Klette - vegetarische Rezepte

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Klette vegetarische Rezepte

Interview: Recherche Aktivist von Ariwa

11. September 2020 Deutschland is(s)t vegan 

Interview: Recherche Aktivist von Ariwa Wer sind eigentlich die versteckten Akteure, die Grausamkeit an Tieren aufdecken und mehr Transparenz schaffen? Und viele Menschen durch schreckliche Bilder der Realität davon überzeugen, sich vegan zu ernähren? Dahinter steckt die harte Arbeit eines Recherche Aktivisten! Damit wir einmal einen tieferen Einblick in das Handeln und Wirken dieser Persönlichkeiten erhalten, haben wir uns mit einer Recherche Aktivistin von Animal Rights Watch e.V. (Ariwa) zusammengesetzt. Sie erzählt uns, wie sie die dreckigen Geheimnisse der Fleischindustrie zu Tage bringt und was ihre Tätigkeit als Aktivistin ausmacht. Hier findest du noch spannende Themen: - Massentierhaltung - Die Fakten - Tierrechtsorganisationen vorgestellt - Vegane Dokumentationen - Pelzindustrie - die Füchsin Mascha Recherche Aktivistin bei der Arbeit | Bild: Ariwa Wir sind schon gespannt, dir ihre Erfahrungen mitzuteilen und nahezubringen, wie spannend und gleichzeitig düster die Tätigkeit im Recherche Aktivismus sein kann. Natürlich gibt es auch noch weitere Formen von Aktivismus und Organisationen, die du unterstützen kannst, wenn du für Tierwohl einstehen möchtest. Dafür empfehlen wir dir unsere Vorstellung verschiedener Organisationen. Inhaltsverzeichnis - Was ist die größte Motivation hinter deiner Tätigkeit als Recherche Aktivist? - Was ist Tierrechtsaktivismus für dich? - Welche positiven Erfahrungen aus dem Recherche Aktivismus sind dir im Kopf geblieben? - Und welche negativen? - Was macht dich stolz auf deine Arbeit? - Welche Aktion würdest du als besonders gelungen bezeichnen? - Welche spannenden Wendungen oder Ergebnisse haben sich aus deiner Arbeit bereits ergeben? - Gibt es Voraussetzungen, um Recherche Aktivist zu werden? - Wie kann man am besten im Aktivismus einsteigen? Welche Tipps hast du? - Was ist die beste Überzeugungsstrategie für den Veganismus vor einem Fleischesser? Wir freuen uns sehr, dass du dich für das Interview mit uns bereit erklärt hast! Durch die Recherche für unseren Artikel über Massentierhaltung bin ich auch tiefer in den dahinterliegenden Aktivismus eingestiegen und zolle großen Respekt vor allen, die sich dafür einsetzen!  Ich freue mich, dass ihr euch für unsere Arbeit interessiert. Ich finde es sehr wichtig, dass sich Menschen damit auseinandersetzen, wie unzählige Tiere unter der Unterdrückung des Menschen leiden. Sie werden eingesperrt und am Ende brutalst umgebracht, nur für den Luxus des guten Geschmacks.  Was ist die größte Motivation hinter deiner Tätigkeit als Recherche Aktivist? In unserer Gesellschaft gilt das als normal: Tiere züchten, quälen und essen wird als völlig selbstverständlich betrachtet. Für mich war das nie so. Wenn jemand leidet, egal wer, dann tut mir das irre leid. So konnte ich diese unglaubliche Tierausbeutung auch nie ertragen. Ich habe nie bewusst entschieden, mich für Tierrechte zu engagieren, es ist ganz automatisch passiert. Für mich zählt vor allem, dass es einfach das Richtige ist, sich für die Allerschwächsten in unserer Gesellschaft einzusetzen. Was ist Tierrechtsaktivismus für dich? Für mich hat Tierrechtsaktivismus das klare Ziel, die Ausbeutung von Tieren zu beenden. Ich fokussiere dabei auf die sogenannten Nutztiere, die in der Landwirtschaft leiden und sterben müssen. Und ich wähle Aktionen die Menschen über das Leid der Tiere aufklären, damit die sich bewusst entscheiden können, ob sie diese Industrie weiter unterstützen wollen. Aus dem Grund bin ich seit über fünf Jahren als Recherche Aktivistin aktiv. Gigantische Hühnermast | Bild: Ariwa Unsere Bilder aus Tieranlagen laufen zur besten Sendezeit im deutschen Fernsehen und erreichen so Millionen Menschen. So streuen wir immer und immer wieder Sand ins Getriebe der Fleischindustrie und schaden ihrem Ansehen. Welche positiven Erfahrungen aus dem Recherche Aktivismus sind dir besonders im Kopf geblieben? Positiv erlebe ich immer wieder, dass Tierrechts-Recherchen ein echt gutes Mittel sind, um zum einen wirklich Emotionen in den Menschen zu wecken. Und sie sind das effektivste Mittel, die Tierindustrie wirklich an der Wurzel anzugreifen. Ich finde das merkt man besonders daran, wie stark der Unmut der Agrarlobby und der Politik uns gegenüber ist. Wir bringen ans Licht, was ansonsten immer verborgen geblieben wäre. Und Medien und Gesellschaft stehen hinter uns. Und welche negativen? Negative Erlebnisse mache ich immer wieder. Zum Beispiel habe ich einmal mit einer weiteren Person in einer Schweinezucht ein Ferkel eingeklemmt in einer Spalte im Boden entdeckt. Schweinemast Ställe | Bild: Ariwa Die neugeborenen Ferkel werden mit der Sau in kleinen Buchten gehalten. Die Sau fixiert in einem Kastenstand und die Ferkel drum herum, aber auch hier: Spaltenboden und darunter Gülle. In einer etwas zu großen Spalte steckte das Ferkel drin. Es wäre hier entweder durch die Spalte durchgerutscht und somit unten im Güllesystem ertrunken oder an den Quetschungen gestorben. Nicht nur, dass das Ferkel festklemmte - die Sau lag auch noch mit ihrem Hinterteil auf dem Ferkel drauf. Wir mussten also die Sau hochheben und gleichzeitig versuchen, das Ferkel aus der Spalte zu befreien, ohne dass das Ferkel ,,auseinanderreißt. Am Ende haben wir es geschafft und es unter die Rotlichtlampe gelegt. Diese dramatische Situation könnt ihr hier nacherleben. Es war klar, dass dieses Ferkel nicht überleben wird, es war schon zu zerquetscht. Obwohl ich wusste, welches Schicksal das Ferkel erwartet, habe ich es zurückgelegt in die Bucht. Das sind die schwersten Momente. Wenn ich einem Individuum zu lange in die Augen gucke oder es in der Hand halte, dann ist es unfassbar schwer es zurückzulassen. Aber ich kann diesen ganzen Ferkeln dort nicht helfen und muss sie leidend und sterbend zurücklassen. Was macht dich stolz auf deine Arbeit? ,,Stolz ist im Zusammenhang von Tierrechts-Recherchen ein recht schwieriger Begriff. Wenn man eine gute Aktion gemacht hat und sehr starkes Material hat, bedeutet das im Umkehrschluss automatisch, dass man besonders leidende Tiere gefilmt hat. Denn wenn in einer Tieranlage besonders krass gegen geltende Verordnungen verstoßen wird, hat die Presse auch mehr Interesse an dem Videomaterial und es wird bundesweit darüber berichtet. Es ist echt etwas absurd, denn wir Recherche Aktivisten freuen uns natürlich, wenn wir ein gutes Motiv finden und gleichzeitig tun einem die Tiere, die man filmt, mega leid und man kann oft nicht in Ruhe schlafen. Welche Aktion würdest du als besonders gelungen bezeichnen? Besonders ,,stolz in diesem Sinne bin ich auf unsere Schlachthof-Recherche vor einiger Zeit. Ich war damals das erste Mal in einem Schlachthof. Es war extrem schwer, dort reinzukommen und wir waren oft da und wurden auch zweimal gesehen, aber wir sind immer wieder gekommen und haben es am Ende geschafft, einige versteckte Kameras im Tötungsbereich aufzuhängen. Unsere Kamera hing direkt über dem Ort wo die Rinder ausgeblutet werden. Es gab so viele Schlachtfehler, die in diesem Schlachthof gemacht wurden. Viele Rinder kämpften minutenlang bei vollem Bewusstsein um ihr Leben, da sie falsch betäubt wurden. Ich habe mich in dieser Zeit oft so leer gefühlt, nachdem ich stundenlang am Tag diese blutigen grausamen Szenen angeguckt habe. Diese Recherche wird mir sicher für immer stark in Erinnerung bleiben. Aber es hat sich auch gelohnt: Nachdem das Videomaterial im Fernsehen veröffentlicht wurde, musste der Schlachthof für immer schließen. Welche spannenden Wendungen oder Ergebnisse haben sich aus deiner Arbeit bereits ergeben? Zum Beispiel wurde jetzt nach jahrelangen immer wiederkehrenden Veröffentlichungen von eingequetschten Sauen in Kastenständen, die Nutztierhaltungsverordnung geändert und Kastenstände mit sehr langen Übergangsfristen abgeschafft. Sauen werden dann irgendwann mehr in der Gruppe gehalten. Natürlich geht es den Sauen in der Gruppenhaltung auch ein klein wenig besser, aber ich bin für die gesamte Abschaffung von Tierausbeutung und nicht für Haltungsverbesserungen, deshalb würde ich das nicht als Ergebnis beurteilen, eher als guten Nebeneffekt. Gibt es Voraussetzungen, um Recherche Aktivist zu werden? Welche sollte man mitbringen? An sich kann jeder Recherche Aktivist werden. Insgesamt sollte man aber körperlich fit sein. Solche Nächte sind ziemlich anstrengend: lange Autofahrten, man geht nicht vor 6 Uhr ins Bett, man muss oft über Zäune klettern, weite Wege über Äcker laufen und manchmal wird man auch gesehen und muss schnell wegrennen. Putenmast | Bild: Ariwa Man sollte solche Einsätze auf Tierbetrieben aber nie ohne Leute mit Erfahrung machen und nie auf eigene Faust losziehen. Zum Beispiel muss man immer auf die Sicherheit der Tiere achten und sollte nichts verändern oder beschädigen. Man sollte sich auch bewusst machen, dass so ein Hausfriedensbruch möglicherweise strafbar ist. Auch Erfahrung mit Film- und Fototechnik sind praktisch, ebenso wie Kenntnisse über Tierhaltung und Verordnungen. Wie kann man am besten im Aktivismus einsteigen? Welche Tipps hast du? Wenn man in den Aktivismus einsteigen will, sind Bündnisse und Kampagnen sehr empfehlenswert, die große Aktionen mit vielen Menschen organisieren. Hier können unerfahrene Leute gut eingebunden werden. Beispielsweise das Bündnis ,,Gemeinsam gegen die Tierindustrie. Dieses Bündnis organisiert Massenaktionen zivilen Ungehorsams, zum Beispiel Blockaden vor Schlachthöfen. Hier gibt es immer viele verschiedene Aufgaben vom Anketten an Betonfässern bis hin zu Transparente auf einer angemeldeten Kundgebung halten. Aber natürlich gibt es auch coolen Straßenaktivismus, wie zum Beispiel die Demos zur Schließung aller Schlachthäuser, die Animal Rights Watch organisiert. Ich finde Demos sind ein super Ort für neue Leute, um Kontakte zu knüpfen und die Szene kennenzulernen. Was ist die beste Überzeugungsstrategie für den Veganismus vor einem Fleischesser? Tatsächlich denke ich, dass die Bilder aus den Tierställen am meisten bei den Menschen bewegen können. Sogenannte ,,Nutztiere werden wie jedes andere Industriemassenprodukt auf die billigste Weise hergestellt. Das hat absolut nichts mehr mit dem ,,Leben auf einem Bauernhof zu tun, wie es immer noch in Kinderbüchern suggeriert wird. Recherche in der Putenmast | Bild: Ariwa Die Recherche-Bilder schaffen es, in Menschen Emotionen und Mitleid zu wecken. Das führt sehr häufig dazu, dass Menschen entscheiden, diese Industrie nicht mehr mit ihrem Konsum zu unterstützen und selbst dagegen aktiv zu werden. Vielen Dank für dieses aufschlussreiche Interview! Das Gespräch mit der mutigen Recherche Aktivistin von Ariwa konnte uns tiefe Eindrücke in das Leben eines Aktivisten vermitteln. Hut ab für die wegweisende Arbeit, die uns Erkenntnisse und Bilder liefert, um immer mehr Menschen über die Grausamkeit in der industriellen Tierhaltung aufzuklären. So können wir vielleicht irgendwann am Punkt ankommen, an dem sich Massentierhaltung durch bewusste Konsumentenentscheidungen selbst abschafft. Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shops vor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! Weitere Artikel, die dich interessieren könnten: - Massentierhaltung - Die Fakten - Tierrechtsorganisationen vorgestellt - Vegane Dokumentationen - 10 Bücher zum Vegan-Einstieg - Abwechslungsreiche Ernährung für Veganer - Ist vegane Ernährung gesund? - Pelzindustrie - die Füchsin Mascha

