Hart - vegetarische Rezepte

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Penne mit cremiger Kürbismarinara & Antipasti

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Hart vegetarische Rezepte

Vegane Cig Köfte - Türkische Bulgur Bällchen

22. November 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Lust auf vegane Cig Köfte aus Bulgur? In der Türkei sind die Fleischbällchen Cig Köfte sehr bekannt, aber es geht auch vegan. Es müssen nicht immer ein Fleischersatzprodukt wie Soja oder Seitan sein. Veganfit hat sich für euch in die traditionelle vegane türkische Küche begeben und aus den tiefen der Hausmannskost ein fabelhaftes Rezept gegraben, das schon immer vegan war. Seid bereit, denn unsere Fellah Köfte aus Bulgur und Hartweizengrieß sind nicht nur simpel in der Zubereitung, sondern auch ein wahrer Gaumenschmauß. Als extra erfährst du hier obendrein, wie du jeder Tomatensoße den letzten Schliff geben kannst. Zutaten: Fu?r die veganen Cig Ko?fte Eine Erklärung für die verschiedenen Sorten Bulgur findest du weiter unten: - 3/­­4 Tasse Bulgur grob (pilavlik) - 1/­­2 Tasse Bulgur fein (ko?ftelik) - 1/­­2 Tasse Hartzweisengrieß (Irmik) - 2 2/­­3 Tassen heißes Wasser - 1 TL Kreuzku?mmel - 1 TL Salz - 1 Prise Pfeffer - 1 TL Minze, getrocknet - 1 TL Salc?a (tu?rkisches Tomaten- mark, alternativ normales) Fu?r die Soße - 1 große Dose Tomaten in Stu?cken (400g) - 1 Zwiebel fein gehackt - 1 EL Speiseo?l - 1/­­2 TL Kreuzku?mmel - 1 TL Oregano - 1 Schuss Essig - 1/­­2 Bund Petersilie - Salz, Pfeffer Zubereitung: Fu?r die veganen Cig Ko?fte - Alle trockenen Bestandteile in einer Schu?ssel vermengen. Wasser aufkochen. Salc?a in dem aufgekochten Wasser verru?hren und in die Schu?ssel geben. Vermengen und zugedeckt ziehen lassen. Am Ende des Artikels findest du eine kleine Warenkunde. - Nach 5 Minuten bildet sich eine Art Teig, der mit der Hand zu Bulgur Ba?llchen geformt werden kann. Diese zuna?chst beiseite stellen. Achtung: Der Bulgurbällchen Teig ist heiß. Gelegentliches Unterheben und das Stellen an einen ku?hleren und luftigeren Ort la?sst die Masse schneller abku?hlen. Die Ba?llchen sollten einen Durchmesser von ca. 4cm haben. Fu?r die Soße - Das O?l in einem Topf ausreichender Gro?ße oder einem Wok erhitzen und Zwiebeln darin goldbraun anbraten. - Die Tomaten hinzugeben und mit den Kreuzku?mmel und Oregano wu?rzen. Salzen und pfeffern, danach 10 Minuten ein- ko?cheln lassen, um Tomatengeschmack zu intensivieren. - Nachdem die Soße ein wenig eingeko?chelt ist, einen Schuss Essig hinzugeben, um alles den letzten Schliff zu geben. 3/­­4 der Petersilie und die Ko?fte vorsichtig unterheben und wieder auf Temparatur bringen. Lieber weniger ru?hren als ha?ufig. - Die Ko?fte in einen kleinen Schale mit dem Rest der Petersilie garniert servieren. Dazu passt ein frischer Salat. Bulgur: Kleine Warenkunde Man kann nicht alles wissen. Damit du dich nicht von Neuem abschrecken la?sst, erkla?ren wir kurz, um was es sich handelt, sollte mal etwas exotisches dabei. Dieses Gericht besteht hauptsa?chlich aus Bulgur. Dieser wird aus Hartzweizen gewonnen und ist Grundnahrungsmittel im vorderen Orient. Durch seine spezielle Vorbehandlung ist er nicht nur in wenigen Minuten zubereitet, sondern auch reicher an Na?hrstoffen als beispielsweise Reis. Bulgur ist auch Teil unserer Produkthighlights im September 2017. Es gibt viele verschiedene Mahlstufen. Wir beno?tigen genau zwei Sorten Bulgur. Pilavlik bedeutet dabei grob und ko?ftelik sehr fein gemahlen. Am besten und am gu?nstigsten bekommt ihr diese Zutaten in einem tu?rkischen Lebensmittelgescha?ft. Ein Besuch lohnt sich in jedem Falle und dabei ko?nnt ihr auch gleich noch ein Glas Salc?a mitnehmen. Dieses besondere tu?rkische Tomatenmark ist sehr fruchtig und hat einen besonderen Geschmack. Petersilie gibt es dort auch immer sehr gu?nstig. Schau auch bei dem Artikel über Produkte im türkischen Supermarkt vorbei. Den Trick Essig in die Tomatensoße zu geben, um diese abzurunden, hat einer unser veganfit-Coaches u?brigens aus der Tu?rkei mitgebracht. Ein alter Hausfrauenkniff für deine Bulgur Köfte. Probier es aus. Der Beitrag Vegane Cig Köfte - Türkische Bulgur Bällchen erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Die 11 besten Food-Fotografie Tipps

22. November 2017 Veganpassion 

Die 11 besten Food-Fotografie Tipps Der Winter kommt in schnellen Schritten und da krümelt man sich lieber in den eigenen vier Wänden. Fotografie ist so ein schönes Indoor-Projekt, uns lässt mich jeden Tag erneut das Leben bunter und aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Als ich diesen Blog 2010 begann, habe ich mich ins Fotografieren verliebt und seither vieles dazu gelernt. Zwei meiner Kochbücher habe ich fotografiert und ganz besonders freue ich mich mit Instagram ganz aktuelle Eindrücke meiner Kulinarik zu teilen. Wenn du dich bisher nicht an die Food-Fotografie herantraust, habe ich gedacht dieser bunte Herbst ist genau der richtige Moment ein paar meiner Tipps zu teilen. 1. Die Ausrüstung. Du findest dein Essen immer sehr lecker, aber auf dem Bild sieht es einfach nicht appetitlich aus? Ich zeige dir wie du mit nur 10 Tipps deine Food-Fotografie verbessern kannst. Dabei ist es nicht unbedingt wichtig, ob dein Bild mit einem Smartphone oder einer DLSR-Kamera (digital Single Lens Reflex) geschossen wurde. Beides macht sehr schöne Aufnahmen! Hier siehst du den direkten Vergleich der unbearbeiteten Bilder: Die Käseplatte einmal mit dem iPhone 7 und rechts mit der Spiegelreflex Kamera (Sony alpha 7ii) geschossen: 2. Iss bevor du dein Essen fotografierst. Denn wer hungrig fotografiert, kann sich nicht auf die Food-Fotografie konzentrieren. Außerdem Snacks du nicht die besten Teile weg ?. Ich habe immer etwas neben dem Setting stehen. Zusatz darf man allerdings auch nicht sein, ich habe festgestellt, dass ein leichter Appetit die schönsten Fotos zaubert. 3. Suche Inspiration. Jedes Bild ist individuell und die goldene Regel wie ein Bild genau aussehen "muss" gibt es nicht. Lass dich vom Internet inspirieren, Pinterest und Instagram sind wunderschönen Plattformen, um Ideen zu sammeln. 4. Treffe Vorbereitungen. Schneide alle Zutaten vor und bereite alles nötige vor, damit du mit dein Gericht ohne Umschweife ablichten kannst. Soßen und Nudeln ermatten schnell. Leichtes Grünzeug wie Kräuter und Salat sollten erst ganz zum Schluss angerichtet werden, damit sie ihre Frische nicht verlieren. Baue am besten deine gesamte Dekoration (Tischdecke, Geschirr, Besteck etc.) bereits im Vorhinein auf und schieße ein paar Probefotos. Wie wirkt der Hintergrund im Bild, wie wirken die Lichtverhältnisse, brauchst du mehr Licht? 5. Benutze Tageslicht. Baue dein Setting am Besten nahe eines Fensters auf. Morgens zwischen 8-11 und Nachmittags von 14-16 Uhr (im Sommer länger) ist das Außenlicht weich und natürlich und wirft keine harten Schatten. Benutze kein direktes Licht von vorne (durch künstliche Quellen wie Blitzlicht), sondern ein Fenster von der Seite, um deine Gerichte natürlich anstrahlen zu lassen. Belichte dabei dein Hauptmotiv, um das Auge zu führen und setze Highlights. 6. Spiele mit der Optik. Richte dein Essen hübsch an. Kräuter, Kerne, spirelliertes Gemüse, ein Bisschen Liebe, Sößchen und grob gekörntes Meersalz verzaubern eine einfache Kürbissuppe in etwas Besonderes. Verwende immer passende Deko zum Inhalt deiner Speisen. Das können Nussmuse, Gemüse und Obst, Kräuter und Gewürze sein. Je mehr schöne zusätzliche Komponenten du hast, umso spannender erscheint dein Bild. Überlade es aber nicht. Du merkst schon wann es deinem Auge entspricht. 7. Benutze schöne Requisiten. Eine ansprechende Optik bei Geschirr und Besteck oder einem Leinentuch unter dem Teller geben deinem Gericht eine realistische Form und dem Betrachter das Gefühl er könne gleich mit dem Löffel in die Pasta tauchen. Achte darauf, dass deine Requisiten thematisch zum Bild passen und dein Styling unterstützen. Für dieses Bild habe ich diese Requisiten verwendet: Holztablett, Brettchen, Brot, Messerchen, Schälchen, Salz und weitere. Schöne Tabakware findest du auf Flohmärkten, bei Oma (immer wieder eine Überraschung) oder bei kleinen Läden wie ELZ Bag, Ms Pompadour und Foodreich. 8. Front vs. Vogel- Perspektive. Gehe in jedem Fall etwas näher ran an dein Bild. Es macht Sinn etwas Puffer für eventuelle Bilddrehung und Ausschnitte einzukalkulieren, je schlechter allerdings deine Kamera ist, umso eher solltest du das Endformat fotografieren. Jeder Zoom verliert an Qualität. Probiere dabei aus, ob dein Bild mit der Vogelperspektive oder von vorne (45° Winkel) schöner aussieht. Außerdem kannst du dich mit der Drittelteilung vertraut machen. Wenn dein Hauptmotiv nicht genau in der Mitte ist, sondern im oberen/­­unteren oder rechten/­­linken Drittel deines Bildes. Es wirkt dadurch ausgeglichener und bekommt eine schöne Bildspannung. Probiere es aus! 9. Wähle das passende Format. Inzwischen lassen sich auch jpegs sehr gut mit Bildbearbeitungsprogrammen verbessern. Wenn du mit großen Formaten arbeiten möchtest, verlustfrei bearbeiten und eine druckfähige Qualität bekommen möchtest, erreichst du das am besten im RAW-Format. Schaue dafür in die Einstellungen deiner DSLR Kamera (im Smartphone nicht verfügbar). 10. Schärfe und Belichtungszeit (Verschlusszeit). Die Belichtung deiner Bilder kannst du an DSLR Kameras und auch dem Handy (Mit Apps wie ProCam) einstellen. Sie regelt nicht nur die Helligkeit des Bildes, sondern steuert auch wie scharf deine Aufnahme ist. Je länger du ein Motiv belichtest, umso eher läuft es Gefahr zu verschwimmen, dafür kann es aber besser ausgeleuchtet werden. Mit der Blende kannst du zudem steuern, wie sehr du den Hintergrund vom Fokus des Bildes abgrenzen möchtest. Für einen sehr weichen Hintergrund wähle eine kleine Blende, für ein gesamt scharfes Bild wähle eine große Blende. Da eine große Blende viel Licht benötigt, um alle Details stark abbilden zu können und eine kleine Blende nur wenig Licht benötigt, entsteht ein Spiel zwischen Verschlusszeit und Blende. 11. Hole mehr aus deinen Bildern mit einem Bildbearbeitungsprogramm. Bildbearbeitungsprogramme bringen zum Vorschein was die Kamera gegenüber dem Auge an Qualität schluckt. Hast du schonmal ein Gericht voller Leuchtkraft bewundert und warst dann eher enttäuscht wie es in der Kamera wirkt? Genau das kannst du nachbearbeiten! Zum Schärfen, für die Dynamik und Helligkeit verwende ich auf dem Handy VSCO (kostenlos) und auf dem Mac Adobe Lightroom (ca. 12EUR pro Monat). Zu den Anschaffungskosten Ich habe mit einer Kompaktkamera angefangen zu fotografieren, mir nach und nach zunächst eine Lightbox, dann Softboxen und eine bessere Kamera gegönnt. Wie ihr an den Vergleichen sehen könnt, lassen sich heute auch aus Handyfotos erstaunlich gute Bilder zaubern. Für richtig große Formate im Privatbereich reicht die Qualität aber meistens nicht aus.  Wenn du dir ein gutes Anfangs-Equipment zulegen möchtest, empfehle ich eine mittelpreisige DSLR Kamera (meine ist die SONY alpha 77i) und im Winter eventuell ein paar Softboxen. Da die Objektive für Spiegelreflexkameras oft keinen Zoom haben und mit einer Festbrennweite arbeiten, richtet sich die Wahl des Objektivs nach deinen Motiven. Für große Torten verwende ich ein 17-55mm Objektiv, für Pralinen und Kekse arbeite ich gerne mit 200-300mm Makro-Objektiven. Bei Porträt würde ich mit 90-100mm arbeiten. Ein großes DANKE geht an Happy Cheeze und ihre wunderbaren veganen Käsesorten, die mich einmal mehr zur farbenfrohen Food-Fotografie inspiriert haben. Das Malen mit Zutaten rund um diese schönen Käse ist wie ein Mandala zeichnen, ein Mobilé bauen oder Malen nach Zahlen. Ich hoffe dir hiermit einen schönen Anstoß für die Food-Fotografie gegeben zu haben. Zu diesem Thema werden weitere Food-Fotografie-Posts folgen, in denen ich gerne auf deine Fragen eingehe. Was möchtest du sonst über Food-Fotografie wissen? Schreib mir in den Kommentaren! Veganpassion-Blog abonnieren

One Pot Mexikanische Pasta mit PepUpLife {Sponsored}

9. November 2017 Totally Veg! 

One Pot Mexikanische Pasta mit PepUpLife {Sponsored}Habt ihr schon die Produkte von PepUpLife entdeckt? PepUpLife stellt pflanzenbasierte, vollwertige Lebensmittel her und bietet Sprossen zum Selberziehen, Bohnennudeln und Produkte auf Algenbasis. Eine österreichische Firma, die den Markt mit ihren gesunden, leckeren und veganen Produkten bereichert, toll! PepUpLife hat sich mit mir zusammengetan, um euch ein paar der Produkte vorzustellen und euch Gusto auf mehr zu machen - und zu gewinnen gibt es auch etwas! Hier seht ihr eine Auswahl an Bohnennudeln und den Sprossen von PepUpLife. Ich bin ein großer Fan von Sprossen, da sie Salaten, Wraps und Sandwiches geschmacklich einen gewissen Kick geben, sie so hübsch aussehen und die Mini-Pflanzen sehr gesund sind. Am allerliebsten ziehe ich meine Sprossen selbst! Es ist einfach sehr befriedigend, die Sprossen beim Wachsen zu beobachten und festzustellen, dass sie jeden Tag ein wenig größer geworden sind. Außerdem wohne ich in einer Wohnung ohne Garten und habe sonst kaum Gelegenheit, irgendetwas anzubauen. Schon als Kind habe ich in leeren Verpackungen Kresse gezüchtet und war jedes Mal entzückt, wenn ich die ersten grünen Spitzen entdeckt habe. PepUpLife macht es einem sehr einfach, Sprossen zu ziehen, und erspart einem auch die Suche nach passenden Containern dafür. Im Siebbecher füllt man einfach Wasser ein und los geht das fröhliche Wachsen. Ich stelle mir das toll vor im Büro, so hat man einerseits eine gesunde Zugabe zum Mittagessen und andererseits den Spaß, seine eigenen Sprossen zu züchten (vielleicht sollte man den Sprossen aber nicht übermäßig beim Wachsen zusehen, das könnte im Büro den Chef stören). Ich habe hier für euch den Sprossenbeutel kurz vor der Ernte fotografiert. Der Sprossenbeutel sieht im ersten Moment aus wie ein Teebeutel, in dem die Samen der Sprossen schlummern. Ihr erweckt sie zum Leben, in dem ihr den Beutel zunächst einweicht, und dann für etwa zwei bis drei Tage auf einem Teller keimen lässt, dabei spült man sie jeden Tag einfach etwas ab und versorgt sie so mit Wasser. Es ist wirklich nicht aufwändig und es ist so spannend, wie jeden Tag die Sprossen größer werden, am Schluss ist der Beutel praktisch kurz vorm Bersten! Ich habe sie dann auf einem Brot gegessen, in diesem Fall waren es Radieschen-Sprossen, die angenehm scharf sind. Sehr lecker auf einem Avocado-Sandwich! Dann gab es für mich noch eine Premiere mit PepUpLife: Ich habe zum ersten Mal Bohnennudeln probiert! Ich liebe ja Kohlenhdydrate in jeder Form und darum ist der Low-Carb- und glutenfreie Trend an mir auch spurlos vorübergegangen. Pasta habe ich bisher in der klassischen Form aus Hartweizengrieß gegessen (dafür in der Vollkorn-Variante). Aber warum nicht mal was Neues probieren? Besonders angesprochen haben mich die Nudeln aus roten Linsen, vor allem wegen der hübschen Farbe. Diese Penne bestehen aus roten Linsen und etwas Reismehl, was sie also nicht nur komplett glutenfrei macht, sondern auch ihren Eiweiß-Gehalt ordentlich nach oben kurbelt. Das macht sie gerade für Sportler und alle, die gerne etwas mehr gesundes pflanzliches Eiweiß in ihre Ernährung einbauen wollen, besonders interessant. Geschmacklich sind sie nicht sehr unterschiedlich zu regulärer Pasta, die Konsistenz ist ein wenig anders, aber das auch kein Grund, der mich davon abhalten würde, sie zu essen. Ich finde Bohnennudeln eine schöne Abwechslung zu Pasta aus Weizen! Aber kommen wir jetzt dazu, was ich mit den Bohnennudeln angestellt habe, oder? Ich bemühe mich sehr, unter der Woche gesund zu kochen - vollwertig, mit viel Gemüse und wenig Fett. Unter der Woche muss es abends vor allem schnell gehen, weil ich nach einem langen Tag im Büro wirklich keine Lust habe, auch noch stundenlang am Herd zu stehen. Dafür perfekt ist diese One Pot Mexikanische Pasta, die ich mit Penne aus roten Linsen von PepUpLife zubereitet habe. Man schnippelt ein paar Zutaten, wirft wortwörtlich alles in einen Topf und in wenigen Minuten ist das gesunde, köstliche Abendessen fertig! Und sogar der Abwasch beschränkt sich auf ein Minimum. Perfekt! Außerdem eignet sich das Essen auch super für Gelegenheiten, wenn glutenfreie Freunde mitessen. Möchtet ihr gerne die leckeren Produkte von  PepUpLife probieren? Für einen glücklichen Gewinner stellt PepUpLife ein schönes Paket mit Sprossen und Bohnennudeln zusammen! Hinterlasst mir unter diesem Artikel dazu einfach einen Kommentar bis zum 16.11., warum ihr das Paket gerne gewinnen möchtet, der Gewinner wird dann am Tag darauf hier per Zufall gekürt und verkündet! Falls ihr bei Google kein Konto habt, bitte schreibt einen Namen oder ein Pseudonym dazu, das ich euch dann eindeutig zuordnen kann (z.B. euren Vornamen und euren Wohnort). Das Gewinnspiel ist offen für Teilnehmer aus Deutschland und Österreich. Viel Glück!   One Pot Mexikanische Pasta mit Bohnennudeln (für 3 - 4 Portionen) 250 Gramm Red Lentil Penne 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt 1 Paprika, in Stücken  2 Zehen Knoblauch, gepresst 150 Gramm Mais 1 Dose Kidney-Bohnen, abgeleert und die Bohnen abgewaschen 1 Dose Tomaten in Stücken 1 1/­­2 EL gemahlener Cumin 2 TL Oregano 1/­­2 EL Chili-Pulver (optional) 1 veganer Bouillon-Würfel 400 - 500 ml Wasser Salz Edel-Hefeflocken Frischer Koriander Los geht's: Alle Zutaten (bis auf Hefeflocken und frischen Koriander) in einen Topf geben und mit 400 ml Wasser übergießen und zum Kochen bringen. Ohne Deckel etwa 8 - 10 Minuten köcheln lassen, dabei häufig umrühren, so lange, bis die Pasta weich ist (ihr könnt noch etwas Wasser hinzugeben, falls die Nudeln noch etwas Flüssigkeit brauchen). Sind die Nudeln durch, den Topf von der Herdplatte nehmen und etwa 3 - 5 Minuten stehen lassen, damit sich die Sauce setzt. In der Zwischenzeit den Koriander waschen und schneiden. Jede Portion mit etwas Edel-Hefeflocken bestreuen und mit Koriander servieren! Disclaimer: Gesponserter Artikel, danke an PepUpLife für die Zusammenarbeit. Meine Meinung ist trotzdem die meine! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Getreide selber mahlen - sinnvoll oder unnötig? (+ Verlosung einer KoMo Getreidemühle)

