Gastronomie - vegetarische Rezepte

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Gastronomie vegetarische Rezepte

Lunch im Farbenfroh in Essen – sehr fein

8. September 2017 veganwave 

Lunch im Farbenfroh in Essen – sehr feinDas Farbenfroh in Essen – ein rein veganes Restaurant – wollte ich schon länger mal austesten. Heute bot sich die Gelegenheit, mit Freunden dort mittag zu essen. Ich muss sagen – richtig lecker, alles besonders frisch und sehr freundliche Bedienung. Das Farbenfroh liegt in Rüttenscheid, einem Viertel mit guter Gastronomie und Ausgehkultur, d.h. eine gute Voraussetzung, dass das rein vegane Konzept auch angenommen wird. Wenn man wirklich Restaurant-Atmosphäre für den Genuss veganer Küche auf gehobenem Niveau haben möchte, war das in Essen bisher nicht so möglich. Klar, es gibt super leckere vegane Köstlichkeiten in anderen Locations, ob Hans im Glück mit Burger, Café Nord mit großartiger veganer Menükarte „Hin&Veg“ extra jeden Dienstag oder auch im sattgrün mit mega leckerem Buffet. Aber gehobene Küche mit rein veganem Angebot – nein, bisher nicht. Das hat auch seinen Preis, es ist auf jeden Fall etwas teurer. Wechselnde Mittagskarte Am Anfang war ich skeptisch, muss aber sagen, vom ersten Bissen an war ich hin- und weg. Die frischen Zutaten haben überzeugt sowie der sehr feine Geschmack. Außerdem ist alles zauberhaft für das Auge mit angerichtet. Wir haben sogar extra noch frisch gebackenes Brot zu unseren Gerichten bekommen  – leicht angetoastet ein Traum! Top Nachtisch mit dabei ein Süßigkeit mit Kakao und Amaranth Die Portionen waren für mittags in Ordnung, wer mehr möchte, kann für 1,50 Euro die größere Portion bestellen. Die Mittagskarte ist sehr übersichtlich. Aber sie gibt einen Vorgeschmack für die Abendkarte, die auch in regelmäßigen Abständen wechselt. Wir werden auf jeden Fall gerne wiederkommen und ein 3- oder 4 Gänge Menü mit Wein- oder Saftbegleitung austesten. Was wir auch gerne mal ausprobieren möchten, ist der Brunch jeweils Sonntags (wenn wir mal  nicht Surfen sind . Jeden Sonntag gibt es von 10-16.00 Uhr einen Brunch mit: ° Warmen Speisen ° Salaten ° Hausgemachten Brötchen und Aufstrichen ° Gebäck und Süßspeisen ° Frischen Obst und Gemüse für 15,90EUR pro Person Geht gerne auf die facebook-Seite, dort habt ihr immer die aktuellen Infos zu den Speiskarten und Events. Adresse: Franziska Straße 69 45130 Essen wechselnde Mittagskarte nur jeweils  1. Woche im Monat von Mi – Fr: 12-16 Uhr Brunch: So : 10.00 - 16.00 Abendkarte: Di- – So. : 17.00 – 23.00 Uhr   Der Beitrag Lunch im Farbenfroh in Essen – sehr fein erschien zuerst auf veganwave.

Ausbildung zum Koch. Vegan oder was? Fragen an einen Auszubildenden.

3. September 2017 Claudi goes vegan 

Ausbildung zum Koch. Vegan oder was? Fragen an einen Auszubildenden.Hallo ihr Lieben, heute stelle ich euch einen ganz besonderen Mann in meinem Leben vor: Mein Bruderherz. Maximilian "Max" Schmid hat einen anderen Papa (und somit Nachnamen) als ich, ist ganze neun Jahre jünger und vom Wesen her mal so komplett anders. Er die Eule, ich die Lerche. Er der Spontane, ich die Planerin. Er der Couchsurfer, ich die Hotelübernachterin. Wir haben aber auch einige Dinge gemeinsam: Beispielsweise wohnen wir noch immer in dem Viertel, in dem wir aufgewachsen sind. Bruderherzund ich haben zuletzt an Weihnachten gemeinsam gekocht (wird mal wieder Zeit!). Das ist für mich immer eine Herausforderung - macht aber gleichzeitig sehr viel Spaß. Warum koche ich so gern mit ihm? Max macht derzeit noch eine Ausbildung zum Koch. Begonnen hat er im Bodhi im Münchner Westend und ist dann für ein halbes Jahr ins Kopps nach Berlin . Nur leider ist die offizielle Kochausbildung noch immer nicht vegan (oder wenigstens vegetarisch) möglich. Deswegen hat der junge Koch aktuell ein halbes Jahr lang mit dem verarbeiten von Tieren und deren Produkten zu tun. Genau darum, dreht sich dieser Blogeintrag und ich freue mich sehr, dass Max mir für euch ein paar meiner vielen Fragen beantwortet hat.  Ihr findet ihn und seine "Rotbart Kitchen" übrigens auf Instagram und Facebook. Also - genug vorweg erklärt, lassen wir Max mal selbst zu Wort kommen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Interview! Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen, Claudi Hallo lieber Max, vielen Dank vorweg für deine Zeit und die Bereitschaft hier öffentlich Fragen die mich sehr beschäftigen zu beantworten. Magst du meinen Lesern erst einmal verraten wann, warum und wie du vegan geworden bist? Hi zusammen, also mich vegan zu ernähren konnte ich mir bis Mai 2013 gar nicht vorstellen, da ich kurze Zeit vorher zwar zum Vegetarier wurde, Veganismus für mich damals aber noch extrem erschien. Auf die Idee hast du, Claudi, mich gebracht. Genauer gesagt hast du mich herausgefordert mit dir eine Wette einzugehen. Es ging damals darum, dass ich mir beweisen wollte, zwei Monate lang vegan zu leben und zwar mit Attila Hildmanns Vegan for fit Challenge. Ich habe in der Zeit vier Kilo abgenommen, mich gut gefühlt und viel vegan gekocht. Das hat mir zwei Monate Freude bereitet, welche Kreise das Ganze bei mir ziehen würde, habe ich aber nicht absehen können. Wann und weshalb hast du dich dazu entschieden, eine Ausbildung zum Koch zu machen? Ich hatte ja schon erzählt, dass ich von Anfang an viel frisch vegan gekocht habe. Kochen war schon seit meiner Jugend ein Hobby und durch die Ernährungsumstellung habe ich viele neue Lebensmittel und auch eine andere Art des Umgangs und Kochens mit diesen kennengelernt. Das hat mich fasziniert und gleichzeitig dazu gebracht mich weiterhin vegan zu ernähren. Das Studium lief zu dieser Zeit schon fast unerträglich schleppend vor sich hin, also habe ich mich lieber meinem Nebenjob gewidmet: Küchenhilfe im damals noch neuen veganen Restaurant Bodhi im Münchner Westend. Ich wollte wissen, ob das Kochen in einer Restaurantküche und vor allem die damit verbundene harte Arbeit auch so viel Spaß machen würde wie Zuhause. Das tat es wirklich, obwohl ich als Küchenhilfe froh sein konnte, wenn ich ein paar Salate und Vorspeisen anrichten durfte. Meine Haupttätigkeiten waren spülen und putzen, meistens bis spät in die Nacht hinein. Schließlich habe ich mein Studium komplett abgebrochen und im Herbst 2014 eine Ausbildung zum Koch im Bodhi angefangen, denn ich wollte unbedingt endlich auch am Herd stehen und Pfannen schwenken. Wie lange dauert die Ausbildung und wie oft bist du in der Berufsschule? Die klassische Ausbildung dauert 3 Jahre, es gibt jedoch die Möglichkeit, diese Zeit unter bestimmten Umständen zu verkürzen. In der Münchner Berufsschule geht man im ersten Lehrjahr zwei Wochen am Stück in die Berufsschule, insgesamt ca. 70 Tage pro Jahr. Im zweiten und dritten Lehrjahr hat man dann als angehender Koch einen Tag pro Woche Berufsschule. Warst du in Berlin dann auch in der Berufsschule? Ja, in Berlin hatte ich dann im dritten Lehrjahr auf einmal wieder eine Woche am Stück pro Monat Unterricht. Der Unterricht ist in den verschiedenen Bundesländern unterschiedlich geregelt. Was ist für dich spannender: Die Arbeit im Betrieb oder das Lernen? Es gab und gibt im Unterricht sicherlich einige Themen, die für angehende Gastronomen interessant und wichtig sind. In der Berufsschule hat man normale Fächer wie zum Beispiel Englisch oder Wirtschaft, die Themen drehen sich aber rund um die Gastronomie, Lebensmittel, Kochen und Service oder wie beispielsweise in Sozialkunde um Arbeitsrecht und Gesetzgebung. Ich habe diesen Weg gewählt, weil ich für mich herausgefunden habe, dass ich in meinem Leben mit meinen Händen und möglichst vielen Sinnen arbeiten möchte. Meine Leidenschaft schlägt für die professionelle Küche und wenn ich am Abend erschöpft aber glücklich in den Feierabend gehe, dann denke ich bis in die Nacht hinein darüber nach, was alles gut und was schlecht gelaufen ist und was am nächsten Tag wieder ansteht. Für mich als vegane Ernährungsberaterin sehr spannend: Wird während der Ausbildung zum Koch/­­ zur Köchin auch auf Nährstoffe etc. eingegangen? Natürlich! Ernährung und Nährstoffe sind ein zentrales Thema sowohl in der Theorie als auch im Praxisunterricht. Obgleich ich sagen muss, dass viele Theorien und Anschauungen über moderne Ernährung in der Berufsschule überholt sind. Es gibt leider auch noch viele Vorurteile und Unwissen über die vegane Küche und Ernährung. Vermutlich vernachlässigen eine Vielzahl an ausgebildeten Köchen und auch Auszubildende diese Themen, sträflicherweise, in ihrer täglichen Arbeit. Aus meiner Sicht gehört es zur zentralen Verantwortung eines Kochs, sich Gedanken darüber zu machen, wie man den Menschen, denen man Essen zubereitet, Genuss und auch Gesundheit verschaffen kann. Der Beruf des Kochs ist einer der intimsten und dadurch auch spannendsten Tätigkeiten, die ich kenne. Das Thema Gesundheit sollte nicht nur in der Krankenhausküche von Bedeutung sein. Techniken, wie man LEBENsmittel schonend zubereitet und ihre Nährstoffe möglichst anschaulich und köstlich verfügbar macht, das ist der wahre Kern der Arbeit eines Kochs. Die klassisch weißen Kochklamotten stammen übrigens aus einer Zeit, in der Köche als Mediziner angesehen wurden. Deine Stationen hab ich ja schon angeschnitten. Nun können zwei vegane Restaurants kaum unterschiedlicher sein als das bodhi und das Kopps. Was ist die jeweils beste Erkenntnis, die du dir mitgenommen hast? Erkenntnisse versuche ich jeden Tag in meiner Arbeit zu gewinnen. Dabei sind mir solche, die positiv sind genauso wichtig wie negative. Ich habe in meiner bisherigen Ausbildungszeit wahnsinnig viel gelernt. Sowohl was mich als Mensch betrifft als auch als Koch. Ich denke, dass jeder Azubi, der sich bewusst und mit Leidenschaft für diesen Weg entschieden hat, überall auf der Welt, in jedem Betrieb etwas Wertvolles für sich mitnehmen kann. In der Ausbildung wird man einerseits von Menschen, wie Kollegen und Gästen, den Umständen aber auch dem Arbeitsalltag geprägt. All das führt dazu, dass man sich ständig weiterentwickelt. Sofern man das denn wirklich will. So habe ich aus der Zeit in meinem ersten Ausbildungsbetrieb gelernt, Verantwortung für mich und meine Arbeit bzw. für die ganze Küche eines Restaurants zu übernehmen. Das hat mich sehr selbstständig und lösungsorientiert gemacht. Im Kopps konnte ich fachlich durch das Niveau der Küche als auch durch ausgezeichnete Kochkollegen dazu lernen. Auf so einem gehobenen Niveau vegan zu kochen macht unfassbar viel Spaß, weil man sieht was alles möglich ist. Und auch weil ich ein Foodnerd bin. Würdest du anderen Auszubildenden zum Koch/­­ zur Köchin auch empfehlen während der Lehrzeit den Betrieb zu wechseln? Für mich, in meiner speziellen Situation, war es das Beste was ich machen konnte. Das bezieht sich aber nicht auf jeden einzelnen Kochazubi. Sollte jemand die Gewissheit haben, in seinem Ausbildungsbetrieb ausreichend fachlich und menschlich gefördert und auch gefordert zu werden, und das über drei Jahre hinweg, dann gibt es aus meiner Sicht nicht wirklich einen Grund den Betrieb bis zum Ende der Ausbildung zu wechseln. Wozu ich aber dringend rate, ist, dass man sich gerade als junger Azubi nicht scheuen sollte den Betrieb zu wechseln, falls man gravierend benachteiligt wird, zum Beispiel durch psychische oder körperliche Gewalt oder eintönige Arbeit über einen längeren Zeitraum hinweg. Solche Dinge kommen in der Gastronomie leider immer noch häufig vor, obwohl sich schon viel zum Besseren gewendet hat im Vergleich zu vor zehn bis zwanzig Jahren. Ein/­­e Auszubildende/­­r hat nicht nur Pflichten sondern auch Rechte. Das wichtigste ist das Recht, etwas zu lernen. Grundsätzlich ist einer der Vorzüge des Kochberufs, dass man sehr schnell überall auf der Welt Arbeit findet und durch relativ häufige Stellenwechsel viel dazu lernt, gerade in jungen Jahren. Nervt es dich, dass es Pflicht ist im Zuge der Ausbildung zum Koch/­­ zur Köchin auch Tiere und deren Produkte zu verarbeiten? Anfangs hat es mich schon sehr genervt. Das war aber bevor ich im La Villa in Starnberg angefangen habe zu arbeiten. Mittlerweile habe ich mich an den Umgang mit tierischen Produkten ein Stück weit gewöhnt und ich versuche wie immer von allem und jedem zu lernen. Ich muss auch dazu sagen, dass ich mich bewusst für eine klassische Kochausbildung entschieden habe, zu der auch der fachlich korrekte Umgang mit tierischen Lebensmitteln gehört. Ich hätte auch einfach in ausschließlich veganen und vegetarischen Restaurants kochen und Erfahrungen sammeln können, ohne dabei eine Ausbildung zu machen. So machen es auch einige meiner ehemaligen Kollegen und Freunde. Kochen, vor allem auf professionellem Niveau ist ein Handwerk. Die Ausbildung zum Koch hat aus meiner Sicht absolut seine Berechtigung. Es war mir wichtig mein Handwerk fachlich korrekt zu erlernen. Das bietet die klassische Ausbildung auch. Sie ist in vielerlei Hinsicht aber reformbedürftig. Ich will damit nicht sagen, dass es nicht mehr wichtig ist althergebrachte klassische Techniken und Gerichte an junge Lehrlinge weiterzugeben, aber wenn sich die IHK nicht mit dem zeitgenössischen und zukünftigen Berufsbild des Kochs stärker auseinandersetzt, dann werden auf Dauer immer weniger junge Menschen diesen Weg einschlagen, so wie es in den letzten Jahren schon abzusehen ist. Das wäre fatal, nicht nur für unseren Berufsstand sondern für die gesamte Gesellschaft an sich. Viel wichtiger als jeder Lehrplan in einer Ausbildung ist jedoch, wie im Lehrbetrieb gearbeitet wird. Hier verbringt der Lehrling mit Abstand die meiste Zeit und wird am meisten geprägt, im positiven wie auch im negativen Sinn. Schmeckst du auch ab? Wie gehst du damit um? Ja, ich koste auch nicht-pflanzliche Speisen und schmecke sie ab, um so die Qualität meiner Arbeit zu überprüfen und zu gewährleisten. Das bin ich mir, meinen Kollegen, meinem Lehrbetrieb und vor allem unseren Gästen schuldig. Diese Umstände waren mir schon vor meiner Ausbildung klar und ich habe mich bewusst dafür entschieden. Es gab eine Zeit, in der ich mir eine Küche suchen wollte, wo ich tierische Speisen nicht abschmecken müsste und stattdessen meine Kollegen probieren lasse. Das ist so nicht praktikabel und aus meiner heutigen Sicht auch ein Stück weit anmaßend. Für mich ist es jeden Tag aufs Neue ungewohnt und auch etwas sonderbar zu schmecken, was Ernährung und Genuss für Omnivore bedeutet. Tiere und tierische Produkte als Lebensmittel zu verarbeiten und aus ihnen genießbare Kompositionen und Gerichte zu machen, erfordert von mir immer noch eine Überwindung. Ich kann dadurch aber auch als Koch sehr wichtige Erkenntnisse gewinnen, um die vegane Küche noch etwas universeller und attraktiv für alle zu machen. Ernährst du dich privat derzeit weiterhin rein pflanzlich? Ja, das tue ich. In meinem Kühlschrank befinden sich ausschließlich pflanzliche Lebensmittel. Ich war und bin jedoch niemand, der Menschen ver-/­­ oder beurteilt aufgrund von ihren Ernährungsgewohnheiten. Diese Aus-/­­ und Abgrenzung, wie sie manchmal in der veganen Szene stattfindet, finde ich sehr irritierend. Allein schon deswegen, weil sie nicht zielführend ist, erst recht nicht, wenn einem Veganismus und seine Verbreitung am Herzen liegen. Macht dir das Kochen nach Feierabend überhaupt noch Spaß? Klar! Kochen macht Spaß, nicht nur für mich selbst, sondern hoffentlich auch für andere, die daran beteiligt sind ;). Zuhause koche ich gerne frisch, simpel und vor allem lecker. Gemüse kann so wunderbar universell sein, wenn weiß, was man damit anstellen soll. Es gibt sicher auch bei mir Zeiten, in denen ich so erschöpft bin und dadurch keine Lust und Energie mehr habe, großartig zu kochen. Dazu kommt, dass meine Freundin und ich leidenschaftlich gerne Essen gehen und neue Sachen ausprobieren. Wer von euch Lust hat, von meinen Kreationen und Erlebnissen in der Gastronomie mehr zu erfahren, dem empfehle ich meinen Instragram-Kanal rotbart_­kitchen. Was ist dein Wunsch als nächster Schritt nach erfolgreicher Ausbildung? Ich habe wieder in München Fuß gefasst und möchte hier nach meiner Ausbildung weiterhin als Koch in spannenden Restaurants arbeiten. Meine Begeisterung geht aber darüber hinaus und so möchte ich auch neben der täglichen Arbeit in Zukunft an verschiedenen Projekten zum Beispiel von selbstständigen Kollegen teilnehmen und auch selbst etwas gründen. Warum nicht Caterings, Kochkurse, YouTube-Videos oder vielleicht einen kleinen Laden von und mit Maximilian Schmid anbieten? Seid gespannt und haltet gerne mit mir Kontakt, wenn euch vegane Küche interessiert.  Lieber Max, ich wünsch dir weiterhin das Allerallerbeste. Nun steht ja die aufregenste Zeit deiner Ausbildung noch bevor, wenn es langsam auf die Prüfung zugeht. Ich drück dir von Herzen die Daumen, dass du das mit viel Erfolg meisterst. Aufgrund deiner Geschichte sieht man einmal mehr: Folge deinem Herzen und weniger dem Kopf ;-)  

Veganer Familienausflug nach Hamburg

2. Juli 2017 Totally Veg! 

Veganer Familienausflug nach HamburgMeine Mama hat letztes Jahr einen runden Geburtstag gefeiert. Und schon wie bei M's und meinem Papa gab es statt Geschenke, die eh keiner braucht, eine gemeinsame Reise. Dieses Mal sollte es nach Hamburg gehen - M und ich haben uns letztes Jahr ein wenig in die Hansestadt und den besonderen Flair verliebt und vermuteten, dass es meiner Mama dort auch gut gefallen würde. Wir haben richtig vermutet, soviel sei schon verraten.   Begonnen hat die Reise mit einem kleinen Schrecken: Jemand hat meinen Koffer vom Förderband am Flughafen entführt. Mein Gesicht wurde immer länger, als mein Koffer nach endlosen Minuten nirgendwo zu sehen war, und nur ein anderer, ähnlicher Koffer einsam seine Kreise am Förderband zog. Schließlich war klar: Da hat jemand die Koffer verwechselt und ist mit meinem aus dem Flughafen marschiert. Einen Besuch bei Lost & Found und der Versicherung, dass mein Koffer sicher wieder zu mir zurückkehrt ("der wird schon merken, dass das nicht seiner ist!"), blieb mir nichts anderes übrig, als ohne Gepäck Richtung Hotel zu fahren. Hunger hatten wir auch schon und so konnte mich nur ein Besuch bei Loving Hut aufheitern. Letztes Jahr hatten wir dort Pech, da leider geschlossen war, heuer war ich sehr froh, dort endlich essen zu können. Das Essen war gut (auch wenn es nicht der beste Loving Hut war, bei dem ich jemals war), der Service freundlich und das Restaurant ist in einer netten Seitenstraße gelegen. Ich bestellte veganes Fleisch mit Gemüse und Erdnussauce. Das "Fleisch" war sehr lecker und zart, nur die Erdnussauce hätte mehr nach Erdnüssen schmecken können. M bestellte gebratene Nudeln und war damit ganz zufrieden, aber hätte sich etwas intensiveren Geschmack gewünscht. Die Sommerrollen hingegen waren ausgezeichnet. Als Dessert teilten wir uns mit meinen Eltern den Bananensplit und die Schokoladentorte, beides war herrlich! Und während des Desserts läutete schließlich auch mein Handy, dass mein Koffer wieder zurück am Flughafen war. Der "Entführer" des Koffers, dem die Sache wahnsinnig unangenehm war, ließ es sich auch nicht nehmen, mir meinen Koffer persönlich zum Hotel zu bringen - Ende gut, alles gut. Am nächsten Morgen unternahmen wir eine Hafenrundfahrt, die mich als Alpenländlerin, aufgewachsen fernab von jedem Hafen, sehr fasziniert - eine ganz eigene Welt! Da störte auch der Regen nicht. Danach ging es weiter zu Peter Pane auf vegane Burger. Dieser Burgerladen bietet vier verschiedene vegane und auch mehrere vegetarische Burger an. Die Burger sind wirklich, wirklich gut und ich esse besonders die Sauce dort sehr gerne (die Mayo zu den Pommes ist von Haus aus vegan!). Da es draußen gerade schüttete, ließen wir uns Zeit mit dem Essen und brachen dann bei Sonnenschein auf, um über die Sternschanze zu bummeln. Obwohl wir vom Burger noch sehr voll waren, etwas Eis hat doch immer Platz und die veganen Sorten bei der Eisbande zwinkerten mir zu. Ich entschied mich für Snickers und Vanille, M für Mousse au Chocolate und Snickers. Obwohl wir ja mittlerweile mit veganem Eis sehr verwöhnt sind, fand ich das Eis wirklich köstlich und sehr cremig. Besonders die Sorte Snickers hat es uns angetan! Abends kehrten wir nach einem langen Stadtbummel nochmal ins Loving Hut ein, um die vegane Pho zu kosten. Pho ist eine traditionelle vietnamesische Suppe mit Gemüse und Nudeln. Die Suppe im Loving Hut war zwar gut, aber ich fand sie für Pho etwas zu fad und bevorzuge mein eigenes Rezept.  Tags darauf ging es in das Miniatur Wunderland, der weltgrößten Modelleisenbahn. Es gibt dort so viel zu entdecken und ich bewundere die Detailliebe, mit der diese Welt gebaut wird. Allerdings empfiehlt es sich, wirklich bald hinzugehen, denn es wird später am Tag unglaublich voll. Wir sind schließlich geflüchtet, um das Musical "Der König der Löwen" anzusehen. Ich habe es zum zweiten Mal gesehen und finde es einfach großartig. Ich bin mit dem Disney-Film aufgewachsen und darum hat die Geschichte um Simba einen besonderen Platz in meinem Herzen.  Abends ging es schließlich noch in das Café Miller, einer gemütlichen Kneipe in St. Pauli. Dort aßen wir vegane Sandwiches und Kartoffelsuppe und einen der besten veganen Käsekuchen - es war der perfekte Abschluss des Tages! An unserem letzten Tag stiegen wir noch auf die Sankt Michaelis Kirche - dem "Michel"- hinauf, von dort hat man einen tollen Ausblick über die Stadt und man vergisst fast die gefühlten tausenden Stufen, die man gerade überwunden hat. Danach ging es auch schon zurück zum Flughafen, und der ist in Hamburg recht veganfreundlich, man findet vor der Sicherheitskontrolle zahreiche vegane Snacks und nach der Sicherheitskontrolle habe ich auch noch veganes Sushi erspäht. M und ich entschieden uns dann aber für eine recht ungewöhnliches Sandwich - Kartoffelbrötchen, Avocado, Sprossen und Apfelmus. Hört sich ein wenig seltsam an, war aber sehr gut! So ging ein schöner Familienausflug zu Ende und meinen Eltern hat es sehr gut gefallen - das war ja die Hauptsache. Ich finde Hamburg toll und werde sicher nicht das letzte Mal dortgewesen sein. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Kulinarische Jahresaktion der Deutschen Bahn

