Erdnüsse - vegetarische Rezepte

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Erdnüsse vegetarische Rezepte

Adventstürchen Nr. 6: Erdnuss-Schoko-Konfekt

6. Dezember 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Adventstürchen Nr. 6: Erdnuss-Schoko-KonfektAnzeige Erdnüsse zum selber knacken - eines der Dinge, die in der Vorweihnachtszeit unseren Kindheitserinnerungen prägen. Was wäre er gewesen, der Nikolausstiefel ohne sie? Illustration: Jasmine Schmid Die Erdnuss ist eigentlich gar keine Nuss. Sie gehört zur Familie der Hülsenfrüchte, wie die Erbsenoder die Bohne. Im Englischen kann man das noch erkennen: Peanut (Erbsennuss). Erdnüsse haben eine sehr hohe Nährstoffdichte und gleichzeitig leider ein großes Allergen-Potential. Wer nicht gegen Erdnüsse allergisch ist, der kann sie aber wunderbar für seine Ernährung nutzen. Sie enthalten sehr viel Protein (ca. 23 g /­­ 100 g) welches gerade vegan lebenden Menschen als willkommnerer Eiweißlieferant dient. In Kombination mit Vollkorngetreide ist die biologische Wertigkeit des Eiweißes besonders gut. Also ein Hoch auf das Erdnussbutterbrot mit Banane zum Frühstück! Aber damit nicht genug. Auch mit Mineralstoffen punkten die kleinen Nüsschen ganz gewaltig. Phosphor, Magnesium, Kalium, Calcium, Natrium, Eisen, Zink, Mangan, Kupfer und Selen bekommen wir von ihnen in nennenswerter Menge. Zum Schluss gibts noch ein paar B-Vitamine und Vitamin E obendrauf. Fetthaltige Lebensmittel, wie Nüsse oder Avocado enthalten meist nennenswerte Mengen Vitamin E, da dieses deren Fettsäuren vor Oxidation schützt. Reife Erdnüsse können roh, geröstet oder gekocht verzehrt werden. Empfehlenswert sind trocken geröstete Erdnüsse, Erdnussmus ohne zusätzliches Fett und Zucker und natürlich die zum selber knacken im Nikolausstiefel :) Weniger empfehlenswert sind gesalzene Erdnüsse oder konventionelle Erdnussbutter, die meist andere gehärtete Fette und eine Menge Zucker enthält. Und was passt am Besten zur Erdnuss? Natürlich Schokolade! Rezept: Erdnuss-Schoko-Konfekt Zutaten - Pralinenförmchen - 200 - 300 g Zartbittere Schokolade - 200 g Erdnussmus, crunchy - 200 g Kokosöl, vorsichtig erwärmt - 100 g Agavendicksaft - 1 TL Vanille - 100 g Erdnüsse, gehackt Zubereitung - Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Mit einem Teelöffel in jedes Pralinenförmchen etwas Schokolade klecksen und vorsichtig verstreichen, das das Förmchen nach Möglichkeit von innen möglichst weit ausgekleidet ist. Die schokolierten Förmchen ins Eisfach stellen, bis die Füllung zubereitet ist. Den Rest der Schokolade über dem Wasserbad warm halten. - Das Erdnussmus mit dem erwärmten Kokosöl, dem Agavendicksaft und der Vanille in einem hohen Gefäß pürieren, bis sich alles gut miteinander verbunden hat. - Die gehackten Erdnüsse mit einer Gabel unterheben. - Als nächstes Füllung mit zwei Teelöffeln in die schokolierten Pralinenförmchen füllen und glatt streichen. Zuletzt mit etwas geschmolzener überdecken. Nochmal kühl stellen bis die Schokoladefest ist ... und genießen! Unser Produkt-Tipp zum Rezept Für das Erdnuss-Schoko-Konfekt könnt ihr zum Beispiel die crunchy Erdnusscreme von Rapunzel verwenden. Die Peanutbutter im American Style enthält kräftig geröstete, aromatische Erdnüsse mit einer Prise Meersalz und wertvollem Rapadura Vollrohrzucker. Für den besonderen Crunch sorgen knackige Erdnussstückchen! *** Gewinnspiel *** Rapunzel Naturkost ist einer der führenden Bio-Hersteller in Europa. In ihrem Online-Shop und in vielen Bioläden könnt ihr mittlerweile über 450 Produkte wie Nussmuse, Trockenfrüchte und Müsli aber auch Teigwaren, Speiseöle, Schokoladen und Kaffee finden. Wir verlosen heute ein tolles Überraschungspaket von Rapunzel im Wert von 50EUR . Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer  Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum du gewinnen solltest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Erdnuss an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 07.12.2018 um 24:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 08.12.2018 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit vanilla bean, der vegane Restaurantführer. Danke dafür!  

Wildreis mit Datteln, Minze und panierten Erdnuss-Tofu-Spießen

25. Oktober 2018 The Vegetarian Diaries 

Wildreis mit Datteln, Minze und panierten Erdnuss-Tofu-Spießen Dieser Beitrag enthält Werbung in Zusammenarbeit mit ültje. Durch das Lesen, Kommentieren und Teilen unterstützt du mich bei meiner Arbeit. Vielen Dank dafür! In einem der letzten Blog-Beiträge habe ich dir gezeigt, dass sich Erdnüsse nicht nur als toller Snack eignen, sondern das du mit ihnen auch ganz hervorragend kochen oder backen kannst. So gab es zum Beispiel einen crunchy Thai Quinoa Salat mit Erdnüssen und diese tollen Peanut Butter Chocolate Cups. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du aus Erdnüssen eine Panade zubereiten kannst, zum Beispiel um Tofu das gewisse Extra zu verleihen! Was passiert mit der Erdnussschale? Bei den meisten Erdnussprodukten, die wir im Laden kaufen, wurde die Schale der Erdnuss vor dem Veredelungsprozess (schälen, häuten, rösten, würzen usw.) bereits entfernt. Aber was passiert eigentlich mit den ganzen Erdnussschalen? Natürlich werden die Schalen nicht einfach weggeschmissen, sondern weiterverarbeitet. Ihre Anwendungsgebiete sind dabei genauso überraschend wie vielfältig: Ob in Briketts, im Shampoo oder im Papier. Es gibt eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten, sodass die Schalen vor Ort dort eingesetzt werden können, wo Bedarf besteht. Etwa 7 Millionen Tonnen Schalen werden so Jahr für Jahr genutzt! Viele weitere spannende und informative Themen rund um die Erdnuss kannst du auf erdnuesse.de nachlesen. Außerdem erfährst du dort, welche Inhaltsstoffe die Erdnuss enthält und dass die Erdnuss eigentlich gar keine Nuss, sondern eine Hülsenfrucht ist! Wildreis mit Datteln, Minze und panierten Erdnuss-Tofu-Spießen Zurück zum heutigen Rezept: Schon mal panierten Tofu gegessen? Falls nicht, wird es auf jeden Fall höchste Zeit! Gerade in Form von kleinen Spießen oder Häppchen eignet sich ein panierter Tofu ganz hervorragend als Beilage zu Salaten und Hauptgerichten. Durch die Feuchtigkeit des Tofus ist es vergleichsweise einfach, eine schöne Panade auf dem Tofu aufzubringen und diese in der Pfanne auszubacken. Für dieses Rezept habe ich die ültje Ofengebackene Erdnüsse, gesalzen verwendet. Diese werden doppelt gebacken und weisen einen besonderen intensiven Geschmack auf. Perfekt also als Panade und passend zum Tofu, der eher einen dezenten Eigengeschmack mit sich bringt. Damit die Panade gut auf dem Tofu haftet, habe ich diesen zunächst mit Mehl bestäubt, anschließend in etwas Pflanzendrink getunkt und im letzten Schritt mit der Panade versehen. Für die Panade werden die Erdnüsse fein püriert. Dazu kannst du einen guten Stabmixer, Hochleistungsmixer oder auch einen Multi-Zerkleinerer verwenden. Wenn du die Panade ein wenig crunchy magst, kannst du die gemahlenen Erdnüsse im Verhältnis 1:1 mit etwas Panko Paniermehl vermischen. Hält ebenfalls super und sorgt für eine tolle Konsistenz der Panade. Viel Spaß beim Ausprobieren! Wildreissalat mit Tofu in einer Erdnuss-Panade Rezept drucken Ergibt: 2 Portionen Zutaten - 175 g Wildreis - 75 g Datteln (entkernt) - 100 g Tk Erbsen - 40 g Mandeln - handvoll frische Minze - Olivenöl - heller Balsamico - Salz, Pfeffer - panierte Erdnuss-Spieße - 200 g Tofu deiner Wahl (gerne schon gewürzt) - Mehl - Hafermilch (oder ein anderer nicht süßer Pflanzendrink) - 50 g ültje Ofengebackene Erdnüsse, gesalzen - 50 g Panko Paniermehl Zubereitung 1 Den Reis nach Packungsanweisung abkochen und zur Seite stellen. Die Datteln und Mandeln in mundgerechte Stücke zuschneiden. Die Minze waschen und fein hacken. Die Erbsen für 2 Minuten blanchieren und anschließend mit kaltem Wasser abschrecken. Alle Zutaten in einer Schüssel vermischen und mit etwas Olivenöl, hellem Balsamico und Salz & Pfeffer abschmecken. 2 Für die panierten Spieße den Tofu in gleich große Würfel zuschneiden. Die ültje Ofengebackene Erdnüsse, gesalzen in einem Mixer oder Multizerkleinerer fein pürieren und gegebenenfalls mit dem Panko Paniermehl vermischen. 3 In drei kleinen Schüsseln oder Tellern jeweils das Mehl, Hafermilch und die Erdnuss-Panko-Panade geben. Die Tofu-Stücke nun zuerst im Mehl wenden, sodass der Tofu von allen Seiten gleichmäßig bedeckt ist. Anschließend in die Hafermilch tunken, kurz abtropfen lassen und anschließend gut in der Panade wälzen. 4 In einer Pfanne Öl erhitzen und den Tofu kurz anbraten, bis die Panade eine gold-braune Färbung angenommen hat. Dabei vorsichtig wenden, bis alle Seiten gut gebräunt sind. Anschließend auf einen Spieß geben und mit dem Wildreis servieren. Notes Ergibt mit der Menge zwei gute Portionen mit vier Tofu-Erdnuss-Spießen. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit ültje entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen. The post Wildreis mit Datteln, Minze und panierten Erdnuss-Tofu-Spießen appeared first on The Vegetarian Diaries.

Peanut Butter Chocolate Cups

10. September 2018 The Vegetarian Diaries 

Peanut Butter Chocolate Cups Dieser Beitrag enthält Werbung in Zusammenarbeit mit ültje. Durch das Lesen, Kommentieren und Teilen unterstützt du mich bei meiner Arbeit. Vielen Dank dafür! Dass Erdnüsse nicht nur hervorragend zu herzhaften Speisen oder als Snack zwischendurch passen, sondern sich auch hervorragend für die Zubereitung von Süßspeisen eignen, zeige ich dir heute mit diesen Peanut Butter Chocolate Cups. Eine süße Versuchung als Kombination aus Schokolade und Erdnuss! Peanut Butter Chocolate Cups In einem der letzten Blog-Beiträge habe ich dir das Rezept für einen fantastischen crunchy Thai Quinoa Salat mit Erdnüssen gezeigt. Dabei habe ich dir unter anderem die ültje pur Erdnüsse vorgestellt, die im Ofen gebacken und ungesalzen sind. Neben verschiedenen weiteren Erdnussvarianten, wie zum Beispiel Erdnüsse gesalzen oder Erdnüsse pikant gewürzt, bietet ültje auch ein tolles Erdnussmus an. Das ültje pur Erdnussmus besteht dabei zu 100% aus gerösteten Erdnüssen! Das Mus eignet sich somit ideal zum Kochen oder Backen. Da sich im Erdnussmus keinerlei Stabilisatoren oder andere Zusatzstoffe befinden, sammelt sich an der Oberfläche nach einiger Zeit das nusseigene Öl. Falls du also demnächst einmal ein Glas in der Hand haben solltest, nicht wundern. Einfach mit einem Löffel gut umrühren! Erdnüsse enthalten von Haus aus nur wenig fruchteigenen Zucker, sodass das Mus nicht süß schmeckt und sich für die Peanut Butter Chocolate Cups ganz hervorragend eignet. Der intensive Eigengeschmack der Erdnüsse harmoniert ganz hervorragend mit dunkler Schokolade und ergibt tiefgekühlt ein herrlich erfrischend, süßes Dessert. Viel Spaß beim Ausprobieren! Peanut Butter Chocolate Cups Rezept drucken Ergibt: ca. 10 Stück Zutaten - Schokoladen-Schicht - 200 g Blockschokolade (oder Zartbitterschokolade) - 50 g Kokosöl - ~ 50 g Puderzucker - Erdnussmus-Schicht - 50 g ültje pur Erdnussmus - 1 El Margarine Zubereitung 1 Für die Schokoladen-Schicht die Hälfte des Kokosöls und der Schokolade in einen kleinen Topf oder eine Schüssel geben und im Wasserbad schmelzen. Regelmäßig umrühren, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. 2 Vom Herd nehmen und mit einem Sieb die Hälfte des Puderzuckers einsieben und gut vermischen. Die Schokoladenmasse in kleine Förmchen (ca. 5 cm Durchmesser) geben. Ich habe etwa 1 1/­­2 El pro Förmchen verwendet. Im Tiefkühlfach für mindestens 10-15 Minuten erkalten lassen. 3 Für die Erdnussmus-Schicht die Margarine in einem kleinen Topf schmelzen und anschließend das ültje pur Erdnussmus unterheben, bis eine cremige Konsistenz entstanden ist. 4 Jeweils ca. 1 El auf die erkaltete Schokomasse geben und wieder im Tiefkühlfach erkalten lassen. 5 Die andere Hälfte der Schokoladen-Schicht nach Anleitung oben zubereiten und gleichmäßig in die Förmchen verteilen. Im Kühlschrank oder Tiefkühlfach auskühlen lassen und anschließend kalt genießen! 6 Alternativ: Natürlich kannst du auch nur zwei Schichten, bestehend aus Schokolade & Erdnuss, zubereiten oder die Schokoladenmasse in die Erdnussmasse einrühren. Notes Ergibt ca. 10 Cups mit einem Durchmesser von ca. 5 cm. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit ültje entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen. The post Peanut Butter Chocolate Cups appeared first on The Vegetarian Diaries.

Crunchy Thai Quinoa Salat mit Erdnüssen

25. Juli 2018 The Vegetarian Diaries 

Crunchy Thai Quinoa Salat mit Erdnüssen Dieser Beitrag enthält Werbung in Zusammenarbeit mit ültje. Durch das Lesen, Kommentieren und Teilen unterstützt du mich bei meiner Arbeit. Vielen Dank dafür! Dose (oder Tüte) aufreißen, schnell eine Handvoll Erdnüsse in den Mund stecken und das Ganze noch ein paar mal wiederholen. So oder so ähnlich hast du bestimmt auch schon einmal eine Dose Erdnüsse gegessen, oder?! ? Dass in den kleinen Nüssen noch viel mehr steckt und vor allem, dass man mit Erdnüssen und Erdnussmus auch ganz hervorragend kochen kann, zeige ich dir in diesem Beitrag. Außerdem verrate ich dir, warum Erdnüsse dabei helfen können, einen tollen Teint deiner Haut zu unterstützen. Und ein tolles Rezept für einen crunchy Thai Quinoa Salat mit Erdnüssen von ültje gibt es noch obendrauf! Wissenswertes über die Erdnuss Die Erdnuss kennst du bestimmt vor allem als Snack zwischendurch oder typische Knabberei bei Geburtstagen und Feiern. Dass in der kleinen Nuss aber viel mehr steckt, als ein Snack, wissen nur wenige. Zwei Beispiele: Für ein gepflegtes Hautbild kommt es nicht nur auf eine entsprechende Pflege von außen an, sondern die Haut muss auch von innen gut versorgt sein. Ein wichtiger Bestandteil, der dazu benötig wird, ist Niacin, früher auch bekannt unter dem Namen Vitamin B3. Niacin sorgt unter anderem dafür, dass die Haut ihre Elastizität erhält. Erdnüsse sind besonders reich an Niacin und decken mit 100 g bereits 109% des täglichen Bedarfs. Beim nächsten Knabbern der Nüsse kannst du deiner Haut also gleich etwas Gutes tun! Wo wir gerade bei wertvollen Inhaltsstoffen sind: Neben Niacin enthalten Erdnüsse natürlich noch viele weitere Inhaltsstoffe. Eine schöne Übersicht, auch im Vergleich zu anderen Nüssen, findest du auf erdnuesse.de. Dort kannst du zum Beispiel sehen, dass Erdnüsse reich an Zink sind. Zink gehört zu einem der wichtigsten Nährstoffe für unseren Körper und erfüllt eine Vielzahl von verschiedenen Aufgaben. Besonders entscheidend ist Zink bei der Herstellung des Nervenbotenstoffes Serotonin, der in direkter Verbindung zu Gefühlen wie Gelassenheit, innerer Ruhe und Zufriedenheit steht. So keep calm and eat peanuts! Crunchy Erdnuss Thai Quinoa Salat Zu innerer Ruhe und Zufriedenheit gehört natürlich auch eine gute und reichhaltige Mahlzeit. Wenn es dann noch so farbenfroh auf dem Teller (oder in der Schüssel) wie bei diesem Thai Quinoa Salat zugeht, umso besser! Das Quinoa wird für diesen einfachen Salat abgekocht und abschließend etwas abgekühlt. In Kombination mit frischem Gemüse und einem Erdnuss-Limetten-Dressing entsteht so eine leckere Hauptspeise. Alternativ kannst du den Salat super als Beilage zum Grillen oder kleine Vorspeise servieren. Getoppt habe ich den Salat mit Frühlingszwiebeln, frischem Koriander und den ültje pur Erdnüssen. Diese sind nicht gesalzen und passen meiner Meinung nach ganz hervorragend zum Salat, der durch das Dressing mit Erdnussmus, Limette und Sojasoße bereits eine tolle Würze aufweist. Viel Spaß beim Nachmachen!   Crunchy Erdnuss Thai Quinoa Salat Rezept drucken Ergibt: 4 Portionen Zutaten - 200 g Quinoa - 2 kleine rote Paprika - 1/­­2 rote Zwiebel - 4 Möhren - 3 Frühlingszwiebeln - 1/­­2 kleiner Rotkohl - Limette - Koriander - ültje pur Erdnüsse - Dressing - 3 El Sojasoße - 2 El ültje pur Erdnussmus - 1 El Agavendicksaft - 1 Tl Reisessig - 1 El Olivenöl - Salz, Pfeffer - Limettensaft Zubereitung 1 Das Quinoa nach Packungsanweisung abkochen und anschließend etwas auskühlen lassen. 2 In der Zwischenzeit das Gemüse vorbereiten: Die Zwiebeln abziehen und fein hacken. Paprika waschen und in kleine Stücke schneiden. Die Möhren schälen und anschließend hobeln. Die Frühlingszwiebeln reinigen und in dünne Ringe schneiden. Koriander waschen und grob zerkleinern. Den Rotkohl in lange dünne Streifen schneiden und diese je nach Größe halbieren oder vierteln. 3 Für das Dressing alle Zutaten miteinander vermischen und mit etwas Wasser die Konsistenz nach persönlicher Vorliebe anpassen. Du kannst das Dressing hervorragend mit dem Quinoa vermischen und für ein paar Minuten stehen lassen. 4 Anschließend das Gemüse unterheben, mit Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und mit Erdnüssen getoppt servieren. Notes Ergibt mit der Menge 4 Portionen als Beilage oder gute Vorspeise, sonst 2 gute Portionen als Hauptspeise. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit ültje entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen. The post Crunchy Thai Quinoa Salat mit Erdnüssen appeared first on The Vegetarian Diaries.

