Braten - vegetarische Rezepte

Versuchen Sie diese Rezepte!

Spanakopita – Griechischer Spinatstrudel

Galette mit Rhabarber & Buchweizen

Quark-Obst-Sreuselkuchen

Vanille-Grießklöße auf Kirsch-Rhabarberkompott mit selbstgemachtem Mandelkrokant










Braten vegetarische Rezepte

Die Top 10 Lebensmittel zur Stärkung deines Immunsystems

16. April 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Die Top 10 Lebensmittel zur Stärkung deines ImmunsystemsAnzeige - Wir stellen dir hier unsere 10 Top Lebensmittel zur Stärkung deines Immunsystems vor und haben auch gleich unsere liebsten Rezepte für diese mitgebracht. 1. Kurkuma und Ingwer Kurkuma und Ingwer strotzen nur so vor antioxidativen und zellschützenden Eigenschaften. Besonders für die Zellen des Immunsystems und die Blutzellen ist das im Winter von Bedeutung, wenn wir überall nervigen Grippe-Bakterien und dem ein oder anderem Virus begegnen.  Beide Wurzeln haben darüber hinaus wärmende Eigenschaften und heizen uns so richtig gut ein. Auch Ingwertee unterstützt das Immunsystem Unser Blitzrezept für den tägliche Immunshot Den Immunshot, vor allem für die kalte Jahreszeit, kannst du heiß oder kalt genießen. Er lässt sich für 2-3 Tage im Voraus zubereiten und hält gut verschlossen im Kühlschrank auch entsprechend lange frisch. Zutaten für 4 Portionen - 1 Zitrone, geschält - 1 Orange, geschält - 2-3 cm Ingwerwurzel, gründlich gewaschen - 2-3 cm Kurkumawurzel, gründlich gewaschen - 1-2 Datteln, entsteint - 1 Msp. Cayennepfeffer Zubereitung - Alle Zutaten in einen Hochleistungsmixer geben und sehr gründlich vermixen. - Kalt als Shot genießen (max. 80-100 ml) oder die entsprechende Menge mit warmem Wasser aufgießen und genießen. 2. Kreuzblütler Die Familie der Kreuzblütler ist DAS Gemüse der Wintermonate. Kohl hält der kalten Witterung recht lange stand, manch einer braucht sogar einmal Frost, um bekömmlicher zu werden und geschmacklich zu überzeugen (Grünkohl und Rosenkohl, sowie Wirsing und Schwarzkohl). Kohlköpfe gehören zu den Lagergemüsen und können wunderbar eingemacht werden (siehe 5. Fermentierte Lebensmittel). Der hohe Vitamin C Gehalt, die vielen antioxidativen Bestandteile und die Mikonährstoffdichte machen Kohl zu einem großartigen Lebensmittel. Kohl muss nicht muffig und abstoßend schmecken oder schwer im Magen liegen. Bekömmlichkeit und Geschmack liegen ganz in der Hand des Kochs: Kräftig gewürzt mit in Öl gerösteter Senfsaat, Kreuzkümmel und Bockshornklee, sachte gekocht mit Lorbeeren, Wacholderbeeren und Nelken und abgeschmeckt mit einer ordentlichen Prise Asafoitida (Teufelsdreck - ein Gewürz aus der indisch-ayurvedischen Küche) ist für gute Bekömmlichkeit und spannenden Geschmack gesorgt. Wie wäre es mit Chili-Zimt-Rosenkohl aus dem Ofen oder Blumenkohl orientalisch ? Rezept für Chili-Zimt-Rosenkohl aus dem Ofen mit Kokos-Kartoffelstampf und Koriander Zutaten für 4 Personen - leicht - 40-50 min - 600 g Rosenkohl - Kokosöl zum Backen - je 1/­­2 TL Chiliflocken, Muskat und Zimt - 1 kg Kartoffeln, mehligkochend - 400 g Kokosmilch - 1 TL Salz - 1 Prise Galgant (wenn erhältlich) - frisches Zitronengras - frischer Koriander - Kokoschips, geröstet Zubereitung - Die Kartoffeln schälen und etwas zerkleinern. - Das Zitronengras mit Hilfe eines Nudelholzes aufbrechen. - Beides in einen passenden Topf geben, das Zitronengras zu zuunterst  und mit 200 ml Wasser angießen. Zum Kochen bringen. - Dann die Kokosmilch, das Galgant und das Salz hinzugeben, nochmal aufkochen und auf kleiner Flamme 30 min. garen. - Den Rosenkohl putzen und den Strunk kreuzweise einschneiden. - 2-3 EL Kokosöl leicht erwärmen, damit es flüssig wird. Das Backblech damit einfetten. - Achtung! Wenn der Rosenkohl aus dem Kühlschrank kommt, ist er so kalt, dass das Kokosöl sofort wieder fest wird. Besser der Kohl hat Zimmertemperatur. - Den Kohl mit den Chiliflocken, Muskat und Zimt bestäuben, rundherum wenden. Dann das Kokosöl gleichmäßig darüber verteilen und alles miteinander vermengen. - Auf das Backblech geben und ca. 20 min. bei 170°C Umluft backen. Ggf. am Ende 3- 5 min. grillen, damit die äußersten Blätter noch Farbe bekommen. - Für den Kartoffelstampf das Zitronengras aus dem Topf fischen und die Kartoffeln anschließen im Kokossud zerstampfen. Abschmecken. - Den Koriander von den Stängeln zupfen und die Kokoschips ohne Fett in einer Pfanne anrösten. - Den Kartoffelstampf mit dem gar gebackenen Rosenkohl anrichten, Koriander und Kokoschips darüber geben und heiß genießen. Rezept für orientalischen Blumenkohl Zutaten - 1 Kopf Blumenkohl - ja 1 TL Kurkuma & Ingwer gemahlen - 1 Msp. Piment - 1 Msp. Zimt - 1 Msp. Chiliflocken - 60 g Rapsöl Zubereitung - Den Blumenkohl waschen und in Röschen zerteilen. Die Gewürze mit dem Rapsöl glatt rühren. - Die Blumenkohlröschen gründlich mit der Gewürzpaste bepinseln und auf einem mit Backpapier belegten Backblech ausbreiten. - Bei 180°C 20 min. backen. 3. Rote Bete und andere Winterwurzeln Winterwurzeln wie Rote Bete, Karotten, Petersilienwurzel und Pastinaken zählen zu den Lagergemüsen und haben die Fähigkeit wichtige Nährstoffe zu speichern. Im Winter vermehrt auf Wurzelgemüse zurück zu greifen, hat den Vorteil, dass wir diese gespeicherten Inhaltsstoffe in gut verwertbarer Form zugeführt bekommen. Ganzheitlich betrachtet wirken Wurzeln auch wärmend (was im Winter von Vorteil ist), während Fruchtgemüse, wie Tomaten, Gurken, Paprika, Zucchini und Auberginen kühlend wirken und unseren Stoffwechsel dadurch eher schwächen. Darüber hinaus ist es nachhaltiger regionale Lebensmittel zu bevorzugen, als Fruchtgemüse aus Spanien oder Übersee zu verzehren. Photo: Maria Siebenhaar Gesundheitlich ist die Rote Bete eine unscheinbare, aber nicht zu verkennende Vitalstoffbombe. Ihr hoher Gehalt an B-Vitaminen, Kalium, Eisen und Folsäure, machen sie zu einem interessanten Nährstofflieferanten. Auch der Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen schlägt gesundheitlich vorteilhaft zu Buche. In diesem Artikel findest du noch mehr Infos zur Ironlady und ein Rezept für Rote Bete Ravioli. Rezept für Rote Bete Spaghetti mit Paranuss-Bolognese Zutaten für 4 Personen - 2 - 3 große Knollen Rote Bete - 1 Zitrone, Saft - etwas Salz - 100 g Paranusskerne - 1  kleine Möhre - 1/­­2 Knolle Fenchel - 2 reife Fleischtomaten - je 1 Zweig Oregano, Majoran, Rosmarin und Thymian - 1 EL  Tamari - 50 ml Olivenöl - Frischer Basilikum nach Belieben - 50 g Paranüsse, gehackt und mit etwas Paprika, Kreuzkümmel, Salz und Olivenöl in der - Pfanne geröstet - nötig: Spiralschneider und Food Prozessor oder Blitzhacker Zubereitung - Die Rote Bete waschen, schälen und mit dem Spiralschneider zu Spaghetti drehen. Mit Zitronensaft beträufeln und etwas salzen. Bei Seite stellen, bis die Bolognese zubereitet ist. - Die Paranusskerne im Food Prozessor oder im Blitzhacker zerkleinern. - Möhre und Fenchel waschen und in superfeine Würfelchen schneiden. - Die Fleischtomaten im Mixer oder mit dem Pürierstab zu einem Püree verarbeiten. - Je ca. 1 EL Oreganoblätter und Majoranblätter von den Stängeln lösen, ebenso 4-6 Rosmarinnadeln und 1 TL Thymianblätter. - Die Kräuter mit dem Tamari, dem Olivenöl und etwas Salz unter das Tomatenpüree mixen. - Die vorbereiteten Nüsse und das Gemüse ebenfalls unter das Tomatenpüree heben und alles gut miteinander vermengen. - Mit Salz und Pfeffer abschmecken. - Die Rote Bete Pasta portionsweise mit der Bolognese in einer Rührschüssel vermengen und auf Tellern anrichten. - Jede Portion mit etwas Bolognese, Paranussparmesan und Basilikum abrunden. 4. Beeren Beeren (im Winter auch als hochwertige Tiefkühlware) liefern uns jede Menge Vitamine und Spurenelemente und stärken somit unser Immunsystem und die körpereigenen Abwehr. Beeren lassen sich leicht im Smoothie unterbringen oder ergänzen das wärmeren Porridge zum Frühstück um eine fruchtige Komponente. Für den Mega-Booster lassen sich schon beim Frühstück mehrere der hier genannten Top 10 kombinieren: Zum Beispiel in diesem Rezept für fermentierte Overnight-Oats. 5. Fermentierte Lebensmittel Fermentierte Lebensmittel, wie fermentierter Kohl (Sauerkraut oder Kimchi), fermentierte Sojabohnen (Tempeh) oder fermentierter, selbst gemachter Nussjoghurt, liefern uns wichtige probiotische Kulturen, die unserer Darmflora gehörig auf die Sprünge helfen. Das Mikrobiom (die gesammelten Bakterienstämme in unserem Darm) ist maßgeblich dafür verantwortlich wie gut unser Immunsystem funktioniert. Denn hier - im Darm - werden die Immunzellen ausgebildet und geschult, körperfremd und körpereigen zu unterscheiden. Umso gesünder also unsere Darmbakterien sind, umso besser fühlen wir uns und umso widerstandsfähiger ist auch unser Immunsystem. Also - nichts wie ran, an die Fermentationstechnik! In unserem Artikel Milchprodukte ohne Milch - aber mit Leben drin findest du noch viele weitere Information rund um dieses Thema. Foto: Michael Groll Rezept für Cashew-Yoghurt (am Tag vorher ansetzen) Zutaten - 300 g Cashew (über Nacht einweichen) - 1 Pck. probiotisches Pulver - Wasser Zubereitung - Die Cashew abgießen, abbrausen und im Mixer zu einer sahnigen Creme vermixen. - Mit den Probiotikum beimpfen und bei Zimmertemperatur für 6-12 Stunden fermentieren lassen. Auf dem Blog von Estella findest du außerdem ein Rezept für winterliches Rosenkohl-Kimchi. 6. Nüsse, besonders Mandeln, Walnüsse, Erdnüsse und Paranüsse Nüsse zeichnen sich durch eine geballte Mineralstoffdichte und jede Menge Spurenelemente aus. Calcium findet sich z.B. besonders reichlich in Mandeln, Paranüsse sind eine einzigartige Selenquelle (aber nur max. 1-3 pro Tag, da sonst Selenüberschuss droht) und Erdnüsse sind reich an Zink und Protein. Walnüsse liefern von allen Mikronährstoffen in der Summe am meisten und werden deswegen oft als Königin der Nüsse gefeiert. Eine Hand voll Nüsse am Tag schützt erwiesenermaßen vor Herz-Kreislauferkrankungen und beeinflusst die Blutfettwerte auf positive Art und Weise. Und das, obwohl Nüsse selber recht fettreich sind. Aber Entwarnung für alle Figurbewussten: Nüsse liefern extrem hochwertige Fette und machen nicht dick - solange man es mit dem Verzehr nicht übertreibt. Rezept für Mandel-Dattel-Karamell Zutaten - 200 g Datteln, eingeweicht - 200 g Mandelmus - 100 g Kokosmus, erwärmt Zubereitung - Zuerst die Datteln im Mixer ganz bland und cremig pürieren. - Dann das warme, cremige Kokosmus dazu geben und zuletzt das Mandelmus einfließen lassen. - Gut glatt mixen - in Schraubgläser füllen und auf Brot, zu Banane oder ins Porridge genießen. 7. Getreide, besonders Haferflocken Vollkorngetreide ist reich an Mikronährstoffen und vor allem an Vitaminen des B-Komplexes. Die B-Vitamine spielen bei sämtlichen Stoffwechselfunktionen eine Rolle. Besonders Folsäure ist für die Zellteilung von Bedeutung (das ist wichtig fürs Immunsystem). Hafer und Haferflocken (Achtung - auf Vollkorn achten) bringen insbesondere viel Zink mit. Zink ist neben Vitamin C eines der Booster-Elemente für unsere Abwehrkräfte. Ein Grund mehr sich morgens mit einem angenehm wärmenden und stärkendem Porridge zu verwöhnen und auch sonst mal mit Hafer zu backen. Suchst du ein besonders schnelles Rezept? Dann ist unser 5-Minuten Haferbrei mit Banane genau das richtige für dich. Rezept für glutenfreies Haferbrot Zutaten für eine Kastenform - 250 g Haferflocken, glutenfrei - 100 g Reis-Vollkorn-Mehl - 100 g Buchweizenmehl - 100 g Leinsamen, geschrotet - 1 EL Salz - 1 TL Brotgewürz (oder mehr nach Geschmack) - 1/­­2 Würfel Hefe - 500 ml warmes Wasser - Nach Belieben 100 g Kerne oder Nüsse nach Belieben) Zubereitung - Alle trockenen Zutaten mischen. - Die Hefe in dem warmen Wasser auflösen, die Mischung zu den trockenen Zutaten geben und zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. - Um genug Luft unter den Teig zu kneten, mindestens 5 Minuten rühren. - Den Teig in einer mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen, die Oberfläche mit Wasser glatt streichen und den Rohling an einem warmen Ort, bedeckt, 45 min gehen lassen. - Anschließend bei 160 - 180 °C 50 min. backen. - Nach 50 min. mit Backpapier aus der Form nehmen und weitere 10 min weiter backen, damit die Krume rundherum noch fest werden kann. - Aus dem Ofen nehmen und gut auskühlen lassen. 8. Hülsenfrüchte Zugegeben, bei Hülsenfrüchten versteht man erst mal nicht, was diese genau mit dem Immunsystem zu tun haben sollen. Aber auch hier gibt es eine wichtige Verbindung. Diese liegt in unserem Darm. Hülsenfrüchte liefern hochwertige, komplexe Kohlehydrate, reichlich pflanzliches Protein und jede Menge Mineralstoffe. Auch der Ballaststoffgehalt ist nicht zu verleugnen. Insofern sind sie ein Rundum-Paket für unseren Zellstoffwechsel - und gut versorgte Zellen bleiben gesund. Für die biologische Wertigkeit des enthaltenen Protein, sollten Kichererbsen, Linsen und Co mit Vollkorngetreide (Reis, Dinkel, Buchweizen etc.) kombiniert werden. Und für die Bekömmlichkeit ist auf fachgerechte Zubereitung zu achten: - ) über Nacht einweichen (außer Linsen) 2.) gründlich waschen 3.) in frischem Wasser lange genug kochen 4.) gut würzen (am Besten mit Kreuzkümmel, Bockshornklee, Ingwer, Chili, Senfsaat, Teufelsdreck etc.) Rezept für Linsendahl Zutaten - 200 g gelbe Linsen, gewaschen, abgetropft - 2 cm  Ingwerwurzel, fein gewürfelt - 2 cm Kurkumawurzel, fein gewürfelt - 1-2 Chilischoten, mild - fein geschnitten - 1 TL Kardamom-Kapseln - 1/­­2 TL Kreuzkümmel - 1/­­2 TL Senfsaat - etwas Kokosöl oder anderes Bratöl - Salz - etwas Zitronen - oder Apfelsaft, Apfelessig und UmeSu zum Abschmecken. - 4 Tomaten, wenn verfügbar gelbe Tomaten Zubereitung - Das Öl in einem großen Topf erhitzen. - Zunächst die Senfsaat anrösten und platzen lassen, dann den Kreuzkümmel und die Kardamomkapseln mit rösten und dann Ingwer, Kurkuma und Chili dazu geben. - Sobald es aromatisch nach Gewürzen duftet, die Linsen dazu geben und rundherum anbraten. - Mit Wasser aufgießen, bis die Linsen gut bedeckt sind. - Aufkochen und bei geringer Hitze 30-40 min. sanft garen. - Ggf. etwas Wasser nachgießen, damit die Linsen genug Flüssigkeit haben, die sie aufsaugen können. - Sobald die Linsen weich sind kannst du das Dahl noch mit Salz und etwas Zitronen- oder Apfelsaft abschmecken. - Die Tomaten würfeln und unterheben. - geschlossenen Topf ziehen lassen, bis alle anderen Komponenten fertig sind. 9. Leinsamen Der Leinsamen ist das absolute Highlight unter den Samen. Er enthält so ziemlich alle kritischen Mineralstoffe die bei veganer Ernährung von Seiten der DGE vorgebracht werden in einem Korn. Außerdem reichlich Omega 3 Fette und jede Menge Ballaststoffe um den Darm zu reinigen. Täglich 1-2 EL geschroteten Leinsamen den Mahlzeiten unter zu mischen, ist eine einfache und effektive Weise, den eigenen Körper von innen heraus zu pflegen und zu hegen. Wichtig zu wissen: - Leinsamen immer frisch schroten - am Besten max. für 7 Tage im Voraus und dann luftdicht verschlossen im Kühlschrank aufbewahren 2. Leinsamen immer ausreichend quellen lassen (30 min bis zu über Nacht) damit er genügend aufquellen kann und in all seinen Nuancen für unseren Darm verwertbar wird 3. Wenn Du täglich Leinsamen isst, achte darauf genügend zu trinken, weil Ballaststoffe Wasser im Darm binden und dann zügiger wieder ausgeschieden werden können. 10.  Sprossen Sprossen werden aus trockenen Getreidekörnern, Saaten und Samen und manchen Hülsenfrüchten gezogen. Es ist von der Natur aus so angelegt, dass in den Samen der jeder Pflanze, die geballte Kraft für die Entstehung einer neuen Pflanze enthalten ist und in Verbindung mit Wasser zum Leben erweckt wird. Während des Sprossen nimmt der Nährstoffgehalt des Korns bis auf ein Zehnfaches zu. Sprossen sind ganzjährig in Keimgläsern ziehbar und können jede Mahlzeit bereichern und aufwerten. Hier stellen wir dir das Microgreens Starterkit von Heimgart vor und haben einen gesunden Burger mit Sprossen gezaubert. Gerade in den trüben Wintermonaten gibt es kein frischeres Lebensmittel! Mit Heimgart kannst du Microgreens ganz einfach ohne Erde und zusätzliches Gießen bei dir zu Hause anpflanzen. Alle nötigen Utensilien sind im Starter-Kit enthalten. Wir verlosen eines dieser Starterkits am Ende des Beitrags. Einmal bewässert und je nach Sorte könnt ihr die Microgreens bereits nach 5 bis 10 Tagen ernten. Die Microgreens enthalten viele Nährstoffe, Vitamine und Pflanzenstoffe und können praktisch zu jedem Gericht hinzugefügt werden. Weitere Infos zum Microgreens Starterkit findest du hier.   Rezept für gratinierten Chicorée mit Blaukraut-Sprossen-Salat und Kartoffelbrei Zutaten - 4 Köpfchen Chicoréesalat - 1 kg Kartoffeln, mehlig kochend - 50 g Alsan - Reismilch, am besten schon erwärmt - 100 g Mandelmus - 2 TL Hefeflocken - 1 Msp. Muskat, gerieben - 1 Msp. Cayennepfeffer - 1 kleiner Kopf Blaukraut - 100 g Sprossen, bunt gemischt - 4 EL Walnussöl - 4 EL Zitronensaft /­­ Schale von einer Zitrone - 2 EL Rosinen - 4 EL Walnüsse - Zimt - Chiliflocken - Ahornsirup - Salz /­­ Pfeffer Zubereitung - Das Blaukraut hobeln und mit dem Zitronensaft und dem Walnussöl kräftig durchkneten. - Die Zitronenschale und die Rosinen dazu geben und gut untermischen und ziehen lassen, bis die anderen Elemente zubereitet sind. - Die Kartoffeln schälen und vierteln. In wenig Wasser aufkochen und gar sieden lassen. - Den Ofen auf 180°C vorheizen. - Jetzt den Chicorée längs halbieren. Auf ein gefettetes Backblech legen. - Aus dem Mandelmus mit etwas Reismilch, den Hefeflocken, einer Prise Muskat und Cayennepfeffer eine dickflüssige Sauce mixen. - Mit Salz abschmecken und wie eine Käsesauce über den Chicorée träufeln und im Ofen für 25 min. überbacken. - Die Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten bis sie duften, dann mit etwas Ahornsirup, Zimt und Chiliflocken bestreuen und unter Rühren kurz karamellisieren - Sobald die Kartoffeln gar sind, das Kochwasser abgießen und die Alsan in Stücken zu den Kartoffeln geben. - Mit einem Schneebesen kräftig durchrühren. - Das Püree mit heißer Reismilch bis zur gewünschten Konsistenz strecken. - Etwas salzen und auf Wunsch mit frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. - Das Blaukraut abschmecken und die Sprossen unterheben. - Kartoffelpüree und Blaukraut auf Tellern anrichten, den Chicorée direkt aus dem Ofen auf dem Kartoffelpüree anrichten und mit den karamellisierten Walnüssen bestreuen. Weiterlesen auf Deutschland is(s)t vegan - Unser Organsystem Teil 1 - Das Herz: Wie bleibt euer Herz gesund? - Hier findest du unser Herzrezept - Unser Organsystem Teil 2 -Blut und Immunität: Tipps für eine gesunde Abwehr - Unser Rezept für eine gesunde Abwehr: Gemüsecurry Anzeige, da dieser Artikel Affiliate-Links. Danke, dass du unsere Arbeit unterstützt. *** Gewinnspiel *** Wir verlosen gemeinsam mit Heimgart ein Microgreens Starter-Kit!  Beim Microgreens Starterkit bekommt ihr eine Keimschale, ein Edelstahleinsatz und zwei Bio-Saatpads der Sorten Rauke (Rucola) und Gartenkresse geliefert. Jedes Saatpad ist nach der EU-BIO Verordnung (DE-ÖKO-070) zertifiziert. Zudem sind die Saatpads frei von Zusatzstoffen, kompostierbar und werden in Handarbeit in einer gemeinnützigen Werkstatt hergestellt. Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Voraussetzungen für die Teilnahme am Gewinnspiel: Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum gerade du das Microgreens Starter-Kit haben möchtest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff Heimgart an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 23.04.2019 um 12:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 24.04.2019 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook oder Instagram und wird in keiner Weise von Facebook oder Instagram gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.  

