Gemüsesuppe - vegetarische Rezepte

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Gemüsesuppe vegetarische Rezepte

Vegan in Japan

6. Januar 2019 Totally Veg! 

Vegan in JapanIm Herbst haben mein Mann M und ich uns einen Traum erfüllt: Wir sind endlich nach Japan gereist! Wir waren beide schon viel in der Welt unterwegs, und veganes Essen zu finden war noch nie ein Problem. Trotzdem hatte ich vor der Reise nach Japan doch etwas Bedenken, ob diese denn auch kulinarisch für uns ansprechend wäre. Immerhin ist das Konzept des Vegetarismus in Japan sehr wenig bekannt, und Fisch sowie Fischflocken (aka Bonito) wird in fast jede Speise fröhlich hineingemischt. Dazu kommt noch die Sprachbarriere, denn wir können keinen Brocken Japanisch. Spoiler-Alert: Wir haben sehr gut gespeist. Bei dieser Reise muss ich ehrlich zugeben, dass wir uns recht wenig vorbereitet haben, da wir beide beruflich gut eingespannt sind (das ist auch der Grund, warum es hier am Blog ein wenig ruhig geworden ist, mea culpa). Wir haben zwar einen schicken Reiseführer gekauft, den wir im Flugzeug auf dem Weg zu anderen Destinationen durchgeblättert haben und wir haben uns für eine Reiseroute entschieden, aber das wars dann auch. So fleißig wie andere Blogger, die sich bestens für den Japan-Urlaub vorbereiten, war ich demnach nicht, aber meiner Meinung nach war das auch nicht nötig. Das tröstet auch vielleicht diejenigen unter euch, die mit hängender Zunge in den Urlaub starten, so wie das heuer bei uns der Fall war.  Da wir verschiedene Destinationen in Japan besucht haben und mit dem Zug reisen wollten, haben wir uns für den Japan Rail Pass entschieden, der sehr praktisch ist, da man im Nahverkehr in Tokio beispielsweise auch viele Züge damit benutzen kann. Und hier kommt mein erster, großer Tipp für Japan: Bucht euch mit eurem Japan Rail Pass ein Pocket WiFi dazu, quasi euer persönliches WLAN zum Mitnehmen. Wir haben unsere ganze Reise damit navigiert, da Google Maps wirklich unverzichtbar war für uns, gerade dort, wo Straßennamen nur auf Japanisch angeschrieben waren - nicht nur bringt Google Maps einen von A nach B, es zeigt einem sogar in Bahnhöfen an, auf welchem Gleis der Anschlusszug losfährt, und glaubt mir, auf japanischen Bahnhöfen, wo es vor Leuten wuselt, kann dieser kleine  Informationsvorsprung echt gut sein. Und natürlich bringt es einen zu den besten veganen Restaurants via HappyCow. Zwar gibt es in einem fortschrittlichen Land wie Japan sehr viele gratis Zugänge zu WLAN, aber man wandert trotzdem nicht flächendeckend von einem Netz ins andere und muss sich natürlich für verschiedene Anbieter immer wieder neu einloggen. Und bevor man bereits zum dritten Mal im Kreis geht, weil man einfach nicht die richtige Straße findet und das Internet immer wieder ausfällt, denkt an meine Worte: Bucht. Euch. Pocket. WiFi. Gestartet haben wir unsere Reise in Tokio. Tokio ist genauso, wie ich es mir vorgestellt habe: Laut, schrill, bunt, voll mit Menschen und trotzdem hat alles irgendwie seine Ordnung. Wir haben uns in die Stadt verliebt. Geschlafen haben wir in einem Hotel in Shinjuku, was sich von der Lage her als Glücksgriff herausgestellt hat: Nicht nur war wenige Minuten Fußmarsch ein tolles veganes Restaurant, Shinjuku hat auch einen der verkehrsreichsten Bahnhöfe der Welt, was einerseits ziemlich überwältigend ist, andererseits auch sehr praktisch, weil man von dort aus überall hinkommt. Das Hotel haben wir ohne Frühstück gebucht, weil wir keine großen Frühstücker sind und eigentlich nur Kaffee am Morgen brauchen, und wir uns auf eine besondere Eigenheit in Japan verlassen haben: Combinis. Combinis sind kleine Supermärkte, die sich ein wenig wie Tankstellenshops bei uns anfühlen, und die neben Knabberzeug, Bier und Erwachsenenheftchen auch eine ganze Reihe an frisch zubereitetem, abgepacktem Essen verkaufen, darunter der Freund jedes veganen Reisenden in Japan - Onigiri. Onigiri ist quasi Sushi in Pyramiden-Form, kleine eckige Klumpen aus Sushi-Reis, umwickelt von Nori, die unterschiedlich gefüllt sind (übrigens haben wir drei Versuche gebraucht um zu verstehen, wie man die Dinger richtig auspackt. Jeder, der schon mal Onigiri gegessen hat, wird verstehen, was ich meine). Ich mag als Füllung Umeboshi (eingelegte Pflaume), mein Mann M steht auf Algen und auf Senfblätter. Mein Liebling war aber sicher das Onigiri, die nur aus gesalzenem Reis bestehen - gerade morgens war mir das Nori zum Kaffee doch etwas zu steil. Dazu findet man noch Sojamilch von Kikkoman in den Combini, Chips, Nüsse, herrlichen gekühlten grünen Tee und mit etwas Glück auch Bananen und Äpfel (frisches Obst ist sehr teuer in Japan, zumindest in den Städten). Die Google Translate App hilft euch beim Entziffern der Zutaten, aber erwartet euch nicht zuviel - das erste Mal, wenn das Wort ,,Schlitzdings als Zutat auftaucht, wisst ihr, dass die Übersetzung nicht allzu verlässlich ist. Die Onigiri sind aber generell eine sichere Sache, bebildert und in den allermeisten Fällen auch auf Englisch beschriftet. Wir haben in diesem Urlaub sicher unser Gewicht in Onigiri verspeist und sie wirklich jeden Tag gegessen, weil es einfach praktisch ist. Gegen Ende hin sind sie mir beim Hals herausgehangen, jetzt würde ich aber jemanden töten für ein himmlisches Reisbällchen. Tja. In Tokio war das vegane Burger-Restaurant Ripple ganz in der Nähe unseres Hotels und wir haben dort oft (räusper, jeden Tag) zu Abend gegessen - Burger machen können die Japaner! Wirklich köstlich. Nahe des Tokio Skytrees, der für alle Menschen, die auf große Höhen und atemberaubende Aussichten stehen, wirklich eine Empfehlung ist, und quasi ums Eck des Senso Ji Tempels, der uns nicht besonders beeindruckt hat, waren wir zu Mittag essen in Kaeomon Asakusa, das mittlerweile leider geschlossen hat! Vielleicht lag es an der Location im dritten Stock eines Bürogebäudes, ohne mein veganes Adlerauge wären wir wohl verhungert. Das Restaurant bietet ein veganes Buffet mit einigen westlichen und japanischen Spezialitäten. Mein Favorit war die hervorragende Miso-Suppe mit Kabocha-Kürbis, das in der Konsistenz leicht rotzige Sojafleisch hätte ich nicht haben müssen. Ein Pflichtpunkt in Tokio für alle Pflanzenesser ist sicher Ts Tantan, ein komplett veganes Restaurant, das für seine Ramen-Suppen bekannt ist, direkt im Hauptbahnhof von Tokio. Und es ist wirklich direkt im Hauptbahnhof, man braucht ein Zugticket (oder einen Railpass), um dorthin zu kommen und es ist quasi knapp vor einem Gleis. Klingt schräg, ist es auch. Die Ramen-Suppen sind wirklich gut, das Curry von M war in Ordnung, aber jetzt nichts Besonderes. Aufgrund der Lage haben wir dort mehrmals gespeist, die kleinen Sandwiches haben sich dann als Favorit herausgestellt! Sehr nett war auch der vegane Brunch im Lovinghut Tokio, der nur samstags stattfindet: Hier gibt es ein köstliches Buffet in Wohnzimmer-Atmosphäre mit herzlichen Gastgebern, die sich in gebrochenem Englisch versichern, ob es eh schmeckt, und ob man nicht noch etwas essen möchte (danke, ich platze gleich). M redet heute noch den Sojafleisch-Spießchen, ich würde jemanden wehtun, um eine süße Teigtasche zu bekommen. Einen Tagesausflug haben wir nach Yokohama unternommen, eine direkt an Tokio angrenzende Stadt. Dort haben wir in Chinatown gegessen, in einem Restaurant, in das uns Happy Cow geführt hat. Es gab gefüllte Teigtasche und gebratene Nudeln, lecker, aber auch sehr fettig. Übrigens ist uns ins Yokohama auch das passiert, wovon ich immer gelesen habe: Wir wurden als westliche Touristen fotografiert und haben mit einer sehr lieben japanischen Schulklasse posiert. Von Tokio ging es dann mit dem Shinkansen weiter nach Osaka (und ehrlich, der Shinkansen ist eine Offenbarung, nach diesem Schnellzug kann man sich die Uhr stellen). In