Birnen - vegetarische Rezepte

Birnen vegetarische Rezepte

Kleiner Schoko-Birnen-Kuchen - supersaftig, superschokoladig, superlecker

29. Oktober 2017 Feines Gemüse 

Schokolade und Birne lieben sich, das ist Common Knowledge - Allgemeinwissen -, und der goldene Oktober ist die beste Jahreszeit, sich daran zu erinnern. Also: Voil?. Ich backe mittlerweile kaum noch ,,große Kuchen - also in den regulären Formen -, weil die sich für meinen Zwei-Personen-Haushalt nicht rechnen. Dafür habe ich mittlerweile diverse kleine Backformen, z. B. eine Springform

Kleiner Schoko-Birnen-Kuchen - supersaftig & superlecker

29. Oktober 2017 Feines Gemüse 

Kleiner Schoko-Birnen-Kuchen - supersaftig & superlecker Schokolade und Birne lieben sich, das ist Common Knowledge - Allgemeinwissen -, und der goldene Oktober ist die beste Jahreszeit, sich daran zu erinnern. Also: Voil?. Ich backe mittlerweile kaum noch ,,große Kuchen - also in den regulären Formen -, weil die sich für meinen Zwei-Personen-Haushalt nicht rechnen. Dafür habe ich mittlerweile diverse kleine Backformen, z. B. eine Springform mit 20-cm-Durchmesser oder eine schmale Tarteform mit Hebeboden, die zwar kleinere aber nicht minder leckere Backwerke zaubert. Kleinere Formen haben aber noch einen weiteren Vorteil: Da sie deutlich geringere Mengen fordern, kann man auch mal kreativ ,,Reste verarbeiten, etwa besondere Mehl- oder Zuckersorten, übrig gebliebene Nüsschen und Saaten und so weiter. Vor zwei Wochen habe ich spontan diesen Kuchen - tatsächlich vorwiegend aus kulinarischen Restposten - gebacken. Ganz grob inspiriert wurde ich von einem Rezept in Hugh Fearnley-Whittingstalls Fruit everyday!; im englischen Original heißt es Chocolate Pear Cake. Auf Deutsch gibt es das Buch mittlerweile übrigens auch, hier heißt es Täglich Früchte! - was zwar 1:1 übersetzt die Bedeutung trifft, aber doch ungelenk klingt, oder? Wenn ihr euch für das Buch interessiert (und das solltet ihr), empfehle ich euch, einfach das Original gebraucht auf Amazon zu kaufen, da seid ihr mit unter 10 Euro dabei. Und just fällt mir ein, dass ich darüber sogar einmal eine Rezension geschrieben habe, die ihr hier lesen könnt. Fruit everyday! gehört zu meinen Allzeitfavoriten. Auch wenn ich mich selten an das Originalrezept halte, lasse ich mich häufig von den Whittingstalls Ideen & Kombinationen inspirieren. Das war bei diesem supersaftigen Birnenkuchen ähnlich - übrig geblieben ist vom Original zwar nur noch die Idee (obwohl ja jeder weiß, dass Birne und Schokolade sich lieben), aber um meine Semi-Eigenkreation hat mich trotzdem ziemlich begeistert: Sooo lecker und saftig und aromatisch, das habe ich selten erlebt. Und dabei so schnell zusammengerührt, das kann man auch mal zwischen Couch und Bett machen. Kleiner Schoko-Birnen-Kuchen Rezept für 1 kleine Springform (20 cm) Zutaten  2 reife Birnen 100 g Mandelmehl, teilentölt 100 g Weizenmehl, 405 1 gestrichener TL Backpulver 25 g Kakao 150 g Butter, weich 150 g Puderzucker 2 große Eier (L) 1 großzügiger Schuss Milch Zubereitung Den Ofen auf 170° C Grad vorheizen und eine Springform von 20 cm ausbuttern sowie mit Backpapier auslegen. Mandel- und Weizenmehl, Backpulver und Kakao mischen und beiseite stellen. Die Birnen waschen, schälen, entkernen und in Viertel bzw. Sechstel schneiden - je nachdem, wie groß die Birnen sind. Butter und Zucker mit einem Handrührgerät schaumig rühren, bis die Masse sehr leicht und fluffig daher kommt. Nun die beiden Eier unterrühren. Mit einem größeren Metalllöffel oder -spatel den Mandel-Mehl-Mix unter die Mischung rühren und einen Schluck Milch (oder zwei) hinzugeben, bis die Konsistenz nicht zu flüssig und nicht zu fest ist: Sie sollte noch nicht vom Löffel tropfen, aber fast. ;-) Die Hälfte davon in die Kuchenform geben und darauf wiederum die Hälfte der Birnenspalten verteilen. Den Rest des Teiges in die Form geben und die letzten Spalten dekorativ darauf verteilen. Ab in den Ofen damit: 45 Minuten backen - oder eben so lange, bis die Stäbchenprobe gelingt. Es soll kein Teig am Holzstäbchen kleben bleiben, dann ist der Kuchen fertig.

Salbei-Birnenstrudel

14. Oktober 2017 Veganpassion 

Salbei-Birnenstrudel Gestern durfte ich wieder beim SWR Fernsehen in der Sendung "Kaffee oder Tee?" vegan backen. Eine so große ehre Teil des wundervollen SWR Kochteams zu sein ?. Ich bin immer noch ganz überwältigt davon wie weit sich mein Blog in den letzten Jahren entwickelt hat. Hier auf diesem Blog hat alles angefangen, wo ich versucht habe ( und immer noch versuche), mit farbenfrohen veganen Gerichten in die Herzen der Menschen zu strahlen und sie für eine Gute Sache zu begeistern. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit Liebe zu uns selbst und anderen gemeinsam etwas verändern können. Es vergeht nicht ein einziger Tag an dem ich unglaublich dankbar bin für all die wundervollen Menschen, denen ich begegnen darf und meine so herzlichen Kollegen, die jeden Tag zu einem zuckersüßen Fest machen. Ich danke euch allen für die viele herzliche Unterstützung und den wundervollen Kontakt zu euch! Jeder von uns kann einen Unterschied machen - und wenn auch nur einer da draußen meine Stimme hört, dann ist dies es wert zu kämpfen! Für den SWR habe ich einen Salbei-Birnenstrudel mit Schokoladensoße und karamellisierten Walnüssen gebacken. Lasst euch von der Herbstzeit verzaubern. Hier der Sendungsmitschnitt zum Reinschauen: Ergibt 1 großen oder 2 kleine Strudel. Zubereitungszeit: 30 Minuten Ruhezeit: 30 Minuten Backzeit: 30-40 Minuten Für den Strudelteig: 250 g Dinkelmehl Type 630 1 Prise Salz 1 EL Agavendicksaft 110 ml Wasser, lauwarm 30 g Pflanzenöl Für die Salbei-Birnen-Füllung: 100 g Cranberries, getrocknet 4 EL Rum 80 g Dinkelvollkorn Semmelbrösel 100 g Pflanzenmargarine (ALSAN BIO) + flüssige Pflanzenmargarine zum Bestreichen 1,2 kg Birnen, reif 2 EL Zitronensaft 100 g Rohrohrzucker getrockneter Salbei Kardamom, gemahlen Ceylon Zimt, gemahlen Muskatnuss, gerieben Außerdem: 100 g Rohrohrzucker 100 g Walnüsse 100 g Zartbitterkuvertüre 100 g Hafer Cuisine 1 Bund frischer Salbei Puderzucker Für den Strudelteig zunächst Mehl und Salz in einer Rührschüssel mischen. Agavendicksaft, Wasser und Öl zugeben und mit dem Holzlöffel mischen. Den Teig auf eine mehlbestäubte Arbeitsfläche geben und solange kneten, bis er geschmeidig wird. Mit etwas Öl bestreichen und auf einen leicht geölten Teller legen. Einen Topf heiß ausspülen und (trocken!) über den Teig stülpen. Den Teig auf diese Weise mindestens 30 Minuten ruhen lassen. Für die Füllung die Cranberries in Rum einlegen. Die Butter in einer Pfanne schmelzen und die Semmelbrösel darin rösten. Beiseite stellen und abkühlen lassen. Die Birnen sehr fein hobeln, mit Zitronensaft beträufeln und mit den eingelegten Cranberries, Zucker, Salbei und Gewürzen mischen. Den Strudelteig auf einem mehlbestäubten Küchenhandtuch hauchdünn ausrollen und mit den Semmelbröseln bestreuen. Dann die Birnenmischung darauf geben. Den Teig von beiden Seiten wenige Zentimeter einklappen und mit Hilfe des Handtuchs den Strudel einrollen. Dabei immer wieder mit Pflanzenmargarine bestreichen. Bei 200°C Ober-/­­Unterhitze 30-40 Minuten backen. Den Zucker in der Pfanne karamellisieren. Die Walnüsse hacken und zugeben. Ein Stück Backpapier bereit halten und die Nüsse darauf geben. Abkühlen lassen. Für die Schokoladensoße die gehackte Schokolade mit der Sahne in einem kleinen Topf erwärmen und schmelzen. Den Strudel mit etwas Puderzucker, Schokoladensoße, Walnusskrokant und einem Blatt Salbei servieren. Guten Appetit und ein wunderschönes Wochenende wünsche ich euch!Veganpassion-Blog abonnieren

Birnen-Crumble mit Amaretto

9. Oktober 2017 Totally Veg! 

Birnen-Crumble mit AmarettoEs war still hier am Blog! Wer mir auf Instagram folgt, der weiß, dass M und ich auf Urlaub waren. Drei Wochen in Nordamerika, den Kopf ausschalten, herrlich! Wir waren in Kanada und haben außerdem liebe Freunde in den USA besucht. Leider sehen wir einander aufgrund der großen Distanz sehr selten, aber dafür ist es umso schöner, wenn wir endlich wieder Zeit miteinander verbringen können. Wir hatten eine tolle Zeit, haben viel gelacht und den Sommer verlängert - das Thermometer hat sich über zwei Wochen nicht weit weg von den 30 Grad bewegt und so haben wir noch intensiv Sonne getankt und waren viel draußen. Natürlich haben wir auch viel und sehr gut gegessen und hier am Blog wird es bald einen Reisebericht geben!  Vorher möchte ich aber noch ein Rezept mit euch teilen, das von meiner Reise inspiriert wurde und perfekt zum Herbstwetter passt. Wir waren mit unseren Freunden an einem sonnigen Nachmittag auf einer Farm und haben Äpfel gepflückt - und ja, das war genau so idyllisch wie es sich anhört! Ich habe dort einige extrem gute Äpfel gegessen, noch warm vom Sonnenschein. Natürlich war die Ausbeute groß und um die Äpfel zu verarbeiten, habe ich am Abend für die ganze Meute Apple Crumble gemacht. Für elf Personen habe ich zwei riesige Auflaufformen zubereitet, grob angelehnt an mein Rezept hier. Apple Crumble ist eine Art Auflauf aus Äpfeln mit braunem Zucker und viel Zimt, mit einem süßen, knusprigen Topping aus Haferflocken. Ich musste etwas improvisieren, da meine Freundin keine Waage hat (wie in den USA üblich, misst sie ihre Zutaten in Cups), aber ganz ehrlich, die Äpfel waren so gut, dass man ohnehin nicht viel falsch machen konnte. Und der Crumble hat wirklich wunderbar geschmeckt, noch warm aus dem Ofen und mit etwas veganem Vanilleeis serviert. Alle haben brav aufgegessen und der Sohn meiner Freundin ist erst zu Bett gegangen, als versprochen wurde, ihm noch eine Portion für den nächsten Tag aufzuheben. Mit dieser schönen Erinnerung im Kopf bekam ich wieder Lust auf Crumble, habe allerdings im Supermarkt nicht so schöne Äpfel gefunden wie auf der kleinen, idyllischen Apfel-Farm, die wir besucht haben (wen wundert das jetzt?). Stattdessen habe ich eine weitere Variation an Crumble entdeckt - mit Birnen. Und Amaretto! Eine wunderbare Mischung. Der Amaretto unterstreicht das zarte Aroma der Birnen und der Crumble ist ein süßer Nachtisch, aber auch nicht zu mächtig, man kann ihn also getrost am Ende eines Menüs servieren. Ich finde, dass Birnen so schöne Herbstfrüchte sind, dass ich ihnen einfach ein Dessert-Rezept widmen musste. Wie bei Crumble üblich, schmeckt auch dieser am besten warm mit etwas veganem Vanille-Pudding oder Vanille-Eis und mit Freunden geteilt. Birnen-Crumble mit Amaretto (für etwa 6 Portionen) Für das Obst: 1 kg Birnen 2 EL Zitronensaft 30 Gramm brauner Zucker 1/­­2 TL Zimt 4 - 5 EL Amaretto Für das Topping: 100 Gramm Haferflocken (Feinblatt) 50 Gramm Mehl 50 Gramm brauner Zucker 1/­­2 TL Zimt 2 - 3 EL Mandelmilch (oder eine andere pflanzliche Milch) Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Birnen waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. In eine Auflaufform füllen (z.B. für Lasagne) und mit Zitronensaft, Zucker, Zimt und Amaretto mischen. Das Obst dann glatt streichen. Für das Topping alle Zutaten miteinander vermischen, die Masse sollte saftig, aber nicht flüssig sein und es sollten sich Klumpen formen lassen (sollte es zu flüssig sein, lasst es ein paar Minuten stehen, die Haferflocken weichen auf). Die Masse über das Obst bröseln und im Ofen bei 180 Grad etwa 38 - 45 Minuten backen, bis das Topping goldbraun ist und die Birnen weich sind. Noch warm mit etwas Eis oder Pudding servieren. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Quiche mit Kürbis, Lauch und Birnen | Die genial-vegetarische Kürbis-Party 2017

21. September 2017 Feines Gemüse 

Pah, unverschämt! Da sitzt man hier und plant eine anstregende, aufwendige Kürbis-Themenwoche, hat alles soweit festgezurrt - und dann ist das Internet Matsche.  Ein paar Tage also habe ich abends Bücher gelesen und bin exzessiv baden und spazieren gegangen, anstatt bis in die Unendlichen Tiefen meiner Social-Media-Feeds zu scrollen und zu netflixen. Ein Albtraum, innit? Naja, nee,

Waldorfsalat mit Birnen

30. August 2017 Veganpassion 

Waldorfsalat mit Birnen Birnen sind ein unterschätzes Lebensmittel. Ich selbst dachte lange sie seien weniger gesund, weil sie so süß sind. Was die Birne aber so besonders macht und warum sie in den herbstlichen Monaten auf gar keinen Fall fehlen darf, habe ich für dich im Veggie des Monats (ab 1. September) zusammen gefasst. Ab jetzt ist für mich klar: Immer eine Birne im Haus! Und so möchte ich die Birne mehr in meinen Alltag integrieren. Waldorfsalat habe ich schon als kleines Mädchen geliebt. Der würzige Sellerie in Kombination mit Obst ist für Viele etwas ungewöhnlich, mit etwas Säure und einer schönen Soße lässt sich hieraus aber mit ganz einfachen Mitteln feine Kulinarik zaubern. Zutaten: 1/­­2 Sellerie 1 kleine Birne, fest 1 geh. EL Cashew-Frischkäse (ich habe selbst gemachten, fermentierten Frischkäse genommen. 1 EL Ume Su 1 EL Walnussöl Je eine Prise Muskatnuss, Zimt und Koriandersamen Salz, Pfeffer 2 EL gehackte Walnüsse Den Sellerie schälen (oder nur gründlich waschen, wo die Schale ganz weich ist) und in feine Stifte reiben. Die Birne in feine Stifte schneiden. In einer Schale den Frischkäse mit Ume Su, Walnussöl und den Gewürzen mischen. Dann mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sellerie und Birnenstifte in einer Schüssel mit der Frischkäsecreme mischen und ein paar Stunden durchziehen lassen. Zuletzt die Walnüsse hacke und unter den Salat mischen. Gegebenenfalls vor dem Servieren noch einmal abschmecken. Guten Appetit! Veganpassion-Blog abonnieren

