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Cholesterin vegetarische Rezepte

Vegane Ernährung: vegane Lebensmittelwarenkunde

19. Januar 2022 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Ernährung:  vegane Lebensmittelwarenkunde Viele Menschen, die am Anfang ihrer veganen Lebensweise stehen, sind sich nicht sicher, womit sie tierische Produkte ersetzen können. Heute wollen wir euch einige ausführliche Alternativen für Milch, Eier und Co zeigen und auf ihre Besonderheiten aufmerksam machen. Schau dir gerne die Artikel in der Warenkunde an. Da gehen wir detaillierter auf die Lebensmittel ein und zeigen, wie vegane Ernährung aussehen kann. Inhaltsverzeichnis Die vegane Lebensmittelpyramide Milchalternativen Käse Butter Eier Honig Fleisch Wurst Fisch Gelatine Palmöl Die vegane Lebensmittelpyramide Das Schöne bei einer pflanzenbasierten Ernährung ist, dass wir anhand der Lebensmittelpyramide (wie von BKK Provita darstellt) erst ganz weit oben anfangen etwas zu ersetzen. Die Grundlagen sind ja vegan bzw. beinhalten sie keine tierischen Produkte. Vegane Lebensmittelpyramite BKK Provita Wasser Ganz unten bildet die Basis Wasser und energiearme sowie alkoholfreie Getränke. Das heißt, dass Softdrinks und Co da nicht vorkommen. Einige koffeinhaltige Softdrinks enthalten gesundheitsschädigende Zusatzstoffe, weswegen wir die sowieso aus unserem Ernährungsplan streichen sollten.  Gemüse und Obst Gleich darauf folgen die Grundnahrungsmittel, wie Gemüse und Obst. Diese sind natürlich von Grund auf vegan, da es sich hierbei um reine Pflanzen handelt. Diese können und sollen nicht ersetzt werden, da sie neben dem Wasser unsere Basis für eine gesunde Ernährung darstellen. In der Übersicht sieht man auch sehr gut, dass Gemüse zu 70 %, während Obst nur zu 30 % vertreten ist. Die Lebensmittelzufuhr sollte demnach entsprechend aussehen und mindestens 400 g Gemüse und mindestens 250 g Obst am Tag beinhalten. Vollkorngetreide und Kartoffeln Danach folgen Vollkorngetreide und Kartoffeln , die uns mit Energie versorgen. Auch hier ist es wichtig zu unterscheiden, welche Kohlenhydratquelle wir zu uns nehmen. Dabei ist es immer besser, Lebensmittel zu verzehren, die weitgehend in ihrer Ursprungsform geblieben sind. Kartoffeln kommen so wie sie sind aus der Erde und landen dann in derselben Form auf unserem Teller. Nudeln und Brot sind verarbeitete Produkte und sollten daher seltener gegessen werden, als Kartoffeln oder Reis. Nüsse, Samen und Hülsenfrüchte Dann geht es hier in der Ernährungspyramide weiter mit Nüssen und Samen, die essentiell für unsere Gesundheit sind. Diese sollten wir täglich konsumieren, da sie wichtige Öle enthalten und unseren Körper mit Nährstoffen versorgen. Auch Hülsenfrüchte, wie Linsen, Sojabohnen oder Kidneybohnen sollten wir in größeren Mengen verzehren. Die enthaltenen Ballaststoffe helfen unserer Verdauung und halten den Darm intakt.  Michlalternativen Bei der Milch und den Milchalternativen fängt unsere Warenkunde an, denn das ist der erste Punkt, den wir in der Pyramide ersetzen müssen. Es gibt hier zwar kein Fleisch und keine anderen tierischen Produkte, aber wir werden in der veganen Warenkunde natürlich eine komplette Sammlung an Alternativen aufzeigen.  Alkohol, Süßigkeiten und Snacks Ganz oben auf in der Spitze der Lebensmittelpyramide sind Snacks, Alkohol und Süßigkeiten, die sich wirklich in sehr geringen Maßen auf unserem Speiseplan befinden sollten. Wenn wir auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten, bleiben wir selbst gesund, stärken unser Immunsystem und halten unseren Körper fit. Gerade beim Kochen oder Backen ist es wichtig zu wissen, welche Lebensmittel mit pflanzlichen Alternativen ersetzt werden können und in welchen Mengen. Generell wirst du bei unserer Warenkunde sehen, dass sich die veganen Alternativen deutlich vielseitiger einsetzen lassen, als die herkömmlichen Originalprodukte.  Milchalternativen Milch ist eines der am häufigsten verwendeten Produkte in unseren Küchen. Ob im Kaffee, im Tee, im Müsli oder zum Backen. Milch finden wir überall wieder. Kuhmilch lässt sich ganz wunderbar mit pflanzlichen Milchalternativen ersetzen. Mittlerweile gibt es sehr viele Pflanzendrinks, die zwar anders schmecken, aber genauso eingesetzt werden können, wie herkömmliche Kuhmilch. Dabei bieten sie außerdem noch gesundheitliche Vorteile und sind vielseitig einsetzbar. Pflanzliche Milch kann aus Nüssen oder Getreide und anderen Lebensmitteln hergestellt werden. Die gängigsten Formen sind aus Hafer, Soja, Nüssen (Haselnuss, Cashewnuss, Macadamia), Mandeln, Kokos, Reis, Hanf, Lupinen und Erbsen.  Dabei hat jede Sorte andere Eigenschaften und eignet sich für spezielle Anwendungsbereiche besonders gut. Für den Kaffee oder fürs Müsli empfehlen wir z. B. Hafer- oder Sojamilch. Zum Backen eignet sich Mandelmilch ganz gut und wenn es um Süßspeisen und Dessert geht hat Reismilch wieder ihre Vorzüge. Wer gerne Milchschaum hat greift zu Batista-Editionen oder zu Lupinen- und Erbsenmilch. Du siehst also, jede Sorte hat spezielle Besonderheiten und kann individuell nach Geschmack oder Vorlieben eingesetzt werden.  Die gesundheitlichen Aspekte sich auch nicht zu verachten, denn Pflanzenmilch besteht oft meisten nur aus 3 Bestandteilen. Dem Getreide, Salz und Wasser. Beim Einkauf kannst du auch darauf achten, welche Zusatzstoffe in dem Drink noch enthalten sind und Abwegen, ob sie dir guttun oder nicht. Manche Sorten sind mit Kalzium und oder Vitamin B12 angereichert, was wieder auf unser Nährstoffkonto einzahlt.  Last but not least: Pflanzenmilch kannst du auch ganz einfach selber machen!  Meistens haben wir eher keine Kuh im Garten stehen und können sie nicht melken. (Was ja auch nur geht, wenn sie ein Kalb geboren hat, doch das ist eine andere Geschichte.) Nüsse, Hafer oder andere Zutaten für Milchalternativen haben wir oft bereits zu Hause im Regal stehen oder können sie beim nächsten Einkauf ganz einfach mitnehmen. Vereinfacht gesagt musst du einfach nur die Zutaten miteinander gut durchmixen und abseihen. Thats it. Mehr braucht es oft nicht. Hier gibts noch unser bestes DIY Milch-Rezept für dich. Probier es doch gleich mal aus. Machst du deinen Pflanzendrink selbst, weißt du immer, was drin ist und dass es ein absolut cleanes Produkt ist.  Käse ,,Also auf Käse könnte ich ja niemals verzichten! Das ist einer der häufigsten Sätze, wenn es um eine vegane Ernährung geht. Zum Glück lässt sich Käse aus tierischen Produkten ganz easy mit pflanzlichen Alternativen ersetzen. Zugegeben, vor einigen Jahren noch war es undenklich und das, was der Markt zu bieten hatte, schmeckte oft nicht gut. Das ist heutzutage aber anders. Denn gefühlt täglich schießen neue vegane Käsealternativen aus dem Regal und wir haben diese Produkte in Hülle und Fülle. Und sie schmecken auch wirklich sehr gut.  Gerade Frischkäse steht in pflanzlicher Form dem Original aus tierischen Bestandteilen in nichts nach. Vegane Frischkäsealternativen sind gute Quellen für hochwertige Fettsäuren, da sie meistens aus Nüssen, Samen oder Hülsenfrüchten hergestellt werden. Außerdem liefern sie pflanzliche Eiweiße, Ballast- und Mineralstoffe, die in tierischen Produkten nicht vorhanden sind. Hier ist aber besondere Vorsicht bei dem Zusatz von Palmöl  geboten. Denn manche veganen Aufstriche enthalten Palmöl, statt anderer Fette.  Eine besonders beliebte Basis für Käsealternativen sind Cashewnüsse. Sie liefern viele gesunde Fette, Mineralstoffe, Eiweiß, Tryptophan und B-Vitamine. Außerdem lassen sie sich besonders leicht verarbeiten und dadurch auch in zahlreichen DIY-Rezepten einbinden. Das ist nicht nur lecker und gesund, sondern hat auch einen deutlich geringeren ökologischen Fußabdruck, als Kuhmilchkäse. Vegane Käsealternativen sind zudem von Natur aus laktosefrei und deshalb von vielen Menschen deutlich besser verträglich. Ob Scheiben, gerieben oder als Streichgenuss - pflanzliche Käsealternativen sind aromatisch, schmackhaft und durch ihre wertvollen Zutaten auch noch gesund. Außerdem haben sie nicht diesen säuerlichen Beigeschmack, der bei Milchprodukten aus Kuhmilch häufig vorkommt.  Mandeln, Cashewkerne, Walnüsse, Sonnenblumenkerne und viele weitere gesundheitsfördernde Zutaten ermöglichen es uns veganen Cheddar, Ofenkäse, Mozzarella, Camembert, Parmesan, Feta, Frischkäse und Hüttenkäse, ja sogar Blauschimmelkäse herzustellen. Und das in deutlich schnellerer Zeit.  Für alle, die DIY nicht so toll finden oder das passende Rezept noch nicht gefunden haben, gibt es genügend Hersteller auf dem Markt, die vegane Käsealternativen anbieten. Da die Scheiben oft mit Gewürzen und Kräutern versehen sind, schmecken sie zuweilen noch besser als das tierische Original. (Veganz, Bedda, Simply V, Violife, Wilmersburger etc). Butter ,,Nimmst du jemandem die Butter vom Brot, hat er irgendwann nicht mal mehr das Brot. Das stimmt so nicht, denn ersetzt du tierische Butter mit pflanzlicher Butter, dann hast du am Ende noch viel mehr. Butter besteht hauptsächlich nur aus Fett, Cholesterin und gesättigten Fettsäuren. Diese Killer-Kombination ist für unsere Gesundheit absolut gesundheitsschädigend. Die Meisten schmieren unter die Wurst auf dem Brot noch eine dicke Schicht Butter. Fett mit einer Portion Fett. Kein Wunder, denn Fett ist einer der Hauptgeschmacksträger.  Aber Butter kann eben auch einer der Gründe für Fettleibigkeit, schlechte Cholesterinwerte, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs sein. Pflanzliche Butter hingegen hat ganz andere Nährwerte und gesunde Fette. Aber auch hier müssen wir auf die Zutatenlisten achten. Z.B. bestehen viele Margarinen auch fast nur aus gesättigten Fettsäuren und sind damit auch nicht viel besser als Butter. Kommt Palmöl in der veganen Butter oder der Marganie vor, sollte man auf ein Bio-Siegel achten oder eine andere Fettquelle kaufen. Manche Margarinen sind nicht ein mal vegan, deswegen lohnt es sich in mehrerer Hinsicht auf die Zutatenliste zu schauen und diese mal genauer zu betrachten.  Während wir bei der tierischen Butter immer nur eine gleiche Sorte von verschiedenen Marken haben, sieht es bei veganer Butter gleich ganz anders aus. Denn hier haben wir - ähnlich wie bei der Milch - für jeden Bereich der Kulinarik unterschiedliche Produkte. Es gibt vegane Butterblöcke, die sich besonders gut zum Backen eignen und auf Basis von Kokos- Sonnenblumen- und Rapsöl sind. Hier finden oft Anreicherungen mit Vitaminen statt, die die tierische Butter einfach blass aussehen lassen. Mit veganer Butter haben wir ein Streckbett, das zwar ein Fett, aber gleichzeitig gesünder ist, als herkömmliche Butter. Es gibt streichzarte Butter aus dem Kühlschrank, die ideal für das Frühstücksbrötchen passt oder feste Blöcke, die für andere Zwecke, wie zum Kochen gut sind.  Auch bei der veganen Butter ist natürlich der ökologische Fußabdruck um ein vielfaches kleiner als beim tierischen Original. Das Beste kommt zum Schluss: vegane Butter kannst du dir auch ganz einfach selber machen. Mit unserem schnellen DIY Rezept, hast du im Handumdrehen eine leckere und gesündere Butter, die du je nach Geschmack noch mit Kräutern und Gewürzen verfeinern kannst.  Eier ,,Wer will guten Kuchen backen, der muss haben 7 Sachen: Eier und Schmalz, Butter und Salz, Milch und Mehl, Safran macht den Kuchen gel. Das ist Vergangenheit. Heute sehen Backrezepte ganz anders aus. Alle Zutaten aus dieser Aufzählung können mit pflanzlichen Alternativen ersetzt werden.  Natürlich gibt es keine veganen Eier, aber es gibt zahlreiche Methoden, Eier mit pflanzlichen Alternativen in deiner veganen Ernährung zu ersetzen. Hühnereier sind die gängigste Form, die bei uns verspeist wird. Dabei bestehen sie zu großen Teilen aus Eiweiß, Fett und Cholesterin. Das kann sich negativ auf unsere Gesundheit auswirken und die Gefäße stark belasten. Vegane Ei-Alternativen sind komplett cholesterinfrei und je nach Sorte, sogar gesund.  Bei den Ei-Alternativen kommt es wieder darauf an, was man damit vorhat. Möchte man sich ein veganes Rührei braten, eignet sich unbehandelter Naturtofu oder Seidentofu am besten. Zum Backen gibt es wieder andere Produkte, die sich komplett als Eier verwenden lassen können.  Eine sehr beliebte Form sind eingekochte Leinsamen, die ein Gelee hervorbringen. Dieses lässt sich wunderbar zum Backen und Kochen verwenden. Aber auch eiweißreiche Pulver, wie Soja-, Kichererbsenmehl oder Fertigprodukte, wie Eifix eignen sich besonders gut. Durch die biologische Wertigkeit der Produkte und die enthaltenen Vitamine sind diese Alternativen nicht nur praktisch, sondern auch gesund.  Aber auch ganz einfache Lebensmittel, wie Avocado, Banane oder Apfelmus lassen sich bei Süßspeisen anstatt Hühnereier verwenden.  Auch ,,Eischnee lässt sich veganisieren, indem man Aquafaba aus dem Kichererbsenwasser nimmt oder Wasser mit Backpulver und Mehl vermischt.  Bei diesen ganzen Alternativen wollen wir hier auch noch auf etwas anderes aufmerksam machen: Es gibt genügend Rezepte für Süßspeisen, Backwaren oder Kuchen, die komplett ohne Ei und Ei-Alternativen auskommen. Oft kann man das Ei auch nur mit einem Spritzer Öl ersetzen oder ganz weglassen. Es gibt jedenfalls auch genügend eifreie Rezepte, die super schmecken.  Und das Beste kommt zum Schluss: Beim veganen Backen ohne Ei bleiben alle Küken am Leben. Honig Honig ist ein sehr beliebtes Süßungsmittel. Er besteht fast nur aus Zucker und Wasser und wird fleißig von den kleinen Bierchen hergestellt. Nicht ohne Grund ist Honig ein immer wieder diskutiertes Thema unter vegan lebenden Menschen. Ist Honig nun vegan oder nicht? Nun, im Grunde wird er ja nicht AUS den Bienen, sondern VON Bienen hergestellt. Von daher ist es schon mal aus diesem Blickwinkel kein tierisches Produkt. Die Bienen stellen den Honig aber nicht zum Spaß her, sonder benötigen ihn, um ihre Nachkömmlinge und die Königin damit zu ernähren. Das heißt, wir nehmen den Bienen ihre Nahrungsquelle weg. Zum Glück gibt es auch hier wieder zahlreiche pflanzliche Alternativen. Von Dicksäften zu veganen Honigalternativen ist wieder für jeden etwas in der veganen Ernährung dabei.  Die klassischen Alternativen, die wahrscheinlich auch jeder kennt, sind Agavendicksaft, Agavencreme, Ahornsirup, Zuckerrübensirup, Apfel- und Birnendicksaft. Es gibt aber auch Kokosblütensirup und verschiedene vegane Honigalternativen aus Blumen, wie Löwenzahn.  Sie alle haben eins gemeinsam: sie sind süß, lassen sich auf das Brot schmieren oder eignen sich zum süßen von Backwaren.  Mittlerweile gibt es die veganen Honigalternativen auch in der gut sortierten Drogerie zu kaufen. Pflanzliche Dicksäfte gibt es so gut wie in jedem Supermarkt und auch in der Drogerie.  Für unsere Hobbyköche haben wir natürlich auch wieder ein DIY Rezept bereit. Und hier dürfen alle fleißigen Bienen ihren hart erarbeiteten Honig auch behalten.  Fleisch Fleisch ist wohl eines der größten Themen, wenn es um die vegane Ernährung geht. Manche verzichten aus ethischen Gründen darauf, würden aber gerne den Geschmack behalten. Andere verzichten aus gesundheitlichen Gründen darauf und wieder andere aufgrund des Umweltschutzes. Welche Gründe auch immer es sind, es gibt mittlerweile so gute Alternativen zu Fleisch, dass man den Unterschied kaum schmeckt. Fleisch ist reich an gesättigten Fettsäuren, Cholesterin und hat in den meisten Fällen Rückstände von Antibiotika, Psychopharmaka oder Hormonen. Das hochgelobte Vitamin B 12, das vermeintlich nur in Fleisch vorkommt, wird den Tieren im Futter beigelegt, das sie dann fressen.  Vegane Fleischalternativen haben viele Vorteile, die nicht nur unsere Gesundheit betreffen, sondern auch das Klima, den Tierschutz oder einfach den Geschmack.  Die Produzenten haben es mittlerweile geschafft, Fleisch so nachzuahmen, dass es für Außenstehende kaum nachvollziehbar ist, was nun echtes Fleisch ist und was die Alternative.  Die beliebtesten Zutaten sind bei veganen Fleischalternativen Soja, Hülsenfrüchte, Lupinen oder Seitan. Diese pflanzlichen Lebensmittel enthalten viele wertvolle Ballaststoffe, Mineralstoffe, Vitamine und Proteine, die die beste Bioverfügbarkeit aufweisen und unserer Gesundheit guttun.  Das Schöne dabei ist, dass die pflanzlichen Fleischalternativen auch wunderbar selbst gemacht werden können und das ohne großen Aufwand. Gerade im Sommer zu Grill Saison eignen sich Burger Patties aus Hülsenfrüchten besonders gut. Für alle, die kein Soja und somit auch keinen Tofu mögen gibt es noch Tempeh, Jackfruit, Grünkern, Seitan, Lupinen, schwarze Bohnen, Kichererbsen und sogar Haferflocken. Der ökologische Fußabdruck ist auch hier wieder deutlich geringer als bei Fleisch.  Entscheiden wir uns also für vegane Fleischalternativen, dann tun wir damit nicht nur uns und unserem Körper etwas Gutes, sondern auch der Umwelt.  Auch bei einer fleischreichen Küche ist es möglich, diese gesünder zu gestalten und pflanzliche Alternativen zu verwenden. Wer es nicht selber machen möchte, der kann auch zu Fertigprodukten greifen. Vegane Schnitzel, Nuggets und Burger gibt es mittlerweile zuhauf, sodass kein Tier mehr sterben muss, damit wir unseren Grillend feiern können. Bei den fertigen Produkten sollte man aber auch immer auf die Zutatenliste achten und checken, was in den Produkten enthalten ist.  Wie du eine deftige und herzhafte vegane Ernährung in deinem Alltag integrierst, zeigt dir Alex in seinen Büchern Hier kocht Alex und Oberlecker. Wurst Die einen mögen veganen Käse und die anderen vegane Wurst. Das Sortiment der veganen Wurstalternativen wird nach und nach immer größer. Auch in der veganen Ernährung gibt es Wurst auf dem Brot. Welche Nachteile Fleisch für unseren Körper hat, haben wir bereits bei der Kategorie Fleisch behandelt. Hier noch mal eine kurze Zusammenfassung: Fleisch ist voll mit gesättigten Fettsäuren, Cholesterin und chemischen Rückständen, die sich negativ auf unsere Gesundheit auswirken.  Wer gerne herzhaft isst, der belegt sich auch gerne mal ein Wurstbrot. Das geht zum Glück auch in vegan, denn mittlerweile gibt es zahlreiche vegane Wurstalternativen auf dem Markt.  Ob Streichwurst, zum Schneiden oder in Scheiben - hier ist für jeden etwas dabei. Zwar gibt es nicht so viele Sorten, wie im Fleischregal, dennoch sind es schon recht viele. Von Salami bis zur Teewurst ist alles vertreten.  Die Produkte bestehen meistens aus Soja, Erbsen, Seitan oder Hülsenfrüchten. Damit die vegane Wurst schmeckt, werden den Produkten natürlich zahlreiche Kräuter und Gewürze beigemengt. Während bei Fleisch und tierischer Wurst Fett der Hauptgeschmacksträger ist, wird bei der veganen Alternative auf echten Geschmack gesetzt.  Spitzenreiter ist in dieser Branche die Rügenwalder Mühle, die mit einem breiten Produktportfolio auf den veganen Markt tritt. Die Firma bietet verschiedene Sorten von veganer Salami, Teewurst, Leberwurst, Aufschnitt und Schinkenspicker an. Natürlich gibt es auch andere Marken, die vegane Wurstalternativen in jeglicher Form anbieten. Mittlerweile gibt es die vegane Wurst auch in jedem gut sortierten Supermarkt zu kaufen.  Somit muss auch hier kein Schwein oder Huhn für ein Wurstbrot sterben. Die veganen Wurstalternativen sind lecker, haben eine super Öko-Bilanz und stehen dem Original in nichts nach.  Achtet beim Einkauf dennoch auf die Zutatenliste, denn machmal kann der Zusatz von Palmöl nicht ausgeschlossen werden. Viele Wurstalternativen sind außerdem vegetarisch und nicht vegan. Sie enthalten Hühnereier und sollten deshalb auch nicht gekauft werden wenn es schon vegane Alternativprodukte zu Wurst gibt.  Fisch Es gibt Mischköstler, Vegetarier, Veganer, Flexitarier und Pescetarier. Letztere ernähren sich vegetarisch und essen zusätzlich Fisch. Dass Fisch reih an Omega-3-Fettsäuren und wichtigen Nährstoffen ist, ist unumstritten. Diese Öle und Nährstoffe kommen aber in pflanzlichen Lebensmitteln genauso gut vor.  Die Meere sind völlig überfischt, die Fische sind mit allerlei Chemikalien belastet und außerdem sind es Lebewesen, sie sterben müssen, um verzehrt zu werden.  Vegane Fischalternativen gibt es noch nicht so lange auf dem Markt, aber auch hier ist ein großes Potential zu sehen und der Markt wird größer und größer.  Wenn es um den Nährwertgehalt geht, gibt es für Jod eine absolut sichere und vegane Quelle: Algen. Sie enthalten enorm viel Jod und dienen vegetarisch und vegan lebenden Menschen als wichtige Jodquelle. Wegen des hohen Jodgehalts sollten Algen aber nicht übermäßig konsumiert werden, da sich das auf die Schilddrüse auswirken kann.  Wem es aber um den Geschmack geht, der ist bei pflanzlichem Fisch genau richtig. Denn hier gibt es viele verschiedene Variationen - vom Backfisch bis hin zu Sushi ist alles dabei. Fischliebhaber werden bei den alternativen Fischprodukten sicherlich fündig.  Vegane Fischstäbchen sind längst keine Seltenheit mehr und jedes gut sortierte Supermarktregal sollte damit ausgestattet sein. Geschmacklich stehen die pflanzlichen Alternativen den echten Fischen auch in nichts nach. Wertvolle Öle und Nährwerte werden auch geliefert, sodass wir uns hier ebenfalls keine Sorgen machen müssen. Die natürlichen Zutaten, wie Jackfruit, hochwertige Öle, Soja- oder Weizeneiweiß, die alle wertvolle Nährstoffe enthalten, eignen sich hierfür besonders gut. Mittlerweile gibt es sogar Alternativen für Lachs und Thunfisch. Auch Fisch vom Feld hat es geschafft, eine echte Alternative zu Fisch herzustellen, ohne dabei auf Geschmack und Qualität zu verzichten.  Ersetzen wir herkömmlichen Fisch durch veganen Fischersatz, hilft das nicht nur unserer Gesundheit - denn die Inhaltsstoffe sind nicht chemisch belastet und haben eine hohe Bioverträglichkeit - sondern auch der Umwelt. Die Weltmeere sterben aufgrund der Überfischung, Umweltzerstörung und dem Beifang. Das kann dank pflanzlichem Fisch gestoppt werden. Und eins ist sicher: hier gibt es keine Gräten! Auch bei einer veganen Ernährung können wir in den Genuss von Fischgeschmack kommen. Gelatine Gelatine ist in vielen Süßspeisen, aber auch in Sülze und ähnlichen Produkten enthalten.  Das Geliermittel wird aus tierischem Bindegewebe, also aus Knochen und Häuten, gewonnen und dann weiterverarbeitet. Es ist in Fruchtgummis, Wackelpudding  und zahlreichen anderen Dessert enthalten.  Veganer müssen aber keinesfalls auf das Bindemittel verzichten, denn es gibt eine vegane Alternative zu Gelatine. Dabei sind die pflanzlichen Varianten weitaus gesünder als das herkömmliche Original. Zu den bekanntesten veganen Geliermitteln gehört Agar Agar. Das ist eine getrocknete Meeresalge, die reich an Ballaststoffen ist und sich in aufgelöster Form wie Gelatine verhält. Eine weitere Alge ist Carrageen, die ebenfalls als pflanzliches Geliermittel Verwendung finden kann. Ebenso wie Guarkernmehl, Stärke, Johannisbrotkernmehl und Pektin. All diese veganen Geliermittel haben beim Backen und Kochen ähnliche Eigenschaften und binden und verdicken die Speisen.  Alle veganen Geliermittel sind geschmacksneutral und werden aus Pflanzen gewonnen. Hier werden keine Schlachtabfälle und Reste zu Gelatine verarbeitet, damit die Erdbeeren auf dem Kuchen halten. Im gut sortierten Supermarkt und in Bio-Läden aber natürlich auch in Online-Shops gibt es vegane Gelatine von zahlreichen Herstellern. Somit steht der veganen Fruchttorte oder dem Wackelpudding nichts mehr im Wege.  Gelatine hat in einer veganen Ernährung nichts verloren. Palmöl Palmöl ist ein sehr billiges Öl, das in zahlreichen Produkten verwendet wird. Pizza, Fritten, Saucen, Aufstriche, Margarine und vieles mehr - Palmöl ist in jedem zweiten Produkt im Supermarkt enthalten. Dabei ist dieses Fett besonders umweltschädlich.  Durch die immer weiter steigende Nachfrage wird der Anbau der Ölpalmen immer größer. Es ist mittlerweile die weltweit wichtigste Ölpflanze überhaupt und hat zahlreiche Nachteile für die Welt. Für den Anbau der Ölpalmen werden riesige Flächen Regenwald gerodet und dafür Monokulturen gepflanzt. Diese bedrohen die Artenvielfalt und Tierarten, die sowieso schon vom Aussterben bedroht sind. Diese Ölplantagen rauben zudem vielen Tierarten den Lebensraum, wodurch die Population zurückgedrängt und minimiert wird.  Palmöl ist ein Öl, das auf kleiner Fläche, viele Haushalte mit pflanzlichem Öl decken kann.  Deswegen ist die Verwendung vom Palmöl immer umstritten. Einerseits werden dafür Regenwälder gerodet, Tiere vertrieben und Monokulturen abgebaut, die die Böden zerstören und andererseits können in armen Ländern nur dank des Palmöls ganze Dörfer überleben.  Auf den stark verarbeiteten Produkten ist Palmöl unter folgenden Bezeichnungen zu erkennen: pflanzliches Öl (Palm), Palmfett, Palmöl oder vegetatives Fett.  Palmöl wird aber auch in der Kosmetikindustrie verwendet, um Lippenstifte, Duschgele, Seifen, Cremes oder andere Schönheitsprodukte herzustellen.  Wenn wir auf das Siegel ohne Palmöl  oder palmölfrei achten und diese Produkte kaufen, tun wir damit bereits etwas Gutes.  Palmöl hat sehr viel Dreck am Stecken und sollte demnach nicht von uns konsumiert und eingekauft werden. Auch hier gibt es natürlich nachhaltige und cleane Produkte, die sich deutlich besser eignen. Soja-, Raps-, Sonnenblumenöle oder eben andere pflanzliche Öle, die eine deutlich bessere Klimabilanz haben, sind geeignete Alternativen zu dem billigen Palmöl. Palmöl zerstört so vieles - den Regenwald, Polykulturen, Tierarten, Lebensräume und vieles mehr. Achtet daher beim Einkauf, dass in euren Produkten kein Palmöl drin ist.  Vegane Ernährung kann ganz einfach sein, wenn man weiß, wie. Das könnte dich auch interessieren - Ist vegane Ernährung gesund? - Was du bei veganer Ernährung beachten solltest - Abwechslungsreiche vegane Ernährung - so gehts - Vegan Klischee ade! Das Kochbuch - Vegane Ernährung für Sportler/­­innen Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken euch! 

Die vegane Lebensmittelwarenkunde

19. Januar 2022 Deutschland is(s)t vegan 

Die vegane Lebensmittelwarenkunde Viele Menschen, die am Anfang ihrer veganen Lebensweise stehen, sind sich nicht sicher, womit sie tierische Produkte ersetzen können. Heute wollen wir euch einige ausführliche Alternativen für Milch, Eier und Co zeigen und auf ihre Besonderheiten aufmerksam machen. Schau dir gerne die Artikel in der Warenkunde an. Da gehen wir detaillierter auf die Lebensmittel ein. Inhaltsverzeichnis Die vegane Lebensmittelpyramide Milchalternativen Käse Butter Eier Honig Fleisch Wurst Fisch Gelatine Palmöl Die vegane Lebensmittelpyramide Das Schöne bei einer pflanzenbasierten Ernährung ist, dass wir anhand der Lebensmittelpyramide (wie von BKK Provita darstellt) erst ganz weit oben anfangen etwas zu ersetzen. Die Grundlagen sind ja vegan bzw. beinhalten sie keine tierischen Produkte. Vegane Lebensmittelpyramite BKK Provita Wasser Ganz unten bildet die Basis Wasser und energiearme sowie alkoholfreie Getränke. Das heißt, dass Softdrinks und Co da nicht vorkommen. Einige koffeinhaltige Softdrinks enthalten gesundheitsschädigende Zusatzstoffe, weswegen wir die sowieso aus unserem Ernährungsplan streichen sollten.  Gemüse und Obst Gleich darauf folgen die Grundnahrungsmittel, wie Gemüse und Obst. Diese sind natürlich von Grund auf vegan, da es sich hierbei um reine Pflanzen handelt. Diese können und sollen nicht ersetzt werden, da sie neben dem Wasser unsere Basis für eine gesunde Ernährung darstellen. In der Übersicht sieht man auch sehr gut, dass Gemüse zu 70 %, während Obst nur zu 30 % vertreten ist. Die Lebensmittelzufuhr sollte demnach entsprechend aussehen und mindestens 400 g Gemüse und mindestens 250 g Obst am Tag beinhalten. Vollkorngetreide und Kartoffeln Danach folgen Vollkorngetreide und Kartoffeln , die uns mit Energie versorgen. Auch hier ist es wichtig zu unterscheiden, welche Kohlenhydratquelle wir zu uns nehmen. Dabei ist es immer besser, Lebensmittel zu verzehren, die weitgehend in ihrer Ursprungsform geblieben sind. Kartoffeln kommen so wie sie sind aus der Erde und landen dann in derselben Form auf unserem Teller. Nudeln und Brot sind verarbeitete Produkte und sollten daher seltener gegessen werden, als Kartoffeln oder Reis. Nüsse, Samen und Hülsenfrüchte Dann geht es hier in der Ernährungspyramide weiter mit Nüssen und Samen , die essentiell für unsere Gesundheit sind. Diese sollten wir täglich konsumieren, da sie wichtige Öle enthalten und unseren Körper mit Nährstoffen versorgen. Auch Hülsenfrüchte , wie Linsen, Erbsen, Sojabohnen oder Erbsen sollten wir in größeren Mengen verzehren. Die enthaltenen Ballaststoffe helfen unserer Verdauung und halten den Darm intakt.  Michlalternativen Bei der Milch und den Milchalternativen fängt unsere Warenkunde an, denn das ist der erste Punkt, den wir in der Pyramide ersetzen müssen. Es gibt hier zwar kein Fleisch und keine anderen tierischen Produkte, aber wir werden in der veganen Warenkunde natürlich eine komplette Sammlung an Alternativen aufzeigen.  Alkohol, Süßigkeiten und Snacks Ganz oben auf in der Spitze der Lebensmittelpyramide sind Snacks, Alkohol und Süßigkeiten, die sich wirklich in sehr geringen Maßen auf unserem Speiseplan befinden sollten. Wenn wir auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten, bleiben wir selbst gesund, stärken unser Immunsystem und halten unseren Körper fit. Gerade beim Kochen oder Backen ist es wichtig zu wissen, welche Lebensmittel mit pflanzlichen Alternativen ersetzt werden können und in welchen Mengen. Generell wirst du bei unserer Warenkunde sehen, dass sich die veganen Alternativen deutlich vielseitiger einsetzen lassen, als die herkömmlichen Originalprodukte.  Milchalternativen Milch ist eines der am häufigsten verwendeten Produkte in unseren Küchen. Ob im Kaffee, im Tee, im Müsli oder zum Backen. Milch finden wir überall wieder. Kuhmilch lässt sich ganz wunderbar mit pflanzlichen Milchalternativen ersetzen. Mittlerweile gibt es sehr viele Pflanzendrinks, die zwar anders schmecken, aber genauso eingesetzt werden können, wie herkömmliche Kuhmilch. Dabei bieten sie außerdem noch gesundheitliche Vorteile und sind vielseitig einsetzbar. Pflanzliche Milch kann aus Nüssen oder Getreide und anderen Lebensmitteln hergestellt werden. Die gängigsten Formen sind aus Hafer, Soja, Nüssen (Haselnuss, Cashewnuss, Macadamia), Mandeln, Kokos, Reis, Hanf, Lupinen und Erbsen.  Dabei hat jede Sorte andere Eigenschaften und eignet sich für spezielle Anwendungsbereiche besonders gut. Für den Kaffee oder fürs Müsli empfehlen wir z. B. Hafer- oder Sojamilch. Zum Backen eignet sich Mandelmilch ganz gut und wenn es um Süßspeisen und Dessert geht hat Reismilch wieder ihre Vorzüge. Wer gerne Milchschaum hat greift zu Batista-Editionen oder zu Lupinen- und Erbsenmilch. Du siehst also, jede Sorte hat spezielle Besonderheiten und kann individuell nach Geschmack oder Vorlieben eingesetzt werden.  Die gesundheitlichen Aspekte sich auch nicht zu verachten, denn Pflanzenmilch besteht oft meisten nur aus 3 Bestandteilen. Dem Getreide, Salz und Wasser. Beim Einkauf kannst du auch darauf achten, welche Zusatzstoffe in dem Drink noch enthalten sind und Abwegen, ob sie dir guttun oder nicht. Manche Sorten sind mit Kalzium und oder Vitamin B12 angereichert, was wieder auf unser Nährstoffkonto einzahlt.  Last but not least: Pflanzenmilch kannst du auch ganz einfach selber machen!  Meistens haben wir eher keine Kuh im Garten stehen und können sie nicht melken. (Was ja auch nur geht, wenn sie ein Kalb geboren hat, doch das ist eine andere Geschichte.) Nüsse, Hafer oder andere Zutaten für Milchalternativen haben wir oft bereits zu Hause im Regal stehen oder können sie beim nächsten Einkauf ganz einfach mitnehmen. Vereinfacht gesagt musst du einfach nur die Zutaten miteinander gut durchmixen und abseihen. Thats it. Mehr braucht es oft nicht. Hier gibts noch unser bestes DIY Milch-Rezept für dich. Probier es doch gleich mal aus. Machst du deinen Pflanzendrink selbst, weißt du immer, was drin ist und dass es ein absolut cleanes Produkt ist.  Käse ,,Also auf Käse könnte ich ja niemals verzichten! Das ist einer der häufigsten Sätze, wenn es um eine vegane Ernährung geht. Zum Glück lässt sich Käse aus tierischen Produkten ganz easy mit pflanzlichen Alternativen ersetzen. Zugegeben, vor einigen Jahren noch war es undenklich und das, was der Markt zu bieten hatte, schmeckte oft nicht gut. Das ist heutzutage aber anders. Denn gefühlt täglich schießen neue vegane Käsealternativen aus dem Regal und wir haben diese Produkte in Hülle und Fülle. Und sie schmecken auch wirklich sehr gut.  Gerade Frischkäse steht in pflanzlicher Form dem Original aus tierischen Bestandteilen in nichts nach. Vegane Frischkäsealternativen sind gute Quellen für hochwertige Fettsäuren, da sie meistens aus Nüssen, Samen oder Hülsenfrüchten hergestellt werden. Außerdem liefern sie pflanzliche Eiweiße, Ballast- und Mineralstoffe, die in tierischen Produkten nicht vorhanden sind. Hier ist aber besondere Vorsicht bei dem Zusatz von Palmöl  geboten. Denn manche veganen Aufstriche enthalten Palmöl, statt anderer Fette.  Eine besonders beliebte Basis für Käsealternativen sind Cashewnüsse. Sie liefern viele gesunde Fette, Mineralstoffe, Eiweiß, Tryptophan und B-Vitamine. Außerdem lassen sie sich besonders leicht verarbeiten und dadurch auch in zahlreichen DIY-Rezepten einbinden. Das ist nicht nur lecker und gesund, sondern hat auch einen deutlich geringeren ökologischen Fußabdruck, als Kuhmilchkäse. Vegane Käsealternativen sind zudem von Natur aus laktosefrei und deshalb von vielen Menschen deutlich besser verträglich. Ob Scheiben, gerieben oder als Streichgenuss - pflanzliche Käsealternativen sind aromatisch, schmackhaft und durch ihre wertvollen Zutaten auch noch gesund. Außerdem haben sie nicht diesen säuerlichen Beigeschmack, der bei Milchprodukten aus Kuhmilch häufig vorkommt.  Mandeln, Cashewkerne, Walnüsse, Sonnenblumenkerne und viele weitere gesundheitsfördernde Zutaten ermöglichen es uns veganen Cheddar, Ofenkäse, Mozzarella, Camembert, Parmesan, Feta, Frischkäse und Hüttenkäse, ja sogar Blauschimmelkäse herzustellen. Und das in deutlich schnellerer Zeit.  Für alle, die DIY nicht so toll finden oder das passende Rezept noch nicht gefunden haben, gibt es genügend Hersteller auf dem Markt, die vegane Käsealternativen anbieten. Da die Scheiben oft mit Gewürzen und Kräutern versehen sind, schmecken sie zuweilen noch besser als das tierische Original. (Veganz, Bedda, Simply V, Violife, Wilmersburger etc). Butter ,,Nimmst du jemandem die Butter vom Brot, hat er irgendwann nicht mal mehr das Brot. Das stimmt so nicht, denn ersetzt du tierische Butter mit pflanzlicher Butter, dann hast du am Ende noch viel mehr. Butter besteht hauptsächlich nur aus Fett, Cholesterin und gesättigten Fettsäuren. Diese Killer-Kombination ist für unsere Gesundheit absolut gesundheitsschädigend. Die Meisten schmieren unter die Wurst auf dem Brot noch eine dicke Schicht Butter. Fett mit einer Portion Fett. Kein Wunder denn Fett ist einer der Hauptgeschmacksträger.  Aber Butter kann eben auch einer der Gründe für Fettleibigkeit, schlechte Cholesterinwerte, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs sein. Pflanzliche Butter hingegen hat ganz andere Nährwerte und gesunde Fette. Aber auch hier müssen wir auf die Zutatenlisten achten. Z.B. bestehen viele Margarinen auch fast nur aus gesättigten Fettsäuren und sind damit auch nicht viel besser als Butter. Kommt Palmöl in der veganen Butter oder der Marganie vor, sollte man auf ein Bio-Siegel achten oder eine andere Fettquelle kaufen. Manche Margarinen sind nicht ein mal vegan, deswegen lohnt es sich in mehrerer Hinsicht auf die Zutatenliste zu schauen und diese mal genauer zu betrachten.  Während wir bei der tierischen Butter immer nur eine gleiche Sorte von verschiedenen Marken haben, sieht es bei veganer Butter gleich ganz anders aus. Denn hier haben wir - ähnlich wie bei der Milch - für jeden Bereich der Kulinarik unterschiedliche Produkte. Es gibt vegane Butterblöcke, die sich besonders gut zum Backen eignen und auf Basis von Kokos- Sonnenblumen- und Rapsöl sind. Hier finden oft Anreicherungen mit Vitaminen statt, die die tierische Butter einfach blass aussehen lassen. Mit veganer Butter haben wir ein Streckbett, das zwar ein Fett, aber gleichzeitig gesünder ist, als herkömmliche Butter. Es gibt streichzarte Butter aus dem Kühlschrank, die ideal für das Frühstücksbrötchen passt oder feste Blöcke, die für andere Zwecke, wie zum Kochen gut sind.  Auch bei der veganen Butter ist natürlich der ökologische Fußabdruck um ein vielfaches kleiner als beim tierischen Original. Das Beste kommt zum Schluss: vegane Butter kannst du dir auch ganz einfach selber machen. Mit unserem schnellen DIY Rezept, hast du im Handumdrehen eine leckere und gesündere Butter, die du je nach Geschmack noch mit Kräutern und Gewürzen verfeinern kannst.  Eier ,,Wer will guten Kuchen backen, der muss haben 7 Sachen: Eier und Schmalz, Butter und Salz, Milch und Mehl, Safran macht den Kuchen gel. Das ist Vergangenheit. Heute sehen Backrezepte ganz anders aus. Alle Zutaten aus dieser Aufzählung kann mit pflanzlichen Alternativen ersetzt werden.  Natürlich gibt es keine veganen Eier, aber es gibt zahlreiche Methoden, Eier mit pflanzlichen Alternativen zu ersetzen. Hühnereier sind die gängigste Form, die bei uns verspeist wird. Dabei bestehen sie zu großen Teilen aus Eiweiß, Fett und Cholesterin. Das kann sich negativ auf unsere Gesundheit auswirken und die Gefäße stark belasten. Vegane Ei-Alternativen sind komplett cholesterinfrei und je nach Sorte, sogar gesund.  Bei den Ei-Alternativen kommt es wieder darauf an, was man damit vorhat. Möchte man sich ein veganes Rührei braten, eignet sich unbehandelter Naturtofu oder Seidentofu am besten. Zum Backen gibt es wieder andere Produkte, die sich komplett als Eier verwenden lassen können.  Eine sehr beliebte Form sind eingekochte Leinsamen, die ein Gelee hervorbringen. Dieses lässt sich wunderbar zum Backen und Kochen verwenden. Aber auch eiweißreiche Pulver, wie Soja-, Kichererbsenmehl oder Fertigprodukte, wie Eifix eignen sich besonders gut. Durch die biologische Wertigkeit der Produkte und die enthaltenen Vitamine sind diese Alternativen nicht nur praktisch, sondern auch gesund.  Aber auch ganz einfache Lebensmittel, wie Avocado, Banane oder Apfelmus lassen sich bei Süßspeisen anstatt Hühnereier verwenden.  Auch ,,Eischnee lässt sich veganisieren, indem man Aquafaba aus dem Kichererbsenwasser nimmt oder Wasser mit Backpulver und Mehl vermischt.  Bei diesen ganzen Alternativen wollen wir hier auch noch auf etwas anderes aufmerksam machen: Es gibt genügend Rezepte für Süßspeisen, Backwaren oder Kuchen, die komplett ohne Ei und Ei-Alternativen auskommen. Oft kann man das Ei auch nur mit einem Spritzer Öl ersetzen oder ganz weglassen. Es gibt jedenfalls auch genügend eifreie Rezepte, die super schmecken.  Und das Beste kommt zum Schluss: Beim veganen Backen ohne Ei bleiben alle Küken am Leben. Ggf. Produktplatzierungen einbinden  Honig Honig ist ein sehr beliebtes Süßungsmittel. Er besteht fast nur aus Zucker und Wasser und wird fleißig von den kleinen Bierchen hergestellt. Nicht ohne Grund ist Honig ein immer wieder diskutiertes Thema unter vegan lebenden Menschen. Ist Honig nun vegan oder nicht? Nun, im Grunde wird er ja nicht AUS den Bienen, sondern VON Bienen hergestellt. Von daher ist es schon mal aus diesem Blickwinkel kein tierisches Produkt. Die Bienen stellen den Honig aber nicht zum Spaß her, sonder benötigen ihn, um ihre Nachkömmlinge und die Königin damit zu ernähren. Das heißt, wir nehmen den Bienen ihre Nahrungsquelle weg. Zum Glück gibt es auch hier wieder zahlreiche pflanzliche Alternativen. Von Dicksäften zu veganen Honigalternativen ist wieder für jeden etwas dabei.  Die klassischen Alternativen, die wahrscheinlich auch jeder kennt, sind Agavendicksaft, Agavencreme, Ahornsirup, Zuckerrübensirup, Apfel- und Birnendicksaft. Es gibt aber auch Kokosblütensirup und verschiedene vegane Honigalternativen aus Blumen, wie Löwenzahn.  Sie alle haben eins gemeinsam: sie sind süß, lassen sich auf das Brot schmieren oder eignen sich zum süßen von Backwaren.  Mittlerweile gibt es die veganen Honigalternativen auch in der gut sortierten Drogerie zu kaufen. Pflanzliche Dicksäfte gibt es so gut wie in jedem Supermarkt und auch in der Drogerie.  Für unsere Hobbyköche haben wir natürlich auch wieder ein DIY Rezept bereit. Und hier dürfen alle fleißigen Bienen ihren hart erarbeiteten Honig auch behalten.  Fleisch Fleisch ist wohl eines der größten Themen, wenn es um die vegane Ernährung geht. Manche verzichten aus ethischen Gründen darauf, würden aber gerne den Geschmack behalten. Andere verzichten aus gesundheitlichen Gründen darauf und wieder andere aufgrund des Umweltschutzes. Welche Gründe auch immer es sind, es gibt mittlerweile so gute Alternativen zu Fleisch, dass man den Unterschied kaum schmeckt. Fleisch ist reich an gesättigten Fettsäuren, Cholesterin und hat in den meisten Fällen Rückstände von Antibiotika, Psychopharmaka oder Hormonen. Das hochgelobte Vitamin B 12, das vermeintlich nur in Fleisch vorkommt, wird den Tieren im Futter beigelegt, das sie dann fressen.  Vegane Fleischalternativen haben viele Vorteile, die nicht nur unsere Gesundheit betreffen, sondern auch das Klima, den Tierschutz oder einfach den Geschmack.  Die Produzenten haben es mittlerweile geschafft, Fleisch so nachzuahmen, dass es für Außenstehende kaum nachvollziehbar ist, was nun echtes Fleisch ist und was die Alternative.  Die beliebtesten Zutaten sind bei veganen Fleischalternativen Soja, Hülsenfrüchte, Lupinen oder Seitan. Diese pflanzlichen Lebensmittel enthalten viele wertvolle Ballaststoffe, Mineralstoffe, Vitamine und Proteine, die die beste Bioverfügbarkeit aufweisen und unserer Gesundheit guttun.  Das Schöne dabei ist, dass die pflanzlichen Fleischalternativen auch wunderbar selbst gemacht werden können und das ohne großen Aufwand. Gerade im Sommer zu Grill Saison eignen sich Burger Patties aus Hülsenfrüchten besonders gut. Für alle, die kein Soja und somit auch keinen Tofu mögen gibt es noch Tempeh, Jackfruit, Grünkern, Seitan, Lupinen, schwarze Bohnen, Kichererbsen und sogar Haferflocken. Der ökologische Fußabdruck ist auch hier wieder deutlich geringer als bei Fleisch.  Entscheiden wir uns also für vegane Fleischalternativen, dann tun wir damit nicht nur uns und unserem Körper etwas Gutes, sondern auch der Umwelt.  Auch bei einer fleischreichen Küche ist es möglich, diese gesünder zu gestalten und pflanzliche Alternativen zu verwenden. Wer es nicht selber machen möchte, der kann auch zu Fertigprodukten greifen. Vegane Schnitzel, Nuggets und Burger gibt es mittlerweile zuhauf, sodass kein Tier mehr sterben muss, damit wir unseren Grillend feiern können. Bei den fertigen Produkten sollte man aber auch immer auf die Zutatenliste achten und checken, was in den Produkten enthalten ist.  Hersteller verlinken und Produktplatzierung machen. Rezeptbuch verlinken ,,Hier kocht Alex Wurst Die einen mögen veganen Käse und die anderen vegane Wurst. Das Sortiment der veganen Wurstalternativen wird nach und nach immer größer.  Welche Nachteile Fleisch für unseren Körper hat, haben wir bereits bei der Kategorie Fleisch behandelt. Hier noch mal eine kurze Zusammenfassung: Fleisch ist voll mit gesättigten Fettsäuren, Cholesterin und chemischen Rückständen, die sich negativ auf unsere Gesundheit auswirken.  Wer gerne herzhaft isst, der belegt sich auch gerne mal ein Wurstbrot. Das geht zum Glück auch in vegan, denn mittlerweile gibt es zahlreiche vegane Wurstalternativen auf dem Markt.  Ob Streichwurst, zum Schneiden oder in Scheiben - hier ist für jeden etwas dabei. Zwar gibt es nicht so viele Sorten, wie im Fleischregal, dennoch sind es schon recht viele. Von Salami bis zur Teewurst ist alles vertreten.  Die Produkte bestehen meistens aus Soja, Erbsen, Seitan oder Hülsenfrüchten. Damit die vegane Wurst schmeckt, werden den Produkten natürlich zahlreiche Kräuter und Gewürze beigemengt. Während bei Fleisch und tierischer Wurst Fett der Hauptgeschmacksträger ist, wird bei der veganen Alternative auf echten Geschmack gesetzt.  Spitzenreiter ist in dieser Branche die Rügenwalder Mühle, die mit einem breiten Produktportfolio auf den veganen Markt tritt. Die Firma bietet verschiedene Sorten von veganer Salami, Teewurst, Leberwurst, Aufschnitt und Schinkenspicker an. Natürlich gibt es auch andere Marken, die vegane Wurstalternativen in jeglicher Form anbieten. Mittlerweile gibt es die vegane Wurst auch in jedem gut sortierten Supermarkt zu kaufen.  Somit muss auch hier kein Schwein oder Huhn für ein Wurstbrot sterben. Die veganen Wurstalternativen sind lecker, haben eine super Öko-Bilanz und stehen dem Original in nichts nach.  Achtet beim Einkauf dennoch auf die Zutatenliste, denn machmal kann der Zusatz von Palmöl nicht ausgeschlossen werden. Viele Wurstalternativen sind außerdem vegetarisch und nicht vegan. Sie enthalten Hühnereier und sollten deshalb auch nicht gekauft werden wenn es schon vegane Alternativprodukte zu Wurst gibt.  Fisch Es gibt Mischköstler, Vegetarier, Veganer, Flexitarier und Pescetarier. Letztere ernähren sich vegetarisch und essen zusätzlich Fisch. Dass Fisch reih an Omega-3-Fettsäuren und wichtigen Nährstoffen ist, ist unumstritten. Diese Öle und Nährstoffe kommen aber in pflanzlichen Lebensmitteln genauso gut vor.  Die Meere sind völlig überfischt, die Fische sind mit allerlei Chemikalien belastet und außerdem sind es Lebewesen, sie sterben müssen, um verzehrt zu werden.  Vegane Fischalternativen gibt es noch nicht so lange auf dem Markt, aber auch hier ist ein großes Potential zu sehen und der Markt wird größer und größer.  Wenn es um den Nährwertgehalt geht, gibt es für Jod eine absolut sichere und vegane Quelle: Algen. Sie enthalten enorm viel Jod und dienen vegetarisch und vegan lebenden Menschen als wichtige Jodquelle. Wegen des hohen Jodgehalts sollten Algen aber nicht übermäßig konsumiert werden, da sich das auf die Schilddrüse auswirken kann.  Wem es aber um den Geschmack geht, der ist bei pflanzlichem Fisch genau richtig. Denn hier gibt es viele verschiedene Variationen - vom Backfisch bis hin zu Sushi ist alles dabei. Fischliebhaber werden bei den alternativen Fischprodukten sicherlich fündig.  Vegane Fischstäbchen sind längst keine Seltenheit mehr und jedes gut sortierte Supermarktregal sollte damit ausgestattet sein. Geschmacklich stehen die pflanzlichen Alternativen den echten Fischen auch in nichts nach. Wertvolle Öle und Nährwerte werden auch geliefert, sodass wir uns hier ebenfalls keine Sorgen machen müssen. Die natürlichen Zutaten, wie Jackfriut, hochwertige Öle, Soja- oder Weizeneiweiß, die alle wertvolle Nährstoffe enthalten, eignen sich hierfür besonders gut. Mittlerweile gibt es sogar Alternativen für Lachs und Thunfisch. Auch Fisch vom Feld hat es geschafft, eine echte Alternative zu Fisch herzustellen, ohne dabei auf Geschmack und Qualität zu verzichten.  Ersetzen wir herkömmlichen Fisch durch veganen Fischersatz, hilft das nicht nur unserer Gesundheit - denn die Inhaltsstoffe sind nicht chemisch belastet und haben eine hohe Bioverträglichkeit - sondern auch der Umwelt. Die Weltmeere sterben aufgrund der Überfischung, Umweltzerstörung und dem Beifang. Das kann dank pflanzlichem Fisch gestoppt werden. Und eins ist sicher: hier gibt es keine Gräten! Gelatine Gelatine ist in vielen Süßspeisen aber auch in Sülze und ähnlichen Produkten enthalten.  Das Geliermittel wird aus tierischem Bindegewebe, also aus Knochen und Häuten, gewonnen und dann weiterverarbeitet. Es ist in Fruchtgummis, Wackelpudding  und zahlreichen anderen Dessert enthalten.  Veganer müssen aber keinesfalls auf das Bindemittel verzichten, denn es gibt eine vegane Alternative zu Gelatine. Dabei sind die pflanzlichen Varianten weitaus gesünder als das herkömmliche Original. Zu den bekanntesten veganen Geliermitteln gehört Agar Agar. Das ist eine getrocknete Meeresalge, die reich an Ballaststoffen ist und sich in aufgelöster Form wie Gelatine verhält. Eine weitere Alge ist Carrageen, die ebenfalls als pflanzliches Geliermittel Verwendung finden kann. Ebenso wie Guarkernmehl, Stärke, Johannisbrotkernmehl und Pektin. All diese veganen Geliermittel haben beim Backen und Kochen ähnliche Eigenschaften und binden und verdicken die Speisen.  Alle veganen Geliermittel sind geschmacksneutral und werden aus Pflanzen gewonnen. Hier werden keine Schlachtabfälle und Reste zu Gelatine verarbeitet, damit die Erdbeeren auf dem Kuchen halten. Im gut sortierten Supermarkt und in Bio-Läden aber natürlich auch in Online-Shops gibt es vegane Gelatine von zahlreichen Herstellern. Somit steht der veganen Fruchttorte oder dem Wackelpudding nichts mehr im Wege.  Palmöl Palmöl ist ein sehr billiges Öl, das in zahlreichen Produkten verwendet wird. Pizza, Fritten, Saucen, Aufstriche, Margarine und vieles mehr - Palmöl ist in jedem zweiten Produkt im Supermarkt enthalten. Dabei ist dieses Fett besonders umweltschädlich.  Durch die immer weiter steigende Nachfrage wird der Anbau der Ölpalmen immer größer. Es ist mittlerweile die weltweit wichtigste Ölpflanze überhaupt und hat zahlreiche Nachteile für die Welt. Für den Anbau der Ölpalmen werden riesige Flächen Regenwald gerodet und dafür Monokulturen gepflanzt. Diese bedrohen die Artenvielfalt und Tierarten, die sowieso schon vom Aussterben bedroht sind. Diese Ölplantagen rauben zudem vielen Tierarten den Lebensraum, wodurch die Population zurückgedrängt und minimiert wird.  Palmöl ist ein Öl, das auf kleiner Fläche, viele Haushalte mit pflanzlichem Öl decken kann.  Deswegen ist die Verwendung vom Palmöl immer umstritten. Einerseits werden dafür Regenwälder gerodet, Tiere vertrieben und Monokulturen abgebaut, die die Böden zerstören und andererseits können in armen Ländern nur dank des Palmöls ganze Dörfer überleben.  Auf den stark verarbeiteten Produkten ist Palmöl unter folgenden Bezeichnungen zu erkennen: pflanzliches Öl (Palm), Palmfett, Palmöl oder vegetatives Fett.  Palmöl wird aber auch in der Kosmetikindustrie verwendet, um Lippenstifte, Duschgele, Seifen, Cremes oder andere Schönheitsprodukte herzustellen.  Wenn wir auf das Siegel ohne Palmöl  oder palmölfrei achten und diese Produkte kaufen, tun wir damit bereits etwas Gutes.  Palmöl hat sehr viel Dreck am Stecken und sollte demnach nicht von uns konsumiert und eingekauft werden. Auch hier gibt es natürlich nachhaltige und cleane Produkte, die sich deutlich besser eignen. Soja-, Raps-, Sonnenblumenöle oder eben andere pflanzliche Öle, die eine deutlich bessere Klimabilanz haben, sind geeignete Alternativen zu dem billigen Palmöl. Palmöl zerstört so vieles - den Regenwald, Polykulturen, Tierarten, Lebensräume und vieles mehr. Achtet daher beim Einkauf, dass in euren Produkten kein Palmöl drin ist.  Das könnte dich auch interessieren - Ist vegane Ernährung gesund? - Was du bei veganer Ernährung beachten solltest - Abwechslungsreiche vegane Ernährung - so gehts - Vegan Klischee ade! Das Kochbuch - Vegane Ernährung für Sportler/­­innen Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken euch! 

