Hauptgericht - vegetarische Rezepte

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Meine 10 liebsten Rezepte - forever & ever

Vegane Alternativen für Milch, Sahne, Joghurt, Ei...

Spaghetti mit Kohlrabigemüse und Mandel-Kohlrabiblatt-Pesto










Hauptgericht vegetarische Rezepte

Veganer Reissalat mit Safran und Curry

11. August 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Ihr seid demnächst doch sicher auch bald zum Grillen eingeladen und möchtet einen Salat mitbringen. Wie wäre es denn mit einem veganen Reissalat mit Safran und Curry anstelle dem klassischen Nudelsalat? Reis wird oft als Beilage zu Hauptgerichten gereicht, doch wir finden, dass es vielseitig einsetzbar ist und auch als Salat eine sehr gute Figur macht. Die leckeren Gewürze und die Kombination der Zutaten machen diesen veganen Sommersalat zu einem ganz besonderen Mitbringsel beim nächsten Grillfest! Wer die orientalischen Aromen liebt, kommt an Curry, Kurkuma und Safran nicht vorbei. Zusammen mit einem Tahin Dressing geben die knackigen Granatapfelkerne und der Chicorée dem gesunden Reissalat einen besonderen Touch. Ein bisschen Urlaubsstimmung kommt dabei doch auch auf... Dieser bunte Reissalat schmeckt nicht nur unheimlich lecker, sondern ist ein echter Superfood Salat! Wir möchten euch einige Zutaten genauer vorstellen:   Chicorée kommt gar nicht so oft auf die Einkaufliste, wobei man ihn in vielen Varianten ganz lecker zubereiten kann. Sehr gut passt er zu Salaten und verleiht diesen eine frische Note. Jedoch schmeckt er in warmen asiatischen Gerichten oder als Gratin auch prima. Kombiniert Chicorée am besten immer mit Früchten, um so den bitteren Geschmack auszugleichen! Die Bitterstoffe sind sehr gut für Verdauung, Stoffwechsel und den Kreislauf. Kalium, Zink und viele Vitamine machen Chicorée auch zu einem echten Superfood! Tipp zur Lagerung: Um den Chicorée länger frisch zu halten könnt ihr ihn in ein feuchtes Tuch wickeln und im Kühlschrank aufbewahren. So hält er sich bis zu einer Woche genießen!     Wusstet ihr, dass Curry gar kein eigenes Gewürz ist, sondern aus mehr als 20 Gewürzen besteht? In Indien wird jedoch nur das Gericht Curry genannt und nicht die uns bekannte Gewürzmischung. Diese heißt dort Masala. Einige der verwendeten Gewürze sind Chili, Cumin, Ingwer, Kardamom, Koriander, Kreuzkümmel, Kurkuma, Nelken, Senf, Pfeffer, Piment, Paprika, Zimt und noch viele mehr! Jede Familie in Indien hat ihre eigene Zusammensetzung der einzelnen Gewürze. Es gibt also nicht nur ein Rezept!     Der Granatapfel war früher ein Symbol von Herrschaft und Macht. Umso besser, dass wir nun auch diese aromatische Frucht genießen können! Granatapfelkerne passen optimal zu Obstsalaten, als Topping für Oatmeal oder Smoothie Bowls und natürlich auch zu herzhaften Gerichten. Kleiner Tipp: Zum Entkernen der Granatapfel zunächst die Frucht halbieren. Stellt euch dann eine Schüssel mit Wasser bereit und löst die Kerne unter Wasser. So bleibt euch die Sauerei in der Küche erspart! Die Mühe lohnt sich definitiv, denn die Kerne sind nicht nur super lecker, sondern auch sehr gesund. Die Kerne liefern Kalium, Eisen und B-Vitamine, außerdem sollen sie auch Entzündungen bekämpfen.     Kurkuma ist besonders nähstoffreich und enthält unter anderem den natürlichen Farbstoff Curcumin. Neben seiner klassischen Verwendung in asiatischen Gerichten, wird er auch in Smoothies und Shakes verwendet. Probiert doch auch mal eine Kurkuma Latte (oder auch Golden Milk genannt) mit einem Teelöffel Ahornsirup, einer Prise Zimt und Pfeffer! Dies ist eine super Alternative zu Kaffee!        Safran ist als das teuerste Gewürz bekannt. Doch wieso? Safran ist eine bestimmte Krokus-Art, die nur unter ganz bestimmten Bedingungen wachsen kann. Von diesem Krokus werden dann die Fäden in mühevoller Handarbeit geerntet. Für nur 10 Gramm Safran werden etwa 1600 Blüten benötigt. Guten Safran erkennt immer an den schönen tiefroten Fäden. Safran färbt nicht nur die Gerichte, sondern dient als natürlicher Geschmackverstärker. Durch die Bitterstoffe werden die einzelnen Zutaten der Gerichte geschmacklich hervorgehoben. Anmerkung: Nie die Safran-Fäden direkt verwenden, sondern immer in warmen Wasser auflösen und anschließend die Fäden entfernen. Mit dem Sud könnt ihr dann eure Gerichte verfeinern.   Der Duft von orientalischen Gewürzen liegt in der Luft und der Geschmack der vielfältigen Aromen auf unserer Zunge! Mit Chicorée, Curry, Granatapfel, Kurkuma, Safran und anderen leckeren Zutaten haben wir heute ein Rezept für einen veganen Reissalat für euch. Gesunder veganer Reissalat mit Safran und Curry Zutaten für den Salat - 1 Tasse Jasminreis - 1/­­2 Tasse Erbsen - 1/­­2 Granatapfel - 2 Chicorée - 1 Handvoll Babyspinat - 10 Fäden Safran - 2 EL Olivenöl - 2 EL Zitronensaft - 1 TL Salz - Pfeffer, Curry, Kurkuma Zutaten für das Dressing - 1 EL Tahin - 2 EL Orangensaft - 1 EL Zitronensaft - Salz, Pfeffer   Zubereitung Die Safranfäden für etwa 10 Minuten in heißem Wasser ziehen lassen. Verwendet die Menge an Wasser, die ihr zum Reiskochen benötigt. Den Reis mit dem Safranwasser und Salz garkochen. Anschließend gut abkühlen lassen. In der Zwischenzeit könnt ihr die Erbsen im Wasser garen, Granatapfel entkernen und die geviertelten Chicorée in einer Grillpfanne grillen. Wenn der Reis gut abgekühlt ist, gebt ihr den Zitronensaft, das Öl und die Gewürze dazu. Die Gewürze könnt ihr je nach eurem persönlichen Geschmack verwenden. Nun die Erbsen, den Spinat und die Granatapfelkerne zum Reis geben und gut verrühren. Für das Dressing die Zutaten so lange verrühren, bis alles schön cremig ist. Wenn die Konsistenz zu fest ist, einfach Wasser dazugeben. Richtet nun alles an und gebt das Dressing erst beim Servieren auf den Salat.   Probiert das Rezept beim nächsten Grillfest doch aus, denn dieser gesunde Reissalat wird euch nicht enttäuschen! Der Beitrag Veganer Reissalat mit Safran und Curry erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Veganer Burger - Jackfruit als gesunder Fleischersatz!

19. Juli 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Veganer Burger - Jackfruit als gesunder Fleischersatz!Ihr habt richtig gelesen: Veganer Burger aus einer Frucht! Jackfruit ist als reife gelbe Frucht bekannt für sein süßes Aroma zwischen Mango, Ananas, Banane... hier trifft es bei jedem seinen eigenen Geschmacksnerv. Bei diesem Rezept verwenden wir allerdings die unreife Frucht. Diese ist dann grünlich, schmeckt ein wenig salzig und nussig! Die Jackfruit gehört zu der Familie der Maulbeergewächse und stammt ursprünglich aus dem Süden Indiens. Sie wird inzwischen auch in vielen Teilen Südostasiens und Brasiliens angebaut. Dort wird die Jackfruit im reifen Zustand einfach so gegessen oder in Süßspeisen verarbeitet. Im unreifen Zustand gerne in Hauptgerichten verwendet. Im Asiamarkt könnt Ihr die Green Jackfruit kaufen oder bei JACKYF. Sie ist dort meistens in Dosen für 2-3 Euro erhältlich. Direkt aus der Dose lassen sich die Konsistenz und der Geschmack mit Artischockenherzen vergleichen!   Jackfruit hat die Eigenschaft, Aromen gut aufzunehmen, beim Kochen zerfallen die Fasern und kommt so dem originalen Pulled Pork sehr nahe. Und das ohne Tierleid! Wichtig ist es, dass ihr die Jackfruit in Salzlake, nicht in Sirup verwendet.         Der vegane Burger enthält den Fleischersatz Jackfruit und ist nicht nur unheimlich lecker, sondern auch sehr einfach zuzubereiten: Zuerst die kleinen Stücke aus der Dose auseinanderrupfen (dabei die runden Kerne entfernen) und mit einer selbstgemachten Barbecue Sauce marinieren. Ein Teelöffel Liquid Smoke, also Flüssigrauch, verleiht dem ganzen einen tollen rauchigen Geschmack. Während die Jackfruit in der Pfanne köchelt, habt ihr genügend Zeit, um die restlichen Zutaten für den Belag vorzubereiten. Beim Belag entscheidet ihr euch einfach nach eurem Geschmack. Spinat, Rotkraut und Avocado passen besonders gut dazu. Nach gerade mal 25 Minuten ist Euer veganer Burger fertig, um verspeist zu werden! Lasst eure Geschmacksnerven tanzen!   Veganer Burger mit Pulled Pork aus Jackfruit Zutaten: Für das Pulled Pork: Jackfruit (1 Dose= enthält meist 565 g /­­ Abtropfgewicht 280g) 1 EL Öl 1 kleine Zwiebel 1/­­2 Dose passierte Tomaten 1 EL Tomatenmark 1/­­2 Orange (Saft) 1/­­2 Limette (Saft) 2 EL brauner Zucker 1 TL Liquid Smoke 1 TL geräuchertes Paprikapulver Salz und Pfeffer (nach Geschmack)   Für den Belag: Brötchen Spinat Avocado Rotkohl   Zubereitung: Die Jackfruit-Stücke unter fließendem Wasser abspülen und in kleine Stücke zerrupfen, dabei die Kerne entfernen und anschließend trocken tupfen. Das Öl in eine heiße Pfanne geben, die klein gewürfelte Zwiebel und die Jackfruit bei hoher Hitze drei Minuten anbraten. Währenddessen die restlichen Zutaten für die vegane Barbecue Sauce gut vermengen und anschließend mit in die Pfanne geben. Auf einer kleinen Flamme zehn Minuten köcheln lassen. Die Zutaten für den Belag vorbereiten: Spinat waschen, Rotkohl und Avocado in dünne Scheiben schneiden. Nun den Burger mit einem beliebigen Brötchen schichten: Erst Spinat, dann das Pulled Jackfruit, Rotkohl und die Avocado. Und fertig ist euer alternativer Veganer Burger! Der Beitrag Veganer Burger – Jackfruit als gesunder Fleischersatz! erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Spargelschalensuppe mit frischer Kresse

10. Mai 2017 Herr Grün kocht 

Spargelschalensuppe mit frischer KresseBiologisch gesehen ist Spargel ein Stengelspross der Spargelpflanze. Die Spargelpflanze selbst ist eine mehrjährige Staude. Die Spargelbauern gehen also nicht jedes Jahr über ihre Äcker und pflanzen Samen oder Setzlinge oder sowas. Damit der Spargel gut geschützt ist, hat er eine robuste und etwas holzige Schale. Das haben Sie sicherlich auch schon festgestellt, wenn Sie die Schalen zu dünn abgetragen haben. Professor Caprese und ich sind immer wieder erstaunt, wie die Schalen der verschiedenen Pflanzen schmecken. Der Geschmack ist so ähnlich wie bei der eigentlichen Zutat - aber die Spitzen sind noch etwas anders. Wie eine abgewandelte Melodie klingt es ähnlich, aber dennoch etwas anders. Aus Spargelschalen kann man prima Suppen zubereiten - und: man kann den Spargel später für das Hauptgericht verwenden. Den geschälten Spargel können Sie wie gewohnt in ein feuchtes Tuch einwickeln und im Kühlschrank aufbewahren. Ich mag diese Suppe sehr, weil man sie so schnell und einfach zubereiten kann und sie außerdem eine schöne Melodie hat:) Zutaten für 2 Portionen Anmerkung: Das Ergebnis waren 300 ml Suppe. Also eine kleine Vorspeise. Die Schalen von 8 Stangen Spargel 30 g Butter etwas frisch geriebenen Muskat 300 ml Gemüsebrühe 80 g Cr?me fraîche etwas frische Kresse Zubereitung Die Spargelschalen gut waschen und in etwas kürzere Streifen schneiden. Einfach zusammenknüllen und mit dem Messer hopplahopp:) Die Butter in einem Topf zerlassen und die Spargelschalen circa 3 bis 5 Minuten darin andünsten, bis sie eine erste, ganz leichte, Bräune zeigen. Nun mit der Gemüsebrühe ablöschen und circa 3 Minuten köcheln lassen. Die Cr?me fraîche dazugeben und frisch geriebenen Muskat und mit dem Schneebesen etwas verquirlen. Nun kurz aufkochen und dann circa 1 Minute köcheln lassen. Die Suppe durch ein Sieb geben. Dann wieder in den Topf. Auf die gewünschte Temperatur bringen und schließlich in die Teller geben. Mit etwas frischer Kresse dekorieren. Die Bowl wurde mir freundlicherweise von Christian Bitz zur Verfügung gestellt. Ha - das war doch einfach. Ich liebe diese Suppe:) Bon appétit und viele Grüße aus dem Kochlabor Herr Grün

Buchvorstellung: Vegan Cuisine von Jean-Christian Jury

16. März 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Buchvorstellung: Vegan Cuisine von Jean-Christian JuryHeute möchte ich euch ein ganz besonderes veganes Kochbuch vorstellen: Vegan Cuisine von Jean-Christian Jury (Rezepte) und Jörg Lehmann (Fotos). Die erste Besonderheit liegt darin, dass das Buch unfassbar umfangreich ist: 800 Rezepte auf knapp 500 Seiten! Das Buch ist riesig, dick und schwer - und es kostet natürlich daher auch mehr als andere vegane Kochbücher. Dafür bekommt man ein ganzes Kompendium an Rezepten und ein wunderschönes Buch, das viel zu schade dafür ist, es einfach ins Regal zu stellen. Jean-Christian Jury könnte einigen ein Begriff sein als Betreiber des Berliner Restaurants La Mano Verde, das es leider nicht mehr gibt. Hier wurde jahrelang großartig-kreative vegane Küche auf höchstem Niveau angeboten. Das Positive an der Schließung könnte sein, dass Spitzenkoch Jean-Christian Jury Zeit gefunden hat, dieses unglaubliche vegane Kochbuch zu schreiben. Ein wahres Lebenswerk! Was erwartet den Käufer? Das Buch bietet eine riesige Bandbreite an Rezepten: Von klassischen Vorspeisen über sattmachende Hauptspeisen für jeden Geschmack und sündhaft leckeren Desserts erstreckt sich die Liste der Gerichte bis hin zu veganem Käse, Brot, Suppen, Smoothies und vielen tollen Specials, die selbst vegane Kochexperten noch überraschen werden. Unterteilt wird das Ganze in folgende Abschnitte: - Vorspeisen - Salate & Dressings - Kalte & warme Suppen - Saucen, Pestos & Chutneys - Hauptgerichte - Desserts & Smoothies - Käse & Cracker - Extras Es wäre müssig, an dieser Stelle Rezeptnamen aufzulisten, viel zu umfangreich ist das Buch. Aber eines wird schnell klar: In ,,Vegan Cuisine gibt es nicht die xten Varianten bekannter Gerichte, und wenn, dann mit einer Extraportion Kreativität. Dafür aber jede Menge Gerichte, die man so noch nicht gelesen, gehört oder gegessen hat. Kapitel wie ,,Käse & Cracker bieten soviel Interessantes, dass man das Buch gar nicht mehr weglegen möchte - und wenn dann nur, um in die Küche zu gehen. Unfassbar, welche Arbeit hier hineingesteckt wurde, das kann man gar nicht genug würdigen! Dazu gibt es viele wunderschöne Bilder vom weltbekannten Food-Fotograf Joerg Lehmann, die unglaublichen Appetit machen. Um mal ein paar Eindrücke zu bekommen: Fazit: Ein großes veganes Kochbuch Vegan Cuisine ist ein sehr besonderes veganes Kochbuch, es ist eigentlich mehr als das. Eher ein Kompendium der veganen Küche mit über 800 Rezepten. Es macht unfassbar große Lust darauf, in der Küche loszulegen, und man kann ganz sicher dabei noch so einiges lernen. Interessant ist, dass die Zutatenliste und die Zubereitungstexte zumeist gar nicht mal so lang sind - und das zeichnet vermutlich eben einen Spitzenkoch aus: Dass er mit wenigen Zutaten tolle Geschmackserlebnisse erzeugen kann. Vegan Cuisine empfehle ich jedem, der abseits der Standard-Nachbau-Gerichte vegan kochen möchte. Ein wahrlich großes veganes Kochbuch! (C) Vegan Cuisine von Jean-Christian Jury & Joerg Lehmann, erschienen bei teNeues, EUR 98, www.teneues.com Bei Amazon findest du das Buch natürlich auch. (Affiliate Link)   Der Beitrag Buchvorstellung: Vegan Cuisine von Jean-Christian Jury erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Buchvorstellung: Be faster go vegan von Ben Urbanke