Cremig erfrischender Amaranth Smoothie

21. Juni 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Cremig erfrischender Amaranth SmoothieWir haben uns in letzter Zeit viel mit verschiedenen Weizenmehl-Alternativen beschäftigt und dabei herausgefunden, was die unterschiedlichen Mehle so zu bieten haben. Ihr habt ja mit Sicherheit schon das Rezept für das Kürbiskernbrot gesehen. Brot backen aus Mehl, das erscheint ja irgendwie noch logisch. Aber ein Smoothie mit Mehl als Zutat? Das war neu für mich. Umso interessanter war es auf der Rückseite der Amaranthmehl Verpackung von Biozentrale ein Rezept für einen Amaranth Smoothie zu entdecken. Grüne Smoothies mag nicht jeder. Für alle, die mit Smoothies fast abgeschlossen hatten heißt es jetzt „weiße Amaranth Smoothies“. Das Rezept mit Eiswürfeln kombiniert ist schön erfrischend und eignet sich deshalb ideal für heiße Sommertage. Die Konsistenz ist im Vergleich zu den meisten anderen Smoothies nochmal deutlich cremiger und dadurch ein besonderer Genuss. Und da muss auch keine Banane rein, um es cremiger zu machen. Das wird Bananengegner sicherlich erfreuen. Probiert’s doch einfach am besten selbst mal aus. Übrigens ist dieser vegane Smoothie sehr sättigend und nährstoffreich. Also könnt ihr mit guten Gewissen genießen und eine Mahlzeit durchaus ersetzten.   Zutaten: 2 El Amaranth-Mehl 1 Apfel 1 Birne 30g Datteln 20 g Haselnüsse 200 ml Mandelmilch 2 El Agavensirup 1 Messerspitze Zimt 6 Eiswürfel Zubereitung:  1. Den Apfel und die Birne schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. (Wenn ihr mögt, könnt ihr natürlich auch die Schale dran lassen. Dann habt ihr mehr Vitamine im Smoothie, es leidet allerdings etwas die Konsistenz darunter.) 2. Jetzt einfach die Apfel- und Birnenstücke mit allen weiteren Zutaten in den Mixer geben. 3. Den Mixer so lange einschalten, bis der Smoothie eine cremige Konsistenz hat. Mit dem ernannten Rezept erhaltet ihr einen relativ süßen Smoothie. Wenn ihr es nicht ganz so süß mögt am besten den Agavensirup weglassen und weniger Datteln verwenden.   Wie immer gibt’s das ganze auch noch als Rezeptvideo. Schaut euch doch einfach mal an wie wir das gemacht haben. Viel Spaß beim nachmachen!   Dieser Beitrag entstand mit der freundlichen Unterstützung von der Biozentrale. Vielen Dank dafür. Der Beitrag Cremig erfrischender Amaranth Smoothie erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Veganer Nudelsalat – der Burner auf jeder Party

20. November 2016 veganwave 

Veganer Nudelsalat – der Burner auf jeder PartyDer klassische Partysalat: Nudelsalat! Grundzutaten sind gekochte Nudeln und vegane Mayonnaise, am besten selbst gemacht. Jeder hat seine Gemüsekombi, die er am liebsten hat. Der Nudelsalat lässt sich wunderbar variieren und ist perfekt für die Resteverwertung. Wer etwas Pfiff rein haben möchte, der verwendet noch Räuchertofu oder veganen Aufschnitt. Veganer Nudelsalat Für eine mittelgroße Schüssel Zutaten Einfach und schnell zuzubereiten - 3 Handvoll Nudeln nach Wahl - 4 EL selbsgemachte Mayonnaise, Rezept hier - 1/­­4 rote Paprikaschote - 1/­­2 Möhre - 1 EL gefrorene Erbsen - 2 Essiggurken - 4 Cocktailtomaten - 1 TL gehackte frische Petersilie - optional: 5 Scheiben veganen Aufschnitt (Heirler Lyoner mit Pfeffer oder Hobelz mit Pfeffer) Zubereitung Nudeln nach Packungsanleitung bissfest kochen, abtropfen und auskühlen lassen. Essiggurken, Tomaten und veganen Auschnitt in kleine Stücke schneiden Mayonnaise gem. Rezept herstellen. Paprika und Möhre in kleine Stücke schneiden und in Salzwasser ca. 8-10 min bissfest kochen. Zum Schluss die gefrorenen Erbsen noch ca. 1 min mit köcheln lassen. Gemüse in einem Sieb abtropfen und abkühlen lassen und in eine mittelgroße Schüssel geben. Mayonnaise, Nudeln, Gurke, Tomate, Petersilie und Aufschnitt mit in die Schüssel geben und alles gut vermengen. Ggf. noch mal mit Pfeffer und Salz abschmecken und fertig ist der leckere vegane Nudelsalat! Veganer Nudelsalat mit Varianten, verfeinern mit: - Frühlingszwiebeln roh oder leicht angedünstet - Mais - Radieschenscheiben, ggf. karamellisiert siehe hier - Broccoliröschen, kurz blanciert - in Öl eingelegte Tomaten (abgetropft) - Räuchertofu - gebratene Champignons Packt Eure Lieblingszutaten mit dazu Durchgezogen schmeckt er noch besser Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt, alles, was schmeckt! Oder doch lieber Kartoffelsalat Der Beitrag Veganer Nudelsalat – der Burner auf jeder Party erschien zuerst auf veganwave.

Vegane Mohnpalatschinken mit heißen Zimt-Zwetschken

4. November 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane Mohnpalatschinken mit heißen Zimt-ZwetschkenOb als Mus, Marmaleda, Kompott oder Kuchen – Zwetschgen, oder wie man in Österreich schreibt „Zwetschken“, sind einfach super lecker. Von Ende Juli bis in den Oktober hinein haben sie bei uns Saison. In Österreich werden Zwetschken gerne warm, süß und mit Zimt verfeinert eingewickelt in Palatschinken serviert. Palatschinken, das sind in Österreich dünne, zarte Pfannkuchen: fein, saftig und lecker, nur leider meistens nicht vegan. Hier kommt meine vegane Variante dieses köstlichen österreichischen Klassikers: Mohnpalatschinken mit süßen, zimtigen Zwetschken. Und weil es so hübsch aussieht, habe ich die Palatschinken mit etwas Mohn verfeinert.  Ein herrliches Dessert, dem man absolut nicht widerstehen kann. Und selbstverständlich kann das Rezept saisonal angepasst auch mit Apfelkompott, heißen Birnen, Feigen oder gebratenen Pfirsichscheiben serviert werden. Viel Spaß beim Ausprobieren, Eure Lea Zutaten für 4 Portionen Für die Mohnpalatschinken | ca. 8 Stück - Hitzebeständiges Pflanzenöl zum Ausbraten der Palatschinken in der Pfanne - 200 Gramm Weizenmehl oder Dinkelmehl | zum Beispiel Typ 550 oder 630 - 500 ml Hafermilch | oder eine andere Pflanzenmilch - 1 gehäufter EL Zucker - 2 gehäufte EL Mohn - 1 gestrichener TL Salz - 0,5 TL Kurkuma - Eine Prise Haushalts-Natron - 2 EL Mineralwasser mit Kohlensäure Für die Zimt-Zwetschken - 800 Gramm Zwetschken - 7-8 EL Ahornsirup - 2 TL Zimt - 2 TL gemahlene Vanille - Saft von zwei Zitronen - Zur Deko: 4 Rispen Johannisbeeren (oder anderes Obst) Zubereitung Ofen zum Warmhalten der Palatschinken ganz leicht vorheizen. Mit der Herstellung des Palatschinken-Teiges beginnen. Dafür alle oben angeführten Zutaten bis auf das Mineralwasser und die Hafermilch in eine große Rührschüssel geben. Dann ein Handrührgerät benutzen. 2 EL kohlensäurehaltiges Mineralwasser in die Rührschüssel geben und mit dem Rühren loslegen. Während des Rührens langsam und gleichmäßig die Hafermilch zugießen. Den Teig so lange mit dem Rührgerät (oder einem Schneebesen rühren), bis der Teig keine Klümpchen mehr bildet. Dann den sehr dünnflüssigen Palatschinken-Teig etwa 15 Minuten ruhen & etwas quellen lassen. Ein paar Tropfen Öl in einer möglichst flachen, beschichteten Pfanne stark erhitzen. Mit einem Schöpflöffel Teig in die heiße Pfanne geben und diese einmal im Kreis so schwenken, dass der Pfannenboden gleich mäßig dünn mit Teig bedeckt ist. Sobald die Ränder des Teiges leicht bräunlich werden, den Teig mit einem Pfannenwender umdrehen und den Palatschinken von der zweiten Seite auch etwa 1-2 Minuten braten. Den Palatschinken anschließend im Ofen warm halten. Dies so oft wiederholen, bis der Teig vollständig aufgebraucht ist. Vegane Mohnpalatschinken – schnell gemacht und superlecker! Tipp: Beim Ausbacken der Palatschinken in der Pfanne wird die Seite, welche zuerst angebraten wird, bräunlicher als die zweite Seite. Daher sieht man auf einer Palatschinken-Seite die Mohnkörner deutlicher als auf der zweiten Seite. Wenn die Palatschinken später auf dem Teller angerichtet werden, sollte man darauf achten, die dunklere Seite mit Zwetschken zu belegen und die hellere „Mohnseite“ dann zuzuklappen. So sieht man die hübschen „Mohn-Sprenkel“ im Palatschinken besser. Während die Palatschinken im Ofen warm gehalten werden, kann die Zwetschkenfüllung in Angriff genommen werden. Dafür die Zwetschken gut waschen, halbieren und entkernen. Die Zwetschken ohne Fett in einer Pfanne erhitzen und anschmoren. Die Zwetschken dabei mit 7-8 EL Ahornsirup aufkochen lassen. Zwei Zitronen auspressen und den Saft zu den Zwetschken geben. Das Ganze bei mittlerer Hitze etwa 4 Minuten einköcheln lassen. Mit Zimt und gemahlener Vanille würzen. Pro Person einen Palatschinken mit der dunkleren Seite nach oben auf einen Teller geben. Die Zwetschken darauf verteilen. Die Palatschinken zuklappen. Jeweils eine Rispe Johannisbeeren abwaschen und noch nass durch etwas Zucker ziehen. Die Rispe neben den Palatschinken drappieren Den Palatschinken mit Mohn bestreuen, ein wenig Ahornsirup beträufeln und heiß servieren. Vegane Mohnpalatschinken mit heißen Zimt-Zwetschken Tipp: Sollten Palatschinken übrig bleiben, kann man diese mit Klarsichtfolie abgedeckt bis Abends oder den kommenden Morgen aufheben und mit Marmelade, Schokoaufstrich oder Apfelmus bestrichen vernaschen. Die Johannisbeeren sehen besonders hübsch aus, wenn Ihr sie nass durch Zucker zieht. Viel Spaß beim Ausprobieren, Eure Lea (www.veggi.es) Der Beitrag Vegane Mohnpalatschinken mit heißen Zimt-Zwetschken erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Monkey Monday - das ist der neue Genussabend in Köln! + Gewinnspiel!

30. Oktober 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Monkey Monday - das ist der neue Genussabend in Köln! + Gewinnspiel! Begebe dich auf eine kulinarische Reise durch die „haute vegan cuisine“ Damit beginnt die Vorstellung der neuen Dinnerreihe „Monkey Monday“ und die Macher halten ihr Wort – ein genussvolles Erlebnis auf rein pflanzlicher Basis. Vegan essen, das geht in Köln immer besser, aber „haute cuisine“ – das gab es bis jetzt noch nicht. Das haben die beiden Macher des Restaurants „Bunte Burger“ aus Köln-Ehrenfeld eindeutig verändert. Mit einem Food Truck fing 2014 Alles an, dann  folgte die Eröffnung des Restaurants 2015 und nun vegan auf hohem Niveau. Die überzeugten Veganer Mario und Ulrich beweisen mit ihrem guten Geschmack immer wieder, dass die fleischfreie Küche köstlich, besonders und unvergesslich sein kann. Mario Binder und Ulrich Glemnitz begrüßen ihre Gäste Der neue Genussabend in Köln Ungefähr einmal im Monat immer an einem Montagabend heißt es in der Bunten Burger Bar: „Monkey Monday„. An diesem Abend zaubert das Team Geschmackserlebnisse der außergewöhnlichen Art und verführt seine Gäste bei mehreren Gängen. In jedem Gang kommen verschiedenste erlesene & hochwertige Zutaten zur Geltung und zeigen die vielfältigen Möglichkeiten und Aromen der rein pflanzlichen Küche. Die Qualität ist den Machern sehr wichtig, weshalb sie nur beste Zutaten wählen, wenn möglich aus der Region. Wir waren beim Dinner am 26.09.16 dabei und durften schlemmen und genießen. Die Bilder sprechen für sich, nicht wahr? Das Menü war einfach köstlich, frisch, toll gewürzt und mit viel Liebe zubereitet. Die Kräuter und Blumen stammen von WILDES GRÜN, das Eis von der wunderbaren Eisdielerin und eine exklusive Craft-Beer-Begleitung gab es vom Bierlager. Das ganze Menü gab es für 59 Euro p.P. bzw. 69 Euro mit Bierbegleitung. Ein gelungenes Konzept, welches das kulinarische Angebot in Köln deutlich exklusiver macht. Und bald ist es schon wieder soweit. Wer Monkey Monday 4 – haute vegan cuisine am 14.11.16 nicht verpassen möchte, der sollte sich beeilen und eines der begehrten Plätze reservieren. Wollt ihr wissen, was euch erwartet? Voila… Frisch gebackenes Buchweizenbrot mit fermentiertem Gemüse von Nu’s Fermente * * * * * * * Herbstliche Kürbis-Ingwer-Suppe mit gerösteten Kürbiskernen und frittierten Kürbis-Arancini * * * * * * * Quinoa-Tricolore-Risotto aus frischem Gemüse und Kräutern mit Mandelparmesan * * * * * * * Orangen-Kalamansi-Sorbet von Die Eisdielerin * * * * * * * Bourguignon de Soja an Wurzelgemüse und Spinat-Servietten-Knödeln * * * * * * * Maronen-Spekulatius-Tiramisu mit Quittenkompott und Schokoladenpralinen * * * * * * * Wenn das kein schöner Einlass ist mit der Liebsten /­­ dem Liebsten einen schönen Abend zu verbringen. Montag, den 14.11., 19:30h, Hospeltstr. 1 in 50825 Köln bei Bunte Burger Food Bar Köln Menü für 55 EUR p.P. Nur begrenzte Plätze verfügbar - Reservierung und Fragen per Mail an reservierung@monkeymonday.de *** GEWINNSPIEL *** Wir möchten 2 x 1 Platz für eines der kommenden Monkey Monday Events verlosen. Der Gutschein kann eingelöst werden, wenn es bei den zukünftigen Events noch freie Plätze gibt und gilt ausschließlich für das Menü, die Getränke sind separat zu bestellen. Wer will gewinnen? Dann sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan. Kommentiere diesen Artikel oder like und kommentiere den Post auf Facebook und sag uns, warum du beim Genussabend dabei sein möchtest.  Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am 06.11.2016 um 9 Uhr. Die Gewinner werden ab dem 06.11.2016 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.  Viel Glück!       Der Beitrag Monkey Monday – das ist der neue Genussabend in Köln! + Gewinnspiel! erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Interview mit Attila Hildmann & Dimitria Nacos

