Kastanie - vegetarische Rezepte

Versuchen Sie diese Rezepte!

Veganer Rotweinkuchen mit Lebkuchengewürz

Terrassenkekse mit selbst gemachtem Lemon curd - Terrazza di Limoni

Spaghetti mit Kohlrabigemüse und Mandel-Kohlrabiblatt-Pesto

Vegane Alternativen für Milch, Sahne, Joghurt, Ei...










Kastanie vegetarische Rezepte

Kastanien-gefüllter Butternuss

26. Oktober 2017 Veganpassion 

Kastanien-gefüllter Butternuss Ein Fest für die Sinne! Die aromatische Esskastanie ist im November mein "Veggie des Monats" bei der BKK Provita. Diesmal lassen wir uns von einem Butternusskürbis mit herzhafter Kastanienfüllung verwöhnen. Haute Cuisine in nur 30 Minuten - hier kommt eines meiner neuen Lieblingsrezepte. Ergibt 2 Portionen. Zubereitungszeit: 30 Minuten Zutaten: 100 g rote Linsen 1 kleiner Butternuss Kürbis (1kg) 120 g Esskastanien 1 lila Zwiebel 50 g Räuchertofu 1 El Rapsöl Paprikapulver, Zimt, Koriander, Rauchsalz, Pfeffer, Muskatnuss 100 ml Wasser 2 TL Mandelmus 1/­­4 Granatapfel Koriander Die roten Linsen ca. 2 Stunden in Wasser einweichen, dann gründlich abspülen. Dieser Vorgang ist optional, hilft aber zur besseren Vertraulichkeit und spült die Phytinsäure aus, die die Nährstoffaufnahme aus den Linsen hemmt. Außerdem wird dadurch die Kochzeit immens verkürzt. Den Kürbis teilen und das Kerngehäuse entfernen. Mehrfach einschneiden und auf einem Backblech ca. 30 Minuten bei 200°C Ober-/­­Unterhitze backen. Die Kastanien am unteren Ende einschnitzen und in leichtem Salzwasser 15-20 Minuten garen. Anschließen die Kastanien pellen und hacken. In einer Pfanne die gehackte Zwiebel mit dem gebröselten Räuchertofu in etwas Öl anbraten. Kastanien und Linsen zugeben und 5 Minuten bräunen. Gut abschmecken und mit etwas Wasser ablöschen. Wenn die Linsen mindestens 2 Stunden eingeweicht wurden brauchst du sie nicht extra kochen und sie sind hiermit gar. Wenn du die Linsen nicht einweichst, Koche sie 10 Minuten bevor du sie zur Tofumischung in die Pfanne gibst. Die Kastanienfüllung in die Kürbisse geben, mit Mandelmus, Granatapfel und Koriander bestreuen und warm genießen. Veganpassion-Blog abonnieren

No-Meat-Balls: Quinoa & Kastanie

26. April 2017 Vegan Guerilla 

(Sponsored Post) Quinoa stammt meist aus der Andenregion und hat tausende Kilometer hinter sich, bevor es in den Regalen deutscher Supermärkte landet. Umso überraschter war ich, als ich entdeckte, dass es mittlerweile tatsächlich auch eine Alternative zum südamerikanischen Quinoa gibt und ein kleiner Hof im Münsterland sich dem regionalen Anbau verschrieben hat. Carolin und Philipp Drerup bauen auf ihrem Hof inzwischen seit über drei Jahren Quinoa an. Die beiden Agrarwissenschaftler entdeckten Quinoa während ihres Studiums für sich und wollten eigentlich nur etwas Quinoa für eine gute Freundin anpflanzen, weil diese Zöliakie (eine Gluten-Unverträglichkeit) hat. Aus dem bisschen Quinoa für eine Person wurde schnell mehr. Im letzten Sommer vermarkteten Carolin und Philipp ihr Quinoa selbst und lieferten an Unverpackt-Läden, den Einzelhandel und Restaurants. Seit kurzem ist der regional angebaute Quinoa auch online erhältlich. Das Quinoa aus dem Münsterland ist übrigens, im Gegensatz zu der meisten Importware, frei von Bitterstoffen (saponinfrei) und ungeschält. Quasi ein Vollkorn-Quinoa, so Carolin. Das macht es noch gesünder. Der angenehme Nebeneffekt: Das Quinoa muss vor dem Kochen nicht gewaschen werden und schmeckt dennoch nicht bitter. Viel schöner finde ich jedoch den regionalen Anbau. So hat das Quinoa, welches aktuell in meiner Küche steht und das ich für dieses Rezept verwendet habe, unter 300km aus dem Münsterland nach Hamburg zurückgelegt - statt über 10.000 Kilometer aus Peru. Diese Geschichte von den Anfängen des Münsteraner Quinoas auf dem Hof Drerup und der mir unbekannten Freundin von Carolin, die mit ihrer Unverträglichkeit den Anstoß zum regionalen Quinoa-Anbau gab, schwirrte mir beim basteln dieses Rezepts immer noch im Kopf herum. So kam ich auf die Idee, mal eine andere Alternative zu veganen Meat-Balls zuzubereiten - allerdings eben ohne Gluten und auch ohne Soja, allergikerfreundlich und nichtsdestotrotz genauso lecker. Dazu gab es, ganz klassich, Tomatensauce und Spaghetti. Für ein glutenfreies Gericht einfach Soja-Spaghetti verwenden, für ein Gericht ohne Soja einfach zu herkömmlichen Nudeln greifen. Soll die Pasta soja- als auch glutenfrei sein, gibt es auch hierfür mittlerweile Alternativen, wie z.B. Nudeln aus Linsen oder auch Mungobohnen.

1990 - 100% veganes vietnamesisches Restaurant in Berlin

16. Januar 2017 Deutschland is(s)t vegan 

1990 - 100% veganes vietnamesisches Restaurant in BerlinMan darf schon immer wieder feststellen, dass Berlin wirklich ein veganes Paradies ist. Man kommt kaum noch hinterher, hier alle neuen veganen Locations zu testen. Ein echtes Luxusproblem! Besonders großartig finde ich als Fan von vietnamesischem Essen, dass es inzwischen schon mindestens 5 (!) rein vegane vietnamesische Restaurants in der Hauptstadt gibt. Für Veganer ist der Besuch asiatischer Restaurants ja grundsätzlich schon eine feine Sache, weil man hier mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit vegane Optionen findet, doch 100% vegan ist natürlich der absolute Traum. Und der ist unter anderem im 1990 in Berlin-Friedrichshain, direkt am Boxhagener Platz, Wirklichkeit geworden. Wunderschönes Ambiente Wer das 1990 betritt, wird vermutlich wie ich auch gleich begeistert sein, denn das Restaurant ist wunderschön aufgemacht. ,,Warum steht da eigentlich eine Küchenzeile? frage ich den Betreiber Trung, der zuvor schon das Cat Tuong auf der Kastanienallee in Prenzlauer Berg hochgezogen hat, ein weiteres rein veganes vietnamesisches Restaurant. Die Erklärung ist: Das 1990 hat zum Konzept, die Atmosphäre einer typischen vietnamesischen Wohnung 1990 wiederzugeben. Ein Teil des Restaurants stellt die Küche dar, ein anderer Teil das Wohnzimmer, ein weiterer die Terrasse. Man sitzt hier wirklich total gemütlich und kann sich wohl fühlen - wie zuhause eben. Ein ungewöhnliches und schönes Konzept. Dazu tragen auch der superfreundliche Service bei. Aber was bietet das 1990 kulinarisch? Vietnamesische Tapas Auch das kulinarische Konzept ist ungewöhnlich. Zwar findest du ein paar wenige Hauptgerichte auf der Karte, doch richtig spannend wird es, wenn man sich gemeinsam mit den Mit-Essenden ein großes Tablett mit kleinen Gerichten, die zumeist in Schüsseln gereicht werden, zusammenstellt. Viele werden dieses System aus Spanien kennen. Dort wird auch gerne gemeinsam eine Sammlung von kleineren Gerichten geteilt, die in die Mitte des Tisches für alle verfügbar gestellt werden. Ich finde das toll, weil man so sehr viel mehr Geschmackserlebnisse erlebt, und nicht jeder einfach nur sein eigenes Gericht mampft. Es lohnt sich vor allem auch deshalb, weil es so wahnsinnig viele Köstlichkeiten im 1990 gibt, und die möchte man einfach am liebsten alle sofort probieren. Zumindest kann man auf diese Weise schon mal leicht - je nach Gruppengröße - 3, 5 oder 10 Gerichte probieren. Die einzelnen Portionen kosten je 3,50 Euro, Reis oder Nudeln kann man für 1-2 Euro dazu bestellen. Für gute Essen wie mich sollten es schon 3 Rationen sein, manch eine(r) mag auch mit zweien auskommen. ALLES, was wir probierten bei unserem Besuch, war superlecker, ohne jede Ausnahme! Dazu gibt es eine sehr gute Getränkeauswahl, bei der natürlich auch drauf geachtet wird, dass Wein & Co. ebenfalls vegan sind. Fazit: Unbedingt hin! Mein Fazit fällt durchweg absolut positiv aus. Ein veganes vietnamesisches Restaurant, das mich begeistert hat. Tolles Ambiente, super Essen, eine außergewöhnliches Konzept, freundlicher Service, faire Preise. Und 100% vegan! Ich habe meinen Besuch im 1990 sehr genossen, und es werden garantiert viele weitere folgen! Lasst es euch dort schmecken! 1990 Vegan living Gabriel- Max Straße 5/­­Ecke Krossener Straße 19 Berlin-Friedrichshain Homepage des 1990 Facebookseite des 1990   Der Beitrag 1990 – 100% veganes vietnamesisches Restaurant in Berlin erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Buckeyes - selbstgemachte vegane Pralinen

22. Dezember 2016 Totally Veg! 

Buckeyes - selbstgemachte vegane PralinenMöchtet ihr noch ein paar Last-Minute Geschenke schaffen oder einfach noch selbstgemachte Süßigkeiten für die Feiertage zaubern? Dann habe ich ein Rezept aus meinem Buch Weihnachten Vegan für euch: Buckeyes! "Buckeye" ist das englische Wort für Kastanie, und sie sind eine traditionelle Süßigkeit in Ohio, wo die Kastanie der ernannte Baum des Bundesstaates ist und die Buckeyes eine erfolgreiche Football-Mannschaft sind. In Ohio habe ich sie auch kennengelernt und mit der süßen Erdnussbutter-Füllung und der Schokolade sind sie wirklich eine Sünde wert! Sie machen sich gut als kleine Aufmerksamkeit oder in Ruhe an einem gemütlichen Abend verspeist. Buckeyes (20 Stück) 50 g pflanzliche Margarine, weich 180 g Erdnussbutter (Erdnussmus) 2 Pkg. Bourbon-Vanillezucker Salz 120-160 g Staubzucker 150 g Zartbitter-Schokolade, grob gehackt 20 Pralinenförmchen aus Papier 20 Zahnstocher Margarine, Erdnussbutter, Bourbon-Vanillezucker und Salz sehr gut verrühren. Den Staubzucker langsam unterheben, dabei mit 120 g starten, aber max. 160 g hinzugeben. Sehr gut rühren, bis eine formbare Masse entsteht. Nun teelöffelweise Bällchen formen, in die Pralinenförmchen legen und jeweils einen Zahnstocher vorsichtig in jedes Bällchen stecken, dabei nicht ganz durchstechen. Die Bällchen für etwa 35-40 Minuten in das Tiefkühlfach geben. Schokolade in einem Topf sehr vorsichtig schmelzen. Die Bällchen aus dem Tiefkühler nehmen und jedes Bällchen zur Hälfte bis zwei Drittel in Schokolade tunken, dabei oben ein Auge freilassen, sodass sie aussehen wie kleine Kastanien. Auf einen mit Backpapier ausgelegten Teller legen, vorsichtig den Zahnstocher herausziehen und das entstandene Loch sanft mit dem Finger oder einem kleinen Löffel glätten. Kühl stellen, bis die Schokolade fest ist. Im Kühlschrank aufbewahren, so schmecken die Buckeyes am besten. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Maroni-Spritztaler beim SWR

