Englisch - vegetarische Rezepte

Versuchen Sie diese Rezepte!

Vegane Fish and Chips

Baguette mit einer Senf-Dattel-Cr?me, in Knoblauch geschmortem Radicchio, Tomaten und roter Zwiebel und CHILI EXTRA Aufschnitt

Vegan bei Lidl

Veganer Zwetschgenkuchen mit saftiger Füllung und Streuseln










Englisch vegetarische Rezepte

Vegane After Eight Eiscreme

30. Juli 2020 Eat this! 

Wenn du genauso auf das englische Dream Team Minze und Zartbitterschokolade stehst, wie ich, dann wirst du unsere vegane, zart ... Der Beitrag Vegane After Eight Eiscreme erschien als erstes auf Eat this!.

Shepherd's Pie Vegan mit veganer Worcestersauce

29. April 2020 Deutschland is(s)t vegan 

Shepherd's Pie Vegan mit veganer Worcestersauce Shepherds Pie vegan? Bekommst du auch direkt Appetit? Liebst du es auch, wenn du ein Gericht in den Backofen schiebst und sich nach einiger Zeit der leckere Geruch in der Küche oder sogar im ganzen Haus verbreitet? Bekommst du da auch direkt Appetit? Wir auf alle Fälle! Du liebst überbackene Gerichte? Kennst du dann schon unser Rezept für eine vegane Lasagne? Oder die überbackenen Hack Kartoffeln? Vielleicht sind auch die gefüllten Zucchini etwas für dich?! Heute gibt es ein neues Rezept, natürlich auch überbacken! Es duftet und schmeckt einfach herrlich. Wir haben für dich ein Shepherds Pie mit veganer Worcestersauce. - Shepherd`s Pie - Vegane Worcestersauce von Sanchon - Shepherds Pie Rezept (C) Judith Schoenenberg Shepherd`s Pie vegan Shepherd`s Pie ist ein traditionelles Gericht in Großbritannien und Irland und ist auch als Cottage Pie bekannt. Ursprünglich besteht es aus zwei Schichten: Eine untere aus Hackfleisch und die obere aus pürierten oder geriebenen Kartoffeln. Das Hacklfeisch wird dabei üblicherweise in einer Pfanne mit Zwiebeln angebraten und mit Brühe aufgegossen. Es gibt aber viele Abwandlungen und Ergänzungen durch weitere Zutaten, wie Gemüse, Kräuter, Tomatenmark uvm. Wie du den Shepherds Pie vegan zubereiten kannst, zeigen wir dir weiter unten. Denn dort findest du ein veganisiertes Shepherds Pie Rezept á la Jamie Oliver. (C) Judith Schoenenberg Vegane Worcestersauce von Sanchon Wie rundet man das Rezept für den veganen Shepherd`s Pie ab? Natürlich mit veganer Worcestersauce. Diese ist eine englische Würzsauce, die bereits seit dem 19. Jahrhundert hergestellt wird. Die Worcestershire Sauce von Sanchon ist vegan und wird nach traditioneller Rezeptur hergestellt. Die ausgewählten Zutaten aus biologischem Anbau reifen 6 Monate in Eichenfässern und entfalten dabei ihr vollstes Aroma. Geschmacklich ergänzt die Sauce den englischen Shepherds Pie perfekt. (C) Judith Schoenenberg Rezept Shepherd´s Pie Vegan Zutaten für eine Auflaufform ?20cm : - 800g Kartoffeln - 1/­­2 rote Paprika - 2 Zwiebeln - 1 Knoblauchzehe - 1 Möhre - 1 Stange Sellerie - 100g TK-Erbsen - 1 Glas vegetarische Bolognese von Sanchon - 1-2 El Hefeflocken - 1 EL Worcestershire Sauce von Sanchon - Salz und Pfeffer Zubereitung: - Die Kartoffeln schälen und in ausreichend Salzwasser gar kochen. Anschließend mit einem Stich veganer Butter, einem Schuss Pflanzenmilch, Salz und Pfeffer zu Kartoffelpüree zerstampfen. - Paprika, Zwiebel, Möhre und Sellerie in feine Würfel schneiden und mit etwas Öl in der Pfanne abraten. Knoblauch klein hacken und mit den Erbsen in die Pfanne geben. Die Bolognese, Hefeflocken und Worcestershire Sauce hinzugeben und alles miteinander vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. - Alles in eine Auflaufform füllen. Das Kartoffelpüree darauf verteilen und mit einer Gabel Streifen eindrücken. Dadurch wird es beim Backen noch knuspriger. - Im vorheizten Ofen 30-40 min bei 200°C goldbraun backen. Anschließend heiß genießen! Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shopsvor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! Diese Artikel könnten dich auch interessieren - Vegane Chickenwings - Grüner Spargel aus dem Ofen - Vegan Leben & vegan shoppen - Zero Waste Küche - Vegane Lasagne - Hack Kartoffeln - Vegane Quiche - Gefüllten Zucchini Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken euch! 

Matzen Walnuss Granola

7. April 2020 Feines Gemüse 

Matzen - ihr wisst schon, dieses ungesäuerte, ungesalzene Brot - finde ich auf eine seltsame Art und Weise faszinierend. Tatsächlich sehen die flachen Scheiben leckerer aus, als sie sind. Und dennoch kaufe ich mit schöner Regelmäßigkeit eine Packung und wundere mich jedes Mal aufs neue über die knusprig-getreidige Geschmacklosigkeit. Matzen (im Englischen übrigens ,,Matzoh) muss man aber... Der Beitrag Matzen Walnuss Granola erschien zuerst auf feines gemüse.

Die schönsten Fair Fashion Sportlooks

7. Februar 2020 Deutschland is(s)t vegan 

Die schönsten Fair Fashion Sportlooks Zum Ende des Jahres haben wir sie alle wieder fleißig gesammelt und schon vollmundig dem halben Freundeskreis präsentiert: Die guten Vorsätze für das neue Jahr. Der wahrscheinlich beliebteste Vorsatz lautet dabei natürlich: Mehr Sport treiben! Gerade, wenn es draußen fröstelt, ist allein schon der Entschluss zum Sporttreiben ein kleiner Erfolg. Um dir deinen Vorsatz attraktiver zu machen, zeigen wir dir zusammen mit Le Shop Vegan die schönsten Fair Fashion Sportlooks.  Im Alltagstrubel zwischen Job, Pflichten und Vergnügen Dass du deinem Körper und sogar deinem Geist damit etwas Gutes tust, ist ja nichts Neues. Im Alltagstrubel zwischen Job, Pflichten und Vergnügen ist es dann aber doch verdammt schwer, dieses Ziel einzuhalten und regelmäßig ins Fitnessstudio zu gehen, dich aufs Fahrrad zu schwingen oder im Park deine Runden zu drehen. Denn der innere Schweinehund sitzt schon erwartungsvoll nach Feierabend auf der Couch, schaut dich mit großen Kulleraugen an und hofft, dass du dich zu ihm setzt. Am Besten mit einem leckeren Snack in der Hand. Unsplash Nachhaltige vegane Yogamatten Vegane Yogamatten sind - sofern es sich nicht um Matten aus Schurwolle handelt - fast Standard. Das heißt allerdings nicht, dass diese Yogamatten auch nachhaltig und schadstofffrei sind. Wir stellen dir 5 Matten vor, die nachhaltige vegane Yogamatten anbieten. Vegane Fair Fashion lohnt sich Mit der richtigen Sportkleidung ist der Gang zum Fitnessstudio oder zum Joga deutlich einfacher. Der kuratierte Onlineshop Le Shop Vegan hat für dich die besten veganen Fair Fashion Labels zusammengestellt. Handverlesen und mit einer Menge Herzblut, aber das Beste: Alles, was du hier entdecken kannst, ist zu 100% vegan. Du musst also keine Zeit investieren, um herauszufinden, ob das Top wirklich aus GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle besteht und unter fairen Bedingungen entstanden ist. Das hat dir das Team des Shops nämlich schon abgenommen. So lässt es sich gleich viel entspannter stöbern, oder?   Fair Fashion Sportlook Du willst schon auf dem Weg zum Fitnessstudio einen stilvollen Auftritt hinlegen? Dann ist Mitsuko Large von der kultigen Fair Fashion Marke Matt & Nat aus Kanada genau das Richtige für dich: Die geräumige, vegane Tasche im Vintage Look besteht aus hochwertigem, robusten veganen Kunstleder, während das Innenfutter aus recycelten PET-Flaschen gewonnen wird. Im großen Hauptfach findest du mehr als genug Platz für all deine Sport-Essentials. Du kannst die Tasche entweder als Henkeltasche oder dank des mitgelieferten, längenverstellbaren Gurtes auch einfach als Schultertasche nutzen. Und ganz nebenbei: Die Tasche ist außerdem ein hervorragender Begleiter für Wochenendtrips.  Kommen wir zum Wesentlichen: Dein Outfit fürs Workout! Dafür brauchst du Kleidung, die dich optimal bei deinen Bewegungen unterstützt. Das nachhaltige Yoga Top mit Kreuzrücken vom englischen Slow Fashion Label People Tree besteht aus Bio-Baumwolle und Elasthan. Das schöne vegane Crop-Top bietet in Sachen Stabilisierung die gleichen Vorteile wie ein klassischer Sport-BH und ist dabei natürlich super bequem. Die nachhaltigen Stretch-Leggings stabilisieren deine Körpermitte dank dickem Hochbund und werden wie das Top unter fairen Bedingungen in Indien handgefertigt. vegane Sporttasche Kurzes Yogatop Sportleggings Dein veganer Sportlook mit dem passenden Schuh Den perfekten Finish bekommt dein fairer Sportlook mit dem passenden veganen Schuh: Besonders cool sind die veganen Sneaker des angesagten Labels Veja. Die französische Schuhmarke huldigt mit seiner SDU-Reihe den 80er Jahren. Das Obermaterial entsteht in einem Upcyclingverfahren aus je 3 recycelten PET-Flaschen und ist wie das vegane Wildleder und dem Canvas nicht nur atmungsaktiv, sondern darüber hinaus auch noch wasserabweisend. Das federnde Gummi der Sohlen stammt aus wildwachsendem Bäumen vom Amazonas und ist Fair Trade zertifiziert.  Viel trinken ist das A und O beim Sport Genug zu trinken ist bei einer ausgedehnten Sportsession das A und O. Was eignet sich da besser als die praktische Doppelglas-Wasserflasche mit eingebautem Tee-Ei? So kannst du dich nachhaltig mit Wasser oder wahlweise kalten, ungesüßten Tee erfrischen. Der Deckel besteht zu 100% aus Bambus. Schick, sportlich und fair: Es gab selten einen besseren Zeitpunkt, deine Vorsätze umzusetzen. Worauf wartest du noch? vegane Sportschuhe Nachhaltige Wasserflasche Weitere vegane Sportprodukte Cropped Leggings Faires Top in Khaki Vegane Yogatasche Nachhaltiges Yogatop Faire Sporttasche in Olive veganes Deo Fair Fashion Sportlooks ethisch vertretbar Mit diesen Produkten und Kleidungsstücken bist du perfekt gewappnet für deine sportlichen Vorsätze! Fair Fashion Sportlooks sehen nicht nur super aus, sondern sind auch ethisch vertretbar. Wir lieben diese wunderbare Kombination. Schau bei Le Shop Vegan vorbei und lasse dich inspirieren! Das könnte dich auch interessieren - Herbstlook mit Le Shop Vegan - Vegane Jogamatten - Sommerlook mit Le Shop Vegan - Vegane Winterjacken kaufen - Vegane Schuhe für Herbst und Winter - Vegane Mode aus recycelten Materialien Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Le Shop Vegan! Danke dafür!

2020 Vegan Werden | Veganuary

8. Januar 2020 Deutschland is(s)t vegan 

10 Tipps, um 2020 vegan zu werden - Vegane Informationen sammeln, eigenes Tempo bestimmen - Vegane Dokumentationen zur Motivation - Vegane Bücher für den Einstieg - Vegane Küchen-Basis schaffen - Einfache vegane Rezepte - Vegane Kochbücher für den Einstieg - Vegan To Go & Vegan im Job - Vegane Supplements - Vegane Community kennenlernen - Genuss ist Pflicht - Freude beim Schlemmen 1. Vegane Infos sammeln, eigenes Tempo bestimmen Vegan werden geschieht in den seltensten Fällen von heute auf morgen. In der Regel wachsen Menschen omnivor auf, was noch die Norm ist. Daher kann dich Veganismus als unergründetes Konzept vor viele Fragen stellen. Bildquelle: Lisa Merki Was ist vegan? Muss ich Besonderheiten beachten? Wie erhalte ich veganes Protein? Muss ich supplementieren? Welche Vorteile bringt mir Veganismus für meine Gesundheit und die Umwelt? Für leicht verständliche Einstiegsinformationen bieten sich Instagram und YouTube Kanäle an. Auf diese Weise kann man die vegane Ernährung im Alltag ganz beiläufig näher entdecken. Mit Instagram Vegan Werden Janaklar Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Jana Kaspar (@janaklar) am Okt 17, 2019 um 9:17 PDT Jana identifiziert sich selbst als sogenannte Sinnfluencerin, praktiziert Minimalismus, lebt vegan und strebt eine Zero Waste Lebensweise an. Sie liefert viele Informationen zum Thema Veganismus auf ihrem Instagram Account und vor kurzem ihr Konsumtagebuch publiziert. EarthlingEd Ed ist bekannt für seine Argumentationsstärke, die er nutzt, um sachlich mit Vegan-Gegnern zu diskutieren. Sein Account beschäftigt sich mit der Aufklärung über die Grausamkeit der Produktion tierischer Produkte. Er hat auch schon diverse Kampagnen abgeschlossen, wie zum Beispiel eine Van-Tour, auf der er kostenlose vegane Hotdogs verteilt hat. Justcomics_­official Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Joan Chan (@justcomics_­official) am Jun 4, 2019 um 12:54 PDT Justcomics ist wie der Name vermuten lässt ein Comic Account, der keine stumpfen Witze veröffentlicht, sondern sich thematisch mit Tierleid beschäftigt und niedlich gemalte Bilder mit einer emotional starken Botschaft verpackt. Mit YouTube Vegan Werden Mic The Vegan Mic The Vegan erstellt lauter englischsprachige Videos zum Thema veganer Forschung und veröffentlicht häufig auch Konfrontationsvideos bei Skandalen innerhalb der veganen Szene. Vegan Ist Ungesund           Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an                       Ein Beitrag geteilt von Vegan ist ungesund (@veganistungesund) am Sep 24, 2019 um 10:32 PDT Gordon und Aljosha von Vegan Ist Ungesund produzieren humorvolle, informative Inhalte zum Thema Veganismus. Sie greifen Stereotype auf, posten Rezeptvideos und zeigen sich ab und zu mal von der ernsteren Seite. Darunter sind sie für ein Video nachts in eine Schweinezucht gegangen, um die dort vorherrschenden Umstände vorzuzeigen. Veganuary Auch der jährlich stattfindende Veganuary kann als effektive Informations- und Motivationsquelle dienen. Der Veganuary ist eine Kampagne oder auch Challenge, bei der man einen Monat versucht, vegan zu leben. Viele, die diesen Monat mitgemacht haben, bleiben weiterhin vegan. Wir empfehlen dir, den Umstieg nach deinem Tempo zu gestalten, um 2020 vegan zu werden. Rapide Umstellungen können zu schwerwiegenden Rückfällen führen und die Veränderungen erschweren. Wichtig ist: Hetze dich nicht, gehe einen Schritt nach dem anderen und sei nicht zu hart mit dir - es ist noch kein perfekter Veganer vom Himmel gefallen! 2. Vegane Dokumentationen zur Motivation Wie erwähnt sind die meisten Veganer nicht über Nacht vegan geworden. Wenn das allerdings der Fall ist, so ist es häufig auf eine Ursache zurückzuführen: Dokumentationen über Veganismus. Der Ekel und Schock der angesehenen Szenen motiviert einige Zuschauer, sofort vegan zu werden. Alleine ein Blick auf Netflix genügt, um vegane Dokumentationen für die nächsten paar Stunden zu finden. Cowspiracy, What the Health und Gamechangers sind aussagekräftige vegane Dokus, die den Status Quo des Verzehrs tierischer Produkte in Frage stellen und die Vorteile von Veganismus beleuchten. Kompakte Vorschauen und weiterführende Empfehlungen haben wir für dich auch in unserem Artikel über 10 Veganismus Dokumentationen zusammengestellt. 3. Vegane Bücher für den Einstieg Abseits von visuellen Inhalten gibt es ebenso gute vegane Literatur in Form von Büchern oder Hörbücher, um den Einstieg zu erleichtern. Ein wahrer Buchklassiker, der euch sicherlich überzeugt, vegan zu werden, ist das Buch von Niko Rittenau - Vegan-Klischee ade! Es bietet wissenschaftlich fundierte Ernährungskenntnisse über die vegane Ernährung, wobei außerdem gängige Klischees geprüft werden. Unsere tiefergehende Rezension kann dir womöglich weiterhelfen zu entscheiden, ob das Buch etwas für dich ist. Vegan-Klischee ade! von Niko Rittenau Auch How Not To Die von Michael Greger geht auf gesundheitliche Aspekte der veganen Ernährung ein und erläutert, wie Veganismus der Krankheitsprävention helfen kann. Um psychologische Hintergründe vom Fleischkonsum zu verstehen und wie man sie überwindet, ist das Buch von Melanie Joy eine klare Empfehlung - Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen. Natürlich gibt es aber noch eine Reihe grandioser Bücher über Veganismus. Wenn du weiterstöbern möchtest, um 2020 vegan zu werden, dann schau doch ebenso bei unserem Artikel über 10 tolle Bücher zum Vegan-Einstieg vorbei!  4. Vegane Küchen-Basis schaffen Für eine ausgewogene und preiswerte Ernährung als Veganer eignet sich das Kochen in der eigenen Küche am besten. Mit ein paar Grundzutaten gelingt dir der Umstieg auf vegan 2020 spielerisch! Vegane Ernährungspyramide PETA Diese kannst du der veganen Ernährungspyramide der PETA entnehmen. Mit der Lebensgrundlage Wasser als Basis türmt sich die Pyramide auf von Gemüse und Obst, über Getreide, zu Hülsenfrüchten und Nüssen, hin zu Öl, Fetten und Salzen. Süßigkeiten und Knabbereien werden nach dem Modell in geringen Mengen gebilligt. Je weiter unten die Nahrungsmittel angesiedelt sind, desto mehr sollen davon verhältnismäßig konsumiert werden. Vegane Ernährungspyramide der Peta | Bildquelle: PETA Diese Ernährungspyramide erleichtert dir die Auswahl von Grundnahrungsmitteln für den Haushalt, um vegan zu werden. Wenn du das Modell befolgst, soll es sicherstellen, dass du ausreichend Makronährstoffe zu dir nimmst. Ergänzend fügen wir noch hinzu, dass vollwertige Lebensmittel, also zum Beispiel Vollkornnudeln oder Vollkornbrot, besonders empfehlenswert sind. Gegenüber leeren Kohlenhydrat-Quellen wie Weißbrot oder Industriezucker liefern sie eine Fülle an Nährstoffen und Spurenelementen. Vegane Ersatzprodukte Am Anfang des Umstiegs könnten dir zudem vegane Ersatzprodukte helfen, um der Lust auf tierische Lebensmittel zu entgehen. Viele Produkte haben mittlerweile vegane Äquivalente, die Genuss ohne Leid ermöglichen. Damit musst du gar nicht erst auf frühere Lieblingsgerichte wie zum Beispiel Lasagne (siehe unser Rezept!) verzichten, wenn es Alternativen wie veganes Hack von Sunflower Family gibt. Selbst der Kryptonit vieler neueinsteigender Veganer - Käse - kann kreativ wie im veganen Mac & Cheese Rezept mit Nüssen nachgeahmt oder in den meisten Supermärkten pflanzenbasiert gekauft werden. Es gibt außerdem noch viele andere Wege, Rezepte zu veganisieren. 5. Einfache vegane Rezepte Sich im Alltag gleichzeitig Informationen über veganes Essen, Rezepte und Nährstoffe zu beschaffen und sie noch dazu in die Tat umzusetzen, kann zeitaufwändig und mühselig erscheinen. Deshalb sollte man zu Beginn ein paar vegane Lieblingsrezepte finden, die schnell und einfach zu machen sind. Wir empfehlen dafür Eintöpfe und Curries. Man kann sie in großen Mengen mit geringfügigem Mehraufwand vorbereiten und sogar als Mealprep einfrieren oder für ein paar Tage in den Kühlschrank stellen. Hier findet ihr ein einfaches Rezept für ein Gemüse Curry. Veganes Gemüsecurry Ähnliches gilt für Bolognese Saucen. Sie passen sowohl zu Reis, als auch zu Nudeln. Noch dazu lassen sie sich einfach vorbereiten, aufbewahren und können abwechslungsreich variiert werden. Unsere 5 verschiedenen Variationen könnt ihr also nach Lust und Laune ausprobieren! Vegan werden bedeutet zwar nicht nur Salat essen, allerdings muss Salat auch gar nicht langweilig sein. Verabschiedet euch von der Zeit, als Salat nur Kopfsalat mit ein paar Tomaten bedeutete und probiert ein paar ausgefallene, leckere Salate wie das arabische Taboulé. Veganes Taboulé Für noch mehr Abwechslung beim veganen Einstieg 2020 könnt ihr unterschiedliche vegane Bowls kreieren. Das funktioniert ganz einfach wie in unserem Buddha-Bowl-Guide erklärt, da alles möglich ist, solange alle Nahrungsmittelgruppen integriert sind. Kochen ist trotz allem womöglich nicht das Intuitivste für jeden. Wenn du mehr Anleitung brauchst, könnte dich die online Vegane Masterclass von Sebastian Copien interessieren. Dort lernst du Grundlagen kennen und erhältst spezielle Tipps ausgerichtet auf die vegane Ernährung. 6. Vegane Kochbücher für den Einstieg Manchmal kann es auch ganz schön sein, vegane Kochbücher zu beziehen, um sie physisch in der Hand zu halten oder schnell aus dem Regal zu ziehen, wenn man fix ein Gericht zaubern möchte. Eine spannende Neuheit unter veganen Kochbüchern ist beispielweise Bianca Zapatkas Vegan Foodporn. Zusätzlich haben wir für dich eine ganze Liste mit verschiedenen Kochbüchern zum Stöbern zusammengestellt. 7. Vegan To Go & Vegan im Job Besondere Herausforderungen wie unterwegs oder auf der Arbeit vegan essen, stellen das 2020 vollwertig Vegan-Werden auf die Probe. Aber keine Sorge! Es muss schnell gehen und auch kalt gut schmecken? Dann sind Salate im Glas die besten veganen Begleiter! Als Basis kann man Hirse, Bulgur, Couscous, Nudeln oder Kartoffeln wählen und mit viel Gemüse und Hülsenfrüchten kombinieren. Dazu ein frisches Dressing zaubern und einfach im Glas verschließen. Außer Haus sind vegane Snacks wie Müsliriegel, Proteinriegel oder Energy Bites perfekt geeignet, lassen sich schnell zubereiten und individuell gestalten! Vegane Energy Bites Für eine gesellige Mittagspause mit den Kollegen kann man ebenso Essen gemeinsam kochen, zusammen bestellen oder weitere Optionen erproben, die wir in unserem Vegan im Job Artikel für dich vorschlagen. 7. Vegane Supplements Das Klischee über eine prinzipielle vegane Mangel-ernährung ist zwar ein Mythos, allerdings gibt es einzelne Nährstoffe, die bei einer veganen Ernährung kritisch sein könnten. Vitamin B12 ist der einzige Nährstoff, der ohne Supplements bei einer veganen Ernährungsweise nicht ausreichend gedeckt werden kann. Die Besonderheit bei Vitamin-B12 ist, dass es ursprünglich von Bakterien gebildet wird und durch die Nahrungskette an Tiere gelangt. Das heißt, dass Veganer durch den Verzicht auf tierische Produkte kein B12 über die Nahrungskette aufnehmen können. Die wenig natürlichen Umstände moderner Tierhaltung machen es allerdings notwendig, dass selbst im Tierfutter Vitamin B12 supplementiert werden muss. Dementsprechend findet beim Konsum tierischer Produkte schon eine ,,indirekte Supplementierung statt. Ist dadurch vegane Ernährung ungesünder, nur weil B12 Supplements auf direktem Wege eingenommen werden? Sicherlich nicht. Vegane Supplements | Bildquelle: unsplash Weitere Nährstoffe wie Eisen oder Kalzium können ebenso kritisch sein, allerdings kann man gegen Nährstoffmangel ganz einfach vorbeugen, indem man sich ausgewogen und vielseitig ernährt, ob vegan oder nicht. Besonders wichtig ist, dass du dir nicht chaotisch verschiedene Pillen einwirfst, sondern eine geplante Supplementierung unter Rücksprache mit deinem Arzt oder Ernährungsberater durchführst. Möchtest du dich tiefergreifender mit wichtigen Vitaminen und Spurenelementen in der veganen Ernährung beschäftigen, dann schau doch mal in diesem Artikel vorbei. 9. Vegane Community kennenlernen Wer kennt es nicht - kann man den inneren Schweinehund nicht besiegen, holt man sich gern mal Freunde ins Boot, um den Gang zum Fitnessstudio einfacher zu machen. Ähnlich ist es, wenn man sich entscheidet, 2020 vegan zu werden. Gerade wenn man keine Veganer im direkten Freundeskreis hat, ist es spannend, die lokale vegane Community kennenzulernen. Vegane Meetups | Bildquelle: unsplash Erfahrungen austauschen, Rezepte teilen oder einfach mal in einen Raum treten, in dem man vollständig mit seiner Ernährungsweise akzeptiert wird, ohne sich verteidigen zu müssen. Außerdem kann man neue Freunde finden, sich inspirieren lassen oder sogar Veranstaltungsempfehlungen einholen. Einerseits ist das digital möglich. Es gibt einige bekannte, große Facebook-Gruppen, die sofort auftauchen, sobald man das Wort ,,vegan in die Suchleiste eingibt. Auf Instagram kann man gegebenenfalls auch direkten Kontakt zu anderen Veganern suchen, anstatt sich in anonymen, großen Gruppen herumzutreiben. Andererseits gibt es in vielen Großstädten vegane-Meetups, über die man zum Beispiel durch @veganmeetups erfahren kann. Facebook Veranstaltungen können auch nützlich sein, um hinsichtlich veganer Stammtische, Mitbringbrunches oder veganer Kochveranstaltungen fündig zu werden. Manchmal passiert es sogar, dass man wie durch Zufall Veganer trifft. Innerhalb eher alternativer Freundeskreise ist es nicht verwunderlich, andere Vegetarier oder Veganer kennenzulernen. Statistisch gesehen sind Veganer tendenziell eher politisch links orientiert, häufiger Angehörige der LGBT Community als die Allgemeinheit und engagieren sich vermehrt im Aktivismus. Womöglich spielt bei Zufallsbegegnungen mit Veganern das Gesetz der Anziehung auch eine Rolle. 10. Genuss ist Pflicht - Freude beim Schlemmen Dein Vorsatz, 2020 vegan zu werden, sollte dich nicht davon abhalten, dein Essen zu genießen. Vegan kann so abwechslungsreich, nährstoffhaltig und lecker sein, dass du keinesfalls auf etwas verzichten musst. Die Freude am Essen bleibt dieselbe, nur das dahinterstehende Tierleid verschwindet. Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, könnten dich auch diese Artikel interessieren! - Vegan muss nicht teuer sein! - Rezepte veganisieren! - Vegan einkaufen leicht gemacht! - 10 Tipps einer Ernährungsberaterin für vegane Ernährung! - Abwechslungsreiche Ernährung für Veganer! - Vegane Ernährung für Forgeschrittene! - Vegan beim Arzt! Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschland Is(s)t Vegan. Wir danken euch!