Interview: Recherche Aktivist von der Ariwa

11. September 2020 Deutschland is(s)t vegan 

Interview: Recherche Aktivist von der Ariwa Wer sind eigentlich die versteckten Akteure, die Grausamkeit an Tieren aufdecken und mehr Transparenz schaffen? Und viele Menschen durch schreckliche Bilder der Realität davon überzeugen, sich vegan zu ernähren? Dahinter steckt die harte Arbeit eines Recherche Aktivisten! Damit wir einmal einen tieferen Einblick in das Handeln und Wirken dieser Persönlichkeiten erhalten, haben wir uns mit einer Recherche Aktivistin der Animal Rights Watch e.V. (Ariwa) zusammengesetzt. Sie erzählt uns, wie sie die dreckigen Geheimnisse der Fleischindustrie zu Tage bringt und was ihre Tätigkeit als Aktivistin ausmacht. Hier findest du noch spannende Themen: - Massentierhaltung - Die Fakten - Tierrechtsorganisationen vorgestellt - Vegane Dokumentationen - Pelzindustrie - die Füchsin Mascha Recherche Aktivistin bei der Arbeit | Bild: Ariwa Wir sind schon gespannt, dir ihre Erfahrungen mitzuteilen und nahezubringen, wie spannend und gleichzeitig düster die Tätigkeit im Recherche Aktivismus sein kann. Natürlich gibt es auch noch weitere Formen von Aktivismus und Organisationen, die du unterstützen kannst, wenn du für Tierwohl einstehen möchtest. Dafür empfehlen wir dir unsere Vorstellung verschiedener Organisationen. Inhaltsverzeichnis - Was ist die größte Motivation hinter deiner Tätigkeit als Recherche Aktivist? - Was ist Tierrechtsaktivismus für dich? - Welche positiven Erfahrungen aus dem Recherche Aktivismus sind dir im Kopf geblieben? - Und welche negativen? - Was macht dich stolz auf deine Arbeit? - Welche Aktion würdest du als besonders gelungen bezeichnen? - Welche spannenden Wendungen oder Ergebnisse haben sich aus deiner Arbeit bereits ergeben? - Gibt es Voraussetzungen, um Recherche Aktivist zu werden? - Wie kann man am besten im Aktivismus einsteigen? Welche Tipps hast du? - Was ist die beste Überzeugungsstrategie für den Veganismus vor einem Fleischesser? Wir freuen uns sehr, dass du dich für das Interview mit uns bereit erklärt hast! Durch die Recherche für unseren Artikel über Massentierhaltung bin ich auch tiefer in den dahinterliegenden Aktivismus eingestiegen und zolle großen Respekt vor allen, die sich dafür einsetzen!  Ich freue mich, dass ihr euch für unsere Arbeit interessiert. Ich finde es sehr wichtig, dass sich Menschen damit auseinandersetzen, wie unzählige Tiere unter der Unterdrückung des Menschen leiden. Sie werden eingesperrt und am Ende brutalst umgebracht, nur für den Luxus des guten Geschmacks.  Was ist die größte Motivation hinter deiner Tätigkeit als Recherche Aktivist? In unserer Gesellschaft gilt das als normal: Tiere züchten, quälen und essen wird als völlig selbstverständlich betrachtet. Für mich war das nie so. Wenn jemand leidet, egal wer, dann tut mir das irre leid. So konnte ich diese unglaubliche Tierausbeutung auch nie ertragen. Ich habe nie bewusst entschieden, mich für Tierrechte zu engagieren, es ist ganz automatisch passiert. Für mich zählt vor allem, dass es einfach das Richtige ist, sich für die Allerschwächsten in unserer Gesellschaft einzusetzen. Was ist Tierrechtsaktivismus für dich? Für mich hat Tierrechtsaktivismus das klare Ziel, die Ausbeutung von Tieren zu beenden. Ich fokussiere dabei auf die sogenannten Nutztiere, die in der Landwirtschaft leiden und sterben müssen. Und ich wähle Aktionen die Menschen über das Leid der Tiere aufklären, damit die sich bewusst entscheiden können, ob sie diese Industrie weiter unterstützen wollen. Aus dem Grund bin ich seit über fünf Jahren als Recherche Aktivistin aktiv. Gigantische Hühnermast | Bild: Ariwa Unsere Bilder aus Tieranlagen laufen zur besten Sendezeit im deutschen Fernsehen und erreichen so Millionen Menschen. So streuen wir immer und immer wieder Sand ins Getriebe der Fleischindustrie und schaden ihrem Ansehen. Welche positiven Erfahrungen aus dem Recherche Aktivismus sind dir besonders im Kopf geblieben? Positiv erlebe ich immer wieder, dass Tierrechts-Recherchen ein echt gutes Mittel sind, um zum einen wirklich Emotionen in den Menschen zu wecken. Und sie sind das effektivste Mittel, die Tierindustrie wirklich an der Wurzel anzugreifen. Ich finde das merkt man besonders daran, wie stark der Unmut der Agrarlobby und der Politik uns gegenüber ist. Wir bringen ans Licht, was ansonsten immer verborgen geblieben wäre. Und Medien und Gesellschaft stehen hinter uns. Und welche negativen? Negative Erlebnisse mache ich immer wieder. Zum Beispiel habe ich einmal mit einer weiteren Person in einer Schweinezucht ein Ferkel eingeklemmt in einer Spalte im Boden entdeckt. Schweinemast Ställe | Bild: Ariwa Die neugeborenen Ferkel werden mit der Sau in kleinen Buchten gehalten. Die Sau fixiert in einem Kastenstand und die Ferkel drum herum, aber auch hier: Spaltenboden und darunter Gülle. In einer etwas zu großen Spalte steckte das Ferkel drin. Es wäre hier entweder durch die Spalte durchgerutscht und somit unten im Güllesystem ertrunken oder an den Quetschungen gestorben. Nicht nur, dass das Ferkel festklemmte - die Sau lag auch noch mit ihrem Hinterteil auf dem Ferkel drauf. Wir mussten also die Sau hochheben und gleichzeitig versuchen, das Ferkel aus der Spalte zu befreien, ohne dass das Ferkel ,,auseinanderreißt. Am Ende haben wir es geschafft und es unter die Rotlichtlampe gelegt. Diese dramatische Situation könnt ihr hier nacherleben. Es war klar, dass dieses Ferkel nicht überleben wird, es war schon zu zerquetscht. Obwohl ich wusste, welches Schicksal das Ferkel erwartet, habe ich es zurückgelegt in die Bucht. Das sind die schwersten Momente. Wenn ich einem Individuum zu lange in die Augen gucke oder es in der Hand halte, dann ist es unfassbar schwer es zurückzulassen. Aber ich kann diesen ganzen Ferkeln dort nicht helfen und muss sie leidend und sterbend zurücklassen. Was macht dich stolz auf deine Arbeit? ,,Stolz ist im Zusammenhang von Tierrechts-Recherchen ein recht schwieriger Begriff. Wenn man eine gute Aktion gemacht hat und sehr starkes Material hat, bedeutet das im Umkehrschluss automatisch, dass man besonders leidende Tiere gefilmt hat. Denn wenn in einer Tieranlage besonders krass gegen geltende Verordnungen verstoßen wird, hat die Presse auch mehr Interesse an dem Videomaterial und es wird bundesweit darüber berichtet. Es ist echt etwas absurd, denn wir Recherche Aktivisten freuen uns natürlich, wenn wir ein gutes Motiv finden und gleichzeitig tun einem die Tiere, die man filmt, mega leid und man kann oft nicht in Ruhe schlafen. Welche Aktion würdest du als besonders gelungen bezeichnen? Besonders ,,stolz in diesem Sinne bin ich auf unsere Schlachthof-Recherche vor einiger Zeit. Ich war damals das erste Mal in einem Schlachthof. Es war extrem schwer, dort reinzukommen und wir waren oft da und wurden auch zweimal gesehen, aber wir sind immer wieder gekommen und haben es am Ende geschafft, einige versteckte Kameras im Tötungsbereich aufzuhängen. Unsere Kamera hing direkt über dem Ort wo die Rinder ausgeblutet werden. Es gab so viele Schlachtfehler, die in diesem Schlachthof gemacht wurden. Viele Rinder kämpften minutenlang bei vollem Bewusstsein um ihr Leben, da sie falsch betäubt wurden. Ich habe mich in dieser Zeit oft so leer gefühlt, nachdem ich stundenlang am Tag diese blutigen grausamen Szenen angeguckt habe. Diese Recherche wird mir sicher für immer stark in Erinnerung bleiben. Aber es hat sich auch gelohnt: Nachdem das Videomaterial im Fernsehen veröffentlicht wurde, musste der Schlachthof für immer schließen. Welche spannenden Wendungen oder Ergebnisse haben sich aus deiner Arbeit bereits ergeben? Zum Beispiel wurde jetzt nach jahrelangen immer wiederkehrenden Veröffentlichungen von eingequetschten Sauen in Kastenständen, die Nutztierhaltungsverordnung geändert und Kastenstände mit sehr langen Übergangsfristen abgeschafft. Sauen werden dann irgendwann mehr in der Gruppe gehalten. Natürlich geht es den Sauen in der Gruppenhaltung auch ein klein wenig besser, aber ich bin für die gesamte Abschaffung von Tierausbeutung und nicht für Haltungsverbesserungen, deshalb würde ich das nicht als Ergebnis beurteilen, eher als guten Nebeneffekt. Gibt es Voraussetzungen, um Recherche Aktivist zu werden? Welche sollte man mitbringen? An sich kann jeder Recherche Aktivist werden. Insgesamt sollte man aber körperlich fit sein. Solche Nächte sind ziemlich anstrengend: lange Autofahrten, man geht nicht vor 6 Uhr ins Bett, man muss oft über Zäune klettern, weite Wege über Äcker laufen und manchmal wird man auch gesehen und muss schnell wegrennen. Putenmast | Bild: Ariwa Man sollte solche Einsätze auf Tierbetrieben aber nie ohne Leute mit Erfahrung machen und nie auf eigene Faust losziehen. Zum Beispiel muss man immer auf die Sicherheit der Tiere achten und sollte nichts verändern oder beschädigen. Man sollte sich auch bewusst machen, dass so ein Hausfriedensbruch möglicherweise strafbar ist. Auch Erfahrung mit Film- und Fototechnik sind praktisch, ebenso wie Kenntnisse über Tierhaltung und Verordnungen. Wie kann man am besten im Aktivismus einsteigen? Welche Tipps hast du? Wenn man in den Aktivismus einsteigen will, sind Bündnisse und Kampagnen sehr empfehlenswert, die große Aktionen mit vielen Menschen organisieren. Hier können unerfahrene Leute gut eingebunden werden. Beispielsweise das Bündnis ,,Gemeinsam gegen die Tierindustrie. Dieses Bündnis organisiert Massenaktionen zivilen Ungehorsams, zum Beispiel Blockaden vor Schlachthöfen. Hier gibt es immer viele verschiedene Aufgaben vom Anketten an Betonfässern bis hin zu Transparente auf einer angemeldeten Kundgebung halten. Aber natürlich gibt es auch coolen Straßenaktivismus, wie zum Beispiel die Demos zur Schließung aller Schlachthäuser, die Animal Rights Watch organisiert. Ich finde Demos sind ein super Ort für neue Leute, um Kontakte zu knüpfen und die Szene kennenzulernen. Was ist die beste Überzeugungsstrategie für den Veganismus vor einem Fleischesser? Tatsächlich denke ich, dass die Bilder aus den Tierställen am meisten bei den Menschen bewegen können. Sogenannte ,,Nutztiere werden wie jedes andere Industriemassenprodukt auf die billigste Weise hergestellt. Das hat absolut nichts mehr mit dem ,,Leben auf einem Bauernhof zu tun, wie es immer noch in Kinderbüchern suggeriert wird. Recherche in der Putenmast | Bild: Ariwa Die Recherche-Bilder schaffen es, in Menschen Emotionen und Mitleid zu wecken. Das führt sehr häufig dazu, dass Menschen entscheiden, diese Industrie nicht mehr mit ihrem Konsum zu unterstützen und selbst dagegen aktiv zu werden. Vielen Dank für dieses aufschlussreiche Interview! Das Gespräch mit der mutigen Recherche Aktivistin von Ariwa konnte uns tiefe Eindrücke in das Leben eines Aktivisten vermitteln. Hut ab für die wegweisende Arbeit, die uns Erkenntnisse und Bilder liefert, um immer mehr Menschen über die Grausamkeit in der industriellen Tierhaltung aufzuklären. So können wir vielleicht irgendwann am Punkt ankommen, an dem sich Massentierhaltung durch bewusste Konsumentenentscheidungen selbst abschafft. Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shops vor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! Weitere Artikel, die dich interessieren könnten: - Massentierhaltung - Die Fakten - Tierrechtsorganisationen vorgestellt - Vegane Dokumentationen - 10 Bücher zum Vegan-Einstieg - Abwechslungsreiche Ernährung für Veganer - Ist vegane Ernährung gesund? - Pelzindustrie - die Füchsin Mascha

HOPERY: Vegane und palmölfreie Naturkosmetik

7. August 2020 Deutschland is(s)t vegan 

HOPERY: Vegane und palmölfreie Naturkosmetik Palmölfreie und vegane Produkte liegen total im Trend. Wir setzen uns täglich aktiv für den Tierschutz ein und unterstützen auch Unternehmen, die vegane Kosmetik herstellen und sich sozial engagieren. Ganz besonders am Herzen liegt uns dabei der Schutz bedrohter Tierarten: wie zum Beispiel der Orang-Utans. In diesem Beitrag stellen wir HOPERY vor - ein junges, engagiertes Unternehmen, welches vegane und palmölfreie Naturkosmetik herstellt. Inhaltsverzeichnis: - Unternehmensvorstellung HOPERY - Unsere Lieblingsprodukte von HOPERY Unternehmensvorstellung HOPERY Das junge Unternehmen HOPERY besteht seit 2019 in Würzburg. Das Team stellt vegane -Kosmetik her, wie zum Beispiel: - Handcreme - Bodylotion - Shampoo Bar & Conditioner Bars - Seife Bei der Produktion setzt das Unternehmen auf rein pflanzliche Inhaltsstoffe und verzichtet konsequent auf die Verwendung von Palmöl. Aber HOPERY geht noch einen Schritt weiter und engagiert sich für die Rettung des Regenwaldes und der verwaisten Orang-Utans. HOPERY bezeichnet sich selbst als Social Business und glaubt an ein ganz einfaches Prinzip: Die Kaufentscheidung jedes einzelnen Menschen hat die Kraft, die Welt zu verändern. In einer Welt voller Probleme ist es faszinierend wie einfach es sein kann, etwas zu verändern indem man darauf achtet, welche Kosmetik man verwendet.Benjamin Böhme, Gründer HOPERY Palmölfrei und 100 % vegan Alle HOPERY Produkte werden traditionell und mit besonderer Sorgfalt in Deutschland gefertigt. Die natürlichen Rezepturen stammen aus einer über 30-jährigen Familientradition. Dabei setzt HOPERY auf die Kraft von Kräutern und Essenzen aus der Natur. Bei der Herstellung der veganen Naturkosmetik verzichtet das Unternehmen auf die Verwendung von: - Palmöl - PEG - Parabene - Silikone - synthetische Duft- und Farbstoffe - Paraffine - Mikroplastik - Propylene - Inhaltsstoffe aus der Erdölindustrie.  Für den Herstellungsprozess nutzt HOPERY ausschließlich Inhaltsstoffe, die keine unnötigen Reizungen, Allergien und Hautveränderungen hervorrufen. Die Natur bietet eine ideale Mischung aus unterschiedlich wirkungsvollen Komponenten, die nach HOPERY-Familientradition der Haut geben, wonach sie verlangt. Übrigens: HOPERY ist durch PETAs Beauty Without Bunnies Program zertifiziert! Das Engagement von HOPERY Im Kosmetikbereich gibt es zahlreiche Inhaltsstoffe, die im Verdacht stehen krebserregend zu sein, die Haut auszutrocknen oder Irritationen hervorzurufen. Obwohl Palmöl zwar nicht der Gesundheit schadet, richtet seine Gewinnung sehr große Zerstörung an. So wird das Palmfett vorwiegend auf großen Plantagen gewonnen und für dessen Monokultur Millionen Hektar wertvoller Regenwald gerodet. Die Palmölindustrie ist mitverantwortlich für die globale Erwärmung, die Vertreibung indigener Völker und gefährdeter Arten. Orang-Utans lebten früher in verschiedenen Teilen Südostasiens, aber die Regenwälder, in denen sie leben, verschwinden schnell. In Borneo und Sumatra, ihren letzten Rückzugsgebieten, sind große Teile des Regenwaldes für Palmöl Plantagen bereits vernichtet worden. Um immer mehr Palmöl, das in Kosmetik und Lebensmittel, verwendet wird anzubauen, roden und verbrennen die großen Palmöl-Produzenten die verbliebenen Wälder. Durch die Vernichtung ihrer Lebensräume verlieren viele Orang-Utan-Babys ihre Mütter. Einige Orang-Utans haben Glück Einige kleine Orang-Utans haben Glück und können vom Nyaru Menteng Orangutan Rescue Center gerettet werden. Dort bekommen sie lebensnotwendige medizinische Versorgung und liebevolle Pflege. Hier beginnt ihr langer Weg zurück zu einem glücklichen Leben in Freiheit. Zunächst werden die Orang-Utan-Babys von menschlichen Pflegemüttern im Waldkindergarten betreut. Mit ihrer Hilfe entwickeln sie dort die motorischen Fähigkeiten, die sie für das sichere Klettern auf den grünen Urwaldriesen benötigen. Von ihren Pflegemüttern lernen sie, was für ein unabhängiges Leben in Freiheit wichtig ist. Anschließend besuchen sie die Waldschule, um sich an ihre natürliche Umgebung zu gewöhnen. Drei Orang-Utans wurden von HOPERY adoptiert Im Herbst 2015 wüteten auf den Inseln Borneos und Sumatra verheerende Waldbrände. Diese wurden gelegt um den Regenwald zu vernichten und Palmöl-Plantagen anzulegen. Die Geschichte von Jelapat Jelapat wurde Mitte Dezember alleine in der Nähe des Dorfes Timpah gefunden. Seine Mutter überlebte die Waldbrände nicht. Jelapat konnte glücklicherweise gerettet werden und wurde in die Rettungsstation Nyaru Menteng gebracht. Ihm werden alle zum Überleben notwendigen Fähigkeiten beigebracht, die er normalerweise von seiner Mutter gelernt hätte. Die Geschichte von Topan Topan wurde im 13. Oktober 2017 an die BOS Foundation übergeben. Topan war nur 8 Monate alt als sie krank, dehydriert, unterernährt und einsam von Dorfbewohnern an einem Fluss gefunden wurde. Heute ist Topan Mitglied der Waldschule und in sehr guter gesundheitlicher Verfassung. Sie liebt Mais und ist sehr glücklich über ihren eigenen Maiskolben. Die Geschichte von Meryl 2015 wurde Meryl in einem sehr schlechten Zustand in einem Dorf aufgefunden, wo sie in einer kleinen Rattantasche gehalten wurde. Meryl konnte sich in dieser Behausung kaum bewegen und war extrem schwach und dünn. Dank der medizinischen Versorgung hat es Meryl geschafft, sich vollständig zu erholen. Hilfe für Orangutan Outreach Orangutan Outreach ist eine New Yorker Non-Profit Hilfsorganisation mit dem Ziel, verwaiste und vertriebene Orang-Utans zu retten und versorgen, bis sie in ihre natürliche Umgebung zurückkehren können. HOPERY spendet 10 % des Gewinns an Orangutan Outreach. Auch du kannst aktiv helfen! Mit jedem von dir gekauften HOPERY veganen Naturkosmetik-Produkt spendest du automatisch 20 Cent und hilfst so Orang-Utans zu retten. Unsere Lieblingsprodukte von HOPERY Für die HOPERY Produkte werden ausschließlich naturreine Pflanzenstoffe verwendet - wenn möglich aus kontrolliert biologischem Anbau. Dabei werden alle Rohstoffe mit größter Sorgfalt ausgewählt. Wir durften einige Produkte aus dem Sortiment von HOPERY ausgiebig testen und können diese vegane Naturkosmetik uneingeschränkt empfehlen. HOPERY Shampoo & Conditioner Bars In vielen konventionellen Shampoos sind problematische Inhaltsstoffe enthalten, die Haare und Kopfhaut austrocknen und nachhaltig schädigen. Festes Shampoo von HOPERY wird, wie Seife in verschiedene Formen gepresst ist, reinigt ohne synthetische Tenside und ist gesünder für Haut und Haare. Dank der wertvollen Inhaltsstoffe kann auf Spülungen, Conditioner und Haarmasken weitestgehend verzichtet werden. Ein festes Shampoo von HOPERY - das auch Shampoo Bar genannt wird - reicht viel länger und ist somit eine sparsame Alternative zur normalen Haarpflege. Übrigens: Ein Shampoo Bar reicht ungefähr doppelt so lange wie ein Flüssigshampoo in der Plastikflasche. Darüber hinaus punktet diese moderne Haarpflege mit einer umweltfreundlichen Verpackung und geringeren Transportkosten. Das Sortiment von HOPERY bietet für jeden Haartyp das passende feste Shampoo! Shampoo Bar | Bamboo Milk Das Pflegeshampoo Bamboo Milk enthält pflanzliches, mildes Kokos- und Zuckertensid und reinigt die Haare besonders sanft. Die enthaltene weiße Tonerde versorgt sie mit Mineralien und absorbiert überschüssiges Fett. Die Kakaobutter pflegt die Haare, macht sie geschmeidig und sorgt für eine gute Kämmbarkeit. Tipps zur Anwendung und Aufbewahrung: Das Haar kurz anfeuchten und das feste Shampoo in kreisenden Bewegungen auf Kopfhaut und Haar einmassieren und im Anschluss wie gewohnt mit Wasser ausspülen. Um die Ergiebigkeit zu erhöhen, das feste Shampoo gut trocknen lassen - am besten in der 3 in 1 Soap Box von HOPERY! Shampoo Bar | Bamboo Milk - der frische Duft ist herrlich! - die Haare sind sauber & griffig - eine kleine Menge ist völlig ausreichend - Preis: 9,80 Euro | 50 g Plamölfreie Hand- & Körperseife Eine Naturkosmetik-Seife ist ein interessantes Stückchen Handwerkskunst. Traditionelle, handwerkliche Fertigung und Reifezeit machen letzten Endes aus einem einfachen Seifenstück die originale HOPERY Naturseife.  Natürliche Seife braucht keine Konservierungsstoffe: In erster Linie unterscheidet sich die natürlich hergestellte Seife durch das wertvolle Glycerin! Hier darf es erhalten bleiben und führt in den HOPERY Seifen zu einem wesentlich angenehmeren Gefühl auf der Haut. Im Herstellungsprozess werden weder Wasser noch Glycerin entzogen, was das Stück Seife weicher macht. Die HOPERY Pflanzenölseife reinigt auf natürliche Weise: wirksam und dennoch sanft! Sie klärt die Haut, ohne sie auszutrocknen. Bio Kokos-, Bio Argan- und natives Olivenöl nähren und pflegen die Haut während der Reinigung. Benutze die palmölfreie HOPERY Seife als schäumende Handseife oder im HOPERY Seifensäckchen für die milde Körperreinigung unter der Dusche. Tipp: Nach der Verwendung die Seife immer gut trocknen lassen! Sie sollte warm und trocken lagern und nicht luftdicht verschlossen werden. Seife | Lime Grapefruit Limone und Grapefruit ist ein spritziger Wachmacher! Diese Seife duftet zitronig-frisch und ist daher ideal für die morgendliche Dusche. HOPERY Hand-und Körperseife | Lime Grapefruit - der frische Duft ist herrlich! - die Haut fühlt sich gepflegt und sauber an - hält sehr lange! - Preis: 6,90 Euro | 140 g Seife | Bamboo Milk Diese feine Naturseife eignet sich ganztägig als Handseife oder für die milde Körperreinigung unter der Dusche. HOPERY Hand-und Körperseife | Bamboo Milk - der zarte Schaum duftet gut! - die Haut fühlt sich gut versorgt und trotzdem gereinigt an - hält sehr lange! - Preis: 6,90 Euro | 140 g HOPERY 3 in 1 Seifendose So eine Seifendose haben wir uns schon immer gewünscht! Du hast drei Möglichkeiten die HOPERY Seifendose zu verwenden: 1. Seifenschale Die Seifenschale kann mit oder ohne Boden verwendet werden. 2. Seifendose für die Reise Mit dem Silikonband kann die Seifendose verschlossen werden. So kann man überall auf Plastikflaschen verzichten und hat immer eine hygienische Ablage für die HOPERY Beauty-Bars dabei. 3. Seifendose für die Dusche In der Dusche können die Seife oder die Beauty Bars in die Seifenschale gelegt werden. Die Schlitze in der Seifenschale helfen den HOPERY Beauty Bars beim Trocknen. Der Deckel schützt sie optimal vor Spritzwasser. Die HOPERY 3 in 1 Soap Box wird aus nachwachsendem Bambus und Mais gefertigt. - unser Lieblingsprodukt: eine geniale Seifendose! - auch perfekt als Geschenk geeignet - noch in weiteren 4 Farben erhältlich - Preis: 12,90 Euro HOPERY Handcreme Die HOPERY Handcreme ist eine ideale Pflege für strapazierte Hände. Durch äußere Einflüsse wie Luft, Schmutz, Hitze, Wasser und Kälte leidet die Haut an den zumeist unbedeckten Stellen. Das schwächt natürliche Hautbarrieren, trocknet Hände aus und kann ohne richtige Pflege zu spröden und rauen Händen führen.  Dank der wertvollen Inhaltsstoffe in der HOPERY Handcreme, wie zum Beispiel Ringelblumen-Extrakt, Arganöl und Jojoba, wird die Haut gut gepflegt und kann sich entspannen. Die traditionelle und rein pflanzliche Rezeptur spendet der Haut viel Feuchtigkeit und stärkt die hauteigene Schutzfunktion. Ideal für eine Handcreme ohne Palmöl - Bio-Jojoba Die außergewöhnlich hohe Konzentration an Vitamin E ist für eine lange natürliche Haltbarkeit der HOPERY Handcreme verantwortlich. Zudem besitzt Jojoba die Fähigkeit, härtere Haut von innen heraus zu erweichen, ohne rissig zu werden. In seiner natürlichen Funktion wirkt Jojoba wasserabweisend und schützt also auch vor Kälte. Der sanfte Film an der Hautoberfläche verhindert einen unangenehmen Fettfilm und hinterlässt ein gutes Gefühl von duftender Pflege an den Händen.  Handcreme | Bamboo Milk - sehr angenehmer Duft - hochwertige Pflanzenextrakte und Öle aus biologischem Anbau - die Handcreme zieht sofort ein - Preis: 7,90 Euro | 50 ml HOPERY Bade Schokolade Der Hauptbestandteil der palmölfreien Bade Schokolade ist kostbare Kakaobutter. Die besondere Rezeptur mit Kokos- und Arganöl pflegt die Haut besonders intensiv. Tipp zur Anwendung: 1-2 Stückchen der Bade Schokolade abbrechen und im warmen Badewasser schmelzen lassen. Die Pflanzenöle verteilen sich im Badewasser und ziehen in die Haut ein. Eincremen ist nicht mehr nötig! Bade Schokolade | Lavender Orange Ganzjährig baden, geht das? Die Bade Schokolade von HOPERY ist perfekt dafür geeignet und zudem entspannt der sanft-warme Duft aus ätherischem Lavendel- und Orangenöl entspannt Haut und Sinne. Das Geheimnis der HOPERY Bade Schokolade? 100 % pflegende Pflanzenkraft ohne Wasserzusätze! - erfrischender Sommerduft! - hochwertige Öle aus biologischem Anbau - sehr ergiebig: 1 Tafel = ca. 24 pflegende Vollbäder! - Preis: 11,90 Euro | 80 g Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shops vor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! 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Veganes Eis am Stiel selber machen

