Falafel - vegetarische Rezepte

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Falafel vegetarische Rezepte

Gegrillte Maiskolben wie auf Mexikos Straßen

11. September 2017 Eat this! 

Gegrillte Maiskolben wie auf Mexikos StraßenWenn man über so einige Landesgrenzen hinweg schaut, bemerkt man erstmal, wie langweilig und fast schon kurios unkreativ die hiesige Imbisskultur eigentlich ist. Mal völlig abgesehen davon, dass Gerichte ohne Fleisch und Wurst in der deutschen Snack-Historie einfach nicht existieren. Ich rede nicht von modernen, fancy Street Food Märkten, sondern von den Klassikern auf deutschen Straßen. Currywurstbuden mit kultähnlicher Anhängerschaft hin oder her, rein optisch stinkt der Pappteller mit Pommes Rot-Weiß schon ziemlich ab. Von der schieren Wertigkeit des Essens ganz zu schweigen. Gemüsebeilage? Wat willste denn? Im Ketchup ist doch Tomate drin. Hüpfen wir über so einige Landes- und Kontinentalgrenzen hinweg, kommt man aus dem neidischen Staunen teils nicht mehr heraus. Klar, Döner und Falafel sehen schon mehr nach Mahlzeit aus, als ein Leberkäswecken als Baustellenklassiker. Aber da geht noch mehr. Mehr Gemüse, mehr Abwechslung und auch mehr Anspruch an die Präsentation des schnellen Snacks auf der Straße. Verstehe mich nicht falsch, ich erwarte und will keine fancy Sterneküchen-Optik, wenn mich auf dem Weg von einem Termin nach Hause etwas der Hunger überfällt. Aber etwas mehr Abwechslung und vor allem Auswahl wäre schön. Etwas, an dem ich zu den wenigen Gelegenheiten, zu denen es uns auf Street Food Festivals verschlägt nur beinahe schon sabbernd vorbeilaufe, sind Elotes, oder auch Mexican Street Corn. Rauchige, gegrillte Maiskolben, bestrichen mit einem Hauch Mayo und getoppt mit Käse, Kräutern, Chili und Limettensaft. Leider sind die Teile nie vegan zu haben. Und vorhin rede ich noch von der Auswahl... Aber wir wären ja nicht wir, wenn wir das Dilemma nicht zur Inspiration hernehmen würden. Gleichzeitig machen wir die Maiskolben etwas gesünder und ersetzen die Mayonnaise durch eine frische, selbstgemachte Cashew Sour Cream. Getoppt wird mit Cashew-Parmesan, viel Koriander und geräuchertem Paprikapulver. Ich verspreche dir, das wird der leckerste Maiskolben, den du je abgenagt hast! Also werden die letzten Spätsommerwochen noch - wie ich schon im Rezept zu den Thymian-Gemüsepäckchen angedroht habe - ausgenützt, was das Zeug hält. Die Mais-Saison hat ohnehin erst begonnen ? Und wenn es draußen dann sogar neben dem glühenden Grill zu kalt wird, verlagern wir das Ganze nach drinnen, denn versprochen: Unser mexikanischer Straßenmais schmeckt auch aus der Pfanne unverschämt lecker. Gegrillte Maiskolben wie auf Mexikos Straßen Gegrillte Maiskolben mit veganer Cashew Sour Cream, Cashew-Parmesan und frischem Koriander. Ich verspreche dir, das werden die besten Maiskolben, die du je abgenagt hast! - 4 Maiskolben - 2 EL Olivenöl Für die Cashew Sour Cream - 125 g Cashewkerne - 4 EL Zitronensaft - 1/­­2 rote Chili - 2 TL Hefeflocken - 1/­­4 TL Knoblauchpulver - 1/­­2 TL Salz Für den veganen Parmesan - 1 EL Cashewkerne - 1 TL Hefeflocken - 1/­­4 TL Salz Außerdem - 1 TL geräuchertes Paprikapulver - 1/­­2 Bund Koriander - 1/­­2 Limette - Wasser in einem hohen Topf aufkochen. Maiskolben 10 Minuten bei niedriger Hitze garen. Anschließend abtropfen. Für die Zubereitung auf dem Grill - Maiskolben trocken tupfen und mit etwas Olivenöl bepinseln. Über direkter Hitze 5-10 Minuten von allen Seiten rösten. Für die Zubereitung in der Pfanne - Maiskolben trocken tupfen und mit etwas Olivenöl bepinseln. Bei mittlerer Hitze von allen Seiten rösten. Für die Cashew Sour Cream - Cashewkerne mindestens 2 Stunden in reichlich Wasser einweichen. Anschließend abgießen. - Zusammen mit den restlichen Zutaten sowie 80 ml Wasser in einem Mixer oder High-Speed-Blender glatt pürieren. Für den veganen Parmesan - Alle Zutaten im Mörser oder der Küchenmaschine grob mahlen. Gegrillte Maiskolben servieren -  Maiskolben von allen Seiten großzügig mit Cashew-Sour-Cream bestreichen, in Cashew-Parmesan wenden und mit einer guten Prise Paprikapulver bestreuen. Koriander hacken und die Elotes damit toppen. Heiß mit Limettenspalten servieren.   Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Der Beitrag Gegrillte Maiskolben wie auf Mexikos Straßen erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Gegrillte Zucchinipäckchen mit würziger Dinkelhack-Füllung - Leckere Tacos mit frischem Gemu?se und Meerrettich-Sour-Cream - Thymian-Gemüsepäckchen mit Blaubeeren | Grillen mit Edeka - Cremiges Mung Dal mit Zucchini

Street Food Festival - Veganes Street Food und Food Trucks

5. September 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Street Food Festival - Veganes Street Food und Food TrucksStreet Food Festivals stehen für pausenloses Schlemmen und einfach einen netten nachmittag mit Freunden und leckerem Essen zu verbringen. Kurz gesagt, wir lieben diesen neuen Trend, da auch immer mehr vegane Food Trucks an den Street Food Festivals teilnehmen. Vom veganen Pulled Pork Burger bis zum veganen Brownie bleibt meistens kein Wunsch offen! Und damit ihr es in der Auswahl eines passenden Food Festivals mit veganen Gerichten leichter habt, haben wir Euch mal ein paar Tipps für Veranstaltungen zusammengefasst Street Food Festivals erfreuen sich seit einiger Zeit immer größerer Beliebtheit. Gibt es in Berlin Street Food an festen Orten und Tagen jede Woche aufs Neue, verwandeln sich Plätze und große Gelände in Köln, Mainz oder Karlsruhe an ganzen Wochenenden einmal im Jahr zum Mekka des Street Foods. Solche Events werden meist von verschiedenen Veranstaltern ausgetragen, doch auch ein reisendes Street Food Festival gibt es mittlerweile. Die sogenannte Street Food Tour befährt von März bis Oktober die Republik und hinterlässt eine Spur von satten und zufriedenen Menschen. Übrigens könnt ihr Euch jederzeit mit einem eigenen Stand für die Street Food Tour bewerben. Bilder The Green Market (C) Anne Freitag Was genau ist Street Food? Was ist denn nun aber dieses Street Food genau? Street Food ist streng genommen nichts anderes als Essen, das man von einem fahrbaren Stand auf einem Jahrmarkt oder Markt erwerben kann und meist nur als Zwischenmahlzeit dient. Meist erhält man für einen recht niedrigen Preis Street Food, das sich von den gängigen Fast Food Ketten abhebt. Der Vorteil an den fahrbaren Ständen ist die hohe Flexibilität der Standbetreiber, sodass sie ihre Speisen an vielen Orten anbieten können, ohne an einen festen Standort gebunden zu sein. Diesen Vorteil haben sich viele Newcomer und Durchstarter in der Essensbranche zu Nutze gemacht. Anstatt ein Restaurant zu eröffnen, kauft man sich heutzutage eben ein passendes Fahrzeug und baut sich seinen eigenen und ganz persönlichen Street Food Truck. Meistens stechen diese mit ihrem extravaganten und ungewöhnlichen Design auf Märkten und Festivals besonders hervor. Das Bedürfnis nach außergewöhnlichem, aber schnellem Essen auf Festivals und anderen Veranstaltungen wird schließlich dazu geführt haben, dass sich der Trend immer mehr in Richtung Street Food entwickelt hat. Wer würde sich für eine langweilige Pizza entscheiden, wenn er stattdessen eine kulinarische Köstlichkeit haben kann? Die Food Trucks auf Street Food Festivals bieten nämlich meist Speisen aus ganz unterschiedlichen Regionen und Kulturen an, sodass man auf diesen Events für vergleichbar wenig Geld fremdes Essen einfach mal probieren kann.   Der unschlagbare Vorteil an Street Food Festivals und Märkten ist, dass es eine breite Auswahl auch an veganen Speisen gibt. Food V(eg)an, Heart and Taste oder Vincent Vegan (Die nächsten Termine seht ihr auf den Websites) sind nur einige der veganen Food Trucks, welche rein veganes Essen verkaufen, der Markt wächst stetig! Wir stellen euch hier einmal unsere Top fünf der Street Food Festivals und ihre Food Trucks vor, die auch veganes Street Food anbieten. Vegan Street Day Neben den zahlreichen Street Food Festivals, von denen wir euch weiter unten ein paar vorstellen werden, gibt es in Deutschland seit 2006 den Vegan Street Day. Ursprünglich fand dieses Event jedes Jahr in Dortmund statt, doch seit 2010 gibt es einen zweiten Vegan Street Day in Stuttgart. Die Nachfrage nach veganem Fast Food wird einfach immer größer und das haben die Veranstalter erkannt. Auch dieses Jahr gab es in den beiden Städten dieses ganz besondere Event. Die Festivals fanden in den vergangenen Jahren jeweils Anfang Juni und Mitte August statt. Wir hoffen natürlich das diese Tradition weitergeführt wird und wir auch in den nächsten Jahren wieder schlemmen dürfen. Mit über 90 Ständen ist dieses Fest das größte vegane Street Food Festival Deutschlands und lockt jedes Jahr tausende Menschen an. Ihr könnt dort nicht nur veganes Fast Food probieren, sondern euch auch über vegane Ernährung informieren oder Fair Trade Kleidung erwerben. Der Vegan Street Day Deutschland wird übrigens ehrenamtlich organisiert und ist eine nichtkommerzielle Veranstaltung! Ihr könnt euch dort auch als Helfer beteiligen. Wie das geht lest ihr auf der Webseite des Vegan Street Day, auf der bestimmt auch bald die ersten Informationen für das nächste Jahr online gehen werden. The Green Market Berlin Yai, Berlins erster, veganer Lifestyle Markt geht in die Herbst Sonderedition! Vom 16.-17.09. erwarten euch am Funkhaus Berlin veganes Street Food, Musik, Fair Trade Mode, vegane Kosmetik, Kochshows, DIY Workshops und vieles mehr. Mit Blick auf die wunderschöne Spree genießt ihr zwei Tage lang feinstes Street Food. Packt eure Freunde ein und unternehmt eine kulinarische Reise mit Highlights wie Kürbis-Cream-Cheese Donuts, Indian Masala Chai-Tee, Berliner CurryVurst, vietnamesischer Cr?pe, Superfood Eis-Creme mit Topings, belgische Dinkelwaffeln, russischer Veggie-Stroganoff-Burger mit Cashew-Knoblauch-Creme, ägyptisches Street Food, Kurkuma-Detox Shots, veganes Sushi und vieles mehr. Nehmt jetzt an der  The Green Market Berlin Facebook Veranstaltung teil um keine News zu verpassen! Und auf Facebook verlosen wir 2 Tickets, 2 Getränkegutscheinen und 2 T-Shirts. Schaut vorbei! AUTUMN EDITION 2017 16. + 17. September Samstag + Sonntag von 12:00 - 20:00 Uhr Eintritt: 4,00 EUR (Kinder bis 12 Jahren haben freien Eintritt) Alle Infos: Homepage: greenmarketberlin.com Facebook: facebook.com/­­greenmarketberlin Instagram: instagram.com/­­greenmarketberlin Veganes Sommerfest Berlin Kann es in einer pulsierenden Stadt wie Berlin Street Food geben? Ja, natürlich! Gerade in der Hauptstadt ist Street Food und besonders veganes Fast Food durchaus beliebt. Das Vegane Sommerfest Berlin zeigt dies einer wachsenden Fangemeinde jedes Jahr. Das Festival fand in den letzten Jahren meistens an einem Augustwochenende auf dem Berliner Alexanderplatz statt und es gab jedesmal eine reiche Auswahl an veganem Street Food. Das Festival feierte in diesem Jahr zehnjähriges Jubiläum und konnte bereits in den vergangenen Jahren einen unglaublichen Erfolg verbuchen. Das Fazit der Veranstalter fällt von Jahr zu Jahr positiver aus. Da es in Berlin aber immer wieder diverse Street Food Festivals gibt, ist es sehr wahrscheinlich, dass auch das vegane Sommerfest im nächsten Jahr wieder auf dem Alexanderplatz stattfinden wird. Wir würden das jedenfalls sehr begrüßen. In diesem Jahr waren dort nämlich nicht nur zahlreiche vegane Food Trucks, die von Asia Food bis hin zu veganem Eis alles geboten haben, was das Herz begehrt. Auch eine Bühne und ein Vortragszelt haben das Festival mit abwechslungsreichem Programm abgerundet. Es gab Live Musik, Kochshows, Workshops und Vorträge zur veganen Lebensweise. Infos über die nächsten Veranstaltungstermine und Aussteller findet ihr auf der Website des veganen Sommerfestes Berlin. Street Food Festival NRW Oben haben wir es bereits erwähnt, doch wollen wir dieses Festival, das den ganz simplen Namen Street Food Festival trägt, gerne näher vorstellen. Hauptsächlich findet dieses Event in diversen Städten in Nordrhein-Westfalen statt. Mittlerweile stehen auch Street Food Festival Termine in Mainz, Karlsruhe und Kassel auf dem Plan der Veranstalter. Bei diesem Street Food Festival handelt es sich nicht um ein rein veganes Event. Unter den vielen verschiedenen Anbietern und Verkäufern, finden sich dort aber auch vegane Food Trucks. Der Stand von Israeli Food beispielsweise bietet dort veganes und vegetarisches Fast Food. Traditionelle israelische Zutaten werden hier angeboten, während es bei Kimbap Spot veganes Sushi aus Korea gibt. Testen könnt ihr diese Köstlichkeiten an verschiedenen Terminen im ganzen Jahr. In 2017 folgen noch Food Festivals am ersten Septemberwochenende in Dortmund und weitere Termine in Köln, Karlsruhe oder Düsseldorf. An jedem Wochenende im September ist es dank dieses großen Festivals also möglich, Fast Food vegan einmal zu probieren und zu genießen. www.street-food-festival.de Food Truck Festival Hamburg Im September findet in Hamburg auch das große Food Truck Festival statt. Vom 07.09. bis zum 10.09. findet auf dem Spielbudenplatz in Hamburg das größte Street Food Festival Deutschlands statt. Dieses findet bereits zum sechsten Mal in Zusammenarbeit mit der Lunch-Karawane statt. Es werden beinahe 150.000 Besucher erwartet und mit kulinarischen Angeboten aus aller Welt versorgt. Neben einigen vegetarischen Food Trucks wie dem me like Falaffel und dem Curry it Up sind auch vegane Food Trucks vor Ort. Rolling Ice bietet auch veganes Eis an. Der Truck heißt aber nicht so, weil er sich etwa auf Rädern fortbewegt, sondern weil es sich um thailändische Eisröllchen handelt. Als Nachtisch ist das in Hamburg auf jeden Fall eine gute Wahl. Weitere vegane Angebote gibt es dort aber natürlich auch. Bei Vincent Vegan bekommt ihr vegane Burger und bei Flatinoos gibt es hausgemachte belegte Fladenbrote. Neben den gängigen Food Trucks muss sich das vegane Angebot in Hamburg also nicht verstecken. www.spielbudenplatz.eu/­­erleben/­­events/­­food-truck-festival lavizzara /­­ fotolia.com Street Food Tour Bei der Street Food Tour könnt ihr euch nicht nur selbst mit einem Stand bewerben. Auch ist dieses Festival durch seine große Reichweite etwas ganz Besonderes. Wie oben bereits erwähnt, reist das Event von März bis Oktober durch ganz Deutschland. Das Schöne daran ist, dass die Tour nicht nur in den florierenden Großstädten wie Köln, Berlin und Hamburg Halt macht. Auch kleinere Städte wie Mülheim an der Ruhr, Solingen oder Lahnstein stehen noch auf dem Plan. Am 30. September und 1. Oktober macht die Street Food Tour in Solingen auf dem Walder Marktplatz Halt. Dann wird der bergischen Stadt mal gezeigt wo der kulinarische Hammer hängt. Das Veggiewerk ist als Food Truck bei der Tour dabei und bietet hauptsächlich veganes Street Food an. Das Angebot geht allein bei diesem Truck von Burgern über Salate bis hin zu Süßkartoffeln und auch vegane Currywurst haben sie im Angebot. Ihrem Motto ,,for the animals, for the planet, for ourselves bleiben sie sich dabei selbstverständlich treu. Leider zeigt die Street Food Tour online nur eine kleine Auswahl an Food Trucks, mit ihrem Angebot an. Man wird sich vor Ort also überraschen lassen müssen. Allerdings ist der Eintritt frei, also kann man ja einfach mal vorbeischauen, wenn die Tour mal wieder in der Nähe ist. www.streetfood-tour.de   Die Landschaft an Street Food Festivals in Deutschland wird immer größer. Auch die Zahl der veganen Food Trucks steigt in jedem Jahr und die vollkommen veganen Festivals wachsen zunehmend. Diese Events zeigen einem stets, wie wichtig es ist, mal über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen. Man könnte sonst etwas leckeres und veganes verpassen. Gerade wer glaubt, man könne vegan nicht vielfältig essen, sollte mal eines dieser Festivals besuchen. Überzeugt euch selbst vom Geschmack und der Vielfältigkeit von veganem Street Food.   Street Food Vegan für zuhause Wer dann auch zu Hause mal ein neues veganes Gericht ausprobieren möchte, kann mal einen Blick in unsere Rezepte Sammlung werfen und sich von unserem veganen Eis Rezept, Brownies Rezept, Sushi Rezept und vielen mehr inspirieren lassen. Auf unserem Blog gibt es zahlreiche Rezeptideen zum ausprobieren.   Das ganz besondere Extra steht zudem allen Newsletter Abonennten des Deutschland is(s)t vegan Newsletters zur Verfügung. Alle Abonnenten erhalten das eBook Vegan Klischee ade von Niko Rittenau als kostenlosen Download geschenkt. Neben vielen Tipps rund um die vegane Ernährung erhaltet ihr hier auch 15 kreative, vegane Rezepte von bekannten Köchen wie Björn Moschinski und co. Jetzt zur Newsletter Anmeldung!   Wer noch mehr Bedarf an leckeren und schnellen veganen Rezepten hat, kann sich mittlerweile auch mehrere Kochbücher zum Thema Street Food kaufen. Seit letztem Jahr gibt es von den Eat This Autoren das Buch ,,eat this! - Vegan Street Food. Damit könnt ihr euch nach einem Street Food Festival, das leckere Street Food zu Hause kochen könnt. So könnt ihr euch ganz einfach euer nächstes Fast Food vegan zubereiten! Auch PETA hat eine tolle Sammlung an veganen Street Food Rezepten mit Bildern, die einem das Wasser im Mund zusammen laufen lassen veröffentlicht. Über 20 unkomplizierte Rezepte für den idealen veganen Snack für zwischendurch. Ihr habt am Wochenende leider keine Zeit und könnt das Street Food Festival in eurer Stadt nicht besuchen? Holt euch das Street Food Festival doch einfach mit ein paar Freunden nachhause. Probiert die leckeren und schnellen Rezepte von unserem Blog oder aus dem eat this Kochbuch aus und gestaltet euer eigenes Street Food Buffet. Wir freuen uns auf eure Vorschläge für vegane Street Food Festivals und Food Truck Empfehlungen und hoffen das euch unser kleiner Street Food Guide gefällt! Der Beitrag Street Food Festival - Veganes Street Food und Food Trucks erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Good Life Bowls - in 5 Schritten zur perfekten Bowl

