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Dahl vegetarische Rezepte

Veganer Urlaub: Ein Wellness-Wochenende mit Ayurveda im "Grand Resort Gräflicher Park"

29. November 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Ich war vor kurzem nicht reif für die Insel, aber ein veganer Urlaub war dringend notwendig. Eine Auszeit! Es gibt Momente im Leben, da fehlt einem einfach die Kraft. Der Alltag, der Job, Familie und Freunde - alles und jeder zehrt manchmal an dem eigenen Ich. Wenn Körper und Geist erschöpft sind, ist es sinnvoll, schnell zu reagieren und sich eine Auszeit zu nehmen. Manchmal genügt mir da ein freier Tag, ein langer Spaziergang oder ein Besuch in der Sauna. Doch dieses Mal brauchte ich ein größeres Paket Erholung - etwas was vielleicht auch länger anhält. Mir schwebte ein Kurztrip mit Sauna und Wellness, aber natürlich alles vegan vor. Noch dazu gutes Essen und ein schönes, naturnahes Hotel! Last, but not least entschied meine Freundin: Lass uns ein Ayurveda-Wochenende machen! Gesagt, getan - und so führte uns die Reise in das Hotel Grand Resort Gräflicher Park in Bad Driburg im Teutoburger Land (NRW). Impressionen Grand Resort Gräflicher Park Die Familie Graf von Oeynhausen-Sierstorpff kultiviert bereits in siebter Generation eines der besten Resorts für Spa, Wellness, Kultur und Sport. Dazu gehört auch ein ganzheitlicher Ansatz mit gehobener Küche und Ayurveda-Kur. Das Hotel als solches bietet wunderschön eingerichtete Zimmer und die gesamte Anlage befindet sich in einer riesigen Parkanlage. Hört sich das nach Luxus an?! Auf jeden Fall! Im 4 Sterne-Superior-Hotel bekommt der Gast die Entspannung, die er braucht und das zu einem fairen Preis. Wir haben uns für ein Komfort-Zimmer entschieden, was für (ab) 85,50 Euro pro Person und Nacht angeboten wird. Hotelgäste können zwei Wellness-Bereiche nutzen: Garten-Spa mit einem 25 Meter langen beheizten Außenpool und ein Therapiezentrum mit medizinischer Wellness. Für immer grün Grünes Denken ist im Hotel Gräflicher Park nicht nur ein Marketingbegriff, sondern eine gelebte Philosophie. Das Hotel verfügt über eine eigene Wasserquelle und durch ein Filtrationsverfahren wird dieses Wasser ohne Chemie gereinigt. Die hauseigene Wäscherei arbeitet ausschließlich mit dem Wasser aus der Quelle und die gesamte Parkbewässerung erfolgt ausschließlich durch das Oberflächenwasser, welches durch ein separates Rohrnetz in den Teichen gespeichert wird. Auch beim Thema Energie ist das Hotel Vorreiter, denn zu 85 % versorgt sich das Hotel selbst mit Strom. Auch in der Küche wird auf Nachhaltigkeit gesetzt, da die meisten Lebensmittel von den Bauern und Unternehmen aus der Region bezogen werden. Kräuter und Blüten werden u. a. im eigenen Park oder in den umliegenden Wäldern gepflückt. Das alles machte unseren veganen Urlaub wirklich besonders. Wie sieht es mit veganen Speisen aus? In der Anlage gibt es zwei Restaurants mit regionalen Spezialitäten, aber auch zahlreiche vegetarische und auf Wunsch auch vegane Gerichte. Dank der Ayurveda-Kuren ist das Küchenpersonal glücklicherweise besonders auf pflanzliche Kost geschult! Wir haben u. a. Suppen, Currys und Salate gegessen und alles war wirklich köstlich. Außerdem gibt es einen tollen Theatersaal für Events, eine Bar, in der man abends Wein trinken kann und auch ein Café. Im Hotel werden neben den Ayurveda-Treamtments noch F. X. Mayr-Kuren, Yoga, Medical Spa Arrangements angeboten. Mehr Details hierzu findet ihr auf der Website des Hotels. Wie war das Hotel? Der Empfang im Hotel war sehr herzlich, höflich und zuvorkommend. Wir fühlten uns sofort wohl. Überall laufen Hotelgäste in Bademäntel herum: Alles ganz entspannt! Unser Zimmer war ebenfalls sehr schön eingerichtet und vor allem mit Baby besonders komfortabel. Natürlich haben wir uns sofort in die Bademäntel geschmissen und sind gleich in die Sauna. Es gibt zwei Sauna Bereiche, schöne Ruheräume und einen beheizten Außenpool. Überall stehen frische Handtücher, eigenes Quellwasser, Obst und verschiedene Tees zur Verfügung. Die gesamte Hotelanlage ist so großzügig angelegt, dass wir uns gut entspannen und zur Ruhe kommen konnten. Ayurveda für Einsteiger! Vata, Pitta und Kapha? Ehrlich gesagt, war Ayurveda bis dato Neuland für mich. Um so neugieriger war ich nun auf diese Wissenschaft vom Leben, die den Körper in drei Doshas einteilt: Vata, Pitta und Kapha - Diese drei Dosha-Energien sind in jedem Menschen unterschiedlich vorhanden. Aus ihnen können unsere Emotionen, unsere Vorlieben und Abneigungen abgeleitet werden. Die Doshas beeinflussen physiologische und mentale Funktionen - und wenn ein Ungleichgewicht vorhanden ist, können Krankheiten entstehen. Es gibt insgesamt es drei Konstitutionstypen: - Vata-Typ:  Luft - Bewegungs-Prinzip, was im Körper das Atmen, Sprechen und Singen prägt und die Nährstoffe im Körper verteilt. - Pitta-Typ: Feuer - Stoffwechsel- Prinzip, was die Verdauung, die Sehkraft sowie die Hautbestimmung prägt. - Kapha-Typ: Erde und Wasser - Struktur-Prinzip, was die Glieder festigt, den Geschmack beeinflusst und für die Geschmeidigkeit der Gelenke zuständig ist. Um die eigene Konstitution zu bestimmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ein Gespräch, das Fühlen der Haut, mithilfe eines Fragebogens oder durch eine Pulsdiagnose. In vielen Fällen wirken alle Beobachtungen zusammen. Der Weg durch den Park zum Ayurveda-Haus ist ein Erlebnis für sich. Die Räumlichkeiten sind wie beim Besuch im Taj Mahal: Schöne, hohe Räume, gemütliche Möbel sowie ein angenehmer Geruch nach Kräutern, Tee und Gewürzen. Der berühmte Ayurveda-Guru Vaidya Kumaran Rajsekhar misst mit bloßen Händen den Puls und stellt dabei einige Fragen, während man auf einer Liege entspannen kann. Durch diese Kommunikation festigt er seine Eindrücke und bestimmt die individuellen Dosha-Anteile. Nach der Pulsmessung wird abschließend ein Gespräch geführt, wo er seine Eindrücke und Empfehlungen teilt. Nach der Behandlung war ich extrem euphorisch und motiviert.   Fine Dining Ayurveda Cuisine Anschließend hatten wir nicht nur ein ayurvedisches Mittagessen, sondern ein Fine Dining Ayurveda Cuisine persönlich vom Küchenchef und Kochkünstler Thomas Blümel gezaubert. Die Menüs entsprechen sowohl ayurvedischen Maßstäben als auch den höchsten Ansprüchen einer Fine-Dine-Küche. Ich denke, die Bilder sprechen für sich. Zu Beginn haben wir einen leckeren Agni Tee angeboten bekommen.  Die Zutaten bestehen meistens aus Fenchel, Kümmel, Koriander, Zimt, Ingwer und Kardamom. Diese Mischung soll unsere Nahrung zu Energie verbrennen. Dann wurde ein Chutney serviert, aber nicht so wir man Chutney kennt. Es waren dünne Mango Scheiben kunstvoll in Form einer Rose geformt, dazu Minze, Orangen und Ahornsirup. Der war unheimlich lecker und der Küchenchef erklärte uns später, dass in der ayurvedischen Küche der Tee und die Vorspeise erst serviert werden, also genau anders als wie wir es gewohnt sind. Nach einer angenehmen Pause folgte eine typische Dahl Suppe verfeinert mit Sonnenblumenkernen und frischen Kräutern. Dann zwei wunderbare Hauptspeisen. Einmal eine unglaublich leckere Sellerie gegrillt, dazu gab es Püree mit Avocado, eingelegtem Kürbis vom letzten Jahr und dazu roter Karmark Reis. Die andere Speise war ein gegrillter Blumenkohl mit Macadamia Nüssen, dazu ein raffiniertes Teryaki Gel auf Basis von Agar Agar,  dazu Püree mit Vanille, Ingwer Sojasauce, Chilli und Kichererbsen. Das war wirklich sensationell und sicher ein Erlebnis, an das wir uns noch lange erinnern werden. An dieser Stelle ein großes Dankeschön für diese kulinarische Reise. An dieser Stelle ein großes Dankeschön nochmal für diese kulinarische Reise. Küchenchef und Kochkünstler Thomas Blümel Meine Ayurveda-Tipps für Alle! - Morgens zwischen 7 Uhr und 8 Uhr aufstehen und den Körper mit einem kurzen Sonnengruß aus dem Yoga wecken. - Eine Tasse warmen Tee aus 1 TL Kurkuma, 1/­­2 Limette, 1 TL Agavendicksaft und etwas Ingwer zubereiten und warm trinken. - Nach einer halben Stunde mit einem warmen Frühstück starten. Dazu Obst in Sesamöl, Olivenöl oder Kokosöl mit den individuell empfohlenen Gewürzen (wie zum Beispiel Koriander, Kümmel, Senfkörner) köcheln und mit Haferflocken (mit Wasser oder Pflanzenmilch) zu einem leckeren Porridge zubereiten. Das Frühstück warm und in Ruhe essen. Den Tag entspannt beginnen. - Wasser ist wichtig für den Körper. Am besten eine Kanne Tee mit Zitrone und Ingwer zubereiten und über den Tag warm und in kleinen Schlucken trinken. Fazit Auch wenn meine Auszeit letztendlich kurz war, war es eine intensive, lehrreiche und tolle Reise. Ich habe nach dem Aufenthalt meine Ernährung umgestellt und fühle mich seitdem viel besser. Der Tee am Morgen und auch die ayurvedischen Gerichte mit den vielen Gewürzen tun mir wahnsinnig gut und ich fühle mich nicht mehr so platt und müde. Auch das Weglassen von Hefe war ein toller Tipp. Brot backe ich nur noch selbst oder kaufe es in der Bio-Bäckerei. Ich werde mit Ayurveda weitermachen und die Tipps von Ayurveda-Koryphäe Vaidya Kumaran Rajsekhar beherzigen. Ich kann jedem, einen Aufenthalt im Gräflichen Park wärmstens empfehlen. Es gibt sehr viele tolle Angebote!  Alle Infos zum Hotel: www.graeflicher-park.de  Alle Fotos von meiner lieben Freundin Vera Prinz Photography Der Beitrag Veganer Urlaub: Ein Wellness-Wochenende mit Ayurveda im "Grand Resort Gräflicher Park" erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Film-Tipp ,,Im Namen der Tiere + Gewinnspiel

