Heilung - vegetarische Rezepte

Versuchen Sie diese Rezepte!

Adventstürchen Nr. 3: Schwarzwurzel mit cremiger Mandelsahne und Pellkartoffeln

Vegane Geschenkideen

Adventstürchen Nr. 7: Feldsalat mit Kartoffel-Wonig-Dressing

Adventstürchen Nr. 8: Ofenkürbis mit Chili und Zimt










Heilung vegetarische Rezepte

Adventstürchen Nr. 10: Karamellisierte Walnüsse mit Zimt und Ingwer

gestern 11:00 Deutschland is(s)t vegan 

Adventstürchen Nr. 10: Karamellisierte Walnüsse mit Zimt und Ingwer Anzeige Heute öffnen wir gemeinsam mit euch ein neues Fenster und dahinter verbirgt sich volle Nusskraft. Die Walnuss, auch Welschnuss (Österreich) oder Baumnuss (Schweiz) genannt, kam über Italien und Frankreich nach Deutschland. Walnüsse sind schlichtweg DIE Nüsse des Herbst und Winters. Illustration: Jasmine Schmid Das Schöne ist, dass man sie in unseren Breitengraden selber sammeln kann und das knackige Nussfleisch noch ungetrocknet herauslösen und verzehren kann. Die geschälte Walnuss ähnelt rein optisch unserem Gehirn. Witzigerweise ist sie, von den Inhaltsstoffen her betrachtet, ein ideales Brain Food. Walnüsse enthalten sehr viele Omega-3-Fettsäuren, die in unserer Nahrung tendentiell eher zu selten vorkommen und essentiell notwendig für die Gesundheit der kleinsten Kapillaren sind, die die inneren Organe und das Gehirn versorgen. Omega-3-Fettsäuren sind des Weiteren Bestandteil von Zellmembranen und fördern die Formbarkeit und Beweglichkeit der Zellen. Und sie vermindern, als Gegenspieler von Omega-6-Fetten, entzündliche Prozesse im Körper. All das zusammen macht die Omega-3-Fette bedeutsam für die Herzgesundheit, die Hirngesundheit, die Blutgefäße und die Versorgung unserer inneren Organe. Walnüsse liefern uns außerdem viel Vitamin E, ein Antioxidans, welches freie Sauerstoffradikale im Körper bindet und damit unsere Zellen schützt. Damit noch nicht genug. In der Walnuss steckt noch mehr! Auch Zink, Kalium, Magnesium, Phosphor, Calcium, Schwefel, Eisen, Vitamin A und eine ganze Reihe B-Vitamine sind enthalten. Zink ist essentiell für das Immunsytem, die Wundheilung und an einer ganzen Reihe Stoffwechselfunktionen beteiligt. Kalium reguliert den Wasserhaushalt und ist bedeutsam für die Funktion unseres Herzens. Magnesium ist ebenfalls eine der wichtigsten Säulen unseres Immunsystems, ist in Verbindung mit Calcium für den Knochenstoffwechsel wichtig und fördert die Funktionalität unserer Muskeln und Nerven. Unser Produkttipp Die goldbraunen, ungerösteten halben Walnusskerne von Keimling Naturkost zeichnen sich durch eine einzigartige, knackige Konsistenz aus. Für mehr Power und Kraft im Alltag. Der Bedarf an Magnesium steigt mit Stress und hohem Energieverbrauch. Phosphor ist neben Magnesium und Calcium ebenfalls ein Mitspieler im Knochenstoffwechsel. Und ganz wichtig für den Säure-Basen-Haushalt. Calcium ist uns bzgl. Knochen- und Zahngesundheit ein Begriff - ist aber auch an ganz vielen anderen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Schwefel brauchen wir für einen gesunden Proteinstoffwechsel. Eisen ist in die Blutbildung integriert, und stärkt ebenfalls unsere Immunabwehr. Vitamin A fördert die Sehkraft und die B-Vitamine sind essentiell für die Gesundheit unseres Nervensystems und als Coenzyme Katalysatoren für eine Reihe unterschiedlicher Stoffwechselprozesse. Hier in jedem Detail in die Tiefe zu gehen, sprengt den Rahmen. Mit einem kleinen Überriss aber lässt sich gleich erkennen, was für ein tolles Superfood die Walnuss darstellt. Wir werden sie rösten und karamellisieren ... und dann noch warm genießen. Rezept: Karamellisierte Walnüsse mit Zimt und Ingwer Zutaten - 200 g Walnüsse - 50 g Kokosöl - 100 g Rohrohrzucker - 50 ml Wasser - Zimt und Ingwer Zubereitung - Das Kokosöl in einer Pfanne erhitzen. Zunächst den Zucker darüber streuen und in der heißen Pfanne schmelzen lassen. Achtung: das geht recht schnell und sollte gut beobachtet werden, damit der Zucker nicht verbrennt. - Das Wasser dazu geben und mit einem Holzlöffel so lange rühren, bis sich der Zucker im heißen Wasser aufgelöst hat. - Die Walnüsse und die Gewürze unter Rühren mit der flüssigen Zucker-Wasser-Fett-Mischung vermengen und rundherum benetzen. - Auf einen Teller stürzen, etwas auseinander drücken und auskühlen lassen. mmmhhhhhhhh... *** Gewinnspiel *** Keimling Naturkost ist der kompetente Partner für eine gesunde, vegane Ernährungsweise. Da Rohkost von besonders hohem Wert ist, bietet Keimling auch vieles rund um eine rohköstliche Ernährung, wie Mixer, Dörrautomaten aber auch Nüsse oder Algen. Wir  verlosen ein super leckeres und super praktisches Advents-Set von Keimling Naturkost. Dieses besteht aus: - 950ml Mason Ball Glas inkl. Mix Nuss Pur - 475ml Bügel-Solarglas inkl. Konfekt Lebkuchen - Der Clou: Deckel mit Solarzellen inkl. Mini-LED-Lichterkette Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer  Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum du gewinnen solltest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Walnuss an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 11.12.2018 um 24:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 12.12.2018 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.   Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit vanilla bean, der vegane Restaurantführer. Danke dafür!  