31. März 2017 Vegan Guerilla 

Kulinarische Jahresaktion der Deutschen BahnAm 1. April startet die neue kulinarische Jahresaktion der Deutschen Bahn 2017/­­2018. In diesem Jahr gibt es hierbei eine kleine Neuerung, denn erstmalig hat die DB sich für ihre Speisekarte Unterstützung von sechs Foodbloggern geholt, welche jeweils eine Speise für die Karte der Bordrestaurants entwickelt haben. Ein Gericht von jeder/­­m BloggerIn wird es für zwei Monate geben, danach wird gewechselt und der nächste Blog ist an der Reihe. Wie einige von euch bereits mitbekommen haben, gehöre ich zu den sechs Bloggern, die bei der kulinarischen Aktion dabei sind. Wie es dazu kam? Spulen wir ein paar Monate zurück: Ende August klingelt mein Handy. Die Frankfurter Agentur Gourmet Connection ist am anderen Ende der Leitung und fragt, ob ich Lust hätte, ein veganes Gericht für die Deutsche Bahn zu kreiieren. Nachgedacht habe ich über den Vorschlag nur sehr kurz und sagte dann ziemlich spontan zu. Schließlich gehen in den 260 Bordrestaurants der ICEs eine ganze Menge Speisen über die Theke: 12.000 bis 15.000 Aktionsgerichte sind es im Schnitt pro Monat. Nach kurzer Nachfrage bestätigte sich, was ich schon vermutet hatte: Ich war die einzige vegane (und auch vegetarische) Bloggerin, die für die Foodblogger-Kampagne angefragt wurde. Meine Entscheidung für eine Teilnahme fiel entsprechend noch schneller. In wenigen Sekunden gingen mir Gedanken wie “Was passiert, wenn ich absage? Gibt es dann für zwei weitere Monate tausende nicht vegane Speisen? Höchstwahrscheinlich…” durch den Kopf. Letztlich konnte ich mit meiner Zusage also auch sicherstellen, dass stattdessen auf jeden Fall tausende rein pflanzliche Speisen in “meinen” Aktionsmonaten verspeist werden. Da wollte und konnte ich eigentlich gar nicht guten Gewissens “Nein” sagen. Außerdem war ich auch neugierig auf einen Blick hinter die Kulissen und darauf, die für die Bordgastronomie und Essensangebot der DB zuständigen Mitarbeiter kennenzulernen… und im Idealfall vielleicht auch hier noch ein paar Denkanstöße für mehr vegane Optonen zu hinterlassen. Im September fand dann ein erstes Treffen in Köln statt, bei welchem auch alle teilnehmenden BloggerInnen das erste Mal aufeinander trafen. Gemeinsam mit Die Jungs kochen und backen, bushcooks kitchen, Hol(l)a die Kochfee, Lecker muss es sein und Kochfreunde, wurde ich durch die “Katakomben” der Deutschen Bahn geführt, um zu sehen, wie die Speisen in die Bordrestaurants der Züge gelangen. Der Kölner Hauptbahnhof eignete sich hierfür hervorragend, da er einer der wichtigsten Logistik-Standorte der DB ist und somit auch zu jenen Bahnhöfen zählt, in denen die Züge mit Speisen und Getränken beladen werden. Zunächst ging es durch lange Gänge und Lagerhallen. Dabei entstand ein erster Eindruck, wie das Essen eigentlich in die Züge kommt und wie wenig Zeit oft für das Auffüllen der Speisewagen bleibt. Zudem gab es erste Einblicke in puncto Essensherstellung bzw. Lagerung. Die Speisen werden nicht tiefgekühlt (wovon ich irgendwie ausgegangen war) gelagert, sondern vakuumiert und gekühlt aufbewahrt. Im Zug werden sie dann mit Hilfe eines Konvektomaten (Heißluftdämpfer) erhitzt. Im Anschluss ging es gemeinsam weiter nach Hamburg. Auf der Reise konnten wir einen genauren Blick in die kleinen Küchen und vorhandenen Geräte in den Speisewagen erhaschen, aktuelle Gerichte probieren und es blieb viel Zeit, sich mit den anderen Bloggern und für die kulinarische Jahresaktion zuständigen Mitarbeitern auszutauschen. Die erste kleine Überraschung: Ich bin fest davon ausgegangen, dass ich als Veganerin an diesem Tag wohl nur tassenweise schwarzen Kaffee probiere und hatte natürlich ein veganes Notfall-Franzbrötchen in der Tasche. Stattdessen gab es ein veganes Blumenkohl-Curry, worüber ich durchaus verwundert war. Seit meinem letzten Besuch im Bordbistro waren um ehrlich zu sein diverse Jahre vergangen. Seither hatte sich fest in meinen Kopf eingebrannt: Nimm was von Zuhause mit wenn du Bahn fährst – oder hol dir zumindest vorher einen kleinen Snack. Scheinbar hat sich dort schon mehr getan, als ich ursprünlich dachte. Auf jeden Fall schön zu sehen, dass sich aufgrund vorhandener Nachfrage nach und nach auch hier in Sachen pflanzlicher Gerichte etwas tut. Gut fand ich vor allem auch, dass eine zusätzliche Karte mit den Inhaltsstoffen aller im Bordbistro angebotener Speisen ausliegt und sich klar nachvollziehen lässt, was genau wodrin steckt. Bis dato war mir die nämlich ebenfalls nicht bekannt. Nach einer Nacht in Hamburg fuhren wir am nächsten Morgen gemeinsam nach Seevetal, um uns bei Müller Menü, einem der Produzenten der Speisen für die DB, die Produktion anzuschauen. Während der Blick hinter die Kulissen am Tag zuvor schon ziemlich interessant war, überraschte mich der Besuch bei Müller Menü jedoch noch mehr. Ich hatte eigentlich eine vollautomatisierte Küche mit wenigen Mitarbeitern und Köchen erwartet. Stattdessen wurden wir in einen Raum geführt, der eher an eine “normale” Großküche erinnerte, auch wenn es natürlich  zusätzliche große Geräte zum Wiegen und Vakuumieren der Speisen gab und die verwenden Töpfe und Pfannen selbstverständlich diverse Nummern größer waren, als ich es von anderen Küchen (in denen ich mal gearbeitet habe) kenne. Trotzdem war ich ziemlich überrascht, wie viel dort tatsächlich von Hand passiert. Beide Besuche zeigten uns natürlich vor allem auch, worauf wir bei der Entwicklung der Speisen achten mussten. Um ein paar Beispiele zu nennen: Manche Lebensmittel verlieren ihre Farbe, wenn sie zunächst gegart, vakuumiert und dann wieder erhitzt werden, andere verlieren dadurch (teilweise) auch ihre ursprünliche Konsistent oder Geschmack. Bei der Entwicklung des eigenen Gerichts gab es entsprechend ein paar Faktoren, die in Betracht gezogen werden mussten. Zurück in Hamburg machte ich mich an die Entwicklung von insgesamt drei Gerichten, welche später alle den Zuständigen der DB vorgeschlagen wurden. In einem längeren Auswahlverfahren wurde dann eins der drei Gerichte gewählt und nochmal ausgiebig getestet. Meine drei Vorschläge waren: Ein Tofu Stroganoff mit Sellerie-Kartoffel-Stampf, Asia- Canneloni mit Pilz-Füllung sowie ein Nudelsalat mit Antipasti und Foccacia. Letzterer ist es dann auch geworden. Über das wie und warum, den gesamten Auswahl-Prozess und eine Verkostung, bei der es nicht nur mehrere Versionen meines Essens gab, sondern ich ebenso eine ganze Reihe weiterer veganer Speisen testen und bewerten dufte, welche es demnächst vielleicht auch in der Bordgastronomie geben wird, berichte ich demnächst nochmal im Detail. Nun bin ich jedoch erst einmal gespannt auf den Aktionsstart und wünsche euch ein wunderbares erstes wirklich warmes und sonniges Wochenende in diesem Jahr! Merken

Die besten Suchmaschinen und Apps für vegane Locations

5. November 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Die besten Suchmaschinen und Apps für vegane LocationsDu planst einen Städtetrip oder bist gerade in einer fremden Stadt unterwegs und möchtest gerne irgendwo etwas veganes essen? Heutzutage gar kein Problem mehr, denn es gibt eine ganze Reihe an Suchmaschinen, Portalen und Smartphone-Apps, die uns hier das Leben deutlich erleichtern. Wir möchten euch im Folgenden einige nützliche vorstellen. Ergänzt gerne, wenn wir etwas vergessen haben! Der Klassiker: Happy Cow (Web + Smartphone) Sozusagen der Klassiker unter den Suchmaschinen mit weltweiten Einträgen. Filtern kann man nach „rein vegan“, „vegetarisch-vegan“, „veggie-freundlich“ sowie „Geschäfte + mehr“. Gibt es als Internetseite und passende Smartphone-App (iPhone und Android) für unterwegs. Benutzer können sich einen Account anlegen und zu den Locations Bewertungen, Kommentare und Fotos hinterlassen. Cool ist die Funktion, sich Trips anlegen zu können, denen man die für sich interessanten Orte zuweist. So kannst du in der jeweiligen Stadt dir direkt auf einer Karte deine Favoriten anzeigen lassen. Die Smartphone-Apps kosten zwar ein paar Euro, aber die Anschaffung lohnt sich sehr. Einziger kleiner Wermutstropfen ist das etwas altbackene Design der App, aber dafür funktioniert sie in der Regel reibungslos. Ach so, und sie ist ausschließlich in englischer Sprache. Die Neue: Vanilla Bean (Web + Smartphone) Ziemlich neu am Start, aber schon unter den absoluten Top-Apps ist Vanilla Bean, eine Web- und Smartphone-App die in vielen Punkten an Happy Cow vorbeizieht. Zunächst mal fällt das wirklich wunderschöne Design auf, sowohl auf der Internetseite als in der Smartphone-Variante. Gefällt mir außerordentlich gut, super gestaltet, total übersichtlich. Ebenfalls zu loben sind die vielen Filter, die man benutzen kann: - rein vegan - vegan oder vegetarisch - auch mit Fisch und Fleisch (bei Happy Cow als „veggie-friendly“ gekennzeichnet) - glutenfrei - Bio-Zutaten - Regionale Zutaten - Fairtrade - Rohkost - Preisniveau   Auch bei Vanilla Bean kannst du bewerten und Fotos hochladen sowie einen Beitrag schreiben. Sind dir geänderte Öffnungszeiten oder andere Dinge aufgefallen, die nicht mehr stimmen, kannst du das den Machern melden. Auf der Vanilla Bean Homepage werden als netter Service verschiedene Städte-Trips zusammengestellt. Nachteil gegenüber Happy Cow: Es sind längst nicht soviele Orte angelegt, aber immerhin nach so kurzer Zeit bereits über 4.200, und es werden ständig mehr. VEBU Restaurant-Suche (Web + Smartphone) Eine tolle Suchmöglichkeit im Web bietet auch der Vegetarierbund an. Auf der übersichtlich gestalteten Seite kannst du nach Städten oder bestimmten Restaurants oder einfach nach Plätzen in deiner Nähe suchen. Dabei bietet der VEBU tolle Filtermöglichkeiten: von rein vegan bis veganfreundlich, vom Imbiss über Café bis Restaurant oder Lieferservice, aber auch nach Länderküche und Preisniveau. Außerdem kann man nach Rollstuhl- und Hundefreundlichen Restaurants filtern und mehr. Absolut top! Es gibt für Android auch eine Smartphone-Variante.  Veganguide (Web) Ein weiterer „Dinosaurier“ unter den Suchmaschinen ist der Vegan Guide, den es schon seit einigen Jahren gibt. Hier wirst du ebenfalls weltweit fündig. Filtern kann man allerdings nicht, und die Seite ist vom Design auch etwas altbacken. Dafür gibt es eine ganze Menge Einträge. Unterteilt wird zwischen „Essen“ und „Geschäfte“, außerdem kannst du dir die neuesten Plätze gesondert anschauen. Ein Forum gibt es hier ebenfalls, und eine Top 7, in der auffällig viele Leipziger Restaurants zu finden sind :-). Peta Veganblog (Web) Auf dem Veganblog von Peta findest du eine einfach gehaltene, aber sehr umfangreiche Auflistung von Restaurants für Veganer, allerdings „nur“ für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Gefiltert werden kann nach rein veganen Restaurants, ansonsten gibt es eine Verlinkung auf den Internetauftritt der jeweiligen Locations. Veggiefinder Der Veggiefinder ist eine Internetseite, die so ein bißchen an die gelben Seiten erinnert, nur eben mit Schwerpunkt auf bio und vegan. Zusätzlich kann man nach Onlineshops, Cateringanbietern, Läden und Märkten suchen. Leser können auch hier Bewertungen hinterlassen, eine Smartphoneapp gibt es nicht. Vegman (Web + Smartphone) Eine weitere interessante App für die Restaurantsuche ist „Vegman“, mit der man weltweit nach veganen Restaurants suchen kann. Die App ist übersichtlich gestaltet, genauso wie die Web-Version. Es gibt momentan eine iPhone-App, die Android-Variante befindet sich gerade in der Mache. Die Datenbank gibt allerdings deutlich weniger Plätze her als z.B. Happy Cow. Vegweiser (Web) Eine Webseite, die übersichtlich vegane und vegetarische Restaurants, Cafés Bioläden, Hotels und mehr auflistet, und zwar für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Berlin vegan Für alle Berliner und Berlinbesucher ist die „Berlin vegan„-Seite und dazugehörige App unverzichtbar. Hier findest du vermutlich wirklich jeden Ort, wo es etwas veganes gibt. Die App ist zwar technisch nicht unbedingt auf dem allerneuesten Stand, aber dahinter stecken halt ein paar Begeisterte, die das in ihrer Freizeit nur machen können, sprich das Angebot ist auch komplett kostenlos. Du kannst hier nach Restaurants, Imbiss, Cafés, Eisdielen und Läden filtern. Außerdem kannst du deine Favoriten abspeichern. Das waren unsere Tipps. Natürlich findest du auch hier auf Deutschland is(s)t vegan eine ganze Menge an Restaurants, Imbissen usw. über die Suche. Welche App oder Webseite fehlt dir hier? Schreib uns das gerne in die Kommentare, damit wir diesen Artikel noch vervollständigen können. Danke! Der Beitrag Die besten Suchmaschinen und Apps für vegane Locations erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

,,Vegan Queens Buch-Release und Interview mit Sophia Hoffmann

29. Oktober 2016 Deutschland is(s)t vegan 

,,Vegan Queens Buch-Release und Interview mit Sophia HoffmannHeute möchte ich euch das zweite Kochbuch von Sophia Hoffmann vorstellen. Es heißt „Vegan Queens“, es ist nigel-nagel-neu und bei Edel erschienen. Als alter Grafik-Hase gefällt mir die Buch-Gestaltung – ich mag die Fotos, die „aufgeräumten“ Rezepte und die tollen Illustrationen… Aber „Vegan Queens“ ist nicht nur schön anzuschauen – es steckt auch eine coole Idee dahinter bzw. darin. Sophia wollte mit „Vegan Queens“ nicht nur ein weiteres Kochbuch herausbringen – sondern mit dem Buch eine Bühne schaffen, für Frauen, die sich in der veganen Gastro-Szene selbstständig gemacht haben. Darunter viele bekannte Gesichter – natürlich aus Berlin – aber auch über die Landesgrenzen hinaus. Allesamt tolle, starke und kreative Frauen, die als Unternehmerinnen, Köchinnen oder Bäckerinnen ihr veganes Buiness betreiben. Gerade in der Gastronomie werden Koch- oder Chefkochpositionen immer noch von Männern dominiert – aber die Frauenquote steigt! In „Vegan Queens“ findet man von allen beteiligten Ladies ein Lieblings- oder Erfolgsrezept und sogar zwei passende Cocktails , die natürlich von Jule aus Deutschlands einziger Cocktailbar (der Chaotheorie) stammen. Sehr lecker übrigens! Inpspiriert von den diversen Themen-Dinner-Abenden, die Sophia zwischen 2012 bis 2016 u.a. in Berlin, München, Wien und Hamburg gekocht hat – finden sich spannende Menüs in ihrem Buch. Von >>David Bowie>Game Of ThronesDetox vs. DessertKräuterzeitVegan Queens

Reise nach Hamburg

21. August 2016 Totally Veg! 

Reise nach HamburgM und ich wollten schon länger gerne Hamburg besuchen, da uns viele von der Stadt vorgeschwärmt haben. Und wir wurden nicht enttäuscht! Uns hat Hamburg wirklich besonders gut gefallen - die Atmosphäre, die netten Shops, die Sehenswürdigkeiten und natürlich der große Hafen (für uns Alpenländler etwas sehr Ungewöhnliches). Wir nutzten ein verlängertes Wochenende und haben in die paar Tage wirklich sehr viel gepackt. Aber seht selbst:  Kurz vor dem Miniatur Wunderland! Geschlafen haben wir im Motel One am Michel. Ich mag die Hotelkette gerne - man weiß, was man kriegt - und die Location ist für Touristen ideal. Außerdem ist das Motel One nahe an einem Lovinghut gelegen, was toll ist, wenn das Restauran denn geöffnet hätte. Aber dazu später mehr. Am ersten Tag haben wir eine Hafenrundfahrt gemacht. An den Landungsbrücken gibt es zahlreiche Anbieter, zwischen denen ich wenig Unterschied feststellen konnte. Wir wollten mit einem kleineren Boot fahren, um die Speicherstadt und den Containerhafen zu bewundern (dabei sollte man etwas auf die Gezeiten achten, da diese Strecke nicht immer zugänglich ist). Ich fahre unglaublich gerne mit dem Schiff - frische Luft, Wasser, schöne Ausblicke, was gibt es Besseres? Außerdem hat sich unser Kapitän original angehört wie Käpt'n Blaubär, was mich in noch größere Begeisterung versetzt hat.  Landungsbrücken  Speicherstadt  Elbphilharmonie  Hafenrundfahrt Hafenrundfahrt Anschließend hatten wir durch die frische Luft Hunger und wir gönnten uns eine Portion heißer, knuspriger, fettiger Pommes mit Curry-Sauce und einem Bierchen. Dabei schauten wir den Schiffen zu, die Möwen schrien, und die Sonne blinzelte zwischen den Wolken hervor. Einer meiner liebsten Momente in Hamburg! Nachmittags spazierten wir im Viertel Sternschanze herum, wo es einen Menge an niedlichen Shops mit viel unnötigem Krimskrams gibt. Während M vor der Türe stand und auf sein Handy starrte, huschte ich in besagten Shops herum (und kaufte entzückende Ohrringe). Zu Hamburg gehört auch ein Besuch auf der Reeperbahn - wobei für mich ein einziger Besuch sicherlich genug ist. Es gibt jede Menge Bars, Sex-Shops, Nachtclubs, Junggesellenabschiede und anzügliche Souvenirs. Kann man hingehen, muss man aber nicht.  Otto von Bismarck steht im Park herum  Am nächsten Tag besuchten wir in aller Herrgottsfrüh (um 8 Uhr!) das Miniatur Wunderland - eine große Modelleisenbahn-Anlage. Während ich normalerweise mit Modelleisenbahnen wirklich gar nichts anfangen kann, ist das Miniatur Wunderland wirklich einen Besuch wert. In unglaublicher Detailliebe erwachen dort kleine Welten zum Leben, bevölkert von unzähligen winzigen Männchen in allerlei Lebenslagen. Und die kleinen Züge! Und die minikleinen Autos! Und die ganzen Lichter! Ich hätte Stunden dort alles bestaunen können. Der einzige Wehrmutstropfen ist der rege Besucherandrang - wenn ihr euch also in Ruhe umschauen wollt, kommt bald in der Früh! Nachmittags war es Zeit für mein persönliches Highlight - König der Löwen als Musical! Nennt mich kitschig, aber ich war hingerissen. König der Löwen ist der Film meiner Kindheit, und die mitreissenden Songs so schön inszeniert zu sehen, war wirklich etwas Besonderes. Auch wenn die Tickets nicht gerade günstig sind, ich kann den König der Löwen sehr empfehlen (und ich bin kein besonders großer Musical-Fan) - Taschentücher nicht vergessen! Gegessen haben wir auch sehr gut! Während ich normalerweise gerne einen kleinen Umweg auf mich nehme, um in einem veganen Restaurant zu essen, war unsere Zeit dieses Mal begrenzt und wir richteten uns danach, was gerade in der Nähe war - aber auch das ist in Hamburg möglich. Die Zeiten ändern sich und heutzutage kann man sich zum Glück schnell und unkompliziert auch vegan verpfegen. Das Motel One hatte ich eigentlich auch gebucht, da in unmittelbarer Nähe ein Lovinghut ist - nur als wir dort vor der Türe standen, stellten wir fest, dass dort Betriebsurlaub angesagt war (und warum sollte man so ein kleines Detail auch auf die Website schreiben?). Wir haben es aber überlebt. Besonders empfehlen in Hamburg kann ich die Burger-Kette Peter Pane. Ähnlich zum Konkurrenten Hans im Glück gibt es dort auch eine Reihe köstlicher veganer Burger, und noch dazu auch vegane Desserts! Besonders gut geschmeckt hat uns der Frohnatur-Burger mit veganem Patty, Avocado, Spinat und Knoblauch-Sauce. Als Dessert gibt es frittierte Reibekuchen-Sticks mit Apfelmus (die etwas mehr Staubzucker vertragen hätten) und Schokoladenkuchen mit Eis und Mango - köstlich! Zum Lunch waren wir bei Vapiano, der seit neuestem auch mit einem hübschen grünen V kennzeichnet, welche Speisen vegan sind. Nach Penne Ratatouille und Bruschetta Pizza (ohne Käse bestellt) waren wir gestärkt für weitere Abenteuer. Sonntags ist es nicht so leicht, ein Cafe zu finden, das am Morgen Sojamilch und ein veganes Frühstück anbietet (viele Cafes sperren erst um 10 oder gar 12 Uhr auf). Aber auf Starbucks ist Verlass, bei dem wir auch vegane Sandwiches fanden - und auch wenn Kaffee-Puristen gerne das Näschen rümpfen, für mich gibt es kaum etwas Besseres als einen Vanille Soja-Latte.  Und manchmal ist ein abendlicher Snack im Hotelzimmer auch etwas Feines - im nahen Supermarkt haben wir veganen Fleischsalat und Aufschnitt ergattert, mhmm! Dazu gab es Die Nanny im Fernsehen, die gute Frau ist ein absolutes Vorbild. Nach diesem kurzen, aber sehr ereignisreichen Aufenthalt ging es dann ab nach Hause. Ein Tipp: Der Flughafen Hamburg ist sehr vegan-freundlich und hat auf der Website sogar Infos parat, wo es für uns friedliche Pflanzenesser überall Köstlichkeiten gibt. Wir haben bei Scoom einen riesigen Falafel-Wrap verspeist, es gibt dort auch Couscous- und Bulgur- und Nudel-Salate, und sogar ein veganes Schokomousse. Schön war's, Hamburg! Du bist wirkliche eine Perle. Hoffentlich auf bald. Das sehr hübsche Rathaus Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Interview mit Niko Rittenau - Ernährungsberater und Koch