die besten veganen Restaurants in Barcelona

18. Juli 2019 The Vegetarian Diaries 

Knapp 3 Millionen Einwohner, ein 4 Kilometer langer Strand, unzählige Bars, Restaurants und Cafés. Barcelona ist für viele, vollkommen zu Recht, eine DER Städte in Europa, die man besucht haben muss. Nur selten findet man eine Stadt und Umgebung, die so vielfältig ist und quasi alles bietet, was man sich zum Zeitvertreib vorstellen kann. Auch kulinarisch bietet Barcelona natürlich jede Menge spannende Ziele. In diesem Beitrag zeige ich dir meine liebsten veganen & vegetarischen Restaurants in Barcelona und verrate dir, wo ich am liebsten vegan essen gehe. Meine Top 5 veganen Restaurants in Barcelona Biocenter Eine vegetarische Institution in Barcelona – das Biocenter. Seit 1980 gibt es eines der ältesten vegetarischen Restaurants in Barcelona bereits. Wer jetzt Angst hat, dass das Restaurant und die Speisen ein wenig eingestaubt sind, muss sich keine Sorgen machen. Die Speisekarte ist modern inspiriert und absolut am Puls der Zeit. So gibt es aktuell zum Beispiel eine vegane Poké Bowl, Tapas, Burger oder ein veganes Tartar, frische Salate und vieles mehr. Ein Großteil der Speisen ist vegan, ein Teil glutenfrei. Sowohl auf der Website findet ihr eine aktuelle Speisekarte, als auch die Möglichkeit Plätze zu reservieren oder ein Blick ins Restaurant zu werfen. Der Service ist nett und zuvorkommend und auch eine englische Speisekarte sind selbstverständlich. Gerade am Wochenende solltest du hier am besten reservieren! Adresse: Carrer del Pintor Fortuny, 25, 08001 Barcelona Website: www.restaurantebiocenter.es Chök – the Chocolate kitchen Falls du in Barcelona unterwegs sein solltest und Lust auf etwas Süßes hast, schau unbedingt beim Chök vorbei, wirklich! Die kleine Schokoladen- und Backwarenmanufaktur hat aktuell drei Filialen in der Stadt. Dort findest du neben selbst hergestellter Schokolade und Pralinen, vor allem auch fantastische Berliner, Donuts und Cronuts. Ein großer Teil davon auch rein vegan. Alle Produkte kannst du im Online-Shop vorbestellen oder dir so einen hervorragend Eindruck vom Angebot verschaffen. Wir waren hier gleich mehrfach zu Besuch und haben uns durch das Angebot probiert. Super freundliches Personal und fantastische Donuts. Dazu guter Kaffee und toll eingerichtete Läden. Ein absolutes Highlight für alle Schleckermäulchen! Adresse: Carrer del Carme, 3, 08001 Barcelona, Carrer de les Ramelleres, 26, 08001 Barcelona Website: www.chokbarcelona.com Sesamo Bar Die Sesamo Bar war mal ein Geheimtipp in Barcelona, hat sich in den letzten Jahren aber immer mehr zum Veggie-Hot-Spot gemausert. Eher unscheinbar und eigentlich auch eine Bar, gibt es dort spannende, vegetarisch-saisonale Küche. Da der Laden nicht sehr groß ist, sollte man idealerweise einen Platz reservieren. Ein festes Menü gibt es nicht, dafür eine wechselnde Karte, die ihr auf der Facebook-Seite einsehen könnt. Die Bar selber bietet vor allem eine großartige Auswahl an Gin Tonics an. Auch hier lohnt sich ein Besuch ganz ausdrücklich! Adresse: Carrer de Sant Antoni Abat, 52, 08001 Barcelona Flex & Kale Der ein oder andere kennt bestimmt das Teresa Carles in Barcelona. Eines der bekanntesten vegetarisch & veganen Restaurants der Stadt. Entsprechend ein wenig hochpreisiger und immer sehr gut besucht. Neben dem Teresa Carles gibt es mittlerweile mit dem Flex & Kale einen Ableger in der Stadt, der sich vor allem auf Frühstück und einfaches Essen zum Mittag und Abend konzentriert hat. Darüber hinaus gibt es dort eine große Auswahl frisch gepresster Säfte sowie Drinks und Snacks to-go. Der Laden ist modern eingerichtet und lädt zum Verweilen und Schlemmen ein. Adresse: Carrer dels Tallers, 74b, 08001 Barcelona Website: www.teresacarles.com/­­fk Maoz Falafel In Barcelona (oder allgemeiner in Spanien) essen gehen kann ganz schnell mal etwas länger dauern und umfangreicher werden, als man es im ersten Moment vielleicht geplant hat. Häufig gibt es sowohl zum Mittag als auch Abendessen Menüfolgen, die angeboten werden und ruck-zuck hat man 2 Stunden im Restaurant verbracht. Wenn es wirklich einmal schnell gehen soll, kann ich den Maoz Falafel in der Innenstadt empfehlen. Für knapp 5 Euro bekommt ihr dort einen Falafel oder noch besser einen Falafel-Salat, den ihr euch selber nach Lust und Laune füllen könnt. Dazu gibt es jede Menge vegane Soßen, Dips und Toppings. Alles super lecker und bestes Fast Food. Gerade am Abend entsprechend gut besucht und ein bisschen voll. Besser gut & günstig satt werdet ihr in Barcelona wahrscheinlich nicht. Adresse: Carrer de Ferran, 13, 08002 Barcelona vegane Restaurants & Cafés in Barcelona Vegesana – Menjar Vegetaria Restaurant Natürlich gibt es auch in Barcelona viele asiatische Fast Food Imbisse und Restaurants. Leider ist es häufig nicht einfach zu erkennen, ob es dort vegane Gerichte im Angebot gibt oder diese entsprechend ausgezeichnet sind. Wenn du dir darüber keine Gedanken machen möchtest, bist du im Vegesana – Menjar Vegetaria Restaurant genau richtig. Eine große Karte mit allerlei asiatischen Spezialitäten mit Tofu, Seitan, Pilzen, Dumplings, Suppen, Currys und vielen mehr. Eben genau, was man im Vorhinein erwartet und sich wünscht. Besonderheit im Vegesana ist, dass alle Speisen vegetarisch sind. Darüber hinaus sind alle veganen Gerichte auf der Speisekarte deklariert bzw. der Service ist auf entsprechende Fragen eingestellt. Nicht vom äußeren Eindruck beeinflussen lassen und einfach die leckeren asiatische Gerichte genießen. Adresse: 14, Carrer d’Aribau, 08011 Barcelona La Fábrica Mehrmals sind wir an den verschiedenen Läden von La Fábrica vorbeigelaufen und haben erfreut festgestellt, dass es dort auch drei vegane Sorten Empanadas gibt. Leider gab es beim ersten Besuch keine der Sorten mehr und am darauf folgenden Tag nur eine von drein. Die Empanadas selber haben gut geschmeckt. Die Füllung aus getrockneten Tomaten und Aubergine war aber nicht unser Geschmack. Gerne hätten wir die anderen beiden Varianten probiert, die es aber zumindest an den Tagen nicht gabt. Da die Läden zentral in der Innenstadt liegen, kommt man hier auf jeden Fall einmal vorbei und kann schauen, welche Sorten es gibt. Bei Gelegenheit auf jeden Fall mal probieren. Preislich sind die Empanadas ziemlich günstig und zum Beispiel super geeignet um etwas zum Essen zum Strand mitzunehmen. Adresse: Carrer del Call, 19, 08002, Plaça de la Llana, 15, 08003 Barcelona Pizza Paco Eher zufällig sind wir, nach dem es leider keine Empanadas mehr für uns gab, an der Pizza Paco vorbeigekommen. Am Rande der Altstadt, an einem schönen Platz, gelegen, gibt es hier wie der Name erraten lässt Pizza! Auf der Karte, die es vor Ort auch in englischer Sprache gibt, finden sich auch verschiedene vegane Pizzen. Wir haben vor dem Besuch kurz bei Instagram geschaut, wie diese so ausschauen und uns dann entschlossen dort zu essen. Auf jeden Fall eine richtige Entscheidung! Adresse: Carrer de l’Allada-Vermell, 7, 08003 Barcelona BarCeloneta Sangria Bar Eine vegane Tapas Bar in direkter Nähe zum Strand mit Sangria und Craft Beer?! Ganz klar ein absolutes Muss bei unserem letzten Besuch in Barcelona. Neben klassischen Tapas wie Pilzen, Oliven und Antipasti gibt es in der BarCeloneta Sangria Bar auch Burger, Paellas und eine große Auswahl an Süßspeisen. Alle Gerichte haben gut geschmeckt, sind im Preis-Leistungsverhältnis aber recht teuer. Das trifft auch auf die Getränke zu. Vermutlich ein wenig der Lage in Strandnähe geschuldet, waren wir dann ob des hohen Preises zwar gut satt aber ein wenig enttäuscht. Adresse: Carrer de Sevilla, 70, 08003 Barcelona Website: www.bar-celoneta.es vegan einkaufen in Barcelona Markthallen Du hast bestimmt schon einmal vom Mercat de la Boquerioa auf der Ramblas gehört. Die bekannteste Markthalle Barcelonas steht bei vielen Touristen auf jeden Fall auf dem Programm. Neben vielen Fisch- und Fleischständen gibt es dort vor allem auch jede Menge Händler, die frisches Obst und Gemüse anbieten. Seit ein paar Jahren gibt es dort auch eine riesige Auswahl an frisch gepressten Säften, Obstschalen und vieles mehr. Alles direkt auf die Hand und zum Mitnehmen. Neben dem Mercat de la Boquerioa, findest du in Barcelona aber auch viele andere (kleinere Markthallen) mit einem tollen Angebot an Lebensmitteln. Frisches Obst, Gemüse und Backwaren findest du so ohne Probleme. Adresse: La Rambla, 91, 08001 Barcelona Veritas Gerade die Innenstadt in Barcelona ist natürlich sehr stark auf Touristen eingestellt und eng bebaut. Entsprechend gibt es dort nur wenige größere Supermärkte. Vor allem reihen sich hier Kioske und kleinere Tante-Emma-Läden aneinander. Sollte man spezielle vegane Produkte suchen, muss man am besten einen entsprechenden Bio-Supermarkt aufsuchen. Ein tolles Angebot gibt es im Veritas, von dem es in der Innenstadt verschiedene Filialen gibt. Dort findest du eine tolle Auswahl an veganen Backwaren, Kühlprodukten wie veganer Joghurt, Pflanzendrinks und vieles mehr. Auch Tofu, Wurst- und Fleischalternativen findest du dort. Außerdem natürlich frisches Obst und Gemüse und alles, was man für den Tagesbedarf benötigt. Vega Raw Organic Barcelona Ganz spezielle Wünsche, vor allem in Hinblick auf rohköstliche Zutaten und Lebensmittel, findest du im Vega Raw Organic Barcelona. Der kleine Laden beherbergt auch gleichzeitig ein Cafe mit verschiedenen Speisen, Getränken und Snacks. Dort findest du zum Beispiel Nahrungsergänzungsmittel, verschiedene Proteinprodukte und vieles mehr. Falls du einmal beim Biocenter (siehe oben) vorbeischaust ist der Laden gleich gegenüber. Adresse: Carrer del Pintor Fortuny, n 24, 08001 Barcelona Website: www.vegaraworganic.com/­­en/­­ Spar Eine gute Anlaufstelle, für den täglichen Einkauf sind die Filialen der Supermarktkette Spar (das gilt eigentlich für ganz Spanien oder auch Italien). Im Stadtgebiet von Barcelona findest du jede Menge Filialen. Häufig auch an bzw. in Tankstellen, sodass die Öffnungszeiten häufig sehr lang sind.The post die besten veganen Restaurants in Barcelona appeared first on The Vegetarian Diaries.