Adventstürchen Nr. 2: Unser rohköstliches Bratapfel-Rezept

2. Dezember 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Adventstürchen Nr. 2: Unser rohköstliches Bratapfel-RezeptAnzeige ,,One apple a day keeps the doctor away. Äpfel sind für und das gewöhnlichste Obst überhaupt. Sie sind inzwischen so alltäglich, dass wir uns gar keine Gedanken mehr darüber machen, ob sie nun gesund sind oder nicht. Extravagante Superfoods aus aller Welt stehen diesbezüglich weit mehr im Fokus unserer Überlegungen und der heimische Apfel rückt leider zunehmend in den Hintergrund. Illustration: Jasmine Schmid Dies allerdings vollkommen zu Unrecht, denn ein Apfel vom eigenen Baum oder vom Bauern aus der Umgebung strotzt nur so von Phytochemikalien, den sekundären Pflanzenstoffen. Mit dem Verzehr eines Apfel nehmen wir eine geballte Ladung starker Antioxidantien mit entzündungshemmender Wirkung auf. Das schützt unsere Zellen und fördert die Heilungsprozesse in unserem Körper. Inzwischen wissen wir auch, dass das Geheimnis physischer Gesundheit in einer ausbalancierten und intakten Darmflora liegt. Ist der Darm gesund, ist der Mensch gesund. Äpfel regenerieren die Darmflora, indem sie wertvolle Nährstoffe für die Darmbakterien liefern und helfen, die Darmschleimhaut zu pflegen. Äpfel vom regionalen Markt, möglichst frisch geerntet, enthalten die wertvollen Inhaltsstoffe in der höchsten Dosierung. Vor dem Verzehr sollte man Äpfel gründlich waschen aber niemals schälen, da die wichtigen sekundären Pflanzenstoffe vor allem in und unter der Schale sitzen. Heute ein rohköstliches ,,Bratapfel-Rezept Zutaten Für 4 gefüllte Äpfel - 2 kleine Karotte - 200 g Datteln, entsteint und eingeweicht - 150 g Walnüsse (oder andere Nüsse) - 1 TL Zimt - 1 Prise Vanille - Zeste von einer Zitrone - 1 Prise Salz - 4 mittlere Äpfel - möglichst saftig und süß - Zimt Zubereitung - Die Karotten gründlich waschen und im Food Prozessor oder im Mixer mit den Walnüssen sehr fein zerhäckseln. - Anschließend die eingeweichten Datteln dazu geben, die Gewürze, die Zitronenzeste und die Prise Salz und alles zu einer weichen, formbaren Masse verarbeiten. - Wer keine passende Küchenmaschine hat, kann die Karotten auch sehr fein reiben, gemahlene Walnüsse verwenden und Beides mit den Datteln und den restlichen Zutaten mit Hilfe eines Zauberstabes zu einer weichen, formbaren Masse vermixen. - Die Äpfel waschen, trocknen, das Kerngehäuse heraus stechen und quer in Scheiben schneiden. - Die unterste Scheibe auf einen Teller legen, mit einem TL der Füllung bestreichen und die nächste Scheibe darauf legen. Wieder mit Füllung bestreichen und die nächste Scheibe auflegen. Auf diese Weise den Apfel wieder zusammen bauen. - Mit etwas Zimt bestäuben. Die anderen Äpfel ebenso füllen. - Wer möchte, kann die Äpfel bei ca. 50-60 °C im Ofen 1 Stunde leicht erwärmen. Dazu passt supergut eine gekochte oder rohköstliche Vanillesauce. Vielleicht aus selbstgemachter Mandelmilch? Unser Tipp Möchtest du regelmäßig frisches Bio-Gemüse und -Obst direkt zu dir nach Hause? Das ist ganz einfach mit den Gemüse- und Obst-Boxen von etepetete. Werde auch du zum Lebensmittelretter, denn bei etepetete kommt alles in die Kiste: Egal ob krumm, dick, dünn, klein oder groß. Hauptsache es ist bio, frisch und schmeckt! So ist es ganz einfach genug Gesundes in den Speiseplan einzubauen. In diesem Artikel stellen wir euch das Konzept noch näher vor. Mit dem Code Deutschlandistvegan erhaltet ihr sogar 5EUR Rabatt auf eure erste Box! *** Gewinnspiel *** etepetete ist ein Start Up aus München, das bestes Bioobst und -gemüse vor der Mülltonne oder der Verbrennung rettet. Das Obst und Gemüse kommt aus biologisch-nachhaltigem Anbau direkt vom Feld in die Boxen. Wir verlosen an einen glücklichen Gewinner eine Obst-Box Classic. Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer  Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum du gewinnen solltest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Apfel an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 03.12.2018 um 24:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 04.12.2018 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.   Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit vanilla bean, der vegane Restaurantführer. Danke dafür!

Unser Organsystem Teil 2 - Blut und Immunität: Tipps für eine gesunde Abwehr

14. November 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Unser Organsystem Teil 2 - Blut und Immunität: Tipps für eine gesunde AbwehrAnzeige In unserer Reihe zu verschiedenen Organsystemen stellen wir euch heute die Funktionen des Blutes und Tipps für eine gesunde Abwehr vor. Wie bleibt eure Immunität intakt und welche veganen Ernährungstipps  helfen, gesund durch die kommenden Herbst- und Wintermonate zu kommen? Der Saft des Lebens - was fließt da? Zunächst ist unser Blut dazu da Nährstoffe und Sauerstoff in alle Zellen unseres Körpers zu bringen, sowie Abfallstoffe und CO2 abzutransportieren. Andernfalls würden wir nämlich ,,verhungern oder vergiften (verschlacken). Das zirkulierende Blut dient außerdem der Temperaturregulierung, Blutgerinnung, der Aufrechterhaltung des osmotischen Drucks in den Geweben (sodass keine Flüssigkeit versackt), des ph-Wertes, der Signalübertragung (Hormone) und der Abwehr von Krankheitserregern. Dabei besteht das Blut einerseits aus Blutzellen (rote Blutkörperchen, Blutplättchen und weiße Blutkörperchen), andererseits aus Blutplasma (Eiweiße, Nährstoffe, Stoffwechselendprodukte, Blutfarbstoffe etc.). Dieser besondere ,,rote Saft macht etwa 8% unseres Körpergewichts aus (ca. 4-6 Liter), hat gemütliche 37°C und  einen pH-Wert von 7,41. Für eine gesunde Blutbildung von roten Blutkörperchen benötigen wir - Gesundes Knochenmark - Erythropoetin aus der Niere (Hormon) - Vitamin B12, Eisen und Folsäure Für die Blutgerinnung werden die Blutplättchen, Gerinnungsfaktoren aus der Leber und Vitamin K benötigt. Rote Blutkörperchen transportieren Sauerstoff und CO2 Euer inneres Abwehrteam - von Alleskönnern bis Spezialisten Die weißen Blutkörperchen sind ständig dabei, euren Körper aufzuräumen und von Noxen zu befreien. Dies wird durch ein ausgeklügeltes Abwehrsystem und Aufgabenteilung ermöglicht. Da gibt es z.B. generalisierte Fresszellen (Monozyten, Granulozyten), die alles Körperunbekannte einfach aufessen (phagozytieren). Die Fresszellen können diese ,,Unbekannten gegenüber spezialisierten Abwehrzellen präsentieren, diese sozusagen ,,verpetzen, sodass die Spezialeinheiten Antigene oder Gifte (Toxine) gegen den Erreger bilden und zielgerichtet abtöten. Fresszellen gehören zur unspezifischen Abwehr. Auch der Säureschutzmantel der Haut oder bestimmte Körpermilieus (Magen, Vagina) dienen diesem Basisschutz. Die Experten im Abwehrsystem, die spezifische Antigene (Immunglobuline) oder Toxine zur Abwehr nutzen, heißen Lymphozyten (T- und B-Typen). B-Lymphozyten bilden nach Bekämpfung der Noxen ,,Gedächtniszellen, um bei erneutem Infekt schneller reagieren zu können. So ist unser Blut wie eine Bibliothek unserer Krankheitsgeschichte. Alles was der Körper jemals gesehen und bekämpft hat, ist darin zu archiviert. Deshalb ist unser Blut hochindividuell. Spezialisierte Abwehrzelle Lebensmittel, die das Blut liebt: Die drei Blutmacher Eisen, Vitamin B12 und Folsäure. Bei Mangel an Vitaminen, die zur Blutbildung benötigt werden, kann es zu Blutarmut (Anämie), und damit zu Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, aber auch zu neurologischen Ausfällen und Schäden, Mundwinkelrhagaden oder Zungenbrennen kommen. Daher achtet auf eine ausreichende Versorgung durch folgende veganen Lebensmittel: - Vollkornprodukte - Hülsenfrüchte, z.B. Linsen - Nüsse/­­Saaten (z.B. Kürbiskerne) und Aprikosen - Grünen Blattgemüse wie Spinat, Mangold, Pakchoi oder Kohlsorten - Tägliche Sicherstellung der B12-Zufuhr durch angereicherte Produkte, Tropfen, Tablette o.ä. Eine bessere Eisenaufnahme wird durch die gleichzeitigen Verzehr von Vitamin C-haltigen Lebensmitteln  ermöglicht. Blut hat Durst Denkt daran, genug zu trinken, sodass Blutreiniger wie die Nieren, gut arbeiten können. 1,5 bis 2 Liter am Tag sind i.d.R. empfohlen. Wusstet ihr, dass 20-25% des Blutzeitvolumens die Niere duchströmt? Sie ist das bestdurchbluteteste Organ. Und das ist wichtig, denn: Der Impuls zur Blutbildung kommt aus der Niere. Diese filtert das Blut und misst den Sauerstoffgehalt. Bei zu geringem Sauerstoffgehalt stößt sie Erythropoetin (Hormon) aus, das die Blutbildung anregt. Blutsaubermacher Ingwer und Curcuma wirken blutreinigend und immunstärkend. Durch ihre sekundären Pflanzenstoffe unterstützen sie die Abwehrtruppe des Körpers, wirken anti-entzündlich und ,,desinfizierend. Das Kumarin im Curcuma verhindert außerdem die Vitamin K- Wirksamkeit (Blutgerinnung), gilt also als blutverdünnend und wirkt vorbeugend im Hinblick auf Thrombosen. Ingwertee unterstützt das Immunsystem Abwehrhelfer Vitamin C und Zink Freiwillige Helfer im Immunprozess sind außerdem Vitamin C und Zink, welches ihr in Citrusfrüchten, Nüssen/­­Saaten und Vollkornprodukten finden könnt. Die beiden Helfer unterstützen die Abheilung einerseits und wirken präventiv. Und helfen, wie oben schon erwähnt, der besseren Aufnahme von Eisen. Wie ihr eure gesunde Abwehr sonst noch unterstützen könnt Entzündungen und Fieber ernst nehmen Kommt euer Körper in Fieber oder eine lokale Entzündung, dann ist das intelligente Konzept des Körpers, mit einer Infektion fertig zu werden. Lasst ihn! Das Fieber stellt die Gefäße weit und ermöglicht, dass Abwehrzellen schneller zum Entzündungsort kommen und wirken können. Gönnt euch in der Zeit Ruhe und lasst die Spezialisten ihren Job machen. Unterdrückt ihr die Entzündung oder das Fieber mit Medikamenten, fühlt ihr euch zwar kurzzeitig besser, der Körper kann den Prozess aber verschleppen. Länger andauerndes Fieber oder Entzündungen, fernab von Schnupfen und Co., muss selbstverständlich ärztlich abgeklärt werden. Zeichen von Blutarmut (Anämie) erkennen Blässe, Frösteln, Kurzatmigkeit und schneller Herzschlag, Konzentrationsmangel, Hör- oder Sehstörungen, Schluckbeschwerden, Zungenbrennen, brüchige Nägel/­­Haare oder schnelle Ermüdung sind Zeichen von sogenannter Blutarmut oder Anämie. Das heißt, dass rote Blutkörperchen nicht ausreichend oder fehlgebildet werden. Da bestimmte Änamieformen auch zu neurologischen Schäden führen können, solltet ihr Anzeichen von Anämie medizinisch abklären lassen. Blutwerte testen lassen Blutwerte 1-mal jährlich testen lassen Testet eure Blutwerte beim Arzt oder in einem Labor einmal jährlich. Schaut insbesondere auch auf die vorgestellten Werte von B12, Folsäure und Eisen. In diesem Artikel haben wir Tipps zusammengestellt für eure Arztbesuche als Veganer. Übrigens! - Die Milz ist ein Blutprüfer. Sie filtert und recycelt die Blutbestandteile, um zu entscheiden, welche noch funktionstüchtig sind und welche nicht. - Der Lebenszyklus eines roten Blutkörperchens beträgt ca. 120 Tage, Thrombozyten leben nur 1 Woche, Abwehrzellen bleiben Tage ( bei akute Infektionen) bis zu Jahren (in Form von Gedächtniszellen) erhalten Weiterlesen auf Deutschland is(s)t vegan - Unser Rezept für eine gesunde Abwehr: Gemüsecurry - Unser Organsystem Teil 1 - Das Herz: Wie bleibt euer Herz gesund? - Hier findest du unser Herzrezept Vegan-Klischee ade! - Das Buch Ab sofort könnt ihr das Buch Vegan-Klischee ade!  von Niko Rittenau kaufen. Wissenschaftlich fundiert räumt er mit den häufigsten Vorurteilen gegenüber der veganen Ernährung auf. Evidenzbasiert, aber allgemein verständlich, beantwortet das Buch wichtige Fragen zur Versorgung mit essentiellen Nährstoffen wie Protein, Eisen, Calcium, B12, Omega 3 und weiteren. Bei richtiger Auswahl und Zubereitung der Lebensmittel kann eine vegane Ernährung gesundheitsförderlich und effektiv in der Prävention chronisch-degenerativer Erkrankungen sein - und dieser Ratgeber zeigt worauf es dabei ankommt. Es wird erläutert, warum manche Ernährungsgesellschaften eine vegane Ernährung für alle Altersgruppen empfehlen, während andere davon abraten. Der Beitrag Unser Organsystem Teil 2 - Blut und Immunität: Tipps für eine gesunde Abwehr erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

