Basmati - vegetarische Rezepte

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Basmati vegetarische Rezepte

UNSERE PRODUKTHIGHLIGHTS #11 NOVEMBER

8. Dezember 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Heute möchten wir dir die veganen Produkte vorstellen, die wir im November 2017 getestet haben. Es waren wieder viele neue vegane Lieblingsprodukte dabei. Hier gibt es einen kleinen Einblick in unsere Lieblingsprodukte. Ganz egal ob nigelnagelneu oder vielleicht schon etwas länger auf dem Markt. Du kannst jedes der hier vorgestellten veganen Produkte online oder im Geschäft nachkaufen. Schau am besten selbst!  1. Eat Like Eve - Super-Crisp Bliss Balls In noch nicht mal vier Wochen ist Weihnachten! Da haben wir eine schnelle und einfache Idee für dich. Was hältst du von selbst gemachten, rohköstlichen, veganen Pralinen? Die Super-Crisp Bliss Balls von Eat Like Eve sind mit Superfoods wie Chia- und Hanfsamen kombiniert eine natürliche und energiespendende Nascherei. Alles was du brauchst, findest du in der zusammengestellten Mischung von Eat Like Eve. So kann eigentlich gar nichts schiefgehen und der Zeitaufwand beträgt für 12-14 Bällchen keine fünf Minuten! Im Shop findest du noch viele weitere Sorten und auch rohe Kuchenbackmischungen, wie zum Beispiel veganen Cheesecake.   2. Einhorn - vegane Kondome Du fragst dich, wieso wir dir vegane Kondome vorstellen? Das hat einen guten Grund. Normale Kondome sind nicht vegan. Während der Verarbeitung des rohen Kautschuks zu Latexkondomen verwenden die Hersteller oft Milchprotein (Kasein) als Hilfsmittel. Natürlich sollte man auf Kondome nicht verzichten, daher gibt es schon mehrere Startups, die vegane Kondome anbieten. Die wohl bekannteste Marke ist sicherlich Einhorn, die nicht nur mit ihrem ansprechenden Namen, sondern auch durch das auffallende Design überzeugt. Und das Team von Einhorn ist auch für jeden Spaß zu haben und begeistern ihre Fans mit witzigen Social Media Aktionen.   3. Govinda - Kokosmilchcreme Kokosmilch schmeckt doch immer gut. Du willst etwas ganz besonderes probieren? Was hältst du von Kokosmilchcreme verfeinert mit fairem Bio-Kakao und natürlicher Süße aus Kokosblütensirup? Der perfekte Schokoaufstrich für alle, die Kokosgeschmack lieben und guter Schokolade nicht widerstehen können. Diese Sorte ,,Kakao, besteht aus nur drei Zutaten: frischer Kokosmilch, Kokosblütensirup, Kakao (2 %). Alles aus biologischem und nachhaltigem Anbau.   4. Govinda - Gondel Hanf-Tomaten Pesto Ein ebenfalls neues Produkt von Govinda ist das Hanf-Tomaten Pesto. Das Pesto wird aus angekeimten Sonnenblumenkernen und Hanfsamen hergestellt, welches es ebenfalls zu einem rohköstlichen Produkt macht. Die Hauptzutaten sind Rapskernöl, gekeimte Sonnenblumenkerne, Tomaten, Chilli und Hanfsamen. Das Pesto schmeckt leicht scharf, sehr würzig nach Basilikum und Tomaten. Es eignet sich perfekt als Soße zu Nudeln, Reis, Kartoffeln und vielem mehr.   5. Miigan - Soja Protex Hack Du kennst wahrscheinlich schon das leckere Sonnenblumen-Hack, welches im Geschmack sehr nussig ist. Wer es neutraler mag und selbst nach Wunsch würzen möchte, für den haben wir eine gute Alternative. Das Trockensoja-Hack von Miigan! Einfach in warmer Brühe einweichen, würzen und genießen. Auch sehr gut geeignet für Suppen, Lasagne, Bolognese und Fleischfrei-Bällchen. Aber in deinem nächsten veganen Auflauf wird es sicherlich hervorragend schmecken. Der hohe Proteinanteil von 70% dürfte überzeugen. Das Trockensoja-Hack von Miigan bekommt ihr schon ab 2,79EUR für 200g bei Boutique Vegan. Das Gewicht täuscht, da sich das Volumen durch Zugabe von Wasser verdreifacht.   6. Nutfields - Paranusscreme Jeden Morgen Erdnusscreme auf deine Stulle - ist dir zu langweilig geworden? Dann haben wir etwas ganz neues aus dem Hause Nutfields. Dort wurde jetzt nämlich eine Edition mit 56% Paranüsssen herausgebracht. Für alle, die es etwas süßer am Gaumen mögen! Es beinhaltet zusätzlich Kakaopulver, Bourbon-Vanille und Rohrohrzucker. Allerdings aktuell nur in wenigen Onlineshops wie beispielsweise Panaugona vorhanden.   7. Reishunger - Verschiedene Sorten  Schon etwas bekannter ist die Firma Reishunger, welche schon mehrere TV-Auftritte hinter sich hat. Sie überzeugt durch ihre immer größer werdende Produktvielfalt in höchster Qualität. Wir haben die Sorte Bio - Basmatireis ausprobiert und sind begeistert von dem starken Aroma und die extreme Länge  im Gegensatz zu konventionellen Mitbewerben. Der Reis wird in bester biologischer Qualität direkt am Himalaya angebaut. Immer wieder bietet der Online Shop von Reishunger dir eine Menge verführerische Rabatte. Sodass du 600g besten Bio-Basmatireis für ab 3,49EUR ergattern kannst.   8. Sonnentor - Irma Imun Die neue Gewürzmischung von Sonnentor wurde perfekt auf Suppen, Eintöpfe und andere salzige Gerichte wie zum Beispiel salzigen Porridge abgestimmt. Sie überzeugt durch ihren hohen Anteil an besten Bio-Gewürzen. Salbei, Kurkuma, Bibernelle, Knoblauch, Ingwer, Basilikum und Chilli peppen deine Gerichte mal so richtig auf. Alles wie gewohnt von Sonnentor in bester Bio-Qualität    9. Sunflower Family - Sonnenblumen Protein Eins meiner aktuellen Lieblingsprodukte, welches wir auch öfter verwenden, ist das Sonnenblumenprotein Pulver von Sunflowerfamily. Das Sonnenblumenprotein stellt unserer Meinung nach alle anderen Proteinpulver in den Schatten. Es besteht aus 100% biologischen und heimischen Sonnenblumenkernen und ist daher sehr nachhaltig. Außerdem beinhaltet es alle essenziellen Aminosäuren, sowie 55% reines Eiweiß. Außerdem schmeckt es sehr lecker und nussig in Smoothies und Müsli. Das Proteinpulver gibt es in fünf verschiedenen Sorten: Kürbis, Mandel, Sonnenblumen, Weizenkeim und gemischt als Feel-Good Protein.   10. Taste Nirvana - Kakao-Kokoswasser Kokoswasser mit Kakao? Ja, was Alpro angefangen hat, ist jetzt auch als natürliche Sorte erhältlich. Mit dem Blick auf die Zutatenliste hat es uns sofort überzeugt. Nur zwei Zutaten:  Bio-Kokoswasser, Bio-Rohkakaopulver (0,75%) ist das Kakao-Kokosnusswasser eine gesunde Alternative zu anderen Kokosnussdrinks. Und definitiv schon alleine wegen der Zusammensetzung ein Muss für jeden Kokosnussfan. Und da gibt es ja einige in der veganen Szene. Für diejenigen, die sofort eine Großpackung bestellen wollen, schaut mal bei Amazon vorbei.       Der Beitrag UNSERE PRODUKTHIGHLIGHTS #11 NOVEMBER erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

{WERBUNG} Veganes Nasi Goreng mit Herbstgemüse & Maronen - Soulfood für kalte Tage

18. November 2017 Feines Gemüse 

{WERBUNG} Veganes Nasi Goreng mit Herbstgemüse & Maronen - Soulfood für kalte Tage Es gibt Reis, Baby. Reis ist Dauergast in unserer Küche. Allerdings erst, seit wir einen Reiskocher haben. Ein Reiskocher hat mein Leben sehr vereinfacht und ich finde, jeder sollte sich diese Anschaffung gönnen. Natürlich nimmt das Gerät arg viel Platz weg, aber dafür könntet ihr zwei oder drei andere Küchengeräte entsorgen, die ihr sowieso nicht nutzt. Dies vorab. Aber sprechen wir doch über Reis. Ganz ehrlich: Über dessen Herkunft habe ich mir bisher wenig bis keine Gedanken gemacht. Ihr etwa? Doch der Dokumentarfilm 10 Milliarden - Wie werden wir alle satt? - den ich bedauerlicherweise erst vor einigen Wochen sah - hat mich sanft aber nachhaltig wachgerüttelt: Wo kommt Reis her, unter welchen Bedingungen wird er angebaut und was bleibt den kleinen Reisbauern in Asien (wo 95% des Ertrags erbracht werden) eigentlich von ihrer Ernte? Ich war also ziemlich erschrocken, als ich sah, wie indische Bauern über riesengroße Agrarkonzerne an Hybrid-Reis herangeführt werden, der nur unter idealen Bedingungen schneller wächst und mehr Ertrag bringt als ein ,,normales Pflänzchen. Uns kann das ja egal sein: Wir kriegen unseren Import-Reis so oder so, und wenn nicht, essen wir halt was anderes. Aber wenn die eigene Existenz und womöglich die von Frau & Kindern von einer erfolgreichen Ernte abhängt, ist das eine ganz andere Geschichte. Und von der Belastung der Böden (und natürlich der Reispflanzen) durch Pestizide und Schwermetalle fangen wir gar nicht erst an. Relativ zeitgleich mit dem Film traf die Anfrage von Rii Jii bei mir ein - und das war für mich die perfekte Gelegenheit, euch auf das Thema aufmerksam zu machen. Rii Jii bietet nur einige wenige Reissorten an - einfach nur puren, guten Reis. Aushängeschild ist der Basmati-Reis, der aussschließlich in den Kooperativen ,,Uttaranchal und ,,Ramnagar streng biologisch angebaut wird und selbstverständlich fairtrade-zertifiziert ist.  Zudem gibt es zu jedem Reis eine Rückstandsanalyse, für all die, die es genau wissen wollen. Der Zwischenhandel ist ausgeschaltet, dadurch wird der Reis für uns Endkunden sogar günstiger. Schaut euch einfach mal auf der Website um, dort ist alles genau erklärt. Und da es ja nicht nur um Anbau und Herkunft geht, sei an dieser Stelle auch gesagt: Der Reis ist tatsächlich hervorragend.  Wie gesagt: Das Thema hat mich bisher nicht beschäftigt. Schließlich war Reis - ebenso wie Nudeln, Mehl oder Zucker  - einfach auf Vorrat da. Tatsächlich sollten wir bei Reis aber ebenso auf die Herkunft achten, und den suchenden Blick nach dem Fairtrade-Siegel ebenso verinnerlichen wie wir es beim Kauf von Kaffee und Kakaoprodukten längst getan haben. Ich habe mit dem Reis sowas fusion-artiges gezaubert, das wir gleich zwei Tage hintereinander gegessen haben: Deutsches Herbstgemüse trifft indischen Basmati - als Nasi Goreng. Lasst es euch schmecken! Veganes Nasi Goreng mit Herbstgemüse Rezept für 2 Portionen Zutaten 150 g (Vollkorn)-Basmati-Reis (z. B. von Rii Jii) 1 Knoblauchzehe 1 rote Zwiebel  100 g Rotkohl 150 g Möhren 100 g Maronen, vakuumisiert 200 g Brokkoli 100 g Pilze 20 ml Sojasauce 20 g Zucker 2 TL Kokosöl 1 TL geröstetes Sesamöl  Pfeffer Zubereitung Kocht den Reis wie üblich, am besten natürlich im Reiskocher.  Währenddessen könnt ihr das bereits geputzte Gemüse zubereiten: Den Knoblauch fein hacken, die Zwiebel und den Rotkohl in feine Streifen schneiden. Möhren und Pilze schräg in Scheibchen schneiden, Brokkoli in Röschen trennen. Die Maronen grob würfeln und in 1 TL Kokosöl knusprig anbraten und beiseite stellen.  Nun 1 TL Kokosöl in einen Wok geben und auf mittlerer Flamme erhitzen. Knoblauch, Zwiebeln, Rotkohl, Möhren, Brokkoli in den Wok geben und leicht anbraten, dabei immer wieder rühren, bis das Gemüse quasi bissfest ist. Nun den Reis und die Maronen dazu geben und kurz mitbraten. Sojasauce mit Zucker vermischen und zu dem Reis-Gemüse-Mix in den Wok geben. Kurz alles miteinander verrühren und noch ca. zwei weitere Minuten braten lassen, ggf. noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Sesamöl beträufelt sofort servieren. Schmeckt auch kalt als Mittagspausenlunch! Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Rii Jii Reis entstanden. Danke für die nette Zusammenarbeit. 