11. Juli 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Buchvorstellung: Be faster go vegan von Ben UrbankeVegan und Sport - geht das zusammen? Inzwischen dürften wohl ausreichend viele vegane Spitzensportler eindeutiger Beweis dafür sein, dass das ganz hervorragend geht. Oder um noch einen Schritt weiter zu gehen: Das geht sogar in der Regel noch besser als ,,nicht vegan und Sport. Warum sollte es auch problematisch sein, sich vegan zu ernähren UND Sport zu treiben? Wir bekommen alle Nährstoffe die wir brauchen aus Pflanzen, und diese Quellen sind nicht selten sogar vorteilhafter (weil z.B. ohne ,,Nebenwirkungen) als tierische Quellen. Ben Urbanke ist ein weiterer Beweis dafür, dass man sogar auf hohem Niveau Sport betreiben, und seine Leistungen mit einer rein veganen Ernährung deutlich steigern kann. Ben fährt seit Schulzeiten begeistert Rad, und seit ungefähr 4 Jahren ist er Veganer. Im Zuge seiner Ernährungsumstellung hat er deutlich merken können, wie sich seine sportlichen Leistungen verbessert haben. Immer länger wurden die Strecken, die er fährt, immer kürzer seine Regenerationszeiten. Bester Beweis dafür war die Teilnahme am berühmten Paris-Brest-Paris-Radmarathon im Sommer 2015. Hier fuhr er 1.230 Kilometer in nur knapp 50 Stunden, ohne Schlaf und ohne große Pausen. Er wurde 58. von 6.000 Teilnehmern - eine Wahnsinnsleistung. Und das alles mit seiner eigenen veganen Verpflegung im Gepäck.   Die Nachfragen häuften sich Weil immer mehr Radkollegen neugierig nachfragten, wie seine Leistungssteigerung zu erklären ist, entschied sich Ben schließlich, seine Erfahrungen und Erkenntnisse in einem Buch zusammen zu fassen. Herausgekommen ist ,,Be faster – go vegan. Das Buch ist im Unimedica Verlag im Februar 2016 erschienen, hat 192 Seiten und kostet 19,80 Euro (als Kindle Edition 17,99 Euro). Ben berichtet in ,,Be faster – go vegan wie er über Jahre hinweg sein eigenes Ernährungskonzept entwickelt und an sich selbst getestet hat. Er setzt dabei komplett auf eine vegane Ernährung, vollgepackt mit Nährstoffen und Vitaminen. Das Buch ist in folgende Kapitel unterteilt: - Einführendes - Sportliches - Ernährungstheoretisches - Praktisches - Persönliches - Abschließendes - Rezepte Es ist interessant, eingangs zunächst mal einen kurzen Abriß aus Bens Sportsleuten zu bekommen, von Erfolgen wie auch Misserfolgen zu lesen. Vor allem aber auch davon, wie er nach und nach seine Ernährung umstellte und sich seine Leistungen verbesserten, wie er experimentierte und immer mehr Interesse seitens der Radfahrkollegen entstand angesichts der ,,komischen Verpflegung. Ohne Theorie keine gescheite Praxis Im Kapitel ,,Ernährungstechnisches wird es dann ein wenig theoretisch, aber ohne Theorie keine gescheite Praxis. Sehr interessant fand ich nämlich, wie Ben die Verpflegung der Radkollegen beschrieb. Es ist bei solchen Radrennen völlig normal, dass es an den Verpflegungsstationen Wurstbrot und (Weißmehl-)Nudeln mit Bolognese, Pommes und Kuchen gibt. Und die Spezialprodukte für Sportler - zumeist Riegel und Gels - sind da auch nicht besser, denn sie enthalten vor allem sehr viel Zucker. Wenn man das liest, fragt man sich schon: Wie soll der Körper zu Höchstleistungen fähig sein, wenn man ihm als Treibstoff ausschließlich belastende Lebensmittel zur Verfügung stellt? Eigentlich völlig logisch, dass das nicht funktionieren kann. Und doch stellen die wenigsten Sportler das in Frage. Ben erklärt, wann dein Körper welche Nährstoffe braucht, und das ist absolut wichtig und interessant. Er zeigt, wie wichtig die richtige Ernährung ist, um gute sportliche Leistungen bringen zu können. Im Kapitel ,,Praktisches erfährt man dann einiges dazu, wie Ben sich vor, während und nach seinen Sporteinheiten ernährt. Und dann gibt es noch einen Themenschwerpunkt ,,Superfoods, in dem Ben detaillierter erklärt, welches Superfood welche Funktionen hat, und wann es am besten eingesetzt werden soll. Es macht schließlich auch keinen Sinn, wild alles durcheinander in den Mixer oder in den Mund zu werfen, nur weil ,,Superfoods draufsteht. Unkompliziert und schnell In ,,Persönliches und ,,Abschließendes erfährt noch ein wenig mehr über Ben, und wie er zum Veganismus gekommen ist. Und dann folgt die zweite Buchhälfte mit ungefähr 75 Rezepten, von Smoothies und Smoothie Bowls über Hauptgerichte, Suppen, Salate, Riegel und Kugeln, Gele und Getränke, Puddings, Müslis bis hin zu Snacks und Eis. Wirklich für jede Gelegenheit was dabei. Das gute an den Rezepten ist, dass sie fast alles superschnell zubereitet sind, denn Ben möchte lieber mehr Zeit auf dem Rad als in der Küche verbringen. Er will aber auch zeigen, dass eine gesunde vegane Verpflegung keineswegs kompliziert oder aufwändig sein muss. ,,Be faster go vegan ist kein Kochbuch im klassischen Sinne, der Schwerpunkt der Rezepte liegt bei der Verpflegung unmittelbar vor, während und nach dem Rennen. Aber im Prinzip kann man natürlich jedes Gericht jederzeit zubereiten. Zu jedem Gericht gibt es übrigens detaillierte Nährstoffangaben. ,,Be faster go vegan ist keineswegs ein Buch, das sich nur an vegane Profi-Radfahrer richtet, es ist vielmehr ein hilfreicher Ratgeber für alle Menschen, die sich auf irgendeine Art und Weise sportlich betätigen. Egal ob man gelegentlich eine Runde joggt oder superambitioniert für den nächsten Ironman trainiert. Der Ton des Buches ist locker und persönlich, die Gestaltung ist zudem wirklich sehr gelungen. Daumen hoch! Rezept: Chia-Mango-Kokos-Drink Zutaten: - 500 ml Kokoswasser - 1 Mango - 2 EL Chiasamen - Optional 5 Eiswürfel Zubereitung: - Mango schälen und im Mixer pürieren. - Kokoswasser und Chiasamen dazugeben und gut durchmixen. - Vor dem Trinken mindestens 10 Minuten warten, damit die Chiasamen quellen können.   Weitere Infos zum Buch findest du auf der Seite des Narayana Verlags. Eine Leseprobe findest du hier. Zum Buch gibt es außerdem eine Facebook-Seite. Und hier gibt es noch einen toll gemachten Trailer zum Buch: Verlosung von 3 Exemplaren In den nächsten Wochen werden wir noch ein Interview mit Ben führen, um zu erfahren, was er als nächstes vor hat. Für den Moment verlosen wir aber erst mal 3 Exemplare von ,,Be faster go vegan. Du kannst gewinnen, in dem du einen kurzen Gruß hinterlässt, gerne auch in dem du uns schreibst, wie deine sportliche Motivation aussieht. Viel Glück! Das Gewinnspiel läuft bis zum 20.07.2016. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.   Fotos von Ben auf Mallorca (c) Saskia Schubert. Rezeptfoto (c) Jörg Wilhelm. Mit freundlicher Genehmigung vom Narayana Verlag.  Der Beitrag Buchvorstellung: Be faster go vegan von Ben Urbanke erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Algen, Detox ganz grün & Superfood Eis

31. Mai 2016 A Very Vegan Life 

Algen* von Jörg Ullmann & Kirstin Kaufmann (Franckh Kosmos Verlag) Algen, das Gemüse aus dem Meer, gelten als gesundes Nahrungsmittel und endlose Ressource der Zukunft. Sie sind reich an hochwertigen Proteinen, Nähr- und Ballaststoffen und weisen wenig Fett und Kalorien auf. In der asiatischen Küche schon lange Zuhause, landen Algen nun auch zunehmend auf unserem Speiseplan. Neben einer Einführung in das interessante Thema der Algen, inklusive Porträts verschiedener Mikro- und Makroalgen, beinhaltet das Buch Algen 60 vegane, abwechslungsreiche Rezepte, aufgeteilt in Suppen & Vorspeisen, Hauptgerichte, Süßes & Gebäck und Snacks & Drinks. So findet man bekannte Algen-Rezepte wie Algensalat mit Gurke und Ingwer, doch auch Unbekanntes wie Dulse Bratkartoffeln mit Mixed Pickles in „Aspik“, Auberginen-Dulse-Burger, Linseneintopf mit Kombu und Meersalat, grüne Chlorella-Tagliatelle mit Tomatensauce und Schokolade grün-weiß. Wer bereits einen Blick in unsere kulinarische Zukunft erhalten möchte und Anregungen für eben diese, sollte unbedingt einen tieferen Blick in Algen werfen. 25,00 Euro /­­gebundene Ausgabe* Detox ganz grün* von Iris Lange Fricke (Trias) Vergangenen Monat, bei der 1. Trias Blogger Kitchen in Berlin, gab es einen großen Büchertisch, auf welchem zahlreiche Bücher des Verlags zur Mitnahme auslagen. Aus Interesse wühlte ich mich durch das Angebot und entdeckte ein Buch, zu welchem ich in der Buchhandlung nie […]

vanilla bean - Interview mit den Machern

8. Dezember 2015 Deutschland is(s)t vegan 

Unterwegs in einer fremden Stadt und zuverlässig etwas veganes zu Essen finden, wer kennt das Problem nicht? Abhilfe schafft vanilla bean. Heute geht die in Österreich schon sehr erfolgreiche App vanilla bean auch in Deutschland an den Start. Wir haben für euch mit den Gründern gesprochen:Hallo Thomas und Fabian, wer und was ist vanilla bean?Fabian FK: vanilla bean, das sind Christian Hengl, Fabian Kreipl, Tobias Kreß, Thomas Leidner und Bastian Schumacher. Wir kommen aus unterschiedlichen Berufsfeldern. Wir sind Fachleute für Apps. Wir sind aber auch glückliche Betreiber eines Katzenrestaurants mitten in München. Was uns eint, ist die Leidenschaft für veganes Essen. vanilla bean ist eine Zeitgeschenk für Veganer, Vegetarier und für Menschen, die nicht lange suchen möchten, sondern die einen möglichst lückenlosen und schnellen Überblick wollen, über alle veganen Restaurants und Angebote.Kennen und finden Veganer das vegane Restaurant ihrer Stadt nicht in- und auswendig? Thomas TL: Bestimmt! Hier freuen wir uns schon auf viele tolle ,,Insider-Tipps. So eine Selbstaufladung von Veganern für Veganer ist ein wichtiger Teil der Idee. Aber, um die Frage zu beantworten: Natürlich macht ,,finden nur da Sinn, wo man suchen müsste. Also unterwegs. Moderne digitale und analoge Mobilität in Beruf und Freizeit stellen neue Anforderungen an das Leben. Dabei ist der Komfortgedanke hoch geblieben: Vegan soll hinter den eigenen Stadtgrenzen aufhören? Weshalb?Und diesen Komfortgedanken verwirklicht ihr mit vanilla bean - der vegane Restaurantfinder?FK: Das ist das Interessante: Jeder, der gerne gut und gesund isst, kann sich die App gratis herunterladen und sofort auf über 1100 vegane Restaurants in Deutschland und Österreich zurückgreifen. Bedenkt man, dass sich rund zwei Drittel der Bundesbürger mindestens einmal im Quartal mit Themen rund um pflanzliche Ernährung beschäftigen, bieten wir von Anfang an eine tolle Basis, um professionelle vegane Gerichte auszuprobieren. vanilla bean richtet sich an alle, die sich bewusst ernähren möchten - ganz gleich, ob Veganer, Vegetarier oder Flexitarier!Bastian Vegan ist mittlerweile omnipräsent. Wie erklärt ihr euch diesen Erfolg?TL:  Die Sicht auf eine ökologische und gesunde Lebensweise hat sich komplett verändert. Früher wurde man noch schnell als genussfeindlichen Öko-Spinner abgetan. Heute sind aus Veganern echte Trendsetter geworden: Fit und obendrein unverschämt gutgelaunt. Und das nicht alleine ihrer Ernährung wegen, sondern auch dank einer Affinität zu Sport, Körper- und Umweltbewusstsein und einer ethischen Grundhaltung, die zur Basis der eigenen Lebensqualität geworden ist. Zu dieser gehört auch, dass man sich verstärkt mit seiner Ernährung auseinandersetzt. Das steckt an!FK: Absolut! Darüber hinaus führen die unwiderlegbaren Zusammenhänge zwischen unseren Umweltproblemen und dem Fleischkonsum auch dazu, dass wir uns einfach mit dem Thema Ernährung kritisch auseinander setzen müssen. Es geht kein Weg dran vorbei: Wir müssen den Fleischkonsum drastisch reduzieren, wenn wir langfristig in einer lebenswerten Welt leben möchten. Außerdem wissen wir mittlerweile immer mehr wie ungesund tierische Ernährung sein kann: Das Milch eben doch nicht so toll ist, wie man uns immer eingebläut hat und Wurst eindeutig krebserregend ist; spätestens seit den Ergebnissen der WHO-Studie sollte es da keine Zweifel mehr geben. Vegan ist kein Hype. Vegan ist ein Megatrend. Es gibt einfach zu viele gute Gründe dafür.Was kann vanilla bean tun - wie funktionierts?Christian FK: Der Download im Apple Store und bei Google Play ist kostenfrei. Man entscheidet einfach über seine Standortwahl oder die individuelle Eingabe über das Suchfeld darüber, welche veganen Restaurants, Snack-Bars, Cafés, Eisdielen usw. man angezeigt haben möchte. Und mit der selbsterklärenden Restaurant-Ampel erkennt man auf einen Blick, worauf in der Location der Wahl besonders geachtet wird. Man bekommt redaktionell ausgewählte Bilder und viele aussagekräftige Beschreibungen sowie Bewertungen von Veganern für Veganer und Infos über Adressen, Öffnungszeiten und Telefonnummern, die man direkt für Nachfragen oder Tischreservierungen anwählen kann. Sonderwünsche sind dabei keine komplizierten Extras, sondern sogar Kerngedanke der App. Ist das saisonal, regional, raw, lactose- oder glutenfrei - und, ist das bio?Jetzt könnte man sagen: Es ist doch nur eine weitere App unter vielen. TL: Nun, vanilla bean ist ja mehr als nur ein veganer Restaurantfinder: vanilla bean ist die erste App, in der ich mich als Konsument informieren kann, welche Restaurants beispielsweise auf Bio, Fair Trade oder regionale Zutaten achten. Umweltbewusstsein hört ja nicht bei vegan auf. Auch auf glutenfreie Optionen und Rohkost verweisen wir in unserer App. Wir sind überzeugt davon, dass es im Bereich veganer Restaurantfinder noch sehr viel Luft nach oben gibt. Wer sucht, findet oft veraltete Infos und teilweise nur einen Bruchteil der verfügbaren Lokale. Auch wir sind da natürlich im Aufbau, aber mittlerweile kommen im Wochen-Rhythmus mehr als hundert neue Lokale dazu. Schon zum Start haben wir mit über 1150 Lokalen die meisten veganen Lokale in Deutschland und Österreich gesammelt. Viele Partner und freiwillige Helfer unterstützen uns auch dabei. Wer mithelfen möchte neue Restaurants einzutragen, schreibt uns am besten eine kurze Mail an helden@vanilla-bean.de. Je mehr mithelfen, desto besser wird der Service für alle.Wie kommen Restaurants in die App, welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?Tobias FK: Natürlich nehmen wir alle veganen Restaurants auf. Auch Eisdielen und vegane Bäckereien findet man über uns. Und natürlich können auch nicht vegane Restaurants in die App, vorausgesetzt sie haben mindestens ein veganes Hauptgericht auf der Karte, das ausdrücklich als vegan gekennzeichnet ist. Salat und Pommes reichen da aber nicht. Letztendlich geht es darum, dass ich als veganer Gast gut essen kann. Wenn durch vanilla bean mehr Menschen unterwegs umweltbewusster und trotzdem lecker essen gehen können, haben wir viel erreicht.Wir wünschen Euch viel Erfolg bei der App und danken Euch für das nette Gespräch.Erfahrt mehr über vanilla bean in unserem weiteren Artikel.Und ihr könnt die App downloadenFür Android Für iPhone Mehr Infos:Grünzeug GmbHAhornstraße 23 85774 Unterföhring Telefon +49941604889571 E-Mail info@vanilla-bean.de Web www.vanilla-bean.deDer Beitrag vanilla bean – Interview mit den Machern erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Das vegane Kochbuch meiner Oma von Kirsten M. Mulach

1. November 2015 veganwave 

Das vegane Kochbuch meiner Oma von Kirsten M. MulachDas nächste Kochbuch habe ich unter die Lupe genommen: Das vegane Kochbuch meiner Oma von Kirsten M. Mulach. Allein der Titel hat mich neugierig gemacht. Wer kennt das nicht – Rezepte aus der Familie, die man gerne in den veganen Kochalltag integrieren möchte. Kirsten hat das gemacht und aus meiner Sicht ist daraus ein sehr liebevolles, mit sehr leckeren Rezepten gespicktes Kochbuch geworden. Drei leckere Gerichte aus Omas Kochbuch Das Kochbuch ist eine Hommage an die Oma von Kirsten. Überall finden sich Bilder aus „alten Zeiten“ von Kirsten, ihrer Familie und natürlich der Oma.  Es gibt viele Zitate und Tipps von der Oma oder sogar handschriftliche Auszüge aus Omas Original-Rezeptbuch, was das Buch sehr authentisch macht. Grundphilosophie ist, dass die Rezepte von Kirstens Oma wirklich ohne Ersatzprodukte auskommen. Alles was man braucht, kann man selbst herstellen bzw. findet sich im Garten bzw. im Gemüse-/­­Obstregal. Kirsten hat die Kategorien so aufgebaut: - Frühstsück - Mittagstisch (Salate, Hauptgerichte, Desserts) - Kaffeezeit - Abendbrot …wie man es von früher kennt. Ich persönlich kann mich damit gut identifizieren, da ich es auch genauso kenne und mit diesen Zeiten aufgewachsen bin. Regelmäßiges und gutes Essen – und das gemeinsam! am Tisch und zu festen Zeiten. Ganz wichtig bei den Rezepten: Mindestens die Gemüsebrühe und den Kräuteressig selber herstellen, denn beide Komponenten werden in vielen Gerichten verwendet. Auch Mandelmilch wird selbst hergestellt und kommt in den süßen Gerichten zur Anwendung. Klar, man kann auch diese Dinge kaufen – aber dann ist der Geschmack nicht mehr so, wie es Kirstens Oma ursprünglich geplant hat. Also habe ich als erstes die Gemüsebrühe und den Essig hergestellt (aufpassen beim Wermut, dass er auch vegan ist).  Ich muss sagen, gerade die Gemüsebrühe ist top! Ich kenne sie so ähnlich aus einem Gourmet-Kochkurs und da hat sie mich schon fasziniert. Es ist schon etwas aufwändiger, aber man kann die Brühe z.B. in Eiswürfeltüten füllen, einfrieren und portionsweise verwenden. Als Testgerichte habe ich mich für die Tomatensuppe mit Reis, den Kartoffelsalat und die Erbsenpfannkuchen entschieden. Gute Wahl, sage ich Euch! Bei der Tomatensuppe habe ich aber kann schön ackern müssen, um die frischen Tomaten zu passieren. Ich hatte nicht das Gerät „flotte Lotte“, das Kirsten in ihrem Kochbuch erwähnt und daher traditionell – wie ihre Oma – durch ein Sieb passiert. Uhi….Knochenarbeit. Aber es hat sich gelohnt. Das Einzige – es hat für 2 Personen gereicht  nicht für 4, wie es im Buch angegeben ist. Der Geschmack der Suppe war großartig – ich habe frischen Estragon benutzt und auch den Reis direkt in der Suppe mit gekocht. Tomatensuppe mit Reis Der Geschmack des Kartoffelsalates ist echt spitze! Den werde ich jetzt öfters machen. Kartoffelsalat Bei den Erbsenpfannkuchen hatte ich den Teig am Anfang etwas zu flüssig gemacht, so dass er in der Pfanne zerlaufen ist (aber es steht auch im Kochbuch, dass er zäh vom Löffel fließen sollte)  – etwas Mehl noch mit rein und er war perfekt. Ich hatte mich für Petersilie in Kombination mit Basilikum entschieden – die Kräuter wurden als Beispiele angegeben. War auf jeden Fall eine gute Wahl! Erbsenpfannkuchen Großes Kompliment an Kirstens Oma: heute würde man es sicherlich als clean eating bezeichnen. Ich werde sicherlich noch einige Rezepte testen! Danke Kirsten, dass Du uns die Rezepte Deiner Oma zugänglich gemacht hast! Abgerundet wird das 108 seitige Buch durch ein Rezeptregister nach Kapiteln bzw. nach Alphabet, bei dem man schnell noch mal schauen kann, wo was genau steht. Das Buch ist im Verlag Bassermann Inspiration erschienen, ISBN 978-3-572-08194-3 und kostet 16,99 Euro. Der Beitrag Das vegane Kochbuch meiner Oma von Kirsten M. Mulach erschien zuerst auf veganwave.

