Kalzium - vegetarische Rezepte

Versuchen Sie diese Rezepte!

Bombay Potatoes a. k. a. Masala Aloo

Vegane Köttbullar 

Rote-Bete-Tagliatelle mit grüner Peperoni, Basilikumblättern, Zimt und Currypulver

Spargel auf gegrilltem Feta mit Rhabarber-Zwiebel-Chutney










Kalzium vegetarische Rezepte

MIT BUDDHA BOWLS DURCHS GANZE JAHR - Mai

14. Mai 2020 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Bowl Rezepte werden immer bunter und gesünder. Viele meinen, Buddha Bowls wären kompliziert, das muss aber nicht so sein. Vegane Buddha Bowls können unkompliziert und einfach zubereitet werden und sind gesund und vollwertig. Im Artikel How To zeigen wir dir, wie einfach das geht. Bekommst du auch Appetit und möchtest super leckere, gesunde und vegane Bowls zaubern? Wir begleiten dich hier ein Jahr lang mit einer Buddha Bowl pro Monat, die du ganz einfach und unkompliziert zu Hause nachmachen kannst.  Das saisonale Gemüse bekommst du direkt auf dem Wochenmarkt, oder im Biosupermarkt deines Vertrauens. Vielleicht bekommst du ja auch eine Bio-Kiste? Die monatlichen Rezepte sind auf ca. 4 Personen zugeschnitten und schon innerhalb einer Stunde hast du eine heiße, vollwertige Bowl auf dem Tisch.  Wir starten mit einer Bowl mit tollen Zutaten Die Paranüsse von fairfood aus Bolivien Die Paranüsse stammen aus dem bolivianischen Regenwald in der Manuripi-Region. Da die Bäume nicht kultivierbar sind, können Paranüsse nur wild gesammelt werden. Die Sammler*innen erhalten dafür überdurchschnittlich hohe, feste Abnahmepreise und sind in einem Verband organisiert, der Preise und Abnahmemengen verhandelt. Zudem finanziert unsere Partnerin Hylea in soziale Projekte vor Ort, wie neue Unterkünfte, medizinische Versorgung und Bildungsangebote, sowie Schutzmaßnahmen für den Regenwald. Die Paranuss in deiner Ernährung Die Paranuss schmeckt nicht nur einzigartig, sie hat auch den höchsten Selengehalt unter den natürlichen Lebensmitteln. Dieses Spurenelement ist wichtig für die Abwehr von freien Radikalen, stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte und damit dein ganzes Immunsystem. Daneben liefern dir Paranüsse viel Kalzium, Kalium, Phosphor, Schwefel und Kupfer und reichlich B-Vitamine. Last but not least wird gemunkelt, dass die Brasilianer Paranüsse als natürliches Aphrodisiakum schätzen. Spargel für Bowl Weißer Spargel /­­ Riesenbohnen mit Paranüssen /­­ Zitronenmayonnaise /­­ Basmatireis Zeitplan für die Küchensession - Am Vortag die Riesenbohnen einweichen.  - Am Kochtag als erstes die Riesenbohnen in frischem Wasser mit etwas Natron kochen.  - Reihenfolge der Zubereitung:  Riesenbohnen zubereiten - Basmatireis aufsetzen - Spargel schälen und garen - Zitronenmayonnaise machen             Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an                           Ein Beitrag geteilt von Patricia Ernährungsberatung (@plantpower.nutrition) am Mai 1, 2020 um 12:32 PDT Zubereitung Weißer Spargel  - 16 Stangen weißer Spargel - Olivenöl und etwas Zitrone Die Spargelstangen dünn schälen, auf ein Backblech legen, hauchdünn mit Olivenöl bepinseln, ein  paar Zitronensaftspritzer darüber geben und bei 180°C 20 min backen. CaPaMa-mus von fairfood  Weißen Riesenbohnen und Paranusscrunch - 2                     Petersilienwurzeln, geschält - 150 g              weiße Riesenbohnen, gekocht - 1 TL                Fenchelsamen - 1 TL                Anis - 1 TL                Senfsaat - 100 ml            Weißwein - 1-2 EL             CaPaMa-mus von fairfood (alternativ ein anderes Nussmus) - 200 ml            Reismilch - 50                    Paranusskerne - 1-2 TL             Zucker - etwas Bratöl oder Kokosfett - Die Pastinake schälen und fein würfeln. In einem großen Topf die Gewürze anrösten, bis sie duften. Die Petersilienwurzeln dazu geben, und rundherum kross anbraten.  - Die weißen Bohnen dazu geben und gut vermengen. Mit dem Weißwein ablöschen und auf kleinster Flamme etwas schmoren.  - Die Reismilch mit dem CaPaMa-Mus glatt rühren.  - Die Paranusskerne hacken und in der trockenen Pfanne goldgelb rösten, mit dem Zucker etwas karamelisieren.  - Die CaPaMa-Sahne unter das Petersilienwurzel - Bohnen - Gemüse heben und mit etwas Salz abschmecken. Beim Anrichten den Paranusscrunch darüber streuen. Zitronenmayonnaise  - 200 g              Seidentofu - 50 g                Zitronensaft - 1 Prise           Salz - 1 TL                Senf - 1 Msp             Kala Namak - 1 EL                Ahornsirup - 400 g              Rapsöl, mild - Für die Mayonnaise erst den Seidentofu mit dem Zitronensaft, dem Salz, dem Kala Namak, dem Senf, dem Ahornsirup im Mixer gut aufschlagen. - Dann das Öl unter laufendem Mixer in einem dünnen Strahl einfließen lassen, wenn die Masse stockt den Regelknopf weiter aufdrehen und die Drehzahl erhöhen. Bis die Mayonnaise fest und steif wird. - Die Mayonnaise in ein großes Schraubglas füllen. Was davon übrig bleibt, kannst Du in den kommenden Tagen für Ofenpommes, gebackenes Gemüse oder in Salatsaucen verwenden. Basmatireis - 2 Tassen        Basmatireis - 1 Msp             Kurkuma - Prise Salz Den Basmatireis waschen und mit etwas Salz und Kurkuma und der doppelten Menge Wasser im Reiskocher aufsetzen.  Wenn der Reiskocher fertig ist, den Reis noch ca. 10-15 min Ruhen lassen. Tipp: Feigen-Senf-Sauce Und wer seine Bowl ergänzend noch mit etwas Sauce beträufeln möchte, kann sich diese schnelle Feigen-Senf-Sauce dazu mixen.  - 100 g              Feigen, in heißem Wasser für 30 min eingeweicht - 50 g                Zitronensaft oder heller Essig - 50 g                Senf - 1 TL                Salz - 1 EL                CaPaMa (Nussmus, siehe Paranuss-Bohnen - Gemüse) Alles zusammen in einer Bowl anrichten. Das könnte dich auch interessieren - Kreiere vollwertige vegane Buddha Bowls - Buddha Bowl März - Vegane Rezepte für jeden Anlass - Die Bowl Masterclass - Vegane Bücher - Öle für jeden Anlass - Vegane Buddha Bowl  - Tropische Smoothiebowl  - Vegan Foodporn - nicht nur die Bilder sind zum Anbeißen - 2020 vegan werden Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken euch!  Titelbild: Illustration: Karen Giesenow - www.giesenow.de

Vegane Milchalternativen zu Kuhmilch

30. April 2020 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Milchalternativen zu Kuhmilch Vegane Milchalternativen - viele von uns haben schon von Sojadrink und Co. gehört, den veganen Alternativen, die es zur klassischen Kuhmilch gibt. Doch mittlerweile hat sich so einiges getan und das Angebot pflanzlicher Milch wird von Tag zu Tag größer. Wir möchten dich informieren, welche veganen Milchalternativen es gibt und was da so alles drin steckt. Im Artikel Ist vegane Ernährung gesund? erfährt du, ob es gesund ist milchfrei zu leben und der veganen Austauschbörse zeigen wir dir die besten pflanzlichen Alternativen für herkömmliche tierische Produkte wie Milch, Sahne, Ei und vieles mehr. Inhaltsverzeichnis: - Vegane Milch oder Drink: Spielt das eine Rolle? - Diese veganen Milchalternativen gibt es - Sojadrink: Der Klassiker - Haferdrink und Getreidedrinks: Der Regionale - Mandeldrink: Der Newcomer - Nussdrinks: Eine reichhaltige Angelegenheit - Cashewdrink: Der Cremige - Reisdrink: Der Zuckersüße - Kokosmilch: Der Alleskönner - Hanfdrink: Berauschend anders - Lupinendrink: Die heimische Eiweißbombe - Erbsendrink: Eigens aus den USA - Vegane Milchalternativen selber machen: So geht´s - Welche Milchalternative ist die Beste: Unsere Tipps - Warum die Kuh Milch gibt - Kuhmilch ist Muttermilch: Was heißt das für uns? Milch oder Drink: Spielt das eine Rolle? Seit 2017 steht es nun fest: Jegliche Milch-Alternativen dürfen nicht mehr als solche bezeichnet und öffentlich deklariert werden. Der Europäische Gerichtshof entschied, dass nur Produkte aus Melkvorgängen als Milch oder Milcherzeugnisse bezeichnet werden. Darunter fällt vor allem Kuhmilch, die Milch von Ziegen oder Schafen muss zusätzlich deklariert werden. Dies solle laut Europäischem Gerichtshof vor allem die Verbraucher vor Verwechslung schützen. Allein Kokosmilch sowie Liebfrauenmilch (deutscher Qualitätswein) und Fischmilch (Fischsamen) dürfen noch den Zusatz Milch behalten. Stattdessen sind ab sofort nur noch Pflanzendrinks statt Pflanzenmilch in den Supermarktregalen zu finden. Quelle: Pflanzlichstark Pflanzliche Milch, also veganer Drink Ob nun Milch oder Drink, Fakt ist, dass es derzeit viele vegane Milchalternativen zu kaufen gibt. Ob nun die klassischen wie Soja-, Hafer- oder Mandeldrink oder die exotischeren wie Hanf-, Lupinen- und Erbsendrink: Wer keine Kuhmilch, sondern lieber eine pflanzliche Alternative in seinen Kaffee geben möchte, der kann aus einem immer größer werdenden Angebot veganer Alternativen auswählen. Doch, welche veganen Milchalternativen gibt es? (C)Think Vegan (C)Think Vegan (C)Think Vegan (C)Think Vegan (C)Think Vegan (C)Think Vegan (C)Think Vegan (C)Think Vegan Diese veganen Milchalternativen gibt es Sie füllen die Regale und sind in fast jedem Café zu finden: Vegane Milchalternativen. Je nachdem, wo du einkaufst, findest du neben Sojadrink noch weitere, verschiedenste Angebote. Es gibt vegane Milchalterativen aus: Soja, Mandel, Getreide, Reis, Nüssen und vielem mehr. Der Vorstellungskraft ist in unserer heutigen Zeit keine Grenze gesetzt. Wir stellen sie dir in einem Kurzportrait vor. Du möchtest erfahren, in welchem Supermarkt du welche veganen Drinks und Ersatzprodukte bekommen kannst? Dann könnte dich das auch interessieren: - Vegane Lebensmittel aus dem Supermarkt - Vegane Produkte aus dem Supermarkt Teil 1: REWE Sojadrink Natumi bei Greenist Sojadrink: Der Klassiker Der Sojadrink ist die wohl bekannteste, vegane Milchalternative. Schon vor vielen tausend Jahren waren die Sojabohne und ihre Erzeugnisse ein in Asien viel verwendetes Lebensmittel. Seit den 40er Jahren wird sie industriell hergestellt und ergänzt seit einigen Jahrzehnten auch bei uns die Kaffee- und Frühstückstafel. Die Sojamilch oder auch der Sojadrink, wie es nun korrekt heißt, findet sich als Vorreiter schon in den meisten Cafés als Alternative zur Kuhmilch wieder. Reich an Folsäure und ohne Cholesterin ist sie zudem der ideale Lieferant für pflanzliches Eiweiß. Geschmack von Sojadrink Beim Sojadrink gibt es deutliche Meinungsunterschiede. Viele empfinden ihn als sehr bohnig oder eigen im Geschmack. Mittlerweile gibt es jedoch einige, zugesetzte Flavor, die auch Kritiker umstimmen können. Im Supermarkt gibt es ihn von verschiedensten Herstellern in diversen Ausführungen: Zum Beispiel als Soja-Reis-Drink, mit Vanille- oder Schokoladengeschmack. Ökobilanz: Anders als oft behauptet, ist der Sojadrink kein Klimakiller. Des Öfteren klagen Soja-Gegner, dass für Sojaerzeugnisse ganze Regenwälder abgeholzt werden. Dem ist nicht so, wie unsere Autorin Estella Schweitzer weiß. Mehr dazu in ihrem Artikel Soja - Die umstrittene Bohne. Unser Tipp: Wer ihn schon einmal im Kaffee genutzt hat, der weiß, dass der Sojadrink ideal zum Aufschäumen für Kaffeespezialitäten geeignet ist. Manche Sorten flocken bei der Zugabe in den Kaffee jedoch aus. Das ist kein Anzeichen von Verderblichkeit, sondern hängt von verschiedenen Faktoren ab. Erwärme die Milch vorher, dann passiert so etwas nicht. Ansonsten kannst du ihn, ungezuckert versteht sich, gut sowohl für herzhafte als auch süße Speisen verwenden. Gerade in der Backstube ist er mit Natron/­­Backpulver kombiniert ein super Ei-Ersatz. Haferdrink Oatly bei Greenist Haferdrink und Getreidedrinks: Der Regionale Als zweit beliebteste Milchalternative gilt hierzulande der Haferdrink. Zudem ist er ein echter, regionaler Renner, da für seine Herstellung Hafer aus Europa verwendet werden kann. Auch vom Haferdrink gibt es eine Fülle von Anbietern und Variationen auf dem Markt. Einen gesundheitlichen Mehrwert hat der Haferdrink nicht unbedingt, ist er doch recht nährstoffarm und kalorienreich. Zudem sind Getreidedrinksorten nicht glutenfrei und daher für Allergiker ungeeignet. Das tut seinem herrlichen Geschmack jedoch keinen Abbruch! Geschmack von Haferdrink Mit seinem dezent getreidigen, fast schon neutralen Geschmack je nach Sorte ist der Haferdrink eine geschätzte Variante zur strenger schmeckenden Sojabohne. Er ist auch ungezuckert süßer als der klassische Sojadrink und macht sich daher sehr gut in Kaffee und Süßspeisen. Ökobilanz: Hierin kann der regionale Drink punkten. Der von einigen Anbietern verwendete Hafer kommt aus Europa, was kurze Transportwege bedeutet. Zudem ist der Haferdrink die erste, vegane Milchalternative, die es auch plastikfrei zu kaufen gibt. Die Firma Voelkel hat im Februar 2020 den ersten Haferdrink in Mehrwegflaschen auf den Markt gebracht. Erfahre hier mehr. (C) Voelkel Unser Tipp: Dank seiner natürlichen Süße benötigst du mit seiner Hilfe in Süßspeisen weniger Zucker. Auch zum Kochen kann der Haferdrink wunderbar verwendet werden. Mittlerweile gibt es sogar Hafersahne als Sahne-Ersatz für herzhafte Speisen. Einige Produkte können zudem wunderbar für Kaffeespezialitäten aufgeschäumt werden, wie beispielsweise der Hafer Drink Barista. Neben Haferdrink sind auch Dinkel- und Hirsedrink tolle, vegane Getreidemilchalternativen. Sie eignen sich durch ihre natürliche Süße ebenfalls sehr gut als Milch im Müsli oder in Süßspeisen. Mandeldrink Rewe Bio Mandeldrink: Der Newcomer Der Mandeldrink ist gerade der Newcomer neben Soja und Hafer unter den veganen Standard-Milchalternativen. Zwar kennt man diese Nussmilch schon etwas länger, doch als Kaffeemilch-Ersatz findet dieser Drink erst seit kurzem seinen Weg in die Cafés. Umso schöner, denn der Mandeldrink bietet nicht nur eine geschmackvolle Alternative zu Hafer und Soja. Anders als diese enthält Mandeldrink weniger Calcium, Fett und Eiweiß, dafür eine Menge Vitamine und Spurenelemente, die für eine vollwertige Ernährung sinnvoll sind. Geschmack von Mandeldrink Mit dem nussigen, je nach Sorte leicht karamell-vaniligen Geschmack verfeinert er jedes Getränk und Gebäck. Für alle Allergiker von Gluten und Soja ist er ein großer Gewinn, denn der Mandeldrink bietet eine gelungene Alternative zum getreidig schmeckenden Hafer und der eher eigenen Sojabohne. Ökobilanz: Leider hapert es beim Mandeldrink an der Umweltbilanz, denn zur Herstellung bedarf es einer Menge Mandeln. Diese kommen oftmals aus Kalifornien, was lange Transportwege zur Folge hat. Wenn du guten Gewissens Mandeldrink nutzen möchtest, dann mache ihn doch selber und probiere dich an diesem Rezept. Unser Tipp: Der nussige Geschmack des Mandeldrinks eignet sich perfekt zum Backen oder in deinem Müsli. Im Kaffee kann er manchmal ausflocken. Auch hier ist es ratsam, die Milch vor der Zugabe zu erwärmen. Cashew Drink GreenistHaselnuss Drink Greenist Nussdrinks: Eine reichhaltige Angelegenheit Momentan sind Nussdrinks stark im Kommen. Mit ihrer cremigen Konsistenz und dem natürlich nussigen Geschmack sind sie vor allem in der veganen Backstube eine Bereicherung, denn sie machen beispielsweise Nusskuchen noch leckerer! Sehr beliebt sind vor allem Haselnuss- und Macadamiadrink. Sie sind besonders reichhaltig an B-Vitaminen und Vitamin E sowie Omega-3 Fettsäuren und gestalten so deinen Nährstoffhaushalt umso reicher. Der Macadamiadrink gilt hierzulande noch als Exot und findet sich nur in gut sortierten Supermärkten, wohingegen der Haselnussdrink sich seltener rar macht und mittlerweile in vielen Supermärkten auf dich wartet. Geschmack von pflanzlichen Nussdrinks Der Haselnussdrink schmeckt cremiger als sein oftmals verwechselter Verwandter, der Mandeldrink. Das macht ihn zu einem einzigartigen Bestandteil von Kuchen und Gebäck. Zudem ist er von Natur aus süßer. Der Macadamiadrink ist vom Geschmack eher fetter, kann sich aber dennoch sehen lassen. Beide Nussdrinks schmecken definitiv nach den Nüssen, aus denen sie gemacht sind. Ökobilanz: Sowohl der Haselnuss- als auch der Macadamiadrink sind vegane Milchalternativen, die aufgrund ihrer benötigten Mengen an Nüssen nicht nur teurer, sondern auch in der Herstellung etwas aufwendiger sind. Wer einmal eine Macadamianuss geknackt hat, der weiß, was wir meinen. Die Haselnuss ist heimisch, was ihre Ökobilanz besser gestaltet, die Macadamianuss kommt allerdings nicht aus Europa und schlägt daher ökologisch hoch zu Buche. Unser Tipp: Beide Drinks sind meist in einer mit Agavendicksaft gesüßten Variante zu kaufen und eignen sich daher am besten für süße Speisen wie Dessert, Müsli und andere süße Frühstücksideen. Vor allem im Kakao schmeckt der Haselnussdrink herrlich! Cashewdrink: Der Cremige Cashewkerne - aus der veganen Küche mittlerweile kaum wegzudenken! Ob als Joghurt, als veganer Käse oder in verschiedensten, veganen Gerichten als käsige Note, die Cashewnuss kann wirklich viel. Anders als oftmals gesagt, gehört die Cashewnuss nicht zu den Nüssen, sondern zu den Kernen. Diese cremige, vegane Milchalternative ist neben dem Macadamiadrink ebenfalls noch neu auf dem Markt, kann aber durchaus mit den bestehenden Milchalternativen mithalten. Der Cashewdrink ist reich an Kupfer und Mangan, eher fettarm und reich an Aminosäuren, was ihn zu einem kleinen Geheimtipp für deinen Nährstoffbedarf macht. Geschmack von Cashewdrink Der Cashewdrink hat eine nussig-samtige Note und ist sowohl kalt als auch warm zu genießen. Seine Konsistenz ist vollmundig und cremig, was seine Verwendung für sehr viele Gerichte begünstigt. Ökobilanz: Leider sind auch Cashewkerne nicht in Europa zu finden, was sehr auf ihre Ökobilanz schlägt. Zudem ist die Ernte dieser Kerne sehr aufwendig. Wenn du trotzdem nicht auf deinen Cashewdrink verzichten möchtest, dann empfehlen wir dir die Herstellung deines eigenen Drinks. Unser Tipp: Verwenden kannst du ihn durch seine cremige Konsistenz für viele Speisen. Die Cashewnuss ist ein wahres Wunderwerk in seiner Nutzung. Mittlerweile gibt es leckeren Cashew-Joghurt und auch Cashew-Sahne ist als Alternative sehr zu empfehlen. In Kaffee macht er sich ebenfalls sehr gut. Probiere dich da einmal aus, deiner Vorstellung sind keine Grenzen gesetzt. Reis Drink Bio Rewe Reisdrink: Der Zuckersüße Diese vegane Milchalternative ist eher unscheinbar und findet sich oftmals versetzt zu einem anderen Milchersatz im Supermarktregal: Kokos-Reis-Drink, Mandel-Reis-Drink. Anders als Getreidedrinks, Soja oder die Nussmilchsorten ist der Reisdrink für alle Allergiker geeignet, da er in reinem Zustand weder Gluten, noch Soja oder Nüsse enthält. Leider enthält der Reisdrink kaum eigene Nährstoffe, da zur Herstellung dieser veganen Milchalternative weißer, geschälter Reis verwendet wird. Dafür ist er kohlenhydratreich, enthält wenig Fett und Proteine. Geschmack von Reisdrink Der Reisdrink allein hat eine wässrige Konsistenz und fällt geschmacklich durch seine eigene Süße auf. Versetzt in anderen Drinks ist eher die zweite Zutat hervorstechend. Ökobilanz: Für seine Herstellung wird nur wenig Reis verwendet, dennoch wird dieser nicht in Europa angebaut, weshalb die Fertigung des Drinks viele Transportwege in Anspruch nimmt. Aus Sicht der Umwelt erhält diese vegane Milchalternative also keinen Pluspunkt. Wie bereits oben erwähnt, gilt hier: Wer etwas für die Umwelt machen möchte, der macht sich seinen Reisdrink selber. Zudem enthält selbstgemachte Milch mehr Nährstoffe, da die Rezepte Vollkornreis verwenden. Auf Utopia.de findest du ein Rezept dazu. Unser Tipp: Für den Kaffee ist er durch seine wässrige Konsistenz eher ungeeignet, für Süßspeisen oder im süßen Frühstück kannst du ihn dafür umso besser verwenden. Versuche dich doch einmal an unserem Rezept für vegane Sonntags Blinis. Kokosdrink Bio Rewe Kokosmilch: Der Alleskönner Als einzige, vegane Milchalternative darf sich die Kokosmilch auch weiterhin als Milch bezeichnen. Kokosmilch enthält ganz viel Magnesium und Kalium. Ganz neu gibt es nun auch Kokosdrink, ein Getränk auf Wasser und Kokosnussfleisch-Basis, meist versetzt mit Zucker. Dieser Drink hat aufgrund des geringen Anteils an Kokosfleisch keinen gesundheitlichen, dafür einen geschmacklichen Wert und findet sich in vielen Supermärkten. Geschmack: Reine Kokosmilch schmeckt vor allem cremig und reichhaltig nach Kokosnuss. Der Kokosdrink schmeckt süßlich und ist viel wässriger als die Kokosmilch. Da er meist mit viel Zucker versetzt ist, ist er gesundheitlich nicht zu empfehlen. Ökobilanz: Kokosnussprodukte im Allgemeinen sind aufgrund ihres Anbaus in Monokulturen und der anschließend aufwendigen Verarbeitung im Ökotest nicht zu empfehlen. Viele Produkte enthalten Schadstoffe, die Transportwege sind lang und die Kokosnusspalmen sind wenig ertragreich, weshalb ganze Flächen extra zum Anbau gerodet werden. Daher ist der regelmäßige Verzehr nicht zu empfehlen und Kokosmilch sollte weiterhin etwas besonderes sein. Unser Tipp: Mit reiner Kokosmilch lassen sich vor allem herzhafte Currys oder Soßen verfeinern, aber auch in süßen Speisen kann sie sich sehen lassen. Koche doch deinen nächsten Milchreis mit Kokosmilch und einem Schuss Wasser. Das macht das Gericht herrlich cremig! Neben der Milch gibt es noch andere Kokos-Ersatzprodukte wie Sahne oder Creme Fraîche. Im Kaffee ist sie aufgrund ihres Fettgehaltes bisher nicht etabliert, dafür findet sie sich in vielen Rezepten für Frühstück, Hauptgericht und Dessert. Hier findest du ein paar Rezeptideen: -  Porridge Rezept mit Kokosmilch - Vegan frühstücken! -  Unser Rezept für eine gesunde Abwehr: Gemüsecurry -  Genuss aus Kokosnuss: kokosmilch-eis.de Hanfdrink: Berauschend anders Kommen wir zur absoluten Nährstoffbombe: Dem Hanfdrink. Er enthält Omega-3 und Omega-6, ist eiweißreich und voll wertvoller Aminosäuren. Die Vitamine B und E runden die Fülle an Spurenelementen ab. Er ist zudem gluten- und cholesterinfrei, enthält von Natur aus mehr Fett und steigert somit das Sättigungsgefühl. All dies macht ihn zu einem Milchalternativen-Knaller, der sowohl für das Herz als auch die Haut super gut ist. Aufgrund seines hohen Eisengehaltes ist er der ideale Eisenlieferant. Auch wenn du es vielleicht hoffst, müssen wir dich doch enttäuschen: Der Hanfdrink wird aus den Samen, nicht aus der Blüte hergestellt und hat daher keinen berauschenden Effekt. Zu finden ist der Hanfdrink aufgrund seiner noch frischen Präsenz nur in sehr gut sortierten Reformhäusern oder online. Geschmack von Hanfdrink Seinen Geschmack kann man als vollmundig und nussig beschreiben. Anders als seine Konkurrenten ist er zudem reich an Inhaltsstoffen, sättigt schnell und fördert die Verdauung. Ökobilanz: Speisehanf, wie er hier verwendet wird, lässt sich hauptsächlich in Russland, Kanada und China finden. Dennoch gibt es den ein oder anderen Bio-Hof in Europa, der Speisehanf anbaut und daraus Produkte für den Markt herstellt. Während des Anbaus werden so gut wie keine Pestizide verwendet. Woher der Hanf für deinen leckeren Drink kommt, kannst du anhand der Verpackung entnehmen. Sehr cool: Der Hersteller Frenkenberger aus Österreich stellt das Getränk plastikfrei in Mehrwegflaschen her. Unser Tipp: Aufgrund seines vollmundig nussigen Geschmacks ist er für viele Rezepte, egal ob süß oder herzhaft, eine tolle Milchalternative. Probiere dich einfach aus! Made with Luve Lupinendrink: Die heimische Eiweißbombe Unser kleiner, noch beinahe unauffälliger Spitzenreiter im regionalen, proteinreichen und nachhaltigen Rennen der veganen Milchalternativen ist der Lupinendrink. Hergestellt wird er aus der Süßlupine, eine Hülsenfrucht, die in Europa und bei uns in Deutschland angebaut wird. In Joghurt und Eis war die eiweißhaltige Wunderbohne bereits zu finden, nun ist sie auch als vegane Milchalternative erhältlich. Ganze 40 Prozent mehr Eiweiß enthält die Lupine im Vergleich zur Sojabohne. Der Drink ist außerdem reich an Kalium, Calcium und Magnesium und nebenbei gluten- und sojafrei. Für die Milch gibt es bisher nur zwei Anbieter der proteinhaltigen Milchalternative. Dennoch kannst du sie schon in drei Geschmacksrichtungen probieren: In Natur, Vanille und Schoko. Mittlerweile gibt es neben Joghurt und Milcherzeugnissen noch andere Produkte aus der Wunderbohne. Wir sind sicher, dass es dieses Getränk noch zu etwas Großem schafft! Geschmack von Lupinendrink Auch diese eiweißreiche Milch schmeckt vor allem vollmundig und gehaltvoll. Ökobilanz: Die Ökobilanz der Wunderbohne ist einmalig, wächst sie doch in Europa und sogar in Deutschland. Oft gilt sie als unerwünscht, da sich bisher nur wenige Hersteller an Produkte getraut haben und die Bohne dennoch fleißig weiter wächst. Die Pflanze ist sehr pflegeleicht, benötigt wenig Wasser und kein Dünger. Bisher hat sich der Lupinendrink noch nicht in unseren Kaffee verirrt, was aber nicht heißen soll, dass er nicht eine tolle Alternative zu den drei bekannten veganen Milchalternativen Hafer, Soja und Mandel ist. Princess and the pea Erbsendrink: Noch eine Rarität Du kannst es dir sicher vorstellen: Der Erbsendrink ist eine eiweißreiche Angelegenheit. Bei uns ist er sogar noch unbekannter und damit besonderer als der Lupinendrink, denn er kommt erstmals aus den USA. Bislang gibt es hierzulande nur den deutschen Hersteller Princess and the Pea. Ansonsten kommt dein Erbsendrink aus den USA oder von der Marke Happea aus Lettland. Der Erbsendrink ist also eine Rarität. Pflanzendrink aus Erbsen - eine eiweißreiche Alternative Du kannst es dir sicher vorstellen: Der Erbsendrink ist eine eiweißreiche Angelegenheit. Bei uns ist er sogar noch unbekannter und damit besonderer als der Lupinendrink, denn er kommt erstmals aus den USA. Bislang gibt es hierzulande nur den deutschen Hersteller Princess and the Pea. Ansonsten kommt dein Erbsendrink aus den USA oder von der Marke Happea aus Lettland. Der Erbsendrink ist also eine Rarität. Laut Hersteller findest du vor allem Vitamin A und D sowie Omega-3 und Eisen in dem hoch verarbeiteten Produkt. Inwieweit das Getränk aus der gelben Erbse ein Genuss ist? Finde es selbst heraus! Erbsen Drink von Happea Geschmack Erbsendrink Auch wenn das Angebot begrenzt ist, gibt es den Erbsendrink doch in verschiedenen Geschmacksrichtungen: Von Natur über Vanille, Schoko bis hin zu Kaffee. Dabei fällt vor allem auf, dass der Drink wider erwarten kaum nach Erbse schmeckt. Stattdessen ist er recht süß, da die meisten Sorten mit Haushaltszucker gesüßt werden. Ökobilanz: Lang gab es den Erbsendrink nur aus den USA zu beziehen, was einen langen Transportweg zur Folge hatte. Seit kurzem hat jedoch der deutsche Hersteller Princess and the Pea sein eigenes Produkt auf den Markt gebracht. Laut Hersteller werden die Erbsen aus Deutschland und Österreich bezogen, was den Ökologischen Fußabdruck deutlich schmälert. Unser Tipp: Bisher gibt es nur wenige Rezepte mit Erbsendrink. Da er eher süß ist, kannst du ihn gut für Süßspeisen, süßes Frühstück oder in der Backstube verwenden. Rezept Mandelmich selber machen Vegane Milchalternativen selber machen: So geht´s Anders als von einigen Herstellern können deiner Homemade-Milchalternative keine Mineralstoffe oder Vitamine hinzugefügt werden. Gerade Kalzium, welches aus der Kuhmilch bezogen wird, findet sich nicht ohne Zusatz in der herkömmlichen Milchalternative. Ein Vorteil von selbstgemachter, veganer Milch: Du weiß genau, was drin steckt. Es bleibt dir überlassen, ob du sie zuckerfrei oder mit Gewürzen ansetzt. Wer also eine gesunde Alternative zum Produkt haben möchte, gerne Verpackungen sparen und seine vegane Milchalternative selber herstellen will, für den gibt es mittlerweile viele Rezepte und Anleitungen. Probiere es einfach aus. Hier findest du ein paar Beispiele: - Mandelmilch Rezept - Pflanzenmilch selber machen - Hafermilch-Rezept: Mit Haferflocken selber machen - Sojamilch einfach und preiswert selbstgemacht - Hanfmilch: Die etwas andere Alternative zu Milch Produkttipp: Nussmilch Beutel aus Hanf Nussmilch Beutel aus Hanf von venopla Welche Milchalternative ist die Beste? Unsere Tipps Bei der perfekten, veganen Milchalternative kommt es darauf an, wofür du sie verwenden möchtest. In den Steckbriefen der einzelnen Milchalternative haben wir dir bereits einen kleinen Überblick geben können. Du siehst, es gibt verschiedenste vegane Milchalternativen. Probiere dich durch und finde deine persönliche Lieblingssorte. Wichtig hierbei ist: Achte im besten Falle auf eine zuckerfreie Variante, um ein gesundes Geschmackserlebnis zu bekommen. Los geht´s! (C)Think Vegan Vegane Barista-Sorten Du brauchst Tipps für deinen Kaffee? Hier eignen sich vor allem Soja-, Hafer- und Mandeldrink, da sie reichhaltig und kraftvoll sind. Soja und Hafer bieten sich nebenbei perfekt zum Aufschäumen für den Cappuccino an. In unserem Artikel Unsere Lieblings-Milchalternativen für leckeren veganen Kaffee betrachten wir das Thema Kaffeemilchalternative und speziell die Barista-Sorten noch einmal genauer. Schau doch mal rein! Exkurs: Warum die Kuh Milch gibt Vielleicht hast du es schon einmal gehört: Kuhmilch ist die Muttermilch für das Kalb. Doch, was heißt das für uns? Jede Mutter, ob Frau oder Kuh, produziert für ihr Kind sogenannte Muttermilch, um es nach der Geburt mit allen nötigen Nährstoffen zu versorgen. Das Kind soll groß und stark werden. Sobald es auf der Welt ist, schießt die Milch in die Brust und das Kind kann gesäugt werden. Dieser Vorgang ist normalerweise bei Kühen und Frauen identisch, nicht jedoch in unserer Milchindustrie. Kühe auf Weide | unsplash In der Werbeindustrie wird es zum Bewerben des Produktes Milch aufgegriffen: Werde groß und stark durch Kuhmilch, bekomme Kalzium und wichtige Vitamine. Fakt ist: All diese Nährstoffe stehen dem Kalb zu, um es wachsen und gedeihen zu lassen. Leider kommt es dem Kalb nicht zu Gute. Um an die Milch der Kühe heran zu kommen, wird der Mutter direkt nach der Geburt das Kalb entzogen und separat aufgezogen. Ist es ein männliches Kalb, wird es zur Schlachtung herangezogen, ist es ein weibliches Kalb, wird es zur Milchkuh und ihr ereilt das gleiche Schicksal wie der Mutter. Von der Kuhmilch sieht das Kalb nichts, denn die Kuh wird gemolken, früher per Hand, heute per Maschine, und die Milch für den Menschen aufbereitet. Quelle: Künstler ronnaldong ,,Kühe in der Milchindustrie können ihre grundlegenden Bedürfnisse nicht erfüllen, wie sich um ihre Kinder zu kümmern, auch nicht für einen Tag. Diese Kühe sind genetisch manipuliert, werden wie Produktionsmaschinen behandelt und oft mit Antibiotika und Hormonen vollgepumpt, um noch mehr Milch zu produzieren.Kühnster ronnaldong Der Vorgang wiederholt sich Jede Kuh gibt etwa 2 Monate lang Milch ab, um ihr Kalb zu füttern. Damit weiterhin Milch fließen kann, wird die Kuh noch während ihrer Stillzeit künstlich geschwängert. Mit einer kurzen Pause von 6 Wochen, in der sich der Euter vom Melkvorgang erholen kann, ist die Kuh erneut schwanger, die Milch schießt ein und kann gemolken werden. Das neue Kalb wird der Mutter ebenfalls entrissen und der ganze Vorgang beginnt von vorne. Kuhmilch ist Muttermilch: Was heißt das für uns? Veganer trinken aus ethischen und meist aus gesundheitlichen Gründen keine Kuhmilch. Zum einen möchten sie die Milchindustrie bei der Ausbeute der Tiere nicht unterstützen. Die Milchkühe stehen unter einem immensen Stress, sowohl körperlich als auch psychisch. Stelle dir doch einmal vor, du wirst dauerhaft schwanger gehalten und deine Kinder werden dir direkt nach der Geburt entzogen. Wie würdest du dich dabei fühlen? Zudem laugt der Körper der Kühe aus, denn all die wichtigen Nährstoffe werden durch die Kuhmilch entzogen. Das Ergebnis: Nach nur wenigen Jahren wird die Kuh zur Schlachtbank geführt. Zum anderen musst du bedenken: Es handelt sich um fremde Muttermilch, die du tagtäglich mit deinem Kaffee oder Müsli einnimmst. Mit all den NÄHRstoffen, die das Kalb wachsen lassen sollen. Hört sich gut an? Ist es aber nicht! Denn dein Körper wird dadurch immer wieder von Wachstumshormonen und ähnlichem gefordert. Dies hat gesundheitliche Folgen. Nachweislich fördert Kuhmilch verschiedenste Krankheiten wie Osteoporose oder gar Krebs. Du möchtest mehr dazu erfahren? In zahlreichen Dokumentationen findest du spannende Informationen. Vegane Dokumentationen Zum Glück gibt es mittlerweile genug vegane Milchalternativen, die dem Geschmack von Kuhmilch keinen Abbruch tun. Du fragst dich nun sicher: Heißt vegane Milch auch Milch? Und welche Alternativen gibt es? Dies und vieles weitere erfährst du jetzt. Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shopsvor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! Das könnte dich auch interessieren - Vegane Hafer Drink Barista  - Rezepte einfach veganisieren - Alternativen zu Milch und Sahne - Porridge Rezept mit Kokosmilch  - Tierrechtsorganisationen für Veganismus - Vegane Rezepte für jeden Anlass - Die Bowl Masterclass - Vegane Bücher - Vegan Foodporn - nicht nur die Bilder sind zum Anbeißen - 2020 vegan werden Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken euch! 