10 vegane Einsteigerrezepte

16. Februar 2018 Veganpassion 

10 vegane EinsteigerrezepteIch freue mich so sehr, dass immer mehr von euch Begeisterung für's Leben teilen und vegan essen und leben möchten. Da ich so viel liebe Mails von euch bekomme, was man denn unter der Woche am einfachsten kochen kann, wie man auf vegan umstellen kann und was ich so in meiner Vorratskammer habe, möchte ich euch heute die besten veganen Einsteigerrezepte vorstellen. Inklusive wie ihr kostspielige Zutaten ersetzen könnt und was ihr aus den eingekauften Zutaten noch super zubereiten könnt. Über euer Feedback freue ich mich immer sehr, für weitere Fragen oder Themen, die euch über diesen Post hinaus interessieren, hinterlasst mir gerne einen Kommentar. Und los gehts, das sind die besten 10 um mal ganz entspannt ins vegane Leben zu starten: 10. Herzhaft für besondere Anlässe: LINSEN-WELLINGTONS  Es wird noch alltagstauglicher, aber die Wellingtons dürfen in der Liste nicht fehlen, weil es immer mal einen Tag geben wird, wo man sich nach einem herzhaften Essen sehnt, jemanden verwöhnen möchte, kalten Wintertagen trotzt oder den Papa von vegan überzeugen möchte. Die Wellingtons sind die richtige Wahl ?. Die Masse lässt sich übrigens auch super als Patties ausbacken und als Burger oder Bratlinge zum Salat essen. 9. ORIENTALISCHER QUINOASALAT: Das Dressing macht den Unterschied! Denn mit einem richtig leckeren und cremigen Dressing könnte ich wahrscheinlich wirklich die uns Veganern zugesagten Steine verzehren ;-). Also beim nächsten Mal über den Salat das Hammer-Dressing und eine Handvoll Nüsse, ein paar Hirsetaler oder Tempeh dazu und schon schwebst du im Himmel. Den Quinoa kannst du genauso gut durch Hirse oder Couscous ersetzen und wer keine Erdnüsse mag (soll's ja geben, so Menschen...), kann das Nussmus beliebig durch anderes ersetzen - ich bin ja ein großer Fan von Mandelmus ?. 8. Frühstücken wie die Könige: VEGANE PANCAKES Es geht wirklich nichts über einen ruhigen Sonntag morgen mit einem Berg von Pancakes ?. Das Rezept habe ich extra ohne raffinierten Zucker und mit Vollkornmehl entwickelt - und trotzdem (oder gerade deshalb ?) meeega lecker! Einfach mal ausprobieren und einen dicken Kuss vom Schatz absahnen. Vollkornmehl lässt sich für viele Rezepte übrigens wie helles Auszugsmehl verwenden, einfach ein bisschen mehr Flüssigkeit und Öl zugeben und der Kuchen steht wie eine eins. 7. Healthy Junk Food: HIRSETALER!  Die Renner-Taler schlechthin. Zum Salat, einfach so, zum Dippen und Naschen. Ich schwöre die haben bei uns noch nie bis zur nächsten Mahlzeit überlebt, auch wenn ich für eine ganze Kompanie koche... Also ein super Vorratsessen, denn sie halten sich 3 Tage im Kühlschrank frisch oder du kannst sie sogar fertig gebraten einfrieren. Ganz Öl-frei werden die Taler, wenn du sie einfach im Ofen bäckst, aber ich finde so ein bisschen knusprig einfach guttut ? 6. Proteine satt mit meinen EIWEIß-PFANNKUCHEN!  Diese Pfannkuchen bestehen zu einem großen Teil aus Mehl aus Hülsenfrüchten. Damit liefern sie hochwertiges Eiweiß und komplexe Kohlenhydrate zugleich. Mit einer saftigen Füllung genau das Richtige für jede Jahreszeit, denn an Gemüse schnippelst du einfach in die Füllung, was dein Kühlschrank hergibt. Wenn du das Mehl nicht zuhause hast, kannst du auch Dinkelmehl verwenden. Super easy und wirklich schnell - in 20 Minuten steht das Essen auf dem Tisch! Noch mehr über pflanzliche Proteine kannst du mit diesem Link erfahren. 5. Soulfood PIZZA ?! Pizza und vegan passt nicht zusammen - ach hör mir doch auf.  Pizzateig lässt sich mit meinem Rezept super einfach selber machen, und mein Tipp: lass den Teig über Nacht im Kühlschrank gehen. So kannst du ihn ganz entspannt am Vorabend vorbereiten und er wird auch noch mega saftig! Der beste Pizzateig überhaupt und wie bei deinem Lieblingsitaliener. Als Belag liebe ich die Kombination aus Gebratenem Gemüse, Pesto und Nussmus. Wem der geriebene Parmesan wichtig ist, kann ich diesen sehr empfehlen! (kein Affiliate!) 4. Süß: Ihr kennt mich, wenn es um Süßes geht, kann ich mich nicht entscheiden.  Für die Liebhaber der schnellen Küche empfehle ich meine VEGANE AMERIKANER. Alle die einfach klassisch die Kuchengabel schwingen möchten, kann man mit dem MARMORKUCHEN begeistern. Und wer gerade mal auf raffinierten Zucker verzichtet und einen Snack für Zwischendurch sucht, für den sind die ROHFFAELLOS hmmmmmm... 3. Der gute alte KARTOFFELSALAT - cremig und für jede Party gewappnet!  Wenn es an Kartoffelsalat geht, mache ich keine Kompromisse. Aber ich finde so einen "nur Kartoffeln"-Kartoffelsalat einfach zu langweilig. Deshalb habe ich ihn mit Gemüse aufgehübscht. Die Kartoffeln (festkochend) koche ich dafür am Vorabend vor und hab am nächsten Tag fix was leckeres am Start. Am besten bewahrst du Kartoffelsalat immer gut im Kühlschrank auf. 2. Keine Zeit und todmüde? ONE POT PASTA ist schneller fertig, als du den Pizzaservice anrufen kannst.  Pasta mit Gemüsebrühe und Gemüse in den Topf schmeißen, Wecker stellen (müde schläft gerne) und ehe du es dir auf der Couch bequem gemacht hast, heißt es schon wieder "Essen!". An Gemüse kannst du für diese Pasta wirklich alles verwenden und ich gebe zum Schluss gerne noch etwas Nussmus mit in die Soße, dann wird sie super cremig ?. 1. Der glückliche Gewinner heißt: PASTA BOLOGNESE vegan!  Wie könnte es anders sein ????. Ich brauche meinen Freund gar nicht fragen, was er sich wünscht, es heiße immer Bolo. Der Link führt dich zur Lupinenbolognese, die ich groß für mich entdeckt habe. Lupinenschrot hat einen unglaublichen Eiweißgehalt von 43% und schmeckt einfach super kernig und lecker in Pasta-Soßen. Natürlich kannst du die Lupine gut durch Linsen ersetzen (rote oder gelbe haben eine kurze Garzeit), oder den Klassiker als Tofu-Bolo zubereiten. So, ich hoffe meine Einsteigerrezepte machen euch glücklich und würde mich freuen zu hören, welches Rezept du zuerst ausprobierst. Bei Fragen rund um vegane Produkte, Einsteigertipps und ersten Versuchen hinterlasse mir gerne einen Kommentar. Alles liebe und genießt euer Wochenende! ?Veganpassion-Blog abonnieren

Vegane Nutella selber machen - Schoko Nuss Aufstrich

25. August 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Nutella selber machen - Schoko Nuss AufstrichNutella - von vielen geliebt und verteufelt zu gleich. Abgesehen davon, dass das echte Nutella von Ferrero alles andere als vegan ist, wird es auch oft wegen seiner schlechten und ungesunden Zutaten kritisiert. Doch keine Sorge Schleckermäulchen, es gibt eine bessere vegane Nutella Alternative für einen 100% pflanzlichen Schoko Nuss Aufstrich. So könnt ihr ganz einfach vegane Nutella selber machen. Aufstriche selber zu machen hat einen großen Vorteil, ihr habt den vollen Überblick darüber welche Zutaten ihr verwendet. Das Rezept für meine selbstgemachte vegane Nutella enthält kein Palmöl, keine künstlichen Aromen und ihr könnt selbst bestimmen wie viel und welchen Zucker ihr verwendet. Leider bekommt man mit normalen Haushaltsgeräten natürlich nicht die original feine Konsistent von konventionell produzierten Schoko-Cremes hin. Dafür ist der selbstgemachte Schoko Nuss Aufstrich trotzdem lecker und um einiges nachhaltiger. Quasi ein essentielles Rezept für Nutella vegan für alle die es ab und an auch mal süß mögen. Zutaten: 50 g Erdnüsse 85 g Haselnüsse 50 g Rohrohrzucker 200 ml Wasser 1/­­2 TL Vanille 1 Prise Salz 90 ml Sesamöl 40g Kakaobohnen 2 TL Kakaopulver Rezept: 1. Im ersten Schritt die Erdnüsse und Haselnüsse in einem Highspeedmixer zerkleinern. 2. Den Rohrzucker zusammen mit 200 ml Wasser erhitzen, sodass er sich völlig auflöst und zu den zerkleinerten Nüssen in den Mixer geben. 3. Als nächstes Vanille, eine Prise Salz und Sesamöl ebenfalls in den Mixer geben und alles erneut gut durchmixen. 4. Nun folgt der schokoladige Teil. Hier kommen die Kakaobohnen und das Kakopulver in den Einsatz! Einfach beides in den Mixbehälter füllen und diesen erneut einschalten. 5. Zum Schluss die schon lecker duftende schokoladige Masse in einen Topf geben und auf einer Kochplatte erhitzen und etwas eindicken. Vorsicht! Nichts anbrennen lassen! Die Mengenangaben ergeben ein großes Glas Schoko Nuss Aufstrich, welcher sich gut verschlossen auch einige Zeit hält.   Wir haben unser Rezept für die vegane Nutella Alternative nochmal schön als Video für euch zusammengefasst. Somit könnt ihr ganz einfach Nutella selber machen. Viel Spaß Der Beitrag Vegane Nutella selber machen - Schoko Nuss Aufstrich erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Frischer Kohlrabisalat auf thailändische Art {Som Tam}

20. Juli 2017 Eat this! 

Frischer Kohlrabisalat auf thailändische Art {Som Tam}In Südostasien „kann“ man einfach Salat. Besonders in Thailand und Vietnam. Labberiges Grün, ein paar Tomatenwürfel drauf und ein einfallsloses Dressing? Keine Chance, Salat wird zelebriert und auch gerne mal zum Hauptgang befördert ? Das beste Beispiel dafür ist der feurige, thailändische „Som Tam“, der traditionell mit unreifer, grüner Papaya gemacht wird und nach Pad Thai und Thaicurries in allen Varianten wahrscheinlich der bekannteste kulinarische Export Thailands sein dürfte. Kein Wunder, kombiniert er doch die wichtigsten vier Geschmacksrichtungen der thailändischen Küche: ein süß-sauer-salziges Dressing und scharfe Chillies? Oh yeah, da sind wir dabei! An Straßenständen in ganz Thailand findet man „Som Tam“ am einfachsten nach Gehör. Die Verkäufer verarbeiten die Zutaten in großen, irdenen Mörsern, den sogenannten „Pok Pok’s“. Und ja, die heißen so, weil sie so klingen ? Die zuerst fein geschnittene Papaya wird zusammen mit dem Dressing und - je nach Koch - unterschiedlichen Zutaten wie Tomaten und Erdnüssen im „Pok Pok“ gestampft und mit rohem Gemüse, Kräutern und „sticky rice“ serviert. Da sag nochmal einer, Salat wäre langweilig. Hier macht sogar schon die Zubereitung Spaß! Da es bei uns jedoch nichtmal die unreifste grüne Papaya aus regionalem Anbau gibt und „Som Tam“ übersetzt ohnehin nur in etwa „gestoßenes Saures“ heißt, nehmen wir uns die Freiheit und packen das zweitbeste Gemüse für den Salat auf den Teller: Kohlrabi. Zusammen mit dem unheimlich frischen Dressing mit viel Limettensaft, frischen Kräutern und scharfen Chillies, soviel du dir aufladen möchtest, kann ich dir eins versprechen: Kohlrabi hast du so noch nie gegessen! Frischer Kohlrabisalat auf thailändische Art {Som Tam} Ein süß-sauer-scharf-salziger Kohlrabisalat auf thailändische Art mit Tomaten, Erdnüssen, grünen Bohnen und frischen Kräutern. Genau das Richtige für den Sommer. Für den Salat - 50 g Erdnüsse (roh) - 100 g grüne Bohnen (oder Stangenbohnen) - 500 g Kohlrabi Für das Dressing - 2 Limetten - 2 Knoblauchzehen - 1/­­2 rote Chili (oder auch mehr, je nach Geschmack) - 2 TL Rohrohrzucker (oder Palmzucker) - 3 EL Sojasauce - 1 1/­­2 TL Misopaste - 1 Handvoll Cherrytomaten Außerdem - 2 Frühlingszwiebeln - frische Kräuter (z. B. Thai-Basilikum, Minze, Koriander) -  Erdnüsse in einer heißen Pfanne ohne Öl unter häufigem Rühren 5 Minuten rösten. Anschließend aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen. -  Bohnen 7 Minuten dämpfen, anschließend unter fließendem kalten Wasser abschrecken. -  Kohlrabi in sehr feine, ca. 2 mm dicke Stifte schneiden. Für das Dressing -  Limetten auspressen. Alle Zutaten, bis auf die Tomaten, in einem Mörser fein zerstoßen. Tomaten halbieren, zusammen mit der Hälfte der gerösteten Erdnüsse mit in den Mörser geben und leicht anquetschen. -  Kohlrabi mit dem Dressing vermengen und mit den restlichen Erdnüssen und fein gehackten Frühlingszwiebeln toppen. -  Den Kohlrabisalat mit Bohnen und frischen Kräutern servieren. Du kannst auch frische Früchte, eingelegtes Gemüse und natürlich extra Chillies zu unserem Som Tam aus Kohlrabi reichen. Zum Kohlrabisalat passt perfekt thailändischer Klebreis, den man zu kleinen Bällchen formt und in die Sauce tunkt. Der Beitrag Frischer Kohlrabisalat auf thailändische Art {Som Tam} erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Pad Thai-Salat mit Mangold - Panzanella - Last-Minute Silvester-Glasnudelsalat