30. Juni 2017 Eat this! 

Good Life Bowls - in 5 Schritten zur perfekten BowlBuddha Bowl, Rainbow Bowl, Hippie Bowl oder Good Life Bowl. Die gesunden Bowls haben inzwischen gefühlt tausend verschiedene Namen. Du weißt ja, wir lieben die vollgepackten Schüsseln heiß und innig! Bei uns landet deshalb fast jeden Tag so eine bunte Mischung auf dem Tisch. Fakt ist: An sich haben wir alles, was nun hübsch und penibel sortiert angerichtet in die Bowls wandert, auch früher schon fast genauso gegessen und kombiniert. Nur eben in „nicht so schick“, sondern eher in „hau drauf“. Aber das Auge isst ja wirklich mit und die Sortiererei fix gemacht und macht sogar richtig Spaß ? Die Schüsseln werden so zu echten Hinguckern und lachen auch richtige „Gemüsekasper“ an. Ich würde sagen, Mission erfüllt, oder? ? Das Schöne ist, dass es nicht die eine Good Life Bowl gibt, sondern unzählige Möglichkeiten, leckerste Bowls zuzubereiten. Ganz nach Geschmack, Lust und Laune - und manchmal geht es eben auch darum, was der Kühlschrank gerade so hergibt. Super praktisch! Wir zeigen dir heute, wie wir unsere Good Life Bowls am liebsten zubereiten - und wie dir garantiert nie die Ideen für neue Kreationen ausgehen ?. Folge einfach unseren fünf Schritten und los geht’s! 1. Wähle deine Lieblingskörner - Reis, Buchweizen, Dinkel & Co. Wir lieben sie alle, die kleinen Körnchen! Und in ihnen steckt richtig viel Power: Wertvolle Ballaststoffe, Kohlenhydrate und jede Menge B-Vitamine, Zink, Eisen und Magnesium - die perfekte Sättigungsbeilage und dabei oberlecker. Starte am besten immer mit der Zubereitung von Reis, Dinkel & Co. Und während die Körner köcheln, kann in Ruhe der Rest zubereitet werden. Hier ein Überblick unserer Lieblinge: Getreide & Urgetreide - Weizen - Dinkel - Emmer - Kamut - Gerste - Hafer Glutenfreie Getreide & Pseudogetreide - Buchweizen - Brauner Naturreis - Schwarzer Reis - Hirse - Quinoa - Amaranth 2. Gemüse aus dem Ofen - Alles andere als Langweilig Wenn du oder deine Family nicht so auf gekochtes, rohes oder blanchiertes Gemüse stehst, solltest du es unbedingt mal mit der im Ofen gerösteten Variante probieren. Das funktioniert wunderbar auch ohne viel Fett und lässt sich toll und abwechslungsreich mit den Lieblingsgewürzen verfeinern. Etwas Kumin, Salz oder Zitronenzesten und Süßkartoffeln, Blumenkohl, Weißkraut oder Brokkoli verwandeln sich in wahre Geschmacksbomben ? Und während das ganze im Ofen vor sich hin schmort, bleibt genügend Zeit in Ruhe den Rest zu erledigen. 3. Get your Protein - Hülsenfrüchte, Tofu, Tempeh & Co. Darf’s noch ein bisschen extra Protein sein? ?? Über unsere Liebe zu den Hülsenfrüchtchen und Tofu haben wir uns ja schon ordentlich ausgelassen. A never ending love story ? Kichererbsen, Kideneybohnen & Co. geben wir gerne einfach mit zum Gemüse aufs Blech und lassen diese ordentlich mitrösten. Das schmeckt superlecker und geht ratzfatz. Tofu, Seitan, Tempeh & Co. braten wir für unsere Good Life Bowls gerne ganz einfach in etwas gutem Oliven- oder Rapsöl in einer heißen Pfanne an und schmecken ihn anschließend mit einem zum Rest passenden Lieblingsgewürz, frischem Knoblauch, Chili und getrockneten oder frischen Kräutern ab. 4. Salat, Rohkost, Sprossen & Mehr Sattes Grün, Orange, Pink und Gelb! Mit frischer saisonaler Rohkost, wie zum Beispiel geraspelten Karotten, Kraut, Gurken- und Radieschenscheiben, Cocktailtomaten, gedämpftem Gemüse und bunten Sprossen, kommt richtig Farbe und Frische in die Bowl. Außerdem toppen wir unsere Bowls immer gerne mit Nüssen, Samen, Saaten und - je nach Saison - mit leckeren Beeren ?. Das sieht nicht nur super-sexy aus - es schmeckt sogar noch besser! 5. Ein gutes Dressing Ein richtig gutes Dressing ist die halbe Miete bei deiner Bowl. Überlege dir einfach kurz vor der Zubereitung, in welche Richtung deine köstliche Frischeschüssel gehen soll und welche Gewürze du bei deinem Ofengemüse verwenden möchtest. Hast du zum Beispiel eher Lust auf eine Bowl mit orientalischem Touch, probiere doch mal unser Tahin-Joghurt-Dressing. Oder bist du eher in Stimmung für die asiatische Küche? Dann mix dir doch mal unser leckeres koreanisches Gochujang-Dressing ? Oder vielleicht lieber ein leuchtend gelbes mit extra viel gesundem Kurkuma? Dann bitte hier entlang. Und wenn’s mal richtig, richtig, richtig schnell gehen muss, dann probiere unser veganes „Honig-Senf“-Dressing aus dem heutigen Rezept. Das passt zu allem! Good Life Bowl mit gerösteten Süßkartoffeln, Rucola & veganem ,,Honig-Senf-Dressing Gesunde Good Life Bowl mit Süßkartoffeln, Kichererbsen, Rohkost, Sprossen, Nüsse, Saaten und einem veganen „Honig-Senf“-Dressing. - 150 g Dinkel - 200 g Süßkartoffeln - 150 g Kichererbse (gekocht) - 1 EL Olivenöl - 1 EL Zitronenzesten - 1 TL Salz - 200 g Karotten - 1/­­4 Salatgurke - 4 Radieschen - 1 Handvoll Kirschtomaten - 100 g Rucola - 1 Handvoll Sprossen - 2 EL Sonnenblumenkerne - 1 EL Mandeln - 2 TL Sesam Für das vegane "Honig-Senf"-Dressing - 1 1/­­2 EL Senf - 3/­­4 EL Ahornsirup - 3 EL Rapsöl - 1 EL Weißweinessig - 1/­­2 TL Salz - 1 EL Wasser -  Backofen auf 200 °C Ober-/­­Unterhitze vorheizen. - Dinkel nach Packungsanweisung zubereiten. - Süßkartoffeln schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. -  Kichererbsen und Süßkartoffelscheiben mit 1 EL Olivenöl, Zitronenzesten und Salz vermengen. 20 Minuten im Backofen rösten. -  Karotten fein raspeln. Gurke und Radieschen in Scheiben schneiden. Tomaten halbieren. - Für das Dressing alle Zutaten glattrühren. -  Dinkel, Süßkartoffelscheiben, Kichererbsen, Karotten, Gurkenscheiben, Rucola in großen Lunchschüsseln anrichten und mit Sprossen, Kernen und Mandeln und dem Dressing toppen.  Der Beitrag Good Life Bowls - in 5 Schritten zur perfekten Bowl erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Good Life Bowl mit Ofengemüse & Kurkumadressing - Good Life Bowl mit Broccolini, pinkem Quinoa & crunchy Sesam-Tofu - Good Life Bibimbap-Bowl

biozentrale - Bio-Pionier mit tollem Onlineshop

23. Juni 2017 Deutschland is(s)t vegan 

biozentrale - Bio-Pionier mit tollem OnlineshopKommt dir die Marke biozentrale bekannt vor? Vielen wahrscheinlich erstmal nicht, obwohl es die ersten Produkte von biozentrale schon 1976 gab - ein wahrer Pionier in der Bioszene also. Die Produkte findest du tatsächlich aber in vielen Supermärkten, z.B. bei Rewe oder Edeka. Das Unternehmen fördert eigene Anbauprojekte und gibt sich selber deutliche strengere Richtlinien bei der Beschaffung von Rohstoffen und der Verarbeitung als die EU-Richtlinien es vorsehen. Sehr vorbildlich! Das Sortiment ist groß und wächst weiter: Produkte zum Kochen und Würzen, Brotaufstriche, Superfoods, Pasta, Müsli, asiatische Spezialitäten, Essig & Öle, Backartikel, Snacks und Süßigkeiten - die ganze Bandbreite wird angeboten. Unter dem Label ,,BioKids findet man für eine jüngere Zielgruppe passende Produkte wie Fruchtmus, Tomatensauce oder Bären-Pasta. Praktischerweise kann man all diese Produkte auch online im schön gemachten und übersichtlichen Online-Shop von biozentrale kaufen. Wer ganz gezielt nach ausschließlich veganen Produkten sucht, wird in der Kategorie ,,Vegane Welt fündig. Menschen, die auf Gluten verzichten, finden auch hierzu eine passende Kategorie. Bio- und Rezepteboxen Interessant sind auch die vielen angebotenen Bio-Boxen, z.B. die ,,Probier-Box-Vegan. Du kannst aus einer Menge thematisch zusammengestellter Boxen auswählen, von der ,,Smoothie-Mixbox über die ,,Studentenküche Vorratsbox bis hin zur ,,Orientalischen Genussbox. Super praktisch ist, dass du auch hier nach rein veganen Boxen filtern kannst. Außerdem werden noch Rezepte-Boxen angeboten, die 3 Rezepte und alle nötigen Zutaten (außer der frischen Ware) enthalten. Hier scheint es aber noch kein rein veganen Optionen zu geben. Der Onlineshop von biozentrale bietet außerdem eine Rezeptedatenbank und einen Blog. Ab 39,95 Euro kannst du übrigens Versandkostenfrei bestellen, außerdem gibt es 5 bzw. 10% Rabatt bei Bestellungen mit einem Wert von über 24,95 Euro bzw. 49,95 Euro. Proteinreiche Alternativen zu Getreidemehlen Interessant ist die Mehl-Abteilung. Klingt langweilig, oder? Ist es aber gar nicht, denn die meisten von uns verwenden regelmäßig Mehl zum Backen oder Kochen. Viele aber möchten kein Weizenmehl verwenden oder müssen (oder möchten) auf glutenhaltige Lebensmittel verzichten. Es lohnt daher mal ein Blick auf die Alternativen, und davon gibt es inzwischen einige, auch im Onlineshop von biozentrale, z.B.: - Kokosmehl - Amarantmehl - Quinoamehl - Kichererbsenmehl   Das Kokosmehl ist glutenfrei, besteht zu 100% aus der Kokosnuss, ist sehr proteinreich. Gut zu verwenden für exotische schmeckendere Backwaren, wo ein Hauch Kokos gut passt. Auf der Rückseite der Verpackung gibt es ein Rezept für Kokos-Mandel-Bällchen, klingen sehr lecker. Auch Quinoamehl ist glutunfrei und sehr proteinreich. Wie Quinoa ist auch Amaranth ein sogenanntes ,,Pseudo-Getreide (gehört biologisch nicht zu den Getreiden, wird aber ähnlich verwendet), das bei den Inkas als heiliges Wunderkorn galt, und dort ein Hauptnahrungsmittel darstellte. Der Name ,,Amaranth (kann mit oder ohne ,,h am Ende geschrieben werden) geht aufs griechische zurück: „amarantos“ bedeutet „unsterblich“. Quinoa und Amaranth haben in Sachen Nährwerte die Nase im Vergleich zu herkömmlichen Getreidesorten ganz weit vorne - nicht zuletzt als hervorragende Proteinquellen bei einer veganen Ernährung. Amaranth z.B. enthält viel Kalzium, Eisen und Magnesium, zudem wertvolle Fettsäuren, reichlich Ballaststoffe und eben Proteine. Absolut empfehlenswert, mal statt Weizen, Dinkel & Co. diese glutenfreien und gesunden Getreidealternativen auszutesten! Kichererbsenmehl eignet sich gut zur Bindung, aber auch als Grundlage für orientalische Gerichte wie Falafel, ist ebenfalls glutenfrei und reich an Protein. Ein Blick auf den Vergleich der Mehlsorten-Nährwerte zeigt, dass die Weizenalternativen sich durchaus sehen lassen können, mit einem höheren Protein- und Ballaststoffgehalt. Pro 100 g Kokos Quinoa Amaranth Kichererbsen Weizen Brennwert (Kalorien) 384 352 401 336 339 Eiweiß 21 g 15 g 16 g 19 g 14 g Kohlenhydrate 34 g 59 g 57 g 44 g 71 g Fett 9,9 g 5 g 8,8 g 5,9 g 2,5 g Gesättigte Fettsäuren 8,7 g 0,5 g 2,1 g 1,1 g 0,5 Ballaststoffe 28 g 6,6 g 16 g 16 g 3,5 g Wir haben mal was richtig leckeres aus Amaranthmehl gemacht: Das Rezept für den Amaranth Smoothie haben wir natürlich auch ausführlich für euch ausgeschrieben.  Gewinnspiel Wir verlosen 3 Backfreu(n)de-Boxen an unsere FANS, in der ihr u.a. zwei der gerade vorgestellten Mehlsorten findet und mehr.   Wie kannst du gewinnen? Sei Fan von Deutschland is(s)t vegan, nenne uns eine(n) Freund(in), der oder die gerne gemeinsam mit dir backt und hinterlasse einen netten Gruß! Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich auch jederzeit willkommen. Hinweis: Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am 29.06.2017 um 9 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 29.06.2017 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User ab 18 Jahren aus Deutschland, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.   Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit biozentrale. Vielen Dank für die Unterstützung. 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Vegan in Südtirol - La Vimea Biotique Hotel

1. Mai 2017 Totally Veg! 

Vegan in Südtirol - La Vimea Biotique HotelNach Regen, Kälte und dicken Schneeflocken im April war ich sehr froh, ein Wochenende nach Bella Italia fliehen zu können, in der Hoffnung auf schönes Wetter und Entspannung. Gefunden habe ich beides - im La Vimea Biotique Hotel, ganz nahe an der bekannten Touristendestination Meran. Ich war zuvor noch nie in Südtirol und als Alpenländlerin nahm ich naiv an, dass es in Südtirol wohl wie bei uns aussehen wird (sprich, warum so weit fahren, wenn es dasselbe in grün ist?). Hätte ich gewusst, wie schön und einzigartig diese Gegend ist, wäre ich schon längst dorthin aufgebrochen - die Mischung aus alpiner Landschaft und mediterranem Flair habe ich noch nie irgendwo erlebt. Die Berge waren mit Schnee bezuckert, die Palmen wiegten sich in einer sanften Brise und das Wetter war warm genug, um in kurzen Hosen den Aperol Spritz auf der Terrasse zu genießen. Ich kann Südtirol nur empfehlen, selten war ich von etwas so positiv überrascht! Übernachtet haben wir im La Vimea Biotique Hotel in Naturns, das etwa 15 Autominuten von Meran entfernt ist und die Pforten für seine erwachsenen Gäste seit letztem Jahr geöffnet hat. Naturns ist wie Meran sehr schön gelegen und mit atemberaubenden Bergpanorama idealer Ausgangsort für Spaziergänge, Wanderungen und Radtouren. Das La Vimea ist ein rein vegetarisches Bio-Hotel, das sich der Erholung, der Ruhe und einem gesunden Lebensstil verschrieben hat und für mich ein wunderbarer Ort ist, um Urlaub zu machen. Auch, wenn man vielleicht in anderen Hotels in der Gegend ein veganes Essen bekommen könnte - es ist einfach etwas Besonderes, an einen Ort zu kommen, wo gar kein Fleisch serviert wird und wo man ganz genau weiß, was "vegan" bedeutet. Die Betreiber des La Vimea leben selbst vegetarisch und vegan und man merkt, dass es in diesem Hotel um mehr geht als um einen schnellen Trend. Ich fühlte mich besonders gut aufgehoben und fand das Abendessen mit dem edlen veganen Menü viel angenehmer, als wenn sich am Nachbartisch die Schnitzel türmen würden. Das gemeinsame Genießen von allem, was die Pflanzenküche hergibt, war abends immer ein besonders schöner Moment. Außerdem merkt man die Überzeugung für einen alternativen Weg bis zum letzten Detail: Auch in den Zimmern gibt es rein vegane Pflegeprodukte und auf Umweltfreundlichkeit wird besonders geachtet - beispielsweise ist das gesamte Essen in Bio-Qualität und der Pool ist nicht gechlort. Aber fangen wir von vorne an, oder? Die Zimmer im La Vimea sind genau nach meinem Geschmack eingerichtet - puristisch, edel, mit viel warmem Holz und einem sehr schönen Bad (eine tolle Dusche finde ich ganz wichtig!). Wir hatten im Zimmer alles, was man so braucht und durch die klaren Linien ist es trotzdem so minimalistisch, was zumindest bei mir immer Ruhe im Kopf auslöst.   Das Hotel bietet einen Wellness-Bereich mit verschiedenen Saunen, Infrarot-Kabine und Indoor-Pool. Nach einem aufregenden Tag in Südtirol ist es wirklich wunderbar, in die kuscheligen (ich sehe aus wie ein Yedi!) Bademäntel zu schlüpfen und die Saune oder den Pool zu genießen.  Außerdem gibt es regelmäßige Yoga-Kurse, die man zusätzlich buchen kann (ich habe die leider verschlafen) und eine große Auswahl an ayurvedischen Behandlungen und Massagen. Im wirklich sehr schönen hoteleigenen Garten wartet ein Schwimmteich, in den mich die April-Sonne aber doch noch nicht hineinlocken konnte.  Was euch sicher am allermeisten interessieren wird, ist aber das Essen, nicht wahr? Begonnen hat die kulinarische Reise mit einem veganen Wein auf der Terrasse, der Wein stammt übrigens von einem biodynamischen Weingut in der Toskana (ich sage ja, hier hat man ein Auge für's Detail). Zum Aperitif gibt es bereits einen Gruß aus der Küche, was einfach nur Lust auf mehr macht!  Abends gibt es ein fixes veganes Menü für alle Gäste. Auf der Menü-Karte wird das Menü aber sehr puristisch beschrieben: Für jeden Gang sind jeweils drei Zutaten angegeben. Ich finde die Idee toll, weil ich Rätsel ja super finde - leider bin ich immer meilenweit daneben gelegen (daran bin ich aber selbst schuld, weil ich bei quasi jedem Gang auf "Curry" getippt habe. War es aber nie, Frau Sternekoch). Das Essen im La Vimea ist vegan, rein Bio und sehr gesund, bedeutet, ohne raffiniertes Mehl oder Zucker und natürlich ohne Fertigprodukte. Ich will jetzt ganz ehrlich sein: Ich hatte anfangs Vorbehalte. Ich esse zwar daheim sehr gesund (und sehr simpel), aber ich esse auch gerne vegane Burger, Pommes und fette Torten, und ich konnte mir einen Urlaub ohne das und somit das Essen im La Vimea nicht so ganz vorstellen. Ja, das klingt blöd und ist als zweifache Kochbuch-Autorin schon fast peinlich, aber man ist dann trotzdem irgendwie in seinen Bahnen eingefahren. Und ich bin so froh, dass ich mal wieder etwas Neues gekostet habe, denn mich hat das Essen im La Vimea wieder inspiriert, ich habe komplett neue Geschmackserlebnisse gehabt und war froh, mich auf die Überraschung einzulassen. Ich habe noch nie Buchweizen-Pancakes oder lauwarme Suppe aus roter Beete oder Walnuss-Tofu-Creme gegessen, aber ich bin sehr froh, das nun endlich gekostet zu haben, denn es war köstlich! Und das Essen im La Vimea ist immer wunderschön angerichtet (ein Traum für alle Instagramer!). Jeder Abend beginnt mit einem Salat-Buffet, das aus rohem oder gekochten Gemüse besteht. Ich habe das erste Mal Fenchel gegessen, der mir tatsächlich geschmeckt hat. Zum Salat-Buffet wird das weltbeste Ciabatta gereicht. Am ersten Abend gab es einen Wildkräuter-Salat mit Apfel und Rosinen, der von der frischen Minze gelebt hat und für den ich dadurch fast kein Dressing gebraucht hätte. Danach es Vollkorn-Basmatireis mit einem Karotten-Mandel-Pesto. Ich weiß nun auch, dass Pesto aus Mandeln nicht mein Ding ist (Marzipan!) aber dafür hat es M sehr gut geschmeckt. Anschließend gab es Bohnen-Laibchen mit herrlichen Dips und knackiger Rohkost, nur ganz leicht mit etwas Olivenöl mariniert.  Als Dessert wurde ein Minze-Sojamilch-Pudding mit Keksen und Nüssen kredenzt. Ich habe noch nicht ganz herausgefunden, wie der Minze-Geschmack in die Sojamilch gekommen ist, aber ich fand es eine tolle erfrischende Idee. Am nächsten Tag ging es nach einer morgendlichen Laufrunde (der abendliche Aperol in mir fand die Idee nicht so schön) ab zum Frühstücksbuffet. Hier warten hausgemachte Köstlichkeiten wie Gemüsestrudel, Kichererbsen-Quiche, Falafel mit Dip und Kuchen, dazu gibt es natürlich frisches Brot, pflanzliche Milch und Soja-Johurt sowie frisches Obst und Müsli. Einzig ein veganer Aufstrich und Porridge oder Chia-Pudding sind mir hier noch abgegangen. Zum Frühstück gibt es auch eine vegetarische Ecke mit Kuhmilch und Käse aus Kuhmilch. Zusätzlich zum Buffet gibt es die Möglichkeit, Pancakes oder Rührtofu zu bestellen - und besonders die Buchweizen-Pancakes sind spektakulär, mit viel Sirup und Bananeneis serviert, ein Gedicht! Wie auch sonst ist hier alles in Bio-Qualität und im La Vimea wissen sie auch, wie man richtig schönen Sojamilch-Schaum auf Kaffee macht, herrlich! Den Tag verbrachten wir in Meran - ich kann euch nur empfehlen, mit dem Mini-Sessellift nach Dorftirol zu fahren und von dort gemütlich zur Gilfenklamm zu spazieren. Aber Vorsicht, hier laden zwischen den Weingärten zahlreiche kleine Gasthäuser zum Einkehren und Weintrinken und Sonnensitzen ein, der Weg wird also viel länger dauern, als ihr das angenommen hättet. Außerdem muss man so oft stehenbleibe, um "Oh" und "Ah" zu sagen, dass es quasi ein tagesfüllender Spaziergang wird. Und nein, ich übertreibe nicht, Meran ist wirklich so eine Augenweide. Für Ausflüge könnt ihr euch im La Vimea übrigens auch ein Lunch-Paket zum Mitnehmen vorbestellen! Am späten Nachmittag waren wir müde und mit Sonnenbrand wieder zurück im Hotel und nach einer Runde im Pool und einem kleinen Schläfchen bereit für das Abendessen. Nach dem Rate-Spiel mit der Menükarte (wo ich bei jedem Gang wider besseren Wissens auf "Curry" getippt habe), ging es los mit Tempura-Gemüse und Walnuss-Tofu-Creme. Für mich nicht nur optisch ein absolutes Highlight, mehr gibt es da nicht zu sagen. Danach folgte lauwarme rote Beete-Suppe mit Cashewcreme. Rote Beete (oder "Rauna", wie die Schwiegermama sagt) esse ich ganz gerne, M hat eher Vorbehalte, da er den erdigen Geschmack nicht so mag. Diese rote Beete war ein Gedicht, süß und aromatisch und überhaupt nicht erdig, mit üppiger Cashewcreme perfekt abgestimmt. Als nächstes gab es Buchweizen-Pfannkuchen mit Spinat und Reismilch-Bechamel, die ich ganz toll und M weniger gut fand (er mag Bechamel aber auch nicht und ich habe ihm seine Portion gerne abgenommen). Und zum Abschluss noch etwas, von dem ich heute noch träume: Bananenkuchen. Knuspriger Teig mit sehr süßen Bananen oben darauf, himmlisch. Und ihr wisst, dass ich bei süßen Sachen ziemlich hohe Standards habe. Ein perfekter Abschluss für den Kurzurlaub in Bella Italia. Falls ihr also gerne die einzigartige Gegend Südtirols in einem schönen Hotel genießen wollt, kann ich euch das La Vimea nur empfehlen. Für mich stimmt hier einfach das Gesamtpaket - ein edles Hotel mit gesunder, leckerer Küche für Erwachsene, die Ruhe und Entspannung suchen, in einer wunderschönen Lage. Ich war sicher nicht das letzte Mal dort. Disclaimer: Ich war für den Hotelbericht und -test im La Vimea Biotiqe Hotel. Eine Bezahlung hat nicht stattgefunden, und meine Meinung war davon nicht beeinflusst - das La Vimea ist toll, punkt. Ich empfehle euch nichts, was mir nicht zusagt, meine vegane Hand drauf. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche 27.3 - 2.4. 2017