5 bunte Smoothie Bowls von Leilasvegamum

17. März 2020 Deutschland is(s)t vegan 

5 bunte Smoothie Bowls von Leilasvegamum Leckere Smoothie Bowl Rezepte kann man nicht genug haben. Ein Mega-Trend seid Jahren. Aber Smoothies aus in der Kälte? Ganz klares Ja! Kennst du schon unsere tropische Smoothie Bowl Gerade jetzt braucht der Körper viele Vitamine und Nährstoffe, um das Immunsystem bei Laune zu halten. Vegane Smoothies sind perfekt dafür und in der veganen Ernährung nicht wegzudenken. Und auch sonst sind die sommerlichen Farben ein wahres Highlight fürs Auge in dieser tristen, kalten Zeit! Damit du nach diesem Beitrag wahre Frühlingsgefühle bekommst, gibt es für dich nun 5 zackige Smoothie Bowl Rezepte! Und weißt du, was das Beste ist? Die größte Arbeit leistet der Mixer! Also 100% vegan und vor allem 100% stressfrei!  Bevor wir loslegen, hier noch ein paar Tipps für die Zubereitung deiner Smoothie Bowl: - Je reifer die Banane ist, desto leichter verdaulich und süßer ist sie! Besonders lecker ist sie, wenn die Schale bräunlich wird. Also bitte nicht wegwerfen, sondern für die perfekte Süße in deiner Smoothiebowl verwenden! - Wer Zeit sparen möchte, kann das nährstoffreiche Topping wie z.B. Nüsse einfach direkt mit in den Mixer geben (Achtung, eher ein Tipp für Hochleistungsmixer mit Power!).  - Wer auf Omega3 achtet, kann ein paar Tropfen Leinöl mit einrühren! - Haferflocken werden sehr oft in Bowls verwendet. Diese können aber auch durch Buchweizenflocken ersetzt oder sogar weglassen werden. Achte dabei darauf, dass du weniger Milch verwendet, damit es nicht zu flüssig wird und dein Topping nicht einsinkt. Greeniebowl (C) leilasvegamum Smoothie Greeniebowl Nix übrig für Grünzeug? Den inneren Hulk noch nicht gefunden? Popeye im Pausemodus? Da hab ich was für dich: Nix übrig für Grünzeug? Den inneren Hulk noch nicht gefunden? Popeye im Pausemodus? Da haben wir was für dich: Es ist grün, es ist gesund und ihr glaubt es kaum, es schmeckt! Die Greeniebowl sorgt mit ihren Zutaten für jede Menge Vitamin C, Eisen, Kalzium und Magnesium. Hier also ein Rezept für den Hulk in dir, welcher mit seinem Buddy Popeye durch die Straßen zieht: Zutaten: - 50 gramm Spinat - 1 reife Banane - 1 Kiwi - 1 El Kürbiskernmus - 1 große Tasse Mandelmilch Anleitung: 1. Alles fein mixen und in eine Schüssel geben. 2. Nach Wunsch mit Paranüssen (Selen), Kürbiskernen (Magnesium, Eisen, Kalzium) und Nussmus (hoher Proteingehalt) verzieren.  3. Löffeln und genießen!  Chocolatebowl (C) leilasvegamum Sweet Chocolatebowl Gönn dir! Für alle Schokoliebhaber folgt nun eine gesunde Smoothiesünde! Mit Datteln, Haferflocken, Leinsamen und Obst ist dieses Smoothie Bowl Rezept eine richtige Nährstoffbombe. Auch bei Kakao müsst ihr euch keine großen Sorgen machen, denn dieser kann mit Antioxidantien Punkten und durchaus gutes für den Körper bieten. Ob ihr letztenendes mit Schokolade toppt, bleibt euch überlassen.  Hier das Rezept für sündige Momente: Zutaten: - 2 reife Bananen - 6 gefrorene Erdbeeren - 2 EL Kakao - 1 EL Leinsamen (geschrotet) - 5 EL Haferflocken (fein) - 1 große Tasse  Mandelmilch (ungesüßt) - 5-6 Datteln Anleitung: 1.Alles fein mixen und in eine Schüssel geben.  2. Nach Wunsch mit Obst, Beeren, Nüssen, Mus, Kakaonibs oder Schokolade Toppen!  3. Gesunde Sünde genießen! Sunshinebowl (C) leilasvegamum Smoothie Bowl Sunshine Schon mal Erdmandeln (span. :Chufas) probiert? Dieser  sonnigen Bowl verleihen die gesunden Nähr- und Mineralstoffreichen Wurzelknollen den besonders natürlichen, süßen Touch. Die Mango in der Smoothie Bowl sorgt mit ihren Vitamen für einen wahren Immunboost und rundet diesen fruchtigen Smoothie ab!  Für ein bisschen Sonne im Herzen und im Schüsselchen. Zutaten: - 1 Banane - 300 gr gefrorene Mango - 1 El geschrotete Leinsamen - 1 El Erdmandel gerieben - 1 große Tasse Mandelmilch Anleitung: 1. Alles fein mixen und in eine Schüssel geben.  2. Nach Wunsch mit gepufften Quinoa (Magnesium, glutenfrei), Obst und Nüssen toppen. 3. Genießen!  Sunshinebowl (C) leilasvegamum Smoothie Purple Mintbowl Mit dieser minzig lilanen Schüssel voller Einhornfeelings (ich schwöre, trotzdem vegan!) wird der Start in den Tag einfach magisch! Und ganz nebenbei sorgt diese Smoothie Bowl für den gesunden Frischekick! Aufgepasst! So zauberst du dir deine purple Mintbowl schneller, als Harry Potter ,,Expelliarmus sagen kann: Zutaten: - 1 Banane - 1 Hand voll Minzblätter - 250 gr Heidelbeeren  - 5 El Haferflocken (fein)  - 1 El geschrotete Leinsamen - 1 große Tasse Mandelmilch  Anleitung: 1. Alles fein mixen und in eine Schüssel geben.  2. Mit Topping nach Wahl verzieren.  3.Loslöffeln und minzige Magie genießen!  Bananacocobowl (C) leilasvegamum Smoothie Bowl Bananacoco Abschließend noch eine schnelle Smoothie Bowl für alle, die sich nach Urlaub sehen. Für Kokosnussstrandfeeling im Schüsselchen brauchst du nicht viel. Zutaten: - 2 Bananen - 2 El Kokosraspeln - 5 El Haferflocken (fein)  - 1 El geschrotete Leinsamen - 1 große Tasse pflanzliche Milch - Kokos- - 1 Tl Leinöl (optional)  Anleitung: 1. Alles zusammen fein mixen und in eine Schüssel geben. 2. Topping nach Wunsch und genießen.  Vanessa ist 30 Jahre alt, gelernte Erzieherin und glückliche Mama einer 3 Jährigen Tochter. Mit 9 Jahren hatte sie sich das erste Mal dazu entschieden, kein Fleisch mehr zu essen. Mittlerweile ernährt ihre Familie sich schon 1 Jahr vegan! Vanessa findest du auf Instagram als vegane Foodbloggerin unter dem Namen @leilasvegamum. Auf ihrer Seite nimmt sie dich mit durch ihren Alltag und zeigt, dass vegan Essen in keinster Weise Verzicht bedeutet und auch Schleckermäulchen auf ihre Kosten kommen können. 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Die besten veganen Nahrungsergänzungsmittel

13. März 2020 Deutschland is(s)t vegan 

Die besten veganen Nahrungsergänzungsmittel Mit der veganen Ernährung kann man sich super gut und einfach ausgewogen ernähren. Dennoch ist es oft im stressigen Alltag schwierig, jeden Tag frisch und reichhaltig zu kochen, um alle wichtigen Nährstoffe konsequent zu sich zu nehmen. Vitamin B12 sollte immer supplementiert werden, da dieses Vitamin kaum mehr durch die Nahrung aufgenommen werden kann. Auch essenzielle Fettsäuren wie Omega 3 sollte man supplementieren, wenn man es im Alltag nicht schafft, auf Omega-3-haltige Nahrung zu achten. Doch Achtung: Nicht jedes Präparat ist auch unbedingt vegan! Wir zeigen dir heute die wichtigsten und besten Nahrungsergänzungsmittel für Veganer. Dabei haben wir uns auf Marken mit Produkten in Premium-Qualität bezogen. Inhaltsverzeichnis - Warum Nahrungsergänzungsmittel? - Vegan, welche Nahrungsergänzungsmittel? - Vegane Nahrungsergänzungsmittel - Unsere Favoriten - Vitamin B12 - Eisen - Vitamin D - Vitamin C - Zink - Calcium - Magnesium - Omega 3 - Jod - Selen Warum Nahrungsergänzungsmittel? Wer sich für eine vegane Ernährung entscheidet, muss einige wichtige Dinge beachten, um ausreichend mit allen Nährstoffen und Mineralien versorgt zu sein. Vor allem in der kühlen Jahreszeit ist unser Körper auf bestimmte Nährstoffe angewiesen, um das Immunsystem und die Abwehrkräfte zu stärken. Diese Supplemente sind im Herbst und Winter sinnvoll. Um ausreichend mit wichtigen Nährstoffen wie Eisen, Vitamin D, Omega-3, Vitamin C, Calcium, Zink und Co. versorgt zu sein, ist eine abwechslungsreiche Ernährung unerlässlich. Doch wir kennen es alle: Der Alltagsstress sorgt häufig dafür, dass wir keine Zeit und Lust haben, täglich ausgewogen, frisch und reichhaltig zu kochen. Immer öfter greifen wir auf schnelle, vegane Gerichte zurück, die zwar lecker sind, aber nicht immer den vollen Nährstoffbedarf abdecken. (C) Unsplash Übrigens: Nicht nur Veganer sollten über Nahrungsergänzungsmittel nachdenken! Mittlerweile sind auch immer häufiger Omnivore von einem Vitamin B12 oder Vitamin D Mangel betroffen, da diese nicht mehr über die herkömmliche Nahrung aufgenommen werden können. Denn heutzutage werden auch die Tiere mit Supplements von Vitamin B12 oder D3 versorgt, da sie nicht mehr auf der Weide grasen und somit diese Nährstoffe gar nicht mehr natürlich aufnehmen. Die tierischen Produkte sind also nur reichhaltig, weil es den Tieren über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt wird. Warum also überhaupt noch tierische Produkte essen? Wir können dann doch lieber selber die hochwertigen Nahrungsergänzungsmittel zu uns nehmen und umgehen somit das ganze Tierleid! Vegan, welche Nahrungsergänzungsmittel? Wenn du dir bestimmte Nahrungsergänzungsmittel zulegen möchtest, solltest du unbedingt darauf achten, dass diese auch vegan sind! Doch was kann eigentlich an Supplements nicht vegan sein? - Kapseln können z.B. Gelatine enthalten - Omega-3 Produkte enthalten häufig Fischöl - Tabletten enthalten oft Laktose - Zusatzstoffe und Farbstoffe sind häufig nicht vegan - Vitamin D3 wird häufig aus Schafwolle gewonnen (C) Unsplash Vegane Nahrungsergänzungsmittel - Unsere Favoriten Nun stellen wir dir unsere Favoriten der veganen Nahrungsergänzsmittel vor. Dabei beziehen wir uns ausschließlich auf qualitativ hochwertige Produkte. Vitmamin B12 Vitamin B12 Tropfen von Sunday Natural Die Vitamin B12 Tropfen können direkt über Mundschleimhaut aufgenommen werden (sublinguale Aufnahme) und haben so eine besonders gute Bioverfügbarkeit. Als MHA-Formel und reines Methylcobalamin erhältlich für 16,90EUR á 1000ug. Mit dem Code 10VITAMINB12 erhältst du 10% auf die B12 Vitamine. Der Code ist gültig vom 1.2. - 31.3.2020. Vitamin B12 Tropfen von Innonature Die Vitamin B12 Tropfen enthalten 1000ug Methylcobalamin pro Tagesdosis und insgesamt ca. 1750 Tropfen. Mit jeden gekauften Vitamin B12 Tropfen von InnoNature wird eine Schulmahlzeit für Kinder in Afrika (Burundi) ermöglicht. Die 50ml Flasche kostet 24,90EUR. Mit dem Code DIV10 erhältst du 10% auf die alle Produkte und auch auf Alles im CBD SHOP. Der Code ist gültig vom 1.2. - 31.3.2020. JETZT NEU! Viele Produkte von Innonature findest du auch im Onlineshop von Keimling! Schau unbedingt mal vorbei! Eisen (C) Nu3(C) Keimling Floradix Eisen plus B12 vegan Das Eisentonikum von Floradix enthält wertvolles Eisen und Vitamin B12 und ist speziell für Veganer entworfen. Eisen verringert Müdigkeit und Vitamin B12 sorgt für einen normalen Energiestoffwechsel. Das Tonikum bietet eine super einfache Alternative zu großen Kapseln und Tabletten. Die 250ml Flasche kostet 9,59EUR. Eisen + Vitamin C von Innonature Mit den Eisen + Vitamin C Kapseln von Innonature bist du bestens mit Eisen und Vitamin C versorgt. Diese Kombination bietet sich an, weil Vitamin C die Eisenaufnahme optimiert. Durch den Curryblatt-Extrakt und das hochwertige Hagebuttenpulver kannst du deinen Eisenbedarf optimal aufrecht erhalten. Die Inhaltsstoffe sind 100% natürlich, vegan und in Deutschland hergestellt. 120 Kapseln kosten 24,90EUR. (C) Sunday Natural (C) Keimling Vitamin D Vitamin D3 + K2 Tropfen von Sunday Natural Die Vitamin D3 + K2 Tropfen von Sunday Natural kombinieren wertvolles und hochdosiertes Vitamin D3 mit Vitamin K2. Gemeinsam steuern die beiden Vitamine Knochen-auf- und abbauende Zellen und wichtige Transportmoleküle, die für eine korrekte Verwertung von Calcium sorgen. Pro Tropfen bekommst du volle 2500 IE (62ug) D3 und 100ug K2. Das 10ml Fläschchen kostet 21,90EUR. Mit dem Code DIV10 erhältst du 10% auf alle Produkte und auch auf Alles im CBD SHOP. Der Code ist gültig vom 1.2. - 31.3.2020. Vitamin D3 Tropfen von Innonature Mit den Vitamin D3 Tropfen von Innonature kannst du deinen Körper das ganze Jahr mit dem wichtigen Sonnenvitamin unterstützen. Vitamin D3 ist außerdem wichtig für das Immunsystem, die Knochen und die Muskeln. Die Tropfen von Innonature enthalten 1000 I.E. natürliches Vitamin D3, was den Tagesbedarf um 500% deckt. Das 50ml Fläschchen kostet 24,90EUR. Vitamin C (C) Sunday Natural Vitamin C Bio Acerola von Sunday Natural Die Vitamin C Bio Acerola Kapseln von Sunday Natural enthalten 100 % reines Bio Acerola Fruchtsaftpulver gefriergetrocknet aus Brasilien mit höchstem natürlichen Vitamin C-Gehalt (38%) in Spitzenqualität. Die Kapseln sind vegan, ohne Zusätze und enthalten pro Kapsel 200mg Vitamin C in natürlicher Verbindung mit Acerola-Polyphenolen, was für eine verbesserte Bioverfügbarkeit und Wirkung sorgt. 90 Kapseln kosten 12,90EUR. Vitamin C von nu3 Die nu3 Premium Bio Vitamin C Kapseln sind rein vegan, ohne Füllstoffe und Gelatine und versorgen dich ausreichend mit natürlichem Vitamin C. Sie sind säurefrei und magenfreundlich und decken 70 % des Tagesbedarfs (136 mg) verteilt auf zwei kleine Kapseln. 120 Kapseln kosten 19,99EUR. Zink (C) Nu 3(C) Foodspring Zink von nu3 Die nu3 Premium Zink Kapseln enthalten hochdosiertes und bioverfügbares Zinkgluconat mit Vitamin C und L-Histidin. Mit einer kleinen Kapsel deckst du deinen Tagesbedarf an Zink (15mg). Da der Körper Zink nicht selber herstellen kann, ist es wichtig, seinen Zinkbedarf immer im Auge zu behalten. Zink trägt unter anderem zur Erhaltung der Haut, Haare und Nägel bei und sorgt für ein gut funktionierendes Immunsystem. 60 Kapseln kosten 19,99EUR. Zink und Magnesium von Foodspring Die Zink und Magnesium Kapseln von Foodspring kombinieren Zink mit Magnesium und beugen somit Konzentrationsstörungen, Müdigkeitserscheinungen und Muskelschwäche vor. Die empfohlene Tagesdosis (3 Kapseln) versorgt dich mit 20mg wertvollem Zinkglukonat, 375mg Magnesium und 375mg Apfelsäure. Die Apfelsäure dient als Energiespender und erhöht die Bioverfügbarkeit von Zink und Magnesium. 100 Kapseln kosten 19,99EUR. Calcium (C) Pure Nature(C) Sunday Natural Calcium von Pure Encapsulations Die Pure Encapsulations Calcium Kapseln sorgen für eine optimale Calcium Versorgung und sind maximal verträglich. Jede Kapsel enthält 900 mg reines Calciumcitrat zur Deckung eines erhöhten Bedarfs. Hergestellt nach höchstmöglichen Qualitätsrichtlinien sind die Kapseln frei von Laktose, Fruktose, Gluten und jeglichen Färb-und Zusatzstoffen. 90 Kapseln kosten 26,90EUR. Calcium von Sunday Natural Die hochdosierten Calcium Kapseln von Sunday Natural liefern hoch bioverfügbares, natürliches Calciumcarbonat aus der Lithothamnium Rotalge mit 400mg elementarem Calcium pro Kapsel für den erhöhten Bedarf an Calcium. Calcium ist wichtig für die Knochen und Zähne und ist an zahlreichen Zellprozessen, wie unter anderem der Blutgerinnung, beteiligt. 120 Kapseln kosten 9,90EUR. Magnesium (C) Innonature(C) Nu3 Magnesium + Calcium Kapseln von Innonature Die Magnesium + Calcium Kapseln von Innonature enthalten rein natürliches Magnesium und Calcium aus der Sango Meereskoralle. Die Kapseln sind hoch bioverfügbar, 100% natürlich und vegan und sorgen für gesunde Muskeln, Knochen und der Verringerung von Müdigkeit. Mit jeden gekauften Magnesium + Kalzium Sango Meereskoralle Kapseln von InnoNature wird eine Schulmahlzeit für Kinder in Afrika (Burundi) ermöglicht. 90 Kapseln kosten 19,90EUR. Magnesium von nu3 Das Premium Magnesium von nu3 versorgt dich optimal mit dem Tagesbedarf Magnesium und ist hoch bioverfügbar, da die vier Magnesiumverbindungen für eine gleichmäßige Aufnahme sorgen. Magnesium trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei und verringert Ermüdung. Die Kapseln sind rein vegan und ohne jegliche Zusatzstoffe. 120 Kapseln kosten 19,99EUR. Omega 3 (C) Foodspring(C) Keimling Omega 3 von Foodspring Die veganen Omega 3 Kapseln von Foodspring enthalten 720 mg Algenöl, 216 mg DHA und 108 mg EPA. Somit bekommst du die tägliche Dosis an wichtigen EPA und DHA Fettsäuren und unterstützt somit unter anderem die normale Herz- und Gehirnfunktion. Die Kapseln werden in Deutschland unter strenger Prüfung hergestellt. 90 Kapseln kosten 34,99EUR. Omega 3 von Innonature Außerdem empfehlen wir dir die veganen Omega 3 Softgel Kapseln aus Algenöl von Innonature. Die Kapseln ergänzen die Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren und beinhalten wichtiges DHA und EPA. Beides trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks bei. Die Algen für das zertifizierte Omegavie(R) Algenöl stammen aus Frankreich und werden schonend geerntet und unter höchsten Qualitätsstandards in Deutschland verarbeitet. 90 Kapseln kosten 29,90EUR. Jod (C) Innonature Bio Jod Kapseln von Sunday Natural Die Bio Jod Kapseln von Sunday Natural enthalten hochdosiertes, rein natürliches Jod vom Bio-zertifizierten Norwegischen Kelp aus den reinsten Gewässern in Schottland. Jede Kapsel enthält  250ug elementares Jod für den erhöhten Bedarf. Die Kapseln sind vegan, laborgeprüft, ohne Zusätze und in Deutschland hergestellt. 120 Kapseln kosten 11,90EUR. Jod + Folsäure von Innonature Wir empfehlen dir die Kapseln von Innonature Kelp + Spinat: Natürliche Jod + Folsäure. Sowohl das essenzielle Jod, als auch die Folsäure sind in ausreichender Menge vorhanden und unterstützen die normale Funktion von Immunsystem und Schilddrüse. Die Kapseln beinhalten 100% natürlicher Spinat- und Fingertang-Extrakt und sind in Deutschland hergestellt. Selen (C) Pure Nature (C) Nu3 Selen Complex von pure encapsulations Die Pure Encapsulations Selen Kapseln enthalten 110mcg Selen aus Natriumselenit und Selemethionin. Das Produkt ist auch für Allergiker geeignet und deckt den Tagesbedarf an wichtigem Selen. Die maximal verträglichen Kapseln enthalten keine Laktose, Fruktose, Gluten oder andere Färb-und Zusatzstoffe und sind rein vegan. 90 Kapseln kosten 31,90EUR. Selen von nu3 Die nu3 Premium Selen Kapseln enthalten 55 ug Selen pro Tagesdosis und sind hoch bioverfügbar. Mit Selen unterstützt du dein Immunsystem und die Schilddrüse. Die Kapseln enthalten außerdem den Wirkstoff L-Selenomethionin für die verbesserte Aufnahme von Selen. Wie alle Produkte von nu3 enthalten auch diese Kapseln keine Füllstoffe, Trennmittel, Farbstoffe, Gluten oder Laktose und sind rein vegan. 90 Kapseln kosten 19,99EUR. Weg von den gängigen Klischees Vegan-Klischee ade von Niko Rittenau Selen, Jod, Eisen und ganz besonders Vitamin B12 - all diese Nährstoffe sind in Bezug auf die vegane Ernährung in Verruf geraten. Der klassische Veganer leidet an Nährstoffmangel noch und nöcher, so ist oft noch der allgemeine Eindruck in der Gesellschaft. Niko Rittenau räumt gründlich mit den Klischees auf. Vegan-Klischee ade!: Wissenschaftliche Antworten auf kritische Fragen zu veganer Ernährung Das könnte dich auch interessieren - Vitamin B12 kaufen - Empfehlungen und Tipps - Vegane Ernährung: Vitamin B12 Artikel von Niko Rittenau - Sunday Natural - natürlich, gesund und rein - Vitamin B12 und Multivitaminpräparat von alles-vegetarisch.de - B-Vitamine - Vitamin B-12 selber spritzen - Supplemente im Herbst und Winter Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken euch! 

Vegane Zahngesundheit: Oft vergessen, dennoch wichtig!

3. Februar 2020 Deutschland is(s)t vegan 

In den Medien und auch bei Arztbesuchen werden vegan lebende Menschen nicht selten mit Kritik an ihrer Ernährungsweise konfrontiert. Das gesteigerte Risiko für Nährstoffmängel ist dabei ein besonders häufiges Argument contra pflanzlich. Neuerdings ist jedoch auch zu hören, dass vegane Ernährung den Zähnen schadet. Was steht hinter der Kritik? Heute schauen wir uns das einmal näher an und zeigen dir, wie die vegane Zahngesundheit funktioniert.   Inhaltsverzeichnis: - Ist vegane Ernährung schlecht für die Zähne? - Mögliche Gründe - 1. Veganer nehmen tendenziell seltener Zahnpasta mit Flourid - 2. Fruchtsäure kann den Zahnschmelz angreifen  - 3. Zu viel Zucker in der Ernährung? - 4. Nährstoffmangel kann auch die Zähne beeinflussen - Fazit Ist vegane Ernährung schlecht für die Zähne?  Wie bei jeder anderen Ernährungsform gilt auch bei der veganen: Pauschalaussagen über den Gesundheitswert sind nicht realistisch. Sowohl eine vegane als auch eine omnivore oder vegetarische Ernährung können ungesund oder gesund sein. Hier kommt es also stets auf das Verhältnis an und auf die Vernunft, mit der der eigene Speiseplan zusammengestellt wird.  Daher ist es weder korrekt, dass vegane Ernährung IMMER einen Mangel hervorruft, noch ist es richtig, dass sie IMMER den Zähnen schadet. Wer verantwortungsbewusst mit der eigenen Gesundheit umgehen möchte, sollte jedoch bedenken, dass bei pflanzlicher Ernährung einiges bedacht werden muss, damit sie auch langfristig gesund bleibt. Hierzu gehört sowohl die Versorgung mit Nährstoffen als auch das Wissen rund um vegane Zahngesundheit.  Mögliche Gründe für schlechte Zähne Aber was könnte nun dafür sorgen, dass Veganer und Veganerinnen potenziell schlechtere Zähne haben sollen? Woher kommt dieser Gedanke? Die folgenden vier Punkte bringen Licht ins Dunkel:  1. Veganer nehmen tendenziell seltener Zahnpasta mit Flourid  In Untersuchungen zur Zahngesundheit wurde festgestellt, dass vegan lebende Menschen vergleichsweise selten zu Zahnpasta mit Flourid greifen. Viele sind sich im Hinblick auf diesen Inhaltsstoff unsicher, kritisch gegenüber Flourid und meiden ihn daher bei der täglichen Zahnpflege. Da eine Flouridierung tatsächlich einen Effekt auf die Kariesvorbeugung haben kann, sollten vegan lebende Menschen und auch Mischköstler, die auf Flourid bewusst verzichten, diese Lücke schließen.  (C) Unsplash Glücklicherweise ist das sogar möglich. Die Zahnärzte der Essener Klinik im Rü Karree erläutern auf ihrer Seite recht anschaulich, dass der Stoff Hydroxylapatit als Alternative für Flourid verwendet werden kann. In der Klinik selbst kommt Hydroxylapatit im Rahmen der professionellen Zahnreinigung nach veganen Kriterien zum Einsatz. Hydroxylapatit ähnelt dem Zahnschmelz stark, weshalb es dabei helfen kann, die Zahnoberfläche vor Erosion zu schützen. Eine gute Lösung für vegane Zahngesundheit! 2. Fruchtsäure kann den Zahnschmelz angreifen  In der veganen Ernährung spielen Obst und Gemüse bedeutende Rollen. Das ist natürlich absolut begrüßenswert. Nicht vergessen sollten wir dabei aber, dass in manchen Früchten enthaltene Säuren die sogenannte Zahnerosion, also die Demineralisation des Zahnschmelzes, fördern können.  Die Säuren wirken hier wie ein Entkalkungsmittel und können wichtige Mineralstoffe aus dem Zahnschmelz lösen. Langfristig betrachtet kann sich dies negativ auf dessen Stärke auswirken. Auch die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung sieht Früchte mit hohem Fruchtsäureanteil eher kritisch, auch wenn sie abgesehen hiervon einen gesundheitlichen Wert bieten.  Und wenngleich die Ärzte empfehlen, für die Zahngesundheit Kuhmilch zu trinken, ist das nicht die einzige Option. Eine kalziumreiche Ernährung mit angereicherten Pflanzendrinks, Tahin, Nüssen und entsprechendem Mineralwasser deckt den Bedarf ebenfalls ausreichend!  Wir sollten also nicht aufhören, Obst zu essen. Wer etwas sehr säurereiches zu sich nimmt, sollte hinterher den Mund ausspülen und nicht sofort die Zähne putzen. Am besten ist es, nach einer Mahlzeit etwa eine halbe Stunde zu warten, bevor die Zahnbürste zum Einsatz kommt. Dann hat sich der Zahnschmelz soweit wieder gefestigt und wird nicht ,,abgerubbelt. 3. Zu viel Zucker in der Ernährung?  Das Angebot an veganen Nahrungsmitteln hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Inzwischen finden wir in nahezu jedem Supermarkt, in Cafés und auf Jahrmärkten mindestens eine Leckerei, die ganz ohne Tier auskommt. Gerade vegane Süssigkeiten sind immer mehr in Supermärkten zu finden. Dies kann manchmal die Zusammenstellung der täglichen Ernährung negativ beeinflussen.  (C) Unsplash Vor allem Fertigprodukte, süße Getränke und Süßigkeiten können die täglich konsumierte Zuckermenge in die Höhe schnellen lassen. Dass das nicht gesund ist, liegt auf der Hand. Unter der Saccharoseflut leidet im Grunde der gesamte Körper, die Zähne aber bekommen sie besonders direkt zu spüren. So leben im Mundraum bestimmte Bakterien, die sich gerne von Zucker ernähren und bei dessen Verstoffwechselung Säure produzieren. Diese Säure wiederum greift den Zahnschmelz an, was das Kariesrisiko steigert. Natürlich gilt das Zuckerproblem aber nicht nur für die vegane Ernährung. Wer auf seine Zahngesundheit achten möchte, sollte Zuckriges prinzipiell selten essen.  4. Nährstoffmangel kann auch die Zähne beeinflussen Kommen wir zum letzten Punkt, der möglicherweise als Grund für schlechtere Zähne benannt werden könnte. Wer aktuell beim Veganuary mitmacht oder schon mitgemacht hat, der wird sich früher oder später auch mit der Tatsache konfrontiert gesehen haben, dass eine vegane Ernährung nicht nur pflanzlich, sondern auch gut geplant sein sollte.  Dies bedeutet, dass das vollständige Decken des Nährstoffbedarfs meist nicht ohne zusätzliches Informieren möglich ist. Eine vollwertige Ernährung, die mit verschiedenen Supplementen ergänzt werden kann und teilweise auch sollte, stellt die notwendige Basis für eine rundum gute Versorgung dar. Was die Zahngesundheit betrifft, sollten (nicht nur) Veganer und Veganerinnen auf Calcium und Vitamin D achten. Eine gute Versorgung mit diesen beiden Mikronährstoffen spielt nicht nur in Bezug auf die Erhaltung der Knochendichte eine wichtige Rolle, sondern auch für die Zahnmineralisation. Eine unausgewogene Ernährung, ein Vitamin D Mangel und eine zu geringe Kalziumaufnahme sind daher potenziell schädlich für die Zähne. Wer darauf achtet, schließt auch diese Lücke. Schoko-Vanillecupcakes mit Kirschcreme Hilft Xylit in der Zahnpflege? Xylit soll einen karieshemmenden Effekt haben, so eine Studie aus Finnland  aus den 70-er  Jahren und aktuell von etwa 300 Studien bestätigt. Ein wichtiger Grund soll der Zuckeralkohol spielen, der für eine reduzierte Plaquebildung verantwortlich ist. Die Bakterien werden in der Entwicklung gehemmt. Sie können Xylit nicht verstoffwechseln und können dadurch keine Basis für eine Plaquebildung finden. Außerdem kann Xylit die Säurbebildung minimieren, dafür sei der Konsum von etwa 3,4 g Xylit pro Tag in einem Zeitraum von vier Wochen notwenig, um die Plaquebildung durchschnittlich um ein Drittel zu senken. Übrigens könnt ihr mit Xylit auch lecker backen. Probiert das vegane Brownie Rezept oder das Schoko-Vanillecupcakes mit Kirschcreme Rezept mal aus. Fazit Seine vegane Zahngesundheit zu erhalten ist also gar nicht mal so schwer. Wenn man sich bewusst und reichhaltig ernährt, sollte man nichts zu befürchten haben. Wichtig ist es, sich ausreichend zu informieren und sich im Klaren über die Risiken zu sein. Es ist ratsam, bei Fragen und Problemen immer mit seinem Zahnarzt zu sprechen und dabei auch zu betonen, dass man sich vegan ernährt. Gemeinsam lassen sich dann Lösungen und Wege finden, die vegane Zahngesundheit optimal durchzuführen.

2020 vegan werden - machst Du mit?