28. November 2016 Veganpassion 

Maroni-Spritztaler beim SWR Guten Morgen ihr Lieben! Vergangene Woche war ich beim SWR wieder mit meiner veganen Backstube unterwegs. Und wie könnte es anders sein, habe ich mich fröhlich der Weihnachtsbäckerei gewidmet. Für alle, die nicht live dabei sein konnten gibt es HIER den Beitrag und natürlich das feine Rezept. Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Zusehen und in der Weihnachtsbäckerei! Ergibt 60 Taler ? 6cm Durchmesser. Zutaten: 150 g Dinkelmehl Type 1050 150 g Kastanienmehl 80 g Speisestärke 100 g Puderzucker aus Rohrohrzucker 1/­­2 TL Galgant, gemahlen Mark von 1 Vanilleschote 1/­­2 TL Zimt 1 Prise Salz Abrieb von einer unbehandelten Orangen 2 EL Mandeldrink 200 g vegane Butter oder Margarine, zimmerwarm 40 g Mandeln, blanchiert und fein gemahlen Für die Füllung und Deko: 200 g Brombeermarmelade oder 200 g vegane Nuss-Nougat Creme 100 g Kuvertüre, zartbitter 50 g Puderzucker aus Rohrohrzucker Gewürzblütenmischung ,,Flower Power Streudekor Sterne vegan Zubereitung: In einer Rührschüssel Dinkelmehl, Kastanienmehl, Speisestärke mischen. Den Puderzucker dazu sieben, dann Galgant, das Vanillemark, Zimt, Salz und den Orangenabrieb zugeben und mischen. Den Mandeldrink und die Butter in Flöckchen hinzufügen, dann mit den Knethaken eines Rührgerätes zu einem homogenen, weichen Teig verarbeiten. Den Teig in Folie mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Den Backofen auf 180°C Ober-/­­Unterhitze vorheizen. Auf 3 Blättern Backpapier jeweils 16 Kreise vorzeichnen, damit die Kreise einheitlich groß sind. 1/­­3 des Teiges in einen Gebäckwolf geben und 60 gespritzte Gebäckkreise auf das Backblech legen. Bei 180°C Ober-/­­Unterhitze ca. 8 Minuten backen. Die verbleibenden 2/­­3 des Teiges mit 40g gemahlenen Mandeln mischen. Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche 3mm dick ausrollen und 6cm große Kreise daraus ausstechen. Die Teiglinge mit genügend Abstand bei 180°C Ober-/­­Unterhitze ca. 10 Minuten backen. Ober- und Unterteile der Plätzchen gut abkühlen lassen bevor sie gefüllt werden. Jeweils einen Teelöffel Marmelade oder leicht erwärmte Schokocreme auf einen Keksboden geben und mit einem Spritzkringel versehen. Mit Kuvertüre, Puderzucker oder Gewürzblüten verzieren. Ganz viel Spaß wünsche ich euch beim Backen und eine tolle erste Adventswoche!Veganpassion-Blog abonnieren

Maroni-Ausstecher und der perfekte Plätzchenteller

10. November 2016 Veganpassion 

Maroni-Ausstecher und der perfekte Plätzchenteller Entweder dick eingepackt in einen warmen Kuschelpulli oder die Heizung läuft schon wieder auf Hochtouren. Der Herbst ist offiziell da und zeitweise fühlt er sich schon nach Winter an. Spätestens wenn ich beim Joggen morgens die Handschuhe überstreife, beginnt im Kopf die Party: Winter heißt Weihnachten und Weihnachten heißt Plätzchenzeit. JUHUUUU! Da ist es einem doch gleich weniger kalt. Für dieses Jahr habe ich mir eine ganze Reihe wundervoller Ideen überlegt, die euch warm und glücklich durch die kalte Jahreszeit bringen. In den nächsten Wochen findet ihr hier die besten Plätzchenrezepte für die Weihnachtszeit, wärmende Gerichte, schöne Ideen von Adventskalender bis Nikolaus und natürlich wieder Menü-Ideen für die Kulinarik am Weihnachtstag. Ich freue mich auf eure Anregungen, Rückmeldungen und Kommentare und wünsche euch eine wundervolle herbstliche Vor-Vorweihnachtszeit. Maroni-Ausstecher Diese Ausstechen sind meine diesjährige Variante der klassischen Ausstecher-Plätzchen. Ein Feuerwerk an Aromen. Ergibt ca. 40 Kekse. Für die Ausstecher: 80 g Kokosblütenzucker 50 g Mandeln, blanchiert und gestiftet 100 g vegane Butter, zimmerwarm 100 g Dinkelmehl Type 1050 50 g Kastanienmehl Abrieb einer unbehandelten Orange 1/­­2 TL Zimt Mark einer Vanilleschote 1/­­2 TL Galgant 1 Prise Salz 2 EL Mandeldrink Für das Dekor: 200 g Kuvertüre, zartbitter 300 g Puderzucker aus Rohrohrzucker Streudekor Sterne, vegan Zitronensaft Den Backofen auf 180°C Ober-/­­Unterhitze vorheizen. Kokosblütenzucker und die Mandeln in einer Standmixer geben und pulsierend mahlen bis ein feiner Staub entsteht. Dann mit der Butter in der Rührschüssel schaumig schlagen. Dinkelmehl und Kastanienmehl mit den Gewürzen mischen, dann nach und nach zur Buttermischung geben. Kneten bis ein fester Teig entsteht. Dann Teig mindestens 1 Stunde in Folie im Kühlschrank ruhen lassen. Auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche den Teig 3mm dick ausrollen und ausstechen. Die Teiglinge bei 180°C Ober-/­­Unterhitze ca. 10 Minuten backen. Nach Belieben verzieren. Der perfekte Plätzchenteller will gut geplant sein. Für meine Familie mache ich an Weihnachten immer eine Liste mit unseren liebsten Sorten und Naschereien, die wird dann sukzessive abgearbeitet :-). In einem Jahr hatte ich über 20 verschiedene Sorten gebacken. Unglaublich, dass sie alle gegessen wurden, aber Plätzchen sind ein so schönes Mitbringsel und Geschenk in der Winterzeit über das sich garantiert jeder freut.  Zu meiner großen Freude finden wir dieses Jahr vegane Weihnachtsbäckereien vermehrt im Supermarkt, Bioladen und dem veganen Versandhandel. Wer also keine Zeit findet diese schnellen und absolut einfachen Maroni-Ausslecherle zu backen, kann dennoch einen kuschligen Naschnachmittag in geselliger Runde verbringen. Mit diesen Leckereien konnte ich bisher jeden Noch-nicht-veganer überzeugen: Pfeffernüsse, Lebkuchensterne und der heiß geliebte Nougat-Marzipan-Baumstamm (endlich vegan - YAY!). GEWINNSPIEL: Die Maroni-Ausstecher gibt es am 20. November auf der Veggie & Frei von in Stuttgart auf der Kochbühne um 12:30 Uhr. Bis Sonntag könnt ihr noch Karten zur Messe und dem Meet'n Greet mit mir gewinnen. Dazu einfach eine Mail an hello@veganpassion.de. Ich freue mich auf euch!Veganpassion-Blog abonnieren