16. November 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Film-Tipp ,,Im Namen der Tiere + GewinnspielHeute möchte ich euch den Dokumentarfilm „Im Namen der Tiere“ von Sabine Kückelmann ans Herz legen. Der offizielle Kinostart ist am 17.11. und wir verlosen Eintrittskarten! Ich muss gestehen, als ich gefragt wurde, ob ich über den Film berichten möchte, habe ich erstmal gezögert bzw. war kurz davor „nein“ zu sagen. Ich habe mittlerweile so viele und grauenhafte Bilder über Massentierhaltung, Schlachthäuser, Tierversuche und dergleichen mehr im Kopf, dass ich eigentlich keine mehr sehen möchte. Aber: dieser Film ist wichtig! …und er muss gesehen werden. Am besten in Dauerschleife - und nicht nur im Kino - sondern zur besten Prime-Time im Fernsehen. Ich bin also sehr froh, dass ich den Film vorab sehen durfte und ihn heute hier kurz vorstellen kann. ,,Im Namen der Tiere dokumentiert die grausame Realität, in der Tiere weltweit leiden und sterben müssen. Der Film erhebt die Stimme für einen gerechten Umgang mit Tieren. ,,Die größte Sünde gegenüber unseren Mitgeschöpfen ist nicht der Hass, sondern die Gleichgültigkeit. Das ist das Wesen der Unmenschlichkeit. George Bernard Shaw Ich muss sagen, es gab einige Szenen, die ich nicht sehen konnte und auch den Ton ausgemacht habe. Mir sind auch viele Male die Tränen gekommen, vor allem in dem Moment als gezeigt wurde, wie sehr eine „Mutter-Kuh“ über die Trennung ihres gerade geborenen Kalbes leidet. Aber auch das Interview mit einem ehemaligen „Kopfschlachter“ plus die passenden Bilder dazu… haben mich noch sehr lange beschäftigt. Gedreht wurde der Film übrigens von Sabine Kückelmann: ,,Tiere können sich nicht durch unsere Sprache ausdrücken. Ihre Schmerzensschreie verhallen hinter dicken Mauern. Daher habe ich diesen Film gemacht: in der Hoffnung, den Tieren eine Stimme zu geben, die unsere Herzen erreicht. Damit wir begreifen, dass etwas, namens ,,Burger“ zuvor ein wunderschönes Geschöpf war, für dessen Leid wir verantwortlich sind. Mein Film ist daher auch nicht allein für Veganer oder Vegetarier gemacht, sondern gerade für Leute, die Fleisch konsumieren.  Erwähnenswert sind auch noch die Wissenschaftler, Aktivisten und, und und…  die diesen Film begleitend kommentieren: Dr. Melanie Joy (Sozialpsychologin, Autorin), Prof. Dr. Steven Best (Autor, Aktivist), Dr. Eugen Drewermann (Theologe, Psychoanalytiker), Captain Paul Watson (Aktivist, Sea Shepherd), Dr. med. Ruediger Dahlke (Arzt, Autor), Dr. Edmund Haferbeck (PETA Deutschland e.V., Leiter der Wissenschafts- und Rechtsabteilung) u.v.a. Hier der offizielle Trailer zum Film: Neben dem regulären Kinobesuch besteht auch die Möglichkeit eine Sondervorführung zu „buchen“. Wer Interesse hat, darf sich gerne bei Isabel Peters von W-film Distribution melden: isabel.peters@wfilm.de. Noch mehr Infos zum Film gibt es auf hier. Mir ist es wirklich persönlich wichtig, für diesen Film „Werbung“ zu machen. Bitte schaut in euch an – und nehmt alle eure Freunde und Familie mit… *** Gewinnspiel *** Wir verlosen 3×2 Kinogutscheine für den Film „Im Namen der Tiere“. Wer will gewinnen? 1. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook! 2. Verlinke einen Freund oder eine Freundin auf Facebook, der/­­die (mit)schauen darf und hinterlasse einen netten Gruß! Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich auch willkommen. Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am am 18.11.2016 um 9 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 18.11.2016 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.   Der Beitrag Film-Tipp „Im Namen der Tiere“ + Gewinnspiel erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegane Ernährung: Optimale Proteinversorgung durch Kombination