Herzhafter crunchy Trail Mix und mit der Bahn zum Schloss Neuschwanstein

2. Juli 2017 Eat this! 

Herzhafter crunchy Trail Mix und mit der Bahn zum Schloss Neuschwanstein„Einfach mal in den Zug einsteigen und gucken, wo man rauskommt.“ Das ist so eine Platitüde, die uns gerade in den Sommermonaten häufig über die Lippen kommt, wenn draußen die Sonne scheint und innen gerade nur ein volles Email-Postfach oder die dringend zu erledigende Buchhaltung auf einen wartet. Und jetzt mal im Ernst: Man sollte es einfach machen. Einen spontanen Tag frei nehmen und schauen, wohin die nächstbeste Bahn in der Region fährt. Ich meine, wir sollten alle ein bisschen mehr Zeit für uns selbst einplanen. Klar, das ist eine absolute Floskel und doch so wahr. Und wir müssen zugeben, dass sich Nadine und ich eher selten selbst daran halten. Wir sind halt solche busy bees ? Zufall oder pures Glück also, dass uns die DB Regio Bayern unter dem Motto #WirEntdeckenBayern zum aktiven „Stadt, Land, Fluss“-Spiel eingeladen hat. Einen Tag lang mit dem günstigen Regio-Ticket Allgäu-Schwaben durch die Lande fahren und Locations besuchen, die man vorher noch nicht gesehen hat. Falls du unseren Bericht übrigens irgendwie doch cool findest, wäre es super-lieb, wenn du hier für uns voten würdest. Danke, du bist ? Da sind wir doch dabei! Und wir nehmen dich mit, denn als wir mit unseren Fahrkarten am Bahnhof standen und den Fahrplan angesehen haben, mussten wir uns einfach für das Allgäu und das kitschigste Ziel überhaupt entscheiden: eine Schlösserwanderung rund um Schloss Neuschwanstein. Aber keine Sorge. Auch wenn dich das x-te Bild vom „Kini“-Prunkbau No. 1 nicht mehr reizt: Wir lassen dich nicht im Stich, denn ein Rezept gibt es auch. Für selbstgemachten, herzhaften Trail Mix mit vielen Nüssen und Gewürzen, denn auch eine Schlösserwanderung kann anstrengend sein. Allein schon, dass man sich mit Ellenbogenmentalität durch die Touristenmassen kämpfen muss, um überhaupt einen Blick auf Neuschwanstein werfen zu können, kostet ganz schön Kalorien ? Also, Ab nach Füssen Mit dem Regionalexpress ging es also mit zwei Zwischenstops in Kempten und Biessingen nach Füssen. Das dauert 2 1/­­2 Stunden, die man an so einem Ausflugstag aber auch mal investieren kann. Miteinander quatschen, Lesen, Rausgucken, Landschaften genießen und fotografieren und sich dabei denken: „Verdammt, schön hier und eigentlich wohnen wir gar nicht weit weg“ hat auch mal was für sich. Man sitzt also da, der Zug rattert fast schon meditativ-gleichmäßig vor sich hin und plötzlich merkt man: Macht ganz schön Laune, so eine Zugfahrt. Und sie wirkt gerade heute irgendwie entschleunigend. Und das sage ich als eigentlich unverbesserlicher Autofahrer. In Füssen angekommen denken wir uns erstmal: „Au weia, hoffentlich hält das Wetter!“, denn die Wolken hängen etwas tiefer, als uns lieb ist und in den Bergen weiß man ja nie. Aber wir haben vorsorglich mal unsere Regenjacken eingepackt und machen uns deshalb beruhigt direkt auf den Weg zu unserem „Land“-Ziel, der Wanderung vorbei am Schwansee, dem Schloß Hohenschwangau und dem wunderschönen Alpsee hinauf zum Schloss Neuschwanstein. Direkt an der Stadtgrenze überqueren wir den Lech und sind direkt ein klein wenig traurig darüber, dass wir einen der letzten wirklich wilden Flüsse heute nur zwei mal bei den jeweiligen Überquerungen sehen werden. Naja, wird nachgeholt. Unser „Fluss“-Ziel hätten wir somit eigentlich auch schon abgehakt. Aber wir dehnen den Begriff etwas und erklären den Alpsee zum eigentlichen Checkpoint. Jetzt geht es aber erstmal der Talstrecke entlang zum Schwansee, der inmitten eines Naturschutzgebiets eingebettet im Tal liegt. Hier müssen wir einfach Halt machen - nicht nur, um einen der für uns schönsten Blicke auf die beiden Schlösser zu werfen. Ich meine, schau dir an, wie das vermutlich berühmteste Schloss überhaupt fast schon mystisch inmitten der Bäume am Hang liegt. Ganz schön schön, oder? Der Schwansee ist übrigens offizieller Badesee und eines kann ich dir sagen: Beim nächsten mal wird definitiv die Badebuchse eingepackt! Wo kann man denn schon durchs Naturschutzgebiet plantschen? ? Einfach ist es nicht, aber wir können uns irgendwann von der Landschaft und der absoluten Ruhe des eigentlich mal als Park angelegten Tals losreißen und wandern entlang der ausgeschilderten Wege weiter in Richtung Schlösser. „Okay, jetzt wird es langsam voll... ... wir sind wohl bald da.“, meine ich noch und stolpere aus dem Wald auf den offiziellen Besucherparkplatz der Königsschlösser. So ungefähr 7 km liegen hinter uns und es ist bereits Mittagszeit. Natürlich haben wir also nicht damit gerechnet, das Schloss für uns alleine zu haben. Ganz schön viel los hier ? Aber so what. Ab ins Getümmel in das kleine Örtchen Hohenschwangau! ? Unzählige Restaurants, Souvenirshops und das Museum der bayrischen Könige laden dazu ein, einfach mal Touri zu sein, die wunderschönen alten Häuser zu fotografieren und sich in einen der schönen Biergärten zu setzen und den Trouble um sich herum zu beobachten. Hier liegt auch direkt der Alpsee, unser erklärtes „Fluss“-Ziel des Ausflugs und richtig cooles Fotomotiv. Die Aussicht kann sich ganz schön sehen lassen. Hier bleiben wir erstmal. Sind ja heute nicht für nen Marathon hier. Take a Trail Mix break Und ganz ehrlich: Ein kleiner Energieschub dürfte es auch sein. Wir müssen ja jetzt dann erstmal ein ganzes Stück bergauf wandern. Also raus mit der Snackbox mit unserem selbstgemachten Trail Mix. Man könnte jetzt unken, Trail Mix wäre eigentlich nur ein fancy Wort für Studentenfutter. Im Namen steckt aber auch viel Wahrheit. Gute Mischungen sind auf der Wanderung gut und einfach futterbar, die leicht gerösteten, protein- und fetthaltigen Kerne und Nüsse geben langanhaltende Energie, eine Prise Salz gleicht den Salzverlust aus und die zuckerhaltigen Zutaten wie die getrockneten Früchte pushen dich auch bei akuter Schlappheit auf dem Trail. Die Gewürze tun ihr Übriges und machen die Knabberei etwas spannender. Nur auf laschen Erdnüssen und Rosinen rumzukauen wird eben irgendwann langweilig ? Herzhafter crunchy Trail Mix mit Mandeln, Erdnüssen und Gewürzen Unser Trail Mix ist voller Energie und Proteinen. Nüsse spenden Eiweiß und Fett und der Zucker aus den getrockneten Früchte gibt schnelle Power. Und super schmecken tut er natürlich auch ? - 150 g Erdnüsse (roh, ungesalzen) - 100 g Mandeln (roh, ungesalzen) - 50 g Kürbiskerne (geschält) - 50 g Walnusskerne (roh, ungesalzen) - 50 g Sonnenblumenkerne (geschält) - 2 TL Kokosöl - 2,5 TL Salz - 2 TL Kumin - 1 TL Zwiebelpulver - 1/­­2 TL geräuchertes Paprikapulver - 1 Prise Chilipulver - 50 g Datteln - 50 g getrocknete Cranberries -  Backofen auf 160 °C Ober-/­­Unterhitze vorheizen -  Nüsse mit Kokosöl und Gewürzen vermischen. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und 10 Minuten rösten. Nach der Hälfte der Zeit wenden. Anschließend komplett abkühlen lassen. -  Datteln grob hacken und zusammen mit den Cranberries unter die abgekühlten Nüsse mischen. -  Hält sich - gut verschlossen und trocken gelagert - bis zu 4 Wochen. Unser Trail Mix ist voller Energie und Proteinen. Nüsse spenden Eiweiß und Fett und der Zucker aus den getrockneten Früchten gibt schnelle Power. Und super schmecken tut er natürlich auch ? So, noch ein paar mal auf den Auslöser gedrückt und weiter geht’s in Richtung Neuschwanstein. Ist ja nur noch ein Katzensprung. Und trotzdem lassen sich die meisten Touristen mit dem Bus oder - Achtung, echt nicht cool - mit der Pferdekutsche nach oben karren. Muss das sein? Nö! Ist ja nichtmal „romantisch“, sich so im Minutentakt per echter Pferdestärke nach oben ziehen zu lassen ? Okay, „Scheuklappen“ aufsetzen, tief durchatmen und weiterlaufen. Gerade können wir nichts machen, wir meckern später. Was für ein Ausblick Eine Ankunft an der berühmten Marienbrücke am frühen Nachmittag bedeutet, dass man sich für den absolut klassischen Blick auf das Schloss wieder durch Tourimassen quetschen muss. Und trotzdem: Ganz schön imposant, der Bau! Und natürlich drücken auch wir ein paar mal ab - dieses Motiv muss man einfach „mitnehmen“, egal, wie oft es schon fotografiert wurde ? Und auch direkt am Schloss nimmt einen die Atmosphäre einfach ein, da kann man nix dagegen machen. Wir können uns echt glücklich schätzen, dass solche Bauten gut in Schuss gehalten werden. Trotzdem machen wir uns schnell wieder auf den Weg - einfach doch ziemlich voll hier. Schade, dass wir nicht durch die Pöllatschlucht wandern können. Der Weg ist leider seit 2014 aufgrund von kontrollierten Sprengungen und Steinschlaggefahr gesperrt. Aber kein Problem, wir nehmen einfach einen anderen Weg und machen uns wieder in Richtung Füssen auf. Wir haben ja noch das „Stadt“-Ziel vor uns. Vegane Champignon-Rahm-Sauce. Ja, ernsthaft! Das Allgäu kann nicht unbedingt als Veganerparadies bezeichnet werden. Und doch stellen sich auch hier die Restaurants auf Touristen ein. Wir haben natürlich schon vorher recherchiert, wo wir uns nach der Schlösserwanderung stärken und waren schon ganz heiß auf die Kartoffelrösti mit veganer Champignon-Rahm-Sauce beim Olivenbauern in der Kemptener Straße. Ich meine: Hallo! Vegane Champignon-Rahm-Sauce? Muss man einfach bestellen ? Über den Lech geht es also ein zweites mal und dann durch die schöne Altstadt von Füssen wieder in Richtung Bahnhof. Praktisch, dass das Restaurant nur fünf Minuten davon entfernt ist. Gut gestärkt durch die leckeren Rösti ruhen wir uns auf der Terrasse vor dem urigen Restaurant aus, bis unser Zug nach Hause abfährt und sind echt heilfroh, dass das Wetter hielt. Tatsächlich hätten wir uns nichts besseres wünschen können. Es war den ganzen Tag über schön warm, die Sonne spitzte ab und zu durch die Wolken, die uns ansonsten perfektes Licht für unsere Fotos spendiert haben. Tschö, Füssen. War schön! Und auf der Heimfahrt denken wir noch, was für Trottel wir sind, dass wir das mit diesem „einfach mal in den Zug steigen und gucken, wo man raus kommt“ nicht häufiger machen. Reklame! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit der DB Regio Bayern entstanden, er spiegelt aber ausschließlich unsere eigene Meinung wieder. Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten. 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Vegane Sommerrollen - Sweet Chilli Peanut Sauce

8. Mai 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Sommerrollen - Sweet Chilli Peanut SauceManchmal mag ich es ganz einfach. Kochen muss nicht immer kompliziert sein oder Stunden dauern. Es gibt auch wirklich gesundes Fingerfood, welches im Handumdrehen zubereitet werden kann. Sommerrollen sind eines dieser Gerichte, dass ich vor allem an wärmeren Tagen besonders mag. Diese Sommerrollen enthalten immer zu 100% gesunde Zutaten. Auch wenn ich in diesem Fall mit der Soße etwas geschummelt habe. Grundsätzlich könnt ihr das Rezept auch ohne Probleme komplett roh-vegan umsetzen. Anders als Frühlingsrollen werden diese nämlich nicht frittiert, sondern mit den Händen roh geschlemmt. Ich liebe die Kombination aus der süßen Mango, welche bei mir immer ein Muss ist und natürlich Tofu richtig gut gewürzt, gerne auch ein wenig Scharf. Koriander ist ja bekanntlich Geschmackssache. Aber eigentlich gehört Koriander zu jeder Sommerrolle dazu, mal mehr – mal weniger! Ich freue mich schon wahnsinnig auf den Sommer, dann wird noch mehr gerollt.   Zutaten: Glasnudeln Reispapier Paprika Tofu Natur Kokosöl Avocado Mango Koriandergrün Eisbergsalat Erdnüsse Salz Pfeffer Gewürze & Kräuter   Rezept: 1.Die Glasnudeln werden je nach Sorte einfach mit kochendem Wasser oder warmen Wasser übergossen und ein paar Minuten ziehen gelassen. 2. Um das Reispapier schön weich zu bekommen legt man es kurz auf einen mit warmen Wasser bedeckten Teller. 3. Das Reispapier darf nicht zu sehr aufweichen, weil es dann schneller reißt. Deshalb am besten dann auch schnell wieder auf einen trockenen Teller legen. 4. Die Glasnudeln müssten jetzt lange genug eingeweicht sein. Sie dienen als Grundlage für die Sommerrollen. Einfach eine kleine Menge der Nudeln mittig auf dem Reispapier platzieren. 5. Ich verwende immer den säuerlichen festen Naturtofu aus dem Asialaden und schneide ihn in Scheiben. 6. In etwas Kokosöl angebraten und mit Salz, Pfeffer, Gewürzen & Kräutern  verfeinert schmeckt dieser besonders gut.   7. Wenn ihr den Tofu angebraten habt und das Gemüse und die Mango in längliche Streifen geschnitten habt, könnt ihr Paprika, Mango, Avocado & Tofu ebenfalls auf das Reispapier legen. Ihr könnt hier natürlich beliebig mit den Zutaten variieren und auch mal etwas neues ausprobieren. 8. Koriander gehört eigentlich auf jeden Fall in eine Sommerrolle, ich muss zugegeben, dass ich kein sonderlich großer Fan des intensiven Geschmacks bin, aber schaut doch einfach am besten wie ihr es am liebsten mögt. 9. Schön knackig werden die Sommerrollen, wenn ihr sie neben den anderen Zutaten noch mit Eisbergsalat füllt. 10. Was bei mir nie fehlen darf sind die Erdnüsse. Die machen alles einfach noch leckerer. 11. Wenn alle Zutaten drinnen sind, könnt ihr dann auch das eine Ende des Reispapiers packen und beginnen zu rollen. 12. Die Seiten der Rolle schlagt ihr am Rand etwas ein. Reispapier klebt super aneinander, zumindest dann, wenn ihr beim einweichen alles richtig gemacht habt. Anfangs ist das rollen wohl etwas Übungssache aber nach ein paar Versuchen solltet ihr schon richtig schnell darin sein. Das war’s auch schon. Wie ich finde ein sehr schnelles und leckeres Rezept. Ich warte währenddessen, dass es endlich Sommer wird und mampfe weiter ein paar Sommerrollen. Viel Spaß beim nachmachen! Natürlich haben wir auch wieder ein Video zum Rezept. Der Beitrag Vegane Sommerrollen – Sweet Chilli Peanut Sauce erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Richtig Hülsenfrüchte kochen