3. April 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche 27.3 - 2.4. 2017 Montag Wie fängt die Woche besser an als mit einem köstlichen Linsenburger? Genau, schöner geht es fast nicht! Die Linsenburger stehen bei uns nach wie vor hoch im Kurs und auch einige Tage später schmecken sie noch immer fabelhaft! Dienstag Oatmeal (oder Porridge oder Haferbrei) steht bei uns immer gewaltig hoch im Kurs. Wenn ich abends noch in den Yoga-Kurs gehe, esse ich gerne davor eine Schüssel voll mit cremigen, köstlichen Haferflocken. Neuerdings ist das meine liebste Kreation: Ich zerstampfe im Topf eine reife Banane, gebe Haferflocken, Wasser und Zimt dazu und koche die Haferflocken, bis sie weich sind. Anschließend rühre ich einen Löffel (oder zwei) Erdbeermarmelade und eine Handvoll gefrorene Himbeeren hinein. Köstlich!  Mittwoch Wieder zeige ich euch meinen Büro-Lunch: Couscous-Salat mit Falafel und Tzatziki. Alles selbstgemacht, alles köstlich! Nur etwas weniger Knoblauch hätte ich für das Tzatziki nehmen sollen, aber meine Kollegen waren zu höflich, um sich darüber zu beschweren.  Donnerstag Diese Woche bin ich immer ins Büro geradelt. Nachdem ich dafür knapp eine halbe Stunde brauche, komme ich dann meistens hungrig im Büro an. Als Frühstück gibt es dann gerne eine Banane und ein paar gesunde Kekse (die hier wenig fotogen aussehen, aber wirklich, wirklich gut sind).  Freitag Eine liebe Arbeitskollegin hatte ihren letzten Tag und ich habe ihr einen kleinen veganen Goodie-Bag zusammengestellt, voll mit Dingen, die ihr hoffentlich Freude machen. Samstag Auf Eltern-Besuch - nach einem schönen Lauf am See (übrigens bin ich eine absolute Lauf-Anfängerin) gab es herrliches Risotto mit Pilzen, vom Herrn Papa gekocht.  Sonntag Am Sonntag habe ich mich köstlich über dieses Video amüsiert, in dem eine Kuh seelenruhig auf einem Hundekissen Platz nimmt. Mir zeigt dieses Video wieder, wie wenig unterschiedlich Kühe und Hunde sind - alle empfinden Freude, Neugier und Leid gleichermaßen. Trotzdem sind die einen unsere treuen Begleiter und die anderen werden gegessen. Wie wäre ein Umstieg auf eine vegane Ernährung und damit weder Kuh noch Hund verspeisen? Zum Abschluss des Wochenendes gab es dann noch köstliche Mac and Cheese, mit einer üppigen, dicken Sauce... lecker! Das Rezept kommt dabei komplett ohne Öl oder Margarine aus - hättet ihr daran Interesse? Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Falafel Waffles-Bowl, Rote Beete-Rotkraut-Salat und karamellisierte Walnüsse

29. März 2017 A Very Vegan Life 

A Very Vegan Life Vor kurzer Zeit habe ich für das Blog der Kurkuma Kochschule einen Fragebogen beantwortet, bei dem ich verriet, dass ich zur Zeit meinen Rote Beete-Rotkohl-Salat mit karamellisierten Walnüssen sehr liebe. Überhaupt liebe ich die Vielfalt der israelischen Speisen, inspiriert von vielen Länderküchen dieser Welt und oft von Grund auf für Veganer/­­innen geeignet. Der Salat ist ein fester Bestandteil meines israelisch inspirierten Mezze-Kochkurses und ich freue mich jedes Mal riesig darauf, diesen nach einem Kurs mit den Teilnehmer/­­innen in großer Runde genießen zu dürfen. Nach dem kleinen Interview erhielt ich ein paar Anfragen von euch, ob ich das Rezept auch ohne die Teilnahme beim Kochkurs herausgeben könnte, denn nicht jede/­­r habe die Möglichkeit, bei einem Kurs dabei zu sein. Da das stimmt und ich mich auch einfach mal bei euch herzlichst dafür bedanken möchte, dass ihr hier dabei seid, regelmäßig mitlest, Rezepte nachmacht und abwandelt, gibt’s an dieser Stelle nicht nur das Rezept für euch, welches ich mit weiteren Zutaten zu einer Falafel Waffles-Bowl vereint habe, sondern auch 1 x 2 Tickets für den bereits fast ausverkauften Mezze-Kochkurs im Mai zu gewinnen. Gewinn‘ 1 x 2 Tickets für meinen israelisch inspirierten Mezze-Kochkurs Mein übernächster Mezze-Kochkurs am 13. Mai 2017 in der […] A Very Vegan Life - Vegan Food Blog aus Hamburg

Tempeh- Gyros- Burger mit Krautsalat

26. März 2017 Vegan Guerilla 

Tempeh- Gyros- Burger mit KrautsalatDiesen März war ich unter anderem für eine Woche auf der dänischen Insel R?m? und habe eine Woche täglich Essen für je knapp 20 Workshop-TeilnehmerInnen von zwei mehrtägigen Hochzeitsfotografie-Workshops zubereitet. Entsprechend gab es täglich drei vegane Speisen für alle. Die meisten TeilnehmerInnen hatten sich zuvor kaum mit dem Thema “vegan” auseinander gesetzt und waren wohl zunächst etwas skeptisch, als sie hörten, dass das im Workshop enthaltene Essen vegan sein wird. Auf das Experiment ein paar Tage vegan haben sich dennoch alle eingelassen. Umso spannender für mich, challenge accepted! Also habe ich losgebrutzelt. Auf den Tisch kamen unter anderem ein brasilianisches Dinner, Sandwiches mit Kirsch-Preiselbeer-Seitan mit Süßkartoffeln und Cocktailsauce, Falafel-Sandwiches mit Sesam-Kartotten und verschiedenen Hummus-Versionen, diverse Aufstriche aus meinem im Sommer erscheinenden Buch Outdoor Cooking, eine Version meines Bananen-Schoko-Kuchens (mit zusätzlichem Kokosmehl), Seitan-Gyros mit Pellkartoffeln, Krautsalat und Soja-Tzatziki und vieles mehr. Womit ich nicht gerechnet hätte: An den Abreisetagen verschlug es mir vor lauter Lob der nicht-veganen TeilnehmerInnen tatsächlich die Sprache, was  eher selten vorkommt. Ich wurde ständig nach den in diesen Tagen gekochten Rezepten gefragt, viele der TeilnehmerInnen bestellten noch schnell von unterwegs mein erstes Buch Vegan Guerilla und auch nach meiner Rückkehr nach Hamburg erhielt ich noch unglaublich viele liebe Nachrichten mit Inhalten wie “dein gutes Essen fehlt mir jetzt schon”, “Das war ganz merkwürdig. Als ich nach Hause gefahren bin hatte ich überhaupt keine Lust mehr auf mein sonstiges Essen…Offenbar will mein Körper mir was sagen.”, sah ein Video, in dem einer der Teilnehmer mit seinem Sohn direkt nach der Rückreise meinen Kuchen nachbäckt… Einfach unglaublich toll, dass selbst die anfänglichen Skeptiker in so kurzer Zeit ihre Vorurteile gegenüber pflanzlicher Ernährung aus dem Weg geräumt haben und – neben ganz viel fotografischer – auch mit etwas neuer Inspiration für die eigene Küche nach Hause gefahren sind. Mit so viel unglaublich positivem Feedback hätte ich in Anbetracht der Ausgangssituation “unfreiwillig vegan” absolut nicht gerechnet. Daher ein riesen Dankeschön an die TeilnehmerInnen der beiden Workshops – Für eure Offenheit und Neugier, die spannenden Gespräche und ein paar, auch für mich, sehr inspirierende Tage. Das gilt natürlich auch für die beiden Fotografen, welche mich “mitgeschleppt” haben: Björn Lexius von Hafenliebe Hochzeitsfotografie und Sergej Falk. Geil, dass ihr das angezettelt habt! Wieder zu Hause spukten mir die Tage in R?m? noch eine Weile im Kopf herum. Trotz, oder vielleicht eher wegen, des kiloweise zubereiteten Seitan-Gyros, hatte ich immer noch Lust auf Gyros. Da ich diesen Monat allerdings tatsächlich genug Seitan-Gyros-Teller zubereitet habe, musste ein anderes Gericht und eine andere Gyros-Basis her. Dabei heraus gekommen ist dieser Burger mit Tempeh-Gyros, Basilikum-Sesam-Creme, Krautsalat und eingelegter Paprika. Eine sehr leckere Kombination und fantastische Alternative zu langweiligen 0815-Burgern, auch wenn ihr nicht in Gyros-Erinnerungen schwelgt!   Für 2 Burger benötigt ihr: - 2 Burgerbrötchen - 100g Tempeh (alternativ: Seitan) - 4 Scheiben eingelegte Gurke - 1-2 Scheiben (rote) Zwiebel - 2 große Scheiben eingelegte oder gegrillte Paprika (oder 1-2 frische Paprika zm selbermachen) - Krautsalat (Weißkohl, Zitrone & Salz) - Optional: Tomate, Gurke, anderer Salat, Oliven - Gyros-Gewürz - BBQ-Ketchup und/­­oder Grill-Senf - (Oliven-)Öl - optional: Chilipulver - optonal: bunter Pfeffer - Salz Basilikum-Sesam-Creme: - 100g Soja-Quark (alternativ: 100g in Wasser eingeweichte Cashews) - 10g – 15g frischer Basilikum - 50g helle Sesampaste - optional: Zitronensaft - Salz - schwarzer Pfeffer Krautsalat selber machen: Weißkohl in dünne (möglichst feine!) Streifen schneiden. Reichlich Zitronensaft und Salz hinzugeben und für ca. 10 Minuten gut durchkneten. Für ein paar Stunden, am besten jedoch über Nacht, kalt stellen. Die überschüssige Flüssigkeit im Anschluss abgießen/­­auswringen. Ggf. nachwürzen. Zwiebel, Paprika, eingelegte Gurke (und evtl. weiteres frisches Gemüse) für den Burgerbelag schneiden. Eingelegte Paprika selber machen: Die Paprika mit der Schale nach oben auf ein Blech legen. Bei hohen Temperaturen im Ofen garen bis die Haut Blasen wirft (die Haut darf schwarz werden, das macht absolut nichts!). Die Paprika nach dem Backen direkt in eine Schale legen und diese abdecken. Nach etwa 30 Minuten sollten die Schalen sich nun recht leicht (mit Hilfe eines Messers) von der Paprika lösen lassen. Die gehäutete Paprika direkt verwenden oder in eine Marinade (z.B. ganz simpel mit Öl, Salz und Kräutern) einlegen. Soja-Quark, Basilikum, helle Sesampaste, etwas Salz und schwarzen Pfeffer mit dem Mixer oder Pürierstab zu einer Creme verarbeiten. Stellt ihr diese auf der Basis von Cashews her, müsst ihr höchstwahrscheinlich noch etwas zusätzliches Wasser hinzugeben. Optional Zitronensaft hinzufügen. Tempeh in möglichst dünne “Gyros” Streifen schneiden. Am besten (für einen intensiveren Geschmack) für ein paar Stunden mit Gyros-Gewürz, Chilipulver, buntem Pfeffer, Salz und (Oliven-)Öl marinieren. Wenn es schnell gehen soll, die Tempehstreifen direkt in heißem Öl knusprig braten und würzen. Zusammen mit (Süßkartoffel-)Pommes, Ofengemüse, Salat, Gemüse vom Grill oder auch ohne Beilage servieren. Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken

Typische Speisen in Vegan - Ideen für Frühstück, Mittag, Abend

26. Februar 2017 Totally Veg! 

Typische Speisen in Vegan - Ideen für Frühstück, Mittag, AbendWenn ich anderen erzähle, dass ich vegan lebe, sehe ich oft einen glasigen Blick in ihren Augen - gefolgt von der Frage "Was isst du denn eigentlich?". Manche Veganer können sich darüber furchtbar aufregen.. wie ignorant doch manche Menschen sind, das muss man doch wissen - der Blutdruck steigt. Aber ich finde die Frage berechtigt. Wenn sich jemand noch nie mit veganer Ernährung beschäftigt hat (und ja, das ist der Großteil der Menschen), dann ist der einfachste Weg zur Beantwortung dieser Frage, sich seinen eigenen Speiseplan vorzustellen, und alles, was nicht vegan ist, davon abzuziehen. Tatsächlich bleiben dann oft nur mehr trockenes Brot, trockene Kartoffeln und rohes Gemüse über. Womit wir wieder bei der Frage sind - ist das denn alles, was du isst? Ich kann da durchaus Verständnis aufbringen, und ehrlich gesagt stelle ich auch nicht immer die gescheitesten Fragen. Wenn ihr gerne einen Ausflug in die vegane Küche unternehmen wollt, aber nicht genau wisst, wie ihr denn euren liebgewonnen Speiseplan umstellen sollt: Hier Ideen, wie euer gewohntes Essen in vegan aussehen könnte. Ich habe mich an meine nicht-vegane Zeit erinnert, Kollegen auf den Teller gelinst, Freunde befragt, dann daraus einen "typischen" Speiseplan gebastelt und entsprechende vegane Alternativen überlegt. Als Bonus gibt es auch noch eine gesündere vegane Variante, wenn ihr euch noch etwas besonders Gutes tun wollt! Frühstück Marmelade- oder Honigbrötchen Vegan | Brötchen Margarine und Marmelade oder Agavendicksaft Bonus | Vollkornbrot mit Erdnussbutter und Marmelade Brötchen mit Wurst und Käse Vegan | Brötchen mit veganer Wurst und veganem Käse (es gibt mittlerweile viel Auswahl im Supermarkt!) Bonus | Vollkornbrot mit dünn geschnittenem Räuchertofu und Senf Croissant oder Gebäck aus der Bäckerei Vegan | In Bio-Märkten gibt es süßes Gebäck auch in veganer Form! Oder ihr wählt ein Brötchen und nehmt euch einen fertigen veganen Aufstrich mit. Bonus | Schon mal Kekse zum Frühstück gegessen, die noch dazu gesund sind? Halten sich gekühlt locker vier Tage. Knuspermüsli mit Joghurt oder Milch Vegan | Veganes Knuspermüsli mit Sojamilch oder Sojajoghurt (besonders gutes Knuspermüsli bekommt man im Biomarkt!) Bonus | Apfelstrudel Oatmeal Fruchtjoghurt mit Obst Vegan | Fruchtiges Soja-Joghurt mit Obst Bonus | Mein Super-Power-Frühstück mit Chia Mittagessen Döner Vegan | Veganer Döner (aus dem Supermarkt) in der Pita-Tasche mit Gemüse und selbstgemachtem Tzatziki (dazu einfach eine Gurke fein reiben und mit viel Knoblauch, Soja-Joghurt, einem Spritzer Agavendicksaft und Salz abschmecken). Bonus | Selbstgemachte Falafel mit Tzatziki auf Naturreis mit Salat Leberkäse-Semmel oder Hamburger Vegan | Aus dem Supermarkt: Veganer Leberkäse oder veganes Hamburger-Patty im Brötchen Bonus | Meine genialen Linsenburger Spaghetti mit Fleischsauce Vegan | Warum nicht einfach Tomatensauce nehmen? Und noch ein paar Linsen und frische Kräuter hineingeben? Bonus | Vollkorn-Spaghetti wählen Schnitzerl mit Kartoffelsalat Vegan | Veganes Schnitzerl findet sich mittlerweile in jedem Supermarkt! Den Kartoffelsalat mit veganer Mayo machen oder einen fertigen Kartoffelsalat ohne Mayo kaufen. Bonus | Ganz ehrlich, meine Linsenburger passen auch super zu Kartoffelsalat. Und kennt ihr schon meinen selbstgemachten Kartoffelsalat? Pizza mit Schinken Vegan |  Vegane Pizza mit viel Gemüse und veganem Käse Bonus | Vollkorn-Teig wählen und habt ihr schon mal statt Käse Hummus auf einer Pizza probiert? Wokgericht mit Huhn vom Asiaten Vegan | Die meisten Asiaten bieten auch eine knackige Gemüsepfanne, besonders gut ist es, wenn ihr euch noch ein paar Cashewkerne drüber streut. Bonus | Mit Naturreis servieren! Gulasch Vegan |  Kartoffelgulasch ist so ziemlich das Beste! Bonus | Mit Vollkornbrot und einem knackigen grünem Salat servieren. Abendessen Brötchen mit Aufstrich Vegan |  Vegane Aufstriche gibt es im Supermarkt in Hülle und Fülle! Bonus | Vollkorn-Brot  wählen - und der beste Aufstriche ist eine gestampfte Avocado mit etwas Knoblauchpulver. Rührei Vegan | Schon mal meinen veganen Rührtofu gemacht? Bonus | Gegen Ende der Zubereitung des Rührtofus noch eine Handvoll frischen Spinat unterheben, bis dieser zusammengefallen ist. Mit Vollkorn-Brot servieren. Nudelsalat mit Johurt-Dressing Vegan | Nudelsalat lässt sich super-schnell auch mit fertigem veganen Dressing zubereiten, für's Gemüse eignen sich entkernte Gurke, Mais, Radieschen, Erbse oder Artischocken. Oder kennt ihr schon meinen Party-Nudelsalat? Bonus | Nudelsalat mit Mandelmus-Dressing mit Vollkorn-Pasta Kakao mit Butterbrot Vegan | Kakao mit Soja- oder Mandelmilch zubereiten und das Brot mit Margarine bestreichen. Bonus | Vollkorn-Brot wählen und Erdnussbutter auf das Brot streichen und mit Banane belegen. Habt ihr schon meine Peppermint Hot Chocolate probiert? Sandwich mit Frischkäse, Schinken und Gurke Vegan | Veganen Frischkäse gibt es mittlerweile in vielen Supermärkten, ihr könnt auch einen anderen der zahlreichen veganen Aufstriche probieren. Anstatt Schinken dünn geschnittenen Räuchertofu wählen. Bonus | Vollkorn-Brot wählen und mit Avocado, Räuchertofu, geraspelten Karotten, Salat, Gurke, Tomate und Senf dick belegen. Salat mit Joghurtdressing Vegan | Salat mit veganem Fertigdressing aus dem Supermarkt anrichten Bonus | Für das Dressing einfach eine Avocado mit dem Saft einer Zitrone zerdrücken, ein paar Esslöffel Wasser, Salz und Knoblauchpulver dazugeben. Oder ihr probiert meinen mexikanischen Salat (kann auch ohne Nachos zubereitet werden). Gefallen euch meine Ideen? Dann schaut doch mal in meinen veganen Speiseplan für mehr Inspiration hinein! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

VeggieWorld Berlin - Seid dabei!