10. Oktober 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Interview mit Attila Hildmann & Dimitria NacosHeute möchte ich euch zwei neue Bücher vorstellen. Zum einen das neue Buch von Attila Hildmann „Vegan Smoothies“ und zum anderen das Buch „In Love with Vegan“ von Dimitria Nacos. Ich hatte das Glück die Autoren bei einem Buch-Release-Event in Berlin zu treffen – und durfte im Anschluss ein Interview mit beiden führen. Hier aber erst einmal ein kurzer Einblick in das neue Buch von Attila Hildmann: Vegan Smoothies, Shakes, and Ice Cream Auch bei diesem Buch überzeugt mich – wie bei allen Büchern von Attila – die Aufmachung, sprich: das Design. Die Fotos sind wieder so ansprechend, dass ich sofort Lust bekomme, alle Zutaten einzukaufen und möglichst alle Rezepte auf einmal nachzu“kochen“. Das Besondere an diesem Buch ist, dass sich alle Rezepte innerhalb von zehn Minuten umsetzen lassen. Die Rezepte sind natürlich cholesterinfrei und die Zutaten nährstoffreich und mega-gesund. Das Buch ist eine Fundgrube extra schneller, gesunder, Superfood-reicher Drinks und Eissorten. Die Rezepte sind gut erklärt und die Einkaufsliste meist auch überschaubar… Das Buch „Vegan Smoothies, Shakes, and Ice Cream“ ist im Becker Joest Volk Verlag erschienen und kostet 16,95 Euro. Mein Lieblings-Rezept: Birne-Melone-Grünkohl Smoothie Zutaten für ca. 500 ml: - 180 g Birnen - 210 g Honigmelone - 25 g Grünkohl, - 30 g Zitronenfruchtfleisch - 1 TL gemahlene Vanille - 30 g Apfelsüße/­­Agavendicksaft - 170 g Eiswürfel Zubereitung: Die Birnen waschen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Honigmelone durchschneiden und das Fruchtfleisch herauslöffeln. Grünkohl waschen. Birnen, Honigmelone, Grünkohl, Zitronenfruchtfleisch, Vanille und Apfelsüße oder Agavendicksaft in einen Mixer geben und glatt durchmixen. Eiswürfel dazugeben und den Smoothie cremig mixen. Der Autor Attila Hildmann ist mittlerweile so bekannt, dass ich ihn eigentlich nicht mehr vorstellen muss… Hier nur ganz wenige Stichworte: Autodidakt, angehender Physiker und „Starkoch“ der veganen Küche. Das es mittlerweile vegane Kochbücher selbst im kleinsten Dorf zu kaufen gibt… haben wir meiner Meinung nach Attila Hildmann zu verdanken… und dafür schätze ich ihn sehr! Drei Fragen an Attila Hildmann: DIV: Was dürfen wir in Zukunft von Dir erwarten? Hast Du bereits ein neues Buch in der Planung? Attila: Ja. Bald wird es den zweiten Teil von „Vegan for Fit“ geben. Nächste Woche werden bereits die Fotos geshootet und ihr dürft alle gespannt sein. Es wird dieses Mal etwas anders laufen – die Challenge wird zum Beispiel deutlich kürzer sein. Ein straffes Gesamtpaket – mit Nährwertangaben, plus Unterstützung von Profisportlern, Ernährungswissenschaftlern usw. … Doch ich möchte hier nicht zuviel verraten! DIV: Seit einiger Zeit vertreibst Du Deine eigenen Produkte, wie z.B. Hummus, Leberwurst etc. Wie kam es zu der Idee? Attila: Mittlerweile verbindet man in Deutschland vegane Küche mit meinem Namen. Die meisten haben zwei oder sogar drei Kochbücher von mir. Ich glaube aber, dass der Markt gesättigt ist, was vegane Kochbücher angeht. Deshalb denke ich, dass man sich den Markt nun anders erschließen muss – und zwar über Lebensmittel. Die Leute kaufen ein Kochbuch ein einziges Mal – gekocht wird jedoch natürlich viel öfter. Das heißt, mit meinen Produkten kann ich letztendlich noch mehr Tierleben retten. DIV: Was ist Dein Lieblingsrestaurant in Berlin oder außerhalb? Attila: In Berlin: Boussi Falafel am Wittenbergplatz in Berlin und in New York: das Peacefood Café.   Darf ich vorstellen: In Love with Vegan von Dimitria Nacos Bei diesem Buch schlägt mein Mädchenherz gleich höher. Es ist alles sooo schön gestaltet… wirklich toll! Das Buch enthält 80 Rezepte, inspiriert von der mediterranen und der Crossover-Küche.  Alles nicht nur kreativ und raffiniert – sondern tatsächlich auch stressfrei zuzubereiten und gut erklärt. Das Buch „In Love with Vegan“ ist im Becker Joest Volk Verlag erschienen und kostet 19,95 Euro. Mein Lieblings-Rezept: Chia Bircher Style Zutaten für 2 Portionen: 3  EL Chia Samen 300 ml  Sojadrink Schoko 120 g  Müsli 160 ml  Sojamilch 80 g  vegane Schokolade (nach Geschmack) 2 Bananen Zubereitung: Die Chiasamen in eine Schüssel geben und mit dem Sojadrink übergießen, umrühren und ca. 30 Minuten quellen lassen. Das Müsli in Schüssel geben, mit Sojamilch übergießen, verrühren und 5 Minuten quellen lassen. Die Schokolade mit einem Messer klein hacken und 50 g davon unter das Müsli heben. Die Bananen schälen und in Scheiben schneiden. Die Zutaten abwechselnd in zwei Gläser schichten: erst den Chia-„Pudding“, dann die Hälfte des Müslis und die Hälfte der Bananen.. usw. Zum Schluß die restlichen Schokostückchen als Topping verwenden! Die Autorin: Dimitria Nacos Dimitria Nacos kocht seit 13 Jahren vegan und entwickelt professionelle Rezepte. Das Talent dazu hat sie vermutlich von ihrem Vater geerbt – einem Profikoch! Bereits seit vielen Jahren begleitet sie Attila Hildmann bei Fernsehauftritten oder Promo-Touren. Mit ihrem kreativen Kochbuch zeigt Dimitria, wie kreativ und modern die vegane Küche sein kann. Drei Fragen an Dimitria Nacos DIV: Wie bist Du eigentlich zum Veganismus „gekommen“? Dimitria: Also… ich habe mich damals mit der Frage beschäftigt, wo kommt das Fleisch eigentlich her und mir einige Videos über Tierhaltung und Schlachthäuser angeschaut. Außerdem habe ich mir die Frage gestellt: Könnte ich ein Tier töten? Und diese dann mit „Nein“ beantwortet. Daraufhin bin ich dann zunächst Vegetarierin geworden. Aber bereits nach kurzer Zeit wollte ich auch keine Eier und keine Milchprodukte mehr essen. Ich bin dabei ganz entspannt geblieben und wollte erst einmal schauen, wie mein Körper reagiert. Doch mir ging es jeden Tag immer nur besser und besser… und seitdem bin ich „dabei“ geblieben und hatte auch nie den Gedanken, dass ich auf irgendetwas verzichten muss. DIV: Was ist das Besondere an Deinem Buch … wenn Du es in einem Satz beschreiben müsstest? Dimitria: Ich wollte Rezepte für vegane Neueinsteiger und „alte Hasen“ kreieren – so dass für jeden etwas dabei ist. Es gibt also bewährte Klassiker, die der eine oder andere bereits kennt – aber auch jede Menge raffinierte, neue Rezepte. Nicht zu vergessen – meine griechischen Wurzeln –  so dass auch etwas mediterraner Einfluss zu spüren bzw. zu schmecken ist. Allerdings möchte ich vegane Ernährung nicht auf ein Land oder einen Kontinent beschränkt sehen, und denke, dass mein Buch der Crossover-Küche entspricht. DIV: Hast Du ein Lieblingsrestaurant in Berlin oder auch außerhalb? Dimitria: Ja, das Café „Gratitude“ in Los Angeles hat mir gut gefallen.   Vielen Dank nochmal an Attila und Dimitria … es war ein echt schöner Abend! Der Beitrag Interview mit Attila Hildmann & Dimitria Nacos erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Walnuss-Birnentorte mit Schokomousse

25. September 2016 Veganpassion 

Walnuss-Birnentorte mit Schokomousse Am Freitag war ich wieder mit viel Backspaß beim SWR und hab wieder mit leckererer veganer Torte die Zuschauer verblüfft. Das Schönste ist immer, wenn die Crew (die sich inzwischen schon immer irrsinnig auf meine Kreationen freut) nach der Sendung Schlange steht, um noch ein Stück abzubekommen. Das macht mich immer glücklich und so stolz zugleich. So schön, dass vegan auch endlich im Fernsehen angekommen ist (auch wenn es nach meinem Geschmack noch deutlich mehr sein dürfte). Am liebsten würde ich jede Woche eine Live-Sendung mit veganen Köstlichkeiten machen - welcher Programmchef hat Lust darauf?? Den Sendung-Mittschnitt könnt ihr euch hier ansehen: Und hier gibt's auch gleich das superleckere Rezepte für eine Torte, die einen einfach davonschweben lässt... Ergibt eine Torte von 24cm Durchmesser. Zubereitungszeit: 2 Stunden Backzeit: 70 Minuten Für den Walnusskuchen: ( 2x backen; du benötigst die doppelte Zutatenmenge) 280 g Dinkelmehl Type 630 80 g Walnüsse, gemahlen 160 g Rohrohrzucker 3/­­4 Pck. Backpulver 1 Prise Vanille, gemahlen 1 Prise Salz 1 Msp. Zimt, Ceylon 60 ml Pflanzenöl 320 ml kohlensäurehaltiges Mineralwasser 1 Birne 2 EL Rohrohrzucker etwas vegane Butter zum Einfetten ! Dieser Walnusskuchen wird zwei Mal gebacken und später in der Torte geschichtet. ! In einer Rührschüssel Mehl, Walnüsse, Zucker, Backpulver, Vanille und Zimt mischen. Öl und Wasser zugeben und mit dem Schneebesen von Hand zu einem glatten Teig rühren. Die Birne entkernen und in feine Scheiben schneiden. Die Backform mit etwas Pflanzenmargarine fetten und die 2 EL Zucker auf dem Boden verteilen. Die Birnenschnitze darin zu einem Kreis legen. Den teig darauf geben und bei 170°C 30-35 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. In der Form abkühlen lassen, dann mit einer Platte aus der Form lösen und abkühlen lassen. Den zweiten Kuchen auf die gleiche Weise backen und in der Form abkühlen lassen. Für die Schokoladenmousse: 600 g aufschlagbare Pflanzensahne (Leha oder Soyatoo) 2 Pck. Sahnesteif 1 Prise Salz 250 g Kuvertüre, zartbitter Die Sahne mit Sahnesteif und Salz aufschlagen. Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und vorsichtig darunter heben. Für mindestens 20 Minuten kalt stellen, die Creme wird dadurch fester. Beide Tortenböden begradigen, dabei die Birnenseite auf Backpapier legen. Auf einem Tortenständer den ersten Boden mit den Birnen nach oben legen. 1/­­3 der Schokoladencreme darauf geben, dann den zweiten Walnusskuchen mit der Birnenseite nach unten auf die Creme legen. Die Torte rundherum mit Schokoladenmousse einkleiden. Dann mit einem Teigschaber glatt formen. Eine Stunde kalt stellen. Für die Deko: 80 g Kuvertüre, zartbitter 1 Birne Walnusskerne Orangenzesten, getrocknet Die Kuvertüre hacken und im Wasserbad schmelzen. Die Schokolade auf die Tortenkante auftragen und am Rand herunter tropfen lassen. Die Birne würfeln und in der verbleibenden Kuvertüre schokolieren. Die schokolierten Birnenwürfel mit Walnusstücken und Orangenzesten auf der Torte anrichten. Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Backen und habt einen wunderschönen Sonntag! PS: Am 14. Oktober und 4. November finden wieder Kochkurse "Vegan for Starters" und "Vegan für Angeber" statt. Es sind noch wenige Plätze frei - also schnell anmelden. Ich freue mich auf euch! Merken Merken Veganpassion-Blog abonnieren