Spirulina - Superfood aus dem Meer

19. Januar 2022 Deutschland is(s)t vegan 

Spirulina - Superfood aus dem Meer Neben Chlorella ist die Blaualge Spirulina bei Veganern und Vegetariern besonders beliebt. Diese beiden Sorten gehören zu den bekanntesten Algensorten in Deutschland und sind nicht nur besonders nährstoffreich und gesund, sie haben auch noch eine heilende Wirkung und geben unserem Körper alle wichtigen Nährstoffe, die wir brauchen. Im zweiten Teil dieser Serie wollen wir euch die Superalge Spirulina im Einzelnen vorstellen und zeigen, warum sie so gesund ist und in jede Küche gehört. Hier gehts zum ersten Artikel der Serie über Chlorella und in dem Artikel über Algen könnt ihr euch noch mehr über Algen im Allgemeinen informieren. Inhaltsverzeichnis Was ist Spirulina? Wofür wird Spirulina benutzt? Warum ist Spirulina so gesund? Nährwerttabelle Fazit Was ist Spirulina? Spirulina ist eine Algenart, die seit Anbeginn der Zeit existiert (etwa 3,5 Milliarden Jahre) und gehört zu den ältesten Organismen auf unserem Planeten. Wir haben sie allerdings erst vor knapp 50 Jahren wieder entdeckt - und sind begeistert! Die blaugrüne Mikroalge fühlt sich in salzigen und warmen Gewässern besonders wohl. Neben dem natürlichen Aufkommen wird Spirulina aber auch in sogenannten Algenfarmen in tropischen Regionen angebaut und geerntet. Wir kennen aktuell ca. 35 genießbare Arten, dabei ist Spirulina das wohl nährstoffreichste Lebensmittel der Welt, das auch noch eine Menge Sauerstoff produzieren kann. Ihren Namen verdankt die Spirulina ihrer Form, denn sie ist - achtung - spiralförmig. Ihre Superkraft ist vor allem die Produktion von Sauerstoff und die ,,Erfindung des Chlorophylls, als unsere Erde noch unbewohnt war. Viele Blaualgen wachsen unter extremen Bedingungen, unter denen die meisten anderen Organismen nicht existieren könnten. Sie leben beispielsweise in heißen Schwefelquellen oder aber in sehr warmen Salzseen, so auch Spirulina. Sogar Flamingos wissen die Heilkraft der Spirulina zu schätzen, denn sie filtern mit ihren langen Schnäbeln die Algen aus dem Wasser und verdanken ihr die kräftige und schöne Farbe ihres Gefieders. Daher kommen Flamingos oft an natürlichen Spirulina-Quellen vor und essen sich dort satt. Bereits seit dem 15. Jhd. ist Spirulina als Superfood bekannt und sie macht ihrem Namen alle Ehre. Wofür wird Spirulina benutzt? Ebenso wie Chlorella, ist die gängigste Form der Spirulina als Nahrungsergänzungsmittel bekannt. Die Tabletten, Kapseln, das Pulver oder die Flocken lassen sich wunderbar in den Alltag integrieren und tragen zur Entgiftung des Körpers bei. Spirulina enthält unter anderem alle 8 essenziellen Aminosäuren, die unser Körper zum Überleben braucht und nicht selbst herstellen kann. Unser Immunsystem wird dadurch enorm gestärkt und in seiner körpereigenen Funktion gefördert. Außerdem gilt Spirulina dank ihrer Stoffwechsel fördernden Wirkung und Sättigung als Wundermittel zum Abnehmen. Durch ihre hohe Nährstoffdichte ist Spirulina besonders bei Sportlern beliebt, da sie einen hohen Anteil an Vitaminen, Protein und anderen Nährstoffen aufweist. Warum ist Spirulina so gesund? Spirulina hat einen Proteingehalt von ca. 55 % -70 %, was sie zu einer besonders guten Proteinquelle macht. Einen so hohen Anteil an pflanzlichem Protein kann keine andere Pflanze aufweisen, daher wird sie von Veganern und Vegetariern sehr gerne als Supplement eingenommen. Eisen, Selen, die Vitamine A und B12, sind in Spirulina reichlich vorhanden. Auch der relativ hohe Kaliumgehalt bei gleichzeitig niedrigem Natriumgehalt machen die Alge zu einem Diätprodukt. Spirulina beinhaltet neben den bereits genannten Nährstoffen noch eine Menge an Chlorophyll, Antioxidantien, Spurenelementen, Betacarotin und Phycocyanin. 22 Aminosäuren, wovon 8 für uns überlebenswichtig sind, werden auch noch geliefert. Die Nährstoffe, Mineralstoffe und Vitamine, die Spirulina enthält, kennen keine Grenzen. Spirulina kann vom Körper besonders gut aufgenommen werden, da sie keine Zellwände besitzt und damit gut verdaulich ist. Ebenso finden wir besonders viele B-Vitamine, wie Vitamin B1, B2, B3, B5 und B6, sowie B12 und Vitamin E. Dabei hat die Superalge noch mehr zu bieten, denn sie versorgt uns mit Kalzium, Kalium, Magnesium, Zink, Eisen, Selen, Jod und Natrium. Somit beinhaltet die kleine Mikroalge alles, was wir benötigen, um gesund zu leben. Die Einnahme der Algen ersetzt aber keinesfalls eine gesunde Ernährung! Sie kann dazu beitragen, dass unser körpereigener Speicher wieder aufgefüllt wird, wo die konventionelle Ernährung einfach versagt. Daher eignet sich die Supplementierung von Spirulina für alle, die einen erhöhten Stress-Level haben, durch beispielsweise viel Sport, Wachstum, Schwangerschaft, starke körperliche und geistige Arbeiten oder für Senioren. Wirkung  Spirulina hilft dem Körper bei der Entgiftung, sorgt für eine gesunde Verdauung und schützt die Leber. Unser Immunsystem wird enorm unterstützt, was Entzündungen reduzieren und das Herzkreislaufsystem unterstützen kann. Außerdem hält sie unseren Blutdruck und Cholesterinspiegel im Gleichgewicht. Spirulina kann sich positiv auf den pH-Wert unserer Haut auswirken und daher auch bei von Akne befallener Haut helfen. Die Gehirnfunktion wird durch den hohen Anteil an Chlorophyll gefördert und kann dank des hohen Eisengehaltes bei Ermüdungserscheinungen entgegenwirken. Zudem werden Magen und Darmtrakt bei der Entgiftung und Entschlackung unterstützt und das Blut wird gereinigt. Gleichzeitig erhöhen die Mikroalgen den Sauerstoffgehalt im Blut und können gleichzeitig bei der Bekämpfung freier Radikalen behilflich sein. Der hohe Eisenanteil hilft unserem Körper dabei rote Blutkörperchen zu binden, was besonders wichtig für die Sauerstoffverteilung zu den Organen und Zellen ist. Polysaccharide helfen unserem Immunsystem bei der Bekämpfung von Krankheitserregern und Viren im Körper. Durch die Polysaccharide werden auch radioaktive Strahlung und Schwermetalle ausgefiltert und verbessern die Produktivität des funktionellen Knochenmarks, der Thymus- sowie Milz-Zellen. Die antibakterielle Wirkung von Spirulina kann außerdem bei Herpes, Grippe und Mumps helfen. Spirulina wirkt deutlich sättigend und hat eine appetitzügelnde Funktion, daher kann die Superalge auch beim Abnehmen helfen, da sie uns lang anhaltend satt hält. Wichtig ist bei der Einnahme von Spirulina, dass stets viel getrunken wird. Sie hat eine entgiftende Wirkung, daher kann es am Anfang auch gerne mal zu Blähungen kommen. Wichtig: Die Supplementierung durch Spirulina ersetzt keinesfalls eine gesunde und ausgewogene Ernährung oder den Arztbesuch! Nährwerttabelle Hier haben wir eine Tabelle, die die Nährwerte der Spirulina aufzeigt. Diese sind aber immer nur als Richtwert zu betrachten, da jede Alge im Prinzip eigene Nährwerte besitzt. Das stellt einen guten Durchschnitt der Angaben dar. Mineralstoffe und Spurenelemente MineralstoffDurchschnittsgehalt * in 100 gKalzium400 - 700 mgMagnesium400 - 480 mgKalium1400 - 1700 mgEisen50 - 100 mgSelen100 - 300 ugJod0,5 mgZink1,8 - 3,0 mgNatrium900 mgTabelle 1: Mineralstoffe Vitamine VitaminDurchschnittsgehalt * in 100 g?-Carotin (Provitamin A)170 - 280 mgThiamin (B1)2,5 - 3,5 mgRiboflavin (B2)3,6 - 4 mgNiacin (B3)14 - 15 mgPantothensäure (B5)0,1 - 0,5 mgPyridoxin (B6)0,5 - 0,8 mgCobalamin (B12, bioaktiv)70 ugVitamin E (alpha-Tocopherol)1,5 mgTabelle 2: Vitamine Antioxidanzien PigmentKarottenKopfsalatSpirulina?-Carotin7,6 mg1,1 mg170-280 mgXanthophylleSpuren-15-17 mgPhycocyanin--9 gGehalt an Pigmentfarbstoffen in 100 g im Vergleich. Quellen: Souci-Fachmann-Kraut, u a. Fazit Spirulina eignet sich also wunderbar als gesundes Nahrungsergänzungsmittel und sollte in keinem (veganen) Haushalt fehlen. Achtet beim Einkauf aber immer auf qualitativ hochwertige Quellen, die Nährstoffangaben, Zusatzstoffe und auf den Hersteller. Nach der Einnahme der Alge sollte man mindestens für 30 Minuten auf Alkohol, Kaffee oder Softdrinks verzichten, da sie wichtige Nährstoffe zerstören können. Zudem ist Spirulina für vegane Haushalte unabdingbar, da sie eine natürliche Vitamin-B12 Quelle darstellt. Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shops vor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest du viele vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! 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Chlorella - die Süßwasser-Superalge

19. Januar 2022 Deutschland is(s)t vegan 

Chlorella - die Süßwasser-Superalge Algen gehören zu den nährstoffreichsten und gesündesten Pflanzen und Nahrungsmitteln, die uns zur Verfügung stehen. Wer sich mit Algen auskennt, der stößt unausweichlich auf die beiden Sorten Chlorella und Spirulina. In dieser zweiteiligen Serie wollen wir euch die Superalgen im Einzelnen vorstellen und zeigen, warum sie so gesund sind und in jede Küche gehören. Algen sind ganz klar als Superfood zu bezeichnen. In diesem Artikel über verschiedene Algen könnt ihr euch noch mehr über Algen im Allgemeinen informieren. Inhaltsverzeichnis Was ist Chlorella? Wofür wird Chlorella benutzt? Warum ist Chlorella so gesund? Nährwerttabelle Fazit Was ist Chlorella? Chlorella sind winzig kleine, genauer gesagt 5 Mikrometer kleine, Süßwasseralgen, die weltweit vorkommen und seit mehr als 2 Milliarne Jahren auf dieser Erde existieren. Der Name ist Programm, der der Name Chlorella leitet sich von dem hohen Chlorophyllgehalt der Alge ab. Von den bereits 24 Arten der Chlorella, sind 2 besonders bekannt. Die Chlorella Vulgaris und die Chlorella Sorokiniana. Diese beiden Sorten finden den häufigsten Weg auf unsere Teller. Mittlerweile wird die Alge in Süßwasseranlagen gezüchtet, da sie sehr schnell wächst und die Gewässer häufig verschmutzt sind. Chlorella vermehrt sich durch Zellteilung, wobei bei einer Teilung ca. 8 Tochterzellen entstehen. Das macht die Fortpflanzung so schnell. Die Alge mag es nicht nur süß, sondern sie bevorzugt auch warmes Klima. So wird sie in Südostasien und Südamerika seit den 1950er-Jahren erfolgreich angebaut. Nach der Ernte wird die Alge getrocknet und gemahlen. Danach wird sie zu Kapseln, Pulver, Tabletten oder zu anderen Nahrungsergänzungsmitteln weiter verarbeitet. Wofür wird Chlorella benutzt? Die gängigste Form ist als Nahrungsergänzungsmittel in Form von Kapseln, Tabletten oder Pulver. Außerdem findet sie Gebrauch in der Naturheilkunde und in der Kosmetikbranche. Ihre zahlreichen positiven und heilenden Eigenschaften führen dazu, dass sie von Heilpraktikern unter anderem zur Entgiftung des Körpers verwendet wird. Außerdem kann Chlorella, als eine der wenigen Pflanzen, als Vitamin B12 Quelle verwendet werden, was sie natürlich besonders beliebt bei Veganern macht. Der hohe Gehalt an ungesättigten Fettsäuren hilft gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, zu hohen Blutdruck und Cholesterin. Die Superalge ist wahrlich ein kleines Wundermittel mit einer sehr hohen Nährstoffdichte. Warum ist Chlorella so gesund? Chlorella hat einen Proteingehalt von ca. 60 %, was sie zu einer besonders guten Proteinquelle macht. Damit enthält sie mehr Eiweiß als Fleisch, Soja und Fisch. Deswegen wird sie von Veganern und Vegetariern sehr gerne als Supplement eingenommen. Außerdem beinhaltet sie wichtige Mineralstoffe, wie Kalzium, Eisen, Zink und Magnesium, dazu kommen noch alle essenziellen Aminosäuren. Die Liste geht noch weiter. Chlorella beinhaltet neben den bereits genannten Nährstoffen noch eine Menge an Chlorophyll, Antioxidantien, Spurenelementen, wie Eisen, Zink, Chrom, Jod, Selen und Phosphor. Vitamin A, B, C, D, E, K und B12 sind auch mit dabei und wertvolle Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren, die unser Körper besonders braucht. Somit beinhaltet die kleine Mikroalge alles, was wir benötigen, um gesund zu leben. Die Einnahme der Algen ersetzt aber keinesfalls eine gesunde Ernährung! Sie kann dazu beitragen, dass unser körpereigener Speicher wieder aufgefüllt wird, wo die konventionelle Ernährung einfach versagt. Da Chlorella stark entgiftend wirkt und die Darmtätigkeit fördert, kann es zu Beginn der Einnahme zu Bauchschmerzen oder Blähungen kommen, da sich der Körper erst an die enorme Zufuhr der Nährstoffe gewöhnen muss. Daher sollte bei der Einnahme dieser Nahrungsergänzungsmittel stets viel getrunken werden. So werden die entgiftende Wirkung und die dafür notwendigen Organe bestens unterstützt. Wirkung Chlorella wirkt an vielen verschiedenen Baustellen und hilft dem Körper eine gesunde Funktion der Organe und allem anderen aufrechtzuerhalten. So kann Chlorella positiv gegen gewisse Allergien helfen und die geistige und körperliche Leistung steigern. Durch den hohen Gehalt der ungesättigten Fettsäuren können Entzündungsprozesse aufgehalten werden, wodurch Krankheiten und Erkältungen besser geheilt werden können. Zudem werden Magen und Darmtrakt bei der Entgiftung und Entschlackung unterstützt, das Blut wird gereinigt und der Blutdruck sowie Cholesterinspiegel bleiben im Gleichgewicht. Gleichzeitig erhöhen die Mikroalgen den Sauerstoffgehalt im Blut und können bei der Bekämpfung freier Radikaler helfen. Generell fördert die Chlorella unser Immunsystem und hilft uns dabei gesund zu bleiben. Außerdem unterstützt sie unsere Zellen und schützt sie vor der Zellalterung, was die Chlorella zu einem beliebten Anti-Aging Mittel macht. Wichtig: Die Supplementierung durch Chlorella ersetzt keinesfalls eine gesunde und ausgewogene Ernährung oder den Arztbesuch! Nährwerttabelle Hier haben wir eine Tabelle, die die Nährwerte der Chlorella aufzeigt. Diese sind aber immer nur als Richtwert zu betrachten, da jede Alge im Prinzip eigene Nährwerte besitzt. Das stellt einen guten Durchschnitt der Angaben dar. Aminosäuren in 1 Gramm ChlorellaLiteraturangaben (von - bis)empfohlener Tagesbedarf  in mg/­­kg KörpergewichtProtein Essenzielle Amninosäuren      - Leucin      - Valin      - Isoleucin      - Lysin      - Phenylalanin      - Threonin      - Methionin      - Tryptophan  semi essenzielle AS      - Arginin      - Histidin      - Tyrosin      - Cystein      - Serin nicht essenzelle AS       - Alanin      - Asparagin      - Glutamin u. Glutaminsäure      - Glycin      - Prolin20 bis 67 % 61mg 55mg 35mg 107mg 28mg 29mg 14mg 21mg 158mg 33mg 77mg 2mg 33mg  28mg 64mg 78mg 62mg 58mg 39mg 26mg 20mg 30mg 25mg 15mg 15mg 4mg 1 bis 5 g 10mg Tabelle 1: Aminosäuren in Chlorella und Tagesbedarf, verschiedene Quellen Vitamine, Mineralstoffe und Fettsäuren in 1 Gramm ChlorellaLiteraturangaben (von - bis)empfohlener Tagesbedarf Vitamine - ProVitamin A (?-Carotin, Retinol) - Vitamin B12 (Cobalamin) - Vitamin C (Ascorbinsäure) - ProVitamin D - Vitamin K - Vitamin E (Tocopherol)- Niacin - Folsäure 1,8 bis 7 mg 12 ug 1,3 mg 1000 ug 6 ug 350 ug 180 ug 400 ug 2-4 mg 3 ug 100 mg 20 ug 65 ug 12 mg 15 mg 400 ug Kohlenhydrate5 - 60 % Fett - gesättigte Fettsäuren - einfach ungesättigte FS - mehrfach ungesättigte FS       davon Linolsäure (?-6)     alpha-Linolensäure (?-3)3 bis 25 %   21 bis 27%   17 bis 18 %   33 bis 53 % 6,9mg bis 12 mg 5,7mg bis 19,6 mg75 g 300mgMineralstoffe und Spurenelemente 6 bis 11 % Ballaststoffe9 bis 35 %  Tabelle 2: Inhaltsstoffe in Chlorella, verschiedene Quellen Fazit Chlorella eignet sich also wunderbar als gesundes Nahrungsergänzungsmittel und sollte in keinem (veganen) Haushalt fehlen. Achtet beim Einkauf aber immer auf qualitativ hochwertige Quellen, die Nährstoffangaben und auf den Hersteller. Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shops vor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest du viele vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! 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Welche Öle sind für Veganer geeignet?

31. Oktober 2021 Deutschland is(s)t vegan 

Bei der Ernährung darauf zu achten, dass man keine tierischen Produkte zu sich nimmt, ist für eine Veganerin oder einen Veganer normal. Aber auch etwa bei dem hinzugegebenen Öl sollte man schauen, ob es auch wirklich vegan ist. Und in der Pflege und in anderen Bereichen solltest dich ebenfalls selbst überzeugen, dass das verwendete Öl frei von tierischen Bestandteilen ist. Vegane Öle für die gesunde Küche In der Küche eignen sich unterschiedliche vegane Öle, je nach Gelegenheit. Neutrales Rapsöl ist beispielsweise gut beim Backen. Der Vorteil: Es verfügt über einen geringen Gehalt an gesättigten Fettsäuren und hat dafür sehr viel an einfach-ungesättigten Ölsäuren, was sich positiv auf den Körper auswirkt. Für die Ernährung ist das Verhältnis zwischen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren auch sehr gut. Wenn das Rapsöl raffiniert ist und nicht kalt gepresst wurde, hat es zudem einen relativ hohen Rauchpunkt. Wer mediterran kochen will, kommt an Olivenöl kaum vorbei. Dieses wirkt sich positiv auf das Herz aus. Wenn es nativ ist, besteht es zu einem großen Teil aus Ölsäure. Dieses senkt den Cholesterinspiegel.  Bei Salaten und anderen kalten Gerichten kann man zu jedem kalt gepressten nativen Öl greifen. Wegen seines großen Anteils an Alpha-Linolensäure ist Leinöl sehr gesund. Es enthält viele Omega-3-Fettsäuren, die Erkrankungen des Kreislaufes und am Herzen vorbeugen.  Wenn man etwas frittieren möchte, eignet sich Erdnussöl sehr gut. Es gibt dem Essen eine nussige Note. Zudem ist der Rauchpunkt sehr hoch, was beispielsweise beim Frittieren von Gemüse von Vorteil ist. Zur Entspannung: CBD-Öl CBD-Öl wird vorwiegend eingesetzt, um die Entspannung zu fördern. In Studien wurde gezeigt, dass das Öl geeignet sein kann, um die Auswirkungen von Stress zu mindern, Depressionen entgegenzuwirken und Angstzustände zu lösen. Seine Rezeptoren halten den Serotoninspiegel im Körper auf einem konstanten Niveau. Wenn man es regelmäßig anwendet, merkt man oft, dass man nach einiger Zeit viel entspannter und ausgeglichener ist. Bestellen kann man es beispielsweise unter cbdnol.com. Dabei sind CBD-Tropfen für Vegetarier und Veganer überhaupt kein Problem. Da es rein pflanzlich ist, braucht man sich keine Gedanken wegen eventueller tierischer Zusätze zu machen. Auch wegen etwaiger Nebenwirkungen braucht man sich normalerweise keine Sorgen zu machen. Es ist lediglich bekannt, dass es den Blutdruck senken kann. Sollte man generell einen niedrigen Blutdruck haben oder Medikamente einnehmen, ist es besser, vor der Einnahme von CBD seinen Arzt zu fragen. Vegane Kosmetik: Öle für die Gesichtspflege Wer sich auch vegan pflegen möchte, kommt an natürlichen Pflanzenölen nicht vorbei. Bei diesen muss man nur darauf achten, dass sie über die passende Konsistenz und Reichhaltigkeit verfügen. Auch sollte man bei der Dosierung achtgeben; meist genügen zwei bis vier Tropfen. Das Gesamtbild der Haut kann sich deutlich verbessern, wenn man ein reines Pflanzenöl oder eine Mischung benutzt, die auf den eigenen Hauttyp abgestimmt ist. Pflanzliche Öle helfen der Haut gegen Wasserverlust. Sie sorgen je nach Gehalt dafür, dass sie genug Vitamine, Fettsäuren und Nährstoffe erhält. Fazit Auch bei einer veganen Lebensweise braucht man nicht auf die Anwendung von Ölen zu verzichten. Es gibt genügend pflanzliche Alternativen, die oft sogar besser sind als tierische Öle. Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shops vor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest du vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! Das könnte dich auch interessieren - Vegan ernähren: Die wichtigsten Basics für einen guten Start - Vitamin C: Der Retter des Immunsystems - Vegan und gesund leben - So funktioniert es! - Veganes Essen - So bereitest du es perfekt zu - Das vegane Gesundheitskochbuch - Kreuzblütler - Warum sie so gesund sind - Gemüse: Diese Sorten sind besonders gesund - Veganer Vorratsschrank - Zuckeralternativen für Veganer

E-Nummern - was steckt dahinter?

13. Juli 2021 Deutschland is(s)t vegan 

E-Nummern - was steckt dahinter? Beim Einkaufen achten wir oft darauf, was in den Produkten drin ist. Zumindest wir schauen uns oft die Inhaltsstoffe an und checken, ob sich da böse E-Nummern oder andere chemische Bestandteile verstecken. Sehen wir keine E-Nummern, wird das Produkt oft als safe abgestempelt und landet im Einkaufswagen. Doch Vorsicht! Nicht immer sind E-Nummern auf den ersten Blick erkennbar. In diesem Artikel gehen wir auf verschiedene unbedenkliche, aber auch gesundheitsschädigende Zusatzstoffe ein und zeigen dir, worauf du beim Einkaufen achten solltest. Inhalstverzeichnis Was sind E-Nummern? Das bedeuten die E-Nummern Diese Produkte enthalten versteckte E-Nummern Unsere Tipps für die Vermeidung von E-Nummern Das ist okay Was sind E-Nummern? Im Grunde geht es bei der Bezeichnung E-Nummer um Lebensmittelzusatzstoffe. Diese werden in chemischen oder physikalischen Prozessen so modifiziert, dass sie unsere Lebensmittel haltbarer machen, ihnen eine schönere Farbe verleihen oder den Geschmack verstärken. Dabei sind zahlreiche Zusatzstoffe unbedenklich, andere hingegen können Unverträglichkeiten, Allergien oder sogar Krankheiten hervorrufen. Das E steht dabei für Europa - denn die gekennzeichneten Nummern sind alle in Europa zugelassen. E-Nummern in den Zutatenlisten Aufgrund erhöhter Skepsis und Kritik der Verbraucher haben die Lebensmittelhersteller reagiert und die E-Nummern sind weitgehend aus den Zutatenlisten verschwunden. Wo sind sie hin? Ganz einfach - sie wurden schlichtweg umbenannt. Das heißt, dass sie nach wie vor in den Produkten enthalten sind, nur eben nicht mehr unter ihrer E-Nummer, sondern mit einem normalen Namen. Wir kaufen ein Produkt deutlich lieber, wenn da einfach nur (modifizierte) Stärke steht und nicht E 1404. Unter der Nummer können wir uns einfach nichts vorstellen. Unser Gehirn hat kein Bild dafür. Wir sehen dann vielleicht einfach nur herum wirbelnde chemische Formeln und legen das Produkt wieder ins Regal. Stärke hingegen löst bei uns ein ganz anderes Bild aus. Natürliche Stärke ist ja auch in der Kartoffel vorhanden und die ist ein Naturprodukt. Dann nehmen wir das Produkt mit. So einfach ist es dann eben doch nicht Denn die modifizierte Stärke ist am Ende des Tages trotzdem ein chemisch zusammengestellter Zusatzstoff, der das Produkt stabilisiert. Eine Zutatenliste, die keinerlei E-Nummern enthält, ist nicht automatisch safe. Denn durch die Umbenennung der Zusatzstoffe können wir fast nicht mehr nachvollziehen, was sich hinter den Bezeichnungen verbirgt. Es lohnt sich also mal die Inhaltsstoffe der Produkte genauer zu betrachten. Wir haben das bei uns getan und alle Lebensmittel, die vermeintlich E-Nummern enthalten könnten, abfotografiert und diese dann gegoogelt. Das Ergebnis war erschreckend. Fast alle industriell verarbeiteten Lebensmittel enthalten die künstlichen Lebensmittelzusatzstoffe. Wir haben tatsächlich nur wenige gefunden, die rein waren. Doch dazu später mehr. Erst ein mal möchten wir auf die einzelnen E-Nummern eingehen und schauen, was sich eigentlich dahinter verbirgt. Das bedeuten die Bezeichnungen Zusatzstoffe haben viele unterschiedliche Funktionen und sind notwendig, um Lebensmittel frisch zu halten, zu stabilisieren oder ihnen einen intensiveren Geschmack zu verleihen. Die häufigsten Zusatzstoffe sind Antioxidationsmittel, Farbstoffe, Emulgatoren, Verdickungsmittel, Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker und Zuckeraustauschstoffe. Wie zuvor erwähnt, sind E-Nummern die Bezeichnungen für Lebensmittelzusatzstoffe. Einige sind unbedenklich, andere wiederum stehen im Verdacht gesundheitsschädigend zu wirken. Etwa 40 Zusatzstoffe sind sogar für Bio-Lebensmittel zugelassen. Deswegen ist es wichtig zu wissen, welche Zusatzstoffe harmlos sind und welche nicht. Hier möchten wir dir eine kurze Übersicht über die relevantesten Zusatzstoffe in veganen Produkten aufzeigen. Wir können natürlich nicht alle E-nummern thematisieren, da es in Europa unglaublich viele zugelassene Nummern gibt. Deswegen beschränken wir uns auf die häufigsten 20. E-NummerSynonymFunktionSchädlich?E 330Zitronensäure, Calciumcitrat, Säuerungsmittel, Säureregulatorverhindert Oxidationsprozesse, Säuerunggenerell unbedenklich, kann Karies fördernE 322Lecithinverhindert Ranzigwerden, stabilisiert, verbindet Öl mit Wasser, unbedenklich, teilweise gesundheitsfördernd, da es Cholesterin durch das Blut transportiertE 440Pektin, GeliermittelGeliermittel, Überzug auf Süßspeisen, StabilisatorunbedenklichE 170Calciumcarbonat, Kreide, KalkLebensmittelfarbstoff, Trennmittel, SäureregulatorunbedenklichE 461MethylcelluloseVerdickungsmittel, Geliermittelunbedenklich E 1400 - E 1451Stärke, modifizierte StärkeVerdickungsmittel, Stabilisatorunbedenklich E 172EisenoxideFarbstoffunbedenklichE 513SchwefelsäureSäuerungsmittelunbedenklichE 290Kohlendioxid, KohlensäureKohlensäureunbedenklichE 410JohannisbrotkernmehlStabilisator, VerdickungsmittelunbedenklichE 356NatriumdiphtatSäuerungsmittel und GeschmacksverstärkerunbedenklichE 951AspartanSüßstoff, etwa 200 mal stärker als herkömmlicher Zuckerim Normalverzehr unbedenklich, dennoch ungesundE 150CAmmoniak-ZuckerkulörSüßstoff, der Produkten braune Farbe verleihtsteht unter Krebsverdacht, kann Immunsystem beeinträchtigenE 102Tartrazingelber Farbstoffkann Allergien, Atembeschwerden oder Hautausschläge auslösen E 122Azorubinroter Farbstoffkann Allergien auslösen und die Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigenE 407CarrageenVerdickungsmittelkann gesundheitsschädigend wirkenE 123Amaranthroter Farbstoff in Spirituosen und Aperitifweinesteht unter KrebsverdachtE 142grün Sgrüner Farbstoffkann Alzheimer begünstigenE 173Aluminiumsilberner Farbstoff, Überzug von Süßspeisen und Zuckerwarebegünstigt Brustkrebs und AlzheimerE 110Gelborange Sgelber Farbstoffauf den Verpackungen muss stehen: Kann die Aktivität und Aufmerksamkeit von Kinder beeinträchtigenÜbersicht der relevantesten Zusatzstoffe in veganen Lebensmitteln Wenn du eine Gesamtübersicht aller zugelassener E-Nummern, deren Funktion und Bedeutung haben möchtest, dann kannst du dir den ausführlichen Wikipedia Eintrag zu diesem Thema durchlesen. Auch bei Utopia gibt es einen sehr interessanten Artikel zu diesem Thema. Diese Produkte enthalten versteckte E-Nummern In unserer Recherche ist uns aufgefallen, dass zahlreiche vegane Alternativprodukte voll von Lebensmittelzusatzstoffen sind. Nuggets, Joghurt, Käse, Wurst - das alles sind keine natürlich vorkommenden Produkte und sind selbstverständlich industriell verarbeitet und hergestellt. Daher ist es auch kein Wunder, dass auch vegane Produkte E-Nummern beinhalten. Vegan ist eben nicht gleichzeitig gesund und clean. Auch bei dieser Ernährungsform müssen wir auf die Inhaltsstoffe Acht geben und genau schauen, was in den Produkten enthalten ist. Vegane Nuggets Veganer Joghurt Veganer Joghurt mit Maracuja Geschmack Vegane Leberwurst vegane Kochcreme Vanillepudding Das Gute dabei ist, dass die meisten zugelassenen Zusatzstoffe unbedenklich sind. Dennoch solle man immer ein aufmerksames Auge haben und die Inhaltsangaben nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wenn wir uns nicht gut auskennen und uninformiert sind, kaufen wir vielleicht ein Produkt, das am Ende gesundheitsschädigend sein kann. Unsere Tipps für die Vermeidung von E-Nummern Zum Glück können wir mit ganz leichten Methoden versteckte E-Nummern entdecken und darauf achten, dass wir nur gute Zusatzstoffe konsumieren. Als Erstes solltet ihr darauf achten, dass die Inhaltsangaben so gering wie möglich sind. Solltet ihr ein Lexikon brauchen, um die Angaben zu verstehen, würden wir von einem Kauf abraten. Bei vielen lateinischen Begriffen ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass chemische Zusatzstoffe im Produkt enthalten sind. Vegane Alternativprodukte enthalten häufig Lebensmittelzusatzstoffe, da sie sonst nicht hergestellt werden könnten. Checkt also beim Einkauf, um welche E-Nummern es sich dabei handelt und ob sie unbedenklich sind. Generell ist es ratsam Produkte zu kaufen und zu konsumieren, die so wenig wie möglich industriell verarbeitet worden sind. Achtet auf so kurze Zutatenlisten, wie nur möglich und kauft am besten nur reine und cleane Produkte. Produkte und Lebensmittel mit Bio-Siegeln haben oft deutlich geringere Zusatzstoffe, wenn überhaupt. Ihr könnt weitgehend alles selber kochen und keine Fertigprodukte kaufen, da seid ihr immer auf der sicheren Seite. Außerdem gibt es E-Nummern Apps, in denen man ganz einfach nachlesen kann, ob die Zusatzstoffe unbedenklich sind oder nicht. Wir haben nur diese eine Gesundheit und dieses eine Leben. Deswegen sollten wir ganz bewusst auf diese Bereiche achten und abwiegen, welche Produkte im Einkaufskorb landen und welche nicht. Sesammus Brotaufstrich Vollkorn Haferflocken Erdnussmus Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shops vor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest du vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! Das könnte dich auch interessieren - Vegane Nahrungsergänzungsmittel bei pflanzlicher Ernährung - Eine Entscheidung für die Zukunft - Vegan Bowl Masterclass - Veganen Aufstrich selber machen - Cosphera - Natürliche Kosmetik und Nahrungsergänzungsmittel - Die besten veganen Nahrungsergänzungsmittel - V-Complete - veganes Nahrungsergänzungsmittel für Hunde - Ist vegane Ernährung gesund? - Kurkuma - 5 gute Gründe und 5 tolle Marken - Was du bei einer veganen Ernährung beachten solltest - Vitamin B12 Empfehlungen und Tipps - Abwechslungsreiche vegane Ernährung - so gehts - Vegan Klischee ade! Das Kochbuch - Supplemente im Herbst und Winter - welche sind wirklich sinnvoll? Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. 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Diese Alltagsartikel sind nicht vegan! Welche Alternativen gibt es?