24. April 2017 Eat this! 

Richtig Hülsenfrüchte kochenWusstest du, dass 2016 von den Vereinten Nationen offiziell zum internationalen Jahr der Hülsenfrüchte erklärt wurde? Und auch wenn der Hülsenfrüchte-Hype bei uns gerade erst so richtig anläuft, finden wir, dass da auf jeden Fall noch was geht auf deutschen Tellern ? Neulich habe ich tatsächlich mit jemandem gesprochen, der in seinem gaaanzen Leben noch nie Kichererbsen gegessen hat und sie nicht mal kannte! Ich habe wohl ziemlich verdutzt aus der Wäsche geguckt und hätte beinahe laut herausgeprustet: „Neee, du weißt ja gar nicht, was du da verpasst!“ Als jahrelanger Hülsenfrüchte-Junkie könnte ich mir meinen Alltag nicht mehr ohne vorstellen. Aber es scheint immer noch Leute zu geben, deren Speiseplan so gut wie ohne auskommt - das muss auf jeden Fall schleunigst geändert werden ?? Wie sieht’s da bei dir aus? Team Hülsenfrüchte? ? Klar, das liegt manchmal auch an regionalen Vorlieben oder Traditionen. Hier in Schwaben gehören die braunen Tellerlinsen zum Nationalgericht „Linsa & Spätzle“. Linsen sind damit fest im Speiseplan verankert, yay! Ansonsten sieht’s deutschlandweit aber doch eher mau aus. In meiner Heimat Franken zum Beispiel. Mal hier ein paar Erbsen, mal da ein paar Bohnen, das war’s dann aber auch schon. Möööp. Dabei ist die Vielfalt wie gesagt sooo groß und die leckeren Zubereitungsmöglichkeiten quasi endlos! In Indien ist es beispielsweise genau umgekehrt und in fast jedem Gericht finden sich leckere und gesunde Hülsenfrüchte, allen voran im weitverbreiteten Dal. Ohne unsere Böhnchen geht bei uns jedenfalls nichts mehr und wir hoffen, dass wir dich zusammen mit unseren Freunden von Davert und ihrer genialen Hülsefrüchte-Auswahl ein bisschen mit unserer Begeisterung anstecken können ? Was sind Hülsenfrüchte eigentlich? Achtung, Angeberwissen: Bohnen, Linsen & Co. sind die Samen sogenannter „Hülsenfrüchtler“, botanisch auch Leguminosen genannt. Im Englischen heißen sie deshalb „legumes“, werden oft aber auch als „pulses“ bezeichnet. Weltweit gibt es immerhin fast 20.000 (!) verschiedene Arten und auch Erdnüsse, Lupinen, Sojabohnen und Erbsen zählen dazu. Bei uns kennen die meisten bisher nur die üblichen Verdächtigen wie Linsen und Kidneybohnen. Kichererbsen haben zumindest in letzter Zeit eine steile Karriere hingelegt und in fast jedem Supermarkt findet man mittlerweile auch fertigen Hummus. Selbst gemacht ist er übrigens unschlagbar lecker! Warum Hülsenfrüchte gut für dich und die Umwelt sind Es gibt so viele gute Gründe, warum du (noch) mehr Hülsenfrüchte in deinen Speiseplan einbauen solltest - abgesehen vom guten Geschmack natürlich ? - Hülsenfrüchte besitzen einen hohen Eiweißgehalt und sind damit gerade für Veganer eine perfekte Proteinquelle ?? - Sie enthalten viele gesunde Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. - Wenn du Hülsenfrüchte mit Lebensmitteln mit viel Vitamin C (z. B. Zitronensaft, Paprika, Brokkoli) kombinierst, helfen sie, deinen Eisenvorrat aufzufüllen und Eisenmangel vorzubeugen. Gerade für Mädels wichtig! ? - Sie machen dich schnell und lang anhaltend satt und helfen somit beim Abnehmen oder einfach dabei, das Gewicht zu halten. - Die vielen Ballaststoffe in Bohnen, Linsen & Co. verringern das Risiko für Herzerkrankungen und sind außerdem gut für die Knochen. - Hülsenfrüchte haben einen niedrigen glykämischen Index, enthalten wenig Fett, halten den Blutzucker konstant und sind daher auch perfekt für Diabetiker geeignet. - Hülsenfrüchte hinterlassen im Vergleich zu anderen Lebensmitteln einen relativ kleinen CO2-Fußabdruck. Sie verbrauchen beim Anbau insgesamt viel weniger Wasser als andere Lebensmittel und benötigen wenig bis gar keinen Dünger, welcher häufig für Treibhausgase verantwortlich ist. - Bauern auf der ganzen Welt wird mit dem Anbau von Hülsenfrüchten ein stabiles Einkommen und eine Zukunft in der Landwirtschaft gesichert. Welche Hülsenfrüchte gibt es? Die Vielfalt ist wie gesagt groß, aber zu den wichtigsten zählen auf jeden Fall Linsen, Bohnen und Erbsen. Persönlich können wir auf keinen Fall auf Kichererbsen, Kidneybohnen und braune Linsen verzichten. ? Unsere aktuellen Lieblinge sind Pintobohnen, welche wegen ihres gesprenkelten Aussehens oft auch Wachtelbohnen genannt werden, und die französischen Flageolet Bohnen. So lecker! Wir haben dir mal eine praktische Übersichtstabelle mit zusätzlicher Einweich- und Kochzeit der gängigsten und unserer liebsten Linsen und Böhnchen zusammengestellt! Nach dem Umfüllen in die Aufbewahrungsbehälter steht man nämlich häufig ohne Kochanleitung dar. Kennen wir doch ? Trockene Hülsenfrüchte richtig zubereiten Vorab sei gesagt, dass es an sich keine Schande ist, auch mal Bohnen & Co. aus dem Glas oder der Dose zu konsumieren. Hey, du kochst dir schließlich eine frische Mahlzeit selber und schiebst dir nicht die nächst beste Fertigpizza in den Ofen - die bei weitem viel mehr Müll verursachen würde. Das ist auch schon mal was ??. Auch wir greifen hin und wieder mal auf die schnelle Variante zurück. Der Alltag ist einfach stressig, we know! Aber klar, auch wir versuchen, wo es nur geht Müll zu vermeiden und der sammelt sich nun mal bei uns hauptsächlich in der Küche an - allen voran tatsächlich mit Gläsern und Dosen. Deshalb sind wir mehr und mehr auf die eigene Zubereitung umgestiegen, da sie bis auf die Zubereitungszeit, nur Vorteile mit sich bringt. Und bei cleverer Planung wird sogar die Zubereitungszeit zur Nebensache. Klingt das gut oder gut? ? Die Vorteile von DIY im Überblick - Beim Kauf der trockenen Hülsenfrüchte fällt deutlich weniger Müll an. Und wer das Glück hat, einen Zero Waste-Laden in der Nähe zu haben, vermeidet Müll sogar ganz. Wir benutzen dafür solche wiederverwendbaren Obst- und Gemüsebeutel. - Wer selber kocht, spart. Das gilt bis auf wenige Ausnahmen immer und natürlich auch für das Kochen von Hülsenfrüchten - besonders in Bio-Qualität. Und wer ein ganz großer Sparfuchs ist (wie die Schwaben), kauft im Großgebinde (engl. „Buying in Bulk“) und kann dann pro Kilo schon mal ein bis zwei Euro sparen. Bei einer Großfamilie oder in einer WG kommt da auf Dauer ganz schön was zusammen ?? - Viele unserer Lieblingsbohnen wie z. B. Pintobohnen, schwarze Bohnen oder Azukibohnen findet man fertig gekocht im Glas eher selten - in getrockneter Variante hat man dagegen eine super Auswahl. Und so geht’s - Viele Hülsenfrüchte müssen über Nacht in reichlich Wasser eingeweicht werden. Auch das ist superschnell gemacht, man muss nur rechtzeitig dran denken. - Um Zeit und Energie zu sparen, kochen wir immer einige verschiedene Hülsenfrüchte gleichzeitig bzw. nacheinander ein. Die Bohnen & Co. kochen sich ja außerdem von alleine, du kannst in der Zeit also in Ruhe lesen, Yoga machen etc. ? - Nach dem Einweichen werden die Hülsenfrüchte durch ein Sieb abgegossen und unter reichlich fließendem Wasser sehr gut abgespült. Das vermeidet spätere starke Schaumbildung, die die Hülsenfrüchte unverträglicher machen kann. - Anschließend kommen sie in einen großen Topf und werden mit reichlich Wasser aufgegossen. Lieber zu viel als zu wenig, denn bei längerer Kochzeit verdunstet reichlich Wasser. - Die Hülsenfrüchte werden nun langsam bei mittlerer Hitze aufgekocht und nach empfohlener Kochzeit (siehe Übersicht) bei geschlossenem Deckel gegart. Wer einen Schnellkochtopf hat, kann die Kochzeit auch reduzieren. - Kurz vor Ende der Garzeit (etwa 5-10 Minuten) gebe ich für den Geschmack etwas Salz ins Kochwasser. - Anschließend fülle ich die garen, heißen Böhnchen & Co. zusammen mit dem Kochwasser in sterilisierte Einmachgläser, verschraube sie gut und stelle sie sofort auf den Kopf, damit sich ein Vakuum bildet, und lasse sie so komplett abkühlen. So halten sie sich auch außerhalb des Kühlschranks mehrere Wochen. Alternativ kannst du die Hülsenfrüchte auch abgießen, gut abspülen und einfrieren - so halten sie sich sogar ein paar Monate. Jedes saubere „Altglas“ lässt sich übrigens prima als Einmachglas umfunktionieren - und wer’s besonders schick mag, füllt seinen Vorrat in Weckgläser oder Mason Jars. Unsere Lieblingsrezepte mit Bohnen, Kichererbsen, Linsen & Co. Wir essen tatsächlich fast jeden Tag mindestens einmal Hülsenfrüchte! Unsere Liste mit Lieblingsgerichten ist dementsprechend lang ? Hier kommt unsere Top #5: 1. Kidneybohnen á la Afrika Zum Rezept 2. Taj Mahal Kürbis-Kichererbsencurry (schmeckt außerhalb der Kürbissaison auch mit Süßkartoffel toll) Zum Rezept 3. Die perfekte vegane Linsenbolognese Zum Rezept 4. Good Life Falafelbowl Zum Rezept 5. Chili mit dreierlei Bohnen Zum Rezept Reklame! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit der Davert GmbH entstanden, er spiegelt jedoch ausschließlich unsere eigene Meinung wider. Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten. Der Beitrag Richtig Hülsenfrüchte kochen erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Richtig Reis kochen - Richtig Sushireis kochen o #SushiSession No. 1/­­2 - Camping Chili mit dreierlei Bohnen & Kaffee

schnelles Thai-Erdnuss Hummus

1. März 2017 The Vegetarian Diaries 

schnelles Thai-Erdnuss Hummus Manchmal muss es einfach schnell gehen. Am besten so schnell, dass man nur den Kühlschrank aufmachen muss und schon fast fertig ist. Nach den fantastischen und ebenfalls ziemlich flott zubereiten fünf veganen Süßkartoffeltoasts gibt es heute ein leckeres Thai-Erdnuss-Hummus. Warum das Ganze so schnell geht? Statt das Hummus selber zu machen, habe ich auf das ‚NOA Hummus natur‚ zurückgegriffen. Dieses eignet sich nicht nur ganz hervorragend als Grundlage zum Weiterverarbeiten, so wie hier, sondern schmeckt auch pur klasse. Es gibt unfassbar viele Möglichkeiten und Variationen Hummus zuzubereiten. Dabei sind der Kreativität und vor allem den unterschiedlichen Geschmäckern kaum Grenzen gesetzt. Ob mit Rote Bete, Avocado, Edamame, getrockneten Tomaten, Harissa oder frischen Kräutern. So ziemlich alles ist möglich. Für dieses Thai-Erdnuss Hummus habe ich Erdnussmus, frische Limette und zum Abschmecken etwas Sriracha verwendet. Lässt sich hervorragend mit Nachos oder Gemüsesticks snacken und schmecken lassen. Probiert es aus! Thai-Erdnuss-Humus Rezept drucken Ergibt: 1 große Schüssel Zutaten - 1 Packung NOA Hummus Natur - 2 Tl Erdnussmus - 1 Knoblauchzehe - 1 Limette - 2 Tl Sriracha oder andere Schärfe - handvoll Erdnüsse - 1 Frühlingszwiebel Zubereitung 1 Die Knoblauchzehe abziehen und auspressen. Limette waschen und abreiben, im Anschluss ausdrücken. Das NOA Humus mit Erdnussmus, dem Knoblauch, Limettenabrieb und Limettensaft 2 abschmecken. Für etwas Schärfe nach Vorliebe Sriracha oder eine andere Schärfe hinzugeben. Alles gut vermischen und mit klein gehackten Erdnüssen und etwas Frühlingszwiebeln anrichten. Notes Dazu passen ganz hervorragend verschiedene Gemüse oder auch Tortilla-Chips. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit NOA entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

,,Spluffins Store/Cafe in Berlin Friedrichshain

8. Dezember 2016 Deutschland is(s)t vegan 

,,Spluffins Store/Cafe in Berlin FriedrichshainWas passiert, wenn sich ein Muffin in Splitterbrötchen verliebt? Genau: … daraus entsteht ein „Spluffin“ Aber was ist ein „Spluffin“? Der „Spluffin“ ist tatsächlich eine echte Erfindung des Bäckermeisters Johannes Hüsing und seinem Gastro-Profi-Kollegen Michael Fritz. Beide wollten etwas neues und kreatives im Backwarenbereich schaffen – und dabei völlig auf Geschmacksverstärker und künstliche Hilfsmittel verzichten. So ist irgendwann der „Spluffin“ entstanden… allerdings nicht von heute auf morgen, sondern in langer „Versuchsphase“. Die Form und Größe entspricht einem Muffin, aber der Teig ist ein Hefeteig, wie beim Splitterbrötchen. Diese „Kreuzung“ ergibt einen überraschenden Geschmack, weil man auf den etwas trockenen, staubigen Geschmack von einem Muffin „gepolt“ ist – aber der Teig des „Spluffins“ sehr saftig und frisch ist. Wirklich besonders sind auch die zweifachen „Füllungen“, einmal erhält der Teig als solches herzhafte oder süße Zugaben, und innen versteckt sich jeweils ein passender „Kern“. Yummieh! Übrigens: die „Spluffins“ sind alle zu 100% aus Dinkelmehl und alle weiteren Zutaten werden möglichst regional und/­­oder aus Bio-Anbau bezogen. Sehr große vegane Auswahl Ich durfte vor einigen Tagen zum Test-Essen vorbeikommen – und ich bin einige Gramm schwerer wieder nach Hause gefahren…. ha-ha. Tatsächlich habe ich im Store nur zwei „Spluffins“ geschafft – und das nach einem eher spärlichen Frühstück. Aber die kleinen Teile haben es echt in sich… ich war auf jeden Fall gut gesättigt! Die „Spluffins“, die ich nicht mehr geschafft habe, durfte ich in der praktischen Box mitnehmen und sie haben es auf meinem Fahrrad sicher nach Hause geschafft… und waren auch am anderen Tag noch super-frisch und lecker. Es gibt eine große Auswahl an rein veganen Sorten – hier ein kleiner Vorgeschmack: Süß: - Nuss-Nougat Lauge:  Eine tolle Kombination aus knuspriger Laugen-Spluffin mit cremiger Nuss-Nougat Füllung und Meersalzkruste. Mein Favorit in der süßen Serie. - Crazy Breakfast: Eine Alternative zum „normalen“ Frühstück: ein Müslimix mit getrockneten Früchten, Erdnüssen, erfrischender und fruchtiger Blutorangencreme. - Splitter-Spluffin: Die Version des Berliner Splitterbrötchens – quasi pur und ohne weitere Füllung. - Bratapfel: Mit Äpfeln, Marzipan. Zimt, Calvados und einer Füllung aus Vanillecreme. Herzhaft: - Curry-Süßkartoffel Rübchen: Mit Mairübchen, Süßkartoffelstücken und Süßkartoffel-Petersilienmus - gewälzt in knusprigen Sonnenblumenkernen. Dieser Spluffin ist mit Curry pikant gewürzt. - Mexikana: Im Teig sind rote und weiße Bohnen, Mais, Jalape?os und drumherum ist eine Kruste aus Tortillachips. Aber das Highlight ist die Füllung aus Guacamole (auf Wunsch mit frischem Koriander!). Mein Favorit in der herzhaften Serie.   Die vegane Auswahl im Store wird in Zukunft noch ausgebaut – da man die meisten „normalen“ Sorten auch leicht veganisieren kann. Ich spekuliere ja noch auf die Milchreis-Variante in veganer Ausführung… das wäre genau mein Ding! „Spluffin“- Store in Friedrichshain Alle Sorten können im „Spluffin“- Store ausgesucht und aufgegessen werden Der kleine Laden ist auch gleichzeitig Café und es gibt natürlich Kaffee, Tee oder Matcha - alles natürlich auch in veganer Ausführung erhältlich. Für den kleinen Lunch gibt es auch wechselnde Mittagsangebote, wie z.B. Suppe + 1 „Spluffin“ oder vegane Sandwiches. Natürlich kann auch alles mitgenommen werden! Schaut doch mal vorbei: Spluffin Store, Revalerstr.12, 10245 Berlin Öffnungszeiten: Mi-Fr 9 -18 Uhr, Sa 10 – 18 Uhr Natürlich könnt ihr auch alles online bestellen. Übrigens: Bestellungen, die von Mo-Do bis 14 Uhr ausgelöst werden, können am nächsten Werktag zugestellt werden. Cool, oder? Darüber hinaus sind die „Spluffins“ auch über Deliveroo erhältlich. Für Berliner besteht natürlich die Möglichkeit die „Spluffins“ zu bestellen und sie im Store in Friedrichshain abzuholen. Hier gibt es noch mehr Infos zum Versand und zum Spluffins Onlineshop - und hier geht es zur Webseite der „Spluffins“.   Der Beitrag „Spluffins“ Store/­­Cafe in Berlin Friedrichshain erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vitaminbooster Nüsse - von Mandeln, Macadamia und Cashewkernen