28. Oktober 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Getreide selber mahlen - sinnvoll oder unnötig? (+ Verlosung einer KoMo Getreidemühle)Wer von euch in letzter Zeit einmal auf einer veganen Messe war, hat sicher neben vielen Lebensmitteln auch das eine oder andere Küchengerät gesichtet. Vor allem Hochleistungsmixer haben in den letzten Jahren ihren Einzug in unsere Küchen geschafft, weil man damit großartige Smoothies, Rohkost-Eis, Aufstriche, Nussmus und vieles andere selbst herstellen kann. Eine tolle Sache also, so ein Mixer! Und schaut man dann weiter, wird man ganz sicher auch schnell auf Geräte wie Entsafter oder Dörrgeräte stoßen, und auch mit denen kann man seinen Speiseplan immens bereichern. Natürlich gibt es zur Unterstützung und Vereinfachung einer gesunden veganen Ernährung aber auch noch so einige andere interessante Küchenhelfer, z.B. Getreidemühlen. Getreidemühlen? Klingt oldschool? Ja, tatsächlich mahlen viele Menschen ihr Getreide selbst - und das ist gerade wieder echt ,,im Kommen. Selber mahlen und backen ist gerade ein großer Trend, es wird sich im Netz eifrig ausgetauscht, und auf Instagram findet zu man zu Stichworten wie #sourdough tausende Fotos von Sauerteigbroten. Selber machen ist einfach total in, und das ist auch gut so: Beschäftigt man sich ein wenig eingehender mit dem Thema, überrascht die wachsende Begeisterung wenig, denn für das Mahlen von Getreide (und anderen Lebensmitteln, wie ihr gleich noch lesen werdet) Zuhause spricht eine ganze Menge! Selber mahlen ist gesünder und sogar auf Dauer deutlich günstiger - und es schmeckt viel besser. Volle Nährstoffbreite voraus mit vollwertigem Mehl! Für mich das beste Argument: Wer selber mahlt, bekommt das komplette Nährstoffspektrum geboten. Gerade in der Schale von Getreidearten wie Weizen oder Dunkel finden wir einen Großteil der Nährstoffe - warum sollte man auf diese verzichten? Das volle Korn bietet jede Menge Vitamine, wichtigen Spurenelemente und Mineralstoffen wie Eisen, Magnesium und Kalzium, sowie wertvolle ungesättigte Fettsäuren und Eiweiße. Gemahlenes Getreide verliert schon nach wenigen Stunden wichtige Nährstoffe, Vollkornmehl wird dadurch schnell ranzig. Kaufst du also Vollkornmehl im Supermarkt, so ist das schon vor Wochen oder Monaten gemahlen worden - und enthält damit nur einen Bruchteil der Nährstoffe von frisch gemahlenem Getreide. Ganze Getreidekörner halten sich hingegen sehr lange ohne jeglichen Nährstoffverlust. Besser ist es also, Getreide bei Bedarf frisch zu mahlen und direkt zu verwenden.   Selbstgebackenes Brot Warum aber sind dann Auszugsmehle (Weißmehl) so beliebt geworden in den letzten Jahrzehnten? Ganz einfach: Weil sie besser haltbar sind. Randschichten und Keim werden bei der industriellen Produktion entfernt, womit das Getreide lange haltbar bleibt. Leider gehen aber auch jede Menge Nährstoffe bei diesem Prozess verloren. Man bekommt nicht mehr ein Lebensmittel mit seinem kompletten Nährstoffkomplex, sondern ein eher ,,totes Lebensmittel, das uns nicht mehr viel zu bieten hat. Vollkornmehl enthält ca. 1800 mg Mineralstoffe auf 100 Gramm Mehl, ein Auszugsmehl Typ 405 nur 405 mg Mineralstoffe auf 100 Gramm Mehl. Das heißt, ihr könnt an der Typenbezeichnung, die ihr auf jeder Packung findet, sofort ablesen, wie nährstoffreich das Mehl noch ist. Klar ist, dass Auszugsmehl deutlich ungesünder ist als das volle Korn, und auch den Blutzuckerspiegel schön in Ruhe lässt, während weißes Mehl sofort in Zucker umgewandelt wird und den Blutkreislauf mit einfachen Zuckermolekülen flutet. Der muss das ausgleichen, in dem er das Hormon Insulin ausschüttet, das den Zucker in die Zellen leitet. Die Vielzahl an Weißmehlprodukten, die man im Supermarkt findet, darf man getrost als Fast Food bezeichnen. Sie sind in hohem Maße mit dafür verantwortlich, dass soviele Menschen unter Übergewicht leiden oder an Diabetes erkranken. Für mich bedeutet eine gesunde Ernährung daher immer, auf den vollen Nährstoffgehalt zu setzen, den mir Pflanzen bieten. Was kann man alles mahlen? Nun denkt man bei der Bezeichnung ,,Getreidemühle natürlich in er erster Linie an Getreide, logisch. Und davon gibt es ja auch eine Menge: Weizen, Roggen, Dinkel, aber auch alte Sorten wie Emmer, Kamut oder Einkorn. Natürlich auch sogenanntes Hartgetreide wie Mais, Hirse oder Reis. Die Bandbreite ist hier schon ziemlich groß. Aber eine gute Getreidemühle kann noch viel mehr mahlen. Zum Beispiel auch Pseudogetreide wie Quinoa, Hülsenfrüchte wie Linsen oder Kichererbsen, Kaffeebohnen oder Gewürze (z.B. Pfeffer oder Senfkörner) oder gar Kräuter wie Salbei. Aufpassen sollte man allerdings bei allem, was ölhaltig ist - das mögen Getreidemühlen gar nicht gerne, z.B. Leinsamen, Hafer oder Mohn. Die sollte man besser in einem Flocker verwerten. Also immer vorher genau schauen, was die jeweilige Getreidemühle ,,kann. (c) the perfect loaf Die Anschaffung einer Getreidemühle ist natürlich eine Investition, keine Frage. Doch diese rentiert sich, wenn man sie regelmäßig nutzt, denn fertig gemahlene Produkte aus dem Laden sind teurer, als wenn man selber mahlt. Du kannst dir z.B. dein eigenes Kichererbsenmehl aus getrockneten Kichererbsen herstellen - deutlich günstiger als im Bioladen! Mit der Zeit also freut sich nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch der Geldbeutel über die Anschaffung einer Getreidemühle. Ist das Mahlen schwierig? Überhaupt nicht! Im Prinzip muss man nur das Gerät einschalten, den gewünschten Feinheits-Grad einstellen und das Getreide einfüllen - den Rest erledigt die Mühle. Reinigen braucht man die Mühle in der Regel nicht nach dem Gebrauch, und wenn, dann geht das ganz einfach, indem man Reis durchlaufen lässt. Interview mit einem Experten: Marcel Koidl von KoMo Marcel Koidl KoMo ist ein Unternehmen aus Tirol, das seit über 30 Jahren schon Getreidemühlen herstellt, und diese in über 30 Länder exportiert. Die Mühlen von KoMo sind quasi Kult, nicht zuletzt weil sie eine tolle Qualität haben und nachhaltig in einer Behindertenwerkstatt in Tirol hergestellt werden, natürlich aus umweltfreundlichem Holz. Das Unternehmen hat verschiedene Modelle im Angebot, preislich geht es bei momentan 199 Euro los. Hallo Marcel, ihr stellt schon seit über 30 Jahren Getreidemühlen her. Was war denn eigentlich die Motivation, das zu tun? Wir wollten es den Leuten einfacher machen, ihr Mehl selber frisch zu mahlen, damit sie nicht altes Industriemehl essen müssen. Die Motivation kam wie häufig aus der eigenen Erfahrung, weil mein Vater, der Firmengründer gemerkt hat: Das tut mir gesundheitlich gut und schmeckt einfach besser. Und so ist er auf der Idee gekommen, selber Getreidemühlen zu bauen. Dass seine Mühlen mal in 30 Länder exportiert werden würden, hat er sich natürlich im Traum nicht ausgemalt. Warum soll man nicht einfach im Supermarkt Getreide kaufen - ist doch viel einfacher? Einfacher als eine Hand Getreide in die Mühle zu geben - und die erledigt den Rest? Getreide lässt sich - richtig gelagert - 1000 Jahre lagern, das wussten schon die Ägypter. Das Mehl, das es im Supermarkt zu kaufen gibt, ist bereits vor mehreren Monaten vermahlen worden und nicht mehr frisch. Wichtige Bestandteile des vollen Korns wurden entfernt und das Getreide behandelt, damit es haltbar wird. Lohnt sich die Anschaffung einer Getreidemühle für jeden, oder ist das eher was für Backprofis? Spätestens wenn man ein Brot mit frisch gemahlenen Zutaten probiert hat, stellt sich einem diese Frage quasi nicht mehr. Unsere günstigste Mühle verkaufen wir für 199 EUR mit 12 Jahren Garantie. Auf die Garantiezeit umgerechnet sind das nicht mal 17 EUR im Jahr für frisches Mehl. Ausserdem kann man auch Gewürze oder Kaffee mahlen, und selbst gemahlen ist deutlich günstiger als gekauft. Die Anschaffung rentiert sich also auch finanziell. Was ist das Besondere an euren Mühlen? Neben unserer 12-Jahre-Garantie finde ich sehr erwähnenswert, dass unsere Mühlen absolut fair in Tirol produziert werden. Unser Holz ist zertifiziert nachhaltig gewonnen, wir fördern die regionale Wirtschaft und lassen in einer Behindertenwerkstatt anfertigen. Wir wollen verantwortungsoll wirtschaften, das ist uns unheimlich wichtig, das ist unsere Philosophie. Danke für das Interview, Marcel! Momentan läuft eine Aktion bei KoMo, die zwei Mühlen zum Sonderpreis anbietet. Man spart 60 Euro beim Kauf einer ,,Fidibus 21 oder ,,Fidibus MEDIUM. Vielleicht ist das ja eine gute Gelegenheit zuzuschlagen?! KoMo findet ihr auch auf Facebook, Instagram und Youtube. KoMo Fidibus 21 Verlosung einer KoMo Getreidemühle Freundlicherweise hat uns KoMo eine ,,Fidibus 21 zur Verlosung zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Ihr wollt an der Verlosung teilnehmen? Schaut mal auf unsere Facebook Seite oder bei Instagram. Dort könnt ihr ganz einfach an der Verlosung teilnehmen! Viel Erfolg! Der Beitrag Getreide selber mahlen - sinnvoll oder unnötig? (+ Verlosung einer KoMo Getreidemühle) erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Apfelliebe - Regionale Äpfel vom Bodensee

28. September 2017 Eat this! 

Apfelliebe - Regionale Äpfel vom BodenseeLetzte Woche durften wir einen „Betriebsausflug“ in Kooperation mit Rewe Regional in Richtung Süden machen! Work-Life-Balance nennt man das. Genauer gesagt in das Kompetenzzentrum Obstbau-Bodensee bei Ravensburg, wo sich alles um des Deutschen liebsten Obstes, den Apfel, dreht! Bei unserer Vorbereitung auf den Besuch ist uns schon mal mit Schrecken aufgefallen, wie wenig wir eigentlich über den regionalen, heimischen Apfelanbau und über Äpfel generell wissen! Jetzt mal abgesehen davon, dass er lecker ist. Ich meine: Wie gut kennst du dich denn mit dem guten alten Apfel aus? Bei unserem Plausch im Zuge der großen Apfelkampagne von REWE mit einem waschechten Pomologen haben wir auf jeden Fall noch so einige interessante Dinge über „Malus“ lernen dürfen. Fast ein bisschen wie bei Sendung mit der Maus! Wir hatten Glück bei unserem Besuch und den perfekten, leicht nebeligen Herbstmorgen erwischt. Taunasse Äpfel und Wiesen und Mostduft in der Luft! Wir haben versucht die ganze Stimmung in unserem kleinen Video am Ende des Beitrags festzuhalten und sind schon gespannt, wie es dir gefällt. Kleiner Ausflug in die Geschichte des Apfels Keine Angst, es wird nicht staubtrocken und ich fasse mich kurz. Aber so ein paar Fakten zur Herkunft möchte ich dir einfach nicht vorenthalten. Beim nächsten Apfeleinkauf kannst du dann einfach deine Family mit dem neuen Wissen beeindrucken, yay! Oder mal wieder als Klugscheißer gelten - je nachdem. Hättest du es gedacht: Der Apfel ist tatsächlich kein heimisches Gewächs. Ursprünglich stammt er aus Zentralasien. Genauer gesagt aus der Region des heutigen Kasachstans. Über alte Handelsstraßen gelangte er schließlich in der Antike nach Europa, wo er von den Römern und Griechen kultiviert wurde. Mit den römischen Feldzügen gelangte er dann etwa 100 v. Chr. auch nach Mittel- und Nordeuropa. Und heute ist er natürlich aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken. Stell‘ dir mal ein Leben ohne Apfelkuchen, Apfelmus oder Apfelsaft vor? Uaaah, geht gar nicht! Sortenvielfalt? Weltweit gibt es mehr als 30.000 verschiedene Apfelsorten und davon etwa 2.000 allein in Deutschland! Viele davon wachsen auf Streuobstwiesen, von denen sich gerade in Baden-Württemberg die bedeutendsten Bestände Europas befinden. Die Streuobstwiesen spielen für die Biodiversität mit ihren vielen verschiedenen Tier- und Pflanzenarten in Deutschland eine wichtige Rolle und sind mittlerweile häufig geschützt. Der regionale Apfelanbau in der Bodenseeregion beschränkt sich heutzutage lediglich auf etwa 15-20 verschiedene Sorten und mit der Zeit haben sich auch dabei nur ein paar bestimmte Apfelsorten am umkämpften Markt durchsetzen können. Dazu gehören Sorten wie die alten Bekannten Golden Delicious, Elstar, Boskop und den Jonagold. alte apfelsorten So ein bisschen herrscht ja, wenn man sich so umhört, die landläufige Meinung, dass alte Apfelsorten nur auf Streuobstwiesen zu finden sind und diese sowieso viel besser und gesünder als alle anderen Äpfel sind. Tatsächlich sind aber beide Aussagen nicht per se richtig. Gängige und beliebte Sorten wie Boskop, Golden Delicious oder Cox Orange sind alte Apfelsorten! Andere der alten Sorten treffen häufig auch nicht den Geschmack der Masse. Dazu kommt, dass sich nicht alle alten Apfelsorten für den Anbau im größeren Stil eignen. Die Erwartungen von den Verbrauchern steigen eben auch immer weiter an. Der Apfel darf bitte nicht zu klein, zu groß, zu blass oder zu ungleichförmig sein. Am besten makellos. Ist er es nicht, wird er nicht verkauft. So einfach ist das. Das Tafelapfelgeschäft, ob bio oder konventionell, ist heutzutage knallhart. EU-Qualitätsnormen müssen eingehalten werden und Verbraucherwünsche berücksichtigt werden. Ein Apfel mit einer Durchschnittsgröße von 70-75 mm wird zum Beispiel am besten bezahlt. Verrückt! Wie soll da schon ein kleiner, sauerer und knubbeliger Apfel mit Wurmloch mithalten? Oder noch schlimmer, ein Apfel mit Dellen oder nicht ganz makelloser Schale aufgrund von Frost und Hagelschäden? Würdest du ihn sofort ohne zu zögern in den Einkaufskorb packen? Gerade dieses Jahr hat das Wetter dem regionalen Obst übel mitgespielt und die Ernte deutlich geringer ausfallen lassen. Umso toller finden wir es, dass sich Rewe Regional dafür einsetzt, auch nicht so ganz perfekte Exemplare in die Läden und unter die Leute zu bringen. Im Endeffekt hängt aber alles an uns, mir und dir, dem Verbraucher, ob wir auch mal zum Apfel mit Schönheitsfehler greifen. Es sind doch schließlich die inneren Werte die Zählen, oder? Geschmack, Fruchtfleisch und Genuss sind auch beim „delligen“ Apfel der Gleiche. Die ARbeit hinter dem Apfelanbau Um die große Apfellust der Deutschen (20-30 kg pro Kopf und pro Jahr) zu befriedigen, werden die Früchte heutzutage auf Plantagen im Spalier auf einer sogenannten „schwachwüchsigen Unterlage“ kultiviert. Diese Unterlagen werden beim Veredeln verwendet und bestehen aus dem Wurzelsystem einer Pflanze und einem Teil des Stammes. Diese Bäume sind kleiner als herkömmliche Apfelbäume und bieten von der Ernte, der Pflege bis hin zum Schutz vor Hagel durch Netze einige Vorteile für die Erzeuger. Bei den heutigen Züchtungen werden häufig alte und neue Sorten miteinander gekreuzt, um das Beste aus allen Welten zu verschmelzen. Eine gewisse Robustheit, Farben- und Formenvielfalt spielen hier natürlich eine wichtige Rolle, um am Ende am Markt bestehen zu können. Von der Idee einer neuen Sorte bis hin zur Einführung auf dem Markt vergehen schon mal locker 15 Jahre! Jetzt mal Hand auf’s Herz. Wie viele der gängigen Sorten kannst du auf Anhieb unterscheiden? Keine Angst, die wenigsten können das heutzutage, sodass sogar die Preise im Laden dementsprechend vereinheitlicht werden mussten. Lose Äpfel haben immer denselben Kilopreis. Lediglich Apfelsorten wie das Marketingwunder „Pink Lady“ können sich da ausnehmen. Alle regionalen Äpfel vom Bodensee, ob im biologischen oder konventionellen Anbau, werden heutzutage mit biotechnologischen Methoden vor Schädlingen geschützt. Das Aufhängen von Pheromonfallen, der Einsatz von Sporenfallen und das Messen der Blattfeuchte helfen bei der Erstellung von sogenannten Prognosemodellen, die den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln auch beim konventionellen Anbau so gering wie möglich halten sollen. Generell gilt: je gesünder ein Apfelbaum und je mehr er im Gleichgewicht ist, desto mehr natürliche Abwehrstoffe bildet er schon von Natur aus. Logisch, oder? Also im Prinzip ganz ähnlich wie bei unserem Immunsystem. Die wichtigen Auswahlkriterien wie der Geschmack, der Aufwand beim Anbau und die Ertragsmenge spielen jedenfalls eine riesengroße Rolle. Und da ist wieder mal niemand kritischer als der Verbraucher selbst. An apple a day... Das alte englische Sprichwort „An apple a day keeps the doctor away“ kennt ja jedes Kind. Und so ein Apfel hat es definitiv in sich. Er ist vollgepackt mit vielen verschiedenen lebenswichtigen Vitaminen, Spurenelementen, Mineralstoffen und Ballaststoffen. Bis heute sind aber tatsächlich noch nicht einmal alle Inhaltsstoffe erforscht! Wichtig ist auf jeden Fall, dass du Äpfel, wenn möglich vor dem Essen nicht schälst. 70 Prozent der wichtigen Vitamine stecken nämlich in der Schale oder direkt darunter. Und auch wenn die Mamas und Papas Äpfel immer gerne in mundgerechte Stücke schnitzen und anschließend in die good old Tupperdose packen, sind die Vitamine bis zum Verzehr schon ganz schön schlapp. Der Apfel hat mit seiner Schale schon so eine tolle ausgeklügelte Verpackung, die muss nicht ersetzt werden! Apfelallergie Von ein paar Freunden und Bekannten weiß ich, dass sie auf manche Äpfel allergisch reagieren. Häufig wird das dann auf den Apfel im Supermarkt geschoben, der wohl mal wieder zu stark „gespritzt“ war. Doch auch konventionelle Äpfel aus dem regionalen Anbau in der Bodenseeregion sind heutzutage dank der oben genannten biotechnischen Verfahren wenig bis gar nicht belastet. Also was macht ihnen denn dann zu schaffen? Vom Experten haben wir erfahren, dass 95 % aller Apfelallergiker auch Birkenpollenallergiker sind und eine Apfelallergie eine sogenannte Kreuzallergie ist. Wenn du also auf manche Äpfel unverträglich reagierst und obendrein unter Heuschnupfen leidest, besteht hier höchstwahrscheinlich ein Zusammenhang. Keine Angst, auch für Allergiker gibt es noch Hoffnung! Es gibt verschiedene Sorten, die weniger Allergene besitzen als andere und häufig gut vertragen werden. Außerdem konnte beobachtet werden, dass Äpfel im Herbst frisch vom Baum häufig besser vertragen werden, als wenn Äpfel erst nach längerer Lagerung zum Beispiel im Winter oder im Frühjahr gegessen werden. Denn Äpfel bauen im Allgemeinen bei längerer Lagerung mehr Allergene auf. Verantwortlich für diese Unverträglichkeit sind sogenannte „Polyphenole“. Die gute Nachricht: in verarbeiteter Form wie Apfelsaft, Apfelsaft, Apfelkuchen oder eines geriebenen Apfels spalten sich diese Polyphenole auf und sind viel besser verträglich! so lagerst du äpfel richtig Die meisten Sorten überleben heutzutage problemlos 10-14 Tage bei Zimmertemperatur, auch wenn ich sie persönlich lieber im Kühlschrank aufbewahre. So ein gekühlter, knackiger Apfel schmeckt mir einfach am allerbesten. Achte lediglich darauf Äpfel getrennt von anderem Obst und Gemüse zu lagern, denn das natürliche Reifegas Ethylen, das er verströmt, lässt alles andere schneller reifen beziehungsweise verderben. Wenn sich ein Apfel übrigens auf einmal „so komisch wachsig“ anfühlt, hat das nichts mit einer unnatürlichen Behandlung oder Ähnlichem zu tun. Der Apfel bildet nach längerer Lagerzeit einen natürlichen Verdunstungsschutz und dieser lässt den Apfel „wachsig“ wirken. Bitte nicht wegwerfen! Wasche den Apfel einfach mit etwas warmen Wasser ab und beiße herzhaft hinein! Das war natürlich noch nicht alles! Nächste Woche folgt noch ein leckeres Rezept für eine herzhafte, herbstliche Galette mit Äpfeln ? ?. Der Beitrag Apfelliebe - Regionale Äpfel vom Bodensee erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Leckerer Frühstückssmoothie mit Apfel, Karotte & Orangensaft {5 a day} - Apfel-Pite aus „Vegane Lieblingsküche“ - Carrot Cake Bircher Müsli - eat this X Davert Superfruit Toppings. We did a thing!

