge und so ist die Versorgung während des Stillens sichergestellt (16). Danach sollte, wie in jeder Lebensphase, eine abwechslungsreiche und vollwertige pflanzliche Ernährung praktiziert werden, die dann auch den Bedarf an allen zehn Aminosäuren decken kann. Histidin findet man in in größeren Mengen in Nüssen, Samen, Hülsenfrüchten und Vollkorngetreiden. Besonders reich an Histidin sind Kidneybohnen (17), Sesamsamen, Sonnenblumenkerne (18) und Sojaprodukte (19). Falls die Frage innerlich aufkommen sollte: Der Konsum von sojahaltigen Lebensmitteln verweiblicht Männer nicht und verursacht auch keinen Brustkrebs bei Frauen. Diese und weitere Mythen widerlege in meinem Artikel für das Welt Vegan Magazin über Soja (20). Reich an Arginin sind im Pflanzenreich erneut die Sojabohne, Lupine und Erdnuss (21) sowie Sesam und Sonnenblumekerne (22). Auch einige Blattgemüse wie Spinat enthalten großzügige Mengen an Arginin (23). Positionspapiere der Ernährungsgesellschaften Sowohl im Artikel der BILD (24) als auch andere Quellen prangern immer wieder die gleichen angeblichen Mängel an, die ich nun wiederlegen möchte. Zuallererst: Seit 13 (!) Jahren sagt die größte Ernährungsgesellschaft der Welt, die Academy of Nutrition and Dietetics (A.N.D), dass eine rein pflanzliche Ernährung für jede Lebensphase einschließlich Schwangerschaft und Stillzeit geeignet ist. Somit wurde eine rein pflanzliche Ernährung von der A.N.D (vormals American Dietetic Association) bereits in 2003 als eine gesündere Alternative zur westlichen Mischkost empfohlen (25). Dies hat die Organisation im Jahr 2009 (26) erneut bestätigt und auch im Dezember 2016 veröffentlicht (27). Wie Sohra von www.tofufamily.de in einem weiteren Artikel zeigt, ist diese Meinung nicht nur in den USA vorherrschend, sondern auch in Kanada, Großbritanien und Australien (28). Nun aber zu den ,,kritischen Nährstoffen einer veganen Ernährung, die in Wirklichkeit gar keine sind, wenn man sich vollwertig und abwechslungsreich pflanzlich ernährt und seine Versorgung mit B12 sicherstellt. Im Artikel der BILD wird Professor Michael Melter, der Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Regensburg zitiert: ,,Durch fehlende Nährstoffe wie Eisen, Jod und Vitamin-B12 kann es zu verzögertem Wachstum, Gehirnschäden und Blutarmut kommen. (29) Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) setzt noch einen oben drauf und erweitert die Liste noch: ,,Bei einer veganen Ernährung kann es aufgrund des Verzichts auf jegliche tierische Lebensmittel zu einer Unterversorgung mit Energie, Protein, Eisen, Calcium, Jod, Zink, Vitamin B2 (Riboflavin), Vitamin B12 (Cobalamin) und Vitamin D kommen und die Zufuhr langkettiger n-3 Fettsäuren ist ebenfalls gering (30) Nachfolgend ist hier eine Stellungnahme von mir zu allen genannten Nährstoffen: 1. Energie   Energie? Steht da tatsächlich Energie? Eine rein pflanzliche Ernährung hat den großen Vorteil, dass sie tatsächlich reich an Mikronährstoffen und verhältnismäßig kalorienarm sein kann (!), wenn man es möchte und mit ihr abnehmen und sein Gewicht mühelos halten will. Jedoch kann man genau so gut auch mit einer rein pflanzlichen Ernährungsweise Personengruppen mit erhöhtem Kalorienbedarf (Schwangere Frauen, Heranwachsende und Sportler) versorgen. Man denke nur an Lebensmittelgruppen wie: - Nüsse & Nussmuse (Walnuss, Haselnuss, Mandel, Cashew, etc.) - Samen (Leinsamen, Hanfsamen, Chiasamen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, etc.) - Trockenfrüchte (Rosinen, Datteln, Feigen, Aprikosen, etc.) - Obst (Oliven, Avocados, Bananen, etc.) Diese vollwertigen Lebensmittel sind allesamt hoch kalorisch, liefern aber im Gegensatz zu vielen anderen energiedichten Lebensmitteln zusätzlich viele wertvolle Inhaltsstoffe. Nicht zu vergessen ist die große Auswahl an pflanzlichen Ölen, die ich zwar spätestens nach dem Erreichen der vollen Körpergröße auf ein Minimum reduzieren würde, die im Rahmen der Kinderernährung aber in geringen Mengen ihre Berechtigung haben können. Außerdem liefern Speiseöle mit einem Anteil an Mikroalgenöl wichtige langkettige Omega-3-Fettsäuren, wie wir später noch sehen werden. Getreideerzeugnisse wie Brot, Pasta, Reis, etc. und Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen, Soja, Lupine, etc. würde ich nicht gerade als kalorienarm bezeichnen. 2. Proteine  Ein Blick auf die zuvor genannten Positionspapiere zeigt, dass ein Unterschreiten der physiologisch notwendigen Menge an Protein bei einer gut geplanten rein pflanzlichen Ernährung nicht zu befürchten ist. Im Rahmen der Schwangerschaft und Stillzeit steigt der Proteinbedarf um 20 % bzw. 35 % an (31). Dies ergibt ausgehend von der D-A-CH-Empfehlung in Höhe von 10-15 % an Proteinen innerhalb der Gesamtzufuhr für nicht-schwangere Erwachsene (32) eine Zufuhrempfehlung von 12-18 % Protein für Schwangere und 13,5-20 % für Stillende. Auch diese Menge kann durch eine vollwertige vegane Ernährung abgedeckt werden. Das immer wieder auftretende Argument der minderen biologischen Wertigkeit von pflanzlichen Proteinen gilt ebenfalls nicht mehr, sobald wir vielseitig essen. Denn dann ergänzen sich die einzelnen Aminosäuren der unterschiedlichen pflanzlichen Proteine untereinander, wie ich bereits in meinem Artikel über Proteinkombinationen ausführlich erklärt habe (33). Viel mehr Sorgen würde ich mir über die Überversorgung mit Proteinen machen, wie es bei beinahe allen MischköstlerInnen in Deutschland der Fall ist, die zum Teil 150 % der empfohlenen Menge an (großteils tierischem) Protein zu sich nehmen, wie die Ergebnisse der Nationalen Verzehrsstudie II zeigen (34). Einige Untersuchungen legen nahe, dass ein Übermaß an tierischem Lebensmitteln mit einem erhöhten Risiko für chronische degenerative Erkrankungen wie Koronare Herzerkrankungen (35) oder Diabetes Mellitus Typ II (36), einhergehen kann. 3. Eisen Ein Blick auf eine vergleichende Untersuchung aus der Schweiz zeigt: Die Eisenversorgung ist bei Mischköstlern, Vegetariern und Veganern ähnlich ausgeprägt (37). Eisenmangel ist aber ohnehin eher ein Problem des Verlustes (Monatsblutung, sehr häufiges Blutspenden, etc.) als der mangelnden Zufuhr. In einigen Untersuchungen war die Eisenzufuhr der Vegetarier sogar höher als die der Mischköstler (38). Wenn man diese erhöhte Zufuhr noch mit Substanzen wie Vitamin C kombiniert, kann aus der erhöhten Eisenzufuhr auch eine erhöhte Eisenaufnahme des schlechter resorbierbaren, dreiwertigen Eisens (Fe3+) werden. Wenn man zusätzlich noch auf den Abbau von Phytinsäure durch Einweichen, Keimen und Kochen bei Getreiden achtet und Tee und Kaffee aufgrund der Tannine eher zwischen anstatt zu den Mahlzeiten trinkt, steht der optimalen Eisenversorgung mit Pflanzen nichts mehr im Weg (39). Damit könnte man diese Debatte eigentlich beenden. Aber da wäre noch eine wichtige Sache bezüglich des ,,minderwertigen pflanzlichen Eisens in pflanzlichen Lebensmitteln im Vergleich zu dem ,,hochwertigeren tierischen zweiwertigen Hämeisen (Fe2+): Hämeisen scheint im Gegensatz zum pflanzlichen Eisen mit einem höheren Risiko für das Auftreten des Metabolischen Syndroms (40) und Koronarer Herzkrankheit (41) einherzugehen und so stellt sich die Frage, was ,,hochwertig in diesem Zusammenhang unbedingt wünschenswert ist. Wer wirklich Sorge hat, zu wenig Eisen im Rahmen einer rein pflanzlichen Ernährung zu bekommen, kann mit meiner super eisenhaltigen ,,Allroundbeilage (42) aus in Roter-Beete-Saft gekochter Hirse mit Kürbiskernen sowie jeder Menge Petersilie und Basilikum seine Eisenzufuhr rein pflanzlich auf die Spitze treiben. Durch die Zugabe von Zitronensaft kann die Eisenaufnahme zusätzlich verbessert werden, um auch den erhöhten Eisenbedarf während der Schwangerschaft und Stillzeit zu decken. Denn die normale Eisenzufuhr von ca. 15 mg für erwachsene Frauen verdoppelt sich während der Schwangerschaft auf 30 mg und beträgt auch während der Stillzeit noch etwa 20 mg (43). Diesem stark erhöhten Eisenbedarf sollte also in jeder Ernährungsform eine große Beachtung zugemessen werden. Die Deckung des Eisenbedarfs durch pflanzliche Lebensmittel ist mit ein bisschen Hintergrundwissen auch völlig ohne Supplements möglich. Nahrungsergänzungsmittel mit Eisen sollten nur in Fällen eines manifesten und nachgewiesenen Eisenmangels eingenommen werden und auch dann nur in Rücksprache mit einem Arzt (44). 4. Kalzium  Wie eine große Metaanalyse (45) und eine prospektive Kohortenstudie (46) gezeigt haben, scheint es keinen Zusammenhang zwischen dem Konsum von tierischer Milch im Kindesalter und der Knochengesundheit im Erwachsenenalter zu geben. Kalzium als einen kritischen Nährstoff in veganer Ernährung zu bezeichnen ist auch insofern unzutreffend, weil die kalziumreichsten Lebensmittel der Welt Pflanzen sind. Die Kalkalge ,,Lithothamnium Calcareum deckt bereits mit 3 Gramm ihren gemahlenen Pulvers den Tagesbedarf an Kalzium eines Erwachsenen zu 100 % und auch die Sangokoralle ist kalziumreicher als jedes Milchprodukt (47). Aber auch ohne diese in unseren Breitengraden nicht-alltäglichen Lebensmittel liefern Vollkorngetreide, Nüsse und Samen genügend Kalzium für unsere Knochen. Und eines der Gerichte aus meiner Kindheit ist da ganz vorne dabei: Brennnesselspinat! Sowohl Brennnesseln als auch Spinat sind, wie auch Grünkohl und andere dunkelgrüne Blattgemüse, enthalten reichlich Kalzium. Wie kalziumreich ist denn im Vergleich dazu die Milch? Milch enthält laut DGE etwa 120 mg Kalzium pro 100 g (48). Wie viel Kalzium enthält einfaches Mineralwasser? Manche Mineralwässer wie ,,Aqua Römer enthalten bereits halb so viel Kalzium wie Milch und so kann mit weniger als 2 Litern Mineralwasser unseren täglicher Kalziumbedarf in Höhe von ca. 1000 mg gedeckt werden (49). Der tägliche Bedarf an Kalzium für Schwangere und Stillende ist übrigens gleich hoch wie für Frauen im selben Alter, die nicht stillen oder schwanger sind (50). 5. Jod Wir werfen wieder einen Blick auf unsere vergleichende Untersuchung aus der Schweiz und sehen erneut: Sowohl Mischköstler, Vegetarier als auch Veganer erreichten im Durchschnitt nicht die empfohlene tägliche Menge an in Höhe von 200 mcg Jod (51). Jod scheint also durchaus kein ,,veganes Problem zu sein. Unsere Böden sind nun einmal nicht besonders reich an Jod, wir essen (zum Glück) nicht so viel Meeresfisch und Meeresalgen sind (leider) kein Teil der täglichen Kost in Deutschland. Wir alle sind also nicht sonderlich gut mit Jod versorgt, weshalb es ja auch jodiertes Speisesalz im Handel gibt, um die durchschnittlich schlechte Versorgung aufzubessern. Es reichen allerdings schon weniger als 1 g getrocknete, pulverisierte Wakame-Alge zur Deckung des Tagesbedarfs bzw. etwas mehr davon zur Deckung von 230 mcg für Schwangere und 260 mcg für Stillende (52). Ob man den Empfehlungen des ,,Arbeitskreis Jodmangel e.V folgen möchte und zusätzlich zur jodhaltigen Ernährung noch weitere 150 mcg Jod supplementieren möchte, muss man für sich entscheiden (53). Ich persönlich würde empfehle, die den Tagesbedarf an Jod durch eine saubere Quelle an biologischen Algen zu decken. 6. Zink Die Zufuhr an Zink ist ein Problem von vitalstoffarmen Ernährungsformen, die sich durch Industrieprodukte, Auszugsmehle und raffinierten Zucker kennzeichnet. Trifft dies auf eine vegane Ernährung zu? Ich würde sagen ,,jein. Denn was bedeutet überhaupt vegan? Es bedeutet einfach gesagt, dass man nichts vom Tier isst. Das kann im besten Fall heißen, eine gemüse- und obstlastige Ernährungsweise mit vollwertigem Getreide, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen zu praktizieren oder im Fast Food Laden um die Ecke veganen Burger mit Pommes und veganer Mayo zu essen. Bei Ersterer ist ein Zinkmangel bei isokalorischer Ernährung rein rechnerisch nur schwer möglich, bei Letzterer allerdings sehr wahrscheinlich. Natürlich kann man eine vegane Ernährungsform falsch praktizieren. Nur, weil man eine Ernährungsweise auch falsch machen kann, heißt das aber doch bitte nicht, dass sie per Definition mangelhaft ist. Hülsenfrüchte (Kichererbsen, Erbsen, Linsen, Sojabohnen) und Vollkorngetreide (Haferflocken, Dinkel, etc.) aber auch Leinsamen enthalten in Summe genügend Zink zur Bedarfsdeckung. Der eigentliche Tagesbedarf von ca. 7-10 mg für nicht-schwangere Frauen ist im Durchschnitt während der Schwangerschaft und Stillzeit um 50 % erhöht und so sollte man die zinkhaltigen Lebensmitteln vor dem Garen zum Abbau der Phytinsäure gut einweichen und mit Vitamin-C-haltigen rohen Lebensmitteln wie Zitronen, Orangen, Paprika oder Toamten zusammen verzehren, um die Aufnahmemenge zu erhöhen (54). 7. Vitamin B2 (Riboflavin) Bereits eine Hauptmahlzeit aus braunem Reis mit Linsen, Spinat und Champignons deckt den Tagesbedarf in Höhe von 1- 1,3 mg (für nicht-schwangere Frauen) ab. Wenn man dazu noch die Hefeflocken hinzufügt und sich ein paar Scheiben Tempeh anbrät, kommt man auch auf den um ca 20 % bzw ca 30 % erhöhten Bedarf während der Schwangerschaft und Stillzeit. Da einige konventionelle Pflanzenmilch- und Pflanzenjoghurtsorten wie jene von Oatly (55) oder Alpro (56) neben Vitamin D und Vitamin B12 auch Riboflavin enthalten, nehmen viele Pflanzenmilchtrinker und Pflanzenjoghurtliebhaber zusätzlich über diese Lebensmittel Vitamin B2 auf. Richtigerweise muss man aber anmerken, dass die Zugabe von Riboflavin bei weitem nicht in allen Pflanzenmilchsorten zum Einsatz kommt. 