Osaka haben wir die sehr schöne Burg besichtigt, aber eigentlich waren wir für den Vergnügungspark Universal Studios dort. Die Universal Studios machen übrigens großen Spaß und es waren auch gerade Halloween-Horrornights. Wer also immer schon mal von Zombies und Mutanten durch die Dunkelheit gejagt werden wollte, während der Ehegatte lautstark zetert, nie wieder mit einem irgendwohin zu gehen, ist dort sehr gut aufgehoben. Um uns für die Zombie-Verfolgung zu stärken, haben wir uns noch im Food Court des etwas überwältigenden Technik-Geschäfts Yodobashi (quasi Saturn auf Ecstasy) eine köstliche Ramen-Suppe bei Chabuton einverleibt. Dort wählt und bezahlt man am Automaten  seine Bestellung, vegan ist dort die Gemüse-Ramen-Suppe und die Gyoza (Teigtaschen) mit Gemüsefüllung. Anschließend gibt man den Zettel der Kellnerin, die wenige Momente später mit dampfenden Schüsseln voll herrlicher Gemüsesuppe auftaucht. Wer mag, man kann bei Chabuton auch kostenlos Nudeln nachbestellen, aber danach ist man mit Sicherheit sehr satt. Weiter ging es dann für uns nach Hiroshima, das wir aufgrund seiner historischen Bedeutung und der schönen umliegenden Natur besichtigen wollten. Der A-Bomb Dome in Hiroshima ist ein gespenstischer Zeitzeuge des ersten kriegerischen Einsatzes einer Atombombe, das zugehörige Peace Memorial Museum ist sehr interessant aufbereitet, ausgelassene Partystimmung kommt aber bei beidem nicht gerade auf, seid also gewarnt - ein wenig aufs Gemüt schlägt es sich schon.  Abgelenkt haben wir uns dann mit einem Lunch im Art Cafe Elk, wo M sich Udon Nudeln mit Gemüse einverleibt hat und ich mich, sehr tapfer, für ein japanisches Lunch-Set entschieden habe. Letzteres fiel unter die Kategorie ,,kann man, muss man aber nicht. Während der Tofu sehr gut und Reis, Salat und Edamame wie gewohnt waren, war der Rest etwas abenteuerlich. Die Miso-Suppe war zwar gut, die Einlage aus geschmackloser, schwammiger Wurzel (?) aber eher gewöhnungsbedürftig. Die getrockneten Algen, die eher an graue Haare erinnert haben, habe ich übergelassen, ebenso die eingelegten Schoten mit weißen Kügelchen mit einer Konsistenz wie Kaugummi, die salzig-fad geschmeckt haben. Für meine Experimentierfreudigkeit habe ich mich dann beim Dessert belohnt - köstlicher, warmer Schokoladenkuchen und frittierte Banane im Teigmantel. Auch empfehlenswert in Hiroshima ist ein indisches Restaurant nahe des Bahnhofs. Zu diesem Zeitpunkt wollte keiner von uns mehr Reis essen, es gelüstete uns nach Brot. Die Linsen mit Chapati kamen also genau richtig! Einen Ausflug haben wir auf eine Insel nahe Hiroshima unternommen, Miyajima. Die Insel ist einerseits bekannt für den Itsukushima-Schrein und das Tor (Torii) im Wasser, andererseits für die freilebende Rehe, die wirklich überall unterwegs sind, ganz ungewohnt zutraulich. Miyajima ist herrlich grün und auch zum Souvenir-Shopping bestens geeignet. Zum Essen sind wir in einem Restaurant eingekehrt, das laut Happy Cow vegane Optionen hat, gegessen haben wir beide das Gemüse-Curry. Und dazu bekommt ihr einen Kommentar von zu dem Zeitpunkt aus Hunger grantigem M: ,,Das ist schon ganz schön mutig, die Pampe Gemüse-Curry zu nennen. Ganz unrecht hat er damit nicht: Denkt man an Gemüse-Curry, kommt einen die indische oder thailändische Variante in den Sinn, die ja vor Gemüse wirklich strotzt. Die japanische Version hingegen konzentriert sich eher auf die aromatische Sauce, mit Gemüse sind hier eher die drei Würfelchen Kartoffel und der Schnitzer Karotte gemeint. Schmecken tut es trotzdem sehr gut! Als Nachtisch gab es dann fein geschabtes Eis mit Mango-Saft, eine Spezialität der Insel. Nach Hiroshima ging es für uns weiter nach Kyoto, wo es sehr viele Tempel und tolles veganes Essen gibt. Fangen wir mit den Tempel an, und ich sage jetzt für Touristen in Japan etwas sehr Ketzerisches: Nach zwei Tempeln hatten wir eigentlich genug davon. Sorry, not sorry, irgendwie sind Tempel nicht unseres. Wir können mit der (jedweder) Religion nichts anfangen, die Tempel sind oft frustrierend schlicht gehalten und Steine sind zwar schön, aber unseren Gesichtsausdruck, als wir realisierten, dass mit ,,Stone Garden wirklich ein Innenhof mit Kieselsteinen gemeint war, für den wir uns jetzt auch noch angestellt haben, hätte man sich rahmen lassen können. Keine Frage: Die Gärten sind wunderschön angelegt und haben uns viel besser gefallen als die Tempelgebäude selbst. Aber hier kommt wieder ein Aber: Die Menschenmengen sind nichts für schwache Nerven. Und so schön kann der Garten gar nicht sein, wenn man ständig einen Ellbogen in der Seite oder einen Selfie-Stick im Auge hat. Natürlich macht man das Tempel-Programm, wenn man das erste Mal in Kyoto ist, nochmal müsste ich es nicht machen. Wie immer kommt jetzt auch hier eine Ausnahme: Wo ich wieder hingehen würde, ist Fushimi-Inari. Während das Tempelgebäude mich - sorry! - an ein China-Restaurant erinnert hat, ist der dazugehörige Berg mit seinen hunderten Holztoren und der herrlichen Natur ein wirklich tolles, fast schon spirituelles Erlebnis. Nach einigen Höhenmetern hat man die Touristenhorden hinter sich gelassen, und man ist alleine mit dem Geruch des Waldes, den lärmenden Zikaden und den roten Holztoren, durch die man auf dem steilen Weg wandert. Mich hat Fushimi-Inari tief beeindruckt. Nach dem doch etwas schweißtreibenden Anstieg auf den Berg kann man sich danach mit dem relativ nahen Vegans Cafe mit der besten Pizza überhaupt stärken: Die wartet nämlich statt mit ordinärer Tomatensauce mit Teriyakisauce auf. Sogar der vegane Käse-Feind M hat mir meine Pizza streitig gemacht. Sehr lecker ist auch das Sojamilch-Softeis, überhaupt ist das Vegans Cafe ein schöner Ort zum Völlern und Ausruhen. Sehr gut kann man in Kyto auch im Morpho Cafe speisen, der vegane Burger ist zwar eine ganz schöne Patzerei, aber unglaublich gut, fast noch besser ist aber die Caramel Pizza mit veganem Schlagobers, für die ich auch jemanden umbringen würde (ich bin ganz schön gewalttätig, was Essen angeht). Nahe der Einkaufsstraße von Kyoto gibt es das Ain Soph, die einen sehr leckeren Burger haben (übrigens von den gleichen Betreibern, die auch das Ripple in Tokio besitzen!), aber besonders empfehlenswert dort sind die Pancakes mit Heidelbeerkompott, Eis und Schlagobers. Mhm. Abschließend ging es für uns zurück nach Tokio, und wer den Blog schon eine Weile liest, der weiß, warum: Tokio hat nicht einen, sondern zwei Disney Parks. Einer davon ist der klassische Disneyland Park, der andere ist der wunderschöne und einzigartige DisneySea Park. Für Disney-Fans eine absolute Empfehlung, alle anderen müssen sich fragen, ob die Menschenmassen es ihnen wirklich wert sind. Für vegane Disney-Fans gibt es zumindest ein wenig Auswahl, unsere Favoriten waren sicher die süßen Eislollies, das vegane Curry (an das sich M inzwischen gewohnt hatte) und das süße Reisbrot mit einer Füllung aus roten Bohnen. Meine Lieben - das wars. Mein Reisebericht aus Japan! Fazit: Eine Investition in mobiles Internet ist es für uns absolut wert gewesen, Happy Cow hat uns gut beraten, ebenso haben wir die Onigiri-Industrie ordentlich angekurbelt. Ich habe Japan als Veganerin nicht besonders schwierig erlebt, wir sind aber auch recht einfache Esser, die nicht drei Mal am Tag ins Restaurant müssen. Restaurants haben wir uns nach Sehenswürdigkeiten herausgesucht und nicht umgekehrt, was aber sehr gut funktioniert hat. Darum: Keine Angst, ihr werdet in Japan nicht verhungern! Stattdessen werdet ihr euch in ein Land zwischen Tradition und Moderne, zwischen Kitsch und Understatement, zwischen Ruhe und Chaos verlieben und überlegen, wann euch eine Reise endlich dorthin zurückführt. 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Vegane Immunstärker - 10 Tipps für einen fitten Sommerstart