veganes grünes Thai-Curry mit Kokosmilch

11. April 2019 The Vegetarian Diaries 

Gelüstet es dich ab und zu auch nach asiatischen Speisen!? Egal ob ein Curry, Sushi, gebratenen Reis oder Nudeln aus dem Wok oder eine leckere Suppe. Wahrscheinlich könntest du jetzt auch noch einige Speisen auflisten. Heute freue ich mich, dir ein ganz fantastisches grünes Thai-Curry mit Kokosmilch zu präsentieren. Natürlich vegan und vor allem super lecker! Kein Curry ohne Currypaste! Curry-Rezepte und Varianten gibt es wie Sand am Meer. Egal, ob mit knackigem Gemüse, mit Tofu, Tempeh oder anderen Zutaten. Was auf keinen Fall fehlen darf, ist eine entsprechende Gewürzmischung. Diese variieren neben ihrer Farbe und den enthaltenen Gewürzen vor allem auch in ihrer Schärfe. Je nachdem, wie gerne du scharf isst, solltest du darauf beim Kauf oder beim selber machen achten. Eine Currypaste als Grundlage für ein typisches Thai-Curry kannst du ohne Probleme zu Hause zubereiten. Dafür wirst du aber ein paar Zutaten kaufen und ein paar Minuten einplanen müssen. Einfacher und etwas bequemer geht es mit einer der vielen Curry-Pasten, die du im gut sortierten Supermarkt oder natürlich im Asia-Markt kaufen kannst. Schau gerne einmal in deinen Kühlschrank, vielleicht findest du ja sogar noch eine der runden Dosen dort ;). Egal, wo du die Curry-Paste kaufst, achte darauf, dass diese vegan ist (falls dir das wichtig ist). Häufig enthalten die Pasten Fisch oder andere tierische Bestandteile. Ein weiterer Vorteil der rein veganen Pasten ist dabei, dass sie typischerweise deutlich länger haltbar sind. Meine grüne Curry-Paste steht gut verschlossen und sauber seit mehr als einem Jahr im Kühlschrank und hält wacker durch. Viel Spaß beim Nachkochen und lass dir das grüne Thai-Curry mit Kokosmilch gut schmecken! veganes grünes Thai-Curry mit Kokosmilch Rezept drucken Ergibt: 4 Portionen Zutaten - 2 weiße Zwiebeln - 1 Knoblauchzehe - 1 Stück Ingwer - 2 El grüne Currypaste (vegan!) - 800 ml Kokosmilch - 2 Kaffir Limetten Blätter - 2 El Sojasoße - 2 Tl Chilipaste (oder eine andere Schärfe) - 400 ml Wasser - 1/­­2 Brokkoli - 100 g grüne Bohnen - 200 g Tk Erbsen - 2 Kartoffeln (abgekocht) - 100 g frischer Spinat Zubereitung 1 Die beiden Zwiebeln abziehen und in kleine Stücke zuschneiden. Ebenso mit dem Knoblauch und Ingwer vorgehen. Die Kartoffeln schälen und vorab in einem kleinen Topf abkochen und zur Seite stellen. Anschließend in mundgerechte Stücke zuschneiden. 2 In einem Topf etwas Öl oder Kokosöl erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer für ein paar Minuten dünsten. Anschließend die Currypaste hinzugeben und 1-2 Minuten mit anschwitzen. Anschließend mit der Kokosmilch und dem Wasser ablöschen. 3 Sojasoße und Chilipaste einrühren und im Anschluss Brokkoli, Kaffir Limetten Blätter, grüne Bohnen und die Tk Erbsen hinzugeben. Für 5 Minuten leise köcheln lassen. 4 Zum Schluss den frischen Spinat und die Kartoffeln hinzugeben und gut abschmecken. Die Kaffir Limetten Blätter vor dem Servieren entnehmen. Notes Zum Servieren mit frischem Koriander und dünnen, feinen Ringen roter Zwiebel servieren. The post veganes grünes Thai-Curry mit Kokosmilch appeared first on The Vegetarian Diaries.

Der vegane Beyond-Meat Burger jetzt auch in Deutschland erhältlich

5. April 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Der vegane Beyond-Meat Burger jetzt auch in Deutschland erhältlichAnzeige - Momentan gibt es ein Thema, welches in der veganen Szene heiß diskutiert wird. Der vegane Burger Patty von Beyond Meat. Das US-amerikanische Unternehmen stellt vegane Fleischalternativen her und boomt nun auch auf dem deutschen Markt. Das Erfolgsrezept: Der Burger Patty soll nicht nur wie ein richtiger Fleisch-Burgerpatty aussehen, sondern auch im Geschmack und in der Konsistenz so gut wie möglich an Fleisch erinnern.  Das Unternehmen wirbt mit dem prägnanten Slogan ,,The worlds first plant-based burger that looks, cooks, and satisfies like beef without gluten, soy or GMOS. Für manch einen Veganer mag das nicht das Richtige sein, da diese den Geruch und Geschmack von richtigem Fleisch vermeiden wollen. Doch für all die jenigen, die gerne mal wieder einen saftigen und realitätsnahen Burger essen wollen, wäre der Beyond-Meat Burger ein gutes Ersatzprodukt. Der aus Erbsenprotein hergestellte Bratling soll saftig und weich sein und beim rein beißen leicht tropfen, so wie man es von öligen und leicht blutigen Fleischburgern kennt. Auch bei der Zubereitung soll der Patty einem echten Fleischbratling gewachsen sein. Warum braucht man einen veganen Burger, der an Fleisch erinnern soll? Diese Frage haben auch wir uns gestellt. Wie vieles auf der Welt ist es schlichtweg Geschmackssache, ob man ein Ersatzprodukt wie den Beyond Meat Burger braucht. Bei dem Thema scheiden sich die Geister. Einerseits gehört es für viele zum Veganismus dazu, auch fleischähnliche Produkte zu boykottieren. Andererseits vermissen manche den Geschmack von Speisen wie einem Burger und finden die bisherigen Ersatzprodukte nicht hundertprozentig zufriedenstellend. Ebenfalls kritisch sehen viele die Herstellung und den Vertrieb des Produkts, da beides nicht wirklich nachhaltig und bio ist. Wie du zu dem Thema stehst, ist natürlich allein dir überlassen. Wir möchten den jenigen, die sich dafür interessieren, Informationen und Tipps zum Beyond Meat Burger liefern. Wo man Beyond Meat kaufen kann Einige vegane Restaurants haben den Bratling bereits im Sortiment, wie zum Beispiel ,,Bunte Burger in Köln, Vincent Vegan in Hamburg und Berlin und Café Blattgold in Kiel. Für Privatpersonen ist es dennoch bisher schwer, die Burgerbratlinge zu erwerben. Seit Ende 2018 gibt es Beyond Meat Burger bei Metro zu kaufen. Das 43er Paket gibt es für ca. 110EUR, jedoch ist das für viele eine zu große Menge. Neuerdings bietet Metro aber auch 10er Packs an. Um jedoch dort einzukaufen, ist eine entsprechende Berechtigung notwendig. Quelle: Metro Deutschland. Wann genau der Fleischersatz auch im Einzelhandel zu kaufen sein wird, ist noch relativ unklar. PHW, der Mutterkonzern von Wiesenhof plant für dieses Jahr eine Einführung des Beyond Meat Burgers. (Stand April 2019).       Unser Rezepttipp für den Beyond Meat Burger mit Süßkartoffelpommes und Dip Was du brauchst: Für den Burger: - Beyond Meat Burger Pattys   - Burger Brötchen   - Eine Tomate   - Eine rote Zwiebel   - Veganer Käse   - Ketchup oder Senf, je nach Belieben   - Salat   - Pflanzliches Öl   Für die Süßkartoffelpommes: - Zwei große Süßkartoffeln   - Pflanzliches Öl   - Salz   Für den Dip: - Veganer Quark   - Dill   - 8 Kräuter-Mischung   - 4 Knoblauchzehen   - Leinöl   - Salz   - Pfeffer   Zubereitung: Die Süßkartoffeln schneidest du in Pommes ähnliche Formen. Wenn du die Schale mitessen möchtest, solltest du die Süßkartoffeln natürlich vorher waschen. Nimm dann ein Backblech mit Backpapier und lege die Süßkartoffelpommes drauf. Nun kannst du sie noch mit einem beliebigen Pflanzenöl bestreichen und mit Salz würzen. Die Pommes müssen für ca. 25 Minuten bei 200 Grad Ober-Unterhitze in den Backofen. Nun kannst du den Burger vorbereiten: Wasche dafür die Tomate und den Salat gründlich. Dann schneidest du dir eine oder zwei Scheiben der Tomate ab und legst dir auch die gewünschte Menge an Salat zusammen. Die Zwiebel schälen und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Um die Burgerbrötchen aufzuwärmen, kannst du sie kurz bevor der Bratling fertig ist auf den Toaster legen. Wenn die Pattys aufgetaut sind, erhitze das pflanzliche Öl in einer gut beschichteten Pfanne und füge die Pattys hinzu. Brate diese dann auf beiden Seiten für 3-4 Minuten auf mittlerer Stufe. Je nach Geschmack kannst du sie dann noch ca. 3 Minuten auf etwas erhöhter Stufe anbraten. Sei jedoch vorsichtig, dass sie nicht zu schwarz werden. Unser Tipp: Lieber etwas länger auf kleiner - mittlerer Stufe braten, so bist du auf der sicheren Seite. Für den Dip brauchst du als Grundlage veganen Quark. Meistens reicht die Hälfte der Packung aus. Fülle diesen in ein Behältnis und füge einen Teelöffel Leinöl dazu.  Nun kannst du je nach Geschmack ca. 3 Esslöffel Dill und 4 Esslöffel 8-Kräuter-Mischung hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Damit der Dip auch die richtige Schärfe bekommt kannst du 3-4 Knoblauchzehen hinzufügen. Alles gut verrühren und fertig! Du kannst nun den Burger nach Belieben zusammenstellen und noch veganen Käse und Mayo oder Ketchup hinzufügen. Die Süßkartoffelpommes rechtzeitig aus dem Ofen holen und mit dem Dip servieren. Mein persönliches Fazit zum Beyond Meat Burger Da ich eine wahre Burger-Liebhaberin bin und auch schon vor meiner veganen Zeit sehr gerne Burger gegessen habe, waren meine Erwartungen groß. Vielleicht etwas zu groß, denn geschmacklich hat der Burger mich nicht sonderlich umgehauen. Er schmeckt leicht rauchig und erinnert im Mund schon etwas an Fleisch, aber wie Fleisch schmecken tut er meiner Meinung nach nicht. Geruch, Kontinenz und Aussehen erinnern jedoch stark an einen fleischigen Burger, was für mich etwas ungewohnt war. Fazit: Der Beyond Meat Burger ist gut, aber keine Weltklasse. Man muss sich selbst ein Bild davon machen, es ist wie immer Geschmacksache. Probier den Beyond Meat Burger aus und erzähl uns auf Instagram oder Facebook, wie du ihn findest!  

Interview mit Pia Kraftfutter - Vegan und nachhaltig für alle Lebewesen

4. April 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Interview mit Pia Kraftfutter - Vegan und nachhaltig für alle LebewesenAnzeige - Heute stellen wir dir Pia Kraftfutter vor. Sie bloggt bei Instagram, veröffentlicht Videos auf Youtube und postet zahlreiche Inhalte zu Themen wie Veganismus und Nachhaltigkeit auf ihrem Blog. Die 27-jährige betreibt ebenfalls einen Podcast ,,Leben Lieben & Liebe Leben mit ihrer Freundin und Kollegin Clara. Dort sprechen die beiden über Themen wie Menstruation, Selbstliebe und Beziehungen, ebenso über alles, was die beiden gerade beschäftigt. Pia liegt die Natur mit all ihren Lebewesen sehr am Herzen. Sie engagiert sich aktiv für Tierrechte und sorgte beispielsweise mit ihrem Video ,,Nachts in der Schweinezucht für Diskussionen. Wir haben Pia interviewt und konnten mehr über ihre Beweggründe und Interessen erfahren. Wie bist du zum Veganismus gekommen und aus welchen Gründen ernährst du dich vegan? Ich war 18 Jahre jung, als ich zum ersten Mal Videos von einer Schlachtung sah. Bis zu diesem Zeitpunkt war es mir nie in den Sinn gekommen viel darüber nachzudenken, dass für Fleisch Tiere umgebracht werden müssen. Mir war nach dem Video sofort klar, dass ich ab sofort nichts mehr konsumieren will, wofür ein Tier gestorben ist. Schnell musste ich feststellen, dass alles was von Tieren produziert wird, ausbeuterische Verhältnisse bedingt. Ich entschied mich dafür alles zu boykottieren, bei dem ich mir sicher war, dass Lebewesen (Menschen & Tiere) dafür unfair behandelt wurden.  Ich lebe nun seit über 6 Jahren vegan, weil mir kein Essen, kein Geschmack und kein Luxus so wichtig ist, dass ich dafür in Kauf nehmen würde, dass andere Lebewesen nicht ausleben dürfen, was ihnen wirklich wichtig ist.   Du setzt dich sehr aktiv für Tiere ein und hast vor einigen Monaten ein drastisches Video aus einer Schweinezucht veröffentlicht. Das Video polarisierte extrem, sowohl positiv als auch negativ. Wie waren deine Erfahrungen damit? Würdest du sowas nochmal machen? In den Stunden nach unserem Einstieg in die Schweinezucht ist mir klar geworden, dass ich mich zuvor noch nie an einem Ort so unfassbar unwohl und schlecht gefühlt habe. Die Erinnerung an all die Lebewesen, die ich in dieser Hölle zurücklassen musste, macht mich immer noch sehr betroffen. Trotzdem bin ich unendlich dankbar für die Erfahrung und vor allem für die Möglichkeit, dass ich alles mit tausenden Menschen teilen konnte. Dass ich nicht nur für die Aktion gelobt, sondern auch angefeindet wurde zeigt mir, dass das Video nicht nur von Veganern gesehen wurde. Ich empfinde es als sehr wichtig, dass Aufnahmen wie diese die ,,vegane Blase verlassen und auch Menschen erreichen, die sich dadurch angegriffen fühlen. Es schockiert mich allerdings immer wieder, wenn Menschen die Tierquälerei weniger schlimm finden als die Tatsache, dass ich eine Straftat begangen habe. Ich habe viel Kritik von Landwirten bekommen, die sich angegriffen, beleidigt und missverstanden fühlen. Meine Aufnahmen würden ein ,,schwarzes Schaf unter den Tierbetrieben zeigen und eigentlich sähe es überall viel besser aus. Allen sei das Tierwohl vermeidlich superwichtig. Von Tierschützern, die mehrmals im Monat in Betriebe dieser Art einsteigen weiß ich, dass die Zustände auf meinen Aufnahmen leider überhaupt keine Seltenheit sind und der Betrieb aus ihrer Sicht sogar zu den ,,harmloseren gehört. Ich bin einigen Landwirten mit friedlicher Kommunikation entgegengekommen. Dabei habe ich oft gelesen, dass die tatsächliche Motivation sich um Tiere ,,gut zu kümmern darin liegt, dass sie eine Menge Milch oder Eier produzieren sollen und man sie am Ende des Tages verkaufen und schlachten lassen will. Nachdem ich vor einigen Wochen ganz offiziell und legal einen Bio Demeter Hof besuchen durfte, auf dem Hühner für die Eierproduktion gehalten werden, ist mir noch klarer als zuvor: Immer, wenn Tiere gehalten werden, um etwas von ihnen zu nutzen, werden sie wie Nutztiere behandelt. Sie dürfen niemals all ihre natürlichen Bedürfnisse ausleben und werden gegen ihren Willen umgebracht, sobald sie keine Leistung mehr erbringen oder fett genug geworden sind. Kein fühlendes Lebewesen hat das verdient. Auch Bio-Hühner müssen jeden Tag ein Ei legen, dürfen weder Brüten noch Nester bauen und werden nach 1 -2 Jahren geschlachtet. Ja, ich würde, will und werde eine solche Aktion nochmal machen. Wenn es sein muss so lange, bis es keine Tierausbeutung mehr gibt.   Dein liebstes veganes Restaurant oder Café in Münster? Auf jeden Fall das Bucks! Köstliche saisonale Küche, die mich jedes Mal aufs Neue überrascht und begeistert.   Dein absolutes Lieblingsrezept, welches du mit unserer Community teilen möchtest Bibimbap. Klingt komisch, schmeckt klasse! Zum ersten Mal auf einem Festival gegessen und dann mit meinem Freund nachgekocht. Könnt ich fast immer essen. Das Rezept Für 2 Portion/­­en 3-4 Karotten 1 Zucchini 5 große /­­ 10 kleine Champignons 1 Block (175 g) Tofu (hart) 1/­­4 Gurke 1 Handvoll Sojasprossen 250 g TK-Spinat 1 Tasse Reis Pfeffer Salz Sauce: 2 EL Gochujang Paste 1-1,5 EL Sojasauce 1 EL Reisessig 1 EL Öl 1 EL Wasser 1 EL Zucker Zubereitung: Reis mit 2 Tassen Wasser und etwas Salz nach Packungsanleitung aufsetzen. Karotten und Zucchini Raspeln. Champignons und Tofu in Scheiben schneiden. Gurke in schmale Streifen schneiden. Spinat zerkleinern, damit er schneller auftaut (bei frischem Spinat natürlich nicht nötig). Alle Bestandteile der Sauce gut vermischen. Braten: Die Zutaten werden alle einzeln kurz in Öl angebraten, gewürzt und beiseite gestellt. Karotten, Zucchini und Spinat bis sie gar sind anbraten. Sprossen anbraten und mit etwas Sojasauce ablöschen. Champignons anbraten, mit Pfeffer würzen und mit Sojasauce ablöschen. Die Tofuscheiben anbraten bis sie von beiden Seiten goldbraun sind. Dann mit einem Tuch das Öl ausdrücken, damit er die Sauce besser aufsaugen kann. Den Tofu mit der Sauce wieder in die Pfanne geben und noch ein paar Minuten von beiden Seiten anbraten. Nun kann alles in einer Schüssel schön angerichtet werden. Glaubst du, dass es zukünftig immer mehr Veganer geben wird und sich die vegane Ernährung irgendwann einmal gegen die ,,herkömmliche durchsetzen kann? Laut Statistiken entscheiden sich Jahr für Jahr immer mehr Menschen für eine vegane Lebensweise. In meinem Freundes- und Familienkreis wird so wenig vom Tier gegessen wie je zuvor. Auch wenn ich trotzdem riesige Zweifel habe, dass sich die vegane Ernährung jemals so richtig gegen die ,,herkömmliche durchsetzen kann, ist jeder neue Veganer unglaublich wichtig. In meiner Vorstellung inspirieren wir so lange immer mehr Menschen zum Veganismus, bis eines Tages jemand damit erreicht wird, der eine Menge Einfluss hat und beispielsweise dafür sorgen kann, dass tierische Produkte wesentlich teurer werden. Dranbleiben lohnt sich also so oder so.   Was kann man tun, um mehr Leute vom Veganismus zu überzeugen, ohne zu aufdringlich zu missionieren? Mir hilft es am besten, wenn ich mich versuche in die Position anderer Menschen hineinzuversetzen. Niemand von uns hat sich ausgesucht, in welches Umfeld wir geboren werden und welche Essgewohnheiten und Glaubensmuster wir dementsprechend entwickeln. Wenn ich mir das vor Augen führe, kann ich eine gewisse Unschuld in jedem Menschen sehen und dadurch sehr friedlich kommunizieren. Mir ist es wichtig anderen Menschen das Gefühl zu geben, dass ich sie zum Veganismus bewegen will, weil es sie glücklicher machen wird. Nicht, weil sie sonst schlechte Menschen sind. Es ist nicht immer leicht all die schrecklichen Zustände in der Tierhaltung anzusprechen, ohne direkt zu sehr abzuschrecken. Dabei helfen positive Formulierungen wie:,,Wir können das gemeinsam aufhalten. Und ganz wichtig: wenn du merkst, dass ein Mensch nichts von dem hören oder wahrhaben will, dann verschwende deine Energie nicht daran. Wir werden immer wieder auf Andere treffen, bei denen wir etwas bewegen können.   Du hast einen eigenen Saisonkalender für Obst und Gemüse. Wie wichtig ist dir Regionalität und Saisonalität und welche Tipps hast du, um zukünftig mehr darauf zu achten? Der Saisonkalender von Pia Kraftfutter Im Laufe meines veganen Lebens ist mir aufgefallen, dass Veganismus allein nicht die Welt retten kann. Auch vegane Produkte können ungünstig für die Umwelt, für Tiere und für Menschen sein. Agavendicksaft aus Mexico lässt sich zum Beispiel mit Zuckerrübensirup aus Deutschland ersetzen und anstatt Kaffee zu trinken kannst du versuchen dich an Getreidekaffe zu gewöhnen. Am einfachsten auf Regionalität und Saisonalität achten kannst du, wenn du möglichst unverarbeitete Lebensmittel kaufst. Bei Obst und Gemüse muss immer das Herkunftsland angegeben sein.   Für jemanden der bisher noch wenig mit Nachhaltigkeit zu tun hatte: Welche Tipps hast du, um den Einstieg in ein nachhaltigeres Leben zu erleichtern? Für dein Einstieg möchte ich einfach ein paar Fragen stellen, die sich jeder selbst beantworten kann. Was brauchst du wirklich, um glücklich zu sein? Willst du, dass dein Leben ab jetzt gleich bleibt oder wünscht du dir Veränderung und Herausforderungen? Ist es fair Dinge zu kaufen, die dich kurz glücklich machen, wenn diese Dinge gleichzeitig zur Zerstörung der Umwelt beitragen und damit einer Menge Menschen Unglück bereiten?   Wir danken Pia sehr für das aufschlussreiche und interessante Interview! Falls du noch mehr über Pia erfahren möchtest, schau gerne auf ihren Social-Media-Kanälen vorbei. Instagram: piakraftfutter  Youtube: Pia Kraftfutter Blog: www.kraft-futter.de Podcast: Leben Lieben & Liebe Leben  *** Gewinnspiel *** Wir verlosen gemeinsam mit Pia zwei ihrer Saisonkalender! Den Kalender kannst du jedes Jahr aufs Neue verwenden, da keine Jahreszahlen verwendet werden. Der schöne Kalender zeigt dir Monat für Monat alle regional erhältlichen Obst-und Gemüsesorten und verziert garantiert jede Küche! Hier kannst du dir den Saisonkalender angucken und noch mehr Infos bekommen. Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Voraussetzungen für die Teilnahme am Gewinnspiel: Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum gerade du den Saisonkalender haben möchtest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Saisonkalender an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 12.04.2019 um 12:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 13.04.2019 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook oder Instagram und wird in keiner Weise von Facebook oder Instagram gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.

