Gelee - vegetarische Rezepte

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Gelee vegetarische Rezepte

Selbstgemachtes Nutella (oder Schoko-Nuss-Creme) und wieso die ganze Aufregung um die neue Rezeptur unangemessen ist

gestern 07:15 Feines Gemüse 

Selbstgemachtes Nutella (oder Schoko-Nuss-Creme) und wieso die ganze Aufregung um die neue Rezeptur unangemessen ist ,,Was Ferrero am Schoko-Aufstrich verändert hat, ,,Fans in Aufruhr: Der Ärger um die neue Rezeptur, ,,Nutella plötzlich heller! Was hinter der neuen Rezeptur steckt - das sind nur drei der Überschriften deutscher Medien zum jüngsten deutschen Lebensmittelskandal.  Vergesst Massentierhaltung, Gammelfleisch, EHEC, Antibiotika-Hühnchen und Fipronil-Eier - denn der auch als gemeinnützige Verein und für seine nachhaltigen & fairen Handel bekannte Schokoladenfabrikant Ferrero hat die Nutella-Rezeptur minimal geändert. Die Schokoladencreme sieht jetzt nicht nur heller aus, sondern schmeckt (angeblich) auch anders als der deutsche Otto-Normal-Konsument es von Kindesbeinen an gewohnt ist. Bisschen mehr Milchpulver, bisschen weniger Fett, vermutlich weniger Kakao. Wie gesagt: Skandal. Ich bin sicher, dass Ferrero recht schnell auf den Unmut reagieren wird. Schließlich liegt dem Konzern die sentimentale Erinnerung seiner Kunden an eine Zeit, in der noch alles besser war, ebenso am Herzen wie deren Gesundheit. Man hat es als Lebensmittelkonzern schon nicht leicht in der heutigen Zeit. Früher brauchte es große Lebensmittelskandale, um überhaupt in die Zeitung zu kommen, heute reicht ein halber Teelöffel Milchpulver extra. Liebe Leute: Es ist und bleibt eine Zucker-Fett-Creme aus minderwertigen Zutaten.  Man muss sich in der heutigen Zeit doch sehr wundern: Das Thema wurde von so vielen Medien derartig prominent platziert, dass ich mich gefragt habe, ob es nicht eventuell so eine Art Guerilla-Werbecoup ist. Ich finde es unverantwortlich, dass diese minimale Rezepturänderung so großflächig aufgebauscht wurde. Der Konzern Ferrero hat viele Achillesfersen - aber wer will schon dauernd was über Kinderarbeit und diese langweiligen Palmöl-Monokulturen lesen? Aber selbst wenn man diese Themen kurz ausblendet, müsste der liebe Herr Ferrero eine komplette Terrazza voll ,,Goldener Windbeutel haben: Die Milchschnitte ist kein ,,leichter Pausensnack und schon gar nicht ,,mit viel frischer Milch gemacht (wahrscheinlich waren die Klitschkos mit ihren Blinis nährstofftechnisch sogar besser bedient). Ein Kinderriegel  besteht nicht ,,aus bekömmlicher Schokolade mit dem besten aus besonders viel Milch - und die Yogurette, die in den 90ern quasi als Diätprodukt angepriesen wurde ... Leute, Leute. Ernsthaft: ,,Na, ich treib viel Sport und ess' eben nicht so viel! Ätz. Der Ärger um eine veränderte Rezeptur ist somit völlig unangemessen. Ich bin überzeugt: Die wenigsten Konsumenten hätten diese - laut Herstellerangaben - ,,Feinjustierung je bemerkt, wenn die mediale Empörung (angefeuert durch die seit je her impulsiven sozialen Medien) ausgeblieben wäre. Ist euch schon einmal aufgefallen, dass sich das eigentlich daueraktive Über-Ich des modernen, aufgeklärten Verbrauchers nur in solchen Situationen ausschaltet, wo geliebte Gewohnheiten und Erinnerungen bedroht werden? Sie alle süffeln ihre Grünen Smoothies, verzichten auf Kohlenhydrate und tauschen Pasta gegen rohe Zucchinischlangen - aber wagt es ja nicht, ihre geliebte Schokocreme auch nur ansatzweise zu verändern. Dann ist Krieg. Zumindest auf Facebook. Gekauft wird es ja doch weiterhin, ,,fürs Gefühl. Und auch von denen, die durch die mediale Hyper-Coverage erst wieder daran erinnert wurden, dass sie das doch erstmalig/­­erneut/­­jetzt-erst-recht probieren wollen. Merkste wat? Also, ich sag mal so: Ich bin kein Nutella-Fan. Hat meine Mutter früher nie gekauft. Ab und an stand ein Pöttchen Nusspli auf dem Frühstückstisch. Das habe ich vor einiger Zeit aus Nostalgiegründen tatsächlich noch einmal in den Einkaufswagen gepackt und dann Zuhause gemerkt: Ach, schmeckt leider gar nicht mehr so wie früher, als ich sieben Jahre alt war und die Welt noch in Ordnung. Okay. Vielleicht hat auch Nusspli irgendwann die Rezeptur geändert, vielleicht habe ich einfach andere geschmackliche Vorlieben als damals, vielleicht ist es auch einfach scheißegal: Der Becher wurde artig geleert, und seitdem habe ich nie wieder Nusspli gekauft. Ihr hättet bestimmt nicht bis zu diesem Absatz gelesen, wenn ihr nicht auch endlich eine bessere und gesündere Schokoladencreme selbst machen wollen würdet, oder? Die gute Nachricht vorab: Ihr könnt euch ein einfaches Nutella (oder sagen wir: Schokoladen-Haselnuss-Creme) innerhalb weniger Minuten selbst zusammenrühren. Aus garantiert besten Zutaten in Bioqualität, frisch und lecker. Und dann könnt ihr über solche Aktionen wie Ferrero zukünftig nur noch lachen. Zu dem Rezept folgende Ergänzung:  Es gibt von selbstgemachtem Nutella, Nusspli oder Nuss-Schokoladen-Creme (nennt es, wie ihr wollt) unzählige Varianten im Internet; Leider erfordern die meisten, dass man selbst Nussmus mittels eines Hochleistungsmixers herstellt. Da ich so ein Gerät nicht besitze, kommt meine Variante mit gekauftem Nussmus daher. Achtet darauf, dass das Mus weich und streichfähig ist. Mein Haselnussmus von Rapunzel ist selbst gekühlt fast flüssig und für dieses Rezept ideal. Für das Anrühren der Creme reicht ein kleiner Schneebesen oder auch eine Gabel. Auf keinen Fall solltet ihr die Zutaten mit einem Pürierstab bearbeiten, damit erreicht ihr nämlich das Gegenteil von Bindung - es flockt aus, wird krümelig und fest. (Für euch getestet!) Im Erstversuch habe ich Rohrohrzucker genutzt. Leider lösen sich die Zuckerkristalle beim Rühren nicht auf, was das ,,Mundgefühl stört. Stattdessen verwende ich flüssigen Honig und habe damit genau die richtige Konsistenz erzielt. Wird euer Nutella zu fest? Gebt etwas mehr Sahne hinzu. Ist es zu flüssig? Helft mit zusätzlichem Kakaopulver nach. Da hier frische Sahne verwendet wird, ist die Schokoladen-Nuss-Creme nicht so lange haltbar wie ,,normale - muss sie aber auch nicht sein. Stattdessen könnt ihr euch jedes Mal eine kleine Menge neu anrühren, schließlich dauert der ganze Prozess keine zwei Minuten. Selbstgemachte Nutella (Schokoladen-Nuss-Creme) Rezept für ca. 150 g Zutaten 75 g Haselnuss-Mus (z. B. von Rapunzel) 50 g Sahne (vegane Alternative geht auch) 30 g flüssiger Honig 5 g Kakaopulver 1 Prise Salz Zubereitung Gebt einfach alle Zutaten zusammen in eine Rührschüssel und verrrührt sie mit einem Schneebesen oder einer kleinen Gabel, bis ihr eine dickliche, streichfähige Masse (oder Creme) hergestellt habt. 