8. Vitamin B12 ,,Vegane Ernährung kann doch gar nicht natürlich sein, wenn du dazu eine Pille schlucken musst, ist einer der häufigsten Argumente in Gesprächen über vegane Ernährung. Für alle Interessierten habe ich diese Thematik in aller Ausführlichkeit in meinem Artikel zu Vitamin B12 behandelt (57). In zwei Sätzen zusammengefasst: B12-Mangel ist in erster Linie ein Problem der modernen Lebensumstände und Zubereitungsmethoden und nicht nur Veganer, sondern auch Vegetarier und viele Mischköstler in höherem Alter weisen niedrigere B12 Spiegel auf (58). Da Vitamin B12 wird von Mikroorganismen prodziuert, die wir auf vielen naturbelassenen Oberflächen finden. Erste Studien weisen darüber hinaus auch auf eine verlässliche pflanzliche B12 Quellen in korrekt angebauten Chlorellaalgen (59). Zur Deckung des erhöhten Tagesbedarfs von 3,5 mcg für Schwangere und 4 mcg für Stillende (60) empfehle ich aber selbstverständlich ausnahmslos jeder vegan lebenden Person die Nahrungsergänzung mit einem Vitamin B12-Präparat, wie es auch mein zuvor genannter B12-Artikel ausführlich beschreibt. Zur Debatte über die Natürlichkeit einer Ergänzung mit B12 in der vegane Ernährung sei noch hinzugefügt, dass laut der Befragung im Rahmen der Nationalen Verzehrsstudie II knapp 30 % der Befragten angaben, ein Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. 9. Vitamin D Die Versorgung mit Vitamin D hat so gut wie gar nichts mit unserer Ernährung zu tun, denn unser Körper bildet Vitamin D selbst, wenn wir genügend an der Sonne sind. Einen Vitamin-D-Mangel also irgendeiner Ernährungsform zuzuschreiben ist unangemessen. Jede interessierte Person kann zur Vertiefung gerne meinen Artikel zu Vitamin D lesen (61). Wie man anhand der Nationalen Verzehrsstudie II nachlesen kann, unterschreiten 82 % der Männer und 91 % der Frauen die Empfehlung für die Vitamin-D-Zufuhr (62). Wenn wir davon ausgehen, dass der Vegetarierbund mit seiner Schätzung von etwas 1,1 % der Bevölkerung an vegan lebenden Menschen richtig liegt (63), dann sehe ich hier über 85 % mit Vitamin unterversorgte Menschen in Deutschland, die sich nicht vegan ernähren. Die Empfehlung lautet also nicht mehr tierische Produkte zu konsumieren, sondern mehr in die Sonne zu gehen. Und zwar von April bis September (je nach Hauttyp) 15-30 Minuten um die Mittagszeit herum (64) und zwischen Oktober und März sollte man supplementerien oder (noch besser) in den Süden verreisen. 10. Langkettige Omega-3-Fettsäuren (EPA/­­DHA) Für unseren Körper essenziell, also lebensnotwendig, sind nur die in pflanzlichen Lebensmittel enthaltenen kurzkettigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren Linolsäure (eine Omega-6-Fettsäure) und ?-Linolensäure (eine Omega-3-Fettsäure). Um einen gemeinsamen Wissensstand zum Thema Omega-3-Fettsäuren sowie die Unterschiede zwischen kurzkettigen Omega-3-Fettsäuren (Linolsäure, ?-Linolensäure) und langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) DHA (Docosahexaensäure) und Arachidonsäure zu schaffen, bitte ich interessierte Personen erneut, meinen Artikel zu diesem Thema zu lesen (65). Die DGE kritisiert in ihrem Positionspapier, dass in einer strikten veganen Erna?hrungsweise kaum Eicosapentaensa?ure (EPA) und Docosahexaensa?ure (DHA) zugefu?hrt werden (66). Diese kann der Körper grundsätzlich aber aus den kurzkettigen Fettsäuren selbst herstellen, weswegen sie ja korrekterweise als ,,semi-essenziell bezeichnet werden. Ein Blick in die Literatur vermittelt zwar auf den ersten Blick, dass dies nur bedingt möglich ist, allerdings möchte ich Folgendes hinzufügen: Die Umwandlungsrate von ? -Linolensäure in EPA und DHA ist maßgeblich von der Zufuhr an kurzkettigen Omega-6-Fettsäuren abhängig, weil sich beide kurzkettigen Fettsäuren die selben Enzyme teilen, um in die jeweiligen langkettigen Fettsäuren umgewandelt zu werden. Wenn wir ein ausgewogenes Verhältnis von Omega-3-Fettsäuren zu Omega-6-Fettsäuren konsumieren, funktioniert die Umwandlung in EPA und DHA wesentlich besser. Ein gutes Verhältnis von Omega 3 zu 6 von 1:4. Welches Verhältnis nehmen wir durch eine durchschnittliche westliche Ernährung auf? Durchschnittlich ungefähr ein Verhältnis von Omega 3 zu 6 von 1:15 (ist es nicht andersrum?) (67). Aus meiner Sicht kann dann eine ausreichende Umwandlung in den Studien mit durchschnittlichen westlichen Menschen nicht beobachtet werden, was aber wenig Aufschluss über die Umwandlungsrate bei einer vollwertigen, Omega-6-reduzieren pflanzenbetonten Ernährung gibt? Wie haben es denn die abertausenden Menschen in den vergangenen hunderten von Jahren ohne direkten Zugang zum Meer (und damit zu Meeresfischen) und ohne einer Nordseefiliale um die Ecke geschafft, genügend langkettige Omega-3-Fettsäuren aufzunehmen? Wie wir es von vielen Mechanismen in unserem Körper kennen, wird der Körper weniger effizient in seiner Arbeit, wenn er im Überschuss mit Nährstoffen lebt. Das könnte auch erklären, warum Veganer in manchen Studien trotz niedrigerer Aufnahme an DHA über die Nahrung nicht höhere Serumwerte als erwartet aufwiesen (68). Um Spekulationen aus dem Weg zu gehen und auf Nummer sicher zu gehen, empfehle ich aber ohnehin jeder schwangeren und stillenden Frau die Einnahme von 250 mg schadstofffreien, umweltschonenden, fischfreundlichen EPA/­­DHA aus Mikroalgenöl. Denn das ist ebenso bioverfügbar wie jenes aus Fischöl (69) und dabei frei von Schwermetallen. Denn anscheinend sind einige Fischarten wie Thunfisch, Heilbutt, Hecht, Seezunge, Barsch, (spanische) Makrele und weitere in manchen Untersuchungen so belastet gewesen, dass der positive Effekt des DHA durch den Fischkonsum die negativen Folgen der Schwermetallbelastung nicht aufwiegen konnte. (70). Einige Fische wie Lachse waren weniger belastet, wiesen aber in anderen Untersuchungen erhöhte PCB Werte (= Polychlorierte Biphenyle; giftige und krebsauslösende organische Chlorverbindungen) auf. Obwohl PCBs in den 1980er-Jahren verboten wurden, reichern sich diese Stoffe aufgrund ihrer Langlebigkeit nach wie vor an der Spitze der Nahrungskette bei Raubfischen wie Lachsen an (71). Da fällt einem doch der Griff zum Mikoralgenöl gleich nochmal leichter, oder? Geburt und Stillzeit  Neugeborene von gut versorgten Veganerinnen hatten eine durchschnittliche Geburtsgröße und Geburtsgewicht (72) und haben sich normal entwickelt (73). Die Muttermilch von Veganerinnen bietet dem Säugling im ersten Halbjahr alles Benötigte, um sich gesund zu entwickeln. Die genaue Nährstoffzusammensetzung der Muttermilch ist dabei (in vielen aber nicht allen Punkten) von der Nährstoffzufuhr der Mutter abhängig. Die wesentliche Zusammensetzung der Muttermilch von Vegetarierinnen war in Bezug auf den prozentualen Fettanteil (74) sowie die Menge an Eisen, Kupfer, Zink, Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium und Laktose vergleichbar mit der Muttermilch von Mischköstlerinnen (75). Worauf auch während der Stillzeit weiterhin stark geachtet werden muss, ist die Vitamin-B12-Versorgung. Der Gehalt an B12 in der Muttermilch ist abhängig von der Versorgung der Mutter (76). Aber auch hier gilt: ist die Mutter gut versorgt, dann ist auch der Säugling gut versorgt. Fazit?  Ich hoffe, ich konnte in meiner Abhandlung bisher aufzeigen, dass eine vegan lebende Frau sich und ihr ungeborenes Kind während der Schwangerschaft mit einer vollwertigen, rein pflanzlichen Ernährung optimal versorgen kann. Mein Ziel ist es nicht, dass mit meiner Arbeit die Kluft zwischen den Ernährungsstilen zu vergrößern. Mehr Informationskampagnen für alle Bevölkerungsgruppen und Ernährungsstile sind eine dringend gebrauchte Maßnahme, denn auch der omnivor lebende Teil der Bevölkerung ist laut der Nationalen Verzehrsstudie II (51) zu großen Teil unterversorgt mit Vitamin C, Vitamin D, Folsäure, Jod, Eisen (Frauen), Kalzium (!) und Ballaststoffen (NVSII) sowie nach Aussage der Erhebung in der Schweiz auch in Bezug auf Vitamin E, Magnesium und Vitamin B 3 (Niacin) defizitär (52). Von der mangelhaften Aufnahme an vollwertigen Kohlenhydraten, Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen ganz zu schweigen. Von daher denke ich, sollten wir uns keine Illusion darüber machen sollten, dass Nährstoffmängel in jeder Ernährungsform auftreten können und dringender Handlungsbedarf darin besteht, diese Personengruppen aufzuklären und dafür zu sorgen, dass sie mit den richtigen Lebensmitteln versorgt werden. Das große Potential einer veganen Ernährung besteht ohne Zweifel aber nicht nur darin, welche sehr gesunden Lebensmittel in großen Mengen zugeführt werden, sondern ebenso welche Lebensmittel gerade nicht zugeführt werden. Darin liegt meines Erachtens eine große Chance, der Epidemie an chronischen degenerativen Erkrankungen entgegenzuwirken. Niemand mag ernsthaft anzweifeln, dass die Ernährungsgewohnheiten der deutschen Bevölkerung ganz stark in die falsche Richtung gehen und dass ein wesentlich höherer Anteil an vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ein wichtiger Schritt für die Gesundheit des Individuums (und damit für die Entlastung des Gesundheitssystems) sowie für unsere Umwelt (und damit für unsere Zukunft) darstellt. Dazu müssen wir keine Studien gegeneinander ausspielen oder Veredelungsverluste oder Co2-Äquivalente in der Tierhaltung berechnen lassen. Aber solange wir gegeneinander arbeiten, wird keine Veränderung stattfinden können. Denn wie Albert Schweitzer es treffend formuliert hat: ,,Mit gutem Beispiel voranzugehen ist nicht nur der beste Weg andere zu beeinflussen, es ist der Einzige. In diesem Sinne verweise ich auf Nummer 1 der ,,10 Regeln der DGE für vollwertige Ernährung: ,,Wählen Sie überwiegend pflanzliche Lebensmittel. Diese haben eine gesundheitsfördernde Wirkung und unterstützen eine nachhaltige Ernährungsweise. In dieser Regel sehe ich bereits mehr als nur eine kleine Schnittmenge zwischen einer veganen Ernährung und der Empfehlung der DGE, die eine definitive Zuwendung zu einer getreidebasierenden, vollwertigen Ernährung mit viel Gemüse und Obst zeigt. Die einzige Diskussion, die wir noch führen dürfen ist jene, aus welcher Quelle denn nun unsere Proteine stammen sollten. Und für dieses Gespräch bin ich mehr als offen und bereitwillig. Beste Grüße, Niko Rittenau   Quellen & Links:  (1)www.bild.de/­­geld/­­wirtschaft/­­wirtschaft/­­essen-schaedigt-ungeborene-babys-46862398.bild.html (2)www.bild.de/­­bild-plus/­­ratgeber/­­kind-familie/­­ernaehrung/­­ernaehrung-von-kindern-geschrumpftes-hirn-durch-veganismus-47803082,view=conversionToLogin.bild.html#fromWall (3) www.bild.de/­­ratgeber/­­gesundheit/­­ernaehrung/­­vegane-ernaehrung-schadet-kindern-49993144.bild.html (4) www.bmel.de/­­SharedDocs/­­Downloads/­­Ernaehrung/­­NVS_­ErgebnisberichtTeil2.pdf?blob=publicationFile (5)www.rki.de/­­DE/­­Content/­­Gesundheitsmonitoring/­­Themen/­­Uebergewicht_­Adipositas/­­Uebergewicht_­Adipositas_­node.html (6) www.wido.de/­­aktuelles/­­archiv/­­meldung-archiv/­­artikel/­­gkv-arzneimittelindex-so-viele-teure-neue-medikamente-wie-nie-zuvor.html (7) www.diabetes-deutschland.de/­­aktuellesituation.html (8) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­9863851 (9) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­25198208 (10) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pmc/­­articles/­­PMC2677007/­­ (11) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­16673753/­­ (12)www.facebook.com/­­niko.rittenau/­­photos/­­a.347845595425770.1073741831.278955552314775/­­605179559692371/­­?type=3&theater (13) www.tofufamily.de/­­ueber-die-diffamierung-veganer-eltern (14) Keller, M & Gätjen, E. 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S. 51 (55) www.oatly.com/­­products/­­germany/­­haferdrink-calcium-3 (56) www.alpro.com/­­de/­­produkte/­­soja-joghurtalternativen/­­gross-geschmacksvariation/­­vanille#productrange (57) www.deutschlandistvegan.de/­­veganane-ernaehrung-vitamin-b12/­­ (58) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pmc/­­articles/­­PMC5130103/­­ (59) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­12656203 (60) www.dge.de/­­wissenschaft/­­referenzwerte/­­vitamin-b12 (61) www.deutschlandistvegan.de/­­vitamin-d/­­ (62) www.bmel.de/­­SharedDocs/­­Downloads/­­Ernaehrung/­­NVS_­ErgebnisberichtTeil2.pdf?blob=publicationFile (63) vebu.de/­­veggie-fakten/­­entwicklung-in-zahlen/­­anzahl-veganer-und-vegetarier-in-deutschland (64) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­25207380 (65) www.deutschlandistvegan.de/­­optimal-versorgt-mit-omega-3-ganz-ohne-fisch (66) www.dge.de/­­wissenschaft/­­weitere-publikationen/­­dge-position/­­vegane-ernaehrung/­­ (67) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­12442909 (68) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­20861171 (69) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­17713804 (70) www.sciencedirect.com/­­science/­­article/­­pii/­­S027869151100576X (71) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pmc/­­articles/­­PMC3385441/­­pdf/­­ehp.1104500.pdf (72) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­9844995 (73) www.onlinelibrary.wiley.com/­­doi/­­10.1111/­­j.1365-277X.1992.tb00129.x/­­abstract (74) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­3984932 (75) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­3998870 (76) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­2239784     Der Beitrag Gut versorgt: Vegane Ernährung für Schwangere & Stillende erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