22. Juni 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Im letzten Beitrag haben wir uns mit B12 beschäftigt. Heute widmen wir uns dem Thema „Optimale Proteinversorgung durch Kombination“. Proteine sind wichtig für uns. Vielleicht nicht ganz so wichtig, wie mancher Bodybuilder denken mag, aber auf jeden Fall wichtiger als manch andere Anhänger der 80/­­10/­­10-Ernährung nach Graham denken. Das weitverbreitete Bild in unserer Gesellschaft ist ja leider (noch), dass Veganer chronischen Proteinmangel haben und die pflanzlichen Eiweiße ohnehin ,,minderwertiger als jene im Fleisch wären. Diese Mythen kläre ich in Teil drei meiner Kolumne auf und zeige, wie man ganz einfach nicht nur genügend, sondern auch vor allem hochwertige Proteine ganz ohne Tierleid auf den Teller bekommt. Um vorweg schon Missverstädnisse auszuschließen: Proteine und der Trivialname ,,Eiweiß werden im nachfolgenden Artikel als Synonyme füreinander verwendet und bezeichnen das selbe: Biologische Makromoleküle, die aus Aminosäuren aufgebaut sind und unserem Körper in erster Linie als Baustoff für Muskeln, Haut, Haare, Nägel und unser Immunsystem dienen. Natürliche Proteine bestehen aus 20 Aminosäuren, wovon neun essenziell sind (also mit der Nahrung zugeführt werden müssen), weil der Körper sie nicht selbst bilden kann. Wie viel Protein benötigen wir? Der Durchschnittsmensch benötigt ca. 1 g Protein pro kg Körpergewicht täglich, (Kraft-) Sportler dürfen mit 1,5 g pro kg Körpergewicht gerne etwas mehr Proteine zu sich nehmen. Vor allem bei pflanzlichen Proteinen sehe ich allerdings kein Problem der Überdosierung und selbst Mengen über 2 g pro kg Körpergewicht gehen einzig mit dem Problem einher, dass man tendenziell bei so großen Mengen an Eiweiß einen recht eingeschränkten Speiseplan hat und man dadurch Mängel an anderer Stelle bekommt. Wenn man als Bodybuilder werden möchte und unbedingt zwei oder mehr Gramm zu sich nehmen möchte, sollte man lediglich auf eine restliche gute Nährstoffversorgung achten. Was bedeutet überhaupt ,,hochwertig? Das gängige Maß für die Bewertung der Qualität von einem Protein ist die sogenannte ,,Biologische Wertigkeit (BW). Diese gibt an, wie effizient ein Protein aus unserer Mahlzeit (theoretisch) in körpereigenes Protein umgewandelt werden kann. Der Schlüssel für eine hohe BW ist eine hohe Dichte der neun essenziellen Aminosäuren im Lebensmittel. Sind ein paar davon kaum oder nur sehr wenig vorhanden, wird gleich von einem ,,minderwertigen Protein gesprochen, was auch das Nummer 1 Argument der Fleischfraktion ist: Wir bräuchten Fleisch, weil nur das enthalte alle Aminosäuren und das wäre hochwertig. Das ist allerdings falsch und ist gefährliches Halbwissen. Um es ganz einfach zu machen: Als Maßstab zur Beurteilung wurde willkürlich das Hühnervollei mit einem Wert von 100 festgelegt. Dies bedeutet nicht, dass 100 % des Eiproteins direkt zu Körperprotein umgewandelt werden, sondern ist wie gesagt lediglich ein Referenzwert, an dem die anderen Proteine gemessen werden. Dabei schneiden - und hier muss man der Fleischfraktion recht geben - tierische Proteine im Durchschnitt besser ab. ABER: Zum einen finden sich mit Kartoffeln, Soja und Hanf auch drei pflanzliche Lebensmittel in den Top 10 der biologischen Wertigkeiten und zum anderen kann man ja noch immer klug kombinieren. Proteinpuzzle auf dem Teller Man kann es sich ganz einfach vorstellen: Die unterschiedlichen Lebensmittel auf meinem Teller haben allesamt unterschiedliche Aminosäuren. Und wenn dem einen Protein gewisse Aminosäuren fehlen, dann kann der Körper einfach jene vom anderen Lebensmittel verwenden, um so das Protein zu vervollständigen. Das ist doch mal richtig cool und macht die Diskussion darüber ,,welches Protein denn nun am besten wäre unnötig, weil durch die richtige Kombination fast jede Speise ,,komplette Proteine enthalten kann. Der Begriff der Biologischen Wertigkeit wurde erstmals vom Wissenschaftler Thomas Osbourne in seinem Buch ,,The vegetable Protein  von 1909 (!!) dargelegt. Das Wissen um die Kombination und die gegenseitige Aufwertbarkeit von Proteinen haben erstmals die Wissenschaftler Ernst Kofränyi und Friedrich-Karl Jekat in ihrer Arbeit ,,Zur Bestimmung der biologischen Wertigkeit(1) in 1967 herausgefunden. Die biologische Wertigkeit wird übrigens durch Erhitzen (Denataurierung) nicht verändert. Vom Dreirad zum Sportwagen Die höchste aktuell gemessene Biologische Wertigkeit besitzt die Königskombination Kartoffel mit Ei mit einem Spitzenwert von 136. (65% Kartoffelprotein durch 650 g Kartoffeln und 35 % Volleiprotein durch ein Ei). Da Eier allerdings nicht auf Bäumen wachsen, sondern von fühlenden und leidensfähigen Wesen namens Hühnern gelegt werden, die Eier nicht für unseren Verzehr sondern zu Reproduktionszwecken legen, fällt das Ei aus dieser Betrachtung heraus. Denn die Produktion von Eiern geht bei allen industriell produzierten Eierwaren mit immensem Leid für die Hennen und Millionen von geschredderten oder vergasten männlichen Küken einher. Aber keine Sorge: Auch unter den rein pflanzlichen Kombinationen gibt es mindestens eine Hand voll Ferraris: Denn oft wird  die Wertigkeit eines einzelnen Proteins lediglich durch den niedrigen Gehalt einer einzelnen essenziellen Aminosa?ure begrenzt, wie man es bei Getreide (Lysin), Mais (Tryptophan) und Erbsen (Methionin) kennt. Ergänzt man das Lebensmittel nun mit einem pflanzlichen Lebensmittel, das genau diese fehlende Aminosäure im Übermaß besitzt, wird aus dem Dreirad ganz schnell ein Sportwagen. In Hülsenfrüchten ist zum Beispiel die Aminosäure Methionin nur begrenzt vorhanden, was für die verhältnismäßig niedrige BW von durchschnittlich unter 70 verantwortlich ist. Mais, Hirse, Amaranth und Reis enthalten allerdings große Mengen an Methionin und können die Hülsenfrüchte so sehr gut ergänzen und die Biologische Wertigkeit dadurch erhöhen. Der von mir überaus geschätzte Ernährungswissenschaftler Dr. Claus Leitzmann gibt in seinem Buch ,,Vollwert Ernährung(2) noch tiefere Einblicke in die Biologische Wertigkeit und zeigt einige Kombinationen wie jene von 52 % Bohnenprotein + 48 % Maisprotein mit einer BW von 98 auf. Somit schneidet die Kombination Mais und Bohnen besser als alle einzelnen  tierischen Proteine (mit Ausnahme von Molke und Vollei) ab und ist noch dazu günstiger und nachhaltiger. Einkaufen mit dem Tabellenbuch Selbstverständlich heißt das aber nicht, dass man nicht mehr ohne Aminosäurentabelle einkaufen gehen kann. Als Faustregel gilt aus meiner Sicht: Wenn man es schafft, die drei nachfolgenden Gruppen an Lebensmitteln in einer Mahlzeit zu kombinieren, macht man schon mal fast alles richtig. - Getreide, Reis und Pseudogetreide - Hülsenfrüchte und Sojaerzeugnisse (Tofu, Tempeh, etc.) - Samen und Nüsse Sollte mal eine der drei Gruppen fehlen und dafür aber vielleicht (Süß-)kartoffeln oder Gemüse mit auf dem Teller sein, könnten diese das Gericht auch noch aufwerten. Bitte nicht selbst verrückt machen, wenn man auch mal nur eine davon isst. Wie man diese Theorie in die Praxis umsetzen kann, zeigt nachfolgende exemplarische Aufzählungen mit Beispielgerichten: - Pasta mit Linsenbolognese und Cashewparmesan - Erbsenreis mit Cashewsahne - Gemüsecurry (Mandelsahne statt Kokosmilch) mit Tofu und braunem Reis - Kitchari (Mungbohnen und Basmatireis) mit Gomasio (Sesamsalz) - Chili sin Carne (Mais/­­Bohnen) mit Dinkelseitan - Linsendahl (mit Mandelmilch) mit Reis, etc. Die Liste könnte man ewig fortführen. Wichtig ist dabei, dass diese Erga?nzungswirkung der Proteine u?ber 4-6 Stunden anha?lt. Es brauchen also die sich ergänzenden Proteine nicht mal zwingend in einer Mahlzeit zugeführt werden. Also selbst die exemplarischen Hülsenfrüchte der Vorspeise, die Pasta im Hauptgang und das Casheweis im Dessert würden sich theoretisch noch ergänzen.   (1) www.degruyter.com (2) www.thieme.de   Der Beitrag Vegane Ernährung: Optimale Proteinversorgung durch Kombination erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegan Beauty Basket - Deine personalisierte Beauty-Box mit veganer Kosmetik