One Pot Quinoa Protein-Bowl

21. Juni 2017 The Vegetarian Diaries 

One Pot Quinoa Protein-Bowl Umso länger und intensiver ich mich mit meiner Ernährung und gesundheitlichen Aspekten beschäftige, umso mehr hinterfrage ich Ernährungsgewohnheiten und achte auf bestimmte Dinge. Ganz konkret zum Beispiel mit der Frage, ob ich ausreichend Eiweiß /­­ Protein zu mir nehme? Muss ich darauf achten oder klappt das auch ohne besonderen Wert darauf zu legen? Entsprechend freue ich mich umso mehr, dir in diesem Beitrag eine tolle One Pot Quinoa Bowl vorzustellen, die nicht nur schnell zubereitet ist, sondern voller pflanzlicher Eiweißquellen steckt. Darüber hinaus lässt sie sich super mitnehmen und ist der perfekte Begleiter für einen stressigen Tag, an dem du nicht auf eine gesunde Mahlzeit verzichten möchtest! Die Sache mit dem Eiweiß Eine Frage, die Menschen, die auf tierische Produkte verzichten mit Sicherheit schon gehört haben, lautet: „Wo kriegst du eigentlich dein Eiweiß /­­ deine Proteine her?“. Die Vorstellung, dass nur tierisches Eiweiß wertvoll und für eine Ernährung zwingend erforderlich, ist weit verbreitet. Dabei stimmt das überhaupt nicht und gerade in einer ausgewogenen veganen Ernährung mangelt es nicht an proteinreichen Lebensmitteln. Zu den Spitzenreitern der eiweißhaltigsten pflanzlichen Lebensmittel gehören dabei vor allem Hülsenfrüchte, Nüsse und beispielsweise Kartoffeln. So enthalten 100 g Sojabohnen 34 g Protein. Im Vergleich enthält zum Beispiel Rindfleisch „nur“ etwa 21 g. Protein hat im Körper eine Vielzahl wichtiger Aufgaben: vom Aufbau und Erhalt von Körperzellen bis hin zur Heilung von Krankheiten oder Wunden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung und Gesundheit empfiehlt einen Verzehr von 0,8 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht. Für eine Person mit 70 kg Körpergewicht bedeutet dies also 56 g Protein pro Tag. Klingt auf den ersten Blick viel, ist aber in einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung ohne Probleme zu schaffen. Falls du trotzdem Schwierigkeiten haben solltest ausreichend Eiweiß zu dir zu nehmen, dann ist diese „Protein-Bowl-Bombe“ genau das Richtige für dich. Im Rezept sind nicht nur Quinoa (15 g auf 100 g), Sojabohnen (34 g auf 100 g) und Erbsen (5 g auf 100 g) enthalten, sondern auch noch der neuste NOA-Aufstrich „weiße Bohne-Tomate“ mit 5 g Proteine auf 100 g. So hast du mit einer Portion dieser Bowl deinen Tagesbedarf locker gedeckt und schmecken tut es natürlich auch. Bowl to go Besonders praktisch an diesem Rezept: du kannst es ganz hervorragend vorbereiten und anschließend für die nächsten Tage im Kühlschrank aufbewahren und zum Beispiel mit zur Arbeit nehmen, auf dem Weg vom Sport Snacken oder einfach am Abend essen. Kalt schmeckt das Ganze ebenfalls super und lässt sich fast als Salat bezeichnen. Als „Dressing“ verwende ich einfach den NOA-Aufstrich weiße Bohne-Tomate und vermische ihn mit etwas Öl und Essig. Hunger bekommen? Dann schnell ausprobieren und schmecken lassen! One Pot Quinoa Protein-Bowl Rezept drucken Ergibt: 2 Portionen Zutaten - 1 rote Zwiebel - 1 El frischer Ingwer - 2 Knoblauchzehen - 2 Möhren - 200 g Rotkraut - 200 g rotes Quinoa - 1 rote Paprika - 100 g Tk Erbsen - 100 g Edamame (geschält) - Gemüsebrühe - Salz, Pfeffer - NOA weiße Bohne - Tomate Zubereitung 1 Zwiebel, Knoblauch und Ingwer abziehen und fein hacken. Die Möhren schälen und in dünne Ringe schneiden. Das frische Rotkraut in dünne Streifen oder kleine Stücke so wie die gewaschene Paprika zuschneiden 2 In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und Zwiebel, Knoblauch und Ingwer anschwitzen. Anschließend das Rotkraut und die Möhrenstücke hinzugeben. Nach zwei bis drei Minuten das Quinoa hinzugeben und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Pfeffer hinzugeben und bei kleiner Flamme für 20 Minuten köcheln lassen. 3 Die Erbsen und Edamame entweder nach 15 Minuten mit der Paprika zum Quinoa geben oder separat für zwei Minuten blanchieren und dann frisch zum Quinoa geben. 4 Sobald das Quinoa gar ist, mit Salz, Pfeffer und frischem Limettensaft abschmecken. Als Dressing bzw. Dip NOA weise Bohne-Tomaten verwenden. Wer es ein wenig flüssiger mag, gibt einen kleinen Schuss Gemüsebrühe hinzu. Alternativ vermischst du den NOA-Aufstrich mit ein wenig Öl und Essig. Notes Ergibt mit der Menge 2-3 gute Portionen. Lässt sich super lagern und am nächsten Tag (kalt) verzehren. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit NOA entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