Vegan in Japan

6. Januar 2019 Totally Veg! 

Vegan in JapanIm Herbst haben mein Mann M und ich uns einen Traum erfüllt: Wir sind endlich nach Japan gereist! Wir waren beide schon viel in der Welt unterwegs, und veganes Essen zu finden war noch nie ein Problem. Trotzdem hatte ich vor der Reise nach Japan doch etwas Bedenken, ob diese denn auch kulinarisch für uns ansprechend wäre. Immerhin ist das Konzept des Vegetarismus in Japan sehr wenig bekannt, und Fisch sowie Fischflocken (aka Bonito) wird in fast jede Speise fröhlich hineingemischt. Dazu kommt noch die Sprachbarriere, denn wir können keinen Brocken Japanisch. Spoiler-Alert: Wir haben sehr gut gespeist. Bei dieser Reise muss ich ehrlich zugeben, dass wir uns recht wenig vorbereitet haben, da wir beide beruflich gut eingespannt sind (das ist auch der Grund, warum es hier am Blog ein wenig ruhig geworden ist, mea culpa). Wir haben zwar einen schicken Reiseführer gekauft, den wir im Flugzeug auf dem Weg zu anderen Destinationen durchgeblättert haben und wir haben uns für eine Reiseroute entschieden, aber das wars dann auch. So fleißig wie andere Blogger, die sich bestens für den Japan-Urlaub vorbereiten, war ich demnach nicht, aber meiner Meinung nach war das auch nicht nötig. Das tröstet auch vielleicht diejenigen unter euch, die mit hängender Zunge in den Urlaub starten, so wie das heuer bei uns der Fall war.  Da wir verschiedene Destinationen in Japan besucht haben und mit dem Zug reisen wollten, haben wir uns für den Japan Rail Pass entschieden, der sehr praktisch ist, da man im Nahverkehr in Tokio beispielsweise auch viele Züge damit benutzen kann. Und hier kommt mein erster, großer Tipp für Japan: Bucht euch mit eurem Japan Rail Pass ein Pocket WiFi dazu, quasi euer persönliches WLAN zum Mitnehmen. Wir haben unsere ganze Reise damit navigiert, da Google Maps wirklich unverzichtbar war für uns, gerade dort, wo Straßennamen nur auf Japanisch angeschrieben waren - nicht nur bringt Google Maps einen von A nach B, es zeigt einem sogar in Bahnhöfen an, auf welchem Gleis der Anschlusszug losfährt, und glaubt mir, auf japanischen Bahnhöfen, wo es vor Leuten wuselt, kann dieser kleine  Informationsvorsprung echt gut sein. Und natürlich bringt es einen zu den besten veganen Restaurants via HappyCow. Zwar gibt es in einem fortschrittlichen Land wie Japan sehr viele gratis Zugänge zu WLAN, aber man wandert trotzdem nicht flächendeckend von einem Netz ins andere und muss sich natürlich für verschiedene Anbieter immer wieder neu einloggen. Und bevor man bereits zum dritten Mal im Kreis geht, weil man einfach nicht die richtige Straße findet und das Internet immer wieder ausfällt, denkt an meine Worte: Bucht. Euch. Pocket. WiFi. Gestartet haben wir unsere Reise in Tokio. Tokio ist genauso, wie ich es mir vorgestellt habe: Laut, schrill, bunt, voll mit Menschen und trotzdem hat alles irgendwie seine Ordnung. Wir haben uns in die Stadt verliebt. Geschlafen haben wir in einem Hotel in Shinjuku, was sich von der Lage her als Glücksgriff herausgestellt hat: Nicht nur war wenige Minuten Fußmarsch ein tolles veganes Restaurant, Shinjuku hat auch einen der verkehrsreichsten Bahnhöfe der Welt, was einerseits ziemlich überwältigend ist, andererseits auch sehr praktisch, weil man von dort aus überall hinkommt. Das Hotel haben wir ohne Frühstück gebucht, weil wir keine großen Frühstücker sind und eigentlich nur Kaffee am Morgen brauchen, und wir uns auf eine besondere Eigenheit in Japan verlassen haben: Combinis. Combinis sind kleine Supermärkte, die sich ein wenig wie Tankstellenshops bei uns anfühlen, und die neben Knabberzeug, Bier und Erwachsenenheftchen auch eine ganze Reihe an frisch zubereitetem, abgepacktem Essen verkaufen, darunter der Freund jedes veganen Reisenden in Japan - Onigiri. Onigiri ist quasi Sushi in Pyramiden-Form, kleine eckige Klumpen aus Sushi-Reis, umwickelt von Nori, die unterschiedlich gefüllt sind (übrigens haben wir drei Versuche gebraucht um zu verstehen, wie man die Dinger richtig auspackt. Jeder, der schon mal Onigiri gegessen hat, wird verstehen, was ich meine). Ich mag als Füllung Umeboshi (eingelegte Pflaume), mein Mann M steht auf Algen und auf Senfblätter. Mein Liebling war aber sicher das Onigiri, die nur aus gesalzenem Reis bestehen - gerade morgens war mir das Nori zum Kaffee doch etwas zu steil. Dazu findet man noch Sojamilch von Kikkoman in den Combini, Chips, Nüsse, herrlichen gekühlten grünen Tee und mit etwas Glück auch Bananen und Äpfel (frisches Obst ist sehr teuer in Japan, zumindest in den Städten). Die Google Translate App hilft euch beim Entziffern der Zutaten, aber erwartet euch nicht zuviel - das erste Mal, wenn das Wort ,,Schlitzdings als Zutat auftaucht, wisst ihr, dass die Übersetzung nicht allzu verlässlich ist. Die Onigiri sind aber generell eine sichere Sache, bebildert und in den allermeisten Fällen auch auf Englisch beschriftet. Wir haben in diesem Urlaub sicher unser Gewicht in Onigiri verspeist und sie wirklich jeden Tag gegessen, weil es einfach praktisch ist. Gegen Ende hin sind sie mir beim Hals herausgehangen, jetzt würde ich aber jemanden töten für ein himmlisches Reisbällchen. Tja. In Tokio war das vegane Burger-Restaurant Ripple ganz in der Nähe unseres Hotels und wir haben dort oft (räusper, jeden Tag) zu Abend gegessen - Burger machen können die Japaner! Wirklich köstlich. Nahe des Tokio Skytrees, der für alle Menschen, die auf große Höhen und atemberaubende Aussichten stehen, wirklich eine Empfehlung ist, und quasi ums Eck des Senso Ji Tempels, der uns nicht besonders beeindruckt hat, waren wir zu Mittag essen in Kaeomon Asakusa, das mittlerweile leider geschlossen hat! Vielleicht lag es an der Location im dritten Stock eines Bürogebäudes, ohne mein veganes Adlerauge wären wir wohl verhungert. Das Restaurant bietet ein veganes Buffet mit einigen westlichen und japanischen Spezialitäten. Mein Favorit war die hervorragende Miso-Suppe mit Kabocha-Kürbis, das in der Konsistenz leicht rotzige Sojafleisch hätte ich nicht haben müssen. Ein Pflichtpunkt in Tokio für alle Pflanzenesser ist sicher Ts Tantan, ein komplett veganes Restaurant, das für seine Ramen-Suppen bekannt ist, direkt im Hauptbahnhof von Tokio. Und es ist wirklich direkt im Hauptbahnhof, man braucht ein Zugticket (oder einen Railpass), um dorthin zu kommen und es ist quasi knapp vor einem Gleis. Klingt schräg, ist es auch. Die Ramen-Suppen sind wirklich gut, das Curry von M war in Ordnung, aber jetzt nichts Besonderes. Aufgrund der Lage haben wir dort mehrmals gespeist, die kleinen Sandwiches haben sich dann als Favorit herausgestellt! Sehr nett war auch der vegane Brunch im Lovinghut Tokio, der nur samstags stattfindet: Hier gibt es ein köstliches Buffet in Wohnzimmer-Atmosphäre mit herzlichen Gastgebern, die sich in gebrochenem Englisch versichern, ob es eh schmeckt, und ob man nicht noch etwas essen möchte (danke, ich platze gleich). M redet heute noch den Sojafleisch-Spießchen, ich würde jemanden wehtun, um eine süße Teigtasche zu bekommen. Einen Tagesausflug haben wir nach Yokohama unternommen, eine direkt an Tokio angrenzende Stadt. Dort haben wir in Chinatown gegessen, in einem Restaurant, in das uns Happy Cow geführt hat. Es gab gefüllte Teigtasche und gebratene Nudeln, lecker, aber auch sehr fettig. Übrigens ist uns ins Yokohama auch das passiert, wovon ich immer gelesen habe: Wir wurden als westliche Touristen fotografiert und haben mit einer sehr lieben japanischen Schulklasse posiert. Von Tokio ging es dann mit dem Shinkansen weiter nach Osaka (und ehrlich, der Shinkansen ist eine Offenbarung, nach diesem Schnellzug kann man sich die Uhr stellen). In Osaka haben wir die sehr schöne Burg besichtigt, aber eigentlich waren wir für den Vergnügungspark Universal Studios dort. Die Universal Studios machen übrigens großen Spaß und es waren auch gerade Halloween-Horrornights. Wer also immer schon mal von Zombies und Mutanten durch die Dunkelheit gejagt werden wollte, während der Ehegatte lautstark zetert, nie wieder mit einem irgendwohin zu gehen, ist dort sehr gut aufgehoben. Um uns für die Zombie-Verfolgung zu stärken, haben wir uns noch im Food Court des etwas überwältigenden Technik-Geschäfts Yodobashi (quasi Saturn auf Ecstasy) eine köstliche Ramen-Suppe bei Chabuton einverleibt. Dort wählt und bezahlt man am Automaten  seine Bestellung, vegan ist dort die Gemüse-Ramen-Suppe und die Gyoza (Teigtaschen) mit Gemüsefüllung. Anschließend gibt man den Zettel der Kellnerin, die wenige Momente später mit dampfenden Schüsseln voll herrlicher Gemüsesuppe auftaucht. Wer mag, man kann bei Chabuton auch kostenlos Nudeln nachbestellen, aber danach ist man mit Sicherheit sehr satt. Weiter ging es dann für uns nach Hiroshima, das wir aufgrund seiner historischen Bedeutung und der schönen umliegenden Natur besichtigen wollten. Der A-Bomb Dome in Hiroshima ist ein gespenstischer Zeitzeuge des ersten kriegerischen Einsatzes einer Atombombe, das zugehörige Peace Memorial Museum ist sehr interessant aufbereitet, ausgelassene Partystimmung kommt aber bei beidem nicht gerade auf, seid also gewarnt - ein wenig aufs Gemüt schlägt es sich schon.  Abgelenkt haben wir uns dann mit einem Lunch im Art Cafe Elk, wo M sich Udon Nudeln mit Gemüse einverleibt hat und ich mich, sehr tapfer, für ein japanisches Lunch-Set entschieden habe. Letzteres fiel unter die Kategorie ,,kann man, muss man aber nicht. Während der Tofu sehr gut und Reis, Salat und Edamame wie gewohnt waren, war der Rest etwas abenteuerlich. Die Miso-Suppe war zwar gut, die Einlage aus geschmackloser, schwammiger Wurzel (?) aber eher gewöhnungsbedürftig. Die getrockneten Algen, die eher an graue Haare erinnert haben, habe ich übergelassen, ebenso die eingelegten Schoten mit weißen Kügelchen mit einer Konsistenz wie Kaugummi, die salzig-fad geschmeckt haben. Für meine Experimentierfreudigkeit habe ich mich dann beim Dessert belohnt - köstlicher, warmer Schokoladenkuchen und frittierte Banane im Teigmantel. Auch empfehlenswert in Hiroshima ist ein indisches Restaurant nahe des Bahnhofs. Zu diesem Zeitpunkt wollte keiner von uns mehr Reis essen, es gelüstete uns nach Brot. Die Linsen mit Chapati kamen also genau richtig! Einen Ausflug haben wir auf eine Insel nahe Hiroshima unternommen, Miyajima. Die Insel ist einerseits bekannt für den Itsukushima-Schrein und das Tor (Torii) im Wasser, andererseits für die freilebende Rehe, die wirklich überall unterwegs sind, ganz ungewohnt zutraulich. Miyajima ist herrlich grün und auch zum Souvenir-Shopping bestens geeignet. Zum Essen sind wir in einem Restaurant eingekehrt, das laut Happy Cow vegane Optionen hat, gegessen haben wir beide das Gemüse-Curry. Und dazu bekommt ihr einen Kommentar von zu dem Zeitpunkt aus Hunger grantigem M: ,,Das ist schon ganz schön mutig, die Pampe Gemüse-Curry zu nennen. Ganz unrecht hat er damit nicht: Denkt man an Gemüse-Curry, kommt einen die indische oder thailändische Variante in den Sinn, die ja vor Gemüse wirklich strotzt. Die japanische Version hingegen konzentriert sich eher auf die aromatische Sauce, mit Gemüse sind hier eher die drei Würfelchen Kartoffel und der Schnitzer Karotte gemeint. Schmecken tut es trotzdem sehr gut! Als Nachtisch gab es dann fein geschabtes Eis mit Mango-Saft, eine Spezialität der Insel. Nach Hiroshima ging es für uns weiter nach Kyoto, wo es sehr viele Tempel und tolles veganes Essen gibt. Fangen wir mit den Tempel an, und ich sage jetzt für Touristen in Japan etwas sehr Ketzerisches: Nach zwei Tempeln hatten wir eigentlich genug davon. Sorry, not sorry, irgendwie sind Tempel nicht unseres. Wir können mit der (jedweder) Religion nichts anfangen, die Tempel sind oft frustrierend schlicht gehalten und Steine sind zwar schön, aber unseren Gesichtsausdruck, als wir realisierten, dass mit ,,Stone Garden wirklich ein Innenhof mit Kieselsteinen gemeint war, für den wir uns jetzt auch noch angestellt haben, hätte man sich rahmen lassen können. Keine Frage: Die Gärten sind wunderschön angelegt und haben uns viel besser gefallen als die Tempelgebäude selbst. Aber hier kommt wieder ein Aber: Die Menschenmengen sind nichts für schwache Nerven. Und so schön kann der Garten gar nicht sein, wenn man ständig einen Ellbogen in der Seite oder einen Selfie-Stick im Auge hat. Natürlich macht man das Tempel-Programm, wenn man das erste Mal in Kyoto ist, nochmal müsste ich es nicht machen. Wie immer kommt jetzt auch hier eine Ausnahme: Wo ich wieder hingehen würde, ist Fushimi-Inari. Während das Tempelgebäude mich - sorry! - an ein China-Restaurant erinnert hat, ist der dazugehörige Berg mit seinen hunderten Holztoren und der herrlichen Natur ein wirklich tolles, fast schon spirituelles Erlebnis. Nach einigen Höhenmetern hat man die Touristenhorden hinter sich gelassen, und man ist alleine mit dem Geruch des Waldes, den lärmenden Zikaden und den roten Holztoren, durch die man auf dem steilen Weg wandert. Mich hat Fushimi-Inari tief beeindruckt. Nach dem doch etwas schweißtreibenden Anstieg auf den Berg kann man sich danach mit dem relativ nahen Vegans Cafe mit der besten Pizza überhaupt stärken: Die wartet nämlich statt mit ordinärer Tomatensauce mit Teriyakisauce auf. Sogar der vegane Käse-Feind M hat mir meine Pizza streitig gemacht. Sehr lecker ist auch das Sojamilch-Softeis, überhaupt ist das Vegans Cafe ein schöner Ort zum Völlern und Ausruhen. Sehr gut kann man in Kyto auch im Morpho Cafe speisen, der vegane Burger ist zwar eine ganz schöne Patzerei, aber unglaublich gut, fast noch besser ist aber die Caramel Pizza mit veganem Schlagobers, für die ich auch jemanden umbringen würde (ich bin ganz schön gewalttätig, was Essen angeht). Nahe der Einkaufsstraße von Kyoto gibt es das Ain Soph, die einen sehr leckeren Burger haben (übrigens von den gleichen Betreibern, die auch das Ripple in Tokio besitzen!), aber besonders empfehlenswert dort sind die Pancakes mit Heidelbeerkompott, Eis und Schlagobers. Mhm. Abschließend ging es für uns zurück nach Tokio, und wer den Blog schon eine Weile liest, der weiß, warum: Tokio hat nicht einen, sondern zwei Disney Parks. Einer davon ist der klassische Disneyland Park, der andere ist der wunderschöne und einzigartige DisneySea Park. Für Disney-Fans eine absolute Empfehlung, alle anderen müssen sich fragen, ob die Menschenmassen es ihnen wirklich wert sind. Für vegane Disney-Fans gibt es zumindest ein wenig Auswahl, unsere Favoriten waren sicher die süßen Eislollies, das vegane Curry (an das sich M inzwischen gewohnt hatte) und das süße Reisbrot mit einer Füllung aus roten Bohnen. Meine Lieben - das wars. Mein Reisebericht aus Japan! Fazit: Eine Investition in mobiles Internet ist es für uns absolut wert gewesen, Happy Cow hat uns gut beraten, ebenso haben wir die Onigiri-Industrie ordentlich angekurbelt. Ich habe Japan als Veganerin nicht besonders schwierig erlebt, wir sind aber auch recht einfache Esser, die nicht drei Mal am Tag ins Restaurant müssen. Restaurants haben wir uns nach Sehenswürdigkeiten herausgesucht und nicht umgekehrt, was aber sehr gut funktioniert hat. Darum: Keine Angst, ihr werdet in Japan nicht verhungern! Stattdessen werdet ihr euch in ein Land zwischen Tradition und Moderne, zwischen Kitsch und Understatement, zwischen Ruhe und Chaos verlieben und überlegen, wann euch eine Reise endlich dorthin zurückführt. 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Veganer Lifestyle Podcast: Interview mit Lars Walther

6. September 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Veganer Lifestyle Podcast: Interview mit Lars WaltherHört ihr eigentlich auch so gerne Podcasts wie ich? Also für mich ist das mittlerweile ein richtiges Ritual geworden. Gerade am Abend (wenn mir lesen vielleicht zu anstrengend ist), aber auch bei langen Zugfahrten und seit Neuestem auch beim Joggen: Ein Podcast ist immer dabei :-) Umso mehr freut es mich natürlich, dass einer unserer liebsten Partner - die VeggieWorld - einen eigenen Podcast kuratiert. Sicherlich kennt ihr die VeggieWorld bereits als die größte vegane Lifestyle-Messe, aber vielleicht habt ihr vom hauseigenen Podcast noch nichts mitbekommen. Kein Problem, ihr könnt das gleich nachholen und euch hier alle bisher veröffentlichten Folgen anhören. Natürlich dreht sich dort alles um das Thema Veganismus - aber niemals dogmatisch oder gar spaßfrei. Der Podcast ist mittlerweile so erfolgreich, dass er inzwischen zu den beliebtesten veganen Podcasts im deutschsprachigen Raum zählt! Mehr als 120.000 Downloads mittlerweile ... cool, oder?! The End of Meat ist zum Beispiel eine meiner liebsten Folgen! Der große Erfolg liegt zum Einen bestimmt an der sehr guten Themenauswahl: Jeden Montag könnt ihr euch Tipps, Infos und Interviews rund um die vegane Lebensweise anhören. Darüber hinaus gibt es spannende Gäste aus der Szene, wie zum Beispiel die Veganköchin Sophia Hoffmann oder den Ernährungswissenschaftler Niko Rittenau und viele mehr. Zum Anderen ist der Sprecher des Podcasts - Lars Walther - von der ersten Sekunde an so sympathisch, dass man ihm nicht nur zuhören, sondern sofort mit ihm einen Kaffee trinken möchte. Ich hatte das Glück mit ihm ein Interview zu führen und etwas über den Menschen hinter dem Podcast zu erfahren. Ihr dürft gespannt sein! Interview mit Lars Walther (C) Nicole Walther 1. Lars, bitte stell dich einmal mal vor Mein Name ist Lars Walther, ich bin 31 Jahre alt und komme aus der Westfalen-Metropole Herford, bin aber seit zwölf Jahren Wahl-Rheinländer. 2008 habe ich meine Schauspielausbildung in Köln abgeschlossen und bin seit 2012 vor allem vor und hinter dem Mikrofon als Synchronsprecher und Regisseur zu Hause.   2. Wie bist du ausgerechnet zu einem veganen Lifestyle-Podcast gekommen? Lustigerweise über Facebook! Nicole (meine Frau) hat eine Anzeige der VeggieWorld gesehen. Wir dachten: Das passt wie die Faust aufs Auge! und ich hab mich gemeldet.  Ich wollte gerne wieder mehr in der veganen Welt bewegen, und da kam der Podcast wie gerufen. Und als das VeggieWorld Team dann auch noch unerträglich nett war, konnte ich nicht anders.   3. Gibt es Lieblingsthemen über die du gerne sprichst? Am allerliebsten spreche ich über Umweltschutz. Das hat mich damals zur veganen Lebensweise gebracht (auch, wenn mir heute Ethik und alle anderen Themen auch sehr wichtig geworden sind), und es muss einfach noch so viel getan werden. Viele Dinge wissen wir erst seit Kurzem, oder sie sind uns einfach nicht bewusst. Das unglaubliche Ausmaß an Umweltzerstörung durch die Fischindustrie zum Beispiel ist etwas, das an uns vorbeizieht. Da möchte ich gerne etwas dran ändern.   4. Wo lässt du dich inspirieren, wie findest du Themen? Ich spreche mich für neue Themen immer wieder mit dem großartigen VeggieWorld Team ab, da entstehen schon viele Ideen beim Gedanken-Pingpong. Und die vegane Welt ist ja in stetem Wandel, es gibt immer neue spannende Unternehmen, Produkte, wohltätige Organisationen und und und. Ich entdecke außerdem selbst immer wieder neue Dinge, von denen ich nicht wusste, dass sie nicht vegan sind. Ich informiere mich viel und versuche stetig, meine Lebensweise noch ein bisschen besser zu gestalten. Neue Themen entstehen also auch oft aus dem eigenen Alltag.   5. Hörst du in deiner Freizeit auch Podcasts? Und wenn ja, welche? Ich habe zu Anfang des Podcastens selbst sehr viel gehört. Mittlerweile bin ich wieder auf Hörbücher umgestiegen. Welche Podcasts ich aber besonders empfehlen kann, sind Vegan Queens von Sophia Hoffmann - mega sympathisch! - und Vamily von Anna Maynert.   6. Jetzt startet der Podcast auch international. Erzähl uns ein bisschen von dem Hintergrund und auf was wir uns freuen dürfen. Ich wollte schon seit Langem einen Podcast auf Englisch machen. Vor allem deshalb, weil es inspirierende Menschen von Weltklasse gibt, die ich gern interviewen und mit dem Publikum teilen möchte. Zum Beispiel ist eins meiner Ziele Dr. Richard Oppenlander zu interviewen. Er setzt sich sehr für die Umwelt ein und hat damals mit einem Vortrag den entscheidenden Anstoß dafür gegeben, dass meine Frau Nicole und ich auf vegane Ernährung umgestiegen sind.   7. Was hat es mit dem VeggieWorld-Podcast Live auf sich? Na ja, der große Nachteil des Podcastens ist, dass ich allein in meinem stillen Kämmerchen vor mich hinquatsche, Leute über das Internet interviewe oder - im Bestfall - zumindest in Person befragen kann. Aber als alte Bühnensau vom Theater fehlt mir natürlich der direkte Kontakt zum Publikum. Ich finde es wichtig, dass die Menschen, die den Podcast anhören, nicht nur die ,,Leute aus dem Radio kennenlernen, sondern auch ihre Fragen direkt stellen können. Deshalb freue ich mich, in der kommenden Saison auf der VeggieWorld-Bühne mit hochkarätigen, spannenden und witzigen Menschen über ihr Schaffen zu sprechen.   Vielen herzlichen Dank für das tolle Interview Lars! Der Beitrag Veganer Lifestyle Podcast: Interview mit Lars Walther erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Mendake Nudeln mit Erbsen, Zwiebeln, Peperoni, Curry, Kokosmilch und Thai-Basilikum

20. November 2017 Herr Grün kocht 

Mendake Nudeln mit Erbsen, Zwiebeln, Peperoni, Curry, Kokosmilch und Thai-BasilikumProfessor Caprese hatte so eine Art chinesischen Hut auf. Eigentlich war es ein plattgedrückter italienischer Strohhut. Ein Geschenk von seinem Cousin aus Avezzano. Ich fand es etwas albern. Aber es machte ihm sichtlich Spaß. >>Das muss so sein, Signor Grün

Kleiner Schoko-Birnen-Kuchen - supersaftig & superlecker

29. Oktober 2017 Feines Gemüse 

Kleiner Schoko-Birnen-Kuchen - supersaftig & superlecker Schokolade und Birne lieben sich, das ist Common Knowledge - Allgemeinwissen -, und der goldene Oktober ist die beste Jahreszeit, sich daran zu erinnern. Also: Voil?. Ich backe mittlerweile kaum noch ,,große Kuchen - also in den regulären Formen -, weil die sich für meinen Zwei-Personen-Haushalt nicht rechnen. Dafür habe ich mittlerweile diverse kleine Backformen, z. B. eine Springform mit 20-cm-Durchmesser oder eine schmale Tarteform mit Hebeboden, die zwar kleinere aber nicht minder leckere Backwerke zaubert. Kleinere Formen haben aber noch einen weiteren Vorteil: Da sie deutlich geringere Mengen fordern, kann man auch mal kreativ ,,Reste verarbeiten, etwa besondere Mehl- oder Zuckersorten, übrig gebliebene Nüsschen und Saaten und so weiter. Vor zwei Wochen habe ich spontan diesen Kuchen - tatsächlich vorwiegend aus kulinarischen Restposten - gebacken. Ganz grob inspiriert wurde ich von einem Rezept in Hugh Fearnley-Whittingstalls Fruit everyday!; im englischen Original heißt es Chocolate Pear Cake. Auf Deutsch gibt es das Buch mittlerweile übrigens auch, hier heißt es Täglich Früchte! - was zwar 1:1 übersetzt die Bedeutung trifft, aber doch ungelenk klingt, oder? Wenn ihr euch für das Buch interessiert (und das solltet ihr), empfehle ich euch, einfach das Original gebraucht auf Amazon zu kaufen, da seid ihr mit unter 10 Euro dabei. Und just fällt mir ein, dass ich darüber sogar einmal eine Rezension geschrieben habe, die ihr hier lesen könnt. Fruit everyday! gehört zu meinen Allzeitfavoriten. Auch wenn ich mich selten an das Originalrezept halte, lasse ich mich häufig von den Whittingstalls Ideen & Kombinationen inspirieren. Das war bei diesem supersaftigen Birnenkuchen ähnlich - übrig geblieben ist vom Original zwar nur noch die Idee (obwohl ja jeder weiß, dass Birne und Schokolade sich lieben), aber um meine Semi-Eigenkreation hat mich trotzdem ziemlich begeistert: Sooo lecker und saftig und aromatisch, das habe ich selten erlebt. Und dabei so schnell zusammengerührt, das kann man auch mal zwischen Couch und Bett machen. Kleiner Schoko-Birnen-Kuchen Rezept für 1 kleine Springform (20 cm) Zutaten  2 reife Birnen 100 g Mandelmehl, teilentölt 100 g Weizenmehl, 405 1 gestrichener TL Backpulver 25 g Kakao 150 g Butter, weich 150 g Puderzucker 2 große Eier (L) 1 großzügiger Schuss Milch Zubereitung Den Ofen auf 170° C Grad vorheizen und eine Springform von 20 cm ausbuttern sowie mit Backpapier auslegen. Mandel- und Weizenmehl, Backpulver und Kakao mischen und beiseite stellen. Die Birnen waschen, schälen, entkernen und in Viertel bzw. Sechstel schneiden - je nachdem, wie groß die Birnen sind. Butter und Zucker mit einem Handrührgerät schaumig rühren, bis die Masse sehr leicht und fluffig daher kommt. Nun die beiden Eier unterrühren. Mit einem größeren Metalllöffel oder -spatel den Mandel-Mehl-Mix unter die Mischung rühren und einen Schluck Milch (oder zwei) hinzugeben, bis die Konsistenz nicht zu flüssig und nicht zu fest ist: Sie sollte noch nicht vom Löffel tropfen, aber fast. ;-) Die Hälfte davon in die Kuchenform geben und darauf wiederum die Hälfte der Birnenspalten verteilen. Den Rest des Teiges in die Form geben und die letzten Spalten dekorativ darauf verteilen. Ab in den Ofen damit: 45 Minuten backen - oder eben so lange, bis die Stäbchenprobe gelingt. Es soll kein Teig am Holzstäbchen kleben bleiben, dann ist der Kuchen fertig.