Wärmende Burrito Bowl mit Kürbis, Räuchertofu & Tabasco

19. September 2017 Eat this! 

Wärmende Burrito Bowl mit Kürbis, Räuchertofu & TabascoOkay, bevor wir uns intensiv über unsere Burrito Bowl mit Kürbis, den Bowltrend im Allgemeinen und darüber unterhalten, was wir gerade so Freitagabend machen, nehme ich dich mit auf eine kleine Exkursion durch die frühen Jahre meiner Biographie. Wir schreiben ein Jahr um etwa 1998 herum, ich sitze eines Sommerabends auf der Couch und gucke mir irgendwas in der damals noch etwas überschaubareren Welt der privaten Fernsehsender an. Wie man das mit 14 eben so tut. Was schon in den 90ern so war wie heute: Nervige Werbepausen mit unerträglichen Clips - für Gebissreiniger oder anderen Krempel. Seufzend stelle ich mich auf unerträglich lange 5 Minuten schlechter Werbeclips ein. Aber halt, irgendwas ist bei dem Werbeblock anders. Den Typen, der da nachts auf der Veranda in feuchtwarmem Klima vor seiner Holzhütte sitzt und jedes Stück Pizza, dass er abbeißt vorher mit einer halben Flasche einer mir unbekannten, rötlichen Flüssigkeit tränkt, kenne ich noch nicht. Der sitzt offensichtlich in den Südstaaten der USA, denke ich mir (nein, denke ich nicht. Ich war mies in Erdkunde) und bin nicht verblüfft, als sich der Moskito, der sich schon mit seinem Surren bemerkbar gemacht hat, auf den Oberschenkel des Typen setzt und genüsslich zubeißt. Oh ja, Stechmücken. Die machen auch mir den Sommer zur Qual, wieviele gibt es davon wohl gerade im sumpfigen Louisiana? ,,Grinst der deshalb so? Weil er die Viecher gewöhnt ist? frage ich mich und plötzlich ... Boom explodiert der Plagegeist und mir ist klar, was los ist. TABASCO(R) ist los. Literweise Chilisauce auf der Pizza bringen Moskitos zum explodieren. ,,Oh yeah, das brauche ich auch rufe ich mückengeplagt, ergänze sofort fünf Flaschen der scharfen Sauce auf die Einkaufsliste, diskutiere mit meiner Ma darüber, streiche vier davon wieder und damit ist eine lebenslange Liebesbeziehung zu allem, was mit Chilis zu tun hat besiegelt. Der Werbeclip ist heute Kult und Hot Sauces sind nicht mehr aus unserem Kühlschrank wegzudenken. Und das Original von Avery Island in Louisiana, das aus nur drei Zutaten besteht - nämlich Chilis, Salz und Branntweinessig - und damit schon immer vegan war, hat noch immer einen Ehrenplatz. Diese Leidenschaft geht so weit, dass regelmäßig ein großer Teil der Jahresernte sämtlicher Chilivariationen vom Balkon klein geschnitten in Behälter wandert und über Monate hinweg fermentieren darf. Gerade haben wir eine Ladung Jalape?os und eine mit roten Habaneros und Knoblauch im Schrank stehen und wir können es kaum erwarten, bis wir sie im November nach einem Jahr Reifezeit zu Sauce verarbeiten können. Das eine Jahr kann nicht mit den drei Jahren nach dem Originalrezept der McIllhennys mithalten. Aber in Louisiana werden die Chilis auch in Eichenfässern gelagert und dafür habe ich leider keinen Platz im Keller. Und ich bin einfach zu ungeduldig. Ein einziges Jahr sind schon die Härte. Du siehst also, wir sind so ein bisschen chili-fanatisch unterwegs. Deshalb war es uns eine Ehre, vor ein paar Wochen den ,,International Corporate Chef von TABASCO(R), Gary Evans, über die vegane Küche, den Bowltrend und natürlich über die Sauce selbst auszuhorchen. TABASCO(R) Sauce is aged in oak wood barrels for a minimum of three years. The slow maturation process which goes faster in the hot summer months and slower in the cooler winter months adds more flavor and provides a touch of oak mature flavor to the sauce. New (non-aged) pepper mash is very bright. Its raw and green in flavor. The ageing fermentation process gives it the delicious earthy tones and provides the unique character of the sauce. This flavor character is only achieved because of this three-year ageing process. Since TABASCO Sauce has that wonderful umami flavor, it compliments any vegetable and fruit dish. Use TABASCO Sauce in a light vinaigrette with olive oil lemon juice and some fresh herbs and youll really notice a difference. It has a brightening affect on the flavors and will just taste punchier. Try swapping out the salt for TABASCO Sauce in a recipe. Its a great, low sodium way to season foods. Just start slowly and build the flavor, but dont be afraid to be adding multiple dashes - particularly if youre cooking the food.  What some people dont know is that when home cooks or professional chefs use TABASCO Sauce in cooking the heat of the aged pepper sauce actually dissipates and mellows leaving a richness that enhances the flavors of the dish, never masking them. Gary Evans Das klingt nicht nur nach einem ,,perfect match für unsere Burrito Bowl mit Kürbis, Räuchertofu und Tabasco, das ist es auch und so verwenden wir gleich drei der hierzulande bekannten fünf Sorten für unser Rezept: Das Original, die rauchige Chipotle Sauce und die mildere, frische Green Sauce aus Jalape?os. Wir lieben diese Kombi und gerade jetzt zum Jahreszeitenwechsel gibt es für uns fast nichts besseres, als den Freitag Abend mit einer dampfenden Schüssel voller Spätsommer- und Herbstgemüse und viel wärmender Chiliaromen zu verbringen. Also … ándale, ándale ... heute bringen wir mit unserer Burrito Bowl mit Kürbis und TABASCO(R) ein bisschen Schärfe in den Herbst. Wärmende Burrito Bowl mit Kürbis, Räuchertofu & Tabasco Leckere, wärmende Herbst-Burrito-Bowl mit Kürbisspalten und Mais aus dem Ofen, krossem, scharfen Räuchertofu, Limetten-Koriander-Reis und Joghurtdressing. Für den Limetten-Koriander-Reis - 200 g Basmati-Reis - 1/­­4 TL Salz - 1 Limette - 1 Bund Koriander Für die Pintobohnen - 300 g Pintobohnen (gekocht) - 1 Zwiebel - 2 Knoblauchzehen - 1 Tomate (oder 2 EL Tomatenmark) - 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen) - 1 EL Olivenöl - 1 1/­­2 TL Tabasco Chipotle Für das Kürbis-Mais-Ofengemüse - 400 g Hokkaidokürbis - 1 Maiskolben - 3 EL Olivenöl - 1 TL Oregano - 2 TL Tabasco Chipotle Für den Räuchertofu - 200 g Räuchertofu - 1 EL Olivenöl - 1/­­4 TL Knoblauchpulver - 1 TL Tabasco Original Für das Joghurtdressing - 4 EL Sojajoghurt - 1/­­4 TL Tabasco Green - 1 Prise Salz Außerdem - 1 Avocado - 1 Jalape?o - frischer Koriander Für den Limetten-Koriander-Reis -  Den Reis nach unserem How To kochen. - Limettenzesten reiben, anschließend Limette auspressen. Koriander fein hacken. - Zesten, Saft und Koriander unter den Reis heben. Für die Bohnen -  Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Tomate würfeln. - Öl in einen heißen Topf geben und Zwiebeln, Knoblauch und Kumin bei niedriger Hitze 5 Minuten anbraten. Ab und zu umrühren. - Tomatenwürfel hinzufügen und weitere 3 Minuten schmoren. - Pintobohnen und 100 ml Bohnenwasser hinzufügen und aufkochen. - Mit Tabasco Chipotle würzen und 15 Minuten bei niedriger Hitze einkochen lassen. Ab und zu umrühren. Für das Ofengemüse -  Backofen auf 200 °C Ober-/­­Unterhitze vorheizen. - Kürbis in 3 cm dicke Spalten schneiden, Maiskolben vierteln. Kürbis und Mais in einer Schüssel mit Olivenöl, Oregano und Tabasco vermengen. - Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und 30 Minuten im Backofen rösten. Für den Tofu - Tofu würfeln und mit den restlichen Zutaten vermengen. - In einer heißen Pfanne 15 Minuten von allen Seiten bei mittlerer Hitze kross braten. Bowl anrichten - Sojajoghurt mit Tabasco und Salz abschmecken. -  Reis, Bohnen, Kürbisspalten, Mais und Tofu in einer Bowl anrichten und mit Avocadospalten, Jalape?oringen und frischem Koriander toppen. Wenn du keine Pintobohnen findest, kannst du auch schwarze Bohnen oder Kidneybohnen verwenden.   Merken Merken Der Beitrag Wärmende Burrito Bowl mit Kürbis, Räuchertofu & Tabasco erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Vegane Burrito Bowl - Good Life Bowl mit Ofengemüse & Kurkumadressing - Good Life Bibimbap-Bowl - Fusilli mit Kürbis-Spinat-Ragout

Aranchini

25. August 2017 Veganpassion 

Aranchini Lust auf einleckeres Blitzgericht, das sich zu Salat, wie Suppe oder Pasta genießen lässt? Aranchini sind ein traditionell Sizilianisches Gericht. Dazu werden ganz einfach Reisgerichte vom Vortrag verwendet (meistens Risotto). Ich hatte in diesem Fall auch etwas gekochten Reis ( aus Vollkornbasmati-Reis) zur Verfügung und hab ihn einfach mit etwas Mandelmus gemischt. Das Rezept besteht eigentlich nur aus zwei Zutaten und lässt sich in 10 Minuten ganz schnell aus der Pfanne zaubern. Ergibt 8 Aranchini. Zutaten: 2 Tassen gekochten Reis (Rundkorn geht am besten) 2 EL Mandelmus oder Cashewmus Den Reis mit Mandelmus mischen und ggf. nachwürzen. Zu Bällchen formen und in der Pfanne in reichlich Öl ausbacken. Die Reisbällchen können lecker mit Antipasti oder verschiedenen gebratenen Gemüsesorten gefüllt werden. Dafür eignen sich getrocknete Tomaten, Oliven oder gebratener Rühr-Tempeh. Dazu schmecken verschiedene Dips und Ketchup oder ein frischer Salat am besten. Ich liebe eine Mischung aus Mayonnaise mit Feigensenf - einfach göttlich! Viel Spaß beim Ausprobieren und genießen, lasst mich gerne im Kommentar wissen wie ihr eure Aranchini probiert.Veganpassion-Blog abonnieren

Vegetarische Köfte mit Minz-Joghurt, Reis und Tomaten-Gurken-Salat

31. März 2017 Herr Grün kocht 

Professor Caprese hatte heute ein türkisches Kochbuch mitgebracht. Er tat sehr geheimnisvoll. >>Können Sie denn Türkisch? Das wusste ich gar nicht.>Ein wenig. Nicht viel. Eigentlich kein Wort.>Aber die Fotos sind schon beachtlich. Schauen Sie mal - diese Köfte. Sind sie nicht herrlich.>Es gibt in der Türkei über 290 Köfte-Rezepte. Der Name kommt aus dem Persischen - Kufteh. Das heisst Zerstampftes. Na ja, so zerstampft schauen sie gar nicht aus. Sie werden mit Kreuzkümmel und noch ein paar anderen Gewürzen zubereitet. Ob es auch vegetarische Köfte gibt?

Heute im Interview: Die junge vegane Unternehmerin Nina aus Köln + Gewinnspiel

3. März 2017 Deutschland is(s)t vegan 

Heute im Interview: Die junge vegane Unternehmerin Nina aus Köln + GewinnspielKnapp eine Millionen Veganer leben in Deutschland und du bist eine von ihnen, wie kam es dazu? Kannst du dich an den Moment erinnern, wo es „Klick“ gemacht hat? An diesen Moment kann sich bestimmt jeder erinnern. Bei mir gab es allerdings zwei Klicks! Einmal in meiner Kindheit, ich war gerade vier geworden und wir waren auf einer Hochzeit im Iran. Vor den Augen aller Gäste wurde ein Lamm geschlachtet, mit dem wir Kinder noch vorher gespielt hatten. Es war ein Schock, es fühlte sich so falsch an. Da hatte es eigentlich schon Klick gemacht. Ich habe diese Szene nie mehr vergessen. In der Pubertät habe ich mich immer mehr mit dem Thema beschäftigt und mit 15 habe ich aufgehört Fleisch zu essen. Seit 8 Jahren lebe ich jetzt vegan. Kindern wird oft eine starke Empathie zugesprochen, wie war das bei dir? Glaubst du, dass wir mit der Erziehung diese Empathie für andere Lebewesen verlieren? Daran glaube ich ganz fest. Ich habe es selbst erlebt. Als Kind hast du noch diesen Bezug und eine starke Verbindung zu Tieren. Klar, nicht jedes Kind wächst mit Tieren auf. Dennoch würden Kinder keine Tiere essen, wenn sie wüssten, dass es die ,,Tiere sind, mit denen sie spielen und die sie lieb haben. Wenn Eltern ihre Kinder nicht beeinflussen wurden und die Gesellschaft wiederum nicht die Eltern, dann sehe die Zahl der Veganer heute ganz anders aus. Davon bin ich überzeugt. Nina Kanani lebt vegan Also du ernährst dich vegan und kleidest dich auch vegan? Ist es im Alltag umsetzbar? Ja, das tue ich. Ich bin eine überzeugte Veganerin. Vegan bedeutet für mich auch fair zu sein beim Einkauf, ökologisch zu sein beim Kauf von Lebensmitteln, so Bio wie möglich und der Umweltaspekt ist mir auch wichtig. Also versuche ich überall so gut ich kann mich bewusst zu verhalten. Heute gibt es so viele Alternativen, auch in der Mode. Vor 8 Jahren sah es ganz anders aus. Köln hat viel zu bieten. Ich habe nicht das Gefühl verzichten zu müssen. Und wenn es mal der Fall ist, ist es für mich völlig in Ordnung zu verzichten. Das sollten wir Menschen sowieso öfters mal machen. Man muss nicht immer alles essen und haben wollen, was man möchte. Das ist genau das Problem unsere Gesellschaft. Konsum, Konsum, Konsum… am besten immer sofort, überall und in Mengen. Du bist eine kreative Unternehmerin und hast eine eigene Agentur, wie würdest du deine Arbeit beschreiben? Wir sind eine junge und nachhaltig denkende Fullservice-Agentur im Herzen von Köln. Unser Schwerpunkt liegt sowohl im Print-, als auch dem digitalen Bereich. Wir entwickeln Logos und Broschüren, designen Produktverpackungen, gestalten Visitenkarten und sehr häufig Internetseiten und Markenauftritte für kleine und große Kunden. Neben größeren Etats unterstützen wir auch mittelständische Unternehmen, Start-Ups und soziale Projekte. Meine Geschäftspartnerin Katharina Sandmann und ich haben die Agentur 2014 gegründet. Nina Kanani & Katharina Sandmann von der Agentur 7ate9 Agency Würdet ihr gerne mehr vegane Projekte realisieren? Nicht nur vegane Projekte, sondern generell alle nachhaltigen Bereiche, die nichts mit der Fleisch-, Waffen- und Tabakindustrie und politischen Themen zu tun haben. Gerade im veganen Segment haben wir festgestellt, dass viele Unternehmen noch nicht erkannt haben, wie wichtig beispielsweise der digitale Unternehmensauftritt und auch der Bereich Packaging ist. Es ist wichtig, dass die Produkte der veganen Anbieter nicht nur lecker schmecken, sie sollten auch lecker aussehen, damit auch die ,,Nicht-Veganer zugreifen. Bloggertreffen im Rahmen der veganfach in den Räumlichkeiten der 7ate9 Agency Vegan in 10 Jahren, welches Bild siehst du vor dir? Ich sehe einige Millionen Veganer mehr in Deutschland und dadurch eine sehr vegan freundliche Gesellschaft, nicht weil es ,,hipp ist „vegan“ zu sein, sondern weil es den meisten Menschen wichtig ist, einen wichtigen Beitrag für unsere Umwelt zu leisten. Wenn jeder ein wenig mitmacht, erreichen wir gemeinsam viel. Was würdest du Menschen, die frisch umsteigen möchten, auf den Weg geben? Das Wichtigste ist, sich mit dem Thema erstmal intensiv zu beschäftigen. Dabei sollte man sich aber nicht unter Druck setzen. Es muss einfach im Kopf „Klick“ machen, man sollte das ganze System verstehen und die ganzen Zusammenhänge begreifen. Dann bin ich mir eigentlich sicher, dass jeder für sich seinen individuellen Weg findet und sein Beitrag zu einem nachhaltigen miteinander leistet. Nina Kanani und Instagram Experte Trajan Tosev beim Bloggertreffen Verrate uns doch bitte dein Lieblingsessen und dein Lieblingsrestaurant. Mein Lieblingsessen gibt es nur bei meiner Mutter. Das ist ein persisches Gericht „VesenJun“. Eine wundervolle Sauce aus Walnüssen, Granatapfelsirup und lecker Basmatireis dazu. Mein Lieblingsrestaurant in Köln, das ist schwer. Das Tres Chic in Köln Kalk, Signor verde und Maki Maki Sushi Green. Ich liebe alle drei. Du hast von einem veganen Mousse Chocolat geschwärmt, würdest du uns das Rezept verraten? Gaaaanz einfach! 1 Avocado, 5 EL Kakaopulver, 4 EL Kokosmilch, 3 EL Ahornsirup, 1 EL Zitronensaft, etwas frische Vanille, eine kleine Prise Kaffee. Dazu frische Erdbeeren. Mit Kokosblütenzucker geröstete Mandeln für obendrauf. Ein Genuss! Danke für das schöne Interview! Alle Infos zu 7ate9 Agency findet ihr hier: www.7ate9-agency.com Und auf Facebook ist die Agentur auch zu finden: www.facebook.com/­­7ate9agency Fotos: Vera Prinz Photography Auch wir lieben Mousse Chocolat – hier unser Rezeptvideo https:/­­/­­www.deutschlandistvegan.de/­­wp-content/­­uploads/­­2016/­­12/­­Mousse_­au_­Chocolat-quadrat.mp4 Start-up Gewinnspiel LOGO & VEGANE BOX Vegane Start-ups aufgepasst! Die Agentur 7ate9 Agency verlost ein Logodesign und supportet somit ein veganes Startup, das kürzer als 2 Jahre existiert. Du hast ein veganes Projekt und brauchst ein professionelles Logo? Dann mach mit! Lieben Dank an Katharina und Nina für diese tolle Unterstützung. Und alle anderen können diese tolle vegane Box gewinnen. Wer will gewinnen? LOGO: Ihr wollt an der Verlosung teilnehmen? Hinterlasst das Kommentar „Logo“ unter diesem Artikel oder auf Facebook unter dem Post. Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich willkommen. Das Gewinnspiel endet am 15.03.2017 um 12 Uhr. Dein Start-up darf nicht älter als 2 Jahre sein. Sonst müssen wir neu auslosen. Der Gewinner wird ab dem 15.03.2017 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und sofort benachrichtigt. Vegane Box:  Ihr wollt unabhängig vom Logo Gewinnspiel an der Verlosung teilnehmen und diese Box gewinnen? Hinterlasst das Kommentar „Vegane Box“ unter diesem Artikel oder auf Facebook unter dem Post und verlinkt einen Fan, der/­­die mitnaschen darf. Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich willkommen. Das Gewinnspiel endet am 15.03.2017 um 12 Uhr. Der Gewinner wird ab dem 15.03.2017 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und sofort benachrichtigt. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren.       Der Beitrag Heute im Interview: Die junge vegane Unternehmerin Nina aus Köln + Gewinnspiel erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Schnelles Bohnen-Chili