3. August 2020 Deutschland is(s)t vegan 

Veganes Eis am Stiel selber machen Die Temperaturen klettern nach oben, die Sonne scheint und die Lust nach veganem Eis steigt. Wir zeigen dir wie du ganz einfach veganes Eis am Stiel selber machen kannst. Egal ob eine fruchtige oder cremige Variante, ein selbstgemachtes veganes Stieleis ist der Hit im Sommer, denn du hast zahlreiche Möglichkeiten, um dein veganes Eis am Stiel zu kreieren. Wir haben heute drei vegane Rezepte für dich vorbereitet: Wassermelonen Popsicles, Beeren Popsicles und Cashew Schoko Popsicles. Diese Artikel sind bestimmt auch spannend für dich: - Veganes Eis selber machen - Nicecream selber machen - Veganes Eis im Supermarkt - Smoothie Rezepte für heisse Tage Tipps für veganes Eis am Stiel Wenn man Gelüste auf veganes Eis hat und nicht raus möchte, dann ist selbstgemachtes veganes Eis am Stiel die Lösung. Wir geben dir noch ein paar weitere Tipps, damit du gleich loslegen kannst. Du hast zu viel Smoothie vorbereitet? Kein Problem, denn du kannst den Rest in eine Eisform füllen, ein Stäbchen einstecken und einfrieren. Schon hast du ein super leckeres und gesundes Eis. Genau so kannst du das auch mit übrig gebliebenem Joghurt machen, noch ein paar Früchte dazu und dein veganes Eis ist fertig. Du entscheidest welche Form du für dein veganes Eis am Stiel verwendest, je nach dem was du zu Hause hast. Es gibt zahlreiche Formen aus Silikon, jedoch eignen sich alte Joghurtbecher oder Kunststoffgläser auch dafür. Noch ein Holzstäbchen oder zur Not einen Teelöffel und schon kannst du dein selbstgemachtes Eis einfrieren. Wenn die veganen Popsicles gefroren sind, dann möchte man sie sofort verspeisen. Doch oft ist es schwierig, das Eis am Stiel direkt aus der Form zu bekommen, deswegen kurz unter fließendes warmes Wasser halten. Anschließend kannst du das Eis vorsichtig aus der Form lösen. Nun kommen wir zu den veganen Eis Rezepten. Viel Spaß beim Ausprobieren und verrate uns gerne, was deine Lieblingskombination ist! Veganes Eis am Stiel - Wassermelonen Popsicles Hast du schonmal Wassermelone als Eis probiert? Diese vegane Eis am Stiel schmeckt nicht nur nach Wassermelone, sondern sieht auch danach aus. Zutaten - 400 g Wassermelone (Fruchtfleisch) - 1/­­2 Zitrone (Saft) - 150 ml Kokosmilch* - 2 EL Agavendicksaft* - 4-5 Kiwis - 50 g Zartbitter Schokodrops Zubereitung - Zunächst Fruchtfleisch der Wassermelone und Zitronensaft fein pürieren. Anschließend durch ein Sieb geben, Schokodrops unterrühren und vorsichtig zu 3/­­4 in die Eisformen füllen. Dabei sollten die Ränder sauber bleiben. Stiel einstecken und danach für 2-3 Stunden gefrieren lassen. - Kokosmilch mit Agavendicksaft verrühren und etwa 1 cm auf die Wassermelonen-Schicht geben. Dann ebenfalls für eine Stunde in den Gefrierschrank stellen.   - Zum Schluss die Kiwi schälen, fein pürieren und solange sieben, bis keine Kerne mehr vorhanden sind. Anschließend die Eisformen damit füllen und etwa 4 Stunden gefrieren lassen. Veganes Eis am Stiel - Beeren Popsicles Dieses vegane Eis am Stiel ist super einfach, denn du benötigst nur 4 Zutaten. Reife gemischte Beeren, Kokoswasser, Zitrone und nach Wunsch Agavendicksaft. Eine herrliche Erfrischung an warmen Sommertagen. Zutaten - 150 g gemischte Beeren - 400 ml Kokoswasser* - 1 Zitrone (Saft + Schale) - 3 EL Agavendicksaft* Zubereitung - Beeren ggf. klein schneiden und in die Eisform füllen. - Anschließend Kokoswasser mit restlichen Zutaten verrühren und ebenfalls in die Form gießen. - Danach Stiel einstecken und über Nacht einfrieren lassen. Veganes Eis am Stiel - Cashew Schoko Popsicles Nun kommen wir zur cremigen Variante von unseren veganen Popsicles - ein Cashew Schoko Popsicles mit extra Schokolade und gehakten Cashewkernen. Zutaten - 100 g Cashewkerne* (eingeweicht) - 180-200 ml Kokosmilch* - 2 EL Agavendicksaft* - 1/­­2 TL Vanille - 50 g Zartbitter Schokolade* - 50 g vegane weiße Schokolade - 2 EL Cashewkerne* (geröstet + gehackt) Zubereitung - Zunächst eingeweichten Cashewkerne, Kokosmilch, Agavendicksaft und Vanille fein mixen. - Anschließend die Eisformen mit der Cashew-Masse befüllen und für 4 Stunden einfrieren. - Danach beide Schokoladen-Sorten schmelzen, das Eis damit beträufeln und mit Cashewkernen toppen. Dann nochmals für etwa 30 Minuten einfrieren. Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shops vor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! Diese Artikel könnten dich auch interessieren: - Gesunde Smoothies - Veganes Eis selber machen - Tropische Smoothie Bowl - Erfrischungsgetränke selber machen - Roh vegane Schokotarte mit Beeren - Veganer Schokotorte mit Kaffee - Vegane Toffifee selber machen - Veganer Schokokuchen mit Salzkaramell - Veganer Protein Schokokuchen - Rezepte veganisieren Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken euch!

Nepal | Tag 1 - 24 (von 101 Tagen auf Reise)

27. März 2019 Feines Gemüse 

Die ersten 24 Tage unseres Sabbaticals haben wir in Nepal verbracht. Nepal, das war seit einigen Jahren ein großer Wunsch von uns - als große Berg-, Bergsteiger-, Kletter- und Alpinismus-Fans war klar, dass wir einige der gigantischsten Wände der Welt auch mal mit eigenen Augen sehen wollen, um die Dimensionen zu verstehen. [Kleiner Spoiler: Dimensionen verstehen? Klappt selbst dann nicht, wenn man direkt davor steht.] Nepal war - neben Japan - das einzige Sabbatical-Ziel, das von Beginn feststand und für das wir am schnellsten Pläne schmiedeten. Und voil?, so sah die Route final aus: NEPAL (04.03. - 28.03.2019)Kathmandu - Pokhara - Mardi Himal Trek… Der Beitrag Nepal | Tag 1 - 24 (von 101 Tagen auf Reise) erschien zuerst auf feines gemüse.

Jahresrückblick 2016

9. Januar 2017 Wurzelweber 

Jahresrückblick 2016So lange ist es her, dass ich hier war. Es war ein turbulentes Jahr für uns. Es ist so viel passiert! So viel! Da hat mir die Blogpause wirklich gut getan. Ich hätte es viel früher machen sollen, also auch den Gedanken in mir wirklich zulassen. Denn schon vorher bin ich selten dazu gekommen zu bloggen, hatte aber auch zwischen wochenlanger Ebbe immer das Gefühl, ich muss bloggen. Und so hab ich hier einen kleinen persönlichen Jahresrückblick um euch ein bisschen in Kenntnis zu setzen, was sich ereignet hat, meine persönlichen Meilensteine. Für mich war 2016 ein tolles Jahr, in dem ich mich sehr weiter entwickelt habe. Ich bin so dankbar für alle Lektionen, die dieses Jahr für mich bereit gehalten hat. Es ist seltsamerweise recht ausgeglichen viel im Inneren und im Äußeren passiert, wobei mein Fokus ganz klar auf dem inneren Wachstum liegt. Ich bin eine ganz andere geworden im Laufe des letzten Jahres. Über allem steht meine Verbindung mit den Pflanzen. Sie ist tiefer geworden, hat sich verändert, hat mich verändert. Und es begann... Unser erster neuer Mitbewohner. Alles fing an, als wir Anfang des Jahres einen neuen Mitbewohner bekommen haben. Ein Familienmitglied ist recht kurzfristig bei uns eingezogen. Das hieß, dass wir die Pläne für das Zimmer, welches eigentlich für den Kobold (der ist mittlerweile schon vier!) vorgesehen war, über Bord werfen und unseren Haushalt komplett neu aufstellen mussten. Wir leben zwar auf einem Hof mit viel Platz, aber den haben wir nicht im Haus, hier haben wir nur wenige Zimmer. Doch wir haben es geschafft und uns arrangiert. Unser Mitbewohner blieb dann letztendlich 8 Monate... Mein Krafttier Ich habe in den letzten Rauhnächten (2015/­­2016) mein Krafttier gefunden, mein wunderbares Krafttier. Sie kommen zu uns, wenn wir nicht mit ihnen rechnen und treten in Manifestationen auf, die wir nicht erwarten. Im Laufe des Jahres wurde mir auch die tiefe Bedeutung meines Krafttieres bewusst. Und ich konnte es auf verschiedenen Wegen kennenlernen. Neue Pflanzenverbündete Die Erle ist in mein Leben getreten. Und der Wacholder. Das Klettenlabkraut und Ende des Jahres die Lärche. Ausbildungsbeginn Ganzheitliche Heilweisen im März Hierfür habe ich kaum Worte. Die Kerngruppe meiner Ausbildung ist wie eine zweite Familie für mich geworden. Unglaublich. Ich tauche seitdem tief ein in die Geheimnisse von Reiki- und Pranahealing, habe eine energetische Panchakarma-Kur hinter mir und lag bei strömendem Regen in einem Buchenhain und bereiste in einer außergewöhnlichen Reise über 30 Chakren meines Körpers. Ich bin vertraut geworden mit schamanischen Reisen, habe isopathische Medizin hergestellt, Pflanzenbotschaften dokumentieren können und noch so vieles mehr. Wahnsinn! So toll! Wir treffen uns einmal im Monat für ein bis zwei Tage und 'zaubern' dann gemeinsam :) Fotoausstellung im April Ich habe natürlich Pflanzenbilder ausgestellt. Was auch sonst?! Heheee. Ausbildungsbeginn bei der 'School of Evolutionary Herbalism' im Sommer Genial. So was von. Ich habe Online-Kurse in Astro-Herbalism und Elemental-Herbalism belegt. Ich pausiere hier gerade, weil ich noch andere Aufgaben zu erledigen hatte, aber jetzt gehts wieder los. Mit Feuer!! Reiki Grad 1 Ich habe im Juni die erste Einweihung bekommen. Abnehmen. Start im August Ich habe im August an einem Samstag, genau gesagt am 13. August 2016, beschlossen, dass ich abnehme. JETZT. Durch meine Schwangerschaft hab ich ca. 8 Kilo zugenommen, hatte dann mal vier Kilo runter, doch schwuppdiwupp wieder drauf... Und plötzlich war ich innerlich stark genug, um es durch zu ziehen. Inspiriert hat mich meine süße Freundin Claudi durch eine lange Sprachnachricht, in der sie erzählt hat, dass sie abnimmt. Ich war beim Einkaufen als mich die Nachricht erreichte und als ich wieder im Auto saß und begann mir die Nachricht an zu hören... war ich elektrisiert. Wie das manchmal so ist. Man kann hundert mal etwas lesen oder hören, aber es bleibt irgendwie hohl. Doch dann kommt zum richtigen Zeitpunkt jemand herbei, spricht zu dir, benutzt eine Sprache die Deine Seele versteht - und es macht KLICK. Und es hat KLICK gemacht bei mir. UND ZWAR WIE! Noch an diesem Tag habe ich angefangen. Und es sind jetzt über 10 Kilo weniger. Ich kann es gar nicht richtig glauben. Ich werde Claudi auf Ewig dankbar sein. Sie ist so eine inspirierende, wunderbare Frau, die einen so was von mitreißen kann! Meine persönliche Superheldin 2016!!! Buch Nr. 3 'Regionale Winterküche', erschienen Mitte September 2016 Mein drittes Buch ist im September erschienen. Es war anstrengend. Ein Buch zu schreiben erfordert so viel Disziplin! Was nicht leicht ist, wenn 'nebenbei' auch noch die Familie und besonders der Dreijährige ruft, ich wieder halbtags in der Agentur arbeite, der Haushalt und der Hof in Schuss gehalten werden wollen (ganz zu Schweigen neben den anderen Projekten die ich am laufen habe). Ich habe es wieder mit meiner Co-Autorin Daniela Friedl geschrieben. Wir haben allerdings den Verlag gewechselt und sind jetzt beim Ulmer Verlag verlegt! Wohooooo! Die Zusammenarbeit mit dem Verlag war super toll und auch nach zwei Büchern habe ich ganz viel neues Gelernt. Grandios. Mitbewohner Nr. 2, Loki zieht ein Einsam und verlassen haben wir ein kleines, winziges Etwas in unserer Scheune gefunden. Ein kleines einsames Katzenbaby schrie herzzerreißend... Ach herrje, so ein kleines Ding. Wir haben ihm Wasser und Futter hingestellt und es vier Tage beobachtet, ob die Katzenmami nicht doch vielleicht zurück kommt. Doch leider nein. Also haben wir den Kleinen zu uns genommen. Und er macht seinem Namen alle Ehre. So ein Wirbelwind!! Loki versteht sich super mit unserem alten Kater Fiddich und auch prima mit Faye. Und so haben wir nun drei Fellnasen bei uns :). Prüfung Phythotherapie im November Ha! Zwei Jahre hat die Ausbildung gedauert und wurde dieses Jahr nochmal intensiviert. Sie endete mit einem Prüfungstag. Wir hatten eine Schriftliche und eine Mündliche zu absolvieren und zusätzlich noch ein Projekt vorzustellen. Im Dezember habe ich dann überglücklich mein Zertifikat bekommen: Bestanden! Und ich war sogar mit meiner Note zufrieden, heheeee. Ich bin total happy. Jetzt schauen wir mal, wie es weiter geht. Ich bin Feuer und Flamme. Mein Dauerthema: Hochsensibilität im Alltag Durch die Arbeit an mir und die Aufgaben die sich mir vor allem in der ersten Hälfte des Jahres gestellt haben, bin ich stärker geworden. In manchen Bereichen auch weicher, flexibler. Noch jemanden zusätzlich im Haus zu haben, hat uns hier alle hart auf die Probe gestellt. Wir mussten manchmal für die Harmonie in unserer Familie hart kämpfen. Aber wir sind alle enger zusammengewachsen (im wahrsten Sinne des Wortes ;). Und die Bereiche meiner Seele zu erkunden, sie ich mir gar nicht anschauen wollte... das kam dann alles bei den 'Energetischen Heilweisen'. Mit Wucht. So oft lag ich am Boden zerstört da und konnte es nicht fassen. Wie soll ich alles schaffen? Was denke ich mir eigentlich dabei?! Aber Seelenarbeit ist so wichtig. Und so schüttelt man die Asche aus den Haaren und von den Schultern, lässt sich vom Tauregen rein waschen, vom Wind in den Bäumen trocknen und gibt sich voller vertrauen in Mutter Erdes Schoß... Ich habe mich neu kennengelernt. Und vor alles akzeptieren gelernt! Niemals hätte ich sonst alles geschafft, wo mein Impuls ja immer in Richtung Verstecken geht. Ich schaffe es nun, mich besser in meinen eigenen Alltag und in den Umgang mit Menschen(ansammlungen) (denen ich mich nun täglich stellen muss, seit der Kleine im Kindergarten ist) zu integrieren. Ich kann meine Wahrnehmungen besser steuern und lerne nicht nur damit zu leben, dass ich (für mich) zu viel mitbekomme, sondern es sogar manchmal für mich zu nutzen. Was nicht heißt, dass es immer klappt. Oft absolut gar nicht. Wenn mich einkaufen überfordert, Autofahren oder eine Horde verrückter Kindergartenkinder mit gestressten Mamis. Wenn ich nach Hause komme, mein Kopf voller Eindrücke ist und mein Herz voller Emotionen, die da weder hin gehören, noch meine sind. Wenn ich die Tür hinter mir zu werfe und der Welt kündigen möchte. Oh ja, das gibt es oft genug. Aber es passiert ein kleines bisschen weniger oft. Und das ist wie ein Meilenstein für mich. Freundschaften Ich konnte neue Freundschaften schließen in diesem Jahr, was für mich ein Riesenschritt ist. Ich war in der Lage es zu zu lassen. Und ich wurde so reich beschenkt. 'Alte' Freundschaften haben sich selbst neu erschaffen und sind sehr intensiv geworden. Das bereichert mich so sehr! Was bin ich dankbar dafür!! Was für ein Jahr! Und das sind nur meine eigenen Meilensteine. Der kleine Kobold ist schon so ein großer Junge und er ist so ein Goldschatz!! Und auch mit ihm haben wir viel erlebt. Der Artikel ist jetzt ganz schön lang geworden... Ist aber auch viel passiert :) Und nun stehen wir hier und schauen in die Morgendämmerung eines neuen Jahres. Schauen wir zuversichtlich in das neue Jahr. Lasst uns Großartiges erwarten. Nicht mehr und nicht weniger. 