Spinat: Superfood aus Deutschland + Gewinnspiel

31. Juli 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Spinat: Superfood aus Deutschland + GewinnspielIch möchte euch heute ein echtes Superfood vorstellen. Und zwar – den Spinat! Vielleicht habt ihr – genau wie ich – auch nicht gewusst, wie gesund der wirklich ist. Klar, als Kind musste man immer seine Portion Spinat vom Teller aufessen… Aber wieso, weshalb und warum der wirklich gesund ist, habe ich nicht genau gewusst. Zudem fand ich die „damals übliche“ Zubereitungsart, meistens als langweilige Beilage, nicht besonders spannend. Viele Jahre später spielt Spinat auf meinem Speiseplan eine sehr große Rolle. Zum einen, weil ich ihn sehr gerne esse und er mir einfach schmeckt. Zum anderen habe ich seit vielen Jahren immer mal wieder Eisenmangel – und Spinat ist ein guter Eisenlieferant. Allerdings enthält er nicht sooo viel Eisen, wie uns Popeye das hat glauben lassen Aber: Spinat macht tatsächlich stark. Denn er nährt die Muskelzellen, genauer gesagt die sogenannten Mitochondrien – das sind die Kraftwerke der Zellen. Und leistungsstarke Mitochondrien sorgen für einen reibungslosen Ablauf im Körpergeschehen.   Was steckt nun wirklich drin im Spinat? Spinat ist erst einmal reich an Vitaminen (unter anderem Beta Carotin, Vitamin C und Folsäure), sowie Mineralstoffen (bspw. Magnesium und Calcium) und Spurenelemente (Eisen, Zink). Außerdem enthält Spinat viele Antioxidantien, die unsere Körperzellen vor schädlichen Einflüssen schützen können. Wer es genauer wissen möchte – das steckt alles in 100 g Spinat: - Physiologischer Brennwert: 20 kcal - Wasser: 92,7 g - Eiweiß: 2,5 g - Kohlenhydrate: 1,6 g - Ballaststoffe: 1,2 g - Fett: 0,4 g - Oxalsäure: 800 mg - Carotinoide: 0,7 mg - Vitamin B1: 0,1 mg - Vitamin B2: 0,2 mg - Nicotinsäure (Vitamin B3): 0,6 mg - Vitamin B6: 0,2 mg - Vitamin C: 40-150 mg - Vitamin E: 2,5 mg - Eisen: 3-4 mg - Kalium: 450 mg - Calcium: 130 mg - Kupfer: 0,1 mg - Magnesium: 23 mg - Natrium: 65 mg - Phosphor: 45 mg - Zink: 0,22 mg Spinatpflanzen werden übrigens zweimal im Jahr gesät und geerntet. Man unterscheidet zwischen dem zarten Frühlings- und Sommerspinat, der auch als Salat gegessen werden kann, und dem kräftigeren Herbst- und Winterspinat.   Experten-Meinung Wir haben unseren Redakteur und Ernährungsberater Niko Rittenau zum Thema Spinat befragt:   ,,Spinat enthält – wie alle dunkelgrünen Blattgemüse – reichlich Chlorophyll, welches als sekundärer Pflanzenstoff antioxidativ und damit schützend auf unsere Zellen wirkt. Neben dieser Schutzfunktion für unseren Körper enthält Spinat reichlich Beta Carotin, Folsäure und auch Eisen. Zwar bei weitem nicht so viel, wie viele denken, aber durch die Kombination mit Vitamin C haltigen Lebensmitteln wie Zitrone oder Paprika kann die Eisenaufnahme im Körper stark gefördert werden. Aufgrund der ebenfalls im Spinat enthaltenen Oxalsäure empfiehlt es sich, rohen Spinat nicht in Übermaßen zu verzehren und in den grünen Smoothie und Salaten auch viel anderes Blattgrün zu integrieren. Da die Oxalsäure durch das Kochen stark reduziert wird, ist bei gekochtem Spinat weniger Vorsicht geboten.     Zusammenfassend kann man mit ganzer Überzeugung sagen: Spinat ist ein echtes Superfood! Und hat noch einen unschlagbaren Vorteil: er kommt aus Deutschland! Da das Blattgemüse im frischen Zustand zart und empfindlich ist, und auch nicht ganzjährig zur Verfügung steht, wird ein Großteil der Spinaternte tiefgekühlt in den Handel gebracht. Natürlich kann man sich streiten, ob nun die frische oder die tiefgekühlte Variante gesünder ist. Ich denke, da kann sich jeder seine eigene Meinung bilden. Wird der frische Spinat möglichst zeitnah und schonend zubereitet – ist er natürlich mega-gesund. Dank der schnellen, schonenden Verarbeitung ist die tiefgekühlte Version ebenfalls noch voller Nährstoffe und zudem ganzjährig „zu haben“. NEU! Der Spinat mit dem Blubb – jetzt auch vegan Sehr zu meiner Freude gibt es jetzt von iglo eine vegane Spinat-Variante – und zwar mit Alpro. Oh yeah! Und enthalten sind nur gute Dinge: Spinat (80%), Alpro(R)Sojadrink (11%) (Wasser, Sojabohnen), Wasser, Rapsöl, Stärke, Salz, Pfeffer, Gewürze. Cool, oder? Übrigens: Durch die Schockfrostung bleiben alle wichtigen Inhaltsstoffe optimal erhalten. Der TK-Spinat ist somit eine echte Vitaminbombe und so eine sehr gute Alternative zu frischem Spinat. Je nach Größe der eigenen Gefriertruhe lässt sich das feine Superfood unabhängig von Saisonzeiten lagern. Das könnte dann vielleicht so aussehen Wer mehr über iglo und das vegane Sortiment erfahren möchte, der schaut doch gerne hier vorbei. Rezepte Hier meine Lieblingsrezepte mit Spinat – tiefgekühlt und frisch (+ ein Rezept aus der Community… vielen Dank dafür!) Bananen-Spinat Smoothie Mein Lieblings-Smoothie: sehr wenige Zutaten + toller Geschmack! Zutaten: - 2 Bananen - eine große Handvoll Babyspinat - 100 ml Wasser Zubereitung: Bananen schälen und grob zerkleinern. Babyspinat waschen und trocken schleudern. Alle Zutaten in einen Mixer geben, Wasser hinzufügen (wer es flüssiger möchte, fügt noch mehr Wasser oder Eiswürfel hinzu). Spinat-Dip Diesen Dip habe ich hier gefunden. Er ist sehr lecker zu einer Rohkostplatte oder zum Dippen für Cracker. In doppelter Menge ist er auch perfekt als Party-Mitbringsel. (Foto: vitaest Blog) Zutaten: - 1 Tasse (160 g) Cashew - 225 ml Wasser - 2.5 Esslöffel Apfelessig - 1 Teelöffel Senf - 1 Teelöffel weißes Mandelmus - 2 Teelöffel Gemüsebrühe - evtl. etwas Ahornsirup - Pfeffer Alles Zutaten in einem Mixer pürieren. Dann brauchst Du noch: - ca. 150 gramm frischen Spinat, dünsten und kleinschneiden - 4 Frühlingszwiebeln (klein geschnitten) - 10-12 Wasserkastanien (klein geschnitten) (Asia-Shop) Alle Zutaten in eine Schüssel geben und vorsichtig miteinander vermengen. Mindestens 1 Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen! Pasta mit Spinat und Walnüssen Dieses Gericht macht meiner Meinung nach sofort glücklich. Nudeln gehen sowieso immer – und in Kombi mit „guten“ Zutaten wie Spinat und Walnüssen – wird das Ganze auch noch gesund. Zutaten (1-2 Portionen): - 250 gramm Vollkorn-Pasta (Sorte nach Wahl) - 1 Packung iglo Spinat mit Alpro (aufgetaut) - 1 Handvoll Walnüsse (gehackt) - 1 Zwiebel (klein geschnitten) - 1 Knoblauchzehe (ausgepresst) - 1 Teelöffel Kokosöl - Salz und Pfeffer nach Belieben Zubereitung: Die Pasta wie gewohnt kochen, abgießen und zur Seite stellen. In einer sehr großen Pfanne oder in einem Wok das Kokosöl erhitzen und die Zwiebel und die Knoblauchzehe darin andünsten. Den Spinat in die Pfanne geben und alles miteinander vermengen. Nun die Nudeln hinzufügen und alles nach Geschmack salzen und pfeffern. Die Spinatpasta auf Tellern servieren und mit den Walnüssen bestreuen. Spinat-Salat Einer meiner „Klassiker“, wenn es frischen Spinat gibt. Zutaten: - 200 gramm Babyspinat oder Blattspinat (gewaschen) - 1/­­2 Avocado (klein geschnitten) - 3 Stück Rote Beete (vorgekocht und in Stücke geschnitten) - 1 Apfel (gewaschen und in Stücke geschnitten) - Walnüsse (menge nach Geschmack) - Olivenöl, Zitrone, Salz und Pfeffer Zubereitung: Aus Olivenöl, Zitrone, Salz und Pfeffer eine Vinaigrette nach Belieben zubereiten. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Dressing vorsichtig vermengen. Mit den Walnüssen dekorieren. Fertig!    ** Gewinnspiel ** Jetzt blubbt es auch für Veganer! Wir verlosen 10 x 3 Packungen des neuen iglo Spinat mit Alpro Dank des neuen iglo Spinats mit Alpro müssen Veganer nicht länger auf ihren persönlichen Blubb-Moment verzichten. Wer uns bei Facebook und Instagram folgt, hat es vielleicht schon mitbekommen - der Blubb Spinat ist jetzt auch als vegane Variante erhältlich. Wir durften bereits testen und möchten euch nun ebenfalls die Möglichkeit geben, es vegan blubben zu lassen. Daher verlosen wir 10 x 3 Packungen vom neuen iglo Spinat mit Alpro! Wer will gewinnen? Dann sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan. Kommentiere diesen Artikel oder like und kommentiere den Post auf Facebook und sag uns, warum und mit dem du den Blubb-Moment erleben möchtest. Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am 8.8.2016 um 9 Uhr. Die Gewinner werden ab dem 8.8.2016 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.         Der Beitrag Spinat: Superfood aus Deutschland + Gewinnspiel erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