10. Januar 2020 Deutschland is(s)t vegan 

2020 vegan werden - machst Du mit? Im Zuge der aktuellen Klimadebatte drängen auch prekäre Fakten über unsere Ernährung an die Öffentlichkeit. Die Umwelteinflüsse unserer Essgewohnheiten sind leider drastisch. Dem zu Folge erwägen mehr und  mehr Menschen weitgehend vegan werden. Falls 2020 für Dich auch vegan werden soll, erläutern wir dir im Folgenden ein paar wichtige Grundlagen, die Dir den Umstieg auf die köstliche, abwechslungsreiche und genussvolle pflanzliche Küche erleichtern werden. Wenn das mal keine guten Aussichten für das neue Jahr sind! Der Benefit für Dich: Eine ausgewogene ,,plant based diet kann entschieden dazu beitragen, dass Du gesünder wirst und dass dein Stoffwechsel besser funktioniert, weil deine Zellen mit allen notwendigen Makro- und Mikronährstoffen versorgt sind.  Bekommst Du Lust?  Probier es aus und steig gleich im Januar mit uns ein: mach den VEGANUARY mit! Tipps, interessante Infos, Rezepte und Empfehlungen zum Veganuary findest du in unserem Artikel. Inhaltsverzeichnis: - Die Umstellung - Ausgewogen und gesund - Das gehört auf deinen Speiseplan - Wissenswertes über Nährstoffe - Energie - Eiweiß - Eisen - Calcium - Jod - Zink - Selen - Vitamin B2 - Vitamin B3 - Vitamin B12 - Vitamin D - Omega-3-Fettsäuren - Buchempfehlungen Die Umstellung Mehr Gemüse, Greens und Früchte zu verzehren, ist das beste Detox- und Energize-Programm, das du nach den ungesunden Schlemmereien der Advents- und Weihnachtszeit fahren kannst. Vielleicht wirst du dadurch etwas abnehmen, vielleicht auch ein paar Tage lang Kopfschmerzen, unreine Haut oder Durchfall bekommen.  Das sind typische Entgiftungserscheinungen, sobald der Körper Gelegenheit bekommt zu entschlacken.  Anschließend wirst du in jedem Fall gesundes Körpergewebe aufbauen, da die Makronährstoffe und Mikronährstoffe die du zu dir nimmst, dem entsprechen, was dein Körper braucht. Nämlich vollwertige Kohlehydrate, ausgewogenes Protein im richtigen Maß und hochwertige, weitgehend ungesättigte Fette. Und natürlich jede Menge Mineralstoffe und Vitamine. Durch die vielen enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, Praebiotika und Ballaststoffe kann eine pflanzliche Ernährung unsere Zellen außerdem vor degenerativen Prozessen schützen, die Entwicklung von Krankheiten hemmen und unser Immunsystem stärken. All das belegen neueste Studien und Recherchen, die zu einen geplant angelegt sind,  als auch gezielt weitgehend pflanzlich lebende Bevölkerungsgruppen untersuchen. Ausgewogen und gesund Einfach so vegan werden - von heute auf morgen - geht das? Und kann mir dabei nichts passieren? Wir alle kennen die Vorurteile gegenüber rein pflanzlicher Ernährung und die Skepsis, tatsächlich ausreichend mit allem versorgt zu sein. Aber ist es wirklich kritisch? Unsere Betrachtungsgrundlage an dieser Stelle ist eine AUSGEWOGENE vegane Ernährung. Achtung: Das bedeutet NICHT, dass die konventionelle Alltagskost, wie sie flächendeckend von mehr als 80% der europäischen Bevölkerung praktiziert wird, ausgewogen ist. Denn diese baut zumeist auf Fleisch, Milchprodukten und vielen Getreideprodukten aus Weizenmehl auf und beinhaltet jede Menge hoch verarbeitete Fertigprodukte. Eine solche Kostform ist zwar allgegenwärtig und omnipräsent, aber sicher nicht ausgewogen. Was uns das zeigt ist, dass sich die Allgemeinheit nicht ausgewogen ernährt. Aber weil es jeder so macht, fällt es nicht auf. Und wird als ,,Normalität betrachtet.  Gesund ist das allerdings überhaupt nicht. Ernährt man sich ausgewogen pflanzlich, braucht es das Fleisch, den Fisch oder den Käse nicht mehr, um ,,gesund zu leben. Eine ausgewogene, vegane Ernährung basiert auf Gemüse und Obst, Kräutern und Salaten, Nüssen und Samen, Getreide und Hülsenfrüchten und hochwertig gepressten Pflanzenölen. Vegane Fertigprodukte sollten nur einen geringen Teil der verzehrten Nahrungsmittel ausmachen und eher als Genussmittel dienen. Tierische Produkte würden schlussendlich aus ernährungsphysiologischer Sicht zu Genussmitteln und Luxusprodukten, die man sich ZUSÄTZLICH gönnen könnte, wenn man unter ethischen Gesichtspunkten kein Problem damit hat. Das gehört auf deinen Speiseplan, wenn du vegan werden willst Wie setzt sich deine tägliche Ernährung zusammen? Bei allen deinen Mahlzeiten - egal ob Du zweimal, dreimal oder fünfmal am Tag isst, sollten reichlich Gemüse, Kräuter, grünes Blattgemüse und Obst auf den Teller kommen. Besonders Kohlgewächse, wie Brokkoli oder Rosenkohl, kannst du mehrmals wöchentlich integrieren. Ansonsten einfach saisonal und regional angebautes Gemüse, das du auf dem lokalen Wochenmarkt oder im Bioladen deines Vertrauens bekommst.  So verhält es sich auch mit Kräutern und Grünzeug. Umso mehr, umso besser! Das reichlich enthaltene Chlorophyll liefert uns wertvolle Bestandteile für die Blutbildung und reichlich Antioxidatien und Radikalfänger, neben vielen Mineralstoffen und Spurenelementen, Carotinoide und natürlich vor allem Vitamin C. Für die große Gruppe der B-Vitamine und eine ausreichende Proteinzufuhr solltest du täglich mindestens einmal Vollkorngetreide verzehren. Entweder als gekochten Vollkornreis, Hirse oder Buchweizen, Haferporridge oder in Form von selbst gebackenem Brot (oder auch hier echtes Vollkornbrot vom Bäcker deines Vertrauens oder aus dem Bioladen). Für deine ausgewogene Versorgung mit Aminosäuren (Proteinstoffwechsel) solltest du 4-7 mal pro Woche Hülsenfrüchte in deinen Ernährungsplan mit einbinden. Das sind gekochte Linsen, Kichererbsen oder Bohnen. Gleichermaßen gut sind Tofu oder Tempeh, denn auch die Sojabohne ist eine Hülsenfrucht. Hülsenfrüchte liefern neben hochwertigen Eiweißkomponenten auch jede Menge Mineralstoffe (v.a. Eisen, Zink, Magnesium und Calcium) sowie auch B-Vitamine.  Aber Achtung - das Aminosäureprofil von Hülsenfrüchten ist nicht 100% ausgewogen (biologische Wertigkeit!) - deswegen sollten Hülsenfrüchte immer mit Vollkorngetreide kombiniert werden, damit die biologische Wertigkeit erreicht wird.  Um deine Ernährungspyramide bis in die Spitze komplett zu machen, fehlen jetzt noch Nüsse, Samen und hochwertige, kalt gepresste Pflanzenöle. Jede Mahlzeit mit einen Esslöffel gerösteter Samen (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Sesam) zu ergänzen, sichert dir deine Mikronährstoffversorgung und schmeckt köstlich.  Darüber hinaus wäre es sinnvoll jeden Tag einen bis zwei gehäufte Esslöffel geschroteten Leinsamen ins Frühstück zu integrieren. Leinsamen enthält nämlich essentielle Omega-3-Fette, die in unserer Ernährung häufig zu kurz kommen.  Nüsse, vor allem Mandeln, da basisch und reich an Calzium, vervollständigen unseren Speiseplan. Bis zu 30 g Nüsse am Tag haben erwiesenermaßen einen positiven Einfluss auf unsere Gefäße und können Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen. Du siehst also: vegan werden ist gar nicht mal so schwer! Vegan werden: Wissenswertes über Nährstoffe Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) laufen vegan lebende Menschen Gefahr hinsichtlich folgender Nährstoffe Mangelerscheinungen zu erleiden: Eisen /­­ Calcium /­­ Zink /­­ Selen /­­ Jod /­­ Vitamin B2 /­­ Vitamin B3 /­­ Vitamin B12 /­­ Vitamin D /­­ Omega 3 Fette /­­ Protein und zu wenige Energie. Zu erwähnen ist vorab trotzdem, dass es hinsichtlich der genannten Stoffe in keiner bis heute ausgewerteten Studie Resultate gibt, die tatsächlich besagen, dass Veganer solche Mangelerscheinungen haben.  I) Energie In Anbetracht der Tatsache, dass über 30% der heute in Deutschland lebenden Menschen übergewichtig sind, ist kritisch zu hinterfragen, ob der angegebene Zielwert an Energiedichte, für unsere Lebensgewohnheiten überhaupt noch stimmig ist. Unser tatsächlicher Energieverbrauch beim heutigen Lifestyle liegt wesentlich niedriger, als noch vor 100 Jahren, als 70% der Menschen körperlich gearbeitet haben. Unsere Ernährungsgewohnheiten und die Energiedichte der Nahrung, sowie die Vorgaben der DGE (3 Hauptmahlzeiten, 2 Zwischenmahlzeiten, zusätzlich 1 Handvoll Nüsse, usw.) können dazu führen, dass viele auch ohne Hungergefühl mehr essen, als sie überhaupt verbrennen. Eine ausgewogene pflanzliche Ernährung liefert dagegen sehr viele Nährstoffe, gepaart mit jeder Menge Ballaststoffe und einer geringeren Energiedichte. Das macht satt, versorgt die Zellen gut und regt den Stoffwechsel an.  Fazit: Der ausgewogen lebende Veganer, trägt kein Risiko zu wenig Energie zu sich zu nehmen. II ) Eiweiß wir leben in einer Eiweißmast-Gesellschaft (Dr. Max Otto Brucker) Das heißt, tendenziell essen wir zu viel Eiweiß - und zwar viel zu viel. Laut DGE sollte der tägliche Eiweißverzehr 1 g Protein /­­ kg Körpergewicht ausmachen. Realität ist bei den meisten Menschen locker doppelt so viel. Daher rühren viele unserer Zivilisationskrankheiten und der labile Gesundheitszustand unserer Gesellschaft  Eiweiß wird komplizierter verstoffwechselt als Kohlehydrate oder Fett - und es entstehen Stoffwechselendprodukte, die über die Nieren und schließlich den Urin ausgeschieden werden müssen (Harnsäure und Harnstoff). Der Köper kann täglich nur einen bestimmten Teil dieser Stoffe loswerden - und bei entsprechend hohem Eiweißverzehr, sammeln sich Harnstoff und Harnsäure im Körper an.  Außerdem verbraucht der Eiweißstoffwechsel in hohem Maße Calcium und Magnesium und es entsteht viel Säure, die vom Körper abgepuffert werden muss. Das Körpermilieu wird sauer. Die Folge sind Stoffwechselerkrankungen, die aus diesem Ungleichgewicht hervor gehen.  (dazu zählen Übergewicht, Arteriosklerose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Rheumatische Beschwerden etc.) Des Weiteren bringen tierische Eiweißquellen jede Menge gesättigter Fette und jede Menge Cholesterin mit sich.  Die Folge sind Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Störungen des Zucker-Stoffwechsels. Besonders gute vegane Eiweißquellen sind: - Hülsenfrüchte (wie Erdnüsse (als Mus), Bohnen, Linsen, Erbsen, Kichererbsen) - Sojaprodukte (besonders empfehlenswert ist Tempeh),  - Nüsse (Mandeln, Paranüsse, Walnüsse, Haselnüsse, Macadamia etc.) - Samen (Kürbiskerne, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Sesam) - Pseudogetreide (Quinoa, Buchweizen, Amaranth, Hirse etc.) - Reisprotein, Hanfprotein, Lupinenprotein Fazit: Vegane Eiweißquellen enthalten kein Cholesterin, liefern wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente, jede Menge wertvolle Ballaststoffe und ggf. hochwertige, ungesättigte Fette. III) Eisen Spitzenreiter sind Melasse, Amaranth, Hirse und Linsen, Kichererbsen, Leinsaat, Kidneybohnen und Hafer. Blattgrün und grünes Gemüse wie Broccoli, Spinat, Mangold etc. enthalten relativ viel pflanzliches Eisen, ebenso auch Nüsse. Man kann generell sagen, dass pflanzliche Nahrung relativ eisenreich ist - es ist nur ,,angeblich schlechter verwertbar. Dagegen halten Theorien, laut derer sich das Darmmilieu von Vegetariern und Veganern hinsichtlich der Aufnahme von pflanzlichem Eisen spezialisiert und dieses wesentlich besser extrahieren kann. Unterstützt werden kann die Eisenaufnahme durch Vitamin C (Zitronensaft über das Essen träufeln und reichlich frische Kräuter ins Essen geben), den gleichzeitigen Verzehr von Eiweiß (in Hülsenfrüchten ist beides enthalten), Caroline (Rotes und Gelbes Gemüse) und anorganische Säuren (z.B. Essig). Kontraproduktiv sind Koffein, Teein oder tierisches Calcium (in Form von Milch und Käse) zum Essen - sie hemmen die Eisenaufnahme. Außerdem zu beachten: Häm-Eisen verursacht höhere Serum-Ferritin Werte (weil es so einfach ,,körpergängig ist) und ist neusten Studien zu Folge assoziiert mit einem erhöhtem Risiko am ,,Metabolischem Syndrom und Diabetes 2 zu erkranken. Stark gefüllte Eisenspeicher vermindert die Insulinsensivität der Zellen. Das heißt insbesondere der Zuckerstoffwechsel wird gebremst. Fallen die Speicher-Eisenwerte wieder ab, steigt die Insulin-Sensitivität wieder an. Glucose wird aus dem Blut wieder leichter in die Zellen aufgenommen.  Fazit: pflanzliches Nicht-Häm-Eisen ist für unsere Körper leichter zu regulieren, der er die Transport - Kanäle im Darm für diese Form des Eisens gezielt öffnen und schließen kann. Je nachdem wie viel Eisen er benötigt. IV) Calcium Bei Calcium fällt uns immer als erstes Milch und Käse ein.  Bedenkenswert ist aber, ob - das Calcium aus Milch und Käse für unseren Körper gut zu nutzen ist  - ob wir überhaupt so viel Calcium brauchen, wie in Milch und Käse enthalten ist Zu beachten: Umso mehr tierisches Protein wir verzehren, umso mehr Calcium scheidet unser Körper aus, da dieses beim Verstoffwechseln der tierischen Aminosäuren frei wird und über die Nieren den Körper verlässt. Untersuchungen haben gezeigt, dass dieses Calcium sowohl aus unseren Knochen heraus gelöst wurde, als auch solches ist, das wir mit der Nahrung aufgenommen haben.  Das bedeutet, dass unser Darm weniger Calcium aus der Nahrung in den eigenen Stoffwechsel integrieren kann, wenn gleichzeitig viel tierisches Protein vorhanden ist. In Kuhmilchprodukten ist außerdem das Verhältnis von Magnesium und Phosphor zum Calcium ungünstig, und mindert zusätzlich die Aufnahme von Calcium aus dem Darm. Gute pflanzliche Kalzium - Lieferanten: Brennnessel, Melasse, Grünkohl, Rucola, Spinat, Tempeh, Hafer und andere Sojaprodukte. Fazit: pflanzliche Aminosäuren führen im Gegensatz zu tierischen nicht zu einer erhöhten Ausscheidung von Calcium. Wer sich um seinen Calcium - Haushalt sort, kann zusätzlich Kalkalge verzehren und sollte gut mit Vitamin D3 und Vitamin K2 versorgt sein.  V) Jod Gute Lieferanten sind Jodsalz und Algen (Nori /­­ Wakame). Wir leben in Süddeutschland in einem Jodmangelgebiet und sollten schon auf eine gute Versorgung achten. Selbst wenn die täglich benötigte Menge extrem gering ist, braucht gerade unsere Schilddrüse für eine funktionierende Regulation unseres Hormonhaushaltes Jod. Fazit: Jodsalz verwenden. Jodmangel betrifft nicht nur Veganer. VI) Zink Zinkmangel gibt es eigentlich selten. Isst man regelmäßig Leinsaat, Erbsen, Tempeh, Hafer, Linsen, Dinkel und Kichererbsen, braucht man sich tatsächlich keine Sorgen machen. Fazit: Ausgewogen essen VII) Selen Paranüsse (1-2 /­­ Tag) und Kokosnuss /­­ Kokosmus. Selen ist tatsächlich fast nur in Paranüssen und Kokosnussfleisch enthalten. Deswegen eines von beiden in die Ernährung mit einbinden. Und wider regionalen Bezugsquellen, regelmäßig Getreide und Hülsenfrüchte aus Kanada kaufen. Dort werden die Böden mit Selen angereichert und damit ist auch die Ernte selenreicher. An dieser Stelle könnte man ein größeres Kapitel aufmachen - dazu empfehlen wir dir einen Beitrag von Niko Rittnau zum Thema Selenmangel /­­ Selensubstiution anzuhören.  Fazit: bei der nächsten Blutuntersuchung den Selenwert testen lassen. Dann ggf. ein Supplement integrieren. VIII) Vitamin B2 Enthalten in Hefeflocken, Tempeh, Linsen, Erbsen, Champignongs, Grünkohl und Spinat Vit. B2 spielt eine zentrale Rolle im Stoffwechsel, v.a. in Hinblick auf Zellfunktion, Wachstum und Entwicklung. IX) Vitamin B3 Enthalten in Hefeflocken, ungeschältem Getreide (Vollkorngetreide, Vollkornreis), Pfifferlinge und Hülsenfrüchte (Linsen, Kidneybohnen). Es ist ein Coenzym für katabole und anabole (abbauende und aufbauende) Stoffwechselprozesse, spielt in der Glycolyse, dem Citratzyklus und der Atmungskette eine Rolle. Und ist somit zentraler Akteur im Energiestoffwechsel. Außerdem ist es des Weiteren am Protein-, Kohlehydrat- und Fettstoffwechsel beteiligt. Fazit B2 und B3: ausgewogen und abwechslungsreich essen (C) Unsplash X) Vitamin B12 Immer substituieren! Vitamin B12 ist sehr wichtig für das Zentrale und Periphere Nervensystem und sollte dem Körper ausreichend zur Verfügung stehen. Fazit: Hier lohnt es sich wirklich eine Blutuntersuchung zu machen! Auch viele Fleischesser sind schlecht mit B12 versorgt. XI) Vitamin D Mittlerweile weiß man, dass Vitamin D extrem wichtig ist. Es wird in der Haut, bei Sonneneinstrahlung, vom Körper selber hergestellt. Da wir aber nicht mehr genug in der Sonne sind und uns wegen der schlechten UV - Werte auch ständig mit Sonnenmilch eincremen, geht die körpereigene Produktion oft gegen null. Fazit: Generell gilt für alle Menschen: auf alle Fälle substituieren. XII) Omega 3 Fette Kannst du über deinen täglichen Verzehr von Leinsaat (Leinöl), Hanfsamen, Walnüsse und in geringen Mengen auch über Algen zu dir nehmen. Wer ergänzend ein Präparat nehmen möchte, sollte auf DHA und EPA aus Algen achten.  Fazit: Leinsamen und Leinöl täglich integrieren und /­­ oder ein Präparat mit DHA und EPA auswählen. (C) Niko Rittenau: vegan Klischee ade! Buchempfehlungen zum vegan werden - Sebastian Copien - die vegane Kochschule /­­ Grün in Allen Farben  - Sebastian Copien mit Niko Rittenau: Vegan Klischee Adé - das Kochbuch - Surdham Goeb: Vegan Daily /­­ Meine Vegane Küche /­­ Vegan Superfoods - Sue Quinn: Easy Vegan - Niko Rittenau: Blog und Videos  Wir hoffen, dass dich unsere Tipps und Informationen zum vegan werden anregen. Teile den Artikel gerne mit Freunden und Bekannten, die ebenfalls vegan werden möchten! Artikelempfehlungen zum vegan werden - 2020 Vegan werden | Veganuary | - Vegan werden: 10 tolle Bücher zum Einstieg - Supplemente im Herbst und Winter - Welche sind wirklich sinnvoll? - Was du bei einer veganen Ernährung beachten solltest - 10 Tipps einer Ernährungsberaterin - 10 vegane Proteinquellen für viel Power - Immunsystem stärken - 8 Tipps - Veganfreundliche Krankenkassen - Vegan Klischee ade! Das Buch Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken euch! 

2020 Vegan Werden | Veganuary

8. Januar 2020 Deutschland is(s)t vegan 

10 Tipps, um 2020 vegan zu werden - Vegane Informationen sammeln, eigenes Tempo bestimmen - Vegane Dokumentationen zur Motivation - Vegane Bücher für den Einstieg - Vegane Küchen-Basis schaffen - Einfache vegane Rezepte - Vegane Kochbücher für den Einstieg - Vegan To Go & Vegan im Job - Vegane Supplements - Vegane Community kennenlernen - Genuss ist Pflicht - Freude beim Schlemmen 1. Vegane Infos sammeln, eigenes Tempo bestimmen Vegan werden geschieht in den seltensten Fällen von heute auf morgen. In der Regel wachsen Menschen omnivor auf, was noch die Norm ist. Daher kann dich Veganismus als unergründetes Konzept vor viele Fragen stellen. Bildquelle: Lisa Merki Was ist vegan? Muss ich Besonderheiten beachten? Wie erhalte ich veganes Protein? Muss ich supplementieren? Welche Vorteile bringt mir Veganismus für meine Gesundheit und die Umwelt? Für leicht verständliche Einstiegsinformationen bieten sich Instagram und YouTube Kanäle an. Auf diese Weise kann man die vegane Ernährung im Alltag ganz beiläufig näher entdecken. Mit Instagram Vegan Werden Janaklar Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Jana Kaspar (@janaklar) am Okt 17, 2019 um 9:17 PDT Jana identifiziert sich selbst als sogenannte Sinnfluencerin, praktiziert Minimalismus, lebt vegan und strebt eine Zero Waste Lebensweise an. Sie liefert viele Informationen zum Thema Veganismus auf ihrem Instagram Account und vor kurzem ihr Konsumtagebuch publiziert. EarthlingEd Ed ist bekannt für seine Argumentationsstärke, die er nutzt, um sachlich mit Vegan-Gegnern zu diskutieren. Sein Account beschäftigt sich mit der Aufklärung über die Grausamkeit der Produktion tierischer Produkte. Er hat auch schon diverse Kampagnen abgeschlossen, wie zum Beispiel eine Van-Tour, auf der er kostenlose vegane Hotdogs verteilt hat. Justcomics_­official Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Joan Chan (@justcomics_­official) am Jun 4, 2019 um 12:54 PDT Justcomics ist wie der Name vermuten lässt ein Comic Account, der keine stumpfen Witze veröffentlicht, sondern sich thematisch mit Tierleid beschäftigt und niedlich gemalte Bilder mit einer emotional starken Botschaft verpackt. Mit YouTube Vegan Werden Mic The Vegan Mic The Vegan erstellt lauter englischsprachige Videos zum Thema veganer Forschung und veröffentlicht häufig auch Konfrontationsvideos bei Skandalen innerhalb der veganen Szene. Vegan Ist Ungesund           Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an                       Ein Beitrag geteilt von Vegan ist ungesund (@veganistungesund) am Sep 24, 2019 um 10:32 PDT Gordon und Aljosha von Vegan Ist Ungesund produzieren humorvolle, informative Inhalte zum Thema Veganismus. Sie greifen Stereotype auf, posten Rezeptvideos und zeigen sich ab und zu mal von der ernsteren Seite. Darunter sind sie für ein Video nachts in eine Schweinezucht gegangen, um die dort vorherrschenden Umstände vorzuzeigen. Veganuary Auch der jährlich stattfindende Veganuary kann als effektive Informations- und Motivationsquelle dienen. Der Veganuary ist eine Kampagne oder auch Challenge, bei der man einen Monat versucht, vegan zu leben. Viele, die diesen Monat mitgemacht haben, bleiben weiterhin vegan. Wir empfehlen dir, den Umstieg nach deinem Tempo zu gestalten, um 2020 vegan zu werden. Rapide Umstellungen können zu schwerwiegenden Rückfällen führen und die Veränderungen erschweren. Wichtig ist: Hetze dich nicht, gehe einen Schritt nach dem anderen und sei nicht zu hart mit dir - es ist noch kein perfekter Veganer vom Himmel gefallen! 2. Vegane Dokumentationen zur Motivation Wie erwähnt sind die meisten Veganer nicht über Nacht vegan geworden. Wenn das allerdings der Fall ist, so ist es häufig auf eine Ursache zurückzuführen: Dokumentationen über Veganismus. Der Ekel und Schock der angesehenen Szenen motiviert einige Zuschauer, sofort vegan zu werden. Alleine ein Blick auf Netflix genügt, um vegane Dokumentationen für die nächsten paar Stunden zu finden. Cowspiracy, What the Health und Gamechangers sind aussagekräftige vegane Dokus, die den Status Quo des Verzehrs tierischer Produkte in Frage stellen und die Vorteile von Veganismus beleuchten. Kompakte Vorschauen und weiterführende Empfehlungen haben wir für dich auch in unserem Artikel über 10 Veganismus Dokumentationen zusammengestellt. 3. Vegane Bücher für den Einstieg Abseits von visuellen Inhalten gibt es ebenso gute vegane Literatur in Form von Büchern oder Hörbücher, um den Einstieg zu erleichtern. Ein wahrer Buchklassiker, der euch sicherlich überzeugt, vegan zu werden, ist das Buch von Niko Rittenau - Vegan-Klischee ade! Es bietet wissenschaftlich fundierte Ernährungskenntnisse über die vegane Ernährung, wobei außerdem gängige Klischees geprüft werden. Unsere tiefergehende Rezension kann dir womöglich weiterhelfen zu entscheiden, ob das Buch etwas für dich ist. Vegan-Klischee ade! von Niko Rittenau Auch How Not To Die von Michael Greger geht auf gesundheitliche Aspekte der veganen Ernährung ein und erläutert, wie Veganismus der Krankheitsprävention helfen kann. Um psychologische Hintergründe vom Fleischkonsum zu verstehen und wie man sie überwindet, ist das Buch von Melanie Joy eine klare Empfehlung - Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen. Natürlich gibt es aber noch eine Reihe grandioser Bücher über Veganismus. Wenn du weiterstöbern möchtest, um 2020 vegan zu werden, dann schau doch ebenso bei unserem Artikel über 10 tolle Bücher zum Vegan-Einstieg vorbei!  4. Vegane Küchen-Basis schaffen Für eine ausgewogene und preiswerte Ernährung als Veganer eignet sich das Kochen in der eigenen Küche am besten. Mit ein paar Grundzutaten gelingt dir der Umstieg auf vegan 2020 spielerisch! Vegane Ernährungspyramide PETA Diese kannst du der veganen Ernährungspyramide der PETA entnehmen. Mit der Lebensgrundlage Wasser als Basis türmt sich die Pyramide auf von Gemüse und Obst, über Getreide, zu Hülsenfrüchten und Nüssen, hin zu Öl, Fetten und Salzen. Süßigkeiten und Knabbereien werden nach dem Modell in geringen Mengen gebilligt. Je weiter unten die Nahrungsmittel angesiedelt sind, desto mehr sollen davon verhältnismäßig konsumiert werden. Vegane Ernährungspyramide der Peta | Bildquelle: PETA Diese Ernährungspyramide erleichtert dir die Auswahl von Grundnahrungsmitteln für den Haushalt, um vegan zu werden. Wenn du das Modell befolgst, soll es sicherstellen, dass du ausreichend Makronährstoffe zu dir nimmst. Ergänzend fügen wir noch hinzu, dass vollwertige Lebensmittel, also zum Beispiel Vollkornnudeln oder Vollkornbrot, besonders empfehlenswert sind. Gegenüber leeren Kohlenhydrat-Quellen wie Weißbrot oder Industriezucker liefern sie eine Fülle an Nährstoffen und Spurenelementen. Vegane Ersatzprodukte Am Anfang des Umstiegs könnten dir zudem vegane Ersatzprodukte helfen, um der Lust auf tierische Lebensmittel zu entgehen. Viele Produkte haben mittlerweile vegane Äquivalente, die Genuss ohne Leid ermöglichen. Damit musst du gar nicht erst auf frühere Lieblingsgerichte wie zum Beispiel Lasagne (siehe unser Rezept!) verzichten, wenn es Alternativen wie veganes Hack von Sunflower Family gibt. Selbst der Kryptonit vieler neueinsteigender Veganer - Käse - kann kreativ wie im veganen Mac & Cheese Rezept mit Nüssen nachgeahmt oder in den meisten Supermärkten pflanzenbasiert gekauft werden. Es gibt außerdem noch viele andere Wege, Rezepte zu veganisieren. 5. Einfache vegane Rezepte Sich im Alltag gleichzeitig Informationen über veganes Essen, Rezepte und Nährstoffe zu beschaffen und sie noch dazu in die Tat umzusetzen, kann zeitaufwändig und mühselig erscheinen. Deshalb sollte man zu Beginn ein paar vegane Lieblingsrezepte finden, die schnell und einfach zu machen sind. Wir empfehlen dafür Eintöpfe und Curries. Man kann sie in großen Mengen mit geringfügigem Mehraufwand vorbereiten und sogar als Mealprep einfrieren oder für ein paar Tage in den Kühlschrank stellen. Hier findet ihr ein einfaches Rezept für ein Gemüse Curry. Veganes Gemüsecurry Ähnliches gilt für Bolognese Saucen. Sie passen sowohl zu Reis, als auch zu Nudeln. Noch dazu lassen sie sich einfach vorbereiten, aufbewahren und können abwechslungsreich variiert werden. Unsere 5 verschiedenen Variationen könnt ihr also nach Lust und Laune ausprobieren! Vegan werden bedeutet zwar nicht nur Salat essen, allerdings muss Salat auch gar nicht langweilig sein. Verabschiedet euch von der Zeit, als Salat nur Kopfsalat mit ein paar Tomaten bedeutete und probiert ein paar ausgefallene, leckere Salate wie das arabische Taboulé. Veganes Taboulé Für noch mehr Abwechslung beim veganen Einstieg 2020 könnt ihr unterschiedliche vegane Bowls kreieren. Das funktioniert ganz einfach wie in unserem Buddha-Bowl-Guide erklärt, da alles möglich ist, solange alle Nahrungsmittelgruppen integriert sind. Kochen ist trotz allem womöglich nicht das Intuitivste für jeden. Wenn du mehr Anleitung brauchst, könnte dich die online Vegane Masterclass von Sebastian Copien interessieren. Dort lernst du Grundlagen kennen und erhältst spezielle Tipps ausgerichtet auf die vegane Ernährung. 6. Vegane Kochbücher für den Einstieg Manchmal kann es auch ganz schön sein, vegane Kochbücher zu beziehen, um sie physisch in der Hand zu halten oder schnell aus dem Regal zu ziehen, wenn man fix ein Gericht zaubern möchte. Eine spannende Neuheit unter veganen Kochbüchern ist beispielweise Bianca Zapatkas Vegan Foodporn. Zusätzlich haben wir für dich eine ganze Liste mit verschiedenen Kochbüchern zum Stöbern zusammengestellt. 7. Vegan To Go & Vegan im Job Besondere Herausforderungen wie unterwegs oder auf der Arbeit vegan essen, stellen das 2020 vollwertig Vegan-Werden auf die Probe. Aber keine Sorge! Es muss schnell gehen und auch kalt gut schmecken? Dann sind Salate im Glas die besten veganen Begleiter! Als Basis kann man Hirse, Bulgur, Couscous, Nudeln oder Kartoffeln wählen und mit viel Gemüse und Hülsenfrüchten kombinieren. Dazu ein frisches Dressing zaubern und einfach im Glas verschließen. Außer Haus sind vegane Snacks wie Müsliriegel, Proteinriegel oder Energy Bites perfekt geeignet, lassen sich schnell zubereiten und individuell gestalten! Vegane Energy Bites Für eine gesellige Mittagspause mit den Kollegen kann man ebenso Essen gemeinsam kochen, zusammen bestellen oder weitere Optionen erproben, die wir in unserem Vegan im Job Artikel für dich vorschlagen. 7. Vegane Supplements Das Klischee über eine prinzipielle vegane Mangel-ernährung ist zwar ein Mythos, allerdings gibt es einzelne Nährstoffe, die bei einer veganen Ernährung kritisch sein könnten. Vitamin B12 ist der einzige Nährstoff, der ohne Supplements bei einer veganen Ernährungsweise nicht ausreichend gedeckt werden kann. Die Besonderheit bei Vitamin-B12 ist, dass es ursprünglich von Bakterien gebildet wird und durch die Nahrungskette an Tiere gelangt. Das heißt, dass Veganer durch den Verzicht auf tierische Produkte kein B12 über die Nahrungskette aufnehmen können. Die wenig natürlichen Umstände moderner Tierhaltung machen es allerdings notwendig, dass selbst im Tierfutter Vitamin B12 supplementiert werden muss. Dementsprechend findet beim Konsum tierischer Produkte schon eine ,,indirekte Supplementierung statt. Ist dadurch vegane Ernährung ungesünder, nur weil B12 Supplements auf direktem Wege eingenommen werden? Sicherlich nicht. Vegane Supplements | Bildquelle: unsplash Weitere Nährstoffe wie Eisen oder Kalzium können ebenso kritisch sein, allerdings kann man gegen Nährstoffmangel ganz einfach vorbeugen, indem man sich ausgewogen und vielseitig ernährt, ob vegan oder nicht. Besonders wichtig ist, dass du dir nicht chaotisch verschiedene Pillen einwirfst, sondern eine geplante Supplementierung unter Rücksprache mit deinem Arzt oder Ernährungsberater durchführst. Möchtest du dich tiefergreifender mit wichtigen Vitaminen und Spurenelementen in der veganen Ernährung beschäftigen, dann schau doch mal in diesem Artikel vorbei. 9. Vegane Community kennenlernen Wer kennt es nicht - kann man den inneren Schweinehund nicht besiegen, holt man sich gern mal Freunde ins Boot, um den Gang zum Fitnessstudio einfacher zu machen. Ähnlich ist es, wenn man sich entscheidet, 2020 vegan zu werden. Gerade wenn man keine Veganer im direkten Freundeskreis hat, ist es spannend, die lokale vegane Community kennenzulernen. Vegane Meetups | Bildquelle: unsplash Erfahrungen austauschen, Rezepte teilen oder einfach mal in einen Raum treten, in dem man vollständig mit seiner Ernährungsweise akzeptiert wird, ohne sich verteidigen zu müssen. Außerdem kann man neue Freunde finden, sich inspirieren lassen oder sogar Veranstaltungsempfehlungen einholen. Einerseits ist das digital möglich. Es gibt einige bekannte, große Facebook-Gruppen, die sofort auftauchen, sobald man das Wort ,,vegan in die Suchleiste eingibt. Auf Instagram kann man gegebenenfalls auch direkten Kontakt zu anderen Veganern suchen, anstatt sich in anonymen, großen Gruppen herumzutreiben. Andererseits gibt es in vielen Großstädten vegane-Meetups, über die man zum Beispiel durch @veganmeetups erfahren kann. Facebook Veranstaltungen können auch nützlich sein, um hinsichtlich veganer Stammtische, Mitbringbrunches oder veganer Kochveranstaltungen fündig zu werden. Manchmal passiert es sogar, dass man wie durch Zufall Veganer trifft. Innerhalb eher alternativer Freundeskreise ist es nicht verwunderlich, andere Vegetarier oder Veganer kennenzulernen. Statistisch gesehen sind Veganer tendenziell eher politisch links orientiert, häufiger Angehörige der LGBT Community als die Allgemeinheit und engagieren sich vermehrt im Aktivismus. Womöglich spielt bei Zufallsbegegnungen mit Veganern das Gesetz der Anziehung auch eine Rolle. 10. Genuss ist Pflicht - Freude beim Schlemmen Dein Vorsatz, 2020 vegan zu werden, sollte dich nicht davon abhalten, dein Essen zu genießen. Vegan kann so abwechslungsreich, nährstoffhaltig und lecker sein, dass du keinesfalls auf etwas verzichten musst. Die Freude am Essen bleibt dieselbe, nur das dahinterstehende Tierleid verschwindet. Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, könnten dich auch diese Artikel interessieren! - Vegan muss nicht teuer sein! - Rezepte veganisieren! - Vegan einkaufen leicht gemacht! - 10 Tipps einer Ernährungsberaterin für vegane Ernährung! - Abwechslungsreiche Ernährung für Veganer! - Vegane Ernährung für Forgeschrittene! - Vegan beim Arzt! Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschland Is(s)t Vegan. Wir danken euch!

Veganfreundliche Krankenkassen - Übersicht

5. August 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Veganfreundliche Krankenkassen - Übersicht Anzeige - Welche Krankenkasse für Veganer? - Veganfreundliche Krankenkassen - Übersicht - Welche Krankenkassen für Veganer - 5 Krankenkassen im Vergleich - Bluttest vegan - Welche Krankenkasse übernimmt was? - Fazit 1. Welche Krankenkasse für Veganer? Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit veganfreundlichen Krankenkassen. Eine vegane Ernährungsweise wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Krankenkassen profitieren durch die Gesundheit ihrer Mitglieder und haben ein Interesse daran, sie gesund zu halten. Vegane oder veganfreundliche Krankenkassen sind allerdings die Ausnahme. Als Veganer stellt sich deshalb die Frage, welche Krankenkasse die meiste Unterstützung der eigenen Ernährungsweise bietet und mögliche Präventionsleistungen erstattet. Kochkurse Quelle: Unsplash 2. Veganfreundliche Krankenkassen - Übersicht Veganismus und Versicherungsprämien Veganismus steht in Zusammenhang mit einem niedrigeren Vorkommen von Arteriosklerose, Krebserkrankungen und Übergewicht. Außerdem verzichten Veganer tendenziell eher auf Alkohol, Tabak und bewegen sich mehr. Das sollte doch für Krankenkassen genug Gründe liefern, Veganismus als förderlich zu kommunizieren oder gegebenenfalls sogar finanziell zu unterstützen, oder? Eine Bevorteilung von Vegetariern oder Veganern in der Beitragszahlung ist rein rechtlich nicht zugelassen. Das stützt sich auf das Prinzip des Ausgleichssystem der Krankenkassen. Nach diesem zahlen alle Mitglieder ein, um Gesundheitsleistungen je nach Bedarf kollektiv zu finanzieren. Das bedeutet, dass in der gesetzlichen Krankenversicherung niemand nur für eigene Gesundheitsansprüche zahlt, sondern für die Allgemeinheit. Dieses Solidarprinzip würde durch eine Bevorzugung je nach Ernährungsweise nicht mehr durchgesetzt werden. In der Praxis zeigt sich auch, dass die größten Krankenkassen Veganismus nur randweise einbeziehen und sich eher vorsichtig und skeptisch äußern. Veganismus bei den größten Krankenkassen Die Kommunikation über Veganismus großer Krankenkassen wie der AOK, Barmer, DAK und der Techniker Krankenkasse ist von der Albert Schweitzer Stiftung kompakt zusammengefasst worden und zeigt häufig inkonsistente Haltungen. Pflanzenbasierte Ernährungsweisen an sich werden positiv bewertet, aber meist mit der Einschränkung, dass aufgrund von potenziellen Mangelerscheinungen von einer rein veganen Ernährungsweise abgeraten wird. Das wird vor allem für die Gruppen Schwangere und Kleinkinder betont. Als Basis dieser Einschätzung dient die Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, die allerdings auch klar kommuniziert, dass eine gut geplante vegane Ernährungsweise gesundheitsförderlich ist. Viele der Krankenkassen bemühen sich aber um eine objektive Haltung gegenüber tierproduktfreier Ernährung oder integrieren vegane Rezepte auf ihren Ernährungsseiten. Explizite Veganismus Thematisierung bei Krankenkassen Abseits der großen, gibt es zwei Krankenkassen, die ihre veganfreundliche Einstellung als Aushängeschild präsentieren. Die BKK ProVita und pronova BKK setzen einen Schwerpunkt auf pflanzenbasierte Ernährung und kommunizieren speziell dazu auf ihren Websites oder Social Media Kanälen. Mögliche Mangelerscheinungen und Problematiken in Zusammenhang mit der veganen Ernährung werden lösungsorientiert aufgegriffen, anstatt sie wie bei den anderen Krankenkassen vollständig abzulehnen. Vegan Masterclass von Sebastian Copien Zusätzlich bietet nur die BKK ProVita ein Bonusprogramm für pflanzliche Ernährung. Dabei wird entweder ein Geldbonus oder ein zweckgebundener Bonus gewährt (Kosten für Nahrungsergänzungsmittel, vegane Koch Masterclass, Eintrittskarten für Messen über gesunde Ernährung, Literaturkosten...). Über ihr Präventionsprogramm bietet die Krankenkasse sogar die Bezuschussung von Gesundheitsreisen mit veganer Verpflegung beim Tölzer Veg an. Unsere Erfahrungen beim Tölzer Veg findest du hier. Die pronova BKK hat 2010 die Auszeichnung als tierfreundlichste Krankenkasse von der PETA erhalten, während die BKK ProVita 2018 mit dem Vegan Health Award der Peta gekürt wurde. TIPP: Aktuell könnt ihr euch auch zum kostenlosen 5 Tages Kurs von Sebastian Copien anmelden. Schaut mal vorbei. 3. Welche Krankenkassen für Veganer - 5 Krankenkassen im Vergleich KrankenkasseVeganismus EinstellungVegane LeistungenAlternativmedizinBKK ProVitapositiv, unterstützendOnline Kochschule, Rezepte, Ernährungsberatung, vegane Gesundheitsreisen, BonusPlus Ernährung für bis zu 200 EUR Bonus /­­ Jahr: Nahrungsergänzungsmittel, Vereinsmitgliedschaft, vegane Kochkurse, Bluttests, Eintrittskarte zu Messen, Literaturkosten ODER Geldbonus bis zu 50 EURAyurveda, Gesundheitskurse, Osteopathie, Homöopathie, Traditionelle Chinesische Medizin & Bonusprogramm BonusPluspronova BKKpositiv, unterstützendVegane Rezepte, hilfreiche Artikel zu Themen rund um Veganismus (Ernährungstipps & Leitsätze)Akupunktur, Osteopathie, Homöopathie Techniker Krankenkasseskeptisch, abratend/­­Akupunktur, Osteopathie, HomöopathieBarmerneutral, mögliche Nährstoffmängel müssen berücksichtigt werden/­­Akupunktur, HomöopathieDAKneutral, bewusste Supplementierung von B12 ist notwendig/­­Akupunktur, Osteopathie, Homöopathie Blutuntersuchung Quelle: Unsplash Leistungsübersicht Stand: August 2019 4. Bluttest vegan - Welche Krankenkasse übernimmt was? Die Blutuntersuchung als Pauschalleistung von Krankenkassen für Vegetarier oder Veganer ist über einen Gerichtsentscheid schon vor Jahren abgelehnt worden. Die Begründung war, dass Vorsorge individuell zu übernehmen sei und bei diesen Ernährungsformen kein automatischer Nährstoffmangel mit entsprechenden Krankheitsfolgen zu erwarten sei. Und das, obwohl viele der zuvor erwähnten Krankenkassen sich bei der Ablehnung von veganer Ernährung auf mögliche Nährstoffmängel berufen. Als kurative Leistung anstatt einer präventiven Leistung werden Blutuntersuchungen für Vegetarier oder Veganer tendenziell eher von Krankenkassen übernommen. In vielen Fällen hängt das auch von der Kooperationsfreudigkeit des Arztes ab. Kann man also die Notwendigkeit der Blutuntersuchung belegen und rechnet der behandelnde Arzt diese Leistung ebenso bei der Krankenkasse an, dann ist eine Erstattung möglich, aber nicht die Regel. Kleine Blutbilder und häufig auch große Blutbilder werden von den Krankenkassen übernommen, bei denen Basiswerte wie rote Blutkörperchen, weiße Zellen, Blutplättchen, Hämoglobin und weitere gemessen werden. Diese Werte können je nach Abschweifung von Normalwerten Anzeichen auf Vitaminmangel liefern, reichen aber nicht für fundierte, eindeutige Einschätzungen. Für Veganer besonders relevante Werte werden in diesen Blutbildern in den meisten Fällen allerdings nicht erfasst. Über die BKK ProVita können für Veganer spezifische Blutuntersuchungen über das Bonusprogramm BonusPlus Ernährung erstattet werden. Welche Blutwerte sollten Veganer untersuchen lassen? Regelmäßige Bluttests auf kritische Nährstoffe wie B12, Eisen oder Folsäure können sich für Veganer als sinnvoll erweisen, um bei vorhandenen Mängeln entgegenzuwirken und negative Gesundheitseinflüsse zu verhindern. Nährstoffmangel kann nämlich ebenso ein Einflussfaktor zur Entstehung kardiovaskulärer Erkrankungen sein. Holo-TC als Indikator für das im Körper verfügbare B12 und Ferritin als Indikator für Eisen sind wichtige zu untersuchende Blutwerte für Veganer. Aber auch die Überprüfung von Vitamin D, Kalzium, Zink, B2 und Folsäure wäre zu empfehlen. Detaillierte Informationen zu einzelnen Nährstoffen findest du weiterführend in unserem Artikel über Arztbesuche als Veganer. 5. Fazit Während sich die deutschlandweit größten Krankenkassen wenig mit Veganismus beschäftigen, kaum Informationen zum Thema liefern und sich grundsätzlich eher skeptisch äußern, so gibt es zwei spezielle Krankenkassen, die sich für die Unterstützung von veganer Ernährung einsetzen. Die BKK ProVita und pronova BKK liefern ein spezielles Informationsangebot zum Thema und äußern sich positiv und ermutigend gegenüber einer pflanzlichen Ernährung. Nur die BKK ProVita glänzt durch ein zusätzliches Bonusprogramm, bei dem Veganer über ihre Krankenkasse auch finanziell in der Vorsorge entlastet werden können.