Soy - Veganes vietnamesisches Restaurant in Berlin

1. Juli 2015 Deutschland is(s)t vegan 

Soy - Veganes vietnamesisches Restaurant in BerlinBerlin ist um ein richtig tolles Restaurant reicher geworden, denn vor einem Monat hat das vietnamesische Restaurant ,,Soy eröffnet. Nun gibt es zwar gerade in Berlin eine unglaublich hohe Zahl an vietnamesischen Restaurants, aber solche, in denen man bedenklos vegan essen gehen kann, sind noch sehr rar. In vielen vietnamesischen Imbissen und Restaurants wird die Kokosmilch mit Kuhmilch gestreckt, ist Fischsauce mit drin oder wurde die Brühe mit Knochen angesetzt. Wer im Soy essen geht, kann da völlig beruhigt sein, denn hier ist (fast) alles vegan. Es gibt ganz wenige Ausnahmen, wo aber die total sympathische Betreiberin Lien gerade überlegt, auch diese von der Probekarte, die es zur Zeit noch gibt, zu streichen. Wer darauf hinweist, dass alles vegan sein soll, ist hier auf jeden Fall schon mal auf der sicheren Seite und wird nicht mit fragendem Blick angesehen. Ambiente Das Soy ist am Rosa-Luxemburg-Platz, direkt gebenüber der Volksbühne und neben dem Kino Babylon schon mal hervorragend gelegen. Vor allem aber ist es wirklich groß und total schön unkitschig, aber stylish eingerichet. Es gibt eine ganze Menge Sitzplätze drinnen - entweder auf gemütlichen Stühlen oder auf hohen Bänken - und auch draußen. Demnächst sollen draußen sogar noch mehr Plätze angeboten werden, die Beantragung läuft gerade. Auf jeden Fall ist das Soy wirklich schon mal sehr einladend, und bietet richtig viele Plätze für jede Gelegenheit. Das Essen Das wichtigste ist natürlich das Essen, und auch hier kann das Soy echt begeistern. Wir waren zu Dritt da, und konnten so einiges durchprobieren. Fazit: Alles superlecker! Die Salatauswahl und -qualität hat mich sehr begeistert, oder auch die durch köstlichen Saucen und Dips, die natürlich hausgemacht sind. Leckerer Bio-Tofu und ebenfalls hausgemachter Seitan ist in vielen Gerichten zu finden, aber es gibt natürlich auch viele Gerichte ohne Tofu und/­­oder Seitan. Die Speisekarte ist momentan noch recht groß, vielleicht wird in Zukunft noch mal ein wenig reduziert. Was direkt auffällt ist die Tapas-Rubrik, die zwischen Vorspeisen und Hauptgerichten klemmt. Das ist außergewöhnlich, vor allem aber richtig richtig gut. Die vietnamesischen Tapas sind von der Größe her ein Zwischending zwischen Vor- und Hauptspeise, preislich bewegen sie sich um die 4-5 Euro meistens. Das schöne ist, dass man so auch mal 2-3 Gerichte probieren kann, oder noch besser: Man teilt alles mit seiner Begleitung. Finde ich super! Die Hauptgerichte-Auswahl ist ebenfalls groß und bietet von bekannten Klassikern bis zu mir noch unbekannten Kreationen jede Menge zur Auswahl. Die Gerichte kommen allesamt nicht lieblos daher, sondern sind wirklich auch noch appetitlich serviert. Absolut top! Service & Preise Auch beim Service gibt es überhaupt nichts auszusetzen. Professionell, schnell und freundlich. Die Gerichte kamen auch wirklich flott. Auch hier volle Punktzahl. Nicht meckern kann man auch über die Preise, die sind wirklich fair. Hauptgerichte liegen um die 8 Euro, Tapas um die 4-5 Euro. Fazit Das Soy ist eine echte Bereicherung für die vegane Restaurantszene in Berlin, weil es richtig gutes vietnamesisches Essen ohne tierische Inhaltsstoffe bietet. Das ganze in einem sehr schönen Ambiente. Hinzu kommt, dass das vegane Angebot in Berlin-Mitte sowieso noch recht überschaubar ist. Das Soy ist ein wirklich tolles vietnamesisches Restaurant, in dem man gerade als Veganerin oder Veganer absolut auf seine Kosten kommt, und einen schönen Abend verbringen, oder einen günstigen Mittagstisch zu sich nehmen kann. Homepage vom Soy Facebookseite vom Soy Der Beitrag Soy – Veganes vietnamesisches Restaurant in Berlin erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Kreative, vegane Köstlichkeiten im Restaurant Green Garden in Salzburg

18. März 2015 Deutschland is(s)t vegan 

Kreative, vegane Köstlichkeiten im Restaurant Green Garden in Salzburg,,Dreimal Bananen-Chia Wantans mit Kokossorbet bitte. Im Nachhinein betrachtet, hätte ich das tatsächlich so bestellen sollen. ,,Ist ja klar, dass sie das schreibt, werden nun einige sicher denken, ,,so dessert-süchtig wie sie ist. Aber ich schwöre, dass mein Resümee (fast :-)) unbeeinflusst von meiner größten Passion ist, dass dieser Nachtisch (selbst in einfacher Ausführung) rundum glücklich macht und wirklich Grund genug ist, das Green Garden in Salzburg zu besuchen. Grüne Einrichtung und Zutaten Das vegan-vegetarische Restaurant öffnete im November 2013 seine Pforten und wurde vor allem von Einheimischen sowohl sehnsüchtig erwartet als auch stürmisch begrüßt - schließlich ist die Auswahl an rein pflanzlichen Speisen in der eher traditionell ausgerichteten Mozartstadt noch recht überschaubar. Und das Green Garden, wo der Name in jeglicher Hinsicht Programm ist, bereichert die Salzburger Lokalszene tatsächlich auf einzigartige Weise. Man sitzt nicht nur zwischen Hängepflanzen, Kräutern sowie liebevollem, grün-weißem Interieur sondern kann sich auch an einer Speisekarte mit pfiffigen Kreationen der Gemüseküche erfreuen, deren Zutaten soweit wie nur möglich regional und nachhaltig produziert wurden. Bei meinem Besuch waren 75% aller Speisen vegan bzw. vegan möglich und ich wette, dass bei der hohen Kreativität und Kompetenz des Küchenteams auch jegliche Umbestellungen oder Sonderwünsche möglich sind. Die kamen bei mir aber gar nicht auf, denn ich hatte mich schnell entschieden und probierte, bevor ich im oben erwähnten Dessert-Himmel landetet, die Tom Kai Gai-Suppe (mit Kokosmilch, Limette und viel knackigem Gemüse), das Seitanschnitzel mit Petersilienkartoffeln und Salat sowie den veganen Burger mit Getreide-, Gemüsebratling und Wedges. Alles war vorzüglich, aber wem die beiden Hauptgerichte etwas rustikal erscheinen mögen, auf den warten derzeit auch ausgefallenere Gaumenfreuden wie Risotto, Panzerettos oder Baulettos. Derzeit deshalb, weil sich die Karte im Green Garden immer wieder wandelt. Sie wird saisonal angepasst und auch dann geändert, wenn ein Rezept nach langem Tüfteln letztlich als würdig erachtet wird, auf den Tellern der Gäste zu landen. Zudem gibt es unter der Woche ein täglich wechselndes zwei-gängiges Mittagsmenü. Bei den Getränken sticht die breite Auswahl an (veganen) Weinen, Bio-Limonaden und -Eistees hervor. 100 Punkte für alles Nicht nur die Kulinarik spiegelt die große Leidenschaft wider, mit der das Green Garden geführt wird. Auch der super freundliche und prompte Service erhalten von mir volle Punktzahl. Am ersten Sonntag im Monat findet außerdem ein komplett veganer Brunch statt und wenn ich lese, dass dabei beispielweise Auberginenkaviar, Chia-Beeren-Marmelade, Apfel-Zimt-Hirse-Creme und Pofesen kredenzt werden, dann kann ich nur schwer hoffen, dass ich ganz bald wieder zur richtigen Zeit in Salzburg sein werde. Dann ist es sicher auch wärmer, so dass ich mir ein sonniges Plätzchen im Gastgarten sichern kann. Fazit: Das Green Garden ist ein entzückendes Restaurant mit raffinierten Gerichten, unschlagbaren Desserts und rundum engagierten Mitarbeitern, von dem ich mir eine Filiale in jeder Stadt wünschen würde. Green Garden Nonntaler Hauptstraße 16 5020 Salzburg Öffnungszeiten: Di-Sa: 12.00-15.00 Uhr, 17.30-21.00 Uhr www.thegreengarden.at, www.facebook.com/­­thegreengarden.salzburg Der Beitrag Kreative, vegane Köstlichkeiten im Restaurant Green Garden in Salzburg erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

vegan Essen in Washington D.C.

21. Januar 2015 The Vegetarian Diaries 

vegan Essen in Washington D.C.vegane Restaurant, Foodtrucks und Essensmöglichkeiten in Washington Nach den veganen Restaurant-Empfehlungen für New York vor ein paar Wochen möchte ich euch in diesem Artikel einige vegane Essens-Empfehlungen für Washington D.C. zeigen. Ich habe dort knapp eine Woche verbracht und mittags musste es meistens schnell gehen, sodass hier vor allem Möglichkeiten gezeigt werden, bei denen man zügig und günstig vegan essen konnte. Ähnlich wie in New York gibt es dazu in Washington D.C. überraschend viele Möglichkeiten, auch wenn das Angebot insgesamt natürlich deutlich geringer ist.  Von einigen Restaurants habe ich leider keine Bilder gemacht, entsprechend findet ihr ganz unten ein paar Empfehlungen ohne Bebilderung. Ansonsten kann man quasi wie auch für New York generell sagen, dass fast überall vegane Alternativen angeboten werden und auf Nachfrage gerne das ein oder andere Gericht auch auf rein pflanzlicher Basis zubereitet wird. Darüber hinaus gibt es auch in Washington natürlich ein riesiges Angebot an Food Trucks, ein Teil davon auch mit veganen Angeboten. Besonders aufgefallen ist mir in Washington, dass es extrem viele Essensmöglichkeiten gibt, bei denen man sich sein Essen "modular" zusammenstellt. So zum Beispiel für Pizzen, Salate, Reisgerichte und vieles mehr. Das hat nicht nur den Vorteil, dass man sich sein Gericht nach den persönlichen Vorstellungen zusammenstellt, sondern auch, dass man so häufig ohne Probleme vegane Gerichte kaufen kann. &Pizza Eines der (kulinarischen) Highlights in Washington war mit Sicherheit der Besuch bei &Pizza. Das oben beschriebene modulare Zusammenstellen der Gerichte wird hier quasi in Perfektion angeboten. Zuerst wählt man zwischen verschiedenen Teigen, dann hat man die Wahl zwischen sieben oder acht (!!!) verschiedenen Soßen, bevor es mit den eigentlichen Belägen und weiteren Toppings weitergeht. Wenn man bei der Auswahl des Teiges sagt, dass man gerne eine vegane Pizza zusammenstellen möchte, wissen alle Angestellten Bescheid und wechseln (unaufgefordert) die Handschuhe und die Schneidewerkzeuge. Zusätzlich wurde mir bei jedem Bestellabschnitt gesagt, was nicht vegan ist, bis ich meine Pizza fertig belegt hatte. Anschließend fährt die Pizza durch einen Ofen und kommt fertig ausgebacken am anderen Ende heraus und kann in einem letzten Schritt noch einmal (!) mit ein paar frischen Zutaten belegt werden. Geschmeckt hat sie fantastisch: Der Teig war dünn, außen knusprig und auf den Punkt gebacken. Als Soße hatte ich mich für eine scharfe Tomatensoße entschiedene, die ihrem Namen alle Ehre gemacht hat. Als Beilagen hatte ich allerhand verschiedene Gemüse und Daiya Cheese als "Käse". &Pizza gibt es mittlerweile sieben Mal in Washington (weitere Filialen in Planung) und der näheren Umgebung. Falls ihr demnächst dort unterwegs seid und Lust auf Pizza habt, schaut unbedingt mal rein. Einziger Kritikpunkt war die schlechte Luft in der von uns besuchten Filiale. Da der Pizzaofen quasi im Raum steht, war die Luft doch arg verraucht und stickig. Also am besten die Pizza in der übrigens sehr coolen Verpackung mitnehmen und draußen schmecken lassen! Wo: verschiedene Locations (siehe Homepage ) Wie teuer: knapp 10 Dollar veganer Foodtruck - Woodlands Vegan Bistro Die quasi omnipräsenten Food-Trucks in den amerikanischen Großstädten hatte ich bereits oben und im veganen New York Guide erwähnt. Auch Washington D.C. hat da keine Ausnahme gemacht. Dafür gibt es sogar eine eigene Website,  auf der ihr in Echtzeit nachschauen könnt, wo sich welcher Food Truck für den entsprechenden Tag aufhält. Besonders toll, wenn es dann auch vegetarische beziehungsweise vegane Varianten gibt wie zum Beispiel den Woodlands Vegan Bistro.  Dort gibt es täglich die Auswahl zwischen zwei bis vier Hauptspeisen, die dann mit verschiedenen Beilagen bestellt werden können. Darüber hinaus gibt es eine Auswahl an Sandwiches und Getränken. Für mich gab es bei unserem Besuch BBQ-Chicken Wings mit Mac 'n Cheese und einem rohen Grünkohl-Salat mit Knoblauchdressing. Außer den Chicken Wings auf Seitan-Basis kann ich das Essen leider nicht wirklich empfehlen. Die Nudeln waren ziemlich trocken und schwach gewürzt und der Salat mit so viel Knoblauch ertränkt, dass man quasi nur eine beißende Knoblauchschärfe vernommen hat. Vielleicht hätten die anderen Beilagen deutlich besser geschmeckt oder wir haben nur einen schlechten Tag erwischt. Wo: unterschiedlich (siehe Website ) Wie teuer: zwischen 5 und 10 Dollar ShopHouse Southeast Asian Kitchen Das bei &Pizza bereits beschriebene System, des individuell zusammenstellbaren Gerichts, könnt ihr euch quasi eins zu eins übertragen auf einen Asiaten vorstellen. Hier beginnt man statt mit dem Pizzateig mit der Reisauswahl, gefolgt von verschiedenen Beilagen, Soßen und Toppings. Das Ganze geht auch hier wieder super einfach, unkompliziert und schnell, sodass man sein Hauptgericht nach knapp einer Minuten in der Hand hält. Auch hier war es wieder unproblematisch eine vegane Variante zu erhalten, da sowieso fast alle Zutaten rein pflanzlich waren. Für mich gab es neben braunem Reis, Tofu noch eine Sommer-Gemüse-Mischung, Mais, Erdnüsse, Krautsalat und dazu eine Tamarindensoße. Das was beim Bestellvorgang im ShopHouse am längsten gedauert hat, war die Zeit, die ich gebraucht habe mich zu entscheiden, welche Zutaten ich denn gerne hätte. Das Gericht hat gut geschmeckt und entsprach dadurch, dass ich es mir ja selber zusammengestellt habe genau meiner Vorstellung und vor allem meinem Appetit in dem Moment. Das Preis-Leistungs-Verhältnis war super und man hatte das Essen nach wenigen Minuten fertig vor sich. Perfekt für einen schnellen Snack oder die Mittagspause. Ganz klare Empfehlung, wenn ihr Lust auf asiatisches Essen habt.  Wo: verschiedene Locations (siehe Website ) Wie teuer: zwischen 7 und 10 Dollar Sweetgreen Wo wir gerade beim asiatischen Essen war, müsst ihr von dort nur eine Tür weitergehen und gelangt direkt zum Sweetgreen, die mittlerweile mehrere Filialen in den USA betreiben. Auch hier wieder das gleiche (meiner Meinung nach grandiose) Prinzip, dass ihr euch euren Salat komplett individuell zusammenstellen könnt. Darüber hinaus gab es einige zur Saison passende Menü-Vorschläge. Neben einem Melonen-Gazpacho habe ich mich für einen Salat mit Spinat, Avocado, Sonnenblumenkerne, Paprika, Möhren, Wildreis und etwas Rotkraut entschieden.  Auch hier waren fast alle Zutaten und Salate vegan, sodass man ohne Probleme fündig wurde. Ähnlich wie bei &Pizza und ShopHouse Southeast Asian Kitchen ist das Preis-Leistungs-Verhältnis super gewesen. Alle Salat und Beilagen waren frisch und lecker. Wenn man bedenkt, dass es auch in Großstädten teilweise unmöglich ist, leckere, frische Salate zu essen, kann ich euch entsprechend nur empfehlen einmal im Sweetgreen vorbeizuschauen. Hier könnte sich Deutschland definitiv mal eine Scheibe abschneiden! Wo: verschiedene Locations (siehe Website ) Wie teuer: zwischen 5 und 15 Dollar Wholefoods Einer der absoluten Pflichtbesuche, wenn ihr in den USA unterwegs sein solltet, sind die Wholefoods-Supermärkte. Mittlerweile gibt es davon in den gesamten USA über 380 Stück. Die Wholefoods-Märkte kann man vielleicht mit Bio-Supermärkten wie Alnatura aus Deutschland vergleichen. In der Regel ist das Angebot aber um vieles (!!!) größer und vielfältiger. Von riesigen Obst- und Gemüseabteilungen über Salatbars, Säften, Süßem bis hin zu (gefühlt) kilometerlangen Kühltheken und Tiefkühlschränken. An jeder Ecke wird man erschlagen mit Eindrücken und einer unglaublichen Auswahl an Lebensmitteln. Je nachdem wo ihr unterwegs sein solltet, gibt es viele regionale Artikel, sei es Käse, Fleisch, Backwaren oder andere frische Lebensmittel. In der Regel bieten fast alle Wholefoods-Filialen ein großes Angebot an Salaten, Pizzen, anderen Mittagsgerichten, frischen Backwaren und Getränken an. Ideal für alle, die schnell etwas auf dem Weg essen möchten und sich so zum Beispiel ganz einfach einen frischen Salat, etwas Obst kaufen können. Die Preise werden meistens nach Gewicht berechnet und waren für meinen Eindruck fair. Für einen großen Salat, etwas Obst und einem Wasser habe ich knapp 10 Dollar bezahlt. Auch ohne etwas essen oder einkaufen zu wollen, solltet ihr einfach mal durch einen der Märkte laufen! Amsterdam Falafelshop Je nach Viertel, das man in Washington D.C. aufsucht, kann man sehr schnell extreme Unterschiede in Sachen Lebensstandard, Essens- und Freizeitangebot und vielem mehr beobachten. Verlässt man das unmittelbare Stadtzentrum mit Capitol und den unzähligen Sehenswürdigkeiten nur ein wenig und läuft etwas Richtung Norden, hat man ganz schnell das Gefühl in einer anderen Welt zu sein. Hier reihen sich unzählige kleine (Keller-)bars mit Live-Musik aneinander. Dazwischen gibt es immer wieder Pizzerien, kleine Imbisse und jede Menge Wohnhäuser mit Verbindungen. So ist auf den Straßen und Plätzen immer etwas los. In dieser Umgebung findet ihr den Amsterdam Falafelshop . Wie der Name schon verrät, gibt es hier Falafel mit einer riesigen Auswahl an verschiedensten Zutaten. Besonderheit ist, dass man sich seine Falafeltasche oder Salat nach der Bestellung selber belegen kann. Neben einer großen Auswahl an frischem Gemüse gibt es unzählige Soßen, Toppings und auch die ein oder andere eher ungewöhnliche Zutat für eine typische Falafeltasche. Neben der großen Vielfalt stimmt auch hier das Preis-Leistungs-Verhältnis. Für einen richtig gut gefüllten Falafel bezahlt man so etwa sechs Dollar. Wo: verschieden Locations (siehe Website ) Wie teuer: ab 5 Dollar vegane Burger Eigentlich schon fast 'selbstverständlich', dass man in den USA mindestens einmal Burger mit Pommes und einer Coke essen muss oder möchte. Glücklicherweise geht das auch in der rein veganen Variante häufig ohne allzu große Schwierigkeiten. Eigentlich fast alle Burgerläden bieten von Haus sowieso vegetarische Burger an, die in den meisten Fällen mit einem Black-Bean-Patty daherkommen. Auf Nachfrage sind diese häufig vegan. Lässt man die Majo weg und wählt zum Beispiel ein Vollkorn-Brötchen, sollte man gute Chancen haben einen veganen Burger bestellen zu können. Generell ist mir aufgefallen, dass viele Restaurants und Imbisse gut auf Sonderwünsche eingestellt und informiert sind und entsprechend reagieren.