18. November 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Vitaminbooster Nüsse - von Mandeln, Macadamia und CashewkernenBestimmt hat jeder von euch schon einmal gehört, dass Nüsse gesund sind. Aber welche Nüsse gibt es eigentlich – und weshalb sind sie überhaupt gesund? Nüsse sind Kraftpakete in Mini-Format Nussfrüchte sind übrigens Schließfrüchte, bei denen alle drei Schichten der Fruchtwand verholzen, wobei meist nur ein einzelner Samen umschlossen wird. Man unterscheidet Nüsse im botanischen Sinn, wie z.B.: - Buchecker - Walnuss - Edelkastanie - Eichel - Erdnuss - Hanfnuss - Haselnuss - Macadamianuss um nur die bekanntesten zu nennen. Hingegen gibt es die sogenannten Steinfrüchte, bei der nur die innere Fruchtwand verholzt und die außen mit einer weichen Hülle umgeben sind. Im botanischen Sinn wären das also keine „echten“ Nüsse. Dazu gehören u.a: - Cashewnuss - Erdmandel - Kokosnuss - Mandel - Muskatnuss - Pekannuss - Pistazie Nüsse senken durch ihre mehrfach ungesättigten Fettsäuren nachweislich den Cholesterinspiegel im Blut und stabilisieren den Zuckerwert. Sie senken das Risiko an Magen- und Prostatakrebs zu erkranken, und schützen Blutgefäße und Herz. Wegen des hohen Fettgehalts sollte man bei Nüssen jedoch auch etwas auf die Menge achten, die man zu sich nimmt…  Meine drei Lieblingsnüsse sind übrigens Walnüsse, Pistazien und Mandeln. Walnüsse Denke ich an Nüsse, fallen mir zuerst Walnüsse ein. Geht euch das vielleicht auch so? Bei uns gab es in der Winterzeit immer Walnüssen – und ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir abends immer Nüsse „geknackt“ haben. Die Zusammensetzung der enthaltenen Fette macht die Walnuss einzigartig im Vergleich zu ihren Nuss-Kollegen. Sie ist besonders reich an lebensnotwendigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren und besitzt zudem den höchsten Gehalt an Alpha-Linolensäure. Walnüsse liefern zahlreiche Vitamine, sowie Kalium, Zink und Pantothensäure. Um ein feines Nussaroma zu bekommen, verwende ich Walnüsse am liebsten im Salat und in Waffeln. Pistazien Diese eigentlich „unechte“ Nuss ist eine gute Quelle für Vitamin E, Vitamin B1, Folsäure, Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen. Pistazien enthalten Ballaststoffe, Vitamin B und reichlich Polyphenol-Antioxidanzien. Der Geschmack der Pistazie hat ein leichtes Mandelaroma, weshalb sie auch ,,Grünmandel genannt wird. Ich verwende Rohkost-Pistazien am liebsten in Pestos oder Dips. Mandeln Die Mandel ist eine ganz feine – allerdings auch „unechte“ Nuss ;-). Ihr edles Aroma macht sie zu einem perfekten Zutat in Schokolade und Kuchen. Die Mandel ist recht üppig: 30 Gramm Mandeln entsprechen ca. 200 kcal – allerdings ist der Sättigungseffekt auch dementsprechend. Hier gilt also auch: eine Handvoll genügt! Mandeln enthalten u.a. Tryptophan – ein Vorläufer des Neurotransmitters Serotonin, das für Entspannung sorgt. Mandeln liefern zudem Vitamin E, Vitamin B und einfach ungesättige Fettsäuren, die dazu beitragen können das „böse“ Cholesterin (LDL-Spiegel) zu senken und das „gute“ Cholesterin (HDL-Spiegel) erhöhen. Ich verwende Mandeln hauptsächlich um mir Mandelmus und Mandelmilch selbst herzustellen. Experten-Meinung Wir haben unseren Redakteur und Ernährungsberater Niko Rittenau zum Thema Nüsse befragt: Foto: Claudia Weingart „Nüsse sind wertvolle Lebensmittel und ich empfehle täglich eine Handvoll in Rohkostqualität (optimalerweise eingeweicht) zu essen. Einzig ihr etwas ungünstiges Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6-Fettsäuren ist nachteilig, weshalb man zusätzlich auch vermehrt gute Omega-3-Quellen wie Mikroalgen, Hanfsamen und Chiasamen konsumieren sollte, um in etwa auf ein Verhältnis von 1 zu 4 (Omega 3 zu Omega 6) zu gelangen.“ Top-5 Nuss-Produkte Ich habe mich in den letzten Wochen ein wenig durch die „Nuss-Abteilung“ probiert und möchte hier meine fünf Lieblingsprodukte vorstellen: 1. Pistazien von Keimling 100 Gramm: 6,50 Euro Pistazien sind für mich der ideale Pausensnack. Sie sind auch meine Lieblinge unter den Nüssen. Dank der ungesättigten Fettsäuren sind sie eine echte Vitalquelle. Ungeröstet, ungesalzen – und aus Spanien! Mein Tipp: Ich verwende eine kleine Handvoll Pistazien, um einen „erdigen“ Salat aus Rote Beete, Birne und Feldsalat ein wenig „aufzupeppen“. Dafür die Pistazien ganz kurz in einem Blender häckseln – wirklich nur kurz, damit es keine Mehl wird! Hier der Link: http:/­­/­­www.keimling.de/­­pistazien.html 2. Cashewkerne von Keimling 200 Gramm: 7,95 Euro Diese Cashewkerne stammen aus Indonesien. Sie sind besonders reich an Tryptophan (essentielle Aminosäure) und liefern zudem Mineralien und Enzyme. Ein absoluter Klassiker in der veganen Küche ist rohköstlicher Käse aus Cashewkernen. Mein Rezept-Tipp: Schokomousse aus Cashewkernen Zutaten: 100 g Cashewkerne 100 ml Sojamilch 10 g Kokosöl 2 EL Kakaopulver 2 EL Agavendicksaft 1 Vanilleschote 2 TL Flohsamen-Schalen 1 Orange - Die Cashewkerne für ca 20 Minuten im Wasser einweichen und im Anschluss mit der Sojamilch, dem Kakaopulver, dem Agavendicksaft und dem Mark einer Vanilleschote in einen Mixer geben. Für eine Minute auf höchster Stufe mixen. - Die Masse in eine Schüssel geben. Jetzt die Flohsamen-Schalen unterheben und für 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. In der Zwischenzeit die Orangen filetieren. - Die Schokomousse in einen Spritzbeutel geben und mit einem großen Aufsatz in 2-3 kleine Gläschen schichten. Dabei jeweils eine Schicht Schokomousse und eine Schicht Orangenfilets anrichten. Mit einem Minzblatt garnieren. Hier der Link: http:/­­/­­www.keimling.de/­­cashewkerne-ohne-haut.html (Foto + Rezept von Keimling) 3. Mischmus 4 Nuts von Rapunzel 250 Gramm: 6,99 Euro Mittlerweile gibt es ja eine solche große Auswahl an Nussmusen, dass ich mich schwer für eins entscheiden kann. Dieses Mischmus mag ich derzeit besonders – da es gleich vier verschiedene Nüsse enthält: Erdnüssse, Haselnüsse, Mandeln und Cashewnüsse. Wie immer bei Rapunzel, aus biologischem Anbau und ohne Zusätze. Mein Tipp: Dieses Mus ist sehr vielseitig verwendbar. Ich mag es besonders zur Verfeinerung meiner Salat-Dressings oder in einem Smoothie mit Banane und Hafermilch. Hier der Link: https:/­­/­­shop.rapunzel.de/­­produkte/­­brotaufstriche-nussmus/­­nussmus-100-nuss/­­2085/­­mischmus-4-nuts  4. Walnussöl von Bio Plan?te 100 ml: 7,17 Euro Dieses Walnussöl ist geschmacklich wirklich köstlich. Es hat nicht nur ein feines Aroma, sondern ist auch reich an Omega-3-Fettsäuren. Übrigens: die Walnusskerne für das Öl werden in der urigen Landschaft Moldawiens geerntet. Mein Tipp: Dieses Öl passt sehr gut zu einem ganz flotten Salat aus zwei geraspelten Äpfeln und einer kleingeschnittenen Fenchelknolle. Dazu ist ein Dressing aus 2-3 Esslöffeln Walnussöl und einem Esslöffel Zitronensaft seeehr lecker! Hier der Link: https:/­­/­­www.amazon.de/­­Bio-Walnuss%C3%B6l-ger%C3%B6stet-Plan%C3%A8te-100/­­dp/­­B005K8WXEI 5. Bio-Mandeln von Lifefood 100 Gramm: 5,09 Euro Ich liebe den Duft und den Geschmack von Mandeln – deshalb sind sie in meiner Küche immer vorrätig. Diese Mandeln von Lifefood sind in bester Rohkostqualität und werden in Spanien angebaut. Mein Tipp: Am besten ihr habt immer ein Vorratsglas gefüllt mit Mandeln im Haus – denn damit lässt sich viel anfangen. Mit diesen Rohkost-Mandeln ist z.B. eine Mandelmilch easy-peasy hergestellt.  Und so gehts: Zutaten: - 200 g Mandeln - 1 Liter Wasser Zubereitung: Die Mandeln in einer Schüssel über Nacht in Wasser einweichen. Am anderen Tag das Wasser abschütten. Die Mandeln mit einem Liter Wasser in einen Mixer geben und 1-2 Minuten mixen. Anschließend ein Wäschenetz über ein Gefäß stülpen und die Masse hinein geben. Das Netz vorsichtig und langsam herausnehmen und auswringen. Fertig! Hier der Link: https:/­­/­­www.lifefood24.de/­­Lebensmittel/­­Nuesse-und-Samen/­­Bio-Mandeln.html *** Gewinnspiel *** Wir verlosen 3 x 1 „Mix Nuss Pur“ von Keimling. Mit Mandeln, Paranusskernen, wilden Erdnüsse, wilden Pekannusskernen, Cashews und Macadamianusskernen. Ihr möchtet am Gewinnspiel teilnehmen? Dann hinterlasst einen Kommentar oder Gruß unter diesem Artikel, bei Facebook unter dem Post oder bei Instagram unter dem Bild und sagt uns, warum ihr gewinnen möchtet. Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich willkommen, aber keine Bedingung. Das Gewinnspiel endet 23. November 2016 um 12 Uhr. Die Gewinner werden ab dem 23. November 2016. August nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook-User aus Deutschland ab 18 Jahren, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Fotos mit freundlicher Genehmigung von Keimling.   Der Beitrag Vitaminbooster Nüsse – von Mandeln, Macadamia und Cashewkernen erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Thai-Gemüsenudeln mit Koriander, Chili und Erdnüssen

9. Oktober 2016 Nicole Just 

Heute ist Sonntag, mein Lieblingstag. In den letzten Jahren habe ich mir angewöhnt, sonntags ein wenig früher aufzustehen und in Ruhe ein paar Dinge zu erledigen. Alles ist noch so schön friedlich, nicht nur im Haus, sondern auch drumherum. Und irgendwie gibt mir die Ruhe das Gefühl, ganz besonders fleißig zu […] The post Thai-Gemüsenudeln mit Koriander, Chili und Erdnüssen appeared first on Nicole Just.

Salzkaramell-Blondies

7. April 2018 Veganpassion 

Salzkaramell-Blondies Gestern ging's wieder rund im SWR Fernsehen - ich freue mich immer noch jedes Mal sehr dabei zu sein und eine vegane Köstlichkeit live backen zu dürfen. Diesmal habe ich mich für die absolut köstlichen Salzkaramell-Blondies entschieden. Super saftig, ein Traum für Karamell-Liebhaber und wer Schokolade liebt kommt auch auf seine Kosten. Diese Blondies sind super einfach und überzeugen wirklich jeden. Unbedingt ausprobieren! Den Mitschnitt der Sendung könnt ihr hier ansehen und so gleich eine Runde mitbacken: Ergibt 12 Stück. Zubereitungszeit: 15 Minuten Backzeit: 25 Minuten Zutaten: 1 kleine Süßkartoffel (180g), vorgekocht 200 ml Pflanzendrink (Haferdrink) 150 g Dinkelmehl Type 630 80 g Kokosblütenzucker 1 gute Prise Meersalz 1 geh. TL Backpulver 30 ml Pflanzenöl 1 geh. EL Erdnussbutter (50g) 100 g Schokoladendrops zartbitter Für das Topping: 1 EL Dattelsirup 1 EL Erdnussbutter 1 EL Kokosöl Etwas Meersalz 2-4 EL Wasser 100 g Schokoladenaufstrich vegan 100 g Erdnüsse, gesalzen 50 g Schokodrops zartbitter Fleur de Sel Die Süßkartoffel im Dämpfeinsatz des Kochtopfes 10-15 Minuten kochen und vollständig abkühlen lassen. Die Süßkartoffel schälen und mit dem Pflanzendrink im Mixer pürieren. In einer Rührschüssel Mehl, Kokosblütenzucker, Salz und Backpulver mischen. Pflanzenöl, Erdnussbutter und den Süßkartoffel-Mix dazu geben und mit dem Schneebesen verrühren. Die Schokodrops unterheben. Eine 20x30cm Backform mit Backpapier auslegen und den Teig darin glatt streichen. Bei 180°C Ober-/­­Unterhitze ca. 25 Minuten backen. Vollständig abkühlen lassen. Für das Erdnuss-Karamell Dattelsirup mit der Erdnussbutter, dem Kokosöl und etwas Salz verrühren, dann Wasser zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Den erwärmten Schokoladenaufstrich und das Karamell über die Blondies geben und mit gehackten Erdnüssen und Schokodrops, sowie etwas Fleur de Sel verzieren. Ganz viel Spaß beim Backen und ein wunderschönes Wochenende wünsche ich euch!Veganpassion-Blog abonnieren

Vegane Restaurants in Berlin - Asiatisch Essen gehen

30. Oktober 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Restaurants in Berlin - Asiatisch Essen gehenDies ist eine Ode an vegane Restaurants in Berlin, die unsere liebsten asiatischen Gerichte anbieten. 5 vegane Restaurants, in denen ihr köstliche pflanzliche Küche und fernöstliche Hochgenüsse erfahren könnt. Egal ob vietnamesisch, chinesisch oder japanisch. Uns war wichtig, für euch eine vielseitige und persönliche Auswahl zu treffen und asiatische Restaurants zu küren, die uns immer wieder zu sich locken. Hier unsere Top 5, die ganz besondere vegane Gerichte in Berlin anbieten, ein tolles Ambiente haben und dazu preiswert sind. Vegane chinesische Träume erleben im Tianfuzius Unser heimliches Lieblingsrestaurant Tianfuzius in Schöneberg bietet irrsinnig leckere vegane chinesische Küche an. Und das mit dem mit Abstand freundlichsten Personal, das wir in Berlin kennen. Wir könnten uns schon an den Vorspeisen ins Paradies futtern. Der mildscharfe geräucherte Wuxiang Tofu mit Wildgemüse, der knoblauchige Gurkensalat und gedämpfte Teigtaschen sind nur die erste Schwelle zum großen Essensglück. Hauptspeisen mit gebratenen Auberginen nach Yüxiang Art, vegane Lotusgarnelen oder gebackener Tofu mit eingelegten Schwarzbohnen sind die wahre vegane Erfüllung. Unfassbar lecker! Ein Must-Try unter den Restaurants für Veganer in Berlin! Vegane Hauptspeise chinesisch Chinesische Vorspeise vegan Chinesisches Gericht vegan Beste Kokossuppe schlürfen im Soy in Berlin Jede Stadt braucht einen guten Vietnamesen. Und das Soy ist nicht nur ein richtig guter Vietnamese, sondern auch einer unserer Favoriten wenn es um vegane Restaurants in Berlin geht. Nicht nur, weil es am allerschönsten aller Plätze, nämlich vor der Volksbühne in Berlin, liegt. Wir könnten einfach jeden Tag diese wunderbare Vorspeisen-Kokosuppe mit Tofu und Champignons essen. Danach dann den gemischten Reistopf mit karamellisiertem Tofu, Seitan, Austernpilze (Com Thap Cam m,i,o) oder das fast nach Fisch-schmeckende Cha Ca m,o (Marinierter Tofu mit Austernpilzen umwickelt in Seetangbla?ttern). Wir lieben diesen Ort. Das bunte Treiben, die erlesene Auswahl an veganen Gerichten und die Erdbeerlimo mit Chia-Samen. Der perfekte Ort zum immer wieder hingehen. Veganes vietnamesisches Restaurant Soy Soy – Veganes vietnamesisches Restaurant in Berlin Ryong - japanisch-vietnamesische Vielfalt genießen Das Ryong bietet eine aufregende Auswahl an japanisch-vietnamesischer Küche und darunter viele vegane Gerichte. Ihr wählt unter anderem zwischen veganen Bao-Burgern in knuspriger Tempurakruste, Wraps in Chinakohl, hausgemachten Dinkelnudeln mit kräftigen Gemüsebrühen sowie Bentoboxen mit einer bunten Zusammenstellung an frischen wie gegrillten Gemüsen. Wir sind im Wow-Zustand. Ein kleiner Vorgeschmack gefällig...? Gedämpfter Spinat mit karamellisierter Zitronengras-Lauch-Wasabi-Sojasauce oder lieber Süßkartoffel in einem Kurkuma-Tempuramantel in Dill-Pilz-Sauce mit Noristreifen? Super auch für den nächsten Lunch mit Freunden die auf veganes Essen in Berlin Mitte stehen. Japanisches veganes Gericht   Ryong: Japanisch-Vietnamesisches Restaurant in Berlin Mitte 1990 vegan living - 100% vegane Vorspeisen-Wunder Als totale Vorspeisen- und Bowls-Fans gibt es fast kein besseres veganes Restaurant in Berlin und wir konnten uns bei 1990 vegan living gar nicht mehr halten vor Glück. Die Auswahl ist einfach nur sexy und umwerfend delikat. Bestellen und teilen ist das Motto, denn dann macht vegan Essen gehen in Berlin am meisten Spaß. Wie soll man sich auch sonst auf eine kleine Vorspeisenauswahl beschränken. Wir wollen alle! Fantastisches Ambiente auch, schön gelegen am Boxi und immer einen Mädels- oder Männerabend wert. Wir wünschen guten Hunger! 1990 – 100% veganes vietnamesisches Restaurant in Berlin Royals and Rice - vietnamesische Reis-Bar Das Royals und Rice ist das schickere unter den Vietnamesen. Vom Ambiente her mutig und stylisch, liebevoll und mit wunderbarer Berliner Industrie-Ästhetik. Wir finden, dies ist der perfekte Ort für alle die ein Business-Dinner planen oder einfach mal schick vegan Essen gehen möchten. Bei 50% veganen Speisen findet nämlich jede/­­r was. Was uns ebenfalls begeistert: hier stellen wechselnd Künstler ihre Bilder aus. Kreativität fließt also nicht nur in die superleckeren vietnamesischen Speisen. Wir lieben zum Beispiel: Gedämpfte Germreisnudeln, Königsrollen mit Taro und Shiitake, Tempura Curry mit Auberginen und eingelegten Erdnüssen oder die sensationellen ,,Old Berliner - Crunchy Veggie Rice Rolls gefüllt mit grünem Spargel, Aubergine und Pflücksalat. Yummy, so macht vegan Essen gehen in Berlin Spaß! Das Royals & Rice – Vietnamesische Rice Bar mitten in Berlin (mit Verlosung) Der Beitrag Vegane Restaurants in Berlin - Asiatisch Essen gehen erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Mie-Nudeln mit Sauce Hangzhou

21. Juli 2017 Herr Grün kocht 

Mie-Nudeln mit Sauce Hangzhou Dieser Herr Grün Artikel enthält Werbung für Quorn. >>Wissen Sie, Signor Grün, manchmal habe ich einen Traum. Wir wohnen in einer chinesischen Stadt.>Herr Grün kocht. Grüne asiatische Küche. Es liegt am Hang eines kleinen Hügels.>Wie heisst denn die Stadt. Wird das in Ihrem Traum auch gesagt?>Hangzhou. Es gibt sie wirklich. Ich habe nachgeschaut. Sie ist die Hauptstadt der chinesischen Provinz Zhejiang.