5 wichtige Küchenhelfer & 5 passende Rezepte zum vegan abnehmen + Gewinnspiel

16. Juli 2016 Deutschland is(s)t vegan 

5 wichtige Küchenhelfer & 5 passende Rezepte zum vegan abnehmen + GewinnspielDein Wunschgewicht, bei dem du dich zusätzlich wohl in deiner Haut fühlst und nicht das Gefühl hast permanent auf etwas zu verzichten, ist keine Utopie. Es ist sogar näher als du denkst und der Weg dorthin führt einzig und allein über eine ausgewogene Ernährung. Leider meinen viele Leute ihnen fehle die Zeit sich ausgiebig der Zubereitung von Mahlzeiten zu widmen. Doch aufgepasst. Mit den richtigen Handgriffen und den richtigen Gadgets verkürzt sich jede Zubereitungsdauer ungemein und aus der erwarteten großen Kochaktion wird eine schnelle Nummer. Außerdem wirst du viel mehr Spaß am Kochen erleben. Wir zeigen euch heute drei Basics, die in jeder Küche Großes leisten. Das perfekte Küchenmesser Normalerweise hebt man sich ja das beste zum Schluss auf, aber ein ordentliches Messer ist dermaßen von Bedeutung, dass wir damit nicht warten können. Es ist der Mittelpunkt nicht nur der veganen Küche und unverzichtbar – egal ob für ambitionierte Hobbyköche oder für die ersten Gehversuche. Falls du bisher Tomaten zerdrückt und bei Karotten vollen Körpereinsatz gebraucht hast, versichere ich dir ein ganz neues Lebensgefühl mit einem scharfen Messer der richtigen Größe. Das wunderbare an der veganen Küche ist, dass du mit nur einem guten Messer 90% der Aufgaben perfekt bewerkstelligen kannst. Kein Messerblock mit unzähligen Messern, deren wahre Verwendung kaum jemand kennt. Ein Messer. Dein Messer. Wir von veganfit haben uns mit einer Absolventin der Koch-Meisterhochschule unterhalten und sie hat uns dieses Messer für den Einstieg empfohlen, da es in Sachen Preis/­­Leistung hervorragend abschneidet. Unsere Empfehlung, das Kyocera Messer. Du wirst es nicht bereuen dir ein anständiges Küchenmesser anzuschaffen. Versprochen. Rezept #1: Brokkoli Suppe - 2 Köpfe Brokkoli - Einige Kartoffeln (nach Gefühl, ca. 200 gr.) - 2-3 frische Möhren - 1 Zwiebel - 2 Koblauchzehen - Gemüsebrühe - Mandelsplättchen (in der Pfanne leicht rösten) - Salz & Pfeffer - Dazu passt gut: Einige Scheiben Vollkornbrot (leicht anrösten) Im ersten Schritt die Zwiebeln schälen, hacken und in einem ausreichend großen Topf in ein wenig heißen Öl andünsten. Dann die Kartoffeln klein würfeln (bei Bedarf vorher schälen) und zu den Zwiebeln geben. Kurz weiter braten. Währenddessen die Möhren in Scheiben schneiden und ebenfalls in den Topf geben. Den Brokkoli für die Suppe grob zerkleinern. Dabei den Strunk entfernen und unter restliches Gemüse mischen und nach ca. 1 min mit so viel Gemüsebrühe aufgießen, bis sämtliches Gemüse bedeckt ist und köcheln lassen bis sämtliches Gemüse gar ist. Nebenbei einige Mandelplättchen in einer Pfanne ohne Öl anrösten. Topf vom Herd nehmen und mit dem Pürierstab Gemüse pürieren bis sämige Konsistenz erreicht wird. Mit Salz und Pfeffer würzen. Bei Bedarf mit Chilli, Muskat, oder Kreuzkümmel würzen. Der optimale Mixer Nussmilch? Mixer. Veganer Käse? Mixer. Rohköstliche Suppen? Mixer. Vegane Aufstriche? Mixer. Nicht nur für den allseits bekannten Smoothie benötigst du einen guten Mixer in der Küche. Ein anständiger Mixer wird dir über viele Jahre gute Dienste erweisen und die Möglichkeiten, die du mit ihm hast, werden dich nicht nur erfreuen und deinen Horizont in der Küche erweitern, sondern dich auch deinem Ziel vom Wunschgewicht näher bringen, wenn du ihn den richtig einsetzt. Dabei kommt es ganz auf die persönlichen Bedürfnisse an, welche Arte von Mixer zu empfehlen ist. Für Aufstriche und generell kleinere Portionen eignet sich beispielsweise der Personal Blender von Keimling, mit dem man zusätzlich sogar Mahlen kann. Warum also Kichererbsenmehl kaufen, wenn du getrocknete Kichererbsen auch selber mahlen kannst. Ein vielseitiges Gerät für einen schmalen Preis. In der Königsklasse thront der Vitamix, der in Präzision und Power kaum zu überbieten ist. Seine Leistung ist so hoch, dass du in ihm Suppen herstellen kannst die durch das rotieren der Messer so heiß werden, dass sie dampfen. Rezept #2: Grüner Smoothie - 1 Banane - 2 Birnen - 300 gr Bio-Spinat - 1 Esslöffel Chia-Samen - 1 kleine Hand voll Rucola (optional) - 1 Teelöffel Gerstengraspulver oder Matcha (optional) - 1 Schuss Zitronensaft - 200ml Wasser (Gerne auch durch Eiswürfel ersetzen) - 200ml Mandelmilch (sonst mehr Wasser) Spinat entsaften oder einfach direkt mit den anderen Zutaten in den Mixer, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit der Menge des Wasser müsst ihr je nach persönlicher Vorliebe etwas herumspielen. Der Spiralschneider In der Regel halten wir nicht viel von zu vielen Küchengeräten, schon gar nicht von welchen, die daher kommen wie Geräte angepriesen auf Shoppingkanälen, aber mit dem Spiralschneider erweiterst du die Möglichkeiten deiner Küche vor allem im rohen Bereich um Dimensionen. Und es sei betont, dass für das Abnehmen roh immer trumpf ist. Ich habe schon einmal versucht mit dem Messer rohköstliche Nudeln aus Zucchini zu schneiden und es ziemlich schnell aufgegeben. Viel zu mühselig. Da kommt das Messer einfach an seine Grenzen. Die Spiralen sind dabei nicht nur roh ein Genuss. Auch zu crispy Süßkartoffelspiralen aus dem Ofen sagt so kaum einer nein. Ein einfacher Spiralschneider ist die Versin von Gefu SPIRALFIX. Eine Alternative ist beispielsweise der Le Rouet. Falls ihr nun doch von der Anschaffung eines Spiralschneiders absehen wollt, empfehlen wir euch die gescheite Verwendung eines Sparschälers, mit dem ihr ebenfalls eine Art rohe Bandnudel zaubern könnt. Rezept #3: Rohe Zucchini Pasta - 1-2 Zucchinis (je nach Größe) - 1 Knoblauchzehe - 2-3 Tomaten (je nach Größe) - 2 Frühlingszwiebeln - frischer Basilikum - Salz und Pfeffer - etwas Olivenöl - ein paar (Macadamia)Nüsse Zuerst macht ihr im Handumdrehen mit eurem neuen Spiralschneider aus den Zucchinis eine Pasta (bei Bedarf etwas abtropfen lassen). Nachdem du den Knoblauch gepresst und die Tomaten, in kleine Stück geschnitten hast, folgen die Frühlingszwiebeln, die du idealerweise in kleine Ringe schneidest. Zuletzt vermengst du die Zutaten, gibst einen kleinen Schuss Olivenöl dazu und schmeckst das Ergebnis mit Salz und Pfeffer ab. Um das Rezept mit hochwertigen Proteinen und gesunden Fetten weiter aufzuwerten, kannst du gehackte oder geraspelte Nüsse darüber geben. Das Nussmilchtuch oder der Veggiefino Dieses Tuch ist ein echter Allrounder, denn ihr könnt damit nicht nur verschiedene Pflanzendrinks herstellen aus beispielsweise Soja, Hafer, Mandel usw., sondern auch selber Käsealternativen aus Cashews oder Mandeln zaubern. Zugegeben die eigene Herstellung von Pflanzendrinks ist ein wenig aufwändiger als sie einfach zu kaufen, doch wer einmal frische noch warme hausgemachte Sojamilch probiert hat, der weiß es lohnt sich. Dabei ist das Ganze wesentlich weniger kompliziert als man vermutlich denken würde. In Japan ist es seit langer Zeit üblich Sojamilch selber herzustellen. Noch einfacher kannst du dir deine Pflanzenmilch mit dem Veggiefino zaubern. Du hast alles nötige für leckere und gesunde Pflanzenmilch in einem Tool vereint. Am Ende des Artikel erfährst du, wie du den Veggiefino gewinnen kannst. Rezept #4: Sojamilch - 10 Tassen Wasser - 1 1/­­2 Tassen Sojabohnen (erhältlich im Asiashop) - 1 Tl Vanilleextrakt - 1 EL Agavendicksaft - 1 Prise Salz Die Bohnen müssen vorher nicht eingeweicht werden, so erreichen wir einen weniger bohnenartigen Geschmack Bringe 6 Tassen Wasser zum kochen. Gebe die Sojabohnen hinzu und lass sie für eine Minute köcheln. Danach vom Herd nehmen und 30 Minuten ruhen lassen. Wenn das Wasser kühl genug ist, um es zu berühren, gieße das Wasser ab. Nun müssen die Bohnen mit frischem Wasser püriert werden. Bei einem handelsüblichen Mixer empfiehlt sich das pürieren in zwei Chargen. Gib also die Hälfte der Sojabohnen mit 2 Tassen frischem Wasser in den Blender und püriere bis eine dickflüssige Masse entsteht, aber achte darauf nicht zu lange zu pürieren. 10-20 Sekunden reichen aus. Gieße die Masse durch das Nussmilchtuch in einen Topf. Presse dabei auch den letzten Tropfen aus dem Nussmilchtuch. Bewahre die Bohnenmasse auf und wiederhole das Ganze mit der restlichen Masse. Nun bist du fast fertig. Bring die Sojamilch ein weiteres Mal zum köcheln und zwar auf einer Temperatur, dass sie für 5-10 Minuten nicht überkocht. Nun ist die Sojamilch fertig. Füge bei Bedarf noch Vanille, Agave und Salz hinzu. Sie hält sich ca. 4 Tage im Kühlschrank. Willst du die Lebenszeit verlängern so benutze einen alten Trick. Fülle die noch heiße Milch in ein sauberes Einmachglas und verschließe es direkt. So verlängerst du die Haltbarkeit ungeöffnet auf 3 Wochen. Die übrig gebliebene Bohnenmasse nennt man im japanischen übrigens Okara. Sie hat super Nährwerte und schmeckt pur gut als Zutat zu Salaten oder weiterverarbeitet als Frikadellen oder ähnliches. Im Netz findest du ein paar Anregungen. Eigene Sprossen ziehen Hast du schon mal versucht Sprossen auf traditionelle Weise in einem umgekehrten Einmachglas zu ziehen? Äußerst mühselig das Ganze und die permanente Gefahr des Schimmels bedeutet ein Leben am Limit. Auf das Ziehen von Sprossen zu verzichten bedeutet allerdings auch gleichzeitig der Verzicht auf eine hervorragende Quelle von Nährstoffen, Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen und anderen Vitalstoffen, denn bei dem Keimprozess des Samen werden wundersame Mechanismen in Gang gesetzt, die uns zu Gute kommen. So steigt der Enzymanteil auf das bis zu 43-fache des ungekeimten Samenkorns und die helfen uns wiederum unseren Stoffwechsel in Gang zu bringen und zu uns genommene Nährstoffe besser aufzunehmen. Damit du dich nicht mit Einmachgläsern herumschlagen musst, gibt es den EasySprout. Als ich den das erste Mal benutzt habe, war ich erstaunt wie einfach das funktioniert. Am Anfang lässt man die Samen über Nacht Einweichen und danach ist nur gelegentliches Spülen der Samen notwendig. Die spezielle Bauweise fördert dabei die Luftzirkukalation, was die Sprossen schneller wachsen lässt. In nur 2-3 Tagen hast du nebenbei Sprossen gezogen und das lediglich mit 2x spülen am Tag. Frischer geht es nicht. Rezept #5: Sesam-Sprossen-Salat - 1 Bund Frühlingszwiebeln - 1 Möhre - 100 g Sprossen - 2 EL Sojasauce - 2 EL Weinessig - 2 EL (Sesam-)Öl - 1 TL Agavendicksaft zum Süßen - Salz - Pfeffer aus der Mühle - 2 EL Sesamsamen Zuerst Frühlingszwiebeln in kleine Ringe schneiden. Möhre schälen, raspeln und anschließend mit den abgetropften Sprossen mischen. Für das Dressing Sojasauce, Essig, Öl, Agave, Salz und Pfeffer verrühren und abschmecken. Nebenbei kannst du den Sesam in einer Pfanne ohne Öl anrösten, leicht abkühlen lassen und zuletzt über den Salat geben. Vegan abnehmen und gewinnen Mit diesen Helfern kannst du deine vegane Küche schnell auf ein ganz neues Level bringen und so deinem Ziel vom Wunschgewicht näher kommen und dabei noch richtig Spaß in der Küche haben. Durch die Verwendung frischer Lebensmittel und den Verzicht von industriell stark verarbeiteten Zutaten wird dein Körper endlich zur Fettverbrennungsmaschine, da er die Nährstoffe optimal aufnehmen kann und sich nicht mehr mit den Giften der Industrie beschäftigen muss. Während du also mit deinem neuen Messer viel schneller beim Schneiden deiner Zutaten bist und du im Handumdrehen rohköstliche Nudeln gezaubert hast, bleibt dir noch genug Zeit um nebenbei deine eigene Sojamilch zu kochen, die du für dein Frühstücksmüsli verwenden kannst. Ein Traum. Damit du nun direkt starten kannst, verlosen wir zwei Veggiefino Geräte. Danke Keimling an dieser Stelle für die Unterstützung. *** Gewinnspiel *** Ihr möchtet am Gewinnspiel teilnehmen? Dann hinterlasst ein Kommentar oder Gruß unter diesem Artikel, bei Facebook unter dem Post oder bei Instagram unter dem Bild und sagt uns, warum ihr eines der Veggiefino Geräte gewinnen möchtet. Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich willkommen. Das Gewinnspiel endet 23. Juli 2016 um 12 Uhr. Die Gewinner werden ab dem 23. Juli nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook-User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.   Der Beitrag 5 wichtige Küchenhelfer & 5 passende Rezepte zum vegan abnehmen + Gewinnspiel erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vegan ernähren muss nicht teuer sein! Unsere Tipps.

25. Mai 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Vegan ernähren muss nicht teuer sein! Unsere Tipps.Es gibt eine ganze Reihe von Vorurteilen, was eine vegane Ernährung oder Lebensweise angeht: Zu ungesund, zu einseitig, zu extrem oder zu kompliziert. Nicht zuletzt glauben auch eine Menge Menschen, eine vegane Ernährung sei ganz schön teuer. Als in Berlin vor 4 Jahren der erste vegane Supermarkt eröffnete, schickte ein Berliner Boulevardblatt gleich mal einen Reporter dahin zum Einkaufen, und dieser präsentierte anschließend in seinem Artikel seine Beute, u.a. glutenfreie Tiefkühlpizza, Hanfdrink, Nougat-Torte und alkoholfreien Wein. Sein Fazit: Vegan einkaufen ist ein echter Luxus, ,,bewusst ist nicht billig. Dass er ganz gezielt solche Produkte herausgepickt hat, die tatsächlich verhältnismäßig teuer sind, ist natürlich nicht ganz fair. Noch fragwürdiger aber ist der offenbar bei ihm vorhandene Eindruck, Veganer ernährten sich hauptsächlich von solchen Produkten. Man zahlt nicht für das Label „Vegan“ Keine Frage, wer durch die Regal eines veganen Supermarktes streift, findet jede Menge nicht ganz günstige Produkte. Vieles ist vor allem deswegen so teuer, weil es häufig bio, fair hergestellt, rohköstlich oder gar handgemacht ist, von kleinen Unternehmen in kleinen Mengen hergestellt. Das alles lässt ein Produkt deutlich teuerer werden, als wenn es in riesigen Mengen mit billigen Rohstoffen und ohne Rücksicht auf Mensch, Tier und Umwelt massengefertigt wird. Man zahlt also nicht für das Label ,,vegan einen Aufpreis, sondern für jene anderen Faktoren - und das nicht ohne Grund. Braucht man Superfoods? Wer vegane Kochbücher und Rezepteblogs liest, wird auch ganz sicher und immer häufiger auf solche teueren Zutaten wie weißes Mandelmus, Matcha-Tee, Gojibeeren oder Maca-Pulver stoßen. Vor allem die sogenannten ,,Superfoods sind ziemlich teuer, und die kann sich einfach nicht jeder leisten, keine Frage. Kein Wunder, wenn manch ein Neueinsteiger in die vegane Welt den Eindruck bekommt, man müsste erstmal den Vorratsschrank mit wahnsinnig teueren Produkten füllen, bevor man loslegen kann. Aber stimmt das auch wirklich? Die Antwort ist relativ simpel: Man kann solche Produkte kaufen, wenn man es sich leisten kann und möchte - für eine ausgewogene gesunde vegane Ernährung braucht man sie aber nicht. Wir finden in jedem Supermarkt eine unglaubliche Vielfalt an rein pflanzlichen Lebensmitteln, die uns alle Nährstoffe liefern, die wir tatsächlich benötigen. Die wichtigste Regel ist daher für mich: Setze auf günstige Grundnahrungsmittel statt auf teuere Convinience Produkte (Fertigprodukte) und Ersatzprodukte (,,Fake-Fleisch etc.)! Lebensmittel wie Reis, Kartoffeln, Nudeln, Hülsenfrüchte, Brot und auch frisches Gemüse und Obst sollten nicht nur sowieso die Grundlage einer gesunden Ernährung bilden, sondern sind dazu auch noch sehr günstig. Wer sich hingegen in erster Linie von Ersatzprodukten wie veganen Hähnchenschlegeln oder veganen Shrimps, oder auch veganen Fertigprodukten ernährt, läuft gleich doppelt Gefahr: Einmal in Hinblick auf seine Gesundheit und andererseits in Hinblick auf seinen Kontostand, denn solche Produkte sind ganz schön teuer. Nicht nachbauen, sondern selber machen! Dass vegane Ersatzprodukte so beliebt sind, ist aber kein Wunder und durchaus verständlich. Steigt man auf eine vegane Ernährung um, helfen solche Produkte, den Speiseplan zu veganisieren, indem man 1:1 tierisches gegen pflanzliches austauscht. Das macht den Umstieg durchaus einfacher, aber die vegane Küche kann viel mehr. Meine zweite Empfehlung ist daher, sich vom Nachbauen der klassischen Fleischküche zu lösen und lieber bislang unbekannten Gemüse- und Getreidesorten eine Chance zu geben, etwas mehr Zeit in der Küche zu investieren, und (anders) kochen zu lernen. Das erfordert anfänglich einen Mehraufwand, aber der zahlt sich finanzielle wie kulinarisch auf Dauer wirklich aus. Für alle, die tatsächlich ein sehr geringes Budget für ihre Ernährung zur Verfügung haben, gibt es darüber hinaus eine ganze Reihe weiterer Möglichkeiten, Geld zu sparen, angefangen beim Einkauf. Eine gute Anlaufstelle für den günstigen Einkauf sind Asialäden und türkische Supermärkte. Hier findet man jede Menge vegane Produkte zu schmalen Preisen, und zwar nicht nur frisches Obst und Gemüse, sondern natürlich auch Hülsenfrüchte, Reis, Nudeln, Sojaprodukte, eingelegtes Gemüse, Trockenfrüchte, Gewürze und vieles andere. Vieles bekommt man hier auch in großen (Spar-)Packungen. Einkaufen kann man überall! Wer sagt denn eigentlich, dass Veganer nur im veganen Supermarkt einkaufen? Veganer können überall dort einkaufen, wo andere auch einkaufen: Im Supermarkt, beim Discounter, im Bioladen, auf dem Wochenmarkt (hier kann man kurz vor Schluss ein paar Schnäppchen machen) usw. Interessant ist auch das Modell einer Food-Coop, wo man sich mit anderen zusammenschließt, um über große Bestellmengen und das Ausschalten des Zwischenhandels Preisvorteile erzielt. Projekte wie ,,Die Essensretter laden ebenfalls zur Mitwirkung ein, um gemeinsam die Lebensmittelverschwendung des Einzelhandels zu reduzieren - unglaubliche Mengen an Lebensmitteln werden täglich einfach weggeworfen, weil die Ware nicht mehr perfekt aussieht. Freiwillige holen solche Ware abends in den Supermärkten ab und verteilen sie weiter - natürlich kostenlos. Viele Lebensmittel bekommt man zudem umsonst, wenn man in die Natur zieht und selber pflückt und sammelt, z.B. Pilze und Kräuter, aber auch Äpfel, Birnen, Beeren, Nüsse oder Mirabellen. Mundraub.org verzeichnet solche Fundstellen deutschlandweit, die frei verfügbares Obst bieten. Ein Blick lohnt sich hier in jedem Falle mal. Was macht man, wenn man mit seiner Beute nach Hause kommt, und feststellt, dass diese viel zu groß ist? Einmachen, einlegen, trocknen und dörren, Marmelade oder Apfelsaft herstellen - die DIY-Möglichkeiten sind grenzenlos. Die eigene Herstellung von Hafermilch beispielsweise kostet nur einen Bruchteil vom Ladenpreis. Ähnliches gilt auch für andere Pflanzendrinks, aber auch für Käseersatz oder Saucen und Dressings oder Aufstriche. Auch Kosmetik oder Reinigungsmittel kann man äußerst günstig und einfach selber herstellen. Im Internet findest du eine unerschöpfliche Reihe von Tipps und Anleitungen. Auch selber gärtnern ist eine tolle Sparmöglichkeit und macht richtig Spaß, egal ob im Schrebergarten, auf dem Balkon oder einfach nur auf der Fensterbank. Beim Kochen Geld sparen Beim Kochen lässt sich ebenfalls viel Geld sparen. Einerseits natürlich in dem man wie schon erwähnt auf günstige Grundnahrungsmittel setzt statt auf Fertig- und Ersatzprodukte. Konserven und Tiefkühlprodukte schonen zusätzlich den Geldbeutel, und wer große Mengen vorkocht und einfriert, spart zudem Zeit, und wirft weniger weg. Überhaupt gibt es jede Menge ganz einfache (,,Baukasten-)Gerichte, die sich hervorragend für die Resteverwertung eignen, z.B. Backofengemüse, Wok-Gerichte, Salate oder Suppen und Eintöpfe. Nicht nur in den Mülltonnen der Supermärkte sondern auch in den Haushalten landet viel zu viel in dem Müll, weil Lebensmittel falsch gelagert werden oder die Menschen nicht wissen, was sie mit den Resten anfangen sollen. Es gibt noch viel mehr Sparmöglichkeiten als die in diesem Artikel aufgezählten. Das Wichtigste ist wohl, dass man bewusster einkauft und auf die große Vielfalt an günstigen Grundnahrungsmittel setzt, zusätzlich darauf achtet, dass nichts weggeworfen wird. Dann ist eine vegane Ernährung keineswegs teuer oder gar ungesund, sondern unter Umständen sogar ziemlich günstig. Eine gesunde vegane Ernährung kommt auch ohne Ersatzprodukte und teuere Superfoods aus, wichtig ist vor allem viel Abwechslung auf dem Teller. Und zum Schluss noch ein kleiner Appell: Man sollte bei allen Sparmöglichkeiten nicht vergessen, dass die eigene Ernährung das Wichtigste ist, worin man investieren darf. Bevor man also hier spart, sollte man doch mal prüfen, ob das nicht in anderen Bereichen genauso oder gar besser möglich ist. 3 x 1 „Vegan, aber günstig“ gewinnen! Diese und viele weitere Tipps zu einer günstigen und trotzdem gesunden Ernährung findest du in „Vegan, aber günstig“, erschienen im Ventil Verlag in der Edition „Kochen ohne Knochen“. Wir verlosen 3 Exemplare.    Du kannst gewinnen, in dem du bis zum 05.06.2016 hier kurz kommentierst, was dein persönlicher Spartipp ist. Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich willkommen. Das Gewinnspiel endet am 5.6.2016. Die Gewinner werden ab dem 5.6.2016 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook-User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Hinweis: Dieser Artikel erschien erstmalig im Magazin „Kochen ohne Knochen„. Wir durften ihn mit freundlicher Genehmigung hier noch einmal veröffentlichen.  Der Beitrag Vegan ernähren muss nicht teuer sein! Unsere Tipps. erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