Urlaub in Kalivada - Las Vegas & USA Roadtrip

22. Juni 2016 Totally Veg! 

Urlaub in Kalivada - Las Vegas & USA RoadtripMeine Lieben, hier war es merkwürdig ruhig - ich war auf Urlaub! Als Entschädigung für die Funkstille habe ich euch einen langen Reisebericht mit vielen Fotos mitgebracht. Wir waren in (Trommelwirbel)... den USA! Schon wieder! Dieses Mal hat es uns an die Westküste, genauer gesagt nach Kalifornien und Nevada verschlagen. Darum auch diese originelle Benennung: Kalivada. Holt euch ein kühles Getränk, lehnt euch zurück - es erwartet euch ein ausführlicher Bericht über diese wunderbare Reise, mit gewohnt vielen Tipps, wie man auch als Veganerin auf Reisen nicht verhungert.  Eines gleich vorweg: Da bei keinem Hotel ein Frühstück inkludiert war, haben wir hier die einfachste Variante gewählt und morgens Müsliriegel und Bananen gegessen, oft auch als Snack für zwischendurch (und gelegentlich gab es einen Smoothie von Jamba Juice, wie am Bild oben). Wir sind da recht unkompliziert, wollten etwas Geld sparen und nicht ewige Zeit in Restaurants verbringen, wenn die Welt da draussen ruft. Also gab es viel Obst und da vor allem sehr, sehr, sehr viele Bananen. Ich denke, wir werden uns bald in Minions verwandeln. Also verzeiht mir, wenn ich euch nicht jede Banane zeige, die wir verspeist haben, denn das wäre sehr langweilig. Flug in die USA Geflogen sind wir mit Delta von München über Atlanta nach Las Vegas und von dort aus auch wieder retour. Wie immer habe ich für M (meinen Mann) und mich veganes Essen vorbestellt. Zu Mittag gab es wie schon in den Jahren davor indisch zubereiteten Tofu mit Reis und Erbsenpüree. Wirklich sehr gut, aber ich würde mir wünschen, als Dessert mal etwas anderes als Obst zu bekommen. Auch vegane Snacks wurden serviert und so vergingen die 18 Stunden Reise wie im Flug (nicht wirklich). Beim Rückflug wurden wir auch wieder mit veganem Essen versorgt (der Bohnen-Bratling war sehr gut), zwar nicht so liebevoll ausgesucht wie beim Hinflug, aber genug, um den Flug zu überstehen. Allerdings wurden zum veganen Menü Margarine und Salat-Dressing serviert, die beide Milchpulver enthielten. Man muss nicht alles verstehen! Las Vegas Falls ihr noch nie in Las Vegas wart - die Stadt ist abstoßend und faszinierend zugleich. In einem Land, in dem sonst überall Schilder fast vorm Leben selbst warnen, wo  man eine Bierflasche nicht auf offener Straße tragen darf und eine weibliche Brust das Land in eine Krise stürzt, hat sich der ganze Freiheitsdrang ungestüm in Las Vegas entladen. Zumindest fühlt es sich so an. Wer nicht trinkt, raucht, spielt oder Leuten bei all dem gerne zusieht, dem wird Las Vegas vermutlich nicht besonders gefallen. Natürlich gibt es die glamourösen Casinos und die opulenten Shows, aber im Herzen ist Las Vegas doch irgendwie mehr schmuddelig als edel. Und ich meine das nicht böse - immerhin war das schon unser zweiter Besuch in Las Vegas. Wir stehen scheinbar auf Schmuddel. Ein schöner Zeitvertreib ist sicherlich das Wandern durch die Hotels und Casinos am Las Vegas Boulevard, auch bekannt als der Strip - und es ist wirklich Wandern, denn hier ist alles riesig. Der Strip bietet sich dafür natürlich mit all den bekannten Casinos wie dem Bellagio, Luxor oder dem MGM Grand an; wer möchte, besucht auch noch die Freemont Street Experience in Downtown (hier gibt es einen sehr praktischen Bus). Die Freemont Street Experience umfasst einige klassische Las Vegas Casinos wie das Golden Nugget, und nichts ist so blingbling wie bei manchen Casinos am Strip - dafür ist es hier auch viel günstiger, und man bekommt einen Eindruck davon, wie Las Vegas früher war, bevor es die Fassade von Family Entertainment aufgesetzt hat. Ihr seht, man verbringt in Las Vegas also viel Zeit mit Spaziergängen, allerdings sollte man dafür immer genug Wasser eingepackt haben. Bei unserem Besuch kletterte das Thermometer auf 42 Grad Celsius (im Schatten) und gepaart mit dem ewigen Sonnenschein hat man hier schneller einen Hitzeschlag, als einem lieb ist. Vegan Essen in Las Vegas Essen kann man in Las Vegas praktisch rund um die Uhr - vegan essen nicht unbedingt. Wir hatten in Las Vegas überwiegend kein Mietauto, und so ist man auf das angewiesen, was man fußläufig erreichen kann, was nicht wahnsinnig viel ist im Vergleich zu anderen amerikanischen Städten. In einem Einkaufszentrum beim Hotel Mandalay Bay gibt es Hussongs Cantina, ein mexikanisches Restaurant mit einer separaten veganen Karte. Wir bestellten Tacos und Fajitas, komplett mit veganem Hühnchen, Käse und Sour Cream - es war ausgezeichnet! Sogar einen veganen Kuchen  mit Eis hätte es gegeben, aber mehr hat wirklich nicht hineingepasst. Chipotle hat in Vegas mehrere Filialen. Hier bekommt man Burritos (und Burrito Bowls, wie am Foto), die man selbst zusammenstellen kann, es gibt auch würzigen Tofu als Füllung. Wir sind große Fans von Chipotle - hier gibt es frische Zutaten, es geht schnell und es ist relativ schonend für die Reisekasse! Nahe der Freemont Street Experience gibt es einen hippen Container Park, in dem ein kleines veganes Cafe untergebracht ist, das Simply Pure. Ich entschied mich für die Enchiladas (gefüllte Weizenfladen mit Käse- und grüner Chili-Sauce), M für Wraps mit veganem Hühnersalat, als Dessert teilten wir uns einen New York Cheesecake. Alles ausgezeichnet, allerdings habe ich es als etwas überteuert empfunden, besonders im Angesicht der kleinen Portionen. Ich würde wieder hingehen, wenn ich nahe der Freemont Street Experience bin, extra hinfahren würde ich jedoch nicht. Zwischendurch darf es gerne etwas Süßes sein. In einer Filiale der Cupcake-Bäckerei Sprinkles (im Aussenbereich des The LINQ Hotels) gibt es einen veganen Cupcake, der einem auf Nachfrage gerne serviert wird - erkennbar an dem niedlichen roten V. Der Cupcake ist typisch amerikanisch, sehr süß mit ganz viel Frosting, aber durchaus köstlich. Ben & Jerrys hat dieses Jahr mehrere Sorten veganes Eis auf den Markt gebracht. In vielen Eisgeschäften von Ben & Jerrys gibt es das Eis auch kugelweise zu kaufen, so auch in Las Vegas. Das Peanutbutter & Cookies Eis gehört wirklich zu den besten Eissorten, die ich bisher probiert habe. Ein absolutes Muss in Las Vegas, zumindest für die, die über ein Auto verfügen, ist Ronald's Donuts. Dieser kleine, unscheinbare Donut Shop, gelegen in China Town von Las Vegas (ca. 10 Minuten Fahrzeit vom Rental Car Center am Flughafen entfernt) ist der vegane Himmel auf Erden. Hier werden jeden Tag haufenweise köstliche, flaumige, fettige Donuts frisch gebacken. Ein Großteil der Donuts ist vegan - im Geschäft sind es die oberen beiden Reihen. Wir waren hier im Schlaraffenland und haben die besten Donuts unseres Lebens gegessen. Noch dazu sind die Donuts geradezu lächerlich preiswert - für 4 Donuts haben wir etwas über 5 USD bezahlt. Ein Muss in den USA ist für mich immer Shopping im Whole Foods Market - ein sehr schöner Supermarkt mit großem Bio- und veganem Angebot, in dem auch immer große Salatbars und Buffets locken. In Las Vegas waren wir samt Mietauto in der Filiale am Town Square nahe des Flughafens, wir haben dort zwei Mal zu Mittag gegessen, das Angebot an veganen Salaten und warmen Speisen ist riesig! Zwei der besten Hotels am Strip, das Wynn und seine Schwester, das Encore, bieten übrigens in jedem der zahlreichen Restaurants zumindest eine vegane Option an (der Besitzer Steve Wynn lebt selbst vegan). Wer also in Vegas edel essen gehen möchte, reserviert am besten dort einen Tisch. Wir haben darauf verzichtet aus dem banalen Grund, da wir unsere Reisekasse nicht derart belasten wollten (die meisten Hauptgänge in den edleren Restaurant starten zwischen 25 und 30 USD). Wem es das aber wert ist oder wenn ein besonderer Anlass ansteht, es ist sicherlich ein schönes Erlebnis, da die Restaurants dort spektakulär gestaltet sind. Hotels in Las Vegas Wir waren zwei Mal während dieser Reise in Vegas - zu Beginn und zum Abschluss. Wir sind zu Beginn im Hard Rock Hotel & Casino untergekommen, einfach, weil wir Hard Rock Fans sind. Das Hotel war nicht zu teuer, allerdings bietet es trotzdem für das Geld nicht den Komfort, den man anderswo bekommen könnte, vor allem, da es nicht am Strip liegt. Wer allerdings auf Party steht, wird hier sicher fündig. Vor der Abreise haben wir im Tuscany Suites & Casino eingecheckt und hier waren wir sehr positiv überrascht. Nicht nur sind die Zimmer sehr schön und unglaublich groß, die ganze Anlage ist sehr nett angelegt, und wirkt durch die einzelnen kleineren Gebäude (anstatt eines großen Hotelklotzes) mehr wie ein Ferienresort als ein großes Hotel in Vegas. Auch dieses Hotel ist nicht direkt am Strip - allerdings ist es dadurch deutlich günstiger als in vergleichbare Alternativen am Strip. Road Trip Richtung über Bishop zum Lake Tahoe Nach zwei Nächten sind wir mit dem Mietauto Richtung Lake Tahoe aufbrochen. Da der Weg dorthin lang - und  wunderschön - ist, haben wir daraus zwei Etappen gemacht. Und das ist ein großer Tipp für jeden: Nehmt auch nicht zu viele Kilometer pro Tag vor. Auch wenn euch Google Maps verrät, dass ihr in sieben Stunden die Strecke theoretisch fahren könntet, man möchte doch auch mal Pause machen, einen Kaffe trinken, etwas essen, ein paar Fotos schießen und nicht nur mit dem Bleifuss Kilometer machen. Unsere Zwischenstation war Bishop, dorthin führt es einen durch den Death Valley National Park. Ich lasse die Bilder für sich sprechen, mich persönlich hat die karge Wüstenlandschaft am meisten beeindruckt. Bishop ist ein schnuckeliger kleiner Ort am Rand der Sierra Nevada, er sieht aus, als wäre er direkt den Gilmore Girls entsprungen. Es gibt einen altmodischen Supermarkt, ein paar Restaurants und süße Coffee Shops (in denen man zwischen Mandel-, Soja- oder Kokosmilch für den veganen Kaffee wählen kann). Bishop ist bei Wanderern sehr beliebt, von dort bieten sich viele Touren in die umliegenden Berge an. Uns hat es auf der Durchreise sehr gut gefallen! Nur einen Hotel Tipp kann ich euch nicht geben - wir sind in einer Absteige gelandet, in der alles gefühlte 40 Jahre lang sich selbst überlassen war. Die Dusche ist die ganze Nacht geronnen, der Teppichboden fühlte sich seltsam schmierig an, der Kühlschrank rostete vor sich hin, und alles wurde überlagert von einem seltsamen chemischen Geruch (Raumspray aus der Hölle?)... Am nächsten Morgen haben wir buchstäblich die Flucht ergriffen für unseren Weg nach Lake Tahoe - auch hier wieder mit wunderschönen Ausblicken! Und die Fortsetzung folgt natürlich... Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegan Beauty Basket - Deine personalisierte Beauty-Box mit veganer Kosmetik

27. November 2015 Deutschland is(s)t vegan 

Es ist einfach kein Geheimnis mehr: Vegane Vielfalt gibt es nicht nur in Sachen Ernährung!Neben der Küche werden nun auch das Bad und der Schminktisch revolutioniert. Damit wir es alle etwas einfacher im dichten Dschungel der Kosmetika haben, die veganen Produkte zu finden, hat sich Ina Doncheva etwas für uns ausgedacht. Auf dem veganen Sommerfest 2015 in Berlin bin ich der neuesten Entdeckung, seitdem es Beauty Boxen gibt, direkt in die Arme gelaufen: Der Vegan Beauty Basket – oder das kleine Schwarze unter den Beauty-Boxen. Und auch hier gilt wie beim heißen Kleidungsstück, die Verpackung macht Lust auf den Inhalt, du freust dich über die Überraschung und erahnst, was drin ist, doch du kannst es kaum erwarten es auszupacken. So ging es auch mir, als ich meine erste Box in den Händen hielt.Eine personalisierte Beauty-Box voller Geheimnisse - vegan, bio und voller Liebe zum Detail!     Im Interview mit der Gründerin Ina habe ich erfahren, wie sie dieses Herzensprojekt aus eigenem Interesse an veganer Kosmetik zusammen mit ihrem Freund realisierte.Es ist also in jeder Box wortwörtlich Liebe mit im Spiel. Zum Interview.Vegan Beauty Basket - Die Produkte der Oktober EditionNun zu den einzelnen Produkten der letzten Box im Oktober. Wie Ina schon im Interview erzählte, ist bei dem Vegan Beauty Basket die große Besonderheit, dass jeder Abonnent die Möglichkeit hat, bei ein bis zwei Produkten die Farbe oder den Duft selbst zu wählen. Zwei von fünf Produkten sind also bekannt, der Rest bleibt dann so lange ein Geheimnis, bis der Postmann oder die Postfrau klingelt. Und das hier war der Inhalt meiner Beauty-Box im Oktober: - Priti NYC Nagellack in 234 Jersey Beauty Dahlia 12,6 ml/­­16 EUR - Ponyhütchen Deocreme Kuscheldecke 50 ml/­­9,99 EUR - Lenz Haarspülung und Kur Klettensamen und Brennnessel 150 ml/­­3,99 EUR - Severin Bio Body Aftershave sensitive for women 200 ml/­­33,10 EUR - Love Me Green Energizing Cleansing Foam 100 ml/­­12,90 EUR - Priti NYC Nailpolish Remover 1x Wipe Ich trage normalerweise nur Rottöne. Rote Lippen, rote Nägel. Aber ich wollte mal etwas anderes ausprobieren und die Farbe Jersey Beauty Dahlia von Priti NYC ist ein wunderschönes Sommerrosa, das mir jetzt schon wieder Lust auf Festivals und Tage am Meer macht! Was mich zu meiner Freude überrascht hat, ist, dass der Lack recht schnell trocknet und lange hält. Ein Bonuspunkt mehr für Priti NYC!Den Soy Nail Polish Remove von Priti NYC habe ich noch nicht ausprobiert, bin aber sehr gespannt, denn ich bin seit langem auf der Suche nach einer guten, nachhaltigen Alternative. Ein Nagellackentferner auf pflanzlicher Basis aus Soja und 100% biologisch. Das Tüchlein kann man übrigens auch nach einigen Wochen noch wiederbenutzen.Hallo Kuscheldecke! Ganz genauso weich, flauschig und frisch nach Vanille, Sandelholz, Jasmin und Musk riecht das Deo Kuscheldecke von Ponyhütchen. Die Textur hat eine luftige Konsistenz und soll schnell einziehen ohne einen weißen Film auf Haut und Kleidung zu hinterlassen. Meine Deo-Suche ist noch nicht abgeschlossen und ich bin immer sehr dankbar für jeden neuen Stick oder jede neue Creme - besonders dann, wenn sie auch noch bio, handgefertigt und vegan sind!Von der Marke Lenz, die in Deutschland produziert wird, war ein Haarpflegeprodukt in der Box. Eine Haarspülung und Kur, deren Duft sehr dezent ist und die besonders für beanspruchtes Haar geeignet sein soll.Kennt ihr diese roten, juckenden Pickel nach dem Rasieren? Meine Haut gehört genau zu der Gruppe, die nach der Rasur rot und gereizt ist und daher freue ich mich am meisten über das Bio-Aftershave von Dr. Severin. Das verspricht nämlich, die Haut nach der ,,Tortur zu beruhigen. Einzig und allein der Hinweis, dass es unangenehmen Geruch bekämpfen soll, ließ auf meiner Stirn ein paar Falten entstehen. Geruch am Bein? Nun ja, das lassen wir zunächst einmal so stehen und freuen uns auf die versprochene Erholung nach der nächsten Dusche!Zum Schluss fand sich in der Oktoberbox der Bio-Reinigungsschaum von Love Me Green, der mit Extrakten aus Sonnenblumen und Papaya jeden Hauttyp, aber besonders empfindliche Haut reinigen soll. Begleitet wird der Waschgang von einem sanften Hauch von Frische durch Rosenwasser und Aloe Vera.Ich habe schon so manche Beauty-Box durchprobiert, aber selten eine gehabt, in der mir der Großteil der Produkte wirklich zusagt. Was ich auch bemerkenswert finde ist, dass der Abopreis bei 24, 90 EUR inklusive Versand liegt und das bei einem Warenwert der Box bei knapp 75 EUR.Noch weniger wird es sogar, wenn man die Box in einem 3-Monats-Abo kauft. Da liegt der Preis bei 23,30 EUR im Monat. Ein einmaliges Testen geht auch, dann zahlt ihr 27,90 EUR. Es gibt sogar Gutscheine zu kaufen, die an keine Verlängerung gebunden sind. Und wer sein Abo kündigen möchte, kann dies ganz einfach jeden Monat mit einem Klick machen.Tierversuchsfrei, vegan und größtenteils Bio-Qualität - ich finde, dass der Vegan Beauty Basket für jede und jeden etwas ist, die oder der sich gerne mit hochwertigen Kosmetik- und Hygieneartikeln überraschen lassen mögen. Am schönsten finde ich den kleinen Bonus der personalisierten Auswahl zweier Produkte bei jeder neuen Box. Mein Fazit, das kann sich doch sehen lassen!Wie Ina im Interview ja erzählte, hat sich das Team von Vegan Beauty Basket etwas Festliches für die Weihnachtsedition ausgedacht. Daher möchten wir euch die Möglichkeit geben, eine von diesen außergewöhnlichen Dezember-Boxen samt cool designtem Stoffbeutel zu gewinnen. Was ihr hierfür machen müsst? Einfach mal auf der Facebookseite beim Gewinnspiel vorbeischauen!Es geht ganz einfach. Vom 27.11-2.12.2015 den Post auf den Facebookseiten von Deutschlandisstvegan und Vegan Beauty Box liken und kommentieren. Der Kommentar mit den meisten Likes gewinnt. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird am 3.12.2015 verkündet. Viel Glück! #veganekosmetik #VeganBeautyBox #tierversuchsfreiWeitere Informationen findest du auf der Facebook-Seite Vegan Beauty Basket Vegan Beauty Basket Firlstr. 12459 – Berlin, Germany Telefon: +49 030 53015730 www.veganbeautybasket.comDer Beitrag Vegan Beauty Basket - Deine personalisierte Beauty-Box mit veganer Kosmetik erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Meine vegane Woche - 29.6. - 5.7.