One Pot Mexikanische Pasta mit PepUpLife {Sponsored}

9. November 2017 Totally Veg! 

One Pot Mexikanische Pasta mit PepUpLife {Sponsored}Habt ihr schon die Produkte von PepUpLife entdeckt? PepUpLife stellt pflanzenbasierte, vollwertige Lebensmittel her und bietet Sprossen zum Selberziehen, Bohnennudeln und Produkte auf Algenbasis. Eine österreichische Firma, die den Markt mit ihren gesunden, leckeren und veganen Produkten bereichert, toll! PepUpLife hat sich mit mir zusammengetan, um euch ein paar der Produkte vorzustellen und euch Gusto auf mehr zu machen - und zu gewinnen gibt es auch etwas! Hier seht ihr eine Auswahl an Bohnennudeln und den Sprossen von PepUpLife. Ich bin ein großer Fan von Sprossen, da sie Salaten, Wraps und Sandwiches geschmacklich einen gewissen Kick geben, sie so hübsch aussehen und die Mini-Pflanzen sehr gesund sind. Am allerliebsten ziehe ich meine Sprossen selbst! Es ist einfach sehr befriedigend, die Sprossen beim Wachsen zu beobachten und festzustellen, dass sie jeden Tag ein wenig größer geworden sind. Außerdem wohne ich in einer Wohnung ohne Garten und habe sonst kaum Gelegenheit, irgendetwas anzubauen. Schon als Kind habe ich in leeren Verpackungen Kresse gezüchtet und war jedes Mal entzückt, wenn ich die ersten grünen Spitzen entdeckt habe. PepUpLife macht es einem sehr einfach, Sprossen zu ziehen, und erspart einem auch die Suche nach passenden Containern dafür. Im Siebbecher füllt man einfach Wasser ein und los geht das fröhliche Wachsen. Ich stelle mir das toll vor im Büro, so hat man einerseits eine gesunde Zugabe zum Mittagessen und andererseits den Spaß, seine eigenen Sprossen zu züchten (vielleicht sollte man den Sprossen aber nicht übermäßig beim Wachsen zusehen, das könnte im Büro den Chef stören). Ich habe hier für euch den Sprossenbeutel kurz vor der Ernte fotografiert. Der Sprossenbeutel sieht im ersten Moment aus wie ein Teebeutel, in dem die Samen der Sprossen schlummern. Ihr erweckt sie zum Leben, in dem ihr den Beutel zunächst einweicht, und dann für etwa zwei bis drei Tage auf einem Teller keimen lässt, dabei spült man sie jeden Tag einfach etwas ab und versorgt sie so mit Wasser. Es ist wirklich nicht aufwändig und es ist so spannend, wie jeden Tag die Sprossen größer werden, am Schluss ist der Beutel praktisch kurz vorm Bersten! Ich habe sie dann auf einem Brot gegessen, in diesem Fall waren es Radieschen-Sprossen, die angenehm scharf sind. Sehr lecker auf einem Avocado-Sandwich! Dann gab es für mich noch eine Premiere mit PepUpLife: Ich habe zum ersten Mal Bohnennudeln probiert! Ich liebe ja Kohlenhdydrate in jeder Form und darum ist der Low-Carb- und glutenfreie Trend an mir auch spurlos vorübergegangen. Pasta habe ich bisher in der klassischen Form aus Hartweizengrieß gegessen (dafür in der Vollkorn-Variante). Aber warum nicht mal was Neues probieren? Besonders angesprochen haben mich die Nudeln aus roten Linsen, vor allem wegen der hübschen Farbe. Diese Penne bestehen aus roten Linsen und etwas Reismehl, was sie also nicht nur komplett glutenfrei macht, sondern auch ihren Eiweiß-Gehalt ordentlich nach oben kurbelt. Das macht sie gerade für Sportler und alle, die gerne etwas mehr gesundes pflanzliches Eiweiß in ihre Ernährung einbauen wollen, besonders interessant. Geschmacklich sind sie nicht sehr unterschiedlich zu regulärer Pasta, die Konsistenz ist ein wenig anders, aber das auch kein Grund, der mich davon abhalten würde, sie zu essen. Ich finde Bohnennudeln eine schöne Abwechslung zu Pasta aus Weizen! Aber kommen wir jetzt dazu, was ich mit den Bohnennudeln angestellt habe, oder? Ich bemühe mich sehr, unter der Woche gesund zu kochen - vollwertig, mit viel Gemüse und wenig Fett. Unter der Woche muss es abends vor allem schnell gehen, weil ich nach einem langen Tag im Büro wirklich keine Lust habe, auch noch stundenlang am Herd zu stehen. Dafür perfekt ist diese One Pot Mexikanische Pasta, die ich mit Penne aus roten Linsen von PepUpLife zubereitet habe. Man schnippelt ein paar Zutaten, wirft wortwörtlich alles in einen Topf und in wenigen Minuten ist das gesunde, köstliche Abendessen fertig! Und sogar der Abwasch beschränkt sich auf ein Minimum. Perfekt! Außerdem eignet sich das Essen auch super für Gelegenheiten, wenn glutenfreie Freunde mitessen. Möchtet ihr gerne die leckeren Produkte von  PepUpLife probieren? Für einen glücklichen Gewinner stellt PepUpLife ein schönes Paket mit Sprossen und Bohnennudeln zusammen! Hinterlasst mir unter diesem Artikel dazu einfach einen Kommentar bis zum 16.11., warum ihr das Paket gerne gewinnen möchtet, der Gewinner wird dann am Tag darauf hier per Zufall gekürt und verkündet! Falls ihr bei Google kein Konto habt, bitte schreibt einen Namen oder ein Pseudonym dazu, das ich euch dann eindeutig zuordnen kann (z.B. euren Vornamen und euren Wohnort). Das Gewinnspiel ist offen für Teilnehmer aus Deutschland und Österreich. Viel Glück!   One Pot Mexikanische Pasta mit Bohnennudeln (für 3 - 4 Portionen) 250 Gramm Red Lentil Penne 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt 1 Paprika, in Stücken  2 Zehen Knoblauch, gepresst 150 Gramm Mais 1 Dose Kidney-Bohnen, abgeleert und die Bohnen abgewaschen 1 Dose Tomaten in Stücken 1 1/­­2 EL gemahlener Cumin 2 TL Oregano 1/­­2 EL Chili-Pulver (optional) 1 veganer Bouillon-Würfel 400 - 500 ml Wasser Salz Edel-Hefeflocken Frischer Koriander Los geht's: Alle Zutaten (bis auf Hefeflocken und frischen Koriander) in einen Topf geben und mit 400 ml Wasser übergießen und zum Kochen bringen. Ohne Deckel etwa 8 - 10 Minuten köcheln lassen, dabei häufig umrühren, so lange, bis die Pasta weich ist (ihr könnt noch etwas Wasser hinzugeben, falls die Nudeln noch etwas Flüssigkeit brauchen). Sind die Nudeln durch, den Topf von der Herdplatte nehmen und etwa 3 - 5 Minuten stehen lassen, damit sich die Sauce setzt. In der Zwischenzeit den Koriander waschen und schneiden. Jede Portion mit etwas Edel-Hefeflocken bestreuen und mit Koriander servieren! Disclaimer: Gesponserter Artikel, danke an PepUpLife für die Zusammenarbeit. Meine Meinung ist trotzdem die meine! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Newsflash: Nicht jedes vegane Produkt schmeckt gut

30. August 2017 Totally Veg! 

Newsflash: Nicht jedes vegane Produkt schmeckt gutIch mag keinen Tofu. Das war jahrelang mein Mantra. Tofu ist eklig, bröselig, schmeckt nach Pappe und bitteren Tränen. Woher ich diese Erkenntnis gewonnen habe? Von dem einen Mal, als ich Tofu im Supermarkt gekauft habe. Nicht den aus dem Kühlregal, nein, den schön vakuumverpackten, ewig haltbaren Tofu aus der Naturkost-Ecke zwischen den Trockenpflaumen und den Vitamintabletten, der ganz weich in viel eigenem Saft verpackt ist, in dem die Tofu-Flankerl herumschwimmen. Hätte ich doch nur eine andere Marke Tofu probiert, ich hätte mir das Leben so viel leichter gemacht! Denn es gibt Tofu, der richtig gut schmeckt, und ich bin auch nur von einer einzigen Marke Tofu wirklich überzeugt (Taifun #notsponsored). Und heute freue ich mich, wenn ich den Kühlschrank aufmache und köstlichen Tofu sehe. Ich mag keine Sojamilch. Auch das habe ich jahrelang vor mir hergesagt. Beruhend auf dem einen Mal, als ich Sojamilch gekauft habe. Die Marke ist mir entfallen, es gibt sie vermutlich nicht mehr (aus gutem Grund). Diese Sojamilch hat stark nach Getreide und Bohnen und Undefinierbarem geschmeckt und sich in tausende Brösel verwandelt, wenn man sie in Kaffee geleert hat. Es hat Jahre gedauert, bis ich das Trauma überwunden habe und ich eine andere Marke probiert habe, und ich bin bei dieser Marke geblieben (Alpro Soja Light für meinen Kaffee ist das allerbeste #alsonotsponsored). Veganer neigen dazu, in biblische Verzückung zu geraten, wenn neue vegane Produkte auftauchen. Auch ich mache das. Da wird abgefeiert, wenn ein neues veganes Eis oder eine weitere Sorte Aufstrich im Regal steht. Und wir haben allen Grund dazu! Nach all den Jahren gibt es endlich die Qual der Wahl. Es gibt nicht nur mehr die eine Sorte Sojamilch, es gibt mehrere Variationen und es gibt Mandelmilch und Kokos-Reis-Milch und Cashewmilch. Es gibt nicht nur das fade alte Soja-Vanilleeis, sondern Cookies und Kaffee und Erdbeer. Was für eine tolle Zeit, um vegane Produkte zu kaufen! Mit all der Auswahl wird auch die Wahrscheinlichkeit größer, dass man etwas erwischt, das nicht so gut ist. Aber jetzt kommt die große Offenbarung: Nur weil ein Produkt nicht gut ist, heißt das nicht, dass ein anderes Produkt nicht ganz hervorragend sein kann. Nur weil eine Sorte vegane Würstel nach Mehl schmeckt, heißt das nicht, dass alle veganen Würstel so schmecken. Nur weil eine Sorte Käse nach Plastik schmeckt, heißt das nicht, dass jeder vegane Käse so schmeckt. Seid ihr schon von eurem Sessel gefallen? Habe ich eure Welt in den Grundfesten erschüttert? Was vielen vielleicht zu banal vorkommt, um es überhaupt auszusprechen, begegnet mir aber immer wieder: Da jammert mir man vor, dass Tofu eklig ist. Oder dass Sojamilch widerlich ist. Wenn ich dann nachhake, dann sprechen sie von EINER Sorte, die probiert wurde. Und ich beisse mir auf die Zunge und werde schmerzhaft daran erinnert, dass ich genau gleich war. Es war für mich klar, dass alle Sojamilch gleich schmeckt und aller Tofu und alle veganen Schnitzel, während ich gleichzeitig eine Lieblingssorte Äpfel hatte und eine bestimmte Marke Erdbeerjoghurt, die mir besonders gut geschmeckt hat, weil sie anders war als andere. Meine lieben experimentierfreudigen Mitmenschen: Super, dass ihr vegane Produkte ausprobiert! Aber ihr werdet auch Produkte erwischen, die nicht in diese Welt gehören, die so widerlich sind, dass ihr euch die Zunge ausreißen und ihr euer Gedächtnis löschen möchtet. Ich habe mich durch zahlreiche ekelhafte Produkte gegessen, ich denke da nur an Soja-Geschnetzeltes aus der Hölle, an vegane Mayonnaise, die nicht mal als Schuhpaste getaugt hätte, an Schokolade, die im Mund zerbröselt ist. Gleichzeitig gibt es so viel Tolles am Markt, dass ihr die Englein singen hört, wenn ihr hineinbeißt. Die Schwierigkeit ist manchmal nur herauszufinden, was man gerade vor sich hat. Mein Tipp: Fragt einen veganen Freund. Nach all dem Abfeiern sind wir nämlich ehrlich und sagen gerade heraus, was uns gut und was zum Davonlaufen ist. Geschmäcker sind zwar verschieden, aber ein Tipp vom Experten wird euch vor dem Allerschlimmsten bewahren. Bleibt dran und ihr werdet plötzlich feststellen, wie gut Tofu & Co. wirklich schmecken können! Habt ihr schlechte Erfahrungen mit einem veganem Produkt gemacht? Und dann wurdet ihr vielleicht von einer anderen Marke positiv überrascht? Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Süßkartoffelcurry mit Reis und frischem Gemüse – Meal Prep mit der MaxiCook-Serie