15-Minuten-Rezept: Spaghetti mit veganer Tex-Mex-Bolognese | {WERBUNG}

22. Januar 2017 Feines Gemüse 

{Werbung} Kohlenhydrate hin, Kohlenhydrate her, Fettabbau, Fettaufbau, Insulin, Gluconeogenese, blaaablabla. Wir haben es alle hundertfach gehört, und es hilft doch alles nix - manchmal braucht man eine anständige Portion Nudeln auf dem Teller. Basta. Weil der Nudeljapp aber ein arg spontaner Besucher ist, komme ich mit der notwendigen Beigabe (Sauce!) regelmäßig in Bredouille. Die

Dinkelpasta mit Kürbis-Carbonara Sauce und die Sache mit dem Weizen

12. November 2016 Minzgrün 

Sponsored Post /­­/­­ Dieser Beitrag entstand – wie bereits dieser hier – in Zusammenarbeit mit Naturata Habt ihr Euch je darüber Gedanken gemacht, woher die Pasta auf Eurem Teller stammt? Aus welchem Getreide sie ist? Ich habe das nie getan, bis ich vor fünf Jahren anfing, mich intensiver mit meiner Ernährung auseinanderzusetzen. Ausschlaggebend waren meine von Jahr zu Jahr stärker werdenden Allergien (Heuschnupfen! Jeden Morgen im Frühjahr war ich dem Erstickungstod nahe und hätte diese Jahreszeit – in der alles aus dem Boden schießt – am liebsten am Nordpol verbracht). Muss ich zum Glück nicht mehr. Aber zurück zum Pasta“problem“. Knapp 62 Kilo Weizenmehl verbraucht der Durchschnittsdeutsche innerhalb eines Jahres. Zweiundsechzig Kilo! Auch wenn Pasta, Pizza, Brot und Brötchen am liebsten auf unseren Tellern landen, ist das ein erstaunlich hoher Wert. Ich startete mal den Versuch, etwas ohne Weizenmehl in einer Bäckerei zu kaufen – vergeblich. Man bot mir Kaffee an. Weizenmehl ist überall, selbst in Tiefkühlspinat und Eiscreme. Warum das so ist? Weizenmehl ist – genau wie Zucker – extrem günstig. In den meisten Backwaren und Fertigprodukten werden zudem die Typen 405 oder 550 verwendet, die nur noch etwa 1/­­3 des Mineralstoffgehalts des vollen Weizenkorns enthalten. Viele Kohlenhydrate, wenig Ballast- und Mineralstoffe – […] The post Dinkelpasta mit Kürbis-Carbonara Sauce und die Sache mit dem Weizen appeared first on minzgrün.