Vegan-Klischee ade - Wir gehen den Mythen auf den Grund

2. April 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan-Klischee ade - Wir gehen den Mythen auf den GrundAnzeige - Wer kennt das nicht: Man plaudert gemeinsam mit Freunden am Esstisch oder sitzt mit Kollegen beim Mittagessen. Das beliebteste Thema in solchen Runden ist wohl das Essen selbst. Jeder hat seine eigenen Ansichten, vor allem zum Begriff gesund und oftmals wird mit Halbwahrheiten, eigenen Erfahrungen oder Vermutungen während des Gespräches um sich geworfen. Gerade der Veganismus ist ein Thema, zu dem jeder etwas zu sagen hat, weshalb sich Veganer des Öfteren Spekulationen anhören müssen, vor allem in einer gemischten Gruppe. Viele von ihnen haben dann das Gefühl, in die Ecke gedrängt zu werden. Bei Aussagen wie Als Veganer leidet man an Eisenmangel oder Ohne Vitamin B12 kann das böse ins Auge gehen haben die meisten nicht das gebündelte wissenschaftliche Know-how, um dem Vorurteil entgegen zu wirken. Das soll sich dank Niko Rittenau nun ändern. Die wissenschaftlich fundierte Nährstoff- und Warenkunde für Jedermann ,,Das Wissen zur Warenkunde [...] zusammen mit dem Wissen über die Nährstoffbedarfsdeckung [...]  können dabei helfen, einen eigenen, bedarfsdeckenden veganen Speiseplan zusammenzustellen, besser über die weitverbreiteten falschen Vorurteile [...] zu wissen und diese evidenzbasiert entkräften zu können. Mit dieser Aussage beendet Niko Rittenau, Autor des neusten veganen Ratgebers ,,Vegan-Klischee ade!, den ersten Teilabschnitt seines Buches. Dabei kann dieses Zitat nicht besser sein, um sein neues Meisterwerk zu beschreiben. Unterteilt in drei Teilbereiche, geht Niko Rittenau in seinem Werk zunächst auf wissenschaftliche Veröffentlichungen der DGE, der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V., und vergleichbare Institute weltweit ein, beschreibt deren Positionierung zur rein pflanzlichen Ernährungsweise und weist auf eine kritische Auseinandersetzung hiermit hin. Denn vegan ist nicht gleich vegan und nicht jede Studie gibt den Unterschied wider. ,,Die Quintessenz ist, dass zwar jede vollwertige rein pflanzliche Ernährung automatisch eine vegane Ernährung ist, aber nicht jede vegane Ernährung auch eine vollwertige rein pflanzliche Ernährung darstellt. Ein Grundlagenwerk, das Klarheit schafft Im zweiten Teil des Buches wird jedem von der DGE als kritisch eingestuften Nährstoff ein eigenes Kapitel gewidmet, über deren Notwendigkeit für den menschlichen Körper aufgeklärt und worin sie in der pflanzlichen Ernährung vorkommen. Dabei ist Vitamin B12, der wohl bekannteste und weit umstrittenste, nicht das einzige Thema in diesem Buch. Omega-3-Fettsäuren sind bekanntlich über den Verzehr von Fisch zu beziehen. Dass Fische diese wertvollen Fette jedoch über Mikroalgen aufnehmen, ist weit weniger bekannt. Vitamin D wird hingegen über die Haut aufgenommen und ist wichtig für die Knochengesundheit. Gerade in sonnenarmen Gebieten muss auf eine ausreichende Zufuhr geachtet werden. Nur worauf muss geachtet werden? Und ist Vitamin D3 und D2 das gleiche? Ebenso Jod, Zink und Selen - sie alle sind wichtige Nährstoffe, die der Körper braucht. Niko Rittenau geht ihnen auf den Grund und lässt dabei keine Fragen offen. Ein weiterer Aspekt in der Kritik ist das Protein. Milch gibt Kalzium, stärkt die Knochen und deckt zum großen Teil den Proteinbedarf des Tages - so denken viele Menschen. Doch dass pflanzliches Protein auch über Hülsenfrüchte bezogen werden kann, bedenken die wenigsten. Hierfür findet sich ebenfalls ein extra Kapitel in Vegan Klischee ade. Was die anderen Lebensmittelgruppen Vollkorngetreide, Obst und Gemüse alles zu bieten haben, lest selbst! Gesondert erläutert er die Kontroverse um Sojaprodukte und deren negativ behaftete Publicity und gibt hierzu dem Leser ein wissenschaftliches Werkzeug an die Hand, kritischen Stimmen entgegen treten zu können. Sein Ziel ist erreicht: Niko Rittenau erschafft mit seinem Buch ein Grundlagenwerk für jeden, mag er vegan oder ernährungswissenschaftlich interessiert sein. Skeptiker oder Befürworter, egal mit welcher Einstellung es gelesen wird, das Buch schafft es, Vorbehalte zu entkräften und mit den Mythen und Klischees rund um die kritisch behafteten Nährstoffe aufzuräumen. Weg von den gängigen Klischees Selen, Jod, Eisen und ganz besonders Vitamin B12 - all diese Nährstoffe sind in Bezug auf die vegane Ernährung in Verruf geraten. Der klassische Veganer leidet an Nährstoffmangel noch und nöcher, so ist oft noch der allgemeine Eindruck in der Gesellschaft. Niko Rittenau räumt gründlich mit den Klischees auf. Auch wenn Kritiker es nicht glauben mögen, Ernährungsexperten sind der Meinung, dass die rein pflanzliche Ernährung dem menschlichen Körper gut tut: ,,[...] durch eine gezielte Lebensmittelauswahl und gute Planung ist es möglich, eine vegane Kost zusammenzustellen, bei der kein Nährstoffmangel auftritt. (Veröffentlichung DGE-Autor) Gewappnet für Kritiker Schlussendlich stellt Niko Rittenau mit seinem wissenschaftlich fundierten Ratgeber die Weichen für einen offenen, ehrlichen Umgang mit der rein pflanzlichen Ernährung. Mit bestem Wissen und Gewissen trägt er den aktuellsten wissenschaftlichen Kenntnisstand zusammen und macht es für die breite Masse zugänglich. Kein Thema kommt zu kurz, kein Mythos bleibt unangetastet. Es ermöglicht jedem Leser, sich ein umfassendes Bild zu machen und seinen eigenen Speiseplan zu bereichern. Dabei liegt dem passionierten Koch jedoch eines weiterhin am Herzen:  ,,Bei aller Wichtigkeit einer gut geplanten veganen Ernährung sollte dabei aber die Freude am Essen niemals auf der Strecke bleiben, und es gilt eine Ernährungsweise zu finden, die alltagstauglich, machbar und genussvoll ist und das eigene Leben bereichert und nicht unnötig verkompliziert. Über den Autor Der gebürtige Österreicher hat sich in seinen jungen Jahren schon früh mit dem Veganismus und einer rein pflanzlichen Ernährung auseinandergesetzt, wie er uns in diesem Interview berichtet. Begonnen als Vegetarier, absolvierte er während seiner Touristikausbildung eine Nebenqualifikation als Koch. Niko Rittenau ist mittlerweile studierter Ernährungsberater und geht neben seinen Kochkursen und Shows mit Vorträgen auf Tour oder lehrt als Dozent an dem Plant Based Institute, für das er ebenfalls Mitbegründer ist. Er ist der Meinung:  ,,Eine vegane Ernährung ist nicht die Lösung für alle Probleme dieser Welt und auch nicht das Wundermittel, zu dem es manchmal ernannt wird, aber es ist eine sehr einfache und effiziente Möglichkeit, Umwelt- und Tierschutz mit gesunder Ernährung zu kombinieren. In der Essentials Masterclass Vol.2 lernst du die wichtigsten Ernährungsgrundlagen und trainierst deine Fertigkeiten für eine abwechslungsreiche pflanzliche Küche die einfach begeistert. Im neuen Online-Seminar geht es von wichtigen theoretischen Grundlagen mit Ernährungswissenschaftler Niko Rittenau und Tipps aus dem praktischen Koch-Nähkästchen von Profikoch Sebastian Copien über die Zubereitung von wundervollen und süchtig machenden Käsealternativen wie Mozarella, Schmelzkäse und Mandelricotta hin zu bunt-knackigen Salaten mit aromatischen Dressings, um allen Salat Miesepetern das gesunde Grün näher zu bringen. Buch Vegan-Klischee ade! direkt online bestellen Ab sofort könnt ihr das Buch Vegan-Klischee ade! kaufen. Niko Rittenau räumt wissenschaftlich fundiert mit den häufigsten Vorurteilen gegenüber der veganen Ernährung auf. Evidenzbasiert, aber allgemein verständlich, beantwortet das Buch wichtige Fragen zur Versorgung mit essentiellen Nährstoffen wie Protein, Eisen, Calcium, B12, Omega 3 und weiteren. Bei richtiger Auswahl und Zubereitung der Lebensmittel kann eine vegane Ernährung gesundheitsförderlich und effektiv in der Prävention chronisch-degenerativer Erkrankungen sein - und dieser Ratgeber zeigt worauf es dabei ankommt. Es wird auch erläutert, warum manche Ernährungsgesellschaften eine vegane Ernährung für alle Altersgruppen empfehlen, während andere davon abraten.   *** Gewinnspiel *** Wir  verlosen zwei Bücher ,,Vegan-Klischee ade! von Niko Rittenau.  Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Voraussetzungen für die Teilnahme am Gewinnspiel:  Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum gerade du dieses Buch haben möchtest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Vegan-Klischee an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 09.04.2019 um 12:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 10.04.2019 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook oder Instagram und wird in keiner Weise von Facebook oder Instagram gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Anzeige, da dieser Artikel Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Danke, dass du unsere Arbeit unterstützt.

10 Rezepte für schöne Haut und Haare

21. März 2019 Deutschland is(s)t vegan 

10 Rezepte für schöne Haut und HaareStrahlende Haut, ein frischer Teint und kräftiges, glänzendes Haar: Wer die richtigen Lebensmittel isst, leuchtet von innen. Wir zeigen euch zehn Rezepte für schöne Haut und Haare. Haare und Haut sind der Spiegel unseres Gesundheitszustands. Ausreichend Wasser trinken, Sport und mindestens sieben Stunden Schlaf tragen zu einer schönen Haut bei. Stress hingegen kann sich in Hautunreinheiten und Haarausfall äußern. Eine ausgewogene Ernährung mit möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln fördert ebenfalls ein frisches und gesundes Aussehen. Mit diesen zehn Rezepten für schöne Haut und Haare könnt ihr Beauty Food ganz leicht in den Alltag integrieren. Grünes Blattgemüse für den Glow Wer auf der Suche nach Rezepten für schöne Haut und Haare ist, sollte auf jeden Fall viel grünes Blattgemüse zu sich nehmen. In Spinat, Grünkohl, Chlorella und Spirulina stecken unter anderem Chlorophyll, sowie zahlreiche Spurenelemente und Mineralien wie zum Beispiel Zink, Kalzium, Kalium, Magnesium, Mangan und Phosphor. Bitteres Blattgemüse wie Mangold, Kohl und Spinat regen die Ausscheidungsorgane an. Dadurch muss die Haut nicht einspringen, um den Körper zu entgiften. Unreine Haut und Ausschläge können ein Zeichen sein, dass Darm, Nieren, Lunge oder Leber überlastet sind. Für Veganer dient grünes Blattgemüse zudem als guter Eisenlieferant. In unserer roh-veganen, grünen Protein-Bowl sind alle Vitamine und Beauty-Booster des Grünkohls enthalten. Durch Beeren versorgt ihr euren Körper zudem mit Antioxidantien . Foto: Michael Groll Vitamin A: Karotten für einen schönen Teint Karotten sind nicht nur gut für die Augen, sondern auch für schöne Haut und Haare. So enthält das Wurzelgemüse Beta-Carotin, die dem Beauty Food seine orangene Farbe verleihen. Durch das Provitamin A wirkt Beta-Carotin als Hautschutzmittel gegen DNA-Schäden, die beispielsweise durch Sonne entstehen können. Außerdem helfen Karotten mit ihrem hohen Anteil an Vitamin A bei Haarausfall, trockene Haaren und spröden Nägeln. Des Weiteren unterstützt Vitamin A den Einbau von Eisen, was für schöne Haut und Haare ebenfalls wichtig ist. Bereits mit einer großen Karotte täglich können Veganer ihren Bedarf an Vitamin A decken. Ein weiterer Pluspunkt: Karotten wachsen regional von März bis Dezember in Deutschland. Karotten müssen nicht immer roh oder als Saft zu sich genommen werden. So lassen sie sich auch gut beim Backen und Kochen integrieren. In unserem Rezept für eine vegane Bolognese steckt neben Karotten auch noch jede Menge Eiweiß! Nährstoffbombe Haferflocken Haferflocken sind vollgepackt mit Zink, Calium, Eisen, Magnesium und Biotin. Mit einer Schüssel Haferflocken am Morgen versorgt ihr Haut, Haare und Nägel bereits zum Frühstück mit wichtigen Nährstoffen.  Schon 100 Gramm Haferflocken decken 50 Prozent des Tagesbedarfs an Zink. Das Spurenelement wirkt Haarausfall entgegen, beschleunigt die Wundheilung und wird für die Zellerneuerung benötigt. Hier findest du unser Rezept für ein tolles Haferflocken-Porridge. Du hast wenig Zeit? Dann ist dieses Blitz-Rezept für Haferbrei mit Banane in nur 5 Minuten genau das richtige für dich. Foto: Michael Groll Vollkornprodukte für B-Vitamine B-Vitamine, Zink, Eisen und Antioxidantien: Vollkornprodukte lassen sich als gesunde Ballaststoff-Quelle gut in den Alltag integrieren und tragen gleichzeitig zur Schönheit bei. Wer bei Vollkornprodukten ausschließlich an glutenhaltige Lebensmittel denkt, liegt falsch. Pseudo-Getreide wie Quinoa, Amaranth, Hirse oder Buchweizen gehören ebenfalls in diese Lebensmittelgruppe. Unser Rezept für das gesunde Vollkornbrot beinhaltet zudem noch Kürbiskerne. Die Samen besitzen einen hohen Anteil an Zink. Ohne das Spurenelement kann der Körper keine neuen Haut- und Haarzellen bilden. Eingerissene Mundwinkel, Haarausfall und brüchige Nägel sind oft Zeichen eines Zinkmangels. Des Weiteren zählen Kürbiskerne zu den eisenreichsten pflanzlichen Lebensmitteln. Eisen transportiert Sauerstoff im Blut und wirkt so einer blassen, fahlen Haut entgegen. Für alle, die gerne ein leckeres, sättigendes Frühstück mit besonders hoher Nährstoffdichte essen möchten, ist dieses Rezept genau das Richtige. Das Powerfrühstück ist obendrein sehr schnell zubereitet und enthält dank Quinoa, geschälter Hanf- und Chiasamen alle neun essentiellen Aminosäuren, die dir Power für den Tag geben, sowie dein Immunsystem und den Aufbau neuer Zellen unterstützen. Gesunde Fette für schöne Haut und Haare Nicht alle Fette sind schlecht! Für eine reine Haut und kräftiges Haar sind Lebensmittel mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren wichtig. Pickel, schuppige oder glänzende Haut verbessern sich, wenn täglich ungesättigte Fettsäuren eingenommen werden. Lebensmittel wie Chia- und Leinsamen oder Walnüsse wirken entzündungshemmend . Außerdem verbessern sie die Spannkraft der Haut und versorgen das größte Organ des Menschen mit Feuchtigkeit. Eine handvoll Walnüsse (30 Gramm) reichen schon aus, um den Tagesbedarf an Omega-3 zu decken. Das Superfood lässt sich gut ins Müsli integrieren oder in Form von Energy-Balls verarbeiten. Unser Rezept für diese findet ihr hier. Linsen und Tofu versorgen Haare und Haut mit Protein In jeder Zelle unseres Körpers befindet sich Eiweiß, und auch Haare und Haut bestehen größtenteils aus Proteinen. Als gute vegane Protein-Quelle eignen sich Linsen, die zudem noch das Beauty-Vitamin Zink enthalten. Aber auch der Klassiker unter den pflanzlichen Eiweißlieferanten kann sich sehen lassen: Tofu besitzt einen Eiweißgehalt von 10 bis 20 Gramm pro 100 Gramm und wirkt so einem schlaffen Bindegewebe entgegen. Proteinreiche Lebensmittel unterstützen zudem die Wundheilung. Eine bunte Vielfalt an Gemüse, das eure Haut und Haare mit wichtigen Nährstoffen versorgt, steckt in unserem Gemüsecurry. Für ausreichend Protein sorgen die Kichererbsen. Liebst du es am Wochenende ausgiebig zu frühstücken? Wie wäre dieses Rezept für Scrambled Tofu mit selbstgebackenen glutenfreien Amaranthbrot? Ein echter Sattmacher!  Foto: Michael Groll Beeren als natürliches Anti-Aging-Mittel Klein, aber voller wichtiger Vitamine und Antioxidantien: Egal ob heimische Himbeeren sowie Heidelbeeren oder exotische Varianten des Superfoods wie die Açaí-Beeren aus den Tropen - Beeren sind wahre Beauty-Früchte. Beeren haben eine hohe Schutzwirkung gegen freie Radikale, die zur vorzeitigen Hautalterung führen. Dabei gilt: je dunkler die Beere, desto gesünder.  Denn vor allem die dunkleren Beeren enthalten Pflanzenstoffe, die eine antioxidative Wirkung haben. Mit unserem Rezept für die Rohkost-Beeren-Torte mit Blaubeeren könnt ihr gesund naschen. Blaubeeren lindern Entzündungen. Für einen höheren Eisengehalt könnt ihr einfach die dunklen Früchte mit Himbeeren ersetzen.

Pilze - pflanzliches Eiweiß deftig aromatisch

10. November 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Pilze - pflanzliches Eiweiß deftig aromatischPilze sind kleine Wucherwunder der Natur, die reichlich Eiweiß enthalten und unseren Hunger nach deftiger Küche stillen können. Sie ernähren sich von den organischen Komponenten ihrer Umgebung. Diese schließen sie mit Hilfe enzymatischer Prozesse auf und machen sie für sich verwertbar. Dazu schütten sie über ihre Hyphen (Wurzelhaare) Verdauungsenzyme aus, die den Untergrund, auf dem sie sich angesiedelt haben, zersetzen und in seine organischen Bestandteile zerlegen. Diese (Elektrolyte, Einfachzucker, Aminosäuren und Wasser) wiederum, können sie dann über die Spitzen ihrer Hyphen aufsaugen. Das Geflecht all dieser Wurzelhaare breitet sich unterirdisch flächenhaft aus und kann sich sehr weit in alle Richtungen erstrecken. Was wir oberirdisch sehen können, ist lediglich der Fruchtkörper. Vermehren können sich Pilze zum Einen über Sporen, die über ihren Fruchtkörper in die Umgebung abgegeben und mit dem Wind fort getragen werden. Zum anderen wächst ihr Myzel unterirdisch sehr weit voran, so dass sie auch auf diesem Wege Ihre Umwelt erobern und sich ausbreiten können. Die Aufgabe von Pilzen im natürlichen Biotop Ihre Hauptaufgabe in der Natur besteht darin, organische Substanz in einfachere Verbindungen zu zersetzen und diese in ihrem Myzel im Boden zu speichern wie ein Schwamm. Andere Pflanzen können diese Nährstoffe dann vereinfacht aufnehmen und davon zehren. Eine Art natureigenes Recyclingsystem quasi. Insofern sorgen Pilze für fruchtbaren Boden und einen lockere Dauerhumusschicht. Natürlich gibt es unter ihnen auch schädliche Zeitgenossen, die auf Kosten ihrer Umgebung existieren und diese ausbeuten. In der Regel ist die Symbiose zwischen Pilz und Untergrund aber eine beidseitig lukrative. Pilze, kulinarisch interessant ... Für den Menschen sind unter sämtlichen existierenden Pilzen vor allem die Speisepilze interessant und solche, die wir als Hefen oder ,,Kulturen bezeichnen. Hefepilze sind in der Bäckerei von großer Bedeutung, sowie bei der alkoholischen Gärung zur Herstellung von Wein, Bier und hochprozentigen Spirituosen. Selbst in der Kakao-Verarbeitung macht man sich Pilze zu Nutze. Und bei der Herstellung von Probiotischem und Gereiftem (z.B. klassische Sojaprodukte /­­ Käse), sowie jeglicher Art fermentierter Lebensmittel (Sauerkraut /­­ Kimchi) spielen Pilz-,,Kulturen eine bedeutsame Rolle. Photo: Michael Groll Photo: Michael Groll ... und ernährungsphysiologisch betrachtet, ein spannendes Lebensmittel Gewöhnliche Speisepilze, wie der Kräutersaitling, der Austernpilz, der Champignon, der Engerling oder auch Shiitake, kommen heute meist nicht mehr aus freier Natur, sondern aus dem Gewächshaus. Welch Vorteil für alle unter uns, die sich in freier Wildbahn nicht zurecht finden würden und nie gelernt haben, essbare von giftigen Pilzen zu unterscheiden. Denn Pilze sind wahre Nährstoffbomben auf unserem Teller. Sie strotzen nur so vor essentiellen Aminosäuren (Protein = Eiweiß), hochwertigen Kohlehydraten und reichlich Ballaststoffen. Neben Kalzium und Magensium, liefern sie uns auch Mangan, Zink und Selen und viele Vitamine der B-Gruppe. Als eines der wenigsten Lebensmittel, können sie uns in kleinen Mengen sogar mit Vitamin D versorgen. Wegen ihres intensiven Aroma, den man durch gekonnte Zubereitung außerdem gut hervorheben kann, eignen sie sich sogar, den Platz der Fleischbeilage auf dem Teller einzunehmen. Sie sind Träger von Umami, einem Geschmack der uns das Wasser im Munde zusammen laufen lässt und haben auch in ihrer Konsistenz etwas fleischig Saftiges. Schön mariniert und kross gebraten, oder im Schmortopf als Gulasch eingekocht, verwöhnen sie uns im Herbst mit deftigen Aromen und ihrer unverwechselbaren Note. Kleiner Küchentipp: Pilze sollten grundsätzlich trocken gereinigt und gesäubert werden. Werden sie in zu viel Wasser gewaschen oder gar in Wasser schwimmend geputzt, saugen sie sich voll wie ein Schwamm und werden später bei der Zubereitung lasch und matschig.   Photo: Michael Groll Rezept für gefüllte Riesenchampignons für 4 Personen - 40 min - 4 Riesenchampignons - 100 g Räuchertofu - 100 g Rucola - 40 g Walnüsse - 1 Zehe Knoblauch - 1 EL Tamari - etwas Rauchsalz - etwas Paprikapulver, edelsüß - abgeriebene Schale einer Zitrone - etwas Zitronensaft - ggf. Prise Salz und frischer Pfeffer zum Abschmecken 1.) Die Riesenchampignons mit einem Pinsel oder einem Küchentuch von Erdresten befreien. Dann die Stiele heraus drehen und die Pilze bei Seite legen. 2.) Die Stiele, den Räuchertofu, etwas Rucola, die Walnüsse und den Knoblauch grob klein schneiden und mit dem Tamari, dem Salz und der Zitronenschale mixen. Das geht am besten in einem hohen Gefäß mit dem Zauberstab ODER mit einem Aufsatz für den Handmixer, der mit Häckselmesser arbeitet. 3.) Die Creme mit Zitronensaft und ggf. mit etwas mehr Gewürzen abschmecken und in die entstielten Champignons einfüllen. 4.) Im vorgeheizten Ofen bei 170°C Umluft 20-25 min backen. Dazu passt ein einfacher Rucola-Salat mit etwas Zitronensaft und Olivenöl mariniert und frisch gebackenes Brot. Der Beitrag Pilze - pflanzliches Eiweiß deftig aromatisch erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegane Brownies aus Medjool Datteln

29. Juli 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Brownies aus Medjool DattelnWie wäre es denn mit einem Brownie Rezept, welches super schokoladig, aber dennoch gesund ist? Die wichtigste Zutat für dieses vegane Brownies Rezept sind Medjool Datteln. Die Medjool Dattel wird nicht umsonst die Königin der Datteln genannt. Sie gehört unverkennbar zu den größten und köstlichsten Datteln. Auch wenn diese vielleicht etwas runzelig aussehen, schmeckt sie als gesunder Snack umso besser. Wenn wir eine dieser Datteln essen, dann schmecken wir Karamell, Honig, Marzipan, Schokolade... Einfach zuckersüß und unglaublich lecker. Eine tolle, vegane Süßigkeit! Der einzigartige Geschmack dieser besonderen Sorte macht sie zur beliebtesten ihrer Art. Im Vergleich zu anderen Dattelsorten, die man in mittlerweile in jedem Supermarkt bekommt, merkt man einen deutlichen Unterschied in Konsistenz und Geschmack! Kleiner Tipp: Derzeit gibt es die Medjool Datteln bei Keimling im Angebot! Alternativ kann man die Datteln im türkischen Supermarkt ebenfalls meist günstig kaufen! Medjool Datteln sind ein Naturprodukt und werden komplett naturbelassen. Sie sind also frei von Zusätzen wie Schwefel oder Zucker, deshalb solltet ihr sie möglichst kühl lagern – am besten im Kühlschrank. Wusstet Ihr, dass früher die Medjool Datteln aufgrund ihrer Kostbarkeit nur königlichen Personen vorbehalten wurden? Heute können wir zum Glück alle diese Leckerei genießen...   Am liebsten essen wir die Datteln als Snack zwischendurch. Aufgrund des hohen Kalium-, Kalzium- sowie Magnesiumgehalts sind sie auch ein optimaler Energiespender. Sie eigenen sich jedoch auch hervorragend zum Süßen von veganen Smoothies, Müslis und auch beim Backen kann man sie verwenden. Sie sind also eine super Alternative zu Zucker! Probiert doch auch mal eine selbstgemachte Dattelpaste als Brotaufstrich! Heute haben wir ein leckeres schokoladiges und gesundes Brownie Rezept für euch: Rohe Brownies mit einer ,,Geheimzutat, die sie besonders saftig machen! Mit dem zusätzlichen Schokoladen-Topping besteht Suchtgefahr! Die Zubereitung ist sehr einfach und schnell. Am besten verwendet ihr eine kleine Küchenmaschine oder einen Hochleistungsmixer!     Ihr braucht für dieses Rezept gar nicht so viel Zutaten: Echter Kakao, Datteln statt Zucker, Haferflocken und Nüsse… Schon habt ihr ein vollwertiges und gesundes, veganes Dessert. Eine perfekte Alternative bei Gelüsten nach etwas Süßem!         Vegane Brownies aus Medjool Datteln Zutaten: Für die Brownies: 130 g Medjool Datteln 50 g Mandeln 45 g Haferflocken 30 g Kakao 2 EL Kokosöl 1 Karotte – Geheimzutat   Für das Topping: 4 EL Kakao 2 EL Pflanzenmilch (warm) 2 EL Ahornsirup/­­Agavendicksaft 1 EL Kokosöl   Zubereitung: Alle Zutaten für die Brownies in den Mixer geben und zu einer klebrigen, aber noch leicht bröseligen, Masse verarbeiten. Wenn es zu feucht ist, könnt ihr noch ein paar Haferflocken dazu geben. Die Masse anschließend auf eine mit Backpapier ausgelegte Form drücken. Am besten funtkioniert das mit feuchten Händen. Wenn eure Form zu groß ist, dann drückt die Masse einfach auf einem Teller zu einer rechteckigen Form. Für das Topping der veganen Brownies die Zutaten so lange verrühren, bis es schön geschmeidig ist. Danach gleichmäßig über die Brownie Masse geben. Nun alles für etwa 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, bis alles fest geworden ist. Dann könnt ihr die leckeren Raw Brownies in Stücke schneiden und kalt genießen. Guten Appetit!   Tipp: Wenn die Datteln zu trocken sind, dann für etwa 30 Minuten in warmes Wasser einlegen oder auch direkt etwas Wasser zur Masse geben!   Der Beitrag Vegane Brownies aus Medjool Datteln erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

biozentrale - Bio-Pionier mit tollem Onlineshop

23. Juni 2017 Deutschland is(s)t vegan 

biozentrale - Bio-Pionier mit tollem OnlineshopKommt dir die Marke biozentrale bekannt vor? Vielen wahrscheinlich erstmal nicht, obwohl es die ersten Produkte von biozentrale schon 1976 gab - ein wahrer Pionier in der Bioszene also. Die Produkte findest du tatsächlich aber in vielen Supermärkten, z.B. bei Rewe oder Edeka. Das Unternehmen fördert eigene Anbauprojekte und gibt sich selber deutliche strengere Richtlinien bei der Beschaffung von Rohstoffen und der Verarbeitung als die EU-Richtlinien es vorsehen. Sehr vorbildlich! Das Sortiment ist groß und wächst weiter: Produkte zum Kochen und Würzen, Brotaufstriche, Superfoods, Pasta, Müsli, asiatische Spezialitäten, Essig & Öle, Backartikel, Snacks und Süßigkeiten - die ganze Bandbreite wird angeboten. Unter dem Label ,,BioKids findet man für eine jüngere Zielgruppe passende Produkte wie Fruchtmus, Tomatensauce oder Bären-Pasta. Praktischerweise kann man all diese Produkte auch online im schön gemachten und übersichtlichen Online-Shop von biozentrale kaufen. Wer ganz gezielt nach ausschließlich veganen Produkten sucht, wird in der Kategorie ,,Vegane Welt fündig. Menschen, die auf Gluten verzichten, finden auch hierzu eine passende Kategorie. Bio- und Rezepteboxen Interessant sind auch die vielen angebotenen Bio-Boxen, z.B. die ,,Probier-Box-Vegan. Du kannst aus einer Menge thematisch zusammengestellter Boxen auswählen, von der ,,Smoothie-Mixbox über die ,,Studentenküche Vorratsbox bis hin zur ,,Orientalischen Genussbox. Super praktisch ist, dass du auch hier nach rein veganen Boxen filtern kannst. Außerdem werden noch Rezepte-Boxen angeboten, die 3 Rezepte und alle nötigen Zutaten (außer der frischen Ware) enthalten. Hier scheint es aber noch kein rein veganen Optionen zu geben. Der Onlineshop von biozentrale bietet außerdem eine Rezeptedatenbank und einen Blog. Ab 39,95 Euro kannst du übrigens Versandkostenfrei bestellen, außerdem gibt es 5 bzw. 10% Rabatt bei Bestellungen mit einem Wert von über 24,95 Euro bzw. 49,95 Euro. Proteinreiche Alternativen zu Getreidemehlen Interessant ist die Mehl-Abteilung. Klingt langweilig, oder? Ist es aber gar nicht, denn die meisten von uns verwenden regelmäßig Mehl zum Backen oder Kochen. Viele aber möchten kein Weizenmehl verwenden oder müssen (oder möchten) auf glutenhaltige Lebensmittel verzichten. Es lohnt daher mal ein Blick auf die Alternativen, und davon gibt es inzwischen einige, auch im Onlineshop von biozentrale, z.B.: - Kokosmehl - Amarantmehl - Quinoamehl - Kichererbsenmehl   Das Kokosmehl ist glutenfrei, besteht zu 100% aus der Kokosnuss, ist sehr proteinreich. Gut zu verwenden für exotische schmeckendere Backwaren, wo ein Hauch Kokos gut passt. Auf der Rückseite der Verpackung gibt es ein Rezept für Kokos-Mandel-Bällchen, klingen sehr lecker. Auch Quinoamehl ist glutunfrei und sehr proteinreich. Wie Quinoa ist auch Amaranth ein sogenanntes ,,Pseudo-Getreide (gehört biologisch nicht zu den Getreiden, wird aber ähnlich verwendet), das bei den Inkas als heiliges Wunderkorn galt, und dort ein Hauptnahrungsmittel darstellte. Der Name ,,Amaranth (kann mit oder ohne ,,h am Ende geschrieben werden) geht aufs griechische zurück: „amarantos“ bedeutet „unsterblich“. Quinoa und Amaranth haben in Sachen Nährwerte die Nase im Vergleich zu herkömmlichen Getreidesorten ganz weit vorne - nicht zuletzt als hervorragende Proteinquellen bei einer veganen Ernährung. Amaranth z.B. enthält viel Kalzium, Eisen und Magnesium, zudem wertvolle Fettsäuren, reichlich Ballaststoffe und eben Proteine. Absolut empfehlenswert, mal statt Weizen, Dinkel & Co. diese glutenfreien und gesunden Getreidealternativen auszutesten! Kichererbsenmehl eignet sich gut zur Bindung, aber auch als Grundlage für orientalische Gerichte wie Falafel, ist ebenfalls glutenfrei und reich an Protein. Ein Blick auf den Vergleich der Mehlsorten-Nährwerte zeigt, dass die Weizenalternativen sich durchaus sehen lassen können, mit einem höheren Protein- und Ballaststoffgehalt. Pro 100 g Kokos Quinoa Amaranth Kichererbsen Weizen Brennwert (Kalorien) 384 352 401 336 339 Eiweiß 21 g 15 g 16 g 19 g 14 g Kohlenhydrate 34 g 59 g 57 g 44 g 71 g Fett 9,9 g 5 g 8,8 g 5,9 g 2,5 g Gesättigte Fettsäuren 8,7 g 0,5 g 2,1 g 1,1 g 0,5 Ballaststoffe 28 g 6,6 g 16 g 16 g 3,5 g Wir haben mal was richtig leckeres aus Amaranthmehl gemacht: Das Rezept für den Amaranth Smoothie haben wir natürlich auch ausführlich für euch ausgeschrieben.  Gewinnspiel Wir verlosen 3 Backfreu(n)de-Boxen an unsere FANS, in der ihr u.a. zwei der gerade vorgestellten Mehlsorten findet und mehr.   Wie kannst du gewinnen? Sei Fan von Deutschland is(s)t vegan, nenne uns eine(n) Freund(in), der oder die gerne gemeinsam mit dir backt und hinterlasse einen netten Gruß! Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich auch jederzeit willkommen. Hinweis: Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am 29.06.2017 um 9 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 29.06.2017 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User ab 18 Jahren aus Deutschland, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.   Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit biozentrale. Vielen Dank für die Unterstützung. 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High Carb ist das neue Low Carb (1/2)