11 Fragen an die wurzelweberin

16. Oktober 2015 Wurzelweber 

11 Fragen an die wurzelweberinDie liebe Christine Volm von tine taufrisch hat mich mit dem Liebster Blog Award nominiert. Mit dieser Aktion lernen sich Blogger untereinander kennen und stellen ihren Lesern durch ihre Nominierungen auch neue Blogs vor. Ganz lieben herzlichen Dank dafür! Dann möchte ich endlich mal ihre Fragen beantworten, sie hatte mich nämlich schon im September nominiert. Ich finde, es sind sehr tiefe und sehr tolle Fragen, die sehr persönlich sind.  1. Was bedeutet für dich Natur? Natur bedeutet für mich Leben. Vielfalt. Harmonie. Universelle Ordnung, Hell und Dunkel, Ausgeglichenheit. Die Natur lehrt mich zu fühlen, mit dem Fluß zu gehen. Sie nimmt mich auf in den ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen und lässt mich Teil von etwas Größerem Sein. Sie zeigt mir, wie alles miteinander verbunden ist. Und sie heilt mich. 2. Wo erholst du dich am liebsten? Ich erhole mich am liebsten draußen, neben Pflanzen und Bäumen. Sie bringen mein inneres Chaos mit ihrer Anwesenheit ins Reine und zeigen mir, wie wichtig es ist, verwurzelt zu sein. Oder am Fluss. Manchmal auch gerne mit Wolldecke und dampfendem Apfelschalentee am Fenster, wenn es draußen stürmt und regnet. Im Sommer bin ich gerne bei unseren Hoch- und Hügelbeeten. Wenn ich dort die Erde spüre, zuschauen kann wie die Pflanzen wachsen, dann bin ich ganz Eins. Gerne gehe ich auch an innere Orte der Verbundenheit und verweile dort ein bisschen. 3. Nutzt du besondere Techniken oder wie entspannst du dich am besten? Ich entspanne mich am Besten, wenn ich in einer gelösten Stimmung bin. Das heißt, dass ich gerne die Dinge, die zu erledigen sind und einen Erledigt-Haken benötigen, abhake. Dann kann ich mich gut entspannen. Auch gelingt es mir besser, wenn ich allein und für mich bin. Total entspannt bin ich, wennich mit Pflanzen in all ihren Erscheinungsformen arbeite. Das kann beim Apfelpflücken sein. Oder beim Herstellen von Elixieren, Essenzen, Tinkturen und Medizinbeuteln. 4. Wie sieht dein Essensplan für heute aus? Also heute morgen steht bei mir Avocado und Tomate auf dem Speiseplan, danach einen Bananensmoothie mit Zimt. Heute mittag gibt es eine Kürbissuppe, die ich gestern zubereitet habe. Mit frischem Kürbis von den Hügelbeeten, ich bin ganz stolze Kürbismama ;). Der Rest ist noch ungeplant. 5. Stehen auch Wildpflanzen auf dem Besorgungszettel? Im Moment nasche ich gerne Weißdornbeeren, frisch vom Strauch. Seit ich intensiv mit dem Hagedorn gearbeitet habe, liebe ich diesen Geschmack, diesen Geruch und diese Geborgenheit die er mir gibt so sehr. Dann stehen im Moment Schlehen ganz oben, zur Zeit zieht gerade Schlehenwasser in der Küche ? als Kraftwasser, ich bin im Moment sehr schwach. Und Vogelmiere wird heute oder morgen gepflückt, für Salben und Pflegestifte, und nebenbei genascht. Gundelrebe esse ich im Moment als Kur und Hagebutten stehen ganz oben. Die trocknen auch gerade fröhlich vor sich hin. Da hier gestern schon Schnee lag, merkt man jetzt ganz stark die Zeichen der Zeitund vieles hat sich schon dem Frost hingegeben. 6. Wo pflückst oder erntest du deine Wildpflanzen? Ich ernte gerne direkt bei mir im Garten. Da wir ein recht großes Grundstück haben, schaue ich gern, was sich bei mir ansiedelt und mir so etwas mitteilen will. Jedoch finde ich hier z.B. keinen Beinwell und keine Wegwarte und auch Spitzwegerich findet sich nicht. Brauche ich Kräuter, die bei mir nicht wachsen, pflücke ich gerne bei uns im Flusstal, an unserer Hütte am Fluss. Das ist auch nur wenige Minuten entfernt (5 Minuten Autofahrt). Oder am Hügelberg (ebenfalls nur 5 Minuten entfernt), hier ist Naturschutzgebiet und es ist auch irgendwie kraftvoll dort. Ich sammele ungern außerhalb meiner Region... ich bin stark mit meiner Erde verbunden. Und so fühlt es sich auch gut an, wenn ich Pflanzen ernte, die von hier kommen. 7. Wie bereitest du dein Essen zu? Roh oder gekocht? Konzentriert oder auf die Schnelle? Wir essen zur Zeit beides, zu ziemlich gleichen Teilen. Leider muss ich zugeben, da ich nicht gut zurecht bin und nicht viel Energie habe, bereite ich zur Zeit viel auf die Schnelle zu. Aber dafür immer frisch und größtenteils aus dem eignen Garten. 8. Wenn du könntest, welchen "Promi" würdest du am liebsten zum Essen einladen und was würdest Du servieren? Mhm... welchen Promi... also ich würde sehr gerne Alicia Siloverstone einladen *lach* und mit ihr über ihre beiden tollen Bücher plaudern ("Meine Rezepte für eine bessere Welt" und "Kind Mama"). Ich liebe ihren Schreibstil und diesen lockeren Plauderton. Ich finde es großartig. Ich würde ihr ein veganes Gericht kochen, wahrscheinlich mit Pilzen und Giersch (Rohkost war nicht so ihr Ding). Und als Nachtisch rohe Erdnussplätzchen mit roher Schokolade ? (ein bisschen roh muss dann aber sein ;). Und dann natürlich Wolf-Dieter Storl. Ich kann Herrn Storl stundenlang zuhören, ich liebe seine Geschichten und seine Bücher. Essen würden wir dann eine vegane, grüne Suppe aus neunerlei Kräutern mit Rohkostbrot und zum Nachtisch gibt es roh-schokolierte Gundelrebenblätter.   9. Essen ist ja auch Kommunikation, was möchtest du deinem Gast mit deinem Gericht mitteilen? Was möchte ich meinem Gast mitteilen... Mhm. Essen soll lecker und gesund sein und die Zubereitung soll Spaß machen. Ich glaube Herr Storl isst nicht vegan, so würde ich ihm zeigen wollen, wie lecker veganes Essen sein kann. Und Alicia würde ich einfach sagen wollen, wie recht sie hat und saisonal kochen und essen einfach toll ist. 10. Wenn du mal niemanden sehen und hören willst, wohin ziehst du dich zurück? Ich gehe raus. Auf den eben erwähnten Hügelberg oder zum Fluss. Da bin ich meistens allein mit mir und kann meine Gedanken schweifen lassen. Wenn mein kleiner Kobold mit dem Opa unterwegs in der Scheune ist, dann bin ich auch bei den Hochbeeten ganz für mich. Da gehe ich auch gern hin.  11. Und zum Schluss: Stell Dir vor, du dürftest dich in einen Garten wünschen - wie würde er aussehen? Ich würde vor einem schmiedeeisernen Tor stehen, umrankt von wilden Heckenrosen, die wohl in der Blüte stehen als auch Hagebutten tragen. Daneben jeweils ein Hirschkolbensumach in schönster Herbstlaubfärbung. Das Tor öffnet sich knarrend und ich trete ein in den geheimen Garten, der in allen Nuancen von Grün schillert. Filigrane und summende Insekten fliegen glücklich von Blüte zu Blüte. Kleine Hügel sind von blühender Gundelreben bedeckt (Gundelrebe ist meine Seelenpflanze, die darf nicht fehlen), alte Eichen, Kastanien, Linden, Erlen und Weiden stehen überall, wiegen sich sanft im Wind und kleine Grüppchen von frechen Birken sieht man hier und dort. Es ist ein lauer Sommerabend und das Licht ist warm und mild. Vom Licht erwärmt schickt die Melisse ihren wundervollen Geruch durch den Garten und bringt Harmonie und Zufriedenheit mit sich. Ein Hirsch steht majestätisch im Gegenlicht und wacht über diese Schöpfung. An seinem Geweih sieht man den Geist des Gartens, ein zartes Wesen vom kleinen Volk. Es heißt mich willkommen und wir gehen ein Stück zusammen. So, jetzt habe ich die Fragen beantwortet. Wirklich schöne Fragen, Danke Dir, liebe Christine! Und ich übernehme ein paar Fragen an meine Nominierungen: - Wilde Weiblichkeit - Mama Mia - Holzhütteneinblicke Ich danke euch sehr, wenn ihr die Fragen beantworten würdet. Ich bin schon neugierig gespannt ???  1. Was bedeutet für dich Natur? 2. Was bedeutet unsere Erde für Dich? 3. Würdest Du Dich als spiritueller Mensch sehen? Erzähl mal davon. 4. Wie sieht dein Essensplan für heute aus? 5. Stehen auch Wildpflanzen auf deinem Speisezettel? 6. Wo pflückst oder erntest du deine Wildpflanzen? 7. Wenn du könntest, welchen "Promi" würdest du am liebsten zum Essen einladen und was würdest Du servieren? 8. Wie lauten die Titel der letzten drei Bücher die Du gelesen hast und wovon handeln sie? 9. Wenn es möglich wäre, mit welcher Figur aus welchem Buch würdest Du gerne mal eine Tasse Tee trinken? 10. Wenn du mal niemanden sehen und hören willst, wohin ziehst du dich zurück? 11. Und zum Schluss: Stell Dir vor, du dürftest dich in einen Garten wünschen - wie würde er aussehen? Das sind die Regeln des Liebster Blog Adwards: Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog dieser Person in deinem Beitrag. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat stellt. Nominiere drei bis elf weitere Blogger für den Liebster Award. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen. Schreibe diese Regeln in deinen Artikel zum Liebster Award, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen. Informiere deine nominierten Blogger über die Nominierung und deinen Artikel. Das Logo ,,Liebster Award kann aus meinem Artikel kopiert werden. 

Rotkohl mit Quitten und Kastanien

6. Juli 2015 Vegetarische Rezepte und vegane Gerichte 

Rotkohl mit Quitten und Kastanien - Auf diese Art können Sie auch Rodenkohl, Möhren, Wirsing und Sauerkraut zubereiten. Zutaten für 6 Portionen: 200 g Eßkastanien (Maronen) 1 Quitte (200 g) 1 Kopf...

Kastanienpürre mit Kirschwasser und Sahne

5. Mai 2015 Vegetarische Rezepte und vegane Gerichte 

Kastanienpürre mit Kirschwasser und Sahne - Diese Rezept ist eine Spezialität aus der Schweiz. Zutaten für 4 Portionen: 500 g Eßkastanien (Maronen) 1/­­2 Tl Naturvanille 1 Prise frisch geriebenen ...