22. November 2016 Deutschland is(s)t vegan 

VeggieWorld Berlin - Seid dabei!Vom 26.-27. November 2016 öffnet zum zweiten Mal Europas größte Messe für den veganen Lebensstil wieder ihre Tore in Berlin. Im Oktober durften wir schon auf der VeggieWorld Düsseldorf dabei sein. Über 10.0000 Besucher waren dieses Jahr mit dabei. Wir haben viele schöne neue Produkte und Anbieter entdeckt. Für euch haben wir einige Impressionen von unseren Highlights hier eingefangen. Schaut euch das Video von der VeggieWorld an und ihr bekommt einen tollen Eindruck von der Messe. Am kommenden Wochenende geht es dann nach Berlin. Und wir haben freie Eintrittskarten und 3 tolle Sets für euch organisiert. Insgesamt rechnet die VeggieWorld mit über 90 Ausstellern und rund 12.000 Besuchern in Berlin. Wieder parallel zum Heldenmarkt findet zum zweiten Mal die VeggieWorld Berlin statt. Die VeggieWorld ist Europas führende Messe rund um den veganen Lebensstil mit insgesamt 14 Ausgaben in 6 Ländern in 2017. Mit über 90 Ausstellern und etwa 12.000 erwarteten Besuchern ist die VeggieWorld das vegange Highlight in der vegansten Stadt Europas. Fleischesser nicht überreden, sondern überzeugen Die VeggieWorld ist eine Messe für Jedermann - und das ist genau so gemeint, wie es hier steht. Die Veranstalter betonen, dass neben Veganern und Vegetariern auch ganz besonders Flexitarier und Menschen, die regelmäßig Fleisch essen, herzlich willkommen sind. ,,Gerade Fleischesser wissen vielleicht gar nicht, welche unglaublichen Möglichkeiten die vegane Küche bietet. Genau das ist unser Ansatz: Nicht überreden, sondern überzeugen., sagt Wellfairs Geschäftsführer Hendrik Schellkes. Die Besucher erwartet das volle Programm: Sie können an vielen Ständen probieren, sich für die nächsten Wochen mit veganen Gerichten und Zutaten eindecken - und das oft zu Messepreisen. Das wichtigste beim Einkaufen oder Degustieren ist aber der persönliche Kontakt zu den jeweiligen Herstellern. Der Hersteller kann wie kein anderer wichtige Informationen zu Inhaltsstoffen und Zusammensetzung geben und über gesundheitliche Auswirkungen sprechen. Neben zahlreichen Anbietern aus dem Bereich Ernährung, dürfen sich die Besucher auch auf Aussteller aus den Bereichen Bekleidung, Accessoires und Kosmetik freuen - alle Produkte sind natürlich 100% vegan! Tipp: Schaut doch mal auf den schönen Blog der VeggieWorld, da findet ihr spannende Themen zum veganen Lebensstil. Darüber hinaus erwartet die Besucher ein reichhaltiges, abwechslungsreiches und informatives Rahmenprogramm. Das Rahmenprogramm besteht aus Vorträgen und Kochshows und ist für alle Besucher kostenlos. Auf der Kochbühne erwarten die Besucher neben den Stars der Vegan-Szene wie Boris Lauser, Kirstin Knufmann, Jeff Mannes, Ben Urbanke, Niko Rittenau oder Surdham Göb, auch Prominente aus anderen Bereichen, wie Anne Menden (Schauspielerin, u.a. ,,Gute Zeiten Schlechte Zeiten) oder Strongman Patrick Baboumian. Weitere Themen sind u.a. Rohkost, Klimaschutz, Pilze, Tierhaltung und der Klimawandel - rundherum also ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Das vollständige Rahmenprogramm gibt es unter www.veggieworld.de. Neuheiten garantiert Die VeggieWorld Aussteller halten auch in diesem Jahr wieder viele kulinarische Köstlichkeiten für die Besucher bereit - ein bunter Mix aus Fleischersatzprodukten, Superfoods, Süßigkeiten, Nahrungsergänzungsmitteln, Smoothies und vielem mehr. ,,Wir wollen den Besuchern der VeggieWorld einen Überblick über den Markt pflanzlicher Produkte geben. Vor Ort treffen die Besucher sowohl auf den internationalen Marktführer, wie auch auf die kleine Ein-Mann-Manufaktur aus der Region. So ist gewährleistet, dass die Messe wirkliche Neuigkeiten bietet, die im Lebensmitteleinzelhandel so (noch) nicht vertreten sind, sagt Hendrik Schellkes, Geschäftsführer von Veranstalter Wellfairs. Viele Aussteller bieten Gratisproben an und erklären gerne im Detail Herkunft, Zusammensetzung und Wirkung ihrer Produkte. Außerdem können alle Produkte vor Ort natürlich direkt gekauft werden - und dies oft zu Messepreisen. Eine pflanzliche Lebensweise bezieht sich für viele Menschen aber nicht nur auf die Ernährung, sondern auch auf alle anderen Bereiche des Lebens. Und neben einer großen Zahl an Angeboten von Speisen und Getränken, zeigt die VeggieWorld auch Angebote von Herstellern pflanzlicher Kosmetik, Kleidung und Accessoires. Mehr Infos: www.veggieworld.de Weitere Messetermine: VeggieWorld Lyon  |  14.-15. Januar 2017 VeggieWorld Rhein-Main  |  03.-05. März 2017 VeggieWorld Utrecht  |  11.-12. März 2017 VeggieWorld Hamburg  |  18.-19. März 2017 VeggieWorld Barcelona  |  01.-02. April 2017 VeggieWorld London  |  08.-09. April 2017 VeggieWorld Paris  |  22.-23. April 2017 VeggieWorld Düsseldorf  |  09.-10. September 2017 VeggieWorld Zürich  |  29. September - 01. Oktober 2017 VeggieWorld München  |  07.-08. Oktober 2017 VeggieWorld Paris  |  14.-15. Oktober 2017 VeggieWorld Brüssel  |  21.-22. Oktober 2017 VeggieWorld Hannover  |  28.-29. Oktober 2017 VeggieWorld Berlin  |  11.-12. November 2017 Alle VeggieWorld Messen findet ihr hier.   *** Gewinnspiel *** Wir verlosen 3 x 2 Eintrittskarten und 3 x 1 Super VeggieWorld Set Gewinnt eine Eintrittskarte und ein Set bestehend aus dem Buch „Mixed Emotions“ von bianco di puro, allen 6 iChoc Schokoladen und tollen Produkten vom Reformhaus. Die Gewinner können ihren Gewinn auf der Messe persönlich am Stand der Aussteller abholen.  ,,Power trifft Design - das ist das Motto von bianco di puro, das besser nicht gewählt hätte sein können. Die Hochleistungsmixer des Kölner Familienunternehmens überzeugen mit edler Optik, was sie in jeder Küche zum Hingucker macht. In dem Buch ,,Mixed Emotions finden sich Rezepte für grüne Smoothies, Fruchtsmoothies, Suppen, Saucen, Nussmilch, Getreidemehl, Eis und Frozen Yoghurt, also für all die Köstlichkeiten, die sich mit den Hochleistungsmixern von bianco di puro zubereiten lassen. Mehr auf: power-trifft-design.de iChoc Schokolade: Schmeckt nicht vegan, ist aber vegan. Vorbei sind die Zeiten, in welchen vegan lebende Menschen im Supermarkt sprichwörtlich vor dem Nichts standen. In bemerkenswert kurzer Zeit ist dort ein wahres Vegan-Produkt-Paradies entstanden. Auch im Schokoladen-Regal, das iChoc mit mehr als sechs starken Milchschokoladen-Alternativen bereichert. Die Rohstoffe der iChoc Schokoladen stammen zu 100 % aus geprüftem Bio-Anbau. Bei den Rezepturen werden keine künstlichen Aromen und Emulgatoren eingesetzt. Mehr auf: ichoc.de Seit über 60 Jahren produziert ReformKontor nach dem Motto ,,So natürlich wie möglich hochwertige Lebensmittel für die neuform Reformhäuser(R) in ganz Deutschland und Österreich. Die Nussmus-Revolution aus der Provence Sehr vielfältig verwendbar - die Inspirationsquelle für köstliche Gerichte, ob pikant oder süß. Endlich ein Mandelmus mit der perfekten Kombi von Bio- UND Rohkost-Qualität - für den vollen Geschmack und Nährstoff-Reichtum. Nach traditionellem Verfahren ohne Erhitzen in Steinmühlen vermahlen Reich an Vitamin E, Calcium und Ballaststoffen Bio Muschel-Pasta aus roten Linsen mit 10% Quinoa. Rote Bio Linsen und weiße Bio Quinoa im modernen Gewand - als Muschel-Pasta! Dank traditionell-handwerklicher Herstellung und langsamer Trocknung bleiben die Nährstoffe und das feine Aroma der Zutaten optimal erhalten. Reich an hochwertigem pflanzlichem Eiweiß. So leicht zubereitet wie herkömmliche Pasta und schon in 5 bis 6 Minuten bereit für die Gabel! Mehr auf: reformkontor.de & reformhaus.de Wer will gewinnen? Ihr wollt an der Verlosung teilnehmen? Hinterlasst ein Kommentar unter diesem Artikel oder auf Facebook unter dem Post und sagt uns, warum ihr unbedingt in Berlin dabei sein wollt und wer euch begleiten darf. Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich willkommen. Das Gewinnspiel endet am 25.11.2016 um 12 Uhr. Die Gewinner werden ab dem 25.11.2016 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und benachrichtigt. Diese können ihren Gewinn auf der VeggieWorld Berlin abholen und das Team persönlich treffen. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.   Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch Wellfairs.      Der Beitrag VeggieWorld Berlin – Seid dabei! erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Interview mit Attila Hildmann & Dimitria Nacos

10. Oktober 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Interview mit Attila Hildmann & Dimitria NacosHeute möchte ich euch zwei neue Bücher vorstellen. Zum einen das neue Buch von Attila Hildmann „Vegan Smoothies“ und zum anderen das Buch „In Love with Vegan“ von Dimitria Nacos. Ich hatte das Glück die Autoren bei einem Buch-Release-Event in Berlin zu treffen – und durfte im Anschluss ein Interview mit beiden führen. Hier aber erst einmal ein kurzer Einblick in das neue Buch von Attila Hildmann: Vegan Smoothies, Shakes, and Ice Cream Auch bei diesem Buch überzeugt mich – wie bei allen Büchern von Attila – die Aufmachung, sprich: das Design. Die Fotos sind wieder so ansprechend, dass ich sofort Lust bekomme, alle Zutaten einzukaufen und möglichst alle Rezepte auf einmal nachzu“kochen“. Das Besondere an diesem Buch ist, dass sich alle Rezepte innerhalb von zehn Minuten umsetzen lassen. Die Rezepte sind natürlich cholesterinfrei und die Zutaten nährstoffreich und mega-gesund. Das Buch ist eine Fundgrube extra schneller, gesunder, Superfood-reicher Drinks und Eissorten. Die Rezepte sind gut erklärt und die Einkaufsliste meist auch überschaubar… Das Buch „Vegan Smoothies, Shakes, and Ice Cream“ ist im Becker Joest Volk Verlag erschienen und kostet 16,95 Euro. Mein Lieblings-Rezept: Birne-Melone-Grünkohl Smoothie Zutaten für ca. 500 ml: - 180 g Birnen - 210 g Honigmelone - 25 g Grünkohl, - 30 g Zitronenfruchtfleisch - 1 TL gemahlene Vanille - 30 g Apfelsüße/­­Agavendicksaft - 170 g Eiswürfel Zubereitung: Die Birnen waschen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Honigmelone durchschneiden und das Fruchtfleisch herauslöffeln. Grünkohl waschen. Birnen, Honigmelone, Grünkohl, Zitronenfruchtfleisch, Vanille und Apfelsüße oder Agavendicksaft in einen Mixer geben und glatt durchmixen. Eiswürfel dazugeben und den Smoothie cremig mixen. Der Autor Attila Hildmann ist mittlerweile so bekannt, dass ich ihn eigentlich nicht mehr vorstellen muss… Hier nur ganz wenige Stichworte: Autodidakt, angehender Physiker und „Starkoch“ der veganen Küche. Das es mittlerweile vegane Kochbücher selbst im kleinsten Dorf zu kaufen gibt… haben wir meiner Meinung nach Attila Hildmann zu verdanken… und dafür schätze ich ihn sehr! Drei Fragen an Attila Hildmann: DIV: Was dürfen wir in Zukunft von Dir erwarten? Hast Du bereits ein neues Buch in der Planung? Attila: Ja. Bald wird es den zweiten Teil von „Vegan for Fit“ geben. Nächste Woche werden bereits die Fotos geshootet und ihr dürft alle gespannt sein. Es wird dieses Mal etwas anders laufen – die Challenge wird zum Beispiel deutlich kürzer sein. Ein straffes Gesamtpaket – mit Nährwertangaben, plus Unterstützung von Profisportlern, Ernährungswissenschaftlern usw. … Doch ich möchte hier nicht zuviel verraten! DIV: Seit einiger Zeit vertreibst Du Deine eigenen Produkte, wie z.B. Hummus, Leberwurst etc. Wie kam es zu der Idee? Attila: Mittlerweile verbindet man in Deutschland vegane Küche mit meinem Namen. Die meisten haben zwei oder sogar drei Kochbücher von mir. Ich glaube aber, dass der Markt gesättigt ist, was vegane Kochbücher angeht. Deshalb denke ich, dass man sich den Markt nun anders erschließen muss – und zwar über Lebensmittel. Die Leute kaufen ein Kochbuch ein einziges Mal – gekocht wird jedoch natürlich viel öfter. Das heißt, mit meinen Produkten kann ich letztendlich noch mehr Tierleben retten. DIV: Was ist Dein Lieblingsrestaurant in Berlin oder außerhalb? Attila: In Berlin: Boussi Falafel am Wittenbergplatz in Berlin und in New York: das Peacefood Café.   Darf ich vorstellen: In Love with Vegan von Dimitria Nacos Bei diesem Buch schlägt mein Mädchenherz gleich höher. Es ist alles sooo schön gestaltet… wirklich toll! Das Buch enthält 80 Rezepte, inspiriert von der mediterranen und der Crossover-Küche.  Alles nicht nur kreativ und raffiniert – sondern tatsächlich auch stressfrei zuzubereiten und gut erklärt. Das Buch „In Love with Vegan“ ist im Becker Joest Volk Verlag erschienen und kostet 19,95 Euro. Mein Lieblings-Rezept: Chia Bircher Style Zutaten für 2 Portionen: 3  EL Chia Samen 300 ml  Sojadrink Schoko 120 g  Müsli 160 ml  Sojamilch 80 g  vegane Schokolade (nach Geschmack) 2 Bananen Zubereitung: Die Chiasamen in eine Schüssel geben und mit dem Sojadrink übergießen, umrühren und ca. 30 Minuten quellen lassen. Das Müsli in Schüssel geben, mit Sojamilch übergießen, verrühren und 5 Minuten quellen lassen. Die Schokolade mit einem Messer klein hacken und 50 g davon unter das Müsli heben. Die Bananen schälen und in Scheiben schneiden. Die Zutaten abwechselnd in zwei Gläser schichten: erst den Chia-„Pudding“, dann die Hälfte des Müslis und die Hälfte der Bananen.. usw. Zum Schluß die restlichen Schokostückchen als Topping verwenden! Die Autorin: Dimitria Nacos Dimitria Nacos kocht seit 13 Jahren vegan und entwickelt professionelle Rezepte. Das Talent dazu hat sie vermutlich von ihrem Vater geerbt – einem Profikoch! Bereits seit vielen Jahren begleitet sie Attila Hildmann bei Fernsehauftritten oder Promo-Touren. Mit ihrem kreativen Kochbuch zeigt Dimitria, wie kreativ und modern die vegane Küche sein kann. Drei Fragen an Dimitria Nacos DIV: Wie bist Du eigentlich zum Veganismus „gekommen“? Dimitria: Also… ich habe mich damals mit der Frage beschäftigt, wo kommt das Fleisch eigentlich her und mir einige Videos über Tierhaltung und Schlachthäuser angeschaut. Außerdem habe ich mir die Frage gestellt: Könnte ich ein Tier töten? Und diese dann mit „Nein“ beantwortet. Daraufhin bin ich dann zunächst Vegetarierin geworden. Aber bereits nach kurzer Zeit wollte ich auch keine Eier und keine Milchprodukte mehr essen. Ich bin dabei ganz entspannt geblieben und wollte erst einmal schauen, wie mein Körper reagiert. Doch mir ging es jeden Tag immer nur besser und besser… und seitdem bin ich „dabei“ geblieben und hatte auch nie den Gedanken, dass ich auf irgendetwas verzichten muss. DIV: Was ist das Besondere an Deinem Buch … wenn Du es in einem Satz beschreiben müsstest? Dimitria: Ich wollte Rezepte für vegane Neueinsteiger und „alte Hasen“ kreieren – so dass für jeden etwas dabei ist. Es gibt also bewährte Klassiker, die der eine oder andere bereits kennt – aber auch jede Menge raffinierte, neue Rezepte. Nicht zu vergessen – meine griechischen Wurzeln –  so dass auch etwas mediterraner Einfluss zu spüren bzw. zu schmecken ist. Allerdings möchte ich vegane Ernährung nicht auf ein Land oder einen Kontinent beschränkt sehen, und denke, dass mein Buch der Crossover-Küche entspricht. DIV: Hast Du ein Lieblingsrestaurant in Berlin oder auch außerhalb? Dimitria: Ja, das Café „Gratitude“ in Los Angeles hat mir gut gefallen.   Vielen Dank nochmal an Attila und Dimitria … es war ein echt schöner Abend! Der Beitrag Interview mit Attila Hildmann & Dimitria Nacos erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegan Reisen in Bad Tölz beim ,,Tölzer Veg + Gewinnspiel