29. April 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Mit diesen veganen Immunstärkern kommt ihr gesund und munter in den Sommer. Frühjahrsmüdigkeit ade! Winterspeck? Welcher Winterspeck? Diese 10 Tipps helfen euch, winterliche Altlasten loszuwerden und sommerklar zu werden. Was hat das Immunsystem mit veganer Ernährung zu tun? Voraussetzung für ein intaktes Immunsystem ist eine gute Verdauung. Und eine gute Verdauung stellt sich durch verträgliches, hochwertiges veganes Essen und Regelmäßigkeit ein. Euer Körper kommt von alleine wieder in Balance, wenn ihr ihm ein bisschen untersetützt. Die folgenden Tipps bringen euer Immunsystem pünktlich zum Frühjahr wieder in Schwung. Fasten - radikal vegan Ihr kennt den Spruch von Nicht-Veganern. ,,Was könnt ihr denn jetzt noch essen? Jetzt ist der Zeitpunkt, ihr Lieben, es wahr zu machen. Nichts essen! Bewusst einen Tag lang fasten. Am Abend zuvor eine leichte Gemüsesuppe, dann den ganzen Tag darauf Tee und Wasser trinken und erst am nächsten Tag wieder mit einem Getreidebrei frühstücken. Das gibt eurem Verdauungssystem einen Tag Pause, sich zu regenerieren und wieder heilende Tätigkeiten im Körper aufzunehmen. Ein Tag im Monat ist empfohlen. Es hilft sich ein paar Tage vorher gedanklich auf den Fastentag einzustellen. Der Körper weiß dann einfach Bescheid (kein Scherz) und es fällt ihm leichter. Entlastungstage mit veganer Gemüsebrühe Falls euch das Fasten zu krass ist, könnt ihr dasselbe Ergebnis mit einem einfachen Entlastungstag (pro Woche) erzielen. Neben Tee und Wasser dürft ihr an dem Entlastungstag eine selbstgemachte Gemüsesuppe schlürfen. Besonders für feingliedrigere Menschen wäre Entlasten dem Fasten vorzuziehen. Scharfes Essen, wenn ih auf  Schmerzen steht Chili, Pfeffer und Co. kurbeln die Verdauung an und setzen den Körper kurzzeitig unter Schmerzstress. Ihr spürt es an der aufsteigenden Hitzereaktion, dem Schwitzen als Kompensation. Schärfe verjagt Bakterien und unterstützt so natürlich eure Abwehr. Falls ihr scharf nicht so mögt: warmes Essen ist zur Entlastung besser geeignet als Rohkost, da diese schwerer vom Körper aufzuspalten ist. Rohkost benötigt mehr Energie verarbeitet zu werden, die dem Immunsystem dann nicht mehr zur Verfügung steht. Helfende Heilpflanzen Immunstärkend wirken v.a. Curcuma, Ingwer, Gewürznelken und Süßholz. Klingt nach einem leckeren Tee! Wir empfehlen euch in der kritischen Übergangszeit vom Winter in den Sommer, täglich morgens einen kleinen Curcuma-Shot. Curcumapulver (bio!) etwa espressogroß mit warmem Wasser verrühren, etwas Langpfeffer oder schwarzen Pfeffer dazu (erhöht Wirkung im Körper) und rein damit (Nase zuhalten!). Sich schütteln, gut. Ist bitter und scharf und super gegen alles, was an Viren und Bakterien draußen bleiben soll. Frühsport für Morgenmuffel In der Zeit von 6-10 sind viele von uns eher muffelig und träge unterwegs. Wenn ich euch jetzt sage: macht doch einfach Yoga oder geht joggen, hört ihr auf diesen Text zu lesen. Wir meinen es nur gut mit euch! Es reichen auch ein paar gymnastische Verrenkungen, tänzeln, springen, Shimmy, Grimassen machen, Zehen kitzeln. Bewegt euch! Kurbelt eure Zellen an und startet fit in den Sommer. Ausmisten im eigenen Stall Entschlacken funktioniert auch mit eurem Schrank. Ihr könnt innen wie außen alles loswerden, was nicht mehr zu euch gehört! Das Oberteil seit 2 Jahren nicht getragen? Weg damit. Schlanker und leichter werden, indem ihr auch in eurer Wohnung ausmistet. Gartenarbeit gegen Krebs Der Frühling ist die beste Zeit für Gartenarbeit. Die Beschäftigung im eigenen Garten gilt als eines der gesündesten Hobbies. Durch die Bewegung an der frischen Luft, die Verbindung zur Erde, das Sonnenlicht und den frischen gemüsigen Output ist Gartenarbeit nachweislich krebspräventiv und immunstärkend. Na dann, hackt rein! Lovegan! Liebe und vegan gehören zusammen. Lovegan! Lasst euch mal wieder berühren und kuschelt für ein starkes Herz und gute Immunkräfte. Wenn ihr niemanden habt, macht nichts. Auch Selbstberührung, Selbstmassage und liebevolle Gedanken sind wunderbar immunisierend für euch. Denk-Detox Wir wissen inzwischen alles über Detox. Da machen wir euch nichts mehr vor. Wie wäre es dagegen mal mit Denk-Detox. Giftige, zerstörende oder belastende Gedanken loswerden heißt, sie mal einen Moment loszulassen. Sich auf förderliche Gedanken zu fokussieren. Oder eine positive Affirmation aus lähmenden Glaubenssätzen machen. Aus ,,ich kann nichts wird ,,ich bin eine kompetente und kreative Autorin. Ha, bei mir hats gewirkt! Und bei euch? 7-Tage-Schlafkur Jetzt noch was für die Hartgesottenen. Einen richtigen Immunboost kriegt ihr durch Schlafen. Ausreichender und erholsamer Schlaf ist das wichtigste für einen intakten Körper, einen entspannten Geist und eine zufriedene Seele. Eine 7-Tage Schlafkur ist das Experiment für euer Wohlbefinden und eure Abwehrkräfte. Es geht so: ihr geht eine Woche lang schon um 21:00 (!!!) ins Bett und schlaft dann solange ihr könnt bzw. wann ihr aufstehen müsst. Der Schlaf vor 12 ist der Wichtigste. 7-8 Stunden Schlaf sind generell gesund, in belastenden Phasen (Stress) darfs auch gern mehr sein. Also dann, gute Nacht! Der Beitrag Vegane Immunstärker - 10 Tipps für einen fitten Sommerstart erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Meine vegane Woche - 13. - 19. März 2017