Vegane TK-Fertiggerichte von FRoSTA

5. Juni 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane TK-Fertiggerichte von FRoSTAIch erinnere mich dunkel, dass ich früher ( so mit 18, 19 Jahren) ab und zu ganz gerne von FRoSTA das ein oder- andere TK-Gericht gegessen habe. Ich mochte schon immer exotisches Essen und in den 90er-Jahren gab es in unserer Kleinstadt und auch in der Umgebung noch nicht so viel Auswahl an Restaurants, die das anbieten. Außerdem konnte ich in diesem Alter noch nicht wirklich kochen außer den Inhalt von Ravioli-Dosen erwärmen oder TK-Pizzen in den Ofen schieben. Mittlerweile habe ich meine Koch-Skills stark verbessert und es gibt im Umkreis von 30 km alles, was das Herz begehrt vom einfachen China-Imbiss bis zum schicken vietnamesischen Restaurant, nicht nur Sushi, sondern sogar ein Teppanyaki-Restaurant, einen koreanischen Imbiss, Thai-Food und indisches Essen. Na, jedenfalls erinnere ich mich, dass ich damals abwechselnd z.B. Nasi Goreng, Bami Goreng und Paella gegessen habe. Manchmal waren in diesen Gerichten Wasserkastanien als Zutat drin. Diese mochte ich aufgrund ihres Geschmacks und weil sie so knackig waren. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich ansonsten jemals Wasserkastanien gegessen hätte außer bei FRoSTA. Ab 1998 habe ich dann der Fleischeslust abgeschworen und somit auch nie wieder was von FRoSTA gegessen, leider also auch keine Wasserkastanien. 4 vegane Gerichte im Sortiment Schon seit längerer Zeit bietet FRoSTA auch fleischlose Gerichte an und nun sogar 4 vegane (2 Pfannengerichte und 2 Gemüsepfannen): - Wok Mango Curry (500g für 3,29 EUR) - Couscous Oriental (500g für 3,29 EUR) - Gemüse Pfanne Provence (480g für 2,89 EUR) - Gemüse Pfanne Andalusia (480g für 2,89 EUR) Bei Utopia konnte man sich gerade als Testesser bewerben und ich hatte das Glück, ausgewählt worden zu sein. Die Lieferung kam auch genau pünktlich zu einer Woche, in der ich tatsächlich keine Zeit zum Einkaufen und Kochen hatte, weil ich tagelang jeden Abend nach der Arbeit mit unserer Katze beim Tierarzt gesessen habe. Eines der Gerichte habe ich mir sogar morgens vor der Arbeit schnell in der Pfanne zubereitet und dann mit ins Büro genommen. Total easy. Aber leider gibt es darum kein anständiges Foto von dem Couscous. Je nach Zubereitungsart brauchen die Mahlzeiten 6-8 Minuten (in der Pfanne) oder 12-14 Minuten (in der Mikrowelle). Klar, richtig zu kochen muss auch nicht immer superaufwendig sein, aber alleine schon das Gemüse zu schnippeln oder den Reis zu kochen dauern eben eine Weile. Für zwischendurch, wenn es mal schnell gehen muss, sind solche fertigen Sachen einfach optimal. Im Gegensatz zu anderen Fertiggerichten kommen die von FRoSTA übrigens ohne Geschmacksverstärker, Farbstoffe oder Aromen aus. Geschmeckt hat mir auch alles sehr gut, mein klarer Favorit ist jedoch das Wok Mango Curry! Denn zum einem stehe ich auf Curry, mag die Kombination von süß und sauer und liebe Mangos. Und außerdem sind Wasserkastanien drin. Ich hatte ganz vergessen, wie sehr ich die früher mal gemocht habe und augenblicklich kam die Erinnerung wieder. Es ist schon Wahnsinn, wie sehr Essen mit Emotionen verknüpft ist und wie der Geschmack in der Kindheit geprägt wird. Wo kann man die Gerichte kaufen? Bestellen kann man die Gerichte im FRoSTA-Shop, auch als Paket für 16,- EUR. Im Paket sind alle 4 Gerichte einmal enthalten, Couscous und Mango Curry sogar zweimal. - 2x Couscous Oriental (500g): Lange vermisst. Couscous auf orientalische Art, auch für Veganer ein Genuss mit der interessanten Kombination aus Sultaninen, gegrillten Auberginen und Zucchini. - 1x Gemüse Pfanne Provence (480g): Französisches Pfannengemüse mit Babykarotten, extra dünnen grünen Bohnen, Paprika, Mais und Champignons. In einer leichten Sauce aus nativem Olivenöl extra mit Thymian und Rosmarin. - 1x Gemüse Pfanne Andalusia (480g): Mediterrane Gemüsepfanne mit Kartoffelspalten, Paprika und gegrillten Auberginen, verfeinert mit frischem Basilikum. - 2x Wok Mango Curry (500g): Fernöstliches Gericht mit Basmatireis, Mangostücken, Wasserkastanien, Zuckererbsenschoten, verfeinert mit einer pikanten Currywürzung und Kokosmilch.   Wenige kleine Kritikpunkte: Die Portionen waren etwas mickrig, vor allem bei den Gemüsepfannen. Ich weiß, dass ich ziemlich verfressen bin, aber beispielsweise die Gemüsepfanne Provence enthält wirklich lediglich Gemüse ohne Reis oder eine andere Sättigungsbeilage und ließ sich in ein kleines Müslischälchen füllen. Davon kann man nicht satt werden, ernsthaft. Andererseits kostet die Portion mit 480g auch nur 2,89 EUR und etwas Reis dazu zu kochen ist kein Hexenwerk. Aber ein fertiges Gericht ist die Gemüsepfanne definitiv nicht. Ich habe mich außerdem darüber gewundert, dass weder Zucchini noch Auberginen als Zutat verwendet wurden, das wäre doch typisch provenzalisch gewesen. Da ich Auberginen nicht besonders mag, war das allerdings nicht so schlimm. Die Karotten, der Mais und die duftenden Kräuter fand ich megalecker. Bei der Gemüsepfanne Andalusia waren Kartoffelspalten dabei, die Portion fand ich trotzdem zu klein. Dafür sind hier die Zucchini und Auberginen drin, die ich eher für das provenzalische Gericht verwendet hätte. Trotz Auberginen hat mir aber auch das geschmeckt. Und auch hier darf man nicht vergessen, dass die 480g-Packung nur 2,89 EUR kostet. Der Couscous Oriental war ebenfalls sehr schmackhaft und eine 500g-Tüte hat mich tatsächlich fast satt gemacht. Das Couscous füllt den Magen und ich fand auch die Gemüsemenge sehr beachtlich, zumindest im Vergleich zu den anderen Gerichten. Alles in allem hat es mir aber am wenigsten geschmeckt, die anderen waren weit aus besser. Das heißt allerdings nicht, dass es nicht geschmeckt hat, aber im Vergleich war der Couscous irgendwie am langweiligsten und nichts Besonderes. Beim Wok Mango Curry habe ich nichts zu meckern, das würde ich mir jederzeit im Supermarkt wieder mitnehmen, was aber leider aktuell noch nicht möglich zu sein scheint. Zumindest habe ich es noch nie irgendwo gesehen. Natürlich fand ich aber auch da die Portion ein bisschen klein, vor allem weil es so lecker war und ich gerne mehr gegessen hätte Kennzeichnung etwas verwirrend Wenn ich mir allerdings das Gemüsepfannen-Sortiment bei FRoSTA so anschaue, verstehe ich nicht, warum die nicht alle vegan sind. Soweit ich gesehen habe, ist an einigen Milch und Honig dran, das könnte man doch ganz einfach weglassen oder ersetzen. Sehr verwirrend finde ich auch, dass z.B. bei der Gemüse Pfanne Karibik oder Gemüse Pfanne Brasil keine tierischen Zutaten aufgeführt sind. Eigentlich müssten sie doch dann vegan sein, vor allem, weil noch dabei steht “Das ist drin – und sonst nichts”. Dazu kommt noch, dass auch die Gerichte aus dem Vegan Paket nicht alle direkt vorne als vegan deklariert sind, lediglich das Wok Mango Curry, auf allen anderen steht vorne “vegetarisch” drauf und erst auf der Rückseite findet man ein kleines Vegan-Siegel. Ich habe bei FRoSTA nachgefragt und man hat mir bestätigt, dass die Gemüse Pfanne Thai, Karibik und Brasil ebenfalls vegan sind. An einer besseren Kennzeichnung arbeitet man aktuell. Fazit Wir finden es super, dass FRoSTA vegane Gerichte anbietet und geschmacklich gab es auch nichts auszusetzen. Die Portionen waren klein, aber für den Preis jeweils angemessen. Eine Ausweitung des veganen Angebotes würden wir sehr begrüßen!

Raffiniert, edel und sehr viel Veganes: Restaurant Lebenbauer in Wien

27. November 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Raffiniert, edel und sehr viel Veganes: Restaurant Lebenbauer in Wien,,Ist Sahne in der Soße? Und könnte ich den Auflauf bitte auch ohne Käse haben? sind die typischen Fragen, warum mir konventionelle Speisekarten mit Fleisch- und Fischgerichten meist keine Freude bereiten. Und wenn dann am Ende doch nur ein Beilagenteller übrig bleibt, weiß ich, warum ich recht selten auswärts essen gehe. Aber trotz wiederkehrender Enttäuschungen gibt es sie, die Sternchen am nicht veganen Gastro-Himmel. Einer davon funkelt mitten im 1. Wiener Bezirk: Das Restaurant Lebenbauer. Eine Lokalität, in der ich wohl nicht alle Tage esse, sondern viel mehr ein Ort für einen besonderen Anlass. Im Lebenbauer ist der Gast wirklich König - das spiegelt sich nicht nur in der persönlichen Begrüßung durch die Chefin des Hauses oder im umsichtigen Service während des Essens wider. Phantasievoll und lecker von der Vorspeise bis zum Dessert Hat man erst einmal am fein eingedeckten Tisch mit Stoffservietten, Zierbändern, goldenem Geschirr und Kerzenlicht Platz genommen, folgt der kulinarische Gruß des Hauses. Ein kleiner Hinweis an den Kellner genügt und schon wird eine vegane Aufstrich-Variante mit Kräutern und Sonnenblumenkernen zum gemischten Brotkörbchen aufgetragen. In der Speisekarte gibt es zwar nur die Rubrik ,,vegetarisch, aber daraus sind (fast) alle Gerichte auch rein pflanzlich möglich - das weiß die Bedingung auf Anhieb und ohne Nachfragen in der Küche. Egal ob Rohkostsalat, Suppe oder Hauptgang, das Repertoire der Speisen ist phantasievoll und bunt gemischt und reicht von sowohl wunderbar klingenden als auch schmeckenden Kreationen wie ,,Süßkartoffel-Kokossuppe mit Quitten, ,,Tofu auf Kastanienragout mit Lauch, Zwetschken und violettem Kartoffelpüree bis hin zu ,,Dinkeltortelloni mit Lauchfülle, Blattspinatsoße und Gemüse. Wer die Gänge nicht einzeln aus der Karte zusammenstellen möchte, kann auch das vorgeschlagene Menü mit Weinbegleitung wählen - selten habe ich so viel Flexibilität bei der (Neu-) Kombination der einzelnen Komponenten erlebt. Der Härtetest für jedes Restaurant findet bei mir am fast am Ende des Essens statt. Nämlich dann, wenn ich erfahre, was die Küche in punkto ,,süßer Abschluss zu bieten hat. Und auch hier erfreut mich das ,,Lebenbauer mit einigen veganen Dessert-Optionen: Die lauwarme Polentacreme mit Fruchtspiegel und Vanillepudding ist schon mal traumhaft lecker. Jetzt fehlen nur noch die Mohnterrine und die schokoladigen Kreationen in einer veganen Version. Fazit: Ein wunderbares Restaurant mit raffinierten Geschmackskompositionen und super Service, wo ich gerne hingehe, wenn es etwas Besonderes sein soll! Vollwertrestaurant Lebenbauer Teinfaltstraße 3, 1010 Wien www.lebenbauer.eu Öffnungszeiten: Mo.-Fr.11:00 – 15:00 &17:30 – 22:30

Maroni-Kartoffelsuppe

20. Dezember 2016 Totally Veg! 

Maroni-KartoffelsuppeEin Süppchen wärmt den Bauch und gelegentlich auch die Seele. Diese Kartoffelsuppe mit Maroni schmeckt herzhaft und fein nach den Esskastanien. Ich liebe die Kombination! Die Suppe eignet sich als heiße Mahlzeit nach einem kalten Wintertag oder auch als Vorspeise für euer Weihnachtsmenü, noch dazu ist sie schnell und einfach zuzubereiten - so wie ich es gerne mag! Vorgegarte Maroni findet ihr gerade in fast jedem Supermarkt, aber ihr könnt sie natürlich auch selbst zubereiten. Maroni-Kartoffelsuppe (für 3 - 4 Portionen) 500 Gramm Kartoffeln (mehlig), geschält und grob gewürfelt 1 kleine Zwiebel, gewürfelt 50 Gramm Karotte, grob geschnitten 1 Knoblauchzehe, gepresst 1 Liter Gemüsebrühe 200 Gramm vorgegarte Maroni Salz In einem hohen Topf die Zwiebel und den Knoblauch in etwas Öl oder Wasser anschwitzen, bis der Zwiebel glasig ist. Dann Kartoffeln, Karotten und Gemüsebrühe dazugeben und zum Köcheln bringen. Köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind, dann die Maroni hinzugeben und noch kurz ziehen lassen. Die Suppe pürieren und mit Salz abschmecken.  Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vitaminbooster Nüsse - von Mandeln, Macadamia und Cashewkernen