Baumheilkunde und Heilpflanzenrezepte: Birke

19. Februar 2016 Wurzelweber 

Baumheilkunde und Heilpflanzenrezepte: BirkeDie Birke ist eine kraftvolle Verbündete, wenn man seinen Körper im Rahmen einer Frühjahrskur reinigen möchte. Sie spült die Harnwege durch und wirkt entwässernd. Hier habe ich bereits über diesen wunderbaren Baum geschrieben, heute möchte ich ein paar Rezepte vorstellen. Birkenblättertee zur Durchspülung der Harnwege und Anregung des Stoffwechsels (Vorsicht! Der Tee wirkt entwässernd!) 2 geh. TL frische Birkenblätter (oder 1 geh. TL getrocknete Blätter) mit ca. 200 ml kochendem Wasser übergießen und 7 Minten ziehen lassen lassen. Abseihen und drei mal täglich über ca. 3 Wochen eine Tasse trinken (immer zur magischen Stunde, also morgens, mittags und abends). Da der Tee harntreibend und entwässernd wirkt bitte auf zusätzliche, ausreichende und richtige Flüssigkeitszufuhr achten. Als Nierentee werden die Birkenblätter gerne mit Brennnessel und Goldrute gemischt. Birkenwasser Schonend 'gezapftes' Birkenwasser kann man trinken und dieses Wasser wirkt ebenfalls harn- und wassertreibend. Massiert man es in die Kopfhaut ein, werden die Haarwurzeln angeregt und wirkt gegen Schuppen(flechte) und soll auch bei Haarausfall schon dem ein oder anderen gute Dienste geleistet haben. Knospentinktur Eine Birkenknospentinktur hilft bei Husten und wirkt fiebersenkend. Aber auch bei der Wundbehandlung kann sie gute Dienste leisten, sie desinfiziert und hilft bei der Heilung. Dazu verdünnt man die Tinktur etwa 1:10 mit Wasser und wäscht damit die Wunde aus oder macht einen Wundumschlag. ca. 20 g frische Birkenknospen 100 ml Doppelkorn (40%) oder Wodka Die frischen Birkenknospen in ein Schraubglas geben und mit dem Alkohol übergießen. Verschließen und ca. 4 Wochen lang an einem warmen Ort ziehen lassen. Am besten schenkt man dem Aufzug regelmäßig seine Aufmerksamkeit und schwenkt ihn ab und zu durch. Nach vier Wochen abseihen und in dunklen Fläschchen aufbewahren. Für einen klaren Geist und innere Reinigung: Birkenrinde wird hier mit weißem Salbei und Weihrauch verräuchtert. Räuchern mit Birkenrinde Die Birkenrinde eignet sich außerdem als Räucherwerk. Schonend auf einem Räucherstövchen verräuchert, entfaltet sie ein mildes Waldaroma, ganz leicht nur. Ich räuchere gern mit ihr, wenn ich neue Projekte beginnen möchte. Sie wirkt dann ermutigend und reinigend, klärt den Geist und macht somit Raum für neue Perspektiven. Sie fördert die Kreativität und weckt die Lebensgeister. Dazu sammelt man die Rinde von windgebrochenen Zweigen oder von Ästen, die dem Baumschnitt weichen mussten. Im Herbst und Frühjahr findet man im Wald oder im Stadtpark immer wieder Baumschnitt unter dem auch Birkenäste sind. Bitte keine frische Rinde vom Baum schälen, hierbei wird der Baum empfindlich verletzt und kann arg darunter leiden, im schlimmsten Fall sogar eingehen. Die gesammelte Rinde wird dann schonend getrocknet, z.B. auf Leinen, Baumwolltüchern oder Backpapier. Die getrocknete Rinde kann dann in Räucherboxen oder Papiertüten aufbewahrt werden. *Ich möchte allen einen sorgfältigen und respektvollen Umgang mit unserer Natur ans Herz legen. Wenn ihr Wildkräuter sammelt oder frische Triebe und Blätter von Bäumen für eigene Zwecke nehmt, dann seid euch bewusst, dass es sich hier um ein lebendiges Wesen handelt. Schadet diesem Wesen nicht. Bei Kräutern nehmt immer nur so viel, dass es der Pflanze an sich nicht groß schadet und genug Blätter übrig bleiben, damit sich die Pflanze schnell erholen kann. Bei Bäumen ist es genauso. Junge Bäume sind anfälliger als alte Bäume, doch wenn ihr zum Beispiel frische Rinde nehmt, fügt ihr auch einem alten Gesellen eine Verletzung zu. Niemals ringförmig um den Stamm Rinde entfernen, das kann im schlimmsten Fall zum Tode des Baumes führen! Nähert euch den Pflanzen und Bäumen immer mit offenem, freundlichen Geist und fragt, ob es in Ordnung ist, wenn ihr euch etwas nehmt. Das kann mit voller Stimme sein, aber auch leise im stillen und unhörbar. Jetzt spürt in die Atmosphäre um euch hinein, ist sie wohlwollend oder eher abweisend? Falls die Pflanze es euch erlaubt (das wird in den meisten Fällen sein), nehmt euch nur so viel ihr wirklich benötigt und bedankt euch hinterher.