VeggieWorld München 2017 am 07./08. Oktober im MVG Museum

1. Oktober 2017 Deutschland is(s)t vegan 

VeggieWorld München 2017 am 07./08. Oktober im MVG MuseumAlle Münchener und München-Besucher sollten sich diesen Termin ganz dick im Kalender anstreichen:  Zum zweiten Mal findet am 07. und 08. Oktober 2017 die VeggieWorld München statt, Europas führende Messe für einen pflanzlichen Lebensstil. Und es gibt einiges zu sehen: Über 120 Anbieter präsentieren im MVG Museum ihre Produkte und Dienstleisungen. Und selbstverständlich erwartet die Besucher ein attraktives Showprogramm. Super Bühnenprogramm Den Start am Samstag um 10.30.h macht ProVeg und berichtet über die neue internationale Ausrichtung als Nachfolgeorganisation des VEBU. Anschließend stellt Ernährungsberater Niko Rittenau bekannte Mythen & Fakten aus der Welt der Ernährung auf, bevor München wohl bekanntester Vegan-Koch Serkan Tunca zum Kochlöffel greift und die Besucher auf der Bühne mit in seine Kochwelt nimmt. Um 15.30 h verrät Nadine Schubert Tipps und Tricks, wie man ohne Plastik im Alltag besser leben kann - auch ein wichtiges Thema! Und um 16.30 h nehmen Gordon Prox & Aljosha Muttardi von ,,vegan ist ungesund die Besucher mit auf ,,Eine großartige Reise durch die Welt der Mangelernährung. Die Facebook-Stars treten in diesem Herbst zum ersten Mal live vor Publikum auf - darf man nicht verpassen! Am Sonntagmorgen heißt es Bio-Landwirtschaft ohne Mist! Biozyklisch-Veganer Anbau als Alternative zur konventionellen Landwirtschaft mit Daniel Mettke. Um 12.00 Uhr zeigt Niko Rittenau auf, warum Kohlenhydrate unsere besten Freunde sind. Er vertritt die These ,,High-Carb ist das neue Low-Carb. Da sind wir gespannt! Vegan-Star Björn Moschinski steigt um 13.00 Uhr zu seiner Kochshow ,,UMAMI - der 5. Geschmack auf die Bühne. Bei ,,Pitch your Product um 14.15 zeigen 4 Aussteller im Rahmen eines Elevator Pitches und einer Kurzverkostung, was sie für neue, spannende Produkte mit auf die Messe gebracht haben. Und noch mal richtig spannend wird es beim Thema ,,Vegane Ernährung für die ganze Familie - von Schwangerschaft bis Kindesalter um 15.00 h bei Carmen Hercegfi auf der Veggie Bühne, bevor um 15.45 h Claudia Renner die lokale Brille aufsetzt und über ,,Bio, fair und vegan in München spricht. Die VeggieWorld zeigt: Vegan macht Spaß! Die VeggieWorld zeigt, dass ein pflanzlicher Lebensstil nicht nur für Bewusstsein und Gesundheit steht, sondern auch wirklich ganz viel Spaß macht: Die Besucher der VeggieWorld München dürfen sich schon mal auf jede Menge kulinarische Köstlichkeiten freuen, von Fleischersatzprodukten über Superfoods und Süßigkeiten bis hin zu Nahrungsergänzungsmitteln, Smoothies und vielem mehr. Und weil immer mehr Menschen ihren pflanzlichen Lifestyle ganzheitlich leben, gibt es auf der VeggieWorld zusätzlich ein großes Angebot aus den Bereichen Bekleidung, Accessoires und Kosmetik. Hier mal ein paar Eindrücke von den letzten Veranstaltungen: Wir hoffen, dass ihr Lust bekommen habt, die VeggieWorld München zu besuchen. Es lohnt sich wirklich! Das komplette Aussteller- und Bühnenprogramm sowie Tickets findet ihr unter www.veggieworld.de. Öffnungszeiten         07. /­­ 08. Oktober, geöffnet täglich 10 bis 18 Uhr Ort                              MVG Museum, Ständlerstraße 20, 81549 München Eintrittspreis             Online-VVK 10 EUR, Tageskasse 12 EUR (ermäßigt 10 EUR)   GEWINNSPIEL Wir verlosen 3x2 Karten und ihr könnt dabei sein. Ihr wollt an der Verlosung teilnehmen? Hinterlasst ein Kommentar unter diesem Artikel oder auf Facebook unter dem Post und sagt uns, warum ihr unbedingt dabei sein wollt und wer euch begleiten darf. Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich willkommen. Für alle ohne Facebook, schreibt uns eine nette Nachricht an hallo@deutschlandistvegan.de mit dem Schlagwort München und dann kannst du auch mitmachen.Das Gewinnspiel endet am 4.10.2017 um 12 Uhr. Die Gewinner werden ab dem 4.10.2017  nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und sofort benachrichtigt. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch Wellfairs. Alle Infos zum Gewinnspiel: www.bit.ly/­­gewinnspiel-disclaimer Der Beitrag VeggieWorld München 2017 am 07./­­08. Oktober im MVG Museum erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

5 Gründe warum vegan abnehmen nicht funktioniert

5. Juli 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Der Sommer naht. Zeit für ein Resümee. Bei den meisten scheinen die Neujahrsvorsätze in weite Ferne gerückt und war die Motivation anfangs doch hoch, verlieren wir uns schnell im Alltag und den alten Gewohnheiten. Wir von veganfit.me haben in der Zusammenarbeit mit unseren Coachingteilnehmern fünf Gründe identifiziert, warum es bei dir mit dem vegan abnehmen bisher nicht so recht klappen wollte. 1. Deine Ernährung ist nicht ausgewogen Eine einseitige Ernährung ist ungesund. Keinen Nährstoff und kein Vitamin gibt es grundlos auf dieser Welt. Auch wenn man zeitweise Erfolge mit dem Verzicht auf beispielsweise Kohlenhydrate erzielen kann, wird langfristig gesehen nur eine gesunde Balance zu deinem Wunschgewicht und vor allem zu einem großen Wohlbefinden führen. In unserem Coaching veranschaulichen wir das gerne anhand der veganen Ernährungspyramide und schließen Lücken – gerade hinsichtlich des Vitamin B12 – mit unser eigens entwickelten Ergänzung namens „grün„. 2. Du nimmst dir keine Zeit für deine Mahlzeiten Die Einen lassen sich von Fernseher, Handy oder ähnlichem ablenken. Die anderen sind so im Stress, dass sie die Mahlzeiten schnell zwischenschieben. Egal welchem Typ du angehörst, wann hast du dir das letzte Mal wirklich Zeit für eine Mahlzeit genommen? Sich nicht auf das Essen zu konzentrieren und/­­oder es zu schnell zu sich zu nehmen birgt Gefahren. Gerade schnelles Essen führt zu größeren Portionen, da der Körper in der Regel Zeit braucht, um ein Sättigungsgefühl einzustellen und das wenige Kauen erschwert dem Magen und Darm die Verdauung der Nahrung. Außerdem sinkt die Wertschätzung für unser Essen, wenn wir es einfach während einer anderen Tätigkeit zu uns nehmen.  Nimm dir die Zeit für eines der wichtigsten und gleichzeitig schönsten Dinge in deinem Leben. Es lohnt sich. 3. Du kaufst nicht richtig ein Kennst du das? Wenn man hungrig einkauft, dann legt man direkt mehr Lebensmittel in seinen Einkaufswagen als eigentlich geplant - und dann auch noch die Ungesunden! Das ist aber nicht das einzige, das du beim Einkaufen falsch machen kannst. Auch wenn du ohne großes Hungergefühl deinen Einkauf erledigst, gibt es Stolperfallen für dein veganes Abnehmvorhaben. Mach dir wirklich Gedanken welche Lebensmittel du einkaufen möchtest. Muss es die Schokolade wirklich sein oder es könnte es auch eine Mandarine sein? Wolltest du nicht deutlich mehr Gemüse einkaufen? Nehme ich den veganen Naturjoghurt oder den stark gezuckerten Fruchjoghurt? Wenn du bereits im Supermarkt auf die Auswahl deiner Lebensmittel achtest, wird es deutlich schwerer schwach zu werden oder zu schummeln. Mache doch einfach einmal den „KÜHLSCHRANK-CHECK“. Vegan abnehmen ist gar nicht so schwer. 4. Ziele beim vegan abnehmen Einer der wichtigsten Punkte beim Abnehmen ist es, sich konkrete Ziele zu setzen. Einfach ,,nur abnehmen wollen, reicht meist nicht um wirklich erfolgreich zu sein. Warum möchtest du abnehmen? Wie viel genau möchtest du abnehmen und bis wann? Diese Dinge solltest du durchdenken und schriftlich fixieren. Darüberhinaus führt das schriftliche Festhalten von konkret formulierten Ziele zu einer deutlich wahrscheinlicheren Zielerreichung. Das bestätigen viele renommierte Studien und wir erfahren bei unseren Coaching Teilnehmern täglich dasselbe Bild. Nur wer genau weiß warum, wieviel, bis wann und wie  der Weg zum Wunschgewicht aussehen soll, wird den größtmöglichen Erfolg beim vegan abnehmen verbuchen können. Also zücke schon mal ein Blatt und einen Stift und lege direkt los! 5. Ersatzprodukte Vielleicht hast du gerade voll und ganz auf die vegane Ernährung umgestellt, um effektiv abzunehmen und stellst auf einmal fest, dass es mit dem vegan abnehmen irgendwie nicht funktioniert. Das kann daran liegen, dass der Anteil an Ersatzprodukten für Fleisch, Käse und andere tierische Produkte in deiner Ernährung viel zu hoch ist. Meist enthalten diese Produkte minderwertige Inhaltsstoffe, durch die industrielle Verarbeitung wenig werthaltige Nährstoffe und stecken gleichzeitig voll mit schlechten Transfetten und verstecktem Zucker. Schau dir dazu gerne unseren Artikel „3 GUTE GRÜNDE, WARUM DU FERTIGGERICHTE VERMEIDEN SOLLTEST“ an. Versuche dich lieber an der Vielfalt der pflanzlichen Küche und den Rezepten, anstatt für jedes tierische Produkt einen ungesunden Ersatz zu suchen, der das Übergewicht an deine Hüften schweißt. Wir würden sogar sagen, dass du sogar vollständig auf Ersatzprodukte verzichten kannst und trotzdem einen bunten Einkaufswagen voller toller Lebensmittel vorfinden wirst - und den zusätzlichen Erfolg beim Abnehmen bekommst du gratis dazu. Unser Fazit: Du hast noch genug Zeit, um mit vegan abnehmen durchzustarten. Viel Erfolg! Der Beitrag 5 Gründe warum vegan abnehmen nicht funktioniert erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

biozentrale - Bio-Pionier mit tollem Onlineshop

23. Juni 2017 Deutschland is(s)t vegan 

biozentrale - Bio-Pionier mit tollem OnlineshopKommt dir die Marke biozentrale bekannt vor? Vielen wahrscheinlich erstmal nicht, obwohl es die ersten Produkte von biozentrale schon 1976 gab - ein wahrer Pionier in der Bioszene also. Die Produkte findest du tatsächlich aber in vielen Supermärkten, z.B. bei Rewe oder Edeka. Das Unternehmen fördert eigene Anbauprojekte und gibt sich selber deutliche strengere Richtlinien bei der Beschaffung von Rohstoffen und der Verarbeitung als die EU-Richtlinien es vorsehen. Sehr vorbildlich! Das Sortiment ist groß und wächst weiter: Produkte zum Kochen und Würzen, Brotaufstriche, Superfoods, Pasta, Müsli, asiatische Spezialitäten, Essig & Öle, Backartikel, Snacks und Süßigkeiten - die ganze Bandbreite wird angeboten. Unter dem Label ,,BioKids findet man für eine jüngere Zielgruppe passende Produkte wie Fruchtmus, Tomatensauce oder Bären-Pasta. Praktischerweise kann man all diese Produkte auch online im schön gemachten und übersichtlichen Online-Shop von biozentrale kaufen. Wer ganz gezielt nach ausschließlich veganen Produkten sucht, wird in der Kategorie ,,Vegane Welt fündig. Menschen, die auf Gluten verzichten, finden auch hierzu eine passende Kategorie. Bio- und Rezepteboxen Interessant sind auch die vielen angebotenen Bio-Boxen, z.B. die ,,Probier-Box-Vegan. Du kannst aus einer Menge thematisch zusammengestellter Boxen auswählen, von der ,,Smoothie-Mixbox über die ,,Studentenküche Vorratsbox bis hin zur ,,Orientalischen Genussbox. Super praktisch ist, dass du auch hier nach rein veganen Boxen filtern kannst. Außerdem werden noch Rezepte-Boxen angeboten, die 3 Rezepte und alle nötigen Zutaten (außer der frischen Ware) enthalten. Hier scheint es aber noch kein rein veganen Optionen zu geben. Der Onlineshop von biozentrale bietet außerdem eine Rezeptedatenbank und einen Blog. Ab 39,95 Euro kannst du übrigens Versandkostenfrei bestellen, außerdem gibt es 5 bzw. 10% Rabatt bei Bestellungen mit einem Wert von über 24,95 Euro bzw. 49,95 Euro. Proteinreiche Alternativen zu Getreidemehlen Interessant ist die Mehl-Abteilung. Klingt langweilig, oder? Ist es aber gar nicht, denn die meisten von uns verwenden regelmäßig Mehl zum Backen oder Kochen. Viele aber möchten kein Weizenmehl verwenden oder müssen (oder möchten) auf glutenhaltige Lebensmittel verzichten. Es lohnt daher mal ein Blick auf die Alternativen, und davon gibt es inzwischen einige, auch im Onlineshop von biozentrale, z.B.: - Kokosmehl - Amarantmehl - Quinoamehl - Kichererbsenmehl   Das Kokosmehl ist glutenfrei, besteht zu 100% aus der Kokosnuss, ist sehr proteinreich. Gut zu verwenden für exotische schmeckendere Backwaren, wo ein Hauch Kokos gut passt. Auf der Rückseite der Verpackung gibt es ein Rezept für Kokos-Mandel-Bällchen, klingen sehr lecker. Auch Quinoamehl ist glutunfrei und sehr proteinreich. Wie Quinoa ist auch Amaranth ein sogenanntes ,,Pseudo-Getreide (gehört biologisch nicht zu den Getreiden, wird aber ähnlich verwendet), das bei den Inkas als heiliges Wunderkorn galt, und dort ein Hauptnahrungsmittel darstellte. Der Name ,,Amaranth (kann mit oder ohne ,,h am Ende geschrieben werden) geht aufs griechische zurück: „amarantos“ bedeutet „unsterblich“. Quinoa und Amaranth haben in Sachen Nährwerte die Nase im Vergleich zu herkömmlichen Getreidesorten ganz weit vorne - nicht zuletzt als hervorragende Proteinquellen bei einer veganen Ernährung. Amaranth z.B. enthält viel Kalzium, Eisen und Magnesium, zudem wertvolle Fettsäuren, reichlich Ballaststoffe und eben Proteine. Absolut empfehlenswert, mal statt Weizen, Dinkel & Co. diese glutenfreien und gesunden Getreidealternativen auszutesten! Kichererbsenmehl eignet sich gut zur Bindung, aber auch als Grundlage für orientalische Gerichte wie Falafel, ist ebenfalls glutenfrei und reich an Protein. Ein Blick auf den Vergleich der Mehlsorten-Nährwerte zeigt, dass die Weizenalternativen sich durchaus sehen lassen können, mit einem höheren Protein- und Ballaststoffgehalt. Pro 100 g Kokos Quinoa Amaranth Kichererbsen Weizen Brennwert (Kalorien) 384 352 401 336 339 Eiweiß 21 g 15 g 16 g 19 g 14 g Kohlenhydrate 34 g 59 g 57 g 44 g 71 g Fett 9,9 g 5 g 8,8 g 5,9 g 2,5 g Gesättigte Fettsäuren 8,7 g 0,5 g 2,1 g 1,1 g 0,5 Ballaststoffe 28 g 6,6 g 16 g 16 g 3,5 g Wir haben mal was richtig leckeres aus Amaranthmehl gemacht: Das Rezept für den Amaranth Smoothie haben wir natürlich auch ausführlich für euch ausgeschrieben.  Gewinnspiel Wir verlosen 3 Backfreu(n)de-Boxen an unsere FANS, in der ihr u.a. zwei der gerade vorgestellten Mehlsorten findet und mehr.   Wie kannst du gewinnen? Sei Fan von Deutschland is(s)t vegan, nenne uns eine(n) Freund(in), der oder die gerne gemeinsam mit dir backt und hinterlasse einen netten Gruß! Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich auch jederzeit willkommen. Hinweis: Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am 29.06.2017 um 9 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 29.06.2017 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User ab 18 Jahren aus Deutschland, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.   Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit biozentrale. Vielen Dank für die Unterstützung. 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Energy Balls - leckerer Powersnack mit viel Protein