9. Dezember 2016 Totally Veg! 

Schnelles Bohnen-ChiliWas gibt es Besseres, als nach einem winterlichen Spaziergang oder einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt durchgefroren nach Hause zu kommen und zu wissen, dass in Kürze ein köstliches, dampfendes Gericht auf dem Tisch stehen wird? Mein schnelles Bohnen-Chili ist in rund 30 Minuten gekocht, schmeckt wunderbar, wärmt, sättigt und enthält noch dazu viele Vitamine und Nährstoffe, die man gerade in der kalten Jahreszeit dringend braucht! Wie viele Eintöpfe schmeckt das Bohnen-Chili am nächsten Tag noch besser und es lässt sich im Nu aufwärmen. Wir essen gerne Basmati-Reis dazu, aber auch frisches Brot ist eine gute Idee, und besonders schön sieht das Chili aus, wenn es mit einem Klacks Sojajoghurt oder etwas Avocado garniert wird. Schnelles Bohnen-Chili (für vier Portionen) 1 große Zwiebel, fein gewürfelt 1 grüner Paprika, gewürfelt 1 gelber Paprika, gewürfelt 2 Zehen Knoblauch, gepresst 1 Flasche Passata (690 Gramm) 150 ml Wasser 2 Dosen Kidney-Bohnen (480 Gramm Abtropfgewicht), abgetropft und kurz abgewaschen 1 Dose weiße Bohnen (240 Gramm Abtropfgewicht), abgetropft und kurz abgewaschen 120 Gramm Mais, TK 2 EL Sojasauce 2 EL gemahlener Cumin 1/­­2 TL getrockneter Oregano Paprikapulver 1/­­4 TL Zimt Salz 1 EL Ahorn- oder Agavensirup In einem großen Topf den Zwiebel in etwas Öl oder Wasser weich dünsten, bis er leicht braun wird. Knoblauch und Paprika dazugeben, bis der Knoblauch duftet, dann mit Passata und Wasser ablöschen und schließlich alle restlichen Zutaten (bis auf den Ahornsirup) zugeben und zum Köcheln bringen. Für etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis der Paprika weich ist, dann den Ahornsirup dazugeben und mit Salz abschmecken. Mit Reis oder Brot und einem Klacks Sojajoghurt servieren. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Meine vegane Woche - 7. - 13. November

13. November 2016 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 7. - 13. November Montag Die Woche hat gleich mal wunderbar begonnen - Elisabeth von Homemade Deliciousness hat eine tolle, ehrliche Rezension über Weihnachten Vegan geschrieben. Sie hat sich quer durch's Buch gekocht und dann ihr (sehr positives!) Urteil gefällt. Ich habe mich darüber sehr gefreut, vor allem, weil die Rezension sicher sehr viel Arbeit war. Ihr solltet ihren Blog unbedingt ansehen, sie macht auch ganz tolle Fotos! Das Buch könnt ihr übrigens bei mir gewinnen, ihr habt Zeit bis zum 16.11.! Dienstag M und ich haben bei Nordsee den neuen veganen Wrap mit Avocado getestet und für sehr gut befunden - aber wir finden auch alles mit Avocado gut. Tatsächlich ist der Wrap geschmacklich eine gute Wahl, wenn man unterwegs ist und einen der Hunger überkommt. Ich will ehrlich sein, ich habe immer gemischte Gefühle, wenn große Fastfood-Ketten, die ihr Geschäft hauptsächlich mit dem Verkauf von Tierprodukten machen, vegane Optionen auf den Markt bringen. Einerseits möchte man die Nachfrage zeigen, andererseits... nun ja, siehe oben. Führt man diesen Gedanken weiter, dürfte man dann aber wiederum auch nicht in Supermärkten einkaufen, die Fleisch verkaufen, und ist schnell beim selbst gewebten Pullover am eigenen Grünkohl-Feld angelangt, was für die allermeisten unter uns ein wenig realistischer Lebensentwuf ist. Wie seht ihr das? Mittwoch Momentan sind die Arbeitstage lang und die Abende hirntot - in meinem Brotjob haben wir unsere Hochphase erreicht. Gesund essen ist mir trotzdem so wichtig, dass ich mich bemühe, jeden Abend etwas zu kochen, auch wenn ganz einfach ist. Hier eine Burrito-Bowl, bestehend aus Reis, Bohnen, Paprika und Mais in Tomatenpassata, angebratenem Seitan mit Zwiebel, Salat und Avocado. Donnerstag Ein ähnliches Szenario gab es auch an diesem Abend - es sollte schnell gehen und trotzdem ein paar Nährstoffe enthalten. Ich kochte Suppe mit Spalterbsen, Gemüse, Kartoffeln und veganen Würsteln dazu ein Avocadobrot. Ich liebe Suppen, und gerade, wenn man wenig Zeit in der Küche verbringen will, sind sie ideal! Freitag Ihr geht in den Asiamarkt, voller Vorfreude, und seid dann aufgrund der riesigen Auswahl an fremden Produkten so überfordert, dass ihr das Geschäft nur mit einer Packung Reis verlasst. Kommt euch das bekannt vor? Ich habe einen Tipp für solche Shopping-Ausflüge: Nehmt nächstes Mal diese Sukiyaki-Sauce mit, nach der ich etwas süchtig geworden bin. Sie schmeckt salzig-sauer-süß und ist sehr scharf und schmeckt super zu gebratenen Nudeln, Gemüsepfannen oder als Dip für Sommer- oder Frühlingsrollen. Aber dosiert sie vorsichtig, denn das Zeug ist wirklich, wirklich scharf, aber unglaublich gut. Auch M und meinen Vater haben wir schon angefixt. Samstag Meine Mama hatte Freunde eingeladen und mich zu diesem Anlass gebeten, ihr ein paar Cupcakes zu backen. Ich habe Schoko-Cupcakes mit einem Schoko-Kokos-Topping gemacht. Die Cupcakes wurden auf einer Etagere präsentiert, und nach langem Ah und Oh der Gäste wurden sie mit Gusto verspeist! Für den Teig der Cupcakes habe ich meinen einfachen Schokokuchen verwendet, für die Creme habe ich eine Packung der Kokossahne von Soyatoo mit reichlich Kakaopulver und zwei Packungen Sahnesteif aufgeschlagen, und die Cupcakes dann mit Kokosraspeln bestreut. Sonntag Wenn der Vater der Tochter erlaubt, dass sie sich zum Mittagessen etwas wünschen darf - dann will sie Reis. Basmati, um genau zu sein. In einem früheren Leben war ich sicher eine Reisbäuerin, denn ich kann von Reis und vor allem von Basmati nicht genug bekommen. Schon als Kind war meine Leibspeise Risbisi (Reis mit Erbsen), und auch heute könnte es gerne jeden Tag Basmati geben... Nur hätte mein Mann M etwas dagegen - der war in seinem vergangenen Leben scheinbar Italienier und könnte täglich Nudeln essen. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Vegane Ernährung: Optimale Proteinversorgung durch Kombination

22. Juni 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Im letzten Beitrag haben wir uns mit B12 beschäftigt. Heute widmen wir uns dem Thema „Optimale Proteinversorgung durch Kombination“. Proteine sind wichtig für uns. Vielleicht nicht ganz so wichtig, wie mancher Bodybuilder denken mag, aber auf jeden Fall wichtiger als manch andere Anhänger der 80/­­10/­­10-Ernährung nach Graham denken. Das weitverbreitete Bild in unserer Gesellschaft ist ja leider (noch), dass Veganer chronischen Proteinmangel haben und die pflanzlichen Eiweiße ohnehin ,,minderwertiger als jene im Fleisch wären. Diese Mythen kläre ich in Teil drei meiner Kolumne auf und zeige, wie man ganz einfach nicht nur genügend, sondern auch vor allem hochwertige Proteine ganz ohne Tierleid auf den Teller bekommt. Um vorweg schon Missverstädnisse auszuschließen: Proteine und der Trivialname ,,Eiweiß werden im nachfolgenden Artikel als Synonyme füreinander verwendet und bezeichnen das selbe: Biologische Makromoleküle, die aus Aminosäuren aufgebaut sind und unserem Körper in erster Linie als Baustoff für Muskeln, Haut, Haare, Nägel und unser Immunsystem dienen. Natürliche Proteine bestehen aus 20 Aminosäuren, wovon neun essenziell sind (also mit der Nahrung zugeführt werden müssen), weil der Körper sie nicht selbst bilden kann. Wie viel Protein benötigen wir? Der Durchschnittsmensch benötigt ca. 1 g Protein pro kg Körpergewicht täglich, (Kraft-) Sportler dürfen mit 1,5 g pro kg Körpergewicht gerne etwas mehr Proteine zu sich nehmen. Vor allem bei pflanzlichen Proteinen sehe ich allerdings kein Problem der Überdosierung und selbst Mengen über 2 g pro kg Körpergewicht gehen einzig mit dem Problem einher, dass man tendenziell bei so großen Mengen an Eiweiß einen recht eingeschränkten Speiseplan hat und man dadurch Mängel an anderer Stelle bekommt. Wenn man als Bodybuilder werden möchte und unbedingt zwei oder mehr Gramm zu sich nehmen möchte, sollte man lediglich auf eine restliche gute Nährstoffversorgung achten. Was bedeutet überhaupt ,,hochwertig? Das gängige Maß für die Bewertung der Qualität von einem Protein ist die sogenannte ,,Biologische Wertigkeit (BW). Diese gibt an, wie effizient ein Protein aus unserer Mahlzeit (theoretisch) in körpereigenes Protein umgewandelt werden kann. Der Schlüssel für eine hohe BW ist eine hohe Dichte der neun essenziellen Aminosäuren im Lebensmittel. Sind ein paar davon kaum oder nur sehr wenig vorhanden, wird gleich von einem ,,minderwertigen Protein gesprochen, was auch das Nummer 1 Argument der Fleischfraktion ist: Wir bräuchten Fleisch, weil nur das enthalte alle Aminosäuren und das wäre hochwertig. Das ist allerdings falsch und ist gefährliches Halbwissen. Um es ganz einfach zu machen: Als Maßstab zur Beurteilung wurde willkürlich das Hühnervollei mit einem Wert von 100 festgelegt. Dies bedeutet nicht, dass 100 % des Eiproteins direkt zu Körperprotein umgewandelt werden, sondern ist wie gesagt lediglich ein Referenzwert, an dem die anderen Proteine gemessen werden. Dabei schneiden - und hier muss man der Fleischfraktion recht geben - tierische Proteine im Durchschnitt besser ab. ABER: Zum einen finden sich mit Kartoffeln, Soja und Hanf auch drei pflanzliche Lebensmittel in den Top 10 der biologischen Wertigkeiten und zum anderen kann man ja noch immer klug kombinieren. Proteinpuzzle auf dem Teller Man kann es sich ganz einfach vorstellen: Die unterschiedlichen Lebensmittel auf meinem Teller haben allesamt unterschiedliche Aminosäuren. Und wenn dem einen Protein gewisse Aminosäuren fehlen, dann kann der Körper einfach jene vom anderen Lebensmittel verwenden, um so das Protein zu vervollständigen. Das ist doch mal richtig cool und macht die Diskussion darüber ,,welches Protein denn nun am besten wäre unnötig, weil durch die richtige Kombination fast jede Speise ,,komplette Proteine enthalten kann. Der Begriff der Biologischen Wertigkeit wurde erstmals vom Wissenschaftler Thomas Osbourne in seinem Buch ,,The vegetable Protein  von 1909 (!!) dargelegt. Das Wissen um die Kombination und die gegenseitige Aufwertbarkeit von Proteinen haben erstmals die Wissenschaftler Ernst Kofränyi und Friedrich-Karl Jekat in ihrer Arbeit ,,Zur Bestimmung der biologischen Wertigkeit(1) in 1967 herausgefunden. Die biologische Wertigkeit wird übrigens durch Erhitzen (Denataurierung) nicht verändert. Vom Dreirad zum Sportwagen Die höchste aktuell gemessene Biologische Wertigkeit besitzt die Königskombination Kartoffel mit Ei mit einem Spitzenwert von 136. (65% Kartoffelprotein durch 650 g Kartoffeln und 35 % Volleiprotein durch ein Ei). Da Eier allerdings nicht auf Bäumen wachsen, sondern von fühlenden und leidensfähigen Wesen namens Hühnern gelegt werden, die Eier nicht für unseren Verzehr sondern zu Reproduktionszwecken legen, fällt das Ei aus dieser Betrachtung heraus. Denn die Produktion von Eiern geht bei allen industriell produzierten Eierwaren mit immensem Leid für die Hennen und Millionen von geschredderten oder vergasten männlichen Küken einher. Aber keine Sorge: Auch unter den rein pflanzlichen Kombinationen gibt es mindestens eine Hand voll Ferraris: Denn oft wird  die Wertigkeit eines einzelnen Proteins lediglich durch den niedrigen Gehalt einer einzelnen essenziellen Aminosa?ure begrenzt, wie man es bei Getreide (Lysin), Mais (Tryptophan) und Erbsen (Methionin) kennt. Ergänzt man das Lebensmittel nun mit einem pflanzlichen Lebensmittel, das genau diese fehlende Aminosäure im Übermaß besitzt, wird aus dem Dreirad ganz schnell ein Sportwagen. In Hülsenfrüchten ist zum Beispiel die Aminosäure Methionin nur begrenzt vorhanden, was für die verhältnismäßig niedrige BW von durchschnittlich unter 70 verantwortlich ist. Mais, Hirse, Amaranth und Reis enthalten allerdings große Mengen an Methionin und können die Hülsenfrüchte so sehr gut ergänzen und die Biologische Wertigkeit dadurch erhöhen. Der von mir überaus geschätzte Ernährungswissenschaftler Dr. Claus Leitzmann gibt in seinem Buch ,,Vollwert Ernährung(2) noch tiefere Einblicke in die Biologische Wertigkeit und zeigt einige Kombinationen wie jene von 52 % Bohnenprotein + 48 % Maisprotein mit einer BW von 98 auf. Somit schneidet die Kombination Mais und Bohnen besser als alle einzelnen  tierischen Proteine (mit Ausnahme von Molke und Vollei) ab und ist noch dazu günstiger und nachhaltiger. Einkaufen mit dem Tabellenbuch Selbstverständlich heißt das aber nicht, dass man nicht mehr ohne Aminosäurentabelle einkaufen gehen kann. Als Faustregel gilt aus meiner Sicht: Wenn man es schafft, die drei nachfolgenden Gruppen an Lebensmitteln in einer Mahlzeit zu kombinieren, macht man schon mal fast alles richtig. - Getreide, Reis und Pseudogetreide - Hülsenfrüchte und Sojaerzeugnisse (Tofu, Tempeh, etc.) - Samen und Nüsse Sollte mal eine der drei Gruppen fehlen und dafür aber vielleicht (Süß-)kartoffeln oder Gemüse mit auf dem Teller sein, könnten diese das Gericht auch noch aufwerten. Bitte nicht selbst verrückt machen, wenn man auch mal nur eine davon isst. Wie man diese Theorie in die Praxis umsetzen kann, zeigt nachfolgende exemplarische Aufzählungen mit Beispielgerichten: - Pasta mit Linsenbolognese und Cashewparmesan - Erbsenreis mit Cashewsahne - Gemüsecurry (Mandelsahne statt Kokosmilch) mit Tofu und braunem Reis - Kitchari (Mungbohnen und Basmatireis) mit Gomasio (Sesamsalz) - Chili sin Carne (Mais/­­Bohnen) mit Dinkelseitan - Linsendahl (mit Mandelmilch) mit Reis, etc. Die Liste könnte man ewig fortführen. Wichtig ist dabei, dass diese Erga?nzungswirkung der Proteine u?ber 4-6 Stunden anha?lt. Es brauchen also die sich ergänzenden Proteine nicht mal zwingend in einer Mahlzeit zugeführt werden. Also selbst die exemplarischen Hülsenfrüchte der Vorspeise, die Pasta im Hauptgang und das Casheweis im Dessert würden sich theoretisch noch ergänzen.   (1) www.degruyter.com (2) www.thieme.de   Der Beitrag Vegane Ernährung: Optimale Proteinversorgung durch Kombination erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Restaurant Aubergine - Vegan in Fulda