Veganes Kochbuch: Kick it vegan

10. Januar 2015 Deutschland is(s)t vegan 

Veganes Kochbuch: Kick it veganIm Neunzehn-Verlag sind schon einige tolle und aufwändig gestaltete vegane Kochbücher erschienen. Zuletzt u.a. ,,Kick it vegan! von Ilja Lauber. Untertitel: “Fit werden mit 130 Power-Rezepten. Der Untertitel vermittelt schon eine Ahnung, dass es sich bei dem gut 350 Seiten dicken Buch um mehr als bloß ein Kochbuch handelt, und der Blick ins Inhaltsverzeichnis bestätigt dies. Das Buch ist in 4 Hauptbereiche aufgeteilt: Intro Warm-up Masterplan Rezepte Vegan essen für Sportler Im Intro-Teil wird der Leser darauf eingestimmt, was er in ,,Kick it vegan! erwarten darf - und was nicht. Es geht natürlich vor allem wenig überraschend um die vegane Lebensweise, vegan essen und vegan kochen sowie um Sport. Und gerade der Sport-Aspekt unterscheidet das Buch von den meisten Kochbüchern, die man inzwischen in der Kategorie ,,Vegan im Buchladen findet. Damit wird auch die Zielgruppe des Buches deutlich: Es richtet sich vor allem an Menschen, die gerne Sport treiben (wollen) - und sich zudem vegan ernähren (wollen). Die Rezepte sind daher auch an diese spezielleren Bedürfnisse angepasst: ,,Um geschöpfte Energiespeicher aufzufüllen, Muskelmasse aufzubauen, zuzunehmen oder abzunehmen. Selbstverständlich kann man das Buch auch einfach wegen der Vielzahl an Rezepten kaufen, doch die Verbindung zwischen veganer Ernährung mit entsprechenden Rezepten und der Zielgruppe machen den Reiz des Buches aus. Gut gefällt mir, dass die Autorin keine Versprechen á la ,,In 30 Tagen zur Bikinifigur macht, sondern ganz klar fest stellt: ,,Zur Wunschfigur gibt es keine Abkürzung. Warm-up Das umfangreiche Kapitel ,,Warm-up bietet wirklich eine ganze Menge an Infos zu den Hauptthemen des Buches, Veganismus und Sport. Sie klärt nicht nur über die Motivationen für eine vegane Ernährung oder Lebensweise auf, sondern stellt auch ihr Konzept von ,,Clean eating vor - der Gegenentwurf zum dem, was uns die Nahrungsmittelindustrie am liebsten anbietet. Ihr erfahrt eine Menge zu Nährstoffen, und worauf man achten muss, wenn man zu- oder abnehmen möchte. Anschließend gibt es eine Fülle an Infos zu Sportarten, Trainingstypen und vor allem zum Durchhalten. Der dritte Teil des Warm-up-Kapitels schließlich dreht sich ums Thema Kochen. DIY, Geld sparen, Küchenbasics, Vorratsschrankbestückung und Küchenorganisation werden wirklich ausführlich beschrieben. Masterplan Im Kapitel ,,Masterplan geht es nun darum, einen Ernährungs- und Bewegungsplan ganz individuell zu erstellen, und das ganze ziemlich ausgeklügelt. Man findet zu jedem Rezept Schlagwörter wie ,,highKCAL, ,,fiber, ,,highFAT, ,,lowCARB, ,,soyfree oder ,,sugarfree u.v.a. Je nachdem, was man vorhat (Körperfettreduktion/­­Gewichtszunahme/­­Muskelaufbau) und wie die eigene körperliche Konstitution sowie das ganz individuelle Essverhalten sollte man bei der Auswahl der Rezepte auf die passenden Schlagwörter achten. Eine weitere Besonderheit ist, dass man die Rezepte ,,tunen kann, ebenfalls ganz nach gesetzten Zielen. Will man beispielsweise abnehmen, so gibt es Hinweise wie ,,Obst-Gehalt bei Gebäck erhöhen oder ,,Pflanzenmilch mit Wasser strecken. Im folgenden findet man einige Beispielpläne für die unterschiedlichen Zielrichtungen, z.B. ,,Abnehmen, wenn man viele Mahlzeiten zu sich nehmen möchte oder auch ,,Abnehmen, wenn einem wenige Mahlzeiten reichen. Man sollte sich all das wirklich sehr genau durchlesen, bevor man sich an die Erstellung eines Ernährungsplanes macht. In dieser Form und Detailtiefe habe ich das bislang jedenfalls in keinem deutschen veganen Kochbuch gelesen. Man merkt sehr schnell, dass ich die Autorin Ilja Lauber wirklich Gedanken gemacht hat. Und zwar sehr viele. Rezepte Wie schon angedeutet, bekommt man in ,,Kick it vegan! nicht einfach ,,nur die Zutaten und die Anleitung, sondern darüber hinaus eine Vielzahl weiterer Informationen, angefangen von Klassifikationen wie kalorienreich/­­kalorienarm, proteinreich etc. über ,,Frei von...Gluten/­­Soja/­­Zucker bis hin zu benötigtem Equipment, Schwierigkeitsgrad oder eben das schon angesprochene Tuning. Dazu zu jedem Rezept die Nährwerte für Kalorien, Proteine, Kohlenhydrate und Fett. Zunächst mal gibt es ein paar Grundrezepte (Seitan, Nussmus, Parmesan, Pflanzenmilch, Sojasahne, Ketchup etc.), bevor man in den Kategorien ,,Suppen & Salate, ,,Hauptgerichte, ,,Snacks & Beilagen, ,,Sweets & Desserts, ,,Aufstriche & Dips sowie ,,Drinks & Shakes eine riesige Anzahl an Rezepten bekommt. Da gilt wirklich mal wieder der abgedroschene Spruch ,,Für jeden was dabei. Aufmachung Ich hoffe, dass sich niemand von der etwas böse dreinblickenden Autorin auf dem Cover abschrecken lässt, denn das Buch hat eine Menge zu bieten, und die Rezepte sind ordentlich bebildert, zu den meisten Rezepten gibt es ein Foto, und die sind wirklich sehr schön. Ansonsten ist das Buch unspektakulär und übersichtlich aufgemacht. Nix zu meckern.  Fazit ,,Kick it vegan! durchzublättern, hat mich ganz schön beeindruckt, denn hier wurde wirklich irre viel Arbeit investiert. Die Fülle an Informationen, die man als Leser an die Hand bekommt, ist beeindruckend. Tatsächlich sollte man sich auch die Zeit nehmen, das Buch aufmerksam zu lesen - aber ich denke, das lohnt sich auch. ,,Kick it vegan! ist eines der ganz wenigen deutschen Bücher bislang, die sich mit der Verbindung von Sport, persönlichen körperlichen Zielen und der passenden Ernährung beschäftigt, und das in einer Detailtiefe, die ebenfalls beeindruckt. Ich kann nicht beurteilen, wie erfolgreich das Konzept ist, das Ilja Lauber hier verfolgt, da ich es nicht getestet habe. Mein Eindruck ist aber, dass sich hier jemand wirklich auskennt und ein hilfreiches Buch abgeliefert hat. Für alle, die sich sportlich betätigen wollen, dabei Ziele wie Abnehmen oder Muskelaufbau verfolgen, und sich dabei vegan ernähren (wollen), könnte ,,Kick it vegan! das perfekte vegane Kochbuch sein. Kick it vegan! – Ilja Lauber 352 Seiten, Hardcover ISBN-13: 978-3942491433 19,95 Euro Gibt es u.a. bei Amazon oder Buch.de. Und natürlich noch besser beim Buchhändler deines Vertrauens.        

Das Royals & Rice - Vietnamesische Rice Bar mitten in Berlin (mit Verlosung)

18. Dezember 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Das Royals & Rice - Vietnamesische Rice Bar mitten in Berlin (mit Verlosung)Asiatische Restaurants gibt es viele in Berlin. Doch das richtige zu finden, welches ohne Zusatzstoffe, Fischsoße und Co. zubereitet und kocht, ist eher schwierig. Kompromisse müssen oft trotzdem eingegangen werden, was Geschmack und vor allem Qualität angeht: denn ‘bio’ und ‘fairtrade’ ist leider immer noch nicht gängig. Doch es gibt was Neues in Berlin: das Royals&Rice verbinden einfach alles, was mir und bestimmt auch vielen anderen wichtig ist: gutes Essen, toller Service, ein stylisches Lokal, Fokus auf regional, ‘bio’ und ‘fairtrade’ und auf der Karte sind rund 50% der Angebote vegan. Was gibt es im Royals&Rice zu essen? Im Royals&Rice gibt es traditionelle vietnamesische Küche. Die reguläre Karte splittet sich in Suppen, Tapas (Vorspeisen), Hauptgerichte und Sushi auf – zusätzlich gibt es noch eine wechselnde Wochenkarte. Doch wer denkt, er würde schon alles kennen, was aus der vietnamesischen Küche hier bei uns angeboten wird, täuscht sich. Das Royals&Rice bietet ausgefallene, selbst zusammengestellte Kreationen an, die sich nicht nur toll anhören, sondern auch wirklich großartig schmecken und nebenbei auch übersichtlich mit einem ,,V für vegan gekenntzeichnet sind. ,,Old Berliner - Crunchy Veggie Rice Rolls Gedämpfte Germreisnudeln, Königsrollen mit Taro (violette Süßkartoffel) und Shiitake, Sweet Potatoe Salad, Tempura Curry mit Auberginen und eingelegten Erdnüssen oder die sensationellen ,,Old Berliner – Crunchy Veggie Rice Rolls gefüllt mit grünem Spargel, Aubergine und Pflücksalat. Alles frisch und geschmacklich eine Abwechslung für Preise zwischen 3,00-9,00EUR. Zusätzliches Plus: vegane und tierische Produkte werden in der Küche mit unterschiedlichen Messern, Brettchen und Töpfen zubereitet. Und auch bei den Getränken hat sich das Royals&Rice nicht beirren lassen. Besonders die tollen Winter-Tees sind hervorzuheben: Granatapfel-Minz-Tee und der Mandarinen-Mandel-Glühwein. Außerdem finden sich auf der Karte lokale Spirituosen, wie Held Vodka oder Holunderblütenlikör aus der Preussische Spirituosen Manufaktur. Der Kaffee, auf den hier besonders großen Wert gelegt wird, kommt entweder von Bonanza Coffee oder aus der roestbar Kaffeerösterei in Münster. Letztere importieren Bohnen aus Vietnam und mahlen diese in Münster, wo auch das erste Royals&Rice vor 3 Jahren eröffnete. Durch den direkten Kontakt nach Vietnam von Familienseite her wird sichergestellt, dass bei dem Kauf einer 250g Packung Kaffeebohnen im Restaurant rund 20% direkt an die Bauern und die Familien in den Kaffeeanbaugebieten gehen.  Berlin Style – Interior: upcycling und handmade roestbar Kaffeerösterei Münster Was mich direkt begeistert hat, als ich das erste Mal das Royals&Rice besuchte, war das tolle, liebevoll eingerichtete Ladenlokal. Es ist genau die richtige Mischung zwischen Industrie-Chick, warmem Holz und gemütlicher, asiatischer Atmosphäre. Im Laden ist viel selbstgemacht, so besteht eine Wand aus alten berliner Holzdielen, Tische, umgedreht und mit den Füssen an der Decke befestigt, dienen als Regal und auch die großzügige Theke und die Essbereiche mit den Stühlen sind in Handarbeit und mit Detailliebe entstanden. Die Energie und Liebe spürt man sofort. Und so wird nicht nur beim Essen Wert auf Kreativität und Geschmack gelegt, sondern auch beim Design. Alle 3 Monate gibt es wechselnde Künstler, die ihre Bilder ausstellen und den Räumlichkeiten ihre gestalterische Richtung geben. TOGETHER WE C.A.N. Charity im Royals&Rice In Zukunft wird es jeden dritten Freitag im Monat eine Veranstaltung geben, welche mir ein persönliches Anliegen ist: TOGETHER WE C.A.N. – Party: ,,Jeden 3. Freitag feiert man jetzt im >>Royals & Rice

Max Pett - Das vegane Restaurant in München

20. November 2014 The Vegetarian Diaries 

Max Pett - Das vegane Restaurant in Münchenvegane Käsespätzle und vegane Torte im Max Pett in Münchens Zentrum Liebes München! Warum haben sonntags fast alle vegan /­­ vegetarischen Restaurants und Cafés geschlossen!? Ich habe mir vor meinem Besuch vor ein paar Wochen mehr als zehn verschiedene Locations herausgesucht, die ich gerne ausprobiert hätte. Darunter zum Beispiel veganer Döner, vegane Pizza oder vegane Burger. Unglaublich aber wahr, dass von diesen zehn Spots nur ein Einziges (!) an einem Sonntag geöffnet hatte. Lange Rede kurzer Sinn: Das Max Pett in München- hat sonntags geöffnet und dort gibt es veganes Essen ;). Das bereits seit vielen Jahren bestehende rein vegane Restaurant Max Pett bietet eine Auswahl verschiedener Vor-, Haupt- und Nachspeisen an. Die Karte könnt ihr euch online hier ansehen. Die Gerichte sind ein bunter Mix aus verschiedensten Küchen und Ländern. So gibt es neben indischem Palak Tofu, Döner, Schnitzel oder zum Beispiel vegane 'Kässpatzen' im Angebot. Darüber hinaus werden wechselnde Torten, Kuchen und Eis angeboten. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich bei den Gerichten nur schwer entscheiden konnte. Das lag zum einen daran, dass die Karte so bunt zusammengewürfelt war und ich Schwierigkeiten hatte überhaupt zu entscheiden, welche grobe Richtung ich denn ausprobieren möchte. Zum Glück konnte ich bei den Tischnachbarn das ein oder andere Gericht "live" sehen und mich im Endeffekt für die veganen Käsespätzle mit Röstzwiebeln und Beilagensalat entscheiden.  Schließlich war ich im Süden von Deutschland und einen Döner oder auch etwas indisches, kann man so gut wie überall essen. Die Spinat-Käsespätzle würden stilecht in der Stahlpfanne serviert und konnten voll überzeugen. Ich bin mit nicht 100 % sicher, ob der Käsersatz auf Hefeschmelzbasis hergestellt wurde, es war zumindest keine mir bekannte vegan käufliches Käseersatzprodukt. Hat in jedem Fall wirklich gut geschmeckt und auch eine super Konsistenz gehabt. Leider hätte man sich den Beilagensalat ohne (zu schmeckendes) Dressing quasi sparen können. Als Nachtisch habe ich mich für eine vegane Sacher-Torte entschieden. Leider sah sie viel ansprechender und besser aus, als sie dann geschmeckt hat. Auch wenn es schon ein paar Jahre her ist, dass ich eine original Sacher-Torte gegessen habe, hatte das hier nichts mit dem vermeidlichen Vorbild zutun gehabt. Viel zu trocken und auch geschmacklich eher langweilig. Selbst das vegane Topping und die Kuvertüre konnten da leider nicht mehr viel retten. Bei meinem nächsten Besuch in München hoffe ich, das ich auch an einem anderen Wochentag einmal andere Restaurants und Cafés besuchen und ausprobieren kann. Ansonsten kann ich das Max Pett empfehlen, vor allem wenn man nicht nur schnell etwas auf die Hand haben möchte und auf der Suche nach einem klassischen Restaurant ist!  Adresse:  Pettenkoferstr. 8, 80336 München Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-23 Uhr, Sa 09-23 Uhr, So 10-23 Uhr Preise: Hauptgericht, Dessert und Getränk ~ 20 EUR