15. März 2021 Deutschland is(s)t vegan 

Der komplette Verzicht auf tierische Produkte ist oft schwieriger, als es zunächst erscheint. Jeder, der Veganer ist, weiß, dass tierische Produkte überall auftauchen. Unabhängig davon, ob dies notwendig ist oder nicht, scheinen die Hersteller es zu lieben, tierische Inhaltsstoffe in die harmlosesten Produkte zu geben. Dazu gehören Dinge wie Autoreifen, Nagellack und Batterien.  Leider gibt es nicht immer vegane Alternativen, dennoch gibt es einige Dinge, die man tun kann, um der Umwelt auf andere Art und Weise etwas Gutes zu tun. Wir stellen dir nützliche Alternativen zu nicht veganen Alltagsprodukten vor. Akkus statt Batterien Es ist überraschend, dass Fernseher, Computer, Telefone und Tablets tierisches Cholesterin auf ihren Bildschirmen verwenden. Eine vegane Alternative zu den Displays gibt es nicht. Doch sie sind nicht die einzigen elektrischen Geräte, die nicht vegan sind. So enthalten viele Batterien Gelatine. Allerdings kann man Batterien beispielsweise durch Akkus ersetzen. Viele Akkus gibt es mittlerweile auch in kleinen handlichen Formaten, sodass du diese in Telefonen, Taschenlampen etc. nutzen könntest. Veganes Shampoo von grüne Bude Achtung vor Shampoo und Zahnpasta Die Liste an Haarpflegemittel, die Lecithin aus tierischen oder milchhaltigen Quellen enthalten, ist leider länger als die meisten denken. Auf der anderen Seite gibt glücklicherweise schon viele vegane Alternativen. So bieten beispielsweise die bekannten Marken Lush oder The Body Shop vegane Shampoos an. Du kannst mittlerweile bei vielen grünen Online-Shops vegane Kosmetik wie bei der grünen Bude finden. Hast du schon einmal auf die Inhaltsangaben deiner Zahnpasta geschaut? Möglicherweise enthält deine Zahnpasta Glycerin, das normalerweise aus tierischen Fetten gewonnen wird, um ein Austrocknen zu verhindern. Es hilft auch, die bakterielle Aktivität zu reduzieren. Aber auch hier macht die Drogerie Fortschritte: Halte beim nächsten Einkauf einfach nach diesen veganen Label Ausschau, denn es gibt in der Tat bereits vegane Zahnpasta. Zahnpasta selbst herstellen Einfach die Zahnpasta selbst herstellen. Alles, was du brauchst, sind: - 4 - 5 EL Bio-Kokosfett - 2 - 3 EL Natron - einige Tropfen Pfefferminzöl nach Geschmack - optional: etwas Stevia-Pulver nach Geschmack - optional: wenige Tropfen Myrrhe-Extrakt Mehr Tipps bekommst du in diesem Artikel. Kondome und Tampons gibt es auch vegan Bleiben wir noch kurz in der Drogerie und den Hygieneartikeln. Die meisten Tampons bestehen aus Baumwolle, die mit Chlor gebleicht wird, und Chlor wird an Tieren getestet. Einige Tampons werden direkt an Tieren getestet, beispielsweise indem sie in Kaninchen geschoben werden. Da Tampons Dutzende von Chemikalien enthalten, darunter auch solche wie Dioxin, ist es besser, sie endgültig zu entsorgen. Eine gute Alternative könnten Menstruationstassen sein, die in einigen, aber nicht allen, Fällen vegan sind. Auch bei der schönsten Nebensache der Welt können Sie auf das Wohl von Tieren achten. Die meisten Kondome bestehen aus Latex. Um Latex geschmeidig zu machen, wird das Milchderivat Kasein bei der Herstellung verwendet. Aus diesem Grund sind so ziemlich alle Latex-Kondome nicht vegan! Glücklicherweise gibt es einige Unternehmen, darunter auch deutsche, die vegane Kondome herstellen. Selbst wenn du nicht vegan lebst, solltest du in Betracht ziehen, auf vegane Kondommarken umzusteigen, da sie keine Parabene, Glycerine oder chemischen Spermizide wie Nonoxynol-9 verwenden - all dies sind schlechte Nachrichten für den Intimbereich. Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shopsvor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest du vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! Diese Artikel könnten dich auch interessieren:  - Vegane Rezepte für jeden Anlass - Vegane Onlineshops Top 10 - Tipps für einen chemiefreien Alltag - Plastikfrei einkaufen im Supermarkt - Essbare Strohhalme von Knusperhalm - Plastikfrei leben - Zero Waste Buchtipps - Vegane Bücher - Nutrition Online-Masterklass Kochkurs - Vitamin B12 kaufen

Gemüse: Die Sorten sind besonders gesund

19. Januar 2021 Deutschland is(s)t vegan 

Es ist kein Geheimnis, dass Gemüse sehr gesund ist. Egal, welche Ernährungsform einem zusagt: Gemüse spielt dabei immer die gesündeste Rolle. Und das nicht ohne Grund: Gemüse steckt voller wichtiger Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Es ist vielfältig einsetzbar und die Auswahl ist riesig! Wir zeigen dir heute, welche Gemüsesorten besonders gesund sind und warum sie in deiner Ernährung einen großen Platz einnehmen sollten. Inhaltsverzeichnis: - Was macht gesundes Gemüse aus? - Wie kann ich mehr gesundes Gemüse essen? - Gesundes Gemüse: 10 nährstoffreiche Sorten - Gesunde Rezepte Was macht gesundes Gemüse aus? Generell ist Gemüse natürlich immer gesund. Dennoch gibt es einige Unterschiede, was den Nährstoffgehalt angeht. Somit unterscheiden sich die verschiedenen Gemüsearten anhand der Anzahl der Vitamine, Mineralstoffe, Makronährstoffe und sekundären Pflanzenstoffen. Wie gesund ein Gemüse ist, ist außerdem abhängig von verschiedenen Faktoren. Dazu zählen: - Regionalität - Saisonalität - Frischegrad - Zubereitung (möglichst schonend) - schadstoffarm (möglichst bio-zertifiziert) Also lässt sich festhalten: Am besten kaufst du regionales Gemüse aus der Saison, was möglichst frisch aussieht und bio-zertifiziert ist. Dann achtest du auf eine schonende Zubereitung, wie z.B. das Dampfgaren, damit die zahlreichen Vitamine und Nährstoffe im Gemüse enthalten bleiben. Was viele nämlich nicht wissen, ist dass einige Nährstoffe nicht besonders hitzeresistent sind und bei hohen Temperaturen auf längerem Zeitraum verschwinden. Wenn du dein Gemüse an diesen Kriterien (oder möglichst vielen davon) auswählst, ist es gesünder, als die Alternative. Wie kann ich mehr gesundes Gemüse essen? Vielen Menschen fällt es immer noch schwer, ausreichend Gemüse in ihre Ernährung zu integrieren. Doch es gibt so viele verschiedene Gemüsesorten mit unterschiedlichen Geschmäckern und Zubereitungsmöglichkeiten, dass eigentlich für jeden etwas dabei ist! Empfehlenswert ist es, 3-5 Portionen Gemüse am Tag zu essen. Wenn dir das schwer fällt, kann dir eventuell einer unserer Tipps weiterhelfen. - Mache aus frischem Gemüse frische Smoothies! Am besten eignen sich grüne Gemüsesorten wie Selleriestangen, Spinat, Brokkoli, Grünkohl oder Gurke, aber auch rote Beete oder Möhren. Wenn du dann noch saftiges Obst wie Äpfel, Birnen, Kiwis, Bananen oder Beeren hinzufügst, schmeckt man die Gemüsesorten noch weniger heraus! Eine echte Nährstoffbombe! - Koche leckere Suppen mit deinem Gemüse und püriere alles gut, dann siehst du das einzelne Gemüse nicht mal mehr. Suppen können so einfach zubereitet werden und aus fast jedem Gemüse kannst du eine Suppe kochen! Ob Tomate, Möhre, Kürbis, Brokkoli, Spinat, Blumenkohl, Paprika oder Pastinake: Du kannst deiner Kreativität und deinem Geschmack freien Lauf lassen. - Wenn du keine Zeit hast, frisches Gemüse zu kaufen und zubereiten, kaufe tiefgefrorenes Gemüse. Das ist besser, als gar kein Gemüse zu essen und geht auch viel schneller! - Esse Gemüse auch als Snack! Rohkost ist sehr gesund und lässt sich auch einfach nebenher snacken. Du sparst dir dadurch Zeit und Aufwand. Mit dem richtigen Dip dazu schmeckt es umso besser. - Bereite dir reichhaltige und bunte Salate zu! Salate bestehen natürlich hauptsächlich aus Gemüse, was sie äußerst gesund macht! Auch hier sind dir kaum Grenzen gesetzt. Schneide einfach deine liebsten Gemüsesorten klein und vermische sie mit etwas Öl und Essig. Du kannst aber auch vegane Joghurtdressings oder ähnliches verwenden. Mit ein paar Nüssen und Hülsenfrüchten erhöhst du den Nährstoffgehalt noch mehr und hast eine reichhaltige, vollwertige Mahlzeit. Gesundes Gemüse: 10 nährstoffreiche Sorten Spinat Spinat kann vielseitig eingesetzt werden. Ob als Salat, im Smoothie, als Suppe, als Beilage oder integriert in Soßen und Aufläufe: Spinat ist ein wahrer Alleskönner! Er ist reich an Vitamin A, K und Folsäure, sowie dem sekundären Pflanzenstoff Lutein. Außerdem hat er kaum Kalorien. Er hat von April bis Oktober Saison, kann aber auch tiefgekühlt gekauft werden. Brokkoli Brokkoli ist ebenfalls eine tolle Beilage. Du kannst aus Brokkoli aber auch tolle Suppen machen oder ihn in Smoothies integrieren. Er ist besonders reich an Magnesium, Protein, Vitamin C, Calcium und Glucosinolate, was als sehr gesundheitsfördernd gilt. Er hat Saison von Juni bis November, kann aber auch tiefgekühlt gekauft werden. leckere vegane Nudeln mit Spargel und Tomaten Tomate Botanisch betrachtet zählen Tomaten zwar zu den Früchten, aber wissen das die wenigsten. Sie enthalten eine Menge Antioxidanzien, Vitamin C, Kalium, Folsäure und Vitamin K. Tomaten passen eigentlich zu allem: Ob als Suppe, frisch als Snack, in Soßen, als Dip, gebacken, gegrillt oder im Salat: Sie schmecken einfach immer! Außerdem haben sie wenig Kalorien. Als Freilandware sind sie in Deutschland von Juni bis August erhältlich. In den Wintermonaten stammen sie aus Italien, Spanien, Marokko und Israel. Spargel Spargel besteht zu 93% aus Wasser und hat sehr wenig Kalorien. Er wirkt entwässernd und enthält Asparagin, einen wichtigen Eiweißbaustein. Außerdem beinhaltet er Kalium, Selen, Vitamin C und Folsäure. In Deutschland ist traditionell Spargelsaison von April bis 24. Juni. Spargel kann den Stoffwechsel fördern und schmeckt als Beilage, als Suppe, gebraten und gegrillt sehr gut. etepetete Gemüsbox Wenn du Lust hast, kannst du auch Lebensmittel retten und auch eine Box von etepetete auszuprobieren, mit dem Code ,,,Deutschlandistvegan gibt es 5EUR Rabatt auf die erste Box. Grünkohl Grünkohl kann dich vor allem in den Wintermonaten mit reichlichen Nährstoffen versorgen. Du kannst ihn in deinen Smoothie mixen, eine Suppe daraus kochen oder ihn als Beilage gedünstet essen. Nur 50g Grünkohl decken deinen Tagesbedarf an Vitamin C, K und A. Er beinhaltet außerdem reichlich Calcium, Kupfer und Magnesium. Saison hat er ca. von Oktober bis März. Vegane Chicken Bowl mit Bimi(R) Brokkoli Rote Beete Rote Beete hat reichlich gesundheitsfördernde Effekte. Sie kann die Durchblutung steigern, sowie den Blutdruck und den Cholesterinspiegel senken. Außerdem enthält Rote Beete viele wichtige Antioxidanzien und B-Vitamine und eine Menge Folsäure. Sie ist als Freilandware von August bis November erhältlich, als Lagerware auch den Rest des Jahres. Du kannst sie außerdem als Konserve oder tiefgefroren kaufen, achte dabei aber darauf, dass ihr möglichst wenig Zusatzstoffe beigesetzt sind. Rote Beete schmeckt als Suppe, als Beilage oder in Smoothies und Salaten sehr gut. Rucola Rucola enthält gesunde Senföle und Nitrate, sowie  Beta-Carotin, Schwefelstoffe, Calcium, Folsäure und Vitamin K. Rucola gehört zu den Salaten und eignet sich deshalb besonders in herzhaften Salaten. Du kannst ihn aber auch in deinen Smoothie mixen oder eine Suppe damit verfeinern. Als Topping für Kartoffeln oder auch ganz einfach als Beilage schmeckt er ebenfalls super. Er hat von Mai bis Oktober Saison. Den Rest des Jahres findest du meistens italienischen Rucola im Regal. Knoblauch Knoblauch wird zwar meist als Gewürz bezeichnet, zählt aber eigentlich zum Zwiebelgemüse. So oder so solltest du Knoblauch regelmäßig in deine Nahrung integrieren, da er sehr viele gesundheitliche Vorteile hat! Er kann dank seiner 20 Schwefelverbindungen das Immunsystem stärken, den Cholesterinspiegel senken und entzündungshemmend wirken. Frischer Knoblauch hat von September bis Oktober Saison, es gibt ihn aber ganzjährig getrocknet zu kaufen. Du kannst mit der scharfen Knolle jegliche herzhafte Speisen aufpeppen! Ob Dips, Suppen, Salate, in Aufläufen oder zu anderem Gemüse - Knoblauch passt echt immer! Mangold Mangold ist kalorienarm und super nährstoffreich! Er enthält Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Folsäure, Vitamin C, Beta-Carotin und einige wichtige B-Vitamine. Da er aber Nitrat enthalten kann, sollte er nicht warm gehalten werden und auch nicht von Babys und Kleinkindern verzehrt werden. Die Hauptsaison von Mangold ist von Juni bis August. Er passt perfekt zu frischen Salaten oder als Beilage. Petersilie Petersilie gilt oft nur als Deko oder wird sehr gering verwendet. Doch sie ist so gesund! Petersilie enthält nämlich reichlich Vitamin C, Vitamin A, Betakarotine, Folsäure, Vitamin B1 bis B6, Calcium, Magnesium, Eisen, Phosphor und Vitamin K. Sie kann beruhigend auf den Magen wirken und die Zellen schützen. Saison hat Petersilie von Mai bis Oktober. Probier doch mal aus, aus frischer Petersilie ein leckeres Pesto zu machen! Oder saniere damit deine Suppe und andere leckere Beilagen. Gesunde Rezepte Nun zeigen wir dir eine Auswahl unserer leckersten und gesündesten Rezepte mit gutem Gemüse. Schau unbedingt mal rein! Vielleicht findest du ja dein neues Lieblingsrezept. - Veganes Pilzrisotto mit Brokkoli - Vegane Buddhabowl - Vegane Gnocchi mit Feldsalatpesto - Buddha Bowl mit Erdnusssauce und Ananas - Vegane Blumenkohlwings - Vegane Chicken Bowl mit Bimi(R) Brokkoli - Hirse-Kartoffelpuffer - Grüner Spargel aus dem Ofen mit Kräuterpolenta - Proteinbowl mit Beeren und Hanf - Gesundes Gemüsecurry - Taboulé Salat Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shops vor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! 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Kombucha selber machen

7. September 2020 Deutschland is(s)t vegan 

Kombucha selber machen Bestimmt hast du schonmal von Kombucha gehört oder auch schon probiert. Es ist ein süßliches fermentiertes Teegetränk, welches leicht auf der Zunge prickelt oder sogar säuerlich schmeckt. Kombucha selber machen ist gar nicht so schwer und wir zeigen dir unser veganes Kombucha Rezept. Kombucha ist ein Getränk, welches traditionell aus gezuckertem Tee fermentiert wird. Ursprünglich kommt es aus dem ostasiatischen Raum, wo der Kombucha-Pilz innerhalb der Familie von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Ganz klassisch wird für selbstgemachten Kombucha Schwarz- oder Grüntee verwendet oder auch eine Mischung aus beiden Sorten. Der Tee wird dann mit einer Pilz-/­­Hefekultur (SCOBY) angereicht. SCOBY steht für Symbiotic Colony of Bacteria and Yeast. Die Kulturen setzen dann den Zucker im Tee um und das Getränk fermentiert somit. Kombucha Tee wird eine Menge gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt, denn es soll basisch, immunsystemstärkend und cholesterinspiegel-senkend sein. Zudem enthält es auch Vitamin B12, was für Veganer oder Vegetarier von Vorteil ist. Außerdem schmeckt es einfach lecker! Damit du Kombucha selber fermentieren kannst, benötigst du entweder ein Kombucha Starter-Kit oder Ansatzflüssigkeit. Die Ansatzflüssigkeit ist immer ein bereits fertig gebrauter Kombucha, in dem der SCOBY im Kühlschrank aufbewahrt wird. Wenn du auf den Geschmack von Fermentation gekommen bist, dann wäre unser Veganes Kimchi Rezept oder Veganer Camembert auch etwas für dich. Tipps für hausgemachten Kombucha - Die Verwendung von falschen Gefäßen kann das Endprodukt verfälschen. Deshalb solltest du immer ein hochwertiges Glasgefäß mit ausreichend Fassungsvermögen wählen. - Decke dein Kombucha immer mit einem Geschirrtuch oder Küchenpapier ab und fixiere es mit einem Gummi. - Kombucha sollte nie der direkten Sonne ausgesetzt werden, damit der Pilz nicht zerstört wird. Daher eignet sich ein dunkler und nicht zu warmer Ort. - Verwende ausreichend Zucker, damit der SCOBY arbeiten kann und die Kombucha Fermentation in Gang gesetzt wird. - Habe etwas Geduld mit der Fermentation, denn erst nach 6-7 Tagen kann der Kombucha genügend ansäuern sowie die natürlichen Inhaltsstoffe bilden. Kombucha selber machen - Vorbereitungszeit: 40 Minuten - Fermentationszeit: 6-7 Tage - Schwierigkeitsgrad: mittel - Menge: ca. 2 Liter Zutaten - 2 Liter Wasser - 15 g Schwarztee - 180 g Rohrohrzucker - Kombucha Pilz (SCOBY) mit 100-200 ml Ansatzflüssigkeit - 1 großes Glas mit Tuch + Gummiring Zubereitung - Wasser zum Kochen bringen und auf 80-90 Grad abkühlen lassen. Anschließend den Tee einrühren und 8 Minuten ziehen lassen. Danach die Teebeutel rausnehmen oder absieben. - Dann den Zucker einrühren bis er sich aufgelöst hat. Nun den Tee in ein sauberes Ansatzgefäß schütten und auf Raumtemperatur abkühlen lassen. - Anschließend den SCOBY mit der Ansatzflüssigkeit dazu geben und verrühren. - Das Gefäß mit einem Tuch bedecken, mit einem Gummi befestigen, an einen warmen Platz stellen und nicht mehr bewegen. Nach etwa 6-7 Tagen dein veganes Kombucha probieren. Dabei sollte es säuerlich fermentiert schmecken und noch etwas Restsüße enthalten. Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shops vor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! Diese Artikel könnten dich auch interessieren: - Veganes Kimchi Rezept - Veganer Camembert - Exotisches Kimchi - vegan und scharf - Veganer Käse - Veganen Aufstrich selber machen - Vegane Protein Rezepte - Rezepte veganisieren - Alternativen zu Milch und Sahne - Vegane Mehlalternativen - Hanfprodukte im Überblick - Öle zum jeden Anlass - Lebensmittel zur Stärkung des Immunsystems Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken euch! 

Ganz frisch vegan? Das gehört in deine Küche!

30. Juli 2020 Deutschland is(s)t vegan 

Ganz frisch vegan? Das gehört in deine Küche! Ganz frisch vegan? Das gehört in deine Küche! Wer sich nach den neusten Foodtrends fragt, der kommt an der veganen Ernährung einfach nicht vorbei. Im Artikel 10 Tipps, um vegan zu werden haben wir für dich spannende Informationen zusammengefasst. Vegan ist so trendy, dass es vor keiner Küche Halt macht: Es wird quer durch alle Generationen ausprobiert. Die Vorteile einer veganen Ernährung gelten schließlich auch für alle Menschen: - Die Blutwerte können sich verbessern, wenn man auf Fleisch und Wurst verzichtet oder seinen Konsum reduziert. Das gilt besonders für das Cholesterin, also das im Körper zirkulierende Fett. Anstelle der Einnahme von Medikamenten kann eine Ernährungsumstellung die Lösung sein, wenn dieser Wert zu hoch ist. - Die vegane Ernährung ist zeitgemäß und ressourcenschonend. Sie ist ein deutliches Statement gegen Massentierhaltung und die Ausbeutung der Natur. - Mit pflanzlicher Nahrung kann man viel mehr Menschen ernähren, als wenn man Nutztiere mit diesen Pflanzen füttert.  - Entgegen mancher Vorurteile ist ein Veganer kein schlapper Hänfling in Birkenstock Sandalen. Man kann mit dieser Ernährung hervorragend fit werden und sogar Muskeln aufbauen oder vegan abnehmen. Einen Tag Vegan essen - Rezepte Willkommen also in der wachsenden Riege der Fans veganer Ernährung! Jetzt wird dein Essen besonders frisch, lecker und auch gesund. Um vegan zu kochen, kannst du nämlich nicht einfach auf die gewohnte Hausmannskost zurückgreifen und Schnitzel, Kartoffeln und einen Klecks Gemüse auf deinen Teller häufen. Du musst dir etwas Neues einfallen lassen, wobei wir dir behilflich sind. Das ist erst eine Herausforderung, dann aber der Eingang zu einer ganz neuen, kulinarischen Welt. Das gehört in deine vegane Küche! Natürlich kannst du einfach mit deinem gewohnten Equipment und deine Küchenutensilien weiter kochen, auch wenn du auf die vegane Ernährung umsteigst. Es gibt jedoch einiges, dass du nicht mehr brauchst und anderes, das dir im Kochalltag bald unentbehrlich erscheinen wird! Um das nötige Zubehör zu kaufen, musst du aber keinen speziellen und damit vielleicht teuren Shop besuchen. Du kannst vieles auch bei deinem Supermarkt vor Ort kaufen, zum Beispiel bei Rewe, einem deutschen Unternehmen, das bereits 1927 gegründet wurde. Bestimmt hast du einen Rewe in deiner Nähe, doch wenn du von daheim shoppen willst: bitte sehr! Du kannst zum Beispiel Pfannen online kaufen, bekommt erstklassige scharfe Messer und Specials wie Dampfgarer oder sogar Gemüse und Obst. Veganer Burger braten Pfannen kaufen: Welche Pfannentypen brauchst du eigentlich? Beim Thema Pfanne denkt ein Fleischesser gleich an sein Steak, während der Veganer ganz andere Lebensmittel vor Augen hat. Natürlich brät auch er seinen veganen Burger gern kross und lecker, nutzt seine Pfannen jedoch in der Regel häufiger für Gemüse. Darum sollte es in einer veganen Küche mindestens zwei verschiedene Arten von Pfannen geben: - Pfannen aus Aluminium sind leicht, liegen gut in der Hand und sind für die kurze Bratdauer, die Gemüse braucht, sehr gut geeignet. Natürlich lassen sich darin auch Pfannkuchen sehr gut zubereiten.  - Pfannen mit einer Antihaft-Beschichtung erlauben das Braten ohne Fett. Gute Fette sind jedoch unverzichtbar für den Körper und sollten regelmäßig zum Einsatz kommen. Eine Antihaft-Pfanne ist jedoch perfekt, um Nüsse und Kerne fettfrei rösten zu können. Sie gehören unbedingt in eine ausgewogene, vegane Ernährung und versorgen den Körper mit wichtigen Nährstoffen. - Eine weniger bekannte Pfannenform sind Gusseisen-Pfannen. Sie speichern die Hitze sehr lange und sind extrem robust, brauchen jedoch eine Weile, bis sie richtig heiß sind. Sie eignen sich besonders für Gerichte, die ohnehin eine lange Bratdauer haben, etwa Kartoffel-Gemüse-Pfannen, die nicht vorgegart wurden. Eisenpfannen sollten nur ausgewischt und nicht mit Spülmittel behandelt werden. Veganer Frühlingsburger Rezeptidee: Veganer Frühlingsburger. Ganz schnell in der Pfanne gebraten. Dampfgarer: Schonend und sanft wie ein zarter Hauch  Den Gegenpol zu kross gebratenen Gerichten, die auch von vielen Veganern geschätzt werden, stellen solche Mahlzeiten dar, die ganz schonend mit Dampf gegart werden. Bei dieser Methode wird die geringste Hitze entwickelt, die Lebensmittel behalten mehr Vitamine und Mineralstoffe.  Doch nicht nur aus diesem Grund gehört ein Dampfgarer in jeden (veganen) Haushalt. Damit lässt sich auch schnell und ohne viel Aufwand kochen, indem man Reis oder Hirse zusammen mit dem gewünschten Gemüse einfach vor sich hin garen lässt. Einfach Wasser und Lebensmittel einfüllen, anschalten, nach rund 30 Minuten ist alles fertig, ohne dass man daneben stehen oder rühren muss. Gesunde Smoothies Rezepte  Hochleistungsmixer - Vitaminbombe Smoothie und rohe Süßigkeiten gekonnt zubereitet Nicht nur, wer sich rein pflanzlich ernährt, wird einen Hochleistungsmixer schnell zu schätzen wissen. Generell gehört er in jede Küche, in der auch mal etwas Außergewöhnliches probiert werden soll.  Dazu gehören etwa die trendigen Green Smoothies, die wahre Vitaminbomben sind oder leckere und einfache Nicecream Rezepte. Als Grundlage dient immer ein grünes Gemüse, etwa Spinat, Salat oder sogar Grünkohl. Aufgefüllt wird mit Obst, zum Beispiel Bananen, Beeren oder Apfel, und Wasser. Etwas Chili verleiht dem Ganzen Schärfe, und Zutaten wie Ingwer oder Brennnesselsamen boosten den Vitamingehalt zusätzlich. Der Vorteil ist, dass die Struktur der Zutaten in einem Hochleistungsmixer bereits aufgebrochen wird, sodass der Körper mit der Verdauung weniger Arbeit hat. Die enthaltenen Nährstoffe sind für ihn leichter verfügbar. Vegane Engery Balls Ein guter Mixer ist jedoch auch dann unverzichtbar, wenn du rohe Köstlichkeiten selbst machen willst! Die bekannten Energiebällchen zum Beispiel kannst du nämlich nicht nur im Thermomix oder Vitamix zubereiten, sondern auch gewöhnlichen Mixer dafür verwenden. Eine tolle Grundlage für rohe und damit extrem gesunde Süßigkeiten können auch Datteln sein, die eine natürliche, wohlschmeckende Süße besitzen. In der Würze liegt das Geheimnis! Viele Menschen, die Gemüse bisher nur als langweilige Beilage kennengelernt haben, sind von der Vielfalt und dem Geschmack einer gekonnten, veganen Küche begeistert. Gemüse wird auf einmal zum Star, und dadurch, dass es oft nicht aus einem Glas oder einer Dose kommt, sondern möglichst frisch verarbeitet wird, schmeckt es auf einmal viel aromatischer und begeistert auch Gemüsemuffel.  Der ,,Trick für besonders leckere Speisen sind jedoch die Gewürze. Häufig kommen in der veganen Küche exotische Gewürze zum Einsatz, die nicht nur lecker sind, sondern oft auch eine positive Wirkung auf den Körper und die Gesundheit haben. Hier nur einige Beispiele: - Hefeflocken enthalten viele B-Vitamine und haben einen herzhaften Geschmack, der sie dafür prädestiniert, als Käseersatz verwendet zu werden. - Kurkuma kennst du vielleicht aus der indischen Küche, wo das leuchtend orangene Gewürz an viele Speisen kommt. Es ist ein echter Immunbooster und sowohl als trockenes Gewürz und als Knolle in deinem Rewe Markt zu finden. - Salz gehört in jede Küche, doch hast du schon einmal das naturbelassene Ur-Salz probiert? Es ist nicht nur besonders schmackhaft, sondern enthält noch besonders viele seiner Mineralstoffe. Guten Appetit! Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shops vor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! 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Hanf - die besten Hanfprodukte

8. Mai 2020 Deutschland is(s)t vegan 

Hanf - die besten Hanfprodukte Hanfprodukte sind aktuell total im Trend! In jeder größeren Stadt eröffnen Hanf-Cafés oder CBD-Shops. Wir haben bereits in unserem Beitrag Hanfprodukte von der Berliner Wiese über die positive Wirkung von Hanf berichtet. Doch wie gesund ist Hanf und was genau ist CBD? In diesem Artikel erfährst du, welche Hanfprodukte es gibt und was sie für deine Gesundheit tun können. Inhaltsverzeichnis: - Wie gesund ist Hanf? - Was ist CBD?! - Welche Hanfprodukte gibt es? - Was ist eigentlich Hanf? Wie gesund ist Hanf? (C) unsplash Hanf enthält sehr viele lebenswichtige Nahrungsbestandteile und gilt deshalb zu Recht als echtes Superfood. Hanfprodukte können cholesterinsenkend und krebsvorbeugend wirken, Herz-Kreislauferkrankungen und Bluthochdruck vorbeugen und das Immunsystem stärken. Aber Hanf kann noch viel mehr! Vitamine Hanfsamen enthalten große Mengen an Antioxidantien sowie Vitamin E und die B-Vitamine. Vitamin B2 ist u. a. wichtig: - beim Muskelaufbau - bei der Bildung der Stresshormone - für die Schilddrüse - für die Augen und die Sehschärfe - zur Hautpflege Hanf ist also ein perfekter Vitamin B2-Lieferant! Proteinquelle Hanf Vor allem Hanfsamen sind eine gute Ergänzung zur pflanzlichen Ernährung, da sie auf 100 Gramm etwa 22 Gramm Eiweiß enthalten. Hanfsamen sind eine hochwertige Proteinquelle: - da sie alle essenziellen Aminosäuren enthält und - als leicht verdaulich und gut verwertbar gilt Omega-3-Fettsäuren Die Hanfpflanze enthält ein optimales Omega-Fettsäuren-Verhältnis von 3,75:1 (Omega-6 zu Omega-3). Diese Kombination kann:  - vor Herzkrankheiten schützen, - den Cholesteringehalt im Blut senken, - den Stoffwechsel anregen, - den Zellaufbau unterstützen, - und Krebs und Arthritis vorbeugen! Gamma-Linolensäure In Hanföl ist Gamma-Linolensäure enthalten, die sich besonders positiv auf den menschlichen Körper auswirkt, da sie - den Hormonhaushalt unterstützt, - sich positiv auf entzündliche Prozesse aus, wie z. B. Neurodermitis auswirken kann, - für feste Nägel, dichtere Haare und bessere Haut sorgt! Hanf unterstützt also auch die Entgiftung unseres Körpers! Was ist CBD?! (C) unsplash CBD (Cannabidiol) und THC (Tetrahydrocannabinol) sind die bekanntesten Inhaltsstoffe der Hanfpflanze. THC ist für die umstrittenen psychischen Wirkungen von Cannabis verantwortlich. CBD hingegen wirkt nicht psychoaktiv und kann in der richtigen Dosierung den psychischen Wirkungen des THCs entgegenwirken sowie die schmerzhemmende Eigenschaft des THCs verstärken. Es gibt bereits Studien, die Cannabidiol eine positive Wirkung bescheinigen. So soll der Stoff unter anderem bei Schmerzen, Stress, bestimmten Erkrankungen wie Epilepsie oder Migräne und auch bei PMS und Menstruationsbeschwerden helfen. Eigenschaften von Hanf Es kann zum außerdem dabei helfen, chronische Schmerzen zu lindern. CBD besitzt auch entzündungshemmende Eigenschaften, die in vielen gesundheitlichen Bereichen einsetzbar sind. Auch bei Angststörungen, Depressionen und Schlafproblemen kann CBD Abhilfe schaffen. Außerdem wirkt Cannabinoid sich positiv auf das Hautbild aus und kann unter anderem bei Akne helfen. Wie wird CBD hergestellt? Zur Extraktion und Isolierung von reinem CBD gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Jedoch zählt die Co2 Extraktion zu den am häufigsten genutzten Verfahren. Sie ist vor allem aufgrund der geringen Umweltschädlichkeit und der nicht vorhandenen Toxizität sehr beliebt. Welche Hanfprodukte gibt es? Hanftropfen Das vermutlich bekannteste und auch beliebteste Hanfprodukt sind die Hantropfen. Sie wirken beruhigend und krampflösend, hemmen Entzündungen, helfen bei Schmerzen, Angstzuständen und Übelkeit. Hanftropfen sind vielseitig einsetzbar und leicht einzunehmen. Je nach Konzentration und Dosierung können sie eine schnelle und schonende Linderung im Alltag, ohne Nebenwirkungen, bewirken. CBD Hanftropfen von Sunday Hanftropfen von CBD Sunday: - Zutaten: Hanfsamenöl mit Hanfextrakt - Herkunft: vollständig pestizidfreier Anbau in der EU - 5 % CBD-Gehalt | 1 Tropfen täglich genügt | in weiteren Konzentrationen erhältlich - frei von Zusätzen und toxischen Extraktionsrückständen - umweltfreundliche Glasflasche - Preis: 24,90 EUR |10 ml - online erhältlich Mit dem Code DEUTSCHLANDISTVEGANHANF erhältst du 10% auf alle Hanfprodukte wie HANF, CBD und HANFTEE im Shop. Der Code ist gültig vom 6.5. - 20.5.2020. Hanfmehl Hanfmehl ist eine glutenfreie Alternative zum Weizenmehl und eignet sich zum Kochen und Backen. Als Zutat passt es auch sehr gut in Smoothies, Shakes, Porridges, Bowls und Müslis. Hanfmehl enthält viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. Dazu zählen Proteine, Ballaststoffe, Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe. Beim Backen ist zu beachten, dass das im Rezept enthaltene Weizenmehl nicht 1:1 mit Hanfmehl ersetzt werden - jedoch (je nach Bedarf) zu 30 %. Yasara Hanfmehl enthält Proteine, Vitamine und Spurenelemente. Hanfmehl von YASARA: - Hergestellt aus ungeschälten Hanfsamen - Herkunft: EU - enthält 30 % Protein und Mikronährstoffe wie Magnesium, Zink, Eisen, Vitamin E - umweltfreundliche Verpackung - Preis: 6,90 EUR |750 g - online erhältlich Hanfsamen Hanfsamen sind winzig aber stecken voll gesunder Power! Die Liste der wertvollen Inhaltsstoffe ist lang: - Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin E - Spurenelemente wie Calcium, Magnesium, Eisen und Kalium - alle essenziellen Aminosäuren - Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren Darüber hinaus enthalten Hanfsamen viele Ballaststoffe, wodurch sie sättigend wirken. Sie können auch das Immunsystem stärken und PMS-Symptome lindern. Hanfsamen lassen sich sehr vielseitig verwenden - zum Beispiel im Smoothies, Müsli oder als Topping! Wir wäre es mit Pasta mit frischem Hanfpesto und Hanfsamen von Keimling? Schaut euch dieses Rezept an:           Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an                       Ein Beitrag geteilt von Deutschland is(s)t vegan (@deutschlandistvegan) am Mär 17, 2020 um 8:47 PDT Hanfsamen von Keimling Hanfsamen von Keimling Naturkost - Zutaten: Hanfsamen geschält - Herkunft: biologischer Anbau in der EU - Rohkostqualität - umweltfreundliche Verpackung - Preis: 12,50 EUR |500 g - online erhältlich Hanfprotein Hanfprotein besteht aus getrockneten und gemahlenen Hanfsamen. Es ist glutenfrei und frei von anderen Allergenen. Hanfprotein wird auch als Hanfeiweiß bezeichnet und ist ein hochwertiges Proteinpulver mit bis zu 50 % Eiweißgehalt. Vor allem für Menschen, die sich vegan ernähren und auch für vegane Sportler ist das Proteinpulver ein gutes Nahrungsergänzungsmittel. Aber auch wenn du tagsüber viel Energie und Konzentration benötigst, ist Hanfprotein eine sehr gute Unterstützung für dich. Hanfprotein lässt sich ganz einfach in Smoothies, in proteinreiche Bowls und anderen Gerichten verarbeiten. Du kannst damit auch wunderbar backen - in dem du den Anteil des Mehls zu 20 % mit Hanfprotein ersetzt. Wenn du das ausprobieren möchtest, haben wir ein Rezept für Vegane Protein Muffins mit Hanf für dich. Hanfprotein von Berliner Wiese Hanfprotein (C) Judith Schönenberg - Zutaten: 100 % Hanfprotein - hergestellt in Deutschland - frei von jeglichen Zusatzstoffen - umweltfreundliche Verpackung - Preis: 7,99 EUR |250 g - online erhältlich Hanfnudeln Hanfnudeln sind ein beliebtes Hanfprodukt, da sie mit einem hohen Anteil an Eiweiß, Mineral- und Ballaststoffen punkten können. Sie werden aus einer Kombination aus Hanfmehl und Hartweizen hergestellt und können wie herkömmliche Pasta zubereitet und verwendet werden. Hanfnudeln gibt es in unterschiedlichen Formen, wie zum Beispiel Fusilli oder Spaghetti. Der leicht nussige Geschmack der Hanfnudeln macht sich zum Beispiel sehr gut in sommerlichen Nudelsalaten. Hanfnudeln von Hanf Natur Handnudeln bestehen aus Hanfmehl und Hartweizengrieß - Zutaten: Hartweizengrieß & Hanfmehl aus kontrolliert biologischem Anbau - Herkunft Hanf: Europa; Herkunft Hartweizen: Deutschland, Italien - umweltfreundliche Verpackung - Preis: 2,49 EUR |250 g - online erhältlich Hanfaufstrich Ein Hanfaufstrich besteht meistens aus einer Art Hanf-Tofu. Das ist eine Zubereitung aus geschälten Hanfsamen und Trinkwasser. Kombiniert mit Gemüse und Gewürzen wird daraus ein toller Brotaufstrich, den du auch zum Dippen für Rohkost oder zum Grillen verwenden kannst. Du kannst Hanfaufstrich auch selber herstellen - zum Beispiel mit diesem Rezept von einfach grünlich. Hanfaufstrich Bruschetta von Hanfwerk Dieser Brotaufstrich baisert auf Hanf und Gemüse - Zutaten: Geschälte Tomaten, 34 % Hanf-Tofu, Tomatenmark, Kartoffelstärke, Hanföl, Apfelessig, Paprikapulver, Steinsalz, 1,5 % Rübenzucker, Knoblauch, Johannisbrotkernmehl, Zwiebel, Oregano, Basilikum, Pfeffer, Petersilie - hergestellt in Deutschland - reich an Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren - Preis: 2,79 EUR |145 g - online erhältlich Hanftee Hanftee ist etwas ganz Besonderes! Er schmeckt heiß und kalt und versorgt deinen Körper mit wichtigen Nährstoffen. Darüber hinaus kann er dir ein Gefühl der Entspannung und ruhige Stunden schenken. Zubereitung: Wir empfehlen 1-2 Teelöffel mit heißem Wasser zu übergießen und ca. 5-6 Minuten ziehen zu lassen. Um die Wirkung des CBD zur vollen Entfaltung zu bringen, 1-2 Tropfen pflanzliches Öl hinzugeben. Hanftee von der Berliner Wiese (C) Judith Schönenberg - Zutaten: Hanfblütenfeinschnitt, Zitronengras - CBD Gehalt ca. 2-3 % - hergestellt in Deutschland - umweltfreundliche Verpackung - Preis: 6,99 EUR |50 g - online erhältlich Tipp: Rezept vegane Pop Cakes mit Hanfprotein Pop Cakes mit Hanfprotein (C) Judith Schönenberg Hanffaser Hanffasern sind Fasern aus dem Bast der Hanfpflanze, die bereits 2800 v. Chr. verwendet wurden! Heute finden sie vor allem Verwendung in Textilien, Zellstoffen und Papieren. Hanffasern sind reißfest, robust und leicht zur reinigen. Produkte mit Hanffasern oder aus Hanfgewebe sind langlebig und wirken natürlich antimikrobiell. Mit einem Nussmilchbeutel kannst du eigene Nuss- oder Getreidemilch herstellen. Egal ob für vegane Gerichte, Soßen oder zum Backen. Damit sparst du nicht nur Geld, sondern jede Menge Verpackungsmüll ein. Wie du Mandelmilch selber herstellen kannst, zeigen wir in unserem Artikel Mandelmilch Rezept - Pflanzenmilch selber machen. Milchbeutel aus Hanf Nussmilchbeutel aus Hanf von ECOYOU - Material: 100 % Hanffaser|BPA-frei | biologisch abbaubar - Maße: 26 x 31 cm  - Preis: 12,90 EUR - online erhältlich Chips aus Hanf von SundayChips aus Hanf von Sunday Hanfchips mit Hanfsamen und Hanfmehl von Sunday Hanfchips sind eine sehr gesunde Snackalternative - vor allem für Sportler, die auf eine kohlenhydratarme Ernährung Wert legen. Sie werden aus Hanfsamen hergestellt, die wertvolle Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, Antioxidantien, Vitamin E, Spurenelemente, Eisen, Magnesium und Zink enthalten. Hanfchips Chili von Sunday - Zutaten Hanfsamenchips: Erbsenmehl, Sonnenblumenöl, getrocknete Kartoffeln, Chili 2%, Hanfsamen 2%, Pfeffer, Meersalz 1%. - Zutaten Hanfmehlchips: Erbsenmehl, Hanfmehl 17,1%, Sonnenblumenöl, Meersalz. - Gluten-, laktosefrei und gentechnikfrei, vegan, ohne Zuckerzusatz oder Zusatz von synthetischen Aroma- oder Konservierungsstoffen. - Preis: 10,53 EUR | 80 g Beutel | 3-er Set je Sorte - online erhältlich Mit dem Code DEUTSCHLANDISTVEGANHANF bekommt ihr in den Kategorien HANF, CBD und HANFTEE 10% Rabatt auf die Hanfprodukte im Shop vom 6.5 bis 20.5.2020 Hanfmus Hanfmus ist ein besonders hochwertiges Lebensmittel - perfekt für die pflanzliche Küche. Es ist ideal als Grundlage für vegane Gerichte, in Smoothies, als Brotaufstrich oder zum Backen. Hanfmus von Hanf Natur Hanfmus schmeckt köstlich als Brotaufstrich! - Zutaten: Hanfsamen geschält, Steinsalz - Bio-Qualität - hoher Proteingehalt - Preis: 7,19 EUR | 250 g - online erhältlich Hanf (Protein) Riegel Hanf bzw. Proteinriegel sind eine ideale Eiweißquelle. Vor allem für Sportler - perfekt nach dem Training! Hanfprotein von The Primal Pantry Hanf (Protein) Riegel Kakao von The Primal Pantry - Zutaten: Hanfprotein, Datteln, Kokosnektar, Kakao, Mandeln, Kakaosplitter, Mandelöl - schmeckt schokoladig - enthält 15 g hochwertiges pflanzliches Protein - Preis: 2,49 EUR | 55 g - online erhältlich Hanf Kakao Hanf Kakao eignet sich als Kraftspender und schenkt eine entspannte Pause im Alltag. Durch einen hohen Anteil von natürlichem CBD: Füße hochlegen, Entspannen und Stress abbauen! Am besten mit einer Pflanzenmilch deiner Wahl kurz aufkochen und genießen! Anti-Stress Kakao Extra von ChillChoc Anti-Stress Kakao - Zutaten: Kakaopulver 94 %, Hanfblätter 6 % - ohne Zucker! - enthält einen Anteil von 6 % CBD-haltigen Hanfblättern - Bio-Qualität - Preis: 6,95 EUR | 100 g - online erhältlich Schokolade mit Hanfsamen von Chocqlate Hanf Schokolade Eine Schokolade mit Hanfsamen ist etwas Besonderes. Da wird Naschen quasi gesund! Diese Schokolade enthält 66 % Kakaoanteil und als ,,Topping leicht gesalzene Hanfsamen. Virgin Cacao Schokolade mit Hanfsamen von Chocqlate - Zutaten: Kakaobutter, Kokosblütenzucker, Kakaopulver, ungeröstete u. gemahlene Kakaobohnen, Hanfsamen - besonders feiner Schokoladengeschmack - Bio-Qualität | fair hergestellt | umweltfreundliche Verpackung Preis: 3,90 EUR | 75 g - online erhältlich Hanf Shampoo Hanf findet sich auch in Pflegeprodukten wieder. Zum Beispiel als Hanföl im Haarshampoo. Natürliche Pflegesubstanzen und wertvolle Fettsäuren, die im Hanföl enthalten sind, ummanteln das Haar und machen es leichter kämmbar! Leichtkämm Shampoo von Schoenenberger(R) Naturkosmetik Nie wieder wirres Haar - Hanföl glättet die Haarstruktur! - Zutaten u. a. : Bio-Pflanzensaft Hafer, & Bio-Hanföl - die Haare glänzen und lassen sich gut kämmen! - Preis: 11,29 EUR | 200 ml - im Reformhaus oder online erhältlich Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shops vor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! Was ist eigentlich Hanf? Hanf ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Hanfgewächse und zählt zu den ältesten Nutzpflanzen der Welt. Ursprünglich stammt Hanf aus Zentralasien - heute ist er jedoch weltweit in den gemäßigten bis tropischen Zonen zu finden. Bereits im 18. Jahrhundert wurde Hanf verwendet, um Stoffe, Kleidung, Papier, Farben, verschiedene Schönheitsprodukte und schmerzstillende Medikamente herzustellen. Die einzelnen Bestandteile der Pflanze (u. a. Blätter, Blüten, Samen) werden ebenfalls als Hanf bezeichnet. Aus diesen Pflanzenteilen können unterschiedliche Produkte hergestellt werden, wie zum Beispiel: - Hanfseil (aus den Fasern der Stängel), - Hanföl (aus den Samen), Darüber hinaus wird Hanf auch als wichtiger nachwachsender Rohstoff in der Textilindustrie, in der Bauwirtschaft und bei der Futtermittel-Herstellung verwendet. Zum Anbau werden keine Herbizide benötigt, da die Pflanzen nach wenigen Tagen den Boden komplett beschatten, sodass kein Unkraut mehr Licht findet. Außerdem ist Hanf äußerst schädlingsresistent und pflegeleicht. EU-Anbau Hanf dient jedoch auch zur Herstellung von Drogen (Marihuana), weshalb der Pflanze ein negatives Image anlastet und als Einstiegsdroge eingestuft wurde. 1961 wurden Hanfprodukte auf der ganzen Welt in das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen - und der Hanfanbau war bis zu den 90er Jahren in Europa illegal. Nach 1985 kam es zu einem regelrechten Hanf-Boom, der den Anwendungen der Nutzpflanze wieder ein positiveres Image schenkte. Das weltweit wachsende Engagement und der damit wachsende politische Druck führten dazu, dass heute zahlreiche Nutzhanf-Sorten in der EU angebaut werden können! Keine Sorge, in diesem Artikel reden wir nur über Produkte mit Speisehanf oder Nutzhanf aus EU-Anbau, der keine (oder kaum spürbare) berauschende Wirkstoffe (THC = Tetrahydrocannabinol) enthält. Beim Kauf von Hanfprodukten außerhalb der EU ist Vorsicht geboten, da hier höhere THC-Konzentrationen vorliegen könnten! Wichtig ist es, qualitativ hochwertige Produkte zu nutzen, die bestenfalls in Deutschland hergestellt wurden und die regelmäßigen Prüfungen unterliegen. Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shops vor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! 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Vegane Milchalternativen zu Kuhmilch