YouTube-Tipp / Der Kanal von "Farm Sanctuary"

16. September 2017 Claudi goes vegan 

Hallo ihr Lieben, ich bin gerade über zwei wundertolle Vorträge auf dem YouTube-Kanal von Farm Sanctuary gestolpert. Freilich beide auf Englisch. Aber wenn sie nur eineN von euch inspirieren oder weiter helfen, dann hat das Posten davon hier schon seinen Zweck erfüllt ? James Aspey - "365 days of silence for animals": Dr. Melanie Joy - "Sustainable activism": Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen, Claudi Meine Blogs und mein Podcast sind werbefrei - ich verdiene damit kein Geld. Falls du mich, meine Gedanken, meinen Weg und meine Arbeit unterstützen willst, freue ich mich über Geschenk in Form einer Kostenbeteiligung. Ganz einfach geht das über https:/­­/­­www.paypal.me/­­claudiarenner. Das Betreiben der Blogs und des Podcasts kostet ca. 25 EUR/­­ Monat. Vielen Dank von Herzen dafür.

Der ultimative Pickle Guide - Gemüse schnell und einfach einlegen

22. August 2017 Eat this! 

August und September ist bei uns „Pickle-Zeit“. Oh yeah! Es gibt frisches, leckeres Sommergemüse in Hülle und Fülle und wir versuchen so viele der genialen Aromen so lange wie möglich haltbar zu machen und den Sommer auch an trüben Herbst- und Wintertagen noch ein bisschen auszukosten ?. Klar, es gibt davon auch jede Menge fertig zu kaufen und du fragst dich vielleicht, warum du jetzt wegen ein paar eingelegten Gurken ausflippen beziehungsweise dich in die Küche stellen solltest? Aber schau doch mal! Das Angebot an regionalem und superschönem Gemüse ist gerade unglaublich groß. Bunte Beten, knackige Bohnen und feinste Habaneros findet man nicht in jedem Einmachglas - und vom Geschmack brauchen wir erst gar nicht reden. Angefangen hat der Hype bei uns letztes Jahr als Jörgs Papa in seinem Garten haufenweise mexikanische Minigurken geerntet hat und wir diese Mengen gar nicht auf einmal wegfuttern konnten. Also haben wir einige davon ganz schnell und einfach eingelegt, hübsch ins Regal gestellt und eine Zeit lang einfach vergessen. Als wir aber irgendwann ein Glas geöffnet und zum ersten Mal probiert haben, waren wir wirklich von den Socken! OMG, waren die lecker ?! Flippe doch einfach mal aus und lege ein, was dich auf dem Wochenmarkt anlacht. Je bunter, desto besser. Wie wäre es zum Beispiel mit lecker eingelegten Karotten, Zucchini oder abgefahrenerem Gemüse wie den erwähnten Minigurken? Was ist eigentlich der Unterschied zwischen „Sauer einlegen“ und Fermentieren? Achtung, jetzt wird’s ein bisschen nerdy. Bei der Methode des Einlegens oder englisch „to pickle“, die wir dir heute vorstellen, wird ein Sud über das Gemüse gegossen, der das Wachstum schädlicher Mikroorganismen wie z. B. Schimmelpilzen verhindert. Wir verwenden dazu einen sauren Essigsud, man kann aber auch mit Salzlake, Öl oder Alkohol Lebensmittel haltbar machen. Beim Fermentieren, wie z. B. bei Kimchi oder Sauerkraut, ist genau das Gegenteil der Fall. Lebendige, gute Milchsäurebakterien sorgen beim „kontrollierten Vergammeln“ dafür, dass sich schlechte Mikroorganismen erst gar nicht ansiedeln können. Fermentation nennt man daher auch „milchsaure Vergärung“. Schritt 1 - los geht’s! - Natürlich müssen es jetzt nicht gleich die mexikanischen Minigurken sein. Im Prinzip lässt sich alles einwecken, was du gerne magst. Achte nur darauf, dass du Gemüse, das nicht roh verzehrbar ist (wie z. B. Bohnen) vorher dämpfst, kochst oder blanchierst. - Je frischer und knackiger das Gemüse ist, desto besser schmecken die Pickles später. - Experimentiere mit verschiedenem Gemüse, Gewürzen und Kräutern - es muss nicht immer die klassische Dillgurke sein! Uns hat es gerade eine Mischung aus Karotten, Thymian und Whisky angetan??. - Verwende für das Einlegen immer normales Salz oder Meersalz - kein Jodsalz. Durch das Jod verlieren die Pickles schnell an Bissfestigkeit und werden „lätschig“. - Um das Gemüse richtig cool in Form zu bringen, verwenden wir auch gerne mal den Spiralschneider oder unser heißgeliebtes Crinkle Cutter Messer - das bringt optisch Abwechslung ins Glas! Schritt 2 - einmachgläser vorbereiten Damit du in ein paar Wochen beim Öffnen deiner Einmachgläser keine böse grün-graue, haarige Überraschung vorfindest, ist es wichtig saubere, sterilisierte (= keimfreie) Einmachgläser zu verwenden. Hier gibt es mehrere Methoden. Wir finden aber das Sterilisieren mit heißem Wasser am einfachsten und verlässlichsten. Dazu kochst du einfach Wasser in einem großen Kochtopf auf und gibst alle Gläser und Deckel hinein. Anschließend die Gläser mindestens 10 Minuten im heißen Wasserbad stehen lassen. Wichtig: Achte im Anschluss unbedingt darauf, die Gläser nicht mehr auf der Innenseite, am Glasrand oder der Innenseite des Deckels mit den Händen zu berühren. Wir benutzen dafür immer eine einfache Küchenzange, dann kann nichts passieren. Wenn dich das Einweckfieber packt, kannst dir natürlich auch einen Profi-Glasheber besorgen. Als Einmachgläser eignen sich alle Gläser mit Schraubdeckel, die du übrig hast. Wir benutzen auch sehr gerne die schnieken Mason Ball Jars und die klassischen Weckgläser. Schritt 3 - der richtige einlegesud - Das Wichtigste beim Einlegen ist natürlich das richtige Mischungsverhältnis von Essig, Salz, Zucker und Wasser. Auch diese Zutaten sorgen dafür, dass das Gemüse haltbar bleibt und lange lecker schmeckt. - Generell kannst du jeden Essig verwenden, der mindestens einen Säuregehalt von 5 % besitzt. - Wir haben eine Basis-Mischung für dich, die immer funktioniert. Gewürze, Kräuter und Co. kannst du jeder Zeit nach Belieben variieren. Dafür mischst du einfach 250 ml Essig mit 500 ml Wasser, 2 EL Meersalz und 2 TL Rohrohrzucker und kochst das Ganze auf. Fertig! Quick Pickles - 3 leckere Rezepte So lässt sich Sommergemüse schnell, einfach und lecker haltbar machen.  Für die scharfen Chili-Gurken-Pickles - 750 g Einlegegurken (klein) - 1 Habanero - 250 ml Weißweinessig - 2 EL Meersalz - 2 TL Rohrohrzucker - 500 ml Wasser - 1 1/­­2 TL Koriander - 1 1/­­2 TL Senfsaat - 1 TL Pfefferkörner Für die Karotten-Pickles mit Thymian & Whisky - 750 g Karotten - 4 Zweige Thymian - 250 ml Apfelessig - 2 EL Meersalz - 2 TL Ahornsirup - 500 ml Wasser - 2 Lorbeerblätter - 1 TL Zimt - 3 EL Whisky Für die Zucchini-Pickles mit Kurkuma & Ingwer - 750 g Zucchini - 250 ml heller Essig - 2 EL Meersalz - 4 TL Reissirup - 500 ml Wasser - 3 Scheiben Ingwer - 2 Scheiben Kurkuma (oder 1 TL getrockneter Kurkuma) - 1 TL Koriandersamen - 1 TL Kreuzkümmelsamen Für die scharfen Chili-Gurken-Pickles - Gurken und Habanero vierteln und vorsichtig in saubere Einmachgläser geben. - Essig, Salz, Zucker, Wasser und Gewürze aufkochen und sofort über das Gemüse gießen. Anschließend gut verschließen, Glas auf den Kopf stellen und abkühlen lassen. Für die Karotten-Pickles mit Thymian & Whisky - Karotten in Stifte schneiden und zusammen mit den Thymianzweigen in die Einmachgläser geben. - Essig, Salz, Ahornsirup, Wasser, Whisky und Gewürze aufkochen und sofort über das Gemüse gießen. Anschließend gut verschließen, Glas auf den Kopf stellen und abkühlen lassen. Für die Zucchini-Pickles mit Kurkuma & Ingwer - Zucchini mit dem Spiralschneider in Spiralen schneiden (alternativ in Scheiben schneiden). -  Essig, Salz, Reissirup, Wasser, Ingwer und Gewürze aufkochen und sofort über das Gemüse gießen. Anschließend gut verschließen, Glas auf den Kopf stellen und abkühlen lassen. Die Pickles nun gut verschlossen an einem kühlen, am besten dunklen Ort mindestens 4 bis 6 Wochen ziehen lassen. Im Kühlschrank sind die Gläser etwa 12 Monate haltbar. Die Sude (ja, der Plural klingt doof) lassen sich natürlich auch super untereinander austauschen. Achtung: Quasi unendlich lange haltbar werden die Pickles, wenn du die Gläser nach dem Verschließen bei etwa 120 °C sterilisierst. 5 gute Gründe, warum du deine eigenen Pickles machen solltest - Es geht super einfach und schnell. - Du allein bestimmst was in das Glas wandert - vom Gemüse bis zum Sud. - Es schmeckt unglaublich gut. - Es sieht wunderschön aus und eignet sich hervorragend als Mitbringsel zur nächsten Grill- oder Geburtstagsparty. - Gemüsereste lassen sich so wunderbar und schnieke retten und haltbar machen. Was legst du am liebsten ein? Schreib uns doch einen Kommentar, wir freuen uns. ? Der Beitrag Der ultimative Pickle Guide - Gemüse schnell und einfach einlegen erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Frisches Gemüse mit Puy-Linsen - California Pastasalat mit viel frischem Gemüse für die Grillparty - Ratatouille mit frischem Gemüse und Kräutern - Thai-Style Erdnuss-Kokos-Suppe mit frischem Gemüse

Richtig Hülsenfrüchte kochen

24. April 2017 Eat this! 

Richtig Hülsenfrüchte kochenWusstest du, dass 2016 von den Vereinten Nationen offiziell zum internationalen Jahr der Hülsenfrüchte erklärt wurde? Und auch wenn der Hülsenfrüchte-Hype bei uns gerade erst so richtig anläuft, finden wir, dass da auf jeden Fall noch was geht auf deutschen Tellern ? Neulich habe ich tatsächlich mit jemandem gesprochen, der in seinem gaaanzen Leben noch nie Kichererbsen gegessen hat und sie nicht mal kannte! Ich habe wohl ziemlich verdutzt aus der Wäsche geguckt und hätte beinahe laut herausgeprustet: „Neee, du weißt ja gar nicht, was du da verpasst!“ Als jahrelanger Hülsenfrüchte-Junkie könnte ich mir meinen Alltag nicht mehr ohne vorstellen. Aber es scheint immer noch Leute zu geben, deren Speiseplan so gut wie ohne auskommt - das muss auf jeden Fall schleunigst geändert werden ?? Wie sieht’s da bei dir aus? Team Hülsenfrüchte? ? Klar, das liegt manchmal auch an regionalen Vorlieben oder Traditionen. Hier in Schwaben gehören die braunen Tellerlinsen zum Nationalgericht „Linsa & Spätzle“. Linsen sind damit fest im Speiseplan verankert, yay! Ansonsten sieht’s deutschlandweit aber doch eher mau aus. In meiner Heimat Franken zum Beispiel. Mal hier ein paar Erbsen, mal da ein paar Bohnen, das war’s dann aber auch schon. Möööp. Dabei ist die Vielfalt wie gesagt sooo groß und die leckeren Zubereitungsmöglichkeiten quasi endlos! In Indien ist es beispielsweise genau umgekehrt und in fast jedem Gericht finden sich leckere und gesunde Hülsenfrüchte, allen voran im weitverbreiteten Dal. Ohne unsere Böhnchen geht bei uns jedenfalls nichts mehr und wir hoffen, dass wir dich zusammen mit unseren Freunden von Davert und ihrer genialen Hülsefrüchte-Auswahl ein bisschen mit unserer Begeisterung anstecken können ? Was sind Hülsenfrüchte eigentlich? Achtung, Angeberwissen: Bohnen, Linsen & Co. sind die Samen sogenannter „Hülsenfrüchtler“, botanisch auch Leguminosen genannt. Im Englischen heißen sie deshalb „legumes“, werden oft aber auch als „pulses“ bezeichnet. Weltweit gibt es immerhin fast 20.000 (!) verschiedene Arten und auch Erdnüsse, Lupinen, Sojabohnen und Erbsen zählen dazu. Bei uns kennen die meisten bisher nur die üblichen Verdächtigen wie Linsen und Kidneybohnen. Kichererbsen haben zumindest in letzter Zeit eine steile Karriere hingelegt und in fast jedem Supermarkt findet man mittlerweile auch fertigen Hummus. Selbst gemacht ist er übrigens unschlagbar lecker! Warum Hülsenfrüchte gut für dich und die Umwelt sind Es gibt so viele gute Gründe, warum du (noch) mehr Hülsenfrüchte in deinen Speiseplan einbauen solltest - abgesehen vom guten Geschmack natürlich ? - Hülsenfrüchte besitzen einen hohen Eiweißgehalt und sind damit gerade für Veganer eine perfekte Proteinquelle ?? - Sie enthalten viele gesunde Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. - Wenn du Hülsenfrüchte mit Lebensmitteln mit viel Vitamin C (z. B. Zitronensaft, Paprika, Brokkoli) kombinierst, helfen sie, deinen Eisenvorrat aufzufüllen und Eisenmangel vorzubeugen. Gerade für Mädels wichtig! ? - Sie machen dich schnell und lang anhaltend satt und helfen somit beim Abnehmen oder einfach dabei, das Gewicht zu halten. - Die vielen Ballaststoffe in Bohnen, Linsen & Co. verringern das Risiko für Herzerkrankungen und sind außerdem gut für die Knochen. - Hülsenfrüchte haben einen niedrigen glykämischen Index, enthalten wenig Fett, halten den Blutzucker konstant und sind daher auch perfekt für Diabetiker geeignet. - Hülsenfrüchte hinterlassen im Vergleich zu anderen Lebensmitteln einen relativ kleinen CO2-Fußabdruck. Sie verbrauchen beim Anbau insgesamt viel weniger Wasser als andere Lebensmittel und benötigen wenig bis gar keinen Dünger, welcher häufig für Treibhausgase verantwortlich ist. - Bauern auf der ganzen Welt wird mit dem Anbau von Hülsenfrüchten ein stabiles Einkommen und eine Zukunft in der Landwirtschaft gesichert. Welche Hülsenfrüchte gibt es? Die Vielfalt ist wie gesagt groß, aber zu den wichtigsten zählen auf jeden Fall Linsen, Bohnen und Erbsen. Persönlich können wir auf keinen Fall auf Kichererbsen, Kidneybohnen und braune Linsen verzichten. ? Unsere aktuellen Lieblinge sind Pintobohnen, welche wegen ihres gesprenkelten Aussehens oft auch Wachtelbohnen genannt werden, und die französischen Flageolet Bohnen. So lecker! Wir haben dir mal eine praktische Übersichtstabelle mit zusätzlicher Einweich- und Kochzeit der gängigsten und unserer liebsten Linsen und Böhnchen zusammengestellt! Nach dem Umfüllen in die Aufbewahrungsbehälter steht man nämlich häufig ohne Kochanleitung dar. Kennen wir doch ? Trockene Hülsenfrüchte richtig zubereiten Vorab sei gesagt, dass es an sich keine Schande ist, auch mal Bohnen & Co. aus dem Glas oder der Dose zu konsumieren. Hey, du kochst dir schließlich eine frische Mahlzeit selber und schiebst dir nicht die nächst beste Fertigpizza in den Ofen - die bei weitem viel mehr Müll verursachen würde. Das ist auch schon mal was ??. Auch wir greifen hin und wieder mal auf die schnelle Variante zurück. Der Alltag ist einfach stressig, we know! Aber klar, auch wir versuchen, wo es nur geht Müll zu vermeiden und der sammelt sich nun mal bei uns hauptsächlich in der Küche an - allen voran tatsächlich mit Gläsern und Dosen. Deshalb sind wir mehr und mehr auf die eigene Zubereitung umgestiegen, da sie bis auf die Zubereitungszeit, nur Vorteile mit sich bringt. Und bei cleverer Planung wird sogar die Zubereitungszeit zur Nebensache. Klingt das gut oder gut? ? Die Vorteile von DIY im Überblick - Beim Kauf der trockenen Hülsenfrüchte fällt deutlich weniger Müll an. Und wer das Glück hat, einen Zero Waste-Laden in der Nähe zu haben, vermeidet Müll sogar ganz. Wir benutzen dafür solche wiederverwendbaren Obst- und Gemüsebeutel. - Wer selber kocht, spart. Das gilt bis auf wenige Ausnahmen immer und natürlich auch für das Kochen von Hülsenfrüchten - besonders in Bio-Qualität. Und wer ein ganz großer Sparfuchs ist (wie die Schwaben), kauft im Großgebinde (engl. „Buying in Bulk“) und kann dann pro Kilo schon mal ein bis zwei Euro sparen. Bei einer Großfamilie oder in einer WG kommt da auf Dauer ganz schön was zusammen ?? - Viele unserer Lieblingsbohnen wie z. B. Pintobohnen, schwarze Bohnen oder Azukibohnen findet man fertig gekocht im Glas eher selten - in getrockneter Variante hat man dagegen eine super Auswahl. Und so geht’s - Viele Hülsenfrüchte müssen über Nacht in reichlich Wasser eingeweicht werden. Auch das ist superschnell gemacht, man muss nur rechtzeitig dran denken. - Um Zeit und Energie zu sparen, kochen wir immer einige verschiedene Hülsenfrüchte gleichzeitig bzw. nacheinander ein. Die Bohnen & Co. kochen sich ja außerdem von alleine, du kannst in der Zeit also in Ruhe lesen, Yoga machen etc. ? - Nach dem Einweichen werden die Hülsenfrüchte durch ein Sieb abgegossen und unter reichlich fließendem Wasser sehr gut abgespült. Das vermeidet spätere starke Schaumbildung, die die Hülsenfrüchte unverträglicher machen kann. - Anschließend kommen sie in einen großen Topf und werden mit reichlich Wasser aufgegossen. Lieber zu viel als zu wenig, denn bei längerer Kochzeit verdunstet reichlich Wasser. - Die Hülsenfrüchte werden nun langsam bei mittlerer Hitze aufgekocht und nach empfohlener Kochzeit (siehe Übersicht) bei geschlossenem Deckel gegart. Wer einen Schnellkochtopf hat, kann die Kochzeit auch reduzieren. - Kurz vor Ende der Garzeit (etwa 5-10 Minuten) gebe ich für den Geschmack etwas Salz ins Kochwasser. - Anschließend fülle ich die garen, heißen Böhnchen & Co. zusammen mit dem Kochwasser in sterilisierte Einmachgläser, verschraube sie gut und stelle sie sofort auf den Kopf, damit sich ein Vakuum bildet, und lasse sie so komplett abkühlen. So halten sie sich auch außerhalb des Kühlschranks mehrere Wochen. Alternativ kannst du die Hülsenfrüchte auch abgießen, gut abspülen und einfrieren - so halten sie sich sogar ein paar Monate. Jedes saubere „Altglas“ lässt sich übrigens prima als Einmachglas umfunktionieren - und wer’s besonders schick mag, füllt seinen Vorrat in Weckgläser oder Mason Jars. Unsere Lieblingsrezepte mit Bohnen, Kichererbsen, Linsen & Co. Wir essen tatsächlich fast jeden Tag mindestens einmal Hülsenfrüchte! Unsere Liste mit Lieblingsgerichten ist dementsprechend lang ? Hier kommt unsere Top #5: 1. Kidneybohnen á la Afrika Zum Rezept 2. Taj Mahal Kürbis-Kichererbsencurry (schmeckt außerhalb der Kürbissaison auch mit Süßkartoffel toll) Zum Rezept 3. Die perfekte vegane Linsenbolognese Zum Rezept 4. Good Life Falafelbowl Zum Rezept 5. Chili mit dreierlei Bohnen Zum Rezept Reklame! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit der Davert GmbH entstanden, er spiegelt jedoch ausschließlich unsere eigene Meinung wider. Danke, dass du Produkte und Marken unterstützt, die Eat this! supporten. Der Beitrag Richtig Hülsenfrüchte kochen erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Richtig Reis kochen - Richtig Sushireis kochen o #SushiSession No. 1/­­2 - Camping Chili mit dreierlei Bohnen & Kaffee

Topinambur-Suppe mit Thymian und gerösteten Haselnüssen, vegan | Die Mädchenküche kocht zusammen #9

27. November 2016 Feines Gemüse 

Topinambur ist definitiv nicht mein favorisiertes Wurzelgemüse, das liegt allerdings weniger am Geschmack als an der Schälerei, die die Dinger - im Englischen übrigens "Jerusalem Artichoke", ein schöner Name - mit sich bringen. Ich würde Topinambur auch nicht kaufen. Aber er wächst im Garten meiner Eltern, die ihn zwar auch nicht wollen, aber wie die Natur eben so ist, mit der kann man nicht