veganer Zwetschgenkuchen mit Mohn und das ViOtope-Projekt

5. Oktober 2017 The Vegetarian Diaries 

veganer Zwetschgenkuchen mit Mohn und das ViOtope-Projekt Dieser Beitrag enthält Werbung in Zusammenarbeit mit ViO. Durch das Lesen, Kommentieren und Teilen unterstützt du mich bei meiner Arbeit. Vielen Dank dafür! Falls du mir bei Instagram folgst, konntest du meinen Ausflug ins Biosphärenreservat Mittelelbe vor ein paar Tagen quasi live mitverfolgen. Was ich dort genau gemacht habe, was es zu sehen gab und wie du mitentscheiden kannst, welches tolle Naturschutzprojekt gefördert werden soll, verrate ich dir in diesem Beitrag. Darüber hinaus gibt es einen fantastischen veganen Zwetschgenkuchen mit Mohn und Pflaumen der Saison!  Das ViOtope-Projekt In Zusammenarbeit mit EUROPARC Deutschland e.V. setzt sich ViO aktiv für die Erhaltung heimischer Natur ein. Als ViOtope werden dabei Naturschutzprojekte bezeichnet, die natürliche Lebensräume für Pflanzen und Tiere schützt und bei denen eine regionale Artenvielfalt gefördert wird. ViO bezieht das Mineralwasser sowie die in den Apfel-, Rhabarber- und Johannisbeer-Schorlen verwendeten Früchte aus heimischen Anbaugebieten in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Baden-Württemberg. Mit den ViOtopen möchte ViO diesen Regionen etwas zurückgeben. Insgesamt 16 Naturschutzprojekte, verteilt auf ganz Deutschland, wurden dabei ausgewählt. Von der Kiesgrube zur Biberburg – Das Biosphärenreservat Mittelelbe Das Biosphärenreservat Mittelelbe ist eines von 15 in Deutschland anerkannten Biosphärenreservaten und erstreckt sich entlang der Elbe von Wahrenberg über Magdeburg bis Jessen. In den Biosphärenreservaten wird ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen der Natur erprobt, erforscht und gelebt. Gleichzeitig bleibt die menschliche Beeinflussung dabei berücksichtigt und wird auf den Landschafts- und Artenschutz ausgerichtet. Lediglich ca. 3 % der Fläche eines Biosphärenreservats sind von menschlichen Einflüssen vollständig geschützt und sollen ungestörte Abläufe für Tier und Natur ermöglichen. Innerhalb des Biosphärenreservat Mittelelbe gibt es eine Vielzahl unterschiedlichster Projekte, die sich beispielsweise der Erhaltung von Elbauen widmen, Rückzugsorte für seltene Vogelarten schaffen, Weidengebiete oder den Elbebieber schützen. Eines dieser Projekte ist das Viotop „Von der Kiesgrube zur Biberburg“ , das in der Nähe von Tangermünde in direkter Nähe zur Elbe liegt. Dort soll eine alte Kiesgrube renaturalsiert werden und passende Rahmenbedingungen für eine Ansiedlung von Bibern ermöglichen. Wichtige Vorarbeiten auf diesem Wege wurden bereits geleistet. Damit sich Biber in der neuen Umgebung ansiedeln können, sind jedoch weitere wichtige Maßnahmen erforderlich. Unter anderem ist es nötig alte Betonplatten zu entfernen und versiegelte Flächen freizulegen. Zudem sollen Hart- und Weichhölzer gepflanzt werden, um die Artenvielfalt zu fördern und Baumaterialien für die Biber bereitzustellen. Der neu geschaffene Schutzraum wird durch einen Auenpfad, ein mit Bäumen bepflanzter Wanderweg, für den Menschen erlebbar. Auf diesen Wegen können sich Besucher über typische Tierarten der Region, Lebensräume und die Besonderheiten der jeweiligen landschaftlichen Räume informieren. Wähle dein Lieblings-ViOtope An dieser Stelle kommst du ins Spiel! Neben dem von mir besuchten ViOtope im Biosphärenreservat Mittelelbe gibt es 15 weitere Projekte, die über ganz Deutschland verteilt sind. Von Rückzugsorten für Bienen, Streuobstwiesen bis hin zu Freigehegen für verwaiste Biberkinder gibt es eine bunte Vielfalt an Projekten. Bis zum 30. November 2017 hast du  die Möglichkeit dein persönliches Lieblingsprojekt per Online-Wahl zu unterstützen. Alle weiteren Infos zu den verschiedenen Projekten, sowie die Möglichkeit deine Stimme abzugeben, findest du auf der Website von ViO. Ich würde mich sehr freuen, wenn du an der Auswahl teilnimmst und damit eines der tollen Projekte unterstützt! Vielen Dank :). Innerhalb des Biosphärenreservat Mittelelbe, das sich über viele hundert Kilometer entlang der Elbe erstreckt, finden sich natürlich auch viele landwirtschaftlich genutzte Flächen. Bei meinem Besuch sind mir vor allem viele Streuobstwiesen und generell der Anbau von Obst aufgefallen. Gerade jetzt im Herbst leuchten an jeder Ecke frische Äpfel, Birnen oder Pflaumen. Was liegt da näher als dieses tolle regionale Angebot zu nutzen?! Gesagt, getan und herausgekommen ist dabei dieser tolle vegane Zwetschgenkuchen mit Mohn! veganer Zwetschgenkuchen mit Mohn Rezept drucken Ergibt: 1 Kuchen mit 28 cm Durchmesser Zutaten -  Teig - 200 g Weizenmehl (Type 550) - 1 Tl Soja- oder Kichererbsenmehl - 1 Tl Zimt - Prise Salz - 100 g Zucker - 1/­­2 Tl Natron - 100 veganen Joghurt (Soja-, Mandel- oder Haferjoghurt) - 50 g Apfelmus - 120 ml pflanzliche Milch oder Wasser - 30 ml neutrales Öl - 600 g Zwetschgen (Pflaumen) - 1/­­2 Tl Essig (z.B. Apfelessig oder einen hellen Balsamico) - Joghurt-Mohn-Masse - 100 veganen Joghurt (Soja-, Mandel- oder Haferjoghurt) - 50 g Mohnback (vegan, alternativ selber anrühren) - Streusel - 2 El Margarine (z.B. Alsan) - 2 El Mehl - 2 El Zucker - 1 Tl Zimt Zubereitung 1 Für den Teig: Alle trockenen Zutaten miteinander vermischen und gemeinsam mit den übrigen Zutaten in einer Küchenmaschine oder per Hand zu einem homogenen Teig vermischen. Die Konsistenz des Teigs soll zähflüssig sein, sodass er sich in der Springform gut verteilen lässt. 2 Für die Joghurt-Mohn-Masse: Joghurt und das Mohnback gut miteinander vermischen, sodass die Mohnmasse gleichmäßig im Joghurt verteil ist. 3 Für die Streusel: Alle Zutaten miteinander vermischen und mit der Hand oder einer Gabel verarbeiten, bis sich kleine Brösel gebildet haben. Falls die Brösel zu feucht oder trocken sein sollte, gegebenenfalls mit Zucker oder Margarine ausgleichen. 4 Den Backofen auf 170°C vorheizen und eine Springform mit einem Durchmesser von 28 cm einfetten. Den Teig hineingeben und gleichmäßig verteilen und glatt streichen. Die Joghurt-Mohn-Masse darauf geben und vorsichtig verteilen. Die Pflaumen spülen, halbieren und entkernen. Die Hälften auf dem Kuchen platzieren und die Zimt-Streusel darauf verteilen. 5 Den Kuchen für ca. 60 Minuten ausbacken. Mit der Stäbchenprobe sicher gehen, dass der Teig gut durch ist. Anschließend etwas abkühlen lassen und dann erst aufschneiden. Notes Mit Puderzucker oder (veganer) Schlagsahne servieren. Ergibt einen Kuchen mit einem Durchmesser von 28 cm. Dieser Beitrag ist in Kooperation mit ViO entstanden. Auf den Artikel und die genannten Informationen wurde zu keiner Zeit Einfluss genommen. The post veganer Zwetschgenkuchen mit Mohn und das ViOtope-Projekt appeared first on The Vegetarian Diaries.

Richtig entsaften - die Juice Bar für Zuhause

31. August 2017 Eat this! 

Richtig entsaften - die Juice Bar für ZuhauseDas frisch gepresster Saft geschmacklich und inhaltlich die Flaschen aus dem Supermarkt um Längen schlägt, ist ja nicht gerade ein gut gehütetes Geheimnis. Und trotzdem ist unsere Küche nicht unbedingt als Saftladen bekannt. Wir haben schlichtweg nur sehr beschränkten Platz auf unseren Arbeitsflächen, das Reinigen war bei den meisten bisher getesteten Entsaftern ziemlich mühsam und dann dauert es natürlich auch um ein vielfaches länger, frisches Obst und Gemüse erstmal vorzubereiten und dann zu entsaften. Kühlschrank auf - Flasche raus - Saft ins Glas. Oh, wie komfortabel. Und wenn es doch frischer sein soll, wird eben alles in den Blender geworfen und zum Smoothie püriert ... ... bis man Smoothies irgendwie „über“ hat oder der pürierte Apfel irgendwie doch mehr an Babybrei als an ein erfrischendes, eisgekühltes Getränk erinnert. Wir haben also mal wieder richtig Lust auf’s Entsaften bekommen und wie es der praktische Zufall so will, haben uns unsere Freunde von Pansasonic den MJ-L500 dafür zur Verfügung gestellt. Welcher Entsafter ist der richtige? Es gibt wie immer für (fast) alles und jeden das richtige Gerät. Hast du zum Beispiel einen großen Schrebergarten mit Apfelbäumen und möchtest jede Menge Apfelsaft herstellen, der lange haltbar ist? Dann bist du sicherlich mit einem Dampfentsafter an der richtigen Adresse. Die meisten werden sich jedoch, so wie auch wir, für die frisch gepressten Säfte zwischendurch interessieren. Beim Herstellen von frisch gepressten Säften in kleineren Mengen, welche nicht so lange haltbar sind, gibt es Zentrifugalentsafter und sogenannte Slow Juicer im Angebot. Die Zentrifuge produziert den Saft mit einer hohen Umdrehungszahl, so dass beim Entsaften durch die Hitze, die zwangsläufig entsteht, deutlich Nährstoffe verloren gehen. Slow Juicer zermahlen das Obst und Gemüse langsam, ohne das Hitze entsteht. Das Kaltentsaften ist also die schonendste Art frische, gesunde Säfte herzustellen. Welches Obst und Gemüse eignet sich am besten zum Entsaften? Das Wichtigste bei der Saftherstellung, neben der Saftpresse, ist natürlich die Qualität und die richtige Verwendung von Obst und Gemüse. Das man aus einer Banane jetzt nicht sooo viel Saft herausbekommt, ist ja irgendwie klar, oder? ? Hier bieten sich gerade die Obst- und Gemüsesorten als Basis für Saft an, die besonders viel Flüssigkeit und Volumen produzieren und nicht zu süß sind. Zum Beispiel: - Zitrusfrüchte (Orangen, Zitronen, Limetten, Grapefruits) - Äpfel - Gurken - Karotten - Stangensellerie etc. Aber Achtung: Um den maximalen Gesundheitsvorteil aus dem Saft zu kitzeln, ist es von Vorteil, nicht nur pappsüße Obstsorten zu pressen. Klar, das schmeckt erst mal gefälliger, aber die guten Enzyme, Vitamine und Nährstoffe werden durch den hohen Fruchtzuckeranteil dann leider ganz schön in den Schatten gestellt. Probiere deshalb einfach einen Teil der süßen Obstzutaten durch leckeres Grünzeug wie Babyspinat, Salat, Grünkohl, frische Kräuter wie Petersilie und gesunde Verfeinerungen wie zum Beispiel Ingwer und Minze zu ersetzen. Ein Mischungsverhältnis von etwa 80 % Gemüse und 20 % Obst ist ein guter Anhaltspunkt. Einen weniger süßen Geschmack kann man sich ganz einfach antrainieren und nach einiger Zeit zieht man die dezenteren oder auch herberen Geschmacksrichtungen den süßen eindeutig vor. Versprochen! ?? Vorbereitung Je nach Größe der Entsafteröffnung gilt es nun das Obst und Gemüse etwas zu trimmen und vorzubereiten. Zitrusfrüchte werden geschält - wer mutig ist und in super Bioqualität einkauft, kann auch mal die ein oder andere Schale für’s extra zitrusfruchtige Aroma dranlassen. Schmeckt spannend! Kerngehäuse von Äpfeln, Birnen etc. können entfernt oder mitverarbeitet werden - wie du es lieber magst. Alles bio oder was? Gerade beim Entsaften geht es ja darum, die geballte Ladung guter Inhaltsstoffe aus dem jeweiligen Obst und Gemüse zu bekommen. Auf Pestizide & Co. kann ich also in meinem frisch gepressten Saft gerne verzichten. Wenn du nicht ausschließlich auf Bio-Zutaten zurückgreifen magst oder kannst, achte zumindest bei bestimmtem Obst und Gemüse darauf, es in Bio-Qualität zu kaufen. Gerade die beliebtesten Sorten wie Gurken, Tomaten, Äpfel und Erdbeeren sind leider die absoluten Spitzenreiter, was die Pestizidbelastung angeht ?. Eine gute Übersicht besonders belasteter konventioneller Lebensmittel findest du beispielsweise auf dieser Liste der amerikanischen Non-Profit-Organisation Environmental Working Group. Suche dir für deine großen Obst- und Gemüseeinkäufe am besten einen Bioladen deines Vertrauens und achte vor allem auf regionale und saisonale Angebote. Auch der Wochenmarkt ist dafür bestens geeignet und mit der Zeit findest du heraus, wann und wo die besten Bio-Äpfel und -Rüben findest. wie lange ist frisch gepresster saft haltbar? Am besten ist es natürlich, du trinkst den frischen Saft sofort, denn dann sind noch alle Nährstoffe erhalten. Sobald Sauerstoff an den Saft kommt, oxidiert er und verliert nach und nach an Power. Besonders schnell passiert das mit chlorophyllhaltigen, also grünen Säften. Aber wie es der stressige Alltag nun mal so will, kommt man vielleicht nicht jeden Tag dazu den Juicer anzuwerfen. In diesem Fall kannst du deinen Saft in gut verschlossenen, sauberen Glasflaschen bis zu 3 Tagen im Kühlschrank aufheben. Er ist dann zwar leider nicht mehr ganz so vitaminreich, aber immer noch lecker! Ist entsaften teuer? Zugegeben, guter, hochwertiger Saft ist leider auch zu Hause nicht günstig herzustellen. Und die Mengen an Bio-Obst und Gemüse, die in ein Glas frisch gepressten Saft fließen, sind natürlich nicht zu unterschätzen. Allerdings sehe ich tagtäglich wie die Leute in hippe Saftläden rennen, um sich dort konventionelle Säfte für 6EUR pro (Plasitk-)Becher aufwärts zu kaufen. Im Vergleich dazu kommt der hochwertige Bio-Raw-Juice aus der heimischen Saftbar gar nicht so schlecht weg ?. Saft vs. Smoothie Es gibt bestimmtes Obst und Gemüse, wie beispielsweise Äpfel, Karotten oder auch rote Bete, die man nur in sehr kleinen Mengen in einen Smoothie geben kann, damit am Ende nicht der schon erwähnte „Babybrei“ entsteht. Beim Entsaften hingegen landen nur die Nährstoffe im Glas, die Pflanzenfasern, die so manchen Smoothie zum Brei werden lassen, werden beim Saftpressen als sogenannter Trester vom Saft getrennt. Die Nährstoffdichte, die du mit einem kleinem Glas frisch gepressten Saft zu dir nimmst, ist gegenüber der gleichen Menge püriertem Smoothie somit unangefochten. Klar, beim Smoothie gibt es dafür keine „Abfälle“, es wird gleich alles verwertet und deutlich schneller geht es insgesamt auch. Allerdings lassen sich die Trester, die nach dem Entsaften übrigen bleiben, noch in so manches Rezept mogeln, wie zum Beispiel in Kuchen, Brot, Gemüsebratlinge oder auch ins morgendliche Müsli. Wenn nicht gerade Berge anfallen, ist das Verwerten kein Problem. Ein ausführlicheres Review zum Panasonic MJ-L500 findest du demnächst auch auf dem Blog. Der Beitrag Richtig entsaften - die Juice Bar für Zuhause erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Leckerer Frühstückssmoothie mit Apfel, Karotte & Orangensaft {5 a day} - Power-Winter-Salat mit Avocadodressing - Richtig Hülsenfrüchte kochen - Mason Jar Salat