30. April 2020 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Milchalternativen zu Kuhmilch Vegane Milchalternativen - viele von uns haben schon von Sojadrink und Co. gehört, den veganen Alternativen, die es zur klassischen Kuhmilch gibt. Doch mittlerweile hat sich so einiges getan und das Angebot pflanzlicher Milch wird von Tag zu Tag größer. Wir möchten dich informieren, welche veganen Milchalternativen es gibt und was da so alles drin steckt. Im Artikel Ist vegane Ernährung gesund? erfährt du, ob es gesund ist milchfrei zu leben und der veganen Austauschbörse zeigen wir dir die besten pflanzlichen Alternativen für herkömmliche tierische Produkte wie Milch, Sahne, Ei und vieles mehr. Inhaltsverzeichnis: - Vegane Milch oder Drink: Spielt das eine Rolle? - Diese veganen Milchalternativen gibt es - Sojadrink: Der Klassiker - Haferdrink und Getreidedrinks: Der Regionale - Mandeldrink: Der Newcomer - Nussdrinks: Eine reichhaltige Angelegenheit - Cashewdrink: Der Cremige - Reisdrink: Der Zuckersüße - Kokosmilch: Der Alleskönner - Hanfdrink: Berauschend anders - Lupinendrink: Die heimische Eiweißbombe - Erbsendrink: Eigens aus den USA - Vegane Milchalternativen selber machen: So geht´s - Welche Milchalternative ist die Beste: Unsere Tipps - Warum die Kuh Milch gibt - Kuhmilch ist Muttermilch: Was heißt das für uns? Milch oder Drink: Spielt das eine Rolle? Seit 2017 steht es nun fest: Jegliche Milch-Alternativen dürfen nicht mehr als solche bezeichnet und öffentlich deklariert werden. Der Europäische Gerichtshof entschied, dass nur Produkte aus Melkvorgängen als Milch oder Milcherzeugnisse bezeichnet werden. Darunter fällt vor allem Kuhmilch, die Milch von Ziegen oder Schafen muss zusätzlich deklariert werden. Dies solle laut Europäischem Gerichtshof vor allem die Verbraucher vor Verwechslung schützen. Allein Kokosmilch sowie Liebfrauenmilch (deutscher Qualitätswein) und Fischmilch (Fischsamen) dürfen noch den Zusatz Milch behalten. Stattdessen sind ab sofort nur noch Pflanzendrinks statt Pflanzenmilch in den Supermarktregalen zu finden. Quelle: Pflanzlichstark Pflanzliche Milch, also veganer Drink Ob nun Milch oder Drink, Fakt ist, dass es derzeit viele vegane Milchalternativen zu kaufen gibt. Ob nun die klassischen wie Soja-, Hafer- oder Mandeldrink oder die exotischeren wie Hanf-, Lupinen- und Erbsendrink: Wer keine Kuhmilch, sondern lieber eine pflanzliche Alternative in seinen Kaffee geben möchte, der kann aus einem immer größer werdenden Angebot veganer Alternativen auswählen. Doch, welche veganen Milchalternativen gibt es? (C)Think Vegan (C)Think Vegan (C)Think Vegan (C)Think Vegan (C)Think Vegan (C)Think Vegan (C)Think Vegan (C)Think Vegan Diese veganen Milchalternativen gibt es Sie füllen die Regale und sind in fast jedem Café zu finden: Vegane Milchalternativen. Je nachdem, wo du einkaufst, findest du neben Sojadrink noch weitere, verschiedenste Angebote. Es gibt vegane Milchalterativen aus: Soja, Mandel, Getreide, Reis, Nüssen und vielem mehr. Der Vorstellungskraft ist in unserer heutigen Zeit keine Grenze gesetzt. Wir stellen sie dir in einem Kurzportrait vor. Du möchtest erfahren, in welchem Supermarkt du welche veganen Drinks und Ersatzprodukte bekommen kannst? Dann könnte dich das auch interessieren: - Vegane Lebensmittel aus dem Supermarkt - Vegane Produkte aus dem Supermarkt Teil 1: REWE Sojadrink Natumi bei Greenist Sojadrink: Der Klassiker Der Sojadrink ist die wohl bekannteste, vegane Milchalternative. Schon vor vielen tausend Jahren waren die Sojabohne und ihre Erzeugnisse ein in Asien viel verwendetes Lebensmittel. Seit den 40er Jahren wird sie industriell hergestellt und ergänzt seit einigen Jahrzehnten auch bei uns die Kaffee- und Frühstückstafel. Die Sojamilch oder auch der Sojadrink, wie es nun korrekt heißt, findet sich als Vorreiter schon in den meisten Cafés als Alternative zur Kuhmilch wieder. Reich an Folsäure und ohne Cholesterin ist sie zudem der ideale Lieferant für pflanzliches Eiweiß. Geschmack von Sojadrink Beim Sojadrink gibt es deutliche Meinungsunterschiede. Viele empfinden ihn als sehr bohnig oder eigen im Geschmack. Mittlerweile gibt es jedoch einige, zugesetzte Flavor, die auch Kritiker umstimmen können. Im Supermarkt gibt es ihn von verschiedensten Herstellern in diversen Ausführungen: Zum Beispiel als Soja-Reis-Drink, mit Vanille- oder Schokoladengeschmack. Ökobilanz: Anders als oft behauptet, ist der Sojadrink kein Klimakiller. Des Öfteren klagen Soja-Gegner, dass für Sojaerzeugnisse ganze Regenwälder abgeholzt werden. Dem ist nicht so, wie unsere Autorin Estella Schweitzer weiß. Mehr dazu in ihrem Artikel Soja - Die umstrittene Bohne. Unser Tipp: Wer ihn schon einmal im Kaffee genutzt hat, der weiß, dass der Sojadrink ideal zum Aufschäumen für Kaffeespezialitäten geeignet ist. Manche Sorten flocken bei der Zugabe in den Kaffee jedoch aus. Das ist kein Anzeichen von Verderblichkeit, sondern hängt von verschiedenen Faktoren ab. Erwärme die Milch vorher, dann passiert so etwas nicht. Ansonsten kannst du ihn, ungezuckert versteht sich, gut sowohl für herzhafte als auch süße Speisen verwenden. Gerade in der Backstube ist er mit Natron/­­Backpulver kombiniert ein super Ei-Ersatz. Haferdrink Oatly bei Greenist Haferdrink und Getreidedrinks: Der Regionale Als zweit beliebteste Milchalternative gilt hierzulande der Haferdrink. Zudem ist er ein echter, regionaler Renner, da für seine Herstellung Hafer aus Europa verwendet werden kann. Auch vom Haferdrink gibt es eine Fülle von Anbietern und Variationen auf dem Markt. Einen gesundheitlichen Mehrwert hat der Haferdrink nicht unbedingt, ist er doch recht nährstoffarm und kalorienreich. Zudem sind Getreidedrinksorten nicht glutenfrei und daher für Allergiker ungeeignet. Das tut seinem herrlichen Geschmack jedoch keinen Abbruch! Geschmack von Haferdrink Mit seinem dezent getreidigen, fast schon neutralen Geschmack je nach Sorte ist der Haferdrink eine geschätzte Variante zur strenger schmeckenden Sojabohne. Er ist auch ungezuckert süßer als der klassische Sojadrink und macht sich daher sehr gut in Kaffee und Süßspeisen. Ökobilanz: Hierin kann der regionale Drink punkten. Der von einigen Anbietern verwendete Hafer kommt aus Europa, was kurze Transportwege bedeutet. Zudem ist der Haferdrink die erste, vegane Milchalternative, die es auch plastikfrei zu kaufen gibt. Die Firma Voelkel hat im Februar 2020 den ersten Haferdrink in Mehrwegflaschen auf den Markt gebracht. Erfahre hier mehr. (C) Voelkel Unser Tipp: Dank seiner natürlichen Süße benötigst du mit seiner Hilfe in Süßspeisen weniger Zucker. Auch zum Kochen kann der Haferdrink wunderbar verwendet werden. Mittlerweile gibt es sogar Hafersahne als Sahne-Ersatz für herzhafte Speisen. Einige Produkte können zudem wunderbar für Kaffeespezialitäten aufgeschäumt werden, wie beispielsweise der Hafer Drink Barista. Neben Haferdrink sind auch Dinkel- und Hirsedrink tolle, vegane Getreidemilchalternativen. Sie eignen sich durch ihre natürliche Süße ebenfalls sehr gut als Milch im Müsli oder in Süßspeisen. Mandeldrink Rewe Bio Mandeldrink: Der Newcomer Der Mandeldrink ist gerade der Newcomer neben Soja und Hafer unter den veganen Standard-Milchalternativen. Zwar kennt man diese Nussmilch schon etwas länger, doch als Kaffeemilch-Ersatz findet dieser Drink erst seit kurzem seinen Weg in die Cafés. Umso schöner, denn der Mandeldrink bietet nicht nur eine geschmackvolle Alternative zu Hafer und Soja. Anders als diese enthält Mandeldrink weniger Calcium, Fett und Eiweiß, dafür eine Menge Vitamine und Spurenelemente, die für eine vollwertige Ernährung sinnvoll sind. Geschmack von Mandeldrink Mit dem nussigen, je nach Sorte leicht karamell-vaniligen Geschmack verfeinert er jedes Getränk und Gebäck. Für alle Allergiker von Gluten und Soja ist er ein großer Gewinn, denn der Mandeldrink bietet eine gelungene Alternative zum getreidig schmeckenden Hafer und der eher eigenen Sojabohne. Ökobilanz: Leider hapert es beim Mandeldrink an der Umweltbilanz, denn zur Herstellung bedarf es einer Menge Mandeln. Diese kommen oftmals aus Kalifornien, was lange Transportwege zur Folge hat. Wenn du guten Gewissens Mandeldrink nutzen möchtest, dann mache ihn doch selber und probiere dich an diesem Rezept. Unser Tipp: Der nussige Geschmack des Mandeldrinks eignet sich perfekt zum Backen oder in deinem Müsli. Im Kaffee kann er manchmal ausflocken. Auch hier ist es ratsam, die Milch vor der Zugabe zu erwärmen. Cashew Drink GreenistHaselnuss Drink Greenist Nussdrinks: Eine reichhaltige Angelegenheit Momentan sind Nussdrinks stark im Kommen. Mit ihrer cremigen Konsistenz und dem natürlich nussigen Geschmack sind sie vor allem in der veganen Backstube eine Bereicherung, denn sie machen beispielsweise Nusskuchen noch leckerer! Sehr beliebt sind vor allem Haselnuss- und Macadamiadrink. Sie sind besonders reichhaltig an B-Vitaminen und Vitamin E sowie Omega-3 Fettsäuren und gestalten so deinen Nährstoffhaushalt umso reicher. Der Macadamiadrink gilt hierzulande noch als Exot und findet sich nur in gut sortierten Supermärkten, wohingegen der Haselnussdrink sich seltener rar macht und mittlerweile in vielen Supermärkten auf dich wartet. Geschmack von pflanzlichen Nussdrinks Der Haselnussdrink schmeckt cremiger als sein oftmals verwechselter Verwandter, der Mandeldrink. Das macht ihn zu einem einzigartigen Bestandteil von Kuchen und Gebäck. Zudem ist er von Natur aus süßer. Der Macadamiadrink ist vom Geschmack eher fetter, kann sich aber dennoch sehen lassen. Beide Nussdrinks schmecken definitiv nach den Nüssen, aus denen sie gemacht sind. Ökobilanz: Sowohl der Haselnuss- als auch der Macadamiadrink sind vegane Milchalternativen, die aufgrund ihrer benötigten Mengen an Nüssen nicht nur teurer, sondern auch in der Herstellung etwas aufwendiger sind. Wer einmal eine Macadamianuss geknackt hat, der weiß, was wir meinen. Die Haselnuss ist heimisch, was ihre Ökobilanz besser gestaltet, die Macadamianuss kommt allerdings nicht aus Europa und schlägt daher ökologisch hoch zu Buche. Unser Tipp: Beide Drinks sind meist in einer mit Agavendicksaft gesüßten Variante zu kaufen und eignen sich daher am besten für süße Speisen wie Dessert, Müsli und andere süße Frühstücksideen. Vor allem im Kakao schmeckt der Haselnussdrink herrlich! Cashewdrink: Der Cremige Cashewkerne - aus der veganen Küche mittlerweile kaum wegzudenken! Ob als Joghurt, als veganer Käse oder in verschiedensten, veganen Gerichten als käsige Note, die Cashewnuss kann wirklich viel. Anders als oftmals gesagt, gehört die Cashewnuss nicht zu den Nüssen, sondern zu den Kernen. Diese cremige, vegane Milchalternative ist neben dem Macadamiadrink ebenfalls noch neu auf dem Markt, kann aber durchaus mit den bestehenden Milchalternativen mithalten. Der Cashewdrink ist reich an Kupfer und Mangan, eher fettarm und reich an Aminosäuren, was ihn zu einem kleinen Geheimtipp für deinen Nährstoffbedarf macht. Geschmack von Cashewdrink Der Cashewdrink hat eine nussig-samtige Note und ist sowohl kalt als auch warm zu genießen. Seine Konsistenz ist vollmundig und cremig, was seine Verwendung für sehr viele Gerichte begünstigt. Ökobilanz: Leider sind auch Cashewkerne nicht in Europa zu finden, was sehr auf ihre Ökobilanz schlägt. Zudem ist die Ernte dieser Kerne sehr aufwendig. Wenn du trotzdem nicht auf deinen Cashewdrink verzichten möchtest, dann empfehlen wir dir die Herstellung deines eigenen Drinks. Unser Tipp: Verwenden kannst du ihn durch seine cremige Konsistenz für viele Speisen. Die Cashewnuss ist ein wahres Wunderwerk in seiner Nutzung. Mittlerweile gibt es leckeren Cashew-Joghurt und auch Cashew-Sahne ist als Alternative sehr zu empfehlen. In Kaffee macht er sich ebenfalls sehr gut. Probiere dich da einmal aus, deiner Vorstellung sind keine Grenzen gesetzt. Reis Drink Bio Rewe Reisdrink: Der Zuckersüße Diese vegane Milchalternative ist eher unscheinbar und findet sich oftmals versetzt zu einem anderen Milchersatz im Supermarktregal: Kokos-Reis-Drink, Mandel-Reis-Drink. Anders als Getreidedrinks, Soja oder die Nussmilchsorten ist der Reisdrink für alle Allergiker geeignet, da er in reinem Zustand weder Gluten, noch Soja oder Nüsse enthält. Leider enthält der Reisdrink kaum eigene Nährstoffe, da zur Herstellung dieser veganen Milchalternative weißer, geschälter Reis verwendet wird. Dafür ist er kohlenhydratreich, enthält wenig Fett und Proteine. Geschmack von Reisdrink Der Reisdrink allein hat eine wässrige Konsistenz und fällt geschmacklich durch seine eigene Süße auf. Versetzt in anderen Drinks ist eher die zweite Zutat hervorstechend. Ökobilanz: Für seine Herstellung wird nur wenig Reis verwendet, dennoch wird dieser nicht in Europa angebaut, weshalb die Fertigung des Drinks viele Transportwege in Anspruch nimmt. Aus Sicht der Umwelt erhält diese vegane Milchalternative also keinen Pluspunkt. Wie bereits oben erwähnt, gilt hier: Wer etwas für die Umwelt machen möchte, der macht sich seinen Reisdrink selber. Zudem enthält selbstgemachte Milch mehr Nährstoffe, da die Rezepte Vollkornreis verwenden. Auf Utopia.de findest du ein Rezept dazu. Unser Tipp: Für den Kaffee ist er durch seine wässrige Konsistenz eher ungeeignet, für Süßspeisen oder im süßen Frühstück kannst du ihn dafür umso besser verwenden. Versuche dich doch einmal an unserem Rezept für vegane Sonntags Blinis. Kokosdrink Bio Rewe Kokosmilch: Der Alleskönner Als einzige, vegane Milchalternative darf sich die Kokosmilch auch weiterhin als Milch bezeichnen. Kokosmilch enthält ganz viel Magnesium und Kalium. Ganz neu gibt es nun auch Kokosdrink, ein Getränk auf Wasser und Kokosnussfleisch-Basis, meist versetzt mit Zucker. Dieser Drink hat aufgrund des geringen Anteils an Kokosfleisch keinen gesundheitlichen, dafür einen geschmacklichen Wert und findet sich in vielen Supermärkten. Geschmack: Reine Kokosmilch schmeckt vor allem cremig und reichhaltig nach Kokosnuss. Der Kokosdrink schmeckt süßlich und ist viel wässriger als die Kokosmilch. Da er meist mit viel Zucker versetzt ist, ist er gesundheitlich nicht zu empfehlen. Ökobilanz: Kokosnussprodukte im Allgemeinen sind aufgrund ihres Anbaus in Monokulturen und der anschließend aufwendigen Verarbeitung im Ökotest nicht zu empfehlen. Viele Produkte enthalten Schadstoffe, die Transportwege sind lang und die Kokosnusspalmen sind wenig ertragreich, weshalb ganze Flächen extra zum Anbau gerodet werden. Daher ist der regelmäßige Verzehr nicht zu empfehlen und Kokosmilch sollte weiterhin etwas besonderes sein. Unser Tipp: Mit reiner Kokosmilch lassen sich vor allem herzhafte Currys oder Soßen verfeinern, aber auch in süßen Speisen kann sie sich sehen lassen. Koche doch deinen nächsten Milchreis mit Kokosmilch und einem Schuss Wasser. Das macht das Gericht herrlich cremig! Neben der Milch gibt es noch andere Kokos-Ersatzprodukte wie Sahne oder Creme Fraîche. Im Kaffee ist sie aufgrund ihres Fettgehaltes bisher nicht etabliert, dafür findet sie sich in vielen Rezepten für Frühstück, Hauptgericht und Dessert. Hier findest du ein paar Rezeptideen: -  Porridge Rezept mit Kokosmilch - Vegan frühstücken! -  Unser Rezept für eine gesunde Abwehr: Gemüsecurry -  Genuss aus Kokosnuss: kokosmilch-eis.de Hanfdrink: Berauschend anders Kommen wir zur absoluten Nährstoffbombe: Dem Hanfdrink. Er enthält Omega-3 und Omega-6, ist eiweißreich und voll wertvoller Aminosäuren. Die Vitamine B und E runden die Fülle an Spurenelementen ab. Er ist zudem gluten- und cholesterinfrei, enthält von Natur aus mehr Fett und steigert somit das Sättigungsgefühl. All dies macht ihn zu einem Milchalternativen-Knaller, der sowohl für das Herz als auch die Haut super gut ist. Aufgrund seines hohen Eisengehaltes ist er der ideale Eisenlieferant. Auch wenn du es vielleicht hoffst, müssen wir dich doch enttäuschen: Der Hanfdrink wird aus den Samen, nicht aus der Blüte hergestellt und hat daher keinen berauschenden Effekt. Zu finden ist der Hanfdrink aufgrund seiner noch frischen Präsenz nur in sehr gut sortierten Reformhäusern oder online. Geschmack von Hanfdrink Seinen Geschmack kann man als vollmundig und nussig beschreiben. Anders als seine Konkurrenten ist er zudem reich an Inhaltsstoffen, sättigt schnell und fördert die Verdauung. Ökobilanz: Speisehanf, wie er hier verwendet wird, lässt sich hauptsächlich in Russland, Kanada und China finden. Dennoch gibt es den ein oder anderen Bio-Hof in Europa, der Speisehanf anbaut und daraus Produkte für den Markt herstellt. Während des Anbaus werden so gut wie keine Pestizide verwendet. Woher der Hanf für deinen leckeren Drink kommt, kannst du anhand der Verpackung entnehmen. Sehr cool: Der Hersteller Frenkenberger aus Österreich stellt das Getränk plastikfrei in Mehrwegflaschen her. Unser Tipp: Aufgrund seines vollmundig nussigen Geschmacks ist er für viele Rezepte, egal ob süß oder herzhaft, eine tolle Milchalternative. Probiere dich einfach aus! Made with Luve Lupinendrink: Die heimische Eiweißbombe Unser kleiner, noch beinahe unauffälliger Spitzenreiter im regionalen, proteinreichen und nachhaltigen Rennen der veganen Milchalternativen ist der Lupinendrink. Hergestellt wird er aus der Süßlupine, eine Hülsenfrucht, die in Europa und bei uns in Deutschland angebaut wird. In Joghurt und Eis war die eiweißhaltige Wunderbohne bereits zu finden, nun ist sie auch als vegane Milchalternative erhältlich. Ganze 40 Prozent mehr Eiweiß enthält die Lupine im Vergleich zur Sojabohne. Der Drink ist außerdem reich an Kalium, Calcium und Magnesium und nebenbei gluten- und sojafrei. Für die Milch gibt es bisher nur zwei Anbieter der proteinhaltigen Milchalternative. Dennoch kannst du sie schon in drei Geschmacksrichtungen probieren: In Natur, Vanille und Schoko. Mittlerweile gibt es neben Joghurt und Milcherzeugnissen noch andere Produkte aus der Wunderbohne. Wir sind sicher, dass es dieses Getränk noch zu etwas Großem schafft! Geschmack von Lupinendrink Auch diese eiweißreiche Milch schmeckt vor allem vollmundig und gehaltvoll. Ökobilanz: Die Ökobilanz der Wunderbohne ist einmalig, wächst sie doch in Europa und sogar in Deutschland. Oft gilt sie als unerwünscht, da sich bisher nur wenige Hersteller an Produkte getraut haben und die Bohne dennoch fleißig weiter wächst. Die Pflanze ist sehr pflegeleicht, benötigt wenig Wasser und kein Dünger. Bisher hat sich der Lupinendrink noch nicht in unseren Kaffee verirrt, was aber nicht heißen soll, dass er nicht eine tolle Alternative zu den drei bekannten veganen Milchalternativen Hafer, Soja und Mandel ist. Princess and the pea Erbsendrink: Noch eine Rarität Du kannst es dir sicher vorstellen: Der Erbsendrink ist eine eiweißreiche Angelegenheit. Bei uns ist er sogar noch unbekannter und damit besonderer als der Lupinendrink, denn er kommt erstmals aus den USA. Bislang gibt es hierzulande nur den deutschen Hersteller Princess and the Pea. Ansonsten kommt dein Erbsendrink aus den USA oder von der Marke Happea aus Lettland. Der Erbsendrink ist also eine Rarität. Pflanzendrink aus Erbsen - eine eiweißreiche Alternative Du kannst es dir sicher vorstellen: Der Erbsendrink ist eine eiweißreiche Angelegenheit. Bei uns ist er sogar noch unbekannter und damit besonderer als der Lupinendrink, denn er kommt erstmals aus den USA. Bislang gibt es hierzulande nur den deutschen Hersteller Princess and the Pea. Ansonsten kommt dein Erbsendrink aus den USA oder von der Marke Happea aus Lettland. Der Erbsendrink ist also eine Rarität. Laut Hersteller findest du vor allem Vitamin A und D sowie Omega-3 und Eisen in dem hoch verarbeiteten Produkt. Inwieweit das Getränk aus der gelben Erbse ein Genuss ist? Finde es selbst heraus! Erbsen Drink von Happea Geschmack Erbsendrink Auch wenn das Angebot begrenzt ist, gibt es den Erbsendrink doch in verschiedenen Geschmacksrichtungen: Von Natur über Vanille, Schoko bis hin zu Kaffee. Dabei fällt vor allem auf, dass der Drink wider erwarten kaum nach Erbse schmeckt. Stattdessen ist er recht süß, da die meisten Sorten mit Haushaltszucker gesüßt werden. Ökobilanz: Lang gab es den Erbsendrink nur aus den USA zu beziehen, was einen langen Transportweg zur Folge hatte. Seit kurzem hat jedoch der deutsche Hersteller Princess and the Pea sein eigenes Produkt auf den Markt gebracht. Laut Hersteller werden die Erbsen aus Deutschland und Österreich bezogen, was den Ökologischen Fußabdruck deutlich schmälert. Unser Tipp: Bisher gibt es nur wenige Rezepte mit Erbsendrink. Da er eher süß ist, kannst du ihn gut für Süßspeisen, süßes Frühstück oder in der Backstube verwenden. Rezept Mandelmich selber machen Vegane Milchalternativen selber machen: So geht´s Anders als von einigen Herstellern können deiner Homemade-Milchalternative keine Mineralstoffe oder Vitamine hinzugefügt werden. Gerade Kalzium, welches aus der Kuhmilch bezogen wird, findet sich nicht ohne Zusatz in der herkömmlichen Milchalternative. Ein Vorteil von selbstgemachter, veganer Milch: Du weiß genau, was drin steckt. Es bleibt dir überlassen, ob du sie zuckerfrei oder mit Gewürzen ansetzt. Wer also eine gesunde Alternative zum Produkt haben möchte, gerne Verpackungen sparen und seine vegane Milchalternative selber herstellen will, für den gibt es mittlerweile viele Rezepte und Anleitungen. Probiere es einfach aus. Hier findest du ein paar Beispiele: - Mandelmilch Rezept - Pflanzenmilch selber machen - Hafermilch-Rezept: Mit Haferflocken selber machen - Sojamilch einfach und preiswert selbstgemacht - Hanfmilch: Die etwas andere Alternative zu Milch Produkttipp: Nussmilch Beutel aus Hanf Nussmilch Beutel aus Hanf von venopla Welche Milchalternative ist die Beste? Unsere Tipps Bei der perfekten, veganen Milchalternative kommt es darauf an, wofür du sie verwenden möchtest. In den Steckbriefen der einzelnen Milchalternative haben wir dir bereits einen kleinen Überblick geben können. Du siehst, es gibt verschiedenste vegane Milchalternativen. Probiere dich durch und finde deine persönliche Lieblingssorte. Wichtig hierbei ist: Achte im besten Falle auf eine zuckerfreie Variante, um ein gesundes Geschmackserlebnis zu bekommen. Los geht´s! (C)Think Vegan Vegane Barista-Sorten Du brauchst Tipps für deinen Kaffee? Hier eignen sich vor allem Soja-, Hafer- und Mandeldrink, da sie reichhaltig und kraftvoll sind. Soja und Hafer bieten sich nebenbei perfekt zum Aufschäumen für den Cappuccino an. In unserem Artikel Unsere Lieblings-Milchalternativen für leckeren veganen Kaffee betrachten wir das Thema Kaffeemilchalternative und speziell die Barista-Sorten noch einmal genauer. Schau doch mal rein! Exkurs: Warum die Kuh Milch gibt Vielleicht hast du es schon einmal gehört: Kuhmilch ist die Muttermilch für das Kalb. Doch, was heißt das für uns? Jede Mutter, ob Frau oder Kuh, produziert für ihr Kind sogenannte Muttermilch, um es nach der Geburt mit allen nötigen Nährstoffen zu versorgen. Das Kind soll groß und stark werden. Sobald es auf der Welt ist, schießt die Milch in die Brust und das Kind kann gesäugt werden. Dieser Vorgang ist normalerweise bei Kühen und Frauen identisch, nicht jedoch in unserer Milchindustrie. Kühe auf Weide | unsplash In der Werbeindustrie wird es zum Bewerben des Produktes Milch aufgegriffen: Werde groß und stark durch Kuhmilch, bekomme Kalzium und wichtige Vitamine. Fakt ist: All diese Nährstoffe stehen dem Kalb zu, um es wachsen und gedeihen zu lassen. Leider kommt es dem Kalb nicht zu Gute. Um an die Milch der Kühe heran zu kommen, wird der Mutter direkt nach der Geburt das Kalb entzogen und separat aufgezogen. Ist es ein männliches Kalb, wird es zur Schlachtung herangezogen, ist es ein weibliches Kalb, wird es zur Milchkuh und ihr ereilt das gleiche Schicksal wie der Mutter. Von der Kuhmilch sieht das Kalb nichts, denn die Kuh wird gemolken, früher per Hand, heute per Maschine, und die Milch für den Menschen aufbereitet. Quelle: Künstler ronnaldong ,,Kühe in der Milchindustrie können ihre grundlegenden Bedürfnisse nicht erfüllen, wie sich um ihre Kinder zu kümmern, auch nicht für einen Tag. Diese Kühe sind genetisch manipuliert, werden wie Produktionsmaschinen behandelt und oft mit Antibiotika und Hormonen vollgepumpt, um noch mehr Milch zu produzieren.Kühnster ronnaldong Der Vorgang wiederholt sich Jede Kuh gibt etwa 2 Monate lang Milch ab, um ihr Kalb zu füttern. Damit weiterhin Milch fließen kann, wird die Kuh noch während ihrer Stillzeit künstlich geschwängert. Mit einer kurzen Pause von 6 Wochen, in der sich der Euter vom Melkvorgang erholen kann, ist die Kuh erneut schwanger, die Milch schießt ein und kann gemolken werden. Das neue Kalb wird der Mutter ebenfalls entrissen und der ganze Vorgang beginnt von vorne. Kuhmilch ist Muttermilch: Was heißt das für uns? Veganer trinken aus ethischen und meist aus gesundheitlichen Gründen keine Kuhmilch. Zum einen möchten sie die Milchindustrie bei der Ausbeute der Tiere nicht unterstützen. Die Milchkühe stehen unter einem immensen Stress, sowohl körperlich als auch psychisch. Stelle dir doch einmal vor, du wirst dauerhaft schwanger gehalten und deine Kinder werden dir direkt nach der Geburt entzogen. Wie würdest du dich dabei fühlen? Zudem laugt der Körper der Kühe aus, denn all die wichtigen Nährstoffe werden durch die Kuhmilch entzogen. Das Ergebnis: Nach nur wenigen Jahren wird die Kuh zur Schlachtbank geführt. Zum anderen musst du bedenken: Es handelt sich um fremde Muttermilch, die du tagtäglich mit deinem Kaffee oder Müsli einnimmst. Mit all den NÄHRstoffen, die das Kalb wachsen lassen sollen. Hört sich gut an? Ist es aber nicht! Denn dein Körper wird dadurch immer wieder von Wachstumshormonen und ähnlichem gefordert. Dies hat gesundheitliche Folgen. Nachweislich fördert Kuhmilch verschiedenste Krankheiten wie Osteoporose oder gar Krebs. Du möchtest mehr dazu erfahren? In zahlreichen Dokumentationen findest du spannende Informationen. Vegane Dokumentationen Zum Glück gibt es mittlerweile genug vegane Milchalternativen, die dem Geschmack von Kuhmilch keinen Abbruch tun. Du fragst dich nun sicher: Heißt vegane Milch auch Milch? Und welche Alternativen gibt es? Dies und vieles weitere erfährst du jetzt. Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shopsvor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! 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Massentierhaltung - die Fakten