30. März 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Interview mit Niko Rittenau - Ernährungsberater und KochIn der veganen Szene tauchen meist Namen wie Attila Hildmann, Björn Moschinski, Jerôme Eckmeier oder Nicole Just auf. Immer häufiger aber auch der Name Niko Rittenau. Im Veggie Journal wurde Niko als ,,die kulinarische Neuentdeckung der letzten Veggie-Expo in München bezeichnet. Der Ernährungsberater mit dem Schwerpunkt ,,Pflanzliche gesunde Küchemacht Kochshows und Kochkurse, er hält Vorträge, veranstaltet Supper Clubs und berät Unternehmen und Privatpersonen. Der junge Österreicher hat schon einiges erlebt und verrät unseren Lesern in seiner Kolumne bei Deutschland i(s)t vegan Alles über die gesunde, vegane Küche. Damit ihr Niko noch besser kennenlernen könnt, haben wir ein ausführliches Interview für euch vorbereitet. Eure Fragen könnt ihr gerne im Kommentarfeld hinterlassen. Foto: Fotosally Wir verfolgen dich ja schon eine Weile, von Bühne zu Bühne und von Show zu Show. Viele spekulieren, Niko ist der nächste Attila Hildmann - aber anders. Wie siehst du das selbst? Ich fühle mich von solchen Vergleichen definitiv geehrt, weil Attila sehr viel erreicht hat und die vegane Bewegung in Deutschland durch Personen wie ihn mehr Aufmerksamkeit in den Mainstream-Medien bekommen hat. Das wiederum öffnet Personen wie mir nun durchaus einige Türen, die ohne seine Vorarbeit nicht offen wären. Was Atilla bisher erreicht hat, sucht weltweit seinesgleichen und daher sehe ich mich noch längst nicht in einer Linie mit ihm. Und trotz gewisser Parallelen in unser Arbeit und unser Lebensgeschichte sind wir am Ende doch beide sehr eigenständige Personen mit eigenen Ansätzen und unterschiedlichen Herangehensweisen. Du bist gelernter Tourismuskaufmann, heute machst du ganz andere Dinge? Wie ist der aktueller Stand? Genau, meine erste Ausbildung war jene zum Touristikkaufmann, in der ich fünf Jahre lang gelernt habe, wie Gastronomie und Hotellerie funktionieren. Die Ausbildung an den Kärntner Tourismusschulen hat die Basis für meine heutige Arbeit gelegt, da ich dort in den ersten vier Jahren im Unterricht in Ernährungslehre, Servicekunde und Kochen vieles von dem gelernt habe, was ich heute auf Bühnen und in meinen Supperclubs präsentiere. Kochen von der Pike auf zu lernen war eine wichtige Erfahrung für mich, auf der ich heute - da ich sämtliche tierische Produkte durch pflanzliche getauscht habe - aufbauen kann, weil ich die Grundsätze von Zubereitung, Geschmack, Komposition und Harmonie innerhalb eines Gerichtes verstanden habe. Nach meiner Matura (Abitur) habe ich dann meinen Zivildienst geleistet, bin nach Wien gegangen und ein Jahr später nach Berlin, wo ich heute noch wohne. In der Zwischenzeit habe ich meine Primärausbildung noch weiter in den Bereichen Kulinarik und Ernährung vertieft. Ich habe kurz nach meiner Ankunft in Berlin ein duales Fernstudium in Ernährungsberatung an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in Leipzig begonnen und einige weitere ernährungsrelevante Fortbildungen wie den ärztlich geprüften Ernährungsberater für vegane Kost absolviert und zeitgleich auch immer im kulinarischen Bereich Fortbildungen besucht. Eines der Highlights hierbei war meine Zeit an der renommierten Matthew Kenney-Akademie für Gourmet Raw Food in Kalifornien. Ergänzend habe ich auch im Fitness- und Health-Bereich einiges gemacht und so zuletzt im Januar meine Ausbildung zum Yogalehrer abgeschlossen. Ich versuche also seit jeher, mein Wissen über die Zubereitung von leckerem Essen mit meinem Wissen über gesunde Ernährung zu kombinieren und so altes Wissen von die Veredelung von Lebensmitteln mit den neuesten Erkenntnissen der Ernährungswissenschaft zu kombinieren, um Essenskonzepte für eine gesunde Zukunft zu kreieren. Wie bist du in Berlin gelandet? Ich habe schon während meiner Zeit in Wien immer wieder mitbekommen, wie viel Revolutionäres in Berlin geschieht und wollte diese Stadt unbedingt kennenlernen. Als ich dann im Sommer 2013 für ein zweimonatiges Praktikum zum VEBU (Vegetarierbund Deutschland) nach Berlin kam, war für mich nach einer Woche klar, dass ich hier bleiben und meine Vision hier umsetzen möchte. Berlin ist eine faszinierende und einzigartige Stadt und ich kann mir keinen besseren Ort zum Leben vorstellen. Außer im Winter, wo es in ganz Deutschland für mein Empfinden zu kalt ist. Da versuche ich jedes Jahr zu verreisen und so werde ich auch diesen Winter wieder in einigen wärmeren Regionen von Amerika sein. Dort passiert an Orten wie Los Angeles, Portland, Austin, New York, etc. auch gerade ganz viel in Sachen Veganismus und ich freue mich, all diese Eindrücke mit nach Deutschland zu nehmen. Bild: Fotosally Dein Motto ist ,,Die Zukunft isst gesund - wie bekommen wir das hin? Ich denke, wir sind schon auf einem sehr guten Weg. Noch nie war in den letzten Jahrzehnten das Interesse der Leute nach gesunder und nachhaltiger Ernährung größer als jetzt. Und eine vegane Ernährung kann all das und vieles mehr in sich vereinen. Nach und nach folgen auch Lebensmittelkonzerne und Restaurants diesem Kundenwunsch. Als ich 2015 durch Santa Monica gegangen bin, habe ich gefühlt mehr Juicebars als Fast-Food-Restaurants gesehen. Und ich bin überzeugt, dass dieses Bewusstsein etwas zeitversetzt auch in Deutschland ankommt. Das Gute ist ja: Wenn wir uns für einige Wochen wirklich gesund und ausgewogen ernähren, dann merken wir einfach einen riesigen Unterschied in unserem Wohlbefinden und unserer Leistungsfähigkeit. Und dieses Gefühl wollen die meisten dann auch nicht mehr missen. Ich denke, das ist der Weg, den wir gehen müssen: Gesundes Essen so interessant, schmackhaft und leicht erhältlich wie möglich zu machen, damit Leute es einfach mal ausprobieren und auf den Geschmack kommen. Wenn Personen in dieser Probierphase dann auch noch erkennen, dass ihre neuen Essgewohnheiten nicht nur gut für sie selbst, sondern auch noch gut für den Planeten samt all seiner Lebewesen sind, dann stehen die Chancen gut, dass diese Menschen auch weitestgehend dabei bleiben. Auch hier hat Attila Hildmann mit seiner 30-Tages-Challenge Pionierarbeit geleistet und viele Menschen von veganer Ernährung überzeugt. Jetzt heißt es dranbleiben und mit gutem Beispiel vorangehen. Wann hast du vegan für dich entdeckt oder hat dich vegan gefunden? Seit ich im frühen Kindesalter verstanden habe, woraus meine geliebten Frikadellen und meine Spaghetti Bolognese eigentlich bestehen, fand ich das äußerst seltsam und entwickelte recht schnell eine Abneigung gegen Fleisch, obwohl ich den Geschmack richtig gut fand. Da Vegetarismus um 1996 herum aber nicht wirklich ein Thema in Österreich war, stießen meine Essenswünsche eher auf Unverständnis und so habe ich noch lange Zeit immer wieder Fleisch gegessen und einfach verdrängt, was ich da eigentlich esse. Spätestens mit der Ausbildung zum Touristikkaufmann und dem Kochunterricht stand Fleisch sowieso wieder an der Tagesordnung und so konnte ich erst nach meinem Abschluss wirklich so essen, wie ich mir das gewünscht habe. Veganismus war zu dieser Zeit noch gar kein Thema in meiner Heimatstadt Klagenfurt und ich dachte ernsthaft mit achtzehn Jahren immer noch, dass Kühe ohnehin Milch geben und Hühner ständig Eier legen und dass diese Produkte ohne Tierleid produziert werden. Erst als ich 2012 nach Wien zog, habe ich zum ersten Mal vegan lebende Menschen getroffen und Stände der VGÖ (vegane Gesellschaft Österreich) und des VGT (Verein gegen Tierfabriken) in der Innenstadt gesehen. Ich konnte gar nicht fassen, was mir dort über die Produktion von Pelz, Leder, Eiern und Milch erzählt wurde. Als ich das dann recherchierte und es sich bestätigte, war mir klar, dass ich das nicht länger unterstützen würde. So habe ich mich ab diesem Zeitpunkt Schritt für Schritt vegan ernährt und tierische Produkte soweit es möglich war aus meinem Leben gestrichen.   Was empfiehlst du als Ernährungsberater in Bezug auf vegan? Vegan ist ja nicht automatisch gesund, oder? Das ist eine unglaublich schwierige Frage, deren Beantwortung Stunden in Anspruch nehmen würde (lacht). Vorweg verweise ich gerne auf die Academy of Nutrition and Dietetics (AND, vormals American Dietetic Association – ADA), die als größte Ernährungsgesellschaft der Welt bereits 2003 klar Stellung dazu bezogen hat, dass eine bedarfsgerecht aufgebaute vegane Ernährung in jeder Lebensphase alle Bedürfnisse des Körpers nicht nur erfüllt, sondern auch in vielen Punkten einer omnivoren Ernährung überlegen ist. Dazu gehören unter anderem die geringeren Mengen an gesättigten tierischen Fetten und Cholesterin sowie höhere Mengen an Ballaststoffen, Antioxidantien und einigen Vitaminen und Spurenelementen wie Vitamin C und E sowie Magnesium und Folsäure. Jede Lebensphase schließt damit auch Schwangerschaft, Stillzeit und Kleinkinder mit ein, was ja oft ein umstrittenes Thema ist, aber mit diesem Positionspapier objektiv von öffentlicher Seite bestätigt wird. Das Paper wurde 2009 übrigens erneut vonseiten der AND bestätigt. Ich verstehe aber, worauf du hinauswillst. Wenn jemand seinen Speiseplan überwiegend aus Fertiggerichten und Fastfood zusammenstellt, ist das keine gesunde Ernährungsweise - egal, ob diese Speisen nun vegan oder mit tierischen Produkten sind. Ich empfehle Menschen, sich unabhängig von ihrer Ernährungsweise mit ihrem täglichen Essen und ihrer Gesundheit zu beschäftigen. Dazu gehört, seine Blutwerte in regelmäßigen Abständen zu untersuchen und das Wissen zu haben, wie man sich täglich eigenverantwortlich sowohl zu Hause als auch außer Haus gesund ernährt. Dabei spielt sowohl das ,,WAS in Form der richtigen Lebensmittel als auch das ,,WIE in Form der richtigen Qualität der Lebensmittel, deren Kombination untereinander in einem Gericht, als auch die Verarbeitung und Zubereitung eine wichtige Rolle. Das Thema der Ernährung ist zu komplex, um Lebensmittel einfach in ,,gesund und ,,ungesund einzuteilen und daraus eine Entscheidung abzuleiten. Ich und weitere Kollegen bringen Klarheit in diese Thematik. Dieses Wissen vermittle ich in meinen Ernährungskursen, meinen Kolumnen und Artikeln und bald auch in meinen ersten Büchern. Mein Ziel ist es, interessierten Menschen die nötigen Informationen bereitzustellen, damit sie als mündige Konsumenten die richtige Essensentscheidung für sich und andere treffen können. Das ist enorm wichtig, denn immerhin entscheiden wir mehrmals täglich mit Messer und Gabel über die Zukunft unseres Planeten. Das Thema B12 ist heiß umstritten - was sagst du als Experte? Da muss ich auch etwas weiter ausholen, um das Thema umfassend zu behandeln. Fakt ist, dass Vitamin B12 in unserer heutigen Lebenslage im Prinzip nur in tierischen Lebensmitteln vorkommt. Dies ist allerdings kein Beweis dafür, dass wir auf den Konsum von tierischen Produkten seit jeher angewiesen sind, sondern hängt in großem Maße mit unseren heutigen Lebensumständen und der Produktion und Verarbeitung unserer pflanzlichen Lebensmittel zusammen. Diesen augenscheinlichen Mangel kann man sehr einfach ausgleichen, um so die Fülle der Vorteile der veganen Ernährung zu erfahren, ohne den einzigen wirklichen Schwachpunkt zu spüren. Vitamin B12 ist das einzige Vitamin der B-Gruppe, das problemlos im Körper in der Leber gespeichert wird, wodurch man einem Mangel theoretisch langfristig vorbeugen kann. Zu einem Mangel kann es aber nicht nur durch unzureichende Zufuhr von B12 durch die Nahrung kommen, sondern auch durch eine ungenügende Aufnahme im Darm durch beispielsweise eine Fehlbesiedelung des Darmes. Daher rate ich auch omnivor lebenden Menschen dazu, ihren B12- Spiegel im Blick zu behalten. Der tägliche Bedarf eines gesunden Durchschnittsmenschen liegt laut DGE bei etwa drei Mikrogramm pro Tag, die meiner Empfehlung nach - die jener der AND folgt - bei veganer Ernährung über angereicherte Lebensmittel wie B12-haltige Pflanzenmilch oder über Supplements gedeckt werden kann. Hierbei gibt es unterschiedliche Arten von Vitamin B12. Da Methylcobalamin gegenüber Cyanocobalamin die physiologisch aktive Form ist, empfehle ich diese Form von B12 sublingual (unter der Zunge liegend) einzunehmen, um eventuelle Aufnahmestörungen im Darm zu überwinden. Da die Aufnahme von B12 pro Dosis beschränkt ist, empfehle ich, entweder mehrmals täglich zu den Hauptmahlzeiten B12 in kleinerer Dosis zu nehmen oder einmalig pro Tag eine weitaus höhere Dosis (350 Mikrogramm und mehr) einzunehmen, um durch die zusätzliche passive Resorption von B12 bei entsprechend großer Menge diese Beschränkung auszugleichen. Ich möchte auch nochmal unterstreichen, dass gemäß meinem aktuellen Wissenstand kein pflanzliches Lebensmittel - weder gewisse Algen, noch fermentierte Lebensmittel - ausreichend gut verfügbares B12 enthalten und kein Mensch sich auf solche B12 Quellen verlassen sollte - auch wenn man immer wieder Gegenteiliges hört. Warum es sehr wichtig ist, den B12-Spiegel im Auge zu behalten, wird deutlich, wenn man einen Blick auf die lange Liste der Mangelsymptome wirft. Diese reichen von verschiedenen Formen der Blutarmut und neurologischen Störungen wie Gefühlsstörungen, nachlassende kognitive Fähigkeiten, Depressionen und reduzierter Konzentrationsfähigkeit über weitaus unspezifischere Symptome wie Müdigkeit, Schwäche, und Leistungseinbußen. Da selbst bei tausendfacher Überschreitung der täglichen B12-Zufuhrempfehlungen keine negativen Effekte beobachtet wurden, empfehle ich gerade bei einem nachgewiesenen Mangel eine wesentlich höhere Dosis direkt intramuskulär injizieren zu lassen, um die leeren Speicher wieder aufzufüllen. Foto: Fotosally Hast du 3 Tipps für jeden, der mit einer veganen und gesunden Ernährung starten möchte? Da gibt es eine ganze Menge! Aber drei sehr wichtige Punkte neben der Sicherstellung der täglichen Vitamin-B12-Zufuhr sind: Erstens: Hochwertige Fette aus Lebensmitteln bewusst in die Ernährung einbauen und isolierte Fette so gut es geht reduzieren. Das heißt: gerne täglich eine reife Avocado, eine kleine Hand voll eingeweichte Nüsse und eine Portion eingeweichte Samen wie geschälte Hanfsamen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne oder Chiasamen zu essen. Diese sind nicht nur großartige Protein- und Mineralstofflieferanten, sondern enthalten auch gute pflanzliche Fette, die man täglich essen sollte. Vor allem das Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6-Fettsäuren sollte nicht mehr als 1:4 (also nicht mehr als vier mal so viel Omega-6 wie Omega3) betragen, da ein Ungleichgewicht zu Entzündungsreaktionen im Körper führen kann. Daher sollten täglich Algen, Chia-, Hanf- und Leinsamen gegessen oder ein hochwertiges Omega-3-Präparat verwendet werden. Dagegen bin ich ein großer Freund davon, isolierte Fette wie Öle und Butter (pflanzlich wie tierisch) auf ein Minimum zu reduzieren, weil man durch die Verwendung von Ölen schnell den Überblick über die tägliche Kalorienzufuhr verliert und die Verdauung bremst. Zweitens: Auf eine ausreichende tägliche Proteinzufuhr von mindestens 0,8g pro Kilogramm Körpergewicht (bei Sportlern gerne mehr) in Form von pflanzlichen Quellen wie Hülsenfrüchten, Pseudogetreiden, Nüssen und Samen achten und diese innerhalb einer Mahlzeit klug zu kombinieren, um die biologische Wertigkeit der pflanzlichen Proteine zu erhöhen. Proteine sind nicht nur am Muskelaufbau beteiligt, sondern sind auch verantwortlich für ein gesundes Immunsystem und starke Knochen, Haare und Nägel und daher nicht zu vernachlässigen - auch wenn man auch hier immer wieder Gegenteiliges hört. Drittens: Täglich genügend dunkelgrünes Blattgemüse essen, weil dieses im Verhältnis der Kalorien zu Mikronährstoffen eine der gesündesten Lebensmittelgruppen auf unserem Planeten darstellt. Das baut man am besten in seinen täglichen Ernährungsplan ein, indem man einmal pro Tag entweder eine kleine Schüssel Wildkräuter mit etwas Obst isst oder sich einen green juice aus grünen Blättern wie Wildkräutern, Spinat, Mangold, Grünkohl oder Karottengrün holt. Ansonsten empfehle ich, generell so viel wie möglich selbst zu kochen, um sicherzustellen, dass die Lebensmittel richtig zubereitet wurden und möglichst frisch sind. Auch wenn ich unterwegs bin, nehme ich so oft es geht mein Essen selbst mit, wenn ich nicht sicher bin, dass ich unterwegs etwas Hochwertiges bekomme. Du hattest in einem Interview mal erwähnt, dass ein Buchprojekt geplant ist. Kannst du uns updaten? Das Buchprojekt ist aktueller denn je. Ich bin noch bis Ende Mai auf Messetour und habe viele Bühnenauftritte auf Messen wie der VeggieWorld, der VegMed und der Veggienale. Ab Anfang Juni widme ich dann einen Großteil meiner Aufmerksamkeit und Zeit meinem ersten Buch, welches sich im speziellen der richtigen Zubereitung unserer Grundnahrungsmittel widmen wird und zeigen wird, wie wertvoll Veredelungsprozesse unserer Nahrung wie das Keimen und das Fermentieren sind. Das klingt auf den ersten Blick vielleicht etwas trocken, ist aber ein hochinteressantes Thema, weil es unsere Sicht auf Ernährung komplett verändert und vieles verständlich macht, worüber aktuell noch Unklarheit besteht. Parallel dazu arbeite ich auch noch an zwei weiteren Büchern, die bald nach dem ersten Buch kommen werden, über die ich aber noch nicht allzu viel sagen kann. 2017 wird definitiv mindestens ein Buch von mir kommen. Foto: Claudia Weingart Du bist ja im Redaktionsteam von Deutschland is(s)t vegan und hast sogar eine eigene Kolumne. Was erwartet die Leser? Mir ist es ein Anliegen, Informationen über hochwertige Ernährung so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen. Daher freue ich mich sehr, dass ich regelmäßig Artikel über Deutschland is(s)t vegan veröffentlichen kann, in denen ich über die Ernährungsthemen spreche, mit denen viele Menschen zu mir kommen. Vor kurzem erst erschien ein Artikel, der die oft gestellte Frage behandelt, ob man denn als Veganer Proteinpulver benötigt. In den kommenden Monaten verfasse ich eine mehrteilige Kolumnenreihe mit einfachen Tipps für eine alltagstaugliche und gesunde pflanzliche Ernährungsweise. Dazwischen kommt sicher auch noch mal der ein oder andere Beitrag, wenn ich das Gefühl habe, dass ein spezielles Thema gerade viele Menschen interessiert.   Was steht 2016 noch alles an? Der Frühling und Herbst stehen in diesem Jahr im Zeichen der Messeauftritte. Mir ist es ein großes Anliegen und eine riesige Freude, so oft wie möglich in direkten Kontakt mit Menschen zu treten und so nutze ich die Bühnen von Messen, Kongressen und weiteren Veranstaltungen, um dort meine interaktiven Ernährungsvorträge zu geben. Wenn man auf meine Facebookseite ,,Niko Rittenau guckt oder sich auf www.nikorittenau.com in den Newsletter einträgt, bekommt man immer zeitnah mit, wann ich wo unterwegs bin. Den Sommer nutze ich wie gesagt zu großen Teilen dazu, an meinem Buch zu arbeiten. Darüber hinaus baue ich ab dem Sommer an einer neuen Location für meine Supperclub-Reihe, in der ich die Gäste in meine kulinarische Welt eintauchen lasse und mit meinem Team außergewöhnliche vegane Gerichte kreiere. In den Gangpausen nutze ich dann die Gelegenheit, ergänzend zu den Speisen Impulsvorträge rund um die Ernährung der Zukunft zu geben und den Gästen nicht nur ein kulinarisches Erlebnis, sondern auch ein tieferes Verständnis über Essen generell zu geben. Ich denke, dass es im Spätherbst das erste Kick-off Event in den neuen Räumen geben wird und dann 2017 monatlich mehrere Events in Berlin stattfinden werden.   Mehr Infos: www.nikorittenau.com www.facebook.com/­­niko.rittenau Der Beitrag Interview mit Niko Rittenau – Ernährungsberater und Koch erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegan ganz einfach von Daniela Noia mit Rezept