29. Juli 2015 Deutschland is(s)t vegan 

Restaurant Aubergine - Vegan in FuldaSchaute man bis jetzt auf die DIV Vegane Karte, war in Osthessen ein klaffendes Loch. Dabei gibt es schon seit 2002 das vegetarische Restaurant Aubergine in Fulda, das auch ein breites veganes Angebot hat. (Rein vegane Lokale gibt es in Fulda leider noch nicht.) Zum ersten Mal war ich in der Aubergine kurz nach ihrer Eröffnung, lange vor meiner veganen Zeit, jedoch war meine Schwester damals schon vegetarisch. Heute als Veganerin weiß ich diesen fuldaer Vorreiter in Sachen tierfrei umso mehr zu schätzen. Ambiente Die Aubergine wirbt mit dem Slogan klein und fein, und das trifft durchaus zu. Das Lokal ist relativ klein und verwinkelt, mit zwei kleinen Terrassen und einem Wintergarten, was es aber sehr gemütlich macht. Die terracottafarbenen Wände und grüne Einrichtung geben dem Lokal ein südländisches Flair. Der Service ist sehr gut, immer entspannt und freundlich. Essen & Trinken Ich muss gestehen, dass ich fast immer das all-you-can-eat Mittags-Schlemmer-Buffet für EUR10,80 nutze, wenn ich in die Aubergine gehe. (Abends gibt es ? la carte.) Neben dem Buffet hängt eine Tafel, auf der klar markiert ist, welche Gerichte vegan sind. Wenn man im Voraus anruft und sich als Veganer ankündigt, gibt es noch mehr vegane Speisen. Dieses Angebot habe ich bisher noch nicht in Anspruch genommen, und dennoch wurde ich bisher nie von der vorhandenen veganen Vielfalt enttäuscht. Ganz im Dienste dieses Artikels habe ich mich bei meinem letzten Besuch durch alle veganen Gerichte probiert. Als Vorspeise gab es einen knackigen gemischten Salat mit einer Gemüse-Vinaigrette und Kürbis- und Sonnenblumenkernen. Die Hauptgänge waren ein Tofu-Tomaten-Ragout mit Spaghetti, asiatisches Sesam-Gemüse mit Basmati Reis, sowie Ratatouille mit Rosmarinkartoffeln. Bei früheren Besuchen hatte ich auch schon sahniges Soja-Geschnetzeltes, Sellerie-Schnitzel, Soja Stroganoff, oder Lasagne. Die Mittagsdesserts, die Teil des Buffets sind, sind normalerweise leider nicht vegan, jedoch bekam ich letztes Mal auf Anfrage einen Sojajoghurt mit Erdbeerkompett. Das klingt zwar fad, war aber erstaunlich cremig und lecker, und ich fand es nett, dass man mir so problemlos und selbstverständlich entgegenkam. Auch die Speisekarte bietet zahlreiche vegane oder veganisierbare Gerichte. Vorspeisen kosten im Schnitt ca. EUR5. Die Preise der Hauptgerichte liegen zwischen EUR9,80 und EUR16,80. Desserts (z.B. veganes Tiramisu!) bekommt man danach für zwischen EUR4,20 und EUR5,20. In der Aubergine werden vorzugsweise regionale und Bio-Produkte verwendet, wenn möglich sogar aus dem eigenen Garten. Ein Grund mehr, warum ich dieses Restaurant so schätze. Die Liebe zu bio wird auch beim Blick auf die Getränkekarte deutlich. Öko-Weine und Öko-Biere gibt es da, aber auch jede Menge Bio-Säfte, Schorlen, Limonaden und Bionaden. Fazit Leckeres veganes Essen, größtenteils in Bio-Qualität. Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Solange man keine Haute cuisine erwartet, wird man in der Aubergine nie enttäuscht werden. Also, wenn Ihr mal in der Barockstadt Fulda seid, unbedingt vorbeischauen! Restaurant Aubergine Haimbacher Straße 51 36041 Fulda Tel.: 0661 29 26 86 8 Email: info@restaurant-aubergine.de Homepage www.restaurant-aubergine.de   Wem haben diesen Artikel zu verdanken? Jenny lebt in Bristol, UK, kommt jedoch ursprünglich aus der Fuldaer Gegend. Sie ist gelernte Seismologin, hat sich jedoch vor einigen Monaten dazu entschlossen, die Wissenschaft an den Nagel zu hängen und sich ganz dem Tierschutz und Veganismus zu widmen. Derzeit schult sie um auf Animal Campaigner und engagiert sich ehrenamtlich für zwei britische Tierschutzorganisationen. In ihrer Freizeit probiert sie am liebsten neue Rezepte oder (noch viel lieber) vegane Restaurants aus. Der Beitrag Restaurant Aubergine – Vegan in Fulda erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

buntes Wokgemüse mit scharf angebratenem Erdnuss-Seitan

6. Juli 2015 The Vegetarian Diaries 

buntes Wokgemüse mit scharf angebratenem Erdnuss-SeitanDa habe ich vor ein paar Tagen noch geschrieben, dass ich so wenig asiatisch inspirierte Rezepte veröffentliche und schon folgt das Nächste! Gerade für Vegetarier und Veganer ist ein Besuch in einem gut sortierten Asia-Laden, häufig wie Weihnachten oder Geburtstag. Viele Produkte, die vegan sind und sich in den meisten klassischen Supermärkten hier in Deutschland nicht zu kaufen gibt. Gerade bei Tofu- und Seitanprodukten findet man so häufig sehr interessante Lebensmittel. So bin ich vor einiger Zeit auf bereits mariniert und frittierten Erdnuss-Seitan gestoßen. Zugegebenermaßen hat die Verpackung mehr den Eindruck von Dosenfleisch vermittelt aber es kommt ja schließlich auf die inneren Werte an. Darin versteckt sich mariniertes Seitan, der direkt mit der passenden Soße /­­ Marinade verkauft wird. Das macht die Zubereitung natürlich sehr einfach und vor allem schnell. Etwas Gemüse und Reis vorbereiten und schon ist man fertig. Ganz im Sinne der fantastischen Mock Duck Gerichte  gab es auch mit diesem veganen Fleischersatz ein schnelles Wok-Gericht. buntes Wokgemüse mit Erdnus-Seitan 1/­­2 Brokkoli 1 Möhre 1 rote Spitzpaprika kleines Stück Weißkohl 2 Frühlingszwiebeln 1 Knoblauchzehe 1 rote Zwiebel 1 rote Chilischote Erdnuss-Seitan (Asia Laden) Asia-Würzmischung (u.a. Koriander, Chili, Ingwer, Paprika) Basmati-Reis Brokkoli, Möhre, Spitzpaprika und Weißkohl waschen und in mundgerechte Größe zuschneiden. Wer das Gemüse frisch und knackig mag, kann das Gemüse so wie hier im Rezept einfach für einige Minuten blanchieren und später mit servieren. Wer das Gemüse gerne richtig durch mag, kann es natürlich auch direkt mit in den Wok geben. Frühligszwiebeln, Zwiebel und Chilischote fein hacken. In einem Wok Öl erhitzen und Zwiebeln, das Weiß von den Frühlingszwiebeln und Chili scharf anbraten. Den Erdnuss-Seitan hinzugeben und kurz scharf anbraten. In der Zwischenzeit den Reis abkochen. Den Seitan mit einem Asia-Gewürz oder Gewürzen nach persönlicher Vorliebe abschmecken und mit dem Reis und frischen Gemüse servieren. Ergibt zwei Portionen

Baby-Maiskolben Manchuria (Mandschurei) mit Basmatireis

9. Februar 2015 The Vegetarian Diaries 

Baby-Maiskolben Manchuria (Mandschurei) mit Basmatireissüßlich-würzig asiatische Soße mit Baby-Maiskolben mit Basmati-Reis Zugegebenermaßen hatte ich nicht die leiseste Ahnung was "Manchuria" bedeutet und vor allem was man sich darunter vorzustellen kann. Konkret handelt es sich dabei um eine Region im Nordosten Chinas. Entsprechend sollte man den Teil des Namens wohl nur als geografische Einordnung verstehen dürfen.  Beim Gericht selber handelt es sich um eine ziemlich würzige Soße auf Basis von Knoblauch, Ingwer und Chili, die mit Soja-Soße und Weißweinessig eingekocht wird. Ob diese Art der Zubereitung nun wirklich aus Mandchuria stammt, kann ich euch leider nicht genau sagen. Wer etwas mehr darüber erfahren möchte, kann aber gerne drüben bei Manali von 'Cook with Manali ' vorbeischauen. Von dort stammt auch die Inspiration für das Gericht.  Zu der süßlich-würzigen Soße passen Nudeln oder natürlich auch Reis. Für mich gab es letzteres in Form von einem Basmatireis.  Baby-Maiskolben Manchuria gerösteter Mais 1 Glas Baby-Maiskolben 1 Tl Stärke 1 Tl Mehl 2 El Wasser Salz, Pfeffer Soße 3 Knoblauchzehen 1 Tl frischer Ingwer 1 getrocknete Chilischote 1/­­2 Zwiebel 1 grüne Paprika 2 Frühlingszwiebeln 3 El Sojasoße 1 Tl Weißweinessig Gemüsebrühe 1 Tl Stärke Salz, Pfeffer, Zucker Basmatireis Für den gerösteten Mais: Wer möchte, kann die Baby-Maiskolben vorher kurz scharf anbraten, sodass sie ein bisschen mehr Biss und Eigengeschmack haben. Dafür Mais abtropfen lassen und in kleine Stücke schneiden. Stärke, Mehl und Wasser vermischen, bis eine dickflüssige Masse entstanden ist. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Wer mag, kann an dieser Stelle auch etwas Chili für die Schärfe beigeben. Maiskolben von allen Seiten mit der Panade bedecken.  Etwas Öl in einem Wok heiß werden lassen und den Mais anschließend kurz scharf anbraten und beiseite stellen.  Für die Soße: Knoblauchzehen, Ingwer,  Chilischote und Zwiebel abziehen und fein hacken. Die Paprika und Frühlingszwiebeln waschen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Im Wok wieder ein wenig Öl heiß werden lassen und Chilischote, Ingwer und Knoblauch kurz anbraten. Anschließend Zwiebel und Frühlingszwiebeln hinzugeben und nach ein bis zwei Minuten die Paprika. Das Gemüse sollte noch Biss haben, entsprechend nur kurz und heiß anbraten.  In der Zwischenzeit die restlichen Zutaten für die Soße vermischen und mit in den Wok geben. Je nach Vorliebe etwas mehr oder weniger Stärke hinzugeben. Sobald die gewünschte Konsistenz erreicht ist den Mais hinzugeben, mit Salz, Pfeffer und ein wenig Zucker abschmecken und vom Herd nehmen.  Mit Reis und frischer Frühlingszwiebeln servieren. Ergibt zwei Portionen. 