8. April 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Kohlenhydrate machen dick, verursachen Diabetes und sind neben mangelnder Bewegung einer der Hauptgründe für viele andere ,,Wohlstandskrankheiten, so sagt man zumindest. Dass Inaktivität, also mangelnde Bewegung, allerdings selbst in bewegungsarmen Ländern wie den USA im Jahr 2010 lediglich Platz 5 bei den führenden Todesursachen und Platz 6 bei den führenden Ursachen für Invalidität erzielte, sollte uns bereits neugierig machen, was denn der bedeutendste Risikofaktor für einen frühzeitigen Tod bzw. Invalidität ist. Und die Antwort lautet: unsere Ernährung. In Teil eins widmen wir uns der Frage, wie überhaupt der Hype um „Low Carb“ entstanden ist, warum manche Menschen wieder wie in der Altsteinzeit leben möchten und was internationale Ernährungsgesellschaften dazu sagen. Natürlich ist ein gesundes Maß an Bewegung wichtig, aber nichts in unserer Macht stehende wird so sehr darüber entscheiden, wie gesund wir bleiben, wie die tägliche Entscheidung, was wir essen. Dr. Michael Greger benennt die drei größten Risikofaktoren für unsere Gesundheit folgender Maßen: Frühstück, Mittagessen und Abendbrot. Diese mit einem Augenzwinkern getätigte Aussage hat einen wahren Kern: Während zwar die Rate an mangelernährten Menschen Stück für Stück rückläufig ist, ist an ihre Stelle eine ganze Reihe an Überflusserkrankungen getreten, die uns selbst viele Lebensjahre und unser Gesundheitssystem viele Millionen Euro kosten und im Grunde vermeidbar wären, wenn wir anders essen würden. Begib dich auf deine eigene Recherche Ich weiß, dass man sich im Leben nicht über alles Gedanken machen kann und dies auch nicht muss. Es ist vernachlässigbar, ob wir nun einen Vitamix oder einen Bianco Hochleistungsmixer kaufen oder einen Laptop von Apple oder HP kaufen. Natürlich mag es sein, dass der eine besser als der andere ist, aber beide werden ihren Job erledigen. Genauso wie es die meisten anderen alltäglichen Dinge tun werden. Jeder Fernseher wird uns die Abendnachrichten zeigen und jeder MP3-Player unsere Lieblingsmusik abspielen. Beim Kauf all dieser Dinge kann man sich auch von mir aus auf die Reviews auf einem Portal wie Amazon verlassen. Aber wenn es um unsere Ernährung und damit um unsere eigene Gesundheit geht, würde ich vorschlagen, dass wir uns selbst eigenständig darüber informieren und uns nicht darauf verlassen, was wir als Kinder beigebracht bekommen oder wir in irgendeinem Forum, Blogpost oder Buch gelesen haben. Das gleiche gilt auch für diesen Artikel: Glaub nicht einfach, was du hier liest, sondern begib dich auf deine eigene Recherche und informiere dich so akribisch darüber, als würde dein Leben davon abhängen. Denn im Grunde tut es das auch. High Carb VS Low Carb Natürlich geht es bei Ernährung um Geschmack. Aber es geht auch um die Zukunft unseres Planeten und seinen limitierten Ressourcen. Und es geht um das Leben von Milliarden Lebewesen, die wir essen und Millionen weitere, die an den Folgen des Konsums dieser Lebewesen erkranken und sterben. Daher schlage ich vor, dass wir die grundlegendste aller Ernährungsfragen etwas ausführlicher beleuchten: Sollte die Basis unserer Ernährung pflanzlich und damit kohlenhydratbetont sein oder ,,Low Carb mit jeder Menge tierischer Produkte, wie es viele Fitness-YouTuber ohne irgendeine akademische Ausbildung im Ernährungsbereich vorschlagen? Low Carb rein pflanzlich? Das ist Quatsch! Manche Leute würden vorschlagen, dass man ja auch ,,Low Carb rein pflanzlich essen kann und es wurden sogar Bücher zu diesem Thema verfasst, aber das ist Quatsch. Der Hauptmakronährstoff der meisten pflanzlichen Lebensmittel sind Kohlenhydrate und wenn wir uns isokalorsich, also kaloriendeckend, vegan ernähren möchten und abgesehen von purem Öl, Avocados, Oliven und einigen sehr fettreichen Samen auch noch andere Dinge essen wollen, betreiben wir bereits keine ,,Low Carb Ernährung mehr. ,,Low Carb Vegan ist also schon fast ein Oxymoron, weil diese Begrifflichkeiten sich gegenseitig widersprechen. Die Kategorien ,,High Carb und ,,Low Carb sind natürlich viel zu sehr vereinfacht. Es gibt wie erwähnt sehr gesunde ,,Low Carb-Lebensmittel wie Avocados, Nüsse, Samen und einige weniger gesunde ,,High Carb-Lebensmittel wie Lollies oder Zimtschnecken. Wenn ich von ,,High Carb spreche, dann spreche ich aber nicht von Weißmehlbrötchen, heller Pasta und Süßigkeiten, sondern von einer Ernährung, deren Basis vollwertige Getreide, Hülsenfrüchte, Nüsse, Obst und Gemüse sind. All diese Lebensmittel enthalten den Großteil ihrer Kalorien in Form von Kohlenhydraten und können so dieser Ernährungsform zugeordnet werden. Diese Lebensmittelgruppen bildeten auch die Grundlage der Nahrung aller Menschen der vergangenen Jahrhunderte, die in den sogenannten ,,Blue Zones gelebt haben. Diese ,,Blue Zones bezeichnen Teile auf der Welt, in denen Menschen überdurchschnittlich alt werden und selbst im hohen Alter noch körperlich aktiv und gesund sind. Zu diesen Zonen gehören unter anderem Okinawa (Japan), Sardinien (Italien), Nicoya (Costa Rica), Ikaria (Griechenland) und die Siebenten-Tages-Adventisten in Loma Linda (Kalifornien). Alle ,,Blauen Zonen sind geprägt von einer Ernährungsweise, die entweder auf Getreide oder stärkehaltigen Wurzeln und Hülsenfrüchten aufbaut und zu einem überwiegenden Teil pflanzlich ist. Also das genaue Gegenteil jeder Paleo-, Atkins- oder anderer ,,Low Carb-Ernährungsweisen. Anhänger der Steinzeitdiät beziehen sich in ihren Ausführungen stets auf die Ernährungsweise in der Altsteinzeit vor über 10.000 Jahren und geben diese als Vorbild für eine gesunde Ernährungsweise an. Abgesehen von der Tatsache, dass es gar keine einheitliche Steinzeiternährung gab, weil diese je nach klimatischen Bedingungen in vielen Teilen der damaligen Welt anders zusammengestellt war, wurden zu dieser Zeit auch keine Langlebigkeitsphänomene beobachtet und generell hatten Menschen in der Altsteinzeit wenig vorzuweisen, was sie zu einem geeigneten Vorbild für unsere aktuelle Bevölkerung macht. Ob der Großteil der Menschen in der Altsteinzeit tatsächlich auch nur im Ansatz so viel Fleisch gegessen hat, darf darüber hinaus auch angezweifelt werden. Wieso orientieren wir uns aber überhaupt an ihnen und nicht eher an den Bewohnern der ,,Blue Zones? Hochkultur oder Höhlenmensch? Wenn wir unbedingt weiter zurück in die Geschichte blicken möchten, dann rate ich aber auch dazu, nicht gleich in die Altsteinzeit zu gehen, sondern lediglich ein paar tausend Jahre zurück zu all den Hochkulturen dieses Planeten. Jede Hochkultur in der späteren Evolution des Menschen konnte sich nur aufgrund des Ackerbaus und der damit verbundenen Sicherstellung der Nahrungsversorgung zu eben dieser entwickeln. Wie der Artgenosse in seinem großartigen YouTube-Video ,,Hey Veganer, Fleisch hat uns intelligent gemacht auf den Punkt bringt, war es weniger das Fleisch, sondern zu Beginn eher das Erhitzen der Nahrung und später der Ackerbau, der unser Überleben sichern konnte. Es mag sein, dass auch die Jagd an sich und das damit verbundene agieren und kommunizieren in der Gruppe dazu beigetragen hat, dass sich unser Gehirn weiterentwickelt hat. Aber auch diese Evolution scheint mittlerweile abgeschlossen zu sein und selbst wenn Fleisch zu irgendeinem Zeitpunkt eine Rolle in der Evolution des Menschen gespielt hat, hat es für die Gegenwart keine Relevanz mehr. Wir werden nicht mehr intelligenter, wenn wir weiterhin Fleisch essen und wir entwickeln uns auch nicht zurück, wenn wir damit aufhören. Der reine Nährwert von Fleisch ohne entsprechende genetische Veranlagung und andere Einflussgrößen kann ohnehin kaum zu einer Entwicklung wie jener des Menschen führen. Denn wenn Fleisch alleine so viel bewirken könnte, würden Löwen und andere Raubtiere heute ebenfalls ähnlich schlau wie wir sein. Aber zurück zu den Hochkulturen, die wie wir komplexe soziale Strukturen, Schrift, Sprache und Kalenderwesen hatten und damit wesentlich weiter entwickelt waren als Menschen in der Altsteinzeit. Jede Hochkultur hat Ackerbau betrieben und sich dementsprechend kohlenhydratbetont ernährt. Gesättigte Fette, Cholesterin, Östrogenen & andere Wachstumshormone Der über Jahrtausende hinweg anhaltende Verzehr von stärkehaltigen Getreiden und Wurzeln hat außerdem dazu geführt, dass wir Menschen von allen Tieren den höchsten Gehalt an Amylase im Speichel und im Verdauungstrakt aufweisen. Das erleben wir ja auch beim Konsum von Milch, die viele skandinavische Bevölkerungsgruppen heute besser spalten können als andere Bevölkerungen, die historisch nie oder sehr selten im Erwachsenenalter getrunken haben. Im Gegensatz zum Getreide kommt die Milch allerdings mit jeder Menge gesättigter Fette, Cholesterin, Östrogenen und anderen Wachstumshormonen im Paket, an welche sich unser Organismus nicht im selben Maße adaptieren konnte und von daher würde ich trotzdem weiterhin von Milch abraten. Aber zurück zur Amylase. Amylase ist ein stärke-spaltendes Enzym, welches uns erlaubt, die Stärke im Getreide abzubauen und damit für uns verwertbar zu machen. Wenn wir physiologisch dazu gemacht wären, kohlenhydratarm bzw. ohne Getreide zu leben, warum sollten wir dann so beachtliche Mengen dieses Enzyms im Körper haben? Wie uns die Geschichte zeigt, wurden seit jeher Getreide im Orient, Reis in Ost-Asien, Mais in Mittelamerika und Kartoffeln in den Anden angebaut und als Grundnahrungsmittel verzehrt. Im Rahmen der Evolution passen sich Lebewesen an die Bedingungen der Außenwelt an. Und so haben wir über die Jahrtausende hinweg die Fähigkeit entwickelt, optimal mit einer kohlenhydratreichen Ernährung zu funktionieren. Vitamin C in vielen Obst- und Gemüsesorten Im Gegensatz zu ,,richtigen Fleischessern können Menschen auch Vitamin C nicht selbst bilden und sind dadurch auf die Zufuhr von Vitamin C durch die Nahrung angewiesen. Während Muskelfleisch, Milch und Eier beinahe frei von Vitamin C sind, finden wir dieses Vitamin in großer Menge in vielen Obst- und Gemüsesorten wie Tomaten, Paprika, Orangen, Zitronen, etc. Wenn wir also dem Beispiel der Paleoanhänger folgen und einen Blick zurück in die Geschichte werfen, kommen wir unweigerlich zum Ergebnis, dass sowohl jede Hochkultur unserer Geschichte als auch jene Bevölkerungsgruppen mit den meisten Hundertjährigen stets eine pflanzenbasierte, kohlenhydratreiche Ernährungsweise praktiziert haben. Warum sollten wir also etwas anderes tun? Aber der Mensch brauch doch Proteine?! Ja, der Mensch benötigt auch Proteine für seine Entwicklung. Die Frage ist aber eher, ob er tatsächlich so viel davon braucht, wie uns die Werbung und andere Medien suggerieren. Dass die menschliche Muttermilch im Gegensatz zu allen anderen Muttermilchsorten von Kuh, Schaf und Ziege über Ratte und Katze einen im Durchschnitt doppelt bis dreifach so hohen Kohlenhydratgehalt und nur einen viertel bis halb so hohen Proteingehalt hat, legt den Schluss nahe, dass wir Kohlenhydrate sehr gut verwerten können und diese auch in großer Menge brauchen. Außerdem zeigt es uns, dass die Rolle von Protein wohl ein wenig überschätzt wird. Immerhin ist die Muttermilch jenes Lebensmittel, dass sich in der Evolution am besten an die Bedürfnisse des Menschen angepasst hat und einen Menschen in jener Zeit, in der das schnellste Wachstum erfolgt, optimal versorgt. Wenn man besonders ,,natürlich leben möchte, kann man außerdem mal versuchen, mit seinen von der Natur gegebenen ,,Klauen und ,,Reißzähnen ein beliebiges Tier zu erlegen, ihm das Fell abzuziehen und seine Organe und sein Fleisch zu verzehren. Das wird zum einen ziemlich schwierig werden und zum anderen nicht besonders lecker schmecken. Man könnte aber auch die ,,natürlichen Instinkte eines Kleinkindes testen und es zusammen mit einem Kaninchen und einem Apfel unter Aufsicht in einen Raum geben. Wenn das Kleinkind dann hungrig wird, können wir ja testen, ob es mit dem Apfel spielt und das Kaninchen isst oder umgekehrt. Um eine Kontrollgruppe zu erhalten, können wir den Versuch dann auch mit einem jungen Löwen durchführen und testen, wen das Löwenbaby essen wird. Dann werden wir Zeuge von natürlichen Instinkten. Ernährungsempfehlungen bilden vollwertige Getreide, Gemüse und Obst Aber auch wenn wir den Blick weg von der Geschichte und unseren physiologischen Merkmalen hin zu unserer heutigen Zeit richten, gleicht sich das entstehende Bild. Wenn wir uns daran orientieren, was nationale und internationale Ernährungsgesellschaften raten, kommen wir ebenfalls zu einem Bild, das nicht weiter von einer ,,Low Carb- Ernährung entfernt sein könnte. Egal ob wir die Ernährungspyramide bzw. den Ernährungskreis der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) oder die ,,My Plate-Richtlinien der AND (Academy for Nutrition and Dietiteics) betrachten, werden wir stets sehen: Die Basis der Ernährungsempfehlungen bilden in beiden Fällen vollwertige Getreide, Gemüse und Obst. Die ,,My Plate-Richtlinien sind außerdem die weltweit ersten Ernährungsrichtlinien einer offiziellen (und der weltweit größten) Ernährungsgesellschaft, die keine explizite Empfehlung für irgendeine Art von Fleisch aussprechen. Sie empfehlen lediglich eine ,,Protein-Kategorie und überlassen es dabei der einzelnen Person, ob es sich dabei um pflanzliches oder tierisches Protein handelt. Eine ,,Low Carb-Ernährung wird dabei von keiner einzigen Gesellschaft empfohlen. Lebensmittel als Gesamtpaket Abgesehen von den ökologischen und ethischen Auswirkungen einer fett-protein-betonten Ernährungsweise mit einer großen Menge an tierischen Produkten geht diese Ernährungsweise auch mit einer Reihe an gesundheitlichen Nachteilen einher. Es stimmt natürlich, dass wir langkettige Omega-3-Fettsäuren in Fischen, Eisen und Zink in Fleisch und Kalzium in der Milch finden. Aber Lebensmittel kommen immer als Paket auf unseren Teller. Das heißt, wir essen ja keine Stoffe wie ,,Kalzium oder ,,Omega-3-Fettsäuren, sondern wir essen ganze Lebensmittel. Und so kommen jene durchaus wünschenswerten Inhaltsstoffe mit jeder Menge Begleitsubstanzen. Und auch von vermeintlich wichtigen Inhaltsstoffen wie Protein und Eisen können wir zu viel bekommen, wenn wir größere Mengen an tierischen Produkten konsumieren. Denn abgesehen vom Überfluss an jenen Proteinen und Eisen sowie (gesättigten) Fetten und Cholesterin verpassen wir außerdem die Chance, über den Tag verteilt ausreichend Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse im Rahmen unserer Kalorienbilanz zu essen und riskieren so einen zusätzlichen Mangel an Ballaststoffen, Antioxidantien, Vitamin C, Folsäure, sekundären Pflanzenstoffen und weiteren Substanzen, die hauptsächlich in pflanzlichen Produkten vorkommen. Es ist also auch immer eine Frage der ,,Opportunitätskosten, denn mit jeder weniger gesunden Mahlzeit entgeht uns auch die Chance auf eine gesunde. Zahlreiche Untersuchungen der letzten zwei Jahrzehnte haben den Zusammenhang zwischen tierischem Häm-Eisen und dem Auftreten von Metabolischem Syndrom, Diabetes Mellitus Typ II und kardiovaskulären Erkrankungen gezeigt. Überall wird dazu geraten, gesättigte Fette zu reduzieren Seit Angel Keys und Kollegen vor knapp einem halben Jahrhundert gezeigt haben, dass der Konsum von gesättigten Fetten den Cholesterinspiegel erhöht und dieser das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigert, ist es internationaler Konsens geblieben, dass der Konsum von gesättigten Fetten in der Ernährung reduziert werden soll. Und auch wenn Anhänger von Paleo und Atkins und einige Autoren wie Nina Teichholz anderes in ihren Büchern schreiben, ändert das nichts daran, dass jede offizielle Organisation ihnen widerspricht. Egal ob wir in die Positionspapiere der AND, der DGE, der FAO oder der WHO ansehen: Überall wird dazu geraten, gesättigte Fette (und damit tierische Produkte) zu reduzieren. Wer bei einem so starken internationalen Konsens weiterhin anderer Meinung ist, glaubt vielleicht auch noch daran, dass die Erde eine Scheibe ist. Dr. Atkins, der Begründer der ,,Atkins Diät, einer ,,Low Carb-Ernährungsform, deren Bücher zu weltweiten Bestsellern wurden, erlag übrigens selbst am Ende seiner eigenen Ernährungsformel. Das Wall Street Journal veröffentlichte in 2007 die Autopsieberichte des in 2003 verstorbenen Ernährungsgurus, die zeigten, dass auch Dr. Atkins unter Bluthochdruck litt und letztendlich an einem Herzinfarkt starb und zum Zeitpunkt seines Todes über 10 Kilogramm Übergewicht hatte.Darüber hinaus erhöht eine fettbetonte Ernährung (und dazu zählt jede ,,Low Carb-Ernährung) die Insulinresistenz in der Zelle und erhöht damit zusätzlich das Diabetesrisiko. Es sind also nicht die Glucose im Blut (Blutzuckerspiegel), die das eigentliche Problem darstellt, sondern die mangelnde Insulinsensitivität der Zelle, mit der Typ-II-Diabetiker aufgrund der Anhäufung von sogenannten ,,intrazellulären Lipiden kämpfen, welche durch Übergewicht und eine Fettbetonte Ernährung gefördert werden. Natürlich kann man die Symptome des Diabetes unterbinden, indem man keine Kohlenhydrate verzehrt, aber wie wäre es denn, die Ursache zu beheben und damit die eigentliche Erkrankung zu reversieren? Im zweiten Teil sprechen wir darüber, wie kohlenhydrat betonte Ernährungsformen außerdem vielen Erkrankungen vorbeugen und diese stoppen können und warum wie unser Verständnis von „Natürlichkeit“ uns selbst im Weg steht, uns gesund zu ernähren. Der Beitrag High Carb ist das neue Low Carb (1/­­2) erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Ist vegane Ernährung gesund?

11. März 2020 Deutschland is(s)t vegan 

Ist vegane Ernährung gesund? Vegan und proteinreich? Das geht doch gar nicht? Viele denken immer noch, dass Veganer zwingend unter einem Proteinmangel leiden, wenn sie die tierischen Lebensmittel vom Speiseplan streichen. Das ist wohl einer der gängigsten Vorurteile über die vegane Ernährung. Wir zeigen dir heute, was du in Kurzfassung wissen solltest. Du bist schon etwas weiter? Dann ist der Artikel Vegane Ernährung für Fortgeschrittene bestimmt spannend für dich. Was ist eigentlich vegane Ernährung? Eine vegane Ernährung schließt alle Lebensmittel, welche von Tieren stammen bzw. tierische Zutaten haben aus. Von Fleisch und Fisch über Milch, Eier, Honig. Die vegane Ernährung basiert zu 100% auf pflanzlichen Lebensmitteln, weshalb sie auch oft pflanzliche Ernährung genannt wird. - Ist vegane Ernährung gesund? - Kritische Nährstoffe - Abwechslung machst - Vegane Ernährung - Vor & Nachteile - Abnehmen mit veganer Ernährung - Kalorien bei Gemüse - Kalorien Fleischersatz - Vegane Süssigkeiten Kalorien - Muskelaufbau mit Veganer Ernährung - Vegane Proteinquellen Ist eine vegane Ernährung gesund? Ja und Nein, genau wie eine mischköstliche Ernährung. Wir wissen mittlerweile, dass wir mit einer veganen Ernährung und ein paar wenigen Nahrungsergänzungsmitteln alle essentiellen Nährstoffe decken können. Eine vegane Ernährung kann zusätzlich weitere gesundheitliche Vorteile mitsichbringen (Ballaststoffe, Sekundäre Pflanzenstoffe und weiteres). Also, wenn man eine vegane Ernährung bedarfsdeckend gestaltet, ist sie definitiv gesund. Mehr dazu im Artikel Was du bei der veganen Ernährung beachten solltest. Vitamin B12 vegan Vegane Ernährung - kritische Nährstoffe Die Deutsche Ernährung für Gesellschaft (DGE) beschreibt 9 potenziell kritische Nährstoffe bei der veganen Ernährung.  - Vitamine: D, B2  - Mineralstoffe: Eisen, Zink, Jod, Kalzium, Selen - Makronährstoffe: Omega 3 Fettsäuren Ein kritischer Nährstoff den wir auf alle Fälle immer supplementieren sollten (solange es keine erforschte bessere Alternative gibt) ist Vitamin B12, welches von Mikroorganismen erzeugt wird und weder von Pflanzen noch von Tieren direkt kommt. Potenziell kritisch bedeutet, wenn man nicht auf Lebensmittel welche diese Nährstoffe enthalten (was sich bei einer abwechslungsreichen Ernährung mit genügend Kalorien fast von alleine ergibt) und zusätzlich auf die Bioverfügbarkeit achtet, dann kann es zu einem Mangel kommen. Wie vorher schon gesagt, hier ist es die Aufgabe des einzelnen, sich einmal gründlich zu informieren, um dann die vielen Vorteile dieser umweltschonenden und leckeren Ernährung zu genießen. Vegane Ernährung - Abwechslung machts Eventuell fragst du dich, was genau mit Abwechslung gemeint ist, jeden zweiten Tag vom Apfel zur Birne wechseln? Bei der veganen Ernährung haben wir grundsätzlich 5 Lebensmittelgruppen, auf welche wir uns fokussieren sollten. Diese sind Obst, Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte, Nüsse & Samen. Wenn wir also jeden Tag aus all diesen Gruppen essen, bekommen wir eine breite an Nährstoffen, um unsere Gesundheit zu fördern. Ein weiterer wichtiger Punkt ist jedoch auch genügend Kalorien zu essen. Dies ist natürlich etwas individueller. Vegane Ernährung - Vor & Nachteile Was sind die Vorteile einer veganen Ernährung? Wir haben bei pflanzlichen Lebensmitteln generell eine hohe Nährstoffdichte und eine niedrige Energiedichte. Bedeutet, wir bekommen für weniger Kalorien viele Nährstoffe und können dabei trotzdem mehr Essen. öle zum braten Aber natürlich gibt es auch Lebensmittel welche mehr Kalorien liefern, besonders Fette in Form von Nüssen, Samen, Ölen. Dies ist vor allem für Personen die zunehmen möchten wichtig zu wissen. Nur pflanzliche Lebensmittel enthalten Ballaststoffe, welche uns gut sättigen und unser Mikrobiom (Darmbakterien) füttern, welches einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit hat. Ebenso kommen Sekundäre Pflanzenstoffe (wer hätte es gedacht) nur in Pflanzen vor, diese wirken besonders antioxidativ und lindern demnach Entzündungen im Körper. Ein weiterer Vorteil der pflanzlichen Ernährung ist, dass sie sehr resourccenschonend ist, im Gegensatz zur Mischkost. Schau dir dazu den Artikel Massentierhaltung - Die Fakten an. Ebenfalls könnte man sagen, dass jenes weglassen von tierischen Lebensmitteln ein weiterer Pluspunkt ist, welcher zugegeben noch sehr umstritten ist. Man kann jedoch mit Sicherheit sagen, dass verarbeitetes Fleisch sowie ein hoher Konsum von tierischen Lebensmitteln mit gesundheitlichen Problemen einhergehen kann.  Abnehmen mit veganer Ernährung Wie eben angesprochen, liefern pflanzliche Lebensmittel mehr Masse und Nährstoffe für weniger Kalorien (im Vergleich zu tierischen Lebensmitteln). Bedeutet einfach gesagt, du musst weniger Kalorien essen und wirst schneller satt. Das perfekte Formular zum Abnehmen sozusagen. Kalorien bei Obst und Trockenobst ist generell besonders für Personen die zunehmen wollen geeignet, was nicht bedeutet, alle anderen dürfen es nicht essen. Frisches Obst hat aufgrund des Wassergehaltes jedoch etwas mehr Masse, was zur Sättigung beiträgt und sich deswegen gut für diejenigen mit dem Ziel Abnehmen anbietet. Veganer Brokkoli Nudelauflauf (C) Bianca Zapatka Kalorien bei Gemüse Bei frischem Obst und Gemüse sollte man im Grunde keine Kalorien zählen, da es sich wirklich um solche geringen Mengen handelt. Dazu kommt, dass man längst satt ist, bevor man unzählige Kalorien von diesen Lebensmitteln isst. - 100g Brokkoli haben beispielsweise 34 kcal - Gurke 16 kcal - Karotte 40 kcal Kalorien Fleischersatz Wenn man Fleisch ersetzen möchte, kann man entweder auf unverarbeitete pflanzliche Lebensmittel zurückgreifen und diese selber so verarbeiten, dass sie einen ähnlichen Geschmack bringen (Tofu, Tempeh, Pilze, Bohnen...). Mittlerweile gibt es aber auch schon etliche Fleisch Alternativen bzw. Produkte, die einen ähnlichen Geschmack bringen und oft auch gute Nährwerte haben.  Ein Blick auf die Zutatenliste schadet jedoch nicht, um ein Produkt mit möglicht wenig Extras (Öl, Salz, Zucker etc.) auszuwählen. Ein paar bekannte Marken sind Like Meat, Sunflower Family, Quorn oder auch Rügenwalder Mühle. Diese Marken und viele weitere bieten unterschiedliche Produkte von Bolognese über Aufstrich, Burger, Hack usw. Das vegane Grilled Chicken Paprika von Like Meat hat 126 kcal pro 100g, die Bolognese von Sunflower Family 299 kcal, der vegane Schinkenspicker von der Rügenwalder Mühle liefert 141 kcal.  Auch wenn es verarbeitete Produkte sind, können sie generell und vor allem bei der Umstellung auf vegan hier und da eingebaut werden. Vegane Süssigkeiten Kalorien Zu einer langfristig gesunden und balancierten veganen Ernährung dürfen auch Süßigkeiten in geringen Maßen zählen. Hier mal ein paar (es gibt reichlich mehr) beliebte Süßigkeiten sowie deren Kalorien (pro 100g): - Zartbitter Schokolade 70% 594 kcal - Rittersport Sesam Schokolade: 568 kcal - Oreos: 471 kcal - Manner Waffeln: 488 kcal - Skittles: 397 kcal - Schoko-Geele-Bananen: 350 kcal - Nimm 2 Soft: 392 kcal - Mamba: 388 kcal Süßigkeiten mit etwas mehr Fett haben logischerweise etwas mehr Kalorien. Wie man sehen kann, ist jedoch für jeden etwas dabei. (C) The Game Changers Movie Muskelaufbau mit Veganer Ernährung Ja, man kann vegan Muskeln aufbauen. Wer das immer noch nicht glaubt, der ist mit dem Film The Game Changers gut bedient. Wir möchten nicht behaupten, dass man vegan extrem leicht genau so viel Muskeln aufbauen kann wie jemand, der sich von vielen tierischen Produkten ernährt. Die Frage ist jedoch auch, bedeuten viele Muskeln gleich ein gesundes langes Leben? Nein. Wissenschaftler wie David Sinclair, welche ganz vorne dabei sind, wenn es um ein langes Leben geht, raten von zu hoher Eiweißzufuhr ab. Klar sind Muskeln gut und wichtig für ein gesundes Leben. Generell braucht man dafür jedoch Krafttraining bzw. eine Aktivität die deinen Körper stetig fordert und genügend Eiweiß (1,2-1,6g pro Kg) je nach Ziel und Aktivitätsniveau. Mit den richtigen Quellen, genügend Kalorien und einer guten Kombination deiner Lebensmittel, steht dem veganen Muskelaufbau nichts im Wege. Vegane Proteinquellen Ein wichtiger Punkt hier ist die Biologische Wertigkeit, welche durch die vorhanden essenziellen Aminosäuren (kleinste Bausteine der Eiweiße) bestimmt wird. Damit neues Muskeleiweiß optimal aufgebaut werden kann, sollten wir alle essenziellen Aminosäuren in genügender Menge zuführen. Was von ,,Fitnessexperten oft verglichen wird, ist Rind und Bohnen. Der Entschluss ist dann, Fleisch hat eine deutlich bessere Biologische Wertigkeit als Bohnen. Wenn wir nur ein einziges Lebensmittel vergleichen, dann sieht es tatsächlich schlecht für die Veganer aus. Fakt ist jedoch, wir essen nicht nur ein Lebensmittel am Tag, sondern wir haben viele Eiweißquellen, welche sich von den Aminosäuren ergänzen. Am besten ergänzen sich Getreide und Hülsenfrüchte. Es wird also empfohlen täglich auch gerne in mehrere Mahlzeiten beide dieser Gruppen einzubauen. Dies muss übrigens nicht zwingend in einer Mahlzeit passieren. Das Vollkornbrot vom Morgen kann sich also noch mit dem Tofu am Abend ergänzen. Das könnte dich auch interessieren - Kreiere vollwertige vegane Buddha Bowls - Vegane Rezepte für jeden Anlass - Die Bowl Masterclass - Vegane Bücher - Öle für jeden Anlass - Vegane Buddha Bowl  - Tropische Smoothiebowl  - Vegan Foodporn - nicht nur die Bilder sind zum Anbeißen - 2020 vegan werden Falls ihr an einer veganen Ernährung für ein gesundes und fittes Leben interessiert seid, schaut gerne auf der Seite Lukas - motion-health.de - vorbei, um weitere Infos diesbezüglich zu bekommen. Er selbst möchte das Meiste aus seinem Körper & Geist herausholen und somit auch andere Menschen dazu inspirieren, in sich zu investieren. 

2020 wird vegan - machst Du mit?

13. Januar 2020 Deutschland is(s)t vegan 

2020 wird vegan - machst Du mit? Im Zuge der aktuellen Klimadebatte drängen auch prekäre Fakten über unsere Ernährung an die Öffentlichkeit. Die Umwelteinflüsse unserer Essgewohnheiten sind leider drastisch. Dem zu Folge erwägen mehr und  mehr Menschen weitgehend vegan werden. Falls 2020 für Dich auch vegan werden soll, erläutern wir dir im Folgenden ein paar wichtige Grundlagen, die Dir den Umstieg auf die köstliche, abwechslungsreiche und genussvolle pflanzliche Küche erleichtern werden. Wenn das mal keine guten Aussichten für das neue Jahr sind! Der Benefit für Dich: Eine ausgewogene ,,plant based diet kann entschieden dazu beitragen, dass Du gesünder wirst und dass dein Stoffwechsel besser funktioniert, weil deine Zellen mit allen notwendigen Makro- und Mikronährstoffen versorgt sind.  Bekommst Du Lust?  Probier es aus und steig gleich im Januar mit uns ein: mach den VEGANUARY mit! Tipps, interessante Infos, Rezepte und Empfehlungen zum Veganuary findest du in unserem Artikel. Inhaltsverzeichnis: - Die Umstellung - Ausgewogen und gesund - Das gehört auf deinen Speiseplan - Wissenswertes über Nährstoffe - Energie - Eiweiß - Eisen - Calcium - Jod - Zink - Selen - Vitamin B2 - Vitamin B3 - Vitamin B12 - Vitamin D - Omega-3-Fettsäuren - Buchempfehlungen Die Umstellung Mehr Gemüse, Greens und Früchte zu verzehren, ist das beste Detox- und Energize-Programm, das du nach den ungesunden Schlemmereien der Advents- und Weihnachtszeit fahren kannst. Vielleicht wirst du dadurch etwas abnehmen, vielleicht auch ein paar Tage lang Kopfschmerzen, unreine Haut oder Durchfall bekommen.  Das sind typische Entgiftungserscheinungen, sobald der Körper Gelegenheit bekommt zu entschlacken.  Anschließend wirst du in jedem Fall gesundes Körpergewebe aufbauen, da die Makronährstoffe und Mikronährstoffe die du zu dir nimmst, dem entsprechen, was dein Körper braucht. Nämlich vollwertige Kohlehydrate, ausgewogenes Protein im richtigen Maß und hochwertige, weitgehend ungesättigte Fette. Und natürlich jede Menge Mineralstoffe und Vitamine. Durch die vielen enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, Praebiotika und Ballaststoffe kann eine pflanzliche Ernährung unsere Zellen außerdem vor degenerativen Prozessen schützen, die Entwicklung von Krankheiten hemmen und unser Immunsystem stärken. All das belegen neueste Studien und Recherchen, die zu einen geplant angelegt sind,  als auch gezielt weitgehend pflanzlich lebende Bevölkerungsgruppen untersuchen. Ausgewogen und gesund Einfach so vegan werden - von heute auf morgen - geht das? Und kann mir dabei nichts passieren? Wir alle kennen die Vorurteile gegenüber rein pflanzlicher Ernährung und die Skepsis, tatsächlich ausreichend mit allem versorgt zu sein. Aber ist es wirklich kritisch? Unsere Betrachtungsgrundlage an dieser Stelle ist eine AUSGEWOGENE vegane Ernährung. Achtung: Das bedeutet NICHT, dass die konventionelle Alltagskost, wie sie flächendeckend von mehr als 80% der europäischen Bevölkerung praktiziert wird, ausgewogen ist. Denn diese baut zumeist auf Fleisch, Milchprodukten und vielen Getreideprodukten aus Weizenmehl auf und beinhaltet jede Menge hoch verarbeitete Fertigprodukte. Eine solche Kostform ist zwar allgegenwärtig und omnipräsent, aber sicher nicht ausgewogen. Was uns das zeigt ist, dass sich die Allgemeinheit nicht ausgewogen ernährt. Aber weil es jeder so macht, fällt es nicht auf. Und wird als ,,Normalität betrachtet.  Gesund ist das allerdings überhaupt nicht. Ernährt man sich ausgewogen pflanzlich, braucht es das Fleisch, den Fisch oder den Käse nicht mehr, um ,,gesund zu leben. Eine ausgewogene, vegane Ernährung basiert auf Gemüse und Obst, Kräutern und Salaten, Nüssen und Samen, Getreide und Hülsenfrüchten und hochwertig gepressten Pflanzenölen. Vegane Fertigprodukte sollten nur einen geringen Teil der verzehrten Nahrungsmittel ausmachen und eher als Genussmittel dienen. Tierische Produkte würden schlussendlich aus ernährungsphysiologischer Sicht zu Genussmitteln und Luxusprodukten, die man sich ZUSÄTZLICH gönnen könnte, wenn man unter ethischen Gesichtspunkten kein Problem damit hat. Das gehört auf deinen Speiseplan, wenn du vegan werden willst Wie setzt sich deine tägliche Ernährung zusammen? Bei allen deinen Mahlzeiten - egal ob Du zweimal, dreimal oder fünfmal am Tag isst, sollten reichlich Gemüse, Kräuter, grünes Blattgemüse und Obst auf den Teller kommen. Besonders Kohlgewächse, wie Brokkoli oder Rosenkohl, kannst du mehrmals wöchentlich integrieren. Ansonsten einfach saisonal und regional angebautes Gemüse, das du auf dem lokalen Wochenmarkt oder im Bioladen deines Vertrauens bekommst.  So verhält es sich auch mit Kräutern und Grünzeug. Umso mehr, umso besser! Das reichlich enthaltene Chlorophyll liefert uns wertvolle Bestandteile für die Blutbildung und reichlich Antioxidatien und Radikalfänger, neben vielen Mineralstoffen und Spurenelementen, Carotinoide und natürlich vor allem Vitamin C. Für die große Gruppe der B-Vitamine und eine ausreichende Proteinzufuhr solltest du täglich mindestens einmal Vollkorngetreide verzehren. Entweder als gekochten Vollkornreis, Hirse oder Buchweizen, Haferporridge oder in Form von selbst gebackenem Brot (oder auch hier echtes Vollkornbrot vom Bäcker deines Vertrauens oder aus dem Bioladen). Für deine ausgewogene Versorgung mit Aminosäuren (Proteinstoffwechsel) solltest du 4-7 mal pro Woche Hülsenfrüchte in deinen Ernährungsplan mit einbinden. Das sind gekochte Linsen, Kichererbsen oder Bohnen. Gleichermaßen gut sind Tofu oder Tempeh, denn auch die Sojabohne ist eine Hülsenfrucht. Hülsenfrüchte liefern neben hochwertigen Eiweißkomponenten auch jede Menge Mineralstoffe (v.a. Eisen, Zink, Magnesium und Calcium) sowie auch B-Vitamine.  Aber Achtung - das Aminosäureprofil von Hülsenfrüchten ist nicht 100% ausgewogen (biologische Wertigkeit!) - deswegen sollten Hülsenfrüchte immer mit Vollkorngetreide kombiniert werden, damit die biologische Wertigkeit erreicht wird.  Um deine Ernährungspyramide bis in die Spitze komplett zu machen, fehlen jetzt noch Nüsse, Samen und hochwertige, kalt gepresste Pflanzenöle. Jede Mahlzeit mit einen Esslöffel gerösteter Samen (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Sesam) zu ergänzen, sichert dir deine Mikronährstoffversorgung und schmeckt köstlich.  Darüber hinaus wäre es sinnvoll jeden Tag einen bis zwei gehäufte Esslöffel geschroteten Leinsamen ins Frühstück zu integrieren. Leinsamen enthält nämlich essentielle Omega-3-Fette, die in unserer Ernährung häufig zu kurz kommen.  Nüsse, vor allem Mandeln, da basisch und reich an Calzium, vervollständigen unseren Speiseplan. Bis zu 30 g Nüsse am Tag haben erwiesenermaßen einen positiven Einfluss auf unsere Gefäße und können Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen. Du siehst also: vegan werden ist gar nicht mal so schwer! Vegan werden: Wissenswertes über Nährstoffe Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) laufen vegan lebende Menschen Gefahr hinsichtlich folgender Nährstoffe Mangelerscheinungen zu erleiden: Eisen /­­ Calcium /­­ Zink /­­ Selen /­­ Jod /­­ Vitamin B2 /­­ Vitamin B3 /­­ Vitamin B12 /­­ Vitamin D /­­ Omega 3 Fette /­­ Protein und zu wenige Energie. Zu erwähnen ist vorab trotzdem, dass es hinsichtlich der genannten Stoffe in keiner bis heute ausgewerteten Studie Resultate gibt, die tatsächlich besagen, dass Veganer solche Mangelerscheinungen haben.  I) Energie In Anbetracht der Tatsache, dass über 30% der heute in Deutschland lebenden Menschen übergewichtig sind, ist kritisch zu hinterfragen, ob der angegebene Zielwert an Energiedichte, für unsere Lebensgewohnheiten überhaupt noch stimmig ist. Unser tatsächlicher Energieverbrauch beim heutigen Lifestyle liegt wesentlich niedriger, als noch vor 100 Jahren, als 70% der Menschen körperlich gearbeitet haben. Unsere Ernährungsgewohnheiten und die Energiedichte der Nahrung, sowie die Vorgaben der DGE (3 Hauptmahlzeiten, 2 Zwischenmahlzeiten, zusätzlich 1 Handvoll Nüsse, usw.) können dazu führen, dass viele auch ohne Hungergefühl mehr essen, als sie überhaupt verbrennen. Eine ausgewogene pflanzliche Ernährung liefert dagegen sehr viele Nährstoffe, gepaart mit jeder Menge Ballaststoffe und einer geringeren Energiedichte. Das macht satt, versorgt die Zellen gut und regt den Stoffwechsel an.  Fazit: Der ausgewogen lebende Veganer, trägt kein Risiko zu wenig Energie zu sich zu nehmen. II ) Eiweiß wir leben in einer Eiweißmast-Gesellschaft (Dr. Max Otto Brucker) Das heißt, tendenziell essen wir zu viel Eiweiß - und zwar viel zu viel. Laut DGE sollte der tägliche Eiweißverzehr 1 g Protein /­­ kg Körpergewicht ausmachen. Realität ist bei den meisten Menschen locker doppelt so viel. Daher rühren viele unserer Zivilisationskrankheiten und der labile Gesundheitszustand unserer Gesellschaft  Eiweiß wird komplizierter verstoffwechselt als Kohlehydrate oder Fett - und es entstehen Stoffwechselendprodukte, die über die Nieren und schließlich den Urin ausgeschieden werden müssen (Harnsäure und Harnstoff). Der Köper kann täglich nur einen bestimmten Teil dieser Stoffe loswerden - und bei entsprechend hohem Eiweißverzehr, sammeln sich Harnstoff und Harnsäure im Körper an.  Außerdem verbraucht der Eiweißstoffwechsel in hohem Maße Calcium und Magnesium und es entsteht viel Säure, die vom Körper abgepuffert werden muss. Das Körpermilieu wird sauer. Die Folge sind Stoffwechselerkrankungen, die aus diesem Ungleichgewicht hervor gehen.  (dazu zählen Übergewicht, Arteriosklerose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Rheumatische Beschwerden etc.) Des Weiteren bringen tierische Eiweißquellen jede Menge gesättigter Fette und jede Menge Cholesterin mit sich.  Die Folge sind Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Störungen des Zucker-Stoffwechsels. Besonders gute vegane Eiweißquellen sind: - Hülsenfrüchte (wie Erdnüsse (als Mus), Bohnen, Linsen, Erbsen, Kichererbsen) - Sojaprodukte (besonders empfehlenswert ist Tempeh),  - Nüsse (Mandeln, Paranüsse, Walnüsse, Haselnüsse, Macadamia etc.) - Samen (Kürbiskerne, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Sesam) - Pseudogetreide (Quinoa, Buchweizen, Amaranth, Hirse etc.) - Reisprotein, Hanfprotein, Lupinenprotein Fazit: Vegane Eiweißquellen enthalten kein Cholesterin, liefern wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente, jede Menge wertvolle Ballaststoffe und ggf. hochwertige, ungesättigte Fette. III) Eisen Spitzenreiter sind Melasse, Amaranth, Hirse und Linsen, Kichererbsen, Leinsaat, Kidneybohnen und Hafer. Blattgrün und grünes Gemüse wie Broccoli, Spinat, Mangold etc. enthalten relativ viel pflanzliches Eisen, ebenso auch Nüsse. Man kann generell sagen, dass pflanzliche Nahrung relativ eisenreich ist - es ist nur ,,angeblich schlechter verwertbar. Dagegen halten Theorien, laut derer sich das Darmmilieu von Vegetariern und Veganern hinsichtlich der Aufnahme von pflanzlichem Eisen spezialisiert und dieses wesentlich besser extrahieren kann. Unterstützt werden kann die Eisenaufnahme durch Vitamin C (Zitronensaft über das Essen träufeln und reichlich frische Kräuter ins Essen geben), den gleichzeitigen Verzehr von Eiweiß (in Hülsenfrüchten ist beides enthalten), Caroline (Rotes und Gelbes Gemüse) und anorganische Säuren (z.B. Essig). Kontraproduktiv sind Koffein, Teein oder tierisches Calcium (in Form von Milch und Käse) zum Essen - sie hemmen die Eisenaufnahme. Außerdem zu beachten: Häm-Eisen verursacht höhere Serum-Ferritin Werte (weil es so einfach ,,körpergängig ist) und ist neusten Studien zu Folge assoziiert mit einem erhöhtem Risiko am ,,Metabolischem Syndrom und Diabetes 2 zu erkranken. Stark gefüllte Eisenspeicher vermindert die Insulinsensivität der Zellen. Das heißt insbesondere der Zuckerstoffwechsel wird gebremst. Fallen die Speicher-Eisenwerte wieder ab, steigt die Insulin-Sensitivität wieder an. Glucose wird aus dem Blut wieder leichter in die Zellen aufgenommen.  Fazit: pflanzliches Nicht-Häm-Eisen ist für unsere Körper leichter zu regulieren, der er die Transport - Kanäle im Darm für diese Form des Eisens gezielt öffnen und schließen kann. Je nachdem wie viel Eisen er benötigt. IV) Calcium Bei Calcium fällt uns immer als erstes Milch und Käse ein.  Bedenkenswert ist aber, ob - das Calcium aus Milch und Käse für unseren Körper gut zu nutzen ist  - ob wir überhaupt so viel Calcium brauchen, wie in Milch und Käse enthalten ist Zu beachten: Umso mehr tierisches Protein wir verzehren, umso mehr Calcium scheidet unser Körper aus, da dieses beim Verstoffwechseln der tierischen Aminosäuren frei wird und über die Nieren den Körper verlässt. Untersuchungen haben gezeigt, dass dieses Calcium sowohl aus unseren Knochen heraus gelöst wurde, als auch solches ist, das wir mit der Nahrung aufgenommen haben.  Das bedeutet, dass unser Darm weniger Calcium aus der Nahrung in den eigenen Stoffwechsel integrieren kann, wenn gleichzeitig viel tierisches Protein vorhanden ist. In Kuhmilchprodukten ist außerdem das Verhältnis von Magnesium und Phosphor zum Calcium ungünstig, und mindert zusätzlich die Aufnahme von Calcium aus dem Darm. Gute pflanzliche Kalzium - Lieferanten: Brennnessel, Melasse, Grünkohl, Rucola, Spinat, Tempeh, Hafer und andere Sojaprodukte. Fazit: pflanzliche Aminosäuren führen im Gegensatz zu tierischen nicht zu einer erhöhten Ausscheidung von Calcium. Wer sich um seinen Calcium - Haushalt sort, kann zusätzlich Kalkalge verzehren und sollte gut mit Vitamin D3 und Vitamin K2 versorgt sein.  V) Jod Gute Lieferanten sind Jodsalz und Algen (Nori /­­ Wakame). Wir leben in Süddeutschland in einem Jodmangelgebiet und sollten schon auf eine gute Versorgung achten. Selbst wenn die täglich benötigte Menge extrem gering ist, braucht gerade unsere Schilddrüse für eine funktionierende Regulation unseres Hormonhaushaltes Jod. Fazit: Jodsalz verwenden. Jodmangel betrifft nicht nur Veganer. VI) Zink Zinkmangel gibt es eigentlich selten. Isst man regelmäßig Leinsaat, Erbsen, Tempeh, Hafer, Linsen, Dinkel und Kichererbsen, braucht man sich tatsächlich keine Sorgen machen. Fazit: Ausgewogen essen VII) Selen Paranüsse (1-2 /­­ Tag) und Kokosnuss /­­ Kokosmus. Selen ist tatsächlich fast nur in Paranüssen und Kokosnussfleisch enthalten. Deswegen eines von beiden in die Ernährung mit einbinden. Und wider regionalen Bezugsquellen, regelmäßig Getreide und Hülsenfrüchte aus Kanada kaufen. Dort werden die Böden mit Selen angereichert und damit ist auch die Ernte selenreicher. An dieser Stelle könnte man ein größeres Kapitel aufmachen - dazu empfehlen wir dir einen Beitrag von Niko Rittnau zum Thema Selenmangel /­­ Selensubstiution anzuhören.  Fazit: bei der nächsten Blutuntersuchung den Selenwert testen lassen. Dann ggf. ein Supplement integrieren. VIII) Vitamin B2 Enthalten in Hefeflocken, Tempeh, Linsen, Erbsen, Champignongs, Grünkohl und Spinat Vit. B2 spielt eine zentrale Rolle im Stoffwechsel, v.a. in Hinblick auf Zellfunktion, Wachstum und Entwicklung. IX) Vitamin B3 Enthalten in Hefeflocken, ungeschältem Getreide (Vollkorngetreide, Vollkornreis), Pfifferlinge und Hülsenfrüchte (Linsen, Kidneybohnen). Es ist ein Coenzym für katabole und anabole (abbauende und aufbauende) Stoffwechselprozesse, spielt in der Glycolyse, dem Citratzyklus und der Atmungskette eine Rolle. Und ist somit zentraler Akteur im Energiestoffwechsel. Außerdem ist es des Weiteren am Protein-, Kohlehydrat- und Fettstoffwechsel beteiligt. Fazit B2 und B3: ausgewogen und abwechslungsreich essen (C) Unsplash X) Vitamin B12 Immer substituieren! Vitamin B12 ist sehr wichtig für das Zentrale und Periphere Nervensystem und sollte dem Körper ausreichend zur Verfügung stehen. Fazit: Hier lohnt es sich wirklich eine Blutuntersuchung zu machen! Auch viele Fleischesser sind schlecht mit B12 versorgt. XI) Vitamin D Mittlerweile weiß man, dass Vitamin D extrem wichtig ist. Es wird in der Haut, bei Sonneneinstrahlung, vom Körper selber hergestellt. Da wir aber nicht mehr genug in der Sonne sind und uns wegen der schlechten UV - Werte auch ständig mit Sonnenmilch eincremen, geht die körpereigene Produktion oft gegen null. Fazit: Generell gilt für alle Menschen: auf alle Fälle substituieren. XII) Omega 3 Fette Kannst du über deinen täglichen Verzehr von Leinsaat (Leinöl), Hanfsamen, Walnüsse und in geringen Mengen auch über Algen zu dir nehmen. Wer ergänzend ein Präparat nehmen möchte, sollte auf DHA und EPA aus Algen achten.  Fazit: Leinsamen und Leinöl täglich integrieren und /­­ oder ein Präparat mit DHA und EPA auswählen. (C) Niko Rittenau: vegan Klischee ade! Buchempfehlungen zum vegan werden - Sebastian Copien - die vegane Kochschule /­­ Grün in Allen Farben  - Sebastian Copien mit Niko Rittenau: Vegan Klischee Adé - das Kochbuch - Surdham Goeb: Vegan Daily /­­ Meine Vegane Küche /­­ Vegan Superfoods - Sue Quinn: Easy Vegan - Niko Rittenau: Blog und Videos  Wir hoffen, dass dich unsere Tipps und Informationen zum vegan werden anregen. Teile den Artikel gerne mit Freunden und Bekannten, die ebenfalls vegan werden möchten! Artikelempfehlungen zum vegan werden - 2020 Vegan werden | Veganuary | - Veganuary - einen Monat lang rein pflanzlich essen - und dann? - Vegan werden: 10 tolle Bücher zum Einstieg - Supplemente im Herbst und Winter - Welche sind wirklich sinnvoll? - Was du bei einer veganen Ernährung beachten solltest - 10 Tipps einer Ernährungsberaterin - 10 vegane Proteinquellen für viel Power - Immunsystem stärken - 8 Tipps - Veganfreundliche Krankenkassen - Vegan Klischee ade! Das Buch Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken euch! 