27. November 2015 Deutschland is(s)t vegan 

Es ist einfach kein Geheimnis mehr: Vegane Vielfalt gibt es nicht nur in Sachen Ernährung!Neben der Küche werden nun auch das Bad und der Schminktisch revolutioniert. Damit wir es alle etwas einfacher im dichten Dschungel der Kosmetika haben, die veganen Produkte zu finden, hat sich Ina Doncheva etwas für uns ausgedacht. Auf dem veganen Sommerfest 2015 in Berlin bin ich der neuesten Entdeckung, seitdem es Beauty Boxen gibt, direkt in die Arme gelaufen: Der Vegan Beauty Basket – oder das kleine Schwarze unter den Beauty-Boxen. Und auch hier gilt wie beim heißen Kleidungsstück, die Verpackung macht Lust auf den Inhalt, du freust dich über die Überraschung und erahnst, was drin ist, doch du kannst es kaum erwarten es auszupacken. So ging es auch mir, als ich meine erste Box in den Händen hielt.Eine personalisierte Beauty-Box voller Geheimnisse - vegan, bio und voller Liebe zum Detail!     Im Interview mit der Gründerin Ina habe ich erfahren, wie sie dieses Herzensprojekt aus eigenem Interesse an veganer Kosmetik zusammen mit ihrem Freund realisierte.Es ist also in jeder Box wortwörtlich Liebe mit im Spiel. Zum Interview.Vegan Beauty Basket - Die Produkte der Oktober EditionNun zu den einzelnen Produkten der letzten Box im Oktober. Wie Ina schon im Interview erzählte, ist bei dem Vegan Beauty Basket die große Besonderheit, dass jeder Abonnent die Möglichkeit hat, bei ein bis zwei Produkten die Farbe oder den Duft selbst zu wählen. Zwei von fünf Produkten sind also bekannt, der Rest bleibt dann so lange ein Geheimnis, bis der Postmann oder die Postfrau klingelt. Und das hier war der Inhalt meiner Beauty-Box im Oktober: - Priti NYC Nagellack in 234 Jersey Beauty Dahlia 12,6 ml/­­16 EUR - Ponyhütchen Deocreme Kuscheldecke 50 ml/­­9,99 EUR - Lenz Haarspülung und Kur Klettensamen und Brennnessel 150 ml/­­3,99 EUR - Severin Bio Body Aftershave sensitive for women 200 ml/­­33,10 EUR - Love Me Green Energizing Cleansing Foam 100 ml/­­12,90 EUR - Priti NYC Nailpolish Remover 1x Wipe Ich trage normalerweise nur Rottöne. Rote Lippen, rote Nägel. Aber ich wollte mal etwas anderes ausprobieren und die Farbe Jersey Beauty Dahlia von Priti NYC ist ein wunderschönes Sommerrosa, das mir jetzt schon wieder Lust auf Festivals und Tage am Meer macht! Was mich zu meiner Freude überrascht hat, ist, dass der Lack recht schnell trocknet und lange hält. Ein Bonuspunkt mehr für Priti NYC!Den Soy Nail Polish Remove von Priti NYC habe ich noch nicht ausprobiert, bin aber sehr gespannt, denn ich bin seit langem auf der Suche nach einer guten, nachhaltigen Alternative. Ein Nagellackentferner auf pflanzlicher Basis aus Soja und 100% biologisch. Das Tüchlein kann man übrigens auch nach einigen Wochen noch wiederbenutzen.Hallo Kuscheldecke! Ganz genauso weich, flauschig und frisch nach Vanille, Sandelholz, Jasmin und Musk riecht das Deo Kuscheldecke von Ponyhütchen. Die Textur hat eine luftige Konsistenz und soll schnell einziehen ohne einen weißen Film auf Haut und Kleidung zu hinterlassen. Meine Deo-Suche ist noch nicht abgeschlossen und ich bin immer sehr dankbar für jeden neuen Stick oder jede neue Creme - besonders dann, wenn sie auch noch bio, handgefertigt und vegan sind!Von der Marke Lenz, die in Deutschland produziert wird, war ein Haarpflegeprodukt in der Box. Eine Haarspülung und Kur, deren Duft sehr dezent ist und die besonders für beanspruchtes Haar geeignet sein soll.Kennt ihr diese roten, juckenden Pickel nach dem Rasieren? Meine Haut gehört genau zu der Gruppe, die nach der Rasur rot und gereizt ist und daher freue ich mich am meisten über das Bio-Aftershave von Dr. Severin. Das verspricht nämlich, die Haut nach der ,,Tortur zu beruhigen. Einzig und allein der Hinweis, dass es unangenehmen Geruch bekämpfen soll, ließ auf meiner Stirn ein paar Falten entstehen. Geruch am Bein? Nun ja, das lassen wir zunächst einmal so stehen und freuen uns auf die versprochene Erholung nach der nächsten Dusche!Zum Schluss fand sich in der Oktoberbox der Bio-Reinigungsschaum von Love Me Green, der mit Extrakten aus Sonnenblumen und Papaya jeden Hauttyp, aber besonders empfindliche Haut reinigen soll. Begleitet wird der Waschgang von einem sanften Hauch von Frische durch Rosenwasser und Aloe Vera.Ich habe schon so manche Beauty-Box durchprobiert, aber selten eine gehabt, in der mir der Großteil der Produkte wirklich zusagt. Was ich auch bemerkenswert finde ist, dass der Abopreis bei 24, 90 EUR inklusive Versand liegt und das bei einem Warenwert der Box bei knapp 75 EUR.Noch weniger wird es sogar, wenn man die Box in einem 3-Monats-Abo kauft. Da liegt der Preis bei 23,30 EUR im Monat. Ein einmaliges Testen geht auch, dann zahlt ihr 27,90 EUR. Es gibt sogar Gutscheine zu kaufen, die an keine Verlängerung gebunden sind. Und wer sein Abo kündigen möchte, kann dies ganz einfach jeden Monat mit einem Klick machen.Tierversuchsfrei, vegan und größtenteils Bio-Qualität - ich finde, dass der Vegan Beauty Basket für jede und jeden etwas ist, die oder der sich gerne mit hochwertigen Kosmetik- und Hygieneartikeln überraschen lassen mögen. Am schönsten finde ich den kleinen Bonus der personalisierten Auswahl zweier Produkte bei jeder neuen Box. Mein Fazit, das kann sich doch sehen lassen!Wie Ina im Interview ja erzählte, hat sich das Team von Vegan Beauty Basket etwas Festliches für die Weihnachtsedition ausgedacht. Daher möchten wir euch die Möglichkeit geben, eine von diesen außergewöhnlichen Dezember-Boxen samt cool designtem Stoffbeutel zu gewinnen. Was ihr hierfür machen müsst? Einfach mal auf der Facebookseite beim Gewinnspiel vorbeischauen!Es geht ganz einfach. Vom 27.11-2.12.2015 den Post auf den Facebookseiten von Deutschlandisstvegan und Vegan Beauty Box liken und kommentieren. Der Kommentar mit den meisten Likes gewinnt. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird am 3.12.2015 verkündet. Viel Glück! #veganekosmetik #VeganBeautyBox #tierversuchsfreiWeitere Informationen findest du auf der Facebook-Seite Vegan Beauty Basket Vegan Beauty Basket Firlstr. 12459 – Berlin, Germany Telefon: +49 030 53015730 www.veganbeautybasket.comDer Beitrag Vegan Beauty Basket - Deine personalisierte Beauty-Box mit veganer Kosmetik erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