2020 Vegan Werden

8. Januar 2020 Deutschland is(s)t vegan 

10 Tipps, um 2020 vegan zu werden - Vegane Informationen sammeln, eigenes Tempo bestimmen - Vegane Dokumentationen zur Motivation - Vegane Bücher für den Einstieg - Vegane Küchen-Basis schaffen - Einfache vegane Rezepte - Vegane Kochbücher für den Einstieg - Vegan To Go & Vegan im Job - Vegane Supplements - Vegane Community kennenlernen - Genuss ist Pflicht - Freude beim Schlemmen 1. Vegane Infos sammeln, eigenes Tempo bestimmen Vegan werden geschieht in den seltensten Fällen von heute auf morgen. In der Regel wachsen Menschen omnivor auf, was noch die Norm ist. Daher kann dich Veganismus als unergründetes Konzept vor viele Fragen stellen. Bildquelle: Lisa Merki Was ist vegan? Muss ich Besonderheiten beachten? Wie erhalte ich veganes Protein? Muss ich supplementieren? Welche Vorteile bringt mir Veganismus für meine Gesundheit und die Umwelt? Für leicht verständliche Einstiegsinformationen bieten sich Instagram und YouTube Kanäle an. Auf diese Weise kann man die vegane Ernährung im Alltag ganz beiläufig näher entdecken. Mit Instagram Vegan Werden Janaklar Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Jana Kaspar (@janaklar) am Okt 17, 2019 um 9:17 PDT Jana identifiziert sich selbst als sogenannte Sinnfluencerin, praktiziert Minimalismus, lebt vegan und strebt eine Zero Waste Lebensweise an. Sie liefert viele Informationen zum Thema Veganismus auf ihrem Instagram Account und vor kurzem ihr Konsumtagebuch publiziert. EarthlingEd Ed ist bekannt für seine Argumentationsstärke, die er nutzt, um sachlich mit Vegan-Gegnern zu diskutieren. Sein Account beschäftigt sich mit der Aufklärung über die Grausamkeit der Produktion tierischer Produkte. Er hat auch schon diverse Kampagnen abgeschlossen, wie zum Beispiel eine Van-Tour, auf der er kostenlose vegane Hotdogs verteilt hat. Justcomics_­official Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Joan Chan (@justcomics_­official) am Jun 4, 2019 um 12:54 PDT Justcomics ist wie der Name vermuten lässt ein Comic Account, der keine stumpfen Witze veröffentlicht, sondern sich thematisch mit Tierleid beschäftigt und niedlich gemalte Bilder mit einer emotional starken Botschaft verpackt. Mit YouTube Vegan Werden Mic The Vegan Mic The Vegan erstellt lauter englischsprachige Videos zum Thema veganer Forschung und veröffentlicht häufig auch Konfrontationsvideos bei Skandalen innerhalb der veganen Szene. Vegan Ist Ungesund           Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an                       Ein Beitrag geteilt von Vegan ist ungesund (@veganistungesund) am Sep 24, 2019 um 10:32 PDT Gordon und Aljosha von Vegan Ist Ungesund produzieren humorvolle, informative Inhalte zum Thema Veganismus. Sie greifen Stereotype auf, posten Rezeptvideos und zeigen sich ab und zu mal von der ernsteren Seite. Darunter sind sie für ein Video nachts in eine Schweinezucht gegangen, um die dort vorherrschenden Umstände vorzuzeigen. Veganuary Auch der jährlich stattfindende Veganuary kann als effektive Informations- und Motivationsquelle dienen. Der Veganuary ist eine Kampagne oder auch Challenge, bei der man einen Monat versucht, vegan zu leben. Viele, die diesen Monat mitgemacht haben, bleiben weiterhin vegan. Wir empfehlen dir, den Umstieg nach deinem Tempo zu gestalten, um 2020 vegan zu werden. Rapide Umstellungen können zu schwerwiegenden Rückfällen führen und die Veränderungen erschweren. Wichtig ist: Hetze dich nicht, gehe einen Schritt nach dem anderen und sei nicht zu hart mit dir - es ist noch kein perfekter Veganer vom Himmel gefallen! 2. Vegane Dokumentationen zur Motivation Wie erwähnt sind die meisten Veganer nicht über Nacht vegan geworden. Wenn das allerdings der Fall ist, so ist es häufig auf eine Ursache zurückzuführen: Dokumentationen über Veganismus. Der Ekel und Schock der angesehenen Szenen motiviert einige Zuschauer, sofort vegan zu werden. Alleine ein Blick auf Netflix genügt, um vegane Dokumentationen für die nächsten paar Stunden zu finden. Cowspiracy, What the Health und Gamechangers sind aussagekräftige vegane Dokus, die den Status Quo des Verzehrs tierischer Produkte in Frage stellen und die Vorteile von Veganismus beleuchten. Kompakte Vorschauen und weiterführende Empfehlungen haben wir für dich auch in unserem Artikel über 10 Veganismus Dokumentationen zusammengestellt. 3. Vegane Bücher für den Einstieg Abseits von visuellen Inhalten gibt es ebenso gute vegane Literatur in Form von Büchern oder Hörbücher, um den Einstieg zu erleichtern. Ein wahrer Buchklassiker, der euch sicherlich überzeugt, vegan zu werden, ist das Buch von Niko Rittenau - Vegan-Klischee ade! Es bietet wissenschaftlich fundierte Ernährungskenntnisse über die vegane Ernährung, wobei außerdem gängige Klischees geprüft werden. Unsere tiefergehende Rezension kann dir womöglich weiterhelfen zu entscheiden, ob das Buch etwas für dich ist. Vegan-Klischee ade! von Niko Rittenau Auch How Not To Die von Michael Greger geht auf gesundheitliche Aspekte der veganen Ernährung ein und erläutert, wie Veganismus der Krankheitsprävention helfen kann. Um psychologische Hintergründe vom Fleischkonsum zu verstehen und wie man sie überwindet, ist das Buch von Melanie Joy eine klare Empfehlung - Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen. Natürlich gibt es aber noch eine Reihe grandioser Bücher über Veganismus. Wenn du weiterstöbern möchtest, um 2020 vegan zu werden, dann schau doch ebenso bei unserem Artikel über 10 tolle Bücher zum Vegan-Einstieg vorbei!  4. Vegane Küchen-Basis schaffen Für eine ausgewogene und preiswerte Ernährung als Veganer eignet sich das Kochen in der eigenen Küche am besten. Mit ein paar Grundzutaten gelingt dir der Umstieg auf vegan 2020 spielerisch! Vegane Ernährungspyramide PETA Diese kannst du der veganen Ernährungspyramide der PETA entnehmen. Mit der Lebensgrundlage Wasser als Basis türmt sich die Pyramide auf von Gemüse und Obst, über Getreide, zu Hülsenfrüchten und Nüssen, hin zu Öl, Fetten und Salzen. Süßigkeiten und Knabbereien werden nach dem Modell in geringen Mengen gebilligt. Je weiter unten die Nahrungsmittel angesiedelt sind, desto mehr sollen davon verhältnismäßig konsumiert werden. Vegane Ernährungspyramide der Peta | Bildquelle: PETA Diese Ernährungspyramide erleichtert dir die Auswahl von Grundnahrungsmitteln für den Haushalt, um vegan zu werden. Wenn du das Modell befolgst, soll es sicherstellen, dass du ausreichend Makronährstoffe zu dir nimmst. Ergänzend fügen wir noch hinzu, dass vollwertige Lebensmittel, also zum Beispiel Vollkornnudeln oder Vollkornbrot, besonders empfehlenswert sind. Gegenüber leeren Kohlenhydrat-Quellen wie Weißbrot oder Industriezucker liefern sie eine Fülle an Nährstoffen und Spurenelementen. Vegane Ersatzprodukte Am Anfang des Umstiegs könnten dir zudem vegane Ersatzprodukte helfen, um der Lust auf tierische Lebensmittel zu entgehen. Viele Produkte haben mittlerweile vegane Äquivalente, die Genuss ohne Leid ermöglichen. Damit musst du gar nicht erst auf frühere Lieblingsgerichte wie zum Beispiel Lasagne (siehe unser Rezept!) verzichten, wenn es Alternativen wie veganes Hack von Sunflower Family gibt. Selbst der Kryptonit vieler neueinsteigender Veganer - Käse - kann kreativ wie im veganen Mac & Cheese Rezept mit Nüssen nachgeahmt oder in den meisten Supermärkten pflanzenbasiert gekauft werden. Es gibt außerdem noch viele andere Wege, Rezepte zu veganisieren. 5. Einfache vegane Rezepte Sich im Alltag gleichzeitig Informationen über veganes Essen, Rezepte und Nährstoffe zu beschaffen und sie noch dazu in die Tat umzusetzen, kann zeitaufwändig und mühselig erscheinen. Deshalb sollte man zu Beginn ein paar vegane Lieblingsrezepte finden, die schnell und einfach zu machen sind. Wir empfehlen dafür Eintöpfe und Curries. Man kann sie in großen Mengen mit geringfügigem Mehraufwand vorbereiten und sogar als Mealprep einfrieren oder für ein paar Tage in den Kühlschrank stellen. Hier findet ihr ein einfaches Rezept für ein Gemüse Curry. Veganes Gemüsecurry Ähnliches gilt für Bolognese Saucen. Sie passen sowohl zu Reis, als auch zu Nudeln. Noch dazu lassen sie sich einfach vorbereiten, aufbewahren und können abwechslungsreich variiert werden. Unsere 5 verschiedenen Variationen könnt ihr also nach Lust und Laune ausprobieren! Vegan werden bedeutet zwar nicht nur Salat essen, allerdings muss Salat auch gar nicht langweilig sein. Verabschiedet euch von der Zeit, als Salat nur Kopfsalat mit ein paar Tomaten bedeutete und probiert ein paar ausgefallene, leckere Salate wie das arabische Taboulé. Veganes Taboulé Für noch mehr Abwechslung beim veganen Einstieg 2020 könnt ihr unterschiedliche vegane Bowls kreieren. Das funktioniert ganz einfach wie in unserem Buddha-Bowl-Guide erklärt, da alles möglich ist, solange alle Nahrungsmittelgruppen integriert sind. Kochen ist trotz allem womöglich nicht das Intuitivste für jeden. Wenn du mehr Anleitung brauchst, könnte dich die online Vegane Masterclass von Sebastian Copien interessieren. Dort lernst du Grundlagen kennen und erhältst spezielle Tipps ausgerichtet auf die vegane Ernährung. 6. Vegane Kochbücher für den Einstieg Manchmal kann es auch ganz schön sein, vegane Kochbücher zu beziehen, um sie physisch in der Hand zu halten oder schnell aus dem Regal zu ziehen, wenn man fix ein Gericht zaubern möchte. Eine spannende Neuheit unter veganen Kochbüchern ist beispielweise Bianca Zapatkas Vegan Foodporn. Zusätzlich haben wir für dich eine ganze Liste mit verschiedenen Kochbüchern zum Stöbern zusammengestellt. 7. Vegan To Go & Vegan im Job Besondere Herausforderungen wie unterwegs oder auf der Arbeit vegan essen, stellen das 2020 vollwertig Vegan-Werden auf die Probe. Aber keine Sorge! Es muss schnell gehen und auch kalt gut schmecken? Dann sind Salate im Glas die besten veganen Begleiter! Als Basis kann man Hirse, Bulgur, Couscous, Nudeln oder Kartoffeln wählen und mit viel Gemüse und Hülsenfrüchten kombinieren. Dazu ein frisches Dressing zaubern und einfach im Glas verschließen. Außer Haus sind vegane Snacks wie Müsliriegel, Proteinriegel oder Energy Bites perfekt geeignet, lassen sich schnell zubereiten und individuell gestalten! Vegane Energy Bites Für eine gesellige Mittagspause mit den Kollegen kann man ebenso Essen gemeinsam kochen, zusammen bestellen oder weitere Optionen erproben, die wir in unserem Vegan im Job Artikel für dich vorschlagen. 7. Vegane Supplements Das Klischee über eine prinzipielle vegane Mangel-ernährung ist zwar ein Mythos, allerdings gibt es einzelne Nährstoffe, die bei einer veganen Ernährung kritisch sein könnten. Vitamin B12 ist der einzige Nährstoff, der ohne Supplements bei einer veganen Ernährungsweise nicht ausreichend gedeckt werden kann. Die Besonderheit bei Vitamin-B12 ist, dass es ursprünglich von Bakterien gebildet wird und durch die Nahrungskette an Tiere gelangt. Das heißt, dass Veganer durch den Verzicht auf tierische Produkte kein B12 über die Nahrungskette aufnehmen können. Die wenig natürlichen Umstände moderner Tierhaltung machen es allerdings notwendig, dass selbst im Tierfutter Vitamin B12 supplementiert werden muss. Dementsprechend findet beim Konsum tierischer Produkte schon eine ,,indirekte Supplementierung statt. Ist dadurch vegane Ernährung ungesünder, nur weil B12 Supplements auf direktem Wege eingenommen werden? Sicherlich nicht. Vegane Supplements | Bildquelle: unsplash Weitere Nährstoffe wie Eisen oder Kalzium können ebenso kritisch sein, allerdings kann man gegen Nährstoffmangel ganz einfach vorbeugen, indem man sich ausgewogen und vielseitig ernährt, ob vegan oder nicht. Besonders wichtig ist, dass du dir nicht chaotisch verschiedene Pillen einwirfst, sondern eine geplante Supplementierung unter Rücksprache mit deinem Arzt oder Ernährungsberater durchführst. Möchtest du dich tiefergreifender mit wichtigen Vitaminen und Spurenelementen in der veganen Ernährung beschäftigen, dann schau doch mal in diesem Artikel vorbei. 9. Vegane Community kennenlernen Wer kennt es nicht - kann man den inneren Schweinehund nicht besiegen, holt man sich gern mal Freunde ins Boot, um den Gang zum Fitnessstudio einfacher zu machen. Ähnlich ist es, wenn man sich entscheidet, 2020 vegan zu werden. Gerade wenn man keine Veganer im direkten Freundeskreis hat, ist es spannend, die lokale vegane Community kennenzulernen. Vegane Meetups | Bildquelle: unsplash Erfahrungen austauschen, Rezepte teilen oder einfach mal in einen Raum treten, in dem man vollständig mit seiner Ernährungsweise akzeptiert wird, ohne sich verteidigen zu müssen. Außerdem kann man neue Freunde finden, sich inspirieren lassen oder sogar Veranstaltungsempfehlungen einholen. Einerseits ist das digital möglich. Es gibt einige bekannte, große Facebook-Gruppen, die sofort auftauchen, sobald man das Wort ,,vegan in die Suchleiste eingibt. Auf Instagram kann man gegebenenfalls auch direkten Kontakt zu anderen Veganern suchen, anstatt sich in anonymen, großen Gruppen herumzutreiben. Andererseits gibt es in vielen Großstädten vegane-Meetups, über die man zum Beispiel durch @veganmeetups erfahren kann. Facebook Veranstaltungen können auch nützlich sein, um hinsichtlich veganer Stammtische, Mitbringbrunches oder veganer Kochveranstaltungen fündig zu werden. Manchmal passiert es sogar, dass man wie durch Zufall Veganer trifft. Innerhalb eher alternativer Freundeskreise ist es nicht verwunderlich, andere Vegetarier oder Veganer kennenzulernen. Statistisch gesehen sind Veganer tendenziell eher politisch links orientiert, häufiger Angehörige der LGBT Community als die Allgemeinheit und engagieren sich vermehrt im Aktivismus. Womöglich spielt bei Zufallsbegegnungen mit Veganern das Gesetz der Anziehung auch eine Rolle. 10. Genuss ist Pflicht - Freude beim Schlemmen Dein Vorsatz, 2020 vegan zu werden, sollte dich nicht davon abhalten, dein Essen zu genießen. Vegan kann so abwechslungsreich, nährstoffhaltig und lecker sein, dass du keinesfalls auf etwas verzichten musst. Die Freude am Essen bleibt dieselbe, nur das dahinterstehende Tierleid verschwindet. Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, könnten dich auch diese Artikel interessieren! - 2020 wird vegan - machst du mit? - Veganuary - einen Monat lang rein pflanzlich essen - und dann? - Vegan muss nicht teuer sein! - Rezepte veganisieren! - Vegan einkaufen leicht gemacht! - 10 Tipps einer Ernährungsberaterin für vegane Ernährung! - Abwechslungsreiche Ernährung für Veganer! - Vegane Ernährung für Forgeschrittene! - Vegan beim Arzt! Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschland Is(s)t Vegan. Wir danken euch!

Aktuelle Neuigkeiten Neuigkeiten aus der veganen Szene

22. November 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Aktuelle Neuigkeiten Neuigkeiten aus der veganen Szene Wir zeigen dir aktuelle Neuigkeiten aus der veganen Szene! Dabei handelt es sich hauptsächlich um Umwelt-und Klimathemen, neue vegane Produkte, Restaurants, Events und vieles mehr! Haben wir eine besondere News vergessen? Dann schreib uns bitte bei Instagram oder Facebook. Hier kommst du direkt zu: - Greta hat eine Mitfahrgelegenheit zurück nach Europa gefunden - Größter Zulieferer von Getränkesirup beendet Tierversuche - Virales Video von einem ballspielenden Wal hat Schattenseiten - Sammelklage gegen Burger King eingereicht Greta hat eine Mitfahrgelegenheit zurück nach Europa gefunden Copyright: Facebook: Greta Thunberg Wie wir schon vor einigen Wochen berichteten, suchte Greta Thunberg nach einer Mitfahrgelegenheit von Amerika nach Europa, da die UN-Klimakonferenz nun doch nicht in Chile, sondern in Madrid stattfindet. Nun hat die 16-Jährige eine Mitfahrgelegenheit gefunden: Das australische Youtube-Paar Riley Whitelum und Elayna Carausu. Die beiden reisen mit ihrem Sohn auf einem Katamaran um die Welt und dokumentieren ihre Reise auf Youtube. Ihr Youtubekanal ,,Sailing Vagabonde hat über eine Millionen Abonnenten. Das Paar möchte damit auf die Gefährdung der Ozeane und alternative Lebenswege aufmerksam machen. Am 13.11. ging die Fahrt los und die YouTube, Greta, ihr Vater und eine englische Profi-Skipperin segeln seit dem über den Atlantik. Der 15 Meter lange Katamaran soll möglichst emissionsfrei sein, da er mit Solarpaneelen und Wasserkraftgeneratoren ausgestattet ist. Am 02. Dezember findet dann die UN-Klimakonferenz statt. Wir hoffen, dass Greta bis dahin sicher und wohl auf in Madrid ankommt. Größter Zulieferer von Getränkesirup beendet Tierversuche (C) Unsplash Der größte Zulieferer für Maissirup von Coca-Cola und anderen großen Getränkeherstellern, Ingredion Incorporated, verbietet ab sofort die Tierversuche in der Grundlagenforschung. Das Multi-Milliarden-Dollar-Unternehmen war maßgeblich an qualvollen Tierversuchen beteiligt und hat nun nach Gesprächen mit PETA USA das Grauen beendet. Außerdem sind jetzt auch Tierversuche verboten, mit denen bestimmte gesundheitliche Aussagen über das Produkt und seine Nährwerte belegt werden sollten. Nun sollen moderne, kostengünstige und vor allem tierfreie Testmodelle die Versuche ersetzen. Ein großer Schritt für das Unternehmen und auch für den Kampf gegen die Tierversuche! (Quelle: Peta Deutschland) Virales Video von einem ballspielenden Wal hat Schattenseiten (C) Screenshot: YouTube: The Guardian Ein vermeintlich süßes Video geht aktuell in den sozialen Netzwerken umher. Ein wilder Belugas-Wal, der mit einer Schiffscrew Ball spielt. Man denkt zuerst, der Wal habe Spaß daran und sei glücklich. Der weiße Beluga-Wal fängt den Ball, den ein Mann auf einem Boot ins Wasser wirft, und bringt ihn sogar zu ihm zurück. Das südafrikanische Forscherteam befindet sich auf einer Reise am Nordpol, als es auf den verspielten Wal trifft. Doch es ist alles andere als normal, dass ein wilder Wal weiß, wie man Ball spielt und den Ball sogar zurück bringt. Ein Walforscher aus Kalifornien vermutet, dass der Wal von Menschen jahrelang trainiert worden ist. Außerdem betont er, dass der Wal unterernährt sei und ehemals von Menschen gefangen gehalten wurde. Wahrscheinlich wurde er so trainiert, dass er für ein erfolgreiches Ballspiel Essen bekommen hat. Der Grund für sein Verhalten sei also nicht der Spaß am Spiel, sondern der Hunger. Da er jahrelang von Menschen abhängig war, falle es ihm schwer, in der Natur selbstständig an Nahrung zu gelangen. Es gibt einige Theorien, woher der Wal stammt. Klar ist aber, dass er nur sehr schwer in der freien Natur zurecht kommt. Das Video zeigt, dass es schwierig ist, Tiere, die jahrelang in menschlicher Gefangenschaft waren, wieder auszuwildern. Sammelklage gegen Burger King eingereicht (C) Burger King Vor einigen Wochen berichteten wir euch bereits von dem neuen fleischlosen Rebell Whopper von Burger King. Ein Veganer aus den USA reichte nun eine Sammelklage gegen Burger King ein, so berichtete die US-amerikanische TMZ. Grund der Klage sei, dass der Rebell Whopper (in den USA Impossible Whopper) nicht vegan wäre, wie vorerst beworben, weil er auf dem selben Grill wie die Fleischpatties gebraten wird. Doch Burger King hatte den Burger nie als vegan beworben, sondern als pflanzlich und fleischlos, was sich jedoch nur auf die Inhaltsstoffe bezieht. Ein Sprecher von Burger King in den USA stellte schon früh klar, dass der Burger zwar pflanzlich sei, aber auf dem selben Grill wie die Fleischpatties zubereitet wird. ,,Die Kunden können verlangen, dass der Impossible Patty im Ofen zubereitet wird. Da unsere Restaurants aber über eine offene Küche verfügen, wird das Produkt nicht als vegan gekennzeichnet. Es scheint also so, als hätte die Klage wenig Erfolg. Wir sind dennoch gespannt, wie der Fall ausgeht. Haben wir wichtige aktuelle Neuigkeiten aus der veganen Szene vergessen? Lass es uns gerne auf Facebook oder Instagram wissen! Wir versuchen, die News so aktuell wie möglich zu halten.