2020 Vegan Werden

8. Januar 2020 Deutschland is(s)t vegan 

10 Tipps, um 2020 vegan zu werden - Vegane Informationen sammeln, eigenes Tempo bestimmen - Vegane Dokumentationen zur Motivation - Vegane Bücher für den Einstieg - Vegane Küchen-Basis schaffen - Einfache vegane Rezepte - Vegane Kochbücher für den Einstieg - Vegan To Go & Vegan im Job - Vegane Supplements - Vegane Community kennenlernen - Genuss ist Pflicht - Freude beim Schlemmen 1. Vegane Infos sammeln, eigenes Tempo bestimmen Vegan werden geschieht in den seltensten Fällen von heute auf morgen. In der Regel wachsen Menschen omnivor auf, was noch die Norm ist. Daher kann dich Veganismus als unergründetes Konzept vor viele Fragen stellen. Bildquelle: Lisa Merki Was ist vegan? Muss ich Besonderheiten beachten? Wie erhalte ich veganes Protein? Muss ich supplementieren? Welche Vorteile bringt mir Veganismus für meine Gesundheit und die Umwelt? Für leicht verständliche Einstiegsinformationen bieten sich Instagram und YouTube Kanäle an. Auf diese Weise kann man die vegane Ernährung im Alltag ganz beiläufig näher entdecken. Mit Instagram Vegan Werden Janaklar Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Jana Kaspar (@janaklar) am Okt 17, 2019 um 9:17 PDT Jana identifiziert sich selbst als sogenannte Sinnfluencerin, praktiziert Minimalismus, lebt vegan und strebt eine Zero Waste Lebensweise an. Sie liefert viele Informationen zum Thema Veganismus auf ihrem Instagram Account und vor kurzem ihr Konsumtagebuch publiziert. EarthlingEd Ed ist bekannt für seine Argumentationsstärke, die er nutzt, um sachlich mit Vegan-Gegnern zu diskutieren. Sein Account beschäftigt sich mit der Aufklärung über die Grausamkeit der Produktion tierischer Produkte. Er hat auch schon diverse Kampagnen abgeschlossen, wie zum Beispiel eine Van-Tour, auf der er kostenlose vegane Hotdogs verteilt hat. Justcomics_­official Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Joan Chan (@justcomics_­official) am Jun 4, 2019 um 12:54 PDT Justcomics ist wie der Name vermuten lässt ein Comic Account, der keine stumpfen Witze veröffentlicht, sondern sich thematisch mit Tierleid beschäftigt und niedlich gemalte Bilder mit einer emotional starken Botschaft verpackt. Mit YouTube Vegan Werden Mic The Vegan Mic The Vegan erstellt lauter englischsprachige Videos zum Thema veganer Forschung und veröffentlicht häufig auch Konfrontationsvideos bei Skandalen innerhalb der veganen Szene. Vegan Ist Ungesund           Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an                       Ein Beitrag geteilt von Vegan ist ungesund (@veganistungesund) am Sep 24, 2019 um 10:32 PDT Gordon und Aljosha von Vegan Ist Ungesund produzieren humorvolle, informative Inhalte zum Thema Veganismus. Sie greifen Stereotype auf, posten Rezeptvideos und zeigen sich ab und zu mal von der ernsteren Seite. Darunter sind sie für ein Video nachts in eine Schweinezucht gegangen, um die dort vorherrschenden Umstände vorzuzeigen. Veganuary Auch der jährlich stattfindende Veganuary kann als effektive Informations- und Motivationsquelle dienen. Der Veganuary ist eine Kampagne oder auch Challenge, bei der man einen Monat versucht, vegan zu leben. Viele, die diesen Monat mitgemacht haben, bleiben weiterhin vegan. Wir empfehlen dir, den Umstieg nach deinem Tempo zu gestalten, um 2020 vegan zu werden. Rapide Umstellungen können zu schwerwiegenden Rückfällen führen und die Veränderungen erschweren. Wichtig ist: Hetze dich nicht, gehe einen Schritt nach dem anderen und sei nicht zu hart mit dir - es ist noch kein perfekter Veganer vom Himmel gefallen! 2. Vegane Dokumentationen zur Motivation Wie erwähnt sind die meisten Veganer nicht über Nacht vegan geworden. Wenn das allerdings der Fall ist, so ist es häufig auf eine Ursache zurückzuführen: Dokumentationen über Veganismus. Der Ekel und Schock der angesehenen Szenen motiviert einige Zuschauer, sofort vegan zu werden. Alleine ein Blick auf Netflix genügt, um vegane Dokumentationen für die nächsten paar Stunden zu finden. Cowspiracy, What the Health und Gamechangers sind aussagekräftige vegane Dokus, die den Status Quo des Verzehrs tierischer Produkte in Frage stellen und die Vorteile von Veganismus beleuchten. Kompakte Vorschauen und weiterführende Empfehlungen haben wir für dich auch in unserem Artikel über 10 Veganismus Dokumentationen zusammengestellt. 3. Vegane Bücher für den Einstieg Abseits von visuellen Inhalten gibt es ebenso gute vegane Literatur in Form von Büchern oder Hörbücher, um den Einstieg zu erleichtern. Ein wahrer Buchklassiker, der euch sicherlich überzeugt, vegan zu werden, ist das Buch von Niko Rittenau - Vegan-Klischee ade! Es bietet wissenschaftlich fundierte Ernährungskenntnisse über die vegane Ernährung, wobei außerdem gängige Klischees geprüft werden. Unsere tiefergehende Rezension kann dir womöglich weiterhelfen zu entscheiden, ob das Buch etwas für dich ist. Vegan-Klischee ade! von Niko Rittenau Auch How Not To Die von Michael Greger geht auf gesundheitliche Aspekte der veganen Ernährung ein und erläutert, wie Veganismus der Krankheitsprävention helfen kann. Um psychologische Hintergründe vom Fleischkonsum zu verstehen und wie man sie überwindet, ist das Buch von Melanie Joy eine klare Empfehlung - Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen. Natürlich gibt es aber noch eine Reihe grandioser Bücher über Veganismus. Wenn du weiterstöbern möchtest, um 2020 vegan zu werden, dann schau doch ebenso bei unserem Artikel über 10 tolle Bücher zum Vegan-Einstieg vorbei!  4. Vegane Küchen-Basis schaffen Für eine ausgewogene und preiswerte Ernährung als Veganer eignet sich das Kochen in der eigenen Küche am besten. Mit ein paar Grundzutaten gelingt dir der Umstieg auf vegan 2020 spielerisch! Vegane Ernährungspyramide PETA Diese kannst du der veganen Ernährungspyramide der PETA entnehmen. Mit der Lebensgrundlage Wasser als Basis türmt sich die Pyramide auf von Gemüse und Obst, über Getreide, zu Hülsenfrüchten und Nüssen, hin zu Öl, Fetten und Salzen. Süßigkeiten und Knabbereien werden nach dem Modell in geringen Mengen gebilligt. Je weiter unten die Nahrungsmittel angesiedelt sind, desto mehr sollen davon verhältnismäßig konsumiert werden. Vegane Ernährungspyramide der Peta | Bildquelle: PETA Diese Ernährungspyramide erleichtert dir die Auswahl von Grundnahrungsmitteln für den Haushalt, um vegan zu werden. Wenn du das Modell befolgst, soll es sicherstellen, dass du ausreichend Makronährstoffe zu dir nimmst. Ergänzend fügen wir noch hinzu, dass vollwertige Lebensmittel, also zum Beispiel Vollkornnudeln oder Vollkornbrot, besonders empfehlenswert sind. Gegenüber leeren Kohlenhydrat-Quellen wie Weißbrot oder Industriezucker liefern sie eine Fülle an Nährstoffen und Spurenelementen. Vegane Ersatzprodukte Am Anfang des Umstiegs könnten dir zudem vegane Ersatzprodukte helfen, um der Lust auf tierische Lebensmittel zu entgehen. Viele Produkte haben mittlerweile vegane Äquivalente, die Genuss ohne Leid ermöglichen. Damit musst du gar nicht erst auf frühere Lieblingsgerichte wie zum Beispiel Lasagne (siehe unser Rezept!) verzichten, wenn es Alternativen wie veganes Hack von Sunflower Family gibt. Selbst der Kryptonit vieler neueinsteigender Veganer - Käse - kann kreativ wie im veganen Mac & Cheese Rezept mit Nüssen nachgeahmt oder in den meisten Supermärkten pflanzenbasiert gekauft werden. Es gibt außerdem noch viele andere Wege, Rezepte zu veganisieren. 5. Einfache vegane Rezepte Sich im Alltag gleichzeitig Informationen über veganes Essen, Rezepte und Nährstoffe zu beschaffen und sie noch dazu in die Tat umzusetzen, kann zeitaufwändig und mühselig erscheinen. Deshalb sollte man zu Beginn ein paar vegane Lieblingsrezepte finden, die schnell und einfach zu machen sind. Wir empfehlen dafür Eintöpfe und Curries. Man kann sie in großen Mengen mit geringfügigem Mehraufwand vorbereiten und sogar als Mealprep einfrieren oder für ein paar Tage in den Kühlschrank stellen. Hier findet ihr ein einfaches Rezept für ein Gemüse Curry. Veganes Gemüsecurry Ähnliches gilt für Bolognese Saucen. Sie passen sowohl zu Reis, als auch zu Nudeln. Noch dazu lassen sie sich einfach vorbereiten, aufbewahren und können abwechslungsreich variiert werden. Unsere 5 verschiedenen Variationen könnt ihr also nach Lust und Laune ausprobieren! Vegan werden bedeutet zwar nicht nur Salat essen, allerdings muss Salat auch gar nicht langweilig sein. Verabschiedet euch von der Zeit, als Salat nur Kopfsalat mit ein paar Tomaten bedeutete und probiert ein paar ausgefallene, leckere Salate wie das arabische Taboulé. Veganes Taboulé Für noch mehr Abwechslung beim veganen Einstieg 2020 könnt ihr unterschiedliche vegane Bowls kreieren. Das funktioniert ganz einfach wie in unserem Buddha-Bowl-Guide erklärt, da alles möglich ist, solange alle Nahrungsmittelgruppen integriert sind. Kochen ist trotz allem womöglich nicht das Intuitivste für jeden. Wenn du mehr Anleitung brauchst, könnte dich die online Vegane Masterclass von Sebastian Copien interessieren. Dort lernst du Grundlagen kennen und erhältst spezielle Tipps ausgerichtet auf die vegane Ernährung. 6. Vegane Kochbücher für den Einstieg Manchmal kann es auch ganz schön sein, vegane Kochbücher zu beziehen, um sie physisch in der Hand zu halten oder schnell aus dem Regal zu ziehen, wenn man fix ein Gericht zaubern möchte. Eine spannende Neuheit unter veganen Kochbüchern ist beispielweise Bianca Zapatkas Vegan Foodporn. Zusätzlich haben wir für dich eine ganze Liste mit verschiedenen Kochbüchern zum Stöbern zusammengestellt. 7. Vegan To Go & Vegan im Job Besondere Herausforderungen wie unterwegs oder auf der Arbeit vegan essen, stellen das 2020 vollwertig Vegan-Werden auf die Probe. Aber keine Sorge! Es muss schnell gehen und auch kalt gut schmecken? Dann sind Salate im Glas die besten veganen Begleiter! Als Basis kann man Hirse, Bulgur, Couscous, Nudeln oder Kartoffeln wählen und mit viel Gemüse und Hülsenfrüchten kombinieren. Dazu ein frisches Dressing zaubern und einfach im Glas verschließen. Außer Haus sind vegane Snacks wie Müsliriegel, Proteinriegel oder Energy Bites perfekt geeignet, lassen sich schnell zubereiten und individuell gestalten! Vegane Energy Bites Für eine gesellige Mittagspause mit den Kollegen kann man ebenso Essen gemeinsam kochen, zusammen bestellen oder weitere Optionen erproben, die wir in unserem Vegan im Job Artikel für dich vorschlagen. 7. Vegane Supplements Das Klischee über eine prinzipielle vegane Mangel-ernährung ist zwar ein Mythos, allerdings gibt es einzelne Nährstoffe, die bei einer veganen Ernährung kritisch sein könnten. Vitamin B12 ist der einzige Nährstoff, der ohne Supplements bei einer veganen Ernährungsweise nicht ausreichend gedeckt werden kann. Die Besonderheit bei Vitamin-B12 ist, dass es ursprünglich von Bakterien gebildet wird und durch die Nahrungskette an Tiere gelangt. Das heißt, dass Veganer durch den Verzicht auf tierische Produkte kein B12 über die Nahrungskette aufnehmen können. Die wenig natürlichen Umstände moderner Tierhaltung machen es allerdings notwendig, dass selbst im Tierfutter Vitamin B12 supplementiert werden muss. Dementsprechend findet beim Konsum tierischer Produkte schon eine ,,indirekte Supplementierung statt. Ist dadurch vegane Ernährung ungesünder, nur weil B12 Supplements auf direktem Wege eingenommen werden? Sicherlich nicht. Vegane Supplements | Bildquelle: unsplash Weitere Nährstoffe wie Eisen oder Kalzium können ebenso kritisch sein, allerdings kann man gegen Nährstoffmangel ganz einfach vorbeugen, indem man sich ausgewogen und vielseitig ernährt, ob vegan oder nicht. Besonders wichtig ist, dass du dir nicht chaotisch verschiedene Pillen einwirfst, sondern eine geplante Supplementierung unter Rücksprache mit deinem Arzt oder Ernährungsberater durchführst. Möchtest du dich tiefergreifender mit wichtigen Vitaminen und Spurenelementen in der veganen Ernährung beschäftigen, dann schau doch mal in diesem Artikel vorbei. 9. Vegane Community kennenlernen Wer kennt es nicht - kann man den inneren Schweinehund nicht besiegen, holt man sich gern mal Freunde ins Boot, um den Gang zum Fitnessstudio einfacher zu machen. Ähnlich ist es, wenn man sich entscheidet, 2020 vegan zu werden. Gerade wenn man keine Veganer im direkten Freundeskreis hat, ist es spannend, die lokale vegane Community kennenzulernen. Vegane Meetups | Bildquelle: unsplash Erfahrungen austauschen, Rezepte teilen oder einfach mal in einen Raum treten, in dem man vollständig mit seiner Ernährungsweise akzeptiert wird, ohne sich verteidigen zu müssen. Außerdem kann man neue Freunde finden, sich inspirieren lassen oder sogar Veranstaltungsempfehlungen einholen. Einerseits ist das digital möglich. Es gibt einige bekannte, große Facebook-Gruppen, die sofort auftauchen, sobald man das Wort ,,vegan in die Suchleiste eingibt. Auf Instagram kann man gegebenenfalls auch direkten Kontakt zu anderen Veganern suchen, anstatt sich in anonymen, großen Gruppen herumzutreiben. Andererseits gibt es in vielen Großstädten vegane-Meetups, über die man zum Beispiel durch @veganmeetups erfahren kann. Facebook Veranstaltungen können auch nützlich sein, um hinsichtlich veganer Stammtische, Mitbringbrunches oder veganer Kochveranstaltungen fündig zu werden. Manchmal passiert es sogar, dass man wie durch Zufall Veganer trifft. Innerhalb eher alternativer Freundeskreise ist es nicht verwunderlich, andere Vegetarier oder Veganer kennenzulernen. Statistisch gesehen sind Veganer tendenziell eher politisch links orientiert, häufiger Angehörige der LGBT Community als die Allgemeinheit und engagieren sich vermehrt im Aktivismus. Womöglich spielt bei Zufallsbegegnungen mit Veganern das Gesetz der Anziehung auch eine Rolle. 10. Genuss ist Pflicht - Freude beim Schlemmen Dein Vorsatz, 2020 vegan zu werden, sollte dich nicht davon abhalten, dein Essen zu genießen. Vegan kann so abwechslungsreich, nährstoffhaltig und lecker sein, dass du keinesfalls auf etwas verzichten musst. Die Freude am Essen bleibt dieselbe, nur das dahinterstehende Tierleid verschwindet. Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, könnten dich auch diese Artikel interessieren! - 2020 wird vegan - machst du mit? - Veganuary - einen Monat lang rein pflanzlich essen - und dann? - Vegan muss nicht teuer sein! - Rezepte veganisieren! - Vegan einkaufen leicht gemacht! - 10 Tipps einer Ernährungsberaterin für vegane Ernährung! - Abwechslungsreiche Ernährung für Veganer! - Vegane Ernährung für Forgeschrittene! - Vegan beim Arzt! Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschland Is(s)t Vegan. Wir danken euch!

Vegane Körperpflege: Tipps für Haut und Haar

7. Oktober 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Der Griff zu vegane Körperpflege ist für viele Veganer ein logischer Schritt nach der Ernährung. Denn die Entscheidung für vegane Ernährung steht meist nicht allein für sich. Oft folgen ihr weitere Veränderungen der täglichen Gewohnheiten. Das kann beim Thema Vegan im Schlafzimmer anfangen und bei veganer Unterwäsche weitergehen. Auch der Griff ins Kosmetikregal fällt bei Weitem nicht mehr so leicht wie noch zuvor. Tierversuche und tierische Inhaltsstoffe gehören zu den klaren NoGos für alle, die nicht nur auf dem Teller vegan leben wollen. Aber auch künstlichen Stoffen stehen viele Veganer kritisch gegenüber. Wir zeigen Möglichkeiten und geben Tipps für schöne Haut und schönes Haar. Inhaltsverzeichnis: - Haarpflege: Bürsten ohne Borsten? - Chitin - Keratin - Glycerin - Gelatine - Hautpflege: Tierleid im Tiegel - Vitamin A - Bienenwachs - Lanolin - Elastin - Make-Up und Fingernägel: Sorgenfrei aufhübschen - Guanin - Karmin - Schellack - Grünes Blattgemüse für den Glow Schöne Haare und Haut Haarpflege: Bürsten ohne Borsten?  Schönes Haar ist wichtig. Immerhin gilt gerade das, was wir auf dem Kopf tragen, als Zeichen für Gesundheit und Attraktivität, weswegen sich die meisten Menschen mit gepflegtem und schönem Kopfhaar schlicht wohler fühlen. Selbstverständlich lauern im Bereich der Haarpflegeprodukte einige Inhaltsstoffe, die Veganer misstrauisch werden lassen. Hierzu gehören:  Chitin Wird oft auch als ,,Chitosan bezeichnet und wird aus Chitinpanzern von Insekten sowie Meerestieren gewonnen. Zu finden ist Chitin unter Umständen in Haarfestigern.  Keratin Hierfür müssen sowohl das Haar als auch die Hörner, Hufe und Federn von Tieren genutzt werden. In vielen Haarprodukten wird Keratin als festigend, pflegend und stärkend angepriesen.  Glycerin Kann ursprünglich aus Rindertalg stammen, aber durchaus auch pflanzlicher Herkunft sein. Am besten auf das Vegan-Logo achten.  Quelle: Unsplash Gelatine Was uns bereits als kritischer Stoff in Gummibärchen und Kaubonbons begegnet, kann auch in Haarshampoo stecken. Hier sorgt Gelatine, die aus Bindegewebe toter Tiere gewonnen wird, für die gallertartige Konsistenz.  Selbstverständlich gibt es noch weitere Inhaltsstoffe in Haarpflegeprodukten, die potenziell oder auch ganz sicher nicht vegansind. Hier empfiehlt es sich, beim Einkaufen nach entsprechenden Labels Ausschau zu halten, oder auch Apps zu nutzen, die die Frage nach tierischen Stoffen und Tierversuchen beantworten können.  Ausschließlich vegane Inhaltsstoffe sind im Thema Haarpflege selbstverständlich noch kein Garant für gute Ergebnisse und Eigenschaften. Schließlich wollen wir nach dem Duschen nicht nur ein gutes Gewissen, sondern auch eine gepflegte und glänzende Mähne haben. Interessant sind in diesem Zusammenhang sogenannte effektive Mikroorganismen, die die Effekte verschiedener Kräuter und pflanzlicher Inhaltsstoffe optimieren können sollen. Weitere Informationen zu Effektiven Mikroorganismen und Haarpflege finden Interessierte unter multikraft.com.  Extra-Tipp: Wie die Überschrift bereits verrät, sollten Veganer auch im Thema Bürsten vorsichtig sein. Einige Produkte setzen auf Wildschweinborsten oder auch Horn. Solche Pflegehelfer wollen die meisten selbstverständlich nicht in das eigene Bad einziehen lassen. Hautpflege: Tierleid im Tiegel Glatte, straffe, aufgepolsterte, rosige, glänzende, strahlende Haut: Ungefähr so sieht die Wunschvorstellung heute aus, wenn es um das äußere Erscheinungsbild geht. An dieser Stelle sei hierzu nur kurz erwähnt: Unreinheiten von Zeit zu Zeit sind vollkommen normal. Auch kann die Haut gelegentlich schuppig, empfindlich oder gerötet sein. Das ist völlig natürlich und zeigt, dass die Haut sich verändert, sich anpasst oder reagiert. Unter dem Strich sollte uns unsere Haut dennoch glücklich machen. Bei der Auswahl guter veganer Kosmetik ist es daher wichtig, sich nicht von schönen Bildern und vollmundigen Versprechen, sondern besser von Inhaltsstofflisten leiten zu lassen.  Extra-Tipp: Wer zusätzlich im Thema Tierversuche sicher gehen will, findet verschiedene Labels wie den ,,Leaping Bunny von Cruelty Free International, auf deren Website nach passenden Herstellern gesucht werden kann.  Bei Kosmetik für die Hautpflege gibt es ebenfalls einige Inhaltsstoffe, die Alarmglocken schrillen lassen sollten. In diese Kategorie fallen unter anderem:  Vitamin A  Das Vitamin ist häufig in speziellen Cremes für reife Haut zu finden und kann unter Umständen von Fischen, aus Milchprodukten oder auch Eidottern stammen. Es gibt inzwischen allerdings gute Möglichkeiten, Vitamin A aus pflanzlichen Rohstoffen zu gewinnen, ein genauerer Blick lohnt sich also.  Quelle: Unsplash Bienenwachs  Verbirgt sich häufig hinter der Bezeichnung Cera Alba in Lippenpflege und Hautpflege. Da die meisten Veganer jedoch auch bei Bienen keine ,,Ausnahme machen möchten, sollten Produkte mit diesem Inhaltsstoff nicht im Wagen landen.  Lanolin  Das Fett, das in der Haut von Schafen produziert wird, ist für die Kosmetikindustrie recht wertvoll. Da es sich nicht um einen künstlich hergestellten Stoff handelt, ist Lanolin oft auch in Naturkosmetik vertreten, hier also Vorsicht walten lassen.  Elastin  Bei Elastin handelt es sich um ein Faserprotein, das aus Rindersehnen entnommen und in Cremes mit liftendem Effekt verwendet wird. In pflanzlicher Kosmetik finden sich hier meist Alternativen aus Sojabohnen.  Auch im Thema Hautpflege gilt: Produkte sollten nicht nur vegan sein, sondern auch pflegen. Mit Naturkosmetik, die oft reichhaltige Inhaltsstoffe wie hochwertige Öle, Wachse oder auch pflanzliche Substanzen enthält, ist das absolut möglich. Hier empfiehlt es sich genau wie bei Haarpflege, auf Naturkosmetik in Bioqualität zu achten, denn so belasten wir unsere Körper nicht mit zweifelhafter Chemie.  Extra-Tipp: Es gibt bereits viele vegane Logos & Labels, die transparent machen aufzeigen, welche Inhaltsstoffe verwendet werden. Da Vegan jedoch noch keine gesetzliche Grundlage hat und theoretisch jeder ein Siegel aufbringen kann, lohnt sich der Blick auf bekannte Siegel und Logos. Es gibt aber mittlerweile auch bekannte und seriöse Lebens wie die Veganblume, das V-Label und Wenn du diese drei Labels auf den Packungen wieder findest, dann das Peta Approved Vegan-Logo. Eine Auflistung findest du auf www.veggieworld.de Make-Up und Fingernägel: Sorgenfrei aufhübschen Tierische Substanzen und Stoffe sind unglaublich weit verbreitet. Wer sich einmal damit zu beschäftigen beginnt, wird schnell merken: Ein Ende der Recherche ist auch nach Tagen nicht erreicht. Gut, dass es inzwischen Apps und Listen gibt, die bei der Bewertung von Produkten helfen. Auch im Thema dekorative Kosmetik können manche Inhaltsstoffe kritisch sein. So zum Beispiel:  Guanin  Dieser Stoff lässt unter anderem Nagellack, Puder und Lidschatten glänzen und glitzern. Kein Wunder, denn eigentlich gehört das Guanin in Fischschuppen. Deren natürliches Schimmern macht sich mancher Kosmetikhersteller auch heute noch zunutze.  Karmin  Zerdrückte Läuse im Lippenstift? Durchaus möglich, wenn Karmin enthalten ist. Der Stoff kann zudem unter den Bezeichnungen Cl75470 und Cochenille zu finden sein.  Quelle: Unsplash Schellack Und wieder müssen Läuse für die menschliche Schönheit herhalten. Die Lackschildlaus scheidet eine klebrige Substanz namens Schellack aus, die wir zum Beispiel in Nagellack finden. Interessanterweise steckt der Stoff auch in vielen Süßigkeiten, denn er verleiht Glanz und darf konsumiert werden. Wer schön sein will, muss weder selbst leiden, noch andere leiden lassen. Es gibt heute eine riesige Vielfalt an veganen und sogar natürlichen Produkten, die in Sachen Konsistenz, Effekt, Haltbarkeit und Anwenderkomfort nicht von konventioneller Kosmetik zu unterscheiden sind. Ein wenig probieren müssen die meisten auf der Suche nach dem perfekten Produkt, das jedoch dürfte kein rein veganes Problem sein.  Quelle: Unsplash Grünes Blattgemüse für den Glow Auch die Ernährung nimmt eine wertvolle Rolle ein. Du bist was du isst und das trifft auch in Bezug auf schöne Haare und Haut zu. Wer auf der Suche nach Rezepten für schöne Haut und Haare ist, sollte auf jeden Fall viel grünes Blattgemüse zu sich nehmen. In Spinat, Grünkohl, Chlorella und Spirulina stecken unter anderem Chlorophyll, sowie zahlreiche Spurenelemente und Mineralien wie zum Beispiel Zink, Kalzium, Kalium, Magnesium, Mangan und Phosphor. Bitteres Blattgemüse wie Mangold, Kohl und Spinat regen die Ausscheidungsorgane an. Dadurch muss die Haut nicht einspringen, um den Körper zu entgiften. Unreine Haut und Ausschläge können ein Zeichen sein, dass Darm, Nieren, Lunge oder Leber überlastet sind. Für Veganer dient grünes Blattgemüse zudem als guter Eisenlieferant. Auch Haferflocken und Vollkornbrot machen das Hautbild besser. Im Artikel 10 REZEPTE FÜR SCHÖNE HAUT UND HAARE bekommst du viele weitere Tipps.