10 vegane Proteinquellen für viel Power

30. März 2019 Deutschland is(s)t vegan 

10 vegane Proteinquellen für viel PowerDie vegane Ernährung ist sehr nährstoffreich und gesund. Doch woher bekommt man eigentlich die notwendigen Proteine? Wir stellen dir 10 vegane Proteinquellen vor, die du ganz einfach in deine alltäglichen Mahlzeiten integrieren kannst. Pflanzliche Proteine Viele Kritiker der veganen Ernährung bemängeln oft, dass es nicht genügend pflanzliche Proteinquellen gäbe. Proteine zu sich zu nehmen sei in der veganen Ernährung schwierig. Das ist natürlich absolut falsch! Es gibt reichlich pflanzliche Lebensmittel, die uns mit allen nötigen Proteinen versorgen und dazu auch noch wirklich lecker sind. Außerdem sind pflanzliche Eiweißquellen cholesterin- und fettarm und sind daher auch um einiges gesünder, als tierische. Was sind überhaupt Proteine und wofür brauchen wir sie? Proteine, bzw. Eiweiße, sind wichtige Makronährstoffe, die unter anderem für den Erhalt unserer Muskeln und für den Aufbau der Knochen notwendig sind. Sie liefern uns Aminosäuren, die lebensnotwendig sind, da diese vom Körper nicht selbst hergestellt werden können. Unser ganzes Immunsystem profitiert von Proteinen, sie bilden Antikörper und fördern den Sauerstofftransport im Blut. Auch für das Bindegewebe und die Haut sind Proteine essenziell. Empfehlenswert sind mindestens 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht. Das heißt also, dass jemand der 70 kg wiegt ungefähr 56g Eiweiß zu sich nehmen sollte. Sollest du aber speziell Muskeln aufbauen wollen oder Ausdauersport machen, erhöht sich der Proteinbedarf. Deinen genauen Proteinbedarf kann auch ein Ernährungsberater oder ein Arzt bestimmen. Unsere Top 10 der veganen Proteinquellen: Linsen Rote Linsen beinhalten ca. 26,7g pflanzliches Eiweiß. Sie sind leicht verdaulich und lassen sich ganz leicht in den Ernährungsplan integrieren. Sie regen den Stoffwechsel an und sorgen auch für schöne Haut, da sie reichlich Zink beinhalten. Dieses Linsencurry mit Reis ist super lecker und gesund!     Kidneybohnen Bohnen sind richtige Nährstoffbomben und sehr sättigend. In 100g Kidneybohnen sind 24g Protein enthalten, aber auch reichlich Ballaststoffe und Magnesium.Somit sind die Hülsenfrüchte sehr gesund und vor allem auch noch lecker! Dieses Rezept mit Kidneybohnen ist voller Proteine!     Mandeln Nüsse sind bekannt für ihren hohen Nährstoffgehalt und auch Mandeln beinhalten Unmengen an Proteinen. In 100g Mandeln stecken ca. 24g pflanzliches Eiweiß. Die leckeren Nüsse beinhalten außerdem reichlich Magnesium, Vitamin B und E und sind somit sehr gesund. Mandeln dienen als Basis von leckeren Energyballs. Die proteinreichen Snacks kannst du ganz einfach zubereiten.     Quinoa Das Pseudogetreide Quinoa beinhaltet 15g Protein pro 100g und liefert dir somit eine große Menge an pflanzlichem Eiweiß. Quinoa enthält außerdem lebenswichtige Nährstoffe wie z.B. Eisen und Vitamin B2.  Dieses veganes Quinoa-Powerfrühstück ist versorgt dich mit zahlreichen Nährstoffen.     Tofu Das kalorienarme Sojaprodukt Tofu ist aus der veganen Ernährung nicht mehr weg zu denken. 100g Tofu enthalten ca. 14g Protein. Es versorgt unseren Körper außerdem mit reichlich Eisen, Magnesium und Kalzium. Ob gegrillt oder gebraten, Tofu ist vielseitig einsetzbar. Zum Beispiel lässt sich daraus veganes Rührei machen.   Haferflocken Haferflocken sind sättigend und gut für den Magen-Darm-Trakt. Außerdem beinhalten sie 12,5g Protein auf 100g. Sie haben eine exzellente Nährstoffbilanz, da sie zahlreiche Mineralstoffe und Vitamine enthalten. Mit Haferflocken kannst du leckere Frühstücksrezepte kochen, wie zum Beispiel dieses.   Kichererbsen Ganze 7,5g Protein pro 100g sind in Kichererbsen enthalten. Kichererbsen beinhalten vor allem die Aminosäure Lysin, welche für uns essenziell ist. Auch Zink, Eisen und Magnesium sind in den kleinen gelben Erbsen enthalten. Alles gute Gründe, um die leckeren Hülsenfrüchte in euren Speiseplan aufzunehmen.  Ein gesundes Gemüsecurry mit Kichererbsen schmeckt gut und ist sehr gesund!     Erbsen Erbsen beinhalten 6,8g Eiweiß auf 100g. Wie alle Hülsenfrüchte sind sie sehr gesund. Man sollte Erbsen aber nicht roh essen, da sie die gesundheitsschädlichen Lektine enthalten. Gekocht sind Erbsen aber genießbar und lassen sich in viele Gerichte integrieren, wie zum Beispiel in vegane Mac & Cheese.   Brokkoli Auch Brokkoli ist eine sehr gute Proteinquelle. 100g beinhalten ca. 3,8g Eiweiß. Das kalorienarme Kreuzblütengewächs liefert wichtige Nährstoffe in ausreichender Menge, wie z.B. Kalium und Vitamin C. Schau doch mal hier, ein echt leckeres und gesundes Rezept mit Brokkoli!   Kartoffeln Kartoffeln sind schon seit Jahrhunderten eines der Hauptnahrungsmittel der ganzen Welt. Sie beinhalten 1,9g Protein pro 100g. In Kartoffeln enthalten viele Kohlenhydrate und sind alles andere als Dickmacher! Sie sind kalorienarm und sehr gesund! Ein veganer Kartoffelsalat ist super lecker und einfach zuzubereiten.    Zusätzliche Fakten zum Thema pflanzliche Proteine und wie du die optimale Proteinversorgung erhältst, kannst du hier nachlesen. Was sind deine Lieblingsproteinquellen? Teil es uns ganz einfach auf Facebook oder Instagram mit.

Einzigartige vegane Buffets in Bali & Warung Guide

25. März 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Einzigartige vegane Buffets in Bali & Warung GuideHäufig betitelt als Vegan Heaven hat Bali nicht nur den Erzählungen nach gehörig etwas für Veganer zu bieten. Neben den unzähligen Restaurantempfehlungen im Urlaubsparadies Indonesiens gibt es 3 ganz einzigartige vegane Buffets, denen man unbedingt einen Besuch abstatten sollte, solange man auf Bali ist. Abseits dieser besonders sehenswerten Konzepte haben wir mit unserem Warung Guide ein paar Anregungen, die Bali für euch noch entspannter machen. Was sind Warungs? Vor allem für Budgetreisende bietet sich das Schmausen in sogenannten Warungs an. Warungs lassen sich am besten umschreiben als lokale Imbissbuden. Häufig befinden sie sich sogar in Häusern von Familien oder kleineren Etablissements. Meist spärlich dekoriert und auf das Nötigste begrenzt, bieten sie günstige und leckere indonesische und balinesische Spezialitäten an. Eine bekannte Praxis ist entweder das reguläre Bestellen über die Speisekarte oder das eigene Zusammenstellen seines Gerichtes am Buffet. Das sehr geläufige Buffet in Warungs gleicht allerdings nicht dem 12,99 EUR All You Can Eat Buffet, was man in Deutschland finden kann. In Südostasien ist es gängig, dass man seinen Teller mit verschiedenen Gerichten füllt. Anstatt immer wiederzukehren und schier unendliche Essensmengen aufzuladen, gibt es hier eine andere Handhabung. Sobald der Teller die gewünschten Gerichte enthält, wird an der Kasse entweder nach Anzahl der Speisen oder Gewicht abgerechnet. Adé, Überfraß Gefahr bei Buffets! Keine Sorge, ein voller Teller bringt trotzdem übermäßige Sättigung. Und dabei zahlt man in den meisten Fällen noch nicht mal mehr als 1 EUR! Die meisten Buffets sind außerdem sehr vegan-freundlich, weil Indonesier vieles mit den kostengünstigen Zutaten Tofu und Tempeh zubereiten. Auch Gemüse ist in Vielzahl vorhanden. Dazu sei gesagt, dass das Gesundheitsbewusstsein in diesen Restaurants weniger im Vordergrund steht und grundsätzlich nicht mit Öl gespart wird. Milchprodukte sind in aller Regel sowieso kein Thema, weil stattdessen entweder Kokosmilch oder Sojamilch verwendet werden. Um bezüglich der Eier oder der Übeltäter Fischsauce oder Garnelenpaste sicher zu sein, sollte man trotzdem immer nachfragen. Selbst zusammengestellter Teller bei Varuna Warung in Canggu Foto: Lisa Merki Vegane balinesische Nationalgerichte Möchte man stattdessen von der Speisekarte bestellen, kann man selbst als Veganer die balinesischen Nationalgerichte auskosten. Warungs in touristischen Bereichen weisen mehrheitlich separate Abschnitte ihrer Speisekarte auf, die als vegetarisch oder sogar vegan gekennzeichnet sind. Solange folgende Worte nicht vorkommen, könnte es eine Option für Veganer sein. daging = Fleisch ayam = Hähnchen sapi = Rind babi = Schwein kamping = Ziege ikan = Fisch telur = Ei susu = Milch   Eine Liste an Gerichten, die häufig vegan zubereitet werden sind: Mie Goreng - gebratene Nudeln Nasi Goreng - gebratener Reis Gado Gado - frisches Gemüse mit Erdnusssauce Nasi Campur - Reis mit Gemüse, Erdnüssen, Tofu/­­Tempeh und frittierten Crackern Tempe/­­Tahu Manis - frittierter süß saurer Tempeh/­­Tofu Kare Tempe/­­Tahu - Curry mit Bohnen, Kartoffeln, anderem Gemüse und Tempeh/­­Tofu Tempe Manis Foto: Lisa Merki Mit diesen Lokalgerichten kann man unter veganer Spezifikation überall auf Bali auf seine Kosten kommen. Wenn man besonders bequem leben möchte oder sich im Urlaub unabhängig der Preisspanne etwas gönnen will, lassen sich die Regionen Ubud und Canggu sehr empfehlen - das sind die derzeit größten veganen Hotspots. Sehnt man sich letztlich doch nach der westlichen Variante des All You Can Eat Buffets, sollte man die folgenden besonderen Essenskonzepte nicht auslassen. Besondere All You Can Eat Buffets 1. Zwei Buffet Restaurants direkt nebeneinander! Ubud In Ubud könnte man seinen ganzen Aufenthalt damit verbringen, nur durch vegane Cafés und Restaurants zu schlemmen. Man wird buchstäblich erschlagen von den vielfältigen Möglichkeiten. Was allerdings besondere Aufmerksamkeit erregt, sind die zwei Buffet Restaurants, die direkt nebeneinander liegen. Lokalisiert in der Nähe des Monkey Forest, bieten sie beide lokale All You Can Eat Optionen für gerade mal 3 EUR an. Komplett gegensätzlich zum Warung Stil, wird man von draußen direkt auf die Geschäfte aufmerksam und wird wie magisch angezogen von den schönen Innendesigns mit inspirierenden Veganbotschaften. Erwähnenswert ist außerdem, dass die Restaurants kostenloses, gefiltertes Wasser reichen. Vegge Karma hat viele Sitzmöglichkeiten, eine größere Örtlichkeit und besticht vor allem abends mit einem entspannenden Flair. Die Auswahl umfasst verschiedene Curries, Tempeh, gebratenes und gedämpftes Gemüse, verschiedene Reisvarianten, Saucen und auch eine frische Salatauswahl zum selbst Zusammenstellen. Als Nachtisch Option gibt es leider nur einen Teller einer Sorte geschnittener Frucht und kleine indonesische Küchlein. Unbedingt zu empfehlen: die klassische und super leckere Erdnusssauce und der gebratene Tempeh! Sawobali Cake & Coffee Shop ist im Inneren etwas enger und gedrängt und bietet zusätzlich Sitzplätze draußen an, die in der Regenzeit kontraproduktiv sind und im Sommer häufig bei dem zu heißen, schwülen Wetter auch wenig empfehlenswert sind. Diese Umstände werden allerdings definitiv mit dem fantastischen Essen kompensiert. Es gibt viele vegane Fleischalternativen, die geschmacksvoll mariniert sind. Wechselhaft gibt es Kürbiscurry, violette und gelbe gebackene Süßkartoffeln, Reis, gebratene Nudeln, sogar glutenfreies Brot und weitere Köstlichkeiten. Guckt man mal 10 Minuten nicht hin, wurde ein leer gegessenes Gericht schon mit einer neuen Delikatesse ausgetauscht. Auch hier gibt es eine Salatbar und ab und zu auch Dessert in Form von Muffins und Bananen. Foto: Lisa Merki Ist den Süßmäulern unter euch das aber noch nicht genug, so kann man sich an den dutzenden veganen Kuchen und Eiscremes austoben. Geschmäcker wie Schoko, Red Velvet, Brownie, Cheesecake und Tiramisu sind nur ein paar von vielen. Selbst bei Glutenintoleranz gibt es hier zahlreiche Optionen. Persönliche Empfehlungen sind die knusprig gebackenen - zur Abwechslung nicht tot frittierten - Süßkartoffeln und der marinierte Tofu, der an eine vegane Version vom Teriyaki Chicken aus Subway erinnert. Wer nach Ubud fährt, sollte sich dieses Esserlebnis zu einem angemessenen Preis nicht entgehen lassen. 2. Spendenbuffet im Bamboo Spirit! Ubud Das Bamboo Spirit ist ein ganz besonderes Fleckchen etwas abseits der Innenstadt von Ubud. Es agiert nicht als ständig geöffnetes Restaurant mit konsistentem Angebot, sondern ist eher ein Platz der Begegnung. Die Inhaber organisieren verschiedene wechselnde Events, unter anderem auch Yoga Stunden. Der etwas versteckte Ort, mit großer Fläche des Rückzugs und der Entspannung, präsentiert jeden Sonntag etwas ganz Besonderes. Dabei wird zum veganen Spendenbuffet eingeladen. Reis als Basis für die Gerichte trifft auf hausgemachte Küche. Das Buffet glänzt durch Abwechslung, weil man jede Woche andere Speisen erwarten kann. Selbst während des Buffets von 12 bis 15 Uhr werden immer wieder aufgebrauchte mit neuen Gerichten getauscht. Deshalb empfiehlt es sich auch, früh zu kommen, weil ab einem gewissen Punkt die Auswahl kleiner wird. Grundsätzlich lässt sich balinesisches Essen erwarten. Zudem kann man sich vom kostenlosen Wasser und Tee bedienen. Foto: Lisa Merki Die Atmosphäre ist gesellig und sobald man sich an einen Tisch mit fremden Leuten setzt, gerät man oft ins Gespräch und kann mehrere Stunden an diesem Ort verbringen. Vor allem für Alleinreisende eine absolute Empfehlung. Vor dem Verlassen bezahlt man einfach den Betrag in eine kleine Sammeltruhe, die einem das Essen wert war. 3. Kostenloses Buffet bei Oma Jamu! Canggu Das voll-vegane Restaurant Oma Jamu, das regulär teils aus Buffet und ? la carte Menü besteht, lohnt sich freitags morgens ganz bestimmt. Denn ab etwa 8 Uhr wird den Besuchern ein kostenloses Frühstücksbuffet geboten. Gespickt mit Angeboten wie selbstgemachtem Tofu Ei, Guacamole, süßem Kurkuma Reis, verschiedenen reifen Früchten und sogar frisch gebackenem Brot und Pancakes gibt es eine beachtliche Auswahl für etwas, das man kostenlos erhält. Zur Erfrischung gibt es außerdem Säfte und Chai Tee. Einige Gerichte wie die viel zu saure Guacamole oder der sehr bittere Gemüsesaft konnten geschmacklich leider nicht hundertprozentig überzeugen. Aber wie sagt man so schön - einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, richtig?   Mit diesen Tipps steht dem veganen Himmel auf Erden in Bali ja nichts mehr im Wege! Viel Spaß im Urlaub und beim Erkunden der genialen Essenskultur. Für weitere Hilfe zum veganen Urlaub, werft doch einen Blick in unsere allgemeinen Reisetipps, um sich im Ausland vegan zu ernähren. Wenn du ein Stück Asiens nach Hause holen möchtest, dann schau dir doch ebenso unseren Einkaufsführer für asiatische Supermärkte an oder probiere dich an unserem Pad Thai Rezept mit einem Zoodle Twist!   Als Hinweis ist zu erwähnen, dass die Preise und besonderen Angebote dem Stand März 2019 unterliegen. Zu einem späteren Zeitpunkt könnten sich diese Gegebenheiten geändert haben, also bitte überprüfen.    