Dein Start in die Fastenzeit

5. März 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Dein Start in die FastenzeitAnzeige Am Aschermittwoch beginnt die christlich orthodoxe ,,Fastenzeit - 40 Tage und 40 Nächte verzichten wir bewusst auf uns Liebgewonnenes oder Gewohntes. Und obwohl viele Menschen nicht gläubig oder gar religiös sind, nehmen sie diesen Anlass zur Motivation Körper, Geist und Seele zu entschleunigen und zu entschlacken. Seitens politischer Initiativen und Klima-Aktivisten, nämlich der Million Dollar Vegan Kampagne, wird aufgerufen die Fastenzeit zu nutzen, um 40 Tage pflanzlich zu leben und so aktiv ein Zeichen für ein klimafreundlicheres Leben auf diesem Planeten zu setzen: ,,Der Verzicht auf tierische Nahrungsmittel ist die wirksamste Einzelmaßnahme, die jeder Mensch ergreifen kann, um seinen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Laut dem Forscher Joseph Poore von der Oxford University spart jede Person, die für 40 Tage vegan lebt, Emissionen ein, die denen eines Fluges von London nach Berlin entsprechen. Gefastet kann auf vielfältige Weise werden Angefangen vom Verzicht auf den übermäßigen Gebrauch digitaler Medien oder den täglichen Konsum sozialer Netzwerke, über Genussmittel-Karenz, wie das Weglassen von Zigarette, Alkohol und Zucker, bis hin zum konkreten Verzicht auf Getränke und auf Speisen wie tierische Produkte. Die bewusst und aktive gelebte Fastenzeit gibt uns einen Anreiz, Dinge in unserem Leben zu verändern. Und da der innere Schweinehund nun mal träge und schwer zu motivieren ist, fällt es uns einfach leichter, wenn man ihn zu einem allgegenwärtigen Zeitpunkt im Konsens mit der Außenwelt an der Leine packt, ein bisschen zerrt und zieht und ihn schließlich doch überzeugen kann, seine vier Pfoten zu bewegen. Veränderungen im Alltag ermöglichen uns einen Perspektivwechsel Wenn wir 40 Tage lang zu Fuß oder mit dem Rad zur Arbeit fahren, statt das Auto zu nehmen, entdecken wir das Frühlingserwachen am Wegesrand oder begegnen unerwartet interessanten Menschen. Gehen wir 40 Tage lang mit Buch ins Bett oder spielen mit unserem Partner oder der WG-Mitbewohnerin ein Spiel, statt Abends vor dem Fernseher zu liegen oder auf dem Smartphone zu daddeln, stellen wir fest wie entspannt und ruhig wir einschlafen können. Durch 40 Tage ohne industriellen Zucker und Süßigkeiten, kommen wir wieder in den Genuss naturbelassener Süßigkeiten wie getrockneten Datteln, Feigen und Nüssen. Und wir werden möglicherweise sogar kreativ und beginnen nach alternativen Rezepten für Energiebällchen oder Bohnen-Trüffeln zu recherchieren, die wir dann auch selber herstellen wollen. Lasst uns 40 Tage die wichtigsten Menschen in unserem Leben regelmäßig treffen, statt mit ihnen via WhatsApp oder Insta-Message zu kommunizieren. So gewinnt der gelebte Moment wieder enorm an Bedeutung. Wir werden realisieren wie viel Zeit im Alltag frei wird, um mal den Kopf zu heben und in die Welt hinaus zu blicken, weil wir nicht über dem Handy hängen und Buchstaben in Textfelder tippen. 40 Tage mehr Sport, wird uns zeigen was lebendig fühlen heißt, wenn wir unseren Körper recken und strecken und unsere Muskeln und Gelenke bewegen. 40 Tage mit Tee statt mit Kaffee in den Tag starten, kann zunächst ganz schön die Laune in den Keller ziehen - aber unserem Körper auch ermöglichen wieder mehr eigenen Endorphine am Morgen auszuschütten und uns selbst gute Laune zu machen. Wer eine schmackhafte Alternative braucht, mixt sich morgens eine Raw-Xoco-Latte aus Rohkakao, Wasser und Gewürzen und gießt diese mit etwas aufgeschäumter Mandelmilch auf. Hier findest du unser Rezept. 40 Tage ohne Alkohol am Abend und dafür lieber einen Fastentee wird unsere Haut verändern und unsere Schlaf erholsamer und tiefer werden lassen. 40 Tage ohne Zigaretten tun mit Sicherheit erst mal richtig weh ... aber danach können wir frei atmen. Egal was wir uns vornehmen und wie wir UNSERE Fastenzeit gestalten, wir werden aus unserem Alltagstrott heraus treten und ,,neue Wege beschreiten und mit Sicherheit bereichernde neue Einsichten gewinnen. Heilfasten, Saftfasten, Nahrungskarenz Wer das ,,Fasten richtig ernst nehmen möchte und sich erstmalig an Saftfasten oder echte Nahrungskarenz im Sinne einer 1-2 wöchigen Heilfastenkur heran traut, sollte dies im Idealfall unbedingt in Begleitung eines Fastenleiters oder seines Hausarztes tun. Die Stoffwechsel-Mechanismen, die beim ,,echten Heilfasten aktiviert werden, können - je nachdem wie belastet der Organismus mit Nahrungsgiften oder Schwermetallen ist - heftig und unberechenbar sein. Da sollte man sich in guten Händen wissen und Hilfe holen können, wenn es unangenehm wird oder sich bedrohlich anfühlt. Beliebt und viel erprobt sind Heilfastenkuren nach Buchinger oder Breuß. Früher war auch die Mayr-Methode gängig - für Vollwertfans aber nicht wirklich nachvollziehbar, da Weißmehlsemmeln in die Fastenernährung integriert sind. Fastenmethoden für den Alltag Für alle diejenigen, die in der Fastenzeit ihre alltägliche Ernährung weniger radikal aber dennoch effektiv verbessern möchten, empfiehlt sich 40 Tage Basenfasten oder eine Nahrungspause von 12-16 Stunden (intermittierendes Fasten) zwischen der Abendmahlzeit und dem Frühstück. Basenfasten Beim Basenfasten verzichten wir bewusst auf Lebensmittel und Mahlzeiten, bei deren Verstoffwechselung Säuren entstehen. Das Basenfasten lehnt sich an die Theorie der Basischen Ernährungslehre an. Diese hat ihre Wurzeln in der Alternativmedizin Anfang des 20. Jahrhundert und basiert auf folgender Hypothese: Der langfristige und chronische Verzehr säurebildender Lebensmittel belastet unseren Organismus und bringt ein Ungleichgewicht in den Säure-Basen-Haushalt, was uns auf Dauer krank macht. Beim Abbau schwefelhaltiger Aminosäuren (Methionin und Cystein) wird Schwefelsäure im Körper frei, die über den Urin ausgeschieden werden muss. Ist die tägliche Menge der dabei anfallenden Schwefelsäure größer als die Ausscheidungskapazität  unseres Organismus, sammeln sich SAURE Stoffwechselendprodukte an, die BASISCHE Mineralstoffe des Körpers an sich binden. Diese werden dabei aus dem Körpergewebe gelöst (Bindegewebe, Knochen, Muskelgewebe), was beispielshalber zu Demineralisierung von Knochen führt (Osteoporose). Eine Übersäuerung des Körpers meint nicht den im Blut messbaren ph-Wert, sondern die Übersäuerung des Körpergewebes, also ein Fehlen ausreichend basischer Mineralstoffe bzw. ein Zuviel an sauren Stoffwechselendprodukten. Folge davon seien viele unserer Zivilisationskrankheiten wie Gicht, Arthrose, rheumatische Erkrankungen, Neurodermitis, Osteoporose, Muskelschmerzen, chronische Müdigkeit, Allergien, Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs. Eine Basische Ernährung beinhaltet zu ca. 70% basenbildende Lebensmittel, wie Gemüse, Kartoffeln, Obst, Greens, manche Nüsse, manche Getreide etc. Und nur zu 30 % Säurebildner wie alle tierischen Produkte, aber auch ausgemahlene Getreideprodukte, Fertigprodukte, jede Art von industriell hergestellter Nahrung. Ausführliche Tabellen findest du im Internet. Unsere Buchtipps      Intermittierendes Fasten Beim intermittierenden Fasten, auch Intervallfasten, folgen Zeiten der Nahrungskarenz auf Zeiten der Nahrungsaufnahme. Es gibt Modelle in denen an jedem zweiten Tag gefastet wird (,,every other day diet EOD - englische Literatur), sowie Modelle, an denen täglich eine Periode von 16 Stunden fasten mit 8 Stunden Nahrungsaufnahme wechselt. In den Phasen der Nahrungskarenz ist nur die Aufnahme von Wasser, Kräutertee und ggf. auch Kaffee erlaubt. Auf die Phase der Nahrungsaufnahme entfallen dann 2-3 Mahlzeiten. Studien zufolge wirkt sich das intermittierende Fasten positiv auf die Lebenserwartung und das Vorkommen von altersbedingten Krankheiten aus. Auch die Anfälligkeit für Krebserkrankungen soll sich dadurch verringern. Übergewichtigen Menschen gelingt es leichter, ihr Körpergewicht zu reduzieren. Des Weiteren zeigen sich ähnlich positive Aspekte im Blut und der Hormonausschüttung wie bei einer leichten Kalorienrestriktion. Fazit: Ich bevorzuge die 16/­­8- oder 14/­­10 Stunden Version des Intermittierenden Fastens, da es sich in mein Sozialleben und meinen Alltag besser integrieren lässt, als nur jeden zweiten Tag zu essen. Für den Magen-Darm-Trakt bringt die 14-16 Stündige Nahrungskarenz ein enormes Potential zur Selbsterhaltung, Reinigung und Ruhe mit. Des Weiteren wirken sich die Pausen der Nahrungsaufnahme bei mir sehr positiv auf Hormonhaushalt und Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Verdauung aus. In der acht- (bis zehn-) stündigen Phase der Nahrungsaufnahme, bringe ich in der Regel zwei kleine und eine große Hauptmahlzeit unter. So fühle ich mich ausgesprochen wohl. Je nach deinem individuellen Tagesrhythmus, kannst du die letzte Mahlzeit um 16 Uhr oder 18 Uhr einnehmen und folglich morgens um 8 Uhr oder 10 Uhr frühstücken. Falls du ein Spätesser bist, beginnt die Essensphase am nächsten Tag eben erst gegen 12 Uhr bis 14 Uhr zum Lunch mit Smoothie, Salat und Co. Und in Lebensphasen, in denen du 16/­­8 nicht schaffst, sondern nur 14/­­10 einhalten kannst, bist du mit einer leichten, pflanzlichen Ernährung auch gut mit dabei, was die positiven Aspekte angeht. Eine plant based diet baut ja per se auf gut bekömmliche Kost auf. Wenn also dein Magen und Darm schon nach 6-8 Stunden ihre Arbeit getan haben (und nicht wie bei einer fettigen und fleischlastigen Kost 12-18 Stunden beschäftigt sind), kannst du von den Vorteilen des intermittierenden Fastens auch bei 14 Stunden Nahrungskarenz schon profitieren. Unser Produkttipp Tribest(R) Wasserkocher GKD-450  Der hochwertige und langlebige Wasserkocher der Marke Tribest(R) besitzt eine doppelwandigen Glasbehälter, satte 1,7 Liter Inhalt, hat eine BPA-freie Schutzummantelung und hält bis zu 6 Stunden das Wasser auf Temperatur. Und das Besondere, der Wasserkocher bietet vier Voreinstellungen für die optimale Wassertemperatur von Kaffee (90°), schwarzem Tee (80°), grünem Tee (70°) und für 45° heißem Wasser, der Maximaltemperatur für Rohkost.   Leider schmecken Fastentees oft nicht besonders lecker und das macht das Fasten doppelt schwer. Bei  diesem Fastenzeit-Tee von Keimling Naturkost ist dies nicht der Fall. Die rein basischen Zutaten nach einer indischen Rezeptur sind an die ayurvedische Ernährung angelehnt. Liebliche Noten wie Fenchel, Rosenblüten und Hagebuttenschalen wurden kombiniert mit etwas Schärfe aus Ingwer, Chili und Zitronengras - alles aus biologischem Anbau.       ***Gewinnspiel*** Jetzt hast du die Chance eine Packung vom leckerem Fastenzeit-Tee zu gewinnen. Möchtest du gewinnen? Dann schau mal bei Facebook oder Instagram. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum du gewinnen solltest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Fasten an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken dir die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 07.03.2019 um 24:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 08.03.2019 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Unsere Teilnahmebedingungen findest du hier.   Anzeige, da dieser Artikel Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Danke, dass du unsere Arbeit unterstützt.  

Adventstürchen Nr. 6: Erdnuss-Schoko-Konfekt

6. Dezember 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Adventstürchen Nr. 6: Erdnuss-Schoko-KonfektAnzeige Erdnüsse zum selber knacken - eines der Dinge, die in der Vorweihnachtszeit unseren Kindheitserinnerungen prägen. Was wäre er gewesen, der Nikolausstiefel ohne sie? Illustration: Jasmine Schmid Die Erdnuss ist eigentlich gar keine Nuss. Sie gehört zur Familie der Hülsenfrüchte, wie die Erbsenoder die Bohne. Im Englischen kann man das noch erkennen: Peanut (Erbsennuss). Erdnüsse haben eine sehr hohe Nährstoffdichte und gleichzeitig leider ein großes Allergen-Potential. Wer nicht gegen Erdnüsse allergisch ist, der kann sie aber wunderbar für seine Ernährung nutzen. Sie enthalten sehr viel Protein (ca. 23 g /­­ 100 g) welches gerade vegan lebenden Menschen als willkommnerer Eiweißlieferant dient. In Kombination mit Vollkorngetreide ist die biologische Wertigkeit des Eiweißes besonders gut. Also ein Hoch auf das Erdnussbutterbrot mit Banane zum Frühstück! Aber damit nicht genug. Auch mit Mineralstoffen punkten die kleinen Nüsschen ganz gewaltig. Phosphor, Magnesium, Kalium, Calcium, Natrium, Eisen, Zink, Mangan, Kupfer und Selen bekommen wir von ihnen in nennenswerter Menge. Zum Schluss gibts noch ein paar B-Vitamine und Vitamin E obendrauf. Fetthaltige Lebensmittel, wie Nüsse oder Avocado enthalten meist nennenswerte Mengen Vitamin E, da dieses deren Fettsäuren vor Oxidation schützt. Reife Erdnüsse können roh, geröstet oder gekocht verzehrt werden. Empfehlenswert sind trocken geröstete Erdnüsse, Erdnussmus ohne zusätzliches Fett und Zucker und natürlich die zum selber knacken im Nikolausstiefel :) Weniger empfehlenswert sind gesalzene Erdnüsse oder konventionelle Erdnussbutter, die meist andere gehärtete Fette und eine Menge Zucker enthält. Und was passt am Besten zur Erdnuss? Natürlich Schokolade! Rezept: Erdnuss-Schoko-Konfekt Zutaten - Pralinenförmchen - 200 - 300 g Zartbittere Schokolade - 200 g Erdnussmus, crunchy - 200 g Kokosöl, vorsichtig erwärmt - 100 g Agavendicksaft - 1 TL Vanille - 100 g Erdnüsse, gehackt Zubereitung - Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Mit einem Teelöffel in jedes Pralinenförmchen etwas Schokolade klecksen und vorsichtig verstreichen, das das Förmchen nach Möglichkeit von innen möglichst weit ausgekleidet ist. Die schokolierten Förmchen ins Eisfach stellen, bis die Füllung zubereitet ist. Den Rest der Schokolade über dem Wasserbad warm halten. - Das Erdnussmus mit dem erwärmten Kokosöl, dem Agavendicksaft und der Vanille in einem hohen Gefäß pürieren, bis sich alles gut miteinander verbunden hat. - Die gehackten Erdnüsse mit einer Gabel unterheben. - Als nächstes Füllung mit zwei Teelöffeln in die schokolierten Pralinenförmchen füllen und glatt streichen. Zuletzt mit etwas geschmolzener überdecken. Nochmal kühl stellen bis die Schokoladefest ist ... und genießen! Unser Produkt-Tipp zum Rezept Für das Erdnuss-Schoko-Konfekt könnt ihr zum Beispiel die crunchy Erdnusscreme von Rapunzel verwenden. Die Peanutbutter im American Style enthält kräftig geröstete, aromatische Erdnüsse mit einer Prise Meersalz und wertvollem Rapadura Vollrohrzucker. Für den besonderen Crunch sorgen knackige Erdnussstückchen! *** Gewinnspiel *** Rapunzel Naturkost ist einer der führenden Bio-Hersteller in Europa. In ihrem Online-Shop und in vielen Bioläden könnt ihr mittlerweile über 450 Produkte wie Nussmuse, Trockenfrüchte und Müsli aber auch Teigwaren, Speiseöle, Schokoladen und Kaffee finden. Wir verlosen heute ein tolles Überraschungspaket von Rapunzel im Wert von 50EUR . Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer  Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum du gewinnen solltest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Erdnuss an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 07.12.2018 um 24:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 08.12.2018 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit vanilla bean, der vegane Restaurantführer. Danke dafür!  

Meine vegane Woche - 19. - 25. Februar 2018

26. Februar 2018 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 19. - 25. Februar 2018Montag Ich habe mir mein Mittagessen für's Büro schon am Sonntag-Abend hergerichtet, es mir morgens auf den Küchentisch gestellt, um es ja nicht zu vergessen... und dann ist genau das passiert. Vielleicht könnt ihr euch meine Enttäuschung vorstellen, als es dann auf die Mittagszeit zuging und ich feststellen musste, dass mein leckeres Essen daheim geblieben ist. Stattdessen gab es Haferbrei und Bananen - Notfallessen, aber trotzdem gut! Habt ihr ein Notfallessen? Dienstag M und ich haben momentan ein Lieblingsessen - Grünkohl-Salat mit Erdnussdressing (Grünkohl ist auch unter dem viel cooleren englischen Begriff Kale bekannt). Ich lästere ja ab und an gerne über M's Essgewohnheiten, aber ich darf mich nicht beschweren, wenn der Partner sich begeistert mit rohem Grünkohl vollstopft. Dazu essen wir gerne Couscous und gebackenen Tofu. Mittwoch Diese Woche habe ich dieses Video entdeckt - und bevor euch das Herz stehenbleibt (so wie mir), keine Sorge, es geht gut aus. Aber ehrlich, man merkt bei diesem Video, dass uns unwohl wird, wenn wir befürchten, dass Tieren Schlimmes bevorsteht. Und diese Reaktion wäre sicher die gleiche, wenn dort ein kleines Schwein oder eine kleine Kuh liegen würde. Leider sehen wir die Tiere in der Massentierhaltung nicht, für die es tagtäglich nicht gut ausgeht und die für unseren Appetit einen Alptraum leben müssen. Donnerstag Habt ihr auch manchmal Futterneid? Meine Kollegin hatte diese Woche Risotto in der Arbeit zum Mittagessen und es sah einfach zu gut aus. Das Risotto ging mir nicht aus dem Kopf und somit war klar, was es Mittwoch-Abend zu essen geben würde. Im Risotto waren gebratene Schwammerl, TK-Blattspinat und weiße Bohnen (letzteres war eine Verlegenheitslösung, weil die noch über waren, sie haben aber hervorragend hineingepasst). Und dann konnte ich die Reste des Risottos ins Büro mitnehmen und meinerseits neidische Blicke ernten! Freitag Brunch ist fad, jetzt ist Brinner angesagt (Breakfast + Dinner). M und ich haben uns so richtig vollgegessen, mit Rührtofu, Baked Beans, Würstchen und Kroketten. Uff. Samstag M wollte gerne warmen Schokokuchen, ich wollte ein halbwegs gesundes Kuchen-Rezept erfinden. Das ist dabei herausgekommen! Und es war köstlich. Ich freue mich schon darauf, das Rezept mit euch zu teilen. Sonntag Wer von euch bereitet am Sonntag schon das Essen für die kommende Woche vor? Ich koche meistens zumindest ein Gericht vor, aus dem wir etwa drei bis vier Portionen herausbekommen. Da mein Mann und ich jeden Tag das Essen ins Büro mitnehmen, ist es angenehmer, wenn ich mir nicht jeden Tag Gedanken machen muss, was es am nächsten Tag geben soll. Heute habe ich Curry  mit Kichererbsen, Süßkartoffel, Karotten, Paprika und Chinakohl vorbereitet, dazu werde ich am Vorabend noch Reis kochen. Generell ist mein Essensplan für die Arbeitswoche immer recht strukturiert.... interessiert euch das Thema Meal Prep? Möchtet ihr gerne dazu einen Blog-Artikel sehen? Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

POWER TO THE (vegan buffalo chicken) PIZZA

12. November 2017 Vegan Guerilla 

(English version below) Moin ihr Lieben! Heute habe ich ein Rezept von einem besonderen Gast aus dem sonnigen Kalifornien im Gepäck. Chris Barker, bekannt als Chris #2, von der Band Anti Flag hat mir nämlich das Rezept verraten, welches er am als erstes für sich und seine Partnerin Jane zubereitet, wenn es nach einer Tour wieder nach Hause geht. Mit diesem einfach zubereiteten Pizza-Rezept für sein Lieblings-Home From Tour Meal liegt er niemals falsch, so Chris. Da mir das Rezept natürlich auf Englisch zugeschickt wurde, habe ich das Rezept übersetzt und mit ein paar Anmerkungen versehen, damit ihr es auch mit den in deutschen Supermärkten vorhandenen Zutaten nachmachen könnt. Einige von Chris Lieblingsprodukten sind bei uns nämlich leider nicht erhältlich. Wer das englische Original lesen mag, wird unter der mit Anmerkungen versehenen deutschen Version des Rezepts fündig. Außerdem gibt es zwei Anti Flag Sets mit jeweils einem Anti Flag Jutebeutel sowie dem aktuellen Album American Fall abzustauben, damit ihr bei der Zubereitung dieses Rezepts auch die passende Musik auf den Ohren habt und vorher stilecht Zutaten einkaufen könnt.