26. Februar 2020 Deutschland is(s)t vegan 

Massentierhaltung - die Fakten Massentierhaltung - grausam und qualvoll sterben allein in Deutschland etwa 630 Millionen Hühner, 58 Millionen Schweine und über 3 Millionen Rinder für Milchprodukte und Fleisch auf dem Teller. [1]. Weil schnell und vor allem günstig produziert werden muss, greift die Lebensmittelindustrie auf immer extreme Maßnahmen zurück, die unverantwortlich sind. Wir als Konsumenten beeinflussen den Markt mit unserem Kaufverhalten. Weil schnell und vor allem günstig produziert werden muss, greift die Lebensmittelindustrie auf immer extreme Maßnahmen zurück, die unverantwortlich sind. Wir als Konsumenten beeinflussen den Markt mit unserem Kaufverhalten. Veganismus ein klares Markt-Statement für Tierrecht und gegen die Massentierhaltung. Schweine, Rinder, Hühner werden in der Massentierhaltung nicht artengerecht gehalten. Es gibt sehr gute Bücher und Dokumentationen zu dem Thema, wo du dich hinreichend informieren kannst. Die Massentierhaltung bewegt immer mehr Menschen. Mit Schweine-Hochhäusern bekommt die Massentierhaltung eine neue Dimension der Tierausbeutung in Deutschland, aber auch in Länder wie China. Es gibt tolle vegane -Alternativen zu Milch, Eiern und Pelz. Der Konsument kann mit seinem Kaufverhalten die Situation aktiv mit verändern! Dein Kassenbon ist ein Stimmzettel! Denn jede so kleine Kaufentscheidung kann Impulse weiterleiten und Konzepte verstärken. So können sie signalisieren: - Tierrechte möchte ich unterstützen - es sollte mehr tierleidfreie Produkte geben - nicht-vegane Produkte aus der Massentierhaltung sind unerwünscht. Inhaltsverzeichnis - Gründe für veganen Konsum - Ethik - Gesundheit - Umweltschutz - Massentierhaltung - Lebensmittel - Milchproduktion - Ei-Produktion - Fleischproduktion - Massentierhaltung - Mode - Leder - Pelz - Was kannst du tun? 1. Gründe für veganen Konsum 1.1 Ethik - das System nicht mehr unterstützen Hat man einmal hinter die Kulissen der Fleisch- und Milchindustrie gesehen, ist die Grausamkeit des Systems nicht zu verleugnen. Der Ekel vor der industrialisierten Massentierhaltung bewegt viele zu einer veganen Ernährungsweise. Aber auch übergeordnete philosphische Konzepte der Gleichwertigkeit von Mensch und Tieren spielen eine entscheidende Rolle. Ethische Beweggründe für Veganismus (C) unsplash Damit ist die Entscheidung entgegen tierischer Produkte auch eine Ablehnung von Massentierhaltung und Speziesismus. 1.2 Gesundheit Unter anderem gesättigte Fette, geringe Anteile an Ballaststoffen und Cholesterin machen tierische Produkte zu weniger gesundheitsförderlichen Lebensmitteln. Dagegen verspricht eine vollwertige pflanzliche Ernährung reduzierte Risiken für die Entstehung und Entwicklung diverser Krankheiten. Bei Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und selbst Allergien kann eine abwechslungsreiche vegane Ernährung präventiv wirken. Für tiefergehende Informationen und Erfahrungsberichte empfehlen sich einige Dokumentationen über Veganismus, die wir dir zusammengestellt haben. 1.3 Umweltschutz - Tierhaltung beeinflusst den Klimawandel Vor allem der Zusammenhang zwischen Umweltverschmutzung und tierischer Landwirtschaft ist statistisch klar belegt. Tierhaltung gilt als größter Einflussfaktor auf den Klimawandel. Sogar das Transportwesen wie Luftverkehr oder PKW Nutzung erzeugt weniger Emissionen und damit klimatische Veränderungen. Ausstoß von Emissionen (C) unsplash Dabei zeigt sich die Umweltzerstörung auf vielen Ebenen. Einerseits hinsichtlich des Ausstoßes von Treibhausgasen. Andererseits gehen auch Ressourcen-Ineffizienz, hoher Wasserverbrauch, verringerte Artenvielfalt und Bodenerruption mit einher. Veganismus hängt also unmittelbar mit Umweltschutz zusammen. Durch die Demonstrationen von Fridays For Future werden Umweltschutz und Nachhaltigkeit zum aktuellen Dauerbrenner-Thema. Vegane Alternativen 2. Massentierhaltung - Lebensmittel 2.1 Milchproduktion Kuhhaltung in der Milchindustrie Das Bild der glücklichen Milchkuh auf einer sonnigen Weide ist nichts außer einer marketing-induzierten Wunschvorstellung. Ganz im Gegenteil leben 72 % der Milchkühe in Laufstallhaltung. Laufställe unterteilen sich in verschiedene Bereiche zum Fressen, Schlafen, Gemolken-Werden und Laufen. Auslaufflächen sind in der Praxis eine Seltenheit und die eingeschränkte Bewegungsfreiheit erhöht die Verletzungsgefahr. Tierquälerei durch Anbindehaltung Kühe als sehr soziale Weidentiere brauchen Kontaktmöglichkeiten und Freilauf. Allerdings in der Anbindehaltung, werden sie entgegen ihrer Natur vollzeitig festgebunden. Dabei können sie sich noch nicht einmal umdrehen. Anbindehaltung bei Kühen (C) PETA Während diese Form der Haltung in Österreich bereits verboten ist, so ist eine ganzjährige Anbindehaltung zum Beispiel in Süddeutschland noch gängig. Aktuelle Diskussionen zeigen allerdings, dass diese Haltung rechtlich als tierschutzwidrig angesehen wird. Es sollen zumindest zwei Stunden Auslauf täglich ermöglicht werden. Trotz allem kann man unter diesen Haltungsbedingungen ebenso wenig von Tierwohl sprechen. Weidehaltung als Lösung? Weidehaltung ist die bessere Form der Kuhhaltung. Grasen, Auslauf und Sozialverhalten werden nach diesem Modell nicht vernachlässigt. Allerdings verbirgt sich hinter der offiziell deklarierten Weidehaltung meist eine Mogelpackung. Auf Packungsangaben von Milch darf Weidehaltung deklariert werden, wenn Kühe an wenigstens 120 Tagen im Jahr mindestens 6 Stunden auf der Weide waren. Diese Weidehaltung trifft in den meisten Fällen wenn überhaupt nur in Sommermonaten zu. Weitere Siegel zur Weidenhaltung auf Milch signalisieren bessere Haltungsbedingungen, die strenger eingegrenzt sind. In aller Regel werden Milchkühe trotzdem nach 5 Jahren geschlachtet, obwohl ihre natürliche Lebenserwartung bei 20 Jahren liegt. Weidehaltung bei Kühen (C) unsplash Kuhmilch ist Kälber-Muttermilch So wie Frauen nach der Geburt für ihr Baby Muttermilch produzieren, produzieren Kühe Kuhmilch für ihre Kälber. Es ist die Kost, die exakt auf die Bedürfnisse eines jungen Kalbs zum Wachsen abgestimmt ist. Das bedeutet, dass Kühe nur Milch produzieren können, wenn sie ein Kalb gebären. Sie werden zwangsgeschwängert und wenige Stunden nach der Geburt von ihrem Kalb getrennt. Beidseitig ist das der Auslöser von Traumata. Dieses Vorgehen ist unabhängig von der Haltung in der industrialisierten Milchproduktion Standard. Enthornung von Kühen Nicht nur männliche Kühe, sondern auch weibliche Kühe haben Hörner. Um Platz zu sparen und Verletzungen aufgrund von Stress vorzubeugen, werden sie schmerzhaft enthornt. Dabei wird in vielen Fällen noch nicht einmal Betäubungsmittel eingesetzt, obwohl die Hörner viele Nerven und eine starke Durchblutung beinhalten. Vegane Ei-Alternativen 2.2 Ei-Produktion Arten von Hühnerhaltung Ob Bodenhaltung, Freilandhaltung oder sogar Bio-Haltung - alle Arten der Haltung führen letztlich zu einem verfrühten Tod des Huhns. Ausschlaggebend bei der Ei-Produktion ist dafür der Legestress der Hennen verursacht durch Platzmangel. Käfighaltung treibt die nicht artgerechte Haltung auf die Spitze. Eingepferscht in Drahtkäfigen kleiner als ein A4 Blatt leiden die Hühner unter Bewegungsmangel. Dadurch sind Krankheiten wie Osteoporose und Fettleber vorprogrammiert. Kükenschreddern Kükenschreddern (C) PETA, Karremann Dazu kommt, dass männliche Küken sofort nach der Geburt getötet werden. Dieses Vorgehen ist auch bekannt als Kükenschreddern. Denn in der Ei-Produktion gelten sie als nutzlos. Eier legen können sie nicht und für eine Verwendung als Masthahn sind sie zu klein. Deshalb gelten sie in der Industrie als unrentabel und wertlos. Züchtung von Legehennen Ähnlich rücksichtslos ist die Züchtung von Legehennen. Beim industrialisierten Fließband-Vorgehen sterben häufig neugeborene Küken, indem sie eingequetscht werden oder herunterfallen. Seit 2017 ist die gängige Praxis des Schnabelkürzens bei Küken verboten. Allerdings geht damit ein weiteres Problem einher, da die Hühner ihrem Picktrieb nachgehen möchten und daher zum Federpicken und Kannibalismus neigen. Biohof mit Hühnern, die nach einem Jahr geschlachtet werden (C) PETA Hühner weisen eine natürliche Lebenserwartung von 8 Jahren auf. Aber selbst Bio-Hühner aus der Ei-Produktion werden nach 1 1/­­2 Jahren geschlachtet. 2.3 Fleischproduktion - Gewinnmaximierung um jeden Preis Die heutzutage typische industrielle Form der Massentierhaltung hat das System der Gewinnmaximierung tierischer Landwirtschaft perfektioniert. Im negativen Sinne - ohne Rücksicht auf Verluste, nämlich Lebewesen. In der Fleischproduktion werden Tiere in kürzester Zeit gemästet, um bei niedrigstem Investment hohe Gewinne abzuwerfen.           Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an                       Ein Beitrag geteilt von Deutschland is(s)t vegan (@deutschlandistvegan) am Feb 10, 2020 um 9:44 PST Schweine, Kühe und Hühner hätten eine wesentlich höhere natürliche Lebenserwartung, die durch die Fleischindustrie vorzeitig beendet wird. Fleischproduktion ist das Geschäft mit dem Tod von Lebewesen. Als Otto-Normal-Verbraucher wird man allerdings so vom Ursprungsprodukt distanziert, dass Fleischkonsum als ganz normal erscheinen mag. Ohne Reflektion würde man bei einem Bissen in einen Burger wohl kaum an das dahinterstehende Huhn denken. Szenen aus dem Schlachthaus widersprechen jedoch jeglicher Normalität. Verstümmelung Abgesehen davon, dass das Endziel der tierischen Landwirtschaft immer den Tod bedeutet, ist im Prozess noch mehr Grausamkeit involviert. Massentierhaltung ist ökonomisch so kalkuliert, dass bei geringem Aufwand große Gewinne eingefahren werden. Verstümmelung ist also ein flächendeckend eingesetztes Werkzeug, um Gewinnausfällen entgegen zu wirken. Schweinen werden ihre Ringelschwänze abgeschnitten, Eckzähne geschliffen und sie werden betäubungslos kastriert. Kühe werden aus Platzgründen enthornt. Vor ein paar Jahren wurden Hühnern noch ihre Schnäbel unter hohen Schmerzen gekürzt. All diese Vorgehen dürfen rechtlich ohne Narkose durchgeführt werden und werden zu Gunsten der Arbeitsersparnis rücksichtslos durchgeführt. Antibiotika Antibiotika Resistenzen durch Tierkonsum (C) unsplash Um weiteren Gewinneinbußen entgegen zu wirken, werden im Voraus Antibiotika eingesetzt. Die dem Futter zugesetzten Antibiotika sollen Entzündungen vermeiden, haben aber auch weitreichende Folgen für den menschlichen Organismus. Durch den Konsum von Fleisch können Antibiotika-Resistenzen entstehen. Als Folge dessen würde die Einnahme herkömmlicher Antibiotika bei Erkrankungen keine erwünschten Effekte zur Gesundwerdung mehr hervorrufen. Stress bei Betäubung & Schlachtung Schlachtung ist gemeinhin ein Vorgang, der Tiere in Stresssituationen versetzt und keinesfalls je als tiergerecht betitelt werden kann. Das industrielle Vorgehen bei der Schlachtung erhöht allerdings Leid und Stress auf ein Vielfaches. Hohe Bandgeschwindigkeiten bei der fließbandartigen Schlachtung führen zu mehr Fehlern. Dadurch werden beispielweise Betäubungen falsch gesetzt. Der Bolzenschuss bei Rindern kann durch nicht vorschriftsgemäße Apparate oder individuelle Faktoren des Tieres zum Schiefgehen des Verfahrens führen. In vielen Fällen werden die betroffenen Tiere trotz fehlgeschlagener Betäubung in halb-wachem Zustand getötet. Dasselbe gilt für Vogeltiere und Schweine, die durch Stromfluss einem epileptischen Anfall ausgesetzt werden. Falsche Bedingungen des Stromflusses oder die Aufgeregtheit der Tiere führen zu nicht ausreichenden Betäubungen. In vielen Fällen wird auch Kohlendioxid eingesetzt. Dabei setzt Erstickungsangst ein, bevor die Tiere an Bewusstsein verlieren. Auch hier kann eine unzureichende Dauer der Begasung zum Misslingen führen. Also werden Hühnern teilweise bei vollem Bewusstsein die Kehlen aufgeschnitten, sowie Schweine noch bei Sinnen im Brühbad versenkt. 3. Massentierhaltung - Mode Produkte aus Leder (C) unsplash Veganismus erstreckt sich über alle Lebensbereiche, wenn man ihn so ausleben möchte. Neben der Lebensmittelindustrie ist die Mode Industrie genauso durchzogen mit tierischen Produkten. Denn Leder und Pelz sind Bestandteile von Kleidung, die Produkte der Massentierhaltung sind. VEGANE WINTERJACKEN OHNE PELZ, WOLLE, DAUNEN UND LEDER KAUFEN 3.1 Leder - kein Abfallprodukt der deutschen Fleischindustrie Die Lederproduktion hängt mit vielschichtigen Problematiken zusammen, die sich über Tierschutz, Arbeiterausbeutung und Umweltverschmutzung erstrecken. Entgegen der öffentlichen Wahrnehmung ist Leder kein Abfallprodukt der deutschen Fleischindustrie. Stattdessen wird meist Billigleder aus der Massentierhaltung im asiatischen Ausland importiert. Einhergehend damit ergeben sich noch weitere Grausamkeiten als nur der Tod des Tieres. Kriminelle Tierquälerei Illegaler Grenzschmuggel, qualvoller Transport ohne Wasser und Futter, winzige Ladeflächen und Flegel bei Nichtgehorsam. Vielerorts ist mindestens ein Problemfaktor Teil der Lederherstellung. In Extremfällen werden Kühen Chili in die Augen gerieben oder Schwänze gebrochen, um sie zum Gehorsam zu zwingen. Aber selbst Leder aus deutschen Betrieben wird unter konventionellen Haltungsbedingungen produziert, die alles andere als tierlieb sind. Wenig aussagekräftige Labels Auch wenn Made in Germany suggeriert, dass ein Produkt in Deutschland hergestellt wurde, so bezieht sich das Label lediglich auf die Zusammensetzung des Endprodukts. Die Herkunft von Teilprodukten muss nicht gekennzeichnet werden, weshalb das Label nicht sicherstellt, dass das Leder aus Deutschland kommt. Gesundheitsrisiken durch Gerbung Bekannt als Verfahren zur Erreichung längerer Haltbarkeit wird die Gerbung in der Lederherstellung angewandt. Anstelle von sachgemäßer Haltbarmachung werden in der Praxis erbgutschädigende Chemikalien wie Chrom VI genutzt. In einer Stiftung Warentest Untersuchung wurde jene Substanz in hohem Maße in fertigen Lederprodukten gefunden. Darunter in Arbeitshandschuhen und sogar Kinderhandschuhen - mit möglicher krebserregender Wirkung. Darüber hinaus sind die Arbeiter in Leder-Fabriken weitaus schlimmeren Bedingungen ausgesetzt. Sie sind ohne Schutzkleidung tagtäglich konfrontiert mit den giftigen Chemikalien. Kinderarbeit ist ebenso wenig ausgeschlossen. Im Weiteren sind sogar umliegende Wohngebiete von der Lederproduktion betroffen, weil Abfälle ungefiltert in Flüsse ablaufen und zur Wasserverschmutzung beitragen. 3.2 Pelz - abgezogene Haut eines Tieres Pelz ist die abgezogene Haut eines Tieres, die in der Modewelt meist in Accessoires ihren Einsatz findet. Nerze und Füchse sind die am häufigsten für die Pelzproduktion getöteten Tiere. Aber selbst Robben, Eichhörnchen, Hunde und Katzen fallen der Pelzherstellung zum Opfer. Dabei stammt die Mehrheit der Tiere aus der Massentierhaltung, wobei sie ihr Leben lang in Drahtgitterboxen eingesperrt sind. Tierpelze (C) unsplash Tierschutzgesetze bei Pelzproduktion Je nach Land gelten vollkommen verschiedene Gesetze und Haltungsbedingungen in der Pelzproduktion. Beispielweise in China gibt es gar keine. Währenddessen werden in anderen Ländern festgelegte Mindeststandards regelmäßig nicht eingehalten. Betriebskontrollen in Finnland zeigten unter anderem, dass 50 % der kontrollierten Betriebe die Tierschutzgesetze nicht einhalten. Haltung in Drahtgitterboxen Zuvor erwähnt werden in der Massentierhaltung zur Pelzherstellung Tiere in Drahtgitterboxen gehalten. Diese verweigern den Tieren Raum zur freien Entfaltung, schränken sie in ihrem artspezifischen Verhalten ein und führen zur sozialen Vernachlässigung. Abgesehen davon, dass die Drahtgitterboxen winzig sind, werden sie ohne jegliche Hygienemaßnahmen in ihren eigenen Exkrementen gehalten. Bei Vernachlässigung der Spieltriebe und des Sozialverhaltens stehen Selbstverstümmelung, eigene Bisswunden und Kannibalismus an der Tagesordnung. Gewaltsame Tötung & Häutung Das Ende jedes kurzen und tristen Lebens als Tier in der Pelzherstellung beläuft sich auf die Tötung und Häutung. Einerseits setzen Pelzhersteller die Vergasung mit Auspuffgasen von LKWs ein, bei der Tiere massenweise in Kisten vergast werden. Die langsame und unzuverlässige Begasung hat zur Folge, dass einige der totgeweihten Tiere bei der Häutung wieder zu Bewusstsein kommen. Andererseits ist die Tötung durch Elektroschocks zuverlässiger, aber nicht weniger grausam. Auf chinesischen Märkten finden sich teilweise sogar Vorgehen, bei denen die Schädel der Tiere gewaltsam mit Eisenstangen eingeschlagen werden. Nach der Häutung werden die übrig gebliebenden Tierleibe aufeinander aufgetürmt und leiden teilweise noch lebendig weiter. Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von pflanzlich.stark (@pflanzlich.stark) am Feb 18, 2020 um 7:42 PST Labels für Echtpelz Echtpelz erfordert Kennzeichnungspflicht, die durch die Anmerkung Enthält nichttextile Teile tierischen Ursprungs zum Ausdruck gebracht wird. Trotz allem haben Tierrechtler in der Praxis viele Beispiele aufgedeckt, bei denen Echtpelz entweder falsch oder gar nicht als solcher deklariert war. Abseits von offensichtlicher Verbrauchertäuschung muss man einbeziehen, dass Schuhe und Accessoires außerdem keinster Kennzeichnungspflicht unterliegen. Die Polarfüchsin Mascha lebt jetzt glücklich und frei auf einem Hof in Deutschland. Pelzverbote Doch es gibt noch Hoffnung! Pelz ist in der öffentlichen Wahrnehmung als Problematik angekommen und in einigen Ländern bereits verboten. Auch in Deutschland gibt es seit März 2019 keine Pelzfarmen mehr, weil die Verschärfung der Richtlinien die Produktion nicht mehr rentabel machte. Vor allem das Deutsche Tierschutzbüro setzt sich initiativ gegen Tierpelze ein. Mehr über Pelze und Tierpatenschaften findest du auch in unserem Artikel mit dem Fallbeispiel der Füchsin Mascha. 4. Was kannst du tun? Um der Grausamkeit der Massentierhaltung entgegen zu wirken, kann der Boykott tierischer Produkte ein effektiver Schritt sein. Die Entscheidung hin zum Veganismus spart täglich Tierleben, Emissionen und Ressourcen. Außerdem kann sie in vollwertiger Form der eigenen Gesundheit gut tun.           Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an                       Ein Beitrag geteilt von Petra | Nachhaltig leben (@homovirido) am Jan 15, 2020 um 9:56 PST Im Weiteren kann man selbst politisch aktiv werden, demonstrieren, Petitionen unterschreiben, sowie Tierrechts-organisationen mit Spenden unterstützen. Das könnte dich auch interessieren: - Die Pelzindustrie - Tierpatenschaften des Deutschen Tierschutzbüros - Vegane Alternativen für Ei und Milch - 2020 Plastikfrei Werden - Vegane Winterjacken - Veganuary - einen Monat lang pflanzlich essen - 10 Tipps um Vegan zu Werden - 10 Bücher für den Veganen Einstieg - Klimaschutz fängt auf dem Teller an [1] Fleischatlas: Daten und Fakten über Tieren als Nahrungsmittel (neue Themen). Kooperationsprojekt von Heinrich-Böll-Stiftung, Bund für Umwelt- und Naturschutz und Le Monde diplomatique, 2014.

2020 wird vegan - machst Du mit?

13. Januar 2020 Deutschland is(s)t vegan 

2020 wird vegan - machst Du mit? Im Zuge der aktuellen Klimadebatte drängen auch prekäre Fakten über unsere Ernährung an die Öffentlichkeit. Die Umwelteinflüsse unserer Essgewohnheiten sind leider drastisch. Dem zu Folge erwägen mehr und  mehr Menschen weitgehend vegan werden. Falls 2020 für Dich auch vegan werden soll, erläutern wir dir im Folgenden ein paar wichtige Grundlagen, die Dir den Umstieg auf die köstliche, abwechslungsreiche und genussvolle pflanzliche Küche erleichtern werden. Wenn das mal keine guten Aussichten für das neue Jahr sind! Der Benefit für Dich: Eine ausgewogene ,,plant based diet kann entschieden dazu beitragen, dass Du gesünder wirst und dass dein Stoffwechsel besser funktioniert, weil deine Zellen mit allen notwendigen Makro- und Mikronährstoffen versorgt sind.  Bekommst Du Lust?  Probier es aus und steig gleich im Januar mit uns ein: mach den VEGANUARY mit! Tipps, interessante Infos, Rezepte und Empfehlungen zum Veganuary findest du in unserem Artikel. Inhaltsverzeichnis: - Die Umstellung - Ausgewogen und gesund - Das gehört auf deinen Speiseplan - Wissenswertes über Nährstoffe - Energie - Eiweiß - Eisen - Calcium - Jod - Zink - Selen - Vitamin B2 - Vitamin B3 - Vitamin B12 - Vitamin D - Omega-3-Fettsäuren - Buchempfehlungen Die Umstellung Mehr Gemüse, Greens und Früchte zu verzehren, ist das beste Detox- und Energize-Programm, das du nach den ungesunden Schlemmereien der Advents- und Weihnachtszeit fahren kannst. Vielleicht wirst du dadurch etwas abnehmen, vielleicht auch ein paar Tage lang Kopfschmerzen, unreine Haut oder Durchfall bekommen.  Das sind typische Entgiftungserscheinungen, sobald der Körper Gelegenheit bekommt zu entschlacken.  Anschließend wirst du in jedem Fall gesundes Körpergewebe aufbauen, da die Makronährstoffe und Mikronährstoffe die du zu dir nimmst, dem entsprechen, was dein Körper braucht. Nämlich vollwertige Kohlehydrate, ausgewogenes Protein im richtigen Maß und hochwertige, weitgehend ungesättigte Fette. Und natürlich jede Menge Mineralstoffe und Vitamine. Durch die vielen enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, Praebiotika und Ballaststoffe kann eine pflanzliche Ernährung unsere Zellen außerdem vor degenerativen Prozessen schützen, die Entwicklung von Krankheiten hemmen und unser Immunsystem stärken. All das belegen neueste Studien und Recherchen, die zu einen geplant angelegt sind,  als auch gezielt weitgehend pflanzlich lebende Bevölkerungsgruppen untersuchen. Ausgewogen und gesund Einfach so vegan werden - von heute auf morgen - geht das? Und kann mir dabei nichts passieren? Wir alle kennen die Vorurteile gegenüber rein pflanzlicher Ernährung und die Skepsis, tatsächlich ausreichend mit allem versorgt zu sein. Aber ist es wirklich kritisch? Unsere Betrachtungsgrundlage an dieser Stelle ist eine AUSGEWOGENE vegane Ernährung. Achtung: Das bedeutet NICHT, dass die konventionelle Alltagskost, wie sie flächendeckend von mehr als 80% der europäischen Bevölkerung praktiziert wird, ausgewogen ist. Denn diese baut zumeist auf Fleisch, Milchprodukten und vielen Getreideprodukten aus Weizenmehl auf und beinhaltet jede Menge hoch verarbeitete Fertigprodukte. Eine solche Kostform ist zwar allgegenwärtig und omnipräsent, aber sicher nicht ausgewogen. Was uns das zeigt ist, dass sich die Allgemeinheit nicht ausgewogen ernährt. Aber weil es jeder so macht, fällt es nicht auf. Und wird als ,,Normalität betrachtet.  Gesund ist das allerdings überhaupt nicht. Ernährt man sich ausgewogen pflanzlich, braucht es das Fleisch, den Fisch oder den Käse nicht mehr, um ,,gesund zu leben. Eine ausgewogene, vegane Ernährung basiert auf Gemüse und Obst, Kräutern und Salaten, Nüssen und Samen, Getreide und Hülsenfrüchten und hochwertig gepressten Pflanzenölen. Vegane Fertigprodukte sollten nur einen geringen Teil der verzehrten Nahrungsmittel ausmachen und eher als Genussmittel dienen. Tierische Produkte würden schlussendlich aus ernährungsphysiologischer Sicht zu Genussmitteln und Luxusprodukten, die man sich ZUSÄTZLICH gönnen könnte, wenn man unter ethischen Gesichtspunkten kein Problem damit hat. Das gehört auf deinen Speiseplan, wenn du vegan werden willst Wie setzt sich deine tägliche Ernährung zusammen? Bei allen deinen Mahlzeiten - egal ob Du zweimal, dreimal oder fünfmal am Tag isst, sollten reichlich Gemüse, Kräuter, grünes Blattgemüse und Obst auf den Teller kommen. Besonders Kohlgewächse, wie Brokkoli oder Rosenkohl, kannst du mehrmals wöchentlich integrieren. Ansonsten einfach saisonal und regional angebautes Gemüse, das du auf dem lokalen Wochenmarkt oder im Bioladen deines Vertrauens bekommst.  So verhält es sich auch mit Kräutern und Grünzeug. Umso mehr, umso besser! Das reichlich enthaltene Chlorophyll liefert uns wertvolle Bestandteile für die Blutbildung und reichlich Antioxidatien und Radikalfänger, neben vielen Mineralstoffen und Spurenelementen, Carotinoide und natürlich vor allem Vitamin C. Für die große Gruppe der B-Vitamine und eine ausreichende Proteinzufuhr solltest du täglich mindestens einmal Vollkorngetreide verzehren. Entweder als gekochten Vollkornreis, Hirse oder Buchweizen, Haferporridge oder in Form von selbst gebackenem Brot (oder auch hier echtes Vollkornbrot vom Bäcker deines Vertrauens oder aus dem Bioladen). Für deine ausgewogene Versorgung mit Aminosäuren (Proteinstoffwechsel) solltest du 4-7 mal pro Woche Hülsenfrüchte in deinen Ernährungsplan mit einbinden. Das sind gekochte Linsen, Kichererbsen oder Bohnen. Gleichermaßen gut sind Tofu oder Tempeh, denn auch die Sojabohne ist eine Hülsenfrucht. Hülsenfrüchte liefern neben hochwertigen Eiweißkomponenten auch jede Menge Mineralstoffe (v.a. Eisen, Zink, Magnesium und Calcium) sowie auch B-Vitamine.  Aber Achtung - das Aminosäureprofil von Hülsenfrüchten ist nicht 100% ausgewogen (biologische Wertigkeit!) - deswegen sollten Hülsenfrüchte immer mit Vollkorngetreide kombiniert werden, damit die biologische Wertigkeit erreicht wird.  Um deine Ernährungspyramide bis in die Spitze komplett zu machen, fehlen jetzt noch Nüsse, Samen und hochwertige, kalt gepresste Pflanzenöle. Jede Mahlzeit mit einen Esslöffel gerösteter Samen (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Sesam) zu ergänzen, sichert dir deine Mikronährstoffversorgung und schmeckt köstlich.  Darüber hinaus wäre es sinnvoll jeden Tag einen bis zwei gehäufte Esslöffel geschroteten Leinsamen ins Frühstück zu integrieren. Leinsamen enthält nämlich essentielle Omega-3-Fette, die in unserer Ernährung häufig zu kurz kommen.  Nüsse, vor allem Mandeln, da basisch und reich an Calzium, vervollständigen unseren Speiseplan. Bis zu 30 g Nüsse am Tag haben erwiesenermaßen einen positiven Einfluss auf unsere Gefäße und können Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen. Du siehst also: vegan werden ist gar nicht mal so schwer! Vegan werden: Wissenswertes über Nährstoffe Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) laufen vegan lebende Menschen Gefahr hinsichtlich folgender Nährstoffe Mangelerscheinungen zu erleiden: Eisen /­­ Calcium /­­ Zink /­­ Selen /­­ Jod /­­ Vitamin B2 /­­ Vitamin B3 /­­ Vitamin B12 /­­ Vitamin D /­­ Omega 3 Fette /­­ Protein und zu wenige Energie. Zu erwähnen ist vorab trotzdem, dass es hinsichtlich der genannten Stoffe in keiner bis heute ausgewerteten Studie Resultate gibt, die tatsächlich besagen, dass Veganer solche Mangelerscheinungen haben.  I) Energie In Anbetracht der Tatsache, dass über 30% der heute in Deutschland lebenden Menschen übergewichtig sind, ist kritisch zu hinterfragen, ob der angegebene Zielwert an Energiedichte, für unsere Lebensgewohnheiten überhaupt noch stimmig ist. Unser tatsächlicher Energieverbrauch beim heutigen Lifestyle liegt wesentlich niedriger, als noch vor 100 Jahren, als 70% der Menschen körperlich gearbeitet haben. Unsere Ernährungsgewohnheiten und die Energiedichte der Nahrung, sowie die Vorgaben der DGE (3 Hauptmahlzeiten, 2 Zwischenmahlzeiten, zusätzlich 1 Handvoll Nüsse, usw.) können dazu führen, dass viele auch ohne Hungergefühl mehr essen, als sie überhaupt verbrennen. Eine ausgewogene pflanzliche Ernährung liefert dagegen sehr viele Nährstoffe, gepaart mit jeder Menge Ballaststoffe und einer geringeren Energiedichte. Das macht satt, versorgt die Zellen gut und regt den Stoffwechsel an.  Fazit: Der ausgewogen lebende Veganer, trägt kein Risiko zu wenig Energie zu sich zu nehmen. II ) Eiweiß wir leben in einer Eiweißmast-Gesellschaft (Dr. Max Otto Brucker) Das heißt, tendenziell essen wir zu viel Eiweiß - und zwar viel zu viel. Laut DGE sollte der tägliche Eiweißverzehr 1 g Protein /­­ kg Körpergewicht ausmachen. Realität ist bei den meisten Menschen locker doppelt so viel. Daher rühren viele unserer Zivilisationskrankheiten und der labile Gesundheitszustand unserer Gesellschaft  Eiweiß wird komplizierter verstoffwechselt als Kohlehydrate oder Fett - und es entstehen Stoffwechselendprodukte, die über die Nieren und schließlich den Urin ausgeschieden werden müssen (Harnsäure und Harnstoff). Der Köper kann täglich nur einen bestimmten Teil dieser Stoffe loswerden - und bei entsprechend hohem Eiweißverzehr, sammeln sich Harnstoff und Harnsäure im Körper an.  Außerdem verbraucht der Eiweißstoffwechsel in hohem Maße Calcium und Magnesium und es entsteht viel Säure, die vom Körper abgepuffert werden muss. Das Körpermilieu wird sauer. Die Folge sind Stoffwechselerkrankungen, die aus diesem Ungleichgewicht hervor gehen.  (dazu zählen Übergewicht, Arteriosklerose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Rheumatische Beschwerden etc.) Des Weiteren bringen tierische Eiweißquellen jede Menge gesättigter Fette und jede Menge Cholesterin mit sich.  Die Folge sind Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Störungen des Zucker-Stoffwechsels. Besonders gute vegane Eiweißquellen sind: - Hülsenfrüchte (wie Erdnüsse (als Mus), Bohnen, Linsen, Erbsen, Kichererbsen) - Sojaprodukte (besonders empfehlenswert ist Tempeh),  - Nüsse (Mandeln, Paranüsse, Walnüsse, Haselnüsse, Macadamia etc.) - Samen (Kürbiskerne, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Sesam) - Pseudogetreide (Quinoa, Buchweizen, Amaranth, Hirse etc.) - Reisprotein, Hanfprotein, Lupinenprotein Fazit: Vegane Eiweißquellen enthalten kein Cholesterin, liefern wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente, jede Menge wertvolle Ballaststoffe und ggf. hochwertige, ungesättigte Fette. III) Eisen Spitzenreiter sind Melasse, Amaranth, Hirse und Linsen, Kichererbsen, Leinsaat, Kidneybohnen und Hafer. Blattgrün und grünes Gemüse wie Broccoli, Spinat, Mangold etc. enthalten relativ viel pflanzliches Eisen, ebenso auch Nüsse. Man kann generell sagen, dass pflanzliche Nahrung relativ eisenreich ist - es ist nur ,,angeblich schlechter verwertbar. Dagegen halten Theorien, laut derer sich das Darmmilieu von Vegetariern und Veganern hinsichtlich der Aufnahme von pflanzlichem Eisen spezialisiert und dieses wesentlich besser extrahieren kann. Unterstützt werden kann die Eisenaufnahme durch Vitamin C (Zitronensaft über das Essen träufeln und reichlich frische Kräuter ins Essen geben), den gleichzeitigen Verzehr von Eiweiß (in Hülsenfrüchten ist beides enthalten), Caroline (Rotes und Gelbes Gemüse) und anorganische Säuren (z.B. Essig). Kontraproduktiv sind Koffein, Teein oder tierisches Calcium (in Form von Milch und Käse) zum Essen - sie hemmen die Eisenaufnahme. Außerdem zu beachten: Häm-Eisen verursacht höhere Serum-Ferritin Werte (weil es so einfach ,,körpergängig ist) und ist neusten Studien zu Folge assoziiert mit einem erhöhtem Risiko am ,,Metabolischem Syndrom und Diabetes 2 zu erkranken. Stark gefüllte Eisenspeicher vermindert die Insulinsensivität der Zellen. Das heißt insbesondere der Zuckerstoffwechsel wird gebremst. Fallen die Speicher-Eisenwerte wieder ab, steigt die Insulin-Sensitivität wieder an. Glucose wird aus dem Blut wieder leichter in die Zellen aufgenommen.  Fazit: pflanzliches Nicht-Häm-Eisen ist für unsere Körper leichter zu regulieren, der er die Transport - Kanäle im Darm für diese Form des Eisens gezielt öffnen und schließen kann. Je nachdem wie viel Eisen er benötigt. IV) Calcium Bei Calcium fällt uns immer als erstes Milch und Käse ein.  Bedenkenswert ist aber, ob - das Calcium aus Milch und Käse für unseren Körper gut zu nutzen ist  - ob wir überhaupt so viel Calcium brauchen, wie in Milch und Käse enthalten ist Zu beachten: Umso mehr tierisches Protein wir verzehren, umso mehr Calcium scheidet unser Körper aus, da dieses beim Verstoffwechseln der tierischen Aminosäuren frei wird und über die Nieren den Körper verlässt. Untersuchungen haben gezeigt, dass dieses Calcium sowohl aus unseren Knochen heraus gelöst wurde, als auch solches ist, das wir mit der Nahrung aufgenommen haben.  Das bedeutet, dass unser Darm weniger Calcium aus der Nahrung in den eigenen Stoffwechsel integrieren kann, wenn gleichzeitig viel tierisches Protein vorhanden ist. In Kuhmilchprodukten ist außerdem das Verhältnis von Magnesium und Phosphor zum Calcium ungünstig, und mindert zusätzlich die Aufnahme von Calcium aus dem Darm. Gute pflanzliche Kalzium - Lieferanten: Brennnessel, Melasse, Grünkohl, Rucola, Spinat, Tempeh, Hafer und andere Sojaprodukte. Fazit: pflanzliche Aminosäuren führen im Gegensatz zu tierischen nicht zu einer erhöhten Ausscheidung von Calcium. Wer sich um seinen Calcium - Haushalt sort, kann zusätzlich Kalkalge verzehren und sollte gut mit Vitamin D3 und Vitamin K2 versorgt sein.  V) Jod Gute Lieferanten sind Jodsalz und Algen (Nori /­­ Wakame). Wir leben in Süddeutschland in einem Jodmangelgebiet und sollten schon auf eine gute Versorgung achten. Selbst wenn die täglich benötigte Menge extrem gering ist, braucht gerade unsere Schilddrüse für eine funktionierende Regulation unseres Hormonhaushaltes Jod. Fazit: Jodsalz verwenden. Jodmangel betrifft nicht nur Veganer. VI) Zink Zinkmangel gibt es eigentlich selten. Isst man regelmäßig Leinsaat, Erbsen, Tempeh, Hafer, Linsen, Dinkel und Kichererbsen, braucht man sich tatsächlich keine Sorgen machen. Fazit: Ausgewogen essen VII) Selen Paranüsse (1-2 /­­ Tag) und Kokosnuss /­­ Kokosmus. Selen ist tatsächlich fast nur in Paranüssen und Kokosnussfleisch enthalten. Deswegen eines von beiden in die Ernährung mit einbinden. Und wider regionalen Bezugsquellen, regelmäßig Getreide und Hülsenfrüchte aus Kanada kaufen. Dort werden die Böden mit Selen angereichert und damit ist auch die Ernte selenreicher. An dieser Stelle könnte man ein größeres Kapitel aufmachen - dazu empfehlen wir dir einen Beitrag von Niko Rittnau zum Thema Selenmangel /­­ Selensubstiution anzuhören.  Fazit: bei der nächsten Blutuntersuchung den Selenwert testen lassen. Dann ggf. ein Supplement integrieren. VIII) Vitamin B2 Enthalten in Hefeflocken, Tempeh, Linsen, Erbsen, Champignongs, Grünkohl und Spinat Vit. B2 spielt eine zentrale Rolle im Stoffwechsel, v.a. in Hinblick auf Zellfunktion, Wachstum und Entwicklung. IX) Vitamin B3 Enthalten in Hefeflocken, ungeschältem Getreide (Vollkorngetreide, Vollkornreis), Pfifferlinge und Hülsenfrüchte (Linsen, Kidneybohnen). Es ist ein Coenzym für katabole und anabole (abbauende und aufbauende) Stoffwechselprozesse, spielt in der Glycolyse, dem Citratzyklus und der Atmungskette eine Rolle. Und ist somit zentraler Akteur im Energiestoffwechsel. Außerdem ist es des Weiteren am Protein-, Kohlehydrat- und Fettstoffwechsel beteiligt. Fazit B2 und B3: ausgewogen und abwechslungsreich essen (C) Unsplash X) Vitamin B12 Immer substituieren! Vitamin B12 ist sehr wichtig für das Zentrale und Periphere Nervensystem und sollte dem Körper ausreichend zur Verfügung stehen. Fazit: Hier lohnt es sich wirklich eine Blutuntersuchung zu machen! Auch viele Fleischesser sind schlecht mit B12 versorgt. XI) Vitamin D Mittlerweile weiß man, dass Vitamin D extrem wichtig ist. Es wird in der Haut, bei Sonneneinstrahlung, vom Körper selber hergestellt. Da wir aber nicht mehr genug in der Sonne sind und uns wegen der schlechten UV - Werte auch ständig mit Sonnenmilch eincremen, geht die körpereigene Produktion oft gegen null. Fazit: Generell gilt für alle Menschen: auf alle Fälle substituieren. XII) Omega 3 Fette Kannst du über deinen täglichen Verzehr von Leinsaat (Leinöl), Hanfsamen, Walnüsse und in geringen Mengen auch über Algen zu dir nehmen. Wer ergänzend ein Präparat nehmen möchte, sollte auf DHA und EPA aus Algen achten.  Fazit: Leinsamen und Leinöl täglich integrieren und /­­ oder ein Präparat mit DHA und EPA auswählen. (C) Niko Rittenau: vegan Klischee ade! Buchempfehlungen zum vegan werden - Sebastian Copien - die vegane Kochschule /­­ Grün in Allen Farben  - Sebastian Copien mit Niko Rittenau: Vegan Klischee Adé - das Kochbuch - Surdham Goeb: Vegan Daily /­­ Meine Vegane Küche /­­ Vegan Superfoods - Sue Quinn: Easy Vegan - Niko Rittenau: Blog und Videos  Wir hoffen, dass dich unsere Tipps und Informationen zum vegan werden anregen. Teile den Artikel gerne mit Freunden und Bekannten, die ebenfalls vegan werden möchten! Artikelempfehlungen zum vegan werden - 2020 Vegan werden | Veganuary | - Veganuary - einen Monat lang rein pflanzlich essen - und dann? - Vegan werden: 10 tolle Bücher zum Einstieg - Supplemente im Herbst und Winter - Welche sind wirklich sinnvoll? - Was du bei einer veganen Ernährung beachten solltest - 10 Tipps einer Ernährungsberaterin - 10 vegane Proteinquellen für viel Power - Immunsystem stärken - 8 Tipps - Veganfreundliche Krankenkassen - Vegan Klischee ade! Das Buch Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken euch! 

Die heilende Kraft der Hanfpflanze - Hanföl, CBD-Öl und CBD-Blüten

31. Oktober 2021 Deutschland is(s)t vegan 

So heilend können Hanföle, CBD-Öle und CBD-Blüten wirken In der Hanfpflanze sind viele Inhaltsstoffe enthalten, denen heilende Eigenschaften zugeschrieben werden. Neben Wirkstoffen, wie Vitaminen, Aminosäuren, Mineralstoffen und Terpenen fallen vorwiegend die Cannabinoide positiv auf. Denn diese wirken nicht nur schmerzlindernd, entzündungshemmend und entkrampfend, immer häufiger werden CBD-Produkte auch von gesunden Menschen im Alltag eingesetzt. Woran liegt dies? Wirkung von CBD-Ölen In der Hanfpflanze ist CBD eines von 70 Cannabinoiden. Diese sind chemische Verbindungen, die in Pflanzen und dem menschlichen Körper vorkommen. Als exogenes, nicht körpereigenes Cannabinoid hat es eine steuernde Wirkung auf die Körperfunktionen und kann diese so ergänzen und verstärken. Allgemein ist die Wirkung von CBD-Ölenschmerzstillend, entkrampfend, entzündungshemmend und beruhigend. Einsatzgebiete von CBD-Ölen CBD-Öl wird immer mehr begleitend in der Krebstherapie erfolgreich eingesetzt. Hier soll es die Nebenwirkungen der Chemotherapie mildern und Erbrechen und Übelkeit bekämpfen. Auch in der Behandlung von Gelenkerkrankungen und -entzündungen wirkt CBD-Öl unterstützend. Es wird bei Patienten eingesetzt, die chronische Schmerzen haben. Auch bei Personen mit Depressionen oder Unruhezuständen findet, das auf den Organismus beruhigend wirkende CBD-Öl, Verwendung. Des Weiteren werden immer häufiger auch andere psychische Probleme, wie Angststörungen, Schlafprobleme, Stress oder gar ein Burnout mit diesen natürlichen Hanftropfen behandelt. Wirkung von Hanfölen Reines Hanföl (wird auch Hanfsamenöl genannt) lässt sich aus den Samen der Hanfpflanze herstellen. Dieses Öl enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe. Neben den lebensnotwendigen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren sind viele Vitamine und Mineralen im Hanföl enthalten. Ursprünglich wird dieses Öl hauptsächlich in der Küche in Form von Speiseöl verwendet, um eine gesunde Ernährung zu erzielen. Immer öfter findet es auch im Kosmetik-Bereich Verwendung, da es der Haut viele wichtige Nährstoffe liefert. Einsatzgebiete von Hanfölen Generell kann beim Hanföl nicht von einer Wirkung gesprochen werden, da es sich um kein Arzneimittel handelt. Die wertvollen Inhaltsstoffe des Öls tragen jedoch zu einer gesunden Ernährung bei und versorgen den Organismus mit wichtigen Nährstoffen - vor allem die essentiellen ungesättigten Fettsäuren verhelfen dem Körper zum Wohlbefinden und zur Zellgesundheit. Weiterhin trägt Hanföl zur Anregung des Stoffwechsels und der Senkung des Cholesterinspiegels bei und stärkt das Immunsystem. Inhaltsstoffe des Öls können außerdem den Blutdruck senken und Juckreiz bei Hautproblemen lindern. Wirkung von CBD-Blüten Auch die Verwendung von CBD-Blüten verbreitet sich immer weiter. In Deutschland sind bereits verschiedene Blütensorten auf dem Markt. Sie weisen in der Regel die gleiche Wirkung wie CBD-Öle vor: - Schmerzlindernd - Entzündungshemmend - Angstlösend - Krampflösend - Beruhigend Bei der Auswahl der Blütensorten sollte sich an Fachpersonal gewandt werden, da die CBD-Blüten mit dem bloßen Auge kaum von anderen, psychoaktiven Blüten unterschieden werden können. Einnahme von CBD-Blüten Die Einnahme von CBD-Blüten unterscheidet sich deutlich von der Einnahme der o.g. Öle. Den Patienten steht eine breitgefächerte Einnahmevielfalt zur Verfügung, die auf die Person abgestimmt werden kann: - Rauchen in einer Pfeife oder Zigarette - Einnahme im Vaporizer - Zubereiten eines Tees oder einer Suppe Da sich das Rauchen der CBD-Blüten negativ auf die Lunge auswirken kann, greifen viele Konsumenten auf einen Vaporizer zurück. Auch das Zubereiten eines Tees oder einer Suppe zählen zu den schonenderen Wegen die Blüten einzunehmen. Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shops vor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest du vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! Diese Artikel können dich auch interessieren! - Rezept Muffins mit Hanf - Was steckt hinter dem Hanföl? - Vegane Apfel Zimt Muffins - 5 leckere Kuchen und Cupcake Rezepte von eats.luscious - Vegane Schokomuffins mit Kaffee - Vegane Rezepte für jeden Anlass - Vegane Bücher - 10 vegane Kochbücher zum Einstieg - Die Bowl Masterclass

Algen - Mehr als nur Grünzeug

1. Oktober 2021 Deutschland is(s)t vegan 

Algen - Mehr als nur Grünzeug Wenn es um das Thema Algen geht, verziehen viele das Gesicht. Schleimiger Glibber aus dem Meer, der nach Fisch schmeckt. Doch was viele nicht wissen, ist dass Algen unglaublich wichtig für unsere Gesundheit sind. Und nicht nur das, sie sind auch besonders wichtig und unverzichtbar für den Erhalt unseres Planeten. Interessante Facts zu Greenfoods findest du in diesem Beitrag. Was alles in der Alge steckt, und welche Algen sich zum Verzehr eignen, erklären wir dir in diesem Artikel. Inhaltsverzeichnis Allgemeines zur Alge Unterscheidung der verschiedenen Arten Wie gesund sind Algen? Was ist Algen Kelp? Chlorella und Spirulina im Vergleich Worin sind Algen enthalten? Welche Algen Produkte gibt es? Allgemeines zur Alge Mittlerweile gibt es weit mehr als 120.000 verschiedene Algensorten auf der Erde. Sie reichen von mikroskopisch kleinen Gebilden bis hin zu riesigen Seetang. Algen sind besonders wichtig für unseren Planeten, denn sie betreiben den Großteil der Fotosynthese. Das bedeutet, dass sie mindestens genauso viel Sauerstoff produzieren, wie alle unsere Wälder auf der Erde zusammen. Das ist schon erstaunlich. Dabei kommen sie noch mit einem richtigen Nährstoff-Boost um die Ecke. Auch hier ist uns die asiatische Küche weit voraus. Denn Algen stehen schon seit Jahrhunderten auf deren Speiseplan. In Europa, bzw. Deutschland sind Algen ganz langsam auf dem Vormarsch und finden immer mehr Einzug in unseren Küchen. Geografisch haben die Asiaten natürlich einen Vorteil, denn die Wasserpflanzen wachsen dort ganz von selbst. Aber auch in Deutschland werden mittlerweile zahlreiche Algen in sog. Algenfarmen angepflanzt. Sie sind voller wichtiger Nährstoffe (z. B. Chlorophyll, Eisen, Proteine oder Calcium) und zählen zu den größten Omega-3 und Jod Lieferanten. Dabei unterscheiden sie sich einerseits in Mikro- und Makroalgen und andererseits in der Farbe. Unterscheidung der verschiedenen Arten Generell unterscheiden wir zwischen Süßwasser- und Salzwasseralgen. Die Algen aus dem Meer werden meistens als Salatbeilage gegessen oder anderweitig in der frischen Küche verarbeitet. Die Süßwasseralgen hingegen landen öfter in Form von Nahrungsergänzungsmitteln in unserem Körper. Zusätzlich gibt es noch eine farbliche Unterscheidung. Darunter fallen Braunalgen (z. B. Wakame), Rotalgen (z. B. Nori), Grünalgen (z. B. Chlorella) und blaugrünen Algen (z. B. Spirulina). Braunalgen Die gängigsten Braunalgen sind: - Wakame (Seetang) - Kombu/­­Kelb (Seetang) - Hijiki - Arame - Riementang (Meeresspaghetti) - Knotentang - Laminaria saccharina (Zuckertang) All diese Sorten eignen sich super als Beilage im Salat, zum Würzen oder auch als Nahrungsergänzungsmittel, dank des hohen Nährstoffgehaltes. Rotalgen Die gängigsten Rotalgen sind: - Dulse - Nori - Knorpeltang Die Dulse ist durch ihren nussigen Geschmack besonders bei Salaten beliebt, Noriblätter finden in der Sushirolle ihre Verwendung und der Knorpeltang kann als veganes Bindemittel verwendet werden. Grünalgen Die gängigsten Grünalgen sind: - Ulva (Meeressalat) (Makroalge) - Chlorella (Mikroalge) - Schizochytrium sp. (Mikroalge) - Ulkenia sp. (Mikroalge) Diese Algen finden Verwendung in Suppen, als Nahrungsergänzungsmittel, als Salatbeilage oder in Form von Algenölen. Blaualgen Die gängigsten Blaualgen sind: - Spirulina - Aphanizomenon flos-aquae (AFA-Algen) Beide Algenarten werden vorzugsweise als Nahrungsergänzungsmittel verarbeitet. Wie gesund sind Algen? Immer wieder wird betont, dass Algen sehr gesund sind. Wir wollen hier auf die wichtigsten Punkte eingehen und diese detailliert beleuchten. Algen unterscheiden sich grundlegend von anderen Nährstofflieferanten und Lebensmitteln. Sie haben einen sehr hohen Anteil pflanzlicher Proteine, Vitamine, Mineralien und anderer wichtiger Nährstoffe. Außerdem liefern sie besonders viel Omega-3 und Jod (auf ca. 100 g Algen kommen teilweise 10 mg Jod!). Als Omega-3 Lieferant haben sie natürlich auch das wertvolle DHA/­­DPA im Gepäck und versorgen uns somit optimal mit diesen Nährstoffen. Dazu reihen sich noch Kalzium, Magnesium, Phosphor und Eisen. Beim Jodgehalt sollten die Konsumenten aber vorsichtig sein, denn zu viel Jod ist schädlich für uns. Die Algen liefern sogar das für uns überlebenswichtige Vitamin B 12! Wer also gerade als Veganer seinen Nährstoffhaushalt ausreichend decken möchte, der sollte sich definitiv ab und zu einen Meeressalat gönnen. Denn keine Pflanze der Welt ist nährstoff-, vitamin- und mineralreicher als eine Alge. Hinweis: Nach der Reaktor-Katastrophe ist eine Sorge aufgrund radioaktiver Belastung japanischer Algen durchaus berechtigt. Das gilt aber nur für Algen, die nach 2011 geerntet wurden. Wem das dennoch zu brenzlich ist, kann auf heimische Algen aus Deutschland, Frankreich oder Spanien zurückgreifen. Quelle: Regenbogenkreis Was ist Algen Kelp? Kelp ist ein Sammelbegriff für verschiedene Braunalgen Arten. Es gibt sogar riesige Kelpwälder unter Wasser. Sie wachsen vor allem in kälteren Gewässern und sind besondere Jodlieferanten. Die Kelp Alge hat einen erhöhten Jodgehalt und spielt in der Naturheilkunde eine wichtige Rolle. Denn Jod trägt zur normalen Funktion der Schilddrüse bei und unterstützt damit unseren Stoffwechsel als auch den Hormonhaushalt. Die Kelp Alge versorgt unseren Körper auf natürliche Art mit den benötigten Nährstoffen und hilft ein allgemeines Wohlbefinden zu erreichen. Da wir in Deutschland generell von einem Jodmangel sprechen, eignet sich diese Alge besonders gut. Aber Vorsicht! Wie bereits beschrieben, sollte der Konsum nicht übermütig geschehen, denn eine zu hohe Dosis an Jod kann die Schilddrüse und deren Funktion maßgeblich schädigen. Daher am besten vorher immer mit dem Arzt absprechen. Doch die Alge kann noch viel mehr als nur Jod! Sie hat zahlreiche Mineralstoffe und Vitamine. Kalium, Vitamin B 6 oder Eisen, Natrium, Magnesium, Zink und Mangan. Diese Alge ist wahrlich ein Wunderwerk der Natur, die unser Immunsystem schützt und zu einem verbesserten Wohlbefinden führt. Chlorella und Spirulina im Vergleich Viele Algenliebhaber schwören auf Spirulina und /­­ oder Chlorella*. Aber wie gut sind diese Algen wirklich und worin unterscheiden sie sich? Hier wollen wir ganz kurz auf die wichtigsten Punkte eingehen. Quelle: Regenbogenkreis Chlorella Der erste Unterschied ist, dass Chlorella anders als Spirulina eine Pflanze mit einem Zellkern ist. Der hohe Chlorophyllgehalt der Alge sorgt für eine Entgiftung in unserem Körper, eine bessere Sauerstoffversorgung unserer Zellen und fördert die Bildung roter Blutkörperchen. Darüber hinaus hat die Chlorella einen erhöhen Proteingehalt und einen schnelleren Glucosetransport zu den Muskeln. Dadurch ist die Alge bei Sportlern in Form von Nahrungsergänzungsmitteln besonders beliebt. Außerdem hat sie über 30 gesunde Fettsäuren, Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine und darunter auch das wichtige Vitamin B 12. Spirulina Die Spirulina Alge gehört zu den Blaualgen und ist im Grunde keine Alge, sondern ein mikroskopisch kleines Bakterium. Auch diese Alge wird in Form von Nahrungsergänzungsmitteln konsumiert und unterstützt die Behandlung von Allergien, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Spirulina wird sogar schon als vollständiges Lebensmittel bezeichnet, da es alle vom menschlichen Organismus benötigten Nährstoffe enthält (außer Vitamin C und Cholin). Das ist schon sehr beeindruckend. Unsere lebensnotwendigen Funktionen des Körpers werden durch Mineralstoffe, Spurenelemente und Enzyme weitgehend unterstützt. Durch den hohen Protein- und Ballaststoffgehalt fördert Spirulina* unsere Fitness und Leistung. Außerdem stärkt sie unser Abwehrsystem, senkt den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel und wirkt entgiftend. Beide Algen - Chlorella als auch Spirulina - sind wahre Superalgen! Denn sie versorgen unseren Körper mit den nötigen Nährstoffen, wirken sich positiv auf die Gesundheit aus und fördern einige Vorgänge in unserem Körper. Worin sind Algen enthalten? Wir müssen die Algen nicht immer direkt auf dem Teller haben. Mittlerweile gibt es eine ganze Produktpalette an Algen. Die gängigste Art wird der Algensalat sein, aber das schmeckt eben nicht jedem. Um auch diejenigen zu bedienen, die mit dem Geschmack nicht klarkommen, haben wir hier eine kleine Liste vorbereitet, mit Produkten, in denen Algen enthalten sind. Algen gibt es frisch, getrocknet, als Pulver, als Getränk, als Gewürz und vieles mehr. Agar-Agar, Alginat oder Carragen werden übrigens bereits in verschiedenen Joghurts, Puddings oder Eiscremes verwendet. So kannst du Algen zu dir nehmen: - roh, gekocht oder lecker zubereitet im Salat oder als Beilage - Algenöl - Getrocknet - Algennudeln - Nahrungsergänzungsmittel - Snacks - Sushi - Getränke - Gewürze Welche Algen Produkte gibt es? Im Algenladen* kannst du beispielsweise ganz unterschiedliche Produkte online kaufen. Dort gibt es Snacks, Drinks, Blätter, Pulver, Flocken, Öl, Salz, Chips und vieles mehr. Bei Regenbogenkreis* kannst du tolle Rohkost Snacks, Presslinge oder Pulver kaufen. Alles in bester Qualität. Bei Pureraw* kannst du nicht nur Superfoods kaufen, du kannst auch deine Lebensmittel optisch einfärben, wie mit dieser Farbe aus der Blaualge! Innonature* ist der Ansprechpartner, wenn es um qualitativ hochwertige Nahrungsergänzungsmittel geht. Daher dürfen hier die Algenkapseln natürlich nicht fehlen. Naturelove* bietet auch vegane und qualitativ hochwertige Nahrungsergänzungsmittel. Daher können wir die Spirulina+Chlorella Tabletten an dieser Stelle nur empfehlen. Bei Terra Elements* gibt es nicht nur Chlorella in Tablettenform, sondern auch andere tolle Produktie, wie Naturkosmetik oder Literatur. In dem Artikel Warum wir mehr Algen essen sollten kannst du dir ebenfalls schöne Inspirationen holen. Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shops vor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest du viele vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! 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Vegane Kalzium Quellen