Vegane TK-Fertiggerichte von FRoSTA

5. Juni 2014 Deutschland is(s)t vegan 

Vegane TK-Fertiggerichte von FRoSTAIch erinnere mich dunkel, dass ich früher ( so mit 18, 19 Jahren) ab und zu ganz gerne von FRoSTA das ein oder- andere TK-Gericht gegessen habe. Ich mochte schon immer exotisches Essen und in den 90er-Jahren gab es in unserer Kleinstadt und auch in der Umgebung noch nicht so viel Auswahl an Restaurants, die das anbieten. Außerdem konnte ich in diesem Alter noch nicht wirklich kochen außer den Inhalt von Ravioli-Dosen erwärmen oder TK-Pizzen in den Ofen schieben. Mittlerweile habe ich meine Koch-Skills stark verbessert und es gibt im Umkreis von 30 km alles, was das Herz begehrt vom einfachen China-Imbiss bis zum schicken vietnamesischen Restaurant, nicht nur Sushi, sondern sogar ein Teppanyaki-Restaurant, einen koreanischen Imbiss, Thai-Food und indisches Essen. Na, jedenfalls erinnere ich mich, dass ich damals abwechselnd z.B. Nasi Goreng, Bami Goreng und Paella gegessen habe. Manchmal waren in diesen Gerichten Wasserkastanien als Zutat drin. Diese mochte ich aufgrund ihres Geschmacks und weil sie so knackig waren. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich ansonsten jemals Wasserkastanien gegessen hätte außer bei FRoSTA. Ab 1998 habe ich dann der Fleischeslust abgeschworen und somit auch nie wieder was von FRoSTA gegessen, leider also auch keine Wasserkastanien. 4 vegane Gerichte im Sortiment Schon seit längerer Zeit bietet FRoSTA auch fleischlose Gerichte an und nun sogar 4 vegane (2 Pfannengerichte und 2 Gemüsepfannen): - Wok Mango Curry (500g für 3,29 EUR) - Couscous Oriental (500g für 3,29 EUR) - Gemüse Pfanne Provence (480g für 2,89 EUR) - Gemüse Pfanne Andalusia (480g für 2,89 EUR) Bei Utopia konnte man sich gerade als Testesser bewerben und ich hatte das Glück, ausgewählt worden zu sein. Die Lieferung kam auch genau pünktlich zu einer Woche, in der ich tatsächlich keine Zeit zum Einkaufen und Kochen hatte, weil ich tagelang jeden Abend nach der Arbeit mit unserer Katze beim Tierarzt gesessen habe. Eines der Gerichte habe ich mir sogar morgens vor der Arbeit schnell in der Pfanne zubereitet und dann mit ins Büro genommen. Total easy. Aber leider gibt es darum kein anständiges Foto von dem Couscous. Je nach Zubereitungsart brauchen die Mahlzeiten 6-8 Minuten (in der Pfanne) oder 12-14 Minuten (in der Mikrowelle). Klar, richtig zu kochen muss auch nicht immer superaufwendig sein, aber alleine schon das Gemüse zu schnippeln oder den Reis zu kochen dauern eben eine Weile. Für zwischendurch, wenn es mal schnell gehen muss, sind solche fertigen Sachen einfach optimal. Im Gegensatz zu anderen Fertiggerichten kommen die von FRoSTA übrigens ohne Geschmacksverstärker, Farbstoffe oder Aromen aus. Geschmeckt hat mir auch alles sehr gut, mein klarer Favorit ist jedoch das Wok Mango Curry! Denn zum einem stehe ich auf Curry, mag die Kombination von süß und sauer und liebe Mangos. Und außerdem sind Wasserkastanien drin. Ich hatte ganz vergessen, wie sehr ich die früher mal gemocht habe und augenblicklich kam die Erinnerung wieder. Es ist schon Wahnsinn, wie sehr Essen mit Emotionen verknüpft ist und wie der Geschmack in der Kindheit geprägt wird. Wo kann man die Gerichte kaufen? Bestellen kann man die Gerichte im FRoSTA-Shop, auch als Paket für 16,- EUR. Im Paket sind alle 4 Gerichte einmal enthalten, Couscous und Mango Curry sogar zweimal. - 2x Couscous Oriental (500g): Lange vermisst. Couscous auf orientalische Art, auch für Veganer ein Genuss mit der interessanten Kombination aus Sultaninen, gegrillten Auberginen und Zucchini. - 1x Gemüse Pfanne Provence (480g): Französisches Pfannengemüse mit Babykarotten, extra dünnen grünen Bohnen, Paprika, Mais und Champignons. In einer leichten Sauce aus nativem Olivenöl extra mit Thymian und Rosmarin. - 1x Gemüse Pfanne Andalusia (480g): Mediterrane Gemüsepfanne mit Kartoffelspalten, Paprika und gegrillten Auberginen, verfeinert mit frischem Basilikum. - 2x Wok Mango Curry (500g): Fernöstliches Gericht mit Basmatireis, Mangostücken, Wasserkastanien, Zuckererbsenschoten, verfeinert mit einer pikanten Currywürzung und Kokosmilch.   Wenige kleine Kritikpunkte: Die Portionen waren etwas mickrig, vor allem bei den Gemüsepfannen. Ich weiß, dass ich ziemlich verfressen bin, aber beispielsweise die Gemüsepfanne Provence enthält wirklich lediglich Gemüse ohne Reis oder eine andere Sättigungsbeilage und ließ sich in ein kleines Müslischälchen füllen. Davon kann man nicht satt werden, ernsthaft. Andererseits kostet die Portion mit 480g auch nur 2,89 EUR und etwas Reis dazu zu kochen ist kein Hexenwerk. Aber ein fertiges Gericht ist die Gemüsepfanne definitiv nicht. Ich habe mich außerdem darüber gewundert, dass weder Zucchini noch Auberginen als Zutat verwendet wurden, das wäre doch typisch provenzalisch gewesen. Da ich Auberginen nicht besonders mag, war das allerdings nicht so schlimm. Die Karotten, der Mais und die duftenden Kräuter fand ich megalecker. Bei der Gemüsepfanne Andalusia waren Kartoffelspalten dabei, die Portion fand ich trotzdem zu klein. Dafür sind hier die Zucchini und Auberginen drin, die ich eher für das provenzalische Gericht verwendet hätte. Trotz Auberginen hat mir aber auch das geschmeckt. Und auch hier darf man nicht vergessen, dass die 480g-Packung nur 2,89 EUR kostet. Der Couscous Oriental war ebenfalls sehr schmackhaft und eine 500g-Tüte hat mich tatsächlich fast satt gemacht. Das Couscous füllt den Magen und ich fand auch die Gemüsemenge sehr beachtlich, zumindest im Vergleich zu den anderen Gerichten. Alles in allem hat es mir aber am wenigsten geschmeckt, die anderen waren weit aus besser. Das heißt allerdings nicht, dass es nicht geschmeckt hat, aber im Vergleich war der Couscous irgendwie am langweiligsten und nichts Besonderes. Beim Wok Mango Curry habe ich nichts zu meckern, das würde ich mir jederzeit im Supermarkt wieder mitnehmen, was aber leider aktuell noch nicht möglich zu sein scheint. Zumindest habe ich es noch nie irgendwo gesehen. Natürlich fand ich aber auch da die Portion ein bisschen klein, vor allem weil es so lecker war und ich gerne mehr gegessen hätte Kennzeichnung etwas verwirrend Wenn ich mir allerdings das Gemüsepfannen-Sortiment bei FRoSTA so anschaue, verstehe ich nicht, warum die nicht alle vegan sind. Soweit ich gesehen habe, ist an einigen Milch und Honig dran, das könnte man doch ganz einfach weglassen oder ersetzen. Sehr verwirrend finde ich auch, dass z.B. bei der Gemüse Pfanne Karibik oder Gemüse Pfanne Brasil keine tierischen Zutaten aufgeführt sind. Eigentlich müssten sie doch dann vegan sein, vor allem, weil noch dabei steht “Das ist drin – und sonst nichts”. Dazu kommt noch, dass auch die Gerichte aus dem Vegan Paket nicht alle direkt vorne als vegan deklariert sind, lediglich das Wok Mango Curry, auf allen anderen steht vorne “vegetarisch” drauf und erst auf der Rückseite findet man ein kleines Vegan-Siegel. Ich habe bei FRoSTA nachgefragt und man hat mir bestätigt, dass die Gemüse Pfanne Thai, Karibik und Brasil ebenfalls vegan sind. An einer besseren Kennzeichnung arbeitet man aktuell. Fazit Wir finden es super, dass FRoSTA vegane Gerichte anbietet und geschmacklich gab es auch nichts auszusetzen. Die Portionen waren klein, aber für den Preis jeweils angemessen. Eine Ausweitung des veganen Angebotes würden wir sehr begrüßen!

Neu-Entdeckung in Frankfurt: Mr. Samosa

12. Dezember 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Neu-Entdeckung in Frankfurt: Mr. SamosaDie Stadtteile Bornheim und Nordend-Ost mausern sich in Frankfurt zum veganen Paradies in der Mainmetropole. Nicht nur befindet sich in Bornheim das Veganz und mit dem Chimichurri und dem Wondergood gleich zwei vegane Restaurants, auch auf der Berger Straße tut sich was. Das Gingko hat vorgelegt, das vegane Burgerangebot im Wiesenlust ist stadtbekannt, und anscheinend zahlt es sich auch für omnivore Restaurantbetreiber aus, vegane Gerichte anzubieten. Ich freue mich jedes Mal wenn ich eine neue Schautafel erblicke, die ein solches Gericht anpreist. Meine neueste Entdeckung: Mr. Samosa. Der kleine Inder hat täglich neben veganen Speisen auch glutenfreie Gerichte im Angebot. Zur Auswahl stehen meist vier vegane Tagesgerichte, z.B. Kichererbsen, Linsen-Spinat oder Kartoffel-Aubergine. Ein veganer Menüteller besteht aus 2 verschiedenen Gerichten und einer großen Portion Basmatireis – und macht richtig satt. Kostenpunkt: 7,90 Euro. Auch die Samosas (etwa faustgroße frittierte Teigtaschen, gefüllt mit Kartoffeln und Gewürzen) haben es mir angetan. Im Restaurant kosten zwei Samosas je nach Beilagen 3,50 oder 6,50 Euro. Zum Mitnehmen gibts die Teigtaschen sogar nur für 1 Euro pro Stück. Das Essen war bisher immer sehr lecker und authentisch. Ein Besuch bei Mr. Samosa ist sicherlich nichts für Low-Fat-Fanatiker – denn fettarm sind die Gerichte nicht. Das Team ist bestens informiert und nennt dir auf Anfrage sofort alle veganen Gerichte, die an dem Tag zur Auswahl stehen. Wichtig zu wissen: die Gerichte werden nach der Bestellung nicht frisch zubereitet. Nachdem du deine Bestellung aufgegeben hast (Auswahl aus der Auslage) werden sie aufgewärmt. Alle Speisen sind auch zum Mitnehmen geeignet.   Mr. Samosa Berger Straße 83 60316 Frankfurt Haltestellen: U4: Merianplatz oder Höhenstraße Bus 32: Höhenstraße   Wem haben wir diesen Tipp zu verdanken? Katrin hat Oecotrophologie studiert und nebenbei im Fitnessstudio als Aerobictrainerin gearbeitet. Seit einigen Jahren ist sie vom Lauffieber gepackt und schnürt mehrmals die Woche die Laufschuhe. Vegan ernährt sie sich seit Herbst 2010 - und ist jeden Tag ein bisschen glücklicher mit dieser Entscheidung. Katrin (Jahrgang 1978) ist in Frankfurt am Main geboren und im Rhein-Main-Gebiet aufgewachsen. Nach einigen Jahren in Gießen und Köln lebt sie seit Ende 2007 wieder in der Stadt am Main. Auf ihrem Blog beVegt - vegan leben und laufen zeigt sie, wie Ausdauersport und eine rein pflanzliche Ernährung zusammenpassen - nämlich hervorragend! Sportler (und die, die es noch werden möchten) finden hier Anleitung, Motivation und Inspiration, wie sie mit einer veganen Ernährung ihre Grenzen verschieben können. Blog, Twitter, Facebook