18. November 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Vitaminbooster Nüsse - von Mandeln, Macadamia und CashewkernenBestimmt hat jeder von euch schon einmal gehört, dass Nüsse gesund sind. Aber welche Nüsse gibt es eigentlich – und weshalb sind sie überhaupt gesund? Nüsse sind Kraftpakete in Mini-Format Nussfrüchte sind übrigens Schließfrüchte, bei denen alle drei Schichten der Fruchtwand verholzen, wobei meist nur ein einzelner Samen umschlossen wird. Man unterscheidet Nüsse im botanischen Sinn, wie z.B.: - Buchecker - Walnuss - Edelkastanie - Eichel - Erdnuss - Hanfnuss - Haselnuss - Macadamianuss um nur die bekanntesten zu nennen. Hingegen gibt es die sogenannten Steinfrüchte, bei der nur die innere Fruchtwand verholzt und die außen mit einer weichen Hülle umgeben sind. Im botanischen Sinn wären das also keine „echten“ Nüsse. Dazu gehören u.a: - Cashewnuss - Erdmandel - Kokosnuss - Mandel - Muskatnuss - Pekannuss - Pistazie Nüsse senken durch ihre mehrfach ungesättigten Fettsäuren nachweislich den Cholesterinspiegel im Blut und stabilisieren den Zuckerwert. Sie senken das Risiko an Magen- und Prostatakrebs zu erkranken, und schützen Blutgefäße und Herz. Wegen des hohen Fettgehalts sollte man bei Nüssen jedoch auch etwas auf die Menge achten, die man zu sich nimmt…  Meine drei Lieblingsnüsse sind übrigens Walnüsse, Pistazien und Mandeln. Walnüsse Denke ich an Nüsse, fallen mir zuerst Walnüsse ein. Geht euch das vielleicht auch so? Bei uns gab es in der Winterzeit immer Walnüssen – und ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir abends immer Nüsse „geknackt“ haben. Die Zusammensetzung der enthaltenen Fette macht die Walnuss einzigartig im Vergleich zu ihren Nuss-Kollegen. Sie ist besonders reich an lebensnotwendigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren und besitzt zudem den höchsten Gehalt an Alpha-Linolensäure. Walnüsse liefern zahlreiche Vitamine, sowie Kalium, Zink und Pantothensäure. Um ein feines Nussaroma zu bekommen, verwende ich Walnüsse am liebsten im Salat und in Waffeln. Pistazien Diese eigentlich „unechte“ Nuss ist eine gute Quelle für Vitamin E, Vitamin B1, Folsäure, Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen. Pistazien enthalten Ballaststoffe, Vitamin B und reichlich Polyphenol-Antioxidanzien. Der Geschmack der Pistazie hat ein leichtes Mandelaroma, weshalb sie auch ,,Grünmandel genannt wird. Ich verwende Rohkost-Pistazien am liebsten in Pestos oder Dips. Mandeln Die Mandel ist eine ganz feine – allerdings auch „unechte“ Nuss ;-). Ihr edles Aroma macht sie zu einem perfekten Zutat in Schokolade und Kuchen. Die Mandel ist recht üppig: 30 Gramm Mandeln entsprechen ca. 200 kcal – allerdings ist der Sättigungseffekt auch dementsprechend. Hier gilt also auch: eine Handvoll genügt! Mandeln enthalten u.a. Tryptophan – ein Vorläufer des Neurotransmitters Serotonin, das für Entspannung sorgt. Mandeln liefern zudem Vitamin E, Vitamin B und einfach ungesättige Fettsäuren, die dazu beitragen können das „böse“ Cholesterin (LDL-Spiegel) zu senken und das „gute“ Cholesterin (HDL-Spiegel) erhöhen. Ich verwende Mandeln hauptsächlich um mir Mandelmus und Mandelmilch selbst herzustellen. Experten-Meinung Wir haben unseren Redakteur und Ernährungsberater Niko Rittenau zum Thema Nüsse befragt: Foto: Claudia Weingart „Nüsse sind wertvolle Lebensmittel und ich empfehle täglich eine Handvoll in Rohkostqualität (optimalerweise eingeweicht) zu essen. Einzig ihr etwas ungünstiges Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6-Fettsäuren ist nachteilig, weshalb man zusätzlich auch vermehrt gute Omega-3-Quellen wie Mikroalgen, Hanfsamen und Chiasamen konsumieren sollte, um in etwa auf ein Verhältnis von 1 zu 4 (Omega 3 zu Omega 6) zu gelangen.“ Top-5 Nuss-Produkte Ich habe mich in den letzten Wochen ein wenig durch die „Nuss-Abteilung“ probiert und möchte hier meine fünf Lieblingsprodukte vorstellen: 1. Pistazien von Keimling 100 Gramm: 6,50 Euro Pistazien sind für mich der ideale Pausensnack. Sie sind auch meine Lieblinge unter den Nüssen. Dank der ungesättigten Fettsäuren sind sie eine echte Vitalquelle. Ungeröstet, ungesalzen – und aus Spanien! Mein Tipp: Ich verwende eine kleine Handvoll Pistazien, um einen „erdigen“ Salat aus Rote Beete, Birne und Feldsalat ein wenig „aufzupeppen“. Dafür die Pistazien ganz kurz in einem Blender häckseln – wirklich nur kurz, damit es keine Mehl wird! Hier der Link: http:/­­/­­www.keimling.de/­­pistazien.html 2. Cashewkerne von Keimling 200 Gramm: 7,95 Euro Diese Cashewkerne stammen aus Indonesien. Sie sind besonders reich an Tryptophan (essentielle Aminosäure) und liefern zudem Mineralien und Enzyme. Ein absoluter Klassiker in der veganen Küche ist rohköstlicher Käse aus Cashewkernen. Mein Rezept-Tipp: Schokomousse aus Cashewkernen Zutaten: 100 g Cashewkerne 100 ml Sojamilch 10 g Kokosöl 2 EL Kakaopulver 2 EL Agavendicksaft 1 Vanilleschote 2 TL Flohsamen-Schalen 1 Orange - Die Cashewkerne für ca 20 Minuten im Wasser einweichen und im Anschluss mit der Sojamilch, dem Kakaopulver, dem Agavendicksaft und dem Mark einer Vanilleschote in einen Mixer geben. Für eine Minute auf höchster Stufe mixen. - Die Masse in eine Schüssel geben. Jetzt die Flohsamen-Schalen unterheben und für 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. In der Zwischenzeit die Orangen filetieren. - Die Schokomousse in einen Spritzbeutel geben und mit einem großen Aufsatz in 2-3 kleine Gläschen schichten. Dabei jeweils eine Schicht Schokomousse und eine Schicht Orangenfilets anrichten. Mit einem Minzblatt garnieren. Hier der Link: http:/­­/­­www.keimling.de/­­cashewkerne-ohne-haut.html (Foto + Rezept von Keimling) 3. Mischmus 4 Nuts von Rapunzel 250 Gramm: 6,99 Euro Mittlerweile gibt es ja eine solche große Auswahl an Nussmusen, dass ich mich schwer für eins entscheiden kann. Dieses Mischmus mag ich derzeit besonders – da es gleich vier verschiedene Nüsse enthält: Erdnüssse, Haselnüsse, Mandeln und Cashewnüsse. Wie immer bei Rapunzel, aus biologischem Anbau und ohne Zusätze. Mein Tipp: Dieses Mus ist sehr vielseitig verwendbar. Ich mag es besonders zur Verfeinerung meiner Salat-Dressings oder in einem Smoothie mit Banane und Hafermilch. Hier der Link: https:/­­/­­shop.rapunzel.de/­­produkte/­­brotaufstriche-nussmus/­­nussmus-100-nuss/­­2085/­­mischmus-4-nuts  4. Walnussöl von Bio Plan?te 100 ml: 7,17 Euro Dieses Walnussöl ist geschmacklich wirklich köstlich. Es hat nicht nur ein feines Aroma, sondern ist auch reich an Omega-3-Fettsäuren. Übrigens: die Walnusskerne für das Öl werden in der urigen Landschaft Moldawiens geerntet. Mein Tipp: Dieses Öl passt sehr gut zu einem ganz flotten Salat aus zwei geraspelten Äpfeln und einer kleingeschnittenen Fenchelknolle. Dazu ist ein Dressing aus 2-3 Esslöffeln Walnussöl und einem Esslöffel Zitronensaft seeehr lecker! Hier der Link: https:/­­/­­www.amazon.de/­­Bio-Walnuss%C3%B6l-ger%C3%B6stet-Plan%C3%A8te-100/­­dp/­­B005K8WXEI 5. Bio-Mandeln von Lifefood 100 Gramm: 5,09 Euro Ich liebe den Duft und den Geschmack von Mandeln – deshalb sind sie in meiner Küche immer vorrätig. Diese Mandeln von Lifefood sind in bester Rohkostqualität und werden in Spanien angebaut. Mein Tipp: Am besten ihr habt immer ein Vorratsglas gefüllt mit Mandeln im Haus – denn damit lässt sich viel anfangen. Mit diesen Rohkost-Mandeln ist z.B. eine Mandelmilch easy-peasy hergestellt.  Und so gehts: Zutaten: - 200 g Mandeln - 1 Liter Wasser Zubereitung: Die Mandeln in einer Schüssel über Nacht in Wasser einweichen. Am anderen Tag das Wasser abschütten. Die Mandeln mit einem Liter Wasser in einen Mixer geben und 1-2 Minuten mixen. Anschließend ein Wäschenetz über ein Gefäß stülpen und die Masse hinein geben. Das Netz vorsichtig und langsam herausnehmen und auswringen. Fertig! Hier der Link: https:/­­/­­www.lifefood24.de/­­Lebensmittel/­­Nuesse-und-Samen/­­Bio-Mandeln.html *** Gewinnspiel *** Wir verlosen 3 x 1 „Mix Nuss Pur“ von Keimling. Mit Mandeln, Paranusskernen, wilden Erdnüsse, wilden Pekannusskernen, Cashews und Macadamianusskernen. Ihr möchtet am Gewinnspiel teilnehmen? Dann hinterlasst einen Kommentar oder Gruß unter diesem Artikel, bei Facebook unter dem Post oder bei Instagram unter dem Bild und sagt uns, warum ihr gewinnen möchtet. Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich willkommen, aber keine Bedingung. Das Gewinnspiel endet 23. November 2016 um 12 Uhr. Die Gewinner werden ab dem 23. November 2016. August nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook-User aus Deutschland ab 18 Jahren, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Fotos mit freundlicher Genehmigung von Keimling.   Der Beitrag Vitaminbooster Nüsse – von Mandeln, Macadamia und Cashewkernen erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Würziges Kürbis-Maronibrot

23. Oktober 2016 Veganpassion 

Würziges Kürbis-Maronibrot Apfelbrot ist für mich eines der Highlights zur Herbstzeit. War es schon immer, weil meine Schwiegermama das beste Apfelbrot gebacken hat. Als ich dann feststellte, dass sie es schon immer vegan gebacken hat, war ich natürlich überaus begeistert. Saftig und herbstlich würzig passt es zu einer wärmenden Tasse Tee, Kaffee oder meinem Favoriten momentan: dem Kurkuma Latte :-) Im Zuge meines neuen Buches (das ich erst nächste Woche so richtig lostreten darf, deshalb sitze ich gerade auf heißen Kohlen), habe ich ganz besonders Kastanienmehl zu meiner Liste der unterschätzten Lebensmittel zugefügt. So viele tolle Dinge, die gleich bei uns um die Ecke wachsen *Glück*. Und damit ihr in der Herbstzeit so richtig mit Sofakuscheln loslegen könnt, hier mein derzeitiger Lieblingskracher: Kürbis-Maronibrot mit Kurkuma! Das Brot ist ohne Zucker, vegan und glutenfrei *YAY!* Genuss pur ;-) Ergibt einen Kastenkuchen von 18cm Länge. Zubereitungszeit: 20 Minuten Ruhezeit: 4 Stunden oder über Nacht Zutaten: 2 (ca. 350g) Äpfel, leicht säuerlich 2 EL Zitronensaft 60 ml Ahornsirup 30 ml Amaretto oder Rum 60 g Sultaninen 100 g Haselnüsse 20 g Orangeat, gehackt 1/­­2 TL Kurkuma Latte Gewürz 1/­­2 TL Zimt 1/­­2 TL Vanille, gemahlen 1 Prise Salz 200 g Hokkaido Kürbis 50 ml Karottensaft 100 g Kastanienmehl 100 g Reisvollkorn- oder Dinkelvollkornmehl 3/­­4 Pck. Backpulver 1 TL Flower Power Gewürzblütenmischung Öl für die Form Den Backofen auf 160°C Umluft (oder 180°C Ober-/­­Unterhitze) vorheizen. Die Äpfel waschen und bis auf den Strunk grob reiben. Mit Zitronensaft beträufeln, dann mit Amaretto, Sultaninen, Haselnüssen und dem Orangeat mischen. Die Gewürze dazu geben und umrühren, dann beiseite stellen und mindestens 4 Stunden ziehen lassen. Den Kürbis grob raspeln und mit dem Karottensaft 5 Minuten dünsten. Beiseite stellen und abkühlen lassen. In einer Rührschüssel Kastanienmehl, Reismehl, Backpulver und die Gewürzblüten mischen. Die Apfelmischung, dann den Kürbis zugeben und mit einem Holzlöffel mischen. Eine Kastenform von 18cm Länge mit etwas Öl fetten, den Teig hinein geben und bei 160°C Umluft ca. 45 Minuten backen. Warm oder auch kalt genießen. Ich bin ganz gespannt wie euch mein neuer Liebling schmeckt. Für weitere Rezeptewünsche und Anregungen nutzt gerne die Kommentarfunktion - ich freue mich auf eure Rückmeldung. Ich wünsche euch einen schönen herbstlichen Sonntag, Stina Veganpassion-Blog abonnieren