Veganer Familienausflug nach Hamburg

2. Juli 2017 Totally Veg! 

Veganer Familienausflug nach HamburgMeine Mama hat letztes Jahr einen runden Geburtstag gefeiert. Und schon wie bei M's und meinem Papa gab es statt Geschenke, die eh keiner braucht, eine gemeinsame Reise. Dieses Mal sollte es nach Hamburg gehen - M und ich haben uns letztes Jahr ein wenig in die Hansestadt und den besonderen Flair verliebt und vermuteten, dass es meiner Mama dort auch gut gefallen würde. Wir haben richtig vermutet, soviel sei schon verraten.   Begonnen hat die Reise mit einem kleinen Schrecken: Jemand hat meinen Koffer vom Förderband am Flughafen entführt. Mein Gesicht wurde immer länger, als mein Koffer nach endlosen Minuten nirgendwo zu sehen war, und nur ein anderer, ähnlicher Koffer einsam seine Kreise am Förderband zog. Schließlich war klar: Da hat jemand die Koffer verwechselt und ist mit meinem aus dem Flughafen marschiert. Einen Besuch bei Lost & Found und der Versicherung, dass mein Koffer sicher wieder zu mir zurückkehrt ("der wird schon merken, dass das nicht seiner ist!"), blieb mir nichts anderes übrig, als ohne Gepäck Richtung Hotel zu fahren. Hunger hatten wir auch schon und so konnte mich nur ein Besuch bei Loving Hut aufheitern. Letztes Jahr hatten wir dort Pech, da leider geschlossen war, heuer war ich sehr froh, dort endlich essen zu können. Das Essen war gut (auch wenn es nicht der beste Loving Hut war, bei dem ich jemals war), der Service freundlich und das Restaurant ist in einer netten Seitenstraße gelegen. Ich bestellte veganes Fleisch mit Gemüse und Erdnussauce. Das "Fleisch" war sehr lecker und zart, nur die Erdnussauce hätte mehr nach Erdnüssen schmecken können. M bestellte gebratene Nudeln und war damit ganz zufrieden, aber hätte sich etwas intensiveren Geschmack gewünscht. Die Sommerrollen hingegen waren ausgezeichnet. Als Dessert teilten wir uns mit meinen Eltern den Bananensplit und die Schokoladentorte, beides war herrlich! Und während des Desserts läutete schließlich auch mein Handy, dass mein Koffer wieder zurück am Flughafen war. Der "Entführer" des Koffers, dem die Sache wahnsinnig unangenehm war, ließ es sich auch nicht nehmen, mir meinen Koffer persönlich zum Hotel zu bringen - Ende gut, alles gut. Am nächsten Morgen unternahmen wir eine Hafenrundfahrt, die mich als Alpenländlerin, aufgewachsen fernab von jedem Hafen, sehr fasziniert - eine ganz eigene Welt! Da störte auch der Regen nicht. Danach ging es weiter zu Peter Pane auf vegane Burger. Dieser Burgerladen bietet vier verschiedene vegane und auch mehrere vegetarische Burger an. Die Burger sind wirklich, wirklich gut und ich esse besonders die Sauce dort sehr gerne (die Mayo zu den Pommes ist von Haus aus vegan!). Da es draußen gerade schüttete, ließen wir uns Zeit mit dem Essen und brachen dann bei Sonnenschein auf, um über die Sternschanze zu bummeln. Obwohl wir vom Burger noch sehr voll waren, etwas Eis hat doch immer Platz und die veganen Sorten bei der Eisbande zwinkerten mir zu. Ich entschied mich für Snickers und Vanille, M für Mousse au Chocolate und Snickers. Obwohl wir ja mittlerweile mit veganem Eis sehr verwöhnt sind, fand ich das Eis wirklich köstlich und sehr cremig. Besonders die Sorte Snickers hat es uns angetan! Abends kehrten wir nach einem langen Stadtbummel nochmal ins Loving Hut ein, um die vegane Pho zu kosten. Pho ist eine traditionelle vietnamesische Suppe mit Gemüse und Nudeln. Die Suppe im Loving Hut war zwar gut, aber ich fand sie für Pho etwas zu fad und bevorzuge mein eigenes Rezept.  Tags darauf ging es in das Miniatur Wunderland, der weltgrößten Modelleisenbahn. Es gibt dort so viel zu entdecken und ich bewundere die Detailliebe, mit der diese Welt gebaut wird. Allerdings empfiehlt es sich, wirklich bald hinzugehen, denn es wird später am Tag unglaublich voll. Wir sind schließlich geflüchtet, um das Musical "Der König der Löwen" anzusehen. Ich habe es zum zweiten Mal gesehen und finde es einfach großartig. Ich bin mit dem Disney-Film aufgewachsen und darum hat die Geschichte um Simba einen besonderen Platz in meinem Herzen.  Abends ging es schließlich noch in das Café Miller, einer gemütlichen Kneipe in St. Pauli. Dort aßen wir vegane Sandwiches und Kartoffelsuppe und einen der besten veganen Käsekuchen - es war der perfekte Abschluss des Tages! An unserem letzten Tag stiegen wir noch auf die Sankt Michaelis Kirche - dem "Michel"- hinauf, von dort hat man einen tollen Ausblick über die Stadt und man vergisst fast die gefühlten tausenden Stufen, die man gerade überwunden hat. Danach ging es auch schon zurück zum Flughafen, und der ist in Hamburg recht veganfreundlich, man findet vor der Sicherheitskontrolle zahreiche vegane Snacks und nach der Sicherheitskontrolle habe ich auch noch veganes Sushi erspäht. M und ich entschieden uns dann aber für eine recht ungewöhnliches Sandwich - Kartoffelbrötchen, Avocado, Sprossen und Apfelmus. Hört sich ein wenig seltsam an, war aber sehr gut! So ging ein schöner Familienausflug zu Ende und meinen Eltern hat es sehr gut gefallen - das war ja die Hauptsache. Ich finde Hamburg toll und werde sicher nicht das letzte Mal dortgewesen sein. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

High Carb ist das neue Low Carb (2/2)

14. Mai 2017 Deutschland is(s)t vegan 

High Carb ist das neue Low Carb (2/2)Im ersten Teil meines Artikels haben wir bereits davon erfahren, was internationale Ernährungs- und Gesundheitsgesellschaften von „Low Carb“ und „High Carb“ Ernährungsformen halten. Außerdem haben wir  einen Blick darauf geworfen, wie sich jene Bevölkerungsgruppen auf unserem Planeten ernähren, die am längsten und gesündesten leben und haben einen Blick zurück in die Geschichte und die Ernährungsweisen früher Hochkulturen geworfen. Viele Dinge sprechen im Rahmen dieser Betrachtungen dafür, seine Ernährung auf der Basis von vollwertigen Getreiden, Hülsenfrüchten, Gemüse und Obst aufzubauen und den Anteil tierischer Produkte auf ein Minimum zu reduzieren oder gänzlich zu streichen. Im zweiten Teil werden wir erfahren, dass vollwertige Kohlenhydrate nicht nur ohne Gefahren verzehrt werden können, sondern diese auch einen wertvollen Teil zur Prävention jener Krankheiten beitragen können, mit deren Entstehung manche Menschen sie fälschlicherweise in Verbindung bringen. Dass man mit einer kohlenhydratbetonten, vollwertigen pflanzlichen Ernährung mit niedrigem Fettgehalt Diabetes nicht nur effektiv vorbeugen, sondern ihn in manchen Fällen sogar reversieren kann, hat Dr. Neal Barnard vom PCRM bereits mehrfach gezeigt. Und wie Dr. Ludwig Manfred Jacob in seinem letzten Buch richtigstellt, sind es übrigens nicht nur die Kohlenhydrate, die den Blutzuckerspiegel und damit auch den Insulinspiegel erhöhen, sondern auch sogenannte insulinogene Aminosäuren in (tierischen) Proteinen. Das spiegelt sich im sogenannten ,,Food Insulin Index wieder, der zeigt, dass die Insulinausschüttung nach dem Verzehr eines Steaks höher ist als nach einer Portion Pasta. Den größten Insulinausstoß verursachen dabei tierische Proteinträger in Kombination mit schnell verfügbaren Kohlenhydraten. Ein Beispiel dafür wären Steak mit Kartoffeln oder Joghurt mit Früchten. Vielleicht sollten wir also unsere Diabetesrichtlinien nochmals überdenken und uns nicht mehr nur auf die Reduktion von Kohlenhydraten fokussieren? Vollwertige pflanzliche Ernährungsform – die Standardkost für Jeden? Aber nicht nur Diabetes, sondern auch Gefäßerkrankungen (Arteriosklerose) werden durch eine fett-protein-betonte Ernährungsweise verstärkt. Sogenannte ,,arteriosklerotische Plaques können sich unter dieser Ernährungsform verstärkt an den Gefäßwänden bilden und führen so im Laufe der Zeit zu Gefäßverengungen, diese dann, je nach Körperregion, zu Schlaganfällen oder Herzinfarkten führen können. Wann immer mir jemand von einer neuen Spitzendiät erzählt, die Wunder bewirken soll, frage ich zuerst die einzig wichtige Frage, die Dr. Greger so treffend formuliert hat: Hat diese neue Wunderdiät denn in Studien belegen können, dass sie die weltweit häufigste Todesursache stoppen und umkehren konnte? Wenn die Antwort ,,Nein oder ,,Ich weiß nicht lautet, müssen wir gar nicht erst weiter darüber sprechen. Denn genau diesen Effekt, das Stoppen und Umkehren koronarer Herzerkrankungen, konnten Mediziner wie Dr. Dean Ornish und später Dr. Caldwell Esselstyn mit einer rein pflanzlichen Ernährung bewirken. Und bis nicht gezeigt wurde, dass auch andere Ernährungsformen das Gleiche bewirken können, gebe ich Dr. Michael Greger völlig recht, wenn er sagt, dass die vollwertige pflanzliche Ernährungsform die Standardkost für jeden Menschen sein sollte. Denn wir sterben hier in den Industrieländern an Erkrankungen, an denen in anderen Teilen der Welt so gut wie niemand stirbt. Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr Menschen an Ihrem Frühstück, Mittagessen und Abendbrot als bei Verkehrsunfällen. Vielleicht sollten wir neben den richtigen Sicherheitsmaßnahmen im Verkehr also auch einige Maßnahmen beim Essen treffen und damit nicht nur vielen Familien den Verlust einer geliebten Person, sondern auch unserer Gesellschaft vermeidbare Kosten in Millionenhöhe im Gesundheitswesen ersparen. Universallösung Pfanzenkost? Das Schöne ist, dass die selbe Ernährung, die bewiesenermaßen Herzerkrankungen vorbeugen und stoppen kann, die selbe Ernährung ist, die Diabetes Mellitus Typ II optimal vorbeugen und in manchen Fällen reversieren kann. Die selbe Ernährungsform kann darüber hinaus unser Risiko drastisch reduzieren, an Alzheimer und einer Vielzahl an kanzerogenen Erkrankungen (Krebs) zu erkranken. Und die selbe Ernährungsweise kann darüber hinaus wesentlich ökonomischer und umweltfreundlicher Nahrungskalorien bereitstellen und so einen wichtigen Beitrag zur Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung leisten und die limitierten Ressourcen unseres Planeten optimal nutzen. Klimawandel, Welthunger und chronische Erkrankungen haben weit mehr miteinander gemeinsam, als viele Menschen auf den ersten Blick denken würden. Und wir müssen keine neuen Technologien erfinden oder riesengroße Einschränkungen in unserem Alltag in Kauf nehmen, um eine nachhaltige Veränderung zu bewirken. Das Einzige, was wir tun müssen, ist tierische Produkte aus unserem Speiseplan zu streichen oder zumindest stark zu minimieren. Wir haben das mächtigste Werkzeug zur Rettung unseres Planeten in den eigenen Händen: Messer und Gabel. Obst enthält ,,böse Kohlenhydrate in Form von Fruchtzucker? In Summe kann man also grob sagen, dass ,,Low Carb-Ernährungsformen die richtigen Lebensmittel verbieten und zum Konsum der falschen Lebensmittel raten. Natürlich gibt es auch gesunde Low Carb Lebensmittel wie Avocados, Samen, etc. und es gibt ungesunde High Carb Lebensmittel wie Weißmehlbrötchen oder Softddrinks. Aber ich denke, wir haben mittlerweile gesehen, was ich meine, wenn ich von vollwertiger High-Carb-Ernährung spreche. Dr. Atkins rät in seiner Ernährungspyramide leider sogar dazu, selbst den Konsum von Obst auf ein Minimum zu reduzieren, da ja auch Obst ,,böse Kohlenhydrate in Form von Fruchtzucker enthält. Doch hat uns eine der größten, umfangreichsten und teuersten Studien der Welt, die „Global Burden of Disease Study, die von der Bill & Melinda Gates Foundation finanziert wurde, gezeigt, dass der Konsum von zu wenig Obst im Jahr 2010 in den USA der häufigste ernährungsbedingte Grund für Invalidität und Mortalität war. Wir erinnern uns, dass Bewegungsmangel lediglich Platz sechs belegt hat. Mit Bewegung Sünden leisten? Ich lese aber viel häufiger den Ratschlag, dass wir uns doch einfach nur etwas mehr bewegen sollen, dann könnten wir uns ein paar Ernährungssünden schon leisten. Doch dass man eine schlechte Ernährungsweise nicht wegtrainieren kann, würde uns auch der bereits verstorbene Pionier des Joggens bestätigen: James F. Fixx gilt als Mitbegründer dessen, was wir als ,,Laufen gehen oder ,,Joggen bezeichnen. Der früher stark übergewichtige Mann konnte durch das Laufen erfolgreich sein Äußeres verbessern, was aber nichts an den arteriosklerotischen Ablagerungen an seinen Herzkranzgefäßen änderte, die sich durch seine Ernährung gebildet hatten und ihn 1984 im Alter von nur 52 Jahren einen tödlichen Herzinfarkt bescherten. Doch selbst junge und gut trainierte Menschen scheinen nicht vor Arteriosklerose gefeit zu sein, wenn sie sich falsch ernähren. Wie eine Autopsie von gefallenen US Soldaten während dem Korea-Krieg ergab, hatten bereits ein Drittel der Soldaten mit mitte zwanzig Ablagerungen an ihren Arterienwänden, die sich im Falle ihres Weiterlebens von Jahrzehnt zu Jahrzehnt verstärkt hätten. Einige von Ihnen hatten trotz ihrer guten Fitness bereits so starke Ablagerungen, dass einige ihrer Arterien bereits zu 90 % von Plaques verschlossen waren. Herzinfarkte und Schlaganfälle, genau so wie viele Krebserkrankungen, entstehen unbemerkt über Jahrzehnte und ein trainiertes Äußeres sagt wenig über den Zustand unserer Gefäße aus. Ich begrüße es zwar sehr, dass Anhänger der Paleo-Ernährung großen Wert auf Sport und körperliche Betätigung legen, fürchte aber, dass das alleine nicht ausreichen wird, um die Folgen ihrer Ernährung zu kompensieren. Der Naturalistische Fehlschluss Außerdem verbieten Paleo und Low Carb sämtliche Vollkorngetreide und Hülsenfrüchte, weil diese ja nicht in der Altsteinzeit verfügbar waren bzw. ,,böse Kohlenhydrate sind. Dieser ,,Naturalistische Fehlschluss, dass der Konsum von Getreide und Hülsenfrüchten schlecht wäre, weil sie keine ,,natürliche und ,,ursprüngliche Nahrungsquelle unserer frühesten Vorfahren waren, führt leider dazu, dass diese Ernährungsweisen zwei der gesündesten Lebensmittelgruppen überhaupt auslassen. Dass es auch Funde gibt, die nahelegen, dass auch der Getreideverzehr schon vor mehr als 10.000 Jahren weit vor dem sesshaft werden und dem Ackerbau praktiziert wurde, sei hier nur am Rande erwähnt. Aber selbst, wenn wir tatsächlich „nur“ seit etwas mehr als 10.000 Jahren, seit der „Neolithischen Revolution“, Getreide verzehren, ist dies kein Grund gegen den Getreideverzehr. Diese Beharrlichkeit auf Natürlichkeit ist generell ein Problem. Denn nur weil etwas natürlich ist, ist es nicht automatisch gut und nur weil etwas unnatürlich ist, ist es nicht automatisch schlecht. Wir leben in einer Welt, in der wir andauernd unnatürliche Dinge tun. Wir fahren Autos, tragen Schuhe, benutzen Handys, wohnen in Wohnungen und benutzen Toilettenpapier. Aber beim essen sollen wir dann wieder zurück in die Steinzeit? Ein Aber was ist mit Gluten im Getreide? Nunja, wenn du zu den paar Prozent der Bevölkerung gehörst, die Zölliakie, eine Glutensensitivität oder Ähnliches haben, dann wäre die Empfehlung Hirse, Buchweizen, Quinoa, Amaranth, Mais, Reis, etc. zu verzehren. Für alle anderen spricht nichts gegen den Verzehr von Dinkel, Roggen, Hafer und anderen glutenhaltigen Getreiden. Nur weil ein geringer Teil der Bevölkerung etwas nicht verträgt, heißt das nicht, dass niemand diese Lebensmittel verzehren solle. Für einen starken Erdnussallergiker sind Erdnüsse sogar tödlich und trotzdem würde niemand auf die Idee kommen zu sagen, dass niemand Erdnüsse essen sollte. Wer immer noch einen Schreck nach dem Lesen von ,,Weizenwampe oder ,,Dumm wie Brot hat, muss sich noch etwas gedulden, bis ich in einem der nächsten Artikel bespreche, warum beide Bücher nicht mehr als gute Beispiele dafür sind, wie man Fakten extrem gut biegen kann, so dass man aus einem durchaus wahren Kern ein Konstrukt baut, welches die eigentliche Grundaussage komplett verdreht und für unnötige (aber lukrative) Kontroverse sorgt. Werden wir alle belogen? Aber eine Sache bleibt ja trotzdem noch zu klären: Wenn tierische Produkte so nachteilig auf unsere Gesundheit wirken, warum empfehlen dann nicht alle führenden Ernährungsgesellschaften, dass wir den Konsum von tierischen Produkten nicht zumindest stark reduzieren? Und die Antwort lautet: Sie tun es doch schon seit Jahren! Es gibt in dieser Sache allerdings ein kleines Problem. Eigentlich gibt es sogar mehrere Probleme. Zum einen empfiehlt eine Ernährungsgesellschaft anhand der verfügbaren Wissenschaft das, was sie für die Bevölkerung für machbar und damit den besten Kompromiss hält. Wenn man davon ausgeht, dass Menschen sich ohnehin nicht gerne etwas verbieten lassen, ist es vielleicht schlauer, zumindest zum ,,gemäßigten Verzehr anstatt zum Verzicht von ungesunden Produkten aufzurufen, damit man überhaupt noch Gehör findet. Oder woher stammen die Empfehlungen von maximal 30 % der Nahrungskalorien von Fett in vielen Ernährungsempfehlungen sonst? Diese fußen nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, die eine Fettzufuhr in dieser Höhe für ideal halten, sondern zeigen auf, was der vermutlich machbare Kompromiss wäre, den man der Bevölkerung zutraut. Denn die Literatur rechtfertigt keinen Gramm an Transfettsäuren, raffiniertem Zucker oder isolierten Ölen. Aber im Rahmen unserer deutschen Mischkost wäre es tatsächlich unrealistisch diese komplett zu verbieten und so versucht man es mit schrittweisem Reformismus. Auch die offiziellen Empfehlungen von 0,8 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht werden in Deutschland im Durchschnitt um mehr als die Hälfte übertroffen und stammen zu großen Teilen aus tierischen Quellen, obwohl die Wissenschaft ziemlich eindeutig in Bezug auf die Risiken eines zu stark erhöhten Verzehrs an (tierischen) Proteinen ist. Und dann ist da natürlich noch die Wirtschaft, die mal mehr und mal weniger Einfluss auf offizielle Empfehlungen hat, aber niemals völlig unbeteiligt ist. Die Furcht vor Veränderung Das mag erklären, warum nur mit wenig Nachdruck einige Erkenntnisse in der Ernährungswissenschaft an die Öffentlichkeit getragen werden. Aber die Bevölkerung will es ja auch gar nicht hören. Man erinnere sich nur an Oktober 2015, als die Meldung der WHO erschien, dass rotes Fleisch und verarbeitete Fleischprodukt vermutlich krebserregend sind. Wurde der WHO und der Internationalen Krebsforschungsagentur für die offene Informationsbereitstellung gedankt? Ganz im Gegenteil ging ein Aufschrei der Empörung durch Deutschland, dass man sich nicht seine Wurst verbieten lasse als ginge es dabei um ein Menschenrecht. Jeder kleine Bericht, der versuchte, die Ergebnisse zu relativieren wurde dabei dankend aufgenommen und hochgespielt. Dieses und weitere Beispiele zeigen uns die Macht dessen, was Dr. Melanie Joy als Confirmation Bias bzw. Tolstoy Syndrome beschreibt. Nämlich das Phänomen, dass wir neue Informationen unbewusst filtern und jene selbst verstärken, die unserem eigenen Glauben entsprechen und jene unbewusst schmälern, die gegen das eigene Wertesystem gehen. Und am Ende des Tages wollen wir uns selbst einfach bestätigt fühlen und mögen nichts weniger, als vertraute Handlungen zu hinterfragen, die ja so ,,normal, natürlich und notwendig sind und schon immer so gemacht wurden. Aber darf das die Wissenschaft überhaupt? Dürfen der Bevölkerung so wichtige Informationen vorenthalten werden? Im Grunde werden sie den Leuten gar nicht vorenthalten, wenn man ein bisschen zwischen den Zeilen lesen kann: Ernährungsempfehlungen werden nämlich oft etwas verschachtelt formuliert, um ja nirgends anecken zu können. Denn während ganz klar bei jeder Gelegenheit betont wird, dass man ,,mehr Obst und Gemüse und vollwertige Getreide essen soll und damit jene Lebensmittelgruppen ganz klar benennt, von denen man mehr essen soll, sieht es bei jenen Lebensmitteln, die man weniger oft verzehren soll, ganz anders aus. Hier ist dann die Rede von weniger gesättigten Fetten und weniger Cholesterin. Worin stecken aber die größten Mengen an gesättigten Fetten und Cholesterin? Richtig: In tierischen Produkten. Warum das Kind dann nicht beim Namen genannt wird und von weniger Fleisch, Fisch, Eiern, Milch und Käse gesprochen wird, ist wohl eher ein politisches und wirtschaftliches als ein ernährungswissenschaftliches Thema. Fazit? Alles eine Frage der Perspektive? Aber bitte wissenschaftlich! In diesem Sinne hoffe ich, etwas Klarheit in diese Thematik gebracht zu haben. Ich kann nicht oft genug betonen, dass meine Ernährungsratschläge nicht dadurch geprägt sind, dass ich Tiere super niedlich finde und deshalb nicht möchte, dass sie jemand isst (was ich natürlich trotzdem nicht möchte), sondern in erster Linie von den überwältigenden Fakten von Seiten der Ernährungswissenschaft. Auch ich habe vor dem Beginn meines Bachelorstudiums der Ernährungsberatung auch noch jede Menge Quark, Eier, Hirtenkäse und Parmesan gegessen und konnte mir ein Leben ohne diese Produkte gar nicht vorstellen. Außerdem war ich fest davon überzeugt, dass diese auch wichtig für meine Gesundheit wären. Aber wie Dr. Neal Barnard treffend anmerkt, können sich unsere Geschmacksnerven innerhalb weniger Wochen an neue Geschmäcker gewöhnen und alte Geschmäcker ,,verlernen. Und so merkt man nach wenigen Wochen bereits, dass das Leben auch ohne Parmesan lebenswert ist. Warum wiederholen trotz all dieser wissenschaftlichen Beweise immer noch so viele Menschen gebetsmühlenartig die immer selben Falschinformationen über gesättigte Fette und tierische Produkte? Neben einer Gruppe an Personen, die eindeutige finanzielle Interessen an dem Verzehr von tierischen Produkten hat, ist es vor allem eine Sache, die Dr. John McDougall gut auf den Punkt bringt: „Menschen lieben es, gute Dinge über ihre schlechten Gewohnheiten zu hören.“ Zwei Stunden FOOD COACHING mit Niko gewinnen! Viele unserer Leser beschäftigen sich mit dem Thema Ernährung und streben nach einer gesunden, pflanzenbasierten Lebensweise. Wir möchten euch stets dabei unterstützen und bieten einem von euch ein individuelles Food Coaching mit Niko Rittenau. Du möchtest teilnehmen? Dann hinterlasse einen netten Gruß hier oder bei Facebook unter dem Post und schreibe Niko eine persönliche Nachricht, was dein Thema ist und wie Niko dir im Coaching helfen kann. Deine Mail bitte direkt an: kontakt@nikorittenau.com Niko sichtet alle Anfragen und wählt eine Person aus und schreibt dieser Person eine persönliche Nachricht. Das Coaching wird per Telefon oder Online stattfinden. Hinweis: Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am am 21.05.2017 um 9 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 21.05.2017 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User ab 18 Jahren aus Deutschland, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.   Der Beitrag High Carb ist das neue Low Carb (2/­­2) erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Pad Thai mit grünem Spargel und Tofu