Vegan in Südtirol - La Vimea Biotique Hotel

1. Mai 2017 Totally Veg! 

Vegan in Südtirol - La Vimea Biotique HotelNach Regen, Kälte und dicken Schneeflocken im April war ich sehr froh, ein Wochenende nach Bella Italia fliehen zu können, in der Hoffnung auf schönes Wetter und Entspannung. Gefunden habe ich beides - im La Vimea Biotique Hotel, ganz nahe an der bekannten Touristendestination Meran. Ich war zuvor noch nie in Südtirol und als Alpenländlerin nahm ich naiv an, dass es in Südtirol wohl wie bei uns aussehen wird (sprich, warum so weit fahren, wenn es dasselbe in grün ist?). Hätte ich gewusst, wie schön und einzigartig diese Gegend ist, wäre ich schon längst dorthin aufgebrochen - die Mischung aus alpiner Landschaft und mediterranem Flair habe ich noch nie irgendwo erlebt. Die Berge waren mit Schnee bezuckert, die Palmen wiegten sich in einer sanften Brise und das Wetter war warm genug, um in kurzen Hosen den Aperol Spritz auf der Terrasse zu genießen. Ich kann Südtirol nur empfehlen, selten war ich von etwas so positiv überrascht! Übernachtet haben wir im La Vimea Biotique Hotel in Naturns, das etwa 15 Autominuten von Meran entfernt ist und die Pforten für seine erwachsenen Gäste seit letztem Jahr geöffnet hat. Naturns ist wie Meran sehr schön gelegen und mit atemberaubenden Bergpanorama idealer Ausgangsort für Spaziergänge, Wanderungen und Radtouren. Das La Vimea ist ein rein vegetarisches Bio-Hotel, das sich der Erholung, der Ruhe und einem gesunden Lebensstil verschrieben hat und für mich ein wunderbarer Ort ist, um Urlaub zu machen. Auch, wenn man vielleicht in anderen Hotels in der Gegend ein veganes Essen bekommen könnte - es ist einfach etwas Besonderes, an einen Ort zu kommen, wo gar kein Fleisch serviert wird und wo man ganz genau weiß, was "vegan" bedeutet. Die Betreiber des La Vimea leben selbst vegetarisch und vegan und man merkt, dass es in diesem Hotel um mehr geht als um einen schnellen Trend. Ich fühlte mich besonders gut aufgehoben und fand das Abendessen mit dem edlen veganen Menü viel angenehmer, als wenn sich am Nachbartisch die Schnitzel türmen würden. Das gemeinsame Genießen von allem, was die Pflanzenküche hergibt, war abends immer ein besonders schöner Moment. Außerdem merkt man die Überzeugung für einen alternativen Weg bis zum letzten Detail: Auch in den Zimmern gibt es rein vegane Pflegeprodukte und auf Umweltfreundlichkeit wird besonders geachtet - beispielsweise ist das gesamte Essen in Bio-Qualität und der Pool ist nicht gechlort. Aber fangen wir von vorne an, oder? Die Zimmer im La Vimea sind genau nach meinem Geschmack eingerichtet - puristisch, edel, mit viel warmem Holz und einem sehr schönen Bad (eine tolle Dusche finde ich ganz wichtig!). Wir hatten im Zimmer alles, was man so braucht und durch die klaren Linien ist es trotzdem so minimalistisch, was zumindest bei mir immer Ruhe im Kopf auslöst.   Das Hotel bietet einen Wellness-Bereich mit verschiedenen Saunen, Infrarot-Kabine und Indoor-Pool. Nach einem aufregenden Tag in Südtirol ist es wirklich wunderbar, in die kuscheligen (ich sehe aus wie ein Yedi!) Bademäntel zu schlüpfen und die Saune oder den Pool zu genießen.  Außerdem gibt es regelmäßige Yoga-Kurse, die man zusätzlich buchen kann (ich habe die leider verschlafen) und eine große Auswahl an ayurvedischen Behandlungen und Massagen. Im wirklich sehr schönen hoteleigenen Garten wartet ein Schwimmteich, in den mich die April-Sonne aber doch noch nicht hineinlocken konnte.  Was euch sicher am allermeisten interessieren wird, ist aber das Essen, nicht wahr? Begonnen hat die kulinarische Reise mit einem veganen Wein auf der Terrasse, der Wein stammt übrigens von einem biodynamischen Weingut in der Toskana (ich sage ja, hier hat man ein Auge für's Detail). Zum Aperitif gibt es bereits einen Gruß aus der Küche, was einfach nur Lust auf mehr macht!  Abends gibt es ein fixes veganes Menü für alle Gäste. Auf der Menü-Karte wird das Menü aber sehr puristisch beschrieben: Für jeden Gang sind jeweils drei Zutaten angegeben. Ich finde die Idee toll, weil ich Rätsel ja super finde - leider bin ich immer meilenweit daneben gelegen (daran bin ich aber selbst schuld, weil ich bei quasi jedem Gang auf "Curry" getippt habe. War es aber nie, Frau Sternekoch). Das Essen im La Vimea ist vegan, rein Bio und sehr gesund, bedeutet, ohne raffiniertes Mehl oder Zucker und natürlich ohne Fertigprodukte. Ich will jetzt ganz ehrlich sein: Ich hatte anfangs Vorbehalte. Ich esse zwar daheim sehr gesund (und sehr simpel), aber ich esse auch gerne vegane Burger, Pommes und fette Torten, und ich konnte mir einen Urlaub ohne das und somit das Essen im La Vimea nicht so ganz vorstellen. Ja, das klingt blöd und ist als zweifache Kochbuch-Autorin schon fast peinlich, aber man ist dann trotzdem irgendwie in seinen Bahnen eingefahren. Und ich bin so froh, dass ich mal wieder etwas Neues gekostet habe, denn mich hat das Essen im La Vimea wieder inspiriert, ich habe komplett neue Geschmackserlebnisse gehabt und war froh, mich auf die Überraschung einzulassen. Ich habe noch nie Buchweizen-Pancakes oder lauwarme Suppe aus roter Beete oder Walnuss-Tofu-Creme gegessen, aber ich bin sehr froh, das nun endlich gekostet zu haben, denn es war köstlich! Und das Essen im La Vimea ist immer wunderschön angerichtet (ein Traum für alle Instagramer!). Jeder Abend beginnt mit einem Salat-Buffet, das aus rohem oder gekochten Gemüse besteht. Ich habe das erste Mal Fenchel gegessen, der mir tatsächlich geschmeckt hat. Zum Salat-Buffet wird das weltbeste Ciabatta gereicht. Am ersten Abend gab es einen Wildkräuter-Salat mit Apfel und Rosinen, der von der frischen Minze gelebt hat und für den ich dadurch fast kein Dressing gebraucht hätte. Danach es Vollkorn-Basmatireis mit einem Karotten-Mandel-Pesto. Ich weiß nun auch, dass Pesto aus Mandeln nicht mein Ding ist (Marzipan!) aber dafür hat es M sehr gut geschmeckt. Anschließend gab es Bohnen-Laibchen mit herrlichen Dips und knackiger Rohkost, nur ganz leicht mit etwas Olivenöl mariniert.  Als Dessert wurde ein Minze-Sojamilch-Pudding mit Keksen und Nüssen kredenzt. Ich habe noch nicht ganz herausgefunden, wie der Minze-Geschmack in die Sojamilch gekommen ist, aber ich fand es eine tolle erfrischende Idee. Am nächsten Tag ging es nach einer morgendlichen Laufrunde (der abendliche Aperol in mir fand die Idee nicht so schön) ab zum Frühstücksbuffet. Hier warten hausgemachte Köstlichkeiten wie Gemüsestrudel, Kichererbsen-Quiche, Falafel mit Dip und Kuchen, dazu gibt es natürlich frisches Brot, pflanzliche Milch und Soja-Johurt sowie frisches Obst und Müsli. Einzig ein veganer Aufstrich und Porridge oder Chia-Pudding sind mir hier noch abgegangen. Zum Frühstück gibt es auch eine vegetarische Ecke mit Kuhmilch und Käse aus Kuhmilch. Zusätzlich zum Buffet gibt es die Möglichkeit, Pancakes oder Rührtofu zu bestellen - und besonders die Buchweizen-Pancakes sind spektakulär, mit viel Sirup und Bananeneis serviert, ein Gedicht! Wie auch sonst ist hier alles in Bio-Qualität und im La Vimea wissen sie auch, wie man richtig schönen Sojamilch-Schaum auf Kaffee macht, herrlich! Den Tag verbrachten wir in Meran - ich kann euch nur empfehlen, mit dem Mini-Sessellift nach Dorftirol zu fahren und von dort gemütlich zur Gilfenklamm zu spazieren. Aber Vorsicht, hier laden zwischen den Weingärten zahlreiche kleine Gasthäuser zum Einkehren und Weintrinken und Sonnensitzen ein, der Weg wird also viel länger dauern, als ihr das angenommen hättet. Außerdem muss man so oft stehenbleibe, um "Oh" und "Ah" zu sagen, dass es quasi ein tagesfüllender Spaziergang wird. Und nein, ich übertreibe nicht, Meran ist wirklich so eine Augenweide. Für Ausflüge könnt ihr euch im La Vimea übrigens auch ein Lunch-Paket zum Mitnehmen vorbestellen! Am späten Nachmittag waren wir müde und mit Sonnenbrand wieder zurück im Hotel und nach einer Runde im Pool und einem kleinen Schläfchen bereit für das Abendessen. Nach dem Rate-Spiel mit der Menükarte (wo ich bei jedem Gang wider besseren Wissens auf "Curry" getippt habe), ging es los mit Tempura-Gemüse und Walnuss-Tofu-Creme. Für mich nicht nur optisch ein absolutes Highlight, mehr gibt es da nicht zu sagen. Danach folgte lauwarme rote Beete-Suppe mit Cashewcreme. Rote Beete (oder "Rauna", wie die Schwiegermama sagt) esse ich ganz gerne, M hat eher Vorbehalte, da er den erdigen Geschmack nicht so mag. Diese rote Beete war ein Gedicht, süß und aromatisch und überhaupt nicht erdig, mit üppiger Cashewcreme perfekt abgestimmt. Als nächstes gab es Buchweizen-Pfannkuchen mit Spinat und Reismilch-Bechamel, die ich ganz toll und M weniger gut fand (er mag Bechamel aber auch nicht und ich habe ihm seine Portion gerne abgenommen). Und zum Abschluss noch etwas, von dem ich heute noch träume: Bananenkuchen. Knuspriger Teig mit sehr süßen Bananen oben darauf, himmlisch. Und ihr wisst, dass ich bei süßen Sachen ziemlich hohe Standards habe. Ein perfekter Abschluss für den Kurzurlaub in Bella Italia. Falls ihr also gerne die einzigartige Gegend Südtirols in einem schönen Hotel genießen wollt, kann ich euch das La Vimea nur empfehlen. Für mich stimmt hier einfach das Gesamtpaket - ein edles Hotel mit gesunder, leckerer Küche für Erwachsene, die Ruhe und Entspannung suchen, in einer wunderschönen Lage. Ich war sicher nicht das letzte Mal dort. Disclaimer: Ich war für den Hotelbericht und -test im La Vimea Biotiqe Hotel. Eine Bezahlung hat nicht stattgefunden, und meine Meinung war davon nicht beeinflusst - das La Vimea ist toll, punkt. Ich empfehle euch nichts, was mir nicht zusagt, meine vegane Hand drauf. Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Aloo Gobi - Blumenkohl-Curry mit Kartoffeln & Kichererbsen

27. März 2017 Eat this! 

Aloo Gobi - Blumenkohl-Curry mit Kartoffeln & KichererbsenCurry? Hat hier tatsächlich jemand Curry gesagt? Es gibt so ein paar Gerichte, die könnte ich einfach jeden Tag essen. Setz mir einen dampfenden Pott mit duftendem geschmortem Gemüse in irgendeinem Curry vor die Nase und ich bin einfach nur glücklich. Dazu noch ein Schälchen dampfenden Basmatireis und ich verzeihe dir an diesem Tag fast alles. Jörg kann’s bezeugen, haha. Und wenn dann auch noch meine heißgeliebten Kartoffeln mit drin sind ... dann vielleicht auch wirklich alles ? Das Tolle an Currys - ob nun thai oder indisch - sind die geniale Geschmacksexplosionen, obwohl nur simpelste Zutaten in den Topf kommen. Die eigentlichen Stars in Currys sind nämlich die Gewürze bzw. die Masala, die es in unterschiedlichsten Mischungen fertig zu kaufen gibt oder die du dir natürlich auch nach Geschmack selbst mischen kannst. Dabei solltest du unbedingt auf die Qualität achten und in richtig gute Gewürze investieren - es lohnt sich wirklich. Zu den bekanntesten gehört Garam Masala mit kräftigen Gewürzen wie Kreuzkümmel, schwarzem Pfeffer, Kardamom, Zimt und Nelken. Der Mix darf wirklich in keinem Gewürzregal fehlen und ist auch die Seele unseres Blumenkohl-Currys ? Und wenn du es mal richtig eilig hast und auch für die Ingwer-Knobi-Schnibbelei keine Zeit hast, probier unbedingt mal diese geniale Madras Currypaste - in die sind wir so richtig verknallt! Es gibt also keine Ausrede mehr, abends noch schnell ein frisches Aloo Gobi oder eben Blumenkohl-Curry mit Kartoffeln und Kichererbsen zu kochen ? Reste (falls überhaupt welche übrig bleiben) lassen sich übrigens prima mitnehmen und schmecken aufgewärmt fast noch besser! Zutaten für 4 Portionen - 1 Handvoll Cashews - 500 g Blumenkohl - 300 g mehligkochende Kartoffeln - 2 rote Zwiebeln - 1 daumengroßes Stück Ingwer - 3 Knoblauchzehen - 4 EL Rapsöl - 1 1/­­2 EL Garam Masala - 1/­­2 TL Kurkumapulver - 1 TL gemahlene Koriandersamen - 400 g stückige Tomaten - 1 EL Tomatenmark - 1 TL Salz - 5 EL Sojajoghurt - 1/­­2 Bund Koriander - 150 g gekochte Kichererbsen - 1/­­2 rote Chili Cashews in einer heißen Pfanne ohne Öl 3 Minuten bei hoher Hitze rösten. Häufig umrühren. Anschließend aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen. Blumenkohl in Röschen teilen, Kartoffeln würfeln. 1 Zwiebel, Ingwer und Knoblauch fein hacken. 2 EL Öl in einen heißen Topf geben und die Kartoffelwürfel bei mittlerer bis hoher Hitze 5 Minuten scharf anbraten. Blumenkohl hinzugeben und weitere 5 Minuten braten, dabei häufig umrühren. Gemüse anschließend aus dem Topf nehmen und beiseitestellen. Restliches Öl in den Topf geben, Zwiebelwürfel, Ingwer und Knoblauch bei niedriger bis mittlerer Hitze 2 Minuten unter Rühren anschwitzen. Gewürze hinzufügen, 30 Sekunden rösten. Anschließend mit stückigen Tomaten und Tomatenmark ablöschen und mit Salz würzen. Blumenkohl, Kartoffelwürfel, Joghurt und 75 ml Wasser hinzugeben und mit geschlossenem Deckel bei niedriger bis mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Koriander grob hacken, zusammen mit den Kichererbsen zum Curry geben und 3 Minuten ohne Deckel weiterschmoren. Chili und die restliche Zwiebel in feine Ringe schneiden. Mit Basmatireis, Cashewkernen, rohen Zwiebelstreifen, Chili, frischem Koriander und Limettenspalten servieren. Der Beitrag Aloo Gobi - Blumenkohl-Curry mit Kartoffeln & Kichererbsen erschien als erstes auf Eat this!. Related posts: - Veggie-Curry mit Kichererbsenküchlein - Scharfes Spinat-Kichererbsen-Curry mit Kapern - Kaschmir Curry mit Cashews & Garam Masala

Aloo Gobi mit Kokosreis

2. Februar 2017 A Very Vegan Life 

A Very Vegan Life Meine große Blumenkohl-Liebe lebe ich weiter aus. Nahezu jedes Mal landet der Karfiol oder auch Käsekohl, wie der Blumenkohl auch genannt wird, in meinem Einkaufskorb. Wenn nicht, dann ist dieser mal wieder ausverkauft. Heute habe ich diesen mit Kartoffeln, Ingwer und einer glücklich machenden und wärmenden Gewürzmischung gepaart: Garam Masala. Die Mischung besteht aus pulverisierten Gewürzen wie Kardamom, Zimt und Koriandersamen. Sie wird vor allem für die Zubereitung von indischen Currys verwendet und weil es so sehr köstlich ist, habe ich die Nummer 62, das Aloo Gobi eines meiner liebsten indischen Restaurants, nachgebaut. Aloo Gobi bedeutet übrigens nur Kartoffeln und Blumenkohl. Ja, auch in meinem Kopf schwirrten aufregendere Bedeutungen umher. Aber die Hauptsache ist doch, dass es schmeckt und ja, das tut es – vor allem mit cremig-körnigem Kokos-Reis.    Aloo Gobi mit Kokosreis 1 Blumenkohl 500 g kleine Kartoffeln 1 Chili 1 Stück Ingwer (ca. 3 cm) 1 Zwiebel 1-2 Knoblauchzehen 100 g Kirschtomaten 1 EL Garam Masala-Pulver (gehäuft) 1 EL Kurkuma 1 Limette 400 g Tomaten (gehackt) 200 g vegane Joghurtalternative (+ 4 EL zum Servieren) 250 g Reis (z.B. Basmati) 400 ml Kokosmilch 400 ml Wasser Olivenöl Salz Koriander (frisch, gehackt) Kokosflocken Backofen auf 180 Grad vorheizen. Blumenkohl von […] A Very Vegan Life - Vegan Food Blog aus Hamburg

Vorgestellt: das erste Kochbuch von ,,Bevegt (+Verlosung)