26. Juli 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan Reisen in Bad Tölz beim ,,Tölzer Veg + GewinnspielImmer mehr vegane Angebote, soweit das Auge reicht. Geht es euch auch so, dass Ihr immer mehr neue vegane Angebote entdeckt? Ob im Restaurant, im Flieger, am Bahnhof, im Supermarkt und auch immer mehr auf dem Land. Das war vor einigen Jahren ganz anders. Ganz überrascht sind wir auch vom veganen Angebot auf Reisen. Immer mehr Anbieter reagieren auf die Wünsche und Bedürfnisse der Gäste. Gut so, denn wir reisen gerne! VEGAN AUCH IN BAYERN? Im Frühjahr wollte ich einfach mal die Seele baumeln lassen, Zeit in der Natur verbringen, gut Essen und neue Menschen kennen lernen. Grundsätzlich versuche ich in so einem Fall nicht weg zu fliegen. Es ist immer wieder schön zu entdecken, was es auch in Deutschland an tollen Urlaubsmöglichkeiten gibt. Und ich gebe zu, ich liebe Berge, Wandern gehen und die frische Luft in den Wäldern. Bei den Recherchen stieß ich dann auf das Angebot „Tölzer Veg“ in Bad Tölz in den Voralpen, einem Kurort an der Isar und nur 50 Kilometer südlich von München. Die „Tölzer“ haben ebenfalls den veganen Lebensstil für sich entdeckt. Zweimal im Jahr, im Frühling und im Herbst, wird über ganze vier Wochen in mehr als 40 verschiedenen Ernährungs-, Entspannungs- und Bewegungsangeboten im schönen Ort Bad Tölz experimentiert, gekocht, gebacken und gemixt. Das hat uns sehr neugierig gemacht und wir haben direkt davon in einem ausführlichen Artikel berichtet. Aber wir wollten uns auch vor Ort überzeugen und haben im April einige Tage in Bad Tölz verbracht und unsere Reise mit einem Messebesuch auf der VeggieWorld München verbunden. VEGANE WOCHEN IN BAD TÖLZ Wir haben uns natürlich vorher angemeldet und unser Interesse am „Tölzer Veg“ bekundet. Gabi Peters und ihr Team vom Stadtmarketing haben sich für uns ein tolles Programm überlegt, damit wir in wenigen Tagen ganz viel erleben können. Der ,,Tölzer Veg ist ein Angebot, das die Stadt für Einheimische und Touristen entwickelt hat. Und alles hat mit einigen engagierten Tölzern und einer ,,Vegan Challenge nach dem Vorbild von Attila Hildmann begonnen. Nun findet zweimal im Jahr die „Tölzer Veg“ Wochen statt und soll Neugierige inspirieren, über ihren Lebensstil nachzudenken. Jeweils einen Monat lang bieten die Macher mehr als 70 Veranstaltungen rund um die Bereiche Ernährung, Entspannung und Bewegung an und alles ist frei kombinierbar. Aber damit nicht genug, auch viele Hotels und Gaststätten bieten mindestens ein veganes Gericht auf der Karte an. Hört sich an wie in einer anderen Welt, wir konnten es kaum abwarten. UNSERE HIGHLIGHTS Unsere Woche startete mit einer tollen Begrüßung im Hotel Landhaus Iris, einem schönen Familienbetrieb in der Nähe der Altstadt (leider schließt das Landhaus im Oktober). Das vegane Frühstück war köstlich und es war so schön zu sehen, wie viele Gedanken sich die Inhaber gemacht hatten. Dann habe ich Gabi Peters vom Stadtmarketing getroffen und sie hat uns noch weitere Highlights verraten und uns Tipps zu den „Tölzer Veg“ Angeboten gegeben. Am Abend waren wir bei einem Workshop mit gemeinsamem Kochen und Verkosten mit der Ernährungsberaterin Dr. Annette Nagel. Es gab einen spannenden Theorieteil, wo viele Fragen gestellt wurden. Irgendwann hatten wir alle so einen Hunger und haben dann einen grünen Smoothie, vegane Dips und ein leckeres Chutney zubereitet und alles gemeinsam in aller Ruhe genossen. Eines meiner Highlights war das Treffen mit der lieben Frau Bock bei der Kräuterwanderung. Ich habe selten eine Person kennen gelernt, die sich mit soviel Liebe und Leidenschaft für ein Thema einsetzt. Wir haben eine schöne Wanderung unternommen und sie hat mir über zehn Kräuter gezeigt, die ich vorher nicht kannte. Nun weiß ich, was sich hinter den Namen Günseln, Salamonsiegel, Bachkresse, Labkraut, Gundermann oder Spitzwegerich verbirgt und was ich Schönes damit machen kann. In einem Kochworkshop  später am Abend verriet sie uns dann, wie man tolle und einfache Kräutercocktails zaubert. Die gefundenen Kräuter mit etwas Zitrone und Mandelmilch mixen und fertig ist der gesunde Vitamin-Cocktail, auch eine tolle Vorspeise. Dann gab es Spargel mit Löwenzahnkartoffeln und Falafel-Nockerl mit einer Wildkräutercreme. Als Nachtisch haben wir uns dann Erdbeeren mit Mandelsauce und Waldmeister zubereitet. Super Idee und Geschmack. Ganz besonders hat uns auch die „Einführung in vegane Lebensmittel“ mit Stefan Gritzbach vom Bio-Supermarkt Biodelikat gefallen. Stefan ist einer der Mitinitiatoren des Programms und mit voller Leidenschaft dabei. Nach Ladenschluss ist er mit uns durch den Laden gelaufen und hat uns seine Lieblinge und Neuheiten präsentiert. Das Sortiment war vergleichbar mit einem sehr gut ausgestatteten Bioladen in einer Großstadt wie Berlin oder Hamburg. Ein ganz toller Laden mit sehr vielen schönen Produkthighlights. Am nächsten Tag haben wir dann den berühmten veganen Hamburger „Veggie Tölzburger“ geschlemmt. Für die Zubereitung werden unter anderem Weißkohl, Karotten, Brokkoli, Paprika und verschiedene Kräuter verwendet! Die Sauce war ein Genuss. Einige haben sich sogar was von der Sauce als Dip abfüllen lassen. „Gebacken“ haben wir auch, und zwar Rohkost. Die Inhaberin Snezana Schreibauer vom „Café im Süden“ hat mit uns eine Avocado-Himbeere-Torte zubereitet, welche wir dann am nächsten Tag mit Kaffee und Minztee genossen haben. Das Café ist ein kleines, liebevoll eingerichtetes Cafe mit unterschiedlichen Kuchen, Smoothies, Suppen und Kaffeesorten. Da müsst ihr hin, sonst verpasst ihr wunderbare Torten, Kuchen und Kaffeespezialitäten. Wer in der Stadt ist und Lust auf Italienisch hat, der sollte das vegane Mittagessen in der Trattoria al Ponte nicht verpassen. Der Inhaber kennt alle seine Gäste persönlich und begrüßt sie direkt an der Tür, er singt fröhlich und serviert vegane Köstlichkeiten. In einem Ort wie in Bad Tölz darf die Entspannung natürlich nicht zu kurz kommen.  Wir haben uns eine Wellnessbehandlung in der  Villa Bellaria gönnen können. Wir hatten eine tolle Ganzkörpermassage und einen ruhigen Nachmittag in der Sauna. Zwischendurch haben wir uns lange Spaziergänge und Ausflüge an der Isar gegönnt. Und im Sportstudio Hirsch haben wir uns mit Rückenfit und Bauch-Beine-Po Kursen fit gehalten. Sport und Bewegung gehören in Bad Tölz natürlich fest ins Programm. FAZIT Einen Urlaub in Bad Tölz können wir allen empfehlen, die die Natur lieben, gerne wandern möchten und sich in diversen Kursen mehr Wissen über die vegane Lebensweise aneignen wollen. In den Workshops lernt man immer viele neue Menschen kennen, die ähnliche Interessen haben. Die Stadt und die Umgebung sind wunderschön und es lohnt sich allein schon wegen der Sehenswürdigkeiten, der frischen Luft und der vielen Sportmöglichkeiten. Übrigens ist der schöne Tegernsee nicht weit weg. Etwa 15 km mit dem Auto und Ihr könnt einen schönen Tagsausflug machen. ÜBRIGENS: Inzwischen sind ja sogar Krankenkassen auf das Projekt aufmerksam geworden. Die BKK ProVita bezuschusst sogar eine ,,Tölzer Veg-Gesundheitswoche als Präventionsangebot mit 150 Euro. *** Gewinnspiel *** Wer hat Lust bekommen mal nach Bad Tölz zu fahren? Das passt sehr gut, denn wir möchten euch was Gutes tun und verlosen eine „Tölzer Veg“-Woche für zwei Personen im Wert von ca. 900 Euro. Für eine Teilnahme am ,,Tölzer Veg empfiehlt sich das gemütliche Haus Sedlmayer. Das atmosphärische Nichtraucherhaus ist sehr ruhig, direkt gegenüber dem Kurpark und in 10 Gehminuten von der berühmten Tölzer Altstadt gelegen. Der Gewinn beinhaltet eine Woche für zwei Personen in einer Ferienwohnung des gemütlichen Haus Sedlmayer. Während der nächsten ,,Tölzer Veg-Zeiten zwischen 2. und 30. Oktober 2016 sowie 23. April und 21. Mai 2017 ist das freie Rahmenprogramm mit Kräuterwanderungen, der professionellen Einführung in vegane Lebensmittel, unterschiedlichen veganen Koch-Angeboten, Yoga- und Bewegungskursen sowie vielen weiteren Extras inbegriffen. Ihr möchtet am Gewinnspiel teilnehmen? Dann hinterlasst eure Gefällt-Mir Angabe auf den Facebookseiten Deutschlandistvegan und Tölzer Veg . Hinterlasst einen Kommentar oder Gruß unter diesem Artikel oder bei Facebook unter dem Post und sagt uns, warum ihr diese Reise gewinnen möchtet und wer mitreisen darf. Das ,,Liken und ,,Teilen des Beitrages ist natürlich willkommen, ist aber keine Bedingung. Das Gewinnspiel endet 5. August 2016 um 12 Uhr. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird ab dem 5. August nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook-User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Weitere Informationen: Tourist-Information Bad Tölz, Max-Höfler-Platz 1, 83646 Bad Tölz Alle Infos unter www.bad-toelz.de/­­toelzerveg. Tel.: +49 (0)8041 /­­ 78 67-17, info@bad-toelz.de, www.bad-toelz.de Fotos mit freundlicher Genehmigung der Tourist-Info Bad Tölz und  Sanatorium Sedlmayr.     Der Beitrag Vegan Reisen in Bad Tölz beim „Tölzer Veg“ + Gewinnspiel erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegane Produkte aus dem Supermarkt Teil 2: Edeka

17. Juli 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Produkte aus dem Supermarkt Teil 2: EdekaDas letzte Mal haben wir die Vielfalt im REWE gezeigt. Heute geht es weiter mit unserer Serie „Vegane Produkte aus dem Supermarkt“. Dieses Mal ist EDEKA an der Reihe, einer der größten deutschen Lebensmitteleinzelhändler. Wie gesagt – wir möchten mit dieser Serie keine Supermärkte promoten, sondern zeigen, wie einfach es ist, sich vegan zu ernähren – auch wenn kein „Veganz“ in der Nähe ist – oder man vielleicht eher ländlich lebt. Vegan zu leben, egal ob als Einsteiger oder Umsteiger ist überall möglich und kein Hexenwerk (Foto Quelle: EDEKA Website) Die vegane EDEKA Ernährungspyramide Meiner Meinung nach hat sich das Unternehmen EDEKA wirklich ausgiebig mit dem Thema Veganismus auseinandergesetzt. Das merkt man bereits wenn man die Website besucht und ein wenig durch die Seiten klickt. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, vor allem, wenn man sich vielleict zum ersten Mal mit veganer Ernährung beschäftigt. Ziemlich cool finde ich die eigens von EDEKA gestaltete vegane Ernährungspyramide: (Foto Quelle: EDEKA Website) Diese auf die Bedürfnisse von Veganern angepasste Pyramide zeigt, in welchem Verhältnis die Lebensmittelgruppen zueinander stehen sollten. Wie bereits viele wissen, sollte von der breiten Basis, möglichst viel konsumiert werden = heißt übersetzt: viel trinken – am besten natürlich zuckerfreien Tee, Wasser etc . Hingegen sollten Lebensmittel die an Spitze der Pryramide stehen nur maßvoll verzehrt werden = bedeutet: möglichst wenig Alkohol, Süßigkeiten, Chips etc. Unter der Ernährungspyramide erfährt man zahlreiche Tipps zu den einzelnen Lebensmittelgruppen: welche pflanzlichen Alternativen es gibt und auf was man als Veganer achten sollte. Vegane Rezepte bei EDEKA Echt klasse ist die kleine Rezeptsammlung von EDEKA. Es werden nicht viele Zutaten benötigt und alles was ich bisher ausprobiert habe, hat prima funktioniert und geschmeckt. Hier mein Lieblings-Rezept: Rezeptidee Tofu-Gemüse-Spieße: Zutaten für 4 Portionen (Foto Quelle: EDEKA Website) Für die Spieße: -  1 Paprika, gelb -  2 Zucchini -  2 Frühlingszwiebeln -  2 Packungen Kräutertofu -  5 EL Sonnenblumenöl EDEKA Bio Natives Sonnenblumenöl -  Salz, Pfeffer -  100 ml Sojasauce -  1 EL Agavendicksaft EDEKA Bio Agavendicksaft -  1 EL Limettensaft -  Zesten einer unbehandelten Limette -  10 g Ingwer -  1 Chili Für den Curry-Dip: -  200 ml Soja-Joghurt -  1 TL mildes Currypulver -  1 Msp. Chiliflakes -  Salz, Pfeffer -  1 Frühlingszwiebel -  1 EL Koriandergrün, fein geschnitten Zubereitung 1. Paprikaschoten waschen, halbieren, Stielansatz, Samen und Scheidewände entfernen, das Fruchtfleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Zucchini waschen, Blüten- und Stielansatz entfernen und in Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln putzen und in 3-4 cm lange Stücke schneiden. Tofu etwa 2 cm groß würfeln. 2. 2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, Paprikastücke darin 2 Minuten anschwitzen, Zucchini zugeben und weitere 2 Minuten anschwitzen. In der letzten Minute Frühlingszwiebeln zugeben, salzen und pfeffern. Das Gemüse mit dem Tofu in eine Schüssel geben. 3. Sojasauce, Agavendicksaft, Limettensaft und Limettenzesten gut verrühren. Ingwer schälen und fein würfeln. Chili längs halbieren, Stielansätze, Samen und Scheidewände entfernen. Chili fein hacken. Ingwer und Chili zur Marinade geben, diese über das Gemüse und den Tofu gießen und 30 Minuten ziehen lassen. 4. Inzwischen Sojajoghurt mit Currypulver, Chiliflocken, Salz und Pfeffer glatt rühren. Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden, mit Koriander unter den Dip rühren und evtl. nochmals abschmecken. 5. Für die Spieße das Gemüse und den Tofu abtropfen lassen und abwechselnd auf Holzspieße stecken. Das restliche Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Spieße rundum etwa 5 Minuten braten. 6. Spieße auf einer Platte anrichten und mit dem Curry-Dip dazu servieren. Lecker! Edeka bio+vegan Eigenmarke (Foto Quelle: EDEKA Website) Die Menge an veganen Produkten der hauseigenen Marke „Edeka bio + vegan“ ist wirklich beachtlich. Allein hier findet man 34 vegane Produkte – und da sind die Pflanzendrinks und Joghurt-Alternativen nicht einmal dabei. Cool, oder? (Das Angebot variiert je nach Standort – die Produktpreise ebenfalls) Auch dieses Mal ist die Auswahl der Produkte rein subjektiv und nicht jedes Produkt findet Erwähnung – ich versuche z.B. Produkte mit Palmfett zu vermeiden. Da es bei EDEKA auch Produkte von Alnatura und Veganz gibt, habe ich mich bei meiner Liste dieses Mal nur auf die Basics der Eigenmarkte konzentriert, damit es nicht zu unübersichtlich wird. Pflanzendrinks Eigenmarke EDEKA Bio + Vegan - Sojadrink Classic 1L: ca. 1,29 Euro - Sojadrink Vanille 1L: ca. 1,29 Eur - Soja Reis Drink Classic 1L: ca. 0,99 Euro - Reisdrink Natur 1L: ca. 0,89 Euro - Haferdrink Natur 1L: ca. 1,49 Euro   Soja-Joghurt Eigenmarke EDEKA Bio + Vegan Sojagurt Classic 500 gramm: ca. 1,49 Euro Sojagurt Vanille 500 gramm: ca. 1,79 Euro Sojagurt Heidelbeere 500 gramm: ca. 1,79 Euro   Tofu Eigenmarke EDEKA Bio + Vegan Tofu geräuchert 350 gramm: ca. 1,99 Euro Tofu classic 400 gramm: ca. 1,89 Euro Brotaufstrich Eigenmarke EDEKA Bio + Vegan Gourmetaufstrich Paprika-Cashew 125 gramm: ca. 1,49 Euro Gourmetaufstrich Paprika-Tomate-Zucchini 125 gramm: ca. 1,49 Euro Gourmetaufstrich Shiitake-Champignon 125 gramm: ca. 1,49 Euro Streichcreme Aubergine 180 gramm: ca. 1,69 Euro Streichcreme Linse-Curry 180 gramm: ca. 1,69 Euro Streichcreme Paprika 180 gramm: ca. 1,69 Euro Zwiebelschmelz 150 gramm: ca. 1,69 Euro Weißes Mandelmus 250 gramm: ca. 9,99 Euro     *Specials* Eigenmarke EDEKA Bio + Vegan Chia-Samen 250 gramm: ca. 6,29 Euro Amaranth gepufft 125 gramm: ca. 1,49 Euro Falafel 200 gramm: ca. 2,49 Euro Soja Hack 180 gramm: ca. 2,99 Euro   Alnatura jetzt bei Edeka (Foto Quelle: Alnatura Website) Seit 10/­­2015 gibt es – sehr zu meiner Freude – eine große Auswahl an Alnatura-Produkten im EDEKA-Sortiment. “ Viele Kunden wünschen sich, ihre Alnatura-Lieblingsprodukte in ihrer direkten Umgebung einkaufen zu können“, so das Statement der Alnatura Geschäftsführung. Das finde ich wirklich klasse, da mich die Auswahl an veganen Produkten in Bio-Qualität und zu einem fairen Preis einfach überzeugt. Mit zum EDEKA-Sortiment gehören jetzt diverse Pflanzendrinks, einige Brotaufstriche, verschiedene Trockenwaren (Vollkornnudeln, Couscous, Quinoa…), Öle, Getreide & Mehle und vermutlich noch einiges mehr… Veganz-Produkte bei EDEKA In eigenen EDEKA-Märkten gibt es auch die Produkte der Veganz-Eigenmarke zu kaufen. Das variiert jedoch regional sehr stark… am besten macht man sich über diesen Link schlau: https:/­­/­­veganz.de/­­de/­­filialen/­­ Mittlerweile ist die Auswahl der Veganz-Produkte wirklich riesig: sie reicht vom Protein-Riegel, zu Süßwaren, zu Superfoods, zu diversen Aufstrichen, Süßungsmitteln, Fleisch- und Wurstalternativen… und noch vieles mehr… (Foto Quelle: Veganz Website) Der EDEKA Veganizer: von und mit Attila Hildmann   (Foto Quelle: EDEKA Website) „Vegane Ernährung ist vielseitig und einfach zuzubereiten. Keiner weiß das so gut wie Deutschlands Vegan-Koch Nummer 1: Attila Hildmann. Der Veganizer zeigt Ihnen zu klassischen Gerichten eine leckere vegane Alternative zum Nachkochen.“ Auf der EDEKA-Website findet man hier den „Veganizer“. Dahinter verbirgt sich eine gut gestaltete Rezeptsammlung – kreiert von Attila Hildmann. Man wählt aus den Rubriken Snack, Hauptspeise und Süsses ein „normales“ Gericht aus – und mit einem Klick wird es durch den „Veganizer“ umgewandelt. Ich finde die Idee auf jeden Fall lustig – und außerdem wird einem wieder klar gemacht, wie leicht es ist vegane Gerichte zu kochen und man auf nichts verzichten muss. Der Beitrag Vegane Produkte aus dem Supermarkt Teil 2: Edeka erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Meine vegane Woche - 15. - 21. Februar

22. Februar 2016 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 15. - 21. Februar Montag Wie fängt die Woche am besten an? Genau, mit Räuchertofu in würziger Tomatensauce mit Garam Masala und Broccoli.  Dienstag Habt ihr schon mal Süßkartoffel getrunken? Ich hatte gedämpfte Süßkartoffeln im Kühlschrank und habe sie kurzerhand in Smoothie verwandelt - lecker und unglaublich sättigend! Mittwoch Eine Website möchte ich euch wärmstens empfehlen - Nutrition Facts. Dr. Michael Greger und sein Team bereiten Infos rund um gesunde Ernährung in einfach verständliche Häppchen auf - und Dr. Greger lebt selbst vegan! Auch auf Youtube ist er vertreten und hält dort sarkastisch-witzige Talks. Donnerstag Zeit für grüne Smoothies! Mit Grünkohl, gefrorener Banane, Kiwi, etwas Zimt und Wasser. Auch M schlürft seine morgendliche Portion Vitamine immer brav mit.  Freitag Geht ihr manchmal ohne Einkaufsliste einkaufen? Ich probiere es gelegentlich, scheitere aber meistens kläglich und muss dann nochmal in den Supermarkt fahren. Darum sind Einkaufslisten für's Wochenende Pflicht, und die wird durch Pancakes mit Ahornsirup versüßt. Samstag Kennt ihr mein Rezept für Falafel aus dem Backofen? Ich habe sie wieder entdeckt und sie schmecken himmlisch - und können auch komplett ohne Öl zubereitet werden! Dazu schmeckt veganes Tzatziki besonders gut. Sonntag Was wäre Sonntag ohne Brunch? Hier mit Baked Beans, Kartoffelpfanne aus dem Ofen und knusprigem Toast mit Erdbeermarmelade. Liebt ihr auch die Kombination aus süß und salzig? Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegan im Job - 10 Tipps fürs Überleben in der Berufswildnis

1. Juni 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Wir Veganer lieben Herausforderungen! Auch im Job. Nicht nur, dass wir ständig überall nachfragen (ist das vegan?), zu Partys unser eigenes Essen mitbringen und Zutatenliste in Supermärkten studieren. Nein, auch im Berufsalltag stellen wir uns den Widrigkeiten der nicht-veganen Welt. Dabei lassen die meisten Kantinen und Businesslunches uns bei den veganen Menüalternativen eher traurig werden. Also. Lets do it. Hier ein paar Survival-Tipps für den Tag im Büro. Für Bewusste: was mitbringen Wer sich bewusst und sorgsam vegan verpflegen will, kommt um das vortägige selber kochen nicht drum herum. Sorry! Statt ein aufwändiges Gericht für den nächsten Tag vorzubereiten, seid einfach großzügig mit dem Abendessen. So könnt ihr die übriggebliebene Portion am nächsten Tag kalt essen oder warm machen. Einfache und schnelle Rezepte, die auch am nächsten Tag noch prima schmecken, findet ihr hier. Leckere und einfache vegane Rezepte: „Vegan im Job“ von Patrick Bolk Für Soziale: mit Kolleginnen kochen Ihr habt eure Kollegen lieb? Ihr braucht mal wieder ein Social-Event fürs Team? Na dann kocht doch zusammen! Einigt euch zum Beispiel auf einen wöchentlichen ,,Bring-your-own-lunch (vegan edition) oder einen ,,Buffet-Tag (v-deluxe). An diesen besonderen Tag bringt jeder was mit und alle dürfen davon essen. Salatbar, Potluck, veganer Döner oder Berliner Allerlei - wie auch immer, lasst es euch schmecken. Für Altruistische: für alle kochen Wenn ihr euch als Veganer in eurem (kleinen) Team beliebt machen wollt, zu viel Zeit und zu viel Geld habt, dann kocht einfach ab und zu für alle. Oder wechselt euch im Kollegium ab. Vorausgesetzt die Küche vor Ort ist ausreichend ausgestattet. Wir empfehlen euch auf zwei-Komponenten-Mahlzeiten zu setzen (Nudeln und Gemüse-Soße, Reis und Dal) oder größere Eintöpfe zu kochen (Chili sin carne, Kichererbsen-Kokos-Suppe, Kartoffeleintopf). Fetzt! Vegane Rezepte für alle: www.deutschlandistvegan.de/­­category/­­food/­­rezepte Für Weltverbesserer: Kantine inspirieren OK, also ihr habt diese 0-8-15 Betriebskantine mit Gerda und die Hot-Menüs lauten Schnitzel mit Pommes oder Currywurst? Das veganste auf der Speisekarte ist der vegetarische Grießbrei als Dessert? We feel you. Wenn du eher zu denen gehörst, die gerne inspirieren und die Welt verändern: sprich doch mal mit Gerda. Es gibt inzwischen einige vegane Schulungsanbieter für jegliche Außer-Haus-Verpflegung. Und: Kleine Schritte sind auch ok. Wenn es auf deinen Anschub schon einmal Pommes in Pflanzenfett und einen trockenen Salat ohne Dressing gäbe, hey! Super! Einfach dranbleiben, Profis suchen und deinem beruflichen Umfeld ermöglichen, dazu zu lernen. Und vielleicht bist du ja nicht allein. Finde gleichgesinnte Kollegen, die eine ausgewogenere pflanzenbasierte Ernährung bevorzugen. Für Faule: bestellen Jetzt halt dich fest. Es gibt Menschen, die kochen vegane Speisen für dich auf Bestellung und bringen es bis zu deiner Haustür. Wie geil! Das ganze nennt man Lieferdienste und inzwischen gibt es eine ganze Reihe an großartigen Anbietern in sämtlichen Städten, die ,,vegan ausloben (oder danach filtern). Alles was du machen musst ist einen aussuchen und checken, welche Restaurants in deinem Umkreis liefern. Bei chinesischen, thailändischen, koreanischen oder indischen Restaurants steigt die Wahrscheinlichkeit auf vegane Top-Acts. Wir empfehlen: Sammelbestellungen, um die Liefergebühr zu sparen (siehe Für Soziale). Für Etablierte: die besten Restaurant-Spots Ihr seid aus dem Berufsanfängeralter raus oder habt einfach mächtig Kohle? Ja dann geht halt einfach essen. Zum Auffinden der besten veganen Spots gibt es inzwischen praktische Apps und gute-alte Restaurantdatenbanken, um den nächstbesten Businesslunch aufzuspüren. Ausgewählte und etablierte Restaurantdatenbanken und Apps findet hier: www.happycow.net www.vanilla-bean.com www.vebu.de/­­essen-genuss/­­vegane-restaurants Für Spontane: Imbiss, Supermarkt, Bäckerei und Co. Falls euer Büroumfeld eher einer Restaurantwüste ähnelt und ihr ziemlich spontan seid, checkt mal Falafel-Imbisse, Bäckereien oder Supermärkte aus. Da finden sich oft vegane Mittagsretter. Es lohnt sich übrigens, eine Survival-Box zu etablieren. Also eine Kiste mit allerlei Schnell-Kochbaren Utensilien (Tassensuppen, Müsli, Reis, Nudeln, Aufstriche). So habt ihr auch an stressigen Tagen ein veganes Backup. Für Gesunde: der Smoothie Über Smoothies müssen wir nichts mehr sagen. Ihr kennt das. Falls ihr zu Hause oder am Arbeitsplatz über entsprechende Gerätschaften verfügt, dann ran an das Gemobst. Gehaltvolle Smoothies zur Mittagszeit machen auch satt und helfen euch durch den hungrigen Tag. Unser Smoothie Artikel: www.deutschlandistvegan.de/­­green-smoothies-leider-geil-teil-2 Für Tapfere:  BLB, Big Late Breakfast Wenn ihr eher hart gesotten und mittags nicht so hungrig seid, empfehlen wir euch das BLB, ein Big Late Breakfast. Früh morgens esst ihr dafür nichts, dann aber gegen 11 etwas größer, mit gutem Brot oder Porridge, Obst, vielleicht einer Gemüsebrühe (warme Suppe). Diese große späte Frühstück bringt euch sicher durch den Tag. Für Kreative: Catering organisieren Es gibt inzwischen vegane Catering-Anbieter. Abhängig davon wo ihr wohnt und wieviel Gestaltungsfreiraum ihr habt, ließe sich also ein veganes Catering organisieren. Oft hilft es ja auch schon, an 1-2 Tagen einen Caterer zu haben, falls es keine eigene Kantine gibt. Informiert euch über eure lokalen Möglichkeiten. Vegan im Job ist einfach! Also, ihr seht, es gibt viele Möglichkeiten als Veganer draußen in der Berufswildnis zu überleben. Gebt nicht auf! Bleibt entspannt, seid lieb zu euch und euren Mitmenschen. Unsere Erfahrung ist: es gibt nicht den einen Weg. Gestaltet den Berufsmarathon eures Lebens mit einem Maßnahmen-Mix, bei dem ihr locker und offen bleibt.   Der Beitrag Vegan im Job - 10 Tipps fürs Überleben in der Berufswildnis erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Richtig Hülsenfrüchte kochen