8. Juni 2017 Eat this! 

Energy Balls - leckerer Powersnack mit viel ProteinHaben wir eigentlich schon erzählt, dass wir dieses Jahr endlich wieder intensiver mit dem Laufen angefangen haben? Yay! ???? Als alte Frostbeule killt der Winter, was das Laufen angeht, meine Motivation leider so gut wie immer. Der November und Dezember sind meistens noch ok, aber Januar und Februar zwingen mich dann doch immer mit fiesem Ekelwetter in die Knie. Da bleibe ich doch lieber mit einem guten Buch Zuhause auf der Couch ? Nach einer längeren Laufpause muss man sich dann gemeinerweise Kraft und Ausdauer wieder hart erarbeiten. Im September vor zwei Jahren bin ich noch fit und munter beim Halbmarathon gestartet - von der damaligen Kondition kann ich gerade nur träumen. Aber es wird! Mit jedem Lauf merke ich, wie gut mir die Bewegung tut und an dem ollen Spruch mit langem Bart ist einfach was Wahres dran: Das einzige schlechte Training ist jenes, welches nie stattgefunden hat. So isses. Und ich wiederhole das Mantra gerne, weil es mich einfach schon häufig motiviert hat. Klar ist der Schweinehund oft groß, schaurig hässlich und angsteinflößend. Du siehst, ich kenne meinen sehr gut ? Aber man ist umso stolzer, wenn man sich wieder aufgerafft hat. Ich fühle mich einfach fitter, besser und ausgeglichener und das Laufen ist eine wahre Wunderwaffe gegen die elenden Schreibtisch-Rückenschmerzen. Wichtig ist nur, im eigenen Tempo zu laufen! Zu zweit oder in der Gruppe macht es meist mehr Spaß, aber selten passen gerade anfangs die unterschiedlichen „Lauf-Flows“ zusammen. Und dieser Flow ist wichtig, damit man nicht wieder gleich alles frustriert an den Nagel hängt. Auch eine ausgewogene Ernährung tragen natürlich zum Spaß am Laufen bei - ist ja jetzt nix Neues. Viele Vitamine aus frischem Gemüse und Obst, wertvolle Proteine aus Nüssen und Hülsenfrüchten, gute Kohlenhydrate aus Nudeln, Reis und Haferflocken und gesunde Fette aus Nüssen und guten Ölen. Am besten mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie Raps- oder Leinöl. Das gibt genügend Energie vor dem Lauf und regeneriert dich schneller nach dem Training. Hier kommen auch unsere kleinen Energy Balls ins Spiel. Sie sind vollgepackt mit gutem Eiweiß aus dem leckeren Walnussmehl von Bio Plan?te, reichlich Mineralstoffen und Vitaminen aus getrockneten Datteln und Antioxidantien aus rohem Kakopulver. Und dabei schmecken sie auch noch unverschämt lecker. Gesunde Pralinen quasi ? Ich nasche die Kleinen auch schon mal gerne zum Frühstück und auf jeden Fall nach jedem anstrengenden Training. Das tut richtig gut! Ach ja, und hübsch verpackt sind sie übrigens auch ein tolles Geschenk oder Mitbringsel für deine Lieben ? Was treibt dich an regelmäßig Sport zu machen? Und trainierst du lieber allein oder in der Gruppe? Ich freue mich auf deinen Kommentar! Energy Balls - leckerer Powersnack mit viel Protein Leckere, rohe Energiekugeln mit Datteln, Walnussmehl, Mandelmus, Kakaopulver und Mandeln. - 120 g Datteln - 50 g Walnussmehl - 2 TL Kakaopulver - 2 TL Mandelmus - 15 g Mandeln Für die Ummantelung (optional) - Chiasamen - Matchapulver - Acai Pulver - Kakaonibs - Kurkuma - Getrocknete Blütenmischung - Kokosraspel - Datteln 20 Minuten in warmen Wasser einweichen. Anschließend Flüssigkeit abgießen. - Datteln, Walnussmehl, Kakaopulver, Mandelmus und Mandeln in eine Küchenmaschine geben und mixen bis eine leicht krümelig, klebrige Masse entsteht. - Etwa 1 EL pro Bällchen mit der Hand zu gleich großen Energy Balls formen. - Anschließend mit Liebelings-Coatings wie Chiasamen, Matchapulver & Co. ummanteln. - Sofort verzehren oder im Kühlschrank lagern. Dort halten sie sich mindestens 1,5 Wochen. GIF Reklame! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit der BIO PLAN?TE Ölmühle Moog GmbH entstanden, er spiegelt jedoch ausschließlich unsere eigene Meinung wider. Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten. Der Beitrag Energy Balls - leckerer Powersnack mit viel Protein erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Energy Matcha-Tee von Teatox - Acai-Goji Superfood Riegel & Gewinnspiel mit „Terra Elements“ - Veganer Energy-Drink acao – Review

High Carb ist das neue Low Carb (2/2)

14. Mai 2017 Deutschland is(s)t vegan 

High Carb ist das neue Low Carb (2/2)Im ersten Teil meines Artikels haben wir bereits davon erfahren, was internationale Ernährungs- und Gesundheitsgesellschaften von „Low Carb“ und „High Carb“ Ernährungsformen halten. Außerdem haben wir  einen Blick darauf geworfen, wie sich jene Bevölkerungsgruppen auf unserem Planeten ernähren, die am längsten und gesündesten leben und haben einen Blick zurück in die Geschichte und die Ernährungsweisen früher Hochkulturen geworfen. Viele Dinge sprechen im Rahmen dieser Betrachtungen dafür, seine Ernährung auf der Basis von vollwertigen Getreiden, Hülsenfrüchten, Gemüse und Obst aufzubauen und den Anteil tierischer Produkte auf ein Minimum zu reduzieren oder gänzlich zu streichen. Im zweiten Teil werden wir erfahren, dass vollwertige Kohlenhydrate nicht nur ohne Gefahren verzehrt werden können, sondern diese auch einen wertvollen Teil zur Prävention jener Krankheiten beitragen können, mit deren Entstehung manche Menschen sie fälschlicherweise in Verbindung bringen. Dass man mit einer kohlenhydratbetonten, vollwertigen pflanzlichen Ernährung mit niedrigem Fettgehalt Diabetes nicht nur effektiv vorbeugen, sondern ihn in manchen Fällen sogar reversieren kann, hat Dr. Neal Barnard vom PCRM bereits mehrfach gezeigt. Und wie Dr. Ludwig Manfred Jacob in seinem letzten Buch richtigstellt, sind es übrigens nicht nur die Kohlenhydrate, die den Blutzuckerspiegel und damit auch den Insulinspiegel erhöhen, sondern auch sogenannte insulinogene Aminosäuren in (tierischen) Proteinen. Das spiegelt sich im sogenannten ,,Food Insulin Index wieder, der zeigt, dass die Insulinausschüttung nach dem Verzehr eines Steaks höher ist als nach einer Portion Pasta. Den größten Insulinausstoß verursachen dabei tierische Proteinträger in Kombination mit schnell verfügbaren Kohlenhydraten. Ein Beispiel dafür wären Steak mit Kartoffeln oder Joghurt mit Früchten. Vielleicht sollten wir also unsere Diabetesrichtlinien nochmals überdenken und uns nicht mehr nur auf die Reduktion von Kohlenhydraten fokussieren? Vollwertige pflanzliche Ernährungsform – die Standardkost für Jeden? Aber nicht nur Diabetes, sondern auch Gefäßerkrankungen (Arteriosklerose) werden durch eine fett-protein-betonte Ernährungsweise verstärkt. Sogenannte ,,arteriosklerotische Plaques können sich unter dieser Ernährungsform verstärkt an den Gefäßwänden bilden und führen so im Laufe der Zeit zu Gefäßverengungen, diese dann, je nach Körperregion, zu Schlaganfällen oder Herzinfarkten führen können. Wann immer mir jemand von einer neuen Spitzendiät erzählt, die Wunder bewirken soll, frage ich zuerst die einzig wichtige Frage, die Dr. Greger so treffend formuliert hat: Hat diese neue Wunderdiät denn in Studien belegen können, dass sie die weltweit häufigste Todesursache stoppen und umkehren konnte? Wenn die Antwort ,,Nein oder ,,Ich weiß nicht lautet, müssen wir gar nicht erst weiter darüber sprechen. Denn genau diesen Effekt, das Stoppen und Umkehren koronarer Herzerkrankungen, konnten Mediziner wie Dr. Dean Ornish und später Dr. Caldwell Esselstyn mit einer rein pflanzlichen Ernährung bewirken. Und bis nicht gezeigt wurde, dass auch andere Ernährungsformen das Gleiche bewirken können, gebe ich Dr. Michael Greger völlig recht, wenn er sagt, dass die vollwertige pflanzliche Ernährungsform die Standardkost für jeden Menschen sein sollte. Denn wir sterben hier in den Industrieländern an Erkrankungen, an denen in anderen Teilen der Welt so gut wie niemand stirbt. Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr Menschen an Ihrem Frühstück, Mittagessen und Abendbrot als bei Verkehrsunfällen. Vielleicht sollten wir neben den richtigen Sicherheitsmaßnahmen im Verkehr also auch einige Maßnahmen beim Essen treffen und damit nicht nur vielen Familien den Verlust einer geliebten Person, sondern auch unserer Gesellschaft vermeidbare Kosten in Millionenhöhe im Gesundheitswesen ersparen. Universallösung Pfanzenkost? Das Schöne ist, dass die selbe Ernährung, die bewiesenermaßen Herzerkrankungen vorbeugen und stoppen kann, die selbe Ernährung ist, die Diabetes Mellitus Typ II optimal vorbeugen und in manchen Fällen reversieren kann. Die selbe Ernährungsform kann darüber hinaus unser Risiko drastisch reduzieren, an Alzheimer und einer Vielzahl an kanzerogenen Erkrankungen (Krebs) zu erkranken. Und die selbe Ernährungsweise kann darüber hinaus wesentlich ökonomischer und umweltfreundlicher Nahrungskalorien bereitstellen und so einen wichtigen Beitrag zur Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung leisten und die limitierten Ressourcen unseres Planeten optimal nutzen. Klimawandel, Welthunger und chronische Erkrankungen haben weit mehr miteinander gemeinsam, als viele Menschen auf den ersten Blick denken würden. Und wir müssen keine neuen Technologien erfinden oder riesengroße Einschränkungen in unserem Alltag in Kauf nehmen, um eine nachhaltige Veränderung zu bewirken. Das Einzige, was wir tun müssen, ist tierische Produkte aus unserem Speiseplan zu streichen oder zumindest stark zu minimieren. Wir haben das mächtigste Werkzeug zur Rettung unseres Planeten in den eigenen Händen: Messer und Gabel. Obst enthält ,,böse Kohlenhydrate in Form von Fruchtzucker? In Summe kann man also grob sagen, dass ,,Low Carb-Ernährungsformen die richtigen Lebensmittel verbieten und zum Konsum der falschen Lebensmittel raten. Natürlich gibt es auch gesunde Low Carb Lebensmittel wie Avocados, Samen, etc. und es gibt ungesunde High Carb Lebensmittel wie Weißmehlbrötchen oder Softddrinks. Aber ich denke, wir haben mittlerweile gesehen, was ich meine, wenn ich von vollwertiger High-Carb-Ernährung spreche. Dr. Atkins rät in seiner Ernährungspyramide leider sogar dazu, selbst den Konsum von Obst auf ein Minimum zu reduzieren, da ja auch Obst ,,böse Kohlenhydrate in Form von Fruchtzucker enthält. Doch hat uns eine der größten, umfangreichsten und teuersten Studien der Welt, die „Global Burden of Disease Study, die von der Bill & Melinda Gates Foundation finanziert wurde, gezeigt, dass der Konsum von zu wenig Obst im Jahr 2010 in den USA der häufigste ernährungsbedingte Grund für Invalidität und Mortalität war. Wir erinnern uns, dass Bewegungsmangel lediglich Platz sechs belegt hat. Mit Bewegung Sünden leisten? Ich lese aber viel häufiger den Ratschlag, dass wir uns doch einfach nur etwas mehr bewegen sollen, dann könnten wir uns ein paar Ernährungssünden schon leisten. Doch dass man eine schlechte Ernährungsweise nicht wegtrainieren kann, würde uns auch der bereits verstorbene Pionier des Joggens bestätigen: James F. Fixx gilt als Mitbegründer dessen, was wir als ,,Laufen gehen oder ,,Joggen bezeichnen. Der früher stark übergewichtige Mann konnte durch das Laufen erfolgreich sein Äußeres verbessern, was aber nichts an den arteriosklerotischen Ablagerungen an seinen Herzkranzgefäßen änderte, die sich durch seine Ernährung gebildet hatten und ihn 1984 im Alter von nur 52 Jahren einen tödlichen Herzinfarkt bescherten. Doch selbst junge und gut trainierte Menschen scheinen nicht vor Arteriosklerose gefeit zu sein, wenn sie sich falsch ernähren. Wie eine Autopsie von gefallenen US Soldaten während dem Korea-Krieg ergab, hatten bereits ein Drittel der Soldaten mit mitte zwanzig Ablagerungen an ihren Arterienwänden, die sich im Falle ihres Weiterlebens von Jahrzehnt zu Jahrzehnt verstärkt hätten. Einige von Ihnen hatten trotz ihrer guten Fitness bereits so starke Ablagerungen, dass einige ihrer Arterien bereits zu 90 % von Plaques verschlossen waren. Herzinfarkte und Schlaganfälle, genau so wie viele Krebserkrankungen, entstehen unbemerkt über Jahrzehnte und ein trainiertes Äußeres sagt wenig über den Zustand unserer Gefäße aus. Ich begrüße es zwar sehr, dass Anhänger der Paleo-Ernährung großen Wert auf Sport und körperliche Betätigung legen, fürchte aber, dass das alleine nicht ausreichen wird, um die Folgen ihrer Ernährung zu kompensieren. Der Naturalistische Fehlschluss Außerdem verbieten Paleo und Low Carb sämtliche Vollkorngetreide und Hülsenfrüchte, weil diese ja nicht in der Altsteinzeit verfügbar waren bzw. ,,böse Kohlenhydrate sind. Dieser ,,Naturalistische Fehlschluss, dass der Konsum von Getreide und Hülsenfrüchten schlecht wäre, weil sie keine ,,natürliche und ,,ursprüngliche Nahrungsquelle unserer frühesten Vorfahren waren, führt leider dazu, dass diese Ernährungsweisen zwei der gesündesten Lebensmittelgruppen überhaupt auslassen. Dass es auch Funde gibt, die nahelegen, dass auch der Getreideverzehr schon vor mehr als 10.000 Jahren weit vor dem sesshaft werden und dem Ackerbau praktiziert wurde, sei hier nur am Rande erwähnt. Aber selbst, wenn wir tatsächlich „nur“ seit etwas mehr als 10.000 Jahren, seit der „Neolithischen Revolution“, Getreide verzehren, ist dies kein Grund gegen den Getreideverzehr. Diese Beharrlichkeit auf Natürlichkeit ist generell ein Problem. Denn nur weil etwas natürlich ist, ist es nicht automatisch gut und nur weil etwas unnatürlich ist, ist es nicht automatisch schlecht. Wir leben in einer Welt, in der wir andauernd unnatürliche Dinge tun. Wir fahren Autos, tragen Schuhe, benutzen Handys, wohnen in Wohnungen und benutzen Toilettenpapier. Aber beim essen sollen wir dann wieder zurück in die Steinzeit? Ein Aber was ist mit Gluten im Getreide? Nunja, wenn du zu den paar Prozent der Bevölkerung gehörst, die Zölliakie, eine Glutensensitivität oder Ähnliches haben, dann wäre die Empfehlung Hirse, Buchweizen, Quinoa, Amaranth, Mais, Reis, etc. zu verzehren. Für alle anderen spricht nichts gegen den Verzehr von Dinkel, Roggen, Hafer und anderen glutenhaltigen Getreiden. Nur weil ein geringer Teil der Bevölkerung etwas nicht verträgt, heißt das nicht, dass niemand diese Lebensmittel verzehren solle. Für einen starken Erdnussallergiker sind Erdnüsse sogar tödlich und trotzdem würde niemand auf die Idee kommen zu sagen, dass niemand Erdnüsse essen sollte. Wer immer noch einen Schreck nach dem Lesen von ,,Weizenwampe oder ,,Dumm wie Brot hat, muss sich noch etwas gedulden, bis ich in einem der nächsten Artikel bespreche, warum beide Bücher nicht mehr als gute Beispiele dafür sind, wie man Fakten extrem gut biegen kann, so dass man aus einem durchaus wahren Kern ein Konstrukt baut, welches die eigentliche Grundaussage komplett verdreht und für unnötige (aber lukrative) Kontroverse sorgt. Werden wir alle belogen? Aber eine Sache bleibt ja trotzdem noch zu klären: Wenn tierische Produkte so nachteilig auf unsere Gesundheit wirken, warum empfehlen dann nicht alle führenden Ernährungsgesellschaften, dass wir den Konsum von tierischen Produkten nicht zumindest stark reduzieren? Und die Antwort lautet: Sie tun es doch schon seit Jahren! Es gibt in dieser Sache allerdings ein kleines Problem. Eigentlich gibt es sogar mehrere Probleme. Zum einen empfiehlt eine Ernährungsgesellschaft anhand der verfügbaren Wissenschaft das, was sie für die Bevölkerung für machbar und damit den besten Kompromiss hält. Wenn man davon ausgeht, dass Menschen sich ohnehin nicht gerne etwas verbieten lassen, ist es vielleicht schlauer, zumindest zum ,,gemäßigten Verzehr anstatt zum Verzicht von ungesunden Produkten aufzurufen, damit man überhaupt noch Gehör findet. Oder woher stammen die Empfehlungen von maximal 30 % der Nahrungskalorien von Fett in vielen Ernährungsempfehlungen sonst? Diese fußen nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, die eine Fettzufuhr in dieser Höhe für ideal halten, sondern zeigen auf, was der vermutlich machbare Kompromiss wäre, den man der Bevölkerung zutraut. Denn die Literatur rechtfertigt keinen Gramm an Transfettsäuren, raffiniertem Zucker oder isolierten Ölen. Aber im Rahmen unserer deutschen Mischkost wäre es tatsächlich unrealistisch diese komplett zu verbieten und so versucht man es mit schrittweisem Reformismus. Auch die offiziellen Empfehlungen von 0,8 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht werden in Deutschland im Durchschnitt um mehr als die Hälfte übertroffen und stammen zu großen Teilen aus tierischen Quellen, obwohl die Wissenschaft ziemlich eindeutig in Bezug auf die Risiken eines zu stark erhöhten Verzehrs an (tierischen) Proteinen ist. Und dann ist da natürlich noch die Wirtschaft, die mal mehr und mal weniger Einfluss auf offizielle Empfehlungen hat, aber niemals völlig unbeteiligt ist. Die Furcht vor Veränderung Das mag erklären, warum nur mit wenig Nachdruck einige Erkenntnisse in der Ernährungswissenschaft an die Öffentlichkeit getragen werden. Aber die Bevölkerung will es ja auch gar nicht hören. Man erinnere sich nur an Oktober 2015, als die Meldung der WHO erschien, dass rotes Fleisch und verarbeitete Fleischprodukt vermutlich krebserregend sind. Wurde der WHO und der Internationalen Krebsforschungsagentur für die offene Informationsbereitstellung gedankt? Ganz im Gegenteil ging ein Aufschrei der Empörung durch Deutschland, dass man sich nicht seine Wurst verbieten lasse als ginge es dabei um ein Menschenrecht. Jeder kleine Bericht, der versuchte, die Ergebnisse zu relativieren wurde dabei dankend aufgenommen und hochgespielt. Dieses und weitere Beispiele zeigen uns die Macht dessen, was Dr. Melanie Joy als Confirmation Bias bzw. Tolstoy Syndrome beschreibt. Nämlich das Phänomen, dass wir neue Informationen unbewusst filtern und jene selbst verstärken, die unserem eigenen Glauben entsprechen und jene unbewusst schmälern, die gegen das eigene Wertesystem gehen. Und am Ende des Tages wollen wir uns selbst einfach bestätigt fühlen und mögen nichts weniger, als vertraute Handlungen zu hinterfragen, die ja so ,,normal, natürlich und notwendig sind und schon immer so gemacht wurden. Aber darf das die Wissenschaft überhaupt? Dürfen der Bevölkerung so wichtige Informationen vorenthalten werden? Im Grunde werden sie den Leuten gar nicht vorenthalten, wenn man ein bisschen zwischen den Zeilen lesen kann: Ernährungsempfehlungen werden nämlich oft etwas verschachtelt formuliert, um ja nirgends anecken zu können. Denn während ganz klar bei jeder Gelegenheit betont wird, dass man ,,mehr Obst und Gemüse und vollwertige Getreide essen soll und damit jene Lebensmittelgruppen ganz klar benennt, von denen man mehr essen soll, sieht es bei jenen Lebensmitteln, die man weniger oft verzehren soll, ganz anders aus. Hier ist dann die Rede von weniger gesättigten Fetten und weniger Cholesterin. Worin stecken aber die größten Mengen an gesättigten Fetten und Cholesterin? Richtig: In tierischen Produkten. Warum das Kind dann nicht beim Namen genannt wird und von weniger Fleisch, Fisch, Eiern, Milch und Käse gesprochen wird, ist wohl eher ein politisches und wirtschaftliches als ein ernährungswissenschaftliches Thema. Fazit? Alles eine Frage der Perspektive? Aber bitte wissenschaftlich! In diesem Sinne hoffe ich, etwas Klarheit in diese Thematik gebracht zu haben. Ich kann nicht oft genug betonen, dass meine Ernährungsratschläge nicht dadurch geprägt sind, dass ich Tiere super niedlich finde und deshalb nicht möchte, dass sie jemand isst (was ich natürlich trotzdem nicht möchte), sondern in erster Linie von den überwältigenden Fakten von Seiten der Ernährungswissenschaft. Auch ich habe vor dem Beginn meines Bachelorstudiums der Ernährungsberatung auch noch jede Menge Quark, Eier, Hirtenkäse und Parmesan gegessen und konnte mir ein Leben ohne diese Produkte gar nicht vorstellen. Außerdem war ich fest davon überzeugt, dass diese auch wichtig für meine Gesundheit wären. Aber wie Dr. Neal Barnard treffend anmerkt, können sich unsere Geschmacksnerven innerhalb weniger Wochen an neue Geschmäcker gewöhnen und alte Geschmäcker ,,verlernen. Und so merkt man nach wenigen Wochen bereits, dass das Leben auch ohne Parmesan lebenswert ist. Warum wiederholen trotz all dieser wissenschaftlichen Beweise immer noch so viele Menschen gebetsmühlenartig die immer selben Falschinformationen über gesättigte Fette und tierische Produkte? Neben einer Gruppe an Personen, die eindeutige finanzielle Interessen an dem Verzehr von tierischen Produkten hat, ist es vor allem eine Sache, die Dr. John McDougall gut auf den Punkt bringt: „Menschen lieben es, gute Dinge über ihre schlechten Gewohnheiten zu hören.“ Zwei Stunden FOOD COACHING mit Niko gewinnen! Viele unserer Leser beschäftigen sich mit dem Thema Ernährung und streben nach einer gesunden, pflanzenbasierten Lebensweise. Wir möchten euch stets dabei unterstützen und bieten einem von euch ein individuelles Food Coaching mit Niko Rittenau. Du möchtest teilnehmen? Dann hinterlasse einen netten Gruß hier oder bei Facebook unter dem Post und schreibe Niko eine persönliche Nachricht, was dein Thema ist und wie Niko dir im Coaching helfen kann. Deine Mail bitte direkt an: kontakt@nikorittenau.com Niko sichtet alle Anfragen und wählt eine Person aus und schreibt dieser Person eine persönliche Nachricht. Das Coaching wird per Telefon oder Online stattfinden. Hinweis: Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am am 21.05.2017 um 9 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 21.05.2017 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User ab 18 Jahren aus Deutschland, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.   Der Beitrag High Carb ist das neue Low Carb (2/­­2) erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