VEGATAR - the vegan Avatar - Gewinner des Vegan Fashion Award 2013? im Interview

19. Januar 2014 Deutschland is(s)t vegan 

VEGATAR - the vegan Avatar - Gewinner des Vegan Fashion Award 2013? im Interview VEGATAR ist eine Wortkreation aus ,,Vegan und ,,Avatar. Letzteres ist unter anderem ein Film von James Cameron, wie ihr warscheinlich wisst, und gehört zu den Lieblingsfilmen des Firmengründers Stanley Kleindienst. Aber was ist VEGATAR eigentlich und wofür steht es? VEGATAR ist veganes Leder aus über 80 % natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen. Es basieren auf einem textilen Träger aus Eukalyptusfasern. Das Rohmaterial wird in nachhaltiger Forstwirtschaft innerhalb eines geschlossenen Kreislaufs ohne Einsatz von Genmanipulation oder Pestiziden angebaut. Die Eukalyptusfaser hat ein unübertroffenes Festigkeitsprofil bei gleichzeitig äußerst geringstem Einsatz von Energie und Wasser. Für den Hersteller des Eukalyptusfaserträgers spielt unter dem Punkt Nachhaltigkeit auch die soziale Verantwortung gegenüber den Arbeitern eine wichtige Rolle. Ich finde diese Entwicklung mehr als großartig und habe Stanley einmal getroffen um ihm ein paar Fragen zu stellen. 1. Wann und wie wurde die Firma VEGATAR gegründet und was war deine Intension dahinter? 2011 ist die Idee des Glücksbeutels, welcher nicht nur als modisches Accessoire, sondern auch symbolisch für ein bewusstes und respektvolles Miteinander stehen sollte, geboren. Mit meiner eigenen Entwicklung und ganz persönlichen Erkennt- nis, dass eine pflanzliche Lebensweise in allen Lebensbereichen nicht nur effizienter, sondern nachweislich auch gesünder für alle von uns ist, entschied ich mich zur Zeitenwende 2012, dies auch bei den Glücksbeuteln zu verwirklichen um auch 100 % dahinter stehen zu können. Somit begab ich mich auf die Suche nach veganen Lederalternativen und wurde Anfang diesen Jahres fündig. Mit dem neuen Material ging eine bessere Qualität einher und Anfragen für z. B. vegane Smartphone Schutzhüllen kamen. So erschuf ich aus der Idee heraus, einen universelleren Namen für die Produkte und Lebensweise zu benötigen, den Namen VEGATAR von ,,Vegan und ,,Avatar. Vegan als Ableitung von VEGetariAN, welches ursprünglich aus dem lateinischem ,,vegetus - (körperlich und geistig) lebhaft, munter, abgeleitet wurde, sowie ,,Avatar, welches ein Sanskritwort zusammengesetzt aus den Silben “ava” mit der Bedeutung Herabsteigen und “tara” mit der Bedeutung heilen, wiederherstellen, ist. Der Gedanke dabei ist, dass ein göttliches oder höheres Wesen absichtlich zur Erde herab steigt, in einem Körper manifestiert und dann irgendeine Art von Berufung erfüllt. Der Hauptgrund warum ein Avatar kommt ist um die Erde zu einer Zeit zu retten und zu heilen, in der das Gleichgewicht in der Natur oder Mutter Erde beeinträchtigt ist. Dieser Avatar kann meiner Meinung jeder von uns sein, man muss sich nur für diesen Weg entscheiden. 2. Seit wann lebst du vegan bzw. was war der Schlüsselmoment, dich zum Veganismus zu bekennen? Den ersten Schlüsselmoment hatte ich 2009 bei der Dokumentation ,,Earthlings. Zuvor leidenschaftlicher ,,Fleischfresser brachte mich dieser Film kräftig zum nachdenken. Unter anderem, welchen großen Einfluss wir über unser Essverhalten auf unseren Planeten haben. Ich war am heulen wie ein Schlosshund und rührte Wochen lang kein Fleisch an. Doch der Gesellschaftszwang ist stark und die Alternativen in dieser Überflussgesellschaft am Anfang unübersichtlich. So dauerte es knapp weitere zwei Jahre, bis ich beim wiederholten male Anschauen einer Rede von Andreas Popp dachte: ,,Es reicht! Ich möchte selbst keine Tiere töten, also will ich sie auch nicht aus Gründen des Genusses essen, bzw. ausbeuten lassen! Mir wurde klar, dass viele Vorbilder vegan, oder vegetarisch leben. Persönlichkeiten, die auf unterschiedliche Weise einen positiven Beitrag leisten und eine pflanzliche Ernährungs- und Lebensweise als einen wichtigen Schritt in der Entwicklung der Menschheit – aus Respekt vor dem Leben – sehen. An dieser Stelle fällt mir ein Kommentar von einem Freund im Gästebuch von VEGATAR ein: “Vegan – nur Evolutionsbremsen essen Tiere.” 3. Du bist viel unterwegs und scheinst viel zu netzwerken – was ist dein Anspruch dabei, an eine bessere und friedlichere Welt? Das Reisen und Netzwerken trägt dazu bei, viele verschiedene Erfahrungen sammeln und austauschen zu können. Es ermöglicht mir, ein besseres Bild von den weltweiten Zusammenhängen zu bekommen und zu überlegen, wo es mir ein besonders wichtiges Anliegen ist, meine Energie in Projekte zu stecken, welche zu einer besseren und friedlicheren Welt beitragen. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht darüber nachdenke und wie wir heute wissen, sind Gedanken Energie und Energie wird zu Materie, wenn sie sich manifestiert. Diesen Impuls können wir beeinflussen, wenn wir uns darüber bewusst sind. Hast du die Einstellung, ,,Ja, ich glaube fest daran!, oder ,,Was kann ich allein schon ausrichten? Wie die Gedanken der beiden Ansichten weiter gesponnen würden, kann sich bestimmt jeder vorstellen. Ich teile meine Erkenntnisse mit Freunden, Bekannten und Menschen in verschiedenen Netzwerken, oder Gruppen und Communities wie z. B. mit den Conscious Society Vegan Pioneers, dem The Zeitgeist Movement, oder den Gründern von Vegan-News. Anfangs teilte ich meine Gedanken nur mit Freunden, wovon einige heute fest behaupten, dass es meine Erkenntnisse waren, die dazu beigetragen haben, dass sie heute glücklicher, gelassener und besser leben und indem erfolgreicher sind, was sie machen. Ob als Top 3 Sales Manager Österreich, oder Erfahrungen sammeln bei der GEDANKEN tanken-Akademie mit interessanten Kongressen und Seminaren für Motivations- und Führungskräftetrainings, mit deutschen Großkonzernen als Kunden, bis hin zur naturverbundenen Inselaussteigerin, oder Geschäftsführer für erneuerbare Energien und effiziente Leuchtmittel. Das zu sehen, ist eines der größten Geschenke und macht mich glücklich, denn geht es meinen Freunden und Mitmenschen gut, geht es mir auch gut. Viele Berufe heute sind überflüssig und unterm Strich haben sie keinen positiven Beitrag mit all der Energie & Ressourcenverschwendung. Nur des Geldes wegen sollte man sich nicht für so eine Berufung entscheiden. Für mich persönlich ist es ein wichtiger Anspruch meine Berufung danach auszurichten, lebensbejahenden und gedeihenden Bedingungen zu fördern. Ist unser Daseinszweck, egoistisch im großen Stil auszubeuten, ohne Rücksicht auf Verluste, oder nichtsahnend alles hinzunehmen, oder wollen wir anstreben einen Zustand zu erreichen, wo Leben in seiner Entwicklung wirklich gefördert und jeder Zugang zu einer gesunden Versorgung an Wasser, Nahrung und Wissen bekommt?! 4. Ihr habt den “Vegan Fashion Award 2013″ im Bereich ,,Beste Accessoires Herren” gewonnen. Was bedeutet das für dich? Bereits im Gründungsjahr von VEGATAR mit dem “Vegan Fashion Award” von PETA Deutschland e.V. ausgezeichnet zu werden, ist eine große Ehre und ein ganz besonderes Lob. Alle mitwirkenden Freunde von VEGATAR haben sich sehr darüber gefreut und für mich persönlich ist es ein besonderer Anreiz, an meinen Ideen festzuhalten und sie fortzuführen. Auch hier noch mal herzlichen Dank an alle Beteiligten und Mitgewinner des Vegan Fashion Award 2013. 5. Euer “veganes Leder” gilt als Innovation – möchtest du einmal kurz erklären, was daran eine Weltneuheit darstellt? Es ist eine Weltneuheit, da es das Ziel war, möglichst viele Inhaltsstoffe durch natürliche und nachwachsende Rohstoffe zu ersetzen. Die neuen textilen Träger basieren auf Eukalyptusfasern und das Rohmaterial wird in nachhaltiger Forstwirtschaft innerhalb eines geschlossenen Kreislaufs ohne Einsatz von Genmanipulation oder Pestiziden angebaut. Eukalyptusfasern haben ein unübertroffenes Festigkeitsprofil bei gleichzeitig äußerst geringstem Einsatz von Energie und Wasser. Für den Hersteller des Eukalyptusfaserträgers spielt unter dem Punkt Nachhaltigkeit auch die soziale Verantwortung gegenüber den Arbeitern eine wichtige Rolle. 6. Was sind deine/­­eure Pläne für das Jahr 2014/­­ für die Zukunft? So wie sich der Mensch vom Kreislauf der Natur entfernt, besinnt er sich auch wieder im Einklang mit ihr leben zu wollen und Faktoren wie umweltbewusste Herstellungsmethoden, faire Bezahlung, natürliche und wiederverwertbare Ressourcen mit einzubeziehen. Wir möchten den Anstoß geben kreativ zu sein und leben selbst unsere Kreativität, denn das macht Spaß und so bekommen wir Anfragen und Ideen für verschiedenste Verwendungsbereiche. Zum Beispiel Tablet-, oder Notebook-Taschen, Gürtel, Portmonees, oder Lederwesten für eigene Star Wars Kostüme, bis hin zur Polsterung von Yachten. In Zukunft wollen wir besser auf diese Wünsche eingehen und so auch eine Möglichkeit finden, die Menschen für diverse nachhaltige Themen sensibilisieren zu können. Meine bisherigen Pläne für 2014 sind Anfang des Jahres in Wien zu verbringen, wo es ebenfalls immer mehr Veganer gibt. Von dort aus werden wir das Gesundheitsresort TamanGa in der südsteirischen Toskana besuchen. Anfang April werde ich beim Cosmic Cine Filmfestival als Fachjury-Mitglied und mit VEGATAR als eines von 13 Unternehmen dabei sein. Die vorgestellten Filme und Unternehmen beim Cosmic Cine Award symbolisieren Brückenbauer und vereinen z. B. Wirtschaft & Spiritualität/­­Nachhaltigkeit miteinander. Es ist ein Festival für Nachhaltigkeit, Bewusstsein und Kreativität und das Team von Cosmic Cine möchte den Zuschauern neben ganz besonderen ,,Open-Mind-Movies auch Anregungen geben, wie man ganz persönlich sein Leben nachhaltig gestalten kann. In Deutschland und in der Schweiz werden die Filme nominiert und in verschiedenen Festivalstädten gezeigt. Es ist ein Award für Filme die die Welt beflügeln, Filme die nachhaltig Impulse setzen, Filme die Augen öffnen, neue Perspektiven oder innovative Ideen & Lösungen zeigen oder einfach mitten im Herzen treffen und die Seele bewegen - für eine glückliche Zukunft, auch für unsere Kinder und nachfolgenden Generationen. Nach dem Award geht es wieder nach Ibiza, wo ich u.a. bei den Hippiemärkten die Accessoires anbiete und mit Freunden gemeinsam vegane Picknicks organisiere. Die nächstgrößere Reise wird Panama & Curacao, dort bin ich herzlich eingeladen um gemeinsam mit Freunden Bio-Architektur, Permakultur und Eco Villages zu unterstützen. In Kürze wird es VEGATAR Beutel auch bei PETA Deutschland mit eigenem Branding im Online Shop geben, sowie bei Umasan World, dem ersten veganem Modelabel Deutschlands in Berlin und Gewinner des 1. Platzes des Vegan Fashion Awards 2013. Wir halten euch auf dem Laufenden und ich bedanke mich für das tolle und inspirierende Interview. VEGATAR auf Facebook    