4. Mai 2017 Eat this! 

Pad Thai mit grünem Spargel und TofuPad Thai ist einfach genial. Du lädst Freunde ein, sagst ihnen, es gibt Pad Thai, hörst vor, während und nach dem Essen ausschließlich Oooh- und Aaah-Laute und anerkennende Kommentare zu deinen Wok-Künsten und dabei stehst du von der Vorbereitung bis hin zum Anrichten gerade mal 30 Minuten in der Küche. Und da sind die 5 Minuten, in denen du im Anschluss ans Nudeln-Slurpen deinen Wok abspülst und dabei effektvoll Lärm machst (hey, soll auch jeder mitbekommen, dass du gerade schwer am arbeiten bist) sogar schon eingerechnet! Wir stehen so dermaßen auf das thailändische Nationalgericht, dass wir - wenn es sich mit dem „Kochplan“ für’s Blog vereinbaren lässt - mindestens einmal die Woche Reisnudeln in die Pfanne hauen und irgendeine Art von Pad Thai machen. Diese Woche war das aus lauter Schock über das drohende Verbot der Street Food-Stände in Bangkok, die anschließende, leider nicht viel bessere „Richtigstellung“ und die scheinbar bleibende „Endzeitstimmung“ gleich mal zur Beruhigung ein Pad Thai mit grünem Spargel und kross gebratenem Tofu machen mussten. Hey, Pad Thai ist Bangkok in einer Schüssel und was bleibt denn noch, wenn Bangkoks Straßen nicht mehr von den kleinen Karren gesäumt sind, auf denen Straßenverkäufer das leckerste Zeug verkaufen? ? Okay, jetzt heißt es erstmal „Abwarten und Nudeln essen“ ? Pad Thai ist natürlich super wandlungsfähig und passt sich gerne der jeweiligen Gemüsesaison an. Und was klingt da im Frühling besser als „grüner Spargel, Reisnudeln, Tofu und viel Chili“? Wenig, oder? ? Und ich meine … auch unser Rezept für klassisches veganes Pad Thai ist jetzt nicht gerade arbeits- und zutatenintensiv. Das Spargel-Pad-Thai ist aber noch einfacher zuzubereiten, kommt völlig ohne exotische Zutaten aus, die du erst im Asialaden besorgen müsstest und ist damit auch perfekt für den spontanen Thai-Appetit nach einem anstrengenden Arbeitstag geeignet. Einfach auf dem Nachhauseweg am Bioladen oder Supermarkt Halt machen und schon hast du alles für’s gesunde Soulfood im Einkaufskorb oder Rucksack. Schon Hunger bekommen? ? Pad Thai mit grünem Spargel und Tofu - 400 g Reisnudeln - 400 g grüner Spargel - 1 Bund Frühlingszwiebeln - 4 Knoblauchzehen - 1 daumengroßes Stück Ingwer - 75 ml Sojasauce - 4 EL Tafelessig - 2 EL brauner Zucker - 4 EL Erdnüsse - 300 g Tofu - 4 EL Erdnussöl - 250 g Sojasprossen - 1/­­2 Bund Koriander - 2 Chilischoten -  Reisnudeln in einer Schüssel mit kochendem Wasser übergießen, abdecken und beiseite stellen. -  Spargel diagonal in 1 cm dicke Scheiben, den weißen Teil der Frühlingszwiebeln in 4 cm lange Stücke schneiden. Grünen Teil fein hacken und für die Deko beiseite stellen. -  Knoblauch pressen, Ingwer reiben. Mit Sojasauce, Essig, Zucker und 8 EL Wasser verrühren. Sauce beiseite stellen. -  Erdnüsse in einem Wok ohne Öl bei mittlerer bis hoher Hitze 2 Minuten unter dauerndem Rühren rösten. Anschließend aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. -  Tofu in 3 cm große Würfel schneiden. Öl in den Wok geben, Tofuwürfel bei mittlerer bis hoher Hitze unter häufigem Rühren 6 Minuten goldbraun braten. -  Frühlingszwiebeln dazu geben, weitere 2 Minuten braten. -  Spargel unterheben, 3 Minuten unter häufigem Rühren rösten. -  Nudeln abgießen, unter das Gemüse mischen und 1 Minute pfannenrühren. Mit Sauce ablöschen, Sprossen unterrühren und 2 Minuten schmoren. -  Mit Erdnüssen, frisch gehacktem Koriander und Chili toppen. Der Beitrag Pad Thai mit grünem Spargel und Tofu erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Veganes Pad Thai mit grünen Bohnen & Tofu - Glutenfreie Frühlings-Tarte mit grünem Spargel - Tagliatelle mit grünem Spargel & Thai-Basilikum-Pesto

Orientalischer Quinoasalat mit Grünkohl

30. März 2017 Veganpassion 

Orientalischer Quinoasalat mit Grünkohl Im Februar hatte ich euch schon mein grünes Lieblingsgemüse in meiner neuen Rubrik "Veggie des Monats" bei der BKK Provita vorgestellt. Beim letzten Einkauf in unserem Bioladen hab ich ihn dann strahlend wieder entdeckt: leckeren, frischen Grünkohl aus Deutschland. Um den Salat als vollwertige Mittagsmahlzeit und Mitnehme-Gericht für die Arbeit zu gestalten, habe ich ihn mit Quinoa, Erdnüssen und Karotten verfeinert. Da Grünkohl super mild schmeckt, könnt ihr daraus super gut Smoothies und Salate machen. Lasst euch von meinen Rezepten inspirieren und stöbert ein wenig auf Veganpassion. Solltet ihr zu einer späteren Jahreszeit keinen Grünkohl mehr finden, lässt sich dieser im Rezept durch Kohlrabigrün oder Mangold ersetzen. Jetzt wo die Tage immer schöner werden, sitze ich am liebsten in der warmen Sonne und genieße einen knackig frischen Salat. Hach wie wäre das Leben, wenn man den ganzen Tag nur essen könnte ;-). Lasst es euch schmecken! Ergibt einen Salat für 2 Mittagsportionen oder 4 Salatportionen. Zutaten: 100 g Quinoa 200 ml Gemüsebrühe 150 g Grünkohl, Mangold oder Kohlrabigrün 20 g Erdnüsse 1 Karotte Den Quinoa in der Gemüsebrühe bei geschlossenem Deckel ca. 15 Minuten köcheln lassen. Dann beiseite stellen und quellen lassen. Den Grünkohl unter Wasser reinigen, dann in kleine Stücke zupfen, dabei den Steil aussparen (der ist etwas holzig, macht sich aber prima im Smoothie). Den Grünkohl mit ein paar Esslöffeln Wasser 2-3 Minuten im Topf dünsten, dann salzen. Die Karotte grob raspeln. Den Quinoa mit dem Grünkohl, den Karotten und den Erdnüssen in einer Salatschüssel mischen. Für das Dressing: 2 TL Erdnussmus 1 EL Zitronensaft Salz, Pfeffer 1 TL Hefeflocken 1 Zehe Knoblauch ein kleines Stück Ingwer 1 TL Agavendicksaft 50-80 ml Wasser 1 Msp. Kreuzkümmel (Cumin), gemahlen 1 Msp. Koriandersamen, gemahlen Für das Dressing das Erdnussmus mit Zitronensaft, etwas Pfeffer und Salz, 1 TL Hefeflocken, 1 Knoblauchzehe und einem kleinen Stück Ingwer, sowie etwas Agavendicksaft in den Mixer geben. Etwas Wasser hinzufügen und pulsieren zu einer cremigen Salatsauce mischen.  Kreuzkümmel und Koriander zugeben und gegebenenfalls nachwürzen. Das Dressing über den Salat geben und genießen. TIPP: Wer es genießt seinen Mörser zu verwöhnen (und die eigenen Sinne), kann Kreuzkümmel und Koriandersamen in der Pfanne kurz ohne Öl rösten und dann Mörsern. So entfalten sich die Aromen besser und der Geschmack wird intensiver.Veganpassion-Blog abonnieren