Zero Waste Küche: Rezept für vegane Brokkoli-Pasta von Sophia Hoffmann

28. Februar 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Zero Waste Küche: Rezept für vegane Brokkoli-Pasta von Sophia HoffmannAnzeige Sophia Hoffmann verrät in ihrem dritten Buch die Grundlagen der Zero Waste Küche, informiert über Lebensmittel und zu guter Letzt teilt sie mit uns ihre liebsten Zero Waste Rezepte. Eine ausführliche Buchrezension findest du hier. Ein Rezept aus ihrem Buch ist diese Brokkoli-Pasta. Dabei werden die hübschen Röschen als Topping verwendet und die Stiele für die Saucenbasis. Ein weiteres Rezept aus ihrem Buch, vegane Bananenkekse aus nur zwei Zutaten, findest du hier. Rezept für cremig-knusprige Brokkoli-Pasta Menge 2 Portionen Zubereitungszeit 30 Minuten Zutaten - 1/­­2 oder 1 kleiner Kopf Brokkoli (ca. 300 g) - 300 g Nudeln - 4 El Oliveno?l - 1 Handvoll Sonnenblumenkerne - 1 EL Sojasauce - 100 ml Wasser - Salz, Pfeffer, Muskatnuss Dass man den Stiel des Brokkoli genauso gut verzehren kann wie die Ro?schen, sollte eigentlich weithin bekannt sein. (Wenn es jemand nicht weiß, sagt es bitte schnell weiter!) Zugegebenermaßen sind diese aber hu?bscher und machen mehr Spaß im Mund. Deshalb benutze ich den Stiel in diesem unwiderstehlichen Rezept als Basis fu?r eine cremige Nudelsauce, die Ro?schen werden, zusammen mit Sonneblumenkernen und Sojasauce, kross angebraten und dienen als Kro?nung dieses Wohlfu?hl-Gerichts. Zubereitung - In einem Topf, der fu?r die Nudeln groß genug ist, Wasser aufsetzen. - Den Brokkoli waschen, die Ro?schen vom Stiel lo?sen und etwas zerkleinern. Den Stiel in kleine Stu?cke schneiden und in kochendem Salzwasser einige Minuten weich kochen. - Mit einer Schaumkelle herausfischen, zum Abku?hlen beiseitestellen und anschließend die Nudeln im selben Wasser al dente kochen. - Abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken, damit sich das Gluten abwa?scht und sie nicht zusammenkleben. - In einer Pfanne 2 EL O?l erhitzen und die Ro?schen darin anro?sten. Wenn sie leicht gebra?unt, aber noch knackig sind, die Sonnenblumenkerne dazugeben. Sobald diese ebenfalls Farbe bekommen mit der Sojasauce ablo?schen. - Fu?r die Nudelsauce die gekochten Brokkoli-Stiele zusammen mit 100 ml Wasser und 2 EL Oliveno?l fein pu?rieren und kra?ftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. - Die Sauce mit den gekochten Nudeln vermengen und gegebenenfalls noch mal kurz erwa?rmen. - Portionieren und mit dem gero?steten Ro?schen-Sonnenblumenkern- Topping servieren.   Ein weiteres Das Rezept stammt aus dem Buch Zero Waste Küche von Sophia Hoffmann. Hier kannst du das Buch direkt online bestellen.Anzeige, da dieser Artikel Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Danke, dass du unsere Arbeit unterstützt.

veganer Beyond Meat Burger

13. Februar 2019 The Vegetarian Diaries 

veganer Beyond Meat Burger Beyond Meat und vor allem der entsprechende Burger-Bratling sind aktuell ja in aller Munde. Der Patty auf Basis von Erbsenprotein hat es 2019 nach Europa und Deutschland geschafft. Wie er schmeckt, wie du ihn richtig zubereitest und daraus ein richtig leckerer veganer Beyond Meat Burger wird, zeige ich dir in diesem Beitrag. Der Beyond Meat Burger Bratling Vielleicht hast du von Beyond Meat schon einmal gehört. Falls nicht, in aller Kürze: Beyond Meat ist ein Unternehmen aus den USA, das vegane Fleischersatzprodukte herstellt. Die Besonderheit (deswegen auch der Name) ist bei Beyond Meat die Intention nicht nur einen fleischähnlichen Geschmack zu kreieren, sondern vor allem auch eine entsprechende Konsistenz. Das bedeutet bei einem Burger Patty (=Bratling), das er saftig, weich und einen angenehmen Biss haben sollte. Wenn du darauf beißt, dann wird etwas Öl, “Blut” und Fett aus dem Bratling tropfen. Eben die klassische Sauerei die man vom Burger essen kennt ;). Ich muss sagen, das ist Beyond Meat mit dem Burger-Bratling “The Beyond Burger” mehr als gelungen. Die Konsistenz erinnert mich extrem stark an Hackfleisch, die Farbe ebenfalls und der Geschmack im Ganzen als Burger hätte ich nicht von einem Burger mit Fleisch unterscheiden können. Vor allem aber erinnert das Bissgefühl an den klassischen Hackfleisch-Bratling. Die Beyond Meat Produkte werden auf Basis von Erbsenprotein in einem speziellen Herstellungsverfahren produziert. Dazu kommen Öl, Hefe, sowie verschiedene Gewürze. Der Burger-Bratling ist frei von Soja und Gluten. Wo gibt es Beyond Meat zu kaufen? Verschiedene Restaurants, darunter zum Beispiel Vincent Vegan (Hamburg & Berlin), Ottos Burger (Hamburg), Café Blattgold (Kiel) und viele weitere Läden bieten den Bratling zum Aufpreis zum Probieren an. Seit Mitte Dezember 2018 kannst du die Beyond Meat Bratlinge auch bei Metro kaufen. Leider nur im 42er Paket für knapp 110 EUR. Außerdem brauchst du natürlich eine entsprechende Berechtigung dort einzukaufen. Die Einführung im Lebensmitteleinzelhandel ist für 2019 geplant und soll in Deutschland von PHW, dem Mutterkonzern von Wiesenhof (ja, genau denen) erfolgen. Wann und wo es soweit ist, ist noch unklar. (Stand Februar 2019) Tipps zur Zubereitung des Beyond Meat Burgers - Die Beyond Meat Bratlinge werden zur Zeit tiefgekühlt angeboten. Bei der Aufbewahrung solltest du darauf achten, dass sie luftdicht abgeschlossen sind und es sich nicht zu viel Eis an den Bratlingen bildet - Zur Zubereitung vorab etwas auftauen lassen. Am einfachsten über Nacht im Kühlschrank aufbewahren - Beim Anbraten darauf achten, dass die Temperatur nicht zu hoch gewählt ist. Bei mir sind die Bratlinge verhältnismäßig schnell braun geworden. Da sie recht dick sind, lieber ein paar Minuten bei geringerer Temperatur arbeiten - Beim Anbraten lassen die Bratlinge viel Flüssigkeit. Bitte mit der Kombination von Öl und heißem Wasser aufpassen! - Falls dir die Bratlinge zu dick sein sollten, vollständig auftauen lassen und dann etwas flacher drücken - solltest du die Konsistenz der Beyond Meat Bratlinge mögen, findest aber den Geschmack nach verbesserungswürdig? Dann kannst du die Braltinge einfach mit einer Gabel zerdrücken, nach deinen Vorstellungen würzen und weiterverarbeiten - Die Bratlinge schmecken mir persönlich auch ohne die Kombination mit dem Burger aber das ist natürlich Geschmackssache. Am besten kombinierst du den Beyond Meat Burger klassisch mit Zwiebeln, Mayo, Tomaten, Salat, Senf, Ketchup oder Ähnlichem veganer Beyond-Meat Burger Rezept drucken Ergibt: 2 Portionen Zutaten - selbst gebackene Burger-Brötchen - Salat - Tomate - 2 große weiße Zwiebeln - Ketchup, Senf - Remoulade oder Majo nach Vorliebe - veganer Scheibenkäse (nach Wunsch) - 2 Beyond Meat Burger Pattys Zubereitung 1 Die Burger-Brötchen habe ich nach diesem tollen Rezept zubereitet. Du kannst aber natürlich auch einfach Brötchen kaufen. 2 Salat und Tomate waschen und in eine gute Größe zuschneiden. Die Zwiebeln abziehen, halbieren und in feine Ringe schneiden. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und von allen Seiten gut anrösten. 3 Die Burger-Brötchen kurz in einer Pfanne ohne Öl anrösten, bis die Schnittflächen leicht braun geworden sind. Öl erhitzen und die Beyond Meat Burger Bratlinge von beiden Seiten anbraten. Hat bei mir pro Seite etwa 3-4 Minuten gedauert (siehe auch Hinweise oben im Text). Wenn du magst, legst du den veganen Scheibenkäse mit auf den Bratling. 4 Die Burger-Brötchen mit Ketchup, Senf, Mayo oder Remoulade (oder natürlich allem zusammen) bestreichen und nach und nach belegen. Notes Ergibt 2 gut belegte Burger. Der Beitrag enthält keine Werbung und spiegelt meine eigene Meinung zum Beyond Meat und dem Burger-Bratling dar! The post veganer Beyond Meat Burger appeared first on The Vegetarian Diaries.

Cevapcici aus Dinkelbulgur auf Ingwerreis mit selbst gemachtem Ajvar

6. Februar 2019 Herr Grün kocht 

Cevapcici aus Dinkelbulgur auf Ingwerreis mit selbst gemachtem Ajvar >>Heute habe ich eine Frau auf dem Markt getroffen, die zwei Taschen voll mit roter Paprika eingekauft hatte. Sie bereitet Ajvar zu, meinte sie. Was ist Ajvar, Signor Grün?

Rezepte für ein Power-Frühstück: Sonntags-Blini mit süßen Aufstrichen und Früchten

25. Januar 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Rezepte für ein Power-Frühstück: Sonntags-Blini mit süßen Aufstrichen und FrüchtenMagst du zum Frühstück Süßes? Dann haben wir genau das richtige für dich. Glutenfreie Blinis mit drei köstlichen veganen Aufstrichen. Erdnuss-Schokoladen-Aufstrich, Kokoscreme ? la Stella und ein Zimt-Pflaumen-Mus. Hört sich das nicht zum Reinlegen an? Zutaten für die Blinis für 4 Portionen - 300 g Buchweizenmehl - Prise Salz - 1 Päckchen Trockenhefe (oder 1/­­2 Würfel frische Hefe) - 400 ml warme Reismilch - 80 g  geschmolzene Alsan Zubereitung - Buchweizenmehl mit Salz und Hefe vermischen. - Die Alsan schmelzen, die Reismilch leicht erwärmen und beides miteinander verrühren. - Aus den trockenen und den flüssigen Zutaten mit dem Schneebesen in einer großen Schüssel einen weichen Teig zubereiten, dabei mindestens 2-3 min rühren, um die Hefe zu aktivieren. - Den Teig an einem warmen Ort, zugedeckt 40 bis 60 Minuten gehen lassen. Er sollte sein Volumen verdoppeln. - In einer Pfanne mit heißem Öl kleine Blini ausbacken. Dafür Esslöffelweise Teig in die Pfanne geben und diesen wie Pancakes braten. - Mit Süßen Aufstrichen und Früchten oder gebratenen Bananenscheiben servieren. Foto: Michael Groll Peanut-Chocolate-Spread Zutaten - 100 g Erdnussmus, crunchy - 100 g Reismilch - 50-80 g Agavendicksaft - 50 g Kokosöl, temperiert - 2-3 EL  Kakao - 1 Prise Salz Zubereitung - Zunächst das Erdnussmus mit der Reismilch im Hochleistungsmixer glatt mixen. Es sollte sich gut verbinden, ggf. brauchst du etwas mehr Reismilch. - Wenn die Masse cremig ist, Agavendicksaft, Kokosöl, Kakaopulver und eine Prise Salz dazu geben und einarbeiten. - In ein großes Schraubglas füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Hält sich ca. 4-6 Tage, wenn es vorher nicht ohnehin vernascht wird.:-) Stella-RaffaELA-Creme Zutaten - 100 g weißes Mandelmus - 50 g Kokosöl, temperiert - 50 g Kokosmus, temperiert - 50 g Ahornsirup oder Reissirup - 150 g Reismilch - 1 Msp Bourbonvanille - Prise Salz Zubereitung - Alle Zutaten zusammen in den Hochleistungsmixer geben und miteinander glatt mixen. - Ggf. etwas mehr Reismilch verwenden, so dass die Masse schön weich und cremig wird. - In ein großes Schraubglas füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Hält sich ca. 4-6 Tage. Zimt-Pflaumen-Mus Zutaten - 100 g getrocknete Pflaumen, über Nacht in Wasser eingeweicht - 1 -2 TL Zimt Zubereitung - Die Pflaumen mit einem Teil des Einweichwasser und dem Zimt zusammen im Hochleistungsmixer zu einem weichen Mus verarbeiten. - In einem Schraubglas im Kühlschrank aufbewahren. Endecke weitere Frühstücksideen - Hirse-Bowl mit Vanilleschaum - 5-Minuten-Haferbrei mit Banane - Amaranth-Porridge mit Knusper-Topping - Protein-Bowl mit Beeren und Hanf - Fermentierte Overnight-Oats - Gekeimtes Buchweizen-Müsli - Scrambled Tofu mit herzhaften Aufstrichen und glutenfreies Amaranth-Brot - Porridge mit Kokosmilch - Warmes Frühstück - Drei vegane Rezepte - Veganes Quinoa-Powerfrühstück mit Bananen-Chia-Stick - Eisen ess ich zum Frühstück! 6 Supertricks gegen Eisenmangel + Rezepte - Orientalisches Hirsefrühstück -   

Rezepte für ein Power-Frühstück: 5-Minuten-Haferbrei mit Banane

22. Januar 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Rezepte für ein Power-Frühstück: 5-Minuten-Haferbrei mit BananeDu suchst ein gesundes veganes und vor allem schnelles Frühstück? Dann ist dieses Blitz-Rezept für Haferbrei in nur 5 Minuten genau das richtige für dich. Zutaten für 4 Portionen - 200 g Haferflocken - 100 g gemahlene Mandeln, oder andere Nüsse - 50 g Rosinen - 1 TL Zitronenzeste, abgerieben - 1 Prise Salz - 4 kleine Bananen - Zimtzucker und Ahornsirup Zubereitung - Die Haferflocken in einer Schüssel mit kochendem Wasser übergießen, so dass sie bedeckt sind und 5 Minuten stehen lassen. - Inzwischen die Zitronenschale abreiben und die Bananen schälen. - Wer keine Zeit hat, schnippelt die Bananen einfach in 4 Schüsseln. Wer etwas mehr Zeit hat, halbiert die Bananen längs und brät sie von beiden Seiten goldgelb an. - Die gequollenen Haferflocken mit den Mandeln, den Rosinen, der Zitronenschale und der Prise Salz mit einer Gabel gründlich verrühren, so dass sich alles cremig miteinander verbindet. - Den Haferbrei entweder auf die geschnippelte Banane verteilen oder in vier Schüsseln anrichten und mit der gebratenen Banane toppen. - Mit Zimtzucker und Ahornsirup verfeinern. Foto: Michael Groll Endecke weitere vegane Frühstücksideen bei uns - Hirse-Bowl mit Vanilleschaum - Sonntags-Blini mit süßen Aufstrichen und Früchten - Amaranth-Porridge mit Knusper-Topping - Protein-Bowl mit Beeren und Hanf - Fermentierte Overnight-Oats - Gekeimtes Buchweizen-Müsli - Scrambled Tofu mit herzhaften Aufstrichen und glutenfreies Amaranth-Brot - Porridge mit Kokosmilch - Warmes Frühstück - Drei vegane Rezepte - Veganes Quinoa-Powerfrühstück mit Bananen-Chia-Stick - Eisen ess ich zum Frühstück! 6 Supertricks gegen Eisenmangel + Rezepte - Orientalisches Hirsefrühstück  