greenUnit 2.0: Indoor pflanzen & ernten

17. September 2017 Vegan Guerilla 

Seit meinen ersten Gemüseanbauversuchen in einem Miet-Gemüsegarten während der Saison 2015 bin ich voll und ganz angefixt von der Idee mir möglichst viele Zutaten für meine Küche selbst heranzuzüchten. Bei der Wohnungssuche in diesem Jahr war daher eine meiner größten Prioritäten eine Wohnung mit Garten zu finden. In Hamburg kein leichtes Vorhaben, zumindest wenn die Bude bezahlbar sein soll. Mein Lieblingsmensch und ich hatten jedoch Glück und haben seit ein paar Monaten tatsächlich ein paar Meter Terasse sowie ein paar zusätzlichen Meter Rasen und Gestrüpp, ohne das wir dafür in irgendeinen Randbezirk der Stadt ziehen mussten. Da wir erst im Mai umgezogen sind und viel in der Wohnung zu tun war, waren wir in diesem Jahr für die Vorbereitung von Beeten zu spät dran. Das meiste landete diese Saison daher in Kübeln und Balkonkästen, wo die meisten Pflänzchen sich übrigens sehr wohl gefühlt und uns trotz später Pflanztermine teils noch reichlich Erträge beschert haben. Bis zur nächsten Saison soll das Gestrüpp jedoch weichen und durch ein paar kleine Hochbeete ersetzt werden. Doch dazu könnt ihr auf meinem Blog bei Gelegenheit mehr lesen. Nun steht allerdings erst einmal ein anderes, jährlich wiederkehrendes Problem für Hobby-GemüsegärtnerInnen vor der Tür: der Herbst und Winter, welcher den meisten der greenUnit 2.0Pflänzchen zeitnah den Garaus machen wird. In unserem Garten wird es in den nächsten Monaten hoffentlich dennoch ein paar winterharte Endivien sowie Herbstrübchen zu ernten geben. Das ist zwar schonmal besser als gar nichts, aber eben auch nicht viel. Da ich jedoch auch in den dunklen und kalten Monaten nur ungerne auf eigene frische Zutaten verzichte und die Hobbygärtnerei liebe, liebäugel ich schon lange damit, mir ein kleines Indoor Gewächshaus zuzulegen, um über die dunklen Monate zumindest noch durchgehend mit frischen Kräutern und Blattsalaten aus dem Eigenanbau versorgt zu sein. Als ich zufällig Ende Juni eine Anfrage erhielt, ob ich das das greenUnit 2.0 Gewächshaus testen möchte, war ich sofort neugierig und die Antwort natürlich Ja. Vorab sei gesagt, dass ich keine Zahlung für diesen Artikel erhalten habe, aber eben ein Testgerät. Dem Produktsponsoring habe ich zugesagt, da das Thema ohnehin perfekt zu meinen Interessen passte. Allerdings möchte ich an dieser Stelle betonen, dass das positive Ergebnis meines Tests und die ehrlich Begeisterung für das Thema und das Gerät nichts damit zu tun haben, dass mir ein Produkt gestellt wurde. In Zeiten von absurden Kooperationsanfragen, die BloggerInnen gerne auch mal versuchen eine Meinung vorzuschreiben und oft wenig Lust auf eine Zusammenarbeit machen, muss das vermutlich inzwischen leider explizit erwähnt werden.

10 Dinge, die du über Edelstahl-Töpfe wissen solltest

12. September 2017 The Vegetarian Diaries 

10 Dinge, die du über Edelstahl-Töpfe wissen solltest Dieser Beitrag enthält Werbung in Zusammenarbeit mit Bleywaren. Durch das Lesen, Kommentieren und Teilen unterstützt du mich bei meiner Arbeit. Vielen Dank dafür! Heute freue ich mich, dir den Auftakt einer Beitrags-Serie hier im Blog vorzustellen. In den kommenden Wochen werde ich dir in vier Beiträgen, die beliebtesten Materialien für Kochtöpfe, Pfannen und anderes Kochgeschirr vorstellen. Dabei stelle ich die jeweiligen Vor- und Nachteile der bestimmten Materialien vor und zeige dir, worauf du beim Kauf gegebenenfalls achten muss. Außerdem wird es darum gehen, warum es überhaupt so viele verschiedene Materialien gibt, was ihre Besonderheiten & Eigenheiten sind und vor allem, wann du welches Material benötigst. Heute starten wir mit dem wohl weiterverbreiteten Material in der Küche überhaupt: Edelstahl. Es folgen dann in den kommenden Wochen die Beiträge zu Kupfer, Emaille und Gusseisen. Ich freue mich! Was ist Edelstahl? Mit Edelstahl bezeichnet man alle metallischen Legierungen, deren Hauptbestandteil Eisen ist und die darüber hinaus einen besonderen Reinheitsgrad aufweisen. Viele Edelstahl-Sorten enthalten neben Eisen zum Beispiel Nickel oder Chrom. Häufig ist Edelstahl rostfrei. Was bedeutet die Bezeichnung 18/­­10 auf Töpfen? Fast alle Edelstahl-Produkte, die du in deiner Küche findest, werden eine Prägung „18/­­10“ tragen. Dies ist eine Bezeichnung für die Legierung X5CrNi18-10 und der weltweit am häufigsten produzierte Edelstahl. Die Zahlen 18/­­10 bezeichnen dabei den Anteil an Chrom (18 %) und Nickel (10 %). Eine ziemlich nüchterne Bezeichnung also ;). Im Jahr 2016 wurden weltweit fast 46 Millionen Tonnen Edelstahl produziert. Das entspricht der Masse von etwa 10 Millionen ausgewachsener asiatischer Elefanten Welche besonderen Eigenschaften hat Edelstahl? Es gibt Hunderte von unterschiedlichen Edelstählen. Diese unterscheiden sich jeweils in ihrer Zusammensetzung. Grundbestandteil ist dabei immer Eisen. Darüber hinaus werden je nach Anforderung eine Vielzahl weiterer Legierungselemente hinzugeben. Das sind beispielsweise Chrom, Nickel, Titan, Wolfram und viele Weitere. Die speziellen Eigenschaften, die ein Edelstahl aufweist, hängen stark von dieser Zusammensetzung ab. Bereits geringe Unterschiede in der genauen Zusammensetzung können die Eigenschaften extrem verändern. Warum eignet sich Edelstahl als Material für Töpfe, Pfannen und Co? Gerade in Hinblick auf die Verwendung von Edelstahl in der Küche und zum Kochen gibt es einige Eigenschaften, die besonders wichtig und praktisch sind: - rostfrei - hohe Beständigkeit gegen Korrosion und Säuren - weitgehend unmagnetisch - hitzebeständig - leicht zu reinigen - hohe Geschmacks- und Geruchsneutralität Wann benutzt man Edelstahl-Töpfe am besten? Edelstahl-Töpfe gehören quasi zur Standardausrüstung in der Küche. Sie sind vielseitig einsetzbar und eignen sich prinzipiell für alle Zwecke, sei es zum Kochen, Erhitzen oder auch Anbraten. Durch die hohe Beständigkeit gegen Korrosion werden Edelstahl-Töpfe typischerweise immer dann eingesetzt, wenn „gekocht“ werden soll. Dies kann das Nudelwasser, eine Suppe oder das Abkochen von Kartoffeln sein. Auch das Anbraten in Edelstahl-Töpfen ist möglich, erfordert aber etwas mehr Übung. In der Regel beschränkt man sich hier zum Beispiel auf das Anschwitzen von Zwiebeln, bevor weitere Arbeitsschritte folgen. Ich habe gehört, Edelstahl leitet die Wärme ziemlich schlecht, stimmt das? Edelstahl besitzt im Vergleich zu anderen Materialien wie Kupfer oder Eisen einen niedrigeren Wärmeleitkoeffizienten, das heißt es leitet die Wärme schlechter. Damit brauchen Edelstahl-Töpfe und Pfannen länger um die Wärme an das Innere des Topfs oder der Pfanne weiterzuleiten. Andersherum verbleibt die Wärme dafür aber auch länger im Topf erhalten. Im Vergleich zu Aluminium übrigens leitet Edelstahl die Wärme deutlich besser. Edelstahl dehnt sich beim Erhitzen aus, sodass sich dein Topf oder deine Pfanne beim Kochen um bis zu einen Millimeter ausdehnt. Dies ist auch der Grund, warum der Eiffelturm im Sommer bis zu 6 cm höher ist, als im Winter. Wie muss man Edelstahl pflegen? Für gängige Verschmutzungen von Edelstahl-Töpfen und Pfannen reichen ein Spülmittel und warmes Wasser in der Regel aus. Sollten hartnäckige Verschmutzungen sich damit nicht entfernen lassen, kann auf eine Reinigungsmilch oder Essiglösung zurückgegriffen werden. Darüber hinaus gibt es spezielle Reinigungsmittel für Edelstahl-Oberflächen. Diese hinterlassen, je nach Produkt, einen Schutzfilm auf dem Edelstahl und sollten entsprechend nur für Oberflächen aber nicht im Topf oder der Pfanne eingesetzt werden. Edelstahl-Töpfe lassen sich in der Spülmaschine reinigen. Das solltest du mit Edelstahl auf keinen Fall machen Achtung! Edelstahl-Töpfe und Pfannen sollten NIE mit Stahlwolle gereinigt werden. Dabei besteht die Gefahr, dass der Edelstahl beschädigt wird. Dies führt häufig zu beschädigten Stellen, die dann als kleine Rostflecken sichtbar werden. Auch auf Scheuermittel solltest du verzichten, um den Edelstahl nicht zu beschädigen und zu zerkratzen. Außerdem haben Edelstahl-Töpfe, Pfannen, Schüsseln oder Geschirr nichts in der Mikrowelle zu suchen! Wo kommt Edelstahl noch zum Einsatz? Neben den bereits erwähnten Produkten wie Geschirr, Spülbecken oder gebürsteten Oberflächen wird Edelstahl enorm vielfältig eingesetzt. Du findest es zum Beispiel als Material für Schrauben, im Autobau, in der Medizintechnik, für chirurgische Instrumente, beim Schwimmbadbau und vieles, vieles weitere. Wenn du dich während eines Tages einmal aufmerksam umschaust, wirst du merken, wie vielseitig Edelstahl eingesetzt wird. Worauf musst du beim Kauf von Edelstahl-Töpfen achten? Generell lohnt es sich beim Kauf von Edelstahl-Töpfen auf eine entsprechende Qualität zu achten. Einige Anhaltspunkte um beim Kauf auf Nummer sicher zu gehen können sein: - Die Töpfe sollten sauber verarbeitet sein und sich ohne zu Wackeln auf einer ebenen Fläche abstellen lassen - umso dicker die Edelstahlschicht des Topfs, umso besser und gleichmäßiger wird die Wärme im Inneren verteilt. Die Töpfe werden dadurch deutlich schwerer und in der Regel auch teurer - sind die Griffe isoliert oder müssen entsprechende Kochhandschuhe beim Hantieren getragen werden? - Passt die Kochtopfgröße zum Herd zu Hause? Einige Hersteller geben den Durchmesser des Deckels an und nicht der Topfaufstellfläche - Achte darauf, ob die Edelstahl-Töpfe für Induktions-Kochfelder geeignet sind Marken, die Edelstahltöpfe herstellen, die du kennen solltest Neben den, gerade in Deutschland, sehr populären Edelstahl-Produkten von Fissler und WMF, sind Le Creuset und Schulte zwei sehr bekannte Hersteller für qualitativ hochwertige Produkte. Darüber hinaus gibt es natürlich noch eine Vielzahl weiterer Hersteller bis hin zu absoluten Billigprodukten. Wie bei vielen anderen Küchenutensilien kann es sich sehr lohnen etwa Zeit und Geld in entsprechend hohe Qualität zu investieren. Diese Töpfe begleiten dich dann im Idealfall viele, viele Jahre. Wenn du Lust hast, durch eine Vielzahl hochwertiger Edelstahl-Produkte von unterschiedlichsten Anbietern zu stöbern, schaue doch sehr gerne mal bei Bleywaren vorbei. Dort findest du neben tollen Produkten auch eines der sympathischsten Firmenlogos, das ich kenne :). Du hast tolle, enttäuschende oder gar lustige Erfahrungen mit deinen Edelstahl-Töpfen gemacht?! Dann hinterlasse gerne einen kurzen Kommentar unter diesem Beitrag. Mich würde zum Beispiel besonders interessieren, welche Töpfe bei dir tagtäglich zum Einsatz kommen und ob du mit diesen zufrieden bist.  Achtest du darüber hinaus bei der Reinigung auf besondere Dinge oder Hauptsache sauber ;)? Ich freue mich auf deine Rückmeldungen. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Bleywaren entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen. The post 10 Dinge, die du über Edelstahl-Töpfe wissen solltest appeared first on The Vegetarian Diaries.