6. Juni 2017 The Vegetarian Diaries 

Meal Prep, also das Vorbereiten von Speisen, ist einer der Trends der letzten Monate. Gründe dafür gibt es viele: keine Lust mittags immer das Gleiche zu essen, ein gesteigertes Bewusstsein und Interesse an einer gesunden und ausgewogenen Ernährung, Kostengründe oder einfach die Lust und der Spaß am Kochen. All diese Punkte lassen sich ganz hervorragend unter einen Hut bringen, wenn du dein Mittagessen zu Hause vorbereitest und dann im Laufe der Woche mit ins Büro nimmst (oder dir natürlich auch unterwegs schmecken lässt). Ein paar Basics zum Thema Meal Prep, tolle Küchenhelfer, die dich bei der Zubereitung unterstützen und ein ganz fantastisches Gericht zeige ich dir in diesem Beitrag. Was heißt Meal Prep eigentlich? Meal Prep wird als Abkürzung für Meal Preparation verwendet und meint auf gut Deutsch eigentlich nichts Anderes als Vorkochen bzw. das Vorbereiten von Speisen. Lebensmittel, wie Gemüse und andere Frischwaren, werden nach dem Kauf zeitnah zubereitet und anschließend vorgegart im Kühlschrank gelagert. Im Lauf der Woche können die vorbereiteten Mahlzeiten im Büro, beim Sport oder auch zu Hause gegebenenfalls noch mal erhitzt und gegessen werden. Je nach Gerichten werden zusätzlich frische Zutaten, wie Avocado, Tomaten oder auch ein Dressing hinzugegeben. Der Großteil der Arbeit ist dann aber schon erledigt. Planen ist alles Damit das Meal Prep gut funktioniert brauchst du nicht viel mehr machen, als ein paar Minuten Planung zu investieren und dir über ein paar Dinge klar zu werden: - Welche (frischen) Lebensmittel habe ich noch zu Hause, die aufgebracht werden müssen? - Welches Gericht möchte ich kochen und eignet sich dieses Gericht, um es einige Tage kühl aufzubewahren und wieder zu erwärmen? - Wie oft möchte ich das Gericht in den kommenden Tagen essen und welche Produkte und Mengen muss ich dafür einkaufen? - Wann habe ich Zeit das Gericht vorzubereiten? - Habe ich die entsprechenden Aufbewahrungsmöglichkeiten zu Hause (Dosen, Platz im Kühlschrank oder Gefrierfach)? Welche Gerichte und Lebensmittel eignen sich zum Meal Prep? Im Prinzip kannst du so ziemlich alle Gerichte vorbereiten und ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren. Ob sie dann noch so gut schmecken, aussehen und vor allem auch vom Bissgefühl Freude bereiten ist eine andere Frage. Deswegen lohnt es sich nicht nur passende Gerichte auszuwählen, sondern die einzelnen Zutaten in der „richtigen Reihenfolge“ aufzubewahren. Zutaten, die viel Feuchtigkeit enthalten oder dazu neigen Wasser abzugeben kommen nach unten. Frische Zutaten wie Obst und Gemüse ganz nach oben. So vermeidest du, dass das Gericht nach ein paar Tagen Lagerung durchgematscht ist. Neben der Konsistenz und dem Geschmack lohnt es sich beim regelmäßigen Vorbereiten deiner Gerichte,sich ebenfalls ein paar Gedanken zur Zubereitung der verwendeten Lebensmittel zu machen. Idealerweise soll das Essen ja nicht nur gut vorzubereiten, sondern auch schmecken und gesund sein. Ein wichtiger Aspekt kann dabei zum Beispiel das schonende Garen von Gemüse sein. So bleiben wichtige Inhaltsstoffe im Gemüse enthalten, ohne dass du den Brokkoli, die Möhren oder auch die Paprika roh verzehren musst. Die MaxiCook Serie von Russell Hobbs Die neue MaxiCook Serie von Russell Hobbs bestehend aus einem Dampfgarer, Schongarer und Teppan-Yaki Tischgrill unterstützt dich genau an dieser Stelle. Nicht nur lassen sich mit den drei Geräten der Serie verschiedenste Zutaten und Gerichte, sondern auch größere Mengen bequem und einfach vorbereiten. Darüber hinaus helfen dir die Geräte bei einer kalorienbewussten und schonenden Zubereitung der Speisen. Dampfgarer Gerade bei Gemüse, das einige Tage später verzehrt werden soll, solltest du auf eine entsprechende Zubereitung beziehungsweise Garmethode achten. Einige Gemüsesorten lassen sich problemlos roh verzehren. Bei Gemüse wie zum Beispiel Brokkoli, Blumenkohl oder Ähnliches lohnt sich aber das Vorbereiten. Damit das Gemüse möglichst viele (gesunde und wertvolle) Inhaltsstoffe behält, lohnt sich das Garen mit Wasserdampf. Der  MaxiCook  Dampfgarer fasst in insgesamt drei Dampfgarbehältern mehr als 10 Liter und verfügt über eine Reisschale, in der du parallel auch Reis garen kannst. So lassen sich gleichzeitig eine Vielzahl von Gemüsesorten (oder natürlich auch Fisch- und Fleisch) garen. Während des Garprozesses kannst du Kräuter oder Gewürze hinzugeben, um die enthaltenen Lebensmittel zusätzlich zu aromatisieren. Das Wasser für den Dampfgarer wird über eine externe Öffnung hinzugeben, sodass du auch während des Betriebs gegebenenfalls Wasser nachgießen kannst. Eine entsprechende Wasserstandsanzeige findest du auf der Vorderseite. Das gesammelte Kondenswasser wird in einer Abtropfschale gesammelt und kann nach dem Garvorgang geleert werden. Schongarer Ein Schongarer erhitzt die Speisen auf Temperaturen unter dem Siedepunkt und gart so schonend in der Regel über einen längeren Zeitraum. Entsprechend werden diese Produkte häufig auch als Slow Cooker bezeichnet. Beim MaxiCook Schongarer lassen sich drei Temperaturstufen bis maximal 90°C auswählen, sowie die gewünschte Garzeit und gegebenenfalls ein verzögerter Startzeitpunkt einstellen. Das Fassungsvermögen beträgt 6 Liter, sodass sich auch große Mengen problemlos auf einen Schlag zubereiten lassen. Teppan-Yaki Tischgrill Möchtest du größere Mengen an Lebensmittel anbraten, dabei aber nicht im Öl ertrinken eignet sich dafür der MaxiCook Teppan-Yaki Tischgrill. Durch die leicht abgewinkelten Grillplatten fließt überschüssiges Öl und Fett in zwei der Fettauffangschalen und kann separat geleert werden. Die Temperatur der Grillplatten kann variabel eingestellt werden und so an das entsprechende Grillgut angepasst werden. Das Thermostat inklusive Kabel kann abgenommen werden, sodass du den Grill auch als Servierplatte einsetzten kannst. Und was koche ich jetzt als Meal Prep? Als Inspiration und guten Ausgangspunkt für ein einfaches & leckeres Meal Prep findest du hier ein Rezept für Reis mit einem Süßkartoffelcurry und knackigem Gemüse. Typisch für viele Meal Prep Gerichte ist, dass du verschiedene Komponenten deines Essens zubereitest und getrennt lagerst. Statt des Langkornreis, könntest du hier genauso gut Wildreis, Quinoa, Couscous oder Nudeln zubereiten. Keine Lust auf ein Süßkartoffelcurry? Kein Problem: Bereite ein Spinat-Curry, ein Linsen Dal, ein thailändisches Curry, eine Bolognese.. zu. Du magst keinen Brokkoli? Verwende einfach Blumenkohl, Spargel, Spinat oder dein persönliches Lieblingsgemüse. Du merkst schon, die Kombinationsmöglichkeiten sind quasi endlos. Mit Sicherheit findest auch du deine Lieblingsvariante und vielleicht schmeckt dir das folgende Rezept genauso gut wie mir! Süßkartoffelcurry mit Reis und frischem Gemüse Rezept drucken Ergibt: 4 Portionen Zutaten - 250 g Langkornreis - Süßkartoffelcurry - 1 Zwiebel - 1 Knoblauchzehe - 1 Süßkartoffel - 3 Kartoffeln - 1 Dose Kichererbsen (vorgekocht oder eingeweicht) - 1 Dose gehackte Tomaten oder passierte Tomaten - Salz, Pfeffer, Currygewürz - Gemüse - Brokkoli - Paprika - Tomaten - Möhren Zubereitung 1 Für das Süßkartoffelcurry: Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und fein hacken. Die Kartoffeln schälen und in kleine, mundgerechte Stücke teilen. Kichererbsen gründlich spülen und anschließend abtropfen lassen. Etwas Öl in den MaxiCook Schongarer geben und auf die hohe Gartemperatur (höchste Stufe) stellen. Die Zwiebeln und Knoblauch hinzugeben und für 5 Minuten leicht anschwitzen. Anschließend alle übrigen Zutaten hinzugeben, Deckel schließen und für etwa 45 Minuten garen lassen. Das Curry ist fertig, wenn die Kartoffeln und Kichererbsen gut durch sind. Je nachdem wie groß oder klein du die Kartoffeln würfelst, kann es gegebenenfalls etwas länger dauern. Abschließend noch mal mit Salz, Pfeffer und einem Curry-Gewürz (ich benutze gerne das Good old mild von Herbaria) würzen. 2 In der Zwischenzeit das übrige Gemüse (bei mir: Brokkoli, Paprika, Tomaten und Möhren) gegebenenfalls schälen und reinigen. In mundgerechte Größe zuschneiden und anschließend im MaxiCook Dampfgarer garen. Ich habe dabei die Karotten ganz unten platziert und darüber die Paprika und den Brokkoli. Je nach dem, welches du Gemüse verwendest, solltest du die Reihenfolge ändern. Zutaten, die länger benötigen und heißer erhitzt werden sollen, kommen nach ganz unten. 3 Den Reis nach Packungsanweisung abkochen, abgießen und zur Seite stellen. Je nachdem welche Gemüsesorten du zubereiten möchtest, kannst du den Reis auch im Dampfgarer zubereiten oder mit dem Curry in den Schongarer geben. 4 Alle Zutaten sofort servieren oder alternativ als Meal Prep in geeignete Aufbewahrungsbehälter packen. Die Gerichte halten sich gut verschlossen und im Kühlschrank gelagert ohne Probleme einige Tage lang. Notes Ergibt mit der obigen Menge etwa 4 Portionen. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Russell Hobbs entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