Vegan in Japan

6. Januar 2019 Totally Veg! 

Vegan in JapanIm Herbst haben mein Mann M und ich uns einen Traum erfüllt: Wir sind endlich nach Japan gereist! Wir waren beide schon viel in der Welt unterwegs, und veganes Essen zu finden war noch nie ein Problem. Trotzdem hatte ich vor der Reise nach Japan doch etwas Bedenken, ob diese denn auch kulinarisch für uns ansprechend wäre. Immerhin ist das Konzept des Vegetarismus in Japan sehr wenig bekannt, und Fisch sowie Fischflocken (aka Bonito) wird in fast jede Speise fröhlich hineingemischt. Dazu kommt noch die Sprachbarriere, denn wir können keinen Brocken Japanisch. Spoiler-Alert: Wir haben sehr gut gespeist. Bei dieser Reise muss ich ehrlich zugeben, dass wir uns recht wenig vorbereitet haben, da wir beide beruflich gut eingespannt sind (das ist auch der Grund, warum es hier am Blog ein wenig ruhig geworden ist, mea culpa). Wir haben zwar einen schicken Reiseführer gekauft, den wir im Flugzeug auf dem Weg zu anderen Destinationen durchgeblättert haben und wir haben uns für eine Reiseroute entschieden, aber das wars dann auch. So fleißig wie andere Blogger, die sich bestens für den Japan-Urlaub vorbereiten, war ich demnach nicht, aber meiner Meinung nach war das auch nicht nötig. Das tröstet auch vielleicht diejenigen unter euch, die mit hängender Zunge in den Urlaub starten, so wie das heuer bei uns der Fall war.  Da wir verschiedene Destinationen in Japan besucht haben und mit dem Zug reisen wollten, haben wir uns für den Japan Rail Pass entschieden, der sehr praktisch ist, da man im Nahverkehr in Tokio beispielsweise auch viele Züge damit benutzen kann. Und hier kommt mein erster, großer Tipp für Japan: Bucht euch mit eurem Japan Rail Pass ein Pocket WiFi dazu, quasi euer persönliches WLAN zum Mitnehmen. Wir haben unsere ganze Reise damit navigiert, da Google Maps wirklich unverzichtbar war für uns, gerade dort, wo Straßennamen nur auf Japanisch angeschrieben waren - nicht nur bringt Google Maps einen von A nach B, es zeigt einem sogar in Bahnhöfen an, auf welchem Gleis der Anschlusszug losfährt, und glaubt mir, auf japanischen Bahnhöfen, wo es vor Leuten wuselt, kann dieser kleine  Informationsvorsprung echt gut sein. Und natürlich bringt es einen zu den besten veganen Restaurants via HappyCow. Zwar gibt es in einem fortschrittlichen Land wie Japan sehr viele gratis Zugänge zu WLAN, aber man wandert trotzdem nicht flächendeckend von einem Netz ins andere und muss sich natürlich für verschiedene Anbieter immer wieder neu einloggen. Und bevor man bereits zum dritten Mal im Kreis geht, weil man einfach nicht die richtige Straße findet und das Internet immer wieder ausfällt, denkt an meine Worte: Bucht. Euch. Pocket. WiFi. Gestartet haben wir unsere Reise in Tokio. Tokio ist genauso, wie ich es mir vorgestellt habe: Laut, schrill, bunt, voll mit Menschen und trotzdem hat alles irgendwie seine Ordnung. Wir haben uns in die Stadt verliebt. Geschlafen haben wir in einem Hotel in Shinjuku, was sich von der Lage her als Glücksgriff herausgestellt hat: Nicht nur war wenige Minuten Fußmarsch ein tolles veganes Restaurant, Shinjuku hat auch einen der verkehrsreichsten Bahnhöfe der Welt, was einerseits ziemlich überwältigend ist, andererseits auch sehr praktisch, weil man von dort aus überall hinkommt. Das Hotel haben wir ohne Frühstück gebucht, weil wir keine großen Frühstücker sind und eigentlich nur Kaffee am Morgen brauchen, und wir uns auf eine besondere Eigenheit in Japan verlassen haben: Combinis. Combinis sind kleine Supermärkte, die sich ein wenig wie Tankstellenshops bei uns anfühlen, und die neben Knabberzeug, Bier und Erwachsenenheftchen auch eine ganze Reihe an frisch zubereitetem, abgepacktem Essen verkaufen, darunter der Freund jedes veganen Reisenden in Japan - Onigiri. Onigiri ist quasi Sushi in Pyramiden-Form, kleine eckige Klumpen aus Sushi-Reis, umwickelt von Nori, die unterschiedlich gefüllt sind (übrigens haben wir drei Versuche gebraucht um zu verstehen, wie man die Dinger richtig auspackt. Jeder, der schon mal Onigiri gegessen hat, wird verstehen, was ich meine). Ich mag als Füllung Umeboshi (eingelegte Pflaume), mein Mann M steht auf Algen und auf Senfblätter. Mein Liebling war aber sicher das Onigiri, die nur aus gesalzenem Reis bestehen - gerade morgens war mir das Nori zum Kaffee doch etwas zu steil. Dazu findet man noch Sojamilch von Kikkoman in den Combini, Chips, Nüsse, herrlichen gekühlten grünen Tee und mit etwas Glück auch Bananen und Äpfel (frisches Obst ist sehr teuer in Japan, zumindest in den Städten). Die Google Translate App hilft euch beim Entziffern der Zutaten, aber erwartet euch nicht zuviel - das erste Mal, wenn das Wort ,,Schlitzdings als Zutat auftaucht, wisst ihr, dass die Übersetzung nicht allzu verlässlich ist. Die Onigiri sind aber generell eine sichere Sache, bebildert und in den allermeisten Fällen auch auf Englisch beschriftet. Wir haben in diesem Urlaub sicher unser Gewicht in Onigiri verspeist und sie wirklich jeden Tag gegessen, weil es einfach praktisch ist. Gegen Ende hin sind sie mir beim Hals herausgehangen, jetzt würde ich aber jemanden töten für ein himmlisches Reisbällchen. Tja. In Tokio war das vegane Burger-Restaurant Ripple ganz in der Nähe unseres Hotels und wir haben dort oft (räusper, jeden Tag) zu Abend gegessen - Burger machen können die Japaner! Wirklich köstlich. Nahe des Tokio Skytrees, der für alle Menschen, die auf große Höhen und atemberaubende Aussichten stehen, wirklich eine Empfehlung ist, und quasi ums Eck des Senso Ji Tempels, der uns nicht besonders beeindruckt hat, waren wir zu Mittag essen in Kaeomon Asakusa, das mittlerweile leider geschlossen hat! Vielleicht lag es an der Location im dritten Stock eines Bürogebäudes, ohne mein veganes Adlerauge wären wir wohl verhungert. Das Restaurant bietet ein veganes Buffet mit einigen westlichen und japanischen Spezialitäten. Mein Favorit war die hervorragende Miso-Suppe mit Kabocha-Kürbis, das in der Konsistenz leicht rotzige Sojafleisch hätte ich nicht haben müssen. Ein Pflichtpunkt in Tokio für alle Pflanzenesser ist sicher Ts Tantan, ein komplett veganes Restaurant, das für seine Ramen-Suppen bekannt ist, direkt im Hauptbahnhof von Tokio. Und es ist wirklich direkt im Hauptbahnhof, man braucht ein Zugticket (oder einen Railpass), um dorthin zu kommen und es ist quasi knapp vor einem Gleis. Klingt schräg, ist es auch. Die Ramen-Suppen sind wirklich gut, das Curry von M war in Ordnung, aber jetzt nichts Besonderes. Aufgrund der Lage haben wir dort mehrmals gespeist, die kleinen Sandwiches haben sich dann als Favorit herausgestellt! Sehr nett war auch der vegane Brunch im Lovinghut Tokio, der nur samstags stattfindet: Hier gibt es ein köstliches Buffet in Wohnzimmer-Atmosphäre mit herzlichen Gastgebern, die sich in gebrochenem Englisch versichern, ob es eh schmeckt, und ob man nicht noch etwas essen möchte (danke, ich platze gleich). M redet heute noch den Sojafleisch-Spießchen, ich würde jemanden wehtun, um eine süße Teigtasche zu bekommen. Einen Tagesausflug haben wir nach Yokohama unternommen, eine direkt an Tokio angrenzende Stadt. Dort haben wir in Chinatown gegessen, in einem Restaurant, in das uns Happy Cow geführt hat. Es gab gefüllte Teigtasche und gebratene Nudeln, lecker, aber auch sehr fettig. Übrigens ist uns ins Yokohama auch das passiert, wovon ich immer gelesen habe: Wir wurden als westliche Touristen fotografiert und haben mit einer sehr lieben japanischen Schulklasse posiert. Von Tokio ging es dann mit dem Shinkansen weiter nach Osaka (und ehrlich, der Shinkansen ist eine Offenbarung, nach diesem Schnellzug kann man sich die Uhr stellen). In Osaka haben wir die sehr schöne Burg besichtigt, aber eigentlich waren wir für den Vergnügungspark Universal Studios dort. Die Universal Studios machen übrigens großen Spaß und es waren auch gerade Halloween-Horrornights. Wer also immer schon mal von Zombies und Mutanten durch die Dunkelheit gejagt werden wollte, während der Ehegatte lautstark zetert, nie wieder mit einem irgendwohin zu gehen, ist dort sehr gut aufgehoben. Um uns für die Zombie-Verfolgung zu stärken, haben wir uns noch im Food Court des etwas überwältigenden Technik-Geschäfts Yodobashi (quasi Saturn auf Ecstasy) eine köstliche Ramen-Suppe bei Chabuton einverleibt. Dort wählt und bezahlt man am Automaten  seine Bestellung, vegan ist dort die Gemüse-Ramen-Suppe und die Gyoza (Teigtaschen) mit Gemüsefüllung. Anschließend gibt man den Zettel der Kellnerin, die wenige Momente später mit dampfenden Schüsseln voll herrlicher Gemüsesuppe auftaucht. Wer mag, man kann bei Chabuton auch kostenlos Nudeln nachbestellen, aber danach ist man mit Sicherheit sehr satt. Weiter ging es dann für uns nach Hiroshima, das wir aufgrund seiner historischen Bedeutung und der schönen umliegenden Natur besichtigen wollten. Der A-Bomb Dome in Hiroshima ist ein gespenstischer Zeitzeuge des ersten kriegerischen Einsatzes einer Atombombe, das zugehörige Peace Memorial Museum ist sehr interessant aufbereitet, ausgelassene Partystimmung kommt aber bei beidem nicht gerade auf, seid also gewarnt - ein wenig aufs Gemüt schlägt es sich schon.  Abgelenkt haben wir uns dann mit einem Lunch im Art Cafe Elk, wo M sich Udon Nudeln mit Gemüse einverleibt hat und ich mich, sehr tapfer, für ein japanisches Lunch-Set entschieden habe. Letzteres fiel unter die Kategorie ,,kann man, muss man aber nicht. Während der Tofu sehr gut und Reis, Salat und Edamame wie gewohnt waren, war der Rest etwas abenteuerlich. Die Miso-Suppe war zwar gut, die Einlage aus geschmackloser, schwammiger Wurzel (?) aber eher gewöhnungsbedürftig. Die getrockneten Algen, die eher an graue Haare erinnert haben, habe ich übergelassen, ebenso die eingelegten Schoten mit weißen Kügelchen mit einer Konsistenz wie Kaugummi, die salzig-fad geschmeckt haben. Für meine Experimentierfreudigkeit habe ich mich dann beim Dessert belohnt - köstlicher, warmer Schokoladenkuchen und frittierte Banane im Teigmantel. Auch empfehlenswert in Hiroshima ist ein indisches Restaurant nahe des Bahnhofs. Zu diesem Zeitpunkt wollte keiner von uns mehr Reis essen, es gelüstete uns nach Brot. Die Linsen mit Chapati kamen also genau richtig! Einen Ausflug haben wir auf eine Insel nahe Hiroshima unternommen, Miyajima. Die Insel ist einerseits bekannt für den Itsukushima-Schrein und das Tor (Torii) im Wasser, andererseits für die freilebende Rehe, die wirklich überall unterwegs sind, ganz ungewohnt zutraulich. Miyajima ist herrlich grün und auch zum Souvenir-Shopping bestens geeignet. Zum Essen sind wir in einem Restaurant eingekehrt, das laut Happy Cow vegane Optionen hat, gegessen haben wir beide das Gemüse-Curry. Und dazu bekommt ihr einen Kommentar von zu dem Zeitpunkt aus Hunger grantigem M: ,,Das ist schon ganz schön mutig, die Pampe Gemüse-Curry zu nennen. Ganz unrecht hat er damit nicht: Denkt man an Gemüse-Curry, kommt einen die indische oder thailändische Variante in den Sinn, die ja vor Gemüse wirklich strotzt. Die japanische Version hingegen konzentriert sich eher auf die aromatische Sauce, mit Gemüse sind hier eher die drei Würfelchen Kartoffel und der Schnitzer Karotte gemeint. Schmecken tut es trotzdem sehr gut! Als Nachtisch gab es dann fein geschabtes Eis mit Mango-Saft, eine Spezialität der Insel. Nach Hiroshima ging es für uns weiter nach Kyoto, wo es sehr viele Tempel und tolles veganes Essen gibt. Fangen wir mit den Tempel an, und ich sage jetzt für Touristen in Japan etwas sehr Ketzerisches: Nach zwei Tempeln hatten wir eigentlich genug davon. Sorry, not sorry, irgendwie sind Tempel nicht unseres. Wir können mit der (jedweder) Religion nichts anfangen, die Tempel sind oft frustrierend schlicht gehalten und Steine sind zwar schön, aber unseren Gesichtsausdruck, als wir realisierten, dass mit ,,Stone Garden wirklich ein Innenhof mit Kieselsteinen gemeint war, für den wir uns jetzt auch noch angestellt haben, hätte man sich rahmen lassen können. Keine Frage: Die Gärten sind wunderschön angelegt und haben uns viel besser gefallen als die Tempelgebäude selbst. Aber hier kommt wieder ein Aber: Die Menschenmengen sind nichts für schwache Nerven. Und so schön kann der Garten gar nicht sein, wenn man ständig einen Ellbogen in der Seite oder einen Selfie-Stick im Auge hat. Natürlich macht man das Tempel-Programm, wenn man das erste Mal in Kyoto ist, nochmal müsste ich es nicht machen. Wie immer kommt jetzt auch hier eine Ausnahme: Wo ich wieder hingehen würde, ist Fushimi-Inari. Während das Tempelgebäude mich - sorry! - an ein China-Restaurant erinnert hat, ist der dazugehörige Berg mit seinen hunderten Holztoren und der herrlichen Natur ein wirklich tolles, fast schon spirituelles Erlebnis. Nach einigen Höhenmetern hat man die Touristenhorden hinter sich gelassen, und man ist alleine mit dem Geruch des Waldes, den lärmenden Zikaden und den roten Holztoren, durch die man auf dem steilen Weg wandert. Mich hat Fushimi-Inari tief beeindruckt. Nach dem doch etwas schweißtreibenden Anstieg auf den Berg kann man sich danach mit dem relativ nahen Vegans Cafe mit der besten Pizza überhaupt stärken: Die wartet nämlich statt mit ordinärer Tomatensauce mit Teriyakisauce auf. Sogar der vegane Käse-Feind M hat mir meine Pizza streitig gemacht. Sehr lecker ist auch das Sojamilch-Softeis, überhaupt ist das Vegans Cafe ein schöner Ort zum Völlern und Ausruhen. Sehr gut kann man in Kyto auch im Morpho Cafe speisen, der vegane Burger ist zwar eine ganz schöne Patzerei, aber unglaublich gut, fast noch besser ist aber die Caramel Pizza mit veganem Schlagobers, für die ich auch jemanden umbringen würde (ich bin ganz schön gewalttätig, was Essen angeht). Nahe der Einkaufsstraße von Kyoto gibt es das Ain Soph, die einen sehr leckeren Burger haben (übrigens von den gleichen Betreibern, die auch das Ripple in Tokio besitzen!), aber besonders empfehlenswert dort sind die Pancakes mit Heidelbeerkompott, Eis und Schlagobers. Mhm. Abschließend ging es für uns zurück nach Tokio, und wer den Blog schon eine Weile liest, der weiß, warum: Tokio hat nicht einen, sondern zwei Disney Parks. Einer davon ist der klassische Disneyland Park, der andere ist der wunderschöne und einzigartige DisneySea Park. Für Disney-Fans eine absolute Empfehlung, alle anderen müssen sich fragen, ob die Menschenmassen es ihnen wirklich wert sind. Für vegane Disney-Fans gibt es zumindest ein wenig Auswahl, unsere Favoriten waren sicher die süßen Eislollies, das vegane Curry (an das sich M inzwischen gewohnt hatte) und das süße Reisbrot mit einer Füllung aus roten Bohnen. Meine Lieben - das wars. Mein Reisebericht aus Japan! Fazit: Eine Investition in mobiles Internet ist es für uns absolut wert gewesen, Happy Cow hat uns gut beraten, ebenso haben wir die Onigiri-Industrie ordentlich angekurbelt. Ich habe Japan als Veganerin nicht besonders schwierig erlebt, wir sind aber auch recht einfache Esser, die nicht drei Mal am Tag ins Restaurant müssen. Restaurants haben wir uns nach Sehenswürdigkeiten herausgesucht und nicht umgekehrt, was aber sehr gut funktioniert hat. Darum: Keine Angst, ihr werdet in Japan nicht verhungern! Stattdessen werdet ihr euch in ein Land zwischen Tradition und Moderne, zwischen Kitsch und Understatement, zwischen Ruhe und Chaos verlieben und überlegen, wann euch eine Reise endlich dorthin zurückführt. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Adventstürchen Nr. 21: Rote Bete Suppe mit Meerrettichcroutons

21. Dezember 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Adventstürchen Nr. 21: Rote Bete Suppe mit MeerrettichcroutonsDie Rote Bete hat ihren Ursprung im Mittelmeerraum. Sie stammt von der wilden Rübe oder der Wildbete ab. Diese wilde Bete wurde als Kulturgemüse über Jahrhunderte vom Menschen gezüchtet und weiter entwickelt. Auch die einheitliche rote Farbe ist Resultat der Veredelung des Menschen im 19. und 20. Jahrhundert. Illustration: Jasmine Schmid Verwandt ist die Rote Bete sowohl mit anderen Rübengewächsen, als auch mit dem Mangold, bei dem Stiele und Blätter ausgeprägter sind als die Wurzeln - der aber zur selben Pflanzenfamilie gehört. Die Rote Bete Rübe ist, kühl und trocken aufbewahrt, gut 4-8 Wochen lagerfähig. Gesundheitlich ist die Rote Bete eine unscheinbare, aber nicht zu verkennende Vitalstoffbombe. Ihr hoher Gehalt an B-Vitaminen, Kalium, Eisen und Folsäure, machen sie zu einem interessanten Nährstofflieferanten. Auch der Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen schlägt gesundheitlich vorteilhaft zu Buche. B-Vitamine sind essentielle Bestandteile der Energiegewinnung und für den Zellstoffwechsel jeder einzelnen Zelle notwendig. Dabei greifen die jeweiligen Wirkungen der einzelnen B-Vitamine symbiotisch ineinander. Aber auch jedes B-Vitamin für sich hat seine Spezialaufgaben zu erledigen. Außerdem braucht unser Körper B-Vitamine, wie auch Eisen, für die Blutgewinnung. Kalium reguliert den Wasserhaushalt. Folsäure ist für Frauen vor und während der Schwangerschaft von wesentlicher Bedeutung, da es bei der Organentwicklung und Bildung des embryonalen Nervensystem eine große Rolle spielt. Im Detail vorstellen möchte ich an dieser Stelle den enthaltenen sekundären Pflanzenstoff Betain: Das Glycosid Betain verleiht der Roten Bete ihre blutrote Farbe. Betain stimuliert unsere Leberzellen, kräftigt die Gallenblase und hält die Gallengänge gesund und frei. Zusammen mit den Vitaminen Folsäure, B 6 und B 12 ist es in der Lage, erhöhte Homocystein-Werte im Blut zu regulieren. Dies schützt vor Arteriosklerose und deren Folgeerkrankungen, wie Hypertonie, Schlaganfall und Herzinfarkt. Der Nitratgehalte der Rote Bete kann Blutdruck senkend wirken: Nitrat wird im Körper zu Nitrit umgewandelt, was wiederum die Bildung von Stickstoffmonoxid anregt - Stickstoff-Monoxid erweitert die Blutgefässe, was einen Druckabfall bewirkt. Noch mehr zur Roten Bete verraten wir in diesem Artikel. Rezept: Rote Bete Suppe mit Meerrettichcroutons Zutaten für 2-3 Personen - 400 g Rote Bete - 400 g Kartoffeln, mehlig kochend - 1/­­2 TL Ingwer - 1/­­2 TL Koriander gemahlen - 1/­­2 TL Cayenne Pfeffer - 500-700 ml Wasser - Salz und Pfeffer - 2-3 EL Bratöl - Meerrettich frisch gerieben - 2-3 Scheiben Vollkornbrot, in Würfel geschnitten Zubereitung - Die Rote Beete und die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. In einem großen Topf etwas Öl erhitzen und die Gewürze darin leicht anrösten. Anschließend das gewürfelte Gemüse dazu geben und ein paar Minuten unter Rühren mit schmoren. Mit Flüssigkeit aufgießen, bis die Gemüsewürfel bedeckt sind. Aufkochen und ca. 20 min köcheln, bis die Rote Beete und Kartoffeln gar sind. - Im Hochleistungsmixer cremig aufschlagen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. - In einer Pfanne das restliche Öl erhitzen und die Vollkornbrotwürfel darin von allen Seiten kross anbraten. Den Frisch gerieben Meerrettich dazu geben und mit den Croutons vermengen. - Die Suppe auf tiefe Teller anrichten, von den Meerrettichcroutons jeweils einen Teil in die Mitte der Teller geben und heiß genießen. Unser Produkt-Tipp Zu faul zum selber kochen? Bei NAbio findet ihr eine Vielzahl toller Suppen. Und darunter auch diese leckere Suppe mit besonders viel Roter Beete sowie Birne, Kokos und schwarzem Pfeffer. *** Gewinnspiel *** NAbio liebt gutes Essen. Sie verwenden nur beste Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau und ohne unnötige Zusatzstoffe. Das Sortiment umfasst neben Suppen auch Eintöpfe, Saucen und Aufstriche. Wir  verlosen an einen glücklichen Gewinner ein sensationelles Probierpaket von NAbio mit folgenden sechs Produkten:   Ein Eintopf - Chili con Quinoa Zwei Cremesuppen - Rote Beete Birne Kokos - Süßkartoffel Apfel Drei Protein-Aufstriche auf Hülsenfruchtbasis - Rote Linse Walnuss Dattel - Weiße Bohne Rucola Senf - Kichererbse Tomate Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer  Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan und NAbio auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum du gewinnen solltest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Rote Bete an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 22.12.2018 um 24:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 23.12.2018 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.   Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit vanilla bean, der vegane Restaurantführer. Danke dafür!  

Herr Grüns vegetarisches Weihnachtsmenü 2018

19. Dezember 2018 Herr Grün kocht 

Herr Grüns vegetarisches Weihnachtsmenü 2018 Der Professor war aufgeregt. Er hippelte im Kochlabor herum und machte mich nervös. >>Ob es dieses Jahr ein Weihnachtsmenü gibt?>Was wünschen Sie sich denn?