2. April 2021 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Kalzium Quellen Trink genug Milch und iss genug Butter, das ist gut für die Knochen! So oder so ähnlich haben es noch die Meisten von uns im Kopf, wenn Eltern und Großeltern uns ihre gut gemeinten Ratschläge und Tipps an die Hand gegeben haben. Es ist also schon lange bekannt und in unseren Köpfen verinnerlicht, dass Kalzium für die Knochen gesund und wichtig ist. Mit der veganen Ernährung kann man sich ausgewogen ernähren. In diesem Artikel erfährst du Alles über alle wichtigen Nährstoffe in der veganen Ernährung. Doch was genau ist Kalzium? Wofür ist Kalzium denn noch alles von Vorteil? Sind Milchprodukte wirklich die besten und einzigen Kalziumlieferanten? Wo findet man gute pflanzliche Kalziumquellen? Wie viel Kalzium sollte man zu sich nehmen? Wer könnte von einem Mangel betroffen sein und was sind die Symptome eines Mangels oder einer Überzufuhr? Auf all diese Fragen gehen wir im folgenden Artikel genauer ein. Was ist Kalzium und wofür ist es von Vorteil? Kalzium gehört zu den Mikronährstoffen und gilt als mengenmäßig wichtigster Mineralstoff im menschlichen Organismus. Dabei befindet sich das Kalzium zu 99 % in Knochen und Zähnen und wird dort gespeichert. 1 % kommt dagegen im Blut und im Gewebe vor. Vor allem für die Gesundheit, Mineralisierung und Stärkung von Knochen und Zähnen ist Kalzium enorm wichtig. Aber auch für die Blutgerinnung, Hormonausschüttung, Stabilisierung der Zellmembran, verschiedenen Stoffwechselvorgänge durch Aktivierung verschiedener Enzyme, Muskelkontraktion sowie die Reizübertragung im Muskel- und Nervensystem spielt es eine ganz wesentliche und wichtige Rolle. Dabei gelangt es über den Magen- und Darmtrakt in den Blutkreislauf und wird über Blut, Urin und Schweiß wieder ausgeschieden. Sind Milchprodukte wirklich die besten und einzigen Kalziumlieferanten? Es ist richtig, dass Milch- und Milchprodukte prinzipiell eine hohe Kalziumquelle darstellen. Leider stehen Milch- und Milchprodukte aber auch im Verdacht gesundheitsschädlich zu sein. Laut einer schwedischen Studie kann Milchkonsum das Risiko einer Hüftfraktur erhöhen. Darüber hinaus gehören Milchprodukte zu den größten Lieferanten gesättigter Fettsäuren und enthalten Cholesterin, Natrium und Transfettsäuren, welche negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben können. Neben den gesundheitlich bedenklichen Aspekten, kommt die Tatsache hinzu, dass sich mittlerweile sehr viele Menschen aus unterschiedlichsten Gründen vegan ernähren. Diese Gründe können sein, dass sich Menschen aus sozialen und ethischen Gründen gegen das Tierleid entscheiden oder die Ungerechtigkeit, dass Menschen in anderen Ländern Hunger leiden müssen, damit Tiere hier gefüttert werden, nur um dann selbst zu Futter zu werden. In Deutschland werden beispielsweise ca. 60 % allen Getreides und 70 % aller Ölsaaten an Tiere verfüttert, statt an hungernde Menschen. Somit steht die Nutztierhaltung in sogenannter Flächenkonkurrenz zum Lebensmittelanbau für die einheimische Bevölkerung. Auch die Belastung der Umwelt, also von Boden, Luft und Wasser durch die konventionelle Landwirtschaft sind für viele Menschen Grund genug auf eine vegane und aus ökologischer Landwirtschaft stammende Ernährung umzusteigen. Pflanzliche Kalziumquellen Glücklicherweise gibt es genauso gute Kalziumquellen pflanzlichen Ursprungs. Generell stammt Kalzium aus dem Erdboden. Die Pflanzen nehmen es auf, reichern es an und die Tiere nehmen den Mineralstoff dann über die pflanzliche Nahrung auf. Somit ist Kalzium ganz primär pflanzlichen Ursprungs. Kalzium aus pflanzlichen Quellen ist somit also die deutlich gesündere und bessere Wahl, da durch die direkte Aufnahme über Pflanzen, schädliche Substanzen tierischen Ursprungs gemieden werden. Wo findet man gute pflanzliche Kalziumquellen? Kalzium findet man in vielen pflanzlichen Lebensmittel. In folgenden Lebensmitteln konnten besonders hohe Mengen des Nährstoffes nachgewiesen werden: dunkelgrüne Blatt- und Gemüsesorten o Broccoli, Grünkohl, Rucola Wildkräuter o Löwenzahn Hülsenfrüchte o Kichererbsen, Sojaprodukte Nüsse und Samen o Mandeln, Hasel- und Paranüsse, Chia- und Hanfsamen, Mohn, Sesam Trockenfrüchte o Feigen, Datteln Pseudogetreidearten o Amaranth, Quinoa Auch verschiedene Mineralwässer können eine gute Quelle für Kalzium darstellen. Mineralwasser darf als kalziumreich bezeichnet werden, wenn es auf 1 L mehr als 150 mg Kalzium aufweisen kann. Den Kalziumgehalt kann man hierbei dem Etikett des Mineralwasser entnehmen. In der folgenden Tabelle siehst du die Kalziumgehalte veganer Lebensmittel pro 100g. Kalzium(mg/­­100 g)hohe Gehalte (> 500 mg/­­100g)Mohn1460Noriblatt1034Sesam, Samen und Mus (Tahin)780Spirulina-Pulver644mittlere Gehalte (100-500 mg/­­100g)Mandeln252Haselnüsse225Amaranth214Grünkohl, roh212Feigen getrocknet190Rucola, roh160Paranüsse130Spinat, roh117Fenchel, roh109Tofu105Mangold, roh103niedrige Gehalte (< 100 mg/­­100g)Oliven96Brokkoli87Walnüsse87Quinoa80Rosinen85Aprikosen, getrocknet82Mineralwässer0,2 bis > 56Tabelle: Gehalt an Kalzium in pflanzlichen Lebensmitteln (Elmadfa et al., 2007; BLS) Quelle ecodemy Wie viel Kalzium sollte man zu sich nehmen? Die derzeitige Zufuhrempfehlung der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) liegt für Erwachsene bei 1000 mg/­­Tag. Hier gilt es, die verschiedenen Altersgrenzen und Lebensumstände zu beachten. Im Wachstumsalter liegt die Zufuhrempfehlung von Kalzium beispielsweise etwas höher, so ca. bis zu 1200 mg/­­ Tag. Nachfolgend die Tabelle der DGE zu der Zufuhrempfehlung in den verschiedenen Altersklassen und Lebensbereichen: Alter Calcium mg/­­TagSäuglinge a0 bis unter 4 Monate2204 bis unter 12 Monate330Kinder1 bis unter 4 Jahre6004 bis unter 7 Jahre4507 bis unter 10 Jahre90010 bis unter 13 Jahre110013 bis unter 15 Jahre1200Jugendliche und Erwachsene15 bis unter 19 Jahre120019 bis unter 25 Jahre100025 bis unter 51 Jahre100051 bis unter 65 Jahre100065 Jahre und älter1000Schwangere b1000Stillende c1000a Hierbei handelt es sich um einen Schätzwerte. b Schwangere < 19 Jahre 1200 mg c Stillende < 19 Jahre 1200 mg Wer könnte von einem Mangel betroffen sein und was sind die Symptome eines Mangels oder einer Überzufuhr? Wichtig bei der Betrachtung der Nährstoffangaben ist es auch die Bioverfügbarkeit, also die tatsächliche Verwertbarkeit und Resorption, zu berücksichtigen. Diese liegt für Kalzium in etwa bei 15/­­20 - 60 %. Dabei sind die 60 % noch in jungen Jahren und die 15-20 % ab dem Erwachsenenalter zu verstehen. Die Bioverfügbarkeit kann bei pflanzenbasierter Ernährung durch folgende Einflussfaktoren gehemmt werden: o Oxal- und Phytinsäure, o Vitamin D Mangel, o Ballaststoffe wie Pektin und Zellulose, o Tannine aus schwarzem Tee und Kaffee, o gesättigte Fettsäuren wie die Stearinsäure und o Phosphate in Softdrinks und Fertigprodukten Dadurch kann nicht genügend Kalzium in den Organismus aufgenommen werden, was zu einem Kalziummangel führen kann. Glücklicherweise kann man die Bioverfügbarkeit durch einweichen, keimen und fermentieren erhöhen und so die hemmenden Phytate reduzieren. Durch Kochen kann der Oxalsäuregehalt gemindert werden. Hierbei sollte man jedoch das Kochwasser nicht mehr verwenden, da die Substanzen in dieses übergehen. Zudem gibt es auch resorptionsfördernde Faktoren: o Vitamin D o organische Säuren (Milch- oder Zitronensäure) o bestimmte Aminosäuren o Kalzium verteilt über den Tag aufnehmen o nicht resorbierbare Kohlehydrate Vitamin D ist hier essentiell, da dieses für die Kalziumaufnahme erforderlich ist. Vitamin D wird durch den Aufenthalt im Freien vom Körper selbst gebildet. In Deutschland ist, vor allem in den Wintermonaten, eine ausreichende Vitamin D- Versorgung aufgrund mangelnder UVB-Strahlung kaum möglich, sodass hier eine regelmäßige Kontrolle und bei Bedarf Supplementierung erfolgen sollte. Vegane Nahrungsergänzungsmittel Hierbei sollte jedoch beachtet werden, dass nicht zu viel Vitamin D über Supplemente aufgenommen wird, da ansonsten auch die Kalziumaufnahme zu stark ansteigt (Hyperkalzämie) und dies ebenfalls gesundheitliche Folgen mit sich bringen kann. Auch die ärztlich diagnostizierte vorübergehende zusätzliche Einnahme von Kalziumpräperaten sollte eine tägliche Menge von mehr als 500 mg nicht überschreiten. Folgen können die Verkalkung von Arterien, Herz- Kreislauferkrankungen, verminderte Nierenfunktion, Verstopfung und Magenbeschwerden sein. Mit dem Code DIV10 erhältst du 10% auf alle Produkte von Innonature.  Ein Mangel kann auch im Kindes-, Wachstums- und Jugendalter durch den erhöhten Mehrbedarf entstehen. Bei einem Mangel kann es in solchen Fällen zu Minderwuchs, Zahnentwicklungsstörung und Wachstumsstörungen (Rachitis) kommen. Im Erwachsenenalter kann ein Kalziummangel zu Knochenabbau und somit zu Osteoporose führen. Durch die geringere Knochendichte kann es auch häufiger zu Knochenbrüchen kommen, was grade im hohen Alter sehr gefährlich sein kann. In der veganen Ernährung ist die Absicherung des Kalziumbedarfs gut planbar und umsetzbar, sollte jedoch in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden. Wenn eine ausreichende Versorgung durch Mangel oder Mehrbedarf über die Nahrung nicht möglich ist, empfiehlt es sich, Kalzium für einen bestimmen Zeitraum zu supplementieren. Wobei auch hier der Versorgungsstatus weiter kontrolliert werden sollte, da eine Überversorgung von über 2500 mg/­­Tag laut der EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) zu Nebenwirkungen, wie einer erhöhten Kalziumkonzentration und zu Ablagerung im Harn und der Niere führen kann. Vegane Nahrungsergänzungsmittel Fazit: Kalzium ist der mengenmäßig wichtigste Mineralstoff im Körper und vor allem für Knochen und Zähne essentiell. Er ist wichtig für unzählige Vorgänge im Körper sowie für Muskeln und Nerven. Damit Kalzium in hohen Mengen vom Körper resorbiert werden kann, sollten hemmende Faktoren sowie resorptionsfördernde Faktoren berücksichtigt werden. Zudem wird ausreichend Vitamin D benötigt. Da dieses vor allem in den Wintermonaten in Europa schwer durch die Sonneneinstrahlung und die Ernährung gedeckt werden kann, empfiehlt sich eine supplementierung von Vitamin D. Die tägliche Zufuhrempfehlung von Kalzium ist je nach Alter und Lebensumstand unterschiedlich hoch und sollte bei einem Erwachsenen bei etwa 1000 mg liegen. Bei einem diagnostizierten Kalziummangel, kann eine Supplementierung ratsam sein, sollte jedoch vorher mit dem Arzt besprochen werden. Es gilt die empfohlene Höchstmenge nicht zu überschreiten, damit keine Schäden durch Überdosierung (Hyperkalzämie) entstehen können. Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und ONLINE SHOPS vor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. 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Die folgenden Informationen sollen als Überblick dienen und auf die kritischen Nährstoffe aufmerksam machen. Es ist empfehlenswert, seine Blutwerte (vor allem in besonderen Umständen, wie z.B. der Schwangerschaft oder bei der Kinderernährung) regelmäßig kontrollieren zu lassen, um mögliche Mängel festzustellen. Erst bei einem diagnostiziertem Mangel empfiehlt es sich, hochdosierte, qualitative Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen und seinen Speicher somit zu erhöhen. Präventivmaßnahmen sind nicht immer gesund, es sollte nicht willkürlich supplementiert werden. Über eine gesunde und ausgewogene vegane Ernährung lassen sich Mängel in der Regel vermeiden. Dieser Artikel gibt einen Überblick darüber, welche Nahrungsmittel zur Aufnahme der wichtigen Nährstoffe empfehlenswert sind, ersetzt aber keines Falles den Rat einen Arztes. 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Kombucha selber machen und Marken

12. Februar 2021 Deutschland is(s)t vegan 

Kombucha selber machen und Marken Wenn du viel in Biomärkten und Reformhäusern einkaufst und generell interessiert an besonderen Getränken bist, kennst du Kombucha vielleicht schon. Kombucha ist ein fermentiertes Teegetränk und stammt aus dem asiatischen Raum. Er schmeckt süß-säuerlich und hat eine trüb-braune Farbe. In diesem Artikel erfährst du, wie gesund Kombucha ist, wie er zubereitet wird und welche Marken es gibt. Inhaltsverzeichnis: - Was ist Kombucha? - Ist Kombucha vegan? - Wie gesund ist Kombucha? - Wie wird Kombucha zubereitet? - Kann man Kombucha ohne Zucker zubereiten? - Ist Kombucha basisch oder sauer? - Rezept - Marken Was ist Kombucha? Kombucha stammt ursprünglich aus China und wurde stets mit der originalen Teepflanze Camellia sinensis gebraut. Diese Teepflanze ist ein Strauch aus der Gattung der Kamelien, der das tropische Klima liebt. Kombucha ist ein fermentiertes Teegetränk gehört zu den beliebtesten Getränken der Welt. Er wird durch einen Teepilz hergestellt und besteht hauptsächlich aus Tee, Zucker, sowie Bakterien- und Hefekulturen. Kombucha wird schon seit Jahrtausenden im asiatischen Raum getrunken und soll sehr gesund sein. Zu Beginn des 20. Jahrhundert wurde Kombucha auch in Europa bekannt. Es wurden außerdem erste Forschungen nach der Wirkung des fermentierten Teegetränks durchgeführt und mittlerweile bekommt man Kombucha sogar in gut sortierten Apotheken. Ursprünglich handelt es sich bei Kombucha nur um gesüßten Tee. Durch den Herstellungsprozess und die Fermentation werden erst die besonderen Inhaltsstoffe freigesetzt. Er prickelt leicht auf der und schmeckt leicht süß-säuerlich.  Außerdem enthält er eine leichte Kohlensäure. Ganz klassisch wird für selbstgemachten Kombucha Schwarz- oder Grüntee verwendet oder auch eine Mischung aus beiden Sorten. Ist Kombucha vegan? Ja, Kombucha ist vegan. Man darf sich nicht von den enthaltenen Milchsäurebakterien täuschen lassen, diese haben nämlich nichts mit der tierischen Milch zu tun. Selbstverständlich ist auch Hefe vegan und alle weiteren Inhaltsstoffe sind pflanzlich. Du kannst Kombucha also guten Gewissens genießen! Achte dennoch beim Kauf auf Bioqualität und entsprechende Siegel und Symbole, die die hochwertige Qualität bestätigen. Wie gesund ist Kombucha? Wie bei vielen natürlichen Heilmitteln ist die Wirkung nicht medizinisch bestätigt und es gibt keine repräsentativen Studien. Dennoch wurden seine zahlreichen Inhaltsstoffe untersucht und diese sind sehr gesund. Kombucha ist beispielsweise reich an B-Vitaminen, was besonders für veganer natürlich sehr vorteilhaft ist. Die Bakterien und Hefen entstehen ganz natürlich bei der Fermentation, sogar Vitamin B12 wird hergestellt, was in rein veganen Lebensmittel wie Obst und Gemüse gar nicht vorhanden ist. Aber es sind noch viel mehr tolle Eigenschaften und Nährstoffe, denn Kombucha enthält je nach Zubereitung: - Bitamin B1, B2, B3, B6 und B12 - Vitamin C, D, E und K - Folsäure - Eisen - Magnesium - Kalzium - Zink - Natrium - Glucuronsäure - Gluconsäure - rechtsdrehende Milchsäurebakterien - probiotische Milchsäurebakterien - verschiedene Enzyme - Hefen Kombucha ist also ein Alleskönner und wird als sehr gesund eingeschätzt. Vor allem für den Darm sind die verschiedenen probiotischen Inhaltsstoffe wertvoll. Diese regen nämlich die Verdauung an, wirken entzündungshemmend und können ggf. auch Körpergewicht reduzieren! Kombucha wirkt außerdem antioxidativ, blutzuckerregulierend und stoffwechselankurbelnd. Außerdem soll Kombucha den Cholesterinspiegel senken und Herzerkrankungen vorbeugen. Achtung: Bei der Fermentation entsteht Alkohol als ein Nebenprodukt der Fermentationprozesses. In der Regel hat Kombucha nicht mehr als ca. 0,5 % Alkohol. Menschen, die den Alkoholkonsum gänzlich meiden, sollten sich zum Thema nochmal genauer informieren. Kombucha vegan Wie wird Kombucha zubereitet? Vereinfacht gesagt werden bei der Fermentation die ursprünglichen Stoffe durch Mikroorganismen in andere Inhaltsstoffe umgewandelt. Kombucha ist das Endprodukt, welches aus der Fermentation von gesüßten Grün- und Schwarztee mit dem Kombucha Pilz (Scooby) hergestellt wird. SCOBY steht für Symbiotic Colony of Bacteria and Yeast. Die Kulturen setzen den Zucker im Tee um und das Getränk fermentiert somit. Scooby ist in dem Fall eigentlich eine Symbiose von Hefe und Bakterien. Durch diese Bakterien und durch die Hefe werden die ursprünglichen Inhaltsstoffe des Tees, sowie der Zucker, zu zahlreichen organischen Säuren und Vitaminen umgewandelt. Kombucha ist sehr gesundheitsfördernd. Doch wusstest du, dass es vor allem darauf ankommt, ob der Kombucha erhitzt wurde oder nicht? Denn durch das Erhitzen (Pasteurisieren) sterben alle gesunden, guten Bakterien und Vitamine ab, sodass der Kombucha nicht mehr die volle Wirkung hat. Du solltest beim Kauf also unbedingt auf die Begriffe raw und unpasteurisiert achten! Kann man Kombucha ohne Zucker zubereiten? Eins ist klar: Der Kombucha lebt vom Zucker, denn allein dadurch kann der Fermentierungsprozess richtig stattfinden. Aber entscheidend ist nicht der Zucker an sich, sondern die Kohlehydrate. Wenn du möchtest, dass dein fertiges Kombucha-Getränk möglichst wenig Zucker enthält, solltest du 10 Tage oder länger fermentieren. Es gibt aber auch ein paar Zuckeralternativen, die du nutzen kannst. Agavendicksaft, Ahornsirup, Melasse oder Kokosblütenzucker könnten den herkömmlichen Haushalts- oder Rohzucker für dein Kombucha ersetzen. Bedenke aber, dass die Fermentationszeit sich dann verändert und der Kombucha schneller sauer wird. Auch der Geschmack kann sich etwas verändern. Wenn du wirklich den Haushaltszucker vermeiden möchtest, empfehlen wir dir, dich genauestens über die Zubereitung mit Zuckeralternativen zu informieren. Im Netz findest du einige Methoden, dein Kombucha mit Zuckeralternativen zu fermentieren. Ist Kombucha basisch oder sauer? Die Verstoffwechselung von Kombucha kann den Säure-Basen-Haushalt des Körpers positiv beeinflussen. Es hat einen pH-Wert von ca. 3,5 und liegt damit gen zwischen Cola und Zitronenlimonade. Kombucha wirkt basisch bzw. wird basisch verstoffwechselt, obwohl er an sich sauer ist. Manus Kombucha Rezept Es gibt einige Möglichkeiten, Kombucha zu Hause zuzubereiten. Wir zeigen dir nun ein tolles Rezept. Du findest im Netz auch einige weitere Methoden, deinen Kombucha selbst herzustellen. Damit du Kombucha selber fermentieren kannst, benötigst du entweder ein Kombucha Starter-Kit oder Ansatzflüssigkeit. Die Ansatzflüssigkeit ist immer ein bereits fertig gebrauter Kombucha, in dem der SCOBY im Kühlschrank aufbewahrt wird. Tipp: Mit dem Code deutschlandistvegan bekommst du 10% Rabatt für diese drei Produkte im Online-Shop von Manus*: Kombucha Scoby Set Kombucha Scoby Starter Kombucha Scoby Special (Starter + 1 Tee) Kombucha Pilz Einige Tipps für deine Kombucha Zubereitung: - Die Verwendung von falschen Gefäßen kann das Endprodukt verfälschen. Deshalb solltest du immer ein hochwertiges Glasgefäß mit ausreichend Fassungsvermögen wählen. - Decke dein Kombucha immer mit einem Geschirrtuch oder Küchenpapier ab und fixiere es mit einem Gummi. Achte unbedingt auf eine hygienische Umgebung! - Der Kombucha-Organismus wächst am besten bei Verwendung von echten Teeblättern. Die meisten verwenden Schwarztee. Du kannst aber auch grünen Tee, weißen Tee, Oolong oder Pu-Erh wählen. - Kombucha sollte nie der direkten Sonne ausgesetzt werden, damit der Pilz nicht zerstört wird. Daher eignet sich ein dunkler und nicht zu warmer Ort. - Verwende ausreichend Zucker, damit der SCOBY arbeiten kann und die Fermentation in Gang gesetzt wird.  - Habe etwas Geduld mit der Fermentation, denn erst nach 6-7 Tagen kann der Kombucha genügend ansäuern sowie die natürlichen Inhaltsstoffe bilden. - Die optimale Temperatur liegt zwischen 21 und 27 Grad Celsius. - Vorbereitungszeit: 40 Minuten - Fermentationszeit: 6-7 Tage oder länger - Schwierigkeitsgrad: mittel - Menge: ca. 2 Liter Zutaten - 2 Liter Wasser - 15 g Schwarztee (Beutel oder Lose) - 180 g Rohrohrzucker - Kombucha Pilz (SCOBY) mit 100-200 ml Ansatzflüssigkeit Zubereitung - Wasser aufkochen und auf 80 Grad abkühlen lassen. Anschließend den Tee einrühren und 8 Minuten ziehen lassen. Danach die Teebeutel rausnehmen oder absieben. - Dann den Zucker einrühren bis er sich aufgelöst hat. Nun den Tee in ein sauberes Ansatzgefäß schütten und auf Raumtemperatur abkühlen lassen.  - Anschließend den SCOBY mit der Ansatzflüssigkeit dazu geben und verrühren. - Das Ansatzgefäß mit einem Tuch bedecken, mit einem Gummi befestigen, an einen warmen Platz stellen. Das Glas nun nicht mehr bewegen. Nach etwa 6-7 Tagen dein veganer Kombucha probieren. Dabei sollte er säuerlich fermentiert schmecken und noch etwas Restsüße enthalten. Beste Kombucha Marken Wenn du Kombucha kaufen möchtest, können wir dir folgende Marken empfehlen. Achte beim Kauf unbedingt auf die Begriffe: lebendig, unbehandelt und raw! Wenn Kombucha nämlich pasteurisiert wird, sterben die Mikroorganismen ab und die eigentliche Wirkung geht verloren. Manus Home Brew fertige Kombucha (C) Instagram ManuTeeFaktur Die ManuTeeFaktur ist eine Berliner-Kombucha-Brauerei. Du findest dort aber auch Matcha und andere Teesorten. Die Produkte enthalten ausschließlich vegane und organische Zutaten und sind ebenfalls umpasteurisiert. Manus Home Brew ist der Powerdrink mit lebendigen Mikrooganismen für dein erfrischend gutes Bauchgefühl und ist in den Sorten Matcha, Mint, Ginger und Pure erhältlich. Alle Zutaten stammen aus 100% biologischem und nachhaltigem Anbau. Die Produkte der ManuTeeFaktur kannst du beispielsweise bei Alnatura oder online im Shop kaufen. (C) KOMBUCHERY Kombuchery Bei Kombuchery aus Berlin bekommst du veganen Bio-Kombucha. Dieser wird mit ausgewählten Zutaten und verschiedenen Sorten südchinesischen Sencha-Grüntees und indischen FOP-Schwarztees gebraut. Bisher gibt es die Geschmacksrichtungen Raw original, Raw Ingwer, Raw Heidelbeere und Raw Johannisbeere, das Unternehmen forscht aber kontinuierlich an weiteren Geschmacksvariationen. Auch hier sind die Produkte selbstverständlich unpasteurisiert und wirken sich deswegen positiv auf die Gesundheit aus. Kombuchery engagiert sich auf im sozialen Bereich und spendet 5% der Einnahmen pro verkaufter Flasche an Viva con Agua de Sankt Pauli e.V.. Im Blog findest du außerdem interessante Beiträge rund um Themen wie Fermentation, Darmgesundheit und Co. Die Produkte von Kombuchery kannst du entweder im Onlineshop oder in einem Store in deiner Nähe kaufen. fairment Das Berliner Unternehmen fairment* steht für fair und Fermentierung und verkauft umpasteurisierte Kombuchasorten, sowie andere fermentierte Produkte wie Kefir oder Joghurt. Kombucha kannst du dort in den Sorten Klassik, Ingwer, Himbeere-Hibiskus und Lemongras kaufen. Außerdem bietet Fairment mehrere Kits und verschiedene Zubehör an, um beispielsweise Kombucha, Kefir, Sauerteig oder Joghurt selber herzustellen. Alle Produkte sind bio-zertifiziert und außerdem setzt sich Fairment im sozialen Bereich ein. Tipp: Mit dem Code deutschlandistvegan10 bekommst du 10% Rabatt auf das gesamte Sortiment im Online-Shop von fairment*. Carpe Diem Carpe Diem ist eine der bekanntesten Kombucha-Marken. Du kannst diesen beispielsweise bei dm oder Amazon kaufen. Die leckeren Sorten Classic, Quitte, Cranberry und Zitrone-Ingwer sind entweder in der 500ml PET-Flasche als Schorle und als 750ml PET-Flasche pur erhältlich. Alle Getränke von Carpe Diem sind vegan, gluten- und laktosefrei. Die Zutaten sind zu 100% natürlich und gesüßt werden die Getränke einzig und allein mit Rübenzucker. Der Kombucha von Carpe Diem wird jedoch sanft erwärmt (pasteurisiert), was unter anderem einen Alkoholgehalt von max. 0,5 Vol. % sicherstellt. Kombru Die kleine Kombucha Brauerei Kombru stammt aus Hamburg und verwendet für ihren Kombucha Bio-Zutaten, die alle vegan und glutenfrei sind. Die lebenden Bakterien und Organismen bleiben erhalten, da die Produkte umpasteurisiert sind. Kombru verkauft Kombucha in den Sorten Feige-Limette und Zitrone-Ingwer. Außerdem enthält Kombru nur 4,4g Zucker auf 100ml. RHO Kombucha RHO Kombucha stammt ebenfalls aus Hamburg und ist in drei leckeren Geschmacksrichtungen erhältlich: Original, Hibiskus-Rosa Pfeffer und Ingwer-Limette. Die verwendeten Zutaten sind ausschließlich biologisch und vegan und natürlich ist der Kombucha auch umpasteurisiert. Die Kombucha-Flaschen werden von dem Unternehmen per Hand abgefüllt. Du kannst die bei ausgewählten Händlern und im Online Shop kaufen. Außerdem setzt sich das Unternehmen in sozialen Bereichen ein und legt wert auf eine traditionelle Kombucha-Herstellung. Wenn du auf den Geschmack von Fermentation gekommen bist, dann wäre unser Veganes Kimchi Rezept oder Veganer Camembert auch etwas für dich. Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shops vor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest du vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! Das könnte dich auch interessieren - Kurkuma - 5 gute Gründe und 5 tolle Marken - Vegane Milchalternativen - Kombucha selber machen - Immunsystem stärken - 8 Tipps - Rezepte einfach veganisieren - Vegan Masterclass Fermentation - Alternativen zu Milch und Sahne - Immunsystem stärken mit Chia, Maca & Moringa - Vegane Rezepte für jeden Anlass - Veganes Porridge Rezepte von Mindfoodies - Vegane Bücher - 10 Lebensmittel zur Stärkung deines Immunsystems Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken euch! 

Veganer Frischkäse - Unsere Highlights

15. Januar 2021 Deutschland is(s)t vegan 

Veganer Frischkäse - Unsere Highlights Dass man mittlerweile zahlreiche vegane Optionen zu tierischen Lebensmitteln findet, ist gar nicht jedem bewusst. Sogar Käseliebhaber kommen auf ihre Kosten, denn heutzutage gibt es eine große Auswahl an veganen Käsemarken. In unserem ausführlichen Artikel über pflanzliche Käsealternativen kannst du nachlesen, warum veganer Käse sinnvoll ist. Wenn du nach Alternativen für vegane Wurst suchst, dann schau in diesem Artikel vorbei. Heute zeigen wir dir verschiedene Alternativen zu veganem Frischkäse. - Was kann man statt Frischkäse essen? - Wo kann ich veganen Frischkäse kaufen? - Was ist der beste vegane Frischkäse? - Veganen Frischkäse selber machen Was kann man statt Frischkäse essen? Wenn man sich vegan ernährt, verzichtet man auf jegliche tierische Produkte - dazu gehört natürlich auch Frischkäse. Einige Vegetarier verzweifeln noch an dem Umstieg auf die vegane Ernährung, da ihnen der ,,echte Käsegeschmack fehle. Außerdem ist Frischkäse einer der beliebtesten Aufstriche. Man kann damit natürlich auch super Kochen und Backen. Für all das eine gute, pflanzliche und tierleidsfreie Lösung: Veganen Frischkäse. Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an verschiedenen veganen Frischkäsealternativen.Geschmacklich stehen dieser Alternative dem tierischen Original in Nichts nach! Es ist sogar möglich, seinen veganen Frischkäse selber herzustellen. Wie das funktioniert, erfährst du weiter unten im Artikel. Wo kann ich veganen Frischkäse kaufen? Glücklicherweise gibt es in den meisten Supermärkten mittlerweile eine Auswahl an veganen Frischkäsealternativen. Große Filialen haben meistens ein größeres Angebot, als kleinere. In diesen Supermärkten findest du auf jeden Fall veganen Frischkäse: - Rewe - Edeka - Globus - Real - Kaufland In unserem großen Supermarkt Artikel findest du noch mehr Infos darüber, welche tollen veganen Produkte es in den verschiedenen Supermärkten zu kaufen gibt. Außerdem wirst du auch in Bioläden veganen Frischkäse finden. Schaue dort mal in der Kühlabteilung vorbei. Dort findest du aber nicht die selben Marken wie im Supermarkt, sondern ausschließlich bio-zertifizierte Ware. Welche Sorten es dort gibt, erfährst du gleich. Was ist der beste vegane Frischkäse? Im Folgenden zeigen wir dir eine Auswahl an tollen veganen Frischkäsealternativen. Keine Garantie auf Vollständigkeit. Simply V Streichgenuss Simply V ist eine sehr bekannte Marke, wenn es um veganen Käse geht. Das Sortiment ist recht groß und auch geschmacklich überzeugen die veganen Käsealternativen. Seit 2020 haben sie auch einen veganen Quarkersatz auf den Mark gebracht. Alle Produkte sind frei von Soja, Palmöl, Gluten und Laktose. Folgende Frischkäsealternativen gibt es von Simply V: (C) Simply V Ähnlich wie Frischkäse sind die drei Sorten Streichgenuss von Simply V. In den Geschmacksrichtungen cremig-mild, Gartenkräuter und bunte Paprika schmecken sie vorzüglich als Brotaufstrich, als Topping von Gemüse, zum Verfeinern oder zum Backen. Der cremig-milde Streichgenuss ist sehr vielseitig einsetzbar, da er sowohl zu süßen, als auch zu herzhaften Speisen passt. Die beiden anderen Sorten sind herzhaft und daher perfekt als Dip oder Aufstrich geeignet. Der UVP ist 2,99EUR pro Packung. bedda Frischcreme Die innovativen Ersatzprodukte von bedda sind ebenfalls sehr beliebt. Sie sind sojafrei, glutenfrei, ohne Geschmacksverstärker, ohne Palmöl und selbstverständlich komplett vegan. Die riesige Auswahl reicht von Käseersatz, über Aufstriche und Soßen, bis hin zu Feinkostsalaten. Wir stellen dir hier die Käseersatzprodukte von bedda vor. Du findest die Produkte in zahlreichen Supermärkten oder online. (C) bedda(C) bedda(C) bedda Auch einen Frischkäseersatz gibt es von bedda. Die leckeren Sorten natur, kräuter und paprika überzeugen auch Nicht-Veganer und eignen sich perfekt als Brotaufstrich oder zum Dippen. Ein 150g Becher kostet 2,49EUR. Violife creamy Violife stellt ebenfalls tolle vegane Käsealternativen her. Alle Produkte sind frei von Soja, Gluten, Nüssen, Konservierungsstoffen und Gentechnik. Du kannst die leckeren veganen Käseprodukte in großen Rewe- und Edeka-Filialen, sowie online kaufen. (C) violife Der Creamy vegane Frischkäseersatz von Violife ist streichzart und mild - Genau das, was von einem Frischkäse erwartet. Ob herzhaft oder süß, ob zum Brot, zum Backen oder zum Kochen - Deiner Kreativität sind wie immer kaum Grenzen gesetzt. Die 150g Packung kostet 2,99EUR. Er ist außerdem in dem Tzatziki Geschmack erhältlich. Veganer Frischaufstrich von Happy Cashew Happy Cashew (früher Happy Cheeze) stellt vegane Käse- und Milchalternativen aus Cashews her. Alle Produkte überzeugen mit natürlichen Inhaltsstoffen in Bioqualität. Außerdem ist die Cashew voll mit wichtigen Vitaminen, Mineralien und ungesättigten Fettsäuren. Auf Geschmacksverstärker, Farbstoffe, Soja und Gluten wird bewusst verzichtet. Einige Happy Cashew Produkte findest du im Alnatura, Reformhaus, TEMMA, Denns und in gut sortierten Rewe und Edekafilialen. Ansonsten kannst du sie natürlich auch online kaufen. (C) bedda (C) bedda (C) bedda (C) bedda Ob zum Dippen, als Aufstrich oder zum Verfeinern von süßen und herzhaften Speisen: Die vier Frischcremes in den Sorten Bärlauch, Kräuter der Provence, Klassik und Schabzigerklee schmecken unfassbar gut! Eine Packung kostet 4,79EUR. SOYANANDA Frischer Aufstrich SOYANANDA bietet zahlreiche Joghurt-, Quark- und Käsealternativen in Bioqualität an. Die Produkte sind außerdem nicht pasteurisiert, weshalb sie jede Menge gesunde, lebendige Bakterien enthalten. Sie sind eine super Omega-3-Quelle und außerdem cholesterin-, laktose- und glutenfrei. Du findest die Produkte in Bioläden und online. (C) Soyananda(C) Soyananda(C) Soyananda(C) Soyananda Es gibt den frischen Aufstrich in vier leckeren Sorten: Kräuter-Knoblauch, Sonnengetrocknete Tomaten, Meerrettich und Natur. Durch die Fermentation ist der Aufstrich besonders leicht bekömmlich. Er basiert auf Bio-Sojabohnen und enthält zahlreiche gesunde, pflanzliche Fette. 140g kosten 3,39EUR. Made with Luve frisch cremiges Streichglück Made with Luve ist bekannt für leckere vegane Produkte aus Süßlupinen herzustellen. Das Sortiment reicht von Joghurtalternativen und Milchalternativen bis hin zu Eis, Puddings und Aufstriche. Alle Produkte sind selbstverständlich frei von künstlichen Aromen, Farbstoffen und Geschmacksverstärkern und werden ohne Gentechnik hergestellt. (C) Made with Luve(C) Made with Luve(C) Made with Luve Den Aufstrich von Made with Luve gibt es in den Sorten: Natur, Querbeet Kräuter und Bruschetta. Die verwendeten Lupinen stammen aus Deutschland und stellen eine tolle Alternative zu Soja da. Ob als Dip, Aufstrich oder zum Kochen und Backen - Die Optionen sind vielseitig. 150g kosten 2,89EUR. Oatly Aufstrich Oatly steht für gesunde pflanzliche Alternativen aus Hafer. Ihre Milchalternativen sind super beliebt und international bekannt. Was aber nur manche wissen: Oatly stellt auch Sahneersatz und Aufstriche her! Du findest die Produkte in jedem gängigen Supermarkt. (C) Oatly(C) Oatly(C) Oatly Die Aufstriche überzeugen nicht nur mit regionalem Hafer und tollem Design, sondern auch mit einzigartigem Geschmack. Egal ob zum Dippen, aufs Brot oder zum Kochen. Es gibt bisher die drei Sorten Tomate & Basilikum, Gurke & Knoblauch und Natur. 150g kosten 1,79EUR. (C) Amazon(C) Amazon(C) Amazon(C) Amazon Veganen Frischkäse selber machen Wenn du in veganen Kochbüchern und im Internet recherchierst, findest du schnell tolle und leckere Rezepte für veganen Frischkäse. Wir zeigen dir heute eins aus dem Buch: Vegan für unsere Sprösslinge von Carmen Hercegfi und Anna Maynert. Dort findest du nicht nur super leckere und gesunde Familienrezepte, sondern auch alle wichtigen Infos über die vegane Kinderernährung. Cashew-Hanf-Vrischkäse (weiß) neben dem Pazuto Aufstrich (rot) (C) Carmen Hercegfi, Anna Maynert Cashew-Hanf-Vrischkäse Dieser vegane Frischkäse enthält viel Protein, Magnesium, Calcium, Eisen, Zink, Vitamin B2, Omega-3 und Jod und ist somit eine echte Nährstoffbombe! Zutaten: - 200g Cashewbruch - 80ml Brottrunk - 2 El geschälte Hanfsamen - 3TL Noriflocken - 5g Kalziumalge - 20g Schnittlauch - 3/­­4 TL Salz - Optional: Algenöl Vorbereitung: Cashewbruch mindestens 2 Stunden oder über Nacht einweichen. Zubereitung: - Einweichwasser wegschütten, Cashews durchspülen und mit Brottrunk, Hanfsamen, Noriflocken, Kalziumalge und Salz in einem Hochleistungsmixer sehr cremig mixen - Schnittlauch abbrausen, trocken schütteln, klein hacken und unter die Creme rühren. - Entweder sofort verzehren oder noch 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. Wer mag, kann den veganen Frischkäse über Nacht fermentieren lassen. Hält 4-5 Tage im Kühlschrank. Schau dir das tolle Rezept mal an. Weitere Buchempfehlung: Käse vegan: 25 Spezialitäten aus pflanzlicher Milch selbst gemacht (C) Amazon In diesem tollen Buch von Marie Laforét erfährst du, wie du veganen Käse ganz einfach zu Hause selbst herstellen kannst. Ob Mozzarella, Ricotta, Cheddar, Gauda, Frischkäse, Parmesan oder Feta - All diese leckeren Käsevarianten lassen sich vegan zubereiten. Die Rezepte sind einfallsreich und kreativ und jeder findet in dem Buch etwas, was ihm/­­ihr schmeckt. Das Buch kostet 12,95EUR. Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shops vor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! Diese Artikel könnten dich auch interessieren - Veganer Käse - Veganen Camembert selber machen - Veganes Fondue - Himbeer-Frischkäse-Torte - 10 Sorten veganer Käse von Violife - Vegane Tortilla Chips mit selbst gemachtem Käsedip - Veganer Raclettekäse - Vegane Mac and Cheese - Parmesan selber machen - Veganen Mozzarella selber machen Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken euch!