Erdkammersirup - Das Gold in der Erde

1. Juni 2015 Wurzelweber 

Erdkammersirup - Das Gold in der Erde Spitzwegerich, als mein neuer Freund, ist nun also Teil meiner Heilkräuterküche. Er hat beeindruckende heilende Eigenschaften. Äußerlich angewendet als Weg- und Wiesenpflaster, stillt und desinfiziert er hilfsbereit so manche kleine Wunde und bringt Linderung bei wundgelaufenen Füßen und Blasen (der verwandte Breitwegerich leistet hier genauso tolle Dienste). Innerlich zu sich genommen, besitzt er starke lungenwirksame Eigenschaften und stärkt unser Immunsystem vortrefflich. Man kann ihn zum Beispiel als Tee aufgießen (1 TL frisches/­­getrocknetes Kraut mit heißem Wasser übergießen, 5-7 Minuten bedeckt ziehen lassen, dann schlückchenweise trinken) oder einen Kaltauszug oder eine Tinktur ansetzen. Hierbei sollte man bedenken, dass das frische Kraut beim Spitzwegerich immer wirksamer ist, als das getrocknete. Der Kaltauszug zieht die im Spitzwegerich vorhandenen Schleimstoffe heraus, die sich lindernd und sanft auf gereizte Schleimhäute legen und so gut bei Reizhusten einzusetzen ist. Außerdem hat er im frischen Zustand die Eigenschaft, dass er die Selbstheilungskräfte des Körpers anregt. Dafür brauchen wir also frische Blätter. Und leider, leider befällt uns der ungeliebte Husten oder eine fiese Erkältung gerne in der kälteren Jahreszeit. Allerdings wächst das feine Lungenkraut dann gar nicht mehr. Und so habe ich also Erdkammersirup angesetzt. Hier bei werden mit Hilfe von Honig oder Zucker (auch Birkenzucker) die Inhaltsstoffe bei gleichbleibender Temperatur über ca. 3 Monate ausgezogen und können dann wunderbar im Herbst und Winter zur Erkältungszeit eingenommen werden. Ich habe dieses Jahr drei verschiedene Erdkammersirupe angesetzt. Die Pflanzen, die ich verwendet habe, unterstützen sich gegenseitig in ihrer Wirkung. Für den ersten Sirup habe ich Honig mit Spitzwegerich versetzt. In den zweiten Sirup sind Maiwipfel/­­Fichtenspitzen und Birkezucker gekommen und beim Dritten wählte ich die Kombination Honig/­­Birkenzucker mit Spitzwegerich, Fichtenspitzen und Thymian. Gerade den letzten Ansatz finde ich vom Gedanken her sehr mächtig und ich erwarte Großes von ihm. Warum habe ich diese Inhaltsstoffe gewählt? Spitzwegerich habe ich in seiner Wirkung oben schon beschrieben. Fichtenspitzen sind ebenso wunderbare Hustenmittel und wirken schleimlösend und bakterienabtötend und somit gegen Entzündungen der Atemwege. Thymian gilt als natürliches Antibiotikum und ist mit seinen antibakteriellen, antibiotischen und schleimlösende Eigenschaften wunderbar als Erkältungsmittel geeignet. Birkenzucker (hier habe ich schon einmal über die Eigenschaften des Birkenzuckers geschrieben) wirkt ebenso antibakteriell und ist viel gesünder als normaler Haushaltszucker. Und die heilenden, gesundheitsfördernden Eigenschaften des Honigs sind den meisten wahrscheinlich bekannt, er wirkt ebenfalls antibakteriell und kann es teilweise sogar mit Bakterien aufnehmen, die Antibiotika resistent sind. Ich habe lange überlegt, ob ich den Sirup wirklich mit Honig ansetzen soll. Traditionell macht man diesen Sirup eben mit Honig... Aber mein kleines veganes Herz ist da zerrissen. Meine Kräuterfrau meinte schließlich, ich soll mal in mich gehen und horchen. Mein Mann wollte gerne den Sirup mit Honig. Und so bin ich letztendlich los und habe mir vom Bioimker der Region Honig geholt. Die machen das so fein mit ihren Tieren, da hat sich mein Herz dann wohlwollender gestimmt. Jetzt probiere ich es aus, aber ich denke, der Birkenzucker wird sich sicher auch wunderbar dazu eignen. Erdkammersirup Nr. 1: Spitzwegerich-Sirup Zutaten ein dickes Bündel junge, frische Spitzwegerichblätter Honig zum Auffüllen Zubereitung Ein großes Schraubglas sauber auswaschen. Die Spitzwegerichblätter klein schneiden und abwechselnd mit dem Honig in das Glas schichten. Jede Blattschicht wird mit Honig ca. 1 cm dick übergossen, dann die nächste Blattschicht, wieder Honig, usw. bis das Glas gefüllt ist. Fest verschließen und in einer Erdkammer ca. 3 Monate reifen lassen. Danach ausgraben, durch ein feinmaschiges Sieb abseihen, den Sirup auffangen und in einer dunklen Flasche im kühlen Keller aufbewahren. Erdkammersirup Nr. 2: Maiwipfel-Sirup Zutaten junge, frische Fichten- oder Tannenspitzen, auch Maiwipfel genannt Birkenzucker zum Auffüllen Zubereitung Ein großes Schraubglas sauber auswaschen. Die Fichtenspitzen grob klein schneiden und abwechselnd mit dem Birkenzucker dicht in das Glas schichten. Jede Nadelschicht wird mit dem Birkenzucker ca. 1 cm dick bedeckt, dann die nächste Nadelschicht, wieder Birkenzucker, usw. bis das Glas gefüllt ist. Fest verschließen und in einer Erdkammer ca. 3 Monate reifen lassen. Danach ausgraben, durch ein feinmaschiges Sieb abseihen, den Sirup auffangen und in einer dunklen Flasche im kühlen Keller aufbewahren. Erdkammersirup Nr. 3: Spitzwegerich-Fichtenspitzen-Thymian Zutaten ein dickes Bündel junge, frische Spitzwegerichblätter junge, frische Fichten- oder Tannenspitzen, auch Maiwipfel genannt eine Hand voll Thymian oder Quendel Birkenzucker und Honig zum Auffüllen Zubereitung Ein großes Schraubglas sauber auswaschen. Die Spitzwegerichblätter klein schneiden und die Fichtenspitzen grob zerkleinern. Die Spitzwegerichblätter in das Glas geben, verdichten und mit Honig ca. 1 cm dick übergießen. Nun die zerkleinerten Fichtenspitzen in das Glas geben und mit Birkenzucker ca, 1 cm dick bestreuen. Abschließend den Thymian in das Glas geben und mit Honig und Birkenzucker bedeckten. Das Glas fest verschließen und in einer Erdkammer ca. 3 Monate reifen lassen. Danach ausgraben, durch ein feinmaschiges Sieb abseihen, den Sirup auffangen und in einer dunklen Flasche im kühlen Keller aufbewahren. Herstellung einer Erdkammer Was wird benötigt? eine ungestörter Platz im Garten an dem gegraben werden kann Spaten Holzbrett/­­flaches Holzstück optional ein Plastiktütchen Stab und Schild zum Markieren der Stelle etwas Zeit An einer ungestörten Stelle im Garten ein ca. 50 - 60 cm tiefes Loch mit dem Spaten ausheben. Der Durchmesser richtet sich nach der Menge der Gläser, die ihr in eurer Kammer reifen lassen möchtet. Meine Erdkammer für drei Gläser hatte ca. 40 x 40 cm. Nun kommen die fest verschraubten Gläser in das Erdloch. Wenn ihr möchtet, könnt ihr eure Gläser in eine Plastiktüte packen, dann sind die Gläser nach dem Ausgraben nicht so sehr verschmutzt. Das müsst ihr aber nicht machen (ich habe das auf den Fotos mal angedeutet). Die Gläser nun bis zum Rand mit Erde bedecken. Auf die Gläser legt ihr jetzt das Brettchen. Es dient zum Schutz, damit die Gläser nicht zerstört werden, wenn die Kammer ausgehoben wird. Ein beherzter Spatenstich an der falschen Stelle und das Glas zerbricht und der ganze, feine Sirup zerrinnt und versickert in der Erde. Die Heinzel werden sich freuen, aber wir wollten den Sirup ja eigentlich selber benutzen. Also Holtbrettchen drauf und das restliche Loch wieder zu schaufeln. Nun wird die Stelle mit dem Schildchen oder mit beschrifteten Tonscherben gut markiert, damit man die Stelle nach drei Monaten auch wieder findet. Wer zusätzlich mit den Kräften des Mondes arbeiten möchte, wählt abnehmenden Mond zum Eingraben des Sirups und zunehmenden Mond zum Heben. Denkt daran, dass ihr in einer guten, gelösten Stimmung sein solltet, wenn ihr die die Erdkammer aushebt. Die Kammer sollte nicht mit Sorgen, Zorn oder Wut aufgeladen werden, was dann unweigerlich passieren würde. Stellt euch vor, ihr seid sauer und angefressen, weil ihr euch über euren Chef aufregt, der euch ungerecht behandelt hat. Ihr hebt eure Kammer aus, während ihr die ganze Zeit grummelt und wütend darüber nachsinnt. Ihr packt den Sirup hinein und irgendwie schlüpft jede Menge Ärger auch mit hinein. Dann buddelt ihr alles wieder zu. 3 Monate später kommt ihr zurück und wollt eure Kammer ausheben. Sofort erinnert ihr euch, wie schwer es war dieses Loch aus zu heben und wie sauer ihr zu diesem Zeitpunkt auf euren Chef vor drei Monaten gewesen seid. Ihr kommt also wieder mit den miesen Gedanken und Gefühlen von damals in Kontakt. Und das wollen wir nicht. Wahrscheinlich würde der Sirup dann auch nicht so heilkräftig werden. Wenn man also angespannt oder verstimmt ist, sollte man die Kammer nicht ausheben, sondern warten. Es hat etwas altes, fast schon rituelles an sich, wenn wir den Sirup der Erde übergeben. So etwas macht man nicht jeden Tag. Der Sirup wird nun ca. drei Montate in der Erde ruhen und reifen und heilende Erdkräfte in sich aufnehmen. Neugierige Heinzelmännchen werden vorbeischauen um zu schauen, was wir der Erde da übergeben haben und wenn wir Glück haben zum Gelingen unseres Vorhabens beitragen ;).  Ich bin schon sehr gespannt, was mich in drei Monaten erwarten wird!  Und ihr? Habt ihr auch schon mal einen Erdkammersirup angesetzt oder plötzlich Lust bekommen? Hier gibts noch was zum Nachlesen: http:/­­/­­www.fid-gesundheitswissen.de/­­pflanzenheilkunde/­­spitzwegerich/­­ http:/­­/­­heilkraeuter.de/­­lexikon/­­spitzweg.htm