21. November 2016 Deutschland is(s)t vegan 

Vorgestellt: das erste Kochbuch von ,,Bevegt (+Verlosung)Unsere Freunde Katrin und Daniel haben nicht nur mit Bevegt einen fantastischen Blog zu Themen wie Veganismus, Sport und Persönlichkeitsentwicklung, sie haben vor kurzem auch ihr erstes Kochbuch als Ebook herausgebracht. Wir sind ganz begeistert, und möchten euch das Buch heute vorstellen. Dazu gibt es noch ein Rezept und wir verlosen auch noch was. Es lohnt sich also, bis zum Schluß zu lesen. Das Konzept: A grain, a green and a bean Ihr schön gestaltetes Kochbuch trägt den Namen ,,A Grain, a Green and a Bean, also frei übersetzt: „Eine Getreidesorte, eine Gemüsesorte und dazu Hülsenfrüchte“. Diese Formel haben die Beiden zwar nicht erfunden, aber sie haben sie in ihrem Kochalltag immer wieder gerne verwendet. Schon vor Jahren haben die beiden begeistert von dieser Entdeckung berichtet, und die Begeisterung hält bis heute an. Verständlich, denn das „A grain, a green and a bean“-Konzept ist in jeder Hinsicht ziemlich genial: - Es liefert dir so ziemlich alle Nährstoffe, die du brauchst. - Es ist einfach anzuwenden. - Du kannst es immer wieder variieren. - Es macht satt! Schon damals schrieben Katrin und Daniel in einem Blogbeitrag: „Selbst wenn man die verschiedenen Würz-Möglichkeiten außer Acht lässt (z.B. asiatisch, indisch, mediterran, Tex-Mex) gibt es unzählige Möglichkeiten, a Grain, a Green and a Beanzuzubereiten: Pasta, Reis, Couscous, Quinoa, Hirse, Bulgur oder Dinkel mit Brokkoli, Spinat, Rosenkohl, Grünkohl, Wirsing oder Mangold mit Kichererbsen, Kidneybohnen, Pintobohnen, Linsen, Black-Eyed Peas, Erbsen oder Sojabohnen (auch in Form von Tofu oder Tempeh)...,,Die Qual der Wahl trifft es hier ganz gut.“ Erfunden hat das Konzept übrigens wohl der vegane Extremsportler Matt Frazier. Was erwartet euch in dem Buch? Katrin und Daniel waren also dauerhaft so begeistert, dass sie sich gedacht haben: Warum nicht ein Kochbuch machen, das sich ganz diesem Konzept widmet. Gesagt, getan, herausgebracht. Ab sofort könnt ihr euch ihr tolles Ebook zulegen, und wir können euch wirklich sehr empfehlen, genau das zu tun. Was erwartet euch? „Auf 128 liebevoll gestalteten Seiten lernst du ,,unsere Art zu kochen und zu genießen kennen: einfach, gesund und lecker. Die Mehrzahl der Gerichte ist in weniger als 30 Minuten zubereitet! - 33 Rezepte mit Geling-Garantie für jede Jahreszeit und jeden Geschmack - 37 wunderschöne Fotos, die Lust aufs Kochen machen - Gastrezepte von Patrick Bolk, Jörg und Nadine (Eat this!), Lea Green (Veggies), Judith Riemer und Claudia Renner - Mehr als ein Kochbuch: Mit der Grain-Green-Bean-Formel lernst du ein Baukastensystem kennen, mit dem du dir jederzeit gesunde und leckere Gerichte zubereiten kannst - Ein optimiertes Layout für perfekte Lesbarkeit auch auf kleinen Bildschirmen und Tablets und zum Ausdrucken der Rezepte - Sofortiger Download als PDF - kein Warten, keine Versandkosten - 14 Tage Geld-Zurück-Garantie“ Das Buch kostet 14,90 Euro, und die Beiden haben sich dafür richtig ins Zeug gelegt, von der Rezepteauswahl über die Gestaltung bis hin zu den Fotos. Alles selbst gemacht, und das richtig richtig gut. Hier mal ein kleiner Vorgeschmack darauf, was euch erwartet: Zusätzlich zu den Rezepten gibt es einführend alle wichtigen Infos, die du brauchst, z.B. zur benötigten Küchenausstattung. Die Gestaltung ist übersichtlich, zu fast allen Gerichten gibt es zusätzliche Tipps. Rundum gelungen, das erste vegane Kochbuch von Bevegt! Netterweise haben Katrin und Daniel uns zwei Rezepte zur Verfügung gestellt, die wir auf Deutschland is(s)t vegan aus dem Buch posten dürfen. Heute kommt das erste, das nächste gibt es in ein paar Tagen zusammen mit einem Interview mit den Beiden. Weitere Infos und Bestellmöglichkeiten findest du hier. Auf Facebook findest du Bevegt natürlich auch, und zwar hier. Rezept Asiatische Kichererbsen-Gemüsepfanne Hot&Spicy Sambal Oelek, eine indonesische Würzsoße auf Chilibasis, ist ein essenzieller Bestandteil in diesem Gericht und verleiht ihm seinen besonderen Geschmack. Wenn du nicht gerne scharf isst, dann sei vorsichtig mit der roten Soße! Zutaten (für 4 Portionen): ? 300 g Basmatireis ? 2 EL Kokosöl ? 2 Zwiebeln, geschält und gehackt ? 2 mittelgroße Zucchini, gewürfelt ? 3 mittelgroße Karotten, grob geraspelt ? 1 Dose Kichererbsen (260 g Abtropfgewicht) ? 400 ml Kokosmilch ? 2-3 EL Sambal Oelek ? 5 EL Sojasoße ? 4 EL gehackte Erdnüsse Zubereitung: 1. Den Reis in der doppelten Menge leicht gesalzenem Wasser nach Packungsanweisung zubereiten. 2. Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig anbraten. 3. Zucchini hinzugeben und mitbraten. Nach etwa 5 Minuten die geraspelten Karotten sowie die Kichererbsen hinzufügen. 4. Karotten und Kichererbsen kurz mitbraten und anschließend die Pfanne mit Kokosmilch ablöschen. 5. Mit Sambal Oelek und Sojasoße würzen - aber bitte aufpassen, dass es nicht zu salzig wird! 6. Den Reis mit dem Gemüse auf tiefen Tellern anrichten und mit Erdnüssen garnieren. Gewinnspiel! Wir verlosen 2 Downloads für das Ebook „A grain, a green and a bean“ von Bevegt. Wer will gewinnen? 1. Sei ein Fan von Deutschland is(s)t vegan auf Facebook! 2. Verlinke einen Freund oder eine Freundin auf Facebook, der/­­die (mit)schauen darf und hinterlasse einen netten Gruß! Das ,,Liken und ,,Teilen ist natürlich auch willkommen. Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am am 25.11.2016 um 9 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird ab dem 25.11.2016 nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und informiert. Die Geschenkaktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Gewinnberechtigt ist jeder Facebook User, der unsere Geschenkaktionanweisungen befolgt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Deine Daten werden ausschließlich im Rahmen der Geschenkaktion genutzt, um die Gewinner zu ermitteln und zu informieren. Der Beitrag Vorgestellt: das erste Kochbuch von „Bevegt“ (+Verlosung) erschien zuerst auf Deutschland is(s)t vegan.

Der 1000-Gärten Soja-Erlebnistag im Prinzessinnengarten Berlin

16. August 2016 The Vegetarian Diaries 

Der 1000-Gärten Soja-Erlebnistag im Prinzessinnengarten Berlin Vor einigen Wochen habe ich euch das Soja-Experiment – 1000 Gärten von Taifun und der Universität Hohenheim vorgestellt. Ziel des Experiments ist es unter anderem den heimischen Anbau von Soja zu stärken und mittelfristig in allen Regionen Deutschlands zu ermöglichen. Das Experiment läuft nun schon seit einigen Monaten und ist mit mehr als 2400 teilnehmenden Gärtnern aus ganz Deutschland ein voller Erfolg. Mittlerweile sind die Sojapflanzen überall kräftig gewachsen, sodass es viele Erfahrungen, Tipps & Tricks und Erlebnisse auszutauschen gibt. So fand am vergangenen Sonntag im Berliner Prinzessinnengarten der erste Soja-Erlebnistag statt. Hier bestand nicht nur Möglichkeit sich mit Experten zum Thema Soja auszutauschen, sondern auch die ein oder andere Tofu-Spezialität zu verkosten, einen Erlebnisparcours zu bewältigen oder sich im Soja-Kino den Film „Agrokalypse“ anzusehen.  Soja als Erlebnis Soja als Pflanze, die man selber vor Ort im Garten anbauen und kultivieren kann, ist für sich genommen schon eine sehr spannende Sache. Aber auch um das Gärtnern herum gibt es viele spannende Themen. So lassen sich aus den Sojabohnen eine Vielzahl leckerer und vor allem abwechslungsreicher Speisen und Getränke zubereiten. Die Vielfalt der von Taifun angebotenen Produkte zeigt zum Beispiel eindrucksvoll, dass Soja nicht nur ein einfacher Tofu bedeuten muss. Der Kreativität und Geschmackskombinationen sind quasi keine Grenzen gesetzt. Neben verschiedenen Häppchen & Süßspeisen gab es innerhalb des Erlebnisparcours unter anderem eine Blindverkostung, bei der die Besucher verschiedene Joghurts verkosten konnten und im Anschluss sagen sollten, in welchem Soja verwendet wurde. Sobald man nicht weiß, dass es sich um ein Produkt mit Soja, Tofu oder auch einfach nur um ein veganes Gericht handelt, schmeckt man den Unterschied häufig gar nicht. So erging es auch vielen Besuchern, die überrascht waren, dass sie nun wirklich ein milchfreies Produkt verzehrt haben. Darüber hinaus bestand im Prinzessinnengarten die Möglichkeit Soja als Pflanze einmal richtig nahezukommen. So nimmt auch die Organisation Nomadisch Grün am 1000 Gärten Experiment teil und hat verschiedene Sojasorten ausgesät. So hatten auch die Besucher, die nicht selber säen die Möglichkeit einmal eine Sojapflanze im Wachstum zu sehen und erleben. Soja: Gold oder Gift? Neben den Verkostungen und Möglichkeiten mit Soja und den daraus produzierten Lebensmitteln in Kontakt zu kommen, bestand vor Ort auch die Möglichkeit mit verschiedenen Experten über das Thema Soja und Sojaanbau zu diskutieren. So gab es zwei Vorträge von Martin Miersch, seines Zeichen Leiter des Landwirtschaftlichen Zentrums für Sojaanbau und Entwicklung. In seinem Vortrag hat Martin erklärt warum Soja zu Recht als Königin der Hülsenfrüchte gilt und auf der anderen Seite leider viel zu häufig in der Kritik steht. Letzteres liegt natürlich nicht an der Pflanze selber, sondern vor allem am exzessiven Anbau und der Verwendung als Tierfutter. Das es auch andere Wege und Möglichkeiten gibt Soja nachhaltig und biologisch anzubauen, wird bei Taifun in Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftlichen Zentrum für Sojaanbau und Entwicklung seit vielen Jahren erfolgreich praktiziert. Wer zu den Hintergründen eines ökologisch und nachhaltigen Sojaanbaus in Deutschland und Europa interessiert ist, findet hier wertvolle Informationen. Agrokalypse – Der Tag, an dem das Gensoja kam Die Problematik und die Folgen des rücksichtslosen Anbaus von Soja vor allem in Südamerika beleuchtet der Film „Agrokalypse – Der Tag, an dem das Gensoja kam“ von Marco Keller. Dort erzählt er die Geschichte der brasilianischen Ureinwohner vor dem Hintergrund des weltweiten steigenden Fleischkonsums und zeigt, wie wir mit Lebensmitteln die Welt verändern. Der Film läuft seit Juni in ausgewählten deutschen Kinos. Eine Übersicht zu den kommenden Terminen findet ihr hier. vegane Tofuvielfalt Dass man aus Sojabohnen mehr als „nur“ Naturtofu produzieren kann, wissen die meisten mit Sicherheit. Welche vielfältigen Möglichkeiten aber möglich sind, überrascht selbst mich immer wieder. Ich hatte das große Vergnügen am Sonntag einige dieser Spezialitäten zu probieren. So gab es untern anderem einen Heidelbeer-Smoothie mit Seidentofu, Basilikum-„Mozzarella“-Tofu mit Tomaten, frisches Wok-Gemüse mit Räuchertofu und Reis, Obstsalat mit Schoko-Mousse und Hiyashidofu. Alle Rezepte zu den Gerichten und viele weitere Inspirationen findet ihr auf der Website von Taifun. Mein persönlicher Favorit des Tages war in jedem Fall das Räuchertofu-Wokgemüse mit Mandelsoße und Reis. Und damit ich euch nicht länger den Mund wässrig mache hier das Rezept zum selber machen und schmecken lassen. 5 from 1 reviews Räuchertofu-Wokgemüse mit Mandelsoße und Reis   Drucken Autor: Arne Ewerbeck Zutaten Mandelsoße 1 Zitrone 1 rote Chilischote 200 g gemahlene Mandeln 250 ml warmes Wasser 1 Knoblauchzehe Sojasoße Wok-Gemüse 400 g Räuchertofu z.B. Black Forest von Taifun Sojasoße 1 Bund Frühlingszwiebeln 2 Salatgurken 3 Möhren 1 rote Paprikaschote 1 Bund Petersilie 100 g Mungobohnensprossen Salz, Pfeffer, Öl Zubereitung Für die Mandelsoße: Zitrone reiben und anschließend auspressen. Chili und Knoblauchzehe fein hacken. Im Anschluss Hände waschen nicht vergessen. Die Mandeln ohne Öl in einer Pfanne anrösten, bis sie beginnen braun zu werden. Achtung: Das geht am Ende schnell, also am besten in der Nähe bleiben! Die Mandeln mit 2 El Öl und einem Pürierstab zerkleinern und im Anschluss Chili und Knoblauchzehe hinzugeben.Mit dem Abrieb der Zitrone, Zitronensaft und Sojasoße abschmecken. Für das Wokgemüse: Das Gemüse gründlich reinigen und gegebenenfalls schälen und im Anschluss in mundgerechte Größe zuschneiden. Den Tofu je nach Vorliebe entweder in kleine Würfel oder dünne Scheiben schneiden. In einem Wok mit Öl von allen Seiten gut anbraten, bis er deutlich Farbe angenommen hat. Anschließend kurz das Gemüse hinzugeben und für 1-2 Minuten mit im Wok anbraten. Gehackte Petersilie, Sprossen unterheben und mit Sojasoße, Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Basmati-Reis und der Mandelsoße servieren. Ergibt 4 gute Portionen. 3.4.3177

Veganes Murgh Makhani - göttlicher Kichererbsen-Eintopf

17. Januar 2016 Totally Veg! 

Veganes Murgh Makhani - göttlicher Kichererbsen-EintopfIch liebe indisches Essen. Die Gewürze, die aromatischen Saucen, dazu Bohnen, Linsen, Kichererbsen, Reis und fluffiges Brot - wie kann man das nicht lieben?  Ich könnte jeden Tag ein Gericht aus der indischen Küche essen, der einzige Nachteil ist nur, dass vieles leider nicht besonders fotogen ist, aber wen juckt das schon (außer meinen Instagram-Account). Diesen dekandenten und cremigen Kichererbsen-Eintopf koche ich am liebsten für Gäste und ich kenne niemanden, der bisher nicht nach dem ersten Bissen in Verzückung geraten wäre. Mit diesem Rezept könnt ihr jeden so richtig einkochen! Angelehnt ist das Rezept an Murgh Makhani - da wird aber ein Huhn benutzt. Und da Hühner lebende, fühlende und sehr niedliche Wesen sind, benutzen wir dafür lieber Kichererbsen. Am allerbesten schmeckt das vegane Murgh Makhani mit Basmati-Reis und selbstgebackenem Naan-Brot und für mich gehört unbedingt eine riesige Portion frischer Koriander oben drauf. Die Idee für dieses Rezept kam mir übrigens auf diesem tollen Blog. Veganes Murgh Makhani (für 4 - 6 Personen) 3 Dosen Kichererbsen 1 großer Zwiebel 4 Zehen Knoblauch, gepresst 2 EL Öl 2 TL Curry-Pulver 3 1/­­2 EL Garam Masala (indische Gewürzmischung) 1/­­2 TL Kurkuma 120 Gramm Tomatenmark 500 ml Kokosmilch 100 ml Soja- oder Hafer-Cuisine Salz 1/­­2 TL Agavensirup 3 EL Soja-Joghurt, natur Dosen mit Kichererbsen öffnen und Kichererbsen abspülen. In einem großen Topf Öl erhitzen und darin Zwiebel und Knoblauch glasig dünsten. In der Zwischenzeit in einer Schüssel Kokosmilch, Tomatenmark, Soja- oder Hafer-Cuisine mit den Gewürzen gut verrühren. Dann mit den Kichererbsen in den Topf geben und etwa 45 Minuten bis 1 Stunde schwach köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren und schon mit Salz abschmecken. Am Ende sollten die Kichererbsen sehr weich sein und die Sauce eingedickt. Zum Schluss Agavensirup und Soja-Joghurt unterrühren. Mit Reis und Naan servieren.  Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