Rohköstlich, nachhaltig und liebevoll: Superfrans Feinkost-Manufaktur in Berlin

3. November 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Rohköstlich, nachhaltig und liebevoll: Superfrans Feinkost-Manufaktur in BerlinAlle VeganerInnen, die ich kenne, sind – genauso wie ich – ein bisschen verrückt. Verrückt nach richtig gutem Essen. Dafür machen sie verrückte Sachen, wie Essensfotos auf Instagram anstarren, online-Speisekarten lesen oder kilometerweite Strecken zurücklegen. Die beiden ersten Sachen mache ich täglich (Asche auf mein Haupt), die letztere nur dann, wenn ich mir sicher bin, dass es sich richtig lohnt. So wie für das Superfrans in Berlin, für das ich zu den 680 Kilometern, die es von Wien entfernt liegt, sogar noch einige mehr in Kauf nehmen würde. Ich habe dem kleinen Bistro 2015, kurz nach seiner Eröffnung, das erste Mal einen Besuch abgestattet und mich sofort verliebt. Ein Jahr später war ich erneut vor Ort und jetzt ist endlich der Moment für eine Vorstellung dieser veganen Oase gekommen. In der Zwischenzeit hat sich nämlich einiges getan, was sie nochmals eine Stufe nach oben gehoben hat: Es gibt mehrere Tische und Stühle zum Verweilen, neues Geschirr und jede Menge frische Kreationen auf der Speisekarte. Rohkost vom Feinsten – Torten, Smoothies und Herzhaftes Natürlich gilt mein größtes Augenmerk wie immer der Kuchenvitrine und diese ist mit Köstlichkeiten gefüllt, die nicht nur toll aussehen und einfach herrlich schmecken, sondern für mich auch das gewisse Etwas haben. Rohkosttorten sind ja derzeit sehr trendy, unterscheiden sich, mit den obligatorischen Dattel-Nuss-Böden und Cashewfüllungen aber oftmals recht wenig voneinander. Im Superfrans stößt man allerdings auf viele unterschiedliche Geschmacksrichtungen und Texturen. Variationen wie Waldbeer-Pastete, Papaya-Cheesecake, Limettenmousse-Torte, Mohn-Mandel-Kuchen mit Kirschgelee, Triple-Choc-Torte oder Macarons sind ein wahres Fest und es ist direkt schade, dass diese so nahrhaft und sättigend sind, dass man nicht alle auf einmal vernaschen kann. Zu dem süßen Genuss bestellt man Kaffee, Tee, Säfte oder einen grünen bzw. fruchtigen Smoothie, für die Granatapfelkerne, Birnen, Nüsse, Spinat, Bananen und auf Wunsch viele weitere Superfoeds natürlich ganz frisch in den Mixer wandern. Das herzhafte Repertoire wurde sehr erweitert und so gibt es neben Lasagne, Flammkuchen und Quiche, die allesamt fix in der Karte stehen, auch die Wahl zwischen wöchentlich wechselnden und auf die jeweilige Jahreszeit abgestimmten Tagesgerichten. Das größte Highlight und die Seele von Superfrans sind aber nicht die Speisen an sich, sondern Franziska und Alex, die sich mit ihrem kleinen Laden am Prenzlauer Berg einen Traum verwirklicht haben. Den Traum von gesundem, nährstoffreichem und nachhaltigem Essen, fernab von industriellen Fertigprodukten. Die beiden führen ihr Bistro seit dem ersten Tag mit so viel Liebe und Herzblut und sind auch so regelmäßig auf Messen und Märkten vertreten, dass ich mich frage, wie sie das zu zweit alles schaffen. Aber mit dem Feuer in ihren Herzen ist anscheinend alles möglich. Dies geben sie seit kurzem auch in Workshops weiter. Wer also lernen möchte, wie man ein vier-gängiges Menü aus dem Mixer zubereitet, wie man rohen Mürbeteig ausrollt oder rohköstliche Cremetuffs aufspritzt, der ist hier bestens beraten. Fazit: Wer noch nicht verrückt nach süßen Rohköstlichkeiten ist, wird es spätestens nach einem Besuch in der Superfrans Feinkost-Manufaktur ganz sicher sein. Das kleine Bistro besticht durch herrliche Torten, ständig wechselnde herzhafte Speisen und leidenschaftliche Inhaber – ein Traum!   Superfran’s Feinkost-Manufaktur Prenzlauer Allee 176 D- 10409 Berlin www.superfrans.de www.facebook.com/­­SuperfransOnline/­­ www.instagram.com/­­superfranonline/­­ Öffnungszeiten: Mo-Fr: 11.00-20.00 Uhr Sa: 11.00-16.00 Uhr Der Beitrag Rohköstlich, nachhaltig und liebevoll: Superfrans Feinkost-Manufaktur in Berlin erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Tomatengelee auf Basilikumquark

3. Juni 2015 Vegetarische Rezepte und vegane Gerichte 

Tomatengelee auf Basilikumquark - Zu dem Tomatengelee würde ich Laugengebäck reichen. Zutaten für 4 Portionen: FÜR DAS GELEE : 5 Blatt rote Gelantine 500 g vollreife Tomaten Selleriesalz weißer ...

Veganer Joghurt aus Hafermilch und Kokosmilch

7. März 2015 Wurzelweber 

Veganer Joghurt aus Hafermilch und KokosmilchIch weiß auch nicht, was dieses Jahr mit uns hier los ist... wir kommen von einer Erkältung in die nächste! Ich war so stolz auf uns, dass wir uns alle so tapfer gehalten haben und der kleine Kobold war fast das ganze letzte Jahr gesund, keinen großen Schnupfen. Aber seit Januar haben wir es auch. Die Natur läßt sich dieses Jahr Zeit. Es sei ihr auch gegönnt, aber mein Herz will Sonne und Wärme und Gundelrebenblüten und Löwenzahnteppiche. Noch nicht mal das Scharbockskraut traut sich aus seinem Versteck, geschweige denn der Bärlauch. Maaaargh. Dann sollte ich mich vielleicht auch einfach auf das Sofa legen und noch ein bisschen warten. Draußen ist ja noch nicht so viel zu machen, und so habe ich mich an veganem Joghurt versucht. Ich selber habe Joghurt eigentlich nie viel abgewinnen können und hatte eigentlich nie welchen im Kühlschrank. Ich konnte diese Menschen, die sich palettenweise Joghurt kaufen wirklich nie verstehen. Meinen Mann kann man auch nicht damit locken und so hatten wir auch zu vegetarischen Zeiten nie groß welchen da. Doch der Kobold isst für sein Leben gerne Joghurt. Plötzlich ein Joghurtessen in unserer kleinen Familie! Bei der Oma durfte er ihn probieren und jetzt möchte er immer welchen haben. Klar, wir reden hier von normalem Kuhmilchjoghurt. Das passt mir natürlich nicht wirklich. Die kaufbare vegane Alternative, die hier zu bekommen ist: Sojajoghurt. Und das passt mir natürlich auch nicht (ist schon schwer mit mir ;), denn ich finde Sojaprodukte sind nichts für Kinder. Also: Joghurt selber machen! Und zwar veganen. Und so ist letzte Woche der My.Yo Joghurtbereiter bei uns eingezogen. Mit Sack und Pack kam er frühlingsgrün (genau was ich brauchte) daher, brachte gleich eine Joghurt-Starterkultur mit und wartete brav auf seinen ersten Einsatz. Dieser Joghurtbereiter funktioniert denkbar einfach, man füllt 750 ml kochendes Wasser ein, hängt seine (Pflanzen-)Milchmischung ein und läßt die Joghurtkulturen je nach gewünschter Intensität des Joghurts 12 -16 Stunden werkeln. Und so habe ich Anfang der Woche unseren ersten selbstgemachten, veganen Joghurt hergestellt.  Zutaten 500 ml Kokosmilch (70%) 500 ml Hafermilch 1 Pkg. Joghurt Starterkulter Bindemittel der Wahl Kokos- und Hafermilch im Milchbehälter des Joghurtbereiters mischen und die Joghurtstarterkultur dazu geben, gut miteinander vermengen. 750 ml kochendes Wasser in den Joghurtbereiter füllen, die Milch-Mischung über dem heißen Wasser einhängen und 12 - 16 Stunden, je nach gewünschter Intensität, fermentieren lassen.  Mein Joghurt war danach immer noch genauso flüssig wie vorher. Zum Andicken der Joghurts kann Agar Agar benutzt werden, Xanthan oder Johannisbrotkernmehl, eben alles was auch kalt bindet. Ich hatte leider nur noch Xanthan im Haus (ich mag es irgendwie nicht so recht, weiß auch nicht warum) und es hat sehr gut geklappt. Hierzu habe ich 1 TL Xanthan eingerührt und dann quellen lassen. Ich hatte nachher  ein paar unschöne kleine Gelee-Kügelchen im Joghurt, deswegen ist alles noch einmal in den Vitamix gewandert, kurz durchgemixt - perfekt. Der Joghurt hatte nachher eine cremig-sahnige Konsistenz, also ganz hervorragend. Und er schmeckt sehr neutral, trotz Kokosmilch. Der Joghurt ist sehr mild, aber es gibt anscheind verschiedene Starterkulturen von mild sauer bis stark sauer. Man kann ihn hinterher süßen, im Müsli verwenden, in den Smoothie geben, wie man möchte. Irgendwie freue mich mich gerade sehr, weil es meine vegane Küche nun um einiges erweitern wird.  Im Momnet verusche ich mich auch an rohem Joghurt, demnächst mehr davon ???