25. Januar 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Wie kommt man auf die Idee ein veganes Kochbuch zu schreiben? Daniela Noia wollte wie viele andere Menschen auch Gewicht verlieren und sich dabei gesund ernähren. Die Begegnung mit ihrem Cousin, der nach 15 Jahren schlank vor ihr stand, erweckte ihr Interesse für die vegane Ernährung. Sie hatte ihn immer als übergewichtigen Mann in Erinnerung und nun ernährt er sich seit Jahren vegan und sieht sehr gut aus. Sie fing also an sich mit den Themen Umwelt, Massentierhaltung, Gesundheit auseinanderzusetzen und entdeckte eine neue Leidenschaft für sich. Daniela a rbeitet seit 18 Jahren in der Gastronomie und lebt in Wuppertal. Kochen ist für sie Berufung und Leidenschaft zugleich. Seit Anfang 2015 bietet sie vegane Kochkurse an und betreibt einen erfolgreichen Blog zum Thema vegane Ernährung. Für Daniela war es sehr wichtig ein Buch mit Rezepten zu schreiben, was alltagstauglich ist und den Geldbeutel schont, denn vegan muss nicht teuer sein. Ihr Buch „Vegan – ganz einfach“ bietet 92 leckere vegane Rezepte, einen Saisonkalender zum Thema Gemüse, ein 1 x 1 der veganen Küche, eine Übersicht über wichtige Nährstoffe, die wichtigsten Zutaten in der veganen Küche, die nicht fehlen dürfen. Daniela nimmt den Leser an der Hand und los gehts - das Abenteuer Vegane Küche. Besonders für Einsteiger ist das Buch sehr empfehlenswert und die Rezepte sind sehr leicht und gut gemacht. Wir haben zwei einfache Rezepte für Euch ausgesucht. Es gibt einen Grillteller und zum Nachtisch einen Amaretto-Kirschkuchen. Und wer auf den Geschmack gekommen ist, der kann an unsere Verlosung bis 1.2.2016 zum teilnehmen. Likt den Artikel und nennt uns den Grund, warum ihr Eure Ernährung auf vegan umgestellt habt und gewinnt eines der 5 Exemplare „Vegan – ganz einfach“ von Daniela Noia.* Alle anderen können das Buch für 18,50 EUR überall im Handel erhalten. *Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.Der Beitrag Vegan ganz einfach von Daniela Noia mit Rezept erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Schnell vegan und lecker essen - mit Lunch Vegaz

22. Dezember 2015 Deutschland is(s)t vegan 

Wer mal wenig Zeit hat muss nicht mehr auf gesundes Essen verzichten. Vegan und lecker Essen, wenn es mal schnell gehen soll? Nein wir meinen keine Bagels, Smoothies oder asiatische Nudeln aus der Box oder Pommes von Fastfood Giganten. Wie wäre es mit Gourmet Essen – gesund und immer und überall? – in wenigen Minuten verzehrbereit? Das verspricht uns nun Lunch Vegaz und die Macher haben ein einzigartiges Projekt gestartet.Heute ist vegan so einfach wie noch nie. Kostenlose Rezepte im Netz, die uns animieren die Zutatenlisten aller Länder und Geschmäcker nachzukochen. Die vielen Kochbücher von Indisch, Asiatisch oder Italienisch landen nicht nur in staubigen Bücherregalen, nein, sie werden leidenschaftlich nachgekocht und von vielen Bloggern und Fans mit Videos liebevoll im Netz präsentiert. Dank den Supermärkte haben wir auch immer mehr Produktvielfalt zu immer mehr erschwinglichen Preisen.Man könnte aber meinen, der heutige Veganer hat immer viel Zeit, Geld und Muße. Wir wissen aus eigener Erfahrung, der Alltag sieht manchmal anders aus. Viele sind berufstätig, arbeiten von ,,Nine to Five und haben auch mal keine Zeit für ein leckeres und gesundes Mittagessen. Nach der Arbeit stehen nicht selten Yoga, Fitnessstudio oder soziale Treffen auf dem Plan. Was landet dann eigentlich auf unseren Speiseplänen? Hand aufs Herz – vorkochen für den nächsten Tag und das täglich? Was wäre, wenn uns jemand diese Arbeit auch mal abnehmen könnte? Gesundes Fastfood, was schnell geht, aber dennoch vollwertig ist.Das dachten sich auch die Macher von Lunch Vegaz. Olaf, Miriam, Helene, Jayanthi, Yamuna, Mauricio und Govinda wollen den Markt des Fastfoods revolutionieren und tolle und abwechslungsreiche Gerichte anbieten. Für alle, die nicht immer viel Zeit haben und trotzdem beim Geschmack und der Qualität keine Kompromisse machen wollen. Das hat uns neugierig gemacht und daher habe ich mir das neue Konzept Lunch Vegaz näher angeschaut und auch mit dem Gründer Govinda gesprochen.Lunch Vegaz auf der Veggie World Govinda, wie kam die Idee zu Lunch Vegaz?Gutes Essen hat einen Einfluss auf unser Lebensgefühl und viele Menschen bemühen sich immer mehr gesunde Mahlzeiten zu sich zu nehmen, viele setzten sogar ganz auf vegan und kochen immer mehr selbst. Das ist eine schöne Entwicklung. Trotzdem sind viele im Stress, haben lange Arbeitstage und nicht immer die Zeit sich gesund und vollwertig zu ernähren. Menschen sollen im stressigen Alltag, im Büro oder in der Schule, nicht mehr auf nahrhafte, gehaltvolle Mahlzeiten verzichten. Hier setzen wir an und wollen eine schöne und abwechslungsreiche Alternative bieten. Was steht genau hinter dem Konzept? Und was ist das Besondere?Nach über 10 Jahren Catering und Eventgastronomie lernt man viel über die Bedürfnisse und Geschmäcker seiner Kunden. Wir wollten unser Angebot erweitern und mehr Menschen erreichen. Dann war die Vision da, die Gerichte von Lunch Vegaz sollen eine Alternative zum Fastfood sein und überall wo sie gebraucht werden einen narhaften und gesunden Mehrwert bieten. Lieblingsessen sollen ganz leicht und einfach überall zu bekommen sein. Wir kochen also über 30 beliebte internationale Gerichte vor, verpacken sie im Vakuum und verschicken sie an unsere Kunden. Es sollen auch bundesweit Automaten bereitgestellt werden, wo jeder Gast sein Lieblingsessen findet und in wenigen Minuten ein gesundes Fertiggericht genießen kann. Die Gerichte soll es auch im Supermarkt, an Bahnhöfen, Universitäten oder im Krankenhaus geben. Solche Automaten kennen wir meist befüllt mit ungesunden Snacks, aber ein gehaltvolles Gericht, das ist völlig neu.Heute wollen sich immer mehr Menschen gesund ernähren und achten auch auf ökologische Faktoren. Wie passen dann Fertiggerichte in Verpackung zusammen?Durch die schlechten Erfahrungen der letzten Jahre verbinden Menschen mit Fertiggerichten oft ungesunde, schlechte Zutaten mit Konservierungsstoffe. So muss es aber nicht sein, Fertiggerichte können auch gesund, nährstoffreich und qualitativ hochwertig zubereitet werden und das wollen wir mit Lunch Vegaz beweisen. Durch die Vakuumverpackung haben die Gerichte die vollen Nährwerte. Wir setzen auf biologische Gerichte mit Qualität. Wir kochen vegan und bereiten alle Gerichte aus frischem Gemüse zu und das ohne Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker. Eine umweltschonende Verpackung ohne Plastik war uns sehr wichtig, daher sind die Gerichte in einer Schale aus einer kompostierbaren Verpackung aus nachwachsendem Zuckerrohr. Die Nachhaltigkeit gegenüber der Umwelt, die Gesundheit und die Zufriedenheit unserer Kunden sind unsere Hauptkriterien und spornen uns auch jeden Tag an.Was sind eure Ziele und wer ist die Zielgruppe?Unser Ziel ist es, auf dem rasch wachsenden Fastfood-Markt und für alle, die schnell und unkompliziert etwas zu essen brauchen, eine nahrhafte und wertvolle Alternative zu bieten.Unsere Zielgruppe sind alle, die gerne abwechslungsreich essen wollen und die nicht aus zeitlichen Gründen auf eine vollwertige Mahlzeit verzichten wollen. Also Veganer, Vegetarier und gesundheitsbewusste Menschen.Ich wähle also aus mehr als 30 Gerichten meine Favoriten aus und wie finden sie den Weg zu mir?Die Lunch Vegaz Gerichte gibt es ab dem Frühjahr 2016 in unserem Onlineshop. Nach und nach werden die Gerichte auch in anderen Onlineshops und Läden in ganz Deutschland bereitgestellt. Du kannst aus der Rubrik Europa, Asien, Australien oder zum Beispiel Afrika deine Favoriten wählen.Wir verschicken die Gerichte in einem Packet mit ökologischer Dämmung. Der Versand kostet ca. 5,00 EUR. Voraussichtlich gibt es auch eine kostenlose Lieferung ab ca. 7 Gerichten. Nach dem Erhalt sind die Gerichte zwischen 20-25 Tage im Kühlschrank haltbar. Die Lunch Vegaz Kühlschränke sollen ab März 2016 in Büros ab 50 Mitarbeitern kostenfrei aufgestellt werden. Unser Ziel ist es, neben der Onlinebestellung und den Kühlschränken bundesweit die Lunch Vegaz Automaten aufzustellen, so können Kunden auch spontan von unterwegs ihr Gericht per App mit Wunschzeit vorbestellen und vor Ort warm zubereitet abholen.Mehr Infos zu den Automaten: Wir haben gesehen, dass ihr auf Startnext sogar eine Crowdfunding Kampagne gestartet habt. Was steht denn genau an?Wir sind ein fleißiges Team und haben schon viele raffinierte Rezepte und Ideen. Die 30 sind nur der Anfang. Wir basteln schon an Suppen, Salaten, Süssspeisen und Snacks. Wir haben bereits eine große, voll ausgestattete Küche und können alle Gerichte zubereiten. Uns fehlt nur noch die Verpackungsmaschine.Wenn wir die Fundingschwelle von 10.000 EUR erreichen, können wir die Maschine vorerst mieten und loslegen. Haben wir das Fundingziel von 55.000EUR erreicht, ist es uns damit möglich, die Verpackungsmaschine zu kaufen. Das wäre ein großer Meilenstein für uns.Wir bekommen viel Lob für unser Projekt und sind optimistisch, dass wir mithilfe der Community unsere Vision näher kommen.Lieben Dank Govinda, dass Du soviel von Lunch Vegaz erzählt hast. Wir sind schon sehr gespannt und drücken euch die Daumen.Zur Crowdfunding Kampagne:https:/­­/­­www.startnext.com/­­lunchvegaz Fazit:Selbst gesund und lecker kochen ist trotz der vielen Angebote von heute noch ein Luxus, gerade wenn die Zeit fehlt und wir auf der Arbeit sind. Wie immer ist die Mischung aus Allem die perfekte Lösung. Warum mal nicht selbst am Vortag kochen, eine lange Mittagspause in einem Lieblingsrestaurant machen oder auch mal ein Lunch Vegaz Gericht ausprobieren. Gerade die Idee mit den Automaten an Universitäten und Büros finde ich genial, denn gemeinsam Essen macht doch am meisten Spass. Vielleicht probieren dann auch Kollegen mehr vegan aus. Das Konzept als gesunde Alternative zum Fastfood finde ich sehr spannend und unterstützenswert und wünsche dem Team viel Erfolg.Kontakt:Lunch Vegaz Govinda Thaler Kopenhagener Str. 34 13407 Berlin Tel.: +49 30 916 8888 2 E-Mail: info@lunchvegaz.deDer Beitrag Schnell vegan und lecker essen – mit Lunch Vegaz erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Neues veganes Magazin: Welt Vegan Magazin

4. März 2015 Deutschland is(s)t vegan 

Neues veganes Magazin: Welt Vegan MagazinIn den letzten Monaten sind so einige neue vegane Magazine auf den Markt gekommen, ein weiteres Zeichen dafür, dass das Thema “vegan” gerade echt boomt. Das “Welt Vegan Magazin” wird in Hamburg gemacht, und die erste Ausgabe ist vor ein paar Wochen erschienen. Das Themenspektrum ist recht groß, wenn auch wenig überraschend: Gastronomie, Kleidung, Kosmetik und Produkte sind die Schwerpunkte. So findet man Artikel über Björn Moschinski, der auch das Cover ziert, der bald in die Kinos kommende Film “Los Veganeros”  wird ausführlich vorgestellt, genauso wie das Unternehmen Viva con Agua. Dazu u.a. einiges über Grüne Smoothies, Algen und vegane Hotspots in Hamburg. Ich finde dass das Welt Vegan Magazin noch ein wenig Luft nach oben hat, was die Themenauswahl und die Aufmachung angeht, aber es ist ja schließlich auch erst die erste Ausgabe, von daher bin ich auf die nächste schon gespannt. Man darf auch gespannt sein, wie sich die vegane Magazin-Welt entwickeln wird, denn ob die Zielgruppe schon ausreichend für inzwischen ja doch bestimmt schon 5 Magazin ist, wird man sehen. Erfolg ist natürlich allen zu wünschen, und das Thema finden die Menschen damit schließlich auch immer häufiger im Zeitschriftenhandel. Weitere Infos zum Heft sowie Bestellmöglichkeiten findet ihr auf der Homepage zum Heft und auf der Facebookseite. (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); Der Beitrag Neues veganes Magazin: Welt Vegan Magazin erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegan in Barcelona - die besten Locations

18. November 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan in Barcelona - die besten LocationsBarcelona ist meine absolute Lieblingsstadt. Sie ist aber nicht nur wunderschön, sondern bietet für Veganer eine ganze Menge toller Locations. Die wichtigsten möchte ich euch heute vorstellen. Die Highlights Zwei von vier Restaurants, die mich am meisten begeistern, liegen witzigerweise nur einen Steinwurf voneinander entfernt im Viertel Gotico: Rasoterra und Pili Pile, letzteres hat gerade erst geöffnet. Das Rasoterra ist ein vegetarisch-veganes Restaurant, das viele klar deklarierte Optionen anbietet. Das Restaurantambiente ist wunderschön, stylish und doch gemütlich. Für Barcelona typisch, gibt es eine tolle Auswahl an Tapas, also Portionen, die nicht für den hohlen Zahn sind, aber auch nicht für einen vollen Magen sorgen, so 2-3 davon schafft man. Dazu gibt es einige wechselnde Hauptgerichte, eine tolle Weinauswahl, und die Zutaten sind größtenteils bio, vieles aus dem Restaurant-eigenen Anbau. Außerdem sind die Betreiber Slow Food-Fans. Wir waren zwei mal dort essen und waren komplett begeistert, alles war wunderschön angerichtet und schmeckte grandios. Probiert bitte die Oliventrüffel zum Nachtisch. Dazu einen katalonischen Rosé-Wein. Wer nun Angst hat, sehr tief in die Tasche greifen zu müssen, den kann ich beruhigen: Wir haben zu zweit inkl. 4 Gläsern Wein so 45 Euro ausgegeben, und das war es mehr als wert. Absolute Empfehlung, don’t miss! Hier geht es zur Happy Cow-Bewertung mit Öffnungszeiten und Adresse etc. Das Pili Pile ist ganz neu und für mich das zweite Highlight. Der vielleicht am coolsten eingerichtete komplett vegane Laden, den ich kenne, ganz viel 60s-80s-Möbel. Dazu wahnsinnig nette Betreiberin und Köchin und gute Preise. Schwerpunkt sind Sandwiches, aber die haben es in sich. Man kann entweder nur ein Sandwich nehmen (dabei noch die Brotsorte wählen) oder sich noch ein Side Dish dazu nehmen, z.B. leckere Kartoffelecken, oder noch besser, weil genial: Der russische Salat. Dazu gibt es eine super Auswahl an Tapas wie die herrlichen Shitake-Pilze am Spieß. Die Tapas sind großartig angerichtet, und für 3-4 Euro jeweils mehr als fair bepreist. Ein Sandwich inkl. Beilage kostet 7,90 Euro. Bitte, bitte, unbedingt hingehen! Hier findet ihr das Pili Pile. Ein drittes Highlight bietet Barcelona vor allem allen, die Rohkost lieben. Das Café Blueproject ist ein richtig nett eingerichter Laden, der fast komplett auf Rohkost setzt, außerdem bio ist und das meiste gibt es auch “in vegan”. Hier kostet ein 3-Gänge-Menü 17 Euro, aber das hat es in sich. Super-super-lecker, vor allem die Desserts waren grandios! Rohkost-Fans also unbedingt hin, abends hat es allerdings leider geschlossen. Der Wein ist übrigens auch gut dort und nicht teuer. Kurz vor Ende meines Besuches haben wir dann noch eine ganz neue Location gefunden, und auch die gehört zu den absoluten kulinarischen Highlights Barcelonas. Das Flax & Kale liegt im Trendbezirk El Raval, und hat erst vor einigen Wochen eröffnet. Von außen ist nur zu erkennen, dass der Laden ziemlich groß ist, das gastronomische Konzept aber bleibt zunächst mal unklar. Gut dass wir eingetreten sind, denn Flax & Kale bietet ein ungewöhnliches Konzept, das auf den 4 Säulen “roh”, “glutenfrei”, “vegan” und “Fisch”. Somit bietet der riesige, hochprofessionelle und stylishe Laden zwar nicht 100% vegane Küche, aber schätzungsweise mindestens die Hälfte der Gerichte kommen in Frage, und das sind eine Menge. Die Qualität der Speisen ist auf ganz hohem Niveau, wir waren absolut begeistert. Später abends sollte man unbedingt einen Tisch reservieren, denn der Laden wird trotz seiner Größe (schon mal mit dem Aufzug zur Toilette gefahren?) richtig voll. Das Fax & Kale richtet sich an die sogenannten Flexitarier, also Menschen, die sich hauptsächlich vegan oder vegetarisch ernähren, aber gelegentliche Ausnahmen machen. Und mit diesem Konzept hat man offenbar den Nerv der Zeit getroffen. Eine Besonderheit ist außerdem das Smoothie-Angebot im Flax & Kale, das riesig und kreativ ist. Wer mag, kann sich auch einfach im Eingangsbereich des Ladens einen Smoothie aus den Kühltheken nehmen, z.B. einen “Vegan Vampire”. Die Preise sind hier wenig überraschend auch etwas höher, aber für einen besonderen Abend völlig in Ordnung. Diese vier Läden sind für mich die kulinarischen Highlights in Barcelona, weil sie etwas Besonderes bieten, während die vegane Gastronomie hier - ähnlich wie in Berlin - eher von Fast Food geprägt ist. Auch das muss nicht immer schlecht sein, aber es ist eben nicht so außergewöhnlich. Die soliden Läden Eine ganze Reihe von Läden, die zumeist komplett vegan sind, findet man vor allem in Gotico und El Raval. Sehr bekannt ist das Juicy Jones, das knallbunt angestrichen ist. Hier bekommt ihr ein Menü, bestehend aus 3 Gängen, für 9,50 Euro. Das Essen ist hier okay, aber auch nicht grandios. Dazu gibt es eine Riesenauswahl an Smoothies jeglicher Art. Ähnlich gut essen, aber sogar noch etwas günstiger kann man im Veggie Garden in El Raval, für 7, 50 Euro bekommt man sogar noch einen Wein oder Wasser dazu. Neben dem Menü gibt es eine richtig große Auswahl an weiteren Gerichten. Beliebt ist hier ein indisches Thali. Eine weitere gute Anlaufstelle ist der kleine 100% vegane Laden Gopal am interessanten Plaza George Orwell. Hier bekommt ihr Burger und Sandwiches und einiges Süßes zum schmalen Taler. Meine Empfehlung: Bocata Chorizo und anschließend einen Schoko-Donut. Unschlagbar gut. Quasi nebenan findet ihr das Vegetalia, ein vegetarisches Restaurant mit recht wenigen veganen Optionen, die nicht sonderlich interessant klangen. In Born findet ihr die Cat Bar, die von einem Engländer betrieben wird und Burger und Crafted Beer bietet. Die Getränke sind leider etwas überteuert, das Essen ist okay, aber auch nicht mehr. Finde ich eher überbewertet, aber kann man mal machen. Ganz nett ist auch das Santoni-Café, das eine Menge veganer Angebote hat, Sandwiches, Pizza, aber auch vegane Schoko-Croissants. Hier kann man auf jeden Fall auch frühstücken. Wer hungrig vom Strand heimgeht, kann in der Bar Celoneta in Barceloneta mal vorbei schauen, denn hier gibt es ein klar deklariertes veganes Angebot, wie zumeist Burger. Die haben uns aber nicht umgehauen, ist eher was für den Notfall. Im Santa Piadina bekommt ihr vegane Piadinas, sehr lecker. Wer zwischendurch mal asiatisch essen möchte, bitte unbedingt das sensationell leckere Essen von Ramen ausprobieren, hier versteht man auch englisch, wie aber eigentlich überall. Ein Geheimtipp ist das Monopol in Poblenou, dass einen netten kleinen Hinterhof-Biergarten hat. Hier ist sehr vieles bio und lokal, und die supernetten Betreiber erzählen euch gerne was vegan ist, oder vegan gemacht werden kann, z.B. Pizza, Hummus, Suppen, Burger, Tomatenbrot und vieles mehr. Es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Bistros und Restaurants mit veganem Angebot, aber die haben uns nicht so wirklich überzeugt, oder wir haben sie noch nicht getestet. Eine Happy Cow-Suche wirft eine große Liste aus, aber wenn ihr weniger als 2 Wochen hier seid, reichen die Tipps oben ganz sicher aus. In konventionellen Restaurants und Tapas Bars empfiehlt es sich, etwas spanisch zu können. Typisch katalonische Speisen sind eher fleischlastig, aber Hummus und Oliven oder auch Tomatenbrot bekommt man fast überall. Gegessen wird in Barcelona sehr spät, so manches Restaurant hat zwischen 16.30 Uhr und 20.30 Uhr “Mittagspause”. Einkaufen Auf den Wochenmärkten fand ich das Angebot qualitativ recht schlecht, aber in den Bioläden Veritas gibt es für ziemlich viel Geld ziemlich gute Lebensmittel. Von denen gibt es eine Menge in Barcelona, sind die modernsten Bioläden der katalonischen Hauptstadt. Zudem gibt es die Veganoteca in El Raval und das Ecocentre in Eixample mit gutem veganen Lebensmittelangebot. Im Ecocentre findet ihr einen Kühlschrank mit super aussehenden veganen Torten, Cupcakes und mehr Süßkram. Die Bäckerei Barcelonareykjavik hat einiges an veganen Backwaren im Angebot, die Eisdiele La Mia Gelateria veganes Eis. Sehenswertes Die Atmosphäre in der Altstadt, der Ciuatat Vella ist besonders abends einzigartig schön. La Ribera (oder auch Born genannt), Gotico und El Raval bilden die Altstadt. El Raval war vor wenigen Jahren noch ziemlich berüchtigt, aber ist inzwischen zum Szeneviertel geworden. Auch sehr schön ist Barceloneta mit seinen engen Gassen, und unbedingt sollte man sich den Teil von Gracia anschauen, der nördlich an Eixample anschließt, mit den tollen Plätzen und vielen kleinen Läden. Ausflüge wert sind der Montjuic, der Park Guell und die Aussicht vom Tibidabo aus. Natürlich sind noch viel mehr Orte total schön, aber für einen Kurztripp reicht das völlig aus. Man kann fast alles zu Fuß erreichen, ansonsten 3-5 Stationen mit der U-Bahn fahren. Die Touristenhighlights zähle ich hier gar nicht erst auf, da ihr sicher einen Reiseführer dabei habt. Wer es etwas beschaulicher mag, sollte mal Sarria und Sant Andreu mit aufsuchen, ehemalige Dörfer, die irgendwann eingemeindet wurden, aber noch einiges vom dörflichen Charakter bewahrt haben. Bars & Cafés Auch die Unmenge an tollen Bars und Cafés hier aufzuzählen, wäre müßig, es gibt einfach zu viele. Besonders gerne waren wir immer wieder im Oviso, wo es drinnen und draußen super nett ist, am George Orwell Platz gegenüber vom Gopal (s. oben). Ein paar vegane Kleinigkeiten gibt es hier auch zu essen. Und regelmäßig zu Gast waren wir im Jale.O, wo man toll draußen sitzen und die Scharen an Skatern vom MACBA beobachten kann. Auch hier gibt es ein paar vegane Tapas. Schöne Bars sind zudem das B-Rita, das Dostrece (wo es eine extra vegane Karte gibt), die Bar Mingus mit diversen lokalen Crafted Beers, sowie das stylishe Café Cometa, wo es herrliches Tomatenbrot gibt. Es soll euch ja auch noch einiges zum selbst entdecken bleiben, aber ihr seht jetzt schon: In Barcelona vegan zu essen, ist kein Problem. Das Angebot an Locations mit veganem Essen ist hier groß und vielfältig, auch wenn die katalanische Küche an sich nicht so veganfreundlich ist. Ich habe alle Locations für euch in meinen Everplaces Collections für Barcelona (alle Plätze) und Barcelona vegan (nur die Essenmöglichkeiten) eingetragen. Everplaces kann kostenlos genutzt werden in einer Web-Version und einer Smartphone-Version, die besonders eben unterwegs total praktisch ist. Mit der App halte ich seit langem alle meine Neuentdeckungen fest. Ihr könnt euch ein Everplaces-Konto anlegen, und meine Plätze einfach in euren eigenen Collections abspeichern, müsst sie also nicht bei euch erst neu anlegen.   Diesen Artikel hatte ich ich in geänderter Form schon auf www.sogehtvegan.de veröffentlicht. 