1990 - 100% veganes vietnamesisches Restaurant in Berlin

16. Januar 2017 Deutschland is(s)t vegan 

1990 - 100% veganes vietnamesisches Restaurant in BerlinMan darf schon immer wieder feststellen, dass Berlin wirklich ein veganes Paradies ist. Man kommt kaum noch hinterher, hier alle neuen veganen Locations zu testen. Ein echtes Luxusproblem! Besonders großartig finde ich als Fan von vietnamesischem Essen, dass es inzwischen schon mindestens 5 (!) rein vegane vietnamesische Restaurants in der Hauptstadt gibt. Für Veganer ist der Besuch asiatischer Restaurants ja grundsätzlich schon eine feine Sache, weil man hier mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit vegane Optionen findet, doch 100% vegan ist natürlich der absolute Traum. Und der ist unter anderem im 1990 in Berlin-Friedrichshain, direkt am Boxhagener Platz, Wirklichkeit geworden. Wunderschönes Ambiente Wer das 1990 betritt, wird vermutlich wie ich auch gleich begeistert sein, denn das Restaurant ist wunderschön aufgemacht. ,,Warum steht da eigentlich eine Küchenzeile? frage ich den Betreiber Trung, der zuvor schon das Cat Tuong auf der Kastanienallee in Prenzlauer Berg hochgezogen hat, ein weiteres rein veganes vietnamesisches Restaurant. Die Erklärung ist: Das 1990 hat zum Konzept, die Atmosphäre einer typischen vietnamesischen Wohnung 1990 wiederzugeben. Ein Teil des Restaurants stellt die Küche dar, ein anderer Teil das Wohnzimmer, ein weiterer die Terrasse. Man sitzt hier wirklich total gemütlich und kann sich wohl fühlen - wie zuhause eben. Ein ungewöhnliches und schönes Konzept. Dazu tragen auch der superfreundliche Service bei. Aber was bietet das 1990 kulinarisch? Vietnamesische Tapas Auch das kulinarische Konzept ist ungewöhnlich. Zwar findest du ein paar wenige Hauptgerichte auf der Karte, doch richtig spannend wird es, wenn man sich gemeinsam mit den Mit-Essenden ein großes Tablett mit kleinen Gerichten, die zumeist in Schüsseln gereicht werden, zusammenstellt. Viele werden dieses System aus Spanien kennen. Dort wird auch gerne gemeinsam eine Sammlung von kleineren Gerichten geteilt, die in die Mitte des Tisches für alle verfügbar gestellt werden. Ich finde das toll, weil man so sehr viel mehr Geschmackserlebnisse erlebt, und nicht jeder einfach nur sein eigenes Gericht mampft. Es lohnt sich vor allem auch deshalb, weil es so wahnsinnig viele Köstlichkeiten im 1990 gibt, und die möchte man einfach am liebsten alle sofort probieren. Zumindest kann man auf diese Weise schon mal leicht - je nach Gruppengröße - 3, 5 oder 10 Gerichte probieren. Die einzelnen Portionen kosten je 3,50 Euro, Reis oder Nudeln kann man für 1-2 Euro dazu bestellen. Für gute Essen wie mich sollten es schon 3 Rationen sein, manch eine(r) mag auch mit zweien auskommen. ALLES, was wir probierten bei unserem Besuch, war superlecker, ohne jede Ausnahme! Dazu gibt es eine sehr gute Getränkeauswahl, bei der natürlich auch drauf geachtet wird, dass Wein & Co. ebenfalls vegan sind. Fazit: Unbedingt hin! Mein Fazit fällt durchweg absolut positiv aus. Ein veganes vietnamesisches Restaurant, das mich begeistert hat. Tolles Ambiente, super Essen, eine außergewöhnliches Konzept, freundlicher Service, faire Preise. Und 100% vegan! Ich habe meinen Besuch im 1990 sehr genossen, und es werden garantiert viele weitere folgen! Lasst es euch dort schmecken! 1990 Vegan living Gabriel- Max Straße 5/­­Ecke Krossener Straße 19 Berlin-Friedrichshain Homepage des 1990 Facebookseite des 1990   Der Beitrag 1990 – 100% veganes vietnamesisches Restaurant in Berlin erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

ALGEN, DETOX GANZ GRÜN & SUPERFOOD EIS

31. Mai 2016 A Very Vegan Life 

Algen* von Jörg Ullmann & Kirstin Kaufmann (Franckh Kosmos Verlag) Algen, das Gemüse aus dem Meer, gelten als gesundes Nahrungsmittel und endlose Ressource der Zukunft. Sie sind reich an hochwertigen Proteinen, Nähr- und Ballaststoffen und weisen wenig Fett und Kalorien auf. In der asiatischen Küche schon lange Zuhause, landen Algen nun auch zunehmend auf unserem Speiseplan. Neben einer Einführung in das interessante Thema der Algen, inklusive Porträts verschiedener Mikro- und Makroalgen, beinhaltet das Buch Algen 60 vegane, abwechslungsreiche Rezepte, aufgeteilt in Suppen & Vorspeisen, Hauptgerichte, Süßes & Gebäck und Snacks & Drinks. So findet man bekannte Algen-Rezepte wie Algensalat mit Gurke und Ingwer, doch auch Unbekanntes wie Dulse Bratkartoffeln mit Mixed Pickles in „Aspik“, Auberginen-Dulse-Burger, Linseneintopf mit Kombu und Meersalat, grüne Chlorella-Tagliatelle mit Tomatensauce und Schokolade grün-weiß. Wer bereits einen Blick in unsere kulinarische Zukunft erhalten möchte und Anregungen für eben diese, sollte unbedingt einen tieferen Blick in Algen werfen. 25,00 Euro /­­gebundene Ausgabe* Detox ganz grün* von Iris Lange Fricke (Trias) Vergangenen Monat, bei der 1. Trias Blogger Kitchen in Berlin, gab es einen großen Büchertisch, auf welchem zahlreiche Bücher des Verlags zur Mitnahme auslagen. Aus Interesse wühlte ich mich durch das Angebot und entdeckte ein Buch, zu welchem ich in der Buchhandlung nie […]

Wikinger Reisen: Wandern und vegan kochen im Riesengebirge

4. Februar 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Sind wir doch einmal ganz ehrlich - unsere Urlaubstage gehören doch eigentlich zu unserem wertvollsten Besitz, oder etwa nicht?Diese wenigen Wochen im Jahr gehören nur uns und in denen möchten wir die viel zitierte „Seele baumeln lassen“ - Hauptsache weit weg von Büro, Alltag und Stress…Doch „Urlaub“ ist für jeden so individuell verschieden, wie es Reiseanbieter und Ziele gibt. Ob Wellness-Kur, Städte-Trip oder Fernreise - die Möglichkeiten sind quasi endlos. Ich selbst habe vor zwei Jahren sogar eine Sportreise nach Südostasien als meine persönliche Traumreise erlebt - und das bei 32 Grad im Schatten.Doch was ist, wenn einem auch (oder gerade) bei dem eigenen Urlaub Themen wie Nachhaltigkeit, ökologischer Fußabdruck und Fairness wichtig sind. Und wie sieht es bei der gewählten Reise mit veganer Verpflegung aus?Wer sich auf dem „normalen“ Reisemarkt umschaut und sich etwas tiefer in die bunten Kataloge einarbeitet, dem wird schnell klar: vegane Verpflegung? Faire Konditionen für alle Beteiligten? In dieser Hinsicht ist das Angebot recht übersichtlich…Durch Zufall entdeckte ich vor kurzem den Reiseveranstalter „Wikinger Reisen„. Ehrlich gesagt, war mir das Unternehmen bis dato unbekannt. Aber tatsächlich hat „Wikinger“ eine vegane Wanderreise im Programm, die ich hier gerne vorstellen möchte. Und wer jetzt bei der Sportart „Wandern“ gleich mit den Augen rollt, dem möchte ich empfehlen: Einfach mal ausprobieren! Ich finde, es kommt total auf das Ziel, die Gruppe und die Art der Tour an. Und wer einmal Geschmack daran gefunden hat, seinen Urlaub in Wanderschuhen und inmitten grandioser Berge zu verbringen, der möchte es vielleicht nie mehr missen…Aber wie sieht diese Reise nun genau aus?Bei der Tour von „Wikinger“ handelt es sich um eine 8-tägige Standortwanderreise durch die Berglandschaft Polens. Sie führt vorbei an den schönsten Bauden (Schutzhütten) und zu den Aussichtsbergen des Riesen- und Isergebirges. Selbst wer noch nie wandern war - das Riesengebirge ist über alle Grenzen hinaus bekannt. Die wunderschöne Landschaft und das beeindruckende Bergpanorama sind auf jeden Fall eine Reise wert.Insgesamt werden fünf Wanderungen angeboten, die ca. fünf Stunden dauern, mit einem Höhenunterschied von 400 Metern im Aufstieg. Hierbei sei erwähnt, dass die Tour mit einem „Schwierigkeitsgrad“ von „Zwei Stiefeln“ gekennzeichnet ist. Das bedeutet, eine gewisse Wandererfahrung ist von Vorteil - oder zumindest eine gute körperliche Konstitution und Fitness. Oft sind die Wege schmal und von rauer Beschaffenheit und steile An- und Abstiege sind ebenfalls möglich.Absolute Highlights der Wanderungen sind der Kammweg zum Veilchenstein und der Neuweltpass. Außerdem die Seilbahnfahrt zum Gipfel des Reifträgers und der Aufstieg zum höchsten Berg des Riesengebirges: der Schneekoppe (1.603 Meter). Unterwegs besteht die Möglichkeit in einer der zahlreichen und geschichtsträchtigen Schutzhütten (Bauden) einzukehren, um sich bei einer Rast zu erholen und die Aussicht zu genießen.Die Übernachtung findet in einem Drei-Sterne-Hotel am Fuße des Reifträgers statt. Mir persönlich gefällt die malerische Lage des Hotels und dass es eher klein und dafür sehr geschmackvoll eingerichtet ist. Während der Reise kocht die Hotelküche für die gesamte Gruppe vegan. Aber richtig spannend wird es dann beim gemeinsamen veganen Kochen. Die Teilnehmer erlernen u.a. die Zubereitung von veganen Brotaufstrichen, einem Hauptgericht und einem Dessert. Natürlich werden auch viele polnische Akzente in die Rezepte eingebunden! So erhält die Gruppe einen Einblick in die vegane Ernährung und welchen Einfluss sie auf die Gesundheit haben kann.Mir persönlich gefällt an dieser Reise, dass es neben der sportlichen Aktivität in traumhafter Landschaft und der veganen Küche, auch ein kulturelles Angebot gibt. Am fünften Tag gibt es einen Ausflug in das „Hirschberger Tal“ - mittlerweile auch als „Loiretal des Ostens“ bekannt. Hier besteht die Möglichkeit wunderschöne Schlösser und Burgen zu besichtigen oder durch romantische Parkanlagen zu flanieren - ganz so, als wäre die Zeit stehen geblieben…. Herr Darek Wylezol, der diese Tour bei „Wikinger Reisen“ ausgearbeitet hat, ist der Meinung, dass ein Sporturlaub in Kombination mit veganer Verpflegung nicht nur möglich ist, sondern auch gut tut. Jeder Teilnehmer ist eingeladen, bei dieser Reise in die vegane Ernährung „hinein-zu-schnuppern“ oder das bisherige Wissen zu vertiefen. Herr Wylezol ist selbst Veganer und er hatte zuerst die Idee, eine vegane Reise in das „Wikinger-Programm“ aufzunehmen. Daraus ist nun diese tolle und sportliche Tour in das wunderschöne Riesengebirge entstanden.Last but not least… noch ein paar Worte zu „Wikinger Reisen“Der Reiseveranstalter „Wikinger Reisen“ unterscheidet sich deutlich von seinen Mitstreitern auf dem Markt. Aber warum?Das Leitbild von „Wikinger“ basiert auf einem nachhaltigen Reisestil, der ein gemeinsames und partnerschaftliches Handeln vorgibt. Dies verdeutlicht die Werte und Prinzipien, nach denen das inhabergeführte Familienunternehmen die Beziehungen zu Gästen, Mitarbeitern und Geschäftspartnern pflegt. Dabei hat die Wahrung der Menschenrechte bei jeder Zusammenarbeit grundsätzlich Vorrang. Die Art des Reisens wird von „Wikinger Reisen“ als Investition in die Zukunft verstanden. Sie stärkt die wirtschaftliche Situation der Partner, schützt bestehende Ressourcen und wahrt soziale Strukturen durch den Respekt der Kulturen und Bräuche vor Ort.Bei der Reisegestaltung hat die Vermeidung von negativen Auswirkungen auf die Umwelt und die Achtung der Biodiversität oberste Priorität. Sämtliche Reisen werden so klimaverträglich wie möglich gestaltet - und es besteht die Möglichkeit der Klimakompensation. Hausintern wird ausschließlich Recycling-Papier eingesetzt, alle externen Broschüren haben FSC-Standard.Also, packt die Wanderschuhe aus und lasst Euch auf eine neue Erfahrung ein.Für mehr Informationen über die Reise, erhaltet Ihr hier:Mehr Informationen über Wikinger Reisen:Link zum Leitbild:Link für weitere Infos:Der Beitrag Wikinger Reisen: Wandern und vegan kochen im Riesengebirge erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Schöner Alfred – Street Food Market in Essen

8. November 2015 veganwave 

Schöner Alfred – Street Food Market in EssenEs meldete sich ein Hüngerchen…was tun? Wie gut, dass gerade der Street Food Market in Essen „Schöner Alfred“ seine Pforten geöffnet hat. Nichts wie hin – 3 mal schon verpasst und jetzt war ich gespannt, was es leckeres Veganes zu essen dort gibt.  Mit den Rädern ging es dann auch schon los in Richtung Frohnhausen, auf das ehemaligen Krupp-Gelände mit dem Delta Musik-Park. Dort hat dieses neue Veranstaltungskonzept eine schöne Location gefunden. Ich hatte schon Sorge, dass es megavoll sein würde, aber um 13.00 Uhr war alles noch gut überschaubar.  Der Eintritt hat 3 Euro pro Person gekostet. Während wir dort unsere Leckereien verspeisten, wurde es zusehends voller. Das Publikum ist sehr gemischt. Von Familien mit Kindern bis zu Pärchen und Cliquen. Kinder kommen dort voll auf ihre Kosten. Es gibt Kinderschminken, Luftballonaktionen mit einem Clown oder die Kiddies  können auf ausgedienten Loks turnen – Schmutz und Rost inklusive – Traum für die Kinder, wahrscheinlich Alptraum für die Eltern.  Es gibt viel Platz, um sich die Leckereien schmecken zu lassen, egal ob Indoor oder draußen im Bereich mit den ganzen Foodtrucks. Die Preise für Getränke sind moderat. Bei den warmen Gerichten muss man schon ein wenig mehr ausgeben.  Das vegane Angebot ist groß. An fast jedem Stand gibt es vegane Varianten. Probiert habe ich bei Kimbap Spot, koreanisches Soulfood: veganes Sushi mit einer scharfen Sauce. Das hat mir sehr gut geschmeckt und als Einstieg gerade richtig. auch mit scharfem Tofu bestellbar Immer wenn man viel Hunger hat, achtet man nicht auf die Fotoqualität…hmm, aber ich versichere, der beste Hummus, den ich je gegessen habe! Als nächstes musste ich das hochgelobte Hummus von Mashery dran glauben – und wirklich, das ist noch mal eine andere Liga. Die Bedienung hat mir erklärt, dass der Chef aus Israel stammt und das Hummus in ganz spezieller Kochweise  herstellt. In Israel würde es auch nicht nur als Beilage, Dip gegessen, sondern verfeinert mit Gemüse etc. als Hauptgericht. Dabei werden die zusätzlichen Komponenten nicht in das Hummus eingerührt, sondern dazu gereicht.  Ok, ich war überzeugt und habe es mit Paprika, Zucchini und noch ein paar weiteren Sößchen probiert: kann ich wärmstens empfehlen. Als nächstes war noch ein Hot Dog dran:  und zwar von Pan Heftig  Deftig. Der Hot Dog hat mich überzeugt, ich kann gar nicht genau sagen, was alles drauf war – aber alles sehr lecker. Ich habe die etwas klassischere Variante gewählt, aber auch die sah anders aus als nur Kraut und Co. Aber schaut selbst. Die „Wurst“ war sehr würzig, eher etwas rostbrat“wurstiger“, aber tolle Kombi. Wer mutig ist, hätte eine Dörrobstsauce nehmen können, vegane Käsesauce war auch in der Auswahl. Das Burgerbrötchen war warm und hatte etwas von einem Fladenbrot, aber genau richtig für den großen Hunger. Mir hat die Atmosphäre gut gefallen. Egal ob draußen mit launchigen Plätzen oder drinnen die Kombination aus Biertischen und Couches inkl. chilliger Musik. Eine Band baute gerade ihre Instrumente auf, d.h. später hätten wir noch in den Genuss von live Musik kommen können.  Schaut mal rein, heute noch bis 19.00 Uhr – das Event findet aktuell so ca. alles 2 Monate statt. Auf der Facebook Seite von Schöner Alfred findet ihr alle Infos.     Der Beitrag Schöner Alfred – Street Food Market in Essen erschien zuerst auf veganwave.