5. Juli 2015 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 29.6. - 5.7. Montag Da diese Woche hohe Temperaturen angesagt waren, nutzte ich den noch einzig halbwegs normalen Tag der Woche, um Brownies zu backen... Köstliche, saftige, super-schokoladige Brownies. Dienstag M und ich haben unsere wöchentliche Date-Night etwas unkonventionell verbracht... Im Möbelhaus mit den Gemüsebällchen von IKEA (deren Name ich einfach nicht aussprechen, geschweige denn mir merken kann). Die Bällchen sind gut, zwar nicht so wie die Fleischbällchen, aber durchaus passabel, besonders mit dem leckeren Quinoa-Gemüse dazu. Mittwoch Diese Woche ist ein besonderer Held gestorben. Sir Nicholas George Winton wurde 106 Jahre alt und er hat kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs hunderte Kinder vor dem Holocaust bewahrt. Wer dieses Video, in dem er nach langen Jahren auf seine Schützlinge trifft, noch nicht gesehen hat, sollte sich Taschentücher bereitlegen.  Donnerstag Freitag musste ich nicht in die Arbeit, und so mussten wir das Wochenende gebührend einläuten: Mit Brinner (Breakfast + Dinner = Brinner)! Rührtofu, Baked Beans, etwas veganer Käse und ein leckeres Laugenweckerl.  Freitag M hat mir zu Weihnachten einen Eisbereiter für meine Küchenmaschine geschenkt (natürlich komplett uneigennützig, der Gute!). Mir kommt die Eismaschine gerade recht, denn es freut mich zwar, wenn es in Eisdielen veganes Eis gibt, aber die üblichen Frucht- und Sorbet-Sorten kann ich schon nicht mehr sehen. Ich will cremiges Eis, mit Schoko, Erdnüssen, Karamell, Marshmallows... mit richtig Bums eben! Aus dem Buch "Vegan ? la mode" habe ich diese Woche Erdnussbutter-Cookie-Eis gezaubert - und auch wenn ich mich nach fast einem Glas Erdnussbutter schon gefragt habe, ob ich hier nicht eher den ultimativen kulinarischen Magenboxer als köstliches Eis fabriziere, das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen! Dekadentes, super-cremiges, tolles Eis. Eine Eismaschine kann ich für alle veganen Naschkatzen also nur empfehlen! Samstag Nachdem die Temperaturen auf 33 Grad geklettert sind, versuchte ich, Zeit am Herd zu minimieren. Herausgekommen ist Avocado-Basilikum-Pasta mit etwas veganem Hühnchen dazu. Für die Sauce einfach 1 1/­­2 Avocaods, eine große Handvoll Basilikum, Saft einer halben Zitrone, Salz, etwas Edelhefeflocken, gepressten Knoblauch und ein paar Esslöffel Soja-Cuisine (oder Öl und Wasser) pürieren - reicht für zwei Portionen. Köstlich! Sonntag Brunch-Time im Green Garden! Der vegane Brunch im Salzburger Restaurant The Green Garden findet monatlich statt, und ihr solltet den wirklich nicht verpassen, er ist fabelhaft! Besonders gut hat mir der Liptauer und die Quiche geschmeckt, bei den süßen Sachen ist der Cronut und die Erdbeer-Chia-Marmelade auch immer ein Hit. Aber es ist alles toll - also unbedingt hingehen! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Hochzeit - Outfits von Braut & Bräutigam

27. Oktober 2014 Totally Veg! 

Meine vegane Hochzeit - Outfits von Braut & Bräutigam M und ich sind schon sehr lange ein Paar - im Jänner werden es 12 Jahre. Wir haben schon seit geraumer Zeit darüber gesprochen, dass 2014 ein schönes Jahr wäre, um zu heiraten. Normalerweise wäre es nach diesem Gespräch sehr damenhaft gewesen, die Augen niederzuschlagen, den Faltenrock glattzustreifen und darauf zu warten, dass der Geliebte einen Antrag macht, bei dem man vor Rührung die Englein im Himmel singen hört. Wer mich aber kennt, der weiß, dass weder das Damenhafte noch das Warten meine Stärke ist. Und als mein jetziger Göttergatte ein Jahr vor unserem angepeilten Termin - wir wollte gerne im Herbst heiraten - immer noch keine Anstalten machte, vor mir auf die Knie zu fallen, redete ich ihm ins Gewissen, dass wir uns langsam wirklich an die Planung machen sollten, worauf wir uns einen Termin bei einer möglichen Hochzeitslocation vereinbarten. Das war das Ende der kurzen Geschichte unserer Verlobung. Bin ich traurig, dass ich keinen filmreifen Antrag bekommen habe? Nein, überhaupt nicht, als Paar hat diese Variante zu uns einfach am besten gepasst - ich finde es ganz befreiend, wenn man nicht immer dem Protokoll folgen muss, und genau das haben wir auch bei der Hochzeit nicht getan. Die Freude an unserem besonderen Tag hat es übrigens nicht geschmälert: Es klingt nun unglaublich abgedroschen, aber es war für uns wirklich der schönste Tag, und wenn ich je zu einer Zeitreise eingeladen werde, dann möchte ich genau diesen Tag nochmal erleben. Aber der Reihe nach... Alle Fotos wurden von der rundum fabelhaften Kerstin Weidinger von Theoneswelove. Photography gemacht. Ich kann sie uneingeschränkt als fotografische Begleitung für eure Hochzeit empfehlen, mehr zu ihr auch im nächsten Teil dieser Serie! Das Brautkleid Der allerallerwichtigste Aspekt an der Hochzeitsplanung ist wohl das Brautkleid. Wenn ich für jedes atemlose "Hast du schon ein Kleee-iiid?" einen Euro bekommen hätte, dann - nun ja, dann hätte ich vermutlich die Hochzeit zahlen können. Ich schweife ab: Ich wünschte mir ein knielanges Kleid,  das mit etwas Spitze besetzt war, und es sollte natürlich auch vegan sein. Mir war es als vegane Braut sehr wichtig, ein Kleid ohne Seide, Federn, Perlen oder sonstige tierische Materialien zu erstehen. Ich entschied mich, mein Glück in einem klassischen Brautmodengeschäft zu versuchen: Hänsel & Gretel in Oberösterreich war das Ziel. Kurzerhand schrieb ich auch noch ein E-Mail um die Ankunft der veganen Braut anzukündigen, und prompt kam die Antwort: Das wäre gar kein Problem, die meisten Kleider wären sowieso aus synthetischen Materialien und wir würden sicher etwas finden. So packte ich meine Eltern ein und wir fuhren zum Ort der weißen Wattebäusche, aufgewühlten Emotionen und glühenden Kreditkarten. Bei der Anprobe der Kleider bewahrheitete sich wieder: Brautkleider muss man anziehen, um zu wissen, ob sie einem gefallen. Genau die Modelle, die ich mir immer gewünscht hatte, sahen absolut furchtbar an mir aus, was die Stimmung schon etwas drückte. Bis... ja, bis die Beraterin ein Kleid aus dem Lager holte, es mir anzog, ich mich in den Spiegel sah und dachte: "Hm. Hübsch. Sehr hübsch! Aber doch gar nicht das, was ich wollte!" Natürlich sah man mir schon an der Nasenspitze an, dass es DAS Kleid war, und ich nur noch ein paar Minuten brauchte, um diese Erkenntnis zu verarbeiten. Nach einem kurzen Ausflug in die Welt der bodenlangen Prinzessinnen-Kleider wurde ich also wieder in DAS Kleid gesteckt, und dann war es klar: Die Suche hatte ein Ende. Ganz filmreif wurden dann auch noch von allen Beteiligten ein paar Tränchen gedrückt, Prosecco geschlürft und nach Accessoires gesucht. Das Besonders an dem Kleid ist auch die abnehmbare Schleppe, die ich nach der Trauung einfach abstreifte. Ein kleiner Spitzen-Bolero vervollständigte das Outfit. Veganes Brautkleid: Check! Wer vegan lebt und ein Brautkleid sucht, der ist bei Hänsel & Gretel bestens aufgehoben. Nicht nur, dass die meisten Kleider ohnehin vegan sind, meine Beraterin kletterte auch noch in jedes Kleid hinein, um mir genauestens das Etikett vorzulesen - das nenne ich Einsatz! Außerdem war jeder Termin dort wirklich ein Spaß, der die Vorfreude auf die Hochzeit nur noch steigerte, und das Wort "vegan" hat statt Augenrollen nur Kundenservice ausgelöst. Übrigens sind die meisten Brautkleider deswegen vegan, weil sie an sich schon sehr teuer sind, und der Einsatz von Seide oder echten Perlen den Preisrahmen dann vollends sprengen würden. Wer sich an dieser Stelle übrigens fragt, warum wir weder Seide noch Wolle an unserer Kleidung wollten, der kann sich hier informieren. Brautschuhe Mit hübschen veganen Schuhen konnte Hänsel & Gretel dann aber leider nicht dienen, darum musste ich mich da selbst auf die Suche begeben. Meine Schuhe sollten ohne Leder auskommen, flach und weiß und ein wenig besonders sein - fündig wurde ich dann auf Zalando bei der Marke Even&Odd. Schmuck Schmuck fand ich bei meinem Lieblings-Schmuckhersteller Leaf aus München, die filigranen Schmuck mit schönen Steinen herstellen. Zur entzückenden Kette mit grünem Turmalin gab es auch passende Ohrringe. Außerdem fand ich ein paar Tage vor der Hochzeit noch ein paar schöne Armreifen in einem Modeschmuck-Geschäft. Und der schönste Schmuck ist natürlich ohnehin der Ehering, ganz schlicht und schmal und in warmem Roségold. Da ich keinen Schleier tragen wollte (da fühlte ich mich wie bei der verpassten Erstkommunion), gab es von der Floristin in die Blume für meine Haare, passend zu meinem Brautstrauß. Make-Up und Styling Zu einem schönen Kleid gehört natürlich auch ein tolles Styling, und mir war es auch hier wichtig, dass Make-Up ohne Tierversuche oder tierische Inhaltsstoffe verwendet werden würden, so wie ich es sonst auch im Alltag handhabe. Allerdings war ein veganer Make-Up-Artist in meiner Nähe nicht aufzutreiben. Kurzfristig überlegte ich, mich für die Hochzeit selbst zu schminken, was an sich vermutlich zumindest halbwegs geklappt hätte - spätestens bei der Frisur hörte der Spaß dann aber auf, da ich da komplett unbegabt bin. Meine Mama rief schließlich bei ihrem Friseur an, die auch einen Braut-Service anbieten, bei dem man in den eigenen vier Wänden zurechtgemacht wird - und dort wurde versichert, dass ich auch gerne meine eigenen Produkte mitnehmen und es damit mal ausprobieren könnte. So hortete ich bis zum Probeschminken vegane Produkte daheim, hauptsächlich von Alverde und e.l.f. Cosmetics. Beim Probetermin dann angekommen, wurde mir dort ein so schönes Make-Up mit wunderbarem dicken Lidstrich gezaubert, dass ich mich entschloss, das ganze Beauty-Programm lieber den Profis zu überlassen - mit meinen eigenen veganen Produkten, aber in den erfahrenen Händen einer Visagstin. Am Hochzeitstag selbst war es dann sehr entspannend, von der sehr netten und schon bekannten Visagistin Anna gestyled zu werden, ohne auch nur einen Fuß vor die Türe zu setzen! Die Nägel machte ich mir selber mit Nagellack von e.l.f. Cosmetics - den Nagellack habe ich mir übrigens letztes Jahr bei unserem USA-Urlaub gekauft und bis zur Hochzeit aufbewahrt. Anzug für den Bräutigam Natürlich muss der Bräutigam an so einem besonderen Tag ebenso gut aussehen, und auch mein Mister hatte bestimmte Anforderungen an seinen Anzug: Es sollte kein klassischer Hochzeitsanzug sein, er sollte später auch noch tragbar sein und - er musste ohne Wolle auskommen. Nachdem wir durch einige Geschäfter geirrt waren, nur um festzustellen, dass dort ausnahmslos alle Anzüge mit Wolle versehen waren, beschloss ich, mich erneut an das Team von Hänsel & Gretel zu wenden, ob vegane Anzüge ohne Wolle oder Seide im Angebot wären. Sie erbaten sich ein paar Stunden Zeit für die Suche, und riefen dann zurück, dass auch das kein Problem sein würde. Und das war es auch nicht: Nach drei anprobierten Anzügen hatten wir den Favoriten gefunden, der statt mit Wolle mit einer Mischung aus hochwertiger Baumwolle und Leinen auskam. Auch hier übersetzte uns die Beraterin wieder alle Etiketten (viele davon waren auf Italienisch oder Spanisch), und so konnten wir ruhigen Gewissens einen wirklich tollen Anzug kaufen. Eine passende seidenfreie Krawatte hatte M noch daheim (Krawatten ohne Seide wären aber auch zu haben gewesen). Schöne Herrenschuhe ohne Leder fanden wir nach längerer Suche lustigerweise bei H&M. Die Union-Jack-Socken passend zu unserem Doubledecker-Bus, die für einige Lacher noch während der Trauung sorgten, sowie die Star Trek-Manschettenknöpfe waren ein Geschenk von mir. Auch Männer brauchen schließlich Accessoires, selbst wenn sie es nicht so gerne zugeben! Im nächsten Teil der Serie geht es um die Location, Hochzeitsfotografie, Deko und alles, was man sonst noch so braucht! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Gut Aiderbichl: Ein Besuch beim Affen-Refugium in Gänserndorf