Vegane Snacks - 5 Tipps vegan unterwegs

2. August 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Mittlerweile haben wir schon viele gesunde, vegane Rezepte mit euch geteilt, die nicht nur gut schmecken, sondern auch nachhaltig gut für euch sind. Unsere Lieblinge sind beispielsweise unser indisches Korma (veganfitme) oder leckere vegane Sommerrollen (von Kjell). Mit einem vorausschauenden Blick beim Einkauf im Bio Laden oder im veganen Supermarkt, ist dein Zuhause vermutlich eine kleine vegane Oase, in der du dich wohlfühlen kannst. Doch in unserer heutigen Zeit, egal ob im Job oder in der Freizeit, sehen wir uns oft in der Situation unterwegs einen Happen essen zu wollen. Manchmal kommt der kleine Hunger und gesunde, vegane Snacks sind da einfach perfekt. Auch wenn das vegane Angebot immer größer wird, ist es ab und zu noch schwer das Richtige zu finden. Wir von veganfit schaffen da Abhilfe und haben fünf Tipps für Vegane Snacks To Go für dich. 1. Vegane, asiatische Gerichte Eine Geheimwaffe direkt am Anfang. Die asiatische Küche kennt in ihrem Ursprung so gut wie keine Milchprodukte und legt von Haus aus viel Wert auf Gemüse. Dadurch sind die Erfolgschancen, beim Asiaten um die Ecke auf einfache vegane Gerichte zu stoßen, äußerst hoch. Von Bratnudeln, bis hin zu verschiedensten Curries. Auch Zoodles, also Nudeln aus Gemüse, wie bspw. „Zoodle Phad Thai“ sind bei vielen Asiaten gerade hoch im Kurs. Fast kein Wunsch bleibt offen. Doch aufgepasst: Besonders bei Currys lässt die Zutatenliste oft auf ein veganes Gericht schließen, leider wird manchmal aber Fischsauce als Grundzutat verwendet. Frag am besten einfach nach, wenn du dir unsicher bist. 2. Vegane Snacks To Go gepresst in leckeren Riegeln Mittlerweile gibt es sehr viele leckere, vegane Riegel oder Superfood Riegel die aus Nüssen, Hülsenfrüchten, Superfoods und weiteren Komponenten gegen deinen Hunger kämpfen. Außerdem besteht die Möglichkeit zu Hause in den eigenen vier Wänden einen zuckerfreien Riegeln mit wertvollen Nährstoffen auf Vorrat zu produzieren. Den kannst du dann immer dabei haben. Wenn es einmal schnell gehen soll, empfehlen wir euch beispielsweise die Keimling Riegel oder vegane Proteinriegel. Augen auf beim Riegel Kauf, so bist du gesund und vegan unterwegs! 3. Keep it simple Kennst du das? Ich: ,,Mama, ich hab Hunger Sie: ,,Kind, dann schmier dir ein Brot Ich: ,,Nee, hab ich keine Lust drauf Sie: ,,Na dann hast du auch keinen Hunger Zugegeben nicht gerade der tiefsinnigste Dialog der letzten Jahrzehnte, wenngleich er doch etwas Entscheidendes verdeutlicht. Hast du wirklich Hunger, bist du nicht allzu wählerisch. Es muss nicht immer die extravagante Option sein, wenn du versuchst deinen Hunger zu stillen. Die Obstabteilung jedes Supermarktes ist voll mit Leckereien. Bananen, Äpfel, Birnen, Trauben - das alles reicht als veganer Snack locker aus, um über die Runden zu kommen und sich zuhause auf die richtige Mahlzeit zu freuen. Darf es ein wenig deftiger sein? Wir sind nicht umsonst weltweit für unser Brothandwerk bekannt. Mit dem richtigen Rezept, könnt ihr euer veganes Brot selber backen und gutes körniges Brot schmeckt auch ohne viel Tamtam. 4. This makes me go nuts! Nüsse als idealer Wegbegleiter Wertvolle Fette gehören in jeden Speiseplan. Nüsse sind leicht zu finden, einfach zu transportieren, lecker, vegan und sicherlich einer der idealsten Wegbegleiter. Besonders gesund sind naturbelassene Nüsse. Außerdem sind Nüsse ein Vitaminbooster, wie du hier „Vitaminbooster Nüssse“ nachlesen kannst. Der Keimling Low Carb Mix sorgt dafür das du Vegan To Go schnell ein Sättigungsgefühl bekommst und Heißhunger sich eher in Grenzen hält. Mandeln sind ein weiterer leckerer Snack, der sich vor allem bei basischer Ernährung super als Snack vegan unterwegs eignet. 5. Einfach mal nichts! Das hören wir vielleicht nicht gerne und doch ist es wahr. Wir leben im Überfluss. In einer Welt, in der wir alles erwarten und das sofort. Wenn wir mal für ein paar Stunden nichts essen, bekommen wir schon fast eine Krise. Fakt ist: 40% unserer Lebensmittel werden weggeschmissen und Fakt ist auch, dass über die Hälfte der Menschen in unser Gesellschaft übergewichtig sind. Wir sollten uns vielleicht häufiger die Frage stellen, ob wir gerade wirklich etwas zu Essen brauchen. Der menschliche Körper ist durchaus sehr gut in der Lage mehrere Stunden ohne auszukommen. Doch nicht nur das. Es tut ihm sogar gut. Magenknurren, wird im  Allgemeinen als Zeichen für Hunger verstanden. In Wirklichkeit ist es sehr häufig jedoch nichts anderes als der Magen-Darm Trakt, der die Gunst der Stunde nutzt sich selbst zu reinigen, wenn die größte Arbeit getan ist. Für weitere Informationen darüber empfehlen wir das Buch Darm mit Charme. Unser Fazit für Vegane Snacks To Go: Unsere Welt ist hektisch, klar. Und nur allzu oft brauchen wir etwas Schnelles auf die Hand. Nichtsdestotrotz sollten wir nicht immer impulsiv entscheiden und an mancher Stelle auch einmal genügsam sein. Es ist natürlich von Vorteil immer einen veganen Snack dabei zu haben. Das spart nicht nur Zeit, sondern langfristig auch Geld. Wer noch Inspiration für ein paar Rezepte für vegane Snacks sucht, dem empfehlen wir zudem das sehr kreative und umfangreiche Kochbuch „Vegan To Go“ von Attila Hildmann. Wir hoffen, wir konnten dir mit unseren Tipps für vegane Snacks etwas weiterhelfen. Hast du noch weitere Ideen für Vegan To Go? Wir freuen uns auf deinen Kommentar!     Der Beitrag Vegane Snacks – 5 Tipps vegan unterwegs erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Herr Grüns Vogesenbrot aus dem Topf - ganz einfach backen

15. März 2017 Herr Grün kocht 

Herr Grüns Vogesenbrot aus dem Topf - ganz einfach backen>>Ah, so ein schönes krosses Brot wäre super zu der Birnen-Bärlauch-Konfitüre.>Es schaut aus wie die Vogesen

Frühstücks-Rezept für den Spiralschneider – Overnight-Oats mit Birnenspaghetti

6. November 2016 Nicole Just 

„Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages!“ Hat Mutti früher mantraartig wiederholt. Jeden Morgen, wenn ich als Frühstücksmuffel mal wieder so gar keine Lust auf Kauen und Essen hatte. Mittlerweile sind ein paar Jährchen (gerade mal nachgezählt…huch, es sind „Jahrzehntchen“…) vergangen und der kleine Frühstückmuffel von damals wohnt immer noch […] The post Frühstücks-Rezept für den Spiralschneider – Overnight-Oats mit Birnenspaghetti appeared first on Nicole Just.

Rohköstlich, nachhaltig und liebevoll: Superfrans Feinkost-Manufaktur in Berlin

3. November 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Rohköstlich, nachhaltig und liebevoll: Superfrans Feinkost-Manufaktur in BerlinAlle VeganerInnen, die ich kenne, sind – genauso wie ich – ein bisschen verrückt. Verrückt nach richtig gutem Essen. Dafür machen sie verrückte Sachen, wie Essensfotos auf Instagram anstarren, online-Speisekarten lesen oder kilometerweite Strecken zurücklegen. Die beiden ersten Sachen mache ich täglich (Asche auf mein Haupt), die letztere nur dann, wenn ich mir sicher bin, dass es sich richtig lohnt. So wie für das Superfrans in Berlin, für das ich zu den 680 Kilometern, die es von Wien entfernt liegt, sogar noch einige mehr in Kauf nehmen würde. Ich habe dem kleinen Bistro 2015, kurz nach seiner Eröffnung, das erste Mal einen Besuch abgestattet und mich sofort verliebt. Ein Jahr später war ich erneut vor Ort und jetzt ist endlich der Moment für eine Vorstellung dieser veganen Oase gekommen. In der Zwischenzeit hat sich nämlich einiges getan, was sie nochmals eine Stufe nach oben gehoben hat: Es gibt mehrere Tische und Stühle zum Verweilen, neues Geschirr und jede Menge frische Kreationen auf der Speisekarte. Rohkost vom Feinsten – Torten, Smoothies und Herzhaftes Natürlich gilt mein größtes Augenmerk wie immer der Kuchenvitrine und diese ist mit Köstlichkeiten gefüllt, die nicht nur toll aussehen und einfach herrlich schmecken, sondern für mich auch das gewisse Etwas haben. Rohkosttorten sind ja derzeit sehr trendy, unterscheiden sich, mit den obligatorischen Dattel-Nuss-Böden und Cashewfüllungen aber oftmals recht wenig voneinander. Im Superfrans stößt man allerdings auf viele unterschiedliche Geschmacksrichtungen und Texturen. Variationen wie Waldbeer-Pastete, Papaya-Cheesecake, Limettenmousse-Torte, Mohn-Mandel-Kuchen mit Kirschgelee, Triple-Choc-Torte oder Macarons sind ein wahres Fest und es ist direkt schade, dass diese so nahrhaft und sättigend sind, dass man nicht alle auf einmal vernaschen kann. Zu dem süßen Genuss bestellt man Kaffee, Tee, Säfte oder einen grünen bzw. fruchtigen Smoothie, für die Granatapfelkerne, Birnen, Nüsse, Spinat, Bananen und auf Wunsch viele weitere Superfoeds natürlich ganz frisch in den Mixer wandern. Das herzhafte Repertoire wurde sehr erweitert und so gibt es neben Lasagne, Flammkuchen und Quiche, die allesamt fix in der Karte stehen, auch die Wahl zwischen wöchentlich wechselnden und auf die jeweilige Jahreszeit abgestimmten Tagesgerichten. Das größte Highlight und die Seele von Superfrans sind aber nicht die Speisen an sich, sondern Franziska und Alex, die sich mit ihrem kleinen Laden am Prenzlauer Berg einen Traum verwirklicht haben. Den Traum von gesundem, nährstoffreichem und nachhaltigem Essen, fernab von industriellen Fertigprodukten. Die beiden führen ihr Bistro seit dem ersten Tag mit so viel Liebe und Herzblut und sind auch so regelmäßig auf Messen und Märkten vertreten, dass ich mich frage, wie sie das zu zweit alles schaffen. Aber mit dem Feuer in ihren Herzen ist anscheinend alles möglich. Dies geben sie seit kurzem auch in Workshops weiter. Wer also lernen möchte, wie man ein vier-gängiges Menü aus dem Mixer zubereitet, wie man rohen Mürbeteig ausrollt oder rohköstliche Cremetuffs aufspritzt, der ist hier bestens beraten. Fazit: Wer noch nicht verrückt nach süßen Rohköstlichkeiten ist, wird es spätestens nach einem Besuch in der Superfrans Feinkost-Manufaktur ganz sicher sein. Das kleine Bistro besticht durch herrliche Torten, ständig wechselnde herzhafte Speisen und leidenschaftliche Inhaber – ein Traum!   Superfran’s Feinkost-Manufaktur Prenzlauer Allee 176 D- 10409 Berlin www.superfrans.de www.facebook.com/­­SuperfransOnline/­­ www.instagram.com/­­superfranonline/­­ Öffnungszeiten: Mo-Fr: 11.00-20.00 Uhr Sa: 11.00-16.00 Uhr Der Beitrag Rohköstlich, nachhaltig und liebevoll: Superfrans Feinkost-Manufaktur in Berlin erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Veganer Zwiebelkuchen mit Kürbis und Birne

11. Oktober 2016 A Very Vegan Life 

Kulinarisch betrachtet, ist der Herbst die für mich bevorzugte Jahreszeit. Die Rezepte werden endlich wieder deftiger, überall liegen die prächtigen Kürbisse in den Gemüseregalen und die kleinen und großen Birnen sind saftig wie nie. Zeit, das Beste des Herbstes auf einem Mürbeteig zu vereinen. Daher gibt’s heute für dich nachfolgendes Rezept: veganer Zwiebelkuchen mit Kürbis und Birne. Veganer Zwiebelkuchen überzeugt nicht nur geschmacklich, sondern auch durch die kräftigen Farben, die rote Zwiebeln, der farbstarke Kürbis und die Birnen mit sich bringen. Gebettet wird das Gemüse auf einer sanften Creme aus Seidentofu. Wer kann da schon widerstehen? VEGANER ZWIEBELKUCHEN MIT KÜRBIS UND BIRNE Mürbeteig 250g Dinkelmehl 150g Margarine 1 EL Sojamehl, vermengt mit 2 EL Wasser  1 TL Salz Alle Zutaten in einer Rührschüssel zu einem Teig vermengen, zu einer Kugel formen, mit Folie bedecken und ca. eine halbe Stunde kalt stellen. Danach den Teig in einer Tarteform gleichmäßig verteilen, auch an den Rand hoch drücken. Backofen auf 180 Grad vorheizen, Backrost in die unterste Schiene schieben. Tofucreme 200g Seidentofu 3 EL einer Joghurtalternative (zuckerfrei) 10g Hefeflocken* (z.B. Bioladen) 1 EL Sojamehl* Salz, Pfeffer Zutaten in einer Rührschüssel zu einer glatten Creme vermengen, abschmecken. Creme auf dem Teig in der Tarteform […]