Was du bei veganer Ernährung beachten solltest - 10 Tipps einer Ernährungsberaterin

9. Mai 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Was du bei veganer Ernährung beachten solltest - 10 Tipps einer Ernährungsberaterin Als ausgebildete vegan Ernährungsberaterin weiß Patricia, worauf es bei der pflanzlichen Ernährung ankommt. Heute zeigen wir dir ihre 10 Tipps für eine optimale vegane Ernährung. 1. Nicht nur weglassen, sondern auch hinzufügen Das Wort vegan ist ja schon etwas suboptimal, weil es nur beschreibt, was weggelassen wird - nämliche tierische Produkte. Sehr viel mehr sagt es aber nicht über die Ernährungsform aus. Viele machen den Fehler, dass sie ihre Ernährung gar nicht wirklich umstellen, sondern nur die tierischen Produkte ersetzen. Dann kann sich natürlich auch das gesundheitliche Potential einer pflanzlichen Ernährung nicht vollkommen entfalten. Und außerdem kann es sehr schnell langweilig werden.   Deshalb ist es super wichtig, mit einer großen Offenheit und einer gewissen Neugierde an die Ernährungsumstellung heranzugehen. Es gibt über 40 Tausend (!) verschiedene essbare Pflanzen auf diesem Planeten. Natürlich werden wir davon vielleicht nicht alle mögen. Und es macht auch durchaus Sinn, erstmal bei denen anzufangen, die in deiner Region wachsen. Aber, wenn man eine Ernährungsumstellung richtig angeht, kann ich versprechen: Für jedes Produkt, das du weglässt, kommen mindestens zwei neue hinzu. Sieh das Ganze einfach als eine Art kulinarische Reise, auf der du dein Spektrum an gesunden und leckeren pflanzlichen Lebensmitteln und Mahlzeiten stetig erweiterst.  2. Informiere dich gründlich zu Nährstoffen Keine Ernährungsform ist per se bedarfsdeckend - weder die Mischkost, noch die vegane Kost. Es kommt im Endeffekt immer darauf an, wie der Speiseplan genau zusammengestellt ist.  Um sich grundsätzlich bedarfsdeckend zu ernähren, müssen wir wissen, welche Nährstoffe potenziell kritisch sind, in welchen Lebensmitteln diese enthalten sind und wie ich meinen Bedarf in meinem Alltag konsequent decken kann. Speziell in der veganen Ernährung zählen diese Nährstoffe zu den potenziell kritischen: Proteine, DHA&EPA, Vitamin B12, Vitamin D, Vitamin B2, Kalzium, Eisen, Zink, Selen und Jod. Das klingt erstmal nach einer Menge, bedeutet aber nicht, dass es super schwierig ist, diese abzudecken, sondern nur, dass man ein Auge darauf haben sollte. Die meisten der hier aufgezählten gelten auch für Mischköstler. Mit dem einzigen Unterschied, dass diese nicht immer wieder darauf hingewiesen werden, doch bloß auf ihre Nährstoffe zu achten. Veganer sind gerade deshalb oft sehr besser versorgt, weil sie sich aktiv mit diesen Themen beschäftigen. 3. Bluttest Warum soll man denn jetzt noch Bluttests machen, obwohl man sich gut ernährt? Der Hauptgrund liegt darin, dass nicht nur die Menge der aufgenommenen Nährstoffe darüber entscheidet, was im Endeffekt meinen Zellen zur Verfügung steht, sondern auch die komplexen Prozesse unserer Verdauung und des Stoffwechsels. So können zum Beispiel auch Mischköstler trotz hohem Fleischverzehr an Vitamin B12-Mangel leiden, weil das Vitamin nicht richtig aufgenommen wird. Bluttests zur Prävention von Nährstoffmängeln und damit einhergehenden Krankheiten sind also auch nicht nur ein Thema für Veganer. Leider sind die Symptome meist so diffus, dass wir es nicht auf einen Nährstoffmangel zurückführen oder wir merken es erst so richtig, wenn bereits ein manifester Mangel besteht. Damit ist wirklich nicht zu scherzen. Also lieber einmal jährlich die wichtigsten Werte kontrollieren und man ist auf der sicheren Seite. 4. Die richtigen Supplemente Keine Angst: Nur weil man sich vegan ernährt, braucht man nicht den ganzen Medizinschrank voll mit Pillen und Pulvern füllen. Die eben genannten Bluttests dienen dann als optimale Grundlage, um die richtigen Supplemente und deren Dosis zu bestimmen. Grundsätzlich gilt beim Thema Nahrungsergänzung: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Vorrang sollte immer die Deckung der Nährstoffe über unsere Ernährung haben. Gewisse Supplemente können in zu hoher Dosierung auch Schaden anrichten und es gilt nicht ,,Je mehr, desto besser. Daher rate ich meinen Kunden immer nur zu einer gezielten Supplementation.  5. Erhöhe die Portionsgrößen Good News: Veganer können tendenziell MEHR essen. Wuhu! Denn pflanzliche Lebensmittel sind verglichen mit tierischen Produkten in der Regel kalorienärmer. Daher können und müssen die Portionsgrößen etwas erhöht werden, um gleichviel Kalorien zu sich nehmen. Das mag am Anfang etwas ungewohnt sein und auch der Magen-Darm-Trakt muss sich erstmal an das größere Volumen und die Ballaststoffe gewöhnen. Bei vielen führt das dann dazu, dass sie insgesamt einfach nicht genügend Energie zu sich nehmen und sich schlapp fühlen.  6. Möglichst viele gering verarbeitete Lebensmittel  Wenn man so vor dem Supermarkt-Regal mit der Aufschrift ,,vegan steht, kann man schnell den Eindruck kriegen, dass vegane Ernährung bedeutet, sich von Sojaschnitzel und Lupinennuggets zu ernähren. Schade eigentlich, dass die wirklichen Basislebensmittel der pflanzlichen Ernährung meistens keinen ,,vegan-Sticker haben. Ich empfehle hier die 80/­­20-Regel: Solange ca. 80% deiner Lebensmittel möglichst gering verarbeitet sind, ist immer noch Platz für 20% für alle die industriell verarbeiteten Produkte, wie vegane Schnitzel, Kekse, Soßen und andere Fertigprodukte. Man will ja auch gerne austesten, was die Produkte so draufhaben und die Entwicklung pflanzlicher Alternativen unterstützen. Das Maß ist hier wie so oft entscheidend. 7. Keine Lebensmittelgruppen weglassen Was sind denn die Basislebensmittel einer veganen Ernährung? Es gibt grundsätzlich fünf pflanzliche Lebensmittelgruppen: Obst, Gemüse, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte sowie Nüsse und Samen. Und um sich bedarfsdeckend zu ernähren, ist es wichtig, wirklich alle Lebensmittelgruppen in die Ernährung mit aufzunehmen. Oftmals geschieht dies nicht aus Unwissenheit, dass bestimmte Gruppen wichtig sind oder aus Angst, eine bestimmte Gruppe sei weniger gesund. Das liegt wahrscheinlich an den vielen Extrem-Diäten innerhalb der veganen Ernährung, die bestimmte Lebensmittel oder ganze Gruppen verteufeln. In meinen Augen eine sehr gefährliche Entwicklung. 8. Vorausplanen So einfach es auch in unseren Großstädten geworden ist, sich vegan zu ernähren, kann das vor allem in ländlichen Gebieten schon teilweise noch eine Herausforderung sein. Da kann ich aus eigener Erfahrung sprechen. Auch auf der Arbeit bieten natürlich nicht längst alle Kantinen gesunde vegane Alternativen an. Je nachdem wie deine Lebens- und Arbeitssituation also ist, macht es schon sehr viel Sinn, deine Mahlzeiten im Voraus zu planen. Eigenes Essen mitbringen schont als schönen Nebeneffekt ja auch den Geldbeutel.  9. Connecte dich Gerade als Vegan-Neuling kann man sich sehr schnell als Außenseiter fühlen, wenn man keine Gleichgesinnten in seinem Umkreis hat. Gerade, wenn dann Familie, Freunde und Arbeitskollegen weniger positiv auf die Ernährungsumstellung reagieren, kann das ganz schön herausfordernd sein. Viele schmeißen dann wieder alles hin, weil sie zu viel Gegenwind bekommen. Aber auch hier gibt es eine gute Nachricht: Du bist nicht allein und jeden Tag sollen bis zu 200 neue Veganer in Deutschland hinzukommen. Dank Social Media ist es uns so einfach wie noch nie, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen - egal ob über Instagram oder Facebook Gruppen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, dir Verbündete zu suchen. Trau dich einfach, es lohnt sich! 10. Lass dir Zeit  Viele machen sich am Anfang unnötig viel Druck, sofort von heute auf morgen alles umzustellen. So sehr ich deine Entscheidung, dich vegan zu ernähren, auch unterstütze, finde ich es vollkommen okay, wenn es jeder in seinem Tempo macht. Man braucht sich nicht schlecht zu fühlen, wenn man etwas nicht geklappt hat oder man doch nochmal eine Ausnahme machen musste. Jeder Schritt zählt! Ich hoffe diese Tipps haben dir geholfen und du weißt jetzt, worauf du bei der pflanzlichen Ernährung achten solltest. Wenn du darüber hinaus noch Fragen hast, dir bei bestimmten Themen unsicher bist oder grundsätzlich etwas Hilfe benötigst, deine Ernährung umzustellen, bist du in meinem Ernährungscoaching herzlich willkommen. Gastautorin Patricia Patricia ist zertifizierte und vor allem leidenschaftliche Ernährungsberaterin mit Spezialisierung auf vegane Ernährung. Seit 5 Jahren lebt sie selbst vegan und hilft nun auch Anderen, mit pflanzlicher Ernährung in Bestform zu kommen.  Vor allem liegt es ihr auch am Herzen, für Klarheit rund um Ernährungsmythen zu schaffen und trotzdem dabei den Spaß an der Sache nicht zu vergessen. 

10 vegane Proteinquellen für viel Power

30. März 2019 Deutschland is(s)t vegan 

10 vegane Proteinquellen für viel PowerDie vegane Ernährung ist sehr nährstoffreich und gesund. Doch woher bekommt man eigentlich die notwendigen Proteine? Wir stellen dir 10 vegane Proteinquellen vor, die du ganz einfach in deine alltäglichen Mahlzeiten integrieren kannst. Pflanzliche Proteine Viele Kritiker der veganen Ernährung bemängeln oft, dass es nicht genügend pflanzliche Proteinquellen gäbe. Proteine zu sich zu nehmen sei in der veganen Ernährung schwierig. Das ist natürlich absolut falsch! Es gibt reichlich pflanzliche Lebensmittel, die uns mit allen nötigen Proteinen versorgen und dazu auch noch wirklich lecker sind. Außerdem sind pflanzliche Eiweißquellen cholesterin- und fettarm und sind daher auch um einiges gesünder, als tierische. Was sind überhaupt Proteine und wofür brauchen wir sie? Proteine, bzw. Eiweiße, sind wichtige Makronährstoffe, die unter anderem für den Erhalt unserer Muskeln und für den Aufbau der Knochen notwendig sind. Sie liefern uns Aminosäuren, die lebensnotwendig sind, da diese vom Körper nicht selbst hergestellt werden können. Unser ganzes Immunsystem profitiert von Proteinen, sie bilden Antikörper und fördern den Sauerstofftransport im Blut. Auch für das Bindegewebe und die Haut sind Proteine essenziell. Empfehlenswert sind mindestens 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht. Das heißt also, dass jemand der 70 kg wiegt ungefähr 56g Eiweiß zu sich nehmen sollte. Sollest du aber speziell Muskeln aufbauen wollen oder Ausdauersport machen, erhöht sich der Proteinbedarf. Deinen genauen Proteinbedarf kann auch ein Ernährungsberater oder ein Arzt bestimmen. Unsere Top 10 der veganen Proteinquellen: Linsen Rote Linsen beinhalten ca. 26,7g pflanzliches Eiweiß. Sie sind leicht verdaulich und lassen sich ganz leicht in den Ernährungsplan integrieren. Sie regen den Stoffwechsel an und sorgen auch für schöne Haut, da sie reichlich Zink beinhalten. Dieses Linsencurry mit Reis ist super lecker und gesund!     Kidneybohnen Bohnen sind richtige Nährstoffbomben und sehr sättigend. In 100g Kidneybohnen sind 24g Protein enthalten, aber auch reichlich Ballaststoffe und Magnesium.Somit sind die Hülsenfrüchte sehr gesund und vor allem auch noch lecker! Dieses Rezept mit Kidneybohnen ist voller Proteine!     Mandeln Nüsse sind bekannt für ihren hohen Nährstoffgehalt und auch Mandeln beinhalten Unmengen an Proteinen. In 100g Mandeln stecken ca. 24g pflanzliches Eiweiß. Die leckeren Nüsse beinhalten außerdem reichlich Magnesium, Vitamin B und E und sind somit sehr gesund. Mandeln dienen als Basis von leckeren Energyballs. Die proteinreichen Snacks kannst du ganz einfach zubereiten.     Quinoa Das Pseudogetreide Quinoa beinhaltet 15g Protein pro 100g und liefert dir somit eine große Menge an pflanzlichem Eiweiß. Quinoa enthält außerdem lebenswichtige Nährstoffe wie z.B. Eisen und Vitamin B2.  Dieses veganes Quinoa-Powerfrühstück ist versorgt dich mit zahlreichen Nährstoffen.     Tofu Das kalorienarme Sojaprodukt Tofu ist aus der veganen Ernährung nicht mehr weg zu denken. 100g Tofu enthalten ca. 14g Protein. Es versorgt unseren Körper außerdem mit reichlich Eisen, Magnesium und Kalzium. Ob gegrillt oder gebraten, Tofu ist vielseitig einsetzbar. Zum Beispiel lässt sich daraus veganes Rührei machen.   Haferflocken Haferflocken sind sättigend und gut für den Magen-Darm-Trakt. Außerdem beinhalten sie 12,5g Protein auf 100g. Sie haben eine exzellente Nährstoffbilanz, da sie zahlreiche Mineralstoffe und Vitamine enthalten. Mit Haferflocken kannst du leckere Frühstücksrezepte kochen, wie zum Beispiel dieses.   Kichererbsen Ganze 7,5g Protein pro 100g sind in Kichererbsen enthalten. Kichererbsen beinhalten vor allem die Aminosäure Lysin, welche für uns essenziell ist. Auch Zink, Eisen und Magnesium sind in den kleinen gelben Erbsen enthalten. Alles gute Gründe, um die leckeren Hülsenfrüchte in euren Speiseplan aufzunehmen.  Ein gesundes Gemüsecurry mit Kichererbsen schmeckt gut und ist sehr gesund!     Erbsen Erbsen beinhalten 6,8g Eiweiß auf 100g. Wie alle Hülsenfrüchte sind sie sehr gesund. Man sollte Erbsen aber nicht roh essen, da sie die gesundheitsschädlichen Lektine enthalten. Gekocht sind Erbsen aber genießbar und lassen sich in viele Gerichte integrieren, wie zum Beispiel in vegane Mac & Cheese.   Brokkoli Auch Brokkoli ist eine sehr gute Proteinquelle. 100g beinhalten ca. 3,8g Eiweiß. Das kalorienarme Kreuzblütengewächs liefert wichtige Nährstoffe in ausreichender Menge, wie z.B. Kalium und Vitamin C. Schau doch mal hier, ein echt leckeres und gesundes Rezept mit Brokkoli!   Kartoffeln Kartoffeln sind schon seit Jahrhunderten eines der Hauptnahrungsmittel der ganzen Welt. Sie beinhalten 1,9g Protein pro 100g. In Kartoffeln enthalten viele Kohlenhydrate und sind alles andere als Dickmacher! Sie sind kalorienarm und sehr gesund! Ein veganer Kartoffelsalat ist super lecker und einfach zuzubereiten.    Zusätzliche Fakten zum Thema pflanzliche Proteine und wie du die optimale Proteinversorgung erhältst, kannst du hier nachlesen. Was sind deine Lieblingsproteinquellen? Teil es uns ganz einfach auf Facebook oder Instagram mit.

Adventstürchen Nr. 15: Rezepte mit Grünkohl

15. Dezember 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Adventstürchen Nr. 15: Rezepte mit GrünkohlAnzeige Der Grünkohl gehört zur Gattung der Kohlgemüse, welche wiederum der Familie der Kreuzblütler zugeordnet wird. Neben den eher bekannten Gewächsen, wie Brokkoli, Blumenkohl, Weißkraut und Rotkohl, sind Schwarzkohl, Stängelkohl, Chinesischer Senfkohl und Grünkohl eher etwas ungewöhnlich. Illustration: Jasmine Schmid Unsere Großmütter haben den, wie einen überdimensional anmutenden Blumenstrauß mit krausen Blättern wachsenden Kohl, stundenlang mit gepökeltem Fleisch oder Würsten verkocht. Schade, denn die wertvollen Inhaltsstoffe der einzigartigen Pflanze gehen bei zu viel Hitze und zu langer Garzeit leider verloren. Grünkohl gehört zu den Lebensmitteln mit dem höchsten Vitamin C Gehalt überhaupt. Im Winter sollte er deswegen häufig roh, in Form von Salat oder Smoothie verzehrt werden. Außergewöhnlicher Weise ist schlägt er, im Vergleich mit anderen Gemüsesorten, auch mit 4,3 g Protein gewaltig zu Buche. Doch damit noch nicht genug: Vitamin A und E, Fohlsäure, Kalium, Kalzium Magnesium und Eisen sind ebefalls in beachtlichen Mengen vorhanden. Ein wahres regionales Superfood! Die vielen entzündungshemmenden Antioxidantien, sowie Flavonoide, wirken als Radikalfänger und schützen unsere Zellen, bzw. die replikativen Vorgänge, die in unseren Zellen ablaufen. Das enthaltende Lutein und Betacarotin (Carotinoide) hemmt das Wachstum von Krebszellen. Besonders potent sind in dieser Hinsicht auch die vorkommenden Senföle - chemische Verbindungen, die Schwefel und Stickstoff enthalten und bei der Verdauung ihre entgiftende und antikanzerogene Wirkung entfalten können. Senföle werden auf Grund ihrer positiven Eigenschaften inzwischen nicht nur präventiv sondern auch therapeutisch bei der Heilung von Krebs eingesetzt. Grünkohl sollte erst ab November /­­ Dezember geerntet und verzehrt werden, da erst durch die lange Reifezeit genug der pflanzeneigenen Stärke in Fruchtzucker umgebaut werden kann und die Blätter damit aromatisch schmecken und bekömmlich werden. Rezept: Grünkohl Smoothie Zutaten für 2 Portionen ? 300 ml - 4 Stängel Grünkohl - 1 Bund Petersilie - 2 cm Ingwerwurzel - 1 großer Apfel - 1 reife Banane - 1/­­2 reife Avocado - 2 TL Gerstengraspulver - etwas Zitronensaft - Hochleistungsmixer Zubereitung - Grünkohl und Petersilie waschen, Apfel entkernen, Banane und Ingwer schälen, die Avocado auslösen. - Den Grünkohl vom Strunk streifen und mit der Petersilie, dem Ingwer und ca. 200-300 ml Wasser solange mixen, bis alle Pflanzenfasern aufgelöst sind. - Dazu auf geringer Stufe beginnen und mit der Höchsten Stufe enden. - Den Apfel, die Banane und die Avocado in groben Stücken dazu geben und den Smoothie so lange weiter mixen, bis er weich und cremig ist. Mit Zitronensaft abschmecken. - Ggf. mit etwas Wasser verdünnen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Rezept: Grünkohl Chips mit Zimt und Chili Zutaten für 2-3 Portionen - 4 Stängel Grünkohl - Olivenöl high oleic - Salz - Zimt - Chiliflocken - Backblech, Backpapier Zubereitung - Den Grünkohl von den Stängeln streifen. In mundgerechte Stücke reißen, in einer großen Schüssel mit etwas Olivenöl beträufeln, etwas salzen und mit den Händen so lange mischen und kneten, bis die Blätter rundherum mit Öl benetzt sind. - Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech verteilen und bei 180°C 10-15 min backen. Dabei nach 7 min mit einer Gabel etwas wenden, dass sie von allen Seiten kross und knusprig werden. - Heiß mit etwas mehr Salz, Zimt und Chiliflocken bestäuben. LECKAAAA - Achtung Suchtgefahr! Unser Produkt-Tipp zum Rezept Das Gerstengras im Smoothie sorgt aufgrund seiner hohen Nährstoff- und Vitalstoffdichte, für wertvolle extra Power. Neben viel Vitamin C, Zink und Eisen, enthält Gerstengras jede Menge Calcium, das der menschliche Körper zum Aufbau und Erhalt von Knochen und Zähnen benötigt. Darüber hinaus besticht Gerstengras durch einen hohen Anteil an Chlorophyll. Das grüne Farbpigment kann sich positiv auf die Blutzellerneuerung auswirken und bei der Entgiftung von Schadstoffen unterstützen. *** Gewinnspiel *** Keimling Naturkost ist der kompetente Partner für eine gesunde, vegane Ernährungsweise. Da Rohkost von besonders hohem Wert ist, bietet Keimling auch vieles rund um eine rohköstliche Ernährung, wie Mixer, Dörrautomaten aber auch Nüsse oder Algen. Wir verlosen eine Packung Gerstengras Pulver von Keimling Naturkost. Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer  Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum du gewinnen solltest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Grünkohl an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 16.12.2018 um 24:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 17.12.2018 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit vanilla bean, der vegane Restaurantführer. Danke dafür!  

Getreide selber mahlen - sinnvoll oder unnötig? (+ Verlosung einer KoMo Getreidemühle)

28. Oktober 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Getreide selber mahlen - sinnvoll oder unnötig? (+ Verlosung einer KoMo Getreidemühle)Wer von euch in letzter Zeit einmal auf einer veganen Messe war, hat sicher neben vielen Lebensmitteln auch das eine oder andere Küchengerät gesichtet. Vor allem Hochleistungsmixer haben in den letzten Jahren ihren Einzug in unsere Küchen geschafft, weil man damit großartige Smoothies, Rohkost-Eis, Aufstriche, Nussmus und vieles andere selbst herstellen kann. Eine tolle Sache also, so ein Mixer! Und schaut man dann weiter, wird man ganz sicher auch schnell auf Geräte wie Entsafter oder Dörrgeräte stoßen, und auch mit denen kann man seinen Speiseplan immens bereichern. Natürlich gibt es zur Unterstützung und Vereinfachung einer gesunden veganen Ernährung aber auch noch so einige andere interessante Küchenhelfer, z.B. Getreidemühlen. Getreidemühlen? Klingt oldschool? Ja, tatsächlich mahlen viele Menschen ihr Getreide selbst - und das ist gerade wieder echt ,,im Kommen. Selber mahlen und backen ist gerade ein großer Trend, es wird sich im Netz eifrig ausgetauscht, und auf Instagram findet zu man zu Stichworten wie #sourdough tausende Fotos von Sauerteigbroten. Selber machen ist einfach total in, und das ist auch gut so: Beschäftigt man sich ein wenig eingehender mit dem Thema, überrascht die wachsende Begeisterung wenig, denn für das Mahlen von Getreide (und anderen Lebensmitteln, wie ihr gleich noch lesen werdet) Zuhause spricht eine ganze Menge! Selber mahlen ist gesünder und sogar auf Dauer deutlich günstiger - und es schmeckt viel besser. Volle Nährstoffbreite voraus mit vollwertigem Mehl! Für mich das beste Argument: Wer selber mahlt, bekommt das komplette Nährstoffspektrum geboten. Gerade in der Schale von Getreidearten wie Weizen oder Dunkel finden wir einen Großteil der Nährstoffe - warum sollte man auf diese verzichten? Das volle Korn bietet jede Menge Vitamine, wichtigen Spurenelemente und Mineralstoffen wie Eisen, Magnesium und Kalzium, sowie wertvolle ungesättigte Fettsäuren und Eiweiße. Gemahlenes Getreide verliert schon nach wenigen Stunden wichtige Nährstoffe, Vollkornmehl wird dadurch schnell ranzig. Kaufst du also Vollkornmehl im Supermarkt, so ist das schon vor Wochen oder Monaten gemahlen worden - und enthält damit nur einen Bruchteil der Nährstoffe von frisch gemahlenem Getreide. Ganze Getreidekörner halten sich hingegen sehr lange ohne jeglichen Nährstoffverlust. Besser ist es also, Getreide bei Bedarf frisch zu mahlen und direkt zu verwenden.   Selbstgebackenes Brot Warum aber sind dann Auszugsmehle (Weißmehl) so beliebt geworden in den letzten Jahrzehnten? Ganz einfach: Weil sie besser haltbar sind. Randschichten und Keim werden bei der industriellen Produktion entfernt, womit das Getreide lange haltbar bleibt. Leider gehen aber auch jede Menge Nährstoffe bei diesem Prozess verloren. Man bekommt nicht mehr ein Lebensmittel mit seinem kompletten Nährstoffkomplex, sondern ein eher ,,totes Lebensmittel, das uns nicht mehr viel zu bieten hat. Vollkornmehl enthält ca. 1800 mg Mineralstoffe auf 100 Gramm Mehl, ein Auszugsmehl Typ 405 nur 405 mg Mineralstoffe auf 100 Gramm Mehl. Das heißt, ihr könnt an der Typenbezeichnung, die ihr auf jeder Packung findet, sofort ablesen, wie nährstoffreich das Mehl noch ist. Klar ist, dass Auszugsmehl deutlich ungesünder ist als das volle Korn, und auch den Blutzuckerspiegel schön in Ruhe lässt, während weißes Mehl sofort in Zucker umgewandelt wird und den Blutkreislauf mit einfachen Zuckermolekülen flutet. Der muss das ausgleichen, in dem er das Hormon Insulin ausschüttet, das den Zucker in die Zellen leitet. Die Vielzahl an Weißmehlprodukten, die man im Supermarkt findet, darf man getrost als Fast Food bezeichnen. Sie sind in hohem Maße mit dafür verantwortlich, dass soviele Menschen unter Übergewicht leiden oder an Diabetes erkranken. Für mich bedeutet eine gesunde Ernährung daher immer, auf den vollen Nährstoffgehalt zu setzen, den mir Pflanzen bieten. Was kann man alles mahlen? Nun denkt man bei der Bezeichnung ,,Getreidemühle natürlich in er erster Linie an Getreide, logisch. Und davon gibt es ja auch eine Menge: Weizen, Roggen, Dinkel, aber auch alte Sorten wie Emmer, Kamut oder Einkorn. Natürlich auch sogenanntes Hartgetreide wie Mais, Hirse oder Reis. Die Bandbreite ist hier schon ziemlich groß. Aber eine gute Getreidemühle kann noch viel mehr mahlen. Zum Beispiel auch Pseudogetreide wie Quinoa, Hülsenfrüchte wie Linsen oder Kichererbsen, Kaffeebohnen oder Gewürze (z.B. Pfeffer oder Senfkörner) oder gar Kräuter wie Salbei. Aufpassen sollte man allerdings bei allem, was ölhaltig ist - das mögen Getreidemühlen gar nicht gerne, z.B. Leinsamen, Hafer oder Mohn. Die sollte man besser in einem Flocker verwerten. Also immer vorher genau schauen, was die jeweilige Getreidemühle ,,kann. (c) the perfect loaf Die Anschaffung einer Getreidemühle ist natürlich eine Investition, keine Frage. Doch diese rentiert sich, wenn man sie regelmäßig nutzt, denn fertig gemahlene Produkte aus dem Laden sind teurer, als wenn man selber mahlt. Du kannst dir z.B. dein eigenes Kichererbsenmehl aus getrockneten Kichererbsen herstellen - deutlich günstiger als im Bioladen! Mit der Zeit also freut sich nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch der Geldbeutel über die Anschaffung einer Getreidemühle. Ist das Mahlen schwierig? Überhaupt nicht! Im Prinzip muss man nur das Gerät einschalten, den gewünschten Feinheits-Grad einstellen und das Getreide einfüllen - den Rest erledigt die Mühle. Reinigen braucht man die Mühle in der Regel nicht nach dem Gebrauch, und wenn, dann geht das ganz einfach, indem man Reis durchlaufen lässt. Interview mit einem Experten: Marcel Koidl von KoMo Marcel Koidl KoMo ist ein Unternehmen aus Tirol, das seit über 30 Jahren schon Getreidemühlen herstellt, und diese in über 30 Länder exportiert. Die Mühlen von KoMo sind quasi Kult, nicht zuletzt weil sie eine tolle Qualität haben und nachhaltig in einer Behindertenwerkstatt in Tirol hergestellt werden, natürlich aus umweltfreundlichem Holz. Das Unternehmen hat verschiedene Modelle im Angebot, preislich geht es bei momentan 199 Euro los. Hallo Marcel, ihr stellt schon seit über 30 Jahren Getreidemühlen her. Was war denn eigentlich die Motivation, das zu tun? Wir wollten es den Leuten einfacher machen, ihr Mehl selber frisch zu mahlen, damit sie nicht altes Industriemehl essen müssen. Die Motivation kam wie häufig aus der eigenen Erfahrung, weil mein Vater, der Firmengründer gemerkt hat: Das tut mir gesundheitlich gut und schmeckt einfach besser. Und so ist er auf der Idee gekommen, selber Getreidemühlen zu bauen. Dass seine Mühlen mal in 30 Länder exportiert werden würden, hat er sich natürlich im Traum nicht ausgemalt. Warum soll man nicht einfach im Supermarkt Getreide kaufen - ist doch viel einfacher? Einfacher als eine Hand Getreide in die Mühle zu geben - und die erledigt den Rest? Getreide lässt sich - richtig gelagert - 1000 Jahre lagern, das wussten schon die Ägypter. Das Mehl, das es im Supermarkt zu kaufen gibt, ist bereits vor mehreren Monaten vermahlen worden und nicht mehr frisch. Wichtige Bestandteile des vollen Korns wurden entfernt und das Getreide behandelt, damit es haltbar wird. Lohnt sich die Anschaffung einer Getreidemühle für jeden, oder ist das eher was für Backprofis? Spätestens wenn man ein Brot mit frisch gemahlenen Zutaten probiert hat, stellt sich einem diese Frage quasi nicht mehr. Unsere günstigste Mühle verkaufen wir für 199 EUR mit 12 Jahren Garantie. Auf die Garantiezeit umgerechnet sind das nicht mal 17 EUR im Jahr für frisches Mehl. Ausserdem kann man auch Gewürze oder Kaffee mahlen, und selbst gemahlen ist deutlich günstiger als gekauft. Die Anschaffung rentiert sich also auch finanziell. Was ist das Besondere an euren Mühlen? Neben unserer 12-Jahre-Garantie finde ich sehr erwähnenswert, dass unsere Mühlen absolut fair in Tirol produziert werden. Unser Holz ist zertifiziert nachhaltig gewonnen, wir fördern die regionale Wirtschaft und lassen in einer Behindertenwerkstatt anfertigen. Wir wollen verantwortungsoll wirtschaften, das ist uns unheimlich wichtig, das ist unsere Philosophie. Danke für das Interview, Marcel! Momentan läuft eine Aktion bei KoMo, die zwei Mühlen zum Sonderpreis anbietet. Man spart 60 Euro beim Kauf einer ,,Fidibus 21 oder ,,Fidibus MEDIUM. Vielleicht ist das ja eine gute Gelegenheit zuzuschlagen?! KoMo findet ihr auch auf Facebook, Instagram und Youtube. KoMo Fidibus 21 Verlosung einer KoMo Getreidemühle Freundlicherweise hat uns KoMo eine ,,Fidibus 21 zur Verlosung zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Ihr wollt an der Verlosung teilnehmen? Schaut mal auf unsere Facebook Seite oder bei Instagram. Dort könnt ihr ganz einfach an der Verlosung teilnehmen! Viel Erfolg! Der Beitrag Getreide selber mahlen - sinnvoll oder unnötig? (+ Verlosung einer KoMo Getreidemühle) erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Basilikum-Limonade mit Limette & Ingwer

17. Juli 2017 Eat this! 

Basilikum-Limonade mit Limette & IngwerAlso irgendwie kann sich der Sommer dieses Jahr nicht so richtig entscheiden, oder? Sobald es mal ein bisschen heiß ist, kommen die Unwetter mit geballter Ladung und kühlen die Luft gleich für die nächsten Tage so was von runter, dass man direkt wieder zu langer Hose und Pullover greifen muss! Ganz oder gar nicht ist angesagt. Letzte Woche durften wir noch bei Durchschnittswerten um die 18 Grad bibbern, ab heute soll das Thermometer dagegen schon wieder fast die 30er Marke erreichen - hier im Süden jedenfalls. Und meine Lieblingssommertemperaturen werden einfach geschickt ausgelassen. ? Aber okay. Wann sonst, wenn nicht bei richtig warmen Sommerwetter schmecken Popsicles, Iced Coffee oder leckere, frische hausgemachte Limos einfach so richtig gut? Eben. Wir haben in den letzten Wochen richtig viele Limos gemixt, gerührt und geschüttelt und wollen dir heute eine unserer absoluten Lieblinge präsentieren - für uns gibt es gerade an heißen Abenden nichts Besseres! Alles was du brauchst sind ein bisschen frischer Basilikum von der Fensterbank, ein Stückchen Ingwer, frische Limetten und leckeren braunen Reissirup, z. B. von naVitalo, oder ein anderes Süßungsmittel, das du magst. Gerade für Limos, Tees & Co. verwenden wir sehr gerne Reissirup, da er eine schöne nussig-karamellige Note hat und einfach lecker schmeckt. Reissirup wird ganz einfach aus gemahlenem Reis gewonnen, der anschließend in Wasser aufgelöst und zu Sirup eingekocht wird. Die leckere Süße enthält außerdem einige natürliche Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium und Eisen und ist der ideale Zuckerersatz für alle, die an Fructoseintoleranz leiden - denn Reissirup enthält von Natur aus keinerlei Fruchtzucker. Plus: Reissirup lässt den Blutzuckerspiegel nur sehr langsam ansteigen - das Sättigungsgefühl hält damit um einiges länger an. Finden wir gut.?? Die grüne, erfrischende Basilikum-Limonade ist übrigens in weniger als fünf Minuten zubereitet und macht auch optisch ordentlich was her, oder? ? Genieße sie einfach pur auf Eis oder als Basis für leckere Sommercocktails! Mit feinem Gin, prickelndem Prosecco oder einem Schuss Wodka - alles superlecker und sooo schön. Hachi. Welche sind deine liebsten Sommergetränke? Basilikum-Limonade mit Limette & Ingwer - 1 Handvoll Basilikum - 2 Limetten - 1 daumengroßes Stück Ingwer - 3 EL Reissirup - 700 ml Mineralwasser - 1 Handvoll Eiswürfel -  Limetten auspressen. - Alle Zutaten bis auf die Eiswürfel in einen High-Speed-Blender geben und glatt mixen. - Mit Eiswürfeln servieren. Reklame! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit der naVitalo UG entstanden, er spiegelt jedoch ausschließlich unsere eigene Meinung wider. Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten. Der Beitrag Basilikum-Limonade mit Limette & Ingwer erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Kurkuma Elixier mit Orange & Ingwer - Grapefruit Fizz {alkoholfrei} - Detox Beet and Ginger Smoothie

Greenfoods - von Algen, Getreidegräsern und mehr!

1. Juni 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Greenfoods - von Algen, Getreidegräsern und mehr!Habt ihr schon mal was von Greenfoods gehört? Oder bereits welche „gegessen“? Was Greenfoods eigentlich sind und was die so können – darüber haben wir uns mal ein wenig schlaugemacht … Was sind Greenfoods? Im Grunde zählen die sogenannten Greenfoods zur Gruppe der Superfoods. Wir haben bereits hier und hier über Superfoods berichtet – lest doch gerne noch einmal nach. Wie der Name schon sagt, sind Greenfoods von Natur aus „grün“ und als Ergänzung für eine optimierte vegane Ernährung wunderbar geeignet. Zu den bekanntesten Greenfoods zählen: - Algen - Gerstengras - Weizengras - Moringa - Brennnessel Die meisten Greenfoods sind in Bioläden, Reformhäusern oder gut sortierten Drogerien (dm, müller) erhältlich. Im Onlineshop von Keimling findet sich eine gute Auswahl an Greenfoods in ausgezeichneter Qualität plus passender Rezepte. Ebenfalls empfehlen kann ich einen Onlinekauf bei Terralements. Abgesehen von Brennesselfunden am Wegesrand oder getrockneten Algen sind die meisten der grünen Kraftpakete nur in Pulver- oder Tablettenform erhältlich. Was können Greenfoods eigentlich? „Grün bedeutet Leben“ Das ist nicht nur eine Kalenderweisheit, sondern spiegelt die Gesetze der Natur wieder. Das Zauberwort lautet: Chlorophyll! Vielleicht erinnert ihr euch das an den Biologieunterricht in der Schule? Der grüne Blattfarbstoff stellt unsere Luft zum Atmen her – genauer gesagt, den Sauerstoff darin. Chlorophyll kommt in hoher Konzentration in Algen und Getreidegräsern vor – und eben genau das macht die Greenfoods so gesund für uns. Doch dem nicht genug, enthalten sie auch noch Spurenelemente, Mineralstoffe, ungesättigte Fettsäuren und Vitamine. Konzentrierte Power also …! Da die grünen Kraftpakete unserer Gesundheit so gut tun, möchten wir Euch alle Greenfoods etwas genauer vorstellen – heute die ersten fünf – und demnächst geht es weiter mit dem zweiten Teil. 1. Algen An dieser Stelle gibt es nur einen kurzen Steckbrief der Alge – für mehr Infos, schaut bitte hier noch einmal nach, da gibt es absolut alles über die Alge Man unterscheidet die sogenannten Makroalgen (Wakame oder Nori) von den Mikroalgen (Chlorella, Spirulina, AFA). Beide gehören zu den nährstoffreichsten Nahrungsmitteln der Welt. Sie enthalten vor allem Proteine, B-Vitamine, Jod, Kalzium, Eisen und Ballaststoffe. Ich mag Algen am liebsten in Form von Nudeln – zum Beispiel in einem asiatischen Salat mit Pilzen, Möhren, Sprossen, Sojasoße, Zitronengras, Koriander und Chilli …. yummieh! Mein Favorit ist von Kulau. Diese Meeresspaghetti stammen aus biologischem Wildwuchs vor der Atlantikküste Spaniens. Preis: 4,15 Euro (25 g) Erhältlich im Onlineshop von Kulau. 2. Gerstengras Zugegeben: Gerstengras stand bisher noch nicht auf meinem Speiseplan. Als Kind vom Land kenne ich natürlich Gerstenfelder und weiß, wie das Getreide aussieht. Seit ich für diesen Artikel recherchiert habe, bin ich jedoch Fan vom Gerstengras in Pulverform geworden. Gerstengras enthält reichlich vitale Nährstoffe, viel Kalzium, B-12, Eisen, Kalium, Folsäure, Magnesium, Zink, Kupfer, die Vitamine A, C, E, K, Folsäure, Natrium, Phosphor, Zink, Schwefel, Kupfer, Selen, Silizium … ! Außerdem enthält das „grüne Wundergras“ große Mengen Chlorophyll – und Chlorophyll liefert pure Energie für unsere Zellen. Fazit: Gerstengras ist das ideale Nahrungsergänzungsmittel! Mein Favorit ist von Keimling und in bester Rohkostqualität aus biologischem Anbau. Tipp: Derzeit gibt es für unsere Leser bei Keimling 10EUR Rabatt für Neukunden ab 50 EUR Mindestbestellwert. Nicht kombinierbar. Bücher und Aktionen sind ausgeschlossen. Gutscheincode: DIVNEUKUNDEN10 bis Ende Mai gültig Preis: 9,90 Euro (50 g) Aktuell 7,95 Euro Erhältlich im Onlineshop von Keimling Das Gerstengras-Pulver kann in frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte gerührt oder in einen Smoothie gemixt werden. Ich mag es auch gerne im Salatdressing – versucht doch mal dieses Rezept – inspiriert von Keimling: Knacksalat mit Gerstengrasdressing (C) rh2010 /­­ Fotolia Zutaten: - 1/­­2 Fenchel - 1/­­3 Gurke - 1/­­3 Paprika - 2 Rote Beete Knollen (vorgegart) - Blattsalat Für das Dressing: 1 TL Bio-Gerstengraspulver 2 EL Olivenöl 1 Orange Salz, Pfeffer Zubereitung: Alles Gemüse und den Salat waschen und trocknen/­­schleudern. Den Blattsalat in der Mitte eines großen Tellers anrichten. Den Fenchel in dünne Scheiben schneiden und um den Blattsalat verteilen. Die Gurke in den Spiralschneider spannen und Gurkenspaghetti drehen. Die Spaghetti kommen in die Mitte des Tellers. Die Paprika in kleine Stückchen schneiden und auf der Gurke verteilen. Für das Dressing einen gehäuften Teelöffel Bio-Gerstengraspulver mit Olivenöl vermengen. Die Orange entsaften und mit der Öl-Mischung verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Dressing über dem Salat verteilen. Schön knackig frisch und so lecker schmeckt der Knacksalat mit Gerstengrasdressing. Guten Appetit! 3. Weizengras Weizengras bringt ähnlich viel grüne Pflanzenpower – wie Gerstengras – und entfaltet zudem eine belebende Wirkung auf den Körper. Aber Weizengras kann noch mehr! Neben den pflanzlichen Ballaststoffen und allen essenziellen Aminosäuren enthält es noch 21 % hochwertiges Protein und alle (!) acht B-Vitamine. Übrigens: Gewonnen wird das Pulver aus den Keimblätter der Weizenpflanze. Nach der Ernte wird die Pflanze getrocknet und schonend zu Weizengraspulver vermahlen. Mir persönlich schmeckt Weizengraspulver in grünen Smoothies am besten. Das Pulver kann aber auch in klares Wasser oder Gemüsesäfte gemixt werden. Mein Favorit ist von Terraelements: Preis: 12,95 Euro (125 g) Erhältlich im Online-Shop von Terraelements. 4. Moringa Der Moringabaum wächst mittlerweile vor allem in Asien, Afrika und in der Karibik, da er viel Licht und Wärme benötigt. Dort kann man Moringa auch in roher Form – also die Blätter – ganz normal im Supermarkt kaufen. In unseren Breitengraden ist Moringa leider nur in in Pulverform erhältlich. Aber dieses Pulver hat es in sich – denn Moringa enthält reichlich Vitamin A und C, sehr viel Kalzium, Eisen und Eiweiß. Und darüber hinaus stärken die 46 enthaltenen Antioxidantien unser Immunsystem. Tipp: Der Geschmack ist übrigens leicht salzig und etwas scharf. Moringapulver kann zum Beispiel sehr gut in einem Pesto (mit frischem Bärlauch, Nüssen und Olivenöl) verarbeitet werden. Mein Favorit ist in feinster Bio-Qualität und von Grünhochzwei Preis: 19,90 Euro (350 g) Erhältlich im Onlineshop von grünhochzwei. 5. Brennnessel Vielleicht habt ihr ja schon einmal eine Detox-Kur gemacht? Oder einen Detox-Tag eingelegt? Dann habt ihr bestimmt einen Smoothie mit Brennnessel getrunken – oder einen Tee mit Brennessel-Extrakten. Die Brennnessel – oft verschrien als Gartenunkraut – ist nicht nur ein Bakterienhemmer, sondern ein Lieferant für Vitamin C, Eisen, Kalium und Magnesium und sogar Eiweiß (!). Dem nicht genug sorgen die enthaltenen Flavonoide zusammen mit dem Kalium für eine entwässernde Wirkung. Wer Brennnessel in seiner ursprünglichen Form essen möchte, kann die Pflanze mit etwas Glück und jenseits der Straßen bereits im Frühjahr ernten. Achtung: Handschuhe nicht vergessen! Tipp: Brennnesselblätter können wie Spinat zubereitet  oder als Salatzutat verwendet werden. Wie bereits erwähnt sind sie hervorragend in Wildkräuter- oder grünen Smoothies geeignet. Aber auch die Pulverform der Brennnessel ist lecker in Smoothies oder Dressings – und vor allem ganzjährig verfügbar. Mein Favorit ist von Lebepur Preis: 6,90 Euro (125 g) Erhältlich bei Amazon Für  noch mehr Informationen über Algen, kann ich dieses Buch von Kirstin Knufmann und Jörg Ullmann empfehlen: Es ist u.a. hier bei Amazon erhältlich. Bei dem nächsten Greenfoods-Artikel stellen wir euch u.a. Hanfprotein, Chlorella und Spirulina vor. Stay tuned!       Der Beitrag Greenfoods – von Algen, Getreidegräsern und mehr! erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Gut versorgt: Vegane Ernährung für Schwangere & Stillende