24. April 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Wie im Voraus angekündigt werden wir den Gewinn, den wir durch unser gemeinsames Buch “Ab heute vegan” erwirtschaften, komplett spenden. Anfang 2014 haben wir den ersten Kassensturz für das erste halbe Jahr seit Erscheinungstermin gemacht und je Autor ist nach Abzug der Kosten ein kleiner dreistelliger Betrag zusammengekommen. Nach und nach werden wir hier vorstellen, wo das Geld hingegangen ist. Ich darf den Anfang machen. Ich bin selbst seit 2011 Gut Aiderbichl-Patin, u.a. unterstütze ich das Affen-Refugium in Gänserndorf, wo 36 ehemalige Laborschimpansen leben. Mein Buch-Anteil floss dorthin und ich bin sehr stolz, diese wundervolle Einrichtung heute am Tag des Versuchstiers vorzustellen, denn ich war vor Ort bei den Schimpansen und konnte mich davon überzeugen, was dort alles für die Tiere getan wird. Das Gut Aiderbichl kennt wahrscheinlich fast jeder. Dort werden Tiere in Not aufgenommen wie z.B. die Kuh Yvonne, die im Jahr 2011 bei ihrem Bauern ausgebüchst ist und sich wochenlang versteckt hielt. Eigentlich sollte sie gemästet und geschlachtet werden, doch Tierschützer kauften sie nach ihrer medienwirksamen Flucht dem Bauern ab und nun fristet sie ihren Lebensabend auf Gut Aiderbichl. Als letztes Jahr Deutschland vom Hochwasser heimgesucht wurde, hatten nicht nur Menschen darunter zu leiden. Viele, viele Tiere sind im letzten Jahr umgekommen und das Gut Aiderbichl hat mit Hochdruck versucht, so viele von ihnen wie möglich zu retten. In Deggendorf beispielsweise mussten 99 Rinder durch den Gnadenschuss getötet werden, weil sie ansonsten qualvoll ertrunken wären. Ein Stier konnte vorher vor dem Wasser fliehen und man hat ihn gerettet. Auch er ist heute im Gut Aiderbichl untergebracht, sein Name ist Egon. Die Organisation rund um Michael Aufhauser leistet wirklich viel für unsere zwei- und vierbeinigen nichtmenschlichen Freunde. Über die Standorte Henndorf und Iffeldorf hat unsere Claudi mal berichtet und auch über die von der Flutkatastrophe bedrohten Tiere. Aber man kümmert sich nicht nur um Kühe, Schweine Ziegen usw., sondern seit 2009 befinden sich auch ehemalige Laborschimpansen in der Obhut des Gut Aiderbichl. Die Primaten leben in Gänserndorf in Österreich in kleinen Gruppen zusammen und die größte der Gruppen (die sogenannte 10er-Gruppe) durfte 2011 ein wunderbares Außengehege beziehen, die Außengehege für die restlichen Gruppen wurden 2012 geöffnet. Auf RTL habe ich 2011 einen kurzen Bericht über das Affen-Refugium gesehen und eine Video-Aufnahme von dem Moment, wo die Schimpansen zum ersten Mal seit über 30 Jahren nach draußen gehen. Dieser Bericht hat mich dermaßen zu Tränen gerührt (und ich muss immernoch jedes Mal weinen, wenn ich mir das Video anschaue), dass in mir der Wunsch entstand, das Gut Aiderbichl finanziell zu unterstützen und vor allem diese tolle Einrichtung. Seitdem bin ich Aiderbichlerin und Pate für die Schweine. Zusätzlich bin ich Förderer des Affen-Refugiums und Pate der Schimpansin Dorli. Ich habe mich speziell für sie entschieden, weil sie so alt ist wie ich und ich mich darum am besten in sie hineinversetzen kann. Dorli ist wie ich im Jahr 1978 geboren. Sie wurde in der Wildnis eingefangen (kurz bevor ich in den Kindergarten kam) und kam daraufhin in den Tierversuch. Dort war sie bis 1997, das Jahr, in dem ich Abitur gemacht habe. Das ist eine schrecklich lange Zeit, in der sie einzeln in einem kleinen Käfig gehalten wurde und in der an ihr experimentiert wurde. So eine Patenschaft ist aber natürlich nur symbolisch, man unterstützt damit die komplette Einrichtung. Und die finde ich sogar sehr unterstützenswert. Als Plus-Pate darf man einmal im Jahr zu bestimmten Terminen mit Voranmeldung das Affen-Refugium in Gänserndorf besichtigen. Ab diesem Jahr kann man die Schimpansen sogar wöchentlich besuchen, beim ersten Termin 2014 war ich mit dabei. Und ich habe selten etwas so Beeindruckendes erlebt. Aktuell leben noch 36 Schimpansen dort. Sie alle haben über 30 Jahre lang keine Sonne gesehen, kein Gras unter ihren Füßen gespürt und sie hatten keinen Kontakt zu Artgenossen. Menschen begegneten ihnen in Schutzanzügen und haben ihnen nichts als Schmerzen hinzugefügt. Einige Tiere sind in Gefangenschaft geboren und kennen die Freiheit gar nicht. Diejenigen unter ihnen, die wild gefangen worden sind, mussten mitansehen, wie ihre Familien getötet wurden und sie selbst wurden ins Versuchslabor gesteckt. Johannes beispielsweise landete als Baby im Tierversuch, wo man feststellte, dass er eigentlich noch viel zu klein war. Also kam er erstmal für ein Jahr zu einer menschlichen Pflegemutter. Danach wurde er abgeholt. Alleine der Gedanke daran erregt bei mir absoluten Ekel. Wer tut so etwas? Und wer kann sich ein Jahr lang um ein Lebewesen kümmern in dem Bewusstsein, dass es danach ein Leben voller Leid ertragen muss? Er hat mehrfach versucht sich selbst zu verletzen und auch heute hat er noch an den Erlebnissen zu knabbern. Er liebt das Außengehege, kann aber immernoch nicht klettern. Er ist nicht der einzige, auch andere Schimpansen wie z.B. Carmen haben mit dem Klettern Probleme. Für diese Tiere gibt es extra Leitern, damit sie sich auch vertikal bewegen können. Einige der Schimpansen waren uns gegenüber sehr offen, kamen an die Scheibe und haben versucht mit uns zu interagieren, haben uns beobachtet (Carmen), an die Scheibe geklopft (Xsara) und Bussi auf das Panzerglas gedrückt (Gogo und Johannes). Wieder andere saßen ängstlich und zurückgezogen in einem Eck und haben sehr verstört gewirkt (wie z.B. Blacky). Xsara ist die Aufgeweckteste in ihrer Gruppe, dennoch war sie noch kein einziges Mal im Außengehege. Vielleicht liegt es daran, dass sie in Gefangenschaft geboren wurde? Sie sitzt lieber bei drinnen bei ihrer Freundin Lingoa, die auf einem Auge blind ist. Dafür beschützt die alte Dame sie, wenn die anderen sie angreifen wollen. Ja, nicht alle verstehen sich. Darum wird täglich Protokoll geführt, wie die Affen sich verhalten. Wenn es notwendig wird, müssen evtl. Gruppen neu zusammengesetzt werden. Zwischen einigen gibt es aber auch echte Freundschaften wie z.B. zwischen Deniese und Peter. Peter tut sich mit seinen Artgenossen schwer, darum hat er seinen eigenen Bereich. Er versteht sich lediglich mit Deniese, die an jedem 2. Tag zu ihm gesetzt wird. An den übrigen Tagen ist sie bei ihrer Gruppe. Dorli und Pumuckl gehen morgens immer gemeinsam nach draußen, um zusammen ihr Frühstück an der frischen Luft zu genießen. Schimpansen sind einzigartige Individuen, genau wie andere Tiere auch (jeder, der mehr als ein Haustier hat, wird das bestätigen können) und daher sollte man ihnen das gleiche Recht auf Leben und Unversehrtheit zugestehen wie auch uns Menschen. Die Schimpansen mussten alles wieder neu lernen, das Geräusch von raschelnden Bäumen, der Geruch von Pflanzen, das Zusammenleben mit Artgenossen. Sie sind schwer traumatisiert, doch nach einigen Jahren im Gut Aiderbichl kommen sie langsam zur Ruhe und haben die traumatischen Erlebnisse teilweise verarbeitet. Die Pflegerinnen berichten, dass sie schon viel entspannter sind als noch vor ein paar Jahren, einen großen Anteil daran hat auf jeden Fall das Außengehege. Sie haben nun viel mehr Bewegungsfreiheit und auch wenn diese Gehege niemals die Freiheit ersetzen können, so können sie jetzt endlich einigermaßen ihr Leben genießen. Ein Auswildern ist für sie leider absolut unmöglich, da die Wildnis ihnen vollkommen fremd ist. Ohne das Gut Aiderbichl wären sie wahrscheinlich gar nicht mehr am Leben. Einige von ihnen sind infiziert, z.B. mit HIV, HPV oder Hepatitis. “Meine” Dorli z.B. hat Hepatits C. Aus diesem Grund, aber auch, weil die Schimpansen stark traumatisiert sind und man nie weiß, wie sie sich evtl. verhalten, besteht zum Schutz der Pflegerinnen und Pfleger kein direkter physischer Kontakt zwischen Mensch und Tier. Sie befinden sich hinter doppeltem Panzerglas. Besonders schwierig ist das, wenn mal einer der Affen krank wird. Weil die Tiere jahrelang mit allen möglichen Stoffen vollgepumpt worden sind, ist es kompliziert sie zu behandeln. Eine Betäubung ist praktisch nicht möglich, weil Betäubungsmittel nicht richtig wirken. Ein Team aus Humanmedizinern und Tierärzten betreut die Primaten. Die Schimpansin Bonnie hat z.B. Diabetes, aber man hat sie soweit trainiert, dass sie morgens auf ein Auffangtuch uriniert, damit man den Glukosewert messen kann. Sie muss auch Insulin gespritzt bekommen, was sie sich geduldig gefallen lässt, trotz allem, was man ihr jahrelang angetan hat. Die Experimente sind nicht spurlos an den Aiderbichlern vorübergegangen. Liest man die Einzelschicksale, bricht es einem förmlich das Herz. Anklicken um Die Plus-Patenschaft als Aiderbichler kostet 180,00 EUR im Jahr, das klingt erstmal viel, im Monat sind das allerdings nur noch 15,00 EUR – und man kann die Spende von der Steuer absetzen. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich so eine Patenschaft auch schenken lassen. Ich bekomme z.B. seit 3 Jahren von meinem Mann die Patenschaft als Weihnachtsgeschenk von meinem Mann, was ich schöner finde als alle Geschenke dieser Welt. Eine ,,normale Patenschaft ist schon ab 10,00 EUR im Monat möglich. Als Pate kann man an 365 Tagen im Jahr jedes Gut Aiderbichl (außer Gänserndorf) mit bis zu 4 Begleitpersonen kostenlos besuchen (natürlich gibt es vor Ort auch vegane Verpflegung). Außerdem wird man zu speziellen Paten-Treffen eingeladen und erhält 3-mal im Jahr das Magazin. Als Plus-Pate hat man wie gesagt auch noch die Gelegenheit, die Schimpansen aus nächster Nähe zu erleben. Die ganze Geschichte der Aiderbichl-Schimpansen kann man in diesem kostenlosen pdf nachlesen. Zum Schluss möchte ich noch kurz darauf eingehen, dass das Gut Aiderbichl nicht von allen Tierschützern oder Tierrechtlern so positiv gesehen wird wie von mir. Die Kritik besteht darin, dass man Herrn Aufhauser Tiertourismus vorwirft und die Tiere eben auch ein Stück weit instrumentalisiert werden, um Spenden zu sammeln. Einzelne Tiergeschichten werden medienwirksam verbreitet, um das Mitleid der Menschen anzusprechen, auch der Bekanntheitsgrad von einigen Promis wird genutzt. Aber ohne finanzielle Unterstützung von Paten und Förderen könnte so eine Institution sich nunmal nicht halten. Und was passiert dann mit den Tieren? Auf der Homepage des Gut Aiderbichl kann man auch etwas über die Philosophie nachlesen: “Aber vom Jammertal zum Paradies ist es nicht nur ein einziger Schritt” [...] Maximalforderungen können das Ziel sein, aber nicht der Weg.” Es hilft nichts, den würdelosen Umgang mit Tieren anzuklagen, es müssen praktische Lösungsvorschläge her. Ein Gnadenhof ist eine wundervolle Zwischenlösung, um vielen Tieren heute zu helfen. Das Gut Aiderbichl sieht sich auch als “ein Mahnmal für die Rechte der Tiere”. Je mehr Leute durch einen Bericht über das Gut Aiderbichl oder ein Besuch desselben erkennen, dass Tiere empfindsame Wesen sind und wir nicht das Recht haben, sie zu quälen, auszubeuten und/­­oder zu töten, desto besser. Doch das geschieht nicht von heute auf morgen. Ich bin Michael Aufhauser und all seinen Mitarbeitern unendlich dankbar. Gut Aiderbichl www.gut-aiderbichl.de Pate werden: www.gut-aiderbichl.de/­­page.ph.php Spenden: www.gut-aiderbichl.de/­­page.donate.php   Übrigens: auch, wenn es offiziell nicht mehr erlaubt ist, Schimpansen für Tierversuche einzufangen – es betrifft auch andere Spezies wie z.B. Mäuse, Ratten, aber auch Katzen und Hunde. Alleine im Jahr 2012 wurden in Deutschland mehr als 3 Mio. Versuchstiere ,,verbraucht. Wer sich mehr für die Hintergründe von Tierversuchen interessiert, dem sei die Homepage von Ärzte gegen Tierversuche ans Herz gelegt. Dort finden sich reichlich Informationen und im Shop kann man auch Bücher erstehen, die sich mit dem Thema beschäftigen und außerdem auch Flyer und Broschüren. U.a. gibt es da eine Liste mit Medikamenten, welche im Tierversuch als unbedenklich für den Menschen erschienen, aber wegen schwerer Risiken und Nebenwirkungen wieder vom Markt genommen werden mussten (bekanntes Beispiel: Contergan). Ein eindeutiger Beleg dafür, dass Ergebnisse aus Tierversuche nicht unbedingt auf den Menschen übertragbar sind. Tierversuche sind grausam und unnötig!

Vegane Körper- und Gesichtspflegeserie von Benecos

13. Januar 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Körper- und Gesichtspflegeserie von Benecos Benecos ist ein Naturkosmetikunternehmen, dass zunächst mal ganz schön bunt daher kommt mit seinen nett gestalteten Produktverpackungen. Man möchte zeigen, dass Naturkosmetik genauso chic und schillernd sein kann wie konventionelle Kosmetik. Viel wichtiger und daher erwähnenswerter ist jedoch, dass Benecos eine breite Palette an Kosmetikartikeln herstellt, die möglichst giftfrei produziert wird, und daher das Siegel des BDIH (Bundesverband der Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel) für kontrollierte Naturkosmetik trägt. 6 neue vegane Produkte in einer Serie Von besonderem Interesse für mich und vielleicht auch für euch ist eine Gesichts- und Körperpflegeserie aus sechs Produkten, die allesamt vegan sind. Enthalten sind Shower Gel, Shampoo, Body Cream, Day Cream und Hand Cream. Enthalten ist ein “Mix aus sieben wertvollen Bioextrakten” – Brennnessel, “Grosse Klette”, Winterlinde, Ringelblume, Johanniskraut, Heckenrose und Schwarzer Holunder. Darüber hinaus sind Day Cream und Hand Cream Duftöl-frei, und somit auch für empfindlichere Haut geeignet. Günstige Produkte Was die Serie außerdem sehr attraktiv macht, ist der günstige Preis: Die Produkte kosten zwischen 1,99 EUR und 3,99 EUR. Beziehbar sind sie in Biomärkten, Naturkosmetikläden, Reformhäusern oder online]{http:/­­/­­s298265843.e-shop.info/­­). Getestet habe ich auch zwei Produkte bislang, Shampoo und Duschgel. Riechen lecker wie ich finde und fühlten sich gut an. Daher Daumen hoch für diese neue Serie von Benecos. Das könnte dich auch interessieren: Vegane Naturkosmetik für Männer: Bulldog i+m Naturkosmetik - FREISTIL-Serie im Test Produkt der Woche: i+m lässt die Städte blühen – mit Duschgel und Seedbomb The post Vegane Körper- und Gesichtspflegeserie von Benecos appeared first on Deutschland is(s)t vegan.

Kirschtaschen mit krossen Streuseln - gebacken mit LUVE LUGHURT Natur

30. Juni 2020 Herr Grün kocht 

Kirschtaschen mit krossen Streuseln - gebacken mit LUVE LUGHURT Natur Dieses Post enthält Werbung für LUVE - eine tolle Marke mit vielen leckeren klimafreundlichen und preisgekrönten veganen Produkten, die ich selbst sehr mag und deshalb gerne empfehle. Fragen Sie gerne in Ihrem Markt nach den LUVE Produkten - so können sie sich in Windeseile verbreiten, was mich sehr freuen würde. Den Link zur LUVE Website finden Sie unter diesem Rezept. Schon als Kind mochte ich gerne Kirschen. Eine Großtante hatte einen riesigen Kirschbaum und einige Jahre kletterte ich jeden Sommer mit einem Eimer und einem Haken in die Höhe. Mal aß ich eine Kirsche - mal kam eine in den Eimer. Einen besonderen Ernteehrgeiz entwickelte ich nie. Der Eimer musste halt irgendwie voll ausschauen. In der letzten Zeit - weil ja Kirschenzeit - erinnere ich mich an die Zeit und wundere mich, warum ich nie darüber nachgedacht habe, warum Kirschen Kerne haben. Ich habe etwas recherchiert und herausgefunden, dass die Botaniker nicht Kirschkern sondern Kirschstein sagen und Kirschen zu der Gruppe >>Steinobst

Nepal | (24 von 101 Tagen auf Reisen)

27. März 2019 Feines Gemüse 

Die ersten 24 Tage unseres Sabbaticals haben wir in Nepal verbracht. Nepal, das war seit einigen Jahren ein großer Wunsch von uns - als große Berg-, Bergsteiger-, Kletter- und Alpinismus-Fans war klar, dass wir einige der gigantischsten Wände der Welt auch mal mit eigenen Augen sehen wollen, um die Dimensionen zu verstehen. [Kleiner Spoiler: Dimensionen verstehen? Klappt selbst dann nicht, wenn man direkt davor steht.] Nepal war - neben Japan - das einzige Sabbatical-Ziel, das von Beginn feststand und für das wir am schnellsten Pläne schmiedeten. Und voil?, so sah die Route final aus: NEPAL (04.03. - 28.03.2019)Kathmandu - Pokhara - Mardi Himal Trek… Der Beitrag Nepal | (24 von 101 Tagen auf Reisen) erschien zuerst auf feines gemüse.

Das Superfood: Die Kokosnuss - wir stellen euch unsere Top 10 Produkte vor + Gewinnspiel