Restaurant Aubergine - Vegan in Fulda

29. Juli 2015 Deutschland is(s)t vegan 

Restaurant Aubergine - Vegan in FuldaSchaute man bis jetzt auf die DIV Vegane Karte, war in Osthessen ein klaffendes Loch. Dabei gibt es schon seit 2002 das vegetarische Restaurant Aubergine in Fulda, das auch ein breites veganes Angebot hat. (Rein vegane Lokale gibt es in Fulda leider noch nicht.) Zum ersten Mal war ich in der Aubergine kurz nach ihrer Eröffnung, lange vor meiner veganen Zeit, jedoch war meine Schwester damals schon vegetarisch. Heute als Veganerin weiß ich diesen fuldaer Vorreiter in Sachen tierfrei umso mehr zu schätzen. Ambiente Die Aubergine wirbt mit dem Slogan klein und fein, und das trifft durchaus zu. Das Lokal ist relativ klein und verwinkelt, mit zwei kleinen Terrassen und einem Wintergarten, was es aber sehr gemütlich macht. Die terracottafarbenen Wände und grüne Einrichtung geben dem Lokal ein südländisches Flair. Der Service ist sehr gut, immer entspannt und freundlich. Essen & Trinken Ich muss gestehen, dass ich fast immer das all-you-can-eat Mittags-Schlemmer-Buffet für EUR10,80 nutze, wenn ich in die Aubergine gehe. (Abends gibt es ? la carte.) Neben dem Buffet hängt eine Tafel, auf der klar markiert ist, welche Gerichte vegan sind. Wenn man im Voraus anruft und sich als Veganer ankündigt, gibt es noch mehr vegane Speisen. Dieses Angebot habe ich bisher noch nicht in Anspruch genommen, und dennoch wurde ich bisher nie von der vorhandenen veganen Vielfalt enttäuscht. Ganz im Dienste dieses Artikels habe ich mich bei meinem letzten Besuch durch alle veganen Gerichte probiert. Als Vorspeise gab es einen knackigen gemischten Salat mit einer Gemüse-Vinaigrette und Kürbis- und Sonnenblumenkernen. Die Hauptgänge waren ein Tofu-Tomaten-Ragout mit Spaghetti, asiatisches Sesam-Gemüse mit Basmati Reis, sowie Ratatouille mit Rosmarinkartoffeln. Bei früheren Besuchen hatte ich auch schon sahniges Soja-Geschnetzeltes, Sellerie-Schnitzel, Soja Stroganoff, oder Lasagne. Die Mittagsdesserts, die Teil des Buffets sind, sind normalerweise leider nicht vegan, jedoch bekam ich letztes Mal auf Anfrage einen Sojajoghurt mit Erdbeerkompett. Das klingt zwar fad, war aber erstaunlich cremig und lecker, und ich fand es nett, dass man mir so problemlos und selbstverständlich entgegenkam. Auch die Speisekarte bietet zahlreiche vegane oder veganisierbare Gerichte. Vorspeisen kosten im Schnitt ca. EUR5. Die Preise der Hauptgerichte liegen zwischen EUR9,80 und EUR16,80. Desserts (z.B. veganes Tiramisu!) bekommt man danach für zwischen EUR4,20 und EUR5,20. In der Aubergine werden vorzugsweise regionale und Bio-Produkte verwendet, wenn möglich sogar aus dem eigenen Garten. Ein Grund mehr, warum ich dieses Restaurant so schätze. Die Liebe zu bio wird auch beim Blick auf die Getränkekarte deutlich. Öko-Weine und Öko-Biere gibt es da, aber auch jede Menge Bio-Säfte, Schorlen, Limonaden und Bionaden. Fazit Leckeres veganes Essen, größtenteils in Bio-Qualität. Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Solange man keine Haute cuisine erwartet, wird man in der Aubergine nie enttäuscht werden. Also, wenn Ihr mal in der Barockstadt Fulda seid, unbedingt vorbeischauen! Restaurant Aubergine Haimbacher Straße 51 36041 Fulda Tel.: 0661 29 26 86 8 Email: info@restaurant-aubergine.de Homepage www.restaurant-aubergine.de   Wem haben diesen Artikel zu verdanken? Jenny lebt in Bristol, UK, kommt jedoch ursprünglich aus der Fuldaer Gegend. Sie ist gelernte Seismologin, hat sich jedoch vor einigen Monaten dazu entschlossen, die Wissenschaft an den Nagel zu hängen und sich ganz dem Tierschutz und Veganismus zu widmen. Derzeit schult sie um auf Animal Campaigner und engagiert sich ehrenamtlich für zwei britische Tierschutzorganisationen. In ihrer Freizeit probiert sie am liebsten neue Rezepte oder (noch viel lieber) vegane Restaurants aus. Der Beitrag Restaurant Aubergine – Vegan in Fulda erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

vegane Schokoladen-Minz Cupcakes

22. April 2015 The Vegetarian Diaries 

vegane Schokoladen-Minz CupcakesNach den vielen Hauptgerichten, Suppen, Salaten und Broten in den letzten Wochen und Monaten, wird es unbedingt mal wieder Zeit für etwas richtig, geiles Süßes.  Nach den phänomenalen veganen Oreo-Brownies mit Erdnuss-Schokoladen-Topping , gibt es heute endlich wieder einmal Cupcakes! Und nicht nur "irgendwelche", sondern meine bisher liebste Kombination aus Schokolade und Minze. Auch bei Cookies oder Schokolade finde ich das Zusammenspiel von herzhafter Zartbitterschokolade und Minze überragend. Keine Frage also, dass das bei dieser veganen Variante nicht anders ist.  Das Rezept stammt im Original aus dem ganz fantastischen Cupcake-Kochbuch "Vegan Cupcakes erobern die Welt". Neben einer Unmenge von tollen Toppings finden sich darin auch ziemlich leckere und einfache Teigrezepte als Grundlagen. Es lohnt sich also auf jeden Fall einen Blick in das Buch zu werfen. Gefunden auf otto.de . vegane Schokoladen-Minz Cupcakes Schoko-Cupcake-Teig 230 ml Sojamilch 1 Tl Apfelessig 170 g  Zucker 75 g Tasse Öl (neutral) 1 Tl Vanilleextrakt 120 g Mehl 40 g Kakaopulver 3/­­4 Tl Natron 1/­­2 Tl Backpulver 1/­­4 Tl Salz Minz-Topping 55 g Margarine 300 g Puderzucker 60 ml Sojamilch (oder andere Alternative) 1 1/­­2 Tl Minzextrakt 1/­­2 Tl Vanilleextrakt Tropfen grüne Lebensmittelfarbe (vegan) Schoko-Tropfen (Zartbitter) Für den Teig: Die Sojamilch mit dem Essig vermischen und für einige Minuten stehen lassen. Alle anderen trockenen Zutaten (Mehl, Salz, Natron, Backpulver und Zucker) gut vermischen und zusammen mit dem Öl und dem  Vanilleextrakt  zur Sojamilch geben. Das Ganze gut vermischen, sodass ein homogener Teig entsteht.  Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Cupcake-Förmchen zu drei Viertel mit dem Teig füllen und für 18-20 Minuten ausbacken. Die Backzeit hängt ein wenig von eurem Ofen ab (Ober- /­­ Unterhitze oder Umluft). Der Teig ist fertig, wenn ihr einen Zahnstocher aus dem Teig herausziehen könnt, ohne das Teig daran kleben bleibt. Anschließend auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.  Für das Icing:  Die Margarine rechtzeitig aus dem Kühlschrank entnehmen und anschließend mit einer Gabel 'schaumig' rühren. Nun nach und nach den Puderzucker und die Sojamilch unterheben, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. Zum Schluss den Minz- und Vanilleextrakt sowie die Lebensmittelfarbe unterheben.  Das Icing in einen Spritzbeutel geben und gleichmäßig auf die Cupcakes verteilen. Wer mag, gibt noch einige Schoko-Tropfen oben drauf.  Ergibt insgesamt 12 vegane Schokoladen-Minz Cupcakes

Das offizielle Kochbuch zur China Study

12. März 2015 Deutschland is(s)t vegan 

Die China Study dürften die meisten kennen, einer der größten Untersuchungen zum Zusammenhang von Ernährung und Gesundheit, durchgeführt von T. Colin Campbell und seinem Sohn Thomas M. Campbell. Das Buch zur Studie erschien 2004 und sorgte für jede Menge Diskussionstoff. Nun gibt es das offizielle Kochbuch zur China Study, und geschrieben hat es LeAnne Campbell, die Tochter von T. Colin Campbell - es bleibt also quasi alles in der Familie. Die Rezepte, 120 an der Zahl, sind allesamt vegan. Die Kategorien reichen dabei von ,,Brot & Muffins über ,,Frühstücksgerichte, ,,Vorspeisen & Salate, ,,Suppen, ,,Sandwichs, ,,Hauptgerichte und ,,Beilagen bis hin zu ,,Desserts. Man bekommt also die komplette Bandbreite angeboten. Alle wichtigen Infos kompakt Außerdem bietet ,,Das offizielle Kochbuch zur China Study noch einiges an Zusatzinfos, was die Umstellung auf eine vegane Ernährung angeht, wie man tierische gegen pflanzliche Lebensmittel austauscht, gesünder kocht und isst, wie man Kinder vegan ernährt und was man so an Küchenutensilien braucht. Den Sachteil zu Beginn des Buches finde ich gelungen, weil man hier wirklich alle Basics ansprechend präsentiert bekommt. Wirklich gut! Bunte Auswahl an Rezepten Sowohl die Texteile als auch die Rezepte sind übersichtlich gestaltet, zu den meisten Rezepten gibt es auch Fotos. Diese sind nicht unbedingt super professionell, aber man sieht, wie es später aussehen sollte, das Gekochte. Die Rezepteauswahl ist wirklich einmal kreuz und quer, vieles kennt man, manches noch nicht. Man merkt auch, dass die Autorin Amerikanerin ist, findet viele typische Gerichte für amerikanische vegane Kochbücher auch hier wieder. Mit insgesamt 300 Seiten für 19,90 Euro ein empfehlenswertes veganes Kochbuch, mit dem nichts falsch machen kann, da man eine Menge Rezepte und zusätzlich noch einiges an Infos geliefert bekommt. Erschienen ist ,,Das offzielle Kochbuch zur China Study im Riva Verlag. Weitere Infos, das Inhaltsverzeichnis sowie einen Buchauszug bekommst du hier. Bestellen kann man es direkt Riva Verlag, im Buchhandel oder online bei Amazon & Co. (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); Der Beitrag Das offizielle Kochbuch zur China Study erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Rohkostbuch: Go raw be alive! von Boris Lauser

13. Januar 2015 Deutschland is(s)t vegan 

Rohkostbuch: Go raw be alive! von Boris LauserBoris Lauser kenne ich schon seit so einigen Jahren - ein obersympathischer Typ, der viel in der Welt unterwegs ist, und seinen sicheren Job an den Nagel gehängt hat, um seine Träume zu realisieren. Und das hat er nie bereut. Ich übrigens auch nicht, sonst hätte ich ihn vermutlich nie kennen gelernt und wäre auch nie bei einem seiner Dinners in seinem Kreuzberger Loft gelandet. Dort hat Boris mich und ein paar andere Gäste mit köstlichstem Essen verwöhnt, es war ein toller Abend. ,,Bekocht kann man nicht sagen, denn Boris hat sich - wenig überraschend angesichts des Buchtitels - der Rohkost verschrieben, und zeigt nicht nur an solchen Abenden, sondern auch bei ,,Kochshows und in Kursen, wie vielfältig und köstlich rohköstliche Küche sein kann. Umso mehr freue ich mich nun also für Boris, dass er nun sein erstes Buch veröffentlicht hat. Es trägt den Titel ,,Go Raw Be Alive – So schmeckt gesund, und ist im Kosmos Verlag erschienen. Vorab: Ich bin total begeistert von dem Buch, und dass nicht nur weil ich Boris persönlich kenne, sondern weil es wahrlich von vorn bis hinten total gelungen ist. Aber der Reihe nach. Wunderschöne Gestaltung Ich bin ein Mensch, dem die Gestaltung eines Produktes – so auch eines Buches - wirklich wichtig ist. ,,Go raw be alive ist in dieser Hinsicht schon mal ein Volltreffer. Ich habe selten ein ähnlich schön gestaltes Buch gesehen wie dieses. Die Kombination aus Text, Hintergründen und Illustrationen ist wirklich großartig gelungen. Die Foodfotos sind ebenso wie die Porträts von Boris auf gleich hohem Niveau. Die Rezepteseiten sind gut übersichtlich gestaltet, dazu gibt es viele ,,In the making-Fotos, wo man einzelne Arbeitsschritte im Rezept zusätzlich visualisiert bekommt. Für mich eine glatte 1. Der Inhalt Kommen wir zum Inhalt, und auch hier darf ich mich in Begeisterung üben. Aufgeteilt ist das Buch in die Kapitel: - Die Basics - Basics für jeden Tag - Frühstück - Suppen & Salate - Brote. Wraps & Dips - Hauptgerichte - Süsses & Desserts Gleich im Vorwort stellt Boris klar, dass die Gerichte zu 100% vegan sind – mit der Ausnahme von gelegentlichem Einsatz von Honig, weist aber auch gleich darauf hin, dass Honig durch Kokosblütennektar ersetzt werden kann (oder durch Agavendicksaft etc.). Im Anschluss plaudert Boris aus dem ganz persönlichen Nähkästchen, man erfährt, dass er als Kind dick war und was ihn dazu getrieben hat, einen gut bezahlten Job an den Nagel zu hängen. Dann geht es quasi an die Theorie, und das ist ein weiterer Pluspunkt dieses Rohkostbuches: Man bekommt nicht nur Rezepte an die Hand, sondern wirklich alles wichtigen Infos dazu: Was ist Rohkost, warum Rohkost und was kann ich dann alles essen? Man erfährt worauf man beim Einkaufen von Gemüse und Obst achten sollte, welche davon nicht roh zu genießen sind, wie man Sprossen züchtet, wie man Nüsse und Samen keimt, und lernt die wichtigsten Techniken bei der Zubereitung von Rohkost kennen. Basics für jeden Tag Im Kapitel ,,Basics für jeden Tag gibt es eine Menge Wissenswertes über Grüne Smoothies - die richtige Mischung zum Beispiel, was reingehört und natürlich ein paar Rezepte. Das gleiche für grüne Säfte, also Gemüsesäfte. Weiter geht es mit Salaten und Salatdressings, Toppings und Gemüsechips. Man erfährt, wie das mit dem Fermentieren funktioniert, wenn man z.B. Cashewcreme oder Nusskäse selbst herstellen möchte. Dazu Rezepte für gereiften Nusskäse oder auch Frischkäse. Zahlreiche Rezepte für jede Gelegenheit Weiter geht es mit dem Rezepteblock. Basics wie Nussmilch, fruchtige Smoothies, Chia-Pudding oder auch Chia-Hanf-Pancakes (wohlgemerkt in Rohkostqualität!) gibt es zum Frühstück. Rohköstliche Suppen und kreative Salate, Rezepte für Rohkostbrot und Cracker, gefüllte Wraps, Dips & Saucen, Zucchini-Pasta, Kürbis-Linguine, sogar rohköstliche Lasagne oder Quinoa-Pizza findet man. Im abschließenden Dessert-Teil sogar Softeisvarianten, Cheesecake oder Cupcakes und noch mehr. Wow, man staunt was alles möglich ist - ohne die Zutaten über 42 °C zu erhitzen! Zuletzt gibt es noch Überblicke zu Süssungsmitteln, Ölen & Fetten, Algen etc. Rohkost-Herz, was willst du mehr? Fazit ,,Go raw be alive von Boris Lauser ist ab sofort mein neues liebstes Rohkost-Buch, denn es hat wirklich unglaublich viel zu bieten an Infos, Basics und Rezepten, ist dazu wunderschön gestaltet. Für mich rundum gelungen und eine absolute Empfehlung! Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass eine rohköstliche Küche durchaus aufwändiger ist, zumindest wenn man Abwechslung reinbringen möchte. Und das ganze geht leichter von der Hand, wenn man Gerätemäßig ganz gut ausgestattet ist - in erster Linie hilft vor allem ein Hochleistungsmixer. Wenn das nicht abschreckt, ist die Rohkost-Küche wirklich ein Erlebnis, und der Aufwand lohnt sich. Manche Rezepte gehen aber tatsächlich auch superschnell, so dass man nicht den Job an den Nagel hängen muss um Rohköstler zu werden :-). Boris Lauser hat auf jeden Fall für alle an der Rohkost Interessierten ein hervorragendes Einstiegsbuch geschaffen, das auch für Rohkost-Profis viele tolle neue Rezepte bereit hält. Weitere Infos zu Boris findest du auf seiner Homepage oder auf seiner Fanpage. Boris Lauser – Go raw be alive. So schmeckt gesund. Kosmos Verlag 2015. ISBN: 978-3-440-14358-2 160 Seiten, 19,90 Euro (D) Weitere Infos und Blick ins Buch. Bei Amazon oder Thalia kaufen - oder beim Buchhändler deines Vertrauens.  

vegane Kochbuch-Neuerscheinungen Ende 2014 u.a. mit 'vegan kann jeder' und 'vegan X-mas'