Wildkräuterschmoothie, Frühlingsanfang und Frühjahrskur

20. März 2015 Wurzelweber 

Wildkräuterschmoothie, Frühlingsanfang und Frühjahrskur Heute ist Frühlingsanfang und nicht nur das, wir beginnen den Frühling dieses Jahr auch mit einem besonderen stellaren Ereignis: Genau auf diesen Tag fällt Neumond, und dieser schiebt sich vor die Sonne. Wir haben eine Sonnenfinsternis. Was für eine mächtige, magische Konstellation! Und diese Energie möchte ich gerne nutzen. Ich brauche einen Neustart, eine Frühjahrskur. Der Winter muß raus aus den müden Knochen! Ich möchte mich als Frau wiederentdecken, nicht nur als Mutter. Als kreativer, wilder Geist voller Kraft und Schöpfergeist. Mich erkennen, annehmen, pflegen.  Willkommen also zur Frühjahrskur und begrüßen wir die wilde Göttin in uns. Und so sieht mein Plan für die nächsten 6 Wochen aus: o Nach dem Aufstehen als erstes eine Tasse (250ml) heißes Wasser mit Zitrone. Das weckt den müden Geist, aktiviert die Verdauung und regt die Leber an. o Jeden Tag 2-3 Tassen Frauenmanteltee. Das stärkt die Weiblichkeit, nährt die innere Göttin und kurt die weiblichen Organe. o Wildkräuter in all ihrem Reichtum genießen. Sei es als Pflanzenwasser, im Salat, als wilder Smoothie, einfach so genossen. Unsere wilden Verbündeten aus dem Pflanzenreich segnen uns mit einer geballten Kraft an Nährstoffen und Lebensenergie, so schütteln wir den Winter mit Leichtigkeit ab! o Probiotika nehmen und meine Verdauung auf Trab bringen. o Glutenfrei durch die Zeit o Ruhe finden im Alltag. Jeden Tag einige Minuten Zeit finden für meinen persönlichen, inneren Raum. Sei es in der Meditation, Tagträumen oder Spazieren gehen. o Kreativ und schöpferisch tätig werden. o Jeden Tag rausgehen. Atmen. Frauenmantel gehört zu den alten, starken Heilkräutern für die Frauen. Er wirkt regulierend und stärkt unsere weiblichen Organe, so kräftigt und stärkt er die Gebärmutter und auch das Bindegewebe. Und der Name ist hier Programm: Wie ein schützender Mantel umhüllt er und beschützt uns. Ich bin sehr neugierig und wenn jemand mitmachen möchte, würde mich interessieren, wie sieht eure Frühjahrskur aus? Macht ihr vielleicht zur Zeit sogar schon eine, im Zuge der Fastenzeit? Vielleicht hat ja jemand Lust mitzumachen? Das wäre toll! Bei Interesse verlinke ich alle die mitmachen hier.   Zur Feier des Frühlings gab es bei mir gestern den ersten, richtigen Wildkräutersmoothie des Jahres. Es war wunderbar warm draußen und im Garten konnte ich schon das ein oder andere wilde Kraut finden. In meinen Smoothie kam eine große Hand voll Vogelmiere, Löwenzahn und Brennnessel. Vogelmiere ist ein wunderbarer Starter in die Welt der wilden Kräuter. Reich an Vitaminen, blutreinigend und wunderbar für die Haut. Außerdem schmeckt sie nicht so stark aromatisch, sondern leicht und nussig-grün. Löwenzahnblätter mit ihren Bitterstoffen regen den Stoffwechsel an und die Brennnessel kurbelt die Nierentätigkeit an, reinigt das Blut und versorgt uns mit Eisen. Als Obstkomponente gab es Papaya und Ananas.   In der Papaya ist ein proteinspaltendes Enzym namens Papain vorhanden. Es wandelt Eiweiße in Aminosäuren um, sagt Parasiten den Kampf an und schützt vor Entzündungen. Weiterhin trägt die Papaya zur Darmgesundheit bei, regelt die Verdauung und soll die Wundheilung anregen. Sie enthält viele Nährstoffe mit antioxdativer Wirkung und hat einen hohen Anteil an Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E und Beta-Carotin, enthält Magnesium, Kalium, B-Vitamine und Folsäure. Ein feines Früchtchen, nicht wahr ?? Die Ananas wirkt stark basisch und hilft unseren Körper bei einer Übersäuerung sehr. Sie ist eine stimmungsaufhellende Frucht und enthält natürlicherweise Vanillin, das sich bekanntermaßen sehr positiv auf unser Gemüt auswirkt. Serotonin und Trypthophan unterstützen diese Wirkung, und kommen genauso wie Calcium, Mangan, Phosphor, Eisen, Jod, Kalium und Zink auch in ihr vor. Als Verdauungsenzym bringt die Bromelain mit, auch ein eiweißspaltendes Enzym. Noch so ein feines Früchtes ?! Zutaten eine Hand voll Wildkräuter (Vogemiere, Löwenzahn und Brennnessel) 1 kleiner Romasalat 1 Papaya, geschält und entkernt 1/­­2 Ananas, geschält 1 EL Zitronensaft ca. 200 ml frischer Apfelsaft Wasser nach Belieben Zubereitung Alle Zutaten im Mixer auf höchster Stufe zu einem cremigen Smoothie verarbeiten. Mit Eiswürfeln in der warmen Frühjahrssonne genießen ??? Was für ein Powersmoothie! Genau das richtige für den Frühlingsanfang!! Und jetzt bin ich gespannt auf die Sonnenfinsternis. Bei uns hült sich alles in dicken Nebel, ich hoffe sehr, dass sich die Schwaden gleich heben. Sonst sehen wir nichts von dem tollen stellaren Ereignis. Und gespannt bin ich auch auf eure Frühjahrskuren und/­­oder ob jemand mitmachen möchte! Ich freu mich!

Goodbye Erkältung: Kurkuma Latte (Goldene Milch)

12. April 2017 Minzgrün 

Kurkuma Latte (oder auch goldene Milch genannt) ist nicht etwa eine junge, ausgefallene Kreation der Getränkeindustrie, sondern tatsächlich ein jahrhundertealtes, ayurvedisches Rezept aus der südostasiatischen Küche, das hierzulande als neues Trendgetränk bezeichnet wird. Kurkuma – das Gewürz, das auch das Curry gelb macht – mit seinem Pflanzenstoff Curcumin, dem reinigende und heilungsfördernde Eigenschaften nachgesagt werden, verleiht diesem leckeren Heißgetränk aus Pflanzen- oder Nussmilch nicht nur seine gold-gelbe Farbe sondern auch seine gesundheitsfördernde Wirkung. Frischer Ingwer kurbelt zudem das Immunsystem an. Zimt und etwas Honig sorgen für eine angenehme Süße und machen goldene Milch zu einem wahren Zaubertrank (und meinem persönlichen Geheimtipp bei Erkältungen). Zutaten für eine große Tasse 300ml Milch deiner Wahl (ich nehme gern Hafer- oder Mandelmilch) 1 TL Kurkuma 1 TL Honig* (oder Ahornsirup) 1 TL Zimt 1 cm frischer Ingwer *nicht vegan Milch in einen Topf geben und bei niedriger Hitze erwärmen, nicht kochen! Ingwer schälen, fein würfeln und zur Milch geben. Kurkuma und Zimt hinzufügen und gut verrühren. Mit Honig oder Ahornsirup süßen. Die warme Milch durch ein Sieb gießen und aufschäumen. Warm trinken und genießen.   The post Goodbye Erkältung: Kurkuma Latte (Goldene Milch) appeared first on minzgrün.