Buchvorstellung: “Peace Food – Das vegane Kochbuch” von Rüdiger Dahlke

19. August 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Buchvorstellung: “Peace Food – Das vegane Kochbuch” von Rüdiger DahlkePeace Food – Das vegane Kochbuch Nach dem Bestseller “Peace Food” hat Rüdiger Dahlke nun den passenden Begleiter mit “Peace Food – Das vegane Kochbuch” rausgebracht. Allerdings ist es mehr als ein Kochbuch, denn auf den ersten dreißig Seiten beschreibt Dahlke wie schädlich es ist, tierische Produkte aufzunehmen und erklärt, dass die vegane Ernährung nicht nur genussvoll sondern zugleich ein “Gesundmacher” ist. Er geht auf die unterschiedlichsten Vitamine ein, behandelt die “Soja-Frage” und zeigt anhand einer Tabelle Früchte und Gemüse und deren heilende Wirkung. Rüdiger Dahlke zeigt, wie der Körper durch eine rein pflanzliche Kost rundum erneuert werden kann, wie das Fasten unterstützt und man sich leichter und vitaler fühlen kann. Alles in allem liest es sich gewohnt gut, was Dahlke schreibt. über die Aussage, dass wir nicht von Fleisch- und Milchersatz sprechen sollten, sondern von Fleisch- und Milchaufwertung, bin ich etwas gestolpert – ich mag weder die eine noch die andere Beschreibung, aber das ist mein eigenes Empfinden und tut dem ganzen Buch ja keinen Abbruch. Nach der ausführlichen Einleitung des Autors folgen über 100 Rezepte von “Dahlkes Lieblingsköchinnen” (vier Köchinnen und ein Koch), die allesamt vollwertig und mit frischen Zutaten zubereitet werden. Begleitet werden die Rezepte von schönen Bildern, die Lust aufs nachkochen machen. Neben deftigen Gerichten wie zum Beispiel Kürbis-Pilz-Gulasch, Steinpilzknödel und Süsskartoffel-Curry mit Raita, um hier nur drei der leckeren Gerichte zu nennen, gibt es auch Rezepte für Süßspeisen, sowie Rezepte für Drinks und für Speisen unterwegs – das hat mir auch besonders gut gefallen. Abschließend kann man sich anhand einer “Austauschtabelle” und einem Glossar weiter informieren, Dahlke stellt seine gesamten Veröffentlichung vor und natürlich die Rezeptautorinnen und den Rezeptautor. “Peace Food – Das vegane Kochbuch” vereinbart Wissen,Informationen, Fakten und Tipps mit leckeren und leicht nachkochbaren Rezepten. Ich freue mich über das neue Buch in meiner Sammlung. Übrigens eignet sich das Buch auch sehr gut als Geschenk und als Begleitung für Neu-Veganer und solche, die es werden möchten.

Buchtipp: Mami, ist das vegan?

19. April 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Buchtipp: Mami, ist das vegan?Ein Erfahrungsbericht - nicht nur für Eltern. Wer kam wie zum Veganismus? Ich finde, das ist stets ein interessantes Thema. Jumana Mattukat, Ehefrau, Mutter zweier Kindern, TV-Journalistin und Kameratrainerin, hat Ihre ganz persönliche Erfahrung in einem Buch festgehalten. Es geschieht während dem Supermarkteinkauf: Tierkinder liegen, als billig Ware deklariert, in der Gefriertruhe, zum Kauf bereit. Da macht es “klick”: Das sind Kinder und diese Kinden hatten eine Mutter. Ein Anblick, der Sie nicht mehr loslässt. Ihr Mitgefühl und dieses Erlebnis bringt Mattukat zu der Entscheidung, dieses System nicht mehr unterstützen zu wollen. So beginnen Ihre Recherchearbeiten, es folgen das Sichten von Bildern und Filmen zur Massentierhaltung. Jumana Mattukat schaut sich alles ganz genau an, denn Sie möchte es sehen, Sie möchte es wissen. Und Sie möchte für Ihre Ernährung endlich Verantwortung übernehmen. Ein Schritt, der das Familienleben auf den Kopf stellt. Ohne erhobenen Zeigefinger, dafür herrlich offen, herzlich und ganz ungeschmückt erzählt die Autorin von Ihren Erfahrungen und Erlebnissen, von Problemen und Lösungen, von Ihrem “Coming Out” und davon, wie es die Familie an einen Tisch bringt - mit einem Gemeinsinn und dem Blick in eine friedliche Zukunft mit den Tieren. Das Vorwort - ein Plädoyer - stammt von Rüdiger Dahlke und ist eine wertvolle Ergänzung. Mit 33 kindererprobten Rezepten und einem ausführlichen Anhangsteil endet dieser berührende Erfahrungsbericht. Jumana Mattukat und Ihre Familie machen es vor - es ist gewiss nicht immer einfach, aber es ist nicht nur eine Ernährungsumstellung, es ist eine Lebenseinstellung und damit eine ungemeine Bereichung. “Gegen viele Ungerechtigkeiten in der Welt können wir vielleicht nichts tun. Bei der Ungerechtigkeit, die heute den Tieren angetan wird, ist das anders. Wir müssen lediglich unser Einkaufsverhalten ändern.” Jumana Mattukat www.weltinnenraum.de The post Buchtipp: “Mami, ist das vegan?” appeared first on Deutschland is(s)t vegan.