Fruchtige Mango-Popsicles

7. August 2017 Eat this! 

Fruchtige Mango-PopsiclesWenn ich so an meine Kindheit zurückdenke, hatte ich beim Thema „Popsicles“ bzw. Eis am Stiel die haarsträubendsten Vorlieben. Ich sage nur: Bum Bum! Mit rotverschmiertem Mund, Händen und meistens wahrscheinlich auch T-Shirt habe ich das Eis jedes Mal, sehr zur Freude meiner Eltern, mit größter Entzückung verschlungen. Sicherlich nicht wegen des tollen Geschmacks, sondern auf alle Fälle wegen der gruselig-aufregenden roten Zuckerglasur und dem Highlight zum Schluss: dem wahnsinnig „leckeren“ Kaugummistiel ? Ich hätte schwören können, dass es dieses „Elternschreck“-Eis bestimmt seit zig Jahren aus dem Verkehr gezogen worden ist. Aber nein, gerade gegoogelt - gibt’s noch! Und ich habe tatsächlich noch etwas erfahren, ob ich wollte oder nicht, was ich über den 80er Eis-Star meiner Kindheit noch nicht wusste. Das Eis soll einen Tennisschläger darstellen - hättest du’s gewusst? Der Name gehört natürlich auch zum Programm: „Bum bum“, ein sehr galanter Ausflug in die Onomatopoesie, beschreibt den knallharten Aufschlag des jungen Boris Beckers 1985 beim Wimbeldon-Sieg. Ein „Bobbele-Eis“ quasi! ? Mein Eisgeschmack hat sich mit voranschreitendem Alter zum Glück verändert und bei „roter Zuckercremeglasur“ sträuben sich bei mir inzwischen alle Nackenhaare. Die Liebe zu Eis am Stiel ist aber natürlich geblieben. Leider gibt es allerdings IMMER NOCH zu wenig vegane und gesunde Alternativen auf dem Markt. Zum Glück gibt es fast nichts einfacheres, als leckere und gesunde Popsicles zu Hause ruckzuck selber zu machen. Alles was du dafür brauchst, ist eine geeignete Popsicle-Form und gute Zutaten. Wenn du dabei reife Früchte und von Natur aus süße Pflanzendrinks, wie z. B. den milden Reis-Kokos-Drink ohne Zuckzusatz von Allos verwendest, kannst extra Zucker komplett weglassen. Cool oder? ??  Wenn dir das aber bei Eis zu weit gehen sollte, dann kannst du natürlich ganz nach Geschmack noch ein bisschen Ahornsirup & Co. dazugeben. Wir gehen mit Zucker, wie du vielleicht inzwischen weißt, sehr sparsam um und können gerade in unseren Fruchteis-Popsicles auf ihn verzichten. Ein extra High-Five geht zusätzlich an Allos, dass sie für ihren Reis-Kokos-Drink ausschließlich europäischen Reis verwenden und damit auf eine kürze Beschaffungskette wert legen. Finden wir gut. ?? Fruchtige Mango-Popsicles Erfrischend leckere, schnelle und fruchtige Popsicles mit reifen Mangos, einem Hauch Orange und mildem Reis-Kokos-Drink. - 2 Mangos - 1/­­2 TL Orangenzesten - 1 Orange (ausgepresst) - 100 ml Reis-Kokos-Drink (z. B. von Allos) - 1 EL Chiasamen - 1 EL Kokosraspel -  Mangos schälen, Orangenzesten abreiben und Orangensaft auspressen. -  Mangos, Orangensaft- und zesten und Allos Reis-Kokos-Drink in einem High-Speed-Blender fein pürieren und in die Popsicle-Form füllen. Mindestens 5 Stunden in den Tiefkühler geben. - Vor dem Verzehr die Spitze der Popsicles kurz in den Reis-Kokos-Drink tauchen und mit etwas Chiasamen und Kokosraspel bestreuen. Reklame! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit der Allos Hof-Manufaktur GmbH entstanden, er spiegelt aber ausschließlich unsere eigene Meinung wieder. Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten. Der Beitrag Fruchtige Mango-Popsicles erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Geeister Ananas-Kokos-Mocktail - Blitzschnelle fruchtige Beeren-Popsicles - Superfood Popsicles mit Himbeere & Chia

Kochen mit dem besten Freund

16. Juli 2017 Claudi goes vegan 

Kochen mit dem besten FreundHallo ihr Lieben, ich kann echt schlecht für mich allein kochen. Irgendwie schaffe ich es nicht Singleportionen zu bauen, siehe hier: Keine Ahnung ob ich es jemals schaffen werde EINE Portion zu kochen? Perfekt für meinen Kühlschrank ist auf jeden Fall die #Kokosmilch (darf die noch Milch heißen?!) von #allos. Ich habe große Hoffnung, dass die länger hält als ihre Kumpels in Blech. ?? und wo wir bei eine Portion kochen und kleine Mengen sind - es gibt eine neue #Podcast Folge von #friedefreudesüßkartoffel : #ernährungundyoga in der #Partnerschaft. ? #claudigoesvegan #wholefoodsplantbased #vollwertigpflanzlich #vegan #vegansofinstagram #vegansofig #veganwerdenwaslosdigga #healthy #healthyvegan #claudistyle #ernährung #nährstoffe #ernährungsberatung #ernährungsberaterin #nutrionist #nutrition #healthyeating #instafood #healthyfood Ein Beitrag geteilt von Claudia Renner (@claudia.renner) am 3. Jul 2017 um 4:37 Uhr Umso mehr feiere ich es, wenn ich mit Freunden kochen darf. Und zwar nicht so Potluck und jede(r) bringt was mit. Sondern echt gemeinsam in der Küche stehen. Vorher am besten nur Zutaten abstecken und dann geht's los. Inspiration pur und voneinander lernen! Hab ich mit meiner Lieblings-Gastrosophin Martina Wastl leider erst einmal geschafft. :-( Dafür kürzlich mit meinem besten Freund Mathias Leidgschwendner (der auch als Grafiker, Fotograf, Designer und Künstler an meiner Seite steht) gleich an zwei Abenden! YEAH! :-) Hier sind wir zwei: Und das is das was wir fabriziert haben... Hauptspeise 1: - Rucolasalat mit meinem Lieblingsdressing (Senf und Hafercuisine) - Paprika aus dem Ofen - Tomaten und Avocado roh - Schwammerl mit Tamari aus dem Ofen - Fenchel mit Orangensaft und weißem Balsamico aus dem Ofen - Süßkartoffelcurry aus dem Topf Nachspeise 1: - Kuchen von Ümis Cafe - Zweierlei Cheezecake von Happy Cheeze mit Blaubeeren - Mein Wohlfühlgetränk Hauptspeise 2: - Gemüse auf Teig :-)  ---> 300g Dinkelvollkornmehl mit 1 Packung Trockenhefe, Salz und warmen Wasser mischen. Auf Backpapier geben und gut 20 Minuten in den Umluft-Herd bei 175 Grad. Wenden. Nochmal rein. Warten bis die andere Seite hart ist. Belegen mit: - Passierten Tomaten - Oliven - Ananas - Zucchini - Tomaten - Feto Aus dem Herd nehmen (nach insg. ca. 45 Minuten) und Rucola drauf packen. Es war ein laaaanger Abend und so gab es später noch ein Eis-Sandwich. - Cookie aus Haferflocken (Rezept von Julia Lechner) mit Lein-Ei (Rezept von Sebastian Copien) und Dattelsirup. - In der Mitte Bananen aus dem Mixer mit Reishi Latte und Vanille. Ja dann mal viel Spaß beim Nachkochen/­­ Nachbauen ;-) Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen, Claudi Meine Blogs und mein Podcast sind werbefrei - ich verdiene damit kein Geld. Falls du mich, meine Gedanken, meinen Weg und meine Arbeit unterstützen willst, freue ich mich über Geschenk in Form einer Kostenbeteiligung. Ganz einfach geht das über https:/­­/­­www.paypal.me/­­claudiarenner. Das Betreiben der Blogs und des Podcasts kostet ca. 25 EUR/­­ Monat. Vielen Dank von Herzen dafür.

Veganen Aufstrich selber machen - mit nur 7 Zutaten

1. Juli 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Veganen Aufstrich selber machen - mit nur 7 ZutatenDer Markt mit neuen Aufstrichen boomt. Die vegane Ernährung wird immer beliebter, und daher haben wir das Glück, das immer häufiger auch veganer Aufstrich in den Regalen der Supermärkte einzieht. Dennoch geht nichts über einen frischen, selbst gemachten Aufstrich. Ich habe innerhalb der letzten Jahre viele verschiedene Rezepte ausprobiert. Dieser Aufstrich, auf der Basis von Cashew und Paprika, hat sich innerhalb der letzten Zeit zu meinem absoluten Favoriten entwickelt.  Die süßliche Paprika harmoniert perfekt mit der sommerlichen Frische des Thymians. Das perfekte Rezept für einen sommerlichen Frühstück oder Grill-Nachmittag. Mir schmeckt veganer Aufstrich besonders gut auf frisch gebackenem Vollkornbrot oder als Dip für Rohkost. Der Aufstrich selbst ist übrigens auch zu 100% Rohkost. Zutaten: 1 Paprika (rot oder gelb) 80g Cashewkerne (super gute Rohkostqualität bei Keimling) 1 Avocado 1/­­2 TL Salz 1/­­2 TL Pfeffer 1 Zweig frischer Thymian etwas Zitronensaft   Zubereitung: 1. Zuerst wird die Avocado geschält & entkernt und der Thymian abgezupft. Die harten Stängel stören sonst im Aufstrich. 2. Die Cashewkerne, Avocado, Thymian, Salz und Pfeffer zusammen in einen Mixer geben. Die Zutaten mit einem Spritzer Zitronensaft verfeinern und alles so lange mixen, bis keine großen Stücke mehr sichtbar sind. Das funktioniert natürlich auch mit einem Pürierstab, wenn kein Mixer zur Verfügung steht. 3. Die Paprika erst jetzt dazu geben und nur sehr kurz (!) mixen. Die Paprika kommt deshalb erst am Ende dazu, weil sie bei zu langem mixen einen bitteren Geschmack entwickelt. Und fertig ist euer selbstgemachter veganer Rohkost Aufstrich aus nur 7 Zutaten. Wir haben das ganze nochmal schön als Video für euch zusammengefasst. Somit ist das Rezept noch einfacher nachzumachen. Viel Spaß Der Beitrag Veganen Aufstrich selber machen – mit nur 7 Zutaten erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Mutabbal - orientalischer Auberginen-Dip für die Mezze-Platte

22. Juni 2017 Eat this! 

Mutabbal - orientalischer Auberginen-Dip für die Mezze-PlatteLass uns über Auberginen quatschen! Ich bin ja in einer Love-or-Hate-Beziehung mit dem Gemüse. Schon immer! In unserer Beziehung gibt’s echt kein Grau. Und ich bin damit nicht alleine, das weiß ich. „Auberginen mag ich ja eigentlich nicht so.“ Gefühlt jeder Zu hart? Geh‘ mir bloß weg damit! Genau richtig bis zu weich? Love. Huge Love ? Und dabei kann man mit den Dingern sooo viel machen. Zum Beispiel Mutabbal, einen orientalischen Auberginen-Dip, der perfekt zur #wasanderes-Kampagne von Wasa passt. Frisch, sommerlich, rauchig, denn die Auberginen kommen im Idealfall direkt vom Grill. Und er schmeckt noch besser im Garten oder auf dem Balkon, von dem du dir direkt die frischen Kräuter fürs Topping erntest. Darum geht es nämlich bei der Kampagne. Ums Gärtnern und ums Ernten. Leute mit grünem Daumen und genügend Platz für ein Gewächshaus verarbeiten die eigene Auberginenernte - bei uns beschränkt es sich dann doch nur auf die Kräuter ... ? ... die wir von unserer selbst gebauten Kräuterleiter auf unserem Minibalkon ernten. Falls du sie noch nicht gesehen hast und jetzt doch noch sommerliche Lust aufs Gärtnern bekommen hast, schau‘ mal hier vorbei. Baba Ganoush vs. Mutabbal Wenn du auf die arabische Küche so stehst wie wir, bist du garantiert schon über Baba Ganoush gestolpert, bist Kopf voran in die Schüssel gefallen, hast probiert und dir dann gedacht: „Okay, hier kann ich liegen bleiben. Das ist jetzt mein Leben.“ Und du fragst dich jetzt sicher, warum wir das Zeug jetzt hier Mutabbal nennen. Vor allem, weil wir ja auch ein Rezept für Baba Ganoush hier auf dem Blog haben. Was – soll – das? Berechtigte Frage und auch wir mussten Onkel Google zu Rate ziehen ? Unser tl;dr-Fazit lautet: Die beiden Namen werden häufig für ein und dasselbe Gericht verwendet (nämlich für Mutabbal). Geht man etwas tiefer, findet man aber heraus, dass sich beide doch ganz entscheidend unterscheiden. Mutabbal bedeutet so viel wie „pack‘ noch mehr Geschmack und Kräuter rein“, was genau unser Ding ist. Daraus wird dann ein smoother Dip aus gerösteten Auberginen mit viel Tahin, Zitronensaft und natürlich Knoblauch. Baba Ganoush hingegen ist eigentlich eher ein Salat aus gerösteten Auberginen, Zwiebel und Paprika, der mit Granatapfelsirup und gutem Olivenöl angemacht wird. Genau so argumentiert man jedenfalls, wenn man für die eigene geistige Gesundheit krampfhaft nach einem Unterschied zwischen beiden Gerichten sucht. Meinen Leben kann so nicht weitergehen. Ich muss den Unterschied zwischen Baba Ganoush und Mutabbal herausfinden ? Ich In der Realität, auf Wikipedia und in jedem Familienrezept verschwimmen die Grenzen. Massiv! Liegt garantiert am Namen. Ich meine, ganz ehrlich: „Baba Ganoush“ ... das klingt doch schon einfach gut, oder? Deshalb drängen auch wir dich regelrecht dazu, aus beiden Rezepten deine Lieblingselemente zu nehmen und deinen eigenen Auberginen-Dip zu basteln! ? Eines ist bei beiden auf jeden Fall gleich: der Anfang. Und den machen rauchige, geröstete, super-weiche Auberginen. Direkt vom Grill oder auch aus dem Ofen. Und das ist der beste Anfang, findest du nicht auch? ? Mutabbal – orientalischer Auberginen-Dip Mutabbal darf auf der Mezze-Platte echt nicht fehlen. Der Auberginen-Dip ist traumhaft kremig, rauchig und einfach lecker. Für den Auberginendip - 2 Auberginen ((ca. 600 g)) - 4 EL Tahin - 4 EL Sojajoghurt - 1 Knoblauchzehe - 1 TL Salz - 2 TL Zitronensaft Für das Topping - Paprikapulver - Olivenöl - Frische Kräuter Zubereitung auf dem Grill -  Auberginen rundum mehrfach einstechen, über direkter Hitze auf dem Grillrost rösten und mehrfach wenden, bis die Aubergine weich und die Schale rundherum geschwärzt ist. -  Abgedeckt in einer Schüssel leicht abkühlen lassen. Die Schale lässt sich nun mit den Fingern leicht abziehen. Zubereitung im Ofen -  Backofen auf 240 °C Ober-/­­Unterhitze vorheizen. -  Auberginen rundum mehrfach einstechen, 40 Minuten auf einem Rost ohne Backpapier backen. Nach 20 Minuten wenden. -  Auberginen aus dem Backofen nehmen und abgedeckt in einer Schüssel leicht abkühlen lassen. Die Schale lässt sich nun mit den Fingern leicht abziehen. So geht's weiter -  Fruchtfleisch zusammen mit den übrigen Zutaten für den Dip in einer Küchenmaschine fein pürieren. -  Mit Paprikapulver und etwas Olivenöl toppen, mit anderen Mezze, Pickles, frischem Gemüse, ganz vielen frischen Kräutern wie Petersilie, Schnittlauch und Dill und zum Beispiel mit Wasa Delicate Rounds und Wasa Delicate Crisp Sesam & Meersalz servieren. Reklame! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit WASA /­­ der Barilla Deutschland GmbH entstanden, er spiegelt aber ausschließlich unsere eigene Meinung wieder. Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten. Der Beitrag Mutabbal - orientalischer Auberginen-Dip für die Mezze-Platte erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Chinesische Auberginen - Auberginen-Röllchen mit „Frischkäse“-Füllung - Gesunde Nachos mit Kichererbsen, Süßkartoffeln und frischen Kräutern

Tagliatelle Boschetto mit frittierten Knoblauchscheiben und Chilistücken

9. Juni 2017 Herr Grün kocht 

Tagliatelle Boschetto mit frittierten Knoblauchscheiben und ChilistückenUm 8.00 Uhr morgens, ich war gerade am frühstücken, stand plötzlich Professor Caprese im Kochlabor. >>Wo kommen Sie her? Sie sehen sehr müde aus.>Ich habe auf dem Markt übernachtet. Ich wollte unbedingt der erste sein. Und eine der letzten Sommernächte genießen.>Signor Grün, ich wünsche mir so sehr Tagliatelle verde.

Interview mit Eishockeyspieler Christopher Fischer

1. Juni 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Interview mit Eishockeyspieler Christopher FischerDer erste Spieler im deutschen Leistungssport, von dem ich erfuhr, dass er vegan sei, war Eishockeyspieler Christopher Fischer. Und dann spielte er zu der Zeit auch noch bei einem Top-Club wie Adler Mannheim. Das ist nun schon länger her und viele deutsche Spieler und Athleten sind seinem Beispiel gefolgt. Insbesondere im Eishockey, dieser knallharten Sportart, werden außergewöhnlich viele Spieler zu Veganern – mehr als im Fußball derzeit. Mittlerweile hat es ihn nach Iserlohn verschlagen, wo er nach wie vor in der höchsten deutschen Spielklasse als Führungsspieler mit viel Power-Play-Zeit verteidigt. Was hat dich dazu veranlasst, deine Ernährung zu überdenken und wie lange ist das her? Für mich standen an erster Stelle ethische Gründe. Ich habe mich angefangen dafür zu interessieren, woher mein Essen kommt. Das war vor über 5 Jahren. Ich habe dann sehr schnell auf vegetarisch und kurz darauf auch auf vegan umgestellt. Wie hat sich die Umstellung körperlich ausgewirkt? Durch die Umstellung habe ich überhaupt erst angefangen, mich mit Ernährung zu beschäftigen und realisiert, wie wichtig es ist. Ich esse seither viel gesünder und ausgewogener. Dadurch fühle ich mich fitter, frischer, aktiver und bin weniger müde. Wie war damals die Reaktion deiner Mitspieler und wie ist sie jetzt nach dem Vereinswechsel? In jeder Mannschaft gibt es hin und wieder mal einen Scherz darüber. Aber auch viele Mitspieler sind sehr interessiert und stellen Fragen. Einige haben auch teilweise eine vegane Ernährung oder vegane Supplemente in ihren Alltag und Speiseplan integriert. Konntest du vielleicht den ein oder anderen Spieler inspirieren? Ich denke und hoffe ja. Sowohl in Mannheim als auch Iserlohn haben sich einige Jungs mit dem Thema befasst. Viele der Jungs verzichten vor allem auf schädliche Kuhmilchprodukte. Was hat Iserlohn in Sachen Einkaufen und Essengehen zu bieten? Kann es mit Mannheim, deiner vorherigen Spieler-Station, mithalten? Leider gibt es gastronomisch in Iserlohn und Umgebung nicht so viele Möglichkeiten, wie es in Mannheim gab. Daher koche ich mehr zuhause und probiere gerne neue Sachen aus. Kannst du uns einen Einblick in deine tägliche Ernährung geben? Unterscheiden sich Trainingstage von Spieltagen? Morgens gibt es immer ein großes Müsli: gekeimtes Müsli (Keimster) mit gekeimten Hanfsamen und gekeimten Buchweizen (Naturarten), Kakaonibs, Macapulver und Reismilch. Dazu immer etwas frisches Obst (Birne, Banane oder Apfel). Mittags: Bevorzugt Reis, Quinoa oder Kartoffeln mit Gemüse. Es dürfen auch mal Nudeln sein. Abends wie mittags Ich versuche, dazwischen immer Obst als Zwischenmahlzeiten einzubauen und viel Wasser zu trinken. Wann und was isst du vor dem Spiel, was in den Drittelpausen und was danach? Ich esse in der Regel fünf bis sechs Stunden vor dem Spiel die letzte große Mahlzeit. Ich esse nicht anders als an anderen Tagen. Zwei Stunden vor dem Spiel noch ein Apfel oder Banane, dann während des Spiels eigentlich nichts mehr. Während und vor  dem Spiel trinke ich gerne Kokoswasser. Wie organisierst du deine Ernährung bei Auswärtsspielen oder in Hotels? Bei Auswärtsspielen gehe ich gerne in den Städten in Restaurants essen. Somit bin ich ungebunden vom Angebot des Hotels. Was ist deine Lieblingsproteinquelle? Ich bin süchtig nach gekeimten Hanfsamen Nimmst du Supplemente? Ja, ich nehme Vitamin B12, D3, K2 und BeGreen Reisprotein. Kochst du selbst und was ist dein Lieblingsgericht? Mein Lieblingsgericht sind Burritos, gefüllt mit schwarzen Bohnen und Avocado.   Adler Mannheims vs. Augsburger Panther, DEL Eishockey Adler Mannheim 2015 /­­ 2016, (C) Copyright: AS Sportfoto /­­ Soerli Binder Der Beitrag Interview mit Eishockeyspieler Christopher Fischer erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Gedämpfte vegane Dumplings