Emile Qoué

3. Dezember 2015 Die Umsteiger-weg vom Fleisch! 

Emile QouéEmile Coué war ein französischer Apotheker und wohl der Begründer der modernen und bwussten Autosuggestion. Offensichtlich war er mit seinen Methoden so erfolgreich, dass man nach seinem Tod, versucht hat, ihn vergessen zu machen, denn seine Methoden waren nicht auf Profit, sondern auf "Selbsthilfe und/­­oder Selbstheilung" ausgerichtet. Und das darf natürlich nicht sein. Wovon sollen denn die Ärzte sonst leben? Mit den rund 20.000 Toten jährlich durch Ärztpfusch sägen die zwar schon am Ast, auf dem sie sitzen. Aber wenn es keine oder bedeutend weniger Kranke gäbe,.. ich sage,. G Ä B E,.. oh je,.. das will sich keiner der Ärzte ernsthaft vorstellen. Es gibt ja zum Glück im Supermarkt genügend Gift in Form von Zusatzstoffen,... sogar für die Kleinsten gibt es diverse bunte Azzofarbstoffe in Süßigkeiten,.. was soll das schiefgehen.  Zurück zu Emile Coué: Im Laufe seines Apothekerlebens hat er festgestellt, wie sich ein positiver Kommentar zu den von den Patienten abgeholten Medikamenten auswirkte. Sagte er: "Mit diesem Medikament werden Sie sicher ganz schnell gesund" wirkte die Arznei sehr viel besser als wenn er gar nichts sagte. Das ist natürlich heute nicht neu, aber trotzdem oft missverstanden. Es wird -ge-Tschackert bis der Arzt kommt, oder man soll CD´s, Bücher oder Veranstaltungen buchen und sich von einem "Lehrmeister" abhängig machen, da man eine mögliche Wirkung immer auf den "Lehrmeister" und nicht auf sich selbst schliesst. Und je einfacher desto unglaubwürdiger denken viele. Und und und,.. Nur,.. das ist zumindest meine Erfahrung und Überzeugung, wird oft etwas Wesentliches vergessen. Nämlich, wenn es eine noch so einfache und kostenlose Methode gibt, dann muss man sie auch anwenden. Nicht nur einmal und dann ist alles gut, sonder ständig. Zu Beginn sogar mehr als ständig. Da muss es intensiv sein. Vergessen wird doch eines nicht. Von Geburt an, werden wir mit negativen Suggestionen zugeschüttet. Ob bewusst oder unbewusst spielt dabei keine Rolle. Auch darf man den Eltern keinen Vorwurf machen, da i.d.R. auch die Eltern daran beteiligt sind.  Aber Nachrichten, Werbung, Getratsche, Gemeckere, Krankheitsgeschichten und so weiter, bestimmen meist das Leben. Und wenn ich diese fette Kruste an negativen Suggestionen  durchbrechen will, dann muss ich selbstverständlich zu Beginn, große Geschütze auffahren. Aus diesem Grund habe ich ein 30 Minütiges Video erstellt, um eine Hilfe zur Selbsthilfe zu haben. Man kann sich dieses Video als Tondatei runterladen und dann vor dem Einschlafen (oder per NonStopFunktion, die ganze Nacht), tagsüber oder morgens anstatt die Nachrichten zu hören, nebenbei laufen lassen. Es gibt genau 2 Möglichkeiten. 1. Es hilft 2. Es hilft nicht Was verliert man wenn es nicht hilft? Gar nix. Es ist kostenlos Was kann man gewinnen? Alles Warum poste ich das und mache mir die Mühe zu diesen Thema ein Video zu machen? Nicht nur durch meinen Beitrag über die verschwiegenen Tatsachen und Studien zum Thema Wasserfasten, bin ich noch sensibler und hellhörig geworden. Auch das Weltbild der heutigen Generation, die glaubt alles zu wissen, aber nicht begreift wie gehirngewaschen sie durch das Bildungssystem und Massenmedien sind, die immer lauter nach Hilfe rufen, sich in Drogen, Suff, und (A)-soziale Medien und Partys stürzen,  immer kranker werden und immer mehr vereinsamen,.. Da können vielleicht kleine Dinge ablenken und eine Hilfe sein. Man stelle sich vor.  3 Wochen fasten, sich 3 Wochen 3-5 mal am Tag mit der vielleicht besten Suggestion berieseln lassen,.. muahaha,.. man könnte ja gesund und glücklich werden :) Na, wie auch immer. Mach was draus. Film hier klicken