21. März 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 13. - 19. März 2017 Montag Ich war auf Urlaub! In Dublin! Es war sehr schön und ein Reisebericht folgt bald. Montag war bereits unser letzter Tag, den wir nutzten, um in Dublin noch ausgiebig zu spazieren - dort hat der Frühling nämlich schon Einzug gehalten. Am Bild seht ihr das Trinity College, wo bereits die Bäume blühen und die Wiesen irisch grün sind. Dienstag Mein Geburtstag - und wer mich kennt, der weiß, dass ich auf Geburtstage sehr viel Wert lege. Immerhin zwinge ich M auch zu seinem Geburtstag, sich über die Maßen zu freuen (die Ironie entgeht mir nicht). Zu meinem Geburtstag sind meine Eltern und meine Oma angereist und wir haben uns bei einem asiatischen Buffet die Bäuche vollgeschlagen. Am Nachmittag ging es dann nach einem Glas Spritzigem ab auf die heimische Couch zum Lesen und für eine Runde Netflix (schaut noch wer von euch so gerne Call the Midwife?), es war ein sehr schöner und entspannter Geburtstag! Mittwoch Nach all der Urlaubs- und Geburtstagsvöllerei war es Zeit für gesundes Essen, in diesem Fall eine herzhafte Gemüsesuppe mit Spaltererbsen und Kartoffeln. Donnerstag Mein Mann und ich nehmen unser Essen immer ins Büro mit. Meistens sind das Reste vom Abendessen, wo ich einfach mehr Portionen vorkoche. Wenn wir am Abend hungrig waren und alles aufgegessen haben, dann schneide ich uns gerne etwas Gemüse und mache mit Bohnen daraus einen leckeren Salat! Freitag Ich habe mein Geburtstagsgeschenk das erste Mal ausgeführt - von meinen Eltern habe ich ein neues Fahrrad bekommen. Nachdem ich zwei Jahre lang über mein altes, schweres, durch einen Sturz etwas entstelltes Rad gejammert habe, hatten sie wohl genug davon und mir kurzerhand ein neues geschenkt! Dieses Rad hört auf den Namen Elvira (ist sie nicht hübsch?) und sie durfte mich in die Arbeit und in den Biomarkt tragen. Samstag Mit Ms Familie waren wir bei La Muhr zum veganen Brunch. La Muhr ist ein Catering-Service und das nette Team hat unsere vegane Hochzeit ausgerichtet. In der hauseigenen Vinothek gibt es regelmäßig vegane Veranstaltungen wie den Brunch, den wir immer gerne besuchen. Dieses Mal war das Motto ,,Hakuna Matata und entsprechend gab es allerlei afrikanisch inspirierte Köstlichkeiten wie Gemüse Tajine mit Bulgur, Hummus, Datteln, Falafel und Baklava. Es war so gut, dass ich gegessen habe, bis mir leicht unwohl war (#intuitiveeating #not). Sonntag Nach einem gemütlichen Frühstück zu zweit (mit mexikanischem Tofu, gerösteten Kartofferl und Avocado-Brot) waren M und ich wieder auf dem Weg zu den nächsten Feierlichkeiten. Ms Oma feierte einen runden Geburtstag und zu diesem freudigen Anlass kam die ganze Familie zu Kaffee und Kuchen zusammen. Und es gab sogar eine köstliche vegane Bananenschnitte!   Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 30.1. - 6.2. 2017