High Carb ist das neue Low Carb (1/2)

8. April 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Kohlenhydrate machen dick, verursachen Diabetes und sind neben mangelnder Bewegung einer der Hauptgründe für viele andere ,,Wohlstandskrankheiten, so sagt man zumindest. Dass Inaktivität, also mangelnde Bewegung, allerdings selbst in bewegungsarmen Ländern wie den USA im Jahr 2010 lediglich Platz 5 bei den führenden Todesursachen und Platz 6 bei den führenden Ursachen für Invalidität erzielte, sollte uns bereits neugierig machen, was denn der bedeutendste Risikofaktor für einen frühzeitigen Tod bzw. Invalidität ist. Und die Antwort lautet: unsere Ernährung. In Teil eins widmen wir uns der Frage, wie überhaupt der Hype um „Low Carb“ entstanden ist, warum manche Menschen wieder wie in der Altsteinzeit leben möchten und was internationale Ernährungsgesellschaften dazu sagen. Natürlich ist ein gesundes Maß an Bewegung wichtig, aber nichts in unserer Macht stehende wird so sehr darüber entscheiden, wie gesund wir bleiben, wie die tägliche Entscheidung, was wir essen. Dr. Michael Greger benennt die drei größten Risikofaktoren für unsere Gesundheit folgender Maßen: Frühstück, Mittagessen und Abendbrot. Diese mit einem Augenzwinkern getätigte Aussage hat einen wahren Kern: Während zwar die Rate an mangelernährten Menschen Stück für Stück rückläufig ist, ist an ihre Stelle eine ganze Reihe an Überflusserkrankungen getreten, die uns selbst viele Lebensjahre und unser Gesundheitssystem viele Millionen Euro kosten und im Grunde vermeidbar wären, wenn wir anders essen würden. Begib dich auf deine eigene Recherche Ich weiß, dass man sich im Leben nicht über alles Gedanken machen kann und dies auch nicht muss. Es ist vernachlässigbar, ob wir nun einen Vitamix oder einen Bianco Hochleistungsmixer kaufen oder einen Laptop von Apple oder HP kaufen. Natürlich mag es sein, dass der eine besser als der andere ist, aber beide werden ihren Job erledigen. Genauso wie es die meisten anderen alltäglichen Dinge tun werden. Jeder Fernseher wird uns die Abendnachrichten zeigen und jeder MP3-Player unsere Lieblingsmusik abspielen. Beim Kauf all dieser Dinge kann man sich auch von mir aus auf die Reviews auf einem Portal wie Amazon verlassen. Aber wenn es um unsere Ernährung und damit um unsere eigene Gesundheit geht, würde ich vorschlagen, dass wir uns selbst eigenständig darüber informieren und uns nicht darauf verlassen, was wir als Kinder beigebracht bekommen oder wir in irgendeinem Forum, Blogpost oder Buch gelesen haben. Das gleiche gilt auch für diesen Artikel: Glaub nicht einfach, was du hier liest, sondern begib dich auf deine eigene Recherche und informiere dich so akribisch darüber, als würde dein Leben davon abhängen. Denn im Grunde tut es das auch. High Carb VS Low Carb Natürlich geht es bei Ernährung um Geschmack. Aber es geht auch um die Zukunft unseres Planeten und seinen limitierten Ressourcen. Und es geht um das Leben von Milliarden Lebewesen, die wir essen und Millionen weitere, die an den Folgen des Konsums dieser Lebewesen erkranken und sterben. Daher schlage ich vor, dass wir die grundlegendste aller Ernährungsfragen etwas ausführlicher beleuchten: Sollte die Basis unserer Ernährung pflanzlich und damit kohlenhydratbetont sein oder ,,Low Carb mit jeder Menge tierischer Produkte, wie es viele Fitness-YouTuber ohne irgendeine akademische Ausbildung im Ernährungsbereich vorschlagen? Low Carb rein pflanzlich? Das ist Quatsch! Manche Leute würden vorschlagen, dass man ja auch ,,Low Carb rein pflanzlich essen kann und es wurden sogar Bücher zu diesem Thema verfasst, aber das ist Quatsch. Der Hauptmakronährstoff der meisten pflanzlichen Lebensmittel sind Kohlenhydrate und wenn wir uns isokalorsich, also kaloriendeckend, vegan ernähren möchten und abgesehen von purem Öl, Avocados, Oliven und einigen sehr fettreichen Samen auch noch andere Dinge essen wollen, betreiben wir bereits keine ,,Low Carb Ernährung mehr. ,,Low Carb Vegan ist also schon fast ein Oxymoron, weil diese Begrifflichkeiten sich gegenseitig widersprechen. Die Kategorien ,,High Carb und ,,Low Carb sind natürlich viel zu sehr vereinfacht. Es gibt wie erwähnt sehr gesunde ,,Low Carb-Lebensmittel wie Avocados, Nüsse, Samen und einige weniger gesunde ,,High Carb-Lebensmittel wie Lollies oder Zimtschnecken. Wenn ich von ,,High Carb spreche, dann spreche ich aber nicht von Weißmehlbrötchen, heller Pasta und Süßigkeiten, sondern von einer Ernährung, deren Basis vollwertige Getreide, Hülsenfrüchte, Nüsse, Obst und Gemüse sind. All diese Lebensmittel enthalten den Großteil ihrer Kalorien in Form von Kohlenhydraten und können so dieser Ernährungsform zugeordnet werden. Diese Lebensmittelgruppen bildeten auch die Grundlage der Nahrung aller Menschen der vergangenen Jahrhunderte, die in den sogenannten ,,Blue Zones gelebt haben. Diese ,,Blue Zones bezeichnen Teile auf der Welt, in denen Menschen überdurchschnittlich alt werden und selbst im hohen Alter noch körperlich aktiv und gesund sind. Zu diesen Zonen gehören unter anderem Okinawa (Japan), Sardinien (Italien), Nicoya (Costa Rica), Ikaria (Griechenland) und die Siebenten-Tages-Adventisten in Loma Linda (Kalifornien). Alle ,,Blauen Zonen sind geprägt von einer Ernährungsweise, die entweder auf Getreide oder stärkehaltigen Wurzeln und Hülsenfrüchten aufbaut und zu einem überwiegenden Teil pflanzlich ist. Also das genaue Gegenteil jeder Paleo-, Atkins- oder anderer ,,Low Carb-Ernährungsweisen. Anhänger der Steinzeitdiät beziehen sich in ihren Ausführungen stets auf die Ernährungsweise in der Altsteinzeit vor über 10.000 Jahren und geben diese als Vorbild für eine gesunde Ernährungsweise an. Abgesehen von der Tatsache, dass es gar keine einheitliche Steinzeiternährung gab, weil diese je nach klimatischen Bedingungen in vielen Teilen der damaligen Welt anders zusammengestellt war, wurden zu dieser Zeit auch keine Langlebigkeitsphänomene beobachtet und generell hatten Menschen in der Altsteinzeit wenig vorzuweisen, was sie zu einem geeigneten Vorbild für unsere aktuelle Bevölkerung macht. Ob der Großteil der Menschen in der Altsteinzeit tatsächlich auch nur im Ansatz so viel Fleisch gegessen hat, darf darüber hinaus auch angezweifelt werden. Wieso orientieren wir uns aber überhaupt an ihnen und nicht eher an den Bewohnern der ,,Blue Zones? Hochkultur oder Höhlenmensch? Wenn wir unbedingt weiter zurück in die Geschichte blicken möchten, dann rate ich aber auch dazu, nicht gleich in die Altsteinzeit zu gehen, sondern lediglich ein paar tausend Jahre zurück zu all den Hochkulturen dieses Planeten. Jede Hochkultur in der späteren Evolution des Menschen konnte sich nur aufgrund des Ackerbaus und der damit verbundenen Sicherstellung der Nahrungsversorgung zu eben dieser entwickeln. Wie der Artgenosse in seinem großartigen YouTube-Video ,,Hey Veganer, Fleisch hat uns intelligent gemacht auf den Punkt bringt, war es weniger das Fleisch, sondern zu Beginn eher das Erhitzen der Nahrung und später der Ackerbau, der unser Überleben sichern konnte. Es mag sein, dass auch die Jagd an sich und das damit verbundene agieren und kommunizieren in der Gruppe dazu beigetragen hat, dass sich unser Gehirn weiterentwickelt hat. Aber auch diese Evolution scheint mittlerweile abgeschlossen zu sein und selbst wenn Fleisch zu irgendeinem Zeitpunkt eine Rolle in der Evolution des Menschen gespielt hat, hat es für die Gegenwart keine Relevanz mehr. Wir werden nicht mehr intelligenter, wenn wir weiterhin Fleisch essen und wir entwickeln uns auch nicht zurück, wenn wir damit aufhören. Der reine Nährwert von Fleisch ohne entsprechende genetische Veranlagung und andere Einflussgrößen kann ohnehin kaum zu einer Entwicklung wie jener des Menschen führen. Denn wenn Fleisch alleine so viel bewirken könnte, würden Löwen und andere Raubtiere heute ebenfalls ähnlich schlau wie wir sein. Aber zurück zu den Hochkulturen, die wie wir komplexe soziale Strukturen, Schrift, Sprache und Kalenderwesen hatten und damit wesentlich weiter entwickelt waren als Menschen in der Altsteinzeit. Jede Hochkultur hat Ackerbau betrieben und sich dementsprechend kohlenhydratbetont ernährt. Gesättigte Fette, Cholesterin, Östrogenen & andere Wachstumshormone Der über Jahrtausende hinweg anhaltende Verzehr von stärkehaltigen Getreiden und Wurzeln hat außerdem dazu geführt, dass wir Menschen von allen Tieren den höchsten Gehalt an Amylase im Speichel und im Verdauungstrakt aufweisen. Das erleben wir ja auch beim Konsum von Milch, die viele skandinavische Bevölkerungsgruppen heute besser spalten können als andere Bevölkerungen, die historisch nie oder sehr selten im Erwachsenenalter getrunken haben. Im Gegensatz zum Getreide kommt die Milch allerdings mit jeder Menge gesättigter Fette, Cholesterin, Östrogenen und anderen Wachstumshormonen im Paket, an welche sich unser Organismus nicht im selben Maße adaptieren konnte und von daher würde ich trotzdem weiterhin von Milch abraten. Aber zurück zur Amylase. Amylase ist ein stärke-spaltendes Enzym, welches uns erlaubt, die Stärke im Getreide abzubauen und damit für uns verwertbar zu machen. Wenn wir physiologisch dazu gemacht wären, kohlenhydratarm bzw. ohne Getreide zu leben, warum sollten wir dann so beachtliche Mengen dieses Enzyms im Körper haben? Wie uns die Geschichte zeigt, wurden seit jeher Getreide im Orient, Reis in Ost-Asien, Mais in Mittelamerika und Kartoffeln in den Anden angebaut und als Grundnahrungsmittel verzehrt. Im Rahmen der Evolution passen sich Lebewesen an die Bedingungen der Außenwelt an. Und so haben wir über die Jahrtausende hinweg die Fähigkeit entwickelt, optimal mit einer kohlenhydratreichen Ernährung zu funktionieren. Vitamin C in vielen Obst- und Gemüsesorten Im Gegensatz zu ,,richtigen Fleischessern können Menschen auch Vitamin C nicht selbst bilden und sind dadurch auf die Zufuhr von Vitamin C durch die Nahrung angewiesen. Während Muskelfleisch, Milch und Eier beinahe frei von Vitamin C sind, finden wir dieses Vitamin in großer Menge in vielen Obst- und Gemüsesorten wie Tomaten, Paprika, Orangen, Zitronen, etc. Wenn wir also dem Beispiel der Paleoanhänger folgen und einen Blick zurück in die Geschichte werfen, kommen wir unweigerlich zum Ergebnis, dass sowohl jede Hochkultur unserer Geschichte als auch jene Bevölkerungsgruppen mit den meisten Hundertjährigen stets eine pflanzenbasierte, kohlenhydratreiche Ernährungsweise praktiziert haben. Warum sollten wir also etwas anderes tun? Aber der Mensch brauch doch Proteine?! Ja, der Mensch benötigt auch Proteine für seine Entwicklung. Die Frage ist aber eher, ob er tatsächlich so viel davon braucht, wie uns die Werbung und andere Medien suggerieren. Dass die menschliche Muttermilch im Gegensatz zu allen anderen Muttermilchsorten von Kuh, Schaf und Ziege über Ratte und Katze einen im Durchschnitt doppelt bis dreifach so hohen Kohlenhydratgehalt und nur einen viertel bis halb so hohen Proteingehalt hat, legt den Schluss nahe, dass wir Kohlenhydrate sehr gut verwerten können und diese auch in großer Menge brauchen. Außerdem zeigt es uns, dass die Rolle von Protein wohl ein wenig überschätzt wird. Immerhin ist die Muttermilch jenes Lebensmittel, dass sich in der Evolution am besten an die Bedürfnisse des Menschen angepasst hat und einen Menschen in jener Zeit, in der das schnellste Wachstum erfolgt, optimal versorgt. Wenn man besonders ,,natürlich leben möchte, kann man außerdem mal versuchen, mit seinen von der Natur gegebenen ,,Klauen und ,,Reißzähnen ein beliebiges Tier zu erlegen, ihm das Fell abzuziehen und seine Organe und sein Fleisch zu verzehren. Das wird zum einen ziemlich schwierig werden und zum anderen nicht besonders lecker schmecken. Man könnte aber auch die ,,natürlichen Instinkte eines Kleinkindes testen und es zusammen mit einem Kaninchen und einem Apfel unter Aufsicht in einen Raum geben. Wenn das Kleinkind dann hungrig wird, können wir ja testen, ob es mit dem Apfel spielt und das Kaninchen isst oder umgekehrt. Um eine Kontrollgruppe zu erhalten, können wir den Versuch dann auch mit einem jungen Löwen durchführen und testen, wen das Löwenbaby essen wird. Dann werden wir Zeuge von natürlichen Instinkten. Ernährungsempfehlungen bilden vollwertige Getreide, Gemüse und Obst Aber auch wenn wir den Blick weg von der Geschichte und unseren physiologischen Merkmalen hin zu unserer heutigen Zeit richten, gleicht sich das entstehende Bild. Wenn wir uns daran orientieren, was nationale und internationale Ernährungsgesellschaften raten, kommen wir ebenfalls zu einem Bild, das nicht weiter von einer ,,Low Carb- Ernährung entfernt sein könnte. Egal ob wir die Ernährungspyramide bzw. den Ernährungskreis der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) oder die ,,My Plate-Richtlinien der AND (Academy for Nutrition and Dietiteics) betrachten, werden wir stets sehen: Die Basis der Ernährungsempfehlungen bilden in beiden Fällen vollwertige Getreide, Gemüse und Obst. Die ,,My Plate-Richtlinien sind außerdem die weltweit ersten Ernährungsrichtlinien einer offiziellen (und der weltweit größten) Ernährungsgesellschaft, die keine explizite Empfehlung für irgendeine Art von Fleisch aussprechen. Sie empfehlen lediglich eine ,,Protein-Kategorie und überlassen es dabei der einzelnen Person, ob es sich dabei um pflanzliches oder tierisches Protein handelt. Eine ,,Low Carb-Ernährung wird dabei von keiner einzigen Gesellschaft empfohlen. Lebensmittel als Gesamtpaket Abgesehen von den ökologischen und ethischen Auswirkungen einer fett-protein-betonten Ernährungsweise mit einer großen Menge an tierischen Produkten geht diese Ernährungsweise auch mit einer Reihe an gesundheitlichen Nachteilen einher. Es stimmt natürlich, dass wir langkettige Omega-3-Fettsäuren in Fischen, Eisen und Zink in Fleisch und Kalzium in der Milch finden. Aber Lebensmittel kommen immer als Paket auf unseren Teller. Das heißt, wir essen ja keine Stoffe wie ,,Kalzium oder ,,Omega-3-Fettsäuren, sondern wir essen ganze Lebensmittel. Und so kommen jene durchaus wünschenswerten Inhaltsstoffe mit jeder Menge Begleitsubstanzen. Und auch von vermeintlich wichtigen Inhaltsstoffen wie Protein und Eisen können wir zu viel bekommen, wenn wir größere Mengen an tierischen Produkten konsumieren. Denn abgesehen vom Überfluss an jenen Proteinen und Eisen sowie (gesättigten) Fetten und Cholesterin verpassen wir außerdem die Chance, über den Tag verteilt ausreichend Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse im Rahmen unserer Kalorienbilanz zu essen und riskieren so einen zusätzlichen Mangel an Ballaststoffen, Antioxidantien, Vitamin C, Folsäure, sekundären Pflanzenstoffen und weiteren Substanzen, die hauptsächlich in pflanzlichen Produkten vorkommen. Es ist also auch immer eine Frage der ,,Opportunitätskosten, denn mit jeder weniger gesunden Mahlzeit entgeht uns auch die Chance auf eine gesunde. Zahlreiche Untersuchungen der letzten zwei Jahrzehnte haben den Zusammenhang zwischen tierischem Häm-Eisen und dem Auftreten von Metabolischem Syndrom, Diabetes Mellitus Typ II und kardiovaskulären Erkrankungen gezeigt. Überall wird dazu geraten, gesättigte Fette zu reduzieren Seit Angel Keys und Kollegen vor knapp einem halben Jahrhundert gezeigt haben, dass der Konsum von gesättigten Fetten den Cholesterinspiegel erhöht und dieser das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigert, ist es internationaler Konsens geblieben, dass der Konsum von gesättigten Fetten in der Ernährung reduziert werden soll. Und auch wenn Anhänger von Paleo und Atkins und einige Autoren wie Nina Teichholz anderes in ihren Büchern schreiben, ändert das nichts daran, dass jede offizielle Organisation ihnen widerspricht. Egal ob wir in die Positionspapiere der AND, der DGE, der FAO oder der WHO ansehen: Überall wird dazu geraten, gesättigte Fette (und damit tierische Produkte) zu reduzieren. Wer bei einem so starken internationalen Konsens weiterhin anderer Meinung ist, glaubt vielleicht auch noch daran, dass die Erde eine Scheibe ist. Dr. Atkins, der Begründer der ,,Atkins Diät, einer ,,Low Carb-Ernährungsform, deren Bücher zu weltweiten Bestsellern wurden, erlag übrigens selbst am Ende seiner eigenen Ernährungsformel. Das Wall Street Journal veröffentlichte in 2007 die Autopsieberichte des in 2003 verstorbenen Ernährungsgurus, die zeigten, dass auch Dr. Atkins unter Bluthochdruck litt und letztendlich an einem Herzinfarkt starb und zum Zeitpunkt seines Todes über 10 Kilogramm Übergewicht hatte.Darüber hinaus erhöht eine fettbetonte Ernährung (und dazu zählt jede ,,Low Carb-Ernährung) die Insulinresistenz in der Zelle und erhöht damit zusätzlich das Diabetesrisiko. Es sind also nicht die Glucose im Blut (Blutzuckerspiegel), die das eigentliche Problem darstellt, sondern die mangelnde Insulinsensitivität der Zelle, mit der Typ-II-Diabetiker aufgrund der Anhäufung von sogenannten ,,intrazellulären Lipiden kämpfen, welche durch Übergewicht und eine Fettbetonte Ernährung gefördert werden. Natürlich kann man die Symptome des Diabetes unterbinden, indem man keine Kohlenhydrate verzehrt, aber wie wäre es denn, die Ursache zu beheben und damit die eigentliche Erkrankung zu reversieren? Im zweiten Teil sprechen wir darüber, wie kohlenhydrat betonte Ernährungsformen außerdem vielen Erkrankungen vorbeugen und diese stoppen können und warum wie unser Verständnis von „Natürlichkeit“ uns selbst im Weg steht, uns gesund zu ernähren. Der Beitrag High Carb ist das neue Low Carb (1/­­2) erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Veggienale am 25./26.3. in Nürnberg inkl. Freikarten + Set