How To o Deine Bowl für Lunch, Dinner & Unterwegs

12. Juli 2015 A Very Vegan Life 

Gerichte, die in einer Schale angerichtet werden, bekannter unter dem englischen Begriff Bowl, brauchen keine aufwendigen Rezepte mit exakten Mengenangaben, sondern lassen sich schnell und einfach, nur nach Belieben und bestehendem Vorrat, aus sieben Komponenten zusammen werfen. Das ist nicht nur sehr einfach, abwechslungsreich und schmeckt, sondern liefert auch alles, was man an Nährstoffen eben so braucht. Die Gerichte lassen sich zu dem wunderbar vorbereiten und eignen sich so auch für unterwegs, z.B. für deine Mittagspause. Tipp: Dressings bzw. Saucen erst vor dem Verzehr über die Bowl geben, damit Gemüse & Co. knackig bleiben. Zum Transport eignen sich hervorragend Bento Boxen mit dazugehörigen Saucendöschen. Bowl-Gerichte lassen sich für jegliche Tageszeit kreativ zusammen stellen, doch heute soll es um die herzhafteren Möglichkeiten für Lunch bzw. Dinner gehen. So geht’s: Reis (Naturreis, Basmati, Sadri Dudi…), Quinoa, Hirse, Nudeln, Bulgur, Urgetreide (Kamut, Emmer, Einkorn, Dinkel, Ur-Roggen), Amaranth, Buchweizen… Tofu (Natur, mit Bärlauch, Mandel & Sesam, Basilikum, Olive, Curry-Mango, geräuchert…), (geräucherter) Tempeh, (marinierter) Seitan oder Lupinenprodukte Bohnen (schwarze Bohnen, Pinto Bohnen, Adzuki Bohnen, Cannelini, Kidneybohnen, Edamamé*,…) Linsen (Tellerlinsen, Berglinsen, Puy Linsen, Beluga Linsen, gelbe & rote Linsen, Trojalinsen, Pardinalinsen, Châteaulinsen,…) Kichererbsen Spinat, Grünkohl, Chicorée, gemischte Baby Leafs (Escariol, Radicchio, Rauke, Schnittzichorie, Mangold…), Wasserkresse,… (z.B. Karotten, Süßkartoffeln, Blumenkohl, Kohlrabi, rote Beete, […]

Meine vegane Woche - 16. - 22. März

22. März 2015 Totally Veg! 

Meine vegane Woche - 16. - 22. März Montag Ich surfte auf einer meiner liebsten Websites vorbei: The Vegan RD. Hier gibt Ginny Messina ihr wissenschaftlich fundiertes Wissen über vegane Ernährung weiter und räumt gleichzeitig auf mit Mythen: Warum man auch als Veganer krank werden kann, warum Weizen nicht fett macht und was zu einer ausgewogenen Ernährung dazugehört. Ich liebe Ginny und ihre unaufgeregte Art einfach! Dienstag Dienstag gibt es immer Salat, dieses Mal mit den Chicken Strips von Gardein (bei Globus oder im Veganz erhältlich). Ein Gedicht! Mittwoch M und ich sind richtige Reistiger. Am allerliebsten essen wir weißen Basmatireis, der ist zwar nicht so vollwertig, aber unglaublich gut. Um für ein wenig Abwechslung zu sorgen, gab es zum Curry aber dieses Mal Quinoa. Schmeckt auch! Donnerstag Wusstet ihr, dass die größte Molkerei der Welt in Saudi Arabien steht? 50.000 Kühe werden dort rund um die Uhr mit Wasser bespritzt, damit sie nicht durch die Wüstenhitze tot umfallen. Schöne neue Welt. Freitag Als nachträgliches Geschenk gab es von M noch ein entzückendes Armband mit einer kleinen Kuh dran (von The Hungry Elephant). Kühe sind meine Lieblingstiere, und mir tut das Herz weh, was sie für das tägliches Glas Milch alles über sich ergehen lassen müssen. Samstag Ich musste unbedingt Duschgel kaufen und da fiel mir bei DM dieses quietschige Exemplar von Treacle Moon in die Hände. Riecht unglaublich nach einer Süßigkeit, die ich als Kind ständig genascht habe und ist natürlich vegan. Sonntag Heute war Großputztag in unserer (zugegeben, recht kleinen) Wohnung angesagt. Um uns dafür zu stärken, gab es vorher Brunch: Rührtofu, Baked Beans, Kartoffelpuffer, Guacamole und gebutterten Toast. Genug Energie, um die Wohnung zum Glänzen zu bringen! Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg Instagram: @totallyveg Twitter: @totallyvegblog

Kochbananen mit schwarzen Bohnen - und große Neuigkeiten!

20. Juli 2014 Totally Veg! 

Kochbananen mit schwarzen Bohnen - und große Neuigkeiten! Kochbananen, oder auch Plantains genannt, standen schon immer auf meiner Liste der Dinge, die ich gerne mal verkosten würde - gleich hinter einem ganzen Haufen vietnamesischer Gemüsesorten, von denen mir meine Arbeitskollegin gerne vorschwärmt, äthiopischem Essen, und den Jelly Beans aus den Harry Potter Romanen (ok, letzteres ist vielleicht etwas unrealistischer). Kürzlich stachen mir die Kochbananen im Supermarkt ins Auge und wir nahmen sie mit heim. Eine typische Zubereitsungsart für Kochbananen ist, sie im heißen Öl zu frittieren - klar ist das lecker, denn so ziemlich alles, was frittiert ist, finde ich gut. Leider bin ich kein Fan des Vorgangs selbst - ich reagiere einerseits panisch auf Fettspritzer, und da unsere Wohnung sehr klein ist, hat man dann noch tagelang Freude an dem Geruch von kaltem Fett... recht wenig appetitanregend. Darum habe ich sie mit wenig Fett in meiner supertollen beschichteten Pfanne zubereitet, und alles war gut. Kochbananen schmecken interessant - wie eine Mischung aus Kartoffeln und Bananen, sind mehlig-fruchtig, und ich würde sie nicht so gerne pur essen wollen. Mit den schwarzen Bohnen, dem Reis und der Guacamole harmonieren sie aber prächtig. Wer es puristisch mag, lässt den Reis und die Guacamole weg, aber wir hatten viel Hunger. Für dieses Rezept eignen sich grünliche bis gelbe Kochbanane, wenn sie dann schwarz werden, werden sie zu süß.  Anstatt schwarzer Bohnen kann man auch Kidney-Bohnen verwenden, da die schwarzen Bohnen manchmal etwas schwer zu finden sind - ich habe meine aus dem Biomarkt. Kochbananen mit schwarzen Bohnen (für 3 - 4 Portionen) Für die Bohnen: 1 EL Öl 1 kleine Zwiebel 3 Zehen Knoblauch, gepresst 1 grüne Paprika, gewürfelt 2 Dosen schwarze Bohnen 100 ml Flüssigkeit von den Bohnen 1/­­2 TL gemahlener Koriander 1 TL gemahlener Cumin 100 ml Wasser Salz In einem Topf das Öl erhitzen, darin Zwiebel und Knoblauch glasig dünsten. In der Zwischenzeit Bohnen ableeren (dabei 100 ml Flüssigkeit auffangen), dann zum Zwiebel dazugeben samt Paprika, Wasser und den Gewürzen. Köcheln lassen und dabei gelegentlich umrühren, bis der Paprika weich ist. Einen Teil der Bohnen leicht stampfen, damit die Sauce sämig wird. Mit Salz abschmecken. Für die Kochbananen: 500 Gramm Kochbananen, geschält und in Scheiben (für's Schälen braucht man ein Messer) 2 EL Öl In einer beschichteten Pfanne 1 EL Öl erhitzen und einen Teil der Kochbananen hineinlegen (nicht stapeln!). Bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten anbraten, dann umdrehen und erneut einige Minuten braten. Aus der Pfanne nehmen, und dann die restlichen Bananen ebenso zubereiten. Die Kochbananen mit den schwarzen Bohnen, Reis (z.B. Basmati) und etwas Guacamole servieren. Übrigens, es gibt auch einen Grund, warum ich Lust auf Kochbananen bekommen habe: M und ich haben eine große Reise für den Winter gebucht, in eine Region, in der auch Kochbananen zum traditionellen Speiseplan gehören. Nein, das sind nicht die großen Neuigkeiten - die Neuigkeiten betreffen die Natur der Reise: Es sind Flitterwochen. M und ich werden im Herbst heiraten. Nach elf gemeinsamen Jahren haben wir beschlossen, dass es an der Zeit wäre, vor aller Welt einander zu bejahen und danach eine ordentliche Party zu schmeißen. Wir befinden uns schon mitten in den Vorbereitungen, die gefüllt sind mit glücklich-doofem Grinsen, Überforderung angesichts des Wulsts der Entscheidungen, die getroffen werden wollen, vielen "Alles wird gut"-Mantras und mehr glücklich-doofem Grinsen. Es wird eine kleine, feine Feier mit Familie und den liebsten Freunden werden - und die Feier wird natürlich vegan werden. Viele Aspekte der veganen Hochzeitsfeier haben wir schon abgehakt, darunter natürlich der wichtigste: das vegane Brautkleid - alle, die wollen, dürfen jetzt kurz kreischen. Und ja, ich plane, nachdem das Spektakel erfolgreich über die Bühne gegangen ist, darüber zu schreiben, was es bedeutet, wenn man eine vegane Hochzeit ausrichtet. Das mit euch zu teilen, liebe Leserinnen und Leser, darauf freue ich mich jetzt schon. Auch auf Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg

Schnelle Spinatsauce mit Bärlauch

6. April 2014 Totally Veg! 

Schnelle Spinatsauce mit Bärlauch Es ist Frühling! Die Vöglein singen, die Sonne scheint, die Blumen sprießen und ich niese, wenn ich an der blühenden Wunderwelt vorbeigehe. Bei so tollem Wetter möchte man den Frühling in sich aufsaugen (und das nicht in Form von Pollen), darum gibt es heute ein sehr einfaches Rezept für eine Spinatsauce mit Bärlauch. Ich war mit einer überbordenden grünen Biokiste konfrontiert und habe mich nach etwas Recherche in den Weiten des Internets (bei der ich gelernt habe, dass Spinat und Bärlauch ein sehr gutes Paar abgeben) entschlossen, die grüne Pracht in diese frische, cremige und einfach frühlingshafte Sauce zu verwandeln. Wer keinen Bärlauch hat, nimmt die doppelte Menge Spinat und presst ein bis zwei Zehen Knoblauch in die Sauce. Wir essen die Sauce mit Vollwert-Pasta, aber ich könnte sie mir auch gut über Basmati-Reis, Bratkartoffeln oder als Dip zum veganen Grillabend vorstellen. Spinatsauce mit Bärlauch (für vier Portionen) 80 Gramm Cashewnüsse 100 Gramm Spinat, frisch (gewaschen und grobe Stiele entfernt) 100 Gramm Bärlauch 100 - 150 ml Wasser, je nach gewünschter Sämigkeit 2 EL Olivenöl 3 EL Edel-Hefeflocken 3 - 4 EL Zitronensaft Salz frisch gemahlener Pfeffer In einer Küchenmaschine oder einem starken Mixer (alternativ mit einem Stabmixer) die Cashews zu einem Pulver verarbeiten. Wasser, Spinat, Bärlauch, Olivenöl und Hefeflocken hinzugeben und zu einer halbwegs glatten Sauce mixen. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und genießen. Die Sauce hält sich im Kühlschrank mindestens drei bis vier Tage und lässt sich auch einfrieren. Auch auf Facebook: www.facebook.com/­­totallyveg

Vegetarisch und vegan genießen in Stuttgart-Feuerbach bei Körle und Adam

7. Oktober 2013 Deutschland is(s)t vegan 

Kaum zu fassen, dass wir dieses Restaurant bisher noch nicht kannten! Ein Ausflug nach Stuttgart und die Tatsache, dass das Coox & Candy gerade Betriebsferien hat, hat uns nach Stuttgart-Feuerbach ins Körle und Adam verschlagen. Die Online-Speisekarte ließ unsere Erwartungen ziemlich hochschnellen. Gerichte wie “Herbstliches Risotto mit frischen Pfifferlingen, Steinpilzen, Kastanien, Walnüssen und Rucola-Petersilienpesto” (17,00 EUR) oder “Wie Ente süß-sauer auf Basmati-Gemüsereis mit frischen Bohnen und frischem Brokkoli, Kokossauce und Macadamianüssen” (16,90 EUR) machten uns sehr neugierig. Bereits beim Eintritt in das Restaurant fiel uns die Liebe zum Detail auf. Überall liegen z.B. vegetarische und vegane Kochbücher aus, in denen man sich Appetit holen kann, aber auch Infos über den Veggie-Lifestyle bekommen kann (falls man bisher noch nicht damit in Berührung gekommen sein sollte). Man hat uns außerdem sehr freundlich begrüßt und uns gleich das Konzept erklärt: denn das Körle und Adam nennt sich zwar vegetarisch, bietet aber zum größten Teil mittlerweile vegane Gerichte an (ca. zu 98%). Ich konnte auf der aktuellen Karte nur ein Gericht entdecken, das nicht als vegan gekennzeichnet war – aber sogar dieses konnte man auch als vegane Variante ordern. Das bedeutet also jede Menge uneingeschränkte Auswahl für uns Veganerinnen und Veganer. Beim weiteren Durchblättern der Karte lief uns das Wasser ordentlich im Mund zusammen: Vorspeisen wie “Dreierlei von der Kichererbse und Mango (Hummus mit Mango, Falafel mit Mangosauce und Kichererbsen-Mangosalat)” (12,00 EUR) oder “Cashew-Frischkäse mit frischen Kräutern an gehobeltem mariniertem Fenchel” (9,80 EUR) und Desserts wie “Kokos-Mohncreme mit Schattenmorellen” (6,50 EUR) oder “Dunkles Schokoladenküchlein mit weißem Schokoladenkern und dunkles Schokoladeneis mit Himbersauce” (7,00 EUR) klingen nicht nur nach kulinarischen Höchstleistungen, sondern alle Erwartungen wurden tatsächlich erfüllt und im Falle der “Wie Ente” und des Schokoladenküchleins sogar noch weit übertroffen. Eine Geschmacksexplosion jagte die nächste an diesem Abend. Die Speisen sind im Übrigen nicht nur lecker, sondern auch größtenteils aus Bio-Zutaten. Und begleitend zum Essen gibt es leckere Weine zur Auswahl, einige davon auch vegan und als solche auf der Weinkarte deklariert. Die Speisekarte wechselt ungefähr wöchentlich, sodass es ständig eine neue kulinarische Leckerei zu entecken gibt und das Angebot immer saisonale Zutaten beinhaltet. Seit Oktober gibt es außerdem jeden 2. Dienstag im Monat den veganen Schlemmerstammtisch mit einem 3-gängigen veganen Überraschungs-Menü zum Preis von 23,50 EUR. Bitte telefonisch vorbestellen! Körle und Adam Vegetarisch und vegan essen in Stuttgart Feuerbacher-Tal-Str. 31 70469 Stuttgart-Feuerbach www.koerleundadam.de   Öffnungszeiten: Di. – Sa. 18 – 23 Uhr Küche bis 21.30 Uhr So. und Mo. Ruhetag   Reservierungen nur telefonisch unter: 0711-8382466 (ab 14 Uhr)


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