6. Februar 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 30.1. - 6.2. 2017 Montag Auch diesen Sonntag habe ich brav für die nächste Woche vorgekocht - eine Gemüsesuppe mit Kichererbsen und extra Reis dazu. Daraus haben wir vier Portionen herausbekommen. Zwei Büro-Essen, über die ich mir keine Gedanken machen muss! Dienstag Dienstag ist Yoga-Tag ist Smoothie-Tag. Heute gab es einen großen grünen Smoothie mit Banane, Grünkohl, Kiwi und frisch gepresstem Orangensaft. Einziger Nachteil: Da ich den Smoothie recht spät trinke (erst so gegen halb 10, nach dem Yoga) und es doch eine ganze Menge Flüssigkeit ist, wandert man in der Nacht ins Badezimmer. Mittwoch Dieses Video von Kühen, die eine Schildkröte kennenlernen, hat mich zum Lachen gebracht. Es gibt einfach nichts Lustigeres als hüpfende Kühe! Donnerstag Auch diese Woche gab es wieder reichlich Kartoffeln, nach meiner neuen Lieblingsmethode zubereitet (schälen, in grobe Stücke schneiden, weich kochen und dann auf Backpapier im Ofen etwa 20 Minuten bei 190 - 200 Grad backen). Und ich finde es schade, dass es unsere bevorzugten Kartofferl nur im 2 Kilo-Sack gibt, das ist nicht besonders viel und in unserer Mini-Wohnung muss ein Sack darum im Kleiderschrank aufbewahrt werden (nein, fragt lieber nicht). Am liebsten essen wir übrigens weichkochende Kartoffeln! Freitag Momentan geht mir das kalte Wetter schon gewaltig auf die Nerven. Ich hätte gerne Frühling! Oder Sommer! Früher mochte ich den Sommer überhaupt nicht, die Hitze fand ich einfach furchtbar. Seit einigen Jahren habe ich mich allerdings damit angefreundet und sehne mich jedes Jahr schon nach Wärme. Vielleicht liegt's an meinen alten (Ü-30) Knochen, wer weiß. Aber gegen einen schönen, heißen Tag, so wie wir in unserem Urlaub in Kalifornien viele hatten, hätte ich wirklich nichts einzuwenden. Kennt ihr schon meinen Reisebericht vom letzten Jahr? Und habt ihr schon Urlaubspläne? Samstag Sushi. Avocado-Maki. Muss ich mehr sagen? Ich könnte es wirklich jeden Tag essen. Und mittlerweile habe ich mich sogar an den eingelegten Ingwer gewöhnt und esse ihn brav auf. Sonntag Ich liebe Frühstückscerealien! Schon als Teenager habe ich die "supergesunden" Schoko-Krispies schachtelweise gefuttert. Heutzutage esse ich sie seltener, aber dafür mit Genuß. Die hier mit Erdnussbutter und Schokolade habe ich mit Vanille-Sojamilch gegessen, traumhaft! Und bei mir müssen Cerealien unbedingt gatschig sein, mit knusprig kann ich gar nichts anfangen. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Hilfe, ich bin eingeladen! Vegan als Gast