6. Februar 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Aus aktuellem und immer wiederkehrendem Anlass möchte ich an dieser Stelle nochmals das Thema der Nährstoffversorgung bei veganer Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit für Mutter und Kind ansprechen. Das tue ich nicht, weil ich Sorge habe, dass vegan lebende Mütter generell untervorsorgt sind, sondern weil ich damit hoffentlich manchen Menschen die Angst nehmen kann, die man leicht bekommt, wenn man sich manche der aktuell kursierenden Artikel durchliest. Trotzdem möchte ich diese Gelegenheit dazu nutzen, auf die Wichtigkeit einer gut geplanten, vollwertigen pflanzlichen Ernährung hinzuweisen und nachfolgend aufzuzeigen, wie man diese Ernährungsweise bedarfsgerecht gestaltet. In einem Folgeartikel gehe ich auch vertiefend in die Ernährung und Entwicklung veganer Kinder in den ersten Lebensjahren ein, welche in diesem Artikel aus Platzgründen weitestgehend unerwähnt blieben. Schlagzeilen wie ,,Veganes Essen schädigt ungeborene Babys(1), ,,Geschrumpftes Hirn durch veganes Essen(2) und zuletzt ,,Vegane Ernährung schadet Kindern (3) sind schlichtweg an den Haaren herbeigezogen und können nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Ich wünsche mir, dass die BILD und andere Medien mit genau dem gleichen Eifer die tatsächlichen Missstände in unserem Essverhalten anprangern, wie sie es fälschlicherweise bei veganer Ernährung tun. Die Nationale Verzehrsstudie II zeigte klar, dass in Deutschland im Durchschnitt viel zu hohe Mengen (gesättigte) Fette und Cholesterin aufgenommen werden, während einer großer Teil der Bevölkerung die tägliche Zufuhrempfehlung an vollwertigen Kohlenhydraten und Ballaststoffen sowie wichtigen Vitamin nicht erreicht (4). Laut dem Robert Koch-Institut waren im Jahr 2014 zwei Drittel der Männer (67 %) und die Hälfte der Frauen (53 %) in Deutschland übergewichtig und ein Viertel der Erwachsenen (23 % der Männer und 24 % der Frauen) stark übergewichtig (adipös)(5) Im selben Jahr wurden laut dem Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) insgesamt 651 Millionen Arzneimittelpackungen an 70 Millionen Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland von niedergelassenen Ärzten und Zahnärzten verordnet. Das macht durchschnittlich mehr als 1,5 Arzneimittel (6). Aufgrund der steigenden Rate an Personen mit Übergewicht wird auch die Häufigkeit an Diabeteserkrankungen in den kommenden 10-20 Jahren nochmals rasant ansteigen (7). Seit über zwanzig Jahren zeigen Mediziner wie Dr. Dean Ornish, Dr. Caldwell Esselstyn and Dr. Neal Barnard die Effektivität einer fettreduzierten, rein pflanzlichen Ernährung in der Therapie von Herzerkrankungen (8, 9) sowie Diabetes Mellitus Typ II (10) und Adipositas (11). Wie kann es sein, dass in den USA hunderttausenden Menschen durch eine Ernährungsumstellung hin zu einer rein pflanzlichen Ernährung geholfen werden kann, während wir in Deutschland noch immer darüber diskutieren, ob Veganer nun genügend Vitamin B12 in ihrer Ernährung erhalten? Dass die Empörung und Anteilnahme von Seiten der vegan lebenden Menschen groß ist, wurde auch in einem meiner letzten Facebookpostings (12) klar und so möchte ich hier die Gelegenheit ergreifen, um noch etwas ausführlicher Stellung dazu zu nehmen, als ich es in meinem Beitrag auf Facebook tun konnte. An dieser Stelle möchte ich auch die zwei sehr guten, kürzlich erschienen Bücher ,,Vegane Ernährung von Sigrid Siebert & Dr. Heike Englert sowie ,,Vegane Ernährung in Schwangerschaft, Stillzeit & Beikost von Dr. Markus Keller & Edith Gätjen, die ich als sehr lesenswert empfinde. Beide zeigen anhand der aktuellen wissenschaftlichen Literatur, dass eine rein pflanzliche Ernährungsweise in der Schwangerschaft und Stillzeit bedarfsdeckend ist, wenn man – wie bei jeder Ernährungsweise – auf einen vollwertigen und abwechslungsreichen Speiseplan achtet und weiß, woher man alle relevanten Nährstoffe beziehen kann. Unbedingt lesenswert ist auch der Artikel von Sohra von www.tofufamily.de, die schon sehr viel Lesenswertes zum Thema vorweggenommen hat (13). Rundum gut versorgt Die Nährstoffversorgung von Schwangeren und Stillenden ist grundsätzlich mit einer pflanzlichen Ernährung einwandfrei möglich, weist aber einige Besonderheiten auf, die ich nachfolgend gerne ansprechen möchte. Vorab die wichtigste Frage: Was unterscheidet eigentlich eine schwangere Frau oder ein Kleinkind von anderen Bevölkerungsgruppen in Bezug auf die Ernährung? Im Grunde genommen vor allem eine Sache: Der Energie- und Nährstoffbedarf, der erhöht ist. Tatsächlich ist der Energiebedarf aber gar nicht so stark erhöht, wie oft angenommen wird. Der Bedarf an Makronährstoffen (Kohlenhydrate, Fett, Proteine) steigt im Verhältnis zum Bedarf an Mikronährstoffen (Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente) nämlich wesentlich weniger stark an (14). Einfach gesagt brauchen wir in jeder Lebensphase dasselbe in unterschiedlichen Mengen. Details dazu möge man in Dr. Kellers Buch nachlesen. Eine Ausnahme bildet lediglich die Proteinversorgung bezogen auf die Zufuhr an essenziellen Aminosäuren. Während für den Erwachsenen nur 8 Aminosäuren lebensnotwendig sind, gelten je nach Quelle für Kinder 9-10 Aminosäuren als essenziell. Diese zusätzlichen Aminosäuren sind Histidin und Arginin (15). Wenig überraschend enthält die Muttermilch auch diese zwei semi-essenziellen Aminosäuren in ausreichender Menge und so ist die Versorgung während des Stillens sichergestellt (16). Danach sollte, wie in jeder Lebensphase, eine abwechslungsreiche und vollwertige pflanzliche Ernährung praktiziert werden, die dann auch den Bedarf an allen zehn Aminosäuren decken kann. Histidin findet man in in größeren Mengen in Nüssen, Samen, Hülsenfrüchten und Vollkorngetreiden. Besonders reich an Histidin sind Kidneybohnen (17), Sesamsamen, Sonnenblumenkerne (18) und Sojaprodukte (19). Falls die Frage innerlich aufkommen sollte: Der Konsum von sojahaltigen Lebensmitteln verweiblicht Männer nicht und verursacht auch keinen Brustkrebs bei Frauen. Diese und weitere Mythen widerlege in meinem Artikel für das Welt Vegan Magazin über Soja (20). Reich an Arginin sind im Pflanzenreich erneut die Sojabohne, Lupine und Erdnuss (21) sowie Sesam und Sonnenblumekerne (22). Auch einige Blattgemüse wie Spinat enthalten großzügige Mengen an Arginin (23). Positionspapiere der Ernährungsgesellschaften Sowohl im Artikel der BILD (24) als auch andere Quellen prangern immer wieder die gleichen angeblichen Mängel an, die ich nun wiederlegen möchte. Zuallererst: Seit 13 (!) Jahren sagt die größte Ernährungsgesellschaft der Welt, die Academy of Nutrition and Dietetics (A.N.D), dass eine rein pflanzliche Ernährung für jede Lebensphase einschließlich Schwangerschaft und Stillzeit geeignet ist. Somit wurde eine rein pflanzliche Ernährung von der A.N.D (vormals American Dietetic Association) bereits in 2003 als eine gesündere Alternative zur westlichen Mischkost empfohlen (25). Dies hat die Organisation im Jahr 2009 (26) erneut bestätigt und auch im Dezember 2016 veröffentlicht (27). Wie Sohra von www.tofufamily.de in einem weiteren Artikel zeigt, ist diese Meinung nicht nur in den USA vorherrschend, sondern auch in Kanada, Großbritanien und Australien (28). Nun aber zu den ,,kritischen Nährstoffen einer veganen Ernährung, die in Wirklichkeit gar keine sind, wenn man sich vollwertig und abwechslungsreich pflanzlich ernährt und seine Versorgung mit B12 sicherstellt. Im Artikel der BILD wird Professor Michael Melter, der Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Regensburg zitiert: ,,Durch fehlende Nährstoffe wie Eisen, Jod und Vitamin-B12 kann es zu verzögertem Wachstum, Gehirnschäden und Blutarmut kommen. (29) Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) setzt noch einen oben drauf und erweitert die Liste noch: ,,Bei einer veganen Ernährung kann es aufgrund des Verzichts auf jegliche tierische Lebensmittel zu einer Unterversorgung mit Energie, Protein, Eisen, Calcium, Jod, Zink, Vitamin B2 (Riboflavin), Vitamin B12 (Cobalamin) und Vitamin D kommen und die Zufuhr langkettiger n-3 Fettsäuren ist ebenfalls gering (30) Nachfolgend ist hier eine Stellungnahme von mir zu allen genannten Nährstoffen: 1. Energie   Energie? Steht da tatsächlich Energie? Eine rein pflanzliche Ernährung hat den großen Vorteil, dass sie tatsächlich reich an Mikronährstoffen und verhältnismäßig kalorienarm sein kann (!), wenn man es möchte und mit ihr abnehmen und sein Gewicht mühelos halten will. Jedoch kann man genau so gut auch mit einer rein pflanzlichen Ernährungsweise Personengruppen mit erhöhtem Kalorienbedarf (Schwangere Frauen, Heranwachsende und Sportler) versorgen. Man denke nur an Lebensmittelgruppen wie: - Nüsse & Nussmuse (Walnuss, Haselnuss, Mandel, Cashew, etc.) - Samen (Leinsamen, Hanfsamen, Chiasamen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, etc.) - Trockenfrüchte (Rosinen, Datteln, Feigen, Aprikosen, etc.) - Obst (Oliven, Avocados, Bananen, etc.) Diese vollwertigen Lebensmittel sind allesamt hoch kalorisch, liefern aber im Gegensatz zu vielen anderen energiedichten Lebensmitteln zusätzlich viele wertvolle Inhaltsstoffe. Nicht zu vergessen ist die große Auswahl an pflanzlichen Ölen, die ich zwar spätestens nach dem Erreichen der vollen Körpergröße auf ein Minimum reduzieren würde, die im Rahmen der Kinderernährung aber in geringen Mengen ihre Berechtigung haben können. Außerdem liefern Speiseöle mit einem Anteil an Mikroalgenöl wichtige langkettige Omega-3-Fettsäuren, wie wir später noch sehen werden. Getreideerzeugnisse wie Brot, Pasta, Reis, etc. und Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen, Soja, Lupine, etc. würde ich nicht gerade als kalorienarm bezeichnen. 2. Proteine  Ein Blick auf die zuvor genannten Positionspapiere zeigt, dass ein Unterschreiten der physiologisch notwendigen Menge an Protein bei einer gut geplanten rein pflanzlichen Ernährung nicht zu befürchten ist. Im Rahmen der Schwangerschaft und Stillzeit steigt der Proteinbedarf um 20 % bzw. 35 % an (31). Dies ergibt ausgehend von der D-A-CH-Empfehlung in Höhe von 10-15 % an Proteinen innerhalb der Gesamtzufuhr für nicht-schwangere Erwachsene (32) eine Zufuhrempfehlung von 12-18 % Protein für Schwangere und 13,5-20 % für Stillende. Auch diese Menge kann durch eine vollwertige vegane Ernährung abgedeckt werden. Das immer wieder auftretende Argument der minderen biologischen Wertigkeit von pflanzlichen Proteinen gilt ebenfalls nicht mehr, sobald wir vielseitig essen. Denn dann ergänzen sich die einzelnen Aminosäuren der unterschiedlichen pflanzlichen Proteine untereinander, wie ich bereits in meinem Artikel über Proteinkombinationen ausführlich erklärt habe (33). Viel mehr Sorgen würde ich mir über die Überversorgung mit Proteinen machen, wie es bei beinahe allen MischköstlerInnen in Deutschland der Fall ist, die zum Teil 150 % der empfohlenen Menge an (großteils tierischem) Protein zu sich nehmen, wie die Ergebnisse der Nationalen Verzehrsstudie II zeigen (34). Einige Untersuchungen legen nahe, dass ein Übermaß an tierischem Lebensmitteln mit einem erhöhten Risiko für chronische degenerative Erkrankungen wie Koronare Herzerkrankungen (35) oder Diabetes Mellitus Typ II (36), einhergehen kann. 3. Eisen Ein Blick auf eine vergleichende Untersuchung aus der Schweiz zeigt: Die Eisenversorgung ist bei Mischköstlern, Vegetariern und Veganern ähnlich ausgeprägt (37). Eisenmangel ist aber ohnehin eher ein Problem des Verlustes (Monatsblutung, sehr häufiges Blutspenden, etc.) als der mangelnden Zufuhr. In einigen Untersuchungen war die Eisenzufuhr der Vegetarier sogar höher als die der Mischköstler (38). Wenn man diese erhöhte Zufuhr noch mit Substanzen wie Vitamin C kombiniert, kann aus der erhöhten Eisenzufuhr auch eine erhöhte Eisenaufnahme des schlechter resorbierbaren, dreiwertigen Eisens (Fe3+) werden. Wenn man zusätzlich noch auf den Abbau von Phytinsäure durch Einweichen, Keimen und Kochen bei Getreiden achtet und Tee und Kaffee aufgrund der Tannine eher zwischen anstatt zu den Mahlzeiten trinkt, steht der optimalen Eisenversorgung mit Pflanzen nichts mehr im Weg (39). Damit könnte man diese Debatte eigentlich beenden. Aber da wäre noch eine wichtige Sache bezüglich des ,,minderwertigen pflanzlichen Eisens in pflanzlichen Lebensmitteln im Vergleich zu dem ,,hochwertigeren tierischen zweiwertigen Hämeisen (Fe2+): Hämeisen scheint im Gegensatz zum pflanzlichen Eisen mit einem höheren Risiko für das Auftreten des Metabolischen Syndroms (40) und Koronarer Herzkrankheit (41) einherzugehen und so stellt sich die Frage, was ,,hochwertig in diesem Zusammenhang unbedingt wünschenswert ist. Wer wirklich Sorge hat, zu wenig Eisen im Rahmen einer rein pflanzlichen Ernährung zu bekommen, kann mit meiner super eisenhaltigen ,,Allroundbeilage (42) aus in Roter-Beete-Saft gekochter Hirse mit Kürbiskernen sowie jeder Menge Petersilie und Basilikum seine Eisenzufuhr rein pflanzlich auf die Spitze treiben. Durch die Zugabe von Zitronensaft kann die Eisenaufnahme zusätzlich verbessert werden, um auch den erhöhten Eisenbedarf während der Schwangerschaft und Stillzeit zu decken. Denn die normale Eisenzufuhr von ca. 15 mg für erwachsene Frauen verdoppelt sich während der Schwangerschaft auf 30 mg und beträgt auch während der Stillzeit noch etwa 20 mg (43). Diesem stark erhöhten Eisenbedarf sollte also in jeder Ernährungsform eine große Beachtung zugemessen werden. Die Deckung des Eisenbedarfs durch pflanzliche Lebensmittel ist mit ein bisschen Hintergrundwissen auch völlig ohne Supplements möglich. Nahrungsergänzungsmittel mit Eisen sollten nur in Fällen eines manifesten und nachgewiesenen Eisenmangels eingenommen werden und auch dann nur in Rücksprache mit einem Arzt (44). 4. Kalzium  Wie eine große Metaanalyse (45) und eine prospektive Kohortenstudie (46) gezeigt haben, scheint es keinen Zusammenhang zwischen dem Konsum von tierischer Milch im Kindesalter und der Knochengesundheit im Erwachsenenalter zu geben. Kalzium als einen kritischen Nährstoff in veganer Ernährung zu bezeichnen ist auch insofern unzutreffend, weil die kalziumreichsten Lebensmittel der Welt Pflanzen sind. Die Kalkalge ,,Lithothamnium Calcareum deckt bereits mit 3 Gramm ihren gemahlenen Pulvers den Tagesbedarf an Kalzium eines Erwachsenen zu 100 % und auch die Sangokoralle ist kalziumreicher als jedes Milchprodukt (47). Aber auch ohne diese in unseren Breitengraden nicht-alltäglichen Lebensmittel liefern Vollkorngetreide, Nüsse und Samen genügend Kalzium für unsere Knochen. Und eines der Gerichte aus meiner Kindheit ist da ganz vorne dabei: Brennnesselspinat! Sowohl Brennnesseln als auch Spinat sind, wie auch Grünkohl und andere dunkelgrüne Blattgemüse, enthalten reichlich Kalzium. Wie kalziumreich ist denn im Vergleich dazu die Milch? Milch enthält laut DGE etwa 120 mg Kalzium pro 100 g (48). Wie viel Kalzium enthält einfaches Mineralwasser? Manche Mineralwässer wie ,,Aqua Römer enthalten bereits halb so viel Kalzium wie Milch und so kann mit weniger als 2 Litern Mineralwasser unseren täglicher Kalziumbedarf in Höhe von ca. 1000 mg gedeckt werden (49). Der tägliche Bedarf an Kalzium für Schwangere und Stillende ist übrigens gleich hoch wie für Frauen im selben Alter, die nicht stillen oder schwanger sind (50). 5. Jod Wir werfen wieder einen Blick auf unsere vergleichende Untersuchung aus der Schweiz und sehen erneut: Sowohl Mischköstler, Vegetarier als auch Veganer erreichten im Durchschnitt nicht die empfohlene tägliche Menge an in Höhe von 200 mcg Jod (51). Jod scheint also durchaus kein ,,veganes Problem zu sein. Unsere Böden sind nun einmal nicht besonders reich an Jod, wir essen (zum Glück) nicht so viel Meeresfisch und Meeresalgen sind (leider) kein Teil der täglichen Kost in Deutschland. Wir alle sind also nicht sonderlich gut mit Jod versorgt, weshalb es ja auch jodiertes Speisesalz im Handel gibt, um die durchschnittlich schlechte Versorgung aufzubessern. Es reichen allerdings schon weniger als 1 g getrocknete, pulverisierte Wakame-Alge zur Deckung des Tagesbedarfs bzw. etwas mehr davon zur Deckung von 230 mcg für Schwangere und 260 mcg für Stillende (52). Ob man den Empfehlungen des ,,Arbeitskreis Jodmangel e.V folgen möchte und zusätzlich zur jodhaltigen Ernährung noch weitere 150 mcg Jod supplementieren möchte, muss man für sich entscheiden (53). Ich persönlich würde empfehle, die den Tagesbedarf an Jod durch eine saubere Quelle an biologischen Algen zu decken. 6. Zink Die Zufuhr an Zink ist ein Problem von vitalstoffarmen Ernährungsformen, die sich durch Industrieprodukte, Auszugsmehle und raffinierten Zucker kennzeichnet. Trifft dies auf eine vegane Ernährung zu? Ich würde sagen ,,jein. Denn was bedeutet überhaupt vegan? Es bedeutet einfach gesagt, dass man nichts vom Tier isst. Das kann im besten Fall heißen, eine gemüse- und obstlastige Ernährungsweise mit vollwertigem Getreide, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen zu praktizieren oder im Fast Food Laden um die Ecke veganen Burger mit Pommes und veganer Mayo zu essen. Bei Ersterer ist ein Zinkmangel bei isokalorischer Ernährung rein rechnerisch nur schwer möglich, bei Letzterer allerdings sehr wahrscheinlich. Natürlich kann man eine vegane Ernährungsform falsch praktizieren. Nur, weil man eine Ernährungsweise auch falsch machen kann, heißt das aber doch bitte nicht, dass sie per Definition mangelhaft ist. Hülsenfrüchte (Kichererbsen, Erbsen, Linsen, Sojabohnen) und Vollkorngetreide (Haferflocken, Dinkel, etc.) aber auch Leinsamen enthalten in Summe genügend Zink zur Bedarfsdeckung. Der eigentliche Tagesbedarf von ca. 7-10 mg für nicht-schwangere Frauen ist im Durchschnitt während der Schwangerschaft und Stillzeit um 50 % erhöht und so sollte man die zinkhaltigen Lebensmitteln vor dem Garen zum Abbau der Phytinsäure gut einweichen und mit Vitamin-C-haltigen rohen Lebensmitteln wie Zitronen, Orangen, Paprika oder Toamten zusammen verzehren, um die Aufnahmemenge zu erhöhen (54). 7. Vitamin B2 (Riboflavin) Bereits eine Hauptmahlzeit aus braunem Reis mit Linsen, Spinat und Champignons deckt den Tagesbedarf in Höhe von 1- 1,3 mg (für nicht-schwangere Frauen) ab. Wenn man dazu noch die Hefeflocken hinzufügt und sich ein paar Scheiben Tempeh anbrät, kommt man auch auf den um ca 20 % bzw ca 30 % erhöhten Bedarf während der Schwangerschaft und Stillzeit. Da einige konventionelle Pflanzenmilch- und Pflanzenjoghurtsorten wie jene von Oatly (55) oder Alpro (56) neben Vitamin D und Vitamin B12 auch Riboflavin enthalten, nehmen viele Pflanzenmilchtrinker und Pflanzenjoghurtliebhaber zusätzlich über diese Lebensmittel Vitamin B2 auf. Richtigerweise muss man aber anmerken, dass die Zugabe von Riboflavin bei weitem nicht in allen Pflanzenmilchsorten zum Einsatz kommt. 8. Vitamin B12 ,,Vegane Ernährung kann doch gar nicht natürlich sein, wenn du dazu eine Pille schlucken musst, ist einer der häufigsten Argumente in Gesprächen über vegane Ernährung. Für alle Interessierten habe ich diese Thematik in aller Ausführlichkeit in meinem Artikel zu Vitamin B12 behandelt (57). In zwei Sätzen zusammengefasst: B12-Mangel ist in erster Linie ein Problem der modernen Lebensumstände und Zubereitungsmethoden und nicht nur Veganer, sondern auch Vegetarier und viele Mischköstler in höherem Alter weisen niedrigere B12 Spiegel auf (58). Da Vitamin B12 wird von Mikroorganismen prodziuert, die wir auf vielen naturbelassenen Oberflächen finden. Erste Studien weisen darüber hinaus auch auf eine verlässliche pflanzliche B12 Quellen in korrekt angebauten Chlorellaalgen (59). Zur Deckung des erhöhten Tagesbedarfs von 3,5 mcg für Schwangere und 4 mcg für Stillende (60) empfehle ich aber selbstverständlich ausnahmslos jeder vegan lebenden Person die Nahrungsergänzung mit einem Vitamin B12-Präparat, wie es auch mein zuvor genannter B12-Artikel ausführlich beschreibt. Zur Debatte über die Natürlichkeit einer Ergänzung mit B12 in der vegane Ernährung sei noch hinzugefügt, dass laut der Befragung im Rahmen der Nationalen Verzehrsstudie II knapp 30 % der Befragten angaben, ein Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. 9. Vitamin D Die Versorgung mit Vitamin D hat so gut wie gar nichts mit unserer Ernährung zu tun, denn unser Körper bildet Vitamin D selbst, wenn wir genügend an der Sonne sind. Einen Vitamin-D-Mangel also irgendeiner Ernährungsform zuzuschreiben ist unangemessen. Jede interessierte Person kann zur Vertiefung gerne meinen Artikel zu Vitamin D lesen (61). Wie man anhand der Nationalen Verzehrsstudie II nachlesen kann, unterschreiten 82 % der Männer und 91 % der Frauen die Empfehlung für die Vitamin-D-Zufuhr (62). Wenn wir davon ausgehen, dass der Vegetarierbund mit seiner Schätzung von etwas 1,1 % der Bevölkerung an vegan lebenden Menschen richtig liegt (63), dann sehe ich hier über 85 % mit Vitamin unterversorgte Menschen in Deutschland, die sich nicht vegan ernähren. Die Empfehlung lautet also nicht mehr tierische Produkte zu konsumieren, sondern mehr in die Sonne zu gehen. Und zwar von April bis September (je nach Hauttyp) 15-30 Minuten um die Mittagszeit herum (64) und zwischen Oktober und März sollte man supplementerien oder (noch besser) in den Süden verreisen. 10. Langkettige Omega-3-Fettsäuren (EPA/­­DHA) Für unseren Körper essenziell, also lebensnotwendig, sind nur die in pflanzlichen Lebensmittel enthaltenen kurzkettigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren Linolsäure (eine Omega-6-Fettsäure) und ?-Linolensäure (eine Omega-3-Fettsäure). Um einen gemeinsamen Wissensstand zum Thema Omega-3-Fettsäuren sowie die Unterschiede zwischen kurzkettigen Omega-3-Fettsäuren (Linolsäure, ?-Linolensäure) und langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) DHA (Docosahexaensäure) und Arachidonsäure zu schaffen, bitte ich interessierte Personen erneut, meinen Artikel zu diesem Thema zu lesen (65). Die DGE kritisiert in ihrem Positionspapier, dass in einer strikten veganen Erna?hrungsweise kaum Eicosapentaensa?ure (EPA) und Docosahexaensa?ure (DHA) zugefu?hrt werden (66). Diese kann der Körper grundsätzlich aber aus den kurzkettigen Fettsäuren selbst herstellen, weswegen sie ja korrekterweise als ,,semi-essenziell bezeichnet werden. Ein Blick in die Literatur vermittelt zwar auf den ersten Blick, dass dies nur bedingt möglich ist, allerdings möchte ich Folgendes hinzufügen: Die Umwandlungsrate von ? -Linolensäure in EPA und DHA ist maßgeblich von der Zufuhr an kurzkettigen Omega-6-Fettsäuren abhängig, weil sich beide kurzkettigen Fettsäuren die selben Enzyme teilen, um in die jeweiligen langkettigen Fettsäuren umgewandelt zu werden. Wenn wir ein ausgewogenes Verhältnis von Omega-3-Fettsäuren zu Omega-6-Fettsäuren konsumieren, funktioniert die Umwandlung in EPA und DHA wesentlich besser. Ein gutes Verhältnis von Omega 3 zu 6 von 1:4. Welches Verhältnis nehmen wir durch eine durchschnittliche westliche Ernährung auf? Durchschnittlich ungefähr ein Verhältnis von Omega 3 zu 6 von 1:15 (ist es nicht andersrum?) (67). Aus meiner Sicht kann dann eine ausreichende Umwandlung in den Studien mit durchschnittlichen westlichen Menschen nicht beobachtet werden, was aber wenig Aufschluss über die Umwandlungsrate bei einer vollwertigen, Omega-6-reduzieren pflanzenbetonten Ernährung gibt? Wie haben es denn die abertausenden Menschen in den vergangenen hunderten von Jahren ohne direkten Zugang zum Meer (und damit zu Meeresfischen) und ohne einer Nordseefiliale um die Ecke geschafft, genügend langkettige Omega-3-Fettsäuren aufzunehmen? Wie wir es von vielen Mechanismen in unserem Körper kennen, wird der Körper weniger effizient in seiner Arbeit, wenn er im Überschuss mit Nährstoffen lebt. Das könnte auch erklären, warum Veganer in manchen Studien trotz niedrigerer Aufnahme an DHA über die Nahrung nicht höhere Serumwerte als erwartet aufwiesen (68). Um Spekulationen aus dem Weg zu gehen und auf Nummer sicher zu gehen, empfehle ich aber ohnehin jeder schwangeren und stillenden Frau die Einnahme von 250 mg schadstofffreien, umweltschonenden, fischfreundlichen EPA/­­DHA aus Mikroalgenöl. Denn das ist ebenso bioverfügbar wie jenes aus Fischöl (69) und dabei frei von Schwermetallen. Denn anscheinend sind einige Fischarten wie Thunfisch, Heilbutt, Hecht, Seezunge, Barsch, (spanische) Makrele und weitere in manchen Untersuchungen so belastet gewesen, dass der positive Effekt des DHA durch den Fischkonsum die negativen Folgen der Schwermetallbelastung nicht aufwiegen konnte. (70). Einige Fische wie Lachse waren weniger belastet, wiesen aber in anderen Untersuchungen erhöhte PCB Werte (= Polychlorierte Biphenyle; giftige und krebsauslösende organische Chlorverbindungen) auf. Obwohl PCBs in den 1980er-Jahren verboten wurden, reichern sich diese Stoffe aufgrund ihrer Langlebigkeit nach wie vor an der Spitze der Nahrungskette bei Raubfischen wie Lachsen an (71). Da fällt einem doch der Griff zum Mikoralgenöl gleich nochmal leichter, oder? Geburt und Stillzeit  Neugeborene von gut versorgten Veganerinnen hatten eine durchschnittliche Geburtsgröße und Geburtsgewicht (72) und haben sich normal entwickelt (73). Die Muttermilch von Veganerinnen bietet dem Säugling im ersten Halbjahr alles Benötigte, um sich gesund zu entwickeln. Die genaue Nährstoffzusammensetzung der Muttermilch ist dabei (in vielen aber nicht allen Punkten) von der Nährstoffzufuhr der Mutter abhängig. Die wesentliche Zusammensetzung der Muttermilch von Vegetarierinnen war in Bezug auf den prozentualen Fettanteil (74) sowie die Menge an Eisen, Kupfer, Zink, Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium und Laktose vergleichbar mit der Muttermilch von Mischköstlerinnen (75). Worauf auch während der Stillzeit weiterhin stark geachtet werden muss, ist die Vitamin-B12-Versorgung. Der Gehalt an B12 in der Muttermilch ist abhängig von der Versorgung der Mutter (76). Aber auch hier gilt: ist die Mutter gut versorgt, dann ist auch der Säugling gut versorgt. Fazit?  Ich hoffe, ich konnte in meiner Abhandlung bisher aufzeigen, dass eine vegan lebende Frau sich und ihr ungeborenes Kind während der Schwangerschaft mit einer vollwertigen, rein pflanzlichen Ernährung optimal versorgen kann. Mein Ziel ist es nicht, dass mit meiner Arbeit die Kluft zwischen den Ernährungsstilen zu vergrößern. Mehr Informationskampagnen für alle Bevölkerungsgruppen und Ernährungsstile sind eine dringend gebrauchte Maßnahme, denn auch der omnivor lebende Teil der Bevölkerung ist laut der Nationalen Verzehrsstudie II (51) zu großen Teil unterversorgt mit Vitamin C, Vitamin D, Folsäure, Jod, Eisen (Frauen), Kalzium (!) und Ballaststoffen (NVSII) sowie nach Aussage der Erhebung in der Schweiz auch in Bezug auf Vitamin E, Magnesium und Vitamin B 3 (Niacin) defizitär (52). Von der mangelhaften Aufnahme an vollwertigen Kohlenhydraten, Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen ganz zu schweigen. Von daher denke ich, sollten wir uns keine Illusion darüber machen sollten, dass Nährstoffmängel in jeder Ernährungsform auftreten können und dringender Handlungsbedarf darin besteht, diese Personengruppen aufzuklären und dafür zu sorgen, dass sie mit den richtigen Lebensmitteln versorgt werden. Das große Potential einer veganen Ernährung besteht ohne Zweifel aber nicht nur darin, welche sehr gesunden Lebensmittel in großen Mengen zugeführt werden, sondern ebenso welche Lebensmittel gerade nicht zugeführt werden. Darin liegt meines Erachtens eine große Chance, der Epidemie an chronischen degenerativen Erkrankungen entgegenzuwirken. Niemand mag ernsthaft anzweifeln, dass die Ernährungsgewohnheiten der deutschen Bevölkerung ganz stark in die falsche Richtung gehen und dass ein wesentlich höherer Anteil an vollwertigen pflanzlichen Lebensmitteln ein wichtiger Schritt für die Gesundheit des Individuums (und damit für die Entlastung des Gesundheitssystems) sowie für unsere Umwelt (und damit für unsere Zukunft) darstellt. Dazu müssen wir keine Studien gegeneinander ausspielen oder Veredelungsverluste oder Co2-Äquivalente in der Tierhaltung berechnen lassen. Aber solange wir gegeneinander arbeiten, wird keine Veränderung stattfinden können. Denn wie Albert Schweitzer es treffend formuliert hat: ,,Mit gutem Beispiel voranzugehen ist nicht nur der beste Weg andere zu beeinflussen, es ist der Einzige. In diesem Sinne verweise ich auf Nummer 1 der ,,10 Regeln der DGE für vollwertige Ernährung: ,,Wählen Sie überwiegend pflanzliche Lebensmittel. Diese haben eine gesundheitsfördernde Wirkung und unterstützen eine nachhaltige Ernährungsweise. In dieser Regel sehe ich bereits mehr als nur eine kleine Schnittmenge zwischen einer veganen Ernährung und der Empfehlung der DGE, die eine definitive Zuwendung zu einer getreidebasierenden, vollwertigen Ernährung mit viel Gemüse und Obst zeigt. Die einzige Diskussion, die wir noch führen dürfen ist jene, aus welcher Quelle denn nun unsere Proteine stammen sollten. Und für dieses Gespräch bin ich mehr als offen und bereitwillig. Beste Grüße, Niko Rittenau   Quellen & Links:  (1)www.bild.de/­­geld/­­wirtschaft/­­wirtschaft/­­essen-schaedigt-ungeborene-babys-46862398.bild.html (2)www.bild.de/­­bild-plus/­­ratgeber/­­kind-familie/­­ernaehrung/­­ernaehrung-von-kindern-geschrumpftes-hirn-durch-veganismus-47803082,view=conversionToLogin.bild.html#fromWall (3) www.bild.de/­­ratgeber/­­gesundheit/­­ernaehrung/­­vegane-ernaehrung-schadet-kindern-49993144.bild.html (4) www.bmel.de/­­SharedDocs/­­Downloads/­­Ernaehrung/­­NVS_­ErgebnisberichtTeil2.pdf?blob=publicationFile (5)www.rki.de/­­DE/­­Content/­­Gesundheitsmonitoring/­­Themen/­­Uebergewicht_­Adipositas/­­Uebergewicht_­Adipositas_­node.html (6) www.wido.de/­­aktuelles/­­archiv/­­meldung-archiv/­­artikel/­­gkv-arzneimittelindex-so-viele-teure-neue-medikamente-wie-nie-zuvor.html (7) www.diabetes-deutschland.de/­­aktuellesituation.html (8) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­9863851 (9) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­25198208 (10) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pmc/­­articles/­­PMC2677007/­­ (11) www.ncbi.nlm.nih.gov/­­pubmed/­­16673753/­­ (12)www.facebook.com/­­niko.rittenau/­­photos/­­a.347845595425770.1073741831.278955552314775/­­605179559692371/­­?type=3&theater (13) www.tofufamily.de/­­ueber-die-diffamierung-veganer-eltern (14) Keller, M & Gätjen, E. 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