Roter Bohneneintopf mit Erdnüssen

23. April 2016 Vegetarische Rezepte und vegane Gerichte 

Roter Bohneneintopf mit Erdnüssen - Kidneybohnen sind leicht süßliche Bohnen von dunkelrosa bis kastanienbrauner Farbe (Vegetarisch). Zutaten für 4 Portionen: 150 g Erdnüsse 1 Bund Frühlingszwiebe...

Meine vegane Woche - 28.9. - 4.10.

4. Oktober 2015 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 28.9. - 4.10. Montag Ich habe mich mit einer sehr netten Veganerin, die ich über Instagram kennengelernt habe und die lustigerweise ganz in der Nähe wohnt, auf Kaffee und Kuchen getroffen. Ich möchte niemanden aus meinem Freundeskreis missen (egal, wie sie essen), aber gelegentlich ist es wirklich schön, mit jemandem zu sprechen, der meine innersten Überzeugungen verstehen kann.  Dienstag M war leider krank und blieb zu Hause. Als Aufmunterung stellte ich ihm Haferbrei auf den Tisch, bestehend aus Haferflocken, Sojajoghurt, Chia-Samen, gefrorenen Himbeeren und Bananen, mit Agavensirup und viel Zimt. Der Patient hat sich sehr gefreut! Mittwoch Aus irgendeinem Grund wollte ich unbedingt Burritos mit viel Guacamole essen - vermutlich, weil Guacamole einfach immer gut schmeckt. In letzter Zeit mag ich besonders gerne Broccoli in meinen Burritos, den ich ganz scharf anbrate. Mhmm. Donnerstag Pizza-Time! Etwas, was M und ich sehr selten essen: Vegane Tiefkühlpizza. Schnell im Bauch verschwunden, gut war sie! Freitag Ich musste etwas backen, und so entstanden diese putzigen Schoko-Kastanien-Cupcakes. Mhmmm.   Samstag M wollte gerne etwas Süßes zum Frühstück, und da ich die Nase voll hatte von Pancakes oder Waffeln (ja, das soll passieren), gab es Chocolate Oatmeal mit extra Schokotropfen oben drauf. Wirklich, wirklich gut! Sonntag M und ich haben unseren ersten Hochzeitstag! Dieses Jahr ist so schnell vergangen... Wer nochmal nachlesen möchte, wie unsere Hochzeit so ausgesehen hat, das findet ihr hier, hier und hier. Zur Feier des Tages kehrten wir zum Brunch ins Green Garden ein - köstlich!   Und noch etwas hat mich sehr gefreut: Das VegNews Magazine (ein amerikanisches Magazin rund ums vegane Leben) hat unsere Hochzeit als eine der veganen Hochzeiten 2014 gefeatured. Ich lese das VegNews Magazine schon sehr lange und einmal im Jahr habe ich immer die coolen Brautpaare darin bewundert - und mir insgeheim davon geträumt, auch mal dazuzugehören.Ihr seht, damit ist ein großer Wunsch in Erfüllung gegangen. Zum Lesen: auf's Bild klicken, dann Rechtsklick "Grafik anzeigen", dann führt euch die Lupe zur großen Auflösung. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Cat Tuong - 100% vegan vietnamesisch essen in Berlin

3. Juni 2015 Deutschland is(s)t vegan 

Cat Tuong - 100% vegan vietnamesisch essen in BerlinWer in Berlin wohnt, hat eine riesige Auswahl an vietnamesischen Restaurants in der Nähe, und das zu unschlagbar günstigen Preisen. Für unter 5 Euro gibt es in der Regel die Tagesangebote, daher sind die Läden auch äußerst beliebt. Ehrlicherweise muss man aber dazu sagen, dass das Essen auch eher so ein Einerlei ist, überall ziemlich gleich ausssieht und schmeckt, und sich auf die immer gleichen Standardgerichte beschränkt. Die Zutaten sind logischerweise auch eher von geringerer Qualität, der hier verwendete Tofu ist quasi für die Vorurteile der Menschen, Tofu sei eklig, verantwortlich. Als Veganer geht man natürlich grundsätzlich gerne in asiatische Restaurants, weil hier die Chance auf vegane Gerichte ziemlich groß ist. Allerdings gibt es hier so ein paar Stolperfallen. Recht häufig ist Fischsauce im Essen enthalten, und ohne bestellen geht nicht, weil das schon fertige Mischungen sind. Außerdem wird gerne auch mal die Kokosmilch mit H-Milch gestreckt, habe ich schon live beobachten können, und haben mir einige andere Menschen auch schon berichtet. Aber jetzt genug gemotzt, hier kommt die Alternative: Cat Toung auf der schönen Kastanienallee in Prenzlauer Berg. Das Cat Toung hat seit einigen Monaten geöffnet, und war vegetarisch gestartet. Allerdings waren eh nur wenige Gerichte vegetarisch, und fast alle anderen sowieso vegan. Was sicher nicht zuletzt daran liegt, dass die Köchin selber vegan lebt. Also haben sich die supersympathischen Betreiber gedacht: Warum nicht gleich 100% vegan? Und genau das ist jetzt passiert. Noch ein Grund, das Restaurant heute mal vorzustellen. Das Ambiente Das erste, was einem positiv auffällt, ist das wunderschöne Ambiente des Restaurants. Wirklich absolut geschmackvoll, ohne jeglichen Kitsch, dafür mit viel Stil wurde der recht kleine Laden eingerichtet. Viele wunderschöne Details, tolle Lampen und Bilder, ein angenehm gedimmtes Licht, schöne Möbel. Wunderbar! Auch draußen lässt es sich bei gutem Wetter schön sitzen, hier kann man dann sogar das rege Treiben auf der ,,Castingallee verfolgen. Das Essen Ein weiteres - und natürlich auch das wichtigste - Highlight ist das Essen, das man im Cat Tuong nun zu 100% vegan bekommt. Hier bekommt man nämlich nicht den Standard-Einerlei, sondern absolut kreative und wirklich authentische vietnamesische Küche geboten. Dazu gehören ein paar Klassiker wie eine Pho, aber auch mir bislang völlig unbekannte Gerichte wie ,,Mochi Reis Burger mit Buchweizen, Quinoa, Kürbis, Walnuss, Koriander (und mehr) in einer Sojakruste. Und das ist nur ein Beispiel für ungewöhnlichere Kreationen, die man auf der insgesamt zum Glück überschaubaren Karte findet. Das Vorspeisen-Angebot hat Klassiker wie Sommerrollen (die hier aber doppelt so lecker wie in den Standard-Restaurants sind, nicht zuletzt wegen des köstlichen Erdnuss-Dips) , aber auch Ungewöhnliches wie die knusprigen Reis-Pfannkuchen mit mariniertem Tofu, Pak Choi, Seitan, Kräutern und Sprossen, garniert mit Limette-Ingwer-Sauce. Eine riesige Portion übrigens und wahnsinnig lecker, wie alles im Cat Toung. Wer es warm mag, kann aus drei Pho wählen, vietnamesische Suppen, die es in einer traditionellen, aber auch in einer Variante nach altem Familienrezept gibt. Dann gibt es die Abteilung ,,Nudeln auf der Speisekarte, die z.B. einen leckeren Reisnudel-Salat, aber auch Udon Nudeln zu bieten hat - natürlich angereichert mit jede Menge leckerer Zutaten. Auch Reisfans kommen auf ihre Kosten, keine Angst, und auch für ein Dessert ist gesorgt. Insgesamt gibt es gut 20 Gerichte auf der Karte, was ich aber völlig ausreichend finde, denn die Auswahl ist groß genug, und hier zählt eben Qualität vor Quantität. Auch preislich ist hier alles top, besonders angesichtes der Zutaten. Die Zutaten Ein weiterer großer Unterschied zwischen dem Cat Tuong und den ,,Standardrestaurants ist, dass hier sehr großer Wert auf die Zutaten gelegt wird. Viele Zutaten sind bio, selbstverständlich auch der Tofu. Glutamat? Fehlanzeige! Himalayasalz statt billigem Kochsalz, keine Zusatzstoffe, dafür Kräuter aus dem eigenen Garten, wenn Zucker, dann Rohzucker. Und es wird hier alles selbst gemacht, nicht nur der wirklich sensationell leckere Seitan. Auch die marinierten Tofus natürlich, genauso wie die herrlichen Saucen. Großartig! Die Getränke Auch die Getränkeauswahl gefällt mir gut. Selbstgemachte Limos, diverse Smoothies, richtig guter Wein (natürlich auch vegan) und auch beim Wasser macht man hier keine Abstriche: entweder Wasser von St. Leonhard oder gefiltertes (und energetisiertes) Wasser von Leogant. Auch hier gilt für mich: Alles richtig gemacht! Das Fazit Ich bin restlos begeistert vom Cat Tuong, nicht nur weil ich hier 100% sicher bin, immer vegan zu essen. Sondern auch von der Qualität der Zutaten, dem hervorragenden Geschmack des Essens, dem tollen Ambiente und dem freundlich-kompetenten Service. Kein Wunder, dass der Laden für viele schon zum neuen Stammladen geworden ist! Sollte man sich nicht entgehen lassen, für mich eines der Highlights der veganen Restaurantszene in Deutschland! Cat Tuong Kastanienallee 89 10435 Berlin Tel: 030 – 440 83 08 Geöffnet: Montag bis Freitag 12:00 – 23:00 Uhr, Samstag & Sonntag 14:00 – 23:00 Uhr Internetseite des Cat Toung Facebookseite vom Cat Toung Der Beitrag Cat Tuong – 100% vegan vietnamesisch essen in Berlin erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Neue vegane Bücher: Vegane Milchprodukte, 250 Rezepte und anständig leben