Apfelliebe - Regionale Äpfel vom Bodensee

28. September 2017 Eat this! 

Apfelliebe - Regionale Äpfel vom BodenseeLetzte Woche durften wir einen „Betriebsausflug“ in Kooperation mit Rewe Regional in Richtung Süden machen! Work-Life-Balance nennt man das. Genauer gesagt in das Kompetenzzentrum Obstbau-Bodensee bei Ravensburg, wo sich alles um des Deutschen liebsten Obstes, den Apfel, dreht! Bei unserer Vorbereitung auf den Besuch ist uns schon mal mit Schrecken aufgefallen, wie wenig wir eigentlich über den regionalen, heimischen Apfelanbau und über Äpfel generell wissen! Jetzt mal abgesehen davon, dass er lecker ist. Ich meine: Wie gut kennst du dich denn mit dem guten alten Apfel aus? Bei unserem Plausch im Zuge der großen Apfelkampagne von REWE mit einem waschechten Pomologen haben wir auf jeden Fall noch so einige interessante Dinge über „Malus“ lernen dürfen. Fast ein bisschen wie bei Sendung mit der Maus! Wir hatten Glück bei unserem Besuch und den perfekten, leicht nebeligen Herbstmorgen erwischt. Taunasse Äpfel und Wiesen und Mostduft in der Luft! Wir haben versucht die ganze Stimmung in unserem kleinen Video am Ende des Beitrags festzuhalten und sind schon gespannt, wie es dir gefällt. Kleiner Ausflug in die Geschichte des Apfels Keine Angst, es wird nicht staubtrocken und ich fasse mich kurz. Aber so ein paar Fakten zur Herkunft möchte ich dir einfach nicht vorenthalten. Beim nächsten Apfeleinkauf kannst du dann einfach deine Family mit dem neuen Wissen beeindrucken, yay! Oder mal wieder als Klugscheißer gelten - je nachdem. Hättest du es gedacht: Der Apfel ist tatsächlich kein heimisches Gewächs. Ursprünglich stammt er aus Zentralasien. Genauer gesagt aus der Region des heutigen Kasachstans. Über alte Handelsstraßen gelangte er schließlich in der Antike nach Europa, wo er von den Römern und Griechen kultiviert wurde. Mit den römischen Feldzügen gelangte er dann etwa 100 v. Chr. auch nach Mittel- und Nordeuropa. Und heute ist er natürlich aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken. Stell‘ dir mal ein Leben ohne Apfelkuchen, Apfelmus oder Apfelsaft vor? Uaaah, geht gar nicht! Sortenvielfalt? Weltweit gibt es mehr als 30.000 verschiedene Apfelsorten und davon etwa 2.000 allein in Deutschland! Viele davon wachsen auf Streuobstwiesen, von denen sich gerade in Baden-Württemberg die bedeutendsten Bestände Europas befinden. Die Streuobstwiesen spielen für die Biodiversität mit ihren vielen verschiedenen Tier- und Pflanzenarten in Deutschland eine wichtige Rolle und sind mittlerweile häufig geschützt. Der regionale Apfelanbau in der Bodenseeregion beschränkt sich heutzutage lediglich auf etwa 15-20 verschiedene Sorten und mit der Zeit haben sich auch dabei nur ein paar bestimmte Apfelsorten am umkämpften Markt durchsetzen können. Dazu gehören Sorten wie die alten Bekannten Golden Delicious, Elstar, Boskop und den Jonagold. alte apfelsorten So ein bisschen herrscht ja, wenn man sich so umhört, die landläufige Meinung, dass alte Apfelsorten nur auf Streuobstwiesen zu finden sind und diese sowieso viel besser und gesünder als alle anderen Äpfel sind. Tatsächlich sind aber beide Aussagen nicht per se richtig. Gängige und beliebte Sorten wie Boskop, Golden Delicious oder Cox Orange sind alte Apfelsorten! Andere der alten Sorten treffen häufig auch nicht den Geschmack der Masse. Dazu kommt, dass sich nicht alle alten Apfelsorten für den Anbau im größeren Stil eignen. Die Erwartungen von den Verbrauchern steigen eben auch immer weiter an. Der Apfel darf bitte nicht zu klein, zu groß, zu blass oder zu ungleichförmig sein. Am besten makellos. Ist er es nicht, wird er nicht verkauft. So einfach ist das. Das Tafelapfelgeschäft, ob bio oder konventionell, ist heutzutage knallhart. EU-Qualitätsnormen müssen eingehalten werden und Verbraucherwünsche berücksichtigt werden. Ein Apfel mit einer Durchschnittsgröße von 70-75 mm wird zum Beispiel am besten bezahlt. Verrückt! Wie soll da schon ein kleiner, sauerer und knubbeliger Apfel mit Wurmloch mithalten? Oder noch schlimmer, ein Apfel mit Dellen oder nicht ganz makelloser Schale aufgrund von Frost und Hagelschäden? Würdest du ihn sofort ohne zu zögern in den Einkaufskorb packen? Gerade dieses Jahr hat das Wetter dem regionalen Obst übel mitgespielt und die Ernte deutlich geringer ausfallen lassen. Umso toller finden wir es, dass sich Rewe Regional dafür einsetzt, auch nicht so ganz perfekte Exemplare in die Läden und unter die Leute zu bringen. Im Endeffekt hängt aber alles an uns, mir und dir, dem Verbraucher, ob wir auch mal zum Apfel mit Schönheitsfehler greifen. Es sind doch schließlich die inneren Werte die Zählen, oder? Geschmack, Fruchtfleisch und Genuss sind auch beim „delligen“ Apfel der Gleiche. Die ARbeit hinter dem Apfelanbau Um die große Apfellust der Deutschen (20-30 kg pro Kopf und pro Jahr) zu befriedigen, werden die Früchte heutzutage auf Plantagen im Spalier auf einer sogenannten „schwachwüchsigen Unterlage“ kultiviert. Diese Unterlagen werden beim Veredeln verwendet und bestehen aus dem Wurzelsystem einer Pflanze und einem Teil des Stammes. Diese Bäume sind kleiner als herkömmliche Apfelbäume und bieten von der Ernte, der Pflege bis hin zum Schutz vor Hagel durch Netze einige Vorteile für die Erzeuger. Bei den heutigen Züchtungen werden häufig alte und neue Sorten miteinander gekreuzt, um das Beste aus allen Welten zu verschmelzen. Eine gewisse Robustheit, Farben- und Formenvielfalt spielen hier natürlich eine wichtige Rolle, um am Ende am Markt bestehen zu können. Von der Idee einer neuen Sorte bis hin zur Einführung auf dem Markt vergehen schon mal locker 15 Jahre! Jetzt mal Hand auf’s Herz. Wie viele der gängigen Sorten kannst du auf Anhieb unterscheiden? Keine Angst, die wenigsten können das heutzutage, sodass sogar die Preise im Laden dementsprechend vereinheitlicht werden mussten. Lose Äpfel haben immer denselben Kilopreis. Lediglich Apfelsorten wie das Marketingwunder „Pink Lady“ können sich da ausnehmen. Alle regionalen Äpfel vom Bodensee, ob im biologischen oder konventionellen Anbau, werden heutzutage mit biotechnologischen Methoden vor Schädlingen geschützt. Das Aufhängen von Pheromonfallen, der Einsatz von Sporenfallen und das Messen der Blattfeuchte helfen bei der Erstellung von sogenannten Prognosemodellen, die den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln auch beim konventionellen Anbau so gering wie möglich halten sollen. Generell gilt: je gesünder ein Apfelbaum und je mehr er im Gleichgewicht ist, desto mehr natürliche Abwehrstoffe bildet er schon von Natur aus. Logisch, oder? Also im Prinzip ganz ähnlich wie bei unserem Immunsystem. Die wichtigen Auswahlkriterien wie der Geschmack, der Aufwand beim Anbau und die Ertragsmenge spielen jedenfalls eine riesengroße Rolle. Und da ist wieder mal niemand kritischer als der Verbraucher selbst. An apple a day... Das alte englische Sprichwort „An apple a day keeps the doctor away“ kennt ja jedes Kind. Und so ein Apfel hat es definitiv in sich. Er ist vollgepackt mit vielen verschiedenen lebenswichtigen Vitaminen, Spurenelementen, Mineralstoffen und Ballaststoffen. Bis heute sind aber tatsächlich noch nicht einmal alle Inhaltsstoffe erforscht! Wichtig ist auf jeden Fall, dass du Äpfel, wenn möglich vor dem Essen nicht schälst. 70 Prozent der wichtigen Vitamine stecken nämlich in der Schale oder direkt darunter. Und auch wenn die Mamas und Papas Äpfel immer gerne in mundgerechte Stücke schnitzen und anschließend in die good old Tupperdose packen, sind die Vitamine bis zum Verzehr schon ganz schön schlapp. Der Apfel hat mit seiner Schale schon so eine tolle ausgeklügelte Verpackung, die muss nicht ersetzt werden! Apfelallergie Von ein paar Freunden und Bekannten weiß ich, dass sie auf manche Äpfel allergisch reagieren. Häufig wird das dann auf den Apfel im Supermarkt geschoben, der wohl mal wieder zu stark „gespritzt“ war. Doch auch konventionelle Äpfel aus dem regionalen Anbau in der Bodenseeregion sind heutzutage dank der oben genannten biotechnischen Verfahren wenig bis gar nicht belastet. Also was macht ihnen denn dann zu schaffen? Vom Experten haben wir erfahren, dass 95 % aller Apfelallergiker auch Birkenpollenallergiker sind und eine Apfelallergie eine sogenannte Kreuzallergie ist. Wenn du also auf manche Äpfel unverträglich reagierst und obendrein unter Heuschnupfen leidest, besteht hier höchstwahrscheinlich ein Zusammenhang. Keine Angst, auch für Allergiker gibt es noch Hoffnung! Es gibt verschiedene Sorten, die weniger Allergene besitzen als andere und häufig gut vertragen werden. Außerdem konnte beobachtet werden, dass Äpfel im Herbst frisch vom Baum häufig besser vertragen werden, als wenn Äpfel erst nach längerer Lagerung zum Beispiel im Winter oder im Frühjahr gegessen werden. Denn Äpfel bauen im Allgemeinen bei längerer Lagerung mehr Allergene auf. Verantwortlich für diese Unverträglichkeit sind sogenannte „Polyphenole“. Die gute Nachricht: in verarbeiteter Form wie Apfelsaft, Apfelsaft, Apfelkuchen oder eines geriebenen Apfels spalten sich diese Polyphenole auf und sind viel besser verträglich! so lagerst du äpfel richtig Die meisten Sorten überleben heutzutage problemlos 10-14 Tage bei Zimmertemperatur, auch wenn ich sie persönlich lieber im Kühlschrank aufbewahre. So ein gekühlter, knackiger Apfel schmeckt mir einfach am allerbesten. Achte lediglich darauf Äpfel getrennt von anderem Obst und Gemüse zu lagern, denn das natürliche Reifegas Ethylen, das er verströmt, lässt alles andere schneller reifen beziehungsweise verderben. Wenn sich ein Apfel übrigens auf einmal „so komisch wachsig“ anfühlt, hat das nichts mit einer unnatürlichen Behandlung oder Ähnlichem zu tun. Der Apfel bildet nach längerer Lagerzeit einen natürlichen Verdunstungsschutz und dieser lässt den Apfel „wachsig“ wirken. Bitte nicht wegwerfen! Wasche den Apfel einfach mit etwas warmen Wasser ab und beiße herzhaft hinein! Das war natürlich noch nicht alles! Nächste Woche folgt noch ein leckeres Rezept für eine herzhafte, herbstliche Galette mit Äpfeln ? ?. Der Beitrag Apfelliebe - Regionale Äpfel vom Bodensee erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Leckerer Frühstückssmoothie mit Apfel, Karotte & Orangensaft {5 a day} - Apfel-Pite aus „Vegane Lieblingsküche“ - Carrot Cake Bircher Müsli - eat this X Davert Superfruit Toppings. We did a thing!

Ausbildung zum Koch. Vegan oder was? Fragen an einen Auszubildenden.

3. September 2017 Claudi goes vegan 

Ausbildung zum Koch. Vegan oder was? Fragen an einen Auszubildenden.Hallo ihr Lieben, heute stelle ich euch einen ganz besonderen Mann in meinem Leben vor: Mein Bruderherz. Maximilian "Max" Schmid hat einen anderen Papa (und somit Nachnamen) als ich, ist ganze neun Jahre jünger und vom Wesen her mal so komplett anders. Er die Eule, ich die Lerche. Er der Spontane, ich die Planerin. Er der Couchsurfer, ich die Hotelübernachterin. Wir haben aber auch einige Dinge gemeinsam: Beispielsweise wohnen wir noch immer in dem Viertel, in dem wir aufgewachsen sind. Bruderherzund ich haben zuletzt an Weihnachten gemeinsam gekocht (wird mal wieder Zeit!). Das ist für mich immer eine Herausforderung - macht aber gleichzeitig sehr viel Spaß. Warum koche ich so gern mit ihm? Max macht derzeit noch eine Ausbildung zum Koch. Begonnen hat er im Bodhi im Münchner Westend und ist dann für ein halbes Jahr ins Kopps nach Berlin . Nur leider ist die offizielle Kochausbildung noch immer nicht vegan (oder wenigstens vegetarisch) möglich. Deswegen hat der junge Koch aktuell ein halbes Jahr lang mit dem verarbeiten von Tieren und deren Produkten zu tun. Genau darum, dreht sich dieser Blogeintrag und ich freue mich sehr, dass Max mir für euch ein paar meiner vielen Fragen beantwortet hat.  Ihr findet ihn und seine "Rotbart Kitchen" übrigens auf Instagram und Facebook. Also - genug vorweg erklärt, lassen wir Max mal selbst zu Wort kommen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Interview! Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen, Claudi Hallo lieber Max, vielen Dank vorweg für deine Zeit und die Bereitschaft hier öffentlich Fragen die mich sehr beschäftigen zu beantworten. Magst du meinen Lesern erst einmal verraten wann, warum und wie du vegan geworden bist? Hi zusammen, also mich vegan zu ernähren konnte ich mir bis Mai 2013 gar nicht vorstellen, da ich kurze Zeit vorher zwar zum Vegetarier wurde, Veganismus für mich damals aber noch extrem erschien. Auf die Idee hast du, Claudi, mich gebracht. Genauer gesagt hast du mich herausgefordert mit dir eine Wette einzugehen. Es ging damals darum, dass ich mir beweisen wollte, zwei Monate lang vegan zu leben und zwar mit Attila Hildmanns Vegan for fit Challenge. Ich habe in der Zeit vier Kilo abgenommen, mich gut gefühlt und viel vegan gekocht. Das hat mir zwei Monate Freude bereitet, welche Kreise das Ganze bei mir ziehen würde, habe ich aber nicht absehen können. Wann und weshalb hast du dich dazu entschieden, eine Ausbildung zum Koch zu machen? Ich hatte ja schon erzählt, dass ich von Anfang an viel frisch vegan gekocht habe. Kochen war schon seit meiner Jugend ein Hobby und durch die Ernährungsumstellung habe ich viele neue Lebensmittel und auch eine andere Art des Umgangs und Kochens mit diesen kennengelernt. Das hat mich fasziniert und gleichzeitig dazu gebracht mich weiterhin vegan zu ernähren. Das Studium lief zu dieser Zeit schon fast unerträglich schleppend vor sich hin, also habe ich mich lieber meinem Nebenjob gewidmet: Küchenhilfe im damals noch neuen veganen Restaurant Bodhi im Münchner Westend. Ich wollte wissen, ob das Kochen in einer Restaurantküche und vor allem die damit verbundene harte Arbeit auch so viel Spaß machen würde wie Zuhause. Das tat es wirklich, obwohl ich als Küchenhilfe froh sein konnte, wenn ich ein paar Salate und Vorspeisen anrichten durfte. Meine Haupttätigkeiten waren spülen und putzen, meistens bis spät in die Nacht hinein. Schließlich habe ich mein Studium komplett abgebrochen und im Herbst 2014 eine Ausbildung zum Koch im Bodhi angefangen, denn ich wollte unbedingt endlich auch am Herd stehen und Pfannen schwenken. Wie lange dauert die Ausbildung und wie oft bist du in der Berufsschule? Die klassische Ausbildung dauert 3 Jahre, es gibt jedoch die Möglichkeit, diese Zeit unter bestimmten Umständen zu verkürzen. In der Münchner Berufsschule geht man im ersten Lehrjahr zwei Wochen am Stück in die Berufsschule, insgesamt ca. 70 Tage pro Jahr. Im zweiten und dritten Lehrjahr hat man dann als angehender Koch einen Tag pro Woche Berufsschule. Warst du in Berlin dann auch in der Berufsschule? Ja, in Berlin hatte ich dann im dritten Lehrjahr auf einmal wieder eine Woche am Stück pro Monat Unterricht. Der Unterricht ist in den verschiedenen Bundesländern unterschiedlich geregelt. Was ist für dich spannender: Die Arbeit im Betrieb oder das Lernen? Es gab und gibt im Unterricht sicherlich einige Themen, die für angehende Gastronomen interessant und wichtig sind. In der Berufsschule hat man normale Fächer wie zum Beispiel Englisch oder Wirtschaft, die Themen drehen sich aber rund um die Gastronomie, Lebensmittel, Kochen und Service oder wie beispielsweise in Sozialkunde um Arbeitsrecht und Gesetzgebung. Ich habe diesen Weg gewählt, weil ich für mich herausgefunden habe, dass ich in meinem Leben mit meinen Händen und möglichst vielen Sinnen arbeiten möchte. Meine Leidenschaft schlägt für die professionelle Küche und wenn ich am Abend erschöpft aber glücklich in den Feierabend gehe, dann denke ich bis in die Nacht hinein darüber nach, was alles gut und was schlecht gelaufen ist und was am nächsten Tag wieder ansteht. Für mich als vegane Ernährungsberaterin sehr spannend: Wird während der Ausbildung zum Koch/­­ zur Köchin auch auf Nährstoffe etc. eingegangen? Natürlich! Ernährung und Nährstoffe sind ein zentrales Thema sowohl in der Theorie als auch im Praxisunterricht. Obgleich ich sagen muss, dass viele Theorien und Anschauungen über moderne Ernährung in der Berufsschule überholt sind. Es gibt leider auch noch viele Vorurteile und Unwissen über die vegane Küche und Ernährung. Vermutlich vernachlässigen eine Vielzahl an ausgebildeten Köchen und auch Auszubildende diese Themen, sträflicherweise, in ihrer täglichen Arbeit. Aus meiner Sicht gehört es zur zentralen Verantwortung eines Kochs, sich Gedanken darüber zu machen, wie man den Menschen, denen man Essen zubereitet, Genuss und auch Gesundheit verschaffen kann. Der Beruf des Kochs ist einer der intimsten und dadurch auch spannendsten Tätigkeiten, die ich kenne. Das Thema Gesundheit sollte nicht nur in der Krankenhausküche von Bedeutung sein. Techniken, wie man LEBENsmittel schonend zubereitet und ihre Nährstoffe möglichst anschaulich und köstlich verfügbar macht, das ist der wahre Kern der Arbeit eines Kochs. Die klassisch weißen Kochklamotten stammen übrigens aus einer Zeit, in der Köche als Mediziner angesehen wurden. Deine Stationen hab ich ja schon angeschnitten. Nun können zwei vegane Restaurants kaum unterschiedlicher sein als das bodhi und das Kopps. Was ist die jeweils beste Erkenntnis, die du dir mitgenommen hast? Erkenntnisse versuche ich jeden Tag in meiner Arbeit zu gewinnen. Dabei sind mir solche, die positiv sind genauso wichtig wie negative. Ich habe in meiner bisherigen Ausbildungszeit wahnsinnig viel gelernt. Sowohl was mich als Mensch betrifft als auch als Koch. Ich denke, dass jeder Azubi, der sich bewusst und mit Leidenschaft für diesen Weg entschieden hat, überall auf der Welt, in jedem Betrieb etwas Wertvolles für sich mitnehmen kann. In der Ausbildung wird man einerseits von Menschen, wie Kollegen und Gästen, den Umständen aber auch dem Arbeitsalltag geprägt. All das führt dazu, dass man sich ständig weiterentwickelt. Sofern man das denn wirklich will. So habe ich aus der Zeit in meinem ersten Ausbildungsbetrieb gelernt, Verantwortung für mich und meine Arbeit bzw. für die ganze Küche eines Restaurants zu übernehmen. Das hat mich sehr selbstständig und lösungsorientiert gemacht. Im Kopps konnte ich fachlich durch das Niveau der Küche als auch durch ausgezeichnete Kochkollegen dazu lernen. Auf so einem gehobenen Niveau vegan zu kochen macht unfassbar viel Spaß, weil man sieht was alles möglich ist. Und auch weil ich ein Foodnerd bin. Würdest du anderen Auszubildenden zum Koch/­­ zur Köchin auch empfehlen während der Lehrzeit den Betrieb zu wechseln? Für mich, in meiner speziellen Situation, war es das Beste was ich machen konnte. Das bezieht sich aber nicht auf jeden einzelnen Kochazubi. Sollte jemand die Gewissheit haben, in seinem Ausbildungsbetrieb ausreichend fachlich und menschlich gefördert und auch gefordert zu werden, und das über drei Jahre hinweg, dann gibt es aus meiner Sicht nicht wirklich einen Grund den Betrieb bis zum Ende der Ausbildung zu wechseln. Wozu ich aber dringend rate, ist, dass man sich gerade als junger Azubi nicht scheuen sollte den Betrieb zu wechseln, falls man gravierend benachteiligt wird, zum Beispiel durch psychische oder körperliche Gewalt oder eintönige Arbeit über einen längeren Zeitraum hinweg. Solche Dinge kommen in der Gastronomie leider immer noch häufig vor, obwohl sich schon viel zum Besseren gewendet hat im Vergleich zu vor zehn bis zwanzig Jahren. Ein/­­e Auszubildende/­­r hat nicht nur Pflichten sondern auch Rechte. Das wichtigste ist das Recht, etwas zu lernen. Grundsätzlich ist einer der Vorzüge des Kochberufs, dass man sehr schnell überall auf der Welt Arbeit findet und durch relativ häufige Stellenwechsel viel dazu lernt, gerade in jungen Jahren. Nervt es dich, dass es Pflicht ist im Zuge der Ausbildung zum Koch/­­ zur Köchin auch Tiere und deren Produkte zu verarbeiten? Anfangs hat es mich schon sehr genervt. Das war aber bevor ich im La Villa in Starnberg angefangen habe zu arbeiten. Mittlerweile habe ich mich an den Umgang mit tierischen Produkten ein Stück weit gewöhnt und ich versuche wie immer von allem und jedem zu lernen. Ich muss auch dazu sagen, dass ich mich bewusst für eine klassische Kochausbildung entschieden habe, zu der auch der fachlich korrekte Umgang mit tierischen Lebensmitteln gehört. Ich hätte auch einfach in ausschließlich veganen und vegetarischen Restaurants kochen und Erfahrungen sammeln können, ohne dabei eine Ausbildung zu machen. So machen es auch einige meiner ehemaligen Kollegen und Freunde. Kochen, vor allem auf professionellem Niveau ist ein Handwerk. Die Ausbildung zum Koch hat aus meiner Sicht absolut seine Berechtigung. Es war mir wichtig mein Handwerk fachlich korrekt zu erlernen. Das bietet die klassische Ausbildung auch. Sie ist in vielerlei Hinsicht aber reformbedürftig. Ich will damit nicht sagen, dass es nicht mehr wichtig ist althergebrachte klassische Techniken und Gerichte an junge Lehrlinge weiterzugeben, aber wenn sich die IHK nicht mit dem zeitgenössischen und zukünftigen Berufsbild des Kochs stärker auseinandersetzt, dann werden auf Dauer immer weniger junge Menschen diesen Weg einschlagen, so wie es in den letzten Jahren schon abzusehen ist. Das wäre fatal, nicht nur für unseren Berufsstand sondern für die gesamte Gesellschaft an sich. Viel wichtiger als jeder Lehrplan in einer Ausbildung ist jedoch, wie im Lehrbetrieb gearbeitet wird. Hier verbringt der Lehrling mit Abstand die meiste Zeit und wird am meisten geprägt, im positiven wie auch im negativen Sinn. Schmeckst du auch ab? Wie gehst du damit um? Ja, ich koste auch nicht-pflanzliche Speisen und schmecke sie ab, um so die Qualität meiner Arbeit zu überprüfen und zu gewährleisten. Das bin ich mir, meinen Kollegen, meinem Lehrbetrieb und vor allem unseren Gästen schuldig. Diese Umstände waren mir schon vor meiner Ausbildung klar und ich habe mich bewusst dafür entschieden. Es gab eine Zeit, in der ich mir eine Küche suchen wollte, wo ich tierische Speisen nicht abschmecken müsste und stattdessen meine Kollegen probieren lasse. Das ist so nicht praktikabel und aus meiner heutigen Sicht auch ein Stück weit anmaßend. Für mich ist es jeden Tag aufs Neue ungewohnt und auch etwas sonderbar zu schmecken, was Ernährung und Genuss für Omnivore bedeutet. Tiere und tierische Produkte als Lebensmittel zu verarbeiten und aus ihnen genießbare Kompositionen und Gerichte zu machen, erfordert von mir immer noch eine Überwindung. Ich kann dadurch aber auch als Koch sehr wichtige Erkenntnisse gewinnen, um die vegane Küche noch etwas universeller und attraktiv für alle zu machen. Ernährst du dich privat derzeit weiterhin rein pflanzlich? Ja, das tue ich. In meinem Kühlschrank befinden sich ausschließlich pflanzliche Lebensmittel. Ich war und bin jedoch niemand, der Menschen ver-/­­ oder beurteilt aufgrund von ihren Ernährungsgewohnheiten. Diese Aus-/­­ und Abgrenzung, wie sie manchmal in der veganen Szene stattfindet, finde ich sehr irritierend. Allein schon deswegen, weil sie nicht zielführend ist, erst recht nicht, wenn einem Veganismus und seine Verbreitung am Herzen liegen. Macht dir das Kochen nach Feierabend überhaupt noch Spaß? Klar! Kochen macht Spaß, nicht nur für mich selbst, sondern hoffentlich auch für andere, die daran beteiligt sind ;). Zuhause koche ich gerne frisch, simpel und vor allem lecker. Gemüse kann so wunderbar universell sein, wenn weiß, was man damit anstellen soll. Es gibt sicher auch bei mir Zeiten, in denen ich so erschöpft bin und dadurch keine Lust und Energie mehr habe, großartig zu kochen. Dazu kommt, dass meine Freundin und ich leidenschaftlich gerne Essen gehen und neue Sachen ausprobieren. Wer von euch Lust hat, von meinen Kreationen und Erlebnissen in der Gastronomie mehr zu erfahren, dem empfehle ich meinen Instragram-Kanal rotbart_­kitchen. Was ist dein Wunsch als nächster Schritt nach erfolgreicher Ausbildung? Ich habe wieder in München Fuß gefasst und möchte hier nach meiner Ausbildung weiterhin als Koch in spannenden Restaurants arbeiten. Meine Begeisterung geht aber darüber hinaus und so möchte ich auch neben der täglichen Arbeit in Zukunft an verschiedenen Projekten zum Beispiel von selbstständigen Kollegen teilnehmen und auch selbst etwas gründen. Warum nicht Caterings, Kochkurse, YouTube-Videos oder vielleicht einen kleinen Laden von und mit Maximilian Schmid anbieten? Seid gespannt und haltet gerne mit mir Kontakt, wenn euch vegane Küche interessiert.  Lieber Max, ich wünsch dir weiterhin das Allerallerbeste. Nun steht ja die aufregenste Zeit deiner Ausbildung noch bevor, wenn es langsam auf die Prüfung zugeht. Ich drück dir von Herzen die Daumen, dass du das mit viel Erfolg meisterst. Aufgrund deiner Geschichte sieht man einmal mehr: Folge deinem Herzen und weniger dem Kopf ;-)  