5. Januar 2015 The Vegetarian Diaries 

Zunächst einmal ein frohes neues Jahr euch allen! Die letzten Tage waren etwas ruhiger hier aber jetzt kann es wieder voll losgehen und ich freue mich euch in nächster Zeit den ein oder anderen neuen Beitrag zu präsentieren. Nach dem erfolgreichen und meiner Meinung übersichtlichen Beitrag zu den veganen Kochbuch-Neuerscheinungen für September an dieser Stelle, möchte ich euch heuten einen großen Schwung neuer veganer Koch- und Backbücher präsentieren, die Ende des vergangenen Jahres erschienen sind. Und so viel schon einmal vorweg. Darunter sind definitiv einige Highlights zu finden! Titel: Vegane Tapas Autor: Gonzalo Baró Verlag: NeunZehn Verlag Seiten: 64 Preis: 4,90 EUR "Klein aber fein". So könnte man "vegane Tapas" von Gonzalo Baró wohl am besten zusammenfassen. Das Kochbuch hält genau, was es verspricht. Gonzalo präsentiert insgesamt über 30 verschiedene kalte und warme vegane Tapas-Rezepte. Diese reichen von Klassikern wie geröstetem Gemüse und Edamame über das spanische Kartoffelomelett bis hin zu veganer Chorizo in Cidre oder Shiitake-Kroketten. Die Rezepte sind nicht nur abwechselungsreich und kreativ, sondern auch sehr ansprechend in Szene gesetzt. Mengenangaben und Rezeptanleitung sind gut und klar verständlich gehalten, sodass beim Einkauf und Nachkochen keine Missverständnisse auftreten. Fazit: Wer auf vegane Tapas steht und für den nächsten Tapas-Abend noch ein paar Inspirationen benötigt, sollte sich das Buch von Gonzalo Baró unbedingt einmal näher anschauen! Bei einem Preis von knapp 5 Euro kann man fast nichts falsch machen! Titel: Vegan kann jeder Autor: Nadine Horn & Jörg Mayer Verlag: NeunZehn Verlag Seiten: 224 Preis: 19,95 EUR Den aufmerksamen Lesern des Blogs wird das Buch vielleicht bekannt vorkommen. Das liegt nicht nur daran, dass Nadine und Jörg den Blog "eat-this" betreiben, den ich hier auch häufiger mal erwähne, sondern vor allem daran, dass ich das Buch vor ein paar Wochen mit auf die Liste meiner besten veganen Kochbücher 2014  gepackt habe. Das möchte ich an dieser Stelle noch einmal betonen und das Buch dabei ein wenig ausführlicher vorstellen. In "vegan kann jeder" stellen die beiden insgesamt mehr als 100  vegane Rezepte vor. Dabei ist alles von Frühstück, Snacks, Brot & Gebäck, Hauptgerichten, dem schnellen Mittagessen, Dips, Party-Snacks und Süßes dabei. Der Name des Buchs ist dabei jederzeit Programm, sodass keine Scheu beim Nachkochen oder Backen aufkommt. Einige der Rezepte kommen mit Tofu und Co. daher, der Schwerpunkt liegt aber ganz klar auf frischen Zutaten. Darüber hinaus sind die Gerichte abwechslungsreich und aus verschiedensten internationalen Küchen zusammengesetzt. So ist stets für Abwechslung gesorgt und auch beim fünften Durchblättern findet ihr bestimmt noch mal etwas "Neues", auf das ihr genau in diesem Moment Lust habt. Wer den Blog von Nadine und Jörg kennt, der weiß, dass das Buch gar nicht "nicht schön" aufgemacht sein kann. Und genau das ist auch der Fall. Von vorne bis hinten ein ansprechendes Design und tolle, einfache nicht überlandende Bilder, die zur Nachahmung einladen. Fazit: Ich werde dann gleich mal in der Küche verschwinden und das ein oder andere Rezept nachkochen! Wer mit dem Gedanken spielt demnächst ein neues (veganes) Kochbuch anzuschaffen, sollte mit "vegan kann jeder" von Nadine und Jörg anfangen! Punkt! Titel:  kick it vegan! Autor: Ilja Lauber Verlag: NeunZehn Verlag Seiten: 352 Preis: 19,95 EUR Ilja ernährt sich seit ihrem 17. Lebensjahr vegan, betreibt regelmäßig Kampfsport, Kraftsport und Tanzen. Dies lässt schon einmal erste Rückschlüsse auf den Titel ihres ersten Buchs mit den Namen "Kick it vegan!". Darin stellt sie vier Dinge vor, die für ihr Leben einen besonderen Stellenwert bieten und für eine gesunde Ernährung (mit Schwerpunkt für Sportler) ebenfalls wichtig sein sollten: Vegan, Essen, Kochen und Sport. Entsprechend dieser Themen ist auch das Buch gestaltet. Den ersten Teil machen somit Grundlagen zur veganen Ernährung, zu verschiedenen Sportarten, Kochen und Dingen wir Nährstoffe, Fette, Kalorien etc. aus. Alles sehr verständlich und gut lesbar geschrieben, leider ohne Quellenangaben oder weiterführende Hinweise. Im zweiten großen Kapitel mit dem Namen "Masterplan" geht es konkret darum, wie jeder für sich selber mögliche Zielvorstellungen und den dazugehörigen Weg definieren und erfolgreich meistern kann. Konkret zeigt Ilja zum Beispiel verschiedene Essenspläne für unterschiedliche Kalorienbedarfe. Den Großteil des Buches macht aber der Rezeptteil aus. Dort wird eine riesige Auswahl veganer Rezepte aus den Bereichen Basis, Suppen & Salate, Hauptgerichten, Snacks und Desserts präsentiert. Man merk Ilja bereits beim ersten Durchblättern sofort ihre Begeisterung und Liebe fürs Kochen an. Neben vielen abwechslungsreichen Gerichten findet man auch immer wieder Tipps und Erläuterungen zu den Rezepten. Die Rezeptanleitungen sind ausführlich und gut verständlich verfasst. Ein Teil der Rezepte ist bebildert und ansprechend in Szene gesetzt. Fazit: Wer auf der Suche nach einer großen Auswahl veganer Rezepte ist, sollte auf jeden Fall einmal in "Kick it vegan!" hineinschauen. Wer zusätzlich noch regelmäßig Sport treibt bzw. es vorhat, sollte hier sowieso zuschlagen! Titel: Vegane Kuchen-Träume werden wahr Autor: Isa Chandra Moksowitz + Terry Hope Romero Verlag: NeunZehn Verlag Seiten: 226 Preis: 11,95 EUR Isa Chandra Moskowitz und Terry Hope Romero waren beim letzten Mal schon mit einem Buch vertreten. Mit ihren veganen Backkünsten haben sie mittlerweile nicht nur mehrere vegane Backbücher veröffentlicht, sondern sind bzw. waren auch auf Youtube aktiv und eröffnen gerade ein veganes Restaurant. Das mittlerweile in der deutschen Fassung erhältliche "vegane Kuchen-Träume werden wahr" ist ein bunter Streifzug durch vegane Kuchen- und Tortenrezepte. Seien es Grundrezepte zu Kuchenböden, Kuchen mit Fruchtfüllung, Schokoladenkuchen oder aber saisonal passende Kuchen. Bei über 75 Rezepten sollte sich hier für jeden Geschmack etwas finden lassen. Neben den Rezepten selber, gibt es ein ausführliches Vorwort mit Tipps und Tricks zum Backen von veganen Kuchen und den benötigen Küchenutensilien. Die meisten Rezepte sind bebildert und ansprechend in Szene gesetzt. Die Übersetzung aus dem Englischen ist gelungen und sowohl die Rezeptanleitungen als auch die weiterführenden Tipps lesen sich gut. Leider sind bei den Mengenangaben die "amerikanischen" Cups über geblieben. Hier sollte man beim Nachbacken also entsprechend ein wenig aufpassen. Fazit: Wer auf der Suche nach veganen Kuchenrezepte ist, sollte sich "vegane Kuchen-Träume werden wahr" unbedingt einmal näher anschauen! Titel: InterEssen Autor: T. Colin Campbell Verlag: Verlag Systemische Medizin Seiten: 336 Preis: 29,80 EUR Mit "The China Study" ist T. Collin Campbell weltweit bekannt geworden. Vor Kurzem ist ein weiteres seiner Bücher in der deutschen Übersetzung erschienen. Darin widmet sich der mittlerweile emeritierte Professor vor allem dem Zusammenhang zwischen Ernährungswissenschaft und ökonomischen Gesichtspunkten. So widmen sich große Teile des Buchs Themen der Ernährung, der Genetik, der westlichen Medizin aber auch Themen rund um Profitmaximierung und industrielle Ausbeutung. Zusätzlich wird im ersten Teil des Buchs auf aktuelle Entwicklungen und auf Kritiken zu "The China Study" eingegangen. Wie auch schon dort werden die Themen sehr ausführlich und detailliert besprochen. Darüber hinaus gibt es einen großen Anhang mit Quellen und weiterführender Literatur. Fazit: Wer sich gerne und vor allem ausführlich mit den sehr vielschichtigen Beziehungen zwischen Ökonomie, Medizin und gesunder Ernährung auseinandersetzen möchte, dem ist InterEssen von T. Colin Campbell ans Herz gelegt. Titel: Kekskunst zum Selbermachen Autor: Nadja Bruhn Verlag: Kosmos Seiten: 144 Preis: 14,99 EUR Ausnahmsweise kein veganes oder typisches Koch- und Backbuch, die ich hier sonst in der Regel rezensiere. Nadja Bruhn ist Deutschlands erste Keksdesignerin und führt in Hamburg unter anderem die Keksmanufaktur "Henk und Henri". In 'kekskunst' zeigt sie mit einer Mischung aus Grundrezepten- und -techniken wie man aus einem einfachen Keks ein Kunstwerk zaubert. Das Buch teilt sich dabei in verschiedene Kapitel ein, die unterschiedliche Schwerpunkte wie zum Beispiel Kekse zu bestimmen Anlässen und Jahreszeiten, Kekskunst für den Alltag oder auf Kekskunst auf Reisen legen. Fast alle Rezepte kommen mit den gleichen Grundzutaten aus und unterscheiden sich vor allem in Form und der finalen Verzierung. Dabei sind die Rezeptanleitungen klar verständlich und auch die Zutatenlisten machen deutlich, was (unter anderem an Zubehör) benötigt wird. Alle Rezepte sind sehr ansprechend in Szene gesetzt. Bei vielen der Keksvarianten staunt man doch, was sich aus so alles aus wenigen Zutaten machen lässt. Ich hatte das Vergnügen beim diesjährigen FoodBlog Award in Berlin den ein oder anderen Keks von Nadja zu bestaunen und muss sagen, dass die Kekse ja schon fast zu schade zum Essen sind. Fazit: Wer zu Hause selber kreative, abwechslungsreiche und vor allem schön anzuschauende Kekse backen möchte, sollte sich 'kekskunst' von Nadja Bruhn unbedingt einmal näher anschauen. Auch als Geschenk natürlich eine ganz tolle Möglichkeit. Titel: The Lotus and the Artichoke - Mexico! Autor: Justin P. Moore Verlag: Ventil Verlag Seiten: 128 Preis: 14,00 EUR Justin P. Moore hat sich in den vergangenen Monaten und Jahren nicht nur mit seinem ersten veganen Kochbuch "The Lotus and the Artichoke " einen Namen gemacht, sondern vor allem auch durch seine vielen Live-Kochshows und Auftritte mit anderen Köchen. In seinem neuen Buch "The Lotus and the Artichoke - Mexiko" knüpft er quasi nahtlos an den Vorgänger an. Einziger Unterschied ist, dass hier nun "ausschließlich" Rezepte aus bzw. mit mexikanischem Ursprung enthalten sind. In diesem Zusammenhang war Justin knapp drei Monate in Mexiko und hat sich dort intensiv mit der mexikanischen Küche auseinandergesetzt. So haben es über 60 Rezepte von Salat und Suppen, über typische Tacos, Burritos bis hin zu Desserts und Süßspeisen in das Buch geschafft. Alle Rezepte sind wieder gut und ausführlich beschrieben und im gleichen Stil und 'Charme' des ersten Buches aufgemacht und fotografiert worden. Bei der Übersetzung der englischen Mengenangaben wurde zwar die "Maßeinheit Tasse" übernommen aber praktischerweise auch eine Gewichtsangabe hinzugefügt. Hier könnten sich einige Verlage mal eine Scheibe von abschneiden! Ansonsten sind die Rezepte sehr abwechselungsreich, voll mit verschiedensten frischen Gemüsesorten und natürlich vielen Gewürzen, Salsa und Soßen. Neben vielen Klassikern der mexikanischen Küche, die auch in Deutschland bekannt und teilweise verbreitet sind, findet man natürlich auch viele "neue" spannende und typisch mexikanische Gerichte. Fazit: Für alle Justin P. Moore und "The Lotus and the Artichoke" Fans natürlich ein absoluter Pflichtkauf. Wer gerne mexikanisch isst, sollte auf jeden Fall einen Blick in "The Lotus and the Artichoke - Mexiko" werfen. Titel: Tender | Gemüse Autor: Nigel Slater Verlag: Dumont Seiten: 624 Preis: 39,95 EUR Fast alle Bücher, die ich bisher hier im Blog vorgestellt habe, waren rein vegetarisch oder vegan. Nur ganz selten kommt es vor, dass ich ein Buch hier überhaupt vorstelle, was nicht in irgendeiner Form damit zu tun hat. Wie immer bestätigen Ausnahmen ja die Regel und bei "Gemüse" von Nigel Slater mache ich so eine Ausnahme mehr als gerne. In "Tender | Gemüse" hat Nigel Slater seine Leidenschaft und Kreativität rund um frisches Gemüse eine Plattform gegeben. Das Buch ist deutlich mehr als ein reines Kochbuch, auch wenn es über 400 Rezepte enthält. Fast schon akribisch und stellenweise sehr detailliert geht Nigel Slater auf Eigenschaften, Details, Wissenswertes und vieles mehr zu verschiedenen Gemüsesorten ein. So erfährt man nicht nur, was zum Beispiel gut zur Pastinake passt, sondern auch wie viele Sorten Brokkoli es gibt, warum Grünkohl und Zitrone gut zusammenpassen oder aber warum Minze und Lauch eine tolle Kombination abgeben. Nigel Slater kommt dabei immer wieder auf seine eigenen Erfahrungen und seinen Garten zurück. Stellenweise (un-)freiwillig komisch und immer unterhaltsam. Ein Großteil der Rezepte ist "natürlich" mit Fisch, Fleisch und Co. jedoch in der Regel mit vielen verschiedenen, frischen Sorten Gemüse. Ein Teil der Rezepte ist bebildert, der Schwerpunkt liegt aber immer auf dem jeweils thematisierten Gemüse. Fazit: Wer in Koch- und Backbüchern auch gerne liest und sich in erste Linie inspirieren lassen will, der sollte sich "Tender | Gemüse" von Nigel Slater auf keinen Fall entgehen lassen. Wer auf der Suche nach einem vegan /­­ vegetarischen Kochbuch mit vielen regional oder saisonalen Gerichten ist, der sollte sich vielleicht doch anderweitig umschauen. Titel: Vegetarisch mit Leidenschaft Autor: Andi Schweiger Verlag: Zabert Sandmann Verlag Seiten: 256 Preis: 24,95 EUR Bis vor einem knappen halben Jahr hätte ich bei dem Namen Andi Schweiger wohl nur mit dem Kopf geschüttelt und keine Ahnung gehabt, wer das ist. Da es beim Food Blog Award Finale in Berlin jedoch unter anderem einen Kochkurs bei eben diesem Andi Schweiger zu gewinnen gab, bin ich nun mittlerweile also auch im Bilde. In "vegetarisch mit Leidenschaft" präsentiert Andi eine bunte Auswahl saisonaler vegetarischer Speisen. Laut eigener Aussage war das Entwickeln der Rezepte für dieses Buch für ihn ein großes "Aha-Erlebnis". Erst durch das Schreiben und Kochen der Gerichte ist ihm der volle Reichtum der Gemüseküche klar geworden. Das Buch gliedert sich nach den vier Jahreszeiten und präsentiert so eine große Auswahl saisonaler und regionaler Rezepte mit dem Schwerpunkt frisches Gemüse und dessen Zubereitung. Neben einigen Klassikern der vegetarischen Küche findet sich viele kreative und sehr abwechslungsreiche Gerichte, die sofort Lust machen sich selbst an den Herd zu stellen. Ein Großteil der Rezepte ist sehr ansprechend in Szene gesetzt. Die Zutatenlisten und Anleitungen sind ausführlich und an vielen Stellen im Buch gibt es nützliche Tipps. Viele der Rezepte sind mit Milch, Eiern und Co. zubereitet, lassen sich an vielen Stellen, aber ohne größere Probleme auch rein vegan kochen. In einigen Rezepten werden recht spezielle Zutaten benötigt, sodass an der ein oder Stelle etwas Kreativität gefordert sein kann. Fazit: Wer auf der Suche nach einem umfangreichen, vegetarischem Kochbuch ist, dass einen kreativen Eindruck der "Gemüseküche" vermittelt, der sollte sich "vegetarisch mit Leidenschaft" auf jeden Fall einmal näher anschauen! Titel: Eat to Live Autor: Dr. Joel Furhmann Verlag: Unimedica Seiten: 432 Preis: 24,80 EUR Mit "Eat to live - Das wirkungsvolle nährstoffreiche Programm für schnelles und nachhaltiges Abnehmen" von Dr. Joel Furhmann ist ein weiteres sehr ausführliches Buch erschienen, das sich mit der "richtigen" Ernährung befasst. Ähnlich wie in InterEssen oder vergleichbaren Werken wird unter amderen ausführlich auf die aktuelle Nahrungsmittelversorgung bzw. Essensgewohnheiten in vielen westlichen Ländern eingegangen. An konkreten Beispielen werden unzählige Fakten aus Medizin und Ernährungswissenschaft präsentiert. Unter anderem finden sich so im Buch auch mehrere Kapitel und Unterkapitel, die sich mit den Problemen tierischer Proteine und dessen Folgen auseinandersetzen. Nach den vielen Grundlagen und Hintergründen schließt das Buch mit dem sogenannten "Eat to Live Plan" in dem der Leser innerhalb von sechs Wochen die wissenschaftlichen Ergebnisse und Erkenntnisse konkret umgesetzt sollen kann. Zum Schluss schließt sich eine Auswahl von Rezepten an, die sich gut mit dem vorher vorgestellten Ernährungsplan kombinieren lassen sollen. Das Buch ist ausführlich und detailliert verfasst. Neben vielen Hintergrundinformationen werden auch ausreichend Verweise, Quellen und weiterführende Literatur empfohlen, sodass man sich jederzeit tiefer und eingehender mit der Materie befassen kann. Das, dass Buch ein wenig auf der Diät/­­Abnehmen-Schiene fährt, finde ich persönlich schade, denn das wäre überhaupt nicht nötig gewesen. Auch der Sechs-Wochen-Plan mag eine Motivation darstellen, nur sollte es eben nicht bei den sechs Wochen bleiben. Die Rezepte sind einfach gehalten und vor allem mit frischem Obst und Gemüse zubereitet. Fazit: Wer sich bereits ausführlich mit dem Thema gesunde Ernährung auseinandergesetzt hat, wird in "Eat to Live" nicht viel Neues lernen können. Für alle anderen, die sich gerne einmal ausführlich mit dem Thema beschäftigen möchte, sollten unbedingt einen Blick in das Buch werfen. Titel: Vegan international Autor: Gabriele Lendle Verlag: Trias Verlag Seiten: 168 Preis: 19,99 EUR Zwei Bücher von Gabriele Lenlde habe ich mittlerweile schon rezensiert. Mit "vegan international" ist vor einigen Monaten nun bereits ihr viertes Kochbuch erschienen. In diesem Buch dreht sich diesmal alles um vegane Rezepte aus aller Welt. Entsprechend gliedert sich das Buch in verschiedene Länder bzw. Regionen, zu denen entsprechende Rezepte vorgestellt werden. Schwerpunkt sind neben einigen europäischen Rezepten vor allem asiatische Gerichte und Spezialitäten. So findet man zum Beispiel neben einem arabischen Rote-Bete-Granatapfel Salat, ein Libanesisches Fladenbrot, Kimchi, eine japanische Miso-Suppe oder ein indonesisches Mie Goreng. Ein Teil der Rezepte wird mit Seitan oder auch Lupinen zubereitet, sodass auch Freunde der veganen "Ersatzprodukte" das ein oder andere interessante Rezept entdecken sollten. Die Zubereitungsschritte und Erläuterungen zu den Rezepten sind knapp aber gut verständlich formuliert. Bei der Aufmachung bleibt Gabriele Lendle ihren vorherigen Büchern treu. Leider ist nur ein (kleiner) Teil der Rezepte bebildert. Gerade bei Gerichten, die in Europa eher unbekannt sind, hilft ein Bild oft, um sich zumindest einen ersten guten Eindruck zu verschaffen, was einen erwartet. Fazit: Wer Lust auf abwechslungsreiche, internationale vegane Küche hat, sollte unbedingt einen Blick in "vegan international" von Gabriele Lendle werfen. Titel: Vegan X-mas Autor: Stina Spielberger Verlag: Edition Fackelträger Seiten: 144 Preis: 19,95 EUR Ich weiß, dass ich ein klein wenig spät dran bin für Weihnachtsgeschenke und vor allem für weihnachtliche Bücher. Dabei hätte "vegan X-mas - Vegane Plätzchen für die Winter & Weihnachtszeit" von Stina definitiv unter den veganen Weihnachtsbaum gehört. Da Kekse und Gebäck ja auch jetzt im kalten Januar noch hervorragend passen, solltet ihr euch das Ganze vielleicht doch noch mal genauer anschauen.  In ihrem zweiten veganen Backbuch präsentiert Stina wieder eine große Auswahl süßer Versuchungen. Wie immer rein pflanzlich, schön anzuschauen und zum Nachbacken einladend. Im Buch findet man eine große Auswahl veganer Klassiker aus der Weihnachtszeit wie zum Beispiel Stollen, Linzer Plätzchen, Spekulatius, Florentiner oder aber Vanillekipferl.  Die Rezeptanleitungen sind ausführlich und auch die Mengenangaben passen. Einen Großteil der Zutaten findet ihr in den gängigen Supermärkten, sodass dem Nachbacken nichts mehr im Wege stehen sollte. Fazit: Wer auf der Suche nach veganen Keks- und Weihnachtsrezepten sein sollte, kommt nicht an "vegan X-mas" vorbei. Jetzt schon mal auf die Wunschliste für das kommende Weihnachten schreiben! Alle Links sind Afiliate-Links. Bei dem Kauf über diesen Link unterstützt ihr "The Vegetarian Diaries".