15. Mai 2017 Eat this! 

Gedämpfte vegane DumplingsDumpliiings! Aufgrund eines fiesen Mangels an chinesischen, japanischen oder koreanischen Restaurants, die noch dazu vegane Jiaozi oder Gyoza anbieten, kommen wir leider nur selten in den Genuss, uns im Restaurant haufenweise mit den asiatischen Cousins der Ravioli vollzustopfen und dann - formgleich - nach Hause zu rollen. Glücklicherweise bin ich aber ja irgendwie total fasziniert von Gerichten, die ein bisschen handwerkliches Geschick erfordern und stehe auf eine küchenmasochistische Art und Weise auch darauf, ganze Freitagabende damit zu verbringen, Sushi zu rollen oder vegane Dumplings zu wickeln. Sehr zur Freude von Nadine, die sich meistens nach dem Gemüse-Schnibbeln geschickt aus der Affäre zieht und mich weiterwerkeln lässt. Aber was macht man nicht alles. Ich opfere mich doch gerne auf. Hey, hat auch was für sich, die Küche für sich ganz alleine zu haben ? Du merkst schon: Heute geht es nicht um ein quick-and-easy Rezept. Heute geht es darum, am Wochenende Spaß am Kochen zu haben und eine Dumplingparty mit Freunden zu schmeißen oder das Belohnungszentrum mit Dumplings zu füllen, während man in Jogginghose auf der Couch sitzt und sich folgenweise Better Call Saul reinzieht. Beides ist übrigens auch super kombinierbar. So und nicht anders geht Wochenende! ? Und jetzt lass dich bitte nicht abschrecken. Für Jiaozi und Gyoza brauchst du nichts weiter als ein bisschen Geschick und ein wenig Zeit. Besondere Küchenskills von Nöten? Nope, heute nicht. Aber lass uns kurz einen Exkurs machen (quasi einen Exkurz ?. Uuund 5 EUR in’s Phrasenschwein für diesen miesen Witz), wir haben ja auch immer ein Interesse daran, dir zu erklären, wofür du gleich in der Küche stehst. JIAOZI? GYOZA? MANDU? Wie so vieles, was schlussendlich an Pasta erinnert - ja, ich schaue in eure Richtung, Ravioli! - kommen auch die herzhaft gefüllten, gedämpften oder gebratenen Dumplings ursprünglich aus China und gehören zur Dim-Sum-Küche, über die wir dir ja schon im Rezept für unsere knusprigen Rettich-Cakes erzählt haben. Und da sich sogar Legenden um die Entstehung der kleinen, wunderbaren Dinger gebildet haben, sollte du doch noch mehr Lust darauf haben, nächsten Freitag zum Dumpling-Day zu ernennen, oder? Da gibt es zum Beispiel die Geschichte um den Arzt in Nordchina, der Heilkräuter der Einfachheit halber nicht mehr lose kochen wollte und sie einfach in Teig eingewickelt hat, um seine Patienten damit zu versorgen. Oh ja, diese Medizin gefällt mir. Oder die - eines Thriller-Freitag-Abends würdigen - Story um den Kaiser, der seinen Koch unter Androhung, ihn wörtlich einen Kopf kürzer zu machen dazu zwang, 100 Gerichte für ihn zu kreieren. Natürlich fiel dem Koch nach 99 fertigen Rezepten nichts mehr ein. Und wie man das als chinesischer Koch in der Legende so macht, bekommt er keine Panik, sondern meditiert erst mal und dabei fällt ihm ein, dass er doch Reste der 99 anderen Gerichte in Teigtaschen packen und diese dann dämpfen könnte. Und - BÄM! - so behält er dann nicht nur seinen Kopf inklusive Hals, von den 100 Gerichten schmecken dem Kaiser die Jiaozi getauften Dumplings sogar am besten. Egal, welche Geschichte nun stimmt, die Teigtaschen wanderten natürlich auch nach Japan, wo sie als Gyoza zu bekommen sind, und als Mandu nach Korea aus. In Sachen Teig, Füllung und Zubereitung unterscheiden sich alle drei eigentlich nur in Details. Die japanischen Dumplings werden in etwas dünneren Teig gewickelt und meist gebraten und in Korea gibt es die Teigtaschen auch gerne mal in „king size“. DER TEIG Im Asialaden deines Vertrauens findest du im Tiefkühlbereich meist fertige Gyoza-Wrapper, die du super für unsere gedämpften Dumplings verwenden kannst. Hey, wenn es hart auf hart kommt, haben wir auch schon Wantan-Blätter verwendet. Aber da der Teig für chinesische Dumplings wirklich simpel vorzubereiten ist, empfehlen wir dir dringend, dich zumindest daran zu versuchen. Du brauchst nur Mehl, warmes Wasser und ein gutes Nudelholz. Profis rollen kleine Teigportionen einzeln rund aus, dabei werden die Teiglinge mit den Fingern leicht platt gedrückt, mit der einen Hand gedreht und mit der anderen Hand wird mit dem Nudelholz von außen nach innen gerollt. So bleibt der Teig in der Mitte ein wenig dicker, was das Füllen erleichtert. Du kannst es dir aber fürs Erste auch etwas einfacher machen. Dazu rollst du den Teig gleichmäßig auf etwa 1,5 mm Dicke aus, um danach zum Beispiel mit Hilfe von einem Glas runde Dumpling-Wrapper mit etwa 10 cm Durchmesser auszustechen. Probier‘ am besten beides aus! GIF DIE FÜLLUNG Klassisch werden Jiaozi mit Hack, Garnelen und häufig mit Schnittlauch gefüllt. Aber sind wir mal ganz ehrlich: Wenn der Koch des Kaisers einfach „irgendwelche Reste“ reingepackt hat und die Dumplings bei „eurer Hoheit“ auf Platz 1 gelandet sind, heißt das doch, dass alles erlaubt ist, was schmeckt, oder? In unsere veganen Dumplings kommt deshalb eine leckere und einfache Füllung aus Pilzen, Spinat, Frühlingszwiebeln, Ingwer und Knoblauch. Diese wird kurz geschmort und mit Sojasauce und Sesamöl abgeschmeckt. Wichtig dabei ist nur, dass du alles schön fein hackst, damit die Füllung einfach in die Wrapper einzuwickeln ist. HANDARBEIT! DAS FORMEN DER DUMPLINGS Als erstes beherzt du am besten den Tipp von Nadine: Such dir jemanden, der Spaß daran hat, die Dinger zu falten und dann zieh‘ dich schnell zurück. Das war einfach, oder? Wenn du niemanden findest oder, wie ich, selbst derjenige bist, der Lust darauf hat, Dumplings zu formen, dann liest du dir jetzt einfach die Anleitung durch. Schnapp‘ dir einen Dumpling-Wrapper und lege ihn in die offene linke Hand. In die Mitte kommt ein gehäufter Teelöffel von der Füllung, nun klappst du die untere Seite auf die Hälfte nach oben ein. Von der rechten Seite aus fängst du nun an, die Taschen zu verschließen. Die von dir abgewandte Seite faltest du dabei mehrfach ein. Es gibt natürlich auch die Cheaterversion, bei der du die Dumplings einfach auf die Hälfte faltest und andrückst. Schmeckt genauso gut ? GIF Dampf machen! Egal ob chinesisch, japanisch oder koreanisch - Dumplings können gebraten, frittiert oder gedämpft werden, wobei gedämpfte Jiaozi wohl am typischsten für Dim-Sum-Sessions sind. Und natürlich sind gedämpfte vegane Dumplings auch etwas leichter. Was bedeutet, dass du mehr davon essen kannst. Und genau das wollen wir heute. Mehr Dumplings! Dafür brauchst du nicht viel Equipment. Ein Dämpfeinsatz für deinen Kochtopf reicht. Oder du besorgst dir im Asialaden die schicken Bambuskörbchen (die wir auch zum Servieren verwenden). Wenn du allerdings einen KitchenAid Artisan Cook Processor in der Küche stehen hast, kannst du dich glücklich schätzen, denn das Teil nimmt dir bei der Dumpling-Herstellung vom Schneiden über das Schmoren bis hin zum Dämpfen alles ab. Einfach den Dämpfaufsatz auf den Küchen-Terminator und ab dafür. So ... jetzt habe ich ganz schön viel Dampf abgelassen. Lass uns kochen! Gedämpfte vegane Dumplings Für die Dumpling-Wrapper - 300 g Dinkelmehl Type 630 - 1 Prise Salz Für die Füllung - 300 g Champignons - 2 Frühlingszwiebeln - 1 kleines Stück Ingwer - 2 Knoblauchzehen - 2 EL Erdnussöl - 100 g Spinat - 2 EL Sojasauce - 1 TL Sesamöl Für die Dumpling-Wrapper -  Mehl und Salz mit 120 ml Wasser verrühren. Mit den Händen kurz verkneten, anschließend abgedeckt 10 Minuten ruhen lassen. -  Teig 10 Minuten gut verkneten, bis er glatt und elastisch wird. In 24 gleich große Teile aufteilen und zu Kugeln formen. -  Teiglinge auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche leicht flach drücken. Mit einer Hand mit einem Nudelholz vorsichtig von außen nach innen und wieder zurück rollen, mit der anderen Hand anschließend drehen. -  Wiederholen, bis die Dumpling-Wrapper auf etwa 1,5 mm dicke rund ausgerollt sind. -  Mit einem leicht angefeuchteten Tuch abdecken und bis zur Weiterverwendung beiseite stellen. Für die Füllung /­­ Zubereitung ohne KitchenAid Artisan Cook Processor -  Champignons, Zwiebel, Ingwer und Knoblauch fein hacken. -  Öl in eine heiße Pfanne geben, gehacktes Gemüse bei hoher Hitze 5 Minuten anbraten. -  Spinat unterheben, Herd auf mittlere Hitze stellen und weitere 5 Minuten schmoren, bis die Flüssigkeit verdampft ist. -  Mit Sojasauce und Sesamöl abschmecken. Gemüse aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen. -  Dumpling-Wrapper in die offene linke Handfläche legen, etwa 1 EL Füllung in die Mitte geben. Untere Seite auf die Hälfte einklappen. Von der rechten Seite aus nach und nach einfalten. -  Dumplings im Dämpfeinsatz 6 Minuten dämpfen. Mit deinen Lieblingsdips servieren. Für die Füllung /­­ Zubereitung im KitchenAid Artisan Cook Processor -  Champignons, Zwiebel, Ingwer und Knoblauch mit Hilfe des Vielzweckmessers fein hacken. -  Vielzweckmesser gegen den Stirassist-Rührer austauschen, Öl in die Kochschüssel des Cook Processors geben und das gehackte Gemüse bei 140 °C 5 Minuten braten. -  Spinat unterheben und weitere 5 Minuten bei 120 °C schmoren, bis die Flüssigkeit verdampft ist. -  Mit Sojasauce und Sesamöl abschmecken. Gemüse aus der Kochschüssel nehmen und abkühlen lassen. -  Dumplings nach Anleitung falten -  Dumplings in die Garkörbe des KitchenAid Cook Processors geben. 6 Minuten bei 120 °C dämpfen. Mit deinen Lieblingsdips servieren. Benutzt du fertige, tiefgefrorene Dumpling-Wrapper aus dem Asialaden, solltest du sie langsam und schonend im Kühlschrank auftauen lassen, damit das Tauwasser den Teig nicht aufweicht. Die fertig gefüllten und gefalteten veganen Dumplings kannst du übrigens auch wunderbar einfrieren und im noch tiefgekühlten Zustand garen. Die Dämpfzeit erhöht sich dann auf 8-10 Minuten. Der Beitrag Gedämpfte vegane Dumplings erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Die vielleicht beste vegane Bratensauce - Linsen-Tacos mit Tahin-Joghurt-Dip und Rucola - Veggie-Curry mit Kichererbsenküchlein

veganer Zwetschgenkuchen mit Mohn und das ViOtope-Projekt

5. Oktober 2017 The Vegetarian Diaries 

veganer Zwetschgenkuchen mit Mohn und das ViOtope-Projekt Dieser Beitrag enthält Werbung in Zusammenarbeit mit ViO. Durch das Lesen, Kommentieren und Teilen unterstützt du mich bei meiner Arbeit. Vielen Dank dafür! Falls du mir bei Instagram folgst, konntest du meinen Ausflug ins Biosphärenreservat Mittelelbe vor ein paar Tagen quasi live mitverfolgen. Was ich dort genau gemacht habe, was es zu sehen gab und wie du mitentscheiden kannst, welches tolle Naturschutzprojekt gefördert werden soll, verrate ich dir in diesem Beitrag. Darüber hinaus gibt es einen fantastischen veganen Zwetschgenkuchen mit Mohn und Pflaumen der Saison!  Das ViOtope-Projekt In Zusammenarbeit mit EUROPARC Deutschland e.V. setzt sich ViO aktiv für die Erhaltung heimischer Natur ein. Als ViOtope werden dabei Naturschutzprojekte bezeichnet, die natürliche Lebensräume für Pflanzen und Tiere schützt und bei denen eine regionale Artenvielfalt gefördert wird. ViO bezieht das Mineralwasser sowie die in den Apfel-, Rhabarber- und Johannisbeer-Schorlen verwendeten Früchte aus heimischen Anbaugebieten in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Baden-Württemberg. Mit den ViOtopen möchte ViO diesen Regionen etwas zurückgeben. Insgesamt 16 Naturschutzprojekte, verteilt auf ganz Deutschland, wurden dabei ausgewählt. Von der Kiesgrube zur Biberburg – Das Biosphärenreservat Mittelelbe Das Biosphärenreservat Mittelelbe ist eines von 15 in Deutschland anerkannten Biosphärenreservaten und erstreckt sich entlang der Elbe von Wahrenberg über Magdeburg bis Jessen. In den Biosphärenreservaten wird ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen der Natur erprobt, erforscht und gelebt. Gleichzeitig bleibt die menschliche Beeinflussung dabei berücksichtigt und wird auf den Landschafts- und Artenschutz ausgerichtet. Lediglich ca. 3 % der Fläche eines Biosphärenreservats sind von menschlichen Einflüssen vollständig geschützt und sollen ungestörte Abläufe für Tier und Natur ermöglichen. Innerhalb des Biosphärenreservat Mittelelbe gibt es eine Vielzahl unterschiedlichster Projekte, die sich beispielsweise der Erhaltung von Elbauen widmen, Rückzugsorte für seltene Vogelarten schaffen, Weidengebiete oder den Elbebieber schützen. Eines dieser Projekte ist das Viotop „Von der Kiesgrube zur Biberburg“ , das in der Nähe von Tangermünde in direkter Nähe zur Elbe liegt. Dort soll eine alte Kiesgrube renaturalsiert werden und passende Rahmenbedingungen für eine Ansiedlung von Bibern ermöglichen. Wichtige Vorarbeiten auf diesem Wege wurden bereits geleistet. Damit sich Biber in der neuen Umgebung ansiedeln können, sind jedoch weitere wichtige Maßnahmen erforderlich. Unter anderem ist es nötig alte Betonplatten zu entfernen und versiegelte Flächen freizulegen. Zudem sollen Hart- und Weichhölzer gepflanzt werden, um die Artenvielfalt zu fördern und Baumaterialien für die Biber bereitzustellen. Der neu geschaffene Schutzraum wird durch einen Auenpfad, ein mit Bäumen bepflanzter Wanderweg, für den Menschen erlebbar. Auf diesen Wegen können sich Besucher über typische Tierarten der Region, Lebensräume und die Besonderheiten der jeweiligen landschaftlichen Räume informieren. Wähle dein Lieblings-ViOtope An dieser Stelle kommst du ins Spiel! Neben dem von mir besuchten ViOtope im Biosphärenreservat Mittelelbe gibt es 15 weitere Projekte, die über ganz Deutschland verteilt sind. Von Rückzugsorten für Bienen, Streuobstwiesen bis hin zu Freigehegen für verwaiste Biberkinder gibt es eine bunte Vielfalt an Projekten. Bis zum 30. November 2017 hast du  die Möglichkeit dein persönliches Lieblingsprojekt per Online-Wahl zu unterstützen. Alle weiteren Infos zu den verschiedenen Projekten, sowie die Möglichkeit deine Stimme abzugeben, findest du auf der Website von ViO. Ich würde mich sehr freuen, wenn du an der Auswahl teilnimmst und damit eines der tollen Projekte unterstützt! Vielen Dank :). Innerhalb des Biosphärenreservat Mittelelbe, das sich über viele hundert Kilometer entlang der Elbe erstreckt, finden sich natürlich auch viele landwirtschaftlich genutzte Flächen. Bei meinem Besuch sind mir vor allem viele Streuobstwiesen und generell der Anbau von Obst aufgefallen. Gerade jetzt im Herbst leuchten an jeder Ecke frische Äpfel, Birnen oder Pflaumen. Was liegt da näher als dieses tolle regionale Angebot zu nutzen?! Gesagt, getan und herausgekommen ist dabei dieser tolle vegane Zwetschgenkuchen mit Mohn! veganer Zwetschgenkuchen mit Mohn Rezept drucken Ergibt: 1 Kuchen mit 28 cm Durchmesser Zutaten -  Teig - 200 g Weizenmehl (Type 550) - 1 Tl Soja- oder Kichererbsenmehl - 1 Tl Zimt - Prise Salz - 100 g Zucker - 1/­­2 Tl Natron - 100 veganen Joghurt (Soja-, Mandel- oder Haferjoghurt) - 50 g Apfelmus - 120 ml pflanzliche Milch oder Wasser - 30 ml neutrales Öl - 600 g Zwetschgen (Pflaumen) - 1/­­2 Tl Essig (z.B. Apfelessig oder einen hellen Balsamico) - Joghurt-Mohn-Masse - 100 veganen Joghurt (Soja-, Mandel- oder Haferjoghurt) - 50 g Mohnback (vegan, alternativ selber anrühren) - Streusel - 2 El Margarine (z.B. Alsan) - 2 El Mehl - 2 El Zucker - 1 Tl Zimt Zubereitung 1 Für den Teig: Alle trockenen Zutaten miteinander vermischen und gemeinsam mit den übrigen Zutaten in einer Küchenmaschine oder per Hand zu einem homogenen Teig vermischen. Die Konsistenz des Teigs soll zähflüssig sein, sodass er sich in der Springform gut verteilen lässt. 2 Für die Joghurt-Mohn-Masse: Joghurt und das Mohnback gut miteinander vermischen, sodass die Mohnmasse gleichmäßig im Joghurt verteil ist. 3 Für die Streusel: Alle Zutaten miteinander vermischen und mit der Hand oder einer Gabel verarbeiten, bis sich kleine Brösel gebildet haben. Falls die Brösel zu feucht oder trocken sein sollte, gegebenenfalls mit Zucker oder Margarine ausgleichen. 4 Den Backofen auf 170°C vorheizen und eine Springform mit einem Durchmesser von 28 cm einfetten. Den Teig hineingeben und gleichmäßig verteilen und glatt streichen. Die Joghurt-Mohn-Masse darauf geben und vorsichtig verteilen. Die Pflaumen spülen, halbieren und entkernen. Die Hälften auf dem Kuchen platzieren und die Zimt-Streusel darauf verteilen. 5 Den Kuchen für ca. 60 Minuten ausbacken. Mit der Stäbchenprobe sicher gehen, dass der Teig gut durch ist. Anschließend etwas abkühlen lassen und dann erst aufschneiden. Notes Mit Puderzucker oder (veganer) Schlagsahne servieren. Ergibt einen Kuchen mit einem Durchmesser von 28 cm. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit ViO entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen. The post veganer Zwetschgenkuchen mit Mohn und das ViOtope-Projekt appeared first on The Vegetarian Diaries.