11 Fragen an Winfried Holler von Keimling Naturkost (+ Verlosung)

1. Oktober 2016 Deutschland is(s)t vegan 

11 Fragen an Winfried Holler von Keimling Naturkost (+ Verlosung)Vor einigen Wochen haben wir euch das sympathische Unternehmen Keimling Naturkost vorgestellt. Keimling ist ein Onlineshop, der eine große Auswahl an gesunden veganen, sehr häufig rohköstlichen Lebensmitteln und Küchengeräten verkauft. Wir wollten wissen: Wie fing das eigentlich an mit Keimling Naturkost? Und was hat sich verändert in den letzten Jahren? Freundlicherweise hat sich Firmengründer Winfried Holler Zeit genommen, unsere Fragen ausführlich zu beantworten. Lieber Herr Holler, wir würden gerne mehr über das Unternehmen Keimling Naturkost erfahren! Es wäre schön, wenn Sie uns die folgenden Fragen beantworten würden. Woher kam die Motivation, ein Unternehmen wie Keimling Naturkost zu gründen? Was ist das Besondere am Unternehmen? Als ich 1984 in der Buxtehuder Altstadt den Bioladen Kernbeißer übernahm, war ich durch meine Eltern quasi schon ,,vorbelastet. Bereits mit 14 Jahren ist mein Interesse an gesunder, natürlicher Ernährung erwacht, und es wuchs der Wunsch heran, mit meinem künftigen Beruf die Gesundheit der Menschen zu fördern. Ein entscheidender Faktor für ein gesundes Leben ist nun mal die Ernährung,  und genau da wollte ich ansetzen. Statt mich an kurzlebigen Trends zu orientieren, war und ist es mir auch heute noch wichtig, Gesundheits- und Qualitätsbewusstsein in meinem Unternehmen als Grundsteine zu verankern und mein Unternehmen nachhaltig zu führen. Darauf baue ich mit Keimling Naturkost erfolgreich seit nunmehr 32 Jahren. Eine der Besonderheiten, die uns von so manch anderem Unternehmen in diesem Bereich unterscheidet, ist, dass unser Leitgedanke eine vegane Rohkost ist. Dieser Leitgedanke durchzieht unser gesamtes Produkt- und Qualitätsmanagement. Das heißt, dass Produkte, die ich mit dem Prädikat ,,Rohkost anbiete, nicht über 45°C erhitzt wurden und auf dem gesamten Weg vom Baum bis zum Verbraucher ,,ihre Lebendigkeit und damit ihre wertvollen Inhaltsstoffe erhalten. Eine Aufgabe, die leichter auszusprechen als zu realisieren ist. Für mich ist außerdem das Thema Ehrlichkeit hochwichtig. Meine Kunden vertrauen mir und meiner Firma. Das verpflichtet mich zu einer ehrlichen Information. Das Produkt muss inhaltlich dem entsprechen, was außen auf der Packung oder in der Werbung steht. Immer häufiger sieht man jedoch, dass zwar Rohkost angegeben, aber nicht geliefert wird oder dass die Deklaration nicht ganz eindeutig ist. Menschen, die sich rohköstlich ernähren, haben ernsthafte Motive - da dürfen wir Kaufleute sie nicht mit unvollständigen oder sogar falschen Angaben betrügen! Was war das erste Produkt, das Keimling Naturkost angeboten hat? Wie viele Produkte zählt das Sortiment heute? Meine ersten Produkte im Buxtehuder ,,Fachgeschäft für Vollwerternährung Keimling waren seit 1984 Bio-Getreide, Bio-Vollkornbrot, Müslis, Bio-Obst und Gemüse, die ich bei Bio-Bauern der Region und Bio-Großhändlern in Hamburg selbst einkaufte. Darüber hinaus vertrieb ich als einer der Ersten ungeschwefelte Trockenfrüchte frei von Konservierungsstoffen, später aus biologischem Anbau. Ab 1989 ergänzte ich das Sortiment um hochwertige Geräte für die Rohkostküche wie beispielsweise Saftpressen, Dörrautomaten und Hochleistungsmixer. Heute umfasst unser Sortiment über 800 Produkte und wird ständig erweitert. Was ist Ihr persönliches Keimling-Lieblingsprodukt zurzeit? Das ist eine schwierige Frage. Schließlich wähle ich die Produkte selbst aus, die in den Verkauf gehen. Da mag man eigentlich alle. Bei den Saftpressen ist die Omega 8226 mein Lieblingsgerät, weil sie so einfach zu bedienen und zu reinigen ist und auch grüne Blätter sehr gut entsaftet. Mein Hit unter den Trockenfrüchten sind Aprikosen, die mit zwei bitteren Aprikosenkernen gefüllt sind. Unter den Superfoods mag ich besonders das Lucuma Pulver, weil es rohköstlichen Speisen eine zusätzliche Cremigkeit verleiht. Und nicht zu vergessen unser Leinöl, welches jede Woche auf Bestellung frisch gepresst wird. Warum setzt Keimling Naturkost so auf Rohkost? Was sind die gesundheitlichen Vorteile einer rohköstlichen Ernährung?  Wir erhalten aus der bunten Welt der Rohkost ein immens breites Spektrum an Vitaminen, Mineralstoffen, Enzymen und lebenswichtigen Proteinen. Rohkost bedeutet 100 Prozent Natürlichkeit. Die Zutaten sind maximal bis 45 Grad erhitzt. Natürlich gehören für mich zur Rohkost auch die Vermeidung von chemischen Schadstoffen und der biologische Anbau. Nur so bleiben die Inhaltsstoffe in den Lebensmitteln maximal erhalten und können entsprechend vom Körper aufgenommen und bestmöglich verstoffwechselt werden. Durch Kochen, Braten, Backen, Raffinieren oder Pasteurisieren hingegen werden viele Nährstoffe zerstört. Um es an einem Beispiel zu zeigen: Wenn Sie einen Apfel in fruchtbare Erde legen, entsteht ein neuer Baum. Legen Sie einen Bratapfel in die Erde, verfault er einfach, weil das Leben in ihm zerstört ist. Ähnlich verhält es sich mit Eiweiß. Ein gekochtes Ei wird nie wieder flüssig, da das Eiweiß denaturiert wurde. Auch essenzielle Fettsäuren in kaltgepressten Ölen sollten nicht erhitzt werden, weil auf diese Weise für den Menschen gefährliche Trans-Fettsäuren entstehen können. Vielmehr sollten wir von der Natur so profitieren, wie sie sich uns darbietet. Warum sind einige Rohkostprodukte so teuer, z.B. die Cashewkerne ? Danke, dass Sie diese Frage stellen. Normalerweise werden Cashews – und das wissen nur wenige – lange bedampft oder gar in siedendem Öl bei 220°C gekocht. Der Grund hierfür ist, dass die Schale sehr hart und nur schwierig zu entfernen ist. Durch das Kochen wird die Schale weich und löst sich leichter. (Zu dem Thema gibt es hier ein interessantes Video.) Nun verbietet der Rohkostgedanke das Kochen. Daher müssen die Cashews per Hand geknackt werden - und zwar jede einzeln. Dazu wurden spezielle Cashewknacker entwickelt, mit denen jede einzelne Cashew-Schale geknackt wird. Danach wird bei jeder Cashew die Haut mit einem Küchenmesser abgeschabt. Das braucht sehr viel Arbeitszeit, wodurch rohköstliche Cashews eben auch deutlich teurer in der Herstellung werden. Sie sind meines Erachtens aber auch viel besser. Unsere Keimling Nussmuse sind ein anderes Bespiel. Die Nüsse dürfen nur langsam vermust werden, da Reibungswärme entsteht. Je nach Herstellungsprozess werden die Mahlsteine oder die Pressschnecken gekühlt, damit das Nussmus nicht über 42 °C warm wird. Notfalls wird der Vermusungsprozess zum Zwecke des Abkühlens angehalten und später wieder fortgesetzt. Dies ist vergleichsweise aufwändig und schlägt sich natürlich im Preis nieder. Normale und auch Bio-Trockenfrüchte werden in der Regel bei 70 °C getrocknet. Unsere bei 40-45 °. Die erforderliche Trocknungszeit verlängert sich dadurch überproportional. Da Keime nicht durch Erhitzen oder Konservierungsstoffe abgetötet werden können, ist außerdem die Hygiene entsprechend strenger und teuer. Beim Transport und bei der Lagerung ist die Kühlung enorm wichtig, um die wertvollen Produkte zu bewahren. Um sicherzustellen, unsere Produkte als Rohkost anbieten zu können, sind wir im ständigen Austausch mit unseren Produzenten und Lieferanten und führen - oft gegen deren Widerstand - Kontrollmechanismen in den Produktionsprozess ein. Wie teuer ist Rohkost als Ernährungsform für den ,,Anwender? Rohkost kann sehr günstig sein, da kann fast aus der Natur leben kann - oder aber auch sehr teuer. Das hängt, wie auch bei einer ,,normalen Ernährungsweise, von jedem einzeln ab. Es gibt Rohkostprodukte, die sehr günstig sind. Denken Sie zum Beispiel an Sprossen, Keime und Weizengras oder Gemüse und Obst wie Kohlrabi, Möhren, Kohl, Zucchini, Äpfel, Birnen, Orangen usw. Eine einfache Rohkost mit Grundnahrungsmitteln bestehend aus den eben genannten Produkten kann richtig preiswert sein. Es kann aber auch sehr kostspielig werden, je nachdem, wie weit wir den Luxus treiben und inwieweit wir exotische Lebensmittel einbeziehen. Beispiele hierfür wären Avoacados, Mangos, Ananas, Papaya, Guave, Gojibeeren, Cashews, Macadamias, Pistazien - ach, und die vielen anderen köstlichen Lebensmittel, die mir jetzt noch einfallen würden. Generell gilt: Vielleicht kann sich nicht jeder jeden Tag Gourmet-Rohkost leisten, doch jeder kann zu 100 Prozent rohköstlich leben. Gesunde Ernährung ist keine Frage des Geldbeutels. Es ist eine Frage der Einstellung. Halten Sie eine 100%ige rohköstliche Ernährung für sinnvoll? Wie halten Sie persönlich das? Im Prinzip ja. Im Laufe der Evolution waren wir bis auf die letzten wenige Jahre auf Rohkost angewiesen. Denn Feuer gibt es ja noch nicht so lange. Wir sind also ,,konstruiert, um als optimalen Kraftstoff rohköstliche Nahrung zu uns zu nehmen. Es ist ja auch nur der Mensch, der seine Nahrung erhitzt, bevor er sie isst. Im Leben gebe ich folgenden Rat: Am wichtigsten ist es, auf den eigenen Körper zu hören. Er sagt uns ganz genau, was er benötigt – nur verstehen wir ihn leider oftmals falsch oder haben in der heutigen Zeit auch zum Teil verlernt, auf ihn zu hören. Ein großer Rohkost-Anteil auf dem täglichen Speiseplan ist auf jeden Fall immer zu empfehlen. Ob wir uns ausschließlich rohköstlich ernähren sollten oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wie bei jeder Ernährungsform gilt auch bei der Rohkost, dass wir ausgewogen und abwechslungsreich essen sollten. Mangelerscheinungen können überall auftreten, deshalb sollten wir uns niemals einseitig ernähren. Die Pflanzenwelt bietet uns dabei alles, was wir benötigen: Proteine erhalten wir aus grünen Blättern, Nüssen, Hanfsamen oder Sprossen, Kohlenhydrate aus Karotten und Früchten, verschiedene Vitamine stecken in fast allen Früchten. Fette nehmen wir über kaltgepresste Öle, Nüsse oder auch über Avocados und Oliven auf. Ich mag einfache Rohkost-Gerichte am liebsten. Für den guten Start in den Tag mache ich mir gern einen grünen Saft aus Salatblättern, Gurken, Selleriestangen, Keimling Frischleinöl und Superfoods. Am Wochenende bereite ich mir gern einen Rohkost-Pudding aus eingeweichten Chia-Samen mit geriebenem Apfel, pürierten Bananen und ein paar Nüssen zu. Mittags nutze ich meist die Keimling-Cafeteria, in der Rohkost-Menüs serviert werden. Abends gönne ich mir gern einen bunten Salat mit frischem Leinöl, etwas Zitronensaft oder Apfelessig. Ab und an steht auch mal ein selbst gemachter Rohkost-,,Zucchini-Puffer mit Cashews und frischem Apfelmus auf dem Speiseplan. Aber ich liebe es auch, manchmal abends gedämpftes Gemüse aus dem Wasserdampfgarer zu essen. Wie schaffen Sie es, sich auch im Alltag gesund zu ernähren? Eigentlich hat das in meinen Augen nichts mit ,,schaffen zu tun. Für mich ist die gesunde Ernährung ganz einfach ein entscheidender Teil meines Alltags. So sind frische, unerhitzte und unverarbeitete Lebensmittel einfach roh-köstlich und genießen bei mir den absoluten Vorzug. Das Wichtigste bei der Auswahl von Lebensmitteln ist für mich außerdem die Qualität. Beim Einkaufen entscheiden Fakten wie chemiefrei, reif, appetitlich riechend, aromatisch schmeckend. Da entstehen Glücksgefühle, die man spüren kann! Dieses Glücksgefühl erlebe ich zum Beispiel, wenn ich grüne Wildkräuter esse oder ein Getränk aus unseren getrockneten Getreidegräsern zubereite. Und eben das macht für mich die gesunde Ernährung viel einfacher, da sie ein entscheidender Bestandteil dessen ist, was mich glücklich und gesund macht. Superfoods sind ja sprichwörtlich in aller Munde. Was sind Ihre persönlichen Lieblings-Superfoods? Moringa Pulver liebe ich, da es gut schmeckt, viel Chlorophyll enthält und sehr nährstoffreich ist. Wie schon gesagt, bin ich ein großer Fan von Lucuma, vor allem wegen seiner küchentechnischen Eigenschaften. Unser Keimling Leinöl liebe ich, weil es nicht nur extrem reich an Omega-3-Fettsäuren ist, sondern auch, weil es richtig gut schmeckt – am besten in Mandelpüree! Haben Sie ein Lieblingsrestaurant, das unsere Leser unbedingt mal besuchen sollten? Rohkostrestaurants gibt es ja noch sehr wenige in Deutschland. Wer gerne biologisch, vegetarisch oder vegan, aber erhitzt isst, dem empfehle ich das La Monella in Hamburg am Hallerplatz. Abschließend: Haben Sie noch einen persönlichen Ernährungstipp für uns?  Ein wichtiger Tipp ist, vielseitig zu essen und Lebensmittel immer wieder abzuwechseln. Nicht vier Wochen lang nur Spinat oder Giersch in den Smoothie zu geben, sondern auch Kohl, Römischen Salat, Feldsalat, Brennnessel etc. Denn jedes Lebensmittel, mag es als noch so gesund gepriesen werden, hat ernährungsphysiologische Vorteile - und Nachteile. Das balancieren wir nur durch eine reichhaltige Auswahl aus. Aber das Wichtigste ist: Legen Sie sich keinen Zwang auf! Wir sind nicht nur Stoffwechsel, sondern auch geistige, sinnliche und soziale Wesen. Daher gilt für mich: Zuerst das Natürlichste, Frischeste und das am wenigsten Hitzebehandelte wählen und dann, wenn wirklich noch Hunger da ist, auch mal vom ,,normalen Essen zu nehmen. Denn Zwang engt uns ein, und wir sind doch zur Freude da. Zu unserer Freude und der Freude unserer Mitmenschen. Vielen Dank für das Interview! Zur Homepage von Keimling Naturkost geht es hier lang. Verlosung Netterweise hat Keimling Naturkost uns noch 2 Gläser Lucuma Pulver zur Verlosung zur Verfügung gestellt. Mit Lucuma kannst du u.a. Süßspeisen ganz wunderbar abrunden. Gewinnen kannst du, wenn du bis zum 10.10.2017 um 12 Uhr hier einen kurzen Gruß hinterlässt oder uns wissen lässt, welche Keimling-Produkte dir gut gefallen. Viel Glück! Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von Keimling Naturkost. Der Beitrag 11 Fragen an Winfried Holler von Keimling Naturkost (+ Verlosung) erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Special: Eisen ess ich zum Frühstück! 6 Supertricks gegen Eisenmangel + Rezept

5. August 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Special: Eisen ess ich zum Frühstück! 6 Supertricks gegen Eisenmangel + RezeptVeganer leiden an Eisenmangel? Das stimmt nur bedingt. Eisenmangel ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, wobei Frauen grundsätzlich eher davon betroffen sind als Männer. Sicher ist: In Pflanzen steckt viel mehr Eisen, als gemeinhin angenommen. Und Veganer und Vegetarier nehmen im Vergleich zu Mischköstlern tatsächlich mehr Eisen auf. Leider wird pflanzliches Eisen jedoch schlechter resorbiert. Die folgenden Tricks verraten Ihnen, wie Sie durch richtige Handhabung und Zusammenstellung Ihrer Nahrung positiv auf Ihre Eisenaufnahme einwirken können: TRICK 1 Eisen aus pflanzlicher Nahrung ist schwerer verwertbar als jenes aus tierischer Kost. Nimmt man aber zu jeder eisenhaltigen Nahrung auch Vitamin C auf, kann das Vitamin C das Eisen zwei- bis viermal besser verwertbar machen. TRICK 2 In Labortests konnte festgestellt werden, dass die Eisenaufnahme gehemmt wird, wird zusätzlich Calcium zugeführt. Zwar beruhen diese Tests auf Dosierungen, die über die alltägliche Nahrungsaufnahme kaum zu erreichen sind. Wer aber sicher gehen will, sollte entsprechende Kombinationen meiden, wie zum Beispiel eisenhaltige Haferflocken und Sojamilch, die mit Calcium angereichert wurde. TRICK 3 Auch die in pflanzlicher Nahrung vorkommende Oxalsäure ist ein bekannter Eisenhemmer: Wem also Wert auf sein Eisen legt, sollte eisenhaltige Lebensmittel weniger oft mit solchen kombinieren, die viel Oxalsäure enthalten. Allerdings ist manch oxalsäurehaltiges Lebensmittel, wie zum Beispiel Rote Bete, oft gleichzeitig reich an Eisen. Durch Kochen, dämpfen und blanchieren kann man aber den Oxalsäuregehalt verringern. TRICK 4 Viele Getreide und Hülsenfrüchte enthalten Phytinsäure, zum Beispiel Weizen und Soja. Phytinsäure kann sich mit dem Eisen aus der Nahrung so fest verbinden, dass eine Aufnahme des Minerals über die Darmwand nicht mehr möglich ist. Durch Fermentation, etwa im Sauerteig, aber auch gären, rösten, einweichen und keimen wird der Phytinsäuregehalt von Lebensmitteln gesenkt. TRICK 5 Gusseisernes Kochgeschirr! Kleinste Eisenmengen lösen sich ab und landen im Essen. Wandern von dort in unserem Magen und schließlich dahin, wo Eisen am meisten gebraucht wird: in den roten Blutzellen und Enzymen. Manchmal kann es so einfach sein! TRICK 6 Tannine, enthalten zum Beispiel in Kaffee und grünem und schwarzem Tee, hemmen ebenfalls die Aufnahme von Eisen. Sollte ein Mangel bestehen, empfiehlt es sich, den Genuss einzuschränken, und einen großen zeitlichen Abstand zwischen Heißgetränk und Nahrungsaufnahme zu legen. FAZIT Grundsätzlich sollte man, unabhängig von der Ernährungsweise, bei Symptomen wie Müdigkeit und Abgeschlagenheit auch mal seinen Eisenwert kontrollieren lassen. Eisenmangel kann viele Ursachen haben, wie Erkrankungen, Vergiftungen und Resorptionsstörungen, und ist deswegen keineswegs immer auf ungenügende Zufuhr zurückzuführen. Nur regelmäßige Tests (und bei einem Mangel die Überwachung weiterer Parameter) helfen, den wahren Ursachen auf die Schliche zu kommen. TEXT: TERESA STEINHOF, zuerst erschienen bei food-elements.com Hier gibt es Eisen satt zum Frühstück! ZUTATEN - 100g Buchweizen - 100g Haferflocken - 30g Sonnenblumenkerne - 30g Rosinen - 400ml Hafermilch - 2 mittelgroße Birnen - 1 Spritzer Zitronensaft - 1 Prise Zimt SO GEHTS 1.Den Buchweizen mit Haferflocken, Sonnenblumenkernen und Rosinen über Nacht in 400ml Hafermilch einweichen. 2. Am nächsten Morgen die Birnen vierteln und das Kerngehäuse entfernen. 3. Die Birnen mit einer Reibe grob reiben (alternativ sehr klein schneiden) und unter den Müslibrei mischen. 4. Einen Spritzer Zitronensaft dazugeben, für das Plus an Vitamin C und damit die Birne sich nicht braun färbt. 5. Den Frühstücksbrei mit etwas Zimt servieren.   Mehr von FoodElements SNICKERS Lust auf gekühlte Snickers? Dieses Rezept ist der Hammer und bringt jeden zum schmelzen! Weiter zum Artikel Rezept von Das Rezept ist von unserem Kooperationspartner Food Elements. Food Elements ist ein Online-Magazin mit dem Fokus auf gesunde, pflanzenbasierte Ernährung. Food Elements hat es sich zur Aufgabe gemacht zu zeigen, wie leicht und lecker man sich mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen kann. Mit vielen einfachen, schnellen Rezepten und mit Artikel rund um gesunde Ernährung. Das Team besteht aus Ernährungsberaterinnen und -wissenschaftlerinnen, Köchen, Food Fotografen und Designern. Alle eint die Liebe zu gutem Essen. Mehr tolle vegane Rezepte und informative Artikel rund um die gesunde Ernährung findet Ihr unter www.food-elements.com Fotos: Jule Frommelt Der Beitrag Special: Eisen ess‘ ich zum Frühstück! 6 Supertricks gegen Eisenmangel + Rezept erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Entsaften: Superfood zum Trinken