11. Juli 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Heute mal wieder ein paar Buchtipps für euch, denn inzwischen ist wieder einiges an veganen Büchern erschienen. Vegane “Milch”-Produkte aus Pflanzen von Anne Brunner Ein tolles praktisches Buch für alle, die gerne Alternativen zu Milchprodukten selbst machen wollen. Angefangen von der Zubereitung von Drinks wie Mandel-, Cashew- oder Sesamdrink über exotischere Drinks wie Kastaniendrink bis hin zu Anregungen zur Verwendung der Filterrückstände bietet das Kapitel “Vegane Drinks” schon eine ganze Menge Anregungen und Rezepte. Das gleiche gilt für die darauf folgenden Kapitel zu Joghurt, Erdnussbutter und Ölfrüchtemus, Käse und Sahne, Tofu, Milchdesserts und Smoothies, Milchshakes und Eis. Ihr bekommt hier die komplette Palette geboten, und ich war echt erstaunt, was man noch so alles machen kann, das ich noch nicht wusste. Ein tolles Buch also für jeden vegan lebenden Menschen, der gerne mal selbst etwas zubereiten möchte, denn das ist vor allem auch häufig deutlich günstiger als fertige Produkte zu kaufen. Weitere Infos hier. Start vegan! Die Kochschule von Rose Marie Donhauser Ein veganes Kochbuch, das sich aber besonders an Kochanfänger richtet, denn gerade bei Menschen, die auf eine vegane Ernährung umsteigen, wird die Lust am Kochen geweckt, und nicht jeder ist mit dem Kochlöffel im Mund aufgewachsen. So bekommt der Leser zunächst mal eine ganze Menge an wichtigen Infos zur veganen Ernährung, zur Küchenausstattung und zum Einkauf, außerdem werden wichtige Zutaten für die vegane Küche vorgestellt. Nach der Theorie folgt die Praxis, und diese bietet leicht nachzukochende Rezepte in den Kategorien “Smoothies und Frühstück”, “Snacks, Löffeleien & kleine Mahlzeiten”, “Frische Salate”, “Rohkost”, “Hauptgerichte” und “Süße Veganereien”. Die Rezepte sind reich bebildert und übersichtlich aufbereitet. Tatsächlich ein gutes Buch für den Einstieg in die vegane Küche! Weitere Infos hier. Veganomicon – das ultimative Kochbuch von Isa Chandra Moskowitz & Terry Hope Romero Ein absoluter Klassiker, das wohl meistverkaufte vegane Kochbuch aus den USA gibt es nun auch in einer deutschen Übersetzung, und die hat es in sich: 250 Rezepte findet ihr in Kategorien wie “Snacks & Appetizer”, “Brunch”, “Salate und Dressings”, “Sammiches”, “Mix and Match”, “Getreide”, “Bohnen”, “Suppen”, “Aufläufe”, “Eintopfgerichte” und und und. Irre viele Rezepte, eine große Bandbreite. Leider nur sehr wenige Fotos in der Mitte des Buches. Wenn euch Fotos sehr wichtig sind, ist das Buch vielleicht nicht das Richtige für euch, aber wer eine Riesenanzahl an interessanten Rezepten zum günstigen Preis haben möchte, der ist mit “Veganomicon” bestens bedient. Weitere Infos hier. Anständig leben von Sarah Schill Selbstversuche sind bei Büchern ein großes Thema, und manchmal sind sie ja auch wirklich sehr interessant. So auch das Buch “Anständig leben” von Sarah Schill, die versucht hat, so nachhaltig wie möglich zu leben. Dazu gehörte es fürs sie auch ganz selbstverständlich dazu, einen Monat vegan zu leben, und so heißt auch das erste Kapitel “Ohne Fleisch, Fisch, Eier, Milch”. Die beiden anderen Kapitel sind mit “Ohne Plastik” und “Aktiv werden” betitelt. Eine interessante Reise ausserhalb der Komfortzone, die die Autorin erlebt hat, und das ganze äußerst lesenswert niedergeschrieben hat. Ob sie nun vegan geblieben ist, oder nicht, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Auf jeden Fall ist “Anständig leben” ein total interessantes Buch geworden, in dem es mehr als nur um Veganismus geht. Weitere Infos hier.

Backen ohne Milch und Ei Vegane Desserts von Marie Lafor?t

29. Dezember 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Backen ohne Milch und Ei Vegane Desserts von Marie Lafor?tDer reine Fleischverzicht scheint mittlerweile immer besser in der Gesellschaft anzukommen. Wenn das Gespräch jedoch auf Eier und Milch kommt, wird die Sorge schnell groß: “Aber dann kannst du ja gar keinen Kuchen und Nachtisch essen!” Gut, wenn man das handliche Backbuch von Marie Lafor?t  zur Hand hat. Die Fotografin und Autorin gibt auf 100 Seiten Tips und Tricks zum Backen, natürlich ohne Milch und Ei. Nach einer schönen Einführung über das Ersetzen von Eiern und Milchprodukten und der richtigen Backausstattung geht es weiter zu den Rezepten. Nach den Basics für Teig, Vanillesauce und Schokoladenganache wird es anspruchsvoller: ausgefallene Plätzchen und Kekse gefolgt von Obst-Tartes, leckeren Cremes, saftigen Törtchen und Eis-Desserts. Wie so viele Backbücher hat das Layout einen mädchenhaften Touch, bleibt allerdings immer noch schön clean und modern. Auch die wunderbaren Bilder sind nicht so überladen, wie man das von anderen Werken kennt. Das deutsche Cover passt allerdings nicht so Recht zu dem, was die LeserInnen im Inneren erwartet und wirkt ein bisschen altbacken. Da passt das Cover der französischen Originalausgabe wesentlich besser. Die Rezepte gefallen mir ausnahmslos gut und sind dank Marie’s Fotokünsten perfekt in Szene gesetzt – Speichelalarm! Meine Lieblinge sind der Buiskuitteig, geeistes weißes Nougat mit Rosenaroma, Pfirsich-Rosmarin-Tartelettes und die Canberra Scones. Allerdings eignen sich die Rezepte nur bedingt für spontane Backaktionen. Traubenkernöl, Kastanienmehl, Kamutmehl und Tonkabohnen sind Zutaten, die im Durchschnittshaushalt nicht unbedingt zur Standard-Ausrüstung gehören. Ich habe diese beim Nachbacken einfach frei Schnautze ersetzt und es hat ganz wunderbar geklappt.   Besonders schön finde ich die Backtipps am Ende und das Rezepteverzeichnis, nach Themen sortiert: ohne Gluten, ohne Soja, ohne Schalenfrüchte, ohne Backen im Ofen. Zum Schluss gibt es noch eine kleine Liste mit Links rund ums Kochen, Backen und Einkaufen. Ein schön abgerundetes, kreatives Backbuch mit Rezepten, die Lust auf Mehr machen. Weitere Kreationen aus Marie’s Küche und wahnsinnig tolle Fotos findet ihr auf ihrem Blog 100% Végétal.   Marie Lafor?t – “Backen ohne Milch und Ei. Vegane Desserts” Leopold Stocker Verlag Preis: EUR 14,95 ISBN 978-3-7020-1438-4

Vegetarisch und vegan genießen in Stuttgart-Feuerbach bei Körle und Adam

7. Oktober 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Kaum zu fassen, dass wir dieses Restaurant bisher noch nicht kannten! Ein Ausflug nach Stuttgart und die Tatsache, dass das Coox & Candy gerade Betriebsferien hat, hat uns nach Stuttgart-Feuerbach ins Körle und Adam verschlagen. Die Online-Speisekarte ließ unsere Erwartungen ziemlich hochschnellen. Gerichte wie “Herbstliches Risotto mit frischen Pfifferlingen, Steinpilzen, Kastanien, Walnüssen und Rucola-Petersilienpesto” (17,00 EUR) oder “Wie Ente süß-sauer auf Basmati-Gemüsereis mit frischen Bohnen und frischem Brokkoli, Kokossauce und Macadamianüssen” (16,90 EUR) machten uns sehr neugierig. Bereits beim Eintritt in das Restaurant fiel uns die Liebe zum Detail auf. Überall liegen z.B. vegetarische und vegane Kochbücher aus, in denen man sich Appetit holen kann, aber auch Infos über den Veggie-Lifestyle bekommen kann (falls man bisher noch nicht damit in Berührung gekommen sein sollte). Man hat uns außerdem sehr freundlich begrüßt und uns gleich das Konzept erklärt: denn das Körle und Adam nennt sich zwar vegetarisch, bietet aber zum größten Teil mittlerweile vegane Gerichte an (ca. zu 98%). Ich konnte auf der aktuellen Karte nur ein Gericht entdecken, das nicht als vegan gekennzeichnet war – aber sogar dieses konnte man auch als vegane Variante ordern. Das bedeutet also jede Menge uneingeschränkte Auswahl für uns Veganerinnen und Veganer. Beim weiteren Durchblättern der Karte lief uns das Wasser ordentlich im Mund zusammen: Vorspeisen wie “Dreierlei von der Kichererbse und Mango (Hummus mit Mango, Falafel mit Mangosauce und Kichererbsen-Mangosalat)” (12,00 EUR) oder “Cashew-Frischkäse mit frischen Kräutern an gehobeltem mariniertem Fenchel” (9,80 EUR) und Desserts wie “Kokos-Mohncreme mit Schattenmorellen” (6,50 EUR) oder “Dunkles Schokoladenküchlein mit weißem Schokoladenkern und dunkles Schokoladeneis mit Himbersauce” (7,00 EUR) klingen nicht nur nach kulinarischen Höchstleistungen, sondern alle Erwartungen wurden tatsächlich erfüllt und im Falle der “Wie Ente” und des Schokoladenküchleins sogar noch weit übertroffen. Eine Geschmacksexplosion jagte die nächste an diesem Abend. Die Speisen sind im Übrigen nicht nur lecker, sondern auch größtenteils aus Bio-Zutaten. Und begleitend zum Essen gibt es leckere Weine zur Auswahl, einige davon auch vegan und als solche auf der Weinkarte deklariert. Die Speisekarte wechselt ungefähr wöchentlich, sodass es ständig eine neue kulinarische Leckerei zu entecken gibt und das Angebot immer saisonale Zutaten beinhaltet. Seit Oktober gibt es außerdem jeden 2. Dienstag im Monat den veganen Schlemmerstammtisch mit einem 3-gängigen veganen Überraschungs-Menü zum Preis von 23,50 EUR. Bitte telefonisch vorbestellen! Körle und Adam Vegetarisch und vegan essen in Stuttgart Feuerbacher-Tal-Str. 31 70469 Stuttgart-Feuerbach www.koerleundadam.de   Öffnungszeiten: Di. – Sa. 18 – 23 Uhr Küche bis 21.30 Uhr So. und Mo. Ruhetag   Reservierungen nur telefonisch unter: 0711-8382466 (ab 14 Uhr)


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