Vegan-Klischee ade - Wir gehen den Mythen auf den Grund

2. April 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan-Klischee ade - Wir gehen den Mythen auf den GrundAnzeige - Wer kennt das nicht: Man plaudert gemeinsam mit Freunden am Esstisch oder sitzt mit Kollegen beim Mittagessen. Das beliebteste Thema in solchen Runden ist wohl das Essen selbst. Jeder hat seine eigenen Ansichten, vor allem zum Begriff gesund und oftmals wird mit Halbwahrheiten, eigenen Erfahrungen oder Vermutungen während des Gespräches um sich geworfen. Gerade der Veganismus ist ein Thema, zu dem jeder etwas zu sagen hat, weshalb sich Veganer des Öfteren Spekulationen anhören müssen, vor allem in einer gemischten Gruppe. Viele von ihnen haben dann das Gefühl, in die Ecke gedrängt zu werden. Bei Aussagen wie Als Veganer leidet man an Eisenmangel oder Ohne Vitamin B12 kann das böse ins Auge gehen haben die meisten nicht das gebündelte wissenschaftliche Know-how, um dem Vorurteil entgegen zu wirken. Das soll sich dank Niko Rittenau nun ändern. Die wissenschaftlich fundierte Nährstoff- und Warenkunde für Jedermann ,,Das Wissen zur Warenkunde [...] zusammen mit dem Wissen über die Nährstoffbedarfsdeckung [...]  können dabei helfen, einen eigenen, bedarfsdeckenden veganen Speiseplan zusammenzustellen, besser über die weitverbreiteten falschen Vorurteile [...] zu wissen und diese evidenzbasiert entkräften zu können. Mit dieser Aussage beendet Niko Rittenau, Autor des neusten veganen Ratgebers ,,Vegan-Klischee ade!, den ersten Teilabschnitt seines Buches. Dabei kann dieses Zitat nicht besser sein, um sein neues Meisterwerk zu beschreiben. Unterteilt in drei Teilbereiche, geht Niko Rittenau in seinem Werk zunächst auf wissenschaftliche Veröffentlichungen der DGE, der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V., und vergleichbare Institute weltweit ein, beschreibt deren Positionierung zur rein pflanzlichen Ernährungsweise und weist auf eine kritische Auseinandersetzung hiermit hin. Denn vegan ist nicht gleich vegan und nicht jede Studie gibt den Unterschied wider. ,,Die Quintessenz ist, dass zwar jede vollwertige rein pflanzliche Ernährung automatisch eine vegane Ernährung ist, aber nicht jede vegane Ernährung auch eine vollwertige rein pflanzliche Ernährung darstellt. Ein Grundlagenwerk, das Klarheit schafft Im zweiten Teil des Buches wird jedem von der DGE als kritisch eingestuften Nährstoff ein eigenes Kapitel gewidmet, über deren Notwendigkeit für den menschlichen Körper aufgeklärt und worin sie in der pflanzlichen Ernährung vorkommen. Dabei ist Vitamin B12, der wohl bekannteste und weit umstrittenste, nicht das einzige Thema in diesem Buch. Omega-3-Fettsäuren sind bekanntlich über den Verzehr von Fisch zu beziehen. Dass Fische diese wertvollen Fette jedoch über Mikroalgen aufnehmen, ist weit weniger bekannt. Vitamin D wird hingegen über die Haut aufgenommen und ist wichtig für die Knochengesundheit. Gerade in sonnenarmen Gebieten muss auf eine ausreichende Zufuhr geachtet werden. Nur worauf muss geachtet werden? Und ist Vitamin D3 und D2 das gleiche? Ebenso Jod, Zink und Selen - sie alle sind wichtige Nährstoffe, die der Körper braucht. Niko Rittenau geht ihnen auf den Grund und lässt dabei keine Fragen offen. Ein weiterer Aspekt in der Kritik ist das Protein. Milch gibt Kalzium, stärkt die Knochen und deckt zum großen Teil den Proteinbedarf des Tages - so denken viele Menschen. Doch dass pflanzliches Protein auch über Hülsenfrüchte bezogen werden kann, bedenken die wenigsten. Hierfür findet sich ebenfalls ein extra Kapitel in Vegan Klischee ade. Was die anderen Lebensmittelgruppen Vollkorngetreide, Obst und Gemüse alles zu bieten haben, lest selbst! Gesondert erläutert er die Kontroverse um Sojaprodukte und deren negativ behaftete Publicity und gibt hierzu dem Leser ein wissenschaftliches Werkzeug an die Hand, kritischen Stimmen entgegen treten zu können. Sein Ziel ist erreicht: Niko Rittenau erschafft mit seinem Buch ein Grundlagenwerk für jeden, mag er vegan oder ernährungswissenschaftlich interessiert sein. Skeptiker oder Befürworter, egal mit welcher Einstellung es gelesen wird, das Buch schafft es, Vorbehalte zu entkräften und mit den Mythen und Klischees rund um die kritisch behafteten Nährstoffe aufzuräumen. Weg von den gängigen Klischees Selen, Jod, Eisen und ganz besonders Vitamin B12 - all diese Nährstoffe sind in Bezug auf die vegane Ernährung in Verruf geraten. Der klassische Veganer leidet an Nährstoffmangel noch und nöcher, so ist oft noch der allgemeine Eindruck in der Gesellschaft. Niko Rittenau räumt gründlich mit den Klischees auf. Auch wenn Kritiker es nicht glauben mögen, Ernährungsexperten sind der Meinung, dass die rein pflanzliche Ernährung dem menschlichen Körper gut tut: ,,[...] durch eine gezielte Lebensmittelauswahl und gute Planung ist es möglich, eine vegane Kost zusammenzustellen, bei der kein Nährstoffmangel auftritt. (Veröffentlichung DGE-Autor) Gewappnet für Kritiker Schlussendlich stellt Niko Rittenau mit seinem wissenschaftlich fundierten Ratgeber die Weichen für einen offenen, ehrlichen Umgang mit der rein pflanzlichen Ernährung. Mit bestem Wissen und Gewissen trägt er den aktuellsten wissenschaftlichen Kenntnisstand zusammen und macht es für die breite Masse zugänglich. Kein Thema kommt zu kurz, kein Mythos bleibt unangetastet. Es ermöglicht jedem Leser, sich ein umfassendes Bild zu machen und seinen eigenen Speiseplan zu bereichern. Dabei liegt dem passionierten Koch jedoch eines weiterhin am Herzen:  ,,Bei aller Wichtigkeit einer gut geplanten veganen Ernährung sollte dabei aber die Freude am Essen niemals auf der Strecke bleiben, und es gilt eine Ernährungsweise zu finden, die alltagstauglich, machbar und genussvoll ist und das eigene Leben bereichert und nicht unnötig verkompliziert. Über den Autor Der gebürtige Österreicher hat sich in seinen jungen Jahren schon früh mit dem Veganismus und einer rein pflanzlichen Ernährung auseinandergesetzt, wie er uns in diesem Interview berichtet. Begonnen als Vegetarier, absolvierte er während seiner Touristikausbildung eine Nebenqualifikation als Koch. Niko Rittenau ist mittlerweile studierter Ernährungsberater und geht neben seinen Kochkursen und Shows mit Vorträgen auf Tour oder lehrt als Dozent an dem Plant Based Institute, für das er ebenfalls Mitbegründer ist. Er ist der Meinung:  ,,Eine vegane Ernährung ist nicht die Lösung für alle Probleme dieser Welt und auch nicht das Wundermittel, zu dem es manchmal ernannt wird, aber es ist eine sehr einfache und effiziente Möglichkeit, Umwelt- und Tierschutz mit gesunder Ernährung zu kombinieren. In der Essentials Masterclass Vol.2 lernst du die wichtigsten Ernährungsgrundlagen und trainierst deine Fertigkeiten für eine abwechslungsreiche pflanzliche Küche die einfach begeistert. Im neuen Online-Seminar geht es von wichtigen theoretischen Grundlagen mit Ernährungswissenschaftler Niko Rittenau und Tipps aus dem praktischen Koch-Nähkästchen von Profikoch Sebastian Copien über die Zubereitung von wundervollen und süchtig machenden Käsealternativen wie Mozarella, Schmelzkäse und Mandelricotta hin zu bunt-knackigen Salaten mit aromatischen Dressings, um allen Salat Miesepetern das gesunde Grün näher zu bringen. Buch Vegan-Klischee ade! direkt online bestellen Ab sofort könnt ihr das Buch Vegan-Klischee ade! kaufen. Niko Rittenau räumt wissenschaftlich fundiert mit den häufigsten Vorurteilen gegenüber der veganen Ernährung auf. Evidenzbasiert, aber allgemein verständlich, beantwortet das Buch wichtige Fragen zur Versorgung mit essentiellen Nährstoffen wie Protein, Eisen, Calcium, B12, Omega 3 und weiteren. Bei richtiger Auswahl und Zubereitung der Lebensmittel kann eine vegane Ernährung gesundheitsförderlich und effektiv in der Prävention chronisch-degenerativer Erkrankungen sein - und dieser Ratgeber zeigt worauf es dabei ankommt. Es wird auch erläutert, warum manche Ernährungsgesellschaften eine vegane Ernährung für alle Altersgruppen empfehlen, während andere davon abraten.   *** Gewinnspiel *** Wir  verlosen zwei Bücher ,,Vegan-Klischee ade! von Niko Rittenau.  Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Voraussetzungen für die Teilnahme am Gewinnspiel:  Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum gerade du dieses Buch haben möchtest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Vegan-Klischee an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 09.04.2019 um 12:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 10.04.2019 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook oder Instagram und wird in keiner Weise von Facebook oder Instagram gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Anzeige, da dieser Artikel Affiliate-Links enthält oder in Kooperation mit einem Partner entstand. Danke, dass du unsere Arbeit unterstützt.

Süsskartoffel -,,Salat mit Erdnussdressing - für Salatliebhaber

29. März 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Süsskartoffel -,,Salat mit Erdnussdressing - für Salatliebhaber Salate müssen ganz sicher nicht langweilig und trocken sein. Das zeigt der Chefkoch von ,,Vegan Masterclass Sebastian Copien mit seinem neuen Rezept Süsskartoffel -,,Salat mit Erdnussdressing aus seinem Online-Kurs Essentials Masterclass Vol.2 Er kreiert einen Salat, der bunt, wild und würzig ist. Durch die Kombination von rohen und gekochten Zutaten verbindet Sebastian unterschiedliche Konsistenzen und Geschmäcker und sorgt für ein wahres Geschmackserlebnis! Da der Salat so vielseitig und vor allem reichhaltig ist, lässt er sich auch super als Hauptgang servieren. Wir zeigen euch das Rezept zum Nachkochen und Genießen! Nur noch bis zum Sonntag gibt es die neue Essentials Masterclass Vol.2 zum Aktionspreis und ich kann euch diesen Kurs wirklich nur wärmstens empfehlen. Mehr als 350 Teilnehmer absolvieren die Masterclass bereits und das Feedback ist einfach soo klasse. Niko Rittenau & Sebastian Copien kochen leckere vegane Gerichte Lerne die wichtigsten Ernährungsgrundlagen und trainiere deine Fertigkeiten für eine abwechslungsreiche pflanzliche Küche die einfach begeistert. Alle Kurse im Überblick:   Bowl Masterclass In der Bowl Masterclass dreht sich alles um die bunten und leckeren Bowls. Du lernst wie man mit Profi Techniken und natürlichen Zutaten gesunde und super leckere Bowls zaubert, die einfach begeistern.   X-Mas Masterclass In der X-Mas Masterclass lernst du, wie man ein das perfekte vegane Festessen kocht, so dass du und deine ganze Familie ein Lächeln im Gesicht haben. Weil es üppig, deftig und lecker ist. Essentials Masterclass Vol.1 In der Essentials Masterclass Vol.1 lernst du die elementaren Grundtechniken und Rezepte kennen, um das Große und Ganze der leckeren und gesunden pflanzlichen Küche zu verstehen und zu verinnerlichen. NEU: Essentials Masterclass Vol.2 In der Essentials Masterclass Vol.2 lernst du die wichtigsten Ernährungsgrundlagen und trainierst deine Fertigkeiten für eine abwechslungsreiche pflanzliche Küche die einfach begeistert. Im neuen Seminar geht es von wichtigen theoretischen Grundlagen mit Ernährungswissenschaftler Niko Rittenau und Tipps aus dem praktischen Koch-Nähkästchen von Profikoch Sebastian Copienüber die Zubereitung von wundervollen und süchtig machenden Käsealternativen wie Mozarella, Schmelzkäse und Mandelricotta hin zu bunt-knackigen Salaten mit aromatischen Dressings, um allen Salat Miesepetern das gesunde Grün näher zu bringen. Rezept Süsskartoffel -,,Salat mit Erdnussdressing ZUTATEN SÜSSKARTOFFEL GEBACKEN 1 große Süßkartoffel, in 1cm Scheiben geschnitten 1 EL geröstetes Sesamöl Salz BANANEN-LIMETTEN- KORIANDER-SALSA 1/­­2 gelbe (nicht grün und nicht braun) Banane in 0,5cm-Würfel geschnitten 1/­­2 Bund Koriandergrün, fein geschnitten 1 milde rote Chili, fein gewürfelt 4 EL Limettensaft ERDNUSSDRESSING 6 EL Zitronensaft 1 kleine Zehe Knoblauch, ca. 2g 7 EL natives Olivenöl 1 EL geröstetes Sesamöl 20g Erdnussmus ohne Stücke 1 Streifen BIO-Zitronenschale 2 Deglet-Datteln 50ml milde Brühe oder Wasser Salz und Pfeffer zum Abschmecken ZUSÄTZLICH 1 rote Paprika, in feine Streifen geschnitten 1 kleiner Fenchel, hauchdünn gehobelt 4 EL geröstete Kokoschips (C)Hansi Heckmair ZUBEREITUNG Die Süßkartoffelscheiben mit dem Messer auf der Oberseite in Rauten anrit- zen. Dann mit dem Öl einreiben und etwas salzen. Auf ein Backblech geben und ca. 10 Minuten lang bei 220 Grad backen, bis deutlich Röstaromen zu sehen sind und die Scheiben gar sind. Alle Zutaten für das Dressing in den Mixer füllen, auf höchster Stufe cremig und glatt mixen und nochmal mit Salz, evtl. Süße und Säure abschmecken. Für die Salsa alle Zutaten vorsichtig mischen und durchziehen lassen. Wenn die Süßkartoffelscheiben gar sind, jeweils 2 auf den Teller setzen. Auf eine Scheibe eine Hand gehobelten Fenchel, und auf die andere eine Hand voll Paprika setzen. Mit Dressing beträufeln und mit etwas Salsa und Kokoschips garnieren. Klicke hier und erfahre mehr über die neue Masterclass und sichere dir den Aktionspreis.   Buch Vegan-Klischee ade! direkt online bestellen Ab sofort könnt ihr das Buch Vegan-Klischee ade! kaufen. Niko Rittenau räumt wissenschaftlich fundiert mit den häufigsten Vorurteilen gegenüber der veganen Ernährung auf. Evidenzbasiert, aber allgemein verständlich, beantwortet das Buch wichtige Fragen zur Versorgung mit essentiellen Nährstoffen wie Protein, Eisen, Calcium, B12, Omega 3 und weiteren. Bei richtiger Auswahl und Zubereitung der Lebensmittel kann eine vegane Ernährung gesundheitsförderlich und effektiv in der Prävention chronisch-degenerativer Erkrankungen sein - und dieser Ratgeber zeigt worauf es dabei ankommt. Es wird auch erläutert, warum manche Ernährungsgesellschaften eine vegane Ernährung für alle Altersgruppen empfehlen, während andere davon abraten.