It's this time of the year...

16. Juni 2014 Wurzelweber 

It's this time of the year...Es ist mal wieder soweit. Ende Mai beginnt es. MEINE Zeit. Meine Heuschnupfenzeit. Und es ist zum Haareraufen. Dieses Jahr ist es wieder besonders schlimm. Vor drei Wochen hat mein Körper völlig überreagiert und mir zudem noch hochgeschwollene, entzündete Mandeln und eine geschwollene Zunge beschert. Es hat fast eineinhalb Wochen gedauert, bis sich das alles zurück gebildet hat. Am Samstag hatte ich den kompletten Tag mit einem unerträglichen Kribbeln in der Nase und dadurch resultierenden ständigem Niesen zu kämpfen. Meine Nase läuft und läuft oder die Schleimhäute sind dick geschwollen und ich kann gar nicht durch die Nase atmen. Jeden Tag säumen Unmengen von Taschentüchern meinen Weg, Die Haut um meine Nase ist gereizt... Es ist zum Haare raufen. Nach meinen drei Jahren Rohost war meine Allergie wirklich sehr zurück gegangen. Drei Jahre clean eating und Entgiftungen. Ich steigere ja immer ein bisschen mehr den Rohkostanteil und ich hoffe, nächstes Jahr ist es nicht mehr ganz so schlimm.  Tut mir leid, wenn ich euch jetzt voll gejammert habe ;). Ich möchte das nur hier dokumentieren, denn mein kleiner Blog ist auch eine Art Tagebuch meiner Gesundheit für mich. Es gibt ja auch Möglichkeiten sich bei Heuschnupfen behandeln zu lassen. Klar - Allergietabletten! Aber die habe ich schon immer verabscheut. Schon als Kind wollte ich nie welche nehmen, nie. Meine Mama ist verzweifelt an mir, die Arme. Wir haben damals 2 mal eine Desensibilisierung versucht, die katastrophal endete. Sie hat nicht nur nicht angeschlagen, sondern meine erste musste abgebrochen werden, weil mein Immunsystem komplett runtergefahren und ich nur noch krank war. Den zweiten Versuch konnte ich dann Jahre später durch ziehen, hat aber nichts gebracht. Genauso ging es meiner Cousine und meiner Tante.  Es ist ja auch nicht so, dass ich Pollen als Bedrohung ansehe. Ich liebe Pflanzen, schon immer. Zurück zur verzweifelten Mama: Ich saß ständig überglücklich in Wiesen und Weiden und habe Blumen gepflückt. Ständig. Trotz Allergie. Ich mache eine Ausbildung zur Kräuterfrau. Wir verbringen sehr viel Zeit in unserem Garten, bauen einige unserer Lebensmittel selber an. Wir planen drei neue Hochbeete. Ich habe also absolut keine innere Ablehnung gegen meine geliebten Pflanzen. Ich ernähre mich rein pflanzlich. So viel zur Inneren Einstellung gegenüber dem Allergieauslöser. Gestern habe ich eine geführte Meditation von Ruediger Dahlke zum Thema Allergie gefunden. Vielleicht werde ich die mal ausprobieren. Ich bin allerdings überzeugt, dass ich es mit konsequenter, sauberer Nahrung und regelmäßigen Entgiftungen hin bekomme. Und mir war ja schon klar, dass ich nach der Schwangerschaft und dem folgendem Jahr "normaler" Ernährung dieses Jahr die Quitting dafür bekomme... aber es zerrt trotzdem an meinen Nerven! ARGH! Trotzdem: Ich bin dankbar für jede Blume und jeden Grashalm, der in meinem Garten und auf dieser Wunderbaren Erde wächst, für jedes Blumenköpfchen das sich der Sonne entgegenreckt. Positiv denken, positiv denken. ??? Liebste Grüße von der Heuverschnupften ?

Buchvorstellung: Peace Food - Das vegane Kochbuch von Rüdiger Dahlke

19. August 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Buchvorstellung: Peace Food - Das vegane Kochbuch von Rüdiger DahlkePeace Food – Das vegane Kochbuch Nach dem Bestseller “Peace Food” hat Rüdiger Dahlke nun den passenden Begleiter mit “Peace Food – Das vegane Kochbuch” rausgebracht. Allerdings ist es mehr als ein Kochbuch, denn auf den ersten dreißig Seiten beschreibt Dahlke wie schädlich es ist, tierische Produkte aufzunehmen und erklärt, dass die vegane Ernährung nicht nur genussvoll sondern zugleich ein “Gesundmacher” ist. Er geht auf die unterschiedlichsten Vitamine ein, behandelt die “Soja-Frage” und zeigt anhand einer Tabelle Früchte und Gemüse und deren heilende Wirkung. Rüdiger Dahlke zeigt, wie der Körper durch eine rein pflanzliche Kost rundum erneuert werden kann, wie das Fasten unterstützt und man sich leichter und vitaler fühlen kann. Alles in allem liest es sich gewohnt gut, was Dahlke schreibt. Über die Aussage, dass wir nicht von Fleisch- und Milchersatz sprechen sollten, sondern von Fleisch- und Milchaufwertung, bin ich etwas gestolpert – ich mag weder die eine noch die andere Beschreibung, aber das ist mein eigenes Empfinden und tut dem ganzen Buch ja keinen Abbruch. Nach der ausführlichen Einleitung des Autors folgen über 100 Rezepte von “Dahlkes Lieblingsköchinnen” (vier Köchinnen und ein Koch), die allesamt vollwertig und mit frischen Zutaten zubereitet werden. Begleitet werden die Rezepte von schönen Bildern, die Lust aufs Nachkochen machen. Neben deftigen Gerichten wie zum Beispiel Kürbis-Pilz-Gulasch, Steinpilzknödel und Süsskartoffel-Curry mit Raita, um hier nur drei der leckeren Gerichte zu nennen, gibt es auch Rezepte für Süßspeisen, sowie Rezepte für Drinks und für Speisen unterwegs – das hat mir auch besonders gut gefallen. Abschließend kann man sich anhand einer “Austauschtabelle” und einem Glossar weiter informieren, Dahlke stellt seine gesamten Veröffentlichungen vor und natürlich die Rezeptautorinnen und den Rezeptautor. “Peace Food – Das vegane Kochbuch” vereinbart Wissen,Informationen, Fakten und Tipps mit leckeren und leicht nachkochbaren Rezepten. Ich freue mich über das neue Buch in meiner Sammlung. Übrigens eignet sich das Buch auch sehr gut als Geschenk und als Begleitung für Neu-Veganer und solche, die es werden möchten.