Vegan kochen - Aldi bietet ein veganes Kochbuch für 1,99 EUR an (und vegane Ostersüßigkeiten)

6. April 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan kochen - Aldi bietet ein veganes Kochbuch für 1,99 EUR an (und vegane Ostersüßigkeiten)Seit dem 27.03.2014 kann man bei Aldi Süd diverse Kochbücher vom Lingenverlag für sensationelle 1,99 EUR erstehen, u.a. “Vegan kochen”. Ich war so neugierig und habe es mir gekauft – dafür musste ich übrigens in 2 Filialen in meiner Umgebung gehen, denn im ersten Geschäft war es vergriffen. In der zweiten Filiale habe ich das letzte Exemplar ergattert. Da ich normalerweise nicht im Aldi unterwegs bin, habe ich auch gleich mal geschaut, ob es sonst noch was Neues gibt. An den Fondant-Eiern, Fondandt-Hasen, dem Frühlingsgelee und einem Marzipan-Ei mit Ananas und Zartbitterschokolade konnte ich nicht vorbeigehen ohne zuzugreifen. Das Fondat-Zeug und das Frühlingsgelee sind eigentlich nicht so mein Fall, aber irgendwie gehört es für mich zu Ostern. Laut Zutatenliste befinden sich keine tierischen Inhaltsstoffe in den genannten Süßigkeiten. Außerdem habe ich noch die altbewähreten Sojaschnitzel und Kartoffelsalat mitgenommen. Kann man mal machen finde ich. Die Schnitzel hatten wir nun zum zweiten Mal und trotzdem war ich wieder überrascht, wie lecker die sind. Der Kartoffelsalat mit Essig und Öl war etwas sauer, aber man konnte ihn essen. Selbstgemacht ist natürlich besser Nun aber zurück zu “Vegan kochen”. Das Büchlein überrascht mit vielen tollen Rezepten auf insgesamt 192 Seiten. Unterteilt ist es in die Kategorien Vorspeisen, Suppen, Hauptgerichte und Desserts, was ich sehr übersichtlich finde. Zum Teil sind ganz einfache Gerichte dabei wie Hummus, Gazpacho oder mariniertes Grillgemüse. Und dann wieder wird es etwas raffinierter wie die Tofu-Dill-Haferröllchen auf glasierten Karotten oder die Mangold-Kürbis-Rouladen (das Gericht vom Buchcover).  Süß und exotisch wird es bei den Desserts, wenn etwa thailändisches Kokos-Mango-Dessert mit Papaya aufgetischt wird oder Ananas-Mousse mit knusprigen Vollkornkeks-Nuss-Krümeln. Allesamt lesen sich alle Rezepte aber einfach in der Zubereitung und klingen von der Zusammenstellung her wirklich sehr interessant. Auf alle Fälle werde ich mal etwas daraus probieren. Da das Buch aber ein Aktionsangebot ist, wollte ich das Buch hier so schnell wie möglich vorstellen und habe es leider noch nicht geschafft, eines der Rezepte nachzukochen. Ich denke aber, ich kann behaupten, dass das Buch für 1,99 EUR sehr viel bietet, das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt auf alle Fälle und ich hatte schon schlechtere Rezepte-Sammlungen in der Hand. Und es freut mich außerordentlich, dass Aldi ein veganes Kochbuch anbietet. Und dass es anscheinend auch sehr gut angenommen wird (sonst wären ja noch mehr Exemplare da gewesen), freut mich umso mehr! Ich hoffe, das ist ein Zeichen dafür, dass Veganismus nicht nur ein vorübergehender Trend ist, sondern langsam aber sicher als genauso “normal” angesehen wird wie die vegetarische Ernährungsweise. Das möchte ich zumindest glauben.