Genuss aus Kokosnuss: kokosmilch-eis.de

13. Juni 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Genuss aus Kokosnuss: kokosmilch-eis.deHeute stellen wir dir mit kokosmilch-eis.de eine Neuheit vor die für Veganer, aber auch Allergiker oder Menschen die unter Nahrungsmittelintoleranzen leiden, interessant sein wird. Das kuhmilchfreie Eis kommt beispielsweise ohne Haushaltszucker und Fruktose aus! Johannes Ammer betreibt den Online-Vertrieb des Frozen Island Dreams Kokosmilch-Eises. Produziert wird das Eis in seinem Auftrag von einer Eis-Manufaktur in Hamburg, die seit vierzehn Jahren Eis von Hand herstellt und an Gastronomiebetriebe in ganz Deutschland liefert. Foto: kokosmilch-eis.de Rein pflanzlich - garantiert. Details zu den Inhaltsstoffen sind auf der Website von kokosmilch-eis.de hinterlegt. Alle verwendeten Zutaten sind rein pflanzlichen Ursprungs und wurden ohne gentechnisch veränderte Organismen gewonnen. Probiert habe ich das Eis bisher nicht. Bald steht bei mir ein Mädelspotluck an – wir wollen gemeinsam “LIVE and let LIVE” schauen. Ich werde die Nachspeise beisteuern – denn kokosmilch-eis.de lässt mir Becher zum Testen zukommen. Ein bericht folgt Anfang Juni auf meinem Blog. Der Bestellvorgang klappte problemlos, der Shop ist sehr verständlich und aufgebaut. Gut gefallen hat mir, dass ich ein Wunschlieferdatum auswählen konnte. 900ml Bourbon-Vanille-Eis kosten 19,75EUR, der Tiefkühlversand liegt bei 6,95EUR. Falls die Zustellung gezielt samstags stattfinden soll, liegen die Versandkosten bei 19,90EUR. Weitere Infos auf der Website: http:/­­/­­www.kokosmilch-eis.de/­­ oder Facebook: https:/­­/­­www.facebook.com/­­KokosmilchEis.de   Foto: kokosmilch-eis.de

Laauma in Berlin Friedrichshain

20. Mai 2014 Deutschland is(s)t vegan 

In der Nähe des Ostkreuzes präsentiert sich seit kurzem ein Café, deren Inhaber einen konsequenten Weg der Nachhaltigkeit verfolgen. Schon vor dem Betreten merkt man, dass hier ein Geschäft mit Leidenschaft geführt wird. Alte Paletten und Dielen haben als Bänke und Tische eine neue Verwendung gefunden. In den zwei Räumen präsentiert sich die Decke in reinem Gold alter  Rettungsdecken. Im Flur findet sich eine spannende Komposition alter Dinge wieder, die zum Betrachten einlädt. Für die komplette Inneneinrichtung wurde laut Inhaber fast nichts ausgegeben. Stattdessen wurde Zeit investiert, geschliffen, lackiert und geklebt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Lampen aus chinesischen Winkekatzen, Espressokochern und Kaffeefiltern erhellen das tolle Ambiente und ein langer Tisch lädt mehrere Gruppen ein, daran Platz zu nehmen und sich auszutauschen. Ausreichend Platz für 16 Personen bieten die Innenräume des Cafés . Im Außenbereich können noch einmal so viele Gäste auf Bänken aus recycelten Paletten Platz nehmen. Auch bio und so Nachhaltiges Handeln hört aber nicht bei der Inneneinrichtung auf. Alle Speisen im Laauma werden aus frischen biologischen Zutaten hergestellt und wenn möglich aus dem Umland bezogen. Das garantiert kürzere Transportwege und mehr Frische für den Kunden. Erdbeeren und Salat im Winter werdet ihr dort nicht finden, da die Gerichte je nach Saison kreiert werden. Gesundheit und Umwelt sagen Danke! Nach dem Staunen kommt das Stärken Wer sich satt gesehen hat, möchte sich auch satt essen und genau dazu lädt das Laauma ein. Herzhafte Suppen, Sandwiches, Stullen mit kreativem Belag lassen das Knurren hungriger Mägen sofort verstimmen. Experimentierfreudige sind eingeladen das rohköstliche Fruchtleder ausprobieren. Obst in einer ganz anderen Form genießen. Auch Naschkatzen kommen bei dem Angebot an Kuchen, Torten und Cookies nicht zu kurz. Gegen den kleinen Durst helfen diverse Limonaden, hausgemachte Tees und Kaffees in diversen Varianten. Es wird sogar ein über 24h kalt gebrühter Kaffee angeboten, der mit 70 % weniger Säure daherkommt. Darüber hinaus gibt es selbst gemachte Nussmilchsorten Sojamilch aus Deutschland und diverse Smoothies mit oder ohne Wildkräuter. Reden statt Chatten In einer Zeit, in der persönlicher Austausch zwischen Menschen immer mehr zu Rarität wird, bietet das Laauma die Möglichkeit, dass zu ändern. Freunde der gepflegten Unterhaltung wird es freuen, dass kein WiFi angeboten wird.  Für alle, die trotzdem gern im Laauma am Rechner oder Tablet arbeiten wollen, heißt es: “Bring you own wifi!”. Fazit Das Laauma ist ein Café welches Standards setzt, von denen sich andere Gastronomiebetriebe durchaus eine Scheibe abschneiden können. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt und auch Besitzer von Hunden sind sehr gern gesehen. Preislich ist das Café gemessen an der angebotenen Qualität und Frische der Speisen (Regionalität, Saisaonalität, Bio) aus meiner Sicht eher günstig. Die freundlichen Bedienungen sind aufmerksam und zuvorkommend. Ich habe mich im Laauma sehr wohl gefühlt und kann einen Besuch nur sehr empfehlen. Einfach große Klasse! Laauma Sonntagstraße 26 10245 Berlin Dienstag- Samstag 09.00 – 20.00 Uhr Sonntag 10.00 – 20.00 Uhr Laauma auf Facebook Anklicken um  

Veganer Brunch und vieles mehr im AtayaCaffe in Berlin

17. Februar 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Veganer Brunch und vieles mehr im AtayaCaffe in BerlinEs tut sich mal wieder etwas im Prenzlauer Berg! Und zwar etwas Gastronomisches Seit Kurzem gibt es das „AtayaCaffe“ in der Zelter Straße, unweit vom S-Bahnhof Prenzlauer Allee. Das nette Café wird von einem super-sympathischen Paar betrieben – Elisabetta ist Italienerin und Bachir ist Afrikaner. Hier treffen sich Küchenkulturen aus Sardinien und dem Senegal, was dazu führt, dass es ein wirklich spannendes gastronomisches Angebot gibt. Vegan-vegetarisches Angebot Die beiden Inhaber haben schon viele Jahre in der Gastronomie gearbeitet und lange von einem eigenen Café geträumt. Das Angebot reicht über ein süßes und ein salziges Frühstück, zu hausgemachten Torten, Kekse bis zu belegten Brötchen, Ciabatta und Teigfladen. Besonders interessant finde ich die ,,Spianate (eine Spezialität aus Sardinien), aus fünf Getreidesorten, die frisch belegt werden. Bei meinem ersten Besuch durfte ich auch die vegane Mousse au Chocolat probieren, die jeden Tag frisch gemacht wird und köstlich war! „Ataya“ bedeutet übrigens übersetzt „Teezermonie“. Sie kann zwei oder drei Stunden dauern.? Mit dem Vorsatz, drei Aufgüsse Tee zu trinken, wird sich unterhalten … die Zeit verrinnt langsam und der Mensch entspannt sich.? Alle nehmen am Ritual des Ataya teil - Männer, Frauen und sogar die Kinder. Das „Ataya“ ist ein familienfreundliches Café: Kinder sind sehr willkommen und haben eine eigene kleine Spielecke. Das kulinarische Angebot ist vegan-vegetarisch und natürlich werden – wenn möglich – Lebensmittel aus biologischem Anbau verwendet. Kaffee, Tee und Kakao sind nicht nur Bio sondern aus fairem Handel! Ihr könnt hier jederzeit auf einen leckeren Kaffee, eine Goldene Milch oder ein Mittagessen vorbeikommen. Veganer Brunch & viele weitere Veranstaltungen Einmal im Monat findet ein italienisch-afrikanischer-veganer Brunch statt. Hier gibt es zum Beispiel afrikanische Saucen und Suppen, Couscous, gegrilltes Gemüse, aber auch Samosas, Hummus… und, und, und! Das Tolle ist, dass du hier keinen lieblosen veganen Bruch findest mit vielen Ersatzprodukten, sondern es wird komplett auf ebensolche verzichtet. Stattdessen gibt es jede Menge andere gesunde Alternativen. Sehr abwechslungsreich und superlecker das Ganze! Samstags gibt es mit dem „Green Breakfast“ ein 100% veganes Frühstück, und jeden letzten Sonntag im Monat können Familien beim „Family Brunch“ nach Herzenslust brunchen. Die Betreiber lassen sich jedenfalls immer wieder was neues einfallen, deshalb solltet ihr unbedingt die Facebook-Seite des AtayaCaffe „liken“. Übrigens bietet das AtayCaffe auch Catering an, egal ob für Firmen, für Meetings, oder auch für private Events wie Hochzeiten und Geburtstage. Solltest du also demnächst mal in Berlin ein veganes Catering benötigen, das hier ist deine Anlaufstelle! Und: Du kannst sogar die Räumlichkeiten des AtaCaffe für dein Event buchen! Schaut doch mal vorbei: Ataya Caffe Zelter Str. 6 10439 Berlin Tel: 030 /­­33021041 http:/­­/­­www.atayacaffe.de/­­   Der Beitrag Veganer Brunch und vieles mehr im AtayaCaffe in Berlin erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Hotel Nicolay Zeltingen – Vegan unterwegs an der Mosel

3. November 2016 veganwave 

Hotel Nicolay Zeltingen – Vegan unterwegs an der MoselEigentlich wollten wir das lange Novemberwochenende nutzen, um einen Surf-Kurztrip zu unserem „Homespot“ Gran Canaria zu machen – aber die Windvorhersage war wenig vielversprechend. Also Plan B: Biken an der Mosel. Freunde von uns waren bereits in Zeltingen und hatten eine wunderbare Zeit an der Mosel in einem Hotel mit veganen Köstlichkeiten verbracht. Ihrem Tipp folgend haben wir schnell im Hotel Nicolay gebucht, Bikes eingepackt und los gings. Über einen Zwischenstopp nach Andernach, um dort den höchsten Kaltwassergeysir der Welt zu erleben (inkl. Geysir-Zentrum-Besuch und Bootsfahrt zur Geysir-Insel, insgesamt ca. 1,5 h – wirklich sehr lohnenswert), Geysir Andernach ging es dann weiter zum Hotel in Zeltingen. Das Hotel ist von 1881 und liegt mega idyllisch an der Mosel. Wir hatten ein Zimmer mit Balkon und Blick auf die Mosel gebucht. Eine Straße geht direkt vor dem Hotel vorbei, und ich sah schon meine Nachtruhe schwinden. Aber war alles überhaupt kein Problem, die Fenster sind gut dicht und alles war bestens. mit Sonnenterrasse Der Blick morgens aus dem Fenster auf die Mosel ist einfach großartig. Blick vom Balkon Man merkt, dass das Hotel aus 1881 ist: der Boden knarrt, einige Bereiche sind mit alten, schönen Schränken geschmückt und irgendwie hat es den Flair von „früher“ (als ich in das Haus kam, meinte ich nur: das ist und riecht wie bei Opa früher). Unser Zimmer war einfach, aber alles vorhanden. Was mich besonders gefreut hat: die Seife war extra vegan! vegane Seife Räder kann man in einer Garage separat parken, das ist praktisch und sicher. Wir hatten richtig Glück mit dem Wetter, trocken und insbesondere nachmittags schön sonnig. Dadurch konnten wir 2 schöne ausgedehnte Bike Touren durch tolle Waldlandschaften und natürlich auch durch die Weinberge machen. Mich haben insbesondere die Herbstfarben begeistert. Die Bike-Strecken können so ausgewählt werden, dass sie anspruchsvoll sind oder einfach nur flach an der Mosel entlanggehen. ganz schön steil die Weinberge Idylle pur entlang der Mosel Sightseeing ist dabei inklusive, ob hoch oben von den Weinberghängen die Aussicht bis hin zu den putzigen Dörfern und Städten, wie z.B. Bernkastel-Kues. Bernkastel-Kues Bernkastel-Kues Aber jetzt zum Essen im Hotel Nicolay. Seit 2012 ist der Besitzer und Koch Johannes Nicolay  selbst vegan und hat mit dem Hotel-eigenen Restaurant ,,Die Weinstube - nachhaltig genießen einen Ort geschaffen, an dem ausschließlich vegane Speisen angeboten werden. Das Hotel bietet in einem anderen Teil des Hauses auch noch nicht-vegane Speisen an, aber wer in die Weinstube kommt, dem wird nur Veganes serviert. Wir hatten das komplett vegane Programm bestellt, d.h. Halbpension: Übernachtung mit Frühstück 59 Euro/­­Person plus 22 Euro/­­Person für das Abendmenü in der Weinstube. Wer das Abendmenü nicht mitbestellt, kann von der Weinstuben-Karte wählen. Hier die derzeitige Herbstvariante immer wieder wechseln über das Jahr Beim Frühstück gibt es eine Riesenauswahl von veganen Leckereien, aber auch Nicht-Veganer kommen auf ihre Kosten. Aber man hat hier das Gefühl, dass wirklich auch mengenmäßig das vegane Angebot im Vordergrund steht. Von herzhaften und süßen Aufstrichen, Antipasti, veganen Käse-und Wurstsorten, verschiedenen sehr schmackhaften Müslis, frischem Obst, veganem Joghurt und veganen Milchsorten, tollen Körnerbroten bis hin zum Selbermalen von Schrot ist alles reichlich vorhanden. vielfältig und reichhaltig von süß bis herzhaft Beim Abendessen wurde vorab Baguette (helles und dunkles) mit Alsan gereicht- war das schön, dass auch Veganer ohne Nachfragen, was drin ist, ganz entspannt diese Vorabkleinigkeit genießen können. Es gab ganz großartige Highlights bei einzelnen Gängen, wie z.B. die Lasagne, eine Geschmacksexplosion, ich habe sie inhaliert. Sie war nicht wie eine „normale“ Lasagne, sondern Bestand aus verschiedenen Gemüseschichten wie Sellerie, Kohlrabi, Zucchini, mit einer Thymian Tomatensauce und Pecannussbechamel, dazu noch eine Jus aus roter Beete. Ich vermute, er hat noch zig andere Gewürze verwendet. Ein weiteres Highlight waren gebackene Auberginenscheiben auf einer Safransauce, hier war auch nicht alles „normal“, sondern irgendwie auch Kräuter mit dabei, die einfach toll harmonierten. sehr fein Bei einem Salat gab es eine Geschmacksverstärkung durch Matcha-Lemon-Dressing. frisch und mit vielen lokalen Kräutern zubereitet Absolute Dessertkrönung ist sein „Snickers“-Eis, cremig, karamellig, einfach nur genial. cremiges Snickerseis Einige wenige Gänge hatten mir nicht so zugesagt haben, aber das ist halt Geschmackssache. Da es aber von allem mehr als reichlich gab, war das wirklich nicht tragisch und mindestens ein Highlight war immer dabei. Was wir nicht probiert haben, aber wohl eine tolle Hausspezialität ist, sind die von Johannes Nicolay selbst gezüchteten Shiitakepilze, denen man direkt aus der Weinstube durch ein Glasfenster im Boden beim Wachsen zusehen kann. Johannes Nicolay setzt auf Nachhaltigkeit und bezieht Kräuter und Gemüse aus der Umgebung. Ein weiterer Pluspunkt aus meiner Sicht. Zusätzlich mittags gibt es das Sonnenuhr – Fast Food Vegan. Fast Food Karte (Auszug) Nach einer Radtour haben wir uns direkt 2 Burger und extra Pommes gegönnt, danach konnten wir nicht mehr piep sagen, so pappsatt. Der „Vishburger“ mit Cocktailsauce war mega lecker. Visburger Der Gartenburger war gut, hatte aber in der Geschmackskombi durch den sehr dicken Bohnenpatty und einer Tomatesauce mit Oregano für meinen Geschmack einen zu starken Kontrast. Gemüseburger Die noch zugereichten Saucen als Dip für die Kartoffelecken bzw. Pommes waren sehr lecker, aber für meinen Geschmack etwas zu exotisch für die Kartöffelchen. Feine Saucen Man merkt, dass der Koch unheimlich liebend gern Gewürze austestet und sehr kreativ ist. Das bewundere ich sehr und habe mir einige Rezeptinspirationen von ihm geholt. Ach ja, die gesamte Getränkekarte ist auch vegan in der Weinstube. Auf der Karte gibt es das gesamte Spektrum, Weine von trocken bis lieblich, rot und weiß, Sekt, Liqueure mit verschiedenen Geschmacksrichtungen, Biere etc. Getränkekarte Der sehr freundliche Vater von Johannes Nicolay hat uns noch Tipps für eine Weinprobe im Hof Heinrichshof gegeben, der durch seine Produktionsart veganen Wein herstellt. Dort hatten wir eine sehr interessante und auch leckere Weinprobe, vom trockenen Riesling bis zum süßlichen Dessertwein war alles dabei. Wir haben dann auch direkt ein paar Flaschen für zu Hause eingepackt :-). Verkostung veganer Wein vom Heinrichshof Die Bedienung im Hotel Nicolay Zeltingen war übrigens großartig, z.B. Karina, die uns auch ihren selbstgemachten veganen Schoko-Minz Liqueur zum Probieren gegeben hat. Mit den Liqueuren werden auch die veganen Eis-Becher dekoriert. Diese konnten wir leider nicht mehr probieren, so viel Essen am Tag ging einfach nicht mehr. Wer dann immer noch nicht satt ist, kann sich Sonntags ab 11.00 Uhr beim rein veganen Brunch den Bauch vollschlagen (zu der Zeit waren wir Radfahren und haben leider das Angebot nicht wahrnehmen können). Danke an die Familie Nicolay, für den Mut und die Kreativität, vegane Köstlichkeiten auf hohem Niveau anzubieten! Schaut Euch auch mal auf der facebook-Seite um: Hotel Nicolay. Johannes Nicolay hat auch bereits auf der Hotel- und Gastronomie Generalversammlung in Leipzig für 1500 Leute vegan gekocht, beeindruckend, oder abboniert seinen youtube Kanal! Wir kommen definitiv wieder ins Hotel Nicolay Zeltingen! Sonnenuhr Der Beitrag Hotel Nicolay Zeltingen – Vegan unterwegs an der Mosel erschien zuerst auf veganwave.