30. Mai 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Entsaften: Superfood zum TrinkenYeah! Wir haben es getan - wir haben entsaftet. Und zwar im Selbstversuch bei uns in der Redaktion. Das hat Spaß gemacht, ist easy-peasy und totaal lecker! Aber erstmal der Reihe nach. Entsaften, was ist das? Und wie geht das? Mittlerweile ist „Juice“ ja der neue Smoothie - und ein bisschen ist der „Saft-Hype“ aus den USA zu uns herübergeschwappt. Dort gibt es mittlerweile an jeder Straßenecke sogenannte „Juice-Bars“. Sicherlich hat diese Entwicklung auch mit der Dokumentation „Fat, Sick and nearly Dead“ zu tun. Hier entsaftet der Amerikaner Joe Cross über mehrere Wochen, lässt sich dabei ärztlich „überwachen“ und wird von der Kamera begleitet. Bei seinem Selbstversuch verliert er nicht nur diverse Kilos - er kann sich auch von einer Hautkrankheit befreien und beginnt sein ganzes Leben umzukrempeln. Hier der Trailer zum Film: Hier geht es zur Website: http:/­­/­­www.fatsickandnearlydead.com/­­ Hier zum Buch: Dieser Film ist nicht nur sehenswert - er inspiriert und motiviert, die eigenen Essgewohnheiten noch einmal zu überdenken. Im Grunde ist Entsaften keine neue Erfindung. Vielleicht hat eure Oma früher auch schon entsaftet? Meine Großeltern hatten einen riesigen Garten, in dem jede Menge Obst angebaut und geerntet wurde. Die Früchte wurden dann in einem sehr großen, dampfenden Topfungetüm auf wundersame Weise zu Saft verarbeitet. Als Kind erschien mir dieser Vorgang fast unheimlich… Aber natürlich hatte meine Oma alles bestens im Griff - und das was sie da veranstaltete war nix anderes als ,,Dampfentsaften oder ,,Heißentsaften. Grundsätzlich kann man den Vorgang des Entsaftens in zwei Gruppen einteilen: - Heißentsaften (Dampfensaften) - Kaltensaften Heißensaften Beim Dampfensaften mit einem elektrischen Entsafter oder einem Dampfentsafter werden die Früchte durch Wasserdampf aufgelöst so dass Saft austritt. Kerne und Stiele bleiben dabei getrennt. Auf diese Weise lässt sich mit relativ wenig Aufwand eine große Menge Fruchtsaft herstellen. Durch die Erhitzung wird der Saft natürlich konserviert und kann in sterilen Gläsern langfristig gelagert werden. Für kleine Beerenfrüchte wie z.B. Johannisbeeren ist das Heißentsaften ideal, da man mit dieser Methode den meisten Saft gewinnt. Aber auch für große Mengen Äpfel oder Birnen ist das Dampfensaften sehr gut geeignet, vor allem für Gartenbesitzer, die ihre Obsternte vor dem Winter ,,verarbeiten möchten. Zu Bedenken ist jedoch, dass durch das Erhitzen der Früchte leider auch die meisten Nährstoffe und Vitamine verloren gehen. Kaltentsaften Beim Kaltentsaften werden Gemüse und Früchte roh zu Saft verarbeitet - auf diesem Wege bleiben Vitamine, Enzyme und Nährstoffe weitestgehend erhalten. Beim Kaltentsaften gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten bzw. spezielle Geräte: - Zentrifugen - Slow Juicer /­­ Saftpresse 1. Zentrifugenentsafter Bei einem Zentrifugenentsafter werden Obst und Gemüse zuerst mit einer Reibscheibe zerkleinert. Im Anschluss wird der Saft durch Schleudern entzogen und durch ein Sieb von den festen Pflanzenbestandteilen getrennt. Diese bleiben als Trester im Entsafter zurück und der Saft fließt über eine Ausgusstülle ab. Das Entsaften mit der Zentrifuge geht sehr schnell und die Geräte sind leichter und kompakter. Der Anschaffungspreis liegt in der günstigen bis mittleren Preisklasse. Leider ist so ein Gerät wirklich recht laut und durch die Reibung und den anschließenden ,,Schleudergang werden Vitamine und Enzyme angegriffen, da viel Sauerstoff unter die Flüssigkeit gewirbelt wird. Dadurch nimmt der Nährstoffgehalt des Safts ab. Wer morgens jedoch schnell seinen Energiekick für den Tag haben möchte, ist mit einem Zentrifugenentsafter gut beraten. 2. Slow Juice /­­ Saftpresse Mit einem sogenannten „Slow Juicer“ werden Gemüse und Obst besonders schonend zu Saft verarbeitet. Bei dieser Art der Entsaftung können auch „schwierige“ Gemüse wie z.B. Kohl oder Petersilie gepresst werden. Ein „Slow Juicer“ verfügt über eine oder mehrere „Schnecken“, und arbeitet in zwei Schritten: im ersten Schritt wird das Pressgut in Teile gebrochen - im zweiten Schritt werden diese Teile ausgequetscht. Saft und Trester gelangen in zwei getrennte Auffangbehälter. Die „Schnecke“ dreht sich langsam, so dass möglichst wenig Sauerstoff in den Saft gelangt. Das Entsaften mit einem „Slow Juicer“ dauert etwas länger und ist dafür wirklich leise. Der Saft ist homogen und kann mindestens 24 Stunden aufbewahrt werden. Ein Großteil der wichtigsten Inhaltsstoffe verbleibt im Saft und geht nicht verloren. Wer also viel Blattgemüse entsaften möchte – und das hochwertigste „Endprodukt“ erhalten möchte, ist mit der Investition in eine hochwertige Saftpresse sehr gut beraten. Was kann entsaftet werden? Entsaften kann man fast alles an Obst - vielleicht nicht unbedingt Bananen, da sie sehr viel Stärke enthalten. Kernobst wie Kirschen, Pflaumen oder Pfirsiche müssen besser entkernt werden - hingegen man bei Äpfeln oder Birnen das Gehäuse nicht unbedingt entfernt werden muss. Wer empfindlicher ist, was die Bitterstoffe angeht, sollte die Haut von Zitronen oder Orangen ebenfalls entfernen. Zitrusfrüchte oder Melonen müssen auch ohne Schalen entsaftet werden. Die Auswahl an Gemüse ist grenzenlos, da wirklich alles geeignet ist. Grundsätzlich sollte man jedoch darauf achten, alles vorher gut abzuwaschen und rohe Rote Beete vorher zu schälen. Ein Tipp: am besten saisonal einkaufen - nicht nur um Geld zu sparen sondern nur so enthält das Obst und Gemüse der Jahreszeit entsprechend die meisten Nährstoffe. Unterschiede zum Smoothie Der Unterschied zwischen Smoothie und Saft lässt sich leicht erklären: Saft = Smoothie minus Ballaststoffe! Wer lieber möglichst natürliche Lebensmittel mit allem „noch drin“ trinken möchte, ist vielleicht mit einem Smoothie besser beraten. Wer hingegen ein mit Nährstoffen vollgepacktes Getränk haben möchte, der ist mit dem Saft vermutlich besser beraten. Unser Testgerät: BioChef Atlas Entsafter Wir haben den Atlas Entsafter der Firma BioChef für unser Saft-Experiment verwendet. Bei dem Gerät handelt es sich um einen „Slow Juicer“. Die Entsaftung findet hier durch Kaltpressung statt, so dass alle Nährstoffe, Vitamine und Enzyme von Obst und Gemüse erhalten bleiben. Das Gerät lässt sich selbsterklärend zusammenbauen – wir mussten nicht die Bedienungsanleitung lesen Der Entsafter besitzt ein hohes Eigengewicht, so dass er sicher steht. Durch den relativ kleinen Einfüllschacht findet die Pressung sehr langsam, dafür besonders schonend statt. Der Bio Chef Atlas Entsafter ist geeignet für Obst oder Gemüse sowie fast alle Blattgemüse. Hier sieht man, wie er arbeitet: VIDEO Die Saftausbeute ist wirklich beeindruckend, ebenso wie die saubere Ausgabe der Reste, auch Trester genannt. Die Konsistenz aller unserer Säfte war hervorragend und nicht schaumig. Ich habe zwei Gläser im Kühlschrank aufbewahrt und konnte den Saft noch 24 Stunden später genießen. Dieser Entsafter ist auch echt leise! Einziger Kritikpunkt wäre vielleicht der Reinigungsprozess - wir hatten ein bisschen Probleme beim Auseinandernehmen der einzelnen Teile. Laut Hersteller gibt es aber eine Selbstreinigungsfunktion um das Gerät zwischen den Entsaftungsvorgängen zu „säubern“. Mehr Info: Hier kann man den Entsafter kaufen: Bei www.vitality4life.de  mit einem Gutscheincode 5%: deutschlandistvegan5 oder bei www.amazon.de Unsere Freestyle-Rezepte Wir haben relativ spontan in der Obst- und Gemüseabteilung von Karstadt eingekauft, davon einen Teil in Bio-Qualität und den Rest konventionell. Wir haben insgesamt ca. 25 Euro ausgegeben - aber gar nicht alles verwendet. Die Ausbeute pro Rezept beläuft sich auf zwei größere Gläser. Hier unsere vier Favoriten: „Gurke Energy“ |  Zutaten: - 1 Salatgurke - 1 Apfel - 1 Birne - 1/­­2 Zitrone - 2 Handvoll Feldsalat „Erdbeer Paprika Kiwi“ | Zutaten: - 1 Kiwi - 1 Apfel - 1 Paprika - 2 Handvoll Erdbeeren   „Bunter Möhren Mix“  |  Zutaten: - 2 Möhren - 3 Stangen Sellerie - 2 Stangen Rababher - 1 Saftorange - 1 Apfel „Grüne Ananas“ | Zutaten: - 1 Handvoll Blattspinat - 1 Apfel - 1/­­2 Orange - 1/­­2 Zitrone - 1/­­2 Gurke - 1 kleines Stück Ingwer  Welche Rezepte kennt ihr? Teilt sie gerne mit uns. Danke vitality4life für das Gerät zum Testen. Der Beitrag Entsaften: Superfood zum Trinken erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Vier ultimative Ideen für eine vegane und nachhaltige Ernährung unterwegs

17. Mai 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Vier ultimative Ideen für eine vegane und nachhaltige Ernährung unterwegsIch bin noch relativ neu in der veganen Szene. Und ich reise auch noch viel. Das zu kombinieren fällt mir immer wieder schwer. Sich zu Hause vegan ernähren kann ja jeder. Man kauft einfach nur vegane Lebensmittel und dann isst man auch nur vegane Gerichte. Man kennt die Shops in der Umgebung und weiß genau, wo es was gibt. So ist es leicht, vorauszuplanen und dann gezielt loszugehen. Viele können sich gar nicht vorstellen, wie schwierig es sein kann, sich unterwegs vegan zu ernähren. Dass ich auch noch einen Zero Waste Lifestyle lebe, macht die Sache nicht gerade einfacher. Denn viele schnelle Snacks wie Müsliriegel sind nun mal nicht sehr umweltfreundlich verpackt. Sie sind komplett in Plastik eingehüllt und das versuche ich soweit es geht zu vermeiden. Hier meine vier ultimativen Ideen für eine Ernährung, die gleichzeitig vegan und Zero Waste ist.   Obst und Gemüse Äpfel, Bananen, Birnen, Mandarinen, Pfirsiche, Trauben. Es gibt unzählige Früchte, die man sich einfach mitnehmen und schnell unterwegs verzehren kann. Sie bringen teils ihre eigene Verpackung mit (Bananen), teils kann man die Schale auch mitessen. Auch Paprika, Gurken und Karotten kann man super als Snack zwischendurch naschen. Sachen wie Wasser- oder Honigmelone schneidest du am besten schon zu Hause in kleinere Stücke und nimmst sie in einer Box mit, dann brauchst du kein Messer und alles ist schon fertig, wenn dich der Hunger packt. Achte beim Einkauf am besten auf Bioware, da brauchst du dir auch keine Sorgen wegen Pestiziden machen. Wenn du im Bioladen einkaufst, bekommst du alle diese Früchte und das Gemüse auch ohne Plastik. Im normalen Supermarkt müssen sie die Bioware durch die Plastikverpackung von der konventionelle Ware abheben. Finde ich echt widersprüchlich. Du solltest auch nach Möglichkeit darauf achten, dass das Obst und das Gemüse, das du kaufst, gerade Saison hat. Dadurch hat es nicht so lange Transportwege, was auch wieder CO2 einspart.   Kaufe unverpackt Inzwischen gibt es in jeder größeren Stadt in Deutschland einen Laden, in dem man unverpackte Lebensmittel einkaufen kann. Einige davon habe ich auf meiner Seite FlipFlopWetter schon vorgestellt: Original Unverpackt in Berlin, Ohne in München und die Plastikfreie Zone in München. Du kannst dir dort alle Lebensmittel in mitgebrachte Gefäße abfüllen lassen. Für unterwegs eigenen sich besonders gut: – Nüsse und Samen in Stoffsäckchen (Kürbiskerne, Walnüsse etc.) – Getrocknete Früchte wie Rosinen, Cranberries, Datteln oder Feigen – Müsli, entweder pur oder mit mitgebrachter Sojamilch – Cookies – Reiscracker – Gojibeeren Selbstgemachtes Oder du machst dir deinen Lieblingssnack in einer größeren Menge selbst zu Hause und hast dann die ganze Woche was davon. – selbstgemachter Hummus – Müsli – Muffins – Smoothies oder andere Säfte (ganz einfach im Mixer zusammengerührt) – selbstgemachte Müsliriegel Viele Snacks, die man nur in Plastik kaufen kann, lassen sich auch einfach selbst herstellen. Schau einfach mal nach einem Rezept im Internet, du wirst überrascht sein. Reste Das ist zwar nicht so einfach, wenn du länger unterwegs bist, aber für einen kurzen Trip kannst du dir die Reste des Mittagessens vom Vortag mitnehmen. Es ist kein Mehraufwand, weil du ja sowieso gekocht hast (nur einfach etwas mehr). Und du wirst dich freuen, dass du gleich ein sehr leckeres und gesundes Essen hast. Hast du noch weitere Tipps? Dann rein damit in die Kommentare! Der Beitrag Vier ultimative Ideen für eine vegane und nachhaltige Ernährung unterwegs erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.


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