Rotweinkuchen mit einer Ganache aus Schokolade, Sternanis und Zimt

23. September 2017 Herr Grün kocht 

Rotweinkuchen mit einer Ganache aus Schokolade, Sternanis und ZimtGestern war Herbstbeginn. Eine Jahreszeit, die ich sehr mag, weil es draußen so viele intensive Gerüche gibt und die Farben so schön sind. Die Zutaten im Kochlabor ändern sich auch. Heute möchte ich Ihnen als einen kleinen Rotweinkuchen vorstellen mit einer wunderbaren Ganache aus Blockschokolade, die mit Sternanis und Zimt gewürzt ist. Zutaten (für einen Napfkuchenform mit einen Durchmesser von 16 cm) Für den Teig 150 g Mehl 2 geh. TL Backpulver Reinweinstein 80 g gemahlene Nüsse 80 g Rohrohrzucker (bitte nicht Rohrzucker) 80 g geriebene Blockschokolade 2 leicht geh. EL Kakao 3 Ecken Sternanis 1 geh. TL Zimt 1 Nelke 2 Eier 100 ml Rotwein (schön rot und eher erdig und schwer - nicht schlimm, wenn er etwas Säure hat) 100 ml Olivenöl Für die Ganache 60 g Blockschokolade 1 TL Zimt 1 Ecke Sternanis 10 g Butter 1 EL Sahne Zubereitung Teig Den Ofen bitte auf 170 Grad (Umluft) vorheizen. Gehen Sie nach Ihrer Erfahrung. Jeder Herd ist anders. Die Nelke und die Sternanisecken mahlen (mörsern - das mache ich). Mehl, Backpulver, gemahlene Nüsse, Rohrohrzucker, geriebene Blockschokolade, Zimt sowie eine gemahlene Nelke und Sternanisecken in eine Schüssel geben und gut vermischen. Dazu kommen noch die Eier, der Rotwein und das Olivenöl. Bitte alles gut vermischen. Tipps: Ich habe die Zutaten mit einem Löffel umgerührt. Ein Rührgerät benötigen Sie hier nicht. Geben Sie den Teig in die Form, stellen Sie diese auf einen Gitterrost. Auf mittlerer Schiene ca. 35 bis 40 Minuten backen. Die Ganache Anmerkung: Ich habe diese Ganache verwendet, weil sie schön weich ist, sich aber trotzdem gut auf dem Kuchen hält. Wenn Sie nur Blockschokolade (Kuvertüre) auf den Kuchen gießen, wird die hart und verbindet sich aus meiner Sicht nicht so mit dem Kuchen. Haben Sie also am Anfang etwas Geduld, diese Ganache erreicht schon die richtige Konsistenz, wenn sie mal auf dem Kuchen ist. Schokolade und Butter in einem Topf, der im Wasserbad steht, flüssig werden lassen. Die Gewürze und die Sahne dazugeben und alles gut vermischen. Dann auf dem Kuchen (siehe Foto) verteilen. Einen schönen Herbsttag und viele Grüße Herr Grün

Veganer Russischer Zupfkuchen

15. September 2017 Totally Veg! 

Veganer Russischer ZupfkuchenIch wurde schon oft gefragt, wie ich eigentlich immer auf Ideen für meine Rezepte komme. Um ehrlich zu sein, meistens entstehen meine Rezepte aus purem Gusto - wenn ich irgendwo etwas Köstliches gesehen habe oder mich an etwas erinnere, und entscheide, dass ich das unbedingt essen möchte. Russischen Zupfkuchen habe ich noch nie vorher gegessen, aber es gab in den 90er Jahren eine TV-Werbung, die mir als Kind damals so gut gefallen hat (kennt ihr sie vielleicht auch?). Über all die Jahre ist mir diese Werbung im Kopf geblieben (herzliche Gratulation an die Marketing-Abteilung!) und hat sich kürzlich wieder in mein Bewusstsein gekämpft. Und so war klar: Russischer Zupfkuchen muss es sein. Russischer Zupfkuchen ist nichts anderes als ein Käsekuchen in einem Schoko-Teig. Zupfkuchen deshalb, weil man einen Teil des Teigs in kleinere Stücke zupft und die Füllung damit bedeckt. Ich esse sehr gerne Käsekuchen und russischer Zupfkuchen sieht einfach sehr schön aus! Leider hat es mir der Zupfkuchen nicht gerade einfach gemacht! Bei meinem ersten Versuch dachte ich mir schon kurz nachdem ich den Kuchen aus dem Ofen genommen habe, dass hier etwas nicht stimmt - der Kuchen ist nämlich in der Mitte zusammengesackt. Meine Befürchtungen haben sich bewahrheitet, beim Anschneiden musste ich feststellen, dass der Kuchen in der Mitte fast flüssig war. Geschmacklich war er gut, aber wenn Kuchen auf dem Teller herumrinnt, ist das nicht besonders ansprechend. Zurück also zum Anfang.  Beim nächsten Versuch schraubte ich an den Zutaten, um den Kuchen etwas mehr Stabilität zu verleihen. Leider bin ich da etwas über das Ziel hinausgeschossen. Der Kuchen war zwar nicht mehr flüssig, aber er hatte jetzt die Konsistenz von Radiergummi. Und glaubt mir, das ist auch nicht lecker! Mittlerweile war ich schon ziemlich frustriert, aber gleichzeitig wollte ich mich von dem Russen nicht unterkriegen lassen. Beim dritten Versuch hat es nun endlich geklappt! Der Kuchen ist fest geworden, aber die Füllung ist trotzdem nicht zu hart und schmeckt hervorragend. Der Teig ist wunderbar saftig und leicht schokoladig, die Füllung ist angenehm süß und leicht säuerlich, wie Käsekuchen eben sein soll! Ich habe einen neuen Lieblingskuchen, auch wenn wir keinen guten Start hatten - ich habe ihm verziehen. Noch ein paar Tipps für euren perfekten russischen Zupfkuchen: Achtet darauf, dass ihr ein Soja-Joghurt erwischt, das ihr wirklich gerne esst, denn das macht den Geschmack der Füllung aus. Es sollte ein Naturjoghurt sein, da die Füllung ansonsten zu süß wird. Ich verwende das Alpro Soja-Kokos-Joghurt, da wir das am liebsten essen. Damit M und ich nicht einen riesigen Kuchen zu zweit vernichten müssen, habe ich mir eine kleine 18 cm Springform zugelegt, die ich nur empfehlen kann. Für eine 26 cm Form könnt ihr die Zutaten einfach verdoppeln und die Nachbarn auf ein Stück Zupfkuchen einladen! Russischer Zupfkuchen (für 18 cm Form, für 26 cm Form Zutaten bitte verdoppeln) Für den Teig: 160 Gramm Mehl 1/­­2 Packung Backpulver (7 Gramm) 10 Gramm Kakao 80 Gramm Zucker Prise Salz 80 Gramm vegane Margarine, zimmerwarm 1 EL gemahlene Leinsamen 1 EL Wasser 20 ml Sojamilch Für die Füllung: 250 Gramm veganes Natur-Joghurt (ich habe Soja-Kokos-Joghurt verwendet) 70 Gramm Zucker 1 Packung Vanillepudding-Pulver 20 ml Sojamilch 2 EL Zitronensaft 20 Gramm vegane Margarine, geschmolzen Die Springform am Boden mit Backpapier auslegen und an den Ränder einfetten. Für den Teig Mehl, Backpulver, Kakao, Zucker und Salz verrühren. Leinsamen und Wasser gut verrühren und anschließend mit der Sojamilch und der Margarine zu der Mehlmischung geben und einen glatten Teig daraus kneten. Den Teig aufteilen: Aus 2/­­3 des Teig formen wir den Boden. Dafür den Teig mit den Fingern in die Form pressen und dabei einen etwa 3 cm hohen Rand formen. Den Teig in den Kühlschrank stellen. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Für die Füllung alle Zutaten mit einem Schneebesen glatt rühren. Die Fülllung auf den Teig leeren. Die restlichen 1/­­3 des Teigs in etwa 2 - 3 cm große, flache Stücke "zupfen" und auf die Füllung legen. Dann den Kuchen in den Ofen schieben und bei 180 Grad etwa 50 - 65 Minuten backen (die große Form eventuell noch etwas länger), nach etwa 40 Minuten den Kuchen mit etwas Alufolie abdecken, damit er nicht zu braun wird. Der Kuchen wird nicht komplett fest sein, wenn er aus dem Ofen kommt, aber er sollte sich nicht zu weich anfüllen (ihr könnt auch einen Zahnstocher in die Mitte stecken und der Teig sollte nicht mehr flüssig sein). Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und mit einem Messer gleich den Rand des Kuchen von der Springform lösen. Dann den Kuchen komplett auskühlen lassen. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Ausbildung zum Koch. Vegan oder was? Fragen an einen Auszubildenden.

3. September 2017 Claudi goes vegan 

Ausbildung zum Koch. Vegan oder was? Fragen an einen Auszubildenden.Hallo ihr Lieben, heute stelle ich euch einen ganz besonderen Mann in meinem Leben vor: Mein Bruderherz. Maximilian "Max" Schmid hat einen anderen Papa (und somit Nachnamen) als ich, ist ganze neun Jahre jünger und vom Wesen her mal so komplett anders. Er die Eule, ich die Lerche. Er der Spontane, ich die Planerin. Er der Couchsurfer, ich die Hotelübernachterin. Wir haben aber auch einige Dinge gemeinsam: Beispielsweise wohnen wir noch immer in dem Viertel, in dem wir aufgewachsen sind. Bruderherzund ich haben zuletzt an Weihnachten gemeinsam gekocht (wird mal wieder Zeit!). Das ist für mich immer eine Herausforderung - macht aber gleichzeitig sehr viel Spaß. Warum koche ich so gern mit ihm? Max macht derzeit noch eine Ausbildung zum Koch. Begonnen hat er im Bodhi im Münchner Westend und ist dann für ein halbes Jahr ins Kopps nach Berlin . Nur leider ist die offizielle Kochausbildung noch immer nicht vegan (oder wenigstens vegetarisch) möglich. Deswegen hat der junge Koch aktuell ein halbes Jahr lang mit dem verarbeiten von Tieren und deren Produkten zu tun. Genau darum, dreht sich dieser Blogeintrag und ich freue mich sehr, dass Max mir für euch ein paar meiner vielen Fragen beantwortet hat.  Ihr findet ihn und seine "Rotbart Kitchen" übrigens auf Instagram und Facebook. Also - genug vorweg erklärt, lassen wir Max mal selbst zu Wort kommen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Interview! Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen, Claudi Hallo lieber Max, vielen Dank vorweg für deine Zeit und die Bereitschaft hier öffentlich Fragen die mich sehr beschäftigen zu beantworten. Magst du meinen Lesern erst einmal verraten wann, warum und wie du vegan geworden bist? Hi zusammen, also mich vegan zu ernähren konnte ich mir bis Mai 2013 gar nicht vorstellen, da ich kurze Zeit vorher zwar zum Vegetarier wurde, Veganismus für mich damals aber noch extrem erschien. Auf die Idee hast du, Claudi, mich gebracht. Genauer gesagt hast du mich herausgefordert mit dir eine Wette einzugehen. Es ging damals darum, dass ich mir beweisen wollte, zwei Monate lang vegan zu leben und zwar mit Attila Hildmanns Vegan for fit Challenge. Ich habe in der Zeit vier Kilo abgenommen, mich gut gefühlt und viel vegan gekocht. Das hat mir zwei Monate Freude bereitet, welche Kreise das Ganze bei mir ziehen würde, habe ich aber nicht absehen können. Wann und weshalb hast du dich dazu entschieden, eine Ausbildung zum Koch zu machen? Ich hatte ja schon erzählt, dass ich von Anfang an viel frisch vegan gekocht habe. Kochen war schon seit meiner Jugend ein Hobby und durch die Ernährungsumstellung habe ich viele neue Lebensmittel und auch eine andere Art des Umgangs und Kochens mit diesen kennengelernt. Das hat mich fasziniert und gleichzeitig dazu gebracht mich weiterhin vegan zu ernähren. Das Studium lief zu dieser Zeit schon fast unerträglich schleppend vor sich hin, also habe ich mich lieber meinem Nebenjob gewidmet: Küchenhilfe im damals noch neuen veganen Restaurant Bodhi im Münchner Westend. Ich wollte wissen, ob das Kochen in einer Restaurantküche und vor allem die damit verbundene harte Arbeit auch so viel Spaß machen würde wie Zuhause. Das tat es wirklich, obwohl ich als Küchenhilfe froh sein konnte, wenn ich ein paar Salate und Vorspeisen anrichten durfte. Meine Haupttätigkeiten waren spülen und putzen, meistens bis spät in die Nacht hinein. Schließlich habe ich mein Studium komplett abgebrochen und im Herbst 2014 eine Ausbildung zum Koch im Bodhi angefangen, denn ich wollte unbedingt endlich auch am Herd stehen und Pfannen schwenken. Wie lange dauert die Ausbildung und wie oft bist du in der Berufsschule? Die klassische Ausbildung dauert 3 Jahre, es gibt jedoch die Möglichkeit, diese Zeit unter bestimmten Umständen zu verkürzen. In der Münchner Berufsschule geht man im ersten Lehrjahr zwei Wochen am Stück in die Berufsschule, insgesamt ca. 70 Tage pro Jahr. Im zweiten und dritten Lehrjahr hat man dann als angehender Koch einen Tag pro Woche Berufsschule. Warst du in Berlin dann auch in der Berufsschule? Ja, in Berlin hatte ich dann im dritten Lehrjahr auf einmal wieder eine Woche am Stück pro Monat Unterricht. Der Unterricht ist in den verschiedenen Bundesländern unterschiedlich geregelt. Was ist für dich spannender: Die Arbeit im Betrieb oder das Lernen? Es gab und gibt im Unterricht sicherlich einige Themen, die für angehende Gastronomen interessant und wichtig sind. In der Berufsschule hat man normale Fächer wie zum Beispiel Englisch oder Wirtschaft, die Themen drehen sich aber rund um die Gastronomie, Lebensmittel, Kochen und Service oder wie beispielsweise in Sozialkunde um Arbeitsrecht und Gesetzgebung. Ich habe diesen Weg gewählt, weil ich für mich herausgefunden habe, dass ich in meinem Leben mit meinen Händen und möglichst vielen Sinnen arbeiten möchte. Meine Leidenschaft schlägt für die professionelle Küche und wenn ich am Abend erschöpft aber glücklich in den Feierabend gehe, dann denke ich bis in die Nacht hinein darüber nach, was alles gut und was schlecht gelaufen ist und was am nächsten Tag wieder ansteht. Für mich als vegane Ernährungsberaterin sehr spannend: Wird während der Ausbildung zum Koch/­­ zur Köchin auch auf Nährstoffe etc. eingegangen? Natürlich! Ernährung und Nährstoffe sind ein zentrales Thema sowohl in der Theorie als auch im Praxisunterricht. Obgleich ich sagen muss, dass viele Theorien und Anschauungen über moderne Ernährung in der Berufsschule überholt sind. Es gibt leider auch noch viele Vorurteile und Unwissen über die vegane Küche und Ernährung. Vermutlich vernachlässigen eine Vielzahl an ausgebildeten Köchen und auch Auszubildende diese Themen, sträflicherweise, in ihrer täglichen Arbeit. Aus meiner Sicht gehört es zur zentralen Verantwortung eines Kochs, sich Gedanken darüber zu machen, wie man den Menschen, denen man Essen zubereitet, Genuss und auch Gesundheit verschaffen kann. Der Beruf des Kochs ist einer der intimsten und dadurch auch spannendsten Tätigkeiten, die ich kenne. Das Thema Gesundheit sollte nicht nur in der Krankenhausküche von Bedeutung sein. Techniken, wie man LEBENsmittel schonend zubereitet und ihre Nährstoffe möglichst anschaulich und köstlich verfügbar macht, das ist der wahre Kern der Arbeit eines Kochs. Die klassisch weißen Kochklamotten stammen übrigens aus einer Zeit, in der Köche als Mediziner angesehen wurden. Deine Stationen hab ich ja schon angeschnitten. Nun können zwei vegane Restaurants kaum unterschiedlicher sein als das bodhi und das Kopps. Was ist die jeweils beste Erkenntnis, die du dir mitgenommen hast? Erkenntnisse versuche ich jeden Tag in meiner Arbeit zu gewinnen. Dabei sind mir solche, die positiv sind genauso wichtig wie negative. Ich habe in meiner bisherigen Ausbildungszeit wahnsinnig viel gelernt. Sowohl was mich als Mensch betrifft als auch als Koch. Ich denke, dass jeder Azubi, der sich bewusst und mit Leidenschaft für diesen Weg entschieden hat, überall auf der Welt, in jedem Betrieb etwas Wertvolles für sich mitnehmen kann. In der Ausbildung wird man einerseits von Menschen, wie Kollegen und Gästen, den Umständen aber auch dem Arbeitsalltag geprägt. All das führt dazu, dass man sich ständig weiterentwickelt. Sofern man das denn wirklich will. So habe ich aus der Zeit in meinem ersten Ausbildungsbetrieb gelernt, Verantwortung für mich und meine Arbeit bzw. für die ganze Küche eines Restaurants zu übernehmen. Das hat mich sehr selbstständig und lösungsorientiert gemacht. Im Kopps konnte ich fachlich durch das Niveau der Küche als auch durch ausgezeichnete Kochkollegen dazu lernen. Auf so einem gehobenen Niveau vegan zu kochen macht unfassbar viel Spaß, weil man sieht was alles möglich ist. Und auch weil ich ein Foodnerd bin. Würdest du anderen Auszubildenden zum Koch/­­ zur Köchin auch empfehlen während der Lehrzeit den Betrieb zu wechseln? Für mich, in meiner speziellen Situation, war es das Beste was ich machen konnte. Das bezieht sich aber nicht auf jeden einzelnen Kochazubi. Sollte jemand die Gewissheit haben, in seinem Ausbildungsbetrieb ausreichend fachlich und menschlich gefördert und auch gefordert zu werden, und das über drei Jahre hinweg, dann gibt es aus meiner Sicht nicht wirklich einen Grund den Betrieb bis zum Ende der Ausbildung zu wechseln. Wozu ich aber dringend rate, ist, dass man sich gerade als junger Azubi nicht scheuen sollte den Betrieb zu wechseln, falls man gravierend benachteiligt wird, zum Beispiel durch psychische oder körperliche Gewalt oder eintönige Arbeit über einen längeren Zeitraum hinweg. Solche Dinge kommen in der Gastronomie leider immer noch häufig vor, obwohl sich schon viel zum Besseren gewendet hat im Vergleich zu vor zehn bis zwanzig Jahren. Ein/­­e Auszubildende/­­r hat nicht nur Pflichten sondern auch Rechte. Das wichtigste ist das Recht, etwas zu lernen. Grundsätzlich ist einer der Vorzüge des Kochberufs, dass man sehr schnell überall auf der Welt Arbeit findet und durch relativ häufige Stellenwechsel viel dazu lernt, gerade in jungen Jahren. Nervt es dich, dass es Pflicht ist im Zuge der Ausbildung zum Koch/­­ zur Köchin auch Tiere und deren Produkte zu verarbeiten? Anfangs hat es mich schon sehr genervt. Das war aber bevor ich im La Villa in Starnberg angefangen habe zu arbeiten. Mittlerweile habe ich mich an den Umgang mit tierischen Produkten ein Stück weit gewöhnt und ich versuche wie immer von allem und jedem zu lernen. Ich muss auch dazu sagen, dass ich mich bewusst für eine klassische Kochausbildung entschieden habe, zu der auch der fachlich korrekte Umgang mit tierischen Lebensmitteln gehört. Ich hätte auch einfach in ausschließlich veganen und vegetarischen Restaurants kochen und Erfahrungen sammeln können, ohne dabei eine Ausbildung zu machen. So machen es auch einige meiner ehemaligen Kollegen und Freunde. Kochen, vor allem auf professionellem Niveau ist ein Handwerk. Die Ausbildung zum Koch hat aus meiner Sicht absolut seine Berechtigung. Es war mir wichtig mein Handwerk fachlich korrekt zu erlernen. Das bietet die klassische Ausbildung auch. Sie ist in vielerlei Hinsicht aber reformbedürftig. Ich will damit nicht sagen, dass es nicht mehr wichtig ist althergebrachte klassische Techniken und Gerichte an junge Lehrlinge weiterzugeben, aber wenn sich die IHK nicht mit dem zeitgenössischen und zukünftigen Berufsbild des Kochs stärker auseinandersetzt, dann werden auf Dauer immer weniger junge Menschen diesen Weg einschlagen, so wie es in den letzten Jahren schon abzusehen ist. Das wäre fatal, nicht nur für unseren Berufsstand sondern für die gesamte Gesellschaft an sich. Viel wichtiger als jeder Lehrplan in einer Ausbildung ist jedoch, wie im Lehrbetrieb gearbeitet wird. Hier verbringt der Lehrling mit Abstand die meiste Zeit und wird am meisten geprägt, im positiven wie auch im negativen Sinn. Schmeckst du auch ab? Wie gehst du damit um? Ja, ich koste auch nicht-pflanzliche Speisen und schmecke sie ab, um so die Qualität meiner Arbeit zu überprüfen und zu gewährleisten. Das bin ich mir, meinen Kollegen, meinem Lehrbetrieb und vor allem unseren Gästen schuldig. Diese Umstände waren mir schon vor meiner Ausbildung klar und ich habe mich bewusst dafür entschieden. Es gab eine Zeit, in der ich mir eine Küche suchen wollte, wo ich tierische Speisen nicht abschmecken müsste und stattdessen meine Kollegen probieren lasse. Das ist so nicht praktikabel und aus meiner heutigen Sicht auch ein Stück weit anmaßend. Für mich ist es jeden Tag aufs Neue ungewohnt und auch etwas sonderbar zu schmecken, was Ernährung und Genuss für Omnivore bedeutet. Tiere und tierische Produkte als Lebensmittel zu verarbeiten und aus ihnen genießbare Kompositionen und Gerichte zu machen, erfordert von mir immer noch eine Überwindung. Ich kann dadurch aber auch als Koch sehr wichtige Erkenntnisse gewinnen, um die vegane Küche noch etwas universeller und attraktiv für alle zu machen. Ernährst du dich privat derzeit weiterhin rein pflanzlich? Ja, das tue ich. In meinem Kühlschrank befinden sich ausschließlich pflanzliche Lebensmittel. Ich war und bin jedoch niemand, der Menschen ver-/­­ oder beurteilt aufgrund von ihren Ernährungsgewohnheiten. Diese Aus-/­­ und Abgrenzung, wie sie manchmal in der veganen Szene stattfindet, finde ich sehr irritierend. Allein schon deswegen, weil sie nicht zielführend ist, erst recht nicht, wenn einem Veganismus und seine Verbreitung am Herzen liegen. Macht dir das Kochen nach Feierabend überhaupt noch Spaß? Klar! Kochen macht Spaß, nicht nur für mich selbst, sondern hoffentlich auch für andere, die daran beteiligt sind ;). Zuhause koche ich gerne frisch, simpel und vor allem lecker. Gemüse kann so wunderbar universell sein, wenn weiß, was man damit anstellen soll. Es gibt sicher auch bei mir Zeiten, in denen ich so erschöpft bin und dadurch keine Lust und Energie mehr habe, großartig zu kochen. Dazu kommt, dass meine Freundin und ich leidenschaftlich gerne Essen gehen und neue Sachen ausprobieren. Wer von euch Lust hat, von meinen Kreationen und Erlebnissen in der Gastronomie mehr zu erfahren, dem empfehle ich meinen Instragram-Kanal rotbart_­kitchen. Was ist dein Wunsch als nächster Schritt nach erfolgreicher Ausbildung? Ich habe wieder in München Fuß gefasst und möchte hier nach meiner Ausbildung weiterhin als Koch in spannenden Restaurants arbeiten. Meine Begeisterung geht aber darüber hinaus und so möchte ich auch neben der täglichen Arbeit in Zukunft an verschiedenen Projekten zum Beispiel von selbstständigen Kollegen teilnehmen und auch selbst etwas gründen. Warum nicht Caterings, Kochkurse, YouTube-Videos oder vielleicht einen kleinen Laden von und mit Maximilian Schmid anbieten? Seid gespannt und haltet gerne mit mir Kontakt, wenn euch vegane Küche interessiert.  Lieber Max, ich wünsch dir weiterhin das Allerallerbeste. Nun steht ja die aufregenste Zeit deiner Ausbildung noch bevor, wenn es langsam auf die Prüfung zugeht. Ich drück dir von Herzen die Daumen, dass du das mit viel Erfolg meisterst. Aufgrund deiner Geschichte sieht man einmal mehr: Folge deinem Herzen und weniger dem Kopf ;-)  