Veganes Backen - süß ist nicht gleich süß

11. März 2013 Deutschland is(s)t vegan 

,,Eier und Schmalz, Zucker und Salz, Milch und Mehl, Safran macht den Kuchen gehl!… - wer guten Kuchen backen will, muss gemäß dem alten Kinderlied sieben Sachen haben. Mein veganes Bäckerherz ruft laut Stopp, ich streiche erst mal drei Zutaten von dieser Liste und ersetze diese mit den hier beschriebenen pflanzlichen Pendants. Je mehr süßes Backwerk durch meine Hände wanderte, umso mehr beschäftigte ich mich auch mit seinen übrigen Inhaltsstoffen - an vorderster Stelle Zucker. Denn süß ist nicht gleich süß. Hört man das Wort ,,Zucker, denkt man in der Regel an feine, weiße Kristalle. Diese sind das Endprodukt eines langen industriellen Prozesses, in dem gereinigt, getrennt und veredelt wird. Bei dieser Raffination (bei der übrigens auch Tierkohle zum Einsatz kommen kann) gehen aber auch alle Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine verloren, was ernährungsphysiologisch zahlreiche Probleme mit sich bringt. Also Grund genug, den weißen Farbikzucker mit anderen Süßungsmitteln zu tauschen. Diese sind nicht nur gesünder, sondern bringen auch ganz neue Geschmacks-Nuancen mit sich. Also, was macht ebenso süß, wie schmeckt es, welche Vorteile bringt es gegenüber weißem Zucker und was sollte man bzgl. Dosierung und Flüssigkeitsgehalt  beachten? Die folgende Tabelle verrät es. Süßungsmittel Geschmack Vorteile gegenüber raffiniertem Zucker Eigenschaften /­­ Einsatzbereich Statt 100 g raffiniertem Zucker verwendet man Beim Backen reduziert man die Gesamtflüssigkeit des Teigs um Agavendicksaft wird aus dem Saft verschiedener Arten von Agaven produziert, der gefiltert und eingedickt wird. neutral, mild sehr niedriger glykämischer Index > keine starken Blutzucker-schwankungen hohe und neutrale Süßkraft (um 25% höher als bei raffiniertem Zucker), gut löslich in kalten und warmen Speisen, ideal für Backwaren aller Art. Durch die geringe Kristallisations-neigung auch gut für die Herstellung von Marmeladen und Gelees geeignet. 75 g 1/­­3 Ahornsirup wird aus dem Saft von (vorwiegend in Kanada wachsenden) Ahornbäumen produziert, der über Feuer zu Sirup eingekocht wird. Durch Eintrockenen des Sirups entsteht Ahornzucker, der aber nur in kleinen Mengen erzeugt wird. mild-süß bis kräftig-herb, karamellartig enthält eine Vielzahl an Mineralstoffen, v.a. Kalium, Calcium, Eisen, Magnesium je reifer der Saft im Baum, desto dunkler ist der Sirup. Während des Reifeprozesses entstehen verschiedene Substanzen, die der menschliche Körper nicht verwerten kann und die zu geschmacklichen Einbußen führen können. In Europa wird zwischen den Graden AA (extra light) bis D (dark) unterschieden - der hochwertigste Sirup ist der der Klasse A. Etwa gleiche Süßkraft wie raffinierter Zucker, aber recht starker Eigengeschmack. Ideal für Waffeln, Pfannkuchen und Kekse. 80-100 g 1/­­4 Birkenzucker kommt in den Fasern von Früchten, Gemüse und Holzrinden vor. leicht fruchtig, praktisch identisch mit herkömmlichem Kristallzucker niedriger glykämischen Index (GI) > keine starken Blutzucker-schwankungen; antibakterielle Wirkung hervorragend zur Herstellung von Backwaren, warmen und kalten Süßspeisen und Marmelade, aber nicht für die Herstellung von Hefeteig und zum Karamellisieren geeignet. 100 g 0 Fruchtpaste /­­ Fruchtmark wird durch das Einweichen und anschließende Pürieren von verschiedenen Trockenfrüchten (meist Datteln oder Rosinen) gewonnen. Je nach verwendeter Frucht Eigengeschmack mit interessanten Nuancen enthält eine Vielzahl an Mineralstoffenniedriger glykämischer Index > keine starken Blutzucker-schwankungen bestens für das Süßen von kalten und warmen Getränken, zum Backen und für Desserts geeignet. Langsames Herantasten notwendig, um die gewünschte Süße zu erzielen. 100 g Trockenfrüchte 1/­­4 Kokosblütenzucker wird aus dem Saft des Blütenstandes der Kokospalme gewonnen. Nach dem Durchsieben wird der Nektar zu Sirup eingekocht, der erwärmt und bis zur Kristallisation gerührt wird. karamellartig, vanillig reich an Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium, Eisen und Zink, Vitaminen (B-Gruppe) und Antioxidantien. sehr niedriger glykämischen Index (GI) > keine starken Blutzucker-schwankungen etwas weniger süß als Rohrzucker, besonderes Eigenaroma, ideal für alle Süßspeisen und süße Backwaren 110 g 0 Lucumapulver wird aus der Lucuma-Frucht gewonnen - eine subtropische Frucht aus den Bergen Perus, Chiles und Ecuadors leicht süßlich reich an Nährstoffen, Balaststoffen, Vitaminen (B-Gruppe) und Mineralien (Eisen) niedriger glykämischen Index (GI) > keine starken Blutzucker-schwankungen verleiht Speisen Süße und cremige Konsistenz 100 g 0 Melasse wird durch das Auspressen von Zuckerrohr oder Zuckerrüben gewonnen. Nachdem die Zuckerkristalle mittels Kochen und Zentrifugieren gewonnen wurden, bleibt Sirup übrig. stark aromatisch reich an Mineralstoffen wie Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen. (jedoch keine Vitamine durch das viele Kochen). Die Melasse nach dem dritten Auskochen hat den höchsten Mineralstoffanteil, aber fast keinen Zucker mehr. je dunkler die Melasse ist, desto häufiger wurde der Sirup bei der Produktion ausgekocht. Färbt Speisen dunkel und hat einen kräftigen Eigengeschmack und ist daher für feine Desserts und helle Kekse nicht geeignet. Gebäcke aus Hefe- oder Rührteig sowie Lebkuchen halten sich durch die Zugabe von Melasse länger frisch. 50 g 1/­­4 Reissirup wird aus Reismehl gekocht, nach dem Ausfiltern der festen Bestandteile wird die Flüssigkeit zu Sirup eingedickt.Darüber hinaus gibt es auch Sirup aus weiteren Getreidearten wie Gerste, Dinkel, Weizen etc.,, für deren Herstellung das jeweilige Korn zum Keimen gebracht und dann weiter verarbeitet wird. mild-süß, leicht nussig-karamellartig enthält eine Vielzahl an natürlichen Mineralien, v.a. Kalium, Magnesium, Eisen. niedriger glykämischen Index (GI) > keine starken Blutzucker-schwankungen weniger starke Süßkraft (je nach Produkt, um ca. 50% geringer als bei raffiniertem Zucker)ideal für Backwaren aller Art 120-150 g 1/­­4 Rohrzucker und Vollrohrzucker wird aus dem Saft des Zuckerrohrs durch Filtern, Eindicken, Trocknen und Mahlen gewonnen. Je nach Klärung ist das Endprodukt grau bis kräftig braun. Rohrzucker entsteht bei der ersten Pressung des Zuckerrohrs. Beim Vollrohrzucker werden die Zuckerkristalle nicht vom Sirup getrennt. karamellartig, lakritzartig weniger industriell verarbeitet, d.h. Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine des Zuckerrohrs bleiben (weitestgehend) erhalten gleiche Süßkraft wie raffinierter Zucker, kann wie dieser verwendet werden 100 g 0 Stevia wird aus den Blättern der Pflanze Stevia rebaudiana (,,Süßkraut, ,,Honigkraut) gewonnen und in einem industriellen Prozess weiterverarbeitet lakritzartig bis bitter, schmeckt bei Überdosierung schnell nach Süßstoff besitzt keinen Brennwert und hat keine Wirkung auf den Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel schmeckt je nach Extrakt bis zu 400-mal so süß wie Zucker. Die verschiedenen Produkte (Granulat, Fluid, Pulver, Tabs) können sich untereinander in ihrer Süßkraft zum Teil erheblich unterscheiden. Im Gegensatz zu künstlichen Süßstoffen hält Stevia hohen (kochen) und niedrigen (gefrieren) Temperaturen Stand. Kann auch mit natürlichen Süßungsmitteln wie z.B. Reissirup kombiniert werden. Der Verlust an Volumen und Konsistenz kann durch die Zugabe von Fruchtpüree, Saft oder Joghurt ausgeglichen werden. eine einheitliche Dosier-Anleitung von Stevia-Produkten ist nur bedingt möglich, da sich Stevia-Erzeugnisse hinsichtlich ihrer Süßkraft und ihres Geschmacks teilweise erheblich voneinander unterscheiden. Langsames Herantasten. Das könnte dich auch interessieren: Süß, rohköstlich und vegan in Wien: simply raw bakery Veganes Backen – dekorieren mit Schokolade, Sahne, Zuckerstreuseln & Co Veganes Backen – Mein Stück vom Himmel The post Veganes Backen – süß ist nicht gleich süß appeared first on Deutschland is(s)t vegan.

Erdbeer-Galette beim SWR

29. April 2017 Veganpassion 

Erdbeer-Galette beim SWR Ich freue mich immer bei der Sendung "Kaffee oder Tee?" im SWR Fernsehen neue vegane Back-Kreationen zeigen zu dürfen. Die Crew ist einfach der HAMMER! Diesmal hatte ich Spaß mit Jens ;-). Mit so viele lieben Menschen am Set wird Backen  fast schon zur Nebensache. Den Mittschnitt zum Nachbacken der feinen Galette findest du hier: Ein super einfaches und schnelles Rezept, mit dem ihr die ganze Familie beglücken könnt. Die Wahl der Obstsorten könnt ihr ganz nach Saison variieren. Verratet mir gerne im Kommentar womit ihr eure Galette füllt! Dazu passt ganz grandios ein bisschen Sahne oder Vanille-Eis :-) Lasst es euch schmecken! Ergibt eine Galette (ca. 25cm Durchmesser) mit 8 Stücken. Zubereitungszeit: 30 Minuten Backzeit: 30 Minuten Für den Teig: 200 g Dinkelvollkornmehl 1 EL (15g) Mandeln, gemahlen 1 EL (20g) Zucker 1/­­4 TL Backpulver 60 ml Pflanzenöl 70 ml Pflanzendrink (z.B. Haferdrink) 1 EL Weißweinessig Für die Füllung: 40 g Mandelmus, weiß 1 TL Zitronensaft 1 EL Zucker 1/­­2 TL Vanille, gemahlen 40 ml Pflanzendrink + 1EL zum Betreichen 100 g Rhabarber 300 g frische Erdbeeren 1 EL Mandelblättchen In einer Rührschüssel Dinkelmehl, Mandeln, Zucker und Backpulver mischen. Dann Öl, Pflanzendrink und Essig zugeben und mit dem Löffel soweit möglich verrühren. Den Teig auf eine mit Mehl bestäubte Arbeitsfläche geben und weiter mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Den Teig auf der mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche zu einem Kreis von 30cm Durchmesser ausrollen. Den Teig auf ein Backpapier transferieren. In einer kleinen Schüssel das Mandelmus mit dem Zitronensaft, Zucker, Vanille und 40ml Pflanzendrink verrühren, bis sich eine Creme ergibt. Die Creme mit 3 cm Abstand zum Rand auf den Teig streichen. Den Rhabarber mit dem Sparschäler in Streifen schneiden, die Erdbeeren in feine Scheiben schneiden. Die Erdbeeren kreisförmig auf dem Teig anordnen, dabei mindestens 3cm Abstand zum Rand des Teiges lassen. Den Teig rundherum überlappend auf das Obst einschlagen. Den Teig mit etwas Pflanzendrink bestreichen und mit Mandelblättchen versehen. Die Galette inklusive Backpapier auf ein Blech legen. Bei 180°C Ober-/­­Unterhitze ca. 30 Minuten auf mittlerer Schiene backen, ausschalten und einen Kochlöffel für weitere 10 Backminuten in die Backofentüre stecken. So kann die überschüssige Feuchtigkeit aus dem Obst entweichen. Warm oder kalt mit einer Kugel Eis oder etwas sahne genießen. TIPP: Wenn du die Galette etwas im voraus backen möchtest (oder sie starkes Studiolicht über Stunden aushalten muss), kannst du die mit etwas Johannisbeergelee bestreichen. So bewahrst du ihren Glanz und schließt das Obst auf der Galette bleibt schön saftig. Merken Merken Merken Merken Veganpassion-Blog abonnieren

Meine vegane Woche 21. - 27. Dezember

28. Dezember 2015 Totally Veg! 

Meine vegane Woche 21. - 27. Dezember Montag Der letzte Arbeitstag vor Weihnachten - der musste natürlich mit etwas Brot mit Erdnussbutter und Marmelade gefeiert werden. Früher mochte ich Erdnussbutter überhaupt nicht, heute bin ich ganz wild darauf! Ich habe heuer wenig verschenkt, aber für meine Oma habe ich Tee und Schokolade gekauft, denn das mögen Omas (und eigentlich alle) immer gerne. Dienstag Endlich, endlich war es so weit: M und ich haben uns Star Wars angesehen. Ich bin ja kein besonderer Star Wars-Fan, aber M liegt mir seit Monaten mit dem neuen Film in den Ohren. Mir hat er ausgezeichnet gefallen - ich weiß, manche Puristen sehen das anders, aber nachdem ich nie eine besondere Beziehung zu den originalen Filmen hatte, konnte mich der neueste Teil mitreissen. Und natürlich musste ich ein paar vegane Geleefrüchte ins Kino mitschmuggeln, diese hier gibt es seit neuestem bei DM. Mittwoch Weihnachten verbrachten wir mit unseren Familien in Linz. Um den Kühlschrank leer zu kochen, wurde der halbe Kopf Broccoli mit etwas Cashewmus zu einer cremigen Sauce verarbeitet. Normalerweise macht mich Restlessen immer ganz nervös, weil ich es fast nicht aushalte, wenn mir für ein Rezept eine Zutat fehlt - aber das hier war ganz entspannt und sehr köstlich. Donnerstag Zu Mittag gab es Würstlsuppe, abends dann ein Festmahl mit veganen Tapas und Tiramisu. Es gibt seit Jahren bei meinen Eltern das gleiche Weihnachtsmenü, und es wird jedes Jahr lautstark eingefordert. Ich liebe die Tapas, da kann man gemütlich vor sich hin schmausen, während im Hintergrund die Weihnachtsmusik trällert.  Freitag Den 25. verbringen M und ich bei seiner Familie. Heuer gab es für uns Sellerie-Schnitzerl mit Champignon-Reis und Kaper-Sauce, auch ganz ausgezeichnet! Danach noch die letzten veganen Weihnachtskekse und ein dringend nötiger Verdauungsspaziergang. Samstag Weil wir noch nicht genug gevöllert hatten, machte ich für M und mich noch Linsenbraten mit Kartoffelpüree und Kohlsprossen in Cashew-Sauce. Herrlich!  Sonntag Nach all dem üppigen Essen musste mal wieder etwas Einfaches her: Haferbrei mit Erdnussbutter, Banane und Ahornsirup.  Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Sommertorten