17. März 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Veggienale am 25./26.3. in Nürnberg inkl. Freikarten + SetHabt ihr Lust, neue vegane Produkte zu entdecken und probieren, euch spannende Vorträge und interessante Kochshows anzuschauen - und viele Gleichgesinnte zu treffen? Dann streicht euch am besten gleich mal den 25. und 26. März 2017 dick grün im Kalender an, denn da findet die Veggienale in Nürnberg statt. Das Motto der Messe ist: ,,Die Messe für ein gutes Leben, und ein gutes Leben heißt auch: pflanzlich, natürlich und gesund. Als vegan lebender Mensch oder als jemand, der oder die an einer vergangenen Ernährung interessiert ist, hat man es im Jahre 2017 schon echt gut, denn die Zahl der Hersteller von veganen Produkten und das Angebot in den Läden wird immer größer. Der perfekte Ort zum Entdecken Eine Messe wie die Veggienale ist der perfekte Ort, um neue spannende Produkte kennen zu lernen und zu probieren. So einige Produkte gibt es nämlich ganz sicher noch nicht im Supermarkt um die Ecke, vieles wirst du hier zum ersten mal testen können. Die Ausstellerliste lässt sich sehen: Nicht nur Lebensmittelproduzenten wirst du an ihren Ständen sehen, sondern auch Tierrechtsorganisationen, veganfreundliche Krankenkassen, Ernährungsberater, Modelabels, Energieanbieter, Parteien, Banken, Cateringunternehmen und so einiges mehr. Natürlich nur Unternehmen, denen Themen wie Veganismus und Nachhaltigkeit am Herzen liegen. Du siehst, die Liste der Aussteller ist nicht nur lang, sondern das Angebot ist auch noch total vielfältig. Und das ist gut so, denn veganes Leben bedeutet nicht nur, vegan zu essen. Auch bei Kleidung, Kosmetik, Strom, Versicherungen oder Banken sollte man genauer hinschauen, ob das Angebot wirklich vegan und/­­oder nachhaltig ist. Genau dafür ist eine Messe wie die Veggienale super, denn dort kann man auch direkt mit den Anbietern persönlich sprechen. Spannendes Rahmenprogramm Du kannst aber auch der Veggienale nicht nur Produkte und Dienstleistungen entdecken. Es gibt nämlich zudem noch ein großartiges Rahmenprogramm, mit interessanten Vorträgen, coolen Kochshows, spannenden Talks und Workshops. Dabei findest du Themen wie - Vegan und eiweißreich kochen - Nachhaltig konsumieren – wie geht das? - High Carb ist das neue Low Carb – warum Kohlenhydrate unsere besten Freunde sind - Vegane Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit - Vegane Ernährung für Kinder - Geld anlegen und Entwicklung fördern - Vegan Klischee ade! Kritische Nährstoffe optimal rein vegan decken - und einige mehr Hier wird man also auch noch eine ganze Menge lernen können, und die Vortragenden (wie z.B. Niko Rittenau) kennenlernen. Auch an Kinder ist gedacht, von Theaterstücken bis Mutmach-Workshops ist hier einiges dabei. Dazu gibt es noch einige Aktionen. Schau dir mal das ganze Programm am besten gleich hier an. Und gib der Facebookseite der Veggienale am besten gleich auch noch ein „Gefällt mir“, damit du über alles rund um die Messe auf dem Laufenden bist. Messe gemeinsam mit der fairgoods Die Veggienale wird übrigens in Kooperation mit der fairgoods Messe durchgeführt, d.h. dein Eintrittsticket gilt für beide Messen. Die fairgoods Messe ist aber keine vegane Messe, sondern hier ist der Mindeststandard vegetarisch. Fleisch, gelatineartige und Lederhaltige Produkte sind aber grundsätzlich ausgeschlossen. Ein Besuch auf der Veggienale in Nürnberg lohnt sich also wirklich! Schau am besten gleich mal auf die Website der Veggienale, dort findest du alle Infos, die du benötigst, natürlich auch die nächsten Messetermine (falls du es nicht nach Nürnberg schaffst). Hier mal ein paar Impressionen der letzten Veggienale Messen: Bilder (C) sechert/­­/­­fairlin *** Gewinnspiel 3×2 Freikarten & je ein Paket Saucen von Wheaty *** Die veganen Saucen von Wheaty sind ganz neu und werden euch begeistern. Ihr wollt an der Verlosung teilnehmen? Hinterlasst ein Kommentar unter diesem Artikel oder auf Facebook unter dem Post und sagt uns, warum ihr unbedingt dabei sein wollt und wer euch begleiten darf. Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich willkommen. Das Gewinnspiel endet am 22.03.2017 um 12 Uhr. Die Gewinner werden ab dem 22.03.2017 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und sofort benachrichtigt. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Ort, Anfahrt und Öffnungszeiten Veranstaltungsort Halle 15 Auf AEG Fürther Str. 244-254 90429 Nürnberg Anfahrt - ÖPNV: Mit der U-Bahn: Mit der Linie U1 in Richtung Fürth bis zur Haltestelle Eberhardshof und U-Bahnhof in Richtung Raabstraße verlassen. - PKW: Wir empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Wer dennoch mit dem Auto anreist: Fürther Straße in Richtung Fürth: Nach dem TA-Mittelstandszentrum und ca. 200m nach der Raabstraße links auf das AEG-Gelände/­­Hof A einbiegen. Fürther Straße in Richtung Nürnberg Zentrum: An der Kreuzung Sigmundstraße /­­ Adolf-Braunstraße links in die Adolf-Braun-Straße und an der nächsten Kreuzung rechts in die Muggenhofer Straße abbiegen. Öffnungszeiten - Samstag 25. März: 10.00 bis 18.00 Uhr - Sonntag 26. März: 10.00 bis 18.00 Uhr Eintrittspreise - Tageskarte normal 8,00 EUR - Tageskarte ermäßigt 6,00 EUR (gilt für Schülerinnen, Studentinnen, Azubis, Rentnerinnen, Arbeitssuchende; bitte Nachweis am Einlass bzw. den Tageskassen bereithalten) - Kinder bis 14 Jahre und Begleitpersonen von Menschen mit Handicap haben freien Eintritt - Online-Vorverkauf (läuft bis 24. März um 23.59 Uhr): 7,00 EUR normal, 5,00 EUR ermäßigt Hier noch mal alle Infos schön im Überblick:   Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch ECOVENTA. Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch ECOVENTA. Der Beitrag Veggienale am 25./­­26.3. in Nürnberg inkl. Freikarten + Set erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Gesunder Snack: Süßkartoffel-Toasties

19. Februar 2017 Minzgrün 

Das Schöne an aktuellen Foodtrends? Gemüse, das vorher eher wenig beachtet wurde, wird plötzlich trendy! Angetrieben von Paleo- und Low-Carb-Fans, die kein oder nur wenig Getreide und Kohlenhydrate zu sich nehmen, werden Süßkartoffeln gerade gehyped was das Zeug hält. Obwohl sie auf Grund ihrer Nährwerte längst zum gesündesten Gemüse (ever) zählen, sind sie plötzlich DAS Trendfood. Neuerdings schiebt man sie scheibenweise in einen Toaster. Das ist so einfach und originell, dass man sich fragt, warum man darauf bislang eigentlich nicht selbst gekommen ist. Im Handumdrehen zubereitet sind diese Süßkartoffel-Toasties ein gesunder Snack für Zwischendurch, der allerdings auch problemlos als Frühstück herhalten kann. Mit Erdnussmus, Bananen und Zimt – um den Heißhunger zu stillen – oder als Fit-Food Variante mit Frischkäse, Avocado, getrockneten Tomaten und Kresse kann der Belag je nach Herzenslust und Saisonkalender variiert werden. Süßkartoffeln sind übrigens ganzjährig verfügbar und lassen sich einige Wochen lagern – eine perfekte Alternative also, wenn gerade kein Brot mehr im Haus ist, man sich den Trends hingibt oder einfach mal Lust auf etwas anderes hat. ? So macht ihr Süßkartoffel-Toasties 1 große Süßkartoffel schälen und in etwa 1cm dicke Scheiben schneiden. Im Toaster auf höchster Stufe zwei Durchgänge rösten. Alternativ nebeneinander mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier […] The post Gesunder Snack: Süßkartoffel-Toasties appeared first on minzgrün.

Süßkartoffel-Toast: fünf leckere Varianten

1. Februar 2017 The Vegetarian Diaries 

Süßkartoffel-Toasts habt ihr schon mal gehört oder?! Falls nicht, dann unbedingt weiterlesen und vor allem ausprobieren. Die dünn geschnittenen Scheiben werden im Toaster, alternativ aber auch gerne im Ofen oder Kontaktgrill für einige Minuten bei hoher Temperatur gegart und anschließend nach Lust und Laune belegt und genossen! Dabei sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ob eher süß, herzhaft, richtig deftig oder alles gleichzeitig. Alles ist möglich. Netter Nebeneffekt: Süßkartoffeln enthalten im Vergleich zu einem Toast deutlich weniger Kohlenhydrate und vor allem Kalorien. Sie sind somit eine gesunde Abwechslung im Speiseplan und schmecken dabei auch noch überaus lecker. Und das Beste zum Schluss: Die Süßkartoffel-Toasts gehen auch noch unglaublich schnell: Süßkartoffel in dünne Scheiben schneiden, ab in den Toaster (ich mag sie aus dem Kontaktgrill noch lieber) und nach ca. 3-4 Minuten sind sie fertig. Belegen und schmecken lassen! Das war’s :). Schnell, gesund und abwechslungsreich Der ein oder andere von euch wird sich vielleicht daran erinnern, dass ich vergangenes Jahr in München zu Besuch bei NOA – pflanzlich genießen zum Launch der Marke und den vier pflanzlichen Aufstrichen war. Falls nicht, könnt ihr hier noch mal nachschauen, was wir dort erlebt haben und warum man im Sommer in München eigentlich immer eine Badehose anhaben sollte. Bis heute kaufe ich die vier Aufstriche regelmäßig, vor allem Linse-Curry hat es mir so richtig angetan. Alle vier Varianten kommen ohne Konservierungsstoffe aus, sind glutenfrei, rein pflanzlich sowieso, dazu noch überaus lecker und vor allem vielseitig einsetzbar. Ihr seid euch unsicher, ob Süßkartoffel-Toasts etwas für euch ist? Mein Vorschlag: Überlegt euch kurz, welcher euer Lieblingsaufstrich oder Belag auf einem Toast oder Brot ist. Beispielsweise Avocado mit etwas Salz und Pfeffer? Probiert das Ganze einfach mal auf einer Süßkartoffel aus und ihr werdet wahrscheinlich positiv überrascht sein. Oder ihr probiert natürlich eine der Varianten, die ich euch heute hier vorstellen möchte: Zucchini-Erdnuss, Avocado, Tomate-Frühlingszwiebel, Radieschen-Kresse oder Granatapfel-Frühlingszwiebel. Wie ihr seht, ganz einfache und vor allem schnelle Kombinationen. Und jetzt ruck-zuck zum Toaster und ausprobieren! Süßkartoffel-Toast: fünf leckere Rezepte Rezept drucken Ergibt: etwa 10 Toasts Zutaten - NOA Humus Kräuter - 1 große Süßkartoffel - nach Vorliebe - Tomaten - Frühlingszwiebel - Radieschen - Avocado - Zucchini - Granatapfel - Kresse Zubereitung 1 Die Süßkartoffel gründlich reinigen und in dünne Scheiben (0,5 - 1 cm) zuschneiden. Die Scheiben in einem Toaster zweimal auf höchster Stufe toasten oder alternativ in einem Panini-Grill für 8-10 Minuten garen. Die Süßkartoffel sollte im Anschluss gar sein und Farbe angenommen haben. 2 Anschließend mit dem NOA Humus Kräuter bestreichen und nach Lust und Laune belegen. Gut passen z.B. Tomaten & Frühlingszwiebeln, Avocado & Pfeffer, Radieschen & frische Kresse oder Zucchini & Erdnüsse. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit NOA entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

Unsere liebsten Superfoods: Infos, Produkttipps und Einkaufsquellen

9. Dezember 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Unsere liebsten Superfoods: Infos, Produkttipps und EinkaufsquellenSuperfoods sind seit einiger Zeit absolut im Trend. Produkte wie Chiasamen findet man sogar schon bei Aldi & Co., der Drogeriemarkt DM bietet in Kooperation mit dem Veganz eine ganze Reihe an Superfoods wie Gojibeeren, Maca, Kakaonibs, Hanfsamen, Maulbeeren, Matcha Tee oder Quinoa an. Ebenfalls reichlich fündig wird man in Bioläden und veganen Supermärkten sowie in zahlreichen Onlineshops. Inzwischen gibt es nicht nur die eben genannten und weitere Superfoods pur zu kaufen, sondern auch als Zutat in Riegeln, als Pudding (Chia-Pudding z.B.), in Trinkmischungen, in Proteinpulvern, Smoothies und vielen weiteren Produkten. Keine Frage: Superfoods sind in! Aber warum eigentlich und was genau sind Superfoods? Was sind Superfoods? Superfoods sind Lebensmittel mit einer besonders hohen Dichte an bestimmten Nährstoffen. Chiasamen beispielsweise haben einen hohen Anteil an den wichtigen Fettsäuren Omega-3. Gleichzeitig bieten sie viele Antioxidanzien und haben einen sättigenden Effekt. Gojibeeren enthalten alle essenziellen Aminosäuren, sehr viel Vitamin C und E sowie B, 21 wichtige Spurenelemente und viel Eisen - daher gelten Gojibeeren als eines der wertvollsten Lebensmittel der Welt. Ein wahrer Superfoods-Klassiker ist Kakao. Wohl kein Lebensmittel enthält mehr Antioxidantien, insgesamt 621 - Blaubeeren zum Vergleich enthalten nur 32. Lucuma, ein Superfoods das sich gut zum Süßen und Andicken von Süßspeisen eignet, enthält unter anderem einen hohen Anteil an Niacin, ein Mineralstoff, der hilft, den Cholesterinspiegel zu regulieren. Zudem jede Menge B-Vitamine, Beta-Carotin, komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Diese Aufzählung könnte man jetzt ewig weiterführen, aber ich denke ein paar Beispiele reichen zur Veranschaulichung erst mal aus. Superfoods letztlich Früchte, Wurzeln, Algen und weitere Lebensmittel, deren Konsum sich gesundheitlich positiv auswirkt. Kein Wunder, dass die meisten Superfoods nicht selten schon seit Jahrhunderten auch in der Medizin eingesetzt werden. Zwar mag der Begriff Superfoods relativ neu sein, für die Lebensmittel an sich gilt das nicht. Im Gegenteil waren sie häufig schon vor 3.000 Jahren oder mehr Grundnahrungsmittel oder Heilmittel. Regionale Superfoods Die meisten eben aufgezählten Superfoods kommen von weit her, zum Beispiel aus den Anden oder Afrika. Sie werden daher hierzulande vor allem in Pulver- oder Kapselform angeboten, weil dieses natürlich deutlich länger haltbar und leichter zu transportieren ist. Nun muss man aber gar nicht unbedingt nur auf solche exotischen Superfoods zurückgreifen, auch quasi vor der eigenen Haustür findest du Superfoods wie Löwenzahn, Giersch, Rote Bete, Grünkohl oder Johannisbeeren. Auch solche und viele weitere heimische Lebensmittel darf man als Superfoods bezeichnen, weil sie genauso wie die oben genannten exotischen Superfoods eine besonders hohe Dichte an wertvollen Nährstoffen enthalten. Wir haben sie bislang einfach nur nicht als Superfoods bezeichnet, verdient hätten sie es aber allemal. Wie verwende ich Superfoods? Ich versuche so viele heimische Superfoods wie möglich auf meinen Speiseplan zu setzen, ergänze diesen aber gerne durch das eine oder andere exotische Superfoods. Begeistert bin ich von Chiasamen, weil sie supergesund und vielfältig zu verwenden sind. Gerade morgens gibt es bei mir fast täglich Chia: Als Pudding oder als Zugabe in Smoothies, Müslis oder Overnight Oats. Dazu gibt es statt Kaffee einen Matcha Latte oder einfach Matcha mit Reis-Kokos-Drink und einem Stück gefrorener Banane (im Mixer ordentlich durchmixen). Und im selbstgemachten Müsli findest du bei mir eigentlich immer Kakaonibs, Kokosraspeln, gerösteten Buchweizen, gepoppten Amaranth und Gojibeeren oder Maulbeeren. Meine Superfoods-Favoriten Für den Superfoods-Start habe ich noch ein paar Produkttipps: Keimling Superfoods Set: Gut als Starterset, weil mit Maca, Moringa und Gerstengras drei wertvolle Superfoods enthalten sind, die man mal ausprobieren kann. Moringa beispielsweise wird von einem afrikanischen Baum gewonnen, der auch als  Baum des Lebens bezeichnet wird. Alle Teile des Baumes werden verwendet, von der Wurzel über die Rinde bis hin zu Früchten und Blättern.    Lifefood Lifebars: Superleckere und supergesunde Energie-Riegel, die ich gerne unterwegs dabei habe - damit ich nicht auf die doofe Idee komme, meinen Hunger mit Pommes zu stillen ;-). Aber im Ernst: Die Lifebars gibt es in Sorten wie Açai+Banane, Blaubeere+Quinoa, Berry+Maca+Baobab und viele mehr. Gute Inhaltsstoffe und ein richtig guter Geschmack.   Pureraw MaKao: Pureraw hat eine Menge toller Produkte, und eines davon liebe ich besonders im Winter: den MaKao. MaKao ist eine Wortschöpfung aus Maca und Kakao. Außerdem sind noch weitere Superfoods wie Lucuma, Carob und Vanille enthalten. Eine richtig gesunde Alternative zu all den Trinkkakao-Mischungen aus dem Supermarkt. Wird einfach mit Nussmilch angerührt und fertig.   Organic Super Green Mix von Your Superfoods: Your Superfoods bieten feine Dosen mit gesundem Inhalt, Mischungen aus verschiedenen Superfoods in Pulverform, die man beispielsweise einem Smoothie zugeben kann. Der Vorteil dieser fertigen Mischungen ist, dass sie vernünftig in Hinblick auf Geschmack und Nährstoffe zusammengestellt worden sind. Gar nicht so einfach bei der Vielzahl an Superfoods. Der Super Green Mix passt natürlich perfekt zu jedem grünen Smoothie. Your Superfoods haben zudem noch so einige andere Mixe und Protein-Pulver.   Chiasamen von Sachia: Für Chiasamen-Fans wie mich gibt es inzwischen ein riesiges Angebot an entsprechenden Produkten. Mir gefallen die Chiasamen von Sachia gut, nicht zuletzt weil man sie in günstigen Nachfüllpacks bekommt. Die Dosen find ich praktischer als Tüten, in denen Chiasamen oft verpackt sind. Bei Sachia bekommt man weiße und schwarze Chiasamen, hier gibt es leichte Unterschiede bei den Nährwerten. Chia-Pudding ist eines meiner Lieblings-Frühstücks.   Matcha-Tee von Keimling: Bei mir gibt es morgens zum Chia-Pudding (oder einem anderen leckeren veganen Frühstück) keinen Kaffee, sondern Matcha. Und das in verschiedenen Varianten, z.B. einfach kalter Reis-Kokos-Drink mit einem halben Teelöffel Matcha in den Mixer, dazu manchmal noch eine Dattel. Macht wach und schmeckt echt gut. Für diese Zwecke reicht der etwas günstigere „Matcha Classic“ völlig aus.   Goodsport Riegel: Nicht nur für Sportler sind die Superfoods-Riegel von Goodsport eine gute Sache, mir schmecken die auch an Tagen, an denen ich keinen Sport mache (also fast täglich ;-)). Aber im Ernst: Super Inhaltsstoffe und tatsächlich richtig lecker, was bei Funktions-Riegeln nicht gerade immer der Fall ist. Wo kaufe ich Superfoods ein? Wie gesagt, inzwischen sogar im Drogeriemarkt oder beim Discounter, ansonsten natürlich im Bioladen oder im veganen Supermarkt. Wer gerne online bestellt, für den habe ich abschließend noch ein paar Onlineshop-Tipps: Keimling Naturkost : Hat ein riesiges Angebot an Superfoods und Produkten mit Superfoods. Bei Keimling wird Wert auf Rohkost- und Bioqualität gelegt. Pureraw : Bei Pureraw gibt es vor allem tolle Eigenprodukte, die man sonst nirgendwo bekommt. Lifefood : Gute Produkte, vor allem die Lifebars finde ich genial lecker und gesund. Goodsport Riegel : Richtig gute Energie-Riegel, besonders für Sportler. Schmecken gut und sind absolut sinnvoll zusammengestellt. Nu3 : Große Auswahl an Superfoods, mit Eigenmarke. Your Superfoods : Tolle Superfoodsmischungen für Smoothies, Müslis etc. Naturarten : Gesunde Müslis mit gekeimten Superfoods, fantastische Pestos und mehr Boutique Vegan: Großer Onlineshop mit einer Extrakategorie für Superfoods und Nahrungsergänzungsmittel. Alles vegetarisch: Riesen Onlineshop, der auch eine große Auswahl an Superfoods bietet. Reformhaus Shop : Der Onlineshop der Reformhäuser bietet ebenfalls eine große Auswahl an Superfoods an. Das waren einige Basic-Infos zum Thema Superfoods. Ich hoffe, du kannst einige Tipps und Infos gut gebrauchen. Wenn du magst, schreib doch in den Kommentaren, was dein liebstes Superfoods ist, und was du damit machst. Hast du weitere Tipps, wo man gut Superfoods kaufen kann? Immer her damit! Danke! 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Die Wunderpflanze: Die Süßlupine erobert Deutschland