Passion Coffee und Restaurante Etiopico Afrika auf Gran Canaria getestet

22. Juni 2017 veganwave 

Gran Canaria ist nicht wirklich die veganfreundlichste Insel bisher gewesen. Aber es tut sich was. Happy Cow bietet einen guten Überblick zu den Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten mit veganen Optionen. Die Anzahl der Restaurants hat sich erheblich erhöht, in denen man vegan ausgezeichnete Gerichte speisen kann. Letztes Jahr hatten wir das ZOE Food in Las Palmas getestet, einfach großartig.  Dieses mal haben wir 2 weitere Locations ausgesucht – das Passion Coffee in El Tablero (Nähe Maspalomas) sowie das einzige auf den kanarischen Inseln niedergelassene äthiopische Restaurant Etiopico Afrika in San Fernando (Maspalomas). Passion Coffee  und Restaurante Etiopico Afrika Passion Coffee Das Passion Coffee befindet sich in El Tablero einem typischen Städtchen auf Gran Canaria nahe der touristischen Hochburg Maspalomas. Das Stadtbild besteht aus enger Bebauung und relativ engen Straßen. Es dauerte auch etwas, bis wir einen Parkplatz gefunden hatten. Das Passion Coffee ist ein sehr geschmackvoll, modern eingerichtetes Café mit Sportsbar Flair. hell und freundlich eingerichtet An den Wänden hängen verteilt ca. 4 große Bildschirme, die unterschiedlichen Sportereignisse bzw. Sportfilme zeigen. Das Menü umfasst eine eine extra vegane Karte. viel Auswahl an veganen Gerichten Zur Mittagszeit haben wir uns für die Kroketten, das gefüllte Croissant sowie den Burger entschieden. Dazu gab frisch gepresster Orangensaft und zum Abschluss einen leckeren Espresso mit aufgeschäumter Sojamilch. Das Ganze zu sehr moderaten Preisen! Die Bedienung war mega nett und aufmerksam. Sie war ganz traurig, dass sie uns den veganen Kuchen nicht anbieten konnte, da dieser gerade frisch gebacken worden ist und noch abkühlen musste. Am Vortag war Ruhetag und deswegen war noch nicht alles vorbereitet. Beim Rausgehen hat sie uns den Schokoladen-Orangen-Kuchen in der Form noch gezeigt…da wir so satt waren, wäre eh nichts mehr rein gegangen. Aber beim nächsten Mal werden wir definitiv Dessert dazu nehmen. Und es wird auf jeden Fall ein nächstes Mal geben – das Moussaka und die Pasta müssen noch probiert werden! Nach aktuellem Stand haben sie von 8.00 – 24 Uhr geöffnet (Dienstag ist Ruhetag). Im Moment gibt es nur diese facebook Seite: Coffee Passion Adresse: Avenida de Las Américas 46, El Tablero, 35109 San Bartolomé de Tirajana, Canarias, Spain (Wir haben in Spanisch bestellt.) Restaurante Etiopico Afrika Eher selten, aber passiert schon mal: kein Wind auf Gran Canaria und damit keine Windsurfsession für uns. Also haben wir uns Samstag mittag nach San Fernando (Maspalomas) aufgemacht und mitten im Einkaufszentrum  Ronda im Untergeschoss liegt das äthiopische Restaurante Etiopico Afrika.  Was für ein kulinarisches Erlebnis für das Veganerherz. Der Besitzer Ivan ist aus Italien und hat mit seiner äthiopischen Frau Genet und deren Schwestern das Restaurant im Dezember 2016 eröffnet. Es gibt sehr viele auf der Karte auch vegan ausgezeichnete Gerichte und Biere. Bevor es überhaupt mit dem Essen los geht, bekommt man am Tisch eine Handwäsche mit etwas Seife und warmen Wasser aus einer schönen silbernen Karaffe.  Danach gibt es selbstgebackenes Brot mit Kurkuma und einem Chili-Dip – sehr, sehr lecker. Wir haben uns für eine Vorspeise TECLAL vegan (pikanter Linsenaufstrich in einer Art Pfannkuchenteig) und eine gemischte Platte BAYAINET vegan entschieden, die man ab 2 Personen bestellen kann.  Alles ist selbst gemacht und frisch gekocht lt. Ivan. Das Seitan wird z.B. auch selbst hergestellt.   Für den Nachtisch – es hätte Früchtecrumble gegeben – war eindeutig kein Platz mehr Magen. Am liebsten hätten wir die gemischte Vorspeisenplatte auch genommen. Aber die Portionen sind so groß, da hätte die Hauptspeise keine Chance mehr gehabt. Jeden Mittwoch abend gibt es eine vegane Nacht – ein Spezialmenü mit Vor- und Hauptspeisen inkl. Getränk und Café für 20 Euro pro Person! Definitiv werden wir wiederkommen. Die Freundlichkeit, die Atmosphäre – man taucht wirklich in eine Afrika Umgebung ein – man kann in einem extra Bereich auch auf dem Boden sitzen (natürlich bequem auf Teppichen) und sein Essen auf einem kleinen runden Tischchen servieren lassen). Aktuell haben sie von 12:00 – 15:30, 19:00 – 23:30 Uhr geöffnet (Montag ist Ruhetag). Web Facebook Adresse: Calle La Palma, 9, Centro Commercial „RONDA“ – San Fernando, 35100 Maspalomas, Canarias, Spain (Wir haben uns in Englisch und Spanisch mit Ivan bzw. Messer unterhalten) Fazit: Sehr leckeres veganes Essen mit tollem Service und definitiv empfehlenswert. Die nächsten Adressen von Happy Cow werden sicherlich bald auch getestet werden. Es warten hier noch einige Schätzchen auf uns. Der Beitrag Passion Coffee und Restaurante Etiopico Afrika auf Gran Canaria getestet erschien zuerst auf veganwave.

Buckeyes - selbstgemachte vegane Pralinen

22. Dezember 2016 Totally Veg! 

Buckeyes - selbstgemachte vegane PralinenMöchtet ihr noch ein paar Last-Minute Geschenke schaffen oder einfach noch selbstgemachte Süßigkeiten für die Feiertage zaubern? Dann habe ich ein Rezept aus meinem Buch Weihnachten Vegan für euch: Buckeyes! "Buckeye" ist das englische Wort für Kastanie, und sie sind eine traditionelle Süßigkeit in Ohio, wo die Kastanie der ernannte Baum des Bundesstaates ist und die Buckeyes eine erfolgreiche Football-Mannschaft sind. In Ohio habe ich sie auch kennengelernt und mit der süßen Erdnussbutter-Füllung und der Schokolade sind sie wirklich eine Sünde wert! Sie machen sich gut als kleine Aufmerksamkeit oder in Ruhe an einem gemütlichen Abend verspeist. Buckeyes (20 Stück) 50 g pflanzliche Margarine, weich 180 g Erdnussbutter (Erdnussmus) 2 Pkg. Bourbon-Vanillezucker Salz 120-160 g Staubzucker 150 g Zartbitter-Schokolade, grob gehackt 20 Pralinenförmchen aus Papier 20 Zahnstocher Margarine, Erdnussbutter, Bourbon-Vanillezucker und Salz sehr gut verrühren. Den Staubzucker langsam unterheben, dabei mit 120 g starten, aber max. 160 g hinzugeben. Sehr gut rühren, bis eine formbare Masse entsteht. Nun teelöffelweise Bällchen formen, in die Pralinenförmchen legen und jeweils einen Zahnstocher vorsichtig in jedes Bällchen stecken, dabei nicht ganz durchstechen. Die Bällchen für etwa 35-40 Minuten in das Tiefkühlfach geben. Schokolade in einem Topf sehr vorsichtig schmelzen. Die Bällchen aus dem Tiefkühler nehmen und jedes Bällchen zur Hälfte bis zwei Drittel in Schokolade tunken, dabei oben ein Auge freilassen, sodass sie aussehen wie kleine Kastanien. Auf einen mit Backpapier ausgelegten Teller legen, vorsichtig den Zahnstocher herausziehen und das entstandene Loch sanft mit dem Finger oder einem kleinen Löffel glätten. Kühl stellen, bis die Schokolade fest ist. Im Kühlschrank aufbewahren, so schmecken die Buckeyes am besten. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Veganes Weihnachtsmenü aus Weihnachten Vegan

20. November 2016 Totally Veg! 

Veganes Weihnachtsmenü aus Weihnachten VeganIch habe euch mein neues Buch Weihnachten Vegan bereits am Blog vorgestellt und ich hoffe, der erste Eindruck hat euch gut gefallen! Im Englischen gibt es aber den Spruch "Don't judge a book by its cover" (beurteile ein Buch nie nach seinem Einband), und darum gibt es heute für euch einen tieferen Einblick in Weihnachten Vegan. Für alle, die noch überlegen, was sie ihren Lieben an Weihnachten servieren sollen, habe ich hier ein Weihnachtsmenü für vier Personen zusammengestellt aus dem Menü-Kapitel in Weihnachten Vegan. So könnt ihr rechtzeitig vor Weihnachten das Menü zur Probe kochen und euch vielleicht dann entscheiden, dass Weihnachten Vegan einen Platz in euerem Regal braucht. Neben dem vorgestellten Menü könnt ihr hier sehen, was euch noch alles im Buch erwartet. Steirische Bruschette Ich liebe Kernöl (eine traditionelle Zutat in der Steiermark). Ich liebe Avocado - mit diesem knusprigen Bruschette-Rezept kommen zwei meiner liebsten Zutaten endlich zusammen, und sie passen auch wirklich ausgezeichnet zueinander! Pro Person kann man als Vorspeise etwa vier bis fünf kleine Bruschette reichen, aber üblicherweise verlangen meine Gästen nach mehr! Das Pesto ergibt eine reichliche Menge, übergebliebenes Pesto schmeckt auch auf Nudeln ausgezeichnet. Für eine cremige Sauce kann man es mit etwas Kochwasser von den Nudeln verdünnen.  Für das Pesto 120 g Kürbiskerne 1 große Handvoll frischer Basilikum 5 EL Kernöl 3 TL Zitronensaft 7-10 EL Wasser 1 Zehe Knoblauch, gepresst Salz Für die Bruschette 1 Baguette 1-2 Avocados (je nach Hunger) Frischer Rucola Für das Pesto alle Zutaten in eine Küchenmaschine oder einen Mixer geben und daraus eine weiche Masse pürieren, dabei so viel Wasser hinzugeben, bis das Pesto eine streichfähige Konsistenz hat. Für die Bruschette das Baguette in schmale Stücke schneiden und leicht toasten. Die Avocados fein würfeln. Etwas Pesto auf das Brot streichen und mit einigen Stücken Avocado belegen. Den Rucola auf einem Teller arrangieren und die Bruschette daraufsetzen, gleich servieren. Festlicher Linsenbraten mit Fisolen und Kartoffelpüree Dieser Braten ist für mich der Inbegriff eines Festtagsessens - deftig und herzhaft! Ich liebe ihn heiß und habe ihn auch schon vielen Gästen serviert, die immer sehr angetan sind. Die Zubereitung ist einfach, allerdings braucht der Braten etwas Vorbereitungszeit, da man ihn nicht frisch aus dem Ofen servieren sollte. Er wird erst beim Auskühlen fest und bleibt es beim Aufwärmen in der Pfanne dann auch, ich bereite den Braten gerne schon am Vortag zu, dann schmeckt er noch besser. M hofft übrigens immer, dass etwas vom Braten über bleibt, damit er ihn dünn aufgeschnitten auf's Brot legen kann. Zum Linsenbraten serviere ich selbstgemachtes Kartoffelpüree mit etwas Kren (oder Meerrettich, wie unsere deutschen Nachbarn sagen) und cremigen Fisolen, die gleichzeig als Bratensauce dienen. Und für mich muss es dazu noch ein großer Klecks Preiselbeermarmelade sein! Für den Braten 2 mittlere Zwiebel, fein gewürfelt 4 Zehen Knoblauch, gepresst 3 EL Öl 650 g braune Linsen aus der Dose (etwa 2,5 Dosen) 3 EL Leinsamen, gemahlen 5 EL Wasser 2 TL Oregano, getrocknet 1 TL Basilikum, getrocknet 60 g Haferflocken 2 EL Tomatenmark 3 EL Sojasauce 40 g Semmelbrösel (Paniermehl) 1 EL Edelhefeflocken Salz 2 EL Ketchup Eine Brotbackform (ca. 30 cm) mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 180 °C vorheizen. In einer Pfanne Zwiebel und Knoblauch im Öl glasig dünsten. Beiseitestellen und kurz auskühlen lassen. Leinsamen mit Wasser sehr gut vermischen und beiseitestellen. In einer großen Schüssel die Linsen mit einer Gabel oder einem Kartoffelstamper fein stampfen (einige intakte Linsen können dann noch dabei sein). Alle restlichen Zutaten (bis auf das Ketchup) dazu geben, alles sehr gut vermischen und mit ausreichend Salz abschmecken. Die Masse in die vorbereitete Form streichen und sanft in die Form drücken, damit ein kompakter Braten entsteht. Im Ofen 55-60 Minuten nicht zugedeckt backen. Nach etwa 30 Minuten 2 EL Ketchup auf den Braten streichen. Der Braten ist fertig, wenn ein Zahnstocher, in die Mitte gestochen, sauber wieder herauskommt und der Braten oben eine schöne Kruste bekommen hat. Den Braten aus dem Ofen nehmen, und ihn nach etwa 30-45 Minuten aus der Form heben, damit er komplett auskühlen kann. Wenn er heiß serviert werden soll, den Braten in 2 cm dicke Scheiben schneiden und in einer heißen Pfanne einige Minuten von beiden Seiten vorsichtig anbraten. Für das Kartoffelpüree 1 kg weichkochende Kartoffeln 2 EL pflanzliche Margarine 200-300 ml Sojamilch 3 TL Kren (Meerrettich) aus dem Glas (nicht den mit Sahne kaufen!) Salz Die Kartoffeln samt Schale weich kochen, abschrecken, kurz auskühlen lassen, und noch sehr warm schälen (alternativ kann man sie auch vor dem Kochen schälen, aber ich finde, so schmeckt das Püree dann besser). Kartoffeln mit Margarine und Sojamilch fein stampfen, dabei so viel Sojamilch hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Meerrettich einmengen und mit Salz abschmecken. Für die Fisolen (grüne Bohnen) 1 mittlere Zwiebel, fein gewürfelt 1 EL Öl 3 Zehen Knoblauch, gepresst 300 g Fisolen (grüne Bohnen), tiefgekühlt 1 EL Sojasauce 1/­­4 TL Senf 100 ml Soja- oder Hafercuisine 50 ml Sojamilch 1 gestr. TL Maisstärke 2 EL Wasser Salz In einer Pfanne bei hoher Hitze den Zwiebel im Öl leicht bräunen, dann die Hitze auf mittel reduzieren und die Fisolen und den Knoblauch hinzugeben. Wenn die Fisolen aufgetaut und schließlich heiß sind, die Sojasauce und den Senf unterrühren. Die Hitze auf leicht reduzieren und Soja- oder Hafercuisine und Sojamilch hinzugeben. In einer kleinen Schüssel die Maisstärke mit dem Wasser verrühren, zu den restlichen Zutaten geben, gut umrühren und vorsichtig erhitzen, bis die Sauce eingedickt ist. Mit Salz abschmecken.  Apple Crisp Dieser Apple Crisp mit weichen, zimtigen Äpfeln und extra dicker, knuspriger Kruste schmeckt so richtig nach Weihnachten (O-Ton meiner Probeesser). Am besten schmeckt er, wenn man ihn warm serviert und dazu etwas veganes Vanille-Eis oder veganen VanillePudding reicht. Man kann den Apple Crisp entweder in einer großen Form zubereiten, die zeitsparende Variante, oder ihn auf vier kleine Förmchen aufteilen, was eleganter wirkt. Für die Äpfel 550 g geschälte, entkernte Äpfel, in feinen Scheiben (etwa 800-850 g ungeschält) 1 EL Zitronensaft 3 EL brauner Zucker 3/­­4 -1 TL Zimt 1/­­4 TL Gewürznelken, gemahlen Für die Kruste 90 g Haferflocken 60 g Mehl 60 g brauner Zucker 1/­­2 TL Zimt 90 g pflanzliche Margarine, direkt aus dem Kühlschrank Backofen auf 180 °C vorheizen. Für die Äpfel alle Zutaten in eine große ofenfeste Form füllen (z.B. Lasagneform) und gut miteinander vermischen. Die Mischung dann etwas glattstreichen. Für die Kruste alle Zutaten mit der Hand verkneten, bis die Zutaten gut vermischt sind und sich Streusel bilden lassen. Gleichmäßig über die Äpfel streuen. Nun etwa 40-50 Minuten backen, bis die Streusel leicht gebräunt und die Äpfel sehr weich sind (in kleinen Förmchen etwa 17 - 25 Minuten). Vor dem Servieren etwas auskühlen lassen, dann warm mit Vanille-Eis oder Vanille-Pudding servieren. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog


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