9. Juli 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Das Superfood: Die Kokosnuss - wir stellen euch unsere Top 10 Produkte vor + GewinnspielWir finden, es ist an der Zeit euch heute mal ein wirkliches Superfood ans Herz zu legen - und zwar: die Kokosnuss. Ich war ja früher ein absolutes „Bounty-Mädchen“… diese Kombination aus Schokolade und Kokos war genau mein Ding. Als ich viele Jahre später das erste Mal in Thailand war und dort eine „echte“ und gerade frisch geerntete Kokosnuss gekauft habe… muss ich zugeben, war ich relativ enttäuscht. Das hatte gar nix mit dem „Bounty-Geschmack“ zu tun. War natürlich auch keine Schokolade drumherum Sondern just pure! Oben aufgeschlagen, mit Strohhalm drin und eiskalt. Gestatten: die Kokosnuss! Die Kokosnuss ist die Frucht der Kokospalme und eigentlich gar nicht wirklich eine echte „Nuss“, sondern eine Steinfrucht. Damit die Kokosnuss gut gedeiht, benötigt sie tropische oder subtropische Klimabedingungen. Die Hauptanbaugebiete liegen daher in Südostasien (Indonesien, Thailand…), Asien (Indien, Sri Lanka) und Südamerika (Brasilien, Mexiko). Die Kokosnuss wird übrigens als grüne, unreife und fast dreieckige Frucht geerntet. Den tropischen Schatz erntet man durch lange Stiele, an deren Ende Messer angebracht sind - oder durch Hochklettern. Kokosnüsse reifen nach der Ernte nicht nach. Eine 20-30 cm lange Frucht kann im reifen Zustand bis 2 kg wiegen…! In der Kokosnuss - genauer gesagt im Kern - sitzt das weiße, aromatische Fruchtfleisch, welches fest und faserig ist und roh gegessen werden kann. An den Küsten Indiens, Burmas, Indonesiens zählt das Innenleben der Kokosnuss zu den Hauptnahrungsmitteln. Das aromatisch Fruchtfleisch dient als Rohstoff um Kokosöl, Kokosfett, Kokoswasser, Kokosmilch, Margarine und Kokosflocken (getrocknet) herzustellen. Das vielleicht wertvollste „Endprodukt“ ist das gewonnene Kokosöl, da es sich durch einen sehr hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren auszeichnet. Um Kokosöl herzustellen, wird das Fruchtfleisch zerkleinert, getrocknet und in Ölmühlen ausgepresst. Die Einsatzmöglichkeiten von hochwertigem Kokosöl sind so vielseitig, dass es in meinem Haushalt immer vorhanden ist. Kokosöl: der gesundheitliche Aspekt Die Kokosnuss ist frisch, getrocknet oder gepresst voller hochwertiger Nährstoffe. Das aus der Kokosnuss gewonnene Kokosöl ist reich an gesättigten Fettsäuren, leicht verdaulich und wirkt antimikrobiell. Kokosöl enthält neben dem Spurenelement Eisen die natürlichen Vitamine E und K. Bei den bio-zertifizierten Kokosölen bleiben bei der Verarbeitung fast alle Nährstoffe, Spurenelemente und Vitamine erhalten. Eisen Als Veganer setzt sich „früher oder später“ jeder einmal mit dem Thema Eisenmangel auseinander. Ich persönlich „leide“ regelmässig darunter. Eisen ist essenziell für das Zellwachstum und die körpereigene Immunabwehr. Das Spurenelement wird für die Herstellung von Hämoglobin benötigt, das Sauerstoff an sich bindet. Die roten Blutkörperchen transportieren den Sauerstoff durch den Blutkreislauf und versorgen den gesamten Organismus. Vitamin E  Besitzt eine antioxidative Wirkung, die vor schädlichen Einflüssen des Sauerstoffs schützt. Vitamin E dient als eine Art Schutzschild, um die Zellstrukturen vor schädlichen freien Radikalen zu schützen. Vitamin K Das fettlösliche Vitamin K spielt eine Rolle bei der Bildung der Gerinnungsfaktoren. Außerdem hemmt es bei Frauen nach den Wechseljahren den Knochenabbau. Auch in puncto Krebsprävention kann Vitamin K eine positive Wirkung entfalten. Ich verwende Kokosöl hauptsächlich zum Backen, Frittieren und Kochen. Es hält sich nicht nur lange, sondern lässt sich gut portionieren und kann sehr stark erhitzt werden. Aber: Kokosöl kann noch viel, viel mehr! Kokosöl als Beauty-Produkt In meinem Badezimmer schätze ich es aufgeräumt und bin zudem Fan des minimalistischen Lebens- und Einrichtungsstils. Daher kaufe ich sehr ungern Beautyprodukte en masse, sondern habe Koksöl als meine kleine Beauty-Waffe entdeckt. Gesichtspflege Eine winzige Menge Kokosöl ist prima für das Gesicht geeignet. Vor allem wenn man gereizte Hautpartien hat – oder zu rissiger, trockener Haut neigt. Es wirkt feuchtigkeitsspendend und kühlend -aber: weniger ist hier wirklich mehr! Perfekt auch für trockene Lippen. Bodylotion Um den Körper nach einer Dusche reichhaltig zu pflegen, ist eine (ebenfalls kleine) Portion Kokosöl perfekt. Ich liebe den leichten Kokosduft, der zudem noch eine Weile anhält. Das Öl zieht schnell ein und hinterlässt keinen Fettfilm. Mit etwas Meersalz vermischt, kann daraus auch wunderbar ein Peeling gemischt werden. Einfach mit runden Kreisen in die Haut einmassieren und danach mit Wasser abwaschen. Haarpflege Für sprödes und trockenes Haar ist eine nussgroße Menge Kokosöl eine wahres Wundermittel. Einfach in den Händen verreiben und im Haar gleichmässig verteilen, am besten sogar über Nacht einziehen lassen und dann waschen. Oder weniger Menge für ein Haarstyling verwenden. Zähne Meine Zahnärztin hat mir das „Öl-Ziehen“ ans Herz gelegt. Am besten nach der Zahnreinigung morgens und abends jeweils ein bis zwei Teelöffel Kokosöl im Mund zergehen lassen und möglichst lange (mindestens 5 Minuten) durch „die Zähne“ ziehen. Ist am Anfang gewöhnungsbedürftig… aber es lohnt sich, da so die Zähne und das Zahnfleisch weniger bakterienanfällig werden. Lieblingsbücher Beauty: Wer ein Händchen für DIY-Projekte hat, dem möchte ich diese beiden Bücher sehr ans Herz legen. Mit nur sehr wenigen „Zutaten“ kann man ganz einfach sehr hochwertige Kosmetik selber herstellen. Auf Dauer ist das nicht nur kostengünstiger - man weiß auch wirklich 100%ig was drin ist und ich finde, dass sind auch immer schöne Geschenke für die Freundin oder die Mama… 1. Vegane Kosmetik: Natürliche Pflege- & Beautyprodukte selbst gemacht Das Buch enthält ca. 30 „Rezepte“ um vegane Kosmetikprodukte für Gesicht und Körper selber herzustellen. Ich finde die Gestaltung sehr schön und die Anleitungen sind wirklich easy-peasy… Hier der Link zu Amazon: 2. The Glow – Naturkosmetik selber machen Dieses Buch ist mein absoluter Favorit. Ich liebe es! Wie immer bei GU: tolle Aufmachung, super Fotos und auch die „Rezepte“ sind verständlich und einfach umzusetzen. Hier der Link zu Amazon: Tiere Auch mein Hund bekommt seine tägliche Portion Kokosöl - und ich glaube, er mag es gerne. Ein kleiner Teelöffel in sein Trockenfutter gerührt - und es wird der ganze Napf ausgeleckt. Zur Fellpflege ist das Kokosöl auch geeignet - und ich habe mich auch sagen lassen, dass es im Kampf gegen Zecken helfen soll… Kochbücher Wer noch mehr Inspiration zur Verwendung von Kokosöl & Co. braucht, möchte ich gerne diese zwei Bücher noch ans Herz legen. Sie sind nicht nur toll anzuschauen - es finden sich wirklich sensationelle Rezepte und Ideen darin. 1. Superfoods Kokos – 60 Rezepte für Food & Beauty Hier finden sich Rezepte (nicht alles vegan - aber größtenteils) für Frühstück, Drinks, Salate, Currys, Saucen und Desserts und Tipps und Rezepte für Kosmetika und Haushalt. Hier der Link zu Amazon: 2. Vegan Kochen mit Kokos   Hier finden sich über 60 Rezepte … sehr schöne Gestaltung! Hier der Link zu Amazon: Wir haben uns die letzten Monate durch diverse Produkte getestet und haben unsere Lieblinge für euch zusammengestellt. Es gab einige Produkte, die uns nicht geschmeckt oder überzeugt haben.  Wie immer ist das reine Geschmacksache und daher freuen wir uns wie immer auf eure Erfahrungen und Ergänzungen. Top 10 Kokosprodukte 1. 1000ml Bio Kokosöl nativ ohne Zusatzstoffe von 100 Pro Bio 1000 ml, 18,99 Euro oder oder 500 ml, 9,99 Euro Perfekte Konsistenz und wunderbarer Geschmack. Sehr gut zum Backen, zum Kochen oder zur Hautpflege. Hergestellt von Kleinbauernfamilien und ohne Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln und Pestiziden… und wie der Name schon sagt: 100% Bio. Mein Tipp: Mit dem Öl kann man sehr gut Pfannkuchen backen! Zutaten: 180 g Kokosöl 25 g Reismehl 25 g Kokosmehl Ei-Ersatz für 1 Ei 100 ml Getreidemilch oder Kokosmilch eine Prise Salz 1 Teelöffel Weinsteinbackpulver Zubereitung: Zuerst den Eierersatz, das Kokosöl, den Agavensirup und das Salz vermischen. Danach das Backpulver und das Kokosmehl hinzufügen. In einer Pfanne etwas Kokosöl erwärmen und die Pfannkuchen darin ausbacken. Yummieh! Hier der Link: https:/­­/­­100-pro-bio.de/­­1000ml-Bio-Kokosoel-nativ-ohne-Zusatzstoffe 2. Bio-Kokoswasser Pure von Kulau 1 Liter 4,99 Euro Mein absoluter Lieblingsdrink im Sommer! Die Kokosnüsse für das KULAU Kokoswasser stammen aus kleinbäuerlicher Landwirtschaft auf den Philippinen. Das ist übrigens kein Konzentrat - und es sind keinerlei Zusatzstoffe enthalten. Mein Tipp: Am besten leicht gekühlt trinken – oder mit frischen Früchten als Shake genießen! Hier der Link: https:/­­/­­kulau.de/­­bio-kokoswasser-pure-1-l  3. 8 junge Trinkkokosnüsse von Kulau 8 Stück 28,40 Euro Diese Kokosnüsse stammen aus dem Naturparadies Costa Rica und schmecken weniger süß als die thailändischen geschälten Trinknüsse. Sie haben etwas weniger Kokosfleisch und manchmal sogar gar keins. Sie wachsen traditionell und sehr ursprünglich in einer Mischkultur und sind unbehandelt. Eine solche Kokosnuss enthält 250 bis 450 ml Kokoswasser und 0 bis 4 mm Kokosfleisch. Mein Tipp: Absolut köstlich - just pure… Oder natürlich zur Verwendung in einer „Virgin Colada“ …. geht natürlich auch mit Rum     Hier der Link: https:/­­/­­kulau.de/­­8-junge-kokosnuesse 4. 1000ml PE-Becher Kokosfett mild 1000 ml 13,99 Euro Dieses Kokosfett stammt aus biologischem Anbau, ist besonders mild, geschmacksneutral und geruchslos. Das Kokosfett ist hervorragend geeignet für Gerichte, die in der Pfanne, Fritteuse oder im Wok zubereitet werden. Mein Tipp: Mit diesem Kokosfett kann man aber auch köstliches Süßigkeiten herstellen, wie z.B. Schoko-Kokos-Fudge. Zutaten: 4 Bananen 150 g Kokosfett 50 g Kakao Zubereitung: Das Kokosfett schmelzen. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und pürieren. Eine Form (ca. 20 x 15 cm), hier eignet sich auch eine einfache Keksdose, mit Backpapier auslegen und die Masse in die Form füllen. 2 – 3 Stunden gefrieren lassen. Herausnehmen und etwas antauen lassen. In Quadrate oder Rechtecke schneiden. (Das Rezept habe ich von Chefkoch.de) Hier der Link: https:/­­/­­100-pro-bio.de/­­1000ml-PE-Becher-Kokosfett-mild-neutraler-Geschmack-Geruch-Bio 5. Tropicai Kokosblütenvinaigrette 250 ml 7,95 Euro Diese Vinaigrette ist wirklich etwas ganz Besonders. Sie wird in Handarbeit durch natürliche Fermentation aus dem frischen Blütensaft der Kokospalme gewonnen. Dadurch bleiben alle kostbaren Inhaltsstoffe erhalten. Interessant an der Vinaigrette ist, dass sie nicht nach Kokos schmeckt - sondern fruchtig - und passt daher sehr gut in Marinaden, Chutneys und zu exotischen Obstsalaten. Mein Tipp: mir schmeckt die Kokosblütenvinaigrette zu Salaten mit bitteren und süßen Noten - wie z.B. mit Radiccio oder Chicoree in Kombination mit Spargel und Erdbeeren! Und was ich besonders erwähnenswert finde: die Zutaten für die Vinaigrette stammen aus Bio-Anbau und aus einem Fairen Handelsprojekt auf den Philippinen.   Hier der Link: http:/­­/­­www.tropicai-shop.com/­­Kokosbluetenvinaigretten/­­Nectar-Dream-Bio-Kokosbluetenvinaigrette-250ml::42.html 6. Tropicai Bio Kokosmehl 500 gramm 6,25 Euro Dieses Kokosnussmehl eignet sich sehr gut zum Backen - da es eine natürliche Süße enthält und fein gemahlen ist. Es besteht aus den pulverisierten Fasern des Kokosnussfleisches und enthält weder Füllstoffe, Getreide oder Soja. Das Kokosmehl ist Bio-zertifiziert und stammt aus einem Fairen Handelsprojekt auf den Philippinen. Mein Tipp: ich bin ja ehrlich gesagt nicht so die Backfee -  aber ich habe mit diesem Kokosmehl wirklich lecker Muffins gezaubert. Ich habe bei 20% des herkömmlichen Mehls durch das Kokosmehl ersetzt. Und: zum Binden von Soßen ist es auch gut geeignet - vor allem bei asiatischen Currys.   Hier der Link: http:/­­/­­www.tropicai-shop.com/­­Kokosnuss-Spezialitaeten/­­Kokosmehl/­­Tropicai-Bio-Kokosmehl-500gr::26.html 7. Dr. Goerg Kokos-Flakes 300 gramm  4,95 Euro Diese Flakes finde ich besonders lecker zum Frühstück. Natürlich wie alles von Dr. Goerg stammen die Kokosflakes von frischen Bio-Kokosnüssen und aus 100% fairer und nachhaltiger Produktion. Mein Tipp: Ich mag diese Flakes in meinem super-lecker-superfood-frühstück. Und zwar so: einfach 2-3 Esslöffel Chiasamen für 15 Minuten in Hafermilch einweichen. Eine Banane, eine Handvoll Erdbeeren und eine Kiwi kleinschneiden und über den Chiapudding drapieren. Als exotisches Topping 2 Esslöffel Kokosflakes drüber streuen. Lecker!Hier der Link: http:/­­/­­www.keimling.de/­­kokosflakes.html  8. Rapunzel Kokosmus 215 gramm 4,99 Euro Dieses Mus ist 100% purer Kokosgeschmack und enthält keine Zusatzstoffe.  Durch die feine Konsistenz eignet es sich meiner Meinung nach perfekt zum Kochen, zum Backen und zur Herstellung von Desserts . Mein Rezept-Tipp:  Kokos-Süsskartoffel-Aufstrich mit Ingwer Zutaten für 4 Personen: 2 kleine Süßkartoffeln (ca. 300 g) frischer Ingwer, ca. 3 cm, gerieben 50 g Rapunzel Kokosmus Rapunzel Meersalz Zubereitung: Die Süßkartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in wenig Wasser weich dünsten. Abgießen und mit Kokosmus und geriebenem Ingwer pürieren. Mit Salz abschmecken.   (Das Rezept habe ich bei Rapunzel gefunden.)   Hier der Link: https:/­­/­­shop.rapunzel.de/­­brotaufstriche-und-nussmus/­­nussmus-100-nuss/­­2850/­­kokosmus 9. Keimling Kokosnuss-Streifen 200 gramm 8,95 Euro Diese Kokosnuss-Streifen sind ein idealer Snack für zwischendurch. Mir gefällt daran, dass man wirklich „etwas zu kauen“ hat und sie total pur nach Kokos schmecken. Wie alles von Keimling, sind auch diese Streifen bio-zertifiziert und in Rohkostqualität. Mein Tipp: für den schnellen Hunger zwischendurch oder einen Kino- oder Theaterbesuch habe ich immer eine halbe Tüte von den Streifen in meiner Pausenbox. Hat mich schon oft vor Heißhunger-Fehlkäufen bewahrt Hier der Link: http:/­­/­­www.keimling.de/­­kokosnuss-streifen.html Rezept: Kokosmehl-Beeren-Kuchen und Kokosflocken Wer Kokos liebt und Zucker sparen möchte, dem empfehlen wir ganz wärmstens dieses tolle Rezept von unseren lieben Freunden Food Elements. Dieser Kuchen kommt fast ohne Süßungsmittel aus. Wir haben nur 2!! EL Agavendicksaft eingesetzt und die restliche Süße kommt aus dem Kokosmehl und den Beeren. Natürlich müssen die Beeren dafür die optimale Reifen haben. Und: Ihr könnt die Beeren nach belieben austauschen. Probiert es aus! Zum Rezept–> 10. Happy Coco Coconut Yoghi Unsere letzte heiße Entdeckung. Der Coconut Yoghi von Happy Coco ist eine vegane, laktose- und glutenfreie Joghurtalternative. Enthalten sind Kokosmilch, Stärke, Agavensirup und vegane Joghurtkulturen. Für die Geschmacksrichtungen Mango und Vanille werden „nur“ frische Mangofrüchte bzw. natürliche Vanille hinzugefügt. Bio- und Fair Trade-Qualität. Auch das Kokoswasser können wir wärmstens empfehlen. Super lecker! Mein Tipp: am besten gekühlt und „ohne alles“ genießen… Hier der Link: http:/­­/­­www.happycoco.eu/­­de/­­happy-coco-coconut-yoghi-2/­­   Last but not least Beim Kauf von Kokosprodukten achte ich immer auf Bio-Qualität am liebsten auf Rohkost-Niveau. Es geht mir natürlich um die hochwertige Qualität der geernteten Kokosnuss. Beim konventionellen Anbau wird das gewonnene Kokosöl abschließend desodoriert und gehärtet, und verliert nicht nur das wertvolle Vitamin E, sondern den natürlichen Geruch und Geschmack. Aber: ein wirklich wichtiger Aspekt bei der Kaufentscheidung ist der fairer Anbau - denn ich möchte nicht, dass die Arbeiter auf den Plantagen nur wegen „meinem Produkt“ ausgebeutet werden. Viele Unternehmen, die in Asien oder Südamerika Kokospalmen anbauen, sind nicht nur fair-trade zertifiziert, sondern setzen sich auch vor Ort für soziale Projekte ein. Genauso wichtig ist der ökologische Anbau - der gewährleistet, dass die Kokospalmen in einer Mischkultur mit anderen Nutzpflanzen heranwachsen, um ein einseitiges Auslaugen des Bodens zu verhindern. Für den Anbau sollte zu keinem Zeitpunkt Regenwald gerodet werden. Wer sich nicht sicher ist, welche Firmen sich dieser Philosophie verpflichten, macht sich am besten im direkten Dialog schlau. „Unsere“ vorgestellten Produkte sind nicht nur vegan und bio, sondern werden auch fair angebaut und produziert. Kokosprodukte werden weit weg von unseren Breitengraden angebaut und müssen viele Flugmeilen hinter sich lassen - daher denke ich auch immer daran, sie mit Bedacht, Wertschätzung und in Maßen zu konsumieren. *** Gewinnspiel *** Wir sind uns sicher, ihr würdet auch gerne die vielen Vorteile der Kokosnuss entdecken und daher verlosen wir 10 Flaschen Bio Kokosöl kaltgepresst 500ml. Ihr möchtet am Gewinnspiel teilnehmen? Dann hinterlasst ein Kommentar oder Gruß unter diesem Artikel, bei Facebook unter dem Post oder bei Instagram unter dem Bild und sagt uns, warum ihr das Kokosöl gewinnen möchtet. Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich willkommen. Das Gewinnspiel endet 16. Juli 2016 um 12 Uhr. Die Gewinner werden ab dem 16 .Juli nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook-User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.   Ein großes Dankeschön an www.veroline.de für die Unterstützung beim Gewinnspiel. Der Beitrag Das Superfood: Die Kokosnuss – wir stellen euch unsere Top 10 Produkte vor + Gewinnspiel erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Die Birke