18. Mai 2014 Totally Veg! 

Hilfe, ich bin eingeladen! Vegan als GastWährend Veganer und Veganerinnen in ihren eigenen vier Wänden vergnügt an ihrem Löwenzahn knabbern (das ist natürlich ein Scherz - veganes Essen ist mehr als Löwenzahn), treibt es selbst versierten Pflanzenessern die Schweißperlen auf die Stirn, wenn ihnen eine Einladung zum Essen ins Haus flattert. Immerhin möchte man ja keine Umstände machen, nicht ständig mit den Sonderwünschen im Mittelpunkt stehen, die Gastgeber nicht vor den Kopf stoßen, aber verhungern ist auch keine besonders gute Option... werden eure Handflächen schon ein wenig schwitzig? Aber wisst ihr was? Auch bei Einladungen zum Essen kann man vegan bleiben, und das ganz ohne Panikattacken. Proaktiv ist nicht nur eine Hautpflege-Serie, deren ewig lange Werbungen ich mir früher so gerne angesehen habe, es ist auch eine gute Strategie für vegane Gäste. Anstatt zur Party oder zum Dinner zu erscheinen und nur darauf zu hoffen, dass sich jemand an den veganen Gast erinnert, ist es viel besser, selbst etwas zu einem schönen Abend beizutragen. Je nach Anlass kann das unterschiedlich aussehen, darum hier meine Tipps. Veganes Picknick bei einem Wochenende mit Freunden Parties bei Freunden und Bekannten Wenn ich bei jemanden eingeladen bin, wo ich mir nicht ganz sicher bin, ob man mit mir als Veganerin rechnet, spreche ich vorher mit der Gastgeberin oder dem Gastgeber: Ich bedanke mich überschwänglich für die Einladung (flötflöt), erkläre, dass ich vegan lebe, und dass das aber überhaupt kein Problem ist, weil ich gerne etwas zur Party beitragen und etwas Veganes mitnehmen würde. Wenn die Gastgeber das Angebot freudig annehmen, dann nehme ich aber wirklich die absoluten Knaller mit, also die Gerichte, die alle aus den Socken hauen - und natürlich mache ich so viel, dass jeder etwas davon probieren kann (und glaubt mir, euer Essen wird das erste sein, das aufgegessen wird!). Was auch sehr nett sein kann, ist anzubieten, etwas früher zu kommen und den Gastgeber beim Zubereiten der veganen Speisen zu helfen, besonders, wenn sie an eurer Lebensweise interessiert sind - so könnt ihr vielleicht auch ein paar vegane  Rezepte weitergeben!  Manchmal braucht man hier aber ein bisschen Fingerspitzengefühl, da es durchaus Gastgeber und Gastgeberinnen gibt, die es nicht so gerne haben, wenn ihre Gäste ihr eigenes Essen mitnehmen wollen (und ehrlich gesagt, ich gehöre dazu). Das sind aber auch meistens die Gastgeber, die gerne bereit sind, etwas Veganes für die Gäste zu kochen. Ein Wort der Warnung: Wenn eure Gastgeber gerne für euch etwas kochen möchten, empfiehlt es sich, mit etwas Fingerspitzengefühl nachzufragen, ob sie verstehen, was "vegan" bedeutet, wenn ihr euch da nicht ganz sicher seid (immerhin wollt ihr dann nicht auf eine Käseplatte starren) oder ein paar Vorschläge zu machen, welche Gerichte leicht zu veganisieren sind.  Prinzipiell freuen sich aber viele Gastgeberinnen und Gastgeber über ein veganes Mitbringsel, selbst wenn sie für euch kochen: Immerhin ist eine eigene vegane Hauptspeise und ein eigenes veganes Dessert oft etwas viel verlangt. Darum kommt ein veganer Kuchen oder ein veganer Nachtisch (nach Absprache) immer gut an - auch hier gilt: Nehmt eure Bestseller mit, das ist kein Zeitpunkt für Experimente.  Schnelles veganes Frühstück: Bagel, O-Saft und Vanille-Sojamilch Vegan bei Weihnachtsfeiern und beruflichen Anlässen Berufliche Feierlichkeiten können an sich anstrengend genug sein, immerhin muss man nach drei Gläsern Wein so tun, als wäre man nüchtern, unglaublich an den ewig langen Reden interessiert und noch in der Lage, die Chefin durch kluge Aussagen zu beeindrucken. Gerade in diesem Umfeld möchte man ungern durch "Sonderwünsche" auffallen.  Wenn bei euch Geschäftsessen anstehen, ist es empfehlenswert, ein Restaurant zu wählen, bei dem ihr sicher seid, etwas Veganes zu finden - hier bieten sich italienische, chinesische, japanische oder indische Restaurants an. Falls ihr keinen Einfluss auf die Wahl des Restaurants habt, ist ein Anruf oder ein E-Mail an das Restaurant vorab oft eine gute Entscheidung, damit sie sich auf euch einstellen können. Es funktioniert aber auch, wenn ihr den Kellner im Restaurant einfach bittet, euch etwas Veganes zu servieren (mehr zu Vegan im Restaurant hier). Bei Feiern im beruflichen Umfeld (Kongressen, Weihnachtsfeiern, Firmenfeiern, etc.), die meistens in Restaurants oder durch Catering-Services mit fixen Menüs stattfinden, finde ich bereits vorher heraus, an wen ich mich mit meinen veganen Wünschen wenden kann - wartet nicht bis zum Anlass selbst! Ich gebe bei der Sekretärin oder dem Organisator an, dass ich gerne ein veganes Menü hätte und sage auch dazu, was das bedeutet (also kein Fleisch, keine Eier, keine Milchprodukte) und bitte die zuständige Person entweder, meine Wünsche weierzugeben, oder ich frage selbst direkt beim Veranstalter oder im Restaurant nach. Meistens gibt es dann vom Restaurant eine Rückmeldung mit einem Vorschlag, der oft wenig aufregend ist, aber mich zumindest über den Abend bringt. Oft mache ich auch ganz gezielt Vorschläge für veganes Essen, die jedes Restaurant leicht umsetzen kann, wie grüner Salat mit Gemüse und Vinaigrette, klare Gemüsesuppen, Nudeln ohne Ei mit Tomatensauce, gegrilltes Gemüse mit Kartoffeln ohne Butter, Sorbet oder Früchteteller als Nachspeise. Am Abend der Feierlichkeit sage ich dann dem Service-Personal, dass ich "die Veganerin" bin, und warte auf mein veganes Essen. Bisher hat das auf vielen, vielen Veranstaltungen immer gut geklappt: Man muss nur etwas vorausplanen, sagen, was man möchte und nicht vergessen - lächeln, lächeln, lächeln. Denn freundliche Menschen haben es einfach leichter (und ein fettes Trinkgeld drückt Dankbarkeit auch sehr gut aus). Vegane Lasagne zu Weihnachten von der zukünftigen Schwiegermama Familienfeiern Die liebe Familie. Als wären die Feiertage nicht anstregend genug, werden sie durch veganes Essen oft auch noch in eine emotionale Achterbahn verwandelt. Kurz: So schön sie sind, Familienfeiern können auch an den Nerven rütteln (das liegt aber nicht unbedingt an eurer veganen Lebensweise). Die Strategie für veganes Essen ohne große Dramen ist auch hier: Macht im Vorhinein klar, dass ihr vegan lebt, wartet nicht damit, bis der Schweinebraten vor euch dampft, und bietet die größtmögliche Unterstützung an, damit die (meistens ebenso gestressten) Gastgeber nicht noch mehr Aufwand haben, als man zu Weihnachten oder Ostern sowieso schon hat. Meine Tipps für Essen bei Freunden und Bekannten können auch hier angewandt werden, oft mit noch etwas mehr Fingerspitzengefühl - aber vielleicht möchte eure Tante wirklich mehr über euren Lebensstil erfahren und freut sich ja, wenn ihr gemeinsam mit ihr etwas Veganes kocht? Immerhin geht es bei Familienfeiern genau darum: Zeit miteinander zu verbringen und andere an seinem Leben teilhaben zu lassen.  Ein veganes Dessert kommt meistens gut an und ich bringe auch zu Familienfeiern gerne etwas Süßes mit, das nie lange herumsteht. Auch bei Familienfeiern sollte man sich nicht darauf verlassen, dass Onkel Hans noch weiß, dass ihr vegan lebt, und auch hier gilt: Freundlichkeit und Lächeln bringen einen weit. Und ein Tipp noch: Mit der Zeit ist wirklich kaum jemand darüber schockiert, dass ihr vegan lebt, denn auch eure Familie gewöhnt sich daran - versprochen!  Veganes Abendessen bei (nicht veganen) Freunden Veganes beim Grillen in den USA: Mitgebrachte Veggie-Burger, den Rest gab es schon am Buffet Wie geht ihr mit Einladungen um? Habt ihr tolle Tipps? Auch auf Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg

Split Pea Soup: Herzhafte Erbsensuppe

16. Februar 2014 Totally Veg! 

Split Pea Soup: Herzhafte ErbsensuppeMeine Geschmacksnerven wandeln sich mit den Jahreszeiten. Im Frühling möchte ich nur Spargel und Kresse essen, und mich an allem erfreuen, was beginnt, aus der Erde zu sprießen. Im Sommer reichen mir Salate vollkommen aus, nur ein Nachtisch bestehend aus Wassermelone könnte das noch toppen. Im Herbst freue ich mich über Kürbis und den erdigen Geschmack von roten Rüben oder auch Maroni. Und im Winter, da gibt es vor allem eines: Suppen. Gemüsesuppe. Kartoffelsuppe mit veganen Würstel. Broccolicremesuppe. Heute möchte ich euch eine neue Suppe vorstellen, die ich vorher nur selten gegessen habe: Split Pea Soup, auch bekannt als Erbsensuppe aus Spalterbsen. Spalterbsen habe ich im Supermarkt gefunden (SPAR hat sie beispielsweise im Sortiment!), sie müssen vorher eingeweicht werden, aber dann ist die Handhabung im wahrsten Sinne ganz "easy-peasy". Die Suppe wärmt besonders an einem nass-kalten Tag und schmeckt wie eine europäische Version von Dhal, mit cremiger Konsistenz und herzhaften Gemüsestückchen. Wer mag, schneidet noch eine kräftige vegane Wurst hinein. Am nächsten Tag schmeckt sie fast noch besser! Split Pea Soup (für vier bis sechs Personen) 350 Gramm Spalterbsen, getrocknet 1 EL Olivenöl 1 Zwiebel, in Würfeln 2 kleine Karotten, in Scheibchen 130 Gramm Kartoffeln, geschält und in kleinen Würfeln 1 Kohlrabi, in Würfeln 2 kleine Stangen Sellerie (oder ein kleines Stück Knollensellerie) in Scheibchen 3 Zehen Knoblauch 1,3 Liter Gemüsebrühe 1/­­2 TL getrockneter Thymian 1 TL getrockneter Basilikum Salz 1 - 1 1/­­2 TL Liquid Smoke (optional) 1/­­2 TL Zitronensaft Am Vorabend: Die Spalterbsen abwaschen und mit reichlich Wasser in eine große Schüssel geben. Mindestens 12 Stunden, bis zu 24 Stunden, einweichen lassen. Dann das Wasser ableeren und die Spalterbsen nochmal abwaschen. Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, darin die Zwiebel glasig andünsten. Das Gemüse dazugeben und einige Minuten mitdünsten lassen. Dann die Spalterbsen und die Gewürze dazu, mit der Gemüsebrühe aufgießen und köcheln lassen, bis die Spalterbsen beim Umrühren im Topf auseinanderfallen (etwa 35 - 50 Minuten). Mit Salz und Liquid Smoke abschmecken und den Zitronensaft einrühren. Am besten mit knusprigem Brot servieren! Auch auf Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg

Vegane Specials bei La Pineta in Schriesheim bei Heidelberg

27. April 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Specials bei La Pineta in Schriesheim bei Heidelberg Es ist wirklich kurios, wo man manchmal unerwartet ein tolles veganes Essensangebot vorfindet. Okay, für mich war es nicht unerwartet, da ich aus der Facebook-Gruppe “Vegan in Heidelberg” einen Tipp bekommen habe, aber gewundert hat es mich trotzdem. Im idyllischen Örtchen Schriesheim in der Nähe von Heidelberg kann man wunderbare rein pflanzliche Gerichte bestellen und sogar Pizza mit Wilmersburger Pizzaschmelz gibt es da. Wer hätte das gedacht? Gleich auf der ersten Seite der Speisekarte erwarten einen das “La Pineta vegane Special” mit 5 veganen Gerichten 1) täglich wechselnde Gemüsesuppen EUR 4,50 2) Pizza Facebook mit diversen Gemüsen und Wilmersburger Pizzaschmelz EUR 8,50 3) Risotto an Spinat, Zwiebeln und Oliven mit italienischer Tomatensoße EUR 7,50 4) Salat mit buntem Grillmüse und knusprigem Pizzabrot EUR9,50 5) Chilispaghetti mit Broccoli und Karottenscheiben EUR 7,00 Weiter diverse Tagesessen gibt es auf Anfrage. Außerdem kann man jede andere Pizza natürlich auch mit Wilmersburger statt Käse bestellen. Seid Ihr traurig oder neidisch, weil Euer Lieblingsitaliener so etwas nicht anbietet? Solch ein veganes Speiseangebot kann es nur geben, wenn man in seiner Umgebung immer wieder den Restaurants freundlich auf die Nerven geht und immer wieder nachhakt. Wenn eine Nachfrage da ist, wird es früher oder später auch ein Angebot geben. Also wenn Ihr nicht aus der Nähe von Heidelberg seid, sprecht die Gastronomen Eures Vertrauens an und liefert ihnen Argumente, warum man vegane Gerichte mit auf die Speisekarte aufnehmen sollte, z.B. cholesterinfrei, für Laktoseintolerante geeignet usw. Und ein Bitte an alle Heidelberger: rennt dem La Pineta die Türen ein! Wir wurden sehr freundlich bedient, der Pizzateig ist eine Sensation und zum Schluss gab es noch einen Espresso aufs Haus. Bei schönem Wetter kann man auch ganz toll draußen auf der Terrasse sitzen. Clubrestaurant La Pineta im TC Schriesheim Am Sportzentrum 3 69198 Schriesheim www.tc-schriesheim.de/­­clubrestaurant   Öffnungszeiten: Montag 17.00 h – 24.00 h Dienstag – Sonntag 11.00 h – 14.30 h und 17.00 h – 24.00 h warme Küche bis 23.30 h The post Vegane Specials bei La Pineta in Schriesheim bei Heidelberg appeared first on Deutschland is(s)t vegan.

Meine vegane Woche - 7. - 13. Dezember

13. Dezember 2015 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 7. - 13. Dezember Montag Am Sonntag bemühe ich mich meistens, etwas für die nächste Woche vorzubereiten - eine Suppe, ein Eintopf für's Büro, den man morgens einfach einpacken kann. Diese Woche: Linsensuppe. Dienstag Der 8. Dezember ist in Österreich ein Feiertag, an dem aber die Geschäfte geöffnet haben - ein Shopping-Feiertag, sozusagen. Anstatt einzukaufen verbrachten M und ich aber lieber den Tag mit meiner Mama und einer Runde veganem Eierpunsch.  Mittwoch M liebt meinen Rührtofu heiß und innig - und das will etwas heißen, früher brachte ich ihn nicht mal in die Nähe von Tofu. Mir schmeckt Rührtofu am besten mit fluffigem Toast mit etwas veganer Butter darauf. Donnerstag Mal wieder Salat-Tag, und dieses Mal von M zubereitet. Manchmal gibt es doch nicht's Besseres, als sich zum vollen Teller zu setzen. Freitag Mein lokaler Bio-Markt hat momentan Grünkohl in Hülle und Fülle im Angebot - am liebsten habe ich ihn in leckeren grünen Smoothies! Samstag Samstag war ein weihnachtlicher Tag - voll mit Weihnachtsfilmen, Weihnachtsmusik und festlichen Drinks am Abend (Cranberry Gin Tonics, mhmm). Davor gab es noch einen großen Salat mit selbst gekochten Kichererbsen, die sowieso immer besser schmecken als die aus der Dose. Sonntag Hiermit schließt sich der Kreis - es ist wieder Sonntag, und ich koche etwas für die kommende Woche. Dieses Mal einen großen Topf Gemüsesuppe mit Broccoli, Kichererbsen und Quinoa. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Rührtofu ? la Totally Veg!