Abwechslungsreiche Ernährung für Veganer - So geht´s

15. März 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Abwechslungsreiche Ernährung für Veganer - So geht´sDie vegane Ernährung findet in Deutschland mehr und mehr Anhänger. Auch immer mehr Mischköstler und Sportler setzen auf pflanzliche Lebensmittel. Der Fokus liegt auf Obst, Gemüse und Nüsse als Quelle für wichtige Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Mittlerweile gehen Schätzungen und Umfragen davon aus, dass sich ca. 1,3 Millionen Menschen in Deutschland sogar rein pflanzlich ernähren. Die Vorteile dieser Ernährungsform liegen auf der Hand: Sowohl dem Tierwohl als auch der Umwelt lässt sich damit helfen. Oft wird aber immer noch behauptet, eine rein vegane Ernährung sei nicht gesund. Stimmt das denn? Sonne tanken müssen wir alle - Ob vegetarisch, vegan oder mischköstlich - mittlerweile wissen wir sehr wohl - es kommt viel mehr darauf an, wie vielseitig unsere Ernährung aufgebaut ist, was wir in welcher Kombination essen und die Aufnahme wird von vielen Faktoren beeinflusst. In Deutschland leiden zum Beispiel nicht nur Veganer an Vitamin D Mangel, sondern oft auch Mischköstler. Das ,,Sonnenvitamin Vitamin D gehört zur Gruppe der fettlöslichen Vitamine (diese sind A-D-E-K) und wird bei ausreichender UVB-Bestrahlung vom Körper selbst gebildet. Die Ernährung trägt mit 5-10 % nur einen unwesentlichen Teil zur Deckung des Tagesbedarfs bei. In den Wintermonaten bekommen wir alle zu wenig Sonne ab und daher sollten wir alle über eine Aufnahme zum Beispiel in Tropfenform nachdenken. Liest dazu den Artikel VEGANE ERNÄHRUNG: VITAMIN D Kritische Nährstoffe bei einer rein veganen Ernährung Wer sich ausgewogen und vegan ernährt und dabei die kritischen Nährstoffe nicht aus den Augen verliert, kann eine optimale Versorgung sicherstellen. Ein Basiswissen ist einfach essentiell und sollte nicht nicht unterschätzt werden. In unserem Artikel B12 & CO. - NÄHRSTOFFE-CHECK erhält du eine gute Übersicht aller wichtigen Nährstoffe. Experten und Ärzte empfehlen, auch alle 1-2 Jahre ein Blutbild anfertigen zu lassen, um so auch faktisch auf der sicheren Seite zu sein. Vegan gut für den Planeten, für die Tiere und für den Körper Die vegane Ernährung ist in vielen Bereichen gesund, tut unserem Planeten gut und bewahrt vielen Tieren vor Ausbeutung und Leid. Die Massentierhaltung ist der Umweltkiller Nummer 1, das wissen wir nun. Allein 60% der Treibhausgase aus der Landwirtschaft könnten ohne den Verzehr von tierischen Produkten vermieden werden. Fleisch- und Milchprodukte können den Vorteil haben, dass sie viele Nährstoffe in gebündelter und leicht zugänglicher Form bieten, die ein Veganer letztlich kombinieren oder ersetzen muss. Als Mischköstler greift man daher aus Unwissen oder aus praktischen Gründen zu schneller zu tierischen Lebensmittel. Doch am Ende geht die Rechnung nicht auf. Es lohnt sich daher mit der veganen Ernährung Freundschaft zu schließen. Wer also mehr und mehr auf vegan setzen und sich langfristig rein pflanzlich ernähren möchte, der sollte einfach einiges beachten und sich am Anfang gut informieren. Wir zeigen euch, worauf ihr definitiv achten solltet. Mögliche Mangelversorgung - wie lässt sich diese umgehen? Es gibt einige Nährstoffe, deren Deckung bei rein veganer Lebensweise schwerer fällt. Doch es gibt immer Möglichkeiten, die Mangelversorgung zu umgehen. Die wichtigsten potenziellen Engpässe sind: Vitamin B12 Das auch als Cobalamin bekannte Vitamin B12 kommt nahezu nur in tierischen Lebensmitteln wie Eiern, Fleisch, und Käse vor. Es ist für zahlreiche Stoffwechselprozesse erforderlich und sorgt zudem dafür, dass Folsäure in ihre aktive Form überführt wird. Dies ist wiederum wichtig für die Blutbildung. Wer sich jahrelang vegan ernähren möchte, kann irgendwann einen Mangel an Vitamin B12 aufweisen, der zu folgenden Symptomen führen kann: - Anhaltende Müdigkeit - Kraftlosigkeit - Konzentrationsstörungen - Depressive Verstimmung Da es hier so gut wie keine Ausweichlebensmittel gibt, sollte Vitamin B12 tatsächlich durch entsprechende Präparate ersatzweise zugeführt werden. Wichtige und ausführliche Infos findet ihr im beliebten Artikel: VEGANE ERNÄRHUNG: VITAMIN B12 Eisen Dass Veganer unter einem Eisenmangel leiden könnten, ist zunächst einmal merkwürdig. Im Normalfall nehmen diese nämlich deutlich mehr Eisen auf als Mischköstler. Das pflanzliche Eisen ist dreiwertig und deshalb für den Körper nicht so gut verfügbar wie das zweiwertige Eisen aus Fleischprodukten. Jeder Körper nimmt Nährstoffe anders auf. In Bezug auf einen eventuellen Eisenmangel sollten Veganer und alle, die besonders auf Eisen achten müssen so wie Frauen in ihrer monatlichen Periode sich deshalb in regelmäßigen Abständen testen lassen. Durch den Verzehr besonders eisenhaltiger Lebensmittel lässt sich das Problem zudem in den Griff bekommen. Die folgende Tabelle zeigt einige besonders eisenhaltige pflanzliche Lebensmittel mit ihrem Eisengehalt auf 100 g auf: Lebensmittel Eisengehalt pro 100 g Kakaobohnen 46,8 g Kürbiskerne 12,5 g Sesamsamen 10,0 g Dinkelmehl (Vollkorn) 9,7 g Leinsamen 8,2 g Linsen (getrocknet) 8,0 g Chiasamen 7,7 g Kidneybohnen (getrocknet) 7,0 g Pfirsich 6,5 g Tabelle1: Eisengehalt veganer Lebensmittel   REZEPTTIPP EISEN: In diesem Beitrag könnt ihr erfahren, warum Rote Bete eine wahre ,,Ironlady ist. Mit leckerem Rezept und vielen interessanten Fakten. Photo: Maria Siebenhaar Vitamin D Vitamin D hat sich gerade in den letzten Jahren den Ruf erarbeitet, für unsere Gesundheit besonders wertvoll zu sein. Die Ernährung trägt aber nur mit 5-10 % nur einen unwesentlichen Teil zur Deckung des Tagesbedarfs bei. Was auf den ersten Blick problematisch wirkt, ist jedoch bei weitem nicht so schlimm wie angenommen. Auch Mischköstler können durch die Nahrung nicht genug Vitamin D aufnehmen, um so den eigenen Bedarf zu decken. Zudem kann unser Körper Vitamin D auch selbst bilden, wenn wir unserem Körper der Sonne aussetzen. Oft reichen schon 20-30 Minuten Sonneneinstrahlung, wenn ca. ein Drittel unseres Körpers (nackte Haut) damit in Berührung kommen. Da die Sonne in Deutschland jedoch nur zwischen April und September in einem Winkel auf uns herunterscheint, der zur ausreichenden Vitamin D-Produktion geeignet ist, kann eine Nahrungsergänzung mit Vitamin D durchaus hilfreich sein. Hier sollten auch Veganer jedoch vorher mit ihrem Arzt sprechen und klären, ob dies im Einzelfall nötig ist. Wie bereits gezeigt, lassen sich potenzielle Mangelerscheinungen durch abwechslungsreiche Kost und eine entsprechende Nahrungsergänzung in den Griff bekommen. Wer darauf achtet, hat in Sachen Mikronährstoffe auch als Veganer alles im Griff.   Gute Proteinquellen für Veganer Ein weiteres Problem scheint für Veganer zunächst die Quelle für Proteine zu sein, da Milchprodukte und Fleisch sowie Eier wegfallen. Da können pflanzliche Proteinquellen ordentlich punkten. Insbesondere wenn sie gut kombiniert werden. Als Veganer ist es also gar kein Problem, sich ausreichend mit wertvollen Proteinen zu versorgen. Haferflocken Ein klassisches Lebensmittel mit einem guten Proteingehalt sind Haferflocken. Mit einem Proteingehalt von 13 g/­­100 g sind sie für das Frühstück ideal und bieten eine gute Basis für ein Müsli. Hülsenfrüchte Hülsenfrüchte bieten ebenfalls viele Proteine und sind darüber hinaus auch voller gesunder Mikronährstoffe. Besonders gehaltvolle Eiweißlieferanten sind hierbei frische Linsen (24 g Protein auf 100 g), frische Kidneybohnen (22,1 g auf 100 g) und auch frische grüne Erbsen (22,9 g auf 100 g). Sojaprodukte Mittlerweile gibt es zahlreiche Sojaprodukte für Veganer. Gute Beispiele sind dabei Tempeh, Sojaflocken oder auch Sojabohnenmehl und diese weisen sehr interessante Anteile an Proteinen auf. Trotzdem gibt es um Soja als Lebensmittel und auch als Nahrungsergänzung für Sportler immer wieder kontroverse Diskussionen. Positiven Auswirkungen wie einer eventuell besseren Gefäßfunktion, verringerten Wechseljahresbeschwerden und einem leicht verminderten Brustkrebsrisiko stehen einige gesundheitliche Risiken durch die sogenannten Isoflavone gegenüber. Ob und für wen diese hormonähnlichen Zusammensetzungen schädlich sind, ist bisher leider noch nicht abschließend geklärt. Nüsse und Samen Weitere attraktive Proteinquellen stellen natürlich auch Nüsse und Samen dar. So weisen Erdnüsse beispielsweise 25 g Eiweiß pro 100 g auf und auch Cashew-Nüsse müssen sich mit 17,5 g Eiweiß nicht verstecken. Noch besser schneiden hier sogar verschiedenen Samen wie Kürbiskerne (24 g), Leinsamen (24g) oder Hanfsamen (31 g) ab. Beispielgerichte für gute vegane Proteinkombinationen: - Pasta mit Linsenbolognese und Cashewparmesan - Erbsenreis mit Cashewsahne - Gemüsecurry (Mandelsahne statt Kokosmilch) mit Tofu und braunem Reis Die Liste findet ihr im Beitrag OPTIMALE PROTEINVERSORGUNG DURCH KOMBINATION Wie Veganer ihre Ernährung weiter optimieren Neben den oben genannten Punkten existieren noch zahlreiche weitere Möglichkeiten, als Veganer möglichst gesund zu leben. Im Folgenden werden einige Aspekte exemplarisch näher aufgezeigt: Viel trinken Wer mindestens 1,5-2 Liter Wasser und Tee am Tag trinkt, fördert damit seine Gesundheit. Es hilft dabei, die eigene Haut und die Haare geschmeidig zu halten. Darüber hinaus schont es die Gelenke, indem es den Knorpeln als eine Art Stoßdämpfer dient. Die anregende Wirkung auf die Verdauung und die damit verbundene Hilfe beim Abnehmen ist ebenfalls nicht zu verachten. Auf Vollkornprodukte setzen Veganer setzen in vielen Fällen auf einen nicht unerheblichen Teil Getreideprodukte in ihrer Ernährung. Hier ist es wichtig, möglichst Vollkornprodukte zu nutzen. Auf diesem Weg bleiben die vielen wertvollen Mikronährstoffe im Korn enthalten, die bei hellem Mehl verloren gehen. Gutes Fett durch Speiseöle Bei der Fettzufuhr ist es für jeden Menschen wichtig, auf ein gutes Verhältnis aus Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren zu achten.  Als gutes Verhältnis wird dabei eine Relation von 5:1 (Omega 6 zu Omega 3) betrachtet. Mischköstler haben wegen vieler Fertigprodukte und damit einhergehender schlechter Fette oft ein Verhältnis von 20:1. Da Veganer auf Fleisch- und Wurstwaren verzichten, ist das Verhältnis in den meisten Fällen deutlich günstiger. Trotzdem lässt sich auch hier noch an einer Optimierung arbeiten. Wer zum Braten beispielsweise Oliven- oder Rapsöl verwendet, kann hier bereits punkten. Leinöl eignet sich hingegen wie Olivenöl sehr gut für Salate und kalte Speisen. Jodsalz und Algen sorgen für die Jodzufuhr Jod ist ebenfalls ein Mikronährstoff, dessen Versorgung als Veganer mitunter Probleme macht. Deutschland gilt sowieso als ein Jodmangel-Land und signifikante Jodmengen sind vor allem in Lebensmittel wie Fisch, Eiern und Innereien zu finden. Glücklicherweise bieten hier Jodsalz und auch Algen eine hervorragende Möglichkeit, den Jodhaushalt im Gleichgewicht zu halten. Darüber hinaus existieren auch einige pflanzliche Lebensmittel, die große Mengen Jod enthalten: - Erdnüsse (14 g auf 100 g) - Brokkoli (15 g auf 100 g) - Grünkohl (12 g auf 100 g) - Cashew-Kerne (10 g auf 100 g) - Roggenbrot (9 g auf 100 g) Abwechslungsreiche vegane Ernährung als Quelle der Gesundheit Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass die vegane Ernährung zahlreiche gesundheitliche Vorteile mit sich bringt. Die Risiken für gängige Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes und Krebs zu erkranken, liegen je nach Quelle leicht bis deutlich niedriger. Doch Veganer müssen darauf achten, sich mit bestimmten Mikronährstoffen ganz gezielt zu versorgen und eine möglichst abwechslungsreiche Kost zu sich zu nehmen. Wer dies schafft, kann sich ohne Bedenken vegan ernähren. Buchtipp Vegan-Klischee ade! Ab sofort könnt ihr das Buch Vegan-Klischee ade! kaufen. Niko Rittenau räumt wissenschaftlich fundiert mit den häufigsten Vorurteilen gegenüber der veganen Ernährung auf. Evidenzbasiert, aber allgemein verständlich, beantwortet das Buch wichtige Fragen zur Versorgung mit essentiellen Nährstoffen wie Protein, Eisen, Calcium, B12, Omega 3 und weiteren. Bei richtiger Auswahl und Zubereitung der Lebensmittel kann eine vegane Ernährung gesundheitsförderlich und effektiv in der Prävention chronisch-degenerativer Erkrankungen sein - und dieser Ratgeber zeigt worauf es dabei ankommt. Es wird auch erläutert, warum manche Ernährungsgesellschaften eine vegane Ernährung für alle Altersgruppen empfehlen, während andere davon abraten.  

Sophia Hoffmann: Zero Waste Küche - Buchrezension

25. Februar 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Sophia Hoffmann: Zero Waste Küche - BuchrezensionAnzeige Sophia Hoffmann ist unter Freunden der veganen Küche wahrlich keine Unbekannte. Die Köchin, Autorin, Journalistin und Aktivistin regt sowohl mit ihren bisherigen Werken, als auch auf ihrer Website mit leckeren Rezepten und Informationen zur pflanzlichen Kochkunst an. Mit Zero Waste Küche kam nun ihr drittes Werk auf den Markt und dabei dreht sich alles, wie der Name uns schon bestens verrät, um die Küche. Oder besser gesagt: um eine Küche ganz ohne Müll. Zero Waste (zu Deutsch: null Müll) ist aktuell in aller Munde und beschreibt das Prinzip Müll komplett, beziehungsweise so gut wie möglich, zu vermeiden. Das heißt beispielsweise: Verpackungsmüll reduzieren, keine Lebensmittel wegzuwerfen, recyclen, minimalistischer leben. Das ist natürlich auf alle Lebensbereiche anzuwenden und auch wir haben uns schon in diversen Artikel mit dem Thema beschäftig. Einen Beitrag zu Zero Waste und Minimalimus findest du zum Beispiel hier bei uns. Sophia beschränkt sich nun aber erst einmal auf die Küche und das Kochen. Und alleine damit kann man schon ein ganzes Buch füllen. ,,Ich sehe keine Mängel, sondern Möglichkeiten Für Sophia galt die Philosophie des Zero Waste schon immer: Wenn ich einen angeschlagenen Apfel sehe, denke ich nicht über die braune Stelle nach, sondern über die 80% intaktes Fruchtfleisch und was ich damit noch alles anstellen könnte. Ich sehe keine Mängel, sondern Möglichkeiten. Im Gespräch und Austausch mit Leser*innen ihrer bisherigen Bücher merkte sie aber schnell: nicht jedem sind diese Dinge bewusst. Das ermutigte sie der Thematik ein ganzes Buch zu widmen und so einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit und Ressourcenverschwendung rund um die Küche zu leisten. Auch wir haben bereits einige Tipps & Tricks zum Thema in einem kompakten Artikel zusammengefasst - hier findest du mehr. Grundlagen, Lebensmittel, Rezepte Unterteilt ist Sophias Buch in drei Hauptteile: Grundlagen der Zero Waste Küche, Lebensmittel und Zero Waste Rezepte. In den Grundlagen der Zero Waste Küche finden wir viele tolle Tipps und anregende Denkanstöße, die zur grundsätzlichen Müllvermeidung in der Küche beitragen. So beinhaltet das erste große Kapitel nicht nur Einkaufs- und Lagertipps, Informationen zu Küchenwerkzeugen und dem Mindesthaltbarkeitsdatum, einen Saisonkalender oder eine Anleitung zum Sprossen ziehen, sondern auch Sophias verschriftliche Gedanken zum Thema Lebensmittelverschwendung und Wertschätzung von Lebensmitteln. Zu viele Lebensmittel landen im Müll Über 18 Millionen Tonnen Nahrungsmittel gehen pro Jahr verloren - alleine in Deutschland. Jede fünfte Backware landet in Müll. Mit derartigen Zahlen verdeutlicht uns Sophia das Problem der Wegwerfgesellschaft. Ihr Lösungsansatz: mehr Wertschätzung für das, was wir konsumieren. Weniger einkaufen, dafür hochwertiger und bewusst. Deshalb rät uns die Autorin beim Einkaufen nur eine Tasche pro Person mitzunehmen, diese jedoch mit Wertschätzung zu füllen. Mehr zum Thema Nachhaltigkeit und Einkaufen findest du hier. Lebensmittel: Wissenswertes von Apfel bis Zwiebel Der zweite Teil ihres Buches ist befasst sich anschließend mit unterschiedlichsten Lebensmitteln: Äpfel, Bohnen, Gebäck, Kichererbsen, Schokolade und co. sind hier diverse Seiten gewidmet. Darin erläutert Sophia vieles Wissenswerte zu den Produkten - beispielsweise wann sie in der Saison sind, welche Nährstoffe sie enthalten, wie sie gelagert werden sollten und was beim Einkauf zu beachten ist. In Hinblick auf das Zero Waste Prinzip weist sie außerdem die Problematiken dieser Produkte auf: Getreide beispielsweise ist nur schwer verpackungsfrei erhältlich ist, hat man nicht gerade einen Unverpackt-Laden um die Ecke; über Brokkoli und Blumenkohl schreibt Sophia, dass auch diese noch zu häufig in Plastik eingeschweißt sind und beim Kochen gerne nur die Röschen verwendet, die ebenfalls nutzbaren Stiele jedoch weggeworfen werden. Um diese Form von Lebensmittelverschwendung zu vermeiden, gibt Sophia uns zu jedem Produkt auch einige Verwertungstipps - für alle Bestandteile - und erklärt beispielsweise, dass man Brokkolistiele ganz einfach mitkochen oder braten kann oder Möhrengrün sich super im Salat macht. Zero Waste Rezepte Im letzten Teil ihres Buches stellt Sophia schließlich eine Hülle und Fülle von tollen Zero Waste Rezepten vor. Das bedeutet: die Rezepte legen besonderen Fokus darauf die eher unbeliebten Bestandteile von Lebensmitteln einzuschließen (beispielsweise Bokkolistiele oder Karottengrün) oder empfehlen sich besonders gut für Produkte, die kurz davor sind in der Tonne zu landen (z.B. überreife Bananen). Jedes Gericht ist mit einem Bild versehen und so bekommt man schon beim Blättern Appetit und Lust auf mehr. Die Rezepte umfassen unter anderem leckere Bananenkekse aus nur zwei Zutaten, die individuell und ganz nach Gusto verfeinert werden können oder ein Rezept für Brokkoli Pasta. Dabei werden die hübschen Röschen als Topping verwendet, die Stiele für die Saucenbasis. Hunger bekommen? Die Rezepte für diese beiden leckeren Gerichte findest du auch auf unserer Seite - hier geht es zu den Bananenkeksen und hier zum Rezept für die Brokkoli Pasta. Auch sehr einfallsreich und deswegen kurz anzumerken war ein Rezept für eine Weihnachtsreste-Torte bei der liegen gebliebene Plätzchen von Weihnachten verarbeitet werden. Bei einigen Rezepten stellt Sophia außerdem die nötigen Techniken vor, um wirklich alles daheim zubereiten zu können - so zum Beispiel die Falttechnik beim Strudelteig oder die Krendeltechnik um besonders schöne Ravioli zu formen. Fazit Das neue Buch von Sophia Hoffmann ist sehr detailliert und gibt unterschiedlichste Einblicke, Denkanstöße und Informationen, die zum nachhaltigeren Handeln anregen. Die Lebensmittelübersicht eignet sich toll als Nachschlagewerk, wenn man mehr über ein bestimmtes Produkt erfahren will oder mal nicht weiß, wie man es verwenden kann. Und die Rezepte im letzten Buchteil klingen nicht nur lecker - auch sie geben einen super Anreiz noch mehr zu experimentieren und in der Küche kreativer zu werden, um Lebensmittel nicht sinnlos wegwerfen zu müssen. Bei all den vielen Informationen und Denkanstößen ist das Werk aber auch gespickt mit schönen und farbenfrohen Bilden, Zitaten und Weisheiten und einer gewissen Portion Humor, den Sophia durch ihren Schreibstil mit sich bringt. So wird das Buch zu keinem Zeitpunkt langweilig, sondern lädt zum weiterlesen, mitdenken und inspirieren lassen ein. Buch direkt kaufen Hier kannst du das Buch Zero Waste Küche direkt online bestellen.Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit dem ZS Verlag. Danke dafür!

Tofu Kung Pao

11. Februar 2019 Eat this! 

Tofu Kung PaoTofu Kung Pao. Nach ,,Irgendwas-süß-sauer und den obligatorischen gebratenen Nudeln vom Asia-Imbiss um die Ecke vermutlich das bekannteste vegetarische Szechuan-, ... Der Beitrag Tofu Kung Pao erschien als erstes auf Eat this!.

vegane Soljanka

30. Januar 2019 The Vegetarian Diaries 

vegane Soljanka Im vergangenen Jahr war ich für ein paar Tage in Dresden im Urlaub und habe dort eine ganz fantastische vegane Soljanka gegessen. Sie war sogar so gut, dass ich überlegt habe, bald noch einmal dort vorbeizuschauen. Vorher hieß es aber sich einmal selber an einer veganen Soljanka zu versuchen. Und das mehr als gut geklappt! Geschmacklich ein absolutes Highlight und einer meiner neuen Favoriten. Was du für die Soljanka benötigst und wie du diese zubereitest, zeige ich dir in diesem Beitrag. vegane Soljanka mit Räuchertofu Charakteristisch für eine Soljanka ist ihr leicht säuerlicher Geschmack, kombiniert mit reichhaltigen und sättigenden Zutaten. In diesem Rezept findest du entsprechend jede Menge Paprika, Kartoffeln, Sauerkraut sowie sauer eingelegte Gewürzgurken. Häufig wird Soljanka mit Schinken, Speck oder Wurst zubereitet. In jedem Fall Bestandteile, die im Biss eher weich sind. In dieser Variante habe ich Räuchertofu verwendet, der vorher angebraten wird. Geschmacklich passt das super, ist im Biss aber etwas fester. Alternativ kannst du ganz hervorragend selbst gemachten Seitan oder auch eine vegane Wurstalternative verwenden. Viel Spaß beim Ausprobieren! vegane Soljanka Rezept drucken Ergibt: 6 Portionen Zutaten - 200 g Räuchertofu - 3 Zwiebeln - 3 Knoblauchzehen - 1 grüne Paprika - 1 gelbe Paprika - 500 g Kartoffeln - 500 g Sauerkraut - 250 Gewürzgurken (sauer eingelegt) - 100 g Tomatenmark - Paprikagewürz - 3 Lorbeerblätter - Gemüsebrühe - Pfeffer, Zwiebel- und Knoblauchgranulat - 500 ml passierte Tomaten - frischer Dill - veganer Joghurt (ungesüßt) oder vegane Creme Fraiche Zubereitung 1 Den Räuchertofu in lange dünne Streifen zuschneiden. In einer Pfanne mit etwas Öl von beiden Seiten anbraten, bis er gut Farbe annimmt. Zur Seite stellen. 2 Zwiebeln und Knoblauchzehen abziehen und fein hacken. Paprika waschen, entkernen und in mundgerechte Stücke zuschneiden. Kartoffeln schälen und ebenfalls passend zuschneiden. Die Gewürzgurken in kleine Würfel schneiden. 3 In einem großen Topf etwas Öl erhitzen und die Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen. Das Tomatenmark, Paprikagewürz, etwas Zwiebel- und Knoblauchgranulat hinzugeben und kurz mit erhitzen. Anschließend Paprika und Kartoffeln dazu geben und für 1-2 Minuten unter rühren erhitzen. 4 Sauerkraut, Gurke, passierte Tomaten und Gemüsebrühe aufschütten. Es sollte so viel Flüssigkeit sein, sodass das Gemüse leicht bedeckt ist. Die Lorbeerblätter hinzugeben und bei geringer Hitze für 20 Minuten köcheln lassen. 5 Sobald die Kartoffeln gar sind, die Soljanka abschmecken und den Räuchertofu hinzugeben. Notes Mit frischem Dill und etwas veganem Joghurt servieren. Ergibt mit der obigen Menge 6 Portionen. The post vegane Soljanka appeared first on The Vegetarian Diaries.