24. April 2017 Eat this! 

Richtig Hülsenfrüchte kochenWusstest du, dass 2016 von den Vereinten Nationen offiziell zum internationalen Jahr der Hülsenfrüchte erklärt wurde? Und auch wenn der Hülsenfrüchte-Hype bei uns gerade erst so richtig anläuft, finden wir, dass da auf jeden Fall noch was geht auf deutschen Tellern ? Neulich habe ich tatsächlich mit jemandem gesprochen, der in seinem gaaanzen Leben noch nie Kichererbsen gegessen hat und sie nicht mal kannte! Ich habe wohl ziemlich verdutzt aus der Wäsche geguckt und hätte beinahe laut herausgeprustet: „Neee, du weißt ja gar nicht, was du da verpasst!“ Als jahrelanger Hülsenfrüchte-Junkie könnte ich mir meinen Alltag nicht mehr ohne vorstellen. Aber es scheint immer noch Leute zu geben, deren Speiseplan so gut wie ohne auskommt - das muss auf jeden Fall schleunigst geändert werden ?? Wie sieht’s da bei dir aus? Team Hülsenfrüchte? ? Klar, das liegt manchmal auch an regionalen Vorlieben oder Traditionen. Hier in Schwaben gehören die braunen Tellerlinsen zum Nationalgericht „Linsa & Spätzle“. Linsen sind damit fest im Speiseplan verankert, yay! Ansonsten sieht’s deutschlandweit aber doch eher mau aus. In meiner Heimat Franken zum Beispiel. Mal hier ein paar Erbsen, mal da ein paar Bohnen, das war’s dann aber auch schon. Möööp. Dabei ist die Vielfalt wie gesagt sooo groß und die leckeren Zubereitungsmöglichkeiten quasi endlos! In Indien ist es beispielsweise genau umgekehrt und in fast jedem Gericht finden sich leckere und gesunde Hülsenfrüchte, allen voran im weitverbreiteten Dal. Ohne unsere Böhnchen geht bei uns jedenfalls nichts mehr und wir hoffen, dass wir dich zusammen mit unseren Freunden von Davert und ihrer genialen Hülsefrüchte-Auswahl ein bisschen mit unserer Begeisterung anstecken können ? Was sind Hülsenfrüchte eigentlich? Achtung, Angeberwissen: Bohnen, Linsen & Co. sind die Samen sogenannter „Hülsenfrüchtler“, botanisch auch Leguminosen genannt. Im Englischen heißen sie deshalb „legumes“, werden oft aber auch als „pulses“ bezeichnet. Weltweit gibt es immerhin fast 20.000 (!) verschiedene Arten und auch Erdnüsse, Lupinen, Sojabohnen und Erbsen zählen dazu. Bei uns kennen die meisten bisher nur die üblichen Verdächtigen wie Linsen und Kidneybohnen. Kichererbsen haben zumindest in letzter Zeit eine steile Karriere hingelegt und in fast jedem Supermarkt findet man mittlerweile auch fertigen Hummus. Selbst gemacht ist er übrigens unschlagbar lecker! Warum Hülsenfrüchte gut für dich und die Umwelt sind Es gibt so viele gute Gründe, warum du (noch) mehr Hülsenfrüchte in deinen Speiseplan einbauen solltest - abgesehen vom guten Geschmack natürlich ? - Hülsenfrüchte besitzen einen hohen Eiweißgehalt und sind damit gerade für Veganer eine perfekte Proteinquelle ?? - Sie enthalten viele gesunde Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. - Wenn du Hülsenfrüchte mit Lebensmitteln mit viel Vitamin C (z. B. Zitronensaft, Paprika, Brokkoli) kombinierst, helfen sie, deinen Eisenvorrat aufzufüllen und Eisenmangel vorzubeugen. Gerade für Mädels wichtig! ? - Sie machen dich schnell und lang anhaltend satt und helfen somit beim Abnehmen oder einfach dabei, das Gewicht zu halten. - Die vielen Ballaststoffe in Bohnen, Linsen & Co. verringern das Risiko für Herzerkrankungen und sind außerdem gut für die Knochen. - Hülsenfrüchte haben einen niedrigen glykämischen Index, enthalten wenig Fett, halten den Blutzucker konstant und sind daher auch perfekt für Diabetiker geeignet. - Hülsenfrüchte hinterlassen im Vergleich zu anderen Lebensmitteln einen relativ kleinen CO2-Fußabdruck. Sie verbrauchen beim Anbau insgesamt viel weniger Wasser als andere Lebensmittel und benötigen wenig bis gar keinen Dünger, welcher häufig für Treibhausgase verantwortlich ist. - Bauern auf der ganzen Welt wird mit dem Anbau von Hülsenfrüchten ein stabiles Einkommen und eine Zukunft in der Landwirtschaft gesichert. Welche Hülsenfrüchte gibt es? Die Vielfalt ist wie gesagt groß, aber zu den wichtigsten zählen auf jeden Fall Linsen, Bohnen und Erbsen. Persönlich können wir auf keinen Fall auf Kichererbsen, Kidneybohnen und braune Linsen verzichten. ? Unsere aktuellen Lieblinge sind Pintobohnen, welche wegen ihres gesprenkelten Aussehens oft auch Wachtelbohnen genannt werden, und die französischen Flageolet Bohnen. So lecker! Wir haben dir mal eine praktische Übersichtstabelle mit zusätzlicher Einweich- und Kochzeit der gängigsten und unserer liebsten Linsen und Böhnchen zusammengestellt! Nach dem Umfüllen in die Aufbewahrungsbehälter steht man nämlich häufig ohne Kochanleitung dar. Kennen wir doch ? Trockene Hülsenfrüchte richtig zubereiten Vorab sei gesagt, dass es an sich keine Schande ist, auch mal Bohnen & Co. aus dem Glas oder der Dose zu konsumieren. Hey, du kochst dir schließlich eine frische Mahlzeit selber und schiebst dir nicht die nächst beste Fertigpizza in den Ofen - die bei weitem viel mehr Müll verursachen würde. Das ist auch schon mal was ??. Auch wir greifen hin und wieder mal auf die schnelle Variante zurück. Der Alltag ist einfach stressig, we know! Aber klar, auch wir versuchen, wo es nur geht Müll zu vermeiden und der sammelt sich nun mal bei uns hauptsächlich in der Küche an - allen voran tatsächlich mit Gläsern und Dosen. Deshalb sind wir mehr und mehr auf die eigene Zubereitung umgestiegen, da sie bis auf die Zubereitungszeit, nur Vorteile mit sich bringt. Und bei cleverer Planung wird sogar die Zubereitungszeit zur Nebensache. Klingt das gut oder gut? ? Die Vorteile von DIY im Überblick - Beim Kauf der trockenen Hülsenfrüchte fällt deutlich weniger Müll an. Und wer das Glück hat, einen Zero Waste-Laden in der Nähe zu haben, vermeidet Müll sogar ganz. Wir benutzen dafür solche wiederverwendbaren Obst- und Gemüsebeutel. - Wer selber kocht, spart. Das gilt bis auf wenige Ausnahmen immer und natürlich auch für das Kochen von Hülsenfrüchten - besonders in Bio-Qualität. Und wer ein ganz großer Sparfuchs ist (wie die Schwaben), kauft im Großgebinde (engl. „Buying in Bulk“) und kann dann pro Kilo schon mal ein bis zwei Euro sparen. Bei einer Großfamilie oder in einer WG kommt da auf Dauer ganz schön was zusammen ?? - Viele unserer Lieblingsbohnen wie z. B. Pintobohnen, schwarze Bohnen oder Azukibohnen findet man fertig gekocht im Glas eher selten - in getrockneter Variante hat man dagegen eine super Auswahl. Und so geht’s - Viele Hülsenfrüchte müssen über Nacht in reichlich Wasser eingeweicht werden. Auch das ist superschnell gemacht, man muss nur rechtzeitig dran denken. - Um Zeit und Energie zu sparen, kochen wir immer einige verschiedene Hülsenfrüchte gleichzeitig bzw. nacheinander ein. Die Bohnen & Co. kochen sich ja außerdem von alleine, du kannst in der Zeit also in Ruhe lesen, Yoga machen etc. ? - Nach dem Einweichen werden die Hülsenfrüchte durch ein Sieb abgegossen und unter reichlich fließendem Wasser sehr gut abgespült. Das vermeidet spätere starke Schaumbildung, die die Hülsenfrüchte unverträglicher machen kann. - Anschließend kommen sie in einen großen Topf und werden mit reichlich Wasser aufgegossen. Lieber zu viel als zu wenig, denn bei längerer Kochzeit verdunstet reichlich Wasser. - Die Hülsenfrüchte werden nun langsam bei mittlerer Hitze aufgekocht und nach empfohlener Kochzeit (siehe Übersicht) bei geschlossenem Deckel gegart. Wer einen Schnellkochtopf hat, kann die Kochzeit auch reduzieren. - Kurz vor Ende der Garzeit (etwa 5-10 Minuten) gebe ich für den Geschmack etwas Salz ins Kochwasser. - Anschließend fülle ich die garen, heißen Böhnchen & Co. zusammen mit dem Kochwasser in sterilisierte Einmachgläser, verschraube sie gut und stelle sie sofort auf den Kopf, damit sich ein Vakuum bildet, und lasse sie so komplett abkühlen. So halten sie sich auch außerhalb des Kühlschranks mehrere Wochen. Alternativ kannst du die Hülsenfrüchte auch abgießen, gut abspülen und einfrieren - so halten sie sich sogar ein paar Monate. Jedes saubere „Altglas“ lässt sich übrigens prima als Einmachglas umfunktionieren - und wer’s besonders schick mag, füllt seinen Vorrat in Weckgläser oder Mason Jars. Unsere Lieblingsrezepte mit Bohnen, Kichererbsen, Linsen & Co. Wir essen tatsächlich fast jeden Tag mindestens einmal Hülsenfrüchte! Unsere Liste mit Lieblingsgerichten ist dementsprechend lang ? Hier kommt unsere Top #5: 1. Kidneybohnen á la Afrika Zum Rezept 2. Taj Mahal Kürbis-Kichererbsencurry (schmeckt außerhalb der Kürbissaison auch mit Süßkartoffel toll) Zum Rezept 3. Die perfekte vegane Linsenbolognese Zum Rezept 4. Good Life Falafelbowl Zum Rezept 5. Chili mit dreierlei Bohnen Zum Rezept Reklame! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit der Davert GmbH entstanden, er spiegelt jedoch ausschließlich unsere eigene Meinung wider. Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten. Der Beitrag Richtig Hülsenfrüchte kochen erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Richtig Reis kochen - Richtig Sushireis kochen o #SushiSession No. 1/­­2 - Camping Chili mit dreierlei Bohnen & Kaffee

FALAFEL WAFFLES BOWL, ROTE BEETE-ROTKRAUT-SALAT UND KARAMELLISIERTE WALNÜSSE

29. März 2017 A Very Vegan Life 

A Very Vegan Life Vor kurzer Zeit habe ich für das Blog der Kurkuma Kochschule einen Fragebogen beantwortet, bei dem ich verriet, dass ich zur Zeit meinen Rote Beete-Rotkohl-Salat mit karamellisierten Walnüssen sehr liebe. Überhaupt liebe ich die Vielfalt der israelischen Speisen, inspiriert von vielen Länderküchen dieser Welt und oft von Grund auf für Veganer/­­innen geeignet. Der Salat ist ein fester Bestandteil meines israelisch inspirierten Mezze-Kochkurses und ich freue mich jedes Mal riesig darauf, diesen nach einem Kurs mit den Teilnehmer/­­innen in großer Runde genießen zu dürfen. Nach dem kleinen Interview erhielt ich ein paar Anfragen von euch, ob ich das Rezept auch ohne die Teilnahme beim Kochkurs herausgeben könnte, denn nicht jede/­­r habe die Möglichkeit, bei einem Kurs dabei zu sein. Da das stimmt und ich mich auch einfach mal bei euch herzlichst dafür bedanken möchte, dass ihr hier dabei seid, regelmäßig mitlest, Rezepte nachmacht und abwandelt, gibt’s an dieser Stelle nicht nur das Rezept für euch, welches ich mit weiteren Zutaten zu einer Falafel Waffles-Bowl vereint habe, sondern auch 1 x 2 Tickets für den bereits ausverkauften Mezze-Kochkurs im Mai zu gewinnen. Gewinn‘ 1 x 2 Tickets für meinen israelisch inspirierten Mezze-Kochkurs Mein übernächster Mezze-Kochkurs am 13. Mai 2017 in der Kurkuma […] A Very Vegan Life - Vegan Food Blog aus Hamburg

Vegan in Dublin

26. März 2017 Totally Veg! 

Vegan in DublinMein Mann M und ich haben unsere Geburtstage sehr knapp hintereinander. Da wir es mit materiellen Geschenken nicht so haben (und wir unsere kleine Wohnung nur sehr begrenzt Stauraum bietet), investieren wir gerne in gemeinsame Erinnerungen. Darum ging es heuer zu unseren Geburtstagen nach Dublin! Wir waren vor einigen Jahren bereits auf der grünen Insel, haben da aber mehr Zeit mit Landpartien verbracht und es nicht bis in die Hauptstadt geschafft - zum Glück konnten wir das nun nachholen! Dublin ist eine tolle Stadt und für einen kurzen Aufenthalt (wir waren drei Nächte dort) wie geschaffen. Der Liffey River Gleich nach unserer Ankunft ging es in die Innenstadt, da es bereits früher Nachmittag war und wir seit dem Frühstück nichts im Bäuchlein hatten. Gezogen hat es uns zu Umi Falafel, die, richtig geraten, Falafel und allerlei andere Köstlichkeiten aus der Kichererbse anbieten. Zu Mittag gibt es außerdem günstige Lunch-Menüs. Ich bestellte den Tabbouleh-Salat, Hummus, Falafel und Brot, M hatte den Falafel-Wrap mit Kartoffelspalten. Mir hat besonders der Tabbouleh-Salat ausgezeichnet geschmeckt und auch die Kartoffelspalten waren eine Wucht! Einzig der Wrap hätte etwas mehr Hummus vertragen können, aber er war trotzdem sehr gut.  Tabbouleh, Hummus, Pita-Brot und Falafel  Falafel-Wrap mit Kartoffelspalten im Körbchen Danach war ein Spaziergang angesagt durch bereits in Blüte stehende Parks und rund um das Dublin Castle. In der Chester Beatty Library befindet sich ein sehr schönes Cafe, die auch einen tollen Soja-Cappucino machen!  Dublin Castle  Park neben dem Dublin Castle  Dublin Castle  Kaffee & Soja-Cappucino - mhmm  Cafe in der Chester Beatty Library Am nächsten Tag hatten wir einen frühen Termin am Trinity College, um die Ausstellung rund um das Book of Kells zu bewundern. Das Buch ist wirklich schön, noch schöner fand ich aber die alte Bibliothek! Ein Tipp: Bucht euch einen frühen Termin und marschiert durch die Ausstellung in die Bibliothek, dann seid ihr dort ganz alleine und könnt in Ruhe den Geruch nach alten Büchern einatmen (in die Ausstellung könnt ihr dann zurück, wenn die Touristenhorden eingefallen sind).  Trinity College    Trinity College  Old Library im Book of Kells Museum - ich plane, hier einzuziehen Old Library Wendeltreppe Zum Mittagessen ging es dann ins Restaurant Cornucopia. In diesem vegetarischen Restaurant holt ihr euch das Essen selbst vom Tresen und nehmt dann im gemütlichen Dining-Room Platz. M entschied sich für die herzhafte Polenta mit Sauce, und bei mir fiel die Wahl auf das Kürbis-Gulasch mit Tofu. Mein Kürbis-Gulasch war hervorragend, so cremig, mit süßem Kürbis und herzhaft eingelegtem Tofu (obwohl es M herablassend als "Gatsch" bezeichnet hat). Zu jedem Gericht darf man sich auch Salate aussuchen und die haben mir auch besonders gut geschmeckt, M und ich waren uns einig, dass der Kartoffelsalat unser Favorit war! Die Kartoffeln waren mit einem cremigen Dressing angemacht und es waren ganze Haselnüsse drin, mhmm. Während die Preise im ersten Moment nicht zu günstig wirken, sind die Portionen tatsächlich riesig, wir hatten schon zu kämpfen, unsere Teller zu leeren.  Polenta-Cakes  Eintopf mit Kürbis und Tofu Herrlicher Kartoffelsalat! Nach dem Besuch im Cornucopia waren wir dank der großzügigen Portionen so voll, dass wir ein Nickerchen brauchten. Anschließend ging es durch Temple Bar (die Ausgeh-Meile) und schließlich bis ins älteste Pub Irlands, dem Brazen Head. Ich fand es dort sehr gemütlich und kann den Besuch nur empfehlen!  The Temple Bar bei Nacht  Brazen Head Pub Brazen Head Pub Am nächsten Tag war M's Geburtstag! Nach einem Frühstück im Hotel (geschlafen haben wir übrigens im Holiday Inn Express Dublin City, das ich nur empfehlen kann) ging es in die Guinness Brauerei, was sich M besonders gewünscht hat. Guinness-Bier ist leider nicht vegan #sadface, aber, und jetzt kommt das große Aber, Guinness wird die Produktion noch heuer so umstellen, dass das Bier ohne tierische Klärstoffe auskommt! Hurra! Ich finde es super, dass hier auf Kundenwünsche eingegangen wird und freue mich schon darauf, wenn das Bier dann vegan ist - bis dahin kann man ja das Museum genießen. Im Eintrittspreis ist ein Glas Guinness inkludiert, das man aber auch für einen Soft Drink benutzen kann. Der Besuch des Museums lohnt sich jedenfalls, die Ausstellung ist sehr schön und modern aufbereitet, das alte Gebäude sehr beeindruckend und das Highlight ist sicherlich die Gravity Bar im obersten Stockwerk, in der man eine wunderbare Aussicht über Dublin hat. Für das Geburtstagskind kam dann extra die Sonne heraus! Frühstück im Hotel - Baked Beans mit Toast, Sojamilch mit Weetabix  Eingang zur Guinness Brewery  Schöne alte Architektur der Brauerei  Im Museum Aussicht von der Gravity Bar im Guinness Museum   Für M's Geburtstag musste es etwas Besonderes zu Mittag sein und so hatte ich uns einen Tisch im veganen Restaurant Sova Vegan Butcher reserviert. M bestellte den Döner Wrap und ich den Burger, beides war umwerfend! Saftig, deftig und genau das Richtige für einen Geburtstag. Natürlich mussten wir auch Dessert bestellen und es gab für uns zum Abschluss noch Lime Cheesecake im Glas und Chocolate Mousse, beides wirklich gut. Wir rollten aus dem Restaurant, aber das war es wert! Ich kann einen Besuch im Sova Vegan Butcher nur empfehlen, es ist sehr nett eingerichtet und das Team dort sehr zuvorkommen.  Burger mit Salat Seitan Wrap mit Salat   Schokomousse - aus Avocado gemacht!  Lime Cheesecake mit Erdbeeren  Sova Vegan Butcher   Nach einem Spaziergang kehrten wir noch beim Rolling Donut ein. In diesem Donut Shop gibt es täglich mehrere vegane Sorten! Mein Liebling war der Vanille-Mandel-Donut, M liebte den Schoko-Kokos-Donut. Wir haben dort öfters Donuts gekauft, sie machen sich auch ausgezeichnet zu einem abendlichen Picknick im Hotel!  Rolling Donut - Donut Himmel!  Schoko-Kokos-Donut Vanille-Mandel-Donut  Unser Hotel Picknick - vegane Sandwiches von Marks & Spencer, Chips, Donuts, Rohkost-Riegel und die allerbesten Kekse von Tesco (zum Glück gibt es die bei uns nicht!) Am letzten Tag spazierten wir noch ein wenig durch Dublin, bevor wir dann in Nando's eingekehrten. In dieser Kette waren wir bereits in London und dort nicht so begeistert, aber wir beschlossen, es noch einmal zu versuchen. Dieses Mal bestellten wir den Veggie Burger und Veggie Wrap mit extra Avocado, und es war viel besser! Wenn man Lust auf etwas junkiges Essen hat, ist man dort jedenfalls gut aufgehoben.  Christ Church Cathedral    Blumen!  The Oliver St. John Gogarty Bar - sehr touristisch, aber auch nett  Samuel Beckett Bridge in Form einer Harfe  Veggie Burger mit Pommes und Knoblauchbrot (erstaunlicherweise auch vegan)  Veggie Wrap mit Pommes Dublin ist eine so hübsche Stadt und es gibt so viel zu tun - ich kann nur meine wärmste Empfehlung aussprechen! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 13. - 19. März 2017