13. Mai 2015 Veganpassion 

Sommertorten Ob langes Wochenende oder nicht, gutes Wetter oder Regen, Garten oder Balkon - auf Sommrtorten haben wir alle Lust :-). Für alle die diese Tage etwas Zeit haben Freunde einzuladen, mit der Familie zusammen zu sitzen oder sich einfach selbst wieder mit einem leckeren Stückchen verwöhnen möchten, habe ich meine liebsten Sommertorten aufgetragen. Jaja ich weiß, Sommer ist es noch nicht. Aber wieso sollte ich auf den offiziellen Sommeranfang warten, wo mir jetzt schon nach Sommertorten ist?! Ich hoffe die Rezepte schmecken euch so gut wie mir und versüßen euer Leben. Wir haben hier (von links nach rechts, oben nach unten): Schoko-Bananentorte Rhabarbertorte mit weißer Schokolade Käsesahne mit Mandarinen Mango-Nougattorte Erdbeer-Rhabarbertorte Zitronencremetorte  Probiert sie alle durch! Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Backen und schöne Tage voller Sonnenschein (wenn nicht am Himmel, dann im Herzen ;-) Achso am Freitag (15.05.) bin ich wieder bei Kaffee oder Tee im SWR Fernsehen zu Gast. Wenn ihr Lust habt schaut doch einfach gegen 17 Uhr rein. Ich freue mich! Veganpassion-Blog abonnieren

Hagebuttengelee: Selbst gepflückt und eingekocht!

16. September 2014 Nicole Just 

Hagebuttengelee: Selbst gepflückt und eingekocht!Ich liiiieeebe den Spätsommer und bin in jeder freien Minute dabei, Obst zu pflücken und zu Hause Marmeladen, Gelees und Co. einzukochen! Wirklich, das ist “mein Yoga”. Das Schöne daran ist, dass man weder einen eigenen Garten, noch besonders viele Utensilien zum Einkochen benötigt. Das Obst für Marmeladen, Chutneys und viele weitere selbst gemachte Vorräte könnt ihr nämlich  einfach draußen pflücken und eure Hilfsmittel sind Topf, feines Sieb und Liebe. ;) In jeder Stadt gibt es freistehende Obstbäume, die ihr entweder im Internet entdecken könnt oder wenn ihr mit offenen Augen durch die Stadt lauft. Wobei sich für mich letzteres in diesem Jahr als deutlich effektiver herausgestellt hat. Einige Pflückstellen, die ich im Netz über Mundraub.org gefunden habe, waren nämlich schon “abgeerntet”. Trotzdem war die Mundraubkarte für einen ersten Überblick sehr hilfreich. Durch meinen Umzug in diesem Jahr musste ich meine alten “Pflückreviere” in Berlin-Pankow zurücklassen und in meiner neuen “Randberlinheimat” konnte ich noch nicht so oft unterwegs sein. In Pankow habe ich letztes Jahr einen Zufallstreffer gelandet und mehrere vollbehangene Pflaumenbäume auf einem Sportplatz gefunden, vor dem ein Reifen an meinem Rad geplatzt war. Während also der Herr der Schöpfung das Auto von zu Hause holen musste, bin ich in “Ernterausch” verfallen. Er war nur 20 Minuten weg und hat den Mund nicht mehr zubekommen, als ich nach dieser kurzen Zeit mit ca. sechs Kilogramm Bauernpflaumen im Gepäck auf ihn gewartet habe. Marillen und einige Birnen hatten wir zuvor schon geerntet. Wenn nichts mehr geht, werde ich Erntehelferin. Das kann ich echt gut! ;) Aus den Pflaumen habe ich dann Pflaumenmus, unzählige Kuchen und natürlich Chutney gemacht. Das Bild zeigt nur einen Bruchteil der Ernte. In diesem Jahr habe ich mir zur ersten Orientierung einige Adressen in unserer neuen Umgebung herausgesucht und mich wieder auf’s Fahrrad geschwungen. Auf dem Pflückplan standen eigentlich Brombeeren. Wie so oft habe ich dann aber alles Mögliche gefunden, nur keine Brombeeren. Das liegt aber weniger an der Genauigkeit der Pflückadressen im Internet sondern eher an meinem fehlenden Navigationstalent. Ich könnte nicht einmal Autofahren, wenn da nicht mein schlaues Handy-Navi wäre! Nunja, einen Handyhalter für mein Rad habe ich (noch) nicht, die fehlende Orientierung hat mich glücklicherweise aber nicht ins brandenburgische Niemandsland geführt, sondern auf einen kleinen Hügel in Berlin Hellersdorf, auf dem ich Äpfel, Birnen und vor allem viele Hagebuttensträucher gefunden habe. Und als kleinen Bonus obendrauf habe ich eine Wiese entdeckt, auf der es wunderschön bunt blühte. Schaut mal was für einen tollen Strauß ich dort gepflückt habe: Der Strauß hat sich über eine Woche gehalten und seit gestern weiß ich dank meiner schlauen Facebookfans auch, dass es sich dabei um Luzerne handelt. Wieder was gelernt und eine neue Lieblingsblume entdeckt. Und ich habe Hagebutten geerntet, weil es – wie gesagt – so viele dort gab, dass ich sie einfach nicht zurücklassen konnte. Im Nachinein ärgere ich mich darüber, dass ich “nur” 600 g gepflückt habe. Hagebuttengelee ist, wie sich heraustellte, nämlich einfach nur yuuuummy und mein neuer Lieblingsbrotaufstrich. Hier ist das Rezept für euch, viel Spaß damit! Zutaten für 4 Gläser Hagebuttengelee (ergibt ca. 800 g) 600 g Hagebutten 5 große Blätter Zitronenverbene (optional) 1  Liter Wasser 200 g Zucker (ich benutze meistens Rübenzucker) 1 Vanilleschote oder 1 leicht geh. TL Bourbonvanillepulver 1/­­2 Bio-Limette (Schale und Saft) 1 gestr. TL Agar-Agar Außerdem 4 Schraubgläser mit jeweils ca. 200 ml Fassungsvermögen 1 feines Sieb zum Passieren oder eine “Flotte Lotte” Schritt 1: Die Hagebutten ggf. verlesen, gut waschen und die Stielansatze entfernen. Mit den Blättern der Zitronenverbene (optional) und 1 Liter Wasser aufkochen und dann bei mittlerer Hitze und angekipptem Deckel ca. 40 Minuten köcheln, bis die Hagebutten weichgekocht sind. Schritt 2: In der Zwischenzeit die Gläser sterilisieren. Ich wasche Gläser und Deckel dazu im Geschirrspüler auf höchstmöglicher Temperatur, nehme sie anschließend heraus und lasse sie umgedreht auf sauberem Küchenpapier oder einem sauberen Handtuch trocknen. Schritt 3: Die Zitronenverbene falls verwendet entfernen und die Hagebutten samt Kochwasser mit einem Pürierstab grob pürieren. Es geht hier nicht darum, eine glatte Masse zu erhalten. Vielmehr macht es das nun folgenden Passieren einfacher. Die grob pürierte Masse durch ein feines Sieb passieren. Ich nehme zum Passieren immer eine Suppenkelle zu Hilfe. Am Ende bleiben nur die harten Schalen und die Kerne zurück. Schritt 4: Die Vanilleschote mit einem Messer halbieren und das Mark herauskratzen. Das Hagebuttenmus mit 200 g Zucker, Schale und Saft 1/­­2 Limette,  Agar-Agar und dem Vanillemark sowie der ausgekratzten Vanilleschote nochmals unter Rühren zum Kochen bringen und 2 Minuten unter stetigem Rühren köcheln lassen. Schritt 5: Das Hagebuttengelee noch heiß in die sterilen Gläser füllen und fest zuschrauben. Wenn das Gelee bald verbraucht wird könnt ihr euch den folgenden Schritt sparen. Wollt ihr das Ganze länger haltbar machen, werden die Gläser noch einmal wie folgt behandelt: Schritt 6: Ein sauberes Küchentuch oder zwei Lagen Küchenpapier auf den Boden eines Topfes legen und die gefüllten Gläser daraufstellen. (Dann klappert es beim Kochen nicht so sehr.) Soviel Wasser in den Topf füllen, dass die Wasserlinie mit dem Gelee im Glas ungefähr abschließt und das Wasser zum Kochen bringen. Ca. 10 Min. bei mittlerer Hitze kochen und die Gläser anschließend vorsichtig aus dem Topf nehmen und abkühlen lassen. Zuletzt noch beschriften, in den Vorratsschrank stellen und breit und zufrieden grinsen. Optional, aber so sieht das bei mir immer aus. ;) Und wenn ihr – so wie ich – erst einmal auf den Geschmack gekommen seid was das Einkochen angeht, sieht euer Vorratsregal vielleicht auch bald so aus wie meins. Inklusive zufriedenem Dauergrinsen, wenn ihr daran vorbeigeht.   Hier findet ihr noch weitere Rezepte zum Einkochen: Apfelmus selbst machen Quitten-Birnen-Marmelade bzw. Kompott The post Hagebuttengelee: Selbst gepflückt und eingekocht! appeared first on vegan-sein.