Urlaub in der Südsteiermark - ein Besuch im ,,Taman Ga von Dr. Ruediger Dahlke

31. Mai 2013 Deutschland is(s)t vegan 

“Gesundheit ist das höchste Gut.” Als Veganer*in könnte dies zumindest ein Gedanke sein, mit dem Man(n) und Frau sich schon einmal auseinandergesetzt hat. Zu einem gesunden Körper gehört auch ein gesunder Geist, und genau diese Intention nahm ich zum Anlass und reiste in die Südsteiermark, genauer gesagt ins Seminar- und Gesundheitszentrum ‘Taman Ga’ von Dr. Ruediger Dahlke. Vielen von euch wird der Autor von ‘Peace Food’ ein Begriff sein. ‘Taman’ heißt Garten in Bali, die Wahlheimat von Ruediger Dahlke und seiner Frau Rita Fasel in den letzten Jahren, und ‘Ga’ steht für Gamlitz, dem Ort in Österreich, wo das Seminarzentrum liegt. Gamlitz liegt unweit von Graz und ca. 5 Km zur Grenze Sloweniens entfernt. Bis zur italienischen Grenze sind es nur knapp 2 Stunden, dementsprechend ist das Klima hier herrlich mediterran, die Flora blüt wild und bunt. Umgeben von Weinbergen und Wanderlandschaften liegt das ‘Taman Ga’, eingebettet zwischen zwei Wäldern und einem Flüsschen, ruhig, beschaulich und naturnah. Da passt es auch, dass das Zentrum schon im ersten Jahr eine Auszeichnung für Energie-Effizienz vom österreichischen Minister für Umwelt verliehen bekam. Denn es gibt viele Aspekte, die sich hier im Konzept ganzheitlich treffen. Das Konzept des ‘Taman Ga’ Mit dem ‘Taman Ga’ haben sich Ruediger und Rita einen Lebenstraum erfüllt, einen Rückzugsort, indem man entspannen, entschleunigen und geniessen kann. Auf dem 11 Hektar großen Areal wurde seit über 30 Jahren Ökolandwirtschaft betrieben - früher makrobiotisch ausgerichtet, heute ist es ein großer Biogarten, der als Herzstück des ‘Taman Ga’ fungiert. Hier werden eine Vielzahl von Heil- und Wildkräutern für die pflanzliche Vollwertnahrung angebaut, die in der Küche des ‘Taman Ga’ verarbeitet werden. Wer neben der Schlemmerei ein wenig abschalten und lesen möchte, findet eine riesen Auswahl an Büchern zu umfassenden Themen des Lebens in der öffentlichen Bibliothek. Um den Körper zu entspannen, bietet sich die Biosauna mit Infrarotkabine an, die es kostenfrei zu nutzen gibt, oder man schwimmt ein paar Runden in einem der drei privaten Seen. Die Begeisterung zur indonesischen Insel Bali ist auf dem Gelände nicht zu übersehen: Buddha und Shiva begrüssen den Gast auf der Tai Chi Wiese, das Areal ist nach Feng Shui ausgerichtet und strahlt schon beim ersten Besuch sofortige Ruhe aus, wunderschöne Statuen, Holzschnitzereien und Möbel runden den Geschmack stilvoll ab. Wie wohnt der Gast? Die Ausstattung ist naturbelassen, auf Qualität statt Quantität wurde Wert gelegt. Die ca. 30 Zimmer, von Klause bis Studio, wurden aus Holz und Lehm gebaut, Betten und Matratzen bestehen aus besten Naturstoffen, jedes Zimmer hat einen LAN-Anschluss für Internet, ansonsten wurde auf viel Schnick-Schnack verzichtet. Der Gast soll hier, ganz nach Zen-Tradition, zu sich selbst finden, entspannen und ruhen. Dieses Ziel gelingt. Desweiteren laden auch auf dem Gelände viele “Ruhezonen” zum Erholen ein. Es gibt Schwebeligen an der sogenannten ,,Vitamin-D-Bar, in denen es sich herrlich entspannen und auf die umliegende Landschaft schauen lässt, es gibt große Liegewiesen an den Schwimmteichen, die kristallklares und chemiefreies Wasser bieten, einen kalten Kneippteich zum Schwimmen, einen Lehmteich für Lehmbäder, Yogaplattfromen rund um das ‘Taman Ga’, mit Blick auf die umliegenden Weinberge und einfach wunderschöne Natur mit wildgewachsenen Pflanzen und Bäumen. Ich hab mich als Großstadtkind einfach nur pudelwohl gefühlt. Die Preise für die Klausen sind - besonders wenn man sich die Preise in der Region anschaut - absolut legitim und angemessen, für die Qualität, die man als Gast geboten bekommt: 64EUR für eine Einzelklause p.P., 38EUR p.P. wenn man sich eine Doppelklause teilt. Doppelzimmer gibt es ab 48EUR p.P., ein Studio kann für 3-4 Personen für 42EUR pro Nase gebucht werden. Eine Jurte, ein traditionelles Rundzelt der Nomaden in der Mongolei, wird diesen Sommer fertiggestellt, welche dann auch Pilgerern und Wanderern Unterschlupf bieten kann. Einen direkten Einblick könnt ihr über den Vorstellungsfilm erhalten:   Was gibt es zu Essen im Taman Ga? Die Küche bietet ausgefallene vegane Vollwertkost an. Catherine und Denis lassen sich täglich wunderbare und schmackhafte Gerichte einfallen, die es auf der Sonnenterrasse oberhalb der Baumwipfel zu genießen gibt. Das Vegan ein Lebensgefühl ist und für puren Genuss steht, zeigen die beiden anschaulich. Die Kreationen sind gesund, frisch und vor allem pflanzlich, vieles auch roh - Catherines Rohkostbällchen schmecken verboten lecker Jeden Tag werden Bioprodukte mit dem kombiniert, was der naturbelassene Garten des ‘Taman Ga’ hergibt. Das Essen war einfach super lecker und die Möglichkeit, so naturbezogene und unbehandelte Ernährung genießen zu können, hat für mich als Gast einfach Spaß gemacht. Mittag- und Abendessen bestehen aus 3 Gängen und kosten pro Menü 12,50EUR. Ein unschlagbarer Preis für die gebotene Qualität des Essens. Mein Fazit Ich bin ganzheitlich begeistert vom umfassenden Gedanken des Zentrums und von der Ruhe, die sich in dieser Umgebung finden lässt. Wer sich hier einfach nur zurückziehen und entspannen möchte, ist herzlich eingeladen. Monatlich finden Angebote statt, die zusätzlich gebucht werden können: z.B. Kräuterwanderungen, Kochseminare oder Hand-und-Fuss-Diagnosen. Einen Überblick gibt es hier. Die Umgebung gilt als Wein- und Genießerregion, hier lässt sich traumhaft spazieren und wandern gehen, ich habe wilde Rehböcke und Fasane gesehen, Feuersalamander und Greifvögel. Österreich bietet eine wilde Natur, die ich als Großstadtkind in Berlin so nicht kenne - auch wenn auch wir Füchse und Wildschweine in der Hauptstadt zu unseren Nachbarn zählen:) Veranstaltungstipps Besonders zu empfehlen ist der bevorstehende Kongress Medizin & Bewusstsein vom 15.-23.Juni,  zu dem unter anderem Referenten wie Bernd Hellinger und seine Frau Sophie, Mechtild Scheffer (Bachblütentherapie) oder Barbara Rütting geladen sind. Eine weitere super schöne und kreative Idee, ist das erste fleisch- und tierleidfreie Mittelalterbankette, mit tollem Essen und Musik im wunderschönen Weinkeller des Taman Ga. 4 Termine stehen schon fest: 20.06., 16.08., 17.10. und 21.12. jeweils um 20:00 Uhr. Buchbar für 59EUR über www.taman-ga.at oder per Email an info@taman-ga.at.   Die Anreise in die Südsteiermark Kontakt: Taman Ga Labitschberg4/­­Samerweg, Gamlitz, AT Tel: 03453 33600 Taman Ga auf Facebook Die Anreise nach Gamlitz gestaltet sich ebenfalls recht einfach. Flüge gehen fast täglich von allen großen Städten nach Graz. Von da gibt es die Möglichkeit der Zugfahrt für die letzte Strecke nach Gamlitz und dann per Taxi 7 Minuten bis zum ‘Taman Ga’. Ich bin von Berlin mit dem Zug gefahren - wer Lust und ein wenig Zeit für ein bisschen Eisenbahnromatik hat, sollte dies auf jeden Fall ausprobieren. Mit lediglich 2 Umstiegen kam ich an München, Salzburg und Graz vorbei, durchfuhr Weinberge und Burglandschaften und wurde in Österreich mit einem atemberaubenden Panoramablick auf die Alpen beschenkt. The post Urlaub in der Südsteiermark - ein Besuch im ,,Taman Ga von Dr. Ruediger Dahlke appeared first on Deutschland is(s)t vegan.


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