Vegane Hackalternativen

13. August 2020 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Hackalternativen Mittlerweile gibt es zu zahlreichen tierischen Produkten leckere vegane Alternativen. Auch Hackalternativen sind sehr beliebt. Wir zeigen dir heute, was veganes Hackfleisch ist, woraus es besteht und wo du es kaufen kannst. Außerdem zeigen wir dir tolle Rezepte mit veganem Hackfleisch, die garantiert gut schmecken. Wie wäre es zum Beispiel mit einer leckeren veganen Bolognese? Veganes Hack ist vielseitig einsetzbar und unterscheidet sich geschmacklich kaum von echtem Hack. Der Umstieg lohnt sich also! Du möchtest deine Ernährung pflanzlicher gestalten und vielleicht auch komplett vegan werden? Dann schau dir unsere 10 Tipps zum vegan werden an. (C) Bianca Zapatka Inhaltsverzeichnis: - Was ist veganes Hack? - Vegane Hackfleischalternativen: Nährwerte und Inhaltsstoffe - Ist veganes Hack gesund? - Woraus besteht veganes Hack? - Veganes Hack selber machen - Veganes Hack aus Tofu - Veganes Hack aus Linsen - Veganes Hack aus Sonnenblumen - 5 vegane Alternativen zu Hackfleisch im Vergleich - Veganes Hack von Lidl - Veganes Hack von Rewe - Veganes Hack von Netto - Veganes Hack Rezepte Was ist veganes Hack? Veganes Hackfleisch ist, wie der Name schon vermuten lässt, eine pflanzliche Alternative zu tierischem Hackfleisch. Es soll so aussehen und so schmecken wie das tierische Original, nur eben ohne das damit verbundene Tierleid. Wenn man sich für vegane Hackalternativen entscheidet, setzt man ein großes und wichtiges Zeichen gegen die Massentierhaltung. Es gibt veganes Hack von verschiedenen Anbietern und mit verschiedenen Zutaten. Auch in der Herstellung unterscheidet sich veganes Hack maßgeblich von tierischem Hack. Für. gemischtes Hack werden Schweine und Kühe qualvoll gezüchtet und gemästet - um am Ende noch qualvoller und grausamer getötet zu werden. Und das alles für ein Lebensmittel, was wir so super einfach durch pflanzliche Alternativen ersetzen können. Veganes Hack von Sunflowerfamily Vegane Hackfleischalternativen: Nährwerte und Inhaltsstoffe Wusstest du, dass Fleisch gar nicht so proteinreich ist, wie von vielen behauptet? 100 Gramm Hackfleisch enthält ca. 21g Protein. Hört sich viel an, doch pflanzliche Hackalternativen können viel mehr. Das Sonnenblumen Hack von Sunflower Family Germany beinhaltet beispielsweise 53 Gramm Protein. Übrigens: Du kannst deinen Proteinbedarf ganz leicht durch pflanzliche Lebensmittel decken. Lies hier nach, wie du dich unkompliziert mit allen Aminosäuren versorgen kannst. Auch was den Fettanteil angeht, unterscheidet sich pflanzliches Hack stark von tierischem. Hackfleisch enthält nämlich meist 10 mal zu viel Fett, wie veganes Hack. Fleisch enthält außerdem nachweislich schädliches Cholesterin, sowie Antibiotika, welches den Tieren häufig verabreicht wird. Und was ist beispielsweise im Sonnenblumenhack enthalten? Nichts - außer 100% Sonnenblumenkerne. Gesund, bio und sojafrei. Ist veganes Hackfleisch gesund? Die gesündere Alternative ist also auf jeden Fall das vegane Hack. Natürlich gibt es von Produkt zu Produkt noch individuelle Unterschiede, jedoch zeigt der Vergleich der Inhaltsstoffe ganz klar, dass im tierischem Hack mehr bedenkliche und ungesunde Stoffe enthalten sind, wie in den veganen Alternativen. Vor allem der geringe Fettanteil macht das vegane Hack gesünder, als das tierische. Außerdem ist kein schädliches Cholesterin enthalten, was nachweislich für zahlreiche Herz-Kreislauf-Krankheiten verantwortlich sein kann. Dennoch solltest du auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche vegane Ernährung wert legen. Sich ausschließlich von veganem Hack zu ernähren, wäre natürlich alles andere als gesund. Doch ab und zu kann man sich die leckere Fleischalternative auf jeden Fall gönnen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben! Aktuell bekommst du im Shop Sunflower Family mit dem Code ,,deutschlandistvegan 15% Rabatt. Der Code ist gültig bis Ende des Jahres 2020.  Woraus besteht veganes Hack? Veganes Hack kann man tatsächlich aus verschiedenen pflanzlichen Komponenten herstellen. Wir zeigen dir heute vier Varianten von veganem Hack. Grundsätzlich sind folgende Inhaltsstoffe in veganem Hack enthalten: Trinkwasser, pflanzliches Öl, diverse pflanzliche Gewürze (z.B. Zwiebelpulver, Salz, Pfeffer etc), Essig, ggf. Weizen, Soja und/­­oder Protein wie z.B. Erbsenprotein. Veganes Hack selber machen Veganes Hack aus Tofu (C) Judith Schönenberg Der Klassiker: Veganes Hack aus Tofu. Wenn es mal schnell gehen muss, kannst du einfach Naturtofu zerbröseln, in Öl anbraten und würzen und schon hast du veganes Hack zubereitet! Tofu zeichnet sich durch einen niedrigen Fett- und gleichzeitig hohen Eiweißgehalt aus. Im asiatischen Raum gilt er als Grundnahrungsmittel. Trotz allem unterliegt er in westlichen Breitengraden einigen Irrglauben. Die typischen Soja-Mythen haben wir dir bereits aufgezeigt und erläutert. Schau gerne mal vorbei. Außerdem findest du hier unsere 10 Tipps zur Tofuzubereitung. Veganes Hack aus Linsen (C) Judith Schönenberg Auch aus Linsen sind eine tolle pflanzliche Alternative zu herkömmlichem Hack. Rote Linsen haben zwei große Vorteile: Zum Einen sind sie in 5 min, gar gekocht und zum Anderen sind sie ein toller Proteinlieferant. Sie enthalten auf 100g ca. 27g Eiweiß. Sie eignen sich super für vegane Hackalternativen. Ein Rezept für eine leckere vegane Linsenbolognese findest du hier. Dort findest du außerdem noch 4 weitere Rezepte für selbstgemachte vegane Bolognese, zum Beispiel aus Bohnen oder Haferflocken. Veganes Hack aus Sonnenblumenkernen Wer uns kennt weiß, dass wir das Sonnenblumenhack von Sunflower Family lieben! Es besteht zu 100% aus Sonnenblumenkernen und schmeckt einzigartig gut! Du kannst es im Shop von Sunflower Family oder in ausgewählten Bioläden kaufen. Leckere Rezepte mit dem Sonnenblumenhack stellen wir am Ende dieses Artikels vor. Hast du zum Beispiel schon mal vegane Cevapcici gekocht? Dafür eignet sich das Sonnenblumenhack perfekt! Mit dem Code *deutschlandistvegan* bekommst du 15 % Rabatt auf alles im Shop von  Sunflower Family, außer auf bereits reduzierte Ware! 7 vegane Alternativen zu Hackfleisch im Vergleich Wir zeigen dir jetzt einige vegane Hackalternativen aus dem Supermarkt. Es gibt natürlich noch viele mehr, wir zeigen dir unsere Lieblinge. Veganes Next Level Hack von Lidl (C) www.discounto.de Das vegane Next Level Hack von Lidl ist eine rohe Hackfleischalternative, die vielseitig einsetzbar ist. Du kannst damit beispielsweise Frikadellen oder Burgerpatties formen. Lidl hat mit der Eigenmarke Next Level noch andere vegane Produkte ins Sortiment genommen. Ein großer Schritt in die richtige Richtung! - Zutaten: Trinkwasser, Champignons (aus Champignons, Trinkwasser, Speisesalz, dem Säuerungsmittel Citronensäure und dem Antioxidationsmittel Ascorbinsäure), raffiniertes Kokosnussfett, 9% Erbseneiweiß, 7,4% Weizeneiweiß, Rapsöl, 3,8% Sojaeiweiß, Sojamehl, Gewürze, der Emulgator Methylcellulose, Speisesalz, Aromen, Erbsenstärke, Hefeextrakt, Bambusfaser, das färbende Lebensmittel Rote-Bete-Saftkonzentrat, die Konservierungsstoffe: (Kaliumsorbat und Natriumacetate) sowie Raucharoma. - Preis für 275 Gramm: 2,99EUR Veganes Hack von Rewe Bei Rewe findest du zahlreiche vegane Hackalternativen. Incredible Hack von Garden Gourmet (C) Rewe Das Incredible Hack ist ebenfalls roh und kann beliebig genutzt werden. Es eignet sich also sowohl für Hackbällchen, als auch für Bolognese und co. Die Marke Garden Gourmet ist nur etwas verteufelt in der veganen Szene, da sie zu dem großen und vor allem brutalen Konzern Nestlé gehört. Dennoch: Das vegane Hack von Garden Gourmet bietet auch Fleischessern eine gute Möglichkeit, ihre Ernährung pflanzlicher zu gestalten. - Zutaten: Trinkwasser, 22,9 % Sojaproteinkonzentrat, pflanzliche Öle (Raps, Kokosnuss), Stabilisator (Methylcellulose), natürliche Aromen, Branntweinessig, Knoblauchpulver, Speisesalz, Pflanzen- und Fruchtkonzentrate (Rote Beete, Karotten, Paprika, schwarze Johannisbeere), Zwiebelpulver, Gerstenmalzextrakt, schwarzer Pfeffer.  - Preis: 3,49EUR für 200 Gramm Veganes Mühlen Hack (C) Rewe Die Rügenwalder Mühle begeistert seit einigen Jahren mit einer Vielzahl von vegetarischen und veganen Produkten und bietet so tolle Alternativen zu Fleisch an. Das vegane Mühlenhack ist ein echter Klassiker. Es handelt sich um ein veganes Hack, welches bereits in 4 Min. in der Pfanne fertig ist. Perfekt geeignet für Bolognesen, Chilis oder Aufläufe mit Hack. Uns überzeugt ebenfalls die kurze Zutatenliste. - Zutaten: Trinkwasser, 26% Sojaproteinkonzentrat, Branntweinessig, Rapsöl, Kochsalz, natürliches Aroma, Gewürze, Karamell. - Preis: 2,93EUR für 180 Gramm Iglu Green Cuisine Hack (C) Rewe Das vegane Hack von Iglo aus der Green Cusine Reihe besteht aus Erbsenprotein und ist sehr eisenreich. Du findest es in der Tiefkühlabteilung. Es handelt sich ebenfalls um ein fertiges Hack, was lediglich in der Pfanne gebraten werden muss. Dann eignet es sich super für gefüllte Paprika, Aufläufe, Hacksoßen und ähnliche pflanzliche Leckereien! - Zutaten: Erbsenprotein rehydriert (65%), Rapsöl, Zwiebel, Haferprotein, Paniermehl (Weizenmehl, Hefe, Salz), Kartoffelflocken, Weizengluten, Stabilisator: Methylcellulose*, Salz, Apfelessig, Gerstenmalzextrakt, Hafervollkornmehl, Erbsenfaser, Karottensaftkonzentrat, Gewürze, Lauch, Pastinake, Kräuter, Weißkohl, Knoblauch, Karotte, Tomate, Antioxidationsmittel: Rosmarinextrakt. - Preis: 3,99EUR für 230 Gramm Veganes Soja-Hack von Veggy Friends (C) Rewe Das vegane Soja-Hack von Veggy Friends besteht lediglich aus Sojamehl. Es lässt sich somit ganz nach deinen Wünschen würzen und verfeinern. Das Hack muss ca. eine Minute in heißer Gemüsebrühe einwirken und dann in einem Sieb abtropfen. Danach lässt es sich beliebig weiter verarbeiten. Du kannst daraus zum Beispiel veganes Rührei machen! Aber natürlich lässt es sich auch zu den klassischen Hackgerichten verarbeiten. Das Würzen nicht vergessen! - Zutaten: Sojamehl, entfettet - Garantiert ohne Gentechnik - Ohne Zusatz von Konservierungsstoffen - Preis: 2,29EUR für 170 Gramm Like Hack aus Soja (C) Rewe Das Sojahack von Like Meat ist, ähnlich wie die Produkte der Konkurrenz, ein fertiges Hack, welches in der Pfanne gebraten wird. Es ist bereits gewürzt und ähnelt vom Geschmack sehr dem tierischem Hack. Außerdem ist es glutenfrei. Auch dieses vegane Hack schmeckt super in herzhaften Soßen oder als Füllung von Paprika, Zucchini und Co. - Zutaten: Wasser, texturiertes Sojaprotein* 43%, Sonnenblumenöl*, natürliches Aroma, Karamellzuckersirup*, Salz, Gewürze (Knoblauch*, Muskatnuss*, Paprika*, Pfeffer*, Zwiebel*), Maltodextrin. * aus kontrolliert ökologischem Anbau (EU-/­­Nicht-EU) - Preis: 2,99EUR für 180 Gramm Veganes Hack von Netto (C) Netto Auch der Discounter Netto hat nun ein veganes Hack seiner Eigenmarke vegetar!a heraus gebracht. Es wirbt damit, zu 100% nach echtem Fleisch zu schmecken. Das rohe Hack kann vielfältig genutzt werden, wie zum Beispiel für Hackbällchen, Burgerpatties oder einfach als Hack in einer leckeren Bolognese. Außerdem ist es Soja-und weizenfrei. Es ist das günstigste vegane Hack unserer Auflistung. Ausprobieren lohnt sich also! - Zutaten: Trinkwasser, 16% Sojamehl, Verdickungsmittel Methylcellulose, 2,4% Weizenfasern, 2% Weizengluten, 2% Weizenmehl, Speisesalz, 1,6% Sojaproteinisolat, Kokosfett, Gewürze, Aroma, Stärke, Glukosesirup, Maltodextrin, Rote-Beete-Saftpulver (aus Maltodextrin, Rote-Beete-Saftkonzentrat und dem Säuerungsmittel Citronensäure), der Konservierungsstoff Kaliumsorbat, der Säureregulator Natriumacetate sowie das Antioxidationsmittel Natriumascorbat. - Preis: 1,99EUR für 275 Gramm Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shops vor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! Veganes Hack Rezepte Hast du jetzt auch so richtig Hunger auf veganes Hackfleisch bekommen? Wir zeigen dir unsere liebsten Rezepte mit veganem Hack, die unfassbar gut schmecken! Vegane Hackfleisch-Rezepte Wie wäre es mit leckeren gefüllten Zucchini mit Sonnenblumenhack? Für die gefüllte Zucchini verwenden eines unserer Lieblingsprodukte: Sunflower Family Hack. Wir haben dir bereits die Hack-Alternativen von Sunflower Family und einige Rezepte damit vorgestellt: Lahmacun,  Sonnenblumen Bolognese, Vegane Pilzpfanne, oder veganer Burger. Alle anderen Produkte findest du auf der Homepage von der Sunflower Family. Einige Produkte gibt es sogar mit fertigen Gewürzmischungen. Diese veganen Rezept sind perfekt für die schnelle vegane Küche!  Auch Lasagne kannst du ganz einfach vegan zubereiten. Mit veganer Béchamel-Soße und einer ordentlichen Portion veganem Käse macht dich diese vegane Lasagne sicher lange satt! Eine kleine Erinnerung an unsere Kindheit: Hackbällchen! Aber jetzt natürlich komplett vegan. Diese veganen Hackbällchen sind schnell und einfach gemacht. Vegane Hackbällchen kannst du in viele Gerichte mit ein binden. Wie wäre es mit leckeren Spagetti Napoli mit den veganen Hackbällchen als Ergänzung? Auch als Füllung für eine vegane Teigtasche, oder einfach als Beilage zu Kartoffelbrei eignen sich die kleinen veganen Hackbällchen perfekt. Probier es einfach mal aus und lasse deiner Kreativität freien Lauf. Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shops vor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! Diese Artikel könnten dich auch interessieren - Vegane Rezepte für jeden Anlass - Alternativen zu Milch und Sahne - Vegane Bücher - Nutrition Online-Masterklass Kochkurs - Vitamin B12 kaufen - Vegane Honigalternativen - Rezepte einfach veganisieren - Vegan kochen im Home Office zu Zeiten von Corona Anzeige. Dieser Artikel enthält teilweise Affiliate-Links oder entstand in Kooperation mit einem Partner. Durch deinen Kauf unterstützt du aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken dir! 

Vegane Pizza mit DIY Chiliöl zum selber machen

3. Juni 2020 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Pizza mit DIY Chiliöl zum selber machen Pizza geht einfach immer, oder? Aber vegane Pizza? Vegetarisch ist kein Problem, aber vegan, das kann ich nicht. Ohne Käse kann ich nicht leben. Diesen Satz hast du entweder schon selbst oft ausgesprochen oder mehrfach schon gehört. Schau doch mal im Artikel Veganer Käse - Überblick der verschiedenen Varianten vorbei. Da findest du tolle Tipps. Spätestens wenn bei der veganen Ernährung die Pizza gestrichen werden soll, hört der Spass bei den meisten auf. Aber niemand muss auf Pizza verzichten. Denn vegane Pizza geht auch ohne Kuhkäse, dafür aber mit tollen Käsealternativen oder verfeinert mit einem leckeren Chiliöl - am besten selbst zubereitet. Heute bekommst du eine leckere Gemüsepizza und ein tolles DIY Chiliöl Rezept mit tollem Nativen Olivenöl von KUKUVAJA. Freu dich auf eine vegane Gemüse-Pizza - die köstlich schmeckt!  Inhaltsverzeichnis - Natives Olivenöl von KUKUVAJA - DIY Chiliöl - Veganes Gemüse-Pizza Rezept Olivenöl von KUKUVAJA Für ein leckeres DIY Chiliöl brauchst du natürlich gutes Olivenöl. Auf der Suche nach qualitativen Olivenölen sind wir auf KUKUVAJA gestoßen. Die Geschichte und die Philosophie des Start-Ups haben uns sehr überzeugt. Kukuvaja ist übrigens das griechische Wort für Eule und gilt als Sinnbild der Göttin Athene und ihre Weisheit. Auf die heutige Zeit interpretiert steht sie auch für Nachhaltigkeit. Um die Stadt Attika zu schützen, schenkte Athene der Stadt einen Olivenbaum, der den Menschen Nahrung und Holz, Olivenöl fürs Licht und zum Kochen spenden sollte. So sicherte sie den Fortbestand der Stadt, die sich fortan ,,Athen nannte. Eule von KUKUVAJA Olivenöl in guter Qualität zum fairem Preis Marco, der Gründer von KUKUVAJA, ist nördlich von Athen in Volos aufgewachsen. Heute lebt er in Koblenz und liebt den Duft und den Geschmack der griechischen Küche genauso wie in seiner Kindheit. Als Grieche kaufte auch auch er aus Überzeugung sein Olivenöl in guter Qualität zum fairem Preis in seiner Heimat ein. Später kamen auch lokale Produkte wie Kräuter und Bergtee dazu. Und das nicht nur für sich selbst, sondern immer mehr auch für Freunde und Bekannte. Olivenöl von kleinen Familienbetrieben Die Bestellungen wurden so groß, bis schließlich die Idee entstand, KUKUVAJA zu gründen. Die Erzeuger und Händler von KUKUVAJA sind kleine Familienbetriebe, die ihre Produkte naturbelassen und in hoher Qualität produzieren. Unter anderem auch das native Olivenöl der Sorte ,,Koroneiki, was immer in begrenzten Mengen erhältlich und damit sehr begehrt ist. KUKUVAJA fördert heute kleine Unternehmen, die keine oder nur geringe Möglichkeiten der Selbstvermarktung außerhalb Griechenlands haben. Olivenöl KUKUVAJA Vernunft und Ökonomie sind schließlich keine Gegensätze, was erklärt, warum die Eule griechisches Münzgeld von der antiken Drachme bis zum Euro ziert. Damit vervollständigt sich auch das Symbol der Eule, das nicht ohne Grund zu unserem Logo geworden ist: denn es steht für alles, dem sich KUKUVAJA verpflichtet fühlt.Marco Venetsanos, Gründer von KUKUVAJA Extra Natives Olivenöl Der Typ Extra Nativ ist die beste Qualität unter den Olivenöle und bietet nicht nur den besten Geschmack, sondern auch viele gesundheitlichen Vorteile. Denn die natürliche Sorte enthält 70% einfach ungesättigte Fettsäuren. Dadurch werden die Cholesterinwerte im Blut gesenkt und Herzprobleme können dadurch reduziert werden. Außerdem kann Olivenöl entzündungshemmend wirken und die Verdauung fördern. Alle 10 Fakten über Olivenöl findet du auf KUKUVAJA Blog. Die Oliven werden in einer Mühle gemahlen und das Öl wird auf mechanischem Wege gewonnen - im Gegensatz zu raffiniertem Öl, das unter Verwendung von Wärme oder Chemikalien gewonnen wird. Am häufigsten werden die Früchte zerkleinert und das Wasser wird über eine Zentrifuge vom Olivenöl getrennt. DIY Chiliöl - selber machen Chiliöl selber machen ist viel einfacher als du denkst. Du kannst leckeres scharfes Öl aus Chilis selbst zubereitet und jedes Gericht verfeinern. Du kennst das vielleicht aus deinem Urlaub aus Italien, Frankreich, Griechenland oder sogar in Asien. In den meisten Ländern steht neben Salz und Pfeffer auch meistens eine Flasche Chiliöl auf dem Restauranttisch. Aber auch bei uns findet leckeres Chiliöl den Einzug in den Küchen und Restaurants. Das Öl verfeinert jedes Essen und eigenet sich prima auch für selbst gemachte Pizza. Welches Öl ist für das Chiliöl geeignet? Die meisten verwenden in der Regel gutes Olivenöl. Natürlich kannst du auch Erdnussöl, Sonnenblumenöl oder Rapsöl nehmen. Für dieses Chiliöl haben wir uns für ein qualitativ hochwertiges Olivenöl entschieden. Die eingelegten Chilischoten im Olivenöl gären mit der Zeit, daher macht es Sinn die Chilischoten vorher für einen Tag in Salz einzulegen. Dann haben die Bakterien keine Chance. Das Chiliöl ist kühl und dunkel gelagert etwa ein Jahr lang haltbar. Aber meistens ist so eine Flasche nach 3-4 Monaten schon leer. Die Suchtgefahr ist nämlich garantiert. selbst gemachtes Chiliöl Zutaten für das Öl: - 1 Liter Olivenöl - 8-10 frische Chilischoten (je mehr, desto schärfer) - 2-4 getrocknete Chilischoten - Salz - 5 Knoblauchzehen - 1 EL Oregano - 1 TL Pfefferkörner Zubereitung: - Die Schoten waschen, trocknen und in 24 Stunden Salz einlegen. - Die Schoten abwaschen und trocknen und in eine große oder in mehreren kleinen Flaschen geben. - Nun Knoblauch, Oregano und Pfeffer dazu geben. - Jetzt kannst du das Olivenöl in Zimmertemperatur rein gießen. - Die Flasche bis ganz oben mit Öl bedecken, damit die Chilis nicht anfangen zu schimmeln. - Jetzt die Flasche zuschrauben und gut schütteln. - Die Flasche entweder in den Kühlschrank oder an einem dunklen Ort lagern. - Du kannst nach 2-3 Tagen die Flasche nochmal schütteln, damit sich alles nochmal durchmischt. - Nach 2 Wochen ist dein selbst gemachtes Chiliöl fertig. Veganes Pizza Rezept Zutaten für den Teig: - 400 g Mehl (Type 405) - 2 EL Olivenöl - 2 TL Salz - 1 TL Päckchen Trockenhefe oder etwa 1/­­4 Würfel Frischhefe - 1/­­2 TL Zucker - 200 ml lauwarmes Wasser, nach Bedarf etwas mehr Zutaten für den Belag: - Tomatensauce deiner Wahl - 1-2 Artischocken - 1 Peperoni - 1 Paprika - 1-2 EL Mais - 1 Zucchini - 1 Zwiebel - 1 Scheibe veganer Käse - veganer Streukäse nach Bedarf - 1 EL Chiliöl Zubereitung: - Mehl, Salz, Zucker und Hefe miteinander vermischen. Das Wasser und das Öl dazu geben und zum Teig verkneten. Eine Stunde abgedeckt ruhen lassen und dann zum Boden ausrollen. - Entweder eine große rechteckige Pizza für ein Backblech oder 2 runde kleine Pizzen aus dem Teig ausrollen. - Den Teig mit der Tomatensauce bestreichen. - Jetzt schon Pizzakäse auf der Tomatensauce verteilen, so dass der Käse in der Sauce eintaucht. - Jetzt das Gemüse kleingeschnitten nach Lust und Laune belegen. - Dann 1-2 Scheibenkäse in kleine Stücke schneiden und auf die Fläche verteilen. - Nun großzügig den Rest der Pizzakäse gleichmäßig verteilen und 1 EL Chiliöl gleichmäßig verteilen. - Zum Schluss Chilischoten in Scheiben geschnitten auf die Pizza verteilen. - Die Pizza im vorgeheiztem Ofen bei ca. 180 Grad etwa 25 Minuten backen. - Die Pizza aus dem Ofen nehmen, 1-2 Minuten abkühlen lassen und nach Bedarf Chiliöl und Oregano auf die Pizza verteilen und genießen. Guten Appetit. Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shops vor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! Diese Artikel könnten dich auch interessieren: - Vegane Hackbällchen - Veganer Käse - Veganen Aufstrich selber machen - Vegane Spaghetti Bolognese ohne Soja - Vegane Protein Rezepte - Rezepte veganisieren - Alternativen zu Milch und Sahne - Vegane Mehlalternativen - Hanfprodukte im Überblick - Öle zum jeden Anlass Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken euch! 

Superfood Hanf - die besten Hanfprodukte

8. Mai 2020 Deutschland is(s)t vegan 

Superfood Hanf - die besten Hanfprodukte Hanfprodukte sind aktuell total im Trend! In jeder größeren Stadt eröffnen Hanf-Cafés oder CBD-Shops. Wir haben bereits in unserem Beitrag Hanfprodukte von der Berliner Wiese über die positive Wirkung von Hanf berichtet. Doch wie gesund ist Hanf und was genau ist CBD? In diesem Artikel erfährst du, welche Hanfprodukte es gibt und was sie für deine Gesundheit tun können. Inhaltsverzeichnis: - Wie gesund ist Hanf? - Was ist CBD?! - Welche Hanfprodukte gibt es? - Was ist eigentlich Hanf? Wie gesund ist Hanf? (C) unsplash Hanf enthält sehr viele lebenswichtige Nahrungsbestandteile und gilt deshalb zu Recht als echtes Superfood. Hanfprodukte können cholesterinsenkend und krebsvorbeugend wirken, Herz-Kreislauferkrankungen und Bluthochdruck vorbeugen und das Immunsystem stärken. Aber Hanf kann noch viel mehr! Vitamine Hanfsamen enthalten große Mengen an Antioxidantien sowie Vitamin E und die B-Vitamine. Vitamin B2 ist u. a. wichtig: - beim Muskelaufbau - bei der Bildung der Stresshormone - für die Schilddrüse - für die Augen und die Sehschärfe - zur Hautpflege Hanf ist also ein perfekter Vitamin B2-Lieferant! Proteinquelle Hanf Vor allem Hanfsamen sind eine gute Ergänzung zur pflanzlichen Ernährung, da sie auf 100 Gramm etwa 22 Gramm Eiweiß enthalten. Hanfsamen sind eine hochwertige Proteinquelle: - da sie alle essenziellen Aminosäuren enthält und - als leicht verdaulich und gut verwertbar gilt Omega-3-Fettsäuren Die Hanfpflanze enthält ein optimales Omega-Fettsäuren-Verhältnis von 3,75:1 (Omega-6 zu Omega-3). Diese Kombination kann:  - vor Herzkrankheiten schützen, - den Cholesteringehalt im Blut senken, - den Stoffwechsel anregen, - den Zellaufbau unterstützen, - und Krebs und Arthritis vorbeugen! Gamma-Linolensäure In Hanföl ist Gamma-Linolensäure enthalten, die sich besonders positiv auf den menschlichen Körper auswirkt, da sie - den Hormonhaushalt unterstützt, - sich positiv auf entzündliche Prozesse aus, wie z. B. Neurodermitis auswirken kann, - für feste Nägel, dichtere Haare und bessere Haut sorgt! Hanf unterstützt also auch die Entgiftung unseres Körpers! Was ist CBD?! (C) unsplash CBD (Cannabidiol) und THC (Tetrahydrocannabinol) sind die bekanntesten Inhaltsstoffe der Hanfpflanze. THC ist für die umstrittenen psychischen Wirkungen von Cannabis verantwortlich. CBD hingegen wirkt nicht psychoaktiv und kann in der richtigen Dosierung den psychischen Wirkungen des THCs entgegenwirken sowie die schmerzhemmende Eigenschaft des THCs verstärken. Es gibt bereits Studien, die Cannabidiol eine positive Wirkung bescheinigen. So soll der Stoff unter anderem bei Schmerzen, Stress, bestimmten Erkrankungen wie Epilepsie oder Migräne und auch bei PMS und Menstruationsbeschwerden helfen. Eigenschaften von Hanf Es kann zum außerdem dabei helfen, chronische Schmerzen zu lindern. CBD besitzt auch entzündungshemmende Eigenschaften, die in vielen gesundheitlichen Bereichen einsetzbar sind. Auch bei Angststörungen, Depressionen und Schlafproblemen kann CBD Abhilfe schaffen. Außerdem wirkt Cannabinoid sich positiv auf das Hautbild aus und kann unter anderem bei Akne helfen. Wie wird CBD hergestellt? Zur Extraktion und Isolierung von reinem CBD gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Jedoch zählt die Co2 Extraktion zu den am häufigsten genutzten Verfahren. Sie ist vor allem aufgrund der geringen Umweltschädlichkeit und der nicht vorhandenen Toxizität sehr beliebt. Welche Hanfprodukte gibt es? Hanftropfen Das vermutlich bekannteste und auch beliebteste Hanfprodukt sind die Hantropfen. Sie wirken beruhigend und krampflösend, hemmen Entzündungen, helfen bei Schmerzen, Angstzuständen und Übelkeit. Hanftropfen sind vielseitig einsetzbar und leicht einzunehmen. Je nach Konzentration und Dosierung können sie eine schnelle und schonende Linderung im Alltag, ohne Nebenwirkungen, bewirken. CBD Hanftropfen von Sunday Hanftropfen von CBD Sunday: - Zutaten: Hanfsamenöl mit Hanfextrakt - Herkunft: vollständig pestizidfreier Anbau in der EU - 5 % CBD-Gehalt | 1 Tropfen täglich genügt | in weiteren Konzentrationen erhältlich - frei von Zusätzen und toxischen Extraktionsrückständen - umweltfreundliche Glasflasche - Preis: 24,90 EUR |10 ml - online erhältlich Mit dem Code DEUTSCHLANDISTVEGANHANF erhältst du 10% auf alle Hanfprodukte wie HANF, CBD und HANFTEE im Shop. Der Code ist gültig vom 6.5. - 20.5.2020. Hanfmehl Hanfmehl ist eine glutenfreie Alternative zum Weizenmehl und eignet sich zum Kochen und Backen. Als Zutat passt es auch sehr gut in Smoothies, Shakes, Porridges, Bowls und Müslis. Hanfmehl enthält viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. Dazu zählen Proteine, Ballaststoffe, Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe. Beim Backen ist zu beachten, dass das im Rezept enthaltene Weizenmehl nicht 1:1 mit Hanfmehl ersetzt werden - jedoch (je nach Bedarf) zu 30 %. Yasara Hanfmehl enthält Proteine, Vitamine und Spurenelemente. Hanfmehl von YASARA: - Hergestellt aus ungeschälten Hanfsamen - Herkunft: EU - enthält 30 % Protein und Mikronährstoffe wie Magnesium, Zink, Eisen, Vitamin E - umweltfreundliche Verpackung - Preis: 6,90 EUR |750 g - online erhältlich Hanfsamen Hanfsamen sind winzig aber stecken voll gesunder Power! Die Liste der wertvollen Inhaltsstoffe ist lang: - Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin E - Spurenelemente wie Calcium, Magnesium, Eisen und Kalium - alle essenziellen Aminosäuren - Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren Darüber hinaus enthalten Hanfsamen viele Ballaststoffe, wodurch sie sättigend wirken. Sie können auch das Immunsystem stärken und PMS-Symptome lindern. Hanfsamen lassen sich sehr vielseitig verwenden - zum Beispiel im Smoothies, Müsli oder als Topping! Wir wäre es mit Pasta mit frischem Hanfpesto und Hanfsamen von Keimling? Schaut euch dieses Rezept an:           Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an                       Ein Beitrag geteilt von Deutschland is(s)t vegan (@deutschlandistvegan) am Mär 17, 2020 um 8:47 PDT Hanfsamen von Keimling Hanfsamen von Keimling Naturkost - Zutaten: Hanfsamen geschält - Herkunft: biologischer Anbau in der EU - Rohkostqualität - umweltfreundliche Verpackung - Preis: 12,50 EUR |500 g - online erhältlich Hanfprotein Hanfprotein besteht aus getrockneten und gemahlenen Hanfsamen. Es ist glutenfrei und frei von anderen Allergenen. Hanfprotein wird auch als Hanfeiweiß bezeichnet und ist ein hochwertiges Proteinpulver mit bis zu 50 % Eiweißgehalt. Vor allem für Menschen, die sich vegan ernähren und auch für vegane Sportler ist das Proteinpulver ein gutes Nahrungsergänzungsmittel. Aber auch wenn du tagsüber viel Energie und Konzentration benötigst, ist Hanfprotein eine sehr gute Unterstützung für dich. Hanfprotein lässt sich ganz einfach in Smoothies, in proteinreiche Bowls und anderen Gerichten verarbeiten. Du kannst damit auch wunderbar backen - in dem du den Anteil des Mehls zu 20 % mit Hanfprotein ersetzt. Wenn du das ausprobieren möchtest, haben wir ein Rezept für Vegane Protein Muffins mit Hanf für dich. Hanfprotein von Berliner Wiese Hanfprotein (C) Judith Schönenberg - Zutaten: 100 % Hanfprotein - hergestellt in Deutschland - frei von jeglichen Zusatzstoffen - umweltfreundliche Verpackung - Preis: 7,99 EUR |250 g - online erhältlich Hanfnudeln Hanfnudeln sind ein beliebtes Hanfprodukt, da sie mit einem hohen Anteil an Eiweiß, Mineral- und Ballaststoffen punkten können. Sie werden aus einer Kombination aus Hanfmehl und Hartweizen hergestellt und können wie herkömmliche Pasta zubereitet und verwendet werden. Hanfnudeln gibt es in unterschiedlichen Formen, wie zum Beispiel Fusilli oder Spaghetti. Der leicht nussige Geschmack der Hanfnudeln macht sich zum Beispiel sehr gut in sommerlichen Nudelsalaten. Hanfnudeln von Hanf Natur Handnudeln bestehen aus Hanfmehl und Hartweizengrieß - Zutaten: Hartweizengrieß & Hanfmehl aus kontrolliert biologischem Anbau - Herkunft Hanf: Europa; Herkunft Hartweizen: Deutschland, Italien - umweltfreundliche Verpackung - Preis: 2,49 EUR |250 g - online erhältlich Hanfaufstrich Ein Hanfaufstrich besteht meistens aus einer Art Hanf-Tofu. Das ist eine Zubereitung aus geschälten Hanfsamen und Trinkwasser. Kombiniert mit Gemüse und Gewürzen wird daraus ein toller Brotaufstrich, den du auch zum Dippen für Rohkost oder zum Grillen verwenden kannst. Du kannst Hanfaufstrich auch selber herstellen - zum Beispiel mit diesem Rezept von einfach grünlich. Hanfaufstrich Bruschetta von Hanfwerk Dieser Brotaufstrich baisert auf Hanf und Gemüse - Zutaten: Geschälte Tomaten, 34 % Hanf-Tofu, Tomatenmark, Kartoffelstärke, Hanföl, Apfelessig, Paprikapulver, Steinsalz, 1,5 % Rübenzucker, Knoblauch, Johannisbrotkernmehl, Zwiebel, Oregano, Basilikum, Pfeffer, Petersilie - hergestellt in Deutschland - reich an Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren - Preis: 2,79 EUR |145 g - online erhältlich Hanftee Hanftee ist etwas ganz Besonderes! Er schmeckt heiß und kalt und versorgt deinen Körper mit wichtigen Nährstoffen. Darüber hinaus kann er dir ein Gefühl der Entspannung und ruhige Stunden schenken. Zubereitung: Wir empfehlen 1-2 Teelöffel mit heißem Wasser zu übergießen und ca. 5-6 Minuten ziehen zu lassen. Um die Wirkung des CBD zur vollen Entfaltung zu bringen, 1-2 Tropfen pflanzliches Öl hinzugeben. Hanftee von der Berliner Wiese (C) Judith Schönenberg - Zutaten: Hanfblütenfeinschnitt, Zitronengras - CBD Gehalt ca. 2-3 % - hergestellt in Deutschland - umweltfreundliche Verpackung - Preis: 6,99 EUR |50 g - online erhältlich Tipp: Rezept vegane Pop Cakes mit Hanfprotein Pop Cakes mit Hanfprotein (C) Judith Schönenberg Hanffaser Hanffasern sind Fasern aus dem Bast der Hanfpflanze, die bereits 2800 v. Chr. verwendet wurden! Heute finden sie vor allem Verwendung in Textilien, Zellstoffen und Papieren. Hanffasern sind reißfest, robust und leicht zur reinigen. Produkte mit Hanffasern oder aus Hanfgewebe sind langlebig und wirken natürlich antimikrobiell. Mit einem Nussmilchbeutel kannst du eigene Nuss- oder Getreidemilch herstellen. Egal ob für vegane Gerichte, Soßen oder zum Backen. Damit sparst du nicht nur Geld, sondern jede Menge Verpackungsmüll ein. Wie du Mandelmilch selber herstellen kannst, zeigen wir in unserem Artikel Mandelmilch Rezept - Pflanzenmilch selber machen. Milchbeutel aus Hanf Nussmilchbeutel aus Hanf von ECOYOU - Material: 100 % Hanffaser|BPA-frei | biologisch abbaubar - Maße: 26 x 31 cm  - Preis: 12,90 EUR - online erhältlich Chips aus Hanf von SundayChips aus Hanf von Sunday Hanfchips mit Hanfsamen und Hanfmehl von Sunday Hanfchips sind eine sehr gesunde Snackalternative - vor allem für Sportler, die auf eine kohlenhydratarme Ernährung Wert legen. Sie werden aus Hanfsamen hergestellt, die wertvolle Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, Antioxidantien, Vitamin E, Spurenelemente, Eisen, Magnesium und Zink enthalten. Hanfchips Chili von Sunday - Zutaten Hanfsamenchips: Erbsenmehl, Sonnenblumenöl, getrocknete Kartoffeln, Chili 2%, Hanfsamen 2%, Pfeffer, Meersalz 1%. - Zutaten Hanfmehlchips: Erbsenmehl, Hanfmehl 17,1%, Sonnenblumenöl, Meersalz. - Gluten-, laktosefrei und gentechnikfrei, vegan, ohne Zuckerzusatz oder Zusatz von synthetischen Aroma- oder Konservierungsstoffen. - Preis: 10,53 EUR | 80 g Beutel | 3-er Set je Sorte - online erhältlich Mit dem Code DEUTSCHLANDISTVEGANHANF bekommt ihr in den Kategorien HANF, CBD und HANFTEE 10% Rabatt auf die Hanfprodukte im Shop vom 6.5 bis 20.5.2020 Hanfmus Hanfmus ist ein besonders hochwertiges Lebensmittel - perfekt für die pflanzliche Küche. Es ist ideal als Grundlage für vegane Gerichte, in Smoothies, als Brotaufstrich oder zum Backen. Hanfmus von Hanf Natur Hanfmus schmeckt köstlich als Brotaufstrich! - Zutaten: Hanfsamen geschält, Steinsalz - Bio-Qualität - hoher Proteingehalt - Preis: 7,19 EUR | 250 g - online erhältlich Hanf (Protein) Riegel Hanf bzw. Proteinriegel sind eine ideale Eiweißquelle. Vor allem für Sportler - perfekt nach dem Training! Hanfprotein von The Primal Pantry Hanf (Protein) Riegel Kakao von The Primal Pantry - Zutaten: Hanfprotein, Datteln, Kokosnektar, Kakao, Mandeln, Kakaosplitter, Mandelöl - schmeckt schokoladig - enthält 15 g hochwertiges pflanzliches Protein - Preis: 2,49 EUR | 55 g - online erhältlich Hanf Kakao Hanf Kakao eignet sich als Kraftspender und schenkt eine entspannte Pause im Alltag. Durch einen hohen Anteil von natürlichem CBD: Füße hochlegen, Entspannen und Stress abbauen! Am besten mit einer Pflanzenmilch deiner Wahl kurz aufkochen und genießen! Anti-Stress Kakao Extra von ChillChoc Anti-Stress Kakao - Zutaten: Kakaopulver 94 %, Hanfblätter 6 % - ohne Zucker! - enthält einen Anteil von 6 % CBD-haltigen Hanfblättern - Bio-Qualität - Preis: 6,95 EUR | 100 g - online erhältlich Schokolade mit Hanfsamen von Chocqlate Hanf Schokolade Eine Schokolade mit Hanfsamen ist etwas Besonderes. Da wird Naschen quasi gesund! Diese Schokolade enthält 66 % Kakaoanteil und als ,,Topping leicht gesalzene Hanfsamen. Virgin Cacao Schokolade mit Hanfsamen von Chocqlate - Zutaten: Kakaobutter, Kokosblütenzucker, Kakaopulver, ungeröstete u. gemahlene Kakaobohnen, Hanfsamen - besonders feiner Schokoladengeschmack - Bio-Qualität | fair hergestellt | umweltfreundliche Verpackung Preis: 3,90 EUR | 75 g - online erhältlich Hanf Shampoo Hanf findet sich auch in Pflegeprodukten wieder. Zum Beispiel als Hanföl im Haarshampoo. Natürliche Pflegesubstanzen und wertvolle Fettsäuren, die im Hanföl enthalten sind, ummanteln das Haar und machen es leichter kämmbar! Leichtkämm Shampoo von Schoenenberger(R) Naturkosmetik Nie wieder wirres Haar - Hanföl glättet die Haarstruktur! - Zutaten u. a. : Bio-Pflanzensaft Hafer, & Bio-Hanföl - die Haare glänzen und lassen sich gut kämmen! - Preis: 11,29 EUR | 200 ml - im Reformhaus oder online erhältlich Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shops vor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! Was ist eigentlich Hanf? Hanf ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Hanfgewächse und zählt zu den ältesten Nutzpflanzen der Welt. Ursprünglich stammt Hanf aus Zentralasien - heute ist er jedoch weltweit in den gemäßigten bis tropischen Zonen zu finden. Bereits im 18. Jahrhundert wurde Hanf verwendet, um Stoffe, Kleidung, Papier, Farben, verschiedene Schönheitsprodukte und schmerzstillende Medikamente herzustellen. Die einzelnen Bestandteile der Pflanze (u. a. Blätter, Blüten, Samen) werden ebenfalls als Hanf bezeichnet. Aus diesen Pflanzenteilen können unterschiedliche Produkte hergestellt werden, wie zum Beispiel: - Hanfseil (aus den Fasern der Stängel), - Hanföl (aus den Samen), Darüber hinaus wird Hanf auch als wichtiger nachwachsender Rohstoff in der Textilindustrie, in der Bauwirtschaft und bei der Futtermittel-Herstellung verwendet. Zum Anbau werden keine Herbizide benötigt, da die Pflanzen nach wenigen Tagen den Boden komplett beschatten, sodass kein Unkraut mehr Licht findet. Außerdem ist Hanf äußerst schädlingsresistent und pflegeleicht. EU-Anbau Hanf dient jedoch auch zur Herstellung von Drogen (Marihuana), weshalb der Pflanze ein negatives Image anlastet und als Einstiegsdroge eingestuft wurde. 1961 wurden Hanfprodukte auf der ganzen Welt in das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen - und der Hanfanbau war bis zu den 90er Jahren in Europa illegal. Nach 1985 kam es zu einem regelrechten Hanf-Boom, der den Anwendungen der Nutzpflanze wieder ein positiveres Image schenkte. Das weltweit wachsende Engagement und der damit wachsende politische Druck führten dazu, dass heute zahlreiche Nutzhanf-Sorten in der EU angebaut werden können! Keine Sorge, in diesem Artikel reden wir nur über Produkte mit Speisehanf oder Nutzhanf aus EU-Anbau, der keine (oder kaum spürbare) berauschende Wirkstoffe (THC = Tetrahydrocannabinol) enthält. Beim Kauf von Hanfprodukten außerhalb der EU ist Vorsicht geboten, da hier höhere THC-Konzentrationen vorliegen könnten! Wichtig ist es, qualitativ hochwertige Produkte zu nutzen, die bestenfalls in Deutschland hergestellt wurden und die regelmäßigen Prüfungen unterliegen. Tipp: Vegan leben und vegan einkaufen wird immer einfacher. Regelmäßig stellen wir dir neben Rezepten und unseren Lieblingsprodukten auch vegane Marken und Online Shops vor - von veganer Kosmetik über vegane Mode bis hin zu tollen veganen Lebensmitteln, Superfoods, und Küchenhelfern. Im veganen Online-Shop findest vegane Marken und auch Start-ups, die unterstützenswert sind. Hier geht es zum Shop. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim Entdecken und Genießen! Das könnte dich auch interessieren - Vegane Rezepte - Vegane Bücher - Nutrition Online-Masterklass Kochkurs - Vitamin B12 kaufen - 2020 wird vegan - Sunday Natural Produkte - Vegane Hafer Drink Barista  - Rezepte einfach veganisieren - Alternativen zu Milch und Sahne - Porridge Rezept mit Kokosmilch  Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken euch! 