Rund um die Kokosnuss - Coconow

4. Januar 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Rund um die Kokosnuss - CoconowAus dem Supermarkt kennt man Kokosnüsse als braun und hölzern. Heute hatte ich die Möglichkeit eine Kokosnuss zu probieren, die sich ein wenig von denen aus dem Supermarkt unterscheidet. Damit ist die sogenannte Trinkkokosnuss gemeint. Doch was ist der Unterschied zwischen den beiden Kokosnüssen? Sie unterscheiden sich vor allem äußerlich voneinander, denn die Trinkkokosnuss hat im Gegensatz zu der ,,normalen Kokosnuss keine feste braune Schale. Außerdem ist das Fruchtfleisch nicht fest, sondern etwas geleeartig und schmeckt nicht so intensiv nach Kokos. Zudem befindet sich noch ungefähr 400ml Kokos milch  in ihr, wodurch sie sich ihren Namen zurecht verdient hat. Die Produkte auf dem Foto kommen von dem Online-Shop ,,Coconow , der Produkte rund um die Kokosnuss vertreibt. Das Angebot umfasst nicht nur Trinkkokosnüsse, sonder auch Brotaufstriche, Kokosblütenzucker, Kosmetik und noch viel mehr. Die meisten Artikel s ucht man im Supermarkt vergebens, was den Shop  für mich so  besonders macht. Kokosnüsse knacken Doch machen wir mit der Trinkkokosnuss weiter. Ehrlich gesagt war es nicht das erste Mal, dass ich von einer getrunken habe, jedoch stand ich heute vor der Aufgabe diese zu öffnen. Das war nicht sehr schwer, denn man kann ganz einfach mit mit einem Hammer zwei Löcher  in die Trinkkokosnuss schlagen, indem man einen Kreuzschlitzschraubenzieher ansetzt und wie wild auf ihm  herumschlägt , bis er das Innenleben der Kokosnuss erreicht hat.  Nachdem man ihn herausgezogen hat, kann man einfach einen Strohhalm hineinschieben und die frische Kokosmilch genießen. Mir hat sie ehrlich gesagt besser geschmeckt, als die aus den Tetrapacks.  Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich eine Kokosnuss in der Hand hatte und keine Plastikverpackung.  Die Kokosnüsse kommen aus Thailand und  man kann sie nur in einem 9er-Paket kaufen.   Sie werden ein halbes Jahr vor ihrer Reife geerntet, sodass sie mehr Kokosmilch enthalten und ihr Fruchtfleisch wie oben beschrieben geleeartig und dünner ist.   Außerdem werden sie noch von ihrer grünen Schale befreit, damit sie beim Transport nicht so viel Platz in Anspruch nehmen.  Doch kommen wir nun zu dem Fruchtfleisch.  Wer an das Fruchtfleisch möchte, benötigt  Ninja-Fähigkeiten, falls er sich in handwerklichen Aufgaben,  genau wie ich,  als Laie herausstellt. Ein Tipp von mir, schaut euch dieses Video  dazu an, dann habt ihr am Anfang evtl. mehr Erfolg.  Falls ihr es geschafft habt, könnt ihr mit einem Löffel einfach das Fruchtfleisch aus der Trinkkokosnuss herausscharben. Das Paket mit 9 Trinkkokosnüssen kostet 26,95EUR zzgl. Versandkosten, etwas mehr als Kokosnüsse aus dem Supermarkt, aber sie sind es Wert, wenn man bedenkt, dass man dann insgesamt 3,6 l  Kokosmilch hat, die man auch  gut im Smoothie verarbeiten kann. Hurraw! Als nächstes sind die Lippenbalsam e  von ,,Hurraw! an der Reihe. Die etwas preiswerteren Lippenbalsame  aus den  USA  gibt es in 22 verschiedenen Sorten.  Für ungefähr 5EUR pro Stück kann man seine Erwartungen hoch setzen. Meine Erwartungen wurden erfüllt, denn die Balsame sind nicht nur vegan, sie sind dazu noch roh und aus biologisch und fair gehandelten Zutaten.  Für die Balsame werden pflazliche Öle und fette verwendet und es wird auf Erdöl, Farbstoffe  und  künstliche Aromen verzichtet, die meiner Meinung nach auch nichts in Kosmetik verloren haben.  Die Lippenpflegestifte  kann  man  gut auf die Lippen auftragen und der Geschmack der verschiedenen Sorten ist echt super!  Dazu kleben sie nicht, sind nicht körnig und glänz en  nur ein wenig.  Wer auf Geschmacksrichtungen wie Zimt, Minze, Schoko, Gewürztee oder ähnliches steht, sollte mal einen ausprobieren. Durch die leicht ovale Form passen die Lippenbalsame gut in die Hosentasche, was die weibliche Zielgruppe erfreuen dürfte. Kokosblütenzucker K ommen wir nun zum Kokosblütenzucker, von dem ich ehrlich gesagt noch nie etwas gehört habe. Die Agavendicksaft- und Rohrzuckeralternative,  die orange-bräunlich ist und eine feine kristalline Struktur hat, ist  mit  6,90EUR pro 250 Gramm recht teuer. Jedoch wird der Zucker in einer Behindertenwerkstatt abgefüllt und verpackt und ist in der Herstellung aufwendiger als manch anderer Zucker. Er wird aus dem Saft der Kokosblüte gewonnen, indem der Nektar stundenlang über dem Holzfeuer umgerührt wird, und so eine feine kristalline Struktur, als auch ein Karamellaroma entsteht.  Ihn kann man natürlich zum süßen vom Tee, von Smoothies, aber auch zum Backen verwenden. Eine recht teure Angelegenheit, wenn man bedenkt, dass 1kg insgesamt 27,60EUR koste t . Für mich kommt er nur ab und zu in Frage, denn als Süßungsmittel kann er sich bei mir dauerhaft gegen Rohrzucker oder Agavendicksaft  nicht  durchsetzen, auch wenn man durch den Kauf eine Behindertenwerkstatt unterstützt, was ich sehr gut finde.   Wer schreibt den hier? Mein Name ist Tim ich wohne in Bad Vilbel (nähe Frankfurt), bin seit Sommer 2012 vegan, gehe auf ein Gymnasium, spiele Tischtennis, beschäftige mich gerne mit Ernährung und fotografiere und bearbeite Fotos in Photoshop als Hobby. Inzwischen bin ich 15 Jahre alt, werde demnächst zu einem ,,Gesundheitsbotschafter an der ,,Dietrich Grönemeyer Stiftung weitergebildet, und engagiere mich für gesünderes Essen an Schulen. Tim bei Facebook

Vegane Brotaufstriche – ein neues Buch aus dem Pala-Verlag mit über 100 Rezepten

20. Dezember 2012 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Brotaufstriche – ein neues Buch aus dem Pala-Verlag mit über 100 RezeptenEs gibt eine Neuerscheinung im Pala-Verlag, der schon so viele tolle vegane Kochbücher herausgebracht hat. Diesmal wird weniger gekocht, sondern vielmehr gerührt und gestrichen. In “Vegane Brotaufstriche” geht es wie der Name ja schon sagt um die unterschiedlichsten Aufstriche für’s Brot, Brötchen oder worauf ihr das ganze sonst noch so gerne schmiert. 100 vegane Rezepte Weil die Zeit gerade knapp ist, zitiere ich einfach mal: “Dieses Buch präsentiert rund 100 Lieblingsrezepte für rein pflanzliche Aufstriche: Klassiker wie Paprikaaufstrich und bayrische Kartoffelcreme zeigen sich ebenso wie Olivenpaste und würzige Pfeffer-Nuss-Creme von ihren besten Seiten. Süßschnäbel dürfen sich auf zartes Zitronengelee und Schoko-Nuss-Creme freuen. Auch rohköstliche Aufstriche stellt Heike Kügler-Anger vor. Damit auch alles gelingt, verrät die Expertin ihre persönlichen Profitipps, garniert mit Ideen für Mitbringsel und Geschenke aus der Küche. Heute Mokkamix und morgen Erdbeerschaum - ganz einfach und natürlich selbst gemacht!” Viele Infos zusätzlich Ist mal wieder ein tolles Buch geworden, und lässt keinen Wunsch offen, was Austrich-Ideen angeht. Gut finde ich auch die kleine Warenkunde sowie den Abschnitt “Kleine Geschenke”, der nette Tipps für eine schöne Präsentation, eben z.B. als Geschenk, bereit hält. Außerdem erfährt man einiges darüber, wie man die veganen Brotaufstriche am besten aufbewahrt. Schaut euch doch einfach mal die Leseprobe von Vegane Brotaufstriche hier an. Alle weiteren Infos zum Buch gibt es wie immer beim Pala-Verlag. Das könnte dich auch interessieren: Veganes Kochbuch: “So schmeckt’s wie früher” von Daniela Friedl In der Weihnachtsbäckerei: die liebsten Weihnachtsbackrezepte der DIV-BloggerInnen Vegan Backen: Vegan Wondercakes von Kim Wonderland The post Vegane Brotaufstriche – ein neues Buch aus dem Pala-Verlag mit über 100 Rezepten appeared first on Deutschland is(s)t vegan.


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