veganes vietnamesisches Essen im Chay Village - Berlin-Schöneberg

10. Dezember 2014 The Vegetarian Diaries 

veganes vietnamesisches Essen im Chay Village - Berlin-Schönebergvegane und vegetarische asiatische Küche im Chay Village Unser Urlaub in der Hauptstadt liegt nun auch schon ein wenig zurück und die ein oder andere vegane Essensempfehlung steht noch immer aus. Eine Übersicht zu allen bisher erschienene Veggie-Guides Berlin findet ihr oben in der Menüleiste.  Heute widmen wir uns dem vegan /­­ vegetarisch asiatischen Essen im Chay Village. Wichtig: Es gibt zwei Chay Village Filialen in Berlin. Eine in Schöneberg und die andere in Friedrichshain. Wir haben beide besucht und leider unterscheiden sich beide doch sehr stark voneinander. Falls ihr überlegt dort essen zu gehen, würde ich euch definitiv zu der in Schöneberg raten! Nach dem wir es endlich mal geschafft haben das Tempelhofer Feld fußläufig zu erkunden, hat sich der Besuch im Osten Berlins angeboten. Neben den vielen veganen Fast-Food Varianten in Berlin, bietet ein asiatisches Essen immer eine willkommen Abwechslung. So war der Besuch im Chay Village, welches sich auf die vietnamesische Küche spezialisiert hat, eine willkommene Gelegenheit. Auf der Karte finden sich quasi alle Klassiker, die man hier in Deutschland typischerweise kennt und schätzen gelernt hat. Das Chay Village ist rein vegetarisch, ein Großteil der Speisen ist vegan beziehungsweise kann als vegan bestellt werden. So gab es für uns als Vorspeise eine Chay Village Goi Cuon, also eine Sommerrolle mit mariniertem Tofu, Salat und Kräutern. Dazu gibt es nach Wahl einen Soja- oder Erdnussdip. Für mich gab es einen Weißkohl-Karotten Salat mit Tofustreifen, Erdnüssen und frischen Kräutern. Beides ziemlich lecker, vor allem der Salat in Kombination mit dem Soja-Dressing hat voll und ganz überzeugen können! Als Hauptspeise haben wir uns für die Pho-Suppe mit Ingwer, Tofu, dicken Reisbandnudeln, Sojaschnetzeln, Pilzen und Kräutern und das Bun Xa mit Reisbandnudeln, Salaten der Saison, vietnamesischen Kräutern, Zitronengras, Chili, Erdnüssen, Porree und gegrilltem Tofu und Seitan entschieden. Gerade Letzteres war ein absolutes Highlight der Woche in Berlin. Der Seitan war nicht nur gut angebraten, sondern auch verdammt lecker abgeschmeckt und in Kombination mit dem Gemüse und den Reisbandnudeln ein Traum. Die Pho-Suppe war geschmacklich gut, wie so häufig ist der Tofu aber nicht nur in Dezimeter große Stücke geschnitten, sondern auch vollkommen geschmackslos gewesen. Wie oben schon erwähnt haben wir ein paar Tage später auch die zweite Filiale in Friedrichshain besucht. Ich habe dort zum Beispiel den gleichen Vorspeisen-Salat gegessen, der deutlich schlechter geschmeckt hat. Auch die anderen Gerichte dort konnten leider überhaupt nicht überzeugen! Adresse: Eisenacher Straße 40 12629 Berlin Öffnungszeiten: täglich Preise: Vorspeise + Hauptgericht und Getränk für ~ 10 bis 15 EUR Typ: vegetarisch, vieles vegan

Vegan in Barcelona - die besten Locations

18. November 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan in Barcelona - die besten LocationsBarcelona ist meine absolute Lieblingsstadt. Sie ist aber nicht nur wunderschön, sondern bietet für Veganer eine ganze Menge toller Locations. Die wichtigsten möchte ich euch heute vorstellen. Die Highlights Zwei von vier Restaurants, die mich am meisten begeistern, liegen witzigerweise nur einen Steinwurf voneinander entfernt im Viertel Gotico: Rasoterra und Pili Pile, letzteres hat gerade erst geöffnet. Das Rasoterra ist ein vegetarisch-veganes Restaurant, das viele klar deklarierte Optionen anbietet. Das Restaurantambiente ist wunderschön, stylish und doch gemütlich. Für Barcelona typisch, gibt es eine tolle Auswahl an Tapas, also Portionen, die nicht für den hohlen Zahn sind, aber auch nicht für einen vollen Magen sorgen, so 2-3 davon schafft man. Dazu gibt es einige wechselnde Hauptgerichte, eine tolle Weinauswahl, und die Zutaten sind größtenteils bio, vieles aus dem Restaurant-eigenen Anbau. Außerdem sind die Betreiber Slow Food-Fans. Wir waren zwei mal dort essen und waren komplett begeistert, alles war wunderschön angerichtet und schmeckte grandios. Probiert bitte die Oliventrüffel zum Nachtisch. Dazu einen katalonischen Rosé-Wein. Wer nun Angst hat, sehr tief in die Tasche greifen zu müssen, den kann ich beruhigen: Wir haben zu zweit inkl. 4 Gläsern Wein so 45 Euro ausgegeben, und das war es mehr als wert. Absolute Empfehlung, don’t miss! Hier geht es zur Happy Cow-Bewertung mit Öffnungszeiten und Adresse etc. Das Pili Pile ist ganz neu und für mich das zweite Highlight. Der vielleicht am coolsten eingerichtete komplett vegane Laden, den ich kenne, ganz viel 60s-80s-Möbel. Dazu wahnsinnig nette Betreiberin und Köchin und gute Preise. Schwerpunkt sind Sandwiches, aber die haben es in sich. Man kann entweder nur ein Sandwich nehmen (dabei noch die Brotsorte wählen) oder sich noch ein Side Dish dazu nehmen, z.B. leckere Kartoffelecken, oder noch besser, weil genial: Der russische Salat. Dazu gibt es eine super Auswahl an Tapas wie die herrlichen Shitake-Pilze am Spieß. Die Tapas sind großartig angerichtet, und für 3-4 Euro jeweils mehr als fair bepreist. Ein Sandwich inkl. Beilage kostet 7,90 Euro. Bitte, bitte, unbedingt hingehen! Hier findet ihr das Pili Pile. Ein drittes Highlight bietet Barcelona vor allem allen, die Rohkost lieben. Das Café Blueproject ist ein richtig nett eingerichter Laden, der fast komplett auf Rohkost setzt, außerdem bio ist und das meiste gibt es auch “in vegan”. Hier kostet ein 3-Gänge-Menü 17 Euro, aber das hat es in sich. Super-super-lecker, vor allem die Desserts waren grandios! Rohkost-Fans also unbedingt hin, abends hat es allerdings leider geschlossen. Der Wein ist übrigens auch gut dort und nicht teuer. Kurz vor Ende meines Besuches haben wir dann noch eine ganz neue Location gefunden, und auch die gehört zu den absoluten kulinarischen Highlights Barcelonas. Das Flax & Kale liegt im Trendbezirk El Raval, und hat erst vor einigen Wochen eröffnet. Von außen ist nur zu erkennen, dass der Laden ziemlich groß ist, das gastronomische Konzept aber bleibt zunächst mal unklar. Gut dass wir eingetreten sind, denn Flax & Kale bietet ein ungewöhnliches Konzept, das auf den 4 Säulen “roh”, “glutenfrei”, “vegan” und “Fisch”. Somit bietet der riesige, hochprofessionelle und stylishe Laden zwar nicht 100% vegane Küche, aber schätzungsweise mindestens die Hälfte der Gerichte kommen in Frage, und das sind eine Menge. Die Qualität der Speisen ist auf ganz hohem Niveau, wir waren absolut begeistert. Später abends sollte man unbedingt einen Tisch reservieren, denn der Laden wird trotz seiner Größe (schon mal mit dem Aufzug zur Toilette gefahren?) richtig voll. Das Fax & Kale richtet sich an die sogenannten Flexitarier, also Menschen, die sich hauptsächlich vegan oder vegetarisch ernähren, aber gelegentliche Ausnahmen machen. Und mit diesem Konzept hat man offenbar den Nerv der Zeit getroffen. Eine Besonderheit ist außerdem das Smoothie-Angebot im Flax & Kale, das riesig und kreativ ist. Wer mag, kann sich auch einfach im Eingangsbereich des Ladens einen Smoothie aus den Kühltheken nehmen, z.B. einen “Vegan Vampire”. Die Preise sind hier wenig überraschend auch etwas höher, aber für einen besonderen Abend völlig in Ordnung. Diese vier Läden sind für mich die kulinarischen Highlights in Barcelona, weil sie etwas Besonderes bieten, während die vegane Gastronomie hier - ähnlich wie in Berlin - eher von Fast Food geprägt ist. Auch das muss nicht immer schlecht sein, aber es ist eben nicht so außergewöhnlich. Die soliden Läden Eine ganze Reihe von Läden, die zumeist komplett vegan sind, findet man vor allem in Gotico und El Raval. Sehr bekannt ist das Juicy Jones, das knallbunt angestrichen ist. Hier bekommt ihr ein Menü, bestehend aus 3 Gängen, für 9,50 Euro. Das Essen ist hier okay, aber auch nicht grandios. Dazu gibt es eine Riesenauswahl an Smoothies jeglicher Art. Ähnlich gut essen, aber sogar noch etwas günstiger kann man im Veggie Garden in El Raval, für 7, 50 Euro bekommt man sogar noch einen Wein oder Wasser dazu. Neben dem Menü gibt es eine richtig große Auswahl an weiteren Gerichten. Beliebt ist hier ein indisches Thali. Eine weitere gute Anlaufstelle ist der kleine 100% vegane Laden Gopal am interessanten Plaza George Orwell. Hier bekommt ihr Burger und Sandwiches und einiges Süßes zum schmalen Taler. Meine Empfehlung: Bocata Chorizo und anschließend einen Schoko-Donut. Unschlagbar gut. Quasi nebenan findet ihr das Vegetalia, ein vegetarisches Restaurant mit recht wenigen veganen Optionen, die nicht sonderlich interessant klangen. In Born findet ihr die Cat Bar, die von einem Engländer betrieben wird und Burger und Crafted Beer bietet. Die Getränke sind leider etwas überteuert, das Essen ist okay, aber auch nicht mehr. Finde ich eher überbewertet, aber kann man mal machen. Ganz nett ist auch das Santoni-Café, das eine Menge veganer Angebote hat, Sandwiches, Pizza, aber auch vegane Schoko-Croissants. Hier kann man auf jeden Fall auch frühstücken. Wer hungrig vom Strand heimgeht, kann in der Bar Celoneta in Barceloneta mal vorbei schauen, denn hier gibt es ein klar deklariertes veganes Angebot, wie zumeist Burger. Die haben uns aber nicht umgehauen, ist eher was für den Notfall. Im Santa Piadina bekommt ihr vegane Piadinas, sehr lecker. Wer zwischendurch mal asiatisch essen möchte, bitte unbedingt das sensationell leckere Essen von Ramen ausprobieren, hier versteht man auch englisch, wie aber eigentlich überall. Ein Geheimtipp ist das Monopol in Poblenou, dass einen netten kleinen Hinterhof-Biergarten hat. Hier ist sehr vieles bio und lokal, und die supernetten Betreiber erzählen euch gerne was vegan ist, oder vegan gemacht werden kann, z.B. Pizza, Hummus, Suppen, Burger, Tomatenbrot und vieles mehr. Es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Bistros und Restaurants mit veganem Angebot, aber die haben uns nicht so wirklich überzeugt, oder wir haben sie noch nicht getestet. Eine Happy Cow-Suche wirft eine große Liste aus, aber wenn ihr weniger als 2 Wochen hier seid, reichen die Tipps oben ganz sicher aus. In konventionellen Restaurants und Tapas Bars empfiehlt es sich, etwas spanisch zu können. Typisch katalonische Speisen sind eher fleischlastig, aber Hummus und Oliven oder auch Tomatenbrot bekommt man fast überall. Gegessen wird in Barcelona sehr spät, so manches Restaurant hat zwischen 16.30 Uhr und 20.30 Uhr “Mittagspause”. Einkaufen Auf den Wochenmärkten fand ich das Angebot qualitativ recht schlecht, aber in den Bioläden Veritas gibt es für ziemlich viel Geld ziemlich gute Lebensmittel. Von denen gibt es eine Menge in Barcelona, sind die modernsten Bioläden der katalonischen Hauptstadt. Zudem gibt es die Veganoteca in El Raval und das Ecocentre in Eixample mit gutem veganen Lebensmittelangebot. Im Ecocentre findet ihr einen Kühlschrank mit super aussehenden veganen Torten, Cupcakes und mehr Süßkram. Die Bäckerei Barcelonareykjavik hat einiges an veganen Backwaren im Angebot, die Eisdiele La Mia Gelateria veganes Eis. Sehenswertes Die Atmosphäre in der Altstadt, der Ciuatat Vella ist besonders abends einzigartig schön. La Ribera (oder auch Born genannt), Gotico und El Raval bilden die Altstadt. El Raval war vor wenigen Jahren noch ziemlich berüchtigt, aber ist inzwischen zum Szeneviertel geworden. Auch sehr schön ist Barceloneta mit seinen engen Gassen, und unbedingt sollte man sich den Teil von Gracia anschauen, der nördlich an Eixample anschließt, mit den tollen Plätzen und vielen kleinen Läden. Ausflüge wert sind der Montjuic, der Park Guell und die Aussicht vom Tibidabo aus. Natürlich sind noch viel mehr Orte total schön, aber für einen Kurztripp reicht das völlig aus. Man kann fast alles zu Fuß erreichen, ansonsten 3-5 Stationen mit der U-Bahn fahren. Die Touristenhighlights zähle ich hier gar nicht erst auf, da ihr sicher einen Reiseführer dabei habt. Wer es etwas beschaulicher mag, sollte mal Sarria und Sant Andreu mit aufsuchen, ehemalige Dörfer, die irgendwann eingemeindet wurden, aber noch einiges vom dörflichen Charakter bewahrt haben. Bars & Cafés Auch die Unmenge an tollen Bars und Cafés hier aufzuzählen, wäre müßig, es gibt einfach zu viele. Besonders gerne waren wir immer wieder im Oviso, wo es drinnen und draußen super nett ist, am George Orwell Platz gegenüber vom Gopal (s. oben). Ein paar vegane Kleinigkeiten gibt es hier auch zu essen. Und regelmäßig zu Gast waren wir im Jale.O, wo man toll draußen sitzen und die Scharen an Skatern vom MACBA beobachten kann. Auch hier gibt es ein paar vegane Tapas. Schöne Bars sind zudem das B-Rita, das Dostrece (wo es eine extra vegane Karte gibt), die Bar Mingus mit diversen lokalen Crafted Beers, sowie das stylishe Café Cometa, wo es herrliches Tomatenbrot gibt. Es soll euch ja auch noch einiges zum selbst entdecken bleiben, aber ihr seht jetzt schon: In Barcelona vegan zu essen, ist kein Problem. Das Angebot an Locations mit veganem Essen ist hier groß und vielfältig, auch wenn die katalanische Küche an sich nicht so veganfreundlich ist. Ich habe alle Locations für euch in meinen Everplaces Collections für Barcelona (alle Plätze) und Barcelona vegan (nur die Essenmöglichkeiten) eingetragen. Everplaces kann kostenlos genutzt werden in einer Web-Version und einer Smartphone-Version, die besonders eben unterwegs total praktisch ist. Mit der App halte ich seit langem alle meine Neuentdeckungen fest. Ihr könnt euch ein Everplaces-Konto anlegen, und meine Plätze einfach in euren eigenen Collections abspeichern, müsst sie also nicht bei euch erst neu anlegen.   Diesen Artikel hatte ich ich in geänderter Form schon auf www.sogehtvegan.de veröffentlicht. 


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