Sei bei der VeggieWorld Düsseldorf dabei und gewinne 3 x 2 Freikarten!

16. Oktober 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Sei bei der VeggieWorld Düsseldorf dabei und gewinne 3 x 2 Freikarten!Es wieder so weit. Vom 26.-28. Oktober 2016 öffnet Europas größte Messe für den veganen Lebensstil wieder ihre Tore.  Wer in NRW lebt und sich für das Thema vegan interessiert, kommt an Köln und Düsseldorf nicht vorbei. Es gibt immer mehr vegane Angebote in der Gastronomie. Die Facebookgruppen werden immer größer und die Community steht immer mehr im Dialog. Einen großen Beitrag dazu hat auch die VeggieWorld geleistet. Die Messe findet bereits zum fünften Mal in Düsseldorf statt. In Berlin bereits als Duo erfolgreich erprobt, findet in diesem Jahr zum ersten Mal zeitgleich die erste Düsseldorfer Ausgabe der erfolgreichen Heldenmarkt Messereihe - der Messe für nachhaltigen Konsum – zeitgleich im Areal Böhler statt. Gemeinsam mit der PARACELSUS Gesundheitsmesse bieten die Veranstalter den Besuchern ein spannendes Messetrio. Insgesamt rechnen die Veranstalter mit 250 Ausstellern und 10.000 - 12.000 Besuchern. Die in Berlin in 2015 erfolgreich gestartete Zusammenarbeit zwischen der VeggieWorld und dem Heldenmarkt wird damit in Düsseldorf ab 2016 fortgesetzt. Beide Veranstalter erwarten neue Besuchergruppen für ihre Aussteller, da Themen und Ziele an vielen Stellen deckungsgleich sind. Die VeggieWorld wird mit über 110 Ausstellern die bis dato größte VeggieWorld in Düsseldorf.  Neben zahlreichen Anbietern aus dem Bereich Ernährung, dürfen sich die Besucher auch auf Aussteller aus den Bereichen Bekleidung, Accessoires und Kosmetik freuen - alle Produkte sind natürlich 100% vegan! Tipp: Schaut doch mal auf den schönen Blog der VeggieWorld, da findet ihr spannende Themen zum veganen Lebensstil. Auch das Rahmenprogramm auf der VeggieBühne wartet wieder mit informativen Vorträgen und unterhaltsamen Kochshows mit den Stars der Szene auf. Auf der Kochbühne erwarten die Besucher neben den Stars der Vegan-Szene wie Stina Spiegelberg, Nico Rittenau, Kirstin Knufmann und Anna-Lena Klapp auch Prominente aus anderen Bereichen, wie Claudelle Deckert (Unter Uns) oder der ehemalige Nationaltorwart Timo Hildebrand. Das vollständige Rahmenprogramm gibt es unter www.veggieworld.de. Die Heldenmarkt-Macher wollen Anstöße für den eigenen Alltag liefern - ganz ohne erhobenen Zeigefinger. Seit über 5 Jahren dient die Messe in verschiedenen deutschen Städten als regelmäßig stattfindende Plattform rundum das Thema Nachhaltigkeit. Dabei unterliegen alle Aussteller, alle angebotenen Produkte und Dienstleistungen strengen Zulassungskriterien: eine kontrolliert ökologische Produktion, die Herstellung unter Bedingungen des fairen Handels, Ressourcenschonung - mindestens eines dieser und weiterer Kriterien müssen für eine Teilnahme am Heldenmarkt erfüllt sein. Beim ersten Heldenmarkt in Düsseldorf werden rund 85 Aussteller erwartet, die diese Kriterien erfüllen. Wer für gewöhnlich von Ratlosigkeit angesichts des Siegel- und Zertifikatedschungels geplagt ist, kann sich beim Heldenmarkt entspannt zurücklehnen und sich darauf verlassen, dass er mit seinem Einkauf eine tatsächlich ,,grüne Entscheidung getroffen hat. An allen Messetagen Experten-Vorträge Der Heldenmarkt ist mehr, als eine reine Verkaufsplattform. Wem das Einkaufen und Kennenlernen der Macher hinter den Produkten nicht genügt, dem bieten an allen Messetagen Experten-Vorträge die geballte Ladung Fachwissen und Hintergrundinfos, während vielfältige Mitmach-Aktionen zum selber machen und ausprobieren einladen. Und wem die Glücksfee hold ist, der kann sogar bei der Tombola noch von den Ausstellern zur Verfügung gestellte Gewinne mit nach Hause tragen. Die Eintrittskarten berechtigen zum Besuch aller drei Veranstaltungen und der jeweiligen Bühnenprogramme.   Öffnungszeiten: 28.-30. Oktober täglich von 10-18 Uhr Eintrittspreise: Online Vorverkauf: 8,00 EUR Tageskasse: 10,00 EUR | ermäßigt 8,00 EUR Kontaktdaten der Veranstalter: Heldenmarkt - Messe für nachhaltigen Konsum Forum Futura UG (haftungsbeschränkt) Winsstraße 7 10405 Berlin Tel.: 030 35121592 www.heldenmarkt.de/­­ausstellerinformationen www.facebook.com/­­Heldenmarkt VeggieWorld - Die Messe für nachhaltiges Genießen Wellfairs GmbH Bockholtstraße 151 41460 Neuss Tel: 02131 66399 18 www.facebook.com/­­VeggieWorld.Messe Auch dieses Jahr kann sich das Rahmenprogramm sehen lassen. Neben den über 110 Ausstellern bietet die VeggieWorld den Besuchern auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit informativen Vorträgen und unterhaltsamen Kochshows. Inhaltlich werden viele Themengebiete der pflanzlichen Lebensweise abgebildet. So hinterfragt Ernährungsexperte Niko Rittenau z.B. die verschiedenen Ernährungstrends wie Low Carb, Paleo, Rohkost oder Vegan. Mafred Görg, Inhaber und Gründer von Kokosprodukte-Marktführer Dr. Goerg spricht über die Vorzüge der Kokosnuss und der daraus hergestellten Produkte. Auch Rainer Plum, Vorstand der Reformhaus eG hält einen Vortrag, genauso wie Ben Urbanke, der über die Leistungssteigerung im sportlichen Bereich durch pflanzliche Ernährung spricht. Das vollständige Rahmenprogramm gibt es unter www.veggieworld.de. Die VeggieWorld Aussteller halten auch in diesem Jahr wieder viele kulinarische Köstlichkeiten für die Besucher bereit - ein bunter Mix aus Fleischersatzprodukten, Superfoods, Süßigkeiten, Nahrungsergänzungsmitteln, Smoothies und vielem mehr. Viele Aussteller bieten Gratisproben an und erklären gerne im Detail Herkunft, Zusammensetzung und Wirkung ihrer Produkte. Außerdem können alle Produkte vor Ort natürlich direkt gekauft werden - und dies oft zu Messepreisen. Eine pflanzliche Lebensweise bezieht sich für viele Menschen aber nicht nur auf die Ernährung, sondern auch auf alle anderen Bereiche des Lebens. Und neben einer großen Zahl an Angeboten von Speisen und Getränken, zeigt die VeggieWorld auch Angebote von Herstellern pflanzlicher Kosmetik, Kleidung und Accessoires. Die vollständige Ausstellerliste ist unter www.veggieworld.de zu finden. Mehr Infos: www.veggieworld.de Weitere Messetermine: VeggieWorld Berlin  |  26.-27. November 2016 VeggieWorld Lyon  |  14.-15. Januar 2017 VeggieWorld Rhein-Main  |  03.-05. März 2017 VeggieWorld Utrecht  |  11.-12. März 2017 VeggieWorld Hamburg  |  18.-19. März 2017 Alle VeggieWorld Messen findet ihr hier. *** Gewinnspiel *** Wir verlosen 3 x 2 Eintrittskarten und 3 x 1 Super VeggieWorld Set Gewinnt eine Eintrittskarte und ein Set aus RawKao Kids (Bio & roh), schokoladige Trinkmischung für kleine und große Racker von PureRaw, Lupinen BOLOGNESEsauce aus Süßlupinensamen, einfach kurz im Kochtopf erhitzen… …fertig. Und ein Sportriegel von Good Sport Sorte RED, eine beerige Mischung aus Acai-, Aronia- und Blaubeeren für den dein Stoffwechselantrieb. Zu den Produkten: purvegan.de pureraw.de goodsport.de Ihr wollt an der Verlosung teilnehmen? Hinterlasst ein Kommentar unter diesem Artikel oder auf Facebook unter dem Post und sagt uns, warum ihr unbedingt in Düsseldorf dabei sein wollt und wer euch begleiten darf. Das „Liken“ und „Teilen ist natürlich willkommen. Das Gewinnspiel endet am 22. Oktober 2016 um 12 Uhr. Die Gewinner werden ab dem 22. Oktober 2016 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und können ihren Gewinn auf der VeggieWorld Düsseldorf ihr Gewinn abholen und das Team persönlich treffen. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.   Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch Wellfairs. Die Bilder wurden mit freundlicher Unterstützung vom VEBU & Wellfairs zur Verfügung gestellt. Der Beitrag Sei bei der VeggieWorld Düsseldorf dabei und gewinne 3 x 2 Freikarten! erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

,,Wir sind nicht aufgesprungen als es ,,hip wurde, wir sind seit 15 Jahren in der ,,veganen Branche - Interview mit John & Sakura von alles-vegetarisch.de + Gewinnspiel

7. August 2016 Deutschland is(s)t vegan 

,,Wir sind nicht aufgesprungen als es ,,hip wurde, wir sind seit 15 Jahren in der ,,veganen Branche - Interview mit John & Sakura von alles-vegetarisch.de + GewinnspielALLES-VEGETARISCH.DE & AVE mit Sitz in Nabburg sind der größte Online-Shop für vegane Produkte in Europa und versorgen als Großhändler ihre Kunden weltweit. Im Jahr 2001 gegründet versendet das Unternehmen bis zu 2.000 Pakete täglich. Von herzhaften Wurst-, Käse- und Fischalternativen über pflanzliche Brotaufstriche bis hin zu veganen Süßigkeiten und Backwaren. Von Tobias Graf mit Liebe, Leidenschaft und viel Idealismus aufgebaut führt sein Team nach seinem tragischen Tod die Idee weiter fort. Heute sprechen wir mit John (Geschäftsführung) und Sakura (Marketing) über die Entwicklung des Unternehmens. Liebe Sakura, lieber John, schön, dass ihr Zeit für uns und unsere Leser gefunden habt. Bei euch ist ja immer viel los und nun der neue Online-Shop. Wie sind ganz gespannt, was uns Alles erwartet. Um unseren Lesern vorab einen kurzen Einblick zu geben. Was steht hinter dem Namen AVE und wie hängen alles-vegetarisch.de und Vantastic Foods damit zusammen und wie hat Alles begonnen? John: AVE steht für Absolute Vegan Empire - in Anlehnung an den Namen der Tierrechtsgruppe ,,Absolut!, in der unser Gründer Tobias Graf damals in den 1990er Jahren aktiv war. Hier liegen auch die Anfänge von AVE. Damals hat Tobi angefangen mit dem Ein-Mann-Verkauf von Hafer-Riegeln auf Metal-Konzerten. Anfang der 1990er Jahre schwappte mit der Subkultur des ,,Straight-Edge auch der Veganismus, damals ganz eng verbunden mit der Tierrechtsbewegung, nach Europa und fand in der Metal- und Hardcore-Szene erste Anhänger. Mit den Metal-Bands aus den USA kam über die Künstlerversorgung auch der erste Bedarf nach veganen Produkten, den Tobi erkannt hat. Um möglichst vielen Menschen eine seiner Überzeugung nach ethischere Ernährungsform zu ermöglichen, begann er vegane Produkte zu vertreiben, auf zwei Regalen in einer kleinen Wohnung in Schwarzenfeld 50 km von Regensburg. Damit bereitete er in Deutschland den Weg für eine Ernährungsweise, die ja nun 15 Jahre später zum absoluten Trend geworden ist. Heute ist AVE der größte Großhändler in Europa für vegane Lebensmittel mit einer Auswahl an über 900 Artikeln für Händler, Gastronomen sowie Großverbraucher wie Krankenhäuser oder Jugendherbergen. Seit 2004 vertreiben wir auch unsere vegane Eigenmarke Vantastic Foods, die mit über 150 vielfältigen, innovativen Produkten von süß bis herzhaft unser Angebot erweitert. 2008 erfolgte dann noch die Übernahme des Online-Shops alles-vegetarisch.de für Endverbraucher, der heute auch der größte Online-Shop Europas für vegane Produkte ist. Hier sind über 2.000 vegane Produkte erhältlich. Seit dem Relaunch im Juni geht der Shop jetzt noch mehr auf die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden ein und mit dem englischsprachigen Pendent Veggie-Shop24.com können wir jetzt auch Verbrauchern in der ganzen Welt unsere veganen Produkte anbieten. Tobias Graf war stark ethisch motiviert und gründete das Unternehmen aus der Motivation der Tierrechtszene, welche Spuren hat er nach seinem tragischen Tod hinterlassen? John: Tobis Tod war natürlich ein großer Schock für uns alle. Ich war erst ein halbes Jahr zuvor aus Thüringen nach Nabburg in Bayern gekommen, um Tobi als 2. Geschäftsführer unter anderem beim Ausbau von www.alles-vegetarisch.de zu unterstützen. Es war, als würde ein Stecker gezogen. Und den mussten wir erst wieder einstecken. 9 von 10 Unternehmen hätten es glaube ich nicht geschafft. Natürlich ,,lässt man Federn, aber unser Commitment und unsere Überzeugung von der Sache sowie unser Vertrauen innerhalb des Teams waren entscheidend. Tobi hat mit seiner Motivation die Basis gelegt die bis heute gültig ist. In seinem Sinne leben wir undogmatischen Veganismus ohne erhobenen Zeigefinger noch immer tagtäglich. Wir verfolgen eher eine unkonventionelle Haltung, bei der der Business-Gedanke nie allein im Vordergrund stand. AVE entstand aus der intrinsischen Motivation für die vegane Idee. Nur so konnten wir so erfolgreich werden. Wir bewahren uns unsere Konzernunabhängigkeit, zur Wahrung unserer ureigenen Werte. Noch heute leisten wir Basis-Arbeit und unterstützt zahlreiche Tierrechtsorganisationen. Unser Ursprung – moralisch motivierter Veganismus ist, was uns als Unternehmen auch von vielen Mitbewerbern unterscheidet. Wir waren schon immer Teil der Subkultur, die heute - auch durch unsere undogmatische Lobby-Arbeit - in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Was war das erste Produkt, was AVE/­­ alles-vegetarisch.de? Sakura: Das Produkt der ersten Stunde sind die OAT SNACK Riegel... die gibt es immer noch bei uns und sie sind super lecker!   Ihr verschickt täglich 2.000 Pakete, wie können wir uns das logistisch vorstellen? John: Seit Juni 2015 versenden wir unsere Pakete jetzt von unserem neuen Logistikzentrum auf 7.500 m? in Nabburg. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, dort zu bleiben, wo Tobi das Unternehmen gegründet hat und wo auch heute noch seine Frau und heutige AVE Inhaberin Heike mit der gemeinsamen Tochter lebt. Beide stammen aus der Region. Der Umzug in ein leistungsfähiges Logistikzentrum war jedoch notwendig, da die bisherigen verteilten Lagerflächen aus allen Nähten platzen. Jetzt sitzt Verwaltung sowie Logistik an einem Ort mit ca. 85 Mitarbeitern. Bis ins Detail sind wir beim neuen Logistikzentrum nach dem ganzheitlichen Prinzip ,Mensch, Mittel, Methode vorgegangen. Alle drei Säulen werden im Arbeitsalltag gleichwertig berücksichtigt. Die Arbeitsplätze wurden allesamt ergonomisch geplant und ein modernes Jobrotation-System sorgt für abwechslungsreiche Arbeitsschritte. Ein energieeffizientes Stromsparkonzept begrenzt die künstliche Beleuchtung auf ein Mindestmaß. Zusätzliche Energie sparen wir durch den Einsatz einer Wärmepumpenanlage mit Wärmerückgewinnungsfunktion ein. Eine Photovoltaik-Anlage ist auch bereits in Planung. Die bis zu 2.000 Sendungen werden umweltfreundlich verpackt, weitestgehend mit Karton und Verpackungsmaterial aus Altpapier. Das ganzheitliche Prinzip entspricht unserer Unternehmensphilosopie, die einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt und allen Lebewesen vorsieht. Der Logistikteil umfasst verschiedene Bereiche, die so aufeinander abgestimmt und aufgebaut sind, dass Sendungen möglichst schnell und effizient bearbeitet werden können. Im Vergleich zu einem reinen Online-Shop dient unser Lager sowohl zur Kommissionierung der B2B-Aufträge, als auch der Bestellungen von Endkunden von alles-vegetarisch.de. Also von einem umfangreicheren Großhandelsauftrag bis hin zu einer Kleinstbestellung. Man kann sich das ganze wie einen Bienenstock vorstellen, ziemlich trubelig aber ganz klar organisiert. Wie vegan seid ihr selbst und wie lange schon und was bedeutet für euch die vegane Entwicklung? Sakura: Ich lebe seit 2009 vegan, war davor sechs Jahre Vegetarierin und setze mich bereits seit Jahren auch privat für Tierrechte ein. Ich begrüße es, dass die vegane Lebensweise  inzwischen in der Gesellschaft angekommen ist und immer mehr Beachtung findet. Das war vor wenigen Jahren noch nicht so, da fühlte man sich sehr ausgegrenzt. John: Ich lebe seit mehr als 7 Jahren vegan. Vegane Entwicklung bedeutet für mich zunächst das das Thema und vordergründig die tierleidfreie, nachhaltige Individual-Ernährung mehr und mehr in den Alltagsfokus unserer Bevölkerung rückt - das Tolle ist, dass wir mit unserem täglichen Schaffen einen sehr aktiven Beitrag für die vegane Idee leisten können.   John, du bist nun seit knapp 2 Jahren Geschäftsführer, was waren deine größten Herausforderungen? John: Wie schon gesagt war das damals anders geplant und Tobis Rolle als 1. Geschäftsführer nach nur 3 Monaten zu übernehmen war natürlich mehr als ein Sprung ins kalte Wasser, vor allem emotional nach dem Verlust eines meiner besten Freunde. Tobias hinterließ nicht nur seine Frau Heike und seine 5-jährige Tochter, sondern auch ein über 80-köpfiges Team an Mitarbeitern, einen unvollendeten Neubau für das geplante Logistikzentrum, sowie ein strukturell und technologisch zu modernisierendes Unternehmen in einer an sich strukturschwachen Region. Der eigentliche Plan war, dass wir das Unternehmen gemeinsam auf die nächste Stufe heben wollten, um dem Erfolg der letzten Jahre gerecht zu werden. Tobi und ich kannten uns schon länger über unsere gemeinsame Band Deadlock und standen schon lange vor meinem Eintritt bei AVE als Feedback-Partner im Austausch. Tobi - für mich DER Veganpionier und Branchentaktgeber der letzten Jahre – hatte eine klare Vision wie es mit AVE weitergehen sollte und selbst die verheerende Krebsdiagnose hat ihn zunächst nicht in seinem Schaffensdrang aufhalten können. Letztendlich verlor er leider seinen Kampf. Nun war es eine der größten Herausforderungen den permanenten Spagat zwischen eigener Trauer um die Situation und den vor uns liegenden Aufgaben zu schaffen. Schließlich galt es binnen kürzester Zeit die Geschäfte wiederaufzunehmen um den um AVE wahrgewordenen Lebenstraum von Tobias weiterzuführen, den Erwartungen unserer Kunden weiterhin gerecht zu werden, unserer großartigen Mitarbeiter und Partner nicht zu verlieren und nicht zuletzt als einer der Ersten auch unserem Pionierstatus gerecht zu werden. Dank der einzigartigen Arbeitsleistung unseres gesamten Teams haben wir es geschafft auch diese schlimme Zeit zu überstehen. Sakura, was sind deine Aufgaben im Unternehmen und was begeistert dich an deiner Arbeit? Was war der schönste Moment für dich in deiner Zeit im Unternehmen? Ich bin seit 4 Jahren im Marketing für das gesamte Unternehmen tätig. Meine Schwerpunkte liegen in der Aktionsplanung- sowie Durchführung und in der Betreuung unserer Social Media. Der schönste Moment... das ist schwierig Aber besonders schön sind für mich wohl unsere Spendenaktionen und die daraus resultierenden Spendenübergaben. Es ist toll zu sehen, wenn unsere Spenden direkt da ankommen, wo sie gebraucht werden. Z.B. beim Tierparadies Schabenreith oder dem Erdlingshof. Nun habt ihr ganz frisch eure Website komplett erneuert. Das war sicherlich viel Arbeit. Was ist jetzt anders und was ist jetzt besser? Sakura: Oja, das war und ist viel Arbeit - aber eine die sich gelohnt hat. Unser neuer Online-Shop zeichnet sich vor allem durch seine Modernität und Individualität aus. Es gibt jetzt z.B. benutzerfreundliche Einkaufshilfen wie die Speichermöglichkeit von Allergiefiltern oder eine Rezeptedatenbank, von der aus man benötige Zutaten direkt in den Warenkorb legen kann. John: Nach knapp 2 Jahren Projektzeit und gefühlten 1000 Nachtschichten ist der Shop jetzt auf dem allerneusten Stand der Technik, bietet ein sehr intuitives Einkaufserlebnis und ist endgerätunabhängig benutzbar. Zudem was Sakura zu den Features gesagt hat, können sich unsere Kunden jetzt auch interaktiv über die Produkte und ihre Erfahrungen austauschen. Zukünftig ist noch ein veganer Lifestyle-Blog in Kooperation mit einigen sehr ambitionierten veganen Bloggern geplant, die unsere lieben Kunden zu allen Aspekten des veganen Lebens begleiten. Vervollständigt wird unser Online-Service jetzt endlich auch mit dem englischsprachigen Shop Veggie-Shop24.com, der als internationale Version dieselben Features enthält und alle in Europa gängigen Zahlungs- und Versandarten innehat. Ihr seid sehr stark in der Social Media Welt unterwegs, wie schafft ihr es auf Kundenwünsche einzugehen? Sakura: Gerade in unseren Social Media Plattformen stehen wir im direkten Kontakt zu unseren Kunden /­­ Fans. Das hilft uns und den Kunden, Lob und Kritik unmittelbar zu nutzen und ggf. daraus resultierende Optimierungen vorzunehmen. Unsere Kunden sind bei uns König. Bei uns ist das nicht nur ein Spruch, sondern Teil unserer Philosophie. Wir schätzen unsere Kunden sehr Mittlerweile gibt es einige Online-Shops in der veganen Welt. Warum seid ihr anders und was würdet ihr neuen Anbietern und kleinen Anbietern mit auf dem Weg geben? John: Uns zeichnet zum einen die Vielfalt an Produkten aus die wir anbieten und zum anderen, dass wir eben schon so lange dabei sind. Wir sind nicht erst auf das Thema aufgesprungen als es ,,hip wurde, sondern sind seit 15 Jahren in der ,,veganen Branche. Unser angeschlossener Großhandel begleitet viele ,,Neue auf Ihren ersten Schritten und das Gros bleibt auch Partner. Eine Klassifizierung in ,,groß und ,,klein gibt es bei uns intern nicht - will heißen – die monatliche ,,Schokolode-Lieferung an meine liebe Frau Mutter (stellvertretend für alle Endkunden) ist genauso essenziell und wichtig wie die Versorgung unserer Gastronomie-, Lebensmitteleinzelhandel- oder Naturkostpartner. Wir besitzen viel Erfahrung rund um die Produkte und unseren Kunden, mit denen wir im intensiven Austausch stehen und deren Feedback wir (wie Sakura schon erwähnte) sehr wertschätzen und direkt in unsere Aktivitäten einfließen lassen. Mit unserer Eigenmarke Vantastic Foods treiben wir zudem die Entwicklung von innovativen und gut schmeckenden Produkten weiter voran. Pauschale Tipps für neue Anbietern sind sehr schwierig zu verallgemeinern. In jedem Fall gilt: Kundenwünsche sind ernst zu nehmen und das Thema Vegan als investorengetriebenes, kapitalistisches Marketing-Konzept zu spielen ist sehr endlich. Oft wird gesagt, vegane Lebensmittel seien nicht gesund. Wie steht ihr dazu und welche Rolle spielt die Gesundheit bei euch in der Produktentwicklung? Sakura: Ich halte solche Aussagen für falsch und unwissend. Klar kann man sich auch als Veganer ungesund ernähren... egal welche Ernährungsform man wählt, man sollte sich nicht nur von Fertigprodukten und Süßkram ernähren. Wenn man ausgewogen isst, dann gibt es keine Probleme. John: Sakura bringt das Thema Gesundheit auf den Punkt. Manchmal erwischt man sich schon beim Kopfschütteln - so ,,heiß das Thema vegan gerade medial ist, soviel unreflektierte Stereotypen werden teilweise geritten. Bei unserer Eigenmarke Vantastic Foods steht für uns die Qualität und natürlich der Geschmack im Vordergrund. Alle Produkte bestehen aus hochwertigen Zutaten - ohne Gentechnik, künstliche Farb- und Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker. Viele der Produkte haben bereits Bio-Qualität - dieser Anteil wird in Zukunft auch weiterhin steigen. Auch die Verwendung regionaler Rohstoffe in unseren Produktfamilien wird weiter zunehmen. Unser Vertriebsleiter Sebastian pflegt immer zu sagen ,,die Zutatenliste muss sich lesen lassen, wie ein Rezept - nicht wie ein Tafelwerk - und das trifft es eigentlich sehr gut...klar - ein Snackriegel oder eine Tafel Schokolade kann nie so gesund sein wie ein Stück frisches Obst - aber in Maßen geht auch die eine oder andere Sünde mal klar. Wie steht ihr dem Thema Fleischalternativen gegenüber und welche Bedeutung haben Rügenwalder Mühle und andere Mischanbieter für euch, die ebenfalls vermehrt Fleischalternativen auf dem Markt bringen? John: Zum ersten Teil der Frage - ich (als höchstens semi-begabter Beikoch) bin ein großer Freund von Fleischalternativen. Vordergründig hier ist natürlich zu beachten, dass es bei der veganen Ernährung (wie bei allen anderen Ernährungsformen) um Ausgewogenheit geht. Und eine ausgewogene vegane Ernährung besteht nicht nur aus Ersatzprodukten, ebenso wie eine omnivore nicht nur aus tierischen, geschweige denn nur aus Fleischprodukten besteht. Wir sind seit Generationen auf Komponenten-Essen konditioniert und kein Veganer sollte in irgendeiner Weise Einschränkungen erfahren müssen - sei es zum Weihnachtsessen mit der Familie, im Kaufhaus oder auch in allen anderen Bereichen wie Gastronomie, Gemeinschafts- oder Gesundheitsversorgung. Um diesen Zustand herzustellen sind Firmen wie die unsere angetreten. ,,Vegan Food sollte geschmacklich und qualitativ so überzeugen, dass es neben den vorhandenen Überzeugungstätern alle ernährungsbewusst lebenden Menschen anspricht und überzeugen kann, um dadurch die Herstellung und den Konsum von tierischen Produkten weiter zu reduzieren. Dabei ist Genuss für uns das überzeugendste Argument. Vegane Produkte bieten vielfältige Optionen für einen vielseitigen Speiseplan für Jedermann, der mit Ersatzprodukten noch abwechslungsreicher gestaltet werden kann. Es wäre doch toll, wenn immer mehr Fleischliebhaber ab und zu (bzw. immer öfter) (im Idealfall gänzlich) zu pflanzlichen Alternativen greifen würden - einfach weil sie schmecken! Prinzipiell sehen wir den Lobby-Vormarsch der veganen Angebote als eine positive und notwendige Entwicklung, da er so aus der teilweise belächelten ,,Hardcore-Ecke in die Mitte der Gesellschaft wandert, wo er unserer Meinung nach auch hingehört. Nichtsdestotrotz ist das neu entflammte Engagement einiger Unternehmen für vegane Produkte, besonders der Fleisch- und Wurstindustrie, mit Vorsicht zu genießen, gerade aus Sicht der Verbraucher! Dass es allen Produzenten um den respektvollen und wertschätzenden Umgang mit Mensch und Natur geht, was unserer Meinung nach die vegane Idee bedeutet, wage ich zu bezweifeln. Da stellt sich dem Verbraucher und auch uns die Frage nach Authentizität. Wir machen oft die Erfahrung, dass unsere Kunden Produkte von nicht rein-veganen Produzenten kritisch sehen und bewusst nicht von Herstellern kaufen, die auch Fleisch produzieren (ich persönlich greife auch lieber zu wheaty, alberts und co.). Aber auch die Inhaltsstoffe sind teilweise fragwürdiger Herkunft. Wenn dann doch tierische Bestandteile im Produkt enthalten sind - ob aus mangelnder Erfahrung oder weil es den Herstellern im Endeffekt eben doch egal ist, ob es 100 % vegan ist (solange der Gewinn stimmt) - ist das für überzeugte Veganer nicht nur ein ,,Fauxpas sondern ein absolutes No-Go! Am Ende entscheidet glücklicherweise der Kunde und wir wollen mit Aufklärung rund um die Produkte, fairen Preisen, verlässlichem Service und Genuss überzeugen. Was wünscht ihr euch für die vegane Bewegung? Wo stehen wir in 5 oder 10 Jahren? Sakura: Ich wünsche mir, dass Speise-Angebote dann generell auch stets eine umfangreiche Auswahl an Veganem beinhalten. Am besten würde es mir natürlich gefallen, wenn die vegane Lebensweise vom Gesetz her genauso respektiert und behandelt wird, wie z.B. Religionszugehörigkeiten. John: Wir wünschen uns, dass die vegane Bewegung so motiviert weitergeht und werden alles daran setzen, diese Entwicklung konstruktiv und zukunftsgerichtet mit dem Ziel der Diversifizierung mitzugestalten. Anfang der 2000 Jahre ging es darum überhaupt vegane Produkte anbieten zu können. Mittlerweile gibt es fast alles auch ,,in vegan. In Zukunft geht es also vor allem darum, die noch bestehenden Lücken letztendlich zu schließen, so dass die Möglichkeit einer vegane Ernährung überall zu einer selbstverständlichen Alternative wird. Hier sehen wir vor allem den Snack und Convenience-Bereich, als auch die Außer-Haus-Verpflegung als wichtige nächste Schritte. An kaum einer Tankstelle erhält man zurzeit vegane Snacks und auch im Krankenhaus sind vegane Alternativen rar. Es gibt also noch vielerlei Gutes zu tun. Was sind eure Lieblinsprodukte, was gibt es bei euch zum Mittagsessen und was sind eure Lieblingsrestaurants? Sakura: Ich bin Fan von allem was ,,Schoko-Minz im Namen trägt Mein Lieblingsessen ist, neben Schoko-Minz-Torte, selbstgemachte Süßlupinen-Schrot-Bolognese. Ich reise viel und probiere überall auf der Welt vegane Locations aus. Am besten gefallen hat es mir im Sublime-Restaurant in Fort Lauderdale, USA. In Deutschland finde ich das Corba Cafe in Bochum toll. John: Ich bin da glücklicherweise sehr vielseitig interessiert - um nicht zu sagen - ich lasse mich 360-Grad begeistern - ob es neuere Restaurantansätze wie bei ,,The Bowl in Berlin sind oder All-Time-Institutionen wie das ,,Zest in Leipzig. Die besten Burger gibt es tatsächlich in Erfurt im ,,Green Republic und die beste Hausmannskost (natürlich) bei Muttern...vegan...versteht sich.   Vielen Dank für das Interview! *** GEWINNSPIEL *** Wir verlosen 3 Schlemmerpakete von alles-vegetarisch.de , so dass ihr mit eurer Familie und euren Freunden schlemmen könnt. Ihr möchtet am Gewinnspiel teilnehmen? Dann seid Fan von Deutschlandisvegan auf Facebook. Hinterlasst einen Kommentar oder Gruß unter diesem Artikel, bei Facebook unter dem Post oder bei Instagram unter dem Bild und verratet uns, warum ihr gewinnen möchtet und wer mit euch mitnaschen darf. Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich willkommen, aber keine Bedingung. Das Gewinnspiel endet 14. August 2016 um 12 Uhr. Die Gewinner werden ab dem 14. August nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook-User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Mehr Infos: www.alles-vegetarisch.de www.veggie-shop24.com www.vantasticfoods.de www.absolute-vegan-empire.com Der Beitrag „Wir sind nicht aufgesprungen als es ,,hip wurde, wir sind seit 15 Jahren in der ,,veganen Branche – Interview mit John & Sakura von alles-vegetarisch.de + Gewinnspiel erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Reisebericht: Vegan auf Mallorca