Erdkammersirup

1. Juni 2015 Wurzelweber 

Erdkammersirup Spitzwegerich, als mein neuer Freund, ist nun also Teil meiner Heilkräuterküche. Er hat beeindruckende heilende Eigenschaften. Äußerlich angewendet als Weg- und Wiesenpflaster, stillt und desinfiziert er hilfsbereit so manche kleine Wunde und bringt Linderung bei wundgelaufenen Füßen und Blasen (der verwandte Breitwegerich leistet hier genauso tolle Dienste). Innerlich zu sich genommen, besitzt er starke lungenwirksame Eigenschaften und stärkt unser Immunsystem vortrefflich. Man kann ihn zum Beispiel als Tee aufgießen (1 TL frisches/­­getrocknetes Kraut mit heißem Wasser übergießen, 5-7 Minuten bedeckt ziehen lassen, dann schlückchenweise trinken) oder einen Kaltauszug oder eine Tinktur ansetzen. Hierbei sollte man bedenken, dass das frische Kraut beim Spitzwegerich immer wirksamer ist, als das getrocknete. Der Kaltauszug zieht die im Spitzwegerich vorhandenen Schleimstoffe heraus, die sich lindernd und sanft auf gereizte Schleimhäute legen und so gut bei Reizhusten einzusetzen ist. Außerdem hat er im frischen Zustand die Eigenschaft, dass er die Selbstheilungskräfte des Körpers anregt. Dafür brauchen wir also frische Blätter. Und leider, leider befällt uns der ungeliebte Husten oder eine fiese Erkältung gerne in der kälteren Jahreszeit. Allerdings wächst das feine Lungenkraut dann gar nicht mehr. Und so habe ich also Erdkammersirup angesetzt. Hier bei werden mit Hilfe von Honig oder Zucker (auch Birkenzucker) die Inhaltsstoffe bei gleichbleibender Temperatur über ca. 3 Monate ausgezogen und können dann wunderbar im Herbst und Winter zur Erkältungszeit eingenommen werden. Ich habe dieses Jahr drei verschiedene Erdkammersirupe angesetzt. Die Pflanzen, die ich verwendet habe, unterstützen sich gegenseitig in ihrer Wirkung. Für den ersten Sirup habe ich Honig mit Spitzwegerich versetzt. In den zweiten Sirup sind Maiwipfel/­­Fichtenspitzen und Birkezucker gekommen und beim Dritten wählte ich die Kombination Honig/­­Birkenzucker mit Spitzwegerich, Fichtenspitzen und Thymian. Gerade den letzten Ansatz finde ich vom Gedanken her sehr mächtig und ich erwarte Großes von ihm. Warum habe ich diese Inhaltsstoffe gewählt? Spitzwegerich habe ich in seiner Wirkung oben schon beschrieben. Fichtenspitzen sind ebenso wunderbare Hustenmittel und wirken schleimlösend und bakterienabtötend und somit gegen Entzündungen der Atemwege. Thymian gilt als natürliches Antibiotikum und ist mit seinen antibakteriellen, antibiotischen und schleimlösende Eigenschaften wunderbar als Erkältungsmittel geeignet. Birkenzucker (hier habe ich schon einmal über die Eigenschaften des Birkenzuckers geschrieben) wirkt ebenso antibakteriell und ist viel gesünder als normaler Haushaltszucker. Und die heilenden, gesundheitsfördernden Eigenschaften des Honigs sind den meisten wahrscheinlich bekannt, er wirkt ebenfalls antibakteriell und kann es teilweise sogar mit Bakterien aufnehmen, die Antibiotika resistent sind. Ich habe lange überlegt, ob ich den Sirup wirklich mit Honig ansetzen soll. Traditionell macht man diesen Sirup eben mit Honig... Aber mein kleines veganes Herz ist da zerrissen. Meine Kräuterfrau meinte schließlich, ich soll mal in mich gehen und horchen. Mein Mann wollte gerne den Sirup mit Honig. Und so bin ich letztendlich los und habe mir vom Bioimker der Region Honig geholt. Die machen das so fein mit ihren Tieren, da hat sich mein Herz dann wohlwollender gestimmt. Jetzt probiere ich es aus, aber ich denke, der Birkenzucker wird sich sicher auch wunderbar dazu eignen. Erdkammersirup Nr. 1: Spitzwegerich-Sirup Zutaten ein dickes Bündel junge, frische Spitzwegerichblätter Honig zum Auffüllen Zubereitung Ein großes Schraubglas sauber auswaschen. Die Spitzwegerichblätter klein schneiden und abwechselnd mit dem Honig in das Glas schichten. Jede Blattschicht wird mit Honig ca. 1 cm dick übergossen, dann die nächste Blattschicht, wieder Honig, usw. bis das Glas gefüllt ist. Fest verschließen und in einer Erdkammer ca. 3 Monate reifen lassen. Danach ausgraben, durch ein feinmaschiges Sieb abseihen, den Sirup auffangen und in einer dunklen Flasche im kühlen Keller aufbewahren. Erdkammersirup Nr. 2: Maiwipfel-Sirup Zutaten junge, frische Fichten- oder Tannenspitzen, auch Maiwipfel genannt Birkenzucker zum Auffüllen Zubereitung Ein großes Schraubglas sauber auswaschen. Die Fichtenspitzen grob klein schneiden und abwechselnd mit dem Birkenzucker dicht in das Glas schichten. Jede Nadelschicht wird mit dem Birkenzucker ca. 1 cm dick bedeckt, dann die nächste Nadelschicht, wieder Birkenzucker, usw. bis das Glas gefüllt ist. Fest verschließen und in einer Erdkammer ca. 3 Monate reifen lassen. Danach ausgraben, durch ein feinmaschiges Sieb abseihen, den Sirup auffangen und in einer dunklen Flasche im kühlen Keller aufbewahren. Erdkammersirup Nr. 3: Spitzwegerich-Fichtenspitzen-Thymian Zutaten ein dickes Bündel junge, frische Spitzwegerichblätter junge, frische Fichten- oder Tannenspitzen, auch Maiwipfel genannt eine Hand voll Thymian oder Quendel Birkenzucker und Honig zum Auffüllen Zubereitung Ein großes Schraubglas sauber auswaschen. Die Spitzwegerichblätter klein schneiden und die Fichtenspitzen grob zerkleinern. Die Spitzwegerichblätter in das Glas geben, verdichten und mit Honig ca. 1 cm dick übergießen. Nun die zerkleinerten Fichtenspitzen in das Glas geben und mit Birkenzucker ca, 1 cm dick bestreuen. Abschließend den Thymian in das Glas geben und mit Honig und Birkenzucker bedeckten. Das Glas fest verschließen und in einer Erdkammer ca. 3 Monate reifen lassen. Danach ausgraben, durch ein feinmaschiges Sieb abseihen, den Sirup auffangen und in einer dunklen Flasche im kühlen Keller aufbewahren. Herstellung einer Erdkammer Was wird benötigt? eine ungestörter Platz im Garten an dem gegraben werden kann Spaten Holzbrett/­­flaches Holzstück optional ein Plastiktütchen Stab und Schild zum Markieren der Stelle etwas Zeit An einer ungestörten Stelle im Garten ein ca. 50 - 60 cm tiefes Loch mit dem Spaten ausheben. Der Durchmesser richtet sich nach der Menge der Gläser, die ihr in eurer Kammer reifen lassen möchtet. Meine Erdkammer für drei Gläser hatte ca. 40 x 40 cm. Nun kommen die fest verschraubten Gläser in das Erdloch. Wenn ihr möchtet, könnt ihr eure Gläser in eine Plastiktüte packen, dann sind die Gläser nach dem Ausgraben nicht so sehr verschmutzt. Das müsst ihr aber nicht machen (ich habe das auf den Fotos mal angedeutet). Die Gläser nun bis zum Rand mit Erde bedecken. Auf die Gläser legt ihr jetzt das Brettchen. Es dient zum Schutz, damit die Gläser nicht zerstört werden, wenn die Kammer ausgehoben wird. Ein beherzter Spatenstich an der falschen Stelle und das Glas zerbricht und der ganze, feine Sirup zerrinnt und versickert in der Erde. Die Heinzel werden sich freuen, aber wir wollten den Sirup ja eigentlich selber benutzen. Also Holtbrettchen drauf und das restliche Loch wieder zu schaufeln. Nun wird die Stelle mit dem Schildchen oder mit beschrifteten Tonscherben gut markiert, damit man die Stelle nach drei Monaten auch wieder findet. Wer zusätzlich mit den Kräften des Mondes arbeiten möchte, wählt abnehmenden Mond zum Eingraben des Sirups und zunehmenden Mond zum Heben. Denkt daran, dass ihr in einer guten, gelösten Stimmung sein solltet, wenn ihr die die Erdkammer aushebt. Die Kammer sollte nicht mit Sorgen, Zorn oder Wut aufgeladen werden, was dann unweigerlich passieren würde. Stellt euch vor, ihr seid sauer und angefressen, weil ihr euch über euren Chef aufregt, der euch ungerecht behandelt hat. Ihr hebt eure Kammer aus, während ihr die ganze Zeit grummelt und wütend darüber nachsinnt. Ihr packt den Sirup hinein und irgendwie schlüpft jede Menge Ärger auch mit hinein. Dann buddelt ihr alles wieder zu. 3 Monate später kommt ihr zurück und wollt eure Kammer ausheben. Sofort erinnert ihr euch, wie schwer es war dieses Loch aus zu heben und wie sauer ihr zu diesem Zeitpunkt auf euren Chef vor drei Monaten gewesen seid. Ihr kommt also wieder mit den miesen Gedanken und Gefühlen von damals in Kontakt. Und das wollen wir nicht. Wahrscheinlich würde der Sirup dann auch nicht so heilkräftig werden. Wenn man also angespannt oder verstimmt ist, sollte man die Kammer nicht ausheben, sondern warten. Es hat etwas altes, fast schon rituelles an sich, wenn wir den Sirup der Erde übergeben. So etwas macht man nicht jeden Tag. Der Sirup wird nun ca. drei Montate in der Erde ruhen und reifen und heilende Erdkräfte in sich aufnehmen. Neugierige Heinzelmännchen werden vorbeischauen um zu schauen, was wir der Erde da übergeben haben und wenn wir Glück haben zum Gelingen unseres Vorhabens beitragen ;).  Ich bin schon sehr gespannt, was mich in drei Monaten erwarten wird!  Und ihr? Habt ihr auch schon mal einen Erdkammersirup angesetzt oder plötzlich Lust bekommen? Hier gibts noch was zum Nachlesen: http:/­­/­­www.fid-gesundheitswissen.de/­­pflanzenheilkunde/­­spitzwegerich/­­ http:/­­/­­heilkraeuter.de/­­lexikon/­­spitzweg.htm


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