4. Mai 2014 Totally Veg! 

Rührtofu ? la Totally Veg!M und ich sind "Highschool Sweethearts". Wir kennen uns also schon eine ganze Weile, denn die Schulzeit haben wir schon einige Zeit hinter uns gelassen. Und dass sich Geschmäcker manchmal ändern, das ist bekannt. Aber dass M's Worte beim Einschlafen "Ich freue mich schon so auf den Tofu morgen zum Frühstück!" sind, das hätte er sich wohl nicht träumen lassen. So spielt das Leben: Vom Wurstsemmerl-Esser zum Tofu-Freak. Der Grund für M's Vorfreude ist dieser Rührtofu oder wie ich gerne sage, Tofuspeise. Ich finde, es schmeckt nicht genauso wie Rühreier, aber es ist wirklich, wirklich lecker, und das kommt von jemanden, der Natur-Tofu sonst nicht besonders gerne isst. Außerdem füllt der Rührtofu die leere Stelle auf meinem Brunch-Teller neben den Baked Beans und veganen Würstel. Dieser Rührtofu eignet sich als perfektes Frühstück oder auch als schnelles Abendessen mit ein paar Scheiben gutem Brot. Ihr könnt auch Gemüse nach Belieben hinzugeben, wie Paprika, Schwammerl oder Jungzwiebel. Kala Namak, auch als schwarzes Salz bekannt (obwohl es eigentlich rötlich ist), bekommt ihr beim Gewürzfachhändler oder im veganen Online-Shop. Rührtofu (Tofuspeise) (für zwei bis drei Personen) 400 Gramm Natur-Tofu 1 mittelgroße Zwiebel, fein gewürfelt 3 Zehen Knoblauch, gepresst 1 EL Sojasauce 1 Messerspitze Gemüsesuppenpulver (optional) 1 Messerspitze Kurkuma 1 Handvoll Cherry-Tomaten, in kleinen Stücken (etwa 40 Gramm) 3 EL (Soja- oder) Hafercuisine (vegane Sahne zum Kochen) 2 EL Edelhefeflocken Kala Namak (schwarzes Salz, schmeckt nach Eiern) oder normales Salz frisch gemahlener Pfeffer Zunächst den Tofu aus der Packung nehmen, und die überschüssige Flüssigkeit ordentlich auspressen, so fest, wie ihr könnt. Dann den Tofu mit den Händen in eine beschichtete Pfanne krümeln, ungefähr so fein, wie ihr den Rührtofu gerne esst - ich habe gerne kleine Stückchen. Zwiebel und Knoblauch hinzu und auf mittelhoher Hitze anbraten, bis der Tofu leicht gebräunt ist, dabei gelegentlich umrühren. Sojasauce, Tomaten, Gemüsesuppenpulver, Kurkuma und Kala Namak oder Salz hinzugeben und gut vermischen. Weiter braten, bis die Tomaten weich sind, dann die Hitze reduzieren, Hafercuisine, Hefeflocken und Pfeffer unterheben und mit Kala Namak oder Salz abschmecken. Mir schmeckt der Tofu am besten, wenn er vor dem Servieren noch ein paar Minuten durchziehen kann. Auch auf Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg

Veganes Eis in der Eis-Bar in Bielefeld

4. Mai 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Veganes Eis in der Eis-Bar in BielefeldMitten im Zentrum Bielefelds, genauer in der Ritterstraße, findet man die Eis-Bar. Wenn man sich auf den Weg zur Eisbar begibt, sollte man sich zunächst nicht beirren lassen, startet man vom Jahnplatz aus und geht Richtung Ritterstraße sind es einige Fuß-Meter, bis man das Schild (ein Werbefahrrad) erkennt. Aber in Zeiten von Smartphones mit GPS kann man sich immer rückversichern, dass man noch richtig ist. Die Eisbar selbst ist ein kleines gemütliches Lokal mit Wohnzimmer-Atmosphäre und Selbstbedienungstheken. Im Sommer kann man es sich auch im Hinterhof auf großen Holzmöbeln oder an kleinen Gartentischen bequem machen. Die Eisbar selbst bezeichnet sich als Flexitarier-Anlaufstelle aber – oder gerade deshalb – gibt es meistens mindestens 2 vegane Eissorten, allerdings waren bei meinen letzten Besuchen fast alle (3 von 4) Sorten vegan und zwei davon sogar Soja-frei. Darunter findet man unter anderem Maracuja, Erdnuss, Schokolade, Vanille und Himbeere. Dazu gibt es die großartige Erfindung eines Zusatz-Baukastens äh, Menüs. Neben der Eistheke befinden sich weitere Zutaten mit denen man seine Eisportion verschönern kann. Smarties (nicht vegan), Mandelsplitter, Knusperhanf, Kokosraspeln, Krokantstreusel (auch nicht vegan meines Wissens) und heiße Schokosoße (vegan, z.b. Schoko-Ingwer oder Schoko-Kirsche). Der Clou: Es gibt auch eine Heiß-Bar, an der man ebenfalls selbst und frisch gekochte Suppen findet, die man noch mit frischen Kräutern oder Einlagen je nach Geschmack und Angebot garnieren kann. Abgerechnet wird nach Gewicht, nachdem man sich bedient hat. Meine Begleitung hielt sich an vegetarische Gemüsesuppe und ich hatte eine super leckere und fruchtige Tomaten-Kokos Suppe mitZitronengras und Ingwer für 3,60 pro Teller. Mein Eis bestand aus drei Kugeln Maracuja, Schoko und Vanille sowie Mandel- und Kokossplittern und Schokosoße und lag bei etwa 2,80. Ich bin mir nicht sicher ob es durch die Suppe Rabatt aufs Eis gab oder wie ich die Tafel im Innenraum verstehen musste. Fest steht, es lohnt sich, die Eisbar zu besuchen! Suppe und Eis Man schmeckt, dass veganes Eis und Suppen hausgemacht sind und ohne Glutamat und Konsorten auskommt. Wenn man den Geschmack noch gewöhnt ist, könnte man natürlich enttäuscht sein. Aber für Verfechter des puren Geschmacks ist es die Reise wert. Ich war sehr begeistert von meiner Suppe (der ersten in der Eisbar) und meine Eisbesuche (mittlerweile 3 an der Zahl) bereue ich keineswegs. Als Highlight sei noch zu erwähnen, dass die Eisbar auch kulturelles Programm bietet. Als ich meinen Test-Besuch dort machte, gab es zum Beispiel ein Repaircafé. An den größeren Tischen der Eisbar hatten sich hilfsbereite Menschen eingefunden, die zusammen mit Besuchern alte Radios und Elektrozahnbürsten reparierten und eine Dame mit komplettem Näh-Arsenal beriet und half bei verunfallten Lieblingskleidungen oder Taschen und Rucksäcken. Ansonsten finden oft Vorträge und kleinere Konzerte statt sowie themenorientierte Aktionstage. Eis-Bar Ritterstraße 6 33602 Bielefeld   Öffnungszeiten: Do-So 12-22 Uhr   Internetseite   Wem haben wir diesen Tipp zu verdanken? Kerstin lebt und arbeitet in Ostwestfalen. Mit veganer Ernährung richtig durchgestartet ist sie 2012 - davor gab es sozial bedingte Ausnahmen. In ihrer Freizeit schreibt sie nicht nur an ihrem Blog Pflanzen sind grün, Frösche sind grün - a frog goes vegan, sondern schaut sich auch Unmengen von Dokumentationen und Youtube-Clips über Ernährung, Tierethik und Co. an. Damit hat auch alles angefangen, erst die Ethik (und wenn man kein Fleisch ist, sollte man konsequent auch andere Tierprodukte weglassen, wenn einem die Bedingungen nicht passen), und als dann noch die Umwelt und die Gesundheit als Punkte dazukamen, war klar, Ausnahmen soll es nicht mehr geben, vegan macht einfach Sinn, logisch, moralisch - kurz, rundum! The post Veganes Eis in der Eis-Bar in Bielefeld appeared first on Deutschland is(s)t vegan.


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