Süßkartoffel-Toast: fünf leckere Varianten

1. Februar 2017 The Vegetarian Diaries 

Süßkartoffel-Toasts habt ihr schon mal gehört oder?! Falls nicht, dann unbedingt weiterlesen und vor allem ausprobieren. Die dünn geschnittenen Scheiben werden im Toaster, alternativ aber auch gerne im Ofen oder Kontaktgrill für einige Minuten bei hoher Temperatur gegart und anschließend nach Lust und Laune belegt und genossen! Dabei sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ob eher süß, herzhaft, richtig deftig oder alles gleichzeitig. Alles ist möglich. Netter Nebeneffekt: Süßkartoffeln enthalten im Vergleich zu einem Toast deutlich weniger Kohlenhydrate und vor allem Kalorien. Sie sind somit eine gesunde Abwechslung im Speiseplan und schmecken dabei auch noch überaus lecker. Und das Beste zum Schluss: Die Süßkartoffel-Toasts gehen auch noch unglaublich schnell: Süßkartoffel in dünne Scheiben schneiden, ab in den Toaster (ich mag sie aus dem Kontaktgrill noch lieber) und nach ca. 3-4 Minuten sind sie fertig. Belegen und schmecken lassen! Das war’s :). Schnell, gesund und abwechslungsreich Der ein oder andere von euch wird sich vielleicht daran erinnern, dass ich vergangenes Jahr in München zu Besuch bei NOA – pflanzlich genießen zum Launch der Marke und den vier pflanzlichen Aufstrichen war. Falls nicht, könnt ihr hier noch mal nachschauen, was wir dort erlebt haben und warum man im Sommer in München eigentlich immer eine Badehose anhaben sollte. Bis heute kaufe ich die vier Aufstriche regelmäßig, vor allem Linse-Curry hat es mir so richtig angetan. Alle vier Varianten kommen ohne Konservierungsstoffe aus, sind glutenfrei, rein pflanzlich sowieso, dazu noch überaus lecker und vor allem vielseitig einsetzbar. Ihr seid euch unsicher, ob Süßkartoffel-Toasts etwas für euch ist? Mein Vorschlag: Überlegt euch kurz, welcher euer Lieblingsaufstrich oder Belag auf einem Toast oder Brot ist. Beispielsweise Avocado mit etwas Salz und Pfeffer? Probiert das Ganze einfach mal auf einer Süßkartoffel aus und ihr werdet wahrscheinlich positiv überrascht sein. Oder ihr probiert natürlich eine der Varianten, die ich euch heute hier vorstellen möchte: Zucchini-Erdnuss, Avocado, Tomate-Frühlingszwiebel, Radieschen-Kresse oder Granatapfel-Frühlingszwiebel. Wie ihr seht, ganz einfache und vor allem schnelle Kombinationen. Und jetzt ruck-zuck zum Toaster und ausprobieren! Süßkartoffel-Toast: fünf leckere Rezepte Rezept drucken Ergibt: etwa 10 Toasts Zutaten - NOA Humus Kräuter - 1 große Süßkartoffel - nach Vorliebe - Tomaten - Frühlingszwiebel - Radieschen - Avocado - Zucchini - Granatapfel - Kresse Zubereitung 1 Die Süßkartoffel gründlich reinigen und in dünne Scheiben (0,5 - 1 cm) zuschneiden. Die Scheiben in einem Toaster zweimal auf höchster Stufe toasten oder alternativ in einem Panini-Grill für 8-10 Minuten garen. Die Süßkartoffel sollte im Anschluss gar sein und Farbe angenommen haben. 2 Anschließend mit dem NOA Humus Kräuter bestreichen und nach Lust und Laune belegen. Gut passen z.B. Tomaten & Frühlingszwiebeln, Avocado & Pfeffer, Radieschen & frische Kresse oder Zucchini & Erdnüsse. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit NOA entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen.

Vorgestellt: das erste Kochbuch von ,,Bevegt (+Verlosung)

21. November 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Vorgestellt: das erste Kochbuch von ,,Bevegt (+Verlosung)Unsere Freunde Katrin und Daniel haben nicht nur mit Bevegt einen fantastischen Blog zu Themen wie Veganismus, Sport und Persönlichkeitsentwicklung, sie haben vor kurzem auch ihr erstes Kochbuch als Ebook herausgebracht. Wir sind ganz begeistert, und möchten euch das Buch heute vorstellen. Dazu gibt es noch ein Rezept und wir verlosen auch noch was. Es lohnt sich also, bis zum Schluß zu lesen. Das Konzept: A grain, a green and a bean Ihr schön gestaltetes Kochbuch trägt den Namen ,,A Grain, a Green and a Bean, also frei übersetzt: „Eine Getreidesorte, eine Gemüsesorte und dazu Hülsenfrüchte“. Diese Formel haben die Beiden zwar nicht erfunden, aber sie haben sie in ihrem Kochalltag immer wieder gerne verwendet. Schon vor Jahren haben die beiden begeistert von dieser Entdeckung berichtet, und die Begeisterung hält bis heute an. Verständlich, denn das „A grain, a green and a bean“-Konzept ist in jeder Hinsicht ziemlich genial: - Es liefert dir so ziemlich alle Nährstoffe, die du brauchst. - Es ist einfach anzuwenden. - Du kannst es immer wieder variieren. - Es macht satt! Schon damals schrieben Katrin und Daniel in einem Blogbeitrag: „Selbst wenn man die verschiedenen Würz-Möglichkeiten außer Acht lässt (z.B. asiatisch, indisch, mediterran, Tex-Mex) gibt es unzählige Möglichkeiten, a Grain, a Green and a Beanzuzubereiten: Pasta, Reis, Couscous, Quinoa, Hirse, Bulgur oder Dinkel mit Brokkoli, Spinat, Rosenkohl, Grünkohl, Wirsing oder Mangold mit Kichererbsen, Kidneybohnen, Pintobohnen, Linsen, Black-Eyed Peas, Erbsen oder Sojabohnen (auch in Form von Tofu oder Tempeh)...,,Die Qual der Wahl trifft es hier ganz gut.“ Erfunden hat das Konzept übrigens wohl der vegane Extremsportler Matt Frazier. Was erwartet euch in dem Buch? Katrin und Daniel waren also dauerhaft so begeistert, dass sie sich gedacht haben: Warum nicht ein Kochbuch machen, das sich ganz diesem Konzept widmet. Gesagt, getan, herausgebracht. Ab sofort könnt ihr euch ihr tolles Ebook zulegen, und wir können euch wirklich sehr empfehlen, genau das zu tun. Was erwartet euch? „Auf 128 liebevoll gestalteten Seiten lernst du ,,unsere Art zu kochen und zu genießen kennen: einfach, gesund und lecker. Die Mehrzahl der Gerichte ist in weniger als 30 Minuten zubereitet! - 33 Rezepte mit Geling-Garantie für jede Jahreszeit und jeden Geschmack - 37 wunderschöne Fotos, die Lust aufs Kochen machen - Gastrezepte von Patrick Bolk, Jörg und Nadine (Eat this!), Lea Green (Veggies), Judith Riemer und Claudia Renner - Mehr als ein Kochbuch: Mit der Grain-Green-Bean-Formel lernst du ein Baukastensystem kennen, mit dem du dir jederzeit gesunde und leckere Gerichte zubereiten kannst - Ein optimiertes Layout für perfekte Lesbarkeit auch auf kleinen Bildschirmen und Tablets und zum Ausdrucken der Rezepte - Sofortiger Download als PDF - kein Warten, keine Versandkosten - 14 Tage Geld-Zurück-Garantie“ Das Buch kostet 14,90 Euro, und die Beiden haben sich dafür richtig ins Zeug gelegt, von der Rezepteauswahl über die Gestaltung bis hin zu den Fotos. Alles selbst gemacht, und das richtig richtig gut. Hier mal ein kleiner Vorgeschmack darauf, was euch erwartet: Zusätzlich zu den Rezepten gibt es einführend alle wichtigen Infos, die du brauchst, z.B. zur benötigten Küchenausstattung. Die Gestaltung ist übersichtlich, zu fast allen Gerichten gibt es zusätzliche Tipps. Rundum gelungen, das erste vegane Kochbuch von Bevegt! Netterweise haben Katrin und Daniel uns zwei Rezepte zur Verfügung gestellt, die wir auf Deutschland is(s)t vegan aus dem Buch posten dürfen. Heute kommt das erste, das nächste gibt es in ein paar Tagen zusammen mit einem Interview mit den Beiden. Weitere Infos und Bestellmöglichkeiten findest du hier. Auf Facebook findest du Bevegt natürlich auch, und zwar hier. Rezept Asiatische Kichererbsen-Gemüsepfanne Hot&Spicy Sambal Oelek, eine indonesische Würzsoße auf Chilibasis, ist ein essenzieller Bestandteil in diesem Gericht und verleiht ihm seinen besonderen Geschmack. Wenn du nicht gerne scharf isst, dann sei vorsichtig mit der roten Soße! Zutaten (für 4 Portionen): ? 300 g Basmatireis ? 2 EL Kokosöl ? 2 Zwiebeln, geschält und gehackt ? 2 mittelgroße Zucchini, gewürfelt ? 3 mittelgroße Karotten, grob geraspelt ? 1 Dose Kichererbsen (260 g Abtropfgewicht) ? 400 ml Kokosmilch ? 2-3 EL Sambal Oelek ? 5 EL Sojasoße ? 4 EL gehackte Erdnüsse Zubereitung: 1. Den Reis in der doppelten Menge leicht gesalzenem Wasser nach Packungsanweisung zubereiten. 2. Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig anbraten. 3. Zucchini hinzugeben und mitbraten. Nach etwa 5 Minuten die geraspelten Karotten sowie die Kichererbsen hinzufügen. 4. Karotten und Kichererbsen kurz mitbraten und anschließend die Pfanne mit Kokosmilch ablöschen. 5. Mit Sambal Oelek und Sojasoße würzen - aber bitte aufpassen, dass es nicht zu salzig wird! 6. Den Reis mit dem Gemüse auf tiefen Tellern anrichten und mit Erdnüssen garnieren. Gewinnspiel! Wir verlosen 2 Downloads für das Ebook „A grain, a green and a bean“ von Bevegt. Wer will gewinnen? 1. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook! 2. Verlinke einen Freund oder eine Freundin auf Facebook, der/­­die (mit)schauen darf und hinterlasse einen netten Gruß! Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich auch willkommen. Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am am 25.11.2016 um 9 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 25.11.2016 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Der Beitrag Vorgestellt: das erste Kochbuch von „Bevegt“ (+Verlosung) erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Meine vegane Woche - 31.10. - 6.11.

6. November 2016 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 31.10. - 6.11. Montag Halloween! Einer meiner liebsten Feiertage im Jahr, ganz knapp hinter Weihnachten. M und ich dekorierten unsere Wohung und genossen eine vegane Wurst- und Käseplatte, komplett mit Erdäpfelkas und Nudelsalat, dazu gab es gruselige Filme. Hurra! Dienstag Der 1. November ist Weltvegantag. Für mich war es der siebte (bald sind es acht Jahre!) und zur Feier des Tages gab es köstliche Chocolate Chip Brezel Cookies. Habt ihr sie schon entdeckt? Mittwoch Heute gibt es ein Geständnis: Gelegentlich geht es kulinarisch ordentlich in die Hose. Bestes Beispiel sind diese Kartoffeln, die ich in meinem Slow Cooker zubereiten wollte. Um es abzukürzen: Sie waren fast roh und gummiartig und ich konnte sie nicht mehr retten. Buhu. Aber ab und an haut man eben richtig daneben in der Küche. Zum Glück passiert es mir nicht zu oft! Was war euer letzter Küchen-Reinfall? Donnerstag Ganz entgegen den Klischees isst M wesentlich lieber als ich Salate. Und er verlangte lautstark nach einem riesigen Salat mit allem, was die Gemüselade her gibt. Grüner Salat, Paprika, Tomaten, Gurken, angebratene Kartofferl, Bohnen... mhm! Und wie so oft musste ich meinem lieben Mann zustimmen: Salat ist köstlich. Freitag Kennt ihr dieses Gefühl, wenn euch jeden Moment die Decke auf den Kopf fallen zu droht und ihr nur noch flüchten möchtet? Am Freitag buchten M und ich spontan eine Nacht in einem Hotel in München. Und wie jeder romantische Ausflug ging es auch hier nur um das Eine: Völlern. Den Abend verbrachten wir bei Hans im Glück, die tolle vegane Burger machen und deren Dip ich mir intravenös zuführen möchte. Samstag  Das Frühstück verbrachten M und ich im Royal-Kebabhaus mit veganem Dürüm, Döner und Börek. Herz, was willst du mehr? Später gab es die ersten gebrannten Erdnüsse der Saison, und zum Abendessen einen grandiosen Hummus-Teller am Viktualienmarkt. Und die Welt war wieder in Ordnung. Sonntag Der Morgen ist noch besser mit einer großen Portion Bananen-Pancakes mit Kokosflocken und Ahornsirup (das Rezept könnt ihr hier finden). Und seht ihr den kleinen Smiley auf der Banane? Das passiert, wenn M sie in die Finger bekommt. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Zoodle Pad Thai - asiatisch vegan Schlemmen

26. August 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Zoodle Pad Thai - asiatisch vegan SchlemmenSpiralisierte Nudeln aus Zucchini, Karotten, Gurken oder Roter Bete sind ein Klassiker der veganen Küche und eine super Alternative zu klassischer Hartweizen-Pasta.  Sie sind schnell zubereitet, kalorienarm und einfach lecker. Wer das rohe, spiralisierte Gemüse nicht so gut verträgt, kann es auch kurz in der Pfanne anbraten oder in Wasser blanchieren. Heute zeige ich Euch eine meiner Lieblings-Zoodle-Varianten: Asiatisch als Pad-Thai mit cremig-scharfer Erdnuss-Soße! Also ran an die Spiralschneider oder Julienne-Hobel und ganz viel Spaß beim ausprobieren, Eure Lea. Zutaten für 2 Portionen Zucchini, Karotten, Avocado, Koriander, Erdnüsse und Limetten gehören zu den Hauptzutaten dieses leckeren veganen Gerichts. Grundzutaten - 600 Gramm Zucchini - 150 Gramm Karotten - 2 Frühlingszwiebeln - 150 Gramm Mungobohnensprossen - 1 Avocado - Eine Hand voll frischer Koriander - 2 Limetten oder 1 Zitrone - 15-20 Gramm ungesalzene Erdnüsse - Eine Prise Meersalz Zutaten für die Soße - 1 TL Kokosfett/­­Kokosöl - 1 Knoblauchzehe - 25-30 Gramm Ingwer - Eine halbe Chilischote (je nach individuellem Schärfe-Empfinden) - 2 EL Agavendicksaft (oder Reissirup) - 4 EL glutenfreie Sojasoße - 50 Gramm Erdnussbutter (entspricht einem sehr großen EL) - 2 Limetten - 200 ml Kokosmilch - Meersalz - Wer mag: grob gemahlene Chiliflocken Zubereitung Zucchini und Karotten waschen. Die Enden kappen und mit einem Spiralschneider oder einem Juliennehobel in feine Streifen schneiden. Die Mungobohnen-Sprossen ebenfalls waschen und mit den Gemüsestreifen in einer Schale vermischen. Zwei Limetten auspressen. Die  Hälfte des Limettensafts über „die Zoodles“ geben. Eine Avocado halbieren, den Stein entfernen und das Fruchtfleisch würfeln. Avocadowürfel mit der zweiten Hälfte des Limettensafts vermischen, leicht salzen und bereit stellen. Erdnüsse in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten und anschließlend hacken. Erdnussstückchen danach bereit stellen. Jetzt könnt Ihr die Soße zubereiten: Dafür den Knoblauch schälen und hacken. Das Ingwerstück entrinden. Chilischote aufschneiden. Kokosöl in einer Pfanne erhitzen. Die Knoblauchstückchen im heißen Fett anschwitzen. Den Ingwer aufreiben oder ganz fein hacken und dazu geben. Chiliröllchen hinzufügen. Die Zutaten mit Agavendicksaft ca. 2 Minuten karamellisieren lassen und mit Sojasoße ablöschen. Erdnussbutter dazu geben und gut umrühren, bis sich die Erdnussbutter gut mit den anderen Zutaten vermischt hat. Saft von einer Limette sowie die Kokosmilch unterrühren und Soße noch leicht köcheln lassen. Soße mit Salz und Chiliflocken abschmecken. Die cremig-scharfe Erdnuss-Kokosmilch-Soße ist mit wenigen Handgriffen zubereitet. Jetzt Zoodles und Soße vermischen und die Avocadostückchen hinzu geben. Zwei Frühlingszwiebeln aufschneiden und unterheben. Gericht auf zwei Teller aufteilen. Koriander waschen, trocken schütteln, hacken und über das Gericht geben. Zoodle Pad Thai mit den gerösteten Erdnussstückchen bestreuen. Gericht mit Chiliröllchen bestreut und mit Limettensaft beträufelt servieren. Veganes Zoodle Pad Thai mit cremig-scharfer Erdnuss-Soße. Viel Spaß beim Ausprobieren, Eure Lea (www.veggi.es) Der Beitrag Zoodle Pad Thai – asiatisch vegan Schlemmen erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.


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