16. Februar 2016 Wurzelweber 

Die Birke Die Birke ist der erste Baum im keltischen Baumalphabet, dem Ogham. Ihr Lautwert ist Beith, ihr Zeichen ?. Die Birke ist schon so lange mein Begleiter... wir haben neun Birken in unserem Garten. Schon als Kind habe ich es geliebt im lichten Birkenschatten auf dem weichen Moos darunter zu liegen und dem Licht- und Schattenspiel der Blätter zu zu schauen. Mein Opa hat uns in einer Dreiergruppe eine Turnstange in die Birke geklemmt und wir konnten dort klettern und Akrobaten spielen. In der anderen Dreiergruppe hatten wir unser Baumhaus... Meine Kindheit ist quasi wirklich durchzogen von Birkenerinnerungen. Birken sind wunderschöne Bäume. Ihre weiße Rinde ist schon von weitem zu erkennen und macht sie zu etwas ganz besonderem. Fällt das Mondlicht auf den Birkenstamm fangen sie beinah an zu leuchten. Ihre Blätter hängen an filigranen Ästen und schon der leiseste Windhauch bringt sie in Bewegung und so entsteht auch dieser ganz besondere Birkenklang. Für mich klingt jeder Baum sehr individuell und hat seine ganz eigene Klangkulisse. Gerade jetzt im Frühling kann man Zeuge eines weiteren 'Wunders' werden. Legt man an einem windfreien Frühlingstag in einer geräuscharmen Umgebung sein Ohr an den Stamme einer Birke, wird man ein unerwartetes Rauschen wahrnehmen können... Eine Birke transportiert in feinen Kanälen bis zu 70 Liter Wasser von den Wurzeln bis in die Baumkronen und wir können mit Ohrenzeuge davon werden (funktioniert auch wunderbar mit einem Stethoskop, für die ganz neugierigen Lauscher [wie ich es einer bin]). Dieses Birkenwasser ist ebenfalls heilkräftig und kann von kundigen Kräuterweiblein und -männlein auf baumschonende Weise gezapft werden. Mir war lange nicht klar, warum die Birke im keltischen Baumkalender dem November bzw. dem Januar (je nach Startpunkt, nähere Infos dazu hier) zugeordnet wird. Denn für mich ist die Birke absolut kein Winterbaum, sondern einer des erwachenden Frühlings. Doch je mehr ich in den Raum der Birke vordrang, desto mehr erschloss sich für mich das Warum. Es geht hierbei nicht nur um das rein biologische des Baumes. Natürlich spielt das auch eine Rolle, aber hier geht es um mehr. Um die Botschaft, die uns dieser wunderbare Baum vermitteln will. Doch wofür steht sie? Die Birke steht für den Anfang. Den unschuldigen, reinen, frischen Neu-Anfang. Für den Sieg des Lichts über die Dunkelheit. Sie ist einer der ersten Bäume, die im Frühjahr ihr Blüten zeigen. Nicht nur ihre Rinde strahlt im hellen, reinen weiß. Wenn man von einem Zeig die Rinde entfernt und dann glatt und fein schmirgelt, dann leuchtet einem das helle, fast schon schimmernde Holz entgegen. Es fühlt sich weich und glatt und gut an, man möchte es immer und immer wieder anfassen und streicheln. Diese Helligkeit des Baumes erinnert mich an die junge Maid, deren Weiblichkeit noch nicht erwacht ist, die rein und unschuldig und kindlich durch die Wälder tollt... Beim Schnitzen hatte ich nahezu das Gefühl dass das Holz im Dunklen leuchtet. Die Birke ist eine der Pflanzen, die in keiner Frühjahrskur fehlen sollten. Die jungen Triebe, Blätter, Knospen und das frisch gezapfte Birkenwasser wirken stoffwechselanregend, harntreibend und durchspülend, sie wirken also erneuernd. Mit der Einnahme von Birkenwirkstoffen wagen wir also quasi jedes Jahr aufs Neue einen Neuanfang. Nimmt man nun dies alles zusammen, ist es überhaupt nicht mehr verwunderlich, warum die Birke als erster Baum des keltischen Baumkalenders gewählt wurde.  Die Botschaft meiner Birken Seelisch gesehen bringt uns die Birke Licht und Fröhlichkeit ins Herz. Und spirituell zeigt uns der Baum, dass wir nichts neuen beginnen können, wenn wir das/­­etwas Altes nicht beendet haben. So sind die Botschaften, die ich empfinde, wenn ich mich dem Pflanzengeist nähere. Ein Birkenhain ist hell und klar, strukturiert und licht, alles ist auf den ersten Blick sichtbar und man kann leichten Schrittes hindurchgehen. Kein dichtes, verwachsenes Unterholz voller Gestrüpp und dornigen Büschen die den Weg behindern. Alles ist klar und sichtbar bereit für den neuen Weg und die Birke als Pionierpflanze wird uns auch auf mentaler Ebene zu einem mutmachenden Begleiter, der uns einen guten Start ermöglicht, sie 'erhellt' uns quasi den Weg. Taucht in schamanischen Reisen oder in Träumen die Birke oder ein Birkenwäldchen auf, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass eventuell ein wie auch immer gearteter Erstkontakt bevorsteht. Und so können wir die Birke nutzen um auch unsere Bereitschaft zu etwas Neuem zu signalisieren, in dem wir sie symbolisch verwenden oder verzehren. Bei den bewussten Begegnungen mit der Birke wurde mir ganz schnell deutlich, warum sie der erste Baum des keltischen Baumkalenders ist. Ich habe es zu Beginn meiner Reise ja, wie oben schon erwähnt, nicht verstanden. Mit aller Deutlichkeit machte sie mich auf ihre offensichtlichen und subtileren Eigenschaften aufmerksam und meine Achtung vor diesem wunderschönen Baum wuchs mit jedem Mal mehr. Sie wird mich in diesem Frühjahr mehr als sonst begleiten und ich freue mich schon auf den Tag, an dem ich ihre ersten, zarten Blätter entdecken werde. Diese Blätter in diesem unglaublichen Grünton, sie so schön hell riechen... Und hier gibt es ein paar baumheilkundliche Weisheiten über die Birke und ein paar Rezepte: Birkenblättertee, Birkenknospentinktur und Tipps zum Räuchern mit Birkenrinde ?

Abstillen

10. August 2015 Wurzelweber 

Abstillen Es gab eine Zeit, da dachte ich, ich würde niemals abstillen. Ich würde es einfach nie schaffen. Doch jetzt stille ich den Kobold nach 33 Monaten nicht mehr. Und ich sehe auf eine wunderbare eng-verbundene Zeit zurück. Natürlich voller Höhen und Tiefen. Aber durchweg gezeichnet von einer sehr tiefen Verbundenheit zwischen mir und dem kleinen Mann. Denn vor ca. 8 Wochen habe ich ihn das letzte Mal gestillt Das erste Jahr und noch etwas länger habe ich ihn voll gestillt. Das einzige was seine Lippen in diesem Jahr außer Muttermilch passierte war ab und zu ein grüner Smoothie, Wasser und Papaya. Und das in so kleinen Mengen, dass man es nahezu vernachlässigen kann. Und trotz dem es so gute Sachen waren, die ich ihm als erstes zu probieren gegeben habe, hatte ich doch das Gefühl, ich würde ihn vergiften... verrückt, oder? Im zweiten Jahr kam dann von Seiten meines Mannes immer mal wieder die Anmerkung, ich könnte doch so langsam weniger stillen. Und ich habe mich verraten gefühlt. Ich war in Panik. Wie konnte es denn sein, dass er so eine enge Mutter-Kind_­Beziehung nicht versteht? Wie konnte ich unser Kind weniger stillen? Unmöglich. Und unfassbar, wie er es nur so sehen konnte. Weniger stillen? Niemals. Ach ja, verrückte Homone... Der Prozess des Abstillens war für mich ein Weg, der über eineinhalb Jahre dauerte. Dazu muss man erwähnen, dass mein Kleiner für das Stillen gemacht zu sein schien. Direkt nach der Geburt hatte er einen solchen Zug drauf... wie kann so ein Würmchen so stark trinken? Wirklich erstaunlich. Und ich hatte das unfassbare Glück, dass ich immer mehr als genug Milch hatte. Selbst jetzt nach 8 Wochen ohne Stillen, habe ich noch Milch... Natürlich stillte ich ihn immer weniger. Das ist ja auch ganz normal, denn die Mäuse wollen ja schließlich auch das essen, was wir da so auf dem Teller haben. Aber es war für mich etwas anderes, wenn es so passiert, wenn es vom Kind ausgeht. Das war vollkommen in Ordnung so. Und langsam schleichend kam es dann in diesem Jahr dazu, dass ich immer weniger gestillt habe. Unmerklich beinah, für mich und den Kobold. Irgendwann stellte ich fest, dass wir nur noch abends vor dem zu Bett gehen stillten. Ein festes Ritual, das so lange währte, wie sein Leben bisher andauerte. Also für ihn eine Ewigkeit lang, so war es schon immer und noch nie anders. Bemerkenswert, wenn man sich das einmal wirklich vorstellt... Im letzten halben Jahr habe ich gemerkt, dass es für mich immer schwieriger wurde. Mein Kobold ist ein großer Junge. Viele halten ihn für vier, dabei ist er nicht mal drei. Er ist super fit, klettert seit er 1 1/­­2 ist Leitern rauf und runter, springt, hüpft und erzählt mittlerweile die tollsten Geschichten. Aber allein die Größe und damit die Kraft haben mir beim Stillen zu schaffen gemacht. Aber auch egoistische Gefühle, für die ich mich stark schämte, kamen in mir hoch. Aus welchen niederen egoistischen Gründen konnte ich es mir anmaßen, dass ich es ernsthaft in Erwägung gezogen habe, mein Baby abzustillen? Wenn er es doch noch brauchte? Wenn er mich doch noch so brauchte? Ich fühlte mich schlecht. Hin- und Hergerissen zwischen den Gefühlen als stillende Mutter und den Gefühlen mir selbst gegenüber. Denn plötzlich wollte ich meinen Körper wieder für mich allein. Ja, solch ein Gefühl hatte ich in mir... Bis zu dieser Zeit ist der Kobold immer bei uns im Wohnzimmer eingeschlafen. Und wenn wir ins Bett gingen, haben wir ihn mit runter genommen (unser Schlafzimmer liegt im Keller) in unser Familienbett. Doch in dieser einen Woche im Juni war es so warm und wir beschlossen, einfach mit dem Zwerg nach unten in das kühle Schlafzimmer zu gehen, dort noch etwas zu spielen, dann stillen, dann schlafen. Soweit gedacht. Wir gingen runter, spielten, hörten eine Geschichte - und der Kobold schlief ein. Am Abend des nächsten Tages fragte er zu unserem Erstaunen, ob wir nicht wieder runter gehen wollten "Ein bisschen 'pielen!". Na klar :)! Also sind wir wieder zusammen ins Schlafzimmer, spielten ein wenig, hörten eine Geschichte und er schlief ein... Und damit war es passiert. Wir hatten abgestillt. Einfach so. Wir veränderten einfach unser Abendritual und schon war es passiert. Es war für den Kleinen zum Schluss zur Gewohnheit geworden. Er brauchte es nicht mehr unbedingt. Ich merkte also, dass er nicht mehr die Milch brauchte, auch nicht mehr diese unmittelbare, grenzenlose Nähe die man beim Stillen erlebt... sondern einfach nur uns, nah bei sich, seine Hand auf meiner Brust und schon konnte er seelenruhig einschlafen. Wie geht es uns jetzt mit dieser neuen Situation? Ihm geht es toll. Am Anfang hatte er ganz oft die Hand auf meiner Brust, ich glaube das war so eine Art Ersatzhandlung. Nach zwei oder drei Wochen kam er zu mir, kuschelte sich in meine Arme und meinte, dass wenn er wieder ein Baby sei, dann würde er wieder Milch trinken. Das war so süß... Mittlerweile hat er seine Hände nicht mehr so oft auf meiner Brust, aber gerne wenn er einschläft oder kuschelig ist. Aber trinken ist für ihn kein Thema mehr. Und mir? Ich habe seit dem zu Kämpfen. Mir geht es nicht so gut. Eine Woche nach dem Abstillen hatte ich Symptome wie bei einer Grippe. Ich bin unausgeglichen, sogar launisch und das ist gar nicht mein Stil. Ich ertappe mich oft dabei, dass ich eine Traurigkeit in mir fühle und gedankenverloren dasitze. Ich weiß nicht, ob es mit dem Abstillen zusammenhängt, aber da es alles zu dieser Zeit anfing, könnte es daran liegen. Ich bekomme auch nicht so viel geregelt, ich fühle mich lethargisch. Kleinste Dinge regen mich total auf und manchmal bin ich  mit dem Kobold überfordert und werde dann ungerecht. Ich mag das alles nicht an mir. Ich mag es wirklich nicht. Aber das Abstillen ist nun schon gut acht Wochen her. Ich glaube meine Hormone versuchen sich ein zu pendeln und haben da ab und zu nicht so großen Erfolg. Ich hoffe, dass es bald besser wird, denn es schlaucht und macht mich fertig. Ich habe über Wochenbettdepressionen gelesen und erfahren, dass sie sich auch einstellen können, wenn man abstillt. Aufgrund des abfallenden Hormonspiegels kann es zu diesen Verstimmungen kommen. Allerdings war es bei mir ja kein schnelles Abstillen, sondern ein seeeeehr langsames... Und so weiß ich einfach nicht, ob es am Abstillen liegt, ich gerade einfach nicht gut drauf bin oder ob ich einfach erschöpft bin. Vielleicht alles zusammen. Ich habe das Stillen geliebt. Ich habe diese Nähe sehr geliebt, mein kleines Kind im Arm, zu spüren wie er sich beruhigt und es liebt, bei mir zu sein. Und jetzt haben wir einen großen Schritt gemacht. Ich lasse meinen Zwerg ein Stückweit los. Und er wird groß. Seufz. Loslassen ist gar nicht so einfach. ?

Meine vegane Woche - 13. - 19. April

19. April 2015 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 13. - 19. April Montag Die Radsaison ist eröffnet! Ich bin ja prinzipiell eine Schönwetter-Radlerin, aber in den wärmeren Monaten bemühe ich mich, möglichst oft mit meinem Fahrrad in die Arbeit zu fahren. Die Radlstrecke dorthin ist einfach schön, und ein gutes Workout ist es außerdem! Am Montag habe ich mir in den Kopf gesetzt, unbedingt zu radeln, und natürlich durfte ich prompt im Regen strampeln. Danke, Mutter Natur! Dienstag Ich habe Spinat-Bärlauch-Sauce (nach diesem Rezept) fabriziert, und da wir noch Sauce über hatten, durfte die in Risotto hinein. Auch wirklich zu empfehlen! Mittwoch M und ich sind gerade bemüht, unsere Küchenschränke etwas zu leeren - unglaublich, was da alles zum Vorschein kommt! Ich neige ja absolut zum Horten, so als würde ich mich wie ein Eichhörnchen auf den ewigen Winter vorbereiten - und vergesse dann gerne auf meine Schätze. Um wieder Platz zu schaffen, gab es statt des üblichen Reis zum Curry diese Reisnudeln - mhmm! Donnerstag M und ich haben beschlossen, unser Essen besser zu planen. Einerseits aufgrund des super-vollen Küchenschranks, wo wir den Überblick über den Inhalt verloren haben. Andererseits weil ich es leid bin, ständig einkaufen gehen zu müssen, wenn sich unsere Pläne so oft ändern. Daher soll jetzt jeden Sonntag ein Plan aufgestellt werden. Macht ihr einen Essensplan? Habt ihr Tipps für uns? Freitag Ich hatte mein erstes TV-Interview! Für einen lokalen Fernsehsender plauderte ich über Veganismus. Ich bin schon so gespannt auf das Ergebnis! Und außerdem brachte ich Chocolate Chip Cookies aus meinem Buch für die Crew zum Probieren mit. Samstag Am Samstag kaufen M und ich üblichweise groß für die Woche ein. Wen es interessiert, wie unsere Einkäufe so aussehen, hier ein prototypisches Bild eines Einkaufswagens (und ja, ich war schon ziemlich gehemmt, im Supermarkt mein Wagerl zu fotografieren). Wir bemühen uns, Gemüse und Obst in Bioqualität zu kaufen, wobei ich dann doch noch konventionelle regionale Produkte den weit gereisten vorziehe. Sonntag M hat mir zu Weihnachten eine Eismaschine geschenkt. Jetzt, wo die Temperaturen nach oben klettern, genießen wir meine ersten Versuche von selbstgemachtem Eis. Beispielsweise diese Variante mit Hagelslag (Schokostreusel)! Yum. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Süsse Avocado - Cremesuppe

10. Juli 2014 Vegetarische Rezepte und vegane Gerichte 

Süsse Avocado - Cremesuppe - Vanille - Von einer Kletterorchidee, deren Heimat Mexiko ist, stammt die vollreife Schotenfrucht, deren Mark uns die Vanillesüße gibt....

Vegan in Hamburg: bio und fair einkaufen bei ,,glore

26. April 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan in Hamburg: bio und fair einkaufen bei ,,gloreSchon vorbei - dies ist bereits Teil 4 von 4 aus der Deutschland is(s) vegan Reihe ,,Claudi goes Hamburg Im Zuge meines Urlaubs auf Hof Butenland habe ich einen Tag in Hamburg verbracht und mich so richtig durch geschlemmt - und eingekauft. Kurz nach meiner Reise hat Sarah auf veganguerilla eine super Zusammenfassung darüber online gestellt, wo man in Hamburg vegan essen kann. Nichts desto trotz möchte ich euch hier meine absoluten Favoriten vorstellen, abgesehen von denen, die bereits auf Deutschland is(s)t vegan zu finden sind, wie beispielsweise das ,,Leaf oder die ,,Eisbande.   Doch hier geht es nun um einkaufen. Glore Hamburg ist umgezogen und ich durfte eine halbe Woche nach Neueröffnung den Laden in der Marktstraße 31 - Mitten im Karoviertel bewundern. Wunderbar hell, freundlich, gut sortiert und vor allem: alles bio und fairtrade Klamotten und viele davon vegan! T-Shirts von ,,WE ARE TRAFFIC werden ebenso angeboten wie eine große Auswahl an weiteren Oberteilen, Kleidern, Röcken, Jeans und Schuhen. Vor allem vegane Jeans zu finden ist meiner Meinung nach nicht einfach. Die meisten sind mit Lederlabels versehen und ich möchte nun mal kein Tier auf meinem Hintern mit mir rumschleppen. Mit meinen Problemzönchen Oberschenkel und Hintern hatte ich nicht damit gerechnet eine Jeans zu finden die mir auf Anhieb passt und gefällt - und obendrein eben noch bio, fair und vegan ist. Umso erfreuter war ich, als die Inhaberin Wiebke Hövelmeyer auf ihre pinke Leiter kletterte und mein neues Lieblingsteil von KUYICHI hervorzauberte. Wer in Hamburg wohnt oder Urlaub macht, sollte unbedingt bei glore vorbei schauen und gleich noch durch das Karoviertel stöbern. Die Eisbande ist übrigens nur gute fünf Gehminuten entfernt - zum Glück hab ich die Jeans vor meinem Besuch dort gekauft Website: http:/­­/­­www.glore-hamburg.de/­­ Adresse: Marktstr. 31, 20357 Hamburg Öffnungszeiten: Mo – Fr: 11:00 - 19:00 & Sa: 11:00 – 18:00 The post Vegan in Hamburg: bio und fair einkaufen bei ,,glore appeared first on Deutschland is(s)t vegan.


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