Bavette mit Kurkuma-Sauce und frischem Oregano

19. Juli 2017 Herr Grün kocht 

Bavette mit Kurkuma-Sauce und frischem Oregano Die heutige Gewürzreise führt uns nach Indien. Von dort kommt nämlich das meiste Kurkuma. Es wird auch Gelbwurz, Gelber Ingwer und Safranwurzel genannt. Die frischen Rhizome (Sprossen des Wurzelstocks, in denen die Nährstoffe für den Winter gespeichert werden) sind außen bräunlich und innen leuchtend orange. Zu uns kommen sie als Ganzes frisch, getrocknet oder in Pulverform. Kurkuma schmeckt etwas holzig, erdig - ein klein wenig pfefferig. Kurkuma soll sehr gesund gesund sein. Es regt die Bildung von Magen- und Gallensäften an, wirkt entzündungshemmend und soll sogar noch vieles andere bewirken. Wenn Sie Kurkuma in der Küche verwenden, sollten Sie vielleicht Handschuhe tragen, denn es färbt ganz schön. Ich mache das nie. Bei mir kann alles färben, wie es will:) Um dem Professor eine Freude zu machen, und weil es Spaß macht zu experimentieren, habe ich Bavette mit Kurkuma-Sauce und frischem Oregano zubereitet. Zutaten (für 2 gute Portionen) 1 kleine Zwiebel 1/­­2 Knoblauchzehe 1 Handvoll frische Oregano-Blätter 20 g Hartkäse aus mikrobiellem Lab (ich nehme den Montello von Alnatura) 30 g Butter 1 TL Rohrohrzucker 1 TL Kurkumapulver (oder etwas weniger als 1/­­2 TL frisches Kurkuma – sagt meine freundliche Beraterin im Asia-Geschäft) 200 g Sahne Salz frisch gemahlener schwarzer Pfeffer Für die Nudeln 240 g Bavette (ich nehme die n.13 von Barilla) Für die Dekoration 1 Stengel Oregano etwas geriebener Hartkäse Zubereitung Kurkuma-Sauce Die Zwiebel in Würfel schneiden. Den Knoblauch in Würfelchen schneiden. Die Oregano-Blätter grob hacken. Den Käse fein reiben. Die Butter in einer erhitzten Pfanne zerlassen. Die Zwiebelwürfel darin glasig andünsten. Die Knoblauchwürfel und den Oregano dazugeben. Gut umrühren. Kurz andünsten. Den Zucker dazugeben und umrühren. Kurz köcheln lassen. Das Kurkumapulver dazugeben und umrühren. Kurz köcheln lassen. 2/­­3 der Sahne dazugießen und umrühren. Den geriebenen Hartkäse dazugeben und umrühren. Kurz aufkochen. Dann die Hitze herunterdrehen. Nun den Rest der Sahne dazugeben und köcheln lassen, bis sie etwas sämig ist. Die Sauce mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken und mit dem Deckel obenauf zur Seite stellen. Die Bavette Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen Finish Die Sauce erhitzen. Die Bavette dazugeben und alles gut vermischen. Die Nudeln sollen schön gelb sein:) Die Bavette auf die Teller verteilen, den geriebenen Käse darüber streuen und mit einem kleinen Stengel Oregano dekorieren. Gutes Gelingen und viele Grüße aus dem Kochlabor von Herrn Grün

Fusilloni mit geröstetem Sommergemüse mit EDEKA

10. Juli 2017 Eat this! 

Fusilloni mit geröstetem Sommergemüse mit EDEKATräumst du manchmal auch vom eigenen Gemüsegarten? Ich darf mich ja gar nicht beschweren mit unserem Mini-„Urban Garden“. Sämtliche Kräuter, Chilis, Salat, Tomaten, essbare Blüten und sogar Zucchini lassen sich dort wunderbar anpflanzen und ganz easy hegen und pflegen. Und das alles mitten in der Stadt. Aber so ein richtiger Gemüsegarten mit schönen Hochbeeten aus Holz, einem schnieken Gewächshaus, in dem alte Tomatensorten und irgendwelche abgefahrenen Gurken gedeihen - ja, dafür würde ich’s mir glatt überlegen ein bisschen weiter raus aus der Stadt zu ziehen. Im Sommer früh morgens mit der Teetasse barfuß erst durch taunasses Gras schlendern, ein, zwei Himbeeren frisch vom Strauch naschen und anschließend gucken, wieviele Tomaten im Gewächshaus über Nacht reif geworden sind. Würde ich drauf klarkommen ? Unser Gemüse für die leckere Sommerpasta stammt also leider nicht aus eigener Ernte, dafür aber vom Wochenmarkt bzw. Gärtnereien unseres Vertrauens aus der Region. Aber der Basilikum ist vom Balkönchen! Und gedeiht gerade wie ein Weltmeister ? Nachdem wir DIE ultimativen Pastalover sind, hatte EDEKA natürlich leichtes Spiel. Die Frage, ob wir nicht eine lecker-leichte Sommerpasta mit einer der neuen, extra großen Pastasorten von EDEKA Selection ausprobieren möchten gab’s nur eine Antwort! Hat hier jemand Pasta gesagt? Logo! Und diese Pasta hält was sie verspricht. Fusilloni, Calamarata, Conchiglioni - alle extra groß und geschmacklich wirklich „mamma mia!“ Das Geheimnis? Das perfekte Verhältnis von hochwertigem Hartweizengrieß und Wasser. Mehr braucht es für richtig gute, original italienische Pasta nicht. Apropos original: die Nudeln werden in Italien, genauer gesagt in Gragnano in der Provinz Neapel hergestellt, die auch als „Wiege der Pasta“ bezeichnet wird. Gragnano (hach, allein der Name klingt schon lecker, oder?) gilt sogar als die inoffizielle Hauptstadt der Pasta und nur Nudeln aus dieser Region dürfen sich, ähnlich wie bei Champagner, mit dem IGP-Siegel schmücken ?? Sie werden ganz traditionell in Bronzeformen gefertigt, die für eine rauere Oberfläche der Pasta sorgt. So bleibt die Sauce da wo sie hingehört, yay! Und die Spaghetti alla Chitarra? Die sind zwar nicht extra groß, dafür sind sie aber zur Abwechslung mal viereckig und nicht rund. Übrigens ist uns aufgefallen, dass die Nudeln wirklich so was von perfekt al dente werden, was an dem höheren Proteinanteil als bei handelsüblicher Pasta liegt. Ganz großes Nudelkino! Komm‘ doch ein bisschen mit nach Bella Italia und kram‘ schon mal deinen großen Pastatopf hervor! Und noch ein Pastageheimnis: koche deine Nudeln immer in richtig viel Salzwasser, dann kleben sie später nicht zusammen. Wir sind schon total gespannt, wie dir unsere Nudelkombi schmeckt! Wir sind gerade echt verrückt danach ?  Schreib uns doch, wir freuen uns! Fusilloni mit geröstetem Sommergemüse Fusilloni-Pasta mit im Ofen geröstetem Sommergemüse und einer cremigen Kichererbsensauce. Für das Gemüse - 175 g Zucchini - 100 g Aubergine - 2 TL Meersalz - 4 Schalotten - 4 Knoblauchzehen - 100 g Minipaprika - 125 g Cocktailtomaten - 4 EL Olivenöl - 2 Zweige Thymian Für die Kichererbsensauce - 200 g Kichererbsen - 80 ml Kichererbsenwasser - 1 EL Tahin -  1/­­2 TL Meersalz - Saft von 1/­­2 Zitrone -  1/­­2 TL Chiliflocken Außerdem - 250 g EDEKA Selection Pasta di Gragnano Fusilloni -  1/­­2 Bund Basilikum - Für das geröstete Sommergemüse Zucchini und Aubergine in 3 cm große Würfel schneiden, in einer Schüssel mit 1 TL Salz vermengen und 15 Minuten ziehen lassen. Anschließend unter fließendem Wasser abwaschen und trockentupfen. - Backofen auf 220 °C Ober-/­­Unterhitze vorheizen. - Schalotten halbieren, Knoblauch fein hacken, Paprika einstechen, damit sie beim Rösten nicht platzen. Cocktailtomaten je nach Größe halbieren oder ganz an der Rispe lassen. - Zucchini und Auberginen in einer feuerfesten Form mit dem übrigen Gemüse, dem restlichen Salz, Olivenöl und Thymian vermischen, 25 Minuten rösten. Nach 15 Minuten wenden. - Für die Kichererbsensauce alle Zutaten in einem Mixer glatt pürieren. - EDEKA Selection Fusilloni nach Packungsanweisung kochen, anschließend abgießen und sofort mit der Kichererbsensauce vermischen. Geröstetes Gemüse unterheben und mit Basilikumblättern toppen. Reklame! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit EDEKA ZENTRALE AG & Co. KG entstanden, er spiegelt jedoch ausschließlich unsere eigene Meinung wider. Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten. Der Beitrag Fusilloni mit geröstetem Sommergemüse mit EDEKA erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Französische Mini-Pies mit Ratatouille-Gemüse - Pizza mit Sommergemüse auf glutenfreier Blumenkohl-Crust - Rigatoni mit geröstetem Zitronenfenchel

Meine vegane Woche - 19. - 25. Juni 2017

26. Juni 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 19. - 25. Juni 2017 Montag Meine Woche hat wunderbar begonnen: Mit diesem lustigen Video, das harte Fleisch-Liebhaber beim genüsslichen Verspeisen von veganen Burgern zeigt, ohne dass die Rocker überhaupt merken, dass sie kein Fleisch essen. Einer der Rocker sagt sogar ganz ehrlich, dass der Burger super schmeckt, aber er ihn gar nicht probiert hätte, wenn man ihn vorher gesagt hätte, dass es ein veganer Burger ist. Vielleicht eine kleine Erinnerung für alle Veganer? Manchmal ist Schweigen wirklich Gold... und gesprochen wird erst nach dem letzten Bissen. Dienstag M und ich sind auf der Autobahn an einem Tiertransport vorbeigefahren. Aus den Spalten des Transporters reckte ein Schwein den Rüssel, um den Wind und die Sonne auf der Nase zu spüren. Vermutlich war es auch das erste Mal, dass das Schwein die frische Luft atmen durfte. Der Anblick des Schweins, das am Weg zum Schlachthof die Sommersonne genießt, rührte mich zu Tränen. Für mich eine gute Erinnerung, warum ich mich vor fast zehn Jahren für eine vegane Lebensweise entschieden habe: Es ist falsch, Tiere für unseren Genuss zu töten, und es gibt keinen humanen Tod für jemanden, der leben will. Mittwoch Es ist heiß! OMG, so heiß. Warum ist es so heiß? Ich bin keine besondere Freundin des Sommers, ich kann nichts dafür. Ich schwitze schnell, ich kriege Kopfschmerzen von der Hitze, ich sitze nicht gerne in der Sonne. Was ich allerdings am Sommer liebe, sind die bunten, riesigen Salate, die M und ich so gerne essen. Auf diesem hier waren selbstgemachte Süßkartoffel-Burger. Donnerstag Es ist immer noch heiß! Und darum gibt es mehr Salate. Dieser hier mit Käferbohnen, meine neuen Lieblingsbohnen. Und Kartoffeln. Dazu kommt alles an Gemüse, was der Kühlschrank so hergibt. Und Wassermelone als Nachtisch. Vielleicht ist der Sommer doch nicht so schlecht. Freitag Mit meinen Eltern habe ich in Linz veganes Bananenbrot und Eistee genossen. Ich liebe es, wenn Kaffeehäuser einen veganen Kuchen im Angebot haben! Diesen hier habe ich im sehr netten Cafe Gerberei gegessen. Samstag Ich bin um 7 Uhr aufgestanden, um mit meiner Frau Mama laufen zu gehen und bin deswegen jetzt noch stolz auf mich! Auf einem Feldweg habe ich diese wunderschöne Fasanen-Feder gefunden und sie mitgenommen (die anderen Läufer haben mich und meine Feder zwar komisch angeschaut, aber egal). Jetzt steckt sie bei mir in einer Vase und sieht toll aus. Ich rede mir ein, dass mir ein Fasan ein Geschenk gemacht hat, weil ich ihn nicht esse.  Am Abend waren wir dann bei Front Food in Linz, und weil ich so brav gelaufen bin, musste ich als Ausgleich natürlich einen riesigen Döner essen. Er war köstlich! Mein neuer Lieblingsdöner.  Sonntag M isst regelmäßig Nudeln in der Kantine in seiner Arbeit (die mittlerweile sogar als vegan gekennzeichnet werden). Schön für ihn, schlecht für mich. Da er so oft auswärts Nudeln isst, kochen wir daheim nur selten Pasta. Am Sonntag habe ich mich endlich durchgesetzt und zum Curry anstatt Reis Nudeln gekocht. Es war göttlich! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