Hanfprodukte von der Berliner Wiese

17. März 2020 Deutschland is(s)t vegan 

Hanfprodukte von der Berliner Wiese Hanfprodukte sind aktuell sehr im Trend. Der Markt an Supplementen aus der Hanfpflanze boomt - und das zurecht: Der pflanzliche Inhaltsstoff Cannabidiol, kurz CBD, welcher in der Hanfpflanze zu finden ist, wirkt nicht psychogen, sondern bringt nachweislich zahlreiche Vorteile für einige gesundheitliche Probleme. Heute stellen wir dir das Unternehmen Berliner Wiese vor. Dort findest du eine große Auswahl an Hanfprodukten wie Tee, Proteine, Samen, Öle und vieles mehr. Damit kannst du deine Ernährung noch abwechslungsreicher gestalten! Wusstest du, dass du Hanfsamen auch ganz leicht in deine täglichen Gerichte mit einbinden kannst? Wie wäre es mit einer leckeren Protein-Bowl mit Beeren und Hanf? Ein echtes Powerfrühstück! Inhaltsverzeichnis - Unternehmensvorstellung - Produkte - Vorteile von CBD Unternehmensvorstellung Berliner Wiese: Das sind Julien, Dennis und Elena. 2018 wäre das Unternehmen von den Ur-Berlinern Julien und Dennis gegründet. Die beiden machten es sich zur Aufgabe, hochwertige CBD Produkte herzustellen und zu vertreiben. Die Hanfpflanze hat beide schon immer fasziniert und ihre große Passion ist es, den Menschen diese Pflanze zugänglich zu machen und sie darüber aufzuklären, wie die Pflanze wirkt. Leider haben die meisten Menschen eine Abneigung gegen Cannabis, da es immer in Verbindung mit Drogenkonsum gebracht wird. Doch die Pflanze hat unverwechselbare gesundheitliche Vorteile, die alles andere als schädlich sind. Die Berliner Wiese hat es sich zur Mission gemacht, die Menschen darüber aufzuklären und ihnen zu helfen. (C) Judith Schönenberg Produkte Im Folgenden möchten wir dir gerne die verschiedenen Produkte von der Berliner Wiese vorstellen. ,,Laut einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO vom Juni 2018, sind bisher keinerlei Fälle von CBD-Sucht bekannt geworden. Die Einnahme ist demnach unbedenklich. (Quelle: https:/­­/­­www.supplements.de/­­cbd-liquid-kaufen/­­) (C) Judith Schönenberg CBD Öl Das CBD Öl ist ein Klassiker unter den Hanfprodukten. Jedes der CBD Öle ist ein Full Spectrum Öl, das bedeutet, dass alle Bestandteile wie z.B. Terpene und Flavonoide, sowie alle Phytocannabinoide (CBD, CBDa, CBN, CBC, CBG) komplett enthalten sind. Die Öle sind in den Konzentrationen 5% & 10% erhältlich. Mit dem CBD Öl von Berliner Wiese tust du deinem Körper immer etwas Gutes. Egal ob Schlafstörungen, stressbedingte Symptome, Muskel- und Gelenkschmerzen oder innere Unruhe. Durch seine schmerzlindernden und entzündungshemmenden Eigenschaften kann es eine schnelle und schonende Linderung im Alltag, ohne Nebenwirkungen, bewirken. Inhaltsstoffe: 100% biologisches, kaltgepresstes Hanfsamenöl, Hanfextrakt (Cannabis Sativa L.) 1 Tropfen = 1.1mg CBD Anwendung: Vor der Einnahme gut schütteln. 3 mal täglich 3-5 Tropfen  unter die Zunge tropfen. Ca. 60 Sek unter der Zunge behalten, schlucken oder in (pflanzlichen) Shakes und Smoothies verarbeiten. (C) Berliner Wiese Canna Kits Die Canna Kits sind eine perfekte Möglichkeit, die CBD & Hanfprodukte zu testen und dich mit ihren positiven Eigenschaften vertraut zu machen. Du kannst dabei zwischen dem Relax Kit, dem Sport Kit und dem Vital Kit wählen. (C) Judith Schönenberg CBD Blüten Die CBD-Blüten sind EU-zertifizierte Nutzhanfblüten und somit vollkommen legal. CBD ist kein Betäubungsmittel und steht auch nicht auf der Betäubungsmittelliste der Bundesrepublik Deutschland. Du kannst sie in verschiedenen Variationen erwerben. (C) Judith Schönenberg Hanfsamen Die Hanfsamen sind sowohl geschält als auch ungeschält erhältlich und komplett ökologisch. Sie eignen sich super als Topping für Smoothies und Bowls, aber auch zum Backen. Sie sind sehr proteinreich, enthalten alle 8 essenziellen Fettsäuren und versorgen dich mit wichtigem Omega-3 und Omega-6. (C) Judith Schönenberg Hanfprotein Das Hanfprotein liefert Dir den extra Kick Energie. Mit 30g pflanzlichem Eiweiß auf 100g Protein erhältst du ein höchstmaß an Eiweiß. Das Berliner Wiese Hanfprotein ist besonders gut für Sportler mit erhöhtem Energiebedarf, Veganer, Vegetarier und Menschen die im Alltag körperlich sehr aktiv sind geeignet. Es ist nicht nur zu 100% regional (Brandenburg), bio, vegan und frei von Aromastoffen und Zuckerzusätzen, sondern auch Cholesterin- und Glutenfrei. Hanftee Die drei verschiedenen Sorten CBD Hanftee von der Berliner Wiese sind 100% biologisch und kommen aus Brandenburg. Den Tee kannst du heiß und kalt genießen, er versorgt deinen Körper mit wichtigen Nährstoffen. Jede Sorte hat seine Vorzüge und wirkt belebend, beruhigend oder entspannend. Vorteile von CBD CBD ist ein natürlicher Bestandteil der Cannabispflanze und hat nichts mit der Dorge THC zu tun. Cannabinoid wirkt nicht psychoaktiv und macht laut einigen Studien auch nicht abhängig. Der Konsum und Vertrieb ist vollkommen legal und unbedenklich. Dennoch ist der Stoff nicht noch nicht vollumfänglich erforscht und es gibt einige offene Fragen, die die Wissenschaft aktuell zu klären versucht. Es gibt allerdings bereits Studien, die Cannabidiol eine tatsächliche positive Wirkung bescheinigen. So soll der Stoff unter anderem bei Schmerzen, Stress, bestimmten Erkrankungen wie Epilepsie oder Migräne und auch bei PMS und Menstruationsbeschwerden helfen. Es kann zum außerdem dabei helfen, chronische Schmerzen zu lindern. CBD besitzt auch entzündungshemmende Eigenschaften, die in vielen gesundheitlichen Bereichen einsetzbar sind. Auch bei Angststörungen, Depressionen und Schlafproblemen kann CBD Abhilfe schaffen. Außerdem wirkt Cannabinoid sich positiv auf das Hautbild aus und kann unter anderem bei Akne helfen. Wichtig ist es, qualitativ hochwertige Produkte zu nutzen, die in Deutschland hergestellt wurden und die regelmäßigen Prüfungen unterliegen. Das könnte dich auch interessieren - Vegane Rezepte - Vegane Bücher - Nutrition Online-Masterklass Kochkurs - Vitamin B12 kaufen - 2020 wird vegan - Sunday Natural Produkte Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken euch! 

The Game Changers - Vegan Propaganda oder Erfolgsdoku?

12. Februar 2020 Deutschland is(s)t vegan 

The Game Changers - Vegan Propaganda oder Erfolgsdoku? The Game Changers Vegan Dokumentation Auf Netflix läuft derzeit der Dokumentationsfilm ,,The Game Changers. Die US-amerikanische Dokumentation The Game Changers hat aber auch einige negativ Kritik geerntet. Ob diese berechtigt ist oder nicht - dazu äußert sich Ernährungsberaterin Patricia Faut und teilt ihre Sicht darauf. Kennst du schon Forks over Knives und Earthlings? Weitere Dokumentationen zum Thema Veganismus stellen wir dir in diesem Artikel vor. Auch diese 10 Tipps zur veganen Ernährung könnten dir bei deiner Ernährungsumstellung weiterhelfen. Über 11 Millionen Trailer-Views Mit bereits über 11 Millionen Trailer-Views alleine auf Youtube ist The Game Changers aktuell einer der meist geschauten und diskutieren Dokumentationen. Für alle, die den populären Film über vegane Enrährung noch nicht gesehen haben, fassen wir heute einige der Kernpunkte zusammen. - Worum geht es bei der Doku The Game Changers? - Mythos 1: Fleisch gibt dir Energie - Mythos 2: Proteine stammen von tierischen Produkten - Mythos 3: Pflanzliche Proteine sind minderwertig - Mythos 4: Fleisch bedeutet Männlichkeit - Die Experimente der The Game Changers Doku - The Game Changers Kritik - Wieviel Wahrheit steckt in der Erfolgdoku? - Das Fazit zur Game Changers Doku Worum geht es bei der Doku The Game Changers? Anders als die meisten bisherigen Dokumentationen zum Thema Veganismus, zeigt The Game Changers einen ganz anderen Blickwinkel auf die Thematik. Im Mittelpunkt steht James Wilks, Elite-Sondereinheits-Trainer, der sich nach einer schweren Verletzung auf die Suche macht nach Möglichkeiten, seine Heilung mittels der richtigen Ernährungsform zu beschleunigen. Dabei stößt er auf die Frage, ob eine ausreichende Proteinzufuhr, Stärke und optimale Gesundheit durch tierische Produkte bedingt ist. Im Zuge dieser Reise traf er sich mit Dutzenden der weltweit stärksten, schnellsten und zähsten Spitzensportlern, sowie mit führenden Ernährungs-, Sport-, Anthropologie- und Gesundheitsexperten. Was er dabei alles lernte und entdeckte, veränderte seine zu Nahrungsmitteln und seine Definition von wahrer Stärke. Unter den Produzenten der The Game Changers Dokumentation finden sich einige bekannte Gesichter (C)The Game Changers Movie Mythos 1: Fleisch gibt dir Energie Gerade für Athleten ist die richtige Ernährung ein entscheidender Erfolgsfaktor. Und besonders in dieser Branche hält sich das Vorurteil: Wir brauchen tierische Produkte, um muskulös, stark und energiegeladen zu sein. In der Doku kommen jedoch vegane Hochleistungssportler zu Wort, die genau dieses Vorurteil aus dem Weg räumen, darunter Patrik Baboumian, Lewis Hamilton und Dotsie Bausch. Sie berichten davon, wie sie belächelt wurden von ihren Kollegen für ihre Entscheidung auf tierische Produkte zu verzichten. Doch für sie selbst habe die Ernährungsform sogar für einen Leistungsschub gesorgt, den sie nicht für möglich gehalten hätten. Mythos 2: Proteine stammen von tierischen Produkten Neben den Erfahrungsberichten der veganen Athleten gibt es auch immer wieder Ausschnitte, die Ernährungshintergründe erklären und Experten in diesem Gebiet zu Wort kommen lassen. Einer dieser Aspekte ist, dass sämtliche Proteine ursprünglich gar nicht von tierischen Produkten stammen. Kühe, Schweine, Hühner usw. sind nur Mittelsmänner, was unsere Nährstoffversorgung angeht. Alle Proteine stammen ursprünglich von Pflanzen. Als Leistungssportler benötigt man (je nach Sportart) eine höhere Eiweiß-Zufuhr als der Otto-Normalverbraucher. Deshalb ist das Thema in dieser Branche natürlich höchst interessant. Patrick Baboumian sagt dazu: Ich werde oft gefragt, wie ich so stark wie ein Ochse werden konnte, ohne Fleisch zu essen. Ich antworte dann: Hast du je einen Ochsen Fleisch essen sehen? Die stärksten Tiere der Welt sind Pflanzenfresser. Patrick Baboumian als veganer Strongman (C)The Game Changers Movie Mythos 3: Pflanzliche Proteine sind minderwertig Proteine sind wichtig. Aber noch wichtiger ist das Paket, in dem das Protein geliefert wird. Wenn man die Pakete tierischer und pflanzlicher Proteine vergleicht sieht man, dass die pflanzlichen besser dazu geeignet sind, Entzündungen zu heilen und besser zu regenerieren. In tierischen Produkten findet man z.B. entzündungsfördernde Moleküle, wie Neu5Gc, Endotoxine und Hämeisen. Die Nahrung verändert außerdem unser Mikrobiom, also die Bakterienkulturen unserer Darmflora. View this post on Instagram What was your reaction to this scene? Sum it up with ONE WORD in the comments! . . Then TAG someone who needs to meet #TeamGameChangers! And remember to RATE the film on Netflix, Rotten Tomatoes, and IMDB. A post shared by The Game Changers (@gamechangersmovie) on Oct 23, 2019 at 7:10am PDT Das Paket pflanzlicher Proteine hingegen enthält auch Antioxidantien, Mineralien, Phytochemikalien, und Vitamine, die allesamt Entzündungen im Körper verringern und die Mikroflora positiv beeinflussen. Es hilft dabei, die Blutversorgung zu verbessern und somit die Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Vergleich von pflanzlichem und tierischem Protein (C)  The Game Changers Movie Mythos 4: Fleisch bedeutet Männlichkeit Weiter geht es in der Doku The Game Changers mit einem Ausschnitt von Arnold Schwarzenegger, der sich zu einem sehr weit verbreitetem Mythos äußert: Echte Männer essen Steak. Er berichtet darüber, wie uns seit Jahrzehnten über die Medien und Werbung die Idee verkauft wird, dass es nichts männlicheres gibt, als Fleisch zu essen - Doch das sei nichts weiter als Marketing der Fleischindustrie. Auch Arnold Schwarzenegger hat mittlerweile dem Fleisch entsagt (C)The Game Changers Movie Im Zuge dieses Berichts kommt auch das Thema Hormone zur Sprache. Dabei hält sich ein Vorurteil gegenüber der pflanzlichen Ernährung sehr hartnäckig: Sojaprodukte enthalten Östrogen und verweiblichen deshalb auch Männer, die Soja essen. Dieser Trugschluss wird in der Doku detailliert aufgedeckt und weniger verbreitete Tatsachen angeführt, wie etwa die negative Wirkung von Kuhmilch auf unser Hormonsystem. Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von The Game Changers (@gamechangersmovie) am Nov 5, 2019 um 6:46 PST Die Experimente der Doku The Game Changers In der Doku werden zwei kleine Experimente mit jeweils drei NFL Football Spielern durchgeführt. Beim ersten Experiment wurde untersucht, welche direkten Auswirkungen eine Mahlzeit auf das Blutplasma hat. Beim zweiten noch mehr diskutiertem Experiment ging es um die Auswirkungen auf die Endothelfunktion (Blutfluss) bei Männern - im speziellen auf die Dauer und Intensität der Erektion während des Schlafs. Die Ergebnisse waren eindeutig: Die pflanzliche Mahlzeit hatte bei allen die Auswirkung einer verstärkten Erektions-Dauer und Intensität. Das Experiment zur Männlichkeit und veganer Ernährung (C)The Game Changers Movie Was für eine Wendung: Fleisch ist wohl gar nicht besonders förderlich für die männliche Sexualfunktion, sondern das Gegenteil. Auch wenn der ausführende Wissenschaftler Dr. Aaron Spitz natürlich zugeben muss, dass es sich hierbei nicht um eine repräsentative Studie handelt, sind die Ergebnisse spannend und sorgen für einige Gags.   View this post on Instagram We agree with @draaronspitz. How about you? A post shared by The Game Changers (@gamechangersmovie) on Sep 17, 2019 at 8:26pm PDT Es geht um mehr als Leistungsboost für Athleten Zum Ende hin macht die Dokumentation nochmal einen Switch zur Gesundheit der allgemeinen Bevölkerung. Es wird erklärt, wie dieselben Biomechanismen, die hinter der Leistungsfähigkeit eines Athleten stehen, sich ebenso auf unsere gesamte Gesundheit auswirken. Chronische Entzündung, oxidativer Stress und Endothelfunktion werden dabei unter anderem angesprochen. Eine ganze Feuerwehr-Mannschaft wird unter anderem auf ihre Blutfettwerte untersucht und bekommt eine Woche vegane Ernährung verschrieben. Die Männer berichten danach, wie enorm sie ihre Cholesterinwerte in nur so kurzer Zeit senken konnten. The Game Changers Kritik - Wieviel Wahrheit steckt in der Erfolgdoku? Neben all dem Lob hat die Doku auch einiges an Kritik einstecken müssen. Wie unsere Ernährungexpertin Patricia Faut die Kritik einordnet und wie nah der Film wirklich an der Wahrheit ist, berichtet sie uns jetzt: Dokus tragen natürlich grundsätzlich die Schwierigkeit in sich, dass sie möglichst viele Leute ansprechen möchten und interessant gestaltet sein müssen, um auch einen Unterhaltungs-Faktor zu haben. Um eine Thematik, wie Ernährung, in ihrer ganzen Komplexität darzustellen und abwägend zu diskutieren, ist eine Dokumentation nicht unbedingt das richtige Medium. Mittlerweile haben sich viele bekannte Youtuber und Blogger harsche Kritik an dem Film geäußert und bemängeln vor allem die einseitige Sichtweise. Oftmals reicht es ja schon einen einzigen Aspekt aus einer Doku zu kritisieren, um generellen Zweifel an allen Aussagen des Films zu erzeugen. Während es zwar auch ein paar schwächere Argumente für den Veganismus im Laufe der Doku gibt, ist die Kernaussage nicht zu leugnen: Du brauchst weder Fleisch noch Milchprodukte, um stark, fit und gesund zu sein! Darin liegt für mich die Kernaussage der Doku, die auf eine spannende und unterhaltsame Art und Weise vermittelt wird.             Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an                                   Ein Beitrag geteilt von The Game Changers (@gamechangersmovie) am Jul 23, 2019 um 11:59 PDT Die Kritikpunkte Was darüber hinaus suggeriert wird, ist, dass der Erfolg der Athleten auf eben dieser Ernährung basiert und nur möglich war durch das Weglassen tierischer Produkte. Da sich dies schlecht wissenschaftlich belegen lässt, fußt ein Großteil der Doku auf subjektiven Einschätzungen der Athleten. Es gibt mehr als genügend wissenschaftliche Evidenz, wie vorteilhaft es ist, sich pflanzlich(er) zu ernähren. Die Gründe, die in dem Film beleuchtet wurden, sind nicht alle unbedingt die stärksten. Einige Sachverhältnisse werden übersimplizifiert, weil es sich so stark auf tierisch gegen pflanzlich fokussiert. Diese Perspektive kann Kritikern Nährboden bieten. Gladiatoren Ernährung und Junk Food Der Teil über die Ernährung unserer Vorfahren und Gladiatoren halte ich für weniger bedeutsam und auch nicht sehr relevant bei der Frage, wie wir uns HEUTE am besten ernähren sollten. Auch der Test an den drei NFL Spielern ist - wie auch in der Doku gesagt - keine aussagekräftige Studie, aber dennoch gibt es bereits zahlreiche wissenschaftliche Belege dafür, dass eine Ernährung, die reich an vollwertigen pflanzlichen Produkten ist, auch gut für die männliche Sexualfunktion ist. Die Ernährung von Gladiatoren wird im Dokumentarfilm thematisiert (C)The Game Changers Movie Was mir als Ernährungsberaterin stark aufgefallen ist, war das vegane Essen, das im Film gezeigt wurde. Hier sah man eher weniger die vollwertige Küche, sondern mehr vegane Burger, fettige Wings und Co. Obwohl diese Gerichte auch vollwertig zubereitet werden können. Das zeigt natürlich nicht den optimalen veganen Speiseplan auf den ersten Blick und könnte suggerieren, dass es gesund sei, solange es vegan sei. Auf der anderen Seite kann ich auch nachvollziehen, dass nicht grüne Smoothies und Getreidebrei gezeigt werden, weil das den Zuschauer, der vielleicht zum ersten Mal von veganer Ernährung hört, abschrecken würde. Das stärkste Argument Der Teil zu ernährungsbeeinflussbaren Erkrankungen ist wohl der stärkste aus wissenschftlicher Sicht, denn hier geht es nicht um anekdotische Evidenz, sondern einen anerkannten wissenschaftlichen Konsens darüber, wie sehr eine pflanzliche oder pflanzenbetonte Ernährung präventiv und sogar therapeutisch auf verschiedenste Krankheitsbilder wirkt. Die einzige Ernährungsform, bei der jemals wissenschaftlich bewiesen konnte, Herzkrankheiten nicht nur präventiv zu verhindern, sondern sogar zu heilen, ist die pflanzliche Ernährung. Das Fazit zur Doke The Game Changers Die Doku ist zurecht eine der erfolgreichsten unserer Zeit. Denn sie räumt mit einigen der wohl hartnäckigsten Mythen rund um Ernährung und Gesundheit auf - und das auf eine sehr unterhaltsame Art und Weise. Gerade für Männer und Sportler ist sie sehr ansprechend und trägt damit einen sehr wichtigen Teil zur veganen Bewegung bei. Schließlich geistert in vielen Köpfen noch das Bild eines schwachen, unterernährten Veganers herum. Und da haben die The Game Changers Produzenten wirklich sehr gute Arbeit geleistet, die bekanntesten vegane Athleten zusammenzubringen und so ein ganz neues Bild dieser Ernährungsform zu schaffen. Ja, in manchen Teilen ist die Dokumentation etwas einseitig gestaltet und bildet Ernährungs-hintergründe nicht in ihrer ganzen Komplexität ab. Aber dafür ist es eben auch ein Dokumentarfilm und keine wissenschaftliche Abhandlung. Wichtig ist, dass die Kernaussage des Films nicht an den Haaren herbeigezogen ist, sondern wirklich auf einem wissenschaftlichen Konsens fußt. Und das tut sie. Für alle, die den Film noch nicht gesehen haben: Es lohnt sich also allemal! Mach dir dein eigenes Bild und empfehle den Film an Bekannte und Freunde weiter. Er hat wirklich das Potential, etwas zu bewegen. Werde selbst zum The Game Changer! (C)The Game Changers Movie www.gamechangersmovie.com fb @gamechangersmovie ig @gamechangersmovie twitter @gcmovie Das könnte dich auch interessieren - Was essen vegane Sportler? - 2020 vegan werden - Vegane Ernährung für Fortgeschrittene - Optimale Proteinversorgung durch Kombination - Was du bei veganer Ernährung beachten solltest - Vegane Buddha Bowls - Vegan Foodporn - nicht nur die Bilder sind zum Anbeißen Danke an unsere Autorin Patricia Faut für diesen Beitrag.

2020 vegan werden - machst Du mit?

10. Januar 2020 Deutschland is(s)t vegan 

2020 vegan werden - machst Du mit? Im Zuge der aktuellen Klimadebatte drängen auch prekäre Fakten über unsere Ernährung an die Öffentlichkeit. Die Umwelteinflüsse unserer Essgewohnheiten sind leider drastisch. Dem zu Folge erwägen mehr und  mehr Menschen weitgehend vegan werden. Falls 2020 für Dich auch vegan werden soll, erläutern wir dir im Folgenden ein paar wichtige Grundlagen, die Dir den Umstieg auf die köstliche, abwechslungsreiche und genussvolle pflanzliche Küche erleichtern werden. Wenn das mal keine guten Aussichten für das neue Jahr sind! Der Benefit für Dich: Eine ausgewogene ,,plant based diet kann entschieden dazu beitragen, dass Du gesünder wirst und dass dein Stoffwechsel besser funktioniert, weil deine Zellen mit allen notwendigen Makro- und Mikronährstoffen versorgt sind.  Bekommst Du Lust?  Probier es aus und steig gleich im Januar mit uns ein: mach den VEGANUARY mit! Tipps, interessante Infos, Rezepte und Empfehlungen zum Veganuary findest du in unserem Artikel. Inhaltsverzeichnis: - Die Umstellung - Ausgewogen und gesund - Das gehört auf deinen Speiseplan - Wissenswertes über Nährstoffe - Energie - Eiweiß - Eisen - Calcium - Jod - Zink - Selen - Vitamin B2 - Vitamin B3 - Vitamin B12 - Vitamin D - Omega-3-Fettsäuren - Buchempfehlungen Die Umstellung Mehr Gemüse, Greens und Früchte zu verzehren, ist das beste Detox- und Energize-Programm, das du nach den ungesunden Schlemmereien der Advents- und Weihnachtszeit fahren kannst. Vielleicht wirst du dadurch etwas abnehmen, vielleicht auch ein paar Tage lang Kopfschmerzen, unreine Haut oder Durchfall bekommen.  Das sind typische Entgiftungserscheinungen, sobald der Körper Gelegenheit bekommt zu entschlacken.  Anschließend wirst du in jedem Fall gesundes Körpergewebe aufbauen, da die Makronährstoffe und Mikronährstoffe die du zu dir nimmst, dem entsprechen, was dein Körper braucht. Nämlich vollwertige Kohlehydrate, ausgewogenes Protein im richtigen Maß und hochwertige, weitgehend ungesättigte Fette. Und natürlich jede Menge Mineralstoffe und Vitamine. Durch die vielen enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, Praebiotika und Ballaststoffe kann eine pflanzliche Ernährung unsere Zellen außerdem vor degenerativen Prozessen schützen, die Entwicklung von Krankheiten hemmen und unser Immunsystem stärken. All das belegen neueste Studien und Recherchen, die zu einen geplant angelegt sind,  als auch gezielt weitgehend pflanzlich lebende Bevölkerungsgruppen untersuchen. Ausgewogen und gesund Einfach so vegan werden - von heute auf morgen - geht das? Und kann mir dabei nichts passieren? Wir alle kennen die Vorurteile gegenüber rein pflanzlicher Ernährung und die Skepsis, tatsächlich ausreichend mit allem versorgt zu sein. Aber ist es wirklich kritisch? Unsere Betrachtungsgrundlage an dieser Stelle ist eine AUSGEWOGENE vegane Ernährung. Achtung: Das bedeutet NICHT, dass die konventionelle Alltagskost, wie sie flächendeckend von mehr als 80% der europäischen Bevölkerung praktiziert wird, ausgewogen ist. Denn diese baut zumeist auf Fleisch, Milchprodukten und vielen Getreideprodukten aus Weizenmehl auf und beinhaltet jede Menge hoch verarbeitete Fertigprodukte. Eine solche Kostform ist zwar allgegenwärtig und omnipräsent, aber sicher nicht ausgewogen. Was uns das zeigt ist, dass sich die Allgemeinheit nicht ausgewogen ernährt. Aber weil es jeder so macht, fällt es nicht auf. Und wird als ,,Normalität betrachtet.  Gesund ist das allerdings überhaupt nicht. Ernährt man sich ausgewogen pflanzlich, braucht es das Fleisch, den Fisch oder den Käse nicht mehr, um ,,gesund zu leben. Eine ausgewogene, vegane Ernährung basiert auf Gemüse und Obst, Kräutern und Salaten, Nüssen und Samen, Getreide und Hülsenfrüchten und hochwertig gepressten Pflanzenölen. Vegane Fertigprodukte sollten nur einen geringen Teil der verzehrten Nahrungsmittel ausmachen und eher als Genussmittel dienen. Tierische Produkte würden schlussendlich aus ernährungsphysiologischer Sicht zu Genussmitteln und Luxusprodukten, die man sich ZUSÄTZLICH gönnen könnte, wenn man unter ethischen Gesichtspunkten kein Problem damit hat. Das gehört auf deinen Speiseplan, wenn du vegan werden willst Wie setzt sich deine tägliche Ernährung zusammen? Bei allen deinen Mahlzeiten - egal ob Du zweimal, dreimal oder fünfmal am Tag isst, sollten reichlich Gemüse, Kräuter, grünes Blattgemüse und Obst auf den Teller kommen. Besonders Kohlgewächse, wie Brokkoli oder Rosenkohl, kannst du mehrmals wöchentlich integrieren. Ansonsten einfach saisonal und regional angebautes Gemüse, das du auf dem lokalen Wochenmarkt oder im Bioladen deines Vertrauens bekommst.  So verhält es sich auch mit Kräutern und Grünzeug. Umso mehr, umso besser! Das reichlich enthaltene Chlorophyll liefert uns wertvolle Bestandteile für die Blutbildung und reichlich Antioxidatien und Radikalfänger, neben vielen Mineralstoffen und Spurenelementen, Carotinoide und natürlich vor allem Vitamin C. Für die große Gruppe der B-Vitamine und eine ausreichende Proteinzufuhr solltest du täglich mindestens einmal Vollkorngetreide verzehren. Entweder als gekochten Vollkornreis, Hirse oder Buchweizen, Haferporridge oder in Form von selbst gebackenem Brot (oder auch hier echtes Vollkornbrot vom Bäcker deines Vertrauens oder aus dem Bioladen). Für deine ausgewogene Versorgung mit Aminosäuren (Proteinstoffwechsel) solltest du 4-7 mal pro Woche Hülsenfrüchte in deinen Ernährungsplan mit einbinden. Das sind gekochte Linsen, Kichererbsen oder Bohnen. Gleichermaßen gut sind Tofu oder Tempeh, denn auch die Sojabohne ist eine Hülsenfrucht. Hülsenfrüchte liefern neben hochwertigen Eiweißkomponenten auch jede Menge Mineralstoffe (v.a. Eisen, Zink, Magnesium und Calcium) sowie auch B-Vitamine.  Aber Achtung - das Aminosäureprofil von Hülsenfrüchten ist nicht 100% ausgewogen (biologische Wertigkeit!) - deswegen sollten Hülsenfrüchte immer mit Vollkorngetreide kombiniert werden, damit die biologische Wertigkeit erreicht wird.  Um deine Ernährungspyramide bis in die Spitze komplett zu machen, fehlen jetzt noch Nüsse, Samen und hochwertige, kalt gepresste Pflanzenöle. Jede Mahlzeit mit einen Esslöffel gerösteter Samen (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Sesam) zu ergänzen, sichert dir deine Mikronährstoffversorgung und schmeckt köstlich.  Darüber hinaus wäre es sinnvoll jeden Tag einen bis zwei gehäufte Esslöffel geschroteten Leinsamen ins Frühstück zu integrieren. Leinsamen enthält nämlich essentielle Omega-3-Fette, die in unserer Ernährung häufig zu kurz kommen.  Nüsse, vor allem Mandeln, da basisch und reich an Calzium, vervollständigen unseren Speiseplan. Bis zu 30 g Nüsse am Tag haben erwiesenermaßen einen positiven Einfluss auf unsere Gefäße und können Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen. Du siehst also: vegan werden ist gar nicht mal so schwer! Vegan werden: Wissenswertes über Nährstoffe Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) laufen vegan lebende Menschen Gefahr hinsichtlich folgender Nährstoffe Mangelerscheinungen zu erleiden: Eisen /­­ Calcium /­­ Zink /­­ Selen /­­ Jod /­­ Vitamin B2 /­­ Vitamin B3 /­­ Vitamin B12 /­­ Vitamin D /­­ Omega 3 Fette /­­ Protein und zu wenige Energie. Zu erwähnen ist vorab trotzdem, dass es hinsichtlich der genannten Stoffe in keiner bis heute ausgewerteten Studie Resultate gibt, die tatsächlich besagen, dass Veganer solche Mangelerscheinungen haben.  I) Energie In Anbetracht der Tatsache, dass über 30% der heute in Deutschland lebenden Menschen übergewichtig sind, ist kritisch zu hinterfragen, ob der angegebene Zielwert an Energiedichte, für unsere Lebensgewohnheiten überhaupt noch stimmig ist. Unser tatsächlicher Energieverbrauch beim heutigen Lifestyle liegt wesentlich niedriger, als noch vor 100 Jahren, als 70% der Menschen körperlich gearbeitet haben. Unsere Ernährungsgewohnheiten und die Energiedichte der Nahrung, sowie die Vorgaben der DGE (3 Hauptmahlzeiten, 2 Zwischenmahlzeiten, zusätzlich 1 Handvoll Nüsse, usw.) können dazu führen, dass viele auch ohne Hungergefühl mehr essen, als sie überhaupt verbrennen. Eine ausgewogene pflanzliche Ernährung liefert dagegen sehr viele Nährstoffe, gepaart mit jeder Menge Ballaststoffe und einer geringeren Energiedichte. Das macht satt, versorgt die Zellen gut und regt den Stoffwechsel an.  Fazit: Der ausgewogen lebende Veganer, trägt kein Risiko zu wenig Energie zu sich zu nehmen. II ) Eiweiß wir leben in einer Eiweißmast-Gesellschaft (Dr. Max Otto Brucker) Das heißt, tendenziell essen wir zu viel Eiweiß - und zwar viel zu viel. Laut DGE sollte der tägliche Eiweißverzehr 1 g Protein /­­ kg Körpergewicht ausmachen. Realität ist bei den meisten Menschen locker doppelt so viel. Daher rühren viele unserer Zivilisationskrankheiten und der labile Gesundheitszustand unserer Gesellschaft  Eiweiß wird komplizierter verstoffwechselt als Kohlehydrate oder Fett - und es entstehen Stoffwechselendprodukte, die über die Nieren und schließlich den Urin ausgeschieden werden müssen (Harnsäure und Harnstoff). Der Köper kann täglich nur einen bestimmten Teil dieser Stoffe loswerden - und bei entsprechend hohem Eiweißverzehr, sammeln sich Harnstoff und Harnsäure im Körper an.  Außerdem verbraucht der Eiweißstoffwechsel in hohem Maße Calcium und Magnesium und es entsteht viel Säure, die vom Körper abgepuffert werden muss. Das Körpermilieu wird sauer. Die Folge sind Stoffwechselerkrankungen, die aus diesem Ungleichgewicht hervor gehen.  (dazu zählen Übergewicht, Arteriosklerose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Rheumatische Beschwerden etc.) Des Weiteren bringen tierische Eiweißquellen jede Menge gesättigter Fette und jede Menge Cholesterin mit sich.  Die Folge sind Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Störungen des Zucker-Stoffwechsels. Besonders gute vegane Eiweißquellen sind: - Hülsenfrüchte (wie Erdnüsse (als Mus), Bohnen, Linsen, Erbsen, Kichererbsen) - Sojaprodukte (besonders empfehlenswert ist Tempeh),  - Nüsse (Mandeln, Paranüsse, Walnüsse, Haselnüsse, Macadamia etc.) - Samen (Kürbiskerne, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Sesam) - Pseudogetreide (Quinoa, Buchweizen, Amaranth, Hirse etc.) - Reisprotein, Hanfprotein, Lupinenprotein Fazit: Vegane Eiweißquellen enthalten kein Cholesterin, liefern wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente, jede Menge wertvolle Ballaststoffe und ggf. hochwertige, ungesättigte Fette. III) Eisen Spitzenreiter sind Melasse, Amaranth, Hirse und Linsen, Kichererbsen, Leinsaat, Kidneybohnen und Hafer. Blattgrün und grünes Gemüse wie Broccoli, Spinat, Mangold etc. enthalten relativ viel pflanzliches Eisen, ebenso auch Nüsse. Man kann generell sagen, dass pflanzliche Nahrung relativ eisenreich ist - es ist nur ,,angeblich schlechter verwertbar. Dagegen halten Theorien, laut derer sich das Darmmilieu von Vegetariern und Veganern hinsichtlich der Aufnahme von pflanzlichem Eisen spezialisiert und dieses wesentlich besser extrahieren kann. Unterstützt werden kann die Eisenaufnahme durch Vitamin C (Zitronensaft über das Essen träufeln und reichlich frische Kräuter ins Essen geben), den gleichzeitigen Verzehr von Eiweiß (in Hülsenfrüchten ist beides enthalten), Caroline (Rotes und Gelbes Gemüse) und anorganische Säuren (z.B. Essig). Kontraproduktiv sind Koffein, Teein oder tierisches Calcium (in Form von Milch und Käse) zum Essen - sie hemmen die Eisenaufnahme. Außerdem zu beachten: Häm-Eisen verursacht höhere Serum-Ferritin Werte (weil es so einfach ,,körpergängig ist) und ist neusten Studien zu Folge assoziiert mit einem erhöhtem Risiko am ,,Metabolischem Syndrom und Diabetes 2 zu erkranken. Stark gefüllte Eisenspeicher vermindert die Insulinsensivität der Zellen. Das heißt insbesondere der Zuckerstoffwechsel wird gebremst. Fallen die Speicher-Eisenwerte wieder ab, steigt die Insulin-Sensitivität wieder an. Glucose wird aus dem Blut wieder leichter in die Zellen aufgenommen.  Fazit: pflanzliches Nicht-Häm-Eisen ist für unsere Körper leichter zu regulieren, der er die Transport - Kanäle im Darm für diese Form des Eisens gezielt öffnen und schließen kann. Je nachdem wie viel Eisen er benötigt. IV) Calcium Bei Calcium fällt uns immer als erstes Milch und Käse ein.  Bedenkenswert ist aber, ob - das Calcium aus Milch und Käse für unseren Körper gut zu nutzen ist  - ob wir überhaupt so viel Calcium brauchen, wie in Milch und Käse enthalten ist Zu beachten: Umso mehr tierisches Protein wir verzehren, umso mehr Calcium scheidet unser Körper aus, da dieses beim Verstoffwechseln der tierischen Aminosäuren frei wird und über die Nieren den Körper verlässt. Untersuchungen haben gezeigt, dass dieses Calcium sowohl aus unseren Knochen heraus gelöst wurde, als auch solches ist, das wir mit der Nahrung aufgenommen haben.  Das bedeutet, dass unser Darm weniger Calcium aus der Nahrung in den eigenen Stoffwechsel integrieren kann, wenn gleichzeitig viel tierisches Protein vorhanden ist. In Kuhmilchprodukten ist außerdem das Verhältnis von Magnesium und Phosphor zum Calcium ungünstig, und mindert zusätzlich die Aufnahme von Calcium aus dem Darm. Gute pflanzliche Kalzium - Lieferanten: Brennnessel, Melasse, Grünkohl, Rucola, Spinat, Tempeh, Hafer und andere Sojaprodukte. Fazit: pflanzliche Aminosäuren führen im Gegensatz zu tierischen nicht zu einer erhöhten Ausscheidung von Calcium. Wer sich um seinen Calcium - Haushalt sort, kann zusätzlich Kalkalge verzehren und sollte gut mit Vitamin D3 und Vitamin K2 versorgt sein.  V) Jod Gute Lieferanten sind Jodsalz und Algen (Nori /­­ Wakame). Wir leben in Süddeutschland in einem Jodmangelgebiet und sollten schon auf eine gute Versorgung achten. Selbst wenn die täglich benötigte Menge extrem gering ist, braucht gerade unsere Schilddrüse für eine funktionierende Regulation unseres Hormonhaushaltes Jod. Fazit: Jodsalz verwenden. Jodmangel betrifft nicht nur Veganer. VI) Zink Zinkmangel gibt es eigentlich selten. Isst man regelmäßig Leinsaat, Erbsen, Tempeh, Hafer, Linsen, Dinkel und Kichererbsen, braucht man sich tatsächlich keine Sorgen machen. Fazit: Ausgewogen essen VII) Selen Paranüsse (1-2 /­­ Tag) und Kokosnuss /­­ Kokosmus. Selen ist tatsächlich fast nur in Paranüssen und Kokosnussfleisch enthalten. Deswegen eines von beiden in die Ernährung mit einbinden. Und wider regionalen Bezugsquellen, regelmäßig Getreide und Hülsenfrüchte aus Kanada kaufen. Dort werden die Böden mit Selen angereichert und damit ist auch die Ernte selenreicher. An dieser Stelle könnte man ein größeres Kapitel aufmachen - dazu empfehlen wir dir einen Beitrag von Niko Rittnau zum Thema Selenmangel /­­ Selensubstiution anzuhören.  Fazit: bei der nächsten Blutuntersuchung den Selenwert testen lassen. Dann ggf. ein Supplement integrieren. VIII) Vitamin B2 Enthalten in Hefeflocken, Tempeh, Linsen, Erbsen, Champignongs, Grünkohl und Spinat Vit. B2 spielt eine zentrale Rolle im Stoffwechsel, v.a. in Hinblick auf Zellfunktion, Wachstum und Entwicklung. IX) Vitamin B3 Enthalten in Hefeflocken, ungeschältem Getreide (Vollkorngetreide, Vollkornreis), Pfifferlinge und Hülsenfrüchte (Linsen, Kidneybohnen). Es ist ein Coenzym für katabole und anabole (abbauende und aufbauende) Stoffwechselprozesse, spielt in der Glycolyse, dem Citratzyklus und der Atmungskette eine Rolle. Und ist somit zentraler Akteur im Energiestoffwechsel. Außerdem ist es des Weiteren am Protein-, Kohlehydrat- und Fettstoffwechsel beteiligt. Fazit B2 und B3: ausgewogen und abwechslungsreich essen (C) Unsplash X) Vitamin B12 Immer substituieren! Vitamin B12 ist sehr wichtig für das Zentrale und Periphere Nervensystem und sollte dem Körper ausreichend zur Verfügung stehen. Fazit: Hier lohnt es sich wirklich eine Blutuntersuchung zu machen! Auch viele Fleischesser sind schlecht mit B12 versorgt. XI) Vitamin D Mittlerweile weiß man, dass Vitamin D extrem wichtig ist. Es wird in der Haut, bei Sonneneinstrahlung, vom Körper selber hergestellt. Da wir aber nicht mehr genug in der Sonne sind und uns wegen der schlechten UV - Werte auch ständig mit Sonnenmilch eincremen, geht die körpereigene Produktion oft gegen null. Fazit: Generell gilt für alle Menschen: auf alle Fälle substituieren. XII) Omega 3 Fette Kannst du über deinen täglichen Verzehr von Leinsaat (Leinöl), Hanfsamen, Walnüsse und in geringen Mengen auch über Algen zu dir nehmen. Wer ergänzend ein Präparat nehmen möchte, sollte auf DHA und EPA aus Algen achten.  Fazit: Leinsamen und Leinöl täglich integrieren und /­­ oder ein Präparat mit DHA und EPA auswählen. (C) Niko Rittenau: vegan Klischee ade! Buchempfehlungen zum vegan werden - Sebastian Copien - die vegane Kochschule /­­ Grün in Allen Farben  - Sebastian Copien mit Niko Rittenau: Vegan Klischee Adé - das Kochbuch - Surdham Goeb: Vegan Daily /­­ Meine Vegane Küche /­­ Vegan Superfoods - Sue Quinn: Easy Vegan - Niko Rittenau: Blog und Videos  Wir hoffen, dass dich unsere Tipps und Informationen zum vegan werden anregen. Teile den Artikel gerne mit Freunden und Bekannten, die ebenfalls vegan werden möchten! Artikelempfehlungen zum vegan werden - 2020 Vegan werden | Veganuary | - Vegan werden: 10 tolle Bücher zum Einstieg - Supplemente im Herbst und Winter - Welche sind wirklich sinnvoll? - Was du bei einer veganen Ernährung beachten solltest - 10 Tipps einer Ernährungsberaterin - 10 vegane Proteinquellen für viel Power - Immunsystem stärken - 8 Tipps - Veganfreundliche Krankenkassen - Vegan Klischee ade! Das Buch Anzeige, da dieser Artikel teilweise Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Durch euren Kauf unterstützt ihr aktiv die Arbeit von Deutschlandistvegan. Wir danken euch! 


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