14. Oktober 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Die Wunderpflanze: Die Süßlupine erobert Deutschland  Es gibt viele Gründe die Süßlupine zu kennen und zu genießen. Die Pflanze, die auch in Deutschland heimisch ist, hat neben mehr als 30% Eiweißanteil auch einen hohen Ballaststoffanteil zu bieten und enthält die Vitamine B1 und A sowie die Mineralstoffe Kalzium, Kalium und Magnesium. Nicht nur für Sportler ein Muss, sondern wegen ihres himmlisch leicht nussigen Geschmacks auf jedem Speiseplan eine Bereicherung. Kleine Einführung in die Welt der Lupine: Die Geschichte der Lupine reicht Jahrtausende zurück. Im Mittelmeerraum werden Lupinen schon lange Zeit geschätzt. Nicht nur ihres hohen Nährwertes wegen, auch für die Natur ist sie ein wahrer Segen. Sie hübscht die Landschaft durch ihre Farbenvielfalt auf und lockert überdies noch die Böden auf und reichert diese mit Nährstoffen an. Die Lupine gehört zu der Familie der Hülsenfrüchte. Ihre wertvollen Lupinensamen, auch Lupinenkerne oder Lupinenbohnen genannt, sind erbsengroß und enthalten – abhängig von der genauen Sorte – sagenhafte 36 – 48% Eiweiß welches alle essenziellen Aminosäuren enthält, unter anderem Lysin. Unterscheiden muss man die Süßlupinen und die Lupinen. Während die Lupine die ursprüngliche Pflanze ist, ist die Süßlupine eine Zuchtform die Anfang des 20 Jhd. entstanden ist. In der Süßlupine wurden die Bitterstoffe (Alkaloide) auf ein Minimum herausgezüchtet, sodass die Samen der Pflanze auch ohne tagelanges herauswaschen der Bitterstoffe genießbar sind. Wenn also von der essbaren Lupine die Rede ist, ist immer die Süßlupine gemeint. Was kann die Süßlupine? Ein kurzer Steckbrief: – heimischer und gentechnikfreier Anbau – hoher Eiweißgehalt von über 35 Prozent – enthält alle acht essenziellen Aminosäuren – Eiweiß wirkt basisch im Körper – Anteil von 85 Prozent der gesunden, ungesättigten Fettsäuren am Gesamtfett – Ballaststoffanteil von 15 Prozent – enthält u. a. die Vitamine B1, A und Kalium, Kalzium und Magnesium Außerdem ist die Lupine: – glutenfrei – laktosefrei – cholesterinfrei – zuckerfrei – und natürlich rein pflanzlich Der Vergleich zu Soja: All diese Eigenschaften ähneln sehr der Sojapflanze. Auch der Nährwerte sind fast gleich. Auszug aus wikipedia.org Zu was also greifen? Der Vorteil von Soja ist klar das große Produktangebot. Von Sojamilch über Sojajoghurt, Tofu und allerlei Fertigprodukten gehören Sojaprodukte mittlerweile in fast jedem Supermarkt und sogar im Discounter zur Standardbestückung. Diese hohe Verbreitung macht es jedem vegan/­­vegetarisch Interessierten leicht, an diese Produkte zu kommen. Reformhäuser, Bio -und Vegan-Supermärkte halten überdies noch eigene und exklusivere Marken und Produkte in verschiedensten Variationen im Angebot. Was der große Vorteil ist, stellt auf der anderen Seite jedoch auch einen großen Nachteil dar. Soja ist unlängst zum Massenprodukt geworden. Der großflächige Sojaanbau laugt die Böden aus und es müssen immer wieder neue Anbauflächen erschlossen werden. Auch die Sojaverarbeitung wird auf Massenproduktion und Effizienz umgestellt. Somit bleibt vom ursprünglich gesunden Produkt, in der Regel nicht mehr viel nährstoffreiches übrig und die Umwelt wird belastet. Die Ausnahme bilden handverarbeitete und exklusive Bio Produkte. Und dann ist da noch die Genmanipulation im Futtersoja. Der Großteil der Sojaernte wird für die Tierfuttermittelproduktion verwendet. Diese Sojabohnen sind gen-technisch verändert. Je nach Quellenangaben* sind bereits 80 bis 90% der Ernte gen-technisch verändert. Dieses Negativ-Image überträgt sich zunehmend auf das Image der Sojabohne insgesamt. Soja hat also derzeit nicht nur mit Imageproblemen zu kämpfen. Die Alternative: Lupine Die Lupine ist bezüglich gen-technischen Veränderungen völlig unbelastet und es sind keine Fälle einer solchen Veränderung bekannt. Zudem wächst sie heimisch und stellt keine hohen Ansprüche an den Boden. Im Gegenteil: Oft wächst die Süsslupine sogar auf kargen Böden, und benötigt keine oder nur wenig Düngung, denn ihr tief reichendes Wurzelsystem bindet Stickstoff. Dadurch sorgt die Lupine für eine natürliche Verbesserung der Bodenqualität, von der auch Folgefrüchte, die auf diesem Boden angebaut werden, profitieren. Aufgrund dieser guten Vorfruchteigenschaften leisten die Lupinen einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Landbewirtschaftung. Derzeit werden Süßlupinen vorwiegend im Norden Deutschlands angebaut und auch in Deutschland verarbeitet, was den CO2-Fuß-Abdruck deutlich begünstigt. Die Lupine bietet also einen echten CO2-Bonus. Aus der Bohne der Lupine lassen sich viele tolle Produkte verarbeiten: – Lupinenmehl – Lupinenkerne – Lupinencrunchy – Lupinenflocken – Lupinenmilch etc. gewonnen. Aus der Lupine lässt sich also alles zaubern, was das Herz begehrt: Von deftigen Lupinenschnitzeln und Steaks über leckere Shakes und Müsli bis hin zu Joghurts und Desserts. Alles voller pflanzlichem Eiweiß, hochwertigen Fetten und guten Kohlenhydraten. Auch in den Supermärkten findet die Süßlupine und aus ihr hergestellte Produkte immer mehr Verbreitung. Wir von Deutschland is (s)t vegan haben das Glück, dass wir uns schon seit Wochen durch die verschiedensten Lupinenprodukte durchprobieren und euch nun unsere 5 Highlights vorstellen können. Unsere Top 5 Produktempfehlungen 1. Lupinen Joghurt-Alternative Mango von MADE WITH LUVE Wer unter einer Laktoseintoleranz leidet oder keine Sojaprodukte verträgt, der ist ständig auf der Suche nach geeigneten sojafreien Joghurt-Alternativen. Wir haben die MADE WITH LUVE Joghurt-Alternativen für uns entdeckt. Sie basieren auf dem Eiweiß der Blauen Süßlupine und es gibt sie in fünf leckeren Sorten. Unser Favorit: Die exotische Sorte Mango. Das tolle an den Joghurt-Alternativen von MADE WITH LUVE: Sie sind nicht nur ohne Soja und vegan, sondern auch laktose-, gluten- und cholesterinfrei. Ihre cremige Konsistenz verdanken sie den veganen Joghurt-Kulturen (Str. thermophilus, L. bulgaricus), mit denen die Joghurt-Alternativen natürlich fermentiert sind. - Rein pflanzlich, ohne Gentechnik - Blaue Süßlupine aus heimischem Anbau - Mit Lupinen Eiweiß nach einem patentierten Verfahren, entwickelt am Fraunhofer IVV, Freising - Packungsgröße  500 g, in aus ausgewählten Supermärkten auch 150 g - Erhältlich bei zahlreichen Händlern und bei alles-vegetarisch.de ab 1,99  EUR (500 g-Becher) 2. BIO Süßlupinen Protein - gekeimt von PURYA  Gekeimte Süßlupine enthält viele Proteine mit allen essentiellen Aminosäuren, die der Körper nur mit der Nahrung aufnehmen kann. Proteine tragen zu einer Erhaltung und Zunahme der Muskelmasse bei. Wertvolle Nährstoffe, Vitamine und Enzyme werden erst durch die Keimung verfügbar gemacht. - 100% gekeimte Süßlupine - glutenfrei - Lupine aus kontrolliert biologischem Anbau - Packungsgröße  250 g - Erhältlich bei goodfood-shop.de ab 9,90 EUR 3. Lupinenmehl aus 100 % gemahlenen Süßlupinensamen von Govinda Süßlupinenmehl ist sehr reich an wertvollem pflanzlichem Protein und ist vielseitig einsetzbar. Dabei dient es nicht nur als Eiersatz, sondern auch als feine Zugabe zu Gebäck oder Smoothies. Gebäck oder Smoothies werden so auf natürliche und leckere Weise mit Protein angereichert. Zur Verwendung als Eiersatz einen Esslöffel Süßlupinenmehl mit 1 Esslöffel Wasser anrühren. Diese Menge ersetzt z.B. in Rührkuchen oder Mürbeteig 1 Ei. - 100% gekeimte Süßlupine - Geschmack: mild, ganz leicht süß - aus kontrolliert biologischem Anbau - als Eiersatz geeignet - Packungsgröße  300 g - Erhältlich bei govinda-natur.de ab 6,70 EUR 4. Lupinenkaffee von Naturata Wer weniger Kaffee trinken möchte und nicht nur Tee trinken möchte, der kann wunderbar köstlichen Lupinenkaffee genießen. Besonders lecker mit Hafer- oder Mandeldrink. Die Herstellung des Naturata Kaffees erfolgt in einem handwerklich arbeitenden Familienbetrieb im Schweizer Emmental. Das Verfahren wird wunderbar hier beschrieben. Der Lupinenkaffee kann außerdem zahlreichen Gerichten eine raffinierte, würzige Note geben. Einfach mal mutig ausprobieren. - Zutaten: 60 %, Roggen, Zichorien - aus kontrolliert biologischem Anbau - koffeinfrei - glutenfrei - Packungsgröße  100 g - Erhältlich bei shop.naturata.de ab 5,29 EUR 5. Bratfertige GYROS aus Süsslupinensamen von alberts Wer möchte nicht mal einen leckeren veganen Döner essen? Wir haben den von alberts probiert und möchten euch das Produkt mit Rezept empfehlen. Die Lupinen werden von Öko-Landwirten ihres Vertrauens direkt in unserer Region angebaut. Kurze Wege, hohe Qualität und Frische – garantiert ohne Gentechnik! - sojafrei - aus kontrolliert biologischem Anbau - Packungsgröße  200 g - Erhältlich bei alles-vegetarisch.de ab 3,59 EUR   Um die Vielfalt dieser Pflanze zu zeigen hat Christian Wenzel von christian-wenzel.com der Lupine ein Kompendium incl. großem Rezeptteil gewidmet und an deutschlandisstvegan.de exklusiv aus dem neuen Buch Vegan Kochen mit Lupine eines der besten Rezepte spendiert. Credit: Jan Wischnewski Photograph | Berlin „Lupinen Schoko Power Vorbereitungszeit: 10 Minuten Kühlzeit: 3 Stunden Stücke: 8-10 50 g getrocknete Datteln ohne Steine 50 g getrocknete Feigen 150 g vegane Zartbitterkuvertüre 50 g Lupinenflocken 200 g gemischte Nüsse und Kerne (nach Belieben) 40 g Sesam Die Datteln und die Feigen klein schneiden und in einem Blitzhacker fein pürieren. Die Kuvertüre hacken und über einem heißen Wasserbad schmelzen. Das Trockenfrucht-Püree, die Kuvertüre, die Lupinenflocken sowie die Nüsse und Kerne miteinander vermengen. Eine Kastenbackform oder eine Auflaufform mit Frischhaltefolie auslegen. Die Schokoladenmasse darin verteilen, mit Frischhaltefolie abdecken und flach drücken. Im Kühlschrank etwa 3 Stunden kalt stellen. Danach Masse mithilfe der Folie aus der Form stürzen und in Riegel schneiden. Den Sesam in einer trockenen Pfanne rösten und lauwarm abkühlen lassen. Die Riegel auf 2 gegenüberliegenden Seiten in den Sesam drücken und ggf. nochmals im Kühlschrank erkalten lassen. Pro Stück: kJ/­­kcal 1180/­­280 E 6,9 g K 18 g F 20,3 g BUCH TIPP: Weitere Rezepte im neuen Buch „Vegan Kochen mit Lupine“ von Christian Wenzel seit dem 10.10.2016 im Handel. Bestellen kannst du das Buch hier.  Hier geht es zum Trailer –> Fazit Genieße die sündenfreie und leckere Süßlupine in vollen Zügen und lasse dich von ihrer Charme verzaubern. Es gibt so viele Vorteile und tolle Produktvariationen. Wir sind uns sicher, wir werden von der Süsslupine noch viel hören.     Christian Wenzel ist der deutsche Personal Branding Experte & Consultant für die vegane Branche und Experte auf dem Gebiet vegane Fitnessernährung. Seit 2013 ernährt er sich vegan und war einer der ersten deutschen Freeathleten. Begeistert von der veganen Ernährungsweise und dem Bodyweight Training, merkte er schnell, dass er mehr Menschen von diesem Lifestyle und den vielen positiven Aspekten der Kombination „vegan & Bodyweight Training“ wissen lassen wollte. So entschloss er sich im Sommer 2013, seine Erfahrungen und sein Wissen im Netz zu teilen und gründete die Plattform vegan-freeletics.com. Seine Leidenschaft für die Süsslupine vollendet er in seinem neuen Buch „Vegan kochen mit Lupine“   Quellenangaben: http:/­­/­­www.transgen.de/­­anbau/­­460.gentechnisch-veraenderte-sojabohnen-anbauflaechen-weltweit.html) http:/­­/­­www.wwf.de/­­fileadmin/­­fm-wwf/­­Publikationen-PDF/­­WWF-Studie_­Sojaboom_­in_­deutschen_­Staellen.pdf Der Beitrag Die Wunderpflanze: Die Süßlupine erobert Deutschland erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.


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