21. März 2017 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 13. - 19. März 2017 Montag Ich war auf Urlaub! In Dublin! Es war sehr schön und ein Reisebericht folgt bald. Montag war bereits unser letzter Tag, den wir nutzten, um in Dublin noch ausgiebig zu spazieren - dort hat der Frühling nämlich schon Einzug gehalten. Am Bild seht ihr das Trinity College, wo bereits die Bäume blühen und die Wiesen irisch grün sind. Dienstag Mein Geburtstag - und wer mich kennt, der weiß, dass ich auf Geburtstage sehr viel Wert lege. Immerhin zwinge ich M auch zu seinem Geburtstag, sich über die Maßen zu freuen (die Ironie entgeht mir nicht). Zu meinem Geburtstag sind meine Eltern und meine Oma angereist und wir haben uns bei einem asiatischen Buffet die Bäuche vollgeschlagen. Am Nachmittag ging es dann nach einem Glas Spritzigem ab auf die heimische Couch zum Lesen und für eine Runde Netflix (schaut noch wer von euch so gerne Call the Midwife?), es war ein sehr schöner und entspannter Geburtstag! Mittwoch Nach all der Urlaubs- und Geburtstagsvöllerei war es Zeit für gesundes Essen, in diesem Fall eine herzhafte Gemüsesuppe mit Spaltererbsen und Kartoffeln. Donnerstag Mein Mann und ich nehmen unser Essen immer ins Büro mit. Meistens sind das Reste vom Abendessen, wo ich einfach mehr Portionen vorkoche. Wenn wir am Abend hungrig waren und alles aufgegessen haben, dann schneide ich uns gerne etwas Gemüse und mache mit Bohnen daraus einen leckeren Salat! Freitag Ich habe mein Geburtstagsgeschenk das erste Mal ausgeführt - von meinen Eltern habe ich ein neues Fahrrad bekommen. Nachdem ich zwei Jahre lang über mein altes, schweres, durch einen Sturz etwas entstelltes Rad gejammert habe, hatten sie wohl genug davon und mir kurzerhand ein neues geschenkt! Dieses Rad hört auf den Namen Elvira (ist sie nicht hübsch?) und sie durfte mich in die Arbeit und in den Biomarkt tragen. Samstag Mit Ms Familie waren wir bei La Muhr zum veganen Brunch. La Muhr ist ein Catering-Service und das nette Team hat unsere vegane Hochzeit ausgerichtet. In der hauseigenen Vinothek gibt es regelmäßig vegane Veranstaltungen wie den Brunch, den wir immer gerne besuchen. Dieses Mal war das Motto ,,Hakuna Matata und entsprechend gab es allerlei afrikanisch inspirierte Köstlichkeiten wie Gemüse Tajine mit Bulgur, Hummus, Datteln, Falafel und Baklava. Es war so gut, dass ich gegessen habe, bis mir leicht unwohl war (#intuitiveeating #not). Sonntag Nach einem gemütlichen Frühstück zu zweit (mit mexikanischem Tofu, gerösteten Kartofferl und Avocado-Brot) waren M und ich wieder auf dem Weg zu den nächsten Feierlichkeiten. Ms Oma feierte einen runden Geburtstag und zu diesem freudigen Anlass kam die ganze Familie zu Kaffee und Kuchen zusammen. Und es gab sogar eine köstliche vegane Bananenschnitte!   Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Baba ghanoush – veganes Auberginenmus

11. Februar 2017 veganwave 

Baba ghanoush – veganes AuberginenmusIn einem Kochkurs in Berlin habe ich die Inspiration für Baba ghanoush bekommen. Das Auberginenmus wurde hier nicht mit Tahin gemischt, sondern mit Ajvar. Das schmeckte so gut, dass ich Euch das Rezept nicht vorenthalten möchte. Ihr könnt das Baba ghanoush als Antipasti reichen oder als Dip zu Falafel. Es lässt sich super vorbereiten und schmeckt am nächsten Tag noch genauso gut, wenn nicht sogar etwas besser. Für eine kleine Schüssel Zutaten für baba ghanoush - 1 mittelgroße Aubergine - Salz - Pfeffer - Olivenöl zum Beträufeln - 1 EL gehackte frische Petersilie (glatt oder kraus) - 1 EL Ajvar (ich habe mildes von Dittmann genommen „nach original serbisch-mazedonischer Rezeptur“) Zubereitung Strunk von der Aubergine entfernen und die Frucht halbieren. Jede Hälfte mit einem scharfen Messer mehrmals längs und quer einritzen. Die Hälften auf ein Backblech legen, kräftig salzen, pfeffern und mit Olivenöl beträufeln (ich ziehe die Auberginenhälften etwas auseinander, damit das Öl in die „Ritzen“ fließt. Darauf achten, dass nicht zu viel Öl auf das Backblech fließt, ggf. mit einem Küchenkrepp entfernen. reichlich Öl verwenden Die Auberginen bei 160 Grad Umluft bzw. 180 Grad Ober-/­­Unterhitze auf mittlerer Schiene 40 – 45 min weich dünsten. Das Fruchtfleisch sollte ganz weich sein, ggf. noch etwas länger im Ofen lassen. Das Fruchtfelisch sollte ganz weich sein Die Auberginen etwas abkühlen lassen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale schaben und in eine Schüssel geben. Ajvar, Petersilie sowie nach Geschmack Salz und Pfeffer dazumischen und gut verrühren mit wenigen Zutaten einen tollen Geschmack gezaubert – schon ist das baba ghanoush fertig. Baba ghanoush schmeckt hervorragend zu Falafel, siehe Rezept hier oder einfach als Brotaufstrich. Es sollte auf keiner Party fehlen! Auch sehr lecker als Brotaufstrich sind z.B. der Basilikum Dip, Dattel-Dip oder Kräuter“butter“. Es müssen ja nicht immer die großen Gerichte sein, Häppchen mit einem leckeren Sekt oder Wein sind einfach unschlagbar. Der Beitrag Baba ghanoush – veganes Auberginenmus erschien zuerst auf veganwave.

Die Highlights der VeggieWorld Düsseldorf 2016 + Gewinnspiel

1. November 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Die Highlights der VeggieWorld Düsseldorf 2016 + GewinnspielAm letzten Wochenende fand die VeggieWorld Düsseldorf zum 5. Mal statt. Nach drei Events im CCD ist die Messe in die Alte Schmiedehalle gezogen. Die Location ist eine sehr schöne großräumige und etwas rustikale alte Fabrikhalle, welche gefüllt mit all den 100 Ausstellerständen sehr gemütlich wirkte. Auch die beiden anderen Veranstaltungen – die Paracelsus-Messe und der Heldenmarkt fanden parallel statt. Über 10.0000 Besucher waren dieses Jahr mit dabei und wir natürlich auch. Wie haben viele schöne neue Produkte und Anbieter entdeckt. Für euch haben wir einige Impressionen von unseren Highlights eingefangen. Unsere Bildergalerie gibt einen guten Einblick in die Atmosphäre der VeggieWorld Düsseldorf. 20 Produkte für euch ausgewählt… Doch das ist noch nicht alles! Wir haben auch Produkte von ausgewählten Ausstellern von der Messe mitgebracht und verlosen diese jetzt in einem großen Gewinnspiel! Genau das richtige für alle, die nicht vor Ort waren oder für alle, die nicht genug von der VeggieWorld bekommen können! Ein großes Dankeschön an die VeggieWorld und an die Aussteller, die bei dieser tollen Aktion mitwirken. So kann sich der Gewinner oder die Gewinnerin auf ein tolles, buntes Paket mit vielen schönen Produkten freuen. *** Gewinnspiel *** Inhalt des Pakets: - Spirumix – Akal Food - Knuspriger Gemüsemix – päx - Wilmersburger – Ravioli - Manaki Fruchtig – Olive Joy - Cheesana Rauch Zwiebel – Sanchon - Aufstrich Chia & Tomate – Green Food - Kampot Noir Pfeffer – Pure Pepper - Dominosteine – Veganes Naschen - roh-veganer Schokoriegel – nu+cao - Innobar Leinsamen – Innosnack - Beerenriegel – Good Sport - Smoothie Fruchtpulver – Good Smothie - Kakao Canihua Cookies – Rice Mice - Cool School Schokolade – Zero Zebra - Rice Choc Bar – Zero Zebra - Kleine Lieblingscracker – DAO - Bio Kokosnusstreifen – Flores Farm - Smoothie Fruchtpulver – Good Smoothie  - Bio Kokoswasser – Dr. Georg - Reis Kokos Drink – Provamel Wer will gewinnen? 1. Dann sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan 2. Verlinke einen Freund oder eine Freundin auf Facebook, der/­­die (mit)naschen darf und hinterlasse einen netten Gruß! Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich auch willkommen. Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am am 10.11.2016 um 9 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 10.11.2016 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Verpasst die nächste Gelegenheit nicht und seid unbedingt dabei. Weitere Messetermine: VeggieWorld Berlin  |  26.-27. November 2016 VeggieWorld Lyon  |  14.-15. Januar 2017 VeggieWorld Rhein-Main  |  03.-05. März 2017 VeggieWorld Utrecht  |  11.-12. März 2017 VeggieWorld Hamburg  |  18.-19. März 2017 Alle VeggieWorld Messen findet ihr hier.   Der Beitrag Die Highlights der VeggieWorld Düsseldorf 2016 + Gewinnspiel erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Reise nach Hamburg

21. August 2016 Totally Veg! 

Reise nach HamburgM und ich wollten schon länger gerne Hamburg besuchen, da uns viele von der Stadt vorgeschwärmt haben. Und wir wurden nicht enttäuscht! Uns hat Hamburg wirklich besonders gut gefallen - die Atmosphäre, die netten Shops, die Sehenswürdigkeiten und natürlich der große Hafen (für uns Alpenländler etwas sehr Ungewöhnliches). Wir nutzten ein verlängertes Wochenende und haben in die paar Tage wirklich sehr viel gepackt. Aber seht selbst:  Kurz vor dem Miniatur Wunderland! Geschlafen haben wir im Motel One am Michel. Ich mag die Hotelkette gerne - man weiß, was man kriegt - und die Location ist für Touristen ideal. Außerdem ist das Motel One nahe an einem Lovinghut gelegen, was toll ist, wenn das Restauran denn geöffnet hätte. Aber dazu später mehr. Am ersten Tag haben wir eine Hafenrundfahrt gemacht. An den Landungsbrücken gibt es zahlreiche Anbieter, zwischen denen ich wenig Unterschied feststellen konnte. Wir wollten mit einem kleineren Boot fahren, um die Speicherstadt und den Containerhafen zu bewundern (dabei sollte man etwas auf die Gezeiten achten, da diese Strecke nicht immer zugänglich ist). Ich fahre unglaublich gerne mit dem Schiff - frische Luft, Wasser, schöne Ausblicke, was gibt es Besseres? Außerdem hat sich unser Kapitän original angehört wie Käpt'n Blaubär, was mich in noch größere Begeisterung versetzt hat.  Landungsbrücken  Speicherstadt  Elbphilharmonie  Hafenrundfahrt Hafenrundfahrt Anschließend hatten wir durch die frische Luft Hunger und wir gönnten uns eine Portion heißer, knuspriger, fettiger Pommes mit Curry-Sauce und einem Bierchen. Dabei schauten wir den Schiffen zu, die Möwen schrien, und die Sonne blinzelte zwischen den Wolken hervor. Einer meiner liebsten Momente in Hamburg! Nachmittags spazierten wir im Viertel Sternschanze herum, wo es einen Menge an niedlichen Shops mit viel unnötigem Krimskrams gibt. Während M vor der Türe stand und auf sein Handy starrte, huschte ich in besagten Shops herum (und kaufte entzückende Ohrringe). Zu Hamburg gehört auch ein Besuch auf der Reeperbahn - wobei für mich ein einziger Besuch sicherlich genug ist. Es gibt jede Menge Bars, Sex-Shops, Nachtclubs, Junggesellenabschiede und anzügliche Souvenirs. Kann man hingehen, muss man aber nicht.  Otto von Bismarck steht im Park herum  Am nächsten Tag besuchten wir in aller Herrgottsfrüh (um 8 Uhr!) das Miniatur Wunderland - eine große Modelleisenbahn-Anlage. Während ich normalerweise mit Modelleisenbahnen wirklich gar nichts anfangen kann, ist das Miniatur Wunderland wirklich einen Besuch wert. In unglaublicher Detailliebe erwachen dort kleine Welten zum Leben, bevölkert von unzähligen winzigen Männchen in allerlei Lebenslagen. Und die kleinen Züge! Und die minikleinen Autos! Und die ganzen Lichter! Ich hätte Stunden dort alles bestaunen können. Der einzige Wehrmutstropfen ist der rege Besucherandrang - wenn ihr euch also in Ruhe umschauen wollt, kommt bald in der Früh! Nachmittags war es Zeit für mein persönliches Highlight - König der Löwen als Musical! Nennt mich kitschig, aber ich war hingerissen. König der Löwen ist der Film meiner Kindheit, und die mitreissenden Songs so schön inszeniert zu sehen, war wirklich etwas Besonderes. Auch wenn die Tickets nicht gerade günstig sind, ich kann den König der Löwen sehr empfehlen (und ich bin kein besonders großer Musical-Fan) - Taschentücher nicht vergessen! Gegessen haben wir auch sehr gut! Während ich normalerweise gerne einen kleinen Umweg auf mich nehme, um in einem veganen Restaurant zu essen, war unsere Zeit dieses Mal begrenzt und wir richteten uns danach, was gerade in der Nähe war - aber auch das ist in Hamburg möglich. Die Zeiten ändern sich und heutzutage kann man sich zum Glück schnell und unkompliziert auch vegan verpfegen. Das Motel One hatte ich eigentlich auch gebucht, da in unmittelbarer Nähe ein Lovinghut ist - nur als wir dort vor der Türe standen, stellten wir fest, dass dort Betriebsurlaub angesagt war (und warum sollte man so ein kleines Detail auch auf die Website schreiben?). Wir haben es aber überlebt. Besonders empfehlen in Hamburg kann ich die Burger-Kette Peter Pane. Ähnlich zum Konkurrenten Hans im Glück gibt es dort auch eine Reihe köstlicher veganer Burger, und noch dazu auch vegane Desserts! Besonders gut geschmeckt hat uns der Frohnatur-Burger mit veganem Patty, Avocado, Spinat und Knoblauch-Sauce. Als Dessert gibt es frittierte Reibekuchen-Sticks mit Apfelmus (die etwas mehr Staubzucker vertragen hätten) und Schokoladenkuchen mit Eis und Mango - köstlich! Zum Lunch waren wir bei Vapiano, der seit neuestem auch mit einem hübschen grünen V kennzeichnet, welche Speisen vegan sind. Nach Penne Ratatouille und Bruschetta Pizza (ohne Käse bestellt) waren wir gestärkt für weitere Abenteuer. Sonntags ist es nicht so leicht, ein Cafe zu finden, das am Morgen Sojamilch und ein veganes Frühstück anbietet (viele Cafes sperren erst um 10 oder gar 12 Uhr auf). Aber auf Starbucks ist Verlass, bei dem wir auch vegane Sandwiches fanden - und auch wenn Kaffee-Puristen gerne das Näschen rümpfen, für mich gibt es kaum etwas Besseres als einen Vanille Soja-Latte.  Und manchmal ist ein abendlicher Snack im Hotelzimmer auch etwas Feines - im nahen Supermarkt haben wir veganen Fleischsalat und Aufschnitt ergattert, mhmm! Dazu gab es Die Nanny im Fernsehen, die gute Frau ist ein absolutes Vorbild. Nach diesem kurzen, aber sehr ereignisreichen Aufenthalt ging es dann ab nach Hause. Ein Tipp: Der Flughafen Hamburg ist sehr vegan-freundlich und hat auf der Website sogar Infos parat, wo es für uns friedliche Pflanzenesser überall Köstlichkeiten gibt. Wir haben bei Scoom einen riesigen Falafel-Wrap verspeist, es gibt dort auch Couscous- und Bulgur- und Nudel-Salate, und sogar ein veganes Schokomousse. Schön war's, Hamburg! Du bist wirkliche eine Perle. Hoffentlich auf bald. Das sehr hübsche Rathaus Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Rote-Bete-Cupcakes mit Chia-Cashew Topping – Edeka Food Labs

22. Juli 2016 The Vegetarian Diaries 

Rote-Bete-Cupcakes mit Chia-Cashew Topping – Edeka Food Labs Die ganz aufmerksamen LeserInnen unter euch erinnern sich vielleicht noch daran, dass ich vor ein paar Wochen das große Vergnügen hatte, bei den ersten Edeka Food Labs teilzunehmen und mit vielen anderen fantastischen BloggerInnen hier in Hamburg einen tollen Tag zu verbringen. In diesem Beitrag möchte ich nicht nur ein paar Impressionen des Tages mit euch teilen, sondern vor allem auf zwei verdammt leckere Rezepte von Jörg und Nadine von eat this vorstellen: Rote-Bete-Cupcakes mit Chia-Cashew-Topping und einen Jamaica-Burger mit einer scharfen Ananas-Salsa. Alles vegan, mit viel Liebe selbst gemacht und vor allem verdammt lecker! Edeka Food Labs Vegan Bei den ersten Edeka Food Labs standen die Zeichen ganz auf „vegan“ und so ging es einen Tag nicht nur ums Kochen, Schlemmen und Genießen sondern auch um den Austausch zwischen (veganen) Bloggern, Foodies und Experten. Im Zentrum stand dabei nicht nur der Erfahrungsaustausch untereinander, sonder vor allem das stetige Experimentieren und Ausprobieren. So haben wir den Tag vor allem in der Küche verbracht. Bevor es so weit war stand aber noch ein Frühstück im Happenpappen auf dem Programm! Cathy hat sich wie immer etwas Besonderes einfallen lassen, sodass alle gestärkt und vor allem bestens gelaunt in den Tag starten konnten. Wer in Hamburg wohnt oder einmal zu Besuch ist, sollte dort unbedingt vorbeischauen! Jörg und Nadine von eat this Im Anschluss ging es für uns ein paar Meter weiter in Deutschlands erste vegane Kochschule: das Kurkuma! Dort haben wir den restlichen Tag verbracht und gemeinsam gekocht, gebacken und natürlich auch gegessen. Mit dabei waren viele fantastische Blogger wie zum Beispiel Lena von A Very Vegan Life, Sarah von Vegan Guerilla, natürlich Jörg  und Nadine von eat this gemeinsam mit Edeka als Gastgeber, Laura & Nora von Our Food Stories und viele, viele mehr. Einen großen Dank an dieser Stelle an das Team vom Kurkuma für die fantastische Bewirtung und die tolle Location im Herzen von Eimsbüttel. vegane Produkte bei Edeka Im Vordergrund stand an diesem Tag natürlich das Essen. Zu diesem Zweck haben Jörg und Nadine zwei Rezepte entwickelt, die in gemeinsamer Gruppenarbeit zubereitet worden. Zum einen gab es einen Jamaica Burger mit scharfer Ananas-Salsa und selbstgemachten Dinkel-Burger-Brötchen. Als Nachtisch  Rote-Bete-Cupcakes mit einem Chia-Cashew-Frosting. Das Rezept für die Burger findet ihr drüben bei eat this und für die Cupcakes weiter unten oder natürlich auch bei Jörg und Nadine. Einige der in den Rezepten verwendeten Zutaten sind mit Artikeln der ‚Edeka Bio+ vegan – Serie‘ zubereitet, die es seit einiger Zeit im Edeka-Sortiment gibt. Vor einiger Zeit habe ich hier im Blog bereits ausführlich darüber berichtet und mit einigen dieser Produkte eine fantastische Quinoa-Pizza mit Falafel zubereitet. Neben einigen ‚Ersatzprodukten‘ wie veganer Wurst oder Aufstrichen bietet diese Serie vor auch eine Auswahl an Grundnahrungsmitteln wie Quinoa, Amaranth, Buchweizen, die sich in der veganen Küche hervorragend einsetzen lassen und Abwechslung auf den Teller bringen! vegane Produkte aus der Bio+ vegan Serie von Edeka   5 from 1 reviews Rote-Bete-Cupcakes mit Chia-Cashew Topping   Drucken Autor: Arne Ewerbeck Rezepttyp: Süß, Cupcakes, Dessert, Nachspeise Zutaten Teig 80 g gekochte Rote Bete 30 ml Rapsöl ½ TL Apfelessig 50 g Zartbitterschokolade (vegan) 120 g Dinkelmehl (Type 630) 60 g Rohrohrzucker 1 EL Kakaopulver 1 TL Backpulver ½ TL Natron ½ TL Zimt 1 Prise Salz 100 ml Sojamilch (natur) Frosting 150 g eingeweichte Cashewkerne 1 EL Kokosöl 50 g Sojajoghurt 1 EL weißes Mandelmus 2 EL Ahornsirup 2 EL Chia-Samen Zubereitung Für den Teig: Die rote Bete mit Rapsöl und Apfelessig in einem Mixer pürieren. Parallel die Schokolade in einem Wasserbad schmelzen und zur Roten Bete hinzugeben. Die übrigen trockenen Zutaten gut miteinander vermischen und zur Rote-Bete-Mischung geben. Anschließend die Sojamilch unterrühren, sodass sich ein zähflüssiger Teig bildet. Jeweils drei Esslöffel des Teiges in eine Muffin-Papierform geben und diese in einem Muffinblech platzieren. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C für knapp 20 Minuten ausbacken (gerne die Stäbchenprobe machen). Für das Frosting: Die Cashewkerne idealerweise am Vortag im Wasserbad einweichen lassen. Das Kokosöl in einem kleinen Topf oder einer kleinen Pfanne schmelzen und alle Zutaten außer den Chia-Samen pürieren. Abschließend die Chia-Samen unterheben und die Masse in einen Spritzbeutel füllen. Falls ihr keinen Spritzbeutel zur Hand habt, könnt ihr eine kleine Plastiktüte verwenden, die ihr an einer Ecke passend abschneidet. Das Frosting für eine knappe halbe Stunde im Kühlschrank auskühlen lassen und im Anschluss die Cupcakes verzieren. 3.4.3177   Quinoa-Burger mit Ananas-Salsa und Rote-Bete-Cupcakes mit Chia-Cashew-Frosting Abschließend einen herzlichen Dank für die Einladung an Edeka, Pony und Blond, Jörg und Nadine für die fantastischen Rezepte und den schönen Tag im Happenpappen & Kurkuma! Darüber hinaus ein großes Lob und vielen Dank für die tollen Bilder an Caren Detje Photographie. Falls ihr noch mehr Eindrücke von diesem Tag haben möchtet, schaut doch einfach mal in das folgende Video rein.