BBQ TACOS - TORTILLAS VOM GRILL MIT AUSTERNPILZEN

15. Juni 2017 A Very Vegan Life 

A Very Vegan Life (Werbung) Grillen macht Freude. Mir vor allem, wenn das BBQ nicht zur Wissenschaft wird und die Rezepte einfach und schnell gemacht sind. Klar, auch müssen diese rein pflanzlich sein… Neben einer Vielzahl an Salaten habe ich in diesem Jahr auch Tortillas im Grill-Gepäck. Tortillas vom Grill eignen sich hervorragend, um sich diese als Tacos mit gegrilltem Gemüse mit Knoblauch-Limetten-Sauce einfach in den Mund zu schieben. Da kann das Besteck schon mal vergessen werden – und das passiert leider öfter als man denkt, mh? Zuhause vorbereitet, lassen sich die fertigen Tortillas in einem Server? überall hin transportieren. Wer keinen Server besitzt, greift auf Folien und Küchentücher zurück und wickelt die Tortillas darin ein, damit diese auf dem Weg zum Strand, in den Stadtpark oder Nachbars Garten nicht austrocknen und hart werden. Traditionell werden Tacos zumeist aus Masa Harina zubereitet, ein Maismehl. Doch auch aus Weizenmehl. Und da dieses einfacher und nahezu überall erhältlich ist, bereite ich meine Tortillas meistens aus Weizenmehl Type 405 von Diamant zu. Du findest dieses in deiner Region möglicherweise von den Marken Aurora, Rosenmehl, Goldpuder und Gloria. Weitere Rezeptideen für dein BBQ findest du auf Backmomente.de. BBQ TACOS – TORTILLAS VOM GRILL MIT AUSTERNPILZEN Tortillas aus Weizenmehl 250 g […] A Very Vegan Life - Blog ? Vegan Food & Stories ? Hamburg

Energy Balls - leckerer Powersnack mit viel Protein

8. Juni 2017 Eat this! 

Energy Balls - leckerer Powersnack mit viel ProteinHaben wir eigentlich schon erzählt, dass wir dieses Jahr endlich wieder intensiver mit dem Laufen angefangen haben? Yay! ???? Als alte Frostbeule killt der Winter, was das Laufen angeht, meine Motivation leider so gut wie immer. Der November und Dezember sind meistens noch ok, aber Januar und Februar zwingen mich dann doch immer mit fiesem Ekelwetter in die Knie. Da bleibe ich doch lieber mit einem guten Buch Zuhause auf der Couch ? Nach einer längeren Laufpause muss man sich dann gemeinerweise Kraft und Ausdauer wieder hart erarbeiten. Im September vor zwei Jahren bin ich noch fit und munter beim Halbmarathon gestartet - von der damaligen Kondition kann ich gerade nur träumen. Aber es wird! Mit jedem Lauf merke ich, wie gut mir die Bewegung tut und an dem ollen Spruch mit langem Bart ist einfach was Wahres dran: Das einzige schlechte Training ist jenes, welches nie stattgefunden hat. So isses. Und ich wiederhole das Mantra gerne, weil es mich einfach schon häufig motiviert hat. Klar ist der Schweinehund oft groß, schaurig hässlich und angsteinflößend. Du siehst, ich kenne meinen sehr gut ? Aber man ist umso stolzer, wenn man sich wieder aufgerafft hat. Ich fühle mich einfach fitter, besser und ausgeglichener und das Laufen ist eine wahre Wunderwaffe gegen die elenden Schreibtisch-Rückenschmerzen. Wichtig ist nur, im eigenen Tempo zu laufen! Zu zweit oder in der Gruppe macht es meist mehr Spaß, aber selten passen gerade anfangs die unterschiedlichen „Lauf-Flows“ zusammen. Und dieser Flow ist wichtig, damit man nicht wieder gleich alles frustriert an den Nagel hängt. Auch eine ausgewogene Ernährung tragen natürlich zum Spaß am Laufen bei - ist ja jetzt nix Neues. Viele Vitamine aus frischem Gemüse und Obst, wertvolle Proteine aus Nüssen und Hülsenfrüchten, gute Kohlenhydrate aus Nudeln, Reis und Haferflocken und gesunde Fette aus Nüssen und guten Ölen. Am besten mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie Raps- oder Leinöl. Das gibt genügend Energie vor dem Lauf und regeneriert dich schneller nach dem Training. Hier kommen auch unsere kleinen Energy Balls ins Spiel. Sie sind vollgepackt mit gutem Eiweiß aus dem leckeren Walnussmehl von Bio Plan?te, reichlich Mineralstoffen und Vitaminen aus getrockneten Datteln und Antioxidantien aus rohem Kakopulver. Und dabei schmecken sie auch noch unverschämt lecker. Gesunde Pralinen quasi ? Ich nasche die Kleinen auch schon mal gerne zum Frühstück und auf jeden Fall nach jedem anstrengenden Training. Das tut richtig gut! Ach ja, und hübsch verpackt sind sie übrigens auch ein tolles Geschenk oder Mitbringsel für deine Lieben ? Was treibt dich an regelmäßig Sport zu machen? Und trainierst du lieber allein oder in der Gruppe? Ich freue mich auf deinen Kommentar! Energy Balls - leckerer Powersnack mit viel Protein Leckere, rohe Energiekugeln mit Datteln, Walnussmehl, Mandelmus, Kakaopulver und Mandeln. - 120 g Datteln - 50 g Walnussmehl - 2 TL Kakaopulver - 2 TL Mandelmus - 15 g Mandeln Für die Ummantelung (optional) - Chiasamen - Matchapulver - Acai Pulver - Kakaonibs - Kurkuma - Getrocknete Blütenmischung - Kokosraspel - Datteln 20 Minuten in warmen Wasser einweichen. Anschließend Flüssigkeit abgießen. - Datteln, Walnussmehl, Kakaopulver, Mandelmus und Mandeln in eine Küchenmaschine geben und mixen bis eine leicht krümelig, klebrige Masse entsteht. - Etwa 1 EL pro Bällchen mit der Hand zu gleich großen Energy Balls formen. - Anschließend mit Liebelings-Coatings wie Chiasamen, Matchapulver & Co. ummanteln. - Sofort verzehren oder im Kühlschrank lagern. Dort halten sie sich mindestens 1,5 Wochen. GIF Reklame! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit der BIO PLAN?TE Ölmühle Moog GmbH entstanden, er spiegelt jedoch ausschließlich unsere eigene Meinung wider. Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten. Der Beitrag Energy Balls - leckerer Powersnack mit viel Protein erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Energy Matcha-Tee von Teatox - Acai-Goji Superfood Riegel & Gewinnspiel mit „Terra Elements“ - Veganer Energy-Drink acao – Review

Vegan im Job - 10 Tipps fürs Überleben in der Berufswildnis

1. Juni 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Wir Veganer lieben Herausforderungen! Auch im Job. Nicht nur, dass wir ständig überall nachfragen (ist das vegan?), zu Partys unser eigenes Essen mitbringen und Zutatenliste in Supermärkten studieren. Nein, auch im Berufsalltag stellen wir uns den Widrigkeiten der nicht-veganen Welt. Dabei lassen die meisten Kantinen und Businesslunches uns bei den veganen Menüalternativen eher traurig werden. Also. Lets do it. Hier ein paar Survival-Tipps für den Tag im Büro. Für Bewusste: was mitbringen Wer sich bewusst und sorgsam vegan verpflegen will, kommt um das vortägige selber kochen nicht drum herum. Sorry! Statt ein aufwändiges Gericht für den nächsten Tag vorzubereiten, seid einfach großzügig mit dem Abendessen. So könnt ihr die übriggebliebene Portion am nächsten Tag kalt essen oder warm machen. Einfache und schnelle Rezepte, die auch am nächsten Tag noch prima schmecken, findet ihr hier. Leckere und einfache vegane Rezepte: „Vegan im Job“ von Patrick Bolk Für Soziale: mit Kolleginnen kochen Ihr habt eure Kollegen lieb? Ihr braucht mal wieder ein Social-Event fürs Team? Na dann kocht doch zusammen! Einigt euch zum Beispiel auf einen wöchentlichen ,,Bring-your-own-lunch (vegan edition) oder einen ,,Buffet-Tag (v-deluxe). An diesen besonderen Tag bringt jeder was mit und alle dürfen davon essen. Salatbar, Potluck, veganer Döner oder Berliner Allerlei - wie auch immer, lasst es euch schmecken. Für Altruistische: für alle kochen Wenn ihr euch als Veganer in eurem (kleinen) Team beliebt machen wollt, zu viel Zeit und zu viel Geld habt, dann kocht einfach ab und zu für alle. Oder wechselt euch im Kollegium ab. Vorausgesetzt die Küche vor Ort ist ausreichend ausgestattet. Wir empfehlen euch auf zwei-Komponenten-Mahlzeiten zu setzen (Nudeln und Gemüse-Soße, Reis und Dal) oder größere Eintöpfe zu kochen (Chili sin carne, Kichererbsen-Kokos-Suppe, Kartoffeleintopf). Fetzt! Vegane Rezepte für alle: www.deutschlandistvegan.de/­­category/­­food/­­rezepte Für Weltverbesserer: Kantine inspirieren OK, also ihr habt diese 0-8-15 Betriebskantine mit Gerda und die Hot-Menüs lauten Schnitzel mit Pommes oder Currywurst? Das veganste auf der Speisekarte ist der vegetarische Grießbrei als Dessert? We feel you. Wenn du eher zu denen gehörst, die gerne inspirieren und die Welt verändern: sprich doch mal mit Gerda. Es gibt inzwischen einige vegane Schulungsanbieter für jegliche Außer-Haus-Verpflegung. Und: Kleine Schritte sind auch ok. Wenn es auf deinen Anschub schon einmal Pommes in Pflanzenfett und einen trockenen Salat ohne Dressing gäbe, hey! Super! Einfach dranbleiben, Profis suchen und deinem beruflichen Umfeld ermöglichen, dazu zu lernen. Und vielleicht bist du ja nicht allein. Finde gleichgesinnte Kollegen, die eine ausgewogenere pflanzenbasierte Ernährung bevorzugen. Für Faule: bestellen Jetzt halt dich fest. Es gibt Menschen, die kochen vegane Speisen für dich auf Bestellung und bringen es bis zu deiner Haustür. Wie geil! Das ganze nennt man Lieferdienste und inzwischen gibt es eine ganze Reihe an großartigen Anbietern in sämtlichen Städten, die ,,vegan ausloben (oder danach filtern). Alles was du machen musst ist einen aussuchen und checken, welche Restaurants in deinem Umkreis liefern. Bei chinesischen, thailändischen, koreanischen oder indischen Restaurants steigt die Wahrscheinlichkeit auf vegane Top-Acts. Wir empfehlen: Sammelbestellungen, um die Liefergebühr zu sparen (siehe Für Soziale). Für Etablierte: die besten Restaurant-Spots Ihr seid aus dem Berufsanfängeralter raus oder habt einfach mächtig Kohle? Ja dann geht halt einfach essen. Zum Auffinden der besten veganen Spots gibt es inzwischen praktische Apps und gute-alte Restaurantdatenbanken, um den nächstbesten Businesslunch aufzuspüren. Ausgewählte und etablierte Restaurantdatenbanken und Apps findet hier: www.happycow.net www.vanilla-bean.com www.vebu.de/­­essen-genuss/­­vegane-restaurants Für Spontane: Imbiss, Supermarkt, Bäckerei und Co. Falls euer Büroumfeld eher einer Restaurantwüste ähnelt und ihr ziemlich spontan seid, checkt mal Falafel-Imbisse, Bäckereien oder Supermärkte aus. Da finden sich oft vegane Mittagsretter. Es lohnt sich übrigens, eine Survival-Box zu etablieren. Also eine Kiste mit allerlei Schnell-Kochbaren Utensilien (Tassensuppen, Müsli, Reis, Nudeln, Aufstriche). So habt ihr auch an stressigen Tagen ein veganes Backup. Für Gesunde: der Smoothie Über Smoothies müssen wir nichts mehr sagen. Ihr kennt das. Falls ihr zu Hause oder am Arbeitsplatz über entsprechende Gerätschaften verfügt, dann ran an das Gemobst. Gehaltvolle Smoothies zur Mittagszeit machen auch satt und helfen euch durch den hungrigen Tag. Unser Smoothie Artikel: www.deutschlandistvegan.de/­­green-smoothies-leider-geil-teil-2 Für Tapfere:  BLB, Big Late Breakfast Wenn ihr eher hart gesotten und mittags nicht so hungrig seid, empfehlen wir euch das BLB, ein Big Late Breakfast. Früh morgens esst ihr dafür nichts, dann aber gegen 11 etwas größer, mit gutem Brot oder Porridge, Obst, vielleicht einer Gemüsebrühe (warme Suppe). Diese große späte Frühstück bringt euch sicher durch den Tag. Für Kreative: Catering organisieren Es gibt inzwischen vegane Catering-Anbieter. Abhängig davon wo ihr wohnt und wieviel Gestaltungsfreiraum ihr habt, ließe sich also ein veganes Catering organisieren. Oft hilft es ja auch schon, an 1-2 Tagen einen Caterer zu haben, falls es keine eigene Kantine gibt. Informiert euch über eure lokalen Möglichkeiten. Vegan im Job ist einfach! Also, ihr seht, es gibt viele Möglichkeiten als Veganer draußen in der Berufswildnis zu überleben. Gebt nicht auf! Bleibt entspannt, seid lieb zu euch und euren Mitmenschen. Unsere Erfahrung ist: es gibt nicht den einen Weg. Gestaltet den Berufsmarathon eures Lebens mit einem Maßnahmen-Mix, bei dem ihr locker und offen bleibt.   Der Beitrag Vegan im Job - 10 Tipps fürs Überleben in der Berufswildnis erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegane Immunstärker - 10 Tipps für einen fitten Sommerstart

29. April 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Mit diesen veganen Immunstärkern kommt ihr gesund und munter in den Sommer. Frühjahrsmüdigkeit ade! Winterspeck? Welcher Winterspeck? Diese 10 Tipps helfen euch, winterliche Altlasten loszuwerden und sommerklar zu werden. Was hat das Immunsystem mit veganer Ernährung zu tun? Voraussetzung für ein intaktes Immunsystem ist eine gute Verdauung. Und eine gute Verdauung stellt sich durch verträgliches, hochwertiges veganes Essen und Regelmäßigkeit ein. Euer Körper kommt von alleine wieder in Balance, wenn ihr ihm ein bisschen untersetützt. Die folgenden Tipps bringen euer Immunsystem pünktlich zum Frühjahr wieder in Schwung. Fasten - radikal vegan Ihr kennt den Spruch von Nicht-Veganern. ,,Was könnt ihr denn jetzt noch essen? Jetzt ist der Zeitpunkt, ihr Lieben, es wahr zu machen. Nichts essen! Bewusst einen Tag lang fasten. Am Abend zuvor eine leichte Gemüsesuppe, dann den ganzen Tag darauf Tee und Wasser trinken und erst am nächsten Tag wieder mit einem Getreidebrei frühstücken. Das gibt eurem Verdauungssystem einen Tag Pause, sich zu regenerieren und wieder heilende Tätigkeiten im Körper aufzunehmen. Ein Tag im Monat ist empfohlen. Es hilft sich ein paar Tage vorher gedanklich auf den Fastentag einzustellen. Der Körper weiß dann einfach Bescheid (kein Scherz) und es fällt ihm leichter. Entlastungstage mit veganer Gemüsebrühe Falls euch das Fasten zu krass ist, könnt ihr dasselbe Ergebnis mit einem einfachen Entlastungstag (pro Woche) erzielen. Neben Tee und Wasser dürft ihr an dem Entlastungstag eine selbstgemachte Gemüsesuppe schlürfen. Besonders für feingliedrigere Menschen wäre Entlasten dem Fasten vorzuziehen. Scharfes Essen, wenn ih auf  Schmerzen steht Chili, Pfeffer und Co. kurbeln die Verdauung an und setzen den Körper kurzzeitig unter Schmerzstress. Ihr spürt es an der aufsteigenden Hitzereaktion, dem Schwitzen als Kompensation. Schärfe verjagt Bakterien und unterstützt so natürlich eure Abwehr. Falls ihr scharf nicht so mögt: warmes Essen ist zur Entlastung besser geeignet als Rohkost, da diese schwerer vom Körper aufzuspalten ist. Rohkost benötigt mehr Energie verarbeitet zu werden, die dem Immunsystem dann nicht mehr zur Verfügung steht. Helfende Heilpflanzen Immunstärkend wirken v.a. Curcuma, Ingwer, Gewürznelken und Süßholz. Klingt nach einem leckeren Tee! Wir empfehlen euch in der kritischen Übergangszeit vom Winter in den Sommer, täglich morgens einen kleinen Curcuma-Shot. Curcumapulver (bio!) etwa espressogroß mit warmem Wasser verrühren, etwas Langpfeffer oder schwarzen Pfeffer dazu (erhöht Wirkung im Körper) und rein damit (Nase zuhalten!). Sich schütteln, gut. Ist bitter und scharf und super gegen alles, was an Viren und Bakterien draußen bleiben soll. Frühsport für Morgenmuffel In der Zeit von 6-10 sind viele von uns eher muffelig und träge unterwegs. Wenn ich euch jetzt sage: macht doch einfach Yoga oder geht joggen, hört ihr auf diesen Text zu lesen. Wir meinen es nur gut mit euch! Es reichen auch ein paar gymnastische Verrenkungen, tänzeln, springen, Shimmy, Grimassen machen, Zehen kitzeln. Bewegt euch! Kurbelt eure Zellen an und startet fit in den Sommer. Ausmisten im eigenen Stall Entschlacken funktioniert auch mit eurem Schrank. Ihr könnt innen wie außen alles loswerden, was nicht mehr zu euch gehört! Das Oberteil seit 2 Jahren nicht getragen? Weg damit. Schlanker und leichter werden, indem ihr auch in eurer Wohnung ausmistet. Gartenarbeit gegen Krebs Der Frühling ist die beste Zeit für Gartenarbeit. Die Beschäftigung im eigenen Garten gilt als eines der gesündesten Hobbies. Durch die Bewegung an der frischen Luft, die Verbindung zur Erde, das Sonnenlicht und den frischen gemüsigen Output ist Gartenarbeit nachweislich krebspräventiv und immunstärkend. Na dann, hackt rein! Lovegan! Liebe und vegan gehören zusammen. Lovegan! Lasst euch mal wieder berühren und kuschelt für ein starkes Herz und gute Immunkräfte. Wenn ihr niemanden habt, macht nichts. Auch Selbstberührung, Selbstmassage und liebevolle Gedanken sind wunderbar immunisierend für euch. Denk-Detox Wir wissen inzwischen alles über Detox. Da machen wir euch nichts mehr vor. Wie wäre es dagegen mal mit Denk-Detox. Giftige, zerstörende oder belastende Gedanken loswerden heißt, sie mal einen Moment loszulassen. Sich auf förderliche Gedanken zu fokussieren. Oder eine positive Affirmation aus lähmenden Glaubenssätzen machen. Aus ,,ich kann nichts wird ,,ich bin eine kompetente und kreative Autorin. Ha, bei mir hats gewirkt! Und bei euch? 7-Tage-Schlafkur Jetzt noch was für die Hartgesottenen. Einen richtigen Immunboost kriegt ihr durch Schlafen. Ausreichender und erholsamer Schlaf ist das wichtigste für einen intakten Körper, einen entspannten Geist und eine zufriedene Seele. Eine 7-Tage Schlafkur ist das Experiment für euer Wohlbefinden und eure Abwehrkräfte. Es geht so: ihr geht eine Woche lang schon um 21:00 (!!!) ins Bett und schlaft dann solange ihr könnt bzw. wann ihr aufstehen müsst. Der Schlaf vor 12 ist der Wichtigste. 7-8 Stunden Schlaf sind generell gesund, in belastenden Phasen (Stress) darfs auch gern mehr sein. Also dann, gute Nacht! Der Beitrag Vegane Immunstärker - 10 Tipps für einen fitten Sommerstart erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.


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