Rezepte für ein Power-Frühstück: Scrambled Tofu mit herzhaften Aufstrichen und glutenfreies Amaranth-Brot

23. Januar 2019 Deutschland is(s)t vegan 

Rezepte für ein Power-Frühstück: Scrambled Tofu mit herzhaften Aufstrichen und glutenfreies Amaranth-BrotLiebst du es auch am Wochenende ausgiebig zu frühstücken? Wir haben ein tolles Rezept für Scrambled Tofu mit selbstgebackenen glutenfreien Amaranthbrot. Und dazu gibt es drei vegane herzhafte Aufstriche: Oliven-Dattel-Creme mit Rosmarin, Cashew-Frischkäseund Kräuter-Walnuss-Aufstrich. So kann das Wochenende starten! Zutaten für Scrambled Tofu für 4 Portionen - 400 g Tofu, natur (z.B. von Taifun) - 200 g Räuchertofu ( z.B. Black Forest von Taifun) - 1/­­2 Paprika, rot - 1/­­2 Paprika, gelb - 1-2 reife Tomaten - 4-6 Stängel Petersilie - 1 TL Kurkuma - 1 TL Paprika, edelsüß - 1/­­2 TL  Kala Namak (Schwefelsalz) - etwas Salz & Pfeffer - 3-4 EL Öl zum Anbraten - 2-3 EL Tamari zum Ablöschen Zubereitung - Den Naturtofu mit den Händen in eine Schüssel krümeln. Die Stücke dürfen dabei unterschiedlich groß sein. - Den Räuchertofu in kleine Würfelchen schneiden - er wird zuerst angebraten. - Die Paprika fein würfeln und bei Seite stellen. Ebenso die Tomaten. - Die Petersilie fein hacken. - In einer großen Pfanne das Öl erhitzen. Sobald das Öl heiß ist, den gewürfelten Räuchertofu darin rundherum knusprig anbraten. - Dann den restlichen Tofu dazu geben, Kurkuma und Paprikapulver darüber streuen und von allen Seiten scharf anbraten. - Nach 2-3 Minuten die Paprikawürfel hinzufügen, mit der Tamari ablöschen und so lange weiter  braten, bis die Tamari reduziert ist und die Paprika gar ist. - Zuletzt die Tomatenwürfel und die Petersilie unterheben und mit Kala Namak, etwas Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. - Heiß aus der Pfanne servieren. Dazu passen perfekt herzhafte Aufstriche und frisches Brot und Brötchen. Wir haben hier ein paar Ideen zusammen gestellt. Das Rezept für das glutenfreie Amaranthbrot findest du auf dem Blog Spontan Vegan von Estella. Unser Tipp Der Räuchertofu gibt ein speckiges Aroma, Kurkuma die typische Farbe von Rührei. Das Kala Namak ist für das Ei-Aroma verantwortlich. Wenn du klassisches Rührei ohne viel schnick-schnack bevorzugst, kannst du das Rezept auch ohne Gemüse und Kräuter zubereiten. Damit es trotzdem saftig wird, würde ich dir empfehlen, statt der Veggies 200 g Seidentofu unter den Natur-Tofu zu rühren, ehe du ihn anbrätst. Auf die Gewürze solltest du dennoch nicht verzichten, da sonst das typische Aroma fehlt. Foto: Michael Groll Oliven-Dattel-Creme mit Rosmarin Zutaten - 200 g Kalamata Oliven aus dem Glas, entsteint - 80 g Datteln, entsteint - 1 EL Tamari - 1 EL Tomatenmark - 1 TL  Salz - 1 EL Mandelmus (optional) - 1 TL Rosmarin, getrocknet & gerebelt (frischer Rosmarin kann ebensogut verwendet werden. Wegen der intensiven Würzkraft reichen dann wenige Nadeln, die fein geschnitten werden) - 1 EL Orangenabrieb Zubereitung - Die Oliven abgießen (falls sie in Öl eingelegt sind, das Öl natürlich auffangen und anderweitig verwenden). - Oliven, Datteln, Tamari, Tomatenmark, Mandelmus und Salz in einem Messbecher mit dem Zauberstab pürieren. Ggf. etwas Öl oder einen Schuss Orangensaft dazu geben. - Zuletzt Rosmarin und Orangenschale einarbeiten und abschmecken. Cashew-Frischkäse (muss über Nacht fermentieren) Zutaten - 150 g Cashew, mind 4 Stunden eingeweicht - 1 Msp. probiotisches Pulver - etwas Zitronensaft - 1 TL weißes Miso Zubereitung - Die eingeweichten Cashew abgießen und noch einmal waschen. - In den Mixer geben und mit etwas Wasser so lange mixen bis eine quarkähnliche Konsistenz entsteht. Die Wassermenge entsprechend dosieren - d.h. mit wenig Wasser beginnen und ggf. nach und nach mehr dazu geben. - Zuletzt das Probiotikum, den Zitronensaft und das Miso hinein mixen. - Mit etwas Salz abschmecken. - Die Cashewcreme in ein Glas füllen und mit lose aufgelegtem Deckel bei Zimmertemperatur über Nacht stehen lassen. Bis zum nächsten Morgen sollten kleine Blasen im Glas sichtbar sein und sich ein leicht säuerlicher Geschmack entwickeln. Kräuter-Walnuss-Spread Zutaten - 50 g Rucola, grob gehackt - 50 g Petersilie, grob gehackt - 100 g Walnüsse, gehackt - 100 g Hanfsamen, geschrotet - 400 g  Tofu, gewürfelt - 4 EL Tamari - 4 EL Olivenöl - 2 Zitronen Schale und Saft - 2 EL Ahornsirup - 1 TL Paprikapulver, edelsüß - Salz & frisch gemahlener Pfeffer Zubereitung - Die Walnüsse grob hacken und bei Seite stellen. - Aus allen übrigen Zutaten für die Füllung im Food Prozessor eine cremige Masse mixen. - Ggf. noch etwas mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken, dann die Walnüsse unterheben Endecke weitere Frühstücksideen - Hirse-Bowl mit Vanilleschaum - 5-Minuten-Haferbrei mit Banane - Sonntags-Blini mit süßen Aufstrichen und Früchten - Amaranth-Porridge mit Knusper-Topping - Protein-Bowl mit Beeren und Hanf - Fermentierte Overnight-Oats - Gekeimtes Buchweizen-Müsli - Porridge mit Kokosmilch - Warmes Frühstück - Drei vegane Rezepte - Veganes Quinoa-Powerfrühstück mit Bananen-Chia-Stick - Eisen ess ich zum Frühstück! 6 Supertricks gegen Eisenmangel + Rezepte - Orientalisches Hirsefrühstück  

Vegetarische Frikadellen mit Kräuterrahmsoße

11. Januar 2019 Herr Grün kocht 

Vegetarische Frikadellen mit KräuterrahmsoßeIch stand gerade am Herd und experimentierte mit vegetarischen Frikadellen, da flog in hohem Bogen ein Papierflieger genau auf den Kochlaborboden. Ich hob ihn auf und schaute aus dem Fenster. Caprese stand auf dem Dach seines Hauses und nahm von Luigi einen weiteren Papierflieger entgegen. Dieser landete im Garten zwischen den Zucchini. >>Professor, was machen Sie da?>Hallo Signore Grün. Es geht um Aerodynamik und Luftwiderstände… Und was machen Sie?>Ich experimentiere mit kleinen Frikadellen und bereite eine Kräuterrahmsoße zu. Dazu gibt es Rigatoni. Also nichts Wichtiges.>Warten Sie. Frikadellen, Rahmsoße, Rigatoni? >Ich komme sofort. In zehn Minuten. Das mit den Fliegern hat keine Eile.

Veganes Silvestermenü - schlemmend ins neue Jahr!

27. Dezember 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Veganes Silvestermenü - schlemmend ins neue Jahr!Anzeige Da Silvester bereits vor der Tür steht, sollte man sich überlegen, was man kochen möchte. Deshalb haben wir heute ein veganes Silvestermenü für euch vorbereitet. Dezember ist ein toller Monat: Schöne Spaziergänge im Schnee (wenn es schneien sollte), Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, das Weihnachtsfest und danach ein paar schöne Stunden an Silvester mit der Familie oder den Freunden verbringen! Bei uns ist eins ganz klar: Es gibt weder eine Ente oder einen Braten an Silvester, denn wir möchten ohne schlechtes Gewissen und Tierleid feiern. Unser Weihnachtsmenü war einfach köstlich, gesund und 100% vegan. Wir haben schon ganz viele vegane Gerichte für euch kreiert, die prima zum Neujahrsfest passen. Stöbert doch mal ein wenig bei uns! Natürlich möchte man an Silvester etwas ganz besonderes zubereiten, doch ein veganes Silvestermenü muss nicht immer aufwendig sein. Mit diesen veganen Gerichten könnt ihr eure Liebsten verwöhnen und habt noch genug Zeit, um den Abend gemeinsam genießen zu können. Freut euch also auf einen tollen Neujahrsabend! TIPP: Online-Kochkurs Essentials Masterclass (C) Hansi Heckmair | Südwest Verlag Wollt ihr 2019 auch schon richtig kochen lernen? Dann seid ihr übrigens im neuen Online-Kochkurs Essentials Masterclass  genau richtig! Wir durften bereits  das Online-Kochkursangebot von Sebastian Copien testen ... und sind total begeistert! Denn: Wer gut kochen kann, der kann nicht nur sich selbst, sondern auch Familie und Freunden etwas Gutes tun. Darüber hinaus ist etwas zu lernen immer gut! - Lernt die essentiellen Grund-Techniken und Rezepte vom Profi-Koch kennen. - Schritt-für-Schritt erklärt, so dass ihr einfach besser kochen könnt! - Ihr erhaltet ein persönliches Teilnehmer-Zertifikat nach Abschluss des Online-Kurse. - Absolviert den Online-Kochkurs von Zuhause oder unterwegs und in eurem Tempo.   Nun aber zu unserem veganen Silvestermenü. Als vegane Vorspeise gibt es Rote Bete Carpaccio mit gebratenen Kräuterseitlingen, die aussehen wie Jakobsmuscheln. Die Konsistenz und der Geschmack sind einfach unglaublich. Ihr müsst es unbedingt ausprobieren. Wir servieren noch ein wenig Rucola und ein fruchtiges Orangen-Senf-Dressing dazu. Das vegane Hauptgericht ist eine cremige Pasta mit Edelpilzen. Wenn ihr das Gericht aufpeppen wollt, dann gebt noch ein wenig Trüffelöl zur veganen Cashewsauce. Diese ist besonders cremig und passt mit dem Hauch Knoblauch ganz herrlich zu den Pilzen. Bei den Pilzen haben wir uns für Austernpilze, Kräuterseitlinge und braune Champignons entschieden. Da könnt ihr frei wählen, ganz nach eurem Geschmack. Einen Schoko Cupcakes gibt es als veganes Dessert. Hört sich simpel an? Nicht dieser, denn wir tunken das Frosting noch in Schokolade. Es erinnert ein wenig an einen Mohrenkopf. Nicht nur das Aussehen ist toll, sondern auch der Geschmack. Die Sternchenstreusel dürfen natürlich nicht fehlen! Falls ihr auch noch ein paar Häppchen braucht, dann schaut doch bei unserem Artikel für veganes Fingerfood vorbei. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei! Veganes Silvestermenü Rote Bete Carpaccio mit Kräuterseitlingen Für 4 Personen   Zutaten für den Salat - 2-3 Rote Bete (gekocht) - 4 Handvoll Rucola - 3 Kräuterseitlinge - 1 EL Olivenöl - 1 EL schwarzer Sesam - Salz, Pfeffer   Zutaten für das Dressing - 1 Orange (Saft) - 2 EL Olivenöl - 1 EL Apfelessig - 1 EL Agavendicksaft - 1/­­2 TL Senf - Salz, Pfeffer   Zubereitung Zunächst die Rote Bete in hauchdünne Scheiben schneiden und auf einem flachen Teller zu einem Kreis auslegen. Nun den Rucola waschen und je eine Handvoll auf dem Teller verteilen. Für das Dressing alle Zutaten in einem Mixer für 1 Minute lang cremig mixen. Danach die Kräuterseitlinge in 2 cm dicke Scheiben schneiden. Anschließend für 1-2 Minuten von jeder Seite mit dem Öl anbraten und währendessen ein wenig salzen. Zum Schluss die Kräuterseitlige auf den Salat geben, mit dem Dressing und schwarzem Sesam servieren! Spaghetti mit Edelpilzen + Cashewsauce Für 4 Personen   Zutaten für die Sauce - 1-2 Zwiebel - 1 Knoblauchzehe - 1 EL Olivenöl - 100 g Cashewkerne (über Nacht eingeweicht) - 350 ml Pflanzendrink - 1 Zitrone (Saft) - Salz, Pfeffer - 1 TL Trüffelöl (optional)   Restliche Zutaten - 4 Portionen Spaghetti (gekocht) - 500 g gemischte Edelpilze - 1 EL Olivenöl - Salz, Pfeffer - Oregano (frisch)   Zubereitung Zunächst die Zwiebel und Knoblauchzehe würfeln. Anschließend mit dem Öl in einer Pfanne für 5 Minuten anbraten. Nun mit den restlichen Zutaten für die Sauce in einem Mixer für 3-5 Minuten solange mixen, bis ihr eine cremige Sauce bekommt. Anschließend die Pilze putzen, nach Belieben schneiden und mit dem Öl in einer Pfanne garen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluss die Sauce mit der warmen Pasta vermischen und mit den Pilzen sowie Oregano servieren! Vegane Schoko-Cupcakes Für 6 - 8 Cupcakes   Zutaten für den Teig - 100 g Mehl - 80 g Rohrohrzucker - 2 EL Kakaopulver - 1/­­4 TL Backpulver - 120 ml Pflanzendrink - 2 EL Kokosöl (flüssig)   Zutaten für das Frosting - 150 g weiche Margarine - 70 g Puderzucker - 1/­­4 TL Vanille (gemahlen) - 150 g dunkle Schokolade   Zubereitung Für den Teig zunächst die trockenen Zutaten verrühren, anschließend die flüssigen Zutaten dazugeben und glattrühren. Nun den Teig auf 6 - 8 Muffinförmchen verteilen und bei 180 Grad Umluft für 15 Minuten backen. Danach komplett auskühlen lassen. In der Zwischenzeit alle Zutaten (außer Schokolade) für das Frosting schaumig aufschlagen. Das Frosting in einen Spritzbeutel mit Lochtülle geben und die Cupcakes damit spiralförmig verzieren. Zum Schluss die Schokolade schmelzen und für etwa 10 Minuten abkühlen lassen. Die Cupcakes mit der oberen Hälfte (Frosting) in die Schokolade tunken, gut abtropfen lassen und danach mit kleinen Zuckersternen verzieren. Am besten schmecken die veganen Cupcakes gut gekühlt!

Veganer Weihnachtsbraten mit Rotweinsauce, cremigen Polenta-Talern und glasierten Möhrchen

19. Dezember 2018 Nicole Just 

In diesem Jahr habe ich ein veganes Weihnachtsessen nur aus Supermarkt Zutaten zusammengestellt. Es gibt einen veganen Weihnachtsbraten, dazu cremige Süßkartoffel-Polenta-Taler, eine vegane Bratensauce und glasierte Möhrchen. Zu Weihnachten geht es in den meisten Familien ja sehr traditionell zu was das Weihnachtsessen angeht. Überhaupt haben viele familiäre Weihnachtstraditionen ja etwas […] The post Veganer Weihnachtsbraten mit Rotweinsauce, cremigen Polenta-Talern und glasierten Möhrchen appeared first on Nicole Just - Vegane Rezepte - Vegan kochen leichtgemacht.

Adventstürchen Nr. 19: Pastinakensuppe mit Rote Bete Pesto und Tempeh

19. Dezember 2018 Deutschland is(s)t vegan 

Adventstürchen Nr. 19: Pastinakensuppe mit Rote Bete Pesto und Tempeh18Anzeige Pastinaken sind ein kulturell sehr ,,altes Gemüse. Sie liegen optisch irgendwo zwischen Karotte und Knollensellerie, sind weiß bis beigefarben und ein typisches Winteressen. Illustration: Jasmine Schmid Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts waren sie sehr beliebt und wurden häufig verzehrt. Erst durch die Einführung der Kartoffel gerieten sie mehr und mehr in Vergessenheit. Quellen belegen, dass schon die Römer gerne Pastinaken aßen und auch im Mittelalter gehörten sie auf den Speiseplan wie heute die Kartoffel. Pastinaken enthalten relativ viel Stärke und Ballaststoffe (darunter auch wieder viel Inulin, siehe Topinambur) und sind deswegen sehr sättigend und äußerst gut für unsere Darmgesundheit. Sie schmecken süßlich, erdig, würzig und gelegentlich leicht herb. Geschmacklich und auch vom Aussehen her, sind sie mit Petersilienwurzeln leicht zu verwechseln. Im Direkt-Vergleich kann man beide Wurzeln aber gut auseinander halten. Pastinaken enthalten viel Kalium und Vitamin C. Der hohe Anteil an Faserstoffen fördert die Verdauung und regt die Darmtätigkeit an. Sie können geraspelt, als Rohkostsalat zubereitet werden und passen gut mit Karotten, Petersilienwurzeln und Rote Bete zusammen. Allesamt erdige Gemüsesorten, die in Kombination mit fruchtigem Obst, Nüssen, Zitronensaft und Ingwer als Salat besonders gut ankommen. Aus Pastinaken lassen sich supergut Suppen und Pürees zubereiten. Auch als Ofengemüse mit Kürbis (siehe Rezept 8.12.) zusammen gebacken eignen sie sich vorzüglich. Heute genießen wir sie als cremige Suppe mit Rote Bete Pesto und gebratenem Tempeh Rezept: Pastinakensuppe mit Rote Bete Pesto und Tempeh Zutaten für 2 Personen Suppe - 2 mittelgroße Pastinaken - 2 EL Kichererbsenmehl - 1/­­2 TL Kurkuma - 1/­­2 TL Currypulver - Prise Salz Rote Beete Pesto - 1 Knolle Rote Beete, gegart - 1 Bund Ruccola - 50 g Cashewbruch - 1 Zehe Knoblauch - Salz - 100 ml Olivenöl - 200 g Tempeh - etwas mildes Currypulver zum garnieren Zubereitung - Pastinaken Schälen und in mittelgroße Würfel schneiden. Das Kichererbsenmehl im Topf mit den Gewürzen trocken etwas anrösten, dann die Pastinakenwürfel dazu geben und mit Wasser auffüllen, bis die Würfel gerade bedeckt sind. - Auf mittlerer Hitze ca. 15-20 min köcheln. - Für das Pesto die Rote Beete raspeln, den Rucola etwas zerkleinern, die Cashew grob hacken und in einer Pfanne trocken anrösten, den Knoblauch schälen und alles mit dem Olivenöl und 1 TL Salz in ein tiefes Gefäß geben. - Dann mit dem Pürierst zu einem cremigen Pesto pürieren. - Tempeh in 5 mm dicke Scheiben schneiden und in der Pfanne mit etwas Bratöl kross anbraten bis er goldbraun schimmert. - Die Pastinakensuppe im Hochleistungsmixer cremig pürieren. Falls etwas Flüssigkeit fehlt ein bisschen gekochtes Wasser dazu geben. - Mit Salz und Pfeffer abschmecken. - Die Suppe auf zwei Tellern anrichten. Jeweils in die Mitte der Suppe einen gehäuften Teelöffel Rote Beete Pesto setzen und die Tempeh - Scheiben am Tellerrand aufreihen. - Mit dem milden Curry bestäuben Dazu passt Vollkornbaguette oder rustikales Brot. Das Pesto hält sich im Kühlschrank in einem Schraubglas ca. 3-5 Tage. Immer darauf achten, dass es mit Öl bedeckt ist. Unser Tipp Im Online-Shop von boutique vegan findet ihr über 4.000 vegane, hochwertige Produkte, darunter auch Tempeh, den ihr für dieses Rezept verwendet könnt. Von Lebensmitteln ohne Gentechnik über tierversuchsfreie Beauty- und Kosmetikprodukten zu Hygieneartikeln findet ihr hier alles was das Veganer-Herz höher schlagen lässt. Wenn ihr keinen Trend verpassen und die beliebtesten veganen Bestseller entdecken wollt, schaut euch doch mal die boutique vegan-Box und die boutique vegan-Beauty Box an. *** Gewinnspiel *** Wir verlosen an zwei glücklichen Gewinner jeweils einen Gutschein im Wert von 50EUR für den Online-Shop von boutique vegan. Teilnahmebedingungen: bit.ly/­­div-disclaimer  Möchtet ihr gewinnen? Dann schaut mal bei Facebook oder Instagram. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan und von boutique vegan auf Facebook oder Instagram! Like unseren Post und schreibe einen Kommentar, warum du gewinnen solltest. Für alle ohne Facebook oder Instagram: Schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff ,,Pastinake an hallo@deutschlandistvegan.de. Wir drücken euch die Daumen! Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet am 20.12.2018 um 24:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 21.12.2018 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit vanilla bean, der vegane Restaurantführer und boutique vegan. Danke dafür!


Sie werden diese Recepte sicherlich auch genießen ...

Fehler gefunden?
Helfen Sie uns zu beheben! Schreiben Sie es uns!



Fehlt etwas auf unseren Seiten? Schalgen Sie neue Inhalte oder Feature vor!



Haben Sie einen Kommentar?
Schicken Sie es uns!