27. Januar 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Der Deutschen liebstes Urlaubsziel lautet Mallorca, eine wunderschöne spanische Insel, die zu der Inselgruppe der Balearen zählt. Und obwohl soviele Deutsche hier Urlaub machen oder gar dort leben, hat die Insel bei vielen Menschen ein schlechtes Image, weil sie bei ,,Mallorca auch gleich an den berüchtigten Ballermann 6 denken, an die von Deutschen so getaufte ,,Schinkenstraße und an die Locations wie das Oberbayern oder den Mega-Park, in dem nicht mehr ganz so frische deutsche Schlagerstars auftreten. Dieser kleine Fleck auf der Insel hat das Image Mallorca scheinbar ziemlich stark geprägt, dabei hat diese Insel soviel mehr zu bieten: Wunderschöne Buchten, pittoreske Dörfer, die schöne Inselhauptstadt Palma, das Tramuntana-Gebirge und und und. Es gibt jede Menge gute Gründe, Mallorca zu besuchen, den Ballermann meidet man ganz einfach.Natürlich möchte man sich auch als Veganer im Urlaub gut versorgen können, und hier kommt die nächste gute Nachricht: Das kannst du auf Mallorca ganz wunderbar, denn die vegane Szene wächst hier unaufhörlich, nicht zuletzt durch die Bemühungen der Leute von Mallorca vegan, die u.a. ein in allen veganen Locations erhältlichen Vegan-Guide für Mallorca herausgebracht haben, und diesen regelmäßig aktualisieren. Du kannst dir die neueste Version dort kostenlos als PDF herunterladen. Und dann lohnt sich natürlich auch ein Blick auf bei Happy Cow in Vorbereitung auf den Urlaub.Ich möchte dir im Folgenden meine veganen Highlights auf Mallorca kurz präsentieren.Lovegano – toller veganer SupermarktIn der Hauptstadt Palma, im Szenenbezirk Santa Catalina, bekommst du eine riesige Auswahl an veganen Lebensmitteln (und sogar ein wenig Kleidung) im größten veganen Supermarkt der Insel, Lovegano. Die Betreiber Sarah und Patrick sind schon vor längerer Zeit von Deutschland nach Mallorca gezogen, und haben hier einen wirklich wunderbaren Laden geschaffen, der wirklich alles bietet, was man als Veganer braucht. Die Auswahl ist riesig, sogar eine Kosmetikabteilung gibt es, genauso wie vegane Tiernahrung und eine kleine Abteilung mit Kleidung. Großartig! Eine Facebook-Seite mit Öffnungszeiten, Adresse etc. gibt es natürlich auch. Bon LLocDas Bon Lloc in Palma war das erste vegetarische Restaurant der Insel, und ist heute so gut wie komplett vegan. Der Besuch lohnt sich vor allem abends, wenn a la Carte bestellt werden kann. Mittags gibt es ein recht günstiges Menü (um die 15 Euro), aber abends ist die Qualität meiner Meinung nach echt noch besser. Wir waren beim letzten Besuch jedenfalls richtig begeistert. Das Preisniveau ist hier entsprechend dem Qualitätsniveau natürlich auch ein wenig höher, aber ich finde die kleine Investition lohnt sich. Das Essen ist superkreativ, schön angerichtet und sehr lecker. La GolondrinaEbenfalls im Szenenviertel Santa Catalina findet man ,,La Golondrina, ein kleines aber sehr hübsches Restaurant mit ausschließlich veganem Essen. Ungefähr ein Dutzend Gerichte bietet die Karte, für Hauptspeisen zahlt man so 8-10 Euro. Das Essen war auch sehr lecker, z.B. der Burger, den man in verschiedenen Geschmacksrichtungen wählen darf. Ihr solltet euch einen Platz oben sichern. Ziva to goFans von Rohkost und Superfoods sollten unbedingt mal bei ,,Ziva to go direkt an der Markthalle von Santa Catalina vorbei gehen und einen Rohkost-Snack genießen. Alles ist ,,to go verfügbar. Hier gibt es nicht nur Mittagsgerichte, sondern auch sehr leckere Energiebällchen oder Kuchen.MarsimDu stehst auf Burger? Dann solltest du mal bei Marsim (ebenfalls in Santa Catalina) vorbeischauen. Die Preise sind recht happig, aber dafür bekommst du hier alles andere als Standard-Burger. Der Laden ist nicht 100% vegan, aber die Auswahl an klar gekennzeichneten veganen Burgern ist echt groß.Cream crew – vegan ice creamSeit Ende 2015 gibt es auch eine rein vegane Eisdiele auf Mallorca, die Cream Crew. Ich selber war noch nicht da, aber Patrick und Sarah vom Lovegano sind schwer begeistert!Cantina VeganaMein Lieblingsrestaurant in Palma ist die Cantina Vegana, die von Kerstin geführt wird. Wahnsinnig leckeres Essen und die leckerste vegane Sobrassada der Welt. Sobrassada ist eine typisch Mallorquinische Wurst, die Kerstin perfekt nachgebaut hat. Man kann ihre Sobrassada als Streichwurst im Llovegano kaufen. Irre lecker!! Leider ist nicht so ganz klar momentan, ob die Cantina Vegana nach der Winterpause wieder eröffnen wird, weil es immer mal wieder Probleme mit dem Haus gibt, daher informiert euch am besten vorher.Das war es zu Palma von meiner Seite, wo es noch einige andere Anlaufstellen für Veganer gibt. Aber ich denke, die oben aufgezählten sind die Interessantesten. Doch auch auf dem Rest der Insel gibt es durchaus ganz nette vegane Angebote. Einige möchte ich herausheben. BellaverdeEin wundervolles vegetarisches Restaurant (mit angeschlossener Pension), das viele vegane Optionen bietet. Das Essen ist superkreativ, außergewöhnlich und wahnsinnig lecker. Die Preise dafür gehen mehr als in Ordnung, denn hier bekommt ihr wirklich etwas geboten. Vom Essen abgesehen bietet das Bellaverde das schönste Ambiente der Insel mit einem wundervollen Garten, in dem man herrlich unter Bäumen sitzt, und Hunde und Katzen faul herumliegen. Ganz wunderbar und einer meiner absoluten ,,Must-Gos. TreffAn der Ostküste ist das Angebot an veganer Gastronomie bislang noch ziemlich übersichtlich, aber es gibt z.B. das ,,Treff, das von meinem Freund Tomeu als Familienbetrieb geführt wird. Früher war das Treff eine Touri-Bude mit Schnitzel & Co, und am Ambiente hat sich seitdem nicht viel geändert. Aber Tomeu hat die Speisekarte total umgeworfen, der Großteil der Speise ist nun vegan, weil Tomeu selber Veganer geworden ist. Diese Umstellung stieß nicht gerade auf Begeisterung bei Stamm-Gästen und der Familie, aber inzwischen gibt ihm der steigende Erfolg Recht. Im Treff bekommt man leckere Pizza mit einer eigenen Käse-Mischung aus Mandeln und Kartoffeln (mein Tipp: Pizza Treff), viele typische Mallorca-Gerichte in einer veganen Variante, viel Deftiges und Fastfoodiges. Aber Tomeu hat auch einen tollen Rohkost-Kuchen im Angebot. Und das alles zu sehr günstigen Preisen. Toll ist, dass man hier auch in bester Tapes-Manier kleine Speisen zusammenstellen kann. Unbedingt hin! Achtung: Im Winter diesmal geschlossen, besser vorher anrufen! Natural CaféEin kleines hübsches Café ist das Natural Café in Port dAndratx, wo sich viele Deutsche mit größerem Geldbeutel niedergelassen haben. Hier gibt es ein ganz ordentliches veganes Spesenangebot, und die Betreiberin ist superfreundlich.Plaer VegetariaIn Mallorcas zweitgrößter Stadt Manacor gibt es ein vegetarisch-veganes Restaurant mit dem Namen Plaer Vegetaria, wo die freundlichen Betreiber einige vegane Speisen anbieten, die stets sehr lecker waren bei unseren Besuchen, z.B. die Gyros Pita. Ihr könnt euch da aber auch einfach einen großen Salat bestellen, der ist richtig toll. Es gibt auf jeden Fall immer genügend Optionen auch für Veganer, und das Ambiente ist nett.Veganana ManacorAuch Manacor hat mit dem Veganana nun einen kleinen, aber sehr hübschen veganen Einkaufsladen. Wie im Lovegano werden euch hier viele Produkte sehr bekannt vorkommen, da es in Spanien noch nicht soviele Hersteller von veganen Spezialprodukten gibt. Also kommt vieles (noch) aus Deutschland.Das waren meine veganen Tipps für Mallorca. Bitte beachtet, dass manche Restaurants im Winter schließen, also immer besser anrufen oder die Facebook-Seite checken, bevor ihr einmal quer über die Insel fahrt. Obwohl sich der Weg garantiert auch so lohnt, denn Mallorca ist wunderschön!!! Schönen Urlaub!P.S. Hast du noch weitere Tipps? Immer her damit in den Kommentaren!Der Beitrag Reisebericht: Vegan auf Mallorca erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Neueröffnung: Veganes Burger-Lokal in Leipzig

5. Januar 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Immer mehr vegane Burger erobern die GastronomieBurger sind in - noch längst nicht ist den Restaurantgästen hierzulande der Appetit auf ,,sehr vereinfachtes Essen vergangen, wie es Ali Cengiz, Begründer der Berliner Burger-Kette ,,Schiller Burger, jüngst prägnant auf den Punkt brachte: ,,Da ist Fleisch, da ist Brot - mehr ist es eigentlich nicht. Nun, Fleisch muss es nun nicht unbedingt sein. Schließlich glänzt auch Schiller Burger in seinen inzwischen neun Läden mit einem richtig leckeren veganen Burger.Dass ein Burger-Konzept aber auch rein vegan interpretierbar ist, das beweist das österreichische Gastronomie-Franchise-System ,,I Love Veggie Burger, das nun in Leipzig seinen ersten Standort in Deutschland eröffnet hat. Dem Soft Opening am 5. Dezember folgte am 18. Dezember die große Opening-Party mit Live-DJ und vielen Specials, die mir zu besuchen ich mir nicht nehmen ließ.Begonnen hat die Erfolgsstory des mutmaßlich ersten veganen Franchise-Systems vor zwei Jahren in Wien - damals noch integriert in das American Diner-Konzept ,,Flying Diner. Es folgte in diesem Jahr ein alleinstehendes, rein vegan ausgerichtetes I Love Veggie Burger-Restaurant in Wien und nun die erste Deutschland-Eröffnung. Und das soll erst der Anfang sein. Man hat ambitionierte Ziele und peilt in den kommenden Jahren 40 Standorte an! Vor mehr als zwei Jahren war ich in Wien und durfte I Love Veggie Burger in seiner Store-in-Store-Variante kennenlernen. Die Produkte waren schon damals hervorragend, aber das neue Konzept sagt mir wesentlich mehr zu. Das Design und die Inneneinrichtung wurden überarbeitet und bieten nun ein helles, einladendes Restaurantfeeling, das ein breites Publikum ansprechen dürfte.Doch die schönste Atmosphäre kann nicht über ein Essensangebot hinwegtäuschen, das nicht zu überzeugen vermag. Doch wie bereits betont - das, was sich auf der Karte von I Love Veggie Burger findet, kann sich sehen lassen und bietet ein feines Better-Burger-Sortiment bestehend aus sechs verschiedenen Brötchen-Patty-Varianten. Ich habe mir den VEGGIE Vital Burger bestellt, der u.a. mit Rucola, gegrillten Avocadostreifen und frischen Sprossen belegt ist und wahlweise mit einem Grünkern- oder Seitan-Patty erhältlich ist. Tolles Plus: Auf Wunsch wird jeder Burger auch mit einem Vollkorn-Bun serviert. So wird aus einem ursprünglichen Fast-Food-Artikel eine gesunde Mahlzeit die sich ohne Reue genießen lässt!Neben Burgern bietet die Karte aber noch viel mehr: Wraps, Hot Dogs, Chili sin Carne, Falafel, Tomaten mit veganem Mozzarella, Salate, Smoothies und Sweets wie Cookies, Brownies und Pancakes. Alles vegan, selbstverständlich. Und vieles auch in Bio-Qualität (auch wenn leider noch auf eine Bio-Zertifizierung verzichtet wird). Als Beilage zum Burger gibt es nicht nur klassische Fries, sondern auch die immer beliebter werdenden Sweet Potatoes. Eine vegane Weinkarte rundet das Angebot ab.Neben dem stationären Angebot gibt es übrigens auch einen Lieferservice - angesichts nach wie vor rarer veganer Angebote im Delivery-Markt eine tolle Angelegenheit!Mein Fazit steht fest: dieses Restaurant-Konzept bietet hochwertigen Burger-Genuss in freundlicher Umgebung zu fairen Konditionen (Burger + Beilage kosten unter zehn Euro). Es bleibt zu wünschen, dass die Gründer von I Love Veggie Burger ihre angestrebte Zahl an Restaurants über kurz oder lang realisieren können. Ein zweiter Deutschland-Standort soll bald in der Nähe von Heilbronn an den Start gehen. Gegen eine Filiale in Berlin hätte ich absolut nichts einzuwenden - auch wenn Leipzig stets eine Reise wert ist!I Love Veggie BurgerKönneritzstraße 8404229 Leipzighttp:/­­/­­veggie-burger.at/­­cms/­­koenneritzgasse-leipzig/­­Öffnungszeiten:Mo.-So. 11:00-23:00Bilder Quelle: veggie-burger.atDeine veganen Lifestyle-News abonnieren! Der Beitrag Neueröffnung: Veganes Burger-Lokal in Leipzig erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