Vegan abnehmen - Mythen und Motivation

14. Juni 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan und Abnehmen? Richtig umgesetzt passen diese zwei Begriffe wunderbar zusammen. In unserer neuen Artikel-Serie in Kooperation mit VeganFitMe gehen wir dem Thema genauer auf den Grund. Schon viele sind in den Genuss gekommen mit veganer Ernährung spielend leicht überschüssige Pfunde loszuwerden und das ganz ohne Verzichtsgedanken. Die Challenger von Vegan for Fit können ein Lied davon singen. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten und Wege? Die vegane Kost bietet mit ihrer Vielfalt großartige Chancen egal ob für Vegetarier, Veganer oder Omnivore, ihr Gewicht nachhaltig auf ein natürliches Level voller Wohlbefinden zu reduzieren. Seine Ziele zu erreichen, ist dabei einfacher als viele vielleicht denken. In unserer Beitragsreihe rund um das Thema ,,vegan abnehmen gehen wir Mythen auf den Grund und räumen Vorurteile aus dem Weg. Wir helfen dir Motivation aufzubauen, liefern dabei praktische Rezepte und Tipps für den Alltag und geben dir das nötige Handwerkszeug, um dein Wunschgewicht zu erreichen. Mythos #1: Vegan bedeutet gleich Abnehmen Eine große Portion Pommes mit Ketchup, dazu ein paar Falafelbällchen und zum Abschluss noch zwei Kugeln Zitronensorbet vom Italiener nebenan. Alles vegan. Ein Nachmittag in der Stadt kann schnell mal so aussehen und natürlich freuen wir uns über jegliches veganes Angebot in unserer Umgebung, jedoch sollte jedem klar sein: Gesund oder gar gewichtsreduzierend sieht anders aus. Zwar wird es häufig im selben Kontext genannt und oftmals stimmt es auch, doch vegan bedeutet nicht zwangsläufig gesund und damit bringt dich auch nicht jedes vegane Mahl deinem Ziel näher. Wo die feinen Unterschiede liegen und worauf es zu achten gilt, erfahrt ihr zukünftig hier. Diäten bringen nichts. Nennen wir das Kind mal beim Namen. Diäten bringen einfach nichts. Dieser kurze Zeitraum in dem man auf so ziemlich alles verzichtet, was man essen möchte, sich täglich der dann doch strafenden Anzeige der Waage stellt, nur um sich dann die mühselig verlorenen Pfunde wenig später wieder anzufuttern, weil man in alte Verhaltensmuster fällt, ist nicht nur anstrengend, sinnlos und deprimierend, sondern auch ungesund. Bei zunehmenden Körpergewicht werden mit den Fetten auch Schadstoffe eingelagert, die dann während der Diät mit einem Mal wieder freigelassen werden. Ferner führt ein ständiges Auf und Ab schlichtweg zu einem gestörten Essverhalten. Einer Phase des Verzichtes folgt dann immer wieder einer Phase des Überflusses. Das geht auch anders. Der Schlüssel, um diesem Teufelskreis zu entfliehen, liegt dabei darin die Balance zu finden. Eine Balance zwischen der richtigen Menge an frischen gesunden Lebensmitteln, die dir Energie und Nährstoffe liefern ohne dich zu ermüden und den kleinen Annehmlichkeiten des Lebens wie sich auch einmal eine Praline oder einen herzhaften veganen Burger zu gönnen, ohne das gleich bereuen zu müssen. Wer seinen Weg dabei gefunden hat, geht anders mit seinen Lebensmitteln um und freut sich gleichermaßen auf leichte Kost, die einen durch den Alltag fliegen lässt und ausgiebigen Mahlzeit, nach denen man auf die Couch rollen möchte. Mythos #2: Eine kurzfristige Diät bringt langfristige Erfolge Wenn du ehrlich zu dir bist, dann weißt du, dass eine schnelle Crash-Diät niemals langfristig funktionieren wird. Veränderung beginnt mit dem ersten Schritt. Und eine Selbstanalyse ist immer ein guter Anfangs. Wenn wir uns mit diversen Wochenaufgaben selbst beobachten und einzuschätzen, merken wir sehr schnell,  was wir falsch machen. Einer der wichtigsten Themen ist daher die Motivation etwas zu verändern. Wie schaffe ich das von mir Vorgenommene auch umzusetzen? Was will ich überhaupt erreichen und vor allem was steht dessen eigentlich im Wege? Oftmals fehlt nur der Schubs in die richtige Richtung und merkt der/­­die Betroffene erst einmal wie gut es einem nach ein paar Umstellungen geht, passiert alles wie von selbst. Gewohnheiten spielen dabei eine sehr große Rolle. Nicht grundlos heißt es weitläufig der Mensch sei ein Gewohnheitstier. Viele unserer Gewohnheiten im Bereich der Ernährung sind aus Bequemlichkeit oder aus fehlendem Wissen entstanden. Gewohnheiten verändern, das ist der erste Schritt.  Für einen nachhaltigen Erfolg, gilt es diese Gewohnheiten aufzuspüren und zum Positiven zu verändern, doch dafür ist es entscheidend zu wissen was Gewohnheiten überhaupt im Detail sind, wie sie entstehen und wie man sie verändern kann. Sei also bereit zusammen mit uns in den nächsten Wochen die Arme hochzukrempeln, wenn wir diese und andere Themen behandeln und du so deinen persönlichen Weg zu einem natürlichen, nachhaltig ausgewogenen Essverhalten finden kannst. Das alles natürlich komplett vegan, denn neben der eigenen Gesundheit kann ein jeder seine Motivation auch darin finden etwas Gutes nicht nur für sich, sondern auch für seine Umwelt, seine Mitmenschen und für die Tiere auf unserem Planeten zu tun. Abnehmen und ganz nebenbei Tiere vor der Ausbeutung retten, seinen Betrag gegen den Welthunger und für den Klimaschutz leisten. Hört sich doch nach einem super Deal an oder? Welche Erfahrungen hast du gemacht? Gib uns gerne Feedback und wir gehen in den nächsten Beiträgen gerne auf eure Fragen ein.   Der Beitrag Vegan abnehmen – Mythen und Motivation erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Interview mit dem Songwriter Stephan Meinherz

29. Januar 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Hallo Stephan, wie gehts?Gut –  nein sehr gut sogar! Das klingt womöglich überschwänglich, aber es ist tatsächlich eine sehr besondere Phase für mich und es ging mir selten besser. Seit meine EP Colours raus ist, bekomme ich soviel positives Feedback, dass man gar nicht anders kann als gut drauf zu sein.Was bedeutet für dich die Veröffentlichung dieser Platte?Freude, Erleichterung, Zufriedenheit und auch Stolz. In dieser Platte steckt soviel Lebensgeschichte drin. Es sind gar nicht mal nur die Lyrics. Der ganze Prozess, die Entstehungsgeschichte war teilweise extrem. Ich habe früher kaum nachvollziehen können, wieso Künstler klagten, dass sie an ihrer Platte fast gescheitert  wären oder über sich hinauswachsen mussten. Heute verstehe ich das. Es sind oft die Begleitumstände, die einen hin und wieder ans Limit bringen können. Ich meine, während man da so an einer Platte arbeitet, passiert ja auch noch ein bisschen Leben da draußen.Und dann sind da die wertvollen Momente, in denen du spürst, dass Familie, Partner, Freunde an dich glauben. Kurz: Ich kenne mich jetzt viel besser, als vorher. Allein das ist die Reise durch Colours wert gewesen.Du heißt Meinherz aber schreibst auf Englisch. Man hätte auch Schlager vermuten können.Haha, stimmt. Der Meinherz und die Fischer oder so. Aber nein, Meinherz ist ganz simpel ein Nachname. Mir einen englischen Namen zu verpassen, hat sich komisch angefühlt.Wieso schreibst du nicht auf Deutsch?Da gibt es zwei Gründe. Erstens verbinde ich mit Musik schon immer englische Texte – damit bin ich aufgewachsen und für mich klingt die englische Sprache ein Stück weit „musikalischer“. Zweitens halte ich mich nicht für talentiert genug, um wirklich gute deutsche Songs zu schreiben. Die Wortspiele und Möglichkeiten der deutschen Sprache im Kontext von Musik haben mich im deutschen Hip Hop fasziniert. Wenn man aber einen deutschen Text singen will, klingt das schnell schroff oder nach Schlager. Natürlich gibt es wirklich gute deutsche Musik und Künstler mit einem beeindruckenden Sprachgefühl, aber mir traue ich das heute noch nicht zu.Welche Themen behandelst du auf Colours in deinen Texten?Es sind vor allem die Themen, durch die wir alle einmal durch müssen. Der Verlust eines geliebten Menschen und die letzten Gespräche mit dieser Person. Selbstzweifel, das Verlassen-werden und die Suche nach mehr Leichtigkeit. Mich interessiert dabei aber vor allem der Ausweg aus diesen unangenehmen Situationen. Es geht also auch um Zuversicht.Thematisierst du auch den veganen Lebensstil?A: Meine Musik soll unbedingt zum Nachdenken anregen. Über sich selbst und die Menschen, die einen umgeben. Ich bin ein Freund der Selbsterkenntnis und dafür möchte ich Impulse setzen. Über den Veganismus gibt es viele Vorurteile und falsche Informationen. Entsprechend groß ist der Gesprächsbedarf. Ein Song bietet diese Form des Dialogs nicht – deshalb habe ich das Thema noch nicht eingebunden obwohl es eine große Rolle in meinem Leben spielt.Wie lange bist du nun schon vegan und viel wichtiger: wie fühlst du dich damit?Ich habe vor drei Jahren beschlossen, auf tierische Produkte zu verzichten. Den Schalter dafür umzulegen war nie ein Problem. Bestimmte Produkte zu meiden, die für mich nicht offensichtlich im Zusammenhang mit Tier standen hingegen schon. Ich bin erstaunt gewesen – ich bin es immer noch – wo überall Tier verarbeitet ist. Zuletzt erst wieder durch dein Interview mit Herr Fuchs und Frau Bär, bei dem es um vegane Tätowierer ging. Farben, Folien, Klebstoffe. Puh!Aber mir geht es damit großartig. Körperlich, im Kopf und im Herzen. Ich bin froh, mich ein großes Stück dem Zyklus aus Töten und Tod entzogen zu haben. Eine der besten Entscheidungen meines Lebens und sie gibt mir in keiner Weise das Gefühl zu verzichten. Es ist eine neue Normalität entstanden. Ich will andererseits auch nicht verheimlichen, dass es hin und wieder schon aufwendiger ist „mal eben was zwischendurch zu snacken.“ Ich brauche immer irgendeine Kleinigkeit zwischendurch.Gab es einen konkreten Anlass sich für den Veganismus zu entscheiden?Es war kein direkter Moment, sondern viel mehr ein Prozess. Ich habe mit Freunden zusammen einen Dokumentarfilm gemacht, der sich mit der Produktion von Lebensmitteln beschäftigt. Auch wenn zum damaligen Zeitpunkt alle Beteiligten außer mir Vegetarier waren, war das Ziel des Films nicht, aufzuzeigen, dass man auf Fleisch verzichten sollte. Es ging um Regionalität und Saisonalität. Aber: was ich in diesem Projekt gesehen und gelernt habe, hat sich in meinen Kopf eingebrannt. Mir wurde klar, dass ich einen anderen Weg einschlagen muss, wenn ich noch guten Gewissens in den Spiegel schauen möchte. Interessanterweise habe ich zuerst angefangen auf Milchprodukte zu verzichten. Den ganzen Schritt zum Veganer bin ich mit meiner Freundin zusammen gegangen, die schon seit ihrer Jugend Vegetarierin gewesen ist. Zu zweit fiel das erstaunlich leicht.Wie reagierte dein Freundeskreis auf deine Einstellung?Sehr offen. Viele Fragen und Neugier. Klar, die typischen Sprüche höre ich auch heute noch ab und zu. „Ich könnte niemals auf Käse verzichten“ oder „Wie machst du das mit dem Eiweiss.“ Aber das ist auch völlig normal. So habe ich ja auch immer gedacht. Ich würde aber behaupten, dass der Fleischkonsum in meinem direkten Umfeld insgesamt zurückgegangen ist. Und wenn ich in die Kühlschränke von Freunden und Kollegen schaue, verdrängen pflanzliche Alternativen die Kuhmilch zunehmend. Man könnte jetzt behaupten, dies läge vor allem daran, dass es gerade Trend wäre sich vegan zu ernähren. Aber auch der kommt ja nicht von ungefähr. Man spricht offener und direkter zu dem Thema. Und dadurch, dass man sich immer als offener Gesprächspartner gezeigt hat, wenden sich viele mit Neugier an mich. Das ist toll! Sogar meine Mutter kocht oder bäckt seit dem ersten Tag für mich eine vegane Extrawurst.Wie ist das, wenn du mit deiner Band unterwegs bist?Meine Bandkollegen sind weder Vegetarier noch Veganer, aber auf veganes Fastfood stehen sie total. Wir thematisieren das nicht groß. Vielmehr ist es vollkommen selbstverständlich, dass das für mich ein völlig normaler Lebensstil ist. Überhaupt nichts „besonderes“. Das mag banal klingen, ist es aber nicht. Klar, ich würde mich freuen, wenn die Jungs auf mich mit dem Satz zu kämen: „Ab jetzt nur noch Vegan für uns. Let´s go!“ – Doch ich gebe mich jetzt schon zufrieden, wenn ich mitbekomme, dass statt Döner auch Falafel genommen wird oder die Pasta mit veganer Bolognese. Kleine Schritte…Sprichst du gern und offen über deine Einstellung?Wenn ich mit Menschen an einem Tisch sitze, die ich nicht kenne und das Thema irgendwie aufkommt, halte ich mich prinzipiell eher bedeckt. Ich spreche dazu nur auf direkte Aufforderung bzw. Fragen. Zu oft habe ich die Erfahrung gemacht, das personifizierte schlechte Gewissen der Tischnachbarn zu sein. Damit fühlt sich doch niemand wohl. Auch wenn ich „diese militanten Veganer“ selbst noch nie getroffen habe, will ich gerade dieses Vorurteil nicht auch noch bedienen. Ich bin der Überzeugung, mit einem guten veganen Essen, bei dem alle zufrieden sind, erreicht man viel mehr, als mit dem erhobenen Zeigefinger. Meine Freundin und ich laden z.B. regelmäßig Freunde zu uns zum Essen ein und glauben damit ganz gute Überzeugungsarbeit zu leisten, haha. Mein Bassist Lukas hat sich mittlerweile sogar zum besten vegane Schoko-Mousse Meister entwickelt, die er zu diesen Treffen gern mitbringt. Lecker! Für meine Oma habe ich zu Weihnachten eine vegane Roulade gekocht und sie glaubt mir bis heute noch nicht wirklich, dass die vollkommen tierfrei war. Sie schwärmt aber seitdem von veganem Essen. Unglaublich!Gibt es Dinge die dich richtig am veganen Lebensstil nerven?Manchmal nervt es, wenn man in einer Gruppe Essen gehen will und sich plötzlich alle Sorgen machen, dass man als Veganer verhungern könnte. Dabei ist es in den meisten Restaurants überhaupt kein Problem sich einen leckeren Beilagenteller zubereiten zu lassen. Die sind dann oft mit besonders viel Liebe zusammengestellt und statt Blicke des Mitleids bekommt man plötzlich Neid, haha. Ok und was mich wirklich nervt, ist gute Schuhe in meiner Schuhgröße (47) zu finden, die nicht entweder ein Vermögen kosten oder wie ein orthopädischer Schuh aussehen. Allerdings tut sich auch hier recht viel. Ich liebe z.B. die Marke Wills aus England. Tolle Materialien und gute Designs. Was mich aber am meisten nervt, ist der Spruch: “ Das darfst du aber nicht!“ Dem antworte ich in der Regel mit „Ich darf alles. Ich will das nur nicht.“Was sagst du Leuten, die dich fragen, ob die Umstellung schwer fällt?Viele Veganer würden vielleicht sagen, es sei total einfach vegan zu leben. Das ist es prinzipiell auch. Vor allem in Ballungszentren. Aber man darf nicht vergessen, wie schwer die Suche nach Alternativen in der Anfangszeit sein kann bzw. wie lange es dauert, bis wirklich alles nicht-vegane aus dem Vorratsschrank verschwunden ist. Irgendwas fehlt am Anfang immer, damit das Essen auch so abgefahren lecker schmeckt wie es in Björn Moschinskis Kochbüchern aussieht. Wie viel muss ich am Tag von was essen, damit ich mich auch wirklich vollwertig ernähre? Wie organisiere ich mich im Alltag, damit es keine Last ist, sondern sogar Freude! Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und wenn er Hunger hat oder einen Hieper bekommt, dann wird er schneller rückfällig als einem lieb ist. Ich hatte das Glück durch mein Sportstudium sehr viel über Ernährung gelernt zu haben. Das war die Basis für mein Grundverständnis. Trotzdem habe ich selbst als eine Art „Experte“ in den ersten Monaten eher ein, zwei Kilo zuviel abgenommen. Da muss man sich auch ein bisschen ausprobieren. Lustigerweise haben meine Freundin und ich von Anfang an auf die typischen Fleischersatzprodukte wie Veggie-Steak usw. verzichtet. Das entdecken wir jetzt eher neu. Die Vegane Ente im Savory Chay z.B. ist der Knaller!Also, man kommt sicher nicht daran vorbei sich nochmal grundsätzlich mit der Ernährung auseinanderzusetzen. Nicht nur Pasta essen, weil es satt macht. Teurer ist es ja auch nicht. Ich bekomme so gut wie alles, was ich im Alltag benötige in jedem standard Supermarkt. Und dort entdeckt man plötzlich Lebensmittel, die man vorher überhaupt nicht angefasst hat: Schwarzwurfel oder Pastinaken z.B.. Überhaupt bin ich seit über drei Jahren auf einer kulinarischen Entdeckungsreise. Es ist unglaublich wie unvorstellbar vielfältig mein Speiseplan geworden ist. Und gesünder.Bemerkst du denn körperlich tatsächlich Unterschiede?Durch den vielen Sport, den ich früher gemacht habe, war ich grundsätzlich immer ein recht fitter Mensch. Aber seit ich mich vegan ernähre, habe ich z.B. keinen Heuschnupfen mehr und ich bin auch nur einmal in der ganzen Zeit krank gewesen. Ich führe das schon auf die Ernährung zurück.Wie geht es jetzt für dich weiter?Meine EP ist jetzt draußen und ich schaue, welche Resonanz es darauf gibt. Ich werde diesen Sommer privat und als Musiker auf einige Festivals gehen und die Zeit genießen, die jetzt folgt. Übrigens bin ich total fasziniert auf wieviele Festivals es mittlerweile ganz selbstverständlich veganes Essen gibt. Überhaupt ist Musik und Veganismus stärker verbandelt als auf den ersten Blick ersichtlich. Also, für mich ist es wichtig die positive Energie dieser Tage möglichst lange mit durchs Jahr zu nehmen. Und ich bin zuversichtlich, dass mir das gelingen wird.Vielen Dank für das tolle Interview. Mit COLOURS hat Meinherz im Januar sein erstes EP-Album veröffentlicht, Ihr findet es auf Soundcloud, Spotify oder bei iTunes. Mehr zu Stephan und seiner Musik findet auf der Homepage, auf Facebook und auch bei Askmen.Der Beitrag Interview mit dem Songwriter Stephan Meinherz erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.


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