The Green Market - erster veganer Lifestyle Markt Berlins

11. März 2015 Deutschland is(s)t vegan 

The Green Market - erster veganer Lifestyle Markt BerlinsDiesen Termin sollten sich alle Berliner und Berlinbesucher vormerken: “Am langen Osterwochenende vom 4. bis 6. April 2015 la?dt The Green Market Berlin zum ersten Mal in 2015 zur ,,Spring Edition ein. The Green Market Berlin ist der erste 100% vegane Lifestyle Markt in Berlin und wurde 2014 von Stefanie Witt ins Leben gerufen. Die Geschichte, die als The Green Christmas Market begann, schla?gt 2015 mit saisonalem Konzept ein neues Kapitel auf. Parallel zu den Jahreszeiten sind in diesem Jahr 4 Ausgaben des Lifestyle Marktes als Spring-, Summer-, Fall und Winter Edition geplant. Wa?hrend die Weihnachtsma?rkte noch mit vegetarisch-veganem Schwerpunkt stattfanden, wird das Konzept 2015 100% ohne tierische Produkte sein. Mehr als 2.000 Besucher an jedem Veranstaltungstag im Advent haben gezeigt, dass Berlin reif fu?r einen veganen Lifestyle Markt ist. The Green Market Berlin ,,Spring Edition macht den Auftakt Den Auftakt der Veranstaltungsreihe macht The Green Market Berlin ,,Spring Edition 2015 an den Ostertagen auf der tollen Freifla?che der Arena Berlin. In fru?hlingshaftem Ambiente pra?sentieren ausgewa?hlte Anbieter und Labels aus Gastronomie und Handel, Designer sowie Ku?nstler und Handwerker wie facettenreich veganer Lifestyle heute ist. Unter vielen anderen ist auch das Team vom Botanischen Salon wieder mit an Bord. Mit ihren super gesunden Energy Balls, Smoothies und Detox Workshops sorgten sie schon 2014 fu?r große Begeisterung. Der wohl bekannteste Shop fu?r vegane Mode in Berlin, loveco, hat alles im Gepa?ck was das weibliche Herz begehrt. Eco-Kleidung, Accessoires und Beautyprodukte aus der aktuellen Kollektion la?uten mit frischen Farben und Mustern den Fru?hling ein. Vo?ner, der vegane Do?ner aus Friedrichshain, wird direkt aus dem Food Truck kredenzt. Handgemachtes Eis am Stiel ist gesund, es erfrischt und schmeckt super fruchtig und lecker. Wer einmal probiert hat, wird schnell merken, welche kulinarische Bereicherung Paletas Berlin fu?r den Markt ist. Neben der Kulinarik ist die Veranstaltung mit seinem bunten Rahmenprogramm, unter anderem Live Musik, DJ und einem tollen Kreativworkshop fu?r die kleinen Besucher, ein toller Alternativtipp fu?r einen Osterbummel. Spaß fu?r die Kids garantieren die Kinderbetreuer von Colour Kids. In einem kindgerechten DIY-Workshop basteln die Kinder unter Anleitung mit nachhaltigen Materialien rund um das Thema Ostern. Die Termine der weiteren 3 saisonalen Veranstaltungen sind fu?r Juni, September und Dezember geplant. Dazu sind alle gesundheitsbewussten Genießer und welche, die es werden wollen, herzlich eingeladen. Gemu?tlich, herzlich, lecker und mit viel Liebe zum Detail Ambitioniertes Ziel ist es The Green Market Berlin als Hotspot der veganen und gesundheitsbewussten Community in Berlin zu etablieren; gemu?tlich, herzlich, lecker und mit viel Liebe zum Detail. Die Mischung aus Street Food, Boutique Market mit urbanem Flair, Kunst- und Kreativmeile sowie Veranstaltung mit familia?rer Atmospha?re zeichnet den alternativen Markt mit saisonalem Charakter aus. The Green Market Berlin zelebriert Essen in seiner gesamten Vielfalt als gemeinsames Erlebnis. Vegan, gesund und nachhaltig heißen die gemeinsamen Nenner. Große Herzensangelegenheit der Veranstaltung ist bisher unbekannte Helden der veganen Szene in ihrer ta?glichen Arbeit zu unterstu?tzen und ihnen die angemessene O?ffentlichkeit zu bieten, die sie verdienen. Berlin ist reif fu?r einen veganen Lifestyle Markt Hinter The Green Market Berlin steht Stefanie Witt, die den Markt 2014, als The Green Christmas Market, initiierte. Die Idee einen rein veganen Markt zu etablieren kam der 30-ja?hrigen Event- Managerin bei einem Bummel u?ber die Weihnachtsma?rkte Berlins. ,,Als u?berzeugte Veganerin fand ich es immer schade, dass ich auf jedem Weihnachtsmarkt von den typischen Fleisch- und Wurstgeru?chen umgeben war. Es gab einfach keine Alternative. Also entschied ich mich, die Erste zu sein, die das a?ndert. Berlin bietet eine so breite Vielfalt an veganen Ko?stlichkeiten und Produkten, dass ich es zu keiner Zeit utopisch fand, diese Anbieter in einer Veranstaltung zu organisieren. Als Gru?nderin vereint Stefanie Witt von der Anbieterakquise u?ber die Planung der Veranstaltungsfla?chen bis zur Dekoration nahezu alle Funktionen in ihrer Person. Gemeinsam mit einem Team, das zum gro?ßten Teil aus Freunden und Familie besteht, organisiert die junge Berlinerin in diesem Jahr 4 saisonale Ma?rkte. ,,Mein Wunsch ist es, dass beim Auftakt an Ostern mo?glichst viele gesundheitsbewusste Foodies gemeinsam veganes Essen zelebrieren, egal wie ihr Erna?hrungskonzept aussieht. Natu?rlich will ich auch etwas bewegen und zum Umdenken anregen, aber ohne erhobenen Zeigefinger und gegenseitige Vorurteile, kommentiert Stefanie Witt ihre Vision. Besonderes Ausgenmerk der Berlinerin liegt bei der Auswahl der Anbieter, die von ihr alle perso?nlich und mit ganz viel Liebe zum Detail ausgewa?hlt und getestet werden. Fu?r die ersten Veranstaltungen gibt es nur noch wenige freie Pla?tze fu?r Anbieter. Interessenten ko?nnen sich auf der Homepage informieren und bewerben. Die Arena Berlin im pulsierenden Kreuzberg hat sich als Veranstaltungslocation fu?r The Green Market Berlin bewa?hrt. Durch den großen Außenbereich und das Glashaus als Indoor-Variante wird das multifunktionale Areal dem saisonalen Konzept perfekt gerecht. Die Spring- und Summer Edition finden als Open Air Veranstaltungen mit perfektem Blick auf die Spree statt. Der bekannteste Pool Berlins, das Badeschiff, und das Vintage Boot ,,Hoppetosse grenzen direkt an die Außenfla?che und bilden die sensationelle Kulisse. Die Herbst- und Winter Edition sind je nach Wetterlage im Club- Ambiente des Glashauses geplant. Vom 4. Bis 6. April startet die Auftaktveranstaltung The Green Market Berlin ,,Spring Edition. Der Eintrittspreis liegt bei u?berschaubaren 2 Euro pro Tag. Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt. Hunde haben keinen Zutritt zum Markt.” (Pressemitteilung des Green Market) Weitere Infos findest du auf der Facebookseite des Green Market Berlin. Fotos mit freundlicher Genehmigung von Green Market Berlin (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); Der Beitrag The Green Market – erster veganer Lifestyle Markt Berlins erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegane Reisen in die Türkei

6. Februar 2015 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Reisen in die TürkeiWenn ein Veganer eine Reise tut...kann das durchaus auch mal schwieriger werden. Zumindest was die Verpflegung angeht. Ungewohnte Lebensmittel und vor allem mangelnde Sprachkenntnisse können im schlimmsten Fall dazu führen, dass man Fleisch im Essen findet oder alles mit Käse überbacken wurde. Ich habe das selbst schon so einige Male erlebt, egal ob in Indien oder Istanbul, irgendwie haperte es an der Verständigung und statt keinem Käse bekam ich extra Käse serviert. Je nachdem wie genau man es dann mit der veganen Ernährung und Ausnahmen nimmt, wird man das Essen dann wahrscheinlich zurückgeben, und das ist schade. Reise-Angebote für Veganer Die Gruppe der vegan lebenden Menschen wird zum Glück zunehmend auch als Zielgruppe in verschiedenen Branchen wahrgenommen, vorrangig natürlich im Einzelhandel oder in der Gastronomie. Anscheindend entdeckt aber auch die Tourismusbranche die Chance, speziell auf die Bedürfnisse von Veganern zugeschnittene Angebote zu kreieren. So gab es bereits eine vegane Flusskreuzfahrt, und Hotelplattformen wie Veggie Hotels bieten ein Verzeichnis von Hotels an mit veganer Verpflegung. Ganz neu aber ist das Angebot von komplett veganen Pauschalreisen, die das kleine Reiseunternehmen Hibiskus Reisen anbietet. Das Unternehmen hatte in der Vergangenheit mehrfach die Erfahrung gemacht, dass es gar nicht einfach ist, vor Ort die Veganer in einer Reisegruppe versorgen zu können. So war ein vegan lebendes Paar im letzten Jahr bei einer Yoga-Reise dabei, und sah sich gezwungen in der Küche mit zu helfen, eine rein vegane Mahlzeit zu bekommen. Was natürlich für die Köche vor Ort lehr- und hilfreich war. Aus diesen Erfahrungen heraus wurden gemeinsam mit dem BioGourmet Club in Köln schließlich genau zwei solcher Reisen geplant. Ein Gewinn für beide Seiten! Rein vegane Unterkünfte sind bislang noch nicht weit verbreitet, und so entsteht für beide Seiten ein Gewinn: Einerseits für die Gäste, die ganz nach Wunsch verpflegt werden können, andererseits aber auch für die Hotels und einheimischen Restaurants selber, die in Berührung kommen mit einer veganen Ernährung und ihr Spektrum erweitern können, zukünftig eben auch vegane Speisen problemlos zubereiten können. Dem Reiseveranstalter ist wichtig, dass die Gäste auch die einheimische Küche kennen lernen, so dass auch Besuche in einheimischen Restaurants auf dem Plan stehen. Diese werden natürlich ebenfalls vorher genau informiert, was in das Essen rein darf, und was nicht. 2 vegane Reisen in die Türkei im September Die 1. geplante vegane Reise geht am 13.09.2015 nach Bodrum in der Türkei. Toll ist, dass ausser den Ausflügen und Essen in einheimischen Restaurants auch ein umfangreicher veganer Kochkurs mit Fünf Elemente Köchin Ruth Deckers aus dem BioGourmet Club auf dem Programm steht. An 5 Tagen wird gemeinsam gekocht und einiges gelernt. Ansonsten ist natürlich auch die restliche Verpflegung zu 100% vegan. Eine zweite vegane Reise geht ebenfalls in die Türkei, und zwar nach Dalyan an der türkischen Ägäis. Los geht die am 26.09.2015, diesmal ohne Kochkurs, aber natürlich mit kompletter veganer Verpflegung (Halbpension). Gute Entwicklung Das ganze darf man sich jetzt nicht als schlimmen Massentourismus vorstellen. Die Reisegruppen sind klein, die Hotels ebenfalls und es wird auf Umweltfreundlichkeit geachtet. Das Reiseunternehmen ist auf Themen wie Yoga, Meditation oder Pilates spezialisiert. Ich finde die Entwicklung gut, dass die vegane Ernährungs- oder Lebensweise in immer mehr Branchen ernst genommen wird. Wer also eine entspannte Reise machen möchte, ohne sich Sorgen machen zu müssen, ob man gut verpflegt wird, für den sind diese Reisen sicher sehr interessant. Es sind noch Plätze frei. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite von Hibiskus Reisen. Fotos mit freundlicher Genehmigung von Hibiskus Reisen. Danke für die Unterstützung. (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); Der Beitrag Vegane Reisen in die Türkei erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Kochen nach deiner Natur - mit Sebastian Copien in München

17. Juli 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Diese Woche durfte ich eine Mittagspause mit Sebastian Copien in dessen Küche und Gemüsegarten verbringen. Nach einem Smoothie zum Einstieg haben wir Schlutzkrapfen mit Mangoldfüllung und Chicoréegemüse gekocht. Dazu gab es einen Salat (aus Sebastians Garten, mit einem irrsinnig leckeren Dressing), anschließend ein fantastisches Nougateis! Im Nachhinein, wenn ich nun hier sitze und den Nachmittag noch einmal Revue passieren lasse, kann ich gar nicht mehr genau sagen WAS von all dem am besten geschmeckt hat. Vermutlich war es das Gesamtpaket welches mich noch heute schmunzeln und mir das Wasser im Mund zusammen laufen lässt. Anklicken um   Sebastian bietet beispielsweise an: Basiskochkurs Vegetarisches Seminar inkl. Kochkurs Veganes Seminar inkl. Kochkurs Veganer Kochabend Intuitiver Kochkurs Veggie Christmas Ernährungstraining Teamkochen Gastro-Consulting Infos und Termine (in München, Regensburg und Ingolstadt) findest du auf seiner Website. Nächste Woche erscheint Sebastians Kochbuch “Grün in allen Farben” für 19,99EUR beim Christian Verlag (ISBN-10: 3-86244-697-2) . Es ist vegetarisch/­­vegan. Die Rezepte für die Schlutzkrapfen und das Eis findest du in seinem zweiten Buch das im Frühjahr 2015 erscheint, ebenfalls beim Christian Verlag. Einen Kurs bei Sebastian kann ich blind empfehlen. Das Kochen mit ihm war sehr lustig und auch nach 3 1/­­2 Jahren veganer Küche für mich sehr lehrreich. Vor allem ist Sebastian Copien allerdings durchweg sympathisch und strahlt eine wohltuende Ruhe aus. Die Kurse in München finden in seiner wunderschönen Küche in der Thalkirchner Straße statt. Neugierig geworden? Kontakt Telefon: +49 (0)89 427528-54 Mobil: +49 (0)172 8328709 team(at)sebastian-copien.de www.sebastian-copien.de Veranstaltungsort der offenen Kochkurse und Seminare ab Mai 2014: Thalkirchner Str. 80 80337 München Eingang im Hinterhof

Wunderbare vegane Speisen bei WeinWunderBar in Speyer

26. Mai 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Wunderbare vegane Speisen bei WeinWunderBar in SpeyerIm schönen Städtchen Speyer gibt es schon länger das rohvegane BistRoh RohKöstlich (Memo an mich selbst: unbedingt mal wieder hinfahren!). Nun wurde das vegane Angebot der Domstadt jedoch erweitert. In Gehweite vom Speyerer Dom in einem kleinen Gässchen befindet sich die WeinWunderBar, ein kleines Weinlokal, wo zu erlesenen Weinen auch kleine Gerichte serviert werden. Auf der Karte finden sich u.a. vegane Tapas wie Oliven, sonnengetrocknete Tomaten, eingelegte Zwiebeln und eine Tomaten-Basilkum-Creme aus veganer Margarine. Des Weiteren gibt es zwei vegane Burger zur Auswahl, entweder mit Paprika-Karotten-Tofu-Patty oder mit Bio-Linsen-Patty.Meine herrliche Heimat, die Pfalz, hinkt leider noch stark hinterher, wenn es um vegane Gastronomie geht. Darum war ich froh, von der WeinWunderBar in Speyer zu hören. Ehrensache, dass wir da mal hingefahren sind. Außerdem bin ich ja ziemlich neugierig. Mein Mann und ich haben uns die Tapas geteilt und danach gab es für jeden von uns noch einen Burger. Um alles probieren zu können, haben wir auch die beiden Burger brav geteilt.Als Beilage kamen ein paar Kartoffelchips mit, die ich persönlich aber nicht unbedingt gebraucht hätte. Die Burger waren an sich total super, am besten fanden wir beide den Linsen-Patty, obwohl wir vorher eigentlich eher auf den Paprika-Karotten-Tofu-Patty gespannt waren. Wirklich schade ist es allerdings, dass ein Weinlokal, dass Essen ohne tierische Zutaten anbietet, bei den Weinen auf der Karte gar keine Angaben macht, ob diese vegan sind oder nicht. Oft werden Weine mit Hilfe von Gelatine, Hausenblase, Eieralbumin o.ä. geschönt, vor allem bei Rotweinen wird das gerne gemacht. Allerdings muss es ja auch nicht unbedingt sein, Alkohol zu trinken und ich freue mich wirklich sehr darüber, dass in Speyer überhaupt jemand sich über vegane Gerichte Gedanken macht. Dafür ein großes Lob und danke! WeinWunderBar Salzgasse 2 67376 Speyer Öffnungszeiten: Montag – Samstag 11.00 – 23.45 Uhr Sonntag: 14.00 – 23.00 Uhr www.facebook.com/­­WeinWunderBar

Maes - ein tolles Café in Bonn mit großem veganen Angebot

20. Februar 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Maes - ein tolles Café in Bonn mit großem veganen Angebot Wenn man das Mae` s in der Ko?nigstraße 78, in 53115 Bonn, betritt, fu?hlt man sich ein bisschen so, als wa?re man in seinem Wohnzimmer: Liebevoll eingerichtet - vor allem mit Liebe zum Detail - fu?hlt man sich dort direkt willkommen. Der Tresen der ehemals dort ansa?ssigen Kaffeero?sterei A. Zuntz GmbH wurde beibehalten sowie einige andere Einrichtungsstu?cke. Charakteristisch ist auch die Straßenlaterne aus dem Paris des 19. Jahrhunderts, um die das Geba?ude herumgebaut wurde. Wer sich jetzt fragt, was der Name Mae eigentlich bedeutet, sto?ßt auf das Portugiesische: Denn dort ist Mae das Wort fu?r Mama. Anke Cox, die Besitzerin des Mae`s, hat diesen Namen bewusst gewa?hlt, da er aus ihrer fru?heren Zeit als Ta?nzerin stammt und sie in ihrem Cafe? einige (veganisierte) Speisen aus ,,Mamas Ku?che anbietet. Die Idee entstand aus eigener Erfahrung Die Idee fu?r ein Cafe?, das zu 100% vegane Speisen und Getra?nke anbietet entwickelte sich aus Anke Cox` Erfahrung heraus: Selbst Veganerin erging es ihr wie jedem anderen Veganer (leider) auch: Die Suche in der Speisekarte, ob es etwas Passendes gibt, die Nachfrage beim Koch und beim Servicepersonal nach veganen Speiseangeboten, das Suchen nach Restaurants,… Dass die Idee in die Wirklichkeit umgesetzt wurde lag unter anderem daran, dass Anke Cox schon la?ngere Zeit u?berlegte, sich in der Gastronomie selbststa?ndig zu machen. Die Botschaft, die hinter dem Mae`s steckt ist kurz und knapp gesagt folgende: Veganes Essen schmeckt fantastisch. Wie das Mae`s beweist! Ich war schon mit mehreren Bekannten dort, die teilweise Veganer sind, teilweise aber auch weder Vegetarier noch Veganer – und bisher wurde das Vorurteil, dass veganes Essen sowie vegane Getra?nke (z.B. ein veganer Milchkaffee) an die Speisen mit tierischen Produkten nicht herankommen jedes Mal aufgehoben. So bemerkte eine Freundin von mir - wohlgemerkt weder Veganerin noch Vegetarierin - das sie zwischen den veganen Cupcakes im Mae`s - das Topping ist nicht zu verachten: cremig und geschmacksintensiv erinnert es an ein Sahnetopping - und zwischen nicht veganen Cupcakes nicht zu unterscheiden vermag. Auch der Cappuccino sowie die heiße Schokolade fanden großen Anklang (ich perso?nlich kann sie nur empfehlen).   Tolle Speisekarte Die Speisekarte habe ich schon fast durch - und kann nur empfehlen, es mir nachzutun: U?ber die Salate und das Chili bis hin zur Quiche, Sandwiches und dem ta?glich wechselnden Mittagsgericht ist dort alles zu finden. Und dann die Brownies erst! Sie sind mein perso?nlicher Favorit: Mit einer cremigen Schokocre?me und Schokostu?ckchen lassen sie jeden Schokoladenfreund dahinschmelzen. Fu?r Bonn ist das Mae`s eine wirkliche Bereicherung und ich kann nur jedem empfehlen, dort einmal seinen Cafe?besuch hinzuverlegen. Vor allem fu?r Veganer wie mich ist es toll, in einem Cafe? einfach mal alles essen und trinken zu ko?nnen, ohne sich Gedanken daru?ber zu machen, ob es nun wirklich vegan ist und ohne vorher Nachforschungen anzustellen, ob denn u?berhaupt etwas fu?r einen dabei ist. Zu erreichen ist das Mae`s von der Poppelsdorfer Alle?e leicht zu Fuß oder aber mit der Bahn (61 oder 62) Richtung Quiriniusplatz (vom Hauptbahnhof aus)bis zur Ko?nigsstraße und dann einfach immer weiter geradeaus dem Straßenverlauf folgen (in die Richtung, in die die Straßenbahn fa?hrt). Geo?ffnet hat es Mo-Do von 10:00-18:00 Uhr, Freitags von 10:00-22:00 Uhr und fu?r den Samstagsbrunch von 09:00-16:00 Uhr. Na?here Infos gibt es auf der Internetseite des Mae`s  sowie der Facebookseite. Diesen Tipp haben wir von Hanna bekommen – vielen Dank dafür!


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